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GASTRO das Fachmagazin 07/20

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Ausgabe 7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

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Ausgabe 7, November <strong>20</strong><strong>20</strong>, 37. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & <strong>GASTRO</strong> Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien<br />

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7/<strong>20</strong><strong>20</strong> EDITORIAL<br />

3<br />

Das neue <strong>GASTRO</strong> bringt<br />

Freude in den Alltag<br />

Der Silberstreif am Horizont<br />

verschiebt sich<br />

gefühlt von Woche zu<br />

Woche nach hinten. Die sogenannte<br />

neue Normalität<br />

verfestigt sich langsam<br />

– aber doch – in der Gesellschaft<br />

und für viele Leute<br />

wird es nächstes Jahr vermutlich<br />

eine Umgewöhnung<br />

sein, wenn wir im öffentlichen<br />

Raum keine Masken mehr tragen<br />

müssen. Aber was kann man tun? Oft<br />

hört man solche Schlagworte wie „durchhalten“<br />

oder „die Sache aussitzen“. In jeder<br />

dieser Aussagen steckt natürlich ein<br />

Stückchen Wahrheit drin, aber bringt <strong>das</strong><br />

der Gastronomie- und Hotellerie-Branche<br />

etwas? Natürlich nicht! In dieser<br />

Branche sitzt man nichts aus, denn jeder<br />

Tag, an dem nicht geöffnet ist, ist ein verlorener<br />

Tag. Eine Universal-Lösung gibt<br />

es, wie in den meisten Fällen, nicht. Wir<br />

hoffen auf einen Impfstoff oder ein Medikament,<br />

<strong>das</strong> effektiv gegen diesen Virus<br />

kämpft, aber auf einen genauen Zeitplan<br />

kann man sich derzeit nicht verlassen.<br />

Doch wie lässt sich die Zeit von Lockdown,<br />

Ausgangsbeschränkungen und einem<br />

fast nicht existierenden Tourismus<br />

sinnvoll überbrücken? Diese und andere<br />

Fragen zur aktuellen Situation versuchen<br />

wir Ihnen in der neuen <strong>GASTRO</strong><br />

zu beantworten und wollen<br />

Ihnen auch Inspirationen<br />

und Lösungsvorschläge<br />

präsentieren. Eine der<br />

wichtigsten Botschaften,<br />

die wir geben möchten, ist:<br />

„Sie sind nicht alleine, wir<br />

sitzen alle im selben Boot!“<br />

Aber wir, die Redaktion von<br />

<strong>GASTRO</strong>, unter der neuen<br />

Leitung von Kurt Heinz und<br />

Michael Heinz, glauben daran, <strong>das</strong>s die<br />

Gastronomie und Hotellerie <strong>das</strong> überstehen<br />

werden, denn gegessen wird immer<br />

– und gerade nach diesem Jahr wollen<br />

doch alle in unserem wunderschönen<br />

Österreich Urlaub machen.<br />

Wir hoffen, <strong>das</strong>s Ihnen die neue Optik<br />

von <strong>GASTRO</strong>, mit einer übersichtlicheren<br />

Aufmachung und dem neuen<br />

Design, mundet. Gerne können Sie uns<br />

Ihr Feedback senden. Teilen Sie uns mit,<br />

was Ihnen gefällt, was Ihnen nicht gefällt<br />

und was Ihnen vielleicht noch an Inhalten<br />

fehlt. Senden Sie uns eine Mail an<br />

redaktion@gastroverlag.at.<br />

Bis dahin wünschen wir Ihnen, soweit<br />

es möglich ist, eine schöne Adventzeit,<br />

ein frohes Weihnachtsfest sowie einen<br />

guten Rutsch ins hoffentlich erfreulichere<br />

neue Jahr. Das nächste <strong>GASTRO</strong><br />

erscheint im Febraur <strong>20</strong>21.<br />

Ihr Kurt Heinz<br />

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4 INHALT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

aktuell & angesagt<br />

Lockdown 2<br />

Die wichtigsten Informationen für<br />

Gastronomen aufgrund des zweiten<br />

Lockdowns.<br />

Seite 8<br />

Jetzt erst recht!<br />

Wer wagt, gewinnt. Drei wagemutige<br />

Gastronomen beweisen, <strong>das</strong>s<br />

neue Konzepte und gute Ideen<br />

auch in Krisenzeiten gastronomische<br />

Erfolge bringen können.<br />

Seite 12<br />

Steuertipps<br />

für Unternehmer zum Jahresende<br />

Seite 19<br />

<strong>GASTRO</strong>-Mix<br />

Neues und Informatives aus der<br />

Branche.<br />

Termine<br />

Personelles<br />

Internes/Impressum<br />

Mediadaten<br />

Seite 118<br />

Seite 119<br />

Seite 1<strong>20</strong><br />

Seite 122<br />

Seite 123<br />

Winterdesserts<br />

„Schlosserbuam“<br />

Kalte Tage, warme Mehlspeisen:<br />

Josef Zauner, allseits bekannter<br />

Konditor in Bad Ischl, verriet GAS-<br />

TRO die Winter-Highlights aus<br />

seiner Mehlspeisen-Vitrine.<br />

Seite 42<br />

Milchprodukte<br />

Milch aus Österreich<br />

Regionalität ist vor allem im<br />

Milchsektor ein tragendes Element<br />

und <strong>das</strong> Prädikat „Heumilch“<br />

erfreut sich dabei in der Gastronomie<br />

immer größerer Beliebtheit.<br />

Seite 52<br />

Convenience<br />

Bier<br />

Bier in der Krise<br />

Des Österreichers liebstes Getränk<br />

leidet ganz besonders unter<br />

den Gastronomie-Schließungen.<br />

Trotzdem oder gerade deshalb<br />

tüfteln Brauer allerorts an besonderen<br />

Ausprägungen des Gerstensaftes<br />

und <strong>das</strong> angesagte „Slow“<br />

findet auch hier seinen Niederschlag.<br />

Seite 64<br />

Sekt<br />

Prickelnde Tatsachen<br />

Die Präsenz des österreichischen<br />

Sekts auf den Karten der Gastronomen<br />

steigt ständig und zahlreiche<br />

Auszeichnungen beweisen,<br />

<strong>das</strong>s heimischer Sekt durchaus<br />

Potenzial zu etwas Großem hat.<br />

Seite 70<br />

Kaffee<br />

Food Trends<br />

food 24 bis 61<br />

Snacifikation<br />

Dieser Begriff wird in unserem<br />

Sprachgebrauch einen fixen Platz<br />

bekommen, denn „immer und<br />

überall“ zu essen ist einer der<br />

Trends im Food-Bereich. Demzufolge<br />

revolutioniert sich auch die<br />

Verpackungsindustrie gerade und<br />

bietet viel Neues.<br />

Seite 26<br />

food<br />

Halbfertig ist praktisch<br />

und gut<br />

Oft auf Fertigprodukte reduziert,<br />

zeigt der Conveniencesektor, <strong>das</strong>s<br />

dieser Bereich weit mehr ist und<br />

was alles möglich ist. Gesundheit,<br />

Genuss und einfache Handhabung<br />

unter einen Hut zu bringen,<br />

wird dabei immer wichtiger.<br />

Seite 56<br />

getränke 62 bis 88<br />

Rösten & genießen<br />

Biokaffee, Nachhaltigkeit und<br />

hohe Qualität kennzeichnen die<br />

Trends aus dem Kaffeesektor. Röstereien,<br />

wie „DeLuksKaffee“ in der<br />

Kremser Altstadt, schauen drauf,<br />

<strong>das</strong>s vom Kaffee-Einkauf bis hin<br />

zur Tasse Kaffee auf dem Tisch ein<br />

fairer Kreislauf gewährleistet wird.<br />

Seite 76<br />

Tee<br />

Genuss ohne Kalorien<br />

Gut soll er sein und im Winter für<br />

erwärmende Stunden sorgen: Der<br />

Teesektor fällt immer mehr mit<br />

innovativen Teemischungen auf<br />

– kalorienfrei bedient er auch den<br />

Gesundheitssektor.<br />

Seite 88


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> INHALT<br />

5<br />

Küchentechnik<br />

Einrichtung<br />

Automaten<br />

Wärme für draußen<br />

Outdoor ist heuer <strong>das</strong> neue Indoor<br />

im Gastronomiebereich. Diesen<br />

Sektor effizient zu gestalten und<br />

auch gut zu beheizen, ist <strong>das</strong> Motto<br />

der Stunde.<br />

Seite 100<br />

nonfood 89 bis 117<br />

Effizienz & Qualität<br />

Großküchen sind eine Herausforderung<br />

für alle Köche: Effizienz<br />

ohne Qualitätsverlust ist hier <strong>das</strong><br />

vorherrschende Thema und die<br />

Hersteller fokussieren sich verstärkt<br />

auf diesen Bereich.<br />

Seite 90<br />

Hygiene<br />

Virenfrei<br />

Drei Unternehmer aus Gastronomie<br />

und Hotellerie erzählen<br />

über ihre Herausforderungen im<br />

Hygienebereich aufgrund der<br />

Pandemiemaßnahmen.<br />

Seite 96<br />

non food<br />

Tischkultur<br />

Stil entscheidet<br />

Leicht ist es für Gastronomen<br />

heuer keineswegs, Gäste für opulente<br />

Feste zu gewinnen. Doch<br />

wer dabei Eleganz und Stil in den<br />

Vordergrund stellt, hat eindeutig<br />

gute Karten.<br />

Seite 106<br />

non food<br />

24/7<br />

Der neue Mitarbeiter „Automat“<br />

erobert den Gastronomiebereich<br />

im Sturm.<br />

Seite 110<br />

Software<br />

Kontaktlos<br />

Digital war schon vor der Krise ein<br />

Bereich mit hohem Potential, aber<br />

der Wunsch nach möglichst wenig<br />

Kontakt, beschert der Branche erst<br />

recht einen gehörigen Aufwind.<br />

Seite 116<br />

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6 AKTUELL & ANGESAGT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

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Nachhaltiger Unternehmenserfolg<br />

Metro Österreich erneut als Leitbetrieb<br />

Austria ausgezeichnet<br />

Metro Österreich wurde nach einem<br />

umfassenden Screening<br />

erneut <strong>das</strong> Zertifikat der Leitbetriebe<br />

Austria verliehen. Wesentlich<br />

für die Verleihung sind die<br />

gelebte soziale und ökologische<br />

Verantwortung, der nachhaltige<br />

Unternehmenserfolg, die Bedeutung<br />

für den Wirtschaftsstandort<br />

Österreich sowie die Bereitschaft<br />

zum Erfahrungsaustausch und zur<br />

Kooperation mit anderen Betrieben.<br />

Die erneute Zertifizierung als<br />

Leitbetrieb zeigt, <strong>das</strong>s Metro Österreich<br />

mit rund 2.000 Mitarbeitern<br />

ein wichtiger Baustein der österreichischen<br />

Unternehmenslandschaft ist.<br />

Metro schafft es seit langer Zeit, sein eigenständiges<br />

Geschäftsmodell an sich<br />

(v.l.n.r.): CEO Xavier Plotitza, Leitbetriebe Austria-Geschäftsführerin<br />

Monica Rintersbacher.<br />

Foto: Fotostudio MCCAT<br />

ändernde Marktbedingungen anzupassen<br />

und positioniert sich klar im österreichischen<br />

Handel.<br />

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Das Netzwerk<br />

für die<br />

Gastronomie<br />

und Hotellerie<br />

Foto: Kastner<br />

Moderne Website für den Großhändler<br />

Neuer Web-Auftritt für Kastner<br />

Der neue, innovative Kastner Webauftritt<br />

überzeugt durch ein klares, modernes<br />

Design und großer Benutzerfreundlichkeit.<br />

Besonderes Augenmerk<br />

wurde der optimalen Anpassung an die<br />

Nutzung mobiler Endgeräte geschenkt.<br />

„Wir wollen nahe bei unseren Kunden<br />

und Partnern sein. Ein einziges Log-in<br />

macht es nun möglich, <strong>das</strong>s personalisierte<br />

Informationen auf allen Plattformen<br />

angezeigt werden. Damit richten<br />

wir uns optimal auf die Bedürfnisse unserer<br />

User ein“, erklärt der geschäftsführende<br />

Gesellschafter KR Christof Kastner.<br />

Auch der Kastner WebShop 2.0 besitzt<br />

zahlreiche fortschrittliche Funktionen,<br />

wie den Bestellassistenten, der auf Basis<br />

von künstlicher Intelligenz den Kunden<br />

individuelle Kaufempfehlungen anzeigt.<br />

Eine sprachgesteuerte Suche ermöglicht<br />

die Eingabe, wenn Kunden die Hände gerade<br />

nicht frei haben. Mit der Scan App<br />

können Produkte überall gescannt und<br />

unkompliziert in den Warenkorb geworfen<br />

werden.<br />

www.kastner.at


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AKTUELL & ANGESAGT<br />

7<br />

UNTERNEHMEN


8 AKTUELL & ANGESAGT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Lockdown 2<br />

Umsatzentschädigung für betroffene Betriebe<br />

Um den rasant steigenden Infektionszahlen<br />

in Österreich entgegenzuwirken<br />

und <strong>das</strong> Gesundheitssystem nicht<br />

zu überlasten, ist ein zweiter Lockdown<br />

alternativlos. Dieser umfasst auch die<br />

Schließung von Hotellerie und Gastronomiebetrieben,<br />

was aber gerade für diese<br />

Bereiche, die bereits seit Monaten unter<br />

der Coronakrise leiden, ein besonders<br />

drastischen Eingriff bedeutet. Doch eine<br />

rasche Senkung der Infektionszahlen ist<br />

die Voraussetzung dafür, <strong>das</strong>s Hotels,<br />

Wirtshäuser, Restaurants und Freizeiteinrichtungen<br />

bald wieder Gäste begrüßen<br />

dürfen. Um die wirtschaftlichen<br />

Folgen bestmöglich abzufedern hat die<br />

Bundesregierung ein Hilfspaket für die<br />

betroffenen Betriebe geschnürt. Dazu<br />

gehört u.a. eine Entschädigung der Umsatzeinbußen.<br />

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger:<br />

„Keine Branche ist vom zweiten<br />

Lockdown so stark betroffen wie Tourismus,<br />

Gastronomie, Veranstalter und<br />

Freizeitwirtschaft. Mit der Entschädigung<br />

von bis zu 80 Prozent für Umsatzeinbußen<br />

haben wir <strong>das</strong> richtige Instrument,<br />

um die Betriebe durch diese schwierige<br />

Zeit zu bringen. An den Details arbeiten<br />

wir mit Hochdruck, sie werden so schnell<br />

es möglich ist vorgelegt.“<br />

› Unternehmen, die unmittelbar von<br />

den Einschränkungen der Verordnung<br />

betroffen sind, werden unterstützt:<br />

Beherbergung, Veranstalter, Gastronomie,<br />

Freizeitbranche.<br />

› Der Umsatzausfall im November <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

wird mit bis zu 80% kompensiert.<br />

› Der Antrag ist spätestens bis 15.<br />

Dezember <strong>20</strong><strong>20</strong> über FinanzOnline einzubringen.<br />

› Abholung und Lieferservices werden<br />

nicht miteingerechnet.<br />

› Gegengerechnet werden nur 100%<br />

Garantien und COVID Förderungen<br />

der Länder.<br />

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger:<br />

„Ziel ist, die betroffenen Betriebe<br />

schnell und unbürokratisch zu entschädigen.“<br />

Foto: BMLRT, Paul Gruber<br />

› Kurzarbeit und Fixkostenzuschuss werden<br />

nicht gegengerechnet.<br />

› Die derzeitige Grenze liegt bei 800.000<br />

Euro pro Betrieb.<br />

„Ziel ist, die betroffenen Betriebe<br />

schnell und unbürokratisch zu entschädigen.<br />

Wir erwarten uns hier von Seiten der<br />

EU-Kommission größtmögliche Flexibilität.<br />

Niemand hat in so einer Krisensituation<br />

Verständnis für langwierige Prozesse<br />

und eine Gegenrechnung von Kreditgarantien<br />

bei dringend notwendigen Unterstützungen.<br />

Wir werden darum kämpfen<br />

und alles in Bewegung setzen, damit die<br />

Betriebe gut über den November kommen“,<br />

so Köstinger.<br />

Zukunft der Branche<br />

BÖTM-Top-Seminar sucht Krisenauswege<br />

70 österreichische Tourismusmanager<br />

aus ganz Österreich diskutierten im<br />

Zuge des dreitägigen Seminars vor Ort<br />

unter umfassenden Corona-Auflagen.<br />

Viele Hoffnungen des Tourismus für<br />

die Wintersaison sind durch die neuen<br />

Maßnahmen geplatzt – auch nach der<br />

Krise wird sich vieles völlig neu ordnen.<br />

Das neue Normal bestehe laut dem Zukunftsexperten<br />

Dietmar Dahmen nicht<br />

aus der Rückkehr zu einem Tourismus<br />

vor Corona.<br />

Deshalb heißt es schon jetzt, neue<br />

Strukturen zu entwickeln. Durch eine<br />

Task Force prüft die Österreich Werbung<br />

nun erste Schritte in diese Richtung. „Wir<br />

wollen die bestehenden Strukturen unterstützen,<br />

indem wir eine ,Digital Task<br />

Force‘ aus Touristikern, Juristen, Datenspezialisten<br />

& Techanbietern initiieren,<br />

um in Krisenfällen österreichweit gemeinsam<br />

schneller reagieren zu können“,<br />

betont Reinhard Lanner von der Österreich<br />

Werbung.<br />

Neue touristische Angebote<br />

„Willkommen im 21. Jahrhundert. Die<br />

Verschmelzung von Arbeit und Leben<br />

wird sich bald auch in touristischen Angeboten<br />

widerspiegeln“, meint Tristan<br />

Horx, Zukunftsforscher.<br />

Die Arbeit hat sich verändert. Touristiker<br />

müssen künftig die „digitalen Nomaden“<br />

ansprechen. „Wir müssen uns<br />

auf dynamische Zeiten einstellen“, so der<br />

neu gewählte BÖTM-Präsident Mathias<br />

Schattleitner. Daher werde der BÖTM die<br />

bundesländerübergreifende Kooperation<br />

im Tourismus vorantreiben. Das touristische<br />

Destinationsnetzwerk hat in Österreich<br />

zwischen dem Bodensee und Neusiedler<br />

See über <strong>20</strong>0 Mitglieder.<br />

www.boetm.at<br />

Foto: BÖTM


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AKTUELL & ANGESAGT<br />

9<br />

Johannes Lingenhel, Restaurant und Käserei Lingenhel.<br />

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Wien Energie Vertrieb, ein Unternehmen der EnergieAllianz Austria.


10 AKTUELL & ANGESAGT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Sechs neue Betriebe<br />

Zuwachs in<br />

der Wirtshauskultur<br />

Die Niederösterreichische Wirtshauskultur<br />

ist ein Garant für<br />

authentische und regionale Küche,<br />

gemütliche Wirtshäuser und<br />

gepflegte Gastlichkeit. In den letzten<br />

Wochen wurden sechs neue<br />

Betriebe mit dem grünen Schild<br />

am Eingang ausgezeichnet.<br />

„Das begehrte ovale Schild über<br />

dem Eingang ist zu einem Aushängeschild<br />

für die ganze Lebens- und<br />

Esskultur in unserem Land geworden.“,<br />

so Tourismuslandesrat Jochen<br />

Danninger. In Niederösterreich<br />

laden damit rund 2<strong>20</strong> Wirtshäuser<br />

in <strong>20</strong>0 Orten zu einem<br />

kulinarischen Besuch.<br />

Die Aufnahme ist an eine Reihe<br />

von Qualitätskriterien geknüpft,<br />

die erst einmal erfüllt, kontrolliert<br />

und garantiert werden müssen. Bewertet<br />

werden dabei Küche, Service<br />

und Ambiente.<br />

www.wirtshauskultur.at/<br />

neue-mitgliedsbetriebe<br />

Speisekarte mit Wow-Effekt im „Stuwer“<br />

Neues Küchen-Team<br />

Haubenkoch<br />

Mario<br />

Schneider hat die Küchenleitung<br />

im STU-<br />

WER übernommen und<br />

David Lamatsch als Sous<br />

Chef mit ins Team geholt.<br />

Die zwei Top-Köche zeigen<br />

eine moderne Wiener<br />

Küchenlinie mit vielen<br />

Überraschungen. Die<br />

beliebten STUWER-Klassiker,<br />

wie beispielsweise<br />

die kreativ belegten<br />

Langos, bleiben erhalten.<br />

Neu auf der Karte<br />

sind der österreichische<br />

Eierschwammerl-Salat,<br />

Apulische Pasta Spezialitäten, asiatischer<br />

Schweinebauch auf Süßkartoffel<br />

Gnocchi und einiges mehr. Als Nachspeise<br />

bietet STUWERS Eisbeisl auch<br />

Eis aus heimischen Früchten und Bio-<br />

Haubenkoch Mario Schneider und Sous Chef<br />

David Lamatsch.<br />

Foto: die fotografin.at<br />

Milch an. Erdbeere, Joghurt-Feige und<br />

weiße Schokolade sind nur einige Beispiele<br />

des Sortiments. Alles hand- und<br />

hausgemacht und mit Liebe zum Detail.<br />

www.stuwer.com<br />

v.l.n.r.: Michael Stöttinger<br />

(GF Grandmaster Communications),<br />

Moderatorin<br />

Nina Kraft, Carmelo<br />

Surace (Geschäftsführer<br />

SURACE) und Markus<br />

Aumair (Geschäftsführer<br />

PlusCity)<br />

Foto: Fotomeisterei<br />

V.l.n.r.: Michael Duscher, GF NÖ<br />

Werbung, Jochen Danninger,<br />

Tourismuslandesrat, Mike Nährer,<br />

Gasthaus Nährer, Harald Pollak,<br />

Obmann NÖ Wirtshauskultur.<br />

Foto: Niederösterreich Werbung/Robert Herbst<br />

Authentische Spezialitäten im SURACE<br />

Italienisches Flair in der PlusCity<br />

Rund 150 Gäste feiern mit Gastronom<br />

Carmelo Surace bei kulinarischen<br />

Köstlichkeiten die Eröffnung seines<br />

neuen Restaurants und den Geschmack<br />

Italiens. Die Besonderheiten am neuen<br />

SURACE Ristorante PlusCity Pasching<br />

sind die offene Schauküche mit<br />

Pizzaofen, Fischvitrine und Dry-Aged-<br />

Beef Reifeschrank, an der die Gäste frische<br />

Meeresspezialitäten sowie gereifte<br />

Fleischstücke wählen können. Unter<br />

Olivenbäumen und Palmen verwöhnt<br />

<strong>das</strong> Küchenteam mit handgemachter<br />

Pasta, fangfrischen Fischen und<br />

Fleischspezialitäten. „Ob Lunch, After-<br />

Work-Drink, feines Abendessen, Familienfeier<br />

oder Firmenevent – gut essen<br />

und trinken und dabei schöne Momente<br />

genießen – damit bieten wir den Gästen<br />

etwas ganz Besonderes“, so Carmelo<br />

Surace.<br />

www.surace.at


<strong>GASTRO</strong>TECHNIK<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AKTUELL & ANGESAGT<br />

11<br />

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12 AKTUELL & ANGESAGT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Bröselei<br />

Foto: Katharina Jauk<br />

Operncafé<br />

Foto: Joel Kernasenko<br />

Foto: Gerhard Peyrer<br />

Einst trafen sich hier Künstler,<br />

Denker und Genießer im<br />

„Operncafé“ in Graz, <strong>das</strong> 1861<br />

als „Caffé Schuster“ eröffnet<br />

wurde. Unter der Ägide des<br />

Grazer Turbo-Paars in Sachen Gastronomie<br />

und Hotellerie, Judith und Gerald<br />

Schwarz, wurde <strong>das</strong> Lokal am 15. September<br />

als „Operncafé Brasserie“ eröffnet<br />

und erhöht somit die Gesamtzahl<br />

der Outlets des Aiola-Imperiums auf<br />

11, inklusive dem Hotel Aiola Living.<br />

Geschäftsführer Gernot Büttner-Vorraber<br />

und Küchenchef Alexander Robin<br />

öffnen die Pforten nun bereits um<br />

6 Uhr früh. Das neue Interieur-Styling<br />

ist lässig und sehr elegant – wenn auch<br />

der an Heidelbeerjoghurt erinnernde<br />

Farbton deutlich überwiegt. Einkehren<br />

kann man hier also zum Frühstücksei,<br />

zum Mittagessen oder einfach zwischendurch<br />

mit Süßem aus der hauseigenen<br />

Patisserie und vor allem geht<br />

sich mit den Öffnungszeiten auch noch<br />

ein Besuch nach einer Vorstellung in der<br />

nahe gelegenen Oper aus. Drag Brunch<br />

- „Brunching Queens“ in seiner Weltoffenheit<br />

vereint die Vielseitigkeiten von<br />

Mensch & Kulinarik und soll auf mehr<br />

Toleranz & Zustimmung treffen“, so die<br />

Betreiber. Die Übung gelang, der erste<br />

war gleich ausverkauft, weitere Termine<br />

folgen.<br />

operncafe.at<br />

Vegane Köstlichkeiten<br />

Aleksandra Peyrer-Navijalic wuchs als<br />

Kind kroatischer Eltern in Toronto, Kanada,<br />

auf. Als sie nach dem Studium des<br />

klassischen Gesangs ihren Mann Gerhard<br />

kennenlernte, war er bereits seit<br />

11 Jahren Vegetarier. So begann sie, sich<br />

mit pflanzlicher Ernährung sowie Büchern<br />

über makrobiotische Ernährung,<br />

Ayurveda und chinesische Heilkünste<br />

zu beschäftigen. Am 25. Mai hat sie<br />

im 9. Wiener Bezirk ihr Ein-Raum-Lokal<br />

„Bröselei“ eröffnet. Dort zeigt sie täglich<br />

von Montag bis Freitag zum Mittagstisch,<br />

wie köstlich veganes und glutenfreies<br />

Essen schmecken kann. Da finden<br />

sich dann etwa Kichererbsensalat mit<br />

Artischocken, Sesam-Ingwer-Regenbogen-Nudelsalat<br />

oder Sri Lankanisches<br />

Fisolen-Curry auf der abwechslungsreichen<br />

Karte. Und die süßen Desserts<br />

vermögen ebenso zu überzeugen. „Die<br />

Anzahl der täglichen Gäste lässt sich<br />

schwer voraussagen“, sagt die Gastronomin,<br />

man muss also flexibel sein. Caterings,<br />

handgemachte Torten aber auch<br />

Geburtstagsessen im kleinen, erlaubten<br />

Kreis werden als Zusatzservice ebenfalls<br />

angeboten.<br />

broeselei.at<br />

Der vierte Streich<br />

Das Wiener Restaurant- und Cateringunternehmen<br />

„Habibi & Hawara“ ver-


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AKTUELL & ANGESAGT<br />

13<br />

Foto: Habibi & Hawara<br />

Habibi & Hawara<br />

Jetzt erst<br />

recht!<br />

Paul & Vitos<br />

Foto: Oskar Schmid<br />

Den Wagemutigen gehört die Welt! Wie<br />

Gastronomen mit einem besonderen Lokal-<br />

Konzept der Corona-Krise entgegentreten<br />

und gerade jetzt neu aufsperren. Text: Daniela Pötzl<br />

Foto: Oskar Schmid<br />

schafft Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund<br />

einen sicheren<br />

Arbeitsplatz, Ausbildung und in weiterer<br />

Folge ein Sprungbrett ins Unternehmertum.<br />

Mit diesem Konzept unter der Patronanz<br />

des Unternehmers und Förderers<br />

Martin Rohla, bekannt auch aus der<br />

TV-Sendung „2 Minuten, 2 Millionen“,<br />

und einer österreichisch-orientalischen<br />

Fusionsküche kann man sich auch am<br />

Markt behaupten: Seit Oktober <strong>20</strong>18 ist<br />

<strong>das</strong> Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich<br />

und schreibt auch im schwierigen<br />

Jahr <strong>20</strong><strong>20</strong> schwarze Zahlen. Ende November<br />

wird nun <strong>das</strong> vierte Restaurant<br />

im Seeparkquartier, dem neuen Business-Hotspot<br />

von aspern Seestadt, einem<br />

Mix aus hochwertigem Wohnraum,<br />

Büros und direkter Anbindung an die<br />

U-Bahn, eröffnet. Die Heimat des neuen<br />

Lokals wird „Sirius“, der multifunktionale<br />

Gebäudekomplex im Herzen<br />

des Quartiers, sein. Über 1<strong>20</strong> Sitzplätze<br />

drinnen und draußen und ein „Chef ‘s<br />

Table“ sowie ein „Stüberl“ für exklusive<br />

Veranstaltungen warten auf Gäste. Interessant:<br />

Mittels Crowdfunding kann<br />

man auch Partner werden.<br />

habibi.at<br />

Neues wagen<br />

Es gibt wohl in jeder Stadt Locations, an<br />

denen sich schon bereits mehrere Gastronomen<br />

die Zähne ausgebissen haben.<br />

Doch der erfahrene Patron Christian<br />

Wukonigg, der mit Verve in Wien<br />

<strong>das</strong> legendäre „Cafe Engländer“ und <strong>das</strong><br />

„1010“ betreibt, will es wieder wissen.<br />

Gemeinsam mit seiner Frau Eva-Maria<br />

hat er am 8. Oktober <strong>das</strong> „Paul & Vitos“<br />

(benannt nach ihren Zwillingssöhnen)<br />

am Petersplatz ins Leben gerufen. Wer<br />

mediterrane Atmosphäre schätzt, sollte<br />

sich schnellstens an diesen charmanten<br />

Ort begeben. Hier regieren chices Flair,<br />

zartes Pistaziengrün im Innenbereich<br />

und kleingefliester Boden sowie nostalgische<br />

Beleuchtungen und ein mundgeblasener<br />

Glasparaven. Dieser stammt<br />

vom österreichischen Glaskünstler Robert<br />

Comploj, der sein Handwerk stilecht<br />

in Murano lernte. Kulinarisch verwöhnt<br />

wird man mit Internationalem,<br />

darunter Quiche, Tintenfisch, Korean<br />

Fried Chicken oder Rindsbackerln.<br />

paulundvitos.wien<br />

Burgerliebe in Linz<br />

Seit sechs Jahren reüssiert <strong>das</strong> Wiener<br />

Familienunternehmen „Le Burger“<br />

der Familie Tauber, die auch die Tauber<br />

Brötchen produzieren, mit handgemachten<br />

Buns und frischen regionalen<br />

Zutaten. Nach der Neueröffnung im<br />

Wiener Auhof im Mai expandiert Lukas<br />

Tauber mit seiner Marke „Le Burger“<br />

nun nach Oberösterreich. Gemeinsam<br />

mit Franchisenehmer Dario Pejic<br />

ging am <strong>20</strong>. August die mit 700 m2 und


14 AKTUELL & ANGESAGT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Ma Belle<br />

Foto: ROBIN CONSULT Fellner<br />

Fotos: Ma Belle<br />

Le Burger<br />

Foto: Le Burger<br />

<strong>20</strong>0 Sitzplätzen achte und damit größte<br />

Burgermanufaktur in der PlusCity<br />

Linz-Pasching in Betrieb. Das Fleisch für<br />

die Burger stammt aus der heimischen<br />

Landwirtschaft. Der Clou dabei: Jeder<br />

Gast kann sich sein „Burgerunikat“ aus<br />

<strong>20</strong> unterschiedlichen und frischen Zutaten<br />

selbst zusammenstellen. Mehr als<br />

1.000 Varianten – von deftig fleischig bis<br />

kalorienarm vegetarisch – sind so möglich.<br />

„Unser Firmenmotto lautet frisch,<br />

handgemacht und mit Liebe zubereitet.<br />

Convenience-Ware ist bei uns tabu.<br />

Außerdem fördern wir durch den Verkauf<br />

der Limonaden Lemonaid & Chari-<br />

Tea soziale Projekte und wir füllen unter<br />

dem Label „Vie Vienne“ unser eigenes,<br />

mit Vitaminen angereichertes Wasser<br />

ab“, so Lukas Tauber.<br />

leburger.at<br />

Vive la France!<br />

Wem in Wien nach der Grande Nation<br />

zumute ist, der kehrt im „Ma Belle“<br />

nächst dem Café Sperl ein. Denisa Vikartovska<br />

und ihr Mann Niklas Friedl<br />

bieten dort mit viel Liebe zum Detail<br />

eine edle Mischung aus Bar, Café und<br />

Bistro. Der kulinarische Schwerpunkt<br />

liegt natürlich auf der französischen Küche.<br />

„Genießen kann man ausgewählte<br />

traditionelle Gerichte wie z.B. die Bouillabaisse,<br />

eine umfassende Frühstück/<br />

Brunch Auswahl bis 16 Uhr und <strong>das</strong> täglich<br />

wechselnde Mittagsmenü, <strong>das</strong> jeweils<br />

von einer französischen Regionalküche<br />

sowie vom aktuellen saisonalen<br />

Thema inspiriert wird“, erklärt Denisa<br />

Vikartovska.<br />

Die passenden französischen & Wiener<br />

Weine bilden dazu <strong>das</strong> perfekte Food-<br />

Wine-Pairing. Die Abendkarte wird mit<br />

kongenialen Bar-Kreationen komplettiert.<br />

In der Küche steht übrigens Denisas<br />

Mama, die zuvor 30 Jahre lang in einem<br />

Hotel der Hohen Tatra kulinarisch<br />

wirkte.<br />

ma-belle.at


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> ADVERTORIAL<br />

15<br />

Hermann Krammer, General Manager am<br />

Donauturm, bekommt täglich in der Früh<br />

die wichtigsten Kennzahlen per Mail<br />

automatisch zugesendet.<br />

Foto: Josef Rozsnyai<br />

„Mehr als eine Kasse“<br />

Mit dem Donauturm konnte TiPOS GmbH vor drei Jahren eines der bekanntesten<br />

Wahrzeichen Wiens als Kunden gewinnen.<br />

Mit jährlich ca. 4<strong>20</strong>.000 Besuchern<br />

ist es nicht nur in den Restaurants<br />

eine organisatorische Herausforderung,<br />

damit alles klappt. TiPOS Kassensysteme<br />

wurde dort seinem Motto:<br />

„Mehr als eine Kasse“ voll gerecht.<br />

In den Restaurants, nämlich dem<br />

Turmrestaurant, dem Turmcafe, den<br />

<strong>20</strong>19 neuem Donaubräu und Donaucafe,<br />

werden die Mitarbeiter durch die<br />

klassische TiPOS Gastro Lösung, Ti-<br />

POS Mobile auf Orderman NCR7 und<br />

dem Küchenmanager unterstützt. Für<br />

die Top Events, wie zum Beispiel „Top<br />

of Brunch“, können Gutscheine im Webshop<br />

gekauft werden, die dann einfach<br />

über die TiPOS Kassen abgerechnet<br />

werden.<br />

Hoch hinaus<br />

Im Ticket Bereich setzt man auf die SB<br />

Terminals von TiPOS und die TiPOS Ticket<br />

Kassen. Egal, ob direkt an der Kasse<br />

oder über die Website des Donauturms,<br />

TiPOS produziert die für die Drehkreuze<br />

notwendigen Tickets und schon kann<br />

es mit dem Lift hinauf gehen.<br />

Im Souvenir Shop kommen zwei<br />

TiPOS Handelskassen auf Orderman<br />

NCR Hardware inklusive Kunden- und<br />

Werbedisplay zum Einsatz. Es werden<br />

hier über <strong>20</strong>00 Artikel angeboten, verwaltet<br />

und kontrolliert.<br />

Auch bei der Digitalisierung und<br />

Auswertung setzt man auf die aktuellsten<br />

Produkte aus dem Hause TiPOS. Mit<br />

TIPOS MEINbusiness werden Bestellung,<br />

Lieferung und Rechnungskontrolle<br />

komplett elektronisch abgewickelt.<br />

TiPOS MEINbusiness vergleicht die Lieferscheine<br />

mit der Sammelrechnung<br />

und weist automatisch auf etwaige Differenzen<br />

hin. Auch die Sonderpreiskontrolle<br />

ist hier mit implementiert. Die tägliche<br />

und einfache Kontrolle ermöglicht<br />

ein rasches Reagieren, sollte zum<br />

Beispiel der Deckungsbeitrag bei einem<br />

Produkt nicht stimmen.<br />

Bei der Tischreservierung wurde der<br />

TableChamp an die speziellen Bedürfnisse<br />

des Donauturms angepasst. Über<br />

3000 Reservierungen wurden aus der<br />

damals bestehenden Tischreservierung<br />

importiert. Die automatische Platzierung<br />

der Gäste durch ein Tool, <strong>das</strong> im<br />

Hintergrund läuft, Erinnerungsfunktionen<br />

für zukünftige Gruppen, die vorreserviert<br />

haben, mehrere Lokale und die<br />

Möglichkeit, zwischen diesen die Reservierungen<br />

zu switchen und der automatische<br />

Walk-in und Walk-out durch die<br />

Schnittstelle zum TiPOS Kassensystem,<br />

sind nur einige Highlights.<br />

Für alle diese Anwendungen und<br />

Bereiche hat der Donauturm einen Ansprechpartner,<br />

nämlich die Spezialisten<br />

der TiPOS GmbH. Eben „Alles aus einer<br />

Hand“.<br />

info<br />

Highlights:<br />

TiPOS Gastro Pro<br />

TiPOS Mobile<br />

TiPOS Küchenmanager<br />

TiPOS Ticket<br />

TiPOS SB Terminal<br />

› TiPOS Handel<br />

› TableChamp die<br />

Tischreservierung<br />

› TiPOS MEINbusiness<br />

Buchhaltungsschnittstelle<br />

Alle Infos auf www.tipos.at,<br />

Facebook und Instagram


16 AKTUELLES BEI HOTELS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Eröffnungen und Innovationen<br />

Die Hotellerie ist von der Krise stark betroffen, trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und<br />

erweist sich mit neuen Konzepten und Neueröffnungen allen Herausforderungen zum Trotz<br />

als Stehaufmännchen.<br />

Historischer Charme in modernem<br />

Komfort. Foto: Austria Trend Hotels<br />

Kleiner Bruder<br />

Maximilian<br />

Bereits Anfang September <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

öffnete <strong>das</strong> Austria Trend Hotel<br />

Maximilian seine Pforten. Das<br />

neue 4-Sterne-Haus im 13. Wiener<br />

Gemeindebezirk besticht als<br />

jüngerer Bruder des benachbarten<br />

Austria Trend Parkhotel Schönbrunn<br />

mit historischem Flair. Zahlreiche<br />

kulinarische Angebote und<br />

Terrassen auf zwei Ebenen stehen<br />

den Gästen zur Verfügung. Während<br />

<strong>das</strong> Parkhotel mit prunkvollem<br />

Ambiente punktet, begeistert<br />

<strong>das</strong> Hotel Maximilian mit einer<br />

gekonnten Mischung aus Tradition<br />

und Moderne. Die Historie des<br />

Hotels reicht bis weit in die Vergangenheit:<br />

Erzherzog Maximilian<br />

war der nächstjüngere Bruder<br />

von Kaiser Franz Joseph I., der damals<br />

seine Gäste im heutigen Hotel<br />

Maximilian unterbrachte.<br />

www.austria-trend.at/de/hotels/<br />

maximilian<br />

Foto: Stefan Bogner<br />

Aiden by Best Western<br />

startet in Österreich<br />

Am 1. Oktober wurde in<br />

Steyr Richtfest für <strong>das</strong><br />

künftig erste Hotel der neuen<br />

Lifestyle-Marke der BWH<br />

Hotel Group in Österreich gefeiert.<br />

Das neue Aiden by Best<br />

Western mit 90 Zimmern wird<br />

voraussichtlich im zweiten<br />

Quartal <strong>20</strong>21 eröffnet. Hotelbetreiber<br />

sind die Accent Hotels<br />

aus Budapest, zu deren<br />

Portfolio 23 Hotels mit mehr<br />

als 1.700 Zimmern in Österreich<br />

und Ungarn zählen.<br />

Aiden by Best Western ist ein modernes,<br />

junges Konzept für Hotels der gehobenen<br />

Mittelklasse mit zeitgemäßen<br />

Komfort in unkonventionellem Design.<br />

Eine Bar als Mittelpunkt einer großen<br />

Lobby soll der pulsierende Treffpunkt<br />

werden. Das Aiden by Best Western @<br />

Stadtgut Hotel Steyr wird weltweit <strong>das</strong><br />

zwölfte Hotelprojekt der Marke sein.<br />

http://bwhhotelgroup.de<br />

Wiener Lebensart im HENRI<br />

Ein guter Tag beginnt mit<br />

einem guten Frühstück in<br />

der Hausküche.<br />

Im 7. Bezirk pulsiert <strong>das</strong> Wiener Leben ganz besonders<br />

und seit dem Sommer <strong>20</strong><strong>20</strong> auch in einem neuen<br />

Hotel: Das urbane Boutique-Hotel HENRI steht für<br />

die Wiener Wohnepoche des <strong>20</strong>. Jahrhunderts und repräsentiert<br />

damit den USP der Marke HENRI: die Geschichte<br />

des jeweiligen Standorts wird mit einem Augenzwinkern<br />

neu interpretiert. So wurden in Wien<br />

Möbelstücke des Vorgängerhotels „Savoy“ nicht einfach<br />

ersetzt, sondern teils aufwändig restauriert und<br />

mit neuen Stoffen bezogen. Daniela Fürnkranz, eine<br />

gebürtige Wienerin, leitet <strong>das</strong> Hotel, der Tag hier beginnt<br />

mit einem Frühstück in der gemütlichen Hausküche.<br />

HENRI ist in Deutschland mit drei Häusern vertreten,<br />

Wien ist nun der erste Standort im Ausland.<br />

www.henri-hotels.com<br />

Foto: Conen GmbH Interior-Design & Ausstattun


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> ADVERTORIAL<br />

17<br />

Kennen Sie schon die kostenlosen<br />

Service-Leistungen der Österreich Werbung?<br />

Von den Winter-Aussichten für unsere wichtigsten Herkunftsmärkte bis zu Corona-<br />

Informationen für Ihre Gäste: Die Österreich Werbung unterstützt den heimischen Tourismus<br />

mit einer ganzen Reihe an kostenlosen Services. Ein Überblick.<br />

ÖW Global: Das Wichtigste zum Winter während Corona<br />

Vor der Wintersaison steht die Branche<br />

steht vor neuen Herausforderungen<br />

und Fragen. Wie ist die Corona-Situation<br />

auf unseren wichtigsten<br />

Herkunftsmärkten? Die Stimmung?<br />

Die Buchungslage? Im Rahmen von<br />

ÖW Global berichten unsere<br />

Expertinnen und Experten<br />

aus den ÖW-Büros<br />

über ihre Erkenntnisse<br />

und Einschätzungen zur<br />

kommenden Wintersaison.<br />

Das ÖW Global Dashboard visualisiert<br />

die wichtigsten Daten und Fakten<br />

auf einem Blick. Und in den ÖW<br />

Global Talks bringen Sie unsere Expertinnen<br />

und Experten mit Hintergrundwissen<br />

und Updates auf den neuesten<br />

Stand. Das geballte Wissen<br />

der Österreich Werbung<br />

zur kommenden<br />

Wintersaison, jetzt unter<br />

www.austriatourism.com/<br />

oew-global<br />

<strong>Fachmagazin</strong> bulletin<br />

Vier Mal jährlich liefert <strong>das</strong> touristische<br />

<strong>Fachmagazin</strong> bulletin aktuelle<br />

Neuigkeiten und Hintergrundwissen<br />

für die Branche. Auf über 50<br />

Seiten geht es um Themen wie Digitalisierung,<br />

Marketing oder neue<br />

Trends auf den Märkten. Für den<br />

den heimischen Tourismus ist <strong>das</strong><br />

Abonnement kostenlos! Jetzt anfordern<br />

unter:<br />

www.austriatourism.com/bulletin<br />

Corona-Informationen für Ihre Gäste<br />

Der Informationsbedarf seitens unserer<br />

(potenziellen) Gäste ist hoch. Darf<br />

ich ohne Corona-Test einreisen? Brauche<br />

ich im Zug eine Maske? Oder im<br />

Hinblick auf den Winter: Fahren Skibusse<br />

und finden Weihnachtsmärkte<br />

statt? Antworten auf diese und viele<br />

andere Fragen rund um Urlaub in<br />

Österreich recherchiert und aktualisiert<br />

die Österreich Werbung laufend.<br />

Diesen in mehreren Sprachen verfügbaren<br />

Content stellen wir Ihnen gerne<br />

zur Verfügung, damit Sie Ihre Gäste<br />

umfassend informieren können. Alle<br />

Infos zur Einbindung unseres Contents<br />

auf Ihrer Homepage unter<br />

austriatourism.com/sicherheitsleitfaden/<br />

Österreichische Post AG; MZ 05Z036024M; Österreich Werbung, Vordere Zollamtsstraße 13, A-1030 Wien<br />

DREI | <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

bulletin<br />

<strong>Fachmagazin</strong> für die touristische Praxis<br />

ALLES ZUMWINTER<br />

■ Ausblick Die Lage auf unseren wichtigsten Herkunftsmärkten ■ Maßnahmen Welche Erfahrungen<br />

der Tourismus bei der Umsetzung von Maskenpflicht & Co gemacht hat ■ Städte Was sie für den Winter<br />

planen ■ Nachhaltigkeit Das Dossier mit Fakten & Interviews zu Nachhaltigkeit im Winter-Tourismus<br />

Brexit-Update<br />

Wirkungs-Studie<br />

TikTok-Tipps<br />

Was sich ab 1. Jänner <strong>20</strong>21 für Wie die Sommer-Kampagne für Wie Tourismus-Marketing auf<br />

unsere Gäste aus UK ändert Urlaub im Inland performt hat der Plattform funktioniert<br />

Märkte Guide <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Geballtes Wissen über Österreichs<br />

wichtigste internationale Herkunftsmärkte:<br />

Der neue Märkte Guide <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

transportiert die Insights aus dem weltweiten<br />

Netzwerk der Österreich Werbung<br />

in die Branche. Hier finden Sie <strong>das</strong><br />

wertvolle Werkzeug für Ihre tägliche Arbeit<br />

zum Download:<br />

www.austriatourism.com/maerkte/<br />

maerkte-guide


18 AKTUELL & ANGESAGT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Betriebsverpflegung<br />

45 Jahre<br />

Gourmet<br />

1975 begann Gourmet mit 17<br />

MitarbeiterInnen in einer kleinen<br />

Frischküche in St. Pölten für<br />

die umliegenden Firmen zu kochen.<br />

„Mit unserem flexiblen À<br />

la Carte-System war es plötzlich<br />

auch für Unternehmen ohne eigene<br />

Kantine möglich, ihre MitarbeiterInnen<br />

täglich mit einem<br />

warmen Mittagessen zu versorgen.<br />

Wir haben mit einem kleinen<br />

Angebot an tiefgekühlten Speisen<br />

gestartet“, so Gourmet Geschäftsführer<br />

Herbert Fuchs. Heute werden<br />

bis zu 1.500 Mitarbeiter beschäftigt<br />

und Gourmet beliefert<br />

die unterschiedlichsten Unternehmen.<br />

Gekocht wird so oft wie<br />

möglich mit heimischen, regionalen<br />

und saisonalen Zutaten, viele<br />

davon in BIO-Qualität. Als Bio-Pionier<br />

wurde Gourmet bereits 1997<br />

Bio-zertifiziert. Bei Gourmet Business<br />

sorgt ein Team von Ernährungswissenschaftern<br />

und Köchen<br />

für ausgewogene Speisen.<br />

Individuelle Ernährungsbedürfnisse<br />

wie Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit<br />

werden ebenso<br />

berücksichtigt, wie der Wunsch<br />

nach vegetarischer oder veganer<br />

Ernährung.<br />

www.gourmet-business.at<br />

Foto: Gourmet<br />

Zufriedenheit bei den Kunden und bei Kärcher<br />

Gold für Kärchers<br />

Kundendienst in Österreich<br />

Der Fachbereich Kundendienst von<br />

Kärcher Österreich wurde mit dem<br />

Service Excellence Zertifikat in Gold<br />

ausgezeichnet. Kärcher ist weltweit führender<br />

Anbieter für Reinigungstechnik.<br />

Die innovativen Problemlösungen<br />

von Kärcher umfassen aufeinander abgestimmte<br />

Produkte und Zubehöre sowie<br />

Beratung, Service und zahlreiche digitale<br />

Anwendungen. Dieses Zertifikat<br />

des Kundendienstverbands Österreich<br />

ist eine begehrte Prämierung, die belegt,<br />

<strong>das</strong>s festgelegte Qualitätskriterien erfüllt<br />

wurden. Der Zufriedenheitsgrad der Kunden<br />

liegt beim Gold-Zertifikat bei über 85<br />

Prozent.<br />

www.kärcher.com<br />

Hotel Triest<br />

6for6 lautet <strong>das</strong> Motto<br />

(v.l.n.r.): Josef Konrath (Kundendienstleiter<br />

Kärcher Österreich), Herbert Vock<br />

(Geschäftsführender Vorstand Kundendienstverband<br />

Österreich)<br />

Foto: KVA-Gerald Tschank<br />

Josef Neuherz und Jay Jhingran sorgen<br />

für festliches Ambiente mit Sicherheitsfaktor.<br />

Foto: Hotel Triest, Sabine Klimpt<br />

Feste in schönem Rahmen zu feiern, ist<br />

in diesem Jahr aufgrund zahlreicher<br />

Maßnahmen kein leichtes Unterfangen.<br />

Gastronomen tüfteln an Konzepten, die<br />

dies trotz der derzeitigen Einschränkungen<br />

möglich machen. Auch im Hotel Triest<br />

hat man sich mit Haubenkoch Josef<br />

Neuherz Gedanken über ein festliches<br />

Miteinander gemacht und erstellte unter<br />

dem Motto „6for6“ ein Genussangebot<br />

mit gutem Essen, erlesener Tischkultur<br />

und festlichem Ambiente. Bei diesem<br />

Angebot können maximal sechs Personen<br />

aus sechs unterschiedlichen Locations<br />

im Hotel ihren Favoriten wählen.<br />

Dem Outdoorbereich kommt heuer besonders<br />

große Bedeutung zu und Fingerfood<br />

wird dabei zum Renner. Haubenkoch<br />

Neuherz greift dabei zu Klassikern<br />

wie Crostinis genauso, wie zu ausgefallenen<br />

Kombinationen, wie zum Beispiel einem<br />

Wirsing mit Nüssen und Birne. Die<br />

Bartender Keita und Nikolai kreierten einen<br />

Klassiker als Outdoor-Cocktail: Der<br />

Hot Buttered Rum Punch wärmt Finger<br />

und Kehle zugleich. Für den neuen General-Manager<br />

im Designhotel Das Triest,<br />

Jay Jhingran, steht Sicherheit an erster<br />

Stelle und demzufolge entstand auch<br />

<strong>das</strong> Hybrid-Modell als Angebot für <strong>das</strong><br />

Festtagsessen.<br />

www.<strong>das</strong>triest.at


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AUS SICHT DER EXPERTEN<br />

19<br />

Steuer-Tipps für Unternehmer<br />

Wichtige Steuer- und Wirtschaftstipps für die Hotellerie und Gastronomie vor dem<br />

Jahresende <strong>20</strong><strong>20</strong>.<br />

Von Alexander Komarek<br />

Der Gesetzgeber versucht mit mehreren<br />

Maßnahmen, die wirtschaftlichen<br />

Herausforderungen des Jahres<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> steuerlich „abzufedern“. Folgende<br />

Optionen sollten jedenfalls betriebsindividuell<br />

sorgfältig geprüft werden.<br />

Steuerlicher Verlustrücktrag<br />

Durch die, für die Veranlagung <strong>20</strong><strong>20</strong> befristete,<br />

Möglichkeit eines Verlustrücktrages<br />

können Steuerpflichtige einen<br />

voraussichtlichen betrieblichen steuerlichen<br />

Verlust <strong>20</strong><strong>20</strong> bereits im Rahmen<br />

der Veranlagung <strong>20</strong>19 (unter Umständen<br />

auch <strong>20</strong>18) berücksichtigen<br />

und müssen damit nicht wie bisher auf<br />

eine Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen<br />

(Verlustvortrag) warten, um<br />

die Steuerlast zu reduzieren. Es ist aber<br />

auch einmalig möglich, bereits vor der<br />

steuerlichen Veranlagung für <strong>20</strong><strong>20</strong> eine<br />

„COVID-19-Rücklage“ für voraussichtlich<br />

im Jahr <strong>20</strong><strong>20</strong> entstehende betriebliche<br />

Verluste zu bilden und daraus gleich<br />

einen Liquiditätsvorteil zu erzielen. Die<br />

COVID-19-Rücklage ist mit 30% bzw.<br />

60% der betrieblichen Einkünfte <strong>20</strong>19<br />

gedeckelt, abhängig davon, ob die Verluste<br />

des Jahres <strong>20</strong><strong>20</strong> glaubhaft gemacht<br />

werden können oder nicht und darf 5<br />

Millionen Euro nicht übersteigen. Ob<br />

bzw. in welcher Höhe die Geltendmachung<br />

der COVID-19-Rücklage für <strong>das</strong><br />

Jahr <strong>20</strong>19 (auch nachträglich möglich!)<br />

vorteilhaft ist oder ob möglicherweise<br />

lieber gleich im Rahmen der Veranlagung<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> der Verlustrücktrag in maximaler<br />

Höhe beantragt werden sollte,<br />

hängt von vielen unternehmensindividuellen<br />

Faktoren ab, die stets im Einzelfall<br />

zu prüfen sind.<br />

Degressive Abschreibung<br />

Für Anschaffungen von ungebrauchten<br />

Wirtschaftsgütern nach dem 30.<br />

Juni <strong>20</strong><strong>20</strong> besteht alternativ zur linearen<br />

Abschreibung die Möglichkeit einer<br />

degressiven Abschreibung, unabhängig<br />

von der Nutzungsdauer. Dies gilt allerdings<br />

nicht für PKW, mit Ausnahme von<br />

Elektrofahrzeugen. Bei der neuen steuerlichen<br />

degressiven Abschreibung kommt<br />

ein unveränderlicher prozentueller AfA-<br />

Satz (max. 30%) auf den jeweiligen (Rest)<br />

Buchwert zur Anwendung. Damit kann,<br />

insbesondere bei Ansetzen des Maximalbetrages<br />

von 30%, in den ersten Jahren<br />

eine wesentlich höhere Abschreibung<br />

und damit eine geringere Bemessungsgrundlage<br />

für die Steuer erreicht werden<br />

(AfA-Vorzieheffekt). Auch für Gebäude,<br />

die nach dem 30.6.<strong>20</strong><strong>20</strong> angeschafft<br />

oder hergestellt worden sind, ist eine beschleunigte<br />

Abschreibung (im ersten Jahr<br />

bis zum Dreifachen und im zweiten Jahr<br />

bis zum Zweifachen der gesetzlich vorgeschriebenen<br />

Abschreibungssätze) vorgesehen.<br />

Sofern die erhöhten steuerlichen<br />

Ausgaben im Ergebnis Deckung finden,<br />

ist eine Anwendung im Regelfall empfehlenswert.<br />

COVID-19- Investitionsprämie<br />

Diese Prämie richtet sich grundsätzlich<br />

an Unternehmen aller Branchen<br />

und aller Größen und gilt für materielle<br />

und immaterielle aktivierungspflichtige<br />

Neuinvestitionen in <strong>das</strong> abnutzbare<br />

Anlagevermögen. Der Fördersatz beträgt<br />

generell 7%, Investitionen im Bereich der<br />

Digitalisierung (z.B. Aufbau Buchungsplattform,<br />

Server, etc.) oder Ökologisierung<br />

(z.B. thermische Gebäudesanierung,<br />

Photovoltaikanlagen) werden mit 14%<br />

gefördert. Wesentliche Voraussetzung<br />

ist, <strong>das</strong>s zwischen 1.8.<strong>20</strong><strong>20</strong> und 28.2.<strong>20</strong>21<br />

„erste Maßnahmen“ (z.B. Bestellung, Lieferung,<br />

Anzahlungen, Zahlungen, Baubeginn)<br />

gesetzt werden und der Antrag bis<br />

ebenfalls 28.2.<strong>20</strong>21 gestellt wird. Die Investitionsprämie<br />

ist steuerfrei, damit besonders<br />

attraktiv und sollte – sofern es<br />

<strong>das</strong> Liquiditätsmanagement erlaubt –<br />

auch hinsichtlich möglicher Vorzieheffekte<br />

in Betracht gezogen werden. Die<br />

Untergrenze pro Antrag (kann mehrere<br />

Investitionen beinhalten) liegt übrigens<br />

bei 5.000 Euro ohne USt.<br />

LBG-Empfehlung: Selten gab es zeitgleich<br />

derart viele neue steuerliche Optionen,<br />

die im Sinne einer betriebsindividuell<br />

optimalen Ausnutzung sorgfältig<br />

geprüft werden sollten. Insbesondere<br />

auch hinsichtlich etwaiger Wechselwirkungen,<br />

damit Sie für Ihr Unternehmen<br />

bei den derzeitigen wirtschaftlichen Herausforderungen<br />

steuerlich <strong>das</strong> Beste herausholen.<br />

zum autor<br />

Mag. Alexander Komarek<br />

Steuerberater,<br />

Wirtschaftsprüfer bei LBG<br />

in Wien<br />

LBG Österreich GmbH<br />

Wirtschaftsprüfung &<br />

Steuerberatung<br />

Wien, Graz, Eisenstadt, St.<br />

Pölten, Linz, Klagenfurt,<br />

Salzburg,<br />

Innsbruck und an weiteren<br />

23 Standorten – österreichweit.<br />

Erstkontakt:<br />

welcome@lbg.at<br />

Mehr Information:<br />

www.lbg.at<br />

Foto: LBG


<strong>20</strong> XXXXX<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Unsere Welt<br />

der Getränke –<br />

so vielseitig<br />

wie Ihre Gäste.


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> XXXXX<br />

21<br />

Ob heimisch oder international,<br />

ob Klassiker, Newcomer oder Raritäten –<br />

mit unserer großen Auswahl setzen Sie<br />

immer auf die richtige Getränkekarte.<br />

agm.at


| BA12-<strong>20</strong>G |<br />

Einfach konfigurierbar:<br />

TwinCAT 3 Lighting<br />

Solution für DALI-2<br />

22 AKTUELL & ANGESAGT<br />

Coca-Cola HBS<br />

Eine Welt ohne Abfall<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Seit zehn Jahren untersucht<br />

<strong>das</strong> internationale<br />

Beratungsunternehmen<br />

EcoAct, wie nachhaltig die<br />

größten Unternehmen der<br />

Welt handeln und welchen<br />

Beitrag sie zur Eindämmung<br />

des Klimawandels leisten.<br />

Im Nachhaltigkeitsranking<br />

von EcoAct belegt Coca-Cola<br />

HBC mit einem Gesamtscore<br />

von 83,3% den 4. Platz<br />

im Gesamtranking. Innerhalb der FTSE 100 Unternehmen aus<br />

der Getränkebrache ist Coca-Cola HBC klare Nummer eins.<br />

Mit erneuerbarer Energie und vielen Verpackungsinnovationen<br />

leistet die österreichische Organisation einen signifikanten<br />

Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens.<br />

„Wir verfolgen zielstrebig unsere Vision einer Welt ohne Abfall“,<br />

so Mark Joaining, Public Affairs and Communications Director<br />

bei Coca-Cola HBC Österreich.<br />

https://at.coca-colahellenic.com<br />

www.beckhoff.at/lighting-solution<br />

Mit TwinCAT 3 Lighting Solution stellt Beckhoff eine Lichtlösung vor, die<br />

vom Engineering bis zur Wartung auf die Vereinfachung aller Arbeitsschritte<br />

setzt. Alle typischen Lichtregelungen sind integriert, die Anzahl der DALI-<br />

Linien ist unbegrenzt. TwinCAT 3 Lighting Solution ist auch für Betreiber<br />

leicht über Excel konfigurierbar und zugleich voll HTML- und webfähig,<br />

dezentral skalierbar sowie direkt über Panel bedienbar. Schnelle Funktionsänderungen,<br />

Adressierungen und Erweiterungen sind direkt im Betrieb<br />

möglich, ebenso wie von DALI-Linien unabhängige Gruppierungen.<br />

Direkt vom Panel aus bedienbar: TwinCAT 3<br />

Lighting Solution vereinfacht die Umsetzung<br />

individueller Lichtlösungen.<br />

1. Platz für Almdudler<br />

Almdudler gewinnt<br />

„Market Quality Award“<br />

Das renommierte Marktforschungsinstitut<br />

market hat in einer<br />

repräsentativen Studie insgesamt<br />

31 Limonadenmarken genau<br />

unter die Lupe genommen – zum<br />

dritten Mal in Folge gewinnt Almdudler.<br />

Die Almdudler-Limonade<br />

wird nach <strong>20</strong>18 und <strong>20</strong>19 nun wiederholt<br />

mit dem „Market Quality<br />

Award“ und damit zur stärksten Limonadenmarke<br />

Österreichs ausgezeichnet.<br />

Das österreichische Nationalgetränk<br />

und verweist internationale Marken wie auch den<br />

amerikanischen Konzernriesen erneut auf die hinteren Plätze.<br />

„Als österreichisches Familienunternehmen war und ist es<br />

uns immer ein großes Anliegen, mit Almdudler alpenländisches<br />

Lebensgefühl in der Flasche zu vermitteln. Ob im Wirtshaus,<br />

im Gastgarten, auf der Almhütte oder daheim – Almdudler ist<br />

einfach dort, wo Menschen zusammenkommen“, so Almdudler<br />

Marketingleiter Claus Hofmann-Creder.<br />

www.almdudler.com<br />

Foto: Almdudler u. Pröll


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> ADVERTORIAL<br />

23<br />

Ladekomfort mit Stromquelle im Motel 22.<br />

Foto: Stromquelle<br />

Stromtankstellen<br />

im Aufwind<br />

Der Trend bedeutet Service für Gäste und<br />

Einnahmen für die Betreiber.<br />

Der Anteil an Elektrofahrzeugen<br />

wächst rasant. Auch Ihre Kunden<br />

fahren E-Autos und möchten diese<br />

bei längeren Aufenthalten laden.<br />

Darum werden zunehmend Hotels,<br />

Restaurants, Raststätten, Handels- und<br />

Dienstleistungsanbieter nicht nur nach<br />

ihrem eigentlichen Angebot ausgewählt,<br />

sondern immer öfter auch, weil sie eine<br />

Stromtankstelle am Parkplatz anbieten!<br />

Deshalb sind Kunden hochwertige Lademöglichkeiten<br />

wichtiger als kostenloses<br />

„Tanken“ und deshalb ist „Stromquelle“<br />

der richtige Partner für Sie. Stromquelle<br />

– nomen est omen – liefert Stromquellen<br />

Stromquelle bei Autohaus<br />

Ebner in Felixdorf.<br />

Foto: Carmen Kronspiess<br />

für In- und Outdooranwendungen, freistehend<br />

oder wandmontiert – je nach<br />

Ihren Aufstellungsmöglichkeiten. Unsere<br />

Standardprodukte für Normalladung<br />

(AC) oder Schnellladung (DC) sind mit der<br />

Datenanbindung in unser Mobilitätsnetz<br />

eingebunden. Damit übernehmen wir für<br />

Sie den Betrieb „Ihrer Stromquelle“.<br />

Förderungen und voller Service<br />

Ihre Investition wird gefördert (Umweltförderung,<br />

Investitionsprämie, Landesförderungen).<br />

Voller Service für Ihre Ladekunden<br />

im Stromquelle-Netzwerk: Ihr Kunde<br />

bedient Ihre Stromquelle wie eine öffentliche<br />

Ladestation. Einfach<br />

anstecken und mit der Ladekarte<br />

seines Mobilitätsdienstes<br />

oder seiner Kreditkarte<br />

die Ladung starten!<br />

Ihr Kunde bezahlt<br />

über seinen Mobilitätsdienst<br />

oder via Kreditkarte.<br />

Wenn Hilfe benötigt wird,<br />

ist unsere Hotline erreichbar und<br />

steht für Problemlösungen bereit. Unser<br />

Wartungsdienst sorgt dafür, <strong>das</strong>s es keine<br />

technischen Störungen gibt.<br />

Ihr Mehrwert<br />

Jeder Parkplatz bringt bares Geld –<br />

ohne Zusatzaufwand! Ihre Stromquelle<br />

verwendet den bestehenden Stroman<br />

schluss (der möglicherweise verstärkt<br />

wird). Wir regeln den Leistungsbezug<br />

so, <strong>das</strong>s der Bezug vom Netz immer optimiert<br />

ist (Lastregelung). Damit erhält<br />

info<br />

Wie sich der Betrieb der<br />

eigenen Stromquelle<br />

rechnet? Rechnen Sie selbst:<br />

www.e-ladestelle.at<br />

Ihr Kunde auf Ihrem Parkplatz den vollen<br />

Service! Die Autorisierung der Ladung<br />

und die Verrechnung führen wir für Sie<br />

durch. Im Folgemonat erhalten Sie eine<br />

Gutschrift aus allen Ladevorgängen. Vollautomatisch!<br />

Marketingvorteil<br />

Mit Ihrer Stromquelle wird Ihr Betrieb als<br />

Ladeanbieter sichtbar!<br />

Ihre Stromquelle wird von uns in <strong>das</strong><br />

Ladestellenregister eingetragen – sogar<br />

mit Bildern Ihres Betriebs und Ihres Parkplatzes!<br />

Eine zielgruppenorientierte Werbung<br />

für alle E-Autofahrer. Sie werden<br />

sehen, nicht nur Stammkunden werden<br />

den Service schätzen.<br />

Natürlich liefern wir Ihnen Zubehör<br />

wie Schilder und Markierungen, damit<br />

Ihre Stromquelle auch für ankommende<br />

E-Autofahrer leicht auffindbar ist. Und<br />

eine optisch ansprechende Stromquelle<br />

ist schließlich auch auf Ihrer Website ein<br />

Hingucker!<br />

Kontakt:<br />

Stromquelle Energietechnik GmbH<br />

Tel. 01/905 45 45-0<br />

E-Mail vertrieb@stromquelle.at<br />

Web www.stromquelle.at


24 FOOD<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Seite 24 bis Seite 61<br />

Food<br />

Die Pandemie hat vieles verändert und im Gastronomiebereich trifft <strong>das</strong> besonders zu.<br />

Liefer- und Abholservices haben deutlich zugenommen, parallel dazu treten adäquate<br />

Verpackungen in den Fokus. Nachhaltigkeit ist dabei einer der wesentlichsten Faktoren, der<br />

sich aber auch in der Küche niederschlägt.<br />

foodtrends<br />

Snacifikation, also immer und überall zu<br />

essen, ist als einer der Trends stark im Vormarsch,<br />

ebenso wie die Lebensmittelrettung.<br />

Allem voran ist aber die Regionalität jene<br />

Richtung, in die es künftig noch mehr gehen<br />

wird. Seite 26<br />

winterdesserts<br />

Warme Mehlspeisen versüßen die kalten<br />

Tage, so könnte man den Trend bei Winterdesserts<br />

bezeichnen. Aber auch die Tendenz<br />

zu weniger Zucker bei gleichbleibendem<br />

Geschmack zeichnet sich ab.<br />

Seite 42<br />

milch<br />

Heumilch-Qualität kann nur mit Schutz der<br />

Artenvielfalt gewährleistet werden und die<br />

Milchindustrie setzt sich mit diesem Thema<br />

verstärkt auseinander.<br />

Seite 52<br />

convenience<br />

Schnell, einfach, genussvoll: Die Ansprüche<br />

an den Conveniencebereich sind vielfältig<br />

und zeigen sich in innovativen Produkten.<br />

Seite 56


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOOD<br />

Neues von den<br />

Landfrauen<br />

Die Landfrauen waren wieder fleißig<br />

und haben gleich zwei neue<br />

Bücher aufgetischt. Herzhaft wird<br />

es in „Fingerfood und Partyhäppchen“,<br />

denn in diesem Buch kommen<br />

kleine Köstlichkeiten ganz<br />

groß raus. Die Rezepte reichen von<br />

gefüllten Paprikaschiffchen über<br />

pikante Muffins bis hin zu leckeren<br />

Dips. Alle Rezepte lassen sich wunderbar<br />

im Vorhinein zubereiten, somit<br />

heißt es vor der Party dann nur<br />

noch auftischen.<br />

In „Zeit für Nachtisch“ werden viele Rezepte der Familien<br />

der Landfrauen verraten, die für einen krönenden Menü-Abschluss<br />

oder eine süße Leckerei für die Jause sorgen. Rezeptgetreue<br />

Fotos machen Lust, direkt mit der Zubereitung loszulegen.<br />

ICH VERWENDE EIFIX,<br />

WEIL DER ANSPRUCH<br />

MEINER GÄSTE SCHON<br />

BEIM FRÜHSTÜCK<br />

BEGINNT.<br />

ALLE VORTEILE<br />

FÜR HOTELS UND<br />

<strong>GASTRO</strong>NOMIE:<br />

gastro.eipro.de<br />

Fingerfood und Partyhäppchen<br />

Landwirtschaftsverlag, 148 Seiten<br />

ISBN 978-3-7843-5671-6<br />

Zeit für Nachtisch<br />

Landwirtschaftsverlag<br />

1<strong>20</strong> Seiten, ISBN 978-3-7843-5672-3<br />

info<br />

Eifix Schlemmer Rührei von EIPRO:<br />

für präzise Gelingsicherheit und besten<br />

Geschmack. Wenn es um hochwertige und<br />

kreative Eiprodukte geht, ist EIPRO<br />

seit 30 Jahren Ihr Qualitätsgarant.


26 FOOD TRENDS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Vielfalt auf dem Teller<br />

Die Corona-Krise hat in allen Bereichen ihre Spuren hinterlassen und für so manche<br />

Veränderungen gesorgt. Wie sich dieses Thema in der Gastronomie niederschlägt,<br />

beleuchtet Food-Expertin Hanni Rützler in ihrem aktuellen Foodreport.<br />

Von Petra Pachler<br />

Lockdown im Frühling, aufsperren<br />

mit Vorsichtsmaßnahmen im<br />

Frühsommer, eine annehmbare<br />

Gastgartensaison und verschärfte<br />

Maßnahmen samt Masken- und Registrierungspflicht<br />

im Herbst. Die Gastronomen<br />

sind gefordert und sollen neben<br />

all den Auflagen auch noch gut kochen<br />

und echte Gastfreundschaft leben. Kein<br />

leichtes Unterfangen, zumal die Situation<br />

nach wie vor fragil und die Situation<br />

ambivalent ist. Denn während sich<br />

Gastronomen im urbanen Bereich auf<br />

relativ klare Regeln stützen können,<br />

herrscht bei Hüttenbetreibern weiterhin<br />

Unsicherheit, wie denn der (Ski)Winter<br />

nun aussehen kann.<br />

Abholen, liefern, verpacken<br />

Der erste Schritt im Lockdown zur Rettung<br />

des gastronomischen Betriebes<br />

war für viele ein Abhol- bzw. Lieferservice.<br />

In Windeseile wurden Abholstationen<br />

implementiert und Mitarbeiter geschult,<br />

entsprechende Verpackungen<br />

angeschafft und in weiterer Folge mutierten<br />

Köche mitunter auch zu Essens-<br />

Auslieferern. Es wurden keine Mühen<br />

und – zum Teil auch Kosten hinsichtlich<br />

Umbau und Anschaffungen – gescheut,<br />

um den Betrieb am Laufen zu<br />

halten. Erwartungsgemäß dauerte es<br />

nicht lange, bis die ersten Stimmen zum<br />

Verpackungswahnsinn, sprich Müllberge<br />

versus Umwelt, laut wurden. Das rief<br />

die fachspezifischen Unternehmen auf<br />

den Plan und beschleunigte vielerorts<br />

die ohnehin schon länger auf Schiene<br />

gebrachte Nachhaltigkeitsstrategie<br />

hinsichtlich Verpackung und Einweggeschirr.<br />

Ressourcenschonend sollte es<br />

sein, aber auch umweltfreundlich in der<br />

Entsorgung. Das Naturprodukt Holz erlebte<br />

damit eine Renaissance und findet<br />

sich bei der Verpackung genauso wie bei<br />

Besteck und Tellern. Holz kann mit natürlichen<br />

Abfällen entsorgt werden und<br />

fügt sich damit bestens in den ökologischen<br />

Kreislauf ein.<br />

Auch Einmalgeschirr aus Pflanzenresten,<br />

die bei der landwirtschaftlichen Pro-<br />

info<br />

Foodtrends<br />

› Regional & saisonal<br />

› Frisch gekocht trifft<br />

Convenience<br />

› Abhol- und Lieferservice<br />

› „From nose to tail“ wird<br />

usus werden<br />

› Alte Haustierrassen und<br />

alte Gemüsesorten erleben<br />

ein Revival<br />

› Snackification<br />

› Lebensmittelrettung<br />

› Erlebnisgastronomie


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOOD TRENDS<br />

27<br />

Foto: kucherav/Adobe Stock<br />

duktion anfallen und bisher nicht weiterverwendet<br />

wurden, eroberten den Markt.<br />

Auch dieses Einmalgeschirr ist vollständig<br />

biologisch abbaubar und kompostierbar.<br />

Corona hat dem Delivery-Geschäft, <strong>das</strong><br />

in den USA zum Alltag gehört, in Europa<br />

einen Turboschub verpasst. Nicht auszuschließen,<br />

<strong>das</strong>s immer mehr Gastronomen<br />

ernsthafte Überlegungen anstellen,<br />

sich teure Mieten und kostenintensives<br />

Personal zugunsten eines<br />

ausschließlichen Lieferservices zu sparen.<br />

Hand in Hand<br />

Der Trend zum Lieferservice bedingt<br />

teilweise auch eine andere Art des Kochens.<br />

Eine Entwicklung zeigt den<br />

Trend hin zu Saucen, Fonds und Dressings,<br />

die von den Köchen gezaubert<br />

werden. Die Basics kaufen die Kunden<br />

dann selbst zu und verfeinern zu Hause<br />

eben mit dem Bestellten. In diesem<br />

Bereich kommen Convenience-Produkte<br />

genauso zum Einsatz, wie <strong>das</strong> frische<br />

Bratensafterl aus dem Gastro-Backrohr,<br />

<strong>das</strong> dann zu Hause mit verschiedenen<br />

Beilagen angerichtet wird.<br />

G’sund soll es sein<br />

Der Anspruch an Gesundheit beim Essen<br />

ist nicht erst seit Corona ein Thema.<br />

Gäste wollen schon länger wissen,<br />

wie <strong>das</strong> Tier vor seiner Schnitzelversion<br />

gelebt hat und wie die Zubereitung<br />

aussieht. Vielfalt ist genauso nachgefragt<br />

wie Ausgewogenheit, Gemüse und<br />

Hülsenfrüchte sind im Vormarsch. Und<br />

genau hier kann Österreich mit seinen<br />

regionalen Produkten punkten und wie<br />

wichtig genau diese regionale Versorgung<br />

ist, hat der Lockdown ganz deutlich<br />

gezeigt. Plötzlich wurde über Landversiegelung<br />

genauso gesprochen, wie<br />

über saisonale Angebote und der Begriff<br />

„brutal lokal“ wurde geprägt. Auch<br />

<strong>das</strong>, insbesondere in der Spitzengastronomie,<br />

schon länger praktizierte „From<br />

nose to tail“ kommt verstärkt zum Einsatz<br />

und „Farm to table“ ist beinahe<br />

schon ein Muss.<br />

Und dann?<br />

Was wird die Zukunft bringen, in welche<br />

Richtung wird sich <strong>das</strong> Essverhalten<br />

entwickeln, wenn es nach Hanni Rützler<br />

geht? Biodiversität, also Artenvielfalt,<br />

wird vermehrt die Teller beleben, was<br />

wiederum lokale Produzenten stärkt.<br />

Womit Gastronomen langfristig wohl<br />

nicht um <strong>das</strong> Thema Herkunftsbezeichnung<br />

herumkommen werden. Fleisch ist<br />

nicht wegzudenken, wird aber, gerade<br />

bei jungen Leuten, eine untergeordnete<br />

Rolle spielen und klassische Essenszeiten<br />

verlieren immer mehr an Bedeutung.<br />

Immer und alles, ist die Devise. Passt,<br />

denn geliefert werden kann immer.


28 FOOD TRENDS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Vielfältig und<br />

spontan vegan<br />

Klimafreundlich und gesund –<br />

so sieht die Küche der Zukunft<br />

aus. Das neue Kochbuch „Tu was!<br />

Spontan Vegan“ vom Greenpeace<br />

Magazin vereint über 75 Rezepte.<br />

Von Smoothies und Bowls über<br />

Salat und Pasta bis hin zu Aufläufen<br />

oder süßen Köstlichkeiten<br />

reicht die Rezeptpalette und vereint<br />

guten Geschmack mit gutem<br />

Gewissen.<br />

Autorin Estella Schweizer will<br />

einerseits zeigen, wie geschmackvoll<br />

und vielfältig vegan sein kann<br />

und zudem einen Beitrag gegen<br />

den Klimawandel leisten. Denn<br />

wer auf tierische Produkte verzichtet<br />

und stattdessen saisonale<br />

pflanzliche Zutaten aus regionalem<br />

Bio-Anbau kauft, kann die<br />

CO2-Emissionen seiner Ernährung<br />

um mehr als die Hälfte senken.<br />

Außerdem werden gängige<br />

Vegan-Vorurteile thematisiert und<br />

aufgeklärt.<br />

GREENPEACE Media GmbH, 164<br />

Seiten, ISBN: 9783944222158<br />

Foto: Enver Hirsch<br />

Foto: McCain<br />

Kulinarische Reisen für<br />

Daheimgebliebene<br />

Kulinarisch zu reisen, ist auch in Zeiten<br />

wie diesen möglich und auch wichtig.<br />

Denn gutes Essen ist die Basis für Wohlbefinden<br />

und jetzt besonders nachgefragt.<br />

Gastronomen sind gefordert, ihre<br />

Gäste mit neuen Geschmacksoptionen<br />

zu verwöhnen, und die Erdäpfel-Produkte<br />

von McCain sind dafür bestens geeignet.<br />

Karnerta ist eines ganz besonders<br />

wichtig: Dass ihr Burgerfleisch ausschließlich<br />

von Rindern stammt, die in<br />

Österreich geboren, aufgewachsen, geschlachtet<br />

und verarbeitet wurden. Diese<br />

Philosophie wird mit dem 4x AT Burger<br />

kommuniziert. Burger sind selbst in<br />

der gehobenen Küche nicht mehr wegzudenken,<br />

dementsprechend ist die<br />

Auswahl groß. Der Classic Beef Burger<br />

besticht mit einer speziellen Mischung<br />

an Gewürzen. Mit Meersalz veredelt<br />

sind sowohl der Meersalz Beef Burger<br />

als auch der Austrian-Giant Burger. Wer<br />

es rauchig im Geschmack mag, sollte<br />

den Western Burger probieren. Fleischgenuss<br />

der „Extralative“ verspricht die<br />

neue Produktlinie der Burger, denn beste<br />

Grundzutaten und die innovative<br />

Technologie sorgen für einen handmade<br />

Charakter, der die Patties besonders<br />

authentisch macht.<br />

Genussmomente erleben<br />

Jetzt geht es um den Geschmack! Klassisch<br />

traditionelle Gerichte können neu<br />

erfunden werden, um ihnen einen modernen<br />

Touch zu geben. Das ist z.B. möglich,<br />

indem neue Zutaten kombiniert werden,<br />

die <strong>das</strong> Geschmacksprofil des Gesamtgerichts<br />

ergänzen. Es lohnt sich aber auch,<br />

Aktionen umzusetzen, in denen länderspezifische<br />

Gerichte angeboten werden,<br />

wie eine kanadische Poutine – Pommes<br />

Frites mit einer dunklen Bratensauce und<br />

Käsewürfeln – oder aber spezielle Appetizer<br />

wie koreanisch scharf-süß marinierte<br />

Henelflügerl. Mini Rösti, Mini Smiles oder<br />

Frites von McCain sind Hingucker auf jedem<br />

Teller. Und wenn man essen geht,<br />

möchte man meistens nicht nur „etwas zu<br />

essen”, sondern sucht nach neuen Erfahrungen<br />

und Geschmackserlebnissen. Jeder<br />

Teller, der die Küche verlässt, ist damit<br />

eine Werbung für <strong>das</strong> Restaurant und die<br />

Küche und hinterlässt im besten Fall eine<br />

bleibende Erinnerung beim Gast. Und ein<br />

Burger mit Pommes oder den stylischen<br />

Crispers geht schließlich immer.<br />

www.mccain.de<br />

Rindfleisch aus Österreich<br />

4 x Österreich sowie 100 Prozent<br />

Rindfleisch – damit bietet der Fast Food<br />

Klassiker mit zahlreichen Varianten für<br />

jeden Geschmack etwas.<br />

www.karnerta.at<br />

Foto: Karnerta


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOOD TRENDS<br />

29<br />

Wie Focaccia, nur besser!<br />

SanPane ist ähnlich einer Focaccia,<br />

durch die Herstellung in 100%<br />

Handarbeit aber erstaunlich locker<br />

und leicht. Durch die lange Ruhezeit<br />

des Teiges erhält <strong>das</strong> SanPane diese<br />

Lockerheit und man verzichtet auf<br />

Zusätze und Konservierungsstoffe. So<br />

ist <strong>das</strong> SanPane auch gut verträglich<br />

und für FODMAP-arme Ernährung<br />

geeignet, die Menschen mit Magen-<br />

Darm-Problemen bevorzugen. Die<br />

steirische Bäckerei Ferdinand Teschl<br />

aus Pirching am Traubenberg hat mit<br />

dem SanPane im Herbst <strong>20</strong>19 ein<br />

für die Gastrobranche neues Produkt<br />

vorgestellt.<br />

Die Handhabung ist durch <strong>das</strong><br />

Vorbacken denkbar einfach: Belegen,<br />

backen, genießen. Das SanPane<br />

in drei Größen wird frisch oder bei großen<br />

Mengen tiefgekühlt an die Gastronomiebetriebe<br />

geliefert. Der Kreativität<br />

sind keine Grenzen gesetzt, gelingen<br />

doch sowohl pikante als auch süße<br />

Variationen im Handumdrehen. Rezeptideen<br />

finden sich auch auf der Website.<br />

www.sanpane.at<br />

Foto: Smartbread<br />

MIT FINGER<br />

FOOD ZUM<br />

ERFOLG<br />

JETZT PROBIEREN!<br />

>FÜR JEDE ANWENDUNG: ALS<br />

BAR SNACKS, „BETTER SIDE DISH“,<br />

APPETIZER ODER TOPPING<br />

>FÜR LIEFERUNG UND TAKE AWAY<br />

Homestyle Chik’n® Fingers Buttermilk<br />

– Extra grobe Knusperpanade<br />

– Besonders zart durch Buttermilch<br />

– 100 % Hähnchenbrustfilet<br />

Mozzarella Fries<br />

– Extra krosser Mozzarella-Snack<br />

– Große Optik, geringer Wareneinsatz<br />

– Fixe Zubereitung, lange Standzeit<br />

Mozzarella Onion Rings<br />

– Snack-Genuss im Ringformat<br />

– Mozzarella Stick trifft Onion Ring<br />

– Zum Teilen, to go, als Topping<br />

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30 FOOD TRENDS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Fotos: Kotányi<br />

Alle Kräuter und Gewürze<br />

der Bio-Linie von Kotányi<br />

durchlaufen strenge Kontrollen.<br />

Heimische Bio-Kräuter und<br />

Bio-Gewürze von Kotányi<br />

Der österreichische Gewürzmarktführer Kotányi erweitert sein Angebot mit fünf besonders<br />

feinen Kräutern und Gewürzen aus ausschließlich österreichischer Herkunft. Dieser Beitrag zur<br />

Förderung der heimischen Landwirtschaft gibt den Liebhabern der österreichischen Küche<br />

die Möglichkeit, ihre Gerichte traditionell und authentisch zu verfeinern.<br />

Kontakt:<br />

Kotányi GmbH<br />

Johann Galler Straße 11<br />

21<strong>20</strong> Wolkersdorf im Weinviertel<br />

www.kotanyi.com<br />

Höchste Qualitätsansprüche bei der<br />

Wahl der Rohstoffe und in der Verarbeitung<br />

stehen beim österreichischen<br />

Gewürzmarktführer Kotányi seit<br />

jeher an oberster Stelle. Alle Kräuter und<br />

Gewürze durchlaufen strenge Kontrollen,<br />

bevor sie in der hauseigenen Produktion<br />

in Wolkersdorf weiterverarbeitet, abgepackt<br />

und für die internationale Verteilung<br />

vorbereitet werden. Jetzt setzt <strong>das</strong><br />

Unternehmen aber noch eins drauf und<br />

bietet ab sofort eine ganz besondere Kollektion<br />

an: Bio-Kräuter und Bio-Gewürze,<br />

die alle aus ausschließlich heimischer<br />

Produktion stammen, allesamt sorgfältig<br />

geerntet, schonend verarbeitet und abgepackt<br />

sowie zusätzlich noch von staatlich<br />

autorisierten Kontrollstellen geprüft. Mit<br />

der Gewährleistung höchster Bio-Qualität<br />

trägt Kotányi einmal mehr den vielfältigen<br />

Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit<br />

Rechnung.<br />

Gute Kräuter mit gutem Geschmack<br />

Traditionelle Gerichte können mit den<br />

fünf ausgewählten heimischen Produkten<br />

ganz einfach und zu 100 Prozent authentisch<br />

verfeinert werden. Die Bio-Petersilie<br />

ergänzt mit ihrem frischen, leicht<br />

pfeffrigen Geschmack hervorragend Suppen,<br />

Saucen, Fleisch und Fisch, der Bio-<br />

Kümmel wiederum passt hervorragend zu<br />

Schweinsbraten, Kraut- und Kartoffelgerichten.<br />

Ein echter Allrounder unter den<br />

Gewürzen ist der gemahlene Bio-Knoblauch:<br />

Mit seinem leicht scharfen Aroma<br />

passt er zu einer Vielfalt an Speisen. Als<br />

mildes, leicht süßliches Gewürz besticht<br />

der Bio-Koriander. Und auch die feinen<br />

Bio-Dillspitzen haben ein süßes Aroma,<br />

<strong>das</strong> besonders gut zur Geltung kommt,<br />

wenn sie erst am Ende der Garzeit in den<br />

Topf kommen.<br />

„Als österreichisches Fa milienunternehmen<br />

sind wir in der Region<br />

stark verwurzelt. Mit der neuen Linie fördern<br />

wir die heimische Landwirtschaft<br />

und bieten unseren Kundinnen und Kunden<br />

gleichzeitig hochwertige Zutaten aus<br />

Österreich in Bio Qualität“, so Dominik<br />

Mattes, Direktor Marketing und Innovation<br />

bei Kotányi. Für die Nutzung in<br />

der Gastronomie stehen die Produkte in<br />

der 400ccm PET-Dose mit Schraubverschluss<br />

zur Verfügung.<br />

info<br />

1881 von Janos Kotányi im<br />

ungarischen Szeged gegründet,<br />

zählt Kotányi heute zu<br />

den traditions- und er folgreichsten<br />

Familienunternehmen<br />

Österreichs. Der<br />

Ge würzexperte ist nicht nur<br />

die Nummer 1 in Österreich,<br />

sondern rangiert in über <strong>20</strong><br />

Ländern Zentral- und Osteuropas<br />

unter den Top Marken<br />

am Markt.


100% aus Österreich.<br />

100% Bio.<br />

• aus heimischer Landwirtschaft<br />

• Höchste Bio-Qualität<br />

• Streng Kontrolliert<br />

weitere Sorten: Dillspitzen, Knoblauch, Koriander und Petersilie · kotanyi.com


32 FOOD TRENDS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Frisch-knuspriger<br />

Lieferservice<br />

Avikos SuperCrunch Fresh sind<br />

auch zwei Jahre nach Markteinführung<br />

immer noch die Pommes<br />

Frites mit einem knusprigen<br />

Genusserlebnis und einer langen<br />

Standstabilität. Nach intensiver<br />

Forschungs- und Entwicklungsarbeit<br />

ist es Aviko als erstem Anbieter<br />

im deutschen und österreichischen<br />

Foodservice gelungen,<br />

frische Pommes mit einem speziellen<br />

Knusper-Coating zu produzieren.<br />

Sie wurden sowohl im Labor als<br />

auch unter ganz realen Küchenbedingungen<br />

getestet und für gut<br />

befunden. Die Pommes werden in<br />

reinem Sonnenblumenöl vorgebacken<br />

und sind leicht vorgesalzen.<br />

In nur drei Minuten lassen sie sich<br />

goldgelb zubereiten und bleiben<br />

dann besonders lange knusprig.<br />

Die gecoateten Pommes sind normalerweise<br />

ausschließlich tiefgefroren<br />

zu erwerben und somit für<br />

all jene Betriebe, die ihre Abläufe<br />

auf frische Pommes ausgerichtet<br />

haben nur mit großem Zusatzaufwand<br />

verwendbar.<br />

Das macht Aviko SuperCrunch<br />

Fresh bestens geeignet für Lieferservice<br />

und Take-Away.<br />

www.aviko.de<br />

Foto: Studio Voorhuis<br />

Neue Cuts vom Schwein<br />

Christoph Grabowski zeigt in seinem<br />

neuen Buch, <strong>das</strong>s es sich geschmacklich<br />

und wirtschaftlich lohnt, beim Tier<br />

nicht nur die „Edelstü̈ cke“ zu verwerten.<br />

Die Neuerscheinung ist ganz dem<br />

Schweinefleisch gewidmet<br />

und ein besonderer<br />

Fokus liegt auf dem Erhalt<br />

alter Schweinerassen.<br />

Denn auch wenn<br />

ein Industrieschwein<br />

grundsätzlich die gleichen<br />

Fleischteile zu bieten<br />

hat, sind zahlreiche<br />

Special Cuts nur bei alten<br />

Rassen von wirklich<br />

guter Qualität. Die<br />

meisten Verbraucher<br />

wissen nicht, <strong>das</strong>s es<br />

überhaupt verschiedene<br />

Schweinerassen mit<br />

vollkommen unterschiedlichen Eigenschaften<br />

gibt.<br />

In Gastbeiträgen und Interviews<br />

kommen Züchter, Vermarkter und Branchenexperten<br />

zu Wort und liefern sowohl<br />

wichtige Hintergrundinformationen<br />

als auch Inspiration,<br />

wie man den Umsatz<br />

an der Theke steigern<br />

kann und die eigene Expertise<br />

gewinnbringend<br />

kommuniziert.<br />

Schon Christoph<br />

Grabowskis erstes<br />

Werk, „Neue Cuts vom<br />

Rind“, fand in der Branche<br />

großen Anklang.<br />

Deutscher Fachverlag,<br />

256 Seiten, ISBN<br />

978-3-86641-335-1<br />

Mit der GENUSS Landkarte<br />

regionale Betriebe finden<br />

Wer<br />

regionale<br />

Lebensmittel<br />

kauft, stärkt heimischen<br />

Familienbetriebe<br />

und schützt<br />

die Umwelt durch<br />

kurze Transportwege.<br />

Das bestätigt<br />

nun eine neue<br />

Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts.<br />

„Wenn um<br />

1 Prozent mehr heimische<br />

Lebensmittel<br />

gekauft werden,<br />

dann schafft <strong>das</strong><br />

3.100 neue Arbeitsplätze<br />

und eine zusätzliche<br />

Wertschöpfung von 140 Millionen<br />

Euro“, so Elisabeth Köstinger,<br />

Bundesministerin für Landwirtschaft.<br />

Um den Trend zu regionalen Lebensmitteln<br />

zu unterstützen, hat die Initiative<br />

„Das isst Österreich“ eine GENUSS<br />

Foto: dfv<br />

Landkarte erstellt. Auf der Landkarte<br />

werden Direktvermarkter und Gastronomiebetriebe,<br />

die regionale Lebensmittel<br />

erzeugen, eingezeichnet. Entdecken<br />

kann man die GENUSS Karte unter<br />

www.<strong>das</strong>-isst-österreich.at<br />

Foto: Paul Gruber


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOOD TRENDS<br />

33


34 FOOD & VERPACKUNGSTRENDS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Home Dining als Trend <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Covid-19 hat vieles verändert und ganz besonders gilt <strong>das</strong><br />

für die Essgewohnheiten. Es wurde und wird mehr zu Hause<br />

gegessen und da soll es nicht nur gut sein, sondern man<br />

möchte auch Restaurant-Atmosphäre schaffen.<br />

Zu Beginn war es der Wunsch vieler<br />

Österreicher, durch Bestellungen<br />

bevorzugte Restaurants sowie<br />

deren Mitarbeiter in der Krise zu unterstützen.<br />

Schon bald aber meldete sich<br />

auch der Hunger im Homeoffice und<br />

mangels Zeit erlebten Lieferservices<br />

und Gastro-Zustelldienste einen Boom.<br />

„Viele Restaurants setzen auf den Erlebnisfaktor,<br />

der mit gutem und schönem<br />

Essen einhergeht. Ganz entscheidend<br />

für dieses Erlebnis zuhause und für <strong>das</strong><br />

einfache Handling der Speisen ist eine<br />

gut funktionierende und formschöne<br />

Verpackung.“, sagt Isabel Rainer, MA<br />

National Category Manager bei Papstar<br />

Österreich.<br />

Als führender Anbieter für umweltfreundliche<br />

Serviceverpack ungen und<br />

Einweggeschirr-Sortimente in Eu ro pa<br />

baut die Papstar-Gruppe ihr Sortiment<br />

seit Jahren auf umweltverträgliche Produkte<br />

aus nachwachsenden Rohstoffen<br />

um.<br />

Papstar Pure – 100 % Fair<br />

Das Papstar Pure Sortiment umfasst<br />

alles, was für den Außer-Haus-Verkauf<br />

benötigt wird. Neben umweltfreundlichen<br />

Servietten gibt es Tragetaschen,<br />

sicher schließende Schalen, Boxen und<br />

Becher für heiße und kalte Speisen sowie<br />

Getränke bis hin zu diversen Bestecken<br />

und Bestecktaschen. Die Produkte<br />

aus der nachhaltigen Verpackungs-Serie<br />

„PAPSTAR PURE 100% Fair“ sind aus<br />

ungebleichtem, FSC®-zertifiziertem<br />

Frischfaser-Karton mit Biobeschichtung<br />

hergestellt. Alle Produkte sind aus<br />

nachwachsenden Rohstoffen, vollständig<br />

biologisch abbaubar und auch für<br />

fetthaltige Lebensmittel geeignet.<br />

Snacks mit gutem Umweltgewissen<br />

genießen.<br />

Fotos: Papstar<br />

Entscheidend für <strong>das</strong> Erlebnis zuhause<br />

ist eine gut funktionierende und formschöne<br />

Verpackung.<br />

Mit Dinner- Servietten der neuen<br />

Linum-Serie der Papstar Royal Collection<br />

und den dazu passenden Tafelkerzen ist<br />

Restaurant-Atmosphäre garantiert.<br />

Take-Away stilvoll<br />

zu Hause genießen<br />

Auch Luxus-Hotspots setzen nun vermehrt<br />

auf Lieferservice und dieser Umstand<br />

steigert auch die Erwartung des<br />

Konsumenten an die gelieferten Menüs<br />

und deren Präsentation. „Wir rechnen<br />

in Zukunft mit einem weiteren Anstieg<br />

beim „Take Home“ Konsum. Allerdings<br />

weniger beim klassischen Fast Food<br />

Take-Home, sondern viel mehr beim<br />

Konsum hochwertiger Speisen. Dementsprechend<br />

muss sich auch die Attraktivität<br />

der Serviceverpackungen in<br />

Hinblick auf Nachhaltigkeit, Funktionalität<br />

und Formschönheit weiterentwickeln“,<br />

sagt Mag. Harald Steiner, Direktor<br />

für Vertrieb und Marketing bei<br />

Papstar Österreich.<br />

Mit umweltfreundlichen und biologisch<br />

abbaubaren Serviceverpackungen<br />

von Papstar kommen die bestellten Menüs<br />

nicht nur sicher und hygienisch einwandfrei<br />

zu Hause an, sie leisten auch<br />

einen Beitrag zur Vermeidung von Plastikabfall.<br />

Mit Zuckerrohr, Palmblatt, Agrarresten<br />

aus Bananen- und Reisstroh<br />

sowie ungebleichten Papier und FSCzertifizierten<br />

Holz gibt es mittlerweile<br />

genügend alternative Materialien zu<br />

Plastik, die alle aus nachwachsenden<br />

Rohstoffen hergestellt werden und biologisch<br />

abbaubar sind.<br />

Kontakt:<br />

www.papstar.com


36 FOOD & VERPACKUNGSTRENDS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Take-away und Lieferung:<br />

Der Genuss Zuhause<br />

Die Verpackungsbranche liefert besonders in diesem Jahr stetig neue Produkte für den<br />

Take-away oder die Lieferung von Speisen und Getränken. Eine optimale Verpackung sollte<br />

einen sicheren Transport von Lebensmitteln ermöglichen, sie schützen und gleichzeitig<br />

ansprechend präsentieren.<br />

Von Katrin Schedler<br />

Je nachdem was für Speisen verpackt<br />

werden, gibt es fast unzählige Möglichkeiten<br />

in allen Formen, Größen<br />

und Farben. Während sich klassische<br />

Pappschalen oder -teller für Speisen, die<br />

sofort verzehrt werden gut eignen, sind<br />

sie für Gerichte, die transportiert werden<br />

ungeeignet. Hierfür gibt es Verpackungen,<br />

die sich schließen lassen, wie etwa<br />

Boxen, Becher sowie Schalen mit Deckel<br />

oder zum Versiegeln. Damit Fleisch oder<br />

Fisch, Beilagen und Soße während des<br />

Transports nicht vermischt werden, stehen<br />

praktische Boxen mit Unterteilungen<br />

zur Verfügung. Auch Verpackungslösungen,<br />

die <strong>das</strong> schonende Aufwärmen<br />

der Speisen Zuhause erlauben, sind am<br />

Markt erhältlich. Was umweltfreundliche<br />

Materialien angeht, tut sich einiges:<br />

Zu den nachhaltigen Verpackungen, die<br />

komplett kompostierbar sind, gehören<br />

z.B. Boxen (mit Deckel) aus Bagasse. Als<br />

Bagasse werden die Faserreste, die bei<br />

der Zuckergewinnung nach dem Auspressen<br />

von Zuckerrohr übrig bleiben,<br />

bezeichnet. Daraus werden dann unter<br />

anderem die umweltfreundlichen Verpackungs-Alternativen<br />

hergestellt. Sie<br />

sind robust, nachhaltig und können sogar<br />

in die Mikrowelle.<br />

Foto: Krakenimages.com /Adobe Stock<br />

Der Karton für Brötchen to go<br />

Ob belegte Brötchen, Muffins oder<br />

Kuchen - der weiße Faltkarton mit<br />

Klappdeckel von Etivera bewahrt kleine<br />

Köstlichkeiten sicher auf. Der Karton<br />

ist besonders kompakt und lässt<br />

sich gut stapeln und garantiert damit<br />

maximalen Schutz beim Transportieren<br />

von Lebensmitteln. Der weiße Vollpappekarton<br />

ist für den direkten Lebensmittelkontakt<br />

geeignet. Etivera hat sich<br />

den Verpackungslösungen aus Glas, Papier,<br />

Holz oder Metall verschrieben. Es<br />

werden aber auch Selbstklebeetiketten<br />

produziert und so können vielfältige Veredelungsmöglichkeiten<br />

individuell realisiert<br />

werden.<br />

www.etivera.at<br />

Foto: Etivera


Foto: Catalin Cucu<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOODTRENDS<br />

Grünes Take-Away<br />

Ried Green Foodpack<br />

Solutions<br />

beschäftigt<br />

sich seit vielen<br />

Jahren mit Take-<br />

Away-Verpackungen,<br />

die zu 100<br />

Prozent entweder<br />

biologisch abbaubar<br />

oder recycelbar<br />

sind. Denn<br />

Umweltschutz hat oberste Priorität – und nachhaltige, ressourcenschonende<br />

Verpackungen für den Außer-Haus-Verzehr<br />

könnten künftig verpflichtend sein. Die Verpackungsspezialisten<br />

Ried führen eine große Auswahl an Menüschalen,<br />

Boxen, Bechern, Tellern und Zubehör aus FSC® zertifiziertem<br />

Papier, Karton, PULP, PLA oder rPET in ihrem Sortiment.<br />

Aber auch die fachliche Beratung steht im Fokus, um geeignete<br />

individuelle Verpackungslösung, Brandings und Abo-Abruf-Varianten<br />

mit Staffelrabatten zu entwickeln. Ried unterstützt<br />

auch gerne mit Take-Away-Konzepten und Ideen zur<br />

ansprechenden Präsentation der Speisen. Das Auge isst ja<br />

bekanntlich mit.<br />

www.ried-foodpack.at<br />

Foto: Eurogast<br />

Erntefrische Pilze<br />

Durch die Corona-Krise rücken<br />

Nachhaltigkeit, Regionalität<br />

und Gesundheit für Österreicher<br />

wieder mehr in den Fokus. Eurogast<br />

hat daher in der Wildsaison<br />

ein besonders vielfältiges Sortiment<br />

an regionalen Spezialitäten<br />

im Angebot. Mit ihrer regionalen<br />

Herkunft aus heimischen<br />

Wäldern sind Pilze eine perfekte<br />

Kombination zu nachhaltigem<br />

Wildfleisch. Dabei achtet<br />

Eurogast bei den Pilzen stets auf<br />

hohe Qualität, Regionalität sowie<br />

sorgfältige Verarbeitung und<br />

Lagerung. Die ausgesuchten Pilze<br />

des Eurogast-Sortiments werden<br />

erntefrisch schockgefroren.<br />

Dabei wird die küchenfertige<br />

Ware schonend konserviert. Der ursprüngliche Geschmack,<br />

die natürlichen Aromen, wertvollen Inhaltsstoffe und Konsistenz<br />

bleiben erhalten. Besonders gefragt sind aus dem Eurogast-Pilz-Sortiment<br />

Pfifferlinge und Steinpilze.<br />

www.eurogast.at<br />

Wos hom<br />

Skifahrerinnen<br />

mit Kürbiskernöl<br />

gemeinsam?<br />

Die Besten kommen<br />

aus der Steiermark<br />

www.steirisches-kuerbiskernoel.eu


38 FOOD & VERPACKUNGSTRENDS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Fotos: Messerle GmbH<br />

Handel mit Haltung,<br />

Verpackungen mit Sinn<br />

Messerle hat ein breites,<br />

ökologisch nachhaltiges Sortiment für<br />

Lebensmittel ver packungen.<br />

Wir alle spüren: Die Welt, in der wir leben, braucht unsere Mithilfe. Bewegungen wie Fridays<br />

for Future setzen sich fürs Klima ein, bewusste Konsumenten ändern ihren Lifestyle und<br />

auch wir als Handelsunternehmen gehen mit gutem Beispiel voran.<br />

Moderne Lebensmittelverpackungen<br />

bieten optimale Lösungen für<br />

den täglichen Verbrauch und die<br />

Umwelt. Immer mehr Unternehmen zeigen<br />

Flagge: Mit nachhaltigen Produkten,<br />

hohen Umweltstandards und einer Haltung,<br />

die über den Preis hinausgeht.<br />

Es ist nicht die eine große Geste, die<br />

alles ändert. Es sind die vielen kleineren<br />

Schritte, die Gutes bewirken.<br />

Messerle ist beim Thema Umwelt gut<br />

aufgestellt: Wir haben<br />

ein breites, ökologisch<br />

nachhaltiges Sortiment<br />

für Lebensmittelver<br />

packungen im Programm,<br />

mit innovativen<br />

Eigenmarken und<br />

intelligentem Design.<br />

Wir entwickeln mit Verantwortung gegenüber<br />

den nachfolgenden Ge nerationen.<br />

Zudem bauen wir den Anteil von umweltfreundlichen<br />

Alternativen im Produktsortiment<br />

ständig weiter aus.<br />

Messerle hat sich aus eigenem Engagement<br />

schon früh mit nachhaltigen<br />

Lebensmittel- und Take Away-Verpackungen<br />

beschäftigt und ist heute ein<br />

führender Anbieter dafür. Zum Beispiel<br />

unsere Greet Obst- und Gemüsebeutel<br />

aus feuchtigkeitsresistentem, halbtransparentem,<br />

recycelbarem und kompostierbarem<br />

Papier. Hergestellt aus reiner<br />

ungebleichter Zellulose. Bedruckt<br />

mit mineralölfreien Druckfarben.<br />

Bei Lebensmittelverpackungen favorisieren<br />

wir ökologisch nachhaltige<br />

Kreisläufe. Dazu gehören innovative<br />

„Mit unseren eigens entwickelten<br />

nachhaltigen<br />

Verpackungslösungen sind<br />

wir am Puls der Zeit. Der<br />

Markt ist reif für neue<br />

Lösungsansätze.“<br />

Klaus Hagen, Experte für Take<br />

Away-Verpackungen<br />

Materialien, die als Wertstoff begriffen<br />

werden (Circular Economy), eine stoffliche<br />

Wiederverwertung, faserbasierte<br />

Verpackungen statt Kunststoff und die<br />

Einsparung von CO2.<br />

Das Ziel ist klar: Wir wollen Lebensmittel<br />

knackig, hygienisch und praktisch<br />

verpacken, gleichzeitig aber die<br />

Umwelt so wenig wie möglich belasten.<br />

Weg vom Sündenbock für unsere<br />

Lebensweise, hin zur effizienten Nutzung<br />

von Ressourcen.<br />

Messerle hat sich mit Innovationen<br />

und seiner LOGISCH ÖKO-Schiene<br />

auch über Österreich hinaus einen guten<br />

Namen für nachhaltige Verpackungen<br />

gemacht.<br />

Kontakt:<br />

Messerle GmbH<br />

Neue Landstraße 91<br />

6841 Mäder<br />

Tel 05523 5991-0<br />

E-Mail info@messerle.at<br />

Web www.messerle.at<br />

Webshop shop.messerle.at


(ver)packen wirs nachhaltig<br />

(ver)packen wirs nachhaltig<br />

Nachhaltigkeit wird zum stärksten Treiber in der Verpackungsindustrie:<br />

Nachhaltigkeit wird neu zum entwickelte stärksten Treiber Materialien in der und Verpackungsindustrie:<br />

Kreisläufe neu entwickelte sind die Zukunft. Materialien Intelligentes und<br />

geschlossene<br />

Design geschlossene reduziert Kreisläufe den ökologischen sind die Zukunft. Fußabdruck, Intelligentes Neuware<br />

kann Design durch reduziert recycelte den ökologischen Alternativen Fußabdruck, ersetzt werden. Neuware<br />

kann durch recycelte Alternativen ersetzt werden.<br />

Im Netzwerk mit innovativen Verpackungspartnern<br />

Im Netzwerk mit innovativen Verpackungspartnern<br />

entstehen überzeugende Lösungen: anwendungssichere<br />

entstehen überzeugende Lösungen: anwendungssichere<br />

Materialalternativen, größere Auswahl an ökologisch<br />

Materialalternativen, größere Auswahl an ökologisch<br />

nachhaltigen Verpackungen, super Qualität und faire Preise.<br />

nachhaltigen Verpackungen, super Qualität und faire Preise.<br />

Darüberhinaus entwickelt und produziert Messerle<br />

Darüberhinaus entwickelt und produziert Messerle<br />

Eigenmarken, die überzeugen: mit europäischen Top-Standards<br />

bei Design, Funktion und Qualität, mit ressourcen-<br />

Eigenmarken, die überzeugen: mit europäischen Top-Standards<br />

bei Design, Funktion und Qualität, mit ressourceneffizienten<br />

Materialien, mit innovativen<br />

effizienten Materialien, mit innovativen Ideen.<br />

Ideen.<br />

www.logischoeko.at


40 FOODTRENDS<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Grüne Wände für <strong>das</strong> Klima<br />

Der österreichische Postmix-Spezialist Grapos lebt Nachhaltigkeit schon seit über 50 Jahren<br />

aus Leidenschaft: Nun sind sogar die Wände des Grapos-Headquarters grün! Das sieht super<br />

aus und ist gut für die Klimabilanz.<br />

Grapos verbindet<br />

formschönen<br />

Offenausschank,<br />

er frischende<br />

Getränkesorten und<br />

nachhaltige Systeme.<br />

Foto: Gerlinde Mörth/Grapos<br />

Die Idee war schon länger da, im<br />

Frühjahr <strong>20</strong><strong>20</strong> wurde sie realisiert.<br />

Mitten im steirischen Lannach<br />

steht nun eine der größten<br />

Greenwalls Europas. Dafür wurden ca.<br />

9000 Pflanzen in 1900 Laufmeter Niro-<br />

Wannen, ca. 700m2 Vlies als Wasserreservoir,<br />

300 Säcke Blumenerde und<br />

ca. 4 Tonnen Tonsplitt gesetzt. Die Beregnung<br />

erfolgt automatisch. Grapos<br />

Geschäftsführer KR Wolfgang<br />

Zmugg hat die Fassadenbegrünung<br />

selbst konzipiert und <strong>das</strong><br />

aus gutem Grund: „Die Begrünung<br />

ist für die Wärmedämmung<br />

des Gebäudes<br />

von Vorteil und erzeugt<br />

zum Beispiel in Industriegebieten<br />

ein<br />

besseres Rundum-Klima,<br />

da sie<br />

die Luftfeuchtigkeit erhöht<br />

und die Luftqualität verbessert.“


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOODTRENDS<br />

41<br />

Ungefähr 9000 Pflanzen zieren nun <strong>das</strong> Grapos-Gebäude<br />

in Lannach. Das ist gut für <strong>das</strong> Klima!<br />

Fotos: Fotogenia, Renate Trummer/Grapos<br />

Grapos stellt schon seit mehr als<br />

50 Jahren Postmix-Sirupe her und entwickelt<br />

unter der hauseigenen Marke<br />

Schankomat Offenausschankgeräte.<br />

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich für<br />

Zmugg zu einem wahren Herzensprojekt<br />

entwickelt. „Früher wurde die Postmix-<br />

Technologie eher belächelt, gerade <strong>das</strong><br />

Argument der Nachhaltigkeit<br />

verstanden viele nicht“,<br />

erinnert sich Zmugg,<br />

„als die Klimakrise ein<br />

Thema wurde, wurde<br />

es für uns umso<br />

wichtiger <strong>das</strong> nachhaltige<br />

Postmix-Getränkesystem<br />

für<br />

die Gastronomie attraktiver<br />

zu gestalten.“<br />

Das Unternehmen konnte<br />

über die Jahre den Service<br />

für die Gastronomen stetig verbessern<br />

und den Wartungsaufwand der<br />

Geräte auf ein Minimum reduzieren.<br />

Postmix ist nachhaltig!<br />

„Unsere Produktpalette zielt darauf ab,<br />

den Gästen Top-Qualität zu bieten und<br />

moderne Ansprüche zu erfüllen. Früher<br />

mussten die Getränke wie aus der Flasche<br />

schmecken, <strong>das</strong> allein reicht natürlich<br />

nicht mehr“, sagt Zmugg. Grapos<br />

bietet ca. 150 verschiedene Sirupsorten,<br />

die von Klassikern über Fitnessgetränke<br />

bis hin zu außergewöhnlichen<br />

Sorten reichen. Als<br />

erster Hersteller produzierte<br />

<strong>das</strong> Unternehmen auch Postmix-Getränke<br />

wie Cola oder<br />

Kräuterlimo in zertifizierter<br />

Bio-Qualität.<br />

Faktoren wie Abfüllung und Transport<br />

spielen für die Nachhaltigkeits-Bilanz<br />

eine große Rolle.<br />

Da der Sirup erst im<br />

Betrieb beim Zapfen mit<br />

Wasser versetzt wird,<br />

haben die Sirupe viel<br />

weniger Volumen als<br />

Getränke in Mehrwegflaschen,<br />

bei denen zusätzlich<br />

auch noch <strong>das</strong><br />

Eigengewicht der Flaschen<br />

sowie der spätere<br />

Rücktransport und die Reinigung<br />

mit viel Wasser hinzukommen.<br />

Die Sirupe benötigen weniger Platz bei<br />

der Lieferung und im Lager. Außerdem<br />

fallen große Kühlhäuser weg, da die Sirupe<br />

durch ein Vakuumsystem frisch<br />

bleiben. Die Kühlung erfolgt beim Zapfen<br />

direkt in der Schankanlage – <strong>das</strong><br />

spart viel Energie.<br />

KR Wolfgang Zmugg,<br />

Geschäftsführer von<br />

Grapos befasst sich seit 45<br />

Jahren mit allen Fragen<br />

rund um den professionellen<br />

Getränkeausschank.<br />

Mit acht Produktlinien und<br />

mehr als 150 Sirupsorten<br />

bietet Grapos die breiteste<br />

Palette von Postmix-<br />

Sirupen mit einer Vielzahl<br />

von Schankgeräten.<br />

90 % kleinerer ökologischer<br />

Fußabdruck<br />

Kein Wunder also, <strong>das</strong>s Grapos-Getränke<br />

einen 90 % kleineren ökologischen Fußabdruck<br />

und um 90 % weniger CO2-Belastung<br />

erzeugen als konventionelle<br />

Mehrwegflaschen.<br />

Dies wurde mittels des SPI (Sustainable<br />

Process Index) von der TU Graz berechnet<br />

und zertifiziert. „Wir haben den<br />

Fußabdruck berechnen lassen, um die<br />

Nachhaltigkeit unseres Systems belegen<br />

zu können. Für Kunden ist es wichtig,<br />

<strong>das</strong>s sie durch Labels und Zertifizierungen<br />

Vertrauen gewinnen können“,<br />

weiß Zmugg.<br />

Kontakt:<br />

Grapos<br />

Industriestraße 10a<br />

8502 Lannach<br />

Web www.grapos.com


42 WINTERDESSERT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Omas Schlosserbuam<br />

Sobald es draußen kalt wird, feiern drinnen die warmen Mehlspeisen ein genussvolles<br />

Comeback. Das sagt zumindest Josef Zauner, seines Zeichens Österreichs Vorzeigekonditor,<br />

und der muss es schließlich wissen.<br />

Von Petra Pachler<br />

Klassisch muss es sein – und traditionell.<br />

Der Konditor der ehemaligen<br />

k.u.k Hofzuckerbäcker<br />

schwört auf bodenständige Rezepte<br />

sowie Klassiker unter den Mehlspeisen.<br />

Die Gäste wollten <strong>das</strong> so und<br />

Josef Zauner spricht dabei nicht vorrangig<br />

von den Touristen, sondern vor<br />

allem von den Einheimischen, die sich<br />

die Klinke in die Hand geben und somit<br />

einen erklecklichen Teil der Gäste ausmachen.<br />

Warme Winterdesserts<br />

Was sind denn nun die Renner in der<br />

kalten Jahreszeit, wollen wir wissen?<br />

Warme Mehlspeisen wie Mohn- und<br />

Nussnudeln, ein Schokokoch mit Schlag,<br />

wie der Mohr im Hemd nun heißt, und<br />

natürlich der Klassiker Kaiserschmarrn<br />

– der übrigens immer Saison hat. Und<br />

dann natürlich die Schlosserbuam, die<br />

schon in Omas Küche einen Fixplatz<br />

hatten.<br />

„Die warme Mehlspeisküch‘“, wie Josef<br />

Zauner sagt, kommt ganz klar aus<br />

dem ehemaligen Böhmen und hat sich<br />

ziemlich unverändert bis heute gehalten.<br />

Auch wenn man nun, dem Trend<br />

entsprechend versucht, generell mit<br />

weniger Zucker und Fett auszukommen.<br />

Was in der Patisserie kein leichtes<br />

Unterfangen ist, denn schmecken soll es<br />

dann schon wie immer. Aber Profis wie<br />

Josef Zauner wissen auch <strong>das</strong> erfolgreich<br />

umzusetzen.<br />

Soufflés als Kür<br />

Zur hohen Konditorkunst zählen eindeutig<br />

Soufflés, wobei die Chance, daran<br />

zu scheitern, relativ hoch ist. Viele<br />

Konditoren lassen daher lieber gleich die<br />

Finger davon, nicht so Josef Zauner. Er<br />

hat uns sogar seinen persönlichen Tipp<br />

für <strong>das</strong> Gelingen eines erstklassigen<br />

Soufflés verraten: Die Anleitung im Rezept<br />

lautet, <strong>das</strong>s zuerst Milch und Butter<br />

aufgekocht und <strong>das</strong> Mehl kräftig un-<br />

Zutaten für 4 Portionen<br />

Für die Fülle<br />

› 16 Dörrzwetschken<br />

› 16 weiße Mandeln<br />

Für die Karamellsauce<br />

› 100 g Kristallzucker<br />

› 1/16 l Wasser<br />

¼ l Milch<br />

2 Dotter<br />

1 EL Vanillepuddingpulver<br />

› <strong>20</strong> ml Grand Marnier<br />

Für den Backteig<br />

› 1/8 l Milch<br />

› 100 g Weizenmehl<br />

1 EL Öl<br />

1 Bio-Freiland-Ei<br />

1 EL Kristallzucker<br />

› 1 Prise Salz<br />

› Öl zum Backen<br />

› 1 EL gemahlener Zimt<br />

› 800 Kristallzucker<br />

~ 90 Min.<br />

1. Dörrzwetschken mehrere<br />

Stunden in lauwarmem Wasser<br />

einweichen.<br />

Dann den Kern herauslösen und<br />

stattdessen eine abgezogene<br />

weiße Mandel einlegen.<br />

2. Für die Karamellsauce Zucker<br />

in einer etwas höheren Pfanne<br />

karamellisieren und mit Wasser<br />

ablöschen. Sollten sich Zuckerklumpen<br />

bilden, diese durch<br />

ständiges Rühren auflösen<br />

3. Dotter und Puddingpulver mit<br />

der Milch verrühren, die Karamellmasse<br />

mischen und zur<br />

Rose abziehen. Mit 1/16 1 Grand<br />

Marnier abschmecken und warm<br />

stellen<br />

4. Milch, Mehl, Öl, Ei, Zucker und<br />

Salz zu einem dickflüssigen<br />

Teig verrühren. Die Zwetschken<br />

eintauchen und schwimmend<br />

im heißen Öl backen. Herausnehmen<br />

und auf Küchenpapier<br />

abtropfen lassen. In Zimt-Kristallzucker<br />

wälzen und je 4 Stück<br />

mit Karamellsauce anrichten.<br />

Schlosserbuben mit Karamellsauce


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> WINTERDESSERT<br />

43<br />

Fotos: Konditorei Zauner<br />

Zauners Konditoren werken mit viel Gefühl und Handwerkskunst an den Produkten.<br />

tergerührt werden sollen. Anschließend<br />

sollten die Dotter nach einer kurzen<br />

Kühlphase eingerührt werden. Dazu der<br />

Tipp des Profis: „Die Dotter nach und<br />

nach beigeben - auf keinen Fall alle gemeinsam,<br />

um eine Klumpen-Bildung zu<br />

vermeiden. Je länger man die Milch-Butter-Mehlmasse<br />

am Herd belässt, desto<br />

trockener wird die Masse und benötigt<br />

dadurch mehr Eidotter. Eine geschmeidige<br />

Konsistenz der Grundmasse ist <strong>das</strong><br />

Um und Auf für ein gutes Gelingen!“<br />

Die Top-Ischler-<br />

Weihnachtsköstlichkeiten<br />

Was wird sonst noch im Winter an<br />

Köstlichkeiten gezaubert? Weihnachtskekse<br />

natürlich, die in normalen Zeiten<br />

in die ganze Welt verschickt werden.<br />

Coronabedingt beschränkt sich der Radius<br />

derzeit auf Europa, aber auch so ist<br />

die Konditorei Zauner damit gut ausgelastet.<br />

Auch hier beim Weihnachtlichen<br />

dominieren die Klassiker wie Vanillekipferl,<br />

Linzeraugen und Mini Ischlertörtchen.<br />

Auch der Lebkuchen darf selbstverständlich<br />

nicht fehlen, wobei Josef<br />

Zauner auf <strong>das</strong> Fertigen der klassischen<br />

Lebkuchen verzichtet. „Dafür geht man<br />

zum Lebzelter“, meint der Zuckerbäcker,<br />

„wir machen ausschließlich Lebkuchenkonfekt<br />

und füllen dieses in verschiedenen<br />

Varianten!“ Besonders beliebt sind,<br />

laut Josef Zauner, die Mini-Elisen und<br />

der Mandelnougatlebkuchen.<br />

Die Konditorei Zauner ist <strong>das</strong> Vorzeigemodell<br />

einer Institution, die es geschafft<br />

hat, mit der Zeit zu gehen, ohne<br />

ihre Wurzeln zu verlieren und wohl gerade<br />

aufgrund dessen auf ein großes<br />

Stammklientel zählen kann.<br />

info<br />

1832 Gründung des Stammhauses<br />

in der Pfarrgasse als<br />

k.u.k. Hoflieferant.<br />

1927 Eröffnung des Cafe<br />

Esplanade.<br />

„Der Zauner“ belieferte <strong>das</strong><br />

Kaiserhaus unter anderem<br />

mit dem Kaisergugelhupf<br />

und Petit Fours für die Kaiserin.<br />

<strong>20</strong>0 verschiedene Produkte<br />

sind in der Vitrine.<br />

135 Mitarbeiter, davon 30<br />

Zuckerbäcker.<br />

Pro Jahr werden <strong>20</strong>0.000<br />

Zaunerstollen versandt.<br />

1980 verlieh die Republik<br />

Österreich der Konditorei<br />

Zauner <strong>das</strong> Recht zur Führung<br />

des Österreichischen<br />

Staatswappens in Form der<br />

Staatlichen Auszeichnung.<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> erhielt Josef Zauner<br />

die Auszeichnung für sein<br />

Lebenswerk.


44 WINTERDESSERT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

„Lernen und verbessern kann man<br />

noch immer etwas“<br />

Josef Zauner, Konditor mit Leib und Seele und eine Institution in Bad Ischl, im Gespräch über<br />

Lehrlinge, Corona und veränderte Geschmäcker.<br />

Von Petra Pachler<br />

Entspannt sitzt er bei einem kleinen<br />

Espresso, der Grandseigneur der<br />

Konditorszene, und macht mit seinen<br />

72 Jahren nicht den Eindruck, als<br />

denke er ans Aufhören. Tut er auch nicht,<br />

denn <strong>das</strong>s er nach wie vor <strong>das</strong> Zepter in<br />

der Hand hat, ist nicht zu übersehen.<br />

Was einen guten Konditor ausmacht,<br />

fragen wir ihn. „Die Liebe zum Beruf und<br />

nach der Ausbildung nicht als Erstes zu<br />

schauen, wo man <strong>das</strong> meiste Geld verdient,<br />

sondern zuerst in Firmen zu gehen,<br />

wo man etwas lernen kann. Denn<br />

dann gelangt man in eine Position, wo<br />

man gut verdient.“ Josef Zauner muss es<br />

wissen, stammt er doch selbst aus einfachen<br />

Verhältnissen. Selbstredend bildet<br />

der Konditor regelmäßig eine Vielzahl<br />

eigener Lehrlinge aus.<br />

Nachwirkungen des k.u.k. Status<br />

Ehemalige k.u.k. Hofzuckerbäckerei, diesem<br />

Ruf wird der Zauner, wie die Konditorei<br />

allgemein genannt wird, auch<br />

Josef Zauner<br />

(vorne) und<br />

sein Konditoren-Team.<br />

Foto: Konditorei<br />

Zauner<br />

heute noch gerecht. Kaisertorte, Kaisergugelhupf<br />

und Kaisermelange - als<br />

ehemaliger Caterer (wie man ihn heute<br />

bezeichnen würde) des Kaiserhauses,<br />

machte sich der Zauner einen Namen<br />

und profitiert auch heute noch davon.<br />

Das Rezept der vor <strong>20</strong> Jahren von Josef<br />

Zauner kreierten Kaisertorte geht zum<br />

Beispiel auf jene Schoko-Caramel Creme<br />

zurück, die früher bei Empfängen<br />

an den Hof geliefert wurde. Man sieht<br />

schon, ohne Kaiser geht in Bad Ischl<br />

gar nichts und dieses Image wird beim<br />

Zauner auch gerne gepflegt.<br />

Wenngleich Josef Zauner sehr wohl<br />

die Trends genau verfolgt. Und die gehen<br />

eindeutig in Richtung leichte Küche<br />

– auch in der Konditorei. „Der Geschmack<br />

in der Konditorei hat sich verändert“,<br />

meint Zauner. „Früher ging man<br />

- meist mit der Mama - einmal pro Woche<br />

in die Konditorei und da musste es<br />

mit eine Buttercreme-Torte sein. Heute<br />

geht man schnell einmal Kaffee trinken<br />

und genießt ein Stück Mehlspeise dazu<br />

und die soll leicht sein, weil anschließend<br />

auch noch <strong>das</strong> Abendessen Platz<br />

haben muss“.<br />

Demzufolge gehen Köstlichkeiten<br />

wie Erdbeerschnitte oder die Ribiselschaumschnitte<br />

sehr gut. Trotz aller<br />

Änderungen sind und bleiben aber<br />

Klassiker wie Dobos- oder Malakofftorte<br />

fixer Bestandteil des Sortiments.<br />

Und was geht am besten beim Zauner?<br />

Das gleichnamige Zaunerkipferl und die<br />

Kaisertorte! Und natürlich der legendäre<br />

Zaunerstollen, dessen Rezept aus dem<br />

Jahr 1905 stammt und auch heute noch<br />

genauso wie damals handwerklich zubereitet<br />

wird. Die süßen Präferenzen<br />

sind übrigens bei Einheimischen und<br />

Gästen ziemlich ident.<br />

Das böhmische Erbe<br />

„Die Österreichische Küche verdankt ihren<br />

Ruf zu 80 Prozent den böhmischen<br />

Mehlspeisen“, ist Josef Zauner überzeugt.<br />

Nicht weiter verwunderlich also,<br />

<strong>das</strong>s sich auf der Zauner-Karte nebst<br />

Kaiserschmarrn und Salzburger Nockerl<br />

auch Marillen- und Zwetschkenknödel<br />

finden. Die Marillenknödel gehen besser,<br />

meint der Meister, weil man die auch<br />

im Ausland kennt. 30 Konditoren werken<br />

in den Backstuben in der Pfarrgasse<br />

und auf der Ischler Esplanade, die Torten<br />

und kalten Mehlspeisen werden von<br />

der Pfarrgasse an die Esplanade geliefert,<br />

die warmen Mehlspeisen in beiden<br />

Geschäften frisch zubereitet. Wenn im<br />

Stammgeschäft in der Pfarrgasse um 18<br />

Uhr die Türen schließen, bedeutet <strong>das</strong><br />

für Josef Zauner keineswegs, <strong>das</strong>s nun<br />

Feierabend ist. Denn jetzt geht es zur<br />

Esplanade, um <strong>das</strong> Abendgeschäft zu<br />

beobachten, denn, wie der Chef meint:<br />

„Lernen und verbessern kann man noch<br />

immer etwas!“


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> WINTERDESSERT<br />

45<br />

100 Jahre Honigmayr<br />

Von einer einfachen Bienenzucht zu einer der größten Honigmanufakturen des Landes:<br />

Das im Salzburger Pongau beheimatete Traditionsunternehmen blickt auf eine 100-jährige<br />

Firmengeschichte zurück.<br />

Von Christian Wieselmayer<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> ist auf Grund von Corona<br />

auch für die Lebensmittelbranche<br />

ein außergewöhnliches Jahr. Dennoch<br />

verliefen die ersten sechs Monate<br />

des Jahres erfolgreich, nicht zuletzt<br />

auf Grund des Corona-Lockdowns im<br />

März. „Viele Konsumenten haben während<br />

dieser Zeit verstärkt nach Honig<br />

unserer Marke gegriffen“, zieht Honigmayr<br />

Geschäftsführer Thomas Krahofer<br />

eine erste Bilanz.<br />

Zwischen Tradition und Innovation<br />

Ob klassischer Blütenhonig aus Österreich,<br />

Bio-Waldhonig, Aka zienhonig,<br />

Bio-Blütenhonig oder Cremehonig – für<br />

Honigmayr zählen neben den persönlichen<br />

Kontakten zu seinen Imkern auch<br />

die Faktoren Qualität, Nachhaltigkeit<br />

und Natürlichkeit.<br />

„Im hundertsten Jahr von Honigmayr<br />

liegt der Fokus auf Bio, Regionalität und<br />

Backen. Besonders der Aspekt der Regionalität<br />

gewinnt bei Bio-Produkten an<br />

Bedeutung“, erklärt Thomas Krahofer.<br />

Als eine Herzensangelegenheit bezeichnet<br />

Krahofer, gemeinsam mit den Imkern<br />

gegen <strong>das</strong> Bienensterben zu kämpfen.<br />

So unterstützt Honigmayr – zusammen<br />

mit Spitz, zu dem <strong>das</strong> Unternehmen<br />

gehört – seit <strong>20</strong>17 „Hektar Nektar“, ein<br />

österreichisches Social Start-up, <strong>das</strong> unter<br />

dem Motto „#jedebienezählt“ Imker,<br />

Bienenfreunde und Unternehmen vernetzen<br />

soll.<br />

www.honigmayr.at<br />

Hongimayr füllt pro Jahr rund 2.800 Tonnen Honig ab. Die Österreicher zählen mit<br />

einem Pro-Kopf-Verbrauch von 1,4 Kilo pro Jahr zu den „Honig-Weltmeistern“.<br />

Foto: wildbild<br />

Die Röster im Glas der Tiroler Früchteküche<br />

sind ideal zum Verfeinern<br />

Ihrer köstlichen Mehlspeisen.<br />

Unterweger Früchteküche GmbH A-9911 Assling / Osttirol www.fruechtekueche.at


46 ADVERTORIAL<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Süße Küche in


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> ADVERTORIAL<br />

47<br />

der Weihnachtszeit<br />

Erst die richtigen Gewürze verleihen Süßigkeiten den speziellen Geschmack und machen sie<br />

zu etwas Besonderem. Zudem haben sie oft auch eine Wohlfühl-Komponente.<br />

Der Winter ist die Jahreszeit, in der<br />

<strong>das</strong> meiste Süße verzehrt wird. Im<br />

Speziellen ist es die Weihnachtszeit,<br />

die mit ihren typischen Düften<br />

und Speisen Erinnerungen weckt und<br />

durch individuelle Erlebnisse fest in uns<br />

verankert ist. Dekorative Gewürze wie<br />

Zimtstangen, Sternanis und Piment, <strong>das</strong><br />

Odeur von Nelken, Vanille und Kardamom<br />

sowie der festliche Geschmack von Lebkuchen<br />

und Keksen sind allgegenwärtig.<br />

Die Marke WIBERG ist seit langer Zeit<br />

Teil dieser Verzauberung und hat sowohl<br />

die besten Zutaten als auch Neuprodukte<br />

für die hohe Kunst der Patisserie im Gepäck.<br />

Kekse und weihnachtliche Desserts<br />

sind ohne die passenden Geschmacksrichtungen<br />

kaum vorstellbar.<br />

Erst durch Zimt und Co. erhalten sie den<br />

gewünschten, charakteristischen Touch.<br />

WIBERG bittet zum Tanz der Sinne und<br />

übernimmt gerne die Führung im Reigen<br />

der Gewürze. Wie wäre es mit einem Apfel-Marzipan-Dominostein<br />

mit Gewürzzwetschke?<br />

Die raffinierte Kombination<br />

aus WIBERG Piment ganz, Nelken<br />

ganz sowie der ausgewogenen WIBERG<br />

Lebkuchen Gewürzmischung machen<br />

<strong>das</strong> Dessert zu einem besonderen Geschmackserlebnis.<br />

Neu, lecker und vielseitig<br />

Wenn es darum geht, schnell und lecker<br />

eine weihnachtliche Nuance ins Dessert<br />

zu zaubern, ist die Marke WIBERG mit<br />

ihren Sortiments-Newcomern zur Stelle.<br />

Die Süßen Saucen Sweet & Spicy -<br />

Schoko & Kardamom und Sweet & Salty<br />

- Karamell & Ursalz sind aufgrund ihrer<br />

vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten<br />

die perfekten Begleiter für Desserts. In<br />

der praktischen und einfach zu dosierenden<br />

Quetschflasche kommend, eignen<br />

sie sich zum Finishing, Foaming und<br />

Flavouring. Für etwa eine weihnachtliche<br />

Karamellmousse benötigt man lediglich<br />

ein Sahnesyphon, Sahne, die<br />

Süße Sauce Sweet & Salty - Karamell<br />

& Ursalz und die WIBERG<br />

Lebkuchen Gewürzmischung.<br />

Diese wohlschmeckende<br />

Mousse kann in unter einer Minute<br />

hergestellt werden und verleiht<br />

dem weihnachtlichen Dessert die richtige<br />

Geschmacksnote.<br />

info<br />

Lassen Sie sich von der<br />

Marke WIBERG und ihrer umfangreichen<br />

Rezeptdatenbank<br />

inspirieren:<br />

www.wiberg.eu/rezepte<br />

Fotos: FRUTAROM Savory Solutions<br />

Neuprodukte


48 WINTERDESSERT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Vielseitige<br />

Preiselbeere<br />

Darbo widmet seine neuen Produkte<br />

ganz den Preiselbeeren.<br />

Das „Naturrein Wildpreiselbeeren-<br />

Kompott“ besticht durch den feinherben<br />

Geschmack und eignet sich<br />

für Süßspeisen genauso, wie zu<br />

Pikantem. Zum österreichischen<br />

süßen Klassiker Kaiserschmarrn<br />

passt die „Naturrein Wildpreiselbeeren“<br />

Konfitüre bestens, aber<br />

sie eignet sich auch als winterlicher<br />

Brotaufstrich. Der „Wildpreiselbeer“-Sirup<br />

ist für Cocktailfreunde<br />

ein echtes Highlight und<br />

gemeinsam mit Soda und Eiswürfeln<br />

kann der fruchtig-herbe Drink<br />

„Preiselpeter“ gezaubert werden.<br />

www.darbo.at<br />

Foto: Meisterfrost<br />

Klassiker Kaiserschmarren<br />

Seit 1992 stellt Meisterfrost seinen Kaiserschmarren<br />

nach originaler Rezeptur<br />

her. Die Zutaten kommen so weit wie<br />

möglich aus der Region und von österreichischen<br />

Lieferanten und werden per<br />

Hand in die Pfanne gegossen und schonend<br />

gebacken. Bei der<br />

Premium-Variante wird<br />

<strong>das</strong> Gericht „handgerissen“<br />

und hat <strong>das</strong> typische<br />

gestückelte Aussehen.<br />

Dazu empfohlen<br />

wird der Zwetschkenröster<br />

von Meisterfrost.<br />

Wer es reduzierter mag,<br />

kann die Süßspeise einfach<br />

nur mit Staubzucker<br />

bestreuen. Eine abgewandelte<br />

Variation<br />

des Kaiserschmarrns ist<br />

der Meisterfrost-Topfenschmarrn,<br />

verfeinert mit viel Topfen<br />

und leicht im Genuss. Beide Varianten<br />

sind auch in BIO-Qualität erhältlich.<br />

Luftiger und flaumiger Genuss ist für die<br />

Gäste damit garantiert.<br />

www.meisterfrost.at<br />

Foto: Serhiy Shullye<br />

Röster aus Osttirol<br />

Sobald es kalt wird, halten wieder<br />

warme Desserts Einzug in die heimischen<br />

Küchen. Kaiserschmarrn mit<br />

Zwetschkenröster steht da an oberster<br />

Stelle und da hat die Unterweger Früchteküche<br />

aus Osttirol neben dem „UWE<br />

Zwetschkenröster“ in der Konservendose<br />

eine ganze Reihe weiterer Röster entwickelt.<br />

Erhältlich im großen Glas unter<br />

der Bezeichnung „Premiumfrucht“ werden<br />

Marille, Weichsel, Waldfrucht und<br />

Hollerbeere angeboten.<br />

Kompotte und Röster kommen vor allem<br />

in der Patisserie zum Einsatz und sind<br />

nicht nur beim Kaiserschmarrn, sondern<br />

auch bei Topfennockerl der ideale Begleiter.<br />

Die Röster haben 90 Prozent Fruchtanteil<br />

und sind auch die optimale Basis<br />

für Fruchtspiegel. Kombiniert mit der Isi-<br />

Obersflasche ist damit eine Espuma in<br />

Windeseile hergestellt. Mit Textur bleibt<br />

sie noch stabiler, der Rest ist der Kreativität<br />

der Köche überlassen. Vorsicht nur<br />

bei den Beeren-Röstern, die müssen zuerst<br />

passiert werden. Am Frühstücksbuffet<br />

neben Naturjoghurt platziert, können<br />

sich Gäste auch ihr eigenes Fruchtjoghurt<br />

zusammenstellen. Nicht nur der<br />

Geschmack, sondern auch Designs sind<br />

Erfolgsgaranten.<br />

www.fruechtekueche.at<br />

Die Unterweger Kompotte und Röster<br />

sind auch eine gute Basis für Fruchtspiegel.<br />

Eine Espuma gibt dem Süßen dann<br />

noch die spezielle Note.<br />

Foto: Unterweger Früchteküche


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> WINTERDESSERT<br />

49<br />

Nougat-Germknödel für<br />

Schokotiger<br />

Plunder neu gedacht<br />

Foto: Robert Bucher<br />

Die Eigenmarke Toni<br />

Kaiser von Weinbergmaier<br />

bietet eine Vielzahl<br />

an süßen Versuchungen.<br />

Eine trendige Abwechslung<br />

sind die neuen<br />

Germknödel mit Nuss-<br />

Nougatcreme-Füllung, die<br />

nicht nur köstlich im Geschmack,<br />

sondern auch<br />

ohne Palmfett hergestellt<br />

sind. Bereits vorgegart<br />

und tiefgekühlt sind sie<br />

innerhalb kürzester Zeit<br />

zum Verzehr bereit. Der<br />

gelingsichere Nachtisch<br />

eignet sich also perfekt<br />

zum Einsatz in Großküchen, für den Buffetbetrieb<br />

und auch im Cateringbereich.<br />

Die Gäste genießen vollen Geschmack<br />

bei kurzer Wartezeit und haben noch<br />

dazu eine große Auswahl. Denn ebenfalls<br />

zu empfehlen sind die fix&fertig Nougatknödel<br />

von Toni Kaiser, der Premium Apfelstrudel<br />

aus steirischen Äpfeln und der<br />

Bio-Kaiserschmarrn – ohne Rosinen und<br />

besonders flaumig. Süßer Genuss, schnell<br />

auf dem Tisch.<br />

www.weinbergmaier.at<br />

E I N S T E I R I S C H E S<br />

FAMILIENUNTERNEHMEN<br />

echte<br />

han darb e it<br />

han d g e s c h o p f t<br />

han d g e r i s s e n<br />

mit vollmilch<br />

Premium-<br />

Kaiserschmarrn<br />

Foto: Vandemoortele<br />

Dass Desserts und in diesem Fall Plundergebäck<br />

nicht immer süß sein<br />

muss, beweist Vandemoortele. Dieser<br />

hat sein Sortiment nämlich ganz nach<br />

dem Thema „herzhafter Plunderstrudel“<br />

revolutioniert. Die Plunderstücke haben<br />

eine praktische Größe und eignen sich<br />

perfekt als Snack. Die Geschmacksrichtung<br />

Pizza-Strudel mit<br />

Tomaten-Kräuter-Füllung<br />

und Käse-Knusper-<br />

Topping lässt italienische<br />

Gefühle auch im Winter<br />

aufkommen. Der Paprika-Käse-Strudel<br />

liefert ein<br />

Geschmackserlebnis zwischen<br />

süß und scharf. Der<br />

Spinat-Feta-Strudel ist<br />

die dritte Variante und typisch<br />

mediterran. Knusprig-nussig<br />

lässt sich sein<br />

Geschmack beschreiben.<br />

Alle drei Sorten sind vegetarisch und<br />

backfertig. Auch die Verpackung hat einen<br />

großen Vorteil: Ein Beutel entspricht<br />

genau einer Backblechbelegung, ist also<br />

platzsparend und reduziert Verschlechterungen<br />

in der Qualität durch die Lagerung<br />

angefangener Beutel.<br />

www.vandemoortele.com/de<br />

Meisterfrostprodukte sind im<br />

Tiefkühl-Fachgroßhandel erhältlich.<br />

verkauf@meisterfrost.at<br />

www.meisterfrost.at


50 WINTERDESSERT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Lava Cake und<br />

Maroni Mousse<br />

Ein Schokokuchen mit flüssigem<br />

Kern lässt jedes Naschkatzenherz<br />

höher schlagen. Die schokoladige<br />

Nachspeise von Nannerl umhüllt<br />

ein knuspriger Teig, der dann<br />

auf <strong>das</strong> zart-schmelzende Innere<br />

trifft. Nannerl empfiehlt die Backmischung<br />

sowohl für kleine Kuchen<br />

als auch für größere Backwerke,<br />

die Qualität ist bei beiden<br />

gleichermaßen garantiert. Die Zubereitung<br />

ist einfach, <strong>das</strong> Ergebnis<br />

ein Genuss. Der Flüssigkeitsgrad<br />

des Schokoladenkerns kann<br />

durch die Backzeit variiert werden.<br />

Winterliches Maroni-Mousse<br />

Das Mousse im Geschmack Maroni-Vanille<br />

ist ein weiterer winterlicher<br />

Begleiter in Nannerls Sortiment.<br />

Die feine Esskastanie trifft<br />

auf Bourbon-Vanille, daraus ergibt<br />

sich ein köstliches, stichfestes<br />

Mousse mit einem außerordentlichen<br />

Geschmack. Das Mousse eignet<br />

sich auch für Nockerln und als<br />

Füllcreme und Maroni sind vor allem<br />

in der kalten Jahreszeit immer<br />

ein Bringer.<br />

www.nannerl.at<br />

Foto: Nannerl<br />

Foto: Francesca Moscheni<br />

Blitzschnelle Nachspeise<br />

Bindis Gastronomie-Konzept „Ready<br />

in 60 Seconds“ besteht aus einer<br />

Vielzahl an Küchlein, die in der Mikrowelle<br />

bei 800 Watt tiefgekühlt in 60 Sekunden<br />

essfertig sind. Die Pasticciotti<br />

alla Crema ist ein paradiescremegefülltes<br />

Mürbeteig-Gebäck, zu erwerben<br />

im Karton mit <strong>20</strong> Einzelportionen. In<br />

der Mikrowelle ist <strong>das</strong> Dessert in einer<br />

Kefir trifft Kirsche<br />

Das Kefir-Dessert<br />

Kirsche<br />

vereint cremigen<br />

und fruchtigen Geschmack.<br />

Die Creme<br />

ist servierfertig<br />

und soll Abwechslung<br />

auf die Speisekarte<br />

bringen.<br />

Frischli Milchwerke<br />

feierte bereits<br />

Erfolge mit Kefir-<br />

Desserts in den<br />

Geschmacksrichtungen<br />

Orange-Vanille<br />

und Maracuja, diese haben sich als<br />

äußerst beliebt bei Gästen gezeigt. Nun<br />

bekommt die Kirsche die Chance, es ihnen<br />

gleich zu tun. Das Gericht kann auch<br />

als Basis für andere Rezepte verwendet<br />

werden, besonders empfohlen wird eine<br />

Kombination mit Baiser und Brownies<br />

– daraus ergibt sich die beliebte Nach-<br />

Minute bei 800<br />

Watt servierfertig.<br />

Die Croccante<br />

al Pistacchio<br />

kann dem Gast<br />

ohne langes Auftauen<br />

direkt serviert<br />

werden. Das<br />

Pistaziengericht<br />

liegt auf einem<br />

Biskuitboden und<br />

ist verfeinert mit<br />

Mandel-Crunch<br />

und weichen Pistazienkernen.<br />

Es<br />

ist zu 9 Stück im Karton erhältlich. Die<br />

Coppa Mousse Cioccolato ist eine luftige<br />

Schokoladencreme mit Schokostückchen<br />

und wird im wiederverwendbaren<br />

Glas angeboten. Man erspart sich<br />

so lästiges Umfüllen. Erhältlich ist <strong>das</strong><br />

Mousse in einer Einheit von 12 Einzelportionen.<br />

www.bindi.de<br />

speise Kefir-Kirsch-Dessert „American<br />

Brownie“. Diese und weitere Rezeptinspirationen<br />

stellt Frischli auf seiner Webseite<br />

zur Verfügung. Da die Gastronomie<br />

und Hotellerie aktuell mit Personalmangel<br />

zu kämpfen hat, bieten sich die ungekühlt<br />

haltbaren Becherportionen an.<br />

www.frischli-foodservice.de<br />

Foto: Frischli Milchwerke


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> WINTERDESSERT<br />

51<br />

Fruchtiges Winter-Trio<br />

Des Chefkochs Geheimnis.<br />

ZUM<br />

ZERKUGELN<br />

GUT!<br />

Foto: Froneri<br />

Drei neue Desserts von Froneri versüßen<br />

der Gastronomie den Winter.<br />

Das violette Mövenpick Brombeereis<br />

besteht aus fettarmem Joghurt<br />

und Brombeerstücken. Ob in der Kombination<br />

mit Kuchen oder im Alleingang<br />

– der beerige Nachtisch schmeckt in jedem<br />

Fall. Ebenfalls neu ist der Kirsch-<br />

Butterstreusel-Blechkuchen. Hier treffen<br />

Sauerkirschen auf Schokostreusel,<br />

ummantelt sind sie von Rührteig. Die<br />

dritte im Bunde ist die cremige Zimt-<br />

Pflaumen-Torte. Die Zutaten, nämlich<br />

ein Mürbteigboden und drei lockere<br />

Rührteigböden, Walnüsse, Zimt-Pflaumen-<br />

und Vanille-Schlagobers, lassen<br />

Winterstimmung aufkommen.<br />

www.froneri-shop.at<br />

Topfenknödel div. Sorten<br />

von CATERLINE<br />

hausgemachte Qualität<br />

einzigartig flaumig<br />

Winterliche Topfenbällchen<br />

Foto: Axel Weiss<br />

Als Neuling im Sortiment stellt Edna<br />

seine Winterbällchen mit Topfen und<br />

Lebkuchengewürz vor.<br />

Die luftig-lockeren Bällchen bestehen<br />

aus saftigem Teig und sind mit Topfen<br />

und einem feinen Lebkuchengewürz<br />

veredelt. Auch<br />

die handliche Größe des süßen<br />

Gebäcks ist praktisch und ideal<br />

als Fingerfood, Snack zum<br />

Mitnehmen oder als Winter-<br />

Dessert für die Gastronomie<br />

und Hotellerie geeignet. Schon<br />

nach 60 Minuten ist <strong>das</strong> Dessert<br />

aufgetaut und überzeugt<br />

mit mit saftiger Konsistenz.<br />

Ebenfalls neu im Angebot<br />

ist Ednas Weihnachtsengel.<br />

Diese Süßigkeit aus saftigem Germteig<br />

besteht gänzlich aus natürlichen Zutaten<br />

und lässt so richtig Advents- und<br />

Feststimmung aufkommen.<br />

www.edna.at


52 MILCHPRODUKTE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Foto: Davizro Photography / Adobe Stock<br />

Heimischer Milch-Genuss<br />

Der Kauf von regionalen Lebensmitteln fördert nicht nur die heimische Wirtschaft,<br />

sondern auch was den Genuss angeht, sind die Produkte aus Österreich top. Eine<br />

transparente Herkunft ist auch beim Essen außer Haus gefragt – hier können Gastronomen<br />

mit Regionalität punkten.<br />

Von Katrin Schedler<br />

Regionalität ist mittlerweile ein<br />

gängiger Begriff. Doch die Definition<br />

von „regional“ ist, im<br />

Vergleich zu „biologisch“, sehr<br />

flexibel. Flexibel deshalb, weil es unterschiedliche<br />

Einstellungen dazu gibt was<br />

Regionalität bedeutet. Allerdings gibt es<br />

keine Regeln, nach denen gewirtschaftet<br />

werden muss und auch keine Kontrollstellen,<br />

die Aussagen zur Regionalität<br />

prüfen. Wer zu regionalen Lebensmitteln<br />

greift, der möchte in der Regel die<br />

heimische Wirtschaft stärken und lokale<br />

Landwirte unterstützen. Man möchte<br />

wissen woher <strong>das</strong> Produkt kommt und<br />

wo es verarbeitet wurde. Beim Einkaufen<br />

können wir „vom Acker in die Küche“<br />

selbst nachverfolgen, anders ist<br />

<strong>das</strong> jedoch beim Essengehen. Hier sind<br />

die Gastronomen gefragt, mit regionalen<br />

Lebensmitteln zu arbeiten und ihre<br />

Gäste über deren Herkunft z.B. mit Hinweisen<br />

in der Speisekarte zu informieren.<br />

Dieser Zusatz wird von vielen Gästen<br />

sehr geschätzt, ganz abgesehen vom<br />

Genuss, den heimische Lebensmittel<br />

mit sich bringen.<br />

Regionale Molkereiprodukte<br />

Milch und Produkte aus Milch nehmen<br />

in der Gastronomie einen großen Stellenwert<br />

ein. Vom Frühstücksbuffet über<br />

die Zubereitung von Kaff ee kreationen<br />

bis hin zu Backwaren und Desserts –<br />

Milch ist in vielen Formen zu finden. Für<br />

Gastronomen ist es nicht immer einfach<br />

den Durchblick in dem Angebots-Wirrwarr<br />

zu behalten.<br />

Aus der ganzen Welt werden Molkereiprodukte<br />

importiert, doch wieso<br />

in die Ferne schweifen, wenn in Österreich<br />

eine vielfältige Auswahl an Milcherzeugnissen<br />

hergestellt wird? Hierzulande<br />

ist die Milchwirtschaft eine der<br />

bedeutendsten Wirtschaftszweige in<br />

der Landwirtschaft und ca. 3,8 Millionen<br />

Tonnen Milch wird jährlich produziert.<br />

Die Milchproduktion in Österreich


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> MILCHPRODUKTE<br />

53<br />

unterscheidet sich positiv zu der in anderen<br />

Ländern: Mit durchschnittlich <strong>20</strong><br />

Kühen pro Bauernhof sind die Betriebe<br />

viel kleiner als im Ausland, die Fütterung<br />

erfolgt mit einem hohen Grundfutteranteil<br />

und auf Palmöl und Sojaschrot<br />

aus Übersee sowie bedenkliche<br />

Pflanzenschutzmittel wird verzichtet.<br />

Tierwohl wird großgeschrieben und<br />

die Milchproduktion unterliegt strengen,<br />

durchgehenden Qualitätskontrollen.<br />

Milch ist jedoch nicht gleich Milch.<br />

Neben der konventionell hergestellten<br />

Milch ist vor allem Bio-Milch und<br />

Heumilch immer beliebter. Der Unterschied:<br />

Damit sich ein Produkte „bio“<br />

nennen darf, müssen festgelegte Produktionsrichtlinien<br />

eingehalten werden.<br />

So muss beispielsweise <strong>das</strong> Futter<br />

für die Tiere biozertifiziert sein, mehr<br />

Auslauf, größere Liegeflächen und eine<br />

artgerechte Gestaltung von den Stallungen<br />

sind ebenso klar festgelegt – ganz<br />

im Sinne des Tierwohls. Außerdem ist<br />

Bio-Milch garantiert gentechnikfrei.<br />

Heumilch gibt es konventionell und in<br />

Bioqualität. Der Geschmack von Heumilch<br />

ist dank der Fütterung der Kühe<br />

mit frischen Gräsern und Kräutern im<br />

Sommer sowie Heu im Winter besonders<br />

schmackhaft.<br />

Auf vergorene Futtermittel (Silage)<br />

wird konsequent verzichtet, weshalb<br />

Käse aus Heumilch ohne Zusatz von<br />

Konservierungsmitteln und ohne intensive<br />

mechanische Behandlung hergestellt<br />

werden kann. Im Prinzip ist die<br />

Herstellung von Heumilch die ursprünglichste<br />

Form der Milchgewinnung. Nicht<br />

nur kleine Hofsennereien, sondern auch<br />

die größeren Molkereien hierzulande<br />

setzen auf die „ursprüngliche Milch“<br />

und beliefern immer mehr Restaurants,<br />

Cafés und Hotels mit ihren Produkten<br />

aus Heu- und/oder Bio-Milch.<br />

„Das Bewusstsein der Gastronomie<br />

hat sich sehr in Richtung regionale Produkte<br />

verändert“, zeigt man sich bei der<br />

Vorarlberg Milch eGen erfreulich über<br />

die Entwicklung. Neben Bio- und Heumilch<br />

wird auch Butter, Joghurt und<br />

Käse daraus hergestellt und vertrieben.<br />

Auch die SalzburgMilch setzt auf „Premium<br />

Milch“: Frühstücks-Heumilch und<br />

Alpenmilch gehören ebenso zum Sortiment<br />

wie die „Besser Bio-Produkte“,<br />

welche zu 100 % gentechnikfrei sind.<br />

Schutz der Artenvielfalt<br />

Frischmilch<br />

auf höchstem Niveau<br />

Die Wiesen in Österreichs größter<br />

Heumilchregion Flachgau-Mondseeland<br />

sind ein Paradies der Artenvielfalt.<br />

Um diese Artenvielfalt zu<br />

schützen, hat die Privatkäserei Woerle<br />

<strong>das</strong> Projekt „Artenvielfalt in Bauernhand“<br />

ins Leben gerufen.<br />

Im Rahmen dieses Projekts<br />

sollen gemeinsam<br />

mit den Heumilchbauern<br />

unterschiedliche Lebensräume<br />

und Rückzugsorte<br />

für Tiere und Pflanzen geschaffen<br />

werden.<br />

„Mit diesem Projekt<br />

hat sich Woerle eine der<br />

zentralen Fragestellungen<br />

der modernen Landwirtschaft<br />

vorgenommen.<br />

Der aktive Naturschutz<br />

ist neben der Erzeugung<br />

hochwertiger Lebensmittel<br />

und der Kulturlandschaftspflege<br />

eine der wesentlichen Leistungen der<br />

Bäuerinnen und Bauern für die Gesellschaft.“,<br />

so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.<br />

www.woerle.at<br />

V.li.: Stefan und Sandra Weissl (Heumilch-Bauern),<br />

Naturschutz-Landesrätin Maria Hutter, Dr. Konrad<br />

Steiner (Biologe) und Gerrit Woerle (Geschäftsbereichsleiter<br />

Strategie).<br />

Foto: Franz Neumayr<br />

NÖM ist der optimale Begleiter für<br />

Ernährungsbewusste, Sportbegeisterte<br />

oder einfach nur Genießer. Rund<br />

3.000 Bauern – ausschließlich Familienbetriebe<br />

aus Niederösterreich, dem<br />

Burgenland und der Oststeiermark<br />

– liefern täglich Milch an die Molkerei<br />

in Baden. Die NÖM ist zudem die<br />

erste und bislang einzige Molkerei Österreichs,<br />

die seit <strong>20</strong>16 CO2-neutral<br />

produziert. Mit dem innovativen Mehrwegsystem,<br />

dem „Milch Fass-System“,<br />

<strong>das</strong> bis zu vier Leitungen mit unterschiedlichen<br />

Milchprodukten führen<br />

kann, wird Müll in der Gastronomie<br />

reduziert und der Milchkonsum revolutioniert.<br />

Das Zapfsystem kann in bestehende<br />

Kühlanlagen oder auch in<br />

einen Kühlschrank eingebaut werden,<br />

und zudem als Milchbar genutzt werden.<br />

„Die Milch wird über <strong>das</strong> Zapfsystem<br />

bis zum Auslass gekühlt. So<br />

können wir den gewohnten NÖM Qualitätsstandard<br />

bewahren“, erklärt Thomas<br />

Tirmantinger, Geschäftsführer der<br />

NÖM.<br />

www.noem.at<br />

Foto: NÖM AG


54 MILCHPRODUKTE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Foto: SalzburgMilch<br />

Weniger Zucker<br />

– mehr Genuss<br />

Für eine gesunde und ausgewogene<br />

Ernährung ist es wichtig<br />

auf Abwechslung, Saisonalität<br />

und Regionalität zu achten.<br />

Mit der Ernährung soll der Bedarf<br />

an allen Nährstoffen gedeckt werden.<br />

Gleichzeitig soll darauf geachtet<br />

werden, nicht zu viel Zucker zu<br />

konsumieren. Aus diesem Grund<br />

überarbeitete die SalzburgMilch<br />

viele Rezepturen von Premium<br />

Milchprodukten und reduzierte<br />

dabei den Zuckergehalt deutlich.<br />

Die neuen, zuckerreduzierten<br />

Produkte Premium Stracciatella<br />

Jogurt sowie Schoko- und Vanillepudding<br />

überzeugen durch vollen<br />

Geschmack. Dazu gibt es mit<br />

der neuen Maracuja Molke eine<br />

köstliche Erfrischung mit viel Geschmack.<br />

Die Milch wird in einem<br />

schonenden Verfahren mit gentechnikfreien<br />

Zutaten hergestellt.<br />

„Die Kühe, deren Milch künftig als<br />

Premium Frühstücks-Heumilch<br />

abgefüllt wird, haben noch mehr<br />

Bewegungsfreiheit“, erklärt Andreas<br />

Gasteiger, Geschäftsführer<br />

der SalzburgMilch. Die Heumilchkühe<br />

können sich so 365 Tage im<br />

Jahr völlig frei auf der Weide bewegen<br />

und werden nie angebunden.<br />

Sie werden ausschließlich mit frischen<br />

Gräsern und getrocknetem<br />

Heu gefüttert. „Es ist uns wichtig,<br />

einen Beitrag zur gesunden, ausgewogenen<br />

Ernährung unserer Konsumentinnen<br />

und Konsumenten<br />

zu leisten und den Zuckeranteil in<br />

unseren Milchprodukten kontinuierlich<br />

zu reduzieren“, so Gasteiger.<br />

In diesem Jahr wurde der Zuckergehalt<br />

der SalzburgMilch Premium<br />

Fruchtmolken, der Premium<br />

Puddings und auch der Premium<br />

Fruchtjogurts im Schnitt um <strong>20</strong>%<br />

gesenkt.<br />

www.milch.com<br />

Schwerpunkt Käse<br />

Käser ist in der Gastronomie ein wesentlicher<br />

Faktor, daher wird an diesem<br />

Produkt immer getüftelt, verkostet<br />

und verbessert. Im Herbst prüften elf<br />

der besten Sensorik-Experten aus Österreich<br />

und Bayern gleich über mehrere<br />

Tage verteilt insgesamt 159 Käsesorten,<br />

<strong>das</strong> Ergebnis soll einer breiten Öffentlichkeit<br />

präsentiert werden. Seit vielen<br />

Jahren werden auch Schüler in den Bereichen<br />

Hotellerie, Tourismus und Gastronomie<br />

geschult, um als Botschafter<br />

der Käsekultur zu fungieren. Der in Schulen<br />

mittlerweile im Lehrplan verankerte<br />

Gegenstand „Diplomierter Käsekenner“<br />

wird mit einer kommissionellen Prüfung<br />

und einem Zertifikat abgeschlossen,<br />

als Lernunterlage dient <strong>das</strong> Lehrbuch<br />

„Easy Cheesy“. Grundlage all dessen ist<br />

die hohe Milchqualität, die in den Molkereien<br />

und Käsereien veredelt wird. Die<br />

Ausbildung zum Käsekenner fördert so<br />

die Käsekultur und sensibilisiert für die<br />

wertvollen Milchprodukte. www.ama.at<br />

Käse-Nachschlagewerk<br />

Foto: ARGE Heumilch<br />

Nachhaltiger Genuss<br />

Hanf, Safran, Sommertrüffel und rotes<br />

Pesto sind die edlen Zutaten, die<br />

von der Erlebnissennerei Zillertal in neuartigen<br />

Rezepten vereinigt wurden. „Als<br />

Heumilch-Juwelen ergänzen sie unser<br />

Gourmet-Sortiment und sind bisher einzigartig<br />

im Heumilch-Käse-Segment“, so<br />

Geschäfts führer Christian Kröll. Die Produkt-Range<br />

wird zudem auf nachhaltigeres<br />

Verpackungsmaterial umgestellt.<br />

Die Sennerei wird durch Umstellungen<br />

bei den Verpackungen in den nächsten<br />

drei Jahren mindestens 30 Tonnen Müll<br />

Mit der neuen Fibel der ARGE Heumilch<br />

„Heumilch-Käse und seine Freunde“<br />

zeigen Kulinarik-Experten auf, mit<br />

welchen Lebensmitteln Heumilch-Käse<br />

am besten kombiniert werden kann.<br />

Die Bandbreite reicht von Brot, Nüssen<br />

und Gelees bis zu Getränken<br />

wie Bier, Wein und<br />

Tee. „Unser Nachschlagewerk<br />

soll ein roter Faden<br />

durch die Vielfalt an idealen<br />

Gaumenkombinationen<br />

mit Heumilch-Käse<br />

sein“, so Geschäftsführerin Christiane<br />

Mösl, selbst ausgebildete Käse-Sommelière.<br />

Das Nachschlagewerk zeigt in<br />

übersichtlichen Beschreibungen der Käsesorten<br />

klare Empfehlungen für ideale<br />

Kombinationen auf. Zudem führt die Fibel<br />

in die kulinarische Harmonielehre<br />

– <strong>das</strong> „Food Pairing“<br />

– ein und erklärt, wie<br />

sich Aromen gegenseitig beeinflussen.<br />

Die Fibel kann<br />

kostenlos bestellt werden<br />

unter www.heumilch.at<br />

und über 17 Tonnen<br />

Kunststoff einsparen.<br />

Wichtigster<br />

Hebel, um die<br />

Mülleinspa rungen<br />

zu erreichen, sind<br />

die Verpackungen<br />

von Milch, Käse und Joghurt. Die neuen<br />

Milchkartons werden zu 100% klimaneutral<br />

hergestellt. Auch bei den Käseverpackungen<br />

werden bis zu 70% Plastik eingespart.<br />

www.erlebnissennerei-zillertal.at<br />

Foto: AMA Marketing GmbH<br />

Foto: Erlebnissennerei<br />

Zillertal


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> MILCHPRODUKTE<br />

55<br />

GEMEINSAM FÜR<br />

TIERGESUNDHEIT<br />

SALZBURGMILCH PREMIUM <strong>GASTRO</strong>-SORTIMENT<br />

BRINGT KLARE VORTEILE:<br />

Unverfälschter, gehaltvoller Geschmack<br />

Traditionelle und innovative<br />

Milchprodukte in Premium Qualität<br />

Breites Produktangebot, vielseitig verwendbar<br />

Exklusives Premium Haubenklasse- Konzept für<br />

Milchprodukte in Großgebinden<br />

Einzigartige Tiergesundheitsinitiative mit hohen<br />

Auslauf-Standards und regelmäßigen Gesundheits-Checks<br />

milch.com


56 CONVENIENCE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Ohne Convenience geht<br />

Convenience Produkte umfassen weit mehr als die klassischen Fertiggerichte: Frischgekühlte<br />

Zutaten und Speisen zählen ebenso dazu wie Tiefkühlkost und Halbfertigprodukte. Sie lassen<br />

sich schnell zubereiten, sind meist besser als ihr Ruf und erleichtern den Köchen ihre Arbeit.<br />

Text und Foto: Andrea Jungwirth<br />

Der Wandel der Gesellschaft spiegelt<br />

sich auch im Essen wider.<br />

Die Vereinbarkeit von Beruf und<br />

Familie, Stress im Alltag und immer<br />

weniger Zeit zu kochen, bringen es<br />

mit sich, <strong>das</strong>s man vermehrt außer Haus<br />

isst und seltener Lebensmittel einkauft.<br />

An den Lebensmitteln im Einkaufswagen<br />

lassen sich die neueren Ernährungstrends<br />

wie Bio, Regionalität, Genuss,<br />

Qualität, gesundes Essen, aber auch weniger<br />

Fleisch unbestritten erkennen. Ein<br />

nicht ganz neuer Trend bleibt ungebrochen<br />

und steigt sogar an: Der Griff nach<br />

Convenience Produkten.<br />

Köchemangel begünstigt<br />

die Branche<br />

Was für den Konsumenten vor Jahrzehnten<br />

mit Ravioli aus der Dose begann, endet<br />

nicht bei Fertigpizza und Tiefkühllasagne.<br />

Die Vielfalt der Convenience<br />

Produkte ist enorm und die Produktpalette<br />

umfasst natürlich auch Fertigsalate,<br />

Smoothies, vegane Schnitzel oder tiefgekühlte<br />

Süßkartoffelpommes. So passt<br />

Convenience Food gut in unsere schnelllebige<br />

Zeit, in der auch <strong>das</strong> Kochen und<br />

Essen schnell gehen muss. Und Convenience<br />

bedeutet nichts anderes, denn es<br />

ist <strong>das</strong> englische Wort für Bequemlichkeit<br />

und bezeichnet zubereitungsfertige,<br />

garfertige und küchenfertige Produkte,<br />

Nahrungsmittel und Fertiggerichte. Was<br />

in der eigenen Küche schon lange Usus<br />

ist, hat verstärkt in der Gastronomie Einzug<br />

gehalten. Auch wenn Gäste und einige<br />

Köche Convenience Produkte in der<br />

Gastroküche nicht gerne sehen, so werden<br />

sie immer öfter verwendet. Der Wandel<br />

der Gesellschaft hat vor der Gastronomie<br />

nicht halt gemacht. Das Berufsbild<br />

des Kochs zählt nicht zu den Besten.<br />

Ungünstige Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung<br />

und anstrengende Arbeitsbedin-


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> CONVENIENCE<br />

57<br />

es nicht mehr<br />

gungen führen dazu, <strong>das</strong>s immer weniger<br />

junge Menschen den Lehrberuf des<br />

Kochs wählen und Kochen von der Pike<br />

auf lernen wollen. Die Gastronomie und<br />

Hotellerie suchen verzweifelt nach qualifiziertem<br />

Personal. Eine gute Möglichkeit,<br />

um Zeit und – notgedrungen – Köche<br />

einzusparen, ist, vermehrt Convenienceprodukte<br />

zu verwenden. Denn für<br />

<strong>das</strong> Öffnen von Packungen und Erwärmen<br />

bzw. Regenieren von Lebensmitteln<br />

benötigt der Gastronom kein Fachpersonal<br />

mehr und kann trotzdem gleichbleibende<br />

Qualität auf den Teller bringen.<br />

Schwer zu unterscheiden<br />

Für den Gast ist es nicht einfach, am Teller<br />

zu erkennen, ob <strong>das</strong> Gericht traditionell<br />

gekocht oder als Convenience Produkt<br />

zubereitet wurde. Das spricht aber<br />

eigentlich für die Convenience Branche.<br />

Denn es ist nicht so, <strong>das</strong>s Convenience<br />

und ein qualitativ hochwertiges Essen<br />

ein Widerspruch sind. Die Branche hat<br />

gelernt und bietet Fertigprodukte in allen<br />

Qualitätsklassen an, von einfachen<br />

Schnitzeln „Wiener Art“ bis hin zu Produkten<br />

für die Spitzengastronomie. Um<br />

den Absatz zu steigern, berücksichtigt<br />

die Industrie natürlich auch die aktuellen<br />

Ernährungstrends. So sind Produkte<br />

in Bioqualität oder mit regionaler Herkunft<br />

genauso gefragt und erhältlich wie<br />

innovative und kreative Gerichte für Vegetarier<br />

oder Veganer. Sogar für Kunden<br />

Preis und Portionsgrößen der<br />

Convenience-Gerichte sind gut<br />

planbar, auch die Lagerhaltung<br />

wird einfacher.<br />

mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten<br />

wird produziert, für viele Erzeuger sind<br />

Aromastoffe oder Konservierungsmittel<br />

tabu. Sinnvoll eingesetzt kann Convenience<br />

so durchaus zur guten Küche<br />

in der Gastronomie passen.<br />

Doch warum wird dann in der Gastronomie<br />

so ein Geheimnis daraus gemacht?<br />

Der Begriff „hausgemacht“ ist<br />

nicht geschützt und so kann jeder Wirt<br />

zur Spargelzeit die Fertigsauce aus der<br />

Packung nehmen und auf die Speisekarte<br />

hausgemachte Sauce hollandaise schreiben.<br />

Das verärgert natürlich die Gäste,<br />

die <strong>das</strong> merken. Mehr Transparenz und<br />

Offenheit mit dem Thema würde beiden<br />

Seiten gut tun, der Gastronomie und<br />

auch den Herstellern. Als Gastronom<br />

steht man ja nicht am Pranger, wenn<br />

man Convenience verwendet. Denn die<br />

Produkte lassen sich einfach einsetzen,<br />

schmecken immer gleich, was vor allem<br />

für die Systemgastronomie wichtig ist,<br />

und lassen sich mit einigen wenigen Zutaten<br />

wie Kräutern geschmacklich verändern<br />

und aufpeppen. Nur auf Nachfrage<br />

von Kunden, ob die Sauce selbstgemacht<br />

ist, sollte <strong>das</strong> Servicepersonal<br />

auch offen und ehrlich antworten.<br />

Produkte aus kleiner Erzeugung<br />

Gerade bei Convenience denken viele<br />

an große industrielle Produktion. Das<br />

mag für Großküchen, Kantinen oder<br />

auch Fastfoodketten stimmen. Doch<br />

zahlreiche kleine, traditionelle Handwerksbetriebe<br />

haben sich auf Convenience<br />

spezialisiert. So werden Knödel,<br />

Nudelteigtaschen, Obstsalate, ja sogar<br />

Patisserieprodukte gezielt für die Gastronomie<br />

und deren Bedürfnisse erzeugt,<br />

und <strong>das</strong> häufig von kleinen Familienunternehmen.<br />

Oft ist die Convenience<br />

Schiene so erfolgreich, <strong>das</strong>s Unternehmen<br />

die Produktion vergrößern müssen.<br />

Preis und Portionsgrößen der Gerichte<br />

sind so gut planbar, auch die Lagerhaltung<br />

wird einfacher. An den Gastrobetrieb<br />

angepasste Packungsgrößen machen<br />

den tatsächlichen Lebensmitteleinsatz<br />

in der Küche besser kalkulierbar,<br />

was Lebensmittelverschwendung vorbeugt.<br />

Bei vielen Produkten wird also in der<br />

Küche des Herstellers von Convenience<br />

Produkten vorgearbeitet, in der Küche<br />

des Gastronomen wird <strong>das</strong> Gericht<br />

fertiggestellt. Klingt gut, wenn Qualität<br />

und Geschmack dabei nicht auf der<br />

Strecke bleiben und sowohl Wirt als<br />

auch Gast zufrieden sind.<br />

Bei uns liegt<br />

Backtradition<br />

in der Familie.<br />

Seit 1902.<br />

» Seit Generationen geben wir<br />

<strong>das</strong> Wissen um die österreichische<br />

Backtradition weiter. Dieses<br />

Wissen fängt bei den besten<br />

Zutaten an und zeigt, wie sorgsam<br />

man mit ihnen umgehen muss,<br />

um <strong>das</strong> beste Brot zu backen.«<br />

Anton Haubenberger<br />

Haubis GmbH<br />

Kaiserstraße 8 / A-3252 Petzenkirchen<br />

t +43 (0) 7416 / 503-0 / www.haubis.at


58 CONVENIENCE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Foto: Springer photography<br />

Laktosefreies<br />

Rührei<br />

Obwohl die Ernährungsstile immer<br />

unterschiedlicher werden<br />

sollte auf Proteine in keinem Fall<br />

verzichtet werden. Denn der Körper<br />

braucht diese für viele Funktionen.<br />

Vor allem <strong>das</strong> Frühstück ist<br />

für viele durch den Klassiker Eierspeise<br />

eine Proteinquelle. Mit<br />

dem Eifix Schlemmer Rührei von<br />

Eipro ist der beliebte Frühstückssnack<br />

nun auch ohne Laktose zu<br />

genießen. Geschmacklich ändert<br />

sich nichts und die fertige Rezeptur<br />

ist wie gewohnt im Handumdrehen<br />

zubereitet. Es kann auch<br />

nach Belieben portioniert werden,<br />

dank der Verpackung im Tetra<br />

Brik inklusive Drehverschluss.<br />

Für größere Portionen ist der Kombidämpfer<br />

zu empfehlen. Eipro<br />

präsentiert auf der Webseite eine<br />

Vielfalt an schmackhaften Rezepten,<br />

von denen man sich inspirieren<br />

lassen kann.<br />

www.eipro.de<br />

Foto: Eipro<br />

Foto: Blasko<br />

Der leckere Snack für<br />

zwischendurch<br />

Runde Versuchung<br />

Ob süß oder salzig – traditionell oder<br />

modern – <strong>das</strong> Knödelsortiment von<br />

Caterline, dem Premium-Anbieter von<br />

Tiefkühlprodukten, umfasst eine große<br />

Breite der runden Köstlichkeiten.<br />

Marillenknödel, gewälzt in feinen<br />

Butterbrösel wie einst aus Großmutters<br />

Küche oder die flaumigen Topfenknödel<br />

von Caterline – beide wecken<br />

Kindheitserinnerungen. Aber auch bei<br />

unseren Kindern sind die süßen Klassiker<br />

überaus beliebt und werden ergänzt<br />

durch Nougatknödel mit einem zartschmelzenden<br />

Kern.<br />

Schnelle Gerichte sind beliebt, denn<br />

nicht immer hat man Zeit für ein dreigängiges<br />

Mittagessen. Da können ein<br />

paar schnell zubereitete Snacks rasch<br />

Abhilfe schaffen. Für den schnellen Genuss<br />

im Kornweckerl oder als Snack<br />

mit individuellen Saucen und frischem<br />

Gemüse eignen sich die Mini-Hühnerschnitzel<br />

von Blasko. Das<br />

Unternehmen steht seit Jahrzehnten<br />

für gediegene Hausmannskost<br />

mit einem hohen Anspruch an Qualität.<br />

Nach überlieferten Rezepturen<br />

werden typisch österreichische<br />

Gerichte in der Manufaktur hergestellt,<br />

täglich frisch gekocht und<br />

frisch ausgeliefert. Geprüfte Rohstoffe,<br />

frische Zutaten und <strong>das</strong> Kochen<br />

im klassischen Stil sowie der<br />

Verzicht auf Konservierungsstoffe<br />

und Geschmacksverstärker sorgen dafür,<br />

<strong>das</strong>s die Gerichte wie selbst gekocht<br />

schmecken.<br />

www.blasko.at<br />

Große Sortenvielfalt beim<br />

alpenländischen Klassiker<br />

Wer es gerne etwas deftiger hat, wird<br />

ebenfalls fündig. Da sind einmal die<br />

Kartoffelknödel mit herzhafter Füllung:<br />

Neben dem vegetarischen Spinat-<br />

Mozzarella-Knödel, sind Grammel- und<br />

Selchfleischknödel bei den Gästen besonders<br />

gefragt –Köche schätzen die<br />

gelingsicheren Produkte von Caterline.<br />

Die moderne Gastronomie kann auf<br />

Convenience Produkte nicht verzichten,<br />

deshalb ist der Qualitätsanspruch sehr<br />

hoch. Das Einfrieren von Lebensmitteln<br />

erhält die Frische der Produkte auf<br />

höchstem Niveau. Die Verarbeitung von<br />

frischen Lebensmitteln und eine blitzartige<br />

Kühlung der fertigen Produkte sind<br />

Grundvoraussetzungen, um ein hochwertiges<br />

Tiefkühlprodukt anbieten zu<br />

können.<br />

caterline.info<br />

Foto: caterline


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> CONVENIENCE<br />

59<br />

Convenience mit Anspruch<br />

Beim Frische-Lieferanten Kröswang finden sich frische<br />

Lebensmittel genauso, wie eine umfassende Auswahl an<br />

Convenience-Produkten.<br />

Der Trend zu Convenience<br />

hat mit<br />

mehreren Gründen zu<br />

tun: Einerseits werden<br />

die Convenience-Artikel<br />

immer hochwertiger, andererseits<br />

steigt der Kosten und Effizienzdruck<br />

in der Küche“, so Firmenchef<br />

Manfred Kröswang.<br />

Perfekt panierte Schnitzel<br />

Schnitzel und Cordon Bleu stehen als<br />

Klassiker der österreichischen Küche<br />

auf vielen Speisekarten heimischer<br />

Gastronomiebetriebe. Fertig panierte<br />

Schnitzel hatten früher jedoch einen<br />

Fotos:Kröswang<br />

gravierenden Nachteil:<br />

Die Panier soufflierte<br />

nicht, außerdem<br />

wurden und<br />

werden viele Schnitzel<br />

aus Formfleisch hergestellt.<br />

Kröswang setzt mit<br />

der Marke Sonntag neue Qualitätsstandards<br />

bei Paniertem: Alle Sonntag<br />

Produkte verfügen erstmals über eine<br />

perfekt soufflierende Semmelbrösel-<br />

Panier.<br />

Auch der Burger-Boom geht am<br />

Kröswang Sortiment nicht vorbei, so<br />

hat der Frischelieferant mit dem Austrian<br />

Burger und dem Austrian Giant Burger<br />

zwei Produkte aus reinem Österreichischen<br />

Rindfleisch im Sortiment.<br />

Sous-vide ist ein weiterer Trend, der<br />

von Kröswang in Form eines Schweineschopfes<br />

und eines Schweinebauches<br />

angeboten wird.<br />

Würzige vegane Gerichte<br />

Der vegane Trend hat schon längt den<br />

Convenience Bereich erreicht und bei<br />

Kröswang finden sich seit kurzem vorgegarte<br />

Couscous-Törtchen mit gegrilltem<br />

Gemüse und Kräutern und ein würziger<br />

Quinoa Salat mit Soja und Gemüse<br />

in frisch-säuerlicher Vinaigrette.<br />

www.kroeswang.at<br />

Versteht es,<br />

Kundenwünsche<br />

zu Erfüllen.<br />

Größtes und innovativstes Frischteigsortiment mit 29 Teigen<br />

Beste Zutaten in höchster Qualität<br />

Top Werte bei Markenbekanntheit (85 % gestützt)*<br />

Hochzufriedene Kunden mit einer Wiederkaufsrate von 94 %*<br />

Europas größte Rezeptplattform für Frischteige<br />

Jährliche Auszeichnungen der Produkte als Top-Innovationen<br />

Starke Verkaufsunterstützung durch:<br />

TV immer Frühjahr & Herbst<br />

Printanzeigen<br />

Verpackungspromotions<br />

Online & Social Media Kommunikation<br />

Rezeptinspirationen am POS<br />

*Quelle: Phd Snapshot <strong>20</strong>19<br />

1000<br />

+ 1ne<br />

REZEPTIDEE<br />

tantefanny.at<br />

www.tantefanny.at<br />

Erhältlich bei:


60 CONVENIENCE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Fleischstrudel<br />

Originalrezept<br />

Meisterfrost stellt österreichische<br />

Hausmannskost nach<br />

Originalrezepten her, der gekochte<br />

Fleischstrudel ist dabei ein besonders<br />

vielseitiges Produkt. Dieser<br />

präsentiert sich würzig und<br />

delikat und ist sowohl als Einlage<br />

in der Suppe gefragt als auch<br />

als Hauptspeise mit Beilage – und<br />

drinnen ist nur <strong>das</strong> beste Schweinefleisch.<br />

Für die Würze sorgt eine<br />

Variation an erlesenen Kräutern.<br />

Außerdem besticht <strong>das</strong> Gericht<br />

durch die unkomplizierte Zubereitung.<br />

Möchte man den Fleischstrudel<br />

in der Suppe genießen, sollte<br />

er <strong>20</strong> Minuten in dieser ziehen.<br />

Die andere Option ist die Erhitzung<br />

im Kombidämpfer bei 95°C,<br />

ebenfalls für ungefähr <strong>20</strong> Minuten.<br />

Ein besonders herzhafter Hauptgang<br />

kann kreiert werden, indem<br />

man den Strudel mit Sauerkraut<br />

serviert.<br />

Zu erwerben sind 3 mal 10<br />

Stück à 100 g. Meisterfrost verwendet<br />

Rohstoffe wie Mehl, Butter<br />

und Milch vorwiegend aus der Region<br />

und leistet damit einen Beitrag<br />

zum nachhaltigen Umgang<br />

mit Ressourcen.<br />

www.meisterfrost.at<br />

Vegane Snack-Nester<br />

Délifrance hat seine Feel Good-Range<br />

um drei vegane Snack-Nester erweitert.<br />

Die vegane Nester-Range ist eine<br />

zeitgemäße Bereicherung in der Außer-<br />

Haus-Verpflegung, jedes Snack-Nest<br />

überzeugt mit reichhaltiger Füllung (54<br />

Prozent) mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten.<br />

Mit den drei Geschmacksrichtungen<br />

wird jeder fündig: Orient mit Karotten<br />

und Kreuzkümmel im Mix mit<br />

Süßkartoffeln, Leinsamen hat eine leicht<br />

süße Geschmacksnote. Das Nest India<br />

ist eine Kombination von rotem Quinoa<br />

und grünen Linsen mit Apfel und einem<br />

Hauch Koriander und beim Nest Mediterran<br />

dominieren Süßkartoffel im Mix<br />

mit Tomaten, gegrilltem Zucchini und<br />

Zwiebeln. Gemeinsam haben alle veganen<br />

Nester einen mit Margarine hergestellten<br />

Teig (16,5 Prozent) ohne Palmöl<br />

und überzeugen durch einfache Handhabung.<br />

Sie werden tiefgekühlt angeliefert<br />

und sind ohne vorheriges Auftauen nach<br />

<strong>20</strong> Minuten fertig gebacken.<br />

https://de.delifrance.com/de<br />

Wollen Sie<br />

regelmäßig erhalten?<br />

Ja, ich möchte die ABO-Aktion von <strong>GASTRO</strong> zum Preis von € 55,– inkl. MWSt.<br />

(für 10 Ausgaben jährlich) in Anspruch nehmen*.<br />

Foto: Délifrance<br />

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Unterschrift ..........................................................................................................................................................................<br />

Foto: Meisterfrost<br />

Postweg: Gersthoferstraße 87, 1180 Wien<br />

Fax: 01/479 84 30-16<br />

E-Mail: abo@gastroverlag.at<br />

Web: www.gastroverlag.at/gastro-magazin-abonieren/211<br />

*Das Abo verlängert sich jeweils um ein Jahr (10 Ausgaben), wenn es nicht bis spätestens November <strong>20</strong>21<br />

schriftlich gekündigt wird.<br />


Foto: Vandemoortele<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong> CONVENIENCE<br />

Italienisch vielseitig<br />

Bei dem rustikalen Bastoncino<br />

mit Grillgemüse von Vandemoortele<br />

trifft Tradition auf Leidenschaft.<br />

Zutaten aus den italienischen<br />

Provinzen wie buntes<br />

Gemüse und frische Kräuter sind<br />

die Basis für Bastoncini, die es bis<br />

jetzt schon mit Oliven gab. Vandemoorteles<br />

erweiter nun sein<br />

Banquet d’Or-Sortiment (Tiefkühlbackwaren<br />

in verschiedenen<br />

Conveniencestufen) um <strong>das</strong> Bastoncino<br />

mit Grillgemüse, <strong>das</strong> den<br />

typisch italienischen Geschmack<br />

hat. Mediterranes Grillgemüse<br />

trifft hier auf eine starke Knusper-Kruste bei diesem Steinofenbrot.<br />

Die Möglichkeiten des Verzehrs sind vielfältig, ob als Beilage,<br />

zu Salat, als Vorspeise oder zum Grillen. Zum Verfeinern<br />

bieten sich Meersalz oder Olivenöl an. Die handlichen Steinofenbrote<br />

sind zu 60 Stück im Karton verpackt und können,<br />

nach 30 Minuten antauen bei Raumtemperatur, im Etagenherd<br />

bei <strong>20</strong>0 Grad in 10 Minuten servierfertig sein. Die knusprigen<br />

Bastoncini sind auch für Veganer die richtige Wahl.<br />

www.vandelmoortele.com<br />

So schmeckt<br />

Österreich!<br />

61<br />

Foto: Axel Weiss GmbH<br />

Deftige<br />

Laugenweckerl<br />

Wenn es einmal schnell gehen muss, bietet der Spezialist für<br />

Tiefkühlbackwaren Edna drei ganz besondere Burgerweckerl<br />

an. Der mit Sesam bestreute Laugenburger, der Pretzelburger<br />

im Bavarian Style und der OMG Burger sind echte Convenience<br />

Food Hingucker. Der Prezelburger Bavarian Style ist ein<br />

besonders saftiges Weckerl, <strong>das</strong> mit seiner glänzenden Kruste<br />

anspricht. Alle drei Burger sind bereits vorgebacken, geschnitten<br />

und rasch serviert. Ist man kein Burgerfan, so sind <strong>das</strong> OMG<br />

Sandwich, <strong>das</strong> Better Life Wellness Quartett und die Better Life<br />

Superfood Box mit einer<br />

Auswahl an Weckerln<br />

eine gute Alternative.<br />

Burger und Sandwiches<br />

sind aus dem Meeting-<br />

Alltag nur schwer wegzudenken,<br />

vegane Optionen<br />

garantieren, <strong>das</strong>s<br />

jeder angesprochen<br />

wird.<br />

www.edna.at<br />

100% Erdäpfel aus Österreich<br />

100% Rückverfolgbarkeit bis zum<br />

Weinviertler Bauern<br />

Ausgezeichnete Qualität<br />

Vorgebacken in hochwertigem<br />

Sonnenblumenöl – ohne Palmfett!<br />

www.bauernland.at


62 GETRÄNKE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Seite 62 bis Seite 88<br />

Getränke<br />

Das Jahr <strong>20</strong><strong>20</strong> war kein leichtes für die Gastronomie und alle Beteiligten waren gefordert,<br />

neue Ideen zu finden und alte Muster zu hinterfragen. Die Getränkeindustrie reagierte darauf<br />

mit viel Nachhaltigkeit in ihren Angeboten.<br />

bier & spirituosen<br />

Alkoholfreie Varianten, Slow<br />

Brewing und der Trend hin<br />

zu nachhaltiger Produktion<br />

prägen die Bierindustrie. Die<br />

Brauer sind innovativ, aber<br />

<strong>das</strong>s <strong>20</strong><strong>20</strong> trotzdem kein<br />

leichtes Jahr für für sie war,<br />

zeigt die Forderung nach<br />

einer Senkung der Biersteuer.<br />

sekt<br />

Trotz aller Herausforderungen<br />

geht auch dieses Jahr<br />

prickelnd zu Ende. Denn<br />

die Sekthersteller bleiben<br />

innovativ und lassen sich<br />

immer wieder Neues einfallen,<br />

handbemalte Flaschen<br />

eines großen Herstellers ist<br />

eine davon.<br />

kaffee & tee<br />

Kaffee ist in allen Gastronomiebereichen<br />

ein Fixstarter<br />

mit hohem Potential.<br />

Demzufolge ist dieser Markt<br />

heiß umkämpft und Unternehmen<br />

überbieten einander<br />

mit neuen Ansätzen wie „Limited<br />

Editions“ oder Kapsel<br />

Recycling. Auch der Biokaffee<br />

ist stark im Aufwind.


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> GETRÄNKE<br />

63<br />

Foto: green bag<br />

Innovatives<br />

Fruchtsaftkonzept<br />

Öko-Pioniere Tina Giczy<br />

und Bernd Gager.<br />

Ausgestattet mit jahrelanger Erfahrung<br />

in der Fruchtsaftbranche wagten<br />

Bernhard Gager und Martina Giczy<br />

Anfang <strong>20</strong><strong>20</strong> den Sprung in die Selbstständigkeit<br />

und gründeten die Green-<br />

Bag Getränke GmbH mit dem Ziel ein<br />

nachhaltiges Fruchtsaftkonzept auf<br />

den Markt zu bringen. „Die meisten<br />

Fruchtsäfte werden aus Konzentraten<br />

hergestellt, denen beim Abfüllprozess<br />

Wasser zugefügt wird. Damit transportieren<br />

wir große Volumen auf unseren<br />

Straßen und schleppen schwere<br />

Packungen mit nach Hause“, erklären<br />

die Gründer. Green-Bag verzichtet auf<br />

den Transport von Wasser. Das reine<br />

Bio Fruchtsaftkonzentrat lässt sich<br />

durch Mischen mit frischem Wasser in<br />

Handumdrehen in einen natürlichen<br />

Bio Fruchtsaft verwandeln. Dabei leistet<br />

die Einsparung von 80% Transportund<br />

66% Müllvolumen einen wertvollen<br />

Beitrag zum Umweltschutz.<br />

www.green-bag.at<br />

Umweltzeichen<br />

für Stiegl<br />

Stiegl wurde mit dem Österreichischen<br />

Umweltzeichen für<br />

Tourismus und Freizeitwirtschaft<br />

ausgezeichnet.. Vor allem auf einen<br />

bewussten Umgang mit Energie<br />

und Wasser sowie Abfallvermeidung<br />

ist die Stiegl-Brauerei<br />

bedacht. Deshalb liegen die Verwendung<br />

regionaler und biologischer<br />

Lebensmittel, verantwortungsvolle<br />

Führung des Betriebes<br />

und Förderung umweltfreundlicher<br />

Mobilität im Fokus. Darüber hinaus<br />

setzt man bei den Produkten nach<br />

Möglichkeit auf Mehrweggebinde.<br />

Der österreichische Künstler<br />

Friedensreich Hundertwasser gestaltete<br />

<strong>das</strong> Logo, <strong>das</strong> die Elemente<br />

der Ökologie, nämlich Erde, Wasser,<br />

Natur und Luft abbildet. „Als<br />

Brauerei sind wir unmittelbar auf<br />

eine saubere, intakte Umwelt angewiesen,<br />

denn schließlich ist auch<br />

die Qualität unserer Biere davon<br />

abhängig. Respektvoll mit den natürlichen<br />

Ressourcen umzugehen,<br />

ist daher bei uns oberste Prämisse“,<br />

betont Stiegl-Geschäftsführer<br />

Christian Pöpperl.<br />

www.stiegl.at<br />

Bio Fruchtsaftkonzentrate<br />

Lust auf neue Rezeptideen ?<br />

Dann probieren Sie doch<br />

die Green-Bag Bio Fruchtsaftkonzentrate auch in<br />

der Küche aus, ob für Desserts oder Dressings -<br />

der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.<br />

Saftgenuss am<br />

Frühstückstisch<br />

Eine Packung<br />

Green-Bag gemischt<br />

mit 4 Teilen Wasser<br />

ergibt 1 Liter 100 %<br />

natürlichen<br />

Bio-Fruchtsaft.<br />

www.green-bag.at


64 BIER<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Bier fließt<br />

In Österreich gelten wieder verschärfte Corona-Maßnahmen, die gravierende Auswirkungen<br />

für die heimische Gastronomie mit sich bringen. Davon besonders betroffen sind auch<br />

Österreichs Bierbrauer, die Umsatzeinbußen zwischen 35 und 50 % erwarten. Von Christian Wieselmayer<br />

Biersteuer senken<br />

info<br />

Österreich ist ein Bierland<br />

mit Tradition. 311 heimischen<br />

Braustätten (inkl.<br />

126 Gasthaus- und Hausbrauereien)<br />

warten mit<br />

einer reichhaltigen Produktpalette<br />

von weit mehr<br />

als 1 .000 verschiedenen<br />

Bieren und einem Ausstoß<br />

von insgesamt 9,5 Millionen<br />

Hektoliter (955 Millionen<br />

Liter) im Jahr <strong>20</strong>19 auf.<br />

Der Umsatz in diesem<br />

Jahr lag bei mehr als 1,4<br />

Milliarden Euro, die dabei<br />

erbrachte Steuerleistung<br />

auf Bier insgesamt lag bei<br />

knapp 700 Millionen Euro.<br />

Ein Rekord, der der heimischen<br />

Brauwirtschaft<br />

durch eine extrem hohe<br />

Besteuerung des Bieres<br />

von „außen“ auferlegt wird.<br />

Während österreichische<br />

Brauereien im Schnitt 24<br />

Euro pro Hektoliter (100<br />

Liter) an <strong>das</strong> Finanzministerium<br />

überweisen müssen,<br />

sind es z. B. in Tschechien<br />

nur knapp 14 und<br />

in Deutschland gar nur 10<br />

Euro. Es wäre nun höchst<br />

an der Zeit, neben der<br />

allgemeinen Mehrwertsteuersenkung<br />

auf Speisen<br />

und Getränke, auch über<br />

eine Senkung der Biersteuer<br />

zu reden.<br />

Abgesagte oder verschobene Festivals<br />

und Konzerte setzen den heimischen<br />

Wirten extrem zu. Hinzukommt<br />

<strong>das</strong> vor allem in den<br />

Ballungsräumen immer noch schleppende<br />

Geschäft in Hotellerie und Gastronomie.<br />

Die Betriebe kämpfen mit Ausfällen,<br />

die dieses Jahr nicht mehr aufgeholt werden<br />

können. Im Gegenteil, für die kommende<br />

Wintersaison werden auf Grund<br />

immer restriktiver werdender Corona-<br />

Beschränkungen und weltweiter Reisewarnungen<br />

weitere, zum Teil massive<br />

Umsatzrückgänge erwartet.<br />

Das Ausbleiben der Gäste trifft aber<br />

nicht nur die Gastronomie hart, sondern<br />

auch die heimischen Brauereien, die einen<br />

Gutteil ihres Umsatzes – durchschnittlich<br />

ca. 40 % – in Hotellerie und Gastronomie<br />

erwirtschaften. Viele Brauereien<br />

halten bei immer noch gedrosselter Produktion<br />

ihre Mitarbeiter weiter in Kurzarbeit.<br />

Es wurde zwar verstärkt von Fassauf<br />

Flaschenabfüllung umgestellt, denn<br />

im Handel hat sich der Bierabsatz deutlich<br />

erhöht, zum Teil im zweistelligen Prozentbereich,<br />

dennoch können die Lieferausfälle<br />

nicht wettgemacht werden. Vor<br />

allem kleinere Brauereien machen rund<br />

60 % und mehr an Umsatz mit gastronomischen<br />

Betrieben.<br />

Gastronomie und Brauereien<br />

weiter unter Druck<br />

„Mit der Schließung der Gastronomie<br />

wurde einem unserer wichtigsten Partner<br />

von einem Tag auf den anderen<br />

sprichwörtlich <strong>das</strong> Licht abgedreht“, erklärt<br />

der Obmann des Verbandes der<br />

Brauereien Österreichs, Sigi Menz.<br />

Und auch wenn der Sommer dank<br />

Gastronomieöffnung und teils leben-<br />

Foto: siro46 / Adobe Stock


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> BIER<br />

65<br />

nicht mehr in Strömen<br />

digem Tourismus verhältnismäßig gut<br />

gelaufen ist, sind die verlorenen Lockdown-Monate<br />

nicht mehr aufzuholen.<br />

Hinzu kommt, <strong>das</strong>s es ein großes Gefälle<br />

zwischen ländlichem und städtischem<br />

Raum gibt. War der Bierabsatz beispielsweise<br />

an den österreichischen Seen zufriedenstellend,<br />

so ist dies in den urbanen<br />

Ballungszentren durch <strong>das</strong> fast komplette<br />

Erliegen des Städtetourismus ganz<br />

und gar nicht der Fall. Zusätzlich verschlechtern<br />

eingeschränkte oder gänzlich<br />

abgesagte Veranstaltungen – von<br />

Fußballspielen über Kirtage bis hin zu<br />

Kunst- und Kulturveranstaltungen – die<br />

Bilanz der Brauereien.<br />

Daran wird sich auch so schnell<br />

nichts ändern, im Gegenteil. Neben der<br />

neuerlichen Ausweitung der Maskenpflicht<br />

für Konsumenten, der Schließung<br />

des Barbetriebes sowie der Begrenzung<br />

von Sitzplätzen an einem<br />

Tisch, wiegt vor allem die nun geltende<br />

generelle Sperrstunde von 1 Uhr morgens<br />

schwer. Diese wurde zudem in den<br />

Bundesländern Tirol, Salzburg und Vorarlberg<br />

nochmals auf 22 Uhr vorverlegt.<br />

„Wir blicken einem äußerst kritischen<br />

Herbst und Winter entgegen und erwarten<br />

Umsatzrückgänge von bis zu 50<br />

Prozent. Nicht nur eine mögliche zweite<br />

Corona-Welle bereitet uns Sorgen, sondern<br />

auch eine große Schließ-Welle von<br />

Gastronomiebetrieben, Hotels und weiteren<br />

Dienstleistern, die nun endgültig<br />

nicht mehr über die Runden kommen“,<br />

blickt Sigi Menz wenig optimistisch in<br />

die Zukunft.<br />

Großes Bangen um Wintersaison<br />

Die Tourismusbetriebe und mit ihnen<br />

die Brauereien bangen auch um <strong>das</strong><br />

kommende Wintergeschäft. Die Unsicherheit<br />

unter den Wirten ist groß angesichts<br />

der vielen offenen Fragen: Wie<br />

soll mit den vorgeschriebenen Hygiene-<br />

Maßnahmen umgegangen werden angesichts<br />

tausender wintersportbegeisterter<br />

Menschen auf und um die Pisten? Kommen<br />

die Gäste aus dem Ausland so zahlreich<br />

wie in den vergangenen Jahren oder<br />

werden die Reisewarnungen und die damit<br />

einhergehenden Quarantänebestimmungen<br />

weiter verschärft?<br />

Bilder von Après-Ski-Bars mit hunderten<br />

Menschen auf engstem Raum gehören<br />

Vergangenheit an. Hütten müssen<br />

sich aber auf die kommende Saison vorbereiten<br />

und haben bereits begonnen,<br />

sich mit Ware für den Winter einzudecken.<br />

Die Gastronomen bleiben in Anbetracht<br />

der vielen Unsicherheiten aber extrem<br />

vorsichtig. In dem für die Brauereien<br />

so wichtigen Geschäftszweig gibt es bereits<br />

jetzt Auftragsrückgänge von 30 bis<br />

50 % zu verzeichnen.<br />

INNOVATIVE<br />

SELBSTBEDIENUNGS-ZAPFANLAGEN<br />

Pour My Beer @ H Mart, Hawaii, USA<br />

Die COVID19-Lösung für Gastronomie und Hotellerie:<br />

• Weniger Berührungspunkte<br />

• Verschiedenste kontaktlose Bezahlmöglichkeiten<br />

• Zuverlässig und sicher<br />

NEU: TOUCHLESS POUR<br />

Über 4000 installierte Systeme weltweit – von Wien bis Hawaii.<br />

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66 BIER<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Foto: Warsteiner<br />

Foto: Philipp Lipiarski<br />

Malziges<br />

Winterbier<br />

Mit vollmundigem und<br />

herzhaft-malzigem Geschmack<br />

der neuen Bierspezialität<br />

der Familienbrauerei<br />

Warsteiner gibt es <strong>das</strong> Passende<br />

zur kalten Saison.<br />

Wenn es aus ist, dann ist es<br />

aus, denn erhältlich ist <strong>das</strong><br />

Bier nur solange der Vorrat<br />

reicht. Das Warsteiner<br />

Winter lässt sich als würzig<br />

und vollmundig beschreiben.<br />

Es enthält 5,6%<br />

Alkohol und die Flasche ist<br />

mit einem neuen, modernwinterlichen<br />

Etikett geschmückt.<br />

Ein perfekter Begleiter für gemütliche<br />

Stunden im Warmen. In der<br />

Gastronomie ist <strong>das</strong> Winterbier im<br />

30-Liter-KEG-Fass erhältlich.<br />

www.warsteiner.de<br />

Ernteerfolg in<br />

Zwettl<br />

Die Pri vat brauerei Zwettl und<br />

ihre sechs angestellten Ho pfenbauernfamilien<br />

konnten sich<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> über eine besonders erfolgreiche<br />

Hopfenernte freuen. Die<br />

Rohstoffe sind bei Zwettler schon<br />

immer fast komplett regional. Eigentümer<br />

Karl Schwarz ist erfreut,<br />

<strong>das</strong>s Österreich bewusst auf lokale<br />

Produkte setzt und lobt die Arbeit<br />

der Bauernfamilien, die <strong>das</strong> erst<br />

möglich macht. Denn gute Qualität,<br />

vor allem was den Hopfen betrifft,<br />

steht bei Zwettl an oberster<br />

Stelle – und Hopfen prägt die Waldviertler<br />

Landschaft. 23.400 Kilogramm<br />

wurden heuer rund um die<br />

Stadt Zwettl geerntet.<br />

www.zwettler.at<br />

Karl<br />

Schwarz<br />

Foto: Wildbild<br />

World Beer Awards <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

In London wurde die Ottakringer Brauerei<br />

gleich mehrfach ausgezeichnet.<br />

Neun Biere konnten dort einen Preis abstauben.<br />

Das „Ottakringer Dunkles“ ist<br />

sowohl der Country Winner, also <strong>das</strong><br />

Beste aus Österreich, als auch <strong>das</strong> weltweit<br />

beste Dark Lager. Auch <strong>das</strong> „Ottakringer<br />

Zwickl“ ist ein Country Winner<br />

und somit Österreichs bestes Zwickl.<br />

Sieben weitere Biere aus der Brauerei<br />

und dem Ottakringer BrauWerk konnten<br />

Silber und Bronze für sich entscheiden.<br />

Der Geschäftsführer der Ottakringer<br />

Brauerei, Matthias Ortner, zeigt<br />

sich stolz über den Erfolg vor einer der<br />

strengsten Wettbewerbjurys der Welt.<br />

Die unabhängigen Experten aus Europa,<br />

Asien und den USA küren jährlich<br />

die besten Biersorten.<br />

www.ottakringerbrauerei.at<br />

Tobias Frank (links) und Matthias Ortner.<br />

Slow-Brewer im Vormarsch<br />

Durch die Coronakrise und insbesondere<br />

den Lockdown wurde <strong>das</strong> Bewusstsein<br />

der Österreicher für Nachhaltiges<br />

und Traditionelles neu belebt.<br />

Das haben auch vier österreichischen<br />

Slow-Brewer, darunter Stiegl und<br />

Trumer, die sich der langsamen, verdünnungslosen<br />

Brauweise verschrieben,<br />

gemerkt. Diese Art des Bierbrauens ist<br />

besonders schonend und maßgeblich<br />

für einen runden und ausgereiften Geschmack<br />

des Biers. Der Hefe wird mehr<br />

Zeit gelassen, bei schnellen Verfahren<br />

kommt es nämlich oft zur Entstehung<br />

von Fuselalkoholen. Um mit dem Slow-<br />

Brewing-Gütesiegel gekürt zu werden<br />

darf <strong>das</strong> Bier auch nachträglich nicht<br />

mehr mit Wasser gestreckt werden.<br />

Außerdem werden vor einer Auszeichnung<br />

neben dem Bier auch die Brauereien<br />

untersucht und bewertet. Slow Brewing-Gründer<br />

August Gresser betont,<br />

<strong>das</strong>s nur Unternehmen zertifiziert werden,<br />

die bewusst und fair in ihrer Produktionskette<br />

handeln. So lassen sich<br />

Geschmack und gutes Gewissen beim<br />

Biergenuss vereinen.<br />

slow-brewing.com<br />

Foto: Philipp Lipiarski


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> BIER<br />

67<br />

Trendgetränk alkoholfreies Bier<br />

Ob noch eine Autofahrt bevorsteht<br />

oder man einfach Lust auf ein Bier<br />

hat, ohne Alkohol zu sich nehmen zu<br />

wollen: Schon jeder fünfte Österreicher<br />

trinkt alkoholfreies Bier, Tendenz steigend.<br />

Auch für seine isotonische Wirkung<br />

nach dem Sport wird <strong>das</strong> Getränk<br />

geschätzt.<br />

Die Brau Union Österreich folgt dem<br />

Trend mit dem Sortiment der Alkohol-<br />

FREIZONE, einer marktübergreifenden<br />

Aktion mit einheitlicher Erscheinung<br />

am Markt. Mit dabei sind unter anderem<br />

die alkoholfreien Biere von Gösser, Heineken,<br />

Edelweiss, Zipfer und Schlossgold.<br />

Aufwändige Brauverfahren sorgen<br />

dann für Biere mit dem gewohnten Aroma,<br />

aber ganz ohne Alkohol.<br />

Weil Bierkultur und Zapfkultur nicht<br />

zu trennen sind, bietet die Brau Union<br />

Österreich auch unterschiedliche<br />

Schanktechniken durch <strong>das</strong> flexible<br />

Theken-Zapfsystem BLADE. Einfache<br />

Bedienung und geringe Größe zeichnen<br />

dieses aus. 30 Tage lang kann frisches<br />

Bier gezapft werden, sogar wenn<br />

nur ein paar Gläser pro Woche ausgeschenkt<br />

werden. Die Fässer von BLADE<br />

sind recycelbar, die Brau Union nimmt<br />

diese zurück.<br />

Foto: Brau Union<br />

Die Zukunft wurzelt im heute<br />

Schon seit 10 Jahren legt die Brau Union<br />

ihren Nachhaltigkeitsbericht offen.<br />

Vor allem auf dem Brauen mit grünem<br />

Strom liegt der Fokus. Gabriela Maria<br />

Straka, Pressesprecherin der Brau Union<br />

und Mitglied im Steering Commitee<br />

Austria, der größten Initiative für Nachhaltigkeit<br />

weltweit, betont: „Wir bekennen<br />

uns zu den 17 Development Goals<br />

der United Nations und setzen so gemeinsam<br />

mit unseren Stakeholdern<br />

neue Maßstäbe im Bereich Nachhaltigkeit,<br />

so wie mit der Grünen Brauerei<br />

Göss. Mit der weltweit ersten nachhaltigen<br />

Großbrauerei haben wir eine Vorreiterrolle<br />

eingenommen“.<br />

www.brauunion.at<br />

Um Wertvolles zu bewahren,<br />

brauen wir CO2 neutral.<br />

GEMEINSAM<br />

www.goesser.at/gemeinsam-wertvolles-bewahren


68 GETRÄNKE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Bild links: Bürgermeister Siegfried Nagl verlieh<br />

Firmeninhaber Hans-Werner Schlichte <strong>das</strong> „Goldene<br />

Ehrenzeichen der Stadt Graz“. Fotos: Destillerie Franz Bauer GmbH<br />

Bild unten (v. li.): Anna Neukart, Anita Schubert,<br />

Winifred Schlichte, H. W. Schlichte.<br />

Kunden, Partner und Gratulanten aus Politik und dem Freundeskreis<br />

stellen sich zu den Feierlichkeiten ein.<br />

Hochprozentiger<br />

Hunderter<br />

Kaum jemand weiß, <strong>das</strong>s ein weltweit bekannter Kräuterlikör in Graz abgefüllt wird.<br />

Die Rede ist von dem hochprozentigen Jägermeister, von dem jedes Jahr rund zwei Millionen<br />

Liter den Weg in die bekannte grüne Flasche finden. Und zwar in der Destillerie Franz Bauer,<br />

die gerade ihr Jubiläum feiert.<br />

1967 wurde in Graz die erste Flasche<br />

Jägermeister abgefüllt. Die traditionsreiche<br />

Firmengeschichte beginnt<br />

aber schon viel früher, nämlich bereits<br />

im Jahr 19<strong>20</strong>. In dem gleichen Jahr, in<br />

dem Amerika die Prohibition – also<br />

ein striktes Alkoholverbot – einführte,<br />

gründete Franz Bauer in der Grazer<br />

Sparbersgasse 9 einen Brennerei- und<br />

Destillationsbetrieb. 1931/32 wurde<br />

der noch heute bestehende Firmensitz<br />

in der Prankergasse erworben. Heute ist<br />

Bauer die einzige noch in Graz existierende<br />

Destillerie. Mit modernen, dampfbeheizten<br />

Destillationsanlagen werden<br />

jährlich über eine Million Kilogramm<br />

Früchte eingemaischt und nach altbewährten<br />

Methoden sorgfältig destilliert.<br />

Außerhalb Deutschlands ist die Destillerie<br />

Franz Bauer zudem der einzige in<br />

Lizenz abfüllende Betrieb für die Marke<br />

Jägermeister. Jährlich finden hier über<br />

zwei Millionen Liter Jägermeister ihren<br />

Weg in die traditionelle grüne Flasche.<br />

„Hochprozentiges“<br />

Destillerie-Jubiläum<br />

Anfang Oktober <strong>20</strong><strong>20</strong> lud die Destillerie<br />

anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums<br />

im wahrsten Sinne des Wortes<br />

zu einer „geistreichen“ Feier ein. Neben<br />

hunderten Kunden, Partnern und<br />

Gratulanten folgten auch Vertreter der<br />

steirischen Landes- und Grazer Stadtpolitik<br />

der Einladung ins stilvolle Ambiente<br />

des Firmen-Standorts in der Grazer<br />

Prankergasse. Nach der Enthüllung<br />

und Taufe der drei Brennblasen verlieh<br />

Bürgermeister Siegfried Nagl dem Firmeninhaber,<br />

Hans-Werner Schlichte,<br />

<strong>das</strong> „Goldene Ehrenzeichen der Stadt<br />

Graz“. Unter den weiteren Gratulanten<br />

fanden sich Landesrat Johann Seitinger<br />

und Dr. Karl-Heinz Dernoscheg, Direktor<br />

der Wirtschaftskammer Steiermark.<br />

Den bissfesten Untergrund für den flüssigen<br />

„Brennstoff “ kredenzte der Streetfoodmarket<br />

Austria, musikalische Leckerbissen<br />

servierten unter anderem die<br />

Spielgemeinschaft Schwanberg.<br />

Kontakt:<br />

Destillerie Franz Bauer GmbH<br />

Prankergasse 29-31<br />

80<strong>20</strong> Graz<br />

www.bauerspirits.com


DESTILLERIE<br />

ANNO 19<strong>20</strong><br />

G R A Z<br />

I A<br />

A U S T R


70 SEKT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Foto: Christine Miess<br />

Sportlicher<br />

Ansatz der<br />

Sektpyramide<br />

Die Österreichische Sektgala <strong>20</strong><strong>20</strong> wurde heuer mit einem<br />

„Silent Tasting“ als individuelle Verkostung begangen. Und<br />

Fußballlegende Herbert Prohaska ist neuer Botschafter für<br />

den österreichischen Sekt.<br />

Von Daniela Pötzl<br />

Heuer war alles anders – man lud zur<br />

Verkostung der etwas anderen Art,<br />

nur mit Voranmeldung (Reservierung<br />

und Buchung eines vorgegebenen,<br />

aber auch individuellen Zeitfensters<br />

inklusive) und einem eigenen Tisch<br />

pro Verkoster sowie mit gebührendem<br />

Abstand zu den anderen Sekt-Fans. Bei<br />

der Verkostung selbst brachte geschultes<br />

Servicepersonal die gewünschten Proben<br />

an die Tische. Die Verkostungslisten wurden<br />

auf Wunsch vorab zugesandt. Die österreichische<br />

Schaumweinszene gab trotz<br />

schwierigerer Produktions-Bedingungen<br />

auch heuer wieder ein kräftiges Lebenszeichen<br />

in der Österreichischen Nationalbibliothek<br />

in Wien von sich.<br />

Tendenz steigend<br />

Die stets noch wachsende Präsenz heimischen<br />

Sekts auf Österreichs Gastronomie-Weinkarten<br />

sowie zahlreiche


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> SEKT<br />

71<br />

Verkostungen und mitunter auch Auszeichnungen,<br />

machen österreichischen<br />

Sekt zum wichtigen Thema im In- und<br />

Ausland. Selbst Weinkarten in Oslo verblüffen<br />

mitunter mit spritzigen Werken<br />

österreichischer Winzer und Winzerinnen.<br />

Die Sekt-Szene wächst ständig munter<br />

weiter: Laufend sind auch neue Namen<br />

unter den Sektherstellern zu finden,<br />

die den Markt anfeuern und Interesse<br />

für österreichischen Sekt wecken.<br />

Immer mehr Hersteller legen mit der rotweiß-roten<br />

Banderole auf dem Flaschenkopf<br />

ihrer prickelnden Pretiosen ein Bekenntnis<br />

zur 100-prozentigen Herkunft<br />

aus Österreich ab.<br />

Wichtig ist die Herkunft<br />

Und wie weiß man nun, wie viel Österreich<br />

in der Sektflasche steckt? Um sicherzugehen,<br />

<strong>das</strong>s man ein heimisches<br />

Spitzenprodukt einschenkt, raten die<br />

Sekthersteller zur kritischen Prüfung der<br />

Bezeichnung auf der Flasche. Aber Achtung:<br />

„Sekt hergestellt in Österreich“ ist<br />

nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung<br />

„Österreichischer Sekt“. Nur dann,<br />

wenn 100 Prozent des verwendeten<br />

Weins aus Österreich kommen und die<br />

Versektung in Österreich stattfindet, darf<br />

<strong>das</strong> Produkt die Bezeichnung „Österreichischer<br />

Sekt“ tragen. Die rot-weiß-rote<br />

Banderole für Sekt geschützten Ursprungs<br />

(g.U.) ist zudem ein optischer<br />

Garant für die österreichische Herkunft.<br />

Demzufolge stehen, wie auch in den Jahren<br />

zuvor, die drei Stufen der österreichischen<br />

Sektpyramide g.U. Klassik, g.U.<br />

Reserve und g.U. Große Reserve im Mittelpunkt.<br />

Diese wurden im Herbst <strong>20</strong>16<br />

als die drei Qualitätsstufen für österreichischen<br />

Sekt gesetzlich verankert.<br />

Sekt ist in Österreich nach wie vor<br />

ein anlassbezogenes Getränk. Rund drei<br />

Viertel (72 Prozent) der Österreicher<br />

und Österreicherinnen trinken Sekt daher<br />

vor allem zu ganz besonderen Anlässen.<br />

Der klare Favorit ist dabei Silvester<br />

und erfreuliche 96 Prozent stoßen auf<br />

<strong>das</strong> neue Jahr mit einem Glas Sekt an.<br />

Dicht gefolgt von Geburtstagen (90 Prozent)<br />

und Hochzeiten (90 Prozent) sowie<br />

weitere Familienfeiern (67 Prozent).<br />

Doch auch bei kulturellen Abendveranstaltungen<br />

oder beim Ausgehen ist der<br />

Sektkonsum wieder im Kommen und<br />

verzeichnet ein Wachstum von 10 Prozent.<br />

Vor allem jüngere Leute genießen<br />

ihr Glas Sekt eher anlassbezogen. Interessant:<br />

Je älter die Konsumenten, desto<br />

häufiger wird Sekt auch ohne spezifischem<br />

Anlass getrunken.<br />

Zum ersten „sportlichen“ Sekt botschafter<br />

wurde Fußballlegende Herbert<br />

Prohaska gekürt. Seine Motivation, sich<br />

für den österreichischen Sekt zu engagieren,<br />

formulierte er so: „Österreichischer<br />

Wein und Sekt: Wovon man selbst überzeugt<br />

ist, dafür kann man gut Botschafter<br />

sein!“<br />

Sein langjähriger Freund, ORF Kommentator<br />

Rainer Pariasek, der ihn begleitete,<br />

bestätigte, <strong>das</strong>s dieser zu Hause<br />

mehr Bücher über Wein als über Fußball<br />

hätte. Das quittierte Prohaska wiederum<br />

mit dem launigen Bekenntnis, sich<br />

für österreichischen Sekt voll ins Zeug zu<br />

legen: „Zu einem guten Frühstück, so um<br />

zehn herum … da kann man schon eine<br />

gute Flasche Sekt trinken …“.<br />

Solidarität bei Henkell Freixenet<br />

Foto: Henkell Freixenet<br />

Das Gastronomie-Vertriebsteam von<br />

Henkell Freixenet unterstützte Lokale<br />

in ganz Österreich bei der Speisenauslieferung.<br />

Auch durch Gutscheinkäufe<br />

oder Piccolo- Flaschen als zusätzliche<br />

Geschenke für Hauszustellungen unterstützte<br />

der heimische Marktführer im<br />

Schaumweinbereich in dieser Krisensituation.<br />

Mit dem „Wiener Hofburg Sekt“<br />

bringt Henkel Freixenet seinen ersten<br />

österreichischen Sekt auf den Markt.<br />

Genuss ist in der Hofburg Tradition,<br />

so werden für die neue Kreation ausschließlich<br />

Grüner Veltliner und Zweigelt<br />

Trauben aus den besten Anbaugebieten<br />

Österreichs verwendet. Höchste<br />

Qualität garantiert auch die traditionelle<br />

Gärung in der Flasche, wo dem Wiener<br />

Hofburg Sekt genügend Zeit gelassen<br />

wird, sein fruchtiges Bukett zu<br />

entfalten.<br />

Das führende Produkt von Freixenet,<br />

der Cava Carta Nevada, darf sich heuer<br />

über einen neuen Look freuen. Brut, Seco<br />

und Rosé erstrahlen in neuer, eleganterer<br />

Optik, die sowohl für Tradition und Kennerschaft,<br />

aber auch für einen modernen<br />

Lifestyle steht.<br />

www.henkell-freixenet.at


72 SEKT<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Premium Sparkling<br />

Sekte<br />

Wer’s im Burgenland schafft,<br />

schafft’s überall und Peter<br />

Szigeti macht’s vor. Seine Premium<br />

Sparkling Sekte sind wieder<br />

mehrfach ausgezeichnet. Von<br />

Wien über Paris bis London überzeugten<br />

sie die Juroren mit ihrem<br />

unverkennbaren Geschmack. Die<br />

Sekte beleben den internationalen<br />

Markt und räumten unter anderem<br />

bei AWC (Austrian Wine<br />

Challenge), <strong>20</strong><strong>20</strong> Paris Wine Cup,<br />

IWSC (Int. Wine & Spirits Competition)<br />

und Challenge International<br />

du Vin ab. Ob Klassiker<br />

wie der Welschriesling Brut<br />

Burgenland G.U., der bei Mundus<br />

Vini Gold gewann, oder der jugendliche<br />

Bio Rosé Brut, der den<br />

ersten Platz beim internationalen<br />

bioweinpreis ergatterte, sie<br />

alle haben etwas gemeinsam: die<br />

Verarbeitung der besten, sonnengereiften<br />

Trauben nach der Méthode<br />

Traditionnelle. Zwölf verschiedene<br />

Szigeti Sekte sahnten<br />

insgesamt 47 Auszeichnungen bei<br />

14 internationalen Awards ab.<br />

www.szigeti.at<br />

Foto: Szigeti<br />

Foto: Michael Rathmayr<br />

Jubiläum bei Kupferberg<br />

Seit 170 Jahren punktet Kupferberg<br />

mit seiner Erfahrung in der<br />

Sektherstellung – und <strong>das</strong> hat<br />

sich ausgezahlt, denn sie ist<br />

die meistverkaufte Sektmarke<br />

in Österreich. 1850 gründete<br />

Christian Adalbert<br />

Kupferberg mit seiner „Fabrication<br />

moussierender<br />

Weine“ in Mainz am Rhein<br />

<strong>das</strong> Stammhaus von Kupferberg.<br />

Alle fünf Schaumwein-<br />

Varianten von Kupferberg<br />

stehen bis heute für<br />

Qualität und bieten für<br />

jeden Anlass den passenden<br />

Begleiter. Mit<br />

einem Marktanteil<br />

von über 19 Prozent<br />

steht der Klassiker unter den<br />

Schaumweinmarken an der<br />

Spitze der beliebtesten heimischen<br />

Sekte. Mit Kupferberg<br />

Rosé führt Schlumberger in<br />

Österreich diese Kategorie<br />

an. Egal ob Kupferberg Trocken,<br />

Brut, Halbtrocken oder<br />

Rosé –mit Kupferberg gibt es<br />

ein Stück Alltagsluxus zum<br />

Genießen.<br />

Die Leidenschaft für<br />

schäumende Weine und die<br />

konsequente Verpflichtung zu<br />

erstklassiger Qualität lässt sich<br />

bis zu den Wurzeln der Kupferberg<br />

Sektkellerei zurückverfolgen<br />

und wird heute noch immer<br />

gepflegt.<br />

www.kupferberg.at<br />

Kunst & Sekt in Döbling<br />

Foto: Kupferberg<br />

An kaum einem Ort des kulturellen<br />

Geschehens wird nicht mit dem Sekt<br />

aus dem Wiener Traditionsunternehmen<br />

angestoßen: ob in der Oper, am Theater<br />

oder in Museen. Die Verbindung zur Kultur<br />

war bei der Familie Kattus schon immer<br />

ein wichtiges Thema. Gegründet<br />

wurde <strong>das</strong> Familienunternehmen vor<br />

130 Jahren von Johann Kattus, der auch<br />

Gründungsmitglied des Musikvereins<br />

war. Generationen später sind heute Johannes<br />

Kattus und<br />

seine Schwester<br />

Sophie in der Döblinger<br />

Manufaktur<br />

tätig und überraschen<br />

mit perlenden<br />

Innovationen.<br />

Letztes Jahr präsentierten<br />

sie die<br />

erste Große Reserve<br />

in der Firmengeschichte<br />

- <strong>das</strong> Kattus<br />

Kunststück. Für<br />

die Premiere wurde<br />

jede Flasche von<br />

Alvar Bohrmann<br />

handbemalt, nun<br />

wählte <strong>das</strong> Familienunternehmen Leo<br />

Mayr aus. Im Zentrum seiner Interpretation<br />

steht die Kokarde, welche an die<br />

Theaterwelt und Freiheitsbewegungen<br />

erinnert. Sie soll auch eine Demokratisierung<br />

des Sektes zum Ausdruck bringen.<br />

Die neue Auflage von „Das Kattus<br />

Kunststück – Die Große Reserve“ ist seit<br />

Oktober für Liebhaber der österreichischen<br />

Sektkultur ein erlesener Genuss.<br />

www.kattus-borco.at


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> SEKT<br />

Foto: PhilippLipiarski.<br />

Preisgekröntes<br />

Geschmackserlebnis<br />

Ein Glas Schlumberger bedeutet neben höchster Qualität<br />

auch ausgezeichneten Sektgenuss. Regelmäßig überzeugt<br />

der Sekthersteller in renommierten Wettbewerben. So wurden<br />

in den SALON Österreich Wein <strong>20</strong><strong>20</strong> der Rosé Brut Klassik<br />

sowie die Chardonnay Reserve und Prestige Cuvée Reserve<br />

aufgenommen. Schlumberger ist damit seit nunmehr 10 Jahren<br />

in Folge mit zumindest einem Produkt im Salon vertreten.<br />

Weiters wurden die Sekte Sparkling Brut Klassik, Chardonnay<br />

Reserve und Prestige Cuvée Reserve bei der diesjährigen Niederösterreichischen<br />

Weinprämierung mit Gold ausgezeichnet.<br />

Gold bei der Austrian Wine Challenge (AWC) erhält die Große<br />

Reserve, die Speerspitze des Hauses Schlumberger.<br />

www.schlumberger.at<br />

Foto: Eder<br />

Sekt als Aperitif<br />

Der Malteser Brut Jahrgangssekt ist ein Gutssekt<br />

aus dem Schlossweingut des Souveränen<br />

Malteser Ritterordens im niederösterreichischen<br />

Mailberg. Die Traubenproduktion, eine<br />

Cuvée von Grüner Veltliner, Chardonnay und<br />

Blauburgunder, ist naturnah orientiert.<br />

Durch den Vorgang der malolaktischen Gärung<br />

resultiert ein sehr niedriger Säuregehalt,<br />

der typisch für Champagner und Cava ist.<br />

Eine hohe Trinkfreudigkeit und Cremigkeit,<br />

erzielt durch eine einjährige Hefelagerung,<br />

zeichnen den Malteser Brut aus. Da keine<br />

Dosage beigefügt wurde, ist der Sekt absolut<br />

trocken. Der fruchtige, weinige Sekt,<br />

dessen Aroma durch seine Trockenheit besonders<br />

gut zur Geltung kommt, wird am<br />

besten pur getrunken und ist damit ein perfekter<br />

Aperitif.<br />

www.lenzmoser.at<br />

A NEW STAR IS BORN<br />

MUSKAT OTTONEL<br />

EXTRA DRY


74 GETRÄNKE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

tipp aus der praxis<br />

Das große<br />

Wiedersehen ist<br />

abgesagt …<br />

Der Termin ka len der für die<br />

Messetermine blieb heuer<br />

großteils leer und auch die<br />

Messe „Alles für den Gast<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong>“ in Salzburg wurde in ihrer<br />

ursprünglichen Form gecancelt.<br />

Und <strong>das</strong> tut mir sehr<br />

leid! Wie gerne hätten wir von<br />

Grapos uns mit Ihnen persönlich<br />

ausgetauscht, Ideen diskutiert,<br />

Ihnen unsere neuen<br />

Produkte vorgestellt und Ihr<br />

Feedback eingeholt.<br />

Unser Erfindergeist blüht<br />

mit dem direkten Kundenkontakt<br />

erst so richtig auf.<br />

Trotzdem sind wir in diesem<br />

schwierigen Jahr für Sie kreativ<br />

und fleißig geblieben. Wir<br />

haben entworfen, entwickelt,<br />

produziert und Spannendes<br />

hervorgebracht. Zum Beispiel<br />

kommt zur Brooklyn “Homemade<br />

Style”-Familie nun die<br />

beliebte Aroniabeere hinzu.<br />

Auch bei der Schanktechnik<br />

haben wir uns viel Neues<br />

überlegt, Designs erweitert<br />

und Systeme verbessert.<br />

Gerne hätten wir Ihnen <strong>das</strong><br />

persönlich präsentiert und<br />

gemeinsam unsere Getränke<br />

verkostet. Auch wenn <strong>das</strong><br />

derzeit nicht so einfach geht,<br />

die heutige Zeit hat einen<br />

großen Vorteil: Wir sind dank<br />

Internet und Social Media<br />

beim Vernetzen sehr flexibel<br />

und somit sind wir für Sie zu<br />

jeder Stunde erreichbar. Bleiben<br />

Sie gerne mit uns in Kontakt,<br />

per Facebook, Instagram,<br />

E-Mail oder ganz altmodisch:<br />

Per Telefon. Bleiben wir im<br />

Austausch und inspirieren<br />

uns gegenseitig. Und hoffentlich<br />

gibt‘s dann nächstes Jahr<br />

ein großes Wiedersehen.<br />

www.grapos.com<br />

KR Wolfgang<br />

Zmugg,<br />

Geschäftsführer<br />

von Grapos.<br />

Foto: Grapos<br />

Foto: Tambovskaya<br />

Vodka aus Russland<br />

erobert Österreich<br />

Mountain Spirits<br />

ist Teil<br />

der internationalen<br />

Amber-Group<br />

und<br />

launcht nun den<br />

T a m b o v s k a y a<br />

Vodka in Österreich.<br />

Tambovskaya<br />

Vodka setzt<br />

auf eine über 100<br />

Jahre alte Tradition<br />

in der Vodka-Herstellung.<br />

Vor allem<br />

als Basisspirituose<br />

eignet sich <strong>das</strong> Getränk,<br />

<strong>das</strong> sich durch<br />

Eierweinbrand hat<br />

immer Saison<br />

seine Weichheit und die Frische im<br />

Mundgefühl auszeichnet.<br />

Der Tambovskaya Vodka wird im<br />

Herzen der zentralen Schwarzerde-Region<br />

Russlands hergestellt. Dieses Gebiet<br />

ist berühmt für seine hochwertigen,<br />

fruchtbaren Böden und ist eines<br />

der führenden Weizenanbaugebiete in<br />

Russland. Die dort ansässige Brennerei<br />

zählt zu den größten und modernsten<br />

Anlagen in ganz Europa, in denen Vodka<br />

von höchster Qualität hergestellt wird.<br />

Schlussendlich abgefüllt wird der Tambovskaya<br />

in den historischen Produktionsstätten<br />

aus 1900 von Latvijas Balzams<br />

in Riga.<br />

www.mountain-spirits.com<br />

Gastronomen setzen gerne<br />

auf den Eierweinbrand<br />

von Spitz, weil er sowohl pur<br />

genossen, als auch als Zutat<br />

von köstlichen Desserts<br />

eine ganz besondere Gaumenfreude<br />

bereitet. Heimische<br />

Eier, erstklassiger<br />

Weinbrand und Milch aus<br />

Österreich sind die Zutaten<br />

für <strong>das</strong> Erfolgsrezept. Heuer<br />

hat Spitz den beliebten<br />

Weihnachtsgebäck-Klassiker,<br />

<strong>das</strong> Vanillekipferl, neu<br />

interpretiert und daraus ein<br />

Vanillekipferl-Mousse mit<br />

Eierweinbrand gezaubert.<br />

Die Zubereitung ist ganz<br />

einfach: Schlagobers mit Vanillezucker<br />

steif schlagen, weiße Schokolade<br />

über Wasserdampf schmelzen<br />

und Vanillekipferl-Brösel hinzufügen.<br />

Gelatine in kaltem Wasser einweichen,<br />

den Eierweinbrand in einem Topf aufwärmen<br />

und die ausgedrückten Gelatineblätter<br />

darin auflösen. Dann die<br />

Schokolade-Brösel-Mischung beim<br />

Schlagobers unterheben, die Gelatine-<br />

Eierlikör-Mischung einrühren und die<br />

Creme etwa eine Stunde kalt stellen –<br />

Eierweinbrand einmal anders.<br />

www.spitz.at<br />

Foto: Spitz


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> GETRÄNKE<br />

75<br />

Trink Pink<br />

Pago bringt mit der Limited Edition Drachenfrucht-Pink<br />

Guave Farbe in den grauen Herbst.<br />

Fotos: Pago<br />

Die beiden<br />

Trendfrüchte<br />

Dra chen frucht und Pink Guave sind<br />

die Grundlage für <strong>das</strong> neue, exotisch-fruchtige<br />

Geschmackserlebnis in<br />

der Gastronomie. Seit September <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

ist <strong>das</strong> exotische Trend-Duo Drachenfrucht-Pink<br />

Guave erhältlich und sorgt<br />

mit seinem erfrischend<br />

süß-Geschmack nicht nur<br />

für höchsten Trinkgenuss<br />

in Pago Premium-Qualität,<br />

sondern ist mit der auffällig<br />

pinken Farbe auch ein echter<br />

Hingucker. Cocktails und<br />

andere Mixgetränke werden<br />

damit zu einem wahren Augenund<br />

Gaumenschmaus. Zu dem einzigartigen<br />

Geschmackserlebnis der<br />

beiden fruchtigen Exoten gesellt sich <strong>das</strong><br />

Aroma von reifen Äpfeln und die Frische<br />

von Zitronen, die innovative Limited Edition<br />

Drachenfrucht-Pink Guave verlängert<br />

damit den Sommer für den Gaumen.<br />

Wie alle Fruchtsäfte von Pago wird auch<br />

diese mittlerweile 26. Sorte ohne künstliche<br />

Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe<br />

in Österreich produziert, erhältlich<br />

ist sie in der praktischen 0,2l-Mehrwegflasche.<br />

Genuss liegt immer im Trend<br />

Mit der Limited Edition Drachen frucht-<br />

Pink Guave verleiht Pago seinem Fruchtsaftsortiment<br />

und der heimischen Gastronomie<br />

exotische Impulse und liefert<br />

den Gästen eine pinke Überraschung im<br />

Glas. Die Kombination der beiden Trendfrüchte<br />

sorgt für Geschmacks- Harmonie,<br />

und der Fruchtgehalt von 40 Prozent<br />

samt wertvoller Vitamine machen den<br />

Fruchtsaft zu einer wohl schmeckenden<br />

Innovation mit einem Gesundheitsaspekt.<br />

Kontakt:<br />

www.pago.at<br />

rezeptideen<br />

Kiss of the Dragon (mit oder<br />

ohne Alkohol)<br />

4cl Dunkler Rum – optional<br />

1cl Mandel-Sirup<br />

1cl Vanille-Sirup<br />

1,5cl Pago Zitronensaft<br />

13cl Pago Drachenfrucht-Pink<br />

Guave<br />

0,5cl Mango Essig (Wiberg)<br />

Alle Zutaten kräftig auf Eis schütteln,<br />

in ein Cocktailglas einschenken<br />

und mit Minzezweig, Zitronenschale<br />

und Cocktail-Schirmchen<br />

garnieren.<br />

Tropical Sangria<br />

10cl Lillet Rosé<br />

40cl Pago Drachenfrucht-Pink<br />

Guave<br />

25cl Rotwein<br />

15cl Soda oder Limonade<br />

Alle Zutaten in einem Krug mit<br />

viel Eis gut verrühren. Mit frischen<br />

Beeren, Trauben, Zitrusfrüchten<br />

und Minze garnieren.<br />

Tropical Fruit Shake<br />

10cl Pago Drachenfrucht-Pink<br />

Guave<br />

1cl Vanille-Sirup<br />

1cl Kokos-Sirup<br />

7cl Milch<br />

Alle Zutaten mit Eis mixen<br />

und mit Kokosstreusel<br />

garnieren.<br />

Pago Frozen Drachenfrucht-<br />

Pink Guave<br />

Ein 0,3l Pago-Glas mit Shaved<br />

Ice auffüllen und auf dem Pago<br />

Frozen-Tablett servieren. Am Tisch<br />

vor dem Gast mit Pago Drachenfrucht-Pink<br />

Guave aufgießen.<br />

Lillet Drachenfrucht Spritzer<br />

4cl Lillet<br />

8cl Soda<br />

8cl Pago Drachenfrucht-Pink<br />

Guave<br />

Spritzer Zitrone<br />

Alle Zutaten zusammenmischen<br />

und Eiswürfeln hinzugeben.<br />

Mit Limettenscheiben sowie<br />

Minze dekorieren und in einem<br />

Lillet Glas servieren.<br />

Pago Fresh Drachenfrucht-Pink<br />

Guave<br />

1 Pago Drachenfrucht-<br />

Pink Guave<br />

½ Limette<br />

1 Limettenscheibe<br />

3-4 Minzblätter<br />

Den Saft einer halben<br />

Limette mit Pago Drachenfrucht-Pink<br />

Guave und Soda/<br />

Wasser aufgießen. Mit einer Limettenscheibe<br />

und Minzblättern auf<br />

Eis servieren.


76 KAFFEE & TEE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Röstmeister Lukas Stölner in seinem<br />

Element.<br />

Fotos: Wombat‘s Café<br />

Kaffeegenuss für<br />

Backpackers<br />

Was bewegt einen Hostel-Betreiber, dessen Konzept auf<br />

schnell und günstig ausgelegt ist, sich intensiv mit Kaffee in<br />

hoher Qualität auseinander zu setzen und sein Augenmerk<br />

dabei auch noch auf eine besondere Röstung zu legen?<br />

Von Petra Pachler<br />

Der Lockddown war es, der Auslöser<br />

für diese Idee war. Denn<br />

Marcus Praschinger, Inhaber von<br />

Wombats Hostels, hat es wieder<br />

getan. Nämlich etwas zu machen,<br />

<strong>das</strong> dem Trend diametral entgegenläuft.<br />

Diesmal eröffnete er Anfang Oktober<br />

ein Cafe, was in Zeiten wie diesen<br />

an sich schon recht mutig ist. Aber<br />

dann noch eines, <strong>das</strong> weder aufgrund<br />

von Lage oder Namen einen Startvorteil<br />

hat, ist dann schon eine echte Herausforderung.<br />

Denn es wurde ein Cafe<br />

in seinem Wiener Hostel. „Den Mutigen<br />

gehört die Welt“, ist der Geschäftsführer<br />

und Co-Gründer der Wombat‘s Hostels<br />

überzeugt, und so traute er sich. Vor der<br />

Krise in die Knie zu gehen, war nicht seine<br />

Sache. Ganz im Gegenteil nützte er<br />

den Lockdown, um etwas Neues zu probieren,<br />

„was im laufenden Betrieb ohnehin<br />

kaum gegangen wäre“, wie er meint.<br />

„Außerdem bin ich ein Verfechter an-


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />

77<br />

tizyklischer Ideen –Wombat’s Café im<br />

Wombat’s City Hostel Naschmarkt war<br />

damit aus der Taufe gehoben.<br />

Vorreiter und Innovator<br />

Schon die Eröffnung des ersten Wombart‘s<br />

Hostels am Wiener Westbahnhof<br />

(<strong>das</strong> vor kurzem situationsbedingt<br />

schließen musste), war ein Versuchsballon,<br />

denn damals steckte dieses Business<br />

noch in den Kinderschuhen. Dass<br />

es ein richtiges Konzept war, zeigen die<br />

mittlerweile vier Hostels in vier Ländern.<br />

„Und mit dem Café wird es nicht<br />

anders sein“, ist Praschinger überzeugt,<br />

der Mitte <strong>20</strong>21 ein neues Haus in München<br />

eröffnen wird und in dem von Beginn<br />

an <strong>das</strong> Wombat’s Café integriert<br />

ist. Nach und nach wird auch in allen<br />

anderen Standorten <strong>das</strong> Cafékonzept<br />

umgesetzt.<br />

Barista am Naschmarkt<br />

Warum die Wahl für <strong>das</strong> erste Café<br />

ausgerechnet auf diesen Standort am<br />

Naschmarkt fiel? „Wir wollten in unserem<br />

Wiener Wombat’s Hostel starten,<br />

weil wir hier leben und hier unser Pilotprojekt<br />

mit lokalen Partnern vor Ort am<br />

besten umsetzen konnten“, so Praschinger.<br />

Der Hostel Philosophie folgend, ist<br />

derzeit jeder Wombat’s Standort mit einem<br />

Kaffeeautomaten ausgestattet, der<br />

aber mit der Eröffnung des Cafés ausgedient<br />

hat. Marcus Praschinger gibt sich<br />

aber nicht mit frischem Kaffee alleine<br />

zufrieden. Nein, es muss auch gleich ein<br />

Barista mit dabei sein, und diesen holte<br />

er sich von der Mumac Academy in<br />

Krems, wo dessen Ausbildung unter Baristatrainer<br />

Benjamin Graf stattfand.<br />

Unter fachkundiger Anleitung eben<br />

jener Baristi und dem Einsatz der Faema<br />

E61 Siebträgermaschinen, einem Klassiker<br />

aus Italien, wird nun der Espresso<br />

(2,<strong>20</strong> €) in gleicher Qualität serviert, wie<br />

ein Cappuccino (3,<strong>20</strong> €) oder ein Cold<br />

Brew (3,<strong>20</strong> €).<br />

Der Wombat’s Roast<br />

Eigenes Hostel-Business, eigenes Café –<br />

da musste es auch eine eigene Röstung<br />

sein. Und weil Marcus Praschingers Anspruch<br />

nicht nur in punkto Qualität ein<br />

hoher ist, sondern auch in den Bereichen<br />

Nachhaltigkeit und Regionalität,<br />

landete er in De LUKS Kaffee im Kaffee-<br />

CampusKrems bei Röster Lukas Stölner.<br />

Kaffeehaus-Tradition à la<br />

Wombat‘s<br />

Der erfahrene Reisende fragt sich jetzt,<br />

ob es in einem Hostel eigentlich auch<br />

einen gemütlichen Platz für den richtigen<br />

Kaffeegenuss gibt. „Ja“, meint Marcus<br />

Praschinger, „wir haben in unserer<br />

Lobby eine sehr gemütliche, kosmopolitische<br />

Wohnzimmer-Atmosphäre geschaffen<br />

und zirka 30 Sitzplätze für unser<br />

Wombat’s Café integriert“. Und<br />

info<br />

De LUKS Kaffee im<br />

KaffeeCampusKrems<br />

Seit Herbst <strong>20</strong>15 wird direkt<br />

in der Kremser Altstadt<br />

Kaffee in hoher Qualität<br />

geröstet und verkauft. Im<br />

KaffeeCampusKrems ist<br />

Kaffee der Hauptakteur und<br />

<strong>das</strong> Herzstück ist die hauseigene<br />

Rösterei, die seit Mitte<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> als „DeLUKS KAFFEE“<br />

bekannt ist. Röster und Geschäftsführer<br />

Lukas Stölner,<br />

3. Platzierter bei den Österreichischen<br />

Röstmeisterschaften<br />

<strong>20</strong>19, zertifizierter<br />

„Q-Arabica Grader“ und „Bachelor<br />

Of Coffee“ des „Goran<br />

Huber Kaffee Instituts“ in<br />

Innsbruck, ist Mastermind<br />

hinter der Rösterei. Er sorgt<br />

für die Qualität vom Rohkaffee<br />

Einkauf, über die Röstung<br />

mittels Trommelröster<br />

bis hin zur Tasse Kaffee.<br />

Der Rohkaffee kommt aus<br />

der ganzen Welt und wird<br />

großteils direkt gehandelt.<br />

Equipment-Partner ist LA<br />

CULTURA DEL CAFFE.<br />

TESTA ROSSA caffè Genuss,<br />

auch in Bio-Qualität &<br />

Fairtrade zertiiziert<br />

Genießen Sie den vollen Geschmack Italiens mit jeder Tasse TESTA<br />

ROSSA caffè.<br />

Ob als klassischer Espresso, köstlicher Cappuccino, Caffè Lungo<br />

bis hin zum Latte Macchiato, TESTA ROSSA caffè ist für alle<br />

Zubereitungsarten hervorragend geeignet.<br />

Kaffeegenuss perfekt dosiert in der 250g Dose (ganze Bohne oder<br />

gemahlen), in der 1kg Packung und als Kapseln.<br />

www.testarossa.it<br />

BiOrganic


78 KAFFEE & TEE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

wieso wurde es nun ausgerechnet ein<br />

Café und nicht vielleicht eine trendige<br />

Bar für <strong>das</strong> vorrangig junge Publikum<br />

der Hostels? „Wir Wiener sind zurecht<br />

stolz auf unsere Kaffeehäuser mit ihrer<br />

langen Tradition. Wir wollten mit unserem<br />

Wombat’s Café an die kosmopolitischen<br />

und weltoffenen Wiener Cafés<br />

der Jahrhundertwende anknüpfen. Dabei<br />

gilt es, die jungen Gäste aus der ganzen<br />

Welt mit den ,likeminded‘ WienerInen<br />

zusammenzubringen und ihnen<br />

dabei hochwertige Kaffee-Kreationen<br />

zu kredenzen. Ganz nebenbei bekomme<br />

ich als Kaffee-Liebhaber in diesem wunderbaren<br />

Ambiente endlich den fantastischen<br />

Kaffee meiner Wahl“, so der Originalwortlaut<br />

von Marcus Praschinger.<br />

Wobei <strong>das</strong> mit der Bar nur eine Frage der<br />

Zeit ist, denn auch für diese tüftelt der<br />

Verfechter antizyklischer Ideen bereits<br />

an einem neuen Konzept. Kaffee dürfte<br />

wohl auch dort eine Rolle spielen!<br />

Kontakt:<br />

Wombat‘s Café<br />

Rechte Wienzeile 35<br />

1040 Vienna<br />

www.wombats-hostels.com/de/<br />

vienna/the-naschmarkt<br />

info<br />

Der Wombat’s Roast<br />

Der Kaffee, der in LUKS Kaffee im KaffeeCampusKrems explizit<br />

für wombat’s Cafe geröstet wird, setzt sich aus 50 % Brazilian<br />

Arabica, 30 % Indian Arabica und <strong>20</strong> % Mexican Robusta Bohnen<br />

zusammen. Wombat’s Roast ist ein mittelstarker Kaffee mit<br />

einem schokoladig-nussigen Geschmacksprofil. Die Röstung<br />

enthält einen Hauch Robusta, was zu einer wunderbaren Crema<br />

führt, wenn man sie als Espresso zubereitet.<br />

Der Brazilian Arabica kommt von der Fazenda Capim Branco,<br />

einer der ältesten Kaffeeplantagen Brasiliens. Der über 100-jährige<br />

Familienbetrieb ist bekannt für seine exquisiten Bohnen.<br />

Der Indian Arabica kommt ebenfalls von der Fazenda Capim<br />

Branco. Den Ursprung hat diese Sorte auf den indischen Baba<br />

Budan Giri Hügeln in Karnataka und die Bohnen sind weltweit<br />

für ihr einzigartiges Aroma bekannt.<br />

Der Robusta-Anteil stammt von der Finca Fulda in Mexiko.<br />

Diese wurde in den 1980ern von einem deutschen Einwanderer<br />

gegründet und zeichnet sich durch ihre ökologische wie soziale<br />

Nachhaltigkeit aus. Während einer Ernte arbeiten dort bis<br />

zu 450 Menschen. Die Finca hat eine eigene Schule sowie eine<br />

Kantine, welche die Erntehelfer mit gratis Mahlzeiten versorgt.<br />

Ein Fluss, der durch <strong>das</strong> Gelände fließt, bewässert die Bohnen<br />

auf natürlich Art und versorgt die Finca gleichzeitig – dank einer<br />

kleinen Turbine – mit Strom.<br />

Großer Genuss auf kleinem Raum<br />

Tchibo Coffee Service sorgt mit seinem neuen<br />

Tchibo2Go Konzept für gewohnt hochstehende<br />

Kaffeequalität auf kleinstem Raum.<br />

Ab sofort reicht 1 m2 aus, um guten Kaffee anzubieten. Der Experte<br />

für den Kaffee-Außerhausmarkt hat mit Tchibo2Go<br />

ein neues Kaffeebar-Komplett-Konzept entwickelt, <strong>das</strong> für gewohnt<br />

hohe Kaffeequalität und Full-Service auf kleinster Fläche<br />

sorgt. Das System ist von Bürogebäuden, über öffentliche<br />

Einrichtungen bis hin zu Tankstellen und sogar in der Systemgastronomie<br />

anwendbar und ermöglicht den investitionsfreien<br />

Betrieb einer Selbstbedienungs-Kaffeebar. Die verschiedenen<br />

Größen bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die<br />

Laufzeit ist flexibel und der Betreiberaufwand minimal. Das<br />

Komplettservice beinhaltet den Aufbau und die Installation<br />

genauso, wie die Wartung der Vollautomaten. Auch Zusatzartikel<br />

werden zur Verfügung gestellt und als Bonus gibt es ein<br />

Coffee-IQ-Analysetool kostenfrei dazu, <strong>das</strong> den Überblick über<br />

Käufe pro Standort erleichtert. Die Daten werden gespeichert<br />

und dann nach Bedarf ausgewertet. Individuell einsetzbar, hohe<br />

Kaffeequalität, moderne Optik und platzsparende Ausfertigung<br />

sind die Module für ein Erfolgskonzept.<br />

www.tchibo2go.at<br />

Foto: Tchibo


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />

79


80 ADVERTORIAL<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Nachhaltiger Kaffeegenuss mit<br />

Nespresso Professional<br />

Von der Bohne bis in die Tasse und darüber hinaus: Nespresso setzt bei Professional<br />

Kunden mit erstem Bio-Kaffee auf nachhaltigen Kaffeegenuss und Kapsel Recycling. Bis<br />

<strong>20</strong>22 wird zudem jede Tasse für zu Hause und im Professional Bereich CO 2 -neutral.<br />

Fotos: Nespresso<br />

Als Teil eines Relaunches der Nespresso<br />

Professional Origins Range,<br />

präsentiert Nespresso seinen<br />

ersten Bio-Kaffee. Der bio-zertifizierte<br />

und ausschließlich aus peruanischen<br />

Bohnen hergestellte Kaffee PERU OR-<br />

GANIC ergänzt seit Anfang des Jahres<br />

die Professional Range von Nespresso.<br />

„In Zusammenarbeit mit den lokalen<br />

Kaffeebauern in Peru ist es gelungen<br />

den ersten bio-zertifizierten Single-Origin<br />

Nespresso Kaffee herzustellen. Dieser<br />

folgt strengen landwirtschaftlichen<br />

Prozessen und Kontrollen entlang der<br />

gesamten Lieferkette, vom Erzeuger bis<br />

zu unseren Produktionsstätten“, so Michael<br />

Ilsanker, Coffee Ambassador Nespresso<br />

Österreich.<br />

Auf der Suche nach den feinsten ökologischen<br />

Arabica-Bohnen für den Neuzugang<br />

im B2B Sortiment begab sich<br />

Nespresso in die entlegensten Regionen<br />

Perus. Auf über 1.000 Metern, versteckt<br />

in den Hängen der Anden wurde die<br />

Kontakt:<br />

Nespresso Österreich GmbH & Co OHG<br />

Tel 0810/981 981<br />

Web www.nespresso.com/pro<br />

perfekte Bohne dafür gefunden.<br />

Das Zusammenspiel<br />

vom subtropischen<br />

Klima des Hochlandes<br />

und der Luftfeuchtigkeit<br />

sorgen für die Qualität der<br />

besonderen Kaffeebohne.<br />

Recycling – jeder Beitrag zählt<br />

Doch nicht nur während, sondern auch<br />

nach dem Kaffeegenuss, steht Nachhaltigkeit<br />

für Nespresso ganz oben auf<br />

der Tagesordnung: Mehr als 1.500 Sammelstellen<br />

stehen den Business-Kunden<br />

für <strong>das</strong> Recycling gebrauchter Nespresso<br />

Kapseln zur Verfügung. Dazu<br />

zählen Nespresso Boutiquen, Altstoffsammelstellen<br />

ausgewählter Gemeinden<br />

und Postpartner. Zusätzlich kann<br />

bereits in 16 Regionen in Österreich<br />

bequem über <strong>das</strong> öffentliche Sammelsystem<br />

für Metallverpackungen recycelt<br />

werden.<br />

Nespresso Kaffee bis <strong>20</strong>22<br />

CO2-neutral<br />

Breits seit <strong>20</strong>17 agiert Nespresso innerhalb<br />

seiner eigenen Geschäftsabläufe<br />

CO2-neutral. Nun hat sich der Pionier<br />

für portionierten Kaffee<br />

dazu verpflichtet,<br />

bis <strong>20</strong>22 jede Tasse Nespresso<br />

Kaffee CO2-neutral<br />

zu machen – sowohl zu<br />

Hause als auch für Geschäftskunden.<br />

Dieses ambitionierte<br />

Ziel baut auf mehr als zehn Jahren Arbeit<br />

auf, in denen Nespresso seine operativen<br />

CO2-Emissionen weitgehend reduziert<br />

und die Restmengen durch Agroforstwirtschaft<br />

kompensiert hat.<br />

info<br />

Durch <strong>das</strong> Nachhaltigkeitsprogramm<br />

AAA Sustainable<br />

Quality, <strong>das</strong> <strong>20</strong>03 in Kooperation<br />

mit „The Rainforest<br />

Alliance“ ins Leben gerufen<br />

wurde, arbeitet Nespresso<br />

mit über 110.000 Kaffeebauern<br />

in 14 Ländern an<br />

der Einbindung von Nachhaltigkeitspraktiken<br />

auf den<br />

Farmen und in den umgebenden<br />

Landschaften.


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />

81<br />

Foto: Melitta<br />

Schokoladige<br />

Vielfalt<br />

Melitta steht für den besonderen<br />

Kaffeegenuss und<br />

gehört zu den bekanntesten<br />

Marken im Segment. Der Kaffeehersteller<br />

erweitert nun sein<br />

Kaffee- und Kakao-Sortiment.<br />

Die neuen Melitta Mondo Blu<br />

Sorten Espresso, Café Crème<br />

und Röstkaffee haben einen<br />

ausgeglichenen Anteil von je<br />

50% feinster Bohnen der Coffea-Arabica und der Coffea-Robusta.<br />

Sie zeichnen sich durch ihr volles Aroma und eine leicht<br />

nussige Geschmacksnote aus. Für Liebhaber von Kakao gibt es<br />

auch eine neue Sorte im Melitta-Cioccolata-Sortiment. Die Cioccolata<br />

Style Bio Fairtrade Chocolate gelingt im Handumdrehen<br />

und ist in den Varianten Premium Chocolate, White Chocolate,<br />

Milk Chocolate und Dark Chocolate erhältlich.<br />

www.melitta.at<br />

Kompostierbare<br />

Kapseln<br />

Qualität und Nachhaltigkeit<br />

stehen<br />

beim Kaffee-Konsum<br />

der Österreicher<br />

hoch im Kurs.<br />

Um diesen Bedürfnissen<br />

gerecht zu<br />

werden, bietet die<br />

österreichische Kaffeemarke<br />

J. Hornig<br />

nun kompostierbare Kapseln an. Diese sind zu 100% biologisch<br />

abbaubar, plastikfrei und verfügen über <strong>das</strong> Rainforest-Alliance-Zertifikat.<br />

Darüber hinaus gibt es kompostierbare Kapseln,<br />

die zusätzlich Bio- und Fairtrade zertifiziert sind. Sie sind der<br />

derzeit sinnvollste Ersatz für Aluminium- und Plastik-Kapseln<br />

und können gemäß der europäischen Norm über die Biotonne<br />

entsorgt werden.<br />

www.jhorning.com<br />

Foto: Hornig<br />

TRADITION NEU<br />

INTERPRETIERT<br />

UND BEEINDRUCKEND VIELSEITIG.<br />

Seit mehr als 60 Jahren steht fabia für exklusive Röstkunst<br />

aus Österreich – nach Original Wiener Rezeptur.<br />

Mit Kaffeegenuss in Perfektion interpretieren wir die<br />

Wiener Kaffeehaus-Kultur neu.<br />

www.fabia.at


82 KAFFEE & TEE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Eine Frage<br />

des Konzepts<br />

Foto: sergeylapin /Adobe Stock<br />

Im Katalog oder per Mausklick lässt sich schnell eine Vielzahl von Profi-Kaffeemaschinen<br />

finden: Kaffeevollautomaten, Siebträgermaschinen oder Filtermaschinen. Aber welche<br />

Gastro-Kaffeemaschine ist die Richtige?<br />

Von Christian Wieselmayer<br />

Die wichtigste Grundregel lautet:<br />

<strong>das</strong> Kaffeeangebot muss zum übrigen<br />

gastronomischen Konzept<br />

passen. Die Anforderungen eines<br />

Hotels mit Frühstücksservice sind ganz<br />

andere als die eines Restaurants mit<br />

Abendgeschäft. Wichtig ist weiters der<br />

richtige Standort für <strong>das</strong> Gerät. Es gibt<br />

Maschinen, die einen Frischwasseranschluss<br />

und eventuell einen Wasserfilter<br />

brauchen und solche, die über einen<br />

abnehmbaren Wassertank verfügen.<br />

Nicht zuletzt richtet sich die Entscheidung<br />

zur Anschaffung auch nach Kosten<br />

und Wartung des Geräts. Grundsätzlich<br />

wird unter drei großen Kategorien von<br />

Zubereitungsmethoden für Kaffee unterschieden:<br />

Filter ma schinen, Kaffeevollautomaten<br />

oder Siebträgermaschinen,<br />

auch Espressomaschinen genannt.<br />

Kaffeemaschinen für Filterkaffee<br />

Auch wenn Filterkaffee nicht gerade <strong>das</strong><br />

beste Image hat, lässt sich geschmacklich<br />

doch viel aus ihm herausholen. Dabei<br />

kommt es wie immer auf die richtige<br />

Wahl der Bohnen, des Mahlgrades und<br />

die Zubereitung an. Gastromaschinen<br />

dieser Kategorie sind oft sehr günstig in<br />

der Anschaffung und brühen in kurzer<br />

Zeit große Mengen an Kaffee. Neben der<br />

unkomplizierten Brühmethode haben<br />

Gastro-Filtermaschinen auch den Vorteil,<br />

<strong>das</strong>s kein fest installierter Wasseranschluss<br />

benötigt wird. Außerdem kann<br />

der Filterkaffee vorbereitet und mit Hilfe<br />

von Thermoskannen lange warmgehalten<br />

werden. Das erspart dem Servicepersonal<br />

mitunter unnötigen Stress. Die<br />

vielzitierte Kaffeekultur bleibt bei dieser<br />

Art der Zubereitung allerdings ziemlich<br />

auf der Strecke. Denn mehr als einen einfachen,<br />

schnellen Kaffee kann man damit<br />

nicht anbieten. Für einen Latte Macchiato,<br />

Cappuccino oder Espresso sind diese<br />

Geräte nicht geeignet.<br />

Kaffeevollautomaten<br />

Kaffeevollautomaten gelten als die Multitalente<br />

unter den Kaffeemaschinen.<br />

Sie vereinen ein Minimum an Aufwand<br />

mit einem Maximum an Geschmack.<br />

Ob Espresso, Cappuccino oder ein einfacher<br />

Café Crème – der Vollautomat<br />

beherrscht sämtliche Disziplinen auf<br />

Knopfdruck. Der große Vorteil eines<br />

Vollautomaten ist, <strong>das</strong>s der Kaffee für<br />

jede einzelne Tasse frisch in der Maschine<br />

gemahlen wird, wodurch die unterschiedlichen<br />

Geschmacksprofile der<br />

Bohnen optimal zur Geltung kommen.<br />

Anders als bei einer Espressomaschine<br />

mit Siebträgertechnik sind hier keine<br />

besonderen Vorkenntnisse für die Zubereitung<br />

erforderlich. Moderne Geräte<br />

verfügen über Touch-Screens mit intuitiver<br />

Menüführung. Der größte Vorteil<br />

von Gastro-Kaffeevollautomaten ist,<br />

<strong>das</strong>s sie einen sehr guten Kompromiss<br />

aus Aufwand, Kosten und Kaffee-Qualität<br />

darstellen. Hier ist alles auf effiziente<br />

Arbeitsabläufe, hohen Verbrauch,<br />

kurze Zubereitungszeiten und vollautomatische<br />

Reinigung ausgelegt. Außerdem<br />

verfügen die meisten Geräte über<br />

Schnittstellen zur Zahlung bzw. Abrechnung.<br />

Siebträgermaschinen<br />

Die dritte Variante der professionellen<br />

Kaffeemaschinen stellen die Siebträger-


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />

83<br />

Unser<br />

Meisterwerk<br />

für anspruchsvolle Kunden<br />

maschinen, oft auch als Espressomaschine bezeichnet, dar.<br />

Das Wasser wird mit ca. 90 Grad Hitze und neun Bar Druck<br />

durch extra fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst. Die Qualität<br />

des Kaffees ist bei richtiger Handhabung kaum zu schlagen.<br />

Daher ist es unerlässlich, <strong>das</strong> Personal für den korrekten<br />

Umgang mit professionellen Siebträgermaschinen zu schulen<br />

und auf dem Laufenden zu halten.<br />

Nicht umsonst werden Barista auch als „Kaffeekünstler“<br />

bezeichnet, sind umfassend ausgebildet und beschäftigen<br />

sich laufend mit den Feinheiten verschiedener Spezialkaffees,<br />

Anbaugebiete und Veredelungsverfahren.<br />

Der richtige Kaffee ist für den richtigen<br />

Genuss entscheidend<br />

Selbst ein hochmoderner Kaffeeautomat ist noch keine Garantie<br />

für erstklassigen Kaffee. Erst die richtige Kaffeesorte<br />

bzw. Kaffeemischung sorgt für vollen Genuss. Unterschiedliche<br />

Kaffeesorten und Röstungen ergeben unterschiedliche<br />

Ergebnisse in der Tasse.<br />

Aus einer einzigen Kaffeesorte oder -mischung lassen sich<br />

eben nicht alle Kaffeespezialitäten in der erforderlichen Qualität<br />

herstellen. Dafür sind mehrere Sorten oder Mischungen<br />

erforderlich. Die größeren Maschinen besitzen mehrere Bohnenbehälter<br />

und sind damit für alle Kaffeespezialitäten gerüstet.<br />

Für einfachere Maschinen mit nur einem Bohnenbehälter<br />

sind dunkle Kaffeeröstungen (Espresso-Mischungen)<br />

die beste Wahl, wenn hauptsächlich Ristretto, Espresso, Cappuccino<br />

und Latte Macchiato zubereitet werden.<br />

Mittlere Kaffeeröstungen können einen guten Kompromiss<br />

darstellen, auch wenn hier auf den vollen Espressogeschmack<br />

verzichtet werden muss. Helle Mischungen hingegen<br />

sind nur für Kaffeemaschinen geeignet, die den Kaffee<br />

nach dem Filterkaffee-Prinzip ohne oder mit nur minimalem<br />

Druck zubereiten.<br />

Die Black&White4 ist ein Kaffeevollautomat der Superlative.<br />

Unser innovatives Multitalent ist optimiert auf den Einsatz im<br />

Profibereich und bietet Ihnen zahlreiche Vorteile:<br />

• frei konfigurierbare Ausstattung<br />

• passende Stellfläche für jeden Einsatzbereich<br />

• einzigartiges Design<br />

• intuitive Bedienung<br />

• herausragende Milchschaum-Technologie<br />

• perfektioniertes Modulsystem<br />

• einfachste Reinigung<br />

• Telemetrie-System ThermoplanConnect<br />

Verlassen Sie sich auf die Thermoplan<br />

Exzellenz – Tasse für Tasse für Tasse.<br />

www.thermoplan.eu


84 KAFFEE & TEE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

fabia: Stil ist<br />

zeitlos<br />

Die österreichische Traditionsmarke<br />

„fabia“ erfindet sich<br />

neu. Die Qualität gründet sich auf<br />

<strong>das</strong> aufwändige Trommelröstverfahren,<br />

der Kaffee wird seit den<br />

1950er Jahren nach einem Original<br />

Wiener Rezept geröstet. Jetzt<br />

präsentiert sich „fabia“ mit erweitertem<br />

Sortiment und im neuem<br />

Design, <strong>das</strong> exklusiv für die Gastronomie<br />

und Hotellerie entwickelt<br />

wurde. Das Motto „Stil ist<br />

zeitlos“ findet sich im gesamten<br />

Neuauftritt der Marke.<br />

Verpackungsdesign und Logo<br />

wurden modernisiert, wobei der<br />

neue Schriftzug von fabia stark<br />

an <strong>das</strong> Original-Logo aus den 50er<br />

Jahren angelehnt ist. Die Fotoserie<br />

mit dem historisch bedeutsamen<br />

Ambiente des Hotel Schloss<br />

Leopoldskron bringt zum Ausdruck,<br />

wofür „fabia“ steht: Tradition<br />

mit Klasse.<br />

Die „fabia-Premium Linie“<br />

umfasst drei Sorten: „Der Wiener<br />

Mokka aus 100 Prozent Arabica<br />

Bohnen, der fabia Wiener Creme<br />

und der fabia Wiener Klassik, der<br />

sich bestens für die Wiener Nachmittags-Jause<br />

eignet. Die „fabia-<br />

Frühstücks Linie“, „Wiener Moderne“<br />

bringt Qualität ins Frühstück.<br />

www.fabia.at<br />

Foto: fabia<br />

Kaffeetradition seit 1904<br />

Foto: Wedl<br />

1<strong>20</strong> Jahre Kaffee-Tradition<br />

Dem italienischen Kaffeegenuss hat sich<br />

Lavazza seit mehr als 1<strong>20</strong> Jahren verschieben.<br />

Nun rücken auch Herkunft der<br />

Kaffeeprodukte und Nachhaltigkeit immer<br />

mehr in den Fokus der Gäste und<br />

Konsumenten. „Nachhaltigkeit ist längst<br />

mehr als ein Trend. Lavazza und die Rainforest<br />

Alliance setzen mit dem Nachhaltigkeitsprojekt<br />

¡Tierra! Den Fokus auf die<br />

Gesamtbetrachtung von Mensch, Produktionsweise<br />

und Natur“, so Susanne Wege,<br />

Geschäftsführerin von Lavazza Österreich<br />

und Deutschland. „ Mit unseren Premium-<br />

Kreationen der ¡Tierra!-Range kommen<br />

wir der steigenden Nachfrage für hochqualitativen<br />

nachhaltigen Kaffeegenuss<br />

auch in der Gastronomie nach!“ Diese Kooperation<br />

zwischen der Lavazza Stiftung<br />

und etwa 90.000 Kleinbauern in 17 Ländern<br />

soll die Produktions- und Lebensbedingungen<br />

verbessern.<br />

Österreichischer Geschmack<br />

In der österreichischen Gastronomie und<br />

Hotellerie kommt vor allem der ¡Tierra!<br />

Brasile Blend Espresso, eine Premium-<br />

Mischung, die zu 70 Prozent aus hochqualitativem<br />

Arabica Kaffee besteht,<br />

bestens an. Durch die milde Note entsteht<br />

eine perfekte Balance aus Süße, Kakao<br />

und Haselnüssen. Auch die intensive<br />

und fruchtige ¡Tierra! Selection sowie<br />

Über die letzten Jahre ist <strong>das</strong> Kaffeebewusstsein<br />

deutlich gestiegen, die<br />

Gäste schauen vermehrt auf Sorte,<br />

Anbaugebiet, Röstung und Herkunft.<br />

Denn diese sind nicht mehr<br />

nur für den Geschmack ausschlaggebend,<br />

sondern nehmen<br />

eben einen besonders<br />

hohen Stellenwert in der<br />

Wahrnehmung der Kaffeetrinker<br />

ein. Kaffee ist längst<br />

nicht mehr nur Wachmacher,<br />

sondern vor allem ein<br />

Genussgetränk – und dieses<br />

muss mit Qualität überzeugen.<br />

Seit mehr als 115 Jahren<br />

spürt man im Handelshaus Wedl<br />

die Leidenschaft zum Kaffee und auf<br />

<strong>das</strong> wachsende Kaffeebewusstsein reagierte<br />

Wedl mit der Einführung des<br />

fairtrade Testa Rossa caffè<br />

BioOrganic. Die Mischung<br />

aus hochwertigen Bio Arabica<br />

Bohnen aus Mittelamerika<br />

zeichnet sich durch<br />

eine langsame Reifung aus.<br />

In der Tasse nimmt man<br />

<strong>das</strong> zarte Aroma von Trockenfrüchten<br />

wahr, dem<br />

edle Kakao- und Vanillenoten<br />

folgen.<br />

www.wedlkaffee.com<br />

der ¡Tierra! Colombia 100 Prozent Arabica<br />

Filterkaffee lassen den Gast nachhaltige<br />

und bewusste Kaffeemomente erleben.<br />

Der Trend zu Premium Produkten ist<br />

dem steigenden Anspruch an Qualität<br />

geschuldet und hier punktet die Lavazza<br />

Special Collection mit den Sorten „Gold<br />

Selection“, „Top Class“ und „Super Gusto<br />

UTZ“. Ursprung für die Special Blends<br />

ist eine Auswahl an selektierten, von<br />

Hand gepflückten Hochlandkaffees, die<br />

Nassaufbereitung (gewaschener Robusta)<br />

für die Specials verleiht dem Kaffee<br />

einen filigranen, fruchtig-schokoladigen<br />

Geschmack - ein ausgewogener Körper<br />

trifft auf feine Säure und Süße.<br />

www.lavazza.at<br />

Foto: Lavazza


gIndividuelle Mineralisierun<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />

85<br />

Foto:illycaffé s.p.a.<br />

Recycling von<br />

Kaffeekapseln<br />

illycaffè legt seit jeher großen Wert auf die Umweltverträglichkeit<br />

der eigenen Produkte. Sie werden in dem unternehmenseigenen<br />

Labor entworfen und perfektioniert. Um ein<br />

Modell für <strong>das</strong> Sammeln und Recycling von illy-Kapseln zu<br />

erschaffen, <strong>das</strong> sowohl Kapseln aus Kunststoff als auch Aluminium-Kapseln<br />

umfasst, kooperiert illycaffè nun mit Terra-<br />

Cycle. Gebrauchte Kapseln können nach diesem Modell zu<br />

Hause gesammelt und auf Kosten des Unternehmens zum<br />

Recycling verschickt werden. Die Aluminium- und Kunststoffteile<br />

können so wiederverwertetet werden. Sogar die Kaffeeabfälle<br />

können auf eine industrielle Kompostierungsanlage geschickt<br />

werden.<br />

www.illy.com<br />

Limited Edition von<br />

Nespresso<br />

Nespressos neue „Variations Italia“ Varietäten lassen vorweihnachtliche<br />

Stimmung aufkommen und sind eine<br />

Hommage an die italienische Gastfreundschaft.<br />

Die Limited Edition Kaffees setzen sich aus dem Amaretti<br />

Flavour und dem Torta di Nocciole Flavour zusammen. Ersteres<br />

besteht aus gemahlenen Mandeln, Eiweiß und Zucker,<br />

wodurch ein unverwechselbarer bittersüßer Geschmack entsteht.<br />

Zweiteres zeichnet sich durch langanhaltende Getreidearomen<br />

von südamerikanischen Arabicas in Verbindung mit<br />

leicht süßem Geschmack von gerösteter Haselnuss und Vanille<br />

aus. Ein Espresso ist auch mit dabei: Il Caffè. Dieser verspricht<br />

mit der Kombination aus vollmundigem, samtigem<br />

Geschmack und gerösteten Getreidearomen <strong>das</strong> klassischitalienische<br />

Espresso-Erlebnis.<br />

www.nespresso.com<br />

Foto: Nespresso<br />

Wasser gut,<br />

Kaffee besser!<br />

BRITA PROGUARD Coffee<br />

Das passende Wasser für ihren Kaffee kommt selten direkt so aus<br />

der Leitung. Zu hart aber auch zu weich und der Kaffee wird nichts.<br />

BRITA hat etwas dagegen.<br />

Mit dem PROGUARD Coffee Aroma-System können Sie selbst entscheiden,<br />

wie Ihr Kaffee schmecken soll. Er schützt zuverlässig vor Korrosion, Kalkund<br />

Gipsablagerungen in der Kaffeemaschine. Einfach perfekt!<br />

Mehr unter www.brita.at<br />

AROMASYSTEM


86 KAFFEE & TEE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

25 Jahre Österreich-Präsenz<br />

Alles begann 1931 in Niederbuchsiten<br />

in der Schweiz. Die<br />

Marke Jura wurde nach dem Gebirgszug<br />

benannt, an dessen Fuß<br />

die Fabrik gegründet wurde und<br />

auch heute noch ihren Sitz hat.<br />

Der gewagte Schritt, mit Kaffeevollautomaten<br />

auf ein kleines<br />

Marktsegment zu setzen, zahlte<br />

sich aus. Jura wurde schnell<br />

zum Innovationsleader am Markt.<br />

Heute hat <strong>das</strong> Unternehmen mehr<br />

als fünf Millionen Kaffeevollautomaten<br />

produziert und feiert sein<br />

25-jähriges Bestehen in Österreich.<br />

Schon bald erkannte man,<br />

<strong>das</strong>s man die Vollautomaten den<br />

verschiedenen Bedürfnissen anpassen<br />

muss und legte darauf den<br />

Fokus. Zudem hat <strong>das</strong> Nachhaltigkeitsbewusstsein<br />

eine lange Tradition,<br />

die sich im Umgang mit Ressourcen<br />

und der Energie genauso<br />

zeigt, wie in der Langlebigkeit der<br />

Produkte. Die Wahl der Materialien,<br />

die Präzision in der Herstellung<br />

und die hochwertige Verarbeitung<br />

sind dafür ausschlaggebend.<br />

Kampagne in die<br />

nächste Runde<br />

Seit <strong>20</strong>06 amtet Roger Federer als<br />

Markenbotschafter für JURA. Gemeinsam<br />

sind sie ein eingespieltes<br />

Team in Bezug auf Genuss,<br />

Geschmack, Stil und Leistung.<br />

Nun geht die Werbekampagne in<br />

die nächste Runde. Die etablierte<br />

Headline bringt die Vorteile von<br />

JURA-Vollautomaten messerscharf<br />

auf den Punkt: „Frisch gemahlen,<br />

nicht gekapselt“. Dies ist<br />

<strong>das</strong> Rezept für hervorragende Kaffeespezialitäten.<br />

www.jura.com<br />

Foto: Jura<br />

Jede Bohne ein Genuss<br />

Der Wasserfilterexperte Brita bietet<br />

mit seinem Multikartuschen-System<br />

Brita Proguard Coffee ein besonderes<br />

Aroma-System. Das Filtersystem<br />

sorgt für eine ideale Zusammensetzung<br />

des Wassers. Damit kann jede Kaffeesorte<br />

ihr eigenes, feinstes Aroma<br />

entfalten. Das System<br />

benötigt keinen<br />

Strom, sondern funktioniert<br />

allein mittels<br />

Leistungsdruck. Ungefiltertes<br />

Wasser wirkt<br />

sich sowohl negativ<br />

auf den Geschmack<br />

von Kaffee als auch<br />

auf die Lebensdauer<br />

von Maschinen aus,<br />

so die Fachleute. Brita<br />

Foto: Brita<br />

Proguard Coffee ist demnach die maßgeschneiderte<br />

Lösung für Kunden mit<br />

eher schwierigen Wässern, die neben<br />

Kalk und Gips auch korrosive Bestandteile<br />

haben. Dazu gehören z. B. hohe<br />

Salzgehalte, die durch Chloride und Sulfate<br />

entstehen und bis zu über 97 Prozent<br />

entfernt werden. Das ausgeklügelte<br />

Filtersystem sorgt für<br />

eine ideale Zusammensetzung<br />

des Wassers und<br />

kann individuell auf die<br />

Wasserqualität eingestellt<br />

werden. Das Ergebnis<br />

ist eine ph-neutrale<br />

Wasserqualität, die<br />

für <strong>das</strong> gute Aroma des<br />

Kaffees notwendig ist.<br />

www.brita.at<br />

Barista-Qualität aus dem<br />

Vollautomaten<br />

Bei dem neue Vollautomat<br />

Black&White4 setzt Thermoplan<br />

konsequent auf Qualität. Der<br />

Kaffeeautomat verbindet funktionelles<br />

Design und solide Verarbeitung<br />

mit guten Leistungswerten<br />

sowie vorzüglichem Kaffee samt<br />

Milchschaum.<br />

Die Black&White4 bietet zahlreiche<br />

innovative Funktionen und ist<br />

erste Wahl für exzellente Kaffeequalität<br />

und hohe Bezugsmengen. Die Brühkammer<br />

mit vergrößertem Durchmesser ermöglicht<br />

eine ausgezeichnete Extraktion<br />

von Kaffeearomen und erlaubt auch die<br />

Zubereitung von Kaffeeprodukten in einem<br />

Brühvorgang.<br />

Erstklassiger Kaffee dank<br />

ISQ-Technologie<br />

Die einzigartige Intelligent Shot Quality-Technologie<br />

gleicht Abweichungen,<br />

wie z.B. ungleichmäßige Bohnenbeschaffenheit,<br />

selbstständig aus.<br />

Sensoren messen laufend die Kaffeekuchendicke,<br />

Wassertemperatur und<br />

Foto: Thermoplan<br />

Auslauf geschwindigkeit und justieren<br />

alle Einstellungen automatisch nach.<br />

Die Milch für die verlockenden Spezialitäten<br />

bezieht die Black&White4 aus<br />

einem bis zu 9 Liter fassenden Anbaukühlschrank<br />

oder einem externen Kühlschrank.<br />

Und mit dem Superior Milk<br />

System lassen sich die Milchschaumbeschaffenheit<br />

und Temperatur für jedes<br />

Getränk einstellen – vom standfesten<br />

Schaumhütchen bis zum geschmeidigen<br />

Barista-Schaum.<br />

www.thermoplan.eu


Foto: Schaerer AG Foto: Franke Coffee Systems<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />

87<br />

Kleines Format – großer Kaffeegenuss<br />

Maßgeschneidertes<br />

Kaffee-Angebot<br />

Ob international<br />

agierende<br />

Kaffeekette<br />

oder regionaler<br />

Anbieter: Der<br />

Wunsch nach<br />

Individualität<br />

steigt und zwar<br />

nicht nur, was<br />

die Ausstattung<br />

der Kaffeemaschine<br />

angeht.<br />

Auch die Optik<br />

soll sich nahtlos<br />

in <strong>das</strong> Designkonzept des Betriebs einfügen.<br />

Durch die neue Schaerer Coffee Soul setzt der Schweizer<br />

Kaffeemaschinenhersteller Schaerer Maßstäbe bei der individuellen<br />

Konfiguration seiner Maschinentechnologien nach<br />

Kundenwünschen. Das Konzept basiert auf der Grundidee,<br />

technische Ausstattung, Benutzerführung und weitere Designelemente<br />

unabhängig voneinander zu kombinieren. Während<br />

die Schaerer Coffee Soul 10 bei der Bedienung durch Personal<br />

punktet, bewährt sich die Schaerer Coffee Soul 12 in der<br />

Selbstbedienung. Auch die Benutzeroberfläche wurde bei beiden<br />

Modellen komplett neugestaltet.<br />

www.schaerer-gmbh.de<br />

Mit der neuen A300 präsentiert Franke Coffee<br />

Systems einen kompakten Vollautomaten,<br />

der den Einstieg ins professionelle Premium-Segment<br />

ermöglicht. Die drei Grundmodelle<br />

mit zahlreichen weiteren Ausstattungsoptionen<br />

machen die A300 zu einem wahren Anpassungskünstler.<br />

Dank der auf Wunsch versenkbaren<br />

Bohnenbehälter, fügt sich die A300 noch in<br />

den engsten Raum. Klein sind bei der A300 jedoch<br />

nur die Abmessungen, nicht <strong>das</strong> Getränkeangebot:<br />

Ein oder zwei Bohnenbehälter, oder<br />

eine zusätzliche Bohnenbehälter-Erweiterung<br />

ermöglichen maximale Freiheit bei der Wahl der<br />

frischen Kaffeebohnen. Mit optionalen Beistellgeräten,<br />

wie Kühleinheiten oder einem Abrechnungssystem<br />

für den Selbstbedienungsbetrieb,<br />

wird aus der kompakten Maschine endgültig ein<br />

überall einsetzbarer Allrounder.<br />

www.coffee.franke.com<br />

Steady Brew-System<br />

Eine echte Innovationen auf<br />

dem Gebiet der Kaffeeextraktion<br />

ist die Steady Brew-<br />

Technologie, ein Merkmal<br />

der Classe <strong>20</strong> SB. Das System<br />

sorgt für eine hervorragende<br />

Temperaturregelung, hohe<br />

thermische Stabilität, Präzision<br />

und Wiederholbarkeit<br />

unter allen Arbeitsbedingungen.<br />

„Nach den WBC-Verfahren<br />

haben wir <strong>das</strong> Steady<br />

Brew-System in unserem<br />

Extraktionslabor getestet“,<br />

sagt Carles Gonzalez, Coffee<br />

Competence Manager bei der<br />

Rancilio Group, „und auf der Grundlage der gewonnenen Daten<br />

können wir mit Sicherheit sagen, <strong>das</strong>s diese Technologie<br />

die beste thermische Stabilität jeder, auf dem Markt erhältlichen<br />

Espressomaschine mit einem Heizkessel, bietet.“<br />

Neben der Classe <strong>20</strong> SB, wurde die Steady Brew-Technologie<br />

bereits in der Rancilio Classe 5 und Classe 7 installiert<br />

und wird in naher Zukunft zu einem Standard Feature<br />

in allen Rancilio-Einkesselmaschinen werden.<br />

Mit Steady Brew verabschiedet sich Rancilio vom traditionellen<br />

Thermosiphonsystem und feiert dies mit einem<br />

Rancilio-Patent.<br />

www.ranciliogroup.com<br />

Foto: Rancilio Group


88 KAFFEE & TEE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Tee als Stimmungsmacher<br />

Die Österreicher greifen gerne zur<br />

Teetasse und die Auswahl der Sorten<br />

ist mitunter stimmungsabhängig.<br />

Wird es frühmorgens eher eine anregende<br />

Mischung, so steht am Abend,<br />

sobald man gemütlich auf der Couch<br />

sitzt, eher die beruhigende Variante<br />

auf dem Tisch. Vor allem im Winter<br />

erlebt der Tee einen wahren Boom,<br />

ist er doch nicht nur ein Genussmittel,<br />

sondern wärmt auch zugleich. Mitunter<br />

nicht nur den Körper, sondern auch<br />

die Seele. Hierzulande greift man gerne<br />

zu Kräutertees, die den österreichischen<br />

Geschmack besonders gut treffen,<br />

aber auch fruchtig mag man es<br />

hierzulande gerne. Bei diesen beiden<br />

Sorten haben wir es sogar zum Europameister<br />

geschafft.<br />

Der Gesundheitstrend macht auch<br />

vor dem Tee nicht Halt und so ergänzen<br />

neue Sorten mit gesundheitlichem<br />

Faktor den Markt. Insbesondere<br />

der Premiumbereich erfährt hier einen<br />

enormen Aufschwung. Die Gastronomie<br />

setzt auch immer mehr auf den Tee<br />

als Bringer und bieten Tee-Pairings mit<br />

den unterschiedlichsten Komponenten<br />

an. Auch die von England ausgehende<br />

Teatime erfreut sich immer größerer<br />

Beliebtheit. Laut Prognose soll der Teekonsum<br />

bis zum Jahr <strong>20</strong>21 auf rund 297<br />

Milliarden Liter pro Jahr steigen.<br />

Foto: Meinl<br />

Tea<br />

on the<br />

Rocks<br />

Hochwertige Blatt-Tees und ausgesuchte<br />

Schwarztee-, Grüntee-<br />

und Früchtetee-Mischungen<br />

sind die Basis für den Julius Meinl<br />

„Tea on the Rocks“. Ob pur oder<br />

als Cocktail gemischt, beide Varianten<br />

garantieren einen hervorragenden<br />

Geschmack. Die Tees sind<br />

frei von Zucker, Sirup und Stabilisatoren.<br />

Der erfrischende Geschmack<br />

von „Tea on the Rocks“<br />

ist <strong>das</strong> Ergebnis bester Kompositionen<br />

aus Blatt Tees und Früchten<br />

aus den hochwertigsten Anbaugebieten<br />

der Welt. Das Produkt<br />

ist simpel zuzubereiten und praktischerweise<br />

in vier Varianten in<br />

Beuteln für 37 Serviereinheiten<br />

vorportioniert. Zur Verfügung<br />

stehen „Klas sik Pur“ und „Fruchtige<br />

Man go-Erdbeere“, beides<br />

Schwarzteemischungen, „Tropengenuss“,<br />

eine Grün teemischung,<br />

und die Früch te teemischung<br />

„Rote Versuchung“.<br />

www.shop.meinl.com<br />

Nachhaltiger Teegenuss<br />

Ressourcen zu schonen, ist dem Teehaus<br />

Ronnefeldt ein großes Anliegen. Ein<br />

wesentlicher Beitrag dafür, ist <strong>das</strong> Vermeiden<br />

von Verpackungen dort, wo es möglich<br />

ist. Der neue Ronnefeldt Cup-Caddy<br />

ist ein wichtiger Schritt dorthin, denn er<br />

bietet großblättrigen, losen Tee, der sich<br />

gut für <strong>das</strong> Glas portionieren lässt. Der<br />

Tee im Cup-Caddy wird in Deutschland<br />

gemischt, alle Verpackungs be standteile<br />

werden von regionalen Zulieferern bezogen<br />

und auch in Deutschland verpackt.<br />

Zusätzlich besteht <strong>das</strong> Teefilterpapier<br />

aus gentechnik-freiem Material. Die Faltschachtel<br />

kann im Altpapier, aufgebrühte<br />

Teebeutel können über den Restmüll entsorgt<br />

werden. Auf diese Weise trägt Ronnefeldt<br />

zu einer besseren Recyclefähigkeit<br />

Teeneuheit Yasashi<br />

Einfach“ – <strong>das</strong> bedeutet <strong>das</strong> japanische<br />

Wort „Yasashi“. Die Teeinnovation<br />

von Meßmer besteht nur<br />

aus natürlichen Zutaten und<br />

ist transparent in der Nachverfolgung.<br />

Seit Oktober ist<br />

der natürliche Teegenuss in<br />

Bio-Qualität in Österreich<br />

erhältlich. Der Yasashi-Pyramidenbeutel<br />

zum Beispiel<br />

wird auf Basis naturbelassener,<br />

nachwachsender<br />

Rohstoffe hergestellt und<br />

Foto: Ronnefeldt<br />

und damit zum Schutz von Umwelt und<br />

Natur bei. Über <strong>das</strong> neue B2B-Bestellportal<br />

von Ronnefeldt können sämtliche Teesorten<br />

online auch bequem und schnell<br />

geliefert werden.<br />

www.ronnefeldt.com<br />

kommt ohne die handelsüblichen Metallklammern<br />

aus. Damit ist er, wie auch<br />

die Verpackung, vollständig<br />

recyclebar. Durch die vielfältige<br />

Auswahl ist für jeden<br />

Geschmack etwas dabei.<br />

Meßmer setzt verstärkt<br />

auf Nachhaltigkeit und baut<br />

sein Bio-Sortiment aus, so<br />

gibt es etwa neu den Bio-<br />

Tee „Granatapfel“, inklusive<br />

Vitamin D.<br />

www.messmer.at<br />

Foto: Reiner Skaletz


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> NON-FOOD<br />

89<br />

Seite 89 bis Seite 117<br />

Non-Food<br />

Hygiene ist derzeit <strong>das</strong> Maß aller Dinge und lässt manchmal vergessen, <strong>das</strong>s dieses Thema im<br />

Küchenbereich schon immer große Präsenz hatte. Doch wer hier praktikable, neue Konzepte<br />

an den Tag legt, kann nur gewinnen.<br />

küchentechnik<br />

Virenfrei, effizient, qualitätsvoll:<br />

In einer Küche muss es<br />

schnell gehen, ohne <strong>das</strong>s<br />

ein Qualitätsverlust entsteht<br />

oder die Kosten explodieren.<br />

Neue Systeme bei Spülmaschinen<br />

gehen genau in<br />

diese Richtung.<br />

Seite 90<br />

hygiene<br />

Dass bei aller Reinigung<br />

auch der Umwelt gedacht<br />

wird, zeigt der verstärkte<br />

Einsatz von umweltschonenden<br />

Reinigungsprodukten.<br />

Seite 96<br />

einrichtung<br />

Heizschwammerl! So könnte<br />

man den Trend für die diesjährige<br />

Wintersaison auf den<br />

Punkt bringen. Outdoor ist<br />

die angesagte Location und<br />

weil es warm sein soll, muss<br />

nachgeholfen werden.<br />

Seite 100<br />

tischkultur<br />

Stil lässt sich durch nichts<br />

ersetzen. Ein stilvoll<br />

gedeckter Tisch lässt Gäste<br />

ihr Festmenü erst richtig<br />

genießen.<br />

Seite 106<br />

automaten<br />

Service auf Knopfdruck –<br />

Automaten sind die neuen<br />

24/7-Mitarbeiter in immer<br />

mehr Hotels.<br />

Seite 110<br />

software<br />

Digital ist ideal, wenn es um<br />

die Abrechnung oder die<br />

Datenerfassung geht und<br />

die kontaktlose Zahlung ist<br />

in Zeiten wie diesen ohnehin<br />

die beste Variante.<br />

Seite 116


90 KÜCHENTECHNIK<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Effizienz in der Großküche<br />

Ob Spülmaschinen oder Herde: Um die Betriebskosten möglichst gering zu halten, sollten<br />

alle Küchengeräte unbedingt auf Größe und Art des jeweiligen Betriebs abgestimmt sein. Ein<br />

weiterer wichtiger Faktor ist die richtige Handhabung.<br />

Von Christian Wieselmayer<br />

Beim Thema Betriebshygiene spielen<br />

Spülmaschinen eine große Rolle,<br />

die oft unterschätzt wird. Die<br />

Spülküche zählt nicht umsonst<br />

zu den wichtigsten Bereichen eines gastronomischen<br />

Betriebes, denn die Gastro-Spülmaschinen<br />

haben mit einer großen<br />

Menge an Lebensmittelresten zu<br />

kämpfen, die sich auf Tellern, Besteck und<br />

sonstigem Spülgut befinden.<br />

Das Aushängeschild eines jeden Gastronomiebetriebs<br />

ist der perfekt gedeckte<br />

Tisch. Hochwertiges Porzellan, glänzende<br />

Gläser und poliertes Besteck geben dem<br />

Gast den perfekten ersten Eindruck. Damit<br />

<strong>das</strong> auch auf den zweiten Blick so<br />

bleibt, muss absolute Sauberkeit gewährleistet<br />

sein. Wasserflecken auf den Gläsern<br />

oder Rostpartikel auf dem Messer<br />

sind ebenso tabu wie kleinste Speisereste<br />

am Tellerrand. Dabei hilft die Spültechnik<br />

der neuen Generation mit neuen Features<br />

und innovativen Konzepten.<br />

Die Spülküche zählt nicht umsonst<br />

zu den wichtigsten Bereichen<br />

eines gastronomischen Betriebs.<br />

Moderne Spültechnik<br />

Die Anforderungen an moderne Spültechnik<br />

in der Gastronomie beschränken<br />

sich heute nicht mehr nur auf Effizienz<br />

in Form von Wirtschaftlichkeit und<br />

beschleunigten Arbeitsprozessen. Viele<br />

Hersteller berücksichtigen auch die Arbeitsbedingungen<br />

der Küchencrews. Die<br />

körperlich anstrengenden Prozesse im<br />

Management eines Küchenbetriebs lassen<br />

sich durch Geschirrspüler, die sich<br />

nicht mehr so stark erhitzen, und bedienfreundlichen<br />

Touch-Displays um ein<br />

Vielfaches erleichtern. Auch rund um <strong>das</strong><br />

Thema Lärmbelästigung gibt es große<br />

Fortschritte. Geräte der neuesten Generation<br />

sind doppelwandig und minimieren<br />

den Geräuschpegel deutlich.<br />

Dank eines optimierten Hydraulikkreislaufes<br />

mit einem Leitungssystem,<br />

dessen Wasser ohne Lufteintrag fließt,<br />

werden die Laufgeräusche zusätzlich auf<br />

ein Minimum reduziert. Vor allem kleinere<br />

Betriebe profitieren von den geräuscharmen<br />

Geräten, die somit problemlos im<br />

Gastraum von Bars oder Cafés nutzbar<br />

sind.<br />

Der richtige Herd<br />

für die perfekte Küche<br />

Den ersten gemauerten Gastroherd entwickelte<br />

höchstwahrscheinlich François<br />

de Cuvilliés um 1735 für die Anlage<br />

im Schlosspark Nymphenburg. Mitte des<br />

19. Jahrhunderts kamen die ersten Herde<br />

aus Metall auf den Markt. Moderne Herde<br />

werden heute in erster Linie elektrisch<br />

oder mit Gas betrieben.<br />

Neuere Entwicklungen sind der Mikro<br />

wellenherd und der Induk tions herd,<br />

vor allem aber alle Arten von Back öfen,<br />

speziell Konvektomaten und Kombidämpfer,<br />

die seit Ende der 1960er Jahre<br />

aus der Gastroküche nicht mehr wegzudenken<br />

sind. Die jüngste Innovation ist<br />

der Dialoggarer von Miele. Er arbeitet mit<br />

elektromagnetischen Wellen, um Gemüse,<br />

Fisch, Fleisch und andere Lebensmittel<br />

zu garen.<br />

Das macht ein Mikrowellenherd im<br />

Prinzip zwar auch, doch <strong>das</strong> Re vo lu tionäre<br />

des Produktes besteht aus der Kombination<br />

von drei Komponenten:<br />

1. Der Dialoggarer produziert elektromagnetische<br />

Wellen in einem anderen<br />

Frequenzbereich. Die Wellen des<br />

Dialoggarers haben genug Energie,<br />

um ins Innere der Lebensmittel vorzudringen.<br />

Bei einer Mikrowelle gart<br />

<strong>das</strong> Äußere des Lebensmittels schon<br />

eine Weile, bis <strong>das</strong> Innere warm wird.<br />

2. Zwei Antennen im Inneren senden<br />

nicht nur die Wellen, sondern messen<br />

auch, was zurückkommt. Dadurch<br />

errechnet <strong>das</strong> Gerät, wie viel Energie<br />

<strong>das</strong> Lebensmittel aufgenommen hat,<br />

indem es die Differenz aus investierter<br />

und übriggebliebener Energie bildet.<br />

3. Der Prozess des Garens ist dynamisch.<br />

Die Antennen passen fortwährend die<br />

Menge an Energie an, die sie aussen-


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KÜCHENTECHNIK<br />

91<br />

Foto: Gorodenkoff / Adobe Stock<br />

den, um <strong>das</strong> Gemüse, den Fisch oder<br />

<strong>das</strong> Fleisch gleichmäßig garen zu können.<br />

Weil der Dialoggarer nicht mit einer<br />

bestimmten Frequenz, sondern<br />

einem Spektrum arbeitet, können Lebensmittel<br />

mit unterschiedlicher Garzeit<br />

gleichzeitig gegart werden.<br />

Der Vorteil dabei: Der Dialoggarer ist<br />

etwa doppelt so schnell wie übliche Verfahren.<br />

Und <strong>das</strong> bei einer Leistungsabgabe<br />

von durchschnittlich 250 Watt. Der<br />

Nachteil: Der relativ hohe Anschaffungspreis,<br />

der bei rund 8.000 Euro liegt.<br />

info<br />

Tipps für die optimale Spül-Strategie<br />

› Teller sollten vor dem Spülgang mit einer Wassertemperatur<br />

niedriger als 50 Grad gereinigt werden, um Lebensmittelreste in<br />

der Maschine zu vermeiden.<br />

› Die Spültechnik sollte nicht nur aus hygienischen Gründen<br />

optimal für Reiniger, Klarspüler und Temperatur eingestellt sein.<br />

› Eigenkontrollen durchführen. Das Spülgut kann mit Hilfe von im<br />

Handel erhältlichen Hygienetests selbst geprüft werden.<br />

› Eine vertragliche festgelegte Wartung der Spültechnik zweimal<br />

pro Jahr ist empfehlenswert.<br />

UNSERE HILFE IN DER KRISE.<br />

Finanzierungsoptionen für Ihre Spüllösung<br />

www.winterhalter.at/finanzierung<br />

Der klassische Kauf ist für Sie in diesen unsicheren Zeiten nicht die ideale Lösung? Kein Problem! Wir bieten Ihnen sichere und planbare<br />

Finanzierungsmodelle für alle Spülmaschinenserien.


92 KÜCHENTECHNIK<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Spültechnik: Virenfreies Geschirr<br />

Meiko-Spülmaschinen sind in der Lage,<br />

Geschirr und Bestecke so aufzubereiten,<br />

<strong>das</strong>s sie bedenkenlos wiederverwendet<br />

werden können. Das gilt auch, wenn<br />

sie zuvor von einem Infizierten oder Erkrankten<br />

benutzt wurden.<br />

Zurzeit wächst die Zahl der Infizierten<br />

dramatisch und länderübergreifend.<br />

Die Ansteckungsgefahr wird weiterhin<br />

als hoch eingestuft. „Wir möchten – und<br />

wir können – mit unserer Technik und<br />

unserem Wissen einen Beitrag dazu leisten,<br />

<strong>das</strong> Virus in seine Schranken zu weisen“,<br />

so Meiko Geschäftsführer Dr. Stefan<br />

Scheringer.<br />

Hygienisches Spülen mit Meiko<br />

Bei Pandemiefällen hat man meist die<br />

Kliniken im Fokus, denkt aber oft nicht<br />

daran, <strong>das</strong>s vor allem in öffentlichen Restaurants<br />

und Kantinen eine Verbreitung<br />

der Erreger stattfinden kann. Daher müssen<br />

jede Kantine, jedes Restaurant und<br />

jede Einrichtung, die der Versorgung<br />

der Menschen mit Speisen dient, in der<br />

Lage sein, hygienisch sicher<br />

zu spülen. Für eben dieses<br />

notwendige, hygienisch einwandfreie<br />

Geschirr und Besteck<br />

zu sorgen, gehört zu<br />

den Kernkompetenzen von<br />

Meiko. Die Hygienesicherheit<br />

der Meiko-Spültechnik<br />

ist als sicheres Verfahren zur<br />

Inaktivierung von Coronaviren<br />

und damit auch als hoch<br />

wirksam gegen den neuen<br />

Erreger anzusehen. Coronaviren<br />

sind so beschaffen, <strong>das</strong>s<br />

Verfahrensbedingungen und<br />

die in den Maschinen stattfindende<br />

desinfizierende<br />

Reinigung ihnen gegenüber<br />

hoch wirksam sind.<br />

www.meiko.at<br />

Meiko Spülmaschinen sind<br />

hochwirksam gegen sämtliche<br />

Viren.<br />

Foto: Meiko<br />

Gefrierlagerung von Lebensmitteln<br />

ohne Qualitätsverlust<br />

Tiefkühlen ist eine<br />

der schonendsten<br />

Methoden, um<br />

Lebensmittel haltbar<br />

zu machen und<br />

Schockfroster können<br />

Produkte innerhalb<br />

kürzester<br />

Zeit in einen gefrorenen<br />

Zustand versetzen.<br />

Schockfroster<br />

gehören<br />

mittlerweile in den<br />

meisten professionellen<br />

Küchen zum<br />

fixen Bestandteil,<br />

lassen sich doch<br />

durch ihren Einsatz etliche<br />

Gerichte zeitunabhängig<br />

vorbereiten. Insbesondere<br />

Foto: Mayway<br />

in gastronomischen<br />

Betrieben leistet<br />

ein Hochleistungsgerät<br />

wie der Mayway<br />

Schockfroster<br />

unverzichtbare<br />

Dienste. Gerichte<br />

und Lebensmittel<br />

können vorproduziert<br />

werden, um<br />

bei Bedarf die Kundschaft<br />

schnell und<br />

mit guter Qualität<br />

zu bedienen.<br />

Tiefkühlen ohne<br />

Eiskristallbildung<br />

Das Schockfrosten<br />

hat viele Vorteile:<br />

Durch den schnellen Tiefkühlprozess<br />

entstehen keine Eiskristalle, die<br />

den Lebensmitteln zusetzen können. Die<br />

Speisen können vorgekocht und in heißem<br />

Zustand abgekühlt werden, bevor<br />

sie ihren endgültigen Lagerplatz erhalten.<br />

Lebensmittel erleiden durchs Schockfrosten<br />

auch keinerlei Vitaminverlust,<br />

denn sämtliche Vitamine und Mineralstoffe<br />

bleiben in den Lebensmitteln erhalten.<br />

Schockforsten bedeutet also, <strong>das</strong>s<br />

Lebensmittel industriell, professionell<br />

und ohne Qualitätsverlust eingefroren<br />

werden. Diese Professionalität spiegelt<br />

sich beim späteren Auftauen wider: Speisen,<br />

die im Mayway Schockfroster gefroren<br />

werden, weisen nach dem Auftauprozess<br />

weder optisch noch geschmacklich<br />

einen Unterschied zu einer soeben frisch<br />

zubereiteten Speise auf.<br />

www.mayway.eu


Professionelle Spültechnik<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KÜCHENTECHNIK<br />

93<br />

Foto:Miele<br />

Frischwasserspüler<br />

mit Trocknung<br />

Damit<br />

Kunststoff-Geschirr<br />

und Gläser wirklich<br />

trocken werden, ist der<br />

Griff zum Handtuch oft unverzichtbar.<br />

Das kostet Zeit.<br />

Werden Tücher nicht regelmäßig<br />

ausgetauscht, drohen<br />

hygienische Risiken.<br />

Diese manuellen Handgriffe<br />

macht jetzt ein aktives<br />

Trocknungssystem für die<br />

neuen Miele Modellvarianten<br />

SpeedAir und Hygiene-<br />

Air überflüssig. Während des<br />

Trocknungsprozesses wird<br />

dem Spülraum feuchtwarmer<br />

Dampf entzogen und<br />

frische Umgebungsluft zugeführt.<br />

Die neuen Miele-<br />

Frischwasserspüler sind mit einer integrierten Dosierpumpe<br />

verfügbar, welche die tägliche Arbeit weiter vereinfacht.<br />

Passend dazu gibt es die Reinigungschemikalien ProCare Shine:<br />

Reiniger und Klarspüler, die auf Miele-Geräte abgestimmt<br />

sind und hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung und Maschinenverträglichkeit<br />

getestet wurden.<br />

www.miele.at<br />

Qualität schafft<br />

Freundschaft<br />

Hans Reisetbauer<br />

Reisetbauer Qualitätsbrand<br />

Axberg Oberösterreich<br />

Sichere Handhygiene<br />

Foto: Palux<br />

Regelmäßiges Händewaschen und die Verwendung<br />

von Handdesinfektionsmittel haben<br />

gerade in Zeiten von Corona höchste Priorität.<br />

Mit den neuen Palux Hygienelösungen reagiert<br />

der Großküchentechnikhersteller auf die Corona-Pandemie.<br />

Durch die reinigungsfreundliche<br />

Bauweise aus Chrom-Nickel-Stahl und die berührungslose<br />

Bedienung gewährleisten die Palux<br />

Desinfektionsstation und die Palux Hygienestation<br />

die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und<br />

Hygienestandards. Die Hygienestationen werden<br />

in drei verschiedenen Ausführungsvarianten<br />

angeboten. Bereits <strong>das</strong> kleinste Modell bietet<br />

ein Waschbecken mit Wasserhahn, jeweils<br />

einen Spender für Seife, Desinfektionsmittel<br />

und Papiertücher sowie einen<br />

Doppeltank für Frischund<br />

Abwasser.<br />

www.palux.de<br />

Die neue M-iClean U<br />

Schnellere Spülabläufe, dampfreduziertes Arbeiten, schnelleres<br />

Trocknen, kein Nachpolieren von Gläsern, niedrigere Betriebsund<br />

Wartungskosten und mehr Hygiene. www.meiko.at


94 KÜCHENTECHNIK<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Spülsystem für Kunststoffbecher<br />

Für <strong>das</strong> Spülen von Kunststoffbechern<br />

hat Spülspezialist Winterhalter ein<br />

neues System entwickelt. Dieses setzt<br />

sich aus einer Winterhalter Spülmaschine,<br />

einem Becherkorb und eigens dafür<br />

entwickelter Spülchemie zusammen. Die<br />

Becher werden in unter zwei Minuten gesäubert<br />

und sind nach dem Vorgang bereits<br />

trocken. Das ermöglicht sofortiges,<br />

platzsparendes und hygienisches ineinander<br />

Stapeln.<br />

Viele Gastronomiebetriebe verwenden<br />

beim Getränkeausschank Mehrwegbecher<br />

aus Kunststoff. Das Spülen dieser<br />

Becher in der Maschine ist meist problematisch,<br />

häufig kippen sie um, laufen mit<br />

Wasser voll und trocknen nicht optimal.<br />

Winterhalter hat deshalb eine Lösung<br />

entwickelt - mit einem neuen ganzheitlichen<br />

System. Temperatur, Spüldauer<br />

und Wasserdruck sind passgenau auf <strong>das</strong><br />

Spülen und die Trocknung von Kunststoffmaterial<br />

abgestimmt.<br />

Alle Spülmaschinen besitzen <strong>das</strong> Hygiene-Zertifikat<br />

nach DIN SPEC 10534,<br />

garantiert sind also alle darin geforderten<br />

mikrobiologischen und hygienischen Anforderungen.<br />

Das ist gerade in Zeiten von<br />

Corona für die Anwender wichtig. Winterhalter<br />

bietet außerdem für die Spülmaschinenserien<br />

und <strong>das</strong> Kunststoffbecher-Spülsystem<br />

besondere finanzielle<br />

und planbare Lösungen an. Denn aktuell<br />

stellen Investitionen für viele Betriebe<br />

eine Herausforderung dar. Eine Anzahlung<br />

ist nicht nötig und der Service<br />

ist inklusive.<br />

www.winterhalter.at<br />

Foto: Winterhalter<br />

D A S O N L I N E P O R T A L<br />

facebook.com/<strong>GASTRO</strong><strong>das</strong>fachmagazin<br />

twitter.com/<strong>GASTRO</strong>webportal<br />

plus.google.com/+FH<strong>GASTRO</strong>VerlagGmbHWien<br />

www.gastro.at<br />

Aktuelle Meldungen<br />

B2B Präsentationen<br />

Branchen Infos<br />

<strong>GASTRO</strong> Basar


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KÜCHENTECHNIK<br />

95<br />

Foto: Rieber<br />

Eattainable Premiere<br />

Die Maxmaier Unternehmensgruppe<br />

präsentiert ein digitales Mehrwegsystem<br />

namens eattainable. Der Name setzt<br />

sich aus eat und sustainable zusammen<br />

und ist eine nachhaltige Antwort auf die<br />

durch Corona bedingte drastische Zunahme<br />

der Einwegverpackung. Maxmaier<br />

produziert mit der Firma Rieber eine<br />

professionelle Kücheninfrastruktur. Die<br />

Lebensmittelsicherheit und Hygiene<br />

wird über die digitale Plattform Check<br />

Cloud transparent<br />

dokumentiert und<br />

<strong>das</strong> Mehrwegsystem<br />

ohne Pfand<br />

organisiert. Hierbei<br />

bieten die hygienischen<br />

und<br />

hochwertigen<br />

Edelstahl-Behälter<br />

von Rieber die<br />

nachhaltige Antwort<br />

auf die Einwegplastikverpackung.<br />

Der Behälter QR-Code wird nach dem<br />

Leihprinzip auf den Kunden verbucht,<br />

der auch einen eigenen QR-Code besitzt.<br />

Das System kann einfach über QR-<br />

Code-Kleber in bestehende Infrastrukturen<br />

integriert werden und bietet sowohl<br />

für Großküchen als auch für die<br />

Kleingastronomie eine nachhaltige<br />

Mehrweglösung.<br />

www.rieber.at<br />

Korbtransport-Spülmaschine<br />

Die neue Spülmaschine „Dual Rinse“<br />

von Electrolux Professional mit einer<br />

zweifachen Nachspülung entnimmt den<br />

Dampf aus der Raumluft, ist einfach in<br />

Bedienung und Installation und spült mit<br />

85 Grad Celsius im Nachspülgang absolut<br />

hygienisch. Sie ist auf bis zu 250 Körbe<br />

pro Stunde ausgelegt, wobei der Wasserverbrauch<br />

pro Korb nur bei einem Liter<br />

liegt.<br />

Selbst wenn der Spülprozess unterbrochen<br />

wird und die Maschine ins Notprogramm<br />

wechseln muss, ist die Hygiene<br />

sichergestellt. Denn <strong>das</strong> Clear Blue<br />

Filtersystem filtert 95 Prozent der Speiserückstände<br />

aus dem Waschwasser. Außerdem<br />

gibt es eine Funktion, die im laufenden<br />

Betrieb kontinuierlich einen Teil<br />

des Waschwassers durch Frischwasser<br />

ersetzt.<br />

Die Korbtransportspülmaschine lässt<br />

sich ganz simpel an die individuellen Gegebenheiten<br />

einer Spülküche vor Ort anpassen<br />

und ist auch reversibel. Die Korbtransport-Spülmaschine<br />

von Electrolux<br />

Professional gehört<br />

somit zu den Maschinen<br />

mit den niedrigsten Betriebskosten<br />

am Markt.<br />

www.shop.electrolux.at<br />

Neuer<br />

modularer Joker<br />

Bereits 1998 hat Eloma mit dem<br />

Joker den ersten kompakten<br />

Kombidämpfer weltweit eingeführt.<br />

Das bayrische Unternehmen<br />

hat diesen seitdem kontinuierlich<br />

weiterentwickelt, jetzt<br />

wurde bewährte Tradition in die<br />

Moderne übertragen und im Oktober<br />

<strong>20</strong>19 der Kombidämpfer<br />

dem Markt präsentiert.<br />

Die Breite von nur 52 Zentimetern<br />

und die Bedienerfreundlichkeit<br />

blieben erhalten, Modularität,<br />

Design, Flexibilität und<br />

Kapazität sind die vier grundlegenden<br />

Merkmale des neuen Jokers.<br />

Eloma gibt hier keinen Standard<br />

vor, sondern bietet modulare<br />

Auswahlmöglichkeiten in der<br />

Konfiguration. So kann der Kunde<br />

selbst entscheiden, was er benötigt.<br />

Egal, ob Größe der Modularität,<br />

Stellung des Bedienungsmoduls,<br />

Art der Steuerung, Heißluft<br />

oder Volldampf – all <strong>das</strong> kann<br />

nach individuellen Bedürfnissen<br />

entschieden werden.<br />

www.eloma.com<br />

Foto: Electrolux<br />

Foto: Eloma


96 HYGIENE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Sauberkeit bringt<br />

Die Themen Hygiene & Reinigung sind in Zeiten<br />

von Corona wichtiger denn je. Drei Unternehmer<br />

nehmen zum aktuellen Umgang mit diesen<br />

Bereichen Stellung.<br />

Von Daniela Pötzl<br />

Foto: Chepko Danil / Adobe Stock<br />

Hannes Girrer, Brauhaus Mariazell<br />

Der kleinste 4-Sterne-Betrieb Österreichs<br />

verfügt über nur zwei<br />

Gästezimmer und 35 Sitzplätze<br />

im Restaurant. Das Haus bietet regionale<br />

Wirtshausküche, alte Gewölbe<br />

und Stuben, die zum Verweilen einladen<br />

und <strong>das</strong> Gärkellerfenster mit<br />

Blick auf <strong>das</strong> gärende Bier. Hausherr<br />

Hannes Girrer ist seit 30 Jahren Wirt<br />

und hat seit Mitte Mai wieder geöffnet.<br />

„Bei den Bereichen Hygiene und Reinigung<br />

ist ein Reinigungsplan für die<br />

Mitarbeiter ein absolutes Muss“, stellt<br />

Girrer fest, „nämlich schriftlich, transparent<br />

und aufgehängt.“<br />

Für die Gäste stehen bereits beim<br />

Eingang, wie auch auf der Toilette,<br />

Desinfektionsmittel zur Verfügung.<br />

„Daneben haben wir aber auch gleich<br />

den Handcreme-Spender, denn durch<br />

<strong>das</strong> ständige Desinfizieren, soll es ja<br />

auch der Haut gut gehen“, sagt der<br />

Wirt. „Da wir in unserer Wirtshausbrauerei<br />

die offene Gärung haben, arbeiten<br />

wir, hygienisch betrachtet, wie<br />

in einer Molkerei. Das ist ein sehr sensibler<br />

Bereich“, stellt er fest. Als ganz<br />

wichtigen Faktor sieht er auch die<br />

Lufthygiene.<br />

„Ich bin über die damalige Investition<br />

sehr froh“, erzählt er. „Wir haben<br />

keine Klimaanlage, sondern eine<br />

Frischluftzufuhr und -absaugung. Das<br />

erweist sich nun als absoluter Vorteil<br />

für unseren Betrieb, und diese Tatsache<br />

bewerbe ich auch“, so Girrer weiter.<br />

Auch <strong>das</strong> Frühstück ist ein wichtiger<br />

Anreiz für seine Gäste: „Da haben<br />

wir einen gewaltigen Startvorteil, da<br />

wir auch viele ältere Gäste in unserer<br />

Wasserreich-Suite und dem Braumeister-Zimmer<br />

beherbergen. Die Gäste<br />

füllen bei der Ankunft einen Fragebogen<br />

aus und bekommen <strong>das</strong> Frühstück<br />

mit Plexiglashaltern dann zur<br />

Wunschzeit aufs Zimmer serviert.“<br />

bierundbett.at<br />

Foto: Hannes Girrer


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> HYGIENE<br />

97<br />

Sicherheit und Gäste<br />

Maria Oberndorfer, Hotel Seegasthof Oberndorfer, Attersee<br />

Direkt am Ufer des Attersees liegt<br />

<strong>das</strong> Hotel Seegasthof Oberndorfer.<br />

Alle Zimmer verfügen über<br />

einen Balkon mit herrlichem Blick auf<br />

den See. Maria Oberndorfer leitet in<br />

dritter Generation die Geschicke des<br />

Hauses und ist stolz darauf, auch in der<br />

jetzigen Zeit Seminare im kleinen Kreis<br />

durchführen zu können. „Unsere drei<br />

Seminarräume mit rund 130, 80 und<br />

30 Quadratmetern gewährleisten dank<br />

unserer großzügigen Bauweise immer<br />

genügend Abstand. Zudem haben wir<br />

auch große Fenster zum Lüften, die die<br />

Einhaltung der Covid-19 Sicherheitsempfehlungen<br />

gewährleisten“, erklärt<br />

Maria Oberndorfer.<br />

„Auch die Firmen sind sehr diszipliniert<br />

und schicken vorab Sitzpläne<br />

mit den zugewiesenen Sitzplätzen<br />

der Teilnehmer“, so Oberndorfer weiter.<br />

Die Mitarbeiter im Hotel Seegasthof<br />

Oberndorfer haben sich freiwillig<br />

für <strong>das</strong> durchgehende Tragen eines<br />

Mund-Nasen-Schutzes in Form einer<br />

Maske entschieden. Laufend wird im<br />

Haus desinfiziert, vor allem die Türgriffe<br />

und Speisekarten und werden oftmals<br />

am Tag hausintern kontrolliert.<br />

„Und bei den Marmor-Waschbecken<br />

muss man halt aufpassen und<br />

die richtigen Mittel verwenden“, sagt<br />

Oberndorfer schmunzelnd. Beim Frühstücksbuffet<br />

hat jeder Tisch sein eigenes<br />

Vorlage-Besteck, ebenso gibt es<br />

eine Desinfektions-Station und Spuckschutz<br />

direkt beim Buffet. Das Joghurt<br />

sowie die Aufstriche hat Maria Oberndorfer<br />

eigenhändig in kleine Schraubverschluss-Gläser<br />

umgefüllt, somit<br />

sind sie im Sinne des Umweltschutzgedankens<br />

wieder verwendbar.<br />

„Diese Idee wird von unseren Gästen<br />

besonders wertgeschätzt“, stellt<br />

Oberndorfer fest. „Oder man kann<br />

auch einen Schnaps zur Desinfektion<br />

anbieten, so wie ein Hotel-Kollege<br />

es zu machen pflegt“, erzählt die Hotelière.<br />

oberndorfer.info<br />

Foto: WKOOE<br />

Foto: Hotel Oberndorfer<br />

Fotos: Restaurant Führich<br />

Petra Führich, Restaurant Führich, Wien<br />

Im Herzen von Wien, zwischen der<br />

Wiener Staatsoper und dem Stephansplatz,<br />

befindet sich in einer Seitengasse<br />

der berühmten Kärntner Straße<br />

<strong>das</strong> beliebte Restaurant Führich<br />

– mit gemütlicher Atmosphäre und<br />

durchgehend warmer Küche mit typischen<br />

Wiener Gerichten. Petra Führich<br />

leitet ihren Betrieb seit 25 Jahren und<br />

ist mit Leib & Seele sowie viel Herzblut<br />

Gastronomin.<br />

„Damit sich unsere Gäste auch jetzt<br />

heimelig und geschützt fühlen, habe<br />

ich in hochwertige und stilvolle Glas-<br />

Trennwände zwischen den Tischen investiert“,<br />

erzählt Petra Führich. Gleich<br />

beim Eingang und auf allen Toiletten<br />

stehen zudem Hygienespender mit Sensor<br />

zur Verfügung. „Bei uns trägt <strong>das</strong> gesamte<br />

Servierpersonal Maske“, stellt die<br />

Gastronomin fest. Die Tische werden<br />

desinfiziert, ebenso werden die Salzund<br />

Pfeffer-Mühlen sowie die Kerze und<br />

Vase am Tisch nach jedem Gastwechsel<br />

gänzlich neu eingedeckt.<br />

Ein weiterer Vorteil, der größtmögliche<br />

Sicherheit bietet, auch wenn er<br />

für die Gäste nicht sichtbar ist: „Das<br />

komplette Personal wird wöchentlich<br />

freiwillig durch ein mobiles Covid<br />

Test Service getestet, die Kosten dafür<br />

übernimmt der Staat. Wir haben diesbezüglich<br />

auch ein Zertifikat.“<br />

restaurant-fuehrich.at


98 HYGIENE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Händedesinfektion<br />

to go<br />

Hygieneprofi Hollu präsentiert<br />

die EN-14476-geprüfte Händedesinfektion<br />

„holludes Promano<br />

gel“. Erhältlich ist sie im praktischen<br />

Einzelbeutel für unterwegs<br />

sowie als 100-ml-Flasche zum<br />

Mitnehmen. Das neue Hygieneutensil<br />

bietet Schutz in Zeiten<br />

von Corona, sowohl für Mitarbeiter<br />

als auch für Gäste. Außerdem<br />

ist es dermatologisch getestet.<br />

Die „Promano to go-Box“ besteht<br />

aus vorportionierter Händedesinfektion<br />

im Einzelbeutel mit<br />

den nötigen 3-ml-Portionen. Der<br />

Beutel muss fürs Händedesinfizieren<br />

nur noch aufgerissen werden.<br />

Die Box besteht aus 500 einzelnen<br />

Beuteln, die flexibel platziert<br />

werden können. So wird eine<br />

schnelle Anwendung an Buffets<br />

und Rezeptionen möglich.<br />

Um optimalen Schutz zu erhalten<br />

sollte eine nussgroße Menge<br />

an Desinfektionsmittel für 30<br />

Sekunden auf Handfläche, Handrücken<br />

und Fingerspitzen und –<br />

zwischenräumen verrieben werden.<br />

Sowohl die 100 ml Flasche<br />

als auch die portionieren Beutel in<br />

der to go-Box sind im Hollu Onlineshop<br />

erhältlich.<br />

www.hollu.com<br />

Fotos: Hollu<br />

Praktisches Hygieneportal<br />

Ob Hygiene spender<br />

verwalten,<br />

Produkte bestellen,<br />

Hygienekurse<br />

buchen oder Informationen<br />

zum<br />

Thema abrufen: Das<br />

neue Hygieneportal<br />

von Hagleitner<br />

macht all <strong>das</strong> möglich.<br />

Online werden<br />

digitale Hilfsmittel<br />

für Kunden<br />

und Partner gebündelt. Anwender können<br />

Produkte wie Desinfektionsmittel<br />

im eigenen Betrieb über PC, Tablet oder<br />

Smartphone zentral verwalten. Durch<br />

eine App werden individuelle Spendereinstellungen,<br />

wie die Menge an Desinfektionsmittel<br />

die der Spender ausgeben<br />

soll, gesteuert. Hygieneprodukte kann<br />

man im Webshop bequem von Zuhause<br />

aus bestellen oder unternehmensrelevante<br />

Hygienekurse von der Hagleitner-<br />

Academy buchen. Über aktuelle Hygienethemen<br />

und Neuheiten informieren<br />

Blogbeiträge.<br />

Seit dem Launch der Plattform im Juli<br />

entwickelt sich <strong>das</strong> Portal ständig weiter<br />

und erweitert sein Angebot an Features.<br />

www.hagleitner.com/at<br />

Nachhaltige Hotelreinigung<br />

Umweltschonende Reinigungsprodukte<br />

bietet Werner & Mertz mit der<br />

Marke „green care“. Die Produkte sind<br />

für die gewerbliche Reinigung gedacht<br />

und kreislauffähig, also unbedenklich in<br />

die Biosphäre zurückzugeben. Die Herstellung<br />

der Produkte erfolgt wassersparsam<br />

und ausschließlich mit Ökostrom.<br />

Die 100-Pro zent-Flasche von<br />

„green care“ war die erste komplett<br />

re-<br />

cycelte Flasche<br />

aus dem Gelben Sack. Dafür gab es<br />

<strong>20</strong>16 den deutschen Verpackungspreis<br />

und <strong>20</strong>17 den PackTheFuture Award.<br />

Wer seine Gäste über die nachhaltige<br />

Reinigung mit „green<br />

care“ informieren<br />

möchte, kann <strong>das</strong><br />

mittels eines Zertifikats<br />

tun: Der<br />

„green care performance<br />

calculator“<br />

berechnet<br />

punktgenau<br />

<strong>das</strong> Ersparnis an<br />

CO2, Erdöl und<br />

Ku n s t s t o f f e n ,<br />

<strong>das</strong> durch „green<br />

care“ Produkte<br />

erzielt wurde. So<br />

kommen nach-<br />

Foto: Achim Hehn<br />

Foto: Werner Krug<br />

haltige Reinigung<br />

und Umweltschutz<br />

auch<br />

beim Gast an.<br />

www.wernermertz.at


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> HYGIENE<br />

99<br />

Infektionsprävention<br />

gewusst wie<br />

Trotz Lockerung von Beschränkungen<br />

ist es für Restaurants und Hotel<br />

schwierig, Besucher und Gäste zu<br />

empfangen, denn viele Menschen fühlen<br />

sich unsicher. Es wird stärker denn<br />

je nach Hygiene verlangt. Um geschäftlich<br />

erfolgreich zu sein ist es wichtig, in<br />

diesem Bereich zu punkten. Deshalb<br />

gilt es, Hygiene sichtbar zu machen<br />

und so Vertrauen zu gewinnen. Vor allem<br />

ist es notwendig, die Reinigungsfrequenzen<br />

zu erhöhen und zu dokumentieren.<br />

Denn Transparenz ist ein erster<br />

Schritt, um Vertrauen zu gewinnen. Hygieneexperte<br />

Ecolab empfiehlt Gastronomen<br />

und Hoteliers, mit ihren Kunden<br />

und Gästen zu kommunizieren, und <strong>das</strong><br />

über alle möglichen Kanäle.<br />

Das Anbringen von Hygienespendern,<br />

vorzugsweise mit sensorbetriebener<br />

Spendefunktion, für Gäste und<br />

Angestellte ist unumgänglich. Neben<br />

der Funktion des Desinfizierens weckt<br />

es positive Assoziationen zum Thema<br />

Hygiene, vor allem wenn sie klug<br />

in den Raum integriert sind. Um richtige<br />

Benutzung zu unterstützen können<br />

die Hygienestation mit den Wallcharts<br />

von Ecolab aufgebessert werden,<br />

diese zeigen „6 Schritte der Händehygiene“.<br />

Die Online-Schulungen von Ecolab<br />

helfen bei der Erstellung individueller<br />

Konzepte und Lösungen, egal,<br />

ob in den Bereichen Lebensmittelsicherheit,<br />

persönlichem Service, Wartung<br />

der Dosiersysteme, Hygienepläne<br />

oder Mitarbeiterschulungen. Lebensmittelunternehmer<br />

werden mit<br />

„EcoChexx“ dahingehend unterstütz,<br />

<strong>das</strong>s Forderungen der Hygiene, HACCP<br />

und eine gute praktische Umsetzung erfüllt<br />

werden können.<br />

https://de-at.ecolab.com<br />

WIR MACHEN SIE FIT FÜR<br />

DIE KREISLAUFWIRTSCHAFT!<br />

GOLD<br />

Dosierung erfolgt automatisch beim Anwenden<br />

Breiter Anwendungsbereich für Reinigung und Desinfektion<br />

Wasserkartusche überall nachfüllbar<br />

Desinfektion & Reinigung<br />

TANET interior und SANET daily jetzt zusätzlich in F-Variante<br />

erhältlich. Frei von Duft- und Farbstoffen!<br />

Wettbewerbsvorteil<br />

Inhouse-Wäsche<br />

Was Hygienemaßnahmen betrifft,<br />

sind Gäste mittlerweile stark sensibilisiert.<br />

Gastgeber können sich nun<br />

durch <strong>das</strong> Umsetzen von Hygienestandards<br />

profilieren und dabei greift Miele<br />

Professional unter die Arme. Denn Infektionsschutz<br />

gewährleistet zu bekommen<br />

ist für Gäste aktuell eine wichtiges<br />

Auswahlkriterium<br />

für Hotels<br />

und Unterkünfte<br />

aller Art.<br />

Mit dem<br />

Foto: Miele<br />

Gütesiegel Inspected Quality von Klasse<br />

Wäscherei für eine eigene Wäscherei<br />

im Haus kann bei Reisenden gepunktet<br />

werden. Mit dem Marketing Paket von<br />

Miele können Hoteliers den Themenpunkt<br />

Wäsche je nach Zielgruppe kommunizieren.<br />

Neue Finanzierungsmodelle<br />

von Miele erleichtern Kunden, in neueste<br />

Technik zu investieren. Die Vorteile einer<br />

Inhouse-Wäscherei, Infos zum Marketing<br />

Paket und Möglichkeiten der Finanzierung<br />

können im Informationshub<br />

„Hospitality & Hygiene“ auf der Miele<br />

Webseite nachgeschlagen werden.<br />

www.miele.at<br />

Intuitive Handhabung<br />

Sicherheit für Anwender & Umwelt<br />

Hoher Leistungsgrad<br />

Entwickelt für eine Kreislaufwirtschaft<br />

Leistungsstarke Konzentrate für Küche und Wäsche<br />

GOLD<br />

BRONZE<br />

Werner & Mertz Professional Vertriebs GmbH<br />

Neualmerstr. 13, A-5400 Hallein<br />

Tel. +43-(0)6245-87286<br />

WWW.WMPROF.COM<br />

Cradle to Cradle is a certification mark licensed<br />

by the Cradle to Cradle Products Innovation<br />

Institute. Packaging is not assessed.<br />

Erstes Cradle to Cradle zertifiziertes<br />

Produktsortiment für maschinelle<br />

Geschirrreinigung und Wäsche


100 EINRICHTUNG & OUTDOOR<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Willkommen im Winter-Gastgarten!<br />

Gastronomen in Wien, Graz und Innsbruck dürfen ihre Gastgärten nun auch im Winter<br />

betreiben. Mit November beginnt somit die zweite Outdoor-Saison.<br />

Text & Fotos: Daniela Pötzl<br />

Heuer werden wir die Gastgärten in<br />

den drei Hauptstädten auch weiterhin<br />

genießen können. Wiener<br />

Gastro-Betriebe, die in der Zeit vom 1.<br />

März bis 30. November <strong>20</strong><strong>20</strong> bereits einen<br />

Sommer-Schanigarten auf öffentlichem<br />

Grund betreiben, sollen ihn nun<br />

auch über den Winter bis zum 28. Februar<br />

<strong>20</strong>21 in dem in der Sommerzeit<br />

bewilligten Ausmaß weiter benützen<br />

können. Das gilt jedoch nur, wenn keine<br />

bereits zuvor erteilte und aufrechte<br />

Bewilligung für andere (saisonale) Sondernutzungen<br />

besteht, wie zum Beispiel<br />

Maroni- oder Punschstände und sogar<br />

auch, wenn sich der Vorgarten auf einem<br />

Parkstreifen befindet. In jedem Fall<br />

muss für jede Variante ein erneuter Antrag<br />

gestellt werden.<br />

Außerdem müssten Wirte die Möbel<br />

täglich nach der Sperrstunde wegräumen.<br />

Diese Auflagen fallen heuer Corona-bedingt<br />

weg. Auch will die Stadt<br />

Wien denn eh schon gebeutelten Gastronomen<br />

finanziell entgegenkommen.<br />

Kuscheliges Draußensitzen<br />

„Gastgärten können über den Winter<br />

offen bleiben“, verkündete auch Innsbrucks<br />

Bürgermeister Georg Willi (Grüne)<br />

kürzlich. Weihnachts- und Christkindlmärkte<br />

sollen ebenfalls öffnen,<br />

jedoch mit einem passenden Sicherheitskonzept.<br />

Für die Betreibungsdauer<br />

gelten ähnliche Regeln wie in Wien,<br />

jedoch verzichtet die Stadt Innsbruck<br />

auf <strong>das</strong> Entgelt für die Winter-Monate.<br />

Auch die Stadt Graz mit Bür germeister<br />

Siegfried Nagl erlaubt Wintergastgärten<br />

heuer, nicht zuletzt, weil die<br />

Christkindlmärkte diesmal keine Gastronomie-Stände<br />

haben dürfen. Die<br />

Gastronomen müssen für die Verlängerung<br />

der Gastgarten-Benützung keine<br />

Gebühr entrichten. Angesucht werden<br />

muss beim Straßenamt – ganz ohne<br />

Kriterien werden Wintergastgärten aber<br />

nicht genehmigt, so Nagl. „Eines muss<br />

natürlich gewährleistet sein, <strong>das</strong>s wir<br />

auch im Winter die Schneeräumung bewerkstelligen<br />

können und es gibt auch<br />

noch eine wichtige Zusatzinformation:<br />

Dort wo ein Weihnachtsmarkt aufgestellt<br />

wird, können wir den Gastgarten<br />

nicht ermöglichen.“<br />

Damit ein Aufenthalt im Freien auch<br />

halbwegs gemütlich wird, kommen Heizungselemente,<br />

die sogenannten „Heizschwammerl“<br />

wieder zum Einsatz. Diese<br />

dürfen jedoch in allen drei Städten<br />

nicht mit Gas, sondern nur mit Strom<br />

betrieben werden, der in Innsbruck zu<br />

100 Prozent aus erneuerbaren Energien<br />

besteht. Die elektrischen Strahler müssen<br />

jedoch trotz Kabel Sicherheit vor<br />

Verbrennungen und einem möglichen<br />

Umfallen bieten. Daher haben sich viele<br />

Gastronomen in Wien z.B. für eine Beheizung<br />

von oben entschieden.<br />

Originelle Ideen<br />

Wer es gerne außergewöhnlich mag, genießt<br />

mit Vorab-Buchung die gerade fertig<br />

gestalteten Iglus im „Landtmann –<br />

Das Bootshaus“ von Familie Querfeld<br />

an der Alten Donau in Wien. Die chicen<br />

Halbkugeln sind beheizt und eignen sich<br />

für ganz kleine Gruppen hervorragend.<br />

Hochsaison herrscht zurzeit auch bei<br />

der Salzburger Firma Meissl in Pfarrwerfen.<br />

Mit deren international bekannten<br />

Großschirmen, die auch Heizelemente<br />

inkludieren, lässt sich <strong>das</strong> Freiluftvergnügen<br />

gut geschützt bis in die Abendstunden<br />

ausdehnen. Umso schöner,<br />

wenn mit einsetzender Dämmerung<br />

auch eine entsprechende Beleuchtung<br />

für die passende Stimmung sorgt.<br />

Die meisten Kunden hat die Firma in<br />

Deutschland, Italien und den USA. Auch<br />

in Tirol und Salzburg sei die Nachfrage<br />

sehr groß, stellte Firmenchefin Hermine<br />

Meissl kürzlich im ORF fest: „Unsere<br />

Gastronomen investieren noch immer<br />

gern. Sie wissen, <strong>das</strong>s es auch ein<br />

Morgen gibt.“


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> EINRICHTUNG & OUTDOOR<br />

101<br />

Beheizte Gastgärten gewusst wie<br />

Ist die Glühlampe jedoch transparent,<br />

also die innere Spirale sichtbar, handelt<br />

es sich um einen Strahler, der nicht<br />

mittels Kurzwelle beheizt wird, sondern<br />

durch Mittel- oder Langwelle. Weist ein<br />

Schanigarten zu wenige oder zu schwache<br />

Heizstrahler auf, wird <strong>das</strong> oft unangenehm<br />

für die Gäste. Hier empfiehlt es sich,<br />

nur wenige Tische mit wenigen Strahlern<br />

effektiv zu beheizen. Es sollte ein Durchschnittswert<br />

von <strong>20</strong>0W/m2 erreicht werden,<br />

eine 2-kW-Heizung ist also für eine<br />

Fläche von 10 m2 ausreichend, <strong>das</strong> bestätigt<br />

Heiz- und Kühlexperte Jacob. Zu<br />

empfehlen ist außerdem, Heizer, die<br />

von oben strahlen, mit jenen Heizern<br />

zu kombinieren, die von unten strahlen.<br />

www.heizenundkuehlen.at<br />

Eine Beheizung mit Kurzwellen-Infrarotstrahler<br />

ist die einzige Technologie,<br />

die nicht die Atmosphäre, sondern<br />

den Körper erwärmt und diese Option ist<br />

nicht nur die schonendste, sondern auch<br />

die effektivste. Nicht jeder Infrarotstrahler<br />

ist einer mit Kurzwelle, deshalb ist es<br />

wichtig zu wissen, wie man Kurzwellenheizungen<br />

erkennt. Diese zeichnen sich<br />

durch beschichtete Glühlampen aus, d. h.,<br />

wenn der Kühler über eine rot oder gold<br />

beschichtete Glühbirne verfügt, handelt<br />

es sich um besagten Heizer.<br />

Jaka Kersnik, Experte für Aussenheizungen,<br />

ist von der Wirksamkeit der Kurzwellen-Infrarotstrahler<br />

in Gastgärten<br />

überzeugt.<br />

Foto: Jacob<br />

WWW.EXITO.AG<br />

LANDREFUGIUM OBERMÜLLER UNTERGRIESBACH<br />

HOTEL ALMESBERGER**** S<br />

AUSSTATTER DER HOTELLERIE, <strong>GASTRO</strong>NOMIE UND THERMEN!<br />

MOBILER<br />

SCHAURAUM:<br />

Wir präsentieren<br />

unsere Produkte<br />

vor Ort!!


102 EINRICHTUNG & OUTDOOR<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Fotos: Exito<br />

Gastgarten aus<br />

einer Hand<br />

Leistbare Qualitätsmöbel mit<br />

besonderem Komforterlebnis<br />

– dafür steht <strong>das</strong> Familienunternehmen<br />

Exito seit über <strong>20</strong> Jahren.<br />

Das Sortiment zeichnet sich<br />

durch seine Robustheit aus und<br />

ist durch seine Langlebigkeit auch<br />

nachhaltig. Der Entstehungsprozess<br />

der Gastgärten, beginnend<br />

beim Design über die Entwicklung<br />

bist hin zur Produktion und<br />

Vermarktung, findet komplett bei<br />

Exito statt. Das Motto lautet „Mit<br />

Qualität zum Erfolg“. Je gemütlicher<br />

<strong>das</strong> Ambiente ist, desto länger<br />

verweilen Gäste und kehren<br />

gerne wieder ein, <strong>das</strong> trifft vor allem<br />

auf Außenbereiche zu. Denn<br />

hier ist es besonders wichtig, <strong>das</strong>s<br />

man gut sitzt. Um <strong>das</strong> zu garantieren,<br />

werden die Produkte von Exito<br />

von einem unabhängigen Prüfinstitut<br />

aus Deutschland getestet.<br />

Um die Hotellerie und Gas trono<br />

mie in Zeiten der Pandemie zu<br />

unterstützen bietet Exito spezielle<br />

Angebote, die um <strong>das</strong> staatliche<br />

Förderungsprogramm für<br />

Unternehmensinvestitionen herum<br />

konzipiert sind, an.<br />

Ein mobiler Schauraum ermöglicht<br />

ein unverbindliches<br />

Ausprobieren, Exito kommt dafür<br />

kostenfrei an den gewünschten<br />

Standort.<br />

www.exito.ag<br />

Foto: Karasek<br />

Streetfood in Kaprun<br />

Chillige Loungen<br />

Seit 1932 produziert <strong>das</strong> Unternehmen<br />

Karasek am Standort Wien Möbel<br />

für den Außenbereich – hier trifft<br />

Komfort auf Chic. Die Helsinki Serie<br />

ist ein Eigenentwurf und erhältlich mit<br />

Im Dezember letzten Jahres öffnete die<br />

„Chilla’s Bar & Kitchen“ ihre Pforten und<br />

brachte damit einen urbanen und trendigen<br />

Hotspot in den Salzburger Pinzgau.<br />

Es ist <strong>das</strong> erste Streetfood-Konzept in<br />

Kaprun und punktet mit Mexikanischen<br />

Tacos und italienischen Focaccias genauso<br />

wie mit Bowls, Burgern und Dogs.<br />

Auch kleinere Snackgerichte mit Saucen<br />

und Dips können verkostet werden. Die<br />

Gerichte gibt es auch in der Take-away-<br />

Variante. Ausgefallene Drinks und modernes<br />

Ambiente sowie angesagte Musik<br />

runden <strong>das</strong> Erlebnis ab. Das Gestaltungskonzept<br />

der „Chilla’s Bar & Kitchen“ entstammt<br />

einer Kooperation von Patrick<br />

und Gerald Deutinger mit Herbert Koll<br />

von Koll Gastro Konzept. Bei der Einrichtung<br />

trifft Retro-Style auf moderne Beleuchtung<br />

und vermittelt chillige Atmosphäre.<br />

Umgesetzt wurde <strong>das</strong> Konzept<br />

ausschließlich von regionalen handwerklichen<br />

Firmen. Ein wetterfester Ausbau<br />

im Außenbereich ist als nächstes Projekt<br />

geplant.<br />

www.koll.co.at<br />

Der Pinzgau wurde durch <strong>das</strong> Chilla’s um<br />

eine gastronomische Innovation reicher.<br />

oder ohne Armlehnen. Die Serie ist stapelbar<br />

und besticht durch angenehme<br />

Sitzfläche und Knierollen. Erhältlich<br />

ist sie in vielen trendigen Farben. Das<br />

Lounge Modell Havanna harmoniert in<br />

seiner Form mit der von<br />

Helsinki, eine Chill Out<br />

Zone im Gastgarten zu errichten<br />

bietet sich besonders<br />

an. Die Loungegruppe<br />

Sylt ist extrem wetterbeständig,<br />

also für einen<br />

ganzjährigen Outdooreinsatz<br />

im Gastronomiebereich<br />

sehr gut geeignet.<br />

Mit wenigen Handgriffen<br />

können die Module<br />

verbunden oder gelöst<br />

werden. Die Klapptischserien<br />

Dallas und Manhattan<br />

versprechen durch<br />

verschiedene Formate,<br />

Farben und Tischdekore<br />

einen langjährigen, vielfältigen<br />

Einsatz.<br />

www.karasek.co.at<br />

Foto: Armin Senne


B E W E G U N G S S E N S O R<br />

B E W E G U N G S S E N S O R<br />

Es wird nichts mehr so sein wie<br />

es einmal war. Beheizen Sie Ihre<br />

Schanigärten sinnvoll.<br />

Professionelle Ausstattung für die Beheizung im Freien für alle,<br />

die der Meinung sind, <strong>das</strong>s nur <strong>das</strong> Allerbeste gut genug ist.<br />

Zugleich gewährleisten wir <strong>das</strong> beste Qualität – Preis Verhältnis.<br />

TERM <strong>20</strong>00 IP67<br />

WASSERFESTER HEIZSTRAHLER<br />

Das Flaggschiff unter den Kurzwellen-IR-<br />

Heizgeräten ist dank eines patentierten<br />

Designs vollständig wetterbeständig. Es ist<br />

mit einer speziellen Goldbirne ausgestattet,<br />

die einen Betrieb von bis zu 5000 Stunden<br />

erreicht. Elegant, kompakt und einfach zu<br />

bedienen, wurde es für die Außenbeheizung<br />

entwickelt.<br />

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Das beste<br />

Qualität - Preis<br />

- Verhältnis<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

Leistung: 1.000W / 1.650W / 2.000W<br />

Stromspannung: 230VAC / 50Hz<br />

Abmessungen: 60,5 x 9,5 x 12,5 cm<br />

Gewicht:<br />

2,5 kg<br />

Farbe:<br />

Silber, Gold, Weiß,<br />

Schwarz, RAL<br />

€335, 00<br />

+ MwSt<br />

80% WENIGER LICHT BEI EINER GLEICHEN HEIZUNGSEFFIZIENZ –<br />

IMUS<br />

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TRAGBARE HEIZUNG<br />

Kompakte tragbare Kurzwellen-IR-<br />

Heizung, die unter einem vorhandenen<br />

Gartentisch oder zwischen einem<br />

Tisch installiert werden kann, um<br />

Gäste von allen Seiten zu wärmen.<br />

Es ist auch für den Heimgebrauch<br />

oder Camping geeignet. Bei Imus ist<br />

Wärme an kalten Abenden immer zur<br />

Hand.<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

Leistung:<br />

Stromspannung:<br />

Abmessungen:<br />

Gewicht:<br />

Farbe:<br />

IR Kurzwellensystem<br />

erwärmt nicht die<br />

Atmosphäre sondern<br />

nur die Körper<br />

550W<br />

230VAC / 50Hz<br />

<strong>20</strong> x <strong>20</strong> x 67 cm<br />

3,6 kg<br />

Schwarz<br />

€219, 00<br />

+ MwSt<br />

94%<br />

Wirkungsgrad<br />

Berührungsschutz<br />

Wir behalten uns Druckfehler und oder eine Änderung von Daten ohne vorhergehender<br />

Verwarnung vor. Besteller dieser Geschäftsdrucksache ist JACOB GmbH.<br />

VIREOO<br />

HEIZTISCH<br />

Der Tisch mit eingebauter Kurzwellen-IR-<br />

Heizung ist ideal für Restaurantterrassen.<br />

Er ist mit oder ohne Tischplatte erhältlich,<br />

da Sie den Tisch Ihrer Wahl installieren<br />

können. Machen Sie sich keine Sorgen,<br />

<strong>das</strong>s sich Gäste verbrennen, wenn sie <strong>das</strong><br />

Sicherheitsnetz berühren, da alle Mensa-<br />

Heizgeräte sicher sind.<br />

€299, 00<br />

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OPTION<br />

STATIO<br />

HEIZBARE THEKE<br />

Der Theken-Heiztisch mit eingebauter<br />

Kurzwellen-IR-Heizung ist ideal für<br />

Restaurantterrassen. Er ist mit oder<br />

ohne Tischplatte erhältlich, da Sie den<br />

Tisch Ihrer Wahl installieren können.<br />

Machen Sie sich keine Sorgen, <strong>das</strong>s<br />

sich Gäste bei Berührung verbrennen,<br />

da alle Heizgeräte von Mensa Heating<br />

sicher zu berühren sind.<br />

€499, 00<br />

+ MwSt<br />

OPTION<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

Leistung: 650W<br />

Stromspannung: 230VAC / 50Hz<br />

Abmessungen: 55 x 55 x 71 cm<br />

Gewicht:<br />

7 kg<br />

Farbe:<br />

Schwarz<br />

Leistung:<br />

Stromspannung:<br />

Abmessungen:<br />

Gewicht:<br />

Farbe:<br />

700W<br />

230VAC / 50Hz<br />

55 x 55 - 110 cm<br />

7 kg<br />

Schwarz<br />

VERTRETUNG - VERTRIEB - VERKAUF - SERVICE<br />

Mehr als 100 Produkte<br />

für die Terrassenheizung<br />

stehen zur Verfügung.<br />

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JACOB GmbH, Postfach 10, 90<strong>20</strong> Klagenfurt am Wörthersee, Österreich<br />

/ Hauptsitz und Lager – Breznikova ulica 15, 1230 Domzale, Slowenien<br />

E: info@ heizenundkuehlen.at. Mo. – Fr. / 10:00 – 18:00 Uhr


104 EINRICHTUNG & OUTDOOR<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

„markant“ ist <strong>das</strong> Markisendach<br />

Schutz vor Wind, Wetter und Sonne bietet „markant“, <strong>das</strong> Textildach von markilux. Neu an<br />

der Konstruktion ist ein verschiebbares Seitenelement, <strong>das</strong> sich rundum verschließen lässt.<br />

Outdoor-Räume von Bars, Cafés und Restaurants sind damit optimal geschützt.<br />

Mit dieser Variante lässt sich der<br />

Gastraum praktisch und formschön<br />

erweitern und Gastronomen<br />

können ihren Gästen damit einen<br />

optisch schönen und zugleich angenehmen<br />

Outdoor-Aufenthalt anbieten. Der<br />

Freisitz „markant“ ist sowohl in freistehender<br />

Ausführung mit vier Säulen als<br />

auch für eine direkte Anbringung an<br />

Wänden mit zwei Säulen erhältlich. Das<br />

vielfältige Markisensystem bietet nicht<br />

nur Wetter- sondern auch Sichtschutz.<br />

Praktische Seitenelemente<br />

Eine Kombination, zum Beispiel mit<br />

dem neuen Seitenelement „format slide“,<br />

ist nicht nur stylisch, sondern lässt<br />

sich auch in Kürze auf- und zuziehen.<br />

Bis zu fünf mit Tüchern bespannte Aluminiumrahmen<br />

lassen sich über ein<br />

System aus Schienen verwenden. Die<br />

Trennwand, die dabei entsteht, hat eine<br />

maximale Breite von sechs Metern, wodurch<br />

ein zusätzlicher Effekt der Raumtrennung<br />

entsteht.<br />

Für seitlichen oder auch umlaufenden<br />

Sicht- und Wetterschutz sorgt seit<br />

letztem Jahr auch <strong>das</strong> fest angebrachte<br />

Seitenelement „format“. Gemütliche Atmosphäre<br />

unter dem Dach inklusive. Jan<br />

Kattenbeck, Leiter vom „team : project“,<br />

erklärt: „Mit diesen verschiedenen Optionen<br />

kann der Kunde selbst entscheiden,<br />

welches System er favorisiert, um<br />

den Freisitz „markant“ als zusätzlichen<br />

Gastraum auch bei kühlerer oder feuchter<br />

Witterung zu nutzen“. Gerade die<br />

Vielfalt in der Ausstattung eines Produktes<br />

kommt den unterschiedlichen<br />

Bedürfnissen der Kunden entgegen und<br />

eröffnet damit viele Möglichkeiten.<br />

Viel Komfort für die Gäste<br />

Vor allem in Zeiten der Personen beschränkungen<br />

im Innenbereich der Gastronomie<br />

gilt es, die äußeren Räumlichkeiten<br />

attraktiv zu gestalten und diese<br />

Einfach in der Handhabung ist die Kombination des markant Markisendachs mit dem<br />

Seitenelement format slide.<br />

Erweiterbar mit der Vertikal-Markise wird die Outdoor-Variante stylisch und<br />

praktisch zugleich und lädt die Gäste zum Verweilen ein.<br />

Fotos: Markilux<br />

so lange wie möglich zu nutzen. Gastgärten<br />

sind hier eine attraktive Möglichkeit,<br />

heimelige und geschützte Außenflächen<br />

zu schaffen. Das Markisendach<br />

hat zahlreiche Funktionen wie LED-<br />

Lichtsysteme oder Wärmestrahler und<br />

profitiert daher ungemein von dem<br />

neuen Schiebeelement. Der individuellen<br />

Gestaltung sind nun noch weniger<br />

Grenzen gesetzt und die Outdoor-Saison<br />

kann somit angenehm und einfach<br />

verlängert werden.<br />

Kontakt:<br />

www.markilux-project.com


Mehr drin. Für draußen.<br />

Neu und exklusiv:<br />

Planungsservice<br />

Geschäftskunden<br />

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| z.B. markilux pergola<br />

Zeit für perfekten Sonnen- und Wetterschutz<br />

Mit dem markilux team : project erhalten Sie einen exklusiven Service für die Umsetzung<br />

individueller Großprojekte im Außenbereich. Von der Idee bis zum Projektabschluss und<br />

in enger Zusammenarbeit mit unseren spezialisierten Fachpartnern vor Ort ist für Sie jetzt<br />

viel mehr drin. Für draußen. Ihre Möglichkeiten entdecken Sie auf markilux-project.com


106 TISCHKULTUR<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Stil kennt keine<br />

Karin Lichtenegger, Geschäftsführerin der Österreichischen Werkstätten, bringt es auf den<br />

Punkt: „Tischkultur ist ein wesentlicher Aspekt in jeder Festzeit, ganz besonders aber zu<br />

Weihnachten. Erst <strong>das</strong> rundet ein Gourmetmenü vollkommen ab“.<br />

Von Petra Pachler<br />

Hygieneauflagen, Sicherheitsabstand,<br />

veränderter Service: Die Herausforderungen<br />

für die Gastronomie sind<br />

enorm und die Ideen für ein gelungenes<br />

Fest müssen deshalb besonders innovativ<br />

sein – und stilvoll. Eine ansprechende<br />

Tischkultur ist neben der guten<br />

Kulinarik dabei einer der wesentlichsten<br />

Faktoren, um Gäste zum Kommen,<br />

und in weiterer Folge, zum Bleiben zu<br />

animieren. „Um mit allen Sinnen kulinarisch<br />

genießen zu können, spielen<br />

Besteck, Geschirr und eine festliche Dekoration<br />

eine wichtige Rolle“, definiert<br />

Karin Lichtenegger den Anspruch der<br />

Gäste an die Festtafel.<br />

Wiener Werkstätten im Bann des<br />

Art deco<br />

Bei den Wiener Werkstätten wird in diesem<br />

Jahr Geschirr im Stil des Art deco<br />

den festlichen Tisch decken. Alleine<br />

schon der Begriff „dekorative Kunst“, der<br />

sich hinter Art deco verbirgt, lässt die<br />

Kunst des Geschirrs und der Gläser bereits<br />

erahnen. Koloman Moser und Josef<br />

Hoffmann gründeten die Wiener Werkstätten<br />

und mit dem Design ihrer Möbelstücke<br />

bereiteten sie einem neuen Modestil<br />

den Weg - dem Art Deco.<br />

Geschirr als Blickfang<br />

Ein einladend gedeckter Tisch ist zugleich<br />

die Einladung zu einem gutem Essen<br />

in angenehmer Atmosphäre. Dafür<br />

werden stilvolles Porzellan und handge-


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> TISCHKULTUR<br />

1<strong>07</strong><br />

Art deco ist eine der Möglichkeiten, den festlich gedeckten Tisch in den Mittepunkt<br />

zu rücken.<br />

Fotos: DAS TRIEST / Sabine Klimpt / Österreichische Werkstätten<br />

Grenzen<br />

Gläser, Geschirr, Servietten und Dekoration: Sie alle bilden eine harmonische<br />

Einheit, mit der <strong>das</strong> Festmenü besonders gut schmeckt.<br />

schliffene Gläser mit passenden Dekorationsmodulen<br />

ergänzt, zu Weihnachten<br />

darf es gerne ein Baumschmuck aus<br />

Porzellan sein, der den Tisch ziert.<br />

Um den Pandemiemaßnahmen gerecht<br />

zu werden, wird heuer wohl vieles<br />

im Freien stattfinden und damit erlebt<br />

<strong>das</strong> Fingerfood einen Höhenflug. Denn<br />

nichts kann so einfach - auch bei kalten<br />

Temperaturen - draußen verzehrt werden.<br />

Hochwertiges Geschirr kann hier<br />

auch maßgeblich dazu beitragen, ein<br />

Outdoor-Event elegant und festlich zu<br />

zelebrieren. Einwegportionen in kleinen,<br />

formschönen Schälchen ermöglichen<br />

auch beim Verzehr im Freien echten<br />

Genuss, kleine Gabeln, Löffel und Partysticker,<br />

vielleicht sogar mit dem hauseigenen<br />

Logo gebrandet, machen kleine<br />

Happen zum großen Genuss.<br />

Der schön gedeckte Tisch muss<br />

stimmig sein und einer Linie folgen,<br />

denn der Gesamteindruck soll ein optischer<br />

Hingucker werden, damit die<br />

Gäste sich allein schon deshalb für eine<br />

Festtafel entscheiden – auch in Pandemiezeiten.<br />

Klare Linien, sanfte und warme Farben<br />

– Karin Lichtenegger zeigt, wo es<br />

lang geht. Und was bleibt ist die Tatsache,<br />

<strong>das</strong>s keine Einschränkungen der<br />

Welt dem Stil einen Abbruch tun können,<br />

denn ein festlich gedeckter Tisch<br />

sorgt für festliche Stimmung. Und <strong>das</strong><br />

ist es ja schließlich, was Gäste erwarten<br />

und Gastgeber vermitteln wollen.<br />

info<br />

Österreichische<br />

Werkstätten<br />

Die Marke Österreichische<br />

Werkstätten führt die 1912<br />

begonnene Wiener Tradition<br />

fort. Neben Produkten, inspiriert<br />

von Jugendstil, Art déco,<br />

Wiener Werkstätte, Josef<br />

Hoffmann und Gustav Klimt,<br />

steht regionale und hochwertige<br />

Handwerkskunst im<br />

Mittelpunkt.<br />

www.oew.at


108 TISCHKULTUR<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Edles Porzellan<br />

Rist bietet ein einzigartig vielfältiges<br />

Sortiment an Qualitätsprodukten<br />

rund um den gedeckten<br />

Tisch an. Aus einem<br />

Ein-Mann Betrieb ist ein erfolgreiches<br />

Familien Unternehmen<br />

gewachsen und liefert seit 1968<br />

hochwertige Gastronomieausstattung.<br />

Das Sortiment umfasst<br />

edles Hotelporzellan in einer großen<br />

Auswahl an unterschiedlichen<br />

Stilrichtungen, Farben und<br />

innovativen Formen. Geschirr und<br />

Besteck im selben Stil unterstreichen<br />

die Optik, die richtigen Gläser<br />

geben dem Ganzen den letzten<br />

Schliff. Gerade Gläser spielen<br />

in der der Gastronomie eine große<br />

Rolle und Rist bietet von klassischen<br />

bis hin zu modernen Gläsern<br />

alle Varianten.<br />

www.rist.at<br />

Fotos: Rist<br />

Stilvolle Festtagstafel<br />

Bei der Dekoration jeder<br />

stilvollen Festtagstafel<br />

können mit<br />

dem hochwertigen Porzellan<br />

von Tafelstern<br />

elegante Akzente gesetzt<br />

werden. Glänzend<br />

schön und in feinen Silbernuancen<br />

gehalten,<br />

sind die beiden Metall-<br />

Dekore Celebrity Shine<br />

Silver und Applause Shiny<br />

Silver der Hingucker auf jeder Festtagstafel.<br />

Tafelstern steht als internationale<br />

Marke der gehobenen Gastronomie<br />

und Hotellerie für Tischkultur auf höchstem<br />

Niveau und lebt die Kunst, Genuss zu<br />

inszenieren. Dank des Baukastensystems<br />

von Tafelstern können Porzellanformen<br />

aus unterschiedlichen Kollektionen frei<br />

miteinander kombiniert werden. Das<br />

Qualitätsporzellan ist spülmaschinenund<br />

mikrowellenfest sowie exakt stapelbar.<br />

Tafelstern entwirft auf Wunsch auch<br />

individuelle Kundendekore.<br />

www.tafelstern.de<br />

Weihnachtliche Tischwäsche<br />

Die neue Strukturgewebe-Tischwäsche-Grafik<br />

von Wäschekrone bietet<br />

die perfekte Bühne für festliche Tischinszenierungen<br />

– ob zu Weihnachten oder<br />

Silvester. Wäschekrone steht seit 1960<br />

für hochwertige Hotel- und Gastronomiewäsche<br />

und entwickelt stetig zeitgemäße,<br />

zukunftsorientierte textile Komplettlösungen<br />

für den Profibereich. Das<br />

Dessin der neuen Tischwäsche-Grafik<br />

ist in seinem stilisierten Muster eine<br />

moderne Interpretation des traditionellen<br />

und in der Gastronomie sehr beliebten<br />

Strukturmusters. In den Tönen<br />

Natur, Rosenholz, Eisblau sowie Platin<br />

erhältlich setzt die Tischwäsche elegante<br />

Farbakzente im Gastraum und<br />

macht den Tisch zum Hingucker. Dank<br />

der speziellen Webtechnik und des Materials<br />

aus 100 Prozent Polyester ist die<br />

Tischwäsche bügelfrei und pflegeleicht.<br />

www.waeschekrone.de<br />

Foto: Wäschekrone<br />

Foto: Tafelstern


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> TISCHKULTUR<br />

109<br />

Harmonisches Wohlfühlambiente<br />

Fotos: Bauscher<br />

Bauscher, seit 1881 Hersteller des meistverwendeten<br />

Profi-Porzellans der<br />

Welt, bringt mit seiner neuen Kollektion<br />

Scope zurückhaltendes Design auf den<br />

Markt, <strong>das</strong> aber durch die Abwechslung<br />

in der Struktur auffällt. Tassen, Bowls,<br />

Schalen und Platten gibt es in glattem<br />

Dekor genauso, wie in Reliefform. Neben<br />

der Variante in schlichtem Weiß, ist die<br />

Kollektion auch in einer grauen und einer<br />

hellblauen Farbglasur erhältlich. Weil diese<br />

bei jedem Artikel leicht variiert, entsteht<br />

dabei der Charakter handgefertigter<br />

Keramik. Die Kollektion bietet viel<br />

Spielraum für Gastronomen und sorgt<br />

für eine entspannte Wohlfühlatmosphäre.<br />

Die Kollektion von Bauscher besticht<br />

mit ihrer modernen Eleganz und zeichnet<br />

sich neben ihrem schönen Design durch<br />

lange Haltbarkeit und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten<br />

aus. Ob Bowl-Trend<br />

mit Schalen oder Sharing-Konzepte mit<br />

Platten: Die Kollektion bietet viel Spielraum<br />

für den Gastronom.<br />

www.bauscher.de<br />

Fotos: Erwin Müller<br />

Stimmungsvolle Adventszeit<br />

Tischwäsche mit weihnachtlichen Motiven,<br />

schönes Geschirr, Kerzen und<br />

glitzernde Dekorationen verwandeln<br />

den Esstisch in eine festliche Tafel. Mit<br />

Kreativität und den vielen Ideen aus der<br />

Weihnachtswelt von Erwin Müller lässt<br />

sich jedes Thema gestalterisch umsetzen.<br />

Ein Blickfang auf dem Festtisch ist auch<br />

<strong>das</strong> Kaffee- und Speiseservice Roma von<br />

Erwin Müller mit seiner gradlinigen, klassischen<br />

Form und dem leuchtend roten<br />

Rand. Wichtel sind zudem ein Deko-Element,<br />

<strong>das</strong> sehr gut in die Vorweihnachtszeit<br />

passt. Sie machen aber auch auf<br />

Tischsets, Tischläufer und einer Kissenhülle<br />

gute Figur. Die neue Serie von Erwin<br />

Müller mit den putzigen Wichteln in<br />

strahlendem Digitaldruck sorgt für eine<br />

fröhliche Adventsstimmung und die richtige<br />

Vorfreude auf Weihnachten.<br />

www.erwinmueller.at


110 AUTOMATEN<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Automaten<br />

für alle Fälle<br />

Foto: Maridav / Adobe Stock<br />

Die Suche nach dem bestmöglichen Service<br />

für ihre Gäste bringt Hoteliers laufend auf<br />

neue und innovative Ideen: Vending Machines<br />

mit bedarfsgerechter Bestückung sichern die<br />

Versorgung von Hotelgästen rund um die Uhr.<br />

Von Christian Wieselmayer<br />

Die Versorgung der Hotelgäste mit<br />

Getränken und Snacks stellt einen<br />

hohen logistischen Aufwand<br />

dar, insbesondere dann, wenn die Getränke<br />

gekühlt werden müssen. Abhilfe<br />

schaffen moderne Getränkeautomaten<br />

– wahlweise auch mit Tiefkühlfunktion<br />

–, die mit unterschiedlichen Getränkesorten<br />

sowie Snacks und Süßigkeiten<br />

mühelos kombiniert werden können.<br />

Wer seine Zahnbürste vergessen hat,<br />

geht ebenfalls zum nächsten Hotelautomaten<br />

und holt sich dort eine Zahnbürste<br />

– einzeln oder im Set mit Zahnpasta.<br />

Verkaufsautomaten in der Hotellerie liefern<br />

heute beinahe immer <strong>das</strong> richtige<br />

Produkt. Der „24-Stunden-Service auf<br />

Knopfdruck“ ist ein Ausstattungselement,<br />

<strong>das</strong> immer öfter zum fixen Bestandteil<br />

von Hotels wird.<br />

Mini-Bar adé<br />

Automaten werden salonfähig und fließen<br />

immer häufiger in Hotelkonzepte<br />

ein. Die Gründe für die Umstellung<br />

von Mini-Bars hin zu großen Automaten<br />

auf Hotelgängen oder in Lobbys sind<br />

oftmals ökologischer und ökonomischer<br />

Natur. Mini-Bars verbrauchen viel Energie<br />

und <strong>das</strong> bedeutet hohe Stromkosten.<br />

Außerdem ist der Personalaufwand sehr<br />

hoch, um die kleinen Kühlschränke jeden<br />

Tag zu überprüfen, abzurechnen<br />

und aufzufüllen. Der Trend geht ganz<br />

klar hin zu Vending Machines, auch in<br />

der High-End-Hotellerie, die vereinzelt<br />

sogar Champagner-Automaten für ihre<br />

Gäste aufstellt.<br />

Vom simplen Snack-Automaten<br />

bis hin zum hochmodernen Kombi-<br />

Gerät gibt es so gut wie alles.<br />

Neues Konzept Micro Markets<br />

Der neue Serviceangebot der Hotellerie<br />

heißt Micro Markets. In den Mini-Shops<br />

werden Waren, die man auch<br />

aus den Supermarktregalen kennt, angeboten.<br />

Durch die Kombination unterschiedlicher<br />

Vending Machines kann<br />

die Produktvielfalt vergrößert werden,<br />

immer unabhängig von Öffnungszeiten.<br />

Die Innovation liegt darin, <strong>das</strong>s der<br />

„Markt“ nicht auf Personal angewiesen<br />

ist. In der Regel funktioniert <strong>das</strong> Konzept<br />

so, <strong>das</strong>s der Betreiber des Mikromarktes<br />

mit örtlichen Getränke- und<br />

Lebensmittellieferanten zusammenarbeitet,<br />

die die Warenautomaten bei Bedarf<br />

auffüllen. Zum Konzept des Micro<br />

Markets gehört es außerdem, <strong>das</strong>s die<br />

Kunden am Automaten unter verschiedenen<br />

Zahlungsoptionen – Münzeinwurf,<br />

Banknoteneinleser oder kontaktlos<br />

mit Karte – wählen können und die<br />

Preise übersichtlich gelistet sind.<br />

info<br />

Nach wie vor ist die Vermeidung<br />

von unnötigen Kontakten<br />

<strong>das</strong> Gebot der Stunde. Es<br />

wird daher wohl nur eine Frage<br />

der Zeit sein, bis sich die<br />

Automatenhersteller damit<br />

auseinandersetzen werden,<br />

ihre Automaten auch mit<br />

Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmitteln,<br />

Plastikhandschuhen<br />

und Feuchttüchern<br />

zu befüllen.


Lösungen für die<br />

Gastronomie und<br />

die Hotellerie<br />

SIAMONIE Serie<br />

Hightech zum kleinen Preis ist bei uns keine Floskel, sondern unser Versprechen. Diese<br />

Kaffeemaschine ist automatisch pflichtbewusst und arbeitet eintönig zuverlässig – Ton in Ton<br />

mit italienischen Kaffeespezialitäten auf höchstem Niveau. Monotone Vielfalt von Ristretto bis<br />

Americano, ungerührt exzellent im Geschmack. Und <strong>das</strong> ohne ein aufwändiges Bedienkonzept<br />

für Ihre Mitarbeiter. Denn hier stecken durchdachte Technologien im Maschineninneren und die<br />

Funktionsliebe in jedem Detail. Geschmackvolles Design, zuverlässige Technik und langlebige<br />

Komponenten: Das kommt dabei heraus, wenn Automatenexperten Kaffeemaschinen bauen.


MaxiBAR Premium


Bistro Tisch<br />

- H = 110<br />

- D = 76 (Platte oben)<br />

- D = 51 (Gestell unten)<br />

- Moderne Optik mit Edelstahlfuß<br />

- Abfalleimer innen, leicht<br />

entnehmbar<br />

- 4 Stahlbehälter oben für diverses<br />

Zubehör<br />

- Haltemöglichkeit für Kaffeedeckel<br />

Mögliche Optionen<br />

- Individuelles Branding außen


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AUTOMATEN<br />

115<br />

Boutiquehotel „Am Essigmanngut“<br />

Zusätzlicher Service<br />

durch den neuen<br />

Selbstbedienungs-<br />

Automaten garantiert<br />

Genuss rund um die Uhr<br />

und spart zudem auch<br />

Mitarbeiterressourcen.<br />

Von Katrin Schedler<br />

Der neue Selbstbedienungsautomat von<br />

Sielaff.<br />

Fotos: Essigmanngut GmbH<br />

Umgeben von der grünen Natur<br />

Salzburgs liegt im Vorort Anif<br />

<strong>das</strong> familiengeführte Boutiquehotel<br />

Essigmanngut. Das Hotel befindet<br />

sich direkt vor den Toren der Festspiel-<br />

und Messestadt und eignet sich<br />

sowohl als Ausgangspunkt für Ausflüge<br />

in die Wander-, Schi- und Seengebiete<br />

des Salzburger Landes wie auch,<br />

dank der guten Anbindung an <strong>das</strong> öffentliche<br />

Verkehrsnetz, in <strong>das</strong> Stadtzentrum.<br />

Die Geschichte des Essigmannguts<br />

reicht weit zurück: Bereits im Jahre<br />

1686 taucht es als „freieigenes Gut des<br />

Christoph Perner zu Rettenwörth“ auf<br />

und kam 1789 in den Familien-Besitz<br />

über. 1973 wurde <strong>das</strong> Gut zu einer kleinen<br />

Frühstückspension umgebaut, welche<br />

heute von der Familie Dobranszky<br />

geführt wird. Das gesamte Haus wurde<br />

vor neun Jahren komplett renoviert,<br />

um die modernen Annehmlichkeiten eines<br />

zeitgemäßen Hotel Garni mit dem<br />

gemütlichen Charme des traditionellen<br />

Guts zu verbinden und auch in diesem<br />

Jahr wurde wieder umgebaut und<br />

erneuert. Die Hotelleitung obliegt Nina<br />

und Daniel Dobranszky, ein Mitarbeiter<br />

im Hotelmanagement sowie fünf Zimmermädchen<br />

und ein Lehrling machen<br />

<strong>das</strong> Team komplett. Insgesamt verfügt<br />

der Familienbetrieb über 50 Zimmer –<br />

vom Einbett- und Doppelzimmer bis hin<br />

zu geräumigen Studios und Zweiraumapartments<br />

für bis zu 6 Personen.<br />

Service rund um die Uhr<br />

Seit August dieses Jahres gibt es mit<br />

dem neuen Selbstbedienungs-Automaten<br />

von der Firma Sielaff einen weiteren<br />

„Mitarbeiter“. Im Zuge der Umbauarbeiten<br />

in den letzten Monaten wurde der<br />

Platz für den modernen Automaten eingeplant<br />

und dieser harmonisch in <strong>das</strong><br />

Raumkonzept integriert. „Die Rezeption<br />

ist nicht 24 Stunden besetzt, wir wollten<br />

unseren Gästen jedoch die Möglichkeit<br />

bieten Getränke und Snacks nach<br />

Rezeptionsschluss in einer unseren gemütlichen<br />

Loungen genießen zu können“,<br />

so Daniel Dobranszky über den<br />

Automaten, welcher sich gleich an der<br />

Rezeption befindet. „Der Selbstbedienungs-Automat<br />

kommt bei den Gästen<br />

sehr gut an und wird auch immer wieder<br />

positiv in verschiedensten Bewertungen<br />

angemerkt. Auch <strong>das</strong> Design ist<br />

sehr ansprechend und die Funktion mit<br />

dem Lift wird als Entertainment wahrgenommen.<br />

Für die Getränke stellen wir<br />

natürlich Gläser und Eiswürfel zusätzlich<br />

bereit“, ergänzt der Hotelier. Mit<br />

dem Sielaff-Automaten bietet <strong>das</strong> Boutiquehotel<br />

Essigmanngut seinen Gästen<br />

nun einen zusätzlichen Service für einen<br />

gemütlichen Aufenthalt – und <strong>das</strong> rund<br />

um die Uhr.<br />

Kontakt:<br />

Boutiquehotel und Apartments<br />

„Am Essigmanngut“<br />

Reschbergerweg 22<br />

A-5081 Anif bei Salzburg<br />

Web www.boutiquehotel-anif.at


116 SOFTWARE<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Abgerechnet wird über Touchscreen<br />

Die Auswahl an elektronischen Kassensystemen ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen.<br />

Gründe dafür sind die immer strengeren rechtlichen Regelungen aber auch neue<br />

Möglichkeiten, die sich damit eröffnen.<br />

Von Christian Wieselmayer<br />

Das Neue an den Systemen ist,<br />

<strong>das</strong>s sie nunmehr auch KMU zur<br />

Verfügung stehen.<br />

Früher war eine Kasse ein Gerät zur<br />

Abrechnung und Bon-Erstellung.<br />

Heute eröffnen immer ausgeklügeltere<br />

Softwaresysteme Möglichkeiten,<br />

von denen man vor gar nicht allzu<br />

langer Zeit nur träumen konnte. Dabei<br />

sind einfache Mitarbeiter-Berechtigungssysteme,<br />

Auswertungen und<br />

Statistiken, integrierte Warensysteme<br />

oder Personalverwaltungs-Tools keine<br />

neuen Funktionen, bislang standen<br />

sie zumeist nur großen Unternehmen<br />

zur Verfügung. Das Neue ist, <strong>das</strong>s diese<br />

Systeme jetzt auch kleinen- und mittelständische<br />

Unternehmen zu äußerst<br />

günstigen Preisen zur Verfügung stehen.<br />

Moderne Gastronomiesoftware ermöglicht<br />

nicht nur effektivere Buchungsvorgänge,<br />

sondern erstellt auch Listen und<br />

Kundendaten. Hochwertige Systeme erlauben<br />

zudem den Zusammenschluss<br />

mehrerer Filialen oder eine Anbindung<br />

der Gastronomiesoftware an <strong>das</strong> Hotelsystem.<br />

Kassensysteme gehören<br />

zum Standard<br />

Besonders in der Systemgastronomie<br />

gehören effektive Kassensysteme schon<br />

lange zum Standard. Mittlerweile sind<br />

auch einzelne Abrechnungen mehrerer<br />

Gäste an einem Tisch mit der Software<br />

sehr einfach – für <strong>das</strong> Personal entfällt<br />

die mühsame Einzelberechnung mit<br />

dem Kassenzettel. Kellner notieren die<br />

jeweilige Bestellung elektronisch und<br />

Menüs lassen sich auf Wunsch hinzufügen.<br />

Auch wenn sich Gäste innerhalb<br />

des Lokals umsetzen, erfasst <strong>das</strong> System<br />

den Tischwechsel und rechnet am<br />

Schluss die Gesamtkonsumation richtig<br />

ab. Hochwertige Kassensysteme erlauben<br />

<strong>das</strong> Anlegen einer Kundendatenbank.<br />

Mit der Kassensoftware können<br />

Stammkunden verwaltet, individuelle<br />

Rabatte gewährt oder eine Top-Kunden-Liste<br />

erstellt werden, inklusive effizientem<br />

E-Mail-Marketing.<br />

Grundsätzlich lassen sich vier Arten von Kassensystemen<br />

unterscheiden:<br />

1. Offene Ladenkasse<br />

Eine offene Kasse, in die <strong>das</strong> Bargeld gelegt und parallel dazu ein<br />

Buch über Einnahmen und Ausgaben geführt wird. Seit der Registrierkassenpflicht<br />

allerdings kaum mehr erlaubt.<br />

2. Elektronische Registrierkasse<br />

Ihre Funktionen reichen von der manuellen Eingabe über eine<br />

Scannerkasse, die Bon-Erstellung hin zu Auswertungs- und Statistik-Funktionen.<br />

Aber: Nicht alle Kassen entsprechen den aktuellen<br />

gesetzlichen Vorgaben.<br />

3. PC-Kassen und computergestützte Kassensysteme<br />

Diese Systeme bieten einen größeren Funktionsumfang. Die Palette<br />

reicht vom Speichern sämtlicher Artikel und Dienstleistungen über<br />

Warenscanner, Touchscreen und Self-Checkout-Kasse bis zu integrierten<br />

Warenwirtschafts- und Buchhaltungssystemen.<br />

4. Cloud-Kassensysteme<br />

Werden immer beliebter. Sämtliche Daten sind in der Cloud gespeichert.<br />

Auf <strong>das</strong> Kassensystem zugegriffen wird mit dem eigenen PC,<br />

Tablet oder Smartphone einfach über <strong>das</strong> Internet.<br />

Foto: Rymden / Adobe Stock


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> SOFTWARE<br />

117<br />

Hotelsoftware für jede Größe<br />

Im Hotelmarkt ist die Hotelsoftware<br />

HS/3 seit fast drei Jahrzehnten einer<br />

der führenden Hersteller, was <strong>das</strong> Frontoffice<br />

betrifft. Vor allem in der mittelständischen<br />

Hotellerie unterstützt HS/3<br />

mehr als 5000 Kunden mit ihrem Produkt.<br />

Ein wesentlicher Vorteil der Software<br />

ist, <strong>das</strong>s sie einfach und intuitiv bedienbar<br />

ist. Außerdem werden eine hohe<br />

Funktionalität und ein modularer Aufbau<br />

garantiert. Die HS/3 Software wird stetig<br />

weiterentwickelt, <strong>das</strong> Leistungsangebot<br />

zielt auf die Mittelklasse. Durch unterschiedliche<br />

Editionen und den modularen<br />

Aufbau, ist auch für jede Hotelgröße<br />

etwas passendes dabei. Mehr als hundert<br />

zertifizierte Schnittstellen zu führenden<br />

Drittanbietern sind optional verfügbar.<br />

Die Bluebox von HS/3 offeriert Kunden<br />

eine sichere und leistungsstarke Hadwarelösung<br />

– hohe Verfügbarkeit und automatisierte<br />

Onlinedatensicherung inklusive.<br />

Ein Support ist 24/7 verfügbar, <strong>das</strong><br />

kostenlose Testen von 30 Tagen ist ebenfalls<br />

möglich.<br />

www.hs3-hotelsoftware.de<br />

Kontaktloses Bezahlen<br />

Dank gastronovi lassen sich Vorgänge<br />

wie bezahlen und bestellen digitalisieren<br />

und die Gefahr einer Ansteckung<br />

wird reduziert. Das Blättern in der Speisekarte<br />

und die Bestellung sind online<br />

auf dem Smartphone möglich und kann<br />

auch schon vor dem Restaurantbesuch<br />

erfolgen. Das entlastet auch Gastronomen,<br />

denn die Kapazitätenplanung wird<br />

stressfreier und auch der Kontakt wird<br />

auf ein Minimum reduziert. Kreditkarte<br />

und PayPal ermöglichen ein Bezahlen<br />

ohne Bargeld. Andreas Jonderko,<br />

Geschäftsführer von gastronovi ist von<br />

den Vorteilen überzeugt: „Vor der Corona-Pandemie<br />

waren vor allem die skandinavischen<br />

Länder Vorreiter, wenn es<br />

um bargeldloses Bezahlen geht. Hierzulande<br />

hat die Corona-Pandemie als Katalysator<br />

für Konsumenten gewirkt, die<br />

jetzt vermehrt kontaktlos mit Karte oder<br />

dem Smartphone zahlen möchten. Bargeldloses<br />

Bezahlen ist sowohl für Gäste<br />

als auch für <strong>das</strong> Service-Team bequem,<br />

schnell und reduziert die Ansteckungsgefahr.<br />

Mit gastronovi können Gastgeber<br />

ihren Gästen daher ohne großen<br />

Aufwand alle gängigen bargeldlosen Bezahlmethoden<br />

anbieten.“<br />

www.gastronovi.com<br />

Kostenlose<br />

Datenerfassung<br />

T<br />

ransgourmet als Österreichs<br />

Nummer 1 im Großhandel unterstützt<br />

ab sofort seine Kunden<br />

mit einem Gratis-Tool zur digitalen<br />

Gästedatenerfassung. Abgewickelt<br />

wird über den Business-<br />

Partner gastronovi. Gastronomen<br />

haben die Sicherheit, die behördlichen<br />

Auflagen zu erfüllen, Gäste<br />

müssen nur beim Betreten und<br />

Verlassen des Lokals einen QR-Code<br />

mit ihrem Smartphone scannen<br />

und die persönlichen Daten in einem<br />

Formular ausfüllen. Den Gesundheitsbehörden<br />

kann bei Bedarf<br />

schnell und detailreich Auskunft<br />

gegeben werden. Außerdem werden<br />

die Daten nach der gesetzlich<br />

vorgegebenen Frist automatisch<br />

gelöscht. Auch <strong>das</strong> Servicepersonal<br />

wird entlastet, denn Datenerfassung<br />

und Archivierung entfallen.<br />

Thomas Panholzer, Geschäftsführer<br />

von Transgourmet Österreich<br />

betont: „Mit dieser einfachen Lösung<br />

geben wir den Gästen <strong>das</strong> gute<br />

Gefühl beim Besuch in der heimischen<br />

Gastronomie zurück und<br />

machen den Aufenthalt sowohl<br />

für Gäste, als auch für die Gastronomen<br />

einfacher und sicherer.“<br />

www.transgourmet.at<br />

DIE PERFEKTE LÖSUNG<br />

JETZT 30 TAGE<br />

KOSTENLOS TESTEN<br />

Telefon: +49 (0)5231/458<strong>20</strong>-0 Email: info@hs3.de www.hs3-hotelsoftware.de


118 <strong>GASTRO</strong>-MIX<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Der Prosecco-<br />

Automat<br />

Transgourmet Vonatur<br />

Im Transgourmet Vonatur Fisch-Sortiment<br />

ist jetzt noch mehr Nachhaltigkeit<br />

drin. Passend zur Saison wird die<br />

Eigenmarke Transgourmet Vonatur um<br />

Produkte vom Waldviertler Bio-Karpfen<br />

und heimischen Wels aus Ober- und<br />

Niederösterreich ausgebaut. «Zu wissen,<br />

wo die Lebensmittel herkommen und<br />

wie sie erzeugt wurden, wird allen Beteiligten<br />

– vom Gastronomen bis zum Endkonsumenten<br />

– immer wichtiger. Wir<br />

freuen uns daher, nun auch nach entsprechenden<br />

Kriterien gezüchtete Bio-<br />

Karpfen und Wels anbieten zu können“,<br />

so Transgourmet Österreich Geschäftsführer<br />

Thomas Panholzer. Immer mehr<br />

Gastronomen setzen zudem auf Süßwasserfische<br />

– der Anteil bei Transgourmet<br />

liegt schon bei rund 30 Prozent im<br />

Bereich Frischfisch.<br />

www.transgourmet.at<br />

Foto: Transgourmet<br />

Foto: Desiderio<br />

Im ersten Wiener Gemeindebezirk<br />

kann man nun rund um die Uhr<br />

perfekt gekühlten Prosecco genießen.<br />

Die Bischof Handels GmbH<br />

hat nämlich dort in der Kunstgalerie<br />

Desiderio N°1 den ersten österreichischen<br />

Prosecco-Automaten<br />

in Betrieb genommen. Vor<br />

allem die kontaktlose Möglichkeit,<br />

verschiedene Produkte zu erwerben,<br />

ist ein klarer Vorteil, denn<br />

Hygiene wird in Zeiten wie diesen<br />

besonders groß geschrieben.<br />

Die Wiener Kunstgalerie Desiderio<br />

N°1 als Standort hat extra eine<br />

Auslage für den Automaten umgebaut.<br />

Drei Sorten Prosecco stehen<br />

zur Auswahl, alle Flaschen wurden<br />

von österreichischen Künstlern<br />

gestaltet. Somit können sowohl<br />

die Konstruktion an sich als auch<br />

die Flaschen als Kunstwerk angesehen<br />

werden. Bischof bietet für<br />

jede Getränksorte den passenden<br />

Automaten, von Sirup bis Likör.<br />

An die Getränke angepasste Ausgabe-Systeme<br />

und abgestimmte<br />

Kühlgrade unterstützen nämlich<br />

ein optimales Trinkerlebnis.<br />

www.bischof-automaten.com<br />

Wohlfühlen leicht gemacht<br />

Das Bildungshaus St. Magdalena im<br />

Linzer Stadtteil Urfahr beitet nach<br />

dem erfolgreichen Umbau Komfort auf<br />

allen Ebenen. Gemeinsam mit dem Gastroprofi<br />

Wögerer wurde ein zeitgeistiges<br />

Konzept entwickelt und umgesetzt. Das<br />

Restaurant erstrahlt nun in zeitlosem<br />

Design und die verwendeten Naturmaterialien<br />

und Farben bilden ein harmonisches<br />

Gesamtbild. Der nun großzügige<br />

Buffetbereich wird mit einer über die gesamte<br />

Wandseite hinterleuchteten, geschmackvoll<br />

bedruckten Glaswand gekonnt<br />

in Szene gesetzt. Entspannung pur<br />

erwartet die Gäste ab sofort auch in den<br />

39 neu umgebauten Doppel- und Einzelzimmern,<br />

durch die Entfernung der Zwischenwände<br />

bestechen die Räume mit<br />

neuem Raumgefühl in Eichenholzoptik.<br />

Fünf Zimmer wurden mit zusätzlicher<br />

Kochzeile ausgestattet und bereichern<br />

nun als Long-Stay-Zimmer <strong>das</strong> Angebot<br />

für beruflich in Linz tätige Personen.<br />

www.woegerer.at<br />

Fotos: Wögerer


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> <strong>GASTRO</strong>-MIX<br />

119<br />

Neuer Obmann für<br />

Winzer Krems<br />

Der bisherige Obmann-Stellvertreter<br />

der Winzer Krems,<br />

Florian Stöger, wurde einstimmig<br />

als neuer Vorstandsvorsitzender<br />

gewählt. Er folgt damit ÖkR<br />

Franz Bauer, der seit <strong>20</strong>05 oberster<br />

Winzer in der Sandgrube 13 gewesen<br />

war. Als neuer Obmann-<br />

Stellvertreter fungiert DI Dr. Anton<br />

Brandstetter. Der seit 1996 Vorsitzende<br />

des Aufsichtsrats, Ing. Heribert<br />

Ötl, stellte sein Amt ebenfalls<br />

zur Verfügung, als Nachfolger wurde<br />

sein langjähriger Stellvertreter<br />

Alois Detter ebenfalls einstimmig<br />

gewählt. Der neue stellvertretende<br />

Vorsitzende des Aufsichtsrats ist<br />

Christian Steurer.<br />

Weinbau- und Landwirtschaftskammerpräsident<br />

Johannes<br />

Schmuckenschlager zollte Bauer<br />

und Ötl großen Respekt. Franz Bauer<br />

erhielt die Kammermedaille der<br />

Landwirtschaftskammer in Gold,<br />

Heribert Ötl die Kammermedaille<br />

in Silber.<br />

www.winzerkrems.at<br />

Dritter Platz beim Staatspreis<br />

Alle zwei Jahre werden im Rahmen<br />

des Staatspreises „Familie und Beruf<br />

“ vom Bundesministerium für Arbeit,<br />

Familie und Jugend österreichische<br />

Unternehmen mit besonders familienbewusster<br />

Personalpolitik ausgezeichnet.<br />

Kastner belegte in diesem Jahr den<br />

dritten Platz beim Preis „Familie und Beruf<br />

“ und zählt somit zu den drei familienfreundlichsten<br />

Großunternehmen in<br />

ganz Österreich. „Die Vision, ein familienfreundlicher<br />

Arbeitgeber zu sein, entstand<br />

bei uns im Jahr 1828 und wird seither<br />

weitergetragen und vorgelebt.“, so<br />

Christof Kastner, der geschäftsführende<br />

Gesellschafter der Kastner Gruppe während<br />

der virtuellen Preisverleihung.<br />

www.kastner.at<br />

1. bis 2. März<br />

Gast + Küche, Passau<br />

7. bis 9. Februar<br />

KR Christof Kastner und Christina Draxler<br />

(Leiterin Personalmanagement) mit<br />

Bundesministerin Christina Aschbacher<br />

und Moderator Werner Sejka.<br />

Foto: Familie und Beruf Management<br />

HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV<br />

27. bis 28. Februar<br />

Fameba, Fachmesse für Gastronomen, Bäcker und Metzger,<br />

Friedrichshafen<br />

12. bis 16. März<br />

Internorga, Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,<br />

GV, Bäckereien und Konditoreien, Hamburg<br />

Foto: Robert Herbst<br />

save the date – messen <strong>20</strong>21<br />

23. bis 26. März<br />

AnugaFoodTec, Köln<br />

Voraussichtlich März<br />

Gast, Internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie,<br />

Klagenfurt<br />

Aktuelle Messetermine finden Sie auf<br />

www.gastro.at


1<strong>20</strong> PERSONELLES<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Foto: ZANELLA-KRUX Fotografie<br />

Neue Geschäftsführung Marketing & Vertrieb<br />

Seit September <strong>20</strong><strong>20</strong> ist Tanja-Simone Pigorsch Geschäftsführerin von<br />

Rosenthal und verantwortlich für Marketing und Vertrieb. Zusammen mit<br />

Carsten W. Hense, der seit Anfang <strong>20</strong><strong>20</strong> COO des Unternehmens<br />

ist, bildet sich eine Doppelspitze in der Geschäftsführung.<br />

Die 48-Jährige hat Führungserfahrung<br />

bei diversen Markenunternehmen, zuletzt war Pigorsch<br />

für <strong>das</strong> internationale Geschäft und die Entwicklung<br />

neuer Geschäftsfelder der Naturkosmetikmarke La-<br />

Vera tätig. „Eine Traditionsmarke wie Rosenthal bietet<br />

unglaublich viel Potenzial für die Zukunft. Ich möchte<br />

daran mitwirken, die Erfolgsgeschichte dieser Marke<br />

fortzuführen – mit einer klaren Haltung und einer<br />

Unternehmensstrategie, die Werte wie Authentizität,<br />

Nachhaltigkeit und Wertschätzung in den Mittelpunkt<br />

stellt“, so <strong>das</strong> Statement der Managerin.<br />

Neue Verkaufsleitung für westliches Österreich<br />

Anita Gruber ist neue Verkaufs lei terin beim Frischelieferant<br />

Kröswang für Österreichs Westen. Die gebürtige<br />

Tirolerin war viele Jahre im Lebensmittel handel und in<br />

der Logistik tätig. Gruber ist Betriebswirtin und konzentriert<br />

sich nun auf die Stärkung der Marke Kröswang und die<br />

Gewinnung von Neukunden. Vor allem in der gehobenen<br />

Gastronomie, in Betriebsküchen und auch Krankenhäusern<br />

sieht sie hohes Wachstumspotenzial. Geschäftsführer<br />

Manfred Kröswang freut sich über ihre Verstärkung: „Anita<br />

Gruber ist mit den Entscheidungsträgern zahlreicher potenzieller<br />

Neukunden aufgrund ihrer bisherigen Laufbahn<br />

bestens bekannt“.<br />

Foto: Rosenthal<br />

Neues Marken- und<br />

Personalmanagement<br />

Seit Mai <strong>20</strong><strong>20</strong> im Unternehmen<br />

für <strong>das</strong> nationale und internationale<br />

Brandmanagement von Almdudler,<br />

ist Valerie Semorad nun<br />

auch für Planung und Umsetzung<br />

des Brandplans und diverse Marketingaktivitäten<br />

verantworltich. Semorad<br />

wurde bereits für einige Tätigkeiten<br />

und Kampagnen gekürt und<br />

zeigt sich motiviert: „Die Planung<br />

und Entwicklung von Aktivitäten<br />

rund um diese traditionsreiche und<br />

gleichzeitig moderne Marke, machen<br />

mir besonders viel Freude. Almdudler<br />

ist mitten Leben und <strong>das</strong> zeigt<br />

sich mir täglich“.<br />

Sabine Ruso leitet seit Jahresbeginn<br />

<strong>das</strong> Almdudler-Personalmanagement<br />

und ist für digitale Weiterentwicklungen<br />

verantwortlich.<br />

Gemeinsam mit Juliana Wolfsberger<br />

zeigt sie, <strong>das</strong>s Personalmanagement<br />

und digitale Entwicklung<br />

Hand in Hand gehen.<br />

www.almdudler.com<br />

Großer Preis der Industrie für Gerhard Woerle<br />

Rund 45 Jahre hat der Unternehmer Gerhard Woerle die Geschicke der Privatkäserei<br />

„Gebrüder Woerle“ in Henndorf geleitet und damit Unternehmensgeschichte<br />

geschrieben, die von Mut, Wertschätzung und Handschlagqualität<br />

geprägt war. Dafür wurde er jetzt mit dem „Großen Preis der Industrie“ ausgezeichnet.<br />

Was vor gut 130 Jahren mit einer kleinen Käserei in Henndorf begann,<br />

hat sich heute zu einer der größten Privatkäsereien Österreichs mit internationalem<br />

Erfolg entwickelt. Weil für Gerhard Woerle schon immer der Mensch im<br />

Mittelpunkt stand, kennt er auch jeden der WOERLE-Milchbauern persönlich:<br />

„Die gegenseitige Wertschätzung, ein respektvoller<br />

Umgang und verlässliche Handschlagqualität<br />

¬sind die Grundlagen für unseren Erfolg“,<br />

so der Heumilch-Pionier.<br />

Gerhard Woerle (2. v. li.) wurde für sein<br />

Lebenswerk mit dem Österreichischen Industriepreis<br />

ausgezeichnet.<br />

Valerie Semorad ist Almdudlers<br />

neue Brandmanagerin.<br />

Sabine Ruso und Juliana<br />

Wolfsberger bringen Digitalisierung<br />

und Personalmanagement<br />

zusammen. Fotos: Almdudler/Lipiarski.<br />

Foto: REGAL / @www.f-stop.at


7/<strong>20</strong><strong>20</strong> PERSONELLES<br />

121<br />

Foto: Neumayr/Stiegl<br />

Stiegl bekommt neue<br />

Verkaufsleitung<br />

Mit<br />

September<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> löste Mag.<br />

Ingo Wuppinger<br />

seinen Vorgänger<br />

Adolf Pernsteiner<br />

in der Vertriebsleitung<br />

Handel ab, dieser<br />

ist nun Leiter des Stiegl-Exports.<br />

Wuppinger studierte internationale<br />

Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck<br />

und sammelte dann 15 Jahre<br />

lang praktische Erfahrung in Handel,<br />

Vertrieb und Marketing. Zuletzt<br />

war er Sales Director von Milupa.<br />

Seine Kenntnisse über die Handelslandschaft<br />

in Österreich werden nun<br />

<strong>das</strong> Verkaufsteam der in Österreich<br />

führenden Privatbrauerei Stiegl bereichern.<br />

Transgourmet Villach: Neuer Standortleiter<br />

Mit Christian Robnig übernimmt seit Oktober<br />

ein ausgewiesener Handelsexperte <strong>das</strong><br />

Ruder. Der Handelsprofi ist in seiner Funktion<br />

hauptverantwortlich für die Führung des Standortes<br />

sowie für die Erreichung der wirtschaftlichen<br />

Ziele und Umsetzung der zentral vorgegeben<br />

Schwerpunkte. Gemeinsam mit seinem<br />

110-köpfigen Mitarbeiterteam ist es sein „oberstes<br />

Ziel, den erfolgreichen Weg von Transgourmet<br />

und des Standortes Villach weiter zu gehen<br />

und den Großmarkt noch stärker in der regionalen<br />

Gastronomie zu verankern“.<br />

Erreichen möchte er <strong>das</strong> vor allem durch eine<br />

hohe Kundenzufriedenheit durch Qualität und<br />

Service, kombiniert mit einem stabilen Team motivierter<br />

Fachkräfte. Zuletzt war der begeisterte<br />

Sportler Niederlassungsleiter der Luchs Austria<br />

GmbH und Regionalverkaufsleiter bei der Hofer<br />

KG.<br />

Foto: Transgourmet Villach<br />

Fotos: Froneri<br />

Retail-Markt bekommt<br />

neue Sales-Struktur<br />

Seit September ist Micheal<br />

Tschuri der neue Nationale Key<br />

Account Manager bei Froneri. Seit<br />

<strong>20</strong>17 für <strong>das</strong> Unternehmen tätig, betreut<br />

er nun den österreichischen Lebensmittelhandel.<br />

Eva Nikendei,<br />

Head of Marketing, ist seit 10 Jahren<br />

bei Froneri beschäftigt und nun<br />

auch für die Sales-Geschäfte im Retail-Markt<br />

verantwortlich. Nikendei<br />

erklärt: „Unsere Retail-Sparte hat<br />

sich in den letzten Jahren als starker<br />

Umsatzbringer erwiesen. Diese positive<br />

Entwicklung möchten wir weiter<br />

vorantreiben, mit einem starken<br />

Team und starken Produkten“.<br />

Neuerungen im Hogast-Aufsichtsrat<br />

Werner Magedler ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Einkaufsgenossenschaft<br />

für Hotellerie und Gastronomie Hogast Josef Greil wurde<br />

neu in <strong>das</strong> Gremium gewählt.<br />

Die Umbesetzungen waren notwendig, da Markus Tipotsch die maximale<br />

Funktionsdauer von drei mal drei Jahren erreicht hatte.<br />

Werner Magedler ist Geschäftsführer der „Rainer Hotels“ in Wien und seit<br />

sechs Jahren Mitglied im höchsten Gremium der Genossenschaft. Außerdem<br />

leitet er eine Consulting-Firma und ist Aufsichtsrat der Hobex AG. „Corona<br />

ist für die Tourismusbranche in Österreich eine große Herausforderung. Ich<br />

stelle mich dieser Herausforderung, weil ich davon überzeugt bin, <strong>das</strong>s wir die<br />

Krise durch die Zusammenarbeit in der Hogast gut überwinden werden“, betont<br />

Magedler.<br />

Josef Greil ist seit über zwei Jahrzehnten Gastgeber des Hotels Der Greil<br />

in Söll und hat den Familienbetrieb in einen beliebten Treffpunkt von Gourmets<br />

und Weinliebhabern verwandelt. „Ich bin seit vielen Jahren Hogast-Mitglied<br />

und habe zuletzt als Beirat die Betriebe im Tiroler Unterland vertreten“,<br />

sagt der neue Aufsichtsrat. Gemeinsam mit Werner Magedler und den anderen<br />

Aufsichtsräten will<br />

er die Position der Hogast<br />

als führende touristische<br />

Einkaufsgemeinschaft in<br />

Österreich weiter stärken.<br />

Werner Magedler (li.) und<br />

Josef Greil. Fotos: Hogast


122 INTERNES/IMPRESSUM<br />

7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Das beste Team für <strong>das</strong> beste <strong>Fachmagazin</strong><br />

(Fast) alles neu im <strong>GASTRO</strong> Verlag.<br />

Seit Anfang Oktober liegen die Agenden<br />

unseres Unternehmens in neuen<br />

und zugleich altbewährten Händen.<br />

Denn mit Kurt Heinz und Michael<br />

Heinz haben zwei Profis als neue<br />

Inhaber die Geschäftsführung des<br />

<strong>GASTRO</strong> Verlags übernommen.<br />

Die Handschrift unserer neuen<br />

Führung zeigt sich bereits ganz deutlich:<br />

So wurde die Optik unseres Magazins<br />

einem Relaunch unterzogen,<br />

der uns einen modernen Auftritt verpasst,<br />

aber auch an unseren Inhalten<br />

haben wir getüftelt, um Ihnen, werte<br />

Leser, und unseren Partnern noch<br />

mehr geballte Information zu bieten.<br />

Vieles ist also neu, aber eines ist<br />

gleichgeblieben: Dass wir kontinuierlich<br />

an der Qualität unserer Inhalte arbeiten<br />

und somit weiterhin <strong>das</strong> beste<br />

<strong>Fachmagazin</strong> sind und bleiben!<br />

V. l.: Andreas Sourcé, Josef Rozsnyai, Michael Heinz,<br />

Kurt Heinz, Petra Pachler, Peter Bubenicek<br />

Foto: Josef Rozsnyai<br />

impressum<br />

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at; Michael<br />

HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH<br />

› Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien, Gersthofer Straße 87, Tel. +43<br />

(0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel.<br />

+43 (0)1/479 84 30-<strong>20</strong>, pachler@gastroverlag.at › Freie Mitarbeiter: Mag. Daniela Pötzl, Mag. Christian Wieselmayer, Mag. Andrea Jungwirth,<br />

Katrin Schedler › Lektorat: Katrin Schedler › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at<br />

› Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock (office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42) › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479 84 30-12,<br />

rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 24 vom 1. 1. <strong>20</strong><strong>20</strong> › Titelfoto: Josef Rozsnyai › Druck: Ferdinand Berger & Söhne<br />

Ges.m.b.H. › Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN<br />

AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art. Erklärung<br />

über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie.<br />

› Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die persönliche<br />

Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion überein stimmen<br />

› Druckauflage: <strong>20</strong>.250 › Verbreitete Auflage: <strong>20</strong>.189, Erstes Halbjahr <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und die männliche Form.


D A S F A C H M A G A Z I N<br />

MEDIADATEN<br />

Anzeigenpreisliste Nr.25 gültig ab 1. 12. <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

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1/2 Seite quer<br />

abfallend: 230 x 150 mm*<br />

Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 130 mm<br />

Preis: € 3.600,–<br />

1/3 Seite quer<br />

abfallend: 230 x 97 mm*<br />

Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 84 mm<br />

Preis: € 3.000,–<br />

1/3 Seite hoch<br />

abfallend: 79 x 300 mm*<br />

Satzspiegel: 62 x 260 mm<br />

Preis: € 3.000,–<br />

1/4 Seite hoch<br />

abfallend: 62 x 300 mm*<br />

Satzspiegel: 47 x 260 mm<br />

Preis: € 2.<strong>20</strong>0,–<br />

1/4 Seite<br />

abfallend: 112 x 150 mm<br />

Satzspiegel: 98 x 130 mm<br />

quer<br />

abfallend: 230 x 75 mm*<br />

Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 60 mm<br />

1/8 Seite<br />

Satzspiegel: 98 x 60 mm<br />

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Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 30 mm<br />

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*Abfallend: Beschnittzugabe 4 mm je Kante - Bitte beachten Sie, <strong>das</strong>s Sie zur Sicherheit bei Text, QR-Code oder anderen wichtigen Informationen<br />

immer einen Abstand von ca. 10 mm zum Inseratenrand einhalten!


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bis <strong>20</strong> g: € 210,– pro Tausend<br />

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bis 10 g: € 4.800,–<br />

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Druckstrecke:<br />

4-seitig € 12.800,–<br />

Vorzugsplätze:<br />

2. und 3. Umschlagseite € 6.800,–<br />

4. Umschlagseite € 7.300,–<br />

Zangenbanderole:<br />

Produktionsdaten auf Anfrage<br />

per 1.000 Stk. € 215,– (nur in Verbindung<br />

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Druckkosten auf Anfrage<br />

Umschlag:<br />

Titelseitensichtbereich<br />

174 x 174 mm<br />

4-seitig € 18.000,–<br />

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Umschlag vorne 3-seitig<br />

(ohne Titel) € 12.000,–<br />

Umschlag hinten 3-seitig<br />

(ohne U4) € 10.000,–<br />

Malstaffel:<br />

3x: 5 %<br />

6x: 10 %<br />

12x: 15 %<br />

24x: <strong>20</strong>%<br />

Mengenstaffel:<br />

2 Seiten: 5 %<br />

4 Seiten: 10 %<br />

6 Seiten: 15 %<br />

12 Seiten: <strong>20</strong> %<br />

Technische Daten<br />

Seitenformat: 230 x 300 mm<br />

Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 260 mm<br />

Spaltenanzahl: 3, mm-Preis: € 6,–<br />

Platzierungsvorschriften:<br />

10% Zuschlag auf den Grundpreis<br />

Anschnitt:<br />

Beschnittzugabe 4 mm je Kante<br />

ohne Mehrkosten<br />

Druckverfahren:<br />

4-Farb-Rollen-Offset-Druck nach EURO-Skala<br />

DIN 16539 (Schmuckfarben auf Anfrage)<br />

Druckunterlagen:<br />

PDF/X-1a (CMYK, Bilder mindestens 300 dpi,<br />

Schriften eingebettet, keine Transparenzen)<br />

Lieferadresse für Beilagen & Beihefter:<br />

Ferdinand Berger & Söhne<br />

3580 Horn, Wienerstraße 80<br />

Druckauflage: <strong>20</strong>.250<br />

Verbreitete Auflage: <strong>20</strong>.189<br />

1. Halbjahr <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Ihr Ansprechpartner:<br />

Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15,<br />

bubenicek@gastroverlag.at<br />

11.560 9.760 7.794 549 432 350<br />

Neue Auflage ab <strong>20</strong>21<br />

Druckauflage: 30.445, Verbreitete Auflage: 30.095<br />

Die Auflage bleibt weiterhin ÖAK geprüft!


MEDIADATEN<br />

Themenplan <strong>20</strong>21<br />

Nr. AS* ET** Messen Food Getränke Nonfood<br />

1-2 25. 1. 8. 2. Gast + Küche, Passau 01.–2. 03.<br />

3 22. 2. 8. 3.<br />

INTERNORGA, Hamburg 12.–16.03<br />

Sigep, Rimini (I) 15.-17.03.<br />

ProWein, Düsseldorf 19.–23.03.<br />

AnugaFoodTec, Köln 23.–26.03.<br />

PUR , Salzburg<br />

Fingerfood: Burger & Snacks<br />

Frühstückskonzepte<br />

Kartoffel-Vielfalt<br />

vegan & vegetarisch<br />

Food Trends 1. HJ <strong>20</strong>21<br />

Eis-Saison <strong>20</strong>21<br />

Convenience und TK<br />

Fleisch<br />

Bierklassiker<br />

Rum<br />

Fruchtsäfte<br />

Kaffee & Tee<br />

AF-Bier, Radler & Light<br />

Whisky<br />

Energy- & Lifestyle-Drinks<br />

Kaffee & Tee<br />

Green Future<br />

Reinigung & Hygiene<br />

Gast-& Biergärten<br />

Küchentechnik<br />

Ambiente & Tischkultur<br />

Professioneller Einkauf: Abholung &<br />

Zustellung<br />

Outdoor: Möbel & Sonnenschutz<br />

Kassensysteme & Abrechnung<br />

Housekeeping & Reinigung<br />

Kaffeemaschinen<br />

Transporter, Vans & Co<br />

E-Mobilität<br />

Küchentechnik<br />

Ambiente & Tischkultur<br />

4 29. 3. 12. 4.<br />

5 26. 4. 10. 5.<br />

6-7 27. 5. 10. 6.<br />

8 26. 7. 9. 8.<br />

Frühlingskulinarik & Spargel<br />

Milch & Käse<br />

Bergsommer<br />

Gewürze, Essige & Öle<br />

Grillen & Barbecue<br />

Knödel-Vielfalt<br />

Fleisch & Wurst<br />

Teigwaren<br />

BIO-Spezial<br />

Sommer-Desserts<br />

vegetarisch & vegan<br />

Regionalität & Nachhaltigkeit<br />

Food Trends 2. HJ <strong>20</strong>21<br />

Convenience-Hausmannskost<br />

Weizenbiere<br />

Wodka<br />

Alkoholfreie Drinks<br />

Kaffee & Tee<br />

Trendspirituosen<br />

Mineral & Nearwater<br />

Kaffee & Tee<br />

Gin<br />

Alkoholfreie Sommerdrinks<br />

Kaffee & Tee<br />

Craft- und Kreativbier<br />

Cocktails & Longdrinks<br />

Fruchtsaft & Sirup<br />

Kaffee & Tee<br />

Einrichtung & Design<br />

Ambiente & Tischkultur<br />

Verpackungs-Trends<br />

Küchentechnik<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

Schanktechnik<br />

Hygiene: Geräte & Chemie<br />

Küchentechnik<br />

Ambiente & Tischkultur<br />

Combidämpfer<br />

Bad & Sanitär<br />

Küchentechnik<br />

Ambiente & Tischkultur<br />

Tourismus und Hotelkonzepte Spezial<br />

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10 <strong>20</strong>. 9. 4. 10.<br />

Anuga , Köln 09.–13.10.<br />

GUSTAV, Dornbirn 15.–17.10.<br />

Host, Mailand (I) 22.-26-10.<br />

Wild & Herbstkulinarik<br />

Suppen & Eintöpfe<br />

Fisch<br />

Knödel-Vielfalt<br />

Bier- und Schankpflege<br />

Liköre<br />

Sekt & Schaumwein<br />

Kaffee & Tee<br />

Einrichtung & Raumkonzepte<br />

Küchentechnik<br />

Verpackungsspezial<br />

Ambiente & Tischkultur<br />

11 18. 10. 4. 11.<br />

Alles für den GAST, Salzburg<br />

Weinmesse, Innsbruck 18.–<strong>20</strong>.11.<br />

Convenience<br />

Geflügel<br />

Milchprodukte und Käse<br />

Eis<br />

Spezialitätenbiere<br />

Edelbrände<br />

Kaffee & Tee<br />

Küchentechnik<br />

Kaffeemaschinen<br />

Berufsbekleidung<br />

Küchentechnik<br />

Ambiente & Tischkultur<br />

12 29. 11. 13. 12.<br />

Winter-Desserts<br />

Konfitüren & Honig<br />

Bockbiere<br />

Kräuter- und Bitterliköre<br />

Champagner<br />

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Gastro-Software<br />

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Ambiente & Tischkultur<br />

* Anzeigenschluss, Druckunterlagenschluss jeweils drei Tage nach danach ** Erscheinungstermin<br />

Impressum: › Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at; Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@<br />

gastroverlag.at › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien, Gersthofer<br />

Straße 87, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-<strong>20</strong>, pachler@<br />

gastroverlag.at › Freie Mitarbeiter: Mag. Daniela Pötzl, Mag. Christian Wieselmayer, Mag. Andrea Jungwirth, Katrin Schedler › Lektorat: Katrin Schedler › Redaktionssekretariat: Andreas<br />

Sourcé Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at › Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock (office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42) › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479<br />

84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. › Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto:<br />

Volksbank IBAN AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende<br />

Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der<br />

Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die persönliche Meinung des<br />

Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion überein stimmen › Druckauflage: <strong>20</strong>.250 › Verbreitete Auflage: <strong>20</strong>.189, Erstes Halbjahr <strong>20</strong><strong>20</strong> Alle verwendeten geschlechtsspezifischen<br />

Formulierungen meinen die weibliche und die männliche Form.


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