1. Juni 2021

panasch

Ausgabe 01. Juni 2021

Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 11 • 94. Jahrgang • Dienstag, 1. Juni 2021 • 23 760 Exemplare

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RAUS INS GRÜNE

Familiengärten auf

dem Prüfstand

Wer mal wieder die Natur geniessen

möchte, muss nicht unbedingt

in die Naherholungsgebiete

von Berns Westen. Der

Stadtteil VI bietet so manche grüne

Oase, die man auch selber Bewirtschaften

kann. Ein Rundgang

durch die schönsten Gärten.

Nie meh

«Unsere Tochter

trägt die Hörgeräte

ständig – alles ist

dadurch viel einfacher

geworden.»

Mutter von Sophie (11)

Schwungvoll deutet Thomas

Sterchi, verantwortlich bei Stadtgrün

Bern für die Familiengärten

in Bern West, auf die Grünanlagen.

Rund 2000 Gärten auf 28 Arealen

werden von der Stadt auf dem

gesamten Stadtgebiet bereitgestellt.

Die kleinen Oasen erfreuen

5 + 7

sich gerade in Zeiten von Corona

grosser Beliebtheit, bilden sie doch

kleine, aber feine Rückzugsorte,

bei denen man sogar mehr oder

weniger tun und lassen darf, was

man möchte. Eine Übersicht über

die schönsten Familiengärten im

Stadtteil VI.

drh

24h-Betreuung gesucht?

Sicherheit und Lebensqualität zu-





PORTRÄT Chandru Somasundaram

ist ein echter Bümplizer. Deshalb

setzt er sich engagiert für seinen

Stadtteil ein. Dabei hilft ihm seine

rebellische Ader.

15

GESCHICHTE Was passiert,

wenn eine Waffeninspektion in

Bümpliz aus dem Ruder läuft? Max

Werren erzählt es in einer seiner

heiteren Geschichten.

16 + 17

25

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3 Bümpliz 1. Juni 2021

KEINE HELDEN UND KEINE ANGST

Nach dem Überfall

auf die Tscharni-Tankstelle

Wird öfter überfallen: Die Tankstelle im Tscharnergut.

Foto: Thomas Bornhauser

Am 26. April wurde die Avia-

Tankstelle an der Fellerstrasse

überfallen, nicht zum ersten Mal.

Der Täter bedrohte den anwesenden

Angestellten mit einem

Messer und forderte Bargeld.

Wie gehen die Mitarbeitenden

damit um, wie die Nachbarn? Wir

haben nachgefragt.

Der 19-Jährige, der von der Polizei

ermittelt werden konnte, sei geständig.

Dies teilte die Kantonspolizei

Bern nur wenige Tage nach

dem Überfall mit. Der Tatverdächtige

wird sich vor der Justiz zu verantworten

haben. Damit ist der

Fall aber nicht erledigt, vor allem

für Mitarbeitende von Tankstellen

nicht, die unliebsame Erfahrungen

mit Kriminellen machen.

Nicht den Helden spielen

Im Vorfeld solcher Überfälle steht

bei allen Tankstellenbetreibern,

bei denen wir nachgefragt haben,

das Verhalten in solchen Situationen

im Vordergrund. Es gilt: Nicht

den Helden spielen wollen, den

Forderungen nachkommen, denn

schliesslich befindet sich in Zeiten

von Plastikgeld nur wenig Bares

in den Kassen, zur Enttäuschung

der Verbrecher. Wichtig für die

Polizei ist dagegen die nachträgliche

Täterbeschreibung, eine möglichst

genaue, trotz des Schocks

bei einer solchen Begegnung. Jedes

Detail ist dabei wichtig, um

zusätzlich zu vorhandenen Videoaufnahmen

ein genaues Signalement

der Täterschaft zu erhalten.

Daniel Hofer, Unternehmensleiter

der Migrol, die an der Fellerstrasse

ebenfalls eine Tankstelle betreibt,

bringt es auf den Punkt,

ohne sicherheitsrelevante Aspekte

preiszugeben. Seine Angaben

gelten zum Teil auch für andere

Tankstellen: Selbstverständlich

gehöre das Thema «Überfall» in

die Schulung des Tankstellenpersonals.

Schulungen fänden immer

wieder statt, da insbesondere

auch neue Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in alle wichtigen Themen

eines Tankstellenbetriebs

eingeführt werden müssten. Passiere

irgendwo ein Überfall, werde

bei Migrol sofort ein Care-Team

für die Betroffenen aufgeboten.

Avia hört Ende Juli auf

Die Mitarbeitenden sind die einen,

die nach einem derartigen

Ereignis geprägt sind, die anderen

die Nachbarn, die Kunden, die

wissen, was passiert ist. Fürchten

sie sich danach, im Tankstellenshop

einzukaufen oder – wie im

Fall an der Fellerstrasse – bei anderen

Geschäften und Dienstleistern,

die sich in der gleichen Überbauung

befinden? Erstaunlich:

Niemand scheint einen Bogen um

den Tatort zu machen.

Anwohnerin E.T., schätzungsweise

80 Jahre alt, sie möchte nicht

mit vollem Namen genannt werden,

findet den Überfall «ein Zeichen

der Zeit», wie sie uns sagt.

Hauptsache für sie sei, dass niemand

verletzt worden ist. A.S.,

die gerade zum Tanken vorfährt,

weiss vom Überfall nichts, wundert

sich bloss. Deswegen aber

anderswo Benzin nachfüllen? «Sicher

nid!», antwortet sie.

«Nein, ich habe keine Angst»,

sagt auch A.S., der im Tscharni

wohnt, «höchstens ein etwas un-

sicheres Gefühl, aber das legt

sich mit der Zeit dann schon.»

Die Nachbarn selber seien ja

nicht an Leib und Leben bedroht,

es gehe in diesem Fall um die

Mitarbeitenden, «die mir leid

tun». Den Überfall hat er hautnah

miterlebt, das heisst, die unmittelbare

Zeit danach. «Da war

alles abgesperrt, der Laden geschlossen.»

Er spricht auch davon,

dass Avia die Tankstelle per

Ende Juli aufgibt. Dies wiederum

bestätigt der BümplizWoche Silvia

Manser von der Medienstelle

der Spar Handels AG: «Wir geben

diesen Standort aus wirtschaftlichen

Gründen auf. Es gibt bereits

einen SPAR express in unmittelbarer

Nähe, an der Bethlehemsstrasse.»

Was mit der frei werden Fläche

passieren wird – und ob sich wieder

eine Tankstelle einmieten

wird – lässt sich noch nicht sagen.

Die Liegenschaftenverwaltung

kann zum Zeitpunkt unserer

Anfrage noch keine konkrete

Angabe machen.

Thomas Bornhauser


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1. Juni 2021 Bümpliz 5

MEHR ALS EIN PFLANZBLÄTZ

Familiengärten: nützlich,

natürlich und erholsam

Familiengärten sind Rückzugsorte

und grüne Oasen in der

Stadt, leider nicht für alle Ewigkeit,

da sie meist auf Boden

der Burgergemeinde oder auf

Bauland-Reserven von Stadt,

Kanton und Bund liegen.

Die Parzellen werden von den

Pächterinnen und Pächtern primär

für die Eigenversorgung mit

Obst und Gemüse genutzt. Daneben

dienen die Familiengärten

der Erholung im Grünen, dem

Naturerlebnis oder als Ort der

Gemeinschaft, der Begegnung

und des Austauschs mit Gleichgesinnten.

Derzeit verpachtet Stadtgrün Bern

fast 2000 Familiengärten auf 28

Arealen im Stadtgebiet. Thomas

Sterchi ist verantwortlich für die

Anlagen im Westen von Bern und

hat uns durch die Gärten geführt.

Kann jeder und jede einen Familiengarten

pachten?

Ja, die Gärten stehen für alle Privatpersonen

offen. Es gibt keine

Privilegien. Wir führen jedoch

seit dem Beginn der Pandemie

lange Wartelisten und kriegen

täglich neue Anmeldungen. Immer

mehr Leute suchen den Ausgleich

im Garten, wollen eigenes

Gemüse oder Blumen und – je

nach Areal – so- Fortsetzung S. 5

Statthalter

Gleich neben dem Schulhaus

wird fröhlich mit Kraut und Rüben

experimentiert. Und in der Mitte

ein Fahnenmast mit einer

schwarzen Piratenfahne?

Nein, das ist die Fahne der

Sea Shepherd, einer internationalen,

gemeinnützigen Meeresschutzorganisation

zum Erhalt der Artenvielfalt

und des marinen Ökosystems.

Zentral lädt der gemeinsame

Holztisch ein zum Gespräch über

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offenen Geräteschuppen und ein paar spannenden Ecken für Kinder. Da holen sich

die 33 Pächter und Pächterinnen ihre Kräuter frisch vom Garten.

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1. Juni 2021 Bümpliz 7

Bottigenmoos

Mächtige Anlage mit 141 Parzellen auf bestem Moosboden mit viel Gemüseanbau,

aber auch mit Rasen, Freizeithäuschen, Parkplatz-Ordnung und natürlich vielen

Fahnen. Hier treffen sich Gärtner und Gärtnerinnen aus über zwanzig Nationen.

Winterhalde

Ganz schön versteckt inmitten der Bäume dienen die 25 Beete vorwiegend der

Versorgung im Quartier. Es riecht nach Dill und Rosmarin. Links und rechts des

breiten Gehweges wächst viel Gemüse, aber auch Rosen und andere Blumenpracht.

gar ein kleines Gartenhäuschen

einrichten. Das geht aber nicht

überall. Dieses Jahr sind wir eh

ausgebucht.

Es gibt Pächter, die am liebsten

die ganze Parzelle für den Gemüseanbau

nutzen möchten.

Fortsetzung von S. 3 Noch immer

liefert ein Familiengarten eine

willkommene Bereicherung an

den Mittagstisch.

Wie entwickeln sich Familiengärten

in der Zukunft?

Zypressenstrasse

Gleich neben dem Friedhof Bümpliz liegen die typischen Nutzgärten mit 18

Parzellen. Auf der guten Erde wachsen viele Rüebli und Fenchel neben Erdbeeren,

Kürbis und Schnittlauch, Rhabarber und Bohnen.

Überraschung: Seit kurzem gibt

es viele junge Pächter, die in

ganzen Gruppen ihre Gärten selber

einrichten möchten. Sie wollen

als Selbstversorger keine Monokulturen,

sondern bauen Hügelbeete

und säen mutig neue

Mischungen. Sie sind sehr gut

informiert und pflegen hochwertigen

biologischen Gartenbau.

Meine Aufgabe ist es, einen Ausgleich

zu finden zwischen der

traditionellen Schrebergarten-

Kultur vom kleinen Königreich

und der Forderung nach Öffnung

der Anlagen für ein breites

Publikum ohne Zäune und Türschlösser.

Jeder der sechs Familiengärten

im Stadtkreis VI zeigt einen ganz

eigenen Charakter. Marc de Roche


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1. Juni 2021 Interview

9

JUNG VS ALT –TEIL IV

«Auf dem Platz fokussiere

ich mich nur aufs Spiel»

Wenn es eine Sportart auf der

Welt gibt, die völkerverbindend

ist – oder es zumindest sein

sollte –, dann ist es der Fussball.

195 von der UNO anerkannte

Länder gibt es, der Weltfussballverband,

die FIFA, hat sogar über

200 Verbände gelistet. Shaban

Zeqiri ist einer von Hunderttausenden

in der Schweiz, die dem

Ball hinterherrennen.

Shaban Zeqiri, damit nicht alle

Jugendliche in dieser Serie die

gleichen Fragen

erhalten und sich die

Lesenden deshalb

langweilen, n, wählen

wir jeweils ein

bestimmtes Thema

aus. Du möchtest über Fussball

reden. Weshalb?

Weil ich selber spiele, zu Beginn

beim FC Bethlehem, dann beim

SC Bümpliz 78, im Moment bei

den Junioren B des FC Prishtina

Bern. Wir trainieren und spielen

auf der Bodenweid.

In welcher Liga spielt ihr?

Unser Team spielt in der Coca-Cola-League,

die anspruchvollste

Stärkeklasse un-

seres

Alters.

Das heisst wir

haben aus bekannten

Gründen lan-

Shaban Zeqiri mit dem Ball, der für ihn die Welt bedeutet. Foto: Thomas Bornhauser

ge nicht mehr spielen können,

jetzt aber finden wir auf den Platz

zurück, können auch Spiele gegen

andere Mannschaften austragen.

Womit wir bereits mitten im

politischen Weltfussball wären.

Pristina ist die Hauptstadt des

Kosovo, der von der UNO noch

nicht vollumfänglich als Staat

anerkannt ist, weshalb klar

wird, warum es mehr FIFA-Verbände

als Länder gibt. Spielen

nur Kosovaren beim FC Prishtina

Bern?

Zu Beginn – 1990 als der FC gegründet

wurde – war das vielleicht

so, ich selber habe meine

Wurzeln dort, heute sind wir

Multikulti, wenn man dem so sagen

darf. Die Spieler kommen aus

verschiedenen Nationen, wir verstehen

uns auch als Team. Wir

wollen Fussball spielen, das verbindet.

Eine heikle Frage an einen

16-Jährigen folgt jetzt, das bin

ich mir bewusst, aber ich habe

das Gefühl, dass Du über der

Sache stehst.

Da bin ich doch mal gespannt…

Man hört oder liest dann und

wann davon, dass es mit

Mannschaften aus dem Balkan

Probleme auf dem Spielfeld gibt,

Provokationen der gegnerischen

Teams, in wenigen Fällen sogar

Ausschreitungen. Wie siehst Du

das?

Ich halte das für übertrieben, erlebe

es auch nicht so, aber ich

kann nur von meinen eigenen Erfahrungen

reden. Wohl um diese

Vorurteile gar nicht erst aufkommen

zu lassen, sagt unser Trainer

immer wieder, wir sollen lieber

einmal den Fuss zurückziehen,

als unnötige Fouls zu begehen,

weil einzelne Schiedsrichter das

sonst möglicherweise strenger

ahnden, als wenn das ein Spieler

des FC Blüemlisalp begeht, um einen

Fantasieverein zu nennen. So

vermeiden wir auch Eskalationen

im Spiel. Klappt.

Toll, diese Backstage-Informationen

auch einmal offen lesen zu

können. Lieblingsspieler?

Messi und Neymar, beide mit der

Rückennummer 10. So wie ich

(lacht).

Die Frage aller Fragen zum

Schluss: Weshalb Fussball,

weshalb nicht… Federball?

Also, wenn schon: Badminton,

auch eine anspruchsvolle Sportart.

Mit gefällt Fussball, weil es

ein Mannschaftssport ist, man gewinnt

zusammen – und man verliert

zusammen, aber was einen

nicht umbringt, macht einen nur

stärker. Sicher ist, wenn ich auf

dem Platz stehe, blende ich alles

andere aus, da zählt nur der

Fussball! Thomas Bornhauser

JUGENDLICHE HABEN

DAS WORT

Die BümplizWoche ist eine

Lokalzeitung für alle Menschen,

die im Stadtteil VI wohnen. Aus

diesem Grund möchten mit der

Serie «Jugendliche haben das

Wort» auch Teenager zu Wort

kommen lassen. Was junge Leute

zu sagen haben, kann Älteren

nicht gleichgültig sein. Heute

erzählt uns Shaban Zeqiri (16

Jahre alt, 9. Klasse Schule

Schwabgut) von seinen Erlebnissen

im Sport.


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1. Juni 2021 Wirtschaft

11

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Ein guter Reha-Betrieb zeichnet

sich vor allem durch eine gute Beratung

aus. Gute Beratung bedeutet,

auf den Kunden eingehen, zuhören

können und ihm die Zeit für

eine Beratung zu geben, die er benötigt.

Zudem ist es sicher von Vor-

Weiss, was Menschen im Alltag brauchen: Freddy Bärtschi.

teil, wenn ein Reha-Unternehmen

über gut ausgebildetes Personal

verfügt.

Was macht gerade ihre Produkte

so besonders?

Wir setzen nur Produkte ein, welche

sich im Alltag bewährt haben.

Zudem erfolgt die Versorgung bei

uns immer zweckmässig, das

heisst, Hilfsmittel müssen für die

Kunden einen grossen Nutzen bieten

und nicht für den «Verkäufer».

ZUR PERSON

Freddy Bärtschi (50) wohnt in Golaten (BE) und

hat zwei Töchter (17 und 18 Jahre alt). Er ist seit

2014 Geschäftsführer der Hilfsmittelstelle HMS

Bern AG. Seine Hobbys sind Rennradfahren,

Windsurfen, Snowboarden und sein Garten.

Foto: zvg

Würden Sie selbst ihre Dienstleistungen

in Anspruch nehmen?

Diese würde sich selbstverständlich

sofort in Anspruch nehmen,

zumal ich weiss, wie kulant und

hilfsbereit dieses Unternehmen ist.

Wie macht man sich gerade im

Stadtteil VI einen Namen als Unternehmer?

In dem man eine ehrliche und

transparente Geschäftsphilosophie

pflegt und gut vernetzt ist.

Sicherlich hilft es auch, dass unsere

Eigentümerin ein gemeinnütziger

Verein (Verein für die Betreuung

Betagter in Bümpliz) ist und

ebenfalls über ein grosses Netzwerk

verfügt.

Wie präsent sind Sie als Chef in

ihrem Unternehmen?

Wenn man Herzblut für ein Unternehmen

hat, ist man automatisch

sehr präsent.

Wie entspannen Sie nach einem

harten Tag im Unternehmen?

Dank einem guten Team sind die

Arbeitstage angenehm und somit

nicht so hart, dass man abends nur

ins Bett fallen möchte. Ich lasse

den Arbeitsalltag gerne mit der Familie

ausklingen oder widme mich

noch ein wenig meinen Hobbys.

Was wünschen Sie sich für Ihre

berufliche und private Zukunft?

Beruflich hoffe ich, dass es weiterhin

so spannend bleibt und

wir bald wieder zur Normalität

ohne Masken zurückfinden werden.

Und natürlich wünsche ich

mir, dass wir alle noch ganz lange

gesund bleiben. Dennis Rhiel

Sie legen Wert auf

den perfekten Service.

Wir auch.

Adrián Mouriño, Versicherungs- und Vorsorgeberater, T 031 998 52 44, adrian.mourino@mobiliar.ch

mobiliar.ch

Agentur Bern-Bümpliz

3018 Bern-Bümpliz

T 031 998 52 52

bern-west@mobiliar.ch


12 Auto

1. Juni 2021

Hyundai i30 48V: Die Zukunft beginnt

Gute Fahrleistungen gepaart

mit sauberer Technik, das ist

der neue Hyundai i30 48 Volt.

Unerreicht sind die üppige

Vertex-Ausstattung und die

saubere Verarbeitung.

Der elegante Braunton der Lackfarbe

lässt den i30 erwachsen

und kompetent erscheinen. Seine

Proportionen sind neu, aber wirken

vertraut. Alles neu gilt auch

für den Innenraum, der klar optimiert

und weitgehend digitalisiert

wurde. Dass es sich beim i30

um ein Kompaktmodell handelt

ist angesichts der Fülle der verbauten

Details nur schwer zu

Schräghecklimousine: Der neue Hyundai i30 verspricht sorgenfreie Fahrten.

glauben. Und alle Systeme funktionieren

auf Anhieb, was die Benutzerfreundlichkeit

unterstreicht.

Dies gilt auch für die

Konnektivitäts-Anwendungen:

Ein neues digitales 7-Zoll-Informationsdisplay

ermöglicht ein

moderneres Fahrerlebnis.

Sparsame Mildhybrid-Technik

Serienmässig ist der neue 1,5-Liter

Turbobenziner mit der

48-Volt-Mildhybridtechnik ausgestattet.

So ist es eine Freude, die

160 PS über das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe

galoppieren

zu lassen. Denn der Verbrauch

bleibt mit 6,3 l/100 km in erfreulich

tiefem Rahmen. Ab 26 500

Franken gibt es den i30 Hybrid.

Unser Testobjekt mit Vollausstattung

war mit 39 500 Franken angeschrieben.

Das ist in jedem Fall

gut angelegtes Geld.

Fiat 500: Vollelektrisch für die Stadt

Das erste Auto aus Italien, das

sich rein elektrisch fortbewegt,

heisst Fiat 500.

Die neue Version hat auch eine

überarbeitete Front und viele zusätzliche

Neuerungen, so dass

faktisch von einem Generationenwechsel

gesprochen werden

kann. Denn der Neuling hat bei

allen Massen etwas zugenommen.

Geblieben sind das Erscheinungsbild

der Knutschkugel sowie

die Platzverhältnisse.

Fiat 500: Ab sofort ist der kultige Italiener auch als Stromer zu haben.

Lieferzeit nur vier Monate

Fiat verspricht, den Stromer

rasch in genügender Zahl bauen

zu können, so dass keine Lieferverzögerungen

eintreten sollten.

Der Elektromotor generiert 70

kW (95 PS). Zwei Traktionsbatterien

stehen zur Wahl: 37,3 kWh

und 23,8 kWh. Damit wird die

mögliche Reichweite von 150 bis

gegen 300 Kilometer definiert.

Leichtfüssig, wie von einem Elektroauto

erwartet, beschleunigt

der Fiat 500-e wenn nötig in 3,1

Sekunden auf Tempo 50 km/h.

Durch das Zusatzgewicht im Fussboden

wird er noch quirliger.

Mehrere Lackfarben und viel

Mopar-Zubehör sind wählbar.

Dies bei einem BELWAG-Startpreis

von 36 990 Franken. Recht

vernünftig wie uns scheint.

DER NEUE 500.

WELCOME BACK FUTURE

Boxenstopp

VW T-ROC Cabriolet

Der VW T-ROC kann auch mit

Faltdach bestellt werden. Das

heisst, er hat bloss zwei Türen, einen

recht kleinen, aber variablen

Kofferraum sowie ein elektrisches

Stoffdach, das überaus stabil

und wetterfest ist. Je nach gewählter

Innenausstattung besitzt

er analoge oder digitale Instrumente.

Mit dem 1.6 TFSI-Motor

(150 PS) ist das Sonnenauto ausreichend

motorisiert. Geschätzt

wird die 7-Gang-Automatik. Er ist

ab 46 050 Franken zu haben.

Citroën ë-C4

Den neuen Citroën C4 gibt es mit

klassischen Verbrennungsmotoren,

aber auch elektrisch. Der C4

wurde völlig neu eingekleidet.

Neben der einzigartigen Front ist

vor allem das Heck mit den auffallenden

Leuchten erwähnenswert.

Im geräumigen Innenraum

ist es bemerkenswert ruhig, auch

hinten sitzen Erwachsene überaus

bequem. Je nach Ausstattung

ist der Franzose ein gewöhnliches

Auto, das einfach etwas mehr

kann oder ein voll ausgerüsteter

Kompaktwagen. Der ë-C4 hat 100

KW (136 PS).

Texte und Fotos: Roland Hofer

Das Stadtauto

Reichweite

bis zu 460km

BELWAG BERN-WANKDORF

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Telefon 031 330 18 18

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1. Juni 2021 Sport 13

DER EHEMALIGE NHL-STAR JONAS HILLER GENIESST DIE RUHE AM WOHLENSEE

«Hinterkappelen ist ein

wenig wie Kalifornien»

In Hinterkappelen wohnen bekannte

Persönlichkeiten: U20-

Speerwurf-Europameister Simon

Wieland, Regisseur Charles Benoit,

Cartoonist Bruno Fauser

oder Radiomann Peter Brandenberger.

Vor vier Jahren hat sich

auch ein ehemaliger NHL-Star am

Ufer des Wohlensees niedergelassen:

Jonas Hiller.

«Nach der Rückkehr in die Schweiz

wollten wir uns an einem Seeufer

in der Nähe von Bern ein Haus

bauen. «Da Murten-, Thuner- und

Bielersee eine halbe Autostunde

entfernt sind, entschieden wir uns

für den Wohlensee», sagt der

Mann, der mit Davos dreimal Meister

wurde und in der NHL für die

Anaheim Ducks und die Calgary

Flames 437 Spiele bestritt, für das

All-Star-Game aufgeboten wurde

und für die Nationalmannschaft

an vier Weltmeisterschaften und

drei Olympischen Spielen teilnahm.

«Meine Frau ist Bernerin, sie hat

hier einen grossen Freundeskreis

und führt am Wohlensee das Casa

Pilates-Studio (casapilates.ch) für

funktionelles und ausgewogenes

Körpertraining. Mir gefällt, dass

wir einerseits auf dem Land, nahe

am Wasser, aber auch in unmittelbarer

Nähe einer Stadt leben können

– ebenso liebe ich die Mentalität,

gemütlich oder eben ‹laid

back›, wie in Kalifornien», sagt der

ehemalige Star-Torhüter, der von

allen Schweizer Goalies in der NHL

am meisten Spiele absolvierte.

Präsident und Vater

Jonas Hiller beschäftigt sich in seinem

neuen Leben, das zuvor von

Eishockey geprägt war, mit seinen

Wenn nicht am Wohlensee, ist Jonas Hiller oft in Eishallen anzutreffen.

Foto: KEYSTONE/Manuel Lopez

zwei Kindern und engagiert sich

als Präsident der «Swiss Ice Hockey

Players’ Union», kurz SIHPU, der

Vereinigung, welche die Interessen

der Eishockeyspieler in der Nationalliga

gegenüber dem Verband

und anderen Institutionen innerhalb

des Sports und der Politik vertritt.

Diese Funktion belastete Jonas

Hiller in den letzten Monaten

stark – die Diskussion über die Aufstockung

der Anzahl Ausländer

sorgte für rote Köpfe.

«Das Schweizer Eishockey war bisher

so erfolgreich, weil hier Top-

Ausländer spielen, von deren Klasse

die Schweizer profitieren und

die auch Vorbilder für den Nachwuchs

sind. Aber wenn plötzlich

sieben Ausländer erlaubt wären,

wie sollen dann Schweizer im Powerplay

oder Boxplay zum Einsatz

kommen und diese speziellen Situationen

an grossen Turnieren beherrschen?»

Hiller hofft, «dass wir

zusammen mit der Liga eine vernünftige

Lösung finden.»

Open-Air vor 54 000 Zuschauern

Wer Jonas Hiller nach Höhepunkten

seiner schillernden Karriere

fragt, stellt ihn vor Probleme, denn

deren gibt es viele. Begonnen hat

alles in Uzwil, wo die Familie neben

der Eishalle wohnte. Die Eltern

waren Basketballer und sie

wollten, dass sich auch die Söhne

sportlich betätigen. Doch die Gebrüder

zog es nicht zum Basketball,

sondern zum Eishockey. Als

Junior spielte der Goalie beim SC

Herisau, von wo ihn der Torhüter-

Trainer Marcel Kull bei seinem

Wechsel zum HC Davos gleich mitnahm.

Nach drei Meistertiteln und

zwei Spengler Cup-Siegen zog der

Ostschweizer, ohne gedraftet worden

zu sein, in die NHL. 352 Mal

stand Hiller für die Anaheim Ducks

ZUR PERSON

Jonas Hiller wurde am 12. Februar 1982 in

Wattwil geboren. Er spielte für den SC Herisau,

Lausanne HC, HC Davos, die Anaheim Ducks,

die Calgary Flames und den EHC Biel. Dreimal

Meister mit Davos, 437 NHL-Spiele. Mit der

Nationalmannschaft dreimal an Olympischen

Spielen und viermal an Weltmeisterschaften. Er

lebt in Hinterkappelen.

zwischen den Pfosten, 85 Mal für

die Calgary Flames, er wurde für

das All-Star-Game nominiert – verständlich,

dass es nach einer solchen

Karriere schwer fällt, Höhepunkte

hervorzuheben. «Da gilt es

mein erstes Spiel mit Anaheim gegen

die Los Angeles Kings zu erwähnen,

das in London stattfand,

den Outdoor-Match in Los Angeles

vor 54 000 Zuschauern, als mir

beim 3:0 gegen die Kings ein Shutout

gelang, das All-Star-Game, aber

auch die Zeit in Davos und zuletzt

in Biel, die ich ebenso wenig missen

möchte wie die grossen Turniere

mit der Nationalmannschaft.»

Nach drei Olympiaturnieren, vier

Weltmeisterschaften, neun Jahren

in der National Hockey League und

der Zeit in Davos und Biel sind die

Jahre der enormen Belastung vorbei.

Jonas Hiller geniesst das Leben

mit seiner Familie und die Betreuung

der Kinder am idyllischen

Wohlensee.

Pierre Benoit

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14 Quartier

1. Juni 2021

GEMEINSAM LEBEN UND UNTERSTÜTZEN

Der StöckTreff –

ein Begegnungsort für alle

Vor vier Jahren stapelten sich

die Kisten. Alles war bereit für

den Start in eine neue Ära: der

StöckTreff zügelte mit Sack und

Pack von der Stöckacker- an die

Bienenstrasse 7.

Die ehemalige Hauswartswohnung

auf dem Areal der Schule

Stöckacker verwandelte sich

Schritt für Schritt in einen Quartiertreff,

der heute allen offensteht.

Ob jung oder älter, hier verwurzelt

oder neu zugezogen, ob

Ausländerin oder Schweizer, wer

im StöckTreff vorbeikommt, findet

Informationen zu Alltagsfragen

und Freizeit, zu Angeboten

und Aktivitäten in Bern West und

der Stadt Bern.

Angebote für alle

Zur Zeit kann man sich in den

Räumen beim Stricken und Häkeln

treffen, beim Kaffeetrinken

mit Seniorinnen, beim Nähen

und Flicken von Kleidern oder

zum Schwatz im Elterncafé. Wer

ein Angebot umsetzen möchte

oder eine Idee realisieren will,

findet hier offene Ohren und wird

wenn immer möglich in seinen

Anliegen unterstützt.

Eltern mit jüngeren Kindern

können sich jederzeit im Kidzraum

eine Pause und Abwechslung

gönnen. Für die Kinder

gibts Spielmöglichkeiten, für die

Eltern einen Kaffee oder Tee.

Auch das Angebot von Infotime,

das in den Räumlichkeiten stattfindet,

wird rege genutzt. Es bietet

Beratungen in sieben Sprachen

an. Fünf davon im Stöck-

Treff: wer amharisch, türkisch,

kurdisch, albanisch oder tigrinya

Der StöckTreff bildet einen Ort der Begegnung ...

spricht und mit den Sprachkenntnissen

noch am Anfang

steht, findet hier unbürokratische

und rasche Hilfe.

Auf der Webseite stoecktreff.ch

finden Interessierte jederzeit Informationen

über die aktuellen

Angebote und Aktivitäten und

erfahren, wo sich weitere Quartiertreffs,

Begegnungsmöglichkeiten,

Unterstützungsangebote

und Freizeitaktivitäten in Bern

West finden lassen. Die Gestaltung

und Bewirtschaftung der

Webseite wird von einer Quartierbewohnerin

übernommen.

Der StöckTreff ist nicht leicht zu

finden. Weder eine Tramhaltestelle

noch ein bekannter Laden

sind in seiner Nähe angesiedelt.

Der Treff liegt genau im Dreieck

zwischen

dem Europaplatz,

dem

Weyerli und

der Bäckerei Meyer mitten im

Stöckacker. Die Besucherinnen

des StöckTreffs sagen jeweils:

«Wer die Schule Stöckacker

kennt, findet auch den Stöck-

Treff.» In der Tat: das grosszügige

Schulareal lädt zum Verweilen,

zum Spiel mit den Kindern, zu Aktivitäten

wie einem Flohmärit

oder einem Fussballturnier ein.

Zusammen mit der Schule und

mit Events Stöckacker hofft man

auf die Zeit, in welcher man erneut

solche Anlässe für das Quartier

durchführen kann.

Der StöckTreff wird von zwei Personen

geleitet: Zum einen von Evelyne

Heuscher, die von der refor-

mierten Kirchgemeinde Bümpliz

angestellt ist, zum andern von

Annkatrin Graber, die im Auftrag

der VBG (Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit),

beziehungsweise

der Stadt Bern im Stöckackerquartier

tätig ist. In Bern West

gibt es fünf Treffpunkte, die von

der Quartierarbeit Bern West im

Namen der VBG betrieben werden:

Der StöckTreff, der Treffpunkt

Untermatt, das Quartierzentrum

im Tscharnergut, das Quartierzentrum

Gäbelbach und das

Quartierbüro Kleefeld.

... und der Kreativität. Fotos: Annkatrin Graber

Positiv in die Zukunft

In den nächsten Jahren wird sich

der StöckTreff verändern. Die Erweiterung

der Schulanlage

Stöckacker ist in Planung. Dies

bedeutet, dass auch der Stöck-

Treff erneuert und umgebaut

wird. Seine Räume werden weiterhin

für Aktivitäten im Quartier

offenstehen. Sei es für ein gemeinsames

Güetzle oder Ostereierfärben,

ein gemütliches Essen

oder ein Kinoerlebnis, sei es für

das Bepflanzen von Gartentruhen

oder für einen Blick in die Vergangenheit:

der StöckTreff steht

erst am Anfang seiner Geschichte

für das Stöckackerquartier und

Bern West. Annkatrin Graber

– Luna Park Light –

Bern – Brünnengut

Mittwoch, 2. Juni 2021 14:00 – 20:00

Freitag, 4. Juni 2021 14:00 – 22:00

Samstag, 5. Juni 2021 14:00 – 22:00

Sonntag, 6. Juni 2021 14:00 – 20:00

Die Schausteller freuen sich auf euren Besuch.


1. Juni 2021

Porträt

15

HEIMAT IST MEHR ALS NUR EIN WOHNORT

Warum Bümplizer

richtige Rebellen sind

Setzt sich für Berns Westen ein: Chandru Somasundaram.

Wer im Stadtteil VI wohnt, weiss,

was es heisst, mit verschiedenen

Kulturen aufzuwachsen und zusammenzuleben.

Chandru Somasundaram

will, dass seine Heimat

wächst und gedeiht – dafür setzt

er sich ein.

Foto: Dennis Rhiel

zum Könizerwald.» Und genau das

macht die Begeisterung des 29-Jährigen

für seinen Stadtteil aus: «Du

hast hier Menschen aus allen Ecken

der Welt.» Dabei sei ganz besonders

spannend, dass auch viele junge

Menschen im Stadtteil VI leben.

bleiben.» Das ist nicht nur seine

persönliche Einstellung, sondern

auch jene, die er als Co-Präsident

der SP Bümpliz/Bethlehem gegenüber

aussen vertritt. «Die gesamte

Partei-Sektion hat einstimmig beschlossen,

dass wir gegen eine Auflösung

des Friedhofs sind.» Bümpliz

brauche nicht noch einen Park,

Naherholungsgebiete seien vorhanden

und gut zu erreichen. «Ausserdem

hat die Stadt 2016 entschieden,

dass Berns Westen ein Entwicklungsschwerpunkt

sein solle. Man

will also wachsen. Wie kann das

funktionieren, wenn man einem

solchen Entwicklungsschwerpunkt

den Friedhof wegnimmt? Das passt

nicht zusammen.»

Lösungen suchen

Aber einfach nur Meckern ist

nicht Somasundarams Stil. Er hat

Gegenvorschläge. «Wenn die

Stadt schon sparen muss, warum

tut sie das nicht beispielsweise

beim Strassenverkehr? Es gibt in

Bern so viele Ampeln, bei denen

man im Sinne der Verkehrssicherheit

mal genauer schauen

könnte, ob es diese wirklich

braucht. Denn die Lichtsignale

wollen auch unterhalten werden.

Das wäre zwar auch ein Einschnitt,

aber erträglicher als der

Wegfall des Friedhofs.»

Wenn er sich mal nicht für seinen

Stadtteil einsetzt, liest Somasundaram

gerne und fährt Velo.

Eine weitere grosse Leidenschaft

ist das Waldhornspiel. «Musik»,

sagt er, «begleitet mich überallhin.»

Am liebsten aber in seiner

Heimat – Bümpliz.

Dennis Rhiel

Berns Westen lebt von und mit seinen

Bewohnerinnen und Bewohnern.

Der Stadtteil besitzt eine

vielfältige Mischung an Kulturen,

Lebensweisen und Menschen, die

dieses Quartier zu Recht «Heimat»

nennen. Sie leben hier und wollen

es auch weiter tun. Daher ist für

sie die Zukunft von Bümpliz und

Co. mehr, als nur ein Anliegen auf

dem Papier. Sie setzen sich für ihren

Stadtteil ein. So jemand ist

Chandru Somasundaram. Lässig

sitzt er auf der schattigen Bank

und erzählt – über Bümpliz, sein

Leben und warum er sich als junger

Mann für dieses altgediente

Quartier engagiert.

Das Quartier als Spielplatz

Der Sohn einer Deutschen und eines

Tamilen ist in Bümpliz geboren

und aufgewachsen. «Ganz in der

Nähe, in der Bernstrasse», sagt er

und deutet hinter sich vage in die

Richtung. Es sei eine schöne Kindheit

gewesen, die ihn auch sehr geprägt

habe. «Aber nicht im Negativen»,

wie er erklärt. «Im Gegenteil,

ich habe früh gelernt, mit anderen

Kulturen zusammenzuleben und

diese auch zu Schätzen zu wissen.»

«Mein Spielplatz war das ganze

Quartier, vom Bremgartenwald bis

Dennoch hat es den Bümplizer hinaus

in die weite Schweiz gezogen.

In Zürich hat er für den WWF

gearbeitet und in Fribourg Geschichte

und Politikwissenschaft

studiert. «Ich wollte wissen, warum

die Welt so ist, wie sie ist und

was man ändern könnte, damit sie

besser wird.» Nach seinem Studium

kehrte Somasundaram wieder

in seine Heimatstadt und seinen

Heimatstadtteil zurück. Momentan

arbeitet er bei den Parlamentsdiensten

im Bundeshaus. «Dort

kann man hautnah erfahren, wie

Politik gemacht wird.» Das ist übrigens

auch einer der Gründe, warum

Somasundaram seit 2012 Mitglied

der SP Bümpliz/Bethlehem

ist. «Ich habe einen ausgeprägten

Gerechtigkeitssinn und möchte

Dinge bewegen.» Das liegt nicht

nur ihm im Blut, sondern auch allen

Bümplizerinnen und Bümplizern,

wie er findet: «Wir in

Bümpliz sind ein bisschen rebellisch,

lassen uns nicht alles von

anderen und der Stadt diktieren.»

Da spielt ihm der aktuelle Brennpunkt

im Stadtteil VI in die Hände:

der Friedhof Bümpliz und seine

drohende Auflösung. Hier hat Somasundaram

eine ganz entschiedene

Meinung: «Der Friedhof muss

Seniorenwohnungen

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1. Juni 2021

AUS DER BÜMPLIZER VERGANGENHEIT – HEITERE GESCHICHTEN VON MAX WERREN

Der Krawall

in Bümpliz

Anlässlich einer Waffeninspektion

– einer sogenannten «Landmusterung»

– am 9. Juni 1727 in

Bümpliz, kam es zu Ausschreitungen;

vorerst im Publikum,

hernach im Feld der zu inspizierenden

Soldaten. Ein Krawall, der

durch das ungeschickte Verhalten

des militärischen Kommandanten

vor Ort noch angeheizt wurde.

Wehrpflicht und Ausbildung

Der Grundsatz, wonach jeder

Schweizer Mann – abgesehen

von berechtigten Ausnahmen –

wehrpflichtig ist, wurde erstmals

in der Bundesverfassung

von 1848 festgelegt. Diese Regelung

ersetzte die bisherige Bestimmung:

«Jede Feuerstätte

(Haushaltung) ist wehrpflichtig.»

Gemeint war damit, dass

von jeder Familie ein männliches

Mitglied zum Militärdienst

aufgeboten werden konnte. Reiche

Familien begnügten sich oft

damit, einen Mann anzuheuern

und zu bezahlen.

Die Regierung des alten Bern hat

zu verschiedenen Malen Zählungen

der Feuerstätten vornehmen

lassen. Dabei ging es ihr einzig

darum, festzustellen, wie viele

Wehrmänner man von jeder einzelnen

Kirchgemeinde fordern

konnte. Erst ab 1764 kam es zu

Volkszählungen nach Geschlecht

und Alter. Aus Bümpliz stam-

Alte Trüll-Musterung nach Franz Niklaus König.

men aus dieser Zeit folgende

Zahlen:

Bild: Nationalbibliothek.

Diese 834 Einwohnerinnen und

Einwohner verfügten über 164

Feuerstätten. Theoretisch wies die

Kirchgemeinde Bümpliz somit die

gleiche Anzahl Wehrpflichtiger

auf. Allerdings kam es immer wieder

zu Ausnahmen – beispielsweise

bei Armengenössigen und Heimatlosen

–, sodass die Zahl der

Wehrmänner in der Regel kleiner

war. Die Ausbildung erfolgte jährlich

elfmal an sogenannten «Trüllmusterungen»

sowie einmal zur

Inspektion, der «Landmusterung».

Geleitet wurden die «Trüllmusterungen»

durch Offiziere und ehemalige

Unteroffiziere oder Soldaten,

die sich in Schweizer Regimentern

im Ausland die nötigen

Fachkenntnisse, oft auch in der

realen Kriegswelt, angeeignet

hatten. Die Daten der Trülltage

wurden wie viele andere Bekanntmachungen

von der Kanzel

verkündet. Der «Predikant» war

es schliesslich auch, der genaue

Verzeichnisse über die Altersund

Geschlechterstruktur seiner

Schäflein führte und diese auch

der Regierung weiterleitete.

Dorfteil Mannsbilder Weibsbilder Total

unter 16 J. 16 – 60 J. über 60 J. unter 14 J. 14 – 50 J. über 50 J.

Bümpliz 63 104 12 65 106 7 357

Nider Bottigen 20 43 6 25 38 7 139

Ober Bottigen 19 42 8 25 46 12 152

Riedbach 29 44 11 28 57 17 186

Total 131 233 37 143 247 43 834

Geübt wurden insbesondere das

Laden der Gewehre, die Achtungstellung

sowie die Marschformationen

für die Schlachtordnung.

DER AUTOR

Max Werren ist ehemaliger Inhaber einer Kommunikations-Agentur und

einstiger ehrenamtlicher Co-Ortsarchivar von Bümpliz. Er ist Verfasser

zahlreicher Publikationen, darunter der «Bümplizer Geschichte(n)». Zudem ist

Werren Präsident von «Kultur Schloss Bümpliz».

Sämtliche Vorgehensschritte erfolgten

auf der Basis von umfangreichen

Reglementen. So gab es

beispielsweise für das Laden und

Feuern der Gewehre nicht weniger

als 17 Kommandos.

Die Ausrüstung

Waffen und Uniform mussten

von den Wehrpflichtigen selber

angeschafft werden. Die Waffen

umfassten ein Feuersteingewehr,

Bajonett und Säbel oder Seitengewehr.

Die Uniform bestand aus

einem Rock mit roten Aufschlägen,

einem breiten Hut, einem

Halstuch und roten Strümpfen. In

Bezug auf Hosen bestand bis 1726

keine Vorschrift. Erst in jenem

Jahr wurde auf Kosten der Wehrpflichtigen

das rote Beinkleid vorgeschrieben.

Ein lederner Tornister

mit Gamelle ergänzte die Ausrüstung.

Die «Landmusterung» als weinselige

Publikumsveranstaltung

An der Inspektion waren Wehrmänner

der vierten Kompanie

des Stadtregiments vertreten.

Diese stammten mehrheitlich

aus dem Landgericht Sternenberg

und umfassten nebst den

Bümplizern auch Männer aus

Gümmenen, Oberbalm, Riedburg,

Oberscherli, Mühleberg

und Neuenegg. Dazu kamen

noch Soldaten aus Bolligen, insgesamt

ein Kontingent von rund

200 Dienstpflichtigen. Der Anlass

war äusserst publikumswirksam

und nahm nicht selten Formen

eines Volksfestes an. Aus diesem

Grund witterte der geschäftstüchtige

Sternenwirt aus

Bümpliz, Bendicht Imhof, ein

schönes Geschäft. Er ersuchte

den zuständigen Platzkommandanten,

Landmajor Emanuel

Schmalz, um die Erlaubnis zum

Weinausschank an der Veranstaltung.

Mit dem Hinweis, dass

keine aktiven Soldaten davon

profitieren dürften, erlaubte es

der Offizier. Was er nicht ahnte:

Am Morgen des 9. Juni erschienen

nebst dem besagten Sternenwirt

auch der Wirt vom Löwen in

Niederwangen sowie jener von

der Pinte in Thörishaus auf dem

Feld beim «Gässli» (heutigen

Brünnenstrasse). Und so gossen

sich denn die durstigen Milizen


Geschichte

17

bei dem warmen Heuwettert

schon am frühen Morgen den rabiaten

Waadtländer und den

noch anhänglicheren Seeländer

Wein hinter die Binde, in den

nüchternen Magen!

Der Ablauf der Musterung

Das Tagwerk begann mit dem Appell,

dem Verlesen der «Musterrödel».

Verantwortlich für die Führung

dieser Hefte war der Freiweibel,

des höchsten Würdeträgers

im Landgericht, der nicht

zur herrschenden Oberschicht

gehörte. Am 9. Juni 1727 oblag

diese Aufgabe Melcher Gurtner,

einem Vorfahren des Gründers

der heutigen Bümpliz-Apotheke &

Drogerie Dr. Gurtner. Im schwarzroten

Mantel, mit dem Amtsstab

in der Hand, vertrat er gewissermassen

zwei Welten: Jene der

gnädigen Herren und des gemeinen

Volks.

Vom Korporal abwärts wurde

nun jeder einzelne Mann mit Vorund

Nachnamen abgerufen. Darauf

hatte die Antwort zu erfolgen:

«Hier bin ich!» Im Anschluss daran

erfolgte die Kontrolle der Bekleidung,

Bewaffnung und Ausrüstung.

Im eingefriedeten Viereck

des Musterplatzes kam vorerst

Langeweile, dann mehr und

mehr Murren auf. Der reichlich

genossene Wein tat das seinige.

Über das notdürftig gespannte

Seil entspannen sich zwischen

Soldaten und dem sich stetig

mehrenden Publikum rege Gespräche.

Aufrufe mussten zwei,

dreimal wiederholt werden, Gewehre

fielen zu Boden und in den

hintersten Reihen entledigten

sich einige der warmen Uniformröcke.

Acht Stunden waren seit

Beginn der Musterung vergangen.

Barmherzige Angehörige

versorgten ihre Männer mit Speis

und Trank – natürlich Wein! Eine

allgemeine Disziplinlosigkeit verbreitete

sich.

Der Tumult wächst an

Im Publikum wuchs die Kritiklust

an den offensichtlich

überforderten Soldaten. Hämische

Bemerkungen über die

Wehrtüchtigkeit des weinseligen

Haufens ertönten jetzt lauthals.

Zudem bildeten sich unterdessen

zwei Lager: Auf der einen Seite

die halbleinene Fraktion der

Landbevölkerung, auf der anderen

Seite eine angriffige kleine

Gruppe von halbwüchsigen Bewohnern

der Stadt. Wie war das

vor einigen Wochen anlässlich

der «Musterung untenaus» auf

dem Breitenrain? Da wurden zuschauende

Bauersleute von Städtern

verprügelt. Eine allgemeine

Rangelei kam auf. In dieser Situation

blieben einige Soldaten

nicht untätig – froh, ihre vom

Stehen steif gewordenen Glieder

wieder bewegen zu können! Jetzt

war die Rangelei zu einem Tumult

angewachsen.

Der kapitale Fehler

des Landmajors

Einer der Soldaten, Hans Burren

von Mengestorf, der über das

Seil gestiegen war und sich an

der Rauferei beteiligt hatte, wurde

vor den Platzkommandanten

gebracht. Dieser wies Korporal

Uli Schärer von Niederwangen

an, den Sünder in Arrest zu bringen.

Als sich der Korporal weigerte,

seinen Freund zu arretieren,

schlug der masslos erzürnte

Offizier den Unteroffizier mit

seiner Reitpeitsche ins Gesicht.

Jetzt wandte sich der Vater des

Gemassregelten an den Inspizienten.

Auch er wurde auf demütigende

Weise geschlagen. Die

Situation drohte nun völlig umzuschlagen.

Die aufgebrachten

Soldaten – mit einem Mal wieder

nüchtern geworden – marschierten

mit gezogenem Säbel gegen

den Landmajor Emanuel

Schmalz. Im Publikum herrschte

Totenstille.

In dieser Situation erwies sich

die in fremden Kriegsdiensten

erworbene Kaltblütigkeit des

Offiziers als Rettung. Mit befehlsgewohnter

Stimme ertönte

sein Kommando zur Schlachtordnung.

Der Trommler unterstützte

den Befehl, die Unteroffiziere

und Fähnriche begaben

sich vor die Formation. Die Soldaten

nahmen Achtungstellung

an. Eine halbe Stunde wurde

exerziert, dann erfolgte der Abbruch

der Inspektion.

Ein Krawall, der leicht zu einem

Aufstand der Landbevölkerung

gegen das herrschende Regime

hätte führen können, konnte

vermieden werden. Die Entfremdung

zwischen Patriziat

und Untertanen sollte indes bis

zum Untergang der alten Ordnung

im Jahre 1798 nicht wieder

behoben sein.

Max Werren


A



CO 2

-Gesetz



Befürworter beschönigen Fakten!



2



A

A

A

B

B

B

B

C

C

C

C

D

D

D

D

E

E

E

E

F

F

F

F

G

G

G

G

Einfamilienhaus


Einfamilienhaus


Einfamilienhaus

(teilsaniert)


Mehrfamilienhaus mit

3 Mietwohnungen


Nötige Investition

wegen neuem CO 2

-Gesetz:





- Zahlen


über 25 Jahre:







Trotz tieferem Energieverbrauch resultieren

über eine Dauer von 25 Jahre Verluste!

Die Zahlen zeigen:


und haben ähnliche Kosten zu erwarten.

– im genannten

Beispiel um 126 Franken pro Monat – dies trotz Heizkosteneinsparung!




Fazit:






dieser Geldvernichtungsmaschinerie:


Münzgraben 6, Postfach 2639, 3001 Bern


1. Juni 2021 Quartier

19

DAS FREIBAD IST GESCHLOSSEN, DESHALB:

Erlebe Deinen Sommer

in der Oase Weyerli

Gemeinderätin Franziska

Teuscher eröffnete nicht ohne

Stolz eine ganz spezielle

Freizeitanlage, die Oase Weyerli.

«Diese Oase bietet vom 29. Mai

bis 29. August auf dem Gelände

der Kunsteisbahn Weyermannshaus

eine attraktive Begegnungszone

mit Abkühlungsmöglichkeiten

und einem vielseitigen Freizeitprogramm.

Kommen Sie vorbei

und entdecken Sie die Oase im

Berner Westen!»

Der Eintritt zur «OASE Weyerli»

und die Nutzung aller Anlageteile

ist kostenlos. Und vom 3. Juli bis

15. August schwimmen und planschen

auch alle gratis im Hallenbad.

Der Zugang erfolgt über die

Terrasse in der Oase.

Auch Rachel Picard, die Geschäftsführerin

der Quartierkommission

Bümpliz-Bethlehem, ist froh, dass

die Stadt jetzt einen echten Ersatz

für das geschlossene Freibad bietet.

«So ist die Bevölkerung in kurzer

Distanz an einem Ort, der ein

fröhliches Feriengefühl vermittelt.»

Marc de Roche

Mehr unter: sportamt-bern.ch/oase

Was da nicht alles

geboten wird!

Spiel

• Töggele

• Sandkasten

• Matschtische

• Kubb

• Cornhole

• Boccia

• Bowling

• Pedalo

• Kricket

Abkühlung

• Hallenbad

• Wasserspielplatz

• Gartenduschen

• Sitzduschen

Entspannung

• Weyerli Beizli mit Pergola

• Vielfältige Liegemöglichkeiten

• Gedeckte Podeste mit Sitzplätzen

• Holzsteg mit Sprühnebel

• Grosse Zuschauertribüne

Bewegung

• Trampolin mit Airbag

• Skimboard

• Boulderwürfel

• Beachfelder für Beachvolley

und Beachtennis

• Ping Pong

• Teqball (Was könnte

das wohl sein?)

• Spikeball

• Kletterwand

• Slacklinepark

Hereinspaziert! Die Oase Weyerli ist bereit!

Foto: zvg

Tatjana

Rothenbühler

13. Juni

2021

Unsere Regierungsstatthalterin.

erfahren | kompetent | bürgernah


20 Magazin 1. Juni 2021

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9

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Vertrauen – seit 1913

in in Bern-West Bümpliz

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Stichwort: «Gurtners-Rätsel»

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Telefonnummer.

TEILNAHMESCHLUSS:

Jeweils Montag vor der nächsten

BümplizWoche-Ausgabe

5

1

8

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Auflösung letztes Rätsel

VERSORGUNG

7

4

6

Die Gewinner/-innen werden schriftlich

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

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Wir haben ab sofort

wieder geöffnet

Wir freuen uns auf euch

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Spiele & Infos auf Anfrage oder auf

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Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 8 bis 22.30 Uhr

Samstag: 9 bis 23.30 Uhr

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selbstverständlich auch bis zur

Sperrstunde für Sie da!

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Sie können bei uns nach wie vor

sämtliche Zahlungsmittel einsetzen

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(bis zu 100 Prozent) bezahlen.

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Sie können im benachbarten Coop

im 2. UG parkieren und bei uns eine

kostenlose Parkkarte beziehen.

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1. Juni 2021

Quartier

21

VERWIRRENDE BESCHILDERUNG AN DER STATTHALTERSTRASSE

Abfälle entsorgen: Ja –

Parkieren: Nein

Staunen ist angesagt, denn es

stellt sich an der Statthalterstrasse

die Frage, ob man seine

Recycling-Abfälle mit dem ÖV

transportieren soll. Behördlich

verordnet.

Thomas Fuchs und Janosch Weyermann,

SVP-Stadträte zu Bern,

verstehen die Welt nicht mehr.

Fakt ist: Bei den öffentlichen

Sammelstellen der Stadt Bern

können Separatabfälle bekanntlich

getrennt entsorgt und so

sinnvollerweise der Wiederverwertung

zugeführt werden.

Büchsen und Aluminium, PET-

Getränkeflaschen sowie Altglas.

Und anderes mehr.

Verschlimmbessert

Auch an der Bottigenstrasse/Statthalterstrasse

befindet sich eine

derartige Sammelstelle. Dort

wurden vor rund zwei Jahren die

Kurzzeitparkplätze mit Sitzbänken

– die des Krachs herunterfallender

Flaschen und Büchsen wegen

logischerweise an dieser Lage

kaum benutzt werden – verbarrikadiert.

Ursula Wyss, ehemalige

SP-Gemeinderätin, sicherte daraufhin

mehrmals zu, «eine Optimierung

zu prüfen», so Thomas

Fuchs in einer Kleinen Anfrage zu

Handen des Stadtrats. Wie diese

Optimierung aussieht, hinterlässt

nicht nur einen ratlosen Thomas

Fuchs.

Vor Kurzem wurden nämlich

rund um die besagte Entsorgungsstelle

zwei Halteverbotssignale

montiert, welche seither

eine fachgerechte Entsorgung für

Auto- und Motorradfahrer verunmöglichen,

ausser, man riskiere

eine Busse von 200 Franken.

Möglichkeit wäre natürlich der

Transport per Leiterwägeli. Oder

im Rucksack.

Schilder nicht gesehen

In diesem Zusammenhang ergehen

von den beiden Stadträten

folgende Fragen an den Berner

Gemeinderat: Wo sollen Autofahrer

künftig anhalten, wenn sie

diese Entsorgungsstelle nutzen

möchten? Ist der Gemeinderat bereit,

im Bereich der Entsorgungsstelle

entweder die Sitzbänke zu

entfernen, um so den sogenannten

Güterumschlag wieder zu ermöglichen,

oder zumindest die

Haltverbotstafeln wieder zu entfernen?

Wenn nicht, weshalb

nicht?

Während der Viertelstunde, die

wir bei der Sammelstelle verbringen,

halten an die zehn Autos.

Thomas Fuchs macht die Leute

auf witzige Weise darauf aufmerksam,

dass sie Verbotenes provozieren

und schlimmstenfalls mit einer

200-Franken-Busse rechnen

müssen, obwohl die meisten keine

60 Sekunden anhalten. Das Unverständnis

für die Massnahme ist

total, alle schütteln den Kopf, auch

Gölgäli Veli. Praktisch ausnahmslos

haben sie die Tafeln übersehen,

die erst seit einigen Wochen

dort warnen. Thomas Bornhauser

Nonstop halten die Autos. Nach nicht einmal einer Minute sind

sie jeweils wieder weg.

Nicht nur Thomas Fuchs und

Janosch Weyermann fragen sich

deshalb, ob Bümplizerinnen und

Bümplizer nun ihren Abfall mit

dem Tram oder an die Bernmobil-Station

Statthalterstrasse fahren

und andere ÖV-Fahrende damit

beglücken sollen, wenn beim

Ein- oder Aussteigen Transportbehälter

ihre Fassung verlieren.

Man stelle sich das vor: Leere Flaschen

und gebrauchte Büchsen,

die sich auf dem Boden verteilen

und herumrollen. Eine andere

Thomas Fuchs (li.) im Gespräch mit Gölgäli Veli, mit Corona-Abstand.

Fotos: Thomas Bornhauser


1. Juni 2021

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 2. JUNI

BIS DIENSTAG, 15. JUNI 2021

Kirche vereint

erleben

Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 13. Juni 2021, im Anschluss an den

Gottesdienst, ca. 11 Uhr

im Kirchgemeindehaus, Bernstrasse 85,

grosser Saal

Traktanden:

1. Eröffnung, Organisatorisches

2. Genehmigung Protokolle

- Kirchgemeindeversammlung vom 13.9.2020

- Kirchgemeindeversammlung vom 1.11.2020

- a.o. Kirchgemeindeversammlung vom 20.4.2021

3. Jahresrechnung 2020

- Bericht der Rechnungsführerin über die

Rechnung der kirchgemeindeeigenen Gelder 2020

- Bericht der Revisionsstelle

- Genehmigung der Rechnung und Entlastung des

Kirchgemeinderates

- Bericht der Rechnungsführerin über den

Globalkredit 2020

4. Bericht der Datenschutzaufsichtsstelle

5. Wahl Pfarrstellen:

- Wahl einer Pfarrperson 100% unbefristet,

Wahlvorschlag des Kirchgemeinderats:

Frau Pfrn. Beate Schiller

- Wahl einer Pfarrperson 50% befristet bis

30.6.2023,

Wahlvorschlag des Kirchgemeinderats:

Frau Pfrn. Susanne Berger

6. Informationen

- Bauprojekt Bernstrasse/Glockenstrasse

- Fusionsprozess

- Liegenschaftsstrategie

- Kirchgemeinderat

- Pfarrkollegium

- Sozialdiakonie

7. Verschiedenes

Die Rechnung der kirchgemeindeeigenen

Gelder liegen an der Versammlung auf und

können vorgängig bei der Rechnungsführerin

Verena Gurtner, Bottigenstrasse 358, 3019

Oberbottigen, bezogen werden.

Die kirchlich Stimmberechtigten der

Kirchgemeinde Bümpliz werden hiermit zu

dieser Versammlung freundlich eingeladen.

Gäste (ohne Stimmrecht) sind ebenfalls

willkommen.

Bern, im Mai 2021

Für die Kirchgemeindeversammlung:

Alfred Reist, Präsident

Für den Kirchgemeinderat:

Verena Gurtner, Rechnungsführerin

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

Bernstrasse 85, 3018 Bern

buempliz.refbern.ch

Abdankungen und

Notfall seelsorge:

Jede Woche ist eine Pfarrerin, ein

Pfarrer, für die Trauerfeiern und

die Notfallseelsorge zuständig.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

29. Mai bis 4. Juni: Pfrn. Susanne

Bieler, 078 816 18 58

5. bis 11. Juni: Pfrn. Barbara Studer,

031 992 12 28

12. bis 18. Juni: Pfrn. Susanne Bieler,

078 816 18 58

Gottesdienste

Ökumenischer Gottesdienst unter

freiem Himmel, für Chlini und

Grossi zum Thema «Freunde»

Sonntag, 6. Juni, 10 Uhr, Schulanlage

Stöckacker, Bienenstr.

Mit Pfrn. Adelheid Heeb, Esther

Baier (ev.-method.), Karin Gündisch

(kath.), Evelyne Heuscher,

Sozialdiakonie. Musikalische Mitwirkung

der AnthonySingers

Bei Regenwetter findet die Veranstaltung

in der Reformierten Kirche

Bümpliz statt. Bei unsicherer

Witterung gibt 076 360 37 54 ab 8

Uhr Auskunft

Pfrn. Adelheid Heeb, 076 302 21 38,

adelheid.heeb@refbern.ch

Gottesdienst

Sonntag, 13. Juni, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Pfrn. Susanne Bieler, Matteo Pastorello,

Orgel

anschliessend Kirchgemeindeversammlung

(s. Inserat)

Pfrn. Susanne Bieler, 078 816 18

58, susanne.bieler@refbern.ch




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Kirchen

23

Für alle

Café littéraire

Mittwoch, 2. Juni, 19 bis 21 Uhr,

Kirchgemeindehaus Bümpliz, Bernstrasse

85

Diskussion zum Werk «Bis bald»

von Markus Werner. Ohne Voranmeldung,

kleinere Gruppe.

Caroline Prato,031 991 07 61, caroline.prato@refbern.ch

Für Frauen

Donnerstag, 14 bis 17 Uhr, Stöck-

Treff, Bienenstrasse 7

Mit Margrit Gauch. Teilnehmerzahl:

max. 4 Personen

Freitag, 14 bis 17 Uhr, Kirchgemeindehaus

Bümpliz, Bernstrasse 85

Mit Rosa Presedo. Teilnehmerzahl:

max. 12 Personen

Für Männer

Männer-Frühgebet

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Ein inspirierender Start in den

Tag mit Gott. Eine einfache Liturgie

gibt den Rahmen.

Matthias Stürmer, 076 368 81 65,

matthias@stuermer.ch und Alain

Eckert, 031 371 20 32, alain.

eckert@swissonline.ch

Für ältere Menschen

Kaffeetreff StöckTreff

Mittwoch, 2., 9. Juni, 9 bis 10.30 Uhr

Nur bei warmer Witterung im

Garten vom StöckTreff

Caroline Prato, Tel. 031 991 07 61,

caroline.prato@refbern.ch

Für Familien und Kinder

Muki Corner

Donnerstag, 15.30 bis 17 Uhr, Quartiertreff

Baracke, Mädergutstr.62

Für Mütter mit Kindern bis 3 Jahren.

Spielen, singen, basteln und

vieles mehr. Teilnehmerzahl: 13

Personen (inkl. Kinder), Anmeldung

empfohlen, keine Kosten.

Barbara Bregy, 031 980 00 30, barbara.bregy@refbern.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

Eymattstr. 2b, 3027 Bern

bethlehem.refbern.ch

Allgemeine Infos:

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44

Für persönliche, seelsorgerliche

Dienste gelten die drei Pfarrkreise:

Altes Bethlehem, Bethlehemacker,

Untermatt

Pfr. Hans Roder, 031 991 18 49

Blumenfeld, Tscharnergut,

Westpark

Pfr. Luzius Rohr, 076 209 72 86

Brünnen, Gäbelbach, Holenacker,

Riedern, Riedernrain, Eymatt

Pfrn. Elisabeth Gerber, 031 996 18 43

Bibel im Gespräch: Dienstag, 1.

und 15. Juni, jeweils 19.30 – 21 Uhr,

im Kirchgemeindehaus

Nähatelier für Frauen: Jeden

Mittwoch, 14 – 17 Uhr, im Saal

Kirchgemeindehaus, mit Kinderhütedienst,

Auskunft unter 031 996 18 56.

Alltagsorientierung für Migrantinnen:

Jeden Montag, 9.15 – 11.15

Uhr Arabisch, jeden Freitag, 9 – 11

Uhr Albanisch, jeden Freitag

15 – 14 Uhr Tamilisch, jeweils mit

Kinderhütedienst.

Zusammen laufen: Jeden

Donnerstag, 9 – 10 Uhr, Treffpunkt

vor dem Kirchgemeindehaus, bei

jeder Witterung. Gruppen von 5

Personen. Auskunft: Anita von

Rotz, 031 996 18 51.

Offener Kindertreff: Mittwoch,

9. Juni, 14 – 16 Uhr, im Jugendraum,

Kirchgemeindehaus, Eymattstr. 2 b.

Auskunft: Alma Jakob, 076 681 09 16.

Offener Jugendtreff: Mittwoch,

9. Juni, 16.30 – 18.30 Uhr, im

Jugendraum, Kirchgemeindehaus,

Eymattstr. 2 b. Auskunft: Melanie

Steiner, 031 996 18 55.

Der Garten des Cafés mondiaL

ist wieder geöffnet. Wir freuen

uns auf Ihren Besuch.

Gottesdienste

KUW-Gottesdienst

Sonntag, 6. Juni, 10 Uhr

Pfrn. Elisabeth Gerber, Schülerinnen

und Schüler der 5. Klasse

Kirchliche Unterweisung, Ivo Zurkinden,

Orgel.

Outdoor-Gottesdienst am

Gäbelbach

Sonntag, 13. Juni, 10 Uhr

Pfarrteam Bethlehem, Bernhard

Leuthold, Alphorn, Ivo Zurkinden,

Akkordeon. Fahren Sie mit

dem Postauto 101 bis Haltestelle

«Eymatt bei Bern, Camping»,

Wanderweg zwischen den Familiengärten

Jordan, Richtung Gäbelbach

(ca. 10 Min. Gehzeit).

Bei schlechtem Wetter findet der

Gottesdienst in der Kirche statt.

BESTATTUNGSDIENST

OSWALD KRATTINGER AG

Bümplizstrasse 104B, 3018 Bern-Bümpliz

info@krattingerag.ch / www.krattingerag.ch

Würdevoll und persönlich.

24 h-Telefon 031 333 88 00

Bern und Region

Breitenrainplatz 42, 3014 Bern, www.egli-ag.ch

Infos unter: 076 209 72 86, Pfr. Luzius

Rohr.

Römisch Katholische

Landeskirche

Burgunderstrasse 124, 3018 Bern

kathbern.ch

Gottesdienste:

Pfarrei St. Antonius

Kirche St. Antonius

Sa., 5. Juni, Eucharistiefeier; Dreissigster

für Herbert Geringer,

18.00 Uhr

So., 6. Juni, Messa di lingua Italiana,

9.30 Uhr

So., 13. Juni, Patrozinium Hl. Antonius

mit der missione cattolica italiana,

11.00 Uhr

Pfarrei St. Mauritius

Kirche St. Mauritius

So., 6. Juni, Eucharistiefeier, 9.30 Uhr

Sa., 12. Juni, Eucharistiefeier,

18.00 Uhr

So., 13. Juni, Gottesdienst fällt aus,

9.30 Uhr

Oekumenischer Stöckacker-

Gottesdienst

So., 6. Juni, 10.00 Uhr, Schule Stöckacker,

Bienenstrasse 5, 3018 Bern

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

Bernstr. 64, 3018 Bümpliz

emk-bern.ch

Gottesdienste

Ökumenischer Gottesdienst

Sonntag, 6. Juni 2021, 10:00 Uhr

Ökumenischer «Stöckacker-Gottesdienst»

zum Thema: Freunde

mit Pfarrerin Esther Baier von den

Methodisten

Gottesdienst

Sonntag, 13. Juni 2021, 10:00 Uhr

mit Fabian Baumgartner

Kein Gottesdienst in Bümpliz

Sonntag, 20. Juni 2021

Wir sind an der schweizerischen

Konferenz der EMK in Thun

Informationen bei:

Martin Streit, martin.streit@emkschweiz.ch,

Tel. 031 382 02 44

Esther Baier, esther.baier@emkschweiz.ch,

Tel. 031 992 15 91

Neuapostolische Kirche

Schweiz

Bümplizstrasse 79, 3018 Bern

bern-buempliz.nak.ch

Donnerstag, 3.06., 20:00, Gottesdienst

Sonntag, 6.06., 09:30, Gottesdienst

Donnerstag, 10.06., 20:00, Gottesdienst

Sonntag, 13.06., 09:30, Gottesdienst

Französische Kirche

Paroisse française réformée de

Berne

Predigergasse 3, 3011 Berne

Dimanche 6 juin, 10h, culte avec

sainte cène

Pasteur Olivier Schopfer. À

l’orgue : Antonio Garcia

Dimanche 13 juin, 10h, culte

Echange de chaires des Églises

françaises de suisse allemande.

Pasteure Evelyne Zinsstag, Bâle. À

l’orgue : Antonio Garcia

Dimanche des Refugiés 20 juin,

10h, culte

Pasteur Olivier Schopfer. Accueil

de Maria Teresa Escolar. À

l’orgue: Antonio Garcia.

Dimanche 27 juin, 18h, culte Taizé

du soir

Préparé par le groupe de recueillement.

À l’orgue : Antonio Garcia

Pour tous les détails :

www.egliserefberne.ch

Beat Burkhard

Bestatter / Thanatopraxie

031 991 11 77

seit 1972

24 Std. erreichbar

Urs Gyger

Geschäftsleiter


24 Letzte

1. Juni 2021

Der Forst – ein

Stadtwald auf

dem Land

Kolumne

Man nennt Bern gemeinhin die

«Stadt auf dem Land». Das

kommt nicht von ungefähr:

Hier ziehen sich die Agglomerationswüsten

nicht wie in anderen

Städten kilometerweit

über das Stadtgebiet hinaus.

Egal in welcher Richtung man

die Stadt verlässt: Kaum passiert

man die Grenze zu einer

Nachbargemeinde, säumen

Bauernhöfe, Äcker und saftige

Wiesen die Strasse und man

fühlt sich ans tiefste Emmental

erinnert. Auch unter diesem

Gesichtspunkt ist der Westen

Berns eine Besonderheit: Wer

Bümpliz stadtauswärts verlässt,

wähnt sich schon nach

wenigen Metern nach der Tramendschleife

in einer Gegend,

wo sich Fuchs und Hase gute

Nacht sagen. Allerdings zieht

sich hier die Gemeinde Bern

noch kilometerweit ins bäuerlich

geprägte Mittelland hinaus.

Wir passieren Niederbottigen,

Chäs u Brot, Oberbottigen

(mit dem Bären als höchstgelegenem

Hotel der Stadt Bern!)

und schliesslich Matzenried.

Alles noch Berner Stadtgebiet.

Martin Gabl

Autor

Wie auch ein Teil des Forst, den

man schnell als Stadtwald erkennt,

welcher überwiegend

von Städtern frequentiert wird.

Die Wege im Bauerndorf Matzenried

sind auffällig sauber,

die Rösseler sind angehalten,

Pferdeäpfel umgehend wegzuräumen

und die städtischen

Reinigungsmaschinen bohnern

die Strassen so blank wie den

Bundesplatz – bis hart an den

Waldrand und im gefühlten

Zweitagesrhythmus. Der Städter

ist sich halt die ungebändigte

Natur nicht gewöhnt. Wenn

er alle zwei Monate mal die sicheren

Stadtmauern verlässt

und sich in den gefährlichen

Forst-Dschungel begibt, um mit

AirPods in den Ohren und in

grellbunter Designerkleidung

auf seinem E-Bike das ultimative

Naturerlebnis zu suchen,

dann will er sich wie zu Hause

fühlen. Wahrscheinlich deshalb

werden im Forst die Waldwege

mit Laubbläsern gereinigt.

Nein, das ist kein Witz.

DER AUTOR

Martin Gabl ist Kommunikationsspezialist

und Autor. Er schreibt regelmässig

über seine Erlebnisse in Bümpliz.

tinugabl.ch

HEIMAT - Das Kunstprojekt

Die Schulklasse 5a vom Bethlehemacker

ist daran beteiligt, ein

Kunstprojekt zum Thema Heimat

zu realisieren. Während der

Schulzeit, aber auch in ihrer Freizeit,

haben sie eine Projektidee

aufgebaut. Nun geht das Projekt

in die Endphase: An den Aktionstagen

ist die Quartierbevölkerung

eingeladen, am Projekt mitzugestalten,

mitzubauen und so ge-

Freitag, 11. Juni 2021, 14.00 Uhr

meinsam zu einem Abschluss zu

bringen.

Wann: Mittwoch, 9.6. / 14 – 17 Uhr

Freitag, 11.6. / 16 – 19 Uhr

Mittwoch, 16.6. / 14 – 17 Uhr

Freitag, 18.6. / 16– 19 Uhr

Wo: auf dem Areal der ref. Kirchgemeinde

Bethlehem

Mitbringen: einen eigenen Pinsel

(falls vorhanden)

Wir stellen Ihnen gerne unser Angebot rund um das

Leben und Wohnen im Alter vor.

Aufgrund der aktuellen Covid-Massnahmen ist die

Platzzahl beschränkt.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung

031 997 77 77 / schwabgut@domicilbern.ch

Nächste Ausgabe: Dienstag, 15. Juni 2021

Anzeigenschluss: Donnerstag, 10. Juni 2021 / 12 Uhr

Domicil Schwabgut

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