11. Juli 2021

DerGrazer

- Grazer Gemeinderat: 1579 Anträge in vier Jahren
- Zum ersten Mal Großelterntag in Graz
- Nach dem Frauenhaus-Aufenthalt: Mehr Übergangswohnungen
- 5000 Autos pro Tag: Lösung für den Ruckerlberg versprochen, nicht gehalten
- Jetzt aber wirklich: Das Fußgänger-Leitsystem kommt
- Premstätten-Bürgermeister Matthias Pokorn: „Die Deponie ist nicht verhandelbar"
- Autokino-Eröffnung war voller Erfolg

11. JULI 2021, AUSGABE 28

Viel los

Nach langer Corona-Pause kam die

Szene wieder beim Wirtschafts-

Stammtisch zusammen. 16–23

Zu viel los

Eigentlich hätte es diese Woche eine

Lösung für den Verkehr am Ruckerlberg

geben sollen. Passiert ist nichts. 8

Die vierte

Klappe fürs

Autokino ist

gefallen

LUEF, SCHERIAU, KK

Film ab. Das inzwischen schon kultige „Grazer“ Drive-In-Cinema startete am Freitag in seine bereits vierte Saison. Bis 4. September gibt’s auf dem

Dach des Citypark ab sofort wieder aktuelle Blockbuster in einer Mischung aus modernster Technik und coolem Retro-Feeling zu sehen.SEITEN 12/13


2 die seite zwei

www.grazer.at 11. JULI 2021

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Der Wachhund

feiert

Jahrestag

D

ass Bürgermeister

Siegfried Nagl und

KP-Stadträtin Elke Kahr

wohl nicht mehr die besten

Freunde werden, ist bekannt,

doch diese Woche zeigte, wie

tief die Abgründe zwischen

den Chefs der beiden stimmenstärksten

Grazer Parteien

wirklich sind. Auf die Frage

nach möglichen Koalitionspartnern

schloss Nagl nur die

Kommunisten explizit aus.

Diese wiederum sorgten mit

einer Presseaussendung beim

politischen Widersacher für

Kopfschütteln. Die Dunkelroten

haben nämlich den „Wir

haben erfolgreich Olympia in

Graz verhindert“-Jahrestag ins

Leben gerufen. Vor genau drei

Jahren hatten die Kommunisten

ja 10.000 Unterschriften

gesammelt und so den Plan

Nagls, die Olympischen Spiele

nach Graz zu bringen, letzten

Endes gekippt. Damit positionieren

sie sich taktisch

geschickt als Wachhund von

Graz, der die Bürger vor den

spektakulären, aber vermeintlich

riskanten Visionen Nagls

schützt. Aber auch hier gibt es

eine Kehrseite der Medaille:

Ein Wachhund ist seinem

Wesen nach ein Bewahrer und

der natürliche Feind des

Ausbrechers, der über die

gewohnten Bahnen hinausdenkt.

Diese Fähigkeit ist aber

ebenfalls essenziell, um eine

Stadt in eine bessere Zukunft

zu führen. Das sollten die

Kommunisten bei ihren

Jahrestag-Feierlichkeiten nicht

vergessen.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

Unter der

Woche ist

Wolfgang

Lackner

beim Frühstück

ein

Minimalist.

Am Sonntag

darf das

Frühstück

aber gerne

etwas länger

dauern.


KK

... LKA-Leiter Wolfgang Lackner

Der Leiter des steirischen Landeskriminalamts über ausgiebiges Frühstücken,

gemütliche Sonntage, den Fall Felzmann und Fehler im Kriminal-Filmen.

Herr Generalmajor, was steht denn bei Ihnen am

Sonntag auf dem Frühstückstisch?

Also, Pflicht ist auf jeden Fall Kaffee. Meistens wird

auch etwas mit Eiern gemacht. Sonst noch Wurst,

Kornspitz und Brot. Was ich gar nicht esse, ist Süßes.

Ich brauche keine Marmelade und keinen Honig,

ich bin eher ein deftiger Frühstücker. Unter der Woche

bin ich hingegen Minimalist, da reicht ein Butterbrot

und ein schneller Kaffee.

Wie sieht für Sie ein idealer Sonntag nach dem

Frühstück aus?

Das Sonntagsfrühstück ist in meiner Familie eigentlich

wie ein Brunch, das zieht sich so bis 10 oder 11

Uhr. Da lesen wir auch alle Zeitungen, die wir zuhause

haben. Anschließend machen wir gerne eine

kleine Radtour. Wir haben auch einen Pool, wenn

wir zurückkommen, gehen wir gerne schwimmen.

Ich verbringe am Sonntag einfach gerne einen gemütlichen

Tag mit meiner Familie.

Wie kamen Sie zur Polizei, wollten Sie schon immer

Polizist werden?

Eigentlich wollte ich zum Bundesheer. Ein Bekannter

meines Vaters hat einmal nebenbei erwähnt, ob

nicht die Gendarmerie etwas für mich wäre. Ich habe

die Aufnahmeprüfung bei der Bundesgendarmerie

absolviert, aber dann bin ich zuerst für ein Jahr zum

Bundesheer gegangen. Während dieses Jahres kam

dann die Anfrage von der Gendarmerie, ob ich bei

einem Kurs einsteigen möchte. Das war dann eine

recht schnelle Entscheidung und ich habe am 1. Mai

1979 bei der Bundesgendarmerie angefangen.

Welcher Fall wird Ihnen immer in Erinnerung

bleiben?

Der Fall Felzmann. Nicht nur weil es ein bisher ungeklärter

Kriminalfall ist, sondern weil der Fall auch für

Österreich eine sehr große Dimension hatte. Auch

mit dem Einsatz an Personal- und Sachressourcen.

Haben Sie eine Theorie, was mit Felzmann passiert

ist?

Es ist dort in Stiwoll ein sehr unwegsames Gelände.

Wir glauben, dass er irgendwo hinuntergestürzt ist.

Irgendwann wird ein Jäger oder ein Schwammerlsucher

die Überreste finden, das ist unsere wahrscheinlichste

Theorie.

Gibt es Klischees oder Fehler in Krimi-Filmen, die

Ihnen auf die Nerven gehen?

Wir haben immer einen Tag, wo wir angehenden

Staatsanwälten und Richteramtsanwärtern unsere

Arbeit zeigen. Mein Eingangsstatement ist immer:

Alles, was Sie im Fernsehen sehen, entspricht nicht

der Realität. Egal welcher Kriminalfilm das ist, es

ist in Echt nicht so. Ganz arg war es zum Beispiel

bei CSI. Im Film läuft auch alles so schnell ab. Ergebnisse

und DNA-Analysen sind immer sofort da.

Das braucht alles seine Zeit. Natürlich wird schnell

gearbeitet, aber wenn ich den Pathologen sehe, der

sofort den Todeszeitpunkt auf eine halbe Stunde

genau bestimmt, das ist halt ein bisschen fern der

Realität.

Wie kriminell sind denn die Grazer?

Wenn man das Kriminalitätsgeschehen in der ganzen

Steiermark anschaut, dann können Sie davon

ausgehen, dass rund 45 bis 50 Prozent der Kriminalität

in Graz stattfindet. Das liegt aber einfach am

urbanen Gebiet, daraus kann man nicht schließen,

dass die Grazer krimineller als die Liezener sind.

JULIAN BERNÖGGER

Wolfgang Lackner, 1960 in Graz geboren, kam nach

Matura und Bundesheer 1979 zur Gendarmerie. Absolvierte

1985/86 die Offiziersausbildung. Von 2005

bis 2012 stellvertretender Landespolizeikommandant.

Seit 2012 Leiter des Landeskriminalamts. Er ist verheiratet

und Vater einer 24-jährigen Tochter.


graz

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Fragt euch: Was tut ihr, um inklusiver

und toleranter als die

Generation vor euch zu sein?“

Arnold Schwarzenegger besuchte die Grazer

Synagoge und rief zu mehr Toleranz auf. GEPA

www.grazer.at 11. JULI 2021

Gemeinderat: 1579

Vanek, Mayer, Anita Fuchs, Riegler,

Michael Grossmann (v. l.) FOTO FISCHER

Kulturjahr 2020:

Hohe Schlagzahl

■ Kulturstadtrat Günter

Riegler und Programm-Manager

Christian Mayer gaben

Ausblicke auf die Highlights

des bevorstehenden Sommers

und den Abschluss des Graz

Kulturjahres. Darüber hinaus

stellten Christina Vanek,

Leonhard Müllner, Michael

Stumpf und Adrian Haim

(„Murpod/Almabtrieb“), Anita

Fuchs („Nature!“) und Thea

Hoffmann-Axthelm („Nessun

Dorma“) ihre Projekte vor.

Bogner-Strauß, Berni Dankelmayer,

Clemens Berger, Larissa Jenewein

und Hohensinner (v. l.) LUNGHAMMER

Checkit sucht

Ausflugsziele

■ Zum Start der Checkit-Aktion

waren auch Jugendlandesrätin

Juliane Bogner-Strauß

und Jugend- und Sportstadtrat

Kurt Hohensinner gekommen.

Präsentiert wurde die

Aktion „Sommerscouts“, wo

die Jugendlichen Larissa und

Berni ihr Heimatland Steiermark

erkunden und über spannende

Ausflugsziele berichten.

Die Aktion wird in Kooperation

mit dem Land Steiermark und

„Young Styria“ durchgeführt.

Die neu gewählten Gemeinderäte können im November 2021 wieder in den bis dahin renovierten Gemeinderatssaal

einziehen. Die letzte Gemeinderatssitzung wird noch in der Grazer Messe abgehalten.

KK, STADT GRAZ/FISCHER

derGrazer

Welchen Antrag würden Sie einbringen?

„Die Begrünung

der Straßenzüge

sollte verstärkt

werden, also

würde ich so

einen Antrag

stellen.“

Peter Wünsche,

73, Pensionist

„Einen Antrag

für mehr

Grünflächen.

Und ein neues

Fußballstadion

für den SK

Sturm.“

Lukas Zwanzger,

33, Mechatroniker

„Dass Wohnen

wieder leisbar

wird. Es

stehen so viele

Gebäude leer,

das kann nicht

sein.“

Ulrike Probst, 25,

Studentin

Blitzumfrage

„Ich würde

definitiv einen

Antrag auf

Verkehrsberuhigung

stellen

und die Öffis

verstärken.“

Christian Huber,

52, EDV-Trainer

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Einen Antrag,

dass der öffentliche

Raum

attraktiviert wird,

vor allem durch

weniger Autos

und mehr Grün.“

Michael Tschauko,

28, Lehrer


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graz 5


TOP

Gratis Öffis am Samstag

Ab 17. Juli kann man samstags in

ganz Graz wieder gratis mit den Öffis

und der Schloßbergbahn fahren.

Regeln werden missachtet

Immer mehr Gastronomen beachten

die 3G- und Registrierungspflicht nicht

mehr. Es gibt jetzt strengere Kontrollen.

FLOP


Anträge in 4 Jahren

Kurz gefragt …

BILANZ. Allein die Zahl

der offiziellen Anträge,

die in der Gemeinderatsperiode

2017–2021

gestellt wurden, ist beachtlich:

1579 Anträge!

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Sommer ist auch die Zeit der

Zeugnisvergaben, und da

die Periode der Grazer Stadtregierung

zu Ende geht, wird auf

verschiedenen Ebenen Bilanz gezogen.

Wenn man sich die offiziellen

Anträge mit Beschlussfassung der

Stadtregierung, die auf die jeweilige

Tagesordnung gesetzt wurden,

ansieht, dann scheinen die VP-

Stadträte am fleißigsten gewesen

zu sein. Schauen wir auf die Zahlen.

2021 wurden bis jetzt, eine Sitzung

gibt es im September kurz vor der

Wahl noch, 193 Gemeinderatsstücke

auf die Tagesordnung gestellt.

161 davon (83,2 Prozent) stellten die

drei VP-Stadträte samt ihrem Bürgermeister.

13 die FPÖ mit Mario

Eustacchio (2,31 Prozent), die KP

mit Elke Kahr brachte elf Anträge

ein (6,65 Prozent) und die Grünen

mit Judith Schwentner drei (2,02

Prozent). Das waren die öffentlichen

Anträge. Nicht anders sieht es

bei den nicht öffentlichen Sitzungen

aus, da kamen von der VP von den

insgesamt 20 Anträgen elf Stück (55

Prozent), vom Koalitionspartner

FPÖ neun (45 Prozent).

Das zieht sich dann die ganzen

Jahre von 2017 bis jetzt so durch.

„Freie“ Anträge

In der gesamten Periode wurden

insgesamt 1579 Gemeinderatsstücke

von den Stadtsenatsmitgliedern

im Gemeinderat eingebracht und

behandelt. Von den 1579 Anträgen

stellte die VP 1301 (82,2 %). 1245

Stücke waren es in den öffentlichen

Sitzungen, 334 in den nicht öffentlichen.

Von den 1245 gestellten Gemeinderatsstücken

in öffentlichen

Sitzungen hat allein die ÖVP 1038

Anträge gestellt. Bei den nicht öffentlichen

Sitzungen fielen von 334

gestellten Anträgen 262 auf die ÖVP.

Koaltionspartner FPÖ hat von den

1575 gestellten Anträgen 151 (6,6 %)

gestellt.

Diese Zahlen bedeuten nicht,

dass die anderen Parteien Däumchen

gedreht haben. KPÖ und Grüne

haben sogenannte einfache Anträge,

die eigentlich Anfragen ohne

Beschlüsse darstellen, eingebracht.

Bei den einfachen Anträgen der

Gemeinderäte sieht die Bilanz daher

ein wenig anders aus. In den

letzten fünf Sitzungen brachte die

KPÖ mit 37 Anträgen die meisten

ein. Auf Platz 2 schafften es die Grünen

mit 24 Anträgen, gefolgt von

der SPÖ mit 18 Anträgen. Die FPÖ

kam auf zehn, die ÖVP auf sechs, die

Neos auf drei. Die Anzahl der möglichen

dringlichen Anträge (je zwei

pro Partei bzw. einer von den Neos)

wird in der Regel von allen Parteien

immer ausgeschöpft. Anfragen an

den Bürgermeister kommen naturgemäß

eher von der Opposition.

Der neu gewählte Gemeinderat

wird bereits im frisch renovierten Saal

im Rathaus angelobt werden. Derzeit

finden die Sitzungen noch in der

Messe statt, wohin der Gemeinderat

2020 wegen Corona übersiedelte. In

der Messe gibt es noch eine Sitzung.

Wenn alles klappt, könnte der stimmige

Saal im Rathaus im November

2021 wieder zur Verfügung stehen.

... Daniela Gmeinbauer

1

Wie wichtig ist das

Stellen von GR-Stücken

für die Stadt Graz?

Gmeinbauer: Im höchsten

Gremium der Stadt werden

sämtliche Weiterentwicklungen

der Stadt Graz entschieden.

2

Die VP war fleißigster

Antragsteller. Grüne und

KP hielten sich da eher

zurück, woran liegt das?

Gmeinbauer: Das liegt

daran, dass die Opposition in

ihren Ressorts zurückhaltender

arbeitet.

Kann jeder Gemeinderat

3 einen Antrag stellen ?

Gmeinbauer: Ja, jeder, und

zwar einfache Anträge, so

viele er möchte, dringliche

Anträge je zwei pro Klub

(Neos: einen). Welche Anträge

vorgetragen werden, entscheidet

der jeweilige Klub.


6 graz

www.grazer.at 11. JULI 2021

K O M M E N T A R

von

Vojo

Radkovic

✏ vojo.radkovic@grazer.at

Gemeinderat:

Kleine, aber

wichtige Bühne

E

s klingt ein wenig

verwirrend. Im Grazer

Gemeinderat werden

öffentliche und nicht öffentliche

Anträge, genauer gesagt

Gemeinderatsstücke, eingebracht,

und darüber wird

auch debattiert und es gibt

meist eine Beschlussfassung.

Diese Anträge kommen

eigentlich von den Stadtregierern.

Vorgetragen werden sie

aber jeweils von einem

Gemeinderat, der wiederum

nichts mit dem Antrag zu tun

hat. Alles klar? Blickt man nur

auf die offiziellen Stücke,

dann schaut das so aus, als ob

die VP-Stadtratriege mit ihrem

Bürgermeister am fleißigsten

war und die meisten Anträge

stellte. Bei diesen offiziellen

Anträgen wäre daher die VP

Klassenbester. Aber die

anderen Mitschüler schlafen

nicht. So ist vor allem die KPÖ

emsig am Ausarbeiten vieler

sogenannter freier Anträge,

die eigentlich im Grunde

genommen keine Anträge

sind, sondern Anfragen. Das

heißt, wenn man genau

schauen will, wer in den

viereinhalb Jahren schwarzblaue

Koalition am fleißigsten

war, muss man auch diese

einfachen Anträge und die

dringlichen Anfragen mit

einbeziehen. Sonst entsteht

ein schiefes Bild. Weder die

KPÖ noch die Grünen und

auch nicht die Neos liegen auf

der faulen Haut. Alle arbeiten

für Graz, und das ist es, was

zählt.

Großelterntag zum

Generationenstadtrat Kurt Hohensinner (rundes Bild) freut sich auf den ersten Großelterntag in Graz. STADT GRAZ (2)

Nach dem Frauenhaus-Aufenthalt:

Mehr Übergangswohnungen

PRÄVENTION. Das

Land möchte zwar kein

zweites Frauenhaus in

Graz errichten, aber das

Angebot an Übergangswohnungen

ausbauen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

■ Anlässlich der vielen Frauenmorde

in Österreich forderten

die steirischen Freiheitlichen ein

zweites Frauenhaus in Graz. Aus

der Stellungnahme der zuständigen

Landesrätin Doris Kampus

geht jetzt hervor, dass das bestehende

Frauenhaus zwar gut ausgelastet

ist – 2020 war es immer

zwischen 67 Prozent (im Juni)

und 96 Prozent (im Oktober und

November) belegt. Trotzdem bestehe

kein Bedarf für eine weitere

Einrichtung dieser Art.

Davon unabhängig liegt der

Schwerpunkt aber im Ausbau

von Übergangswohnungen für

Frauen nach einem Frauenhaus-

Aufenthalt. Denn fast 40 Prozent

der Frauen kehren aufgrund ihrer

wirtschaftlichen Situation zu

den Tätern zurück. Derzeit gibt es

eine Wohnung vom Frauenhaus

und zwei von der Stadt Graz, auf

die die Einrichtung kostengünstig

zurückgreifen kann. „Das Angebot

an Übergangswohnungen

in Graz befindet sich im Aufbau

und soll zeitnah umfassend ausgebaut

werden“, so Kampus. Um

die Gewaltspirale zu durchbrechen

und den Betroffenen ein

selbstständiges Leben in einer

eigenen Wohnung zu ermöglichen,

ist es wichtig, auch nach

dem Aufenthalt im Frauenhaus

ein niederschwelliges Angebot

an entsprechenden Übergangswohnungen

zur Verfügung zu

stellen“, so FPÖ-Frauensprecherin

Helga Kügerl.

Das bestehende Frauenhaus wird

vorerst das einzige in Graz bleiben. KK

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION:

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11. JULI 2021 www.grazer.at

graz 7

TOLL. Die Stadt Graz lädt

heuer zum ersten Großelterntag.

An drei Standorten

gibt’s am 24. Juli

ein generationenübergreifendes

Programm.

Von Tobit Schweighofer & Verena Leitold

redaktion@grazer.at

Die Corona-Pandemie hat

ältere Menschen nicht

nur besonders hart getroffen,

sondern auch gezeigt,

wie wichtig Großeltern in den

Familien sind und wie schwierig

es ist, wenn sie plötzlich ausfallen.

„Wir haben den Senioren in

unserer Stadt viel zu verdanken.

Sie haben Graz über zahlreiche

Jahre mitgeprägt und viele von

ihnen bringen sich auch heute

noch aktiv in die Gesellschaft

ersten Mal in Graz

HTL Bulme:

Preisverleihung

ein, entweder im Rahmen von

ehrenamtlichen Funktionen, vor

allem aber in ihren Familien“,

weiß auch Sozial- und Generationenstadtrat

Kurt Hohensinner.

Deshalb will die Stadt Graz die

Großeltern jetzt mit einem Fest

hochleben lassen. Am 24. Juli

wird von 9 bis 16 Uhr erstmals

zum Großelterntag, wie es ihn

auch in Frankreich, Italien, Spanien

oder der Schweiz gibt, geladen.

Gemeinsame Zeit

Der Ehrentag für Oma und Opa

steht unter dem Motto „Wie

schön, dass es dich gibt“. An drei

Standorten in der Stadt gibt es

ein vielfältiges generationenübergreifendes

Programm. Am

Mariahilfer Platz gibt es ein Generationencafé,

in dem Großeltern

gemütlich auf ihre Kosten

kommen, während die Kinder

sich mit Wasserspielen abkühlen

können. Beim Schloss Eggen-

berg wird eine zauberhafte Märchenwiese

eingerichtet. Artisten,

Clowns und Musiker sorgen auf

der Picknickwiese für Unterhaltung.

Bei einer Jause kann man

sich ausruhen und genießen. Am

Bezirkssportplatz Muchargasse

geht es dagegen sportlich zu. Gemeinsam

kann man bei Gymnastik,

Yoga und Tanz bewegte Stunden

verbringen.

Für angemeldete Besucher des

Großelterntages gibt es außerdem

freien Eintritt in die Mu seen

der Steiermark Schau und die

Prunkräume im Schloss Eggenberg.

Unter allen Anmeldungen

gibt es außerdem noch Cabrio-

Busrundfahrten durch Graz zu

gewinnen.

Die Teilnahme am Großelterntag

ist kostenlos. Aufgrund

der aktuellen Corona-Regeln

ist allerdings eine Vorab-Registrierung

unter www.grazer.at/

seniorInnen erforderlich.

■ Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs

der HTL Bulme Graz-

Gösting reichten Schüler rund

92 Ideen ein. Kürzlich wurden

die besten Projekte prämiert. Gesamt

wurden sieben dritte Preise,

drei zweite Preise sowie ein erster

und ein Spezialpreis vergeben.

Den ersten Preis erhielt Matteo

Wünsch für seine Idee zur Innenhofgestaltung

der Schule.


8 graz

www.grazer.at 11. JULI 2021

M. Perz, S. Nagl, M. Frosch, M.

Eustacchio, W. Malik

FISCHER

Gratis mit Bus

zum Schwarzl

■ Um den Urlaub daheim in

der näheren Umgebung in vollen

Zügen genießen zu können,

bieten die Graz Linien im Auftrag

der Stadt Graz auch heuer

wieder während der Sommerferien

von Samstag, 10. Juli, bis

Sonntag, 12. September, täglich

zwischen 9 Uhr und 20 Uhr die

kostenlos zu nutzende Sonderbus-Linie

zum Grazer Freizeitzentrum

Schwarzlsee an. Abfahrt

ab Jakominiplatz über die

schnellstmögliche Verbindung

(NVK Puntigam, A9).

Auch die 4a der Volksschule

Schönau nahm am Training teil. KK

Kostenloses

Radfahrtraining

■ Rund 1800 Kinder aus den

vierten Klassen sind heuer in Graz

zur freiwilligen Radfahrprüfung

angetreten. Um gut vorbereitet

zu sein, haben viele der jungen

Radler das vom Verkehrsressort

der Stadt angebotene Training in

Anspruch genommen. Im Herbst

wird es Auffrischungskurse für

Schüler ab der fünften Schulstufe

geben. Außerdem können Senioren

an E-Bike-Trainings teilnehmen.

Für die Gratis-Kurse am 19.

und 22. Juli sowie 2. und 4. August

gibt es noch Restplätze unter

Tel. 0 316/872 2060.

5000 Autos pro Tag:

ÄRGER. Die Situation am Ruckerlberg spitzt sich weiter zu. Bis Mittwoch sollte

ein Konzept vorgelegt werden, seitens der Verkehrsplanung kam nichts.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Wochenlang wurde das

enorme Verkehrsaufkommen

im Wohnviertel

am Grazer Ruckerlberg

medial thematisiert. Autos fahren

zu schnell, Straßen sind zu

eng, Gehsteige gibt es kaum und

Straßen werden immer öfter als

Schleichwege verwendet – was zu

unzähligen Staus führt. Daraufhin

erhielt „der Grazer“ sogar von

Lesern unzählige Vorschläge (wir

haben berichtet), im Dezember

dann ein dringlicher Antrag im

Gemeinderat. Was seitdem passiert

ist? Nichts.

„Es ist wirklich traurig, dass dem

Ruckerlberg seitens der Stadt so

wenig Aufmerksamkeit geschenkt

wird. Im Bezirk sind mittlerweile,

auf Initiative des Schutzvereins

Ruckerlberg, mehrere Verkehrszählungen

privat durchgeführt

worden. Die Ergebnisse sind teils

schockierend“, zeigt Peter Mayr,

Bezirksvorsteher von Waltendorf,

auf. 4000 bis 5000 Autos werden

täglich in den Wohngegenden

Rudolfstraße und Argenotstraße

gezählt. Zum Vergleich: Rund

6000 bis 7000 Pkw passieren die

Waltendorfer Hauptstraße. Dass

die Zahlen nicht weit auseinanderliegen,

obwohl es einmal um

eine stark frequentierte Hauptstraße,

einmal um eine einfache

Nebenstraße geht, erhitzt erneut

die Gemüter im Bezirk. „Das sind

leider enorme Werte für Wohngebiete,

wo schon oft 1000 bis 2000

Kfz pro Tag zu Recht als Belastung

empfunden werden. Diese Zahlen

unterstreichen noch einmal

die Diskussionen vom Winter“, so

Mayr.

Kein Konzept vorgelegt

Der dringliche Antrag für eine

Verkehrsberuhigung am Ruckerlberg

im Gemeinderat im Winter

wurde damals mehrheitlich beschlossen.

Ursprünglich sollte die

Berichterstattung bis Sommer –

Stau,

wohin

das Auge

reicht:

Beispielsweise

die

Rudolfstraße

am

Ruckerlberg

wird

zu den

Stoßzeiten

zum Highway.

Laut

aktuellen

Zählungen

bis zu

5000

Autos pro

Tag. KK

Lösung für den Ruckerlberg

versprochen, nicht gehalten

der ja bereits da ist – vorliegen, bis

jetzt gibt es laut Mayr allerdings

keine Rückmeldungen: „Damals

wurde um mehr Zeit gebeten, zu

der wir zugesagt haben. Jetzt aber

passiert nichts, obwohl seit Mittwoch

(7. Juli) schon etwas vorliegen

sollte. Aussagen der Beamten

lauten immer wieder: Keine Zeit!

Wir müssen uns die Zeit dafür

aber langsam nehmen, mir ist

klar, dass eine Beruhigung nicht

von heute auf morgen passieren

kann, aber es braucht dringend

endlich Konzepte wegen der steigenden

Zahlen.“

Aber nicht nur das enorme Verkehrsaufkommen

sorgt im Bezirk

für Ärger, sondern auch die Belastung

durch das meist StVOwidrige

Parken in den Randbereichen

außerhalb der Grünen

Zone. Freitagabend trafen sich

Mayr und der Bezirksvorsteher

von St. Leonhard Andreas

Molnár zum Lokalaugenschein

und überlegten Lösungen zur

Parkplatz-Situation.


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Jetzt aber wirklich:

SCHWERE GEBURT.

Nach langem Warten

geht das Grazer Fußgänger-Leitsystem

jetzt

in Produktion. Es soll als

„Gebrauchsanweisung“

für die Stadt dienen.

graz 9

Das Fußgänger-Leitsystem kommt

Das Fußgänger-Leitsystem soll künftig zu den Sehenswürdigkeiten und zentralen

Punkten der Stadt leiten, mit Wegweisern und Übersichtskarten. BÜRO BAUER (2)

■ „Wenn der Spruch ,Was lange

währt, wird endlich gut‘ stimmt,

dann muss das besonders gut werden“,

schmunzelt Graz-Tourismus-

Geschäftsführer Dieter Hardt-

Stremayr über das lange geplante

Fußgänger-Leitsystem für Graz.

Grund zur Fröhlichkeit hat er, diese

Woche setzte Bürgermeister Siegfried

Nagl die finale Unterschrift,

nun geht es in Produktion.

Tatsächlich kamen erste Überlegungen

für das Leitsystem, das

Touristen und Stadtunkundige

durch Graz führen soll, schon 1998

auf. „Zeitweise hat man gedacht,

dass bald ohnehin alles durch digitale

Informationen abgelöst würde

und es kein Leitsystem mehr

brauche. Mittlerweile hat sich aber

gezeigt: Die Leute wollen das, sie

wollen spazieren und flanieren“,

so Hardt-Stremayr, der das Projekt

diese Woche im Rahmen der Hollenegger

Designgespräche mit Designer

Erwin Bauer präsentierte.

Orientierung für alle

„Es war ein heikles Unterfangen,

etwas zu finden, das in Altstadt

und Unesco-Welterbe passt und

trotzdem eine Hilfe darstellt“,

so der Graz-Tourismus-Chef. Es

scheint gelungen, das Leitsystem

geht in Produktion, noch heuer

soll es im Stadtbild sichtbar

werden. „Wir wollen mit dem

Leitsystem nicht nur Touristen

ansprechen, sondern auch Menschen

aus der Umgebung. Graz

hat beispielsweise viele Passagen

und Höfe, die auf einem normalen

Stadtplan schwer darstellbar

sind. Auch dem wollen wir

Rechnung tragen und damit eine

große Stärke der Grazer Altstadt

hervorkehren.“

Auch Nagl freut sich auf die

Umsetzung: „Gerade im Sportjahr

bietet es sich an, den ein oder

anderen spannenden Umweg zu

Fuß in Graz zu gehen.“ FAB


10 graz

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Es regnete 4000 Wasserbälle in

Loipersdorf.

THERMENRESORT LOIPERSDORF

#wearewater-

Fest voller Erfolg

■ Super Stimmung beim #wearewater-Fest:

Staunende Blicke

folgten dem 30 Meter hohen

Kran, als er 4000 Wasserbälle in

das Acapulco-Becken im Freibereich

des Thermenresorts

Loipersdorf regnen ließ. Nach

einem Bad im bunten Bälle-

Meer konnten Familien im

35.000 Quadratmeter großen

Freibereich an der #wearewater-

Challenge teilnehmen und

Preise gewinnen. Bei den acht

Wettkämpfen traten wieder etliche

Vierer-Teams bei Spielen

wie „Wasserpantomime“, „Bananenjagd“

oder „Weltmeister-

Paddeln“ gegeneinander an.

Jetzt kann man mit den neuen

Modellen selbst einmal fahren.

Schauraum von

Denzel öffnet

KK

■ Geballte 3350 PS der Jaguar

Land Rover Special Vehicle

Operations zieren nicht nur

von 12. bis 17. Juli den Schauraum

im Denzel Kundencenter

Graz, sondern stehen auch für

Probefahrten der Superlative

zur Verfügung. Einzigartige

Hochleistungsfahrzeuge hautnah

erleben und den Inbegriff

fortschrittlicher Fahrzeugtechnologie

in exklusivem Ambiente,

unter dem Motto „Das

Beste vom Besten“, entdecken.

Weitere Informationen unter

verkauf32@denzel.at oder unter

Tel. 0 316/507-0.

Premstätten-Bürgermeister Matthias Pokorn:

„Die Deponie ist

nicht verhandelbar“

NEU. Matthias Pokorn hat das Bürgermeister-Amt in Premstätten von

Anton Scherbinek übernommen. Im Start-Interview spricht er über seine

Visionen, Begrünung, regionale Wirtschaft und die Baurestmassendeponie.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Sie kamen 2015 sehr jung in die Lokalpolitik.

Wie war das?

Matthias Pokorn: Sehr überraschend.

Die ÖVP hat mich damals

gefragt, weil ich in vielen Vereinen

tätig war. Dass es dann so schnell

gegangen ist und ich 2018 schon

Vizebürgermeister wurde, war natürlich

unglaublich. Es war schon

ein arges Gefühl, wenn der „Burli“

(Anton Scherbinek, Anm.) in den

Urlaub gefahren ist und gesagt hat:

„Ich übergebe dir die Gemeinde.“

Da war ich 26. Aber so habe ich unglaublich

viel gelernt.

Dann reden wir über Premstätten.

Wie soll der Ort bis zur nächsten

Wahl in vier Jahren aussehen?

Pokorn: Da unterscheide ich

mich sicher etwas von meinem

Vorgänger. Ich finde, das Ortsbild

muss sich verändern: Durch eine

bessere und vermehrte Begrünung,

durch modernere Spielplätze. Bei

der Ortseinfahrt möchte ich was

angreifen, die Kreisverkehre herrichten

und allgemein alles auf den

neuesten Stand bringen. Die Umstellung

der Straßenbeleuchtung

auf LED läuft schon, auch Breitbandausbau

wird ein großes Thema

werden.

Was schwebt Ihnen da vor?

Pokorn: Ich will die Bürger einbinden,

durch Informationen, was

Breitbandausbau eigentlich bedeutet.

Wir haben in Zeiten des Homeoffice

gesehen, dass die Datenmengen

rapide ansteigen. Das ist jetzt

vielleicht in Ordnung, in fünf Jahren

kann man damit nicht mehr arbeiten.

Wir müssen also ausbauen.

Das wohl größte Thema in den letzten

Jahren war die Baurestmassendeponie.

Die gesamte Gemeindepolitik

tritt dagegen auf, trotzdem gab es viel

Kritik von der SPÖ-nahen Bürgerinitiative

„Pro Premstätten“. Was soll

sich unter Ihrer Führung ändern?

Pokorn: Ja, da gab es vor der

Wahl Verwerfungen. Ich werde

versuchen, die persönliche Ebene

rauszunehmen. Wir arbeiten im

Beirat gut zusammen und werden

alles dafür tun, dass diese Deponie

nicht kommt.

Und was sagen Sie zur Kritik, dass

die Gemeinde dabei an Konsequenz

vermissen lässt?

Pokorn: Wir haben als Marktgemeinde

alles richtig gemacht. Die

Deponie ist weiter nicht verhandelbar,

steht ganz am Anfang des

möglichen UVP-Verfahrens und wir

arbeiten täglich mit den Anwälten

und Sachverständigen, um sofort

zu reagieren, wenn sich was tut.

Premstättens

Neo-

Bürgermeister

Matthias

Pokorn

traf den

„Grazer“

in einer

kurzen

Landtags-

Pause

zum Interview.

KK

Derzeit sieht es so aus, dass es keine

Möglichkeit gibt, sie umzusetzen.

Auch die zunehmende Bodenversiegelung

ist in Graz-Umgebung aktuell

ein großes Thema ...

Pokorn: Absolut, und da versuchen

wir, den Bodenverbrauch und

vor allem die Zersiedelung zu stoppen,

Dächer zu begrünen und so

dem Klimawandel entgegenzutreten.

Ansonsten gilt Premstätten als starker

Wirtschaftsstandort. Wo wollen

Sie da strategisch hin?

Pokorn: Wir wollen weiterhin

eine Wohngemeinde bleiben und

den Bürgern etwas bieten. Deshalb

bauen wir einen neuen Kindergarten

und wollen den Pfarrhof kaufen,

um ein Museum einzurichten. Der

Plan ist, Wohn- und Industriegebiet

zu trennen und neue Unternehmen

vor allem im Bereich der A9 anzusiedeln.

Wir dürfen nicht vergessen,

wo das Geld herkommt. Klar ist:

Dass wir etwas ausgeben können,

liegt auch an unseren Unternehmen.

Wir sind ein Wirtschaftsstandort,

und da will ich weiter

Akzente setzen. Deshalb wird auch

der Verkehr ein großes Thema: Wir

arbeiten mit Umlandgemeinden

an einem Radwegkonzept und an

Querverbindungen im öffentlichen

Verkehr nach Lieboch, Dobl, Feldkirchen

und Kalsdorf.


11. JULI 2021 www.grazer.at

anzeige 11


12 graz

www.grazer.at 11. JULI 2021

Autokino-Eröffnung

COOL. Das „Grazer“-Autokino am Dach des Citypark ging am Freitag in die vierte

Runde – und war bereits prall gefüllt. Im Programm sind unzählige Blockbuster.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Schon vor dem Einlass warteten

am Freitag die ersten

Autos bei der Auffahrt zum

Dach des Citypark, um sich die

besten Plätze beim bereits vierten

„Grazer“-Autokino zu sichern.

Eröffnet wurde das Kinoerlebnis

mit dem actionreichen Blockbuster

„Wonder Woman 1984“ – und

das mit feinster Technik mit 4K-

Beamer und modernstem Sound-

system. Die Filmfans waren offenbar

schon sehr gespannt darauf:

Gleich der erste Autokino-Termin

war nämlich sehr stark besucht!

Deshalb heißt es auch schnell

sein, was Tickets betrifft. Diese

können auf www.dieselkino.at

gekauft werden – 20 Euro sind pro

Auto zu bezahlen.

Liegestuhl statt Auto

Für all jene, die kein Auto besitzen

oder nicht im Fahrzeug sitzen

wollen, sich das Kinoerlebnis unter

Sternenhimmel aber nicht entgehen

lassen möchten, gibt es wieder

die Möglichkeit, den Film in einem

eigenen Sitzbereich mit Liegestühlen

und Kopfhörern zu genießen.

Der Preis für eine Silent-Cinema-

Erfahrung liegt bei 10 Euro pro Person.

Am Gelände werden Snacks

und Getränke an einem Kiosk angeboten

– auch frisches Kinopopcorn

und würzige Nachos.

Noch bis 4. September tauchen

Film-Fans in alle beliebigen Genres

ein, vor allem werden Filme

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Dieselkino-Chef Ernst Diesel gemeinsam mit dem Programmchef

des Dieselkinos Robert Lindschinger LUEF (10)

Waldemar Zelinka (Citypark-Centermanager), Roswitha Nistelberger

(Citypark Marketing), Stefan Riedler (Dieselkino) KK


11. JULI 2021 www.grazer.at

graz 13

war voller Erfolg

begeistern, auf die man lange warten

hat müssen – das Dieselkino

holt Streifen mit Top-Besetzungen

auf die Freiluft-Leinwand. Da wäre

etwa der Hollywood-Blockbuster

„Fast & Furious 9“, in dem der verloren

geglaubte Bruder von Vin

Diesel zur Gefahr wird, der Disney-Hit

„Cruella“ bietet perfekte

Familienunterhaltung, Fans von

Horrorfilmen haben bereits seit

Monaten auf die Veröffentlichung

von „The Unholy“ gewartet, aber

auch Klassiker wie „Der König der

Löwen“ und „Mamma Mia! Here

we go again“ machen den Kinosommer

unvergesslich.

Bis August sind die Vorstellungen

freitags und samstags, danach wird

die Leinwand aufgrund des 50-Jahr-

Jubiläums des Citypark auch montags

bespielt. Gestartet werden die

ersten Vorstellungen um 21.30 Uhr,

Einlass ist eine Stunde vorher. Wer

zuerst kommt, bekommt den besten

Platz zugewiesen.

„Grazer“-Team: (hinten) Victoria Purkarthofer, Fabian Kleindienst, Verena

Leitold, Gerhard Goldbrich, (vorne) Mailo, Selina Gartner, Valentina Gartner


Grazer Autokino

■ Von 9. Juli bis 4. September

■ Am Dach des Citypark

■ Ausgewählte Hollywood-

Blockbuster, Action-, Horrorund

Familienfilme von den

Dieselkinos

■ Das ganze Programm gibt’s

auf www.grazer.at

■ Tickets: 20 Euro pro Auto

oder 10 Euro ohne Auto im

Liegestuhl mit Kopfhörern

■ Tickets gibt’s unter www.

dieselkino.at – solange der

Vorrat reicht

PROD.

ROLL

SCENE

TAKE

Öffi-Jahreskarten-Verlosung

GEWINNSPIEL. Die Holding Graz verlost im Rahmen der Sponsoringkooperation mit dem „Grazer“-

Autokino bis Ende Juli dreimal eine „Jahreskarte Graz“ unter allen Besuchern des Autokinos.

Die Holding Graz kooperiert

auch in diesem Jahr

mit dem „Grazer Drive-in-

Cinema“. Für die Anreise zum Autokino

bietet sich etwa auch „tim“

(„täglich.intelligent.mobil.“) an,

das innovative Carsharing-Angebot

der Holding Graz, dessen Flotte

kürzlich mit weiteren Elek tro-

Fahrzeugen aufgestockt wurde.

„Wir freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit

mit dem ,Grazer‘

dreimal eine ,Jahreskarte‘ verlosen

können. Öffi-Verkehr und

Carsharing stehen für nachhaltige

Mobilität der Zukunft – und

für die steht die Holding Graz“, so

Marketingchef Richard Peer.

Neben dem Carsharing-Angebot

gibt es außerdem 1+1-Ticketaktionen

für alle großen Sportvereine

und Kulturinstitutionen und

die verbundene „Jahreskarte Graz“,

die um 315 Euro erhältlich ist. „Wer

bis 30. Juni 2022 seine bestehende

Jahreskarte Graz verlängert oder

eine neue Karte erwirbt, erspart

sich Kosten der Mitgliedschaft bei

,tim‘ in der Höhe von 99 Euro pro

Jahr und bekommt GrazGutscheine

im Wert von 20 Euro geschenkt.

Diese können bei ,tim‘ eingelöst

werden – und in Form von Carsharing-

oder Mietauto-Stunden verbraucht

werden“, so Holding-Graz-

CEO Wolfgang Malik.

LEX KARELLY


14 graz

www.grazer.at 11. JULI 2021

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

ÖBB quietscht nicht

Zum Dauerthema nächtliches

Quietschen bei ÖBB-Verschubarbeiten:

Wir weisen den in Ihrem

Kommentar am 4. 7. 2021

im Grazer erhobenen Vorwurf,

wir würden „die Göstinger

mit dem zur Schau gestellten

Nichtstun provozieren“, auf das

Schärfste zurück. Wir haben

der Redaktion vor wenigen Wochen

in einem ausführlichen

Gespräch dargelegt, was seitens

ÖBB bereits unternommen wurde

und welche Projekte zusätzlich

in Gang gesetzt wurden. Die

ÖBB nehmen das Thema Lärm

am Verschiebebahnhof Graz

sehr ernst.

Nach den Rückmeldungen im

Winter 2019/2020 über wahrgenommene

Quietschgeräusche

haben wir 2020 umfangreiche

Erhebungen durchgeführt, ob

eine Veränderung in unserem

Bereich die Ursache dafür sein

könnte. An den Anlagen wurden

weder Veränderungen noch

Mängel festgestellt, auch gab es

keine Änderungen der betrieblichen

Abläufe.

Demnach ist in den ersten Untersuchungen

kein direkter Grund

für eine Lärmzunahme abhängig

von der örtlichen Infrastruktur

festgestellt worden und wirkungsvolle

Sofortmaßnahmen

waren daher unmöglich. Daraufhin

haben wir unmittelbar

danach ein Forschungsprojekt

an der Talbremse gestartet, die

sicher einen Teil der Quietschgeräusche

verursacht. Um wirkungsvolle

Lärmschutz-Maßnahmen

zu setzen, müssen wir

jedoch die Ursachen der Entstehung

des Lärmes und dessen

Ausbreitung kennen. Deswegen

haben wir zusätzlich mit unseren

Partnern (Stadt Graz, Land

Steiermark und dem Klimaschutzministerium)

eine schalltechnische

Untersuchung des

gesamten Gleisfeldes gestartet,

die Messungen laufen bereits.

Bis Herbst 2021 wird es nach den

Messungen und der Erstellung

von komplexen 3D-Modellen

konkrete Maßnahmenvorschläge

von externen Experten geben.

Bei einer Anlage dieser Größe –

es handelt sich um eine Fläche

von rund 25 ha, also fast so groß

wie der Grazer Stadtpark – gibt

es immer Schwankungen, wie

etwa unterschiedliche Waggonmengen,

aber auch durch uns

unbeeinflussbare Faktoren wie

Wind, Wetter, andere Lärmquellen.

Auch Änderungen der

Bebauung im Umfeld haben

Auswirkungen auf die Lärmentwicklung.

In dem Zusammenhang haben

wir auch darauf hingewiesen,

dass es schon vor 2019/2020

Lärm- und Quietschgeräusche

am Verschiebebahnhof gegeben

hat. Wir haben nie gesagt, wie

uns jetzt vorgehalten wird, es

habe sich seit 2011 der Lärm nie

verändert.

Rosanna Zernatto-Peschel,

ÖBB-Konzernkommunikation

* * *

Auwiesen regen weiter auf

Zum kontroversiellen Thema

Auwiesen: Ich und mein Gatte

sind Liebenauer und gehen

sehr oft an Wochenenden zu

den Auwiesen in Richtung Klärwerk.

Was wir in der wärmeren

Jahreszeit hier erleben, ist unbeschreiblich.

Autos verparken

alles, es wird in die Auwiesen

mit dem Auto möglichst nahe

herangefahren, um Zelte und

all das Grillgut auszupacken.

Überall liegt Müll, in der warmen

Jahreszeit ergibt das einen

fürchterlichen Geruch.

Im stehenden Gewässer liegt

Unrat. Müll, wohin das Auge

reicht. Letzten Sonntag sind wir

ganz nach vorne gegangen und

haben uns alles wirklich vor Ort

angeschaut. Da sahen wir einen

Müllwagen der Stadt Graz und

einer hat mit der Schaufel den

Müll wegtransportiert, da war

es ca. 10 Uhr. Viele Liebenauer

bedanken sich bei Bezirksvorsteher

Herrn Christian Kvas,

dass er sich den Zustand vor Ort

anschaut und sich auch getraut,

dazu Stellung zu nehmen.

Auch wenn Frau Heuberger anderer

Meinung ist, geht sie vielleicht

mit verschlossenen Augen

in Liebenau herum oder sie will

nirgends anecken, um bei ihren

Parteifreunden gut dazustehen.

Waltraud Koren, Graz

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Schlange biss Grazer WC-Gänger

■ Eine 1,6 Meter lange Netzpython

schaffte es wohl durch die Kanalisation

ins WC eins 65-jährigen Grazers.

Dieser wurde bei seinem Toiletten-

Gang in die Genitalien gebissen.

P+R Murpark wird verdoppelt

■ Die Stadt gibt insgesamt 9,3 Millionen

Euro für eine zusätzliche

Garage beim Park+Ride Murpark

aus. 500 neue Stellplätze werden so

geschaffen. Das wurde diese Woche

im Gemeinderat beschlossen.

Noch ein Sushi-Lokal in Graz

■ Das nächste Lokal setzt jetzt auf

die asiatischen Rollen: Auch im Nobless

in der Luthergasse bekommt

man seit kurzem Sushi. Außerdem

gibt’s Woks zu exotischen Cocktails.

KK (2), LPD STMK


11. JULI 2021 www.grazer.at

graz 15

Zuerst konnte man ganz einfach am Schild vorbeigehen (l.), dann wurde die

Wiesenfläche verlängert und behinderte vor allem Rollstuhlfahrer (r.). KK (2)

Schild weg dank „Grazer“

■ Kürzlich sorgte ein Verkehrsschild

in der Eduard-Keil-Gasse

in Liebenau mitten auf einem

Gehweg für reichlich Ärger unter

den Anrainern. Menschen

im Rollstuhl oder mit Kinderwagen

wurden derart behindert,

dass ein sicheres Fortbewegen

kaum möglich war. „Nach einer

Vergrößerung der Grünfläche

und der damit verbundenen

Verkleinerung der Gehfläche

wurde die Verlegung des Schildes

nicht durchgeführt“, erklärte

Robert Zawodnik vom Referat

Barrierefreies Bauen. Jetzt aber

positive Nachrichten: „Das Verkehrszeichen

wurde bereits versetzt“,

freut sich Zawodnik. Dank

dem „Grazer“, der auf den Missstand

aufmerksam gemacht hat,

können sich Spaziergänger und

Menschen mit Beeinträchtigung

wieder frei bewegen – ohne Gefahr

zu laufen, auf die Straße

ausweichen zu müssen.

Der neue Masterlehrgang für Journalismus startet bereits im Herbst. Ein

Stipendium soll künftige Journalisten und Medienleute unterstützen. SCHERIAU

Stipendium sichern für

Journalismus-Master

COOL. Im Herbst startet ein Masterlehrgang für

Journalismus. Neuer Verein ermöglicht Stipendium.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Erst kürzlich präsentierte

die Uni Graz einen Master-

Lehrgang für Journalisten

sowie Medienfachleute. „Inhaltliche

Grundlagen für Journalismus

und Medienarbeit“ startet im Oktober

bei Uni for Life, der Weiterbildungsinstitution

der Universität

Graz. Sowohl die Gestaltung und

die umfassende Vertiefung – unter

anderem in den Bereichen Wirtschaft,

Geschichte und anderen

gesellschaftspolitisch relevanten

Bereichen – als auch die über

Praktika gegebene enge Bindung

zur heimischen Medienwelt machen

den Masterlehrgang in ganz

Österreich einzigartig.

In vier Semestern werden alle

grundlegenden Kenntnisse für

eine qualitätsvolle journalistische

Arbeit vermittelt. Voraussetzung

für die Teilnahme am Masterlehrgang

sind der Abschluss eines Bachelor-,

Master- oder Diplomstudiums

oder mindestens fünf Jahre

einschlägige Berufserfahrung. Die

Kosten für die Ausbildung belaufen

sich auf 13.500 Euro. Die Anzahl

der Studienplätze ist vorerst

auf 25 limitiert. Um den Lehrgang

für möglichst viele ambitionierte

(zukünftige) Journalisten sowie

Medienfachleute greifbar zu machen,

wurde der Verein „Gesellschaft.Medien.Dialog“

ins Leben

gerufen. Der Verein hat es sich

zum Ziel gesetzt, möglichst viele

Stipendien aufzutreiben. Studierende

sollen dadurch bei der Finanzierung

der Lehrgangskosten

unterstützt werden.

Starke Partner wie das Land Steiermark,

die Stadt Graz, Wirtschaftskammer,

Industriellenvereinigung,

die Styria, Steiermärkische, Raiffeisen,

Energie Steiermark und viele

mehr haben ihre Unterstützung

bereits zugesagt.

Praktika in Graz

Ebenfalls hoch attraktiv: Auf die

Studierenden warten Praktika

bei den besten Medienadressen

des Landes: „der Grazer“, ORF,

Kleine Zeitung, Antenne, Woche,

Krone und viele mehr haben ihre

Bereitschaft bekundet.

Die Bewerbungen für die Stipendien

sind ab sofort unter www.

vgmd.at möglich. Die Auswahl der

Stipendiaten erfolgt durch einen

wissenschaftlichen Beirat.


16

szene

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

13. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Die Leute haben wieder Lust, sich

zu treffen und fortzugehen!“

Energie-Steiermark-Vorstand Christian Purrer

sieht durch die Öffnung der Szene auch wieder

Bewegung in die Wirtschaft kommen. ASVÖ

www.grazer.at 11. JULI 2021

Die Wirtschafts-Szene ist

Ex-Merkur-General Alois Sundl (l.)

und SP-Graz-Chef Michael Ehmann

Estag-Sprecher Urs Harnik-Lauris

(l.) und WK-Sprecher Mario Lugger

ENDLICH. Nach mehr als einem Jahr Pause kam das Who-is-Who aus Politik,

Wirtschaft und Gesellschaft wieder zum Netzwerken im San Pietro zusammen. Die

Stimmung war nach der langen Abstinenz sogar noch ein bisschen besser als sonst.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Drinks waren diesen

Montag im San Pietro

noch ein bisschen cooler,

die Gäste noch schöner, die Gespräche

noch spannender. Und

Entertainer Johannes Lafer sorgte

für noch bessere Stimmung.

Zumindest kam es den Gästen

des 13. Wirtschafts-Stammtisches

nach mehr als einem Jahr

Corona-Pause so vor. „der Grazer“

hatte zum ersten Netzwerktreffen

dieser Art seit Beginn der

Pandemie geladen: Endlich war

wieder etwas los!

„Der Wirtschaftsdampfer startet

wieder volle Kraft voraus!“,

formulierte es „Grazer“-Geschäftsführer

Gerhard Goldbrich

in der Begrüßung. „Wir

lassen uns nicht aufhalten, von

niemandem!“, so WK-Spartenobfrau

Daniela Gmeinbauer. Das

konnte Bürgermeister Siegfried

Nagl bestätigen – er hatte nämlich

gleich mehrere gute Nachrichten

zu überbringen: „Im Juni

haben wir in Graz tausend Jobs

geschaffen. Die Arbeitslosigkeit

ist wieder da, wo sie im Jahr 2019

vor Corona war. Herr Fisker war

außerdem gerade bei mir, er hat

50.000 nachhaltige E-Fahrzeuge

bei Magna bestellt, und auch

im Tourismus spüren wir, dass es

wieder aufwärts geht!“

„Wir haben alle in Corona-Zeiten

Energie gesammelt, die steht

jetzt bereit“, so MCG-Vorständin

Barbara Muhr. „Ich kann nur

alle ersuchen, sich impfen zu lassen

– damit es nicht wieder einen

Rückschlag gibt“, so Vize-Landeshauptmann

Anton Lang. Stadtrat

Kurt Hohensinner sah’s durchaus

auch eigennützig: „Wenn’s

der Wirtschaft gut geht, kann sie

das Sportjahr unterstützen, und

dann haben wir alle was davon“,

meinte er lachend. „Ich hoffe darauf,

dass es jetzt steil bergauf

geht“, so SP-Graz-Chef Michael

Ehmann. Energie-Steiermark-

Vorstand Christian Purrer stellte

fest: „Die Bewegung in der Wirtschaft

kommt in erster Linie dadurch,

dass die Leute wieder Lust

haben, sich zu treffen und fortzugehen!“

„Wir haben ja eine lange

Durststrecke hinter uns“, ergänzte

Flughafen-Geschäftsführer

Wolfgang Grimus.

Eine Durststrecke gab’s beim

Stammtisch dagegen keinesfalls.

Hausherr Angelo Urban versorgte

die Gäste mit sommerlichen

Drinks: Gin Likör war das

Getränk des Abends.

Mit einem kühlen Glas in der

Hand sah man da auch Holding-Vorstand

Mark Perz und

Marketingleiter Richard Peer,

MCG-Chef Armin Egger, Ex-

Merkur-General Alois Sundl,

WK-Marketingleiter Klaus Dieter

Hasl und -Sprecher Mario

Lugger, ShoppingNord-Centerleiterin

Heike Heinisser, Energie-Steiermark-Sprecher

Urs

Harnik-Lauris, Sportamtsleiter

Thomas Rajakovics und

List-Halle-Chef Erwin Hauser.

Unter die Gäste mischten sich

außerdem Nationalratsabgeordnete

Martina Kaufmann, SPÖ-

Klubobmann Hannes Schwarz,

DIS-AG-Leiterin Karin Wagner,

ARBÖ-Präsident Klaus Eichberger,

Saubermacher-Geschäftsführer

Ralf Mittermayr, Immobilien-Entwickler

Wolfgang

Nusshold, Baumeister-Innungsmeister

Alexander Pongratz,

Rechtsanwalt Harald Christandl,

HSG-Manager Michael

Schweighofer, Autohaus-Robinson-Leiterin

Sabine Trummer,

Juwelier Heimo Wagner und Nicole

Prutsch von der SFG.

Sportamtsleiter Thomas Rajakovics (l.) und List-

Halle-Chef Erwin Hauser ließen es sich schmecken.

WK-Spartenobfrau u. VP-Clubobfrau Daniela Gmeinbauer

(l.) mit „Grazer“-Redakteurin Valentina Gartner

Flughafen-Geschäftsführer Wolfgang Grimus und

Gattin Martina hatten einen angenehmen Abend.


11. JULI 2021 www.grazer.at

RAUCH, JUNGWIRTH

Paul Pizzera

Weiter eine ins Leben: Am

17. Juli wird der Kabarett-

Musiker 33 Jahre alt.

szene 17

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Happy Birthday!

Friedrich Kleinhapl

Der Star-Cellist feiert

am 14. Juli seinen 56.

Geburtstag. Alles Gute!

wieder voll in Bewegung

Stadtrat Kurt Hohensinner, Vize-Landeshauptmann

Anton Lang, „Grazer“-GF Gerhard Goldbrich (v. l.)

Bürgermeister Siegfried Nagl (l.) mit „Grazer“-

Chefredakteur Tobit Schweighofer

Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann und

MCG-Vorstand Armin Egger

ALLE FOTOS: SCHERIAU, KK

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Holding-Vorstand Mark Perz und Vorgängerin

MCG-Vorständin Barbara Muhr trafen sich.

Martina Sailer und Manfred Zettl (Weizer Schafbauern),

„Grazer“-Verkaufsleiterin Selina Gartner (v. l.)

Energie-Steiermark-Vorstand Christian Purrer

und „Grazer“-Redakteurin Verena Leitold

Noch mehr Fotos auf

den nächsten Seiten

ShoppingNord-Leiterin Heike Heinisser

(l.) und DIS-AG-Leiterin Karin Wagner

Holding-Graz-Marketingleiter Richard

Peer und Partnerin Valerie Soran

WK-Marketingleiter Klaus Dieter

Hasl und Gattin Silvia Hasl-Weingrill

Timon Scheuer (Grüne) und „Grazer“-

Verkaufsleiter Michael Midzan (l.)


18 szene

www.grazer.at 11. JULI 2021

13. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Drei S eingehalten: Sommer,

TOP. Die 3G wurden natürlich auch überprüft, aber

durch gute Laune und gute Gespräche erweitert.

Für diese war allerdings kein Nachweis nötig.

Die Saubermacher-Vorstände Andreas

Opelt (l.) und Ralf Mittermayr

Andrea Stadler (l.) und Sabine

Trummer (Autohaus Robinson)

Immo-Entwickler Wolfgang Nusshold

und Nicole Prutsch (SFG)

Bestens unterhalten: ARBÖ-Präsident

Klaus Eichberger und Beatrix Kailcher

Dass die Geselligkeit den Unternehmern,

Politikern und

Society-Fixstartern abgegangen

ist, merkte man auch daran,

dass die wenigsten ans Heimgehen

dachten, als es langsam finster wurde.

Nach so vielen Monaten gab es

schließlich einiges zu besprechen

– von persönlichen Corona-Erlebnissen

und beruflichen Erfolgen

über die Fußball-WM bis zur bevorstehenden

Graz-Wahl.

Am Plaudern und Netzwerken

waren da auch die Saubermacher-

Vorstände Ralf Mittermayr und

Andreas Opelt, Kastner-Marketingleiterin

Andrea Krobath, die

Gastronomen Michael Schunko

und Arsim Gjergji, Giants-

Geschäftsführer Alois Kohler,

Ex-Eishockey-Profi Michael Güntner,

Sigrid Hroch und Roswitha

Terkl vom ORF, Medienurgestein

Rudolf Hinterleitner, Coca-Cola-Area-Sales-Manager

Stephan

Platzer, Reinhard Hochegger

von der Wirtschaftsabteilung der

Stadt Graz und EuroSkills-Geschäftsführerin

Angelika Ledineg.

Unters Volk mischten sich außerdem

die Bezirksvorsteher Robert

Hagenhofer (Eggenberg), Wolfgang

Krainer (Lend), Helmuth

Scheuch (Puntigam), Karl Christian

Kvas (Liebenau), Peter Schröttner

(St. Peter) und Josef Schuster

(Ries). Eine ganze Riege an Agenturchefs

war ebenfalls gekommen:

Gabi Slamanig, Beate Mosing,

Peter Schaar, Andreas Halb

und Christina Dow. Auch die Reisebranche

war mit Renate Hamminger,

Lisa Pöll, Gudrun Sieber-

Dohr, Verena Erber und Martina

Kopper-Konrad von Gruber Reisen

bestens vertreten. Für die Automobilbranche

waren Sabine

Trummer (Autohaus Robinson),

Sabine Koncar und Axel Sprinzer

(Vogl+Co) gekommen. Aus den Politbüros

waren Michael Seidl und

Simon Gruber (SPÖ) sowie Timon

Scheuer (Grüne) dabei.

Unter den vielen Gästen sah man

außerdem Gerhard Steindl von der

Medienfabrik, Coiffeur Christopher

Gröbl, Ronald Kiss und Christian

Steindl vom Cargo Center, Norbert

Wenzel und Markus Himmelbauer

von Wenzel Logistics, Kaffeeexperten

Gerhard Neuwirth, Claudia

Schröder und Josef Frühwirth

von Physiotherm, Martina Sailer

und Manfred Zettl von den Weizer

Schafbauern, Wolfgang und Julia

Maitz von Accdur Fenstertechnik,

Daniel Windisch von der AK Steiermark,

Peter Maderl von mResearch,

Nina Geiger und Markus Lampesberger

von Immola, Aljosa Kolenic

und Claudia Marth von Europlasma,

Peter Hadl von PwC, Thomas

Puza von PDW Logistik, Jörg und

Monika Zotter von BoConcept,

Markus Münzer von Trivalue und

Jörg Loziczky (act Management).

Gemütliche Grillerei bei bester Stimmung: Küchenchef Andreas Frühwirth

(l.) und sein Team sorgten für das leibliche Wohl der Gäste.

Vize-Landeshauptmann Anton Lang, Stadtrat Kurt Hohensinner, Bürgermeister

Siegfried Nagl und „Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich (v. l.) eröffneten.


11. JULI 2021 www.grazer.at szene

19

Sonne & Stammtisch-Spaß

Sigrid Hroch, Christina Dow, Johannes Lafer,

Roswitha Terkl und Christopher Gröbl (v. l.)

Reiseexperten unter sich: Lisa Pöll, Gudrun

Sieber-Dohr und Renate Hamminger (v. l.)

Bezirksvorsteher-Runde: Wolfgang Krainer,

Helmuth Scheuch und Karl Christian Kvas (v. l.)

Ronald Kiss, Christian Steindl (beide Cargo Center)

und Markus Himmelbauer (Wenzel Logistics)

HSG-Manager Michael und Petra Schweighofer

und Eggenberg-BV Robert Hagenhofer (v. l.)

San-Pietro-Hausherr Angelo Urban (l.) und der

schlagfertige Ex-Eishockey-Star Michael Güntner

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Juwelier Heimo Wagner, Kaffeeexperte Gerhard

Neuwirth und Gastronom Michael Schunko (v. l.)

Agenturchef Peter Schaar (l.) und Baumeister-

Landesinnungsmeister Alexander Pongratz

Michael Seidl, Klaus Eichberger, Arsim Gjergji,

Patrick Trabi und Michael Ehmann (v. l.)

Noch mehr Fotos auf

den nächsten Seiten

Giants-Geschäftsführer Alois und

Anna Kohler hatten es fein.

Agenturchef Andreas Halb (r.) mit

„Grazer“-CR Tobit Schweighofer

Rechtsanwalt Harald Christandl und

Gattin Daniela genossen den Abend.

Claudia Schröder und Josef Frühwirth

von Physiotherm hatten Spaß.


20 graz

www.grazer.at 11. JULI 2021


11. JULI 2021 www.grazer.at

graz 21


szene

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13. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

So viele bekannte Gesichter

Wolfgang und Julia Maitz (Accdur

Fenstertechnik) mitten im Geschehen

Medien-Urgestein Rudolf Hinterleitner

(r.), Tochter Jane und Vojo Radkovic

Verena Erber (l.) und Martina Kopper-Konrad

(beide Gruber Reisen)

Ex-Eishockey-Profi Michael Güntner

und Petra Palli-Güntner

Marcel Mikysek (l.) und Peter Schröttner

(Bezirksvorsteher St. Peter)

Autohaus-Chefin Sabine Koncar

und Tochter Tina Wuchse

Norbert Wenzel (Wenzel Logistics)

und Stephan Platzer (Coca Cola, r.)

Daniel Windisch (AK Steiermark)

und Gastronom Arsim Gjergji

Andrea Krobath (Kastner & Öhler, r.)

und Eva Semmler-Bruckner (Grazer)

Gabi Zach (ehemals Tennisparadies)

und Agenturchefin Gabi Slamanig

MCG-Chef Armin Egger (l.) und

Saubermacher-Vorstand Andreas Opelt

Agenturchefin Beate Mosing u. Reinhard

Hochegger (Wirtschaft Stadt Graz)

Peter Maderl von mResearch (l.) und

Andreas Opelt von Saubermacher

Thomas Puza (PDW Logistik GmbH.)

und Victoria Purkarthofer („Grazer“)

Markus Huber (impools.com) und

„Grazer“-Redakteurin Nina Wiesmüller

Axel Sprinzer vom Autohaus

Vogl&Co mit Gattin Monika Fabiani


11. JULI 2021 www.grazer.at szene

23

und so eine tolle Stimmung

Unternehmensentwicklerin Kathrin

und Markus Schwarzenbacher

Nina Geiger und Markus Lampesberger

(Immola) genossen den Abend.

Thomas Benedikt, Aljosa Kolenic und

Claudia Marth (Europlasma, v. l.)

Erinnerungsfoto: Markus Lampesberger

(l.) und Michael Seidl

Andrea Stadler und Sabine Trummer

im Gespräch mit Ralf Mittermayr

Markus Krainer (l.) und Jörg Süßenbacher

(DPB Rail Infra Service)

Plauder-Trio: Erwin Hauser, Karin

Wagner und Heike Heinisser (v. l.)

Peter Hadl (PwC) und Victoria

Purkarthofer („der Grazer“)

Küchenchef Andreas Frühwirth

servierte wie immer auch Focaccia.

Peter Maderl (mResearch) und Stadtrat

Kurt Hohensinner (r.) im Gespräch

Jörg Loziczky (act Management)

genoss spannende Gespräche.

Jörg und Monika Zotter von Bo-

Concept waren ebenfalls dabei.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Ries-Bezirksvorsteher Josef Schuster

traf sich mit Kollegen und Freunden.

EuroSkills-GF Angelika Ledineg (l.)

und Victoria Purkarthofer („Grazer“)

Redakteurin Valentina Gartner und Mia

(von MCG-Vorständin Barbara Muhr)

Markus Münzer (l.) von Trivalue und

Fabian Kleindienst („der Grazer“)


24 szene

www.grazer.at 11. JULI 2021

E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Mitarbeit: Fabian Kleindienst

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Barbara Eibinger-Miedl, Hermann Schützenhöfer, Josef Mosshammer,

Juliane Bogner-Strauß, Detlev Eisel-Eiselsberg FISCHER

Journalisten wurden gegrillt

■ Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer

lud auch heuer wieder zum kleinen Sommerfest für

steirische Medienvertreter. Bei der Zusammenkunft

im Innenhof der Parteizentrale sorgte Fleisch-Guru

Josef Mosshammer dafür, dass nicht nur die Journalisten

gegrillt wurden. Schützenhöfer betonte,

wie wichtig es nach Monaten der Entbehrungen

und Sorgen nun sei, wieder Zuversicht unter die

Menschen zu bringen. Neben den Medienmachern

und zahlreichen Pressesprechern kamen auch die

Landesrätinnen Barbara Eibinger-Miedl und Juliane

Bogner-Strauß sowie Landesgeschäftsführer

Detlev Eisel-Eiselsberg vorbei.

Andreas Klaunzner (l.) u. Christoph

Assinger bewirten den Stadtstrand.KK

Sommer am Fluss

■ Erst letzte Woche eröffnete

das Nordstern in Weinzödl, jetzt

gibt es schon einen Ableger am

Grazer Stadtstrand am Grünanger.

Christoph Assinger hat

dort zusammen mit Andreas

Klaunzner ein sommerliches

Gastronomiekonzept gestaltet.

Ananas Limette Lillet ist dort

der Drink der Saison.

Große Feier zum 50. Sommer

■ Gemeinsam mit engsten Freunden feierte Unternehmer

Walter Schiefer seinen 50. Geburtstag

beim Fischwirt im Urmeer bei der Familie Grossauer-Widakovich.

Unter den vielen prominenten

Gästen waren da auch Top-Manager Siegfried

Wolf, „DJ Ötzi“ Gerry Friedle, Optik-Unternehmer

Michael Pachleitner, die Schlagerstars Charly

Brunner, Simone und Paldauer-Macher Franz

Griesbacher sowie Industrieunternehmer Johann

Christof. Und natürlich kamen in der Südsteiermark

auch einige Top-Winzer zusammen: Hannes

Sabathi, Philipp Hack, Erich Polz, Hannes Wruss

und Hannes Reeh feierten mit.

Michael u. Denise Pachleitner, Siegfried u. Andrea Wolf,

Walter Schiefer (v. l.). Reeh, Widakovich, Sabathi APRESVINO (2)

J. Schwentner, V. Nitsche, G. Schwarzl,

M. Wutte und S. Krautwaschl (v. l.)

Setzten ein Zeichen: Stadtrat Kurt Hohensinner, Dragqueen

Gloria Hole und Veranstalter Joe Niedermayer (v. l.). KK (2)

Party unterm Regenbogen

■ Mehr als 2500 Menschen marschierten tanzend und

feiernd bei der diesjährigen CSD-Parade durch die Grazer

Innenstadt – ein neuer Rekord! Neben Szenegrößen

wie Dragqueen Gloria Hole oder Miss Tuntenball Vanessa

Community gab sich da auch die Politik die Ehre:

Die Stadträte Kurt Hohensinner, Judith Schwentner

und Robert Krotzer schauten vorbei. Außerdem mischten

sich die Gemeinderäte Anna Robosch und Manuela

Wutte, die Landtagsklubchefs Sandra Krautwaschl

und Niko Swatek sowie die Abgeordneten Veronika

Nitsche und Georg Schwarzl unter die Party-People

in Regenbogenfarben. Weiter ging’s beim Parkfest im

Volksgarten und dann in der Thalia.

Die besten Weine des Landes

■ Zum bereits vierten Mal nach 2014, 2017 und 2018

durften sich Petra und Walter Frauwallner dieses

Jahr über die Auszeichnung zum Weingut des Jahres

freuen. In der Bewertung der Landwirtschaftskammer,

die heuer zum 74. Mal in Folge stattfand, konnten

sie sich gegen 160 andere Betriebe durchsetzen.

1814 Weine wurden eingereicht, 108 schafften es ins

Finale – 18 Tropfen wurden dann in verschiedenen

Kategorien zu den besten gekürt. Bei der Preisverleihung

im Steiermarkhof kamen etwa auch Weinbaudirektor

Werner Luttenberger, LK-Vizepräsidentin

Maria Pein, Wein-Steiermark-Obmann Stefan Potzinger

oder die Weinhoheiten Katrin Dokter, Beatrix

Luttenberger und Lisa Müller zusammen.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Weingut des Jahres: Petra und Walter Frauwallner.

Rundes Bild: Werner Luttenberger und Maria Pein.SCHERIAU (3)

Die Winzer Walter Skoff (l.) und Stefan

Potzinger (Wein-Stmk.-Obmann)


11. JULI 2021 www.grazer.at szene

Stylingexpertin Carina Harbisch (r.) mit Kicker Jakob Jantscher,

Ehefrau Andrada und den Kindern Finn und Alma KK

Weihnachtsfeier im Juli

■ Jedes Jahr feiert das Grazer Steirer-Pub seine

Weihnachtsfeier nach – zu viel Stress gebe es in der

Adventzeit, im Jänner sei alles etwas lockerer, erzählt

Wirt Helmut Schulhofer. Dieses Jahr fiel aber

auch die verspätete Weihnachtsfeier aus. Ganz aus?

Nein, denn gemeinsam mit Willi Kubaner vom Hasenstall

und Amador Grullon Rodriguez von der

Rangoon-Cocktailbar machte er seinen Mitarbeitern

vergangenen Sonntag eine besondere Freude:

eine Weihnachtsfeier im Juni. Dabei durfte Live-

Musik mit traditionellen Weihnachtsliedern ebenso

wenig fehlen wie die richtige Deko samt Christbaum

und natürlich das ein oder andere Geschenk.

Mode-Walking on Sunshine

■ Boutique-Besitzerin Carina Harbisch rollte

auch in diesem Sommer wieder den roten Teppich

in der Stubenberggasse aus und lud zur Modenschau

mit prominenten Models: darunter etwa

Gastro-Legende Traude Paul, Bloggerin Hedi

Grager, Gin-Produzentin Susanne Baumann-Cox

und Architektin Danijela Gojic. Die jüngsten Models,

die Zwillinge Lukas und David, gerade einmal

zweieinhalb Jahre alt, liebten ihren Auftritt. Gezeigt

wurden die Highlights der Sommermode und die

neuen Herbstmodelle. Auch Sturm-Kicker Jakob

Jantscher kam eigens mit seiner Family nach dem

Trainingslager vorbei.

Steirer-Pub, Hasenstall und die Rangoon-Bar feierten

beim Gasthof Pachler in Weinzödl Weihnachten nach. KK

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Christoph Skoff aka. Gloria Hole

macht bei Liebesg’schichten mit. KK

Grazer Dragqueen

bei Dating-Show

■ Es ist wieder so weit: Der

Sommer ist da und mit ihm die

„Liebesg’schichten und Heiratssachen“.

Das 1997 von Elizabeth

T. Spira erfundene und nun von

Nina Horowitz moderierte ORF-

Kultformat feiert heuer Jubiläum

und geht am 12. Juli in seine 25.

Saison. In den 54 Porträts der Liebessuchenden

ist auch die schillernde

Grazer Dragqueen Gloria

Hole zu finden, wo sie sich von

ihrer privaten Seite zeigt und

auch ihr „wahres Ich“, den Hairstylisten

Christoph Skoff, der

breiten Öffentlichkeit zeigt.

Die drei Freunde Eduard Hamedl, Peter Urdl und Arnold Schwarzenegger kamen

im Geburtshaus in Thal zusammen. Und: Der Terminator radelte durch Graz.PRIVAT (2)

Terminator in der Heimat

■ Nach der großen Klimaschutzkonferenz

„Austrian World Summit“

in Wien schaute Terminator

Arnold Schwarzenegger

auch noch in seiner Heimat

vorbei. In Thal kam

er mit Freunden wie

dem Ex-Landtagsabgeordneten

und Männernotruf-Obmann

Eduard Hamedl, Museum-Chef

Peter Urdl oder

Unternehmer und Museum-Besitzer

Christian Baha auf ein Zirberl

zusammen. Außerdem radelte er

von vielen unerkannt durch Graz.

Dabei kam er bei der Synagoge

oder dem Geschäft Brühl vorbei –

und teilte Bilder davon auf

Facebook. Im Gotteshaus

sprach er ein Gebet für

seinen Mentor Fred

Gerstl, der an diesem

Tag seinen 98. Geburtstag

gefeiert hätte. Vorm

Brühl erinnerte er sich,

dass er dort das Magazin

gefunden hatte, das dafür verantwortlich

war, dass er nach Amerika

ging und dort seinen Traum lebte.


eco

Fabian Kleindienst

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fabian.kleindienst@grazer.at

Bier aus Brot, Verpackung aus Schwammerln:

Es schaut so aus, dass es aufwärts

geht. Ich kann jetzt nur ersuchen:

Lasst euch alle impfen.“

Finanzlandesrat Anton Lang freute sich beim Grazer Wirtschaftsstammtisch

über den Aufschwung und appellierte, sich impfen zu lassen. FREISINGER

www.grazer.at 11. JULI 2021

Teams entwickeln jetzt in Graz

Am Dienstag hatten neun Teams den Kick-off zum Green Tech Summer. STELLA/GREEN TECH CLUSTER

KREATIV. Beim Green

Tech Summer werden

innovative grüne Unternehmensideen

von

Studierenden gefördert

und entwickelt.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Während die Tage immer

heißer und die Auswirkungen

der Klimakrise

immer deutlicher spürbar werden,

wird eines immer klarer:

Es wird kreative, zukunftsfähige

technologische Lösungen brauchen

– um nicht nur dem Klimawandel

Herr zu werden, sondern

auch im weltweiten wirtschaftlichen

Wettbewerb mithalten zu

können. Dafür sind innovative

Ideen gefragt – und genau diese

werden im diese Woche gestarteten

„Green Tech Summer“ in den

Mittelpunkt gestellt.

Unter der Devise „Gründen

statt Praktikum“ kriegen neun

Teams aus insgesamt 20 Studierenden

die Chancen, ihre eingereichten

Unternehmensideen

zu entwickeln, sich über neun

Wochen von Experten beraten zu

lassen und schlussendlich mit bis

zu 6000 Euro Startkapital an der

Umsetzung zu arbeiten.

Bier und Pilze

Die Vielfalt der grünen Projekte,

die in diesem Jahr eingereicht

Neuer Großbetrieb in Kainbach

WICHTIG. Nachdem Magirus Lohr vor einem Jahr nach Premstätten abwanderte, konnte in Kainbach

bei Graz mit KFZ Hödl ein neuer Nutzer der Liegenschaft und neuer Arbeitgeber gefunden werden.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Es war vor etwa einem Jahr,

da siedelte der Feuerwehrausrüster

Magirus Lohr nach

Premstätten und investierte zehn

Millionen Euro. Die alten Hallen in

Kainbach bei Graz waren zu klein

geworden. Der dortigen Gemeinde

ging damit allerdings ein großer Arbeitgeber

verloren – dementsprechend

intensiv war man auf der

Suche nach einem Nachfolger für

die freie Liegenschaft. Das ist nun

mit der Firma KFZ Hödl, Hauptsitz

in Gleisdorf, geschafft, wie Bürgermeister

Matthias Hitl informiert.

Der Betrieb läuft bereits.

Ersatz gefunden

„Es war uns wichtig, da schnell eine

gute Lösung zu finden“, so der Bürgermeister.

Das Grundstück war

in Besitz der Familie Lohr, die Gemeinde

hatte darauf einst eine Halle

gebaut, um Magirus Lohr im

Gemeindegebiet zu halten. „Wir

konnten das auch 20 Jahre gewinnbringend

verwerten“, erzählt Hitl.

Schon im Februar wurde nun aber

in der Gemeinderatssitzung beschlossen,

die Halle abzustoßen.

Zuvor wurde mit einigen Interessenten

verhandelt – schlussendlich

fiel der Zuschlag an die Firma KFZ

Hödl, die auch das übrige Areal von

der Familie Lohr kaufte.

„Die Expansion war wichtig,

damit wir etwas flexibler und explosiver

sein können. Da hat der

Standort genau gepasst“, erzählt

Geschäftsführer Josef Hödl. „Der

erste Schritt war der Verkauf, der

nächste ist die Werkstatt.“ Daran

und an einer Lackiererei wird aktuell

gearbeitet, dafür sucht man

noch einen Mitarbeiter.

Das Areal in Kainbach bei Graz war für Magirus Lohr zu klein geworden.

Nun baut sich KFZ Hödl einen neuen Standort mit Werkstatt auf. KAINBACH BEI GRAZ


11. JULI 2021 www.grazer.at

eco 27


TEURER

GETTY (2)

Zigaretten + 4,6%

Teurer Spaß: Wer raucht, muss aktuell

noch etwas tiefer in die Tasche

greifen als noch vor einem Jahr.

Flugticket –20,5 %

Perfekt für die Urlaubssaison: Flugtickets

sind momentan viel billiger zu

haben als noch im Vorjahr.

BILLIGER


wurden, ist groß, die Studierenden

haben unterschiedlichste

Ideen entwickelt. So dreht sich

beim Projekt „Wiederbier“ alles

um die Herstellung von Bier aus

überschüssigem Brot, während

sich „Go Fungi“ der Produktion

von Verpackungsmaterial aus

Pilzmycel widmet. „Protective Bio

Clothing“ will biologisch abbaubare

Schutzanzüge für Krankenhäuser

und Labore erzeugen, „Ich

hätte da mal eine Frage“ plant

eine Reparier-Plattform, „Velologistics“

einen CO2-neutralen

Lieferservice mit Lastenrädern.

Eine andere Projektidee will Industriehanf

als nachhaltige Alternativlösung

zu Holzfasern z. B.

bei Hygienepapier verwirklichen,

eine wieder andere dreht sich um

Phosphorrückgewinnung aus Abgrüne

Start-ups

wasser oder, im Fall von „BioME-

TA E-Recycling“, um Recycling

von Elektromüll.

Start-up-Training

Für die Studierenden gibt es mehrere

Workshops und Beratungen

von Experten der Stadt Graz, des

SFG, des Green Tech Clusters, des

Science Park und der Gründungsgarage.

Die Inhalte umfassen Businessplanerstellung,

Networking,

Pitch-Training und mehr. „Mit

diesem Programm sorgen wir für

Start-up-Nachwuchs im Green

Tech Valley und neue Klimaschutzlösungen“,

ist Bernd Puttinger,

Geschäftsführer des Green

Tech Cluster, überzeugt. Ziel des

Projekts ist, den Unternehmergeist

von Studierenden in Klimainnovationsfragen

zu fördern.

In der Helmut-List-Halle werden Büroräume zur Verfügung gestellt.

Praktikums-Chance

■ Wie vor einigen Wochen berichtet,

suchte der „Grazer“ gemeinsam

mit der Helmut-List-Halle und

Uni for Life im Rahmen der Initiative

„Agentur-Prakti.com“ junge

Menschen, die sich in bezahlten

Praktika an echten Projekten für

namhafte Kunden beweisen wollen

bzw. erste praxisnahe Berufserfahrungen

sammeln wollen. Ab

der ersten Augusthälfte geht es los,

sie werden persönlich gecoacht.

Die ersten Unternehmenspartner

stehen schon fest: „Rosendahl –

Nextrom“ und „Saubermacher“

und „Energie Steiermark“, jeweils

mit einem Schwerpunkt auf die

Ansprache und Begeisterung von

jungen Menschen, insbesondere

Lehrlingen.

KK


28 eco

www.grazer.at 11. JULI 2021

Spitzhaus in der Herrengasse:

Schaufenster für Grazer Handel

UNTERSTÜTZUNG. Im Sommer bekommen Innenstadthändler die Möglichkeit, ihre Produkte im

Spitzhaus in der Herrengasse auszustellen. Die Betriebe sollen dabei alle zwei Wochen wechseln.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Das Spitzhaus in der Grazer

Herrengasse wird neu „bespielt“.

Immer wieder wird

die prominente Schaufensterfläche

gegenüber der Stadtpfarrkirche

vielseitig genutzt: von Weihnachtsdeko

im Dezember über Paranoia-

TV im Zuge des steirischen herbst

bis zu einer Design-Show von Studierenden

im Frühjahr. Im Juli und

August steht die Schaufensterfront

nun Innenstadthändlern zur Verfügung.

Das Ziel: den Grazern die

Vielfältigkeit des städtischen Handels

näherzubringen. Händler, die

nicht prominent in der Herrengasse

vertreten sind, bekommen so die

Chance, sich zu präsentieren.

„Unser Innenstadthandel ist

nicht nur ein wesentlicher Bestandteil

der heimischen Wirt-

schaft, sondern prägt auch das einzigartige

Flair in unserer Altstadt.

Umso wichtiger ist es, den Grazern,

aber auch unseren Touristen zu

zeigen, welche mit Herzblut geführten

Geschäfte in der nächsten

Straße darauf warten, entdeckt zu

werden“, betont Bürgermeister und

Wirtschaftsreferent Siegfried Nagl.

Umgesetzt wird das Projekt vom

Verein Echt Graz und der Abteilung

für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung

der Stadt.

Die ausstellenden Betriebe sollen

alle zwei Wochen wechseln,

bis zu sieben Unternehmen können

sich gleichzeitig präsentieren.

Den Anfang machen das Steirische

Heimatwerk, Falter Ego Grazer

Stadtwein, die Pilzessin, Dr.

Bottle, Van den Berg Gewürze, die

Chillout Area sowie der Designshop

MuR – noch bis Mitte Juli.

Das Schaufenster im Grazer Spitzhaus soll im Sommer als Auslage für

Innenstadthändler dienen, die außerhalb der Herrengasse liegen.

A15

W I R T S C H A F T

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

Lehr-Powerwoche

■ Von 12. bis 16. Juli sowie von

16. bis 20. August finden in den

neuen BerufsInfoZentren (BIZ)

des AMS Steiermark die „LEHRE-

4YOU – BIZ-Lehrstellen-Powerwochen“

statt. Aktuell sind steiermarkweit

2700 Lehrstellen offen,

nur 1700 Jugendliche sind auf der

Suche. Bei den Infowochen können

sich Eltern und Interessierte

kostenlos informieren.

Beim AMS Steiermark informiert

man demnächst zur Lehre. STREET VIEW

Das neue E-Auto-Projekt für Magna ist

ein starkes Signal des Standorts. FISKER

50.000 E-Autos

■ Das US-Unternehmen Fisker

lässt das erste seiner neu

geplanten Elektroautos, den

SUV Ocean, in Graz bei Magna

konstruieren. Wie Bürgermeister

Siegfried Nagl nach einem

Gespräch mit Fisker-Gründer

Henrik Fisker beim „Grazer

Wirtschafts-Stammtisch“ diese

Woche bekanntgab, wird

es nun konkret und die Firma

hat 50.000 E-Autos aus Graz

bestellt. Das gemeinsame Programm

soll bis 2029 laufen.

StyrianSkills

■ Die Wirtschaftskammer kürte

diese Woche die besten steirischen

Lehrlinge im Zuge der „StyrianSkills

2021“. Nach einem Jahr

Pause durften die Wettbewerbe

wieder stattfinden, mit über 500

Teinehmern und 31 strahlenden

Siegern. Die StyrianSkills gelten

als Sprungbrett für die internationalen

Berufswettbewerbe, 111

Medaillen haben österreichische

Teilnehmende seit 2008 errungen.

Die EuroSkills finden im September

am Schwarzl und in Graz statt.

Am Montag wurden die besten steirischen

Lehrlinge ausgezeichnet. FISCHER

Am Donnerstag wurde am Freiheitsplatz

über Klima diskutiert.

NTS

Klima-Expertentalk

■ Vergangene Woche fand im

Klima-Kultur-Pavillon am Freiheitsplatz

ein von NTS organisierter

Expertentalk zum Thema

„Netzwerk für Klimakultur“

statt. Im Zentrum stand die Frage,

wie IT- und Netzwerk-Lösungen

zu einem gesunden Klima

beitragen können. Der Pavillon

fungiert mithilfe einer smarten

Cloud-Installation von Cisco

und NTS, mit der unter anderem

die Bewässerung gesteuert wird,

als grüne Klimaanlage.


viva

Valentina Gartner

30

valentina.gartner@grazer.at

Es gilt jetzt wieder in die Zukunft

zu blicken!“

Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-

Strauß darüber, die anstehenden Herausforderungen

weiter gut zu meistern MARJA KANIZAJ

www.grazer.at 11. JULI 2021

Ein Ehrenamtlicher überreicht

die Schlüssel für Bewohner.VINZIWERK

VinziTel sucht

gerade Helfer

■ Bei den VinziWerken gibt

es aktuell Engpässe. Vor allem

ist davon die Notschlafstelle

VinziTel, in der Lilienthalgasse

20A in Eggenberg, betroffen.

Daher werden Helfer, die keine

verpflichtenden Vorkenntnisse,

dafür aber Empathie, ein großes

Herz und ein offenes Ohr mitbringen,

gesucht. Interessierte

können sich direkt im VinziTel

melden: vinzitel@ vinzi.at bzw.

Tel. 0 316/58 58 05.

Grazer entwickelte

Atemtechnik zur

Leistungssteigerung

In der Augartenbucht nutzt Lucas Hammerer seine Technik auch, um im Winter ins kalte Murwasser springen zu können.

INNOVATIV. Der Grazer Chemiker Lucas Hammerer hat eine neue Atemtechnik

entwickelt, die zu Höchstleistungen animieren und Stress reduzieren soll. Der

Adrenalinjunkie kombiniert sie mit DJ-Sounds und manchmal auch Eisbädern.

LUKE GOODLIFE

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Wenn es um die Gesundheit

geht, sind Sport

und Ernährung in aller

Munde. „Eigentlich sollte das Atmen

aber als dritte Komponente

unbedingt dazugehören“, findet

der Grazer Lucas Hammerer, in

der Szene auch bekannt als Luke

Goodlife. Der kürzlich promovierte

Chemiker weiß nämlich, welche

Reaktionen unterschiedliche

Atmung im Körper auslösen kann.

In seiner Doktorarbeit hat er

sich mit Biokatalysatoren beschäftigt

– also mit Enzymen, die

für chemische Reaktionen im

Körper zuständig sind. Es gibt

da beispielsweise Entgiftungsenzyme,

die Sauerstoff brauchen,

um zu funktionieren. Auf dieser

Grundlage hat er seine eigene

Atemtechnik entwickelt.

Nervensystem steuern

terscheiden: zwischen der Brustatmung

und der Bauchatmung.

Erstere wenden wir eher in Stresssituationen

an. Beim Hecheln

wird Adrenalin frei, aber man verliert

dadurch auch ein bisschen

die Kontrolle über den eigenen

Körper. Beim Bauchatmen sind

wir dagegen ganz ruhig – das machen

wir automatisch im Schlaf.

„Über die Atmung können wir

unser zentrales Nervensystem

steuern – und wir können uns bewusst

in Aufregung versetzen oder

uns beruhigen“, erklärt Hammerer.

Bei seiner eigenen Atemtechnik

atmet er mit den Teilnehmern

zunächst ganz ruhig im Bauch.

Dann geht man zu einer schnelleren,

heftigeren Atmung über. „Dadurch

wird in einer sicheren Umgebung

Adrenalin ausgeschüttet,

man wird es gewohnt und kann

in Zukunft besser damit umgehen

und sich selbst zu Höchstleistungen

bringen“, so Hammerer. „Die

Gehirnwellen ändern sich von

Beta-Wellen im Alltag bis zu Delta-

und Theta-Wellen – das wirkt

Grundsätzlich kann man grob

zwischen zwei Arten zu atmen unbei

jedem anders. Ich hatte Teilnehmer,

die zu weinen begonnen

haben, weil sich eine emotionale

Blockade gelöst hat, andere haben

Lachflashes bekommen.“

Kurzfristig steigt auch der PH-

Wert im Blut, da sehr viel CO2

ausgeatmet wird. Das wirkt entzündungshemmend

und kann

zu besonderer Leistungsfähigkeit

führen.

Eis und Elektromusik

Hammerer selbst wendet die Technik

auch beim Eisbaden an. Auch

im tiefsten Winter sprang er fast

täglich in der Augartenbucht in die

Mur, im Sommer muss ein Schaffel

mit eisgekühltem Wasser herhalten.

Die Atemsessions verbindet er

mit elektronischer Musik. Dazu

hat er letzte Woche auch sein

„Atemlier“ im Fell-Haarsalon in

der Annenstraße eröffnet. Wer

teilnehmen möchte, meldet sich

am besten über Instagram. In

Zukunft möchte er seine etwa 50-

bis 60-minütigen Sitzungen auch

bei Festivals anbieten.


11. JULI 2021 www.grazer.at

viva 31


IN

GETTY (2)

Große Taschen

Eine Tasche à la Mary Poppins, in der

einfach mehr als alles Platz hat, zählt

heuer zum absoluten Hingucker.

Bauchtaschen

Bauchtaschen aka Hip Bags und

Gürteltaschen sind diese Saison OUT.

Zum Sporteln ja, ansonsten nein.

OUT


Durchbruch bei Krebsforschung

WOW. Als weltweit Erste schafften TU und Med Uni Graz die Erstellung eines digitalen Modells einer

Krebszelle. Das soll ein Durchbruch für die Krebsforschung und Medikamentenentwicklung sein.

Von Valentina Gartner & Fabian Kleindienst

redaktion@grazer.at

Forschern der TU Graz unter

Mitwirkung der Medizinischen

Universität ist kürzlich

ein weltweiter Durchbruch

in Sachen Krebsforschung gelungen.

Zum ersten Mal konnte man

nämlich ein digitales Modell einer

Krebszelle erstellen – dieses stellt

ein essenzielles Werkzeug für die

moderne Krebsforschung und Medikamentenentwicklung

dar.

Auch wenn man bereits seit vielen

Jahren mit Computermodellen

in der Forschung arbeitet, hat es

nun rund 70 Jahre seit der ersten

Veröffentlichung eines Ionenstrommodells

gedauert, das erste

Krebszellenmodell zu erarbeiten.

Dank des Modells kann man die

Zellen nun dabei beobachten, wie

sie sich bei Verabreichung gewisser

Substanzen oder Medikamente

verändern. Manipuliert man

die Krebszellen, kann man sie

beispielsweise vorzeitig absterben

lassen. Der Leiter des Instituts für

Health Care Engineering mit Europaprüfstelle

für Medizinprodukte

der TU Graz, Christian Baumgartner,

und sein Team sehen das

erste digitale Krebszellenmodell

als den Beginn umfassenderer

Forschungen.

Mit dem ersten Krebszellenmodell konnten Forschende der TU Graz ein Werkzeug

für die moderne Krebsforschung auf den Weg bringen.PETERSCHREIBER.MEDIA - ADOBESTOCK

G E S U N D H E I T

SprechStunde

valentina.gartner@grazer.at

Roboter bei OPs

im Einsatz

■ Das roboterassistierte Operationssystem

„Da Vinci“ ist

eine innovative Weiterentwicklung

der minimalinvasiven

(„Knopfloch“-)Chirurgie auf

höchstem Niveau und kommt

ab sofort am LKH Hochsteiermark,

Standort Leoben, sowie

am LKH-Univ.-Klinikum Graz

ab Herbst zum Einsatz. Vorteile

bringt diese neuartige Operationstechnik

sowohl für Patienten

als auch für Ärzte, kann

man damit doch präziser und

unterstützend arbeiten. Die

Kosten belaufen sich auf über

drei Millionen Euro, davon gut

eine Million für den Ausbau

des OPs und zwei Millionen für

den Roboter.

Die Wege zum Testen werden für

viele jetzt deutlich kürzer. GETTY

Gratis Corona-

Tests bei Ärzten

■ Lange hat es gedauert, aber es

gibt eine gute Nachricht für die

Steirer: Der Corona-Antigentest

bei niedergelassenen Ärzten mit

Kassenvertrag kostet mit Inkrafttreten

einer neuen Bundesverordnung

nichts mehr. Damit wird

der Weg der Steirer zum Testen

deutlich kürzer. Und falls das Ergebnis

positiv ausfallen sollte,

gibt es zusätzlich eine ebenfalls

kostenfreie ärztliche Beratung direkt

vor Ort. Damit wissen positiv

Getestete ganz genau, was für sie

medizinisch sinnvoll ist und wie

sie weiter vorgehen müssen.


32 viva

www.grazer.at 11. JULI 2021

Ferienpaten: Reise ins Glück

HERRLICH. Die Schule ist aus, die Ferien sind voll im Gange. Auch einige Ferienpatenkinder sind bereits

in den Feriencamps unserer Partner angekommen und genießen jeden Tag voll und ganz.

Wer einmal gesehen hat,

wie die Sonne über Maria

Wörth am Wörthersee in

Kärnten aufgeht, der weiß, wovon

hier die Rede ist. Ein Bild wie ein Gemälde,

das sich bei Jung und Alt einprägt.

Und die Sonne sehen Kinder

unserer Ferienpatenaktion im Ferienparadies

Sekirn am Wörthersee

gerade jeden Tag über Maria Wörth

aufgehen. In dem Feriencamp der

Steirischen Kinderfreunde ist jetzt

Hochbetrieb. Ferien wie früher ist

die Devise, bei aller gebotenen Vorsicht.

In den nächsten Wochen werden

immer wieder Kinder, deren

Ferienaufenthalt durch unsere Leser

und Ferienpaten möglich wurde,

an den Wörthersee reisen. Aber

auch bei Kinderland am Turnersee

geht es hoch her und auf der Burg

Finstergrün mit der Evangelischen

Jugend ebenso. Danke, liebe Ferienpaten,

wir stehen jetzt aktuell bei

23.000 Euro. VOJO


Liste der Menschlichkeit

■ Patenschaften (eine volle

Patenschaft 75 Euro): Harald

Ellersdorfer, Nina Ganster,

Manuel Hösel, Katharina Stelzl

(2 Patenschaften), INNOES-

STATE GmbH (6 Ferienpatenschaften),

Dieter Klimisch (2

Patenschaften), Ursula Groier,

Werner Krenn, Heidrun Valencak,

Verena Koren, Eva Rendl

(4 Patenschaften), Nikolaus

Lienhardt, Konrad Albert

Eckarts ( 3 Patenschaften)

■ Einzahlungen noch möglich.

■ Bank: Raiffeisenlandesbank

■ IBAN: AT71 3800 0000

0002 8266

■ BIC: RZSTAT2G

■ Konto: Media 21 GmbH

Rein ins kühle Nass. Ganz egal ob wie hier am Turnersee oder am Wörthersee

in Sekirn, Ferienpatenkinder haben Spaß, jeden Tag.

KINDERLAND

Der Ödensee gilt als absoluter Geheimtipp

in Aussee. DIE ABBILDEREI, GENUSSAMSEE

Kohlröserlhaus:

Auszeit am Ödensee

■ Nicht mittendrin im Geschehen,

bewusst versteckt als Geheimtipp,

bietet der Ödensee mit

dem idyllischen Kohlröserlhaus

ein Genussreich für alle Sinne.

Und dennoch ist man an diesem

Naturschauplatz mittendrin:

in fantastischer Umgebung am

kristallklaren Wasser mit einzigartiger

Atmosphäre als Teil des

Lebensgefühls Aussee – das perfekte

Ausflugsziel für die ganze

Familie!


11. JULI 2021 www.grazer.at viva

33

Rätsel-Lösung vom 4. 7. 2021

P L S A G F

K R I S T A L L W E R K E

E M M A E L L I E S L

M O S E R H O F E R O S

P S H A M O S L E M

T H A L E R B A C H B A

M A U R E N O H A G E L

G E M E N G S E L N O N E

T O N A A L G E R

S T R A S S G A N G R E E

E C H E T H O E N I

N O C H N A H

S O T M A Lösung:

D O M H E R R E N ALT-

R A C A L STADT-

B A N N K R E I S Lösung:

L B L A S E N

BIM

ALTSTADT-BIM

Sudoku-Lösung

vom 11. 7. 2021

2 4 9 6 3 7 1 8 5

5 3 7 8 9 1 6 4 2

6 1 8 2 4 5 3 7 9

7 2 5 1 6 9 8 3 4

1 8 3 4 5 2 9 6 7

9 6 4 3 7 8 5 2 1

3 5 6 9 2 4 7 1 8

4 9 1 7 8 6 2 5 3

8 7 2 5 1 3 4 9 6


34 motor

www.grazer.at 11. JULI 2021

Van und Hybrid? Der Ford Galaxy


Ford Galaxy 2021 Duratec Hybrid

■ Motor: Benzin- und E-Motor, 4

Zylinder, Hubraum 2488 ccm, Leistung

190 PS (140 kW), Beschleunigung 0–100

km/h in 10 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit

182 km/h

■ Verbrauch: gesamt 6,5 Liter/100

km, C02-Emissionen (WTLP) 149 g/km,

Tankinhalt 65 Liter Benzin

■ Abmessungen: Länge 4,84 Meter,

Breite 1,91 Meter, Höhe 1,74 Meter, Radstand

2850 mm, Leergewicht 1978 Kilo,

Gepäckraumvolumen 300 bis 2339 Liter

■ Autohaus: Jagersberger Automobil

GmbH, Raiffeisenstraße 200, Graz, Tel. 0 316/46 55 55,

www.jagersberger-automobil.at.

Den Ford Galaxy gibt es in Graz noch im Autohaus Ford Gaberszik,

Fabriksgasse 15, und bei Ford Der Reisinger in der Wienerstraße 238.

GEGEN TREND. Familien-Vans sind etwas aus der

Mode gekommen, Vollhybrid-Systeme auch. Ford

veredelt beides. Ergebnis: der neue Ford Galaxy.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Familien-Vans gibt es kaum,

die praktischen Familienautos

wurden einfach

durch eine Flut von SUVs und

Crossovers verdrängt. Zu Unrecht,

wie man sieht, denn jetzt

steht der neue Ford Galaxy in der

Kombination Hybrid/Family-

Van völlig konkurrenzlos da.

Der neue Galaxy wird bei Ford

unter „Electric“ geführt. Das fällt

allerdings kaum auf. Der klassische

Familien-Van, der da bei

Jagersberger Automobile vor mir

steht, schaut recht gelangweilt

drein. Ein Druck auf den Startknopf

weckt den 4,84 Meter langen

Galaxy sofort auf und „Ready“

leuchtet am Display auf. Wir

können losfahren. Angenehmer

Einstieg, Willkommensgefühle

im aufgeräumten Cockpit und ja,

das ist in erster Linie ein Famili-

enfahrzeug. Hätte ich bei meinen

Urlaubsfahrten ans Meer mit

meinen beiden Kindern so einen

Galaxy gehabt, wäre vieles leichter

gewesen.

Der Wagen liegt super in der

Hand, die Automatik funktioniert

wie am Schnürchen. Mag

die Autozukunft voll elektrisch

sein, der Galaxy ist mit seinem

kleinen E-Motor auf keinen Fall

einer der großen Stinker.

Der Benzinmotor schaltet

wann immer er kann ab, und

dann kann er auch elektrisch

fahren, nicht viel, aber immerhin

beim Anfahren klappt es. Der

Benzin- und der E-Motor bringen

es auf eine Gesamtleistung

von 190 PS. Das ist viel Kraft für

einen Van. Der Sprint von 0 auf

100 km/h war in nicht mal 10

Sekunden geschafft. Die Höchstgeschwindigkeit

gibt Ford mit

182 km/h an. Der Galaxy ist kein

Aufreger, man könnte sagen, er ist

Eine Ausflugsfahrt an einen Fluss wie hier die Mur kann man sich gut vorstellen.

Das Platzangebot reicht für eine Großfamilie völlig. LUEF (5)


11. JULI 2021 www.grazer.at

motor 35

zeigt, wie’s geht!

ein wenig konservativ, aber hinter

dieser Fassade verbirgt sich

ein komfortabler Van, der für Familien

ebenso geeignet ist wie für

Unternehmer. Auch ganz privat

ist der Galaxy ein angenehmer

Weggefährte auf vier Rädern.

Technisch hat der Galaxy viel

zu bieten: Multifunktions-Lederlenkrad,

Berganfahrassistent,

Antiblockier-Bremssystem (ABS),

Fahrspurwarner, Fernlicht-Assistent,

Geschwindigkeitsregler,

Kollisionswarner, Toter-Winkel-

Assistent, Frontkamera, Rückfahrkamera

u. v. m.

Fazit: Die Fahrt war überzeugend,

der Wagen hat ein großes

Platzangebot und ist dennoch

kein Nutzfahrzeug, sondern ein

großer Pkw, mit dem sich viel machen

lässt. Leistung stimmt, Aussehen

auch. In der Ford-Galaxie

ist das Auto ein besonderer Stern.

Das Lederlenkrad ist multifunktionell, die Bilder auf dem Bildschirm kommen

gestochen scharf, der Rest ist sehr funktionell und leicht zu finden.

Der Kühlergrill hat ein neues Design und schaut, umgeben von den LED-

Scheinwerfern, recht einladend aus. Einsteigen bitte, los geht’s ...


sport

Fabian Kleindienst

36

fabian.kleindienst@grazer.at

1. Grazer Stadtpokal:

Es war großartig, wieder vor unseren

Fans zu spielen. Jetzt freuen wir uns

auf die Stimmung gegen Salzburg.“

Sturm-Coach Christian Ilzer freut sich nach den Testspielen gegen

Roter Stern Belgrad und KS Cracovia auf volle Stadien. GEPA

www.grazer.at 11. JULI 2021

Die Gruppensieger treffen sich

Alle Fotos auf

www.grazer.at

SPANNEND. Die Halbfinalpartien

im Grazer

Stadtpokal stehen

endlich fest. Das große

Finale steigt am 28. Juli.

Der SV Justiz setzte sich diese Woche gegen den ASKÖ Murfeld durch und sicherte sich den Einzug ins Halbfinale.

LUEF

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Während sich heute Abend

der Europameistertitel

zwischen England und

Italien entscheidet, geht jetzt auch

der „1. derGrazer McDonald’s

Stadtpokal“ in die heiße Phase.

Der ASV Gösting sicherte sich den

zweiten Platz hinter dem Grazer

Sportklub (GSC) mit einem 3:1 gegen

den ESK, in Gruppe B fixierte

In den zwei Tagen konnten sich

die Kinder sportlich austobenFISCHER

1000 Schüler bei

Vereinssporttagen

■ Die Vereinssporttage am ATG-

Gelände boten heuer wieder,

nach einer Corona-bedingten

Pause, vielfältige Sportmöglichkeiten

für über 1000 Schüler. Über

20 Sportvereine nutzten die Möglichkeit,

ihr Angebot zu präsentieren.

Von Fußball über Tanzsport,

Base- und Basketball und Leichtathletik

bis hin zu Judo, Kajak,

Schwimmen, Tennis und Fechten

reichte das breite Angebot.

Auf Initiative von Bildungs- und

Sportstadtrat Kurt Hohensinner

fanden die Tage 2014 zum ersten

Mal statt. In diesem Jahr gab es

nun die 7. Auflage.

Stand Up Paddeln:

Titeljagd bei den Riverdays

STARK. Der SUP Sportclub Graz kämpft heute bei den Long-Distance-Staatsmeisterschaften

um einen weiteren Erfolg. Hoffnungsträger gibt es einige.

■ Pünktlich zum Ferienbeginn

haben am Freitag die Grazer „Riverdays“

im Zuge des Sportjahrs gestartet,

mit einigen Events und Bewerben

am Eröffnungswochenende.

Und heute mit einem Highlight für

Fans des Stand Up Paddelns (SUP).

Um 9.30 Uhr geht es an der Mur um

die Staatsmeisterschaften.

Einer der Favoriten ist der Grazer

Christian Taucher, gleichzeitig

auch einer der Trainer des SUP

Sportclub Graz. Er tritt diesmal auch

als Organisator auf. „Ich hoffe, dass

sich der Bewerb am Sonntag ausgeht“,

erzählte er im Vorfeld. Auch

sonst gibt es Medaillenhoffnungen

aus Graz. Als größter Hoffnungsträ-

Die Grazer Stand Up Paddler trainieren jeden Tag auf der Mur.

SUP GRAZ

ger geht laut Taucher Mika Mayerhofer

ins Rennen. Der 21-Jährige

konnte im Vorjahr bei den Weltmeisterschaften

aufzeigen. Auch

Triathlet Philipp Reiner ist einiges

zuzutrauen, bei den Damen ruhen

die Hoffnungen vor allem auf Nina

Pyffrader. Taucher selbst konnte

den Staatsmeistertitel letztes Jahr

gewinnen: „Wenn ich teilnehme,

will ich auch gewinnen. Aber es

wird hart – die Jungs sind gut drauf.“

Gestartet wird gemeinsam am

Augarten. Auf 10,5 Kilometern geht

es von dort drei Mal flussabwärts

zum Puchsteg, um den Mittelpfeiler

und wieder zurück. „Es wird

ein Hammer hier in Graz“, ist sich

Taucher sicher. Auch weil der Verein

gerade erst sein neues Quartier,

Marina Floßlende, beziehen konnte.

„Es passt perfekt, dass gleich die

besten Athleten Österreichs nach

Graz kommen und den Start mit

uns feiern.“


11. JULI 2021 www.grazer.at

sport 37

OHA! ➜

STEHV, GEPA

Graz Lightnings sind Meister

Das Grazer Team konnte heuer nach 2018

und 2019 erneut die steirische Meisterschaft

im Inlinehockey gewinnen.

Christian Klem fällt länger aus

Der Hartberg-Spieler zog sich einen Meniskuseinriss

zu, wurde im UKH Graz operiert

und wird zu Saisonbeginn ausfallen.

OJE!


im Halbfinale

der SV Justiz sein Weiterkommen

am Dienstag mit einem 3:1 gegen

den ASKÖ Murfeld. Der vierte Halbfinalteilnehmer

stand mit den GAK

Juniors schon davor fest.

Zwei Top-Spiele

Schon am kommenden Mittwoch

treffen GSC und SV Justiz um 19

Uhr in der Gruabn aufeinander, am

22. Juli kommt es am Sportplatz des

ASV Gösting zum Duell des ASV mit

den GAK Juniors. Das große Finale

wird am 28. Juli steigen.

„Den Aufstieg haben wir uns verdient.

Da steckt viel Arbeit dahinter“,

lobt GSC-Trainer Heli Reinbacher

sein Team, wobei man sich bewusst

ist, dass mit dem SV Justiz ein schwerer

Gegner wartet. Nur eine der letzten

sechs Partien konnten die Straßenbahner

für sich entscheiden.

SV-Justiz-Obmann Heri Hahn, einer

der Initiatoren des Stadtpokals,

will selbigen in der Premierensaison

natürlich gewinnen: „In der Gruabn

wird es aber verdammt schwer, weil

der GSC eine Top-Mannschaft hat.

Mögen die Besseren gewinnen – ich

glaube, das sind wir“, kann er sich

augenzwinkernd eine Kampfansage

nicht ganz verkneifen.


Grazer Stadtpokal

Halbfinale:

■ Mi, 14. 7., 19 Uhr: GSC vs. SV Justiz

■ Do, 22. 7., 18.30 Uhr: ASV Gösting

vs. GAK Juniors

Finale:

■ Mi, 28. 7., 19.30 Uhr, Murauer

Bier Arena

Heuer soll es wieder einen gemeinsamen Graz Marathon geben. GEPA PICTRUES/GRAZ MARATHON

Graz Marathon wie früher

■ Nach einer teils digitalen Version

im Vorjahr soll der Graz Marathon

heuer von 8. bis 10. Oktober

wieder in seine Ursprungsversion

zurückkehren. Passend zum

Sportjahr ist er in ein Ganzjahreskonzept

eingebettet, regelmäßige

Lauftreffs donnerstags im

Augarten sollen der Vorbereitung

dienen. Abgesehen vom Hauptlauf

wird es noch einige andere

Programmpunkte geben. Der

„Cityrun“am 9. Oktober soll auf

fünf Kilometern für Einsteiger passen,

für Haustierfreunde gibt es

„Laufen mit Hund“. Für Sicherheit

sorgen laufende Ärzte, für Kinder

gibt es eine Schulwertung und einen

Malwettbewerb. Anmeldung

unter www.grazmarathon.at FAB


38 grazer sonntag

www.grazer.at 11. JULI 2021

SO ISST GRAZ

Turners Café serviert zum Frühstück

für Fitnessfreaks ...

... Beerenporridge

Julia Turner serviert eine ihrer Frühstücksvariationen:

„Das G’sunde“. KK

Kurz vor dem Lockdown im Herbst

eröffnete Julia Turner als Namensgeberin

das Turners Café im Herzen von

Stattegg. Schwere Startbedingungen,

von denen sie sich nicht unterkriegen ließ

– vielmehr arbeitete sie mit ihrem Team

am familienfreundlichen Ambiente und

ihrer Karte. Im Fokus stehen regionale,

hausgemachte und nachhaltige Produkte,

besonders viel Energie steckt man in die

fünf Frühstücksvariationen. Eine davon ist

„Das G’sunde“, ein

Waldbeerenporridge

mit hausgemachtem

Granola und

frischem

Obst. FAB

Zutaten:

Für den Porridge: 1 Banane, 70 g Haferflocken,

200 ml Joghurt, 20 g Whey

Protein, 1 EL Leinsamen, 100 g gefrorene

Waldbeeren, 30 g Heidelbeeren. Für das

Granola: 200 ml Honig, 1 Vanille schote,

300 g Haferflocken, 100 g Puffreis, 100 g

Mandeln oder Walnüsse, 75 g Kürbiskerne,

75 g Sonnenblumenkerne, 50 g Leinsamen,

50 g Cranberries, Salz

Zubereitung:

Haferflocken in einem Topf mit Wasser bedecken

und kurz kochen. Zutaten in einen

Mixer und gut durchmixen. In eine Schüssel

gießen, Granola drüberstreuen und mit

Früchten garnieren. Für das Granola: Honig

im Topf aufwärmen, die Vanilleschote

längs aufschneiden, Extrakt rausholen und

zum Honig geben. Hafer, Puffreis, Nüsse

etc. vermischen (nicht die Cranberries).

Vanille-Honig darüberleeren und gut vermischen.

Die Mischung auf ein Backblech

geben, Salz darüberstreuen (nicht umrühren),

bei 180 °C Hitze 20–25 Min. backen

und regelmäßig umrühren. Auskühlen lassen

und mit Cranberries mischen.

GRAZWORTRÄTSEL

in Graz wirkender

Prediger

† 1709

(Abraham)

buddhist.

Zentrum

in Graz

(3 Wörter)

Grazer Naherholungsgebiet

Grazie

Zeichen für

Terbium

Staat in

Hinterindien

eine Musikrichtung

alter

Schlager

Palais in der

Sackstraße

"beliebtes

Mordgift"

Abk. für

"Europameisterschaft"

Fachgremium

gnädige

Frau

latein. für

"Kunst"

eine

Gartenblume

giftiges

Schwermetall

Radi

Effet

12

1

crazy, phänomenal

Rendezvous

Strauchratte

Straße beim

Schloßberg

Grazer

Quantenphysiker

(Heinrich)

11

Vorläuferin

der EU

Teil einer

Geige

10

Bücher konsumieren

männlicher

Vorname

15

13

Vorsilbe

für "fern"

Familienchronik

im TV

sächliches

Fürwort

Halbton

unter g

Abk. für

"neuhochdeutsch"

Müll

Ausruf des

Erstaunens

am Anfang,

zu Beginn

Brief via

Internet

Binnengewässer

Hauptstadt

Weißrusslands

9

Truthenne Gymnasium

jüd. Fest in Graz

zum Auszug KFZ-Kz. der

aus Ägypten BH Leoben

2

ein Bewohner

Vorderasiens

Zeichen

für Selen

Befehlsvollstrecker

Kerbe,

Spalt

Insel der

Kykladen

Vorsilbe für

"zurück"

Domäne

Österreichs

5

6

Abk. für

"Sankt"

von

dieser

Welt

englisch

für

"nahe"

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

für alle

Zeiten

italien.

Artikel

3

kleine

Schwester

des

Hirsches

14

Jubelwelle

("La ...")

ein US-Geheimdienst

arab.

Märchenfigur

("...

Baba")

Peitsche

Museum in

Initialen v.

Eggenberg

US-Filmstar

(2 Wörter)

Cooper †

Gedeihen,

Glück,

Segen

Web-Domäne

Estlands

chines.

Kochtopf

englisch

für "wir"

Mulde an

Hängen

12 13 12 14 15

7

der Blaue

Planet u.

seine Bewohner

Lösung der Vorwoche: Altstadt-Bim Rätsellösungen: S. 33

Aktuelles Lösungswort:

9 6 5

5 7 1 2

1 3

7 2 6 8 3

4 5 6

4 7 2

6 2

SUDOKU

4 9 3

5 9

1133

Und so geht’s!

Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift

spitzen, los geht’s.

Viel Spaß!

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werden telefonisch verständigt und sind mit

der Veröffentlichung einverstanden.

GRAZ Kasematten

22.07.2021, 20 Uhr

4

8


11. JULI 2021 www.grazer.at

grazer sonntag 39

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN SONNTAG

Hochzeitsmesse

Im Norden von Graz dreht sich am

11. Juli 2021 alles um die Braut –

und natürlich den Bräutigam. In

der Straßengler Halle präsentieren

über 36 Aussteller alles Wichtige

rund um das Thema Heiraten. Im

entspannten Rahmen der Messe

können sich Brautleute beraten

lassen, Ringe anprobieren, Torten

verkosten, Musiker live anhören,

in Fotobüchern oder in Hochzeitseinladungen

schmökern, bei

einer Zaubershow dabei sein,

sich schminken lassen, Brautkleider,

Trachten, Hüte und Anzüge

betrachten, das Unterhaltungsprogramm

genießen und vieles mehr.

Aber auch Trauredner, Wedding

Planner, Partyservice, Videografen,

Kinderbetreuung und -animation,

Oldtimer, die Katholische Kirche

und vieles mehr sind auf der Messe

vertreten. Das abwechslungsreiche

Unterhaltungsprogramm

rundet die Veranstaltung ab. Für

die kleinsten Besucher wartet

eine Spieleecke mit kostenlosem

Kinderbetreuungsprogramm.

Geöffnet hat die Hochzeitsmesse

am Sonntag, den 11. Juli 2021, von

9 bis 18 Uhr.

HOCHZEITS-

MESSE

9 Uhr

Straßengler

Halle

Romantisch geht es heute bei der Hochzeitsmesse in Judendorf-

Straßengel zu. Auch für Unterhaltung ist gesorgt. GETTY (3), MUSEUMJOANNEUM (2)

Der Eintritt kostet 3 Euro.

Baumgeschichte(n)

Uralte Baumriesen stehen noch

heute im Schlosspark vom Schloss

Eggenberg und erzählen von

vergangenen Zeiten. Welche

Bedeutung hatten die

Bäume damals, welche

heute? Wie wächst ein

Baum, wovon ernährt

er sich, wie alt kann

er werden? Bei dieser

Führung kann man

das Wunderwerk Baum

näher kennenlernen und sowohl

heimische als auch exotische

Exemplare von sich erzählen lassen!

Treffpunkt ist der Shop des

Schloss Eggenberg, der Eintrittspreis

beträgt 8 Euro pro Person.

Eine Voranmeldung ist entweder

unter der Telefonnummer

0 316/8017-9560 oder unter

info-eggenberg@museumjoanneum.at

erforderlich.

Kinderflohmarkt

In der Pfarre St. Leonhard findet

heute ein Kinderflohmarkt mit

karitativem Hintergedanken

statt. Dort erwarten einen viele

schöne Spielsachen, Kinder- und

Babykleidung, Bücher, Skiausrüstungen,

Räder und vieles mehr!

WOHIN AM SONNTAG

Kaffee, Säfte und hausgemachte

Mehlspeisen sorgen für einen

köstlichen Sonntagvormittag!

Auch auf die Kleinen wartet ein

buntes Kinderprogramm, darunter

Gesichtschminken, Papierfalten,

Tanzen etc. Der gesamte Erlös

wird einem kranken Buben aus der

Ukraine, welcher an SMA, einer

vererbbaren Nervenkrankheit,

leidet, zugutekommen.

Theater der Macht

Auf dem gefährlichsten diplomatischen

Parkett seiner Zeit, dem

strahlenden Rom Papst Urbans

VIII., musste Fürst Johann Anton

von Eggenberg bestehen. Das

ist ihm nur „fast“ gelungen, aber

er hat sich tapfer und vor allem

sehr teuer geschlagen. Seine

Gesandtschaftsreise zwischen

Repräsentation und Staatsraison,

Intrige und Triumph ist eine ganz

reale Abenteuergeschichte, die

auch als spannende Romanvorlage

dienen könnte. Start des Vortrages

ist um 15.30 Uhr, Treffpunkt ist im

Schloss Eggenberg. Eine Voranmeldung

unter clubeggenberg@

museum-joanneum.at ist erforderlich.

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