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Falstaff LIVING 05/2021

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<strong>05</strong><br />

HOLIDAY VIBES<br />

MIT STIMMIGEN FARBEN & LUFTIGEM DEKOR IN DEN SOMMER<br />

<strong>05</strong>


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Angaben zu Stromverbrauch und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten<br />

Ausstattung des Fahrzeugs. Stand 06/<strong>2021</strong>. Symbolfoto.


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EDITORIAL<br />

ENDLICH SOMMER!<br />

GENIESSEN SIE IHR<br />

NEUES, ALTES LEBEN<br />

<strong>LIVING</strong><br />

Sommerzeit<br />

Der Sommer ist nicht nur eine Jahreszeit. Er ist<br />

auch ein Lebensgefühl. Wir träumen von Meer<br />

und Sandstrand, und von einer guten Uhr, die<br />

zum entspannten Lifestyle<br />

passt. Exklusiv und chic, wie<br />

die Cintrée Curvex von<br />

Franck Muller, oder sportlich<br />

und maritim, wie die Polaris<br />

Date von Jaeger-LeCoultre.<br />

Andrea Daum-Hübner<br />

Die Normalität scheint sukzessive zurückzukehren und<br />

unser aller so vermisstes Leben darf wieder aus allen<br />

Fugen sprudeln – auch in unserer aktuellen <strong>LIVING</strong><br />

Sommerausgabe. Bei aller Vorsicht konnten wir für unseren<br />

Content aktiv werden, an Events teilnehmen und unseren<br />

Rhythmus für Foto-Shootings und Interviews gewohnt umsetzen.<br />

Der enge soziale Kontakt, das Gespräch mit einem<br />

realen Gegenüber war schon fast in Vergessenheit geraten.<br />

Das Gefühl, sich auszutauschen, aufeinander zuzugehen,<br />

Informationen oder Herzensangelegenheiten zu teilen,<br />

gehört – glücklicherweise – wieder zu unserem Alltag.<br />

MIT DESIGN BILDUNGSAUFTRÄGE ERFÜLLEN<br />

Cintrée Curvex<br />

Color Dreams<br />

Foto: Rafaela Pröll<br />

Darum haben wir uns u. a. mit großem Interesse österreichischen<br />

Design-Schaffenden gewidmet, haben unsere<br />

Fotografen gepackt und sind losgezogen. Das stimmige<br />

Resultat: eine Reportage mit dem Wiener Terrazzo-<br />

Experten Felix Muhrhofer sowie ein inspirierendes<br />

Foto-Shooting inklusive Interview mit der neuen MAK-<br />

Direktorin Lilli Hollein, die ab 1. September im Museum<br />

für Angewandte Kunst das Zepter schwingt. In ihrer neuen<br />

Aufgabe sieht sie jedenfalls jede Menge Potenzial – gerade<br />

der Pandemie zum Trotz: »Ich glaube gerade jetzt an die<br />

Macht von Design als Problemlösungstool. Design ist eine<br />

Disziplin, die als Moderator der Gesellschaft fungiert.<br />

Und ein Haus wie das MAK, das sich mit so einer Disziplin<br />

auseinandersetzt, hat gerade jetzt Chancen und die noch<br />

größere Verpflichtung, einen Bildungsauftrag zu erfüllen.«<br />

Das ganze Interview ab S. 84.<br />

Das <strong>LIVING</strong>-Team hat ebenso und besonders gerne seinen<br />

Auftrag für die kommenden Wochen erfüllt: mit den unterschiedlichsten<br />

Ideen für Ihren Outdoor-Bereich, Dekor-<br />

Highlights, raffinierten Küchen-Konzepten oder Tipps,<br />

welche neuen Design-Resorts in Österreich einen Wochenend-Trip<br />

wert sind. Holen Sie sich die positiven Gefühle des<br />

Sommers mit unserem neuen <strong>LIVING</strong> in Ihr Bewusstsein!<br />

Herzlichst, Ihre<br />

ANGELIKA ROSAM<br />

angelika.rosam@falstaff-living.com<br />

angelika.rosam, falstaff.living<br />

Angelika Rosam<br />

Herausgeberin und Chefredakteurin<br />

<strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong><br />

»Es ist für mich<br />

eine große Ehre, den<br />

neuen ›Showroom<br />

Wiener Werkstätte‹<br />

im Herbst im MAK<br />

zu eröffnen. Ich zeige<br />

im Zusammenspiel<br />

mit einigen meiner<br />

Arbeiten wie sehr<br />

das Prinzip der<br />

kunstfertigen<br />

Reduktion der<br />

Werkstätte das<br />

Design bis heute<br />

beeinflusst.«<br />

DESIGNER MICHAEL<br />

ANASTASSIADES IM TALK<br />

AB SEITE 80<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

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13<br />

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<strong>05</strong><br />

<strong>05</strong><br />

INHALT<br />

5/<strong>2021</strong><br />

100<br />

So gelingt jedes Picknick. <strong>LIVING</strong> hat<br />

die besten Ideen für Interior- und<br />

Dekor-Zubehör zusammengestellt.<br />

13 EDITORIAL<br />

16 ICONS<br />

18 EXHIBITION-TIPP<br />

27 BRANCHENTELEGRAMM<br />

26 MY TASTE<br />

61 ART FIVE<br />

66 ICONOMY<br />

117 KÜCHENKLASSIKER<br />

174 MY FAVORITE PROJECTS<br />

190 DATES TO KNOW<br />

194 BEZUGSQUELLEN<br />

198 IMPRESSUM<br />

COVER<br />

FOTO: LOBERON<br />

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5/<strong>2021</strong> WWW.FALSTAFF-<strong>LIVING</strong>.COM € 7,–<br />

<strong>LIVING</strong><br />

NEUE ÄRA IM MAK BEST OF OUTDOOR CHILLOUT-ZONE<br />

NEO-CHEFIN LILLI SCHATTENSPENDER & DESIGN-RESORTS<br />

HOLLEIN IM TALK BARS ALS MUST-HAVE IN ÖSTERREICH<br />

HOLIDAY VIBES<br />

MIT STIMMIGEN FARBEN & LUFTIGEM DEKOR IN DEN SOMMER<br />

84<br />

Lilli Hollein im <strong>LIVING</strong>-<br />

Talk über Frauenpower,<br />

neue Pläne und Design<br />

als Problemlösungstool.<br />

74<br />

Die Villa des Kunstsammler-Paars Amy<br />

und John Phelan in Palm Beach.<br />

TRENDS<br />

22 DESIGNERS TO WATCH<br />

Ein Blick in Kanadas rege Design-Szene<br />

mit Protagonisten, die unterschiedlicher<br />

nicht sein könnten.<br />

24 EDITOR’S NOTEBOOK<br />

Die originellsten News und Highlights<br />

aus dem Design-Kosmos.<br />

28 »FAD IST MIR NIE«<br />

Felix Muhrhofer produziert in seiner<br />

Wiener Werkstatt Beistelltische und<br />

Wohn-Accessoires aus Terrazzo.<br />

32 »EIN DIALOG MIT DER NATUR«<br />

<strong>LIVING</strong> im Gespräch mit dem Landschaftsarchitekten<br />

Enzo Enea.<br />

36 BISTRO MACHT FROH!<br />

Fröhlich geschwungene Outdoor-Garnituren<br />

im Bistro-Chic erleben ein buntes Revival.<br />

38 STILVOLL ABHÄNGEN<br />

Ein Best-of der lässigsten Hängematten-<br />

Modelle – let’s swing!<br />

40 CHILLIN’ IN THE SHADOW<br />

Markisen, Sonnensegel & Co. sind<br />

stylisch und ein absolutes Muss für<br />

Garten, Balkon und Terrasse.<br />

44 DER SONNE ENTGEGEN<br />

Die Pergola dekoriert jede Terrasse zum<br />

Loungebereich.<br />

46 ERSTE REIHE MIT POOLBLICK<br />

Vielseitige Outdoor-Bars, die das Zuhause<br />

um den Chillout-Modus bereichern.<br />

50 BRANDMEISTER<br />

Mit außergewöhnlichen Designs sind<br />

Outdoor-Kamine Eyecatcher und<br />

romantische Wärmeinseln.<br />

52 ARTY WEEKEND HELSINKI<br />

Die Kunst szene Helsinkis ist noch<br />

ein gut gehütetes Geheimnis.<br />

68 SOUVENIRS<br />

<strong>LIVING</strong> zeigt ganz persönliche<br />

Mitbringsel aus Mailand.<br />

DESIGN<br />

74 EIN ECHTES ORIGINAL<br />

Das fröhlich-künstlerische Vorzeige<br />

projekt des Kunstsammler-Paars Amy<br />

und John Phelan in Palm Beach.<br />

80 MOMENTE DER ULTIMATIVEN STILLE<br />

Ausnahme-Designer Michael Anastassiades<br />

im Gespräch mit <strong>LIVING</strong>.<br />

84 »DESIGN ALS MODERATOR DER<br />

GESELLSCHAFT«<br />

Der <strong>LIVING</strong>-Talk mit der neuen MAK-<br />

Chefin Lilli Hollein.<br />

90 »EINE REISE ZU SICH SELBST«<br />

In den Vivamayr-Hotels verbinden sich<br />

Natur, Design und Gesundheit auf<br />

perfekte Weise.<br />

94 KULTSTÜCK<br />

Luis Vuitton fügt seinen High-End-Audioprodukten<br />

nun einen trag baren Speaker hinzu.<br />

96 HOTEL CONFIDENTIAL<br />

»Château Saint-Martin« vereint den<br />

Charme der Provence mit dem luxuriösen<br />

Flair der Côte d’Azur.<br />

KULINARIK<br />

100 TIME-OUT AM SEE<br />

Ein-Picknick-Korb voll mit Interior- und<br />

Dekor-Zubehör sowie Lifestyle-Ideen.<br />

106 PICNIC AROUND THE WORLD<br />

Von Österreich bis Amerika – so ist ein<br />

stilvolles Picknick garantiert.<br />

110 SPRUDEL & CO TO GO!<br />

Kühltaschen und Bottle Bags sorgen<br />

für kühle Snacks und Getränke.<br />

Fotos: Jessica Glynn, Konrad Limbeck, Rafaela Pröll<br />

14 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


112 STIMMUNGSMACHER FÜR<br />

POOL UND GARTEN<br />

Bunte Acrylgläser sorgen mit<br />

erfrischenden Designs für gute Laune.<br />

113 TRAG’S DURCH DIE BLUME<br />

Pünktlich zum Sommer: kunstvolle<br />

Tabletts mit floralen Motiven.<br />

114 COCKTAIL HOUR FÜR GENIESSER<br />

Ein Best-of an edlen Tools, Rezepten und<br />

schicken Accessoires.<br />

116 AUSWÄRTS ESSEN<br />

Opernsänger Clemens Unterreiner<br />

verrät seine Lieblingslokale.<br />

KÜCHEN-SPEZIAL<br />

120 SOMMER-KÜCHEN<br />

Outdoor-Küchen machen<br />

den Garten zur kulinarischen<br />

Kommunikationszone.<br />

126 IN UNSERER KÜCHE TREIBEN<br />

WIR ES BUNT<br />

Das brauchen passionierte Hobby-Chefs<br />

an angesagten Tools und Geräten.<br />

128 RISE OF THE GRILL-AGE<br />

Griller sind mittlerweile High-Tech-<br />

Pres tige-Objekte. <strong>LIVING</strong> hat sich<br />

umgesehen.<br />

132 MINI-GRILLER FÜR DEN<br />

PERFEKTEN AUFTRITT<br />

Tischgriller mit Design-Anspruch sind<br />

die Stars an lauschigen Sommerabenden.<br />

134 MUT ZUR WEISSGLUT<br />

Die richtigen Accessoires für die<br />

anstehende Grill-Einladung.<br />

RESIDENCES<br />

138 WENN DIE STADT SELTSAME<br />

BLÜTEN TREIBT<br />

Innerstädtische Parkanlagen werden zum<br />

genialen Abenteuerspielplatz.<br />

144 DIGITALE GRÜSSE AUS DER LAGUNE<br />

Die 17. Architektur-Biennale in Venedig<br />

ist so virtuell wie noch nie zuvor.<br />

150 RESORT-UPDATE IN AUSTRIA<br />

Neue Resorts setzen auf die Kombination<br />

von Erholung und Aktivität.<br />

158 ES WIRD BUNTER<br />

Nach der Covid-Pause entwickeln sich<br />

Co-Working-Anbieter munter weiter.<br />

166 <strong>LIVING</strong> SALON<br />

Wie richtet man sich auf kleinster<br />

Fläche ein?<br />

176 MY CITY<br />

In Tokios moderner Architektur ist die traditionelle<br />

japanische Seele erhalten geblieben.<br />

128<br />

Im Sommer wird gegrillt: mit Kohle, Holz,<br />

Pellets, Gas oder Strom. Design spielt bei<br />

den Hightech-Geräten eine große Rolle.<br />

INSPIRATION<br />

184 GELBE KRAFT<br />

Die Farbe Gelb ist der Inbegriff von<br />

Energie. Auch das Zuhause darf jetzt mit<br />

einer Portion Vitamin D Kraft tanken.<br />

196 EVENT-CLIPPINGS<br />

<strong>LIVING</strong> zeigt die besten Design-<br />

Happenings der Szene.<br />

200 NATÜRLICHE SCHÖNHEIT<br />

Ein Besuch beim Beauty & Concept Store<br />

MOOI in der Josefstadt.<br />

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Der SonnenLicht Manager


architektur / ICONS<br />

Foto: Josh White Photography/Academy Museum Foundation<br />

16 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


ACADEMY MUSEUM OF MOTION PICTURES, LOS ANGELES<br />

Für das Academy Museum of Motion Pictures in Los Angeles wurde ein historisches Gebäude<br />

an der Ecke Wilshire und Fairfax umgebaut und erweitert. Wichtige historische Merkmale des<br />

ursprünglichen Gebäudes aus dem Jahr 1939 konnten erhalten werden. Die Nordfassade<br />

wurde vollständig durch eine Glasfassade ersetzt. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt<br />

des Gebäudes nach Norden zu der neuen 42.300 m² großen, sechseinhalbstöckigen, kugelförmigen<br />

Struktur aus Glas und Beton, die das David Geffen Theater mit 1.000 Sitzplätzen<br />

beherbergt. Die untere Halbkugel besteht aus Gussbeton mit vorgefertigter Verkleidung.<br />

Die obere Hälfte ist aus Glas. Die charakteristischen Spinnentreppen des Architekten Renzo<br />

Piano mit fein detaillierten Geländern und Stufen erklimmen die Außenseite der Kugel. Das<br />

Innere des Gebäudes wurde so umgebaut, dass es für Museumszwecke genutzt werden kann.<br />

Es wird eine Mischung aus Galerien, temporären Ausstellungsräumen, Veranstaltungsräumen,<br />

einer Einzel handelsfläche, einem Restaurant und Café sowie einem unterirdischen Theater<br />

mit 288 Plätzen enthalten. academymuseum.org<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

17


exhibition-tipp / AUSSTELLUNG<br />

Foto: Stephen White & Co./Yinka Shonibare CBE, Courtesy der Künstler<br />

und Wolverhampton Art Gallery & Bristol Museums & Art Gallery<br />

MUSEUM DER MODERNE: »YINKA SHONIBARE CBE: END OF EMPIRE«<br />

Die große Werkschau des britisch-nigerianischen Künstlers Yinka Shonibare CBE versammelt rund 60 Arbeiten<br />

der letzten 30 Jahre. Shonibare gehört zu den bedeutendsten und vielseitigsten Künstlern Großbritanniens.<br />

Bekannt geworden ist er mit seinen Installationen mit kopflosen lebensgroßen Figuren in historischen Kostümen,<br />

die aus bunten, afrikanisch anmutenden Batikstoffen geschneidert sind. Seine Kunstwerke eröffnen neue Sichtweisen<br />

auf die komplexen Zusammenhänge der Weltgeschichte. In seinem multimedialen Gesamtwerk behandelt<br />

er Themen wie hybride Identitäten, Kolonialismus und Machtstrukturen mit einzigartiger Ironie. Die lebhaften<br />

Ornamente und Gewänder im historischen Stil, in die Yinka Shonibare CBE seine Skulpturen hüllt, führen in eine<br />

sinnliche Welt der Textilien. Im Creative Space, einem Projektraum der Kunstvermittlung, können sich Besucher<br />

jeden Alters mit dem Werk von Yinka Shonibare CBE auseinandersetzen und kreativ werden.<br />

Bis 12. 9. <strong>2021</strong>, museumdermoderne.at<br />

18 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


WEITERE AUSSTELLUNGSTIPPS:<br />

ALBERTINA MODERN: »Araki«. Im Zentrum der Ausstellung steht<br />

die Serie »Sentimental Journey« (1971–2017) von Nobuyoshi Araki.<br />

26. 5.–29. 9. <strong>2021</strong>, albertina.at/albertina-modern<br />

MUMOK: »Heimo Zobernig«. In der von Zobernig konzipierten Ausstellungsarchitektur<br />

wird anhand von ausgewählten Werkblöcken der letzten Jahre<br />

der Schwerpunkt auf sein umfangreiches malerisches Werk gelegt.<br />

19. 6.–17. 10. <strong>2021</strong>, mumok.at<br />

FRANCISCO CAROLINUM LINZ: »Proof of art«. Die weltweit erste<br />

museale Ausstellung zur Geschichte der NFTs in der Kunst, kuratiert<br />

von Jesse Damiani. Im Museum und online in der virtuellen Welt von<br />

Cryptovoxels werden Arbeiten von jeweils 25 Künstlern gezeigt.<br />

10. 6.–25. 9. <strong>2021</strong>, ooelkg.at<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

19


WIR SPIELEN<br />

MIT DEM<br />

LICHT<br />

WIR SPIELEN MIT DEM LICHT<br />

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<strong>LIVING</strong><br />

TRENDS<br />

36<br />

52<br />

32<br />

Fotos:: Enea Landscape Architecture, Shutterstock, Lukas Ilgner<br />

46<br />

28<br />

FAD IST MIR NIE<br />

Ein Besuch in der Werkstätte von<br />

Designer Felix Muhrhofer. (S. 28)<br />

EIN DIALOG MIT DER NATUR<br />

Das <strong>LIVING</strong>-Gespräch mit Enzo Enea,<br />

einem der weltweit gefragtesten<br />

Landschaftsarchitekten. (S. 32)<br />

BISTRO MACHT FROH!<br />

Outdoor-Garnituren im Bistro-Chic<br />

erleben ein buntes Revival. (S. 36)<br />

ERSTE REIHE MIT POOLBLICK<br />

Vielseitige Outdoor-Bars, die das<br />

Zuhause um den beliebten Chillout-<br />

Modus bereichern. (S. 46)<br />

ARTY WEEKEND HELSINKI<br />

Kunst und Design lassen sich in<br />

Helsinki fast im Spaziergang<br />

erledigen, mit zahlreichen Highlights<br />

und Überraschungen auf dem Weg.<br />

(S. 52)


trends / PORTRÄTS<br />

Erstlingswerk Für die »Collection O« stellte das<br />

Designer-Duo aus Toronto fünf waldgrüne Stücke<br />

und einen von Moos inspirierten Teppich vor.<br />

VERSTAND & GEFÜHL<br />

Das chinesisch-kanadische Design-Duo<br />

gründete 2017 sein eigenes Studio »Hi<br />

Thanks Bye« mit Sitz in Toronto. Die Wahl<br />

ihres einprägsamen Namens erklären die<br />

Designer wie folgt: »Wir hoffen, dass ›Hi<br />

Thanks Bye‹ unsere effiziente Herangehensweise<br />

an den Designprozess auf eine fokussierte<br />

und aussagekräftige Weise widerspiegelt,<br />

ohne den Spaßaspekt unseres Berufs zu<br />

vergessen.« Die Herangehensweise der beiden<br />

unterschiedlichen Persönlichkeiten an<br />

den Design-Prozess beschreiben sie mit: »one<br />

designs with reason – one designs with emotion.«<br />

Alles klar? Mit ihrer Debütserie »Collection<br />

0« wollten die Kreativen ihre kulturübergreifenden<br />

Wurzeln zelebrieren. »Wir<br />

haben auf unsere einzigartige Mischung aus<br />

kultureller und akademischer Erfahrung zurückgegriffen,<br />

um zu interpretieren, was<br />

Möbel für das zeitgenössische Leben auf allen<br />

Kontinenten bedeuten.« Die neue Kollektion<br />

»Be My Guest« lädt durch in Möbelstücke<br />

eingebaute Mikro-Interaktionen ein, kleine<br />

Unsicherheiten in Gesellschaft zu lösen.<br />

Ein Blick in Kanadas rege<br />

Design-Szene mit Protagonisten,<br />

die unterschiedlicher nicht sein<br />

könnten – bestens etablierte<br />

Stars und hungrige Gipfelstürmer.<br />

TEXT HERTA SCHEIDINGER<br />

Stein Wang & Topher<br />

Kong Die beiden<br />

Designer lernten sich<br />

beim Programm<br />

für Industrie- und<br />

Möbeldesign an der<br />

OCADU in Toronto<br />

kennen. 2017 gründeten<br />

sie ihr Studio<br />

»Hi Thanks Bye«. Mittlerweile<br />

präsentierten<br />

sie zwei erfolgreiche<br />

Kollektionen.<br />

hithanksbye.com<br />

Mehrwert Die Kollektion »Be My Guest« soll<br />

zu Mikro-Interaktionen anregen, um die<br />

Einschüchterung und Unbeholfenheit bei<br />

gesellschaftlichen Zusammenkünften zu<br />

Hause zu reduzieren.<br />

Fotos: beigesetllt<br />

22 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Thom Fougere<br />

Seit 2015 ist Thom<br />

Fougere Chef seines<br />

eigenen Labels, das<br />

sich zwischen Kunst<br />

und Design bewegt,<br />

Den Kern bilden.<br />

Möbelentwürfe und<br />

Objekte für Zuhause.<br />

Jedes Projekt wird von<br />

einer sorgfältigen und<br />

intensiven Recherche<br />

eingeleitet.<br />

thomfougere.com<br />

TYPISCH KANADISCH<br />

Let it roll In Anlehnung an<br />

traditionelle Rolltische gleiten die<br />

flexiblen Holzlatten der »Mjölk Tambour<br />

Collection« entlang einer Schiene. Offen<br />

gelassen, können Gegenstände so auch<br />

optimal präsentiert werden.<br />

Thom Fougere studierte an der University of<br />

Manitoba und arbeitete anschließend in den<br />

Bereichen Möbel, Produktdesign und Architektur.<br />

Im Jahr 2010 wurde der damals<br />

24-Jährige zum Creative Director des kanadischen<br />

Designhauses EQ3 ernannt. Im Jahr<br />

2015 gründete Thom Fougere sein gleichnamiges<br />

Studio mit Sitz in Winnipeg. Er arbeitet<br />

in den Bereichen Produktdesign, Architektur,<br />

kommerzielle Inneneinrichtung,<br />

Fotografie und Art Direction. Seine Arbeiten<br />

wurden international auf Designmessen in<br />

Mailand, Stockholm, New York, Montreal<br />

und Toronto ausgestellt. Jedes seiner Designs<br />

ist einfach, aber oft hundert Mal durchdacht.<br />

»Ich gebe zu, dass ich kein Handwerker bin,<br />

aber ich mag es, während des Entwicklungsprozesses<br />

sehr involviert und im ständigen<br />

Dialog mit den Mitarbeitern zu sein«, so der<br />

Perfektionist Fougere. »In gewisser Weise bin<br />

ich immer ein Schüler.« Die Designs von<br />

Thom Fougere gelten als durch und durch<br />

kanadisch: bescheiden, praktisch und<br />

intelligent.<br />

Handarbeit Mit seinem geradlinigen Holzrahmen in<br />

Eiche massiv oder Nussbaum hat das Daybed aus der<br />

Kollektion für Mjölk eine reduzierte, archetypische Form.<br />

Die daunengefüllte Matratze verleiht dem Design Weichheit.<br />

Minimalistisch<br />

Fire Tools Set, entworfen<br />

von Thom<br />

Fougere für Mjölk.<br />

Geschwärztes<br />

Messing mit Walnussholz<br />

und Naturleder.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

23


editor’s notebook<br />

Yellow sells!<br />

Eine der Trend-Farben<br />

in diesem Sommer: Gelb<br />

allover! Auch bei uns –<br />

auf den Inspirationsseiten<br />

und hier in Form des<br />

»Ipanema«-Coffee-<br />

Tables von Habitat.<br />

habitat.co.uk<br />

In der Luft schweben<br />

Sie sehen aus wie Seifenblasen, die<br />

in der Luft schweben. LSAs neueste<br />

Ergänzung der »Canopy«-Kollektion<br />

umfasst diese entzückenden kleinen<br />

Pflanzgefäße. Vergessen Sie nicht,<br />

sie einmal pro Woche zu besprühen!<br />

lsa-international.com<br />

Die originellsten News und Highlights<br />

aus dem Design-Kosmos – was uns<br />

gefällt, was uns bewegt und welche<br />

Objekte Kultcharakter garantieren.<br />

Fein geflochten<br />

Christophe Pillet kreierte für Flexform<br />

den »Echoes Chair« – ein Gerüst aus<br />

Edelstahl, die Sitzfläche und Rückenlehne<br />

mit einer Bespannung aus<br />

Seegras versehen. Reine Handarbeit,<br />

die Traditionen wieder aufleben lässt.<br />

flexform.it<br />

Touch of Light<br />

Die »Armitage«-Lampe<br />

wurde 1952 von dem<br />

britischen Architekten<br />

Edward Armitage entworfen<br />

und war ein<br />

vergessenes Juwel<br />

der Moderne – bis jetzt.<br />

Edwards Enkel Joe –<br />

ebenfalls Architekt –<br />

brachte das Design<br />

wieder ans Licht.<br />

thenewcraftsmen.com<br />

Fett gespielt<br />

In diesem Jahr werden<br />

die Schallplattenverkäufe<br />

voraussichtlich<br />

zum ersten Mal die CDs<br />

überholen. Und für die<br />

wachsenden LP-Sammlungen<br />

gibt es nur<br />

wenige stilvollere Ausrüstungsgegenstände<br />

als den »LX« von La<br />

Boite Concept. Er ist<br />

Drehscheibe, Lautsprecher<br />

und Aufbewahrungseinheit<br />

in<br />

einem, kommt in<br />

Walnuss und liefert<br />

konzerttauglichen<br />

Klang. Wow!<br />

laboiteconcept.com<br />

Shinissimo<br />

Dolce & Gabbana ist nicht nur bei seinen<br />

Fashion-Kreationen originell, sondern –<br />

wie man sieht – auch im Beauty-Bereich.<br />

Schimmernde Lippen-Couture versprüht<br />

der Liquid Lipgloss »Dolcissimo«.<br />

dolcegabbanabeauty.com<br />

Fotos: beigestellt<br />

24 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


my taste<br />

ATIL<br />

KUTOGLU<br />

ATIL KUTOGLU<br />

Der gebürtige Istanbuler Atil Kutoglu<br />

entwirft seit den 90er-Jahren orientalisch-schicke<br />

Designs für sein gleichnamiges<br />

Label. Nach Besuch der deutschen<br />

Schule in Istanbul zog es den sympathischen<br />

Designer nach Wien, um ein Wirtschaftsstudium<br />

zu beginnen. Hier präsentierte<br />

Kutoglu auch seine erste Kollektion<br />

– seitdem hat der Modeschöpfer internationale<br />

Berühmtheit erlangt. Seine Designs<br />

finden sich auf den großen Runways von<br />

Paris bis New York, zu seinen Fans zählen<br />

sowohl die einheimische Prominenz als<br />

auch Hollywood-Beautys wie Naomi<br />

Campbell. Neben traumhaften<br />

Roben hat Kutoglu auch ein Gespür für<br />

Inneneinrichtung – für das Hotel Altstadt<br />

in Wien entwarf er farbenfrohe Interieurs.<br />

Was lieben designaffine Menschen<br />

privat? Mit welchen Stücken<br />

umgeben sie sich, was hinterlässt<br />

Eindruck? Atil Kutoglu hat<br />

uns seine fünf Favoriten verraten.<br />

Metall-Frauenfiguren von Ernst Fuchs<br />

»Die Werke und Objekte des Künstlers<br />

repräsentieren für mich Wiener<br />

Kreativität und Art Deco.«<br />

Schale von Gmundner Keramik<br />

»Ich liebe die traditionellen Designs<br />

von Gmundner Keramik – besonders<br />

in der Farbkombination Grün-Weiß!«<br />

Fotocollage-Kunstwerk von<br />

Prinz Hubertus von Hohenlohe<br />

»Die Arbeiten meines Freundes<br />

vermitteln für mich nur positive<br />

Gefühle und Energie, erinnern<br />

mich an unsere vielen lustigen<br />

Reisen, Veranstaltungen<br />

und gemeinsamen Partys.«<br />

Armbänder von Apriati<br />

»Die meisten dieser leichten, fadenartigen<br />

Schmuckstücke habe ich in<br />

Mykonos gekauft. Ohne sie gehe ich<br />

nicht aus dem Haus!«<br />

Möbelstücke im Design von Atil Kutoglu<br />

»Ich entwerfe gerne Interieurs – ab und zu auch<br />

einfach für mich privat. Ob ein bunter Pouf oder Sitzgarnituren<br />

mit geometrischen Elementen: Zwischen<br />

diesen Designs fühle ich mich immer zuhause!«<br />

Fotos: Courtesy of Atil Kutoglu, Hubertus von Hohenlohe, Courtesy of Ernst Fuchs, Courtesy of www.galerie-f.de<br />

26 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


NEWS-TICKER / trends<br />

+++ BRANCHEN-<br />

TELEGRAMM<br />

Was kommt? Was ist en vogue?<br />

Wer designt mit wem und warum?<br />

Ein kurzer Newsflash aus der Welt<br />

des Designs und der Architektur.<br />

+++ NEW COLOURWAYS. Nomen est omen: Mit »A Sense of Colour« präsentiert das dänische<br />

Design-Universum Fritz Hansen 16 neue Farben für den ikonischen<br />

Serie 7-Stuhl von Arne Jacobsen. Die neuen Nuancen entstanden in Kollaboration mit der<br />

Mailänder Galeristin Carla Sozzani – neben dem Gestell des Designklassikers<br />

erhielten auch die Frontpolsterungen von der kreativen Visionärin ein erfrischendes<br />

farbliches Facial. +++<br />

+++ GOOGLE GETS PHYSICAL. Es ist soweit: Der erste physikalische Google-Store ist in das New Yorker<br />

Stadtviertel Chelsea eingezogen. Cool ist allerdings nicht nur die Lage, sondern auch das Interieur<br />

des Geschäfts: Designstudio Reddymade legte den Fokus auf warme, natürliche Komponenten wie Holzverkleidungen<br />

und Korkmöbel von Designer Daniel Michalik und verlieh dem Store so eine einladende Atmosphäre. +++<br />

+++ ALLES AUF OUTDOOR. Der italienische Möbelhersteller Potocco kürte jüngst eine<br />

neue Art-Direktorin, unter deren kreativem Zepter die aktuelle Outdoor-Kollektion präsentiert wurde.<br />

Chiara Andreatti setzte Neuzugänge wie die »Tibes«-Stühle von Designer Gregorio Facco und<br />

»Keel«-Barhocker von M+V im Zuge einer poetischen Fotoserie in Szene, deren<br />

natürliche Settings den Möbeln eine kraftvolle Bühne bieten. Chapeau! +++<br />

Fotos: Courtesy of Vitra, Courtesy of Wittmann, www.fritzhansen.com, beigestellt<br />

+++ COOLE COLLAB. Wenn sich zwei Designhäuser von Weltrang zusammentun, kann dabei<br />

nur Gutes herauskommen – das beweisen Louis Vuitton und Fornasetti mit der neuen<br />

Damen-Kollektion für die Herbst-Saison, die im Pariser Louvre präsentiert wurde.<br />

Fornasettis kunstvolle Illustrationen und Nicolas Ghesquières<br />

moderne Entwürfe bilden fraglos ein schickes Dream-Team. We love! +++<br />

+++ WIE MAN SICH BETTET... so liegt man – und das jetzt besonders<br />

gut! Die österreichische Kultmarke Wittmann hat ihre neue Betten-Kollektion<br />

»HANDCRAFTED DREAMS« gelauncht, die unter anderem in Zusammenarbeit mit<br />

Designikonen wie Luca Nichetto und Jaime Hayon entstand. Die edlen Möbel<br />

sind bereits in den Stores erhältlich. +++<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

27


trends / PORTRÄT<br />

»FAD IST MIR NIE«<br />

Er hat es geschafft, eine alte Steingusstechnik so zu veredeln,<br />

dass sie in jedem Wohnzimmer ihren Platz findet. Mit Konsequenz,<br />

einer Portion Poesie und viel technischem Know-how produziert Felix Muhrhofer<br />

Beistelltische und Wohn-Accessoires aus Terrazzo.<br />

<strong>LIVING</strong> hat den Designer in seiner Wiener Werkstatt besucht.<br />

TEXT FLORENTINA WELLEY<br />

FOTOS LUKAS ILGNER<br />

Das schaffen Sie nie, das können Sie<br />

vergessen«, sagte der Terrazzomeister,<br />

als der fertig studierte Designer<br />

mit seinem ersten Küchen-Entwurf<br />

zu ihm kam. Felix Muhrhofer ließ das nicht<br />

auf sich sitzen. »Es waren lange und manchmal<br />

sehr anstrengende Lehrjahre, die ich damit<br />

zubrachte, mir Techniken anzueignen, sie<br />

auszufeilen, bis meine Objekte so aussahen,<br />

wie ich mir das vorstellte, und auch handwerklich<br />

allen Erfordernissen entsprachen.«<br />

Fünf Prinzen<br />

Alle fünf Tische sind aus der<br />

»Miami«-Serie und heißen,<br />

von hinten nach vorne:<br />

Jeff, Sidney, Shakira, Al, Hulk.<br />

PRÄZISION UND POESIE<br />

Das ist dem Wiener, der bei Paolo Piva<br />

Industrial und Interior Design an der Universität<br />

für Angewandte Kunst studierte,<br />

gelungen. Keine Holprigkeit, kein Widerstand<br />

ist zu spüren, streicht man mit einem<br />

Finger sanft über die polierte Messingkante,<br />

die den Übergang zur Terrazzo-Oberfläche<br />

des »Anna Trays« bildet. »43 Arbeitsschritte<br />

habe ich bei diesem Werkstück notiert«, so<br />

Muhrhofer. Das Tablett hat auf Ober- und<br />

Unterseite jeweils eine andere Terrazzo-<br />

Farbe. Eine Special Edition für Lobmeyr<br />

glänzt in tiefstem Schwarz. »Das ›Anna Tray‹<br />

ist das aufwendigste Produkt in meiner<br />

Werkstatt«, so Muhrhofer. »Es gibt bereits<br />

eine lange Warteliste, die ich so zwischendurch<br />

abarbeite.« Übereinandergereihte<br />

Schütten in seiner Werkstatt in 1190 Wien<br />

sind mit etwa 90 verschiedenen Steinsorten<br />

sowie Schotter aus aller Welt gefüllt. Zwischen<br />

Schleif- und Schneidetischen stehen<br />

fertige und halb fertige Produkte herum.<br />

28 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21<br />

>


Terrazzo-Formen<br />

Auf dem Spannoder<br />

Schweißtisch entstehen<br />

Metallrahmen<br />

für Tische und Tabletts.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

29


trends / PORTRÄT<br />

><br />

Mittendrin ein runder Beistelltisch, bei<br />

dem mit unterschiedlich großen eingegossenen<br />

Steinen in der Terrazzoplatte mittig ein Loch<br />

umfasst wird. »Den mit dem Loch hab ich<br />

gemacht, damit es leichter fällt, etwas unter<br />

den Tisch fallen zu lassen«, lacht der Designer.<br />

THE LITTLE AMBASSADOR<br />

Dass er einmal so spielerisch mit der komplizierten<br />

Steingusstechnik umgehen wird, hat<br />

sich Muhrhofer bei seinen ersten Versuchen in<br />

der eigenen Wohnung lange nicht vorstellen<br />

können. »Eigentlich wollte ich Terrazzo zwischendurch<br />

immer wieder einmal loswerden,<br />

denn es ist ein teuflisches Material.« Um die<br />

Funktionalität seiner ersten Entwürfe eines<br />

modularen Küchensystems mit integrierten<br />

Terrazzo-Arbeitsplatten zu erproben, gründete<br />

er Wiens ersten Kochclub. Dort setzte er gleich<br />

ein weiteres Nischen produkt ein: die »Magic<br />

Wall«, ein vollmagnetisches Wandpaneel,<br />

an dem Messer wie Töpfe anhaften. Kleine<br />

Beistelltische zu machen war eigentlich das<br />

Spin-off-Produkt der Küche.<br />

»What you see is what you get«, sagt Muhrhofer<br />

zufrieden und zeigt auf eine Parade von<br />

Beistelltischen, die in der Werkstatt stehen.<br />

»Alle sind fertig, müssen nur noch verpackt<br />

und verschifft werden. Geplant waren sie für<br />

die Design Miami, wo sie in einer Curio-<br />

Auf Hochglanz<br />

Muhrhofer beim Polieren des<br />

Proto typen eines Centerpieces<br />

für eine Tafel. Das Werkstück<br />

soll »Elfie« heißen. Im Hintergrund<br />

stehen die »Anna Trays«.<br />

»Wenn ich einen leeren Rahmen in den Händen halte<br />

und mir überlege, in welcher Farbe ich ihn ausfüllen werde,<br />

ist das reine Lustbefriedigung.«<br />

FELIX MUHRHOFER Industrial Designer<br />

Einzelpräsentation gezeigt hätten werden sollen,<br />

wenn nicht mein Galerist Patrick Parrish<br />

schlecht geträumt hätte und von einem Tag<br />

auf den anderen alles abgeblasen hätte«, erzählt<br />

er und freut sich auf den Herbst: Da soll<br />

eine zweimal verschobene Ausstellung seiner<br />

neuesten Arbeiten in der Kelly Wearstler Gallery<br />

L. A. stattfinden. Zwischen Gespräch und<br />

Fotopose poliert er unbeirrt ein »Anna Tray«<br />

auf Hochglanz und erzählt, wie es zur Zusammenarbeit<br />

mit dem New Yorker Galeristen<br />

Patrick Parrish kam: Um umständliche Transportkosten<br />

zu sparen, fertigte er vor zwei Jahren<br />

einen Terrazzotisch mit abschraub baren<br />

Beinen an, der haargenau in seinen kleinen<br />

Koffer passte, und flog damit zur Präsentation<br />

Terrazzo-Liebe<br />

Muhrhofer sammelt Steine.<br />

Am liebsten gießt er Steine<br />

vom Tagliamento und<br />

Glasreste aus Murano in<br />

den Terrazzo ein.<br />

nach New York. Name des Objekts: »The Little<br />

Ambassador«. Die folgende erste Solo-Ausstellung<br />

seiner Beistelltische war innerhalb von<br />

zwei Wochen nahezu ausverkauft.<br />

Poetisch ist die Namensgebung geblieben.<br />

Jedes Objekt hat Namen und Titel. Der Titel<br />

aus Adel, Klerikalem oder Militär beschreibt<br />

die Form. Die Namen der einzelnen Tische<br />

beziehen sich hingegen auf Persönlichkeiten,<br />

born in Miami: Shakira, Hulk, Al, Sidney oder<br />

Jeff. Jeder Tisch »Prince« ist ein frei geformtes<br />

Fünfeck mit fünf Beinen und ein Unikat – das<br />

Fünfeck wird ohne vorherige Planung direkt an<br />

der Biegemaschine so geformt, wie es ihm in<br />

dem Moment gefällt. Die »Admiral«-Tische<br />

sind in ihrer Form disziplinierter und zeichnen<br />

sich durch eine nach außen gekehrte Konstruktion<br />

aus. »Fad ist mir nicht«, sagt Muhrhofer,<br />

während er weiter den »Anna Tray« poliert.<br />

»Zurzeit arbeite ich an einer Bar für Kunden<br />

in Mumbai, gestalte einen Terrazzoboden in<br />

Lissabon, und eine Wanduhr kommt vielleicht<br />

auch bald heraus«. <<br />

30 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Wenn Stein auf Sublime trifft:<br />

STRASSER zeigt ST-ONE<br />

Luxusküchen in den<br />

Sublime Stages Kitzbühel<br />

Am 01.07.<strong>2021</strong> eröffnen im Herzen Kitzbühels die Sublime Stages. In der historischen Location werden<br />

die exklusivsten Marken dieser Welt präsentiert - inspirierend, in ansprechender Atmosphäre und<br />

einzigartigem Design. Ob Luxusimmobilien, Private Aviation, Uhren oder hochwertige Interieur-<br />

Produkte, anspruchsvolle Connaisseurs haben hier die Chance Träume wahr<br />

werden zu lassen. Sublime Stages sprechen ihre Gäste nicht nur in einem erhabenen Ambiente an, sie<br />

geben Ihnen in unserer schnelllebigen Welt vor allem Raum für Inspiration und den Genuss<br />

schöner Dinge. Nicht nur die lokalen Stages, auch die digitalen Sublime Stages berichten über<br />

außergewöhnliche Marken und Lifestyletrends.<br />

Ein Highlight in dieser Saison ist die elegante ST-ONE Natursteinküche von STRASSER. Der Premium-<br />

Hersteller ist nicht nur die führende Marke für Küchenarbeitsplatten aus Naturstein in Europa. Mit<br />

ST-ONE by STRASSER ist das Unternehmen auch internationaler Pionier für Natursteinküchen. Natur<br />

trifft auf Innovation und STRASSER trifft auf Sublime Stages. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:<br />

in dem historischen, denkmalgeschützten Gebäude in der Hinterstadt 15 wird die hochwertige ST-<br />

ONE Küche aus dem Naturstein „Terra“ gezeigt. Die Steinoberfläche dieses klassischen Modells<br />

ist im „Leather Look“ gehalten. Jede ST-ONE Küche ist aufgrund ihrer einzigartigen Musterung ein<br />

Unikat. Aber nicht nur die Oberfläche ist hier hochwertig und elegant. Auch das präzise gefertigte<br />

Innenleben aus Massivholz macht diese Küche zum Premiumprodukt.<br />

Die aktuellen Stages sind noch bis 31. Januar 2022 zu bewundern.<br />

Sublime Stages, Hinterstadt 15, 6370 Kitzbühel


trends / INTERVIEW<br />

Schweizer Wertarbeit<br />

Enzo Enea, Sohn italienischer Einwanderer,<br />

studierte Industriedesign und Landschaftsarchitektur.<br />

Seine Schweizer Firma für<br />

Landschaftsplanung beschäftigt weltweit<br />

250 Mitarbeiter. enea.ch<br />

32 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


»EIN DIALOG<br />

MIT DER NATUR«<br />

Bäume sind für ihn Kraftquellen. Der Schweizer Enzo Enea rettet sie vor<br />

dem Fällen. Und er pflanzt die Riesen der Natur behutsam um – damit sie<br />

Teile seiner Gartenkunstwerke werden. Das <strong>LIVING</strong>-Gespräch mit einem<br />

der weltweit gefragtesten Landschaftsarchitekten. INTERVIEW UWE KILLING<br />

Fotos: Courtesy of Enea Landscape Architecture<br />

Das Areal am Ufer des Obersees war<br />

früher ein Klostergarten. Es ist eine<br />

Traumlage, in der heute Bäume mit<br />

knorrigen Stämmen und imponierenden<br />

Kronen ein neues Zuhause gefunden<br />

haben. Das Baummuseum in Rapperswil-<br />

Jona im Kanton St. Gallen wurde 2020 von<br />

Enzo Enea angelegt. Und in der Nähe befindet<br />

sich seine Firmenzentrale, von wo aus<br />

der 57-Jährige Projekte auf der ganzen Welt<br />

koordiniert. Aus der Gartenbaufirma seines<br />

Vaters entwickelte er Enea Landscape Architectures.<br />

Eine Marke, die für die Symbiose<br />

aus kunstvollen Gärten, kühner Architektur<br />

und dem Respekt vor der Natur steht. Enzo<br />

Enea hat exklusive Gärten für Kunden wie<br />

Prinz Charles oder Tina Turner angelegt und<br />

sich zugleich als Impulsgeber für den grünen<br />

Städtewandel profiliert.<br />

Garten Enea<br />

Das Baummuseum in Rapperswil-Jona:<br />

Elegante Altersresidenz für 25 Arten<br />

und Skulpturenpark auf einer Fläche von<br />

7,5 Hektar. Ganzjährig für Besucher geöffnet.<br />

enea.ch<br />

><br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

33


trends / INTERVIEW<br />

Spielfeld Natur<br />

Mit dem Künstler Klaus Littmann<br />

plante Enzo Enea 2019 das Projekt<br />

»For Forest«, für das temporär<br />

300 Bäume ins Klagenfurter<br />

Wörthersee Stadion gepflanzt wurden.<br />

<strong>LIVING</strong> Wo wachen Sie am liebsten auf?<br />

ENZO ENEA Im Baumschatten.<br />

Sehen Sie einen Baum eher als Skulptur oder<br />

als Persönlichkeit?<br />

Der Baum ist ein Lebewesen. Seine Persönlichkeit<br />

entwickelt er wie alle Lebewesen durch die<br />

genetische Prägung, die bei Geburt herrschenden<br />

Chancen, das Leben, das er lebt, und die<br />

inneren und äußeren Einflüsse. Die Skulptur,<br />

die wir sehen, ist schließlich das Resultat<br />

all dieser Einflüsse über die Zeit. Die Persönlichkeit<br />

macht die Skulptur, die Skulptur ist<br />

seine Persönlichkeit.<br />

Sie sind Gründer eines Baummuseums. Ein<br />

organisches Lebewesen in einem Freilicht-<br />

Museum – ist das nicht widersprüchlich?<br />

Wir haben ja keine Bäume in ein Museum<br />

gepackt, sondern Bäume gerettet, die sonst<br />

gefällt worden wären. Alle Bäume wurden<br />

über 25 Jahre gesammelt und leben nur dank<br />

des Baummuseums weiter. So können sie<br />

ihrem ökologischen Nutzen weiter nachkommen<br />

und uns für den Wert der Natur<br />

sensibilisieren. Ihre skulpturale Schönheit<br />

unterstreichen wir durch die als Leinwand<br />

wirkenden Mauern aus Muschelkalk. Diese<br />

Steine wären aufgrund ihrer Risse auch entsorgt<br />

worden. Somit war das Baummuseum schon<br />

vor mehr als zehn Jahren ein Projekt zur Sensibilisierung<br />

für die heute aktuellen Themen<br />

Re-Use, Upcycling und urbane Begrünung.<br />

Was haben Sie über das Wesen der Bäume<br />

gelernt?<br />

Zeit ist durch nichts zu ersetzen. Um einen<br />

60 Jahre alten Baum zu ersetzen, muss man<br />

60 Jahre warten. In unserer auf Mikroeinheiten<br />

durchgetakteten Gesellschaft müssen<br />

wir dringend längerfristig denken. Es muss ein<br />

Werte-Denken greifen, das mich einen Baum<br />

pflanzen lässt, obwohl ich selbst nie in seinem<br />

Schatten liegen oder seine Früchte werde essen<br />

können, meine Kinder und Enkel aber schon.<br />

Vor allem aber habe ich gelernt, dass die Natur<br />

uns nicht braucht, wir sie aber schon.<br />

Gab es für Ihr heutiges Wirken ein Schlüsselerlebnis?<br />

Den Gestaltungswillen und die Lust, in den<br />

Dialog mit Formen und der Natur zu treten,<br />

spürte ich schon immer. Das Schlüsselerlebnis<br />

findet sich in meiner Kindheit, als ich meinem<br />

Großvater bei der Gartenarbeit half. Diese Erfahrung<br />

des Arbeitens, Kultivierens und Erntens<br />

prägte mich entscheidend. Später, nach<br />

meiner Ausbildung merkte ich, dass dieses Gefühl<br />

alle anderen dominierte, und so folgte ich<br />

den Wurzeln, die bei mir früh gelegt wurden.<br />

Was bedeutet das Museum für Ihre Arbeit?<br />

Es ist vor allem mein Herzensprojekt. Es<br />

manifestiert meine Achtung vor der Natur,<br />

und hier finden sich meine konzeptionellen<br />

Gedanken zur Landschaftsgestaltung. So ist<br />

es nur logisch, dass sich der als Park angelegte<br />

Perimeter auch als lebensechtes Modell<br />

für Präsentationen unserer Arbeit und<br />

Philosophie empfiehlt. Wie neuronale<br />

Knotenpunkten vernetzen die Bäume die<br />

Menschen auf ihrem Rundgang mit Kunst,<br />

Natur, Design und Landschaftsarchitektur<br />

zu einem möglichen Ideal des ganzheitlichen<br />

Lebensraums.<br />

Sie haben eine Methode entwickelt, selbst<br />

ältere, große Bäume zu verpflanzen. Was<br />

bedeutet das für die Landschaftsarchitektur?<br />

Es schafft Zeit, die es uns ermöglicht, schon<br />

vom ersten Tag seine volle raumbildende<br />

Wirkung zu erleben. Wünscht sich ein<br />

Kunde einen bereits erwachsenen Baum,<br />

können wir auf unsere Baumschule zurückgreifen,<br />

oder wir schicken unsere Experten<br />

auf die Suche nach Bäumen, die vielleicht<br />

gefällt werden müssen. So konnten wir<br />

zum Beispiel eine 120 Jahre alte Arve von<br />

einer Baustelle in den Bündner Bergen<br />

retten und sie in ein Projekt in Morschach<br />

integrieren.<br />

Fotos: Enea Landscape Architecture. Martin Rütschi, Gerhard Mauer,<br />

34 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Welche Verantwortung empfinden Sie,<br />

wenn Sie Pflanzen und Bäume als<br />

Gestaltungselemente nutzen?<br />

Sie sind für mich keine Elemente, sondern<br />

integrierte Zitate der umgebenden Landschaft.<br />

Die Verantwortung liegt darin, den<br />

Genius Loci, also den Geist und die Kraft<br />

des Ortes sowie das Wesen seiner Lebensformen,<br />

zu respektieren und die Gestaltung<br />

im Dialog mit der Natur zu führen. Mensch<br />

und Natur müssen in einem harmonischen<br />

Ganzen ihren Platz haben, sich gesund und<br />

natürlich zu entfalten.<br />

Wir erleben derzeit den Architektur-<br />

Trend, den Außenbereich von Häusern<br />

noch stärker zum Wohnbereich zu machen<br />

und gleichzeitig bei der Innengestaltung<br />

mehr ökologischen Verstand walten zu<br />

lassen. Das entspricht genau unserer Philosophie<br />

»Outside In«, mit der wir schon seit<br />

20 Jahren unsere Kunden mit der ganzheitlichen<br />

Gestaltung von außen nach innen<br />

begeistern. Die Ökologie bestimmt das<br />

Handeln wie die Produktauswahl. Wir<br />

Kleine Paradiese<br />

Flora, Farben und Formen im Fluss:<br />

Enzo Enea gestaltet Gärten als Orte,<br />

die alle Sinne berühren – wie hier für<br />

ein Privathaus am Zürichsee.<br />

»Pflanzen und Bäume sind für mich keine<br />

Gestaltungselemente, sondern integrierte<br />

Zitate der umgebenden Landschaft.«<br />

ENZO ENEA Landschaftsarchitekt<br />

schaffen Werte für Generationen, das<br />

motiviert uns täglich in diesem Anspruch.<br />

Unsere Möbelkollektion für den Außenbereich<br />

zum Beispiel wird ausschließlich<br />

aus natürlichen Materialien hergestellt.<br />

Und durch die professionelle Pflege unserer<br />

Experten bleiben Enea-Gärten und -Terrassen<br />

nicht nur über Generationen schön und<br />

lebendig, sondern steigern auch den Wert<br />

der Immobilie.<br />

Weg von grünen Fassaden hin zu tiefergreifenden<br />

Konzepten – das fordern viele<br />

Landschaftsplaner. Stimmen Sie dem zu?<br />

Ja, eindeutig. In vielen Lebensbereichen<br />

gilt es, das Spannungsfeld von Bevölkerungsdichte<br />

und Individualisierung zu überwinden.<br />

Das gelingt nur, wenn wir auch<br />

wieder vermehrt lernen, uns als Einheit<br />

zu verstehen. Innerhalb dieses Anspruches<br />

haben auch grüne Fassaden ihre Berechtigung.<br />

Entscheidend ist, wie diese integriert<br />

werden.<br />

Gesunde Balance<br />

Eingebettet in die Voralpenlandschaft:<br />

der Erholungspark des<br />

vielfach ausgezeichneten<br />

Gesundsheitszentrums<br />

Lanserhof am Tegernsee.<br />

lanserhof.com<br />

Haben Sie ein Traumprojekt?<br />

Aufgrund meiner Erfahrungen bei der<br />

Außengestaltung eines Bürokomplexes am<br />

Liangma-Strom in Peking würde ich gerne<br />

einen Fluss umleiten und den gesamten<br />

Flusslauf gestalten. <<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

35


trends / BISTROMÖBEL<br />

Gut getarnt<br />

Für alle, die es geradliniger<br />

mögen: Serie »Caprera« von Emu<br />

ist eine moderne Interpretation<br />

des Bistro-Chics – besonders<br />

hübsch in hellem Laubgrün.<br />

emu.it<br />

BISTRO MACHT FROH!<br />

Sie versprühen Leichtigkeit auf Terrasse, Balkon und im<br />

Garten – die fröhlich geschwungenen Outdoor-Garnituren<br />

im Bistro-Chic erleben in der Sommer-Saison ein buntes<br />

Revival. <strong>LIVING</strong> zeigt ein Best-of der Frankreich-Romantik.<br />

Blue Baby!<br />

Der handgefertigte<br />

Lehnstuhl aus massivem<br />

Schmiedeeisen sorgt für<br />

eine nostalgische Note.<br />

casa-padrino.de<br />

Sonne zum Sitzen<br />

Erfrischendes Gelb<br />

macht Garnitur<br />

»Josephine« von<br />

Blaha zum<br />

sommerlichen<br />

Eyecatcher.<br />

blaha-gartenmoebel.at<br />

Fotos: beigestellt<br />

36 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Einfach mal abhängen<br />

... kann man in dem knalligbunten<br />

Hängesessel des<br />

Traditionslabels Fermob – in<br />

mehreren Farbausführungen<br />

ab Oktober erhältlich.<br />

fermob.com<br />

Go green!<br />

Mit ihrem klassischen<br />

Grünton fügt sich diese<br />

charmante Bank<br />

nahtlos in jede<br />

Outdoor-Area ein.<br />

manufactum.at<br />

Schlichte Schönheit<br />

Das weiße Bar-Ensemble<br />

im Antik-Look sorgt für<br />

Provence-Flair – schön dazu:<br />

kleine Lavendel-Pflänzchen in<br />

dekorativen Töpfen!<br />

loberon.at<br />

Pretty in Pink<br />

Beliani verzichtet bei dieser<br />

Garnitur auf schnörkeligen<br />

Schwung, dank zartem Rosa<br />

verpasst sie dem Balkon<br />

trotzdem ein Romantik-<br />

Upgrade. beliani.at<br />

Graue Eminenz<br />

Boltze verleiht den verspielten<br />

Möbeln mit modernem Stahlgrau<br />

einen coolen Touch.<br />

skandeko.de<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

37


HÄNGEMATTEN / trends<br />

Wie auf Wolken<br />

Die »Air Lounge« von TUUCI<br />

ist der ultimative Weg,<br />

um stilvoll zu entspannen.<br />

tuuci.com<br />

STILVOLL ABHÄNGEN<br />

Im Garten oder auf der Terrasse in den Relax-Modus zu schalten soll sich in einer Hängematte<br />

bestens bewährt haben. <strong>LIVING</strong> hat die lässigsten Modelle getestet – let’s swing!<br />

Italian Style<br />

»Luna« ist eine 2er-Hängematte aus<br />

Stoff im typischen Missoni-Stil. Für die<br />

italienischen Momente im Sommer.<br />

archiproducts.com<br />

Meisterwerk<br />

Die einzigartige »Hängematte<br />

V« von Rechteck Felix<br />

Schwake ist eine nummerierte<br />

und signierte, auf sechs Stück<br />

limitierte Edition.<br />

rechteck.com<br />

Stilikone<br />

Als zeitlose Ikone für den<br />

Unopiù-Stil ist »Amanda«<br />

längst zum Kultobjekt<br />

geworden.<br />

unopiu.com<br />

Take it easy!<br />

In 5 Schritten ist die<br />

»QNUX« aufgebaut und<br />

kann überallhin<br />

mitgenommen werden.<br />

qnux.eu<br />

Handgefertigt<br />

Ob für den Mittagsschlaf<br />

am Balkon oder im Garten<br />

– die Hängematte »Ama«<br />

von OK Design ist immer<br />

goldrichtig.<br />

goodform.ch<br />

Fotos: beigestellt<br />

38 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Rooftop Pool mit Fernblick<br />

TrIIIple Plaza mit Restaurant und Shops<br />

Lobby mit Concierge<br />

4.000 m² TrIIIple Park<br />

WOHNEN MIT GANZ VIEL MEHRWERT!<br />

Das Pulsieren der Wiener City, die Ruhe des Grünen Praters und das beständige Fließen des Donaukanals treffen<br />

sich im 3. Bezirk beim TrIIIple. Das neue Landmark bietet seinen Bewohner*innen einzigartige Services und eine<br />

Vielzahl an zusätzlichen Annehmlichkeiten.<br />

WERBUNG | FOTOS: ZOOMVP.AT<br />

Der großzügige Rooftop-Pool mit Blick<br />

über ganz Wien und der 4.000 m²<br />

große Park mit eigener Party- und Barbecue-Lounge<br />

eröffnen zusammen mit der<br />

unmittel baren Nähe zum Grünen Prater und<br />

dem direkten Zugang zum Donaukanal unzählige<br />

Möglichkeiten für die perfekte Freizeitgestaltung.<br />

Kurze Wege ins Stadtzentrum und<br />

eine ideale Verkehrsanbindung – egal ob man<br />

öffentlich, mit dem Auto, Fahrrad oder zum<br />

Flughafen unterwegs ist – sorgen für beste,<br />

stressfreie Erreichbarkeit. Die Nähe zum Wasser<br />

sorgt in mehrfacher Hinsicht für ein angenehmes<br />

Klima, denn das Flusswasser aus dem<br />

Donaukanal wird für die innovative Klimatisierung<br />

der Gebäude genutzt. Ein wichtiger<br />

Beitrag für die Umwelt, denn auf diese Weise<br />

sinkt der CO 2<br />

-Ausstoß erheblich – eine weitere<br />

Eigenschaft, die TrIIIple zu einer einzigartigen<br />

Immobilie macht.<br />

LEBENSQUALITÄT PUR<br />

Der sensationelle Ausblick über Wien und die<br />

großzügigen Raumhöhen vermitteln schon<br />

beim Betreten Offenheit und Freiraum. Die<br />

hochwertig ausgestatteten Eventküchen laden<br />

zu Geselligkeit ein, die hauseigene Bibliothek<br />

bietet den idealen Raum für ungestörtes<br />

Arbeiten. Der aufwändig begrünte TrIIIple Park<br />

bildet die lebendige Verbindung der drei Gebäudeteile<br />

und schafft mit Bocciabahn, Spiel-,<br />

Sport- oder Basketballplatz ein umfangreiches<br />

Freizeitangebot direkt vor Ort. Für das Mehr<br />

an Lebensqualität und ganz besonders kurze<br />

Wege zu Nahversorgung und kulinarischem<br />

Hochgenuss sorgt neben einer Billa-Filiale<br />

auch Gastronomie vor Ort, angeführt von feinster<br />

italienischer Cucina. Der hauseigene Privatkindergarten<br />

betont, dass TrIIIple ein neuer<br />

Lebensmittelpunkt auch für Familien ist.<br />

SPECIAL SERVICE<br />

In der großzügigen Lobby empfängt der Concierge<br />

Bewohner*innen und Besucher*innen in<br />

eleganter Atmosphäre, sorgt für Sicherheit und<br />

steht für diverse Haus-Services zur Verfügung.<br />

Zusätzlich bietet die exklusive Smart House-<br />

App ALFRED weitere Annehmlichkeiten: ob<br />

Zugriff auf Raumbuchungen, Öffnen von<br />

Paket boxen, Buchungen von diversen Dienstleistungen<br />

wie z. B. Wohnungs reinigungen<br />

sowie Abrechnungen und Dokumente<br />

der Hausverwaltung, Öffi-Abfahrtszeiten<br />

oder die Pooltemperatur – ALFRED macht das<br />

Leben und Wohnen einfach und transparent.<br />

Wer seinen Wohntraum im TrIIIple wahr<br />

werden lassen will, findet auf www.triiiple.at<br />

die verfügbaren Wohneinheiten.<br />

Zu lange sollte damit nicht gewartet werden,<br />

denn 90 % der Wohnungen sind bereits verkauft!<br />

PROJEKTMERKMALE<br />

• Bezugsfertig ab August <strong>2021</strong> (Turm 2)<br />

und ab Oktober (Turm 1)<br />

• Freifi nanzierte 1- bis 5-Zimmer<br />

Wohnungen von 33 m² bis 165 m²<br />

• Alle Wohnungen verfügen über Balkone,<br />

Loggien oder Terrassen<br />

• Lobby mit Concierge-Service, Roof top-<br />

Pool, Salon mit Bibliothek, Event küche,<br />

Party- & Barbecue-Lounge, hauseigene<br />

Tiefgarage<br />

• 4.000 m² TrIIIple Park<br />

• TrIIIple Plaza mit Cafés, Shops und<br />

Restaurants<br />

Ein Projekt von ARE Austrian Real Estate<br />

und SORAVIA<br />

www.triiiple.at


trends / BESCHATTUNG<br />

Fotos: beigestellt<br />

40 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Gut gegen Nordwind<br />

Kassettenmarkisen werden<br />

mit Kurbel und/oder Motor<br />

angetrieben. Schützen vor Sonne,<br />

Wind und Wetter. Idealerweise sind<br />

sie mit Wettersensoren versehen.<br />

hella.info<br />

CHILLIN’ IN<br />

THE SHADOW<br />

Ohne Schatten läuft im Sommer gar nichts. Markisen, Sonnensegel<br />

& Co. sind stylisch und ein absolutes Muss für Garten,<br />

Balkon und Terrasse. <strong>LIVING</strong> hat sich unter den Stoffdächern<br />

ein wenig umgesehen. TEXT MANFRED GRAM<br />

Im Sommer spielt sich das Leben zu Hause<br />

vor allem auf Terrassen und in Gärten ab.<br />

Outdoor Living heißt das Zauberwort, das<br />

freiluft- und wettertaugliche Möbel, Küchen<br />

oder Beleuchtung anpreist, damit das<br />

Dolce-Terrassen-Vita auch zu Hause in vollen<br />

Zügen genossen werden kann.<br />

Allerdings, was man oft gerne einmal<br />

übersieht, ist, dass es sich dabei eigentlich<br />

schon um eine Art Design- und Gestaltungs-<br />

Kür handelt. Denn damit das Outdoor-Ensemble<br />

perfekt zur Geltung kommen kann,<br />

müssen Grundvoraussetzungen geschaffen<br />

werden. Das Wichtigste dabei: ein ordentlicher<br />

Sonnenschutz, der im allerbesten Fall<br />

auch bei Wind oder überraschenden Wetterumschwüngen<br />

Open-Air-Sessions weitergehen<br />

lässt. Gibt es dabei etwas zu beachten?<br />

»Häufig wird die Beschattung des Außenraums<br />

zu klein dimensioniert«, erklärt Andreas<br />

Kraler, Geschäftsführer des heimischen<br />

Beschattungsprofis Hella. »Wichtig ist auch,<br />

sich darüber im Klaren zu sein, welchen Zusatznutzen<br />

der Sonnenschutz haben soll.<br />

Wind- und Sichtschutz durch seitliche Elemente<br />

sind gerade im urbanen Bereich stark<br />

nachgefragt«, so Kraler.<br />

Außerdem kommt ein guter Sonnenschutz<br />

außen auch dem Wohnraum innen zugute.<br />

Denn wenn Sonnenstrahlen durch Glasfronten<br />

und große Fenster ungehindert eindringen,<br />

machen sie aus Wohnzimmern<br />

Treibhäuser.<br />

><br />

Cool down<br />

Glasfronten machen im Sommer<br />

Innenräume zu Treibhäusern.<br />

Markisen schützen nicht nur vor<br />

Sonne und UV, sondern kühlen auch.<br />

markilux.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

41


trends / BESCHATTUNG<br />

><br />

Ein außen liegender Sonnenschutz –<br />

vor allem aber Markisen und Sonnensegel –<br />

schafft hier Abhilfe. Ergo ist es ratsam,<br />

Markisen im Hochsommer immer ausgefahren<br />

zu lassen.<br />

SCHÖNER SCHUTZ<br />

»Wichtig ist es, im<br />

Vorfeld zu klären,<br />

welchen Zusatznutzen<br />

der Sonnenschutz<br />

haben soll.«<br />

ANDREAS KRALER Geschäftsführer Hella<br />

Elegant<br />

Auch eine Lösung: eine<br />

Pergola-Markise. Hier in<br />

filigraner Eleganz sehr<br />

zurückhaltend umgesetzt.<br />

warema-group.com<br />

Und ja, es gibt sie noch, die guten, alten<br />

Korbmarkisen. Ob sie ein Retrokult- oder<br />

Neobiedermeier-Statement sind, vermag<br />

zwar keiner mehr so genau zu sagen, das ist<br />

aber auch nicht nötig. Schließlich gibt es<br />

auch sehr zeitgemäße Interpretationen, die<br />

mit Eleganz, klarer Linienführung, unzähligen<br />

Farben und Geweben punkten, die nicht<br />

nur für Schatten sorgen, sondern auch UV-<br />

Strahlen filtern. Auch nicht übel in diesem<br />

Zusammenhang: Sonnenschutz kommt –<br />

wenn man will – mit integriertem Hightech<br />

daher. »Mit automatischen Neigungswinkelverstellungen<br />

gibt es selbst dann noch Schatten,<br />

wenn die Sonne tief steht. Und um<br />

Schäden zu verhindern, gibt es diverse Wettersensoren.<br />

Windwächter beispielsweise<br />

machen sich definitiv bezahlt«, klärt Andreas<br />

Kraler auf. Smart Home ist also auch beim<br />

Sonnenschutz ein wichtiges Thema. Darüber<br />

hinaus sind auch LED-Beleuchtungsmöglichkeiten<br />

in Markisen eingebaut, damit die Party<br />

nach Sonnenuntergang weitergehen kann.<br />

Eine Alternative zur Markise sind übrigens<br />

Sonnensegel. »Sie sind definitiv ein Eyecatcher<br />

und werden häufig als architektonisches<br />

Gestaltungselement eingesetzt«, fasst Kraler<br />

zusammen.<br />

Sonnensegel sind zudem ziemlich angesagt,<br />

weil sie sehr stylisch mediterranes Flair<br />

in den Garten zaubern. Ihr größter Vorteil:<br />

Sie brauchen keinen Stellplatz, wie etwa Pergolen<br />

und werden zum effektiven, platzsparenden<br />

Schattenspender. Auch wenn die<br />

Nutzungsmöglichkeiten ein bisschen eingeschränkter<br />

sind. Allerdings gibt es mittlerweile<br />

auch am Segelsektor ausgezeichnete<br />

technische Lösungen, mit denen die attraktiven<br />

Beschatter motorisiert eingerollt werden<br />

oder es mittels Wettersensorik gleich selbst<br />

erledigen.<br />

Experten sind sich übrigens einig: Egal,<br />

womit man für Schatten sorgt, wichtig<br />

ist die professionelle Befestigung, damit<br />

das Outdoor-Living eine gute dauerhafte<br />

Basis hat.<br />

<<br />

Sail away<br />

Sonnensegel sind ein sehr<br />

hipper Schattenspender.<br />

In der Top-Kategorie sind<br />

sie auch mit Motor aufrollbar.<br />

soliday.eu<br />

Fotos: beigestellt<br />

42 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


OPENING<br />

FRÜHJAHR<br />

<strong>2021</strong><br />

Eine zweite Heimat<br />

am Mittelmeer<br />

Ankommen, auspacken, wohlfühlen.<br />

Genießen Sie die schönste Zeit des Jahres – an Ihrem<br />

ganz persönlichen Platz an der Sonne. Ankommen<br />

und runterkommen, wie Sie es sich verdient haben –<br />

in den Falkensteiner Residences Jesolo nahe Venedig,<br />

dem bereits dritten Projekt von PREMIUM <strong>LIVING</strong><br />

by Falkensteiner®. Der atemberaubende Ausblick<br />

dieser Luxus-Immobilie direkt am Meer macht die Zeit<br />

in Ihrem eigenen, traumhaften Urlaubszuhause<br />

ebenso unver wechselbar wie die exklusive<br />

Qualität in Ausstattung und Design.<br />

KONTAKT<br />

sales@fmtg.com<br />

premiumliving.com/residences-senia


trends / PERGOLEN<br />

Wohlfühloase<br />

Die beweglichen<br />

Aluminiumlamellen der<br />

Pergola »Ventur« bilden<br />

geschlossen einen wasserdichten<br />

Regenschutz. hella.at<br />

DER SONNE<br />

ENTGEGEN!<br />

Die Pergola ist ein eleganter<br />

Schattenspender und dekoriert<br />

in den unterschiedlichsten<br />

Ausführungen den Loungebereich.<br />

Mediterranes Lebens gefühl für<br />

alle, die Urlaubs gefühle nach<br />

Hause holen wollen.<br />

Pulverbeschichtet<br />

Besonders witterungsbeständig<br />

ist die Terrassenüberdachung<br />

»Pantheon« aus Aluminium.<br />

guardi.at<br />

Fotos: Courtesy of Hella, Courtesy of Warema, Guardi GmbH, Sunhouse Wintergärten GmbH, beigestellt<br />

44 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Elegant überdacht<br />

»Corradi Maestro« ist eine<br />

freistehende Pergola mit einund<br />

ausfahrbarer Faltmarkise<br />

oder mit beweglichen Lamellen.<br />

sunhouse.at<br />

Move it<br />

Wer seine Pergola nicht fix<br />

verankern möchte, der findet<br />

mit »Shibuya« das richtige<br />

Modell. Die erste mobile<br />

Pergola ist dank<br />

ihrer Räder flexibel.<br />

unopiu.com<br />

Cabrio-Effekt<br />

Das Lamellendach »Lamaxa«<br />

trotzt Wind, Regen und Sonne.<br />

Die Lamellen lassen sich<br />

wenden und einfahren.<br />

warema.at<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

45


trends / POOLBARS<br />

ERSTE REIHE<br />

MIT POOL-BLICK<br />

Bislang hat sich einiges an Mobiliar im Outdoorbereich durchgesetzt.<br />

Die Poolbar aber konnte bis dato nur als luxuriöses Zusatz-<br />

Accessoire in Hotels oder größeren Lounges punkten. Das hat sich<br />

nun geändert. <strong>LIVING</strong> präsentiert vielseitige Outdoor-Bars, die das<br />

Zuhause um den beliebten Chillout-Modus bereichern.<br />

Urlaubs-Feeling<br />

Der Barhocker »Breeze«<br />

samt Bartisch bringt den<br />

Urlaub auf die heimische<br />

Terrasse. Entworfen wurde er<br />

von Strand+Hvass.<br />

cane-line.com<br />

Fotos: www.homeandsouldubai.com, Andrea Ferrari/Courtesy of Roda, Courtesy of Caneline<br />

46 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Farbkombination<br />

Die Rückenlehnen der<br />

»Calypso«-Kollektion sind mit<br />

gepolsterten Bezügen<br />

ausgestattet, die man<br />

leicht abnehmen kann.<br />

royalbotania.com<br />

Bei warmen Sommertemperaturen<br />

einen kühlen Drink genießen, den<br />

Abend mit Freunden ausklingen<br />

lassen – wo könnte man dies besser<br />

als an einer Outdoor-Bar? Theke, Barhocker<br />

und die passende Dekoration laden zu geselligen<br />

Momenten ein. Dabei ist die Outdoor-<br />

Bar mehr als ein Möbelstück. Sie ist<br />

Getränkeausgabe, Stauraum, Arbeitsfläche<br />

und Treffpunkt in einem – und in Sachen<br />

Design ist sie ein absoluter Eyecatcher.<br />

NUTZEN TRIFFT DESIGN<br />

Sizilianisches Flair<br />

Die Outdoor-Bar »Palermo«<br />

aus Teak-Holz bringt jede<br />

Dinner-Party auf das<br />

nächste Level.<br />

homeandsouldubai.com<br />

»Der Trend, den eigenen Garten zur Wohlfühloase<br />

zu erweitern, hat sich in den letzten<br />

Jahren verstärkt«, bestätigt Lukas Poinstingl,<br />

Prokurist bei Leidenfrost Pools. »Man möchte<br />

sein Zuhause schön gestalten, ein perfektes<br />

Ambiente schaffen, sich das Urlaubsfeeling<br />

nach Hause holen und jede freie Minute im<br />

Garten, auf der Terrasse oder direkt am Pool<br />

genießen.«<br />

Entscheidet man sich für eine Poolbar, geht<br />

es zum einen um den praktischen Nutzen,<br />

zum anderen aber um das komplette Ambiente.<br />

Denn es ist wie ein Luxus-Urlaub zu<br />

Hause, wenn man am Abend draußen sitzt<br />

und Pool wie Terrasse stimmungsvoll beleuchtet<br />

sind. Es ist eine ganzheitliche Oase,<br />

bei der es nicht nur mehr um den Pool alleine<br />

geht – der Gedanke wird längst weiter<br />

gefasst.<br />

Nun gibt es viele Möglichkeiten, eine Outdoor-Bar<br />

zu gestalten. Diese kann sehr<br />

schlicht sein – eine Theke zum Anlehnen<br />

samt Abstellfläche zum Servieren von Getränken,<br />

gerne auch mit Barhockern bestückt<br />

– oder aber edel und raffiniert, ausgestattet<br />

mit feinster Technik. Um Wein, Bier, Spirituosen<br />

und Säfte kühl zu halten und sowohl<br />

Platz für Gläser als auch für Flaschen und<br />

Zubehör zu bieten, eignen sich fixe Pool- ><br />

Star am Pool<br />

Rodolfo Dordoni entwarf dieses<br />

wunderschöne Outdoor-<br />

Möbel »Norma«. Ausgestattet<br />

mit Spüle und Kühlschrank.<br />

rodaonline.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

47


trends / POOLBARS<br />

»Man möchte ein perfektes<br />

Ambiente schaffen und jede<br />

freie Minute im Garten, auf<br />

der Terrasse oder direkt am<br />

Pool genießen.«<br />

LUKAS POINSTINGL Leidenfrost Pool GmbH<br />

Formschön<br />

Die Leichtigkeit und das Material<br />

machen den »Wall Street Hocker«<br />

von Eugeni Quitllet<br />

zum Designobjekt.<br />

vondom.com<br />

><br />

Platzwunder<br />

Die Poolbar »Oyster« vereint<br />

platzsparende Pooltechnik<br />

mit einem eleganten<br />

Outdoor-Möbel.<br />

leidenfrost.at<br />

bars mit Wasserquelle, Kühlschrank und<br />

vielem mehr.<br />

Mondän wirken Bar-Möbel im Lounge-Stil<br />

– gefertigt aus Polyrattan, Teakholz und rostfreiem<br />

Edelstahl mit Glaselementen. Die<br />

Materialien sind wetterfest, UV-beständig<br />

und pflegeleicht. Damit ist man flexibel und<br />

kann die Bar platzieren, wohin man möchte.<br />

Direkt neben dem Pool oder doch lieber im<br />

Schatten?<br />

Eine fixe Poolbar birgt jedoch einen<br />

großen Vorteil, wie Lukas Poinstingl erklärt.<br />

»Wir verstecken hier einen Technikraum<br />

in einem Möbelstück. Es trifft Technik auf<br />

Design.« Vom Wasserspender, der gesamten<br />

Technik bis zur Schaltzentrale – für die Poolanlage<br />

kann alles in der Poolbar untergebracht<br />

werden. Eine neue Investition, die<br />

es lohnt, näher betrachtet und geprüft zu<br />

werden – Familie und Freunde werden es<br />

in jedem Fall danken.<br />

<<br />

Fotos: Courtesy of Vondom, Courtesy of Leidenfrost<br />

48 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


UNABHÄNGIGKEIT IST FREIHEIT<br />

Wir brennen für Unabhängigkeit. Mit der nachhaltigen Wärme eines Kaminofens. Unser Cody mit<br />

weißer Keramikverkleidung passt sich jedem Ambiente gut an. Die große Gusstüre gibt den Blick<br />

auf das knisternde Feuer frei.<br />

Noch mehr wärmende Ideen für Ihr Zuhause finden Sie auf www.austroflamm.com.


trends / OUTDOOR-KAMINE<br />

Industrial Chic<br />

Die runde Feuersäule<br />

»Feuercampus365<br />

HEKTOR« aus<br />

Cortenstahl<br />

verströmt einen<br />

eher rauen Charme.<br />

cafiro.de<br />

Minimalistisches Design<br />

Der Stahlkamin »Kodo« bringt mit<br />

seinem Design Dramatik auf die<br />

Terrasse. Befeuert wird er mit einem<br />

Propanbrenner mit Lavasteinauflage.<br />

paloform.co.uk<br />

BRANDMEISTER<br />

Ein gediegenes Feuer bringt Stimmung und Wärme.<br />

Mit außergewöhnlichen Designs sind Outdoor-Kamine<br />

Eyecatcher bei unterhaltsamen Abenden und<br />

romantische Wärmeinseln beim Rendezvous à deux.<br />

Einzigartig schön<br />

Der Outdoor-Kamin »Dyook«<br />

bringt mit seinem eckigen<br />

Schornstein einen außergewöhnlichen<br />

Look.<br />

dyook-fire.com<br />

Elegante Formen<br />

Der Buschbeck Edelstahlkamin<br />

»Auckland Prestige«<br />

ist ein vollwertiger<br />

Gartenkamin, der mittels<br />

Schwenkgrill-Funktion<br />

zum Grill wird.<br />

buschbeck.de<br />

Heißer Oktopus<br />

»Kalam Fire Pit« ist eine freistehende<br />

Feuerstelle, die mit verspieltem, individuellem<br />

Design punktet.<br />

hommes.studio<br />

Fotos: beigestellt<br />

50 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Kugelig<br />

»Bubble« ist eine<br />

Design-Feuerschale, die von<br />

Christophe Ployé für Focus<br />

entworfen wurde.<br />

focus-kamin-design.de<br />

Wärmespender<br />

Solider Gartenkamin mit<br />

industriellem Aussehen.<br />

Der kubusförmige Kamin<br />

»Quaruba« ist im Sommer<br />

und Winter einsatzbereit.<br />

brunnergmbh.at<br />

Ovaler Korpus<br />

Der Bio-Ethanol-Kamin<br />

»Echo« ist nicht nur<br />

Design-Highlight, sondern<br />

auch umweltfreundlich.<br />

kratki.com<br />

Rostschicht<br />

Einen Akzent setzt die »Halali<br />

Kadai«-Feuerschale. Dieses<br />

Statement-Stück ist aus<br />

massivem Eisen gefertigt.<br />

nkuku.com<br />

Edler Stahl<br />

Zeitlos schlichtes<br />

Design und hochwertig<br />

verarbeiteter Edelstahl<br />

treffen bei der »Design<br />

Feuerschale L«<br />

aufeinander.<br />

indradesign.de<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

51


trends / ARTY<br />

WEEKEND<br />

K U N S T<br />

-T R I P<br />

HELSINKI<br />

Die Inselwelt der finnischen Hauptstadt wirbt mit natürlicher<br />

Schönheit und viel Frischluft. Kunst und Design lassen sich<br />

dabei fast im Spaziergang erledigen, mit zahlreichen Highlights<br />

und Überraschungen auf dem Weg.<br />

TEXT MAIK NOVOTNY<br />

Foto: Shutterstock<br />

52 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Neues Nordlicht<br />

Die 2018 eröffnete Bibliothek<br />

Oodi ist mit ihrem einladenden<br />

Vordach und ihren riesigen<br />

Räumen der neue Treffpunkt<br />

von Jung und Alt im Zentrum<br />

von Helsinki geworden.<br />

Artek, Iittala, Marimekko, Alvar Aalto.<br />

Keine Frage: Was Design betrifft,<br />

spielt Finnland in der globalen Top-<br />

Liga mit. Die Kunst wird dabei meist<br />

übersehen. Vielleicht liegt es an der zurückhaltenden<br />

finnischen Mentalität, dass die<br />

Kunst szene Helsinkis noch ein gut gehütetes<br />

Geheimnis ist. Vielleicht liegt es auch an der<br />

Rolle, die die Kunst hier spielt, nämlich eine<br />

ganz selbstverständliche und alltägliche. Schließlich<br />

kannte Finnland nie eine adlige Elite, die<br />

die bildende Kunst für sich reklamierte. Hier<br />

hat jeder, ganz demokratisch, ein Recht darauf.<br />

Denn in Finnland ist das Beste immer öffentlich.<br />

Wo sonst kann man nach dem Schwitzen in der<br />

öffentlichen Sauna direkt ins Hafenbecken vor<br />

dem Präsidentenpalast springen? Doch auch<br />

ohne Badehose und kaltes Ostseewasser lässt<br />

sich die Kunst- und Inselwelt Helsinkis leicht<br />

erkunden. Die meisten der großen Museen bilden<br />

einen Cluster mitten im Zentrum, andere<br />

sind an einem der vielen Ufer angesiedelt. Im<br />

Archipel Helsinki sind Stadt und Landschaft<br />

ebenso eng verzahnt wie in der finnischen Malerei.<br />

Motive des einfachen Lebens inspirierten die<br />

Künstler um 1900, heute mischen sie Abstraktes,<br />

Urbanes und Pastorales. Und mit der Helsinki<br />

Biennale öffnet sich im Sommer <strong>2021</strong> ein ideales<br />

Fenster in die Szene. ><br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

53


trends / ARTY<br />

WEEKEND<br />

Augen auf!<br />

Die Lichtkuppeln des<br />

unterirdischen Museums<br />

Amos Rex dienen als<br />

beliebte Sitzgelegenheit.<br />

><br />

>>> FREITAG<br />

Um zu erleben, wie eng Kunst und Stadt<br />

verzahnt sind, gibt es keinen besseren Startpunkt<br />

als das Amos Rex, einen der Neuzugänge<br />

in der Museumslandschaft Helsinkis. Dabei ist<br />

es nahezu unsichtbar – und genau das ist der<br />

Punkt. Das Amos Rex wurde auf dem Areal<br />

einer ehemaligen Kaserne mitten in der Stadt<br />

vergraben. Darüber entstand ein öffentlicher<br />

Platz, der sich zu kleinen Hügeln aufwölbt, die<br />

Licht in die Ausstellungen holen und als perfekte<br />

Sitzgelegenheit dienen. Dank spannender<br />

Wechselausstellungen hat sich auch der Untergrund<br />

zum Publikumsmagneten entwickelt.<br />

NATIONALER KUNSTSCHATZ<br />

Von hier zu einem Tempel der Kunst, dem Ateneum.<br />

Gegründet 1888 vom Finnischen Kunstverein,<br />

ist es heute Teil der Nationalgalerie und<br />

Ob unter der Erde oder hinter stattlichen Säulen:<br />

Im Stadtzentrum westlich des Hauptbahnhofs spielen<br />

Kunst und Kultur die absolute Hauptrolle.<br />

Fotos: JKMM/Mika Huisman, Sofia Okkonen, Shutterstock, Venäläisen Taiteen Museo, Pietari<br />

Amos Rex »Between Us«<br />

Die Ausstellung »Between<br />

Us« im Amos Rex.<br />

54 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


esitzt mit 20.000 Werken einen Großteil des<br />

finnischen Kunstschatzes. Der größte Teil der<br />

Sammlung – über 4.300 Gemälde und mehr als<br />

750 Skulpturen – entfällt auf die Werke finnischer<br />

Künstler aus der Zeit zwischen 1700 und<br />

1960, darunter Albert Edelfelts berühmte Szenen<br />

aus dem bäuerlichen Finnland am Ende<br />

des 19. Jahrhunderts.<br />

Das erste große Ausrufezeichen der Gegenwartskunst<br />

im Stadtzentrum war 1998 das Museum<br />

Kiasma, entworfen vom amerikanischen<br />

Architekten Steven Holl. Es ist sozusagen ein<br />

Kind des Ateneums, dessen Sammlung zeitgenössischer<br />

Werke hier ein eigenes Zuhause<br />

fand. Besucher müssen sich momentan noch<br />

gedulden, denn zurzeit ist das Kiasma wegen<br />

Renovierung geschlossen. Im April 2022 wird<br />

es mit der großen Ausstellung »ARS22« wiedereröffnet.<br />

Bis dahin lohnt es sich, nebenan ins<br />

Oodi zu spähen, eine der großartigsten neuen<br />

Bibliotheken der Welt.<br />

><br />

AMOS REX<br />

Between Us, bis 5. 9. <strong>2021</strong><br />

amosrex.fi<br />

ATENEUM<br />

Ilya Repin, bis 29. 8. <strong>2021</strong><br />

ateneum.fi<br />

KIASMA<br />

ARS 22, ab April 2022<br />

kiasma.fi<br />

Transzendente Träume<br />

»Sadko im Unterwasserkönigreich«<br />

von Ilja Repin im Ateneum.<br />

Kantige Kurve<br />

Das Museum Kiasma,<br />

seit 1998 mitten im<br />

Kultur-Quartier.<br />

Beach-Bodies<br />

Mit der Ausstellung »ARS22«<br />

wird im Frühjahr das Kiasma<br />

wiedereröffnen.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

55


trends / ARTY<br />

WEEKEND<br />

In Helsinki wartet man nicht<br />

auf Befehle von oben: Die<br />

städtische Kunstsammlung<br />

gehört der Bevölkerung, und<br />

viele Art Spaces gehören den<br />

Künstlern selbst.<br />

><br />

>>> SAMSTAG<br />

Das Helsinki Art Museum (HAM) trägt<br />

seinen Namen nicht nur, weil es zufällig in<br />

Helsinki steht, sondern weil es inklusive<br />

aller 9.000 Kunstwerke der Bevölkerung<br />

von Helsinki gehört. Wie kaum ein anderes<br />

Museum verkörpert es den demokratischen<br />

Spirit der Finnen. Der Großteil der Werke<br />

befindet sich im ehemaligen Tennispalast,<br />

in dem bei den Olympischen Spielen 1952<br />

Sportveranstaltungen stattfanden. Hier findet<br />

sich eine dementsprechende Bandbreite aller<br />

Kollektive Kiste<br />

Die Galerie Forum Box, seit<br />

1999 etabliert, wir von<br />

Künstlern betrieben.<br />

Fotos: Anna Autio, Maija Toivanen, Per Olov Jansson/Moomin, Patrik Rastenberger, Courtesy of Kunsthalle Helsinki<br />

Atelier-Atmosphäre<br />

Aus der Ausstellung<br />

»Lalukka: Life in the home<br />

of the artists« im HAM.<br />

Weißer Wal<br />

Das Helsinki Art Museum<br />

(HAM) ist im riesigen<br />

Tennispalast zuhause.<br />

56 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Hohes Haus<br />

Die Kunsthalle, seit<br />

1928 an vorderster<br />

Front der Gegenwart.<br />

Sparten und seit 1968 auch ein offener Art<br />

Space für junge Künstlerinnen und Künstler.<br />

Ein nicht unerheblicher Teil der Sammlung<br />

ist über die ganze Stadt verteilt und veredelt<br />

auf Straßen, Plätzen und in Parks den Alltag<br />

der Helsinkier.<br />

Mit neoklassizistischer Wucht steht die<br />

1928 errichtete Kunsthalle Helsinki für den<br />

speziell finnischen, ornamental-schweren<br />

Spätjugendstil, doch im Inneren dieses Art<br />

Spaces fällt jeder historische Ballast ab. Hier<br />

gibt es keine permanente Sammlung, stattdessen<br />

einen ausgewogenen Mix aus jährlichen<br />

Gruppenausstellungen junger Künstler,<br />

nordischen Newcomern, internationalen<br />

Künstlern und Altstars wie David Hockney<br />

oder Niki de Saint Phalle.<br />

Ein Fixpunkt der Galerienszene ist die<br />

1996 vom Bildhauer Kain Tapper gegründete<br />

und 1999 in den heutigen Räumen eröffnete<br />

Forum Box. Die nicht profitorientierte<br />

Künstler-Kooperative zählt über 80 Mitglieder,<br />

allesamt namhafte Persönlichkeiten der<br />

städtischen Kulturszene. Kein Wunder, dass<br />

die Ausstellungen und Events hier einen idealen<br />

Einblick in die heutigen Strömungen<br />

der finnischen Kunst eröffnen. Und dreimal<br />

dürfen Sie raten, wem die Räume der Forum<br />

Box gehören? Genau, der Stadt Helsinki.<br />

Also allen.<br />

><br />

HELSINKI ART MUSEUM / HAM<br />

Lalukka: Life in the home of the artists<br />

bis 24. 10. <strong>2021</strong><br />

hamhelsinki.fi<br />

KUNSTHALLE HELSINKI<br />

New Perspectives Through Photography<br />

11. 9.–31. 10. <strong>2021</strong><br />

taidehalli.fi<br />

FORUM BOX<br />

Sanctuary, bis 20. 6. <strong>2021</strong><br />

forumbox.fi<br />

Pointierte Perspektive<br />

Fotografie von Niina Vatanen<br />

in der Kunsthalle.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

57


trends / ARTY<br />

WEEKEND<br />

Insel-Idyll<br />

Das Didrichsen Museum,<br />

eingebettet in seinen Park<br />

auf der Insel Kussisaari.<br />

><br />

>>> SONNTAG<br />

Ein modernes Sammler-<br />

Kleinod, ein Highlight der<br />

Galerienszene und ein<br />

Fest des finnischen Designs:<br />

Island Hopping zwischen<br />

allen Stühlen.<br />

Etwas versteckt auf der Insel Kussisaari<br />

zwischen Stadtzentrum und den westlichen<br />

Vororten liegt ein modernes Kleinod. Hier ließ<br />

sich das finnisch-dänische Sammlerehepaar<br />

Marie-Louise und Gunnar Didrichsen ein<br />

luftig-elegantes Museum errichten, das 1965<br />

eröffnete und in dem die beiden auch selbst<br />

wohnten. Heute ist es mit seinem weitläufigen<br />

Park verwachsen, hier lassen sich in naturnaher<br />

Ruhe die Bilder der frühen Expressionisten,<br />

die farbwilden Fantasien von Reidar<br />

Särestöniemi oder die minimalistischen Porträts<br />

von Helene Schjerfbeck betrachten.<br />

Park-Idyll<br />

Das Didrichsen Museum<br />

auf der Insel Kussisaari.<br />

Wohnliche Wirkung<br />

Ausstellungsraum im nordischkomfortablen<br />

Didrichsen<br />

Museum.<br />

Fotos: Rauno Träskelin, Courtesy of Didrichsen Art Museum/Jussi Pakkala, Susanna Ionnrot, Jussi Tiainen, Courtesy of Design Museum Helsinki<br />

58 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Gral der Gestaltungskunst<br />

Das Design Museum Helsinki<br />

zeigt die herausragende Rolle<br />

des finnischen Designs.<br />

Diskreter Durchgang<br />

Das Design Museum in den Räumen<br />

eines ehemaligen Schulgebäudes<br />

aus dem 19. Jahrhundert.<br />

KUNST-KRAFTWERK<br />

Ein weiteres Highlight der lebendigen Galerienszene,<br />

die sich im Stadtzentrum verteilt,<br />

ist die Helsinki Contemporary. Mit jährlich<br />

elf Ausstellungen ein wahres Kunst-Kraftwerk,<br />

kooperiert die Galerie mit rund 25 nordischen<br />

Künstlern, vor allem natürlich einheimischen.<br />

Nebenan dient ein Showroom als Dauerausstellung.<br />

Auch die Galerie selbst ist sehenswert,<br />

sie wurde entworfen von der Architektin<br />

Sari Kukkasniemi und dem Designer Ilkka<br />

Suppanen.<br />

Was uns zum Abschluss des Wochenendes<br />

bringt, denn in Helsinki darf das Design einfach<br />

nicht fehlen. Die Dauerausstellung im<br />

Design Museum lässt einen in Ehrfurcht vor<br />

lauter Erfindungsgeist erstaunen, macht aber<br />

auch Spaß. Die Sammlung wurde in weiser<br />

Voraussicht schon 1873 begründet, heute zählt<br />

sie fast 250.000 Stücke, und auch die Sonderausstellungen<br />

sind überraschend. Das nächste<br />

Museum ist übrigens schon in Planung. Es<br />

soll Architektur und Design gemeinsam gewidmet<br />

sein, der Bauplatz steht schon fest:<br />

am Hafenbecken, gegenüber von Sauna und<br />

Präsidentenpalast.<br />

<<br />

DIDRICHSEN ART MUSEUM<br />

Didrichsen55, bis 22. 8. <strong>2021</strong><br />

didrichsenmuseum.fi<br />

HELSINKI CONTEMPORARY<br />

Roland Persson: Brutal Tenderness, bis 4. 7. <strong>2021</strong><br />

helsinkicontemporary.com<br />

Zeigt Zeitgenössisches<br />

Ausstellung im Helsinki<br />

Contemporary.<br />

DESIGN MUSEUM HELSINKI<br />

Iittala – Caleidoscope, from Nature to Culture<br />

bis 19. 9. <strong>2021</strong><br />

designmuseum.fi<br />

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<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

59


trends / ARTY<br />

WEEKEND<br />

»HELSINKIS KUNSTSZENE IST EIN<br />

GUT GEHÜTETES GEHEIMNIS«<br />

Tanninen-Mattila, die Direktorin des Helsinki Art Museum<br />

und der ersten Helsinki-Biennale, erklärt, was die finnische<br />

Kunstwelt ausmacht: Selbstverständlichkeit, Demokratie,<br />

und sehr viel Naturerfahrung. INTERVIEW MAIK NOVOTNY<br />

<strong>LIVING</strong> In den letzten Jahren wurden in<br />

Helsinki mehrere große Kulturbauten eröffnet,<br />

wie das Museum Amos Rex oder die Zentralbibliothek<br />

Oodi. Eine neue Kulturoffensive<br />

oder Teil einer Kontinuität?<br />

MAIJA TANNINEN-MATTILA Es ist Teil<br />

einer Kontinuität, aber es gibt ein gestärktes<br />

Bewusstsein dafür, was ein Museum heute<br />

verkörpern kann: einen Ort, an dem man<br />

sich trifft, der mit dem Ökosystem der Stadt<br />

vernetzt ist, der Bewohner und Besucher<br />

in gleichem Maße willkommen heißt. Es gibt<br />

heute einen großartigen Museums-Cluster,<br />

mit der Kunsthalle, dem Kiasma, dem Ateneum,<br />

dem Amos Rex und dem Museum für<br />

Naturgeschichte. Die breite Öffentlichkeit hat<br />

die Möglichkeiten dieses Clusters auch sehr<br />

schnell realisiert. Helsinki ist sehr kunstaffin,<br />

aber das ist immer noch ein gut gehütetes<br />

Geheimnis.<br />

Ein Fall von nordischer Bescheidenheit?<br />

Vielleicht! (Lacht.) Wir Finnen sind sehr gute<br />

Schweiger, aber auch sehr gute Zuhörer. Im<br />

Moment freue ich mich jedenfalls sehr über<br />

die anstehende Helsinki-Biennale, die die<br />

finnische Kunst ins Rampenlicht stellen wird.<br />

Die erste Ausgabe der Helsinki-Biennale wurde<br />

im Juni eröffnet. Was war das Motiv, einen<br />

solchen Event ins Leben zu rufen?<br />

Szene-Insider<br />

Maija Tanninen-Mattila war Leiterin der<br />

Kunsthalle und des Ateneums und ist<br />

seit 2013 Direktorin des Helsinki Art<br />

Museums (HAM). Sie ist außerdem die<br />

Direktorin der ersten Helsinki-Biennale,<br />

die am 1. Juni eröffnet wurde und<br />

bis 26. September auf der Insel<br />

Vallisaari stattfindet.<br />

helsinkibiennaali.fi<br />

Es geht darum, lokale und internationale<br />

Besucher zusammenzubringen. Deshalb<br />

haben wir die früher militärisch genutzte<br />

Insel Vallisaari als Location ausgesucht. Sie<br />

war jahrzehntelang für die Öffentlichkeit<br />

nicht zugänglich, daher werden auch die<br />

Einheimischen voller Neugier sein. Es war<br />

eine ziemliche logistische Aufgabe, eine<br />

Biennale an einem so ungewöhnlichen Ort<br />

zu organisieren, aber alle haben sehr viel<br />

Arbeit investiert. Alle Kunstwerke wurden<br />

extra für diesen Ort geschaffen.<br />

Wie würden Sie die Kunstszene Helsinkis<br />

einem Außenseiter beschreiben?<br />

Was macht sie besonders?<br />

Wir haben sowohl sehr gute von Künstlern<br />

betriebene Art Spaces als auch exzellente<br />

Institutionen. Die Mischung aus beiden<br />

macht den Charakter aus. Beim HAM<br />

( Helsinki Art Museum) haben wir beides<br />

unter einem Dach: eine Institution, die schon<br />

seit 1968 eine Galerie beinhaltet, die für<br />

junge Künstler reserviert ist.<br />

Das stadteigene HAM verwaltet viel Kunst<br />

im öffentlichen Raum. Ist dieser Anspruch,<br />

bürgernah zu sein, typisch finnisch?<br />

Wir waren nie ein Königreich, also gab es<br />

hier nie eine Elite. In Finnland gibt es die<br />

Regel: »Ein Prozent für die Kunst«. Das heißt,<br />

immer wenn ein öffentliches Gebäude errichtet<br />

wird, geht ein Prozent der Kosten in die<br />

Kunst. Da Helsinki sehr stark wächst und<br />

viele neue Stadtviertel entstehen, taucht auch<br />

sehr viel neue Kunst in der Stadt auf, sowohl<br />

von einheimischen als auch von internationalen<br />

Künstlern. Auch die Arbeiten der Biennale<br />

werden nach Ende der Veranstaltung in<br />

der Stadt bleiben. Das ist toll, weil sie nach<br />

einer Weile eine eigene Persönlichkeit be -<br />

kommen und die Menschen sie in einem<br />

anderen, alltäglichen Kontext erleben werden.<br />

Welche Museen würden Sie einem Wochenend-Besucher<br />

in Helsinki empfehlen?<br />

Helsinki ist eine sehr fußgängerfreundliche<br />

Stadt, also würde ich einen ausgedehnten<br />

Kunst-Spaziergang empfehlen. Am besten<br />

beginnt man mit dem Museums-Cluster im<br />

Zentrum und spaziert dann an der Küste entlang,<br />

wo es ebenfalls viele Museen gibt.<br />

Außerdem hat die Stadt in den letzten Jahren<br />

sehr viel in die Attraktivität der Ufer investiert.<br />

Auch in den Außenbezirken passiert<br />

inzwischen sehr viel – Kallio, früher ein recht<br />

raues Viertel, hat sehr viele Restaurants und<br />

Galerien. Und natürlich die Biennale! Der<br />

Eintritt ist frei, nur der Boat-Shuttle kostet<br />

einen kleinen Obolus. Zum Schluss sollte<br />

man natürlich eine der öffentlichen Saunas<br />

besuchen, die in den letzten Jahren wiederentdeckt<br />

wurden.<br />

Geheimnisvoller Archipel<br />

Die Insel Vallisaari vor Helsinki war<br />

aufgrund ihrer militärischen Nutzung<br />

jahrzehntelang für die Öffentlichkeit<br />

tabu. Im Sommer <strong>2021</strong> wird sie zum<br />

Ausstellungsort der Helsinki-Biennale.<br />

Fotos: Maija Toivanen, Courtesy of Helsinki Biennal<br />

60<br />

falstaff<br />

<strong>LIVING</strong> 5 / 21


1<br />

art five<br />

1. »Kuss-Stellen«<br />

von Christian Ludwig Attersee, 1998<br />

»Das Bild hängt seit zwei Jahrzehnten<br />

hinter unserem Esstisch, vis-à-vis<br />

meinem üblichen Sitzplatz in unserer<br />

Wiener Wohnung. Unzählige Male habe<br />

ich es also angeschaut, fad geworden<br />

ist mir dabei nie.«<br />

2. »Majasaura« von Julia Krause-Harder, 2016<br />

»Die autistische Künstlerin schafft Saurier<br />

aus Fundstücken. Majasaura trägt in ihrem<br />

Plastikkörper unzählige kleine Dinosaurier,<br />

geformt aus Zuckerlpapier.«<br />

INGRIED<br />

BRUGGER<br />

Persönlichkeiten<br />

und Kenner der<br />

Kunstszene verraten<br />

ihre Must-haves fürs<br />

Zuhause. Aktuell:<br />

Ingried Brugger<br />

zeigt uns ihre<br />

Kunst-Favoriten.<br />

Fotos: Getty Images, Uwe Dettmar/Courtesy of Atelier Goldstein, Rebecca Horn,, Die sanfte Gefangene, entstanden 1978/ Bildrecht, Wien <strong>2021</strong>,<br />

Courtesy of The State Hermitage Museum, St.Petersburg, Succession H.Matisse/Bildrecht, Wien <strong>2021</strong>, Courtesy of Christian Ludwig Attersee, Sigrid Mayer<br />

2 5<br />

5. »Die sanfte Gefangene« von Rebecca Horn, 1978<br />

»Rebecca Horns Körperfantasien sind subtile Beiträge<br />

zu einer feministisch orientierten Kunst und dabei<br />

von einer Raffinesse und Schönheit, die einzigartig sind.<br />

Das Bank Austria Kunstforum widmet ihr im<br />

kommenden Herbst eine große Retrospektive.«<br />

4. »Conversation« von Henri Matisse, 1909<br />

»In ihrer wegweisenden Farben- und<br />

Formensprache ist diese Leinwand einer<br />

meiner Lieblingsmaler immer wieder ein<br />

Wunder. Wird der Versuch einer Konversation<br />

zwischen Eheleuten (das Bild zeigt unverkennbar<br />

Matisse und dessen Frau Amélie)<br />

scheitern? Letztlich überlebt das Artefakt<br />

4solche inhaltlichen Konnotationen.«<br />

3. »La Pietà« von Tizian, 1575/76<br />

»Die ›Pietà‹ ist wahrscheinlich das<br />

letzte Bild des Meisters, ein Bild voll<br />

dramatischer Tragik. Tizian hat das<br />

Gemälde für sein Grab bestimmt,<br />

konnte es jedoch nicht mehr vollenden.<br />

Die ›Pietà‹ ist für mich der Höhepunkt<br />

der venezianischen Malkultur.«<br />

INGRIED BRUGGER<br />

Nach ihren Studien der Kunstgeschichte,<br />

Germanistik und Architektur<br />

gelangte die gebürtige Zellerin bis an<br />

die Spitze des Bank Austria Kunstforums<br />

in Wien. Neben ihrer Tätigkeit<br />

als Universitätsrätin an der Akademie<br />

der Bildenden Künste ist Ingried<br />

Brugger zudem Mitgründerin der<br />

Galerie Orbis Parvus, 2010 folgte<br />

ein eigenes Modelabel.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

61


trends / ARTY<br />

WEEKEND<br />

TIPPS & ADRESSEN<br />

Die Möglichkeiten, in Helsinki sinnvoll seine<br />

Zeit zu verbringen, sind unendlich. Wir können<br />

gar nicht genug bekommen vom finnischen<br />

Lifestyle. Das beginnt bei der Kulinarik und<br />

endet – wo sonst? – beim Shopping!<br />

Hotel Kämp<br />

Die prachtvolle Fassade<br />

verrät bereits das<br />

luxuriöse Ambiente.<br />

HOTELS<br />

HOTEL KÄMP*****<br />

Zeitlose Eleganz im Zentrum: In einem eindrucksvollen<br />

Prunkbau des 19. Jahrhunderts befin det sich<br />

dieses De-luxe-Hotel. Historisches Ambiente,<br />

kombiniert mit modernem Design, feinem Fitness-<br />

Spa und einer Brasserie, in der finnische Küche mit<br />

französischen Einflüssen vermählt wird.<br />

Pohjoisesplanadi 29, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 958409530, hotelkamp.com<br />

LILLA ROBERTS*****<br />

Das schicke Boutique-Hotel mischt kunstvoll Akzente<br />

aus dem Art déco mit modernen Einflüssen.<br />

Sehenswertes wie die Markthalle oder der Hafen<br />

liegen in Gehweite. Abends kann man den Tag<br />

her vorragend in der Bar des Hauses bei kreativen<br />

Cocktail-Variationen ausklingen lassen.<br />

Pieni Roobertinkatu 1–3, 00130 Helsinki<br />

T: +358 0 96899880, lillaroberts.com<br />

HOTEL ST. GEORGE***<br />

Wer Design mit historischem Charme liebt, der<br />

kann im »Hotel St. George«, eine superschicke Unterkunft<br />

im Zentrum von Helsinki genießen. Alle<br />

Zimmer haben ein edles Fischgrätparkett und sind<br />

zeitgemäß möbliert.<br />

Yrjönkatu 13, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 942460011, stgeorgehelsinki.com<br />

Hotel Lilla Roberts<br />

Ausgesuchter Design-<br />

Chic trifft auf beste<br />

City-Lage.<br />

SCANDIC GRAND MARINA****<br />

Das Hotel erwartet Sie im belebten Hafenviertel<br />

Katajanokka. In einem gepflegten Jugendstilhaus<br />

der 20er-Jahre trifft man auf moderne Zimmer, einen<br />

Fitnessbereich und ein einladendes<br />

Restaurant.<br />

Katajanokanlaituri 7, 00160 Helsinki<br />

T: +358 0 916661, scandichotels.de<br />

HOTEL F6****<br />

Anbetungswürdiger Designtempel: Das elegante<br />

Boutique-Hotel mit pfiffiger Gartengestaltung befindet<br />

sich im Zentrum der Stadt. Man merkt bereits<br />

bei den liebevoll ausgewählten Fliesen böden: Hier<br />

wurde mit Liebe zum Detail eingerichtet.<br />

Fabianinkatu 6, 00130 Helsinki<br />

T: +358 0 968999666, hotelf6.fi<br />

KLAUS K****<br />

Designhotel mit beeindruckendem Frühstücksbuffet,<br />

umfassendem Gym und coolem Barbereich.<br />

Die Zimmer sind im Loft-Stil gestaltet.<br />

Bulevardi 2–4, 00130 Helsinki<br />

T: +358 0 207704701<br />

klauskhotel.com<br />

HOTEL KATAJANOKKA****<br />

Originell: Hier wurde ein ehemaliges Gefängnis<br />

stilvoll umgebaut und wiederbelebt. Das Interieur<br />

erweist sich als modern, die Zimmer präsentieren<br />

sich großzügig und zeitgemäß.<br />

Merikasarminkatu 1a, 00160 Helsinki<br />

T: +358 0 293200620<br />

hotelkatajanokka.fi<br />

SCANDIC PAASI****<br />

Funky Designhotel in zentraler Lage mit Gute-<br />

Laune-Garantie. Individuell gestaltete Zimmer,<br />

mal fröhlich bunt, mal monochrom, erwarten den<br />

Gast in dieser ultramodernen Unterkunft.<br />

Paasivuorenkatu 5B, 0<strong>05</strong>30 Helsinki<br />

T: +358 0 92311700, scandichotels.de<br />

HOTEL INDIGO HELSINKI-BOULEVARD****<br />

Für Aktive: Das Hotel bietet einen kostenlosen<br />

Fahrradverleih zur Stadterkundung. Das Frühstück<br />

des Hauses ist reichhaltig und gut sortiert. Helle,<br />

moderne Gestaltung der Gästezimmer!<br />

Bulevardi 26, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 947840000, ihg.com<br />

GLO HOTEL ART*****<br />

Modernes Art-Hotel, untergebracht in einem entzückenden<br />

Jugendstilschloss. Die Lobby zeigt sich<br />

stilvoll verspielt mit imposantem Deckengewölbe<br />

und farbigen Akzenten. Unerwartet: die elegant zurückhaltende<br />

Gestaltung der Zimmer in klassisch<br />

reduziertem Scandi-Chic. Wer sich für dieses Hotel<br />

entscheidet, genießt eine tolle Lage, denn das<br />

Stadtzentrum befindet sich in unmittelbarer Nähe.<br />

Lönnrotinkatu 29, 00180 Helsinki<br />

T: +358 0 103444100, glohotels.fi<br />

RESTAURANTS<br />

& CAFÉS<br />

SAVOY<br />

Die Küche ist auf gehobenem Niveau traditionell<br />

und bietet Klassiker wie Blinis, luftgetrockneten<br />

Rentierschinken und fangfrischen Fisch. Wirklich<br />

kultig ist hier das Interieur mit Originalmöbeln und<br />

Accessoires von Architektenlegende Alvar Aalto.<br />

Eteläesplanadi 14, 00130 Helsinki<br />

T: +358 0 961285300, savoyhelsinki.fi<br />

MURU<br />

Gemütliches, kleines Bistro, das geschickt mit der<br />

Idee des Sporadischen spielt. So ist der Leuchter<br />

aus alten Weinflaschen gestaltet und die Theke aus<br />

noch älteren Weinkisten gezimmert. Das Vier-Gänge-Menü<br />

hat einen unübersehbaren französischen<br />

Einschlag. Toll.<br />

Fredrikinkatu 41, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 300472335, murudining.fi<br />

EMO<br />

Die Gastrobar liegt nur wenige Gehminuten<br />

vom Marktgeschehen entfernt. Fisch und Seafood<br />

spielen hier die Hauptrolle.<br />

Kluuvikatu 2, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 1<strong>05</strong><strong>05</strong>0900, emo-ravintola.fi<br />

GRÖN<br />

Gemüse und Fleisch sind hier gleichberechtigte<br />

Partner. Was die Köche so treiben, ist für die Gäste<br />

dank offener Küche gut sichtbar. Toll.<br />

Albertinkatu 36, 00180 Helsinki<br />

T: +358 0 503289181<br />

restaurantgron.com<br />

FARANG<br />

Der beste Asiate der Stadt! Top-Tipp für Vegetarier.<br />

Das Interieur ist in Rot, Schwarz und Grau gehalten<br />

und wirkt selbst tagsüber sehr stylisch.<br />

Ainonkatu 3, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 103229380, farang.fi<br />

ORA<br />

Das kleine Restaurant wird vom Chefkoch und<br />

Inhaber Sasu Laukkonen geführt. Verarbeitet werden<br />

ausschließlich lokale Zutaten – vorwiegend<br />

zu klassischen finnischen Gerichten, mit einem<br />

leichten Twist ins Moderne. Serviert wird übrigens<br />

alles von den Köchen persönlich.<br />

Huvilakatu 28A, 00150 Helsinki<br />

T: +358 0 400959440, orarestaurant.fi<br />

SÄRKÄNLINNA<br />

Liegt auf der Festungsinsel Särkkä, die via Wasserbus<br />

regelmäßig zu erreichen ist. Empfiehlt sich vor<br />

allem im Sommer für das traditionelle Krebsessen.<br />

Särkänsaari, 00140 Helsinki<br />

T: +358 0 961285550<br />

ravintolasarkanlinna.fi<br />

Fotos: beigestellt<br />

62 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


DEMO<br />

Trotz »Fine Dining« darf man hier laut lachen<br />

und braucht sich auch keine Krawatte umzubinden,<br />

wie die Betreiber des »Demo« auf ihrer Homepage<br />

informieren. Sie bekennen auch ganz offen, dass<br />

sie ihre Einflüsse aus der französischen und »anderen<br />

europäischen Küchen« beziehen und diese neu<br />

zusammenwürfeln. Man wählt zwischen Vier-,<br />

Fünf-, Sechs- und Sieben-Gänge-Menüs.<br />

Uudenmaankatu 9–11, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 922890840, restaurantdemo.fi<br />

ELITE<br />

Stammtisch der Musiker, Schriftsteller und Schauspieler.<br />

Umgeben von Kunstwerken und klassischeleganter<br />

Brasserie-Einrichtung labt man sich an<br />

traditioneller Lachssuppe, Pyttipannu (einer Art<br />

Resterlessen aus Kartoffeln, Wurststücken und<br />

Zwiebeln) oder an einem Sirloin-Steak mit Zwiebel -<br />

creme. Edles 30er-Jahre-Brasserie-Interieur.<br />

Eteläinen Hesperiankatu 22, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 961285200, elite.fi<br />

Löyly<br />

In der Sauna relaxen<br />

und regionale<br />

Kulinarik genießen –<br />

hier geht beides!<br />

Särkänlinna Restaurant<br />

Insellokal mit rustikalem<br />

Charme und traditioneller<br />

Küche.<br />

SALUTORGET<br />

Einst eine Bankfiliale, die zum Restaurant umgebaut<br />

wurde – erinnert daher vom Interieur her ein bisschen<br />

an das Restaurant im Wiener »Park Hyatt«, das ja in<br />

der ehemaligen Kassenhalle der Länderbank untergebracht<br />

ist. Das »Salutorget« liegt sehr schön am<br />

Hafen direkt neben dem Rathaus und serviert eine<br />

ausgezeichnete Küche.<br />

Pohjoisesplanadi 15, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 961285950, salutorget.fi<br />

NAUGHTY BRGR<br />

Burger aus finnischem Ökorind. Für Vegetarier<br />

gibt es auch herrliche Vegetarian Burger mit<br />

Portobello-Pilzen. Beliebte Snackstation, bei<br />

der die Warteschlange manchmal bis auf die<br />

Straße reicht.<br />

Lönnrotinkatu 13, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 4<strong>05</strong>164040<br />

naughtybrgr.com<br />

SPIS<br />

Klein, aber fein. Das Restaurant ist unscheinbar und<br />

hat nur 18 Plätze. Dafür hat der Ort Atmosphäre<br />

pur mit seinem unverputzten Mauerwerk und den<br />

schwarzen Lacktischen. Die schmackhafte Kreativküche<br />

spielt gekonnt auf der skandinavischen<br />

Aromenklaviatur.<br />

Kasarmikatu 26, 00130 Helsinki<br />

T: +358 0 453<strong>05</strong>1211, spis.fi<br />

CAFÉ STRINDBERG<br />

Ein Must-go fürs Frühstück, einen Kaffee<br />

zwischendurch oder ein kleines Mittagessen –<br />

direkt an der Esplanade gelegen. Besonders<br />

geschmackvolles Interieur!<br />

Pohjoisesplanadi 33, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 961286900, strindberg.fi<br />

JOHAN & NYSTRÖM<br />

Eine »Third Wave Coffeebar«, in der man zwar<br />

keinen (oder kaum) Alkohol bekommt, dafür aus<br />

zahlreichen Kaffeesorten wählen kann, die vor<br />

Ort geröstet und als »Drink« zubereitet werden.<br />

Kanavaranta 7c–d, 00160 Helsinki<br />

T: +358 (0) 4<strong>05</strong>625775<br />

johanochnystrom.fi<br />

CAFÉ EKBERG<br />

Die Wurzeln dieses Traditionshauses reichen<br />

bis ins Jahr 1852 zurück. In Sachen Frühstück<br />

ist man eine wahre Institution. Aber auch, wenn<br />

es um Backwaren geht, kann man den Profis hier<br />

nichts vormachen. Unbedingt abchecken: den<br />

Napoleon-Kuchen.<br />

Bulevardi 9, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 96811860, ekberg.fi<br />

CAFÉ SUCCES<br />

Seit den 1950er-Jahren kommt man hierher,<br />

um die legendären Korvapuusti zu kaufen. Die<br />

sind nämlich nicht nur köstlich, sondern auch<br />

riesig. Freilich schmeckt hier auch der Kaffee.<br />

Pohjoisesplanadi 37, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 9665496, succes.fi<br />

BARS & NIGHTLIFE<br />

LIBERTY OR DEATH<br />

Achtung, nicht abschrecken lassen: Hier muss<br />

man an der Tür klingeln, um hineinzukommen. Das<br />

Interieur ist mit Bücherwänden, Nostalgielampen<br />

und rohen Ziegelwänden versehen. Die Kellner<br />

servieren die Cocktails im 20er-Jahre-Outfit.<br />

Rockiges Flair trifft höchste Qualität. Auch interessant:<br />

Es wird ein Gin&Tonic-Training angeboten,<br />

Reservierung ist vonnöten.<br />

Erottajankatu 5, 00130 Helsinki<br />

T: +358 0 504442498<br />

sonofapunch.com<br />

CORONA BAR<br />

Tiefenentspannte Kultbar in der Altstadt. Sie<br />

gehört übrigens zum Bar-Imperium des Filmgroßmeisters<br />

Aki Kaurismäki.<br />

Traverssikuja 3, 0<strong>05</strong>10 Helsinki<br />

T: +358 0 201751620, andorra.fi<br />

ATELJEE-BAR<br />

Eine enge Wendeltreppe führt zur offenen Rooftop-<br />

Bar des stylishen »Sokos Hotel Torni«. Hier genießt<br />

man einen großartigen Panoramablick und spritzige<br />

Cocktails. Spätestens jetzt bedarf die enge Wendeltreppe<br />

wieder erhöhter Aufmerksamkeit.<br />

Yrjönkatu 26, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 10 7842080<br />

sokoshotels.fi<br />

HOLIDAY BAR<br />

Hipster-Treffpunkt am Hafen. Große Terrasse,<br />

großartige Cocktails und wärmende Decken, falls<br />

es ein bisschen kühler wird. Besonders cool: Jeden<br />

Samstag gibt es das »Singalong Saturday«-Event –<br />

Karaoke Dining mit extrahohem Fun-Faktor!<br />

Kanavaranta 7, 00170 Helsinki<br />

T: +358 0 961285121, holiday-bar.fi<br />

LÖYLY<br />

Nur in Finnland lassen sich Sauna und Bar kombinieren,<br />

als wären die beiden Komponenten das<br />

natürlichste Gespann der Welt. Hier gibt es sogar<br />

eine »Burger King«-Filiale mit angeschlossener<br />

Sauna. Eine Spur exklusiver geht es aber im »Löyly«<br />

zu, wo Sauna, Restaurant und Terrassen-Bar in<br />

einem stylischen Gebäudekomplex direkt am<br />

Wasser vereint sind. Super!<br />

Hernesaarenranta 4, 00150 Helsinki<br />

T: +358 0 961286550<br />

loylyhelsinki.fi<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

63


trends / ARTY<br />

WEEKEND<br />

DESIGN & SHOPPING<br />

MUSEEN & GALERIEN<br />

LOKAL<br />

Der preisgekrönte Concept-Store, der auch als<br />

Galerie fungiert, bietet finnisches Design von<br />

Keramik über Textilien bis hin zu Schmuck und<br />

kleinen Arbeiten aus Holz. Auch eine ausgezeichnete<br />

Adresse, um ein schönes Mitbringsel<br />

für die Liebsten ausfindig zu machen.<br />

Annankatu 9, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 449841467<br />

lokalhelsinki.com<br />

COMMON<br />

Finnisches und japanisches Design sind eng miteinander<br />

verwandt. Dieses Naheverhältnis zelebriert<br />

der Shop, der das Beste dieser beiden Interior-<br />

Welten bereithält. Außerdem erhältlich sind Bio-<br />

Seifen, coole Mode-Accessoires und hübsche<br />

Papierwaren.<br />

Pursimiehenkatu 1, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 9670385<br />

common-helsinki.com<br />

ROOBERTIN HERKKU<br />

Da werden Kindheitserinnerungen wach! Ähnlich<br />

wie in »Charlie und die Schokoladenfabrik« findet<br />

man hier einen hübschen Candystore mit großer<br />

Auswahl unterschiedlichster Süßigkeiten vor.<br />

Warum man hier vorbeischauen sollte: Finnen sind<br />

Naschkatzen. Nichts Süßes ist ihnen fremd, und<br />

dieses Wissen geben sie gerne weiter.<br />

Fredrikinkatu 19, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 447129343<br />

roobertinherkku.fi<br />

ARABIA 1873<br />

Der finnischen Traditionskeramikfabrik sollte man<br />

unbedingt einen Besuch abstatten. Hier kommt<br />

man dem skandinavischen Design-Spirit schon<br />

ziemlich nahe. Demokratisierter, guter Geschmack<br />

für alle – und die humorvoll gestalteten Tassen<br />

sind im Regal zu Hause garantiert ein Eyecatcher.<br />

Hämeentie 135 A, 0<strong>05</strong>61 Helsinki<br />

T: +358 0 20334101, arabia.fi<br />

THE OUNCE<br />

Dass die Finnen mitunter auch eine sehr exquisite<br />

Teekultur haben, wird einem beim Betreten dieses<br />

Teehauses, untergebracht in einem traditionellen<br />

Jugendstilgebäude, mehr als bewusst. Im alten<br />

Apothekerstil gehalten, ist allein das charmante<br />

Geschäftslokal schon einen Besuch wert!<br />

Fredrikinkatu 55, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 440866665, teekauppa.ounce.fi<br />

Lokal<br />

Der Concept Store<br />

bietet allerlei schöne<br />

und originelle Objekte.<br />

Galerie Forsblom<br />

Reduzierte Architektur<br />

lässt abstrakter Kunst<br />

den Vortritt.<br />

ARTEK<br />

Design-Legende Alvar Aalto und seine Frau Aino<br />

gründeten 1935 die Marke Artek. Ihr Geist, ihr<br />

Anspruch an Gestaltung und ihre Ästhetik sind<br />

heute noch zu spüren – in der Stadt, insbesondere<br />

aber im Flagship-Store. Auf zwei Stockwerken<br />

findet sich hier ein Best-of finnischen Designs.<br />

Keskuskatu 1 B, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 106173480, artek.fi<br />

CHJOKO<br />

Schokolade zu produzieren, ist ein Kunsthandwerk.<br />

Und Handwerk lässt sich nicht nur traditionell, sondern<br />

auch modern interpretieren. Im »Chjoko«<br />

setzt man voll auf die Moderne – und das auf<br />

unheimlich entspannte Art. Ein heißer Tipp für<br />

Naschkatzen: die mit viel Liebe zum Detail gestalteten<br />

Pralinenboxen und kleinen Geschenksets.<br />

Liisankatu 9, 00170 Helsinki<br />

T: +358 0 400199868, chjoko.com<br />

TIKAU<br />

Finnisches Interior-Design vom Feinsten: Von hübschen<br />

Bastkörben und farbenfrohen Polsterbezügen<br />

bis hin zu Teppichen und Mobiliar findet sich<br />

hier alles, was das Interior-Herz begehrt.<br />

Korkeavuorenkatu 9, 00140 Helsinki<br />

T: +358 0 447177000, tikau.com<br />

ANTON & ANTON<br />

Handverlesene Köstlichkeiten für Menschen, die<br />

mehr wollen, finden sich in dieser Edel-Greißlerei.<br />

Neben Fisch, Fleisch und Käse bekommt man hier<br />

auch feine Goodies, die Foodie-Herzen in Wallung<br />

bringen.<br />

Kapteeninkatu 26, 00140 Helsinki<br />

T: +358 0 923121100, antonanton.fi<br />

ARCHITEKTUR<br />

SUOMENLINNA<br />

Eines der beliebtesten Ausflugsziele bei Schönwetter<br />

für ein Wochenend-Picknick. Man erreicht<br />

die Insel mit der Fähre. Zu besichtigen sind außerdem<br />

die restaurierte Festungsanlage sowie<br />

Garnisons gebäude mit ihren Museen. Im Sommer<br />

gibt es weiters ein vielfältiges Kulturangebot.<br />

suomenlinna.fi<br />

HELSINKI ART MUSEUM (HAM)<br />

Die ganze Stadt als Museum? Helsinki macht das<br />

möglich. Statuen, Gebäude, Schulen, Skulpturen –<br />

insgesamt über 9000 Werke gehören zur Sammlung<br />

HAM. Mit dem Tennis Palace gibt es aber auch<br />

im Stadtkern fixe Ausstellungsräume.<br />

Eteläinen Rautatiekatu 8, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 931087003, hamhelsinki.fi<br />

DESIGN-MUSEUM<br />

Aus Anlass der 100-jährigen Unabhängigkeit<br />

Finnlands spannt das Design-Museum einen<br />

Bogen über die Geschichte der Ästhetik und<br />

Stilistik des Landes: »Utopia Now – The Story of<br />

Finnish Design«. Zu sehen ist die Leistungsschau<br />

noch bis Ende <strong>2021</strong>.<br />

Korkeavuorenkatu 23, 00130 Helsinki<br />

T: +358 0 9622<strong>05</strong>40, designmuseum.fi<br />

KUNSTHALLE HELSINKI<br />

Die Kunsthalle Helsinki ist seit dem Jahr 1928<br />

ein beliebter Ausstellungsort für bildende Kunst,<br />

Architektur und Design. Fünf bis sieben Großausstellungen<br />

pro Jahr sowie kleinere Sonderausstellungen<br />

widmen sich zeitgenössischer<br />

Kunst und aktuellem Design.<br />

Nervanderinkatu 3, 00100 Helsinki<br />

T: +358 0 404507211, taidehalli.fi<br />

GALERIE FORSBLOM<br />

Für Liebhaber moderner Kunst ist diese Galerie die<br />

richtige Anlaufstelle, in der nordischen Kunstszene<br />

gilt sie als Institution. Zwischen zeitgenössischen<br />

Skulpturen und den Werken aufstrebender KünstlerInnen<br />

lässt es sich wunderbar flanieren.<br />

Yrjönkatu 22, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 96803700, galerieforsblom.com<br />

GALERIE ANHAVA<br />

Wie aus zwei Galerien eine wurde: Die 1991 gegründete<br />

Galerie Anhava verschmolz wenige Jahre<br />

später mit der Galerie Artek – gemeinsam legen sie<br />

den Fokus auf kontemporäre finnische Kunst.<br />

Fredrikinkatu 43, 00120 Helsinki<br />

T: +358 0 9669989, anhava.com<br />

Suomenlinna<br />

Historische Festungsanlage<br />

inmitten<br />

beeindruckender<br />

Natur.<br />

Fotos:: Shutterstock, beigestellt<br />

SIBELIUS PARK UND DENKMAL<br />

Kleine Auszeit vom Stadttrubel gefällig? Der Sibelius<br />

Park bietet sich dazu förmlich an. Beruhigend ist<br />

hier vor allem die schöne Sicht aufs Meer. Der<br />

wahre Blickfang ist aber das monumentale Denkmal,<br />

das dem Komponisten Jean Sibelius gewidmet<br />

ist. Es ist eine aus 600 wellenförmigen Stahlrohren<br />

gefertigte Skulptur. Prädikat: instagramable.<br />

Mechelininkatu, 00250 Helsinki<br />

64 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Ihr schnellster Weg zur individuellen Bürolösung:<br />

myhive-offices.com<br />

myhive am Wienerberg | myhive Ungargasse | Eine Marke der IMMOFINANZ


iconomy<br />

DESIGN-ICONS<br />

UNTER 100<br />

Produkt<br />

Max und Moritz<br />

Jahr: 1953<br />

Design: Wilhelm Wagenfeld<br />

Hersteller: WMF<br />

Preis: 29,99 Euro<br />

Schiffchen Ahoi<br />

Definitiv kein Lausbubenstreich:<br />

Pfeffer- und<br />

Salzstreuer »Max und<br />

Moritz« von Wilhelm<br />

Wagenfeld für WMF.<br />

Ach, was muss man oft von bösen Salz- und<br />

Pfefferstreuern lesen! Aber sicher nicht von<br />

diesen, welche Max und Moritz hießen. Denn<br />

die benehmen sich fast 70 Jahre nach Industriereife<br />

noch immer sehr manierlich bei Tisch.<br />

TEXT MANFRED GRAM<br />

Warum ein dreiteiliges<br />

Set, bestehend aus<br />

einem Salzstreuer,<br />

einem Pfefferstreuer<br />

und einer schiffchenförmigen<br />

Schale, ausgerechnet »Max und<br />

Moritz« heißt, kann an dieser Stelle<br />

leider nicht beantwortet werden.<br />

Eine Vermutung wäre, dass Wilhelm<br />

Wagenfeld, der Designer, der<br />

dahinter steckt, seinem Namensvetter<br />

Wilhelm Busch die Reverenz<br />

erweisen wollte. Die<br />

gesalzenen pfeffrigen Streiche der<br />

beiden Lausbuben Max und Moritz<br />

haben es ja in sich. Vielleicht<br />

war es auch die figürliche Anmutung<br />

des Endresultats. Aber wie<br />

gesagt, es ist nicht eindeutig zu<br />

eruieren, was bei Wagenfeld in den<br />

1950er-Jahren bei der Namensfindung<br />

den Ausschlag gegeben hat.<br />

Was man allerdings schon weiß:<br />

Der deutsche Designer und Bauhaus-Schüler<br />

hat für die Württembergische<br />

Metallwarenfabrik,<br />

kurzum WMF, einen ebenso<br />

archetypischen wie ikonischen<br />

Gegenstand geschaffen, der ganz<br />

den »Form follows function«-Gesetzen<br />

gehorcht. Die Formensprache<br />

ist ausgewogen, einfach und<br />

klar, der Körper ist komplett aus<br />

Glas und mit einer Taille versehen.<br />

Sie liegen sozusagen gut in<br />

der Hand. Als effektives und innovatives<br />

Novum verzichtete<br />

Wagenfeld beim Deckel auf einen<br />

Schraubverschluss zu Gunsten<br />

eines Steckdeckels. Die waren in<br />

der Herstellung günstiger und<br />

sind auch noch leichter zu reinigen<br />

und zu handhaben. Eine<br />

Win-win-win-Situation, die ganz<br />

in Wagenfelds Denken passt, der<br />

davon überzeugt war, dass Dinge<br />

letztlich durch ihren Nutzen<br />

überzeugen sollen. Egal, ob<br />

Lampe, Vase oder eben Salzund<br />

Pfefferstreuer.<br />

Die »WMF-Zwillinge«, wie<br />

Max und Moritz auch genannt<br />

werden, sind übrigens weitgehend<br />

ident. Aber wie bei allen (eineiigen)<br />

Zwillingspaaren muss man<br />

ganz genau hinschauen, um etwaige<br />

Differenzen zu erkennen. Bei<br />

Max und Moritz können geübte<br />

Augen einen Unterschied in der<br />

Dimensionierung der Lochung<br />

am Steckdeckel ausmachen.<br />

Die Löcher für Salz (oder doch<br />

Pfeffer?) sind größer.<br />

Wagenfeld kommt übrigens mit<br />

lediglich zwei Materialien aus –<br />

Glas und unverwüstlichem rostfreiem<br />

Edelstahl (Cromargan)<br />

– und überzeugt mit einem Entwurf,<br />

der modern, aber nicht zu<br />

modisch ist. Alles in seinem Gewürzschiffchen<br />

ist also auf Langlebigkeit<br />

ausgelegt. In einer Zeit,<br />

in der intensiv Verbundwerkstoffe<br />

und Plastik zum Einsatz kommen,<br />

wird der Deutsche so auch noch<br />

zu einem Vorreiter von nachhaltigem<br />

Denken. Fazit: Hier passt<br />

auch fast 70 Jahre später noch<br />

alles – inklusive dem Preis.<br />

WILHELM WAGENFELD<br />

Wilhelm Wagenfeld zählt zu den wichtigsten<br />

Wegbereitern des modernen<br />

Industriedesigns. Der 1900 in Bremen<br />

geborene Wagenfeld war ein Bauhaus-<br />

Schüler und hat diese Gestaltungsprinzipien<br />

verinnerlicht. »Form follows<br />

function« war seine oberste Maxime,<br />

vor allem waren aber auch Demokratisierungstendenzen<br />

in Sachen Design<br />

seinem Denken nicht fremd. Kaum<br />

verwunderlich also, dass zahlreiche<br />

Wagenfeld-Ideen zu Design-Klassikern<br />

avancierten. Etwa sein erster Entwurf,<br />

die mit Carl Jacob Jucker entworfene<br />

Bauhaus-Leuchte »WG24«, die sich<br />

bis heute verkauft. Oder eben die sehr<br />

clever durchdachten Salz- und Pfefferstreuer<br />

»Max und Moritz«.<br />

Gesehen bei:<br />

wmf.com<br />

tischwelt.de<br />

Fotos: Courtesy of WFM,<br />

66 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


WILD OAK<br />

Die Kücheninsel als monolithischer Block dient zentrales Kommunikationselement<br />

bei einladender Atmosphäre. Preis auf Anfrage<br />

ITALIAN KITCHEN<br />

Eine edle Kombination aus weißen Hochglanzfronten und weiß geölter<br />

Eiche als Arbeits- und Tischplatte. Der in den Arbeitsblock integrierte<br />

Massivholztisch lässt sich ausziehen, um somit mehreren Gästen Platz zu<br />

bieten. Preis auf Anfrage<br />

ICE BLOC<br />

Die Küche ice bloc mit Hochglanz-Fronten in polarweiß und der stimmig<br />

dazu passenden Kunststeinarbeitsplatte bringt trotz kompaktem Raum<br />

dank durchdachter Planung auf 5,5 Laufmeter Stauraum. Preis auf Anfrage<br />

INDUSTRIAL CHIC<br />

Die Küche ist im industrial chic – Stil aus rustikaler Eiche und Gusseisernen<br />

Beschlägen und verleiht dem Raum einen wohnlichen und betriebsamen<br />

Charakter zugleich. Multifunktionale Laden, Fächer, Schiebeelemente<br />

und Drehtüren verstecken hier großzügigen Stauraum für Geschirr und<br />

Kochutensilien. Preis auf Anfrage<br />

BLACK KITCHEN<br />

Die black kitchen by COMMOD in ihrer puristischen Erscheinung, ist ein<br />

ruhiges und elegantes Möbelstück mit versteckten Raffinessen. Die gleichmäßigen<br />

rechteckigen Fronten mit eingeschnittenen Griffen, verstecken<br />

unterschiedlichste Nutzungen. Preis auf Anfrage<br />

COMMOD HOUSE<br />

Heinrichstraße 4, 8010 Graz, Austria<br />

T +43 316 232 047, M +43 660 6944 851<br />

info@commod-house.com<br />

www.commod-house.com


trends / TRAVEL DIARY<br />

Endlich darf man – wenn auch etwas eingeschränkt<br />

– wieder reisen. Das bringt uns nicht nur wieder<br />

viele neue Storys, sondern bestimmt auch das<br />

eine oder andere außergewöhnliche Souvenir im Gepäck!<br />

<strong>LIVING</strong> zeigt ganz persönliche Mitbringsel aus Mailand.<br />

Angelika Rosam<br />

Chefredakteurin<br />

<strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong><br />

1. 3.<br />

4.<br />

2.<br />

SOU<br />

VEN<br />

IRS<br />

7.<br />

5.<br />

6.<br />

8.<br />

1. Exklusiv Entscheidet man sich für einen Weekend-Trip nach Mailand, kommt man am Shopping-Tempel 10 Corso Como nicht vorbei. Dort hat man mit Rossignoli eine<br />

originelle Partnerschaft und präsentiert das stilvolle Fahrrad »v«. 10corsocomo-theshoponline.com 2. Her mit den Sweets! Wer liebt es nicht, in tradi tionellen Cafés<br />

zu sitzen und verlockende Dolci zu genießen. Ein Must-visit ist daher die Pasticceria Marchesi, die seit 1824 heimische Fans wie Touristen fasziniert. Nicht nur wegen der<br />

Köstlichkeiten, auch des Ambientes wegen. pasticceriamarchesi.com 3. Nicht ohne meinen Borsalino Diese moderne Interpretation des Borsalinos von Missoni verleitet<br />

fraglos zum Fröhlichsein. Bestens geeignet für das Flanieren durch die Via della Spiga, über latendamilano.com 4. Umbrella am Punkt Francesco Maglia steht für<br />

eine der letzten handwerklichen Schirmmanufakturen der Welt. Seit 1853 werden hier Regenschirme in bester Qualität mit liebevollen Details kreiert. Sammlerstücke!<br />

francescomaglia.it 5. Must-do Auch für Gourmets hat Mailand einiges zu bieten. Genussmenschen sollten daher beim Feinschmeckerladen Peck gustieren. Unser Tipp:<br />

die gerösteten Haselnüsse in Akazienhonig. peck.it 6. Aus Alt mach Neu Passionierte Vintage-Fans kommen im Store Cavalli e Nastri auf ihre Rechnung. Hier ersteht<br />

man Einzelstücke etlicher Superbrands mit Seltenheitswert. cavallienastri.com 7. Kunstvoll geht es bei Design-Ikone Rossana Orlandi zu. Die Tischlampe »Athena«<br />

von Ini Archibong ist originell und praktisch zugleich. rossanaorlandi.com 8. Funky Im erfrischenden Laden Funky & Table findet man ebensolches. funkytable.it<br />

Fotos: Rafaela Pröll, beigestellt<br />

68 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


VON KUNST UMGEBEN<br />

Kunst ist eine der schönsten Anlageformen, die es gibt. Und das nicht nur für Privatpersonen,<br />

auch Unternehmen und Institutionen wissen die Einzigartigkeit dieser Anlage zu schätzen.<br />

Artcare hilft als kompetenter Partner beim Einstieg in die Welt der Kunst.<br />

Möchte man als Unternehmer<br />

Geld investieren, steht nicht<br />

immer die kurzfristige Rendite<br />

im Vordergrund. Es spielen<br />

auch Faktoren wie die Nachhaltigkeit der<br />

Anlage und eigene Vorlieben und Passionen<br />

eine große Rolle. Darum wächst das Interesse<br />

an alternativen Anlageformen – vor<br />

allem im Bereich der Kunst kann man einen<br />

kleinen Boom verzeichnen. Davon können<br />

mittelständische Unternehmen genauso<br />

profitieren wie große Konzerne, denn<br />

Kunst hat als Sachwert zunehmend Einzug<br />

in die Veranlagungsüberlegungen gefunden.<br />

Die Kunstexperten von Artcare, der Plattform<br />

für junge und zeitgenössische Kunst,<br />

können durch ihre langjährige Erfahrung<br />

am internationalen Kunstmarkt eine selektive<br />

Beratung anbieten und den strukturierten<br />

Aufbau von Kunstsammlungen fachkundig<br />

begleiten.<br />

HILFE BEIM KUNSTKAUF<br />

Auch wenn man als Unternehmer mehr<br />

Kunstliebhaber als Experte ist, kann man<br />

mit Sachverstand und dem richtigen Expertenrat<br />

viele Risiken vermeiden und gewinnbringend<br />

in Kunst investieren. Eine hohe<br />

Fachkompetenz in der Auswahl der Werke<br />

und Künstler ist Basis für die Werthaltigkeit<br />

der angebotenen Kunstwerke. Artcare bietet<br />

eine kuratierte Auswahl aus über 9.000<br />

Werken und Zugang zu besonderen Arbeiten<br />

durch die digitale Aufarbeitung von<br />

namhaften Sammlungen. Auch die Analyse<br />

von bestehenden Sammlungen und die Weiterentwicklung<br />

und/oder der strukturierte<br />

Aufbau nach individuellen Bedürfnissen ist<br />

FOTOS: BEIGESTELLT<br />

70 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


ARTCARE<br />

Artcare veranstaltet Auktionen mit<br />

verschiedenen Schwerpunkten, um<br />

besonders junge Künstler und weibliche<br />

Kunstschaffende zu unterstützen.<br />

breiten kunstinteressierten Publikum<br />

gezeigt und den Künstlerinnen wird mit<br />

dem Format eine Plattform gegeben, ihre<br />

Werke zu verkaufen. Insofern ist die FAA<br />

auch ein Sprungbrett für aufstrebende<br />

Künstlerinnen und eine Möglichkeit, ihren<br />

Bekanntheitsgrad national und international<br />

zu erhöhen.<br />

MIETEN STATT KAUFEN<br />

möglich. Im Jahr 2019 hat die Artcare-<br />

Gruppe einen etablierten Standort für zeitgenössische<br />

Kunst übernommen, wo seit<br />

über 20 Jahren die Förderung zeitgenössischer<br />

und junger Kunst großgeschrieben<br />

wird. Auf über 400 m² Showroom, Ateliers<br />

sowie Lager und Werkstätten gibt es ein<br />

vielfältiges Angebot für Kunstinteressierte,<br />

Sammler wie auch für Künstler.<br />

AUKTIONEN MIT SCHWERPUNKTEN<br />

Eine gute Möglichkeit zum Kauf bieten<br />

auch Auktionen. Mit der jährlichen Young<br />

Art Auction wird eines der wichtigsten<br />

unabhängigen Kunstförderprogramme veranstaltet.<br />

Die Grundidee: Nachwuchskünstler<br />

(unter 35 Jahren) werden ausgewählt,<br />

jeweils ein Kunstwerk zu präsentieren. 80<br />

Prozent des Hammerpreises – ein besonders<br />

hoher Anteil am erzielten Verkaufspreis –<br />

geht direkt an die Künstler. An den bisherigen<br />

14 Auktionsabenden wurden über 670<br />

Exponate verkauft und es konnte ein<br />

Gesamtumsatz von rund 710.000 Euro<br />

erzielt werden. Im Jahr 2017 hat Artcare<br />

erstmals die Organisation der Young Art<br />

Auction unterstützt und damit sowohl die<br />

Einbringung von Werken als auch die<br />

Organisation des Auktionsabends wesentlich<br />

erleichtert. Seit 2019 ist die Young Art<br />

Auction eine Veranstaltung der Artcare.<br />

Mit der Female Art Auction macht Artcare<br />

die faszinierende Vielfalt der Kunstproduktion<br />

von Künstlerinnen sichtbar und<br />

zugänglich. Kunst von Frauen wird einem<br />

Für Unternehmen gibt es auch die Möglichkeit,<br />

Kunst zu mieten und Büros und<br />

Geschäftsräumlichkeiten repräsentativ auszustatten.<br />

Artcare bietet die Ausarbeitung<br />

von Mietkonzepten zur Kunstausstattung<br />

von Geschäftsräumen unter Berücksichtigung<br />

der jeweiligen Unternehmensphilosophie.<br />

Die Artcare-Experten unterstützen bei<br />

der individuellen Auswahl der Kunstwerke,<br />

übernehmen die fachgerechte Rahmung,<br />

Lieferung, Montage und Versicherung. Die<br />

Vorteile der Kunstmiete: Sie ist deutlich<br />

günstiger als Kunstkauf und auch flexibel,<br />

denn die Werke dürfen getauscht werden.<br />

Weiters ist Kunstmiete steuerlich absetzbar.<br />

INFO<br />

ARTCARE<br />

Die Plattform für junge und<br />

zeitgenössische Kunst<br />

artcare.at<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

71


Sublime Stages präsentiert die exklusivsten Marken an den begehrtesten<br />

Urlaubsdestinationen dieser Welt - inspirierend, in ansprechender<br />

Atmosphäre und einzigartigem Design.<br />

get inspired. be sublime.<br />

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Sublime Stages<br />

Hinterstadt 15, 6370 Kitzbühel<br />

sublime-stages.com<br />

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<strong>LIVING</strong><br />

DESIGN<br />

80<br />

96<br />

74<br />

Fotos: Jessica Glynn, Rafaela Pröll, Giuseppe Brancato, Courtesy of Louis Vuitton/Ulysse Frechelin<br />

94<br />

84<br />

EIN ECHTES ORIGINAL<br />

Amy und John Phelan erschufen ein<br />

fröhlich-künstlerisches Vorzeigeprojekt<br />

in Palm Beach. (S. 74)<br />

MOMENTE DER ULTIMATIVEN STILLE<br />

Der Ausnahme-Designer Michael<br />

Anastassiades im <strong>LIVING</strong>-Interview.<br />

(S. 80)<br />

»DESIGN ALS MODERATOR<br />

DER GESELLSCHAFT«<br />

Neue Ära im MAK – Design-Expertin<br />

Lilli Hollein im <strong>LIVING</strong>-Talk. (S. 84)<br />

SPEAKER IM EDLEN GEWAND<br />

Kunststück: Der neue »Louis Vuitton<br />

Horizon Light Up Speaker« verbindet<br />

Tradition und Innovation. (S. 94)<br />

HOTEL CONFIDENTIAL<br />

Das »Château Saint-Martin« vereint<br />

den Charme der Provence mit dem<br />

Luxus der Côte d’Azur. (S. 96)


design / HOMESTORY<br />

Glamourös<br />

Im Wohnzimmer lugt eine<br />

Skulptur von Jeff Koons<br />

hinter einem Sofa von Den<br />

Mobler aus den 1980ern<br />

hervor, das mit Seide von Jim<br />

Thompson bezogen ist.<br />

74 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


EIN ECHTES<br />

ORIGINAL<br />

Mithilfe von Stonefox erschuf das abenteuerlustige<br />

Kunst-Sammler-Paar Amy und John Phelan ein<br />

fröhlich-künstlerisches Vorzeigeprojekt, das sich<br />

wohltuend von der Norm in Palm Beach abhebt.<br />

TEXT JENNIFER ASH RUDICK FOTOS JESSICA GLYNN STYLING OLGA NAIMAN<br />

INTERIOR DESIGN STONEFOX ARCHITECTS, LLC<br />

Ausladende Prachtgebäude aus der<br />

Hochblüte des Jazz in den 1920ern<br />

und 1930ern, die sich mit wohlklingenden<br />

Namen wie El Solano, Casa<br />

Nana und Il Palmetto schmücken, säumen<br />

den South Ocean Boulevard in Palm Beach<br />

wie Aristokratinnen einen royalen Hochzeitsempfang.<br />

Jahrzehntelang suchte der<br />

Prunk dieser italienisch und spanisch beeinflussten<br />

Anwesen seinesgleichen. Doch seit<br />

Kurzem wagt es eine ultramoderne Villa, die<br />

mutig mit hiesigen Konventionen bricht, sich<br />

ins Rampenlicht zu drängen. Entworfen und<br />

erbaut wurde die Residenz im Laufe von<br />

sechs Jahren von Amy und John Phelan, die<br />

sich dabei auf die Zusammenarbeit mit den<br />

Architekten Christopher Stone und David ><br />

Gärten mit Disco<br />

In einem freistehenden<br />

elliptischen Gebäude, welches<br />

von der Architektur Oscar<br />

Niemeyers inspiriert ist,<br />

befindet sich eine<br />

Disco-Lounge.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

75


design / HOMESTORY<br />

Kunstsammler<br />

In ihrem Traumhaus können die Phelans<br />

die Kunst aus ihrer renommierten<br />

Sammlung ins rechte Licht rücken.<br />

> »John und Amy verfügen über ein phänomenales<br />

Fingerspitzengefühl für Ästhetik – sie begeistern<br />

sich für eine breite Auswahl an Kunst und Design.«<br />

Fox verlassen konnten. Diese ließen sich<br />

wiederum vom eklektischen Geschmack des<br />

Paares zu einem distinkten Design-Statement<br />

inspirieren.<br />

Die Möglichkeit, etwas von Grund auf<br />

Neues zu erbauen, eröffnete sich den Phelans<br />

vor circa acht Jahren. Das Paar, das gleich<br />

mehrere Residenzen – etwa auch in Aspen,<br />

wo die beiden einen Teil des Jahres verbringen<br />

– sein Eigen nennen darf, befand sich<br />

gerade auf der Suche nach einem sonnigen<br />

Refugium. Ein Immobilienmakler schlug<br />

ihnen vor, ein Grundstück zu inspizieren, das<br />

sich zwischen dem offenen Ozean und dem<br />

Intracoastal Waterway im South End von<br />

Palm Beach befand. Sie wären dort in der<br />

Lage, ihr eigenes Traumhaus zu planen und<br />

Kunst aus ihrer renommierten Sammlung ins<br />

rechte Licht zu rücken. Aber ebenso wichtig<br />

war, dass sich den Phelans so die Gelegenheit<br />

offenbarte, neuerlich mit dem Duo hinter<br />

CHRISTOPHER STONE Architekt<br />

Küche mit Ausblick<br />

Hocker, gepolstert mit Leder<br />

von Spinneyback, an einer<br />

Kücheninsel platziert, die<br />

mit Marmor von ABC Stone<br />

gedeckt ist.<br />

76 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Türsteher<br />

Ein »Soundsuit« von<br />

Nick Cave heißt im<br />

Eingangsbereich<br />

willkommen.<br />

Stonefox zu kooperieren – jener New Yorker<br />

Firma, die dem Paar dabei half, ihre Villa in<br />

Aspen aus einem Sammelsurium an Chalet-<br />

Klischees in eine harmonisch-modernistische<br />

Oase zu verwandeln. »Sie sind ja so begnadet<br />

und scheuen vor keiner Herausforderung<br />

zurück«, betont Amy. »Außerdem zählen sie<br />

zu meinen liebsten Menschen auf der ganzen<br />

Welt.«<br />

MODERNES KONZEPT<br />

Farbenfrohes Flair<br />

Ein dreieckiges »Schmetterlingsbild« von<br />

Damien Hirst, Vintage-Versace-Kissen, ein<br />

gemusterter Teppich von Rug Company und Vintage-<br />

Glaslampen von Murano verleihen dem Sitz bereich<br />

ein farbiges Flair. Das Sofa von B&B Italia wird<br />

ergänzt von einem Siebzigerjahre-Cocktailtisch<br />

von Jean Claude Dresse und Vintage-Sesseln<br />

mit Barrel-Rückenlehne von Milo Baughman.<br />

Stone und Fox erkannten ihrerseits eine goldene<br />

Gelegenheit: Hier konnten sie quasi mit<br />

einer weißen Leinwand arbeiten und gleichzeitig<br />

auf die Unterstützung ihrer engagierten<br />

und abenteuerlustigen Kunden vertrauen.<br />

»Die Freude daran, jemandes Eigenheim zu<br />

designen, liegt darin begründet, ihre Interessen<br />

zu verstehen«, erklärt Fox. Stone ergänzt:<br />

»John und Amy verfügen über ein phänomenales<br />

Fingerspitzengefühl für Ästhetik – sie<br />

begeistern sich für eine breite Auswahl an<br />

Kunst und Design. Unsere ersten Gespräche<br />

verliefen völlig offen.«<br />

Letztendlich ließen sich die Architekten<br />

ein auffällig modernes Konzept mit historischen<br />

Anspielungen einfallen, das Designideen<br />

aus unterschiedlichen Jahrhunderten<br />

und Kontinenten hochleben lässt. Für die<br />

Fassade wählten sie cremefarbenen portugiesischen<br />

Kalkstein, der auf Palm Beachs ubiquitäre<br />

mediterrane Architektur verweist und<br />

dem Haus eine besondere Wärme und Fülle<br />

verleiht. »Seine Textur erinnert ein wenig an<br />

Butter, aber er behauptet sich auch gegen die<br />

salzige Luft«, sagt Fox. Gewaltige Brisesoleil-<br />

Flächen filtern das unerbittliche Sonnen- ><br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

77


design / HOMESTORY<br />

Treppenaufgang<br />

Eine Lichtskulptur von<br />

Spencer Finch, ein Panda-<br />

Gemälde von Rob Pruitt und<br />

ein Wandstück von Subodh<br />

Gupta (weiter unten) zieren<br />

die Wendeltreppe aus<br />

Weißeiche.<br />

><br />

licht und lockern dabei die solide Würfel-<br />

Optik mit einem prägnanten Muster auf.<br />

Säulen aus Kalkstein tragen dramatisch ausgekragte<br />

Beton-Baldachine sowohl am Eingang<br />

als auch auf der Poolterrasse auf der<br />

Rückseite und bedienen sich dabei der antiken<br />

griechischen Technik der Entase. Hinter<br />

dem Infinity Pool erstreckt sich ein weitläufiger<br />

Rasen. Das Gartendesign steuerten Jorge<br />

Sánchez und Brian Vertesch von SMI Landscape<br />

Architecture bei. Zusätzlich zu den<br />

hochaufragenden Kokospalmen und tropischen<br />

Fruchtbäumen setzte das Duo einen<br />

monumentalen Gummibaum ein, der in acht<br />

Einzelteilen importiert werden musste, bevor<br />

er vor Ort wieder zusammengefügt wurde.<br />

Im Inneren des Gebäudes springt dem<br />

Betrachter sofort der ausufernde Blick über<br />

den Ozean im Osten und den Intracoastal<br />

Waterway im Westen ins Auge. Das Sonnenlicht<br />

harmoniert sanft mit den neutralen<br />

Farbtönen, die Stonefox durchgehend verwendete,<br />

nicht zuletzt in der Eingangshalle<br />

und im Wohnzimmer, das mit achteinhalb<br />

Metern Deckenhöhe und glamourösem Mobiliar<br />

mit Deco-Schwung aus der Mitte des<br />

vorigen Jahrhunderts zu überzeugen versteht.<br />

SAMMELLEIDENSCHAFT<br />

Die beiden Räume werden zum Teil von Wänden<br />

aus prächtig gemasertem indischem Rosenholz<br />

getrennt, an denen großflächige<br />

Werke von Ellsworth Kelly, Marilyn Minter<br />

und Jeff Koons prangen. »Wir erstanden stets<br />

Dinge, die uns bewegten und die wir in unserem<br />

Leben haben wollten«, sagt Amy, die sich<br />

mit ihrem Mann seit fast 20 Jahren der Sam-<br />

Arbeitszimmer<br />

Das Architektur- und Designbüro<br />

Stonefox gestaltete die<br />

Villa mit zeitloser Eleganz<br />

und viel Platz für Kunst.<br />

78 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Schlafzimmerblick<br />

Flankiert von zwei vergoldeten<br />

Spiegeln von Louis XVI überblickt<br />

eine Fotografie von<br />

Matthew Barney das speziell<br />

für die Phelans angefertigte<br />

Bett, das mit Schumacher-<br />

Samt bespannt ist.<br />

»Sollte es einen roten Faden geben, der sich durch die<br />

Sammlung zieht, dann ist das wohl ihre Fröhlichkeit. Selbst<br />

wenn Werke manchmal ein wenig düster wirken, so verfügen<br />

sie oft auch über einen witzigen Aspekt.«<br />

AMY PHELAN über ihre Kunstsammlung<br />

Vorstandsvorsitzender des Stiftungsrates des<br />

Aspen Art Museums, während sich Amy<br />

ebendort als Mitglied des landesweiten<br />

Gremiums betätigt. Seit dem Umzug nach<br />

Palm Beach kümmert sie sich als Co-Organisatorin<br />

um den jährlichen Fundraiser<br />

des Norton Museum of Art. So stehen der<br />

lokalen Kunst-Community die Türen des<br />

Paares jederzeit offen.<br />

Um Gäste angemessen unterhalten zu<br />

können, ließen die Phelans Stonefox sogar<br />

eine separate Disco-Lounge entwerfen, die<br />

als zeitgenössische Version jener Ballrooms<br />

verstanden werden kann, die Addison<br />

Mizner und Maurice Fatio ihren Designs für<br />

Palm Beachs Vorkriegsvillen beifügten. Allerdings<br />

besitzt höchstwahrscheinlich kein einziger<br />

dieser Säle eine Discokugel mit fast 80<br />

Zentimetern Durchmesser oder eine Bar, die<br />

mit glühendem und von hinten beleuchteten<br />

Cristallo-Quarzit verziert ist. Die Freude am<br />

Leben ist es, die das Paar inspiriert, Neues zu<br />

schaffen. Amy: »John und ich lieben es, Gäste<br />

zu empfangen und uns zu amüsieren.«<br />

<<br />

melleidenschaft verschrieben hat. Ihr erstes<br />

nennenswertes Kunstwerk war eines von Damien<br />

Hirsts »Schmetterlingsbildern«. Seither<br />

wuchs ihre Sammlung stetig an und umfasst<br />

heute Werke von Takashi Murakami, Cindy<br />

Sherman, Richard Prince oder Ed Ruscha.<br />

»Wir integrieren sämtliche Medien«, sagt<br />

Amy. »Sollte es einen roten Faden geben,<br />

der sich durch die Sammlung zieht, dann ist<br />

das wohl ihre Fröhlichkeit. Selbst wenn Werke<br />

manchmal ein wenig düster wirken mögen,<br />

so verfügen sie oft auch über einen witzigen<br />

Aspekt. Oder sie sind auf eine Weise provokant,<br />

die zum Nachdenken anregt.«<br />

Das Engagement der Phelans in der Welt<br />

der Kunst beschränkt sich bei Weitem nicht<br />

auf ihre eigenen Käufe. So fungiert John als<br />

Poollandschaft<br />

Der Pool ist mit Sofas von RH<br />

dekoriert, die Chaiselongues<br />

sind mit Stoffen von<br />

Perennials bespannt.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

79


design / INTERVIEW<br />

MOMENTE DER<br />

ULTIMATIVEN STILLE<br />

Seine Lampen erfüllen Räume mit Magie, in seinen Möbeln schwingt bei aller Präzision<br />

und Klarheit auch immer ein Hauch Poesie mit. Ab 6. Oktober ist der auf Zypern geborene<br />

Ausnahme-Designer Michael Anastassiades im Wiener MAK mit einer neuen Ausstellung<br />

zu sehen. <strong>LIVING</strong> sprach mit ihm in seinem Studio in London. INTERVIEW UWE KILLING<br />

Die richtige Balance finden – für<br />

Michael Anastassiades eine tägliche<br />

Herausforderung. Sie beginnt mit<br />

einer Yoga-Einheit in seinem Haus<br />

im Londoner Stadtteil Waterloo. Und sie setzt<br />

sich fort in seinem Studio in Camden Town,<br />

wo der »Designer des Jahres 2020« (Maison<br />

et Objet) an neuen Objekten tüftelt, schwebend<br />

zwischen skulpturaler Kunst und minimalistischem<br />

Design. Seine Entwürfe für<br />

Marken wie Flos, B&B oder Bang & Olufsen<br />

haben ihn zu einem der einflussreichsten<br />

Produktdesigner gemacht. Die berufliche<br />

Vita des 54-Jährigen begann in London, wo<br />

er sich nach einem Bauingenieursstudium<br />

und dem Besuch des Royal College of Art<br />

1994 als Designer selbstständig gemacht hatte.<br />

Objekte von Anastassiades sind in Museen<br />

wie dem New Yorker MoMA zu sehen. Im<br />

Wiener MAK eröffnet am 6. Oktober im<br />

dortigen Showroom zur Wiener Werkstätte<br />

die Ausstellung »Ein Dialog mit Michael<br />

Anastassiades« (bis August 2023). <strong>LIVING</strong><br />

bat den gebürtigen Zyprioten zum Talk.<br />

<strong>LIVING</strong> Wie haben Sie die Zeit des Lockdowns<br />

erlebt?<br />

MICHAEL ANASTASSIADES Ich habe mein<br />

Studio glücklicherweise nie komplett schließen<br />

müssen. Mein Team hat stets miteinander<br />

arbeiten können. Und ich habe viel Zeit<br />

für mich gewonnen, weil Meetings und alle<br />

Business-Trips weggefallen sind. So entstand<br />

Raumgefühl<br />

Der Wahl-Londoner, international<br />

ausgezeichnet für seine Leuchten,<br />

hat zuletzt zunehmend Möbel designt<br />

– wie den Stuhl »Sugilo« für die<br />

Gebrüder Thonet Vienna.<br />

gebruederthonetvienna.com<br />

eine ungewohnte Workshop-Atmosphäre, die<br />

mich an meine Anfänge erinnert hat. Nach<br />

meinem Abschluss am Royal College of Art<br />

habe ich in erster Linie künstlerisch experimentiert<br />

und eher Fragen gestellt statt Antworten<br />

in Form von Objekten zu liefern.<br />

Meine Arbeit hat bis heute diese starke psychologische<br />

Ebene.<br />

Wie äußerte sich das?<br />

Eine Arbeit im Jahr 2001 hieß »Anti Social<br />

Light«. Die Lampe war so programmiert,<br />

dass sie erlosch, wenn in ihrer Nähe gesprochen<br />

wurde, und erst bei absoluter Stille begann<br />

sie wieder zu leuchten. Ich wollte<br />

Respekt vor der Ruhe erzeugen. Und mich<br />

hat stets das Abhängigkeitsverhältnis zwischen<br />

Objekt und Benutzer interessiert.<br />

Ihre Lampen brachten Ihnen schließlich auch<br />

den Durchbruch.<br />

Vielen Freunden und auch Architekten gefielen<br />

vor allem meine Lampen. Es erschien mir<br />

deshalb naheliegend, dass ich mein eigenes<br />

Label zunächst darauf fokussierte.<br />

Hat Ihre Faszination für Licht damit zu tun,<br />

dass Sie auf Zypern mit diesem intensiven, mediterranen<br />

Licht aufgewachsen sind?<br />

Ganz bestimmt. Das natürliche Licht hat mich<br />

immer angezogen. Und ich weiß: Diese Kraft<br />

und Magie kann ich als Designer nie ersetzen.<br />

Das Licht wird dir immer voraus sein und dich<br />

überraschen. Licht ist beweglich. Ich kann<br />

><br />

Fotos: Gebrüder Thonet GmbH by Michael Anastassiades, Bebitalia/Helene Binet<br />

80<br />

falstaff<br />

<strong>LIVING</strong> 5 / 21


Balanceakt<br />

Von Licht und Symmetrie beseelt:<br />

Designer Michael Anastassiades,<br />

geboren 1967 in Nikosia/Zypern,<br />

inmitten seiner Leuchte »Mobile<br />

Chandelier 9« (Flos).<br />

michaelanastassiades.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

81


design / INTERVIEW<br />

><br />

mich glücklich schätzen, wenn ich davon<br />

einen kleinen Sehnsuchtsmoment einfange.<br />

Ideenschmiede<br />

Ein produktiver Ort: Michael<br />

Anastassiades Studio eröffnete<br />

1994 in einer ehemaligen<br />

Autowerkstatt im Londoner<br />

Stadtteil Camden Town.<br />

Sie haben für Flos bewegliche Hängelampen wie<br />

die »Mobile Chandelier«-Kollektion entworfen.<br />

Ist das der Versuch, die Unberechenbarkeit von<br />

Licht zu reflektieren?<br />

Wenn ich Licht gestalte, kann es sich niemals<br />

um ein von seiner Umgebung isoliertes Objekt<br />

handeln. Ein kleiner Stoß kann alles verändern,<br />

auch der Positionswechsel des Betrachters.<br />

So bekommt die Raum-Beleuchtung<br />

etwas Dynamisches. Es geht um Balance.<br />

Nicht nur bei meinen Lampen, sondern bei all<br />

meinen Produkten.<br />

Können Sie beschreiben, wie Sie sich diesem<br />

Zustand nähern?<br />

Es gibt diesen Moment der ultimativen Stille.<br />

Der Augenblick, bevor ein Gegenstand, etwa<br />

eine Gabel, die Kante eines Tisches erreicht und<br />

herunterfällt. Oder du stellst das Glas an eine<br />

Stelle, wo alles perfekt angeordnet ist. So nehme<br />

ich Objekte wahr. Und im Design-Prozess geht<br />

es darum, die Menge an visuellen Informationen<br />

immer weiter zu reduzieren, um zum Wesenskern<br />

eines Objektes vorzustoßen.<br />

Erinnern Sie sich an ein Schlüsselerlebnis in<br />

Ihrer Kindheit, als Sie eine künstlerische Begabung<br />

spürten?<br />

Es gab eine sehr frühe Passion für Gegenstände<br />

aus meinem Alltag. Ich habe etwas gespürt,<br />

das über das Materielle hinausging. Ich erinnere<br />

mich, dass ich Erwachsene, denen ich<br />

Konzentration<br />

Purismus in der Form, Materialreichtum<br />

im Detail: Der aus Marmor<br />

und Aluminium gefertigte Esstisch<br />

»Half A Square« für Molteni.<br />

molteni.it<br />

82<br />

falstaff<br />

<strong>LIVING</strong> 5 / 21


zum ersten Mal begegnete, bat, für mich etwas<br />

zu zeichnen. Ich habe dann sofort begonnen,<br />

das Bild nachzuzeichnen. Das war meine Art,<br />

zu kommunizieren. Ich hätte gerne Kunst studiert,<br />

aber das war für meine konservativen<br />

Eltern ein unvorstellbarer Gedanke. Und deshalb<br />

ging ich nach London, um Tiefbau zu<br />

studieren. Dort wurde mir allerdings schnell<br />

klar, dass ich nie als Ingenieur arbeiten würde.<br />

Das anschließende Design-Studium erschien<br />

mir als Kompromiss.<br />

Fotos: Lewis Khan, Courtesy of Lobmeyr, Giuseppe Brancato, Courtesy of FLOS, Courtesy of Molteni, Tommaso Sartori<br />

Handwerksethos<br />

Veredelte Scherben im Glasboden:<br />

die Serie »Flint« für die Manufaktur<br />

J.&L. Lobmeyr in der Tradition der<br />

Wiener Werkstätten.<br />

lobmeyr.at<br />

Leichtigkeit<br />

Eine Tischlampe, die den Raum<br />

mit der Ungebundenheit eines<br />

schwebenden Balles erfüllt: das<br />

Modell »IC« für die Marke Flos.<br />

flos.com<br />

Empfinden Sie sich als Designer oder<br />

Künstler?<br />

Als kreativer Mensch. Ich habe nach meinem<br />

Studium lange sehr kompromisslos gearbeitet.<br />

Diese Erfahrungen waren elementar, als ich<br />

2007 mein Label gründete. Da war ich bereits<br />

40. Ganz wichtig war dann die Begegnung mit<br />

Piero Gandini von Flos. Denn er sagte: ›Wir<br />

schätzen genau diese Kompromisslosigkeit.‹<br />

Meine Unabhängigkeit habe ich auch bei meinen<br />

Kooperationen nie aufgeben müssen. Ich<br />

nehme einen Auftrag nicht wegen des Geldes<br />

an, sondern wenn er mich stimuliert.<br />

Raumskulptur<br />

Eine Frage der Geometrie und der<br />

Perspektive: die Serie »Coordinates«<br />

(Flos), die variabel an den jeweiligen<br />

Raum angepasst wird.<br />

Im Wiener MAK ist bald eine von Ihnen kuratierte<br />

Schau zur Wiener Werkstätte zu sehen.<br />

Was erwartet den Besucher?<br />

Es ist für mich eine große Ehre, den neuen<br />

»Showroom Wiener Werkstätte« zu eröffnen.<br />

Ich habe dafür aus der MAK-Sammlung vor<br />

allem Objekte aus der Frühphase herausgesucht<br />

und zeige im Zusammenspiel mit einigen<br />

meiner Arbeiten, wie sehr das Prinzip der<br />

kunstfertigen Reduktion der Werkstätte das<br />

Design bis heute beeinflusst. Für mich war es<br />

eine elementare Inspiration, als ich mein Studio<br />

gründete.<br />

Was ist für Sie das größte Lob?<br />

Als man meinen Objekten anfangs Etiketten<br />

aufdrücken wollte, war ich sehr irritiert. Da<br />

sprach ein Kritiker von Art-Deco-Anleihen,<br />

ein anderer entdeckte darin den Geist der<br />

Fifties. Was ich früher eher von mir gewiesen<br />

habe, kann ich heute anders annehmen. Als<br />

Designer erfindest du nichts wirklich Neues,<br />

sondern du komponierst Bestehendes auf deine<br />

Art. Und wenn darin Bezüge zu früheren<br />

Epochen gezogen werden, dann unterstreicht<br />

es die zeitübergreifende Substanz, die ich anstrebe.<br />

Mein Ideal ist es, dass der Designer<br />

hinter dem Objekt verschwindet. Ich stelle<br />

etwas in die Welt – und dann spricht es ganz<br />

individuell zu seinem Betrachter. Das ist für<br />

mich die schönste Form der Anerkennung.<br />

<<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

83


design / INTERVIEW<br />

Leading Lady im MAK<br />

Die neue MAK-Direktorin Lilli<br />

Hollein in einem extravaganten<br />

lila Outfit von Wendy & Jim in<br />

ihrer Suite im Hotel Altstadt.<br />

Vienna. altstadt.at<br />

84 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


»DESIGN ALS<br />

MODERATOR DER<br />

GESELLSCHAFT«<br />

Im Wiener Museum für Angewandte Kunst bricht mit Design-<br />

Expertin Lilli Hollein ab 1. September <strong>2021</strong> eine neue Ära an. Als<br />

erste Frau in der Geschichte wird sie die Geschicke des MAK leiten.<br />

Der <strong>LIVING</strong>-Talk über Frauenpower, neue Pläne, Emotionen und<br />

Design als mächtiges Problemlösungstool gegen die Pandemie.<br />

INTERVIEW ANGELIKA ROSAM<br />

FOTOS RAFAELA PRÖLL<br />

Nach der etwas lauten, aber kreativen<br />

Zeit des legendären Peter Noever<br />

folgten eher Jahre der »Stille« im<br />

Wiener Museum für Angewandte<br />

Kunst. Christoph Thun-Hohenstein, der sich<br />

um eine dritte Periode beworben hatte, traf<br />

zwar in weiser Voraussicht mit Nachhaltigkeitsthemen<br />

rund um Architektur und Design<br />

den globalen Zeitgeist, doch vielen war seine<br />

Umsetzung nicht spektakulär genug. Eine klare<br />

Positionierung sucht das MAK noch immer.<br />

Nun aber besteht die berechtigte Hoffnung,<br />

dass mit Lilli Hollein eine neue Design-Ära<br />

anbricht. Die Gründerin der Vienna Design<br />

Week und Tochter des bereits verstorbenen<br />

Star-Architekten Hans Hollein wird ab<br />

1. September als erste Frau in der Geschichte<br />

die Führung des Museums am Stubenring<br />

übernehmen. <strong>LIVING</strong> bat die dynamische<br />

Managerin zum Foto-Shooting und Interview<br />

in ihre eigens kuratierte »Lilli Hollein«-Suite<br />

ins Altstadt Vienna über ihre Pläne als MAK-<br />

Direktorin, die Auswirkungen der Pandemie<br />

im Kulturbereich und die Power von Design. ><br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

85


design / INTERVIEW<br />

<strong>LIVING</strong> Wir befinden uns hier im Altstadt<br />

Hotel Vienna in der »Lilli Hollein« -Suite –<br />

wie kommt man dazu sich mit einer Hotel-<br />

Suite zu verewigen?<br />

LILLI HOLLEIN Das Altstadt Hotel Vienna ist<br />

so konzipiert, dass es dort wie in einem ganz<br />

normalen Wiener Wohnhaus immer wieder individuelle<br />

Zimmer gibt, die von einzelnen Personen<br />

gestaltet werden. Ich wurde 2016 eingeladen,<br />

so ein Zimmer quasi zu kuratieren – denn es ist<br />

ein Zusammenkomponieren der Entwürfe anderer,<br />

die unter dem Titel »Österreichisches Design«<br />

stehen. Im selben Jahr hatte ich damals<br />

auch für das Einrichtungshaus Interio eine Kollektion<br />

mit österreichischen Design-Schaffenden<br />

kuratiert. Und hier in dieser Suite finden sich<br />

Stücke aus eben dieser Kollektion, Unikate und<br />

genauso Gallery Pieces, Einzelstücke. Sebastian<br />

Menschhorn ist zum Beispiel hier vertreten,<br />

Tischleuchten von Carl Auböck oder der Luster<br />

von Chmara Rosinke. Und was hier weiters Einzug<br />

gehalten hat, ist der alte Loos’sche Spiegeltrick,<br />

um das Zimmer optisch zu vergrößern.<br />

Sollte Ihrer Meinung nach die Design-Branche<br />

in Österreich noch intensiver etabliert werden?<br />

Der Designmarkt in Österreich ist tatsächlich<br />

sehr klein. Meine Mission ist aber generell nicht<br />

vorwiegend österreichisches Design, sondern<br />

ich stehe ganz klar für internationales Design.<br />

Mein wesentliches Ziel, als ich vor fünfzehn<br />

Jahren die Vienna Design Week gegründet und<br />

bis jetzt geleitet habe, war, internationales Design<br />

nach Österreich zu bringen. Gleichzeitig<br />

bin ich aber auch gern Missionarin für heimisches<br />

Design im Ausland. Und vielleicht ist gerade<br />

in dieser Suite der Marco-Dessí-Sessel für<br />

den österreichischen Hersteller Wittmann, der<br />

mit Raf Simons Stoffentwürfen für Kvadrat bezogen<br />

ist, ein gutes Bespiel für den Mix der großen<br />

weiten Welt mit Lokalerem. Auch für unseren<br />

Fototermin habe ich bewusst vorwiegend<br />

Mode österreichischer Designerinnen und Designer<br />

ausgewählt, was ich übrigens auch mache,<br />

wenn ich nicht gerade fotografiert werde.<br />

Wie lebt jemand privat, der eine Hotel-Suite<br />

ausstattet?<br />

Meine Wohnung ist groß, ich habe also die<br />

Möglichkeiten, nicht nur ganz unterschiedliche<br />

Atmosphären zu schaffen, sondern Zimmern<br />

ebenso unterschiedliche Tätigkeiten und<br />

Momente am Tag zu widmen. Aber generell<br />

ist mein Zuhause ein totaler Rückzugsort und<br />

nicht auf Repräsentation ausgerichtet. Meine<br />

Einrichtung ist eine Mischung aus Familienerbstücken<br />

oder Dingen, die ich mir im Laufe<br />

meines Lebens angeeignet habe. Manche haben<br />

sentimentalen Wert, manche ästhetischen,<br />

andere wiederum haben praktischen Nutzen.<br />

In meinem Schlafzimmer steht zum Beispiel<br />

die Bar Non-Lieu von Breaded Escalope. Eine<br />

Mini-Loos-Bar für Zwei – man hats nicht weit<br />

nach Hause!<br />

Sie lebten bereits als Jugendliche Design. Wie<br />

intensiv wurden Ihre Schaffensphasen von Ihrem<br />

Vater, dem Architekten Hans Hollein, geprägt?<br />

Sowohl mein Vater als auch meine Mutter<br />

waren sehr prägend für mich. Auch meine<br />

Mutter war eine sehr begabte und kunstsinnige<br />

Frau. Beide haben meinen Bruder Max<br />

und mich sehr liebevoll in die Kunstwelt mitgenommen.<br />

Eine sicher wichtige Erfahrung<br />

in meiner persönlichen Entwicklung.<br />

»Mein Zuhause ist generell<br />

ein totaler Rückzugsort und<br />

nicht auf Repräsentation<br />

ausgerichtet.«<br />

LILLI HOLLEIN über ihren Wohn-Stil<br />

Heimisches Design rocks<br />

Lilli Hollein in einem Kleid von Fateeva vor<br />

einer Anrichte von Sebastian Menschhorn.<br />

Der Luster stammt von Chmara Rosinke.<br />

Die Vorhänge sind von Kvadrat.<br />

Es wurden in jedem Fall Gene mitgegeben, die<br />

sehr erfolgversprechend sind. Sie haben die Vienna<br />

Design Week vor fünfzehn Jahren gegründet,<br />

bis jetzt erfolgreich geleitet und damit<br />

internationales Design nach Wien gebracht. Ab<br />

1. September lösen Sie Ihren Vorgänger Christoph<br />

Thun-Hohenstein als neue MAK-Direktorin<br />

ab. Und sind damit die erste Frau, die das<br />

Museum für Angewandte Kunst führen wird.<br />

Wie fühlen Sie sich damit?<br />

Ich freue mich natürlich sehr. Aber es ist auch<br />

ein Zeichen unserer Zeit, dass endlich Frauen<br />

immer mehr Führungspositionen übernehmen.<br />

Und keiner will die erste unfähige Frau<br />

in einer Führungsposition sein (lacht). Wichtig<br />

ist aber, als Frau nicht in den Rechtfertigungsmodus<br />

zu driften. Man muss mit<br />

demselben Selbstbewusstsein an Aufgaben<br />

herangehen, wie das auch Männer tun und<br />

aufhören sich vor großen Herausforderungen<br />

zu fürchten.<br />

Nun, wir sind alle auf die Veränderungen gespannt,<br />

die Sie im MAK durchführen werden.<br />

86 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Worauf dürfen wir uns freuen?<br />

Das Museum besteht ja nicht nur aus der Direktion,<br />

sondern auch aus vielen Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern – das prägt ebenso. Ich<br />

schätze die Arbeit von Christoph Thun-Hohenstein<br />

sehr, und wir sind uns auch thematisch<br />

in vielen Dingen einig. Aber ich denke,<br />

dass ich einen anderen Zugang habe, wie Inhalte<br />

vermittelt und aufbereitet sein können. Die<br />

Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit werden<br />

natürlich bleiben, das sind die wesentlichen<br />

Themen des Designfeldes der letzten 15<br />

Jahre. Und das werden sie nicht nur bleiben,<br />

sondern der Druck, Lösungen zu finden, wird<br />

nur größer werden und unser Haus wird diese<br />

Themen weiter aufbereiten.<br />

Wie wird das konkret aussehen?<br />

Ich glaube, dass viele dieser Themen mit Dingen,<br />

die bereits im Haus sind, verwoben werden<br />

können. Ich möchte zum Beispiel stark mit<br />

der Sammlung arbeiten und auch da wieder ein<br />

Bewusstsein schaffen, was interessant an der<br />

Kulturtechnik Teppich oder Spitze etc. ist und<br />

wo die Relevanz im Heute liegt. Das ist keine<br />

einfache Aufgabe.<br />

Sie sprechen viel von der Öffnung des Museums<br />

nach innen und außen … ><br />

Perfekt platziert<br />

Lilli Hollein im Marco-Dessi-Sessel<br />

für Wittmann, der mit Raf Simons<br />

Stoff entwürfen für Kvadrat bezogen<br />

ist – ein gutes Beispiel für den Mix der<br />

großen weiten Welt mit Lokalerem.<br />

Kleid: Gon, Vienna.<br />

Tapete: Fornasetti in Coop. mit Cole & Son.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

87


design / INTERVIEW<br />

><br />

Ich glaube, dass diese Form von Kultur die<br />

im Museum für Angewandte Kunst, dem MAK<br />

vertreten ist, sehr viel Alltagskultur ist, eine<br />

hohe Zugängigkeit und damit einen integrativen<br />

Charakter hat. Mich interessiert ein breites, diverses<br />

Publikum und das MAK hat die Chance,<br />

jene Menschen anzusprechen, die Vorbehalte<br />

haben, in ein Museum zu gehen, da sie Ängste<br />

haben, dass bei uns Wissen vorausgesetzt wird.<br />

Es würde mich sehr freuen, diese Art Schwellenangst<br />

zu besiegen, vielleicht auch mit ein wenig<br />

mehr popkulturelleren Themen, die einen größeren<br />

Teil der Gesellschaft interessieren.<br />

Die Anziehungskraft dieses Hauses ist gewiss ...<br />

Ja, denn wir haben ja auch noch jede Menge<br />

Glamour zu bieten und können das Haus mit<br />

vielen Dingen leuchten lassen, die Luxus aus<br />

vergangener Zeit sind. Und genau das macht das<br />

MAK aus. Es gibt sehr viele Zugänge, die man<br />

erzeugen und viele Angebote an ein unterschiedliches<br />

Publikum machen kann. Die Interaktion<br />

mit den Menschen hat hier Priorität.<br />

Sie sind eine dynamische und mutige Frau, perfekt<br />

für die postpandemische Museumsführung.<br />

Im Wiener Hotel Alstadt<br />

hat Lilli Hollein ihre eigene Suite<br />

kuratiert. Mit <strong>LIVING</strong>-Chefin Angelika Rosam<br />

traf sich die Neo-MAK-Chefin dort zum kunstinspirierten<br />

Shooting inklusive Interview..<br />

Corona hat viele Spuren hinterlassen, die sozialpolitisch<br />

in den Griff zu bekommen auch in<br />

Zukunft noch schwierig sein wird.Welche Rolle<br />

wird das MAK haben, die Menschen wieder<br />

kuturell zur Normalität zurückzuführen?<br />

Was ist die Normalität? Wir müssen uns als<br />

Gesellschaft auch einmal darüber einig werden,<br />

dass wir nicht dorthin zurück wollen, wo<br />

wir einmal waren. Wir haben auch einiges<br />

gelernt in dieser Zeit, in der Arbeitswelt, in der<br />

Mobilität. Und es zahlt sich aus, darum zu<br />

kämpfen und sich auch als Museum einzubringen.<br />

Man kann die Pandemie nicht negieren<br />

und sie wird einen Effekt haben. Aber ich<br />

werde versuchen, die Besucher mit meiner<br />

positiven Energie mitzuziehen. Ich glaube<br />

gerade jetzt an die Macht von Design als Problemlösungstool.<br />

Design ist eine Disziplin, die<br />

als Moderator der Gesellschaft fungiert. Und<br />

ein Haus, das sich mit so einer Disziplin ausei-<br />

In bester Gesellschaft<br />

auf einer petrolfarbenen Couch von<br />

Patrycja Domanska, der Teppich ist eine<br />

Eigenkreation, hergestellt bei Reinhard<br />

Backhausen. Kleid: Wendy & Jim.<br />

nandersetzt, hat auch jetzt gerade Chancen,<br />

aber auch noch größere Verpflichtungen<br />

und Aufgaben, einen Bildungsauftrag zu<br />

erfüllen.<br />

Wo wollen Sie nach fünf Jahren MAK sein?<br />

Was ist Ihr Wunschtraum für das Haus?<br />

Ich wünsche mir, dass es mir gelingt, die<br />

Menschen mit Emotionen an das MAK zu<br />

binden. Ich möchte, dass die Menschen ein<br />

intensives Bild davon bekommen, wofür das<br />

Museum steht. Diejenigen, die das MAK<br />

bereits kennen, sollen es ob der neuen Führung<br />

durch einen anderen Blickwinkel sehen<br />

und genießen. Ich wünsche mir einfach, dass<br />

das Haus geliebt wird.<br />

<<br />

»Ich glaube gerade jetzt an die Macht von Design als<br />

Problemlösungstool. Design ist eine Disziplin, die als<br />

Moderator der Gesellschaft fungiert.«<br />

LILLI HOLLEIN über Design als Hilfestellung gegen postpandemische Nachwehen<br />

88 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


WOHN(T)RÄUME IN DER CITY<br />

Mitten im Herzen von Wien bietet der kürzlich eröffnete Concept Store O’STYLE Living alles, was das Wohnen schöner macht. Exklusiv<br />

für den 1. Bezirk wird hier die gefragte exquisite Brand Rivièra Maison geführt. TOP: Neben einer professionellen Einrichtungsberatung<br />

bieten wir mit familieneigener Gartengestaltung www.ortmann-garten.at, Gesamtkonzepte für Indoor- & Outdoor-Optimierung an.<br />

Singerstraße 11, 1010 Wien | Tel: +43 1 430 16 21 | E-Mail: shop@ostyle-living.at | www.ostyle-living.at<br />

Öffnungszeiten: Mo – Fr 10.30 – 18.30 Uhr, Sa 10.00 – 17.00 Uhr


design / DETOX-RESORT<br />

»EINE REISE<br />

ZU SICH SELBST«<br />

In den Vivamayr-Hotels verbinden sich Natur, Design und Gesundheit<br />

auf perfekte Weise. Das nachhaltige Konzept spiegelt sich auch in der<br />

Architektur und im Interior wider und sorgt so für ganzheitliche<br />

Erholung, umgeben von herrlicher Landschaft.<br />

INTERVIEW HERTA SCHEIDINGER<br />

Vivamayr nimmt unter den Gesundheitshotels<br />

eine ganz besondere<br />

Rolle ein. Denn die wesentlichen<br />

USPs der Detox-Resorts sind die<br />

Qualität der medizinischen Leistungen in<br />

Kombination mit einem natürlich-edlen Design-Konzept,<br />

architektonisch verewigt in<br />

einzigartigen Standorten wie Altaussee und<br />

Maria Wörth. Die Geschäftsführer Dieter<br />

Resch und Serhan Güven im Interview über<br />

die Besonderheit der Vivamayr-Entschleunigungs-Oasen<br />

und ihren Einfluss auf den<br />

Behandlungs-Erfolg.<br />

<strong>LIVING</strong> Die Häuser von Vivamayr stehen an<br />

besonderen Orten. Nach welchen Kriterien<br />

wurden diese ausgesucht?<br />

DIETER RESCH Beide Resorts liegen in unvergleichlich<br />

schönen Landschaften, immer<br />

direkt an einem See, sowohl in Maria Wörth<br />

als auch in Altaussee. Dem Standort kommt<br />

im Rahmen der Vivamayr-Kur mit Sicherheit<br />

eine besondere Bedeutung zu, darum wurden<br />

diese gezielt und sorgfältig selektiert.<br />

SERHAN GÜVEN Vor beinahe 20 Jahren<br />

wurde ein Standort am Wörthersee gesucht.<br />

Wichtig war, den Gästen die für den Kurerfolg<br />

notwendige Ruhe zu geben. Im Rahmen<br />

der Vivamayr-Kur absolviert jeder Gast<br />

sozusagen auch »eine Reise zu sich selbst«.<br />

Bei Vivamayr heilen wir immer den Darm,<br />

der im Zentrum der Gesundheit steht. Bekanntlich<br />

steht der Darm in regem Austausch<br />

mit unserem Gehirn. Das Glückshormon<br />

Serotonin wird zu einem Großteil im Darm<br />

erzeugt. Ein gesunder Darm bedeutet daher<br />

auch meistens ein geistiges Wohlbefinden.<br />

Auf dem Weg zu diesem geistigen Wohlbefinden<br />

benötigt man Ruhe, welche der Gast<br />

in jedem Fall an unserem ersten Vivamayr-<br />

Standort in Maria Wörth geboten bekommt.<br />

Können Sie die Besonderheiten der beiden<br />

Standorte kurz näher beschreiben?<br />

GÜVEN Das Vivamayr Health Resort in<br />

Maria Wörth liegt direkt am Wörthersee. In<br />

unvergleichlich ruhiger Lage bieten wir insgesamt<br />

drei Steganlagen, unsere Gäste haben<br />

dadurch die Möglichkeit, auch am See in<br />

Ruhe zu entspannen. Unser Spa wurde letztes<br />

Jahr zur Gänze erneuert.<br />

RESCH Altaussee war ja schon immer ein<br />

Kurort. Hier haben wir ein seit 100 Jahren<br />

bewährtes Heilmittel: die Altausseer Heilquelle.<br />

Diese ist durch ihre vielfältige Heilwirkung<br />

einzigartig in Österreich. Einer<br />

Trinkkur mit diesem Heilwasser werden viele<br />

heilende Wirkungen zugeschrieben wie z. B.<br />

die Unterstützung der Heilung von Darmentzündungen,<br />

Gicht, Krankheiten der<br />

><br />

Fotos: Michael Koenigshofer, Courtesy of Vivamayr<br />

Nachhaltigkeit<br />

Bei der Einrichtung der Hotels<br />

wurde großer Wert auf<br />

natürliche Materialien gelegt.<br />

90 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Bergkulisse<br />

Die moderne großzügige<br />

Bauweise des Medical Health<br />

Resorts in Altaussee<br />

vermittelt eine besondere<br />

Atmosphäre. Die Architektur<br />

integriert sich mühelos in<br />

das ländliche Umfeld.<br />

vivamayr.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

91


design / DETOX-RESORT<br />

Wohlfühlfaktor<br />

Das Vivamayr Health Resort in Maria<br />

Wörth liegt direkt am Wörthersee, in<br />

unvergleichlich ruhiger Lage.<br />

Standortfrage<br />

Serhan Güven und Dieter Resch,<br />

Geschäftsführer Vivamayr, sehen in den<br />

Standorten der Hotels einen wichtigen<br />

Faktor für den Erfolg der Behandlung.<br />

><br />

Bauchspeicheldrüse, Übersäuerung etc.<br />

Auch die heilende Wirkung der Sole, des<br />

nahegelegenen Altausseer Salzabbaues der<br />

Saline, kommt in vielen medizinischen Anwendungen<br />

zum Einsatz. Im Indoor-Pool des<br />

Vivamayr Altaussee befindet sich ebenfalls<br />

diese Sole, welche neben dem gelösten Salz<br />

viele Mineralstoffe beinhaltet. So wie Maria<br />

Wörth gilt auch Altaussee als Kraftort. Der<br />

klare und reine See und die umliegenden<br />

Berge verströmen Energie.<br />

»Dem Standort kommt im<br />

Rahmen der Vivamayr-Kur<br />

eine besondere Bedeutung zu,<br />

darum wurden diese gezielt<br />

und sorgfältig selektiert.«<br />

DIETER RESCH CEO bei Vivamayr<br />

natürliche Materialien. In allen Geschoßen<br />

beider Häuser wurde z. B. bewusst ein hochwertiger<br />

Parkettboden gewählt. Für die<br />

Waschtische der Bäder in Altaussee wurde ein<br />

Tiroler Marmor gewählt, in Maria Wörth wurden<br />

die Polstermöbel mit nachhaltig produzierten<br />

Stoffen bezogen. Nachhaltigkeit ist<br />

insgesamt ein großes Thema bei Vivamayr.<br />

<<br />

Welchen Einfluss hat die Umgebung auf den<br />

Erfolg des ganzheitlichen Health Concepts?<br />

GÜVEN/RESCH Die Architektur spielt eine<br />

wesentliche Rolle im Rahmen des Vivamayr<br />

Health Concepts. Bei der Mayr-Kur geht die<br />

Erholung des Körpers (ausgehend vom Verdauungssystem)<br />

immer auch mit einer Erholung<br />

des geistigen Wohlbefindens einher. Die Bauweise<br />

sollte die Erholung aktiv unterstützen,<br />

durch Leichtigkeit, Großzügigkeit und auch<br />

Helligkeit. Schwarze bzw. dunkle Farben wird<br />

man daher bei Vivamayr bewusst nicht finden.<br />

Die ärztliche Philosophie von Vivamayr, welche<br />

wir als Vivamayr Health Concept bezeichnen,<br />

gibt damit relativ strenge Vorgaben an die<br />

Architektur unserer Health Resorts!<br />

Wurde auch bei der Einrichtung Natur und<br />

Ganzheitlichkeit berücksichtigt?<br />

GÜVEN/RESCH Wir legen sehr viel Wert auf<br />

Entschleunigung<br />

Der Standort in Maria Wörth<br />

gilt als Kraftort. Das Spa<br />

wurde letztes Jahr gänzlich<br />

erneuert.<br />

Fotos: Courtesy of Vivamayr<br />

92 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


HOME SPA<br />

URLAUB ZU HAUSE GENIESSEN<br />

HOME SPA bietet exklusiv hochwertige Whirlpools und Swim Spas<br />

vom europäischen Premium-Hersteller USSPA sowie elegante und komfortable<br />

Designmöbel für jeden Außenbereich von TODUS.<br />

FOTOS: BEIGESTELLT<br />

Seit Juni <strong>2021</strong> ist das G3 Shopping<br />

Resort bei Wien um eine Facette reicher.<br />

HOME SPA hat einen Showroom<br />

mit exklusiven Whirlpools und<br />

Swim Spas von USSPA sowie den dazu passenden<br />

Designer-Outdoormöbeln von TODUS<br />

eröffnet.<br />

»Wir haben uns mit unserem Showroom<br />

einen Traum erfüllt, an dem wir andere teilhaben<br />

lassen wollen«, erzählt Josef Nowak,<br />

Geschäftsführer des Familienunternehmens.<br />

Wer zeitloses Design, verbunden mit smarten<br />

Innovationen und intuitiver Handhabung<br />

sucht, wird bei HOME SPA fündig.<br />

Nachdem Familie Nowak sich vor drei Jahren<br />

für eine Landschaft Swim Spa und Whirlpool<br />

von USSPA entschieden hat und die Erwartungen<br />

übertroffen wurden, wurde sie selbst zum<br />

Vertriebspartner für Österreich.<br />

Im Showroom finden Sie auf mehr als 400<br />

m² zahlreiche Swim Spas und Whirlpools des<br />

europäischen Premium-Herstellers USSPA.<br />

Vor Ort kann man sich auch bei voll funktionsfähigen,<br />

mit Wasser befüllten Ausstellungsstücken<br />

sämtliche technische Innovationen<br />

vorführen lassen.<br />

Dazu gehört unter anderem die intelligente<br />

und intuitive Steuerung, welche sich mit Ihrem<br />

Home-Control-System verbinden lässt.<br />

Eine leistungsstarke Gegenstromanlage mit<br />

effektiven Pumpen ermöglicht Ihnen ein großartiges<br />

Schwimmerlebnis auf optimal genutztem<br />

Raum.<br />

Eine Heizung mit optionalem Anschluss an<br />

Ihr Heizsystem mittels Wärmetauscher sowie<br />

das einzigartige mechanische Thermocover<br />

sorgen für einen kosteneffizienten Betrieb.<br />

Besuchen Sie unseren Showroom im G3 Fach marktzentrum<br />

in Gerasdorf bei Wien. Wir beraten Sie gerne.<br />

Lassen Sie sich von Design und Innovation überzeugen.<br />

Im Showroom finden Sie auch unter anderem<br />

den Whirlpool Lounge iN, welcher dank<br />

seiner integrierten Stufen ideal für den Einbau<br />

in Ihre Terrasse geeignet ist. Am besten<br />

kom biniert mit dem Swim Spa XL und dem<br />

automatischen ACS Thermocover, welches<br />

nach Öffnen unsichtbar in einen Schacht verschwindet.<br />

Das innovative und weltweit einzigartige<br />

ACS Thermocover wurde 2018 mit<br />

dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.<br />

Die vom belgischen Designerstudio Segers<br />

entworfenen Möbel der Firma TODUS runden<br />

das Angebot von HOME SPA ab. Mit<br />

den eleganten und komfortablen Designermöbeln<br />

für den Außenbereich können Sie<br />

Ihren Urlaub zu Hause genießen.<br />

Anspruchsvolle Materialien wie pulverbeschichteter<br />

Edelstahl und Polster aus wetterfesten<br />

hochwertigen Stoffen geben den<br />

TODUS-Designmöbeln eine außergewöhnliche<br />

gemütliche Anmutung.<br />

USSPA und TODUS fertigen in der EU.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns.<br />

INFO<br />

Weitere Informationen finden Sie auf<br />

www.homespa.at<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

93


design / AUDIO-KULT<br />

KULT STÜCK<br />

Lautsprecher<br />

Der »Louis Vuitton Horizon Light<br />

Up Speaker« verbindet Tradition<br />

und Innovation und ist ein Beispiel<br />

für einzigartiges Design und<br />

echte Handwerkskunst.<br />

de.louisvuitton.com<br />

SPEAKER IM EDLEN GEWAND<br />

Louis Vuitton fügt seinen High-End-<br />

Audioprodukten nun einen tragbaren<br />

Speaker hinzu. Durch sein<br />

visionäres Design wird der »Louis<br />

Vuitton Horizon Light Up Speaker« zu einem<br />

Kunstobjekt: eingefasst in edles Leder, mit<br />

Metallkomponenten. Inspiriert wurde der<br />

Speaker, der gerade einmal 18 cm im Durchmesser<br />

misst, von der Handtasche »Toupie«<br />

(Kreisel), die von Louis Vuitton-Creative<br />

Director Nicolas Ghesquière entworfen wurde.<br />

Optisch fraglos ein Highlight, zeigt sich<br />

aber sein eigentlicher Zweck erst nach dem<br />

Einschalten – dann wird der Kreisel zum tatsächlichen<br />

audiovisuellen Erlebnis. Während<br />

der Woofer wie ein Herzschlag vibriert, synchronisiert<br />

sich eine dynamische Lichtshow<br />

mit einer farbenfrohen digitalen Interpretation<br />

der ikonischen Monogrammblume von<br />

Louis Vuitton zum Takt.<br />

NICOLAS GHESQUIÈRE<br />

Der Franzose, einer der innovativsten Modedesigner<br />

der Gegenwart, ist seit 2013 als Creative Director für<br />

die Louis Vuitton-Damenkollektionen verantwortlich.<br />

Sein Sinn für Ästhetik und Handwerkskunst hat das<br />

Label direkt an die Spitze der Branche katapultiert.<br />

Fotos: Courtesy of Louis Vuitton/Karim Sadli, Courtesy of Louis Vuitton/Ulysse Frechelin<br />

94 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


CHALET K<br />

Die perfekte Symbiose aus Privatsphäre und erhabenem Lebensgefühl<br />

Chaket K ist eine zeitgenössische und elegante Interpretation des Tiroler Chalets. Die Symbiose aus<br />

natürlichen Materialien und ganzheitlicher Gestaltung erzeugt ein atmosphärisches Wohngefühl.<br />

Der Anspruch war, Lebensräume des privaten Rückzugs, der tiefen Geborgenheit, des Ankommens und<br />

Loslassens vom hektischen Alltag mit Perfektion bis ins kleinste Detail zu kreieren. Das Chalet verfügt unter<br />

anderem über sechs Schlafzimmer mit Bädern en-suite, einen Spa-Bereich und angrenzenden Weinkeller,<br />

einer gemütlichen Stube mit Kachelofen, sowie einem einladenden Wohn-Essbereich.<br />

Anspruchsvollen Bewohnern bietet das Chalet K, was heutzutage essentiell ist - Privatsphäre,<br />

Geborgenheit und Raum für erhabene Momente mit den Menschen die man liebt.<br />

prime-properties-group.com<br />

info@prime-properties-group.com<br />

+43 664 75164855


design / HOTSPOT<br />

HOTEL CONFIDENTIAL<br />

An der französischen Riviera, inmitten der Hügellandschaft<br />

oberhalb der Küste, lockt der romantische Ort Vence mit einem<br />

traumhaften Hideaway. Umgeben von Olivenhainen, duftendem<br />

Lavendel und mit Blick auf das tiefblaue Meer thront das<br />

»Château Saint-Martin«, das den Charme der Provence mit<br />

dem luxuriösen Flair der Côte d’Azur vereint. TEXT GERRIT GUBO<br />

Ökologie<br />

Neben Bienenstöcken, deren Bewohner den<br />

hauseigenen Honig produzieren, findet sich<br />

im Garten auch ein Insektenhotel – für die<br />

kleinen Gäste werden hier naturnahe<br />

Führungen angeboten.<br />

Interieur<br />

French Chic trifft hier auf barocken<br />

Flair – restaurierte Antiquitäten,<br />

erfrischende Farben und edles<br />

Mobiliar ergeben ein harmonisches<br />

Gesamtbild, das uneingeschränkte<br />

französische Eleganz versprüht.<br />

Kulinarik<br />

Das Restaurant »Le Saint<br />

Martin« bietet nicht nur<br />

einen umwerfenden Ausblick<br />

auf die französische<br />

Küste, sondern auch kulinarische<br />

Highlights der<br />

Region – Küchenchef<br />

Jean-Luc Lefrançois<br />

schwingt in dem mit<br />

einem Michelin-Stern<br />

ausgezeichneten Lokal<br />

das Zepter.<br />

Fitness & Spa<br />

Zwei Tennisplätze im<br />

schattigen Garten, Infinitypools,<br />

Trainingsräume<br />

und der großzügige Spa-<br />

Bereich bieten sportiven<br />

wie entspannungsorientierten<br />

Gästen ein breites<br />

Spektrum an Aktivitäten.<br />

Tradition<br />

Die Geschichte des Schlosses reicht bis<br />

ins 12. Jahrhundert zurück – ursprünglich<br />

diente das jetzige Luxusresort als<br />

Stützpunkt des Tempelritter-Ordens.<br />

Erkundungstouren<br />

Mit den hoteleigenen Chauffeuren<br />

lassen sich die charmanten Ausflugsziele<br />

der Gegend erkunden – in den<br />

um liegenden Orten spaziert man<br />

durch schmale Gässchen in die historischen<br />

Zentren, die seit dem Mittelalter<br />

Kunstschätze und beeindruckende<br />

Bauten beherbergen.<br />

Kunst<br />

Das Hotel präsentiert neben regelmäßigen<br />

Sonderausstellungen die Werke<br />

des spanischen Künstlers Manolo Valdes,<br />

dessen überdimensionale Skulpturen<br />

und Werke das Areal zieren.<br />

Château Saint-Martin & Spa<br />

2490 Avenue des Templiers, 06140 Vence<br />

Frankreich<br />

oetkercollection.com<br />

Fotos: Courtesy of Oetker Collection<br />

96 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


ELISABETH ROHR REAL ESTATE E.U.<br />

BELLARIA: LUFTIGES<br />

CABRIOLET-PENTHOUSE<br />

Bellaria beschreibt das Wohngefühl in dieser Immobilie perfekt, bedeutet<br />

es doch »schöne, angenehme Luft« und war im 18. Jahrhundert ein<br />

beliebter Name für »repräsentative Architektur«.<br />

FOTOS: BEIGESTELLT<br />

Ein Cabriolet ist eine fantastische<br />

Sache: Wenn die Sonne vom Himmel<br />

lacht, gibt es nichts Schöneres,<br />

als »oben offen« zu fahren.<br />

Doch bei Regen und Schnee sieht die Welt<br />

schon ganz anders aus, da werden alle<br />

Luken dicht gemacht. Ähnlich verhält es<br />

sich mit Terrassenwohnungen: Im Luxus-<br />

Segment ist eine Terrasse ein »Must-have«.<br />

Im Bellaria-Penthouse ist diese Anforderung<br />

perfekt gelöst: Sie bestimmen ganz alleine,<br />

wann dieser Teil Ihres Wohnraums Ihre<br />

Innen- oder Außenfläche ist.<br />

Weitere Pluspunkte dieser Traumwohnung<br />

sind, dass sich die gesamte Wohn- und<br />

Terrassenfläche auf einer einzigen Ebene<br />

befindet und Sie Ihre Blicke zwischen Stephansdom<br />

und Museumsquartier schweifen<br />

lassen können. Lediglich die Einlegerwohnung<br />

mit eigenem Bad und kleiner Küche<br />

liegt einen Halbstock tiefer – perfekt für<br />

einen entspannten Abstand zu Ihren Gästen,<br />

Ihrem Au-pair oder Ihrem Büro.<br />

Das im Jahr 2010 errichtete Penthouse<br />

bildet den krönenden Abschluss eines<br />

repräsentativen, generalrenovierten Patrizierhauses,<br />

das um 1870 zeitgleich mit der<br />

Ringstraße fertiggestellt wurde. Das Penthouse<br />

wurde vom renommierten Architekturbüro<br />

BWM Architekten gestaltet.<br />

Und auch die Lage könnte nicht besser<br />

sein! Trotz der äußerst zentralen Lage nahe<br />

der Hofburg und der großen Nationalmuseen<br />

(Natur- und Kunsthistorisches Museum,<br />

Weltmuseum, Museumsquartier) lässt<br />

es sich hier ruhig leben.<br />

INFO<br />

Elisabeth Rohr Real Estate e. U.<br />

Tel.: +43 1 585 36 63<br />

office@rohr-real-estate.co<br />

www.rohr-real-estate.com<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

97


FRIULI<br />

Die neue Bad-Kollektion in acht Farben.<br />

Ab sofort erhältlich unter leitnerleinen.com


<strong>LIVING</strong><br />

KULINARIK<br />

106<br />

114<br />

100<br />

113<br />

TIME-OUT AM SEE<br />

Wir haben den Picknick-Korb gepackt<br />

und dafür die schönsten wie beliebtesten<br />

Accessoires zusammengestellt.<br />

(S. 100)<br />

PICNIC AROUND THE WORLD<br />

Von Österreich bis Amerika:<br />

die besten Picknick-Tools und<br />

kulinarischen Musthaves im<br />

für Gourmets. (S. 106)<br />

TRAG'S DURCH DIE BLUME<br />

Pünktlich zum Sommer<br />

bereichern kunstvolle<br />

Tabletts mit floralen Motiven<br />

das Dekor (S. 113)<br />

COCKTAIL HOUR FÜR<br />

GENIESSER<br />

<strong>LIVING</strong> hat ein Best-of an edlen<br />

Tools, Rezepten und schicken<br />

Accessoires zusammengemixt. (S. 114)<br />

Fotos: Konrad Limbeck, beigestellt


kulinarik / TABLEWARE<br />

TIME-OUT<br />

AM SEE<br />

1. Laternen, Serviettenringe und Körbchen in Fischform von Riviera<br />

Maison, Sonnenhut von O’STYLE Living via O’STYLE Living, ostyle-living.at<br />

2. Pölster und Servietten von Tessuti, tessuti.at 3. Picknickdecke von<br />

Doria & Dojola, doriadojola.com 4. Picknickkorb inklusive Service<br />

und Besteck von FENDI via FENDI Am Kohlmarkt, fendi.com 5. Service<br />

»Fleurs des Alpes« von Rosenthal via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />

6. Krug und Noppenschalen von Mateus und Muranogläser via Ma Maison,<br />

ma-maison.at 7. Tablett von Gangzai via Corso am Hof 8. Blumenschmuck<br />

von Zweigstelle, zweigstelle.com<br />

100 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Die Vorfreude auf den Sommer ist die beste Voraussetzung<br />

für ein gelungenes Picknick am See. Wir haben den Korb<br />

gepackt und dafür die schönsten wie beliebtesten Accessoires<br />

zusammengestellt – von Interior- und Dekor-Zubehör über<br />

Lifestyle-Ideen bis zu kulinarischen Raffinessen. Das <strong>LIVING</strong>-<br />

Team wünscht ein gutes Gelingen und viele sonnige Momente.<br />

FOTOS KONRAD LIMBECK PRODUKTION HERTA SCHEIDINGER & GERRIT GUBO<br />

MIT HERZLICHEM DANK AN DIE ESTERHAZY BETRIEBE GMBH<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

101


kulinarik / TABLEWARE<br />

Bild links: 1. Weinkoffer inklusive Gläser von Louis Vuitton via<br />

PR International, louisvuitton.com 2. Picknickdecke von Leitner<br />

Leinen via Gramath & Windsor, gramath-windsor.at 3. Champagner<br />

»Josephine« von Joseph Perrier und Noppenschale von Mateus<br />

via Ma Maison, ma-maison.at 4. Polster und Serviette von Tessuti,<br />

tessuti.at 5. Serviettenring von Riviera Maison via O’STYLE<br />

Living, ostyle-living.at 6. Gelbe Teller von FENDI via FENDI<br />

Am Kohlmarkt, fendi.com 7. Flache Schale aus dem Service<br />

»Fleurs des Alpes« von Rosenthal via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />

Bild unten: 1. Muranogläser via Ma Maison, ma-maison.at<br />

2. Krug von Guzzini via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />

102 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Bild oben: 1. Tablett von Gangzai via Corso am Hof 2. Château Lauduc<br />

Bordeaux Rosé und Mini-Vase von Reder via Ma Maison, ma-maison.at<br />

3. Besteck von Sambonet und Brett von Noyer via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />

4. Picknickdecke von Doria & Dojola, doriadojola.com 5. Servietten von<br />

Leitner Leinen via Gramath & Windsor, gramath-windsor.at 6. Gelber Teller<br />

von FENDI via FENDI Am Kohlmarkt, fendi.com 7. Blumenschmuck von<br />

Zweigstelle, zweigstelle.at Bild rechts: 1. Laterne von Riviera Maison<br />

und Sonnenhut von O’STYLE Living via O’STYLE Living, ostyle-living.at<br />

2. Château Lauduc Bordeaux Rosé, Muranoglas und Mini-Vase von Reder<br />

via Ma Maison, ma-maison.at 3. Brett von Noyer und flacher Teller aus dem<br />

»Fleurs des Alpes«-Service von Rosenthal via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />

4. Serviette von Leitner Leinen via Gramath & Windsor, gramath-windsor.at<br />

5. Gelber Teller und weiße Decke von FENDI, via FENDI Am Kohlmarkt,<br />

fendi.com 6. Blumenschmuck von Zweigstelle, zweigstelle.at<br />

7. Käsebesteck via Corso am Hof 8. Picknickkorb von Alessi, alessi.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

103


kulinarik / TABLEWARE<br />

1. Laternen, Serviettenringe und Körbchen in Fischform<br />

von Riviera Maison via O’STYLE Living, ostyle-living.at<br />

2. Pölster und Serviette von Tessuti, tessuti.at 3. Picknickdecke<br />

von Doria & Dojola, doriadojola.com 4. Picknickkorb<br />

inklusive Service und Besteck von Alessi, alessi.com<br />

5. Service »Fleurs des Alpes« von Rosenthal via<br />

Cuisinarum, cuisinarum.at 6. Krug und Noppen -<br />

schale von Mateus, Château Lauduc Bordeaux<br />

Rosé und Muranoglas via Ma Maison, ma-maison.at<br />

7. Blumenschmuck von Zweigstelle, zweigstelle.com<br />

104 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


1. Laternen, Serviettenringe und Körbchen in Fischform von Riviera Maison<br />

und Sonnenhut von O’STYLE Living via O’STYLE Living, ostyle-living.at 2. Pölster<br />

und Servietten von Tessuti, tessuti.at 3. Picknickdecke von FENDI, via FENDI<br />

Am Kohlmarkt, fendi.com 5. Flache Schale, Teetassen und Untersetzer aus<br />

dem Service »Fleurs des Alpes« von Rosenthal via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />

6. Krug von Mateus und Muranogläser via Ma Maison, ma-maison.at 7. Tablett von<br />

Gangzai via Corso am Hof 8. Blumenschmuck von Zweigstelle, zweigstelle.com<br />

9. Weiße Teller und Besteck von Alessi, alessi.com 10. Bio-Sangria von Lolailo<br />

via Marco Simonis, marcosimonis.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

1<strong>05</strong>


kulinarik / PICNIC AROUND THE WORLD<br />

Sixpack to go<br />

Die noble Version des Sechsertragerls:<br />

Der »Alpensechser« aus Vollleder ist<br />

in drei Farben erhältlich.<br />

alpenleder.com<br />

Von Österreich bis Amerika: die besten Picknick-Tools und<br />

kulinarische Must-haves im passenden Korb. <strong>LIVING</strong> hat als<br />

Add-on zum stimmigen Shooting eine weitere Auswahl an<br />

Accessoires recherchiert, die ein stilvolles Picknick garantieren.<br />

Hüttenzauber<br />

für unterwegs<br />

Eine typisch österreichische<br />

Brettljausn<br />

ist auch<br />

beim Picknick<br />

sehr willkommen!<br />

Besonders cool:<br />

HKlivings rustikales<br />

Holzbrett mit<br />

Lederdetail.<br />

connox.at<br />

Robuste Unterlage<br />

Gut gepolstert und geschützt vor<br />

feuchtem Untergrund sitzt man<br />

auf den hübschen Lammwolldecken<br />

von Steiner 1888.<br />

holzbrennerei.at<br />

Ab ins Körbchen<br />

Keinesfalls fehlen darf ein<br />

praktischer Picknickkorb!<br />

Hier die Two-in-one-Variante<br />

von Sunnylife mit integrierter<br />

Kühlfunktion.<br />

amara.com<br />

Karo<br />

gefällig?<br />

Marta Ferris<br />

Leinenservietten<br />

im gebatikten<br />

Karo-Look zaubern<br />

Farbe in den<br />

Picknickkorb.<br />

matchesfashion.<br />

com<br />

Ein guter Wein<br />

muss sein!<br />

Zur Bergkäse-Platte<br />

passt ein guter Rotwein<br />

– dieser schmeckt nach<br />

Brombeeren, unterlegt<br />

von schwarzem Pfeffer<br />

und feinen Kaffeenoten.<br />

nittnaus.net<br />

106 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21<br />

Green Team<br />

Die neue »Picnic Collection« von Zara<br />

Home bezaubert mit Outdoor-geeigneten<br />

Melamintellern in Karo-Optik und<br />

schlicht-schönen Textilien.<br />

zarahome.com<br />

Fotos: beigestellt


Delizioso!<br />

Grüne Oliven gehören zur<br />

Antipasti-Platte wie das<br />

Dolce-Vita-Feeling zu Italien.<br />

meinlamgraben.at<br />

Schön verpackt<br />

Mit der edlen<br />

Flaschentasche<br />

von Chloé<br />

transportiert man<br />

stilsicher<br />

erfrischende<br />

Getränke.<br />

chloe.com<br />

Capri-Style<br />

Die Bambusteller mit Zitrus-Print von<br />

Urban Nature Culture eignen sich nicht<br />

nur hervorragend als bruchsichere<br />

Picknick-Partner, sondern versprühen<br />

auch Italo-Vibes.<br />

westwingnow.de<br />

Gesunder Snack<br />

Süße gelbe Vesuv-<br />

Tomaten zum Mitnehmen?<br />

Ja, bitte!<br />

amorestore.de<br />

Dekadenter Digestif<br />

Sciur Limuns Limoncello<br />

verspricht erfrischenden<br />

Geschmack in superstylischer<br />

Flasche.<br />

sciurlimun.ch<br />

Oh, Parmigiano …<br />

Das ultimative Tool für<br />

Italo-Fans: eine kleine<br />

Parmesanreibe für<br />

unterwegs!<br />

nordicnest.de<br />

Süße Sünde<br />

Für Naschkatzen: »Spezzata« – reine<br />

Lakritze in nostalgischer<br />

Design-Verpackung.<br />

amarelli.it<br />

Wellenreiter<br />

Dieses knallig<br />

gelbe Tablett<br />

macht sofort gute<br />

Laune – und<br />

serviert schnell<br />

und praktisch<br />

allerlei kleine<br />

Imbisse.<br />

thelacquercompany.co.uk<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

107


kulinarik / PICNIC AROUND THE WORLD<br />

BBQ to go<br />

Der praktische<br />

Mini-Griller lässt<br />

sich problemlos<br />

transportieren – perfekt<br />

für Burger & Co!<br />

kikkerland.com<br />

Bourbon on the rocks<br />

Wer sich den Cocktail<br />

unterwegs nicht<br />

entgehen lassen<br />

möchte, ist mit diesem<br />

eleganten Cognac-<br />

Koffer gut beraten.<br />

trouva.com<br />

Weich gebettet<br />

Beim American Picnic darf<br />

die passende Decke natürlich<br />

nicht fehlen – hier von<br />

Lexington mit coolem<br />

USA-Print.<br />

dasapartmentliving.de<br />

Red Velvet<br />

Köstliche Cupcakes zum Vorbestellen<br />

und Mitnehmen gibt es<br />

bei Cupcakes Wien – auf Wunsch<br />

mit personalisiertem Dekor.<br />

cupcakes-wien.at<br />

Twist it!<br />

Die bunten Glasstrohhalme<br />

von Hay sind nicht<br />

nur ein Eyecatcher im<br />

Drink, sondern auch<br />

wiederverwendbar.<br />

debijenkorf.at<br />

You are my Cinema …<br />

Popcorn beim<br />

Picknick? Warum<br />

nicht! Gibt’s in<br />

verschiedensten<br />

Geschmacksrichtungen<br />

bei<br />

popcorner.at<br />

Stars and Stripes<br />

Diese Edelstahl-<br />

Teller haben als<br />

Neuinterpretation der<br />

USA-Flagge echtes<br />

Kultpotenzial!<br />

neimanmarcus.com<br />

Fotos: beigestellt<br />

108 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


BUTLER BUREAU<br />

DIE LUXUSFLÜSTERIN<br />

Wer Luxus liebt, heuert bei Claudia Schlegel an. Die Wienerin bildet nicht nur<br />

seit Jahren erfolgreich Butler aus, sondern vermittelt auch Top-Personal an<br />

elitäre Klientel. Das perfekte Matching.<br />

Fotos: beigestellt<br />

Auf der Jacht. Im Schloss. Am<br />

Zweit- oder Drittwohnsitz im<br />

Süden. Ein Leben im Luxus. Mit<br />

einem verlässlichen Troubleshooter<br />

an der Seite, smart und diskret. Von<br />

der Kinderfrau bis hin zum Haushaltsmanager.<br />

Personal auf höchstem Niveau eben.<br />

Das ermöglicht Claudia Schlegel sowohl<br />

mit ihrer einzigartigen Butlerausbildung als<br />

auch mit ihrer neuen internationalen Jobbörse<br />

»Luxurystaff.world«.<br />

DAS BESTE IST GERADE GUT GENUG<br />

»Wir haben uns auf den privaten Luxussektor<br />

spezialisiert und fungieren als Vermittler<br />

zwischen erfahrenen Arbeitnehmern und<br />

anspruchsvollen Arbeitgebern«, erklärt<br />

Schlegel. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten<br />

Personen mit entsprechendem Auftre-<br />

ten und Kenntnissen über höfliche Verhaltensregeln<br />

sei groß. Doch nicht jeder Bewerber<br />

sei für diesen Bereich geeignet. »Wer<br />

luxuriös arbeiten will, muss Luxus ausstrahlen«,<br />

sagt Schlegel. Deshalb werden Bewerbungen<br />

genau geprüft, unterstützt mit<br />

modernster Software und Videointerviews.<br />

Vielfältige Schulungen und Fortbildungen<br />

sorgen für den Feinschliff und bereiten auf<br />

die Arbeit in der Luxuswelt vor.<br />

PERSONAL FÜR HÖCHSTE ANSPRÜCHE<br />

Wer einen Job der Extraklasse oder exklusive<br />

Mitarbeiter sucht, ist bei BUTLER<br />

BUREAU gut aufgehoben. Exklusiv, hoch<br />

qualifiziert und mit exzellentem Service.<br />

In Österreich, Deutschland, Liechtenstein<br />

und der Schweiz – und in Kürze auch in<br />

Frankreich.<br />

INFO<br />

Luxurystaff.world & BUTLER BUREAU,<br />

Mag. Claudia Schlegel, Tuchlauben 7a, 1010 Wien<br />

T: +43 1 25 300 25 225, CH: T: +41 43 550 72 88,<br />

office@butlerbureau.at<br />

www.luxurystaff.world, www.butlerbureau.eu<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

109


kulinarik / KÜHLENDE ACCESSOIRES<br />

Praktischer Begleiter<br />

Der hübsche Kühlkorb<br />

»Nautic« lässt sich<br />

einfach zusammenfalten<br />

und verstauen,<br />

wenn er nicht mehr<br />

gebraucht wird.<br />

bloomling.at<br />

1.<br />

SPRUDEL & CO<br />

TO GO!<br />

Sie dürfen bei keinem Picknick fehlen und sind wertvolle<br />

Begleiter bei einem Tag am Beach. Kühltaschen und<br />

Bottle Bags sorgen dafür, dass Snacks und Getränke<br />

auch bei sommerlicher Hitze stets kühl bleiben.<br />

7.<br />

2.<br />

5.<br />

6.<br />

3.<br />

4.<br />

1. Klein, aber fein Eine neonfarbene Giraffe macht die maschinenwaschbare isolierte Kühltasche zum Hingucker. trouva.com 2. Veganes Leder Die bottle-bag-<br />

Kollektion »Classicgold« von botty bag besticht durch goldfarbene Details und verleiht der Glasflasche für unterwegs eine besonders edle Note. bottybag.com<br />

3. Platzwunder Die schmucke kleine Kühltasche aus Aluminium mit gelben Streifenmotiven ist robust und leicht zu transportieren. Ideal für den Snack im Park oder<br />

am Strand. maisonsdumonde.com 4. Weintrinker unterwegs Der beigefarbene »Wine Bottle Holder« von Métier wurde aus doppelseitigem Vintage-Leinen gefertigt,<br />

das ursprünglich für Regenschirme verwendet wurde, da es äußerst wasserfest ist. Hellbraune Lederbesätze und verstellbarer Riemen. matchesfashion.com<br />

5. Eine Frage des Stils Der Wasserflaschenhalter von Chloé hört auf den Namen »Fredy«, und bringt alles mit, um das Lieblingsgetränk sicher und stylisch um<br />

den Hals oder an der Schulter mitzunehmen farfetch.com 6. Edles Stück Die ideale Camping- oder Picknicktasche. Das Material – gewachste fleckenabweisende<br />

Baumwolle – macht die Kühltasche perfekt für feuchte Umgebungen. Deckel, seitliche Griffe und Schultergurt sind aus camelfarbenem Leder gefertigt. zarahome.com<br />

7. Retro-Look Kühltasche »Lauren‘s« im klassischen Streifen-Design mit Lederverzierungen von Business & Pleasure Co. amara.com<br />

Fotos: beigestellt<br />

110 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


DER LEXUS UX 250h<br />

LEXUS ELECTRIFIED<br />

Entdecke ein Gefühl, das vom ersten Moment an deine Sinne berührt: elektrisierend, dynamisch, aufregend<br />

ruhig. Entscheide dich für den Lexus UX 250h und fahre bis zu 50 % der Zeit rein elektrisch – ohne<br />

externes Aufladen. So fühlt sich die Zukunft an.<br />

> Mehr entdecken auf www.lexus.at/ux<br />

€ 8.300 *<br />

Bis zu<br />

Wechselprämie<br />

LEXUS WIEN NORD<br />

Keusch – Das Autohaus<br />

Lorenz-Müller-Gasse 7–11, 1200 Wien<br />

Tel: + 01 330 34 47-17, office@lexus-wien-nord.at<br />

www.keusch.com/lexusaktion<br />

* Die Wechselprämie setzt sich wie folgt zusammen: Eintauschprämie i. H. v. 2.700 € bei gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Gebrauchtwagens (außer Lexus) 1 sowie<br />

Aktionsprämie i. H. v. 5.638,<strong>05</strong> € (inkl. unverbindlicher Händlerbeteiligung), gültig für sofort verfügbare Lexus UX 250h Style Edition Neuwagen bei<br />

Kaufvertragsabschluss und Fahrzeugübernahme bis 30.09.<strong>2021</strong>. Angebote freibleibend u. solange der Vorrat reicht, nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.<br />

Gültig bei teilnehmenden Lexus Partnern inkl. Händlerbeteiligung. Gesamtsystemleistung 135 kW (184 PS), Normverbrauch kombiniert 4,3 l/100 km, CO 2<br />

-Emissionen<br />

kombiniert: 97 g/km. Abbildung ist ein Symbolfoto.<br />

1<br />

Das in Zahlung genommene Fahrzeug muss ein mindestens 4 Monate auf Sie oder ein Mitglied Ihres Haushalts zugelassener Gebrauchtwagen sein (außer Lexus).<br />

Änderungen, Satz- u. Druckfehler vorbehalten.


kulinarik / ACRYLGLÄSER<br />

Blue Symphony<br />

Der hübsche Store Objets Saint<br />

Tropez an der südfranzösischen<br />

Riviera ist auf Acryl-Produkte<br />

spezialisiert und bietet im Webshop<br />

eine große Auswahl an<br />

Farben und Designs.<br />

objets-saint-tropez.com<br />

STIMMUNGSMACHER<br />

FÜR POOL & GARTEN<br />

Rock it!<br />

Fruchtige Drinks<br />

aus poppigen<br />

Melonen-Bechern?<br />

We love!<br />

depot-online.at<br />

Bunte Acrylgläser gelten mittlerweile nicht mehr als billige Accessoires<br />

auf Gartenpartys. Ganz im Gegenteil – mit erfrischenden Designs bringen<br />

sie gute Laune und Sommerflair auf den Tisch. Plus: Sie zerbrechen nicht!<br />

Hoch mit Stiel<br />

Dank des speziellen<br />

Materials isoliert dieses<br />

Glas die Temperatur des<br />

Getränks – und liefert<br />

neben kühlen Drinks den<br />

Designfaktor gleich mit!<br />

connox.at<br />

Mon Cherie<br />

Fröhlicher Kirschenprint<br />

in Kombination mit zartem<br />

Himmelblau macht die<br />

Becher von GreenGate zu<br />

sommerlichen Eyecatchern.<br />

emilundpaula.de<br />

Roll the Dice<br />

Mario Luca Giusti ist bekannt<br />

für coole Acryldesigns – Glas<br />

»Lente« besticht mit wasserblauem<br />

Würfelmuster.<br />

artedona.com<br />

Pink Party<br />

Die Acrylgläser von Rice<br />

bekommen durch Goldrand<br />

und Reliefmuster einen<br />

edlen Touch.<br />

nordicnest.de<br />

Sommer unter Palmen<br />

Für alle, die schon auf<br />

Urlaub waren oder sich<br />

noch darauf freuen:<br />

Fröhliche Palmenprints<br />

holen den Strand nach<br />

Hause.<br />

westwing.de<br />

Fotos: beigestellt<br />

112 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


FLORALE TABLETTS / kulinarik<br />

TRAG’S DURCH DIE BLUME<br />

Pünktlich zum Sommer bereichern kunstvolle Tabletts mit floralen Motiven das<br />

Dekor – und servieren neben erfrischenden Drinks auch gleich die gute Laune mit.<br />

1.<br />

3.<br />

2.<br />

7.<br />

4.<br />

5.<br />

6.<br />

Fotos: beigestellt<br />

1. Hortensien-Hype Dass die großblütige Garten-Beauty nicht nur im Outdoorbeich eine gute Figur macht, beweist dieses Tablett im Design von Michael Angove.<br />

thetray.shop 2. Zarte Zeichnung Künstlerin Sofie Børsting vereint in ihren Entwürfen Fantasie und Natur – die handbemalten Stücke bestehen aus hochwertigem<br />

Birkenholz. aryhome.com 3. Abstrakt Marimekkos ikonischem Mohnblumen-Print von Designerin Marija Isola steht das Makeover in Hellblau und Weinrot besonders<br />

gut. etagere-regensburg.com 4. Blaumachen Tablett »Mon Amie« von Skandi-Label Rörstrand überzeugt mit maritimem Chic – Summer-Vibes sind vorprogrammiert!<br />

nordicnest.de 5. Exotisch Die Flora hat viele Gesichter – Steppenblüher und Pampasgras in den Farben des Sonnenuntergangs wirken besonders romantisch, der Goldrand<br />

verleiht einen edlen Touch. dar-leone.com 6. Two in One Selettis »Hybrid«-Kollektion vereint mit Tablett »Dorotea« gekonnt zwei florale Welten. trouva.com<br />

7. Monet-Style Wie weichgezeichnet wirken die korallenfarbenen Blütenzweige auf dem Tablett von Meraki Studio. merakistudiomadrid.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

113


kulinarik / COCKTAIL TO GO<br />

Zeitlos<br />

Aufwändig mundgeblasene<br />

Martinigläser mit kunstvollem<br />

Facettenschliff. Das 4er-Set<br />

»Bayonne« verzaubert mit<br />

nostalgischer Anmutung.<br />

loberon.at<br />

COCKTAIL HOUR<br />

FÜR GENIESSER<br />

Heiße Tage, coole Cocktails – ganz nach diesem Motto<br />

werden bei sommerlichen Partys & Co jetzt fröhlich-kühle<br />

Drinks kreiert. <strong>LIVING</strong> hat für Sie ein Best-of an edlen<br />

Tools, Rezepten und schicken Accessoires zusammengemixt!<br />

Von geschüttelt bis gerührt<br />

»The Essential Cocktail Book« – ein in schwarzes<br />

Leder gebundener unentbehrlicher Atlas der<br />

besten Cocktail-Rezepte mit vielen, vielen Tipps.<br />

graphicimage.com<br />

Edles Accessoire<br />

Der Cocktailshaker »Dante«<br />

aus der berühmten<br />

Silberschmiede Robbe &<br />

Berking verströmt uneingeschränkte<br />

Eleganz.<br />

shop.robbeberking.com<br />

One for all<br />

Wer sich in puncto Drinks<br />

breit gefächertes Knowhow<br />

von alkoholfreien<br />

Smoothies bis hin<br />

zu fruchtigem Likör<br />

aneignen möchte, ist mit<br />

diesem Buch gut beraten.<br />

amazon.de<br />

Fotos: Courtesy of Robbe Berking, Courtesy of Alessi, Courtesy of Tom Dixon, Courtesy of Fornasetti<br />

114 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Duftig<br />

Das Cocktail-Muster auf<br />

dieser Duftkerze von<br />

Fornasetti stammt aus den<br />

1950er-Jahren. Sie erfüllt die<br />

Luft mit dem Duft des<br />

Parfums »Otto«.<br />

fornasetti.com<br />

Gin-Lover‘s Favourite<br />

Für Fans des herben<br />

Wacholderschnapses: 400<br />

Rezepte zum Ausprobieren,<br />

Verkosten und Genießen.<br />

goodreads.com<br />

Unverwechselbar<br />

... sind nicht nur die<br />

charmanten Cocktail-<br />

Stäbchen von Joanna<br />

Buchanan, sondern dank ihnen<br />

auch die Gläser bei jeder Party!<br />

joannabuchanan.com<br />

Cool copper<br />

Dass Gläser in Kupferoptik sowohl<br />

für Moscow Mule als auch<br />

beim Servieren von<br />

Martinis eine tolle Figur<br />

machen, beweisen die schicken<br />

Cocktailgläser von Sambonet.<br />

klammerth.at<br />

Sweet Silver<br />

Alessis Designs punkten mit<br />

zeitlos-edler Aufmachung – so<br />

auch der formschöne Cocktailshaker<br />

im Design von Luigi<br />

Massoni und Carlo Mazzeri.<br />

eu.alessi.com<br />

Goldig<br />

Wiederverwendbarer<br />

Strohhalm<br />

aus Edelstahl –<br />

nachhaltig und<br />

stilsicher.<br />

depot-online.at<br />

Gehämmertes Glasfinish<br />

Perfekt proportionierte Yala Tumblers<br />

in tiefen Indigo-Farbtönen sorgen für<br />

Sommernachtsträume.<br />

nkuku.com<br />

Kristallklar<br />

Mundgeblasener Eiskübel<br />

mit Bleikristall für die<br />

besonderen Momente.<br />

amara.com<br />

Handgefertigt<br />

Die unvergessliche Art, Drinks<br />

zu servieren: Die »Plum Bar<br />

Kollektion« aus Glas, Edelstahl<br />

und Kupfer. tomdixon.net<br />

Tipps vom Profi<br />

Der international renommierte Bartender<br />

Cihan Anadologlu plaudert aus dem Cocktail-Kästchen:<br />

Basiswissen, Tricks und über<br />

200 Rezepte sind ab September in gebundener<br />

Form erhältlich.<br />

callwey.de<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

115


kulinarik / LOCATIONS<br />

»Tiroler fine<br />

Dining in höchster Vollendung,<br />

regional und gleichzeitig<br />

innovativ in jeder Kreation<br />

– eine Melange aus Tradition,<br />

Moderne und Alpinchic. Im MAX<br />

habe ich sogar schon ein ganz<br />

privates Konzert für den<br />

König und die Königin<br />

von Schweden<br />

gesungen!«<br />

»Norwegen is(s)t Fisch – und das leger nordische, kühle, moderne<br />

Ambiente des SOLSIDEN in der schicken neuen Hafen-Area von<br />

Oslo ist ein Must go and eat! Am Besten lässt man sich<br />

etwas zusammenstellen – an manchen Tagen gibt es einen<br />

speziellen Catch of the Day, der nicht auf der Karte steht.«<br />

Der Max, Seefeld, astoria-seefeld.com<br />

Solsiden Restaurant, Oslo, solsiden.no<br />

AUSWÄRTS ESSEN …<br />

Wo trifft neuestes Design auf gemütliches Ambiente, Kunst<br />

auf kulinarisches Konzept? Opernsänger Clemens Unterreiner<br />

verrät seine Lieblingslokale und was sie auszeichnet.<br />

Auditus, odor, sapor – Gehör, Geruch<br />

und Geschmack begleiten Starbariton<br />

Clemens Unterreiner überall hin,<br />

auch abseits der Opernbühnen. Seine<br />

weltweiten Gastspiele führten ihn nicht nur in<br />

zahlreiche Konzertsäle, sondern auch in kulinarisch<br />

aufregende Gefilde: »Mit der Zeit habe<br />

ich eine Leidenschaft entwickelt, die Küchen<br />

der jeweiligen Städte zu erforschen – ob traditionell<br />

und rustikal, minimalistisch, opulent<br />

oder modern. Diese grundverschiedenen kulinarischen<br />

Erfahrungen sind die Würze des<br />

Lebens!«, schwärmt Unterreiner. Auch zu seiner<br />

eigenen Berufung sieht er Parallelen: »Jedes<br />

Restaurant ist wie eine Opernrolle: mal wohlvertraut,<br />

mal herausfordernd, mal spannend,<br />

mal routiniert – aber immer voller Emotionen,<br />

Genuss, Energie und purer Leidenschaft!«<br />

Paco Meralgo, Barcelona, restaurantpacomeralgo.com<br />

116 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21<br />

»Um<br />

die Magie von<br />

frisch zubereiteten<br />

Tapas zu erleben, muss<br />

man hier unbedingt einen<br />

Platz an der Bar ergattern.<br />

Nirgendwo sonst in der<br />

Stadt gibt es eine so geniale<br />

Mischung aus Flair,<br />

Kulinarik und<br />

spanischen<br />

Weinen!«<br />

Clemens Unterreiner<br />

Der gebürtige Wiener<br />

sang bereits in jungen<br />

Jahren im Schulchor,<br />

während seines Studiums<br />

der Rechtswissenschaften<br />

bildete er seine<br />

Stimme weiter aus.<br />

Seit 20<strong>05</strong> ist der sympathische<br />

Bariton als<br />

Ensemblemitglied und<br />

Solist an der Wiener<br />

Staatsoper engagiert<br />

und brillierte bereits in<br />

knapp 900 Vorstellungen.<br />

unterreiner.at<br />

»Regionale Produkte treffen auf das junge<br />

motivierte Küchenteam von Gregor Vraćko.<br />

Unbedingt das Menü des Tages probieren!«<br />

Felix Kitchen&Bar, Budapest,<br />

felixbudapest.com<br />

Hiša Denk, Zgornja Kungota, hisadenk.si<br />

»Tolle<br />

Architektur,<br />

gemischt mit<br />

hervorragenden<br />

Produkten! Mit viel Know-how<br />

wird moderne Küche mit<br />

einheimischen Akzenten in<br />

Szene gesetzt.<br />

Hervorragende Cocktails<br />

und riesige<br />

Weinkarte.«<br />

Fotos: Jan Hanser, C.U Management, Courtesy of Felix Kitchen & Bar Budapest, beigestellt


küchen-klassiker<br />

BROT-<br />

SCHNEIDE-<br />

MASCHINE<br />

Fotos: Ritterwerk GmbH, Giovanni Lo Curto/Courtesy of Museum Lichtenberg, Courtesy of Graef, Courtesy of Jörg Krug<br />

Wenn ich an meine<br />

Kindheit zurückdenke,<br />

erinnere ich<br />

mich vor allem an<br />

große Familien – bei der Oma war<br />

es Normalität, abends noch Stullen<br />

für mehr als zehn Personen<br />

zuzubereiten. Da war die Schneidemaschine<br />

ein Arbeitsmittel –<br />

daher oft auch als Brotschneider<br />

bekannt,« erzählt Jörg Krug, der<br />

heute für die Produktentwicklung<br />

der Firma GRAEF verantwortlich<br />

zeichnet. Fast hundert Jahre ist es<br />

her, dass die Brotschneidemaschine<br />

Einzug in unsere Küchen hielt<br />

– damals noch mit handbetriebener<br />

Kurbel und Holzbrett. Heute<br />

ist sie freilich nicht mehr nur in<br />

der Lage, Brot zu schneiden: »Die<br />

konstante Messerumdrehung moderner<br />

Maschinen sorgt für ein<br />

exaktes Schneideergebnis, speziell<br />

auch beim Schneiden von anspruchsvolleren<br />

Lebensmitteln –<br />

auch für die Küche von Vegetariern,<br />

Veganern oder Flexitariern<br />

bieten Allesschneider kreative Lösungen.«<br />

Ein breites Anwendungsspektrum<br />

und optimierte<br />

Funktionsweise stehen also im Fokus.<br />

Worauf legt Krug beim Design<br />

den größten Wert? »Wichtig<br />

für GRAEF war und ist immer die<br />

optimale Zweckerfüllung – die reine,<br />

›ehrliche‹ Funktion ohne überflüssige<br />

Gimmicks – sowie die<br />

Handhabung,« erklärt Krug, allerdings:<br />

»Nach Fertigstellung der<br />

Funktion werden Körper modelliert,<br />

die unter Berücksichtigung<br />

von Optik und Haptik weiterentwickelt<br />

werden.« Zudem spielt<br />

heute auch der Nachhaltigkeitsaspekt<br />

eine große Rolle: »Das Kaufen<br />

von Stückware, die man zu<br />

Hause aufschneidet, reduziert den<br />

Einkaufspreis und ermöglicht<br />

durch die längere Haltbarkeit<br />

Food Waste und Verpackungsmüll<br />

zu verringern.«<br />

JÖRG KRUG<br />

Der gebürtige Deutsche absolvierte<br />

eine klassische Ausbildung zum Technischen<br />

Zeichner. Nach dem Studium<br />

der Maschinentechnik an der Fachschule<br />

für Technik in Dillenburg begann<br />

seine Karriere als Produktentwickler.<br />

Vor seiner Tätigkeit bei GRAEF arbeitete<br />

Krug für Firmen wie Hailo oder die<br />

Leica Camera AG und leitete die Entwicklung<br />

bei Severin.<br />

graef.de<br />

»Im Laufe der Jahrzehnte<br />

hat sich die<br />

Gesellschaft, die Esskultur<br />

verändert – mit<br />

ihr auch der Einsatzbereich<br />

der Schneidemaschine,<br />

die sich<br />

heute zum Allesschneider<br />

entwickelt<br />

hat.« JÖRG KRUG Produktentwickler<br />

1908<br />

1940<br />

1970<br />

heute<br />

1908<br />

Der deutsche Konstrukteur<br />

Willy Abel erfand einige der<br />

heute bekannten Haushaltsgeräte<br />

– so entwarf er<br />

auch die erste Brotschneidemaschine,<br />

für deren<br />

Herstellung er 1912 die<br />

Harras-Werke gründete.<br />

1932<br />

Zwei Jahrzehnte später<br />

erlangte der bereits<br />

maschinell produzierte<br />

Entwurf des Ritterwerks<br />

internationale Beliebtheit,<br />

das die per Handkurbel<br />

betriebene Brotschneidemaschine<br />

»B50« auf den<br />

Markt brachte.<br />

1970<br />

In den späten 60er-Jahren<br />

entstanden die ersten<br />

elektrischen Brotschneidemaschinen,<br />

die in den 70ern<br />

zu echten Kultobjekten<br />

avancierten: Die Geräte in<br />

farbenfroher Aufmachung<br />

waren in vielen Haushalten<br />

zu finden.<br />

Heute<br />

Moderne Allesschneider<br />

im futuristischen Design<br />

wie der neue SKS 700<br />

von Graef sind mit Spezialfunktionen<br />

wie LED Safety<br />

Control, beleuchteten<br />

Einstellskalen und der<br />

Fähigkeit, Lebensmittel<br />

hauchzart zu schneiden,<br />

ausgestattet.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

117


WBV<br />

ÜBERFLIEGER<br />

the one home above setzt im Marktsegment der frei finanzierten Wohnungen neue Maßstäbe:<br />

atemberaubende Ausblicke über Wien, Swimmingpool am Sonnendeck, fußläufige<br />

Nahversorgung sowie ein vielfältiges Freizeitangebot.<br />

ADVERTORIAL<br />

the one befindet sich im neuen Quartier<br />

The Marks, das auf einem Areal im<br />

3. Wiener Gemeindebezirk von den<br />

Bauträgern Neues Leben und WBV-GPA<br />

in Kooperation bis 2023 errichtet wird. Überaus<br />

günstig gelegen zwischen der Wiener<br />

Innenstadt und dem Flughafen Wien, punktet<br />

the one mit seiner optimalen Verkehrslage und<br />

hervorragender öffentlicher Anbindung. Der<br />

Wiener Prater mit seinen vielfältigen Sportanlagen<br />

und weitläufigen Grünflächen ist zu<br />

Fuß bequem zu erreichen. Weiters locken eine<br />

Reihe kreativer Anbieter mit einem abwechslungsreichen<br />

Kultur- und Unterhaltungsprogramm.<br />

Eine Vielzahl an Geschäften in der<br />

geplanten Sockelzone sowie das Einkaufszentrum<br />

Gasometer City sorgen für ausreichend<br />

Einkaufsmöglichkeiten.<br />

In Bezug auf Freizeitqualität überzeugt<br />

the one nicht nur durch seine besondere Lage,<br />

sondern auch durch seine exklusive Innenausstattung.<br />

Als einziger Wohnturm im Quartier<br />

verfügt the one über ein eigenes Schwimmbecken<br />

samt Sonnendeck und Spa-Bereich.<br />

Eine quartierseigene 400 m lange Laufstrecke,<br />

ein privates Fitnessstudio, Kinderspiel- und<br />

Gemeinschaftsräume und vor allem die mit<br />

2.000 Fahrradplätzen größte Bike-Garage<br />

Wiens setzen im Bereich der Freizeitgestaltung<br />

neue Maßstäbe.<br />

Auf 128 Höhenmetern bietet the one all<br />

das, was für einen urbanen Lebensentwurf in<br />

einem kosmopolitischen Setting benötigt wird.<br />

Dieses außergewöhnliche Wohngefühl lässt<br />

sich in vier verschiedenen Wohnungsausstattungen<br />

verwirklichen, welche keine weiteren<br />

Wünsche offenlassen. Wohnungsgrößen von<br />

2 bis 5 Zimmern (40 bis 100 m²) stehen zum<br />

Direktverkauf provisionsfrei zur Verfügung.<br />

Die Verpflichtungen des Alltages und die<br />

Hektik der Stadt verschwinden im Inneren des<br />

38 Etagen hohen Wohnhauses the one und<br />

sorgen für ein neues, inspirierendes Lebensgefühl.<br />

Das Kulturquartier St. Marx bildet dabei<br />

den idealen Nährboden für Kreativität und<br />

individuelle Entfaltung. Ob ein Abend im<br />

Theater, eine Länge im hauseigenen Pool oder<br />

ein ausgiebiger Spaziergang in den Praterauen,<br />

im the one wird das Besondere im Leben zum<br />

Alltäglichen. the one bietet gemütliche Freiräume.<br />

Jede Eigentumswohnung verfügt über<br />

einen eigenen privaten Außenraum. Im Inneren<br />

schafft ein intelligentes Konstruktionssystem<br />

leistbare Großzügigkeit für unterschiedliche<br />

Wohnformen. Der Bezug der Eigentumswohnungen<br />

ist für 2023 geplant.<br />

Auf der Website werden Vormerkungen<br />

entgegengenommen.<br />

INFO<br />

Weitere Informationen unter:<br />

the-one.at<br />

FOTOS: BEIGESTELLT<br />

118 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


<strong>LIVING</strong><br />

KÜCHEN-SPEZIAL<br />

126<br />

120<br />

128<br />

SOMMER-KÜCHEN<br />

Outdoor-Küchen boomen und machen<br />

Terrasse und Garten zur kulinarischen<br />

Kommunikationszone. (S. 120)<br />

IN UNSERER KÜCHE<br />

TREIBEN WIR ES BUNT<br />

Was passionierte Hobby-Chefs<br />

an angesagten Tools und Geräten<br />

unbedingt brauchen. (S. 126)<br />

RISE OF THE GRILL-AGE<br />

Griller sind mittlerweile High-Tech-<br />

Prestige-Objekte. <strong>LIVING</strong> hat sich<br />

umgesehen. (S. 128)<br />

MUT ZUR WEISSGLUT<br />

Jetzt wird gegrillt, dass die Kohlen<br />

glühen. Die richtigen Accessoires für<br />

die anstehende Grill-Einladung. (S. 134)<br />

134<br />

Fotos: beigestellt


küchen-spezial / OUTDOOR-KÜCHEN<br />

Outdoor-Küchen boomen. Wohl auch deshalb, weil beim Kochen im Freien Terrassen und<br />

Garten zur kulinarischen Kommunikationszone werden. <strong>LIVING</strong> hat sich einige dieser Design-<br />

Objekte genauer angesehen und mit zwei ausgewiesenen Experten über den Trend gesprochen.<br />

TEXT MANFRED GRAM<br />

OCQ<br />

Designer Michael Schmidt setzt bei der »bbqube« von OCQ<br />

auf archaisches Design. Der Küchenblock aus Naturstein,<br />

Keramik und Massivholz hinterlässt dennoch einen bleibenden<br />

Eindruck – nicht zuletzt, da er Gestaltungsprinzipien des<br />

japanischen »Wabi-Sabi« folgt. o-c-q.com<br />

Foto: Courtesy of OCQ<br />

120<br />

falstaff<br />

<strong>LIVING</strong><br />

5 / 21


5 / 21 <strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

121


küchen-spezial / OUTDOOR-KÜCHEN<br />

Manchmal tut es gut, wenn man<br />

nicht um den heißen Brei herumreden<br />

muss. »Ja, es gibt so etwas<br />

wie einen Corona-Boost«, erklärt<br />

der Salzburger Gartengestalter und Outdoor-<br />

Experte Florian Schrems, wenn man ihn darauf<br />

anspricht, wie sich seine Branche in den<br />

letzten eineinhalb Jahren so entwickelt hat.<br />

Verwunderlich ist es kaum. »Wenn man nicht<br />

auf Urlaub fahren kann, investiert man eben<br />

ins eigene Heim«, analysiert Schrems und<br />

muss auf der Zeitachse doch auch ein wenig<br />

relativieren: »Dass die Gestaltung von Außenbereichen<br />

zur Cashcow wird, hat sich schon<br />

vor Corona abgezeichnet. Die Investitionen in<br />

Garten und Terrasse sind in den letzten Jahren<br />

immer mehr geworden.«<br />

Und hier ortet Schrems einen sich sehr<br />

deutlich abzeichnenden Trend zu Outdoor-<br />

Küchen. Etwas, was aus den USA und Australien<br />

nach Europa geschwappt ist, denn dort<br />

gehört Kochen im Freien zum Lifestyle. Alles<br />

was man drinnen hat, will man jetzt also auch<br />

WWOO<br />

Kooperationen sind sinnvoll und bereiten auch Freude. Wie die<br />

Outdoor-Küchen von WWOO. Sie werden in den Niederlanden<br />

gestaltet und in Deutschland produziert. Der Clou: Die Küchen<br />

sind aus Beton (betongrau od. anthrazit), besonders robust,<br />

versprühen einen rustikalen Charme und setzen auf eine<br />

Patina-Offensive. wwoo.de<br />

hierzulande draußen verfügbar haben. Man<br />

geht, wenn man so will, vor der Tür All-in.<br />

Das sieht übrigens auch Designer Martin<br />

Steininger so: »Der Markt für Outdoorküchen<br />

boomt, das merken auch wir in unseren Absatzzahlen,<br />

speziell im laufenden Jahr. Grillen<br />

kennt man ja, aber immer mehr Menschen<br />

gehen nun noch einen Schritt weiter. Die Outdoor-Küche<br />

ist auch zu so etwas wie einem<br />

neuen Statussymbol und Lebensgefühl für<br />

Garten- bzw. Terrassenbesitzer avanciert.«<br />

OPEN-AIR-SAISON<br />

Die Ansprüche an das Kochen im Freien<br />

wachsen also. Im Vorfeld sollte man dabei<br />

aber eine wichtige Frage klären, wie Florian<br />

Schrems meint: »Will ich einen Grillplatz,<br />

oder will ich einen Treffpunkt für Familie,<br />

Freunde und Gäste?«<br />

Wir beantworten jetzt diese Frage jetzt<br />

einmal mit: Treffpunkt. Daraus folgt, dass,<br />

wo früher ein simpler Kugelgrill seine guten<br />

Dienste tat, heute etwas Ausgeklügelteres<br />

stehen sollte. Smoker, Hochleistungswoks,<br />

Pizzaofen, Dampfgarer, Fritteuse, Induktionsplatten,<br />

aber auch Teppanyaki-Kochfelder,<br />

Waschbecken, Kühlschränke und Geschirrspüler<br />

drängen nach draußen. Dementsprechend<br />

variieren auch die Investitionskosten.<br />

»Prinzipiell gilt: Eine gute Outdoor-Küche<br />

kostet so viel wie eine gute Indoor-Küche«,<br />

fasst Florian Schrems die Preisfrage knackig<br />

zusammen.<br />

Trotzdem: Braucht man das alles überhaupt,<br />

oder ist es vielleicht nicht doch eine<br />

Spur zu übertrieben, einen ganzen Küchenhausrat<br />

auf der Terrasse zu planen? »Es muss<br />

ja nicht gleich eine komplette Outdoor-Küche<br />

sein«, meint Designer Martin Steininger,<br />

Fotos: Courtesy of WWOO, Courtesy of Steininger, Courtesy of Caneline<br />

122 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


der für den Entwurf seiner Freiluft küche<br />

»Rock Air«, die aus mehren Modulen besteht,<br />

mit dem German Design Award ausgezeichnet<br />

wurde. »Mit einzelnen Modulen lässt sich<br />

auch komfortabel kochen, und man spart sich<br />

die Wege zwischen Küche und Terrasse bzw.<br />

Garten. Der Vorteil des modularen Aufbaus:<br />

Man kann bei Bedarf die Küche jederzeit<br />

upgraden.«<br />

Vor allem sollte man beim Material genauer<br />

hinschauen, denn – wenig überraschend – die<br />

Küchenblöcke und Küchenzeilen müssen für<br />

draußen robust und witterungsbeständig sein,<br />

Hitze, Frost und Wasser aushalten können<br />

und – auch nicht unwichtig – UV-beständig<br />

sein. »Bei den Materialien dominieren pulverbeschichtetes<br />

Aluminium und ein Mix aus ><br />

CANELINE<br />

Als gelungen kann man die »Drop«-Serie von Caneline<br />

bezeichnen. Das Outdoor-Küchenkonzept der Kollektion<br />

verbindet belastungsfähige Konstruktionen mit einem<br />

elegantem Finish. Unaufdringlich bringt man so geselliges<br />

Küchenflair nach draußen. cane-line.de<br />

STEININGER<br />

Steiningers »Rock Air« ist mittlerweile so etwas wie ein Klassiker<br />

unter den Outdoor-Küchen. Die einzelnen Elemente (Lavagrill,<br />

Spüle, Kühl- u. Gefrierelement, Feuerstelle, Stauraum) können<br />

nach Herzenslust kombiniert werden. Clever: Die Abdeckungen<br />

der einzelnen Blöcke lassen sich nach hinten schieben, so entsteht<br />

eine Bar. steiningerdesigners.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

123


küchen-spezial / OUTDOOR-KÜCHEN<br />

JOKODOMUS<br />

Die »Ono«-Linie von Jokodomus überzeugt mit einer perfekten<br />

Kombination aus Edelstahlästhetik und filigraner Formensprache.<br />

Nichtsdestoweniger sind die Module, die auf Rollen<br />

mit Bremse daherkommen und in der Höhe verstellbar sind,<br />

sehr flexibel einsetzbar und entweder zur Zeile oder zum Block<br />

kombinierbar. Nicht schlecht. jokodomus.com<br />

CUBIC<br />

Die durchaus als legendär zu bezeichnende »C1« von Cubic überzeugt<br />

durch ihre Flexibilität und ihren harmonischen Gesamtauftritt. Sie ist<br />

als Wandzeile, freistehende Kochinsel und als Küchenblock planbar,<br />

und neben Must-haves wie Spüle, Herd, Grill und Stauraum investierte<br />

man viel Hirnschmalz in ein cleveres Abfallsystem.<br />

cubicoutdoorliving.com, schrems.co.at<br />

><br />

Edelstahl und Teak«, klärt Martin<br />

Steininger auf. Selbst verwendet er für<br />

seine Küchenblöcke übrigens besonders<br />

strapazierfähigen, pulverbeschichteten<br />

Edelstahl.<br />

Überhaupt empfiehlt sich Edelstahl<br />

auch für Küchengeräte, Spülbecken und<br />

Armaturen, da das Material sehr widerstandsfähig<br />

ist. Regelmäßig mit Pflegeöl<br />

sollte man es dennoch behandeln, damit<br />

man möglichst lange etwas von seiner<br />

Küche hat. Wie Martin Steininger sagt:<br />

»Der wichtigste Grund, sich für Outdoor-<br />

Küchen zu entscheiden, ist das Zusammensein<br />

mit Freunden. Draußen wird Kochen<br />

zum gemeinsamen Erlebnis, auch weil<br />

niemand allein in der Küche steht, um<br />

das Essen vorzubereiten.« <<br />

Fotos: Courtesy of Jokodomus, www.cubicoutdoorliving.com<br />

124 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


küchen-spezial / KÜCHENGADGETS<br />

Zeitreise<br />

Der praktische und dekorative<br />

Kühlschrank »RETRO FRIDGE<br />

83.5.« zaubert eine<br />

Vintage-Note in die Küche.<br />

ikohs.com<br />

Skandi-Chic<br />

Bei der Kollektion »Rig-Tig by<br />

Stelton« stehen Funktion und<br />

Design im Einklang. Rig-Tig<br />

heißt auf Dänisch übrigens:<br />

»genau richtig«.<br />

rig-tig.com<br />

IN UNSERER KÜCHE<br />

TREIBEN WIR ES BUNT<br />

Sie erobern die Küche in vielseitiger Farbenpracht, besitzen Design-<br />

Faktor und machen das Kochen zum Vergnügen. Was passionierte<br />

Hobby-Chefs an angesagten Tools und Geräten brauchen und welche<br />

Köstlichkeiten damit realisiert werden, zeigt unsere Recherche.<br />

Sweet Dreams<br />

Waffelmaker für<br />

herrliche Brüssler<br />

Waffeln in<br />

Herzchen-Form.<br />

bestron.com<br />

Eismaschine<br />

Lust auf eine kühle<br />

Erfrischung? Die<br />

Softeismaschine ist der<br />

Star in jeder Familie.<br />

gelmatic.com<br />

Fotos: beigestellt<br />

126 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Astronaut<br />

Zitruspresse aus<br />

Edelstahl im<br />

50’s Retro-Style.<br />

smeg.de<br />

Farbenpracht<br />

Zeitlose, vielseitige Küchenmaschine<br />

mit kippbarem<br />

Motorkopf. Dazu gibt es<br />

zusätzliches Zubehör für<br />

Experimentierfreudige.<br />

kitchenaid.at<br />

Pfeifton<br />

Der klassische Wasserkessel<br />

»Tradition« pfeift, wenn<br />

das Wasser kocht –<br />

wie zu Omas Zeiten.<br />

lecreuset.at<br />

Bemerkenswert<br />

Schnell zubereiteter,<br />

kraftvoller und<br />

köstlicher<br />

Espresso mit<br />

EasyBrewing<br />

Technology.<br />

klarstein.at<br />

Viva Italia<br />

Mit dem gelben<br />

Edelstahl-Nudelbereiter<br />

gelingt<br />

köstliche hausgemachte<br />

Pasta im<br />

Handumdrehen.<br />

trouva.com<br />

Mit Muskelkraft<br />

Die handbetriebene<br />

Brotschneidemaschine<br />

»Vintage« arbeitet schnell<br />

und präzise, ohne Strom<br />

zu verbrauchen.<br />

zassenhaus.com<br />

Falten schlagen<br />

Der »Plissé Mixer« von Alessi<br />

entführt optisch in die 50-er-<br />

Jahre. In vielen Farben<br />

erhältlich. eu.alessi.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

127


küchen-spezial / GRILLER<br />

RISE OF THE<br />

GRILL-AGE<br />

Es ist ein unumstößliches Gesetz: Im Sommer wird gegrillt.<br />

Ob mit Kohle, Holz, Pellets, Gas oder Strom ist Geschmackssache.<br />

Aber klar ist: Die Griller sind mittlerweile High-Tech-<br />

Prestige-Objekte. <strong>LIVING</strong> hat sich umgesehen. TEXT MANFRED GRAM<br />

D<br />

em Thema Grillen kann man sich auf<br />

verschiedenen Wegen nähern. Anthropologisch<br />

zum Beispiel und daran<br />

erinnern, dass man vor ein paar Jahren<br />

in einer südafrikanischen Höhle die Überreste<br />

einer Feuerstelle entdeckte, die gut eine<br />

Million Jahre alt ist. Warum das wichtig ist?<br />

Als der Mensch lernte das Feuer zu beherrschen<br />

und seine Nahrung nicht mehr roh<br />

verspeiste, wurde das Essen leichter verdaulich.<br />

Der Körper nutzte die neu gewonnene Energie,<br />

um die Evolution des Gehirns voranzutreiben.<br />

Wenn man so will, ist also Grillen die Wiege<br />

der Zivilisation.<br />

Was die Zivilisation betrifft, hat sich in der<br />

letzten Million Jahre jedenfalls einiges getan<br />

und mitunter ist auch Hirnschmalz in die Entwicklung<br />

und Erfindung neuer Zubereitungsmöglichkeiten<br />

für Essen abseits von Feuer<br />

eingeflossen. Nur so viel: Gas und Strom sind<br />

großartige Alternativen zu Holz und Kohle<br />

geworden. Und natürlich wurden auch die<br />

Griller immer besser. Auf technisch-innovativer<br />

Seite ebenso wie beim Designanspruch.<br />

Griller in der Oberliga sind heute nicht selten<br />

zu kleinen, kompakten Outdoor-Küchen avanciert<br />

und mittlerweile auch Prestigeobjekte im<br />

Garten oder auf der Terrasse. ><br />

Foto: Courtesy of Röshults<br />

128 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Heißer Ofen<br />

Der »BBQ Wood Oven« von<br />

Röshults steht gut für sich<br />

alleine, bildet aber oft den<br />

Ausgangspunkt für eine<br />

Outdoorküche.<br />

roshults.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

129


küchen-spezial / GRILLER<br />

DAS AUGE GRILLT MIT<br />

Ein gutes Beispiel für diese Entwicklung sind<br />

die Produkte, die das schwedische Unternehmen<br />

Röshults, das erst 2007 gegründet wurde,<br />

herstellt. Die Griller des Outdoor-Spezialisten<br />

wirken durch ihre reduzierte Formensprache<br />

schon beinahe erhaben. Sie können für sich<br />

alleine stehen, bilden aber nicht selten den Ausgangspunkt,<br />

um rundherum eine feine, unaufdringliche<br />

Outdoor-Küche zu modulieren.<br />

Eine Art Grillflaggschiff der Skandinavier ist<br />

dabei der »BBQ Wood Oven« (Seite 136). Verantwortlich<br />

für das gelungene Design ist das<br />

preisgekrönte Design-Duo Johan Ridderstråle<br />

und Mats Broberg, die für Röshults regelmäßig<br />

kreativ tätig werden. »Prinzipiell ist ein Holzofen<br />

eine simple Angelegenheit. Holzscheite<br />

beheizen eine isolierte Kammer mit einer<br />

Kochplatte. Aber technisch steht man vor Herausforderungen<br />

wie Rauch-Zirkulation oder<br />

Hitzeentwicklung innerhalb des Ofens«, erzählt<br />

Johan Ridderstråle und ergänzt: »Wir versuchten<br />

zudem, die simple Eleganz eines Holzofens<br />

auch optisch umzusetzen und dabei aber einzigartig<br />

und wiedererkennbar zu bleiben.«<br />

Diese Übung ist gelungen. Aber nicht nur<br />

Designer sind gefragte Menschen, wenn es<br />

Grillinsel<br />

Auch das sieht man oft. Rund<br />

um den Hightech-Griller<br />

entsteht eine kleine Kochinsel.<br />

Best-Practice-Beispiele von:<br />

fire-magic.co.uk<br />

Fotos: Theodossios Theodoridis, www.outdoorkuechen.ch, Weber-Stephen Österreich, beigestellt<br />

Feuer frei<br />

Rösten, räuchern, backen.<br />

Und das alles mit Holz.<br />

Der »Dome« ist formvollendete<br />

Grill-Effektivität.<br />

eu.gozney.com<br />

Kompakt<br />

Starkoch Heston Blumenthal hat<br />

den »4K« mitentwickelt.<br />

Der Holzkohlegrill steht einem<br />

High-Tech-Herd um nichts nach.<br />

everdurebyheston.de<br />

darum geht, einen perfekten Griller zu konstruieren.<br />

Der britische Starkoch Heston Blumenthal<br />

entwickelte gemeinsam mit dem<br />

australischen Hersteller Everdure eine ganze<br />

Serie an Gas- und Holzkohlegrills. Herzstück<br />

ist dabei der Holzkohlegrill »4K«. Eine High-<br />

Tech-Feuerstelle, wenn man so will. Gesteuert<br />

wird er über ein Touchpad aus Glas, wahlweise<br />

aber auch via App, Luftauslässe sind präzise<br />

steuerbar, und ein Backofen ist ebenso integriert<br />

wie Thermometer und Beleuchtung für<br />

die kleine Nachtgrillerei. Befeuert wird die<br />

Kohle über das sogenannte »Fast Flame<br />

Ignition«-System. Natürlich per Knopfdruck.<br />

Innerhalb von zehn Minuten wird der Griller<br />

auf Betriebstemperatur gebracht. »In über 20<br />

Jahren habe ich gelernt das Beste aus Zutaten<br />

rauszuholen. Einige meiner Lieblingstechniken<br />

sind in den Griller eingeflossen. Man<br />

könnte sagen, ich habe so etwas wie eine<br />

130 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Darth Weber<br />

Geht’s um Grillen mit Strom,<br />

gibt Webers »Pulse«-Serie<br />

die Taktung vor.<br />

weber.com<br />

Kompakter Style<br />

Der Hochleistungs-Gasgrill »Block D«<br />

treibt die Temperatur auf bis zu 900 Grad<br />

hoch. Gibt’s in verschiedenen Farben.<br />

flammkraft.com<br />

Mobil<br />

Der »Timberline 1300«<br />

heizt mit Pellets und ist<br />

mehr mobile Outdoorküche<br />

denn schnöder Griller.<br />

traegergrills.com<br />

3-Michelin-Sterne-BBQ-Reihe kreiert«, erklärt<br />

Blumenthal nicht ganz unbescheiden.<br />

HIGHTECH UNTER DER HAUBE.<br />

Wobei man schon sagen muss, dass die Konkurrenz<br />

auch nicht gerade untätig herumsitzt.<br />

Luxus-Hersteller Traeger geht etwa mit dem<br />

»Timberline 1300« an den Start, der mehr mobile<br />

Klein-Küche als Griller ist. Pellets sorgen<br />

für Hitze und Geschmack, gesteuert wird –<br />

wenn man will – alles übers Handy und Platz ist<br />

unter der Grillhaube auch noch.<br />

Und auch Branchen- und Grilltrend-Vorreiter<br />

Weber steckt Jahr für Jahr sehr erfolgreich<br />

viel Zeit und Energie in die Verbesserung<br />

seines Portfolios. Vor fast 70 Jahren hat Weber<br />

den Kugelgrill erfunden und damit eine Ikone,<br />

eigentlich einen Archetyp, geschaffen. Ähnliches<br />

ist dem US-Unternehmen auch mit der<br />

Elektrogrill-Serie »Pulse« gelungen. Spitze<br />

Zungen behaupten zwar, dass beim Design<br />

der Helm von Darth Vader Pate stand, trotzdem<br />

gelten die E-Griller aber als Maßstab<br />

auf diesem Sektor.<br />

Es wäre interessant zu wissen, zu welchem<br />

Schluss Archäologen kommen werden, wenn<br />

sie dereinst in einer Million Jahren die Reste<br />

unserer heutigen Feuerstellen ausgraben.<br />

<<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

131


küchen-spezial / TISCHGRILLER<br />

Kohlengrill<br />

Den gelungenen Grillabend<br />

kann man mit dem<br />

extravaganten<br />

»OFYR Tabl‘O« veranstalten.<br />

ofyr.at<br />

Leicht & mobil<br />

Erhältlich in vier Farbtönen, ermöglicht<br />

der stilvolle »CUBE« ein schmackhaftes<br />

Kohlegrillen. everdurebyheston.de<br />

MINI-GRILLER FÜR DEN<br />

PERFEKTEN AUFTRITT<br />

Da wird der Balkon zur Grillstation. Egal, ob elektrisch oder mit Kohle: Tischgriller<br />

mit Design-Anspruch sind die Stars an lauschigen Sommerabenden.<br />

Auffällig schön<br />

Der Morsø »Forno Gas<br />

Piccolo« ist ein praktischer<br />

Gasgrill, der durch sein<br />

stilvolles Design auch ein<br />

Blickfang ist.<br />

morsoe.com<br />

Familiengrill<br />

Stabil und langlebig. Der<br />

Weber »Q 2400« kommt<br />

mit porzellanemailliertem<br />

Guss-Grillrost und<br />

dem Gehäuse aus Aluguss.<br />

Maximaler Grillspaß<br />

garantiert.<br />

weber.com<br />

Pozellan-Topf<br />

Der etwas andere Grill.<br />

Aus ofenfestem Porzellan<br />

gefertigt, ist er dank des<br />

praktischen Henkels leicht<br />

zu transportieren.<br />

evasolo.com<br />

Gesundheitsapostel<br />

Der WMF »LONO Tischgrill«<br />

aus Cromargan ist für<br />

Fisch- und Gemüseliebhaber<br />

ein absolutes Must-have.<br />

wmf.com<br />

Platzsparend<br />

Ein bisscher erinnert »Flötz«<br />

an eine Werkzeugkiste – ist<br />

aber ein schön gestalteter,<br />

kleiner Grill aus robustem<br />

Aluminiumguss.<br />

manufactum.at<br />

Fotos: OFYR, Weber-Stephen Österreich, Courtesy of Manufactum, Courtesy of WMF<br />

132 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


PARKETTBÖDEN<br />

SIE WERDEN DRAUF STEHEN<br />

EXKLUSIV BEI RUDDA<br />

Erlebnis-Schauräume<br />

Zentrale<br />

3860 Heidenreichstein<br />

Mühlgasse 1-3<br />

www.rudda.at<br />

TÜREN PARKETT WANDVERKLEIDUNGEN STUFEN<br />

1210 Wien-Donaufeld<br />

Angyalföldstraße 101<br />

4614 Marchtrenk bei Wels<br />

Viktoria-Weinzierl-Straße 7


küchen-spezial / GRILL-ACCESSOIRES<br />

1.<br />

2.<br />

MUT ZUR WEISSGLUT<br />

Richtig! Jetzt wird gegrillt, dass die Kohlen glühen. <strong>LIVING</strong> hat sich<br />

umgesehen und die richtigen Accessoires für die anstehende Grill-<br />

Einladung zusammengetragen. Von kulinarischen Köstlichkeiten bis<br />

zu grillfesten Tools, die am vielseitigen Set nicht fehlen dürfen.<br />

5.<br />

3.<br />

4.<br />

Fotos: Courtesy of Weber-Stephen Österreich<br />

134 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


6.<br />

8.<br />

7.<br />

11.<br />

10.<br />

9.<br />

13.<br />

12.<br />

1. Saucen-Sensation Feine Dips und Saucen intensivieren das Grill-Erlebnis – das BBQ-Relish von Wilkin & Sons passt ausgezeichnet zu Fleisch und Salaten. greatbritishfood.de<br />

2. Heißer Hingucker Ein professionelles Gerät bietet die unverzichtbare Basis für Grill-Sessions – hochwertige Modelle mit Design-Anspruch gibts bei weber.com 3. Tierisch<br />

gut Der originelle King-Kong-Maiskolbenhalter ist nicht nur ein Eyecatcher, sondern verhilft auch zu perfekt gegrilltem Gemüse! donkey-products.com 4. Salty Einen besonderen<br />

Twist erhalten Fleisch, Fisch & Co durch das Grillen auf Himalaya-Salzblöcken, die mit dem zugehörigen Induktionstablett erhitzt werden. ankorstore.com 5. Luxuriöses Leder<br />

Die BBQ-Schürze von Röshults wird aus feinstem Rindsleder gefertigt – das edle Stück verleiht dem ultimativen Grillmeister-Outfit den letzten Schliff. ambientedirect.com<br />

6. Marinaden-Maniac Ein guter Balsamico verfeinert nicht nur die Marinade für Beilagensalate, sondern schmeckt auch als i-Tüpfelchen auf Fleischgerichten und Desserts toll.<br />

Gibts bei hannibals.at 7. Lässige Spießer Ob Souvlaki oder Steckerlfisch, die schicken Grillspieße mit tierischem Messingbesatz von Manufactum sind wahre Allrounder!<br />

manufactum.at 8. Gut geschützt Verbrennungen gilt es beim Grillfest zu vermeiden – die festen Handschuhe aus robustem Leder von Dutchdeluxes schützen vor heißen<br />

Kohlen. interismo.at 9. Scharfe Schneide Keinesfalls fehlen darf das richtige Werkzeug! Laguioles Tranchierset aus Olivenholz sorgt dank scharfem Schliff für ein tolles<br />

Schneideergebnis bei der Fleischzubereitung. raumconceptstore.com 10. Mach mal sauber! Die Grillreinigung soll nicht vernachlässigt werden. Für einen sauberen Grill<br />

sorgt diese Bürste aus festen Naturborsten, hartnäckige Reste entfernt die integrierte Edelstahl-Klinge. bloomling.at 11. Die Basics Ob Räucherkunde, Craft-Beer-Guide<br />

oder Tipps vom Profi: Der neu erschienene Wälzer »Alles über gutes Grillen« lehrt das Handwerk von der Pike auf! thalia.at 12. Erfrischende Ergänzung Es muss nicht<br />

immer gewöhnlicher Grillsenf sein: Die Senfsauce mit Honig und Dille von Kate&Kon ist eine abwechslungsreiche Alternative. kateandkon.com 13. Holz vor der Hütte<br />

Muubs’ Schneidebrett aus geräuchertem Eschenholz überzeugt mit eleganter Optik – praktisch: Die zarten Rillen lassen Flüssigkeiten optimal abtropfen. thefjordhouse.com<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

135


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<strong>LIVING</strong><br />

RESIDENCES<br />

138<br />

176<br />

150<br />

Fotos: Lukas Ilgner, Ugo Carmeni, Courtesy of Mad architecture<br />

144<br />

166<br />

WENN DIE STADT SELTSAME<br />

BLÜTEN TREIBT<br />

Innerstädtische Parkanlagen als<br />

Abenteuerspielplatz. (S. 138)<br />

DIGITALE GRÜSSE AUS DER<br />

LAGUNE<br />

Die Architektur-Biennale in Venedig<br />

ist virtuell wie nie zuvor. (S. 144)<br />

RESORT-UPDATE IN AUSTRIA<br />

Die Kombination von Erholung und<br />

Aktivität. (S. 150)<br />

EINRICHTEN AUF KLEINSTER<br />

FLÄCHE<br />

Living Salon: Interior-Planung bei<br />

kleinen Wohnungen. (S. 166)<br />

MY CITY<br />

In Tokyo ist in der modernen<br />

Architektur die japanische Seele<br />

erhalten geblieben. (S. 176)


esidences / GRÜNER STÄDTEBAU<br />

Foto: Rasmus Hjortshoj<br />

138 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


WENN DIE STADT<br />

SELTSAME<br />

BLÜTEN TREIBT<br />

Stadtpark und Stadtgarten, eine fade Angelegenheit? Von<br />

wegen! Diese sieben Projekte aus aller Welt beweisen, dass<br />

innerstädtische Parkanlagen ein genialer Abenteuerspielplatz<br />

für Jung und Alt sein können. Zudem eignen sich diese<br />

urbanen Hotspots, wie Thomas Heatherwick das ausdrückt,<br />

als sozialer Kondensator. TEXT WOJCIECH CZAJA<br />

Die Fahrt mit dem Schlepplift, zweimal<br />

scharf rechts um die Kurve,<br />

dauert nur ein paar Minuten. Kaum<br />

hat man den Teller zwischen seinen<br />

Beinen wieder losgelassen, befindet man sich<br />

auf 85 Meter Höhe, unter einem die Skyline<br />

von Kopenhagen mit ihren unzähligen<br />

Hafenbecken und ihren kupfergedeckten<br />

Türmen, die wie Stecknadeln in den Himmel<br />

ragen. Und dann geht’s los, unweigerlich<br />

muss man an Wolfgang Ambros denken,<br />

»weil Schifoan is des leiwaundste, wos ma<br />

sich nur vurstelln kann!«<br />

Wie bitte, Ski fahren? Ja, genau. »Der<br />

höchste Berg in Dänemark ist gerade mal<br />

170 Meter hoch«, sagt Bjarke Ingels, der mit<br />

seinem Architekturbüro BIG seit vielen Jahren<br />

schon seine Bauherren immer wieder mit<br />

frechen, innovativen Projekten überrascht.<br />

»Daher hatten wir die Idee, das Dach der<br />

Müllverbrennungsanlage Amager Bakke<br />

zu nutzen und den Menschen auf diese Weise<br />

zumindest ein künstliches Gebirge anzubieten.<br />

Hier können sie wandern, klettern im<br />

Sommer und im Winter mit den Skiern und<br />

Snowboards den 450 Meter langen Hang<br />

runterfahren oder einfach nur die Aussicht<br />

genießen.«<br />

Um die Emissionen des Heizkraftwerks<br />

braucht man sich auch keine Sorgen zu machen,<br />

wie Ingels erklärt: »Die Technologie,<br />

die wir hier verwenden, macht es zum<br />

saubersten Müllheizkraftwerk der Welt.<br />

Copenhill, Kopenhagen<br />

Im Heizkraftwerk Amager Bakke im Osten der Innenstadt<br />

werden jährlich rund 440.000 Tonnen Abfall<br />

verbrannt und in Elektrizität umgewandelt. Auf dem<br />

Dach des 85 Meter hohen Heizkraftwerks jedoch kann<br />

man für umgerechnet 20 Euro wandern und Ski fahren.<br />

An der Ostfassade gibt es mit mehr als 80 Meter Höhe<br />

zudem die längste Boulder-Kletterwand der Welt.<br />

Ein ambitioniertes Symbol, das der dänische Architekt<br />

Bjarke Ingels hier geschaffen hat: Bis 2025 will Kopenhagen<br />

die erste CO2-neutrale Stadt der Welt werden.<br />

copenhill.dk, big.dk ><br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

139


esidences / GRÜNER STÄDTEBAU<br />

Es gelangen keinerlei Giftstoffe aus dem<br />

Schornstein. Wir zeigen der Welt, dass saubere<br />

Technologie, saubere Industrie und sauberer<br />

Strom nicht nur gut für die Umwelt sind,<br />

sondern auch für die Menschen, die hier<br />

leben. Wir wollen mit diesem Projekt beweisen,<br />

dass man auch aus Infrastrukturbauten,<br />

die normalerweise weit an den Stadtrand<br />

verdrängt werden, ein attraktives Naherholungsgebiet<br />

für die Bevölkerung sowie einen<br />

touristischen Hotspot schaffen kann, wenn<br />

man nur will. Möglich ist es!«<br />

Der im Herbst 2019 eröffnete CopenHill<br />

zählt mit Sicherheit zu den wahnwitzigsten<br />

städtischen Parkanlagen der Welt. Aber<br />

auch in Wien, Belgrad, Seoul, Tainan und<br />

»Wir nutzen das Dach der Müllverbrennungsanlage<br />

Amager Bakke, um den Menschen auf diese Weise<br />

ein künstliches Gebirge anzubieten.«<br />

BJARKE INGELS Architekturbüro BIG<br />

Little Island, New York City<br />

Wo einst der Pier 54 in den Hudson River<br />

ragte, befindet sich seit Mai <strong>2021</strong> ein 10.000<br />

Quadratmeter großer Park von Designer<br />

Thomas Heatherwick und Landschaftsarchitektin<br />

Signe Nielsen. Little Island ist auf<br />

insgesamt 132 tulpenförmigen Betonstützen<br />

errichtet, die ihrerseits die alten Holzpfähle im<br />

Fluss zitieren. Finanziert wurde der rund 260<br />

Millionen Dollar teure Park vom New Yorker<br />

Medien-Mogul Barry Diller und seiner Frau, der<br />

Modedesignerin Diane von Fürstenberg.<br />

littleisland.org, hudsonriverpark.org,<br />

heatherwick.com, mnlandscape.com<br />

Fotos: Timothy Schenck, Courtesy of Vukmirovic, Vujovic, Copic & Radic, Schreiner Kastler, Ossip van Duivenbod<br />

Skygarden Seoullo 7017, Seoul<br />

Der Autobahnzubringer aus den Siebzigerjahren<br />

war marod, und so entschied sich die Stadtregierung<br />

von Seoul – statt einer klassischen<br />

Sanierung – zu einem Radikalumbau. Wo einst Autos<br />

fuhren, haben die Menschen nun eine<br />

Strecke zum Joggen und Spazieren. In<br />

645 zylindrischen Trögen wuchern Bäume, Büsche<br />

und Blumen. In Zukunft, so der Plan, soll der<br />

Skygarden Seoullo 7017 verlängert und an weitere<br />

öffentliche Parkanlagen angeschlossen werden.<br />

mvrdv.nl<br />

140 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Freie Mitte Nordbahnhof, Wien<br />

Auch in Wien wird der Stadt Grünraum<br />

abgerungen. Auf dem Areal des Nordbahnhofs,<br />

auf dem früher Güterzüge hin und<br />

her rangiert wurden, entsteht zurzeit eine<br />

Wohnsiedlung für viele tausend Menschen.<br />

Der Masterplan des Studio Vlay Streeruwitz<br />

sieht vor, die Wohnhäuser dicht zu bündeln<br />

und miteinander zu verweben. Im Zentrum<br />

aber soll die historische Gstätten als<br />

zwölf Hektar große Stadtwildnis erhalten<br />

bleiben. Fertigstellung bis 2025.<br />

vlst.at, stadtwildnis.wien<br />

Linkpark, Belgrad<br />

Belgrad kämpft seit vielen Jahren gegen<br />

die sukzessive Verbauung der Ufer von<br />

Donau und Save. Infolge der Bauwut privater<br />

Investoren werden die öffentlich zugänglichen<br />

Grundstücke immer rarer. Der<br />

sogenannte Linkpark in der Altstadt soll<br />

das ändern. Milena Vukmirović, Ivana<br />

Vujović, Boris Radić und Aleksandar Ćopić<br />

planen eine 1,8 Kilometer lange Grünschneise,<br />

die die beiden Flussufer wieder<br />

zugänglich und erlebbar machen soll. Im<br />

März <strong>2021</strong> wurde das Projekt erstmals der<br />

Öffentlichkeit vorgestellt.<br />

New York gibt es allerlei exotische urbane<br />

Grünanlagen, die der bestehenden Stadt auf<br />

innovative Weise ein Stückchen Grün abtrotzen.<br />

Erst unlängst wurde in New York ein<br />

10.000 Quadratmeter großer Park eröffnet.<br />

»Little Island« vom britischen Studio Heatherwick,<br />

das sich in den letzten Jahren vor<br />

allem mit den neuen Londoner Doppeldeckerbussen<br />

sowie mit der Revitalisierung<br />

eines alten Hafensilos in Kapstadt zum<br />

berühmten Zeitz MOCAA einen Namen<br />

machen konnte, ist eine dreidimensionale<br />

Parkskulptur mitten im Hudson River.<br />

Anstelle des ehemaligen, im Laufe der Zeit<br />

verfallenen Pier 54 – unweit des Meatpacking<br />

District – wurden 132 tulpenförmige Betonstützen<br />

errichtet, die wiederum das Fundament<br />

für einen hügelig auf- und absteigenden<br />

Naherholungspark bilden. 350 unterschiedliche<br />

Pflanzenarten wurden gesetzt – darunter<br />

114 Bäume und mehr als 66.000 Gräser und<br />

Stauden. Hinzu kommen eine Liegewiese<br />

und ein Amphitheater für Outdoor-Spektakel<br />

für knapp 700 Zuschauer.<br />

»Der Wald aus Betonsäulen auf Little<br />

Island ist eine Hommage an die alten Pier-<br />

Strukturen, die hier einst zu finden waren«,<br />

sagt der Londoner Architekt und Designer<br />

Thomas Heatherwick, der das Projekt nach<br />

dem Hurrikan Sandy 2012 massiv umplanen<br />

musste. »Wir lassen die Pfähle nun zu Behältern<br />

für Erde und Pflanzenmaterial werden<br />

und heben sie zu einer dreidimensionalen<br />

Topografie an. Dadurch können wir eine<br />

sehr heterogene Landschaft erschaffen.<br />

Am höchsten Punkt gibt es eine Art alpine<br />

Steilkante, wo der Wind am stärksten ist,<br />

><br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

141


esidences / GRÜNER STÄDTEBAU<br />

Tainan Spring, Taiwan<br />

Auf dem 55.000 Quadratmeter großen Garagenfundament<br />

eines abgerissenen Shoppingcenters<br />

im Stadtzentrum von Tainan errichtete MVRDV<br />

einen dreidimensionalen Abenteuerspielplatz<br />

mit Wasser und scheinbar vergessenen Betonstrukturen.<br />

Der Pool ist ein perfekter Treffpunkt<br />

für alle Jahreszeiten: Als Reaktion auf die Regenund<br />

Trockenzeit steigt und fällt die Wasseroberfläche.<br />

Bei besonders hohen Temperaturen<br />

kommen abkühlende Nebelsprüher zum Einsatz.<br />

mvrdv.nl<br />

><br />

an den niedrigen Punkten hingegen gibt<br />

es windgeschützte und reichlich beschattete<br />

Sitzbereiche.« Das Resultat bezeichnet Thomas<br />

Heatherwick als eine Art öffentliche<br />

Schüssel und sozialer Kondensator für alle<br />

New Y orker.<br />

Und in Seoul wurde ein 1970 errichteter<br />

Autobahnzubringer stillgelegt: Statt Autokolonnen<br />

im Stau ziehen nun Menschentrauben<br />

über das rund 1.000 Meter lange<br />

Autobahnstück, das mit 250 verschiedenen<br />

Arten von Bäumen, Büschen und Blumen,<br />

die in diesen Breitengraden typischerweise zu<br />

Hause sind, in einen linearen Skygarden umgewandelt<br />

wurde. Nachdem der Aufbau einer<br />

natürlichen Humusschicht aus statischen und<br />

konstruktiven Gründen nicht möglich war,<br />

entschied sich das holländische Architekturbüro<br />

MVRDV, die Flora in 645 zylindrische<br />

Betontröge mit unterschiedlichen Durchmessern<br />

zu setzen.<br />

»Wir haben aus der Not eine gestalterische<br />

Tugend gemacht und das Design auch für<br />

dienende Funktionen auf und neben dem<br />

Skygarden verwendet«, erklärt Chefarchitekt<br />

Winy Maas. »Auf diese Weise zieht sich nun<br />

eine einheitliche, fröhliche Formensprache<br />

durch das gesamte Projekt.« In einigen der<br />

Zylinder finden sich barrierefreie Aufzüge,<br />

in anderen ein Café, ein Blumenladen, eine<br />

kleine Freihand-Bibliothek oder ein Info-<br />

Point für Touristen. Zudem wurde der Skygarden<br />

an einigen Stellen an umliegende<br />

Gastrolokale und Shoppingcenter angebunden,<br />

die im ersten Stock nun einen zusätzlichen<br />

öffentlichen Zugang haben.<br />

142 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21<br />

<<br />

Jiaxing Civic Center, China<br />

Jiaxing, auf halber Strecke zwischen<br />

Shanghai und Hangzhou, errichtet derzeit<br />

ein Civic Center mit Sport-, Freizeit-,<br />

Jugendzentrum und einem Wissenschaftsund<br />

Technologiemuseum. Herzstück des<br />

Stadtentwicklungsprojekts ist ein grüner<br />

Park mit Amphitheater, kaskadenförmiger<br />

Terrasse und einem 350 Meter langen Landschaftskorridor<br />

zum Joggen. Oder, wie<br />

Ma Yansong vom chinesischen Büro MAD<br />

Architects sagt: »Wir haben einen wellenförmigen<br />

Ring geschaffen, der den Einwohnern<br />

als gartenähnliches Wohnzimmer dient.«<br />

i-mad.com<br />

Fotos: Daria Scagliola, Courtesy of MAD Architects


AM MODENAPARK<br />

Mit Studio A by Conran + Partners<br />

wurde das Konzept Wohnen neu gedacht.<br />

Konsequent an den heutigen<br />

Bedürfnissen, Besonderheiten und<br />

dem Leben von Singles und Paaren<br />

orientiert, wird am Wiener Modenapark<br />

ein originärer Ort geschaffen.<br />

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Die noch verfügbaren Eigentumswohnungen<br />

mit 127 m 2 und 129 m 2 überzeugen mit ihrer<br />

hochwertigen, vom Tischler maßangefertigten<br />

Küche sowie einer großzügigen Raumaufteilung.<br />

COMMUNITY AND EXCLUSIVITY


esidences / BIENNALE<br />

DIGITALE GRÜSSE<br />

AUS DER LAGUNE<br />

Die 17. Architektur-Biennale in Venedig ist so virtuell wie noch<br />

nie zuvor. Viele Länder, darunter auch Österreich, setzen auf die<br />

Cloud und widmen sich der Schattenseite der zunehmenden<br />

Digitalisierung. Doch inmitten der Bits und Bytes sind auch<br />

einige analoge Lichtblicke zu entdecken. TEXT WOJCIECH CZAJA<br />

Riesige Bubbles wie auf Signal, Twitter<br />

oder Messenger, nur x-mal größer,<br />

baumeln von der Decke und knallen<br />

dem Besucher gleich am Anfang ein<br />

paar gewaltige Wortbrocken vor den Latz:<br />

We like! Access is the new capital! The platform<br />

is my boyfriend! »Wir leben in einer<br />

zunehmend digitalen Welt und lagern immer<br />

mehr Aspekte unseres täglichen Lebens in<br />

Apps und Clouds aus«, sagen Peter Mörtenböck<br />

und Helge Mooshammer, die beiden fast<br />

zwillingshaften Herren in Schwarz, die stets<br />

in aufeinander abgestimmter Panier in der<br />

Öffentlichkeit auftreten, Peter links, Helge<br />

rechts. »Ob das nun Facebook, Amazon,<br />

Google, Uber oder Quora ist. Und sogar<br />

unsere Yoga-Stunden und Liebespartner<br />

organisieren wir uns übers Internet.«<br />

Doch die heile Welt der Bits und Bytes, der<br />

bunten Icons am Smartphone und der vielen<br />

Tweets und Likes, sagen die beiden Architekten<br />

und Kuratoren, hat auch eine Schattenseite:<br />

»Je mehr wir uns auf den digitalen<br />

Plattformen bewegen, desto mehr geraten<br />

gewachsene urbane Strukturen, öffentliche<br />

Einrichtungen und gewohnte Formen sozialer<br />

Organisation unter Druck. Wenn wir die Entwicklung<br />

nicht stoppen, könnten wir sogar des<br />

gemeinsamen Stadtraumes, der gemeinsamen<br />

Sozialisationsbühne verlustig werden.« Genau<br />

dieser Dystopie – den Serverfarmen, Google-<br />

Headquarters und Wifi-Sendern mitten in der<br />

Natur – widmet sich der österreichische Pavillon<br />

unter dem Titel »Platform Austria«.<br />

Österreich steht mit seinem digitalen<br />

Schwerpunkt nicht alleine da. Zwar stellte<br />

Hashim Sarkis, Dekan am Massachusetts Institute<br />

of Technology (MIT) und Kurator der<br />

17. Architektur-Biennale die Nabelschau in<br />

der Lagune heuer unter das Generalmotto<br />

»How will we live together?«, doch die Antworten<br />

darauf fallen weniger architektonisch<br />

und städtisch aus – als vielmehr virtuell, zerpixelt<br />

und mit Abertausenden von QR-Codes<br />

versehen. Und so ist der Spaziergang durch<br />

Arsenale und Giardini bisweilen etwas anstrengend.<br />

Zudem empfiehlt es sich, eine<br />

Powerbank mitzunehmen, denn ohne voll<br />

geladenes Smartphone ist man heuer auf<br />

verlorenem Posten.<br />

><br />

Foto: Stefano Rossi<br />

144 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Österreich<br />

Die beiden Kuratoren Peter Mörtenböck<br />

und Helge Mooshammer setzen auf<br />

Digitalisierung und blicken hinter die<br />

Kulissen der Bits und Bytes, die uns das<br />

Leben versüßen. Sehr dystopisch!<br />

labiennale.at, platform-austria.org<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

145


esidences / BIENNALE<br />

Österreich<br />

»Dank der neuen Technologien<br />

und digitalen Infrastrukturen können<br />

wir heute die große, weite Welt nach<br />

Hause holen«, sagen die beiden<br />

Kuratoren. Doch was ist der Preis dafür?<br />

labiennale.at, platform-austria.org<br />

><br />

Großbritannien stellt in seinem »Garden<br />

of Privatized Delights«, so der offizielle Titel,<br />

sein fiktives »Ministry of Collective Data«<br />

vor. Der kanadische Pavillon konzentriert<br />

sich auf eine kleine Ausstellung an der Fassade,<br />

mit der man virtuell kanadische Landschaften<br />

abwandern kann, die in den letzten<br />

Jahrzehnten immer wieder für große Hollywood-Filme<br />

wie etwa »X-Men«, »Battlestar<br />

Galactica« und »Brokeback Mountain« herhalten<br />

durften. Und Deutschland bemüht<br />

sich erst gar nicht, irgendeine Ausstellung in<br />

seinen Pavillon zu stellen – sondern lässt den<br />

Besucher mit nackten, weißen Räumen und<br />

ein paar QR-Codes, mit denen man dann<br />

seinen eigenen Avatar zusammenbasteln<br />

darf, um mit ihm eine virtuelle Ausstellung<br />

zu besuchen, etwas ratlos zurück.<br />

Deutschland<br />

Wie wird man im Jahr 2038 auf das<br />

Corona-Jahr zurückblicken? Um das<br />

herauszufinden, muss man sich im<br />

komplett leeren deutschen Pavillon<br />

mittels QR einloggen und mit seinem<br />

eigenen Avatar spazieren gehen. Hmm …<br />

2038.xyz<br />

SOZIOKULTURELLE HIGHLIGHTS<br />

Einer der stärksten Länderbeiträge, die sich<br />

dem Thema Digitalisierung widmen, ist der<br />

irische Pavillon von David Capener und<br />

Fiona McDermott. Mitten im Raum steht<br />

eine riesige Maschine, die Hitze, Lärm, Wind<br />

und ziemlich anstrengende, flackernde Bilder<br />

erzeugt. Die Installation ist eine Anspielung<br />

auf die vielen Serverfarmen, die in Irland in<br />

der Landschaft herumstehen – 63 alleine in<br />

Dublin. »Das sind mehr Datenzentren als in<br />

jeder anderen Stadt in Europa«, sagen die<br />

beiden Kuratoren. Viele weitere sind bereits<br />

in Bau. 2027, so die Prognose, werden die<br />

Farmen ein Drittel der gesamten Energie<br />

Irlands verbrauchen. »Bis heute haben wir<br />

dafür kein Klimakonzept. Wenn wir von<br />

»Wenn wir von Klimaschutz<br />

und CO 2 -Reduktion<br />

sprechen, dann müssen<br />

wir in Zukunft auch über<br />

Facebook, Twitter und<br />

TikTok sprechen.«<br />

DAVID CAPENER UND FIONA McDERMOTT<br />

Kuratoren des irischen Pavillons<br />

Irland<br />

In Dublin gibt es so viele Serverfarmen<br />

wie in keiner anderen Stadt in Europa.<br />

Die Datenzentren sind für einen Großteil<br />

des irischen Stromverbrauchs<br />

verantwortlich. Bis heute gibt es für<br />

Apple, Google & Co kein Klimakonzept.<br />

architecturefoundation.ie<br />

Fotos: Ugo Carmeni, Alan Butler, Musthafa Aboobacker, Federico Torra<br />

146 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Chile<br />

Im chilenischen Pavillon ließen die<br />

beiden Kuratoren Emilio Marín und<br />

Rodrigo Sepúlveda 525 Straßenszenen<br />

aus Santiago de Chile nachstellen.<br />

Absolut analog gemalt und extrem<br />

berührend bis ins kleinste Detail.<br />

testimonial-spaces.org<br />

Klimaschutz und CO 2 -Reduktion sprechen,<br />

dann müssen wir in Zukunft auch über Facebook,<br />

Twitter und TikTok sprechen.«<br />

Abseits der Bits und Bytes gibt es auch ein<br />

paar soziokulturelle und technische Highlights<br />

zu entdecken. Im chilenischen Pavillon<br />

sind 525 gleich große Gemälde zu sehen, die<br />

ganz alltägliche Straßenszenen in Santiago de<br />

Chile, genauer gesagt im Wohnquartier José<br />

Mará Caro, darstellen – von Marktszenen<br />

über zwischenmenschliche Interaktionen in<br />

Schule und Büro bis hin zu Randaspekten des<br />

Lebens wie etwa Geburt, Unfall und Tod. Die<br />

ganz und gar analogen Pinselstriche sind ein<br />

emotionaler Lichtblick auf dieser tendenziell<br />

immateriellen Biennale.<br />

Und schließlich gibt es im Pavillon der<br />

Vereinigten Arabischen Emirate eine Bauinnovation<br />

mit Zukunftspotenzial zu entdecken.<br />

Der Architekt und Kurator Wael Al<br />

Awar hat mit verschiedenen Universitäten<br />

und Forschungsinstituten einen neuartigen<br />

Beton entwickelt, der nicht CO 2 ausstößt,<br />

sondern im Produktionsprozess sogar<br />

CO 2 bindet. Statt Portlandzement kommt<br />

eine spezielle Salzverbindung – nämlich<br />

Magnesium oxid – zum Einsatz. Das macht<br />

Hoffnung. Mehr davon!<br />

<<br />

Vereinigte Arabische Emirate<br />

Der Architekt und Kurator Wael Al Awar hat einen<br />

neuen Beton mit Magnesiumoxid entwickelt und<br />

baut daraus einen kleinen, igluartigen Pavillon. Das<br />

Projekt »Wetland« ist eines der technischen Highlights<br />

dieser Biennale. nationalpavilionuae.org<br />

Occhio LED: Energieeffizienzklasse A+<br />

a new culture of light<br />

Hofmühlgasse 17 | 1060 Wien<br />

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150 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


RESORT-UPDATE<br />

IN AUSTRIA<br />

Neustart nach der Pandemie: Rückzugsoasen müssen großzügiger und individueller<br />

gestaltet sein, damit wir uns wohl fühlen. Und Nachhaltigkeit steht hoch im Kurs.<br />

Österreichische Hotels haben deshalb Design-Updates initiiert, neue Resorts setzen<br />

auf die Kombination von Erholung und Aktivität. TEXT KARIN CERNY, MAIK NOVOTNY<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

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esidences / RESORTS IN ÖSTERREICH<br />

Ländle-Luxus<br />

Ein Neuzugang im Bregenzerwald ist das Vier-<br />

Sterne-Superiorhotel »Alpenstern« im Ski- und<br />

Wandergebiet Damüls-Mellau. Für Resort-Freunde<br />

sind Saunen, Dampfbad, Kosmetik, Massagen,<br />

Fitness und Ruheräume im Angebot. Vom Infinity-<br />

Pool geht der Blick direkt in die Bergkulisse. Das<br />

Design ist von edler Wertigkeit mit klaren Linien,<br />

wie man es in der Region gewohnt ist.<br />

hotel-alpenstern.at<br />

Fernweh hat in den langen Monaten<br />

des Lockdowns wohl alle geplagt. Die<br />

gute Nachricht: Man muss nicht in<br />

den Flieger steigen, um Neues zu<br />

entdecken. Viele Hotels haben die Zeit des<br />

Wartens genutzt, um ihre Häuser mit einem<br />

zeitgemäßen Design-Upgrade auszustatten.<br />

Mitunter fühlt man sich sogar daheim, als<br />

wäre man in einer entlegenen Ecke der Welt.<br />

MEDITATIVE KÖRPERPFLEGE<br />

Im »Naturhotel Forsthofgut«, das seit jeher<br />

mit einem fantastischen Blick auf die Leoganger<br />

Steinberge aufwartet, lässt Japan grüßen.<br />

Neben einem neuen Wald-Spa mit<br />

Infinity-Seepool gibt es jetzt auch einen Onsen-Pool.<br />

Wie in traditionellen japanischen<br />

Badehäusern hat das Wasser 42 Grad, die<br />

heißen Dämpfe sorgen für beruhigende Spa-<br />

Atmosphäre. Wer schon einmal in Japan war,<br />

weiß auch: Der Onsen ist ein Ort der intensiven,<br />

fast schon meditativen Körperpflege.<br />

Man reinigt sich ausgiebig, bevor man in die<br />

Quellen steigt. Das konzentrierte Waschritual<br />

lässt einen ganz im Moment ankommen.<br />

»Wir haben den Gästen aufmerksam zugehört,<br />

was sie sich wünschen. Mehr Raum war ein<br />

zentrales Bedürfnis«<br />

CHRISTOPH SCHMUCK Naturhotel Forsthofgut<br />

»Wir haben den Gästen aufmerksam zugehört,<br />

was sie sich wünschen«, erklärt Hausherr<br />

Christoph Schmuck: »Mehr Raum war<br />

ein zentrales Bedürfnis«. 400 Jahre reicht die<br />

Geschichte des »Naturhotels Forsthofgut«<br />

zurück, das ursprünglich ein Bauernhof gewesen<br />

ist. »Wir setzen auf Qualität statt<br />

Quantität. Uns sind naturverbundene Architektur,<br />

eine Zusammenarbeit mit regionalen<br />

Firmen und eine ökologische Bauweise<br />

wichtig«, sagt Schmuck. Die drei neuen Garten-Loft-Suiten<br />

haben sogar eine eigene Sauna,<br />

schließlich müssen wir uns erst wieder<br />

an Wellness gewöhnen. Je exklusiver sie ist,<br />

desto sicherer und wohler fühlen wir uns.<br />

Besonders gesucht: der heimische Urlaub<br />

am Wasser. Der Kärntner Weißensee ist<br />

schon lange ein Geheimtipp: karibikblaues<br />

Wasser und Restaurants auf hohem Niveau,<br />

allem voran die Spitzenküche von Hannes<br />

Müller im Hotel »Die Forelle«. Das neue<br />

Boutique-Hotel »Neusacherhof« verzichtet<br />

bewusst auf Halbpension, auch um seinen<br />

Gästen die Freiheit zu lassen, den Ort zu<br />

erkunden. »Unser Wirtshaus ist leger, aber<br />

wir legen großen Wert darauf, dass unsere<br />

Küche bio, regional und saisonal ist. Wir<br />

kaufen bei den Bauern aus der Umgebung«,<br />

sagt Almut Knaller, die das Hotel während<br />

der Umbauphase begleitet hat. Im Erdgeschoß<br />

stehen noch die dicken, alten Mauern<br />

des ursprünglichen Gasthauses, die für Gemütlichkeit<br />

sorgen. Der Wellnessbereich ist<br />

in hellem Holz gehalten. In der Bibliothek<br />

lässt es sich mit Blick aufs Wasser entspannt<br />

schmökern.<br />

Fotos: Antonis Larentzakis, Courtesy of Kraftalm, Courtesy of Moargut<br />

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Panoramablick<br />

Aus einem ehemaligen Alpengasthof<br />

wurde ein schicker Rückzugsort in den<br />

Bergen. Die Tiroler »Kraftalm« bietet<br />

Wellness auf 1.355 Höhenmetern.<br />

Man reist dafür mit der Gondel an.<br />

kraftalm.at<br />

WEITBLICK<br />

Aber auch das malerisch gelegene 5-Sterne-<br />

Familienhotel »Moar Gut« in Großarl war<br />

nicht untätig. Ein 1.300 Quadratmeter großer<br />

Natur-Spa mit Außenpool und Bergsee auf<br />

1.355 Höhenmetern ist entstanden, eine Reithalle<br />

sowie eine Sport- und Kletterhalle und<br />

neue Suiten, die von Tischlern aus der Region<br />

mit Zirbenholz ausgestattet wurden. Der Panorama-Bergblick<br />

tut den Rest. Auch die »Kraftalm«,<br />

ursprünglich ein Alpengasthof der<br />

Familie Hölz, punktet mit Weitblick über die<br />

Kitzbüheler Alpen und den Wilden Kaiser. Die<br />

alte Skihütte wurde komplett abgebaut, die<br />

Holzbretter zeitgemäß ins neue Interieur integriert.<br />

Man reist übrigens mit der Gondel an.<br />

AUTONOM AM WALDRAND<br />

Covid hat unser Bedürfnis nach Rückzug<br />

verstärkt. Man möchte nicht in die unangenehme<br />

Situation kommen, mit anderen am<br />

Frühstücksbuffet anstehen zu müssen. Schi-<br />

cke, aber simple Hideaways boomen. Sogar<br />

Campingurlaub mit Stil ist wieder angesagt.<br />

Im Montafon sind mit »Cabinski« zehn minimalistische<br />

Tiny Holiday Homes entstanden,<br />

direkt am Waldrand mit Blick auf die<br />

Berge. Gebaut sind sie aus naturbelassenem<br />

heimischem Holz. Und das Beste: Vom Bett<br />

»Wir glauben, dass gerade jetzt autonome<br />

Unterkünfte gesucht sind, und dass dieser<br />

Trend weiterhin anhalten wird«, sagt auch<br />

Hannes Durnwalder aus dem Brandnertal<br />

südlich von Bludenz. Hier hat er im Herbst<br />

2020 seine Waldchalets eröffnet. Badesee,<br />

Kletterpark, Biketrails, Golfplatz und Tennisplätze<br />

aus sieht man den Sternenhimmel. befinden sich ebenso im unmit-<br />

><br />

Erholung für die ganze Familie<br />

Im 5-Sterne-Familienhotel »Moar Gut« kein<br />

Problem: Für die Kleinen gibt es eine neue<br />

Reit- und Kletterhalle, für die Erwachsenen<br />

einen 1.300 Quadratmeter großen Natur-<br />

Spa mit Außenpool und Bergsee.<br />

moargut.at<br />

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esidences / RESORTS IN ÖSTERREICH<br />

Ich glaub’, ich steh im Wald<br />

Es duftet nach Holz, Harz und viel Frischluft<br />

am Ortsrand von Brand. Die fünf neuen<br />

Chalets schmiegen sich unter Lärchen<br />

am Wald. Architektur und Design sind von<br />

Vorarlberger Qualität ohne aufdringliche Alpin-<br />

Klischees. Die Chalets bieten Platz für bis<br />

zu sechs Personen. Für Freunde des Rustikalen<br />

wurde das ehemalige Holzhaus der Familie<br />

zur kuscheligen »Älmele Lodge« umgebaut.<br />

waldchalets-brandnertal.at<br />

><br />

telbaren Umfeld wie der namensgebende,<br />

stille Wald. »Das kleine Dorf Brand bietet<br />

viel auf kleinstem Raum und ist eigentlich<br />

selbst ein Resort«, sagt Durnwalder.<br />

BAUERNHOF UND BIBLIOTHEK<br />

Etwas lebhafter als in diesem Vorarlberger<br />

Seitental geht es im Zillertal zu. Auch hier<br />

sind neue Erholungsformen im Angebot,<br />

zum Beispiel auf dem »Farm Resort Geislerhof«<br />

in Gerlos. »Wir leben hier mit der Landwirtschaft<br />

und den Jahreszeiten«, sagt<br />

Reine Freude<br />

An inzwischen fünf Standorten in alpinen<br />

Toplagen in Österreich ist die Luxuskette PURE<br />

RESORTS präsent. Das Resort in Schruns<br />

eröffnet im Dezember <strong>2021</strong> mit 28 Wohnungen<br />

und 14 Zimmern. Charakteristisch für PURE<br />

ist die für jeden Ort maßgeschneiderte Mischung<br />

aus Hotelzimmern, Apartments und Chalets,<br />

die alle den vollen Hotel-Service genießen.<br />

pure-resorts.com<br />

Fotos: Ratko Photography, Katharina Bohm, Lena Everding, Lorenz Masser<br />

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Zum Wohlsein<br />

Zur Top-Klasse bei den Wellness-Hotels im<br />

Salzburger Land zählt das 4-Sterne-Superior<br />

Alpin Resort »Der Lürzerhof« in Obertauern. Der<br />

Premium-Spa wurde kürzlich auf 4.000 Quadratmeter<br />

erweitert, dazu gibt’s einen Private Spa,<br />

einen Badesee und sieben Saunen und Dampfbäder,<br />

darunter die neue See-Event-Sauna. Auch<br />

die 60 Zimmer und Suiten bekamen ein luxuriöses<br />

Update mit viel Liebe zum handwerklichen Detail.<br />

luerzerhof.at<br />

Minimalistische Escapes<br />

»Cabinski« sind Mini-Chalets für<br />

Individualisten und Urlauber, die ihre<br />

Ruhe wollen. Sie sind ideale Ausgangspunkte<br />

für Wanderungen im Montafon.<br />

Bis zu vier Personen haben Platz.<br />

cabinski.at<br />

><br />

Benedikt Geisler. »Unsere Gäste können<br />

das hautnah miterleben. Vom Füttern der Tiere<br />

bis zum Melken der Kühe, Ponyreiten, Streichelzoo,<br />

Hühnerstall zum Abholen der eigenen<br />

Frühstückseier.« Naheliegend, dass hier in<br />

erster Linie Familien mit Kindern die Zielgruppe<br />

sind, doch auch Adults Only Weeks<br />

sind im Programm. Mit privatem Spa-Bereich<br />

in den 2020 neu eröffneten Chalets, Sauna und<br />

Natursteinbadewanne auf der Terrasse lässt<br />

sich das Leben am Bauernhof ganz ohne landwirtschaftliche<br />

Mühsal genießen.<br />

Aber auch alpin-urban kann man sich erholen<br />

– zum Beispiel im neuen Hotel »Blü« im<br />

Gasteinertal, in das die beiden Schulfreundinnen<br />

Eva Eder und Bibiana Weiermayer-Schmid<br />

2020 den ehemaligen »Salzburgerhof« verwandelt<br />

haben. Innen wie außen hell und luftig<br />

gehalten, scheint das ganze Haus die Gäste<br />

sanft zur Aktivität zu drängen. Die Spannweite<br />

reicht von stillem Lese- und Kunstgenuss über<br />

Yoga bis zum hauseigenen E-Bike und zum<br />

abenteuerlichen Tandemsprung. Aber keine<br />

Angst vor Überforderung, denn, so Eva Eder:<br />

»Alles geht – nichts muss!« Danke. Das haben<br />

wir jetzt alle wirklich verdient. <<br />

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WERDEN SIE TEIL<br />

DER GESCHICHTE<br />

Am Fuße der idyllischen Etsdorfer-Kellergasse in der Marktgemeinde<br />

GRAFENEGG realisierte die MAFOS real estate mit CASA BLANCA<br />

ein exklusives Immobilienprojekt für urbane Freigeister und<br />

anspruchsvolle Genießer.<br />

CASA BLANCA: Dies ist der<br />

Beginn einer wunderbaren<br />

Freundschaft..<br />

Fotos: ZOOM VP.AT<br />

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CASA BLANCA<br />

Inmitten von grünen Weingärten entstanden<br />

benachbart zur Architekturikone<br />

HAUS WITTMANN die strahlend<br />

weißen Zwillingshäuser DON<br />

FRANCESCO und DON GIOVANNI. Klare<br />

Linien, lichtdurchflutete Räume, großzügige<br />

Außenflächen sowie traumhafte Fernblicke<br />

schaffen einen luftig-leichten Sehnsuchtsort,<br />

welcher konstruktive Schönheit und kultivierten<br />

Lebensstil perfekt vereint.<br />

Den kommunikativen Mittelpunkt im<br />

Obergeschoß bildet ein geräumiger Wohnund<br />

Essbereich mit offener Küche, bei dem<br />

Kochen, Essen, Arbeiten, Spielen, Lesen und<br />

Fernsehen fließend ineinander übergehen. Zu<br />

den absoluten Highlights zählen außerdem<br />

die über eine Nebenstiege von außen begehbaren<br />

Dachterrassen, die mit einem fantastischen<br />

360-Grad-Panoramablick über die inspirierende<br />

Landschaft des Kamptals zum<br />

Relaxen, Staunen und Innehalten einladen.<br />

Die Balkone und Terrassen dienen als private<br />

Ruheoasen und verbinden die Wohnräume<br />

auf allen Ebenen direkt mit der Natur. Das<br />

Erzeugen von Wärme und Kühlung erfolgt<br />

über Erdwärme, eine spezielle Sole-Wasser-<br />

Wärmepumpe, Photovoltaik und thermische<br />

Baukernaktivierung. So kann man in jeder<br />

Jahreszeit entspannt den unverbaubaren Blick<br />

auf die umliegenden Weinberge genießen –<br />

und nachhaltige Lebensqualität mit allen Sinnen<br />

erleben!<br />

MODERNE HOMMAGE<br />

Architekt Johannes Spalt und Möbelhersteller<br />

Franz Wittmann, die sich Ende der 1950er-<br />

Jahre kennenlernten, verbindet bis heute so<br />

einiges: der gemeinsame 100. Geburtstag im<br />

Jubiläumsjahr 2020, die kongeniale berufliche<br />

Zusammenarbeit sowie die jahrzehntelang<br />

andauernde Freundschaft. Spalt fungierte u.a.<br />

als Berater bei der Reproduktion von Josef-<br />

Hoffmann-Möbeln, realisierte mit Franz Wittmann<br />

auch eigene Möbelentwürfe und wurde<br />

schließlich 1970 mit dem Bau des Privathauses<br />

von Franz Wittmann in Etsdorf am Kamp<br />

beauftragt.<br />

»Mich interessiert das Haus dort, wo es<br />

zum Lustobjekt wird, wo es nicht belastet ist<br />

mit Funktionen und Tätigkeiten, wo man<br />

eigentlich losgelöst sein kann vom Alltag. Und<br />

ich möchte gerne dieses Gelöstsein in den heutigen<br />

Hausbau transportieren«, meinte Johannes<br />

Spalt schon damals. 2020 – und damit<br />

fünfzig Jahre später – wurde diese Grundhal­<br />

tung mit der Errichtung der beiden Zwillingshäuser<br />

DON FRANCESCO und DON<br />

GIOVANNI auf den ehemaligen Grundstücken<br />

von HAUS WITTMANN neuerlich<br />

Realität.<br />

LEBEN WIE IM FILM<br />

Genau wie der Hollywood-Klassiker »Casablanca«<br />

Liebesgeschichte, Kriminalfilm und<br />

politisches Statement miteinander verknüpft,<br />

sorgt auch die Natur- und Kulturlandschaft<br />

des Kamptals ganzjährig für ein kontrastreiches<br />

Programm: im späten Frühling den<br />

neuen Weinjahrgang bei offenen Kellertüren<br />

verkosten, im Sommer ein klassisches Freiluftkonzert<br />

auf Schloss Grafenegg besuchen, im<br />

Herbst zur Kamptalwarte am Heiligenstein<br />

wandern und den Blick auf bunte Weinrieden<br />

genießen oder sich im Winter im fantastischen<br />

Spa- und Wellnessbereich des LOISIUMS mit<br />

allen Sinnen entspannen: Das ist »Bella Vita«<br />

für Fortgeschrittene.<br />

Der namensgebende Film Casablanca endet<br />

mit den berühmten Worten »Louis, ich glaube,<br />

dies ist der Beginn einer wunderbaren<br />

Freundschaft« – damit kann nur das Kamptal<br />

gemeint sein, dessen einzigartige Mischung<br />

aus Wein, Wasser und Kultur wohl auch<br />

Humphrey Bogart und Ingrid Bergman verzaubert<br />

hätte.<br />

INFO<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.casa-blanca.at<br />

ADVERTORIAL<br />

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<strong>LIVING</strong><br />

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esidences / CO-WORKING-SPACES<br />

Nach der Covid-Pause entwickeln sich Co-Working-<br />

Anbieter munter weiter. Die einen sprechen Einzelunternehmer<br />

an, die anderen große Konzerne. Auch<br />

die Verbindung aus Wohnen, Urlaub und Arbeiten<br />

wird immer beliebter. TEXT HEIMO ROLLETT<br />

Foto: Immofinanz<br />

158 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Erfolgsmodell<br />

An 23 Standorten gibt es das myhive-<br />

Konzept der Immofinanz schon. Neu ist,<br />

dass auch einzelne Arbeitsplätze oder<br />

einfach nur Tische gemietet werden<br />

können. In erster Linie wendet sich das<br />

Angebot dennoch an Corporates.<br />

myhive-offices.com<br />

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esidences / CO-WORKING-SPACES<br />

Alpine Worcation<br />

Co-Working statt Kuhstall heißt es<br />

in dem 400 Jahre alten, liebevoll<br />

restaurierten Hof am Achensee.<br />

Ein einzigartiges Retreat für bis<br />

zu 37 Personen, die Arbeit mit<br />

Freizeitflair verbinden wollen.<br />

mesnerhof-c.at<br />

Fotos: Harald Eisenberger, Courtesy of Selina, Konstanze Meindl, Courtesy of andys.cc<br />

Elke sitzt am Copabeach vor dem<br />

DC Tower und telefoniert. Eigentlich<br />

arbeitet sie für einen großen Consulter<br />

im Turm hinter ihr. Aber sie wolle ein<br />

wenig Sonne genießen, sagt sie. Mit Sonnenbrille<br />

und Airpods lassen sich Geschäftstelefonate<br />

am Donauufer genauso führen – vielleicht<br />

sogar entspannter. Dieselbe Sommersonne ist<br />

Marek völlig wurscht. Er organisiert medizinische<br />

Serviceleistungen für Wohlhabende. »Ich<br />

bin immer im Einsatz und viel unterwegs. Also<br />

arbeite ich dort, wo ich gerade bin«, erzählt der<br />

38-Jährige. Die meiste Zeit zu zweit – er meint<br />

seinen Laptop und sich – verbringt Marek in<br />

Hotellobbys und Flughafenhallen, zumindest<br />

bis vor Corona. Auch Co-Working-Spaces<br />

nutzte er, aber da fehle ihm manchmal der<br />

Überblick, wo es gute gibt.<br />

REMOTE-ARBEITSWELT<br />

Das trifft den Nagel auf den Kopf: Es ist nicht<br />

leicht, die Übersicht zu behalten. Hier poppt<br />

ein Co-Living-Work auf, dort ein Workation<br />

Retreat, woanders wieder ein GründerInnen-<br />

Hof. Letztendlich ist das Wirrwarr aber gut,<br />

»Co-Working ist und bleibt ein Zukunftsthema, das ist gewiss …<br />

Die Unternehmen können flexibler sein, und für die Immobilien<br />

ist es eine optimale Ergänzung im Nutzungsmix.«<br />

STEFAN WERNHART Geschäftsführer EHL Gewerbeimmobilien<br />

denn das Angebot an flexiblen Arbeitsmöglichkeiten<br />

wird immer bunter. Stefan Wernhart,<br />

Geschäftsführer EHL Gewerbeimmobilien:<br />

»Co-Working ist und bleibt ein Zukunftsthema,<br />

das ist gewiss. Die Nutzer brauchen es, um einmal<br />

in einem anderen Setting arbeiten zu können,<br />

die Unternehmen können flexibler sein,<br />

und für die Immobilien ist es eine optimale<br />

Ergänzung im Nutzungsmix.«<br />

Neben der langsamen Eroberung des ländlichen<br />

Raums, wo leerstehende Gebäude wie<br />

Sehr fair<br />

Das Cocoquadrat in Graz und Wien will<br />

vor allem Ein-Personen-Unternehmen<br />

ansprechen. Die Nutzung des Co-Working-<br />

Platzes wird minutengenau abgerechnet.<br />

cocoquadrat.com<br />

160 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Systembüros<br />

Marcus Weixelberger hat ein perfektes und<br />

an alle Räume anpassbares System für<br />

»Offices as a Service« entwickelt. Ziel ist es,<br />

ein österreichweites Netzwerk aufzubauen.<br />

andys.cc<br />

Wirtshäuser gerne zu geteilten Büroflächen<br />

umfunktioniert werden, entstehen in den großen<br />

Städten immer differenziertere Angebote.<br />

Während Cocoquadrat mit Standorten in<br />

Graz und Wien besonders EPUs, also Ein-<br />

Personen-Unternehmen, ansprechen will und<br />

die Nutzungsdauer fairerweise minutengenau<br />

abrechnet, setzen andere wie UBC Collection<br />

oder YourOffice eher auf die Vermietung von<br />

ganzen Büroräumen für mindestens zwei<br />

Personen. In großen Büroimmobilien werden<br />

immer öfter ganze Teilflächen als Co-Working-<br />

Areas ausgebaut, sie stehen dann den Mietern<br />

für mehr Abwechslung und Flexibilität zur<br />

Verfügung. Im Falle von myhive ist der Betreiber<br />

Immofinanz auch bemüht, die Community<br />

aktiv zu managen – also die Vernetzung<br />

untereinander zu fördern, Veranstaltungen<br />

und Weiterbildungen zu organisieren etc.<br />

PLEITEN UND EXPANSIONSPLÄNE<br />

Die Covid-Pause habe natürlich Leerstandszeiten<br />

beschert, nun ziehe die Auslastung<br />

aber wieder an, heißt es unisono. Die<br />

><br />

Die Welt steht offen<br />

Wer gänzlich ungebunden ist,<br />

checkt bei Selina ein. Etwa in<br />

Bogota. Oder in Cancun, New York,<br />

Athen und seit 15. Juli auch in<br />

Bad Gastein. 60 Destinationen<br />

gibt es weltweit.<br />

selina.com<br />

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<strong>LIVING</strong><br />

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esidences / CO-WORKING-SPACES<br />

Expansion gestoppt<br />

Design Offices ist mit 40 Standorten<br />

Deutschlands führender Anbieter<br />

von Corporate Coworking. Die einst<br />

geplante Expansion nach Österreich<br />

liegt derzeit auf Eis. designoffices.de<br />

><br />

großen Expansionen bleiben einstweilen<br />

aber noch aus. Der deutsche Marktführer<br />

Design Offices hat Österreich schon länger<br />

von der Eroberungslandkarte zumindest zeitweilig<br />

gestrichen, die Regus-Schwester Spaces<br />

hat mit der Insolvenz einer Projektgesellschaft<br />

in der Wiener Muthgasse und dem Ausstieg<br />

aus dem »Haus am Schottentor« seine Instabilität<br />

offenbart, und WorkRepublic hat sich mit<br />

dem noblen Palais Fanto am Schwarzenbergplatz<br />

überhoben und aus Österreich zurückgezogen.<br />

Wernhart glaubt aber, dass wieder<br />

neue Marken auftauchen werden, aber wohl<br />

erst nachdem sich die Corona-Situation absehbar<br />

beruhigt hat.<br />

So lange will Marcus Weixelberger nicht<br />

warten. Der Gründer der Kette andys.cc betreibt<br />

aktuell vier Standorte in Wien und<br />

einen in Klosterneuburg, er will ein flächendeckendes<br />

Netz in Österreich etablieren.<br />

Wien allein könne 15 seiner Locations vertragen,<br />

meint Weixelberger. Der Clou ist,<br />

dass andys.cc eigentlich ein vollständig durchdachtes<br />

System ist, das in allen Gebäuden, egal<br />

ob neu oder Bestand, implementiert werden<br />

kann. Permanent wird dieses System verbessert.<br />

Beispiel: Die Screens in den Büros zeigen<br />

den Nutzern nicht nur die aktuelle CO₂-<br />

Belastung und die Raumfeuchtigkeit an, die<br />

Daten sind auch Basis für die Raumklimaoptimierung.<br />

andys.cc kümmert sich um die<br />

Planung, die Gestaltung und den Betrieb, der<br />

Flächeneigentümer stellt die Immobilie zur<br />

Verfügung und investiert in deren Ausstattung.<br />

Monatlich erhält er auf Basis der aktuellen<br />

Mitgliederzahl einen vordefinierten Teil<br />

des Umsatzes. Birgt das nicht mehr Risiko?<br />

Ja, aber im Vergleich zu einer regulären Vermietung<br />

sei der Mieterlös so durchschnittlich<br />

um 15 bis 20 Prozent höher, wirbt Weixelberger<br />

für sein Modell.<br />

<<br />

Foto: Courtesy of Design Offices GmbH<br />

ADVERTORIAL<br />

THERMOMIX® - DAS ORIGINAL<br />

So einfach und so genussvoll war es noch nie!<br />

Egal ob Kochanfänger oder Profi:<br />

Kochen mit dem Thermomix® TM6<br />

ist einfach, geht schnell und macht<br />

Spaß. Seine intelligente Technologie und die<br />

vielfältigen Kochfunktionen machen den<br />

TM6 zu einem einzigartigen Küchen-Multitalent.<br />

Er macht das Leben nicht nur ein<br />

wenig leichter, sondern passt sich ganz einfach<br />

den individuellen Koch- und Ernährungsvorlieben<br />

an: Lust auf Hummus mit<br />

Zucchini-Feta-Topping, Pulled-Pork Burger<br />

oder doch lieber Lachsforelle auf Zitronen-<br />

Risotto? Zum Nachtisch dann selbstgemachtes<br />

Erdbeer-Basilikum-Eis? Kein<br />

Problem!<br />

STYLISHE HARDWARE MIT STARKEM<br />

INHALT<br />

Der Thermomix® TM6 ist der perfekte<br />

Partner in der Küche: Er unterstützt beim<br />

INFO<br />

Was der Thermomix® sonst noch kann,<br />

erfährst du auf thermomix.vorwerk.at<br />

oder bei einem*einer persönlichen Berater*in.<br />

Wiegen, Mahlen, Mixen, Emulgieren,<br />

Schlagen, Rühren, Zerkleinern, Kneten,<br />

Garen, Fermentieren, Karamellisieren und<br />

noch vielem mehr. Neben zwölf spannenden<br />

Funktionen und zusätzlichen Modi wie<br />

Slow-Cooking oder Sous-vide-Garen, vereinfacht<br />

das integrierte Rezept-Portal Cookidoo®<br />

das tägliche Kochen mit tausenden<br />

maßgeschneiderten Thermomix®-Rezepten.<br />

Jedes, der weltweit über 70.000 maßgeschneiderten<br />

Rezepte auf Cookidoo®,<br />

stammt aus der hauseigenen Rezeptentwicklung<br />

und lässt sich mühelos im Guided-Cooking<br />

Modus nachkochen. Hierbei<br />

führt der TM6 Schritt für Schritt durch das<br />

gewählte Rezept und stellt Zeit- und Temperaturvorgaben<br />

automatisch ein.<br />

Ob vom intuitiven Touchscreen des Thermomix®<br />

TM6, Website oder mobiler App<br />

aus: auf Cookidoo® findest du genau das,<br />

worauf du Lust hast. Ob Lieblingsklassiker<br />

oder doch ein exotisches Gericht vom anderen<br />

Ende der Welt – das passende Rezept<br />

steht definitiv bereit.<br />

Das Beste: Cookidoo® wächst ständig und<br />

hält immer neue Ideen zum Ausprobieren<br />

und Genießen bereit.<br />

FOTO: BEIGESTELLT<br />

162 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


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sich Ihre<br />

Wunschwohnung<br />

JETZT!<br />

Vormerken unter:<br />

www.the-one.at


EXKLUSIV WOHNEN<br />

IM BELLEVUE 74<br />

In Wien-Döbling entsteht mit Bellevue 74 ein außergewöhnliches und exklusives<br />

Wohnprojekt mit atemberaubendem Panoramablick über die Stadt.<br />

Döbling, der ehemalige Vorort am<br />

Fuße des Kahlenbergs, zählt seit<br />

jeher zu den schönsten Wohngegenden<br />

Wiens. Der besondere<br />

Charme, geprägt durch Buschenschanken<br />

und Heurigen sowie die immer noch erhaltene<br />

dörfliche Struktur, trifft hier auf<br />

moderne Infrastruktur und Citynähe.<br />

BELLEVUE 74 – LUXUS, NEU DEFINIERT<br />

In dieser exklusiven Umgebung, in der<br />

Bellevuestraße 74 und direkt an den Weinbergen,<br />

errichtet MERYN + Partner zwei<br />

moderne Villen mit neun Eigentumswohnungen<br />

zwischen 50 und 250 Quadratmetern<br />

sowie eine Einfamilienvilla mit<br />

über 430 Quadratmeter Wohnfläche mit<br />

eigenem Pool und Wellnessbereich.<br />

Bei der Umsetzung des Projekts setzt das<br />

Unternehmen auf ein einzigartiges Raumgefühl,<br />

das im Einklang mit der Umgebung<br />

steht. Alexander Meryn, Geschäftsführender<br />

Gesellschafter: »Diese einzigartige Lage<br />

mit ihrem atemberaubenden Ausblick<br />

Fotos: beigestellt<br />

164 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


BELLEVUE 74<br />

Architektur, Ausstattung und<br />

Materialauswahl mit viel Glas und<br />

natürlichen Materialien reflektieren die<br />

einzigartige Lage.<br />

EXKLUSIVE SERVICES<br />

FÜR EIGENTÜMER<br />

findet man in Wien kein zweites Mal. Die<br />

Architektur, die Ausstattung der Wohnungen<br />

sowie der Villa und die Materialauswahl<br />

mit viel Glas und natürlichen Materialien<br />

reflektieren dies bis in das kleinste<br />

Detail.«<br />

Im Zuge der Detailplanung des Wohnprojekts<br />

Bellevue 74 war die Anordnung<br />

der drei Villen sowie die Situierung der<br />

dazugehörigen Freiflächen für die zukünftigen<br />

Eigentümer ein wesentliches Planungsmerkmal.<br />

Die Anordnung der Niveausprünge<br />

und Wege zwischen den Objekten schafft<br />

die Zuordnung zu den einzelnen Wohnungen<br />

und damit auch weitere persönliche<br />

Freiräume im Außenbereich.<br />

Das Gleichgewicht zwischen der Wohnraumgestaltung<br />

und den Außen- und Gartenflächen<br />

macht Bellevue 74 an all seinen<br />

Ecken und Enden einzigartig und spürbar<br />

stimmig.<br />

Alexander Meryn, Geschäftsführender<br />

Gesellschafter MERYN + Partner<br />

NACHHALTIGE BAUWEISE<br />

Die grüne Umgebung gibt auch das Konzept<br />

für die Nachhaltigkeit vor: Für Heizen<br />

und Kühlen setzt MERYN + Partner auf<br />

energiesparende Wärmepumpen, und für<br />

die Wärmedämmung wird beispielsweise<br />

Steinwolle anstelle mineralischer Produkte<br />

eingesetzt. Die Kombination einer nachhaltigen<br />

Bauweise, gepaart mit Lifestyle,<br />

führt so zu einem hohen Wohlfühlfaktor.<br />

Dem hochwertigen Lebensstil in der<br />

Bellevuestraße 74 entspricht auch der<br />

Concierge-Service, der allen Eigentümern<br />

zur Verfügung steht und für jeden Einzelnen<br />

eine Erleichterung des täglichen Lebens<br />

bietet. Die auf die individuellen Bedürfnisse<br />

zugeschnittenen Dienstleistungen reichen<br />

von der Organisation kleiner privater Aktivitäten<br />

vor Ort – wie Catering, Housekeeping<br />

oder Dog-Walking – sowie einem<br />

Reservierungs- und Buchungsmanagement<br />

für geplante Freizeitaktivitäten oder Urlaube<br />

bis hin zu einem Bring- und Holservice für<br />

die Kinder von Schule und Kindergarten.<br />

Die Fertigstellung dieses einzigartigen<br />

Projekts ist für Herbst 2022 geplant.<br />

INFO<br />

MERYN + Partner<br />

Bellevue 74 GmbH<br />

Operngasse 6, 1010 Wien<br />

www.bellevue74.at<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

165


esidences / <strong>LIVING</strong> SALON<br />

Ein Gespräch über Kleinheit<br />

Wohnbauforscherin Susanne Reppé<br />

(Stadt Wien) (l.), Möbelexperte<br />

Alexander Sova (Wittmann) und Architektin<br />

Gerda Maria Gerner (gerner gerner plus)<br />

sprechen über die Dos and Don’ts beim<br />

Einrichten von kompakten Grundrissen.<br />

166<br />

falstaff<br />

<strong>LIVING</strong><br />

5 / 21


Wie richtet<br />

man sich<br />

auf kleinster<br />

Fläche ein<br />

Nicht nur in Österreich, sondern auch<br />

weltweit werden die Wohnungen<br />

immer kleiner, immer kompakter.<br />

Worauf muss man bei der Interior-<br />

Planung achtgeben? Welche<br />

Angebote gibt es in der Architekturund<br />

Möbelbranche? Und was sagt<br />

die Stadt Wien dazu? Ein Gespräch<br />

mit Architektin Gerda Maria Gerner,<br />

Wittmann-Chef Alexander Sova und<br />

Wohnbauforscherin Susanne Reppé.<br />

MODERATION UND TEXT WOJCIECH CZAJA<br />

FOTOS LUKAS ILGNER<br />

<strong>LIVING</strong> Auf wie vielen Quadratmetern<br />

wohnen Sie?<br />

GERDA MARIA GERNER Ich<br />

habe schon in allen erdenklichen<br />

Konstellationen gelebt! Aufgewachsen<br />

bin ich im Burgenland auf einem<br />

alten, großen Bauernhof. Meine erste Garçonnière<br />

in Wien hatte 33 Quadratmeter.<br />

Heute lebe ich mit meinem Mann Andreas<br />

in einem ausgebauten Rohdachboden, und<br />

zwar auf wirklich großzügigen 300 Quadratmetern.<br />

Wir haben oft unsere Enkelkinder<br />

und Kinder zu Besuch. Nach all den Jahren<br />

ist das wieder wie ein Mehrgenerationen-<br />

Bauernhof mitten in der Stadt.<br />

SUSANNE REPPÉ Ich wohne mit meinem<br />

Lebensgefährten in einer 95 Quadratmeter<br />

großen Maisonette-Wohnung. Auch meine<br />

Wohnbiografie fing mit sehr viel weniger<br />

Fläche an. Aktuell profitierten wir jedoch<br />

sehr von den vorhandenen Home-Office-<br />

Möglichkeiten.<br />

ALEXANDER SOVA Ich wohne mit meiner<br />

Frau auf 160 Quadratmetern. Die Wohnung<br />

ist groß, keine Frage, aber aufgrund der<br />

vielen Glaswände haben wir dennoch ein<br />

Stauraumproblem: Wir haben beispielsweise<br />

viel zu wenig Platz für unsere Bücher.<br />

Man hat immer zu wenig Platz, ganz gleich,<br />

wie groß die Wohnung ist.<br />

SOVA Das ewige Problem, oder?<br />

REPPÉ Und zu wenige Zimmer! Zumindest<br />

höre ich das immer wieder.<br />

Die durchschnittliche Wohnfläche in Wien<br />

beträgt laut Statistik Austria 36,1 Quadratmeter<br />

pro Kopf, wobei die Tendenz aufgrund<br />

steigender Kauf- und Mietpreise und immer<br />

mehr Smart-Wohnungen am Markt deutlich<br />

nach unten zeigt. Was muss man beachten,<br />

um eine kleine Wohnung gut und effizient<br />

einzurichten?<br />

GERNER Eine gute Planung und Einrichtung<br />

fängt mit ganz elementaren Fragen an: Wie<br />

ist die Lage in der Stadt? In welche Himmelsrichtung<br />

sind die Wohnräume orientiert?<br />

Wie betritt man die Wohnung? Und welche<br />

Besonderheiten hat der Grundriss? Gerade,<br />

wenn wir von kleinen und kompakten ><br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff 167


Herr Sova, die Wohnungen werden immer<br />

kleiner und kleiner. Wie ist die Entwicklung<br />

in der Welt der Möbel?<br />

SOVA Hier muss ich ein wenig differenzieresidences<br />

/ <strong>LIVING</strong> SALON<br />

><br />

Wohnungen sprechen, ist es wichtig, Räume<br />

zu vermeiden, die bloß der Erschließung<br />

dienen. Daher versuchen wir, die Vorräume<br />

nach Möglichkeit in den Wohnbereich einzubeziehen<br />

und den Bewohnerinnen und<br />

Bewohnern genügend Stellfläche in Form<br />

von Schranknischen und möblierbaren<br />

Wänden zu bieten.<br />

Die Realität sieht oft anders aus: Kein Platz<br />

für den großen Kleiderschrank, kaum Platz<br />

fürs Doppelbett, und an jeder freien Wandfläche<br />

hängt ein Heizkörper.<br />

GERNER Leider! Tatsächlich sind solche<br />

Fehlplanungen im Wohnbau immer wieder<br />

zu finden. Ich finde das tragisch.<br />

Die Forscherin<br />

Susanne Reppé arbeitet in der Stadt Wien,<br />

Referat für Wohnbauforschung und internationale<br />

Beziehungen und ist eine Verfechterin<br />

von leistbaren Smart-Wohnungen.<br />

Wichtig ist ihr ein hochwertiger Freiraum<br />

bei jeder Wohnung.<br />

SOVA Wie tun Sie da als Architektin? Solche<br />

Räume lassen sich ja schwer planen und<br />

möblieren!<br />

GERNER Sie sagen es! Manche Wohnungen<br />

sind nicht nur klein, sondern wirklich<br />

un praktisch und ineffizient.<br />

REPPÉ Eine wichtige Rolle, um das zu kompensieren,<br />

spielen die privaten Freiräume.<br />

GERNER Ich finde ja sogar: Je kleiner eine<br />

Wohnung, desto größer sollte der private Freiraum<br />

sein – ganz gleich, ob Loggia oder Balkon.<br />

Jede zweite Wohnung im geförderten Bereich<br />

wird heute als sogenannte Smart-Wohnung<br />

errichtet. Frau Reppé, was genau bedeutet<br />

Smart-Wohnen?<br />

REPPÉ Mit der sogenannten Smart-Wohnung<br />

hat die Stadt auf die Entwicklungen reagiert,<br />

die seit der Finanzkrise nicht mehr wegzuleugnen<br />

sind. Die Wohnpreise steigen rasant an,<br />

die Einkommen stagnieren, und damit wird<br />

die Schere zwischen Wohnkosten und verfügbarem<br />

Haushaltsbudget immer größer. Dazu<br />

kommt der steigende Anteil an Single-Haushalten.<br />

Die Folge ist, dass sich viele Menschen<br />

eine Wohnung in der gewünschten Größe<br />

kaum noch leisten können. Die Smart-Wohnung<br />

bietet zwar die nötige Anzahl an Zimmern<br />

– ist aufgrund der geringen Wohnfläche<br />

aber deutlich günstiger als eine klassische<br />

Mietwohnung.<br />

GERNER Früher hatte eine Drei-Zimmer-Wohnung<br />

80 bis 90 Quadratmeter, heute sind’s meist<br />

um die 75 Quadratmeter, und im Smart-Bereich<br />

sogar nur 65 bis 70 Quadratmeter. Ich halte die<br />

Smart-Entwicklung für einen tendenziell guten<br />

Weg – aber es ist eben nur eine Möglichkeit von<br />

vielen. Ich glaube nicht, dass wir die Wohnungsfragen,<br />

die uns heute beschäftigen, einzig und<br />

allein mit Smart-Wohnungen lösen können.<br />

Wenn ich im Smart-Wohnungsprogramm als<br />

Architektin theoretisch neun Quadratmeter große<br />

Schlafzimmer planen darf und planen soll,<br />

dann frage ich mich schon, in welche Richtung<br />

sich das Ganze entwickelt. Wir sind doch keine<br />

Zwerghasen!<br />

REPPÉ Was am Wohnungsmarkt definitiv<br />

fehlt, sind leistbare und unbefristete Wohnungsangebote<br />

im privaten Altbestand, wie<br />

Der Einrichter<br />

Alexander Sova hat früher in der Finanz- und<br />

IT-Branche gearbeitet. Heute vermöbelt er am<br />

liebsten Kunden mit hohen Qualitätsansprüchen.<br />

In der Corona-Krise hat Wittmann sein Portfolio<br />

in Richtung Small nach unten erweitert.<br />

wir sie alle aus unseren Jugendtagen kennen.<br />

Früher hat man als Student in einer unsanierten<br />

Altbauwohnung gelebt, Klo am Gang,<br />

aber dafür hat die Miete nur ein paar hundert<br />

Schilling gekostet. Dieser Markt ist komplett<br />

weggebrochen. Selbstverständlich ist die<br />

Reduktion von Substandard zu befürworten,<br />

allerdings war dieses Wohnungssegment<br />

auch eine wichtige Startmöglichkeit zur erstmaligen<br />

Wohnversorgung. Das fehlt heute.<br />

»Die Wohnpreise steigen rasant an, die Einkommen aber<br />

stagnieren, und damit wird die Schere zwischen Wohnkosten<br />

und verfügbarem Haushaltsbudget immer größer.«<br />

SUSANNE REPPÉ, Stadt Wien<br />

168 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


»In der Pandemie haben sich viele dazu entschieden,<br />

ihren Zweitwohnsitz im Grünen auszubauen. Sie wollen<br />

dort genauso komfortabel wie in der Stadt wohnen,<br />

aber eben auf kleinerer Fläche.«<br />

ALEXANDER SOVA Wittmann<br />

Gesellschaft und der jeweiligen Lebenskultur.<br />

Damals – also in den Fifties – gab es auch die<br />

erste österreichische Ausstellung, die sich mit<br />

Möbeldesign und Wohnkultur beschäftigte.<br />

Das war eine Revolution!<br />

GERNER Damals wurden ja auch Schrankbetten,<br />

Klappsofas und ausziehbare Tische entwickelt.<br />

Das war eine wirklich spannende Zeit.<br />

ren. Es gibt nach wie vor die etwas üppigeren<br />

Wohnungen, die viel Raum für klassische<br />

Möbel- und Designkombinationen bieten,<br />

aber eben auch kleinere Einheiten, wo kompakte<br />

Lösungen gefragt sind. Traditionell<br />

kommen unsere Kunden eher aus ersterer<br />

Kategorie – aber zunehmend sind auch smarte<br />

Alternativen gefragt. Ich denke, dass dieser<br />

Trend durch die Pandemie zusätzlich verstärkt<br />

wurde: Viele haben sich entschieden, ihren<br />

Zweitwohnsitz im Grünen zu einer Art zweiten<br />

Erstwohnsitz umzugestalten. Der Wunsch,<br />

dort genauso komfortabel wie in der Stadt zu<br />

wohnen, aber eben auf kleinerer Fläche, stellt<br />

viele Kunden vor Herausforderungen.<br />

GERNER Mit Steckdose und Docking-Station?<br />

SOVA Zum Beispiel. Das ist heute schon möglich.<br />

Eine künftige Vision kann aber auch sein,<br />

dies noch smarter über kabelloses Laden und<br />

ohne sichtbare Technik zu erreichen. Ich kann<br />

das Handy oder das Tablet auf die Armlehne<br />

legen, während ich arbeite oder fernsehe.<br />

Ich würde mit Ihnen gerne noch etwas tiefer in<br />

die Geschichte eintauchen: Auch früher wohnte<br />

man oft auf kleinster Fläche. Im Biedermeier, in<br />

der Gründerzeit, aber auch in den Nachkriegs-<br />

Fifties gab es Möbel, die oft multifunktional und<br />

zugleich sehr sparsam im Flächenverbrauch<br />

waren. Was können wir uns davon abschauen?<br />

Eine kleine Weltreise: Der asiatische Raum<br />

zelebriert von jeher eine Kultur der Kompaktheit.<br />

Welche Lösungen haben China, Japan<br />

und Südkorea parat?<br />

GERNER Sehr spannende! Japan ist eine Insel<br />

mit hoher Bevölkerungsdichte und verhältnismäßig<br />

wenig Platz. Selbst historische Kaiserpaläste<br />

sind von einer gewissen Askese und<br />

Reduktion gekrönt. Die Räume sind sehr<br />

spärlich eingerichtet – und weisen dennoch<br />

eine unfassbar hohe Ästhetik auf! Japan ist<br />

für mich der Inbegriff dessen, wie mit ><br />

Inwiefern wirkt sich diese Entwicklung auf<br />

Ihr Produktportfolio aus?<br />

SOVA Die Möbelserien, die wir in den letzten<br />

Monaten entwickelt und erweitert haben, sind<br />

leichter, kompakter und auch mutifunktionaler.<br />

Eine Couch ist heute nicht mehr nur eine<br />

Couch, sondern auch Schulbank, Home-<br />

Office und Konferenzzimmer. Damit hat sich<br />

das Anforderungsprofil grundlegend verändert.<br />

Die Komplexität zur Befriedigung der<br />

Bedürfnisse hat sich massiv erhöht.<br />

Wie konkret sieht das perfekte Möbel für einen<br />

kleinen Raum also aus?<br />

SOVA Es gibt ein paar Dinge, auf die wir bei<br />

Wittmann besonderen Wert legen: unverkennbares<br />

Design, meisterhafte Ausführung, durch<br />

die jüngsten Entwicklungen aber auch Modularität<br />

und Funktionalität. Wie kann man mit<br />

einer durchdachten Modularität und verschiedenen<br />

Ausgestaltungselementen auf verschiedene<br />

Verwendungssituationen reagieren? Zum<br />

Beispiel mit Armlehnen oder ohne, mit individuell<br />

verstellbarem Kopfteil oder vielleicht<br />

auch mit integriertem Couchtisch oder modularen<br />

Ablageflächen. All das sind die Wünsche<br />

und Erwartungshaltungen heutiger Kunden.<br />

Und zum Thema Funktionalität?<br />

SOVA Sie sprechen von der Smart-Wohnung,<br />

ich spreche vom Smart-Möbel.<br />

»Tendenziell werden die<br />

Wohnungen und Möbel<br />

immer kleiner, wir Menschen<br />

aber von Jahrzehnt zu Jahrzehnt<br />

immer größer! Wir<br />

wachsen, und unsere Umwelt<br />

schrumpft. Das ist unlogisch.«<br />

GERDA MARIA GERNER gerner gerner plus<br />

REPPÉ Viel! Ob das nun die Kompaktheit<br />

der Möbel ist wie im Biedermeier, die Flächenund<br />

Bewegungseffizienz wie bei Margarete<br />

Schütte-Lihotzky oder etwa die vielen Schiebeund<br />

Klappelemente wie in den Fünfzigerjahren.<br />

Die Art und Weise, wie wir uns möblieren,<br />

war immer schon ein Spiegel der<br />

Die Planerin<br />

Gerda Maria Gerner hat ein Faible für<br />

schlichte und einfache Lösungen.<br />

Ihr großes Vorbildland, wenn es um<br />

kompaktes Wohnen und Einrichten geht,<br />

ist Japan. Von der Ästhetik und Großzügigkeit<br />

können wir noch viel lernen.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

169


esidences / <strong>LIVING</strong> SALON<br />

><br />

wenigen Möbeln auf kleinster Fläche dennoch<br />

eine gewisse Weite und Großzügigkeit<br />

zelebriert werden kann. Ich finde das faszinierend.<br />

REPPÉ Ich würde die japanische Askese in<br />

unserem Kulturkreis nicht überbewerten.<br />

Sehr oft sind die kleinen, superkompakten<br />

Wohnungen in der Errichtung gar nicht<br />

günstig, sondern technisch und logistisch so<br />

aufwendig, dass sie letztendlich keinen Cent<br />

billiger sind. Oft nützt die Kompaktheit nicht<br />

dem Bewohner, nicht der Bewohnerin, sondern<br />

einzig und allein dem Bauträger und<br />

Investor.<br />

SOVA Unser Anspruch ist, trotz kompakter<br />

Wohnfläche die Ästhetik nicht zu vernachlässigen.<br />

Gerade in diesem Kontext sind<br />

durchdachte Lösungen extrem wichtig.<br />

Und zwar?<br />

SOVA Überraschende, teilweise integrierte<br />

Varianten für verschiedene Nutzungsszenarien,<br />

kürzere, längere, schmälere, breitere, härtere,<br />

weichere Ausgestaltungen – und auch verschiedene<br />

Sitzhöhen. Denn der Deutsche sitzt<br />

anders als beispielsweise ein Südeuropäer.<br />

DIE <strong>LIVING</strong>-SALON-<br />

GESPR ÄCHSPARTNER<br />

Susanne Reppé (54) arbeitete erst in der<br />

Stadterneuerung, danach als Projektentwicklerin<br />

in der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft,<br />

u. a. in der Gewog Neue Heimat.<br />

Danach war sie Fachreferentin im Stadtratsbüro<br />

für Wohnbau und Stadterneuerung<br />

sowie Mitglied des Grundstücksbeirats. Seit<br />

2017 ist sie stellvertretende Referatsleiterin<br />

in der MA 50, Referat Wohnbauforschung<br />

und internationale Beziehungen.<br />

wohnbauforschung.at<br />

Alexander Sova (46) studierte Wirtschaft<br />

und spezialisierte sich schon während seines<br />

Studiums auf Marketing und Marktforschung.<br />

Er arbeitete für u. a. für Booz &<br />

Company, Bank Austria und Microsoft<br />

Österreich im Bereich Projektmanagement,<br />

Sales Management und Corporate Business.<br />

Seit 2020 ist er GF der Wittmann<br />

Möbelwerkstätten GmbH mit Sitz im Weinviertel.<br />

Wittmann wurde 1896 gegründet.<br />

wittmann.at<br />

Gerda Maria Gerner (56) studierte<br />

Architektur in Wien und gründete<br />

gemeinsam mit ihrem Partner 1996 das<br />

Büro gerner gerner plus. Zu den heutigen<br />

Partnern zählen darüber hinaus Matthias<br />

Raiger, Matthias Bresseleers und Oliver<br />

Gerner. Das Architekturbüro ist intensiv im<br />

geförderten und freifinanzierten Wohnbau<br />

tätig. Ausgezeichnet wurde es u. a. mit dem<br />

Staatspreis für Architektur 2016 sowie mit<br />

dem American Architecture Prize 2017.<br />

gernergernerplus.com<br />

Da gibt es tatsächlich Unterschiede?<br />

SOVA Die gibt es! Unsere Kunden in Deutschland<br />

bevorzugen beim Sofa höhere Varianten<br />

und sitzen gerne aufrechter. Andere Kulturen<br />

hingegen wollen ihr Sofa lieber bodennäher<br />

und die Sitzfläche tiefer. In gewisser Weise<br />

sind das Stereotypen, und Ausnahmen<br />

be stätigen wie immer die Regel. Aber diese<br />

Erkenntnisse kann ich Ihnen aus unserer<br />

Marktbeobachtung durchaus mitgeben.<br />

GERNER Was mich an der ganzen Diskussion<br />

aber generell stört: Tendenziell werden<br />

die Wohnungen kleiner, die Möbel werden<br />

kleiner, wir Menschen aber werden von Jahrzehnt<br />

zu Jahrzehnt immer größer! Wir wachsen,<br />

und unsere Umwelt schrumpft. Das ist<br />

unlogisch.<br />

REPPÉ Da gebe ich Ihnen vollkommen<br />

Recht. Eine kleinere Wohnung heißt ja nicht<br />

gleich, dass ich Räume, Möbel und Ansprüche<br />

schrumpfen muss. Dagegen will ich mich<br />

wirklich verwehren! Wenn man sich die Wiener<br />

Werkbundsiedlung aus dem Jahr 1932<br />

anschaut, sieht man, dass man auch auf kleiner,<br />

kompakter Wohnfläche einen gewissen<br />

räumlichen und funktionalen Luxus haben<br />

kann. Diese Wohnungen sind eng geschnitten<br />

und funktionieren dennoch perfekt –<br />

ganz einfach, weil sie wohldurchdacht sind.<br />

»Ob Biedermeier oder Fünfzigerjahre: Die Art und Weise,<br />

wie wir uns möblieren, war immer schon ein Spiegel der<br />

Gesellschaft und der jeweiligen Lebenskultur.«<br />

SUSANNE REPPÉ Stadt Wien<br />

»In Japan sind die Räume<br />

spärlich eingerichtet – und<br />

weisen dennoch eine hohe<br />

Ästhetik auf! Auch auf<br />

kleinster Fläche kann man eine<br />

gewisse Weite zelebrieren.«<br />

GERDA MARIA GERNER gerner gerner plus<br />

GERNER Ja, das ist wirklich ein wunderbares<br />

Beispiel! Da haben Plischke, Haerdtl, Frank,<br />

Neutra, Rietveld und all die anderen echt eine<br />

Qualität vorgegeben!<br />

REPPÉ Und auch heute noch bemühen wir<br />

uns, diese Idee weiterleben zu lassen: Je kleiner<br />

die Wohnung, desto wichtiger ist es, dass sie<br />

auch hochwertig geplant ist und ein gewisses<br />

Asset, ein gewisses Extra hat. Das hat auch mit<br />

dem persönlichen Selbstwert zu tun. Wohnen<br />

ist ja auch ein Spiegel unserer eigenen Person.<br />

Was sind die aktuellen Trends im Bereich<br />

Kompaktheit?<br />

GERNER Wohnmodelle und Grundrisse für<br />

viele verschiedene Lebensweisen und Familienkonstellationen.<br />

Im Lebenscampus Wolfganggasse<br />

planen wir derzeit sehr kompakte<br />

Grundrisse, die mit Deckenschienen ausgestattet<br />

sind und die je nach Bedarf mit Vorhängen<br />

und Schiebeelementen getrennt und<br />

strukturiert werden können.<br />

REPPÉ Das kompakte Smart-Wohnen wird<br />

weiterhin zunehmen. Ich setze mich dafür ein,<br />

dass auch die kleinste und günstigste Wohnung<br />

mit einem attraktiven Freiraum ausgestattet<br />

wird.<br />

SOVA Wohnungen werden immer hotelmäßiger,<br />

immer kompakter, die Möbel immer vielfältiger<br />

in ihren Funktionen, oft mit verschiedenen<br />

Nutzungsszenarien für ein und dasselbe<br />

Möbel. Die Hotels hingegen werden immer<br />

wohnlicher. Ich finde diese Entwicklung sehr<br />

spannend.<br />

Abschlussfrage: Wie groß muss die kleinste<br />

Wohnung sein, in der Sie je wohnen würden?<br />

GERNER Allein auf etwa 45 Quadratmetern.<br />

SOVA Ich unterbiete! 40 Quadratmeter plus<br />

ein schöner privater Freiraum.<br />

REPPÉ Wenn sich mein Rollator eines Tages<br />

auf 45 Quadratmetern ausgeht, wunderbar!<br />

Und bitte einen barrierefreien Freibereich<br />

dazu!<br />

<<br />

170 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


COMMOD HOUSE<br />

DAS HAUS, DAS MITWÄCHST<br />

COMMOD HOUSE ist das erste Haus, das mitwächst! Natürliche Baustoffe<br />

und zukunftsweisende Technik ermöglichen ökologisches gesundes Wohnen<br />

zum verlässlichen Fixpreis in einzigartigem Design.<br />

FOTOS: TAMARA FRISCH PHOTOGRAPHY<br />

Als Michaela Maresch und<br />

Gerald Brencic COMMOD<br />

HOUSE gründeten, war der<br />

Begriff »Modulbauweise« noch<br />

für viele ein Fremdwort. Zehn Jahre später<br />

hat sich im Bereich Modul- und Holzbau<br />

vieles getan und COMMOD HOUSE<br />

konnte als Vorreiter auf diesem Gebiet mit<br />

Know-how-Vorsprung agieren.<br />

Es war ihnen ein Anliegen, die Lücke zwischen<br />

unleistbaren Architektenhäusern und<br />

fehlendem Design und Qualität auf dem<br />

Fertigteilhaus-Markt in ökologischer Bauweise<br />

zu schließen. Sie wollten mit ihrem<br />

Produkt erreichen, dass dem vermehrt auftretenden<br />

Trend zu mehr Dämmstärke ohne<br />

Rücksicht auf den Einsatz der Dämmmaterialien<br />

ein Gegenangebot gegenübergestellt<br />

wird. Das anfängliche Duo ist im vergangenen<br />

Jahrzehnt kontinuierlich und nachhaltig<br />

gewachsen und darf auf ein solides,<br />

kompetentes und gefestigtes Kernteam mit<br />

fundiertem Fachwissen zurückgreifen.<br />

Das Mitwirken der Kunden im gesamten<br />

Planungsprozess war für COMMOD<br />

HOUSE schon immer ein wichtiges Anliegen<br />

und das Unternehmen kann dank<br />

dieser Denkweise auf langjährige und<br />

wertschätzende Kundenbeziehungen<br />

zurück blicken.<br />

COMMOD HOUSE® ist das erste Haus,<br />

das mitwächst! COMMOD HOUSE® ist<br />

ein ökologisches und gesundes Modulhaus!<br />

Natürliche Baustoffe und zukunftsweisende<br />

Technik ermöglichen gesundes Wohnen<br />

zum verlässlichen Fixpreis. Das variable<br />

Modulsystem besteht überwiegend aus dem<br />

flexiblen und gesunden Baustoff Holz. Auf<br />

Grund des Transportgewichts und der flexiblen<br />

Bauweise wird eine Holzriegelkonstruktion<br />

mit Zellulosedämmung, Holzweichfaserdämmplatten<br />

an der Fassade<br />

sowie Holzfenstern in einer gesunden,<br />

nachhaltigen und umweltbewussten Bauweise<br />

eingesetzt. Die Grundrissgestaltung<br />

ist individuell und gemeinsam mit den Bauherren<br />

entwickelt das Design-Team einzigartige<br />

architektonische Baukörper, die zum<br />

gemütlichen Zuhause für viele zufriedene<br />

COMMOD-HOUSE-Kundengenerationen<br />

werden.<br />

Das Ergebnis sieht man als deutliche<br />

hochqualitative Handschrift in jedem einzelnen,<br />

individuell designten architektonischen<br />

Baukörper und an dem glücklichen<br />

Lächeln der COMMOD-Haus-Bewohner.<br />

INFO<br />

COMMOD-Haus GmbH<br />

Heinrichstraße 4<br />

8010 Graz, Austria<br />

T +43 316 232 047<br />

M +43 660 6944 851<br />

info@commod-house.com<br />

www.commod-house.com<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

171


LUXUS NEU DEFINIERT.


BELLEVUE 74<br />

1190 Wien<br />

• 2 Villen mit 9 Eigentumswohnungen von 50 - 250 m 2<br />

• 1 Einfamilienvilla mit über 430 m 2<br />

• 270 Grad Panoramablick über Wien<br />

• High-End Concierge Service<br />

• Eigengärten, Terrassen, 23 Stellplätze<br />

bellevue74.at


TÜRKENSTRASSE<br />

MY<br />

FAVORITE<br />

PROJECTS<br />

SCHREYGASSE<br />

Nahe der Wiener Innenstadt eine<br />

großzügige Familienwohnung mit<br />

Außenflächen zu finden, die bezugsfertig<br />

und in einem sehr guten Zustand ist,<br />

ist derzeit eine große Herausforderung.<br />

Umso stolzer sind wir, diese sonnige, ruhig<br />

gelegene Wohnung mit drei Schlafzimmern,<br />

zwei Bädern, zwei Balkonen und Topausstattung<br />

anbieten zu können. Sie finden<br />

hochwertige, maßgefertigte Einbauschränke,<br />

eine tolle Küche und viele andere Extras in<br />

der Wohnung vor!<br />

Eine wirkliche Rarität in meiner Lieblingsgegend<br />

gleich beim Servitenviertel!<br />

Inklusive Tiefgaragenstellplatz beträgt<br />

der Kaufpreis € 985.000,–<br />

Wir würden uns sehr freuen, Ihnen diese<br />

schöne Wohnung zeigen zu können.<br />

ELISABETH<br />

ROHR-DE WOLF<br />

Managing Partner<br />

Elisabeth Rohr<br />

Real Estate E.U.<br />

rohr-real-estate.com<br />

Faszination Immobilien:<br />

Drei Branchenprofis erzählen<br />

in <strong>LIVING</strong>, welche Projekte<br />

ihnen in Österreich besonders<br />

am Herzen liegen.<br />

In bester City-Lage in der Leopoldstadt entsteht<br />

das anspruchsvolle Wohnprojekt »Der<br />

Goldene Fasan«. Zwölf Eigentumswohnungen<br />

im revitalisierten Altbau und zehn<br />

Neubauapartments im Innenhof werden zu<br />

einem neuen Zuhause für Menschen, die eine<br />

hohe Erwartung an Komfort, Ästhetik und<br />

urbane Lebensqualität haben. Die Wohnungen<br />

verteilen sich über sechs Geschoße.<br />

Sonnige Balkone, Terrassen und Gärten garantieren<br />

die ideale Balance zwischen Großstadt<br />

und Rückzug und laden dazu ein, das<br />

Leben im Freien zu genießen. Neben Tradition<br />

und Historie punktet die Wohngegend<br />

mit ihrer Nähe zum beliebten Karmelitermarkt,<br />

zum lebendigen Donaukanal sowie<br />

zum barocken Augarten. Bewohner der Leopoldstadt<br />

genießen aber nicht nur die zentrale<br />

Lage in der Wiener City, sondern auch die<br />

erstklassigen öffentlichen Verbindungen in<br />

alle Teile der Stadt.<br />

EDITH KRAUSS<br />

Geschäftsführerin<br />

Tom Krauss<br />

Immobilien GmbH<br />

tomkrauss.at<br />

Fotos: Stephan Huger/Studio Huger, Courtesy of Tom Krauss Immobilien GmbH, Courtesy of Domizil Architektur GmbH, Courtesy of Rohr Real Estate E.U<br />

174 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


VILLA IN OBER ST. VEIT<br />

Wenige Schritte vom Lainzer Tiergarten<br />

entfernt entsteht im 13. Bezirk in<br />

ruhiger sonniger Lage diese moderne<br />

Villa. Die Architektur besticht durch ihren Purismus<br />

mit klaren Linien, konsequentem Design<br />

und einem Wohnkonzept, das Ästhetik<br />

und Komfort verbindet. Die lichtdurchflutete<br />

Villa hat einen Out doorpool, eine knapp 100<br />

m² große Dach terrasse mit Fernsicht sowie<br />

eine Doppel garage für zwei Autos.<br />

Hoher Wohnkomfort durch Gira-Smart-<br />

Home-Steuerung, Fußbodenheizung über eine<br />

Wärmepumpe sowie Josko-Holz-Alu-Fenster<br />

und Terrassentüren.<br />

Durch die vielen umliegenden Grün flächen<br />

und Wälder, die gute Nahversorgung und öffentliche<br />

Anbindung genießen Sie eine hohe<br />

Lebensqualität.<br />

Eine Grundriss-Adaptierung oder Änderung<br />

der Ausstattung sind unter Berücksichtigung<br />

Ihrer persönlichen Wünsche noch möglich.<br />

ALEXANDER FEIGE<br />

Geschäftsführer<br />

DOMIZIL<br />

Architektur GmbH<br />

domizil-immobilien.at<br />

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Der neue Taycan Cross Turismo.<br />

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Taycan Turbo S Cross Turismo – Stromverbrauch kombiniert 24,4 – 26,4 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert 0 g/km. Stand 06/<strong>2021</strong>. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen<br />

Messverfahren VO (EG) 715/2007 (in der gegenwärtig geltenden Fassung) im Rahmen der Typengenehmigung des Fahrzeugs auf Basis des neuen WLTP-Prüfverfahrens ermittelt.


my city<br />

TOKIO<br />

Wenn Reisende aus<br />

dem Westen drei bis<br />

vier Tage in Tokio<br />

bleiben, glauben sie<br />

anschließend, drei oder vier Wochen<br />

in der Stadt gewesen zu sein,<br />

so überwältigend ist die Flut an<br />

Eindrücken und Gegensätzen. Dabei<br />

ist der modernen Architektur<br />

die traditionelle, japanische Seele<br />

erhalten geblieben. Wie etwa bei<br />

Ryue Nishizawas »Garden and<br />

House« – ein vier Meter breites,<br />

vierstöckiges Wohngebäude aus<br />

Beton und Blumentöpfen. Eingezwängt<br />

ist der Bau des Pritzker-<br />

Preisträgers zwischen Wolken -<br />

kratzern. Selbst hier soll der Natur<br />

eine Chance gegeben werden,<br />

wenngleich fast hoffnungslos. Für<br />

Architekten ist jede Nische eine<br />

Herausforderung. Denn um zu<br />

überleben, müssen Geschäfte, Firmensitze<br />

und Restaurants in Tokio<br />

unvergesslich bleiben – schon beim<br />

ersten Eindruck. Sie locken mit<br />

Gediegenheit, Humor oder Stolz, sie<br />

machen uns nostalgisch, sehnsüchtig<br />

oder neugierig. Für den taiwanesischen<br />

Ananaskuchenhersteller<br />

Sunny Hills hat Kengo Kuma (er<br />

baute auch das Olympia stadion für<br />

die verschobenen Sommerspiele<br />

2020) überdimensionale Stäbchen<br />

wie bei einem Mikado-Spiel aufgetürmt.<br />

Im Inneren fühlt man sich<br />

geborgen wie in einem Baumkronennest.<br />

Kerry Hill Architects<br />

haben im Wolkenkratzerviertel<br />

Otemachi eine Oase aus Felsen,<br />

Baum, Teich und Duft gebaut. Im<br />

Shinjuku Park Tower, wo einst Sofia<br />

Coppola »Lost in Translation«<br />

drehte, wächst im 43. Stock ein<br />

Bambuswäldchen. Von hier fällt der<br />

Blick auf die untergehende Sonne<br />

über dem Fujiyama und im Osten<br />

auf Wolkenkratzer, die bei Erdbeben<br />

schwingen wie – ja, wie ein<br />

Bambuswald. Hier sollte man an<br />

der Bar am letzten Reisetag mit<br />

einem Cocktail »Sayonara« sagen.<br />

Tokios Flut an<br />

Eindrücken und<br />

Gegensätzen ist<br />

überwältigend.<br />

ROLAND HAGENBERG<br />

Der Autor und Fotograf (geb. 1955) lebt<br />

seit 25 Jahren in Japan. Seine Bücher<br />

über japanische Gegenwartsarchitektur<br />

sind in mehreren Sprachen erschienen.<br />

In Raiding, Geburtsort von Franz Liszt,<br />

errichtete er mit dem Japaner Terunobu<br />

Fujimori die experimentelle Unterkunft<br />

»Storchenhaus«.<br />

www.hagenberg.com<br />

LANDMARKS<br />

Shinjuku Park Tower<br />

Kenzo Tange, 1994<br />

»Hier fühlt man sich wie auf<br />

einem fremden Trabanten.<br />

Der nächtliche Ausblick über<br />

die japanische Hauptstadt ist<br />

unvergesslich – das faszinierte<br />

auch Scarlett Johansson<br />

im legendären Film ›Lost<br />

in Translation‹.«<br />

Aman Hotel<br />

Kerry Hill Architects, 2014<br />

»Natur ist Luxus, und beide<br />

sind meditativ. Immer wieder<br />

integrieren und inszenieren<br />

die Architekten Tokios die<br />

Dramatik der Großstadt in<br />

ihren Bauten.«<br />

Garden and House<br />

Ryue Nishizawa, 2011<br />

»Man sieht hier: Japaner<br />

suchen auch in einer Megametropole<br />

die Nähe zur<br />

Natur und sind dabei sehr<br />

erfinderisch. Hier dienen<br />

Blumentöpfe als Vorhänge!«<br />

Sunny Hills Cake Shop<br />

Kengo Kuma, 2014<br />

»In Tokios Einzelhandel gilt:<br />

Auffallen, um im Business zu<br />

überleben. Für einen taiwanesischen<br />

Ananaskuchenhersteller<br />

hat Kengo Kuma den<br />

Shop als stachelige Frucht<br />

konzipiert.«<br />

Fotos: Courtesy of Roland Hagenberg<br />

176 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


2531 Gaaden bei Wien<br />

Die zeitlose Architektur der Extraklasse – versteckt im<br />

wunderschönen Wienerwald! In Verbindung mit den<br />

Wünschen des Bauherren entstand dieses einmalige<br />

und außergewöhnliche Familiendomizil. Grund ca.<br />

5000m 2 , Wfl. ca. 1000m 2<br />

Mit den Werten<br />

steigen die Ansprüche<br />

Das exklusive Segment mit hochwertigen Liegenschaften.<br />

Die Sehnsucht nach beständigen Werten manifestiert<br />

sich in steigender Nachfrage nach historischen<br />

Villen und parkähnlichen Gärten.<br />

Ein Wunsch prägt verstärkt den Immobilienmarkt: Es darf ruhig etwas mehr sein. Bei der<br />

Ausstattung oder auch bei der Distanz zum Arbeitsplatz. Vielfach wächst in Zeiten wie diesen<br />

auch die Sehnsucht nach mehr Raum, mehr Flair, mehr individuellem Komfort. Wohnen<br />

ist wichtiger geworden, man will in den eigenen vier Wänden mehr Quality-Time erleben.<br />

Um diese Ziele zu erreichen, braucht man bei der Immobiliensuche und -vermarktung einen<br />

Partner mit mehr Erfahrung, mehr Kompetenz, mehr Alles-aus-einer-Hand-Service. Wir von<br />

s REAL sind seit über 40 Jahren erfolgreich tätig. In aller Bescheidenheit können wir sagen,<br />

dass wir bei allen Fragen rund um die Immobilie spitze sind. Im exklusiven Segment unterstützen<br />

wir Sie mit neuen digitalen Services und einer neuen Werbelinie. Das ergibt eine<br />

Kombination von prickelnder Innovation mit großer Erfahrung, die auf einem soliden Fundament<br />

steht.<br />

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In einer der gefragtesten Lagen liegt diese komplett<br />

sanierte Mehrfamilienvilla. Dieses vielseitig<br />

nutzbare Juwel bietet Ihnen ganz dem heutigen<br />

Trend entsprechend die Möglichkeit von Generationen-Wohnen.<br />

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2500 Baden bei Wien<br />

Diese traumhafte Villa am Fuße des<br />

Mitterbergs imponiert mit edler<br />

Optik und fürstlichem Flair. in unmittelbarer<br />

Nähe sind der Doblhoffpark,<br />

der Schlosshotel Weikersdorf<br />

und der Kurpark Baden. Grund ca.<br />

500m 2 , Nfl. ca. 300m 2<br />

Mit lieben Grüßen,<br />

Karin Bosch, MBA<br />

Leitung s REAL Exklusiv


Es ist nicht alles Gold<br />

was glänzt.


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verkaufen inzwischen<br />

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goldenen Versprechungen am Markt<br />

auf. Der Grundtenor lautet dabei immer:<br />

„Wir kaufen Ihr Zinshaus.“ Aber nur wer<br />

Ihnen möglichst viele potenzielle Käufer<br />

bringt, ist in der Lage, den besten Preis<br />

für Sie zu erzielen. Denn über die Nachfrage<br />

steigt der Preis.<br />

Ein einzelner Käufer wird immer versuchen,<br />

für sich selbst das beste Ergebnis<br />

herauszuhandeln. Als unabhängiges<br />

Beratungsunternehmen bringen wir<br />

Ihnen aber Zugang zu allen Interessenten,<br />

die für Ihre Liegenschaft in Frage<br />

kommen.<br />

Somit sorgen wir für höhere Nachfrage<br />

und folglich für den besten Preis.<br />

Als Gerhard Hudej im Jahr 2012 die<br />

Hudej Zinshäuser Gruppe gründete,<br />

war sein Ansporn, als Spezialist<br />

eine ebenso unverwechselbare wie<br />

unübersehbare Position am Zinshausmarkt<br />

einzunehmen. Heute,<br />

nach kumuliert 300 erfolgreich begleiteten<br />

Transaktionen mit einem<br />

Gesamtvolumen von rund einer<br />

Milliarde Euro, ist die ursprüngliche<br />

Vision Realität. Neben klassischen<br />

Zinshäusern aller Epochen vermarket<br />

die Hudej Zinshäuser Gruppe<br />

heute auch Hotels, Wohnbaugrundstücke<br />

und schlüsselfertige bzw. in<br />

Planung befindliche Neubauprojekte.<br />

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Die Hudej Zinshäuser Gruppe ist eines der führenden Unternehmen am österreichischen<br />

Zinshausmarkt. Mit Standorten in Wien, Graz, Salzburg, Linz, St. Pölten, Innsbruck und<br />

Klagenfurt sowie einer Repräsentanz in Zürich haben wir uns auf die Vermarktung von<br />

Zinshäusern, Hotels und Grundstücken in ganz Österreich spezialisiert. Wir genießen das<br />

Vertrauen vieler vermögender Privatpersonen und Family Offices sowie institutioneller<br />

Investoren und gewerblicher Immobilienentwickler. Unser Kundenkreis umfasst dabei<br />

neben österreichischen Käufern auch solche aus Deutschland und der Schweiz.


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inkl. Nierenkissen in Stoff ab 1.550,– | in Leder ab 2.440,– | auch mit Armlehne erhältlich


<strong>LIVING</strong><br />

INSPIRATION<br />

202<br />

190<br />

184<br />

GELBE KRAFT<br />

Die Farbe Gelb ist auch Zuhause<br />

der Inbegriff von Energie. (S. 184)<br />

DATES TO KNOW<br />

Ein kurzer Überblick über die<br />

wichtigsten Ausstellungen,<br />

Messen und Events in den<br />

kommenden Wochen. (S. 190)<br />

EVENT-CLIPPINGS<br />

<strong>LIVING</strong> zeigt die besten Happenings<br />

aus der Szene. (S. 196)<br />

NATÜRLICHE SCHÖNHEIT<br />

Die Redaktion stellt ihre liebsten<br />

Hotspots und lokalen Produzenten<br />

vor. Dieses Mal: MOOI. (S. 202)<br />

196<br />

Fotos: beigestellt


inspiration / SONNENFARBEN<br />

GELBE<br />

KRAFT<br />

Wärme, Sonnenstrahlen und sommerliche<br />

Leichtigkeit: Die Farbe Gelb ist der Inbegriff von<br />

Energie. Auch das Zuhause darf jetzt mit einer<br />

Portion Vitamin D Kraft tanken.<br />

TEXT HERTA SCHEIDINGER<br />

1.<br />

Fotos: beigestellt<br />

184<br />

falstaff<br />

<strong>LIVING</strong> 5 / 21


2. 3.<br />

5.<br />

4.<br />

1. Goldene Schönheit Das dezente Reliefmuster übereinanderliegender<br />

Palmenblätter lässt die opulente Tapete »Musa«<br />

faszinierend lebendig wirken. etoffe.com<br />

2. Sauer macht lustig Das dachte sich wohl auch Designikone Kelly<br />

Wearstler, die für Farrow & Ball die »California Collection«<br />

kreierte. Farbton »Citrona« ist von den üppigen Zitrusbäumen<br />

inspiriert, die in Kaliforniens mildem Klima gedeihen.<br />

farrow-ball.com<br />

3. Gut gepolstert Loungesessel »Kolton« vereint kräftiges Dottergelb<br />

mit lässiger Formgebung. Dank der abgesteppten Optik des<br />

Bezugs wirkt die intensive Farbe modern. made.com<br />

4. Umwerfend Nomen est Omen: Das originelle Design der italienischen<br />

Ledermanufaktur Giobagnara hat das Potenzial, vom<br />

Hocker zu hauen. artemest.com<br />

5. Reiselust Rimowas poppiger Trolley ist eine willkommene Abwechslung<br />

von dunklen Reisetaschen. Praktisch: Das Gehäuse<br />

aus Polycarbonat macht den Koffer besonders leicht.<br />

breuninger.com<br />

6. Samt-Symphonie Das raffinierte Design von Charlotte Biltgen<br />

kombiniert Retro-Elemente mit üppigem Samtbezug. Durch die<br />

klare Linienführung wirkt das edle Stück trotzdem nicht überladen.<br />

theinvisiblecollection.com<br />

6.<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

185


inspiration / SONNENFARBEN<br />

7. 9.<br />

8.<br />

7. Fruchtig Zitrusfrüchte sind wahre Sommerboten –<br />

das gilt auch fürs Interieur. Die mediterrane Tapete<br />

im Design von Fornasetti setzt erfrischende<br />

Akzente. cole-and-son.com<br />

8. Zarte Pracht Weichgezeichnete organische Formgebung<br />

und die schwebenden Punkte machen Vase<br />

»Ada« von Broste Copenhagen auch ohne Blumenschmuck<br />

zu einem sommerlichen Dekoobjekt.<br />

connox.at<br />

9. Gut beschirmt Der gelbe Bambus-Sonnenschirm<br />

»Augusta« sorgt für pefekte Sommer-Laune. Bunt,<br />

elegant und glamourös. eastlondonparasols.com<br />

10. Lippenbekenntnis Ein Klassiker, wie er cooler<br />

nicht sein könnte: Guframs ikonisches Sofa<br />

»Bocca« ist von dem surrealistischen Künstler Salvador<br />

Dalí inspiriert. tattahome.com<br />

11. Strahlende Eleganz Das Sonnenmotiv des handgeknüpften<br />

Teppichs von Damien Langlois-<br />

Meurinne wirkt minimalistisch und poetisch<br />

zugleich. theinvisiblecollection.com<br />

10.<br />

11.<br />

Fotos: Mads Mogensen, Courtesy of Cole & Son, www.eastlondonparasols.com<br />

186<br />

falstaff<br />

<strong>LIVING</strong> 5 / 21


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Rein elektrischer Antrieb, progressives Design, beeindruckendes Raumgefühl und<br />

individualisierbare digitale Features – das bietet der Audi Q4 e-tron.<br />

Fotos: beigestellt<br />

188 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


Die Formel für Fahrspaß lautet<br />

Elektromobilität. Sie vereint<br />

dynamische Beschleunigung mit<br />

unvergleichlicher Stille, sie führt<br />

zu einer neuen Art des Fahrens und verändert<br />

die Welt nachhaltig. Mit dem neuen<br />

Audi Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron<br />

hat Audi sein Versprechen in Form des Concept<br />

Cars aus 2019 in die Realität verwandelt<br />

und bietet rein elektrisches Fahren nun<br />

auch im kompakten SUV-Segment an.<br />

Reichweite? Bis zu 520 km nach dem<br />

strengen WLTP Zyklus. Laden? Circa 10<br />

Minuten für 130 km. Beschleunigung? In circa<br />

6,2 Sekunden geht es aus dem Stand auf<br />

100 km/h – je nach Motorisierung. Ihr Einstieg<br />

in das erste rein elektrische Q-Modell<br />

der Marke gelingt mit einer Leistung von<br />

170 PS und Heckantrieb. Falls es mehr sein<br />

darf, bietet Audi auch Varianten mit 204 PS<br />

oder sogar 299 PS in Verbindung mit dem<br />

legendären quattro-Antrieb. Zwei unterschiedliche<br />

Batteriegrößen stehen zur Wahl.<br />

Bei Audi ist das Thema Nachhaltigkeit<br />

schon lange ganz oben auf der Agenda und<br />

moderne Lösungen bieten Antworten auf die<br />

gängigen Fragen einer nachhaltigen Zukunft.<br />

Für die Batterie gibt es bereits eine sogenannte<br />

»Second-Life-Strategie«, um die<br />

wertvollen Rohstoffe zu nutzen. Egal, ob bei<br />

der Produktion des Fahrzeugs, bei der Wahl<br />

der Materialien im Innenraum oder auch<br />

gänzlich abseits des Fahrzeugs: Audi legt den<br />

vollen Fokus auf eine nachhaltige Zukunft<br />

und leistet seinen Beitrag, die Welt für<br />

nachfolgende Generationen noch besser<br />

zu machen.<br />

INFO<br />

Mehr erfahren auf audi.at<br />

Future is an attitude.<br />

Stromverbrauch kombiniert¹ in kWh/100 km: 17,0–19,9<br />

(WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0. Angaben<br />

zu den Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei<br />

Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten<br />

Ausstattung des Fahrzeugs. Symbolfoto. Änderungen,<br />

Satz- und Druckfehler vorbehalten.<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

189


inspiration / TERMINE<br />

DATES TO KNOW<br />

Was kann die Stadt? Welche Termine sollten notiert werden? Ein kurzer Überblick<br />

über die wichtigsten Ausstellungen, Messen und Events in den kommenden Wochen.<br />

3.<br />

»Deutsches Design 1949–1989 –<br />

3<br />

Zwei Länder, eine Geschichte«<br />

Weil am Rhein, bis 5. 9. <strong>2021</strong><br />

Das Vitra Design Museum zeigt erstmals eine umfassende<br />

Ausstellung zu Nachkriegsdesign im<br />

geteilten Deutschland. Beleuchtet werden ideologische<br />

und ästhetische Differenzen sowie Parallelen<br />

und Relationen zwischen den beiden Designwelten.<br />

Der Fokus liegt auch auf der Rolle der da maligen<br />

Designschulen und der Bauhaus-Strömung sowie<br />

auf einzelnen Protagonisten wie Rudolf Horn und Egon<br />

Eiermann. Gezeigt werden ikonische Möbel, Lampen<br />

und Elemente aus Industrial- und Interiordesign.<br />

Charles-Eames-Str. 2, 79576 Weil am Rhein<br />

design-museum.de<br />

5.<br />

František Lesák – »Vermutung<br />

1.<br />

und Wirklichkeit«, Secession Wien<br />

2. 7. bis 5. 9. <strong>2021</strong><br />

Der gebürtige Prager František Lesák widmet sich<br />

in seinem Werk verschiedenen Formen der Wahrnehmung,<br />

des Perspektivenwechsels und dem Verhältnis<br />

der Dinge zum realen und medialen Raum. Als konzepzioneller<br />

Zeichner und Bildhauer realisiert Lesák seine<br />

Arbeiten mit großer wissenschaftlicher Präzision –<br />

das zeigt sich auch in seinem neuen, aus 36 Bildpaaren<br />

bestehenden Zyklus »Vermutung und Wirklichkeit«,<br />

in dem der Künstler durch das Halten unterschiedlicher<br />

Posen seiner linken Hand die Relation zwischenoptischer<br />

und taktiler Wahrnehmung darlegt.<br />

Friedrichstr. 12, 1010 Wien secession.at<br />

2.<br />

Design Biennale Zürich,<br />

2.<br />

Alter Botanischer Garten<br />

12. 8. bis 5. 9. <strong>2021</strong><br />

Etwas, was auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpasst,<br />

kann auf den zweiten Blick oft harmonischer<br />

wirken als gedacht: Genau damit beschäftigt<br />

sich die heurige Zürcher Design Biennale, die das<br />

Thema »Clash« behandelt. Digital und analog, kulturelle<br />

Differenzen, Tradition und Moderne – das künstlerische<br />

Erforschen von Konfliktpotenzial und dessen<br />

kreativer Energie steht im Zentrum des Events.<br />

Im Zuge der Biennale wird eine Outdoor-Ausstellung<br />

präsentiert, die von 12 Designern aus verschiedensten<br />

Disziplinen mit innovativen Projekten bespielt wird.<br />

Zollikerstr. 107, 8008 Zürich designbiennalezurich.ch<br />

1.<br />

Austrian Brand Stories,<br />

4.<br />

Designforum, Wien<br />

bis 12. 9. <strong>2021</strong><br />

Markengeschichte auf Österreichisch: Das Designforum<br />

Wien präsentiert eine Ausstellung, die Nostalgie<br />

und Erinnerungen weckt. Erfolgreiche Marken, die<br />

mittlerweile zu Österreichs Identität gehören, haben<br />

eine Geschichte zu erzählen – von Herausforderungen,<br />

Erfolg, Schlüsselmomenten und Familienbanden.<br />

Die Exhibition hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese<br />

Geschichten zu visualisieren: von Almdudler über<br />

Atomic und Manner bis hin zu Riess, um nur ein paar<br />

der Ländle-Labels zu nennen, deren Historie und<br />

Zukunft hier Tribut gezollt wird.<br />

Museumsplatz 1/Hof 7, 1070 Wien designforum.at<br />

4.<br />

»Misfits« by Nairy Baghramian,<br />

5.<br />

Galleria d’Arte Moderna, Mailand<br />

bis 26. 9. <strong>2021</strong><br />

In Kooperation mit der Mailänder Galerie für<br />

moderne Kunst präsentiert die Fondazione Furla<br />

die erste Solo-Ausstellung der iranisch-armenischen<br />

Künstlerin Nairy Baghramian, die sich im Zuge der<br />

Exhibition unperfekten Welten widmet. Die zu diesem<br />

Thema entworfenen Skulpturen spiegeln die kindliche<br />

Wahrnehmung alltäglicher Gegenstände und<br />

Handlungen wider – die eben nicht immer perfekt<br />

sind – und es auch gar nicht sein müssen. Baghramian<br />

will mit ihren Kunstwerken zum Über- und Umdenken<br />

von Perfektion anregen.<br />

Via Palestro 16, 20121 Milano fondazionefurla.org<br />

6.<br />

Vienna Biennale for Change, MAK, Wien<br />

6.<br />

bis 3. 10. <strong>2021</strong><br />

Mit einer der wahrscheinlich größten Herausforderungen<br />

der heutigen Zeit beschäftigt sich die Vienna Biennale<br />

for Change: Unter dem Motto »PLANET LOVE«<br />

widmet man sich gezielt dem Thema Klimafürsorge.<br />

Im Zentrum der Biennale steht unsere Beziehung zur<br />

Erde, die überdacht werden soll – mit neuen Modellen<br />

zu Ressourcenschonung, respektvollem Umgang mit<br />

der Natur und Wertschätzung der biologischen Vielfalt<br />

und Schönheit unseres Planeten. Diskutiert wird die<br />

Frage, wie man für diese Beziehung ein nachhaltiges<br />

Fundament schaffen kann und welche sozialen Dimensionen<br />

und Aspekte in diesem Kontext relevant sind.<br />

Stubenring 5, 1010 Wien mak.at<br />

Fotos: Jana Madzigon, Andrea Avezzu, Courtesy of Design Biennale Zürich, Courtesy of Fondazione Furla and GAM, Courtesy of MAk, Wien, Courtesy of Secession Wien/Frantisek Lesa<br />

190 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


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NISSAN-SHOWROOM<br />

MVC_QQ_Ins_<strong>Falstaff</strong>_Living_233x300mm_korr.indd 3 06.07.21 12:29<br />

MVC Motors bietet seinen Kunden nicht nur ein vollkommen neues Markenerlebnis,<br />

sondern auch 360° Serviceleistungen in allen Fragen rund ums eigene Fahrzeug.<br />

FOTOS: BEIGESTELLT<br />

Mit insgesamt vier Standorten<br />

(3x in Wien und 1x in Brunn/<br />

Geb.) ist MVC Motors nicht<br />

nur der größte Ford-Händler in ganz Österreich.<br />

Mit dem neuen 200 Quadratmeter<br />

großen Nissan-Showroom am Standort<br />

MVC Wien-Nord ist man ab sofort auch<br />

der Vertriebspartner von Nissan im Norden<br />

von Wien. In den Ford-Stores in der Brünnerstr.<br />

66, 1210 Wien sowie in der Wiener<br />

Straße 152, 2345 Brunn am Gebirge<br />

findet der Kunde das komplette Ford-<br />

Modellangebot inklusive Ford Mustang.<br />

Mit dem Einsatz von interaktiven, teils<br />

riesigen Videoflächen und speziell geschulten<br />

Mitarbeitern bietet das Unternehmen<br />

seinen Kunden ein Markenerlebnis der<br />

besonderen Art. Mit Juli diesen Jahres<br />

vertreibt man Nissan nicht nur am<br />

Standort Wien-Simmering, sondern<br />

auch in Wien-Nord.<br />

REPARATUR SÄMTLICHER<br />

AUTOMARKEN<br />

Im Karosserie- und Lackzentrum von MVC<br />

Wien Nord werden übrigens Autoreparaturen<br />

für alle Automarken angeboten. Als eine<br />

der modernsten Autowerkstätten Wiens kann<br />

MVC so gut wie jeden Lack- und Karosserieschaden<br />

reparieren.<br />

Egal, ob kleiner Kratzer in der Tür oder<br />

große Delle im Dach: Das Unternehmen ist<br />

stets bemüht, immer 100 Prozent bei der<br />

Reparatur eines Fahrzeuges zu geben. Auch<br />

komplette Lackierungen eines Fahrzeuges<br />

sind bei MVC möglich. Im Bereich Service<br />

und Reparatur bietet MVC kundenfreundliche<br />

Termine und Abholzeiten sowie eine<br />

24h-Annahme. Darüber hinaus wird auch<br />

ein Hol- und Bring-Service angeboten. Selbstredend<br />

wird auch die §57a-Überprüfung<br />

erledigt. Besonders wichtig jetzt in der heißen<br />

Jahreszeit: ein professionelles Klimaanlagenservice.<br />

Auch dieses wird von MVC neben der<br />

Fahrzeugreinigung und Kundenersatzwagen<br />

angeboten.<br />

Wenn es um Versicherungsfragen geht, sind<br />

Carplus und Wr. Städtische speziell hierfür<br />

Partner von MVC Motors. Da nur ein Original<br />

ein Original ist und damit dies so bleibt,<br />

steht MVC mit einem umfassenden Ersatzteilservice<br />

zur Verfügung. Auch das Zubehörprogramm<br />

kann sich sehen lassen. Ob Dachträger,<br />

Felge oder Infotainment-Anlage: MVC<br />

bietet seinen Kunden für jeden Bedarf eine<br />

umfassende Auswahl an Originalzubehör zu<br />

fairen Preisen und berät Sie gerne.<br />

INFO<br />

MVC Motors<br />

Brünnerstraße 66<br />

1210 Wien<br />

www.mvcmotors.at<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

191


Alle dargestellten Bilder sind Symbolbilder und Beispielvisualisierungen.<br />

LUXURIÖSER WOHNKOMFORT<br />

In der ersten Reihe am See<br />

In dieser kleinen, privaten Villa werden fünf exklusive<br />

Eigentumswohnungen mit atemberaubendem Blick auf<br />

einen der schönsten Badeseen Kärntens zum Verkauf<br />

geboten. Alle fünf Seeresidenzen sind großzügig geplant<br />

und garantieren ein einmaliges Wohlfühlerlebnis in der<br />

ersten Reihe am See. Eine Immobilien-Rarität, die mit<br />

ihrer exzellenten Lage und viel Privatsphäre überzeugt.<br />

Tanken Sie Energie nach einem Skitag in Ihrer eigenen<br />

Sauna, entspannen Sie auf Ihrer großen Seeterrasse oder<br />

genießen Sie einfach nur die Sonne am großen Privatstrand<br />

– Ihr Boot im sicheren Hafen …<br />

PRIVATE<br />

HOME<br />

RESORT<br />

Einzigartiges Neubauprojekt mit eigenem<br />

Seezugang am Ossiacher See in Kärnten.<br />

KÄRNTEN<br />

Die schönste Naturbühne<br />

Das SKIPPER I ist ein exklusives Wohnprojekt, das durch<br />

seine unvergleichliche Lage am Ossiacher See, die besondere<br />

Architektur und gehobene Lebensqualität einzigartig<br />

ist. Großzügige Süd-Terrassen ermöglichen einen atemberaubenden<br />

Blick über den See direkt zum Stift Ossiach<br />

und erfüllen höchste Ansprüche an individuelles Wohnen.<br />

Überzeugen Sie sich von dieser einzigartigen Seeimmobilie!<br />

Die exklusiven Eigentumswohnungen sind Anfang<br />

2022 bezugsfertig und stehen ab sofort zum Verkauf.<br />

KEY FACTS<br />

• Beste Lage direkt am See<br />

• Ruhiges und sonniges Grundstück<br />

• Privater Badestrand mit Badesteg<br />

• Wohnungsgrößen von 93 m 2 bis 247 m 2<br />

• Moderne, barrierefreie Wohnflächen<br />

• Terrassen und Balkone in Ganzglas<br />

• Aufzug<br />

• Exklusive Markenausstattung<br />

• Große Gärten<br />

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Immobilien GmbH<br />

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9521 Treffen<br />

Tel. +43 4248 3002<br />

office@atv-immobilien.at<br />

www.atv-immobilien.at


Impression Weissensee<br />

Faaker See<br />

Bild 1<br />

Hideaway - Ossiacher See<br />

Wörthersee<br />

Seevilla - Ossiacher Wörthersee See<br />

SEEWOHNUNGEN<br />

Als Spezialist für Seeimmobilien seit nun 50 Jahren können wir Ihnen auch aktuell besondere Immobilien aus unserem Portfolio anbieten.<br />

und<br />

WOHLFÜHLAKTIEN AN<br />

SEELIEGENSCHAFTEN<br />

KÄRNTENS SEEN<br />

IN KÄRNTEN<br />

• Ein faszinierendes, großes SEEGRUNDSTÜCK am Nordufer des schönen,<br />

blauen Wörthersees ... (KP.a.A.),<br />

• Als ein Spezialist HIDEAWAY für mit Seeimmobilien Traumgarten in seit Seeblicklage nun 50 und Mallorca-Feeling RARITÄT am AM OSSIACHER SEEJUWEL AM WEISSENSEE<br />

SEE:<br />

Jahren Ossiacher können See. KP wir € Ihnen 1,35 Mio, auch aktuell besondere<br />

ein einmaliges Wohlfühlaktien SEEGRUNDSTÜCK an Kärntens mit Seen baugenehmigter aus SEEVILLA Parkvilla mit 260m² Wfl.,<br />

(Bild rechts oben)<br />

• Es handelt<br />

Barbecue<br />

sich<br />

Haus,<br />

hier um eine wunderbare RARITÄT im Naturpark<br />

unserem und die Erlaubnis Portfolio Zweitwohnsitz anbieten. zu begründen ... KP € 3,1 4.000 Mio,<br />

Weissensee mit 7.000 m² Seegrund, 1.000 m² WNFL, 13 Wohneinheiten<br />

... Der ideale Familiensitz für die Großfamilie, oder als Anleger<br />

m² Bauland, in sehr sonniger Seelage<br />

• einen SEEBUNGALOW (Neubau) mit 80 m² Wfl. für € 1,6<br />

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Mio.,<br />

Badehaus, Boots- und Badesteg.<br />

• • Ein einmaliges großes SEEGRUNDSTÜCK SEEPENTHOUSE am am Ossiacher schönen, See mit 163 m² Wfl., 160 m² für das Unternehmen und Investment in Ihre Mitarbeiter. Seewohnungen<br />

KP.a.A.<br />

KP € 4,45 Mio.<br />

blauen Seeterrasse Wörthersee ... KP.a.A., (KP.a.A.),<br />

Faaker See<br />

• SEEPENTHOUSE in Velden am Wörthersee, mit 110 m² Wfl., ... KP.a.A.,<br />

• ein gediegenes SEEHAUS am Ossiacher See<br />

• SEEPENTHOUSE Faaker See 165 m² Wfl., 60 m² Terrasse ... KP € 2,1 Mio<br />

mit vollem Seeblick (KP € 3,6 Mio, Bild oben),<br />

Wir informieren und<br />

• ein besonderes SEEAREAL mit 60 lfm Seeufer<br />

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Mag. Alexander Tischler<br />

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gerne den Wert<br />

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Bild 2<br />

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Ossiacher See


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A<br />

ACADEMY MUSEUM OF MOTION<br />

PICTURES academymuseum.org<br />

ALBERTINA MODERN albertina.at<br />

ALESSI alessi.com<br />

ALPENLEDER alpenleder.com<br />

ALPENSTERN hotel-alpenstern.at<br />

ALTSTADT VIENNA altstadt.at<br />

AMARELLI amarelli.it<br />

AMOS REX amosrex.fi<br />

ANDYS.CC andys.cc<br />

ANTHROPOLOGIE anthropologie.com<br />

AREAWARE amara.com<br />

ARTCARE artcare.at<br />

ARTE etoffe.com<br />

ARY HOME aryhome.com<br />

ATENEUM ateneum.fi<br />

AUSTRIAN PAVILLON BIENNALE AR-<br />

CHITECTURA <strong>2021</strong> platform-austria.org<br />

B<br />

BELIANI beliani.at<br />

BIG big.dk<br />

BLAHA blaha-gartenmoebel.at<br />

BLOOMINGVILLE nordicnest.de<br />

BOLTZE skandeko.de<br />

BOSCH bosch-home.at<br />

BOTTY BAG bottybag.com<br />

BROSTE COPENHAGEN connox.at<br />

BRUNNER brunnergmbh.at<br />

BUSCHBECK buschbeck.de<br />

BUSINESS & PLEASURE CO amara.com<br />

BUTLERS butlers.com<br />

C<br />

CABINSKI cabinski.at<br />

CAFIRO cafiro.de<br />

CALLWEY VERLAG callwey.de<br />

CANELINE cane-line.de<br />

CASA PADRINO casa-padrino.de<br />

CAVALLI E NASTRI cavallienastri.com-<br />

CHARLOTTE BILTGEN<br />

theinvisiblecollection.com<br />

CHATEAU LAUDUC ma-maison.at<br />

CHATEAU SAINT-MARTIN & SPA<br />

oetkercollection.com<br />

CHLOE chloe.com farfetch.com<br />

CLEMENS UNTERREINER<br />

unterreiner.at<br />

COCOQUADRAT cocoquadrat.com<br />

COPENHILL copenhill.dk<br />

CREATE BY IKOHS ikohs.com<br />

CUBIC<br />

cubicoutdoorliving.com, schrems.co.at<br />

CUISINARUM cuisinarum.at<br />

CUPCAKES WIEN cupcakes-wien.at<br />

D<br />

DAMIEN LANGLOIS-MEURINNE<br />

theinvisiblecollection.com<br />

DAR LEONE dar-leone.com<br />

DECARLO meinlamgraben.at<br />

DEPOT depot-online.at<br />

DESIGN BIENNALE ZÜRICH<br />

designbiennalezurich.ch<br />

DESIGNFORUM designforum.at<br />

DESIGN MUSEUM HELSINKI<br />

designmuseum.fi<br />

DESIGN OFFICES designoffices.de<br />

DIDRICHSEN ART MUSEUM<br />

didrichsenmuseum.fi<br />

DOLCE & GABANA BEAUTY<br />

dolcegabbanabeauty.com<br />

DONKEY PRODUCTS<br />

donkey-products.com<br />

DORIA & DOJOLA doriadojola.com<br />

DUTCHDELUXES interismo.at<br />

DYOOK dyook-fire.com<br />

E<br />

EAST LONDON PARASOLS<br />

eastlondonparasols.com<br />

EMF thalia.at<br />

EMU emu.it<br />

ENEA LANDSCAPE ARCHITECTURE<br />

enea.ch<br />

EVA SOLO evasolo.com<br />

EVERDURE everdurebyheston.de<br />

F<br />

FALMEC falmec.de<br />

FARROW & BALL farrow-ball.com<br />

FENDI fendi.com<br />

FIRE MAGIC fire-magic.co.uk<br />

FLAMMKRAFT flammkraft.com<br />

FLEXFORM flexform.it<br />

FLOS flos.com<br />

FOCUS focus-kamin-design.de<br />

FONDAZIONE FURLA fondazionefurla.org<br />

FORNASETTI<br />

fornasetti.com, cole-and-son.com<br />

FORSTHOFGUT forsthofgut.at<br />

FORUMBOX forumbox.fi<br />

FRANCISCO CAROLINUM LINZ ooelkg.at<br />

FERMOB fermob.com<br />

FRANCESCO MAGLIA francescomaglia.it<br />

FUNKY TABLE funkytable.it<br />

G<br />

GARDEN TRADING bloomling.at<br />

GEBRÜDER THONET VIENNA<br />

gebruederthonetvienna.com<br />

GEBRÜDER NITTNAUS nittnaus.net<br />

GELMATIC gelmatic.de<br />

GEORG JENSEN georgjensen.com<br />

GERMAN PAVILION AT 17TH INT.<br />

ARCHITECTURE EXHIBITION –<br />

LA BIENNALE DI VENEZIA 2038.xyz<br />

GERNER GERNER PLUS<br />

gernergernerplus.com<br />

GIOBAGNARA artemest.com<br />

GOLDEN RABBIT neimanmarcus.com<br />

GORENJE gorenje.com<br />

GOZNEY eu.gozney.com<br />

GRAEF graef.de<br />

GREEN GATE emilundpaula.de<br />

GREENOMIC DELIKATESSEN hannibals.at<br />

GUARDI guardi.at<br />

GUFRAM tattahome.com<br />

GUZZINI cuisinarum.at<br />

H<br />

HABITAT habitat.co.uk<br />

HALALI KADAI nkuku.com<br />

HAY debijenkorf.at<br />

HEATHERWICK STUDIO heatherwick.com<br />

HELLA hella.at hella.info<br />

HELSINKI ART MUSEUM/HAM<br />

hamhelsinki.fi<br />

HELSINKI BIENNALE helsinkibiennaali.fi<br />

HELSINKI CONTEMPORARY<br />

helsinkicontemporary.com<br />

HI THANKS BYE hithanksbye.com<br />

HK <strong>LIVING</strong> connox.at westwing.de<br />

HOMMES STUDIO hommes.studio<br />

HUDSON RIVER PK hudsonriverpark.org<br />

I<br />

IITTALA iittala.com<br />

INDRA DESIGN indradesign.de<br />

IRISH ARCHITECTURE FOUNDATION<br />

architecturefoundation.ie<br />

ITALIANAVERA amorestore.de<br />

J<br />

J LINE trouva.com<br />

JOANNA BUCHANAN<br />

joannabuchanan.com<br />

JOHN LEY goodreads.com<br />

JOKODOMUS jokodomus.com<br />

JOSEPH PERRIER ma-maison.at<br />

K<br />

KATE & KON kateandkon.com<br />

KIASMA kiasma.fi<br />

KIKKERLAND<br />

kikkerland.com, debijenkorf.at<br />

KITCHENAID kitchenaid.at<br />

KLARSTEIN klarstein.at<br />

KRAFTALM kraftalm.at<br />

KRATKI kratki.com<br />

KUNSTHALLE HELSINKI<br />

taidehalli.fi<br />

L<br />

LA BIENNALE labiennale.at<br />

LA BOITE CONCEPT laboiteconcept.com<br />

LAGUIOLE raumconceptstore.com<br />

LANSERHOF lanserhof.com<br />

LATENDA latendamilano.com<br />

LEITNER LEINEN gramath-windsor.at<br />

LENE BJERRE hamptonshome.de<br />

LEXINGTON dasapartmentliving.de<br />

LIEBHERR mediamarkt.at<br />

LITTLE ISLAND littleisland.org<br />

LOBERON loberon.at<br />

LOBMEYR lobmeyr.at<br />

LOLAILO marcosimonis.com<br />

LOUIS VUITTON de.louisvuitton.com<br />

LSA lsa-international.com<br />

M<br />

MAD ARCHITECTS i-mad.com<br />

MADE made.com<br />

MAISONS DU MONDE<br />

maisonsdumonde.com<br />

MAK mak.at<br />

MA MAISON ma-maison.at<br />

MANUFACTUM manufactum.at<br />

MARCHESI pasticceriamarchesi.com<br />

MARCO SIMONIS marcosimonis.com<br />

MARIMEKKO etagere-regensburg.com<br />

MARIOLUCA GIUSTI artedona.com<br />

MARKILUX markilux.com<br />

MARTA FERRIS matchesfashion.com<br />

MERAKI STUDIO merakistudiomadrid.com<br />

MESNERHOF mesnerhof-c.at<br />

MATEUS ma-maison.at<br />

METIER matchesfashion.com<br />

MICHAEL ANASTASSIADES<br />

michaelanastassiades.com<br />

MICHAEL ANGOVE thetray.shop<br />

MIELE miele.at<br />

MISSONI archiproducts.com<br />

MNLA mnlandscape.com<br />

MOAR GUT moargut.com<br />

MOLTENI molteni.it<br />

MOOI mooi-beauty.at<br />

MORSØ morsoe.com<br />

MUMOK mumok.at<br />

MUSEUM DER MODERNE<br />

museumdermoderne.at<br />

MUUBS thefjordhouse.com<br />

MVRDV mvrdv.nl<br />

MYHIVE myhive-offices.com<br />

N<br />

NATIONAL PAVILION UAE<br />

LA BIENNALE DI VENEZIA<br />

nationalpavilionuae.org<br />

NKUKU nkuku.com<br />

NOYER cuisinarum.at<br />

O<br />

OBJETS SAINT TROPEZ<br />

objets-saint-tropez.com<br />

OCQ o-c-q.com<br />

OFYR ofyr.at<br />

OK DESIGN goodform.ch<br />

O’STYLE <strong>LIVING</strong> ostyle-living.at<br />

P<br />

PALOFORM paloform.co.uk<br />

PECK peck.it<br />

POPCORNER popcorner.at<br />

PURE RESORTS AUSTRIA<br />

pure-resorts.com<br />

Q<br />

QNUX qnux.eu<br />

R<br />

RECHTECK rechteck.com<br />

REDER ma-maison.at<br />

RICE nordicnest.de<br />

RIG TIG rig-tig.com<br />

RIMOWA breuninger.com<br />

RIVIERA MAISON ostyle-living.at<br />

RIVSALT ankorstore.com<br />

ROBBE & BERKING<br />

shop.robbeberking.com<br />

ROLAND HAGENBERG hagenberg.com<br />

ROSENTHAL cuisinarum.at<br />

ROSSANA ORLANDI<br />

rossanaorlandi.com<br />

RÖRSTRAND nordicnest.de<br />

RÖSHULTS roshults.com<br />

ambientedirect.com<br />

S<br />

SAGAFORM<br />

connox.at, bloomling.at, westwingnow.de<br />

SAMBONET cuisinarum.at, klammerth.at<br />

SCIUR LIMUN sciurlimun.ch<br />

SECESSION secession.at<br />

SELETTI trouva.com<br />

SELINA selina.com<br />

SMEG smeg.de<br />

SOHO HOME amara.com<br />

SOLIDAY soliday.eu<br />

SO YOUNG trouva.com<br />

STADTWILDNIS NORDBAHNHOF<br />

stadtwildnis.wien<br />

STEINER 1888 holzbrennerei.at<br />

STEININGER steiningerdesigners.com<br />

STONED debijenkorf.at<br />

STONEFOX stonefox.us<br />

STUDIO VLAY STREERUWITZ vlst.at<br />

SUNHOUSE sunhouse.at<br />

SUNNYLIFE amara.com<br />

T<br />

TESSUTI tessuti.at<br />

TESTIMONIAL SPACES<br />

testimonial-spaces.org<br />

THE LACQUER COMPANY<br />

thelacquercompany.co.uk<br />

THE NEW KRAFTSMEN<br />

thenewcraftsmen.com<br />

THOM FOUGERE thomfougere.com<br />

TOM DIXON tomdixon.net<br />

TRAEGER traegergrills.com<br />

TUUCI tuuci.com<br />

U<br />

UNOPIU unopiu.com<br />

URBAN NATURE CULTURE<br />

westwingnow.de<br />

V<br />

VITRA DESIGN MUSEUM<br />

design-museum.de<br />

VIVAMAYR vivamayr.com<br />

W<br />

WALDCHALETS BRANDNERTAL<br />

waldchalets-brandnertal.at<br />

WAREMA warema.at warema-group.com<br />

WEBER weber.com<br />

WIENER WOHNBAUFORSCHUNG<br />

wohnbauforschung.at<br />

WILKIN & SONS greatbritishfood.de<br />

WITTMANN wittmann.at<br />

WMF wmf.com tischwelt.de<br />

WWOO wwoo.de<br />

Y<br />

YVES SAINT LAURENT ysl.com<br />

Z<br />

ZARA HOME zarahome.com<br />

ZASSENHAUS kastner-oehler.at<br />

ZWEIGSTELLE zweigstelle.com<br />

123&<br />

10 CORSO COMO<br />

10corsocomo-theshoponline.com<br />

Foto: beigestellt<br />

194 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


RUDDA PARKETT & TÜREN<br />

WOHLFÜHLEN BIS IN<br />

DIE ZEHENSPITZEN<br />

Mit viel Gespür fürs Material und dem Wissen um traditionsreiche Handwerkstechniken<br />

entstehen außergewöhnliche Parkettböden und Innentüren.<br />

FOTOS: BEIGESTELLT<br />

W<br />

ir sind ein Spezialitätenladen,<br />

der außergewöhnliche<br />

Böden kreiert“, meint<br />

Maurice Rudda, der das<br />

Unternehmen in dritter Generation führt.<br />

Das bedeutet, dass es bei RUDDA ausschließlich<br />

strapazierfähige Böden in vielen<br />

ausgefallenen Designs gibt.<br />

RUDDA lebt die Philosophie wie kein<br />

anderer Anbieter, nämlich, dass der Boden<br />

als größtes Möbelstück gesehen wird. Der<br />

richtige Boden vermittelt gemeinsam mit<br />

passendem Licht und passender Wandfarbe<br />

eine wohltuende Grundstimmung. Um den<br />

diversen Geschmäckern gerecht zu werden,<br />

bietet RUDDA eine Vielzahl an Farben und<br />

Mustern: Sternparkett in kontemporären<br />

Varianten, stilvoller französischer Fischgrät,<br />

modern auf Gehrung geschnitten und breite<br />

Schlossdielen, auf Wunsch in gemischten<br />

Breiten. Mit diesen Böden bekommt jeder<br />

Raum ein besonderes Flair.<br />

Gearbeitet wird bei RUDDA ausschließlich<br />

mit traditionellem Handwerk. Die Oberflächen<br />

werden handverlesen, was Qualität<br />

für Generationen garantiert. Somit kann<br />

jeder Kunde sein Barfußfeeling von leicht<br />

handgehobelt bis handgehakt selbst<br />

bestimmen. Diese Oberflächen mit hochwertigsten<br />

Harthölzern werden vom Chef<br />

persönlich ausgesucht und verleihen eine<br />

unverwechselbare Strapazierfähigkeit für<br />

Küchen, Eingangsbereiche, Hotels und<br />

Restaurants.<br />

RUDDA-Produkte sind exklusiv in den<br />

großzügigen RUDDA-Schauräumen mit<br />

repräsentativen Wohnräumen erhältlich.<br />

Mit fachmännischer Beratung und einem<br />

Montageservice macht RUDDA aus Wohnträumen<br />

Leben.<br />

Besuchen Sie RUDDA in Heidenreichstein/Waldviertel,<br />

Wien 21 oder Marchtrenk<br />

bei Wels.<br />

INFO<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.rudda.at<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

195


inspiration / REVIEW<br />

EVENT-CLIPPINGS<br />

Events, Messen, Präsentationen – <strong>LIVING</strong> zeigt die besten Design-Happenings der Szene.<br />

OPEN-AIR-HIGHLIGHT IN SCHÖNBRUNN<br />

Jährlich laden die Wiener Philharmoniker zum Sommernachtskonzert unter freiem Himmel.<br />

Unter freiem Himmel Eines<br />

der schönsten Konzerte für das<br />

philharmonische Orchester.<br />

Gern gesehener Gast. Die<br />

derzeit angespannte Situation<br />

in der Regierung kann die<br />

Laune von Bundeskanzler<br />

Sebastian Kurz nicht trüben.<br />

Stets im Publikum<br />

ORF-General<br />

Alexander Wrabetz und<br />

Event-Guru Gery Keszler.<br />

Ausgewähltes Programm.<br />

Sergei Rachmaninow,<br />

Leonard Bernstein, Verdi,<br />

Debussy und Gustav Holst.<br />

Großzügig. Rolex sponsert<br />

jährlich das großartige Event<br />

und lädt zuvor zu Champagner<br />

und Happen ins Schloss.<br />

Star am Piano Pianist<br />

Igor Levit zeigte dem<br />

Publikum sein Können:<br />

Man war mehr als angetan.<br />

Harding dirigiert.<br />

Es zählt zu den wohl schönsten sommerlichen<br />

Ereignissen im Juni: Vor der Traumkulisse von<br />

Schloss Schönbrunn laden die Wiener Philharmoniker<br />

jedes Jahr zu einem stimmungsvollen Open-<br />

Air-Event. Das Sommernachtskonzert ist nicht nur<br />

einer der Höhepunkte des Orchesters, sondern auch<br />

ein beliebtes gesellschaftliches Ereignis, zu dem die<br />

Wiener Society unter freiem Himmel in den Schlosspark<br />

pilgert. Im heurigen Jahr war man besonders angetan,<br />

war es doch die erste große Veranstaltung nach der<br />

Pandemie. Fraglos ein unvergesslicher Abend unter<br />

der musikalischen Leitung von Daniel Harding und mit<br />

dem Auftritt des Pianisten Igor Levit. Unter dem Motto<br />

»Fernweh« spielte man u. a. Rachmaninow, Verdi oder<br />

Bernstein.<br />

Fans des Konzerts<br />

Für <strong>LIVING</strong>-Chefin Angelika<br />

Rosam und Gatte Wolfgang<br />

ist das Event ein Fixpunkt<br />

Fotos: Andreas Tischler, Shutterstock, Jakob Gsoellpointner, Angelika Rosam<br />

196 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


<strong>05</strong><br />

<strong>05</strong><br />

NETREBKO VEREDELTE SACHERTORTE<br />

Die <strong>2021</strong>er-Edition der Sacher Artist`s Collection wurde wieder für einen guten Zweck präsentiert.<br />

Ob Arnulf Rainer, Erwin Wurm oder Herbert Brandl – sie alle kreierten schon<br />

für einen guten Zweck: Und erst jüngst wurde abermals die Sacher Artist’s<br />

Collection präsentiert. Diesmal von Opernstar Anna Netrebko, die mit der<br />

<strong>2021</strong>er-Edition ihr malerisches Talent unter Beweis stellte. Es war ihr eine »besondere<br />

Herzensangelegenheit«: Der gesamte Verkaufserlös kommt wie jedes Jahr einer karitativen<br />

Organisation zugute, dieses Mal DEBRA Austria – den »Schmetterlingskindern«.<br />

Aktiv für einen guten Zweck<br />

Das »Sacher« und die Wiener<br />

Staatsoper verbindet die Artists’<br />

Collection und die räumliche Nähe.<br />

Kunstvoll Opern-Diva Anna Netrebko<br />

präsentierte mit Sacher-Chefin Ali Winkler<br />

und Rainer Riedl die limitierte Sonderedition<br />

der <strong>2021</strong>er Artist`s Collection.<br />

Premiere Ali Winkler<br />

und Anna Netrebko<br />

schneiden die köstliche<br />

Sachertorte an.<br />

Ein Grund zum Feiern.<br />

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sowie auf<br />

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IMPRESSUM<br />

5/<strong>2021</strong><br />

ZEITSCHRIFT FÜR INTERIEUR<br />

UND ARCHITEKTUR<br />

Die in dieser Ausgabe veröffentlichten<br />

Beiträge sind urheberrechtlich geschützt.<br />

Übersetzung, Nachdruck, Vervielfältigung<br />

und Speicherung in Datenverarbeitungs -<br />

anlagen nur mit ausdrücklicher Genehmigung<br />

des Verlags. Zitate aus Beiträgen dieser<br />

Ausgabe sind ausschließlich mit Angabe<br />

der Quelle gestattet.<br />

MEDIENINHABER<br />

<strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong> Verlags GmbH<br />

REDAKTIONSORT<br />

DES MEDIENINHABERS<br />

Wiesingerstraße 6/8, 1010 Wien<br />

T: +43 1 9042141<br />

F: +43 1 9042141-450<br />

hello@falstaff-living.com<br />

www.falstaff-living.com<br />

Gegenstand des Unternehmens<br />

ist die Heraus gabe, der Verlag<br />

und der Vertrieb von Zeitschriften<br />

und Druckwerken aller Art unter<br />

der Bezeichnung »<strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong>«.<br />

HERAUSGEBERIN<br />

Angelika Rosam<br />

CHEFREDAKTION<br />

Angelika Rosam<br />

CHEFIN VOM DIENST<br />

Herta Scheidinger<br />

ART DIRECTOR<br />

Klaus Rauch<br />

FOTOREDAKTION<br />

Massu Nedjat<br />

www.mn-creative.net<br />

PRODUKTION/LITHO<br />

Konstantin Riemerschmid<br />

MITARBEITER DIESER AUSGABE<br />

Karin Cerny, Wojciech Czaja, Florentina Welley,<br />

Manfred Gram, Gerrit Gubo, Uwe Killing, Maik<br />

Novotny, Heimo Rollet<br />

LEKTORAT<br />

Monika Hasleder, Mag. Johanna Weber<br />

GESCHÄFTSFÜHRUNG<br />

Angelika Rosam<br />

BÜROLEITUNG UND<br />

ANZEIGENKOORDINATION<br />

Sarah Ribisch<br />

RECHNUNGSWESEN<br />

Casapicola & Gross Wirtschaftsprüfungsund<br />

Steuerberatungs GmbH<br />

ANZEIGEN- & PROMOTIONKONTAKT<br />

Mag. Michaela Cholewa MC Services<br />

(Interior, Immobilien, Auto), Eva Bohuslav<br />

(Lebensmittel, Getränke, Tourismus),<br />

Kinga Mohrent (Auto, Reisen, Lebensmittel),<br />

Ricarda Posch-Steinacher (Life style, Kultur,<br />

Versicherungen), Claudia Schindlmaißer/Weintextur<br />

(Wein, Wein handel), Mag. Sara Zager (Verkauf<br />

Kärnten/Steiermark, Kultur), Mag. Nicole Schäfer<br />

(Mode, Kosmetik, Uhren, Schmuck),<br />

Ursula Steiner (Banken, Versicherungen,<br />

Interieur), Angela Kindermann Projektagentur<br />

(Immobilien)<br />

anzeigen@falstaff-living.com<br />

DIRECT SALES<br />

Timotheus Lamberg (Leitung)<br />

LEITUNG LESER- UND ABOSERVICE<br />

Laura Strauss DW 401<br />

abo@falstaff-living.com<br />

HERSTELLER<br />

Druckerei Berger<br />

Wiener Straße 80, 3580 Horn<br />

VERTRIEB<br />

Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH<br />

St. Leonharder Straße 10, 5081 Anif<br />

www.pgvaustria.at<br />

DVR-Nummer: 06a9192<br />

GESELLSCHAFTER DER<br />

FALSTAFF <strong>LIVING</strong> VERLAGS GMBH<br />

<strong>Falstaff</strong> Verlags-Ges.m.b.H. (Anteil 51 %)<br />

Angelika Rosam (Anteil 39 %)<br />

Mag. Michaela Cholewa (Anteil 10 %)<br />

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EIN UNTERNEHMEN VON<br />

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Brünner Straße 66<br />

1210 Wien<br />

Simmeringer Hauptstraße 261<br />

1110 Wien<br />

Guldengasse 1A<br />

1140 Wien<br />

Wiener Straße 152<br />

2345 Brunn am Gebirge<br />

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Auto-Abos sind eine moderne und flexible Alternative zu Autokauf oder Leasing.<br />

Die MVC-Autohäuser bieten mit CARL eine smarte Lösung.<br />

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Flexibilität und Kostentransparenz sind<br />

für Privatkunden und Unternehmen<br />

mehr denn je von entscheidender<br />

Bedeutung. In der Automobilbranche gewinnen<br />

Auto-Abos immer mehr an Bedeutung –<br />

und mit CARL hat MVC Motors ein besonders<br />

spannendes Angebot parat. MVC-<br />

Motors-Geschäftsführer Alexander Bittner:<br />

»Wir sind der Meinung, dass Autofahren so<br />

unkompliziert wie möglich sein muss. Unser<br />

Ziel: Kostentransparenz und Zeitersparnis.<br />

Mehr fahren, weniger verwalten! Hier bieten<br />

wir mit CARL die optimale Lösung.« Die<br />

CARL Auto-Langzeitmiete ist die perfekte<br />

kosteneffiziente und bilanzneutrale Alternative<br />

zum klassischen KFZ-Leasing und bietet<br />

darüber hinaus viele weitere Vorteile. Sie ist<br />

bereits ab einem Monat Mietdauer möglich.<br />

Die Vorteile auf einen Blick:<br />

• Kostenkontrolle: In der Monatsrate sind<br />

alle Fahrzeugkosten abgedeckt (exklusive<br />

Treibstoff, inklusive Vignette).<br />

• Die CARL Auto-Langzeitmiete ist voll<br />

betriebsausgabenfähig sowie vorsteuerabzugsberechtigt<br />

und stärkt Ihre Liquidität.<br />

• Keine Zusatzkosten wie Wartungskosten<br />

oder Kosten für Winterreifen.<br />

• Als Unternehmer können Sie Ihren Fuhrpark<br />

kurzfristig und zeitlich begrenzt sehr<br />

einfach aufstocken.<br />

• Als Privatperson können sie an Jahreszeiten<br />

angepasst ihr Auto wechseln (im Sommer<br />

als Cabrio, im Winter als SUV).<br />

• Die Fahrzeuge sind aktuell, daher umweltfreundlich<br />

und immer auf dem neuesten<br />

Stand der Technik.<br />

Dieses Angebot trifft den Nerv der Zeit und<br />

ist die optimale Möglichkeit, die E-Mobilität<br />

in vollen Zügen auszukosten: »Sparen Sie<br />

sich den Weg zur Tankstelle, profitieren Sie<br />

von geringeren Wartungskosten und der<br />

staatlichen E-Mobilitätsförderung. Es gibt<br />

viele Gründe, jetzt auf ein Elektrofahrzeug<br />

umzusteigen«, lächelt Alexander Bittner,<br />

Geschäftsführer von MVC. Denn ganz gleich,<br />

ob Sie sich privat ein Elektro-Auto kaufen<br />

möchten, Dienstwagennutzer sind oder Ihr<br />

Unternehmen auf E-Fahrzeuge umsteigen<br />

möchte – Ihr Beitrag zur Klimaneutralität<br />

zahlt sich in jeder Hinsicht aus. Und im Rahmen<br />

der E-Mobilitätsoffensive können Sie für<br />

Ihren privaten Elektro- oder Plug-in-Fahrzeugkauf<br />

einen Antrag auf Förderung stellen<br />

und Zuschüsse für die Errichtung einer Ladestation<br />

daheim oder direkt am Firmensitz<br />

beantragen. Ȇbrigens bietet MVC Motors<br />

als Mobilitäts-Komplettanbieter allen Kunden<br />

die Möglichkeit, Ladestationen über<br />

unseren neuesten Partner Schrack 4home zu<br />

erwerben«, führt Alexander Bittner weiter<br />

aus. CARL, das Auto-Abo zum monatlichen<br />

Fixpreis, gibt es an allen MVC-Standorten in<br />

Wien und in Brunn am Gebirge.<br />

INFO<br />

CARL Autovermietung GmbH<br />

Brünnerstraße 66<br />

1210 Wien<br />

www.rentacarl.at<br />

ADVERTORIAL<br />

5 / 21<br />

<strong>LIVING</strong><br />

falstaff<br />

199


inspiration / #SUPPORTTHELOCALS<br />

HERTA SCHEIDINGER ist seit März <strong>2021</strong><br />

Chefin vom Dienst bei <strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong>.<br />

»Nachhaltigkeit kann bunt und stylisch sein. MOOI<br />

zeigt, dass man in allen Bereichen Verantwortung<br />

leben kann und es Spaß macht, sich mit gutem<br />

Gewissen Schönes zu gönnen.«<br />

NATÜRLICHE<br />

SCHÖNHEIT<br />

NEU in <strong>LIVING</strong>: Die Redaktion stellt ihre liebsten Hotspots<br />

und lokalen Produzenten vor. Im aktuellen <strong>LIVING</strong> besuchten<br />

wir den Beauty & Concept Store MOOI in der Josefstadt,<br />

der sich ganz der Nachhaltigkeit verschrieben hat.<br />

Das Wort MOOI stammt aus dem<br />

Niederländischen und bedeutet<br />

»schön« oder »hübsch«. Und damit<br />

ist das erste Rätsel schon gelöst,<br />

denn MOOI ist ein Beauty & Concept Store.<br />

Was man sich genau darunter vorstellen kann,<br />

erklärt dessen Gründerin Petra Mair: »Ich<br />

wollte mit MOOI einen Wohlfühlort für unsere<br />

Kunden schaffen. Weg vom klassischen und<br />

meist doch sehr cleanen Institutsambiente, hin<br />

zu einem Ort, an dem man gerne verweilt, sich<br />

mit Freunden trifft, einen Kaffee trinkt, schöne<br />

Produkte entdecken und sich dabei auch mit<br />

unseren Behandlungen verwöhnen lassen<br />

kann.« Umgesetzt wurde das Store-Konzept zusammen<br />

mit der Wiener Designagentur Area.<br />

Bei MOOI wird Nachhaltigkeit aktiv gelebt.<br />

»Als erster Beauty Store Österreichs verwenden<br />

wir die Marke ›Manucurist‹ für unsere Nagelbehandlungen.<br />

Die Nagellacke sind vegan und<br />

schadstofffrei, und es gibt sogar eine cleane<br />

Gel-Lack-Alternative«, so Mair. Auch bei<br />

Handtüchern, Kosmetiktüchern oder Wattestäbchen<br />

wird auf umweltfreund liche Produkte<br />

gesetzt.<br />

Das Angebot an Beauty-Treatments wird<br />

durch feine Produkte ergänzt, die das Leben<br />

schöner machen: Kerzen, Schmuckstücke,<br />

Vasen, Taschen, Pölster und vieles mehr. Natürlich<br />

stammen auch diese von handverlesenen<br />

lokalen Designerinnen und Handwerkerinnen,<br />

die ihre Objekte vorwiegend in Europa herstellen,<br />

zumeist sogar in Österreich. Alle Produkte,<br />

die bei MOOI angeboten werden, erzählen<br />

nicht nur wunderschöne Geschichten, sondern<br />

werden auch nachhaltig produziert.<br />

MOOI<br />

Josefstädter Straße 50, 1080 Wien<br />

mooi-beauty.at<br />

Nachhaltigkeit mit Wohlfühlfaktor<br />

Der Beauty & Concept Store von Petra Mair<br />

bietet Behandlungen mit nachhaltigen Beauty-<br />

Produkten an. In angenehmer Atmosphäre kann<br />

man auch Wohnaccessoires, Designstücke oder<br />

Weine aus nachhaltiger Produktion shoppen.<br />

Fotos: Ian Ehm, beigestellt<br />

200 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21


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POOLKOMPETENZZENTRUM


inspiration / PREVIEW<br />

<strong>LIVING</strong> 6/<strong>2021</strong><br />

Was erwartet Sie in der nächsten Ausgabe von <strong>LIVING</strong>? Welche Trends erobern den<br />

Markt, welche Designer sind am Puls der Zeit und was tut sich Neues in der Immobilien-<br />

Branche? Eine kleine Vorschau, worauf Sie sich im kommenden Magazin freuen können.<br />

kulinarik<br />

It‘s Tea Time<br />

Die Tea Time nach britischem Vorbild<br />

wird immer beliebter und hat sich<br />

mittlerweile zu einem echten Trend<br />

entwickelt. Spitzenhotels und Cafés<br />

zelebrieren den authentisch inszenierten<br />

Afternoon Tea. Edles Porzellan, Etageren,<br />

schweres Besteck, Stoffservietten und<br />

das passende Ambiente gehören<br />

natürlich dazu.<br />

design<br />

trends<br />

Super Salone Mailand<br />

Die von Stefano Boeri kuratierte<br />

Sonderveranstaltung des Salone<br />

del Mobile wird von 5. bis 10.<br />

September ihre Tore öffnen.<br />

Wir zeigen eine Vorschau für<br />

die wichtigste Veranstaltung<br />

der Möbel-Branche.<br />

Stadtentwicklung<br />

Die Corona-Pandemie wirkt<br />

sich nach wie vor auf das<br />

Leben in den Städten aus.<br />

<strong>LIVING</strong> zeigt, welche Folgen<br />

das Umdenken im Alltag für<br />

Trends und Leitbilder in der<br />

Stadtentwicklung hat.<br />

residences<br />

<strong>LIVING</strong> 6/<strong>2021</strong><br />

erscheint am<br />

3. 9. <strong>2021</strong><br />

Blick ins Boudoir<br />

Wir lieben es alle: diskrete Orte,<br />

die nur einem selbst gehören und<br />

die sowohl zur Persönlichkeitsfindung<br />

dienen als auch einen<br />

Rückzugsort garantieren. Der<br />

facettenreiche Boudoir-Style<br />

hält auch in unserer nächsten<br />

Ausgabe Einzug.<br />

Fotos: Courtesy of Etro Home, beigestellt<br />

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