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Ja & Amen !

Trinitatiszeit 2021


Leben im Alter

Dorf am Hagebölling

• Stationäre Pflege in Einzel- und Doppelzimmern

• Spezielle Angebote und beschützender Bereich für

Menschen mit Demenz

• Kurzzeit- und Verhinderungspflege

• Palliativ- und Hospizversorgung

• Tägliche Betreuungs- und Freizeitangebote

• Öffentliches Café mit Mittagstisch

• Arztpraxis auf dem Dorfgelände

• 29 barrierefreie Service-Wohnungen im Dorf am Hagebölling

Pflege und Wohnzentrum

Dorf am Hagebölling

Am Hagebölling 1 • 58285 Gevelsberg

Telefon: (02332) 663-0 • Telefax: (02332) 663-451

info.hageboelling@fliedner.de

www.hageboelling.fliedner.de

Leben

im Alter

Seelische

Gesundheit

Menschen mit

Behinderungen

Ausbildung,

Forschung & Lehre


Liebe Leserin, lieber Leser,

neulich hörte ich jemanden sagen, in der Bibel stünde

nicht alles über die Menschheitsgeschichte. So dick könne

kein Buch sein. Ich musste dabei an den Deutschlehrer

meiner Oberstufenzeit denken. Definitiv kein bekennender

Christ, riet er dennoch uns Schülern kurz vor dem

Ende unserer Schulzeit: Wenn es um die Frage ginge, welche

Bücher man unbedingt gelesen haben sollte, so reiche

eines vollkommen aus. Mehr Sex and Crime and Rock’n

Roll als in der Bibel sei nirgends zu finden. Alle weitere

Literatur zeige nur neue Gesichter der ewig gleichen Geschichten.

Dazu passt eine Anekdote, die mir vor ein paar Tagen

in einem Buch von Franz Jalics begegnet ist:

Ein Pfarrer war sehr beliebt in seiner Gemeinde. Der Bischof

wollte ihn schon öfters versetzen, doch auf wiederholte

Bitten der Gemeinde konnte er dreißig Jahre bleiben

und war weiterhin sehr beliebt. Einzig eine Kritik wurde

gegen ihn immer lauter. Eine Gruppe von Mitarbeitern

trug nach langem Ringen ihr Anliegen vor: Sie sagten ihm:

„Lieber Herr Pfarrer, sie sind so ein guter Mensch.“ Der

Pfarrer, der alle schon vor vielen Jahren auf die Erstkommunion

vorbereitet hatte, bemerkte gleich, dass sie ihm

etwas Unangenehmes sagen wollten. „Was wollt ihr, meine

Kinder?“ fragte er. „Ja, Herr Pfarrer“, kam zögernd von

den Mitarbeitern die Antwort, „sie haben für jeden Sonntag

des Jahres ihre Predigt und wiederholen dieselben

Ansprachen jedes Jahr. Wir haben sie schon mehr als dreißigmal

gehört. Könnnten sie nicht mal eine neue Predigt

vorbereiten?“ „Meine lieben Kinder“, erwiderte der alte

Mann, „ich sitze jede Woche stundenlang im Beichtstuhl,

und ihr erzählt mir seit mehr als dreißig Jahren immer dieselben

Sünden. Wenn ihr mal eine neue Sünde erfindet,

dann werde ich Euch auch eine neue Predigt entwerfen.“

Dieser kleinen Erzählung ist eigentlich nichts hinzuzufügen

außer: Wie gut, dass wir nun im Sommer zu neuen

Ufern aufbrechen können. Energie in neuen Begegnun-

gen tanken, die Seele – eine Zeit von Verpflichtungen

und den ewig gleichen Abläufen entfernt – baumeln

lassen können. Dazu braucht es keinen Langstreckenflug.

Dazu benötigen wir nur unsere Sinne, auf die wir

uns mit weniger Zeitdruck intensiver einlassen können.

Was kann es Besseres geben, als die Sommerzeit auch mit

kulinarischen Höhepunkten zu verbringen und womöglich

dabei auch dem Höchsten zu begegnen.

„Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist.“ Haben

Sie einen genussreichen Sommer und viel Vergnügen

mit der Leichtigkeit unserer Sommerausgabe!

Herzlichen Dank für die erstaunlich zahlreichen freudigen

Rückmeldungen zu unserer letzten Ausgabe. Für alle, die

Gefallen an den QR-Codes gefunden haben, findet sich

ein kleines Extra zum Leitgedanken dieser Ausgabe.

Wir sehen uns ?!

Ihre

Sandra Perner

06 Predigt

10 Bibel und Cocktails

16 Missionsverständnis der EKvW

18 Mission konkret: Julia Kruse

20 Was die Gemeinde bewegt

24 Konfirmationen 2021

26 Vorankündigung: Glaubensgespräche

31 Adressen

Einsendeschluss für den nächsten Gemeindebrief

ist der 30.08.2021

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

gemeindebrief@evkg-gevelsberg.de


Vertrauen

ist einfach

Die Sparkasse Gevelsberg-Wetter ist und

bleibt der wichtigste Finanzdienstleister in

Gevelsberg und Wetter.

www.sparkasse-gw.de


So, wie man seinen Gaumen trainieren kann, unzählige Geschmacksnuancen

wahrzunehmen, so kann man auch seine Seele

trainieren, Erfüllung in Gott („Geschmack an Gott“) zu finden...

Zitat aus „Gott und Essen“ ein biblischer Impuls von Berko Hunaeus in „Adam Online“


Predigt zu 1. Kor 14,1-12(23-25)

am 2. Sonntag nach Trinitatis

- 13. Juni 2021

Lukaskirche zu Gevelsberg

Ihr Lieben!

Nachdem die Reiseeinschränkungen

aufgehoben worden sind, treffen die

Einheimischen wieder Reisende. So

fragte ein Reisender in Ostfriesland

zwei Bauern: “Moin. Können Sie mir

sagen, wie ich nach Emden komme?”

Die Bauern antworteten nicht. “Can

you show me the way to Emden?”,

fragte der Reisende. Aber wiederum

bekam er keine Antwort. Er versuchte

es noch auf französisch, italienisch,

russisch und spanisch. Doch er hatte

keinen Erfolg. So stieg er wieder in

sein Auto und fuhr weiter. “Mensch

Hinnerk, wat konnte der viele Sprachen!”,

sagte darauf der eine Bauer

zum anderen. Worauf der andere

Bauer antwortete: “Na und? Wat hat

et ihm genutzt? Nichts.”

Um den Nutzen einer Fremdsprache

geht es im heutigen Predigttext. Wem

oder was nutzt es, “in Zungen zu reden”?

“In Zungen reden” - was soll das sein?

Was in den Gottesdiensten in vielen

Pfingstkirchen praktiziert wird, wird

von vielen Außenstehenden kritisch

betrachtet und kommt in den Gottesdiensten

der evangelischen, römisch-katholischen

und orthodoxen

Tradition kaum vor. Menschen sprechen

plötzlich Worte aus, die noch

niemand gehört hat. Sie bilden daraus

Sätze, die keinen Sinn ergeben

und nicht mit dem Verstand begriffen

werden können. Wo kommt das her?

Was ist das?

Das ist eine Gabe des Geistes! Davon

ist auch der Apostel Paulus überzeugt

gewesen. Aber er teilt mit den Glaubenden

in Korinth nicht die Auffassung,

dass diese Gabe des Geistes die

Größte und Wichtigste sei. Für ihn ist

die wichtigste Gabe die Hingabe eines

Menschen in der Liebe zu Gott und zu

seinen Nächsten. Davon sprach er in

den Zeilen, die dem heutigen Predigttext

vorangehen, und die bis heute zu

den beliebtesten Worten der Heiligen

Schrift gehören - 1. Korinther 13 - das

Hohelied der Liebe.

“Wenn ich mit Menschen- und mit

Engelzungen redete und hätte der

Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes

Erz oder eine klingende Schelle. Und

wenn ich prophetisch reden könnte

und wüsste alle Geheimnisse und alle

Erkenntnis und hätte allen Glauben,

sodass ich Berge versetzen könnte,

und hätte der Liebe nicht, so wäre ich

nichts. ... Die Liebe höret nimmer auf,

wo doch das prophetische Reden aufhören

wird und das Zungenreden aufhören

wird und die Erkenntnis aufhören

wird. Nun aber bleiben Glaube,

Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die

Liebe ist die größte unter ihnen.”

An diese Zeilen nun schließt sich der

heutige Predigttext aus dem 14. Kapitel

des 1. Korintherbriefes an:

Strebt nach der Liebe! Bemüht euch

um die Gaben des Geistes, am meisten

aber darum, dass ihr prophetisch

redet! Denn wer in Zungen redet, der

redet nicht zu Menschen, sondern zu

Gott; denn niemand versteht ihn: im

Geist redet er Geheimnisse. Wer aber

prophetisch redet, der redet zu Menschen

zur Erbauung und zur Ermahnung

und zur Tröstung. Wer in Zungen

redet, der erbaut sich selbst; wer

aber prophetisch redet, der erbaut

die Gemeinde. Ich möchte, dass ihr

alle in Zungen reden könnt; aber noch

viel mehr, dass ihr prophetisch redet.

Denn wer prophetisch redet, ist größer

als der, der in Zungen redet; es sei

denn, er legt es auch aus, auf dass die

Gemeinde erbaut werde. Nun aber,

Brüder und Schwestern, wenn ich zu

euch käme und redete in Zungen, was

würde ich euch nützen, wenn ich nicht

mit euch redete in Worten der Offenbarung

oder der Erkenntnis oder der

Prophetie oder der Lehre? So verhält

es sich auch mit leblosen Instrumenten,

es sei eine Flöte oder eine Harfe:

Wenn sie nicht unterschiedliche Töne

von sich geben, wie kann man erkennen,

was auf der Flöte oder auf der

Harfe gespielt wird? Und wenn die

Posaune einen undeutlichen Ton gibt,

wer wird sich zur Schlacht rüsten? So

auch ihr: Wenn ihr in Zungen redet

und nicht mit deutlichen Worten, wie

kann man wissen, was gemeint ist?

Ihr werdet in den Wind reden. Es gibt

vielerlei Sprachen in der Welt, und

nichts ist ohne Sprache. Wenn ich

nun die Bedeutung der Sprache nicht

kenne, werde ich ein Fremder sein für

den, der redet, und der redet, wird

für mich ein Fremder sein. So auch

ihr: Da ihr euch bemüht um die Gaben

des Geistes, so trachtet danach,

dass ihr sie im Überfluss habt und so

die Gemeinde erbaut.

[Wenn nun die ganze Gemeinde an

einem Ort zusammenkäme und alle

redeten in Zungen, es kämen aber

Unkundige oder Ungläubige hinein,

würden sie nicht sagen, ihr seid von

Sinnen? Wenn aber alle prophetisch

redeten und es käme ein Ungläubiger

oder Unkundiger hinein, der würde

von allen überführt und von allen gerichtet;

was in seinem Herzen verborgen

ist, würde offenbar, und so würde

er niederfallen auf sein Angesicht,

Gott anbeten und bekennen, dass

Gott wahrhaftig unter euch ist.]

Das Phänomen der Zungenrede ist

in unseren öffentlichen Gottesdiensten

nicht zum Problem geworden.

Jedenfalls nicht, wenn wir es nicht

als Problem empfinden, dass es so

etwas bei uns nicht gibt. Wenn es

nach Paulus geht, muss es auch nicht

unbedingt eingefordert werden. Aber

grundsätzlich hat er nichts gegen Begeisterung

für Gott in der Gemeinde

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derer, die zu ihm gehören: Freude

an der Erfahrung des lebendigen

Gottes, aktive Beteiligung im gottesdienstlichen

Geschehen, Mitmachen

statt nur Dabeisein, unterschiedliche

Gaben und Begabungen einbringen.

Den Geist dämpft nicht, rät Paulus

(1. Thess 5,19). So hieß es noch in

der Bibelübersetzung Luther 1984. In

der neuen Lutherübersetzung Luther

2017 heißt es: Den Geist löscht nicht

aus. Und in der Basisbibel: “Unterdrückt

nicht das Wirken des Heiligen

Geistes.” Ihr seht, wie viele Übersetzungsvarianten

es manchmal geben

kann. Aber die Aussage ist klar: Bleibt

begeistert von Gott durch seinen Heiligen

Geist und lasst euch diese Begeisterung

nicht nehmen.

Doch bei aller Wertschätzung und

Hochachtung: Die Begeisterung

durch den Heiligen Geist ist für Paulus

nicht das Wichtigste in der christlichen

Gemeinde. Wichtiger ist für

ihn die Liebe: Strebt nach der Liebe!

Auch hier bietet die Basisbibel eine

andere Übersetzung: “Bleibt unbeirrt

auf dem Weg der Liebe!” Sie hat wohl

etwas gegen Streber.

Dass der Mensch lieben kann, ist

nicht seine natürliche Veranlagung

und nicht selbstverständlich. Einen

anderen Menschen zu begehren, das

ist natürlich. Das kann er zwar Liebe

nennen und wird auch oft Liebe genannt.

Aber das muss nicht Liebe

sein. Luther sagt: “Begierde kommt

ohne Anlass, so wie Flöhe und Läuse.

Liebe aber ist dann da, wenn wir anderen

dienen wollen.“ Und die natürliche

Veranlagung zu dienen, die gibt

es nach dem Sündenfall nicht. Der

Mensch will von Natur aus nicht dienen,

sondern sich dienen lassen. Allein

der Heilige Geist, allein der kräftige

Einfluss Gottes kann das ändern.

Strebt nach der Liebe, sagt Paulus.

Strebt danach, anderen dienen zu

wollen, sagt Luther. Denn die Liebe

besteht nicht darin, geliebt zu werden,

auch wenn das wunderschön

und wertvoll ist. Die Liebe besteht

darin zu lieben. In unserem Evangelischen

Gesangbuch findet sich unter

der Nr. 875 ein Gebet, das als Souvenir

Normand bekannt geworden ist.

O Herr, mach mich zu einem

Werkzeug deines Friedens,

dass ich Liebe übe, wo man sich

hasst,

dass ich verzeihe, wo man sich

beleidigt,

dass ich verbinde, da, wo Streit ist,

dass ich die Wahrheit sage, wo der

Irrtum herrscht,

dass ich den Glauben bringe, wo der

Zweifel drückt,

dass ich die Hoffnung wecke, wo

Verzweiflung quält,

dass ich ein Licht anzünde, wo die

Finsternis regiert,

dass ich Freude mache, wo der

Kummer wohnt.

Herr, lass du mich trachten:

nicht, dass ich getröstet werde,

sondern dass ich tröste;

nicht, dass ich verstanden werde,

sondern dass ich verstehe;

nicht, dass ich geliebt werde, sondern

dass ich liebe.

Denn wer da hingibt, der empfängt;

wer sich selbst vergisst, der findet;

wer verzeiht, dem wird verziehen;

und wer stirbt, erwacht zum ewigen

Leben.

Die Selbstlosigkeit des Beters ist erstaunlich.

Wer kann denn so von

sich selbst wegsehen und beten?

Wir möchten doch auch getröstet

werden, verstanden werden, geliebt

werden. Niemand kann sich davon

frei sprechen. Und gerade weil diese

Sehnsucht uns so vertraut ist, sollten

wir von gleichen Sehnsüchten bei unseren

Mitmenschen ausgehen können.

Auch sie wollen im Grunde ihres

Wesens geliebt werden.

Worin beginnt nun die Liebe? Darin,

dass der Mensch einen anderen

Menschen nicht nur neben sich duldet,

sondern ihn zum Maßstab des

eigenen Denkens, Redens und Handelns

macht. Schon in der schriftlichen

Thora des Mose, im Heiligkeitsgesetz

steht geschrieben: „Liebe

deinen Nächsten, wie dich selbst.“ (3.

Mose 19,18). Oder anders übersetzt:

„Liebe deinen Nächsten, denn er ist

wie du.“

Jesus, seine Jüngerinnen und Jünger,

jüdische Schriftgelehrte, Christinnen

und Christen, Jüdinnen und Juden -

sie alle sind sich prinzipiell darin einig,

dass sich in der Liebe zu Gott und den

Mitmenschen, die mir am Nächsten

sind, der Sinn der Thora des Mose,

des göttlichen Gesetzes erschließt. Liebe

ist ein Gebot, das erfüllt werden

will. „Wie dich selbst“ - nicht mehr

und nicht weniger. „Denn er ist wie

du.“

„Was man nicht will, dass man dir

tu, das füg´ auch keinem andern zu.“,

sagt der Volksmund in Übereinstimmung

mit der biblischen Botschaft.

Wie wir alle schon erfahren haben,

ist das nicht immer leicht. Es fällt mir

persönlich schon sehr schwer, den

Menschen, der mich nicht so leben

lässt, wie ich will, der mir meinen

Lebensraum streitig macht, der sich

ständig über mich beschwert und

mich - in meinen Augen - zu Unrecht

angeht und mir bewusst schaden will,

zu lieben. Dem verborgenen oder offenkundigen

Bösen in der Welt mit

Liebe zu begegnen, ist ohne Anstrengung

kaum möglich. Deshalb der

Ratschlag des Paulus: Strebt nach der

Liebe. Der Tendenz, das Interesse an

den mir noch feindlich gesinnten Mitmenschen

zu verlieren, nachzugeben

ist eine Gefahr. Deshalb: “Bleibt unbeirrt

auf dem Weg der Liebe!”

Wirklich fähig zur Liebe wird nur der

Mensch, der sich beschenken lässt

mit dem Geist Gottes, dem Heiligen

Geist. Doch der Heilige Geist wirkt

nur wann und wo er will. Aber Jesus

hatte verheißen, dass der Vater im

Himmel den Heiligen Geist den Menschen

schenken will und wird, die ihn

darum bitten - und das nicht nur zu

Pfingsten. (Vgl. Luk 11,13).

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Wenn er aber den Heiligen Geist

schenkt, schenkt er nicht ein für alle

Mal, sondern immer wieder neu.

Niemand kann sagen: So jetzt habe

ich durch den Heiligen Geist genug

Liebe für mein ganzes Leben empfangen.

Das wäre genauso unsinnig,

wie wenn jemand eine riesige Portion

Lasagne gegessen hat und nun behauptet:

Ich brauche nie mehr etwas

zu essen, denn ich bin ja so satt.

Ob wir in jeder Situation unseres Lebens

lieben können, liegt nicht an uns.

Aber ob wir in jeder Situation unseres

Lebens lieben wollen, liegt sehr wohl

an uns und unserer Bereitschaft, uns

für das Wirken des Heiligen Geistes

zu öffnen. Deshalb rät Paulus: Bemüht

euch um die Gaben des Geistes.

Eine andere besondere Gabe neben

der Begeisterung und der Liebe ist

auch das, was Paulus prophetische

Rede nennt. Sie ist das Reden, das

Menschen erbaut, ermahnt, zum

Nachdenken bringt und tröstet. So

haben die Propheten geredet. Sie

waren keine Hellseher und legten keine

Karten und redeten keinen Unsinn

in Astro-TV. An sie erging das Wort

Gottes mit dem Auftrag, das Gehörte

und Erkannte zu predigen. Sie waren

Sprachrohre, Botschafter für und im

Auftrag Gottes. Sie haben erbaut und

eingerissen, ermahnt und getröstet.

Mit unterschiedlichem Erfolg - je

nach der Bereitschaft der Hörerinnen

und Hörer zu hören. Besonders

die Ermahnungen, sich für das Leben

einzusetzen, für Gerechtigkeit und

Frieden, für ein Leben, das nicht auf

Kosten der Anderen gelebt wurde,

wurden von denen zurückgewiesen,

an die sie gerichtet waren. Erbauliches

und Bestätigendes hören die

Menschen immer gerne. In uns allen

ist die Sehnsucht nach Trost. Sie zeigt

sich im neugeborenen Kind genauso

wie bei sterbenden Menschen.

Bei Ermahnung denken viele an den

erhobenen Zeigefinger, an Grenzen,

die aufgezeigt werden, an Strafandrohungen.

Mahner sind in ihren Augen

Spaßverderber und Besserwisser.

Doch darum geht es Paulus nicht. Es

geht ihm um die Treue zu Jesus Christus,

um Glaube, Hoffnung, Liebe.

Die prophetische Rede hat ein Ziel:

„Wenn aber alle prophetisch redeten

und es käme ein Ungläubiger oder

Unkundiger hinein, der würde von

allen überführt und von allen gerichtet;

was in seinem Herzen verborgen

ist, würde offenbar, und so würde er

niederfallen auf sein Angesicht, Gott

anbeten und bekennen, dass Gott

wahrhaftig unter euch ist.“

Es geht dem Apostel nicht um

Bloßstellung. Aber es geht ihm darum,

dass die Gemeinde ein Ort ist, an dem

sich niemand verstellen muss. Es geht

um das, was wir heute so gerne Authentizität

nennen. Im achtsamen

Umgang miteinander wird erkannt,

wie es jemandem geht, was für

Probleme jemand hat, mit welcher

Hoffnung und Sehnsucht jemand

gekommen ist. Wenn Menschen im

gottesdienstlichen Geschehen erkennen,

hier geht es um mich, um mein

Leben, das sind Worte, die mich meinen

- auch wenn sie weh tun können

- dann ist die Gabe der prophetischen

Rede zum Einsatz gekommen. Und

sie ist mit Sicherheit nicht nur in der

Verkündigung den Predigerinnen und

Predigern des Evangeliums gegeben

worden. Viele aus dieser Gemeinde

können zur rechten Zeit die rechten

Worte sprechen, weil sie dazu von

Gott begabt worden sind. Gott sei gedankt.

Paulus wünscht sich, dass alle in der

Gemeinde prophetisch reden können.

Gute Voraussetzung für prophetische

Rede ist wie ein Prophet

oder eine Prophetin, zunächst einmal

Gottes Wort zu hören. Das geschieht

im lauten Lesen der Heiligen

Schriften und in der Verkündigung

der Botschaft Gottes, besonders des

Evangeliums von Jesus, dem Christus.

Das Wort Gottes zur rechten Zeit

gesprochen, hat und wird Menschen

verändern. Traurige werden getröstet.

Suchende finden Antworten.

Selbstsichere werden verunsichert.

Dass Gott wahrhaftig unter den Seinen

ist, ist die feste Überzeugung des

Apostels. Die Gläubigen wissen und

erfahren die Gegenwart Gottes. Das

ist ein Phänomen der Zungenrede,

des übernatürlichen Lob Gottes, der

menschliches Loben mit dem Loben

der Engel verbindet. Aber auch die

Fernstehenden sollen die Gegenwart

Gottes erleben können. Nicht in Formen,

die ihnen fremd sein könnten,

sondern durch das Wort Gottes. Deshalb

wird in vielen evangelischen

Kirchen auf alles verzichtet, was

von dem Hören auf das Wort Gottes

ablenken kann. So vermitteln viele

evangelische Kirchen Nüchternheit

in ihrer Architektur und Gestaltung.

Auf der anderen Seite wird das Wort

Gottes nicht nur gelehrt und gehört,

sondern auch mit den Augen aufgenommen,

gespürt und geschmeckt

und manchmal auch gerochen.

Der Sinn der Gemeinde in Korinth

sollte wie der Sinn der Gemeinde in

Gevelsberg darauf ausgerichtet sein,

offenbar werden zu lassen, dass Gott

in seiner Gemeinde wahrhaftig anwesend

ist und seine Gemeinde durch

den Heiligen Geist beschenkt. Mit Begeisterung,

Liebe und prophetischer

Rede, mit Glaube und Hoffnung, Trost

und Ermahnung und vielem mehr.

Das wird uns nützen, wenn wir nach

dem richtigen Weg in unserem Leben

fragen - nicht nur in Ostfriesland.

Amen.

Ihr Pastor Uwe Hasenberg

8


Wir gehen immer verloren,

wenn uns das Denken befällt,

und werden wiedergeboren,

wenn wir uns ahnend der Welt

anvertrauen

und treiben, wie Wolken in hellem Wind.

Und alle Grenzen, die bleiben,

sind ferner als Himmel sind.

Und es will Vieles werden, doch wir

ergreifen es kaum.

Wie lange sind wir der Erden Ängstliche

noch im Traum?

Fragwürdige noch wie lange,

jetzt, da sich schon alles besinnt,

da das, was einstens so bange,

schon klarer vorüberrinnt?

Daß uns ein Sanftes geschähe,

wenn uns der Himmel berührt,

wenn seine atmende Nähe

uns ganz zum Hiersein verführt.

Jean Gebser (1905-1973)

9


Die Geschichten der Bibel in

Cocktails erzählt

Sandra Perner

Eine augenzwinkernde Sommererfrischung

Welche Farbe hat wohl das Paradies? Wie schmeckt die Sünde

oder auch die Ewigkeit?

Wir können alle Qualitäten des Seins mit unseren Sinnen

erfahren, warum also nicht mal versuchen, die großen

Themen der Bibel in einem Cocktail nachzuschmecken!?

An dieses kleine Sommerexperiment haben wir

uns herangewagt. Aber Vorsicht: Nicht alle Rezepte

sind „Mocktails“ also alkoholfrei. Ähnlich wie

Bibelmonumentalverfilmungen eine Herausforderung sind,

sollten Sie auch die flüssige Bibelerfahrung mit Bedacht

genießen…

Serata a Rimini

20 ml Campari

20 ml Wodka

10 ml Grenadine

10 ml Limettensaft

Mineralwasser

1 unbehandelte Zitrone

zerstoßenes Eis

Virgin Sunrise

75 ml Orangensaft

40 ml Ananassaft

1 TL Zitronensaft

10 ml Grenadine

Eiswürfel

2 bis 3 Zitronenstückchen zusammen mit Campari, W

Limettensaft im Glas verrühren. Das Glas mit dem Ei

mit Mineralwasser aufspritzen.

Eis in ein Glas füllen. Die drei Säfte mixen und in das Glas geben.

Einen Esslöffel an den Glasrand setzen und die Grenadine langsam

über den Löffel in das Glas laufen lassen, damit der Farbverlauf von

Gelb zu Rot entsteht.

10


Die Akte Mensch – fein prickelnd,

bittersüßer und eiskalt

odka und

s auffüllen und

Paradiesisch waren die Verhältnisse nicht lange. Ähnlich wie „Problembär Bruno“ sein

Naturpark im schönen Italien irgendwie nicht auszureichen schien, ist es auch mit

dem Menschen seit Anbeginn der Zeit: Erkenntnis, Expansion, Grenzüberschreitung.

Ein Sprichwort sagt: Die Sünde geht süß ein, aber bitter wieder aus…

11


Die Mischpoke

wird man nicht los - In

Zeiten der Prohibition

benötigte es schonmal

einiger Aromen

und Garnituren, um

Selbstgebranntes

halbwegs

genießbar

zu machen.

Der Urvater des Cocktails

war geboren und die

Geschichte des Mixens nahm

ihren Lauf.

Old fashioned

60 ml Whisky

1 Stück Würfelzucker

3 Spritzer Angostura Bitters

1 unbehandelte Orange (davon

die Zeste)

Alle Zutaten ca. 1min umrühren.

In ein Glas mit einem Eiswürfel

geben. Mit Orangenzeste

garnieren.

Sippengeschichten sind immer spannend, wenn man denn dann mal

eine andere als die offizielle Erzählversion zu hören bekommt. Was da

so alles schief gehen kann, wer wem eine Grube gräbt und man doch

wieder zusammenfinden kann. Und nicht immer ist der Strahlemann,

der lachende Sieger.

12

+ +


Immer wieder ein Neubeginn – erfrsichend,

süß-säuerlich, limonadig-leicht

Obstdesaster, Brudermord, Schiffsbau,

Turmbau – was hat der Ewige nicht schon

alles mit dem Menschen erlebt. Aber am Ende

oder doch eher Anfang steht immer wieder ein

Neubeginn.

Mojito

50 ml weißer Rum

60 ml Mineralwasser

1 unbehandelte Limette

2 TL brauner Zucker (Rohrzucker)

8 Blatt frische Minze

zerstoßenes Eis

Limette achteln. Mit den Minzbblättern und dem Zucker in ein Glas

geben und etwas zerdrücken. Eis dazu geben. Glas mit dem Rum und

dem Wasser auffüllen.

In der alkoholfreien Variante heißt der Cocktail Klabauter. Er

enthält 100ml Mineralwasser und der Rum wird durch 10ml grünen

Pfefferminzsirup ersetzt.

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Alternativlos: Ein Perspektivwechsel - kühl, lieblich

scharf, mit sich ausbreitender Wärme im Nachklang

Jesus und seine Botschaft sind

nur im ersten Moment leichte

Kost. Sich darauf einzulassen

bedeutet, Lieblichkeit und Schärfe

erleben und aushalten bis sich

wohltuende innere Wärme

ausbreitet. Nächstenliebe, da wo

sie schwerfällt, lautet die radikale

Botschaft.

White Russian Mocktail

80 ml Kaffee

10 ml Vanillesirup

5 ml Schokoladensirup

5 ml Karamelsirup

20 ml Sahne

Eiswürfel

Bei der Variante ohne Alkohol werden ebenfalls alle Zutaten bis

auf die Sahne vermischt. Mit der Sahne wird wie im Originalrezept

verfahren.

White Russian

60 ml Wodka

30 ml Kaffeelikör

30 ml Sahne

Eiswürfel

Eiswürfel in ein Glas geben.

Sahne kurz aufschlagen, so

Löffelrücken in das Glas lau

vermischen sich erst beim T

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Prinzip Hoffnung: Die Ewigkeit - cremig, sättigend, ein Hauch von Exotic

und definitiv süß

Wie wird es wohl sein, wenn alles Streben nachlässt?

Brauchen wir für unsere Auferstehung einen unversehrten

Körper oder ist mit diesem Bild etwas ganz anderes

gemeint? Auf so nicht fassbare Fragen muss man keine

Antworten finden. Man kann sie auf sich zukommen lassen,

und dabei weiter erforschen wie der Vorgeschmack darauf

ist.

Jellyfish

60 ml Wodka

60 ml Blue Curacao

30 ml weißer Sambuca

40 ml Sahne

Eiswürfel

Karibikzauber

60ml Maracujasaft

60ml Ananassaft

20 ml Kokosnusscreme

10 ml Mangosirup

10 ml Sahne

1 Limettenviertel

Eiswürfel

Eis in ein Glas geben, Wodka darüber gießen. Blue Curacao über einen Löffelrücken

in das Glas fließen lassen. Danach den Sambuca ebenfalls über den Löffelrücken

hineinfließen lassen. Zuletzt die Sahne in gleicher Weise. Vorsichtig kurz anrühren, um

den Vermischungseffekt von blau und weiß zu erzielen.

Alle Zutaten flüssigen Zutaten mit Eiswürfeln shaken und dann in ein Glas geben.

Die Limette über dem Getränk auspressen.

Wodka und Kaffeelikör dazu. Kurz umrühren.

dass sie gerade noch flüssig bleibt und über einen

fen lassen. Nicht umrühren. Sahne und Alkohol

rinken.

15


einladend - inspirierend - evangelisch

Angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts hat die westfälische

Landessynode am Mittwoch (2. Juni) unter dem Motto „Einladend – inspirierend –

evangelisch“ acht Thesen zu ihrem Missionsverständnis beschlossen.

Mit ihnen fragt sie nach den gegenwärtigen religionskulturellen Herausforderungen und gesellschaftlichen

Entwicklungen, klärt „den Auftrag der uns von Gott gegebenen Sendung im Dialog mit ökumenischen Partnern

und zieht Folgerungen für den Prozess der interkulturellen Entwicklung unserer Kirche“.

Die Thesen im Wortlaut:

Einladend - inspirierend – evangelisch

Thesen zum Missionsverständnis der Evangelischen Kirche

von Westfalen angesichts der Herausforderungen

des 21. Jahrhunderts

Mission ist der „Herzschlag der Kirche“ (Eberhard Jüngel).

Wir sind beauftragt, Menschen „die Wahrheit und

Schönheit der christlichen Botschaft” (EKD-Synode Leipzig

1999) vor Augen zu führen.

These 1

Mission geht vom dreieinigen Gott aus (missio Dei). Gott

kommt in seinem Sohn und seinem Geist in die Welt.

In Gottes Mission standen schon im Alten wie im Neuen

Testament Menschen, die von ihm gesandt wurden.

In dieser Mission stehen auch wir. Die Kirche lädt Menschen

dazu ein, dem Wort Gottes zu vertrauen und sich

seiner Gemeinde anzuschließen.

These 2

Der religiös-weltanschauliche Pluralismus in unserer Gesellschaft

und in deren digitalen sozialen Netzen stellt

unserer Kirche eine doppelte Aufgabe und gibt ihr die

Chance: Vielfalt und Religionsfreiheit zu bejahen und zugleich

das eigene evangelische Profil einzubringen und

zu stärken, gemeinsam mit Menschen anderer Religion

und Weltanschauung für Integration, Teilhabe und eine

nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft einzutreten

und den christlichen Glauben einladend in die Gesellschaft

und die Welt hineinwirken zu lassen.

These 3

Als Lern- und Weggemeinschaft sind wir mit vielen Kirchen

ökumenisch unterwegs, - im Rahmen des Weltkirchenrats

(ÖRK), der Konferenz Europäischer Kirchen, der

Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)

und insbesondere mit den Mitgliedskirchen der Verein-

ten Evangelischen Mission (VEM). In Begegnungen, im

gemeinsamen Leben und Feiern sind wir verbunden und

beschenken uns mit wechselseitigen Impulsen. Diese

Verbundenheit bildet den globalen und ökumenischen

Resonanzraum für unser missionarisches Wirken.

These 4

Mission geschieht – gerade in kritischer Aufarbeitung

ihrer wechselvollen Geschichte – dialogisch und partizipatorisch,

partnerschaftlich und gleichberechtigt. Nur

so begegnen sich Menschen als Subjekte ihrer eigenen

Lebensführung, nur so kommt es zu echten Begegnungen

und Gesprächen.

These 5

Auf dem Weg der interkulturellen Entwicklung unserer

Kirche und in der Teilnahme an Gottes Mission ist es unser

Auftrag, einladend und klar zu kommunizieren, woran

wir glauben und wofür wir stehen: die Kommunikation

des Evangeliums von der vielfältigen, bunten Gnade

Gottes. Sie umfasst die Vielfalt von Lebenskonzepten

und Lebensformen in der heutigen Gesellschaft.

These 6

In der Verbundenheit der Vereinten Evangelischen Mission

(VEM) / United Evangelical Mission (UEM) erleben

wir partnerschaftliche und gleichberechtigte Gemeinschaft

von Kirchen aus Afrika, Asien und Europa. Sie

zeigt uns Möglichkeiten interkultureller Entwicklungen,

bei denen es gelingt, vielfältige Traditionen mit einer

Einladung zum christlichen Glauben so zu verbinden,

dass alle Seiten ihr Selbstverständnis wahren.

These 7

Die im Internationalen Kirchenkonvent Rheinland-Westfalen

zusammengeschlossenen Gemeinden inspirieren

uns durch ihre lebendigen Gottesdienste, ihre gelebte

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Spiritualität und nicht zuletzt durch ihre missionarische

Ausrichtung. Für ökumenische Begegnungen sind

interkulturelle „Zwischenräume“ nötig, die kulturelle

Engführungen aufdecken und auch den Facettenreichtum

des christlichen Zeugnisses widerspiegeln.

These 8

Der missionarische Auftrag der Kirche verpflichtet

und ermutigt uns zu einer einladenden Kommunikation

des Evangeliums. Im gemeinsamen Hören, Beten,

Feiern, brechen wir auf, bereit uns zu verändern und

zu engagieren - gerade auch im Dialog mit Menschen

aller Generationen anderer Religion und Weltanschauung.

Wir wollen zeigen, was wir lieben, und verstehen,

was uns trägt.

Quelle: evangelisch-in-westfalen.de

Langfassung (inkl. Erläuterungen): Das Missionsverständnis

der Evangelischen Kirche von Westfalen angesichts

der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

Die Einbringungsrede von Oberkirchenrat Dr. Ulrich

Möller vor der Synode

Fast schon passend zu dem Beschluss

der Landessynode meldete

sich vor einigen Wochen Julia

Kruse mit einer Unterstützungsanfrage

bei Pfr.i.R. Helmut Kirsch.

Frau Kruse folgt ihrer Berufung

als Missionarin nach Südamerika.

Mittlerweile in der K3 Gemeinde

in Schwelm beheimatet, hofft

sie auch auf Unterstützung ihrer

Tätigkeit durch die Gevelsberger

Gemeinde, in der sie ihre Wurzeln

hat. Auf den folgenden Seiten

stellt Frau Kruse sich und das Missionsprojekt

vor.

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Gottes Ruf in die Mission

nach Peru

by Julia Kruse

Wenn Sie mehr über das Krankenhaus erfahren wollen, können Sie gerne den

folgenden QR-Code nutzen:

Gott kann unendlich viel mehr tun, als wir jemals

von ihm erbitten oder uns ausdenken können.

So mächtig ist die Kraft, mit der er in uns wirkt.

(Epheser 3,20)

Kontakt:

Julia Kruse

Biesenkampstraße 14

58285 Gevelsberg

E-Mail: jkruse@vdm.org

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Liebe Gemeinde,

ich möchte Ihnen gerne erzählen, was mir schon seit

einiger Zeit auf dem Herzen liegt:

Wie einige von Ihnen vielleicht schon wissen, habe ich

mich dazu entschlossen, für drei Jahre nach Peru zu

gehen, um dort im Missionskrankenhaus Diospi Suyana

(übersetzt: Vertrauen auf Gott) zu arbeiten.

Wie es dazu kam?

Schon immer habe ich das Bedürfnis verspürt, mich

für die Menschen einzusetzen, die in der Gesellschaft

benachteiligt sind - sei es aus sozialen, finanziellen oder

gesundheitlichen Gründen. Insbesondere für die, die

noch nichts von Gottes vergebender Liebe gehört haben.

Besonders in den zwei Jahren, in denen ich als

Physiotherapeutin im Ausland (Australien & Neuseeland)

gearbeitet habe und meine Beziehung zu Gott immer

stärker geworden ist, habe ich gemerkt, dass ich mein

Leben ganz für Gott leben möchte.

Dass sich dieser Wunsch durch einen Missionsauftrag in

Peru erfüllt, hätte ich niemals gedacht. Seitdem mir eine

Freundin von dem Krankenhaus Diospi Suyana erzählte,

hat mich dieses Projekt einfach nicht mehr losgelassen

und der Wunsch, ein Teil dieses Projektes zu werden,

wurde immer stärker.

Ich allein fühle mich viel zu schwach für diese Aufgabe,

aber Gott hat mir diese tiefe Sehnsucht ins Herz gelegt,

ihm zu folgen, wohin er mich schickt und seitdem ich mich

für Peru entschieden habe, verspüre ich tiefen Frieden in

meinem Herzen und bin überzeugt:

Ja! Ich gehe nach Peru, um dort als Physiotherapeutin

zu arbeiten und arme Menschen, insbesondere die

Quechua-Indianer, zu unterstützen, ihnen Respekt und

Anerkennung entgegen zu bringen, Hoffnung und Trost zu

spenden und ihnen von Gottes bedingungsloser Liebe für

jeden Einzelnen zu erzählen.

Meine aktuelle Situation:

Aktuell befinde ich mich in den letzten Wochen vor der

Ausreise. Bis mein Flieger am 20. August in Richtung Peru

geht, ist noch einiges zu tun. Ich lerne fleißig Spanisch, kläre

organisatorische Dinge, tätige die letzten Arztbesuche und

versuche, die Zeit mit Freunden und Familie zu genießen.

Auf der einen Seite bin ich etwas traurig, mein gewohntes

Umfeld, meine Gemeinde, Freunde und Familie

zurückzulassen. Auf der anderen Seite spüre ich tiefen

Frieden in meinem Herzen und merke, dass der Herr mich

nach und nach auf meinen neuen Weg vorbereitet. Ich

bin sehr dankbar, dass er mich gebrauchen möchte, sein

Reich ein kleines Stückchen mehr in die Welt zu tragen.

Wie funktioniert das Ganze?

Angestellt bin ich von der Vereinigten Deutschen

Missionshilfe (VDM), die mich auf meinem Weg in den

Missionsdienst unterstützt und begleitet. Als Arbeitgeber

ist sie für meine Versicherungen und Sozialabgaben in

Deutschland zuständig und hilft mir bei organisatorischen

und administrativen Aufgaben wie beispielsweise der

Spendenverwaltung. Daneben gibt sie mir auch Tipps

im Bereich Kommunikation und ist Ansprechpartner für

jegliche Fragen rund um meinen Missionsdienst.

Sie können unterstützen!

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auf meiner Reise

begleiten - sei es im Gebet und/oder finanziell.

Aktuell fehlen mir noch 30% an monatlicher Unterstützung,

um mich die 3 Jahre selbst finanzieren zu können. Jede

noch so kleine Spende wäre mir eine große Hilfe.

Hierzu dürfen Sie gerne folgenden Link nutzen:

https://www.vdm.org/in-verbindung-bleiben/AC549000

Durch das Eintragen lassen Sie mich auch wissen, ob Sie

weiterhin Informationen per Rundbrief von mir erhalten

möchten.

Wer mehr über das Projekt wissen möchte oder weitere

Fragen hat, darf sich gerne bei mir melden.

Viele liebe Grüße!

Ihre Julia Kruse

Spendenkonto:

Empfänger: VDM

IBAN: DE53350601901011830010

BIC: GENODED1DKD

Vermerk: AC549000

Julia Kruse

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Bild:wirestock

Was die Gemeinde bewegt ...

Bild:freepik

Pfarrstellenbesetzung

Am 21. Juni 2021 hat das Presbyterium

der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg

einen neuen Pfarrer gewählt.

Seitdem Pfarrer Helmut Kirsch Mitte

2020 in den Ruhestand verabschiedet

worden war, ist eine Pfarrstelle

in Gevelsberg vakant gewesen.

Nach der Zählung der ehemals fünf

Pfarrstellen in Gevelsberg handelte

es sich um die 1. Pfarrstelle. Inhaber

der 2. Pfarrstelle ist Pfarrer Thomas

Weber und Inhaber der 3. Pfarrstelle

Pfarrer Uwe Hasenberg. Die vierte

Pfarrstelle ist momentan unbesetzt

und wird auch nicht wieder vom Landeskirchenamt

freigegeben werden.

Letzter Pfarrstelleninhaber der 4.

Pfarrstelle ist Pfarrer Thomas Werner

gewesen, der seit dem 1. Januar

2021 im Ruhestand ist.

Vorbereitung

Bis ein Pfarrer gewählt werden kann,

sind viele Vorarbeiten zu leisten. Zunächst

muss die Kirchenleitung der

Ev. Kirche von Westfalen um Freigabe

der Pfarrstelle gebeten werden. Dazu

sind eine aktuelle Gemeindekonzeption,

ein Anforderungsprofil und eine

Stellenausschreibung in Bielefeld,

dem Sitz des Landeskirchenamtes

mit der Kirchenleitung, einzureichen.

Um das zu erarbeiten, bildete sich

ein Pfarrwahlausschuss, der sich

mehrfach getroffen hat. In den Beratungsprozess

eingebunden wurde

auch von Anfang an der Superintendent

des Ev. Kirchenkreises Schwelm.

Anfang 2021 löste das neue Pfarrstellenbesetzungsgesetz

das alte ab,

so dass nach dem Neuen verfahren

werden musste.

Bewerbungsverfahren

Ende 2020 kam endlich die Freigabe

der Kirchenleitung. Nun wurde die

Stellenausschreibung veröffentlicht.

Mehrere Interessierte meldeten sich

bei dem Vorsitzenden des Pfarrwahlausschusses,

Pfarrer Uwe Hasenberg.

Es folgten viele Telefon- und

Email-Kontakte und auch persönliche

Begegnungen in der Erlöserkirche.

Schließlich gingen vier schriftliche

Bewerbungen ein. Eine Bewerberin

bewarb sich auf eine Stelle mit

halbem Dienstumfang und hoffte,

dass sich eine weitere Bewerbung

auf diese Stelle mit einem halben

Dienstumfang finden würde. Dem

war nicht so, so dass diese Bewerbung

aus formalen Gründen ausscheiden

musste. Drei schriftliche

Bewerbungen konnten berücksichtigt

werden. Der Pfarrwahlausschuss lud

die zwei Kandidaten und eine Kandidatin

zu Bewerbungsgesprächen ein.

Nach drei guten Gesprächen wurden

auch alle drei eingeladen, mit

der Gemeinde in der Erlöserkirche

“Präsenz”-Gottesdienste mit Predigt

zu feiern. Die Gelegenheit für die

Gemeinde, die Drei kennenzulernen

und ihre Meinung den Mitgliedern

des Presbyteriums kundzutun. Es

ergab sich ein sehr buntes Bild. Viele

ahnten bereits, die Wahl würde nicht

zwischen “dagegen” und “dafür”

erfolgen, sondern durch ein “mehr

für”. Grundsätzlich war zu hören,

dass eine Zusammenarbeit mit allen

Bewerbenden denkbar wäre. Aber

das Presbyterium hatte nun einmal

eine Wahl zu treffen.

Pfarrwahl

Schließlich kam der Tag der Wahl.

Die Gemeinde feierte mit den Mitgliedern

des Presbyteriums einen

“Wahlgottesdienst”, um sie in ihrer

Aufgabe mit dem Gebet der Gemein-

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de zu begleiten. Nach dem Gottesdienst,

in dem der Superintendent

Pfarrer Andreas Schulte predigte,

tagte das Presbyterium und schritt

zur Wahlhandlung. Es wurden zwei

Wahlgänge benötigt, die verfassungsmäßige

Mehrheit für einen

Kandidaten zu erreichen. Gewählt

wurde Pfarrer Daniel Schwedhelm.

Er ist 36 Jahre alt, verheiratet und

Vater einer zweijährigen Tochter. Wie

vorgeschrieben nahm er die Wahl

nach sofortiger mündlicher Zusage

innerhalb einer Woche schriftlich an.

Nun muss er innerhalb eines halben

Jahres den Dienst in der Ev. Kirchengemeinde

Gevelsberg aufnehmen,

also spätestens drei Tage vor dem

Heiligen Abend.

Wohnungssuche

Aktuell ist Familie Schwedhelm auf

der Suche nach einer Wohnung im

Gevelsberger Gemeindegebiet und

hofft dabei auf unsere Unterstützung.

Zuversichtlich wie wir sind, machen

wir uns mit ihnen auf den Weg.

Dabei brauchen wir auch möglichst

viele wachsame Gevelsberger Augen

und Ohren, Tipps und Hinweise.

Pfr. Uwe Hasenberg

Kantorenstelle

Fast noch nicht druckreif ist die Meldung

zur Neubesetzung der Kantorenstelle.

Am 28.06. konnte endlich

die lang geplante und immer wieder

verschobene Präsentation der Bewerbenden

in Orgelspiel, Gemeindegesang

und Chorarbeit erfolgen. Das

Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde

Gevelsberg hat sich noch vor der

Sommerpause für einen Kandidaten

entschieden. Da es sich um eine anteilige

Kreiskantorenstelle handelt,

fehlt noch die offizielle Entscheidung

des Kirchenkreises. Nach kurzer Anfrage

bei Superintendent Schulte

bekamen wir jedoch grünes Licht,

bekannt geben zu dürfen, dass für die

Gemeinde ein neuer Kantor gefunden

worden ist. Er wird seine Stelle hoffentlich

noch vor Herbstbeginn antreten

können und in der Ja&Amen zum

Ende des Kirchenjahres vorgestellt

werden.

Leitung

der Kindertagesstätten

Mittlerweile schon seit zwei Jahren in

der Gemeinde tätig, aber längst nicht

allen bekannt, ist Frau Antje Kühndahl

im Mai dauerhaft als „übergeordnete

Leitung“ aller Kindertagesstätten

der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg

angestellt worden. Während andere

Gemeinde sich mit der Frage beschäftigen,

ob sie ihre Kindergärten

halten können, in einen Trägerverbund

eingeben oder die Trägerschaft

gar ganz niederlegen, hat sich unsere

Gemeinde für einen ganz neuen Weg

entschieden. Zum Jahreswechsel

2016/2017 schien der Weg für unsere

KiTas in einen Trägerverbund schon

fast vorgezeichnet, doch das Presbyterium

entschied im Frühjahr 2017

die Gründung einer Arbeitsgruppe

zur Zukunft der KiTa-Arbeit. Jedes

Mitglied der Arbeitsgruppe erarbeitete

ein spezifisches Zukunftsmodell

für die KiTa-Arbeit der Gemeinde. Als

Favorit aller Gremien der Kirchengemeinde

kristallisierte sich das Modell

einer hauptamtlichen Geschäftsführung

für die Kindertagesstätten

heraus. Jedoch galt diese Variante

ohne langwierige Konzeptentwicklung

als nicht finanzierbar. Mit viel

Mut entschied sich das Presbyterium

im September 2017 einstimmig zunächst

dazu zwei Presbyteriumsmitglieder,

davon ein ehrenamtliches,

zu Dienstvorgesetzten aller Kitas

auf Gemeindeebene zu berufen. Ein

quasi revolutionärer Schritt für eine

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Evangelische Kirchengemeinde. Als

logischer Schritt folgte, was Superintendent

Schulte in der Projektvorstellung

Anfang 2018 das „Gevelsberger

Modell“ taufte und mittlerweile im

Kirchenkreis darunter bekannt ist:

Das Presbyterium berief die beiden

Dientvorgesetzten für eine Projektzeit

von zwei Jahren zu „Beauftragten

des Presbytriums für KiTa-Angelegenheiten“

und machte die Arbeit der

Kindertagesstätten damit ein Stück

weit unabhängig von langwierigen

Entscheidungswegen des presbyterialen

Systems. Für die vorgesehenen

zwei Jahre wurde die Arbeitsgruppe

KiTa-Zukunft mit der Arbeit an dem

Projekt „Hauptamtliche Gechäftsführung

der KiTas auf Gemeindeebene“

beauftragt. Keine leichte Aufgabe,

will man nicht nur die Finanzierung

sondern auch kirchenrechtliche Implementierung

einer solchen Stelle

voranbringen, da wo eine solche

Stelle gar nicht vorgesehen ist. Das

Projekt musste vorzeitig neue Wege

einschlagen. Die einmal in Angriff

genommenen Themen verlangten

mehr zeitliche Präsenz als durch ein

ehrenamtliches Engagement tragbar

gewesen wäre. Auch hier blieb das

Presbytrium weiterhin zuversichtlich

auf Kurs und entschied zum Ende des

Jahres 2018 die Stelle einer Quasi-Geschäftsführung

im Rahmen der Möglichkeiten

zunächst befristet als neue

Projektstelle auszuschreiben. In dem

daraus folgenden Bewerbungsverfahren

entschied sich das Presbytrium

schließlich für Frau Kühndahl, die im

Mai 2019 ihre Arbeit für die Kirchengemeinde

aufnahm. Der eingeschlagene

Weg hat sich als der passende

für die Kirchengemeinde herausgestellt,

nicht nur mit der Errichtung der

außerordentlichen Stelle, sondern

vor allem auch in der Person von Frau

Kühndahl. Wenig hat man über diese

eigentlich bahnbrechende Entscheidung

der Gemeindeleitung in den

letzten zwei Jahren gehört. Vorsichtig

wollte man sein, die neuen Wege erst

achtsam beschreiten. Die Entscheidung

des „neuen“ Presbyteriums, an

der Zukunft der Kindertagesstätten in

der Gemeinde festzuhalten und die

Projektstelle in eine auf Dauer ausgelegte

Stelle umzuwandeln, ist ein klares

Bekenntnis. Abgeschlossen ist die

Modellentwicklung noch nicht. Die

Entwicklung einer Geschäftsordnung

zur Fixierung der Geschäftsführerrolle

ist noch auf dem Weg.

Leitung KiTa Börkey

Ebenfalls schon eine Weile, jedoch

bislang kommissarisch, im Dienst ist

Frau Eleni Makri als Leitung der KiTa

Börkey an der Lukaskirche. Frau Makri

ist den Familien am Börkey schon

einige Jahre bekannt. Seit ihrem Anerkennugsjahr

gehört sie zum Team

am Börkey, hat sich als Integrationsfachkraft

qualifiziert und die Leitung

der KiTa in einer schwierigen Zeit des

Umbruchs übernommen. Nach einer

weiteren Qualifizierung in Leitungsaufgaben

hat das Presbyterium Frau

Makri dauerhaft die Leitung der KiTa

Börkey übertragen.

Leitung KiTa Bunte Arche

Seit März 2021 hat sich Frau Sandra

Marcegaglia als ständige Stellvertretung

von Frau Schäfer in die Leitung

der KiTa Bunte Arche eingearbeitet.

In dieser Funktion wird sie noch bis

Ende August tätig sein, wenn Frau

Schäfer offiziell in den Ruhestand

eintritt. Eigentlich hat Frau Marcegaglia

die Leitung allerdings bereits

jetzt übernommen, da Frau Schäfer

bereits verabschiedet wurde und bis

zum Dienstende ihren Resturlaub genießt.

Sandra Perner

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Frau Antje Kühndahl;

dahinter Pfr. Thomas Weber

(seit 05/2019 Vorsitzender des KiTa-

Auschussses des Presbytriums)

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Ko

Fotos: Sabine Schepeler

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nfirmationen 2021

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Glaubensgespräche in der Lukaskirche:

mittwochs, 19.30-21.00 Uhr

“Das Glaubensbekenntnis. Verstehen, was wir bekennen.”

m Jahr 2021 ist von Okko Herlyn ein neues Buch erschienen: “Das Glaubensbekenntnis. Verstehen, was wir

bekennen.” Das Buch soll die Grundlage für die nächsten Glaubensgespräche in der Lukaskirche sein. Es wird

allen Teilnehmenden kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Glaubensgespräch ist offen für alle Interessierten mit

oder ohne kirchlichen Hintergrund, für Glaubende und Suchende, Fragende und Zweifelnde. Die Evangelische

Kirchengemeinde Gevelsberg lädt in bewährter Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung im Ev.

Kirchenkreis Schwelm ein. Pfarrer Uwe Hasenberg moderiert die Gespräche in der Lukaskirche.

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27. Oktober 2021

“Was ist eigentlich ein Bekenntnis?”

3. November 2021

“Ich glaube an Gott”

10. November 2021

“Den Vater”

24. November 2021

“Den Allmächtigen”

1. Dezember 2021

“Den Schöpfer des Himmels und der Erde”

8. Dezember 2021

“Und an Jesus Christus”

15. Dezember 2021

“Seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn”

22. Dezember 2021

“Empfangen durch den Heiligen Geist. Geboren von der Jungfrau Maria”

12. Januar 2022

“Gelitten unter Pontius Pilatus”

19. Januar 2022

“Gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes”

26. Januar 2022

“Am dritten Tage auferstanden von den Toten”

2. Februar 2022

“Aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters”

9. Februar 2022

“Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.”

16. Februar 2022

“Ich glaube an den Heiligen Geist”

23. Februar 2022

“Die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen”

9. März 2022

“Vergebung der Sünden”

16. März 2022

“Auferstehung der Toten und das ewige Leben”

23. März 2022

Abschluss

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Gottesdienste

Gottesdienste werden Mittlerweile Wieder an allen Drei Gottesdienststätten

der Gemeinde mit Anwesenheit der Gemeinde gefeiert.

Seit dem 12.06. darf es Sogar wieder Gemeindegesang geben.

Entsprechend wurden Die Regelmässigen Zoom-Gottesdienste eingestellt.

Weiterhin gibt es die Übertragungen von Gottesdiensten jedoch

zu besonderen Anlässen, bei denen von einem hohen Interesse

der Gemeinde ausgegangen wird.

Aufgrund der Weiterhin unbeständigen Lage bitten wir, Sich Wochenaktuell

über Zeitung, Homepage und Gemeindebüro zu der Jeweiligen

Feier des Gottesdienstes zu informieren.


Save the Date:

„Zeit unter dem geöffneten Himmel“

Sommerfest des Freundeskreis Lebendige Lukaskirche E.V.

Sonntag, 05.09.2021

Beginn mit Gottesdienst um 11.00 Uhr

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Adressen

Erlöserkirche, Elberfelder Str. 16

Pfarrer Daniel Schwedhelm (zum Ende des Jahres) Vakanzvertretung durch das Pfarrteam

Küster Rainhard Okunneck Ochsenkamp 75 (02332) 551404

Kindertagesstätte „Bunte Arche“ Fliederstr. 4 (02332) 3259

Kindertagesstätte Haufe Haufer Str. 45 (02332) 62312

Lukaskirche, Wittener Str. 100

Pfarrer Uwe Hasenberg Schwalbenstr. 11 (02332) 10004

Küsterin Andrea Loetz Wittener Str. 100 (02332) 13098

Kindertagesstätte Börkey Eichenstr. 10a (02332) 4649

Gemeindezentrum Berge, Zum Berger See 120

Pfarrer Thomas Weber Zum Berger See 120 (02332) 6908

Pfarrerin Klaudia Fischer Ennepetal (02333) 602015

Küsterin Tanja Hasenclever

Auf dem Gellenkamp 52

58135 Hagen

(02331) 4730860

Kindertagesstätte Berge Burbecker str. 8 (02332) 60617

Familienzentrum „Vogelnest“ Bredderbruchstr. 29 (02332) 6734

andere wichtige Adressen

Gemeindebüro Sudfeldstr. 14 (02332) 7595-0

Friedhofsverwaltung Sudfeldstr. 14 (02332) 7595-10

Übergeordnete Leitung der Ev.

Kindertagesstätten (Fr. Kühndahl)

Sudfeldstr. 14 (02332) 7595-27

Kirchenkreis Schwelm

Superintendentur

Potthofstr. 40, 58332 Schwelm (02336) 4003-11

Jugendbüro / CVJM

(Stefan Larisch & David Metzner)

Südstr. 8 (02332) 843765

VCP (Pfadfinder) Wittener Str. 100 (02332) 788652

Ev. Beratungszentrum Birkenstr. 11, 58256 Ennepetal (02333) 6097-0

Diakoniestation Gewerbestr. 5 (02332) 82545

Die Tankstelle. Sozialkaufhaus

& Arbeistlosenzentrum

Kaiserstr. 55, 58332 Schwelm (02336) 15205

Schuldnerberatung Potthofstr. 40, 58332 Schwelm (02336) 4003-0

Wohnungslosenhilfe Sedanstr. 12, 58332 Schwelm (02336) 6001

Blaues Kreuz (Begegnungsgruppe)

Pieter Mollema

(02333) 7922855

Telefonseelsorge Hagen-Mark 0800 1110-111 /-222

IMPRESSUM Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg Herausgeber: Das Presbyterium der Ev.KG Gevelsberg

www.evkg-gevelsberg.de Redaktion & Koordination: Sandra Perner (ViSdP) und Uwe Hasenberg, Sudfeldstr. 14,

58285 Gevelsberg Druckhaus Harms e.K.

Bankverbindung IBAN DE66 4545 0050 0000 0254 94

Freiwilliges Kirchgeld IBAN DE08 4545 0050 0000 0866 78

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Und dann muss man ja auch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen

Astrid Lindgren