Falstaff LIVING 05/2021
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
ÖSTERREICHISCHE POST AG, PZ 2001790802, FÜHRICHGASSE 8, 1010 WIEN<br />
<strong>LIVING</strong><br />
NEUE ÄRA IM MAK BEST OF OUTDOOR CHILLOUT-ZONE<br />
NEO-CHEFIN LILLI SCHATTENSPENDER & DESIGN-RESORTS<br />
HOLLEIN IM TALK BARS ALS MUST-HAVE IN ÖSTERREICH<br />
5/<strong>2021</strong> WWW.FALSTAFF-<strong>LIVING</strong>.COM € 7,–<br />
9 004524 129408<br />
<strong>05</strong><br />
HOLIDAY VIBES<br />
MIT STIMMIGEN FARBEN & LUFTIGEM DEKOR IN DEN SOMMER<br />
<strong>05</strong>
Antrieb: Zukunft<br />
Der neue, rein elektrische Audi Q4 e-tron.<br />
Future is an attitude<br />
Mehr erfahren auf audi.at<br />
Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 17,0 – 21,3 (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0.<br />
Angaben zu Stromverbrauch und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten<br />
Ausstattung des Fahrzeugs. Stand 06/<strong>2021</strong>. Symbolfoto.
www.strasser-steine.at<br />
INNOVATION TRIFFT<br />
BESTÄNDIGKEIT.<br />
WENN DIE ALPEN<br />
KÜCHEN EROBERN.<br />
Natursteine aus den Alpen – Küchenarbeitsplatten so einzigartig und beeindruckend<br />
wie die Berge, aus denen sie kommen. Ein Herzstück, ein Unikat für Ihr Zuhause.<br />
Das neue Alpenwelt-Sortiment – exklusiv bei STRASSER.
ALPEN<br />
WELT<br />
EXKLUSIV BEI STRASSER<br />
GLETSCHERBACH<br />
aus dem Wallis
OUR LATEST PROJECTS<br />
CHALET K<br />
REITH<br />
MOUNTAIN LODGES<br />
M CHALETS
Die rahmenlosen Schiebefenster ermöglichen fließende Übergänge zwischen innen und außen<br />
für ein grenzenloses Raumerlebnis voller Licht, Luft und Atmosphäre.<br />
Transparenz in ihrer schönsten Form seit 1886.
Liebermannstraße A02/303, 2345 Brunn am Gebirge<br />
+43 (0) 2236 377 481<br />
swissfineline.at
SEIT 1707<br />
BERATUNG UND ÜBERNAHME ZUR AUKTION<br />
Palais Dorotheum, Wien, 01-515 60-570, client.services@dorotheum.at<br />
www.dorotheum.com<br />
Weltrekordpreis 1,4 Millionen Euro<br />
Höchster Auktionspreis für ein zeitgenössisches österreichisches Kunstwerk<br />
Maria Lassnig, „Wilde Tiere sind gefährdet“, 1980, Auktion Juni <strong>2021</strong><br />
© Maria Lassnig Stiftung/ Bildrecht, Wien <strong>2021</strong>
EDITORIAL<br />
ENDLICH SOMMER!<br />
GENIESSEN SIE IHR<br />
NEUES, ALTES LEBEN<br />
<strong>LIVING</strong><br />
Sommerzeit<br />
Der Sommer ist nicht nur eine Jahreszeit. Er ist<br />
auch ein Lebensgefühl. Wir träumen von Meer<br />
und Sandstrand, und von einer guten Uhr, die<br />
zum entspannten Lifestyle<br />
passt. Exklusiv und chic, wie<br />
die Cintrée Curvex von<br />
Franck Muller, oder sportlich<br />
und maritim, wie die Polaris<br />
Date von Jaeger-LeCoultre.<br />
Andrea Daum-Hübner<br />
Die Normalität scheint sukzessive zurückzukehren und<br />
unser aller so vermisstes Leben darf wieder aus allen<br />
Fugen sprudeln – auch in unserer aktuellen <strong>LIVING</strong><br />
Sommerausgabe. Bei aller Vorsicht konnten wir für unseren<br />
Content aktiv werden, an Events teilnehmen und unseren<br />
Rhythmus für Foto-Shootings und Interviews gewohnt umsetzen.<br />
Der enge soziale Kontakt, das Gespräch mit einem<br />
realen Gegenüber war schon fast in Vergessenheit geraten.<br />
Das Gefühl, sich auszutauschen, aufeinander zuzugehen,<br />
Informationen oder Herzensangelegenheiten zu teilen,<br />
gehört – glücklicherweise – wieder zu unserem Alltag.<br />
MIT DESIGN BILDUNGSAUFTRÄGE ERFÜLLEN<br />
Cintrée Curvex<br />
Color Dreams<br />
Foto: Rafaela Pröll<br />
Darum haben wir uns u. a. mit großem Interesse österreichischen<br />
Design-Schaffenden gewidmet, haben unsere<br />
Fotografen gepackt und sind losgezogen. Das stimmige<br />
Resultat: eine Reportage mit dem Wiener Terrazzo-<br />
Experten Felix Muhrhofer sowie ein inspirierendes<br />
Foto-Shooting inklusive Interview mit der neuen MAK-<br />
Direktorin Lilli Hollein, die ab 1. September im Museum<br />
für Angewandte Kunst das Zepter schwingt. In ihrer neuen<br />
Aufgabe sieht sie jedenfalls jede Menge Potenzial – gerade<br />
der Pandemie zum Trotz: »Ich glaube gerade jetzt an die<br />
Macht von Design als Problemlösungstool. Design ist eine<br />
Disziplin, die als Moderator der Gesellschaft fungiert.<br />
Und ein Haus wie das MAK, das sich mit so einer Disziplin<br />
auseinandersetzt, hat gerade jetzt Chancen und die noch<br />
größere Verpflichtung, einen Bildungsauftrag zu erfüllen.«<br />
Das ganze Interview ab S. 84.<br />
Das <strong>LIVING</strong>-Team hat ebenso und besonders gerne seinen<br />
Auftrag für die kommenden Wochen erfüllt: mit den unterschiedlichsten<br />
Ideen für Ihren Outdoor-Bereich, Dekor-<br />
Highlights, raffinierten Küchen-Konzepten oder Tipps,<br />
welche neuen Design-Resorts in Österreich einen Wochenend-Trip<br />
wert sind. Holen Sie sich die positiven Gefühle des<br />
Sommers mit unserem neuen <strong>LIVING</strong> in Ihr Bewusstsein!<br />
Herzlichst, Ihre<br />
ANGELIKA ROSAM<br />
angelika.rosam@falstaff-living.com<br />
angelika.rosam, falstaff.living<br />
Angelika Rosam<br />
Herausgeberin und Chefredakteurin<br />
<strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong><br />
»Es ist für mich<br />
eine große Ehre, den<br />
neuen ›Showroom<br />
Wiener Werkstätte‹<br />
im Herbst im MAK<br />
zu eröffnen. Ich zeige<br />
im Zusammenspiel<br />
mit einigen meiner<br />
Arbeiten wie sehr<br />
das Prinzip der<br />
kunstfertigen<br />
Reduktion der<br />
Werkstätte das<br />
Design bis heute<br />
beeinflusst.«<br />
DESIGNER MICHAEL<br />
ANASTASSIADES IM TALK<br />
AB SEITE 80<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
13<br />
Polaris Date<br />
WIEN • GRABEN 28 • 01 / 533 80 65<br />
JAEGER-LECOULTRE BOUTIQUE • WIEN<br />
LINZ KLOSTERSTRASSE • WELS SCHMIDTGASSE<br />
WWW.ZEIT.AT
<strong>05</strong><br />
<strong>05</strong><br />
INHALT<br />
5/<strong>2021</strong><br />
100<br />
So gelingt jedes Picknick. <strong>LIVING</strong> hat<br />
die besten Ideen für Interior- und<br />
Dekor-Zubehör zusammengestellt.<br />
13 EDITORIAL<br />
16 ICONS<br />
18 EXHIBITION-TIPP<br />
27 BRANCHENTELEGRAMM<br />
26 MY TASTE<br />
61 ART FIVE<br />
66 ICONOMY<br />
117 KÜCHENKLASSIKER<br />
174 MY FAVORITE PROJECTS<br />
190 DATES TO KNOW<br />
194 BEZUGSQUELLEN<br />
198 IMPRESSUM<br />
COVER<br />
FOTO: LOBERON<br />
WWW.LOBERON.COM<br />
9 004524 129408<br />
9 004524 129408<br />
ÖSTERREICHISCHE POST AG, PZ 2001790802, FÜHRICHGASSE 8, 1010 WIEN<br />
5/<strong>2021</strong> WWW.FALSTAFF-<strong>LIVING</strong>.COM € 7,–<br />
<strong>LIVING</strong><br />
NEUE ÄRA IM MAK BEST OF OUTDOOR CHILLOUT-ZONE<br />
NEO-CHEFIN LILLI SCHATTENSPENDER & DESIGN-RESORTS<br />
HOLLEIN IM TALK BARS ALS MUST-HAVE IN ÖSTERREICH<br />
HOLIDAY VIBES<br />
MIT STIMMIGEN FARBEN & LUFTIGEM DEKOR IN DEN SOMMER<br />
84<br />
Lilli Hollein im <strong>LIVING</strong>-<br />
Talk über Frauenpower,<br />
neue Pläne und Design<br />
als Problemlösungstool.<br />
74<br />
Die Villa des Kunstsammler-Paars Amy<br />
und John Phelan in Palm Beach.<br />
TRENDS<br />
22 DESIGNERS TO WATCH<br />
Ein Blick in Kanadas rege Design-Szene<br />
mit Protagonisten, die unterschiedlicher<br />
nicht sein könnten.<br />
24 EDITOR’S NOTEBOOK<br />
Die originellsten News und Highlights<br />
aus dem Design-Kosmos.<br />
28 »FAD IST MIR NIE«<br />
Felix Muhrhofer produziert in seiner<br />
Wiener Werkstatt Beistelltische und<br />
Wohn-Accessoires aus Terrazzo.<br />
32 »EIN DIALOG MIT DER NATUR«<br />
<strong>LIVING</strong> im Gespräch mit dem Landschaftsarchitekten<br />
Enzo Enea.<br />
36 BISTRO MACHT FROH!<br />
Fröhlich geschwungene Outdoor-Garnituren<br />
im Bistro-Chic erleben ein buntes Revival.<br />
38 STILVOLL ABHÄNGEN<br />
Ein Best-of der lässigsten Hängematten-<br />
Modelle – let’s swing!<br />
40 CHILLIN’ IN THE SHADOW<br />
Markisen, Sonnensegel & Co. sind<br />
stylisch und ein absolutes Muss für<br />
Garten, Balkon und Terrasse.<br />
44 DER SONNE ENTGEGEN<br />
Die Pergola dekoriert jede Terrasse zum<br />
Loungebereich.<br />
46 ERSTE REIHE MIT POOLBLICK<br />
Vielseitige Outdoor-Bars, die das Zuhause<br />
um den Chillout-Modus bereichern.<br />
50 BRANDMEISTER<br />
Mit außergewöhnlichen Designs sind<br />
Outdoor-Kamine Eyecatcher und<br />
romantische Wärmeinseln.<br />
52 ARTY WEEKEND HELSINKI<br />
Die Kunst szene Helsinkis ist noch<br />
ein gut gehütetes Geheimnis.<br />
68 SOUVENIRS<br />
<strong>LIVING</strong> zeigt ganz persönliche<br />
Mitbringsel aus Mailand.<br />
DESIGN<br />
74 EIN ECHTES ORIGINAL<br />
Das fröhlich-künstlerische Vorzeige<br />
projekt des Kunstsammler-Paars Amy<br />
und John Phelan in Palm Beach.<br />
80 MOMENTE DER ULTIMATIVEN STILLE<br />
Ausnahme-Designer Michael Anastassiades<br />
im Gespräch mit <strong>LIVING</strong>.<br />
84 »DESIGN ALS MODERATOR DER<br />
GESELLSCHAFT«<br />
Der <strong>LIVING</strong>-Talk mit der neuen MAK-<br />
Chefin Lilli Hollein.<br />
90 »EINE REISE ZU SICH SELBST«<br />
In den Vivamayr-Hotels verbinden sich<br />
Natur, Design und Gesundheit auf<br />
perfekte Weise.<br />
94 KULTSTÜCK<br />
Luis Vuitton fügt seinen High-End-Audioprodukten<br />
nun einen trag baren Speaker hinzu.<br />
96 HOTEL CONFIDENTIAL<br />
»Château Saint-Martin« vereint den<br />
Charme der Provence mit dem luxuriösen<br />
Flair der Côte d’Azur.<br />
KULINARIK<br />
100 TIME-OUT AM SEE<br />
Ein-Picknick-Korb voll mit Interior- und<br />
Dekor-Zubehör sowie Lifestyle-Ideen.<br />
106 PICNIC AROUND THE WORLD<br />
Von Österreich bis Amerika – so ist ein<br />
stilvolles Picknick garantiert.<br />
110 SPRUDEL & CO TO GO!<br />
Kühltaschen und Bottle Bags sorgen<br />
für kühle Snacks und Getränke.<br />
Fotos: Jessica Glynn, Konrad Limbeck, Rafaela Pröll<br />
14 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
112 STIMMUNGSMACHER FÜR<br />
POOL UND GARTEN<br />
Bunte Acrylgläser sorgen mit<br />
erfrischenden Designs für gute Laune.<br />
113 TRAG’S DURCH DIE BLUME<br />
Pünktlich zum Sommer: kunstvolle<br />
Tabletts mit floralen Motiven.<br />
114 COCKTAIL HOUR FÜR GENIESSER<br />
Ein Best-of an edlen Tools, Rezepten und<br />
schicken Accessoires.<br />
116 AUSWÄRTS ESSEN<br />
Opernsänger Clemens Unterreiner<br />
verrät seine Lieblingslokale.<br />
KÜCHEN-SPEZIAL<br />
120 SOMMER-KÜCHEN<br />
Outdoor-Küchen machen<br />
den Garten zur kulinarischen<br />
Kommunikationszone.<br />
126 IN UNSERER KÜCHE TREIBEN<br />
WIR ES BUNT<br />
Das brauchen passionierte Hobby-Chefs<br />
an angesagten Tools und Geräten.<br />
128 RISE OF THE GRILL-AGE<br />
Griller sind mittlerweile High-Tech-<br />
Pres tige-Objekte. <strong>LIVING</strong> hat sich<br />
umgesehen.<br />
132 MINI-GRILLER FÜR DEN<br />
PERFEKTEN AUFTRITT<br />
Tischgriller mit Design-Anspruch sind<br />
die Stars an lauschigen Sommerabenden.<br />
134 MUT ZUR WEISSGLUT<br />
Die richtigen Accessoires für die<br />
anstehende Grill-Einladung.<br />
RESIDENCES<br />
138 WENN DIE STADT SELTSAME<br />
BLÜTEN TREIBT<br />
Innerstädtische Parkanlagen werden zum<br />
genialen Abenteuerspielplatz.<br />
144 DIGITALE GRÜSSE AUS DER LAGUNE<br />
Die 17. Architektur-Biennale in Venedig<br />
ist so virtuell wie noch nie zuvor.<br />
150 RESORT-UPDATE IN AUSTRIA<br />
Neue Resorts setzen auf die Kombination<br />
von Erholung und Aktivität.<br />
158 ES WIRD BUNTER<br />
Nach der Covid-Pause entwickeln sich<br />
Co-Working-Anbieter munter weiter.<br />
166 <strong>LIVING</strong> SALON<br />
Wie richtet man sich auf kleinster<br />
Fläche ein?<br />
176 MY CITY<br />
In Tokios moderner Architektur ist die traditionelle<br />
japanische Seele erhalten geblieben.<br />
128<br />
Im Sommer wird gegrillt: mit Kohle, Holz,<br />
Pellets, Gas oder Strom. Design spielt bei<br />
den Hightech-Geräten eine große Rolle.<br />
INSPIRATION<br />
184 GELBE KRAFT<br />
Die Farbe Gelb ist der Inbegriff von<br />
Energie. Auch das Zuhause darf jetzt mit<br />
einer Portion Vitamin D Kraft tanken.<br />
196 EVENT-CLIPPINGS<br />
<strong>LIVING</strong> zeigt die besten Design-<br />
Happenings der Szene.<br />
200 NATÜRLICHE SCHÖNHEIT<br />
Ein Besuch beim Beauty & Concept Store<br />
MOOI in der Josefstadt.<br />
*gem. Garantiebedingungen: warema.at/garantie<br />
Das neue Lamellendach Lamaxa L50<br />
Momente fürs Leben.<br />
Mehr Spaß am Leben im Freien – Lamaxa L50 macht es das ganze Jahr<br />
möglich. Der schönste Schutz vor Sonne, Wind und Regen. Verstellen Sie<br />
die Lamellen per Knopfdruck einfach nach der Wetterlage und freuen Sie<br />
sich auf viele weitere Komfortfunktionen.<br />
Entdecken Sie jetzt Ihr Lamaxa L50 inklusive 5 Jahre Herstellergarantie*<br />
– für Ihre schönsten Momente auf lamaxa-moments.at<br />
Der SonnenLicht Manager
architektur / ICONS<br />
Foto: Josh White Photography/Academy Museum Foundation<br />
16 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
ACADEMY MUSEUM OF MOTION PICTURES, LOS ANGELES<br />
Für das Academy Museum of Motion Pictures in Los Angeles wurde ein historisches Gebäude<br />
an der Ecke Wilshire und Fairfax umgebaut und erweitert. Wichtige historische Merkmale des<br />
ursprünglichen Gebäudes aus dem Jahr 1939 konnten erhalten werden. Die Nordfassade<br />
wurde vollständig durch eine Glasfassade ersetzt. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt<br />
des Gebäudes nach Norden zu der neuen 42.300 m² großen, sechseinhalbstöckigen, kugelförmigen<br />
Struktur aus Glas und Beton, die das David Geffen Theater mit 1.000 Sitzplätzen<br />
beherbergt. Die untere Halbkugel besteht aus Gussbeton mit vorgefertigter Verkleidung.<br />
Die obere Hälfte ist aus Glas. Die charakteristischen Spinnentreppen des Architekten Renzo<br />
Piano mit fein detaillierten Geländern und Stufen erklimmen die Außenseite der Kugel. Das<br />
Innere des Gebäudes wurde so umgebaut, dass es für Museumszwecke genutzt werden kann.<br />
Es wird eine Mischung aus Galerien, temporären Ausstellungsräumen, Veranstaltungsräumen,<br />
einer Einzel handelsfläche, einem Restaurant und Café sowie einem unterirdischen Theater<br />
mit 288 Plätzen enthalten. academymuseum.org<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
17
exhibition-tipp / AUSSTELLUNG<br />
Foto: Stephen White & Co./Yinka Shonibare CBE, Courtesy der Künstler<br />
und Wolverhampton Art Gallery & Bristol Museums & Art Gallery<br />
MUSEUM DER MODERNE: »YINKA SHONIBARE CBE: END OF EMPIRE«<br />
Die große Werkschau des britisch-nigerianischen Künstlers Yinka Shonibare CBE versammelt rund 60 Arbeiten<br />
der letzten 30 Jahre. Shonibare gehört zu den bedeutendsten und vielseitigsten Künstlern Großbritanniens.<br />
Bekannt geworden ist er mit seinen Installationen mit kopflosen lebensgroßen Figuren in historischen Kostümen,<br />
die aus bunten, afrikanisch anmutenden Batikstoffen geschneidert sind. Seine Kunstwerke eröffnen neue Sichtweisen<br />
auf die komplexen Zusammenhänge der Weltgeschichte. In seinem multimedialen Gesamtwerk behandelt<br />
er Themen wie hybride Identitäten, Kolonialismus und Machtstrukturen mit einzigartiger Ironie. Die lebhaften<br />
Ornamente und Gewänder im historischen Stil, in die Yinka Shonibare CBE seine Skulpturen hüllt, führen in eine<br />
sinnliche Welt der Textilien. Im Creative Space, einem Projektraum der Kunstvermittlung, können sich Besucher<br />
jeden Alters mit dem Werk von Yinka Shonibare CBE auseinandersetzen und kreativ werden.<br />
Bis 12. 9. <strong>2021</strong>, museumdermoderne.at<br />
18 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
WEITERE AUSSTELLUNGSTIPPS:<br />
ALBERTINA MODERN: »Araki«. Im Zentrum der Ausstellung steht<br />
die Serie »Sentimental Journey« (1971–2017) von Nobuyoshi Araki.<br />
26. 5.–29. 9. <strong>2021</strong>, albertina.at/albertina-modern<br />
MUMOK: »Heimo Zobernig«. In der von Zobernig konzipierten Ausstellungsarchitektur<br />
wird anhand von ausgewählten Werkblöcken der letzten Jahre<br />
der Schwerpunkt auf sein umfangreiches malerisches Werk gelegt.<br />
19. 6.–17. 10. <strong>2021</strong>, mumok.at<br />
FRANCISCO CAROLINUM LINZ: »Proof of art«. Die weltweit erste<br />
museale Ausstellung zur Geschichte der NFTs in der Kunst, kuratiert<br />
von Jesse Damiani. Im Museum und online in der virtuellen Welt von<br />
Cryptovoxels werden Arbeiten von jeweils 25 Künstlern gezeigt.<br />
10. 6.–25. 9. <strong>2021</strong>, ooelkg.at<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
19
WIR SPIELEN<br />
MIT DEM<br />
LICHT<br />
WIR SPIELEN MIT DEM LICHT<br />
Ob Jalousie, Markise, Rollladen oder Pergola - Sonnenschutzsysteme von HELLA sind mehr als smarte Schattenspender. Die intelligenten<br />
und technisch perfekten Systeme spielen elegant mit Licht und Schatten und erschaffen individuelle Raumerlebnisse. Dabei kommen nur<br />
bei HELLA Technologie, Fertigung, Beratung und Montage aus einer Hand direkt zu Ihnen nach Hause. www.hella.info
<strong>LIVING</strong><br />
TRENDS<br />
36<br />
52<br />
32<br />
Fotos:: Enea Landscape Architecture, Shutterstock, Lukas Ilgner<br />
46<br />
28<br />
FAD IST MIR NIE<br />
Ein Besuch in der Werkstätte von<br />
Designer Felix Muhrhofer. (S. 28)<br />
EIN DIALOG MIT DER NATUR<br />
Das <strong>LIVING</strong>-Gespräch mit Enzo Enea,<br />
einem der weltweit gefragtesten<br />
Landschaftsarchitekten. (S. 32)<br />
BISTRO MACHT FROH!<br />
Outdoor-Garnituren im Bistro-Chic<br />
erleben ein buntes Revival. (S. 36)<br />
ERSTE REIHE MIT POOLBLICK<br />
Vielseitige Outdoor-Bars, die das<br />
Zuhause um den beliebten Chillout-<br />
Modus bereichern. (S. 46)<br />
ARTY WEEKEND HELSINKI<br />
Kunst und Design lassen sich in<br />
Helsinki fast im Spaziergang<br />
erledigen, mit zahlreichen Highlights<br />
und Überraschungen auf dem Weg.<br />
(S. 52)
trends / PORTRÄTS<br />
Erstlingswerk Für die »Collection O« stellte das<br />
Designer-Duo aus Toronto fünf waldgrüne Stücke<br />
und einen von Moos inspirierten Teppich vor.<br />
VERSTAND & GEFÜHL<br />
Das chinesisch-kanadische Design-Duo<br />
gründete 2017 sein eigenes Studio »Hi<br />
Thanks Bye« mit Sitz in Toronto. Die Wahl<br />
ihres einprägsamen Namens erklären die<br />
Designer wie folgt: »Wir hoffen, dass ›Hi<br />
Thanks Bye‹ unsere effiziente Herangehensweise<br />
an den Designprozess auf eine fokussierte<br />
und aussagekräftige Weise widerspiegelt,<br />
ohne den Spaßaspekt unseres Berufs zu<br />
vergessen.« Die Herangehensweise der beiden<br />
unterschiedlichen Persönlichkeiten an<br />
den Design-Prozess beschreiben sie mit: »one<br />
designs with reason – one designs with emotion.«<br />
Alles klar? Mit ihrer Debütserie »Collection<br />
0« wollten die Kreativen ihre kulturübergreifenden<br />
Wurzeln zelebrieren. »Wir<br />
haben auf unsere einzigartige Mischung aus<br />
kultureller und akademischer Erfahrung zurückgegriffen,<br />
um zu interpretieren, was<br />
Möbel für das zeitgenössische Leben auf allen<br />
Kontinenten bedeuten.« Die neue Kollektion<br />
»Be My Guest« lädt durch in Möbelstücke<br />
eingebaute Mikro-Interaktionen ein, kleine<br />
Unsicherheiten in Gesellschaft zu lösen.<br />
Ein Blick in Kanadas rege<br />
Design-Szene mit Protagonisten,<br />
die unterschiedlicher nicht sein<br />
könnten – bestens etablierte<br />
Stars und hungrige Gipfelstürmer.<br />
TEXT HERTA SCHEIDINGER<br />
Stein Wang & Topher<br />
Kong Die beiden<br />
Designer lernten sich<br />
beim Programm<br />
für Industrie- und<br />
Möbeldesign an der<br />
OCADU in Toronto<br />
kennen. 2017 gründeten<br />
sie ihr Studio<br />
»Hi Thanks Bye«. Mittlerweile<br />
präsentierten<br />
sie zwei erfolgreiche<br />
Kollektionen.<br />
hithanksbye.com<br />
Mehrwert Die Kollektion »Be My Guest« soll<br />
zu Mikro-Interaktionen anregen, um die<br />
Einschüchterung und Unbeholfenheit bei<br />
gesellschaftlichen Zusammenkünften zu<br />
Hause zu reduzieren.<br />
Fotos: beigesetllt<br />
22 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Thom Fougere<br />
Seit 2015 ist Thom<br />
Fougere Chef seines<br />
eigenen Labels, das<br />
sich zwischen Kunst<br />
und Design bewegt,<br />
Den Kern bilden.<br />
Möbelentwürfe und<br />
Objekte für Zuhause.<br />
Jedes Projekt wird von<br />
einer sorgfältigen und<br />
intensiven Recherche<br />
eingeleitet.<br />
thomfougere.com<br />
TYPISCH KANADISCH<br />
Let it roll In Anlehnung an<br />
traditionelle Rolltische gleiten die<br />
flexiblen Holzlatten der »Mjölk Tambour<br />
Collection« entlang einer Schiene. Offen<br />
gelassen, können Gegenstände so auch<br />
optimal präsentiert werden.<br />
Thom Fougere studierte an der University of<br />
Manitoba und arbeitete anschließend in den<br />
Bereichen Möbel, Produktdesign und Architektur.<br />
Im Jahr 2010 wurde der damals<br />
24-Jährige zum Creative Director des kanadischen<br />
Designhauses EQ3 ernannt. Im Jahr<br />
2015 gründete Thom Fougere sein gleichnamiges<br />
Studio mit Sitz in Winnipeg. Er arbeitet<br />
in den Bereichen Produktdesign, Architektur,<br />
kommerzielle Inneneinrichtung,<br />
Fotografie und Art Direction. Seine Arbeiten<br />
wurden international auf Designmessen in<br />
Mailand, Stockholm, New York, Montreal<br />
und Toronto ausgestellt. Jedes seiner Designs<br />
ist einfach, aber oft hundert Mal durchdacht.<br />
»Ich gebe zu, dass ich kein Handwerker bin,<br />
aber ich mag es, während des Entwicklungsprozesses<br />
sehr involviert und im ständigen<br />
Dialog mit den Mitarbeitern zu sein«, so der<br />
Perfektionist Fougere. »In gewisser Weise bin<br />
ich immer ein Schüler.« Die Designs von<br />
Thom Fougere gelten als durch und durch<br />
kanadisch: bescheiden, praktisch und<br />
intelligent.<br />
Handarbeit Mit seinem geradlinigen Holzrahmen in<br />
Eiche massiv oder Nussbaum hat das Daybed aus der<br />
Kollektion für Mjölk eine reduzierte, archetypische Form.<br />
Die daunengefüllte Matratze verleiht dem Design Weichheit.<br />
Minimalistisch<br />
Fire Tools Set, entworfen<br />
von Thom<br />
Fougere für Mjölk.<br />
Geschwärztes<br />
Messing mit Walnussholz<br />
und Naturleder.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
23
editor’s notebook<br />
Yellow sells!<br />
Eine der Trend-Farben<br />
in diesem Sommer: Gelb<br />
allover! Auch bei uns –<br />
auf den Inspirationsseiten<br />
und hier in Form des<br />
»Ipanema«-Coffee-<br />
Tables von Habitat.<br />
habitat.co.uk<br />
In der Luft schweben<br />
Sie sehen aus wie Seifenblasen, die<br />
in der Luft schweben. LSAs neueste<br />
Ergänzung der »Canopy«-Kollektion<br />
umfasst diese entzückenden kleinen<br />
Pflanzgefäße. Vergessen Sie nicht,<br />
sie einmal pro Woche zu besprühen!<br />
lsa-international.com<br />
Die originellsten News und Highlights<br />
aus dem Design-Kosmos – was uns<br />
gefällt, was uns bewegt und welche<br />
Objekte Kultcharakter garantieren.<br />
Fein geflochten<br />
Christophe Pillet kreierte für Flexform<br />
den »Echoes Chair« – ein Gerüst aus<br />
Edelstahl, die Sitzfläche und Rückenlehne<br />
mit einer Bespannung aus<br />
Seegras versehen. Reine Handarbeit,<br />
die Traditionen wieder aufleben lässt.<br />
flexform.it<br />
Touch of Light<br />
Die »Armitage«-Lampe<br />
wurde 1952 von dem<br />
britischen Architekten<br />
Edward Armitage entworfen<br />
und war ein<br />
vergessenes Juwel<br />
der Moderne – bis jetzt.<br />
Edwards Enkel Joe –<br />
ebenfalls Architekt –<br />
brachte das Design<br />
wieder ans Licht.<br />
thenewcraftsmen.com<br />
Fett gespielt<br />
In diesem Jahr werden<br />
die Schallplattenverkäufe<br />
voraussichtlich<br />
zum ersten Mal die CDs<br />
überholen. Und für die<br />
wachsenden LP-Sammlungen<br />
gibt es nur<br />
wenige stilvollere Ausrüstungsgegenstände<br />
als den »LX« von La<br />
Boite Concept. Er ist<br />
Drehscheibe, Lautsprecher<br />
und Aufbewahrungseinheit<br />
in<br />
einem, kommt in<br />
Walnuss und liefert<br />
konzerttauglichen<br />
Klang. Wow!<br />
laboiteconcept.com<br />
Shinissimo<br />
Dolce & Gabbana ist nicht nur bei seinen<br />
Fashion-Kreationen originell, sondern –<br />
wie man sieht – auch im Beauty-Bereich.<br />
Schimmernde Lippen-Couture versprüht<br />
der Liquid Lipgloss »Dolcissimo«.<br />
dolcegabbanabeauty.com<br />
Fotos: beigestellt<br />
24 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
my taste<br />
ATIL<br />
KUTOGLU<br />
ATIL KUTOGLU<br />
Der gebürtige Istanbuler Atil Kutoglu<br />
entwirft seit den 90er-Jahren orientalisch-schicke<br />
Designs für sein gleichnamiges<br />
Label. Nach Besuch der deutschen<br />
Schule in Istanbul zog es den sympathischen<br />
Designer nach Wien, um ein Wirtschaftsstudium<br />
zu beginnen. Hier präsentierte<br />
Kutoglu auch seine erste Kollektion<br />
– seitdem hat der Modeschöpfer internationale<br />
Berühmtheit erlangt. Seine Designs<br />
finden sich auf den großen Runways von<br />
Paris bis New York, zu seinen Fans zählen<br />
sowohl die einheimische Prominenz als<br />
auch Hollywood-Beautys wie Naomi<br />
Campbell. Neben traumhaften<br />
Roben hat Kutoglu auch ein Gespür für<br />
Inneneinrichtung – für das Hotel Altstadt<br />
in Wien entwarf er farbenfrohe Interieurs.<br />
Was lieben designaffine Menschen<br />
privat? Mit welchen Stücken<br />
umgeben sie sich, was hinterlässt<br />
Eindruck? Atil Kutoglu hat<br />
uns seine fünf Favoriten verraten.<br />
Metall-Frauenfiguren von Ernst Fuchs<br />
»Die Werke und Objekte des Künstlers<br />
repräsentieren für mich Wiener<br />
Kreativität und Art Deco.«<br />
Schale von Gmundner Keramik<br />
»Ich liebe die traditionellen Designs<br />
von Gmundner Keramik – besonders<br />
in der Farbkombination Grün-Weiß!«<br />
Fotocollage-Kunstwerk von<br />
Prinz Hubertus von Hohenlohe<br />
»Die Arbeiten meines Freundes<br />
vermitteln für mich nur positive<br />
Gefühle und Energie, erinnern<br />
mich an unsere vielen lustigen<br />
Reisen, Veranstaltungen<br />
und gemeinsamen Partys.«<br />
Armbänder von Apriati<br />
»Die meisten dieser leichten, fadenartigen<br />
Schmuckstücke habe ich in<br />
Mykonos gekauft. Ohne sie gehe ich<br />
nicht aus dem Haus!«<br />
Möbelstücke im Design von Atil Kutoglu<br />
»Ich entwerfe gerne Interieurs – ab und zu auch<br />
einfach für mich privat. Ob ein bunter Pouf oder Sitzgarnituren<br />
mit geometrischen Elementen: Zwischen<br />
diesen Designs fühle ich mich immer zuhause!«<br />
Fotos: Courtesy of Atil Kutoglu, Hubertus von Hohenlohe, Courtesy of Ernst Fuchs, Courtesy of www.galerie-f.de<br />
26 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
NEWS-TICKER / trends<br />
+++ BRANCHEN-<br />
TELEGRAMM<br />
Was kommt? Was ist en vogue?<br />
Wer designt mit wem und warum?<br />
Ein kurzer Newsflash aus der Welt<br />
des Designs und der Architektur.<br />
+++ NEW COLOURWAYS. Nomen est omen: Mit »A Sense of Colour« präsentiert das dänische<br />
Design-Universum Fritz Hansen 16 neue Farben für den ikonischen<br />
Serie 7-Stuhl von Arne Jacobsen. Die neuen Nuancen entstanden in Kollaboration mit der<br />
Mailänder Galeristin Carla Sozzani – neben dem Gestell des Designklassikers<br />
erhielten auch die Frontpolsterungen von der kreativen Visionärin ein erfrischendes<br />
farbliches Facial. +++<br />
+++ GOOGLE GETS PHYSICAL. Es ist soweit: Der erste physikalische Google-Store ist in das New Yorker<br />
Stadtviertel Chelsea eingezogen. Cool ist allerdings nicht nur die Lage, sondern auch das Interieur<br />
des Geschäfts: Designstudio Reddymade legte den Fokus auf warme, natürliche Komponenten wie Holzverkleidungen<br />
und Korkmöbel von Designer Daniel Michalik und verlieh dem Store so eine einladende Atmosphäre. +++<br />
+++ ALLES AUF OUTDOOR. Der italienische Möbelhersteller Potocco kürte jüngst eine<br />
neue Art-Direktorin, unter deren kreativem Zepter die aktuelle Outdoor-Kollektion präsentiert wurde.<br />
Chiara Andreatti setzte Neuzugänge wie die »Tibes«-Stühle von Designer Gregorio Facco und<br />
»Keel«-Barhocker von M+V im Zuge einer poetischen Fotoserie in Szene, deren<br />
natürliche Settings den Möbeln eine kraftvolle Bühne bieten. Chapeau! +++<br />
Fotos: Courtesy of Vitra, Courtesy of Wittmann, www.fritzhansen.com, beigestellt<br />
+++ COOLE COLLAB. Wenn sich zwei Designhäuser von Weltrang zusammentun, kann dabei<br />
nur Gutes herauskommen – das beweisen Louis Vuitton und Fornasetti mit der neuen<br />
Damen-Kollektion für die Herbst-Saison, die im Pariser Louvre präsentiert wurde.<br />
Fornasettis kunstvolle Illustrationen und Nicolas Ghesquières<br />
moderne Entwürfe bilden fraglos ein schickes Dream-Team. We love! +++<br />
+++ WIE MAN SICH BETTET... so liegt man – und das jetzt besonders<br />
gut! Die österreichische Kultmarke Wittmann hat ihre neue Betten-Kollektion<br />
»HANDCRAFTED DREAMS« gelauncht, die unter anderem in Zusammenarbeit mit<br />
Designikonen wie Luca Nichetto und Jaime Hayon entstand. Die edlen Möbel<br />
sind bereits in den Stores erhältlich. +++<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
27
trends / PORTRÄT<br />
»FAD IST MIR NIE«<br />
Er hat es geschafft, eine alte Steingusstechnik so zu veredeln,<br />
dass sie in jedem Wohnzimmer ihren Platz findet. Mit Konsequenz,<br />
einer Portion Poesie und viel technischem Know-how produziert Felix Muhrhofer<br />
Beistelltische und Wohn-Accessoires aus Terrazzo.<br />
<strong>LIVING</strong> hat den Designer in seiner Wiener Werkstatt besucht.<br />
TEXT FLORENTINA WELLEY<br />
FOTOS LUKAS ILGNER<br />
Das schaffen Sie nie, das können Sie<br />
vergessen«, sagte der Terrazzomeister,<br />
als der fertig studierte Designer<br />
mit seinem ersten Küchen-Entwurf<br />
zu ihm kam. Felix Muhrhofer ließ das nicht<br />
auf sich sitzen. »Es waren lange und manchmal<br />
sehr anstrengende Lehrjahre, die ich damit<br />
zubrachte, mir Techniken anzueignen, sie<br />
auszufeilen, bis meine Objekte so aussahen,<br />
wie ich mir das vorstellte, und auch handwerklich<br />
allen Erfordernissen entsprachen.«<br />
Fünf Prinzen<br />
Alle fünf Tische sind aus der<br />
»Miami«-Serie und heißen,<br />
von hinten nach vorne:<br />
Jeff, Sidney, Shakira, Al, Hulk.<br />
PRÄZISION UND POESIE<br />
Das ist dem Wiener, der bei Paolo Piva<br />
Industrial und Interior Design an der Universität<br />
für Angewandte Kunst studierte,<br />
gelungen. Keine Holprigkeit, kein Widerstand<br />
ist zu spüren, streicht man mit einem<br />
Finger sanft über die polierte Messingkante,<br />
die den Übergang zur Terrazzo-Oberfläche<br />
des »Anna Trays« bildet. »43 Arbeitsschritte<br />
habe ich bei diesem Werkstück notiert«, so<br />
Muhrhofer. Das Tablett hat auf Ober- und<br />
Unterseite jeweils eine andere Terrazzo-<br />
Farbe. Eine Special Edition für Lobmeyr<br />
glänzt in tiefstem Schwarz. »Das ›Anna Tray‹<br />
ist das aufwendigste Produkt in meiner<br />
Werkstatt«, so Muhrhofer. »Es gibt bereits<br />
eine lange Warteliste, die ich so zwischendurch<br />
abarbeite.« Übereinandergereihte<br />
Schütten in seiner Werkstatt in 1190 Wien<br />
sind mit etwa 90 verschiedenen Steinsorten<br />
sowie Schotter aus aller Welt gefüllt. Zwischen<br />
Schleif- und Schneidetischen stehen<br />
fertige und halb fertige Produkte herum.<br />
28 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21<br />
>
Terrazzo-Formen<br />
Auf dem Spannoder<br />
Schweißtisch entstehen<br />
Metallrahmen<br />
für Tische und Tabletts.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
29
trends / PORTRÄT<br />
><br />
Mittendrin ein runder Beistelltisch, bei<br />
dem mit unterschiedlich großen eingegossenen<br />
Steinen in der Terrazzoplatte mittig ein Loch<br />
umfasst wird. »Den mit dem Loch hab ich<br />
gemacht, damit es leichter fällt, etwas unter<br />
den Tisch fallen zu lassen«, lacht der Designer.<br />
THE LITTLE AMBASSADOR<br />
Dass er einmal so spielerisch mit der komplizierten<br />
Steingusstechnik umgehen wird, hat<br />
sich Muhrhofer bei seinen ersten Versuchen in<br />
der eigenen Wohnung lange nicht vorstellen<br />
können. »Eigentlich wollte ich Terrazzo zwischendurch<br />
immer wieder einmal loswerden,<br />
denn es ist ein teuflisches Material.« Um die<br />
Funktionalität seiner ersten Entwürfe eines<br />
modularen Küchensystems mit integrierten<br />
Terrazzo-Arbeitsplatten zu erproben, gründete<br />
er Wiens ersten Kochclub. Dort setzte er gleich<br />
ein weiteres Nischen produkt ein: die »Magic<br />
Wall«, ein vollmagnetisches Wandpaneel,<br />
an dem Messer wie Töpfe anhaften. Kleine<br />
Beistelltische zu machen war eigentlich das<br />
Spin-off-Produkt der Küche.<br />
»What you see is what you get«, sagt Muhrhofer<br />
zufrieden und zeigt auf eine Parade von<br />
Beistelltischen, die in der Werkstatt stehen.<br />
»Alle sind fertig, müssen nur noch verpackt<br />
und verschifft werden. Geplant waren sie für<br />
die Design Miami, wo sie in einer Curio-<br />
Auf Hochglanz<br />
Muhrhofer beim Polieren des<br />
Proto typen eines Centerpieces<br />
für eine Tafel. Das Werkstück<br />
soll »Elfie« heißen. Im Hintergrund<br />
stehen die »Anna Trays«.<br />
»Wenn ich einen leeren Rahmen in den Händen halte<br />
und mir überlege, in welcher Farbe ich ihn ausfüllen werde,<br />
ist das reine Lustbefriedigung.«<br />
FELIX MUHRHOFER Industrial Designer<br />
Einzelpräsentation gezeigt hätten werden sollen,<br />
wenn nicht mein Galerist Patrick Parrish<br />
schlecht geträumt hätte und von einem Tag<br />
auf den anderen alles abgeblasen hätte«, erzählt<br />
er und freut sich auf den Herbst: Da soll<br />
eine zweimal verschobene Ausstellung seiner<br />
neuesten Arbeiten in der Kelly Wearstler Gallery<br />
L. A. stattfinden. Zwischen Gespräch und<br />
Fotopose poliert er unbeirrt ein »Anna Tray«<br />
auf Hochglanz und erzählt, wie es zur Zusammenarbeit<br />
mit dem New Yorker Galeristen<br />
Patrick Parrish kam: Um umständliche Transportkosten<br />
zu sparen, fertigte er vor zwei Jahren<br />
einen Terrazzotisch mit abschraub baren<br />
Beinen an, der haargenau in seinen kleinen<br />
Koffer passte, und flog damit zur Präsentation<br />
Terrazzo-Liebe<br />
Muhrhofer sammelt Steine.<br />
Am liebsten gießt er Steine<br />
vom Tagliamento und<br />
Glasreste aus Murano in<br />
den Terrazzo ein.<br />
nach New York. Name des Objekts: »The Little<br />
Ambassador«. Die folgende erste Solo-Ausstellung<br />
seiner Beistelltische war innerhalb von<br />
zwei Wochen nahezu ausverkauft.<br />
Poetisch ist die Namensgebung geblieben.<br />
Jedes Objekt hat Namen und Titel. Der Titel<br />
aus Adel, Klerikalem oder Militär beschreibt<br />
die Form. Die Namen der einzelnen Tische<br />
beziehen sich hingegen auf Persönlichkeiten,<br />
born in Miami: Shakira, Hulk, Al, Sidney oder<br />
Jeff. Jeder Tisch »Prince« ist ein frei geformtes<br />
Fünfeck mit fünf Beinen und ein Unikat – das<br />
Fünfeck wird ohne vorherige Planung direkt an<br />
der Biegemaschine so geformt, wie es ihm in<br />
dem Moment gefällt. Die »Admiral«-Tische<br />
sind in ihrer Form disziplinierter und zeichnen<br />
sich durch eine nach außen gekehrte Konstruktion<br />
aus. »Fad ist mir nicht«, sagt Muhrhofer,<br />
während er weiter den »Anna Tray« poliert.<br />
»Zurzeit arbeite ich an einer Bar für Kunden<br />
in Mumbai, gestalte einen Terrazzoboden in<br />
Lissabon, und eine Wanduhr kommt vielleicht<br />
auch bald heraus«. <<br />
30 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Wenn Stein auf Sublime trifft:<br />
STRASSER zeigt ST-ONE<br />
Luxusküchen in den<br />
Sublime Stages Kitzbühel<br />
Am 01.07.<strong>2021</strong> eröffnen im Herzen Kitzbühels die Sublime Stages. In der historischen Location werden<br />
die exklusivsten Marken dieser Welt präsentiert - inspirierend, in ansprechender Atmosphäre und<br />
einzigartigem Design. Ob Luxusimmobilien, Private Aviation, Uhren oder hochwertige Interieur-<br />
Produkte, anspruchsvolle Connaisseurs haben hier die Chance Träume wahr<br />
werden zu lassen. Sublime Stages sprechen ihre Gäste nicht nur in einem erhabenen Ambiente an, sie<br />
geben Ihnen in unserer schnelllebigen Welt vor allem Raum für Inspiration und den Genuss<br />
schöner Dinge. Nicht nur die lokalen Stages, auch die digitalen Sublime Stages berichten über<br />
außergewöhnliche Marken und Lifestyletrends.<br />
Ein Highlight in dieser Saison ist die elegante ST-ONE Natursteinküche von STRASSER. Der Premium-<br />
Hersteller ist nicht nur die führende Marke für Küchenarbeitsplatten aus Naturstein in Europa. Mit<br />
ST-ONE by STRASSER ist das Unternehmen auch internationaler Pionier für Natursteinküchen. Natur<br />
trifft auf Innovation und STRASSER trifft auf Sublime Stages. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:<br />
in dem historischen, denkmalgeschützten Gebäude in der Hinterstadt 15 wird die hochwertige ST-<br />
ONE Küche aus dem Naturstein „Terra“ gezeigt. Die Steinoberfläche dieses klassischen Modells<br />
ist im „Leather Look“ gehalten. Jede ST-ONE Küche ist aufgrund ihrer einzigartigen Musterung ein<br />
Unikat. Aber nicht nur die Oberfläche ist hier hochwertig und elegant. Auch das präzise gefertigte<br />
Innenleben aus Massivholz macht diese Küche zum Premiumprodukt.<br />
Die aktuellen Stages sind noch bis 31. Januar 2022 zu bewundern.<br />
Sublime Stages, Hinterstadt 15, 6370 Kitzbühel
trends / INTERVIEW<br />
Schweizer Wertarbeit<br />
Enzo Enea, Sohn italienischer Einwanderer,<br />
studierte Industriedesign und Landschaftsarchitektur.<br />
Seine Schweizer Firma für<br />
Landschaftsplanung beschäftigt weltweit<br />
250 Mitarbeiter. enea.ch<br />
32 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
»EIN DIALOG<br />
MIT DER NATUR«<br />
Bäume sind für ihn Kraftquellen. Der Schweizer Enzo Enea rettet sie vor<br />
dem Fällen. Und er pflanzt die Riesen der Natur behutsam um – damit sie<br />
Teile seiner Gartenkunstwerke werden. Das <strong>LIVING</strong>-Gespräch mit einem<br />
der weltweit gefragtesten Landschaftsarchitekten. INTERVIEW UWE KILLING<br />
Fotos: Courtesy of Enea Landscape Architecture<br />
Das Areal am Ufer des Obersees war<br />
früher ein Klostergarten. Es ist eine<br />
Traumlage, in der heute Bäume mit<br />
knorrigen Stämmen und imponierenden<br />
Kronen ein neues Zuhause gefunden<br />
haben. Das Baummuseum in Rapperswil-<br />
Jona im Kanton St. Gallen wurde 2020 von<br />
Enzo Enea angelegt. Und in der Nähe befindet<br />
sich seine Firmenzentrale, von wo aus<br />
der 57-Jährige Projekte auf der ganzen Welt<br />
koordiniert. Aus der Gartenbaufirma seines<br />
Vaters entwickelte er Enea Landscape Architectures.<br />
Eine Marke, die für die Symbiose<br />
aus kunstvollen Gärten, kühner Architektur<br />
und dem Respekt vor der Natur steht. Enzo<br />
Enea hat exklusive Gärten für Kunden wie<br />
Prinz Charles oder Tina Turner angelegt und<br />
sich zugleich als Impulsgeber für den grünen<br />
Städtewandel profiliert.<br />
Garten Enea<br />
Das Baummuseum in Rapperswil-Jona:<br />
Elegante Altersresidenz für 25 Arten<br />
und Skulpturenpark auf einer Fläche von<br />
7,5 Hektar. Ganzjährig für Besucher geöffnet.<br />
enea.ch<br />
><br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
33
trends / INTERVIEW<br />
Spielfeld Natur<br />
Mit dem Künstler Klaus Littmann<br />
plante Enzo Enea 2019 das Projekt<br />
»For Forest«, für das temporär<br />
300 Bäume ins Klagenfurter<br />
Wörthersee Stadion gepflanzt wurden.<br />
<strong>LIVING</strong> Wo wachen Sie am liebsten auf?<br />
ENZO ENEA Im Baumschatten.<br />
Sehen Sie einen Baum eher als Skulptur oder<br />
als Persönlichkeit?<br />
Der Baum ist ein Lebewesen. Seine Persönlichkeit<br />
entwickelt er wie alle Lebewesen durch die<br />
genetische Prägung, die bei Geburt herrschenden<br />
Chancen, das Leben, das er lebt, und die<br />
inneren und äußeren Einflüsse. Die Skulptur,<br />
die wir sehen, ist schließlich das Resultat<br />
all dieser Einflüsse über die Zeit. Die Persönlichkeit<br />
macht die Skulptur, die Skulptur ist<br />
seine Persönlichkeit.<br />
Sie sind Gründer eines Baummuseums. Ein<br />
organisches Lebewesen in einem Freilicht-<br />
Museum – ist das nicht widersprüchlich?<br />
Wir haben ja keine Bäume in ein Museum<br />
gepackt, sondern Bäume gerettet, die sonst<br />
gefällt worden wären. Alle Bäume wurden<br />
über 25 Jahre gesammelt und leben nur dank<br />
des Baummuseums weiter. So können sie<br />
ihrem ökologischen Nutzen weiter nachkommen<br />
und uns für den Wert der Natur<br />
sensibilisieren. Ihre skulpturale Schönheit<br />
unterstreichen wir durch die als Leinwand<br />
wirkenden Mauern aus Muschelkalk. Diese<br />
Steine wären aufgrund ihrer Risse auch entsorgt<br />
worden. Somit war das Baummuseum schon<br />
vor mehr als zehn Jahren ein Projekt zur Sensibilisierung<br />
für die heute aktuellen Themen<br />
Re-Use, Upcycling und urbane Begrünung.<br />
Was haben Sie über das Wesen der Bäume<br />
gelernt?<br />
Zeit ist durch nichts zu ersetzen. Um einen<br />
60 Jahre alten Baum zu ersetzen, muss man<br />
60 Jahre warten. In unserer auf Mikroeinheiten<br />
durchgetakteten Gesellschaft müssen<br />
wir dringend längerfristig denken. Es muss ein<br />
Werte-Denken greifen, das mich einen Baum<br />
pflanzen lässt, obwohl ich selbst nie in seinem<br />
Schatten liegen oder seine Früchte werde essen<br />
können, meine Kinder und Enkel aber schon.<br />
Vor allem aber habe ich gelernt, dass die Natur<br />
uns nicht braucht, wir sie aber schon.<br />
Gab es für Ihr heutiges Wirken ein Schlüsselerlebnis?<br />
Den Gestaltungswillen und die Lust, in den<br />
Dialog mit Formen und der Natur zu treten,<br />
spürte ich schon immer. Das Schlüsselerlebnis<br />
findet sich in meiner Kindheit, als ich meinem<br />
Großvater bei der Gartenarbeit half. Diese Erfahrung<br />
des Arbeitens, Kultivierens und Erntens<br />
prägte mich entscheidend. Später, nach<br />
meiner Ausbildung merkte ich, dass dieses Gefühl<br />
alle anderen dominierte, und so folgte ich<br />
den Wurzeln, die bei mir früh gelegt wurden.<br />
Was bedeutet das Museum für Ihre Arbeit?<br />
Es ist vor allem mein Herzensprojekt. Es<br />
manifestiert meine Achtung vor der Natur,<br />
und hier finden sich meine konzeptionellen<br />
Gedanken zur Landschaftsgestaltung. So ist<br />
es nur logisch, dass sich der als Park angelegte<br />
Perimeter auch als lebensechtes Modell<br />
für Präsentationen unserer Arbeit und<br />
Philosophie empfiehlt. Wie neuronale<br />
Knotenpunkten vernetzen die Bäume die<br />
Menschen auf ihrem Rundgang mit Kunst,<br />
Natur, Design und Landschaftsarchitektur<br />
zu einem möglichen Ideal des ganzheitlichen<br />
Lebensraums.<br />
Sie haben eine Methode entwickelt, selbst<br />
ältere, große Bäume zu verpflanzen. Was<br />
bedeutet das für die Landschaftsarchitektur?<br />
Es schafft Zeit, die es uns ermöglicht, schon<br />
vom ersten Tag seine volle raumbildende<br />
Wirkung zu erleben. Wünscht sich ein<br />
Kunde einen bereits erwachsenen Baum,<br />
können wir auf unsere Baumschule zurückgreifen,<br />
oder wir schicken unsere Experten<br />
auf die Suche nach Bäumen, die vielleicht<br />
gefällt werden müssen. So konnten wir<br />
zum Beispiel eine 120 Jahre alte Arve von<br />
einer Baustelle in den Bündner Bergen<br />
retten und sie in ein Projekt in Morschach<br />
integrieren.<br />
Fotos: Enea Landscape Architecture. Martin Rütschi, Gerhard Mauer,<br />
34 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Welche Verantwortung empfinden Sie,<br />
wenn Sie Pflanzen und Bäume als<br />
Gestaltungselemente nutzen?<br />
Sie sind für mich keine Elemente, sondern<br />
integrierte Zitate der umgebenden Landschaft.<br />
Die Verantwortung liegt darin, den<br />
Genius Loci, also den Geist und die Kraft<br />
des Ortes sowie das Wesen seiner Lebensformen,<br />
zu respektieren und die Gestaltung<br />
im Dialog mit der Natur zu führen. Mensch<br />
und Natur müssen in einem harmonischen<br />
Ganzen ihren Platz haben, sich gesund und<br />
natürlich zu entfalten.<br />
Wir erleben derzeit den Architektur-<br />
Trend, den Außenbereich von Häusern<br />
noch stärker zum Wohnbereich zu machen<br />
und gleichzeitig bei der Innengestaltung<br />
mehr ökologischen Verstand walten zu<br />
lassen. Das entspricht genau unserer Philosophie<br />
»Outside In«, mit der wir schon seit<br />
20 Jahren unsere Kunden mit der ganzheitlichen<br />
Gestaltung von außen nach innen<br />
begeistern. Die Ökologie bestimmt das<br />
Handeln wie die Produktauswahl. Wir<br />
Kleine Paradiese<br />
Flora, Farben und Formen im Fluss:<br />
Enzo Enea gestaltet Gärten als Orte,<br />
die alle Sinne berühren – wie hier für<br />
ein Privathaus am Zürichsee.<br />
»Pflanzen und Bäume sind für mich keine<br />
Gestaltungselemente, sondern integrierte<br />
Zitate der umgebenden Landschaft.«<br />
ENZO ENEA Landschaftsarchitekt<br />
schaffen Werte für Generationen, das<br />
motiviert uns täglich in diesem Anspruch.<br />
Unsere Möbelkollektion für den Außenbereich<br />
zum Beispiel wird ausschließlich<br />
aus natürlichen Materialien hergestellt.<br />
Und durch die professionelle Pflege unserer<br />
Experten bleiben Enea-Gärten und -Terrassen<br />
nicht nur über Generationen schön und<br />
lebendig, sondern steigern auch den Wert<br />
der Immobilie.<br />
Weg von grünen Fassaden hin zu tiefergreifenden<br />
Konzepten – das fordern viele<br />
Landschaftsplaner. Stimmen Sie dem zu?<br />
Ja, eindeutig. In vielen Lebensbereichen<br />
gilt es, das Spannungsfeld von Bevölkerungsdichte<br />
und Individualisierung zu überwinden.<br />
Das gelingt nur, wenn wir auch<br />
wieder vermehrt lernen, uns als Einheit<br />
zu verstehen. Innerhalb dieses Anspruches<br />
haben auch grüne Fassaden ihre Berechtigung.<br />
Entscheidend ist, wie diese integriert<br />
werden.<br />
Gesunde Balance<br />
Eingebettet in die Voralpenlandschaft:<br />
der Erholungspark des<br />
vielfach ausgezeichneten<br />
Gesundsheitszentrums<br />
Lanserhof am Tegernsee.<br />
lanserhof.com<br />
Haben Sie ein Traumprojekt?<br />
Aufgrund meiner Erfahrungen bei der<br />
Außengestaltung eines Bürokomplexes am<br />
Liangma-Strom in Peking würde ich gerne<br />
einen Fluss umleiten und den gesamten<br />
Flusslauf gestalten. <<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
35
trends / BISTROMÖBEL<br />
Gut getarnt<br />
Für alle, die es geradliniger<br />
mögen: Serie »Caprera« von Emu<br />
ist eine moderne Interpretation<br />
des Bistro-Chics – besonders<br />
hübsch in hellem Laubgrün.<br />
emu.it<br />
BISTRO MACHT FROH!<br />
Sie versprühen Leichtigkeit auf Terrasse, Balkon und im<br />
Garten – die fröhlich geschwungenen Outdoor-Garnituren<br />
im Bistro-Chic erleben in der Sommer-Saison ein buntes<br />
Revival. <strong>LIVING</strong> zeigt ein Best-of der Frankreich-Romantik.<br />
Blue Baby!<br />
Der handgefertigte<br />
Lehnstuhl aus massivem<br />
Schmiedeeisen sorgt für<br />
eine nostalgische Note.<br />
casa-padrino.de<br />
Sonne zum Sitzen<br />
Erfrischendes Gelb<br />
macht Garnitur<br />
»Josephine« von<br />
Blaha zum<br />
sommerlichen<br />
Eyecatcher.<br />
blaha-gartenmoebel.at<br />
Fotos: beigestellt<br />
36 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Einfach mal abhängen<br />
... kann man in dem knalligbunten<br />
Hängesessel des<br />
Traditionslabels Fermob – in<br />
mehreren Farbausführungen<br />
ab Oktober erhältlich.<br />
fermob.com<br />
Go green!<br />
Mit ihrem klassischen<br />
Grünton fügt sich diese<br />
charmante Bank<br />
nahtlos in jede<br />
Outdoor-Area ein.<br />
manufactum.at<br />
Schlichte Schönheit<br />
Das weiße Bar-Ensemble<br />
im Antik-Look sorgt für<br />
Provence-Flair – schön dazu:<br />
kleine Lavendel-Pflänzchen in<br />
dekorativen Töpfen!<br />
loberon.at<br />
Pretty in Pink<br />
Beliani verzichtet bei dieser<br />
Garnitur auf schnörkeligen<br />
Schwung, dank zartem Rosa<br />
verpasst sie dem Balkon<br />
trotzdem ein Romantik-<br />
Upgrade. beliani.at<br />
Graue Eminenz<br />
Boltze verleiht den verspielten<br />
Möbeln mit modernem Stahlgrau<br />
einen coolen Touch.<br />
skandeko.de<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
37
HÄNGEMATTEN / trends<br />
Wie auf Wolken<br />
Die »Air Lounge« von TUUCI<br />
ist der ultimative Weg,<br />
um stilvoll zu entspannen.<br />
tuuci.com<br />
STILVOLL ABHÄNGEN<br />
Im Garten oder auf der Terrasse in den Relax-Modus zu schalten soll sich in einer Hängematte<br />
bestens bewährt haben. <strong>LIVING</strong> hat die lässigsten Modelle getestet – let’s swing!<br />
Italian Style<br />
»Luna« ist eine 2er-Hängematte aus<br />
Stoff im typischen Missoni-Stil. Für die<br />
italienischen Momente im Sommer.<br />
archiproducts.com<br />
Meisterwerk<br />
Die einzigartige »Hängematte<br />
V« von Rechteck Felix<br />
Schwake ist eine nummerierte<br />
und signierte, auf sechs Stück<br />
limitierte Edition.<br />
rechteck.com<br />
Stilikone<br />
Als zeitlose Ikone für den<br />
Unopiù-Stil ist »Amanda«<br />
längst zum Kultobjekt<br />
geworden.<br />
unopiu.com<br />
Take it easy!<br />
In 5 Schritten ist die<br />
»QNUX« aufgebaut und<br />
kann überallhin<br />
mitgenommen werden.<br />
qnux.eu<br />
Handgefertigt<br />
Ob für den Mittagsschlaf<br />
am Balkon oder im Garten<br />
– die Hängematte »Ama«<br />
von OK Design ist immer<br />
goldrichtig.<br />
goodform.ch<br />
Fotos: beigestellt<br />
38 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Rooftop Pool mit Fernblick<br />
TrIIIple Plaza mit Restaurant und Shops<br />
Lobby mit Concierge<br />
4.000 m² TrIIIple Park<br />
WOHNEN MIT GANZ VIEL MEHRWERT!<br />
Das Pulsieren der Wiener City, die Ruhe des Grünen Praters und das beständige Fließen des Donaukanals treffen<br />
sich im 3. Bezirk beim TrIIIple. Das neue Landmark bietet seinen Bewohner*innen einzigartige Services und eine<br />
Vielzahl an zusätzlichen Annehmlichkeiten.<br />
WERBUNG | FOTOS: ZOOMVP.AT<br />
Der großzügige Rooftop-Pool mit Blick<br />
über ganz Wien und der 4.000 m²<br />
große Park mit eigener Party- und Barbecue-Lounge<br />
eröffnen zusammen mit der<br />
unmittel baren Nähe zum Grünen Prater und<br />
dem direkten Zugang zum Donaukanal unzählige<br />
Möglichkeiten für die perfekte Freizeitgestaltung.<br />
Kurze Wege ins Stadtzentrum und<br />
eine ideale Verkehrsanbindung – egal ob man<br />
öffentlich, mit dem Auto, Fahrrad oder zum<br />
Flughafen unterwegs ist – sorgen für beste,<br />
stressfreie Erreichbarkeit. Die Nähe zum Wasser<br />
sorgt in mehrfacher Hinsicht für ein angenehmes<br />
Klima, denn das Flusswasser aus dem<br />
Donaukanal wird für die innovative Klimatisierung<br />
der Gebäude genutzt. Ein wichtiger<br />
Beitrag für die Umwelt, denn auf diese Weise<br />
sinkt der CO 2<br />
-Ausstoß erheblich – eine weitere<br />
Eigenschaft, die TrIIIple zu einer einzigartigen<br />
Immobilie macht.<br />
LEBENSQUALITÄT PUR<br />
Der sensationelle Ausblick über Wien und die<br />
großzügigen Raumhöhen vermitteln schon<br />
beim Betreten Offenheit und Freiraum. Die<br />
hochwertig ausgestatteten Eventküchen laden<br />
zu Geselligkeit ein, die hauseigene Bibliothek<br />
bietet den idealen Raum für ungestörtes<br />
Arbeiten. Der aufwändig begrünte TrIIIple Park<br />
bildet die lebendige Verbindung der drei Gebäudeteile<br />
und schafft mit Bocciabahn, Spiel-,<br />
Sport- oder Basketballplatz ein umfangreiches<br />
Freizeitangebot direkt vor Ort. Für das Mehr<br />
an Lebensqualität und ganz besonders kurze<br />
Wege zu Nahversorgung und kulinarischem<br />
Hochgenuss sorgt neben einer Billa-Filiale<br />
auch Gastronomie vor Ort, angeführt von feinster<br />
italienischer Cucina. Der hauseigene Privatkindergarten<br />
betont, dass TrIIIple ein neuer<br />
Lebensmittelpunkt auch für Familien ist.<br />
SPECIAL SERVICE<br />
In der großzügigen Lobby empfängt der Concierge<br />
Bewohner*innen und Besucher*innen in<br />
eleganter Atmosphäre, sorgt für Sicherheit und<br />
steht für diverse Haus-Services zur Verfügung.<br />
Zusätzlich bietet die exklusive Smart House-<br />
App ALFRED weitere Annehmlichkeiten: ob<br />
Zugriff auf Raumbuchungen, Öffnen von<br />
Paket boxen, Buchungen von diversen Dienstleistungen<br />
wie z. B. Wohnungs reinigungen<br />
sowie Abrechnungen und Dokumente<br />
der Hausverwaltung, Öffi-Abfahrtszeiten<br />
oder die Pooltemperatur – ALFRED macht das<br />
Leben und Wohnen einfach und transparent.<br />
Wer seinen Wohntraum im TrIIIple wahr<br />
werden lassen will, findet auf www.triiiple.at<br />
die verfügbaren Wohneinheiten.<br />
Zu lange sollte damit nicht gewartet werden,<br />
denn 90 % der Wohnungen sind bereits verkauft!<br />
PROJEKTMERKMALE<br />
• Bezugsfertig ab August <strong>2021</strong> (Turm 2)<br />
und ab Oktober (Turm 1)<br />
• Freifi nanzierte 1- bis 5-Zimmer<br />
Wohnungen von 33 m² bis 165 m²<br />
• Alle Wohnungen verfügen über Balkone,<br />
Loggien oder Terrassen<br />
• Lobby mit Concierge-Service, Roof top-<br />
Pool, Salon mit Bibliothek, Event küche,<br />
Party- & Barbecue-Lounge, hauseigene<br />
Tiefgarage<br />
• 4.000 m² TrIIIple Park<br />
• TrIIIple Plaza mit Cafés, Shops und<br />
Restaurants<br />
Ein Projekt von ARE Austrian Real Estate<br />
und SORAVIA<br />
www.triiiple.at
trends / BESCHATTUNG<br />
Fotos: beigestellt<br />
40 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Gut gegen Nordwind<br />
Kassettenmarkisen werden<br />
mit Kurbel und/oder Motor<br />
angetrieben. Schützen vor Sonne,<br />
Wind und Wetter. Idealerweise sind<br />
sie mit Wettersensoren versehen.<br />
hella.info<br />
CHILLIN’ IN<br />
THE SHADOW<br />
Ohne Schatten läuft im Sommer gar nichts. Markisen, Sonnensegel<br />
& Co. sind stylisch und ein absolutes Muss für Garten,<br />
Balkon und Terrasse. <strong>LIVING</strong> hat sich unter den Stoffdächern<br />
ein wenig umgesehen. TEXT MANFRED GRAM<br />
Im Sommer spielt sich das Leben zu Hause<br />
vor allem auf Terrassen und in Gärten ab.<br />
Outdoor Living heißt das Zauberwort, das<br />
freiluft- und wettertaugliche Möbel, Küchen<br />
oder Beleuchtung anpreist, damit das<br />
Dolce-Terrassen-Vita auch zu Hause in vollen<br />
Zügen genossen werden kann.<br />
Allerdings, was man oft gerne einmal<br />
übersieht, ist, dass es sich dabei eigentlich<br />
schon um eine Art Design- und Gestaltungs-<br />
Kür handelt. Denn damit das Outdoor-Ensemble<br />
perfekt zur Geltung kommen kann,<br />
müssen Grundvoraussetzungen geschaffen<br />
werden. Das Wichtigste dabei: ein ordentlicher<br />
Sonnenschutz, der im allerbesten Fall<br />
auch bei Wind oder überraschenden Wetterumschwüngen<br />
Open-Air-Sessions weitergehen<br />
lässt. Gibt es dabei etwas zu beachten?<br />
»Häufig wird die Beschattung des Außenraums<br />
zu klein dimensioniert«, erklärt Andreas<br />
Kraler, Geschäftsführer des heimischen<br />
Beschattungsprofis Hella. »Wichtig ist auch,<br />
sich darüber im Klaren zu sein, welchen Zusatznutzen<br />
der Sonnenschutz haben soll.<br />
Wind- und Sichtschutz durch seitliche Elemente<br />
sind gerade im urbanen Bereich stark<br />
nachgefragt«, so Kraler.<br />
Außerdem kommt ein guter Sonnenschutz<br />
außen auch dem Wohnraum innen zugute.<br />
Denn wenn Sonnenstrahlen durch Glasfronten<br />
und große Fenster ungehindert eindringen,<br />
machen sie aus Wohnzimmern<br />
Treibhäuser.<br />
><br />
Cool down<br />
Glasfronten machen im Sommer<br />
Innenräume zu Treibhäusern.<br />
Markisen schützen nicht nur vor<br />
Sonne und UV, sondern kühlen auch.<br />
markilux.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
41
trends / BESCHATTUNG<br />
><br />
Ein außen liegender Sonnenschutz –<br />
vor allem aber Markisen und Sonnensegel –<br />
schafft hier Abhilfe. Ergo ist es ratsam,<br />
Markisen im Hochsommer immer ausgefahren<br />
zu lassen.<br />
SCHÖNER SCHUTZ<br />
»Wichtig ist es, im<br />
Vorfeld zu klären,<br />
welchen Zusatznutzen<br />
der Sonnenschutz<br />
haben soll.«<br />
ANDREAS KRALER Geschäftsführer Hella<br />
Elegant<br />
Auch eine Lösung: eine<br />
Pergola-Markise. Hier in<br />
filigraner Eleganz sehr<br />
zurückhaltend umgesetzt.<br />
warema-group.com<br />
Und ja, es gibt sie noch, die guten, alten<br />
Korbmarkisen. Ob sie ein Retrokult- oder<br />
Neobiedermeier-Statement sind, vermag<br />
zwar keiner mehr so genau zu sagen, das ist<br />
aber auch nicht nötig. Schließlich gibt es<br />
auch sehr zeitgemäße Interpretationen, die<br />
mit Eleganz, klarer Linienführung, unzähligen<br />
Farben und Geweben punkten, die nicht<br />
nur für Schatten sorgen, sondern auch UV-<br />
Strahlen filtern. Auch nicht übel in diesem<br />
Zusammenhang: Sonnenschutz kommt –<br />
wenn man will – mit integriertem Hightech<br />
daher. »Mit automatischen Neigungswinkelverstellungen<br />
gibt es selbst dann noch Schatten,<br />
wenn die Sonne tief steht. Und um<br />
Schäden zu verhindern, gibt es diverse Wettersensoren.<br />
Windwächter beispielsweise<br />
machen sich definitiv bezahlt«, klärt Andreas<br />
Kraler auf. Smart Home ist also auch beim<br />
Sonnenschutz ein wichtiges Thema. Darüber<br />
hinaus sind auch LED-Beleuchtungsmöglichkeiten<br />
in Markisen eingebaut, damit die Party<br />
nach Sonnenuntergang weitergehen kann.<br />
Eine Alternative zur Markise sind übrigens<br />
Sonnensegel. »Sie sind definitiv ein Eyecatcher<br />
und werden häufig als architektonisches<br />
Gestaltungselement eingesetzt«, fasst Kraler<br />
zusammen.<br />
Sonnensegel sind zudem ziemlich angesagt,<br />
weil sie sehr stylisch mediterranes Flair<br />
in den Garten zaubern. Ihr größter Vorteil:<br />
Sie brauchen keinen Stellplatz, wie etwa Pergolen<br />
und werden zum effektiven, platzsparenden<br />
Schattenspender. Auch wenn die<br />
Nutzungsmöglichkeiten ein bisschen eingeschränkter<br />
sind. Allerdings gibt es mittlerweile<br />
auch am Segelsektor ausgezeichnete<br />
technische Lösungen, mit denen die attraktiven<br />
Beschatter motorisiert eingerollt werden<br />
oder es mittels Wettersensorik gleich selbst<br />
erledigen.<br />
Experten sind sich übrigens einig: Egal,<br />
womit man für Schatten sorgt, wichtig<br />
ist die professionelle Befestigung, damit<br />
das Outdoor-Living eine gute dauerhafte<br />
Basis hat.<br />
<<br />
Sail away<br />
Sonnensegel sind ein sehr<br />
hipper Schattenspender.<br />
In der Top-Kategorie sind<br />
sie auch mit Motor aufrollbar.<br />
soliday.eu<br />
Fotos: beigestellt<br />
42 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
OPENING<br />
FRÜHJAHR<br />
<strong>2021</strong><br />
Eine zweite Heimat<br />
am Mittelmeer<br />
Ankommen, auspacken, wohlfühlen.<br />
Genießen Sie die schönste Zeit des Jahres – an Ihrem<br />
ganz persönlichen Platz an der Sonne. Ankommen<br />
und runterkommen, wie Sie es sich verdient haben –<br />
in den Falkensteiner Residences Jesolo nahe Venedig,<br />
dem bereits dritten Projekt von PREMIUM <strong>LIVING</strong><br />
by Falkensteiner®. Der atemberaubende Ausblick<br />
dieser Luxus-Immobilie direkt am Meer macht die Zeit<br />
in Ihrem eigenen, traumhaften Urlaubszuhause<br />
ebenso unver wechselbar wie die exklusive<br />
Qualität in Ausstattung und Design.<br />
KONTAKT<br />
sales@fmtg.com<br />
premiumliving.com/residences-senia
trends / PERGOLEN<br />
Wohlfühloase<br />
Die beweglichen<br />
Aluminiumlamellen der<br />
Pergola »Ventur« bilden<br />
geschlossen einen wasserdichten<br />
Regenschutz. hella.at<br />
DER SONNE<br />
ENTGEGEN!<br />
Die Pergola ist ein eleganter<br />
Schattenspender und dekoriert<br />
in den unterschiedlichsten<br />
Ausführungen den Loungebereich.<br />
Mediterranes Lebens gefühl für<br />
alle, die Urlaubs gefühle nach<br />
Hause holen wollen.<br />
Pulverbeschichtet<br />
Besonders witterungsbeständig<br />
ist die Terrassenüberdachung<br />
»Pantheon« aus Aluminium.<br />
guardi.at<br />
Fotos: Courtesy of Hella, Courtesy of Warema, Guardi GmbH, Sunhouse Wintergärten GmbH, beigestellt<br />
44 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Elegant überdacht<br />
»Corradi Maestro« ist eine<br />
freistehende Pergola mit einund<br />
ausfahrbarer Faltmarkise<br />
oder mit beweglichen Lamellen.<br />
sunhouse.at<br />
Move it<br />
Wer seine Pergola nicht fix<br />
verankern möchte, der findet<br />
mit »Shibuya« das richtige<br />
Modell. Die erste mobile<br />
Pergola ist dank<br />
ihrer Räder flexibel.<br />
unopiu.com<br />
Cabrio-Effekt<br />
Das Lamellendach »Lamaxa«<br />
trotzt Wind, Regen und Sonne.<br />
Die Lamellen lassen sich<br />
wenden und einfahren.<br />
warema.at<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
45
trends / POOLBARS<br />
ERSTE REIHE<br />
MIT POOL-BLICK<br />
Bislang hat sich einiges an Mobiliar im Outdoorbereich durchgesetzt.<br />
Die Poolbar aber konnte bis dato nur als luxuriöses Zusatz-<br />
Accessoire in Hotels oder größeren Lounges punkten. Das hat sich<br />
nun geändert. <strong>LIVING</strong> präsentiert vielseitige Outdoor-Bars, die das<br />
Zuhause um den beliebten Chillout-Modus bereichern.<br />
Urlaubs-Feeling<br />
Der Barhocker »Breeze«<br />
samt Bartisch bringt den<br />
Urlaub auf die heimische<br />
Terrasse. Entworfen wurde er<br />
von Strand+Hvass.<br />
cane-line.com<br />
Fotos: www.homeandsouldubai.com, Andrea Ferrari/Courtesy of Roda, Courtesy of Caneline<br />
46 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Farbkombination<br />
Die Rückenlehnen der<br />
»Calypso«-Kollektion sind mit<br />
gepolsterten Bezügen<br />
ausgestattet, die man<br />
leicht abnehmen kann.<br />
royalbotania.com<br />
Bei warmen Sommertemperaturen<br />
einen kühlen Drink genießen, den<br />
Abend mit Freunden ausklingen<br />
lassen – wo könnte man dies besser<br />
als an einer Outdoor-Bar? Theke, Barhocker<br />
und die passende Dekoration laden zu geselligen<br />
Momenten ein. Dabei ist die Outdoor-<br />
Bar mehr als ein Möbelstück. Sie ist<br />
Getränkeausgabe, Stauraum, Arbeitsfläche<br />
und Treffpunkt in einem – und in Sachen<br />
Design ist sie ein absoluter Eyecatcher.<br />
NUTZEN TRIFFT DESIGN<br />
Sizilianisches Flair<br />
Die Outdoor-Bar »Palermo«<br />
aus Teak-Holz bringt jede<br />
Dinner-Party auf das<br />
nächste Level.<br />
homeandsouldubai.com<br />
»Der Trend, den eigenen Garten zur Wohlfühloase<br />
zu erweitern, hat sich in den letzten<br />
Jahren verstärkt«, bestätigt Lukas Poinstingl,<br />
Prokurist bei Leidenfrost Pools. »Man möchte<br />
sein Zuhause schön gestalten, ein perfektes<br />
Ambiente schaffen, sich das Urlaubsfeeling<br />
nach Hause holen und jede freie Minute im<br />
Garten, auf der Terrasse oder direkt am Pool<br />
genießen.«<br />
Entscheidet man sich für eine Poolbar, geht<br />
es zum einen um den praktischen Nutzen,<br />
zum anderen aber um das komplette Ambiente.<br />
Denn es ist wie ein Luxus-Urlaub zu<br />
Hause, wenn man am Abend draußen sitzt<br />
und Pool wie Terrasse stimmungsvoll beleuchtet<br />
sind. Es ist eine ganzheitliche Oase,<br />
bei der es nicht nur mehr um den Pool alleine<br />
geht – der Gedanke wird längst weiter<br />
gefasst.<br />
Nun gibt es viele Möglichkeiten, eine Outdoor-Bar<br />
zu gestalten. Diese kann sehr<br />
schlicht sein – eine Theke zum Anlehnen<br />
samt Abstellfläche zum Servieren von Getränken,<br />
gerne auch mit Barhockern bestückt<br />
– oder aber edel und raffiniert, ausgestattet<br />
mit feinster Technik. Um Wein, Bier, Spirituosen<br />
und Säfte kühl zu halten und sowohl<br />
Platz für Gläser als auch für Flaschen und<br />
Zubehör zu bieten, eignen sich fixe Pool- ><br />
Star am Pool<br />
Rodolfo Dordoni entwarf dieses<br />
wunderschöne Outdoor-<br />
Möbel »Norma«. Ausgestattet<br />
mit Spüle und Kühlschrank.<br />
rodaonline.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
47
trends / POOLBARS<br />
»Man möchte ein perfektes<br />
Ambiente schaffen und jede<br />
freie Minute im Garten, auf<br />
der Terrasse oder direkt am<br />
Pool genießen.«<br />
LUKAS POINSTINGL Leidenfrost Pool GmbH<br />
Formschön<br />
Die Leichtigkeit und das Material<br />
machen den »Wall Street Hocker«<br />
von Eugeni Quitllet<br />
zum Designobjekt.<br />
vondom.com<br />
><br />
Platzwunder<br />
Die Poolbar »Oyster« vereint<br />
platzsparende Pooltechnik<br />
mit einem eleganten<br />
Outdoor-Möbel.<br />
leidenfrost.at<br />
bars mit Wasserquelle, Kühlschrank und<br />
vielem mehr.<br />
Mondän wirken Bar-Möbel im Lounge-Stil<br />
– gefertigt aus Polyrattan, Teakholz und rostfreiem<br />
Edelstahl mit Glaselementen. Die<br />
Materialien sind wetterfest, UV-beständig<br />
und pflegeleicht. Damit ist man flexibel und<br />
kann die Bar platzieren, wohin man möchte.<br />
Direkt neben dem Pool oder doch lieber im<br />
Schatten?<br />
Eine fixe Poolbar birgt jedoch einen<br />
großen Vorteil, wie Lukas Poinstingl erklärt.<br />
»Wir verstecken hier einen Technikraum<br />
in einem Möbelstück. Es trifft Technik auf<br />
Design.« Vom Wasserspender, der gesamten<br />
Technik bis zur Schaltzentrale – für die Poolanlage<br />
kann alles in der Poolbar untergebracht<br />
werden. Eine neue Investition, die<br />
es lohnt, näher betrachtet und geprüft zu<br />
werden – Familie und Freunde werden es<br />
in jedem Fall danken.<br />
<<br />
Fotos: Courtesy of Vondom, Courtesy of Leidenfrost<br />
48 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
UNABHÄNGIGKEIT IST FREIHEIT<br />
Wir brennen für Unabhängigkeit. Mit der nachhaltigen Wärme eines Kaminofens. Unser Cody mit<br />
weißer Keramikverkleidung passt sich jedem Ambiente gut an. Die große Gusstüre gibt den Blick<br />
auf das knisternde Feuer frei.<br />
Noch mehr wärmende Ideen für Ihr Zuhause finden Sie auf www.austroflamm.com.
trends / OUTDOOR-KAMINE<br />
Industrial Chic<br />
Die runde Feuersäule<br />
»Feuercampus365<br />
HEKTOR« aus<br />
Cortenstahl<br />
verströmt einen<br />
eher rauen Charme.<br />
cafiro.de<br />
Minimalistisches Design<br />
Der Stahlkamin »Kodo« bringt mit<br />
seinem Design Dramatik auf die<br />
Terrasse. Befeuert wird er mit einem<br />
Propanbrenner mit Lavasteinauflage.<br />
paloform.co.uk<br />
BRANDMEISTER<br />
Ein gediegenes Feuer bringt Stimmung und Wärme.<br />
Mit außergewöhnlichen Designs sind Outdoor-Kamine<br />
Eyecatcher bei unterhaltsamen Abenden und<br />
romantische Wärmeinseln beim Rendezvous à deux.<br />
Einzigartig schön<br />
Der Outdoor-Kamin »Dyook«<br />
bringt mit seinem eckigen<br />
Schornstein einen außergewöhnlichen<br />
Look.<br />
dyook-fire.com<br />
Elegante Formen<br />
Der Buschbeck Edelstahlkamin<br />
»Auckland Prestige«<br />
ist ein vollwertiger<br />
Gartenkamin, der mittels<br />
Schwenkgrill-Funktion<br />
zum Grill wird.<br />
buschbeck.de<br />
Heißer Oktopus<br />
»Kalam Fire Pit« ist eine freistehende<br />
Feuerstelle, die mit verspieltem, individuellem<br />
Design punktet.<br />
hommes.studio<br />
Fotos: beigestellt<br />
50 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Kugelig<br />
»Bubble« ist eine<br />
Design-Feuerschale, die von<br />
Christophe Ployé für Focus<br />
entworfen wurde.<br />
focus-kamin-design.de<br />
Wärmespender<br />
Solider Gartenkamin mit<br />
industriellem Aussehen.<br />
Der kubusförmige Kamin<br />
»Quaruba« ist im Sommer<br />
und Winter einsatzbereit.<br />
brunnergmbh.at<br />
Ovaler Korpus<br />
Der Bio-Ethanol-Kamin<br />
»Echo« ist nicht nur<br />
Design-Highlight, sondern<br />
auch umweltfreundlich.<br />
kratki.com<br />
Rostschicht<br />
Einen Akzent setzt die »Halali<br />
Kadai«-Feuerschale. Dieses<br />
Statement-Stück ist aus<br />
massivem Eisen gefertigt.<br />
nkuku.com<br />
Edler Stahl<br />
Zeitlos schlichtes<br />
Design und hochwertig<br />
verarbeiteter Edelstahl<br />
treffen bei der »Design<br />
Feuerschale L«<br />
aufeinander.<br />
indradesign.de<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
51
trends / ARTY<br />
WEEKEND<br />
K U N S T<br />
-T R I P<br />
HELSINKI<br />
Die Inselwelt der finnischen Hauptstadt wirbt mit natürlicher<br />
Schönheit und viel Frischluft. Kunst und Design lassen sich<br />
dabei fast im Spaziergang erledigen, mit zahlreichen Highlights<br />
und Überraschungen auf dem Weg.<br />
TEXT MAIK NOVOTNY<br />
Foto: Shutterstock<br />
52 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Neues Nordlicht<br />
Die 2018 eröffnete Bibliothek<br />
Oodi ist mit ihrem einladenden<br />
Vordach und ihren riesigen<br />
Räumen der neue Treffpunkt<br />
von Jung und Alt im Zentrum<br />
von Helsinki geworden.<br />
Artek, Iittala, Marimekko, Alvar Aalto.<br />
Keine Frage: Was Design betrifft,<br />
spielt Finnland in der globalen Top-<br />
Liga mit. Die Kunst wird dabei meist<br />
übersehen. Vielleicht liegt es an der zurückhaltenden<br />
finnischen Mentalität, dass die<br />
Kunst szene Helsinkis noch ein gut gehütetes<br />
Geheimnis ist. Vielleicht liegt es auch an der<br />
Rolle, die die Kunst hier spielt, nämlich eine<br />
ganz selbstverständliche und alltägliche. Schließlich<br />
kannte Finnland nie eine adlige Elite, die<br />
die bildende Kunst für sich reklamierte. Hier<br />
hat jeder, ganz demokratisch, ein Recht darauf.<br />
Denn in Finnland ist das Beste immer öffentlich.<br />
Wo sonst kann man nach dem Schwitzen in der<br />
öffentlichen Sauna direkt ins Hafenbecken vor<br />
dem Präsidentenpalast springen? Doch auch<br />
ohne Badehose und kaltes Ostseewasser lässt<br />
sich die Kunst- und Inselwelt Helsinkis leicht<br />
erkunden. Die meisten der großen Museen bilden<br />
einen Cluster mitten im Zentrum, andere<br />
sind an einem der vielen Ufer angesiedelt. Im<br />
Archipel Helsinki sind Stadt und Landschaft<br />
ebenso eng verzahnt wie in der finnischen Malerei.<br />
Motive des einfachen Lebens inspirierten die<br />
Künstler um 1900, heute mischen sie Abstraktes,<br />
Urbanes und Pastorales. Und mit der Helsinki<br />
Biennale öffnet sich im Sommer <strong>2021</strong> ein ideales<br />
Fenster in die Szene. ><br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
53
trends / ARTY<br />
WEEKEND<br />
Augen auf!<br />
Die Lichtkuppeln des<br />
unterirdischen Museums<br />
Amos Rex dienen als<br />
beliebte Sitzgelegenheit.<br />
><br />
>>> FREITAG<br />
Um zu erleben, wie eng Kunst und Stadt<br />
verzahnt sind, gibt es keinen besseren Startpunkt<br />
als das Amos Rex, einen der Neuzugänge<br />
in der Museumslandschaft Helsinkis. Dabei ist<br />
es nahezu unsichtbar – und genau das ist der<br />
Punkt. Das Amos Rex wurde auf dem Areal<br />
einer ehemaligen Kaserne mitten in der Stadt<br />
vergraben. Darüber entstand ein öffentlicher<br />
Platz, der sich zu kleinen Hügeln aufwölbt, die<br />
Licht in die Ausstellungen holen und als perfekte<br />
Sitzgelegenheit dienen. Dank spannender<br />
Wechselausstellungen hat sich auch der Untergrund<br />
zum Publikumsmagneten entwickelt.<br />
NATIONALER KUNSTSCHATZ<br />
Von hier zu einem Tempel der Kunst, dem Ateneum.<br />
Gegründet 1888 vom Finnischen Kunstverein,<br />
ist es heute Teil der Nationalgalerie und<br />
Ob unter der Erde oder hinter stattlichen Säulen:<br />
Im Stadtzentrum westlich des Hauptbahnhofs spielen<br />
Kunst und Kultur die absolute Hauptrolle.<br />
Fotos: JKMM/Mika Huisman, Sofia Okkonen, Shutterstock, Venäläisen Taiteen Museo, Pietari<br />
Amos Rex »Between Us«<br />
Die Ausstellung »Between<br />
Us« im Amos Rex.<br />
54 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
esitzt mit 20.000 Werken einen Großteil des<br />
finnischen Kunstschatzes. Der größte Teil der<br />
Sammlung – über 4.300 Gemälde und mehr als<br />
750 Skulpturen – entfällt auf die Werke finnischer<br />
Künstler aus der Zeit zwischen 1700 und<br />
1960, darunter Albert Edelfelts berühmte Szenen<br />
aus dem bäuerlichen Finnland am Ende<br />
des 19. Jahrhunderts.<br />
Das erste große Ausrufezeichen der Gegenwartskunst<br />
im Stadtzentrum war 1998 das Museum<br />
Kiasma, entworfen vom amerikanischen<br />
Architekten Steven Holl. Es ist sozusagen ein<br />
Kind des Ateneums, dessen Sammlung zeitgenössischer<br />
Werke hier ein eigenes Zuhause<br />
fand. Besucher müssen sich momentan noch<br />
gedulden, denn zurzeit ist das Kiasma wegen<br />
Renovierung geschlossen. Im April 2022 wird<br />
es mit der großen Ausstellung »ARS22« wiedereröffnet.<br />
Bis dahin lohnt es sich, nebenan ins<br />
Oodi zu spähen, eine der großartigsten neuen<br />
Bibliotheken der Welt.<br />
><br />
AMOS REX<br />
Between Us, bis 5. 9. <strong>2021</strong><br />
amosrex.fi<br />
ATENEUM<br />
Ilya Repin, bis 29. 8. <strong>2021</strong><br />
ateneum.fi<br />
KIASMA<br />
ARS 22, ab April 2022<br />
kiasma.fi<br />
Transzendente Träume<br />
»Sadko im Unterwasserkönigreich«<br />
von Ilja Repin im Ateneum.<br />
Kantige Kurve<br />
Das Museum Kiasma,<br />
seit 1998 mitten im<br />
Kultur-Quartier.<br />
Beach-Bodies<br />
Mit der Ausstellung »ARS22«<br />
wird im Frühjahr das Kiasma<br />
wiedereröffnen.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
55
trends / ARTY<br />
WEEKEND<br />
In Helsinki wartet man nicht<br />
auf Befehle von oben: Die<br />
städtische Kunstsammlung<br />
gehört der Bevölkerung, und<br />
viele Art Spaces gehören den<br />
Künstlern selbst.<br />
><br />
>>> SAMSTAG<br />
Das Helsinki Art Museum (HAM) trägt<br />
seinen Namen nicht nur, weil es zufällig in<br />
Helsinki steht, sondern weil es inklusive<br />
aller 9.000 Kunstwerke der Bevölkerung<br />
von Helsinki gehört. Wie kaum ein anderes<br />
Museum verkörpert es den demokratischen<br />
Spirit der Finnen. Der Großteil der Werke<br />
befindet sich im ehemaligen Tennispalast,<br />
in dem bei den Olympischen Spielen 1952<br />
Sportveranstaltungen stattfanden. Hier findet<br />
sich eine dementsprechende Bandbreite aller<br />
Kollektive Kiste<br />
Die Galerie Forum Box, seit<br />
1999 etabliert, wir von<br />
Künstlern betrieben.<br />
Fotos: Anna Autio, Maija Toivanen, Per Olov Jansson/Moomin, Patrik Rastenberger, Courtesy of Kunsthalle Helsinki<br />
Atelier-Atmosphäre<br />
Aus der Ausstellung<br />
»Lalukka: Life in the home<br />
of the artists« im HAM.<br />
Weißer Wal<br />
Das Helsinki Art Museum<br />
(HAM) ist im riesigen<br />
Tennispalast zuhause.<br />
56 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Hohes Haus<br />
Die Kunsthalle, seit<br />
1928 an vorderster<br />
Front der Gegenwart.<br />
Sparten und seit 1968 auch ein offener Art<br />
Space für junge Künstlerinnen und Künstler.<br />
Ein nicht unerheblicher Teil der Sammlung<br />
ist über die ganze Stadt verteilt und veredelt<br />
auf Straßen, Plätzen und in Parks den Alltag<br />
der Helsinkier.<br />
Mit neoklassizistischer Wucht steht die<br />
1928 errichtete Kunsthalle Helsinki für den<br />
speziell finnischen, ornamental-schweren<br />
Spätjugendstil, doch im Inneren dieses Art<br />
Spaces fällt jeder historische Ballast ab. Hier<br />
gibt es keine permanente Sammlung, stattdessen<br />
einen ausgewogenen Mix aus jährlichen<br />
Gruppenausstellungen junger Künstler,<br />
nordischen Newcomern, internationalen<br />
Künstlern und Altstars wie David Hockney<br />
oder Niki de Saint Phalle.<br />
Ein Fixpunkt der Galerienszene ist die<br />
1996 vom Bildhauer Kain Tapper gegründete<br />
und 1999 in den heutigen Räumen eröffnete<br />
Forum Box. Die nicht profitorientierte<br />
Künstler-Kooperative zählt über 80 Mitglieder,<br />
allesamt namhafte Persönlichkeiten der<br />
städtischen Kulturszene. Kein Wunder, dass<br />
die Ausstellungen und Events hier einen idealen<br />
Einblick in die heutigen Strömungen<br />
der finnischen Kunst eröffnen. Und dreimal<br />
dürfen Sie raten, wem die Räume der Forum<br />
Box gehören? Genau, der Stadt Helsinki.<br />
Also allen.<br />
><br />
HELSINKI ART MUSEUM / HAM<br />
Lalukka: Life in the home of the artists<br />
bis 24. 10. <strong>2021</strong><br />
hamhelsinki.fi<br />
KUNSTHALLE HELSINKI<br />
New Perspectives Through Photography<br />
11. 9.–31. 10. <strong>2021</strong><br />
taidehalli.fi<br />
FORUM BOX<br />
Sanctuary, bis 20. 6. <strong>2021</strong><br />
forumbox.fi<br />
Pointierte Perspektive<br />
Fotografie von Niina Vatanen<br />
in der Kunsthalle.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
57
trends / ARTY<br />
WEEKEND<br />
Insel-Idyll<br />
Das Didrichsen Museum,<br />
eingebettet in seinen Park<br />
auf der Insel Kussisaari.<br />
><br />
>>> SONNTAG<br />
Ein modernes Sammler-<br />
Kleinod, ein Highlight der<br />
Galerienszene und ein<br />
Fest des finnischen Designs:<br />
Island Hopping zwischen<br />
allen Stühlen.<br />
Etwas versteckt auf der Insel Kussisaari<br />
zwischen Stadtzentrum und den westlichen<br />
Vororten liegt ein modernes Kleinod. Hier ließ<br />
sich das finnisch-dänische Sammlerehepaar<br />
Marie-Louise und Gunnar Didrichsen ein<br />
luftig-elegantes Museum errichten, das 1965<br />
eröffnete und in dem die beiden auch selbst<br />
wohnten. Heute ist es mit seinem weitläufigen<br />
Park verwachsen, hier lassen sich in naturnaher<br />
Ruhe die Bilder der frühen Expressionisten,<br />
die farbwilden Fantasien von Reidar<br />
Särestöniemi oder die minimalistischen Porträts<br />
von Helene Schjerfbeck betrachten.<br />
Park-Idyll<br />
Das Didrichsen Museum<br />
auf der Insel Kussisaari.<br />
Wohnliche Wirkung<br />
Ausstellungsraum im nordischkomfortablen<br />
Didrichsen<br />
Museum.<br />
Fotos: Rauno Träskelin, Courtesy of Didrichsen Art Museum/Jussi Pakkala, Susanna Ionnrot, Jussi Tiainen, Courtesy of Design Museum Helsinki<br />
58 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Gral der Gestaltungskunst<br />
Das Design Museum Helsinki<br />
zeigt die herausragende Rolle<br />
des finnischen Designs.<br />
Diskreter Durchgang<br />
Das Design Museum in den Räumen<br />
eines ehemaligen Schulgebäudes<br />
aus dem 19. Jahrhundert.<br />
KUNST-KRAFTWERK<br />
Ein weiteres Highlight der lebendigen Galerienszene,<br />
die sich im Stadtzentrum verteilt,<br />
ist die Helsinki Contemporary. Mit jährlich<br />
elf Ausstellungen ein wahres Kunst-Kraftwerk,<br />
kooperiert die Galerie mit rund 25 nordischen<br />
Künstlern, vor allem natürlich einheimischen.<br />
Nebenan dient ein Showroom als Dauerausstellung.<br />
Auch die Galerie selbst ist sehenswert,<br />
sie wurde entworfen von der Architektin<br />
Sari Kukkasniemi und dem Designer Ilkka<br />
Suppanen.<br />
Was uns zum Abschluss des Wochenendes<br />
bringt, denn in Helsinki darf das Design einfach<br />
nicht fehlen. Die Dauerausstellung im<br />
Design Museum lässt einen in Ehrfurcht vor<br />
lauter Erfindungsgeist erstaunen, macht aber<br />
auch Spaß. Die Sammlung wurde in weiser<br />
Voraussicht schon 1873 begründet, heute zählt<br />
sie fast 250.000 Stücke, und auch die Sonderausstellungen<br />
sind überraschend. Das nächste<br />
Museum ist übrigens schon in Planung. Es<br />
soll Architektur und Design gemeinsam gewidmet<br />
sein, der Bauplatz steht schon fest:<br />
am Hafenbecken, gegenüber von Sauna und<br />
Präsidentenpalast.<br />
<<br />
DIDRICHSEN ART MUSEUM<br />
Didrichsen55, bis 22. 8. <strong>2021</strong><br />
didrichsenmuseum.fi<br />
HELSINKI CONTEMPORARY<br />
Roland Persson: Brutal Tenderness, bis 4. 7. <strong>2021</strong><br />
helsinkicontemporary.com<br />
Zeigt Zeitgenössisches<br />
Ausstellung im Helsinki<br />
Contemporary.<br />
DESIGN MUSEUM HELSINKI<br />
Iittala – Caleidoscope, from Nature to Culture<br />
bis 19. 9. <strong>2021</strong><br />
designmuseum.fi<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
59
trends / ARTY<br />
WEEKEND<br />
»HELSINKIS KUNSTSZENE IST EIN<br />
GUT GEHÜTETES GEHEIMNIS«<br />
Tanninen-Mattila, die Direktorin des Helsinki Art Museum<br />
und der ersten Helsinki-Biennale, erklärt, was die finnische<br />
Kunstwelt ausmacht: Selbstverständlichkeit, Demokratie,<br />
und sehr viel Naturerfahrung. INTERVIEW MAIK NOVOTNY<br />
<strong>LIVING</strong> In den letzten Jahren wurden in<br />
Helsinki mehrere große Kulturbauten eröffnet,<br />
wie das Museum Amos Rex oder die Zentralbibliothek<br />
Oodi. Eine neue Kulturoffensive<br />
oder Teil einer Kontinuität?<br />
MAIJA TANNINEN-MATTILA Es ist Teil<br />
einer Kontinuität, aber es gibt ein gestärktes<br />
Bewusstsein dafür, was ein Museum heute<br />
verkörpern kann: einen Ort, an dem man<br />
sich trifft, der mit dem Ökosystem der Stadt<br />
vernetzt ist, der Bewohner und Besucher<br />
in gleichem Maße willkommen heißt. Es gibt<br />
heute einen großartigen Museums-Cluster,<br />
mit der Kunsthalle, dem Kiasma, dem Ateneum,<br />
dem Amos Rex und dem Museum für<br />
Naturgeschichte. Die breite Öffentlichkeit hat<br />
die Möglichkeiten dieses Clusters auch sehr<br />
schnell realisiert. Helsinki ist sehr kunstaffin,<br />
aber das ist immer noch ein gut gehütetes<br />
Geheimnis.<br />
Ein Fall von nordischer Bescheidenheit?<br />
Vielleicht! (Lacht.) Wir Finnen sind sehr gute<br />
Schweiger, aber auch sehr gute Zuhörer. Im<br />
Moment freue ich mich jedenfalls sehr über<br />
die anstehende Helsinki-Biennale, die die<br />
finnische Kunst ins Rampenlicht stellen wird.<br />
Die erste Ausgabe der Helsinki-Biennale wurde<br />
im Juni eröffnet. Was war das Motiv, einen<br />
solchen Event ins Leben zu rufen?<br />
Szene-Insider<br />
Maija Tanninen-Mattila war Leiterin der<br />
Kunsthalle und des Ateneums und ist<br />
seit 2013 Direktorin des Helsinki Art<br />
Museums (HAM). Sie ist außerdem die<br />
Direktorin der ersten Helsinki-Biennale,<br />
die am 1. Juni eröffnet wurde und<br />
bis 26. September auf der Insel<br />
Vallisaari stattfindet.<br />
helsinkibiennaali.fi<br />
Es geht darum, lokale und internationale<br />
Besucher zusammenzubringen. Deshalb<br />
haben wir die früher militärisch genutzte<br />
Insel Vallisaari als Location ausgesucht. Sie<br />
war jahrzehntelang für die Öffentlichkeit<br />
nicht zugänglich, daher werden auch die<br />
Einheimischen voller Neugier sein. Es war<br />
eine ziemliche logistische Aufgabe, eine<br />
Biennale an einem so ungewöhnlichen Ort<br />
zu organisieren, aber alle haben sehr viel<br />
Arbeit investiert. Alle Kunstwerke wurden<br />
extra für diesen Ort geschaffen.<br />
Wie würden Sie die Kunstszene Helsinkis<br />
einem Außenseiter beschreiben?<br />
Was macht sie besonders?<br />
Wir haben sowohl sehr gute von Künstlern<br />
betriebene Art Spaces als auch exzellente<br />
Institutionen. Die Mischung aus beiden<br />
macht den Charakter aus. Beim HAM<br />
( Helsinki Art Museum) haben wir beides<br />
unter einem Dach: eine Institution, die schon<br />
seit 1968 eine Galerie beinhaltet, die für<br />
junge Künstler reserviert ist.<br />
Das stadteigene HAM verwaltet viel Kunst<br />
im öffentlichen Raum. Ist dieser Anspruch,<br />
bürgernah zu sein, typisch finnisch?<br />
Wir waren nie ein Königreich, also gab es<br />
hier nie eine Elite. In Finnland gibt es die<br />
Regel: »Ein Prozent für die Kunst«. Das heißt,<br />
immer wenn ein öffentliches Gebäude errichtet<br />
wird, geht ein Prozent der Kosten in die<br />
Kunst. Da Helsinki sehr stark wächst und<br />
viele neue Stadtviertel entstehen, taucht auch<br />
sehr viel neue Kunst in der Stadt auf, sowohl<br />
von einheimischen als auch von internationalen<br />
Künstlern. Auch die Arbeiten der Biennale<br />
werden nach Ende der Veranstaltung in<br />
der Stadt bleiben. Das ist toll, weil sie nach<br />
einer Weile eine eigene Persönlichkeit be -<br />
kommen und die Menschen sie in einem<br />
anderen, alltäglichen Kontext erleben werden.<br />
Welche Museen würden Sie einem Wochenend-Besucher<br />
in Helsinki empfehlen?<br />
Helsinki ist eine sehr fußgängerfreundliche<br />
Stadt, also würde ich einen ausgedehnten<br />
Kunst-Spaziergang empfehlen. Am besten<br />
beginnt man mit dem Museums-Cluster im<br />
Zentrum und spaziert dann an der Küste entlang,<br />
wo es ebenfalls viele Museen gibt.<br />
Außerdem hat die Stadt in den letzten Jahren<br />
sehr viel in die Attraktivität der Ufer investiert.<br />
Auch in den Außenbezirken passiert<br />
inzwischen sehr viel – Kallio, früher ein recht<br />
raues Viertel, hat sehr viele Restaurants und<br />
Galerien. Und natürlich die Biennale! Der<br />
Eintritt ist frei, nur der Boat-Shuttle kostet<br />
einen kleinen Obolus. Zum Schluss sollte<br />
man natürlich eine der öffentlichen Saunas<br />
besuchen, die in den letzten Jahren wiederentdeckt<br />
wurden.<br />
Geheimnisvoller Archipel<br />
Die Insel Vallisaari vor Helsinki war<br />
aufgrund ihrer militärischen Nutzung<br />
jahrzehntelang für die Öffentlichkeit<br />
tabu. Im Sommer <strong>2021</strong> wird sie zum<br />
Ausstellungsort der Helsinki-Biennale.<br />
Fotos: Maija Toivanen, Courtesy of Helsinki Biennal<br />
60<br />
falstaff<br />
<strong>LIVING</strong> 5 / 21
1<br />
art five<br />
1. »Kuss-Stellen«<br />
von Christian Ludwig Attersee, 1998<br />
»Das Bild hängt seit zwei Jahrzehnten<br />
hinter unserem Esstisch, vis-à-vis<br />
meinem üblichen Sitzplatz in unserer<br />
Wiener Wohnung. Unzählige Male habe<br />
ich es also angeschaut, fad geworden<br />
ist mir dabei nie.«<br />
2. »Majasaura« von Julia Krause-Harder, 2016<br />
»Die autistische Künstlerin schafft Saurier<br />
aus Fundstücken. Majasaura trägt in ihrem<br />
Plastikkörper unzählige kleine Dinosaurier,<br />
geformt aus Zuckerlpapier.«<br />
INGRIED<br />
BRUGGER<br />
Persönlichkeiten<br />
und Kenner der<br />
Kunstszene verraten<br />
ihre Must-haves fürs<br />
Zuhause. Aktuell:<br />
Ingried Brugger<br />
zeigt uns ihre<br />
Kunst-Favoriten.<br />
Fotos: Getty Images, Uwe Dettmar/Courtesy of Atelier Goldstein, Rebecca Horn,, Die sanfte Gefangene, entstanden 1978/ Bildrecht, Wien <strong>2021</strong>,<br />
Courtesy of The State Hermitage Museum, St.Petersburg, Succession H.Matisse/Bildrecht, Wien <strong>2021</strong>, Courtesy of Christian Ludwig Attersee, Sigrid Mayer<br />
2 5<br />
5. »Die sanfte Gefangene« von Rebecca Horn, 1978<br />
»Rebecca Horns Körperfantasien sind subtile Beiträge<br />
zu einer feministisch orientierten Kunst und dabei<br />
von einer Raffinesse und Schönheit, die einzigartig sind.<br />
Das Bank Austria Kunstforum widmet ihr im<br />
kommenden Herbst eine große Retrospektive.«<br />
4. »Conversation« von Henri Matisse, 1909<br />
»In ihrer wegweisenden Farben- und<br />
Formensprache ist diese Leinwand einer<br />
meiner Lieblingsmaler immer wieder ein<br />
Wunder. Wird der Versuch einer Konversation<br />
zwischen Eheleuten (das Bild zeigt unverkennbar<br />
Matisse und dessen Frau Amélie)<br />
scheitern? Letztlich überlebt das Artefakt<br />
4solche inhaltlichen Konnotationen.«<br />
3. »La Pietà« von Tizian, 1575/76<br />
»Die ›Pietà‹ ist wahrscheinlich das<br />
letzte Bild des Meisters, ein Bild voll<br />
dramatischer Tragik. Tizian hat das<br />
Gemälde für sein Grab bestimmt,<br />
konnte es jedoch nicht mehr vollenden.<br />
Die ›Pietà‹ ist für mich der Höhepunkt<br />
der venezianischen Malkultur.«<br />
INGRIED BRUGGER<br />
Nach ihren Studien der Kunstgeschichte,<br />
Germanistik und Architektur<br />
gelangte die gebürtige Zellerin bis an<br />
die Spitze des Bank Austria Kunstforums<br />
in Wien. Neben ihrer Tätigkeit<br />
als Universitätsrätin an der Akademie<br />
der Bildenden Künste ist Ingried<br />
Brugger zudem Mitgründerin der<br />
Galerie Orbis Parvus, 2010 folgte<br />
ein eigenes Modelabel.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
61
trends / ARTY<br />
WEEKEND<br />
TIPPS & ADRESSEN<br />
Die Möglichkeiten, in Helsinki sinnvoll seine<br />
Zeit zu verbringen, sind unendlich. Wir können<br />
gar nicht genug bekommen vom finnischen<br />
Lifestyle. Das beginnt bei der Kulinarik und<br />
endet – wo sonst? – beim Shopping!<br />
Hotel Kämp<br />
Die prachtvolle Fassade<br />
verrät bereits das<br />
luxuriöse Ambiente.<br />
HOTELS<br />
HOTEL KÄMP*****<br />
Zeitlose Eleganz im Zentrum: In einem eindrucksvollen<br />
Prunkbau des 19. Jahrhunderts befin det sich<br />
dieses De-luxe-Hotel. Historisches Ambiente,<br />
kombiniert mit modernem Design, feinem Fitness-<br />
Spa und einer Brasserie, in der finnische Küche mit<br />
französischen Einflüssen vermählt wird.<br />
Pohjoisesplanadi 29, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 958409530, hotelkamp.com<br />
LILLA ROBERTS*****<br />
Das schicke Boutique-Hotel mischt kunstvoll Akzente<br />
aus dem Art déco mit modernen Einflüssen.<br />
Sehenswertes wie die Markthalle oder der Hafen<br />
liegen in Gehweite. Abends kann man den Tag<br />
her vorragend in der Bar des Hauses bei kreativen<br />
Cocktail-Variationen ausklingen lassen.<br />
Pieni Roobertinkatu 1–3, 00130 Helsinki<br />
T: +358 0 96899880, lillaroberts.com<br />
HOTEL ST. GEORGE***<br />
Wer Design mit historischem Charme liebt, der<br />
kann im »Hotel St. George«, eine superschicke Unterkunft<br />
im Zentrum von Helsinki genießen. Alle<br />
Zimmer haben ein edles Fischgrätparkett und sind<br />
zeitgemäß möbliert.<br />
Yrjönkatu 13, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 942460011, stgeorgehelsinki.com<br />
Hotel Lilla Roberts<br />
Ausgesuchter Design-<br />
Chic trifft auf beste<br />
City-Lage.<br />
SCANDIC GRAND MARINA****<br />
Das Hotel erwartet Sie im belebten Hafenviertel<br />
Katajanokka. In einem gepflegten Jugendstilhaus<br />
der 20er-Jahre trifft man auf moderne Zimmer, einen<br />
Fitnessbereich und ein einladendes<br />
Restaurant.<br />
Katajanokanlaituri 7, 00160 Helsinki<br />
T: +358 0 916661, scandichotels.de<br />
HOTEL F6****<br />
Anbetungswürdiger Designtempel: Das elegante<br />
Boutique-Hotel mit pfiffiger Gartengestaltung befindet<br />
sich im Zentrum der Stadt. Man merkt bereits<br />
bei den liebevoll ausgewählten Fliesen böden: Hier<br />
wurde mit Liebe zum Detail eingerichtet.<br />
Fabianinkatu 6, 00130 Helsinki<br />
T: +358 0 968999666, hotelf6.fi<br />
KLAUS K****<br />
Designhotel mit beeindruckendem Frühstücksbuffet,<br />
umfassendem Gym und coolem Barbereich.<br />
Die Zimmer sind im Loft-Stil gestaltet.<br />
Bulevardi 2–4, 00130 Helsinki<br />
T: +358 0 207704701<br />
klauskhotel.com<br />
HOTEL KATAJANOKKA****<br />
Originell: Hier wurde ein ehemaliges Gefängnis<br />
stilvoll umgebaut und wiederbelebt. Das Interieur<br />
erweist sich als modern, die Zimmer präsentieren<br />
sich großzügig und zeitgemäß.<br />
Merikasarminkatu 1a, 00160 Helsinki<br />
T: +358 0 293200620<br />
hotelkatajanokka.fi<br />
SCANDIC PAASI****<br />
Funky Designhotel in zentraler Lage mit Gute-<br />
Laune-Garantie. Individuell gestaltete Zimmer,<br />
mal fröhlich bunt, mal monochrom, erwarten den<br />
Gast in dieser ultramodernen Unterkunft.<br />
Paasivuorenkatu 5B, 0<strong>05</strong>30 Helsinki<br />
T: +358 0 92311700, scandichotels.de<br />
HOTEL INDIGO HELSINKI-BOULEVARD****<br />
Für Aktive: Das Hotel bietet einen kostenlosen<br />
Fahrradverleih zur Stadterkundung. Das Frühstück<br />
des Hauses ist reichhaltig und gut sortiert. Helle,<br />
moderne Gestaltung der Gästezimmer!<br />
Bulevardi 26, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 947840000, ihg.com<br />
GLO HOTEL ART*****<br />
Modernes Art-Hotel, untergebracht in einem entzückenden<br />
Jugendstilschloss. Die Lobby zeigt sich<br />
stilvoll verspielt mit imposantem Deckengewölbe<br />
und farbigen Akzenten. Unerwartet: die elegant zurückhaltende<br />
Gestaltung der Zimmer in klassisch<br />
reduziertem Scandi-Chic. Wer sich für dieses Hotel<br />
entscheidet, genießt eine tolle Lage, denn das<br />
Stadtzentrum befindet sich in unmittelbarer Nähe.<br />
Lönnrotinkatu 29, 00180 Helsinki<br />
T: +358 0 103444100, glohotels.fi<br />
RESTAURANTS<br />
& CAFÉS<br />
SAVOY<br />
Die Küche ist auf gehobenem Niveau traditionell<br />
und bietet Klassiker wie Blinis, luftgetrockneten<br />
Rentierschinken und fangfrischen Fisch. Wirklich<br />
kultig ist hier das Interieur mit Originalmöbeln und<br />
Accessoires von Architektenlegende Alvar Aalto.<br />
Eteläesplanadi 14, 00130 Helsinki<br />
T: +358 0 961285300, savoyhelsinki.fi<br />
MURU<br />
Gemütliches, kleines Bistro, das geschickt mit der<br />
Idee des Sporadischen spielt. So ist der Leuchter<br />
aus alten Weinflaschen gestaltet und die Theke aus<br />
noch älteren Weinkisten gezimmert. Das Vier-Gänge-Menü<br />
hat einen unübersehbaren französischen<br />
Einschlag. Toll.<br />
Fredrikinkatu 41, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 300472335, murudining.fi<br />
EMO<br />
Die Gastrobar liegt nur wenige Gehminuten<br />
vom Marktgeschehen entfernt. Fisch und Seafood<br />
spielen hier die Hauptrolle.<br />
Kluuvikatu 2, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 1<strong>05</strong><strong>05</strong>0900, emo-ravintola.fi<br />
GRÖN<br />
Gemüse und Fleisch sind hier gleichberechtigte<br />
Partner. Was die Köche so treiben, ist für die Gäste<br />
dank offener Küche gut sichtbar. Toll.<br />
Albertinkatu 36, 00180 Helsinki<br />
T: +358 0 503289181<br />
restaurantgron.com<br />
FARANG<br />
Der beste Asiate der Stadt! Top-Tipp für Vegetarier.<br />
Das Interieur ist in Rot, Schwarz und Grau gehalten<br />
und wirkt selbst tagsüber sehr stylisch.<br />
Ainonkatu 3, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 103229380, farang.fi<br />
ORA<br />
Das kleine Restaurant wird vom Chefkoch und<br />
Inhaber Sasu Laukkonen geführt. Verarbeitet werden<br />
ausschließlich lokale Zutaten – vorwiegend<br />
zu klassischen finnischen Gerichten, mit einem<br />
leichten Twist ins Moderne. Serviert wird übrigens<br />
alles von den Köchen persönlich.<br />
Huvilakatu 28A, 00150 Helsinki<br />
T: +358 0 400959440, orarestaurant.fi<br />
SÄRKÄNLINNA<br />
Liegt auf der Festungsinsel Särkkä, die via Wasserbus<br />
regelmäßig zu erreichen ist. Empfiehlt sich vor<br />
allem im Sommer für das traditionelle Krebsessen.<br />
Särkänsaari, 00140 Helsinki<br />
T: +358 0 961285550<br />
ravintolasarkanlinna.fi<br />
Fotos: beigestellt<br />
62 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
DEMO<br />
Trotz »Fine Dining« darf man hier laut lachen<br />
und braucht sich auch keine Krawatte umzubinden,<br />
wie die Betreiber des »Demo« auf ihrer Homepage<br />
informieren. Sie bekennen auch ganz offen, dass<br />
sie ihre Einflüsse aus der französischen und »anderen<br />
europäischen Küchen« beziehen und diese neu<br />
zusammenwürfeln. Man wählt zwischen Vier-,<br />
Fünf-, Sechs- und Sieben-Gänge-Menüs.<br />
Uudenmaankatu 9–11, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 922890840, restaurantdemo.fi<br />
ELITE<br />
Stammtisch der Musiker, Schriftsteller und Schauspieler.<br />
Umgeben von Kunstwerken und klassischeleganter<br />
Brasserie-Einrichtung labt man sich an<br />
traditioneller Lachssuppe, Pyttipannu (einer Art<br />
Resterlessen aus Kartoffeln, Wurststücken und<br />
Zwiebeln) oder an einem Sirloin-Steak mit Zwiebel -<br />
creme. Edles 30er-Jahre-Brasserie-Interieur.<br />
Eteläinen Hesperiankatu 22, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 961285200, elite.fi<br />
Löyly<br />
In der Sauna relaxen<br />
und regionale<br />
Kulinarik genießen –<br />
hier geht beides!<br />
Särkänlinna Restaurant<br />
Insellokal mit rustikalem<br />
Charme und traditioneller<br />
Küche.<br />
SALUTORGET<br />
Einst eine Bankfiliale, die zum Restaurant umgebaut<br />
wurde – erinnert daher vom Interieur her ein bisschen<br />
an das Restaurant im Wiener »Park Hyatt«, das ja in<br />
der ehemaligen Kassenhalle der Länderbank untergebracht<br />
ist. Das »Salutorget« liegt sehr schön am<br />
Hafen direkt neben dem Rathaus und serviert eine<br />
ausgezeichnete Küche.<br />
Pohjoisesplanadi 15, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 961285950, salutorget.fi<br />
NAUGHTY BRGR<br />
Burger aus finnischem Ökorind. Für Vegetarier<br />
gibt es auch herrliche Vegetarian Burger mit<br />
Portobello-Pilzen. Beliebte Snackstation, bei<br />
der die Warteschlange manchmal bis auf die<br />
Straße reicht.<br />
Lönnrotinkatu 13, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 4<strong>05</strong>164040<br />
naughtybrgr.com<br />
SPIS<br />
Klein, aber fein. Das Restaurant ist unscheinbar und<br />
hat nur 18 Plätze. Dafür hat der Ort Atmosphäre<br />
pur mit seinem unverputzten Mauerwerk und den<br />
schwarzen Lacktischen. Die schmackhafte Kreativküche<br />
spielt gekonnt auf der skandinavischen<br />
Aromenklaviatur.<br />
Kasarmikatu 26, 00130 Helsinki<br />
T: +358 0 453<strong>05</strong>1211, spis.fi<br />
CAFÉ STRINDBERG<br />
Ein Must-go fürs Frühstück, einen Kaffee<br />
zwischendurch oder ein kleines Mittagessen –<br />
direkt an der Esplanade gelegen. Besonders<br />
geschmackvolles Interieur!<br />
Pohjoisesplanadi 33, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 961286900, strindberg.fi<br />
JOHAN & NYSTRÖM<br />
Eine »Third Wave Coffeebar«, in der man zwar<br />
keinen (oder kaum) Alkohol bekommt, dafür aus<br />
zahlreichen Kaffeesorten wählen kann, die vor<br />
Ort geröstet und als »Drink« zubereitet werden.<br />
Kanavaranta 7c–d, 00160 Helsinki<br />
T: +358 (0) 4<strong>05</strong>625775<br />
johanochnystrom.fi<br />
CAFÉ EKBERG<br />
Die Wurzeln dieses Traditionshauses reichen<br />
bis ins Jahr 1852 zurück. In Sachen Frühstück<br />
ist man eine wahre Institution. Aber auch, wenn<br />
es um Backwaren geht, kann man den Profis hier<br />
nichts vormachen. Unbedingt abchecken: den<br />
Napoleon-Kuchen.<br />
Bulevardi 9, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 96811860, ekberg.fi<br />
CAFÉ SUCCES<br />
Seit den 1950er-Jahren kommt man hierher,<br />
um die legendären Korvapuusti zu kaufen. Die<br />
sind nämlich nicht nur köstlich, sondern auch<br />
riesig. Freilich schmeckt hier auch der Kaffee.<br />
Pohjoisesplanadi 37, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 9665496, succes.fi<br />
BARS & NIGHTLIFE<br />
LIBERTY OR DEATH<br />
Achtung, nicht abschrecken lassen: Hier muss<br />
man an der Tür klingeln, um hineinzukommen. Das<br />
Interieur ist mit Bücherwänden, Nostalgielampen<br />
und rohen Ziegelwänden versehen. Die Kellner<br />
servieren die Cocktails im 20er-Jahre-Outfit.<br />
Rockiges Flair trifft höchste Qualität. Auch interessant:<br />
Es wird ein Gin&Tonic-Training angeboten,<br />
Reservierung ist vonnöten.<br />
Erottajankatu 5, 00130 Helsinki<br />
T: +358 0 504442498<br />
sonofapunch.com<br />
CORONA BAR<br />
Tiefenentspannte Kultbar in der Altstadt. Sie<br />
gehört übrigens zum Bar-Imperium des Filmgroßmeisters<br />
Aki Kaurismäki.<br />
Traverssikuja 3, 0<strong>05</strong>10 Helsinki<br />
T: +358 0 201751620, andorra.fi<br />
ATELJEE-BAR<br />
Eine enge Wendeltreppe führt zur offenen Rooftop-<br />
Bar des stylishen »Sokos Hotel Torni«. Hier genießt<br />
man einen großartigen Panoramablick und spritzige<br />
Cocktails. Spätestens jetzt bedarf die enge Wendeltreppe<br />
wieder erhöhter Aufmerksamkeit.<br />
Yrjönkatu 26, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 10 7842080<br />
sokoshotels.fi<br />
HOLIDAY BAR<br />
Hipster-Treffpunkt am Hafen. Große Terrasse,<br />
großartige Cocktails und wärmende Decken, falls<br />
es ein bisschen kühler wird. Besonders cool: Jeden<br />
Samstag gibt es das »Singalong Saturday«-Event –<br />
Karaoke Dining mit extrahohem Fun-Faktor!<br />
Kanavaranta 7, 00170 Helsinki<br />
T: +358 0 961285121, holiday-bar.fi<br />
LÖYLY<br />
Nur in Finnland lassen sich Sauna und Bar kombinieren,<br />
als wären die beiden Komponenten das<br />
natürlichste Gespann der Welt. Hier gibt es sogar<br />
eine »Burger King«-Filiale mit angeschlossener<br />
Sauna. Eine Spur exklusiver geht es aber im »Löyly«<br />
zu, wo Sauna, Restaurant und Terrassen-Bar in<br />
einem stylischen Gebäudekomplex direkt am<br />
Wasser vereint sind. Super!<br />
Hernesaarenranta 4, 00150 Helsinki<br />
T: +358 0 961286550<br />
loylyhelsinki.fi<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
63
trends / ARTY<br />
WEEKEND<br />
DESIGN & SHOPPING<br />
MUSEEN & GALERIEN<br />
LOKAL<br />
Der preisgekrönte Concept-Store, der auch als<br />
Galerie fungiert, bietet finnisches Design von<br />
Keramik über Textilien bis hin zu Schmuck und<br />
kleinen Arbeiten aus Holz. Auch eine ausgezeichnete<br />
Adresse, um ein schönes Mitbringsel<br />
für die Liebsten ausfindig zu machen.<br />
Annankatu 9, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 449841467<br />
lokalhelsinki.com<br />
COMMON<br />
Finnisches und japanisches Design sind eng miteinander<br />
verwandt. Dieses Naheverhältnis zelebriert<br />
der Shop, der das Beste dieser beiden Interior-<br />
Welten bereithält. Außerdem erhältlich sind Bio-<br />
Seifen, coole Mode-Accessoires und hübsche<br />
Papierwaren.<br />
Pursimiehenkatu 1, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 9670385<br />
common-helsinki.com<br />
ROOBERTIN HERKKU<br />
Da werden Kindheitserinnerungen wach! Ähnlich<br />
wie in »Charlie und die Schokoladenfabrik« findet<br />
man hier einen hübschen Candystore mit großer<br />
Auswahl unterschiedlichster Süßigkeiten vor.<br />
Warum man hier vorbeischauen sollte: Finnen sind<br />
Naschkatzen. Nichts Süßes ist ihnen fremd, und<br />
dieses Wissen geben sie gerne weiter.<br />
Fredrikinkatu 19, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 447129343<br />
roobertinherkku.fi<br />
ARABIA 1873<br />
Der finnischen Traditionskeramikfabrik sollte man<br />
unbedingt einen Besuch abstatten. Hier kommt<br />
man dem skandinavischen Design-Spirit schon<br />
ziemlich nahe. Demokratisierter, guter Geschmack<br />
für alle – und die humorvoll gestalteten Tassen<br />
sind im Regal zu Hause garantiert ein Eyecatcher.<br />
Hämeentie 135 A, 0<strong>05</strong>61 Helsinki<br />
T: +358 0 20334101, arabia.fi<br />
THE OUNCE<br />
Dass die Finnen mitunter auch eine sehr exquisite<br />
Teekultur haben, wird einem beim Betreten dieses<br />
Teehauses, untergebracht in einem traditionellen<br />
Jugendstilgebäude, mehr als bewusst. Im alten<br />
Apothekerstil gehalten, ist allein das charmante<br />
Geschäftslokal schon einen Besuch wert!<br />
Fredrikinkatu 55, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 440866665, teekauppa.ounce.fi<br />
Lokal<br />
Der Concept Store<br />
bietet allerlei schöne<br />
und originelle Objekte.<br />
Galerie Forsblom<br />
Reduzierte Architektur<br />
lässt abstrakter Kunst<br />
den Vortritt.<br />
ARTEK<br />
Design-Legende Alvar Aalto und seine Frau Aino<br />
gründeten 1935 die Marke Artek. Ihr Geist, ihr<br />
Anspruch an Gestaltung und ihre Ästhetik sind<br />
heute noch zu spüren – in der Stadt, insbesondere<br />
aber im Flagship-Store. Auf zwei Stockwerken<br />
findet sich hier ein Best-of finnischen Designs.<br />
Keskuskatu 1 B, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 106173480, artek.fi<br />
CHJOKO<br />
Schokolade zu produzieren, ist ein Kunsthandwerk.<br />
Und Handwerk lässt sich nicht nur traditionell, sondern<br />
auch modern interpretieren. Im »Chjoko«<br />
setzt man voll auf die Moderne – und das auf<br />
unheimlich entspannte Art. Ein heißer Tipp für<br />
Naschkatzen: die mit viel Liebe zum Detail gestalteten<br />
Pralinenboxen und kleinen Geschenksets.<br />
Liisankatu 9, 00170 Helsinki<br />
T: +358 0 400199868, chjoko.com<br />
TIKAU<br />
Finnisches Interior-Design vom Feinsten: Von hübschen<br />
Bastkörben und farbenfrohen Polsterbezügen<br />
bis hin zu Teppichen und Mobiliar findet sich<br />
hier alles, was das Interior-Herz begehrt.<br />
Korkeavuorenkatu 9, 00140 Helsinki<br />
T: +358 0 447177000, tikau.com<br />
ANTON & ANTON<br />
Handverlesene Köstlichkeiten für Menschen, die<br />
mehr wollen, finden sich in dieser Edel-Greißlerei.<br />
Neben Fisch, Fleisch und Käse bekommt man hier<br />
auch feine Goodies, die Foodie-Herzen in Wallung<br />
bringen.<br />
Kapteeninkatu 26, 00140 Helsinki<br />
T: +358 0 923121100, antonanton.fi<br />
ARCHITEKTUR<br />
SUOMENLINNA<br />
Eines der beliebtesten Ausflugsziele bei Schönwetter<br />
für ein Wochenend-Picknick. Man erreicht<br />
die Insel mit der Fähre. Zu besichtigen sind außerdem<br />
die restaurierte Festungsanlage sowie<br />
Garnisons gebäude mit ihren Museen. Im Sommer<br />
gibt es weiters ein vielfältiges Kulturangebot.<br />
suomenlinna.fi<br />
HELSINKI ART MUSEUM (HAM)<br />
Die ganze Stadt als Museum? Helsinki macht das<br />
möglich. Statuen, Gebäude, Schulen, Skulpturen –<br />
insgesamt über 9000 Werke gehören zur Sammlung<br />
HAM. Mit dem Tennis Palace gibt es aber auch<br />
im Stadtkern fixe Ausstellungsräume.<br />
Eteläinen Rautatiekatu 8, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 931087003, hamhelsinki.fi<br />
DESIGN-MUSEUM<br />
Aus Anlass der 100-jährigen Unabhängigkeit<br />
Finnlands spannt das Design-Museum einen<br />
Bogen über die Geschichte der Ästhetik und<br />
Stilistik des Landes: »Utopia Now – The Story of<br />
Finnish Design«. Zu sehen ist die Leistungsschau<br />
noch bis Ende <strong>2021</strong>.<br />
Korkeavuorenkatu 23, 00130 Helsinki<br />
T: +358 0 9622<strong>05</strong>40, designmuseum.fi<br />
KUNSTHALLE HELSINKI<br />
Die Kunsthalle Helsinki ist seit dem Jahr 1928<br />
ein beliebter Ausstellungsort für bildende Kunst,<br />
Architektur und Design. Fünf bis sieben Großausstellungen<br />
pro Jahr sowie kleinere Sonderausstellungen<br />
widmen sich zeitgenössischer<br />
Kunst und aktuellem Design.<br />
Nervanderinkatu 3, 00100 Helsinki<br />
T: +358 0 404507211, taidehalli.fi<br />
GALERIE FORSBLOM<br />
Für Liebhaber moderner Kunst ist diese Galerie die<br />
richtige Anlaufstelle, in der nordischen Kunstszene<br />
gilt sie als Institution. Zwischen zeitgenössischen<br />
Skulpturen und den Werken aufstrebender KünstlerInnen<br />
lässt es sich wunderbar flanieren.<br />
Yrjönkatu 22, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 96803700, galerieforsblom.com<br />
GALERIE ANHAVA<br />
Wie aus zwei Galerien eine wurde: Die 1991 gegründete<br />
Galerie Anhava verschmolz wenige Jahre<br />
später mit der Galerie Artek – gemeinsam legen sie<br />
den Fokus auf kontemporäre finnische Kunst.<br />
Fredrikinkatu 43, 00120 Helsinki<br />
T: +358 0 9669989, anhava.com<br />
Suomenlinna<br />
Historische Festungsanlage<br />
inmitten<br />
beeindruckender<br />
Natur.<br />
Fotos:: Shutterstock, beigestellt<br />
SIBELIUS PARK UND DENKMAL<br />
Kleine Auszeit vom Stadttrubel gefällig? Der Sibelius<br />
Park bietet sich dazu förmlich an. Beruhigend ist<br />
hier vor allem die schöne Sicht aufs Meer. Der<br />
wahre Blickfang ist aber das monumentale Denkmal,<br />
das dem Komponisten Jean Sibelius gewidmet<br />
ist. Es ist eine aus 600 wellenförmigen Stahlrohren<br />
gefertigte Skulptur. Prädikat: instagramable.<br />
Mechelininkatu, 00250 Helsinki<br />
64 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Ihr schnellster Weg zur individuellen Bürolösung:<br />
myhive-offices.com<br />
myhive am Wienerberg | myhive Ungargasse | Eine Marke der IMMOFINANZ
iconomy<br />
DESIGN-ICONS<br />
UNTER 100<br />
Produkt<br />
Max und Moritz<br />
Jahr: 1953<br />
Design: Wilhelm Wagenfeld<br />
Hersteller: WMF<br />
Preis: 29,99 Euro<br />
Schiffchen Ahoi<br />
Definitiv kein Lausbubenstreich:<br />
Pfeffer- und<br />
Salzstreuer »Max und<br />
Moritz« von Wilhelm<br />
Wagenfeld für WMF.<br />
Ach, was muss man oft von bösen Salz- und<br />
Pfefferstreuern lesen! Aber sicher nicht von<br />
diesen, welche Max und Moritz hießen. Denn<br />
die benehmen sich fast 70 Jahre nach Industriereife<br />
noch immer sehr manierlich bei Tisch.<br />
TEXT MANFRED GRAM<br />
Warum ein dreiteiliges<br />
Set, bestehend aus<br />
einem Salzstreuer,<br />
einem Pfefferstreuer<br />
und einer schiffchenförmigen<br />
Schale, ausgerechnet »Max und<br />
Moritz« heißt, kann an dieser Stelle<br />
leider nicht beantwortet werden.<br />
Eine Vermutung wäre, dass Wilhelm<br />
Wagenfeld, der Designer, der<br />
dahinter steckt, seinem Namensvetter<br />
Wilhelm Busch die Reverenz<br />
erweisen wollte. Die<br />
gesalzenen pfeffrigen Streiche der<br />
beiden Lausbuben Max und Moritz<br />
haben es ja in sich. Vielleicht<br />
war es auch die figürliche Anmutung<br />
des Endresultats. Aber wie<br />
gesagt, es ist nicht eindeutig zu<br />
eruieren, was bei Wagenfeld in den<br />
1950er-Jahren bei der Namensfindung<br />
den Ausschlag gegeben hat.<br />
Was man allerdings schon weiß:<br />
Der deutsche Designer und Bauhaus-Schüler<br />
hat für die Württembergische<br />
Metallwarenfabrik,<br />
kurzum WMF, einen ebenso<br />
archetypischen wie ikonischen<br />
Gegenstand geschaffen, der ganz<br />
den »Form follows function«-Gesetzen<br />
gehorcht. Die Formensprache<br />
ist ausgewogen, einfach und<br />
klar, der Körper ist komplett aus<br />
Glas und mit einer Taille versehen.<br />
Sie liegen sozusagen gut in<br />
der Hand. Als effektives und innovatives<br />
Novum verzichtete<br />
Wagenfeld beim Deckel auf einen<br />
Schraubverschluss zu Gunsten<br />
eines Steckdeckels. Die waren in<br />
der Herstellung günstiger und<br />
sind auch noch leichter zu reinigen<br />
und zu handhaben. Eine<br />
Win-win-win-Situation, die ganz<br />
in Wagenfelds Denken passt, der<br />
davon überzeugt war, dass Dinge<br />
letztlich durch ihren Nutzen<br />
überzeugen sollen. Egal, ob<br />
Lampe, Vase oder eben Salzund<br />
Pfefferstreuer.<br />
Die »WMF-Zwillinge«, wie<br />
Max und Moritz auch genannt<br />
werden, sind übrigens weitgehend<br />
ident. Aber wie bei allen (eineiigen)<br />
Zwillingspaaren muss man<br />
ganz genau hinschauen, um etwaige<br />
Differenzen zu erkennen. Bei<br />
Max und Moritz können geübte<br />
Augen einen Unterschied in der<br />
Dimensionierung der Lochung<br />
am Steckdeckel ausmachen.<br />
Die Löcher für Salz (oder doch<br />
Pfeffer?) sind größer.<br />
Wagenfeld kommt übrigens mit<br />
lediglich zwei Materialien aus –<br />
Glas und unverwüstlichem rostfreiem<br />
Edelstahl (Cromargan)<br />
– und überzeugt mit einem Entwurf,<br />
der modern, aber nicht zu<br />
modisch ist. Alles in seinem Gewürzschiffchen<br />
ist also auf Langlebigkeit<br />
ausgelegt. In einer Zeit,<br />
in der intensiv Verbundwerkstoffe<br />
und Plastik zum Einsatz kommen,<br />
wird der Deutsche so auch noch<br />
zu einem Vorreiter von nachhaltigem<br />
Denken. Fazit: Hier passt<br />
auch fast 70 Jahre später noch<br />
alles – inklusive dem Preis.<br />
WILHELM WAGENFELD<br />
Wilhelm Wagenfeld zählt zu den wichtigsten<br />
Wegbereitern des modernen<br />
Industriedesigns. Der 1900 in Bremen<br />
geborene Wagenfeld war ein Bauhaus-<br />
Schüler und hat diese Gestaltungsprinzipien<br />
verinnerlicht. »Form follows<br />
function« war seine oberste Maxime,<br />
vor allem waren aber auch Demokratisierungstendenzen<br />
in Sachen Design<br />
seinem Denken nicht fremd. Kaum<br />
verwunderlich also, dass zahlreiche<br />
Wagenfeld-Ideen zu Design-Klassikern<br />
avancierten. Etwa sein erster Entwurf,<br />
die mit Carl Jacob Jucker entworfene<br />
Bauhaus-Leuchte »WG24«, die sich<br />
bis heute verkauft. Oder eben die sehr<br />
clever durchdachten Salz- und Pfefferstreuer<br />
»Max und Moritz«.<br />
Gesehen bei:<br />
wmf.com<br />
tischwelt.de<br />
Fotos: Courtesy of WFM,<br />
66 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
WILD OAK<br />
Die Kücheninsel als monolithischer Block dient zentrales Kommunikationselement<br />
bei einladender Atmosphäre. Preis auf Anfrage<br />
ITALIAN KITCHEN<br />
Eine edle Kombination aus weißen Hochglanzfronten und weiß geölter<br />
Eiche als Arbeits- und Tischplatte. Der in den Arbeitsblock integrierte<br />
Massivholztisch lässt sich ausziehen, um somit mehreren Gästen Platz zu<br />
bieten. Preis auf Anfrage<br />
ICE BLOC<br />
Die Küche ice bloc mit Hochglanz-Fronten in polarweiß und der stimmig<br />
dazu passenden Kunststeinarbeitsplatte bringt trotz kompaktem Raum<br />
dank durchdachter Planung auf 5,5 Laufmeter Stauraum. Preis auf Anfrage<br />
INDUSTRIAL CHIC<br />
Die Küche ist im industrial chic – Stil aus rustikaler Eiche und Gusseisernen<br />
Beschlägen und verleiht dem Raum einen wohnlichen und betriebsamen<br />
Charakter zugleich. Multifunktionale Laden, Fächer, Schiebeelemente<br />
und Drehtüren verstecken hier großzügigen Stauraum für Geschirr und<br />
Kochutensilien. Preis auf Anfrage<br />
BLACK KITCHEN<br />
Die black kitchen by COMMOD in ihrer puristischen Erscheinung, ist ein<br />
ruhiges und elegantes Möbelstück mit versteckten Raffinessen. Die gleichmäßigen<br />
rechteckigen Fronten mit eingeschnittenen Griffen, verstecken<br />
unterschiedlichste Nutzungen. Preis auf Anfrage<br />
COMMOD HOUSE<br />
Heinrichstraße 4, 8010 Graz, Austria<br />
T +43 316 232 047, M +43 660 6944 851<br />
info@commod-house.com<br />
www.commod-house.com
trends / TRAVEL DIARY<br />
Endlich darf man – wenn auch etwas eingeschränkt<br />
– wieder reisen. Das bringt uns nicht nur wieder<br />
viele neue Storys, sondern bestimmt auch das<br />
eine oder andere außergewöhnliche Souvenir im Gepäck!<br />
<strong>LIVING</strong> zeigt ganz persönliche Mitbringsel aus Mailand.<br />
Angelika Rosam<br />
Chefredakteurin<br />
<strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong><br />
1. 3.<br />
4.<br />
2.<br />
SOU<br />
VEN<br />
IRS<br />
7.<br />
5.<br />
6.<br />
8.<br />
1. Exklusiv Entscheidet man sich für einen Weekend-Trip nach Mailand, kommt man am Shopping-Tempel 10 Corso Como nicht vorbei. Dort hat man mit Rossignoli eine<br />
originelle Partnerschaft und präsentiert das stilvolle Fahrrad »v«. 10corsocomo-theshoponline.com 2. Her mit den Sweets! Wer liebt es nicht, in tradi tionellen Cafés<br />
zu sitzen und verlockende Dolci zu genießen. Ein Must-visit ist daher die Pasticceria Marchesi, die seit 1824 heimische Fans wie Touristen fasziniert. Nicht nur wegen der<br />
Köstlichkeiten, auch des Ambientes wegen. pasticceriamarchesi.com 3. Nicht ohne meinen Borsalino Diese moderne Interpretation des Borsalinos von Missoni verleitet<br />
fraglos zum Fröhlichsein. Bestens geeignet für das Flanieren durch die Via della Spiga, über latendamilano.com 4. Umbrella am Punkt Francesco Maglia steht für<br />
eine der letzten handwerklichen Schirmmanufakturen der Welt. Seit 1853 werden hier Regenschirme in bester Qualität mit liebevollen Details kreiert. Sammlerstücke!<br />
francescomaglia.it 5. Must-do Auch für Gourmets hat Mailand einiges zu bieten. Genussmenschen sollten daher beim Feinschmeckerladen Peck gustieren. Unser Tipp:<br />
die gerösteten Haselnüsse in Akazienhonig. peck.it 6. Aus Alt mach Neu Passionierte Vintage-Fans kommen im Store Cavalli e Nastri auf ihre Rechnung. Hier ersteht<br />
man Einzelstücke etlicher Superbrands mit Seltenheitswert. cavallienastri.com 7. Kunstvoll geht es bei Design-Ikone Rossana Orlandi zu. Die Tischlampe »Athena«<br />
von Ini Archibong ist originell und praktisch zugleich. rossanaorlandi.com 8. Funky Im erfrischenden Laden Funky & Table findet man ebensolches. funkytable.it<br />
Fotos: Rafaela Pröll, beigestellt<br />
68 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
VON KUNST UMGEBEN<br />
Kunst ist eine der schönsten Anlageformen, die es gibt. Und das nicht nur für Privatpersonen,<br />
auch Unternehmen und Institutionen wissen die Einzigartigkeit dieser Anlage zu schätzen.<br />
Artcare hilft als kompetenter Partner beim Einstieg in die Welt der Kunst.<br />
Möchte man als Unternehmer<br />
Geld investieren, steht nicht<br />
immer die kurzfristige Rendite<br />
im Vordergrund. Es spielen<br />
auch Faktoren wie die Nachhaltigkeit der<br />
Anlage und eigene Vorlieben und Passionen<br />
eine große Rolle. Darum wächst das Interesse<br />
an alternativen Anlageformen – vor<br />
allem im Bereich der Kunst kann man einen<br />
kleinen Boom verzeichnen. Davon können<br />
mittelständische Unternehmen genauso<br />
profitieren wie große Konzerne, denn<br />
Kunst hat als Sachwert zunehmend Einzug<br />
in die Veranlagungsüberlegungen gefunden.<br />
Die Kunstexperten von Artcare, der Plattform<br />
für junge und zeitgenössische Kunst,<br />
können durch ihre langjährige Erfahrung<br />
am internationalen Kunstmarkt eine selektive<br />
Beratung anbieten und den strukturierten<br />
Aufbau von Kunstsammlungen fachkundig<br />
begleiten.<br />
HILFE BEIM KUNSTKAUF<br />
Auch wenn man als Unternehmer mehr<br />
Kunstliebhaber als Experte ist, kann man<br />
mit Sachverstand und dem richtigen Expertenrat<br />
viele Risiken vermeiden und gewinnbringend<br />
in Kunst investieren. Eine hohe<br />
Fachkompetenz in der Auswahl der Werke<br />
und Künstler ist Basis für die Werthaltigkeit<br />
der angebotenen Kunstwerke. Artcare bietet<br />
eine kuratierte Auswahl aus über 9.000<br />
Werken und Zugang zu besonderen Arbeiten<br />
durch die digitale Aufarbeitung von<br />
namhaften Sammlungen. Auch die Analyse<br />
von bestehenden Sammlungen und die Weiterentwicklung<br />
und/oder der strukturierte<br />
Aufbau nach individuellen Bedürfnissen ist<br />
FOTOS: BEIGESTELLT<br />
70 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
ARTCARE<br />
Artcare veranstaltet Auktionen mit<br />
verschiedenen Schwerpunkten, um<br />
besonders junge Künstler und weibliche<br />
Kunstschaffende zu unterstützen.<br />
breiten kunstinteressierten Publikum<br />
gezeigt und den Künstlerinnen wird mit<br />
dem Format eine Plattform gegeben, ihre<br />
Werke zu verkaufen. Insofern ist die FAA<br />
auch ein Sprungbrett für aufstrebende<br />
Künstlerinnen und eine Möglichkeit, ihren<br />
Bekanntheitsgrad national und international<br />
zu erhöhen.<br />
MIETEN STATT KAUFEN<br />
möglich. Im Jahr 2019 hat die Artcare-<br />
Gruppe einen etablierten Standort für zeitgenössische<br />
Kunst übernommen, wo seit<br />
über 20 Jahren die Förderung zeitgenössischer<br />
und junger Kunst großgeschrieben<br />
wird. Auf über 400 m² Showroom, Ateliers<br />
sowie Lager und Werkstätten gibt es ein<br />
vielfältiges Angebot für Kunstinteressierte,<br />
Sammler wie auch für Künstler.<br />
AUKTIONEN MIT SCHWERPUNKTEN<br />
Eine gute Möglichkeit zum Kauf bieten<br />
auch Auktionen. Mit der jährlichen Young<br />
Art Auction wird eines der wichtigsten<br />
unabhängigen Kunstförderprogramme veranstaltet.<br />
Die Grundidee: Nachwuchskünstler<br />
(unter 35 Jahren) werden ausgewählt,<br />
jeweils ein Kunstwerk zu präsentieren. 80<br />
Prozent des Hammerpreises – ein besonders<br />
hoher Anteil am erzielten Verkaufspreis –<br />
geht direkt an die Künstler. An den bisherigen<br />
14 Auktionsabenden wurden über 670<br />
Exponate verkauft und es konnte ein<br />
Gesamtumsatz von rund 710.000 Euro<br />
erzielt werden. Im Jahr 2017 hat Artcare<br />
erstmals die Organisation der Young Art<br />
Auction unterstützt und damit sowohl die<br />
Einbringung von Werken als auch die<br />
Organisation des Auktionsabends wesentlich<br />
erleichtert. Seit 2019 ist die Young Art<br />
Auction eine Veranstaltung der Artcare.<br />
Mit der Female Art Auction macht Artcare<br />
die faszinierende Vielfalt der Kunstproduktion<br />
von Künstlerinnen sichtbar und<br />
zugänglich. Kunst von Frauen wird einem<br />
Für Unternehmen gibt es auch die Möglichkeit,<br />
Kunst zu mieten und Büros und<br />
Geschäftsräumlichkeiten repräsentativ auszustatten.<br />
Artcare bietet die Ausarbeitung<br />
von Mietkonzepten zur Kunstausstattung<br />
von Geschäftsräumen unter Berücksichtigung<br />
der jeweiligen Unternehmensphilosophie.<br />
Die Artcare-Experten unterstützen bei<br />
der individuellen Auswahl der Kunstwerke,<br />
übernehmen die fachgerechte Rahmung,<br />
Lieferung, Montage und Versicherung. Die<br />
Vorteile der Kunstmiete: Sie ist deutlich<br />
günstiger als Kunstkauf und auch flexibel,<br />
denn die Werke dürfen getauscht werden.<br />
Weiters ist Kunstmiete steuerlich absetzbar.<br />
INFO<br />
ARTCARE<br />
Die Plattform für junge und<br />
zeitgenössische Kunst<br />
artcare.at<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
71
Sublime Stages präsentiert die exklusivsten Marken an den begehrtesten<br />
Urlaubsdestinationen dieser Welt - inspirierend, in ansprechender<br />
Atmosphäre und einzigartigem Design.<br />
get inspired. be sublime.<br />
Certified Pre-Owned Luxury Watches<br />
mavadí<br />
Sublime Stages<br />
Hinterstadt 15, 6370 Kitzbühel<br />
sublime-stages.com<br />
sublime_stages
<strong>LIVING</strong><br />
DESIGN<br />
80<br />
96<br />
74<br />
Fotos: Jessica Glynn, Rafaela Pröll, Giuseppe Brancato, Courtesy of Louis Vuitton/Ulysse Frechelin<br />
94<br />
84<br />
EIN ECHTES ORIGINAL<br />
Amy und John Phelan erschufen ein<br />
fröhlich-künstlerisches Vorzeigeprojekt<br />
in Palm Beach. (S. 74)<br />
MOMENTE DER ULTIMATIVEN STILLE<br />
Der Ausnahme-Designer Michael<br />
Anastassiades im <strong>LIVING</strong>-Interview.<br />
(S. 80)<br />
»DESIGN ALS MODERATOR<br />
DER GESELLSCHAFT«<br />
Neue Ära im MAK – Design-Expertin<br />
Lilli Hollein im <strong>LIVING</strong>-Talk. (S. 84)<br />
SPEAKER IM EDLEN GEWAND<br />
Kunststück: Der neue »Louis Vuitton<br />
Horizon Light Up Speaker« verbindet<br />
Tradition und Innovation. (S. 94)<br />
HOTEL CONFIDENTIAL<br />
Das »Château Saint-Martin« vereint<br />
den Charme der Provence mit dem<br />
Luxus der Côte d’Azur. (S. 96)
design / HOMESTORY<br />
Glamourös<br />
Im Wohnzimmer lugt eine<br />
Skulptur von Jeff Koons<br />
hinter einem Sofa von Den<br />
Mobler aus den 1980ern<br />
hervor, das mit Seide von Jim<br />
Thompson bezogen ist.<br />
74 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
EIN ECHTES<br />
ORIGINAL<br />
Mithilfe von Stonefox erschuf das abenteuerlustige<br />
Kunst-Sammler-Paar Amy und John Phelan ein<br />
fröhlich-künstlerisches Vorzeigeprojekt, das sich<br />
wohltuend von der Norm in Palm Beach abhebt.<br />
TEXT JENNIFER ASH RUDICK FOTOS JESSICA GLYNN STYLING OLGA NAIMAN<br />
INTERIOR DESIGN STONEFOX ARCHITECTS, LLC<br />
Ausladende Prachtgebäude aus der<br />
Hochblüte des Jazz in den 1920ern<br />
und 1930ern, die sich mit wohlklingenden<br />
Namen wie El Solano, Casa<br />
Nana und Il Palmetto schmücken, säumen<br />
den South Ocean Boulevard in Palm Beach<br />
wie Aristokratinnen einen royalen Hochzeitsempfang.<br />
Jahrzehntelang suchte der<br />
Prunk dieser italienisch und spanisch beeinflussten<br />
Anwesen seinesgleichen. Doch seit<br />
Kurzem wagt es eine ultramoderne Villa, die<br />
mutig mit hiesigen Konventionen bricht, sich<br />
ins Rampenlicht zu drängen. Entworfen und<br />
erbaut wurde die Residenz im Laufe von<br />
sechs Jahren von Amy und John Phelan, die<br />
sich dabei auf die Zusammenarbeit mit den<br />
Architekten Christopher Stone und David ><br />
Gärten mit Disco<br />
In einem freistehenden<br />
elliptischen Gebäude, welches<br />
von der Architektur Oscar<br />
Niemeyers inspiriert ist,<br />
befindet sich eine<br />
Disco-Lounge.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
75
design / HOMESTORY<br />
Kunstsammler<br />
In ihrem Traumhaus können die Phelans<br />
die Kunst aus ihrer renommierten<br />
Sammlung ins rechte Licht rücken.<br />
> »John und Amy verfügen über ein phänomenales<br />
Fingerspitzengefühl für Ästhetik – sie begeistern<br />
sich für eine breite Auswahl an Kunst und Design.«<br />
Fox verlassen konnten. Diese ließen sich<br />
wiederum vom eklektischen Geschmack des<br />
Paares zu einem distinkten Design-Statement<br />
inspirieren.<br />
Die Möglichkeit, etwas von Grund auf<br />
Neues zu erbauen, eröffnete sich den Phelans<br />
vor circa acht Jahren. Das Paar, das gleich<br />
mehrere Residenzen – etwa auch in Aspen,<br />
wo die beiden einen Teil des Jahres verbringen<br />
– sein Eigen nennen darf, befand sich<br />
gerade auf der Suche nach einem sonnigen<br />
Refugium. Ein Immobilienmakler schlug<br />
ihnen vor, ein Grundstück zu inspizieren, das<br />
sich zwischen dem offenen Ozean und dem<br />
Intracoastal Waterway im South End von<br />
Palm Beach befand. Sie wären dort in der<br />
Lage, ihr eigenes Traumhaus zu planen und<br />
Kunst aus ihrer renommierten Sammlung ins<br />
rechte Licht zu rücken. Aber ebenso wichtig<br />
war, dass sich den Phelans so die Gelegenheit<br />
offenbarte, neuerlich mit dem Duo hinter<br />
CHRISTOPHER STONE Architekt<br />
Küche mit Ausblick<br />
Hocker, gepolstert mit Leder<br />
von Spinneyback, an einer<br />
Kücheninsel platziert, die<br />
mit Marmor von ABC Stone<br />
gedeckt ist.<br />
76 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Türsteher<br />
Ein »Soundsuit« von<br />
Nick Cave heißt im<br />
Eingangsbereich<br />
willkommen.<br />
Stonefox zu kooperieren – jener New Yorker<br />
Firma, die dem Paar dabei half, ihre Villa in<br />
Aspen aus einem Sammelsurium an Chalet-<br />
Klischees in eine harmonisch-modernistische<br />
Oase zu verwandeln. »Sie sind ja so begnadet<br />
und scheuen vor keiner Herausforderung<br />
zurück«, betont Amy. »Außerdem zählen sie<br />
zu meinen liebsten Menschen auf der ganzen<br />
Welt.«<br />
MODERNES KONZEPT<br />
Farbenfrohes Flair<br />
Ein dreieckiges »Schmetterlingsbild« von<br />
Damien Hirst, Vintage-Versace-Kissen, ein<br />
gemusterter Teppich von Rug Company und Vintage-<br />
Glaslampen von Murano verleihen dem Sitz bereich<br />
ein farbiges Flair. Das Sofa von B&B Italia wird<br />
ergänzt von einem Siebzigerjahre-Cocktailtisch<br />
von Jean Claude Dresse und Vintage-Sesseln<br />
mit Barrel-Rückenlehne von Milo Baughman.<br />
Stone und Fox erkannten ihrerseits eine goldene<br />
Gelegenheit: Hier konnten sie quasi mit<br />
einer weißen Leinwand arbeiten und gleichzeitig<br />
auf die Unterstützung ihrer engagierten<br />
und abenteuerlustigen Kunden vertrauen.<br />
»Die Freude daran, jemandes Eigenheim zu<br />
designen, liegt darin begründet, ihre Interessen<br />
zu verstehen«, erklärt Fox. Stone ergänzt:<br />
»John und Amy verfügen über ein phänomenales<br />
Fingerspitzengefühl für Ästhetik – sie<br />
begeistern sich für eine breite Auswahl an<br />
Kunst und Design. Unsere ersten Gespräche<br />
verliefen völlig offen.«<br />
Letztendlich ließen sich die Architekten<br />
ein auffällig modernes Konzept mit historischen<br />
Anspielungen einfallen, das Designideen<br />
aus unterschiedlichen Jahrhunderten<br />
und Kontinenten hochleben lässt. Für die<br />
Fassade wählten sie cremefarbenen portugiesischen<br />
Kalkstein, der auf Palm Beachs ubiquitäre<br />
mediterrane Architektur verweist und<br />
dem Haus eine besondere Wärme und Fülle<br />
verleiht. »Seine Textur erinnert ein wenig an<br />
Butter, aber er behauptet sich auch gegen die<br />
salzige Luft«, sagt Fox. Gewaltige Brisesoleil-<br />
Flächen filtern das unerbittliche Sonnen- ><br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
77
design / HOMESTORY<br />
Treppenaufgang<br />
Eine Lichtskulptur von<br />
Spencer Finch, ein Panda-<br />
Gemälde von Rob Pruitt und<br />
ein Wandstück von Subodh<br />
Gupta (weiter unten) zieren<br />
die Wendeltreppe aus<br />
Weißeiche.<br />
><br />
licht und lockern dabei die solide Würfel-<br />
Optik mit einem prägnanten Muster auf.<br />
Säulen aus Kalkstein tragen dramatisch ausgekragte<br />
Beton-Baldachine sowohl am Eingang<br />
als auch auf der Poolterrasse auf der<br />
Rückseite und bedienen sich dabei der antiken<br />
griechischen Technik der Entase. Hinter<br />
dem Infinity Pool erstreckt sich ein weitläufiger<br />
Rasen. Das Gartendesign steuerten Jorge<br />
Sánchez und Brian Vertesch von SMI Landscape<br />
Architecture bei. Zusätzlich zu den<br />
hochaufragenden Kokospalmen und tropischen<br />
Fruchtbäumen setzte das Duo einen<br />
monumentalen Gummibaum ein, der in acht<br />
Einzelteilen importiert werden musste, bevor<br />
er vor Ort wieder zusammengefügt wurde.<br />
Im Inneren des Gebäudes springt dem<br />
Betrachter sofort der ausufernde Blick über<br />
den Ozean im Osten und den Intracoastal<br />
Waterway im Westen ins Auge. Das Sonnenlicht<br />
harmoniert sanft mit den neutralen<br />
Farbtönen, die Stonefox durchgehend verwendete,<br />
nicht zuletzt in der Eingangshalle<br />
und im Wohnzimmer, das mit achteinhalb<br />
Metern Deckenhöhe und glamourösem Mobiliar<br />
mit Deco-Schwung aus der Mitte des<br />
vorigen Jahrhunderts zu überzeugen versteht.<br />
SAMMELLEIDENSCHAFT<br />
Die beiden Räume werden zum Teil von Wänden<br />
aus prächtig gemasertem indischem Rosenholz<br />
getrennt, an denen großflächige<br />
Werke von Ellsworth Kelly, Marilyn Minter<br />
und Jeff Koons prangen. »Wir erstanden stets<br />
Dinge, die uns bewegten und die wir in unserem<br />
Leben haben wollten«, sagt Amy, die sich<br />
mit ihrem Mann seit fast 20 Jahren der Sam-<br />
Arbeitszimmer<br />
Das Architektur- und Designbüro<br />
Stonefox gestaltete die<br />
Villa mit zeitloser Eleganz<br />
und viel Platz für Kunst.<br />
78 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Schlafzimmerblick<br />
Flankiert von zwei vergoldeten<br />
Spiegeln von Louis XVI überblickt<br />
eine Fotografie von<br />
Matthew Barney das speziell<br />
für die Phelans angefertigte<br />
Bett, das mit Schumacher-<br />
Samt bespannt ist.<br />
»Sollte es einen roten Faden geben, der sich durch die<br />
Sammlung zieht, dann ist das wohl ihre Fröhlichkeit. Selbst<br />
wenn Werke manchmal ein wenig düster wirken, so verfügen<br />
sie oft auch über einen witzigen Aspekt.«<br />
AMY PHELAN über ihre Kunstsammlung<br />
Vorstandsvorsitzender des Stiftungsrates des<br />
Aspen Art Museums, während sich Amy<br />
ebendort als Mitglied des landesweiten<br />
Gremiums betätigt. Seit dem Umzug nach<br />
Palm Beach kümmert sie sich als Co-Organisatorin<br />
um den jährlichen Fundraiser<br />
des Norton Museum of Art. So stehen der<br />
lokalen Kunst-Community die Türen des<br />
Paares jederzeit offen.<br />
Um Gäste angemessen unterhalten zu<br />
können, ließen die Phelans Stonefox sogar<br />
eine separate Disco-Lounge entwerfen, die<br />
als zeitgenössische Version jener Ballrooms<br />
verstanden werden kann, die Addison<br />
Mizner und Maurice Fatio ihren Designs für<br />
Palm Beachs Vorkriegsvillen beifügten. Allerdings<br />
besitzt höchstwahrscheinlich kein einziger<br />
dieser Säle eine Discokugel mit fast 80<br />
Zentimetern Durchmesser oder eine Bar, die<br />
mit glühendem und von hinten beleuchteten<br />
Cristallo-Quarzit verziert ist. Die Freude am<br />
Leben ist es, die das Paar inspiriert, Neues zu<br />
schaffen. Amy: »John und ich lieben es, Gäste<br />
zu empfangen und uns zu amüsieren.«<br />
<<br />
melleidenschaft verschrieben hat. Ihr erstes<br />
nennenswertes Kunstwerk war eines von Damien<br />
Hirsts »Schmetterlingsbildern«. Seither<br />
wuchs ihre Sammlung stetig an und umfasst<br />
heute Werke von Takashi Murakami, Cindy<br />
Sherman, Richard Prince oder Ed Ruscha.<br />
»Wir integrieren sämtliche Medien«, sagt<br />
Amy. »Sollte es einen roten Faden geben,<br />
der sich durch die Sammlung zieht, dann ist<br />
das wohl ihre Fröhlichkeit. Selbst wenn Werke<br />
manchmal ein wenig düster wirken mögen,<br />
so verfügen sie oft auch über einen witzigen<br />
Aspekt. Oder sie sind auf eine Weise provokant,<br />
die zum Nachdenken anregt.«<br />
Das Engagement der Phelans in der Welt<br />
der Kunst beschränkt sich bei Weitem nicht<br />
auf ihre eigenen Käufe. So fungiert John als<br />
Poollandschaft<br />
Der Pool ist mit Sofas von RH<br />
dekoriert, die Chaiselongues<br />
sind mit Stoffen von<br />
Perennials bespannt.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
79
design / INTERVIEW<br />
MOMENTE DER<br />
ULTIMATIVEN STILLE<br />
Seine Lampen erfüllen Räume mit Magie, in seinen Möbeln schwingt bei aller Präzision<br />
und Klarheit auch immer ein Hauch Poesie mit. Ab 6. Oktober ist der auf Zypern geborene<br />
Ausnahme-Designer Michael Anastassiades im Wiener MAK mit einer neuen Ausstellung<br />
zu sehen. <strong>LIVING</strong> sprach mit ihm in seinem Studio in London. INTERVIEW UWE KILLING<br />
Die richtige Balance finden – für<br />
Michael Anastassiades eine tägliche<br />
Herausforderung. Sie beginnt mit<br />
einer Yoga-Einheit in seinem Haus<br />
im Londoner Stadtteil Waterloo. Und sie setzt<br />
sich fort in seinem Studio in Camden Town,<br />
wo der »Designer des Jahres 2020« (Maison<br />
et Objet) an neuen Objekten tüftelt, schwebend<br />
zwischen skulpturaler Kunst und minimalistischem<br />
Design. Seine Entwürfe für<br />
Marken wie Flos, B&B oder Bang & Olufsen<br />
haben ihn zu einem der einflussreichsten<br />
Produktdesigner gemacht. Die berufliche<br />
Vita des 54-Jährigen begann in London, wo<br />
er sich nach einem Bauingenieursstudium<br />
und dem Besuch des Royal College of Art<br />
1994 als Designer selbstständig gemacht hatte.<br />
Objekte von Anastassiades sind in Museen<br />
wie dem New Yorker MoMA zu sehen. Im<br />
Wiener MAK eröffnet am 6. Oktober im<br />
dortigen Showroom zur Wiener Werkstätte<br />
die Ausstellung »Ein Dialog mit Michael<br />
Anastassiades« (bis August 2023). <strong>LIVING</strong><br />
bat den gebürtigen Zyprioten zum Talk.<br />
<strong>LIVING</strong> Wie haben Sie die Zeit des Lockdowns<br />
erlebt?<br />
MICHAEL ANASTASSIADES Ich habe mein<br />
Studio glücklicherweise nie komplett schließen<br />
müssen. Mein Team hat stets miteinander<br />
arbeiten können. Und ich habe viel Zeit<br />
für mich gewonnen, weil Meetings und alle<br />
Business-Trips weggefallen sind. So entstand<br />
Raumgefühl<br />
Der Wahl-Londoner, international<br />
ausgezeichnet für seine Leuchten,<br />
hat zuletzt zunehmend Möbel designt<br />
– wie den Stuhl »Sugilo« für die<br />
Gebrüder Thonet Vienna.<br />
gebruederthonetvienna.com<br />
eine ungewohnte Workshop-Atmosphäre, die<br />
mich an meine Anfänge erinnert hat. Nach<br />
meinem Abschluss am Royal College of Art<br />
habe ich in erster Linie künstlerisch experimentiert<br />
und eher Fragen gestellt statt Antworten<br />
in Form von Objekten zu liefern.<br />
Meine Arbeit hat bis heute diese starke psychologische<br />
Ebene.<br />
Wie äußerte sich das?<br />
Eine Arbeit im Jahr 2001 hieß »Anti Social<br />
Light«. Die Lampe war so programmiert,<br />
dass sie erlosch, wenn in ihrer Nähe gesprochen<br />
wurde, und erst bei absoluter Stille begann<br />
sie wieder zu leuchten. Ich wollte<br />
Respekt vor der Ruhe erzeugen. Und mich<br />
hat stets das Abhängigkeitsverhältnis zwischen<br />
Objekt und Benutzer interessiert.<br />
Ihre Lampen brachten Ihnen schließlich auch<br />
den Durchbruch.<br />
Vielen Freunden und auch Architekten gefielen<br />
vor allem meine Lampen. Es erschien mir<br />
deshalb naheliegend, dass ich mein eigenes<br />
Label zunächst darauf fokussierte.<br />
Hat Ihre Faszination für Licht damit zu tun,<br />
dass Sie auf Zypern mit diesem intensiven, mediterranen<br />
Licht aufgewachsen sind?<br />
Ganz bestimmt. Das natürliche Licht hat mich<br />
immer angezogen. Und ich weiß: Diese Kraft<br />
und Magie kann ich als Designer nie ersetzen.<br />
Das Licht wird dir immer voraus sein und dich<br />
überraschen. Licht ist beweglich. Ich kann<br />
><br />
Fotos: Gebrüder Thonet GmbH by Michael Anastassiades, Bebitalia/Helene Binet<br />
80<br />
falstaff<br />
<strong>LIVING</strong> 5 / 21
Balanceakt<br />
Von Licht und Symmetrie beseelt:<br />
Designer Michael Anastassiades,<br />
geboren 1967 in Nikosia/Zypern,<br />
inmitten seiner Leuchte »Mobile<br />
Chandelier 9« (Flos).<br />
michaelanastassiades.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
81
design / INTERVIEW<br />
><br />
mich glücklich schätzen, wenn ich davon<br />
einen kleinen Sehnsuchtsmoment einfange.<br />
Ideenschmiede<br />
Ein produktiver Ort: Michael<br />
Anastassiades Studio eröffnete<br />
1994 in einer ehemaligen<br />
Autowerkstatt im Londoner<br />
Stadtteil Camden Town.<br />
Sie haben für Flos bewegliche Hängelampen wie<br />
die »Mobile Chandelier«-Kollektion entworfen.<br />
Ist das der Versuch, die Unberechenbarkeit von<br />
Licht zu reflektieren?<br />
Wenn ich Licht gestalte, kann es sich niemals<br />
um ein von seiner Umgebung isoliertes Objekt<br />
handeln. Ein kleiner Stoß kann alles verändern,<br />
auch der Positionswechsel des Betrachters.<br />
So bekommt die Raum-Beleuchtung<br />
etwas Dynamisches. Es geht um Balance.<br />
Nicht nur bei meinen Lampen, sondern bei all<br />
meinen Produkten.<br />
Können Sie beschreiben, wie Sie sich diesem<br />
Zustand nähern?<br />
Es gibt diesen Moment der ultimativen Stille.<br />
Der Augenblick, bevor ein Gegenstand, etwa<br />
eine Gabel, die Kante eines Tisches erreicht und<br />
herunterfällt. Oder du stellst das Glas an eine<br />
Stelle, wo alles perfekt angeordnet ist. So nehme<br />
ich Objekte wahr. Und im Design-Prozess geht<br />
es darum, die Menge an visuellen Informationen<br />
immer weiter zu reduzieren, um zum Wesenskern<br />
eines Objektes vorzustoßen.<br />
Erinnern Sie sich an ein Schlüsselerlebnis in<br />
Ihrer Kindheit, als Sie eine künstlerische Begabung<br />
spürten?<br />
Es gab eine sehr frühe Passion für Gegenstände<br />
aus meinem Alltag. Ich habe etwas gespürt,<br />
das über das Materielle hinausging. Ich erinnere<br />
mich, dass ich Erwachsene, denen ich<br />
Konzentration<br />
Purismus in der Form, Materialreichtum<br />
im Detail: Der aus Marmor<br />
und Aluminium gefertigte Esstisch<br />
»Half A Square« für Molteni.<br />
molteni.it<br />
82<br />
falstaff<br />
<strong>LIVING</strong> 5 / 21
zum ersten Mal begegnete, bat, für mich etwas<br />
zu zeichnen. Ich habe dann sofort begonnen,<br />
das Bild nachzuzeichnen. Das war meine Art,<br />
zu kommunizieren. Ich hätte gerne Kunst studiert,<br />
aber das war für meine konservativen<br />
Eltern ein unvorstellbarer Gedanke. Und deshalb<br />
ging ich nach London, um Tiefbau zu<br />
studieren. Dort wurde mir allerdings schnell<br />
klar, dass ich nie als Ingenieur arbeiten würde.<br />
Das anschließende Design-Studium erschien<br />
mir als Kompromiss.<br />
Fotos: Lewis Khan, Courtesy of Lobmeyr, Giuseppe Brancato, Courtesy of FLOS, Courtesy of Molteni, Tommaso Sartori<br />
Handwerksethos<br />
Veredelte Scherben im Glasboden:<br />
die Serie »Flint« für die Manufaktur<br />
J.&L. Lobmeyr in der Tradition der<br />
Wiener Werkstätten.<br />
lobmeyr.at<br />
Leichtigkeit<br />
Eine Tischlampe, die den Raum<br />
mit der Ungebundenheit eines<br />
schwebenden Balles erfüllt: das<br />
Modell »IC« für die Marke Flos.<br />
flos.com<br />
Empfinden Sie sich als Designer oder<br />
Künstler?<br />
Als kreativer Mensch. Ich habe nach meinem<br />
Studium lange sehr kompromisslos gearbeitet.<br />
Diese Erfahrungen waren elementar, als ich<br />
2007 mein Label gründete. Da war ich bereits<br />
40. Ganz wichtig war dann die Begegnung mit<br />
Piero Gandini von Flos. Denn er sagte: ›Wir<br />
schätzen genau diese Kompromisslosigkeit.‹<br />
Meine Unabhängigkeit habe ich auch bei meinen<br />
Kooperationen nie aufgeben müssen. Ich<br />
nehme einen Auftrag nicht wegen des Geldes<br />
an, sondern wenn er mich stimuliert.<br />
Raumskulptur<br />
Eine Frage der Geometrie und der<br />
Perspektive: die Serie »Coordinates«<br />
(Flos), die variabel an den jeweiligen<br />
Raum angepasst wird.<br />
Im Wiener MAK ist bald eine von Ihnen kuratierte<br />
Schau zur Wiener Werkstätte zu sehen.<br />
Was erwartet den Besucher?<br />
Es ist für mich eine große Ehre, den neuen<br />
»Showroom Wiener Werkstätte« zu eröffnen.<br />
Ich habe dafür aus der MAK-Sammlung vor<br />
allem Objekte aus der Frühphase herausgesucht<br />
und zeige im Zusammenspiel mit einigen<br />
meiner Arbeiten, wie sehr das Prinzip der<br />
kunstfertigen Reduktion der Werkstätte das<br />
Design bis heute beeinflusst. Für mich war es<br />
eine elementare Inspiration, als ich mein Studio<br />
gründete.<br />
Was ist für Sie das größte Lob?<br />
Als man meinen Objekten anfangs Etiketten<br />
aufdrücken wollte, war ich sehr irritiert. Da<br />
sprach ein Kritiker von Art-Deco-Anleihen,<br />
ein anderer entdeckte darin den Geist der<br />
Fifties. Was ich früher eher von mir gewiesen<br />
habe, kann ich heute anders annehmen. Als<br />
Designer erfindest du nichts wirklich Neues,<br />
sondern du komponierst Bestehendes auf deine<br />
Art. Und wenn darin Bezüge zu früheren<br />
Epochen gezogen werden, dann unterstreicht<br />
es die zeitübergreifende Substanz, die ich anstrebe.<br />
Mein Ideal ist es, dass der Designer<br />
hinter dem Objekt verschwindet. Ich stelle<br />
etwas in die Welt – und dann spricht es ganz<br />
individuell zu seinem Betrachter. Das ist für<br />
mich die schönste Form der Anerkennung.<br />
<<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
83
design / INTERVIEW<br />
Leading Lady im MAK<br />
Die neue MAK-Direktorin Lilli<br />
Hollein in einem extravaganten<br />
lila Outfit von Wendy & Jim in<br />
ihrer Suite im Hotel Altstadt.<br />
Vienna. altstadt.at<br />
84 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
»DESIGN ALS<br />
MODERATOR DER<br />
GESELLSCHAFT«<br />
Im Wiener Museum für Angewandte Kunst bricht mit Design-<br />
Expertin Lilli Hollein ab 1. September <strong>2021</strong> eine neue Ära an. Als<br />
erste Frau in der Geschichte wird sie die Geschicke des MAK leiten.<br />
Der <strong>LIVING</strong>-Talk über Frauenpower, neue Pläne, Emotionen und<br />
Design als mächtiges Problemlösungstool gegen die Pandemie.<br />
INTERVIEW ANGELIKA ROSAM<br />
FOTOS RAFAELA PRÖLL<br />
Nach der etwas lauten, aber kreativen<br />
Zeit des legendären Peter Noever<br />
folgten eher Jahre der »Stille« im<br />
Wiener Museum für Angewandte<br />
Kunst. Christoph Thun-Hohenstein, der sich<br />
um eine dritte Periode beworben hatte, traf<br />
zwar in weiser Voraussicht mit Nachhaltigkeitsthemen<br />
rund um Architektur und Design<br />
den globalen Zeitgeist, doch vielen war seine<br />
Umsetzung nicht spektakulär genug. Eine klare<br />
Positionierung sucht das MAK noch immer.<br />
Nun aber besteht die berechtigte Hoffnung,<br />
dass mit Lilli Hollein eine neue Design-Ära<br />
anbricht. Die Gründerin der Vienna Design<br />
Week und Tochter des bereits verstorbenen<br />
Star-Architekten Hans Hollein wird ab<br />
1. September als erste Frau in der Geschichte<br />
die Führung des Museums am Stubenring<br />
übernehmen. <strong>LIVING</strong> bat die dynamische<br />
Managerin zum Foto-Shooting und Interview<br />
in ihre eigens kuratierte »Lilli Hollein«-Suite<br />
ins Altstadt Vienna über ihre Pläne als MAK-<br />
Direktorin, die Auswirkungen der Pandemie<br />
im Kulturbereich und die Power von Design. ><br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
85
design / INTERVIEW<br />
<strong>LIVING</strong> Wir befinden uns hier im Altstadt<br />
Hotel Vienna in der »Lilli Hollein« -Suite –<br />
wie kommt man dazu sich mit einer Hotel-<br />
Suite zu verewigen?<br />
LILLI HOLLEIN Das Altstadt Hotel Vienna ist<br />
so konzipiert, dass es dort wie in einem ganz<br />
normalen Wiener Wohnhaus immer wieder individuelle<br />
Zimmer gibt, die von einzelnen Personen<br />
gestaltet werden. Ich wurde 2016 eingeladen,<br />
so ein Zimmer quasi zu kuratieren – denn es ist<br />
ein Zusammenkomponieren der Entwürfe anderer,<br />
die unter dem Titel »Österreichisches Design«<br />
stehen. Im selben Jahr hatte ich damals<br />
auch für das Einrichtungshaus Interio eine Kollektion<br />
mit österreichischen Design-Schaffenden<br />
kuratiert. Und hier in dieser Suite finden sich<br />
Stücke aus eben dieser Kollektion, Unikate und<br />
genauso Gallery Pieces, Einzelstücke. Sebastian<br />
Menschhorn ist zum Beispiel hier vertreten,<br />
Tischleuchten von Carl Auböck oder der Luster<br />
von Chmara Rosinke. Und was hier weiters Einzug<br />
gehalten hat, ist der alte Loos’sche Spiegeltrick,<br />
um das Zimmer optisch zu vergrößern.<br />
Sollte Ihrer Meinung nach die Design-Branche<br />
in Österreich noch intensiver etabliert werden?<br />
Der Designmarkt in Österreich ist tatsächlich<br />
sehr klein. Meine Mission ist aber generell nicht<br />
vorwiegend österreichisches Design, sondern<br />
ich stehe ganz klar für internationales Design.<br />
Mein wesentliches Ziel, als ich vor fünfzehn<br />
Jahren die Vienna Design Week gegründet und<br />
bis jetzt geleitet habe, war, internationales Design<br />
nach Österreich zu bringen. Gleichzeitig<br />
bin ich aber auch gern Missionarin für heimisches<br />
Design im Ausland. Und vielleicht ist gerade<br />
in dieser Suite der Marco-Dessí-Sessel für<br />
den österreichischen Hersteller Wittmann, der<br />
mit Raf Simons Stoffentwürfen für Kvadrat bezogen<br />
ist, ein gutes Bespiel für den Mix der großen<br />
weiten Welt mit Lokalerem. Auch für unseren<br />
Fototermin habe ich bewusst vorwiegend<br />
Mode österreichischer Designerinnen und Designer<br />
ausgewählt, was ich übrigens auch mache,<br />
wenn ich nicht gerade fotografiert werde.<br />
Wie lebt jemand privat, der eine Hotel-Suite<br />
ausstattet?<br />
Meine Wohnung ist groß, ich habe also die<br />
Möglichkeiten, nicht nur ganz unterschiedliche<br />
Atmosphären zu schaffen, sondern Zimmern<br />
ebenso unterschiedliche Tätigkeiten und<br />
Momente am Tag zu widmen. Aber generell<br />
ist mein Zuhause ein totaler Rückzugsort und<br />
nicht auf Repräsentation ausgerichtet. Meine<br />
Einrichtung ist eine Mischung aus Familienerbstücken<br />
oder Dingen, die ich mir im Laufe<br />
meines Lebens angeeignet habe. Manche haben<br />
sentimentalen Wert, manche ästhetischen,<br />
andere wiederum haben praktischen Nutzen.<br />
In meinem Schlafzimmer steht zum Beispiel<br />
die Bar Non-Lieu von Breaded Escalope. Eine<br />
Mini-Loos-Bar für Zwei – man hats nicht weit<br />
nach Hause!<br />
Sie lebten bereits als Jugendliche Design. Wie<br />
intensiv wurden Ihre Schaffensphasen von Ihrem<br />
Vater, dem Architekten Hans Hollein, geprägt?<br />
Sowohl mein Vater als auch meine Mutter<br />
waren sehr prägend für mich. Auch meine<br />
Mutter war eine sehr begabte und kunstsinnige<br />
Frau. Beide haben meinen Bruder Max<br />
und mich sehr liebevoll in die Kunstwelt mitgenommen.<br />
Eine sicher wichtige Erfahrung<br />
in meiner persönlichen Entwicklung.<br />
»Mein Zuhause ist generell<br />
ein totaler Rückzugsort und<br />
nicht auf Repräsentation<br />
ausgerichtet.«<br />
LILLI HOLLEIN über ihren Wohn-Stil<br />
Heimisches Design rocks<br />
Lilli Hollein in einem Kleid von Fateeva vor<br />
einer Anrichte von Sebastian Menschhorn.<br />
Der Luster stammt von Chmara Rosinke.<br />
Die Vorhänge sind von Kvadrat.<br />
Es wurden in jedem Fall Gene mitgegeben, die<br />
sehr erfolgversprechend sind. Sie haben die Vienna<br />
Design Week vor fünfzehn Jahren gegründet,<br />
bis jetzt erfolgreich geleitet und damit<br />
internationales Design nach Wien gebracht. Ab<br />
1. September lösen Sie Ihren Vorgänger Christoph<br />
Thun-Hohenstein als neue MAK-Direktorin<br />
ab. Und sind damit die erste Frau, die das<br />
Museum für Angewandte Kunst führen wird.<br />
Wie fühlen Sie sich damit?<br />
Ich freue mich natürlich sehr. Aber es ist auch<br />
ein Zeichen unserer Zeit, dass endlich Frauen<br />
immer mehr Führungspositionen übernehmen.<br />
Und keiner will die erste unfähige Frau<br />
in einer Führungsposition sein (lacht). Wichtig<br />
ist aber, als Frau nicht in den Rechtfertigungsmodus<br />
zu driften. Man muss mit<br />
demselben Selbstbewusstsein an Aufgaben<br />
herangehen, wie das auch Männer tun und<br />
aufhören sich vor großen Herausforderungen<br />
zu fürchten.<br />
Nun, wir sind alle auf die Veränderungen gespannt,<br />
die Sie im MAK durchführen werden.<br />
86 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Worauf dürfen wir uns freuen?<br />
Das Museum besteht ja nicht nur aus der Direktion,<br />
sondern auch aus vielen Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeitern – das prägt ebenso. Ich<br />
schätze die Arbeit von Christoph Thun-Hohenstein<br />
sehr, und wir sind uns auch thematisch<br />
in vielen Dingen einig. Aber ich denke,<br />
dass ich einen anderen Zugang habe, wie Inhalte<br />
vermittelt und aufbereitet sein können. Die<br />
Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit werden<br />
natürlich bleiben, das sind die wesentlichen<br />
Themen des Designfeldes der letzten 15<br />
Jahre. Und das werden sie nicht nur bleiben,<br />
sondern der Druck, Lösungen zu finden, wird<br />
nur größer werden und unser Haus wird diese<br />
Themen weiter aufbereiten.<br />
Wie wird das konkret aussehen?<br />
Ich glaube, dass viele dieser Themen mit Dingen,<br />
die bereits im Haus sind, verwoben werden<br />
können. Ich möchte zum Beispiel stark mit<br />
der Sammlung arbeiten und auch da wieder ein<br />
Bewusstsein schaffen, was interessant an der<br />
Kulturtechnik Teppich oder Spitze etc. ist und<br />
wo die Relevanz im Heute liegt. Das ist keine<br />
einfache Aufgabe.<br />
Sie sprechen viel von der Öffnung des Museums<br />
nach innen und außen … ><br />
Perfekt platziert<br />
Lilli Hollein im Marco-Dessi-Sessel<br />
für Wittmann, der mit Raf Simons<br />
Stoff entwürfen für Kvadrat bezogen<br />
ist – ein gutes Beispiel für den Mix der<br />
großen weiten Welt mit Lokalerem.<br />
Kleid: Gon, Vienna.<br />
Tapete: Fornasetti in Coop. mit Cole & Son.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
87
design / INTERVIEW<br />
><br />
Ich glaube, dass diese Form von Kultur die<br />
im Museum für Angewandte Kunst, dem MAK<br />
vertreten ist, sehr viel Alltagskultur ist, eine<br />
hohe Zugängigkeit und damit einen integrativen<br />
Charakter hat. Mich interessiert ein breites, diverses<br />
Publikum und das MAK hat die Chance,<br />
jene Menschen anzusprechen, die Vorbehalte<br />
haben, in ein Museum zu gehen, da sie Ängste<br />
haben, dass bei uns Wissen vorausgesetzt wird.<br />
Es würde mich sehr freuen, diese Art Schwellenangst<br />
zu besiegen, vielleicht auch mit ein wenig<br />
mehr popkulturelleren Themen, die einen größeren<br />
Teil der Gesellschaft interessieren.<br />
Die Anziehungskraft dieses Hauses ist gewiss ...<br />
Ja, denn wir haben ja auch noch jede Menge<br />
Glamour zu bieten und können das Haus mit<br />
vielen Dingen leuchten lassen, die Luxus aus<br />
vergangener Zeit sind. Und genau das macht das<br />
MAK aus. Es gibt sehr viele Zugänge, die man<br />
erzeugen und viele Angebote an ein unterschiedliches<br />
Publikum machen kann. Die Interaktion<br />
mit den Menschen hat hier Priorität.<br />
Sie sind eine dynamische und mutige Frau, perfekt<br />
für die postpandemische Museumsführung.<br />
Im Wiener Hotel Alstadt<br />
hat Lilli Hollein ihre eigene Suite<br />
kuratiert. Mit <strong>LIVING</strong>-Chefin Angelika Rosam<br />
traf sich die Neo-MAK-Chefin dort zum kunstinspirierten<br />
Shooting inklusive Interview..<br />
Corona hat viele Spuren hinterlassen, die sozialpolitisch<br />
in den Griff zu bekommen auch in<br />
Zukunft noch schwierig sein wird.Welche Rolle<br />
wird das MAK haben, die Menschen wieder<br />
kuturell zur Normalität zurückzuführen?<br />
Was ist die Normalität? Wir müssen uns als<br />
Gesellschaft auch einmal darüber einig werden,<br />
dass wir nicht dorthin zurück wollen, wo<br />
wir einmal waren. Wir haben auch einiges<br />
gelernt in dieser Zeit, in der Arbeitswelt, in der<br />
Mobilität. Und es zahlt sich aus, darum zu<br />
kämpfen und sich auch als Museum einzubringen.<br />
Man kann die Pandemie nicht negieren<br />
und sie wird einen Effekt haben. Aber ich<br />
werde versuchen, die Besucher mit meiner<br />
positiven Energie mitzuziehen. Ich glaube<br />
gerade jetzt an die Macht von Design als Problemlösungstool.<br />
Design ist eine Disziplin, die<br />
als Moderator der Gesellschaft fungiert. Und<br />
ein Haus, das sich mit so einer Disziplin ausei-<br />
In bester Gesellschaft<br />
auf einer petrolfarbenen Couch von<br />
Patrycja Domanska, der Teppich ist eine<br />
Eigenkreation, hergestellt bei Reinhard<br />
Backhausen. Kleid: Wendy & Jim.<br />
nandersetzt, hat auch jetzt gerade Chancen,<br />
aber auch noch größere Verpflichtungen<br />
und Aufgaben, einen Bildungsauftrag zu<br />
erfüllen.<br />
Wo wollen Sie nach fünf Jahren MAK sein?<br />
Was ist Ihr Wunschtraum für das Haus?<br />
Ich wünsche mir, dass es mir gelingt, die<br />
Menschen mit Emotionen an das MAK zu<br />
binden. Ich möchte, dass die Menschen ein<br />
intensives Bild davon bekommen, wofür das<br />
Museum steht. Diejenigen, die das MAK<br />
bereits kennen, sollen es ob der neuen Führung<br />
durch einen anderen Blickwinkel sehen<br />
und genießen. Ich wünsche mir einfach, dass<br />
das Haus geliebt wird.<br />
<<br />
»Ich glaube gerade jetzt an die Macht von Design als<br />
Problemlösungstool. Design ist eine Disziplin, die als<br />
Moderator der Gesellschaft fungiert.«<br />
LILLI HOLLEIN über Design als Hilfestellung gegen postpandemische Nachwehen<br />
88 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
WOHN(T)RÄUME IN DER CITY<br />
Mitten im Herzen von Wien bietet der kürzlich eröffnete Concept Store O’STYLE Living alles, was das Wohnen schöner macht. Exklusiv<br />
für den 1. Bezirk wird hier die gefragte exquisite Brand Rivièra Maison geführt. TOP: Neben einer professionellen Einrichtungsberatung<br />
bieten wir mit familieneigener Gartengestaltung www.ortmann-garten.at, Gesamtkonzepte für Indoor- & Outdoor-Optimierung an.<br />
Singerstraße 11, 1010 Wien | Tel: +43 1 430 16 21 | E-Mail: shop@ostyle-living.at | www.ostyle-living.at<br />
Öffnungszeiten: Mo – Fr 10.30 – 18.30 Uhr, Sa 10.00 – 17.00 Uhr
design / DETOX-RESORT<br />
»EINE REISE<br />
ZU SICH SELBST«<br />
In den Vivamayr-Hotels verbinden sich Natur, Design und Gesundheit<br />
auf perfekte Weise. Das nachhaltige Konzept spiegelt sich auch in der<br />
Architektur und im Interior wider und sorgt so für ganzheitliche<br />
Erholung, umgeben von herrlicher Landschaft.<br />
INTERVIEW HERTA SCHEIDINGER<br />
Vivamayr nimmt unter den Gesundheitshotels<br />
eine ganz besondere<br />
Rolle ein. Denn die wesentlichen<br />
USPs der Detox-Resorts sind die<br />
Qualität der medizinischen Leistungen in<br />
Kombination mit einem natürlich-edlen Design-Konzept,<br />
architektonisch verewigt in<br />
einzigartigen Standorten wie Altaussee und<br />
Maria Wörth. Die Geschäftsführer Dieter<br />
Resch und Serhan Güven im Interview über<br />
die Besonderheit der Vivamayr-Entschleunigungs-Oasen<br />
und ihren Einfluss auf den<br />
Behandlungs-Erfolg.<br />
<strong>LIVING</strong> Die Häuser von Vivamayr stehen an<br />
besonderen Orten. Nach welchen Kriterien<br />
wurden diese ausgesucht?<br />
DIETER RESCH Beide Resorts liegen in unvergleichlich<br />
schönen Landschaften, immer<br />
direkt an einem See, sowohl in Maria Wörth<br />
als auch in Altaussee. Dem Standort kommt<br />
im Rahmen der Vivamayr-Kur mit Sicherheit<br />
eine besondere Bedeutung zu, darum wurden<br />
diese gezielt und sorgfältig selektiert.<br />
SERHAN GÜVEN Vor beinahe 20 Jahren<br />
wurde ein Standort am Wörthersee gesucht.<br />
Wichtig war, den Gästen die für den Kurerfolg<br />
notwendige Ruhe zu geben. Im Rahmen<br />
der Vivamayr-Kur absolviert jeder Gast<br />
sozusagen auch »eine Reise zu sich selbst«.<br />
Bei Vivamayr heilen wir immer den Darm,<br />
der im Zentrum der Gesundheit steht. Bekanntlich<br />
steht der Darm in regem Austausch<br />
mit unserem Gehirn. Das Glückshormon<br />
Serotonin wird zu einem Großteil im Darm<br />
erzeugt. Ein gesunder Darm bedeutet daher<br />
auch meistens ein geistiges Wohlbefinden.<br />
Auf dem Weg zu diesem geistigen Wohlbefinden<br />
benötigt man Ruhe, welche der Gast<br />
in jedem Fall an unserem ersten Vivamayr-<br />
Standort in Maria Wörth geboten bekommt.<br />
Können Sie die Besonderheiten der beiden<br />
Standorte kurz näher beschreiben?<br />
GÜVEN Das Vivamayr Health Resort in<br />
Maria Wörth liegt direkt am Wörthersee. In<br />
unvergleichlich ruhiger Lage bieten wir insgesamt<br />
drei Steganlagen, unsere Gäste haben<br />
dadurch die Möglichkeit, auch am See in<br />
Ruhe zu entspannen. Unser Spa wurde letztes<br />
Jahr zur Gänze erneuert.<br />
RESCH Altaussee war ja schon immer ein<br />
Kurort. Hier haben wir ein seit 100 Jahren<br />
bewährtes Heilmittel: die Altausseer Heilquelle.<br />
Diese ist durch ihre vielfältige Heilwirkung<br />
einzigartig in Österreich. Einer<br />
Trinkkur mit diesem Heilwasser werden viele<br />
heilende Wirkungen zugeschrieben wie z. B.<br />
die Unterstützung der Heilung von Darmentzündungen,<br />
Gicht, Krankheiten der<br />
><br />
Fotos: Michael Koenigshofer, Courtesy of Vivamayr<br />
Nachhaltigkeit<br />
Bei der Einrichtung der Hotels<br />
wurde großer Wert auf<br />
natürliche Materialien gelegt.<br />
90 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Bergkulisse<br />
Die moderne großzügige<br />
Bauweise des Medical Health<br />
Resorts in Altaussee<br />
vermittelt eine besondere<br />
Atmosphäre. Die Architektur<br />
integriert sich mühelos in<br />
das ländliche Umfeld.<br />
vivamayr.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
91
design / DETOX-RESORT<br />
Wohlfühlfaktor<br />
Das Vivamayr Health Resort in Maria<br />
Wörth liegt direkt am Wörthersee, in<br />
unvergleichlich ruhiger Lage.<br />
Standortfrage<br />
Serhan Güven und Dieter Resch,<br />
Geschäftsführer Vivamayr, sehen in den<br />
Standorten der Hotels einen wichtigen<br />
Faktor für den Erfolg der Behandlung.<br />
><br />
Bauchspeicheldrüse, Übersäuerung etc.<br />
Auch die heilende Wirkung der Sole, des<br />
nahegelegenen Altausseer Salzabbaues der<br />
Saline, kommt in vielen medizinischen Anwendungen<br />
zum Einsatz. Im Indoor-Pool des<br />
Vivamayr Altaussee befindet sich ebenfalls<br />
diese Sole, welche neben dem gelösten Salz<br />
viele Mineralstoffe beinhaltet. So wie Maria<br />
Wörth gilt auch Altaussee als Kraftort. Der<br />
klare und reine See und die umliegenden<br />
Berge verströmen Energie.<br />
»Dem Standort kommt im<br />
Rahmen der Vivamayr-Kur<br />
eine besondere Bedeutung zu,<br />
darum wurden diese gezielt<br />
und sorgfältig selektiert.«<br />
DIETER RESCH CEO bei Vivamayr<br />
natürliche Materialien. In allen Geschoßen<br />
beider Häuser wurde z. B. bewusst ein hochwertiger<br />
Parkettboden gewählt. Für die<br />
Waschtische der Bäder in Altaussee wurde ein<br />
Tiroler Marmor gewählt, in Maria Wörth wurden<br />
die Polstermöbel mit nachhaltig produzierten<br />
Stoffen bezogen. Nachhaltigkeit ist<br />
insgesamt ein großes Thema bei Vivamayr.<br />
<<br />
Welchen Einfluss hat die Umgebung auf den<br />
Erfolg des ganzheitlichen Health Concepts?<br />
GÜVEN/RESCH Die Architektur spielt eine<br />
wesentliche Rolle im Rahmen des Vivamayr<br />
Health Concepts. Bei der Mayr-Kur geht die<br />
Erholung des Körpers (ausgehend vom Verdauungssystem)<br />
immer auch mit einer Erholung<br />
des geistigen Wohlbefindens einher. Die Bauweise<br />
sollte die Erholung aktiv unterstützen,<br />
durch Leichtigkeit, Großzügigkeit und auch<br />
Helligkeit. Schwarze bzw. dunkle Farben wird<br />
man daher bei Vivamayr bewusst nicht finden.<br />
Die ärztliche Philosophie von Vivamayr, welche<br />
wir als Vivamayr Health Concept bezeichnen,<br />
gibt damit relativ strenge Vorgaben an die<br />
Architektur unserer Health Resorts!<br />
Wurde auch bei der Einrichtung Natur und<br />
Ganzheitlichkeit berücksichtigt?<br />
GÜVEN/RESCH Wir legen sehr viel Wert auf<br />
Entschleunigung<br />
Der Standort in Maria Wörth<br />
gilt als Kraftort. Das Spa<br />
wurde letztes Jahr gänzlich<br />
erneuert.<br />
Fotos: Courtesy of Vivamayr<br />
92 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
HOME SPA<br />
URLAUB ZU HAUSE GENIESSEN<br />
HOME SPA bietet exklusiv hochwertige Whirlpools und Swim Spas<br />
vom europäischen Premium-Hersteller USSPA sowie elegante und komfortable<br />
Designmöbel für jeden Außenbereich von TODUS.<br />
FOTOS: BEIGESTELLT<br />
Seit Juni <strong>2021</strong> ist das G3 Shopping<br />
Resort bei Wien um eine Facette reicher.<br />
HOME SPA hat einen Showroom<br />
mit exklusiven Whirlpools und<br />
Swim Spas von USSPA sowie den dazu passenden<br />
Designer-Outdoormöbeln von TODUS<br />
eröffnet.<br />
»Wir haben uns mit unserem Showroom<br />
einen Traum erfüllt, an dem wir andere teilhaben<br />
lassen wollen«, erzählt Josef Nowak,<br />
Geschäftsführer des Familienunternehmens.<br />
Wer zeitloses Design, verbunden mit smarten<br />
Innovationen und intuitiver Handhabung<br />
sucht, wird bei HOME SPA fündig.<br />
Nachdem Familie Nowak sich vor drei Jahren<br />
für eine Landschaft Swim Spa und Whirlpool<br />
von USSPA entschieden hat und die Erwartungen<br />
übertroffen wurden, wurde sie selbst zum<br />
Vertriebspartner für Österreich.<br />
Im Showroom finden Sie auf mehr als 400<br />
m² zahlreiche Swim Spas und Whirlpools des<br />
europäischen Premium-Herstellers USSPA.<br />
Vor Ort kann man sich auch bei voll funktionsfähigen,<br />
mit Wasser befüllten Ausstellungsstücken<br />
sämtliche technische Innovationen<br />
vorführen lassen.<br />
Dazu gehört unter anderem die intelligente<br />
und intuitive Steuerung, welche sich mit Ihrem<br />
Home-Control-System verbinden lässt.<br />
Eine leistungsstarke Gegenstromanlage mit<br />
effektiven Pumpen ermöglicht Ihnen ein großartiges<br />
Schwimmerlebnis auf optimal genutztem<br />
Raum.<br />
Eine Heizung mit optionalem Anschluss an<br />
Ihr Heizsystem mittels Wärmetauscher sowie<br />
das einzigartige mechanische Thermocover<br />
sorgen für einen kosteneffizienten Betrieb.<br />
Besuchen Sie unseren Showroom im G3 Fach marktzentrum<br />
in Gerasdorf bei Wien. Wir beraten Sie gerne.<br />
Lassen Sie sich von Design und Innovation überzeugen.<br />
Im Showroom finden Sie auch unter anderem<br />
den Whirlpool Lounge iN, welcher dank<br />
seiner integrierten Stufen ideal für den Einbau<br />
in Ihre Terrasse geeignet ist. Am besten<br />
kom biniert mit dem Swim Spa XL und dem<br />
automatischen ACS Thermocover, welches<br />
nach Öffnen unsichtbar in einen Schacht verschwindet.<br />
Das innovative und weltweit einzigartige<br />
ACS Thermocover wurde 2018 mit<br />
dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.<br />
Die vom belgischen Designerstudio Segers<br />
entworfenen Möbel der Firma TODUS runden<br />
das Angebot von HOME SPA ab. Mit<br />
den eleganten und komfortablen Designermöbeln<br />
für den Außenbereich können Sie<br />
Ihren Urlaub zu Hause genießen.<br />
Anspruchsvolle Materialien wie pulverbeschichteter<br />
Edelstahl und Polster aus wetterfesten<br />
hochwertigen Stoffen geben den<br />
TODUS-Designmöbeln eine außergewöhnliche<br />
gemütliche Anmutung.<br />
USSPA und TODUS fertigen in der EU.<br />
Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns.<br />
INFO<br />
Weitere Informationen finden Sie auf<br />
www.homespa.at<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
93
design / AUDIO-KULT<br />
KULT STÜCK<br />
Lautsprecher<br />
Der »Louis Vuitton Horizon Light<br />
Up Speaker« verbindet Tradition<br />
und Innovation und ist ein Beispiel<br />
für einzigartiges Design und<br />
echte Handwerkskunst.<br />
de.louisvuitton.com<br />
SPEAKER IM EDLEN GEWAND<br />
Louis Vuitton fügt seinen High-End-<br />
Audioprodukten nun einen tragbaren<br />
Speaker hinzu. Durch sein<br />
visionäres Design wird der »Louis<br />
Vuitton Horizon Light Up Speaker« zu einem<br />
Kunstobjekt: eingefasst in edles Leder, mit<br />
Metallkomponenten. Inspiriert wurde der<br />
Speaker, der gerade einmal 18 cm im Durchmesser<br />
misst, von der Handtasche »Toupie«<br />
(Kreisel), die von Louis Vuitton-Creative<br />
Director Nicolas Ghesquière entworfen wurde.<br />
Optisch fraglos ein Highlight, zeigt sich<br />
aber sein eigentlicher Zweck erst nach dem<br />
Einschalten – dann wird der Kreisel zum tatsächlichen<br />
audiovisuellen Erlebnis. Während<br />
der Woofer wie ein Herzschlag vibriert, synchronisiert<br />
sich eine dynamische Lichtshow<br />
mit einer farbenfrohen digitalen Interpretation<br />
der ikonischen Monogrammblume von<br />
Louis Vuitton zum Takt.<br />
NICOLAS GHESQUIÈRE<br />
Der Franzose, einer der innovativsten Modedesigner<br />
der Gegenwart, ist seit 2013 als Creative Director für<br />
die Louis Vuitton-Damenkollektionen verantwortlich.<br />
Sein Sinn für Ästhetik und Handwerkskunst hat das<br />
Label direkt an die Spitze der Branche katapultiert.<br />
Fotos: Courtesy of Louis Vuitton/Karim Sadli, Courtesy of Louis Vuitton/Ulysse Frechelin<br />
94 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
CHALET K<br />
Die perfekte Symbiose aus Privatsphäre und erhabenem Lebensgefühl<br />
Chaket K ist eine zeitgenössische und elegante Interpretation des Tiroler Chalets. Die Symbiose aus<br />
natürlichen Materialien und ganzheitlicher Gestaltung erzeugt ein atmosphärisches Wohngefühl.<br />
Der Anspruch war, Lebensräume des privaten Rückzugs, der tiefen Geborgenheit, des Ankommens und<br />
Loslassens vom hektischen Alltag mit Perfektion bis ins kleinste Detail zu kreieren. Das Chalet verfügt unter<br />
anderem über sechs Schlafzimmer mit Bädern en-suite, einen Spa-Bereich und angrenzenden Weinkeller,<br />
einer gemütlichen Stube mit Kachelofen, sowie einem einladenden Wohn-Essbereich.<br />
Anspruchsvollen Bewohnern bietet das Chalet K, was heutzutage essentiell ist - Privatsphäre,<br />
Geborgenheit und Raum für erhabene Momente mit den Menschen die man liebt.<br />
prime-properties-group.com<br />
info@prime-properties-group.com<br />
+43 664 75164855
design / HOTSPOT<br />
HOTEL CONFIDENTIAL<br />
An der französischen Riviera, inmitten der Hügellandschaft<br />
oberhalb der Küste, lockt der romantische Ort Vence mit einem<br />
traumhaften Hideaway. Umgeben von Olivenhainen, duftendem<br />
Lavendel und mit Blick auf das tiefblaue Meer thront das<br />
»Château Saint-Martin«, das den Charme der Provence mit<br />
dem luxuriösen Flair der Côte d’Azur vereint. TEXT GERRIT GUBO<br />
Ökologie<br />
Neben Bienenstöcken, deren Bewohner den<br />
hauseigenen Honig produzieren, findet sich<br />
im Garten auch ein Insektenhotel – für die<br />
kleinen Gäste werden hier naturnahe<br />
Führungen angeboten.<br />
Interieur<br />
French Chic trifft hier auf barocken<br />
Flair – restaurierte Antiquitäten,<br />
erfrischende Farben und edles<br />
Mobiliar ergeben ein harmonisches<br />
Gesamtbild, das uneingeschränkte<br />
französische Eleganz versprüht.<br />
Kulinarik<br />
Das Restaurant »Le Saint<br />
Martin« bietet nicht nur<br />
einen umwerfenden Ausblick<br />
auf die französische<br />
Küste, sondern auch kulinarische<br />
Highlights der<br />
Region – Küchenchef<br />
Jean-Luc Lefrançois<br />
schwingt in dem mit<br />
einem Michelin-Stern<br />
ausgezeichneten Lokal<br />
das Zepter.<br />
Fitness & Spa<br />
Zwei Tennisplätze im<br />
schattigen Garten, Infinitypools,<br />
Trainingsräume<br />
und der großzügige Spa-<br />
Bereich bieten sportiven<br />
wie entspannungsorientierten<br />
Gästen ein breites<br />
Spektrum an Aktivitäten.<br />
Tradition<br />
Die Geschichte des Schlosses reicht bis<br />
ins 12. Jahrhundert zurück – ursprünglich<br />
diente das jetzige Luxusresort als<br />
Stützpunkt des Tempelritter-Ordens.<br />
Erkundungstouren<br />
Mit den hoteleigenen Chauffeuren<br />
lassen sich die charmanten Ausflugsziele<br />
der Gegend erkunden – in den<br />
um liegenden Orten spaziert man<br />
durch schmale Gässchen in die historischen<br />
Zentren, die seit dem Mittelalter<br />
Kunstschätze und beeindruckende<br />
Bauten beherbergen.<br />
Kunst<br />
Das Hotel präsentiert neben regelmäßigen<br />
Sonderausstellungen die Werke<br />
des spanischen Künstlers Manolo Valdes,<br />
dessen überdimensionale Skulpturen<br />
und Werke das Areal zieren.<br />
Château Saint-Martin & Spa<br />
2490 Avenue des Templiers, 06140 Vence<br />
Frankreich<br />
oetkercollection.com<br />
Fotos: Courtesy of Oetker Collection<br />
96 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
ELISABETH ROHR REAL ESTATE E.U.<br />
BELLARIA: LUFTIGES<br />
CABRIOLET-PENTHOUSE<br />
Bellaria beschreibt das Wohngefühl in dieser Immobilie perfekt, bedeutet<br />
es doch »schöne, angenehme Luft« und war im 18. Jahrhundert ein<br />
beliebter Name für »repräsentative Architektur«.<br />
FOTOS: BEIGESTELLT<br />
Ein Cabriolet ist eine fantastische<br />
Sache: Wenn die Sonne vom Himmel<br />
lacht, gibt es nichts Schöneres,<br />
als »oben offen« zu fahren.<br />
Doch bei Regen und Schnee sieht die Welt<br />
schon ganz anders aus, da werden alle<br />
Luken dicht gemacht. Ähnlich verhält es<br />
sich mit Terrassenwohnungen: Im Luxus-<br />
Segment ist eine Terrasse ein »Must-have«.<br />
Im Bellaria-Penthouse ist diese Anforderung<br />
perfekt gelöst: Sie bestimmen ganz alleine,<br />
wann dieser Teil Ihres Wohnraums Ihre<br />
Innen- oder Außenfläche ist.<br />
Weitere Pluspunkte dieser Traumwohnung<br />
sind, dass sich die gesamte Wohn- und<br />
Terrassenfläche auf einer einzigen Ebene<br />
befindet und Sie Ihre Blicke zwischen Stephansdom<br />
und Museumsquartier schweifen<br />
lassen können. Lediglich die Einlegerwohnung<br />
mit eigenem Bad und kleiner Küche<br />
liegt einen Halbstock tiefer – perfekt für<br />
einen entspannten Abstand zu Ihren Gästen,<br />
Ihrem Au-pair oder Ihrem Büro.<br />
Das im Jahr 2010 errichtete Penthouse<br />
bildet den krönenden Abschluss eines<br />
repräsentativen, generalrenovierten Patrizierhauses,<br />
das um 1870 zeitgleich mit der<br />
Ringstraße fertiggestellt wurde. Das Penthouse<br />
wurde vom renommierten Architekturbüro<br />
BWM Architekten gestaltet.<br />
Und auch die Lage könnte nicht besser<br />
sein! Trotz der äußerst zentralen Lage nahe<br />
der Hofburg und der großen Nationalmuseen<br />
(Natur- und Kunsthistorisches Museum,<br />
Weltmuseum, Museumsquartier) lässt<br />
es sich hier ruhig leben.<br />
INFO<br />
Elisabeth Rohr Real Estate e. U.<br />
Tel.: +43 1 585 36 63<br />
office@rohr-real-estate.co<br />
www.rohr-real-estate.com<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
97
FRIULI<br />
Die neue Bad-Kollektion in acht Farben.<br />
Ab sofort erhältlich unter leitnerleinen.com
<strong>LIVING</strong><br />
KULINARIK<br />
106<br />
114<br />
100<br />
113<br />
TIME-OUT AM SEE<br />
Wir haben den Picknick-Korb gepackt<br />
und dafür die schönsten wie beliebtesten<br />
Accessoires zusammengestellt.<br />
(S. 100)<br />
PICNIC AROUND THE WORLD<br />
Von Österreich bis Amerika:<br />
die besten Picknick-Tools und<br />
kulinarischen Musthaves im<br />
für Gourmets. (S. 106)<br />
TRAG'S DURCH DIE BLUME<br />
Pünktlich zum Sommer<br />
bereichern kunstvolle<br />
Tabletts mit floralen Motiven<br />
das Dekor (S. 113)<br />
COCKTAIL HOUR FÜR<br />
GENIESSER<br />
<strong>LIVING</strong> hat ein Best-of an edlen<br />
Tools, Rezepten und schicken<br />
Accessoires zusammengemixt. (S. 114)<br />
Fotos: Konrad Limbeck, beigestellt
kulinarik / TABLEWARE<br />
TIME-OUT<br />
AM SEE<br />
1. Laternen, Serviettenringe und Körbchen in Fischform von Riviera<br />
Maison, Sonnenhut von O’STYLE Living via O’STYLE Living, ostyle-living.at<br />
2. Pölster und Servietten von Tessuti, tessuti.at 3. Picknickdecke von<br />
Doria & Dojola, doriadojola.com 4. Picknickkorb inklusive Service<br />
und Besteck von FENDI via FENDI Am Kohlmarkt, fendi.com 5. Service<br />
»Fleurs des Alpes« von Rosenthal via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />
6. Krug und Noppenschalen von Mateus und Muranogläser via Ma Maison,<br />
ma-maison.at 7. Tablett von Gangzai via Corso am Hof 8. Blumenschmuck<br />
von Zweigstelle, zweigstelle.com<br />
100 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Die Vorfreude auf den Sommer ist die beste Voraussetzung<br />
für ein gelungenes Picknick am See. Wir haben den Korb<br />
gepackt und dafür die schönsten wie beliebtesten Accessoires<br />
zusammengestellt – von Interior- und Dekor-Zubehör über<br />
Lifestyle-Ideen bis zu kulinarischen Raffinessen. Das <strong>LIVING</strong>-<br />
Team wünscht ein gutes Gelingen und viele sonnige Momente.<br />
FOTOS KONRAD LIMBECK PRODUKTION HERTA SCHEIDINGER & GERRIT GUBO<br />
MIT HERZLICHEM DANK AN DIE ESTERHAZY BETRIEBE GMBH<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
101
kulinarik / TABLEWARE<br />
Bild links: 1. Weinkoffer inklusive Gläser von Louis Vuitton via<br />
PR International, louisvuitton.com 2. Picknickdecke von Leitner<br />
Leinen via Gramath & Windsor, gramath-windsor.at 3. Champagner<br />
»Josephine« von Joseph Perrier und Noppenschale von Mateus<br />
via Ma Maison, ma-maison.at 4. Polster und Serviette von Tessuti,<br />
tessuti.at 5. Serviettenring von Riviera Maison via O’STYLE<br />
Living, ostyle-living.at 6. Gelbe Teller von FENDI via FENDI<br />
Am Kohlmarkt, fendi.com 7. Flache Schale aus dem Service<br />
»Fleurs des Alpes« von Rosenthal via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />
Bild unten: 1. Muranogläser via Ma Maison, ma-maison.at<br />
2. Krug von Guzzini via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />
102 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Bild oben: 1. Tablett von Gangzai via Corso am Hof 2. Château Lauduc<br />
Bordeaux Rosé und Mini-Vase von Reder via Ma Maison, ma-maison.at<br />
3. Besteck von Sambonet und Brett von Noyer via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />
4. Picknickdecke von Doria & Dojola, doriadojola.com 5. Servietten von<br />
Leitner Leinen via Gramath & Windsor, gramath-windsor.at 6. Gelber Teller<br />
von FENDI via FENDI Am Kohlmarkt, fendi.com 7. Blumenschmuck von<br />
Zweigstelle, zweigstelle.at Bild rechts: 1. Laterne von Riviera Maison<br />
und Sonnenhut von O’STYLE Living via O’STYLE Living, ostyle-living.at<br />
2. Château Lauduc Bordeaux Rosé, Muranoglas und Mini-Vase von Reder<br />
via Ma Maison, ma-maison.at 3. Brett von Noyer und flacher Teller aus dem<br />
»Fleurs des Alpes«-Service von Rosenthal via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />
4. Serviette von Leitner Leinen via Gramath & Windsor, gramath-windsor.at<br />
5. Gelber Teller und weiße Decke von FENDI, via FENDI Am Kohlmarkt,<br />
fendi.com 6. Blumenschmuck von Zweigstelle, zweigstelle.at<br />
7. Käsebesteck via Corso am Hof 8. Picknickkorb von Alessi, alessi.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
103
kulinarik / TABLEWARE<br />
1. Laternen, Serviettenringe und Körbchen in Fischform<br />
von Riviera Maison via O’STYLE Living, ostyle-living.at<br />
2. Pölster und Serviette von Tessuti, tessuti.at 3. Picknickdecke<br />
von Doria & Dojola, doriadojola.com 4. Picknickkorb<br />
inklusive Service und Besteck von Alessi, alessi.com<br />
5. Service »Fleurs des Alpes« von Rosenthal via<br />
Cuisinarum, cuisinarum.at 6. Krug und Noppen -<br />
schale von Mateus, Château Lauduc Bordeaux<br />
Rosé und Muranoglas via Ma Maison, ma-maison.at<br />
7. Blumenschmuck von Zweigstelle, zweigstelle.com<br />
104 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
1. Laternen, Serviettenringe und Körbchen in Fischform von Riviera Maison<br />
und Sonnenhut von O’STYLE Living via O’STYLE Living, ostyle-living.at 2. Pölster<br />
und Servietten von Tessuti, tessuti.at 3. Picknickdecke von FENDI, via FENDI<br />
Am Kohlmarkt, fendi.com 5. Flache Schale, Teetassen und Untersetzer aus<br />
dem Service »Fleurs des Alpes« von Rosenthal via Cuisinarum, cuisinarum.at<br />
6. Krug von Mateus und Muranogläser via Ma Maison, ma-maison.at 7. Tablett von<br />
Gangzai via Corso am Hof 8. Blumenschmuck von Zweigstelle, zweigstelle.com<br />
9. Weiße Teller und Besteck von Alessi, alessi.com 10. Bio-Sangria von Lolailo<br />
via Marco Simonis, marcosimonis.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
1<strong>05</strong>
kulinarik / PICNIC AROUND THE WORLD<br />
Sixpack to go<br />
Die noble Version des Sechsertragerls:<br />
Der »Alpensechser« aus Vollleder ist<br />
in drei Farben erhältlich.<br />
alpenleder.com<br />
Von Österreich bis Amerika: die besten Picknick-Tools und<br />
kulinarische Must-haves im passenden Korb. <strong>LIVING</strong> hat als<br />
Add-on zum stimmigen Shooting eine weitere Auswahl an<br />
Accessoires recherchiert, die ein stilvolles Picknick garantieren.<br />
Hüttenzauber<br />
für unterwegs<br />
Eine typisch österreichische<br />
Brettljausn<br />
ist auch<br />
beim Picknick<br />
sehr willkommen!<br />
Besonders cool:<br />
HKlivings rustikales<br />
Holzbrett mit<br />
Lederdetail.<br />
connox.at<br />
Robuste Unterlage<br />
Gut gepolstert und geschützt vor<br />
feuchtem Untergrund sitzt man<br />
auf den hübschen Lammwolldecken<br />
von Steiner 1888.<br />
holzbrennerei.at<br />
Ab ins Körbchen<br />
Keinesfalls fehlen darf ein<br />
praktischer Picknickkorb!<br />
Hier die Two-in-one-Variante<br />
von Sunnylife mit integrierter<br />
Kühlfunktion.<br />
amara.com<br />
Karo<br />
gefällig?<br />
Marta Ferris<br />
Leinenservietten<br />
im gebatikten<br />
Karo-Look zaubern<br />
Farbe in den<br />
Picknickkorb.<br />
matchesfashion.<br />
com<br />
Ein guter Wein<br />
muss sein!<br />
Zur Bergkäse-Platte<br />
passt ein guter Rotwein<br />
– dieser schmeckt nach<br />
Brombeeren, unterlegt<br />
von schwarzem Pfeffer<br />
und feinen Kaffeenoten.<br />
nittnaus.net<br />
106 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21<br />
Green Team<br />
Die neue »Picnic Collection« von Zara<br />
Home bezaubert mit Outdoor-geeigneten<br />
Melamintellern in Karo-Optik und<br />
schlicht-schönen Textilien.<br />
zarahome.com<br />
Fotos: beigestellt
Delizioso!<br />
Grüne Oliven gehören zur<br />
Antipasti-Platte wie das<br />
Dolce-Vita-Feeling zu Italien.<br />
meinlamgraben.at<br />
Schön verpackt<br />
Mit der edlen<br />
Flaschentasche<br />
von Chloé<br />
transportiert man<br />
stilsicher<br />
erfrischende<br />
Getränke.<br />
chloe.com<br />
Capri-Style<br />
Die Bambusteller mit Zitrus-Print von<br />
Urban Nature Culture eignen sich nicht<br />
nur hervorragend als bruchsichere<br />
Picknick-Partner, sondern versprühen<br />
auch Italo-Vibes.<br />
westwingnow.de<br />
Gesunder Snack<br />
Süße gelbe Vesuv-<br />
Tomaten zum Mitnehmen?<br />
Ja, bitte!<br />
amorestore.de<br />
Dekadenter Digestif<br />
Sciur Limuns Limoncello<br />
verspricht erfrischenden<br />
Geschmack in superstylischer<br />
Flasche.<br />
sciurlimun.ch<br />
Oh, Parmigiano …<br />
Das ultimative Tool für<br />
Italo-Fans: eine kleine<br />
Parmesanreibe für<br />
unterwegs!<br />
nordicnest.de<br />
Süße Sünde<br />
Für Naschkatzen: »Spezzata« – reine<br />
Lakritze in nostalgischer<br />
Design-Verpackung.<br />
amarelli.it<br />
Wellenreiter<br />
Dieses knallig<br />
gelbe Tablett<br />
macht sofort gute<br />
Laune – und<br />
serviert schnell<br />
und praktisch<br />
allerlei kleine<br />
Imbisse.<br />
thelacquercompany.co.uk<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
107
kulinarik / PICNIC AROUND THE WORLD<br />
BBQ to go<br />
Der praktische<br />
Mini-Griller lässt<br />
sich problemlos<br />
transportieren – perfekt<br />
für Burger & Co!<br />
kikkerland.com<br />
Bourbon on the rocks<br />
Wer sich den Cocktail<br />
unterwegs nicht<br />
entgehen lassen<br />
möchte, ist mit diesem<br />
eleganten Cognac-<br />
Koffer gut beraten.<br />
trouva.com<br />
Weich gebettet<br />
Beim American Picnic darf<br />
die passende Decke natürlich<br />
nicht fehlen – hier von<br />
Lexington mit coolem<br />
USA-Print.<br />
dasapartmentliving.de<br />
Red Velvet<br />
Köstliche Cupcakes zum Vorbestellen<br />
und Mitnehmen gibt es<br />
bei Cupcakes Wien – auf Wunsch<br />
mit personalisiertem Dekor.<br />
cupcakes-wien.at<br />
Twist it!<br />
Die bunten Glasstrohhalme<br />
von Hay sind nicht<br />
nur ein Eyecatcher im<br />
Drink, sondern auch<br />
wiederverwendbar.<br />
debijenkorf.at<br />
You are my Cinema …<br />
Popcorn beim<br />
Picknick? Warum<br />
nicht! Gibt’s in<br />
verschiedensten<br />
Geschmacksrichtungen<br />
bei<br />
popcorner.at<br />
Stars and Stripes<br />
Diese Edelstahl-<br />
Teller haben als<br />
Neuinterpretation der<br />
USA-Flagge echtes<br />
Kultpotenzial!<br />
neimanmarcus.com<br />
Fotos: beigestellt<br />
108 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
BUTLER BUREAU<br />
DIE LUXUSFLÜSTERIN<br />
Wer Luxus liebt, heuert bei Claudia Schlegel an. Die Wienerin bildet nicht nur<br />
seit Jahren erfolgreich Butler aus, sondern vermittelt auch Top-Personal an<br />
elitäre Klientel. Das perfekte Matching.<br />
Fotos: beigestellt<br />
Auf der Jacht. Im Schloss. Am<br />
Zweit- oder Drittwohnsitz im<br />
Süden. Ein Leben im Luxus. Mit<br />
einem verlässlichen Troubleshooter<br />
an der Seite, smart und diskret. Von<br />
der Kinderfrau bis hin zum Haushaltsmanager.<br />
Personal auf höchstem Niveau eben.<br />
Das ermöglicht Claudia Schlegel sowohl<br />
mit ihrer einzigartigen Butlerausbildung als<br />
auch mit ihrer neuen internationalen Jobbörse<br />
»Luxurystaff.world«.<br />
DAS BESTE IST GERADE GUT GENUG<br />
»Wir haben uns auf den privaten Luxussektor<br />
spezialisiert und fungieren als Vermittler<br />
zwischen erfahrenen Arbeitnehmern und<br />
anspruchsvollen Arbeitgebern«, erklärt<br />
Schlegel. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten<br />
Personen mit entsprechendem Auftre-<br />
ten und Kenntnissen über höfliche Verhaltensregeln<br />
sei groß. Doch nicht jeder Bewerber<br />
sei für diesen Bereich geeignet. »Wer<br />
luxuriös arbeiten will, muss Luxus ausstrahlen«,<br />
sagt Schlegel. Deshalb werden Bewerbungen<br />
genau geprüft, unterstützt mit<br />
modernster Software und Videointerviews.<br />
Vielfältige Schulungen und Fortbildungen<br />
sorgen für den Feinschliff und bereiten auf<br />
die Arbeit in der Luxuswelt vor.<br />
PERSONAL FÜR HÖCHSTE ANSPRÜCHE<br />
Wer einen Job der Extraklasse oder exklusive<br />
Mitarbeiter sucht, ist bei BUTLER<br />
BUREAU gut aufgehoben. Exklusiv, hoch<br />
qualifiziert und mit exzellentem Service.<br />
In Österreich, Deutschland, Liechtenstein<br />
und der Schweiz – und in Kürze auch in<br />
Frankreich.<br />
INFO<br />
Luxurystaff.world & BUTLER BUREAU,<br />
Mag. Claudia Schlegel, Tuchlauben 7a, 1010 Wien<br />
T: +43 1 25 300 25 225, CH: T: +41 43 550 72 88,<br />
office@butlerbureau.at<br />
www.luxurystaff.world, www.butlerbureau.eu<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
109
kulinarik / KÜHLENDE ACCESSOIRES<br />
Praktischer Begleiter<br />
Der hübsche Kühlkorb<br />
»Nautic« lässt sich<br />
einfach zusammenfalten<br />
und verstauen,<br />
wenn er nicht mehr<br />
gebraucht wird.<br />
bloomling.at<br />
1.<br />
SPRUDEL & CO<br />
TO GO!<br />
Sie dürfen bei keinem Picknick fehlen und sind wertvolle<br />
Begleiter bei einem Tag am Beach. Kühltaschen und<br />
Bottle Bags sorgen dafür, dass Snacks und Getränke<br />
auch bei sommerlicher Hitze stets kühl bleiben.<br />
7.<br />
2.<br />
5.<br />
6.<br />
3.<br />
4.<br />
1. Klein, aber fein Eine neonfarbene Giraffe macht die maschinenwaschbare isolierte Kühltasche zum Hingucker. trouva.com 2. Veganes Leder Die bottle-bag-<br />
Kollektion »Classicgold« von botty bag besticht durch goldfarbene Details und verleiht der Glasflasche für unterwegs eine besonders edle Note. bottybag.com<br />
3. Platzwunder Die schmucke kleine Kühltasche aus Aluminium mit gelben Streifenmotiven ist robust und leicht zu transportieren. Ideal für den Snack im Park oder<br />
am Strand. maisonsdumonde.com 4. Weintrinker unterwegs Der beigefarbene »Wine Bottle Holder« von Métier wurde aus doppelseitigem Vintage-Leinen gefertigt,<br />
das ursprünglich für Regenschirme verwendet wurde, da es äußerst wasserfest ist. Hellbraune Lederbesätze und verstellbarer Riemen. matchesfashion.com<br />
5. Eine Frage des Stils Der Wasserflaschenhalter von Chloé hört auf den Namen »Fredy«, und bringt alles mit, um das Lieblingsgetränk sicher und stylisch um<br />
den Hals oder an der Schulter mitzunehmen farfetch.com 6. Edles Stück Die ideale Camping- oder Picknicktasche. Das Material – gewachste fleckenabweisende<br />
Baumwolle – macht die Kühltasche perfekt für feuchte Umgebungen. Deckel, seitliche Griffe und Schultergurt sind aus camelfarbenem Leder gefertigt. zarahome.com<br />
7. Retro-Look Kühltasche »Lauren‘s« im klassischen Streifen-Design mit Lederverzierungen von Business & Pleasure Co. amara.com<br />
Fotos: beigestellt<br />
110 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
DER LEXUS UX 250h<br />
LEXUS ELECTRIFIED<br />
Entdecke ein Gefühl, das vom ersten Moment an deine Sinne berührt: elektrisierend, dynamisch, aufregend<br />
ruhig. Entscheide dich für den Lexus UX 250h und fahre bis zu 50 % der Zeit rein elektrisch – ohne<br />
externes Aufladen. So fühlt sich die Zukunft an.<br />
> Mehr entdecken auf www.lexus.at/ux<br />
€ 8.300 *<br />
Bis zu<br />
Wechselprämie<br />
LEXUS WIEN NORD<br />
Keusch – Das Autohaus<br />
Lorenz-Müller-Gasse 7–11, 1200 Wien<br />
Tel: + 01 330 34 47-17, office@lexus-wien-nord.at<br />
www.keusch.com/lexusaktion<br />
* Die Wechselprämie setzt sich wie folgt zusammen: Eintauschprämie i. H. v. 2.700 € bei gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Gebrauchtwagens (außer Lexus) 1 sowie<br />
Aktionsprämie i. H. v. 5.638,<strong>05</strong> € (inkl. unverbindlicher Händlerbeteiligung), gültig für sofort verfügbare Lexus UX 250h Style Edition Neuwagen bei<br />
Kaufvertragsabschluss und Fahrzeugübernahme bis 30.09.<strong>2021</strong>. Angebote freibleibend u. solange der Vorrat reicht, nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.<br />
Gültig bei teilnehmenden Lexus Partnern inkl. Händlerbeteiligung. Gesamtsystemleistung 135 kW (184 PS), Normverbrauch kombiniert 4,3 l/100 km, CO 2<br />
-Emissionen<br />
kombiniert: 97 g/km. Abbildung ist ein Symbolfoto.<br />
1<br />
Das in Zahlung genommene Fahrzeug muss ein mindestens 4 Monate auf Sie oder ein Mitglied Ihres Haushalts zugelassener Gebrauchtwagen sein (außer Lexus).<br />
Änderungen, Satz- u. Druckfehler vorbehalten.
kulinarik / ACRYLGLÄSER<br />
Blue Symphony<br />
Der hübsche Store Objets Saint<br />
Tropez an der südfranzösischen<br />
Riviera ist auf Acryl-Produkte<br />
spezialisiert und bietet im Webshop<br />
eine große Auswahl an<br />
Farben und Designs.<br />
objets-saint-tropez.com<br />
STIMMUNGSMACHER<br />
FÜR POOL & GARTEN<br />
Rock it!<br />
Fruchtige Drinks<br />
aus poppigen<br />
Melonen-Bechern?<br />
We love!<br />
depot-online.at<br />
Bunte Acrylgläser gelten mittlerweile nicht mehr als billige Accessoires<br />
auf Gartenpartys. Ganz im Gegenteil – mit erfrischenden Designs bringen<br />
sie gute Laune und Sommerflair auf den Tisch. Plus: Sie zerbrechen nicht!<br />
Hoch mit Stiel<br />
Dank des speziellen<br />
Materials isoliert dieses<br />
Glas die Temperatur des<br />
Getränks – und liefert<br />
neben kühlen Drinks den<br />
Designfaktor gleich mit!<br />
connox.at<br />
Mon Cherie<br />
Fröhlicher Kirschenprint<br />
in Kombination mit zartem<br />
Himmelblau macht die<br />
Becher von GreenGate zu<br />
sommerlichen Eyecatchern.<br />
emilundpaula.de<br />
Roll the Dice<br />
Mario Luca Giusti ist bekannt<br />
für coole Acryldesigns – Glas<br />
»Lente« besticht mit wasserblauem<br />
Würfelmuster.<br />
artedona.com<br />
Pink Party<br />
Die Acrylgläser von Rice<br />
bekommen durch Goldrand<br />
und Reliefmuster einen<br />
edlen Touch.<br />
nordicnest.de<br />
Sommer unter Palmen<br />
Für alle, die schon auf<br />
Urlaub waren oder sich<br />
noch darauf freuen:<br />
Fröhliche Palmenprints<br />
holen den Strand nach<br />
Hause.<br />
westwing.de<br />
Fotos: beigestellt<br />
112 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
FLORALE TABLETTS / kulinarik<br />
TRAG’S DURCH DIE BLUME<br />
Pünktlich zum Sommer bereichern kunstvolle Tabletts mit floralen Motiven das<br />
Dekor – und servieren neben erfrischenden Drinks auch gleich die gute Laune mit.<br />
1.<br />
3.<br />
2.<br />
7.<br />
4.<br />
5.<br />
6.<br />
Fotos: beigestellt<br />
1. Hortensien-Hype Dass die großblütige Garten-Beauty nicht nur im Outdoorbeich eine gute Figur macht, beweist dieses Tablett im Design von Michael Angove.<br />
thetray.shop 2. Zarte Zeichnung Künstlerin Sofie Børsting vereint in ihren Entwürfen Fantasie und Natur – die handbemalten Stücke bestehen aus hochwertigem<br />
Birkenholz. aryhome.com 3. Abstrakt Marimekkos ikonischem Mohnblumen-Print von Designerin Marija Isola steht das Makeover in Hellblau und Weinrot besonders<br />
gut. etagere-regensburg.com 4. Blaumachen Tablett »Mon Amie« von Skandi-Label Rörstrand überzeugt mit maritimem Chic – Summer-Vibes sind vorprogrammiert!<br />
nordicnest.de 5. Exotisch Die Flora hat viele Gesichter – Steppenblüher und Pampasgras in den Farben des Sonnenuntergangs wirken besonders romantisch, der Goldrand<br />
verleiht einen edlen Touch. dar-leone.com 6. Two in One Selettis »Hybrid«-Kollektion vereint mit Tablett »Dorotea« gekonnt zwei florale Welten. trouva.com<br />
7. Monet-Style Wie weichgezeichnet wirken die korallenfarbenen Blütenzweige auf dem Tablett von Meraki Studio. merakistudiomadrid.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
113
kulinarik / COCKTAIL TO GO<br />
Zeitlos<br />
Aufwändig mundgeblasene<br />
Martinigläser mit kunstvollem<br />
Facettenschliff. Das 4er-Set<br />
»Bayonne« verzaubert mit<br />
nostalgischer Anmutung.<br />
loberon.at<br />
COCKTAIL HOUR<br />
FÜR GENIESSER<br />
Heiße Tage, coole Cocktails – ganz nach diesem Motto<br />
werden bei sommerlichen Partys & Co jetzt fröhlich-kühle<br />
Drinks kreiert. <strong>LIVING</strong> hat für Sie ein Best-of an edlen<br />
Tools, Rezepten und schicken Accessoires zusammengemixt!<br />
Von geschüttelt bis gerührt<br />
»The Essential Cocktail Book« – ein in schwarzes<br />
Leder gebundener unentbehrlicher Atlas der<br />
besten Cocktail-Rezepte mit vielen, vielen Tipps.<br />
graphicimage.com<br />
Edles Accessoire<br />
Der Cocktailshaker »Dante«<br />
aus der berühmten<br />
Silberschmiede Robbe &<br />
Berking verströmt uneingeschränkte<br />
Eleganz.<br />
shop.robbeberking.com<br />
One for all<br />
Wer sich in puncto Drinks<br />
breit gefächertes Knowhow<br />
von alkoholfreien<br />
Smoothies bis hin<br />
zu fruchtigem Likör<br />
aneignen möchte, ist mit<br />
diesem Buch gut beraten.<br />
amazon.de<br />
Fotos: Courtesy of Robbe Berking, Courtesy of Alessi, Courtesy of Tom Dixon, Courtesy of Fornasetti<br />
114 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Duftig<br />
Das Cocktail-Muster auf<br />
dieser Duftkerze von<br />
Fornasetti stammt aus den<br />
1950er-Jahren. Sie erfüllt die<br />
Luft mit dem Duft des<br />
Parfums »Otto«.<br />
fornasetti.com<br />
Gin-Lover‘s Favourite<br />
Für Fans des herben<br />
Wacholderschnapses: 400<br />
Rezepte zum Ausprobieren,<br />
Verkosten und Genießen.<br />
goodreads.com<br />
Unverwechselbar<br />
... sind nicht nur die<br />
charmanten Cocktail-<br />
Stäbchen von Joanna<br />
Buchanan, sondern dank ihnen<br />
auch die Gläser bei jeder Party!<br />
joannabuchanan.com<br />
Cool copper<br />
Dass Gläser in Kupferoptik sowohl<br />
für Moscow Mule als auch<br />
beim Servieren von<br />
Martinis eine tolle Figur<br />
machen, beweisen die schicken<br />
Cocktailgläser von Sambonet.<br />
klammerth.at<br />
Sweet Silver<br />
Alessis Designs punkten mit<br />
zeitlos-edler Aufmachung – so<br />
auch der formschöne Cocktailshaker<br />
im Design von Luigi<br />
Massoni und Carlo Mazzeri.<br />
eu.alessi.com<br />
Goldig<br />
Wiederverwendbarer<br />
Strohhalm<br />
aus Edelstahl –<br />
nachhaltig und<br />
stilsicher.<br />
depot-online.at<br />
Gehämmertes Glasfinish<br />
Perfekt proportionierte Yala Tumblers<br />
in tiefen Indigo-Farbtönen sorgen für<br />
Sommernachtsträume.<br />
nkuku.com<br />
Kristallklar<br />
Mundgeblasener Eiskübel<br />
mit Bleikristall für die<br />
besonderen Momente.<br />
amara.com<br />
Handgefertigt<br />
Die unvergessliche Art, Drinks<br />
zu servieren: Die »Plum Bar<br />
Kollektion« aus Glas, Edelstahl<br />
und Kupfer. tomdixon.net<br />
Tipps vom Profi<br />
Der international renommierte Bartender<br />
Cihan Anadologlu plaudert aus dem Cocktail-Kästchen:<br />
Basiswissen, Tricks und über<br />
200 Rezepte sind ab September in gebundener<br />
Form erhältlich.<br />
callwey.de<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
115
kulinarik / LOCATIONS<br />
»Tiroler fine<br />
Dining in höchster Vollendung,<br />
regional und gleichzeitig<br />
innovativ in jeder Kreation<br />
– eine Melange aus Tradition,<br />
Moderne und Alpinchic. Im MAX<br />
habe ich sogar schon ein ganz<br />
privates Konzert für den<br />
König und die Königin<br />
von Schweden<br />
gesungen!«<br />
»Norwegen is(s)t Fisch – und das leger nordische, kühle, moderne<br />
Ambiente des SOLSIDEN in der schicken neuen Hafen-Area von<br />
Oslo ist ein Must go and eat! Am Besten lässt man sich<br />
etwas zusammenstellen – an manchen Tagen gibt es einen<br />
speziellen Catch of the Day, der nicht auf der Karte steht.«<br />
Der Max, Seefeld, astoria-seefeld.com<br />
Solsiden Restaurant, Oslo, solsiden.no<br />
AUSWÄRTS ESSEN …<br />
Wo trifft neuestes Design auf gemütliches Ambiente, Kunst<br />
auf kulinarisches Konzept? Opernsänger Clemens Unterreiner<br />
verrät seine Lieblingslokale und was sie auszeichnet.<br />
Auditus, odor, sapor – Gehör, Geruch<br />
und Geschmack begleiten Starbariton<br />
Clemens Unterreiner überall hin,<br />
auch abseits der Opernbühnen. Seine<br />
weltweiten Gastspiele führten ihn nicht nur in<br />
zahlreiche Konzertsäle, sondern auch in kulinarisch<br />
aufregende Gefilde: »Mit der Zeit habe<br />
ich eine Leidenschaft entwickelt, die Küchen<br />
der jeweiligen Städte zu erforschen – ob traditionell<br />
und rustikal, minimalistisch, opulent<br />
oder modern. Diese grundverschiedenen kulinarischen<br />
Erfahrungen sind die Würze des<br />
Lebens!«, schwärmt Unterreiner. Auch zu seiner<br />
eigenen Berufung sieht er Parallelen: »Jedes<br />
Restaurant ist wie eine Opernrolle: mal wohlvertraut,<br />
mal herausfordernd, mal spannend,<br />
mal routiniert – aber immer voller Emotionen,<br />
Genuss, Energie und purer Leidenschaft!«<br />
Paco Meralgo, Barcelona, restaurantpacomeralgo.com<br />
116 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21<br />
»Um<br />
die Magie von<br />
frisch zubereiteten<br />
Tapas zu erleben, muss<br />
man hier unbedingt einen<br />
Platz an der Bar ergattern.<br />
Nirgendwo sonst in der<br />
Stadt gibt es eine so geniale<br />
Mischung aus Flair,<br />
Kulinarik und<br />
spanischen<br />
Weinen!«<br />
Clemens Unterreiner<br />
Der gebürtige Wiener<br />
sang bereits in jungen<br />
Jahren im Schulchor,<br />
während seines Studiums<br />
der Rechtswissenschaften<br />
bildete er seine<br />
Stimme weiter aus.<br />
Seit 20<strong>05</strong> ist der sympathische<br />
Bariton als<br />
Ensemblemitglied und<br />
Solist an der Wiener<br />
Staatsoper engagiert<br />
und brillierte bereits in<br />
knapp 900 Vorstellungen.<br />
unterreiner.at<br />
»Regionale Produkte treffen auf das junge<br />
motivierte Küchenteam von Gregor Vraćko.<br />
Unbedingt das Menü des Tages probieren!«<br />
Felix Kitchen&Bar, Budapest,<br />
felixbudapest.com<br />
Hiša Denk, Zgornja Kungota, hisadenk.si<br />
»Tolle<br />
Architektur,<br />
gemischt mit<br />
hervorragenden<br />
Produkten! Mit viel Know-how<br />
wird moderne Küche mit<br />
einheimischen Akzenten in<br />
Szene gesetzt.<br />
Hervorragende Cocktails<br />
und riesige<br />
Weinkarte.«<br />
Fotos: Jan Hanser, C.U Management, Courtesy of Felix Kitchen & Bar Budapest, beigestellt
küchen-klassiker<br />
BROT-<br />
SCHNEIDE-<br />
MASCHINE<br />
Fotos: Ritterwerk GmbH, Giovanni Lo Curto/Courtesy of Museum Lichtenberg, Courtesy of Graef, Courtesy of Jörg Krug<br />
Wenn ich an meine<br />
Kindheit zurückdenke,<br />
erinnere ich<br />
mich vor allem an<br />
große Familien – bei der Oma war<br />
es Normalität, abends noch Stullen<br />
für mehr als zehn Personen<br />
zuzubereiten. Da war die Schneidemaschine<br />
ein Arbeitsmittel –<br />
daher oft auch als Brotschneider<br />
bekannt,« erzählt Jörg Krug, der<br />
heute für die Produktentwicklung<br />
der Firma GRAEF verantwortlich<br />
zeichnet. Fast hundert Jahre ist es<br />
her, dass die Brotschneidemaschine<br />
Einzug in unsere Küchen hielt<br />
– damals noch mit handbetriebener<br />
Kurbel und Holzbrett. Heute<br />
ist sie freilich nicht mehr nur in<br />
der Lage, Brot zu schneiden: »Die<br />
konstante Messerumdrehung moderner<br />
Maschinen sorgt für ein<br />
exaktes Schneideergebnis, speziell<br />
auch beim Schneiden von anspruchsvolleren<br />
Lebensmitteln –<br />
auch für die Küche von Vegetariern,<br />
Veganern oder Flexitariern<br />
bieten Allesschneider kreative Lösungen.«<br />
Ein breites Anwendungsspektrum<br />
und optimierte<br />
Funktionsweise stehen also im Fokus.<br />
Worauf legt Krug beim Design<br />
den größten Wert? »Wichtig<br />
für GRAEF war und ist immer die<br />
optimale Zweckerfüllung – die reine,<br />
›ehrliche‹ Funktion ohne überflüssige<br />
Gimmicks – sowie die<br />
Handhabung,« erklärt Krug, allerdings:<br />
»Nach Fertigstellung der<br />
Funktion werden Körper modelliert,<br />
die unter Berücksichtigung<br />
von Optik und Haptik weiterentwickelt<br />
werden.« Zudem spielt<br />
heute auch der Nachhaltigkeitsaspekt<br />
eine große Rolle: »Das Kaufen<br />
von Stückware, die man zu<br />
Hause aufschneidet, reduziert den<br />
Einkaufspreis und ermöglicht<br />
durch die längere Haltbarkeit<br />
Food Waste und Verpackungsmüll<br />
zu verringern.«<br />
JÖRG KRUG<br />
Der gebürtige Deutsche absolvierte<br />
eine klassische Ausbildung zum Technischen<br />
Zeichner. Nach dem Studium<br />
der Maschinentechnik an der Fachschule<br />
für Technik in Dillenburg begann<br />
seine Karriere als Produktentwickler.<br />
Vor seiner Tätigkeit bei GRAEF arbeitete<br />
Krug für Firmen wie Hailo oder die<br />
Leica Camera AG und leitete die Entwicklung<br />
bei Severin.<br />
graef.de<br />
»Im Laufe der Jahrzehnte<br />
hat sich die<br />
Gesellschaft, die Esskultur<br />
verändert – mit<br />
ihr auch der Einsatzbereich<br />
der Schneidemaschine,<br />
die sich<br />
heute zum Allesschneider<br />
entwickelt<br />
hat.« JÖRG KRUG Produktentwickler<br />
1908<br />
1940<br />
1970<br />
heute<br />
1908<br />
Der deutsche Konstrukteur<br />
Willy Abel erfand einige der<br />
heute bekannten Haushaltsgeräte<br />
– so entwarf er<br />
auch die erste Brotschneidemaschine,<br />
für deren<br />
Herstellung er 1912 die<br />
Harras-Werke gründete.<br />
1932<br />
Zwei Jahrzehnte später<br />
erlangte der bereits<br />
maschinell produzierte<br />
Entwurf des Ritterwerks<br />
internationale Beliebtheit,<br />
das die per Handkurbel<br />
betriebene Brotschneidemaschine<br />
»B50« auf den<br />
Markt brachte.<br />
1970<br />
In den späten 60er-Jahren<br />
entstanden die ersten<br />
elektrischen Brotschneidemaschinen,<br />
die in den 70ern<br />
zu echten Kultobjekten<br />
avancierten: Die Geräte in<br />
farbenfroher Aufmachung<br />
waren in vielen Haushalten<br />
zu finden.<br />
Heute<br />
Moderne Allesschneider<br />
im futuristischen Design<br />
wie der neue SKS 700<br />
von Graef sind mit Spezialfunktionen<br />
wie LED Safety<br />
Control, beleuchteten<br />
Einstellskalen und der<br />
Fähigkeit, Lebensmittel<br />
hauchzart zu schneiden,<br />
ausgestattet.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
117
WBV<br />
ÜBERFLIEGER<br />
the one home above setzt im Marktsegment der frei finanzierten Wohnungen neue Maßstäbe:<br />
atemberaubende Ausblicke über Wien, Swimmingpool am Sonnendeck, fußläufige<br />
Nahversorgung sowie ein vielfältiges Freizeitangebot.<br />
ADVERTORIAL<br />
the one befindet sich im neuen Quartier<br />
The Marks, das auf einem Areal im<br />
3. Wiener Gemeindebezirk von den<br />
Bauträgern Neues Leben und WBV-GPA<br />
in Kooperation bis 2023 errichtet wird. Überaus<br />
günstig gelegen zwischen der Wiener<br />
Innenstadt und dem Flughafen Wien, punktet<br />
the one mit seiner optimalen Verkehrslage und<br />
hervorragender öffentlicher Anbindung. Der<br />
Wiener Prater mit seinen vielfältigen Sportanlagen<br />
und weitläufigen Grünflächen ist zu<br />
Fuß bequem zu erreichen. Weiters locken eine<br />
Reihe kreativer Anbieter mit einem abwechslungsreichen<br />
Kultur- und Unterhaltungsprogramm.<br />
Eine Vielzahl an Geschäften in der<br />
geplanten Sockelzone sowie das Einkaufszentrum<br />
Gasometer City sorgen für ausreichend<br />
Einkaufsmöglichkeiten.<br />
In Bezug auf Freizeitqualität überzeugt<br />
the one nicht nur durch seine besondere Lage,<br />
sondern auch durch seine exklusive Innenausstattung.<br />
Als einziger Wohnturm im Quartier<br />
verfügt the one über ein eigenes Schwimmbecken<br />
samt Sonnendeck und Spa-Bereich.<br />
Eine quartierseigene 400 m lange Laufstrecke,<br />
ein privates Fitnessstudio, Kinderspiel- und<br />
Gemeinschaftsräume und vor allem die mit<br />
2.000 Fahrradplätzen größte Bike-Garage<br />
Wiens setzen im Bereich der Freizeitgestaltung<br />
neue Maßstäbe.<br />
Auf 128 Höhenmetern bietet the one all<br />
das, was für einen urbanen Lebensentwurf in<br />
einem kosmopolitischen Setting benötigt wird.<br />
Dieses außergewöhnliche Wohngefühl lässt<br />
sich in vier verschiedenen Wohnungsausstattungen<br />
verwirklichen, welche keine weiteren<br />
Wünsche offenlassen. Wohnungsgrößen von<br />
2 bis 5 Zimmern (40 bis 100 m²) stehen zum<br />
Direktverkauf provisionsfrei zur Verfügung.<br />
Die Verpflichtungen des Alltages und die<br />
Hektik der Stadt verschwinden im Inneren des<br />
38 Etagen hohen Wohnhauses the one und<br />
sorgen für ein neues, inspirierendes Lebensgefühl.<br />
Das Kulturquartier St. Marx bildet dabei<br />
den idealen Nährboden für Kreativität und<br />
individuelle Entfaltung. Ob ein Abend im<br />
Theater, eine Länge im hauseigenen Pool oder<br />
ein ausgiebiger Spaziergang in den Praterauen,<br />
im the one wird das Besondere im Leben zum<br />
Alltäglichen. the one bietet gemütliche Freiräume.<br />
Jede Eigentumswohnung verfügt über<br />
einen eigenen privaten Außenraum. Im Inneren<br />
schafft ein intelligentes Konstruktionssystem<br />
leistbare Großzügigkeit für unterschiedliche<br />
Wohnformen. Der Bezug der Eigentumswohnungen<br />
ist für 2023 geplant.<br />
Auf der Website werden Vormerkungen<br />
entgegengenommen.<br />
INFO<br />
Weitere Informationen unter:<br />
the-one.at<br />
FOTOS: BEIGESTELLT<br />
118 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
<strong>LIVING</strong><br />
KÜCHEN-SPEZIAL<br />
126<br />
120<br />
128<br />
SOMMER-KÜCHEN<br />
Outdoor-Küchen boomen und machen<br />
Terrasse und Garten zur kulinarischen<br />
Kommunikationszone. (S. 120)<br />
IN UNSERER KÜCHE<br />
TREIBEN WIR ES BUNT<br />
Was passionierte Hobby-Chefs<br />
an angesagten Tools und Geräten<br />
unbedingt brauchen. (S. 126)<br />
RISE OF THE GRILL-AGE<br />
Griller sind mittlerweile High-Tech-<br />
Prestige-Objekte. <strong>LIVING</strong> hat sich<br />
umgesehen. (S. 128)<br />
MUT ZUR WEISSGLUT<br />
Jetzt wird gegrillt, dass die Kohlen<br />
glühen. Die richtigen Accessoires für<br />
die anstehende Grill-Einladung. (S. 134)<br />
134<br />
Fotos: beigestellt
küchen-spezial / OUTDOOR-KÜCHEN<br />
Outdoor-Küchen boomen. Wohl auch deshalb, weil beim Kochen im Freien Terrassen und<br />
Garten zur kulinarischen Kommunikationszone werden. <strong>LIVING</strong> hat sich einige dieser Design-<br />
Objekte genauer angesehen und mit zwei ausgewiesenen Experten über den Trend gesprochen.<br />
TEXT MANFRED GRAM<br />
OCQ<br />
Designer Michael Schmidt setzt bei der »bbqube« von OCQ<br />
auf archaisches Design. Der Küchenblock aus Naturstein,<br />
Keramik und Massivholz hinterlässt dennoch einen bleibenden<br />
Eindruck – nicht zuletzt, da er Gestaltungsprinzipien des<br />
japanischen »Wabi-Sabi« folgt. o-c-q.com<br />
Foto: Courtesy of OCQ<br />
120<br />
falstaff<br />
<strong>LIVING</strong><br />
5 / 21
5 / 21 <strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
121
küchen-spezial / OUTDOOR-KÜCHEN<br />
Manchmal tut es gut, wenn man<br />
nicht um den heißen Brei herumreden<br />
muss. »Ja, es gibt so etwas<br />
wie einen Corona-Boost«, erklärt<br />
der Salzburger Gartengestalter und Outdoor-<br />
Experte Florian Schrems, wenn man ihn darauf<br />
anspricht, wie sich seine Branche in den<br />
letzten eineinhalb Jahren so entwickelt hat.<br />
Verwunderlich ist es kaum. »Wenn man nicht<br />
auf Urlaub fahren kann, investiert man eben<br />
ins eigene Heim«, analysiert Schrems und<br />
muss auf der Zeitachse doch auch ein wenig<br />
relativieren: »Dass die Gestaltung von Außenbereichen<br />
zur Cashcow wird, hat sich schon<br />
vor Corona abgezeichnet. Die Investitionen in<br />
Garten und Terrasse sind in den letzten Jahren<br />
immer mehr geworden.«<br />
Und hier ortet Schrems einen sich sehr<br />
deutlich abzeichnenden Trend zu Outdoor-<br />
Küchen. Etwas, was aus den USA und Australien<br />
nach Europa geschwappt ist, denn dort<br />
gehört Kochen im Freien zum Lifestyle. Alles<br />
was man drinnen hat, will man jetzt also auch<br />
WWOO<br />
Kooperationen sind sinnvoll und bereiten auch Freude. Wie die<br />
Outdoor-Küchen von WWOO. Sie werden in den Niederlanden<br />
gestaltet und in Deutschland produziert. Der Clou: Die Küchen<br />
sind aus Beton (betongrau od. anthrazit), besonders robust,<br />
versprühen einen rustikalen Charme und setzen auf eine<br />
Patina-Offensive. wwoo.de<br />
hierzulande draußen verfügbar haben. Man<br />
geht, wenn man so will, vor der Tür All-in.<br />
Das sieht übrigens auch Designer Martin<br />
Steininger so: »Der Markt für Outdoorküchen<br />
boomt, das merken auch wir in unseren Absatzzahlen,<br />
speziell im laufenden Jahr. Grillen<br />
kennt man ja, aber immer mehr Menschen<br />
gehen nun noch einen Schritt weiter. Die Outdoor-Küche<br />
ist auch zu so etwas wie einem<br />
neuen Statussymbol und Lebensgefühl für<br />
Garten- bzw. Terrassenbesitzer avanciert.«<br />
OPEN-AIR-SAISON<br />
Die Ansprüche an das Kochen im Freien<br />
wachsen also. Im Vorfeld sollte man dabei<br />
aber eine wichtige Frage klären, wie Florian<br />
Schrems meint: »Will ich einen Grillplatz,<br />
oder will ich einen Treffpunkt für Familie,<br />
Freunde und Gäste?«<br />
Wir beantworten jetzt diese Frage jetzt<br />
einmal mit: Treffpunkt. Daraus folgt, dass,<br />
wo früher ein simpler Kugelgrill seine guten<br />
Dienste tat, heute etwas Ausgeklügelteres<br />
stehen sollte. Smoker, Hochleistungswoks,<br />
Pizzaofen, Dampfgarer, Fritteuse, Induktionsplatten,<br />
aber auch Teppanyaki-Kochfelder,<br />
Waschbecken, Kühlschränke und Geschirrspüler<br />
drängen nach draußen. Dementsprechend<br />
variieren auch die Investitionskosten.<br />
»Prinzipiell gilt: Eine gute Outdoor-Küche<br />
kostet so viel wie eine gute Indoor-Küche«,<br />
fasst Florian Schrems die Preisfrage knackig<br />
zusammen.<br />
Trotzdem: Braucht man das alles überhaupt,<br />
oder ist es vielleicht nicht doch eine<br />
Spur zu übertrieben, einen ganzen Küchenhausrat<br />
auf der Terrasse zu planen? »Es muss<br />
ja nicht gleich eine komplette Outdoor-Küche<br />
sein«, meint Designer Martin Steininger,<br />
Fotos: Courtesy of WWOO, Courtesy of Steininger, Courtesy of Caneline<br />
122 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
der für den Entwurf seiner Freiluft küche<br />
»Rock Air«, die aus mehren Modulen besteht,<br />
mit dem German Design Award ausgezeichnet<br />
wurde. »Mit einzelnen Modulen lässt sich<br />
auch komfortabel kochen, und man spart sich<br />
die Wege zwischen Küche und Terrasse bzw.<br />
Garten. Der Vorteil des modularen Aufbaus:<br />
Man kann bei Bedarf die Küche jederzeit<br />
upgraden.«<br />
Vor allem sollte man beim Material genauer<br />
hinschauen, denn – wenig überraschend – die<br />
Küchenblöcke und Küchenzeilen müssen für<br />
draußen robust und witterungsbeständig sein,<br />
Hitze, Frost und Wasser aushalten können<br />
und – auch nicht unwichtig – UV-beständig<br />
sein. »Bei den Materialien dominieren pulverbeschichtetes<br />
Aluminium und ein Mix aus ><br />
CANELINE<br />
Als gelungen kann man die »Drop«-Serie von Caneline<br />
bezeichnen. Das Outdoor-Küchenkonzept der Kollektion<br />
verbindet belastungsfähige Konstruktionen mit einem<br />
elegantem Finish. Unaufdringlich bringt man so geselliges<br />
Küchenflair nach draußen. cane-line.de<br />
STEININGER<br />
Steiningers »Rock Air« ist mittlerweile so etwas wie ein Klassiker<br />
unter den Outdoor-Küchen. Die einzelnen Elemente (Lavagrill,<br />
Spüle, Kühl- u. Gefrierelement, Feuerstelle, Stauraum) können<br />
nach Herzenslust kombiniert werden. Clever: Die Abdeckungen<br />
der einzelnen Blöcke lassen sich nach hinten schieben, so entsteht<br />
eine Bar. steiningerdesigners.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
123
küchen-spezial / OUTDOOR-KÜCHEN<br />
JOKODOMUS<br />
Die »Ono«-Linie von Jokodomus überzeugt mit einer perfekten<br />
Kombination aus Edelstahlästhetik und filigraner Formensprache.<br />
Nichtsdestoweniger sind die Module, die auf Rollen<br />
mit Bremse daherkommen und in der Höhe verstellbar sind,<br />
sehr flexibel einsetzbar und entweder zur Zeile oder zum Block<br />
kombinierbar. Nicht schlecht. jokodomus.com<br />
CUBIC<br />
Die durchaus als legendär zu bezeichnende »C1« von Cubic überzeugt<br />
durch ihre Flexibilität und ihren harmonischen Gesamtauftritt. Sie ist<br />
als Wandzeile, freistehende Kochinsel und als Küchenblock planbar,<br />
und neben Must-haves wie Spüle, Herd, Grill und Stauraum investierte<br />
man viel Hirnschmalz in ein cleveres Abfallsystem.<br />
cubicoutdoorliving.com, schrems.co.at<br />
><br />
Edelstahl und Teak«, klärt Martin<br />
Steininger auf. Selbst verwendet er für<br />
seine Küchenblöcke übrigens besonders<br />
strapazierfähigen, pulverbeschichteten<br />
Edelstahl.<br />
Überhaupt empfiehlt sich Edelstahl<br />
auch für Küchengeräte, Spülbecken und<br />
Armaturen, da das Material sehr widerstandsfähig<br />
ist. Regelmäßig mit Pflegeöl<br />
sollte man es dennoch behandeln, damit<br />
man möglichst lange etwas von seiner<br />
Küche hat. Wie Martin Steininger sagt:<br />
»Der wichtigste Grund, sich für Outdoor-<br />
Küchen zu entscheiden, ist das Zusammensein<br />
mit Freunden. Draußen wird Kochen<br />
zum gemeinsamen Erlebnis, auch weil<br />
niemand allein in der Küche steht, um<br />
das Essen vorzubereiten.« <<br />
Fotos: Courtesy of Jokodomus, www.cubicoutdoorliving.com<br />
124 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
küchen-spezial / KÜCHENGADGETS<br />
Zeitreise<br />
Der praktische und dekorative<br />
Kühlschrank »RETRO FRIDGE<br />
83.5.« zaubert eine<br />
Vintage-Note in die Küche.<br />
ikohs.com<br />
Skandi-Chic<br />
Bei der Kollektion »Rig-Tig by<br />
Stelton« stehen Funktion und<br />
Design im Einklang. Rig-Tig<br />
heißt auf Dänisch übrigens:<br />
»genau richtig«.<br />
rig-tig.com<br />
IN UNSERER KÜCHE<br />
TREIBEN WIR ES BUNT<br />
Sie erobern die Küche in vielseitiger Farbenpracht, besitzen Design-<br />
Faktor und machen das Kochen zum Vergnügen. Was passionierte<br />
Hobby-Chefs an angesagten Tools und Geräten brauchen und welche<br />
Köstlichkeiten damit realisiert werden, zeigt unsere Recherche.<br />
Sweet Dreams<br />
Waffelmaker für<br />
herrliche Brüssler<br />
Waffeln in<br />
Herzchen-Form.<br />
bestron.com<br />
Eismaschine<br />
Lust auf eine kühle<br />
Erfrischung? Die<br />
Softeismaschine ist der<br />
Star in jeder Familie.<br />
gelmatic.com<br />
Fotos: beigestellt<br />
126 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Astronaut<br />
Zitruspresse aus<br />
Edelstahl im<br />
50’s Retro-Style.<br />
smeg.de<br />
Farbenpracht<br />
Zeitlose, vielseitige Küchenmaschine<br />
mit kippbarem<br />
Motorkopf. Dazu gibt es<br />
zusätzliches Zubehör für<br />
Experimentierfreudige.<br />
kitchenaid.at<br />
Pfeifton<br />
Der klassische Wasserkessel<br />
»Tradition« pfeift, wenn<br />
das Wasser kocht –<br />
wie zu Omas Zeiten.<br />
lecreuset.at<br />
Bemerkenswert<br />
Schnell zubereiteter,<br />
kraftvoller und<br />
köstlicher<br />
Espresso mit<br />
EasyBrewing<br />
Technology.<br />
klarstein.at<br />
Viva Italia<br />
Mit dem gelben<br />
Edelstahl-Nudelbereiter<br />
gelingt<br />
köstliche hausgemachte<br />
Pasta im<br />
Handumdrehen.<br />
trouva.com<br />
Mit Muskelkraft<br />
Die handbetriebene<br />
Brotschneidemaschine<br />
»Vintage« arbeitet schnell<br />
und präzise, ohne Strom<br />
zu verbrauchen.<br />
zassenhaus.com<br />
Falten schlagen<br />
Der »Plissé Mixer« von Alessi<br />
entführt optisch in die 50-er-<br />
Jahre. In vielen Farben<br />
erhältlich. eu.alessi.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
127
küchen-spezial / GRILLER<br />
RISE OF THE<br />
GRILL-AGE<br />
Es ist ein unumstößliches Gesetz: Im Sommer wird gegrillt.<br />
Ob mit Kohle, Holz, Pellets, Gas oder Strom ist Geschmackssache.<br />
Aber klar ist: Die Griller sind mittlerweile High-Tech-<br />
Prestige-Objekte. <strong>LIVING</strong> hat sich umgesehen. TEXT MANFRED GRAM<br />
D<br />
em Thema Grillen kann man sich auf<br />
verschiedenen Wegen nähern. Anthropologisch<br />
zum Beispiel und daran<br />
erinnern, dass man vor ein paar Jahren<br />
in einer südafrikanischen Höhle die Überreste<br />
einer Feuerstelle entdeckte, die gut eine<br />
Million Jahre alt ist. Warum das wichtig ist?<br />
Als der Mensch lernte das Feuer zu beherrschen<br />
und seine Nahrung nicht mehr roh<br />
verspeiste, wurde das Essen leichter verdaulich.<br />
Der Körper nutzte die neu gewonnene Energie,<br />
um die Evolution des Gehirns voranzutreiben.<br />
Wenn man so will, ist also Grillen die Wiege<br />
der Zivilisation.<br />
Was die Zivilisation betrifft, hat sich in der<br />
letzten Million Jahre jedenfalls einiges getan<br />
und mitunter ist auch Hirnschmalz in die Entwicklung<br />
und Erfindung neuer Zubereitungsmöglichkeiten<br />
für Essen abseits von Feuer<br />
eingeflossen. Nur so viel: Gas und Strom sind<br />
großartige Alternativen zu Holz und Kohle<br />
geworden. Und natürlich wurden auch die<br />
Griller immer besser. Auf technisch-innovativer<br />
Seite ebenso wie beim Designanspruch.<br />
Griller in der Oberliga sind heute nicht selten<br />
zu kleinen, kompakten Outdoor-Küchen avanciert<br />
und mittlerweile auch Prestigeobjekte im<br />
Garten oder auf der Terrasse. ><br />
Foto: Courtesy of Röshults<br />
128 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Heißer Ofen<br />
Der »BBQ Wood Oven« von<br />
Röshults steht gut für sich<br />
alleine, bildet aber oft den<br />
Ausgangspunkt für eine<br />
Outdoorküche.<br />
roshults.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
129
küchen-spezial / GRILLER<br />
DAS AUGE GRILLT MIT<br />
Ein gutes Beispiel für diese Entwicklung sind<br />
die Produkte, die das schwedische Unternehmen<br />
Röshults, das erst 2007 gegründet wurde,<br />
herstellt. Die Griller des Outdoor-Spezialisten<br />
wirken durch ihre reduzierte Formensprache<br />
schon beinahe erhaben. Sie können für sich<br />
alleine stehen, bilden aber nicht selten den Ausgangspunkt,<br />
um rundherum eine feine, unaufdringliche<br />
Outdoor-Küche zu modulieren.<br />
Eine Art Grillflaggschiff der Skandinavier ist<br />
dabei der »BBQ Wood Oven« (Seite 136). Verantwortlich<br />
für das gelungene Design ist das<br />
preisgekrönte Design-Duo Johan Ridderstråle<br />
und Mats Broberg, die für Röshults regelmäßig<br />
kreativ tätig werden. »Prinzipiell ist ein Holzofen<br />
eine simple Angelegenheit. Holzscheite<br />
beheizen eine isolierte Kammer mit einer<br />
Kochplatte. Aber technisch steht man vor Herausforderungen<br />
wie Rauch-Zirkulation oder<br />
Hitzeentwicklung innerhalb des Ofens«, erzählt<br />
Johan Ridderstråle und ergänzt: »Wir versuchten<br />
zudem, die simple Eleganz eines Holzofens<br />
auch optisch umzusetzen und dabei aber einzigartig<br />
und wiedererkennbar zu bleiben.«<br />
Diese Übung ist gelungen. Aber nicht nur<br />
Designer sind gefragte Menschen, wenn es<br />
Grillinsel<br />
Auch das sieht man oft. Rund<br />
um den Hightech-Griller<br />
entsteht eine kleine Kochinsel.<br />
Best-Practice-Beispiele von:<br />
fire-magic.co.uk<br />
Fotos: Theodossios Theodoridis, www.outdoorkuechen.ch, Weber-Stephen Österreich, beigestellt<br />
Feuer frei<br />
Rösten, räuchern, backen.<br />
Und das alles mit Holz.<br />
Der »Dome« ist formvollendete<br />
Grill-Effektivität.<br />
eu.gozney.com<br />
Kompakt<br />
Starkoch Heston Blumenthal hat<br />
den »4K« mitentwickelt.<br />
Der Holzkohlegrill steht einem<br />
High-Tech-Herd um nichts nach.<br />
everdurebyheston.de<br />
darum geht, einen perfekten Griller zu konstruieren.<br />
Der britische Starkoch Heston Blumenthal<br />
entwickelte gemeinsam mit dem<br />
australischen Hersteller Everdure eine ganze<br />
Serie an Gas- und Holzkohlegrills. Herzstück<br />
ist dabei der Holzkohlegrill »4K«. Eine High-<br />
Tech-Feuerstelle, wenn man so will. Gesteuert<br />
wird er über ein Touchpad aus Glas, wahlweise<br />
aber auch via App, Luftauslässe sind präzise<br />
steuerbar, und ein Backofen ist ebenso integriert<br />
wie Thermometer und Beleuchtung für<br />
die kleine Nachtgrillerei. Befeuert wird die<br />
Kohle über das sogenannte »Fast Flame<br />
Ignition«-System. Natürlich per Knopfdruck.<br />
Innerhalb von zehn Minuten wird der Griller<br />
auf Betriebstemperatur gebracht. »In über 20<br />
Jahren habe ich gelernt das Beste aus Zutaten<br />
rauszuholen. Einige meiner Lieblingstechniken<br />
sind in den Griller eingeflossen. Man<br />
könnte sagen, ich habe so etwas wie eine<br />
130 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Darth Weber<br />
Geht’s um Grillen mit Strom,<br />
gibt Webers »Pulse«-Serie<br />
die Taktung vor.<br />
weber.com<br />
Kompakter Style<br />
Der Hochleistungs-Gasgrill »Block D«<br />
treibt die Temperatur auf bis zu 900 Grad<br />
hoch. Gibt’s in verschiedenen Farben.<br />
flammkraft.com<br />
Mobil<br />
Der »Timberline 1300«<br />
heizt mit Pellets und ist<br />
mehr mobile Outdoorküche<br />
denn schnöder Griller.<br />
traegergrills.com<br />
3-Michelin-Sterne-BBQ-Reihe kreiert«, erklärt<br />
Blumenthal nicht ganz unbescheiden.<br />
HIGHTECH UNTER DER HAUBE.<br />
Wobei man schon sagen muss, dass die Konkurrenz<br />
auch nicht gerade untätig herumsitzt.<br />
Luxus-Hersteller Traeger geht etwa mit dem<br />
»Timberline 1300« an den Start, der mehr mobile<br />
Klein-Küche als Griller ist. Pellets sorgen<br />
für Hitze und Geschmack, gesteuert wird –<br />
wenn man will – alles übers Handy und Platz ist<br />
unter der Grillhaube auch noch.<br />
Und auch Branchen- und Grilltrend-Vorreiter<br />
Weber steckt Jahr für Jahr sehr erfolgreich<br />
viel Zeit und Energie in die Verbesserung<br />
seines Portfolios. Vor fast 70 Jahren hat Weber<br />
den Kugelgrill erfunden und damit eine Ikone,<br />
eigentlich einen Archetyp, geschaffen. Ähnliches<br />
ist dem US-Unternehmen auch mit der<br />
Elektrogrill-Serie »Pulse« gelungen. Spitze<br />
Zungen behaupten zwar, dass beim Design<br />
der Helm von Darth Vader Pate stand, trotzdem<br />
gelten die E-Griller aber als Maßstab<br />
auf diesem Sektor.<br />
Es wäre interessant zu wissen, zu welchem<br />
Schluss Archäologen kommen werden, wenn<br />
sie dereinst in einer Million Jahren die Reste<br />
unserer heutigen Feuerstellen ausgraben.<br />
<<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
131
küchen-spezial / TISCHGRILLER<br />
Kohlengrill<br />
Den gelungenen Grillabend<br />
kann man mit dem<br />
extravaganten<br />
»OFYR Tabl‘O« veranstalten.<br />
ofyr.at<br />
Leicht & mobil<br />
Erhältlich in vier Farbtönen, ermöglicht<br />
der stilvolle »CUBE« ein schmackhaftes<br />
Kohlegrillen. everdurebyheston.de<br />
MINI-GRILLER FÜR DEN<br />
PERFEKTEN AUFTRITT<br />
Da wird der Balkon zur Grillstation. Egal, ob elektrisch oder mit Kohle: Tischgriller<br />
mit Design-Anspruch sind die Stars an lauschigen Sommerabenden.<br />
Auffällig schön<br />
Der Morsø »Forno Gas<br />
Piccolo« ist ein praktischer<br />
Gasgrill, der durch sein<br />
stilvolles Design auch ein<br />
Blickfang ist.<br />
morsoe.com<br />
Familiengrill<br />
Stabil und langlebig. Der<br />
Weber »Q 2400« kommt<br />
mit porzellanemailliertem<br />
Guss-Grillrost und<br />
dem Gehäuse aus Aluguss.<br />
Maximaler Grillspaß<br />
garantiert.<br />
weber.com<br />
Pozellan-Topf<br />
Der etwas andere Grill.<br />
Aus ofenfestem Porzellan<br />
gefertigt, ist er dank des<br />
praktischen Henkels leicht<br />
zu transportieren.<br />
evasolo.com<br />
Gesundheitsapostel<br />
Der WMF »LONO Tischgrill«<br />
aus Cromargan ist für<br />
Fisch- und Gemüseliebhaber<br />
ein absolutes Must-have.<br />
wmf.com<br />
Platzsparend<br />
Ein bisscher erinnert »Flötz«<br />
an eine Werkzeugkiste – ist<br />
aber ein schön gestalteter,<br />
kleiner Grill aus robustem<br />
Aluminiumguss.<br />
manufactum.at<br />
Fotos: OFYR, Weber-Stephen Österreich, Courtesy of Manufactum, Courtesy of WMF<br />
132 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
PARKETTBÖDEN<br />
SIE WERDEN DRAUF STEHEN<br />
EXKLUSIV BEI RUDDA<br />
Erlebnis-Schauräume<br />
Zentrale<br />
3860 Heidenreichstein<br />
Mühlgasse 1-3<br />
www.rudda.at<br />
TÜREN PARKETT WANDVERKLEIDUNGEN STUFEN<br />
1210 Wien-Donaufeld<br />
Angyalföldstraße 101<br />
4614 Marchtrenk bei Wels<br />
Viktoria-Weinzierl-Straße 7
küchen-spezial / GRILL-ACCESSOIRES<br />
1.<br />
2.<br />
MUT ZUR WEISSGLUT<br />
Richtig! Jetzt wird gegrillt, dass die Kohlen glühen. <strong>LIVING</strong> hat sich<br />
umgesehen und die richtigen Accessoires für die anstehende Grill-<br />
Einladung zusammengetragen. Von kulinarischen Köstlichkeiten bis<br />
zu grillfesten Tools, die am vielseitigen Set nicht fehlen dürfen.<br />
5.<br />
3.<br />
4.<br />
Fotos: Courtesy of Weber-Stephen Österreich<br />
134 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
6.<br />
8.<br />
7.<br />
11.<br />
10.<br />
9.<br />
13.<br />
12.<br />
1. Saucen-Sensation Feine Dips und Saucen intensivieren das Grill-Erlebnis – das BBQ-Relish von Wilkin & Sons passt ausgezeichnet zu Fleisch und Salaten. greatbritishfood.de<br />
2. Heißer Hingucker Ein professionelles Gerät bietet die unverzichtbare Basis für Grill-Sessions – hochwertige Modelle mit Design-Anspruch gibts bei weber.com 3. Tierisch<br />
gut Der originelle King-Kong-Maiskolbenhalter ist nicht nur ein Eyecatcher, sondern verhilft auch zu perfekt gegrilltem Gemüse! donkey-products.com 4. Salty Einen besonderen<br />
Twist erhalten Fleisch, Fisch & Co durch das Grillen auf Himalaya-Salzblöcken, die mit dem zugehörigen Induktionstablett erhitzt werden. ankorstore.com 5. Luxuriöses Leder<br />
Die BBQ-Schürze von Röshults wird aus feinstem Rindsleder gefertigt – das edle Stück verleiht dem ultimativen Grillmeister-Outfit den letzten Schliff. ambientedirect.com<br />
6. Marinaden-Maniac Ein guter Balsamico verfeinert nicht nur die Marinade für Beilagensalate, sondern schmeckt auch als i-Tüpfelchen auf Fleischgerichten und Desserts toll.<br />
Gibts bei hannibals.at 7. Lässige Spießer Ob Souvlaki oder Steckerlfisch, die schicken Grillspieße mit tierischem Messingbesatz von Manufactum sind wahre Allrounder!<br />
manufactum.at 8. Gut geschützt Verbrennungen gilt es beim Grillfest zu vermeiden – die festen Handschuhe aus robustem Leder von Dutchdeluxes schützen vor heißen<br />
Kohlen. interismo.at 9. Scharfe Schneide Keinesfalls fehlen darf das richtige Werkzeug! Laguioles Tranchierset aus Olivenholz sorgt dank scharfem Schliff für ein tolles<br />
Schneideergebnis bei der Fleischzubereitung. raumconceptstore.com 10. Mach mal sauber! Die Grillreinigung soll nicht vernachlässigt werden. Für einen sauberen Grill<br />
sorgt diese Bürste aus festen Naturborsten, hartnäckige Reste entfernt die integrierte Edelstahl-Klinge. bloomling.at 11. Die Basics Ob Räucherkunde, Craft-Beer-Guide<br />
oder Tipps vom Profi: Der neu erschienene Wälzer »Alles über gutes Grillen« lehrt das Handwerk von der Pike auf! thalia.at 12. Erfrischende Ergänzung Es muss nicht<br />
immer gewöhnlicher Grillsenf sein: Die Senfsauce mit Honig und Dille von Kate&Kon ist eine abwechslungsreiche Alternative. kateandkon.com 13. Holz vor der Hütte<br />
Muubs’ Schneidebrett aus geräuchertem Eschenholz überzeugt mit eleganter Optik – praktisch: Die zarten Rillen lassen Flüssigkeiten optimal abtropfen. thefjordhouse.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
135
HWB 28<br />
HWB 31<br />
BRILLANTES WOHNEN AM GEDERSBERG<br />
Traumlage, schönes Pool Ambiente mit Fernblick<br />
ANTEIL EINER SENSATIONELLEN VILLA<br />
Exklusiv wohnen in Grinzing mit Fernblick<br />
265 m 2 € 2.550.000<br />
8<strong>05</strong>4 Graz -<br />
Seiersberg<br />
ca. 620 m 2 € 10.850.000<br />
1190 Wien<br />
findmyhome.at/gedersberg<br />
findmyhome.at/villagrinzing<br />
HWB 26,72 fGEE 0,72<br />
HWB SK 44 fGEE 0,70<br />
VILLA MAGNOLIA<br />
Welcome to paradise - Extraklasse des Wohnens<br />
Objekt GOLFRESIDENZEN 4<br />
ZELL AM SEE<br />
Exklusivität und alpiner Luxus<br />
770 m 2 auf Anfrage 2522<br />
Oberwaltersdorf<br />
findmyhome.at/magnolia<br />
ab 128 000 m 2 KP: ab ab € 1.398.000 0.000.000<br />
PLZ 5700 Ort<br />
Kontakt:<br />
Anbieter:<br />
Zell am See<br />
findmyhome.at/projekt<br />
+43 findmyhome.at/golfresidenzen<br />
1 000 00 00<br />
Diese und weitere exklusive Immobilien finden Sie auf FindMyHome.at/premiumliving
<strong>LIVING</strong><br />
RESIDENCES<br />
138<br />
176<br />
150<br />
Fotos: Lukas Ilgner, Ugo Carmeni, Courtesy of Mad architecture<br />
144<br />
166<br />
WENN DIE STADT SELTSAME<br />
BLÜTEN TREIBT<br />
Innerstädtische Parkanlagen als<br />
Abenteuerspielplatz. (S. 138)<br />
DIGITALE GRÜSSE AUS DER<br />
LAGUNE<br />
Die Architektur-Biennale in Venedig<br />
ist virtuell wie nie zuvor. (S. 144)<br />
RESORT-UPDATE IN AUSTRIA<br />
Die Kombination von Erholung und<br />
Aktivität. (S. 150)<br />
EINRICHTEN AUF KLEINSTER<br />
FLÄCHE<br />
Living Salon: Interior-Planung bei<br />
kleinen Wohnungen. (S. 166)<br />
MY CITY<br />
In Tokyo ist in der modernen<br />
Architektur die japanische Seele<br />
erhalten geblieben. (S. 176)
esidences / GRÜNER STÄDTEBAU<br />
Foto: Rasmus Hjortshoj<br />
138 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
WENN DIE STADT<br />
SELTSAME<br />
BLÜTEN TREIBT<br />
Stadtpark und Stadtgarten, eine fade Angelegenheit? Von<br />
wegen! Diese sieben Projekte aus aller Welt beweisen, dass<br />
innerstädtische Parkanlagen ein genialer Abenteuerspielplatz<br />
für Jung und Alt sein können. Zudem eignen sich diese<br />
urbanen Hotspots, wie Thomas Heatherwick das ausdrückt,<br />
als sozialer Kondensator. TEXT WOJCIECH CZAJA<br />
Die Fahrt mit dem Schlepplift, zweimal<br />
scharf rechts um die Kurve,<br />
dauert nur ein paar Minuten. Kaum<br />
hat man den Teller zwischen seinen<br />
Beinen wieder losgelassen, befindet man sich<br />
auf 85 Meter Höhe, unter einem die Skyline<br />
von Kopenhagen mit ihren unzähligen<br />
Hafenbecken und ihren kupfergedeckten<br />
Türmen, die wie Stecknadeln in den Himmel<br />
ragen. Und dann geht’s los, unweigerlich<br />
muss man an Wolfgang Ambros denken,<br />
»weil Schifoan is des leiwaundste, wos ma<br />
sich nur vurstelln kann!«<br />
Wie bitte, Ski fahren? Ja, genau. »Der<br />
höchste Berg in Dänemark ist gerade mal<br />
170 Meter hoch«, sagt Bjarke Ingels, der mit<br />
seinem Architekturbüro BIG seit vielen Jahren<br />
schon seine Bauherren immer wieder mit<br />
frechen, innovativen Projekten überrascht.<br />
»Daher hatten wir die Idee, das Dach der<br />
Müllverbrennungsanlage Amager Bakke<br />
zu nutzen und den Menschen auf diese Weise<br />
zumindest ein künstliches Gebirge anzubieten.<br />
Hier können sie wandern, klettern im<br />
Sommer und im Winter mit den Skiern und<br />
Snowboards den 450 Meter langen Hang<br />
runterfahren oder einfach nur die Aussicht<br />
genießen.«<br />
Um die Emissionen des Heizkraftwerks<br />
braucht man sich auch keine Sorgen zu machen,<br />
wie Ingels erklärt: »Die Technologie,<br />
die wir hier verwenden, macht es zum<br />
saubersten Müllheizkraftwerk der Welt.<br />
Copenhill, Kopenhagen<br />
Im Heizkraftwerk Amager Bakke im Osten der Innenstadt<br />
werden jährlich rund 440.000 Tonnen Abfall<br />
verbrannt und in Elektrizität umgewandelt. Auf dem<br />
Dach des 85 Meter hohen Heizkraftwerks jedoch kann<br />
man für umgerechnet 20 Euro wandern und Ski fahren.<br />
An der Ostfassade gibt es mit mehr als 80 Meter Höhe<br />
zudem die längste Boulder-Kletterwand der Welt.<br />
Ein ambitioniertes Symbol, das der dänische Architekt<br />
Bjarke Ingels hier geschaffen hat: Bis 2025 will Kopenhagen<br />
die erste CO2-neutrale Stadt der Welt werden.<br />
copenhill.dk, big.dk ><br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
139
esidences / GRÜNER STÄDTEBAU<br />
Es gelangen keinerlei Giftstoffe aus dem<br />
Schornstein. Wir zeigen der Welt, dass saubere<br />
Technologie, saubere Industrie und sauberer<br />
Strom nicht nur gut für die Umwelt sind,<br />
sondern auch für die Menschen, die hier<br />
leben. Wir wollen mit diesem Projekt beweisen,<br />
dass man auch aus Infrastrukturbauten,<br />
die normalerweise weit an den Stadtrand<br />
verdrängt werden, ein attraktives Naherholungsgebiet<br />
für die Bevölkerung sowie einen<br />
touristischen Hotspot schaffen kann, wenn<br />
man nur will. Möglich ist es!«<br />
Der im Herbst 2019 eröffnete CopenHill<br />
zählt mit Sicherheit zu den wahnwitzigsten<br />
städtischen Parkanlagen der Welt. Aber<br />
auch in Wien, Belgrad, Seoul, Tainan und<br />
»Wir nutzen das Dach der Müllverbrennungsanlage<br />
Amager Bakke, um den Menschen auf diese Weise<br />
ein künstliches Gebirge anzubieten.«<br />
BJARKE INGELS Architekturbüro BIG<br />
Little Island, New York City<br />
Wo einst der Pier 54 in den Hudson River<br />
ragte, befindet sich seit Mai <strong>2021</strong> ein 10.000<br />
Quadratmeter großer Park von Designer<br />
Thomas Heatherwick und Landschaftsarchitektin<br />
Signe Nielsen. Little Island ist auf<br />
insgesamt 132 tulpenförmigen Betonstützen<br />
errichtet, die ihrerseits die alten Holzpfähle im<br />
Fluss zitieren. Finanziert wurde der rund 260<br />
Millionen Dollar teure Park vom New Yorker<br />
Medien-Mogul Barry Diller und seiner Frau, der<br />
Modedesignerin Diane von Fürstenberg.<br />
littleisland.org, hudsonriverpark.org,<br />
heatherwick.com, mnlandscape.com<br />
Fotos: Timothy Schenck, Courtesy of Vukmirovic, Vujovic, Copic & Radic, Schreiner Kastler, Ossip van Duivenbod<br />
Skygarden Seoullo 7017, Seoul<br />
Der Autobahnzubringer aus den Siebzigerjahren<br />
war marod, und so entschied sich die Stadtregierung<br />
von Seoul – statt einer klassischen<br />
Sanierung – zu einem Radikalumbau. Wo einst Autos<br />
fuhren, haben die Menschen nun eine<br />
Strecke zum Joggen und Spazieren. In<br />
645 zylindrischen Trögen wuchern Bäume, Büsche<br />
und Blumen. In Zukunft, so der Plan, soll der<br />
Skygarden Seoullo 7017 verlängert und an weitere<br />
öffentliche Parkanlagen angeschlossen werden.<br />
mvrdv.nl<br />
140 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Freie Mitte Nordbahnhof, Wien<br />
Auch in Wien wird der Stadt Grünraum<br />
abgerungen. Auf dem Areal des Nordbahnhofs,<br />
auf dem früher Güterzüge hin und<br />
her rangiert wurden, entsteht zurzeit eine<br />
Wohnsiedlung für viele tausend Menschen.<br />
Der Masterplan des Studio Vlay Streeruwitz<br />
sieht vor, die Wohnhäuser dicht zu bündeln<br />
und miteinander zu verweben. Im Zentrum<br />
aber soll die historische Gstätten als<br />
zwölf Hektar große Stadtwildnis erhalten<br />
bleiben. Fertigstellung bis 2025.<br />
vlst.at, stadtwildnis.wien<br />
Linkpark, Belgrad<br />
Belgrad kämpft seit vielen Jahren gegen<br />
die sukzessive Verbauung der Ufer von<br />
Donau und Save. Infolge der Bauwut privater<br />
Investoren werden die öffentlich zugänglichen<br />
Grundstücke immer rarer. Der<br />
sogenannte Linkpark in der Altstadt soll<br />
das ändern. Milena Vukmirović, Ivana<br />
Vujović, Boris Radić und Aleksandar Ćopić<br />
planen eine 1,8 Kilometer lange Grünschneise,<br />
die die beiden Flussufer wieder<br />
zugänglich und erlebbar machen soll. Im<br />
März <strong>2021</strong> wurde das Projekt erstmals der<br />
Öffentlichkeit vorgestellt.<br />
New York gibt es allerlei exotische urbane<br />
Grünanlagen, die der bestehenden Stadt auf<br />
innovative Weise ein Stückchen Grün abtrotzen.<br />
Erst unlängst wurde in New York ein<br />
10.000 Quadratmeter großer Park eröffnet.<br />
»Little Island« vom britischen Studio Heatherwick,<br />
das sich in den letzten Jahren vor<br />
allem mit den neuen Londoner Doppeldeckerbussen<br />
sowie mit der Revitalisierung<br />
eines alten Hafensilos in Kapstadt zum<br />
berühmten Zeitz MOCAA einen Namen<br />
machen konnte, ist eine dreidimensionale<br />
Parkskulptur mitten im Hudson River.<br />
Anstelle des ehemaligen, im Laufe der Zeit<br />
verfallenen Pier 54 – unweit des Meatpacking<br />
District – wurden 132 tulpenförmige Betonstützen<br />
errichtet, die wiederum das Fundament<br />
für einen hügelig auf- und absteigenden<br />
Naherholungspark bilden. 350 unterschiedliche<br />
Pflanzenarten wurden gesetzt – darunter<br />
114 Bäume und mehr als 66.000 Gräser und<br />
Stauden. Hinzu kommen eine Liegewiese<br />
und ein Amphitheater für Outdoor-Spektakel<br />
für knapp 700 Zuschauer.<br />
»Der Wald aus Betonsäulen auf Little<br />
Island ist eine Hommage an die alten Pier-<br />
Strukturen, die hier einst zu finden waren«,<br />
sagt der Londoner Architekt und Designer<br />
Thomas Heatherwick, der das Projekt nach<br />
dem Hurrikan Sandy 2012 massiv umplanen<br />
musste. »Wir lassen die Pfähle nun zu Behältern<br />
für Erde und Pflanzenmaterial werden<br />
und heben sie zu einer dreidimensionalen<br />
Topografie an. Dadurch können wir eine<br />
sehr heterogene Landschaft erschaffen.<br />
Am höchsten Punkt gibt es eine Art alpine<br />
Steilkante, wo der Wind am stärksten ist,<br />
><br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
141
esidences / GRÜNER STÄDTEBAU<br />
Tainan Spring, Taiwan<br />
Auf dem 55.000 Quadratmeter großen Garagenfundament<br />
eines abgerissenen Shoppingcenters<br />
im Stadtzentrum von Tainan errichtete MVRDV<br />
einen dreidimensionalen Abenteuerspielplatz<br />
mit Wasser und scheinbar vergessenen Betonstrukturen.<br />
Der Pool ist ein perfekter Treffpunkt<br />
für alle Jahreszeiten: Als Reaktion auf die Regenund<br />
Trockenzeit steigt und fällt die Wasseroberfläche.<br />
Bei besonders hohen Temperaturen<br />
kommen abkühlende Nebelsprüher zum Einsatz.<br />
mvrdv.nl<br />
><br />
an den niedrigen Punkten hingegen gibt<br />
es windgeschützte und reichlich beschattete<br />
Sitzbereiche.« Das Resultat bezeichnet Thomas<br />
Heatherwick als eine Art öffentliche<br />
Schüssel und sozialer Kondensator für alle<br />
New Y orker.<br />
Und in Seoul wurde ein 1970 errichteter<br />
Autobahnzubringer stillgelegt: Statt Autokolonnen<br />
im Stau ziehen nun Menschentrauben<br />
über das rund 1.000 Meter lange<br />
Autobahnstück, das mit 250 verschiedenen<br />
Arten von Bäumen, Büschen und Blumen,<br />
die in diesen Breitengraden typischerweise zu<br />
Hause sind, in einen linearen Skygarden umgewandelt<br />
wurde. Nachdem der Aufbau einer<br />
natürlichen Humusschicht aus statischen und<br />
konstruktiven Gründen nicht möglich war,<br />
entschied sich das holländische Architekturbüro<br />
MVRDV, die Flora in 645 zylindrische<br />
Betontröge mit unterschiedlichen Durchmessern<br />
zu setzen.<br />
»Wir haben aus der Not eine gestalterische<br />
Tugend gemacht und das Design auch für<br />
dienende Funktionen auf und neben dem<br />
Skygarden verwendet«, erklärt Chefarchitekt<br />
Winy Maas. »Auf diese Weise zieht sich nun<br />
eine einheitliche, fröhliche Formensprache<br />
durch das gesamte Projekt.« In einigen der<br />
Zylinder finden sich barrierefreie Aufzüge,<br />
in anderen ein Café, ein Blumenladen, eine<br />
kleine Freihand-Bibliothek oder ein Info-<br />
Point für Touristen. Zudem wurde der Skygarden<br />
an einigen Stellen an umliegende<br />
Gastrolokale und Shoppingcenter angebunden,<br />
die im ersten Stock nun einen zusätzlichen<br />
öffentlichen Zugang haben.<br />
142 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21<br />
<<br />
Jiaxing Civic Center, China<br />
Jiaxing, auf halber Strecke zwischen<br />
Shanghai und Hangzhou, errichtet derzeit<br />
ein Civic Center mit Sport-, Freizeit-,<br />
Jugendzentrum und einem Wissenschaftsund<br />
Technologiemuseum. Herzstück des<br />
Stadtentwicklungsprojekts ist ein grüner<br />
Park mit Amphitheater, kaskadenförmiger<br />
Terrasse und einem 350 Meter langen Landschaftskorridor<br />
zum Joggen. Oder, wie<br />
Ma Yansong vom chinesischen Büro MAD<br />
Architects sagt: »Wir haben einen wellenförmigen<br />
Ring geschaffen, der den Einwohnern<br />
als gartenähnliches Wohnzimmer dient.«<br />
i-mad.com<br />
Fotos: Daria Scagliola, Courtesy of MAD Architects
AM MODENAPARK<br />
Mit Studio A by Conran + Partners<br />
wurde das Konzept Wohnen neu gedacht.<br />
Konsequent an den heutigen<br />
Bedürfnissen, Besonderheiten und<br />
dem Leben von Singles und Paaren<br />
orientiert, wird am Wiener Modenapark<br />
ein originärer Ort geschaffen.<br />
1030 WIEN<br />
JPI.AT/STUDIOA<br />
Die noch verfügbaren Eigentumswohnungen<br />
mit 127 m 2 und 129 m 2 überzeugen mit ihrer<br />
hochwertigen, vom Tischler maßangefertigten<br />
Küche sowie einer großzügigen Raumaufteilung.<br />
COMMUNITY AND EXCLUSIVITY
esidences / BIENNALE<br />
DIGITALE GRÜSSE<br />
AUS DER LAGUNE<br />
Die 17. Architektur-Biennale in Venedig ist so virtuell wie noch<br />
nie zuvor. Viele Länder, darunter auch Österreich, setzen auf die<br />
Cloud und widmen sich der Schattenseite der zunehmenden<br />
Digitalisierung. Doch inmitten der Bits und Bytes sind auch<br />
einige analoge Lichtblicke zu entdecken. TEXT WOJCIECH CZAJA<br />
Riesige Bubbles wie auf Signal, Twitter<br />
oder Messenger, nur x-mal größer,<br />
baumeln von der Decke und knallen<br />
dem Besucher gleich am Anfang ein<br />
paar gewaltige Wortbrocken vor den Latz:<br />
We like! Access is the new capital! The platform<br />
is my boyfriend! »Wir leben in einer<br />
zunehmend digitalen Welt und lagern immer<br />
mehr Aspekte unseres täglichen Lebens in<br />
Apps und Clouds aus«, sagen Peter Mörtenböck<br />
und Helge Mooshammer, die beiden fast<br />
zwillingshaften Herren in Schwarz, die stets<br />
in aufeinander abgestimmter Panier in der<br />
Öffentlichkeit auftreten, Peter links, Helge<br />
rechts. »Ob das nun Facebook, Amazon,<br />
Google, Uber oder Quora ist. Und sogar<br />
unsere Yoga-Stunden und Liebespartner<br />
organisieren wir uns übers Internet.«<br />
Doch die heile Welt der Bits und Bytes, der<br />
bunten Icons am Smartphone und der vielen<br />
Tweets und Likes, sagen die beiden Architekten<br />
und Kuratoren, hat auch eine Schattenseite:<br />
»Je mehr wir uns auf den digitalen<br />
Plattformen bewegen, desto mehr geraten<br />
gewachsene urbane Strukturen, öffentliche<br />
Einrichtungen und gewohnte Formen sozialer<br />
Organisation unter Druck. Wenn wir die Entwicklung<br />
nicht stoppen, könnten wir sogar des<br />
gemeinsamen Stadtraumes, der gemeinsamen<br />
Sozialisationsbühne verlustig werden.« Genau<br />
dieser Dystopie – den Serverfarmen, Google-<br />
Headquarters und Wifi-Sendern mitten in der<br />
Natur – widmet sich der österreichische Pavillon<br />
unter dem Titel »Platform Austria«.<br />
Österreich steht mit seinem digitalen<br />
Schwerpunkt nicht alleine da. Zwar stellte<br />
Hashim Sarkis, Dekan am Massachusetts Institute<br />
of Technology (MIT) und Kurator der<br />
17. Architektur-Biennale die Nabelschau in<br />
der Lagune heuer unter das Generalmotto<br />
»How will we live together?«, doch die Antworten<br />
darauf fallen weniger architektonisch<br />
und städtisch aus – als vielmehr virtuell, zerpixelt<br />
und mit Abertausenden von QR-Codes<br />
versehen. Und so ist der Spaziergang durch<br />
Arsenale und Giardini bisweilen etwas anstrengend.<br />
Zudem empfiehlt es sich, eine<br />
Powerbank mitzunehmen, denn ohne voll<br />
geladenes Smartphone ist man heuer auf<br />
verlorenem Posten.<br />
><br />
Foto: Stefano Rossi<br />
144 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Österreich<br />
Die beiden Kuratoren Peter Mörtenböck<br />
und Helge Mooshammer setzen auf<br />
Digitalisierung und blicken hinter die<br />
Kulissen der Bits und Bytes, die uns das<br />
Leben versüßen. Sehr dystopisch!<br />
labiennale.at, platform-austria.org<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
145
esidences / BIENNALE<br />
Österreich<br />
»Dank der neuen Technologien<br />
und digitalen Infrastrukturen können<br />
wir heute die große, weite Welt nach<br />
Hause holen«, sagen die beiden<br />
Kuratoren. Doch was ist der Preis dafür?<br />
labiennale.at, platform-austria.org<br />
><br />
Großbritannien stellt in seinem »Garden<br />
of Privatized Delights«, so der offizielle Titel,<br />
sein fiktives »Ministry of Collective Data«<br />
vor. Der kanadische Pavillon konzentriert<br />
sich auf eine kleine Ausstellung an der Fassade,<br />
mit der man virtuell kanadische Landschaften<br />
abwandern kann, die in den letzten<br />
Jahrzehnten immer wieder für große Hollywood-Filme<br />
wie etwa »X-Men«, »Battlestar<br />
Galactica« und »Brokeback Mountain« herhalten<br />
durften. Und Deutschland bemüht<br />
sich erst gar nicht, irgendeine Ausstellung in<br />
seinen Pavillon zu stellen – sondern lässt den<br />
Besucher mit nackten, weißen Räumen und<br />
ein paar QR-Codes, mit denen man dann<br />
seinen eigenen Avatar zusammenbasteln<br />
darf, um mit ihm eine virtuelle Ausstellung<br />
zu besuchen, etwas ratlos zurück.<br />
Deutschland<br />
Wie wird man im Jahr 2038 auf das<br />
Corona-Jahr zurückblicken? Um das<br />
herauszufinden, muss man sich im<br />
komplett leeren deutschen Pavillon<br />
mittels QR einloggen und mit seinem<br />
eigenen Avatar spazieren gehen. Hmm …<br />
2038.xyz<br />
SOZIOKULTURELLE HIGHLIGHTS<br />
Einer der stärksten Länderbeiträge, die sich<br />
dem Thema Digitalisierung widmen, ist der<br />
irische Pavillon von David Capener und<br />
Fiona McDermott. Mitten im Raum steht<br />
eine riesige Maschine, die Hitze, Lärm, Wind<br />
und ziemlich anstrengende, flackernde Bilder<br />
erzeugt. Die Installation ist eine Anspielung<br />
auf die vielen Serverfarmen, die in Irland in<br />
der Landschaft herumstehen – 63 alleine in<br />
Dublin. »Das sind mehr Datenzentren als in<br />
jeder anderen Stadt in Europa«, sagen die<br />
beiden Kuratoren. Viele weitere sind bereits<br />
in Bau. 2027, so die Prognose, werden die<br />
Farmen ein Drittel der gesamten Energie<br />
Irlands verbrauchen. »Bis heute haben wir<br />
dafür kein Klimakonzept. Wenn wir von<br />
»Wenn wir von Klimaschutz<br />
und CO 2 -Reduktion<br />
sprechen, dann müssen<br />
wir in Zukunft auch über<br />
Facebook, Twitter und<br />
TikTok sprechen.«<br />
DAVID CAPENER UND FIONA McDERMOTT<br />
Kuratoren des irischen Pavillons<br />
Irland<br />
In Dublin gibt es so viele Serverfarmen<br />
wie in keiner anderen Stadt in Europa.<br />
Die Datenzentren sind für einen Großteil<br />
des irischen Stromverbrauchs<br />
verantwortlich. Bis heute gibt es für<br />
Apple, Google & Co kein Klimakonzept.<br />
architecturefoundation.ie<br />
Fotos: Ugo Carmeni, Alan Butler, Musthafa Aboobacker, Federico Torra<br />
146 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Chile<br />
Im chilenischen Pavillon ließen die<br />
beiden Kuratoren Emilio Marín und<br />
Rodrigo Sepúlveda 525 Straßenszenen<br />
aus Santiago de Chile nachstellen.<br />
Absolut analog gemalt und extrem<br />
berührend bis ins kleinste Detail.<br />
testimonial-spaces.org<br />
Klimaschutz und CO 2 -Reduktion sprechen,<br />
dann müssen wir in Zukunft auch über Facebook,<br />
Twitter und TikTok sprechen.«<br />
Abseits der Bits und Bytes gibt es auch ein<br />
paar soziokulturelle und technische Highlights<br />
zu entdecken. Im chilenischen Pavillon<br />
sind 525 gleich große Gemälde zu sehen, die<br />
ganz alltägliche Straßenszenen in Santiago de<br />
Chile, genauer gesagt im Wohnquartier José<br />
Mará Caro, darstellen – von Marktszenen<br />
über zwischenmenschliche Interaktionen in<br />
Schule und Büro bis hin zu Randaspekten des<br />
Lebens wie etwa Geburt, Unfall und Tod. Die<br />
ganz und gar analogen Pinselstriche sind ein<br />
emotionaler Lichtblick auf dieser tendenziell<br />
immateriellen Biennale.<br />
Und schließlich gibt es im Pavillon der<br />
Vereinigten Arabischen Emirate eine Bauinnovation<br />
mit Zukunftspotenzial zu entdecken.<br />
Der Architekt und Kurator Wael Al<br />
Awar hat mit verschiedenen Universitäten<br />
und Forschungsinstituten einen neuartigen<br />
Beton entwickelt, der nicht CO 2 ausstößt,<br />
sondern im Produktionsprozess sogar<br />
CO 2 bindet. Statt Portlandzement kommt<br />
eine spezielle Salzverbindung – nämlich<br />
Magnesium oxid – zum Einsatz. Das macht<br />
Hoffnung. Mehr davon!<br />
<<br />
Vereinigte Arabische Emirate<br />
Der Architekt und Kurator Wael Al Awar hat einen<br />
neuen Beton mit Magnesiumoxid entwickelt und<br />
baut daraus einen kleinen, igluartigen Pavillon. Das<br />
Projekt »Wetland« ist eines der technischen Highlights<br />
dieser Biennale. nationalpavilionuae.org<br />
Occhio LED: Energieeffizienzklasse A+<br />
a new culture of light<br />
Hofmühlgasse 17 | 1060 Wien<br />
Tel. + 43 1 5978 438<br />
ichwill@dasbestelicht.at
THE LAKESIDE VILLA<br />
MONDSEE<br />
Einzigartig. Exklusiv. Elitär<br />
Im Herzen des Alpenvorlandes. Kunst, Kultur und<br />
Sport quasi um die Ecke. Heute ländlicher Charme,<br />
morgen internationaler Jetset. Die Weite der österreichischen<br />
Seenlandschaft, die Faszination der<br />
Bergwelt und die Lebensqualität eines Badesees mit<br />
Trinkwasserqualität direkt vor der Haustür.<br />
Unsere LAKESIDE VILLA definiert Wohnen neu.<br />
Das Design-Objekt der Superlative besticht mit<br />
luftiger Weite, durchdachtem Wohnkonzept, edler<br />
Atmosphäre und technischer Raffinesse. Ein wahrgewordener<br />
architektonischer Traum. In Form gebrachter<br />
Luxus-Lifestyle. Und vielleicht bald Ihr neues<br />
Zuhause?<br />
585 m2 Wohlfühlraum auf drei Ebenen. 120 m2<br />
Garagenfläche für Ihren Fuhrpark. Hauseigener<br />
Spa-Bereich. Eine 280 m2 große Dachterrasse mit<br />
beheiztem Pool und atemberaubenden Panorama-<br />
Ausblick über das Mondseeland. Entspannung pur<br />
zum Durchatmen und Auftanken.
Kuschelige Stunden zu zweit, Entspannung weitab<br />
der Hektik des Alltags, rauschende Dinner-Partys,<br />
Geschäftstreffen in privater Atmosphäre - die Lakeside<br />
Villa passt sich Ihrem Lebensstil an. Und das<br />
ganze dank Smart Horne Technology wartungsarm<br />
und auf Wunsch auch mit unserem bewährten<br />
Rundumservice vom Concierge-Dienst über Gartenbetreuung,<br />
Innengestaltung und jahreszeitlich abgestimmter<br />
Dekoration bis zur Reinigung. Damit Ihrem<br />
ganz persönlichen Wohngenuss nichts im Wege<br />
steht.<br />
Sie fühlen sich in unserer LAKESIDE VILLA shon<br />
wie zu Hause? Wir freuen uns auf Sie.<br />
Kaufpreis auf Anfrage.<br />
SELINA IMMOBILIEN &<br />
PROJEKTENTWICKLUNG GMBH<br />
andrea.saller@selina-immobilien.at<br />
+43 6232 63600
esidences / RESORTS IN ÖSTERREICH<br />
Ausspannen in der Natur<br />
Das »Forsthofgut« in Salzburg hat seine<br />
großzügige Wellness-Anlage erweitert.<br />
Jetzt gibt es neben einem neuen Infinity-Pool<br />
sogar einen japanischen Onsen. Und Suiten<br />
mit Privatsauna. forsthofgut.at<br />
Foto: Courtesy of Forsthofgut<br />
150 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
RESORT-UPDATE<br />
IN AUSTRIA<br />
Neustart nach der Pandemie: Rückzugsoasen müssen großzügiger und individueller<br />
gestaltet sein, damit wir uns wohl fühlen. Und Nachhaltigkeit steht hoch im Kurs.<br />
Österreichische Hotels haben deshalb Design-Updates initiiert, neue Resorts setzen<br />
auf die Kombination von Erholung und Aktivität. TEXT KARIN CERNY, MAIK NOVOTNY<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
151
esidences / RESORTS IN ÖSTERREICH<br />
Ländle-Luxus<br />
Ein Neuzugang im Bregenzerwald ist das Vier-<br />
Sterne-Superiorhotel »Alpenstern« im Ski- und<br />
Wandergebiet Damüls-Mellau. Für Resort-Freunde<br />
sind Saunen, Dampfbad, Kosmetik, Massagen,<br />
Fitness und Ruheräume im Angebot. Vom Infinity-<br />
Pool geht der Blick direkt in die Bergkulisse. Das<br />
Design ist von edler Wertigkeit mit klaren Linien,<br />
wie man es in der Region gewohnt ist.<br />
hotel-alpenstern.at<br />
Fernweh hat in den langen Monaten<br />
des Lockdowns wohl alle geplagt. Die<br />
gute Nachricht: Man muss nicht in<br />
den Flieger steigen, um Neues zu<br />
entdecken. Viele Hotels haben die Zeit des<br />
Wartens genutzt, um ihre Häuser mit einem<br />
zeitgemäßen Design-Upgrade auszustatten.<br />
Mitunter fühlt man sich sogar daheim, als<br />
wäre man in einer entlegenen Ecke der Welt.<br />
MEDITATIVE KÖRPERPFLEGE<br />
Im »Naturhotel Forsthofgut«, das seit jeher<br />
mit einem fantastischen Blick auf die Leoganger<br />
Steinberge aufwartet, lässt Japan grüßen.<br />
Neben einem neuen Wald-Spa mit<br />
Infinity-Seepool gibt es jetzt auch einen Onsen-Pool.<br />
Wie in traditionellen japanischen<br />
Badehäusern hat das Wasser 42 Grad, die<br />
heißen Dämpfe sorgen für beruhigende Spa-<br />
Atmosphäre. Wer schon einmal in Japan war,<br />
weiß auch: Der Onsen ist ein Ort der intensiven,<br />
fast schon meditativen Körperpflege.<br />
Man reinigt sich ausgiebig, bevor man in die<br />
Quellen steigt. Das konzentrierte Waschritual<br />
lässt einen ganz im Moment ankommen.<br />
»Wir haben den Gästen aufmerksam zugehört,<br />
was sie sich wünschen. Mehr Raum war ein<br />
zentrales Bedürfnis«<br />
CHRISTOPH SCHMUCK Naturhotel Forsthofgut<br />
»Wir haben den Gästen aufmerksam zugehört,<br />
was sie sich wünschen«, erklärt Hausherr<br />
Christoph Schmuck: »Mehr Raum war<br />
ein zentrales Bedürfnis«. 400 Jahre reicht die<br />
Geschichte des »Naturhotels Forsthofgut«<br />
zurück, das ursprünglich ein Bauernhof gewesen<br />
ist. »Wir setzen auf Qualität statt<br />
Quantität. Uns sind naturverbundene Architektur,<br />
eine Zusammenarbeit mit regionalen<br />
Firmen und eine ökologische Bauweise<br />
wichtig«, sagt Schmuck. Die drei neuen Garten-Loft-Suiten<br />
haben sogar eine eigene Sauna,<br />
schließlich müssen wir uns erst wieder<br />
an Wellness gewöhnen. Je exklusiver sie ist,<br />
desto sicherer und wohler fühlen wir uns.<br />
Besonders gesucht: der heimische Urlaub<br />
am Wasser. Der Kärntner Weißensee ist<br />
schon lange ein Geheimtipp: karibikblaues<br />
Wasser und Restaurants auf hohem Niveau,<br />
allem voran die Spitzenküche von Hannes<br />
Müller im Hotel »Die Forelle«. Das neue<br />
Boutique-Hotel »Neusacherhof« verzichtet<br />
bewusst auf Halbpension, auch um seinen<br />
Gästen die Freiheit zu lassen, den Ort zu<br />
erkunden. »Unser Wirtshaus ist leger, aber<br />
wir legen großen Wert darauf, dass unsere<br />
Küche bio, regional und saisonal ist. Wir<br />
kaufen bei den Bauern aus der Umgebung«,<br />
sagt Almut Knaller, die das Hotel während<br />
der Umbauphase begleitet hat. Im Erdgeschoß<br />
stehen noch die dicken, alten Mauern<br />
des ursprünglichen Gasthauses, die für Gemütlichkeit<br />
sorgen. Der Wellnessbereich ist<br />
in hellem Holz gehalten. In der Bibliothek<br />
lässt es sich mit Blick aufs Wasser entspannt<br />
schmökern.<br />
Fotos: Antonis Larentzakis, Courtesy of Kraftalm, Courtesy of Moargut<br />
152 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Panoramablick<br />
Aus einem ehemaligen Alpengasthof<br />
wurde ein schicker Rückzugsort in den<br />
Bergen. Die Tiroler »Kraftalm« bietet<br />
Wellness auf 1.355 Höhenmetern.<br />
Man reist dafür mit der Gondel an.<br />
kraftalm.at<br />
WEITBLICK<br />
Aber auch das malerisch gelegene 5-Sterne-<br />
Familienhotel »Moar Gut« in Großarl war<br />
nicht untätig. Ein 1.300 Quadratmeter großer<br />
Natur-Spa mit Außenpool und Bergsee auf<br />
1.355 Höhenmetern ist entstanden, eine Reithalle<br />
sowie eine Sport- und Kletterhalle und<br />
neue Suiten, die von Tischlern aus der Region<br />
mit Zirbenholz ausgestattet wurden. Der Panorama-Bergblick<br />
tut den Rest. Auch die »Kraftalm«,<br />
ursprünglich ein Alpengasthof der<br />
Familie Hölz, punktet mit Weitblick über die<br />
Kitzbüheler Alpen und den Wilden Kaiser. Die<br />
alte Skihütte wurde komplett abgebaut, die<br />
Holzbretter zeitgemäß ins neue Interieur integriert.<br />
Man reist übrigens mit der Gondel an.<br />
AUTONOM AM WALDRAND<br />
Covid hat unser Bedürfnis nach Rückzug<br />
verstärkt. Man möchte nicht in die unangenehme<br />
Situation kommen, mit anderen am<br />
Frühstücksbuffet anstehen zu müssen. Schi-<br />
cke, aber simple Hideaways boomen. Sogar<br />
Campingurlaub mit Stil ist wieder angesagt.<br />
Im Montafon sind mit »Cabinski« zehn minimalistische<br />
Tiny Holiday Homes entstanden,<br />
direkt am Waldrand mit Blick auf die<br />
Berge. Gebaut sind sie aus naturbelassenem<br />
heimischem Holz. Und das Beste: Vom Bett<br />
»Wir glauben, dass gerade jetzt autonome<br />
Unterkünfte gesucht sind, und dass dieser<br />
Trend weiterhin anhalten wird«, sagt auch<br />
Hannes Durnwalder aus dem Brandnertal<br />
südlich von Bludenz. Hier hat er im Herbst<br />
2020 seine Waldchalets eröffnet. Badesee,<br />
Kletterpark, Biketrails, Golfplatz und Tennisplätze<br />
aus sieht man den Sternenhimmel. befinden sich ebenso im unmit-<br />
><br />
Erholung für die ganze Familie<br />
Im 5-Sterne-Familienhotel »Moar Gut« kein<br />
Problem: Für die Kleinen gibt es eine neue<br />
Reit- und Kletterhalle, für die Erwachsenen<br />
einen 1.300 Quadratmeter großen Natur-<br />
Spa mit Außenpool und Bergsee.<br />
moargut.at<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
153
esidences / RESORTS IN ÖSTERREICH<br />
Ich glaub’, ich steh im Wald<br />
Es duftet nach Holz, Harz und viel Frischluft<br />
am Ortsrand von Brand. Die fünf neuen<br />
Chalets schmiegen sich unter Lärchen<br />
am Wald. Architektur und Design sind von<br />
Vorarlberger Qualität ohne aufdringliche Alpin-<br />
Klischees. Die Chalets bieten Platz für bis<br />
zu sechs Personen. Für Freunde des Rustikalen<br />
wurde das ehemalige Holzhaus der Familie<br />
zur kuscheligen »Älmele Lodge« umgebaut.<br />
waldchalets-brandnertal.at<br />
><br />
telbaren Umfeld wie der namensgebende,<br />
stille Wald. »Das kleine Dorf Brand bietet<br />
viel auf kleinstem Raum und ist eigentlich<br />
selbst ein Resort«, sagt Durnwalder.<br />
BAUERNHOF UND BIBLIOTHEK<br />
Etwas lebhafter als in diesem Vorarlberger<br />
Seitental geht es im Zillertal zu. Auch hier<br />
sind neue Erholungsformen im Angebot,<br />
zum Beispiel auf dem »Farm Resort Geislerhof«<br />
in Gerlos. »Wir leben hier mit der Landwirtschaft<br />
und den Jahreszeiten«, sagt<br />
Reine Freude<br />
An inzwischen fünf Standorten in alpinen<br />
Toplagen in Österreich ist die Luxuskette PURE<br />
RESORTS präsent. Das Resort in Schruns<br />
eröffnet im Dezember <strong>2021</strong> mit 28 Wohnungen<br />
und 14 Zimmern. Charakteristisch für PURE<br />
ist die für jeden Ort maßgeschneiderte Mischung<br />
aus Hotelzimmern, Apartments und Chalets,<br />
die alle den vollen Hotel-Service genießen.<br />
pure-resorts.com<br />
Fotos: Ratko Photography, Katharina Bohm, Lena Everding, Lorenz Masser<br />
154 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Zum Wohlsein<br />
Zur Top-Klasse bei den Wellness-Hotels im<br />
Salzburger Land zählt das 4-Sterne-Superior<br />
Alpin Resort »Der Lürzerhof« in Obertauern. Der<br />
Premium-Spa wurde kürzlich auf 4.000 Quadratmeter<br />
erweitert, dazu gibt’s einen Private Spa,<br />
einen Badesee und sieben Saunen und Dampfbäder,<br />
darunter die neue See-Event-Sauna. Auch<br />
die 60 Zimmer und Suiten bekamen ein luxuriöses<br />
Update mit viel Liebe zum handwerklichen Detail.<br />
luerzerhof.at<br />
Minimalistische Escapes<br />
»Cabinski« sind Mini-Chalets für<br />
Individualisten und Urlauber, die ihre<br />
Ruhe wollen. Sie sind ideale Ausgangspunkte<br />
für Wanderungen im Montafon.<br />
Bis zu vier Personen haben Platz.<br />
cabinski.at<br />
><br />
Benedikt Geisler. »Unsere Gäste können<br />
das hautnah miterleben. Vom Füttern der Tiere<br />
bis zum Melken der Kühe, Ponyreiten, Streichelzoo,<br />
Hühnerstall zum Abholen der eigenen<br />
Frühstückseier.« Naheliegend, dass hier in<br />
erster Linie Familien mit Kindern die Zielgruppe<br />
sind, doch auch Adults Only Weeks<br />
sind im Programm. Mit privatem Spa-Bereich<br />
in den 2020 neu eröffneten Chalets, Sauna und<br />
Natursteinbadewanne auf der Terrasse lässt<br />
sich das Leben am Bauernhof ganz ohne landwirtschaftliche<br />
Mühsal genießen.<br />
Aber auch alpin-urban kann man sich erholen<br />
– zum Beispiel im neuen Hotel »Blü« im<br />
Gasteinertal, in das die beiden Schulfreundinnen<br />
Eva Eder und Bibiana Weiermayer-Schmid<br />
2020 den ehemaligen »Salzburgerhof« verwandelt<br />
haben. Innen wie außen hell und luftig<br />
gehalten, scheint das ganze Haus die Gäste<br />
sanft zur Aktivität zu drängen. Die Spannweite<br />
reicht von stillem Lese- und Kunstgenuss über<br />
Yoga bis zum hauseigenen E-Bike und zum<br />
abenteuerlichen Tandemsprung. Aber keine<br />
Angst vor Überforderung, denn, so Eva Eder:<br />
»Alles geht – nichts muss!« Danke. Das haben<br />
wir jetzt alle wirklich verdient. <<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
155
WERDEN SIE TEIL<br />
DER GESCHICHTE<br />
Am Fuße der idyllischen Etsdorfer-Kellergasse in der Marktgemeinde<br />
GRAFENEGG realisierte die MAFOS real estate mit CASA BLANCA<br />
ein exklusives Immobilienprojekt für urbane Freigeister und<br />
anspruchsvolle Genießer.<br />
CASA BLANCA: Dies ist der<br />
Beginn einer wunderbaren<br />
Freundschaft..<br />
Fotos: ZOOM VP.AT<br />
156<br />
falstaff<br />
<strong>LIVING</strong> 5 / 21
CASA BLANCA<br />
Inmitten von grünen Weingärten entstanden<br />
benachbart zur Architekturikone<br />
HAUS WITTMANN die strahlend<br />
weißen Zwillingshäuser DON<br />
FRANCESCO und DON GIOVANNI. Klare<br />
Linien, lichtdurchflutete Räume, großzügige<br />
Außenflächen sowie traumhafte Fernblicke<br />
schaffen einen luftig-leichten Sehnsuchtsort,<br />
welcher konstruktive Schönheit und kultivierten<br />
Lebensstil perfekt vereint.<br />
Den kommunikativen Mittelpunkt im<br />
Obergeschoß bildet ein geräumiger Wohnund<br />
Essbereich mit offener Küche, bei dem<br />
Kochen, Essen, Arbeiten, Spielen, Lesen und<br />
Fernsehen fließend ineinander übergehen. Zu<br />
den absoluten Highlights zählen außerdem<br />
die über eine Nebenstiege von außen begehbaren<br />
Dachterrassen, die mit einem fantastischen<br />
360-Grad-Panoramablick über die inspirierende<br />
Landschaft des Kamptals zum<br />
Relaxen, Staunen und Innehalten einladen.<br />
Die Balkone und Terrassen dienen als private<br />
Ruheoasen und verbinden die Wohnräume<br />
auf allen Ebenen direkt mit der Natur. Das<br />
Erzeugen von Wärme und Kühlung erfolgt<br />
über Erdwärme, eine spezielle Sole-Wasser-<br />
Wärmepumpe, Photovoltaik und thermische<br />
Baukernaktivierung. So kann man in jeder<br />
Jahreszeit entspannt den unverbaubaren Blick<br />
auf die umliegenden Weinberge genießen –<br />
und nachhaltige Lebensqualität mit allen Sinnen<br />
erleben!<br />
MODERNE HOMMAGE<br />
Architekt Johannes Spalt und Möbelhersteller<br />
Franz Wittmann, die sich Ende der 1950er-<br />
Jahre kennenlernten, verbindet bis heute so<br />
einiges: der gemeinsame 100. Geburtstag im<br />
Jubiläumsjahr 2020, die kongeniale berufliche<br />
Zusammenarbeit sowie die jahrzehntelang<br />
andauernde Freundschaft. Spalt fungierte u.a.<br />
als Berater bei der Reproduktion von Josef-<br />
Hoffmann-Möbeln, realisierte mit Franz Wittmann<br />
auch eigene Möbelentwürfe und wurde<br />
schließlich 1970 mit dem Bau des Privathauses<br />
von Franz Wittmann in Etsdorf am Kamp<br />
beauftragt.<br />
»Mich interessiert das Haus dort, wo es<br />
zum Lustobjekt wird, wo es nicht belastet ist<br />
mit Funktionen und Tätigkeiten, wo man<br />
eigentlich losgelöst sein kann vom Alltag. Und<br />
ich möchte gerne dieses Gelöstsein in den heutigen<br />
Hausbau transportieren«, meinte Johannes<br />
Spalt schon damals. 2020 – und damit<br />
fünfzig Jahre später – wurde diese Grundhal<br />
tung mit der Errichtung der beiden Zwillingshäuser<br />
DON FRANCESCO und DON<br />
GIOVANNI auf den ehemaligen Grundstücken<br />
von HAUS WITTMANN neuerlich<br />
Realität.<br />
LEBEN WIE IM FILM<br />
Genau wie der Hollywood-Klassiker »Casablanca«<br />
Liebesgeschichte, Kriminalfilm und<br />
politisches Statement miteinander verknüpft,<br />
sorgt auch die Natur- und Kulturlandschaft<br />
des Kamptals ganzjährig für ein kontrastreiches<br />
Programm: im späten Frühling den<br />
neuen Weinjahrgang bei offenen Kellertüren<br />
verkosten, im Sommer ein klassisches Freiluftkonzert<br />
auf Schloss Grafenegg besuchen, im<br />
Herbst zur Kamptalwarte am Heiligenstein<br />
wandern und den Blick auf bunte Weinrieden<br />
genießen oder sich im Winter im fantastischen<br />
Spa- und Wellnessbereich des LOISIUMS mit<br />
allen Sinnen entspannen: Das ist »Bella Vita«<br />
für Fortgeschrittene.<br />
Der namensgebende Film Casablanca endet<br />
mit den berühmten Worten »Louis, ich glaube,<br />
dies ist der Beginn einer wunderbaren<br />
Freundschaft« – damit kann nur das Kamptal<br />
gemeint sein, dessen einzigartige Mischung<br />
aus Wein, Wasser und Kultur wohl auch<br />
Humphrey Bogart und Ingrid Bergman verzaubert<br />
hätte.<br />
INFO<br />
Weitere Informationen unter<br />
www.casa-blanca.at<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
157
esidences / CO-WORKING-SPACES<br />
Nach der Covid-Pause entwickeln sich Co-Working-<br />
Anbieter munter weiter. Die einen sprechen Einzelunternehmer<br />
an, die anderen große Konzerne. Auch<br />
die Verbindung aus Wohnen, Urlaub und Arbeiten<br />
wird immer beliebter. TEXT HEIMO ROLLETT<br />
Foto: Immofinanz<br />
158 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Erfolgsmodell<br />
An 23 Standorten gibt es das myhive-<br />
Konzept der Immofinanz schon. Neu ist,<br />
dass auch einzelne Arbeitsplätze oder<br />
einfach nur Tische gemietet werden<br />
können. In erster Linie wendet sich das<br />
Angebot dennoch an Corporates.<br />
myhive-offices.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
159
esidences / CO-WORKING-SPACES<br />
Alpine Worcation<br />
Co-Working statt Kuhstall heißt es<br />
in dem 400 Jahre alten, liebevoll<br />
restaurierten Hof am Achensee.<br />
Ein einzigartiges Retreat für bis<br />
zu 37 Personen, die Arbeit mit<br />
Freizeitflair verbinden wollen.<br />
mesnerhof-c.at<br />
Fotos: Harald Eisenberger, Courtesy of Selina, Konstanze Meindl, Courtesy of andys.cc<br />
Elke sitzt am Copabeach vor dem<br />
DC Tower und telefoniert. Eigentlich<br />
arbeitet sie für einen großen Consulter<br />
im Turm hinter ihr. Aber sie wolle ein<br />
wenig Sonne genießen, sagt sie. Mit Sonnenbrille<br />
und Airpods lassen sich Geschäftstelefonate<br />
am Donauufer genauso führen – vielleicht<br />
sogar entspannter. Dieselbe Sommersonne ist<br />
Marek völlig wurscht. Er organisiert medizinische<br />
Serviceleistungen für Wohlhabende. »Ich<br />
bin immer im Einsatz und viel unterwegs. Also<br />
arbeite ich dort, wo ich gerade bin«, erzählt der<br />
38-Jährige. Die meiste Zeit zu zweit – er meint<br />
seinen Laptop und sich – verbringt Marek in<br />
Hotellobbys und Flughafenhallen, zumindest<br />
bis vor Corona. Auch Co-Working-Spaces<br />
nutzte er, aber da fehle ihm manchmal der<br />
Überblick, wo es gute gibt.<br />
REMOTE-ARBEITSWELT<br />
Das trifft den Nagel auf den Kopf: Es ist nicht<br />
leicht, die Übersicht zu behalten. Hier poppt<br />
ein Co-Living-Work auf, dort ein Workation<br />
Retreat, woanders wieder ein GründerInnen-<br />
Hof. Letztendlich ist das Wirrwarr aber gut,<br />
»Co-Working ist und bleibt ein Zukunftsthema, das ist gewiss …<br />
Die Unternehmen können flexibler sein, und für die Immobilien<br />
ist es eine optimale Ergänzung im Nutzungsmix.«<br />
STEFAN WERNHART Geschäftsführer EHL Gewerbeimmobilien<br />
denn das Angebot an flexiblen Arbeitsmöglichkeiten<br />
wird immer bunter. Stefan Wernhart,<br />
Geschäftsführer EHL Gewerbeimmobilien:<br />
»Co-Working ist und bleibt ein Zukunftsthema,<br />
das ist gewiss. Die Nutzer brauchen es, um einmal<br />
in einem anderen Setting arbeiten zu können,<br />
die Unternehmen können flexibler sein,<br />
und für die Immobilien ist es eine optimale<br />
Ergänzung im Nutzungsmix.«<br />
Neben der langsamen Eroberung des ländlichen<br />
Raums, wo leerstehende Gebäude wie<br />
Sehr fair<br />
Das Cocoquadrat in Graz und Wien will<br />
vor allem Ein-Personen-Unternehmen<br />
ansprechen. Die Nutzung des Co-Working-<br />
Platzes wird minutengenau abgerechnet.<br />
cocoquadrat.com<br />
160 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Systembüros<br />
Marcus Weixelberger hat ein perfektes und<br />
an alle Räume anpassbares System für<br />
»Offices as a Service« entwickelt. Ziel ist es,<br />
ein österreichweites Netzwerk aufzubauen.<br />
andys.cc<br />
Wirtshäuser gerne zu geteilten Büroflächen<br />
umfunktioniert werden, entstehen in den großen<br />
Städten immer differenziertere Angebote.<br />
Während Cocoquadrat mit Standorten in<br />
Graz und Wien besonders EPUs, also Ein-<br />
Personen-Unternehmen, ansprechen will und<br />
die Nutzungsdauer fairerweise minutengenau<br />
abrechnet, setzen andere wie UBC Collection<br />
oder YourOffice eher auf die Vermietung von<br />
ganzen Büroräumen für mindestens zwei<br />
Personen. In großen Büroimmobilien werden<br />
immer öfter ganze Teilflächen als Co-Working-<br />
Areas ausgebaut, sie stehen dann den Mietern<br />
für mehr Abwechslung und Flexibilität zur<br />
Verfügung. Im Falle von myhive ist der Betreiber<br />
Immofinanz auch bemüht, die Community<br />
aktiv zu managen – also die Vernetzung<br />
untereinander zu fördern, Veranstaltungen<br />
und Weiterbildungen zu organisieren etc.<br />
PLEITEN UND EXPANSIONSPLÄNE<br />
Die Covid-Pause habe natürlich Leerstandszeiten<br />
beschert, nun ziehe die Auslastung<br />
aber wieder an, heißt es unisono. Die<br />
><br />
Die Welt steht offen<br />
Wer gänzlich ungebunden ist,<br />
checkt bei Selina ein. Etwa in<br />
Bogota. Oder in Cancun, New York,<br />
Athen und seit 15. Juli auch in<br />
Bad Gastein. 60 Destinationen<br />
gibt es weltweit.<br />
selina.com<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
161
esidences / CO-WORKING-SPACES<br />
Expansion gestoppt<br />
Design Offices ist mit 40 Standorten<br />
Deutschlands führender Anbieter<br />
von Corporate Coworking. Die einst<br />
geplante Expansion nach Österreich<br />
liegt derzeit auf Eis. designoffices.de<br />
><br />
großen Expansionen bleiben einstweilen<br />
aber noch aus. Der deutsche Marktführer<br />
Design Offices hat Österreich schon länger<br />
von der Eroberungslandkarte zumindest zeitweilig<br />
gestrichen, die Regus-Schwester Spaces<br />
hat mit der Insolvenz einer Projektgesellschaft<br />
in der Wiener Muthgasse und dem Ausstieg<br />
aus dem »Haus am Schottentor« seine Instabilität<br />
offenbart, und WorkRepublic hat sich mit<br />
dem noblen Palais Fanto am Schwarzenbergplatz<br />
überhoben und aus Österreich zurückgezogen.<br />
Wernhart glaubt aber, dass wieder<br />
neue Marken auftauchen werden, aber wohl<br />
erst nachdem sich die Corona-Situation absehbar<br />
beruhigt hat.<br />
So lange will Marcus Weixelberger nicht<br />
warten. Der Gründer der Kette andys.cc betreibt<br />
aktuell vier Standorte in Wien und<br />
einen in Klosterneuburg, er will ein flächendeckendes<br />
Netz in Österreich etablieren.<br />
Wien allein könne 15 seiner Locations vertragen,<br />
meint Weixelberger. Der Clou ist,<br />
dass andys.cc eigentlich ein vollständig durchdachtes<br />
System ist, das in allen Gebäuden, egal<br />
ob neu oder Bestand, implementiert werden<br />
kann. Permanent wird dieses System verbessert.<br />
Beispiel: Die Screens in den Büros zeigen<br />
den Nutzern nicht nur die aktuelle CO₂-<br />
Belastung und die Raumfeuchtigkeit an, die<br />
Daten sind auch Basis für die Raumklimaoptimierung.<br />
andys.cc kümmert sich um die<br />
Planung, die Gestaltung und den Betrieb, der<br />
Flächeneigentümer stellt die Immobilie zur<br />
Verfügung und investiert in deren Ausstattung.<br />
Monatlich erhält er auf Basis der aktuellen<br />
Mitgliederzahl einen vordefinierten Teil<br />
des Umsatzes. Birgt das nicht mehr Risiko?<br />
Ja, aber im Vergleich zu einer regulären Vermietung<br />
sei der Mieterlös so durchschnittlich<br />
um 15 bis 20 Prozent höher, wirbt Weixelberger<br />
für sein Modell.<br />
<<br />
Foto: Courtesy of Design Offices GmbH<br />
ADVERTORIAL<br />
THERMOMIX® - DAS ORIGINAL<br />
So einfach und so genussvoll war es noch nie!<br />
Egal ob Kochanfänger oder Profi:<br />
Kochen mit dem Thermomix® TM6<br />
ist einfach, geht schnell und macht<br />
Spaß. Seine intelligente Technologie und die<br />
vielfältigen Kochfunktionen machen den<br />
TM6 zu einem einzigartigen Küchen-Multitalent.<br />
Er macht das Leben nicht nur ein<br />
wenig leichter, sondern passt sich ganz einfach<br />
den individuellen Koch- und Ernährungsvorlieben<br />
an: Lust auf Hummus mit<br />
Zucchini-Feta-Topping, Pulled-Pork Burger<br />
oder doch lieber Lachsforelle auf Zitronen-<br />
Risotto? Zum Nachtisch dann selbstgemachtes<br />
Erdbeer-Basilikum-Eis? Kein<br />
Problem!<br />
STYLISHE HARDWARE MIT STARKEM<br />
INHALT<br />
Der Thermomix® TM6 ist der perfekte<br />
Partner in der Küche: Er unterstützt beim<br />
INFO<br />
Was der Thermomix® sonst noch kann,<br />
erfährst du auf thermomix.vorwerk.at<br />
oder bei einem*einer persönlichen Berater*in.<br />
Wiegen, Mahlen, Mixen, Emulgieren,<br />
Schlagen, Rühren, Zerkleinern, Kneten,<br />
Garen, Fermentieren, Karamellisieren und<br />
noch vielem mehr. Neben zwölf spannenden<br />
Funktionen und zusätzlichen Modi wie<br />
Slow-Cooking oder Sous-vide-Garen, vereinfacht<br />
das integrierte Rezept-Portal Cookidoo®<br />
das tägliche Kochen mit tausenden<br />
maßgeschneiderten Thermomix®-Rezepten.<br />
Jedes, der weltweit über 70.000 maßgeschneiderten<br />
Rezepte auf Cookidoo®,<br />
stammt aus der hauseigenen Rezeptentwicklung<br />
und lässt sich mühelos im Guided-Cooking<br />
Modus nachkochen. Hierbei<br />
führt der TM6 Schritt für Schritt durch das<br />
gewählte Rezept und stellt Zeit- und Temperaturvorgaben<br />
automatisch ein.<br />
Ob vom intuitiven Touchscreen des Thermomix®<br />
TM6, Website oder mobiler App<br />
aus: auf Cookidoo® findest du genau das,<br />
worauf du Lust hast. Ob Lieblingsklassiker<br />
oder doch ein exotisches Gericht vom anderen<br />
Ende der Welt – das passende Rezept<br />
steht definitiv bereit.<br />
Das Beste: Cookidoo® wächst ständig und<br />
hält immer neue Ideen zum Ausprobieren<br />
und Genießen bereit.<br />
FOTO: BEIGESTELLT<br />
162 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Sichern Sie<br />
sich Ihre<br />
Wunschwohnung<br />
JETZT!<br />
Vormerken unter:<br />
www.the-one.at
EXKLUSIV WOHNEN<br />
IM BELLEVUE 74<br />
In Wien-Döbling entsteht mit Bellevue 74 ein außergewöhnliches und exklusives<br />
Wohnprojekt mit atemberaubendem Panoramablick über die Stadt.<br />
Döbling, der ehemalige Vorort am<br />
Fuße des Kahlenbergs, zählt seit<br />
jeher zu den schönsten Wohngegenden<br />
Wiens. Der besondere<br />
Charme, geprägt durch Buschenschanken<br />
und Heurigen sowie die immer noch erhaltene<br />
dörfliche Struktur, trifft hier auf<br />
moderne Infrastruktur und Citynähe.<br />
BELLEVUE 74 – LUXUS, NEU DEFINIERT<br />
In dieser exklusiven Umgebung, in der<br />
Bellevuestraße 74 und direkt an den Weinbergen,<br />
errichtet MERYN + Partner zwei<br />
moderne Villen mit neun Eigentumswohnungen<br />
zwischen 50 und 250 Quadratmetern<br />
sowie eine Einfamilienvilla mit<br />
über 430 Quadratmeter Wohnfläche mit<br />
eigenem Pool und Wellnessbereich.<br />
Bei der Umsetzung des Projekts setzt das<br />
Unternehmen auf ein einzigartiges Raumgefühl,<br />
das im Einklang mit der Umgebung<br />
steht. Alexander Meryn, Geschäftsführender<br />
Gesellschafter: »Diese einzigartige Lage<br />
mit ihrem atemberaubenden Ausblick<br />
Fotos: beigestellt<br />
164 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
BELLEVUE 74<br />
Architektur, Ausstattung und<br />
Materialauswahl mit viel Glas und<br />
natürlichen Materialien reflektieren die<br />
einzigartige Lage.<br />
EXKLUSIVE SERVICES<br />
FÜR EIGENTÜMER<br />
findet man in Wien kein zweites Mal. Die<br />
Architektur, die Ausstattung der Wohnungen<br />
sowie der Villa und die Materialauswahl<br />
mit viel Glas und natürlichen Materialien<br />
reflektieren dies bis in das kleinste<br />
Detail.«<br />
Im Zuge der Detailplanung des Wohnprojekts<br />
Bellevue 74 war die Anordnung<br />
der drei Villen sowie die Situierung der<br />
dazugehörigen Freiflächen für die zukünftigen<br />
Eigentümer ein wesentliches Planungsmerkmal.<br />
Die Anordnung der Niveausprünge<br />
und Wege zwischen den Objekten schafft<br />
die Zuordnung zu den einzelnen Wohnungen<br />
und damit auch weitere persönliche<br />
Freiräume im Außenbereich.<br />
Das Gleichgewicht zwischen der Wohnraumgestaltung<br />
und den Außen- und Gartenflächen<br />
macht Bellevue 74 an all seinen<br />
Ecken und Enden einzigartig und spürbar<br />
stimmig.<br />
Alexander Meryn, Geschäftsführender<br />
Gesellschafter MERYN + Partner<br />
NACHHALTIGE BAUWEISE<br />
Die grüne Umgebung gibt auch das Konzept<br />
für die Nachhaltigkeit vor: Für Heizen<br />
und Kühlen setzt MERYN + Partner auf<br />
energiesparende Wärmepumpen, und für<br />
die Wärmedämmung wird beispielsweise<br />
Steinwolle anstelle mineralischer Produkte<br />
eingesetzt. Die Kombination einer nachhaltigen<br />
Bauweise, gepaart mit Lifestyle,<br />
führt so zu einem hohen Wohlfühlfaktor.<br />
Dem hochwertigen Lebensstil in der<br />
Bellevuestraße 74 entspricht auch der<br />
Concierge-Service, der allen Eigentümern<br />
zur Verfügung steht und für jeden Einzelnen<br />
eine Erleichterung des täglichen Lebens<br />
bietet. Die auf die individuellen Bedürfnisse<br />
zugeschnittenen Dienstleistungen reichen<br />
von der Organisation kleiner privater Aktivitäten<br />
vor Ort – wie Catering, Housekeeping<br />
oder Dog-Walking – sowie einem<br />
Reservierungs- und Buchungsmanagement<br />
für geplante Freizeitaktivitäten oder Urlaube<br />
bis hin zu einem Bring- und Holservice für<br />
die Kinder von Schule und Kindergarten.<br />
Die Fertigstellung dieses einzigartigen<br />
Projekts ist für Herbst 2022 geplant.<br />
INFO<br />
MERYN + Partner<br />
Bellevue 74 GmbH<br />
Operngasse 6, 1010 Wien<br />
www.bellevue74.at<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
165
esidences / <strong>LIVING</strong> SALON<br />
Ein Gespräch über Kleinheit<br />
Wohnbauforscherin Susanne Reppé<br />
(Stadt Wien) (l.), Möbelexperte<br />
Alexander Sova (Wittmann) und Architektin<br />
Gerda Maria Gerner (gerner gerner plus)<br />
sprechen über die Dos and Don’ts beim<br />
Einrichten von kompakten Grundrissen.<br />
166<br />
falstaff<br />
<strong>LIVING</strong><br />
5 / 21
Wie richtet<br />
man sich<br />
auf kleinster<br />
Fläche ein<br />
Nicht nur in Österreich, sondern auch<br />
weltweit werden die Wohnungen<br />
immer kleiner, immer kompakter.<br />
Worauf muss man bei der Interior-<br />
Planung achtgeben? Welche<br />
Angebote gibt es in der Architekturund<br />
Möbelbranche? Und was sagt<br />
die Stadt Wien dazu? Ein Gespräch<br />
mit Architektin Gerda Maria Gerner,<br />
Wittmann-Chef Alexander Sova und<br />
Wohnbauforscherin Susanne Reppé.<br />
MODERATION UND TEXT WOJCIECH CZAJA<br />
FOTOS LUKAS ILGNER<br />
<strong>LIVING</strong> Auf wie vielen Quadratmetern<br />
wohnen Sie?<br />
GERDA MARIA GERNER Ich<br />
habe schon in allen erdenklichen<br />
Konstellationen gelebt! Aufgewachsen<br />
bin ich im Burgenland auf einem<br />
alten, großen Bauernhof. Meine erste Garçonnière<br />
in Wien hatte 33 Quadratmeter.<br />
Heute lebe ich mit meinem Mann Andreas<br />
in einem ausgebauten Rohdachboden, und<br />
zwar auf wirklich großzügigen 300 Quadratmetern.<br />
Wir haben oft unsere Enkelkinder<br />
und Kinder zu Besuch. Nach all den Jahren<br />
ist das wieder wie ein Mehrgenerationen-<br />
Bauernhof mitten in der Stadt.<br />
SUSANNE REPPÉ Ich wohne mit meinem<br />
Lebensgefährten in einer 95 Quadratmeter<br />
großen Maisonette-Wohnung. Auch meine<br />
Wohnbiografie fing mit sehr viel weniger<br />
Fläche an. Aktuell profitierten wir jedoch<br />
sehr von den vorhandenen Home-Office-<br />
Möglichkeiten.<br />
ALEXANDER SOVA Ich wohne mit meiner<br />
Frau auf 160 Quadratmetern. Die Wohnung<br />
ist groß, keine Frage, aber aufgrund der<br />
vielen Glaswände haben wir dennoch ein<br />
Stauraumproblem: Wir haben beispielsweise<br />
viel zu wenig Platz für unsere Bücher.<br />
Man hat immer zu wenig Platz, ganz gleich,<br />
wie groß die Wohnung ist.<br />
SOVA Das ewige Problem, oder?<br />
REPPÉ Und zu wenige Zimmer! Zumindest<br />
höre ich das immer wieder.<br />
Die durchschnittliche Wohnfläche in Wien<br />
beträgt laut Statistik Austria 36,1 Quadratmeter<br />
pro Kopf, wobei die Tendenz aufgrund<br />
steigender Kauf- und Mietpreise und immer<br />
mehr Smart-Wohnungen am Markt deutlich<br />
nach unten zeigt. Was muss man beachten,<br />
um eine kleine Wohnung gut und effizient<br />
einzurichten?<br />
GERNER Eine gute Planung und Einrichtung<br />
fängt mit ganz elementaren Fragen an: Wie<br />
ist die Lage in der Stadt? In welche Himmelsrichtung<br />
sind die Wohnräume orientiert?<br />
Wie betritt man die Wohnung? Und welche<br />
Besonderheiten hat der Grundriss? Gerade,<br />
wenn wir von kleinen und kompakten ><br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff 167
Herr Sova, die Wohnungen werden immer<br />
kleiner und kleiner. Wie ist die Entwicklung<br />
in der Welt der Möbel?<br />
SOVA Hier muss ich ein wenig differenzieresidences<br />
/ <strong>LIVING</strong> SALON<br />
><br />
Wohnungen sprechen, ist es wichtig, Räume<br />
zu vermeiden, die bloß der Erschließung<br />
dienen. Daher versuchen wir, die Vorräume<br />
nach Möglichkeit in den Wohnbereich einzubeziehen<br />
und den Bewohnerinnen und<br />
Bewohnern genügend Stellfläche in Form<br />
von Schranknischen und möblierbaren<br />
Wänden zu bieten.<br />
Die Realität sieht oft anders aus: Kein Platz<br />
für den großen Kleiderschrank, kaum Platz<br />
fürs Doppelbett, und an jeder freien Wandfläche<br />
hängt ein Heizkörper.<br />
GERNER Leider! Tatsächlich sind solche<br />
Fehlplanungen im Wohnbau immer wieder<br />
zu finden. Ich finde das tragisch.<br />
Die Forscherin<br />
Susanne Reppé arbeitet in der Stadt Wien,<br />
Referat für Wohnbauforschung und internationale<br />
Beziehungen und ist eine Verfechterin<br />
von leistbaren Smart-Wohnungen.<br />
Wichtig ist ihr ein hochwertiger Freiraum<br />
bei jeder Wohnung.<br />
SOVA Wie tun Sie da als Architektin? Solche<br />
Räume lassen sich ja schwer planen und<br />
möblieren!<br />
GERNER Sie sagen es! Manche Wohnungen<br />
sind nicht nur klein, sondern wirklich<br />
un praktisch und ineffizient.<br />
REPPÉ Eine wichtige Rolle, um das zu kompensieren,<br />
spielen die privaten Freiräume.<br />
GERNER Ich finde ja sogar: Je kleiner eine<br />
Wohnung, desto größer sollte der private Freiraum<br />
sein – ganz gleich, ob Loggia oder Balkon.<br />
Jede zweite Wohnung im geförderten Bereich<br />
wird heute als sogenannte Smart-Wohnung<br />
errichtet. Frau Reppé, was genau bedeutet<br />
Smart-Wohnen?<br />
REPPÉ Mit der sogenannten Smart-Wohnung<br />
hat die Stadt auf die Entwicklungen reagiert,<br />
die seit der Finanzkrise nicht mehr wegzuleugnen<br />
sind. Die Wohnpreise steigen rasant an,<br />
die Einkommen stagnieren, und damit wird<br />
die Schere zwischen Wohnkosten und verfügbarem<br />
Haushaltsbudget immer größer. Dazu<br />
kommt der steigende Anteil an Single-Haushalten.<br />
Die Folge ist, dass sich viele Menschen<br />
eine Wohnung in der gewünschten Größe<br />
kaum noch leisten können. Die Smart-Wohnung<br />
bietet zwar die nötige Anzahl an Zimmern<br />
– ist aufgrund der geringen Wohnfläche<br />
aber deutlich günstiger als eine klassische<br />
Mietwohnung.<br />
GERNER Früher hatte eine Drei-Zimmer-Wohnung<br />
80 bis 90 Quadratmeter, heute sind’s meist<br />
um die 75 Quadratmeter, und im Smart-Bereich<br />
sogar nur 65 bis 70 Quadratmeter. Ich halte die<br />
Smart-Entwicklung für einen tendenziell guten<br />
Weg – aber es ist eben nur eine Möglichkeit von<br />
vielen. Ich glaube nicht, dass wir die Wohnungsfragen,<br />
die uns heute beschäftigen, einzig und<br />
allein mit Smart-Wohnungen lösen können.<br />
Wenn ich im Smart-Wohnungsprogramm als<br />
Architektin theoretisch neun Quadratmeter große<br />
Schlafzimmer planen darf und planen soll,<br />
dann frage ich mich schon, in welche Richtung<br />
sich das Ganze entwickelt. Wir sind doch keine<br />
Zwerghasen!<br />
REPPÉ Was am Wohnungsmarkt definitiv<br />
fehlt, sind leistbare und unbefristete Wohnungsangebote<br />
im privaten Altbestand, wie<br />
Der Einrichter<br />
Alexander Sova hat früher in der Finanz- und<br />
IT-Branche gearbeitet. Heute vermöbelt er am<br />
liebsten Kunden mit hohen Qualitätsansprüchen.<br />
In der Corona-Krise hat Wittmann sein Portfolio<br />
in Richtung Small nach unten erweitert.<br />
wir sie alle aus unseren Jugendtagen kennen.<br />
Früher hat man als Student in einer unsanierten<br />
Altbauwohnung gelebt, Klo am Gang,<br />
aber dafür hat die Miete nur ein paar hundert<br />
Schilling gekostet. Dieser Markt ist komplett<br />
weggebrochen. Selbstverständlich ist die<br />
Reduktion von Substandard zu befürworten,<br />
allerdings war dieses Wohnungssegment<br />
auch eine wichtige Startmöglichkeit zur erstmaligen<br />
Wohnversorgung. Das fehlt heute.<br />
»Die Wohnpreise steigen rasant an, die Einkommen aber<br />
stagnieren, und damit wird die Schere zwischen Wohnkosten<br />
und verfügbarem Haushaltsbudget immer größer.«<br />
SUSANNE REPPÉ, Stadt Wien<br />
168 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
»In der Pandemie haben sich viele dazu entschieden,<br />
ihren Zweitwohnsitz im Grünen auszubauen. Sie wollen<br />
dort genauso komfortabel wie in der Stadt wohnen,<br />
aber eben auf kleinerer Fläche.«<br />
ALEXANDER SOVA Wittmann<br />
Gesellschaft und der jeweiligen Lebenskultur.<br />
Damals – also in den Fifties – gab es auch die<br />
erste österreichische Ausstellung, die sich mit<br />
Möbeldesign und Wohnkultur beschäftigte.<br />
Das war eine Revolution!<br />
GERNER Damals wurden ja auch Schrankbetten,<br />
Klappsofas und ausziehbare Tische entwickelt.<br />
Das war eine wirklich spannende Zeit.<br />
ren. Es gibt nach wie vor die etwas üppigeren<br />
Wohnungen, die viel Raum für klassische<br />
Möbel- und Designkombinationen bieten,<br />
aber eben auch kleinere Einheiten, wo kompakte<br />
Lösungen gefragt sind. Traditionell<br />
kommen unsere Kunden eher aus ersterer<br />
Kategorie – aber zunehmend sind auch smarte<br />
Alternativen gefragt. Ich denke, dass dieser<br />
Trend durch die Pandemie zusätzlich verstärkt<br />
wurde: Viele haben sich entschieden, ihren<br />
Zweitwohnsitz im Grünen zu einer Art zweiten<br />
Erstwohnsitz umzugestalten. Der Wunsch,<br />
dort genauso komfortabel wie in der Stadt zu<br />
wohnen, aber eben auf kleinerer Fläche, stellt<br />
viele Kunden vor Herausforderungen.<br />
GERNER Mit Steckdose und Docking-Station?<br />
SOVA Zum Beispiel. Das ist heute schon möglich.<br />
Eine künftige Vision kann aber auch sein,<br />
dies noch smarter über kabelloses Laden und<br />
ohne sichtbare Technik zu erreichen. Ich kann<br />
das Handy oder das Tablet auf die Armlehne<br />
legen, während ich arbeite oder fernsehe.<br />
Ich würde mit Ihnen gerne noch etwas tiefer in<br />
die Geschichte eintauchen: Auch früher wohnte<br />
man oft auf kleinster Fläche. Im Biedermeier, in<br />
der Gründerzeit, aber auch in den Nachkriegs-<br />
Fifties gab es Möbel, die oft multifunktional und<br />
zugleich sehr sparsam im Flächenverbrauch<br />
waren. Was können wir uns davon abschauen?<br />
Eine kleine Weltreise: Der asiatische Raum<br />
zelebriert von jeher eine Kultur der Kompaktheit.<br />
Welche Lösungen haben China, Japan<br />
und Südkorea parat?<br />
GERNER Sehr spannende! Japan ist eine Insel<br />
mit hoher Bevölkerungsdichte und verhältnismäßig<br />
wenig Platz. Selbst historische Kaiserpaläste<br />
sind von einer gewissen Askese und<br />
Reduktion gekrönt. Die Räume sind sehr<br />
spärlich eingerichtet – und weisen dennoch<br />
eine unfassbar hohe Ästhetik auf! Japan ist<br />
für mich der Inbegriff dessen, wie mit ><br />
Inwiefern wirkt sich diese Entwicklung auf<br />
Ihr Produktportfolio aus?<br />
SOVA Die Möbelserien, die wir in den letzten<br />
Monaten entwickelt und erweitert haben, sind<br />
leichter, kompakter und auch mutifunktionaler.<br />
Eine Couch ist heute nicht mehr nur eine<br />
Couch, sondern auch Schulbank, Home-<br />
Office und Konferenzzimmer. Damit hat sich<br />
das Anforderungsprofil grundlegend verändert.<br />
Die Komplexität zur Befriedigung der<br />
Bedürfnisse hat sich massiv erhöht.<br />
Wie konkret sieht das perfekte Möbel für einen<br />
kleinen Raum also aus?<br />
SOVA Es gibt ein paar Dinge, auf die wir bei<br />
Wittmann besonderen Wert legen: unverkennbares<br />
Design, meisterhafte Ausführung, durch<br />
die jüngsten Entwicklungen aber auch Modularität<br />
und Funktionalität. Wie kann man mit<br />
einer durchdachten Modularität und verschiedenen<br />
Ausgestaltungselementen auf verschiedene<br />
Verwendungssituationen reagieren? Zum<br />
Beispiel mit Armlehnen oder ohne, mit individuell<br />
verstellbarem Kopfteil oder vielleicht<br />
auch mit integriertem Couchtisch oder modularen<br />
Ablageflächen. All das sind die Wünsche<br />
und Erwartungshaltungen heutiger Kunden.<br />
Und zum Thema Funktionalität?<br />
SOVA Sie sprechen von der Smart-Wohnung,<br />
ich spreche vom Smart-Möbel.<br />
»Tendenziell werden die<br />
Wohnungen und Möbel<br />
immer kleiner, wir Menschen<br />
aber von Jahrzehnt zu Jahrzehnt<br />
immer größer! Wir<br />
wachsen, und unsere Umwelt<br />
schrumpft. Das ist unlogisch.«<br />
GERDA MARIA GERNER gerner gerner plus<br />
REPPÉ Viel! Ob das nun die Kompaktheit<br />
der Möbel ist wie im Biedermeier, die Flächenund<br />
Bewegungseffizienz wie bei Margarete<br />
Schütte-Lihotzky oder etwa die vielen Schiebeund<br />
Klappelemente wie in den Fünfzigerjahren.<br />
Die Art und Weise, wie wir uns möblieren,<br />
war immer schon ein Spiegel der<br />
Die Planerin<br />
Gerda Maria Gerner hat ein Faible für<br />
schlichte und einfache Lösungen.<br />
Ihr großes Vorbildland, wenn es um<br />
kompaktes Wohnen und Einrichten geht,<br />
ist Japan. Von der Ästhetik und Großzügigkeit<br />
können wir noch viel lernen.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
169
esidences / <strong>LIVING</strong> SALON<br />
><br />
wenigen Möbeln auf kleinster Fläche dennoch<br />
eine gewisse Weite und Großzügigkeit<br />
zelebriert werden kann. Ich finde das faszinierend.<br />
REPPÉ Ich würde die japanische Askese in<br />
unserem Kulturkreis nicht überbewerten.<br />
Sehr oft sind die kleinen, superkompakten<br />
Wohnungen in der Errichtung gar nicht<br />
günstig, sondern technisch und logistisch so<br />
aufwendig, dass sie letztendlich keinen Cent<br />
billiger sind. Oft nützt die Kompaktheit nicht<br />
dem Bewohner, nicht der Bewohnerin, sondern<br />
einzig und allein dem Bauträger und<br />
Investor.<br />
SOVA Unser Anspruch ist, trotz kompakter<br />
Wohnfläche die Ästhetik nicht zu vernachlässigen.<br />
Gerade in diesem Kontext sind<br />
durchdachte Lösungen extrem wichtig.<br />
Und zwar?<br />
SOVA Überraschende, teilweise integrierte<br />
Varianten für verschiedene Nutzungsszenarien,<br />
kürzere, längere, schmälere, breitere, härtere,<br />
weichere Ausgestaltungen – und auch verschiedene<br />
Sitzhöhen. Denn der Deutsche sitzt<br />
anders als beispielsweise ein Südeuropäer.<br />
DIE <strong>LIVING</strong>-SALON-<br />
GESPR ÄCHSPARTNER<br />
Susanne Reppé (54) arbeitete erst in der<br />
Stadterneuerung, danach als Projektentwicklerin<br />
in der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft,<br />
u. a. in der Gewog Neue Heimat.<br />
Danach war sie Fachreferentin im Stadtratsbüro<br />
für Wohnbau und Stadterneuerung<br />
sowie Mitglied des Grundstücksbeirats. Seit<br />
2017 ist sie stellvertretende Referatsleiterin<br />
in der MA 50, Referat Wohnbauforschung<br />
und internationale Beziehungen.<br />
wohnbauforschung.at<br />
Alexander Sova (46) studierte Wirtschaft<br />
und spezialisierte sich schon während seines<br />
Studiums auf Marketing und Marktforschung.<br />
Er arbeitete für u. a. für Booz &<br />
Company, Bank Austria und Microsoft<br />
Österreich im Bereich Projektmanagement,<br />
Sales Management und Corporate Business.<br />
Seit 2020 ist er GF der Wittmann<br />
Möbelwerkstätten GmbH mit Sitz im Weinviertel.<br />
Wittmann wurde 1896 gegründet.<br />
wittmann.at<br />
Gerda Maria Gerner (56) studierte<br />
Architektur in Wien und gründete<br />
gemeinsam mit ihrem Partner 1996 das<br />
Büro gerner gerner plus. Zu den heutigen<br />
Partnern zählen darüber hinaus Matthias<br />
Raiger, Matthias Bresseleers und Oliver<br />
Gerner. Das Architekturbüro ist intensiv im<br />
geförderten und freifinanzierten Wohnbau<br />
tätig. Ausgezeichnet wurde es u. a. mit dem<br />
Staatspreis für Architektur 2016 sowie mit<br />
dem American Architecture Prize 2017.<br />
gernergernerplus.com<br />
Da gibt es tatsächlich Unterschiede?<br />
SOVA Die gibt es! Unsere Kunden in Deutschland<br />
bevorzugen beim Sofa höhere Varianten<br />
und sitzen gerne aufrechter. Andere Kulturen<br />
hingegen wollen ihr Sofa lieber bodennäher<br />
und die Sitzfläche tiefer. In gewisser Weise<br />
sind das Stereotypen, und Ausnahmen<br />
be stätigen wie immer die Regel. Aber diese<br />
Erkenntnisse kann ich Ihnen aus unserer<br />
Marktbeobachtung durchaus mitgeben.<br />
GERNER Was mich an der ganzen Diskussion<br />
aber generell stört: Tendenziell werden<br />
die Wohnungen kleiner, die Möbel werden<br />
kleiner, wir Menschen aber werden von Jahrzehnt<br />
zu Jahrzehnt immer größer! Wir wachsen,<br />
und unsere Umwelt schrumpft. Das ist<br />
unlogisch.<br />
REPPÉ Da gebe ich Ihnen vollkommen<br />
Recht. Eine kleinere Wohnung heißt ja nicht<br />
gleich, dass ich Räume, Möbel und Ansprüche<br />
schrumpfen muss. Dagegen will ich mich<br />
wirklich verwehren! Wenn man sich die Wiener<br />
Werkbundsiedlung aus dem Jahr 1932<br />
anschaut, sieht man, dass man auch auf kleiner,<br />
kompakter Wohnfläche einen gewissen<br />
räumlichen und funktionalen Luxus haben<br />
kann. Diese Wohnungen sind eng geschnitten<br />
und funktionieren dennoch perfekt –<br />
ganz einfach, weil sie wohldurchdacht sind.<br />
»Ob Biedermeier oder Fünfzigerjahre: Die Art und Weise,<br />
wie wir uns möblieren, war immer schon ein Spiegel der<br />
Gesellschaft und der jeweiligen Lebenskultur.«<br />
SUSANNE REPPÉ Stadt Wien<br />
»In Japan sind die Räume<br />
spärlich eingerichtet – und<br />
weisen dennoch eine hohe<br />
Ästhetik auf! Auch auf<br />
kleinster Fläche kann man eine<br />
gewisse Weite zelebrieren.«<br />
GERDA MARIA GERNER gerner gerner plus<br />
GERNER Ja, das ist wirklich ein wunderbares<br />
Beispiel! Da haben Plischke, Haerdtl, Frank,<br />
Neutra, Rietveld und all die anderen echt eine<br />
Qualität vorgegeben!<br />
REPPÉ Und auch heute noch bemühen wir<br />
uns, diese Idee weiterleben zu lassen: Je kleiner<br />
die Wohnung, desto wichtiger ist es, dass sie<br />
auch hochwertig geplant ist und ein gewisses<br />
Asset, ein gewisses Extra hat. Das hat auch mit<br />
dem persönlichen Selbstwert zu tun. Wohnen<br />
ist ja auch ein Spiegel unserer eigenen Person.<br />
Was sind die aktuellen Trends im Bereich<br />
Kompaktheit?<br />
GERNER Wohnmodelle und Grundrisse für<br />
viele verschiedene Lebensweisen und Familienkonstellationen.<br />
Im Lebenscampus Wolfganggasse<br />
planen wir derzeit sehr kompakte<br />
Grundrisse, die mit Deckenschienen ausgestattet<br />
sind und die je nach Bedarf mit Vorhängen<br />
und Schiebeelementen getrennt und<br />
strukturiert werden können.<br />
REPPÉ Das kompakte Smart-Wohnen wird<br />
weiterhin zunehmen. Ich setze mich dafür ein,<br />
dass auch die kleinste und günstigste Wohnung<br />
mit einem attraktiven Freiraum ausgestattet<br />
wird.<br />
SOVA Wohnungen werden immer hotelmäßiger,<br />
immer kompakter, die Möbel immer vielfältiger<br />
in ihren Funktionen, oft mit verschiedenen<br />
Nutzungsszenarien für ein und dasselbe<br />
Möbel. Die Hotels hingegen werden immer<br />
wohnlicher. Ich finde diese Entwicklung sehr<br />
spannend.<br />
Abschlussfrage: Wie groß muss die kleinste<br />
Wohnung sein, in der Sie je wohnen würden?<br />
GERNER Allein auf etwa 45 Quadratmetern.<br />
SOVA Ich unterbiete! 40 Quadratmeter plus<br />
ein schöner privater Freiraum.<br />
REPPÉ Wenn sich mein Rollator eines Tages<br />
auf 45 Quadratmetern ausgeht, wunderbar!<br />
Und bitte einen barrierefreien Freibereich<br />
dazu!<br />
<<br />
170 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
COMMOD HOUSE<br />
DAS HAUS, DAS MITWÄCHST<br />
COMMOD HOUSE ist das erste Haus, das mitwächst! Natürliche Baustoffe<br />
und zukunftsweisende Technik ermöglichen ökologisches gesundes Wohnen<br />
zum verlässlichen Fixpreis in einzigartigem Design.<br />
FOTOS: TAMARA FRISCH PHOTOGRAPHY<br />
Als Michaela Maresch und<br />
Gerald Brencic COMMOD<br />
HOUSE gründeten, war der<br />
Begriff »Modulbauweise« noch<br />
für viele ein Fremdwort. Zehn Jahre später<br />
hat sich im Bereich Modul- und Holzbau<br />
vieles getan und COMMOD HOUSE<br />
konnte als Vorreiter auf diesem Gebiet mit<br />
Know-how-Vorsprung agieren.<br />
Es war ihnen ein Anliegen, die Lücke zwischen<br />
unleistbaren Architektenhäusern und<br />
fehlendem Design und Qualität auf dem<br />
Fertigteilhaus-Markt in ökologischer Bauweise<br />
zu schließen. Sie wollten mit ihrem<br />
Produkt erreichen, dass dem vermehrt auftretenden<br />
Trend zu mehr Dämmstärke ohne<br />
Rücksicht auf den Einsatz der Dämmmaterialien<br />
ein Gegenangebot gegenübergestellt<br />
wird. Das anfängliche Duo ist im vergangenen<br />
Jahrzehnt kontinuierlich und nachhaltig<br />
gewachsen und darf auf ein solides,<br />
kompetentes und gefestigtes Kernteam mit<br />
fundiertem Fachwissen zurückgreifen.<br />
Das Mitwirken der Kunden im gesamten<br />
Planungsprozess war für COMMOD<br />
HOUSE schon immer ein wichtiges Anliegen<br />
und das Unternehmen kann dank<br />
dieser Denkweise auf langjährige und<br />
wertschätzende Kundenbeziehungen<br />
zurück blicken.<br />
COMMOD HOUSE® ist das erste Haus,<br />
das mitwächst! COMMOD HOUSE® ist<br />
ein ökologisches und gesundes Modulhaus!<br />
Natürliche Baustoffe und zukunftsweisende<br />
Technik ermöglichen gesundes Wohnen<br />
zum verlässlichen Fixpreis. Das variable<br />
Modulsystem besteht überwiegend aus dem<br />
flexiblen und gesunden Baustoff Holz. Auf<br />
Grund des Transportgewichts und der flexiblen<br />
Bauweise wird eine Holzriegelkonstruktion<br />
mit Zellulosedämmung, Holzweichfaserdämmplatten<br />
an der Fassade<br />
sowie Holzfenstern in einer gesunden,<br />
nachhaltigen und umweltbewussten Bauweise<br />
eingesetzt. Die Grundrissgestaltung<br />
ist individuell und gemeinsam mit den Bauherren<br />
entwickelt das Design-Team einzigartige<br />
architektonische Baukörper, die zum<br />
gemütlichen Zuhause für viele zufriedene<br />
COMMOD-HOUSE-Kundengenerationen<br />
werden.<br />
Das Ergebnis sieht man als deutliche<br />
hochqualitative Handschrift in jedem einzelnen,<br />
individuell designten architektonischen<br />
Baukörper und an dem glücklichen<br />
Lächeln der COMMOD-Haus-Bewohner.<br />
INFO<br />
COMMOD-Haus GmbH<br />
Heinrichstraße 4<br />
8010 Graz, Austria<br />
T +43 316 232 047<br />
M +43 660 6944 851<br />
info@commod-house.com<br />
www.commod-house.com<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
171
LUXUS NEU DEFINIERT.
BELLEVUE 74<br />
1190 Wien<br />
• 2 Villen mit 9 Eigentumswohnungen von 50 - 250 m 2<br />
• 1 Einfamilienvilla mit über 430 m 2<br />
• 270 Grad Panoramablick über Wien<br />
• High-End Concierge Service<br />
• Eigengärten, Terrassen, 23 Stellplätze<br />
bellevue74.at
TÜRKENSTRASSE<br />
MY<br />
FAVORITE<br />
PROJECTS<br />
SCHREYGASSE<br />
Nahe der Wiener Innenstadt eine<br />
großzügige Familienwohnung mit<br />
Außenflächen zu finden, die bezugsfertig<br />
und in einem sehr guten Zustand ist,<br />
ist derzeit eine große Herausforderung.<br />
Umso stolzer sind wir, diese sonnige, ruhig<br />
gelegene Wohnung mit drei Schlafzimmern,<br />
zwei Bädern, zwei Balkonen und Topausstattung<br />
anbieten zu können. Sie finden<br />
hochwertige, maßgefertigte Einbauschränke,<br />
eine tolle Küche und viele andere Extras in<br />
der Wohnung vor!<br />
Eine wirkliche Rarität in meiner Lieblingsgegend<br />
gleich beim Servitenviertel!<br />
Inklusive Tiefgaragenstellplatz beträgt<br />
der Kaufpreis € 985.000,–<br />
Wir würden uns sehr freuen, Ihnen diese<br />
schöne Wohnung zeigen zu können.<br />
ELISABETH<br />
ROHR-DE WOLF<br />
Managing Partner<br />
Elisabeth Rohr<br />
Real Estate E.U.<br />
rohr-real-estate.com<br />
Faszination Immobilien:<br />
Drei Branchenprofis erzählen<br />
in <strong>LIVING</strong>, welche Projekte<br />
ihnen in Österreich besonders<br />
am Herzen liegen.<br />
In bester City-Lage in der Leopoldstadt entsteht<br />
das anspruchsvolle Wohnprojekt »Der<br />
Goldene Fasan«. Zwölf Eigentumswohnungen<br />
im revitalisierten Altbau und zehn<br />
Neubauapartments im Innenhof werden zu<br />
einem neuen Zuhause für Menschen, die eine<br />
hohe Erwartung an Komfort, Ästhetik und<br />
urbane Lebensqualität haben. Die Wohnungen<br />
verteilen sich über sechs Geschoße.<br />
Sonnige Balkone, Terrassen und Gärten garantieren<br />
die ideale Balance zwischen Großstadt<br />
und Rückzug und laden dazu ein, das<br />
Leben im Freien zu genießen. Neben Tradition<br />
und Historie punktet die Wohngegend<br />
mit ihrer Nähe zum beliebten Karmelitermarkt,<br />
zum lebendigen Donaukanal sowie<br />
zum barocken Augarten. Bewohner der Leopoldstadt<br />
genießen aber nicht nur die zentrale<br />
Lage in der Wiener City, sondern auch die<br />
erstklassigen öffentlichen Verbindungen in<br />
alle Teile der Stadt.<br />
EDITH KRAUSS<br />
Geschäftsführerin<br />
Tom Krauss<br />
Immobilien GmbH<br />
tomkrauss.at<br />
Fotos: Stephan Huger/Studio Huger, Courtesy of Tom Krauss Immobilien GmbH, Courtesy of Domizil Architektur GmbH, Courtesy of Rohr Real Estate E.U<br />
174 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
VILLA IN OBER ST. VEIT<br />
Wenige Schritte vom Lainzer Tiergarten<br />
entfernt entsteht im 13. Bezirk in<br />
ruhiger sonniger Lage diese moderne<br />
Villa. Die Architektur besticht durch ihren Purismus<br />
mit klaren Linien, konsequentem Design<br />
und einem Wohnkonzept, das Ästhetik<br />
und Komfort verbindet. Die lichtdurchflutete<br />
Villa hat einen Out doorpool, eine knapp 100<br />
m² große Dach terrasse mit Fernsicht sowie<br />
eine Doppel garage für zwei Autos.<br />
Hoher Wohnkomfort durch Gira-Smart-<br />
Home-Steuerung, Fußbodenheizung über eine<br />
Wärmepumpe sowie Josko-Holz-Alu-Fenster<br />
und Terrassentüren.<br />
Durch die vielen umliegenden Grün flächen<br />
und Wälder, die gute Nahversorgung und öffentliche<br />
Anbindung genießen Sie eine hohe<br />
Lebensqualität.<br />
Eine Grundriss-Adaptierung oder Änderung<br />
der Ausstattung sind unter Berücksichtigung<br />
Ihrer persönlichen Wünsche noch möglich.<br />
ALEXANDER FEIGE<br />
Geschäftsführer<br />
DOMIZIL<br />
Architektur GmbH<br />
domizil-immobilien.at<br />
Soul, electrified.<br />
Der neue Taycan Cross Turismo.<br />
Porsche Zentrum Wien Liesing<br />
Brunnerstrasse 85<br />
1230 Wien<br />
Tel.: +43 1 863 63 - 0<br />
Ulf Fuchs DW 4911<br />
Claudia Schulik DW 4910<br />
Sebastian Löffler DW 4921<br />
Daniel Velicky DW 4913<br />
www.porschewienliesing.at<br />
Taycan Turbo S Cross Turismo – Stromverbrauch kombiniert 24,4 – 26,4 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert 0 g/km. Stand 06/<strong>2021</strong>. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen<br />
Messverfahren VO (EG) 715/2007 (in der gegenwärtig geltenden Fassung) im Rahmen der Typengenehmigung des Fahrzeugs auf Basis des neuen WLTP-Prüfverfahrens ermittelt.
my city<br />
TOKIO<br />
Wenn Reisende aus<br />
dem Westen drei bis<br />
vier Tage in Tokio<br />
bleiben, glauben sie<br />
anschließend, drei oder vier Wochen<br />
in der Stadt gewesen zu sein,<br />
so überwältigend ist die Flut an<br />
Eindrücken und Gegensätzen. Dabei<br />
ist der modernen Architektur<br />
die traditionelle, japanische Seele<br />
erhalten geblieben. Wie etwa bei<br />
Ryue Nishizawas »Garden and<br />
House« – ein vier Meter breites,<br />
vierstöckiges Wohngebäude aus<br />
Beton und Blumentöpfen. Eingezwängt<br />
ist der Bau des Pritzker-<br />
Preisträgers zwischen Wolken -<br />
kratzern. Selbst hier soll der Natur<br />
eine Chance gegeben werden,<br />
wenngleich fast hoffnungslos. Für<br />
Architekten ist jede Nische eine<br />
Herausforderung. Denn um zu<br />
überleben, müssen Geschäfte, Firmensitze<br />
und Restaurants in Tokio<br />
unvergesslich bleiben – schon beim<br />
ersten Eindruck. Sie locken mit<br />
Gediegenheit, Humor oder Stolz, sie<br />
machen uns nostalgisch, sehnsüchtig<br />
oder neugierig. Für den taiwanesischen<br />
Ananaskuchenhersteller<br />
Sunny Hills hat Kengo Kuma (er<br />
baute auch das Olympia stadion für<br />
die verschobenen Sommerspiele<br />
2020) überdimensionale Stäbchen<br />
wie bei einem Mikado-Spiel aufgetürmt.<br />
Im Inneren fühlt man sich<br />
geborgen wie in einem Baumkronennest.<br />
Kerry Hill Architects<br />
haben im Wolkenkratzerviertel<br />
Otemachi eine Oase aus Felsen,<br />
Baum, Teich und Duft gebaut. Im<br />
Shinjuku Park Tower, wo einst Sofia<br />
Coppola »Lost in Translation«<br />
drehte, wächst im 43. Stock ein<br />
Bambuswäldchen. Von hier fällt der<br />
Blick auf die untergehende Sonne<br />
über dem Fujiyama und im Osten<br />
auf Wolkenkratzer, die bei Erdbeben<br />
schwingen wie – ja, wie ein<br />
Bambuswald. Hier sollte man an<br />
der Bar am letzten Reisetag mit<br />
einem Cocktail »Sayonara« sagen.<br />
Tokios Flut an<br />
Eindrücken und<br />
Gegensätzen ist<br />
überwältigend.<br />
ROLAND HAGENBERG<br />
Der Autor und Fotograf (geb. 1955) lebt<br />
seit 25 Jahren in Japan. Seine Bücher<br />
über japanische Gegenwartsarchitektur<br />
sind in mehreren Sprachen erschienen.<br />
In Raiding, Geburtsort von Franz Liszt,<br />
errichtete er mit dem Japaner Terunobu<br />
Fujimori die experimentelle Unterkunft<br />
»Storchenhaus«.<br />
www.hagenberg.com<br />
LANDMARKS<br />
Shinjuku Park Tower<br />
Kenzo Tange, 1994<br />
»Hier fühlt man sich wie auf<br />
einem fremden Trabanten.<br />
Der nächtliche Ausblick über<br />
die japanische Hauptstadt ist<br />
unvergesslich – das faszinierte<br />
auch Scarlett Johansson<br />
im legendären Film ›Lost<br />
in Translation‹.«<br />
Aman Hotel<br />
Kerry Hill Architects, 2014<br />
»Natur ist Luxus, und beide<br />
sind meditativ. Immer wieder<br />
integrieren und inszenieren<br />
die Architekten Tokios die<br />
Dramatik der Großstadt in<br />
ihren Bauten.«<br />
Garden and House<br />
Ryue Nishizawa, 2011<br />
»Man sieht hier: Japaner<br />
suchen auch in einer Megametropole<br />
die Nähe zur<br />
Natur und sind dabei sehr<br />
erfinderisch. Hier dienen<br />
Blumentöpfe als Vorhänge!«<br />
Sunny Hills Cake Shop<br />
Kengo Kuma, 2014<br />
»In Tokios Einzelhandel gilt:<br />
Auffallen, um im Business zu<br />
überleben. Für einen taiwanesischen<br />
Ananaskuchenhersteller<br />
hat Kengo Kuma den<br />
Shop als stachelige Frucht<br />
konzipiert.«<br />
Fotos: Courtesy of Roland Hagenberg<br />
176 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
2531 Gaaden bei Wien<br />
Die zeitlose Architektur der Extraklasse – versteckt im<br />
wunderschönen Wienerwald! In Verbindung mit den<br />
Wünschen des Bauherren entstand dieses einmalige<br />
und außergewöhnliche Familiendomizil. Grund ca.<br />
5000m 2 , Wfl. ca. 1000m 2<br />
Mit den Werten<br />
steigen die Ansprüche<br />
Das exklusive Segment mit hochwertigen Liegenschaften.<br />
Die Sehnsucht nach beständigen Werten manifestiert<br />
sich in steigender Nachfrage nach historischen<br />
Villen und parkähnlichen Gärten.<br />
Ein Wunsch prägt verstärkt den Immobilienmarkt: Es darf ruhig etwas mehr sein. Bei der<br />
Ausstattung oder auch bei der Distanz zum Arbeitsplatz. Vielfach wächst in Zeiten wie diesen<br />
auch die Sehnsucht nach mehr Raum, mehr Flair, mehr individuellem Komfort. Wohnen<br />
ist wichtiger geworden, man will in den eigenen vier Wänden mehr Quality-Time erleben.<br />
Um diese Ziele zu erreichen, braucht man bei der Immobiliensuche und -vermarktung einen<br />
Partner mit mehr Erfahrung, mehr Kompetenz, mehr Alles-aus-einer-Hand-Service. Wir von<br />
s REAL sind seit über 40 Jahren erfolgreich tätig. In aller Bescheidenheit können wir sagen,<br />
dass wir bei allen Fragen rund um die Immobilie spitze sind. Im exklusiven Segment unterstützen<br />
wir Sie mit neuen digitalen Services und einer neuen Werbelinie. Das ergibt eine<br />
Kombination von prickelnder Innovation mit großer Erfahrung, die auf einem soliden Fundament<br />
steht.<br />
1230 Mauer<br />
In einer der gefragtesten Lagen liegt diese komplett<br />
sanierte Mehrfamilienvilla. Dieses vielseitig<br />
nutzbare Juwel bietet Ihnen ganz dem heutigen<br />
Trend entsprechend die Möglichkeit von Generationen-Wohnen.<br />
Grund ca. 800m 2 , Nfl. ca. 500m 2<br />
2500 Baden bei Wien<br />
Diese traumhafte Villa am Fuße des<br />
Mitterbergs imponiert mit edler<br />
Optik und fürstlichem Flair. in unmittelbarer<br />
Nähe sind der Doblhoffpark,<br />
der Schlosshotel Weikersdorf<br />
und der Kurpark Baden. Grund ca.<br />
500m 2 , Nfl. ca. 300m 2<br />
Mit lieben Grüßen,<br />
Karin Bosch, MBA<br />
Leitung s REAL Exklusiv
Es ist nicht alles Gold<br />
was glänzt.
Jetzt haben Sie es<br />
schwarz auf weiß:<br />
Wenn Sie ein Zinshaus, Hotel oder Baugrundstück verkaufen wollen, sorgen wir<br />
als Ihr unabhängiger Partner dafür, dass Sie den höchsten Preis erzielen.<br />
Denn wir stehen mit den stärksten Käufern im ganzen Land in Kontakt.<br />
Sie haben<br />
einen Käufer für<br />
Ihre Liegenschaft?<br />
Wir haben mehr.<br />
Machen Sie<br />
ruhig blau – wir<br />
verkaufen inzwischen<br />
Ihr Zinshaus zum<br />
höchstmöglichen<br />
Preis.<br />
Viele Investoren treten derzeit mit<br />
goldenen Versprechungen am Markt<br />
auf. Der Grundtenor lautet dabei immer:<br />
„Wir kaufen Ihr Zinshaus.“ Aber nur wer<br />
Ihnen möglichst viele potenzielle Käufer<br />
bringt, ist in der Lage, den besten Preis<br />
für Sie zu erzielen. Denn über die Nachfrage<br />
steigt der Preis.<br />
Ein einzelner Käufer wird immer versuchen,<br />
für sich selbst das beste Ergebnis<br />
herauszuhandeln. Als unabhängiges<br />
Beratungsunternehmen bringen wir<br />
Ihnen aber Zugang zu allen Interessenten,<br />
die für Ihre Liegenschaft in Frage<br />
kommen.<br />
Somit sorgen wir für höhere Nachfrage<br />
und folglich für den besten Preis.<br />
Als Gerhard Hudej im Jahr 2012 die<br />
Hudej Zinshäuser Gruppe gründete,<br />
war sein Ansporn, als Spezialist<br />
eine ebenso unverwechselbare wie<br />
unübersehbare Position am Zinshausmarkt<br />
einzunehmen. Heute,<br />
nach kumuliert 300 erfolgreich begleiteten<br />
Transaktionen mit einem<br />
Gesamtvolumen von rund einer<br />
Milliarde Euro, ist die ursprüngliche<br />
Vision Realität. Neben klassischen<br />
Zinshäusern aller Epochen vermarket<br />
die Hudej Zinshäuser Gruppe<br />
heute auch Hotels, Wohnbaugrundstücke<br />
und schlüsselfertige bzw. in<br />
Planung befindliche Neubauprojekte.<br />
WWW.HUDEJ.COM
Die Hudej Zinshäuser Gruppe ist eines der führenden Unternehmen am österreichischen<br />
Zinshausmarkt. Mit Standorten in Wien, Graz, Salzburg, Linz, St. Pölten, Innsbruck und<br />
Klagenfurt sowie einer Repräsentanz in Zürich haben wir uns auf die Vermarktung von<br />
Zinshäusern, Hotels und Grundstücken in ganz Österreich spezialisiert. Wir genießen das<br />
Vertrauen vieler vermögender Privatpersonen und Family Offices sowie institutioneller<br />
Investoren und gewerblicher Immobilienentwickler. Unser Kundenkreis umfasst dabei<br />
neben österreichischen Käufern auch solche aus Deutschland und der Schweiz.
Was kann DIE SIGMUND<br />
denn dafür, dass sie …<br />
LIEGE SIGMUND<br />
Liegefläche B 80 x 198 cm<br />
Rückenlehne mehrfach bis in die Waagrechte verstellbar<br />
so schön<br />
so gemütlich<br />
Höhe max. 90 cm | Sitzhöhe 45 cm<br />
Gestell Metall schwarz matt, verchromt<br />
oder in Edelstahl erhältlich<br />
inkl. Nierenkissen in Stoff ab 1.550,–<br />
in Leder ab 2.440,–<br />
[auch mit Armlehne erhältlich]<br />
so funktionell ist?<br />
Liegefläche B 80 x 198 cm<br />
Rückenlehne mehrfach<br />
bis in die Waagrechte verstellbar<br />
Höhe max. 90 cm | Sitzhöhe 45 cm | Gestell Metall schwarz matt, verchromt oder in Edelstahl erhältlich<br />
inkl. Nierenkissen in Stoff ab 1.550,– | in Leder ab 2.440,– | auch mit Armlehne erhältlich
<strong>LIVING</strong><br />
INSPIRATION<br />
202<br />
190<br />
184<br />
GELBE KRAFT<br />
Die Farbe Gelb ist auch Zuhause<br />
der Inbegriff von Energie. (S. 184)<br />
DATES TO KNOW<br />
Ein kurzer Überblick über die<br />
wichtigsten Ausstellungen,<br />
Messen und Events in den<br />
kommenden Wochen. (S. 190)<br />
EVENT-CLIPPINGS<br />
<strong>LIVING</strong> zeigt die besten Happenings<br />
aus der Szene. (S. 196)<br />
NATÜRLICHE SCHÖNHEIT<br />
Die Redaktion stellt ihre liebsten<br />
Hotspots und lokalen Produzenten<br />
vor. Dieses Mal: MOOI. (S. 202)<br />
196<br />
Fotos: beigestellt
inspiration / SONNENFARBEN<br />
GELBE<br />
KRAFT<br />
Wärme, Sonnenstrahlen und sommerliche<br />
Leichtigkeit: Die Farbe Gelb ist der Inbegriff von<br />
Energie. Auch das Zuhause darf jetzt mit einer<br />
Portion Vitamin D Kraft tanken.<br />
TEXT HERTA SCHEIDINGER<br />
1.<br />
Fotos: beigestellt<br />
184<br />
falstaff<br />
<strong>LIVING</strong> 5 / 21
2. 3.<br />
5.<br />
4.<br />
1. Goldene Schönheit Das dezente Reliefmuster übereinanderliegender<br />
Palmenblätter lässt die opulente Tapete »Musa«<br />
faszinierend lebendig wirken. etoffe.com<br />
2. Sauer macht lustig Das dachte sich wohl auch Designikone Kelly<br />
Wearstler, die für Farrow & Ball die »California Collection«<br />
kreierte. Farbton »Citrona« ist von den üppigen Zitrusbäumen<br />
inspiriert, die in Kaliforniens mildem Klima gedeihen.<br />
farrow-ball.com<br />
3. Gut gepolstert Loungesessel »Kolton« vereint kräftiges Dottergelb<br />
mit lässiger Formgebung. Dank der abgesteppten Optik des<br />
Bezugs wirkt die intensive Farbe modern. made.com<br />
4. Umwerfend Nomen est Omen: Das originelle Design der italienischen<br />
Ledermanufaktur Giobagnara hat das Potenzial, vom<br />
Hocker zu hauen. artemest.com<br />
5. Reiselust Rimowas poppiger Trolley ist eine willkommene Abwechslung<br />
von dunklen Reisetaschen. Praktisch: Das Gehäuse<br />
aus Polycarbonat macht den Koffer besonders leicht.<br />
breuninger.com<br />
6. Samt-Symphonie Das raffinierte Design von Charlotte Biltgen<br />
kombiniert Retro-Elemente mit üppigem Samtbezug. Durch die<br />
klare Linienführung wirkt das edle Stück trotzdem nicht überladen.<br />
theinvisiblecollection.com<br />
6.<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
185
inspiration / SONNENFARBEN<br />
7. 9.<br />
8.<br />
7. Fruchtig Zitrusfrüchte sind wahre Sommerboten –<br />
das gilt auch fürs Interieur. Die mediterrane Tapete<br />
im Design von Fornasetti setzt erfrischende<br />
Akzente. cole-and-son.com<br />
8. Zarte Pracht Weichgezeichnete organische Formgebung<br />
und die schwebenden Punkte machen Vase<br />
»Ada« von Broste Copenhagen auch ohne Blumenschmuck<br />
zu einem sommerlichen Dekoobjekt.<br />
connox.at<br />
9. Gut beschirmt Der gelbe Bambus-Sonnenschirm<br />
»Augusta« sorgt für pefekte Sommer-Laune. Bunt,<br />
elegant und glamourös. eastlondonparasols.com<br />
10. Lippenbekenntnis Ein Klassiker, wie er cooler<br />
nicht sein könnte: Guframs ikonisches Sofa<br />
»Bocca« ist von dem surrealistischen Künstler Salvador<br />
Dalí inspiriert. tattahome.com<br />
11. Strahlende Eleganz Das Sonnenmotiv des handgeknüpften<br />
Teppichs von Damien Langlois-<br />
Meurinne wirkt minimalistisch und poetisch<br />
zugleich. theinvisiblecollection.com<br />
10.<br />
11.<br />
Fotos: Mads Mogensen, Courtesy of Cole & Son, www.eastlondonparasols.com<br />
186<br />
falstaff<br />
<strong>LIVING</strong> 5 / 21
TAUCHEN SIE EIN<br />
IN UNSERE<br />
VIELFÄLTIGE<br />
IMMOBILIEN-<br />
WELT.<br />
Einzigartige Altbauwohnung<br />
im Herzen der Wiener City<br />
1010 WIEN<br />
Luxuriöse Stilaltbauwohnung der Extraklasse<br />
Ca. 120 m² Wfl. | 3 Zimmer | 2 Bäder<br />
Exzellente Ausstattung<br />
Repräsentativer Eingangsbereich<br />
Denkmalgeschütztes Jahrhundertwendejuwel<br />
Erstbezug im Eigentum<br />
HWB 28,42 kWh / m 2 a<br />
HWB 74,4 kWh / m 2 a<br />
HWB 175 kWh/m²am²a<br />
HWB 81,37 kWh / m 2 a<br />
HWB 34.88 kWh / m 2 a<br />
HWB 51,72 kWh/m²a<br />
Design-Dachgeschoss<br />
nächst Mariahilfer Straße<br />
1060 WIEN<br />
Anspruchsvolle Architektur<br />
am Wilhelminenberg<br />
1160 WIEN<br />
Panorama-Schiebeverglasungen<br />
130 m² Wohnfläche ohne Schrägen<br />
Exklusive Ausstattung<br />
Smart-Home-System<br />
Fußbodenheizung | Klimaanlage<br />
Fernblick<br />
Unvergleichliche Privatsphäre<br />
Luxuriöse Eigentumswohnungen in<br />
Grünruhelage<br />
2 bis 4 Zimmer | ca. 72 bis 123 m²<br />
Maßgefertigte Einbauküchen<br />
Beleuchtungskonzept | Deckenkühlung<br />
Großzügige Freiflächen | Stadtblick<br />
Großflächige Panoramaverglasung<br />
Traumhaftes Penthouse<br />
im beliebten Kutschkerviertel<br />
1180 WIEN<br />
Exklusives Residieren<br />
am Südhang des Kahlenbergs<br />
1190 WIEN<br />
Moderne Residenzen<br />
im Trendviertel Palmas<br />
07004 MALLORCA<br />
Einzigartige Eigentumswohnung am<br />
Schubertpark | Ultimativer Fernblick<br />
Ca. 142 m² Wfl. | 3 Zimmer<br />
Privater Liftausstieg<br />
Terrasse auf Wohnebene<br />
Großzügige Dachterrasse<br />
Exklusive Ausstattung<br />
Penthouse mit Panoramablick<br />
Ca. 170 m² Wfl. | 3 Zimmer | 2 Bäder<br />
Terrasse und Dachterrasse<br />
Einzigartiges Wohlfühl-Ambiente<br />
Weinkeller mit Degustationsraum<br />
Fassade mit exklusiver Klinker-<br />
Verkleidung<br />
19 individuelle Apartments<br />
47 bis 297 m² | 1 bis 3 Schlafzimmer<br />
Dachterrasse mit Pool Lounge<br />
Nächst Altstadt<br />
Energetisches Konzept | Klimaanlage<br />
Großzügige private Freiflächen<br />
Hauseigene Tiefgarage<br />
OFFICE@WINEGG-MAKLER.AT<br />
T: +43 1 315 72 80<br />
HERRENGASSE 1–3 • 1010 WIEN<br />
WWW.WINEGG.AT
AUDI<br />
INSPIRATION<br />
GESTALTET ZUKUNFT –<br />
DER NEUE<br />
AUDI Q4 E-TRON<br />
Rein elektrischer Antrieb, progressives Design, beeindruckendes Raumgefühl und<br />
individualisierbare digitale Features – das bietet der Audi Q4 e-tron.<br />
Fotos: beigestellt<br />
188 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Die Formel für Fahrspaß lautet<br />
Elektromobilität. Sie vereint<br />
dynamische Beschleunigung mit<br />
unvergleichlicher Stille, sie führt<br />
zu einer neuen Art des Fahrens und verändert<br />
die Welt nachhaltig. Mit dem neuen<br />
Audi Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron<br />
hat Audi sein Versprechen in Form des Concept<br />
Cars aus 2019 in die Realität verwandelt<br />
und bietet rein elektrisches Fahren nun<br />
auch im kompakten SUV-Segment an.<br />
Reichweite? Bis zu 520 km nach dem<br />
strengen WLTP Zyklus. Laden? Circa 10<br />
Minuten für 130 km. Beschleunigung? In circa<br />
6,2 Sekunden geht es aus dem Stand auf<br />
100 km/h – je nach Motorisierung. Ihr Einstieg<br />
in das erste rein elektrische Q-Modell<br />
der Marke gelingt mit einer Leistung von<br />
170 PS und Heckantrieb. Falls es mehr sein<br />
darf, bietet Audi auch Varianten mit 204 PS<br />
oder sogar 299 PS in Verbindung mit dem<br />
legendären quattro-Antrieb. Zwei unterschiedliche<br />
Batteriegrößen stehen zur Wahl.<br />
Bei Audi ist das Thema Nachhaltigkeit<br />
schon lange ganz oben auf der Agenda und<br />
moderne Lösungen bieten Antworten auf die<br />
gängigen Fragen einer nachhaltigen Zukunft.<br />
Für die Batterie gibt es bereits eine sogenannte<br />
»Second-Life-Strategie«, um die<br />
wertvollen Rohstoffe zu nutzen. Egal, ob bei<br />
der Produktion des Fahrzeugs, bei der Wahl<br />
der Materialien im Innenraum oder auch<br />
gänzlich abseits des Fahrzeugs: Audi legt den<br />
vollen Fokus auf eine nachhaltige Zukunft<br />
und leistet seinen Beitrag, die Welt für<br />
nachfolgende Generationen noch besser<br />
zu machen.<br />
INFO<br />
Mehr erfahren auf audi.at<br />
Future is an attitude.<br />
Stromverbrauch kombiniert¹ in kWh/100 km: 17,0–19,9<br />
(WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0. Angaben<br />
zu den Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei<br />
Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten<br />
Ausstattung des Fahrzeugs. Symbolfoto. Änderungen,<br />
Satz- und Druckfehler vorbehalten.<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
189
inspiration / TERMINE<br />
DATES TO KNOW<br />
Was kann die Stadt? Welche Termine sollten notiert werden? Ein kurzer Überblick<br />
über die wichtigsten Ausstellungen, Messen und Events in den kommenden Wochen.<br />
3.<br />
»Deutsches Design 1949–1989 –<br />
3<br />
Zwei Länder, eine Geschichte«<br />
Weil am Rhein, bis 5. 9. <strong>2021</strong><br />
Das Vitra Design Museum zeigt erstmals eine umfassende<br />
Ausstellung zu Nachkriegsdesign im<br />
geteilten Deutschland. Beleuchtet werden ideologische<br />
und ästhetische Differenzen sowie Parallelen<br />
und Relationen zwischen den beiden Designwelten.<br />
Der Fokus liegt auch auf der Rolle der da maligen<br />
Designschulen und der Bauhaus-Strömung sowie<br />
auf einzelnen Protagonisten wie Rudolf Horn und Egon<br />
Eiermann. Gezeigt werden ikonische Möbel, Lampen<br />
und Elemente aus Industrial- und Interiordesign.<br />
Charles-Eames-Str. 2, 79576 Weil am Rhein<br />
design-museum.de<br />
5.<br />
František Lesák – »Vermutung<br />
1.<br />
und Wirklichkeit«, Secession Wien<br />
2. 7. bis 5. 9. <strong>2021</strong><br />
Der gebürtige Prager František Lesák widmet sich<br />
in seinem Werk verschiedenen Formen der Wahrnehmung,<br />
des Perspektivenwechsels und dem Verhältnis<br />
der Dinge zum realen und medialen Raum. Als konzepzioneller<br />
Zeichner und Bildhauer realisiert Lesák seine<br />
Arbeiten mit großer wissenschaftlicher Präzision –<br />
das zeigt sich auch in seinem neuen, aus 36 Bildpaaren<br />
bestehenden Zyklus »Vermutung und Wirklichkeit«,<br />
in dem der Künstler durch das Halten unterschiedlicher<br />
Posen seiner linken Hand die Relation zwischenoptischer<br />
und taktiler Wahrnehmung darlegt.<br />
Friedrichstr. 12, 1010 Wien secession.at<br />
2.<br />
Design Biennale Zürich,<br />
2.<br />
Alter Botanischer Garten<br />
12. 8. bis 5. 9. <strong>2021</strong><br />
Etwas, was auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpasst,<br />
kann auf den zweiten Blick oft harmonischer<br />
wirken als gedacht: Genau damit beschäftigt<br />
sich die heurige Zürcher Design Biennale, die das<br />
Thema »Clash« behandelt. Digital und analog, kulturelle<br />
Differenzen, Tradition und Moderne – das künstlerische<br />
Erforschen von Konfliktpotenzial und dessen<br />
kreativer Energie steht im Zentrum des Events.<br />
Im Zuge der Biennale wird eine Outdoor-Ausstellung<br />
präsentiert, die von 12 Designern aus verschiedensten<br />
Disziplinen mit innovativen Projekten bespielt wird.<br />
Zollikerstr. 107, 8008 Zürich designbiennalezurich.ch<br />
1.<br />
Austrian Brand Stories,<br />
4.<br />
Designforum, Wien<br />
bis 12. 9. <strong>2021</strong><br />
Markengeschichte auf Österreichisch: Das Designforum<br />
Wien präsentiert eine Ausstellung, die Nostalgie<br />
und Erinnerungen weckt. Erfolgreiche Marken, die<br />
mittlerweile zu Österreichs Identität gehören, haben<br />
eine Geschichte zu erzählen – von Herausforderungen,<br />
Erfolg, Schlüsselmomenten und Familienbanden.<br />
Die Exhibition hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese<br />
Geschichten zu visualisieren: von Almdudler über<br />
Atomic und Manner bis hin zu Riess, um nur ein paar<br />
der Ländle-Labels zu nennen, deren Historie und<br />
Zukunft hier Tribut gezollt wird.<br />
Museumsplatz 1/Hof 7, 1070 Wien designforum.at<br />
4.<br />
»Misfits« by Nairy Baghramian,<br />
5.<br />
Galleria d’Arte Moderna, Mailand<br />
bis 26. 9. <strong>2021</strong><br />
In Kooperation mit der Mailänder Galerie für<br />
moderne Kunst präsentiert die Fondazione Furla<br />
die erste Solo-Ausstellung der iranisch-armenischen<br />
Künstlerin Nairy Baghramian, die sich im Zuge der<br />
Exhibition unperfekten Welten widmet. Die zu diesem<br />
Thema entworfenen Skulpturen spiegeln die kindliche<br />
Wahrnehmung alltäglicher Gegenstände und<br />
Handlungen wider – die eben nicht immer perfekt<br />
sind – und es auch gar nicht sein müssen. Baghramian<br />
will mit ihren Kunstwerken zum Über- und Umdenken<br />
von Perfektion anregen.<br />
Via Palestro 16, 20121 Milano fondazionefurla.org<br />
6.<br />
Vienna Biennale for Change, MAK, Wien<br />
6.<br />
bis 3. 10. <strong>2021</strong><br />
Mit einer der wahrscheinlich größten Herausforderungen<br />
der heutigen Zeit beschäftigt sich die Vienna Biennale<br />
for Change: Unter dem Motto »PLANET LOVE«<br />
widmet man sich gezielt dem Thema Klimafürsorge.<br />
Im Zentrum der Biennale steht unsere Beziehung zur<br />
Erde, die überdacht werden soll – mit neuen Modellen<br />
zu Ressourcenschonung, respektvollem Umgang mit<br />
der Natur und Wertschätzung der biologischen Vielfalt<br />
und Schönheit unseres Planeten. Diskutiert wird die<br />
Frage, wie man für diese Beziehung ein nachhaltiges<br />
Fundament schaffen kann und welche sozialen Dimensionen<br />
und Aspekte in diesem Kontext relevant sind.<br />
Stubenring 5, 1010 Wien mak.at<br />
Fotos: Jana Madzigon, Andrea Avezzu, Courtesy of Design Biennale Zürich, Courtesy of Fondazione Furla and GAM, Courtesy of MAk, Wien, Courtesy of Secession Wien/Frantisek Lesa<br />
190 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
Der neue Nissan Qashqai<br />
Der ultimative Crossover<br />
SOMMER<br />
AKTIONS PREIS<br />
FÜR VISIA AB<br />
€ 23.990,–<br />
Jetzt elektrifiziert<br />
durch Mild-Hybrid-Antrieb<br />
Brünner Straße 66, 1210 Wien<br />
T +43 1 277 80-0<br />
E wiennord@mvcmotors.at<br />
Simmeringer Hauptstraße 261, 1110 Wien<br />
T +43 1 760 77-0<br />
E wiensimmering@mvcmotors.at<br />
www.mvcmotors.at<br />
MVC WIEN-NORD MIT NEUEM<br />
NISSAN-SHOWROOM<br />
MVC_QQ_Ins_<strong>Falstaff</strong>_Living_233x300mm_korr.indd 3 06.07.21 12:29<br />
MVC Motors bietet seinen Kunden nicht nur ein vollkommen neues Markenerlebnis,<br />
sondern auch 360° Serviceleistungen in allen Fragen rund ums eigene Fahrzeug.<br />
FOTOS: BEIGESTELLT<br />
Mit insgesamt vier Standorten<br />
(3x in Wien und 1x in Brunn/<br />
Geb.) ist MVC Motors nicht<br />
nur der größte Ford-Händler in ganz Österreich.<br />
Mit dem neuen 200 Quadratmeter<br />
großen Nissan-Showroom am Standort<br />
MVC Wien-Nord ist man ab sofort auch<br />
der Vertriebspartner von Nissan im Norden<br />
von Wien. In den Ford-Stores in der Brünnerstr.<br />
66, 1210 Wien sowie in der Wiener<br />
Straße 152, 2345 Brunn am Gebirge<br />
findet der Kunde das komplette Ford-<br />
Modellangebot inklusive Ford Mustang.<br />
Mit dem Einsatz von interaktiven, teils<br />
riesigen Videoflächen und speziell geschulten<br />
Mitarbeitern bietet das Unternehmen<br />
seinen Kunden ein Markenerlebnis der<br />
besonderen Art. Mit Juli diesen Jahres<br />
vertreibt man Nissan nicht nur am<br />
Standort Wien-Simmering, sondern<br />
auch in Wien-Nord.<br />
REPARATUR SÄMTLICHER<br />
AUTOMARKEN<br />
Im Karosserie- und Lackzentrum von MVC<br />
Wien Nord werden übrigens Autoreparaturen<br />
für alle Automarken angeboten. Als eine<br />
der modernsten Autowerkstätten Wiens kann<br />
MVC so gut wie jeden Lack- und Karosserieschaden<br />
reparieren.<br />
Egal, ob kleiner Kratzer in der Tür oder<br />
große Delle im Dach: Das Unternehmen ist<br />
stets bemüht, immer 100 Prozent bei der<br />
Reparatur eines Fahrzeuges zu geben. Auch<br />
komplette Lackierungen eines Fahrzeuges<br />
sind bei MVC möglich. Im Bereich Service<br />
und Reparatur bietet MVC kundenfreundliche<br />
Termine und Abholzeiten sowie eine<br />
24h-Annahme. Darüber hinaus wird auch<br />
ein Hol- und Bring-Service angeboten. Selbstredend<br />
wird auch die §57a-Überprüfung<br />
erledigt. Besonders wichtig jetzt in der heißen<br />
Jahreszeit: ein professionelles Klimaanlagenservice.<br />
Auch dieses wird von MVC neben der<br />
Fahrzeugreinigung und Kundenersatzwagen<br />
angeboten.<br />
Wenn es um Versicherungsfragen geht, sind<br />
Carplus und Wr. Städtische speziell hierfür<br />
Partner von MVC Motors. Da nur ein Original<br />
ein Original ist und damit dies so bleibt,<br />
steht MVC mit einem umfassenden Ersatzteilservice<br />
zur Verfügung. Auch das Zubehörprogramm<br />
kann sich sehen lassen. Ob Dachträger,<br />
Felge oder Infotainment-Anlage: MVC<br />
bietet seinen Kunden für jeden Bedarf eine<br />
umfassende Auswahl an Originalzubehör zu<br />
fairen Preisen und berät Sie gerne.<br />
INFO<br />
MVC Motors<br />
Brünnerstraße 66<br />
1210 Wien<br />
www.mvcmotors.at<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
191
Alle dargestellten Bilder sind Symbolbilder und Beispielvisualisierungen.<br />
LUXURIÖSER WOHNKOMFORT<br />
In der ersten Reihe am See<br />
In dieser kleinen, privaten Villa werden fünf exklusive<br />
Eigentumswohnungen mit atemberaubendem Blick auf<br />
einen der schönsten Badeseen Kärntens zum Verkauf<br />
geboten. Alle fünf Seeresidenzen sind großzügig geplant<br />
und garantieren ein einmaliges Wohlfühlerlebnis in der<br />
ersten Reihe am See. Eine Immobilien-Rarität, die mit<br />
ihrer exzellenten Lage und viel Privatsphäre überzeugt.<br />
Tanken Sie Energie nach einem Skitag in Ihrer eigenen<br />
Sauna, entspannen Sie auf Ihrer großen Seeterrasse oder<br />
genießen Sie einfach nur die Sonne am großen Privatstrand<br />
– Ihr Boot im sicheren Hafen …<br />
PRIVATE<br />
HOME<br />
RESORT<br />
Einzigartiges Neubauprojekt mit eigenem<br />
Seezugang am Ossiacher See in Kärnten.<br />
KÄRNTEN<br />
Die schönste Naturbühne<br />
Das SKIPPER I ist ein exklusives Wohnprojekt, das durch<br />
seine unvergleichliche Lage am Ossiacher See, die besondere<br />
Architektur und gehobene Lebensqualität einzigartig<br />
ist. Großzügige Süd-Terrassen ermöglichen einen atemberaubenden<br />
Blick über den See direkt zum Stift Ossiach<br />
und erfüllen höchste Ansprüche an individuelles Wohnen.<br />
Überzeugen Sie sich von dieser einzigartigen Seeimmobilie!<br />
Die exklusiven Eigentumswohnungen sind Anfang<br />
2022 bezugsfertig und stehen ab sofort zum Verkauf.<br />
KEY FACTS<br />
• Beste Lage direkt am See<br />
• Ruhiges und sonniges Grundstück<br />
• Privater Badestrand mit Badesteg<br />
• Wohnungsgrößen von 93 m 2 bis 247 m 2<br />
• Moderne, barrierefreie Wohnflächen<br />
• Terrassen und Balkone in Ganzglas<br />
• Aufzug<br />
• Exklusive Markenausstattung<br />
• Große Gärten<br />
ATV-<br />
Immobilien GmbH<br />
Waldhoferweg 2<br />
9521 Treffen<br />
Tel. +43 4248 3002<br />
office@atv-immobilien.at<br />
www.atv-immobilien.at
Impression Weissensee<br />
Faaker See<br />
Bild 1<br />
Hideaway - Ossiacher See<br />
Wörthersee<br />
Seevilla - Ossiacher Wörthersee See<br />
SEEWOHNUNGEN<br />
Als Spezialist für Seeimmobilien seit nun 50 Jahren können wir Ihnen auch aktuell besondere Immobilien aus unserem Portfolio anbieten.<br />
und<br />
WOHLFÜHLAKTIEN AN<br />
SEELIEGENSCHAFTEN<br />
KÄRNTENS SEEN<br />
IN KÄRNTEN<br />
• Ein faszinierendes, großes SEEGRUNDSTÜCK am Nordufer des schönen,<br />
blauen Wörthersees ... (KP.a.A.),<br />
• Als ein Spezialist HIDEAWAY für mit Seeimmobilien Traumgarten in seit Seeblicklage nun 50 und Mallorca-Feeling RARITÄT am AM OSSIACHER SEEJUWEL AM WEISSENSEE<br />
SEE:<br />
Jahren Ossiacher können See. KP wir € Ihnen 1,35 Mio, auch aktuell besondere<br />
ein einmaliges Wohlfühlaktien SEEGRUNDSTÜCK an Kärntens mit Seen baugenehmigter aus SEEVILLA Parkvilla mit 260m² Wfl.,<br />
(Bild rechts oben)<br />
• Es handelt<br />
Barbecue<br />
sich<br />
Haus,<br />
hier um eine wunderbare RARITÄT im Naturpark<br />
unserem und die Erlaubnis Portfolio Zweitwohnsitz anbieten. zu begründen ... KP € 3,1 4.000 Mio,<br />
Weissensee mit 7.000 m² Seegrund, 1.000 m² WNFL, 13 Wohneinheiten<br />
... Der ideale Familiensitz für die Großfamilie, oder als Anleger<br />
m² Bauland, in sehr sonniger Seelage<br />
• einen SEEBUNGALOW (Neubau) mit 80 m² Wfl. für € 1,6<br />
mit<br />
Mio.,<br />
Badehaus, Boots- und Badesteg.<br />
• • Ein einmaliges großes SEEGRUNDSTÜCK SEEPENTHOUSE am am Ossiacher schönen, See mit 163 m² Wfl., 160 m² für das Unternehmen und Investment in Ihre Mitarbeiter. Seewohnungen<br />
KP.a.A.<br />
KP € 4,45 Mio.<br />
blauen Seeterrasse Wörthersee ... KP.a.A., (KP.a.A.),<br />
Faaker See<br />
• SEEPENTHOUSE in Velden am Wörthersee, mit 110 m² Wfl., ... KP.a.A.,<br />
• ein gediegenes SEEHAUS am Ossiacher See<br />
• SEEPENTHOUSE Faaker See 165 m² Wfl., 60 m² Terrasse ... KP € 2,1 Mio<br />
mit vollem Seeblick (KP € 3,6 Mio, Bild oben),<br />
Wir informieren und<br />
• ein besonderes SEEAREAL mit 60 lfm Seeufer<br />
ERFOLGREICH<br />
beraten Sie gerne.<br />
am klaren Ossiacher See, VERKAUFEN<br />
Mag. Alexander Tischler<br />
• ein sonniges SEEGRUNDSTÜCK mit genehmigter<br />
Familie Tischler<br />
Tel. +43 4248 3002<br />
Sie möchten Ihre Immobilie in Kärnten sicher und optimal verkaufen und hätten<br />
gerne den Wert<br />
Seevilla<br />
Ihrer<br />
und<br />
Immobilie<br />
Zweitwohnsitzerlaubnis<br />
gewusst.<br />
office@atv-immobilien.at<br />
(KP € 3,1 Mio, Bild 2),<br />
atv-immobilien.at<br />
Wir<br />
• einen<br />
nehmen<br />
SEEBUNGALOW<br />
uns sehr gerne Zeit<br />
(Neubau<br />
für Sie<br />
)<br />
und<br />
mit 80<br />
werden<br />
m2<br />
wir Sie gerne unverbindlich<br />
@seelage<br />
beraten.<br />
Wfl. für € 1,6 Mio.,<br />
Mag. • ein Alexander SEEJUWEL Tischler im Naturpark Weißensee<br />
Tel. 04248 mit 7000 3002 m2 ... KP.a.A.<br />
office@atv-immobilien.at<br />
Bild 2<br />
atv-immobilien.at, @seelage<br />
Ossiacher See
ezugsquellen<br />
Rock it!<br />
Fruchtige Drinks<br />
aus poppigen<br />
Melonen-Bechern?<br />
We love!<br />
depot-online.at<br />
A<br />
ACADEMY MUSEUM OF MOTION<br />
PICTURES academymuseum.org<br />
ALBERTINA MODERN albertina.at<br />
ALESSI alessi.com<br />
ALPENLEDER alpenleder.com<br />
ALPENSTERN hotel-alpenstern.at<br />
ALTSTADT VIENNA altstadt.at<br />
AMARELLI amarelli.it<br />
AMOS REX amosrex.fi<br />
ANDYS.CC andys.cc<br />
ANTHROPOLOGIE anthropologie.com<br />
AREAWARE amara.com<br />
ARTCARE artcare.at<br />
ARTE etoffe.com<br />
ARY HOME aryhome.com<br />
ATENEUM ateneum.fi<br />
AUSTRIAN PAVILLON BIENNALE AR-<br />
CHITECTURA <strong>2021</strong> platform-austria.org<br />
B<br />
BELIANI beliani.at<br />
BIG big.dk<br />
BLAHA blaha-gartenmoebel.at<br />
BLOOMINGVILLE nordicnest.de<br />
BOLTZE skandeko.de<br />
BOSCH bosch-home.at<br />
BOTTY BAG bottybag.com<br />
BROSTE COPENHAGEN connox.at<br />
BRUNNER brunnergmbh.at<br />
BUSCHBECK buschbeck.de<br />
BUSINESS & PLEASURE CO amara.com<br />
BUTLERS butlers.com<br />
C<br />
CABINSKI cabinski.at<br />
CAFIRO cafiro.de<br />
CALLWEY VERLAG callwey.de<br />
CANELINE cane-line.de<br />
CASA PADRINO casa-padrino.de<br />
CAVALLI E NASTRI cavallienastri.com-<br />
CHARLOTTE BILTGEN<br />
theinvisiblecollection.com<br />
CHATEAU LAUDUC ma-maison.at<br />
CHATEAU SAINT-MARTIN & SPA<br />
oetkercollection.com<br />
CHLOE chloe.com farfetch.com<br />
CLEMENS UNTERREINER<br />
unterreiner.at<br />
COCOQUADRAT cocoquadrat.com<br />
COPENHILL copenhill.dk<br />
CREATE BY IKOHS ikohs.com<br />
CUBIC<br />
cubicoutdoorliving.com, schrems.co.at<br />
CUISINARUM cuisinarum.at<br />
CUPCAKES WIEN cupcakes-wien.at<br />
D<br />
DAMIEN LANGLOIS-MEURINNE<br />
theinvisiblecollection.com<br />
DAR LEONE dar-leone.com<br />
DECARLO meinlamgraben.at<br />
DEPOT depot-online.at<br />
DESIGN BIENNALE ZÜRICH<br />
designbiennalezurich.ch<br />
DESIGNFORUM designforum.at<br />
DESIGN MUSEUM HELSINKI<br />
designmuseum.fi<br />
DESIGN OFFICES designoffices.de<br />
DIDRICHSEN ART MUSEUM<br />
didrichsenmuseum.fi<br />
DOLCE & GABANA BEAUTY<br />
dolcegabbanabeauty.com<br />
DONKEY PRODUCTS<br />
donkey-products.com<br />
DORIA & DOJOLA doriadojola.com<br />
DUTCHDELUXES interismo.at<br />
DYOOK dyook-fire.com<br />
E<br />
EAST LONDON PARASOLS<br />
eastlondonparasols.com<br />
EMF thalia.at<br />
EMU emu.it<br />
ENEA LANDSCAPE ARCHITECTURE<br />
enea.ch<br />
EVA SOLO evasolo.com<br />
EVERDURE everdurebyheston.de<br />
F<br />
FALMEC falmec.de<br />
FARROW & BALL farrow-ball.com<br />
FENDI fendi.com<br />
FIRE MAGIC fire-magic.co.uk<br />
FLAMMKRAFT flammkraft.com<br />
FLEXFORM flexform.it<br />
FLOS flos.com<br />
FOCUS focus-kamin-design.de<br />
FONDAZIONE FURLA fondazionefurla.org<br />
FORNASETTI<br />
fornasetti.com, cole-and-son.com<br />
FORSTHOFGUT forsthofgut.at<br />
FORUMBOX forumbox.fi<br />
FRANCISCO CAROLINUM LINZ ooelkg.at<br />
FERMOB fermob.com<br />
FRANCESCO MAGLIA francescomaglia.it<br />
FUNKY TABLE funkytable.it<br />
G<br />
GARDEN TRADING bloomling.at<br />
GEBRÜDER THONET VIENNA<br />
gebruederthonetvienna.com<br />
GEBRÜDER NITTNAUS nittnaus.net<br />
GELMATIC gelmatic.de<br />
GEORG JENSEN georgjensen.com<br />
GERMAN PAVILION AT 17TH INT.<br />
ARCHITECTURE EXHIBITION –<br />
LA BIENNALE DI VENEZIA 2038.xyz<br />
GERNER GERNER PLUS<br />
gernergernerplus.com<br />
GIOBAGNARA artemest.com<br />
GOLDEN RABBIT neimanmarcus.com<br />
GORENJE gorenje.com<br />
GOZNEY eu.gozney.com<br />
GRAEF graef.de<br />
GREEN GATE emilundpaula.de<br />
GREENOMIC DELIKATESSEN hannibals.at<br />
GUARDI guardi.at<br />
GUFRAM tattahome.com<br />
GUZZINI cuisinarum.at<br />
H<br />
HABITAT habitat.co.uk<br />
HALALI KADAI nkuku.com<br />
HAY debijenkorf.at<br />
HEATHERWICK STUDIO heatherwick.com<br />
HELLA hella.at hella.info<br />
HELSINKI ART MUSEUM/HAM<br />
hamhelsinki.fi<br />
HELSINKI BIENNALE helsinkibiennaali.fi<br />
HELSINKI CONTEMPORARY<br />
helsinkicontemporary.com<br />
HI THANKS BYE hithanksbye.com<br />
HK <strong>LIVING</strong> connox.at westwing.de<br />
HOMMES STUDIO hommes.studio<br />
HUDSON RIVER PK hudsonriverpark.org<br />
I<br />
IITTALA iittala.com<br />
INDRA DESIGN indradesign.de<br />
IRISH ARCHITECTURE FOUNDATION<br />
architecturefoundation.ie<br />
ITALIANAVERA amorestore.de<br />
J<br />
J LINE trouva.com<br />
JOANNA BUCHANAN<br />
joannabuchanan.com<br />
JOHN LEY goodreads.com<br />
JOKODOMUS jokodomus.com<br />
JOSEPH PERRIER ma-maison.at<br />
K<br />
KATE & KON kateandkon.com<br />
KIASMA kiasma.fi<br />
KIKKERLAND<br />
kikkerland.com, debijenkorf.at<br />
KITCHENAID kitchenaid.at<br />
KLARSTEIN klarstein.at<br />
KRAFTALM kraftalm.at<br />
KRATKI kratki.com<br />
KUNSTHALLE HELSINKI<br />
taidehalli.fi<br />
L<br />
LA BIENNALE labiennale.at<br />
LA BOITE CONCEPT laboiteconcept.com<br />
LAGUIOLE raumconceptstore.com<br />
LANSERHOF lanserhof.com<br />
LATENDA latendamilano.com<br />
LEITNER LEINEN gramath-windsor.at<br />
LENE BJERRE hamptonshome.de<br />
LEXINGTON dasapartmentliving.de<br />
LIEBHERR mediamarkt.at<br />
LITTLE ISLAND littleisland.org<br />
LOBERON loberon.at<br />
LOBMEYR lobmeyr.at<br />
LOLAILO marcosimonis.com<br />
LOUIS VUITTON de.louisvuitton.com<br />
LSA lsa-international.com<br />
M<br />
MAD ARCHITECTS i-mad.com<br />
MADE made.com<br />
MAISONS DU MONDE<br />
maisonsdumonde.com<br />
MAK mak.at<br />
MA MAISON ma-maison.at<br />
MANUFACTUM manufactum.at<br />
MARCHESI pasticceriamarchesi.com<br />
MARCO SIMONIS marcosimonis.com<br />
MARIMEKKO etagere-regensburg.com<br />
MARIOLUCA GIUSTI artedona.com<br />
MARKILUX markilux.com<br />
MARTA FERRIS matchesfashion.com<br />
MERAKI STUDIO merakistudiomadrid.com<br />
MESNERHOF mesnerhof-c.at<br />
MATEUS ma-maison.at<br />
METIER matchesfashion.com<br />
MICHAEL ANASTASSIADES<br />
michaelanastassiades.com<br />
MICHAEL ANGOVE thetray.shop<br />
MIELE miele.at<br />
MISSONI archiproducts.com<br />
MNLA mnlandscape.com<br />
MOAR GUT moargut.com<br />
MOLTENI molteni.it<br />
MOOI mooi-beauty.at<br />
MORSØ morsoe.com<br />
MUMOK mumok.at<br />
MUSEUM DER MODERNE<br />
museumdermoderne.at<br />
MUUBS thefjordhouse.com<br />
MVRDV mvrdv.nl<br />
MYHIVE myhive-offices.com<br />
N<br />
NATIONAL PAVILION UAE<br />
LA BIENNALE DI VENEZIA<br />
nationalpavilionuae.org<br />
NKUKU nkuku.com<br />
NOYER cuisinarum.at<br />
O<br />
OBJETS SAINT TROPEZ<br />
objets-saint-tropez.com<br />
OCQ o-c-q.com<br />
OFYR ofyr.at<br />
OK DESIGN goodform.ch<br />
O’STYLE <strong>LIVING</strong> ostyle-living.at<br />
P<br />
PALOFORM paloform.co.uk<br />
PECK peck.it<br />
POPCORNER popcorner.at<br />
PURE RESORTS AUSTRIA<br />
pure-resorts.com<br />
Q<br />
QNUX qnux.eu<br />
R<br />
RECHTECK rechteck.com<br />
REDER ma-maison.at<br />
RICE nordicnest.de<br />
RIG TIG rig-tig.com<br />
RIMOWA breuninger.com<br />
RIVIERA MAISON ostyle-living.at<br />
RIVSALT ankorstore.com<br />
ROBBE & BERKING<br />
shop.robbeberking.com<br />
ROLAND HAGENBERG hagenberg.com<br />
ROSENTHAL cuisinarum.at<br />
ROSSANA ORLANDI<br />
rossanaorlandi.com<br />
RÖRSTRAND nordicnest.de<br />
RÖSHULTS roshults.com<br />
ambientedirect.com<br />
S<br />
SAGAFORM<br />
connox.at, bloomling.at, westwingnow.de<br />
SAMBONET cuisinarum.at, klammerth.at<br />
SCIUR LIMUN sciurlimun.ch<br />
SECESSION secession.at<br />
SELETTI trouva.com<br />
SELINA selina.com<br />
SMEG smeg.de<br />
SOHO HOME amara.com<br />
SOLIDAY soliday.eu<br />
SO YOUNG trouva.com<br />
STADTWILDNIS NORDBAHNHOF<br />
stadtwildnis.wien<br />
STEINER 1888 holzbrennerei.at<br />
STEININGER steiningerdesigners.com<br />
STONED debijenkorf.at<br />
STONEFOX stonefox.us<br />
STUDIO VLAY STREERUWITZ vlst.at<br />
SUNHOUSE sunhouse.at<br />
SUNNYLIFE amara.com<br />
T<br />
TESSUTI tessuti.at<br />
TESTIMONIAL SPACES<br />
testimonial-spaces.org<br />
THE LACQUER COMPANY<br />
thelacquercompany.co.uk<br />
THE NEW KRAFTSMEN<br />
thenewcraftsmen.com<br />
THOM FOUGERE thomfougere.com<br />
TOM DIXON tomdixon.net<br />
TRAEGER traegergrills.com<br />
TUUCI tuuci.com<br />
U<br />
UNOPIU unopiu.com<br />
URBAN NATURE CULTURE<br />
westwingnow.de<br />
V<br />
VITRA DESIGN MUSEUM<br />
design-museum.de<br />
VIVAMAYR vivamayr.com<br />
W<br />
WALDCHALETS BRANDNERTAL<br />
waldchalets-brandnertal.at<br />
WAREMA warema.at warema-group.com<br />
WEBER weber.com<br />
WIENER WOHNBAUFORSCHUNG<br />
wohnbauforschung.at<br />
WILKIN & SONS greatbritishfood.de<br />
WITTMANN wittmann.at<br />
WMF wmf.com tischwelt.de<br />
WWOO wwoo.de<br />
Y<br />
YVES SAINT LAURENT ysl.com<br />
Z<br />
ZARA HOME zarahome.com<br />
ZASSENHAUS kastner-oehler.at<br />
ZWEIGSTELLE zweigstelle.com<br />
123&<br />
10 CORSO COMO<br />
10corsocomo-theshoponline.com<br />
Foto: beigestellt<br />
194 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
RUDDA PARKETT & TÜREN<br />
WOHLFÜHLEN BIS IN<br />
DIE ZEHENSPITZEN<br />
Mit viel Gespür fürs Material und dem Wissen um traditionsreiche Handwerkstechniken<br />
entstehen außergewöhnliche Parkettböden und Innentüren.<br />
FOTOS: BEIGESTELLT<br />
W<br />
ir sind ein Spezialitätenladen,<br />
der außergewöhnliche<br />
Böden kreiert“, meint<br />
Maurice Rudda, der das<br />
Unternehmen in dritter Generation führt.<br />
Das bedeutet, dass es bei RUDDA ausschließlich<br />
strapazierfähige Böden in vielen<br />
ausgefallenen Designs gibt.<br />
RUDDA lebt die Philosophie wie kein<br />
anderer Anbieter, nämlich, dass der Boden<br />
als größtes Möbelstück gesehen wird. Der<br />
richtige Boden vermittelt gemeinsam mit<br />
passendem Licht und passender Wandfarbe<br />
eine wohltuende Grundstimmung. Um den<br />
diversen Geschmäckern gerecht zu werden,<br />
bietet RUDDA eine Vielzahl an Farben und<br />
Mustern: Sternparkett in kontemporären<br />
Varianten, stilvoller französischer Fischgrät,<br />
modern auf Gehrung geschnitten und breite<br />
Schlossdielen, auf Wunsch in gemischten<br />
Breiten. Mit diesen Böden bekommt jeder<br />
Raum ein besonderes Flair.<br />
Gearbeitet wird bei RUDDA ausschließlich<br />
mit traditionellem Handwerk. Die Oberflächen<br />
werden handverlesen, was Qualität<br />
für Generationen garantiert. Somit kann<br />
jeder Kunde sein Barfußfeeling von leicht<br />
handgehobelt bis handgehakt selbst<br />
bestimmen. Diese Oberflächen mit hochwertigsten<br />
Harthölzern werden vom Chef<br />
persönlich ausgesucht und verleihen eine<br />
unverwechselbare Strapazierfähigkeit für<br />
Küchen, Eingangsbereiche, Hotels und<br />
Restaurants.<br />
RUDDA-Produkte sind exklusiv in den<br />
großzügigen RUDDA-Schauräumen mit<br />
repräsentativen Wohnräumen erhältlich.<br />
Mit fachmännischer Beratung und einem<br />
Montageservice macht RUDDA aus Wohnträumen<br />
Leben.<br />
Besuchen Sie RUDDA in Heidenreichstein/Waldviertel,<br />
Wien 21 oder Marchtrenk<br />
bei Wels.<br />
INFO<br />
Weitere Informationen unter<br />
www.rudda.at<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
195
inspiration / REVIEW<br />
EVENT-CLIPPINGS<br />
Events, Messen, Präsentationen – <strong>LIVING</strong> zeigt die besten Design-Happenings der Szene.<br />
OPEN-AIR-HIGHLIGHT IN SCHÖNBRUNN<br />
Jährlich laden die Wiener Philharmoniker zum Sommernachtskonzert unter freiem Himmel.<br />
Unter freiem Himmel Eines<br />
der schönsten Konzerte für das<br />
philharmonische Orchester.<br />
Gern gesehener Gast. Die<br />
derzeit angespannte Situation<br />
in der Regierung kann die<br />
Laune von Bundeskanzler<br />
Sebastian Kurz nicht trüben.<br />
Stets im Publikum<br />
ORF-General<br />
Alexander Wrabetz und<br />
Event-Guru Gery Keszler.<br />
Ausgewähltes Programm.<br />
Sergei Rachmaninow,<br />
Leonard Bernstein, Verdi,<br />
Debussy und Gustav Holst.<br />
Großzügig. Rolex sponsert<br />
jährlich das großartige Event<br />
und lädt zuvor zu Champagner<br />
und Happen ins Schloss.<br />
Star am Piano Pianist<br />
Igor Levit zeigte dem<br />
Publikum sein Können:<br />
Man war mehr als angetan.<br />
Harding dirigiert.<br />
Es zählt zu den wohl schönsten sommerlichen<br />
Ereignissen im Juni: Vor der Traumkulisse von<br />
Schloss Schönbrunn laden die Wiener Philharmoniker<br />
jedes Jahr zu einem stimmungsvollen Open-<br />
Air-Event. Das Sommernachtskonzert ist nicht nur<br />
einer der Höhepunkte des Orchesters, sondern auch<br />
ein beliebtes gesellschaftliches Ereignis, zu dem die<br />
Wiener Society unter freiem Himmel in den Schlosspark<br />
pilgert. Im heurigen Jahr war man besonders angetan,<br />
war es doch die erste große Veranstaltung nach der<br />
Pandemie. Fraglos ein unvergesslicher Abend unter<br />
der musikalischen Leitung von Daniel Harding und mit<br />
dem Auftritt des Pianisten Igor Levit. Unter dem Motto<br />
»Fernweh« spielte man u. a. Rachmaninow, Verdi oder<br />
Bernstein.<br />
Fans des Konzerts<br />
Für <strong>LIVING</strong>-Chefin Angelika<br />
Rosam und Gatte Wolfgang<br />
ist das Event ein Fixpunkt<br />
Fotos: Andreas Tischler, Shutterstock, Jakob Gsoellpointner, Angelika Rosam<br />
196 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
<strong>05</strong><br />
<strong>05</strong><br />
NETREBKO VEREDELTE SACHERTORTE<br />
Die <strong>2021</strong>er-Edition der Sacher Artist`s Collection wurde wieder für einen guten Zweck präsentiert.<br />
Ob Arnulf Rainer, Erwin Wurm oder Herbert Brandl – sie alle kreierten schon<br />
für einen guten Zweck: Und erst jüngst wurde abermals die Sacher Artist’s<br />
Collection präsentiert. Diesmal von Opernstar Anna Netrebko, die mit der<br />
<strong>2021</strong>er-Edition ihr malerisches Talent unter Beweis stellte. Es war ihr eine »besondere<br />
Herzensangelegenheit«: Der gesamte Verkaufserlös kommt wie jedes Jahr einer karitativen<br />
Organisation zugute, dieses Mal DEBRA Austria – den »Schmetterlingskindern«.<br />
Aktiv für einen guten Zweck<br />
Das »Sacher« und die Wiener<br />
Staatsoper verbindet die Artists’<br />
Collection und die räumliche Nähe.<br />
Kunstvoll Opern-Diva Anna Netrebko<br />
präsentierte mit Sacher-Chefin Ali Winkler<br />
und Rainer Riedl die limitierte Sonderedition<br />
der <strong>2021</strong>er Artist`s Collection.<br />
Premiere Ali Winkler<br />
und Anna Netrebko<br />
schneiden die köstliche<br />
Sachertorte an.<br />
Ein Grund zum Feiern.<br />
DAS PERFEKTE GESCHENK!<br />
Lesegenuss schenken und exklusive Prämie sichern:<br />
Verschenken Sie ein Jahresabonnement (acht Ausgaben) um nur € 65,–<br />
und erhalten Sie als Dankeschön ein Gläserset von RIEDEL.<br />
8 x <strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong><br />
& Gläserset<br />
von RIEDEL<br />
NUR<br />
€ 65,–<br />
ÖSTERREICHISCHE POST AG, PZ 2001790802, FÜHRICHGASSE 8, 1010 WIEN<br />
<strong>LIVING</strong><br />
NEUE ÄRA IM MAK BEST OF OUTDOOR CHILLOUT-ZONE<br />
NEO-CHEFIN LILLI SCHATTENSPENDER & DESIGN-RESORTS<br />
HOLLEIN IM TALK BARS ALS MUST-HAVE IN ÖSTERREICH<br />
9 004524 129408<br />
9 004524 129408<br />
5/<strong>2021</strong> WWW.FALSTAFF-<strong>LIVING</strong>.COM € 7,–<br />
HOLIDAY VIBES<br />
MIT STIMMIGEN FARBEN & LUFTIGEM DEKOR IN DEN SOMMER<br />
Jetzt bestellen unter:<br />
shop.falstaff.at/fl<br />
Folgen Sie uns auch auf<br />
facebook.com/falstaff.living<br />
sowie auf<br />
instagram.com/falstaff.living
IMPRESSUM<br />
5/<strong>2021</strong><br />
ZEITSCHRIFT FÜR INTERIEUR<br />
UND ARCHITEKTUR<br />
Die in dieser Ausgabe veröffentlichten<br />
Beiträge sind urheberrechtlich geschützt.<br />
Übersetzung, Nachdruck, Vervielfältigung<br />
und Speicherung in Datenverarbeitungs -<br />
anlagen nur mit ausdrücklicher Genehmigung<br />
des Verlags. Zitate aus Beiträgen dieser<br />
Ausgabe sind ausschließlich mit Angabe<br />
der Quelle gestattet.<br />
MEDIENINHABER<br />
<strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong> Verlags GmbH<br />
REDAKTIONSORT<br />
DES MEDIENINHABERS<br />
Wiesingerstraße 6/8, 1010 Wien<br />
T: +43 1 9042141<br />
F: +43 1 9042141-450<br />
hello@falstaff-living.com<br />
www.falstaff-living.com<br />
Gegenstand des Unternehmens<br />
ist die Heraus gabe, der Verlag<br />
und der Vertrieb von Zeitschriften<br />
und Druckwerken aller Art unter<br />
der Bezeichnung »<strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong>«.<br />
HERAUSGEBERIN<br />
Angelika Rosam<br />
CHEFREDAKTION<br />
Angelika Rosam<br />
CHEFIN VOM DIENST<br />
Herta Scheidinger<br />
ART DIRECTOR<br />
Klaus Rauch<br />
FOTOREDAKTION<br />
Massu Nedjat<br />
www.mn-creative.net<br />
PRODUKTION/LITHO<br />
Konstantin Riemerschmid<br />
MITARBEITER DIESER AUSGABE<br />
Karin Cerny, Wojciech Czaja, Florentina Welley,<br />
Manfred Gram, Gerrit Gubo, Uwe Killing, Maik<br />
Novotny, Heimo Rollet<br />
LEKTORAT<br />
Monika Hasleder, Mag. Johanna Weber<br />
GESCHÄFTSFÜHRUNG<br />
Angelika Rosam<br />
BÜROLEITUNG UND<br />
ANZEIGENKOORDINATION<br />
Sarah Ribisch<br />
RECHNUNGSWESEN<br />
Casapicola & Gross Wirtschaftsprüfungsund<br />
Steuerberatungs GmbH<br />
ANZEIGEN- & PROMOTIONKONTAKT<br />
Mag. Michaela Cholewa MC Services<br />
(Interior, Immobilien, Auto), Eva Bohuslav<br />
(Lebensmittel, Getränke, Tourismus),<br />
Kinga Mohrent (Auto, Reisen, Lebensmittel),<br />
Ricarda Posch-Steinacher (Life style, Kultur,<br />
Versicherungen), Claudia Schindlmaißer/Weintextur<br />
(Wein, Wein handel), Mag. Sara Zager (Verkauf<br />
Kärnten/Steiermark, Kultur), Mag. Nicole Schäfer<br />
(Mode, Kosmetik, Uhren, Schmuck),<br />
Ursula Steiner (Banken, Versicherungen,<br />
Interieur), Angela Kindermann Projektagentur<br />
(Immobilien)<br />
anzeigen@falstaff-living.com<br />
DIRECT SALES<br />
Timotheus Lamberg (Leitung)<br />
LEITUNG LESER- UND ABOSERVICE<br />
Laura Strauss DW 401<br />
abo@falstaff-living.com<br />
HERSTELLER<br />
Druckerei Berger<br />
Wiener Straße 80, 3580 Horn<br />
VERTRIEB<br />
Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH<br />
St. Leonharder Straße 10, 5081 Anif<br />
www.pgvaustria.at<br />
DVR-Nummer: 06a9192<br />
GESELLSCHAFTER DER<br />
FALSTAFF <strong>LIVING</strong> VERLAGS GMBH<br />
<strong>Falstaff</strong> Verlags-Ges.m.b.H. (Anteil 51 %)<br />
Angelika Rosam (Anteil 39 %)<br />
Mag. Michaela Cholewa (Anteil 10 %)<br />
201920021<br />
Mein Bad Ein Teil von mir<br />
JETZT<br />
NEU!<br />
Onlineshop<br />
Armaturen<br />
Badmöbel<br />
Sanitär<br />
Outdoor<br />
Vösendorf | Gerasdorf | Wr. Neustadt | Krems<br />
Bad<br />
Indoor<br />
Folge uns auf Social Media!<br />
@FLIESENDORF<br />
www.fliesendorf.at
EIN UNTERNEHMEN VON<br />
MVC MOTORS<br />
RENT A CARL<br />
AUTO-LANGZEITVERMIETUNG<br />
ALLES<br />
INKLUSIVE.<br />
AUSSER<br />
TREIBSTOFF.<br />
MOBILITÄT WAR NOCH<br />
NIE SO EINFACH<br />
Jetzt das flexible Auto-Abo holen!<br />
Einsteigen und losfahren.<br />
Flexibel und ohne Risiko.<br />
CARL Auto-Langzeitmiete<br />
bietet Ihnen vollen Service<br />
zum monatlichen Fixpreis.<br />
Symbolfoto<br />
www.rentacarl.at<br />
Brünner Straße 66<br />
1210 Wien<br />
Simmeringer Hauptstraße 261<br />
1110 Wien<br />
Guldengasse 1A<br />
1140 Wien<br />
Wiener Straße 152<br />
2345 Brunn am Gebirge<br />
EINFACH, FLEXIBEL, TRANSPARENT<br />
Auto-Abos sind eine moderne und flexible Alternative zu Autokauf oder Leasing.<br />
Die MVC-Autohäuser bieten mit CARL eine smarte Lösung.<br />
FOTOS: BEIGESTELLT<br />
Flexibilität und Kostentransparenz sind<br />
für Privatkunden und Unternehmen<br />
mehr denn je von entscheidender<br />
Bedeutung. In der Automobilbranche gewinnen<br />
Auto-Abos immer mehr an Bedeutung –<br />
und mit CARL hat MVC Motors ein besonders<br />
spannendes Angebot parat. MVC-<br />
Motors-Geschäftsführer Alexander Bittner:<br />
»Wir sind der Meinung, dass Autofahren so<br />
unkompliziert wie möglich sein muss. Unser<br />
Ziel: Kostentransparenz und Zeitersparnis.<br />
Mehr fahren, weniger verwalten! Hier bieten<br />
wir mit CARL die optimale Lösung.« Die<br />
CARL Auto-Langzeitmiete ist die perfekte<br />
kosteneffiziente und bilanzneutrale Alternative<br />
zum klassischen KFZ-Leasing und bietet<br />
darüber hinaus viele weitere Vorteile. Sie ist<br />
bereits ab einem Monat Mietdauer möglich.<br />
Die Vorteile auf einen Blick:<br />
• Kostenkontrolle: In der Monatsrate sind<br />
alle Fahrzeugkosten abgedeckt (exklusive<br />
Treibstoff, inklusive Vignette).<br />
• Die CARL Auto-Langzeitmiete ist voll<br />
betriebsausgabenfähig sowie vorsteuerabzugsberechtigt<br />
und stärkt Ihre Liquidität.<br />
• Keine Zusatzkosten wie Wartungskosten<br />
oder Kosten für Winterreifen.<br />
• Als Unternehmer können Sie Ihren Fuhrpark<br />
kurzfristig und zeitlich begrenzt sehr<br />
einfach aufstocken.<br />
• Als Privatperson können sie an Jahreszeiten<br />
angepasst ihr Auto wechseln (im Sommer<br />
als Cabrio, im Winter als SUV).<br />
• Die Fahrzeuge sind aktuell, daher umweltfreundlich<br />
und immer auf dem neuesten<br />
Stand der Technik.<br />
Dieses Angebot trifft den Nerv der Zeit und<br />
ist die optimale Möglichkeit, die E-Mobilität<br />
in vollen Zügen auszukosten: »Sparen Sie<br />
sich den Weg zur Tankstelle, profitieren Sie<br />
von geringeren Wartungskosten und der<br />
staatlichen E-Mobilitätsförderung. Es gibt<br />
viele Gründe, jetzt auf ein Elektrofahrzeug<br />
umzusteigen«, lächelt Alexander Bittner,<br />
Geschäftsführer von MVC. Denn ganz gleich,<br />
ob Sie sich privat ein Elektro-Auto kaufen<br />
möchten, Dienstwagennutzer sind oder Ihr<br />
Unternehmen auf E-Fahrzeuge umsteigen<br />
möchte – Ihr Beitrag zur Klimaneutralität<br />
zahlt sich in jeder Hinsicht aus. Und im Rahmen<br />
der E-Mobilitätsoffensive können Sie für<br />
Ihren privaten Elektro- oder Plug-in-Fahrzeugkauf<br />
einen Antrag auf Förderung stellen<br />
und Zuschüsse für die Errichtung einer Ladestation<br />
daheim oder direkt am Firmensitz<br />
beantragen. Ȇbrigens bietet MVC Motors<br />
als Mobilitäts-Komplettanbieter allen Kunden<br />
die Möglichkeit, Ladestationen über<br />
unseren neuesten Partner Schrack 4home zu<br />
erwerben«, führt Alexander Bittner weiter<br />
aus. CARL, das Auto-Abo zum monatlichen<br />
Fixpreis, gibt es an allen MVC-Standorten in<br />
Wien und in Brunn am Gebirge.<br />
INFO<br />
CARL Autovermietung GmbH<br />
Brünnerstraße 66<br />
1210 Wien<br />
www.rentacarl.at<br />
ADVERTORIAL<br />
5 / 21<br />
<strong>LIVING</strong><br />
falstaff<br />
199
inspiration / #SUPPORTTHELOCALS<br />
HERTA SCHEIDINGER ist seit März <strong>2021</strong><br />
Chefin vom Dienst bei <strong>Falstaff</strong> <strong>LIVING</strong>.<br />
»Nachhaltigkeit kann bunt und stylisch sein. MOOI<br />
zeigt, dass man in allen Bereichen Verantwortung<br />
leben kann und es Spaß macht, sich mit gutem<br />
Gewissen Schönes zu gönnen.«<br />
NATÜRLICHE<br />
SCHÖNHEIT<br />
NEU in <strong>LIVING</strong>: Die Redaktion stellt ihre liebsten Hotspots<br />
und lokalen Produzenten vor. Im aktuellen <strong>LIVING</strong> besuchten<br />
wir den Beauty & Concept Store MOOI in der Josefstadt,<br />
der sich ganz der Nachhaltigkeit verschrieben hat.<br />
Das Wort MOOI stammt aus dem<br />
Niederländischen und bedeutet<br />
»schön« oder »hübsch«. Und damit<br />
ist das erste Rätsel schon gelöst,<br />
denn MOOI ist ein Beauty & Concept Store.<br />
Was man sich genau darunter vorstellen kann,<br />
erklärt dessen Gründerin Petra Mair: »Ich<br />
wollte mit MOOI einen Wohlfühlort für unsere<br />
Kunden schaffen. Weg vom klassischen und<br />
meist doch sehr cleanen Institutsambiente, hin<br />
zu einem Ort, an dem man gerne verweilt, sich<br />
mit Freunden trifft, einen Kaffee trinkt, schöne<br />
Produkte entdecken und sich dabei auch mit<br />
unseren Behandlungen verwöhnen lassen<br />
kann.« Umgesetzt wurde das Store-Konzept zusammen<br />
mit der Wiener Designagentur Area.<br />
Bei MOOI wird Nachhaltigkeit aktiv gelebt.<br />
»Als erster Beauty Store Österreichs verwenden<br />
wir die Marke ›Manucurist‹ für unsere Nagelbehandlungen.<br />
Die Nagellacke sind vegan und<br />
schadstofffrei, und es gibt sogar eine cleane<br />
Gel-Lack-Alternative«, so Mair. Auch bei<br />
Handtüchern, Kosmetiktüchern oder Wattestäbchen<br />
wird auf umweltfreund liche Produkte<br />
gesetzt.<br />
Das Angebot an Beauty-Treatments wird<br />
durch feine Produkte ergänzt, die das Leben<br />
schöner machen: Kerzen, Schmuckstücke,<br />
Vasen, Taschen, Pölster und vieles mehr. Natürlich<br />
stammen auch diese von handverlesenen<br />
lokalen Designerinnen und Handwerkerinnen,<br />
die ihre Objekte vorwiegend in Europa herstellen,<br />
zumeist sogar in Österreich. Alle Produkte,<br />
die bei MOOI angeboten werden, erzählen<br />
nicht nur wunderschöne Geschichten, sondern<br />
werden auch nachhaltig produziert.<br />
MOOI<br />
Josefstädter Straße 50, 1080 Wien<br />
mooi-beauty.at<br />
Nachhaltigkeit mit Wohlfühlfaktor<br />
Der Beauty & Concept Store von Petra Mair<br />
bietet Behandlungen mit nachhaltigen Beauty-<br />
Produkten an. In angenehmer Atmosphäre kann<br />
man auch Wohnaccessoires, Designstücke oder<br />
Weine aus nachhaltiger Produktion shoppen.<br />
Fotos: Ian Ehm, beigestellt<br />
200 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
pools in edelstahl<br />
individuell – funktional – natürlich schön<br />
Ausgezeichnet mit dem Oscar<br />
der Schwimmbadindustrie<br />
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin!<br />
Polytherm GmbH | A-4675 Weibern | Pesendorf 10<br />
Tel. +43 7732-3811 | office@polytherm.at<br />
www.polytherm.at<br />
POOLKOMPETENZZENTRUM
inspiration / PREVIEW<br />
<strong>LIVING</strong> 6/<strong>2021</strong><br />
Was erwartet Sie in der nächsten Ausgabe von <strong>LIVING</strong>? Welche Trends erobern den<br />
Markt, welche Designer sind am Puls der Zeit und was tut sich Neues in der Immobilien-<br />
Branche? Eine kleine Vorschau, worauf Sie sich im kommenden Magazin freuen können.<br />
kulinarik<br />
It‘s Tea Time<br />
Die Tea Time nach britischem Vorbild<br />
wird immer beliebter und hat sich<br />
mittlerweile zu einem echten Trend<br />
entwickelt. Spitzenhotels und Cafés<br />
zelebrieren den authentisch inszenierten<br />
Afternoon Tea. Edles Porzellan, Etageren,<br />
schweres Besteck, Stoffservietten und<br />
das passende Ambiente gehören<br />
natürlich dazu.<br />
design<br />
trends<br />
Super Salone Mailand<br />
Die von Stefano Boeri kuratierte<br />
Sonderveranstaltung des Salone<br />
del Mobile wird von 5. bis 10.<br />
September ihre Tore öffnen.<br />
Wir zeigen eine Vorschau für<br />
die wichtigste Veranstaltung<br />
der Möbel-Branche.<br />
Stadtentwicklung<br />
Die Corona-Pandemie wirkt<br />
sich nach wie vor auf das<br />
Leben in den Städten aus.<br />
<strong>LIVING</strong> zeigt, welche Folgen<br />
das Umdenken im Alltag für<br />
Trends und Leitbilder in der<br />
Stadtentwicklung hat.<br />
residences<br />
<strong>LIVING</strong> 6/<strong>2021</strong><br />
erscheint am<br />
3. 9. <strong>2021</strong><br />
Blick ins Boudoir<br />
Wir lieben es alle: diskrete Orte,<br />
die nur einem selbst gehören und<br />
die sowohl zur Persönlichkeitsfindung<br />
dienen als auch einen<br />
Rückzugsort garantieren. Der<br />
facettenreiche Boudoir-Style<br />
hält auch in unserer nächsten<br />
Ausgabe Einzug.<br />
Fotos: Courtesy of Etro Home, beigestellt<br />
202 falstaff <strong>LIVING</strong> 5 / 21
BIS BIS ZU ZU<br />
-80%<br />
BEI 3.000+ BEI LABELS<br />
DESIGNERMODE DESIGNERMODE BIS -80% BIS -80%<br />
glied der exklusiven Werden Sie Shopping-Community Mitglied der exklusiven Shopping-Community und entdecken und Sie entdecken täglich Sie neue täglich Angebote<br />
neue Labels in von unserem mehr als Onlineshop. 3.000 Labels unserem Als VIP-Silver-Member* Onlineshop. Als VIP-Silver-Member* erhalten Sie erhalten außerdem Sie außerdem Zutritt Zutritt zum<br />
BestSecret Schustermann BestSecret & Borenstein Schustermann Store & Borenstein Wien/Vösendorf**.<br />
Store in Wien/Vösendorf**.<br />
Registrieren Sie sich Registrieren jetzt mit Sie dem sich Code: jetzt mit dem Code:<br />
B9W-DF2-JF5 B9W-DF2-JF5<br />
www.bestsecret.at/fliving www.bestsecret.at/fliving<br />
der Registrierung *Ihr VIP-Silver-Status automatisch wird aktiviert nach der und Registrierung ein Jahr automatisch gültig. aktiviert Nur und für ist neue ein Jahr BestSecret-Mitglieder. gültig. Nur für neue BestSecret-Mitglieder. **Marktstraße **Marktstraße 6, 2331 Vösendorf, 6, 2331 Vösendorf, Österreich
KITCHEN<br />
FOLD IN BLACK<br />
brand<br />
Showrooms: Sankt Martin . Linz . Vienna (A) . London (GB) . St. Gallen (CH)<br />
www.steiningerdesigners.com<br />
KITCHEN INTERIOR DESIGN ARCHITECTURE