GASTRO das Fachmagazin 07/20
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Ausgabe 7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
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Ausgabe 7, November <strong>20</strong><strong>20</strong>, 37. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & <strong>GASTRO</strong> Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien<br />
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7/<strong>20</strong><strong>20</strong> EDITORIAL<br />
3<br />
Das neue <strong>GASTRO</strong> bringt<br />
Freude in den Alltag<br />
Der Silberstreif am Horizont<br />
verschiebt sich<br />
gefühlt von Woche zu<br />
Woche nach hinten. Die sogenannte<br />
neue Normalität<br />
verfestigt sich langsam<br />
– aber doch – in der Gesellschaft<br />
und für viele Leute<br />
wird es nächstes Jahr vermutlich<br />
eine Umgewöhnung<br />
sein, wenn wir im öffentlichen<br />
Raum keine Masken mehr tragen<br />
müssen. Aber was kann man tun? Oft<br />
hört man solche Schlagworte wie „durchhalten“<br />
oder „die Sache aussitzen“. In jeder<br />
dieser Aussagen steckt natürlich ein<br />
Stückchen Wahrheit drin, aber bringt <strong>das</strong><br />
der Gastronomie- und Hotellerie-Branche<br />
etwas? Natürlich nicht! In dieser<br />
Branche sitzt man nichts aus, denn jeder<br />
Tag, an dem nicht geöffnet ist, ist ein verlorener<br />
Tag. Eine Universal-Lösung gibt<br />
es, wie in den meisten Fällen, nicht. Wir<br />
hoffen auf einen Impfstoff oder ein Medikament,<br />
<strong>das</strong> effektiv gegen diesen Virus<br />
kämpft, aber auf einen genauen Zeitplan<br />
kann man sich derzeit nicht verlassen.<br />
Doch wie lässt sich die Zeit von Lockdown,<br />
Ausgangsbeschränkungen und einem<br />
fast nicht existierenden Tourismus<br />
sinnvoll überbrücken? Diese und andere<br />
Fragen zur aktuellen Situation versuchen<br />
wir Ihnen in der neuen <strong>GASTRO</strong><br />
zu beantworten und wollen<br />
Ihnen auch Inspirationen<br />
und Lösungsvorschläge<br />
präsentieren. Eine der<br />
wichtigsten Botschaften,<br />
die wir geben möchten, ist:<br />
„Sie sind nicht alleine, wir<br />
sitzen alle im selben Boot!“<br />
Aber wir, die Redaktion von<br />
<strong>GASTRO</strong>, unter der neuen<br />
Leitung von Kurt Heinz und<br />
Michael Heinz, glauben daran, <strong>das</strong>s die<br />
Gastronomie und Hotellerie <strong>das</strong> überstehen<br />
werden, denn gegessen wird immer<br />
– und gerade nach diesem Jahr wollen<br />
doch alle in unserem wunderschönen<br />
Österreich Urlaub machen.<br />
Wir hoffen, <strong>das</strong>s Ihnen die neue Optik<br />
von <strong>GASTRO</strong>, mit einer übersichtlicheren<br />
Aufmachung und dem neuen<br />
Design, mundet. Gerne können Sie uns<br />
Ihr Feedback senden. Teilen Sie uns mit,<br />
was Ihnen gefällt, was Ihnen nicht gefällt<br />
und was Ihnen vielleicht noch an Inhalten<br />
fehlt. Senden Sie uns eine Mail an<br />
redaktion@gastroverlag.at.<br />
Bis dahin wünschen wir Ihnen, soweit<br />
es möglich ist, eine schöne Adventzeit,<br />
ein frohes Weihnachtsfest sowie einen<br />
guten Rutsch ins hoffentlich erfreulichere<br />
neue Jahr. Das nächste <strong>GASTRO</strong><br />
erscheint im Febraur <strong>20</strong>21.<br />
Ihr Kurt Heinz<br />
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4 INHALT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
aktuell & angesagt<br />
Lockdown 2<br />
Die wichtigsten Informationen für<br />
Gastronomen aufgrund des zweiten<br />
Lockdowns.<br />
Seite 8<br />
Jetzt erst recht!<br />
Wer wagt, gewinnt. Drei wagemutige<br />
Gastronomen beweisen, <strong>das</strong>s<br />
neue Konzepte und gute Ideen<br />
auch in Krisenzeiten gastronomische<br />
Erfolge bringen können.<br />
Seite 12<br />
Steuertipps<br />
für Unternehmer zum Jahresende<br />
Seite 19<br />
<strong>GASTRO</strong>-Mix<br />
Neues und Informatives aus der<br />
Branche.<br />
Termine<br />
Personelles<br />
Internes/Impressum<br />
Mediadaten<br />
Seite 118<br />
Seite 119<br />
Seite 1<strong>20</strong><br />
Seite 122<br />
Seite 123<br />
Winterdesserts<br />
„Schlosserbuam“<br />
Kalte Tage, warme Mehlspeisen:<br />
Josef Zauner, allseits bekannter<br />
Konditor in Bad Ischl, verriet GAS-<br />
TRO die Winter-Highlights aus<br />
seiner Mehlspeisen-Vitrine.<br />
Seite 42<br />
Milchprodukte<br />
Milch aus Österreich<br />
Regionalität ist vor allem im<br />
Milchsektor ein tragendes Element<br />
und <strong>das</strong> Prädikat „Heumilch“<br />
erfreut sich dabei in der Gastronomie<br />
immer größerer Beliebtheit.<br />
Seite 52<br />
Convenience<br />
Bier<br />
Bier in der Krise<br />
Des Österreichers liebstes Getränk<br />
leidet ganz besonders unter<br />
den Gastronomie-Schließungen.<br />
Trotzdem oder gerade deshalb<br />
tüfteln Brauer allerorts an besonderen<br />
Ausprägungen des Gerstensaftes<br />
und <strong>das</strong> angesagte „Slow“<br />
findet auch hier seinen Niederschlag.<br />
Seite 64<br />
Sekt<br />
Prickelnde Tatsachen<br />
Die Präsenz des österreichischen<br />
Sekts auf den Karten der Gastronomen<br />
steigt ständig und zahlreiche<br />
Auszeichnungen beweisen,<br />
<strong>das</strong>s heimischer Sekt durchaus<br />
Potenzial zu etwas Großem hat.<br />
Seite 70<br />
Kaffee<br />
Food Trends<br />
food 24 bis 61<br />
Snacifikation<br />
Dieser Begriff wird in unserem<br />
Sprachgebrauch einen fixen Platz<br />
bekommen, denn „immer und<br />
überall“ zu essen ist einer der<br />
Trends im Food-Bereich. Demzufolge<br />
revolutioniert sich auch die<br />
Verpackungsindustrie gerade und<br />
bietet viel Neues.<br />
Seite 26<br />
food<br />
Halbfertig ist praktisch<br />
und gut<br />
Oft auf Fertigprodukte reduziert,<br />
zeigt der Conveniencesektor, <strong>das</strong>s<br />
dieser Bereich weit mehr ist und<br />
was alles möglich ist. Gesundheit,<br />
Genuss und einfache Handhabung<br />
unter einen Hut zu bringen,<br />
wird dabei immer wichtiger.<br />
Seite 56<br />
getränke 62 bis 88<br />
Rösten & genießen<br />
Biokaffee, Nachhaltigkeit und<br />
hohe Qualität kennzeichnen die<br />
Trends aus dem Kaffeesektor. Röstereien,<br />
wie „DeLuksKaffee“ in der<br />
Kremser Altstadt, schauen drauf,<br />
<strong>das</strong>s vom Kaffee-Einkauf bis hin<br />
zur Tasse Kaffee auf dem Tisch ein<br />
fairer Kreislauf gewährleistet wird.<br />
Seite 76<br />
Tee<br />
Genuss ohne Kalorien<br />
Gut soll er sein und im Winter für<br />
erwärmende Stunden sorgen: Der<br />
Teesektor fällt immer mehr mit<br />
innovativen Teemischungen auf<br />
– kalorienfrei bedient er auch den<br />
Gesundheitssektor.<br />
Seite 88
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> INHALT<br />
5<br />
Küchentechnik<br />
Einrichtung<br />
Automaten<br />
Wärme für draußen<br />
Outdoor ist heuer <strong>das</strong> neue Indoor<br />
im Gastronomiebereich. Diesen<br />
Sektor effizient zu gestalten und<br />
auch gut zu beheizen, ist <strong>das</strong> Motto<br />
der Stunde.<br />
Seite 100<br />
nonfood 89 bis 117<br />
Effizienz & Qualität<br />
Großküchen sind eine Herausforderung<br />
für alle Köche: Effizienz<br />
ohne Qualitätsverlust ist hier <strong>das</strong><br />
vorherrschende Thema und die<br />
Hersteller fokussieren sich verstärkt<br />
auf diesen Bereich.<br />
Seite 90<br />
Hygiene<br />
Virenfrei<br />
Drei Unternehmer aus Gastronomie<br />
und Hotellerie erzählen<br />
über ihre Herausforderungen im<br />
Hygienebereich aufgrund der<br />
Pandemiemaßnahmen.<br />
Seite 96<br />
non food<br />
Tischkultur<br />
Stil entscheidet<br />
Leicht ist es für Gastronomen<br />
heuer keineswegs, Gäste für opulente<br />
Feste zu gewinnen. Doch<br />
wer dabei Eleganz und Stil in den<br />
Vordergrund stellt, hat eindeutig<br />
gute Karten.<br />
Seite 106<br />
non food<br />
24/7<br />
Der neue Mitarbeiter „Automat“<br />
erobert den Gastronomiebereich<br />
im Sturm.<br />
Seite 110<br />
Software<br />
Kontaktlos<br />
Digital war schon vor der Krise ein<br />
Bereich mit hohem Potential, aber<br />
der Wunsch nach möglichst wenig<br />
Kontakt, beschert der Branche erst<br />
recht einen gehörigen Aufwind.<br />
Seite 116<br />
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6 AKTUELL & ANGESAGT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
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Nachhaltiger Unternehmenserfolg<br />
Metro Österreich erneut als Leitbetrieb<br />
Austria ausgezeichnet<br />
Metro Österreich wurde nach einem<br />
umfassenden Screening<br />
erneut <strong>das</strong> Zertifikat der Leitbetriebe<br />
Austria verliehen. Wesentlich<br />
für die Verleihung sind die<br />
gelebte soziale und ökologische<br />
Verantwortung, der nachhaltige<br />
Unternehmenserfolg, die Bedeutung<br />
für den Wirtschaftsstandort<br />
Österreich sowie die Bereitschaft<br />
zum Erfahrungsaustausch und zur<br />
Kooperation mit anderen Betrieben.<br />
Die erneute Zertifizierung als<br />
Leitbetrieb zeigt, <strong>das</strong>s Metro Österreich<br />
mit rund 2.000 Mitarbeitern<br />
ein wichtiger Baustein der österreichischen<br />
Unternehmenslandschaft ist.<br />
Metro schafft es seit langer Zeit, sein eigenständiges<br />
Geschäftsmodell an sich<br />
(v.l.n.r.): CEO Xavier Plotitza, Leitbetriebe Austria-Geschäftsführerin<br />
Monica Rintersbacher.<br />
Foto: Fotostudio MCCAT<br />
ändernde Marktbedingungen anzupassen<br />
und positioniert sich klar im österreichischen<br />
Handel.<br />
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Das Netzwerk<br />
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Gastronomie<br />
und Hotellerie<br />
Foto: Kastner<br />
Moderne Website für den Großhändler<br />
Neuer Web-Auftritt für Kastner<br />
Der neue, innovative Kastner Webauftritt<br />
überzeugt durch ein klares, modernes<br />
Design und großer Benutzerfreundlichkeit.<br />
Besonderes Augenmerk<br />
wurde der optimalen Anpassung an die<br />
Nutzung mobiler Endgeräte geschenkt.<br />
„Wir wollen nahe bei unseren Kunden<br />
und Partnern sein. Ein einziges Log-in<br />
macht es nun möglich, <strong>das</strong>s personalisierte<br />
Informationen auf allen Plattformen<br />
angezeigt werden. Damit richten<br />
wir uns optimal auf die Bedürfnisse unserer<br />
User ein“, erklärt der geschäftsführende<br />
Gesellschafter KR Christof Kastner.<br />
Auch der Kastner WebShop 2.0 besitzt<br />
zahlreiche fortschrittliche Funktionen,<br />
wie den Bestellassistenten, der auf Basis<br />
von künstlicher Intelligenz den Kunden<br />
individuelle Kaufempfehlungen anzeigt.<br />
Eine sprachgesteuerte Suche ermöglicht<br />
die Eingabe, wenn Kunden die Hände gerade<br />
nicht frei haben. Mit der Scan App<br />
können Produkte überall gescannt und<br />
unkompliziert in den Warenkorb geworfen<br />
werden.<br />
www.kastner.at
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AKTUELL & ANGESAGT<br />
7<br />
UNTERNEHMEN
8 AKTUELL & ANGESAGT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Lockdown 2<br />
Umsatzentschädigung für betroffene Betriebe<br />
Um den rasant steigenden Infektionszahlen<br />
in Österreich entgegenzuwirken<br />
und <strong>das</strong> Gesundheitssystem nicht<br />
zu überlasten, ist ein zweiter Lockdown<br />
alternativlos. Dieser umfasst auch die<br />
Schließung von Hotellerie und Gastronomiebetrieben,<br />
was aber gerade für diese<br />
Bereiche, die bereits seit Monaten unter<br />
der Coronakrise leiden, ein besonders<br />
drastischen Eingriff bedeutet. Doch eine<br />
rasche Senkung der Infektionszahlen ist<br />
die Voraussetzung dafür, <strong>das</strong>s Hotels,<br />
Wirtshäuser, Restaurants und Freizeiteinrichtungen<br />
bald wieder Gäste begrüßen<br />
dürfen. Um die wirtschaftlichen<br />
Folgen bestmöglich abzufedern hat die<br />
Bundesregierung ein Hilfspaket für die<br />
betroffenen Betriebe geschnürt. Dazu<br />
gehört u.a. eine Entschädigung der Umsatzeinbußen.<br />
Tourismusministerin Elisabeth Köstinger:<br />
„Keine Branche ist vom zweiten<br />
Lockdown so stark betroffen wie Tourismus,<br />
Gastronomie, Veranstalter und<br />
Freizeitwirtschaft. Mit der Entschädigung<br />
von bis zu 80 Prozent für Umsatzeinbußen<br />
haben wir <strong>das</strong> richtige Instrument,<br />
um die Betriebe durch diese schwierige<br />
Zeit zu bringen. An den Details arbeiten<br />
wir mit Hochdruck, sie werden so schnell<br />
es möglich ist vorgelegt.“<br />
› Unternehmen, die unmittelbar von<br />
den Einschränkungen der Verordnung<br />
betroffen sind, werden unterstützt:<br />
Beherbergung, Veranstalter, Gastronomie,<br />
Freizeitbranche.<br />
› Der Umsatzausfall im November <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
wird mit bis zu 80% kompensiert.<br />
› Der Antrag ist spätestens bis 15.<br />
Dezember <strong>20</strong><strong>20</strong> über FinanzOnline einzubringen.<br />
› Abholung und Lieferservices werden<br />
nicht miteingerechnet.<br />
› Gegengerechnet werden nur 100%<br />
Garantien und COVID Förderungen<br />
der Länder.<br />
Tourismusministerin Elisabeth Köstinger:<br />
„Ziel ist, die betroffenen Betriebe<br />
schnell und unbürokratisch zu entschädigen.“<br />
Foto: BMLRT, Paul Gruber<br />
› Kurzarbeit und Fixkostenzuschuss werden<br />
nicht gegengerechnet.<br />
› Die derzeitige Grenze liegt bei 800.000<br />
Euro pro Betrieb.<br />
„Ziel ist, die betroffenen Betriebe<br />
schnell und unbürokratisch zu entschädigen.<br />
Wir erwarten uns hier von Seiten der<br />
EU-Kommission größtmögliche Flexibilität.<br />
Niemand hat in so einer Krisensituation<br />
Verständnis für langwierige Prozesse<br />
und eine Gegenrechnung von Kreditgarantien<br />
bei dringend notwendigen Unterstützungen.<br />
Wir werden darum kämpfen<br />
und alles in Bewegung setzen, damit die<br />
Betriebe gut über den November kommen“,<br />
so Köstinger.<br />
Zukunft der Branche<br />
BÖTM-Top-Seminar sucht Krisenauswege<br />
70 österreichische Tourismusmanager<br />
aus ganz Österreich diskutierten im<br />
Zuge des dreitägigen Seminars vor Ort<br />
unter umfassenden Corona-Auflagen.<br />
Viele Hoffnungen des Tourismus für<br />
die Wintersaison sind durch die neuen<br />
Maßnahmen geplatzt – auch nach der<br />
Krise wird sich vieles völlig neu ordnen.<br />
Das neue Normal bestehe laut dem Zukunftsexperten<br />
Dietmar Dahmen nicht<br />
aus der Rückkehr zu einem Tourismus<br />
vor Corona.<br />
Deshalb heißt es schon jetzt, neue<br />
Strukturen zu entwickeln. Durch eine<br />
Task Force prüft die Österreich Werbung<br />
nun erste Schritte in diese Richtung. „Wir<br />
wollen die bestehenden Strukturen unterstützen,<br />
indem wir eine ,Digital Task<br />
Force‘ aus Touristikern, Juristen, Datenspezialisten<br />
& Techanbietern initiieren,<br />
um in Krisenfällen österreichweit gemeinsam<br />
schneller reagieren zu können“,<br />
betont Reinhard Lanner von der Österreich<br />
Werbung.<br />
Neue touristische Angebote<br />
„Willkommen im 21. Jahrhundert. Die<br />
Verschmelzung von Arbeit und Leben<br />
wird sich bald auch in touristischen Angeboten<br />
widerspiegeln“, meint Tristan<br />
Horx, Zukunftsforscher.<br />
Die Arbeit hat sich verändert. Touristiker<br />
müssen künftig die „digitalen Nomaden“<br />
ansprechen. „Wir müssen uns<br />
auf dynamische Zeiten einstellen“, so der<br />
neu gewählte BÖTM-Präsident Mathias<br />
Schattleitner. Daher werde der BÖTM die<br />
bundesländerübergreifende Kooperation<br />
im Tourismus vorantreiben. Das touristische<br />
Destinationsnetzwerk hat in Österreich<br />
zwischen dem Bodensee und Neusiedler<br />
See über <strong>20</strong>0 Mitglieder.<br />
www.boetm.at<br />
Foto: BÖTM
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AKTUELL & ANGESAGT<br />
9<br />
Johannes Lingenhel, Restaurant und Käserei Lingenhel.<br />
Zufriedener Wien Energie-Kunde seit <strong>20</strong>16.<br />
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10 AKTUELL & ANGESAGT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Sechs neue Betriebe<br />
Zuwachs in<br />
der Wirtshauskultur<br />
Die Niederösterreichische Wirtshauskultur<br />
ist ein Garant für<br />
authentische und regionale Küche,<br />
gemütliche Wirtshäuser und<br />
gepflegte Gastlichkeit. In den letzten<br />
Wochen wurden sechs neue<br />
Betriebe mit dem grünen Schild<br />
am Eingang ausgezeichnet.<br />
„Das begehrte ovale Schild über<br />
dem Eingang ist zu einem Aushängeschild<br />
für die ganze Lebens- und<br />
Esskultur in unserem Land geworden.“,<br />
so Tourismuslandesrat Jochen<br />
Danninger. In Niederösterreich<br />
laden damit rund 2<strong>20</strong> Wirtshäuser<br />
in <strong>20</strong>0 Orten zu einem<br />
kulinarischen Besuch.<br />
Die Aufnahme ist an eine Reihe<br />
von Qualitätskriterien geknüpft,<br />
die erst einmal erfüllt, kontrolliert<br />
und garantiert werden müssen. Bewertet<br />
werden dabei Küche, Service<br />
und Ambiente.<br />
www.wirtshauskultur.at/<br />
neue-mitgliedsbetriebe<br />
Speisekarte mit Wow-Effekt im „Stuwer“<br />
Neues Küchen-Team<br />
Haubenkoch<br />
Mario<br />
Schneider hat die Küchenleitung<br />
im STU-<br />
WER übernommen und<br />
David Lamatsch als Sous<br />
Chef mit ins Team geholt.<br />
Die zwei Top-Köche zeigen<br />
eine moderne Wiener<br />
Küchenlinie mit vielen<br />
Überraschungen. Die<br />
beliebten STUWER-Klassiker,<br />
wie beispielsweise<br />
die kreativ belegten<br />
Langos, bleiben erhalten.<br />
Neu auf der Karte<br />
sind der österreichische<br />
Eierschwammerl-Salat,<br />
Apulische Pasta Spezialitäten, asiatischer<br />
Schweinebauch auf Süßkartoffel<br />
Gnocchi und einiges mehr. Als Nachspeise<br />
bietet STUWERS Eisbeisl auch<br />
Eis aus heimischen Früchten und Bio-<br />
Haubenkoch Mario Schneider und Sous Chef<br />
David Lamatsch.<br />
Foto: die fotografin.at<br />
Milch an. Erdbeere, Joghurt-Feige und<br />
weiße Schokolade sind nur einige Beispiele<br />
des Sortiments. Alles hand- und<br />
hausgemacht und mit Liebe zum Detail.<br />
www.stuwer.com<br />
v.l.n.r.: Michael Stöttinger<br />
(GF Grandmaster Communications),<br />
Moderatorin<br />
Nina Kraft, Carmelo<br />
Surace (Geschäftsführer<br />
SURACE) und Markus<br />
Aumair (Geschäftsführer<br />
PlusCity)<br />
Foto: Fotomeisterei<br />
V.l.n.r.: Michael Duscher, GF NÖ<br />
Werbung, Jochen Danninger,<br />
Tourismuslandesrat, Mike Nährer,<br />
Gasthaus Nährer, Harald Pollak,<br />
Obmann NÖ Wirtshauskultur.<br />
Foto: Niederösterreich Werbung/Robert Herbst<br />
Authentische Spezialitäten im SURACE<br />
Italienisches Flair in der PlusCity<br />
Rund 150 Gäste feiern mit Gastronom<br />
Carmelo Surace bei kulinarischen<br />
Köstlichkeiten die Eröffnung seines<br />
neuen Restaurants und den Geschmack<br />
Italiens. Die Besonderheiten am neuen<br />
SURACE Ristorante PlusCity Pasching<br />
sind die offene Schauküche mit<br />
Pizzaofen, Fischvitrine und Dry-Aged-<br />
Beef Reifeschrank, an der die Gäste frische<br />
Meeresspezialitäten sowie gereifte<br />
Fleischstücke wählen können. Unter<br />
Olivenbäumen und Palmen verwöhnt<br />
<strong>das</strong> Küchenteam mit handgemachter<br />
Pasta, fangfrischen Fischen und<br />
Fleischspezialitäten. „Ob Lunch, After-<br />
Work-Drink, feines Abendessen, Familienfeier<br />
oder Firmenevent – gut essen<br />
und trinken und dabei schöne Momente<br />
genießen – damit bieten wir den Gästen<br />
etwas ganz Besonderes“, so Carmelo<br />
Surace.<br />
www.surace.at
<strong>GASTRO</strong>TECHNIK<br />
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7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Bröselei<br />
Foto: Katharina Jauk<br />
Operncafé<br />
Foto: Joel Kernasenko<br />
Foto: Gerhard Peyrer<br />
Einst trafen sich hier Künstler,<br />
Denker und Genießer im<br />
„Operncafé“ in Graz, <strong>das</strong> 1861<br />
als „Caffé Schuster“ eröffnet<br />
wurde. Unter der Ägide des<br />
Grazer Turbo-Paars in Sachen Gastronomie<br />
und Hotellerie, Judith und Gerald<br />
Schwarz, wurde <strong>das</strong> Lokal am 15. September<br />
als „Operncafé Brasserie“ eröffnet<br />
und erhöht somit die Gesamtzahl<br />
der Outlets des Aiola-Imperiums auf<br />
11, inklusive dem Hotel Aiola Living.<br />
Geschäftsführer Gernot Büttner-Vorraber<br />
und Küchenchef Alexander Robin<br />
öffnen die Pforten nun bereits um<br />
6 Uhr früh. Das neue Interieur-Styling<br />
ist lässig und sehr elegant – wenn auch<br />
der an Heidelbeerjoghurt erinnernde<br />
Farbton deutlich überwiegt. Einkehren<br />
kann man hier also zum Frühstücksei,<br />
zum Mittagessen oder einfach zwischendurch<br />
mit Süßem aus der hauseigenen<br />
Patisserie und vor allem geht<br />
sich mit den Öffnungszeiten auch noch<br />
ein Besuch nach einer Vorstellung in der<br />
nahe gelegenen Oper aus. Drag Brunch<br />
- „Brunching Queens“ in seiner Weltoffenheit<br />
vereint die Vielseitigkeiten von<br />
Mensch & Kulinarik und soll auf mehr<br />
Toleranz & Zustimmung treffen“, so die<br />
Betreiber. Die Übung gelang, der erste<br />
war gleich ausverkauft, weitere Termine<br />
folgen.<br />
operncafe.at<br />
Vegane Köstlichkeiten<br />
Aleksandra Peyrer-Navijalic wuchs als<br />
Kind kroatischer Eltern in Toronto, Kanada,<br />
auf. Als sie nach dem Studium des<br />
klassischen Gesangs ihren Mann Gerhard<br />
kennenlernte, war er bereits seit<br />
11 Jahren Vegetarier. So begann sie, sich<br />
mit pflanzlicher Ernährung sowie Büchern<br />
über makrobiotische Ernährung,<br />
Ayurveda und chinesische Heilkünste<br />
zu beschäftigen. Am 25. Mai hat sie<br />
im 9. Wiener Bezirk ihr Ein-Raum-Lokal<br />
„Bröselei“ eröffnet. Dort zeigt sie täglich<br />
von Montag bis Freitag zum Mittagstisch,<br />
wie köstlich veganes und glutenfreies<br />
Essen schmecken kann. Da finden<br />
sich dann etwa Kichererbsensalat mit<br />
Artischocken, Sesam-Ingwer-Regenbogen-Nudelsalat<br />
oder Sri Lankanisches<br />
Fisolen-Curry auf der abwechslungsreichen<br />
Karte. Und die süßen Desserts<br />
vermögen ebenso zu überzeugen. „Die<br />
Anzahl der täglichen Gäste lässt sich<br />
schwer voraussagen“, sagt die Gastronomin,<br />
man muss also flexibel sein. Caterings,<br />
handgemachte Torten aber auch<br />
Geburtstagsessen im kleinen, erlaubten<br />
Kreis werden als Zusatzservice ebenfalls<br />
angeboten.<br />
broeselei.at<br />
Der vierte Streich<br />
Das Wiener Restaurant- und Cateringunternehmen<br />
„Habibi & Hawara“ ver-
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AKTUELL & ANGESAGT<br />
13<br />
Foto: Habibi & Hawara<br />
Habibi & Hawara<br />
Jetzt erst<br />
recht!<br />
Paul & Vitos<br />
Foto: Oskar Schmid<br />
Den Wagemutigen gehört die Welt! Wie<br />
Gastronomen mit einem besonderen Lokal-<br />
Konzept der Corona-Krise entgegentreten<br />
und gerade jetzt neu aufsperren. Text: Daniela Pötzl<br />
Foto: Oskar Schmid<br />
schafft Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund<br />
einen sicheren<br />
Arbeitsplatz, Ausbildung und in weiterer<br />
Folge ein Sprungbrett ins Unternehmertum.<br />
Mit diesem Konzept unter der Patronanz<br />
des Unternehmers und Förderers<br />
Martin Rohla, bekannt auch aus der<br />
TV-Sendung „2 Minuten, 2 Millionen“,<br />
und einer österreichisch-orientalischen<br />
Fusionsküche kann man sich auch am<br />
Markt behaupten: Seit Oktober <strong>20</strong>18 ist<br />
<strong>das</strong> Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich<br />
und schreibt auch im schwierigen<br />
Jahr <strong>20</strong><strong>20</strong> schwarze Zahlen. Ende November<br />
wird nun <strong>das</strong> vierte Restaurant<br />
im Seeparkquartier, dem neuen Business-Hotspot<br />
von aspern Seestadt, einem<br />
Mix aus hochwertigem Wohnraum,<br />
Büros und direkter Anbindung an die<br />
U-Bahn, eröffnet. Die Heimat des neuen<br />
Lokals wird „Sirius“, der multifunktionale<br />
Gebäudekomplex im Herzen<br />
des Quartiers, sein. Über 1<strong>20</strong> Sitzplätze<br />
drinnen und draußen und ein „Chef ‘s<br />
Table“ sowie ein „Stüberl“ für exklusive<br />
Veranstaltungen warten auf Gäste. Interessant:<br />
Mittels Crowdfunding kann<br />
man auch Partner werden.<br />
habibi.at<br />
Neues wagen<br />
Es gibt wohl in jeder Stadt Locations, an<br />
denen sich schon bereits mehrere Gastronomen<br />
die Zähne ausgebissen haben.<br />
Doch der erfahrene Patron Christian<br />
Wukonigg, der mit Verve in Wien<br />
<strong>das</strong> legendäre „Cafe Engländer“ und <strong>das</strong><br />
„1010“ betreibt, will es wieder wissen.<br />
Gemeinsam mit seiner Frau Eva-Maria<br />
hat er am 8. Oktober <strong>das</strong> „Paul & Vitos“<br />
(benannt nach ihren Zwillingssöhnen)<br />
am Petersplatz ins Leben gerufen. Wer<br />
mediterrane Atmosphäre schätzt, sollte<br />
sich schnellstens an diesen charmanten<br />
Ort begeben. Hier regieren chices Flair,<br />
zartes Pistaziengrün im Innenbereich<br />
und kleingefliester Boden sowie nostalgische<br />
Beleuchtungen und ein mundgeblasener<br />
Glasparaven. Dieser stammt<br />
vom österreichischen Glaskünstler Robert<br />
Comploj, der sein Handwerk stilecht<br />
in Murano lernte. Kulinarisch verwöhnt<br />
wird man mit Internationalem,<br />
darunter Quiche, Tintenfisch, Korean<br />
Fried Chicken oder Rindsbackerln.<br />
paulundvitos.wien<br />
Burgerliebe in Linz<br />
Seit sechs Jahren reüssiert <strong>das</strong> Wiener<br />
Familienunternehmen „Le Burger“<br />
der Familie Tauber, die auch die Tauber<br />
Brötchen produzieren, mit handgemachten<br />
Buns und frischen regionalen<br />
Zutaten. Nach der Neueröffnung im<br />
Wiener Auhof im Mai expandiert Lukas<br />
Tauber mit seiner Marke „Le Burger“<br />
nun nach Oberösterreich. Gemeinsam<br />
mit Franchisenehmer Dario Pejic<br />
ging am <strong>20</strong>. August die mit 700 m2 und
14 AKTUELL & ANGESAGT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Ma Belle<br />
Foto: ROBIN CONSULT Fellner<br />
Fotos: Ma Belle<br />
Le Burger<br />
Foto: Le Burger<br />
<strong>20</strong>0 Sitzplätzen achte und damit größte<br />
Burgermanufaktur in der PlusCity<br />
Linz-Pasching in Betrieb. Das Fleisch für<br />
die Burger stammt aus der heimischen<br />
Landwirtschaft. Der Clou dabei: Jeder<br />
Gast kann sich sein „Burgerunikat“ aus<br />
<strong>20</strong> unterschiedlichen und frischen Zutaten<br />
selbst zusammenstellen. Mehr als<br />
1.000 Varianten – von deftig fleischig bis<br />
kalorienarm vegetarisch – sind so möglich.<br />
„Unser Firmenmotto lautet frisch,<br />
handgemacht und mit Liebe zubereitet.<br />
Convenience-Ware ist bei uns tabu.<br />
Außerdem fördern wir durch den Verkauf<br />
der Limonaden Lemonaid & Chari-<br />
Tea soziale Projekte und wir füllen unter<br />
dem Label „Vie Vienne“ unser eigenes,<br />
mit Vitaminen angereichertes Wasser<br />
ab“, so Lukas Tauber.<br />
leburger.at<br />
Vive la France!<br />
Wem in Wien nach der Grande Nation<br />
zumute ist, der kehrt im „Ma Belle“<br />
nächst dem Café Sperl ein. Denisa Vikartovska<br />
und ihr Mann Niklas Friedl<br />
bieten dort mit viel Liebe zum Detail<br />
eine edle Mischung aus Bar, Café und<br />
Bistro. Der kulinarische Schwerpunkt<br />
liegt natürlich auf der französischen Küche.<br />
„Genießen kann man ausgewählte<br />
traditionelle Gerichte wie z.B. die Bouillabaisse,<br />
eine umfassende Frühstück/<br />
Brunch Auswahl bis 16 Uhr und <strong>das</strong> täglich<br />
wechselnde Mittagsmenü, <strong>das</strong> jeweils<br />
von einer französischen Regionalküche<br />
sowie vom aktuellen saisonalen<br />
Thema inspiriert wird“, erklärt Denisa<br />
Vikartovska.<br />
Die passenden französischen & Wiener<br />
Weine bilden dazu <strong>das</strong> perfekte Food-<br />
Wine-Pairing. Die Abendkarte wird mit<br />
kongenialen Bar-Kreationen komplettiert.<br />
In der Küche steht übrigens Denisas<br />
Mama, die zuvor 30 Jahre lang in einem<br />
Hotel der Hohen Tatra kulinarisch<br />
wirkte.<br />
ma-belle.at
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> ADVERTORIAL<br />
15<br />
Hermann Krammer, General Manager am<br />
Donauturm, bekommt täglich in der Früh<br />
die wichtigsten Kennzahlen per Mail<br />
automatisch zugesendet.<br />
Foto: Josef Rozsnyai<br />
„Mehr als eine Kasse“<br />
Mit dem Donauturm konnte TiPOS GmbH vor drei Jahren eines der bekanntesten<br />
Wahrzeichen Wiens als Kunden gewinnen.<br />
Mit jährlich ca. 4<strong>20</strong>.000 Besuchern<br />
ist es nicht nur in den Restaurants<br />
eine organisatorische Herausforderung,<br />
damit alles klappt. TiPOS Kassensysteme<br />
wurde dort seinem Motto:<br />
„Mehr als eine Kasse“ voll gerecht.<br />
In den Restaurants, nämlich dem<br />
Turmrestaurant, dem Turmcafe, den<br />
<strong>20</strong>19 neuem Donaubräu und Donaucafe,<br />
werden die Mitarbeiter durch die<br />
klassische TiPOS Gastro Lösung, Ti-<br />
POS Mobile auf Orderman NCR7 und<br />
dem Küchenmanager unterstützt. Für<br />
die Top Events, wie zum Beispiel „Top<br />
of Brunch“, können Gutscheine im Webshop<br />
gekauft werden, die dann einfach<br />
über die TiPOS Kassen abgerechnet<br />
werden.<br />
Hoch hinaus<br />
Im Ticket Bereich setzt man auf die SB<br />
Terminals von TiPOS und die TiPOS Ticket<br />
Kassen. Egal, ob direkt an der Kasse<br />
oder über die Website des Donauturms,<br />
TiPOS produziert die für die Drehkreuze<br />
notwendigen Tickets und schon kann<br />
es mit dem Lift hinauf gehen.<br />
Im Souvenir Shop kommen zwei<br />
TiPOS Handelskassen auf Orderman<br />
NCR Hardware inklusive Kunden- und<br />
Werbedisplay zum Einsatz. Es werden<br />
hier über <strong>20</strong>00 Artikel angeboten, verwaltet<br />
und kontrolliert.<br />
Auch bei der Digitalisierung und<br />
Auswertung setzt man auf die aktuellsten<br />
Produkte aus dem Hause TiPOS. Mit<br />
TIPOS MEINbusiness werden Bestellung,<br />
Lieferung und Rechnungskontrolle<br />
komplett elektronisch abgewickelt.<br />
TiPOS MEINbusiness vergleicht die Lieferscheine<br />
mit der Sammelrechnung<br />
und weist automatisch auf etwaige Differenzen<br />
hin. Auch die Sonderpreiskontrolle<br />
ist hier mit implementiert. Die tägliche<br />
und einfache Kontrolle ermöglicht<br />
ein rasches Reagieren, sollte zum<br />
Beispiel der Deckungsbeitrag bei einem<br />
Produkt nicht stimmen.<br />
Bei der Tischreservierung wurde der<br />
TableChamp an die speziellen Bedürfnisse<br />
des Donauturms angepasst. Über<br />
3000 Reservierungen wurden aus der<br />
damals bestehenden Tischreservierung<br />
importiert. Die automatische Platzierung<br />
der Gäste durch ein Tool, <strong>das</strong> im<br />
Hintergrund läuft, Erinnerungsfunktionen<br />
für zukünftige Gruppen, die vorreserviert<br />
haben, mehrere Lokale und die<br />
Möglichkeit, zwischen diesen die Reservierungen<br />
zu switchen und der automatische<br />
Walk-in und Walk-out durch die<br />
Schnittstelle zum TiPOS Kassensystem,<br />
sind nur einige Highlights.<br />
Für alle diese Anwendungen und<br />
Bereiche hat der Donauturm einen Ansprechpartner,<br />
nämlich die Spezialisten<br />
der TiPOS GmbH. Eben „Alles aus einer<br />
Hand“.<br />
info<br />
Highlights:<br />
TiPOS Gastro Pro<br />
TiPOS Mobile<br />
TiPOS Küchenmanager<br />
TiPOS Ticket<br />
TiPOS SB Terminal<br />
› TiPOS Handel<br />
› TableChamp die<br />
Tischreservierung<br />
› TiPOS MEINbusiness<br />
Buchhaltungsschnittstelle<br />
Alle Infos auf www.tipos.at,<br />
Facebook und Instagram
16 AKTUELLES BEI HOTELS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Eröffnungen und Innovationen<br />
Die Hotellerie ist von der Krise stark betroffen, trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und<br />
erweist sich mit neuen Konzepten und Neueröffnungen allen Herausforderungen zum Trotz<br />
als Stehaufmännchen.<br />
Historischer Charme in modernem<br />
Komfort. Foto: Austria Trend Hotels<br />
Kleiner Bruder<br />
Maximilian<br />
Bereits Anfang September <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
öffnete <strong>das</strong> Austria Trend Hotel<br />
Maximilian seine Pforten. Das<br />
neue 4-Sterne-Haus im 13. Wiener<br />
Gemeindebezirk besticht als<br />
jüngerer Bruder des benachbarten<br />
Austria Trend Parkhotel Schönbrunn<br />
mit historischem Flair. Zahlreiche<br />
kulinarische Angebote und<br />
Terrassen auf zwei Ebenen stehen<br />
den Gästen zur Verfügung. Während<br />
<strong>das</strong> Parkhotel mit prunkvollem<br />
Ambiente punktet, begeistert<br />
<strong>das</strong> Hotel Maximilian mit einer<br />
gekonnten Mischung aus Tradition<br />
und Moderne. Die Historie des<br />
Hotels reicht bis weit in die Vergangenheit:<br />
Erzherzog Maximilian<br />
war der nächstjüngere Bruder<br />
von Kaiser Franz Joseph I., der damals<br />
seine Gäste im heutigen Hotel<br />
Maximilian unterbrachte.<br />
www.austria-trend.at/de/hotels/<br />
maximilian<br />
Foto: Stefan Bogner<br />
Aiden by Best Western<br />
startet in Österreich<br />
Am 1. Oktober wurde in<br />
Steyr Richtfest für <strong>das</strong><br />
künftig erste Hotel der neuen<br />
Lifestyle-Marke der BWH<br />
Hotel Group in Österreich gefeiert.<br />
Das neue Aiden by Best<br />
Western mit 90 Zimmern wird<br />
voraussichtlich im zweiten<br />
Quartal <strong>20</strong>21 eröffnet. Hotelbetreiber<br />
sind die Accent Hotels<br />
aus Budapest, zu deren<br />
Portfolio 23 Hotels mit mehr<br />
als 1.700 Zimmern in Österreich<br />
und Ungarn zählen.<br />
Aiden by Best Western ist ein modernes,<br />
junges Konzept für Hotels der gehobenen<br />
Mittelklasse mit zeitgemäßen<br />
Komfort in unkonventionellem Design.<br />
Eine Bar als Mittelpunkt einer großen<br />
Lobby soll der pulsierende Treffpunkt<br />
werden. Das Aiden by Best Western @<br />
Stadtgut Hotel Steyr wird weltweit <strong>das</strong><br />
zwölfte Hotelprojekt der Marke sein.<br />
http://bwhhotelgroup.de<br />
Wiener Lebensart im HENRI<br />
Ein guter Tag beginnt mit<br />
einem guten Frühstück in<br />
der Hausküche.<br />
Im 7. Bezirk pulsiert <strong>das</strong> Wiener Leben ganz besonders<br />
und seit dem Sommer <strong>20</strong><strong>20</strong> auch in einem neuen<br />
Hotel: Das urbane Boutique-Hotel HENRI steht für<br />
die Wiener Wohnepoche des <strong>20</strong>. Jahrhunderts und repräsentiert<br />
damit den USP der Marke HENRI: die Geschichte<br />
des jeweiligen Standorts wird mit einem Augenzwinkern<br />
neu interpretiert. So wurden in Wien<br />
Möbelstücke des Vorgängerhotels „Savoy“ nicht einfach<br />
ersetzt, sondern teils aufwändig restauriert und<br />
mit neuen Stoffen bezogen. Daniela Fürnkranz, eine<br />
gebürtige Wienerin, leitet <strong>das</strong> Hotel, der Tag hier beginnt<br />
mit einem Frühstück in der gemütlichen Hausküche.<br />
HENRI ist in Deutschland mit drei Häusern vertreten,<br />
Wien ist nun der erste Standort im Ausland.<br />
www.henri-hotels.com<br />
Foto: Conen GmbH Interior-Design & Ausstattun
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> ADVERTORIAL<br />
17<br />
Kennen Sie schon die kostenlosen<br />
Service-Leistungen der Österreich Werbung?<br />
Von den Winter-Aussichten für unsere wichtigsten Herkunftsmärkte bis zu Corona-<br />
Informationen für Ihre Gäste: Die Österreich Werbung unterstützt den heimischen Tourismus<br />
mit einer ganzen Reihe an kostenlosen Services. Ein Überblick.<br />
ÖW Global: Das Wichtigste zum Winter während Corona<br />
Vor der Wintersaison steht die Branche<br />
steht vor neuen Herausforderungen<br />
und Fragen. Wie ist die Corona-Situation<br />
auf unseren wichtigsten<br />
Herkunftsmärkten? Die Stimmung?<br />
Die Buchungslage? Im Rahmen von<br />
ÖW Global berichten unsere<br />
Expertinnen und Experten<br />
aus den ÖW-Büros<br />
über ihre Erkenntnisse<br />
und Einschätzungen zur<br />
kommenden Wintersaison.<br />
Das ÖW Global Dashboard visualisiert<br />
die wichtigsten Daten und Fakten<br />
auf einem Blick. Und in den ÖW<br />
Global Talks bringen Sie unsere Expertinnen<br />
und Experten mit Hintergrundwissen<br />
und Updates auf den neuesten<br />
Stand. Das geballte Wissen<br />
der Österreich Werbung<br />
zur kommenden<br />
Wintersaison, jetzt unter<br />
www.austriatourism.com/<br />
oew-global<br />
<strong>Fachmagazin</strong> bulletin<br />
Vier Mal jährlich liefert <strong>das</strong> touristische<br />
<strong>Fachmagazin</strong> bulletin aktuelle<br />
Neuigkeiten und Hintergrundwissen<br />
für die Branche. Auf über 50<br />
Seiten geht es um Themen wie Digitalisierung,<br />
Marketing oder neue<br />
Trends auf den Märkten. Für den<br />
den heimischen Tourismus ist <strong>das</strong><br />
Abonnement kostenlos! Jetzt anfordern<br />
unter:<br />
www.austriatourism.com/bulletin<br />
Corona-Informationen für Ihre Gäste<br />
Der Informationsbedarf seitens unserer<br />
(potenziellen) Gäste ist hoch. Darf<br />
ich ohne Corona-Test einreisen? Brauche<br />
ich im Zug eine Maske? Oder im<br />
Hinblick auf den Winter: Fahren Skibusse<br />
und finden Weihnachtsmärkte<br />
statt? Antworten auf diese und viele<br />
andere Fragen rund um Urlaub in<br />
Österreich recherchiert und aktualisiert<br />
die Österreich Werbung laufend.<br />
Diesen in mehreren Sprachen verfügbaren<br />
Content stellen wir Ihnen gerne<br />
zur Verfügung, damit Sie Ihre Gäste<br />
umfassend informieren können. Alle<br />
Infos zur Einbindung unseres Contents<br />
auf Ihrer Homepage unter<br />
austriatourism.com/sicherheitsleitfaden/<br />
Österreichische Post AG; MZ 05Z036024M; Österreich Werbung, Vordere Zollamtsstraße 13, A-1030 Wien<br />
DREI | <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
bulletin<br />
<strong>Fachmagazin</strong> für die touristische Praxis<br />
ALLES ZUMWINTER<br />
■ Ausblick Die Lage auf unseren wichtigsten Herkunftsmärkten ■ Maßnahmen Welche Erfahrungen<br />
der Tourismus bei der Umsetzung von Maskenpflicht & Co gemacht hat ■ Städte Was sie für den Winter<br />
planen ■ Nachhaltigkeit Das Dossier mit Fakten & Interviews zu Nachhaltigkeit im Winter-Tourismus<br />
Brexit-Update<br />
Wirkungs-Studie<br />
TikTok-Tipps<br />
Was sich ab 1. Jänner <strong>20</strong>21 für Wie die Sommer-Kampagne für Wie Tourismus-Marketing auf<br />
unsere Gäste aus UK ändert Urlaub im Inland performt hat der Plattform funktioniert<br />
Märkte Guide <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Geballtes Wissen über Österreichs<br />
wichtigste internationale Herkunftsmärkte:<br />
Der neue Märkte Guide <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
transportiert die Insights aus dem weltweiten<br />
Netzwerk der Österreich Werbung<br />
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wertvolle Werkzeug für Ihre tägliche Arbeit<br />
zum Download:<br />
www.austriatourism.com/maerkte/<br />
maerkte-guide
18 AKTUELL & ANGESAGT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Betriebsverpflegung<br />
45 Jahre<br />
Gourmet<br />
1975 begann Gourmet mit 17<br />
MitarbeiterInnen in einer kleinen<br />
Frischküche in St. Pölten für<br />
die umliegenden Firmen zu kochen.<br />
„Mit unserem flexiblen À<br />
la Carte-System war es plötzlich<br />
auch für Unternehmen ohne eigene<br />
Kantine möglich, ihre MitarbeiterInnen<br />
täglich mit einem<br />
warmen Mittagessen zu versorgen.<br />
Wir haben mit einem kleinen<br />
Angebot an tiefgekühlten Speisen<br />
gestartet“, so Gourmet Geschäftsführer<br />
Herbert Fuchs. Heute werden<br />
bis zu 1.500 Mitarbeiter beschäftigt<br />
und Gourmet beliefert<br />
die unterschiedlichsten Unternehmen.<br />
Gekocht wird so oft wie<br />
möglich mit heimischen, regionalen<br />
und saisonalen Zutaten, viele<br />
davon in BIO-Qualität. Als Bio-Pionier<br />
wurde Gourmet bereits 1997<br />
Bio-zertifiziert. Bei Gourmet Business<br />
sorgt ein Team von Ernährungswissenschaftern<br />
und Köchen<br />
für ausgewogene Speisen.<br />
Individuelle Ernährungsbedürfnisse<br />
wie Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit<br />
werden ebenso<br />
berücksichtigt, wie der Wunsch<br />
nach vegetarischer oder veganer<br />
Ernährung.<br />
www.gourmet-business.at<br />
Foto: Gourmet<br />
Zufriedenheit bei den Kunden und bei Kärcher<br />
Gold für Kärchers<br />
Kundendienst in Österreich<br />
Der Fachbereich Kundendienst von<br />
Kärcher Österreich wurde mit dem<br />
Service Excellence Zertifikat in Gold<br />
ausgezeichnet. Kärcher ist weltweit führender<br />
Anbieter für Reinigungstechnik.<br />
Die innovativen Problemlösungen<br />
von Kärcher umfassen aufeinander abgestimmte<br />
Produkte und Zubehöre sowie<br />
Beratung, Service und zahlreiche digitale<br />
Anwendungen. Dieses Zertifikat<br />
des Kundendienstverbands Österreich<br />
ist eine begehrte Prämierung, die belegt,<br />
<strong>das</strong>s festgelegte Qualitätskriterien erfüllt<br />
wurden. Der Zufriedenheitsgrad der Kunden<br />
liegt beim Gold-Zertifikat bei über 85<br />
Prozent.<br />
www.kärcher.com<br />
Hotel Triest<br />
6for6 lautet <strong>das</strong> Motto<br />
(v.l.n.r.): Josef Konrath (Kundendienstleiter<br />
Kärcher Österreich), Herbert Vock<br />
(Geschäftsführender Vorstand Kundendienstverband<br />
Österreich)<br />
Foto: KVA-Gerald Tschank<br />
Josef Neuherz und Jay Jhingran sorgen<br />
für festliches Ambiente mit Sicherheitsfaktor.<br />
Foto: Hotel Triest, Sabine Klimpt<br />
Feste in schönem Rahmen zu feiern, ist<br />
in diesem Jahr aufgrund zahlreicher<br />
Maßnahmen kein leichtes Unterfangen.<br />
Gastronomen tüfteln an Konzepten, die<br />
dies trotz der derzeitigen Einschränkungen<br />
möglich machen. Auch im Hotel Triest<br />
hat man sich mit Haubenkoch Josef<br />
Neuherz Gedanken über ein festliches<br />
Miteinander gemacht und erstellte unter<br />
dem Motto „6for6“ ein Genussangebot<br />
mit gutem Essen, erlesener Tischkultur<br />
und festlichem Ambiente. Bei diesem<br />
Angebot können maximal sechs Personen<br />
aus sechs unterschiedlichen Locations<br />
im Hotel ihren Favoriten wählen.<br />
Dem Outdoorbereich kommt heuer besonders<br />
große Bedeutung zu und Fingerfood<br />
wird dabei zum Renner. Haubenkoch<br />
Neuherz greift dabei zu Klassikern<br />
wie Crostinis genauso, wie zu ausgefallenen<br />
Kombinationen, wie zum Beispiel einem<br />
Wirsing mit Nüssen und Birne. Die<br />
Bartender Keita und Nikolai kreierten einen<br />
Klassiker als Outdoor-Cocktail: Der<br />
Hot Buttered Rum Punch wärmt Finger<br />
und Kehle zugleich. Für den neuen General-Manager<br />
im Designhotel Das Triest,<br />
Jay Jhingran, steht Sicherheit an erster<br />
Stelle und demzufolge entstand auch<br />
<strong>das</strong> Hybrid-Modell als Angebot für <strong>das</strong><br />
Festtagsessen.<br />
www.<strong>das</strong>triest.at
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AUS SICHT DER EXPERTEN<br />
19<br />
Steuer-Tipps für Unternehmer<br />
Wichtige Steuer- und Wirtschaftstipps für die Hotellerie und Gastronomie vor dem<br />
Jahresende <strong>20</strong><strong>20</strong>.<br />
Von Alexander Komarek<br />
Der Gesetzgeber versucht mit mehreren<br />
Maßnahmen, die wirtschaftlichen<br />
Herausforderungen des Jahres<br />
<strong>20</strong><strong>20</strong> steuerlich „abzufedern“. Folgende<br />
Optionen sollten jedenfalls betriebsindividuell<br />
sorgfältig geprüft werden.<br />
Steuerlicher Verlustrücktrag<br />
Durch die, für die Veranlagung <strong>20</strong><strong>20</strong> befristete,<br />
Möglichkeit eines Verlustrücktrages<br />
können Steuerpflichtige einen<br />
voraussichtlichen betrieblichen steuerlichen<br />
Verlust <strong>20</strong><strong>20</strong> bereits im Rahmen<br />
der Veranlagung <strong>20</strong>19 (unter Umständen<br />
auch <strong>20</strong>18) berücksichtigen<br />
und müssen damit nicht wie bisher auf<br />
eine Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen<br />
(Verlustvortrag) warten, um<br />
die Steuerlast zu reduzieren. Es ist aber<br />
auch einmalig möglich, bereits vor der<br />
steuerlichen Veranlagung für <strong>20</strong><strong>20</strong> eine<br />
„COVID-19-Rücklage“ für voraussichtlich<br />
im Jahr <strong>20</strong><strong>20</strong> entstehende betriebliche<br />
Verluste zu bilden und daraus gleich<br />
einen Liquiditätsvorteil zu erzielen. Die<br />
COVID-19-Rücklage ist mit 30% bzw.<br />
60% der betrieblichen Einkünfte <strong>20</strong>19<br />
gedeckelt, abhängig davon, ob die Verluste<br />
des Jahres <strong>20</strong><strong>20</strong> glaubhaft gemacht<br />
werden können oder nicht und darf 5<br />
Millionen Euro nicht übersteigen. Ob<br />
bzw. in welcher Höhe die Geltendmachung<br />
der COVID-19-Rücklage für <strong>das</strong><br />
Jahr <strong>20</strong>19 (auch nachträglich möglich!)<br />
vorteilhaft ist oder ob möglicherweise<br />
lieber gleich im Rahmen der Veranlagung<br />
<strong>20</strong><strong>20</strong> der Verlustrücktrag in maximaler<br />
Höhe beantragt werden sollte,<br />
hängt von vielen unternehmensindividuellen<br />
Faktoren ab, die stets im Einzelfall<br />
zu prüfen sind.<br />
Degressive Abschreibung<br />
Für Anschaffungen von ungebrauchten<br />
Wirtschaftsgütern nach dem 30.<br />
Juni <strong>20</strong><strong>20</strong> besteht alternativ zur linearen<br />
Abschreibung die Möglichkeit einer<br />
degressiven Abschreibung, unabhängig<br />
von der Nutzungsdauer. Dies gilt allerdings<br />
nicht für PKW, mit Ausnahme von<br />
Elektrofahrzeugen. Bei der neuen steuerlichen<br />
degressiven Abschreibung kommt<br />
ein unveränderlicher prozentueller AfA-<br />
Satz (max. 30%) auf den jeweiligen (Rest)<br />
Buchwert zur Anwendung. Damit kann,<br />
insbesondere bei Ansetzen des Maximalbetrages<br />
von 30%, in den ersten Jahren<br />
eine wesentlich höhere Abschreibung<br />
und damit eine geringere Bemessungsgrundlage<br />
für die Steuer erreicht werden<br />
(AfA-Vorzieheffekt). Auch für Gebäude,<br />
die nach dem 30.6.<strong>20</strong><strong>20</strong> angeschafft<br />
oder hergestellt worden sind, ist eine beschleunigte<br />
Abschreibung (im ersten Jahr<br />
bis zum Dreifachen und im zweiten Jahr<br />
bis zum Zweifachen der gesetzlich vorgeschriebenen<br />
Abschreibungssätze) vorgesehen.<br />
Sofern die erhöhten steuerlichen<br />
Ausgaben im Ergebnis Deckung finden,<br />
ist eine Anwendung im Regelfall empfehlenswert.<br />
COVID-19- Investitionsprämie<br />
Diese Prämie richtet sich grundsätzlich<br />
an Unternehmen aller Branchen<br />
und aller Größen und gilt für materielle<br />
und immaterielle aktivierungspflichtige<br />
Neuinvestitionen in <strong>das</strong> abnutzbare<br />
Anlagevermögen. Der Fördersatz beträgt<br />
generell 7%, Investitionen im Bereich der<br />
Digitalisierung (z.B. Aufbau Buchungsplattform,<br />
Server, etc.) oder Ökologisierung<br />
(z.B. thermische Gebäudesanierung,<br />
Photovoltaikanlagen) werden mit 14%<br />
gefördert. Wesentliche Voraussetzung<br />
ist, <strong>das</strong>s zwischen 1.8.<strong>20</strong><strong>20</strong> und 28.2.<strong>20</strong>21<br />
„erste Maßnahmen“ (z.B. Bestellung, Lieferung,<br />
Anzahlungen, Zahlungen, Baubeginn)<br />
gesetzt werden und der Antrag bis<br />
ebenfalls 28.2.<strong>20</strong>21 gestellt wird. Die Investitionsprämie<br />
ist steuerfrei, damit besonders<br />
attraktiv und sollte – sofern es<br />
<strong>das</strong> Liquiditätsmanagement erlaubt –<br />
auch hinsichtlich möglicher Vorzieheffekte<br />
in Betracht gezogen werden. Die<br />
Untergrenze pro Antrag (kann mehrere<br />
Investitionen beinhalten) liegt übrigens<br />
bei 5.000 Euro ohne USt.<br />
LBG-Empfehlung: Selten gab es zeitgleich<br />
derart viele neue steuerliche Optionen,<br />
die im Sinne einer betriebsindividuell<br />
optimalen Ausnutzung sorgfältig<br />
geprüft werden sollten. Insbesondere<br />
auch hinsichtlich etwaiger Wechselwirkungen,<br />
damit Sie für Ihr Unternehmen<br />
bei den derzeitigen wirtschaftlichen Herausforderungen<br />
steuerlich <strong>das</strong> Beste herausholen.<br />
zum autor<br />
Mag. Alexander Komarek<br />
Steuerberater,<br />
Wirtschaftsprüfer bei LBG<br />
in Wien<br />
LBG Österreich GmbH<br />
Wirtschaftsprüfung &<br />
Steuerberatung<br />
Wien, Graz, Eisenstadt, St.<br />
Pölten, Linz, Klagenfurt,<br />
Salzburg,<br />
Innsbruck und an weiteren<br />
23 Standorten – österreichweit.<br />
Erstkontakt:<br />
welcome@lbg.at<br />
Mehr Information:<br />
www.lbg.at<br />
Foto: LBG
<strong>20</strong> XXXXX<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Unsere Welt<br />
der Getränke –<br />
so vielseitig<br />
wie Ihre Gäste.
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> XXXXX<br />
21<br />
Ob heimisch oder international,<br />
ob Klassiker, Newcomer oder Raritäten –<br />
mit unserer großen Auswahl setzen Sie<br />
immer auf die richtige Getränkekarte.<br />
agm.at
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Einfach konfigurierbar:<br />
TwinCAT 3 Lighting<br />
Solution für DALI-2<br />
22 AKTUELL & ANGESAGT<br />
Coca-Cola HBS<br />
Eine Welt ohne Abfall<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Seit zehn Jahren untersucht<br />
<strong>das</strong> internationale<br />
Beratungsunternehmen<br />
EcoAct, wie nachhaltig die<br />
größten Unternehmen der<br />
Welt handeln und welchen<br />
Beitrag sie zur Eindämmung<br />
des Klimawandels leisten.<br />
Im Nachhaltigkeitsranking<br />
von EcoAct belegt Coca-Cola<br />
HBC mit einem Gesamtscore<br />
von 83,3% den 4. Platz<br />
im Gesamtranking. Innerhalb der FTSE 100 Unternehmen aus<br />
der Getränkebrache ist Coca-Cola HBC klare Nummer eins.<br />
Mit erneuerbarer Energie und vielen Verpackungsinnovationen<br />
leistet die österreichische Organisation einen signifikanten<br />
Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens.<br />
„Wir verfolgen zielstrebig unsere Vision einer Welt ohne Abfall“,<br />
so Mark Joaining, Public Affairs and Communications Director<br />
bei Coca-Cola HBC Österreich.<br />
https://at.coca-colahellenic.com<br />
www.beckhoff.at/lighting-solution<br />
Mit TwinCAT 3 Lighting Solution stellt Beckhoff eine Lichtlösung vor, die<br />
vom Engineering bis zur Wartung auf die Vereinfachung aller Arbeitsschritte<br />
setzt. Alle typischen Lichtregelungen sind integriert, die Anzahl der DALI-<br />
Linien ist unbegrenzt. TwinCAT 3 Lighting Solution ist auch für Betreiber<br />
leicht über Excel konfigurierbar und zugleich voll HTML- und webfähig,<br />
dezentral skalierbar sowie direkt über Panel bedienbar. Schnelle Funktionsänderungen,<br />
Adressierungen und Erweiterungen sind direkt im Betrieb<br />
möglich, ebenso wie von DALI-Linien unabhängige Gruppierungen.<br />
Direkt vom Panel aus bedienbar: TwinCAT 3<br />
Lighting Solution vereinfacht die Umsetzung<br />
individueller Lichtlösungen.<br />
1. Platz für Almdudler<br />
Almdudler gewinnt<br />
„Market Quality Award“<br />
Das renommierte Marktforschungsinstitut<br />
market hat in einer<br />
repräsentativen Studie insgesamt<br />
31 Limonadenmarken genau<br />
unter die Lupe genommen – zum<br />
dritten Mal in Folge gewinnt Almdudler.<br />
Die Almdudler-Limonade<br />
wird nach <strong>20</strong>18 und <strong>20</strong>19 nun wiederholt<br />
mit dem „Market Quality<br />
Award“ und damit zur stärksten Limonadenmarke<br />
Österreichs ausgezeichnet.<br />
Das österreichische Nationalgetränk<br />
und verweist internationale Marken wie auch den<br />
amerikanischen Konzernriesen erneut auf die hinteren Plätze.<br />
„Als österreichisches Familienunternehmen war und ist es<br />
uns immer ein großes Anliegen, mit Almdudler alpenländisches<br />
Lebensgefühl in der Flasche zu vermitteln. Ob im Wirtshaus,<br />
im Gastgarten, auf der Almhütte oder daheim – Almdudler ist<br />
einfach dort, wo Menschen zusammenkommen“, so Almdudler<br />
Marketingleiter Claus Hofmann-Creder.<br />
www.almdudler.com<br />
Foto: Almdudler u. Pröll
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> ADVERTORIAL<br />
23<br />
Ladekomfort mit Stromquelle im Motel 22.<br />
Foto: Stromquelle<br />
Stromtankstellen<br />
im Aufwind<br />
Der Trend bedeutet Service für Gäste und<br />
Einnahmen für die Betreiber.<br />
Der Anteil an Elektrofahrzeugen<br />
wächst rasant. Auch Ihre Kunden<br />
fahren E-Autos und möchten diese<br />
bei längeren Aufenthalten laden.<br />
Darum werden zunehmend Hotels,<br />
Restaurants, Raststätten, Handels- und<br />
Dienstleistungsanbieter nicht nur nach<br />
ihrem eigentlichen Angebot ausgewählt,<br />
sondern immer öfter auch, weil sie eine<br />
Stromtankstelle am Parkplatz anbieten!<br />
Deshalb sind Kunden hochwertige Lademöglichkeiten<br />
wichtiger als kostenloses<br />
„Tanken“ und deshalb ist „Stromquelle“<br />
der richtige Partner für Sie. Stromquelle<br />
– nomen est omen – liefert Stromquellen<br />
Stromquelle bei Autohaus<br />
Ebner in Felixdorf.<br />
Foto: Carmen Kronspiess<br />
für In- und Outdooranwendungen, freistehend<br />
oder wandmontiert – je nach<br />
Ihren Aufstellungsmöglichkeiten. Unsere<br />
Standardprodukte für Normalladung<br />
(AC) oder Schnellladung (DC) sind mit der<br />
Datenanbindung in unser Mobilitätsnetz<br />
eingebunden. Damit übernehmen wir für<br />
Sie den Betrieb „Ihrer Stromquelle“.<br />
Förderungen und voller Service<br />
Ihre Investition wird gefördert (Umweltförderung,<br />
Investitionsprämie, Landesförderungen).<br />
Voller Service für Ihre Ladekunden<br />
im Stromquelle-Netzwerk: Ihr Kunde<br />
bedient Ihre Stromquelle wie eine öffentliche<br />
Ladestation. Einfach<br />
anstecken und mit der Ladekarte<br />
seines Mobilitätsdienstes<br />
oder seiner Kreditkarte<br />
die Ladung starten!<br />
Ihr Kunde bezahlt<br />
über seinen Mobilitätsdienst<br />
oder via Kreditkarte.<br />
Wenn Hilfe benötigt wird,<br />
ist unsere Hotline erreichbar und<br />
steht für Problemlösungen bereit. Unser<br />
Wartungsdienst sorgt dafür, <strong>das</strong>s es keine<br />
technischen Störungen gibt.<br />
Ihr Mehrwert<br />
Jeder Parkplatz bringt bares Geld –<br />
ohne Zusatzaufwand! Ihre Stromquelle<br />
verwendet den bestehenden Stroman<br />
schluss (der möglicherweise verstärkt<br />
wird). Wir regeln den Leistungsbezug<br />
so, <strong>das</strong>s der Bezug vom Netz immer optimiert<br />
ist (Lastregelung). Damit erhält<br />
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Wie sich der Betrieb der<br />
eigenen Stromquelle<br />
rechnet? Rechnen Sie selbst:<br />
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Ihr Kunde auf Ihrem Parkplatz den vollen<br />
Service! Die Autorisierung der Ladung<br />
und die Verrechnung führen wir für Sie<br />
durch. Im Folgemonat erhalten Sie eine<br />
Gutschrift aus allen Ladevorgängen. Vollautomatisch!<br />
Marketingvorteil<br />
Mit Ihrer Stromquelle wird Ihr Betrieb als<br />
Ladeanbieter sichtbar!<br />
Ihre Stromquelle wird von uns in <strong>das</strong><br />
Ladestellenregister eingetragen – sogar<br />
mit Bildern Ihres Betriebs und Ihres Parkplatzes!<br />
Eine zielgruppenorientierte Werbung<br />
für alle E-Autofahrer. Sie werden<br />
sehen, nicht nur Stammkunden werden<br />
den Service schätzen.<br />
Natürlich liefern wir Ihnen Zubehör<br />
wie Schilder und Markierungen, damit<br />
Ihre Stromquelle auch für ankommende<br />
E-Autofahrer leicht auffindbar ist. Und<br />
eine optisch ansprechende Stromquelle<br />
ist schließlich auch auf Ihrer Website ein<br />
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Stromquelle Energietechnik GmbH<br />
Tel. 01/905 45 45-0<br />
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Web www.stromquelle.at
24 FOOD<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Seite 24 bis Seite 61<br />
Food<br />
Die Pandemie hat vieles verändert und im Gastronomiebereich trifft <strong>das</strong> besonders zu.<br />
Liefer- und Abholservices haben deutlich zugenommen, parallel dazu treten adäquate<br />
Verpackungen in den Fokus. Nachhaltigkeit ist dabei einer der wesentlichsten Faktoren, der<br />
sich aber auch in der Küche niederschlägt.<br />
foodtrends<br />
Snacifikation, also immer und überall zu<br />
essen, ist als einer der Trends stark im Vormarsch,<br />
ebenso wie die Lebensmittelrettung.<br />
Allem voran ist aber die Regionalität jene<br />
Richtung, in die es künftig noch mehr gehen<br />
wird. Seite 26<br />
winterdesserts<br />
Warme Mehlspeisen versüßen die kalten<br />
Tage, so könnte man den Trend bei Winterdesserts<br />
bezeichnen. Aber auch die Tendenz<br />
zu weniger Zucker bei gleichbleibendem<br />
Geschmack zeichnet sich ab.<br />
Seite 42<br />
milch<br />
Heumilch-Qualität kann nur mit Schutz der<br />
Artenvielfalt gewährleistet werden und die<br />
Milchindustrie setzt sich mit diesem Thema<br />
verstärkt auseinander.<br />
Seite 52<br />
convenience<br />
Schnell, einfach, genussvoll: Die Ansprüche<br />
an den Conveniencebereich sind vielfältig<br />
und zeigen sich in innovativen Produkten.<br />
Seite 56
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOOD<br />
Neues von den<br />
Landfrauen<br />
Die Landfrauen waren wieder fleißig<br />
und haben gleich zwei neue<br />
Bücher aufgetischt. Herzhaft wird<br />
es in „Fingerfood und Partyhäppchen“,<br />
denn in diesem Buch kommen<br />
kleine Köstlichkeiten ganz<br />
groß raus. Die Rezepte reichen von<br />
gefüllten Paprikaschiffchen über<br />
pikante Muffins bis hin zu leckeren<br />
Dips. Alle Rezepte lassen sich wunderbar<br />
im Vorhinein zubereiten, somit<br />
heißt es vor der Party dann nur<br />
noch auftischen.<br />
In „Zeit für Nachtisch“ werden viele Rezepte der Familien<br />
der Landfrauen verraten, die für einen krönenden Menü-Abschluss<br />
oder eine süße Leckerei für die Jause sorgen. Rezeptgetreue<br />
Fotos machen Lust, direkt mit der Zubereitung loszulegen.<br />
ICH VERWENDE EIFIX,<br />
WEIL DER ANSPRUCH<br />
MEINER GÄSTE SCHON<br />
BEIM FRÜHSTÜCK<br />
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gastro.eipro.de<br />
Fingerfood und Partyhäppchen<br />
Landwirtschaftsverlag, 148 Seiten<br />
ISBN 978-3-7843-5671-6<br />
Zeit für Nachtisch<br />
Landwirtschaftsverlag<br />
1<strong>20</strong> Seiten, ISBN 978-3-7843-5672-3<br />
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Eifix Schlemmer Rührei von EIPRO:<br />
für präzise Gelingsicherheit und besten<br />
Geschmack. Wenn es um hochwertige und<br />
kreative Eiprodukte geht, ist EIPRO<br />
seit 30 Jahren Ihr Qualitätsgarant.
26 FOOD TRENDS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Vielfalt auf dem Teller<br />
Die Corona-Krise hat in allen Bereichen ihre Spuren hinterlassen und für so manche<br />
Veränderungen gesorgt. Wie sich dieses Thema in der Gastronomie niederschlägt,<br />
beleuchtet Food-Expertin Hanni Rützler in ihrem aktuellen Foodreport.<br />
Von Petra Pachler<br />
Lockdown im Frühling, aufsperren<br />
mit Vorsichtsmaßnahmen im<br />
Frühsommer, eine annehmbare<br />
Gastgartensaison und verschärfte<br />
Maßnahmen samt Masken- und Registrierungspflicht<br />
im Herbst. Die Gastronomen<br />
sind gefordert und sollen neben<br />
all den Auflagen auch noch gut kochen<br />
und echte Gastfreundschaft leben. Kein<br />
leichtes Unterfangen, zumal die Situation<br />
nach wie vor fragil und die Situation<br />
ambivalent ist. Denn während sich<br />
Gastronomen im urbanen Bereich auf<br />
relativ klare Regeln stützen können,<br />
herrscht bei Hüttenbetreibern weiterhin<br />
Unsicherheit, wie denn der (Ski)Winter<br />
nun aussehen kann.<br />
Abholen, liefern, verpacken<br />
Der erste Schritt im Lockdown zur Rettung<br />
des gastronomischen Betriebes<br />
war für viele ein Abhol- bzw. Lieferservice.<br />
In Windeseile wurden Abholstationen<br />
implementiert und Mitarbeiter geschult,<br />
entsprechende Verpackungen<br />
angeschafft und in weiterer Folge mutierten<br />
Köche mitunter auch zu Essens-<br />
Auslieferern. Es wurden keine Mühen<br />
und – zum Teil auch Kosten hinsichtlich<br />
Umbau und Anschaffungen – gescheut,<br />
um den Betrieb am Laufen zu<br />
halten. Erwartungsgemäß dauerte es<br />
nicht lange, bis die ersten Stimmen zum<br />
Verpackungswahnsinn, sprich Müllberge<br />
versus Umwelt, laut wurden. Das rief<br />
die fachspezifischen Unternehmen auf<br />
den Plan und beschleunigte vielerorts<br />
die ohnehin schon länger auf Schiene<br />
gebrachte Nachhaltigkeitsstrategie<br />
hinsichtlich Verpackung und Einweggeschirr.<br />
Ressourcenschonend sollte es<br />
sein, aber auch umweltfreundlich in der<br />
Entsorgung. Das Naturprodukt Holz erlebte<br />
damit eine Renaissance und findet<br />
sich bei der Verpackung genauso wie bei<br />
Besteck und Tellern. Holz kann mit natürlichen<br />
Abfällen entsorgt werden und<br />
fügt sich damit bestens in den ökologischen<br />
Kreislauf ein.<br />
Auch Einmalgeschirr aus Pflanzenresten,<br />
die bei der landwirtschaftlichen Pro-<br />
info<br />
Foodtrends<br />
› Regional & saisonal<br />
› Frisch gekocht trifft<br />
Convenience<br />
› Abhol- und Lieferservice<br />
› „From nose to tail“ wird<br />
usus werden<br />
› Alte Haustierrassen und<br />
alte Gemüsesorten erleben<br />
ein Revival<br />
› Snackification<br />
› Lebensmittelrettung<br />
› Erlebnisgastronomie
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOOD TRENDS<br />
27<br />
Foto: kucherav/Adobe Stock<br />
duktion anfallen und bisher nicht weiterverwendet<br />
wurden, eroberten den Markt.<br />
Auch dieses Einmalgeschirr ist vollständig<br />
biologisch abbaubar und kompostierbar.<br />
Corona hat dem Delivery-Geschäft, <strong>das</strong><br />
in den USA zum Alltag gehört, in Europa<br />
einen Turboschub verpasst. Nicht auszuschließen,<br />
<strong>das</strong>s immer mehr Gastronomen<br />
ernsthafte Überlegungen anstellen,<br />
sich teure Mieten und kostenintensives<br />
Personal zugunsten eines<br />
ausschließlichen Lieferservices zu sparen.<br />
Hand in Hand<br />
Der Trend zum Lieferservice bedingt<br />
teilweise auch eine andere Art des Kochens.<br />
Eine Entwicklung zeigt den<br />
Trend hin zu Saucen, Fonds und Dressings,<br />
die von den Köchen gezaubert<br />
werden. Die Basics kaufen die Kunden<br />
dann selbst zu und verfeinern zu Hause<br />
eben mit dem Bestellten. In diesem<br />
Bereich kommen Convenience-Produkte<br />
genauso zum Einsatz, wie <strong>das</strong> frische<br />
Bratensafterl aus dem Gastro-Backrohr,<br />
<strong>das</strong> dann zu Hause mit verschiedenen<br />
Beilagen angerichtet wird.<br />
G’sund soll es sein<br />
Der Anspruch an Gesundheit beim Essen<br />
ist nicht erst seit Corona ein Thema.<br />
Gäste wollen schon länger wissen,<br />
wie <strong>das</strong> Tier vor seiner Schnitzelversion<br />
gelebt hat und wie die Zubereitung<br />
aussieht. Vielfalt ist genauso nachgefragt<br />
wie Ausgewogenheit, Gemüse und<br />
Hülsenfrüchte sind im Vormarsch. Und<br />
genau hier kann Österreich mit seinen<br />
regionalen Produkten punkten und wie<br />
wichtig genau diese regionale Versorgung<br />
ist, hat der Lockdown ganz deutlich<br />
gezeigt. Plötzlich wurde über Landversiegelung<br />
genauso gesprochen, wie<br />
über saisonale Angebote und der Begriff<br />
„brutal lokal“ wurde geprägt. Auch<br />
<strong>das</strong>, insbesondere in der Spitzengastronomie,<br />
schon länger praktizierte „From<br />
nose to tail“ kommt verstärkt zum Einsatz<br />
und „Farm to table“ ist beinahe<br />
schon ein Muss.<br />
Und dann?<br />
Was wird die Zukunft bringen, in welche<br />
Richtung wird sich <strong>das</strong> Essverhalten<br />
entwickeln, wenn es nach Hanni Rützler<br />
geht? Biodiversität, also Artenvielfalt,<br />
wird vermehrt die Teller beleben, was<br />
wiederum lokale Produzenten stärkt.<br />
Womit Gastronomen langfristig wohl<br />
nicht um <strong>das</strong> Thema Herkunftsbezeichnung<br />
herumkommen werden. Fleisch ist<br />
nicht wegzudenken, wird aber, gerade<br />
bei jungen Leuten, eine untergeordnete<br />
Rolle spielen und klassische Essenszeiten<br />
verlieren immer mehr an Bedeutung.<br />
Immer und alles, ist die Devise. Passt,<br />
denn geliefert werden kann immer.
28 FOOD TRENDS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Vielfältig und<br />
spontan vegan<br />
Klimafreundlich und gesund –<br />
so sieht die Küche der Zukunft<br />
aus. Das neue Kochbuch „Tu was!<br />
Spontan Vegan“ vom Greenpeace<br />
Magazin vereint über 75 Rezepte.<br />
Von Smoothies und Bowls über<br />
Salat und Pasta bis hin zu Aufläufen<br />
oder süßen Köstlichkeiten<br />
reicht die Rezeptpalette und vereint<br />
guten Geschmack mit gutem<br />
Gewissen.<br />
Autorin Estella Schweizer will<br />
einerseits zeigen, wie geschmackvoll<br />
und vielfältig vegan sein kann<br />
und zudem einen Beitrag gegen<br />
den Klimawandel leisten. Denn<br />
wer auf tierische Produkte verzichtet<br />
und stattdessen saisonale<br />
pflanzliche Zutaten aus regionalem<br />
Bio-Anbau kauft, kann die<br />
CO2-Emissionen seiner Ernährung<br />
um mehr als die Hälfte senken.<br />
Außerdem werden gängige<br />
Vegan-Vorurteile thematisiert und<br />
aufgeklärt.<br />
GREENPEACE Media GmbH, 164<br />
Seiten, ISBN: 9783944222158<br />
Foto: Enver Hirsch<br />
Foto: McCain<br />
Kulinarische Reisen für<br />
Daheimgebliebene<br />
Kulinarisch zu reisen, ist auch in Zeiten<br />
wie diesen möglich und auch wichtig.<br />
Denn gutes Essen ist die Basis für Wohlbefinden<br />
und jetzt besonders nachgefragt.<br />
Gastronomen sind gefordert, ihre<br />
Gäste mit neuen Geschmacksoptionen<br />
zu verwöhnen, und die Erdäpfel-Produkte<br />
von McCain sind dafür bestens geeignet.<br />
Karnerta ist eines ganz besonders<br />
wichtig: Dass ihr Burgerfleisch ausschließlich<br />
von Rindern stammt, die in<br />
Österreich geboren, aufgewachsen, geschlachtet<br />
und verarbeitet wurden. Diese<br />
Philosophie wird mit dem 4x AT Burger<br />
kommuniziert. Burger sind selbst in<br />
der gehobenen Küche nicht mehr wegzudenken,<br />
dementsprechend ist die<br />
Auswahl groß. Der Classic Beef Burger<br />
besticht mit einer speziellen Mischung<br />
an Gewürzen. Mit Meersalz veredelt<br />
sind sowohl der Meersalz Beef Burger<br />
als auch der Austrian-Giant Burger. Wer<br />
es rauchig im Geschmack mag, sollte<br />
den Western Burger probieren. Fleischgenuss<br />
der „Extralative“ verspricht die<br />
neue Produktlinie der Burger, denn beste<br />
Grundzutaten und die innovative<br />
Technologie sorgen für einen handmade<br />
Charakter, der die Patties besonders<br />
authentisch macht.<br />
Genussmomente erleben<br />
Jetzt geht es um den Geschmack! Klassisch<br />
traditionelle Gerichte können neu<br />
erfunden werden, um ihnen einen modernen<br />
Touch zu geben. Das ist z.B. möglich,<br />
indem neue Zutaten kombiniert werden,<br />
die <strong>das</strong> Geschmacksprofil des Gesamtgerichts<br />
ergänzen. Es lohnt sich aber auch,<br />
Aktionen umzusetzen, in denen länderspezifische<br />
Gerichte angeboten werden,<br />
wie eine kanadische Poutine – Pommes<br />
Frites mit einer dunklen Bratensauce und<br />
Käsewürfeln – oder aber spezielle Appetizer<br />
wie koreanisch scharf-süß marinierte<br />
Henelflügerl. Mini Rösti, Mini Smiles oder<br />
Frites von McCain sind Hingucker auf jedem<br />
Teller. Und wenn man essen geht,<br />
möchte man meistens nicht nur „etwas zu<br />
essen”, sondern sucht nach neuen Erfahrungen<br />
und Geschmackserlebnissen. Jeder<br />
Teller, der die Küche verlässt, ist damit<br />
eine Werbung für <strong>das</strong> Restaurant und die<br />
Küche und hinterlässt im besten Fall eine<br />
bleibende Erinnerung beim Gast. Und ein<br />
Burger mit Pommes oder den stylischen<br />
Crispers geht schließlich immer.<br />
www.mccain.de<br />
Rindfleisch aus Österreich<br />
4 x Österreich sowie 100 Prozent<br />
Rindfleisch – damit bietet der Fast Food<br />
Klassiker mit zahlreichen Varianten für<br />
jeden Geschmack etwas.<br />
www.karnerta.at<br />
Foto: Karnerta
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOOD TRENDS<br />
29<br />
Wie Focaccia, nur besser!<br />
SanPane ist ähnlich einer Focaccia,<br />
durch die Herstellung in 100%<br />
Handarbeit aber erstaunlich locker<br />
und leicht. Durch die lange Ruhezeit<br />
des Teiges erhält <strong>das</strong> SanPane diese<br />
Lockerheit und man verzichtet auf<br />
Zusätze und Konservierungsstoffe. So<br />
ist <strong>das</strong> SanPane auch gut verträglich<br />
und für FODMAP-arme Ernährung<br />
geeignet, die Menschen mit Magen-<br />
Darm-Problemen bevorzugen. Die<br />
steirische Bäckerei Ferdinand Teschl<br />
aus Pirching am Traubenberg hat mit<br />
dem SanPane im Herbst <strong>20</strong>19 ein<br />
für die Gastrobranche neues Produkt<br />
vorgestellt.<br />
Die Handhabung ist durch <strong>das</strong><br />
Vorbacken denkbar einfach: Belegen,<br />
backen, genießen. Das SanPane<br />
in drei Größen wird frisch oder bei großen<br />
Mengen tiefgekühlt an die Gastronomiebetriebe<br />
geliefert. Der Kreativität<br />
sind keine Grenzen gesetzt, gelingen<br />
doch sowohl pikante als auch süße<br />
Variationen im Handumdrehen. Rezeptideen<br />
finden sich auch auf der Website.<br />
www.sanpane.at<br />
Foto: Smartbread<br />
MIT FINGER<br />
FOOD ZUM<br />
ERFOLG<br />
JETZT PROBIEREN!<br />
>FÜR JEDE ANWENDUNG: ALS<br />
BAR SNACKS, „BETTER SIDE DISH“,<br />
APPETIZER ODER TOPPING<br />
>FÜR LIEFERUNG UND TAKE AWAY<br />
Homestyle Chik’n® Fingers Buttermilk<br />
– Extra grobe Knusperpanade<br />
– Besonders zart durch Buttermilch<br />
– 100 % Hähnchenbrustfilet<br />
Mozzarella Fries<br />
– Extra krosser Mozzarella-Snack<br />
– Große Optik, geringer Wareneinsatz<br />
– Fixe Zubereitung, lange Standzeit<br />
Mozzarella Onion Rings<br />
– Snack-Genuss im Ringformat<br />
– Mozzarella Stick trifft Onion Ring<br />
– Zum Teilen, to go, als Topping<br />
· 0 0 8 0 0 0 7 2 5 6 6 6 6 · S ALOMON-FOODW ORLD.COM
30 FOOD TRENDS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Fotos: Kotányi<br />
Alle Kräuter und Gewürze<br />
der Bio-Linie von Kotányi<br />
durchlaufen strenge Kontrollen.<br />
Heimische Bio-Kräuter und<br />
Bio-Gewürze von Kotányi<br />
Der österreichische Gewürzmarktführer Kotányi erweitert sein Angebot mit fünf besonders<br />
feinen Kräutern und Gewürzen aus ausschließlich österreichischer Herkunft. Dieser Beitrag zur<br />
Förderung der heimischen Landwirtschaft gibt den Liebhabern der österreichischen Küche<br />
die Möglichkeit, ihre Gerichte traditionell und authentisch zu verfeinern.<br />
Kontakt:<br />
Kotányi GmbH<br />
Johann Galler Straße 11<br />
21<strong>20</strong> Wolkersdorf im Weinviertel<br />
www.kotanyi.com<br />
Höchste Qualitätsansprüche bei der<br />
Wahl der Rohstoffe und in der Verarbeitung<br />
stehen beim österreichischen<br />
Gewürzmarktführer Kotányi seit<br />
jeher an oberster Stelle. Alle Kräuter und<br />
Gewürze durchlaufen strenge Kontrollen,<br />
bevor sie in der hauseigenen Produktion<br />
in Wolkersdorf weiterverarbeitet, abgepackt<br />
und für die internationale Verteilung<br />
vorbereitet werden. Jetzt setzt <strong>das</strong><br />
Unternehmen aber noch eins drauf und<br />
bietet ab sofort eine ganz besondere Kollektion<br />
an: Bio-Kräuter und Bio-Gewürze,<br />
die alle aus ausschließlich heimischer<br />
Produktion stammen, allesamt sorgfältig<br />
geerntet, schonend verarbeitet und abgepackt<br />
sowie zusätzlich noch von staatlich<br />
autorisierten Kontrollstellen geprüft. Mit<br />
der Gewährleistung höchster Bio-Qualität<br />
trägt Kotányi einmal mehr den vielfältigen<br />
Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit<br />
Rechnung.<br />
Gute Kräuter mit gutem Geschmack<br />
Traditionelle Gerichte können mit den<br />
fünf ausgewählten heimischen Produkten<br />
ganz einfach und zu 100 Prozent authentisch<br />
verfeinert werden. Die Bio-Petersilie<br />
ergänzt mit ihrem frischen, leicht<br />
pfeffrigen Geschmack hervorragend Suppen,<br />
Saucen, Fleisch und Fisch, der Bio-<br />
Kümmel wiederum passt hervorragend zu<br />
Schweinsbraten, Kraut- und Kartoffelgerichten.<br />
Ein echter Allrounder unter den<br />
Gewürzen ist der gemahlene Bio-Knoblauch:<br />
Mit seinem leicht scharfen Aroma<br />
passt er zu einer Vielfalt an Speisen. Als<br />
mildes, leicht süßliches Gewürz besticht<br />
der Bio-Koriander. Und auch die feinen<br />
Bio-Dillspitzen haben ein süßes Aroma,<br />
<strong>das</strong> besonders gut zur Geltung kommt,<br />
wenn sie erst am Ende der Garzeit in den<br />
Topf kommen.<br />
„Als österreichisches Fa milienunternehmen<br />
sind wir in der Region<br />
stark verwurzelt. Mit der neuen Linie fördern<br />
wir die heimische Landwirtschaft<br />
und bieten unseren Kundinnen und Kunden<br />
gleichzeitig hochwertige Zutaten aus<br />
Österreich in Bio Qualität“, so Dominik<br />
Mattes, Direktor Marketing und Innovation<br />
bei Kotányi. Für die Nutzung in<br />
der Gastronomie stehen die Produkte in<br />
der 400ccm PET-Dose mit Schraubverschluss<br />
zur Verfügung.<br />
info<br />
1881 von Janos Kotányi im<br />
ungarischen Szeged gegründet,<br />
zählt Kotányi heute zu<br />
den traditions- und er folgreichsten<br />
Familienunternehmen<br />
Österreichs. Der<br />
Ge würzexperte ist nicht nur<br />
die Nummer 1 in Österreich,<br />
sondern rangiert in über <strong>20</strong><br />
Ländern Zentral- und Osteuropas<br />
unter den Top Marken<br />
am Markt.
100% aus Österreich.<br />
100% Bio.<br />
• aus heimischer Landwirtschaft<br />
• Höchste Bio-Qualität<br />
• Streng Kontrolliert<br />
weitere Sorten: Dillspitzen, Knoblauch, Koriander und Petersilie · kotanyi.com
32 FOOD TRENDS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Frisch-knuspriger<br />
Lieferservice<br />
Avikos SuperCrunch Fresh sind<br />
auch zwei Jahre nach Markteinführung<br />
immer noch die Pommes<br />
Frites mit einem knusprigen<br />
Genusserlebnis und einer langen<br />
Standstabilität. Nach intensiver<br />
Forschungs- und Entwicklungsarbeit<br />
ist es Aviko als erstem Anbieter<br />
im deutschen und österreichischen<br />
Foodservice gelungen,<br />
frische Pommes mit einem speziellen<br />
Knusper-Coating zu produzieren.<br />
Sie wurden sowohl im Labor als<br />
auch unter ganz realen Küchenbedingungen<br />
getestet und für gut<br />
befunden. Die Pommes werden in<br />
reinem Sonnenblumenöl vorgebacken<br />
und sind leicht vorgesalzen.<br />
In nur drei Minuten lassen sie sich<br />
goldgelb zubereiten und bleiben<br />
dann besonders lange knusprig.<br />
Die gecoateten Pommes sind normalerweise<br />
ausschließlich tiefgefroren<br />
zu erwerben und somit für<br />
all jene Betriebe, die ihre Abläufe<br />
auf frische Pommes ausgerichtet<br />
haben nur mit großem Zusatzaufwand<br />
verwendbar.<br />
Das macht Aviko SuperCrunch<br />
Fresh bestens geeignet für Lieferservice<br />
und Take-Away.<br />
www.aviko.de<br />
Foto: Studio Voorhuis<br />
Neue Cuts vom Schwein<br />
Christoph Grabowski zeigt in seinem<br />
neuen Buch, <strong>das</strong>s es sich geschmacklich<br />
und wirtschaftlich lohnt, beim Tier<br />
nicht nur die „Edelstü̈ cke“ zu verwerten.<br />
Die Neuerscheinung ist ganz dem<br />
Schweinefleisch gewidmet<br />
und ein besonderer<br />
Fokus liegt auf dem Erhalt<br />
alter Schweinerassen.<br />
Denn auch wenn<br />
ein Industrieschwein<br />
grundsätzlich die gleichen<br />
Fleischteile zu bieten<br />
hat, sind zahlreiche<br />
Special Cuts nur bei alten<br />
Rassen von wirklich<br />
guter Qualität. Die<br />
meisten Verbraucher<br />
wissen nicht, <strong>das</strong>s es<br />
überhaupt verschiedene<br />
Schweinerassen mit<br />
vollkommen unterschiedlichen Eigenschaften<br />
gibt.<br />
In Gastbeiträgen und Interviews<br />
kommen Züchter, Vermarkter und Branchenexperten<br />
zu Wort und liefern sowohl<br />
wichtige Hintergrundinformationen<br />
als auch Inspiration,<br />
wie man den Umsatz<br />
an der Theke steigern<br />
kann und die eigene Expertise<br />
gewinnbringend<br />
kommuniziert.<br />
Schon Christoph<br />
Grabowskis erstes<br />
Werk, „Neue Cuts vom<br />
Rind“, fand in der Branche<br />
großen Anklang.<br />
Deutscher Fachverlag,<br />
256 Seiten, ISBN<br />
978-3-86641-335-1<br />
Mit der GENUSS Landkarte<br />
regionale Betriebe finden<br />
Wer<br />
regionale<br />
Lebensmittel<br />
kauft, stärkt heimischen<br />
Familienbetriebe<br />
und schützt<br />
die Umwelt durch<br />
kurze Transportwege.<br />
Das bestätigt<br />
nun eine neue<br />
Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts.<br />
„Wenn um<br />
1 Prozent mehr heimische<br />
Lebensmittel<br />
gekauft werden,<br />
dann schafft <strong>das</strong><br />
3.100 neue Arbeitsplätze<br />
und eine zusätzliche<br />
Wertschöpfung von 140 Millionen<br />
Euro“, so Elisabeth Köstinger,<br />
Bundesministerin für Landwirtschaft.<br />
Um den Trend zu regionalen Lebensmitteln<br />
zu unterstützen, hat die Initiative<br />
„Das isst Österreich“ eine GENUSS<br />
Foto: dfv<br />
Landkarte erstellt. Auf der Landkarte<br />
werden Direktvermarkter und Gastronomiebetriebe,<br />
die regionale Lebensmittel<br />
erzeugen, eingezeichnet. Entdecken<br />
kann man die GENUSS Karte unter<br />
www.<strong>das</strong>-isst-österreich.at<br />
Foto: Paul Gruber
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOOD TRENDS<br />
33
34 FOOD & VERPACKUNGSTRENDS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Home Dining als Trend <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Covid-19 hat vieles verändert und ganz besonders gilt <strong>das</strong><br />
für die Essgewohnheiten. Es wurde und wird mehr zu Hause<br />
gegessen und da soll es nicht nur gut sein, sondern man<br />
möchte auch Restaurant-Atmosphäre schaffen.<br />
Zu Beginn war es der Wunsch vieler<br />
Österreicher, durch Bestellungen<br />
bevorzugte Restaurants sowie<br />
deren Mitarbeiter in der Krise zu unterstützen.<br />
Schon bald aber meldete sich<br />
auch der Hunger im Homeoffice und<br />
mangels Zeit erlebten Lieferservices<br />
und Gastro-Zustelldienste einen Boom.<br />
„Viele Restaurants setzen auf den Erlebnisfaktor,<br />
der mit gutem und schönem<br />
Essen einhergeht. Ganz entscheidend<br />
für dieses Erlebnis zuhause und für <strong>das</strong><br />
einfache Handling der Speisen ist eine<br />
gut funktionierende und formschöne<br />
Verpackung.“, sagt Isabel Rainer, MA<br />
National Category Manager bei Papstar<br />
Österreich.<br />
Als führender Anbieter für umweltfreundliche<br />
Serviceverpack ungen und<br />
Einweggeschirr-Sortimente in Eu ro pa<br />
baut die Papstar-Gruppe ihr Sortiment<br />
seit Jahren auf umweltverträgliche Produkte<br />
aus nachwachsenden Rohstoffen<br />
um.<br />
Papstar Pure – 100 % Fair<br />
Das Papstar Pure Sortiment umfasst<br />
alles, was für den Außer-Haus-Verkauf<br />
benötigt wird. Neben umweltfreundlichen<br />
Servietten gibt es Tragetaschen,<br />
sicher schließende Schalen, Boxen und<br />
Becher für heiße und kalte Speisen sowie<br />
Getränke bis hin zu diversen Bestecken<br />
und Bestecktaschen. Die Produkte<br />
aus der nachhaltigen Verpackungs-Serie<br />
„PAPSTAR PURE 100% Fair“ sind aus<br />
ungebleichtem, FSC®-zertifiziertem<br />
Frischfaser-Karton mit Biobeschichtung<br />
hergestellt. Alle Produkte sind aus<br />
nachwachsenden Rohstoffen, vollständig<br />
biologisch abbaubar und auch für<br />
fetthaltige Lebensmittel geeignet.<br />
Snacks mit gutem Umweltgewissen<br />
genießen.<br />
Fotos: Papstar<br />
Entscheidend für <strong>das</strong> Erlebnis zuhause<br />
ist eine gut funktionierende und formschöne<br />
Verpackung.<br />
Mit Dinner- Servietten der neuen<br />
Linum-Serie der Papstar Royal Collection<br />
und den dazu passenden Tafelkerzen ist<br />
Restaurant-Atmosphäre garantiert.<br />
Take-Away stilvoll<br />
zu Hause genießen<br />
Auch Luxus-Hotspots setzen nun vermehrt<br />
auf Lieferservice und dieser Umstand<br />
steigert auch die Erwartung des<br />
Konsumenten an die gelieferten Menüs<br />
und deren Präsentation. „Wir rechnen<br />
in Zukunft mit einem weiteren Anstieg<br />
beim „Take Home“ Konsum. Allerdings<br />
weniger beim klassischen Fast Food<br />
Take-Home, sondern viel mehr beim<br />
Konsum hochwertiger Speisen. Dementsprechend<br />
muss sich auch die Attraktivität<br />
der Serviceverpackungen in<br />
Hinblick auf Nachhaltigkeit, Funktionalität<br />
und Formschönheit weiterentwickeln“,<br />
sagt Mag. Harald Steiner, Direktor<br />
für Vertrieb und Marketing bei<br />
Papstar Österreich.<br />
Mit umweltfreundlichen und biologisch<br />
abbaubaren Serviceverpackungen<br />
von Papstar kommen die bestellten Menüs<br />
nicht nur sicher und hygienisch einwandfrei<br />
zu Hause an, sie leisten auch<br />
einen Beitrag zur Vermeidung von Plastikabfall.<br />
Mit Zuckerrohr, Palmblatt, Agrarresten<br />
aus Bananen- und Reisstroh<br />
sowie ungebleichten Papier und FSCzertifizierten<br />
Holz gibt es mittlerweile<br />
genügend alternative Materialien zu<br />
Plastik, die alle aus nachwachsenden<br />
Rohstoffen hergestellt werden und biologisch<br />
abbaubar sind.<br />
Kontakt:<br />
www.papstar.com
36 FOOD & VERPACKUNGSTRENDS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Take-away und Lieferung:<br />
Der Genuss Zuhause<br />
Die Verpackungsbranche liefert besonders in diesem Jahr stetig neue Produkte für den<br />
Take-away oder die Lieferung von Speisen und Getränken. Eine optimale Verpackung sollte<br />
einen sicheren Transport von Lebensmitteln ermöglichen, sie schützen und gleichzeitig<br />
ansprechend präsentieren.<br />
Von Katrin Schedler<br />
Je nachdem was für Speisen verpackt<br />
werden, gibt es fast unzählige Möglichkeiten<br />
in allen Formen, Größen<br />
und Farben. Während sich klassische<br />
Pappschalen oder -teller für Speisen, die<br />
sofort verzehrt werden gut eignen, sind<br />
sie für Gerichte, die transportiert werden<br />
ungeeignet. Hierfür gibt es Verpackungen,<br />
die sich schließen lassen, wie etwa<br />
Boxen, Becher sowie Schalen mit Deckel<br />
oder zum Versiegeln. Damit Fleisch oder<br />
Fisch, Beilagen und Soße während des<br />
Transports nicht vermischt werden, stehen<br />
praktische Boxen mit Unterteilungen<br />
zur Verfügung. Auch Verpackungslösungen,<br />
die <strong>das</strong> schonende Aufwärmen<br />
der Speisen Zuhause erlauben, sind am<br />
Markt erhältlich. Was umweltfreundliche<br />
Materialien angeht, tut sich einiges:<br />
Zu den nachhaltigen Verpackungen, die<br />
komplett kompostierbar sind, gehören<br />
z.B. Boxen (mit Deckel) aus Bagasse. Als<br />
Bagasse werden die Faserreste, die bei<br />
der Zuckergewinnung nach dem Auspressen<br />
von Zuckerrohr übrig bleiben,<br />
bezeichnet. Daraus werden dann unter<br />
anderem die umweltfreundlichen Verpackungs-Alternativen<br />
hergestellt. Sie<br />
sind robust, nachhaltig und können sogar<br />
in die Mikrowelle.<br />
Foto: Krakenimages.com /Adobe Stock<br />
Der Karton für Brötchen to go<br />
Ob belegte Brötchen, Muffins oder<br />
Kuchen - der weiße Faltkarton mit<br />
Klappdeckel von Etivera bewahrt kleine<br />
Köstlichkeiten sicher auf. Der Karton<br />
ist besonders kompakt und lässt<br />
sich gut stapeln und garantiert damit<br />
maximalen Schutz beim Transportieren<br />
von Lebensmitteln. Der weiße Vollpappekarton<br />
ist für den direkten Lebensmittelkontakt<br />
geeignet. Etivera hat sich<br />
den Verpackungslösungen aus Glas, Papier,<br />
Holz oder Metall verschrieben. Es<br />
werden aber auch Selbstklebeetiketten<br />
produziert und so können vielfältige Veredelungsmöglichkeiten<br />
individuell realisiert<br />
werden.<br />
www.etivera.at<br />
Foto: Etivera
Foto: Catalin Cucu<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOODTRENDS<br />
Grünes Take-Away<br />
Ried Green Foodpack<br />
Solutions<br />
beschäftigt<br />
sich seit vielen<br />
Jahren mit Take-<br />
Away-Verpackungen,<br />
die zu 100<br />
Prozent entweder<br />
biologisch abbaubar<br />
oder recycelbar<br />
sind. Denn<br />
Umweltschutz hat oberste Priorität – und nachhaltige, ressourcenschonende<br />
Verpackungen für den Außer-Haus-Verzehr<br />
könnten künftig verpflichtend sein. Die Verpackungsspezialisten<br />
Ried führen eine große Auswahl an Menüschalen,<br />
Boxen, Bechern, Tellern und Zubehör aus FSC® zertifiziertem<br />
Papier, Karton, PULP, PLA oder rPET in ihrem Sortiment.<br />
Aber auch die fachliche Beratung steht im Fokus, um geeignete<br />
individuelle Verpackungslösung, Brandings und Abo-Abruf-Varianten<br />
mit Staffelrabatten zu entwickeln. Ried unterstützt<br />
auch gerne mit Take-Away-Konzepten und Ideen zur<br />
ansprechenden Präsentation der Speisen. Das Auge isst ja<br />
bekanntlich mit.<br />
www.ried-foodpack.at<br />
Foto: Eurogast<br />
Erntefrische Pilze<br />
Durch die Corona-Krise rücken<br />
Nachhaltigkeit, Regionalität<br />
und Gesundheit für Österreicher<br />
wieder mehr in den Fokus. Eurogast<br />
hat daher in der Wildsaison<br />
ein besonders vielfältiges Sortiment<br />
an regionalen Spezialitäten<br />
im Angebot. Mit ihrer regionalen<br />
Herkunft aus heimischen<br />
Wäldern sind Pilze eine perfekte<br />
Kombination zu nachhaltigem<br />
Wildfleisch. Dabei achtet<br />
Eurogast bei den Pilzen stets auf<br />
hohe Qualität, Regionalität sowie<br />
sorgfältige Verarbeitung und<br />
Lagerung. Die ausgesuchten Pilze<br />
des Eurogast-Sortiments werden<br />
erntefrisch schockgefroren.<br />
Dabei wird die küchenfertige<br />
Ware schonend konserviert. Der ursprüngliche Geschmack,<br />
die natürlichen Aromen, wertvollen Inhaltsstoffe und Konsistenz<br />
bleiben erhalten. Besonders gefragt sind aus dem Eurogast-Pilz-Sortiment<br />
Pfifferlinge und Steinpilze.<br />
www.eurogast.at<br />
Wos hom<br />
Skifahrerinnen<br />
mit Kürbiskernöl<br />
gemeinsam?<br />
Die Besten kommen<br />
aus der Steiermark<br />
www.steirisches-kuerbiskernoel.eu
38 FOOD & VERPACKUNGSTRENDS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Fotos: Messerle GmbH<br />
Handel mit Haltung,<br />
Verpackungen mit Sinn<br />
Messerle hat ein breites,<br />
ökologisch nachhaltiges Sortiment für<br />
Lebensmittel ver packungen.<br />
Wir alle spüren: Die Welt, in der wir leben, braucht unsere Mithilfe. Bewegungen wie Fridays<br />
for Future setzen sich fürs Klima ein, bewusste Konsumenten ändern ihren Lifestyle und<br />
auch wir als Handelsunternehmen gehen mit gutem Beispiel voran.<br />
Moderne Lebensmittelverpackungen<br />
bieten optimale Lösungen für<br />
den täglichen Verbrauch und die<br />
Umwelt. Immer mehr Unternehmen zeigen<br />
Flagge: Mit nachhaltigen Produkten,<br />
hohen Umweltstandards und einer Haltung,<br />
die über den Preis hinausgeht.<br />
Es ist nicht die eine große Geste, die<br />
alles ändert. Es sind die vielen kleineren<br />
Schritte, die Gutes bewirken.<br />
Messerle ist beim Thema Umwelt gut<br />
aufgestellt: Wir haben<br />
ein breites, ökologisch<br />
nachhaltiges Sortiment<br />
für Lebensmittelver<br />
packungen im Programm,<br />
mit innovativen<br />
Eigenmarken und<br />
intelligentem Design.<br />
Wir entwickeln mit Verantwortung gegenüber<br />
den nachfolgenden Ge nerationen.<br />
Zudem bauen wir den Anteil von umweltfreundlichen<br />
Alternativen im Produktsortiment<br />
ständig weiter aus.<br />
Messerle hat sich aus eigenem Engagement<br />
schon früh mit nachhaltigen<br />
Lebensmittel- und Take Away-Verpackungen<br />
beschäftigt und ist heute ein<br />
führender Anbieter dafür. Zum Beispiel<br />
unsere Greet Obst- und Gemüsebeutel<br />
aus feuchtigkeitsresistentem, halbtransparentem,<br />
recycelbarem und kompostierbarem<br />
Papier. Hergestellt aus reiner<br />
ungebleichter Zellulose. Bedruckt<br />
mit mineralölfreien Druckfarben.<br />
Bei Lebensmittelverpackungen favorisieren<br />
wir ökologisch nachhaltige<br />
Kreisläufe. Dazu gehören innovative<br />
„Mit unseren eigens entwickelten<br />
nachhaltigen<br />
Verpackungslösungen sind<br />
wir am Puls der Zeit. Der<br />
Markt ist reif für neue<br />
Lösungsansätze.“<br />
Klaus Hagen, Experte für Take<br />
Away-Verpackungen<br />
Materialien, die als Wertstoff begriffen<br />
werden (Circular Economy), eine stoffliche<br />
Wiederverwertung, faserbasierte<br />
Verpackungen statt Kunststoff und die<br />
Einsparung von CO2.<br />
Das Ziel ist klar: Wir wollen Lebensmittel<br />
knackig, hygienisch und praktisch<br />
verpacken, gleichzeitig aber die<br />
Umwelt so wenig wie möglich belasten.<br />
Weg vom Sündenbock für unsere<br />
Lebensweise, hin zur effizienten Nutzung<br />
von Ressourcen.<br />
Messerle hat sich mit Innovationen<br />
und seiner LOGISCH ÖKO-Schiene<br />
auch über Österreich hinaus einen guten<br />
Namen für nachhaltige Verpackungen<br />
gemacht.<br />
Kontakt:<br />
Messerle GmbH<br />
Neue Landstraße 91<br />
6841 Mäder<br />
Tel 05523 5991-0<br />
E-Mail info@messerle.at<br />
Web www.messerle.at<br />
Webshop shop.messerle.at
(ver)packen wirs nachhaltig<br />
(ver)packen wirs nachhaltig<br />
Nachhaltigkeit wird zum stärksten Treiber in der Verpackungsindustrie:<br />
Nachhaltigkeit wird neu zum entwickelte stärksten Treiber Materialien in der und Verpackungsindustrie:<br />
Kreisläufe neu entwickelte sind die Zukunft. Materialien Intelligentes und<br />
geschlossene<br />
Design geschlossene reduziert Kreisläufe den ökologischen sind die Zukunft. Fußabdruck, Intelligentes Neuware<br />
kann Design durch reduziert recycelte den ökologischen Alternativen Fußabdruck, ersetzt werden. Neuware<br />
kann durch recycelte Alternativen ersetzt werden.<br />
Im Netzwerk mit innovativen Verpackungspartnern<br />
Im Netzwerk mit innovativen Verpackungspartnern<br />
entstehen überzeugende Lösungen: anwendungssichere<br />
entstehen überzeugende Lösungen: anwendungssichere<br />
Materialalternativen, größere Auswahl an ökologisch<br />
Materialalternativen, größere Auswahl an ökologisch<br />
nachhaltigen Verpackungen, super Qualität und faire Preise.<br />
nachhaltigen Verpackungen, super Qualität und faire Preise.<br />
Darüberhinaus entwickelt und produziert Messerle<br />
Darüberhinaus entwickelt und produziert Messerle<br />
Eigenmarken, die überzeugen: mit europäischen Top-Standards<br />
bei Design, Funktion und Qualität, mit ressourcen-<br />
Eigenmarken, die überzeugen: mit europäischen Top-Standards<br />
bei Design, Funktion und Qualität, mit ressourceneffizienten<br />
Materialien, mit innovativen<br />
effizienten Materialien, mit innovativen Ideen.<br />
Ideen.<br />
www.logischoeko.at
40 FOODTRENDS<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Grüne Wände für <strong>das</strong> Klima<br />
Der österreichische Postmix-Spezialist Grapos lebt Nachhaltigkeit schon seit über 50 Jahren<br />
aus Leidenschaft: Nun sind sogar die Wände des Grapos-Headquarters grün! Das sieht super<br />
aus und ist gut für die Klimabilanz.<br />
Grapos verbindet<br />
formschönen<br />
Offenausschank,<br />
er frischende<br />
Getränkesorten und<br />
nachhaltige Systeme.<br />
Foto: Gerlinde Mörth/Grapos<br />
Die Idee war schon länger da, im<br />
Frühjahr <strong>20</strong><strong>20</strong> wurde sie realisiert.<br />
Mitten im steirischen Lannach<br />
steht nun eine der größten<br />
Greenwalls Europas. Dafür wurden ca.<br />
9000 Pflanzen in 1900 Laufmeter Niro-<br />
Wannen, ca. 700m2 Vlies als Wasserreservoir,<br />
300 Säcke Blumenerde und<br />
ca. 4 Tonnen Tonsplitt gesetzt. Die Beregnung<br />
erfolgt automatisch. Grapos<br />
Geschäftsführer KR Wolfgang<br />
Zmugg hat die Fassadenbegrünung<br />
selbst konzipiert und <strong>das</strong><br />
aus gutem Grund: „Die Begrünung<br />
ist für die Wärmedämmung<br />
des Gebäudes<br />
von Vorteil und erzeugt<br />
zum Beispiel in Industriegebieten<br />
ein<br />
besseres Rundum-Klima,<br />
da sie<br />
die Luftfeuchtigkeit erhöht<br />
und die Luftqualität verbessert.“
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> FOODTRENDS<br />
41<br />
Ungefähr 9000 Pflanzen zieren nun <strong>das</strong> Grapos-Gebäude<br />
in Lannach. Das ist gut für <strong>das</strong> Klima!<br />
Fotos: Fotogenia, Renate Trummer/Grapos<br />
Grapos stellt schon seit mehr als<br />
50 Jahren Postmix-Sirupe her und entwickelt<br />
unter der hauseigenen Marke<br />
Schankomat Offenausschankgeräte.<br />
Das Thema Nachhaltigkeit hat sich für<br />
Zmugg zu einem wahren Herzensprojekt<br />
entwickelt. „Früher wurde die Postmix-<br />
Technologie eher belächelt, gerade <strong>das</strong><br />
Argument der Nachhaltigkeit<br />
verstanden viele nicht“,<br />
erinnert sich Zmugg,<br />
„als die Klimakrise ein<br />
Thema wurde, wurde<br />
es für uns umso<br />
wichtiger <strong>das</strong> nachhaltige<br />
Postmix-Getränkesystem<br />
für<br />
die Gastronomie attraktiver<br />
zu gestalten.“<br />
Das Unternehmen konnte<br />
über die Jahre den Service<br />
für die Gastronomen stetig verbessern<br />
und den Wartungsaufwand der<br />
Geräte auf ein Minimum reduzieren.<br />
Postmix ist nachhaltig!<br />
„Unsere Produktpalette zielt darauf ab,<br />
den Gästen Top-Qualität zu bieten und<br />
moderne Ansprüche zu erfüllen. Früher<br />
mussten die Getränke wie aus der Flasche<br />
schmecken, <strong>das</strong> allein reicht natürlich<br />
nicht mehr“, sagt Zmugg. Grapos<br />
bietet ca. 150 verschiedene Sirupsorten,<br />
die von Klassikern über Fitnessgetränke<br />
bis hin zu außergewöhnlichen<br />
Sorten reichen. Als<br />
erster Hersteller produzierte<br />
<strong>das</strong> Unternehmen auch Postmix-Getränke<br />
wie Cola oder<br />
Kräuterlimo in zertifizierter<br />
Bio-Qualität.<br />
Faktoren wie Abfüllung und Transport<br />
spielen für die Nachhaltigkeits-Bilanz<br />
eine große Rolle.<br />
Da der Sirup erst im<br />
Betrieb beim Zapfen mit<br />
Wasser versetzt wird,<br />
haben die Sirupe viel<br />
weniger Volumen als<br />
Getränke in Mehrwegflaschen,<br />
bei denen zusätzlich<br />
auch noch <strong>das</strong><br />
Eigengewicht der Flaschen<br />
sowie der spätere<br />
Rücktransport und die Reinigung<br />
mit viel Wasser hinzukommen.<br />
Die Sirupe benötigen weniger Platz bei<br />
der Lieferung und im Lager. Außerdem<br />
fallen große Kühlhäuser weg, da die Sirupe<br />
durch ein Vakuumsystem frisch<br />
bleiben. Die Kühlung erfolgt beim Zapfen<br />
direkt in der Schankanlage – <strong>das</strong><br />
spart viel Energie.<br />
KR Wolfgang Zmugg,<br />
Geschäftsführer von<br />
Grapos befasst sich seit 45<br />
Jahren mit allen Fragen<br />
rund um den professionellen<br />
Getränkeausschank.<br />
Mit acht Produktlinien und<br />
mehr als 150 Sirupsorten<br />
bietet Grapos die breiteste<br />
Palette von Postmix-<br />
Sirupen mit einer Vielzahl<br />
von Schankgeräten.<br />
90 % kleinerer ökologischer<br />
Fußabdruck<br />
Kein Wunder also, <strong>das</strong>s Grapos-Getränke<br />
einen 90 % kleineren ökologischen Fußabdruck<br />
und um 90 % weniger CO2-Belastung<br />
erzeugen als konventionelle<br />
Mehrwegflaschen.<br />
Dies wurde mittels des SPI (Sustainable<br />
Process Index) von der TU Graz berechnet<br />
und zertifiziert. „Wir haben den<br />
Fußabdruck berechnen lassen, um die<br />
Nachhaltigkeit unseres Systems belegen<br />
zu können. Für Kunden ist es wichtig,<br />
<strong>das</strong>s sie durch Labels und Zertifizierungen<br />
Vertrauen gewinnen können“,<br />
weiß Zmugg.<br />
Kontakt:<br />
Grapos<br />
Industriestraße 10a<br />
8502 Lannach<br />
Web www.grapos.com
42 WINTERDESSERT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Omas Schlosserbuam<br />
Sobald es draußen kalt wird, feiern drinnen die warmen Mehlspeisen ein genussvolles<br />
Comeback. Das sagt zumindest Josef Zauner, seines Zeichens Österreichs Vorzeigekonditor,<br />
und der muss es schließlich wissen.<br />
Von Petra Pachler<br />
Klassisch muss es sein – und traditionell.<br />
Der Konditor der ehemaligen<br />
k.u.k Hofzuckerbäcker<br />
schwört auf bodenständige Rezepte<br />
sowie Klassiker unter den Mehlspeisen.<br />
Die Gäste wollten <strong>das</strong> so und<br />
Josef Zauner spricht dabei nicht vorrangig<br />
von den Touristen, sondern vor<br />
allem von den Einheimischen, die sich<br />
die Klinke in die Hand geben und somit<br />
einen erklecklichen Teil der Gäste ausmachen.<br />
Warme Winterdesserts<br />
Was sind denn nun die Renner in der<br />
kalten Jahreszeit, wollen wir wissen?<br />
Warme Mehlspeisen wie Mohn- und<br />
Nussnudeln, ein Schokokoch mit Schlag,<br />
wie der Mohr im Hemd nun heißt, und<br />
natürlich der Klassiker Kaiserschmarrn<br />
– der übrigens immer Saison hat. Und<br />
dann natürlich die Schlosserbuam, die<br />
schon in Omas Küche einen Fixplatz<br />
hatten.<br />
„Die warme Mehlspeisküch‘“, wie Josef<br />
Zauner sagt, kommt ganz klar aus<br />
dem ehemaligen Böhmen und hat sich<br />
ziemlich unverändert bis heute gehalten.<br />
Auch wenn man nun, dem Trend<br />
entsprechend versucht, generell mit<br />
weniger Zucker und Fett auszukommen.<br />
Was in der Patisserie kein leichtes<br />
Unterfangen ist, denn schmecken soll es<br />
dann schon wie immer. Aber Profis wie<br />
Josef Zauner wissen auch <strong>das</strong> erfolgreich<br />
umzusetzen.<br />
Soufflés als Kür<br />
Zur hohen Konditorkunst zählen eindeutig<br />
Soufflés, wobei die Chance, daran<br />
zu scheitern, relativ hoch ist. Viele<br />
Konditoren lassen daher lieber gleich die<br />
Finger davon, nicht so Josef Zauner. Er<br />
hat uns sogar seinen persönlichen Tipp<br />
für <strong>das</strong> Gelingen eines erstklassigen<br />
Soufflés verraten: Die Anleitung im Rezept<br />
lautet, <strong>das</strong>s zuerst Milch und Butter<br />
aufgekocht und <strong>das</strong> Mehl kräftig un-<br />
Zutaten für 4 Portionen<br />
Für die Fülle<br />
› 16 Dörrzwetschken<br />
› 16 weiße Mandeln<br />
Für die Karamellsauce<br />
› 100 g Kristallzucker<br />
› 1/16 l Wasser<br />
¼ l Milch<br />
2 Dotter<br />
1 EL Vanillepuddingpulver<br />
› <strong>20</strong> ml Grand Marnier<br />
Für den Backteig<br />
› 1/8 l Milch<br />
› 100 g Weizenmehl<br />
1 EL Öl<br />
1 Bio-Freiland-Ei<br />
1 EL Kristallzucker<br />
› 1 Prise Salz<br />
› Öl zum Backen<br />
› 1 EL gemahlener Zimt<br />
› 800 Kristallzucker<br />
~ 90 Min.<br />
1. Dörrzwetschken mehrere<br />
Stunden in lauwarmem Wasser<br />
einweichen.<br />
Dann den Kern herauslösen und<br />
stattdessen eine abgezogene<br />
weiße Mandel einlegen.<br />
2. Für die Karamellsauce Zucker<br />
in einer etwas höheren Pfanne<br />
karamellisieren und mit Wasser<br />
ablöschen. Sollten sich Zuckerklumpen<br />
bilden, diese durch<br />
ständiges Rühren auflösen<br />
3. Dotter und Puddingpulver mit<br />
der Milch verrühren, die Karamellmasse<br />
mischen und zur<br />
Rose abziehen. Mit 1/16 1 Grand<br />
Marnier abschmecken und warm<br />
stellen<br />
4. Milch, Mehl, Öl, Ei, Zucker und<br />
Salz zu einem dickflüssigen<br />
Teig verrühren. Die Zwetschken<br />
eintauchen und schwimmend<br />
im heißen Öl backen. Herausnehmen<br />
und auf Küchenpapier<br />
abtropfen lassen. In Zimt-Kristallzucker<br />
wälzen und je 4 Stück<br />
mit Karamellsauce anrichten.<br />
Schlosserbuben mit Karamellsauce
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> WINTERDESSERT<br />
43<br />
Fotos: Konditorei Zauner<br />
Zauners Konditoren werken mit viel Gefühl und Handwerkskunst an den Produkten.<br />
tergerührt werden sollen. Anschließend<br />
sollten die Dotter nach einer kurzen<br />
Kühlphase eingerührt werden. Dazu der<br />
Tipp des Profis: „Die Dotter nach und<br />
nach beigeben - auf keinen Fall alle gemeinsam,<br />
um eine Klumpen-Bildung zu<br />
vermeiden. Je länger man die Milch-Butter-Mehlmasse<br />
am Herd belässt, desto<br />
trockener wird die Masse und benötigt<br />
dadurch mehr Eidotter. Eine geschmeidige<br />
Konsistenz der Grundmasse ist <strong>das</strong><br />
Um und Auf für ein gutes Gelingen!“<br />
Die Top-Ischler-<br />
Weihnachtsköstlichkeiten<br />
Was wird sonst noch im Winter an<br />
Köstlichkeiten gezaubert? Weihnachtskekse<br />
natürlich, die in normalen Zeiten<br />
in die ganze Welt verschickt werden.<br />
Coronabedingt beschränkt sich der Radius<br />
derzeit auf Europa, aber auch so ist<br />
die Konditorei Zauner damit gut ausgelastet.<br />
Auch hier beim Weihnachtlichen<br />
dominieren die Klassiker wie Vanillekipferl,<br />
Linzeraugen und Mini Ischlertörtchen.<br />
Auch der Lebkuchen darf selbstverständlich<br />
nicht fehlen, wobei Josef<br />
Zauner auf <strong>das</strong> Fertigen der klassischen<br />
Lebkuchen verzichtet. „Dafür geht man<br />
zum Lebzelter“, meint der Zuckerbäcker,<br />
„wir machen ausschließlich Lebkuchenkonfekt<br />
und füllen dieses in verschiedenen<br />
Varianten!“ Besonders beliebt sind,<br />
laut Josef Zauner, die Mini-Elisen und<br />
der Mandelnougatlebkuchen.<br />
Die Konditorei Zauner ist <strong>das</strong> Vorzeigemodell<br />
einer Institution, die es geschafft<br />
hat, mit der Zeit zu gehen, ohne<br />
ihre Wurzeln zu verlieren und wohl gerade<br />
aufgrund dessen auf ein großes<br />
Stammklientel zählen kann.<br />
info<br />
1832 Gründung des Stammhauses<br />
in der Pfarrgasse als<br />
k.u.k. Hoflieferant.<br />
1927 Eröffnung des Cafe<br />
Esplanade.<br />
„Der Zauner“ belieferte <strong>das</strong><br />
Kaiserhaus unter anderem<br />
mit dem Kaisergugelhupf<br />
und Petit Fours für die Kaiserin.<br />
<strong>20</strong>0 verschiedene Produkte<br />
sind in der Vitrine.<br />
135 Mitarbeiter, davon 30<br />
Zuckerbäcker.<br />
Pro Jahr werden <strong>20</strong>0.000<br />
Zaunerstollen versandt.<br />
1980 verlieh die Republik<br />
Österreich der Konditorei<br />
Zauner <strong>das</strong> Recht zur Führung<br />
des Österreichischen<br />
Staatswappens in Form der<br />
Staatlichen Auszeichnung.<br />
<strong>20</strong><strong>20</strong> erhielt Josef Zauner<br />
die Auszeichnung für sein<br />
Lebenswerk.
44 WINTERDESSERT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
„Lernen und verbessern kann man<br />
noch immer etwas“<br />
Josef Zauner, Konditor mit Leib und Seele und eine Institution in Bad Ischl, im Gespräch über<br />
Lehrlinge, Corona und veränderte Geschmäcker.<br />
Von Petra Pachler<br />
Entspannt sitzt er bei einem kleinen<br />
Espresso, der Grandseigneur der<br />
Konditorszene, und macht mit seinen<br />
72 Jahren nicht den Eindruck, als<br />
denke er ans Aufhören. Tut er auch nicht,<br />
denn <strong>das</strong>s er nach wie vor <strong>das</strong> Zepter in<br />
der Hand hat, ist nicht zu übersehen.<br />
Was einen guten Konditor ausmacht,<br />
fragen wir ihn. „Die Liebe zum Beruf und<br />
nach der Ausbildung nicht als Erstes zu<br />
schauen, wo man <strong>das</strong> meiste Geld verdient,<br />
sondern zuerst in Firmen zu gehen,<br />
wo man etwas lernen kann. Denn<br />
dann gelangt man in eine Position, wo<br />
man gut verdient.“ Josef Zauner muss es<br />
wissen, stammt er doch selbst aus einfachen<br />
Verhältnissen. Selbstredend bildet<br />
der Konditor regelmäßig eine Vielzahl<br />
eigener Lehrlinge aus.<br />
Nachwirkungen des k.u.k. Status<br />
Ehemalige k.u.k. Hofzuckerbäckerei, diesem<br />
Ruf wird der Zauner, wie die Konditorei<br />
allgemein genannt wird, auch<br />
Josef Zauner<br />
(vorne) und<br />
sein Konditoren-Team.<br />
Foto: Konditorei<br />
Zauner<br />
heute noch gerecht. Kaisertorte, Kaisergugelhupf<br />
und Kaisermelange - als<br />
ehemaliger Caterer (wie man ihn heute<br />
bezeichnen würde) des Kaiserhauses,<br />
machte sich der Zauner einen Namen<br />
und profitiert auch heute noch davon.<br />
Das Rezept der vor <strong>20</strong> Jahren von Josef<br />
Zauner kreierten Kaisertorte geht zum<br />
Beispiel auf jene Schoko-Caramel Creme<br />
zurück, die früher bei Empfängen<br />
an den Hof geliefert wurde. Man sieht<br />
schon, ohne Kaiser geht in Bad Ischl<br />
gar nichts und dieses Image wird beim<br />
Zauner auch gerne gepflegt.<br />
Wenngleich Josef Zauner sehr wohl<br />
die Trends genau verfolgt. Und die gehen<br />
eindeutig in Richtung leichte Küche<br />
– auch in der Konditorei. „Der Geschmack<br />
in der Konditorei hat sich verändert“,<br />
meint Zauner. „Früher ging man<br />
- meist mit der Mama - einmal pro Woche<br />
in die Konditorei und da musste es<br />
mit eine Buttercreme-Torte sein. Heute<br />
geht man schnell einmal Kaffee trinken<br />
und genießt ein Stück Mehlspeise dazu<br />
und die soll leicht sein, weil anschließend<br />
auch noch <strong>das</strong> Abendessen Platz<br />
haben muss“.<br />
Demzufolge gehen Köstlichkeiten<br />
wie Erdbeerschnitte oder die Ribiselschaumschnitte<br />
sehr gut. Trotz aller<br />
Änderungen sind und bleiben aber<br />
Klassiker wie Dobos- oder Malakofftorte<br />
fixer Bestandteil des Sortiments.<br />
Und was geht am besten beim Zauner?<br />
Das gleichnamige Zaunerkipferl und die<br />
Kaisertorte! Und natürlich der legendäre<br />
Zaunerstollen, dessen Rezept aus dem<br />
Jahr 1905 stammt und auch heute noch<br />
genauso wie damals handwerklich zubereitet<br />
wird. Die süßen Präferenzen<br />
sind übrigens bei Einheimischen und<br />
Gästen ziemlich ident.<br />
Das böhmische Erbe<br />
„Die Österreichische Küche verdankt ihren<br />
Ruf zu 80 Prozent den böhmischen<br />
Mehlspeisen“, ist Josef Zauner überzeugt.<br />
Nicht weiter verwunderlich also,<br />
<strong>das</strong>s sich auf der Zauner-Karte nebst<br />
Kaiserschmarrn und Salzburger Nockerl<br />
auch Marillen- und Zwetschkenknödel<br />
finden. Die Marillenknödel gehen besser,<br />
meint der Meister, weil man die auch<br />
im Ausland kennt. 30 Konditoren werken<br />
in den Backstuben in der Pfarrgasse<br />
und auf der Ischler Esplanade, die Torten<br />
und kalten Mehlspeisen werden von<br />
der Pfarrgasse an die Esplanade geliefert,<br />
die warmen Mehlspeisen in beiden<br />
Geschäften frisch zubereitet. Wenn im<br />
Stammgeschäft in der Pfarrgasse um 18<br />
Uhr die Türen schließen, bedeutet <strong>das</strong><br />
für Josef Zauner keineswegs, <strong>das</strong>s nun<br />
Feierabend ist. Denn jetzt geht es zur<br />
Esplanade, um <strong>das</strong> Abendgeschäft zu<br />
beobachten, denn, wie der Chef meint:<br />
„Lernen und verbessern kann man noch<br />
immer etwas!“
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> WINTERDESSERT<br />
45<br />
100 Jahre Honigmayr<br />
Von einer einfachen Bienenzucht zu einer der größten Honigmanufakturen des Landes:<br />
Das im Salzburger Pongau beheimatete Traditionsunternehmen blickt auf eine 100-jährige<br />
Firmengeschichte zurück.<br />
Von Christian Wieselmayer<br />
<strong>20</strong><strong>20</strong> ist auf Grund von Corona<br />
auch für die Lebensmittelbranche<br />
ein außergewöhnliches Jahr. Dennoch<br />
verliefen die ersten sechs Monate<br />
des Jahres erfolgreich, nicht zuletzt<br />
auf Grund des Corona-Lockdowns im<br />
März. „Viele Konsumenten haben während<br />
dieser Zeit verstärkt nach Honig<br />
unserer Marke gegriffen“, zieht Honigmayr<br />
Geschäftsführer Thomas Krahofer<br />
eine erste Bilanz.<br />
Zwischen Tradition und Innovation<br />
Ob klassischer Blütenhonig aus Österreich,<br />
Bio-Waldhonig, Aka zienhonig,<br />
Bio-Blütenhonig oder Cremehonig – für<br />
Honigmayr zählen neben den persönlichen<br />
Kontakten zu seinen Imkern auch<br />
die Faktoren Qualität, Nachhaltigkeit<br />
und Natürlichkeit.<br />
„Im hundertsten Jahr von Honigmayr<br />
liegt der Fokus auf Bio, Regionalität und<br />
Backen. Besonders der Aspekt der Regionalität<br />
gewinnt bei Bio-Produkten an<br />
Bedeutung“, erklärt Thomas Krahofer.<br />
Als eine Herzensangelegenheit bezeichnet<br />
Krahofer, gemeinsam mit den Imkern<br />
gegen <strong>das</strong> Bienensterben zu kämpfen.<br />
So unterstützt Honigmayr – zusammen<br />
mit Spitz, zu dem <strong>das</strong> Unternehmen<br />
gehört – seit <strong>20</strong>17 „Hektar Nektar“, ein<br />
österreichisches Social Start-up, <strong>das</strong> unter<br />
dem Motto „#jedebienezählt“ Imker,<br />
Bienenfreunde und Unternehmen vernetzen<br />
soll.<br />
www.honigmayr.at<br />
Hongimayr füllt pro Jahr rund 2.800 Tonnen Honig ab. Die Österreicher zählen mit<br />
einem Pro-Kopf-Verbrauch von 1,4 Kilo pro Jahr zu den „Honig-Weltmeistern“.<br />
Foto: wildbild<br />
Die Röster im Glas der Tiroler Früchteküche<br />
sind ideal zum Verfeinern<br />
Ihrer köstlichen Mehlspeisen.<br />
Unterweger Früchteküche GmbH A-9911 Assling / Osttirol www.fruechtekueche.at
46 ADVERTORIAL<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Süße Küche in
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> ADVERTORIAL<br />
47<br />
der Weihnachtszeit<br />
Erst die richtigen Gewürze verleihen Süßigkeiten den speziellen Geschmack und machen sie<br />
zu etwas Besonderem. Zudem haben sie oft auch eine Wohlfühl-Komponente.<br />
Der Winter ist die Jahreszeit, in der<br />
<strong>das</strong> meiste Süße verzehrt wird. Im<br />
Speziellen ist es die Weihnachtszeit,<br />
die mit ihren typischen Düften<br />
und Speisen Erinnerungen weckt und<br />
durch individuelle Erlebnisse fest in uns<br />
verankert ist. Dekorative Gewürze wie<br />
Zimtstangen, Sternanis und Piment, <strong>das</strong><br />
Odeur von Nelken, Vanille und Kardamom<br />
sowie der festliche Geschmack von Lebkuchen<br />
und Keksen sind allgegenwärtig.<br />
Die Marke WIBERG ist seit langer Zeit<br />
Teil dieser Verzauberung und hat sowohl<br />
die besten Zutaten als auch Neuprodukte<br />
für die hohe Kunst der Patisserie im Gepäck.<br />
Kekse und weihnachtliche Desserts<br />
sind ohne die passenden Geschmacksrichtungen<br />
kaum vorstellbar.<br />
Erst durch Zimt und Co. erhalten sie den<br />
gewünschten, charakteristischen Touch.<br />
WIBERG bittet zum Tanz der Sinne und<br />
übernimmt gerne die Führung im Reigen<br />
der Gewürze. Wie wäre es mit einem Apfel-Marzipan-Dominostein<br />
mit Gewürzzwetschke?<br />
Die raffinierte Kombination<br />
aus WIBERG Piment ganz, Nelken<br />
ganz sowie der ausgewogenen WIBERG<br />
Lebkuchen Gewürzmischung machen<br />
<strong>das</strong> Dessert zu einem besonderen Geschmackserlebnis.<br />
Neu, lecker und vielseitig<br />
Wenn es darum geht, schnell und lecker<br />
eine weihnachtliche Nuance ins Dessert<br />
zu zaubern, ist die Marke WIBERG mit<br />
ihren Sortiments-Newcomern zur Stelle.<br />
Die Süßen Saucen Sweet & Spicy -<br />
Schoko & Kardamom und Sweet & Salty<br />
- Karamell & Ursalz sind aufgrund ihrer<br />
vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten<br />
die perfekten Begleiter für Desserts. In<br />
der praktischen und einfach zu dosierenden<br />
Quetschflasche kommend, eignen<br />
sie sich zum Finishing, Foaming und<br />
Flavouring. Für etwa eine weihnachtliche<br />
Karamellmousse benötigt man lediglich<br />
ein Sahnesyphon, Sahne, die<br />
Süße Sauce Sweet & Salty - Karamell<br />
& Ursalz und die WIBERG<br />
Lebkuchen Gewürzmischung.<br />
Diese wohlschmeckende<br />
Mousse kann in unter einer Minute<br />
hergestellt werden und verleiht<br />
dem weihnachtlichen Dessert die richtige<br />
Geschmacksnote.<br />
info<br />
Lassen Sie sich von der<br />
Marke WIBERG und ihrer umfangreichen<br />
Rezeptdatenbank<br />
inspirieren:<br />
www.wiberg.eu/rezepte<br />
Fotos: FRUTAROM Savory Solutions<br />
Neuprodukte
48 WINTERDESSERT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Vielseitige<br />
Preiselbeere<br />
Darbo widmet seine neuen Produkte<br />
ganz den Preiselbeeren.<br />
Das „Naturrein Wildpreiselbeeren-<br />
Kompott“ besticht durch den feinherben<br />
Geschmack und eignet sich<br />
für Süßspeisen genauso, wie zu<br />
Pikantem. Zum österreichischen<br />
süßen Klassiker Kaiserschmarrn<br />
passt die „Naturrein Wildpreiselbeeren“<br />
Konfitüre bestens, aber<br />
sie eignet sich auch als winterlicher<br />
Brotaufstrich. Der „Wildpreiselbeer“-Sirup<br />
ist für Cocktailfreunde<br />
ein echtes Highlight und<br />
gemeinsam mit Soda und Eiswürfeln<br />
kann der fruchtig-herbe Drink<br />
„Preiselpeter“ gezaubert werden.<br />
www.darbo.at<br />
Foto: Meisterfrost<br />
Klassiker Kaiserschmarren<br />
Seit 1992 stellt Meisterfrost seinen Kaiserschmarren<br />
nach originaler Rezeptur<br />
her. Die Zutaten kommen so weit wie<br />
möglich aus der Region und von österreichischen<br />
Lieferanten und werden per<br />
Hand in die Pfanne gegossen und schonend<br />
gebacken. Bei der<br />
Premium-Variante wird<br />
<strong>das</strong> Gericht „handgerissen“<br />
und hat <strong>das</strong> typische<br />
gestückelte Aussehen.<br />
Dazu empfohlen<br />
wird der Zwetschkenröster<br />
von Meisterfrost.<br />
Wer es reduzierter mag,<br />
kann die Süßspeise einfach<br />
nur mit Staubzucker<br />
bestreuen. Eine abgewandelte<br />
Variation<br />
des Kaiserschmarrns ist<br />
der Meisterfrost-Topfenschmarrn,<br />
verfeinert mit viel Topfen<br />
und leicht im Genuss. Beide Varianten<br />
sind auch in BIO-Qualität erhältlich.<br />
Luftiger und flaumiger Genuss ist für die<br />
Gäste damit garantiert.<br />
www.meisterfrost.at<br />
Foto: Serhiy Shullye<br />
Röster aus Osttirol<br />
Sobald es kalt wird, halten wieder<br />
warme Desserts Einzug in die heimischen<br />
Küchen. Kaiserschmarrn mit<br />
Zwetschkenröster steht da an oberster<br />
Stelle und da hat die Unterweger Früchteküche<br />
aus Osttirol neben dem „UWE<br />
Zwetschkenröster“ in der Konservendose<br />
eine ganze Reihe weiterer Röster entwickelt.<br />
Erhältlich im großen Glas unter<br />
der Bezeichnung „Premiumfrucht“ werden<br />
Marille, Weichsel, Waldfrucht und<br />
Hollerbeere angeboten.<br />
Kompotte und Röster kommen vor allem<br />
in der Patisserie zum Einsatz und sind<br />
nicht nur beim Kaiserschmarrn, sondern<br />
auch bei Topfennockerl der ideale Begleiter.<br />
Die Röster haben 90 Prozent Fruchtanteil<br />
und sind auch die optimale Basis<br />
für Fruchtspiegel. Kombiniert mit der Isi-<br />
Obersflasche ist damit eine Espuma in<br />
Windeseile hergestellt. Mit Textur bleibt<br />
sie noch stabiler, der Rest ist der Kreativität<br />
der Köche überlassen. Vorsicht nur<br />
bei den Beeren-Röstern, die müssen zuerst<br />
passiert werden. Am Frühstücksbuffet<br />
neben Naturjoghurt platziert, können<br />
sich Gäste auch ihr eigenes Fruchtjoghurt<br />
zusammenstellen. Nicht nur der<br />
Geschmack, sondern auch Designs sind<br />
Erfolgsgaranten.<br />
www.fruechtekueche.at<br />
Die Unterweger Kompotte und Röster<br />
sind auch eine gute Basis für Fruchtspiegel.<br />
Eine Espuma gibt dem Süßen dann<br />
noch die spezielle Note.<br />
Foto: Unterweger Früchteküche
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> WINTERDESSERT<br />
49<br />
Nougat-Germknödel für<br />
Schokotiger<br />
Plunder neu gedacht<br />
Foto: Robert Bucher<br />
Die Eigenmarke Toni<br />
Kaiser von Weinbergmaier<br />
bietet eine Vielzahl<br />
an süßen Versuchungen.<br />
Eine trendige Abwechslung<br />
sind die neuen<br />
Germknödel mit Nuss-<br />
Nougatcreme-Füllung, die<br />
nicht nur köstlich im Geschmack,<br />
sondern auch<br />
ohne Palmfett hergestellt<br />
sind. Bereits vorgegart<br />
und tiefgekühlt sind sie<br />
innerhalb kürzester Zeit<br />
zum Verzehr bereit. Der<br />
gelingsichere Nachtisch<br />
eignet sich also perfekt<br />
zum Einsatz in Großküchen, für den Buffetbetrieb<br />
und auch im Cateringbereich.<br />
Die Gäste genießen vollen Geschmack<br />
bei kurzer Wartezeit und haben noch<br />
dazu eine große Auswahl. Denn ebenfalls<br />
zu empfehlen sind die fix&fertig Nougatknödel<br />
von Toni Kaiser, der Premium Apfelstrudel<br />
aus steirischen Äpfeln und der<br />
Bio-Kaiserschmarrn – ohne Rosinen und<br />
besonders flaumig. Süßer Genuss, schnell<br />
auf dem Tisch.<br />
www.weinbergmaier.at<br />
E I N S T E I R I S C H E S<br />
FAMILIENUNTERNEHMEN<br />
echte<br />
han darb e it<br />
han d g e s c h o p f t<br />
han d g e r i s s e n<br />
mit vollmilch<br />
Premium-<br />
Kaiserschmarrn<br />
Foto: Vandemoortele<br />
Dass Desserts und in diesem Fall Plundergebäck<br />
nicht immer süß sein<br />
muss, beweist Vandemoortele. Dieser<br />
hat sein Sortiment nämlich ganz nach<br />
dem Thema „herzhafter Plunderstrudel“<br />
revolutioniert. Die Plunderstücke haben<br />
eine praktische Größe und eignen sich<br />
perfekt als Snack. Die Geschmacksrichtung<br />
Pizza-Strudel mit<br />
Tomaten-Kräuter-Füllung<br />
und Käse-Knusper-<br />
Topping lässt italienische<br />
Gefühle auch im Winter<br />
aufkommen. Der Paprika-Käse-Strudel<br />
liefert ein<br />
Geschmackserlebnis zwischen<br />
süß und scharf. Der<br />
Spinat-Feta-Strudel ist<br />
die dritte Variante und typisch<br />
mediterran. Knusprig-nussig<br />
lässt sich sein<br />
Geschmack beschreiben.<br />
Alle drei Sorten sind vegetarisch und<br />
backfertig. Auch die Verpackung hat einen<br />
großen Vorteil: Ein Beutel entspricht<br />
genau einer Backblechbelegung, ist also<br />
platzsparend und reduziert Verschlechterungen<br />
in der Qualität durch die Lagerung<br />
angefangener Beutel.<br />
www.vandemoortele.com/de<br />
Meisterfrostprodukte sind im<br />
Tiefkühl-Fachgroßhandel erhältlich.<br />
verkauf@meisterfrost.at<br />
www.meisterfrost.at
50 WINTERDESSERT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Lava Cake und<br />
Maroni Mousse<br />
Ein Schokokuchen mit flüssigem<br />
Kern lässt jedes Naschkatzenherz<br />
höher schlagen. Die schokoladige<br />
Nachspeise von Nannerl umhüllt<br />
ein knuspriger Teig, der dann<br />
auf <strong>das</strong> zart-schmelzende Innere<br />
trifft. Nannerl empfiehlt die Backmischung<br />
sowohl für kleine Kuchen<br />
als auch für größere Backwerke,<br />
die Qualität ist bei beiden<br />
gleichermaßen garantiert. Die Zubereitung<br />
ist einfach, <strong>das</strong> Ergebnis<br />
ein Genuss. Der Flüssigkeitsgrad<br />
des Schokoladenkerns kann<br />
durch die Backzeit variiert werden.<br />
Winterliches Maroni-Mousse<br />
Das Mousse im Geschmack Maroni-Vanille<br />
ist ein weiterer winterlicher<br />
Begleiter in Nannerls Sortiment.<br />
Die feine Esskastanie trifft<br />
auf Bourbon-Vanille, daraus ergibt<br />
sich ein köstliches, stichfestes<br />
Mousse mit einem außerordentlichen<br />
Geschmack. Das Mousse eignet<br />
sich auch für Nockerln und als<br />
Füllcreme und Maroni sind vor allem<br />
in der kalten Jahreszeit immer<br />
ein Bringer.<br />
www.nannerl.at<br />
Foto: Nannerl<br />
Foto: Francesca Moscheni<br />
Blitzschnelle Nachspeise<br />
Bindis Gastronomie-Konzept „Ready<br />
in 60 Seconds“ besteht aus einer<br />
Vielzahl an Küchlein, die in der Mikrowelle<br />
bei 800 Watt tiefgekühlt in 60 Sekunden<br />
essfertig sind. Die Pasticciotti<br />
alla Crema ist ein paradiescremegefülltes<br />
Mürbeteig-Gebäck, zu erwerben<br />
im Karton mit <strong>20</strong> Einzelportionen. In<br />
der Mikrowelle ist <strong>das</strong> Dessert in einer<br />
Kefir trifft Kirsche<br />
Das Kefir-Dessert<br />
Kirsche<br />
vereint cremigen<br />
und fruchtigen Geschmack.<br />
Die Creme<br />
ist servierfertig<br />
und soll Abwechslung<br />
auf die Speisekarte<br />
bringen.<br />
Frischli Milchwerke<br />
feierte bereits<br />
Erfolge mit Kefir-<br />
Desserts in den<br />
Geschmacksrichtungen<br />
Orange-Vanille<br />
und Maracuja, diese haben sich als<br />
äußerst beliebt bei Gästen gezeigt. Nun<br />
bekommt die Kirsche die Chance, es ihnen<br />
gleich zu tun. Das Gericht kann auch<br />
als Basis für andere Rezepte verwendet<br />
werden, besonders empfohlen wird eine<br />
Kombination mit Baiser und Brownies<br />
– daraus ergibt sich die beliebte Nach-<br />
Minute bei 800<br />
Watt servierfertig.<br />
Die Croccante<br />
al Pistacchio<br />
kann dem Gast<br />
ohne langes Auftauen<br />
direkt serviert<br />
werden. Das<br />
Pistaziengericht<br />
liegt auf einem<br />
Biskuitboden und<br />
ist verfeinert mit<br />
Mandel-Crunch<br />
und weichen Pistazienkernen.<br />
Es<br />
ist zu 9 Stück im Karton erhältlich. Die<br />
Coppa Mousse Cioccolato ist eine luftige<br />
Schokoladencreme mit Schokostückchen<br />
und wird im wiederverwendbaren<br />
Glas angeboten. Man erspart sich<br />
so lästiges Umfüllen. Erhältlich ist <strong>das</strong><br />
Mousse in einer Einheit von 12 Einzelportionen.<br />
www.bindi.de<br />
speise Kefir-Kirsch-Dessert „American<br />
Brownie“. Diese und weitere Rezeptinspirationen<br />
stellt Frischli auf seiner Webseite<br />
zur Verfügung. Da die Gastronomie<br />
und Hotellerie aktuell mit Personalmangel<br />
zu kämpfen hat, bieten sich die ungekühlt<br />
haltbaren Becherportionen an.<br />
www.frischli-foodservice.de<br />
Foto: Frischli Milchwerke
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> WINTERDESSERT<br />
51<br />
Fruchtiges Winter-Trio<br />
Des Chefkochs Geheimnis.<br />
ZUM<br />
ZERKUGELN<br />
GUT!<br />
Foto: Froneri<br />
Drei neue Desserts von Froneri versüßen<br />
der Gastronomie den Winter.<br />
Das violette Mövenpick Brombeereis<br />
besteht aus fettarmem Joghurt<br />
und Brombeerstücken. Ob in der Kombination<br />
mit Kuchen oder im Alleingang<br />
– der beerige Nachtisch schmeckt in jedem<br />
Fall. Ebenfalls neu ist der Kirsch-<br />
Butterstreusel-Blechkuchen. Hier treffen<br />
Sauerkirschen auf Schokostreusel,<br />
ummantelt sind sie von Rührteig. Die<br />
dritte im Bunde ist die cremige Zimt-<br />
Pflaumen-Torte. Die Zutaten, nämlich<br />
ein Mürbteigboden und drei lockere<br />
Rührteigböden, Walnüsse, Zimt-Pflaumen-<br />
und Vanille-Schlagobers, lassen<br />
Winterstimmung aufkommen.<br />
www.froneri-shop.at<br />
Topfenknödel div. Sorten<br />
von CATERLINE<br />
hausgemachte Qualität<br />
einzigartig flaumig<br />
Winterliche Topfenbällchen<br />
Foto: Axel Weiss<br />
Als Neuling im Sortiment stellt Edna<br />
seine Winterbällchen mit Topfen und<br />
Lebkuchengewürz vor.<br />
Die luftig-lockeren Bällchen bestehen<br />
aus saftigem Teig und sind mit Topfen<br />
und einem feinen Lebkuchengewürz<br />
veredelt. Auch<br />
die handliche Größe des süßen<br />
Gebäcks ist praktisch und ideal<br />
als Fingerfood, Snack zum<br />
Mitnehmen oder als Winter-<br />
Dessert für die Gastronomie<br />
und Hotellerie geeignet. Schon<br />
nach 60 Minuten ist <strong>das</strong> Dessert<br />
aufgetaut und überzeugt<br />
mit mit saftiger Konsistenz.<br />
Ebenfalls neu im Angebot<br />
ist Ednas Weihnachtsengel.<br />
Diese Süßigkeit aus saftigem Germteig<br />
besteht gänzlich aus natürlichen Zutaten<br />
und lässt so richtig Advents- und<br />
Feststimmung aufkommen.<br />
www.edna.at
52 MILCHPRODUKTE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Foto: Davizro Photography / Adobe Stock<br />
Heimischer Milch-Genuss<br />
Der Kauf von regionalen Lebensmitteln fördert nicht nur die heimische Wirtschaft,<br />
sondern auch was den Genuss angeht, sind die Produkte aus Österreich top. Eine<br />
transparente Herkunft ist auch beim Essen außer Haus gefragt – hier können Gastronomen<br />
mit Regionalität punkten.<br />
Von Katrin Schedler<br />
Regionalität ist mittlerweile ein<br />
gängiger Begriff. Doch die Definition<br />
von „regional“ ist, im<br />
Vergleich zu „biologisch“, sehr<br />
flexibel. Flexibel deshalb, weil es unterschiedliche<br />
Einstellungen dazu gibt was<br />
Regionalität bedeutet. Allerdings gibt es<br />
keine Regeln, nach denen gewirtschaftet<br />
werden muss und auch keine Kontrollstellen,<br />
die Aussagen zur Regionalität<br />
prüfen. Wer zu regionalen Lebensmitteln<br />
greift, der möchte in der Regel die<br />
heimische Wirtschaft stärken und lokale<br />
Landwirte unterstützen. Man möchte<br />
wissen woher <strong>das</strong> Produkt kommt und<br />
wo es verarbeitet wurde. Beim Einkaufen<br />
können wir „vom Acker in die Küche“<br />
selbst nachverfolgen, anders ist<br />
<strong>das</strong> jedoch beim Essengehen. Hier sind<br />
die Gastronomen gefragt, mit regionalen<br />
Lebensmitteln zu arbeiten und ihre<br />
Gäste über deren Herkunft z.B. mit Hinweisen<br />
in der Speisekarte zu informieren.<br />
Dieser Zusatz wird von vielen Gästen<br />
sehr geschätzt, ganz abgesehen vom<br />
Genuss, den heimische Lebensmittel<br />
mit sich bringen.<br />
Regionale Molkereiprodukte<br />
Milch und Produkte aus Milch nehmen<br />
in der Gastronomie einen großen Stellenwert<br />
ein. Vom Frühstücksbuffet über<br />
die Zubereitung von Kaff ee kreationen<br />
bis hin zu Backwaren und Desserts –<br />
Milch ist in vielen Formen zu finden. Für<br />
Gastronomen ist es nicht immer einfach<br />
den Durchblick in dem Angebots-Wirrwarr<br />
zu behalten.<br />
Aus der ganzen Welt werden Molkereiprodukte<br />
importiert, doch wieso<br />
in die Ferne schweifen, wenn in Österreich<br />
eine vielfältige Auswahl an Milcherzeugnissen<br />
hergestellt wird? Hierzulande<br />
ist die Milchwirtschaft eine der<br />
bedeutendsten Wirtschaftszweige in<br />
der Landwirtschaft und ca. 3,8 Millionen<br />
Tonnen Milch wird jährlich produziert.<br />
Die Milchproduktion in Österreich
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> MILCHPRODUKTE<br />
53<br />
unterscheidet sich positiv zu der in anderen<br />
Ländern: Mit durchschnittlich <strong>20</strong><br />
Kühen pro Bauernhof sind die Betriebe<br />
viel kleiner als im Ausland, die Fütterung<br />
erfolgt mit einem hohen Grundfutteranteil<br />
und auf Palmöl und Sojaschrot<br />
aus Übersee sowie bedenkliche<br />
Pflanzenschutzmittel wird verzichtet.<br />
Tierwohl wird großgeschrieben und<br />
die Milchproduktion unterliegt strengen,<br />
durchgehenden Qualitätskontrollen.<br />
Milch ist jedoch nicht gleich Milch.<br />
Neben der konventionell hergestellten<br />
Milch ist vor allem Bio-Milch und<br />
Heumilch immer beliebter. Der Unterschied:<br />
Damit sich ein Produkte „bio“<br />
nennen darf, müssen festgelegte Produktionsrichtlinien<br />
eingehalten werden.<br />
So muss beispielsweise <strong>das</strong> Futter<br />
für die Tiere biozertifiziert sein, mehr<br />
Auslauf, größere Liegeflächen und eine<br />
artgerechte Gestaltung von den Stallungen<br />
sind ebenso klar festgelegt – ganz<br />
im Sinne des Tierwohls. Außerdem ist<br />
Bio-Milch garantiert gentechnikfrei.<br />
Heumilch gibt es konventionell und in<br />
Bioqualität. Der Geschmack von Heumilch<br />
ist dank der Fütterung der Kühe<br />
mit frischen Gräsern und Kräutern im<br />
Sommer sowie Heu im Winter besonders<br />
schmackhaft.<br />
Auf vergorene Futtermittel (Silage)<br />
wird konsequent verzichtet, weshalb<br />
Käse aus Heumilch ohne Zusatz von<br />
Konservierungsmitteln und ohne intensive<br />
mechanische Behandlung hergestellt<br />
werden kann. Im Prinzip ist die<br />
Herstellung von Heumilch die ursprünglichste<br />
Form der Milchgewinnung. Nicht<br />
nur kleine Hofsennereien, sondern auch<br />
die größeren Molkereien hierzulande<br />
setzen auf die „ursprüngliche Milch“<br />
und beliefern immer mehr Restaurants,<br />
Cafés und Hotels mit ihren Produkten<br />
aus Heu- und/oder Bio-Milch.<br />
„Das Bewusstsein der Gastronomie<br />
hat sich sehr in Richtung regionale Produkte<br />
verändert“, zeigt man sich bei der<br />
Vorarlberg Milch eGen erfreulich über<br />
die Entwicklung. Neben Bio- und Heumilch<br />
wird auch Butter, Joghurt und<br />
Käse daraus hergestellt und vertrieben.<br />
Auch die SalzburgMilch setzt auf „Premium<br />
Milch“: Frühstücks-Heumilch und<br />
Alpenmilch gehören ebenso zum Sortiment<br />
wie die „Besser Bio-Produkte“,<br />
welche zu 100 % gentechnikfrei sind.<br />
Schutz der Artenvielfalt<br />
Frischmilch<br />
auf höchstem Niveau<br />
Die Wiesen in Österreichs größter<br />
Heumilchregion Flachgau-Mondseeland<br />
sind ein Paradies der Artenvielfalt.<br />
Um diese Artenvielfalt zu<br />
schützen, hat die Privatkäserei Woerle<br />
<strong>das</strong> Projekt „Artenvielfalt in Bauernhand“<br />
ins Leben gerufen.<br />
Im Rahmen dieses Projekts<br />
sollen gemeinsam<br />
mit den Heumilchbauern<br />
unterschiedliche Lebensräume<br />
und Rückzugsorte<br />
für Tiere und Pflanzen geschaffen<br />
werden.<br />
„Mit diesem Projekt<br />
hat sich Woerle eine der<br />
zentralen Fragestellungen<br />
der modernen Landwirtschaft<br />
vorgenommen.<br />
Der aktive Naturschutz<br />
ist neben der Erzeugung<br />
hochwertiger Lebensmittel<br />
und der Kulturlandschaftspflege<br />
eine der wesentlichen Leistungen der<br />
Bäuerinnen und Bauern für die Gesellschaft.“,<br />
so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.<br />
www.woerle.at<br />
V.li.: Stefan und Sandra Weissl (Heumilch-Bauern),<br />
Naturschutz-Landesrätin Maria Hutter, Dr. Konrad<br />
Steiner (Biologe) und Gerrit Woerle (Geschäftsbereichsleiter<br />
Strategie).<br />
Foto: Franz Neumayr<br />
NÖM ist der optimale Begleiter für<br />
Ernährungsbewusste, Sportbegeisterte<br />
oder einfach nur Genießer. Rund<br />
3.000 Bauern – ausschließlich Familienbetriebe<br />
aus Niederösterreich, dem<br />
Burgenland und der Oststeiermark<br />
– liefern täglich Milch an die Molkerei<br />
in Baden. Die NÖM ist zudem die<br />
erste und bislang einzige Molkerei Österreichs,<br />
die seit <strong>20</strong>16 CO2-neutral<br />
produziert. Mit dem innovativen Mehrwegsystem,<br />
dem „Milch Fass-System“,<br />
<strong>das</strong> bis zu vier Leitungen mit unterschiedlichen<br />
Milchprodukten führen<br />
kann, wird Müll in der Gastronomie<br />
reduziert und der Milchkonsum revolutioniert.<br />
Das Zapfsystem kann in bestehende<br />
Kühlanlagen oder auch in<br />
einen Kühlschrank eingebaut werden,<br />
und zudem als Milchbar genutzt werden.<br />
„Die Milch wird über <strong>das</strong> Zapfsystem<br />
bis zum Auslass gekühlt. So<br />
können wir den gewohnten NÖM Qualitätsstandard<br />
bewahren“, erklärt Thomas<br />
Tirmantinger, Geschäftsführer der<br />
NÖM.<br />
www.noem.at<br />
Foto: NÖM AG
54 MILCHPRODUKTE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Foto: SalzburgMilch<br />
Weniger Zucker<br />
– mehr Genuss<br />
Für eine gesunde und ausgewogene<br />
Ernährung ist es wichtig<br />
auf Abwechslung, Saisonalität<br />
und Regionalität zu achten.<br />
Mit der Ernährung soll der Bedarf<br />
an allen Nährstoffen gedeckt werden.<br />
Gleichzeitig soll darauf geachtet<br />
werden, nicht zu viel Zucker zu<br />
konsumieren. Aus diesem Grund<br />
überarbeitete die SalzburgMilch<br />
viele Rezepturen von Premium<br />
Milchprodukten und reduzierte<br />
dabei den Zuckergehalt deutlich.<br />
Die neuen, zuckerreduzierten<br />
Produkte Premium Stracciatella<br />
Jogurt sowie Schoko- und Vanillepudding<br />
überzeugen durch vollen<br />
Geschmack. Dazu gibt es mit<br />
der neuen Maracuja Molke eine<br />
köstliche Erfrischung mit viel Geschmack.<br />
Die Milch wird in einem<br />
schonenden Verfahren mit gentechnikfreien<br />
Zutaten hergestellt.<br />
„Die Kühe, deren Milch künftig als<br />
Premium Frühstücks-Heumilch<br />
abgefüllt wird, haben noch mehr<br />
Bewegungsfreiheit“, erklärt Andreas<br />
Gasteiger, Geschäftsführer<br />
der SalzburgMilch. Die Heumilchkühe<br />
können sich so 365 Tage im<br />
Jahr völlig frei auf der Weide bewegen<br />
und werden nie angebunden.<br />
Sie werden ausschließlich mit frischen<br />
Gräsern und getrocknetem<br />
Heu gefüttert. „Es ist uns wichtig,<br />
einen Beitrag zur gesunden, ausgewogenen<br />
Ernährung unserer Konsumentinnen<br />
und Konsumenten<br />
zu leisten und den Zuckeranteil in<br />
unseren Milchprodukten kontinuierlich<br />
zu reduzieren“, so Gasteiger.<br />
In diesem Jahr wurde der Zuckergehalt<br />
der SalzburgMilch Premium<br />
Fruchtmolken, der Premium<br />
Puddings und auch der Premium<br />
Fruchtjogurts im Schnitt um <strong>20</strong>%<br />
gesenkt.<br />
www.milch.com<br />
Schwerpunkt Käse<br />
Käser ist in der Gastronomie ein wesentlicher<br />
Faktor, daher wird an diesem<br />
Produkt immer getüftelt, verkostet<br />
und verbessert. Im Herbst prüften elf<br />
der besten Sensorik-Experten aus Österreich<br />
und Bayern gleich über mehrere<br />
Tage verteilt insgesamt 159 Käsesorten,<br />
<strong>das</strong> Ergebnis soll einer breiten Öffentlichkeit<br />
präsentiert werden. Seit vielen<br />
Jahren werden auch Schüler in den Bereichen<br />
Hotellerie, Tourismus und Gastronomie<br />
geschult, um als Botschafter<br />
der Käsekultur zu fungieren. Der in Schulen<br />
mittlerweile im Lehrplan verankerte<br />
Gegenstand „Diplomierter Käsekenner“<br />
wird mit einer kommissionellen Prüfung<br />
und einem Zertifikat abgeschlossen,<br />
als Lernunterlage dient <strong>das</strong> Lehrbuch<br />
„Easy Cheesy“. Grundlage all dessen ist<br />
die hohe Milchqualität, die in den Molkereien<br />
und Käsereien veredelt wird. Die<br />
Ausbildung zum Käsekenner fördert so<br />
die Käsekultur und sensibilisiert für die<br />
wertvollen Milchprodukte. www.ama.at<br />
Käse-Nachschlagewerk<br />
Foto: ARGE Heumilch<br />
Nachhaltiger Genuss<br />
Hanf, Safran, Sommertrüffel und rotes<br />
Pesto sind die edlen Zutaten, die<br />
von der Erlebnissennerei Zillertal in neuartigen<br />
Rezepten vereinigt wurden. „Als<br />
Heumilch-Juwelen ergänzen sie unser<br />
Gourmet-Sortiment und sind bisher einzigartig<br />
im Heumilch-Käse-Segment“, so<br />
Geschäfts führer Christian Kröll. Die Produkt-Range<br />
wird zudem auf nachhaltigeres<br />
Verpackungsmaterial umgestellt.<br />
Die Sennerei wird durch Umstellungen<br />
bei den Verpackungen in den nächsten<br />
drei Jahren mindestens 30 Tonnen Müll<br />
Mit der neuen Fibel der ARGE Heumilch<br />
„Heumilch-Käse und seine Freunde“<br />
zeigen Kulinarik-Experten auf, mit<br />
welchen Lebensmitteln Heumilch-Käse<br />
am besten kombiniert werden kann.<br />
Die Bandbreite reicht von Brot, Nüssen<br />
und Gelees bis zu Getränken<br />
wie Bier, Wein und<br />
Tee. „Unser Nachschlagewerk<br />
soll ein roter Faden<br />
durch die Vielfalt an idealen<br />
Gaumenkombinationen<br />
mit Heumilch-Käse<br />
sein“, so Geschäftsführerin Christiane<br />
Mösl, selbst ausgebildete Käse-Sommelière.<br />
Das Nachschlagewerk zeigt in<br />
übersichtlichen Beschreibungen der Käsesorten<br />
klare Empfehlungen für ideale<br />
Kombinationen auf. Zudem führt die Fibel<br />
in die kulinarische Harmonielehre<br />
– <strong>das</strong> „Food Pairing“<br />
– ein und erklärt, wie<br />
sich Aromen gegenseitig beeinflussen.<br />
Die Fibel kann<br />
kostenlos bestellt werden<br />
unter www.heumilch.at<br />
und über 17 Tonnen<br />
Kunststoff einsparen.<br />
Wichtigster<br />
Hebel, um die<br />
Mülleinspa rungen<br />
zu erreichen, sind<br />
die Verpackungen<br />
von Milch, Käse und Joghurt. Die neuen<br />
Milchkartons werden zu 100% klimaneutral<br />
hergestellt. Auch bei den Käseverpackungen<br />
werden bis zu 70% Plastik eingespart.<br />
www.erlebnissennerei-zillertal.at<br />
Foto: AMA Marketing GmbH<br />
Foto: Erlebnissennerei<br />
Zillertal
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> MILCHPRODUKTE<br />
55<br />
GEMEINSAM FÜR<br />
TIERGESUNDHEIT<br />
SALZBURGMILCH PREMIUM <strong>GASTRO</strong>-SORTIMENT<br />
BRINGT KLARE VORTEILE:<br />
Unverfälschter, gehaltvoller Geschmack<br />
Traditionelle und innovative<br />
Milchprodukte in Premium Qualität<br />
Breites Produktangebot, vielseitig verwendbar<br />
Exklusives Premium Haubenklasse- Konzept für<br />
Milchprodukte in Großgebinden<br />
Einzigartige Tiergesundheitsinitiative mit hohen<br />
Auslauf-Standards und regelmäßigen Gesundheits-Checks<br />
milch.com
56 CONVENIENCE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Ohne Convenience geht<br />
Convenience Produkte umfassen weit mehr als die klassischen Fertiggerichte: Frischgekühlte<br />
Zutaten und Speisen zählen ebenso dazu wie Tiefkühlkost und Halbfertigprodukte. Sie lassen<br />
sich schnell zubereiten, sind meist besser als ihr Ruf und erleichtern den Köchen ihre Arbeit.<br />
Text und Foto: Andrea Jungwirth<br />
Der Wandel der Gesellschaft spiegelt<br />
sich auch im Essen wider.<br />
Die Vereinbarkeit von Beruf und<br />
Familie, Stress im Alltag und immer<br />
weniger Zeit zu kochen, bringen es<br />
mit sich, <strong>das</strong>s man vermehrt außer Haus<br />
isst und seltener Lebensmittel einkauft.<br />
An den Lebensmitteln im Einkaufswagen<br />
lassen sich die neueren Ernährungstrends<br />
wie Bio, Regionalität, Genuss,<br />
Qualität, gesundes Essen, aber auch weniger<br />
Fleisch unbestritten erkennen. Ein<br />
nicht ganz neuer Trend bleibt ungebrochen<br />
und steigt sogar an: Der Griff nach<br />
Convenience Produkten.<br />
Köchemangel begünstigt<br />
die Branche<br />
Was für den Konsumenten vor Jahrzehnten<br />
mit Ravioli aus der Dose begann, endet<br />
nicht bei Fertigpizza und Tiefkühllasagne.<br />
Die Vielfalt der Convenience<br />
Produkte ist enorm und die Produktpalette<br />
umfasst natürlich auch Fertigsalate,<br />
Smoothies, vegane Schnitzel oder tiefgekühlte<br />
Süßkartoffelpommes. So passt<br />
Convenience Food gut in unsere schnelllebige<br />
Zeit, in der auch <strong>das</strong> Kochen und<br />
Essen schnell gehen muss. Und Convenience<br />
bedeutet nichts anderes, denn es<br />
ist <strong>das</strong> englische Wort für Bequemlichkeit<br />
und bezeichnet zubereitungsfertige,<br />
garfertige und küchenfertige Produkte,<br />
Nahrungsmittel und Fertiggerichte. Was<br />
in der eigenen Küche schon lange Usus<br />
ist, hat verstärkt in der Gastronomie Einzug<br />
gehalten. Auch wenn Gäste und einige<br />
Köche Convenience Produkte in der<br />
Gastroküche nicht gerne sehen, so werden<br />
sie immer öfter verwendet. Der Wandel<br />
der Gesellschaft hat vor der Gastronomie<br />
nicht halt gemacht. Das Berufsbild<br />
des Kochs zählt nicht zu den Besten.<br />
Ungünstige Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung<br />
und anstrengende Arbeitsbedin-
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> CONVENIENCE<br />
57<br />
es nicht mehr<br />
gungen führen dazu, <strong>das</strong>s immer weniger<br />
junge Menschen den Lehrberuf des<br />
Kochs wählen und Kochen von der Pike<br />
auf lernen wollen. Die Gastronomie und<br />
Hotellerie suchen verzweifelt nach qualifiziertem<br />
Personal. Eine gute Möglichkeit,<br />
um Zeit und – notgedrungen – Köche<br />
einzusparen, ist, vermehrt Convenienceprodukte<br />
zu verwenden. Denn für<br />
<strong>das</strong> Öffnen von Packungen und Erwärmen<br />
bzw. Regenieren von Lebensmitteln<br />
benötigt der Gastronom kein Fachpersonal<br />
mehr und kann trotzdem gleichbleibende<br />
Qualität auf den Teller bringen.<br />
Schwer zu unterscheiden<br />
Für den Gast ist es nicht einfach, am Teller<br />
zu erkennen, ob <strong>das</strong> Gericht traditionell<br />
gekocht oder als Convenience Produkt<br />
zubereitet wurde. Das spricht aber<br />
eigentlich für die Convenience Branche.<br />
Denn es ist nicht so, <strong>das</strong>s Convenience<br />
und ein qualitativ hochwertiges Essen<br />
ein Widerspruch sind. Die Branche hat<br />
gelernt und bietet Fertigprodukte in allen<br />
Qualitätsklassen an, von einfachen<br />
Schnitzeln „Wiener Art“ bis hin zu Produkten<br />
für die Spitzengastronomie. Um<br />
den Absatz zu steigern, berücksichtigt<br />
die Industrie natürlich auch die aktuellen<br />
Ernährungstrends. So sind Produkte<br />
in Bioqualität oder mit regionaler Herkunft<br />
genauso gefragt und erhältlich wie<br />
innovative und kreative Gerichte für Vegetarier<br />
oder Veganer. Sogar für Kunden<br />
Preis und Portionsgrößen der<br />
Convenience-Gerichte sind gut<br />
planbar, auch die Lagerhaltung<br />
wird einfacher.<br />
mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten<br />
wird produziert, für viele Erzeuger sind<br />
Aromastoffe oder Konservierungsmittel<br />
tabu. Sinnvoll eingesetzt kann Convenience<br />
so durchaus zur guten Küche<br />
in der Gastronomie passen.<br />
Doch warum wird dann in der Gastronomie<br />
so ein Geheimnis daraus gemacht?<br />
Der Begriff „hausgemacht“ ist<br />
nicht geschützt und so kann jeder Wirt<br />
zur Spargelzeit die Fertigsauce aus der<br />
Packung nehmen und auf die Speisekarte<br />
hausgemachte Sauce hollandaise schreiben.<br />
Das verärgert natürlich die Gäste,<br />
die <strong>das</strong> merken. Mehr Transparenz und<br />
Offenheit mit dem Thema würde beiden<br />
Seiten gut tun, der Gastronomie und<br />
auch den Herstellern. Als Gastronom<br />
steht man ja nicht am Pranger, wenn<br />
man Convenience verwendet. Denn die<br />
Produkte lassen sich einfach einsetzen,<br />
schmecken immer gleich, was vor allem<br />
für die Systemgastronomie wichtig ist,<br />
und lassen sich mit einigen wenigen Zutaten<br />
wie Kräutern geschmacklich verändern<br />
und aufpeppen. Nur auf Nachfrage<br />
von Kunden, ob die Sauce selbstgemacht<br />
ist, sollte <strong>das</strong> Servicepersonal<br />
auch offen und ehrlich antworten.<br />
Produkte aus kleiner Erzeugung<br />
Gerade bei Convenience denken viele<br />
an große industrielle Produktion. Das<br />
mag für Großküchen, Kantinen oder<br />
auch Fastfoodketten stimmen. Doch<br />
zahlreiche kleine, traditionelle Handwerksbetriebe<br />
haben sich auf Convenience<br />
spezialisiert. So werden Knödel,<br />
Nudelteigtaschen, Obstsalate, ja sogar<br />
Patisserieprodukte gezielt für die Gastronomie<br />
und deren Bedürfnisse erzeugt,<br />
und <strong>das</strong> häufig von kleinen Familienunternehmen.<br />
Oft ist die Convenience<br />
Schiene so erfolgreich, <strong>das</strong>s Unternehmen<br />
die Produktion vergrößern müssen.<br />
Preis und Portionsgrößen der Gerichte<br />
sind so gut planbar, auch die Lagerhaltung<br />
wird einfacher. An den Gastrobetrieb<br />
angepasste Packungsgrößen machen<br />
den tatsächlichen Lebensmitteleinsatz<br />
in der Küche besser kalkulierbar,<br />
was Lebensmittelverschwendung vorbeugt.<br />
Bei vielen Produkten wird also in der<br />
Küche des Herstellers von Convenience<br />
Produkten vorgearbeitet, in der Küche<br />
des Gastronomen wird <strong>das</strong> Gericht<br />
fertiggestellt. Klingt gut, wenn Qualität<br />
und Geschmack dabei nicht auf der<br />
Strecke bleiben und sowohl Wirt als<br />
auch Gast zufrieden sind.<br />
Bei uns liegt<br />
Backtradition<br />
in der Familie.<br />
Seit 1902.<br />
» Seit Generationen geben wir<br />
<strong>das</strong> Wissen um die österreichische<br />
Backtradition weiter. Dieses<br />
Wissen fängt bei den besten<br />
Zutaten an und zeigt, wie sorgsam<br />
man mit ihnen umgehen muss,<br />
um <strong>das</strong> beste Brot zu backen.«<br />
Anton Haubenberger<br />
Haubis GmbH<br />
Kaiserstraße 8 / A-3252 Petzenkirchen<br />
t +43 (0) 7416 / 503-0 / www.haubis.at
58 CONVENIENCE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Foto: Springer photography<br />
Laktosefreies<br />
Rührei<br />
Obwohl die Ernährungsstile immer<br />
unterschiedlicher werden<br />
sollte auf Proteine in keinem Fall<br />
verzichtet werden. Denn der Körper<br />
braucht diese für viele Funktionen.<br />
Vor allem <strong>das</strong> Frühstück ist<br />
für viele durch den Klassiker Eierspeise<br />
eine Proteinquelle. Mit<br />
dem Eifix Schlemmer Rührei von<br />
Eipro ist der beliebte Frühstückssnack<br />
nun auch ohne Laktose zu<br />
genießen. Geschmacklich ändert<br />
sich nichts und die fertige Rezeptur<br />
ist wie gewohnt im Handumdrehen<br />
zubereitet. Es kann auch<br />
nach Belieben portioniert werden,<br />
dank der Verpackung im Tetra<br />
Brik inklusive Drehverschluss.<br />
Für größere Portionen ist der Kombidämpfer<br />
zu empfehlen. Eipro<br />
präsentiert auf der Webseite eine<br />
Vielfalt an schmackhaften Rezepten,<br />
von denen man sich inspirieren<br />
lassen kann.<br />
www.eipro.de<br />
Foto: Eipro<br />
Foto: Blasko<br />
Der leckere Snack für<br />
zwischendurch<br />
Runde Versuchung<br />
Ob süß oder salzig – traditionell oder<br />
modern – <strong>das</strong> Knödelsortiment von<br />
Caterline, dem Premium-Anbieter von<br />
Tiefkühlprodukten, umfasst eine große<br />
Breite der runden Köstlichkeiten.<br />
Marillenknödel, gewälzt in feinen<br />
Butterbrösel wie einst aus Großmutters<br />
Küche oder die flaumigen Topfenknödel<br />
von Caterline – beide wecken<br />
Kindheitserinnerungen. Aber auch bei<br />
unseren Kindern sind die süßen Klassiker<br />
überaus beliebt und werden ergänzt<br />
durch Nougatknödel mit einem zartschmelzenden<br />
Kern.<br />
Schnelle Gerichte sind beliebt, denn<br />
nicht immer hat man Zeit für ein dreigängiges<br />
Mittagessen. Da können ein<br />
paar schnell zubereitete Snacks rasch<br />
Abhilfe schaffen. Für den schnellen Genuss<br />
im Kornweckerl oder als Snack<br />
mit individuellen Saucen und frischem<br />
Gemüse eignen sich die Mini-Hühnerschnitzel<br />
von Blasko. Das<br />
Unternehmen steht seit Jahrzehnten<br />
für gediegene Hausmannskost<br />
mit einem hohen Anspruch an Qualität.<br />
Nach überlieferten Rezepturen<br />
werden typisch österreichische<br />
Gerichte in der Manufaktur hergestellt,<br />
täglich frisch gekocht und<br />
frisch ausgeliefert. Geprüfte Rohstoffe,<br />
frische Zutaten und <strong>das</strong> Kochen<br />
im klassischen Stil sowie der<br />
Verzicht auf Konservierungsstoffe<br />
und Geschmacksverstärker sorgen dafür,<br />
<strong>das</strong>s die Gerichte wie selbst gekocht<br />
schmecken.<br />
www.blasko.at<br />
Große Sortenvielfalt beim<br />
alpenländischen Klassiker<br />
Wer es gerne etwas deftiger hat, wird<br />
ebenfalls fündig. Da sind einmal die<br />
Kartoffelknödel mit herzhafter Füllung:<br />
Neben dem vegetarischen Spinat-<br />
Mozzarella-Knödel, sind Grammel- und<br />
Selchfleischknödel bei den Gästen besonders<br />
gefragt –Köche schätzen die<br />
gelingsicheren Produkte von Caterline.<br />
Die moderne Gastronomie kann auf<br />
Convenience Produkte nicht verzichten,<br />
deshalb ist der Qualitätsanspruch sehr<br />
hoch. Das Einfrieren von Lebensmitteln<br />
erhält die Frische der Produkte auf<br />
höchstem Niveau. Die Verarbeitung von<br />
frischen Lebensmitteln und eine blitzartige<br />
Kühlung der fertigen Produkte sind<br />
Grundvoraussetzungen, um ein hochwertiges<br />
Tiefkühlprodukt anbieten zu<br />
können.<br />
caterline.info<br />
Foto: caterline
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> CONVENIENCE<br />
59<br />
Convenience mit Anspruch<br />
Beim Frische-Lieferanten Kröswang finden sich frische<br />
Lebensmittel genauso, wie eine umfassende Auswahl an<br />
Convenience-Produkten.<br />
Der Trend zu Convenience<br />
hat mit<br />
mehreren Gründen zu<br />
tun: Einerseits werden<br />
die Convenience-Artikel<br />
immer hochwertiger, andererseits<br />
steigt der Kosten und Effizienzdruck<br />
in der Küche“, so Firmenchef<br />
Manfred Kröswang.<br />
Perfekt panierte Schnitzel<br />
Schnitzel und Cordon Bleu stehen als<br />
Klassiker der österreichischen Küche<br />
auf vielen Speisekarten heimischer<br />
Gastronomiebetriebe. Fertig panierte<br />
Schnitzel hatten früher jedoch einen<br />
Fotos:Kröswang<br />
gravierenden Nachteil:<br />
Die Panier soufflierte<br />
nicht, außerdem<br />
wurden und<br />
werden viele Schnitzel<br />
aus Formfleisch hergestellt.<br />
Kröswang setzt mit<br />
der Marke Sonntag neue Qualitätsstandards<br />
bei Paniertem: Alle Sonntag<br />
Produkte verfügen erstmals über eine<br />
perfekt soufflierende Semmelbrösel-<br />
Panier.<br />
Auch der Burger-Boom geht am<br />
Kröswang Sortiment nicht vorbei, so<br />
hat der Frischelieferant mit dem Austrian<br />
Burger und dem Austrian Giant Burger<br />
zwei Produkte aus reinem Österreichischen<br />
Rindfleisch im Sortiment.<br />
Sous-vide ist ein weiterer Trend, der<br />
von Kröswang in Form eines Schweineschopfes<br />
und eines Schweinebauches<br />
angeboten wird.<br />
Würzige vegane Gerichte<br />
Der vegane Trend hat schon längt den<br />
Convenience Bereich erreicht und bei<br />
Kröswang finden sich seit kurzem vorgegarte<br />
Couscous-Törtchen mit gegrilltem<br />
Gemüse und Kräutern und ein würziger<br />
Quinoa Salat mit Soja und Gemüse<br />
in frisch-säuerlicher Vinaigrette.<br />
www.kroeswang.at<br />
Versteht es,<br />
Kundenwünsche<br />
zu Erfüllen.<br />
Größtes und innovativstes Frischteigsortiment mit 29 Teigen<br />
Beste Zutaten in höchster Qualität<br />
Top Werte bei Markenbekanntheit (85 % gestützt)*<br />
Hochzufriedene Kunden mit einer Wiederkaufsrate von 94 %*<br />
Europas größte Rezeptplattform für Frischteige<br />
Jährliche Auszeichnungen der Produkte als Top-Innovationen<br />
Starke Verkaufsunterstützung durch:<br />
TV immer Frühjahr & Herbst<br />
Printanzeigen<br />
Verpackungspromotions<br />
Online & Social Media Kommunikation<br />
Rezeptinspirationen am POS<br />
*Quelle: Phd Snapshot <strong>20</strong>19<br />
1000<br />
+ 1ne<br />
REZEPTIDEE<br />
tantefanny.at<br />
www.tantefanny.at<br />
Erhältlich bei:
60 CONVENIENCE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Fleischstrudel<br />
Originalrezept<br />
Meisterfrost stellt österreichische<br />
Hausmannskost nach<br />
Originalrezepten her, der gekochte<br />
Fleischstrudel ist dabei ein besonders<br />
vielseitiges Produkt. Dieser<br />
präsentiert sich würzig und<br />
delikat und ist sowohl als Einlage<br />
in der Suppe gefragt als auch<br />
als Hauptspeise mit Beilage – und<br />
drinnen ist nur <strong>das</strong> beste Schweinefleisch.<br />
Für die Würze sorgt eine<br />
Variation an erlesenen Kräutern.<br />
Außerdem besticht <strong>das</strong> Gericht<br />
durch die unkomplizierte Zubereitung.<br />
Möchte man den Fleischstrudel<br />
in der Suppe genießen, sollte<br />
er <strong>20</strong> Minuten in dieser ziehen.<br />
Die andere Option ist die Erhitzung<br />
im Kombidämpfer bei 95°C,<br />
ebenfalls für ungefähr <strong>20</strong> Minuten.<br />
Ein besonders herzhafter Hauptgang<br />
kann kreiert werden, indem<br />
man den Strudel mit Sauerkraut<br />
serviert.<br />
Zu erwerben sind 3 mal 10<br />
Stück à 100 g. Meisterfrost verwendet<br />
Rohstoffe wie Mehl, Butter<br />
und Milch vorwiegend aus der Region<br />
und leistet damit einen Beitrag<br />
zum nachhaltigen Umgang<br />
mit Ressourcen.<br />
www.meisterfrost.at<br />
Vegane Snack-Nester<br />
Délifrance hat seine Feel Good-Range<br />
um drei vegane Snack-Nester erweitert.<br />
Die vegane Nester-Range ist eine<br />
zeitgemäße Bereicherung in der Außer-<br />
Haus-Verpflegung, jedes Snack-Nest<br />
überzeugt mit reichhaltiger Füllung (54<br />
Prozent) mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten.<br />
Mit den drei Geschmacksrichtungen<br />
wird jeder fündig: Orient mit Karotten<br />
und Kreuzkümmel im Mix mit<br />
Süßkartoffeln, Leinsamen hat eine leicht<br />
süße Geschmacksnote. Das Nest India<br />
ist eine Kombination von rotem Quinoa<br />
und grünen Linsen mit Apfel und einem<br />
Hauch Koriander und beim Nest Mediterran<br />
dominieren Süßkartoffel im Mix<br />
mit Tomaten, gegrilltem Zucchini und<br />
Zwiebeln. Gemeinsam haben alle veganen<br />
Nester einen mit Margarine hergestellten<br />
Teig (16,5 Prozent) ohne Palmöl<br />
und überzeugen durch einfache Handhabung.<br />
Sie werden tiefgekühlt angeliefert<br />
und sind ohne vorheriges Auftauen nach<br />
<strong>20</strong> Minuten fertig gebacken.<br />
https://de.delifrance.com/de<br />
Wollen Sie<br />
regelmäßig erhalten?<br />
Ja, ich möchte die ABO-Aktion von <strong>GASTRO</strong> zum Preis von € 55,– inkl. MWSt.<br />
(für 10 Ausgaben jährlich) in Anspruch nehmen*.<br />
Foto: Délifrance<br />
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Unterschrift ..........................................................................................................................................................................<br />
Foto: Meisterfrost<br />
Postweg: Gersthoferstraße 87, 1180 Wien<br />
Fax: 01/479 84 30-16<br />
E-Mail: abo@gastroverlag.at<br />
Web: www.gastroverlag.at/gastro-magazin-abonieren/211<br />
*Das Abo verlängert sich jeweils um ein Jahr (10 Ausgaben), wenn es nicht bis spätestens November <strong>20</strong>21<br />
schriftlich gekündigt wird.<br />
✁
Foto: Vandemoortele<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> CONVENIENCE<br />
Italienisch vielseitig<br />
Bei dem rustikalen Bastoncino<br />
mit Grillgemüse von Vandemoortele<br />
trifft Tradition auf Leidenschaft.<br />
Zutaten aus den italienischen<br />
Provinzen wie buntes<br />
Gemüse und frische Kräuter sind<br />
die Basis für Bastoncini, die es bis<br />
jetzt schon mit Oliven gab. Vandemoorteles<br />
erweiter nun sein<br />
Banquet d’Or-Sortiment (Tiefkühlbackwaren<br />
in verschiedenen<br />
Conveniencestufen) um <strong>das</strong> Bastoncino<br />
mit Grillgemüse, <strong>das</strong> den<br />
typisch italienischen Geschmack<br />
hat. Mediterranes Grillgemüse<br />
trifft hier auf eine starke Knusper-Kruste bei diesem Steinofenbrot.<br />
Die Möglichkeiten des Verzehrs sind vielfältig, ob als Beilage,<br />
zu Salat, als Vorspeise oder zum Grillen. Zum Verfeinern<br />
bieten sich Meersalz oder Olivenöl an. Die handlichen Steinofenbrote<br />
sind zu 60 Stück im Karton verpackt und können,<br />
nach 30 Minuten antauen bei Raumtemperatur, im Etagenherd<br />
bei <strong>20</strong>0 Grad in 10 Minuten servierfertig sein. Die knusprigen<br />
Bastoncini sind auch für Veganer die richtige Wahl.<br />
www.vandelmoortele.com<br />
So schmeckt<br />
Österreich!<br />
61<br />
Foto: Axel Weiss GmbH<br />
Deftige<br />
Laugenweckerl<br />
Wenn es einmal schnell gehen muss, bietet der Spezialist für<br />
Tiefkühlbackwaren Edna drei ganz besondere Burgerweckerl<br />
an. Der mit Sesam bestreute Laugenburger, der Pretzelburger<br />
im Bavarian Style und der OMG Burger sind echte Convenience<br />
Food Hingucker. Der Prezelburger Bavarian Style ist ein<br />
besonders saftiges Weckerl, <strong>das</strong> mit seiner glänzenden Kruste<br />
anspricht. Alle drei Burger sind bereits vorgebacken, geschnitten<br />
und rasch serviert. Ist man kein Burgerfan, so sind <strong>das</strong> OMG<br />
Sandwich, <strong>das</strong> Better Life Wellness Quartett und die Better Life<br />
Superfood Box mit einer<br />
Auswahl an Weckerln<br />
eine gute Alternative.<br />
Burger und Sandwiches<br />
sind aus dem Meeting-<br />
Alltag nur schwer wegzudenken,<br />
vegane Optionen<br />
garantieren, <strong>das</strong>s<br />
jeder angesprochen<br />
wird.<br />
www.edna.at<br />
100% Erdäpfel aus Österreich<br />
100% Rückverfolgbarkeit bis zum<br />
Weinviertler Bauern<br />
Ausgezeichnete Qualität<br />
Vorgebacken in hochwertigem<br />
Sonnenblumenöl – ohne Palmfett!<br />
www.bauernland.at
62 GETRÄNKE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Seite 62 bis Seite 88<br />
Getränke<br />
Das Jahr <strong>20</strong><strong>20</strong> war kein leichtes für die Gastronomie und alle Beteiligten waren gefordert,<br />
neue Ideen zu finden und alte Muster zu hinterfragen. Die Getränkeindustrie reagierte darauf<br />
mit viel Nachhaltigkeit in ihren Angeboten.<br />
bier & spirituosen<br />
Alkoholfreie Varianten, Slow<br />
Brewing und der Trend hin<br />
zu nachhaltiger Produktion<br />
prägen die Bierindustrie. Die<br />
Brauer sind innovativ, aber<br />
<strong>das</strong>s <strong>20</strong><strong>20</strong> trotzdem kein<br />
leichtes Jahr für für sie war,<br />
zeigt die Forderung nach<br />
einer Senkung der Biersteuer.<br />
sekt<br />
Trotz aller Herausforderungen<br />
geht auch dieses Jahr<br />
prickelnd zu Ende. Denn<br />
die Sekthersteller bleiben<br />
innovativ und lassen sich<br />
immer wieder Neues einfallen,<br />
handbemalte Flaschen<br />
eines großen Herstellers ist<br />
eine davon.<br />
kaffee & tee<br />
Kaffee ist in allen Gastronomiebereichen<br />
ein Fixstarter<br />
mit hohem Potential.<br />
Demzufolge ist dieser Markt<br />
heiß umkämpft und Unternehmen<br />
überbieten einander<br />
mit neuen Ansätzen wie „Limited<br />
Editions“ oder Kapsel<br />
Recycling. Auch der Biokaffee<br />
ist stark im Aufwind.
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> GETRÄNKE<br />
63<br />
Foto: green bag<br />
Innovatives<br />
Fruchtsaftkonzept<br />
Öko-Pioniere Tina Giczy<br />
und Bernd Gager.<br />
Ausgestattet mit jahrelanger Erfahrung<br />
in der Fruchtsaftbranche wagten<br />
Bernhard Gager und Martina Giczy<br />
Anfang <strong>20</strong><strong>20</strong> den Sprung in die Selbstständigkeit<br />
und gründeten die Green-<br />
Bag Getränke GmbH mit dem Ziel ein<br />
nachhaltiges Fruchtsaftkonzept auf<br />
den Markt zu bringen. „Die meisten<br />
Fruchtsäfte werden aus Konzentraten<br />
hergestellt, denen beim Abfüllprozess<br />
Wasser zugefügt wird. Damit transportieren<br />
wir große Volumen auf unseren<br />
Straßen und schleppen schwere<br />
Packungen mit nach Hause“, erklären<br />
die Gründer. Green-Bag verzichtet auf<br />
den Transport von Wasser. Das reine<br />
Bio Fruchtsaftkonzentrat lässt sich<br />
durch Mischen mit frischem Wasser in<br />
Handumdrehen in einen natürlichen<br />
Bio Fruchtsaft verwandeln. Dabei leistet<br />
die Einsparung von 80% Transportund<br />
66% Müllvolumen einen wertvollen<br />
Beitrag zum Umweltschutz.<br />
www.green-bag.at<br />
Umweltzeichen<br />
für Stiegl<br />
Stiegl wurde mit dem Österreichischen<br />
Umweltzeichen für<br />
Tourismus und Freizeitwirtschaft<br />
ausgezeichnet.. Vor allem auf einen<br />
bewussten Umgang mit Energie<br />
und Wasser sowie Abfallvermeidung<br />
ist die Stiegl-Brauerei<br />
bedacht. Deshalb liegen die Verwendung<br />
regionaler und biologischer<br />
Lebensmittel, verantwortungsvolle<br />
Führung des Betriebes<br />
und Förderung umweltfreundlicher<br />
Mobilität im Fokus. Darüber hinaus<br />
setzt man bei den Produkten nach<br />
Möglichkeit auf Mehrweggebinde.<br />
Der österreichische Künstler<br />
Friedensreich Hundertwasser gestaltete<br />
<strong>das</strong> Logo, <strong>das</strong> die Elemente<br />
der Ökologie, nämlich Erde, Wasser,<br />
Natur und Luft abbildet. „Als<br />
Brauerei sind wir unmittelbar auf<br />
eine saubere, intakte Umwelt angewiesen,<br />
denn schließlich ist auch<br />
die Qualität unserer Biere davon<br />
abhängig. Respektvoll mit den natürlichen<br />
Ressourcen umzugehen,<br />
ist daher bei uns oberste Prämisse“,<br />
betont Stiegl-Geschäftsführer<br />
Christian Pöpperl.<br />
www.stiegl.at<br />
Bio Fruchtsaftkonzentrate<br />
Lust auf neue Rezeptideen ?<br />
Dann probieren Sie doch<br />
die Green-Bag Bio Fruchtsaftkonzentrate auch in<br />
der Küche aus, ob für Desserts oder Dressings -<br />
der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.<br />
Saftgenuss am<br />
Frühstückstisch<br />
Eine Packung<br />
Green-Bag gemischt<br />
mit 4 Teilen Wasser<br />
ergibt 1 Liter 100 %<br />
natürlichen<br />
Bio-Fruchtsaft.<br />
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64 BIER<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Bier fließt<br />
In Österreich gelten wieder verschärfte Corona-Maßnahmen, die gravierende Auswirkungen<br />
für die heimische Gastronomie mit sich bringen. Davon besonders betroffen sind auch<br />
Österreichs Bierbrauer, die Umsatzeinbußen zwischen 35 und 50 % erwarten. Von Christian Wieselmayer<br />
Biersteuer senken<br />
info<br />
Österreich ist ein Bierland<br />
mit Tradition. 311 heimischen<br />
Braustätten (inkl.<br />
126 Gasthaus- und Hausbrauereien)<br />
warten mit<br />
einer reichhaltigen Produktpalette<br />
von weit mehr<br />
als 1 .000 verschiedenen<br />
Bieren und einem Ausstoß<br />
von insgesamt 9,5 Millionen<br />
Hektoliter (955 Millionen<br />
Liter) im Jahr <strong>20</strong>19 auf.<br />
Der Umsatz in diesem<br />
Jahr lag bei mehr als 1,4<br />
Milliarden Euro, die dabei<br />
erbrachte Steuerleistung<br />
auf Bier insgesamt lag bei<br />
knapp 700 Millionen Euro.<br />
Ein Rekord, der der heimischen<br />
Brauwirtschaft<br />
durch eine extrem hohe<br />
Besteuerung des Bieres<br />
von „außen“ auferlegt wird.<br />
Während österreichische<br />
Brauereien im Schnitt 24<br />
Euro pro Hektoliter (100<br />
Liter) an <strong>das</strong> Finanzministerium<br />
überweisen müssen,<br />
sind es z. B. in Tschechien<br />
nur knapp 14 und<br />
in Deutschland gar nur 10<br />
Euro. Es wäre nun höchst<br />
an der Zeit, neben der<br />
allgemeinen Mehrwertsteuersenkung<br />
auf Speisen<br />
und Getränke, auch über<br />
eine Senkung der Biersteuer<br />
zu reden.<br />
Abgesagte oder verschobene Festivals<br />
und Konzerte setzen den heimischen<br />
Wirten extrem zu. Hinzukommt<br />
<strong>das</strong> vor allem in den<br />
Ballungsräumen immer noch schleppende<br />
Geschäft in Hotellerie und Gastronomie.<br />
Die Betriebe kämpfen mit Ausfällen,<br />
die dieses Jahr nicht mehr aufgeholt werden<br />
können. Im Gegenteil, für die kommende<br />
Wintersaison werden auf Grund<br />
immer restriktiver werdender Corona-<br />
Beschränkungen und weltweiter Reisewarnungen<br />
weitere, zum Teil massive<br />
Umsatzrückgänge erwartet.<br />
Das Ausbleiben der Gäste trifft aber<br />
nicht nur die Gastronomie hart, sondern<br />
auch die heimischen Brauereien, die einen<br />
Gutteil ihres Umsatzes – durchschnittlich<br />
ca. 40 % – in Hotellerie und Gastronomie<br />
erwirtschaften. Viele Brauereien<br />
halten bei immer noch gedrosselter Produktion<br />
ihre Mitarbeiter weiter in Kurzarbeit.<br />
Es wurde zwar verstärkt von Fassauf<br />
Flaschenabfüllung umgestellt, denn<br />
im Handel hat sich der Bierabsatz deutlich<br />
erhöht, zum Teil im zweistelligen Prozentbereich,<br />
dennoch können die Lieferausfälle<br />
nicht wettgemacht werden. Vor<br />
allem kleinere Brauereien machen rund<br />
60 % und mehr an Umsatz mit gastronomischen<br />
Betrieben.<br />
Gastronomie und Brauereien<br />
weiter unter Druck<br />
„Mit der Schließung der Gastronomie<br />
wurde einem unserer wichtigsten Partner<br />
von einem Tag auf den anderen<br />
sprichwörtlich <strong>das</strong> Licht abgedreht“, erklärt<br />
der Obmann des Verbandes der<br />
Brauereien Österreichs, Sigi Menz.<br />
Und auch wenn der Sommer dank<br />
Gastronomieöffnung und teils leben-<br />
Foto: siro46 / Adobe Stock
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> BIER<br />
65<br />
nicht mehr in Strömen<br />
digem Tourismus verhältnismäßig gut<br />
gelaufen ist, sind die verlorenen Lockdown-Monate<br />
nicht mehr aufzuholen.<br />
Hinzu kommt, <strong>das</strong>s es ein großes Gefälle<br />
zwischen ländlichem und städtischem<br />
Raum gibt. War der Bierabsatz beispielsweise<br />
an den österreichischen Seen zufriedenstellend,<br />
so ist dies in den urbanen<br />
Ballungszentren durch <strong>das</strong> fast komplette<br />
Erliegen des Städtetourismus ganz<br />
und gar nicht der Fall. Zusätzlich verschlechtern<br />
eingeschränkte oder gänzlich<br />
abgesagte Veranstaltungen – von<br />
Fußballspielen über Kirtage bis hin zu<br />
Kunst- und Kulturveranstaltungen – die<br />
Bilanz der Brauereien.<br />
Daran wird sich auch so schnell<br />
nichts ändern, im Gegenteil. Neben der<br />
neuerlichen Ausweitung der Maskenpflicht<br />
für Konsumenten, der Schließung<br />
des Barbetriebes sowie der Begrenzung<br />
von Sitzplätzen an einem<br />
Tisch, wiegt vor allem die nun geltende<br />
generelle Sperrstunde von 1 Uhr morgens<br />
schwer. Diese wurde zudem in den<br />
Bundesländern Tirol, Salzburg und Vorarlberg<br />
nochmals auf 22 Uhr vorverlegt.<br />
„Wir blicken einem äußerst kritischen<br />
Herbst und Winter entgegen und erwarten<br />
Umsatzrückgänge von bis zu 50<br />
Prozent. Nicht nur eine mögliche zweite<br />
Corona-Welle bereitet uns Sorgen, sondern<br />
auch eine große Schließ-Welle von<br />
Gastronomiebetrieben, Hotels und weiteren<br />
Dienstleistern, die nun endgültig<br />
nicht mehr über die Runden kommen“,<br />
blickt Sigi Menz wenig optimistisch in<br />
die Zukunft.<br />
Großes Bangen um Wintersaison<br />
Die Tourismusbetriebe und mit ihnen<br />
die Brauereien bangen auch um <strong>das</strong><br />
kommende Wintergeschäft. Die Unsicherheit<br />
unter den Wirten ist groß angesichts<br />
der vielen offenen Fragen: Wie<br />
soll mit den vorgeschriebenen Hygiene-<br />
Maßnahmen umgegangen werden angesichts<br />
tausender wintersportbegeisterter<br />
Menschen auf und um die Pisten? Kommen<br />
die Gäste aus dem Ausland so zahlreich<br />
wie in den vergangenen Jahren oder<br />
werden die Reisewarnungen und die damit<br />
einhergehenden Quarantänebestimmungen<br />
weiter verschärft?<br />
Bilder von Après-Ski-Bars mit hunderten<br />
Menschen auf engstem Raum gehören<br />
Vergangenheit an. Hütten müssen<br />
sich aber auf die kommende Saison vorbereiten<br />
und haben bereits begonnen,<br />
sich mit Ware für den Winter einzudecken.<br />
Die Gastronomen bleiben in Anbetracht<br />
der vielen Unsicherheiten aber extrem<br />
vorsichtig. In dem für die Brauereien<br />
so wichtigen Geschäftszweig gibt es bereits<br />
jetzt Auftragsrückgänge von 30 bis<br />
50 % zu verzeichnen.<br />
INNOVATIVE<br />
SELBSTBEDIENUNGS-ZAPFANLAGEN<br />
Pour My Beer @ H Mart, Hawaii, USA<br />
Die COVID19-Lösung für Gastronomie und Hotellerie:<br />
• Weniger Berührungspunkte<br />
• Verschiedenste kontaktlose Bezahlmöglichkeiten<br />
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NEU: TOUCHLESS POUR<br />
Über 4000 installierte Systeme weltweit – von Wien bis Hawaii.<br />
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66 BIER<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Foto: Warsteiner<br />
Foto: Philipp Lipiarski<br />
Malziges<br />
Winterbier<br />
Mit vollmundigem und<br />
herzhaft-malzigem Geschmack<br />
der neuen Bierspezialität<br />
der Familienbrauerei<br />
Warsteiner gibt es <strong>das</strong> Passende<br />
zur kalten Saison.<br />
Wenn es aus ist, dann ist es<br />
aus, denn erhältlich ist <strong>das</strong><br />
Bier nur solange der Vorrat<br />
reicht. Das Warsteiner<br />
Winter lässt sich als würzig<br />
und vollmundig beschreiben.<br />
Es enthält 5,6%<br />
Alkohol und die Flasche ist<br />
mit einem neuen, modernwinterlichen<br />
Etikett geschmückt.<br />
Ein perfekter Begleiter für gemütliche<br />
Stunden im Warmen. In der<br />
Gastronomie ist <strong>das</strong> Winterbier im<br />
30-Liter-KEG-Fass erhältlich.<br />
www.warsteiner.de<br />
Ernteerfolg in<br />
Zwettl<br />
Die Pri vat brauerei Zwettl und<br />
ihre sechs angestellten Ho pfenbauernfamilien<br />
konnten sich<br />
<strong>20</strong><strong>20</strong> über eine besonders erfolgreiche<br />
Hopfenernte freuen. Die<br />
Rohstoffe sind bei Zwettler schon<br />
immer fast komplett regional. Eigentümer<br />
Karl Schwarz ist erfreut,<br />
<strong>das</strong>s Österreich bewusst auf lokale<br />
Produkte setzt und lobt die Arbeit<br />
der Bauernfamilien, die <strong>das</strong> erst<br />
möglich macht. Denn gute Qualität,<br />
vor allem was den Hopfen betrifft,<br />
steht bei Zwettl an oberster<br />
Stelle – und Hopfen prägt die Waldviertler<br />
Landschaft. 23.400 Kilogramm<br />
wurden heuer rund um die<br />
Stadt Zwettl geerntet.<br />
www.zwettler.at<br />
Karl<br />
Schwarz<br />
Foto: Wildbild<br />
World Beer Awards <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
In London wurde die Ottakringer Brauerei<br />
gleich mehrfach ausgezeichnet.<br />
Neun Biere konnten dort einen Preis abstauben.<br />
Das „Ottakringer Dunkles“ ist<br />
sowohl der Country Winner, also <strong>das</strong><br />
Beste aus Österreich, als auch <strong>das</strong> weltweit<br />
beste Dark Lager. Auch <strong>das</strong> „Ottakringer<br />
Zwickl“ ist ein Country Winner<br />
und somit Österreichs bestes Zwickl.<br />
Sieben weitere Biere aus der Brauerei<br />
und dem Ottakringer BrauWerk konnten<br />
Silber und Bronze für sich entscheiden.<br />
Der Geschäftsführer der Ottakringer<br />
Brauerei, Matthias Ortner, zeigt<br />
sich stolz über den Erfolg vor einer der<br />
strengsten Wettbewerbjurys der Welt.<br />
Die unabhängigen Experten aus Europa,<br />
Asien und den USA küren jährlich<br />
die besten Biersorten.<br />
www.ottakringerbrauerei.at<br />
Tobias Frank (links) und Matthias Ortner.<br />
Slow-Brewer im Vormarsch<br />
Durch die Coronakrise und insbesondere<br />
den Lockdown wurde <strong>das</strong> Bewusstsein<br />
der Österreicher für Nachhaltiges<br />
und Traditionelles neu belebt.<br />
Das haben auch vier österreichischen<br />
Slow-Brewer, darunter Stiegl und<br />
Trumer, die sich der langsamen, verdünnungslosen<br />
Brauweise verschrieben,<br />
gemerkt. Diese Art des Bierbrauens ist<br />
besonders schonend und maßgeblich<br />
für einen runden und ausgereiften Geschmack<br />
des Biers. Der Hefe wird mehr<br />
Zeit gelassen, bei schnellen Verfahren<br />
kommt es nämlich oft zur Entstehung<br />
von Fuselalkoholen. Um mit dem Slow-<br />
Brewing-Gütesiegel gekürt zu werden<br />
darf <strong>das</strong> Bier auch nachträglich nicht<br />
mehr mit Wasser gestreckt werden.<br />
Außerdem werden vor einer Auszeichnung<br />
neben dem Bier auch die Brauereien<br />
untersucht und bewertet. Slow Brewing-Gründer<br />
August Gresser betont,<br />
<strong>das</strong>s nur Unternehmen zertifiziert werden,<br />
die bewusst und fair in ihrer Produktionskette<br />
handeln. So lassen sich<br />
Geschmack und gutes Gewissen beim<br />
Biergenuss vereinen.<br />
slow-brewing.com<br />
Foto: Philipp Lipiarski
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> BIER<br />
67<br />
Trendgetränk alkoholfreies Bier<br />
Ob noch eine Autofahrt bevorsteht<br />
oder man einfach Lust auf ein Bier<br />
hat, ohne Alkohol zu sich nehmen zu<br />
wollen: Schon jeder fünfte Österreicher<br />
trinkt alkoholfreies Bier, Tendenz steigend.<br />
Auch für seine isotonische Wirkung<br />
nach dem Sport wird <strong>das</strong> Getränk<br />
geschätzt.<br />
Die Brau Union Österreich folgt dem<br />
Trend mit dem Sortiment der Alkohol-<br />
FREIZONE, einer marktübergreifenden<br />
Aktion mit einheitlicher Erscheinung<br />
am Markt. Mit dabei sind unter anderem<br />
die alkoholfreien Biere von Gösser, Heineken,<br />
Edelweiss, Zipfer und Schlossgold.<br />
Aufwändige Brauverfahren sorgen<br />
dann für Biere mit dem gewohnten Aroma,<br />
aber ganz ohne Alkohol.<br />
Weil Bierkultur und Zapfkultur nicht<br />
zu trennen sind, bietet die Brau Union<br />
Österreich auch unterschiedliche<br />
Schanktechniken durch <strong>das</strong> flexible<br />
Theken-Zapfsystem BLADE. Einfache<br />
Bedienung und geringe Größe zeichnen<br />
dieses aus. 30 Tage lang kann frisches<br />
Bier gezapft werden, sogar wenn<br />
nur ein paar Gläser pro Woche ausgeschenkt<br />
werden. Die Fässer von BLADE<br />
sind recycelbar, die Brau Union nimmt<br />
diese zurück.<br />
Foto: Brau Union<br />
Die Zukunft wurzelt im heute<br />
Schon seit 10 Jahren legt die Brau Union<br />
ihren Nachhaltigkeitsbericht offen.<br />
Vor allem auf dem Brauen mit grünem<br />
Strom liegt der Fokus. Gabriela Maria<br />
Straka, Pressesprecherin der Brau Union<br />
und Mitglied im Steering Commitee<br />
Austria, der größten Initiative für Nachhaltigkeit<br />
weltweit, betont: „Wir bekennen<br />
uns zu den 17 Development Goals<br />
der United Nations und setzen so gemeinsam<br />
mit unseren Stakeholdern<br />
neue Maßstäbe im Bereich Nachhaltigkeit,<br />
so wie mit der Grünen Brauerei<br />
Göss. Mit der weltweit ersten nachhaltigen<br />
Großbrauerei haben wir eine Vorreiterrolle<br />
eingenommen“.<br />
www.brauunion.at<br />
Um Wertvolles zu bewahren,<br />
brauen wir CO2 neutral.<br />
GEMEINSAM<br />
www.goesser.at/gemeinsam-wertvolles-bewahren
68 GETRÄNKE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Bild links: Bürgermeister Siegfried Nagl verlieh<br />
Firmeninhaber Hans-Werner Schlichte <strong>das</strong> „Goldene<br />
Ehrenzeichen der Stadt Graz“. Fotos: Destillerie Franz Bauer GmbH<br />
Bild unten (v. li.): Anna Neukart, Anita Schubert,<br />
Winifred Schlichte, H. W. Schlichte.<br />
Kunden, Partner und Gratulanten aus Politik und dem Freundeskreis<br />
stellen sich zu den Feierlichkeiten ein.<br />
Hochprozentiger<br />
Hunderter<br />
Kaum jemand weiß, <strong>das</strong>s ein weltweit bekannter Kräuterlikör in Graz abgefüllt wird.<br />
Die Rede ist von dem hochprozentigen Jägermeister, von dem jedes Jahr rund zwei Millionen<br />
Liter den Weg in die bekannte grüne Flasche finden. Und zwar in der Destillerie Franz Bauer,<br />
die gerade ihr Jubiläum feiert.<br />
1967 wurde in Graz die erste Flasche<br />
Jägermeister abgefüllt. Die traditionsreiche<br />
Firmengeschichte beginnt<br />
aber schon viel früher, nämlich bereits<br />
im Jahr 19<strong>20</strong>. In dem gleichen Jahr, in<br />
dem Amerika die Prohibition – also<br />
ein striktes Alkoholverbot – einführte,<br />
gründete Franz Bauer in der Grazer<br />
Sparbersgasse 9 einen Brennerei- und<br />
Destillationsbetrieb. 1931/32 wurde<br />
der noch heute bestehende Firmensitz<br />
in der Prankergasse erworben. Heute ist<br />
Bauer die einzige noch in Graz existierende<br />
Destillerie. Mit modernen, dampfbeheizten<br />
Destillationsanlagen werden<br />
jährlich über eine Million Kilogramm<br />
Früchte eingemaischt und nach altbewährten<br />
Methoden sorgfältig destilliert.<br />
Außerhalb Deutschlands ist die Destillerie<br />
Franz Bauer zudem der einzige in<br />
Lizenz abfüllende Betrieb für die Marke<br />
Jägermeister. Jährlich finden hier über<br />
zwei Millionen Liter Jägermeister ihren<br />
Weg in die traditionelle grüne Flasche.<br />
„Hochprozentiges“<br />
Destillerie-Jubiläum<br />
Anfang Oktober <strong>20</strong><strong>20</strong> lud die Destillerie<br />
anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums<br />
im wahrsten Sinne des Wortes<br />
zu einer „geistreichen“ Feier ein. Neben<br />
hunderten Kunden, Partnern und<br />
Gratulanten folgten auch Vertreter der<br />
steirischen Landes- und Grazer Stadtpolitik<br />
der Einladung ins stilvolle Ambiente<br />
des Firmen-Standorts in der Grazer<br />
Prankergasse. Nach der Enthüllung<br />
und Taufe der drei Brennblasen verlieh<br />
Bürgermeister Siegfried Nagl dem Firmeninhaber,<br />
Hans-Werner Schlichte,<br />
<strong>das</strong> „Goldene Ehrenzeichen der Stadt<br />
Graz“. Unter den weiteren Gratulanten<br />
fanden sich Landesrat Johann Seitinger<br />
und Dr. Karl-Heinz Dernoscheg, Direktor<br />
der Wirtschaftskammer Steiermark.<br />
Den bissfesten Untergrund für den flüssigen<br />
„Brennstoff “ kredenzte der Streetfoodmarket<br />
Austria, musikalische Leckerbissen<br />
servierten unter anderem die<br />
Spielgemeinschaft Schwanberg.<br />
Kontakt:<br />
Destillerie Franz Bauer GmbH<br />
Prankergasse 29-31<br />
80<strong>20</strong> Graz<br />
www.bauerspirits.com
DESTILLERIE<br />
ANNO 19<strong>20</strong><br />
G R A Z<br />
I A<br />
A U S T R
70 SEKT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Foto: Christine Miess<br />
Sportlicher<br />
Ansatz der<br />
Sektpyramide<br />
Die Österreichische Sektgala <strong>20</strong><strong>20</strong> wurde heuer mit einem<br />
„Silent Tasting“ als individuelle Verkostung begangen. Und<br />
Fußballlegende Herbert Prohaska ist neuer Botschafter für<br />
den österreichischen Sekt.<br />
Von Daniela Pötzl<br />
Heuer war alles anders – man lud zur<br />
Verkostung der etwas anderen Art,<br />
nur mit Voranmeldung (Reservierung<br />
und Buchung eines vorgegebenen,<br />
aber auch individuellen Zeitfensters<br />
inklusive) und einem eigenen Tisch<br />
pro Verkoster sowie mit gebührendem<br />
Abstand zu den anderen Sekt-Fans. Bei<br />
der Verkostung selbst brachte geschultes<br />
Servicepersonal die gewünschten Proben<br />
an die Tische. Die Verkostungslisten wurden<br />
auf Wunsch vorab zugesandt. Die österreichische<br />
Schaumweinszene gab trotz<br />
schwierigerer Produktions-Bedingungen<br />
auch heuer wieder ein kräftiges Lebenszeichen<br />
in der Österreichischen Nationalbibliothek<br />
in Wien von sich.<br />
Tendenz steigend<br />
Die stets noch wachsende Präsenz heimischen<br />
Sekts auf Österreichs Gastronomie-Weinkarten<br />
sowie zahlreiche
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> SEKT<br />
71<br />
Verkostungen und mitunter auch Auszeichnungen,<br />
machen österreichischen<br />
Sekt zum wichtigen Thema im In- und<br />
Ausland. Selbst Weinkarten in Oslo verblüffen<br />
mitunter mit spritzigen Werken<br />
österreichischer Winzer und Winzerinnen.<br />
Die Sekt-Szene wächst ständig munter<br />
weiter: Laufend sind auch neue Namen<br />
unter den Sektherstellern zu finden,<br />
die den Markt anfeuern und Interesse<br />
für österreichischen Sekt wecken.<br />
Immer mehr Hersteller legen mit der rotweiß-roten<br />
Banderole auf dem Flaschenkopf<br />
ihrer prickelnden Pretiosen ein Bekenntnis<br />
zur 100-prozentigen Herkunft<br />
aus Österreich ab.<br />
Wichtig ist die Herkunft<br />
Und wie weiß man nun, wie viel Österreich<br />
in der Sektflasche steckt? Um sicherzugehen,<br />
<strong>das</strong>s man ein heimisches<br />
Spitzenprodukt einschenkt, raten die<br />
Sekthersteller zur kritischen Prüfung der<br />
Bezeichnung auf der Flasche. Aber Achtung:<br />
„Sekt hergestellt in Österreich“ ist<br />
nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung<br />
„Österreichischer Sekt“. Nur dann,<br />
wenn 100 Prozent des verwendeten<br />
Weins aus Österreich kommen und die<br />
Versektung in Österreich stattfindet, darf<br />
<strong>das</strong> Produkt die Bezeichnung „Österreichischer<br />
Sekt“ tragen. Die rot-weiß-rote<br />
Banderole für Sekt geschützten Ursprungs<br />
(g.U.) ist zudem ein optischer<br />
Garant für die österreichische Herkunft.<br />
Demzufolge stehen, wie auch in den Jahren<br />
zuvor, die drei Stufen der österreichischen<br />
Sektpyramide g.U. Klassik, g.U.<br />
Reserve und g.U. Große Reserve im Mittelpunkt.<br />
Diese wurden im Herbst <strong>20</strong>16<br />
als die drei Qualitätsstufen für österreichischen<br />
Sekt gesetzlich verankert.<br />
Sekt ist in Österreich nach wie vor<br />
ein anlassbezogenes Getränk. Rund drei<br />
Viertel (72 Prozent) der Österreicher<br />
und Österreicherinnen trinken Sekt daher<br />
vor allem zu ganz besonderen Anlässen.<br />
Der klare Favorit ist dabei Silvester<br />
und erfreuliche 96 Prozent stoßen auf<br />
<strong>das</strong> neue Jahr mit einem Glas Sekt an.<br />
Dicht gefolgt von Geburtstagen (90 Prozent)<br />
und Hochzeiten (90 Prozent) sowie<br />
weitere Familienfeiern (67 Prozent).<br />
Doch auch bei kulturellen Abendveranstaltungen<br />
oder beim Ausgehen ist der<br />
Sektkonsum wieder im Kommen und<br />
verzeichnet ein Wachstum von 10 Prozent.<br />
Vor allem jüngere Leute genießen<br />
ihr Glas Sekt eher anlassbezogen. Interessant:<br />
Je älter die Konsumenten, desto<br />
häufiger wird Sekt auch ohne spezifischem<br />
Anlass getrunken.<br />
Zum ersten „sportlichen“ Sekt botschafter<br />
wurde Fußballlegende Herbert<br />
Prohaska gekürt. Seine Motivation, sich<br />
für den österreichischen Sekt zu engagieren,<br />
formulierte er so: „Österreichischer<br />
Wein und Sekt: Wovon man selbst überzeugt<br />
ist, dafür kann man gut Botschafter<br />
sein!“<br />
Sein langjähriger Freund, ORF Kommentator<br />
Rainer Pariasek, der ihn begleitete,<br />
bestätigte, <strong>das</strong>s dieser zu Hause<br />
mehr Bücher über Wein als über Fußball<br />
hätte. Das quittierte Prohaska wiederum<br />
mit dem launigen Bekenntnis, sich<br />
für österreichischen Sekt voll ins Zeug zu<br />
legen: „Zu einem guten Frühstück, so um<br />
zehn herum … da kann man schon eine<br />
gute Flasche Sekt trinken …“.<br />
Solidarität bei Henkell Freixenet<br />
Foto: Henkell Freixenet<br />
Das Gastronomie-Vertriebsteam von<br />
Henkell Freixenet unterstützte Lokale<br />
in ganz Österreich bei der Speisenauslieferung.<br />
Auch durch Gutscheinkäufe<br />
oder Piccolo- Flaschen als zusätzliche<br />
Geschenke für Hauszustellungen unterstützte<br />
der heimische Marktführer im<br />
Schaumweinbereich in dieser Krisensituation.<br />
Mit dem „Wiener Hofburg Sekt“<br />
bringt Henkel Freixenet seinen ersten<br />
österreichischen Sekt auf den Markt.<br />
Genuss ist in der Hofburg Tradition,<br />
so werden für die neue Kreation ausschließlich<br />
Grüner Veltliner und Zweigelt<br />
Trauben aus den besten Anbaugebieten<br />
Österreichs verwendet. Höchste<br />
Qualität garantiert auch die traditionelle<br />
Gärung in der Flasche, wo dem Wiener<br />
Hofburg Sekt genügend Zeit gelassen<br />
wird, sein fruchtiges Bukett zu<br />
entfalten.<br />
Das führende Produkt von Freixenet,<br />
der Cava Carta Nevada, darf sich heuer<br />
über einen neuen Look freuen. Brut, Seco<br />
und Rosé erstrahlen in neuer, eleganterer<br />
Optik, die sowohl für Tradition und Kennerschaft,<br />
aber auch für einen modernen<br />
Lifestyle steht.<br />
www.henkell-freixenet.at
72 SEKT<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Premium Sparkling<br />
Sekte<br />
Wer’s im Burgenland schafft,<br />
schafft’s überall und Peter<br />
Szigeti macht’s vor. Seine Premium<br />
Sparkling Sekte sind wieder<br />
mehrfach ausgezeichnet. Von<br />
Wien über Paris bis London überzeugten<br />
sie die Juroren mit ihrem<br />
unverkennbaren Geschmack. Die<br />
Sekte beleben den internationalen<br />
Markt und räumten unter anderem<br />
bei AWC (Austrian Wine<br />
Challenge), <strong>20</strong><strong>20</strong> Paris Wine Cup,<br />
IWSC (Int. Wine & Spirits Competition)<br />
und Challenge International<br />
du Vin ab. Ob Klassiker<br />
wie der Welschriesling Brut<br />
Burgenland G.U., der bei Mundus<br />
Vini Gold gewann, oder der jugendliche<br />
Bio Rosé Brut, der den<br />
ersten Platz beim internationalen<br />
bioweinpreis ergatterte, sie<br />
alle haben etwas gemeinsam: die<br />
Verarbeitung der besten, sonnengereiften<br />
Trauben nach der Méthode<br />
Traditionnelle. Zwölf verschiedene<br />
Szigeti Sekte sahnten<br />
insgesamt 47 Auszeichnungen bei<br />
14 internationalen Awards ab.<br />
www.szigeti.at<br />
Foto: Szigeti<br />
Foto: Michael Rathmayr<br />
Jubiläum bei Kupferberg<br />
Seit 170 Jahren punktet Kupferberg<br />
mit seiner Erfahrung in der<br />
Sektherstellung – und <strong>das</strong> hat<br />
sich ausgezahlt, denn sie ist<br />
die meistverkaufte Sektmarke<br />
in Österreich. 1850 gründete<br />
Christian Adalbert<br />
Kupferberg mit seiner „Fabrication<br />
moussierender<br />
Weine“ in Mainz am Rhein<br />
<strong>das</strong> Stammhaus von Kupferberg.<br />
Alle fünf Schaumwein-<br />
Varianten von Kupferberg<br />
stehen bis heute für<br />
Qualität und bieten für<br />
jeden Anlass den passenden<br />
Begleiter. Mit<br />
einem Marktanteil<br />
von über 19 Prozent<br />
steht der Klassiker unter den<br />
Schaumweinmarken an der<br />
Spitze der beliebtesten heimischen<br />
Sekte. Mit Kupferberg<br />
Rosé führt Schlumberger in<br />
Österreich diese Kategorie<br />
an. Egal ob Kupferberg Trocken,<br />
Brut, Halbtrocken oder<br />
Rosé –mit Kupferberg gibt es<br />
ein Stück Alltagsluxus zum<br />
Genießen.<br />
Die Leidenschaft für<br />
schäumende Weine und die<br />
konsequente Verpflichtung zu<br />
erstklassiger Qualität lässt sich<br />
bis zu den Wurzeln der Kupferberg<br />
Sektkellerei zurückverfolgen<br />
und wird heute noch immer<br />
gepflegt.<br />
www.kupferberg.at<br />
Kunst & Sekt in Döbling<br />
Foto: Kupferberg<br />
An kaum einem Ort des kulturellen<br />
Geschehens wird nicht mit dem Sekt<br />
aus dem Wiener Traditionsunternehmen<br />
angestoßen: ob in der Oper, am Theater<br />
oder in Museen. Die Verbindung zur Kultur<br />
war bei der Familie Kattus schon immer<br />
ein wichtiges Thema. Gegründet<br />
wurde <strong>das</strong> Familienunternehmen vor<br />
130 Jahren von Johann Kattus, der auch<br />
Gründungsmitglied des Musikvereins<br />
war. Generationen später sind heute Johannes<br />
Kattus und<br />
seine Schwester<br />
Sophie in der Döblinger<br />
Manufaktur<br />
tätig und überraschen<br />
mit perlenden<br />
Innovationen.<br />
Letztes Jahr präsentierten<br />
sie die<br />
erste Große Reserve<br />
in der Firmengeschichte<br />
- <strong>das</strong> Kattus<br />
Kunststück. Für<br />
die Premiere wurde<br />
jede Flasche von<br />
Alvar Bohrmann<br />
handbemalt, nun<br />
wählte <strong>das</strong> Familienunternehmen Leo<br />
Mayr aus. Im Zentrum seiner Interpretation<br />
steht die Kokarde, welche an die<br />
Theaterwelt und Freiheitsbewegungen<br />
erinnert. Sie soll auch eine Demokratisierung<br />
des Sektes zum Ausdruck bringen.<br />
Die neue Auflage von „Das Kattus<br />
Kunststück – Die Große Reserve“ ist seit<br />
Oktober für Liebhaber der österreichischen<br />
Sektkultur ein erlesener Genuss.<br />
www.kattus-borco.at
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> SEKT<br />
Foto: PhilippLipiarski.<br />
Preisgekröntes<br />
Geschmackserlebnis<br />
Ein Glas Schlumberger bedeutet neben höchster Qualität<br />
auch ausgezeichneten Sektgenuss. Regelmäßig überzeugt<br />
der Sekthersteller in renommierten Wettbewerben. So wurden<br />
in den SALON Österreich Wein <strong>20</strong><strong>20</strong> der Rosé Brut Klassik<br />
sowie die Chardonnay Reserve und Prestige Cuvée Reserve<br />
aufgenommen. Schlumberger ist damit seit nunmehr 10 Jahren<br />
in Folge mit zumindest einem Produkt im Salon vertreten.<br />
Weiters wurden die Sekte Sparkling Brut Klassik, Chardonnay<br />
Reserve und Prestige Cuvée Reserve bei der diesjährigen Niederösterreichischen<br />
Weinprämierung mit Gold ausgezeichnet.<br />
Gold bei der Austrian Wine Challenge (AWC) erhält die Große<br />
Reserve, die Speerspitze des Hauses Schlumberger.<br />
www.schlumberger.at<br />
Foto: Eder<br />
Sekt als Aperitif<br />
Der Malteser Brut Jahrgangssekt ist ein Gutssekt<br />
aus dem Schlossweingut des Souveränen<br />
Malteser Ritterordens im niederösterreichischen<br />
Mailberg. Die Traubenproduktion, eine<br />
Cuvée von Grüner Veltliner, Chardonnay und<br />
Blauburgunder, ist naturnah orientiert.<br />
Durch den Vorgang der malolaktischen Gärung<br />
resultiert ein sehr niedriger Säuregehalt,<br />
der typisch für Champagner und Cava ist.<br />
Eine hohe Trinkfreudigkeit und Cremigkeit,<br />
erzielt durch eine einjährige Hefelagerung,<br />
zeichnen den Malteser Brut aus. Da keine<br />
Dosage beigefügt wurde, ist der Sekt absolut<br />
trocken. Der fruchtige, weinige Sekt,<br />
dessen Aroma durch seine Trockenheit besonders<br />
gut zur Geltung kommt, wird am<br />
besten pur getrunken und ist damit ein perfekter<br />
Aperitif.<br />
www.lenzmoser.at<br />
A NEW STAR IS BORN<br />
MUSKAT OTTONEL<br />
EXTRA DRY
74 GETRÄNKE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
tipp aus der praxis<br />
Das große<br />
Wiedersehen ist<br />
abgesagt …<br />
Der Termin ka len der für die<br />
Messetermine blieb heuer<br />
großteils leer und auch die<br />
Messe „Alles für den Gast<br />
<strong>20</strong><strong>20</strong>“ in Salzburg wurde in ihrer<br />
ursprünglichen Form gecancelt.<br />
Und <strong>das</strong> tut mir sehr<br />
leid! Wie gerne hätten wir von<br />
Grapos uns mit Ihnen persönlich<br />
ausgetauscht, Ideen diskutiert,<br />
Ihnen unsere neuen<br />
Produkte vorgestellt und Ihr<br />
Feedback eingeholt.<br />
Unser Erfindergeist blüht<br />
mit dem direkten Kundenkontakt<br />
erst so richtig auf.<br />
Trotzdem sind wir in diesem<br />
schwierigen Jahr für Sie kreativ<br />
und fleißig geblieben. Wir<br />
haben entworfen, entwickelt,<br />
produziert und Spannendes<br />
hervorgebracht. Zum Beispiel<br />
kommt zur Brooklyn “Homemade<br />
Style”-Familie nun die<br />
beliebte Aroniabeere hinzu.<br />
Auch bei der Schanktechnik<br />
haben wir uns viel Neues<br />
überlegt, Designs erweitert<br />
und Systeme verbessert.<br />
Gerne hätten wir Ihnen <strong>das</strong><br />
persönlich präsentiert und<br />
gemeinsam unsere Getränke<br />
verkostet. Auch wenn <strong>das</strong><br />
derzeit nicht so einfach geht,<br />
die heutige Zeit hat einen<br />
großen Vorteil: Wir sind dank<br />
Internet und Social Media<br />
beim Vernetzen sehr flexibel<br />
und somit sind wir für Sie zu<br />
jeder Stunde erreichbar. Bleiben<br />
Sie gerne mit uns in Kontakt,<br />
per Facebook, Instagram,<br />
E-Mail oder ganz altmodisch:<br />
Per Telefon. Bleiben wir im<br />
Austausch und inspirieren<br />
uns gegenseitig. Und hoffentlich<br />
gibt‘s dann nächstes Jahr<br />
ein großes Wiedersehen.<br />
www.grapos.com<br />
KR Wolfgang<br />
Zmugg,<br />
Geschäftsführer<br />
von Grapos.<br />
Foto: Grapos<br />
Foto: Tambovskaya<br />
Vodka aus Russland<br />
erobert Österreich<br />
Mountain Spirits<br />
ist Teil<br />
der internationalen<br />
Amber-Group<br />
und<br />
launcht nun den<br />
T a m b o v s k a y a<br />
Vodka in Österreich.<br />
Tambovskaya<br />
Vodka setzt<br />
auf eine über 100<br />
Jahre alte Tradition<br />
in der Vodka-Herstellung.<br />
Vor allem<br />
als Basisspirituose<br />
eignet sich <strong>das</strong> Getränk,<br />
<strong>das</strong> sich durch<br />
Eierweinbrand hat<br />
immer Saison<br />
seine Weichheit und die Frische im<br />
Mundgefühl auszeichnet.<br />
Der Tambovskaya Vodka wird im<br />
Herzen der zentralen Schwarzerde-Region<br />
Russlands hergestellt. Dieses Gebiet<br />
ist berühmt für seine hochwertigen,<br />
fruchtbaren Böden und ist eines<br />
der führenden Weizenanbaugebiete in<br />
Russland. Die dort ansässige Brennerei<br />
zählt zu den größten und modernsten<br />
Anlagen in ganz Europa, in denen Vodka<br />
von höchster Qualität hergestellt wird.<br />
Schlussendlich abgefüllt wird der Tambovskaya<br />
in den historischen Produktionsstätten<br />
aus 1900 von Latvijas Balzams<br />
in Riga.<br />
www.mountain-spirits.com<br />
Gastronomen setzen gerne<br />
auf den Eierweinbrand<br />
von Spitz, weil er sowohl pur<br />
genossen, als auch als Zutat<br />
von köstlichen Desserts<br />
eine ganz besondere Gaumenfreude<br />
bereitet. Heimische<br />
Eier, erstklassiger<br />
Weinbrand und Milch aus<br />
Österreich sind die Zutaten<br />
für <strong>das</strong> Erfolgsrezept. Heuer<br />
hat Spitz den beliebten<br />
Weihnachtsgebäck-Klassiker,<br />
<strong>das</strong> Vanillekipferl, neu<br />
interpretiert und daraus ein<br />
Vanillekipferl-Mousse mit<br />
Eierweinbrand gezaubert.<br />
Die Zubereitung ist ganz<br />
einfach: Schlagobers mit Vanillezucker<br />
steif schlagen, weiße Schokolade<br />
über Wasserdampf schmelzen<br />
und Vanillekipferl-Brösel hinzufügen.<br />
Gelatine in kaltem Wasser einweichen,<br />
den Eierweinbrand in einem Topf aufwärmen<br />
und die ausgedrückten Gelatineblätter<br />
darin auflösen. Dann die<br />
Schokolade-Brösel-Mischung beim<br />
Schlagobers unterheben, die Gelatine-<br />
Eierlikör-Mischung einrühren und die<br />
Creme etwa eine Stunde kalt stellen –<br />
Eierweinbrand einmal anders.<br />
www.spitz.at<br />
Foto: Spitz
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> GETRÄNKE<br />
75<br />
Trink Pink<br />
Pago bringt mit der Limited Edition Drachenfrucht-Pink<br />
Guave Farbe in den grauen Herbst.<br />
Fotos: Pago<br />
Die beiden<br />
Trendfrüchte<br />
Dra chen frucht und Pink Guave sind<br />
die Grundlage für <strong>das</strong> neue, exotisch-fruchtige<br />
Geschmackserlebnis in<br />
der Gastronomie. Seit September <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
ist <strong>das</strong> exotische Trend-Duo Drachenfrucht-Pink<br />
Guave erhältlich und sorgt<br />
mit seinem erfrischend<br />
süß-Geschmack nicht nur<br />
für höchsten Trinkgenuss<br />
in Pago Premium-Qualität,<br />
sondern ist mit der auffällig<br />
pinken Farbe auch ein echter<br />
Hingucker. Cocktails und<br />
andere Mixgetränke werden<br />
damit zu einem wahren Augenund<br />
Gaumenschmaus. Zu dem einzigartigen<br />
Geschmackserlebnis der<br />
beiden fruchtigen Exoten gesellt sich <strong>das</strong><br />
Aroma von reifen Äpfeln und die Frische<br />
von Zitronen, die innovative Limited Edition<br />
Drachenfrucht-Pink Guave verlängert<br />
damit den Sommer für den Gaumen.<br />
Wie alle Fruchtsäfte von Pago wird auch<br />
diese mittlerweile 26. Sorte ohne künstliche<br />
Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe<br />
in Österreich produziert, erhältlich<br />
ist sie in der praktischen 0,2l-Mehrwegflasche.<br />
Genuss liegt immer im Trend<br />
Mit der Limited Edition Drachen frucht-<br />
Pink Guave verleiht Pago seinem Fruchtsaftsortiment<br />
und der heimischen Gastronomie<br />
exotische Impulse und liefert<br />
den Gästen eine pinke Überraschung im<br />
Glas. Die Kombination der beiden Trendfrüchte<br />
sorgt für Geschmacks- Harmonie,<br />
und der Fruchtgehalt von 40 Prozent<br />
samt wertvoller Vitamine machen den<br />
Fruchtsaft zu einer wohl schmeckenden<br />
Innovation mit einem Gesundheitsaspekt.<br />
Kontakt:<br />
www.pago.at<br />
rezeptideen<br />
Kiss of the Dragon (mit oder<br />
ohne Alkohol)<br />
4cl Dunkler Rum – optional<br />
1cl Mandel-Sirup<br />
1cl Vanille-Sirup<br />
1,5cl Pago Zitronensaft<br />
13cl Pago Drachenfrucht-Pink<br />
Guave<br />
0,5cl Mango Essig (Wiberg)<br />
Alle Zutaten kräftig auf Eis schütteln,<br />
in ein Cocktailglas einschenken<br />
und mit Minzezweig, Zitronenschale<br />
und Cocktail-Schirmchen<br />
garnieren.<br />
Tropical Sangria<br />
10cl Lillet Rosé<br />
40cl Pago Drachenfrucht-Pink<br />
Guave<br />
25cl Rotwein<br />
15cl Soda oder Limonade<br />
Alle Zutaten in einem Krug mit<br />
viel Eis gut verrühren. Mit frischen<br />
Beeren, Trauben, Zitrusfrüchten<br />
und Minze garnieren.<br />
Tropical Fruit Shake<br />
10cl Pago Drachenfrucht-Pink<br />
Guave<br />
1cl Vanille-Sirup<br />
1cl Kokos-Sirup<br />
7cl Milch<br />
Alle Zutaten mit Eis mixen<br />
und mit Kokosstreusel<br />
garnieren.<br />
Pago Frozen Drachenfrucht-<br />
Pink Guave<br />
Ein 0,3l Pago-Glas mit Shaved<br />
Ice auffüllen und auf dem Pago<br />
Frozen-Tablett servieren. Am Tisch<br />
vor dem Gast mit Pago Drachenfrucht-Pink<br />
Guave aufgießen.<br />
Lillet Drachenfrucht Spritzer<br />
4cl Lillet<br />
8cl Soda<br />
8cl Pago Drachenfrucht-Pink<br />
Guave<br />
Spritzer Zitrone<br />
Alle Zutaten zusammenmischen<br />
und Eiswürfeln hinzugeben.<br />
Mit Limettenscheiben sowie<br />
Minze dekorieren und in einem<br />
Lillet Glas servieren.<br />
Pago Fresh Drachenfrucht-Pink<br />
Guave<br />
1 Pago Drachenfrucht-<br />
Pink Guave<br />
½ Limette<br />
1 Limettenscheibe<br />
3-4 Minzblätter<br />
Den Saft einer halben<br />
Limette mit Pago Drachenfrucht-Pink<br />
Guave und Soda/<br />
Wasser aufgießen. Mit einer Limettenscheibe<br />
und Minzblättern auf<br />
Eis servieren.
76 KAFFEE & TEE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Röstmeister Lukas Stölner in seinem<br />
Element.<br />
Fotos: Wombat‘s Café<br />
Kaffeegenuss für<br />
Backpackers<br />
Was bewegt einen Hostel-Betreiber, dessen Konzept auf<br />
schnell und günstig ausgelegt ist, sich intensiv mit Kaffee in<br />
hoher Qualität auseinander zu setzen und sein Augenmerk<br />
dabei auch noch auf eine besondere Röstung zu legen?<br />
Von Petra Pachler<br />
Der Lockddown war es, der Auslöser<br />
für diese Idee war. Denn<br />
Marcus Praschinger, Inhaber von<br />
Wombats Hostels, hat es wieder<br />
getan. Nämlich etwas zu machen,<br />
<strong>das</strong> dem Trend diametral entgegenläuft.<br />
Diesmal eröffnete er Anfang Oktober<br />
ein Cafe, was in Zeiten wie diesen<br />
an sich schon recht mutig ist. Aber<br />
dann noch eines, <strong>das</strong> weder aufgrund<br />
von Lage oder Namen einen Startvorteil<br />
hat, ist dann schon eine echte Herausforderung.<br />
Denn es wurde ein Cafe<br />
in seinem Wiener Hostel. „Den Mutigen<br />
gehört die Welt“, ist der Geschäftsführer<br />
und Co-Gründer der Wombat‘s Hostels<br />
überzeugt, und so traute er sich. Vor der<br />
Krise in die Knie zu gehen, war nicht seine<br />
Sache. Ganz im Gegenteil nützte er<br />
den Lockdown, um etwas Neues zu probieren,<br />
„was im laufenden Betrieb ohnehin<br />
kaum gegangen wäre“, wie er meint.<br />
„Außerdem bin ich ein Verfechter an-
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />
77<br />
tizyklischer Ideen –Wombat’s Café im<br />
Wombat’s City Hostel Naschmarkt war<br />
damit aus der Taufe gehoben.<br />
Vorreiter und Innovator<br />
Schon die Eröffnung des ersten Wombart‘s<br />
Hostels am Wiener Westbahnhof<br />
(<strong>das</strong> vor kurzem situationsbedingt<br />
schließen musste), war ein Versuchsballon,<br />
denn damals steckte dieses Business<br />
noch in den Kinderschuhen. Dass<br />
es ein richtiges Konzept war, zeigen die<br />
mittlerweile vier Hostels in vier Ländern.<br />
„Und mit dem Café wird es nicht<br />
anders sein“, ist Praschinger überzeugt,<br />
der Mitte <strong>20</strong>21 ein neues Haus in München<br />
eröffnen wird und in dem von Beginn<br />
an <strong>das</strong> Wombat’s Café integriert<br />
ist. Nach und nach wird auch in allen<br />
anderen Standorten <strong>das</strong> Cafékonzept<br />
umgesetzt.<br />
Barista am Naschmarkt<br />
Warum die Wahl für <strong>das</strong> erste Café<br />
ausgerechnet auf diesen Standort am<br />
Naschmarkt fiel? „Wir wollten in unserem<br />
Wiener Wombat’s Hostel starten,<br />
weil wir hier leben und hier unser Pilotprojekt<br />
mit lokalen Partnern vor Ort am<br />
besten umsetzen konnten“, so Praschinger.<br />
Der Hostel Philosophie folgend, ist<br />
derzeit jeder Wombat’s Standort mit einem<br />
Kaffeeautomaten ausgestattet, der<br />
aber mit der Eröffnung des Cafés ausgedient<br />
hat. Marcus Praschinger gibt sich<br />
aber nicht mit frischem Kaffee alleine<br />
zufrieden. Nein, es muss auch gleich ein<br />
Barista mit dabei sein, und diesen holte<br />
er sich von der Mumac Academy in<br />
Krems, wo dessen Ausbildung unter Baristatrainer<br />
Benjamin Graf stattfand.<br />
Unter fachkundiger Anleitung eben<br />
jener Baristi und dem Einsatz der Faema<br />
E61 Siebträgermaschinen, einem Klassiker<br />
aus Italien, wird nun der Espresso<br />
(2,<strong>20</strong> €) in gleicher Qualität serviert, wie<br />
ein Cappuccino (3,<strong>20</strong> €) oder ein Cold<br />
Brew (3,<strong>20</strong> €).<br />
Der Wombat’s Roast<br />
Eigenes Hostel-Business, eigenes Café –<br />
da musste es auch eine eigene Röstung<br />
sein. Und weil Marcus Praschingers Anspruch<br />
nicht nur in punkto Qualität ein<br />
hoher ist, sondern auch in den Bereichen<br />
Nachhaltigkeit und Regionalität,<br />
landete er in De LUKS Kaffee im Kaffee-<br />
CampusKrems bei Röster Lukas Stölner.<br />
Kaffeehaus-Tradition à la<br />
Wombat‘s<br />
Der erfahrene Reisende fragt sich jetzt,<br />
ob es in einem Hostel eigentlich auch<br />
einen gemütlichen Platz für den richtigen<br />
Kaffeegenuss gibt. „Ja“, meint Marcus<br />
Praschinger, „wir haben in unserer<br />
Lobby eine sehr gemütliche, kosmopolitische<br />
Wohnzimmer-Atmosphäre geschaffen<br />
und zirka 30 Sitzplätze für unser<br />
Wombat’s Café integriert“. Und<br />
info<br />
De LUKS Kaffee im<br />
KaffeeCampusKrems<br />
Seit Herbst <strong>20</strong>15 wird direkt<br />
in der Kremser Altstadt<br />
Kaffee in hoher Qualität<br />
geröstet und verkauft. Im<br />
KaffeeCampusKrems ist<br />
Kaffee der Hauptakteur und<br />
<strong>das</strong> Herzstück ist die hauseigene<br />
Rösterei, die seit Mitte<br />
<strong>20</strong><strong>20</strong> als „DeLUKS KAFFEE“<br />
bekannt ist. Röster und Geschäftsführer<br />
Lukas Stölner,<br />
3. Platzierter bei den Österreichischen<br />
Röstmeisterschaften<br />
<strong>20</strong>19, zertifizierter<br />
„Q-Arabica Grader“ und „Bachelor<br />
Of Coffee“ des „Goran<br />
Huber Kaffee Instituts“ in<br />
Innsbruck, ist Mastermind<br />
hinter der Rösterei. Er sorgt<br />
für die Qualität vom Rohkaffee<br />
Einkauf, über die Röstung<br />
mittels Trommelröster<br />
bis hin zur Tasse Kaffee.<br />
Der Rohkaffee kommt aus<br />
der ganzen Welt und wird<br />
großteils direkt gehandelt.<br />
Equipment-Partner ist LA<br />
CULTURA DEL CAFFE.<br />
TESTA ROSSA caffè Genuss,<br />
auch in Bio-Qualität &<br />
Fairtrade zertiiziert<br />
Genießen Sie den vollen Geschmack Italiens mit jeder Tasse TESTA<br />
ROSSA caffè.<br />
Ob als klassischer Espresso, köstlicher Cappuccino, Caffè Lungo<br />
bis hin zum Latte Macchiato, TESTA ROSSA caffè ist für alle<br />
Zubereitungsarten hervorragend geeignet.<br />
Kaffeegenuss perfekt dosiert in der 250g Dose (ganze Bohne oder<br />
gemahlen), in der 1kg Packung und als Kapseln.<br />
www.testarossa.it<br />
BiOrganic
78 KAFFEE & TEE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
wieso wurde es nun ausgerechnet ein<br />
Café und nicht vielleicht eine trendige<br />
Bar für <strong>das</strong> vorrangig junge Publikum<br />
der Hostels? „Wir Wiener sind zurecht<br />
stolz auf unsere Kaffeehäuser mit ihrer<br />
langen Tradition. Wir wollten mit unserem<br />
Wombat’s Café an die kosmopolitischen<br />
und weltoffenen Wiener Cafés<br />
der Jahrhundertwende anknüpfen. Dabei<br />
gilt es, die jungen Gäste aus der ganzen<br />
Welt mit den ,likeminded‘ WienerInen<br />
zusammenzubringen und ihnen<br />
dabei hochwertige Kaffee-Kreationen<br />
zu kredenzen. Ganz nebenbei bekomme<br />
ich als Kaffee-Liebhaber in diesem wunderbaren<br />
Ambiente endlich den fantastischen<br />
Kaffee meiner Wahl“, so der Originalwortlaut<br />
von Marcus Praschinger.<br />
Wobei <strong>das</strong> mit der Bar nur eine Frage der<br />
Zeit ist, denn auch für diese tüftelt der<br />
Verfechter antizyklischer Ideen bereits<br />
an einem neuen Konzept. Kaffee dürfte<br />
wohl auch dort eine Rolle spielen!<br />
Kontakt:<br />
Wombat‘s Café<br />
Rechte Wienzeile 35<br />
1040 Vienna<br />
www.wombats-hostels.com/de/<br />
vienna/the-naschmarkt<br />
info<br />
Der Wombat’s Roast<br />
Der Kaffee, der in LUKS Kaffee im KaffeeCampusKrems explizit<br />
für wombat’s Cafe geröstet wird, setzt sich aus 50 % Brazilian<br />
Arabica, 30 % Indian Arabica und <strong>20</strong> % Mexican Robusta Bohnen<br />
zusammen. Wombat’s Roast ist ein mittelstarker Kaffee mit<br />
einem schokoladig-nussigen Geschmacksprofil. Die Röstung<br />
enthält einen Hauch Robusta, was zu einer wunderbaren Crema<br />
führt, wenn man sie als Espresso zubereitet.<br />
Der Brazilian Arabica kommt von der Fazenda Capim Branco,<br />
einer der ältesten Kaffeeplantagen Brasiliens. Der über 100-jährige<br />
Familienbetrieb ist bekannt für seine exquisiten Bohnen.<br />
Der Indian Arabica kommt ebenfalls von der Fazenda Capim<br />
Branco. Den Ursprung hat diese Sorte auf den indischen Baba<br />
Budan Giri Hügeln in Karnataka und die Bohnen sind weltweit<br />
für ihr einzigartiges Aroma bekannt.<br />
Der Robusta-Anteil stammt von der Finca Fulda in Mexiko.<br />
Diese wurde in den 1980ern von einem deutschen Einwanderer<br />
gegründet und zeichnet sich durch ihre ökologische wie soziale<br />
Nachhaltigkeit aus. Während einer Ernte arbeiten dort bis<br />
zu 450 Menschen. Die Finca hat eine eigene Schule sowie eine<br />
Kantine, welche die Erntehelfer mit gratis Mahlzeiten versorgt.<br />
Ein Fluss, der durch <strong>das</strong> Gelände fließt, bewässert die Bohnen<br />
auf natürlich Art und versorgt die Finca gleichzeitig – dank einer<br />
kleinen Turbine – mit Strom.<br />
Großer Genuss auf kleinem Raum<br />
Tchibo Coffee Service sorgt mit seinem neuen<br />
Tchibo2Go Konzept für gewohnt hochstehende<br />
Kaffeequalität auf kleinstem Raum.<br />
Ab sofort reicht 1 m2 aus, um guten Kaffee anzubieten. Der Experte<br />
für den Kaffee-Außerhausmarkt hat mit Tchibo2Go<br />
ein neues Kaffeebar-Komplett-Konzept entwickelt, <strong>das</strong> für gewohnt<br />
hohe Kaffeequalität und Full-Service auf kleinster Fläche<br />
sorgt. Das System ist von Bürogebäuden, über öffentliche<br />
Einrichtungen bis hin zu Tankstellen und sogar in der Systemgastronomie<br />
anwendbar und ermöglicht den investitionsfreien<br />
Betrieb einer Selbstbedienungs-Kaffeebar. Die verschiedenen<br />
Größen bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die<br />
Laufzeit ist flexibel und der Betreiberaufwand minimal. Das<br />
Komplettservice beinhaltet den Aufbau und die Installation<br />
genauso, wie die Wartung der Vollautomaten. Auch Zusatzartikel<br />
werden zur Verfügung gestellt und als Bonus gibt es ein<br />
Coffee-IQ-Analysetool kostenfrei dazu, <strong>das</strong> den Überblick über<br />
Käufe pro Standort erleichtert. Die Daten werden gespeichert<br />
und dann nach Bedarf ausgewertet. Individuell einsetzbar, hohe<br />
Kaffeequalität, moderne Optik und platzsparende Ausfertigung<br />
sind die Module für ein Erfolgskonzept.<br />
www.tchibo2go.at<br />
Foto: Tchibo
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />
79
80 ADVERTORIAL<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Nachhaltiger Kaffeegenuss mit<br />
Nespresso Professional<br />
Von der Bohne bis in die Tasse und darüber hinaus: Nespresso setzt bei Professional<br />
Kunden mit erstem Bio-Kaffee auf nachhaltigen Kaffeegenuss und Kapsel Recycling. Bis<br />
<strong>20</strong>22 wird zudem jede Tasse für zu Hause und im Professional Bereich CO 2 -neutral.<br />
Fotos: Nespresso<br />
Als Teil eines Relaunches der Nespresso<br />
Professional Origins Range,<br />
präsentiert Nespresso seinen<br />
ersten Bio-Kaffee. Der bio-zertifizierte<br />
und ausschließlich aus peruanischen<br />
Bohnen hergestellte Kaffee PERU OR-<br />
GANIC ergänzt seit Anfang des Jahres<br />
die Professional Range von Nespresso.<br />
„In Zusammenarbeit mit den lokalen<br />
Kaffeebauern in Peru ist es gelungen<br />
den ersten bio-zertifizierten Single-Origin<br />
Nespresso Kaffee herzustellen. Dieser<br />
folgt strengen landwirtschaftlichen<br />
Prozessen und Kontrollen entlang der<br />
gesamten Lieferkette, vom Erzeuger bis<br />
zu unseren Produktionsstätten“, so Michael<br />
Ilsanker, Coffee Ambassador Nespresso<br />
Österreich.<br />
Auf der Suche nach den feinsten ökologischen<br />
Arabica-Bohnen für den Neuzugang<br />
im B2B Sortiment begab sich<br />
Nespresso in die entlegensten Regionen<br />
Perus. Auf über 1.000 Metern, versteckt<br />
in den Hängen der Anden wurde die<br />
Kontakt:<br />
Nespresso Österreich GmbH & Co OHG<br />
Tel 0810/981 981<br />
Web www.nespresso.com/pro<br />
perfekte Bohne dafür gefunden.<br />
Das Zusammenspiel<br />
vom subtropischen<br />
Klima des Hochlandes<br />
und der Luftfeuchtigkeit<br />
sorgen für die Qualität der<br />
besonderen Kaffeebohne.<br />
Recycling – jeder Beitrag zählt<br />
Doch nicht nur während, sondern auch<br />
nach dem Kaffeegenuss, steht Nachhaltigkeit<br />
für Nespresso ganz oben auf<br />
der Tagesordnung: Mehr als 1.500 Sammelstellen<br />
stehen den Business-Kunden<br />
für <strong>das</strong> Recycling gebrauchter Nespresso<br />
Kapseln zur Verfügung. Dazu<br />
zählen Nespresso Boutiquen, Altstoffsammelstellen<br />
ausgewählter Gemeinden<br />
und Postpartner. Zusätzlich kann<br />
bereits in 16 Regionen in Österreich<br />
bequem über <strong>das</strong> öffentliche Sammelsystem<br />
für Metallverpackungen recycelt<br />
werden.<br />
Nespresso Kaffee bis <strong>20</strong>22<br />
CO2-neutral<br />
Breits seit <strong>20</strong>17 agiert Nespresso innerhalb<br />
seiner eigenen Geschäftsabläufe<br />
CO2-neutral. Nun hat sich der Pionier<br />
für portionierten Kaffee<br />
dazu verpflichtet,<br />
bis <strong>20</strong>22 jede Tasse Nespresso<br />
Kaffee CO2-neutral<br />
zu machen – sowohl zu<br />
Hause als auch für Geschäftskunden.<br />
Dieses ambitionierte<br />
Ziel baut auf mehr als zehn Jahren Arbeit<br />
auf, in denen Nespresso seine operativen<br />
CO2-Emissionen weitgehend reduziert<br />
und die Restmengen durch Agroforstwirtschaft<br />
kompensiert hat.<br />
info<br />
Durch <strong>das</strong> Nachhaltigkeitsprogramm<br />
AAA Sustainable<br />
Quality, <strong>das</strong> <strong>20</strong>03 in Kooperation<br />
mit „The Rainforest<br />
Alliance“ ins Leben gerufen<br />
wurde, arbeitet Nespresso<br />
mit über 110.000 Kaffeebauern<br />
in 14 Ländern an<br />
der Einbindung von Nachhaltigkeitspraktiken<br />
auf den<br />
Farmen und in den umgebenden<br />
Landschaften.
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />
81<br />
Foto: Melitta<br />
Schokoladige<br />
Vielfalt<br />
Melitta steht für den besonderen<br />
Kaffeegenuss und<br />
gehört zu den bekanntesten<br />
Marken im Segment. Der Kaffeehersteller<br />
erweitert nun sein<br />
Kaffee- und Kakao-Sortiment.<br />
Die neuen Melitta Mondo Blu<br />
Sorten Espresso, Café Crème<br />
und Röstkaffee haben einen<br />
ausgeglichenen Anteil von je<br />
50% feinster Bohnen der Coffea-Arabica und der Coffea-Robusta.<br />
Sie zeichnen sich durch ihr volles Aroma und eine leicht<br />
nussige Geschmacksnote aus. Für Liebhaber von Kakao gibt es<br />
auch eine neue Sorte im Melitta-Cioccolata-Sortiment. Die Cioccolata<br />
Style Bio Fairtrade Chocolate gelingt im Handumdrehen<br />
und ist in den Varianten Premium Chocolate, White Chocolate,<br />
Milk Chocolate und Dark Chocolate erhältlich.<br />
www.melitta.at<br />
Kompostierbare<br />
Kapseln<br />
Qualität und Nachhaltigkeit<br />
stehen<br />
beim Kaffee-Konsum<br />
der Österreicher<br />
hoch im Kurs.<br />
Um diesen Bedürfnissen<br />
gerecht zu<br />
werden, bietet die<br />
österreichische Kaffeemarke<br />
J. Hornig<br />
nun kompostierbare Kapseln an. Diese sind zu 100% biologisch<br />
abbaubar, plastikfrei und verfügen über <strong>das</strong> Rainforest-Alliance-Zertifikat.<br />
Darüber hinaus gibt es kompostierbare Kapseln,<br />
die zusätzlich Bio- und Fairtrade zertifiziert sind. Sie sind der<br />
derzeit sinnvollste Ersatz für Aluminium- und Plastik-Kapseln<br />
und können gemäß der europäischen Norm über die Biotonne<br />
entsorgt werden.<br />
www.jhorning.com<br />
Foto: Hornig<br />
TRADITION NEU<br />
INTERPRETIERT<br />
UND BEEINDRUCKEND VIELSEITIG.<br />
Seit mehr als 60 Jahren steht fabia für exklusive Röstkunst<br />
aus Österreich – nach Original Wiener Rezeptur.<br />
Mit Kaffeegenuss in Perfektion interpretieren wir die<br />
Wiener Kaffeehaus-Kultur neu.<br />
www.fabia.at
82 KAFFEE & TEE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Eine Frage<br />
des Konzepts<br />
Foto: sergeylapin /Adobe Stock<br />
Im Katalog oder per Mausklick lässt sich schnell eine Vielzahl von Profi-Kaffeemaschinen<br />
finden: Kaffeevollautomaten, Siebträgermaschinen oder Filtermaschinen. Aber welche<br />
Gastro-Kaffeemaschine ist die Richtige?<br />
Von Christian Wieselmayer<br />
Die wichtigste Grundregel lautet:<br />
<strong>das</strong> Kaffeeangebot muss zum übrigen<br />
gastronomischen Konzept<br />
passen. Die Anforderungen eines<br />
Hotels mit Frühstücksservice sind ganz<br />
andere als die eines Restaurants mit<br />
Abendgeschäft. Wichtig ist weiters der<br />
richtige Standort für <strong>das</strong> Gerät. Es gibt<br />
Maschinen, die einen Frischwasseranschluss<br />
und eventuell einen Wasserfilter<br />
brauchen und solche, die über einen<br />
abnehmbaren Wassertank verfügen.<br />
Nicht zuletzt richtet sich die Entscheidung<br />
zur Anschaffung auch nach Kosten<br />
und Wartung des Geräts. Grundsätzlich<br />
wird unter drei großen Kategorien von<br />
Zubereitungsmethoden für Kaffee unterschieden:<br />
Filter ma schinen, Kaffeevollautomaten<br />
oder Siebträgermaschinen,<br />
auch Espressomaschinen genannt.<br />
Kaffeemaschinen für Filterkaffee<br />
Auch wenn Filterkaffee nicht gerade <strong>das</strong><br />
beste Image hat, lässt sich geschmacklich<br />
doch viel aus ihm herausholen. Dabei<br />
kommt es wie immer auf die richtige<br />
Wahl der Bohnen, des Mahlgrades und<br />
die Zubereitung an. Gastromaschinen<br />
dieser Kategorie sind oft sehr günstig in<br />
der Anschaffung und brühen in kurzer<br />
Zeit große Mengen an Kaffee. Neben der<br />
unkomplizierten Brühmethode haben<br />
Gastro-Filtermaschinen auch den Vorteil,<br />
<strong>das</strong>s kein fest installierter Wasseranschluss<br />
benötigt wird. Außerdem kann<br />
der Filterkaffee vorbereitet und mit Hilfe<br />
von Thermoskannen lange warmgehalten<br />
werden. Das erspart dem Servicepersonal<br />
mitunter unnötigen Stress. Die<br />
vielzitierte Kaffeekultur bleibt bei dieser<br />
Art der Zubereitung allerdings ziemlich<br />
auf der Strecke. Denn mehr als einen einfachen,<br />
schnellen Kaffee kann man damit<br />
nicht anbieten. Für einen Latte Macchiato,<br />
Cappuccino oder Espresso sind diese<br />
Geräte nicht geeignet.<br />
Kaffeevollautomaten<br />
Kaffeevollautomaten gelten als die Multitalente<br />
unter den Kaffeemaschinen.<br />
Sie vereinen ein Minimum an Aufwand<br />
mit einem Maximum an Geschmack.<br />
Ob Espresso, Cappuccino oder ein einfacher<br />
Café Crème – der Vollautomat<br />
beherrscht sämtliche Disziplinen auf<br />
Knopfdruck. Der große Vorteil eines<br />
Vollautomaten ist, <strong>das</strong>s der Kaffee für<br />
jede einzelne Tasse frisch in der Maschine<br />
gemahlen wird, wodurch die unterschiedlichen<br />
Geschmacksprofile der<br />
Bohnen optimal zur Geltung kommen.<br />
Anders als bei einer Espressomaschine<br />
mit Siebträgertechnik sind hier keine<br />
besonderen Vorkenntnisse für die Zubereitung<br />
erforderlich. Moderne Geräte<br />
verfügen über Touch-Screens mit intuitiver<br />
Menüführung. Der größte Vorteil<br />
von Gastro-Kaffeevollautomaten ist,<br />
<strong>das</strong>s sie einen sehr guten Kompromiss<br />
aus Aufwand, Kosten und Kaffee-Qualität<br />
darstellen. Hier ist alles auf effiziente<br />
Arbeitsabläufe, hohen Verbrauch,<br />
kurze Zubereitungszeiten und vollautomatische<br />
Reinigung ausgelegt. Außerdem<br />
verfügen die meisten Geräte über<br />
Schnittstellen zur Zahlung bzw. Abrechnung.<br />
Siebträgermaschinen<br />
Die dritte Variante der professionellen<br />
Kaffeemaschinen stellen die Siebträger-
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />
83<br />
Unser<br />
Meisterwerk<br />
für anspruchsvolle Kunden<br />
maschinen, oft auch als Espressomaschine bezeichnet, dar.<br />
Das Wasser wird mit ca. 90 Grad Hitze und neun Bar Druck<br />
durch extra fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst. Die Qualität<br />
des Kaffees ist bei richtiger Handhabung kaum zu schlagen.<br />
Daher ist es unerlässlich, <strong>das</strong> Personal für den korrekten<br />
Umgang mit professionellen Siebträgermaschinen zu schulen<br />
und auf dem Laufenden zu halten.<br />
Nicht umsonst werden Barista auch als „Kaffeekünstler“<br />
bezeichnet, sind umfassend ausgebildet und beschäftigen<br />
sich laufend mit den Feinheiten verschiedener Spezialkaffees,<br />
Anbaugebiete und Veredelungsverfahren.<br />
Der richtige Kaffee ist für den richtigen<br />
Genuss entscheidend<br />
Selbst ein hochmoderner Kaffeeautomat ist noch keine Garantie<br />
für erstklassigen Kaffee. Erst die richtige Kaffeesorte<br />
bzw. Kaffeemischung sorgt für vollen Genuss. Unterschiedliche<br />
Kaffeesorten und Röstungen ergeben unterschiedliche<br />
Ergebnisse in der Tasse.<br />
Aus einer einzigen Kaffeesorte oder -mischung lassen sich<br />
eben nicht alle Kaffeespezialitäten in der erforderlichen Qualität<br />
herstellen. Dafür sind mehrere Sorten oder Mischungen<br />
erforderlich. Die größeren Maschinen besitzen mehrere Bohnenbehälter<br />
und sind damit für alle Kaffeespezialitäten gerüstet.<br />
Für einfachere Maschinen mit nur einem Bohnenbehälter<br />
sind dunkle Kaffeeröstungen (Espresso-Mischungen)<br />
die beste Wahl, wenn hauptsächlich Ristretto, Espresso, Cappuccino<br />
und Latte Macchiato zubereitet werden.<br />
Mittlere Kaffeeröstungen können einen guten Kompromiss<br />
darstellen, auch wenn hier auf den vollen Espressogeschmack<br />
verzichtet werden muss. Helle Mischungen hingegen<br />
sind nur für Kaffeemaschinen geeignet, die den Kaffee<br />
nach dem Filterkaffee-Prinzip ohne oder mit nur minimalem<br />
Druck zubereiten.<br />
Die Black&White4 ist ein Kaffeevollautomat der Superlative.<br />
Unser innovatives Multitalent ist optimiert auf den Einsatz im<br />
Profibereich und bietet Ihnen zahlreiche Vorteile:<br />
• frei konfigurierbare Ausstattung<br />
• passende Stellfläche für jeden Einsatzbereich<br />
• einzigartiges Design<br />
• intuitive Bedienung<br />
• herausragende Milchschaum-Technologie<br />
• perfektioniertes Modulsystem<br />
• einfachste Reinigung<br />
• Telemetrie-System ThermoplanConnect<br />
Verlassen Sie sich auf die Thermoplan<br />
Exzellenz – Tasse für Tasse für Tasse.<br />
www.thermoplan.eu
84 KAFFEE & TEE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
fabia: Stil ist<br />
zeitlos<br />
Die österreichische Traditionsmarke<br />
„fabia“ erfindet sich<br />
neu. Die Qualität gründet sich auf<br />
<strong>das</strong> aufwändige Trommelröstverfahren,<br />
der Kaffee wird seit den<br />
1950er Jahren nach einem Original<br />
Wiener Rezept geröstet. Jetzt<br />
präsentiert sich „fabia“ mit erweitertem<br />
Sortiment und im neuem<br />
Design, <strong>das</strong> exklusiv für die Gastronomie<br />
und Hotellerie entwickelt<br />
wurde. Das Motto „Stil ist<br />
zeitlos“ findet sich im gesamten<br />
Neuauftritt der Marke.<br />
Verpackungsdesign und Logo<br />
wurden modernisiert, wobei der<br />
neue Schriftzug von fabia stark<br />
an <strong>das</strong> Original-Logo aus den 50er<br />
Jahren angelehnt ist. Die Fotoserie<br />
mit dem historisch bedeutsamen<br />
Ambiente des Hotel Schloss<br />
Leopoldskron bringt zum Ausdruck,<br />
wofür „fabia“ steht: Tradition<br />
mit Klasse.<br />
Die „fabia-Premium Linie“<br />
umfasst drei Sorten: „Der Wiener<br />
Mokka aus 100 Prozent Arabica<br />
Bohnen, der fabia Wiener Creme<br />
und der fabia Wiener Klassik, der<br />
sich bestens für die Wiener Nachmittags-Jause<br />
eignet. Die „fabia-<br />
Frühstücks Linie“, „Wiener Moderne“<br />
bringt Qualität ins Frühstück.<br />
www.fabia.at<br />
Foto: fabia<br />
Kaffeetradition seit 1904<br />
Foto: Wedl<br />
1<strong>20</strong> Jahre Kaffee-Tradition<br />
Dem italienischen Kaffeegenuss hat sich<br />
Lavazza seit mehr als 1<strong>20</strong> Jahren verschieben.<br />
Nun rücken auch Herkunft der<br />
Kaffeeprodukte und Nachhaltigkeit immer<br />
mehr in den Fokus der Gäste und<br />
Konsumenten. „Nachhaltigkeit ist längst<br />
mehr als ein Trend. Lavazza und die Rainforest<br />
Alliance setzen mit dem Nachhaltigkeitsprojekt<br />
¡Tierra! Den Fokus auf die<br />
Gesamtbetrachtung von Mensch, Produktionsweise<br />
und Natur“, so Susanne Wege,<br />
Geschäftsführerin von Lavazza Österreich<br />
und Deutschland. „ Mit unseren Premium-<br />
Kreationen der ¡Tierra!-Range kommen<br />
wir der steigenden Nachfrage für hochqualitativen<br />
nachhaltigen Kaffeegenuss<br />
auch in der Gastronomie nach!“ Diese Kooperation<br />
zwischen der Lavazza Stiftung<br />
und etwa 90.000 Kleinbauern in 17 Ländern<br />
soll die Produktions- und Lebensbedingungen<br />
verbessern.<br />
Österreichischer Geschmack<br />
In der österreichischen Gastronomie und<br />
Hotellerie kommt vor allem der ¡Tierra!<br />
Brasile Blend Espresso, eine Premium-<br />
Mischung, die zu 70 Prozent aus hochqualitativem<br />
Arabica Kaffee besteht,<br />
bestens an. Durch die milde Note entsteht<br />
eine perfekte Balance aus Süße, Kakao<br />
und Haselnüssen. Auch die intensive<br />
und fruchtige ¡Tierra! Selection sowie<br />
Über die letzten Jahre ist <strong>das</strong> Kaffeebewusstsein<br />
deutlich gestiegen, die<br />
Gäste schauen vermehrt auf Sorte,<br />
Anbaugebiet, Röstung und Herkunft.<br />
Denn diese sind nicht mehr<br />
nur für den Geschmack ausschlaggebend,<br />
sondern nehmen<br />
eben einen besonders<br />
hohen Stellenwert in der<br />
Wahrnehmung der Kaffeetrinker<br />
ein. Kaffee ist längst<br />
nicht mehr nur Wachmacher,<br />
sondern vor allem ein<br />
Genussgetränk – und dieses<br />
muss mit Qualität überzeugen.<br />
Seit mehr als 115 Jahren<br />
spürt man im Handelshaus Wedl<br />
die Leidenschaft zum Kaffee und auf<br />
<strong>das</strong> wachsende Kaffeebewusstsein reagierte<br />
Wedl mit der Einführung des<br />
fairtrade Testa Rossa caffè<br />
BioOrganic. Die Mischung<br />
aus hochwertigen Bio Arabica<br />
Bohnen aus Mittelamerika<br />
zeichnet sich durch<br />
eine langsame Reifung aus.<br />
In der Tasse nimmt man<br />
<strong>das</strong> zarte Aroma von Trockenfrüchten<br />
wahr, dem<br />
edle Kakao- und Vanillenoten<br />
folgen.<br />
www.wedlkaffee.com<br />
der ¡Tierra! Colombia 100 Prozent Arabica<br />
Filterkaffee lassen den Gast nachhaltige<br />
und bewusste Kaffeemomente erleben.<br />
Der Trend zu Premium Produkten ist<br />
dem steigenden Anspruch an Qualität<br />
geschuldet und hier punktet die Lavazza<br />
Special Collection mit den Sorten „Gold<br />
Selection“, „Top Class“ und „Super Gusto<br />
UTZ“. Ursprung für die Special Blends<br />
ist eine Auswahl an selektierten, von<br />
Hand gepflückten Hochlandkaffees, die<br />
Nassaufbereitung (gewaschener Robusta)<br />
für die Specials verleiht dem Kaffee<br />
einen filigranen, fruchtig-schokoladigen<br />
Geschmack - ein ausgewogener Körper<br />
trifft auf feine Säure und Süße.<br />
www.lavazza.at<br />
Foto: Lavazza
gIndividuelle Mineralisierun<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />
85<br />
Foto:illycaffé s.p.a.<br />
Recycling von<br />
Kaffeekapseln<br />
illycaffè legt seit jeher großen Wert auf die Umweltverträglichkeit<br />
der eigenen Produkte. Sie werden in dem unternehmenseigenen<br />
Labor entworfen und perfektioniert. Um ein<br />
Modell für <strong>das</strong> Sammeln und Recycling von illy-Kapseln zu<br />
erschaffen, <strong>das</strong> sowohl Kapseln aus Kunststoff als auch Aluminium-Kapseln<br />
umfasst, kooperiert illycaffè nun mit Terra-<br />
Cycle. Gebrauchte Kapseln können nach diesem Modell zu<br />
Hause gesammelt und auf Kosten des Unternehmens zum<br />
Recycling verschickt werden. Die Aluminium- und Kunststoffteile<br />
können so wiederverwertetet werden. Sogar die Kaffeeabfälle<br />
können auf eine industrielle Kompostierungsanlage geschickt<br />
werden.<br />
www.illy.com<br />
Limited Edition von<br />
Nespresso<br />
Nespressos neue „Variations Italia“ Varietäten lassen vorweihnachtliche<br />
Stimmung aufkommen und sind eine<br />
Hommage an die italienische Gastfreundschaft.<br />
Die Limited Edition Kaffees setzen sich aus dem Amaretti<br />
Flavour und dem Torta di Nocciole Flavour zusammen. Ersteres<br />
besteht aus gemahlenen Mandeln, Eiweiß und Zucker,<br />
wodurch ein unverwechselbarer bittersüßer Geschmack entsteht.<br />
Zweiteres zeichnet sich durch langanhaltende Getreidearomen<br />
von südamerikanischen Arabicas in Verbindung mit<br />
leicht süßem Geschmack von gerösteter Haselnuss und Vanille<br />
aus. Ein Espresso ist auch mit dabei: Il Caffè. Dieser verspricht<br />
mit der Kombination aus vollmundigem, samtigem<br />
Geschmack und gerösteten Getreidearomen <strong>das</strong> klassischitalienische<br />
Espresso-Erlebnis.<br />
www.nespresso.com<br />
Foto: Nespresso<br />
Wasser gut,<br />
Kaffee besser!<br />
BRITA PROGUARD Coffee<br />
Das passende Wasser für ihren Kaffee kommt selten direkt so aus<br />
der Leitung. Zu hart aber auch zu weich und der Kaffee wird nichts.<br />
BRITA hat etwas dagegen.<br />
Mit dem PROGUARD Coffee Aroma-System können Sie selbst entscheiden,<br />
wie Ihr Kaffee schmecken soll. Er schützt zuverlässig vor Korrosion, Kalkund<br />
Gipsablagerungen in der Kaffeemaschine. Einfach perfekt!<br />
Mehr unter www.brita.at<br />
AROMASYSTEM
86 KAFFEE & TEE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
25 Jahre Österreich-Präsenz<br />
Alles begann 1931 in Niederbuchsiten<br />
in der Schweiz. Die<br />
Marke Jura wurde nach dem Gebirgszug<br />
benannt, an dessen Fuß<br />
die Fabrik gegründet wurde und<br />
auch heute noch ihren Sitz hat.<br />
Der gewagte Schritt, mit Kaffeevollautomaten<br />
auf ein kleines<br />
Marktsegment zu setzen, zahlte<br />
sich aus. Jura wurde schnell<br />
zum Innovationsleader am Markt.<br />
Heute hat <strong>das</strong> Unternehmen mehr<br />
als fünf Millionen Kaffeevollautomaten<br />
produziert und feiert sein<br />
25-jähriges Bestehen in Österreich.<br />
Schon bald erkannte man,<br />
<strong>das</strong>s man die Vollautomaten den<br />
verschiedenen Bedürfnissen anpassen<br />
muss und legte darauf den<br />
Fokus. Zudem hat <strong>das</strong> Nachhaltigkeitsbewusstsein<br />
eine lange Tradition,<br />
die sich im Umgang mit Ressourcen<br />
und der Energie genauso<br />
zeigt, wie in der Langlebigkeit der<br />
Produkte. Die Wahl der Materialien,<br />
die Präzision in der Herstellung<br />
und die hochwertige Verarbeitung<br />
sind dafür ausschlaggebend.<br />
Kampagne in die<br />
nächste Runde<br />
Seit <strong>20</strong>06 amtet Roger Federer als<br />
Markenbotschafter für JURA. Gemeinsam<br />
sind sie ein eingespieltes<br />
Team in Bezug auf Genuss,<br />
Geschmack, Stil und Leistung.<br />
Nun geht die Werbekampagne in<br />
die nächste Runde. Die etablierte<br />
Headline bringt die Vorteile von<br />
JURA-Vollautomaten messerscharf<br />
auf den Punkt: „Frisch gemahlen,<br />
nicht gekapselt“. Dies ist<br />
<strong>das</strong> Rezept für hervorragende Kaffeespezialitäten.<br />
www.jura.com<br />
Foto: Jura<br />
Jede Bohne ein Genuss<br />
Der Wasserfilterexperte Brita bietet<br />
mit seinem Multikartuschen-System<br />
Brita Proguard Coffee ein besonderes<br />
Aroma-System. Das Filtersystem<br />
sorgt für eine ideale Zusammensetzung<br />
des Wassers. Damit kann jede Kaffeesorte<br />
ihr eigenes, feinstes Aroma<br />
entfalten. Das System<br />
benötigt keinen<br />
Strom, sondern funktioniert<br />
allein mittels<br />
Leistungsdruck. Ungefiltertes<br />
Wasser wirkt<br />
sich sowohl negativ<br />
auf den Geschmack<br />
von Kaffee als auch<br />
auf die Lebensdauer<br />
von Maschinen aus,<br />
so die Fachleute. Brita<br />
Foto: Brita<br />
Proguard Coffee ist demnach die maßgeschneiderte<br />
Lösung für Kunden mit<br />
eher schwierigen Wässern, die neben<br />
Kalk und Gips auch korrosive Bestandteile<br />
haben. Dazu gehören z. B. hohe<br />
Salzgehalte, die durch Chloride und Sulfate<br />
entstehen und bis zu über 97 Prozent<br />
entfernt werden. Das ausgeklügelte<br />
Filtersystem sorgt für<br />
eine ideale Zusammensetzung<br />
des Wassers und<br />
kann individuell auf die<br />
Wasserqualität eingestellt<br />
werden. Das Ergebnis<br />
ist eine ph-neutrale<br />
Wasserqualität, die<br />
für <strong>das</strong> gute Aroma des<br />
Kaffees notwendig ist.<br />
www.brita.at<br />
Barista-Qualität aus dem<br />
Vollautomaten<br />
Bei dem neue Vollautomat<br />
Black&White4 setzt Thermoplan<br />
konsequent auf Qualität. Der<br />
Kaffeeautomat verbindet funktionelles<br />
Design und solide Verarbeitung<br />
mit guten Leistungswerten<br />
sowie vorzüglichem Kaffee samt<br />
Milchschaum.<br />
Die Black&White4 bietet zahlreiche<br />
innovative Funktionen und ist<br />
erste Wahl für exzellente Kaffeequalität<br />
und hohe Bezugsmengen. Die Brühkammer<br />
mit vergrößertem Durchmesser ermöglicht<br />
eine ausgezeichnete Extraktion<br />
von Kaffeearomen und erlaubt auch die<br />
Zubereitung von Kaffeeprodukten in einem<br />
Brühvorgang.<br />
Erstklassiger Kaffee dank<br />
ISQ-Technologie<br />
Die einzigartige Intelligent Shot Quality-Technologie<br />
gleicht Abweichungen,<br />
wie z.B. ungleichmäßige Bohnenbeschaffenheit,<br />
selbstständig aus.<br />
Sensoren messen laufend die Kaffeekuchendicke,<br />
Wassertemperatur und<br />
Foto: Thermoplan<br />
Auslauf geschwindigkeit und justieren<br />
alle Einstellungen automatisch nach.<br />
Die Milch für die verlockenden Spezialitäten<br />
bezieht die Black&White4 aus<br />
einem bis zu 9 Liter fassenden Anbaukühlschrank<br />
oder einem externen Kühlschrank.<br />
Und mit dem Superior Milk<br />
System lassen sich die Milchschaumbeschaffenheit<br />
und Temperatur für jedes<br />
Getränk einstellen – vom standfesten<br />
Schaumhütchen bis zum geschmeidigen<br />
Barista-Schaum.<br />
www.thermoplan.eu
Foto: Schaerer AG Foto: Franke Coffee Systems<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KAFFEE & TEE<br />
87<br />
Kleines Format – großer Kaffeegenuss<br />
Maßgeschneidertes<br />
Kaffee-Angebot<br />
Ob international<br />
agierende<br />
Kaffeekette<br />
oder regionaler<br />
Anbieter: Der<br />
Wunsch nach<br />
Individualität<br />
steigt und zwar<br />
nicht nur, was<br />
die Ausstattung<br />
der Kaffeemaschine<br />
angeht.<br />
Auch die Optik<br />
soll sich nahtlos<br />
in <strong>das</strong> Designkonzept des Betriebs einfügen.<br />
Durch die neue Schaerer Coffee Soul setzt der Schweizer<br />
Kaffeemaschinenhersteller Schaerer Maßstäbe bei der individuellen<br />
Konfiguration seiner Maschinentechnologien nach<br />
Kundenwünschen. Das Konzept basiert auf der Grundidee,<br />
technische Ausstattung, Benutzerführung und weitere Designelemente<br />
unabhängig voneinander zu kombinieren. Während<br />
die Schaerer Coffee Soul 10 bei der Bedienung durch Personal<br />
punktet, bewährt sich die Schaerer Coffee Soul 12 in der<br />
Selbstbedienung. Auch die Benutzeroberfläche wurde bei beiden<br />
Modellen komplett neugestaltet.<br />
www.schaerer-gmbh.de<br />
Mit der neuen A300 präsentiert Franke Coffee<br />
Systems einen kompakten Vollautomaten,<br />
der den Einstieg ins professionelle Premium-Segment<br />
ermöglicht. Die drei Grundmodelle<br />
mit zahlreichen weiteren Ausstattungsoptionen<br />
machen die A300 zu einem wahren Anpassungskünstler.<br />
Dank der auf Wunsch versenkbaren<br />
Bohnenbehälter, fügt sich die A300 noch in<br />
den engsten Raum. Klein sind bei der A300 jedoch<br />
nur die Abmessungen, nicht <strong>das</strong> Getränkeangebot:<br />
Ein oder zwei Bohnenbehälter, oder<br />
eine zusätzliche Bohnenbehälter-Erweiterung<br />
ermöglichen maximale Freiheit bei der Wahl der<br />
frischen Kaffeebohnen. Mit optionalen Beistellgeräten,<br />
wie Kühleinheiten oder einem Abrechnungssystem<br />
für den Selbstbedienungsbetrieb,<br />
wird aus der kompakten Maschine endgültig ein<br />
überall einsetzbarer Allrounder.<br />
www.coffee.franke.com<br />
Steady Brew-System<br />
Eine echte Innovationen auf<br />
dem Gebiet der Kaffeeextraktion<br />
ist die Steady Brew-<br />
Technologie, ein Merkmal<br />
der Classe <strong>20</strong> SB. Das System<br />
sorgt für eine hervorragende<br />
Temperaturregelung, hohe<br />
thermische Stabilität, Präzision<br />
und Wiederholbarkeit<br />
unter allen Arbeitsbedingungen.<br />
„Nach den WBC-Verfahren<br />
haben wir <strong>das</strong> Steady<br />
Brew-System in unserem<br />
Extraktionslabor getestet“,<br />
sagt Carles Gonzalez, Coffee<br />
Competence Manager bei der<br />
Rancilio Group, „und auf der Grundlage der gewonnenen Daten<br />
können wir mit Sicherheit sagen, <strong>das</strong>s diese Technologie<br />
die beste thermische Stabilität jeder, auf dem Markt erhältlichen<br />
Espressomaschine mit einem Heizkessel, bietet.“<br />
Neben der Classe <strong>20</strong> SB, wurde die Steady Brew-Technologie<br />
bereits in der Rancilio Classe 5 und Classe 7 installiert<br />
und wird in naher Zukunft zu einem Standard Feature<br />
in allen Rancilio-Einkesselmaschinen werden.<br />
Mit Steady Brew verabschiedet sich Rancilio vom traditionellen<br />
Thermosiphonsystem und feiert dies mit einem<br />
Rancilio-Patent.<br />
www.ranciliogroup.com<br />
Foto: Rancilio Group
88 KAFFEE & TEE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Tee als Stimmungsmacher<br />
Die Österreicher greifen gerne zur<br />
Teetasse und die Auswahl der Sorten<br />
ist mitunter stimmungsabhängig.<br />
Wird es frühmorgens eher eine anregende<br />
Mischung, so steht am Abend,<br />
sobald man gemütlich auf der Couch<br />
sitzt, eher die beruhigende Variante<br />
auf dem Tisch. Vor allem im Winter<br />
erlebt der Tee einen wahren Boom,<br />
ist er doch nicht nur ein Genussmittel,<br />
sondern wärmt auch zugleich. Mitunter<br />
nicht nur den Körper, sondern auch<br />
die Seele. Hierzulande greift man gerne<br />
zu Kräutertees, die den österreichischen<br />
Geschmack besonders gut treffen,<br />
aber auch fruchtig mag man es<br />
hierzulande gerne. Bei diesen beiden<br />
Sorten haben wir es sogar zum Europameister<br />
geschafft.<br />
Der Gesundheitstrend macht auch<br />
vor dem Tee nicht Halt und so ergänzen<br />
neue Sorten mit gesundheitlichem<br />
Faktor den Markt. Insbesondere<br />
der Premiumbereich erfährt hier einen<br />
enormen Aufschwung. Die Gastronomie<br />
setzt auch immer mehr auf den Tee<br />
als Bringer und bieten Tee-Pairings mit<br />
den unterschiedlichsten Komponenten<br />
an. Auch die von England ausgehende<br />
Teatime erfreut sich immer größerer<br />
Beliebtheit. Laut Prognose soll der Teekonsum<br />
bis zum Jahr <strong>20</strong>21 auf rund 297<br />
Milliarden Liter pro Jahr steigen.<br />
Foto: Meinl<br />
Tea<br />
on the<br />
Rocks<br />
Hochwertige Blatt-Tees und ausgesuchte<br />
Schwarztee-, Grüntee-<br />
und Früchtetee-Mischungen<br />
sind die Basis für den Julius Meinl<br />
„Tea on the Rocks“. Ob pur oder<br />
als Cocktail gemischt, beide Varianten<br />
garantieren einen hervorragenden<br />
Geschmack. Die Tees sind<br />
frei von Zucker, Sirup und Stabilisatoren.<br />
Der erfrischende Geschmack<br />
von „Tea on the Rocks“<br />
ist <strong>das</strong> Ergebnis bester Kompositionen<br />
aus Blatt Tees und Früchten<br />
aus den hochwertigsten Anbaugebieten<br />
der Welt. Das Produkt<br />
ist simpel zuzubereiten und praktischerweise<br />
in vier Varianten in<br />
Beuteln für 37 Serviereinheiten<br />
vorportioniert. Zur Verfügung<br />
stehen „Klas sik Pur“ und „Fruchtige<br />
Man go-Erdbeere“, beides<br />
Schwarzteemischungen, „Tropengenuss“,<br />
eine Grün teemischung,<br />
und die Früch te teemischung<br />
„Rote Versuchung“.<br />
www.shop.meinl.com<br />
Nachhaltiger Teegenuss<br />
Ressourcen zu schonen, ist dem Teehaus<br />
Ronnefeldt ein großes Anliegen. Ein<br />
wesentlicher Beitrag dafür, ist <strong>das</strong> Vermeiden<br />
von Verpackungen dort, wo es möglich<br />
ist. Der neue Ronnefeldt Cup-Caddy<br />
ist ein wichtiger Schritt dorthin, denn er<br />
bietet großblättrigen, losen Tee, der sich<br />
gut für <strong>das</strong> Glas portionieren lässt. Der<br />
Tee im Cup-Caddy wird in Deutschland<br />
gemischt, alle Verpackungs be standteile<br />
werden von regionalen Zulieferern bezogen<br />
und auch in Deutschland verpackt.<br />
Zusätzlich besteht <strong>das</strong> Teefilterpapier<br />
aus gentechnik-freiem Material. Die Faltschachtel<br />
kann im Altpapier, aufgebrühte<br />
Teebeutel können über den Restmüll entsorgt<br />
werden. Auf diese Weise trägt Ronnefeldt<br />
zu einer besseren Recyclefähigkeit<br />
Teeneuheit Yasashi<br />
Einfach“ – <strong>das</strong> bedeutet <strong>das</strong> japanische<br />
Wort „Yasashi“. Die Teeinnovation<br />
von Meßmer besteht nur<br />
aus natürlichen Zutaten und<br />
ist transparent in der Nachverfolgung.<br />
Seit Oktober ist<br />
der natürliche Teegenuss in<br />
Bio-Qualität in Österreich<br />
erhältlich. Der Yasashi-Pyramidenbeutel<br />
zum Beispiel<br />
wird auf Basis naturbelassener,<br />
nachwachsender<br />
Rohstoffe hergestellt und<br />
Foto: Ronnefeldt<br />
und damit zum Schutz von Umwelt und<br />
Natur bei. Über <strong>das</strong> neue B2B-Bestellportal<br />
von Ronnefeldt können sämtliche Teesorten<br />
online auch bequem und schnell<br />
geliefert werden.<br />
www.ronnefeldt.com<br />
kommt ohne die handelsüblichen Metallklammern<br />
aus. Damit ist er, wie auch<br />
die Verpackung, vollständig<br />
recyclebar. Durch die vielfältige<br />
Auswahl ist für jeden<br />
Geschmack etwas dabei.<br />
Meßmer setzt verstärkt<br />
auf Nachhaltigkeit und baut<br />
sein Bio-Sortiment aus, so<br />
gibt es etwa neu den Bio-<br />
Tee „Granatapfel“, inklusive<br />
Vitamin D.<br />
www.messmer.at<br />
Foto: Reiner Skaletz
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> NON-FOOD<br />
89<br />
Seite 89 bis Seite 117<br />
Non-Food<br />
Hygiene ist derzeit <strong>das</strong> Maß aller Dinge und lässt manchmal vergessen, <strong>das</strong>s dieses Thema im<br />
Küchenbereich schon immer große Präsenz hatte. Doch wer hier praktikable, neue Konzepte<br />
an den Tag legt, kann nur gewinnen.<br />
küchentechnik<br />
Virenfrei, effizient, qualitätsvoll:<br />
In einer Küche muss es<br />
schnell gehen, ohne <strong>das</strong>s<br />
ein Qualitätsverlust entsteht<br />
oder die Kosten explodieren.<br />
Neue Systeme bei Spülmaschinen<br />
gehen genau in<br />
diese Richtung.<br />
Seite 90<br />
hygiene<br />
Dass bei aller Reinigung<br />
auch der Umwelt gedacht<br />
wird, zeigt der verstärkte<br />
Einsatz von umweltschonenden<br />
Reinigungsprodukten.<br />
Seite 96<br />
einrichtung<br />
Heizschwammerl! So könnte<br />
man den Trend für die diesjährige<br />
Wintersaison auf den<br />
Punkt bringen. Outdoor ist<br />
die angesagte Location und<br />
weil es warm sein soll, muss<br />
nachgeholfen werden.<br />
Seite 100<br />
tischkultur<br />
Stil lässt sich durch nichts<br />
ersetzen. Ein stilvoll<br />
gedeckter Tisch lässt Gäste<br />
ihr Festmenü erst richtig<br />
genießen.<br />
Seite 106<br />
automaten<br />
Service auf Knopfdruck –<br />
Automaten sind die neuen<br />
24/7-Mitarbeiter in immer<br />
mehr Hotels.<br />
Seite 110<br />
software<br />
Digital ist ideal, wenn es um<br />
die Abrechnung oder die<br />
Datenerfassung geht und<br />
die kontaktlose Zahlung ist<br />
in Zeiten wie diesen ohnehin<br />
die beste Variante.<br />
Seite 116
90 KÜCHENTECHNIK<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Effizienz in der Großküche<br />
Ob Spülmaschinen oder Herde: Um die Betriebskosten möglichst gering zu halten, sollten<br />
alle Küchengeräte unbedingt auf Größe und Art des jeweiligen Betriebs abgestimmt sein. Ein<br />
weiterer wichtiger Faktor ist die richtige Handhabung.<br />
Von Christian Wieselmayer<br />
Beim Thema Betriebshygiene spielen<br />
Spülmaschinen eine große Rolle,<br />
die oft unterschätzt wird. Die<br />
Spülküche zählt nicht umsonst<br />
zu den wichtigsten Bereichen eines gastronomischen<br />
Betriebes, denn die Gastro-Spülmaschinen<br />
haben mit einer großen<br />
Menge an Lebensmittelresten zu<br />
kämpfen, die sich auf Tellern, Besteck und<br />
sonstigem Spülgut befinden.<br />
Das Aushängeschild eines jeden Gastronomiebetriebs<br />
ist der perfekt gedeckte<br />
Tisch. Hochwertiges Porzellan, glänzende<br />
Gläser und poliertes Besteck geben dem<br />
Gast den perfekten ersten Eindruck. Damit<br />
<strong>das</strong> auch auf den zweiten Blick so<br />
bleibt, muss absolute Sauberkeit gewährleistet<br />
sein. Wasserflecken auf den Gläsern<br />
oder Rostpartikel auf dem Messer<br />
sind ebenso tabu wie kleinste Speisereste<br />
am Tellerrand. Dabei hilft die Spültechnik<br />
der neuen Generation mit neuen Features<br />
und innovativen Konzepten.<br />
Die Spülküche zählt nicht umsonst<br />
zu den wichtigsten Bereichen<br />
eines gastronomischen Betriebs.<br />
Moderne Spültechnik<br />
Die Anforderungen an moderne Spültechnik<br />
in der Gastronomie beschränken<br />
sich heute nicht mehr nur auf Effizienz<br />
in Form von Wirtschaftlichkeit und<br />
beschleunigten Arbeitsprozessen. Viele<br />
Hersteller berücksichtigen auch die Arbeitsbedingungen<br />
der Küchencrews. Die<br />
körperlich anstrengenden Prozesse im<br />
Management eines Küchenbetriebs lassen<br />
sich durch Geschirrspüler, die sich<br />
nicht mehr so stark erhitzen, und bedienfreundlichen<br />
Touch-Displays um ein<br />
Vielfaches erleichtern. Auch rund um <strong>das</strong><br />
Thema Lärmbelästigung gibt es große<br />
Fortschritte. Geräte der neuesten Generation<br />
sind doppelwandig und minimieren<br />
den Geräuschpegel deutlich.<br />
Dank eines optimierten Hydraulikkreislaufes<br />
mit einem Leitungssystem,<br />
dessen Wasser ohne Lufteintrag fließt,<br />
werden die Laufgeräusche zusätzlich auf<br />
ein Minimum reduziert. Vor allem kleinere<br />
Betriebe profitieren von den geräuscharmen<br />
Geräten, die somit problemlos im<br />
Gastraum von Bars oder Cafés nutzbar<br />
sind.<br />
Der richtige Herd<br />
für die perfekte Küche<br />
Den ersten gemauerten Gastroherd entwickelte<br />
höchstwahrscheinlich François<br />
de Cuvilliés um 1735 für die Anlage<br />
im Schlosspark Nymphenburg. Mitte des<br />
19. Jahrhunderts kamen die ersten Herde<br />
aus Metall auf den Markt. Moderne Herde<br />
werden heute in erster Linie elektrisch<br />
oder mit Gas betrieben.<br />
Neuere Entwicklungen sind der Mikro<br />
wellenherd und der Induk tions herd,<br />
vor allem aber alle Arten von Back öfen,<br />
speziell Konvektomaten und Kombidämpfer,<br />
die seit Ende der 1960er Jahre<br />
aus der Gastroküche nicht mehr wegzudenken<br />
sind. Die jüngste Innovation ist<br />
der Dialoggarer von Miele. Er arbeitet mit<br />
elektromagnetischen Wellen, um Gemüse,<br />
Fisch, Fleisch und andere Lebensmittel<br />
zu garen.<br />
Das macht ein Mikrowellenherd im<br />
Prinzip zwar auch, doch <strong>das</strong> Re vo lu tionäre<br />
des Produktes besteht aus der Kombination<br />
von drei Komponenten:<br />
1. Der Dialoggarer produziert elektromagnetische<br />
Wellen in einem anderen<br />
Frequenzbereich. Die Wellen des<br />
Dialoggarers haben genug Energie,<br />
um ins Innere der Lebensmittel vorzudringen.<br />
Bei einer Mikrowelle gart<br />
<strong>das</strong> Äußere des Lebensmittels schon<br />
eine Weile, bis <strong>das</strong> Innere warm wird.<br />
2. Zwei Antennen im Inneren senden<br />
nicht nur die Wellen, sondern messen<br />
auch, was zurückkommt. Dadurch<br />
errechnet <strong>das</strong> Gerät, wie viel Energie<br />
<strong>das</strong> Lebensmittel aufgenommen hat,<br />
indem es die Differenz aus investierter<br />
und übriggebliebener Energie bildet.<br />
3. Der Prozess des Garens ist dynamisch.<br />
Die Antennen passen fortwährend die<br />
Menge an Energie an, die sie aussen-
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KÜCHENTECHNIK<br />
91<br />
Foto: Gorodenkoff / Adobe Stock<br />
den, um <strong>das</strong> Gemüse, den Fisch oder<br />
<strong>das</strong> Fleisch gleichmäßig garen zu können.<br />
Weil der Dialoggarer nicht mit einer<br />
bestimmten Frequenz, sondern<br />
einem Spektrum arbeitet, können Lebensmittel<br />
mit unterschiedlicher Garzeit<br />
gleichzeitig gegart werden.<br />
Der Vorteil dabei: Der Dialoggarer ist<br />
etwa doppelt so schnell wie übliche Verfahren.<br />
Und <strong>das</strong> bei einer Leistungsabgabe<br />
von durchschnittlich 250 Watt. Der<br />
Nachteil: Der relativ hohe Anschaffungspreis,<br />
der bei rund 8.000 Euro liegt.<br />
info<br />
Tipps für die optimale Spül-Strategie<br />
› Teller sollten vor dem Spülgang mit einer Wassertemperatur<br />
niedriger als 50 Grad gereinigt werden, um Lebensmittelreste in<br />
der Maschine zu vermeiden.<br />
› Die Spültechnik sollte nicht nur aus hygienischen Gründen<br />
optimal für Reiniger, Klarspüler und Temperatur eingestellt sein.<br />
› Eigenkontrollen durchführen. Das Spülgut kann mit Hilfe von im<br />
Handel erhältlichen Hygienetests selbst geprüft werden.<br />
› Eine vertragliche festgelegte Wartung der Spültechnik zweimal<br />
pro Jahr ist empfehlenswert.<br />
UNSERE HILFE IN DER KRISE.<br />
Finanzierungsoptionen für Ihre Spüllösung<br />
www.winterhalter.at/finanzierung<br />
Der klassische Kauf ist für Sie in diesen unsicheren Zeiten nicht die ideale Lösung? Kein Problem! Wir bieten Ihnen sichere und planbare<br />
Finanzierungsmodelle für alle Spülmaschinenserien.
92 KÜCHENTECHNIK<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Spültechnik: Virenfreies Geschirr<br />
Meiko-Spülmaschinen sind in der Lage,<br />
Geschirr und Bestecke so aufzubereiten,<br />
<strong>das</strong>s sie bedenkenlos wiederverwendet<br />
werden können. Das gilt auch, wenn<br />
sie zuvor von einem Infizierten oder Erkrankten<br />
benutzt wurden.<br />
Zurzeit wächst die Zahl der Infizierten<br />
dramatisch und länderübergreifend.<br />
Die Ansteckungsgefahr wird weiterhin<br />
als hoch eingestuft. „Wir möchten – und<br />
wir können – mit unserer Technik und<br />
unserem Wissen einen Beitrag dazu leisten,<br />
<strong>das</strong> Virus in seine Schranken zu weisen“,<br />
so Meiko Geschäftsführer Dr. Stefan<br />
Scheringer.<br />
Hygienisches Spülen mit Meiko<br />
Bei Pandemiefällen hat man meist die<br />
Kliniken im Fokus, denkt aber oft nicht<br />
daran, <strong>das</strong>s vor allem in öffentlichen Restaurants<br />
und Kantinen eine Verbreitung<br />
der Erreger stattfinden kann. Daher müssen<br />
jede Kantine, jedes Restaurant und<br />
jede Einrichtung, die der Versorgung<br />
der Menschen mit Speisen dient, in der<br />
Lage sein, hygienisch sicher<br />
zu spülen. Für eben dieses<br />
notwendige, hygienisch einwandfreie<br />
Geschirr und Besteck<br />
zu sorgen, gehört zu<br />
den Kernkompetenzen von<br />
Meiko. Die Hygienesicherheit<br />
der Meiko-Spültechnik<br />
ist als sicheres Verfahren zur<br />
Inaktivierung von Coronaviren<br />
und damit auch als hoch<br />
wirksam gegen den neuen<br />
Erreger anzusehen. Coronaviren<br />
sind so beschaffen, <strong>das</strong>s<br />
Verfahrensbedingungen und<br />
die in den Maschinen stattfindende<br />
desinfizierende<br />
Reinigung ihnen gegenüber<br />
hoch wirksam sind.<br />
www.meiko.at<br />
Meiko Spülmaschinen sind<br />
hochwirksam gegen sämtliche<br />
Viren.<br />
Foto: Meiko<br />
Gefrierlagerung von Lebensmitteln<br />
ohne Qualitätsverlust<br />
Tiefkühlen ist eine<br />
der schonendsten<br />
Methoden, um<br />
Lebensmittel haltbar<br />
zu machen und<br />
Schockfroster können<br />
Produkte innerhalb<br />
kürzester<br />
Zeit in einen gefrorenen<br />
Zustand versetzen.<br />
Schockfroster<br />
gehören<br />
mittlerweile in den<br />
meisten professionellen<br />
Küchen zum<br />
fixen Bestandteil,<br />
lassen sich doch<br />
durch ihren Einsatz etliche<br />
Gerichte zeitunabhängig<br />
vorbereiten. Insbesondere<br />
Foto: Mayway<br />
in gastronomischen<br />
Betrieben leistet<br />
ein Hochleistungsgerät<br />
wie der Mayway<br />
Schockfroster<br />
unverzichtbare<br />
Dienste. Gerichte<br />
und Lebensmittel<br />
können vorproduziert<br />
werden, um<br />
bei Bedarf die Kundschaft<br />
schnell und<br />
mit guter Qualität<br />
zu bedienen.<br />
Tiefkühlen ohne<br />
Eiskristallbildung<br />
Das Schockfrosten<br />
hat viele Vorteile:<br />
Durch den schnellen Tiefkühlprozess<br />
entstehen keine Eiskristalle, die<br />
den Lebensmitteln zusetzen können. Die<br />
Speisen können vorgekocht und in heißem<br />
Zustand abgekühlt werden, bevor<br />
sie ihren endgültigen Lagerplatz erhalten.<br />
Lebensmittel erleiden durchs Schockfrosten<br />
auch keinerlei Vitaminverlust,<br />
denn sämtliche Vitamine und Mineralstoffe<br />
bleiben in den Lebensmitteln erhalten.<br />
Schockforsten bedeutet also, <strong>das</strong>s<br />
Lebensmittel industriell, professionell<br />
und ohne Qualitätsverlust eingefroren<br />
werden. Diese Professionalität spiegelt<br />
sich beim späteren Auftauen wider: Speisen,<br />
die im Mayway Schockfroster gefroren<br />
werden, weisen nach dem Auftauprozess<br />
weder optisch noch geschmacklich<br />
einen Unterschied zu einer soeben frisch<br />
zubereiteten Speise auf.<br />
www.mayway.eu
Professionelle Spültechnik<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KÜCHENTECHNIK<br />
93<br />
Foto:Miele<br />
Frischwasserspüler<br />
mit Trocknung<br />
Damit<br />
Kunststoff-Geschirr<br />
und Gläser wirklich<br />
trocken werden, ist der<br />
Griff zum Handtuch oft unverzichtbar.<br />
Das kostet Zeit.<br />
Werden Tücher nicht regelmäßig<br />
ausgetauscht, drohen<br />
hygienische Risiken.<br />
Diese manuellen Handgriffe<br />
macht jetzt ein aktives<br />
Trocknungssystem für die<br />
neuen Miele Modellvarianten<br />
SpeedAir und Hygiene-<br />
Air überflüssig. Während des<br />
Trocknungsprozesses wird<br />
dem Spülraum feuchtwarmer<br />
Dampf entzogen und<br />
frische Umgebungsluft zugeführt.<br />
Die neuen Miele-<br />
Frischwasserspüler sind mit einer integrierten Dosierpumpe<br />
verfügbar, welche die tägliche Arbeit weiter vereinfacht.<br />
Passend dazu gibt es die Reinigungschemikalien ProCare Shine:<br />
Reiniger und Klarspüler, die auf Miele-Geräte abgestimmt<br />
sind und hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung und Maschinenverträglichkeit<br />
getestet wurden.<br />
www.miele.at<br />
Qualität schafft<br />
Freundschaft<br />
Hans Reisetbauer<br />
Reisetbauer Qualitätsbrand<br />
Axberg Oberösterreich<br />
Sichere Handhygiene<br />
Foto: Palux<br />
Regelmäßiges Händewaschen und die Verwendung<br />
von Handdesinfektionsmittel haben<br />
gerade in Zeiten von Corona höchste Priorität.<br />
Mit den neuen Palux Hygienelösungen reagiert<br />
der Großküchentechnikhersteller auf die Corona-Pandemie.<br />
Durch die reinigungsfreundliche<br />
Bauweise aus Chrom-Nickel-Stahl und die berührungslose<br />
Bedienung gewährleisten die Palux<br />
Desinfektionsstation und die Palux Hygienestation<br />
die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und<br />
Hygienestandards. Die Hygienestationen werden<br />
in drei verschiedenen Ausführungsvarianten<br />
angeboten. Bereits <strong>das</strong> kleinste Modell bietet<br />
ein Waschbecken mit Wasserhahn, jeweils<br />
einen Spender für Seife, Desinfektionsmittel<br />
und Papiertücher sowie einen<br />
Doppeltank für Frischund<br />
Abwasser.<br />
www.palux.de<br />
Die neue M-iClean U<br />
Schnellere Spülabläufe, dampfreduziertes Arbeiten, schnelleres<br />
Trocknen, kein Nachpolieren von Gläsern, niedrigere Betriebsund<br />
Wartungskosten und mehr Hygiene. www.meiko.at
94 KÜCHENTECHNIK<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Spülsystem für Kunststoffbecher<br />
Für <strong>das</strong> Spülen von Kunststoffbechern<br />
hat Spülspezialist Winterhalter ein<br />
neues System entwickelt. Dieses setzt<br />
sich aus einer Winterhalter Spülmaschine,<br />
einem Becherkorb und eigens dafür<br />
entwickelter Spülchemie zusammen. Die<br />
Becher werden in unter zwei Minuten gesäubert<br />
und sind nach dem Vorgang bereits<br />
trocken. Das ermöglicht sofortiges,<br />
platzsparendes und hygienisches ineinander<br />
Stapeln.<br />
Viele Gastronomiebetriebe verwenden<br />
beim Getränkeausschank Mehrwegbecher<br />
aus Kunststoff. Das Spülen dieser<br />
Becher in der Maschine ist meist problematisch,<br />
häufig kippen sie um, laufen mit<br />
Wasser voll und trocknen nicht optimal.<br />
Winterhalter hat deshalb eine Lösung<br />
entwickelt - mit einem neuen ganzheitlichen<br />
System. Temperatur, Spüldauer<br />
und Wasserdruck sind passgenau auf <strong>das</strong><br />
Spülen und die Trocknung von Kunststoffmaterial<br />
abgestimmt.<br />
Alle Spülmaschinen besitzen <strong>das</strong> Hygiene-Zertifikat<br />
nach DIN SPEC 10534,<br />
garantiert sind also alle darin geforderten<br />
mikrobiologischen und hygienischen Anforderungen.<br />
Das ist gerade in Zeiten von<br />
Corona für die Anwender wichtig. Winterhalter<br />
bietet außerdem für die Spülmaschinenserien<br />
und <strong>das</strong> Kunststoffbecher-Spülsystem<br />
besondere finanzielle<br />
und planbare Lösungen an. Denn aktuell<br />
stellen Investitionen für viele Betriebe<br />
eine Herausforderung dar. Eine Anzahlung<br />
ist nicht nötig und der Service<br />
ist inklusive.<br />
www.winterhalter.at<br />
Foto: Winterhalter<br />
D A S O N L I N E P O R T A L<br />
facebook.com/<strong>GASTRO</strong><strong>das</strong>fachmagazin<br />
twitter.com/<strong>GASTRO</strong>webportal<br />
plus.google.com/+FH<strong>GASTRO</strong>VerlagGmbHWien<br />
www.gastro.at<br />
Aktuelle Meldungen<br />
B2B Präsentationen<br />
Branchen Infos<br />
<strong>GASTRO</strong> Basar
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> KÜCHENTECHNIK<br />
95<br />
Foto: Rieber<br />
Eattainable Premiere<br />
Die Maxmaier Unternehmensgruppe<br />
präsentiert ein digitales Mehrwegsystem<br />
namens eattainable. Der Name setzt<br />
sich aus eat und sustainable zusammen<br />
und ist eine nachhaltige Antwort auf die<br />
durch Corona bedingte drastische Zunahme<br />
der Einwegverpackung. Maxmaier<br />
produziert mit der Firma Rieber eine<br />
professionelle Kücheninfrastruktur. Die<br />
Lebensmittelsicherheit und Hygiene<br />
wird über die digitale Plattform Check<br />
Cloud transparent<br />
dokumentiert und<br />
<strong>das</strong> Mehrwegsystem<br />
ohne Pfand<br />
organisiert. Hierbei<br />
bieten die hygienischen<br />
und<br />
hochwertigen<br />
Edelstahl-Behälter<br />
von Rieber die<br />
nachhaltige Antwort<br />
auf die Einwegplastikverpackung.<br />
Der Behälter QR-Code wird nach dem<br />
Leihprinzip auf den Kunden verbucht,<br />
der auch einen eigenen QR-Code besitzt.<br />
Das System kann einfach über QR-<br />
Code-Kleber in bestehende Infrastrukturen<br />
integriert werden und bietet sowohl<br />
für Großküchen als auch für die<br />
Kleingastronomie eine nachhaltige<br />
Mehrweglösung.<br />
www.rieber.at<br />
Korbtransport-Spülmaschine<br />
Die neue Spülmaschine „Dual Rinse“<br />
von Electrolux Professional mit einer<br />
zweifachen Nachspülung entnimmt den<br />
Dampf aus der Raumluft, ist einfach in<br />
Bedienung und Installation und spült mit<br />
85 Grad Celsius im Nachspülgang absolut<br />
hygienisch. Sie ist auf bis zu 250 Körbe<br />
pro Stunde ausgelegt, wobei der Wasserverbrauch<br />
pro Korb nur bei einem Liter<br />
liegt.<br />
Selbst wenn der Spülprozess unterbrochen<br />
wird und die Maschine ins Notprogramm<br />
wechseln muss, ist die Hygiene<br />
sichergestellt. Denn <strong>das</strong> Clear Blue<br />
Filtersystem filtert 95 Prozent der Speiserückstände<br />
aus dem Waschwasser. Außerdem<br />
gibt es eine Funktion, die im laufenden<br />
Betrieb kontinuierlich einen Teil<br />
des Waschwassers durch Frischwasser<br />
ersetzt.<br />
Die Korbtransportspülmaschine lässt<br />
sich ganz simpel an die individuellen Gegebenheiten<br />
einer Spülküche vor Ort anpassen<br />
und ist auch reversibel. Die Korbtransport-Spülmaschine<br />
von Electrolux<br />
Professional gehört<br />
somit zu den Maschinen<br />
mit den niedrigsten Betriebskosten<br />
am Markt.<br />
www.shop.electrolux.at<br />
Neuer<br />
modularer Joker<br />
Bereits 1998 hat Eloma mit dem<br />
Joker den ersten kompakten<br />
Kombidämpfer weltweit eingeführt.<br />
Das bayrische Unternehmen<br />
hat diesen seitdem kontinuierlich<br />
weiterentwickelt, jetzt<br />
wurde bewährte Tradition in die<br />
Moderne übertragen und im Oktober<br />
<strong>20</strong>19 der Kombidämpfer<br />
dem Markt präsentiert.<br />
Die Breite von nur 52 Zentimetern<br />
und die Bedienerfreundlichkeit<br />
blieben erhalten, Modularität,<br />
Design, Flexibilität und<br />
Kapazität sind die vier grundlegenden<br />
Merkmale des neuen Jokers.<br />
Eloma gibt hier keinen Standard<br />
vor, sondern bietet modulare<br />
Auswahlmöglichkeiten in der<br />
Konfiguration. So kann der Kunde<br />
selbst entscheiden, was er benötigt.<br />
Egal, ob Größe der Modularität,<br />
Stellung des Bedienungsmoduls,<br />
Art der Steuerung, Heißluft<br />
oder Volldampf – all <strong>das</strong> kann<br />
nach individuellen Bedürfnissen<br />
entschieden werden.<br />
www.eloma.com<br />
Foto: Electrolux<br />
Foto: Eloma
96 HYGIENE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Sauberkeit bringt<br />
Die Themen Hygiene & Reinigung sind in Zeiten<br />
von Corona wichtiger denn je. Drei Unternehmer<br />
nehmen zum aktuellen Umgang mit diesen<br />
Bereichen Stellung.<br />
Von Daniela Pötzl<br />
Foto: Chepko Danil / Adobe Stock<br />
Hannes Girrer, Brauhaus Mariazell<br />
Der kleinste 4-Sterne-Betrieb Österreichs<br />
verfügt über nur zwei<br />
Gästezimmer und 35 Sitzplätze<br />
im Restaurant. Das Haus bietet regionale<br />
Wirtshausküche, alte Gewölbe<br />
und Stuben, die zum Verweilen einladen<br />
und <strong>das</strong> Gärkellerfenster mit<br />
Blick auf <strong>das</strong> gärende Bier. Hausherr<br />
Hannes Girrer ist seit 30 Jahren Wirt<br />
und hat seit Mitte Mai wieder geöffnet.<br />
„Bei den Bereichen Hygiene und Reinigung<br />
ist ein Reinigungsplan für die<br />
Mitarbeiter ein absolutes Muss“, stellt<br />
Girrer fest, „nämlich schriftlich, transparent<br />
und aufgehängt.“<br />
Für die Gäste stehen bereits beim<br />
Eingang, wie auch auf der Toilette,<br />
Desinfektionsmittel zur Verfügung.<br />
„Daneben haben wir aber auch gleich<br />
den Handcreme-Spender, denn durch<br />
<strong>das</strong> ständige Desinfizieren, soll es ja<br />
auch der Haut gut gehen“, sagt der<br />
Wirt. „Da wir in unserer Wirtshausbrauerei<br />
die offene Gärung haben, arbeiten<br />
wir, hygienisch betrachtet, wie<br />
in einer Molkerei. Das ist ein sehr sensibler<br />
Bereich“, stellt er fest. Als ganz<br />
wichtigen Faktor sieht er auch die<br />
Lufthygiene.<br />
„Ich bin über die damalige Investition<br />
sehr froh“, erzählt er. „Wir haben<br />
keine Klimaanlage, sondern eine<br />
Frischluftzufuhr und -absaugung. Das<br />
erweist sich nun als absoluter Vorteil<br />
für unseren Betrieb, und diese Tatsache<br />
bewerbe ich auch“, so Girrer weiter.<br />
Auch <strong>das</strong> Frühstück ist ein wichtiger<br />
Anreiz für seine Gäste: „Da haben<br />
wir einen gewaltigen Startvorteil, da<br />
wir auch viele ältere Gäste in unserer<br />
Wasserreich-Suite und dem Braumeister-Zimmer<br />
beherbergen. Die Gäste<br />
füllen bei der Ankunft einen Fragebogen<br />
aus und bekommen <strong>das</strong> Frühstück<br />
mit Plexiglashaltern dann zur<br />
Wunschzeit aufs Zimmer serviert.“<br />
bierundbett.at<br />
Foto: Hannes Girrer
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> HYGIENE<br />
97<br />
Sicherheit und Gäste<br />
Maria Oberndorfer, Hotel Seegasthof Oberndorfer, Attersee<br />
Direkt am Ufer des Attersees liegt<br />
<strong>das</strong> Hotel Seegasthof Oberndorfer.<br />
Alle Zimmer verfügen über<br />
einen Balkon mit herrlichem Blick auf<br />
den See. Maria Oberndorfer leitet in<br />
dritter Generation die Geschicke des<br />
Hauses und ist stolz darauf, auch in der<br />
jetzigen Zeit Seminare im kleinen Kreis<br />
durchführen zu können. „Unsere drei<br />
Seminarräume mit rund 130, 80 und<br />
30 Quadratmetern gewährleisten dank<br />
unserer großzügigen Bauweise immer<br />
genügend Abstand. Zudem haben wir<br />
auch große Fenster zum Lüften, die die<br />
Einhaltung der Covid-19 Sicherheitsempfehlungen<br />
gewährleisten“, erklärt<br />
Maria Oberndorfer.<br />
„Auch die Firmen sind sehr diszipliniert<br />
und schicken vorab Sitzpläne<br />
mit den zugewiesenen Sitzplätzen<br />
der Teilnehmer“, so Oberndorfer weiter.<br />
Die Mitarbeiter im Hotel Seegasthof<br />
Oberndorfer haben sich freiwillig<br />
für <strong>das</strong> durchgehende Tragen eines<br />
Mund-Nasen-Schutzes in Form einer<br />
Maske entschieden. Laufend wird im<br />
Haus desinfiziert, vor allem die Türgriffe<br />
und Speisekarten und werden oftmals<br />
am Tag hausintern kontrolliert.<br />
„Und bei den Marmor-Waschbecken<br />
muss man halt aufpassen und<br />
die richtigen Mittel verwenden“, sagt<br />
Oberndorfer schmunzelnd. Beim Frühstücksbuffet<br />
hat jeder Tisch sein eigenes<br />
Vorlage-Besteck, ebenso gibt es<br />
eine Desinfektions-Station und Spuckschutz<br />
direkt beim Buffet. Das Joghurt<br />
sowie die Aufstriche hat Maria Oberndorfer<br />
eigenhändig in kleine Schraubverschluss-Gläser<br />
umgefüllt, somit<br />
sind sie im Sinne des Umweltschutzgedankens<br />
wieder verwendbar.<br />
„Diese Idee wird von unseren Gästen<br />
besonders wertgeschätzt“, stellt<br />
Oberndorfer fest. „Oder man kann<br />
auch einen Schnaps zur Desinfektion<br />
anbieten, so wie ein Hotel-Kollege<br />
es zu machen pflegt“, erzählt die Hotelière.<br />
oberndorfer.info<br />
Foto: WKOOE<br />
Foto: Hotel Oberndorfer<br />
Fotos: Restaurant Führich<br />
Petra Führich, Restaurant Führich, Wien<br />
Im Herzen von Wien, zwischen der<br />
Wiener Staatsoper und dem Stephansplatz,<br />
befindet sich in einer Seitengasse<br />
der berühmten Kärntner Straße<br />
<strong>das</strong> beliebte Restaurant Führich<br />
– mit gemütlicher Atmosphäre und<br />
durchgehend warmer Küche mit typischen<br />
Wiener Gerichten. Petra Führich<br />
leitet ihren Betrieb seit 25 Jahren und<br />
ist mit Leib & Seele sowie viel Herzblut<br />
Gastronomin.<br />
„Damit sich unsere Gäste auch jetzt<br />
heimelig und geschützt fühlen, habe<br />
ich in hochwertige und stilvolle Glas-<br />
Trennwände zwischen den Tischen investiert“,<br />
erzählt Petra Führich. Gleich<br />
beim Eingang und auf allen Toiletten<br />
stehen zudem Hygienespender mit Sensor<br />
zur Verfügung. „Bei uns trägt <strong>das</strong> gesamte<br />
Servierpersonal Maske“, stellt die<br />
Gastronomin fest. Die Tische werden<br />
desinfiziert, ebenso werden die Salzund<br />
Pfeffer-Mühlen sowie die Kerze und<br />
Vase am Tisch nach jedem Gastwechsel<br />
gänzlich neu eingedeckt.<br />
Ein weiterer Vorteil, der größtmögliche<br />
Sicherheit bietet, auch wenn er<br />
für die Gäste nicht sichtbar ist: „Das<br />
komplette Personal wird wöchentlich<br />
freiwillig durch ein mobiles Covid<br />
Test Service getestet, die Kosten dafür<br />
übernimmt der Staat. Wir haben diesbezüglich<br />
auch ein Zertifikat.“<br />
restaurant-fuehrich.at
98 HYGIENE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Händedesinfektion<br />
to go<br />
Hygieneprofi Hollu präsentiert<br />
die EN-14476-geprüfte Händedesinfektion<br />
„holludes Promano<br />
gel“. Erhältlich ist sie im praktischen<br />
Einzelbeutel für unterwegs<br />
sowie als 100-ml-Flasche zum<br />
Mitnehmen. Das neue Hygieneutensil<br />
bietet Schutz in Zeiten<br />
von Corona, sowohl für Mitarbeiter<br />
als auch für Gäste. Außerdem<br />
ist es dermatologisch getestet.<br />
Die „Promano to go-Box“ besteht<br />
aus vorportionierter Händedesinfektion<br />
im Einzelbeutel mit<br />
den nötigen 3-ml-Portionen. Der<br />
Beutel muss fürs Händedesinfizieren<br />
nur noch aufgerissen werden.<br />
Die Box besteht aus 500 einzelnen<br />
Beuteln, die flexibel platziert<br />
werden können. So wird eine<br />
schnelle Anwendung an Buffets<br />
und Rezeptionen möglich.<br />
Um optimalen Schutz zu erhalten<br />
sollte eine nussgroße Menge<br />
an Desinfektionsmittel für 30<br />
Sekunden auf Handfläche, Handrücken<br />
und Fingerspitzen und –<br />
zwischenräumen verrieben werden.<br />
Sowohl die 100 ml Flasche<br />
als auch die portionieren Beutel in<br />
der to go-Box sind im Hollu Onlineshop<br />
erhältlich.<br />
www.hollu.com<br />
Fotos: Hollu<br />
Praktisches Hygieneportal<br />
Ob Hygiene spender<br />
verwalten,<br />
Produkte bestellen,<br />
Hygienekurse<br />
buchen oder Informationen<br />
zum<br />
Thema abrufen: Das<br />
neue Hygieneportal<br />
von Hagleitner<br />
macht all <strong>das</strong> möglich.<br />
Online werden<br />
digitale Hilfsmittel<br />
für Kunden<br />
und Partner gebündelt. Anwender können<br />
Produkte wie Desinfektionsmittel<br />
im eigenen Betrieb über PC, Tablet oder<br />
Smartphone zentral verwalten. Durch<br />
eine App werden individuelle Spendereinstellungen,<br />
wie die Menge an Desinfektionsmittel<br />
die der Spender ausgeben<br />
soll, gesteuert. Hygieneprodukte kann<br />
man im Webshop bequem von Zuhause<br />
aus bestellen oder unternehmensrelevante<br />
Hygienekurse von der Hagleitner-<br />
Academy buchen. Über aktuelle Hygienethemen<br />
und Neuheiten informieren<br />
Blogbeiträge.<br />
Seit dem Launch der Plattform im Juli<br />
entwickelt sich <strong>das</strong> Portal ständig weiter<br />
und erweitert sein Angebot an Features.<br />
www.hagleitner.com/at<br />
Nachhaltige Hotelreinigung<br />
Umweltschonende Reinigungsprodukte<br />
bietet Werner & Mertz mit der<br />
Marke „green care“. Die Produkte sind<br />
für die gewerbliche Reinigung gedacht<br />
und kreislauffähig, also unbedenklich in<br />
die Biosphäre zurückzugeben. Die Herstellung<br />
der Produkte erfolgt wassersparsam<br />
und ausschließlich mit Ökostrom.<br />
Die 100-Pro zent-Flasche von<br />
„green care“ war die erste komplett<br />
re-<br />
cycelte Flasche<br />
aus dem Gelben Sack. Dafür gab es<br />
<strong>20</strong>16 den deutschen Verpackungspreis<br />
und <strong>20</strong>17 den PackTheFuture Award.<br />
Wer seine Gäste über die nachhaltige<br />
Reinigung mit „green<br />
care“ informieren<br />
möchte, kann <strong>das</strong><br />
mittels eines Zertifikats<br />
tun: Der<br />
„green care performance<br />
calculator“<br />
berechnet<br />
punktgenau<br />
<strong>das</strong> Ersparnis an<br />
CO2, Erdöl und<br />
Ku n s t s t o f f e n ,<br />
<strong>das</strong> durch „green<br />
care“ Produkte<br />
erzielt wurde. So<br />
kommen nach-<br />
Foto: Achim Hehn<br />
Foto: Werner Krug<br />
haltige Reinigung<br />
und Umweltschutz<br />
auch<br />
beim Gast an.<br />
www.wernermertz.at
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> HYGIENE<br />
99<br />
Infektionsprävention<br />
gewusst wie<br />
Trotz Lockerung von Beschränkungen<br />
ist es für Restaurants und Hotel<br />
schwierig, Besucher und Gäste zu<br />
empfangen, denn viele Menschen fühlen<br />
sich unsicher. Es wird stärker denn<br />
je nach Hygiene verlangt. Um geschäftlich<br />
erfolgreich zu sein ist es wichtig, in<br />
diesem Bereich zu punkten. Deshalb<br />
gilt es, Hygiene sichtbar zu machen<br />
und so Vertrauen zu gewinnen. Vor allem<br />
ist es notwendig, die Reinigungsfrequenzen<br />
zu erhöhen und zu dokumentieren.<br />
Denn Transparenz ist ein erster<br />
Schritt, um Vertrauen zu gewinnen. Hygieneexperte<br />
Ecolab empfiehlt Gastronomen<br />
und Hoteliers, mit ihren Kunden<br />
und Gästen zu kommunizieren, und <strong>das</strong><br />
über alle möglichen Kanäle.<br />
Das Anbringen von Hygienespendern,<br />
vorzugsweise mit sensorbetriebener<br />
Spendefunktion, für Gäste und<br />
Angestellte ist unumgänglich. Neben<br />
der Funktion des Desinfizierens weckt<br />
es positive Assoziationen zum Thema<br />
Hygiene, vor allem wenn sie klug<br />
in den Raum integriert sind. Um richtige<br />
Benutzung zu unterstützen können<br />
die Hygienestation mit den Wallcharts<br />
von Ecolab aufgebessert werden,<br />
diese zeigen „6 Schritte der Händehygiene“.<br />
Die Online-Schulungen von Ecolab<br />
helfen bei der Erstellung individueller<br />
Konzepte und Lösungen, egal,<br />
ob in den Bereichen Lebensmittelsicherheit,<br />
persönlichem Service, Wartung<br />
der Dosiersysteme, Hygienepläne<br />
oder Mitarbeiterschulungen. Lebensmittelunternehmer<br />
werden mit<br />
„EcoChexx“ dahingehend unterstütz,<br />
<strong>das</strong>s Forderungen der Hygiene, HACCP<br />
und eine gute praktische Umsetzung erfüllt<br />
werden können.<br />
https://de-at.ecolab.com<br />
WIR MACHEN SIE FIT FÜR<br />
DIE KREISLAUFWIRTSCHAFT!<br />
GOLD<br />
Dosierung erfolgt automatisch beim Anwenden<br />
Breiter Anwendungsbereich für Reinigung und Desinfektion<br />
Wasserkartusche überall nachfüllbar<br />
Desinfektion & Reinigung<br />
TANET interior und SANET daily jetzt zusätzlich in F-Variante<br />
erhältlich. Frei von Duft- und Farbstoffen!<br />
Wettbewerbsvorteil<br />
Inhouse-Wäsche<br />
Was Hygienemaßnahmen betrifft,<br />
sind Gäste mittlerweile stark sensibilisiert.<br />
Gastgeber können sich nun<br />
durch <strong>das</strong> Umsetzen von Hygienestandards<br />
profilieren und dabei greift Miele<br />
Professional unter die Arme. Denn Infektionsschutz<br />
gewährleistet zu bekommen<br />
ist für Gäste aktuell eine wichtiges<br />
Auswahlkriterium<br />
für Hotels<br />
und Unterkünfte<br />
aller Art.<br />
Mit dem<br />
Foto: Miele<br />
Gütesiegel Inspected Quality von Klasse<br />
Wäscherei für eine eigene Wäscherei<br />
im Haus kann bei Reisenden gepunktet<br />
werden. Mit dem Marketing Paket von<br />
Miele können Hoteliers den Themenpunkt<br />
Wäsche je nach Zielgruppe kommunizieren.<br />
Neue Finanzierungsmodelle<br />
von Miele erleichtern Kunden, in neueste<br />
Technik zu investieren. Die Vorteile einer<br />
Inhouse-Wäscherei, Infos zum Marketing<br />
Paket und Möglichkeiten der Finanzierung<br />
können im Informationshub<br />
„Hospitality & Hygiene“ auf der Miele<br />
Webseite nachgeschlagen werden.<br />
www.miele.at<br />
Intuitive Handhabung<br />
Sicherheit für Anwender & Umwelt<br />
Hoher Leistungsgrad<br />
Entwickelt für eine Kreislaufwirtschaft<br />
Leistungsstarke Konzentrate für Küche und Wäsche<br />
GOLD<br />
BRONZE<br />
Werner & Mertz Professional Vertriebs GmbH<br />
Neualmerstr. 13, A-5400 Hallein<br />
Tel. +43-(0)6245-87286<br />
WWW.WMPROF.COM<br />
Cradle to Cradle is a certification mark licensed<br />
by the Cradle to Cradle Products Innovation<br />
Institute. Packaging is not assessed.<br />
Erstes Cradle to Cradle zertifiziertes<br />
Produktsortiment für maschinelle<br />
Geschirrreinigung und Wäsche
100 EINRICHTUNG & OUTDOOR<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Willkommen im Winter-Gastgarten!<br />
Gastronomen in Wien, Graz und Innsbruck dürfen ihre Gastgärten nun auch im Winter<br />
betreiben. Mit November beginnt somit die zweite Outdoor-Saison.<br />
Text & Fotos: Daniela Pötzl<br />
Heuer werden wir die Gastgärten in<br />
den drei Hauptstädten auch weiterhin<br />
genießen können. Wiener<br />
Gastro-Betriebe, die in der Zeit vom 1.<br />
März bis 30. November <strong>20</strong><strong>20</strong> bereits einen<br />
Sommer-Schanigarten auf öffentlichem<br />
Grund betreiben, sollen ihn nun<br />
auch über den Winter bis zum 28. Februar<br />
<strong>20</strong>21 in dem in der Sommerzeit<br />
bewilligten Ausmaß weiter benützen<br />
können. Das gilt jedoch nur, wenn keine<br />
bereits zuvor erteilte und aufrechte<br />
Bewilligung für andere (saisonale) Sondernutzungen<br />
besteht, wie zum Beispiel<br />
Maroni- oder Punschstände und sogar<br />
auch, wenn sich der Vorgarten auf einem<br />
Parkstreifen befindet. In jedem Fall<br />
muss für jede Variante ein erneuter Antrag<br />
gestellt werden.<br />
Außerdem müssten Wirte die Möbel<br />
täglich nach der Sperrstunde wegräumen.<br />
Diese Auflagen fallen heuer Corona-bedingt<br />
weg. Auch will die Stadt<br />
Wien denn eh schon gebeutelten Gastronomen<br />
finanziell entgegenkommen.<br />
Kuscheliges Draußensitzen<br />
„Gastgärten können über den Winter<br />
offen bleiben“, verkündete auch Innsbrucks<br />
Bürgermeister Georg Willi (Grüne)<br />
kürzlich. Weihnachts- und Christkindlmärkte<br />
sollen ebenfalls öffnen,<br />
jedoch mit einem passenden Sicherheitskonzept.<br />
Für die Betreibungsdauer<br />
gelten ähnliche Regeln wie in Wien,<br />
jedoch verzichtet die Stadt Innsbruck<br />
auf <strong>das</strong> Entgelt für die Winter-Monate.<br />
Auch die Stadt Graz mit Bür germeister<br />
Siegfried Nagl erlaubt Wintergastgärten<br />
heuer, nicht zuletzt, weil die<br />
Christkindlmärkte diesmal keine Gastronomie-Stände<br />
haben dürfen. Die<br />
Gastronomen müssen für die Verlängerung<br />
der Gastgarten-Benützung keine<br />
Gebühr entrichten. Angesucht werden<br />
muss beim Straßenamt – ganz ohne<br />
Kriterien werden Wintergastgärten aber<br />
nicht genehmigt, so Nagl. „Eines muss<br />
natürlich gewährleistet sein, <strong>das</strong>s wir<br />
auch im Winter die Schneeräumung bewerkstelligen<br />
können und es gibt auch<br />
noch eine wichtige Zusatzinformation:<br />
Dort wo ein Weihnachtsmarkt aufgestellt<br />
wird, können wir den Gastgarten<br />
nicht ermöglichen.“<br />
Damit ein Aufenthalt im Freien auch<br />
halbwegs gemütlich wird, kommen Heizungselemente,<br />
die sogenannten „Heizschwammerl“<br />
wieder zum Einsatz. Diese<br />
dürfen jedoch in allen drei Städten<br />
nicht mit Gas, sondern nur mit Strom<br />
betrieben werden, der in Innsbruck zu<br />
100 Prozent aus erneuerbaren Energien<br />
besteht. Die elektrischen Strahler müssen<br />
jedoch trotz Kabel Sicherheit vor<br />
Verbrennungen und einem möglichen<br />
Umfallen bieten. Daher haben sich viele<br />
Gastronomen in Wien z.B. für eine Beheizung<br />
von oben entschieden.<br />
Originelle Ideen<br />
Wer es gerne außergewöhnlich mag, genießt<br />
mit Vorab-Buchung die gerade fertig<br />
gestalteten Iglus im „Landtmann –<br />
Das Bootshaus“ von Familie Querfeld<br />
an der Alten Donau in Wien. Die chicen<br />
Halbkugeln sind beheizt und eignen sich<br />
für ganz kleine Gruppen hervorragend.<br />
Hochsaison herrscht zurzeit auch bei<br />
der Salzburger Firma Meissl in Pfarrwerfen.<br />
Mit deren international bekannten<br />
Großschirmen, die auch Heizelemente<br />
inkludieren, lässt sich <strong>das</strong> Freiluftvergnügen<br />
gut geschützt bis in die Abendstunden<br />
ausdehnen. Umso schöner,<br />
wenn mit einsetzender Dämmerung<br />
auch eine entsprechende Beleuchtung<br />
für die passende Stimmung sorgt.<br />
Die meisten Kunden hat die Firma in<br />
Deutschland, Italien und den USA. Auch<br />
in Tirol und Salzburg sei die Nachfrage<br />
sehr groß, stellte Firmenchefin Hermine<br />
Meissl kürzlich im ORF fest: „Unsere<br />
Gastronomen investieren noch immer<br />
gern. Sie wissen, <strong>das</strong>s es auch ein<br />
Morgen gibt.“
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> EINRICHTUNG & OUTDOOR<br />
101<br />
Beheizte Gastgärten gewusst wie<br />
Ist die Glühlampe jedoch transparent,<br />
also die innere Spirale sichtbar, handelt<br />
es sich um einen Strahler, der nicht<br />
mittels Kurzwelle beheizt wird, sondern<br />
durch Mittel- oder Langwelle. Weist ein<br />
Schanigarten zu wenige oder zu schwache<br />
Heizstrahler auf, wird <strong>das</strong> oft unangenehm<br />
für die Gäste. Hier empfiehlt es sich,<br />
nur wenige Tische mit wenigen Strahlern<br />
effektiv zu beheizen. Es sollte ein Durchschnittswert<br />
von <strong>20</strong>0W/m2 erreicht werden,<br />
eine 2-kW-Heizung ist also für eine<br />
Fläche von 10 m2 ausreichend, <strong>das</strong> bestätigt<br />
Heiz- und Kühlexperte Jacob. Zu<br />
empfehlen ist außerdem, Heizer, die<br />
von oben strahlen, mit jenen Heizern<br />
zu kombinieren, die von unten strahlen.<br />
www.heizenundkuehlen.at<br />
Eine Beheizung mit Kurzwellen-Infrarotstrahler<br />
ist die einzige Technologie,<br />
die nicht die Atmosphäre, sondern<br />
den Körper erwärmt und diese Option ist<br />
nicht nur die schonendste, sondern auch<br />
die effektivste. Nicht jeder Infrarotstrahler<br />
ist einer mit Kurzwelle, deshalb ist es<br />
wichtig zu wissen, wie man Kurzwellenheizungen<br />
erkennt. Diese zeichnen sich<br />
durch beschichtete Glühlampen aus, d. h.,<br />
wenn der Kühler über eine rot oder gold<br />
beschichtete Glühbirne verfügt, handelt<br />
es sich um besagten Heizer.<br />
Jaka Kersnik, Experte für Aussenheizungen,<br />
ist von der Wirksamkeit der Kurzwellen-Infrarotstrahler<br />
in Gastgärten<br />
überzeugt.<br />
Foto: Jacob<br />
WWW.EXITO.AG<br />
LANDREFUGIUM OBERMÜLLER UNTERGRIESBACH<br />
HOTEL ALMESBERGER**** S<br />
AUSSTATTER DER HOTELLERIE, <strong>GASTRO</strong>NOMIE UND THERMEN!<br />
MOBILER<br />
SCHAURAUM:<br />
Wir präsentieren<br />
unsere Produkte<br />
vor Ort!!
102 EINRICHTUNG & OUTDOOR<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Fotos: Exito<br />
Gastgarten aus<br />
einer Hand<br />
Leistbare Qualitätsmöbel mit<br />
besonderem Komforterlebnis<br />
– dafür steht <strong>das</strong> Familienunternehmen<br />
Exito seit über <strong>20</strong> Jahren.<br />
Das Sortiment zeichnet sich<br />
durch seine Robustheit aus und<br />
ist durch seine Langlebigkeit auch<br />
nachhaltig. Der Entstehungsprozess<br />
der Gastgärten, beginnend<br />
beim Design über die Entwicklung<br />
bist hin zur Produktion und<br />
Vermarktung, findet komplett bei<br />
Exito statt. Das Motto lautet „Mit<br />
Qualität zum Erfolg“. Je gemütlicher<br />
<strong>das</strong> Ambiente ist, desto länger<br />
verweilen Gäste und kehren<br />
gerne wieder ein, <strong>das</strong> trifft vor allem<br />
auf Außenbereiche zu. Denn<br />
hier ist es besonders wichtig, <strong>das</strong>s<br />
man gut sitzt. Um <strong>das</strong> zu garantieren,<br />
werden die Produkte von Exito<br />
von einem unabhängigen Prüfinstitut<br />
aus Deutschland getestet.<br />
Um die Hotellerie und Gas trono<br />
mie in Zeiten der Pandemie zu<br />
unterstützen bietet Exito spezielle<br />
Angebote, die um <strong>das</strong> staatliche<br />
Förderungsprogramm für<br />
Unternehmensinvestitionen herum<br />
konzipiert sind, an.<br />
Ein mobiler Schauraum ermöglicht<br />
ein unverbindliches<br />
Ausprobieren, Exito kommt dafür<br />
kostenfrei an den gewünschten<br />
Standort.<br />
www.exito.ag<br />
Foto: Karasek<br />
Streetfood in Kaprun<br />
Chillige Loungen<br />
Seit 1932 produziert <strong>das</strong> Unternehmen<br />
Karasek am Standort Wien Möbel<br />
für den Außenbereich – hier trifft<br />
Komfort auf Chic. Die Helsinki Serie<br />
ist ein Eigenentwurf und erhältlich mit<br />
Im Dezember letzten Jahres öffnete die<br />
„Chilla’s Bar & Kitchen“ ihre Pforten und<br />
brachte damit einen urbanen und trendigen<br />
Hotspot in den Salzburger Pinzgau.<br />
Es ist <strong>das</strong> erste Streetfood-Konzept in<br />
Kaprun und punktet mit Mexikanischen<br />
Tacos und italienischen Focaccias genauso<br />
wie mit Bowls, Burgern und Dogs.<br />
Auch kleinere Snackgerichte mit Saucen<br />
und Dips können verkostet werden. Die<br />
Gerichte gibt es auch in der Take-away-<br />
Variante. Ausgefallene Drinks und modernes<br />
Ambiente sowie angesagte Musik<br />
runden <strong>das</strong> Erlebnis ab. Das Gestaltungskonzept<br />
der „Chilla’s Bar & Kitchen“ entstammt<br />
einer Kooperation von Patrick<br />
und Gerald Deutinger mit Herbert Koll<br />
von Koll Gastro Konzept. Bei der Einrichtung<br />
trifft Retro-Style auf moderne Beleuchtung<br />
und vermittelt chillige Atmosphäre.<br />
Umgesetzt wurde <strong>das</strong> Konzept<br />
ausschließlich von regionalen handwerklichen<br />
Firmen. Ein wetterfester Ausbau<br />
im Außenbereich ist als nächstes Projekt<br />
geplant.<br />
www.koll.co.at<br />
Der Pinzgau wurde durch <strong>das</strong> Chilla’s um<br />
eine gastronomische Innovation reicher.<br />
oder ohne Armlehnen. Die Serie ist stapelbar<br />
und besticht durch angenehme<br />
Sitzfläche und Knierollen. Erhältlich<br />
ist sie in vielen trendigen Farben. Das<br />
Lounge Modell Havanna harmoniert in<br />
seiner Form mit der von<br />
Helsinki, eine Chill Out<br />
Zone im Gastgarten zu errichten<br />
bietet sich besonders<br />
an. Die Loungegruppe<br />
Sylt ist extrem wetterbeständig,<br />
also für einen<br />
ganzjährigen Outdooreinsatz<br />
im Gastronomiebereich<br />
sehr gut geeignet.<br />
Mit wenigen Handgriffen<br />
können die Module<br />
verbunden oder gelöst<br />
werden. Die Klapptischserien<br />
Dallas und Manhattan<br />
versprechen durch<br />
verschiedene Formate,<br />
Farben und Tischdekore<br />
einen langjährigen, vielfältigen<br />
Einsatz.<br />
www.karasek.co.at<br />
Foto: Armin Senne
B E W E G U N G S S E N S O R<br />
B E W E G U N G S S E N S O R<br />
Es wird nichts mehr so sein wie<br />
es einmal war. Beheizen Sie Ihre<br />
Schanigärten sinnvoll.<br />
Professionelle Ausstattung für die Beheizung im Freien für alle,<br />
die der Meinung sind, <strong>das</strong>s nur <strong>das</strong> Allerbeste gut genug ist.<br />
Zugleich gewährleisten wir <strong>das</strong> beste Qualität – Preis Verhältnis.<br />
TERM <strong>20</strong>00 IP67<br />
WASSERFESTER HEIZSTRAHLER<br />
Das Flaggschiff unter den Kurzwellen-IR-<br />
Heizgeräten ist dank eines patentierten<br />
Designs vollständig wetterbeständig. Es ist<br />
mit einer speziellen Goldbirne ausgestattet,<br />
die einen Betrieb von bis zu 5000 Stunden<br />
erreicht. Elegant, kompakt und einfach zu<br />
bedienen, wurde es für die Außenbeheizung<br />
entwickelt.<br />
Q<br />
€ 94%<br />
Das beste<br />
Qualität - Preis<br />
- Verhältnis<br />
TECHNISCHE DATEN<br />
Leistung: 1.000W / 1.650W / 2.000W<br />
Stromspannung: 230VAC / 50Hz<br />
Abmessungen: 60,5 x 9,5 x 12,5 cm<br />
Gewicht:<br />
2,5 kg<br />
Farbe:<br />
Silber, Gold, Weiß,<br />
Schwarz, RAL<br />
€335, 00<br />
+ MwSt<br />
80% WENIGER LICHT BEI EINER GLEICHEN HEIZUNGSEFFIZIENZ –<br />
IMUS<br />
FREISTEHENDE<br />
TRAGBARE HEIZUNG<br />
Kompakte tragbare Kurzwellen-IR-<br />
Heizung, die unter einem vorhandenen<br />
Gartentisch oder zwischen einem<br />
Tisch installiert werden kann, um<br />
Gäste von allen Seiten zu wärmen.<br />
Es ist auch für den Heimgebrauch<br />
oder Camping geeignet. Bei Imus ist<br />
Wärme an kalten Abenden immer zur<br />
Hand.<br />
TECHNISCHE DATEN<br />
Leistung:<br />
Stromspannung:<br />
Abmessungen:<br />
Gewicht:<br />
Farbe:<br />
IR Kurzwellensystem<br />
erwärmt nicht die<br />
Atmosphäre sondern<br />
nur die Körper<br />
550W<br />
230VAC / 50Hz<br />
<strong>20</strong> x <strong>20</strong> x 67 cm<br />
3,6 kg<br />
Schwarz<br />
€219, 00<br />
+ MwSt<br />
94%<br />
Wirkungsgrad<br />
Berührungsschutz<br />
Wir behalten uns Druckfehler und oder eine Änderung von Daten ohne vorhergehender<br />
Verwarnung vor. Besteller dieser Geschäftsdrucksache ist JACOB GmbH.<br />
VIREOO<br />
HEIZTISCH<br />
Der Tisch mit eingebauter Kurzwellen-IR-<br />
Heizung ist ideal für Restaurantterrassen.<br />
Er ist mit oder ohne Tischplatte erhältlich,<br />
da Sie den Tisch Ihrer Wahl installieren<br />
können. Machen Sie sich keine Sorgen,<br />
<strong>das</strong>s sich Gäste verbrennen, wenn sie <strong>das</strong><br />
Sicherheitsnetz berühren, da alle Mensa-<br />
Heizgeräte sicher sind.<br />
€299, 00<br />
+ MwSt<br />
OPTION<br />
STATIO<br />
HEIZBARE THEKE<br />
Der Theken-Heiztisch mit eingebauter<br />
Kurzwellen-IR-Heizung ist ideal für<br />
Restaurantterrassen. Er ist mit oder<br />
ohne Tischplatte erhältlich, da Sie den<br />
Tisch Ihrer Wahl installieren können.<br />
Machen Sie sich keine Sorgen, <strong>das</strong>s<br />
sich Gäste bei Berührung verbrennen,<br />
da alle Heizgeräte von Mensa Heating<br />
sicher zu berühren sind.<br />
€499, 00<br />
+ MwSt<br />
OPTION<br />
TECHNISCHE DATEN<br />
TECHNISCHE DATEN<br />
Leistung: 650W<br />
Stromspannung: 230VAC / 50Hz<br />
Abmessungen: 55 x 55 x 71 cm<br />
Gewicht:<br />
7 kg<br />
Farbe:<br />
Schwarz<br />
Leistung:<br />
Stromspannung:<br />
Abmessungen:<br />
Gewicht:<br />
Farbe:<br />
700W<br />
230VAC / 50Hz<br />
55 x 55 - 110 cm<br />
7 kg<br />
Schwarz<br />
VERTRETUNG - VERTRIEB - VERKAUF - SERVICE<br />
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für die Terrassenheizung<br />
stehen zur Verfügung.<br />
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JACOB GmbH, Postfach 10, 90<strong>20</strong> Klagenfurt am Wörthersee, Österreich<br />
/ Hauptsitz und Lager – Breznikova ulica 15, 1230 Domzale, Slowenien<br />
E: info@ heizenundkuehlen.at. Mo. – Fr. / 10:00 – 18:00 Uhr
104 EINRICHTUNG & OUTDOOR<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
„markant“ ist <strong>das</strong> Markisendach<br />
Schutz vor Wind, Wetter und Sonne bietet „markant“, <strong>das</strong> Textildach von markilux. Neu an<br />
der Konstruktion ist ein verschiebbares Seitenelement, <strong>das</strong> sich rundum verschließen lässt.<br />
Outdoor-Räume von Bars, Cafés und Restaurants sind damit optimal geschützt.<br />
Mit dieser Variante lässt sich der<br />
Gastraum praktisch und formschön<br />
erweitern und Gastronomen<br />
können ihren Gästen damit einen<br />
optisch schönen und zugleich angenehmen<br />
Outdoor-Aufenthalt anbieten. Der<br />
Freisitz „markant“ ist sowohl in freistehender<br />
Ausführung mit vier Säulen als<br />
auch für eine direkte Anbringung an<br />
Wänden mit zwei Säulen erhältlich. Das<br />
vielfältige Markisensystem bietet nicht<br />
nur Wetter- sondern auch Sichtschutz.<br />
Praktische Seitenelemente<br />
Eine Kombination, zum Beispiel mit<br />
dem neuen Seitenelement „format slide“,<br />
ist nicht nur stylisch, sondern lässt<br />
sich auch in Kürze auf- und zuziehen.<br />
Bis zu fünf mit Tüchern bespannte Aluminiumrahmen<br />
lassen sich über ein<br />
System aus Schienen verwenden. Die<br />
Trennwand, die dabei entsteht, hat eine<br />
maximale Breite von sechs Metern, wodurch<br />
ein zusätzlicher Effekt der Raumtrennung<br />
entsteht.<br />
Für seitlichen oder auch umlaufenden<br />
Sicht- und Wetterschutz sorgt seit<br />
letztem Jahr auch <strong>das</strong> fest angebrachte<br />
Seitenelement „format“. Gemütliche Atmosphäre<br />
unter dem Dach inklusive. Jan<br />
Kattenbeck, Leiter vom „team : project“,<br />
erklärt: „Mit diesen verschiedenen Optionen<br />
kann der Kunde selbst entscheiden,<br />
welches System er favorisiert, um<br />
den Freisitz „markant“ als zusätzlichen<br />
Gastraum auch bei kühlerer oder feuchter<br />
Witterung zu nutzen“. Gerade die<br />
Vielfalt in der Ausstattung eines Produktes<br />
kommt den unterschiedlichen<br />
Bedürfnissen der Kunden entgegen und<br />
eröffnet damit viele Möglichkeiten.<br />
Viel Komfort für die Gäste<br />
Vor allem in Zeiten der Personen beschränkungen<br />
im Innenbereich der Gastronomie<br />
gilt es, die äußeren Räumlichkeiten<br />
attraktiv zu gestalten und diese<br />
Einfach in der Handhabung ist die Kombination des markant Markisendachs mit dem<br />
Seitenelement format slide.<br />
Erweiterbar mit der Vertikal-Markise wird die Outdoor-Variante stylisch und<br />
praktisch zugleich und lädt die Gäste zum Verweilen ein.<br />
Fotos: Markilux<br />
so lange wie möglich zu nutzen. Gastgärten<br />
sind hier eine attraktive Möglichkeit,<br />
heimelige und geschützte Außenflächen<br />
zu schaffen. Das Markisendach<br />
hat zahlreiche Funktionen wie LED-<br />
Lichtsysteme oder Wärmestrahler und<br />
profitiert daher ungemein von dem<br />
neuen Schiebeelement. Der individuellen<br />
Gestaltung sind nun noch weniger<br />
Grenzen gesetzt und die Outdoor-Saison<br />
kann somit angenehm und einfach<br />
verlängert werden.<br />
Kontakt:<br />
www.markilux-project.com
Mehr drin. Für draußen.<br />
Neu und exklusiv:<br />
Planungsservice<br />
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| z.B. markilux pergola<br />
Zeit für perfekten Sonnen- und Wetterschutz<br />
Mit dem markilux team : project erhalten Sie einen exklusiven Service für die Umsetzung<br />
individueller Großprojekte im Außenbereich. Von der Idee bis zum Projektabschluss und<br />
in enger Zusammenarbeit mit unseren spezialisierten Fachpartnern vor Ort ist für Sie jetzt<br />
viel mehr drin. Für draußen. Ihre Möglichkeiten entdecken Sie auf markilux-project.com
106 TISCHKULTUR<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Stil kennt keine<br />
Karin Lichtenegger, Geschäftsführerin der Österreichischen Werkstätten, bringt es auf den<br />
Punkt: „Tischkultur ist ein wesentlicher Aspekt in jeder Festzeit, ganz besonders aber zu<br />
Weihnachten. Erst <strong>das</strong> rundet ein Gourmetmenü vollkommen ab“.<br />
Von Petra Pachler<br />
Hygieneauflagen, Sicherheitsabstand,<br />
veränderter Service: Die Herausforderungen<br />
für die Gastronomie sind<br />
enorm und die Ideen für ein gelungenes<br />
Fest müssen deshalb besonders innovativ<br />
sein – und stilvoll. Eine ansprechende<br />
Tischkultur ist neben der guten<br />
Kulinarik dabei einer der wesentlichsten<br />
Faktoren, um Gäste zum Kommen,<br />
und in weiterer Folge, zum Bleiben zu<br />
animieren. „Um mit allen Sinnen kulinarisch<br />
genießen zu können, spielen<br />
Besteck, Geschirr und eine festliche Dekoration<br />
eine wichtige Rolle“, definiert<br />
Karin Lichtenegger den Anspruch der<br />
Gäste an die Festtafel.<br />
Wiener Werkstätten im Bann des<br />
Art deco<br />
Bei den Wiener Werkstätten wird in diesem<br />
Jahr Geschirr im Stil des Art deco<br />
den festlichen Tisch decken. Alleine<br />
schon der Begriff „dekorative Kunst“, der<br />
sich hinter Art deco verbirgt, lässt die<br />
Kunst des Geschirrs und der Gläser bereits<br />
erahnen. Koloman Moser und Josef<br />
Hoffmann gründeten die Wiener Werkstätten<br />
und mit dem Design ihrer Möbelstücke<br />
bereiteten sie einem neuen Modestil<br />
den Weg - dem Art Deco.<br />
Geschirr als Blickfang<br />
Ein einladend gedeckter Tisch ist zugleich<br />
die Einladung zu einem gutem Essen<br />
in angenehmer Atmosphäre. Dafür<br />
werden stilvolles Porzellan und handge-
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> TISCHKULTUR<br />
1<strong>07</strong><br />
Art deco ist eine der Möglichkeiten, den festlich gedeckten Tisch in den Mittepunkt<br />
zu rücken.<br />
Fotos: DAS TRIEST / Sabine Klimpt / Österreichische Werkstätten<br />
Grenzen<br />
Gläser, Geschirr, Servietten und Dekoration: Sie alle bilden eine harmonische<br />
Einheit, mit der <strong>das</strong> Festmenü besonders gut schmeckt.<br />
schliffene Gläser mit passenden Dekorationsmodulen<br />
ergänzt, zu Weihnachten<br />
darf es gerne ein Baumschmuck aus<br />
Porzellan sein, der den Tisch ziert.<br />
Um den Pandemiemaßnahmen gerecht<br />
zu werden, wird heuer wohl vieles<br />
im Freien stattfinden und damit erlebt<br />
<strong>das</strong> Fingerfood einen Höhenflug. Denn<br />
nichts kann so einfach - auch bei kalten<br />
Temperaturen - draußen verzehrt werden.<br />
Hochwertiges Geschirr kann hier<br />
auch maßgeblich dazu beitragen, ein<br />
Outdoor-Event elegant und festlich zu<br />
zelebrieren. Einwegportionen in kleinen,<br />
formschönen Schälchen ermöglichen<br />
auch beim Verzehr im Freien echten<br />
Genuss, kleine Gabeln, Löffel und Partysticker,<br />
vielleicht sogar mit dem hauseigenen<br />
Logo gebrandet, machen kleine<br />
Happen zum großen Genuss.<br />
Der schön gedeckte Tisch muss<br />
stimmig sein und einer Linie folgen,<br />
denn der Gesamteindruck soll ein optischer<br />
Hingucker werden, damit die<br />
Gäste sich allein schon deshalb für eine<br />
Festtafel entscheiden – auch in Pandemiezeiten.<br />
Klare Linien, sanfte und warme Farben<br />
– Karin Lichtenegger zeigt, wo es<br />
lang geht. Und was bleibt ist die Tatsache,<br />
<strong>das</strong>s keine Einschränkungen der<br />
Welt dem Stil einen Abbruch tun können,<br />
denn ein festlich gedeckter Tisch<br />
sorgt für festliche Stimmung. Und <strong>das</strong><br />
ist es ja schließlich, was Gäste erwarten<br />
und Gastgeber vermitteln wollen.<br />
info<br />
Österreichische<br />
Werkstätten<br />
Die Marke Österreichische<br />
Werkstätten führt die 1912<br />
begonnene Wiener Tradition<br />
fort. Neben Produkten, inspiriert<br />
von Jugendstil, Art déco,<br />
Wiener Werkstätte, Josef<br />
Hoffmann und Gustav Klimt,<br />
steht regionale und hochwertige<br />
Handwerkskunst im<br />
Mittelpunkt.<br />
www.oew.at
108 TISCHKULTUR<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Edles Porzellan<br />
Rist bietet ein einzigartig vielfältiges<br />
Sortiment an Qualitätsprodukten<br />
rund um den gedeckten<br />
Tisch an. Aus einem<br />
Ein-Mann Betrieb ist ein erfolgreiches<br />
Familien Unternehmen<br />
gewachsen und liefert seit 1968<br />
hochwertige Gastronomieausstattung.<br />
Das Sortiment umfasst<br />
edles Hotelporzellan in einer großen<br />
Auswahl an unterschiedlichen<br />
Stilrichtungen, Farben und<br />
innovativen Formen. Geschirr und<br />
Besteck im selben Stil unterstreichen<br />
die Optik, die richtigen Gläser<br />
geben dem Ganzen den letzten<br />
Schliff. Gerade Gläser spielen<br />
in der der Gastronomie eine große<br />
Rolle und Rist bietet von klassischen<br />
bis hin zu modernen Gläsern<br />
alle Varianten.<br />
www.rist.at<br />
Fotos: Rist<br />
Stilvolle Festtagstafel<br />
Bei der Dekoration jeder<br />
stilvollen Festtagstafel<br />
können mit<br />
dem hochwertigen Porzellan<br />
von Tafelstern<br />
elegante Akzente gesetzt<br />
werden. Glänzend<br />
schön und in feinen Silbernuancen<br />
gehalten,<br />
sind die beiden Metall-<br />
Dekore Celebrity Shine<br />
Silver und Applause Shiny<br />
Silver der Hingucker auf jeder Festtagstafel.<br />
Tafelstern steht als internationale<br />
Marke der gehobenen Gastronomie<br />
und Hotellerie für Tischkultur auf höchstem<br />
Niveau und lebt die Kunst, Genuss zu<br />
inszenieren. Dank des Baukastensystems<br />
von Tafelstern können Porzellanformen<br />
aus unterschiedlichen Kollektionen frei<br />
miteinander kombiniert werden. Das<br />
Qualitätsporzellan ist spülmaschinenund<br />
mikrowellenfest sowie exakt stapelbar.<br />
Tafelstern entwirft auf Wunsch auch<br />
individuelle Kundendekore.<br />
www.tafelstern.de<br />
Weihnachtliche Tischwäsche<br />
Die neue Strukturgewebe-Tischwäsche-Grafik<br />
von Wäschekrone bietet<br />
die perfekte Bühne für festliche Tischinszenierungen<br />
– ob zu Weihnachten oder<br />
Silvester. Wäschekrone steht seit 1960<br />
für hochwertige Hotel- und Gastronomiewäsche<br />
und entwickelt stetig zeitgemäße,<br />
zukunftsorientierte textile Komplettlösungen<br />
für den Profibereich. Das<br />
Dessin der neuen Tischwäsche-Grafik<br />
ist in seinem stilisierten Muster eine<br />
moderne Interpretation des traditionellen<br />
und in der Gastronomie sehr beliebten<br />
Strukturmusters. In den Tönen<br />
Natur, Rosenholz, Eisblau sowie Platin<br />
erhältlich setzt die Tischwäsche elegante<br />
Farbakzente im Gastraum und<br />
macht den Tisch zum Hingucker. Dank<br />
der speziellen Webtechnik und des Materials<br />
aus 100 Prozent Polyester ist die<br />
Tischwäsche bügelfrei und pflegeleicht.<br />
www.waeschekrone.de<br />
Foto: Wäschekrone<br />
Foto: Tafelstern
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> TISCHKULTUR<br />
109<br />
Harmonisches Wohlfühlambiente<br />
Fotos: Bauscher<br />
Bauscher, seit 1881 Hersteller des meistverwendeten<br />
Profi-Porzellans der<br />
Welt, bringt mit seiner neuen Kollektion<br />
Scope zurückhaltendes Design auf den<br />
Markt, <strong>das</strong> aber durch die Abwechslung<br />
in der Struktur auffällt. Tassen, Bowls,<br />
Schalen und Platten gibt es in glattem<br />
Dekor genauso, wie in Reliefform. Neben<br />
der Variante in schlichtem Weiß, ist die<br />
Kollektion auch in einer grauen und einer<br />
hellblauen Farbglasur erhältlich. Weil diese<br />
bei jedem Artikel leicht variiert, entsteht<br />
dabei der Charakter handgefertigter<br />
Keramik. Die Kollektion bietet viel<br />
Spielraum für Gastronomen und sorgt<br />
für eine entspannte Wohlfühlatmosphäre.<br />
Die Kollektion von Bauscher besticht<br />
mit ihrer modernen Eleganz und zeichnet<br />
sich neben ihrem schönen Design durch<br />
lange Haltbarkeit und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten<br />
aus. Ob Bowl-Trend<br />
mit Schalen oder Sharing-Konzepte mit<br />
Platten: Die Kollektion bietet viel Spielraum<br />
für den Gastronom.<br />
www.bauscher.de<br />
Fotos: Erwin Müller<br />
Stimmungsvolle Adventszeit<br />
Tischwäsche mit weihnachtlichen Motiven,<br />
schönes Geschirr, Kerzen und<br />
glitzernde Dekorationen verwandeln<br />
den Esstisch in eine festliche Tafel. Mit<br />
Kreativität und den vielen Ideen aus der<br />
Weihnachtswelt von Erwin Müller lässt<br />
sich jedes Thema gestalterisch umsetzen.<br />
Ein Blickfang auf dem Festtisch ist auch<br />
<strong>das</strong> Kaffee- und Speiseservice Roma von<br />
Erwin Müller mit seiner gradlinigen, klassischen<br />
Form und dem leuchtend roten<br />
Rand. Wichtel sind zudem ein Deko-Element,<br />
<strong>das</strong> sehr gut in die Vorweihnachtszeit<br />
passt. Sie machen aber auch auf<br />
Tischsets, Tischläufer und einer Kissenhülle<br />
gute Figur. Die neue Serie von Erwin<br />
Müller mit den putzigen Wichteln in<br />
strahlendem Digitaldruck sorgt für eine<br />
fröhliche Adventsstimmung und die richtige<br />
Vorfreude auf Weihnachten.<br />
www.erwinmueller.at
110 AUTOMATEN<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Automaten<br />
für alle Fälle<br />
Foto: Maridav / Adobe Stock<br />
Die Suche nach dem bestmöglichen Service<br />
für ihre Gäste bringt Hoteliers laufend auf<br />
neue und innovative Ideen: Vending Machines<br />
mit bedarfsgerechter Bestückung sichern die<br />
Versorgung von Hotelgästen rund um die Uhr.<br />
Von Christian Wieselmayer<br />
Die Versorgung der Hotelgäste mit<br />
Getränken und Snacks stellt einen<br />
hohen logistischen Aufwand<br />
dar, insbesondere dann, wenn die Getränke<br />
gekühlt werden müssen. Abhilfe<br />
schaffen moderne Getränkeautomaten<br />
– wahlweise auch mit Tiefkühlfunktion<br />
–, die mit unterschiedlichen Getränkesorten<br />
sowie Snacks und Süßigkeiten<br />
mühelos kombiniert werden können.<br />
Wer seine Zahnbürste vergessen hat,<br />
geht ebenfalls zum nächsten Hotelautomaten<br />
und holt sich dort eine Zahnbürste<br />
– einzeln oder im Set mit Zahnpasta.<br />
Verkaufsautomaten in der Hotellerie liefern<br />
heute beinahe immer <strong>das</strong> richtige<br />
Produkt. Der „24-Stunden-Service auf<br />
Knopfdruck“ ist ein Ausstattungselement,<br />
<strong>das</strong> immer öfter zum fixen Bestandteil<br />
von Hotels wird.<br />
Mini-Bar adé<br />
Automaten werden salonfähig und fließen<br />
immer häufiger in Hotelkonzepte<br />
ein. Die Gründe für die Umstellung<br />
von Mini-Bars hin zu großen Automaten<br />
auf Hotelgängen oder in Lobbys sind<br />
oftmals ökologischer und ökonomischer<br />
Natur. Mini-Bars verbrauchen viel Energie<br />
und <strong>das</strong> bedeutet hohe Stromkosten.<br />
Außerdem ist der Personalaufwand sehr<br />
hoch, um die kleinen Kühlschränke jeden<br />
Tag zu überprüfen, abzurechnen<br />
und aufzufüllen. Der Trend geht ganz<br />
klar hin zu Vending Machines, auch in<br />
der High-End-Hotellerie, die vereinzelt<br />
sogar Champagner-Automaten für ihre<br />
Gäste aufstellt.<br />
Vom simplen Snack-Automaten<br />
bis hin zum hochmodernen Kombi-<br />
Gerät gibt es so gut wie alles.<br />
Neues Konzept Micro Markets<br />
Der neue Serviceangebot der Hotellerie<br />
heißt Micro Markets. In den Mini-Shops<br />
werden Waren, die man auch<br />
aus den Supermarktregalen kennt, angeboten.<br />
Durch die Kombination unterschiedlicher<br />
Vending Machines kann<br />
die Produktvielfalt vergrößert werden,<br />
immer unabhängig von Öffnungszeiten.<br />
Die Innovation liegt darin, <strong>das</strong>s der<br />
„Markt“ nicht auf Personal angewiesen<br />
ist. In der Regel funktioniert <strong>das</strong> Konzept<br />
so, <strong>das</strong>s der Betreiber des Mikromarktes<br />
mit örtlichen Getränke- und<br />
Lebensmittellieferanten zusammenarbeitet,<br />
die die Warenautomaten bei Bedarf<br />
auffüllen. Zum Konzept des Micro<br />
Markets gehört es außerdem, <strong>das</strong>s die<br />
Kunden am Automaten unter verschiedenen<br />
Zahlungsoptionen – Münzeinwurf,<br />
Banknoteneinleser oder kontaktlos<br />
mit Karte – wählen können und die<br />
Preise übersichtlich gelistet sind.<br />
info<br />
Nach wie vor ist die Vermeidung<br />
von unnötigen Kontakten<br />
<strong>das</strong> Gebot der Stunde. Es<br />
wird daher wohl nur eine Frage<br />
der Zeit sein, bis sich die<br />
Automatenhersteller damit<br />
auseinandersetzen werden,<br />
ihre Automaten auch mit<br />
Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmitteln,<br />
Plastikhandschuhen<br />
und Feuchttüchern<br />
zu befüllen.
Lösungen für die<br />
Gastronomie und<br />
die Hotellerie<br />
SIAMONIE Serie<br />
Hightech zum kleinen Preis ist bei uns keine Floskel, sondern unser Versprechen. Diese<br />
Kaffeemaschine ist automatisch pflichtbewusst und arbeitet eintönig zuverlässig – Ton in Ton<br />
mit italienischen Kaffeespezialitäten auf höchstem Niveau. Monotone Vielfalt von Ristretto bis<br />
Americano, ungerührt exzellent im Geschmack. Und <strong>das</strong> ohne ein aufwändiges Bedienkonzept<br />
für Ihre Mitarbeiter. Denn hier stecken durchdachte Technologien im Maschineninneren und die<br />
Funktionsliebe in jedem Detail. Geschmackvolles Design, zuverlässige Technik und langlebige<br />
Komponenten: Das kommt dabei heraus, wenn Automatenexperten Kaffeemaschinen bauen.
MaxiBAR Premium
Bistro Tisch<br />
- H = 110<br />
- D = 76 (Platte oben)<br />
- D = 51 (Gestell unten)<br />
- Moderne Optik mit Edelstahlfuß<br />
- Abfalleimer innen, leicht<br />
entnehmbar<br />
- 4 Stahlbehälter oben für diverses<br />
Zubehör<br />
- Haltemöglichkeit für Kaffeedeckel<br />
Mögliche Optionen<br />
- Individuelles Branding außen
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> AUTOMATEN<br />
115<br />
Boutiquehotel „Am Essigmanngut“<br />
Zusätzlicher Service<br />
durch den neuen<br />
Selbstbedienungs-<br />
Automaten garantiert<br />
Genuss rund um die Uhr<br />
und spart zudem auch<br />
Mitarbeiterressourcen.<br />
Von Katrin Schedler<br />
Der neue Selbstbedienungsautomat von<br />
Sielaff.<br />
Fotos: Essigmanngut GmbH<br />
Umgeben von der grünen Natur<br />
Salzburgs liegt im Vorort Anif<br />
<strong>das</strong> familiengeführte Boutiquehotel<br />
Essigmanngut. Das Hotel befindet<br />
sich direkt vor den Toren der Festspiel-<br />
und Messestadt und eignet sich<br />
sowohl als Ausgangspunkt für Ausflüge<br />
in die Wander-, Schi- und Seengebiete<br />
des Salzburger Landes wie auch,<br />
dank der guten Anbindung an <strong>das</strong> öffentliche<br />
Verkehrsnetz, in <strong>das</strong> Stadtzentrum.<br />
Die Geschichte des Essigmannguts<br />
reicht weit zurück: Bereits im Jahre<br />
1686 taucht es als „freieigenes Gut des<br />
Christoph Perner zu Rettenwörth“ auf<br />
und kam 1789 in den Familien-Besitz<br />
über. 1973 wurde <strong>das</strong> Gut zu einer kleinen<br />
Frühstückspension umgebaut, welche<br />
heute von der Familie Dobranszky<br />
geführt wird. Das gesamte Haus wurde<br />
vor neun Jahren komplett renoviert,<br />
um die modernen Annehmlichkeiten eines<br />
zeitgemäßen Hotel Garni mit dem<br />
gemütlichen Charme des traditionellen<br />
Guts zu verbinden und auch in diesem<br />
Jahr wurde wieder umgebaut und<br />
erneuert. Die Hotelleitung obliegt Nina<br />
und Daniel Dobranszky, ein Mitarbeiter<br />
im Hotelmanagement sowie fünf Zimmermädchen<br />
und ein Lehrling machen<br />
<strong>das</strong> Team komplett. Insgesamt verfügt<br />
der Familienbetrieb über 50 Zimmer –<br />
vom Einbett- und Doppelzimmer bis hin<br />
zu geräumigen Studios und Zweiraumapartments<br />
für bis zu 6 Personen.<br />
Service rund um die Uhr<br />
Seit August dieses Jahres gibt es mit<br />
dem neuen Selbstbedienungs-Automaten<br />
von der Firma Sielaff einen weiteren<br />
„Mitarbeiter“. Im Zuge der Umbauarbeiten<br />
in den letzten Monaten wurde der<br />
Platz für den modernen Automaten eingeplant<br />
und dieser harmonisch in <strong>das</strong><br />
Raumkonzept integriert. „Die Rezeption<br />
ist nicht 24 Stunden besetzt, wir wollten<br />
unseren Gästen jedoch die Möglichkeit<br />
bieten Getränke und Snacks nach<br />
Rezeptionsschluss in einer unseren gemütlichen<br />
Loungen genießen zu können“,<br />
so Daniel Dobranszky über den<br />
Automaten, welcher sich gleich an der<br />
Rezeption befindet. „Der Selbstbedienungs-Automat<br />
kommt bei den Gästen<br />
sehr gut an und wird auch immer wieder<br />
positiv in verschiedensten Bewertungen<br />
angemerkt. Auch <strong>das</strong> Design ist<br />
sehr ansprechend und die Funktion mit<br />
dem Lift wird als Entertainment wahrgenommen.<br />
Für die Getränke stellen wir<br />
natürlich Gläser und Eiswürfel zusätzlich<br />
bereit“, ergänzt der Hotelier. Mit<br />
dem Sielaff-Automaten bietet <strong>das</strong> Boutiquehotel<br />
Essigmanngut seinen Gästen<br />
nun einen zusätzlichen Service für einen<br />
gemütlichen Aufenthalt – und <strong>das</strong> rund<br />
um die Uhr.<br />
Kontakt:<br />
Boutiquehotel und Apartments<br />
„Am Essigmanngut“<br />
Reschbergerweg 22<br />
A-5081 Anif bei Salzburg<br />
Web www.boutiquehotel-anif.at
116 SOFTWARE<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Abgerechnet wird über Touchscreen<br />
Die Auswahl an elektronischen Kassensystemen ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen.<br />
Gründe dafür sind die immer strengeren rechtlichen Regelungen aber auch neue<br />
Möglichkeiten, die sich damit eröffnen.<br />
Von Christian Wieselmayer<br />
Das Neue an den Systemen ist,<br />
<strong>das</strong>s sie nunmehr auch KMU zur<br />
Verfügung stehen.<br />
Früher war eine Kasse ein Gerät zur<br />
Abrechnung und Bon-Erstellung.<br />
Heute eröffnen immer ausgeklügeltere<br />
Softwaresysteme Möglichkeiten,<br />
von denen man vor gar nicht allzu<br />
langer Zeit nur träumen konnte. Dabei<br />
sind einfache Mitarbeiter-Berechtigungssysteme,<br />
Auswertungen und<br />
Statistiken, integrierte Warensysteme<br />
oder Personalverwaltungs-Tools keine<br />
neuen Funktionen, bislang standen<br />
sie zumeist nur großen Unternehmen<br />
zur Verfügung. Das Neue ist, <strong>das</strong>s diese<br />
Systeme jetzt auch kleinen- und mittelständische<br />
Unternehmen zu äußerst<br />
günstigen Preisen zur Verfügung stehen.<br />
Moderne Gastronomiesoftware ermöglicht<br />
nicht nur effektivere Buchungsvorgänge,<br />
sondern erstellt auch Listen und<br />
Kundendaten. Hochwertige Systeme erlauben<br />
zudem den Zusammenschluss<br />
mehrerer Filialen oder eine Anbindung<br />
der Gastronomiesoftware an <strong>das</strong> Hotelsystem.<br />
Kassensysteme gehören<br />
zum Standard<br />
Besonders in der Systemgastronomie<br />
gehören effektive Kassensysteme schon<br />
lange zum Standard. Mittlerweile sind<br />
auch einzelne Abrechnungen mehrerer<br />
Gäste an einem Tisch mit der Software<br />
sehr einfach – für <strong>das</strong> Personal entfällt<br />
die mühsame Einzelberechnung mit<br />
dem Kassenzettel. Kellner notieren die<br />
jeweilige Bestellung elektronisch und<br />
Menüs lassen sich auf Wunsch hinzufügen.<br />
Auch wenn sich Gäste innerhalb<br />
des Lokals umsetzen, erfasst <strong>das</strong> System<br />
den Tischwechsel und rechnet am<br />
Schluss die Gesamtkonsumation richtig<br />
ab. Hochwertige Kassensysteme erlauben<br />
<strong>das</strong> Anlegen einer Kundendatenbank.<br />
Mit der Kassensoftware können<br />
Stammkunden verwaltet, individuelle<br />
Rabatte gewährt oder eine Top-Kunden-Liste<br />
erstellt werden, inklusive effizientem<br />
E-Mail-Marketing.<br />
Grundsätzlich lassen sich vier Arten von Kassensystemen<br />
unterscheiden:<br />
1. Offene Ladenkasse<br />
Eine offene Kasse, in die <strong>das</strong> Bargeld gelegt und parallel dazu ein<br />
Buch über Einnahmen und Ausgaben geführt wird. Seit der Registrierkassenpflicht<br />
allerdings kaum mehr erlaubt.<br />
2. Elektronische Registrierkasse<br />
Ihre Funktionen reichen von der manuellen Eingabe über eine<br />
Scannerkasse, die Bon-Erstellung hin zu Auswertungs- und Statistik-Funktionen.<br />
Aber: Nicht alle Kassen entsprechen den aktuellen<br />
gesetzlichen Vorgaben.<br />
3. PC-Kassen und computergestützte Kassensysteme<br />
Diese Systeme bieten einen größeren Funktionsumfang. Die Palette<br />
reicht vom Speichern sämtlicher Artikel und Dienstleistungen über<br />
Warenscanner, Touchscreen und Self-Checkout-Kasse bis zu integrierten<br />
Warenwirtschafts- und Buchhaltungssystemen.<br />
4. Cloud-Kassensysteme<br />
Werden immer beliebter. Sämtliche Daten sind in der Cloud gespeichert.<br />
Auf <strong>das</strong> Kassensystem zugegriffen wird mit dem eigenen PC,<br />
Tablet oder Smartphone einfach über <strong>das</strong> Internet.<br />
Foto: Rymden / Adobe Stock
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> SOFTWARE<br />
117<br />
Hotelsoftware für jede Größe<br />
Im Hotelmarkt ist die Hotelsoftware<br />
HS/3 seit fast drei Jahrzehnten einer<br />
der führenden Hersteller, was <strong>das</strong> Frontoffice<br />
betrifft. Vor allem in der mittelständischen<br />
Hotellerie unterstützt HS/3<br />
mehr als 5000 Kunden mit ihrem Produkt.<br />
Ein wesentlicher Vorteil der Software<br />
ist, <strong>das</strong>s sie einfach und intuitiv bedienbar<br />
ist. Außerdem werden eine hohe<br />
Funktionalität und ein modularer Aufbau<br />
garantiert. Die HS/3 Software wird stetig<br />
weiterentwickelt, <strong>das</strong> Leistungsangebot<br />
zielt auf die Mittelklasse. Durch unterschiedliche<br />
Editionen und den modularen<br />
Aufbau, ist auch für jede Hotelgröße<br />
etwas passendes dabei. Mehr als hundert<br />
zertifizierte Schnittstellen zu führenden<br />
Drittanbietern sind optional verfügbar.<br />
Die Bluebox von HS/3 offeriert Kunden<br />
eine sichere und leistungsstarke Hadwarelösung<br />
– hohe Verfügbarkeit und automatisierte<br />
Onlinedatensicherung inklusive.<br />
Ein Support ist 24/7 verfügbar, <strong>das</strong><br />
kostenlose Testen von 30 Tagen ist ebenfalls<br />
möglich.<br />
www.hs3-hotelsoftware.de<br />
Kontaktloses Bezahlen<br />
Dank gastronovi lassen sich Vorgänge<br />
wie bezahlen und bestellen digitalisieren<br />
und die Gefahr einer Ansteckung<br />
wird reduziert. Das Blättern in der Speisekarte<br />
und die Bestellung sind online<br />
auf dem Smartphone möglich und kann<br />
auch schon vor dem Restaurantbesuch<br />
erfolgen. Das entlastet auch Gastronomen,<br />
denn die Kapazitätenplanung wird<br />
stressfreier und auch der Kontakt wird<br />
auf ein Minimum reduziert. Kreditkarte<br />
und PayPal ermöglichen ein Bezahlen<br />
ohne Bargeld. Andreas Jonderko,<br />
Geschäftsführer von gastronovi ist von<br />
den Vorteilen überzeugt: „Vor der Corona-Pandemie<br />
waren vor allem die skandinavischen<br />
Länder Vorreiter, wenn es<br />
um bargeldloses Bezahlen geht. Hierzulande<br />
hat die Corona-Pandemie als Katalysator<br />
für Konsumenten gewirkt, die<br />
jetzt vermehrt kontaktlos mit Karte oder<br />
dem Smartphone zahlen möchten. Bargeldloses<br />
Bezahlen ist sowohl für Gäste<br />
als auch für <strong>das</strong> Service-Team bequem,<br />
schnell und reduziert die Ansteckungsgefahr.<br />
Mit gastronovi können Gastgeber<br />
ihren Gästen daher ohne großen<br />
Aufwand alle gängigen bargeldlosen Bezahlmethoden<br />
anbieten.“<br />
www.gastronovi.com<br />
Kostenlose<br />
Datenerfassung<br />
T<br />
ransgourmet als Österreichs<br />
Nummer 1 im Großhandel unterstützt<br />
ab sofort seine Kunden<br />
mit einem Gratis-Tool zur digitalen<br />
Gästedatenerfassung. Abgewickelt<br />
wird über den Business-<br />
Partner gastronovi. Gastronomen<br />
haben die Sicherheit, die behördlichen<br />
Auflagen zu erfüllen, Gäste<br />
müssen nur beim Betreten und<br />
Verlassen des Lokals einen QR-Code<br />
mit ihrem Smartphone scannen<br />
und die persönlichen Daten in einem<br />
Formular ausfüllen. Den Gesundheitsbehörden<br />
kann bei Bedarf<br />
schnell und detailreich Auskunft<br />
gegeben werden. Außerdem werden<br />
die Daten nach der gesetzlich<br />
vorgegebenen Frist automatisch<br />
gelöscht. Auch <strong>das</strong> Servicepersonal<br />
wird entlastet, denn Datenerfassung<br />
und Archivierung entfallen.<br />
Thomas Panholzer, Geschäftsführer<br />
von Transgourmet Österreich<br />
betont: „Mit dieser einfachen Lösung<br />
geben wir den Gästen <strong>das</strong> gute<br />
Gefühl beim Besuch in der heimischen<br />
Gastronomie zurück und<br />
machen den Aufenthalt sowohl<br />
für Gäste, als auch für die Gastronomen<br />
einfacher und sicherer.“<br />
www.transgourmet.at<br />
DIE PERFEKTE LÖSUNG<br />
JETZT 30 TAGE<br />
KOSTENLOS TESTEN<br />
Telefon: +49 (0)5231/458<strong>20</strong>-0 Email: info@hs3.de www.hs3-hotelsoftware.de
118 <strong>GASTRO</strong>-MIX<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Der Prosecco-<br />
Automat<br />
Transgourmet Vonatur<br />
Im Transgourmet Vonatur Fisch-Sortiment<br />
ist jetzt noch mehr Nachhaltigkeit<br />
drin. Passend zur Saison wird die<br />
Eigenmarke Transgourmet Vonatur um<br />
Produkte vom Waldviertler Bio-Karpfen<br />
und heimischen Wels aus Ober- und<br />
Niederösterreich ausgebaut. «Zu wissen,<br />
wo die Lebensmittel herkommen und<br />
wie sie erzeugt wurden, wird allen Beteiligten<br />
– vom Gastronomen bis zum Endkonsumenten<br />
– immer wichtiger. Wir<br />
freuen uns daher, nun auch nach entsprechenden<br />
Kriterien gezüchtete Bio-<br />
Karpfen und Wels anbieten zu können“,<br />
so Transgourmet Österreich Geschäftsführer<br />
Thomas Panholzer. Immer mehr<br />
Gastronomen setzen zudem auf Süßwasserfische<br />
– der Anteil bei Transgourmet<br />
liegt schon bei rund 30 Prozent im<br />
Bereich Frischfisch.<br />
www.transgourmet.at<br />
Foto: Transgourmet<br />
Foto: Desiderio<br />
Im ersten Wiener Gemeindebezirk<br />
kann man nun rund um die Uhr<br />
perfekt gekühlten Prosecco genießen.<br />
Die Bischof Handels GmbH<br />
hat nämlich dort in der Kunstgalerie<br />
Desiderio N°1 den ersten österreichischen<br />
Prosecco-Automaten<br />
in Betrieb genommen. Vor<br />
allem die kontaktlose Möglichkeit,<br />
verschiedene Produkte zu erwerben,<br />
ist ein klarer Vorteil, denn<br />
Hygiene wird in Zeiten wie diesen<br />
besonders groß geschrieben.<br />
Die Wiener Kunstgalerie Desiderio<br />
N°1 als Standort hat extra eine<br />
Auslage für den Automaten umgebaut.<br />
Drei Sorten Prosecco stehen<br />
zur Auswahl, alle Flaschen wurden<br />
von österreichischen Künstlern<br />
gestaltet. Somit können sowohl<br />
die Konstruktion an sich als auch<br />
die Flaschen als Kunstwerk angesehen<br />
werden. Bischof bietet für<br />
jede Getränksorte den passenden<br />
Automaten, von Sirup bis Likör.<br />
An die Getränke angepasste Ausgabe-Systeme<br />
und abgestimmte<br />
Kühlgrade unterstützen nämlich<br />
ein optimales Trinkerlebnis.<br />
www.bischof-automaten.com<br />
Wohlfühlen leicht gemacht<br />
Das Bildungshaus St. Magdalena im<br />
Linzer Stadtteil Urfahr beitet nach<br />
dem erfolgreichen Umbau Komfort auf<br />
allen Ebenen. Gemeinsam mit dem Gastroprofi<br />
Wögerer wurde ein zeitgeistiges<br />
Konzept entwickelt und umgesetzt. Das<br />
Restaurant erstrahlt nun in zeitlosem<br />
Design und die verwendeten Naturmaterialien<br />
und Farben bilden ein harmonisches<br />
Gesamtbild. Der nun großzügige<br />
Buffetbereich wird mit einer über die gesamte<br />
Wandseite hinterleuchteten, geschmackvoll<br />
bedruckten Glaswand gekonnt<br />
in Szene gesetzt. Entspannung pur<br />
erwartet die Gäste ab sofort auch in den<br />
39 neu umgebauten Doppel- und Einzelzimmern,<br />
durch die Entfernung der Zwischenwände<br />
bestechen die Räume mit<br />
neuem Raumgefühl in Eichenholzoptik.<br />
Fünf Zimmer wurden mit zusätzlicher<br />
Kochzeile ausgestattet und bereichern<br />
nun als Long-Stay-Zimmer <strong>das</strong> Angebot<br />
für beruflich in Linz tätige Personen.<br />
www.woegerer.at<br />
Fotos: Wögerer
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> <strong>GASTRO</strong>-MIX<br />
119<br />
Neuer Obmann für<br />
Winzer Krems<br />
Der bisherige Obmann-Stellvertreter<br />
der Winzer Krems,<br />
Florian Stöger, wurde einstimmig<br />
als neuer Vorstandsvorsitzender<br />
gewählt. Er folgt damit ÖkR<br />
Franz Bauer, der seit <strong>20</strong>05 oberster<br />
Winzer in der Sandgrube 13 gewesen<br />
war. Als neuer Obmann-<br />
Stellvertreter fungiert DI Dr. Anton<br />
Brandstetter. Der seit 1996 Vorsitzende<br />
des Aufsichtsrats, Ing. Heribert<br />
Ötl, stellte sein Amt ebenfalls<br />
zur Verfügung, als Nachfolger wurde<br />
sein langjähriger Stellvertreter<br />
Alois Detter ebenfalls einstimmig<br />
gewählt. Der neue stellvertretende<br />
Vorsitzende des Aufsichtsrats ist<br />
Christian Steurer.<br />
Weinbau- und Landwirtschaftskammerpräsident<br />
Johannes<br />
Schmuckenschlager zollte Bauer<br />
und Ötl großen Respekt. Franz Bauer<br />
erhielt die Kammermedaille der<br />
Landwirtschaftskammer in Gold,<br />
Heribert Ötl die Kammermedaille<br />
in Silber.<br />
www.winzerkrems.at<br />
Dritter Platz beim Staatspreis<br />
Alle zwei Jahre werden im Rahmen<br />
des Staatspreises „Familie und Beruf<br />
“ vom Bundesministerium für Arbeit,<br />
Familie und Jugend österreichische<br />
Unternehmen mit besonders familienbewusster<br />
Personalpolitik ausgezeichnet.<br />
Kastner belegte in diesem Jahr den<br />
dritten Platz beim Preis „Familie und Beruf<br />
“ und zählt somit zu den drei familienfreundlichsten<br />
Großunternehmen in<br />
ganz Österreich. „Die Vision, ein familienfreundlicher<br />
Arbeitgeber zu sein, entstand<br />
bei uns im Jahr 1828 und wird seither<br />
weitergetragen und vorgelebt.“, so<br />
Christof Kastner, der geschäftsführende<br />
Gesellschafter der Kastner Gruppe während<br />
der virtuellen Preisverleihung.<br />
www.kastner.at<br />
1. bis 2. März<br />
Gast + Küche, Passau<br />
7. bis 9. Februar<br />
KR Christof Kastner und Christina Draxler<br />
(Leiterin Personalmanagement) mit<br />
Bundesministerin Christina Aschbacher<br />
und Moderator Werner Sejka.<br />
Foto: Familie und Beruf Management<br />
HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV<br />
27. bis 28. Februar<br />
Fameba, Fachmesse für Gastronomen, Bäcker und Metzger,<br />
Friedrichshafen<br />
12. bis 16. März<br />
Internorga, Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,<br />
GV, Bäckereien und Konditoreien, Hamburg<br />
Foto: Robert Herbst<br />
save the date – messen <strong>20</strong>21<br />
23. bis 26. März<br />
AnugaFoodTec, Köln<br />
Voraussichtlich März<br />
Gast, Internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie,<br />
Klagenfurt<br />
Aktuelle Messetermine finden Sie auf<br />
www.gastro.at
1<strong>20</strong> PERSONELLES<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Foto: ZANELLA-KRUX Fotografie<br />
Neue Geschäftsführung Marketing & Vertrieb<br />
Seit September <strong>20</strong><strong>20</strong> ist Tanja-Simone Pigorsch Geschäftsführerin von<br />
Rosenthal und verantwortlich für Marketing und Vertrieb. Zusammen mit<br />
Carsten W. Hense, der seit Anfang <strong>20</strong><strong>20</strong> COO des Unternehmens<br />
ist, bildet sich eine Doppelspitze in der Geschäftsführung.<br />
Die 48-Jährige hat Führungserfahrung<br />
bei diversen Markenunternehmen, zuletzt war Pigorsch<br />
für <strong>das</strong> internationale Geschäft und die Entwicklung<br />
neuer Geschäftsfelder der Naturkosmetikmarke La-<br />
Vera tätig. „Eine Traditionsmarke wie Rosenthal bietet<br />
unglaublich viel Potenzial für die Zukunft. Ich möchte<br />
daran mitwirken, die Erfolgsgeschichte dieser Marke<br />
fortzuführen – mit einer klaren Haltung und einer<br />
Unternehmensstrategie, die Werte wie Authentizität,<br />
Nachhaltigkeit und Wertschätzung in den Mittelpunkt<br />
stellt“, so <strong>das</strong> Statement der Managerin.<br />
Neue Verkaufsleitung für westliches Österreich<br />
Anita Gruber ist neue Verkaufs lei terin beim Frischelieferant<br />
Kröswang für Österreichs Westen. Die gebürtige<br />
Tirolerin war viele Jahre im Lebensmittel handel und in<br />
der Logistik tätig. Gruber ist Betriebswirtin und konzentriert<br />
sich nun auf die Stärkung der Marke Kröswang und die<br />
Gewinnung von Neukunden. Vor allem in der gehobenen<br />
Gastronomie, in Betriebsküchen und auch Krankenhäusern<br />
sieht sie hohes Wachstumspotenzial. Geschäftsführer<br />
Manfred Kröswang freut sich über ihre Verstärkung: „Anita<br />
Gruber ist mit den Entscheidungsträgern zahlreicher potenzieller<br />
Neukunden aufgrund ihrer bisherigen Laufbahn<br />
bestens bekannt“.<br />
Foto: Rosenthal<br />
Neues Marken- und<br />
Personalmanagement<br />
Seit Mai <strong>20</strong><strong>20</strong> im Unternehmen<br />
für <strong>das</strong> nationale und internationale<br />
Brandmanagement von Almdudler,<br />
ist Valerie Semorad nun<br />
auch für Planung und Umsetzung<br />
des Brandplans und diverse Marketingaktivitäten<br />
verantworltich. Semorad<br />
wurde bereits für einige Tätigkeiten<br />
und Kampagnen gekürt und<br />
zeigt sich motiviert: „Die Planung<br />
und Entwicklung von Aktivitäten<br />
rund um diese traditionsreiche und<br />
gleichzeitig moderne Marke, machen<br />
mir besonders viel Freude. Almdudler<br />
ist mitten Leben und <strong>das</strong> zeigt<br />
sich mir täglich“.<br />
Sabine Ruso leitet seit Jahresbeginn<br />
<strong>das</strong> Almdudler-Personalmanagement<br />
und ist für digitale Weiterentwicklungen<br />
verantwortlich.<br />
Gemeinsam mit Juliana Wolfsberger<br />
zeigt sie, <strong>das</strong>s Personalmanagement<br />
und digitale Entwicklung<br />
Hand in Hand gehen.<br />
www.almdudler.com<br />
Großer Preis der Industrie für Gerhard Woerle<br />
Rund 45 Jahre hat der Unternehmer Gerhard Woerle die Geschicke der Privatkäserei<br />
„Gebrüder Woerle“ in Henndorf geleitet und damit Unternehmensgeschichte<br />
geschrieben, die von Mut, Wertschätzung und Handschlagqualität<br />
geprägt war. Dafür wurde er jetzt mit dem „Großen Preis der Industrie“ ausgezeichnet.<br />
Was vor gut 130 Jahren mit einer kleinen Käserei in Henndorf begann,<br />
hat sich heute zu einer der größten Privatkäsereien Österreichs mit internationalem<br />
Erfolg entwickelt. Weil für Gerhard Woerle schon immer der Mensch im<br />
Mittelpunkt stand, kennt er auch jeden der WOERLE-Milchbauern persönlich:<br />
„Die gegenseitige Wertschätzung, ein respektvoller<br />
Umgang und verlässliche Handschlagqualität<br />
¬sind die Grundlagen für unseren Erfolg“,<br />
so der Heumilch-Pionier.<br />
Gerhard Woerle (2. v. li.) wurde für sein<br />
Lebenswerk mit dem Österreichischen Industriepreis<br />
ausgezeichnet.<br />
Valerie Semorad ist Almdudlers<br />
neue Brandmanagerin.<br />
Sabine Ruso und Juliana<br />
Wolfsberger bringen Digitalisierung<br />
und Personalmanagement<br />
zusammen. Fotos: Almdudler/Lipiarski.<br />
Foto: REGAL / @www.f-stop.at
7/<strong>20</strong><strong>20</strong> PERSONELLES<br />
121<br />
Foto: Neumayr/Stiegl<br />
Stiegl bekommt neue<br />
Verkaufsleitung<br />
Mit<br />
September<br />
<strong>20</strong><strong>20</strong> löste Mag.<br />
Ingo Wuppinger<br />
seinen Vorgänger<br />
Adolf Pernsteiner<br />
in der Vertriebsleitung<br />
Handel ab, dieser<br />
ist nun Leiter des Stiegl-Exports.<br />
Wuppinger studierte internationale<br />
Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck<br />
und sammelte dann 15 Jahre<br />
lang praktische Erfahrung in Handel,<br />
Vertrieb und Marketing. Zuletzt<br />
war er Sales Director von Milupa.<br />
Seine Kenntnisse über die Handelslandschaft<br />
in Österreich werden nun<br />
<strong>das</strong> Verkaufsteam der in Österreich<br />
führenden Privatbrauerei Stiegl bereichern.<br />
Transgourmet Villach: Neuer Standortleiter<br />
Mit Christian Robnig übernimmt seit Oktober<br />
ein ausgewiesener Handelsexperte <strong>das</strong><br />
Ruder. Der Handelsprofi ist in seiner Funktion<br />
hauptverantwortlich für die Führung des Standortes<br />
sowie für die Erreichung der wirtschaftlichen<br />
Ziele und Umsetzung der zentral vorgegeben<br />
Schwerpunkte. Gemeinsam mit seinem<br />
110-köpfigen Mitarbeiterteam ist es sein „oberstes<br />
Ziel, den erfolgreichen Weg von Transgourmet<br />
und des Standortes Villach weiter zu gehen<br />
und den Großmarkt noch stärker in der regionalen<br />
Gastronomie zu verankern“.<br />
Erreichen möchte er <strong>das</strong> vor allem durch eine<br />
hohe Kundenzufriedenheit durch Qualität und<br />
Service, kombiniert mit einem stabilen Team motivierter<br />
Fachkräfte. Zuletzt war der begeisterte<br />
Sportler Niederlassungsleiter der Luchs Austria<br />
GmbH und Regionalverkaufsleiter bei der Hofer<br />
KG.<br />
Foto: Transgourmet Villach<br />
Fotos: Froneri<br />
Retail-Markt bekommt<br />
neue Sales-Struktur<br />
Seit September ist Micheal<br />
Tschuri der neue Nationale Key<br />
Account Manager bei Froneri. Seit<br />
<strong>20</strong>17 für <strong>das</strong> Unternehmen tätig, betreut<br />
er nun den österreichischen Lebensmittelhandel.<br />
Eva Nikendei,<br />
Head of Marketing, ist seit 10 Jahren<br />
bei Froneri beschäftigt und nun<br />
auch für die Sales-Geschäfte im Retail-Markt<br />
verantwortlich. Nikendei<br />
erklärt: „Unsere Retail-Sparte hat<br />
sich in den letzten Jahren als starker<br />
Umsatzbringer erwiesen. Diese positive<br />
Entwicklung möchten wir weiter<br />
vorantreiben, mit einem starken<br />
Team und starken Produkten“.<br />
Neuerungen im Hogast-Aufsichtsrat<br />
Werner Magedler ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Einkaufsgenossenschaft<br />
für Hotellerie und Gastronomie Hogast Josef Greil wurde<br />
neu in <strong>das</strong> Gremium gewählt.<br />
Die Umbesetzungen waren notwendig, da Markus Tipotsch die maximale<br />
Funktionsdauer von drei mal drei Jahren erreicht hatte.<br />
Werner Magedler ist Geschäftsführer der „Rainer Hotels“ in Wien und seit<br />
sechs Jahren Mitglied im höchsten Gremium der Genossenschaft. Außerdem<br />
leitet er eine Consulting-Firma und ist Aufsichtsrat der Hobex AG. „Corona<br />
ist für die Tourismusbranche in Österreich eine große Herausforderung. Ich<br />
stelle mich dieser Herausforderung, weil ich davon überzeugt bin, <strong>das</strong>s wir die<br />
Krise durch die Zusammenarbeit in der Hogast gut überwinden werden“, betont<br />
Magedler.<br />
Josef Greil ist seit über zwei Jahrzehnten Gastgeber des Hotels Der Greil<br />
in Söll und hat den Familienbetrieb in einen beliebten Treffpunkt von Gourmets<br />
und Weinliebhabern verwandelt. „Ich bin seit vielen Jahren Hogast-Mitglied<br />
und habe zuletzt als Beirat die Betriebe im Tiroler Unterland vertreten“,<br />
sagt der neue Aufsichtsrat. Gemeinsam mit Werner Magedler und den anderen<br />
Aufsichtsräten will<br />
er die Position der Hogast<br />
als führende touristische<br />
Einkaufsgemeinschaft in<br />
Österreich weiter stärken.<br />
Werner Magedler (li.) und<br />
Josef Greil. Fotos: Hogast
122 INTERNES/IMPRESSUM<br />
7/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />
Das beste Team für <strong>das</strong> beste <strong>Fachmagazin</strong><br />
(Fast) alles neu im <strong>GASTRO</strong> Verlag.<br />
Seit Anfang Oktober liegen die Agenden<br />
unseres Unternehmens in neuen<br />
und zugleich altbewährten Händen.<br />
Denn mit Kurt Heinz und Michael<br />
Heinz haben zwei Profis als neue<br />
Inhaber die Geschäftsführung des<br />
<strong>GASTRO</strong> Verlags übernommen.<br />
Die Handschrift unserer neuen<br />
Führung zeigt sich bereits ganz deutlich:<br />
So wurde die Optik unseres Magazins<br />
einem Relaunch unterzogen,<br />
der uns einen modernen Auftritt verpasst,<br />
aber auch an unseren Inhalten<br />
haben wir getüftelt, um Ihnen, werte<br />
Leser, und unseren Partnern noch<br />
mehr geballte Information zu bieten.<br />
Vieles ist also neu, aber eines ist<br />
gleichgeblieben: Dass wir kontinuierlich<br />
an der Qualität unserer Inhalte arbeiten<br />
und somit weiterhin <strong>das</strong> beste<br />
<strong>Fachmagazin</strong> sind und bleiben!<br />
V. l.: Andreas Sourcé, Josef Rozsnyai, Michael Heinz,<br />
Kurt Heinz, Petra Pachler, Peter Bubenicek<br />
Foto: Josef Rozsnyai<br />
impressum<br />
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at; Michael<br />
HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH<br />
› Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien, Gersthofer Straße 87, Tel. +43<br />
(0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel.<br />
+43 (0)1/479 84 30-<strong>20</strong>, pachler@gastroverlag.at › Freie Mitarbeiter: Mag. Daniela Pötzl, Mag. Christian Wieselmayer, Mag. Andrea Jungwirth,<br />
Katrin Schedler › Lektorat: Katrin Schedler › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at<br />
› Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock (office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42) › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479 84 30-12,<br />
rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 24 vom 1. 1. <strong>20</strong><strong>20</strong> › Titelfoto: Josef Rozsnyai › Druck: Ferdinand Berger & Söhne<br />
Ges.m.b.H. › Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN<br />
AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art. Erklärung<br />
über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie.<br />
› Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt<br />
eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die persönliche<br />
Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion überein stimmen<br />
› Druckauflage: <strong>20</strong>.250 › Verbreitete Auflage: <strong>20</strong>.189, Erstes Halbjahr <strong>20</strong><strong>20</strong><br />
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1/2 Seite quer<br />
abfallend: 230 x 150 mm*<br />
Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 130 mm<br />
Preis: € 3.600,–<br />
1/3 Seite quer<br />
abfallend: 230 x 97 mm*<br />
Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 84 mm<br />
Preis: € 3.000,–<br />
1/3 Seite hoch<br />
abfallend: 79 x 300 mm*<br />
Satzspiegel: 62 x 260 mm<br />
Preis: € 3.000,–<br />
1/4 Seite hoch<br />
abfallend: 62 x 300 mm*<br />
Satzspiegel: 47 x 260 mm<br />
Preis: € 2.<strong>20</strong>0,–<br />
1/4 Seite<br />
abfallend: 112 x 150 mm<br />
Satzspiegel: 98 x 130 mm<br />
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abfallend: 230 x 75 mm*<br />
Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 60 mm<br />
1/8 Seite<br />
Satzspiegel: 98 x 60 mm<br />
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Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 30 mm<br />
Preis: € 1.<strong>20</strong>0,–<br />
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*Abfallend: Beschnittzugabe 4 mm je Kante - Bitte beachten Sie, <strong>das</strong>s Sie zur Sicherheit bei Text, QR-Code oder anderen wichtigen Informationen<br />
immer einen Abstand von ca. 10 mm zum Inseratenrand einhalten!
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Flappe:<br />
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Titelkasten:<br />
50 x 42 mm € 900,–<br />
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Beilagenformat 210 x 297 mm<br />
bis 10 g: € 190,– pro Tausend<br />
bis <strong>20</strong> g: € 210,– pro Tausend<br />
bis 30 g: € 230,– pro Tausend<br />
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per 1.000 Stk. € 140,–<br />
Druckkosten auf Anfrage<br />
Beikleber:<br />
Format 230 x 300 mm<br />
bis 10 g: € 4.800,–<br />
bis <strong>20</strong> g: € 5.500,–<br />
Druckstrecke:<br />
4-seitig € 12.800,–<br />
Vorzugsplätze:<br />
2. und 3. Umschlagseite € 6.800,–<br />
4. Umschlagseite € 7.300,–<br />
Zangenbanderole:<br />
Produktionsdaten auf Anfrage<br />
per 1.000 Stk. € 215,– (nur in Verbindung<br />
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Druckkosten auf Anfrage<br />
Umschlag:<br />
Titelseitensichtbereich<br />
174 x 174 mm<br />
4-seitig € 18.000,–<br />
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Umschlag vorne 3-seitig<br />
(ohne Titel) € 12.000,–<br />
Umschlag hinten 3-seitig<br />
(ohne U4) € 10.000,–<br />
Malstaffel:<br />
3x: 5 %<br />
6x: 10 %<br />
12x: 15 %<br />
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Mengenstaffel:<br />
2 Seiten: 5 %<br />
4 Seiten: 10 %<br />
6 Seiten: 15 %<br />
12 Seiten: <strong>20</strong> %<br />
Technische Daten<br />
Seitenformat: 230 x 300 mm<br />
Satzspiegel: <strong>20</strong>0 x 260 mm<br />
Spaltenanzahl: 3, mm-Preis: € 6,–<br />
Platzierungsvorschriften:<br />
10% Zuschlag auf den Grundpreis<br />
Anschnitt:<br />
Beschnittzugabe 4 mm je Kante<br />
ohne Mehrkosten<br />
Druckverfahren:<br />
4-Farb-Rollen-Offset-Druck nach EURO-Skala<br />
DIN 16539 (Schmuckfarben auf Anfrage)<br />
Druckunterlagen:<br />
PDF/X-1a (CMYK, Bilder mindestens 300 dpi,<br />
Schriften eingebettet, keine Transparenzen)<br />
Lieferadresse für Beilagen & Beihefter:<br />
Ferdinand Berger & Söhne<br />
3580 Horn, Wienerstraße 80<br />
Druckauflage: <strong>20</strong>.250<br />
Verbreitete Auflage: <strong>20</strong>.189<br />
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Ihr Ansprechpartner:<br />
Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15,<br />
bubenicek@gastroverlag.at<br />
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Neue Auflage ab <strong>20</strong>21<br />
Druckauflage: 30.445, Verbreitete Auflage: 30.095<br />
Die Auflage bleibt weiterhin ÖAK geprüft!
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Themenplan <strong>20</strong>21<br />
Nr. AS* ET** Messen Food Getränke Nonfood<br />
1-2 25. 1. 8. 2. Gast + Küche, Passau 01.–2. 03.<br />
3 22. 2. 8. 3.<br />
INTERNORGA, Hamburg 12.–16.03<br />
Sigep, Rimini (I) 15.-17.03.<br />
ProWein, Düsseldorf 19.–23.03.<br />
AnugaFoodTec, Köln 23.–26.03.<br />
PUR , Salzburg<br />
Fingerfood: Burger & Snacks<br />
Frühstückskonzepte<br />
Kartoffel-Vielfalt<br />
vegan & vegetarisch<br />
Food Trends 1. HJ <strong>20</strong>21<br />
Eis-Saison <strong>20</strong>21<br />
Convenience und TK<br />
Fleisch<br />
Bierklassiker<br />
Rum<br />
Fruchtsäfte<br />
Kaffee & Tee<br />
AF-Bier, Radler & Light<br />
Whisky<br />
Energy- & Lifestyle-Drinks<br />
Kaffee & Tee<br />
Green Future<br />
Reinigung & Hygiene<br />
Gast-& Biergärten<br />
Küchentechnik<br />
Ambiente & Tischkultur<br />
Professioneller Einkauf: Abholung &<br />
Zustellung<br />
Outdoor: Möbel & Sonnenschutz<br />
Kassensysteme & Abrechnung<br />
Housekeeping & Reinigung<br />
Kaffeemaschinen<br />
Transporter, Vans & Co<br />
E-Mobilität<br />
Küchentechnik<br />
Ambiente & Tischkultur<br />
4 29. 3. 12. 4.<br />
5 26. 4. 10. 5.<br />
6-7 27. 5. 10. 6.<br />
8 26. 7. 9. 8.<br />
Frühlingskulinarik & Spargel<br />
Milch & Käse<br />
Bergsommer<br />
Gewürze, Essige & Öle<br />
Grillen & Barbecue<br />
Knödel-Vielfalt<br />
Fleisch & Wurst<br />
Teigwaren<br />
BIO-Spezial<br />
Sommer-Desserts<br />
vegetarisch & vegan<br />
Regionalität & Nachhaltigkeit<br />
Food Trends 2. HJ <strong>20</strong>21<br />
Convenience-Hausmannskost<br />
Weizenbiere<br />
Wodka<br />
Alkoholfreie Drinks<br />
Kaffee & Tee<br />
Trendspirituosen<br />
Mineral & Nearwater<br />
Kaffee & Tee<br />
Gin<br />
Alkoholfreie Sommerdrinks<br />
Kaffee & Tee<br />
Craft- und Kreativbier<br />
Cocktails & Longdrinks<br />
Fruchtsaft & Sirup<br />
Kaffee & Tee<br />
Einrichtung & Design<br />
Ambiente & Tischkultur<br />
Verpackungs-Trends<br />
Küchentechnik<br />
Aus- und Weiterbildung<br />
Schanktechnik<br />
Hygiene: Geräte & Chemie<br />
Küchentechnik<br />
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Anuga , Köln 09.–13.10.<br />
GUSTAV, Dornbirn 15.–17.10.<br />
Host, Mailand (I) 22.-26-10.<br />
Wild & Herbstkulinarik<br />
Suppen & Eintöpfe<br />
Fisch<br />
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Bier- und Schankpflege<br />
Liköre<br />
Sekt & Schaumwein<br />
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Ambiente & Tischkultur<br />
11 18. 10. 4. 11.<br />
Alles für den GAST, Salzburg<br />
Weinmesse, Innsbruck 18.–<strong>20</strong>.11.<br />
Convenience<br />
Geflügel<br />
Milchprodukte und Käse<br />
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Impressum: › Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at; Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@<br />
gastroverlag.at › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien, Gersthofer<br />
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gastroverlag.at › Freie Mitarbeiter: Mag. Daniela Pötzl, Mag. Christian Wieselmayer, Mag. Andrea Jungwirth, Katrin Schedler › Lektorat: Katrin Schedler › Redaktionssekretariat: Andreas<br />
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Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der<br />
Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die persönliche Meinung des<br />
Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion überein stimmen › Druckauflage: <strong>20</strong>.250 › Verbreitete Auflage: <strong>20</strong>.189, Erstes Halbjahr <strong>20</strong><strong>20</strong> Alle verwendeten geschlechtsspezifischen<br />
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