17.07.21 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

17. Juli 2021 · Ausgabe KW 28/21 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Sascha Paul

Sportlicher Leiter

EV Lindau Islanders

Nach einer Saison ohne

Zuschauer im Stadion und

nahezu ohne Spiel- und

Trainingsbetrieb im Nachwuchs,

schauen wir wieder

voller Zuversicht in die

Zukunft und hoffen dabei

auch auf das nötige Fingerspitzengefühl

der Politik

im Umgang mit dem Profiund

Amateursport.

Gerade der Nachwuchssport

hat extrem unter der

Pandemie gelitten. Wir

bieten bereits jetzt schon

eine kostenlose Inline-

Laufschule an, um allen

Kindern die sofortige

Rückkehr zu Bewegung

und sozialen Kontakten zu

ermöglichen (Infos dazu

auf www.evlindau.com

und auf der Rückseite

dieser BZ-Ausgabe).

Natürlich hoffen wir alle

auch auf eine Rückkehr

der Zuschauer in die Eissportarena.

Obwohl wir

mit SpradeTV im vergangenen

Jahr eine klasse

Plattform für die Live-

Übertragung der Spiele

aufgebaut haben, habt Ihr,

liebe Fans, am meisten

gefehlt und noch ein Jahr

ohne Zuschauer und die

Emotionen, die Ihr ins

Stadion bringt, mag ich

mir gar nicht ausmalen!

Ich möchte mich an dieser

Stelle für all die Unterstützung

der Sponsoren,

Gönner, Fans und Helfer

bedanken. Ohne deren

Wohlwollen gegenüber

den EV Lindau Islanders

wäre die vergangene Saison

undenkbar gewesen.

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 31.07.2021

Samstag, 28.08.2021

Jugendarbeit lebt von Zuverlässigkeit

Xtra ist wieder geöffnet Stadt hat drei neue Kräfte eigens für die Jugendarbeit engagiert

„Lindau ist jünger, als man oft

denkt“, so Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons. Und: Diese

Jugend brauche Platz, Orte zur

Begegnung und genau ein solcher

ist das Jugendzentrum

Xtra auf der Insel. Zwei Jahre

lang war es geschlossen, wurde

renoviert und den Bedürfnissen

einer zeitgemäßen Jugendarbeit

angepasst.

Doch das Xtra liefert nur eine

Hülle für das neue Konzept in

der Jugendarbeit der Stadt Lindau.

Mit Anna Krüger, Benny

Taylor und Theresa Berschl hat

die Stadt drei neue Kräfte für

die Jugendarbeit gewonnen,

die jetzt wieder in städtischer

Hand liegt.

Zuvor hatte 15 Jahre lang ein

externer Dienstleister die Jugendarbeit

für die Stadt Lindau

geleistet. 2019 wurde dieser

Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen

aufgelöst, das Xtra

schloss. Es folgte ein Prozess, in

den Träger der Jugendarbeit,

Fachleute aus der Verwaltung

aber vor allem auch Jugendliche

eingebunden waren.

Oberbürgermeisterin Claudia Alfons und Bürgermeisterin Katrin

Dorfmüller (von links) machen es sich in der Skaterhalle gemütlich,

Hauptamtsleiter Thomas Nuber (ganz rechts) begutachtet die

neuen Räume ebenfalls.

Das Jugendcafé wurde komplett neu gestaltet.

Das Ergebnis: Die Stadt leistet

die Jugendarbeit wieder

selbst. Mit diesem Beschluss

war auch eine Erhöhung des

städtischen Etats auf 200.000

Euro jährlich verbunden. Über

20.000 Euro davon können die

Jugendlichen direkt verfügen

und damit eigene Projekte finanzieren.

Für das neue Team war der

Start durchaus mühselig, denn

Corona verzögerte immer wieder

den Neuanfang und erschwerte

beispielsweise die

Kontaktaufnahme zu den Jugendlichen.

Aber auch, wenn

das Xtra geschlossen war, an

Arbeit mangelte es dem Trio

Berschl, Krüger und Taylor

nicht.

Entrümpeln, planen, streichen

– die drei legten selbst

zupackend Hand an. Das Ergebnis

kann sich dabei durchaus

sehen lassen. Das Jugendcafé

bietet jetzt einen freundlichen,

hellen Eindruck, ein

Billardtisch und eine gemütliche

Sitzecke bestimmen das

Bild. Hier gibt es auch eine

Bühne, auf der Bands ihre ersten

Gehversuche machen können.

Apropos Bands: Im Xtra gibt

es jetzt noch zwei Probenräume.

Neu sind ein Kreativraum

und der Medienraum. Im

Kreativraum stehen den Jugendlichen

Siebdruck-Sets,

Leinwände und Farbe zur Verfügung.

Im Medienraum befinden

sich ein öffentlich zugänglicher

PC und eine Spielkonsole,

dazu hängt dort ein

Tanzspiegel. Wobei Theresa

Berschl sagt: „Wenn es sich so

nicht bewährt, gestalten wir es

in Absprache mit den Jugendlichen

um.“

Denn weder Raumaufteilung

noch das Jugendkonzept

sind in Stein gemeißelt.

Zu schnell ändern sich die

Bedürfnisse von Jugendlichen,

Flexibilität und Improvisationsvermögen

sind Tugenden,

die für eine bedarfsgerechte

Jugendarbeit nötig

sind. Und die Bereitschaft,

sich zu vernetzen.

Auch an der Vernetzung

hat das neue Team gearbeitet.

Einer der Kooperationspartner:

der Verein Move, der beispielsweise

die Skate-Rampe

mitbetreut. Die Rampe wurde

BZ-Fotos: Jürgen Widmer

ausgebessert und wird fortan

den Jugendlichen wieder zur

Verfügung stehen.

Mit dem Xtra auf der Insel

und dem Fresh in Zech betreuen

die städtischen Jugendarbeiter

jetzt zwei offene Treffs,

die sich ungefähr an die Altersgruppe

zwischen zwölf und 27

Jahren wenden. Das Fresh hat

jeweils dienstags und donnerstags

von 16 bis 20 Uhr geöffnet,

das Xtra mittwochs und

freitags, jeweils von 16 bis 20

Uhr. Zudem öffnet das Xtra jeden

zweiten Montag von 16 bis

20 Uhr. Weitere Informationen

gibt es im Internet unter

www.jugend-lindau.de

Diese Öffnungszeiten will

das Team auch zuverlässig

aufrechterhalten. Denn gerade

Jugendarbeit lebt auch von

der Zuverlässigkeit des Angebots.

Wer Fragen an das Team hat

oder sich über das Angebot informieren

will, kann dies unter

www.jugend-lindau.de

tun. Telefonisch ist das Team

unter 01 75/6 45 00 80 oder per

E-Mail unter jugendarbeit@

lindau.de erreichbar.

Jürgen Widmer

▶ Sommerliche Aussichten

Mit „Küsst mich wach“, dem Sommerfest am Hoyerbergschlössle,

und „Bayern spielt“, einer Aktion, die zu Kultur-Events im

Casinopark einlädt, steigt die Vorfreude auf einen Sommer

voller Musik, Kunst, Genuss und Lebensfreude. S. 11/13

▶ Verschlungene Wege

Auf verschlungenen Wegen Natur erleben,

sich zum Thema Landwirtschaft schlau

machen, am Suchspiel teilnehmen: im

Lindauer Maislabyrinth ist‘s möglich. S. 14

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat


2 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Halbzeit: Gartenschau feiert Strandfest

Karl Frierson spielt am 28. Juli – Themenwoche Wüste - Buntes Treiben auf dem ganzen Gelände

Die Gartenschau steuert auf die

Halbzeit zu. Bis zum 10. Oktober

ist sie noch geöffnet, am

28. Juli wird mit einem Strandfest

Halbzeit gefeiert. Dann

wird Lindaus Soulman Karl

Frierson auf der Radio7-Terrasse

spielen, zudem auf dem ganzen

Gelände ein buntes Treiben

mit Angeboten für Jung und Alt

herrschen.

Beginn des Strandfestes ist um

17 Uhr. Das Konzert mit Frierson,

der mit Band und einer

Bläsersektion auftritt, beginnt

um 20 Uhr.

Zur Halbzeit kann Gartenschau-Geschäftsführerin

Claudia

Knoll ein positives Fazit

ziehen. „Die Gartenschau ist

angekommen bei den Lindauerinnen

und Lindauern“, sagt

sie. Mehr als 7500 verkaufte

Dauerkarten sind dafür das äußerliche

Zeichen. Und wir verkaufen

wöchentlich immer

noch Dauerkarten“, sagt Knoll.

Auch bei den Tagesbesuchern

zeigt sie sich zufrieden,

obwohl sie einschränkt:

„Selbstverständlich haben uns

die Pandemiebeschränkungen,

aber vor allem das regnerische

Wetter, Tagesbesucher gekostet.“

Zudem sind erst seit

Kurzem wieder Busreisen möglich

und Busreisende sind eine

wichtige Besuchergruppe.

Dafür ist es bei einer anderen

Gruppe hervorragend gelungen,

sie auf die Gartenschau

zu locken: junge Familien. Dies

stellt auch Gerhard Zäh, Vorsitzender

der Bayerischen Landesgartenschau

GmbH, fest:

„Die Lindauer Gartenschau ist

jünger als andere Gartenschauen.“

Zumindest das Programm in

der aktuellen Themenwoche

„Wüste“ dürfte Jung und Alt

auf die Hintere Insel locken. So

bevölkern an den Wochenenden

17./18. Juli und 24./25. Juli

die „Traumfänger“ das Gelände

und zeigen ihr Programm „Wüstenblühen“.

Das Traumfänger-Ensemble

wurde 2004 gegründet und

Am 28. Juli steht Lindaus Soulman Karl Frierson beim Strandfest auf

der Radio7-Terrasse.

Foto: Christian Flemming

verzaubert seitdem mit ihren

fantasievollen Inszenierungen

Zuschauer im In- und Ausland.

2015 wurde dem Team eine besondere

Ehre zuteil, als es vom

Weltturnverband zum besten

DTB-Showteam Deutschlands

gekürt wurde. Die Auftritte finden

samstags und sonntags

zwischen 10.30 und 12 Uhr

sowie samstags zusätzlich von

14 bis 16.30 Uhr auf dem gesamten

Gelände verteilt statt.

Bei einem Thementag Wüste

am Donnerstag, 22. Juli, können

die Kinder von 15 bis 18

Uhr auf der Spielelandwüste

Wüstenlandschaften bauen.

Wer es würziger mag, kommt

beim Genussworkshop der

AOK von 17 bis 18.30 Uhr auf

der Radio 7- Terrasse auf seine

Kosten. Dort dreht sich alles

um Gewürze aus dem Orient.

Und beim Sundowner-Konzert

Brougierstraße

Die Stadt Lindau teilt mit, dass

die Brougierstraße zwischen

den Hausnummern 6 bis 35

wegen der Neuanlage sowie Instandsetzung

von Telefon- und

Stromkabeln, Wasser- und

Gasleitungen durch die Firma

Nuber ab Montag, 5. Juli bis

zum 1. Oktober für 40 Tage gesperrt

wird. Die Umleitung ist

ausgeschildert und führt über

den Langenweg und die Laubeggengasse.

Fußgänger und

Radfahrer können die Baustelle

passieren.

Die Anwohnerinnen und Anwohner

sowie die Beschäftigten

des Kindergartens „Kleine

Sonnenstrahlen“ können bis

auf wenige Tage an ihre Häuser

am Kiosk mit dem Ensemble

„Triolagge“ verwandelt sich das

Gelände dann von 19 bis 21

Uhr in eine Oase. Am Sonntag,

25. Juli tritt dann das Orchester

des Valentin-Heider-Gymnasiums

auf und erschafft eine Oase

für die Ohren (Beginn: 17

Uhr).

Andrea Meyer-Langnickel,

die für das Kulturprogramm

der Gartenschau verantwortlich

ist, weist noch auf weitere

Auftritte lokaler Künstlerinnen

und Künstler hin. So bereichern

unter anderem das

Tanzhaus Lindau, die Tanzschule

SalsaFusion, die Theatergruppe

Podium 84, Cello

Passionato und die Musikschulen

Lindau, Lindenberg und

Westallgäu das Angebot. Näheres

finden Interessierte unter

www.lindau2021.de/events.

Mit dem Strandfest am 28.

fahren. An den Tagen, an denen

die Zufahrt nicht möglich

sein sollte, werden Ausweichparkplätze

zur Verfügung gestellt,

die mit entsprechender

Beschilderung gekennzeichnet

sind.

JW

Pestalozzi-Ring

Juli heißt es dann Halbzeit auf

der Hinteren Insel. Der Auftritt

von Karl Frierson krönt einen

abwechslungsreichen Tag. So

werden die Aussteller ihre Beiträge

abends stimmungsvoll

beleuchten, und den Tag über

locken unter anderem ein Limbo

Tanz Wettbewerb, ein „Beachbody

Contest“ im Calisthenicspark

und eine Minidisco.

Für das abendliche Konzert

sollten sich die Besucherinnen

und Besucher bereits online registrieren,

denn ansonsten

könnte es zu längeren Wartezeiten

an den Kassen kommen.

Die Registrierung für das

Strandfest wird in der Woche

vor dem Strandfest auf der

Hauptseite www.lindau2021.

de eingestellt. Telefonische

und Registrierungen per E-

Mail sind nicht möglich.


Jürgen Widmer

Straßensperrungen in Lindau

Der Pestalozzi-Ring in Lindau

ist zwischen Donnerstag, 8. Juli

und Freitag, 30. Juli wegen der

Neuanlage des Kanal/Hausanschlusses

insgesamt 15 Tage

lang voll gesperrt. Fußgänger

und Radfahrer können die Vollsperrung

nicht passieren. Die

Arbeiten hängen zusammen

mit denjenigen in der Ludwig-

Kick-Straße, die im selben Zeitraum

stattfinden. Dort allerdings

ist die Straße nicht voll

gesperrt.

SAR

Bayerstraße

Die Bayerstraße ab Hausnummer

10 bis zur Max-von-Laue-

Straße ist im Zeitraum von

Montag, 26. Juli, bis Dienstag,

3. August an sieben Tagen wegen

Straßenbauarbeiten für

den Verkehr vollständig gesperrt.

Der Anliegerverkehr ist

jeweils bis zur Baustelle frei zugelassen.

Fußgänger und Radfahrer

können die Baustelle

mit Behinderungen passieren.

Während der Dauer der Vollsperrung

wird der Verkehr umgeleitet.

Die Umleitung ist ausgeschildert

SAR

Musikschule Lindau: Neues Kursprogramm ab Oktober

Angebot auch für ganz junge Kinder – Neues Ballett-Workout für Erwachsene – Freude am gemeinsamen Musizieren

Die Musikschule Lindau e.V.

startet im Oktober mit neuen

Kursen im Elementarbereich.

Gemeinsames Hören und Musizieren

regt schon bei ganz jungen

Kindern die Sinne an. Das

musikalische Angebot beginnt

für die Allerkleinsten ab einem

Alter von 18 Monaten mit dem

Musikgarten.

Für Kinder ab vier Jahren geht

es dann mit der Musikalischen

Früherziehung und der

Musikalischen Grundausbildung

weiter. In diesen Fächern

wird die Basis für das

spätere Erlernen eines Instruments

gelegt. Auch in der Ballett-

und Tanzklasse können

Kinder ab vier Jahren ihr ureigenes

Bedürfnis ausleben,

sich auf Musik zu bewegen

Singbar – Schnulzen

und M(e)ehr

Veranstaltung auf der Gartenschau:

1. August, 19.30 Uhr

Hinter dem Namen Singbar stehen

Gesangsschülerinnen und

–schüler sowie und ehemalige

Schülerinnen und Schüler der

Musikschule Lindau. Ihr Ziel ist,

das Publikum mit einem vokalen

Stilmix von Klassik über Musical

und Filmmusik bis Pop zu unterhalten.

Mal alleine, mal im Duett,

immer mit Klavier-/ Cajonbegleitung

oder digitaler Begleitmusik.

Mitwirkende: Maximilian Koller

(Cajon), Maria und Regina Kuhn,

Frank Martin, Alicia Rädler sowie

Vivian Stock.

und zu tanzen. Ganz neu ist

übrigens ab Oktober das Ballett-Workout

für Erwachsene,

die Spaß an Bewegung zu Musik

haben.

In der Singklasse unter der Leitung

von Vanessa Warmbrunn-

Looß lernen Kinder im Grundschulalter

mit kindegerechten

Liedern und Songs ganz nebenbei

die Grundlagen für eine gesunde

Stimme und eine körperbetonte

Rhythmik und Metrik

kennen. Singend, stapfend und

klatschend wird so die Freude

am gemeinsamen Musizieren

geweckt.

Für diese Angebote bietet die

Musikschule Lindau kostenlose

Schnupperstunden. Weitere Informationen

gibt es unter www.

musikschule-lindau.de oder telefonisch

unter 08382/

944597. Regina Kuhn

Gemeinsam mit anderen Musiklehrerinnen und Musiklehrern sorgen

sie dafür, dass an der Musikschule Lindau ein breitgefächertes Musikprogramm

angeboten werden kann: Stephanie Melino, Lehrerin

für Ballett/Kreativer Tanz sowie Katrin Heide und Inna Burian, Lehrerinnen

für Elementare Musikpädagogik (von links nach rechts)


Bildquelle: Musikschule Lindau


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21

3

Lindau ist weiterhin sicher

Sicherheitsgespräch: Mehr als 71 Prozent Aufklärungsquote

Die Lindauerinnen und Lindauer

dürfen sich auch weiterhin

sehr sicher fühlen. Dies ist das

Ergebnis des Sicherheitsgesprächs

zwischen Vertreterinnen

und Vertretern der Polizei

und der Stadt Lindau.

Vor allem die Straßenkriminalität

liegt, auch pandemiebedingt,

weiterhin niedrig bei

381 Fällen.

Zwar waren es 2019 noch

sieben weniger gewesen, allerdings

ist die Marke noch immer

weit von Spitzenwerten

wie im Jahr 2005 (607) oder

2009 mit 590 Delikten entfernt.

„Im überdurchschnittlich

sicheren Freistaat Bayern

leben sie in einer der sichersten

Regionen“, fasste die Präsidentin

des Polizeipräsidiums

Schwaben Süd/West,

Claudia Strößner, die Lage

zusammen.

Für Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons ist

das eine gute Nachricht. Sie

Kultursommer im Casinopark

Kulturamt und Spielbank präsentieren Open Air-Veranstaltungen

In Lindau wird endlich Kunst

und Kultur gefeiert - miteinander

und vor allem live! Das

Lindauer Kulturamt reiht sich

in die bayernweite Initiative

„Bayern spielt“ ein und bringt

gemeinsam mit der Lindauer

Spielbank vier hochkarätige

Kultur-Events auf die temporär

geschaffene Bühne im Casinopark.

Zum Auftakt des Kultursommers

liefert die Agathe Paglia-

Band am Samstag, 14. August

ab 19.30 Uhr, einen kultigen

Mix aus Bluesrock, Funk und

Soul. Auf der Bühne steht sie

zusammen mit Matias Collantes

(Gitarre), Martin Kretzdorn

(Bass) und Moritz Schreiber

(Schlagzeug).

Ganz anders im Klang aber

nicht weniger hörenswert

wird die Aufführung des

„Sommernachtstraums“ am

Sonntag, 15. August um 20

Uhr, mit der Musik von Felix

Mendelssohn-Bartholdy nach

dem gleichnamigen Lustspiel

von William Shakespeare. Die

bekannten Schauspieler Anna

und Malte Arkona treffen auf

die Gesangssolistinnen Jessica

Eckhoff (Sopran) und Vanessa

Maria Looss (Mezzo) und das

Lindauer Vokalensemble. Begleitet

werden sie vom Kammerorchester

CHAARTS. Otto

Beckmann hat neue Texte geschrieben,

die Intendant Alexander

Warmbrunn in Szene

setzt.

Auch Axel Herrig, einer der

Stars der Wiener Volksoper,

kommt nach Lindau. Unter anderem

ist er Hauptdarsteller des

Kult-Musicals „Rock me Amadeus“.

In Lindau trifft Herrig

Trafen sich zum Sicherheitsgespräch (links, von unten nach oben):

Claudia Strößner, Thomas Steur, Markus Asbach, Gerhard Aberle,

Thomas Nuber, und rechts von unten Claudia Alfons, Tanja Bohnert

und Alexander Pfaff. Foto: Stadt Lindau/Widmer

stellte die gute Zusammenarbeit

zwischen der Stadt Lindau

und der Polizeiinspektion

Lindau heraus. Zudem fiel ihr

die Aufklärungsquote von

71,5 Prozent im Bereich der PI

auf Sascha Lien, Hauptdarsteller

des Queen-Musicals „We

Will Rock You“. Die Show „Falco

meets Mercury“, ist am Freitag,

20. August ab 20 Uhr live

im Casinopark zu erleben. Sie

ist das Show-Konzert-Highlight

schlechthin für alle Fans der

80erJahre-Ikonen.

Und schließlich präsentiert

die Lindauer Marionettenoper

ihre neue Inszenierung der

„Fledermaus“, der Operette in

drei Akten von Johann Strauß.

Bernhard Leismüller und sein

Team lassen am Samstag, 21.

August im Casinopark die Puppen

tanzen. Beginn ist um

21 Uhr.

Alle Veranstaltungen finden

Open Air im Casinopark statt.

Bei schlechtem Wetter wird ins

Stadttheater ausgewichen. Karten:

Agathe Paglia Band & Ein

Sommernachtstraum Karten:

1. Kategorie 18 / 14 Euro, 2. Kategorie

16 / 12 Euro, Falco meets

Mercury & Die Fledermaus

Karten: 1. Kategorie 28 / 22 Euro,

2. Kategorie 26 / 20 Euro.

Tickets:

Telefon: 08382 9113911 |

Mail: theaterkasse@kultur-lindau.de.

print@home. Tickets

und weitere Informationen unter

www.kultur-lindau.de |

24 h Hotline 01805 700 733.

Karten sind außerdem erhältlich

bei der Tourist-Information

Lindau, im Lindaupark und

bundesweit bei allen Reservix

Vorverkaufsstellen.

Stefanie Bernhard-Lentz

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Der Treffpunkt Zech e.V. sucht in Kooperation mit der Stadt Lindau (B) zum

nächstmöglichen Zeitpunkt für die Leitung des Mehrgenerationenhauses

Treffpunkt Zech und die Stadtteilarbeit im Ortsteil Lindau-Zech eine/n

Sozialarbeiter(in) / Sozialpädagogen(in)

(m/w/d) in Teilzeit (50%)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 31.07.2021.

positiv auf. Die Sicherheitsgespräche

finden regelmäßig

statt und sind wichtiger Bestandteil

der Zusammenarbeit

zwischen Stadtverwaltung

und Polizei. Jürgen Widmer

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen

und liebe Lindauer,

„Nichts ist so beständig wie

der Wandel“ besagt ein altes

Zitat und das gilt auch für unsere

Stadt. Natürlich sorgen

Veränderungen für Verunsicherung

und Diskussionen,

die teilweise auch sehr emotional

geführt werden. Die

Emotionalität in den Diskussionen

über die Entwicklungen

in unserer Stadt liegt sicher

vor allem daran, dass

unser Lindau allen Beteiligten

sehr am Herzen liegt. Es

mag unterschiedliche Vorstellungen

über die Mittel

und Wege geben, aber diese

Gemeinsamkeit sollten wir

uns bei allen Debatten immer

vor Augen halten: Auch jene,

die unsere persönliche Meinung

nicht teilen, sind am

Wohl Lindaus interessiert.

Derzeit beherrschen – neben

den Pollern – zwei große Themen

die Diskussion in Lindau:

die künftige Gestaltung

des Karl-Bever-Platzes und

die beabsichtigte Bebauung

der Hinteren Insel. Zu beiden

Themen gab es auch Bürgerbeteiligungen,

deren Ergebnisse

die Stadt sehr ernst nimmt.

Zugleich sorgen sich verändernde

Rahmenbedingungen in und

außerhalb unserer Stadt auch

immer wieder dafür, dass Bestehendes

neu beleuchtet wird und

dies gegebenenfalls die Frage

nach einer etwaigen Anpassung

aufwirft. Wenn wir dieser Dynamik

als Stadtgemeinschaft

bestmöglich begegnen wollen,

brauchen wir eine offene und

vertrauensvolle Diskussionskultur,

bei der wir nicht in Lagerdenken

verfallen und die Eskalation

der Kontroverse in Kauf

nehmen dürfen – in der Überzeugung,

dass sich die eigene

Auffassung am Ende durchsetzen

wird. Doch Lindau insgesamt

gewinnt nur, wenn wir zu

gemeinsamen Lösungen kommen.

Wie schaffen wir das? Lassen

Sie uns damit anfangen,

einander aufrichtig zuzuhören

und anzuerkennen, dass auch

der Sichtweise anderer Mitbürgerinnen

und Mitbürger Werte

zugrunde liegen, die ihre Berechtigung

haben. Wenn wir

diese individuellen Werte herausarbeiten,

haben wir als Stadt

die Chance, Lösungen zu entwickeln,

die die Schnittmenge

unserer wichtigsten gemeinsamen

Werte darstellen.

Da der stetige Wandel auch für

die Diskussionskultur gilt, bin

ich hoffnungsvoll, dass uns dieses

Umdenken gemeinsam gelingen

kann. Ich freue mich

über jede/n, die/der dazu bereit

ist.

Ihre Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Gültigkeit der Parkkarten für Bewohner

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.

Unser Senioren- und Pflegeheim ist ein „Zuhause mit Atmosphäre“ für 107

Bewohner/innen.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als

Kaufmännischer Mitarbeiter (m/w/d)

Finanz- und Rechnungswesen

Senioren- und Pflegeheim Reutin

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 25.07.2021.

In Lindau gelten die Bewohnerparkkarten

während der Parkgebührenpflicht

nicht auf den

30 Minuten-Kurzzeitparkplätzen.

Die roten Bewohnerparkkarten

haben nur auf der Vorderen

Insel und die gelben Bewohnerparkkarten

nur auf der Hinteren

Insel im Bereich des ehemaligen

P 5 Gültigkeit. SAR

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


4 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Audioguide: Hahn Jaron zeigt Kindern die Kunst

Neues Angebot im Kunstmuseum für Familien: Ausstellung gemeinsam genießen – Altersgerechte Information

Für Kinder und Familien hat

das Kunstmuseum Lindau ein

neues Angebot: ein Audioguide

extra für Kinder. Der Guide

ist für Mädchen und Buben im

Vor- und Grundschulalter geeignet

und führt die jungen

Besucherinnen und Besucher

kurzweilig und kindgerecht

durch die Sonderausstellung

„Marc Chagall - Paradiesische

Gärten“.

Spielerisch entdecken die

Kinder gemeinsam mit dem

blauen Hahn „Jaron“, der auf

zahlreichen Gemälden Chagalls

zu sehen ist, die Bildwelt

des Malerpoeten. Sie tauchen

ein in die Geschichte von

Daphnis und Chloe, entdecken

die strahlenden Farben

Chagalls, treffen magische,

schwebende Wesen, erfahren

etwas über die Erinnerungen

aus Chagalls Kindheit, erleben

den fabelhaften Zirkus

und Chagalls zweite Liebe,

die Musik.

Flagge zeigen für den Frieden

und gegen Atomwaffen:

Am Flaggentag der Mayors for

Peace, der in diesem Jahr am 8.

Juli stattfand, hissten die rund

400 Bürgermeister für Frieden

an vielen verschiedenen Orten

auf der Welt gemeinsam ihre

Friedensfahnen.

Mayors for Peace ist ein weltweites

Städtebündnis, das mit

dieser alljährlichen Aktion zusammen

mit den Mitgliedskommunen

auf die Bedrohung

durch Atomwaffen aufmerksam

macht.

In diesem Jahr steht der

im Januar in Kraft getretene

Interview: YouTube-Video

Dr. Claudia Alfons beantwortet Fragen zum Klimaschutz in Lindau

Im Rahmen der Kampagne „Klima

Verrückt Stadt“, an der sich

auch Lindau beteiligt, haben

zwei Schülerinnen aus Lindau

ein Interview mit Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons

geführt. Die Fragen stellten

Laura Erke und Nike Pfaue.

Pia Mayer, wissenschaftliche

Mitarbeiterin im Museum,

hat den Text für den Audioguide

verfasst und in einem

professionellen Tonstudio

eingesprochen. Das ist eine

Premiere für die Kunsthistorikerin,

die sich über das

positive Feedback der jungen

Museums-Besucherinnen

und Besucher freut.

Wichtig war ihr bei der

Konzeption, dass der Kinder-

Audioguide auf den Erwachsen-Guide

abgestimmt ist, so

dass Familien den Museumsbesuch

zusammen genießen

können und dennoch altersgerechte

und individuelle Informationen

bekommen. Die

Stimme des Audioguides für

die Erwachsenen ist bekannt:

Schauspieler Mike Maas

spricht die Texte, die Co-Kuratorin

Dr. Sylvia Wölfle und Pia

Meyer geschrieben haben.

Atomwaffenverbotsvertrag im

Fokus des Flaggentages. Weltweit

appellieren die Mayors for

Peace an ihre jeweiligen Staaten,

den Atomwaffenverbotsvertrag

zu unterzeichnen. Dr.

Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin

von Lindau: „Wir setzen

uns am Flaggentag für die

Abschaffung der Atomwaffen

und einen Beitritt Deutschlands

zum Atomwaffenverbotsvertrag

ein.“

Die Veranstaltung in Lindau

am Alten Rathaus wurde

organisiert durch die friedens

räume Lindau und die

Friedensregion Bodensee

e.V.

Sylvia Ailinger

Das Interview, das vor dem Alten

Rathaus in Lindau stattfand,

haben die beiden Schülerinnen

gefilmt. Das Video

dazu ist inzwischen auf dem

Videoportal YouTube zu sehen

und kann über einen QR-Code

abgerufen werden. Im Interview

nimmt Dr. Claudia

Alfons Stellung zum Engagement

der Stadt Lindau in Sachen

Klimaschutz und zu dessen

Entwicklung.

Dabei geht es um Konkretes

wie ÖPNV, Baumbestand oder

Regenrückhaltebecken, aber

auch um Grundsätzliches wie

das Lindauer Klimaschutzkonzept

oder das städtische

Budget hierfür.

Mit der Kampagne „Klima

Verrückt Stadt“ machen Bregenz,

Feldkirch, Konstanz, Lindau,

Radolfzell, Singen, St.Gallen

und Winterthur diesen

Sommer auf die Folgen des Klimawandels

in der Bodenseeregion

aufmerksam.


Sylvia Ailinger

Interessant ist der Audioguide

in diesem Jahr vor allem

deswegen, weil aufgrund

der aktuellen Personenbeschränkungen

und Hygienemaßnahmen

keine öffentlichen

Führungen stattfinden.

Der Audioguide kostet 3,50

Euro für Erwachsene und

1,50 Euro für Kinder. Aus hygienischen

Gründen werden

keine Kopfhörer ausgegeben.

Es besteht die Möglichkeit,

eigene Kopfhörer anzuschließen

oder für 1 Euro

Kopfhörer an der Kasse zu

kaufen.

Wichtiges in Kürze: Kunstmuseum

Lindau, Maximilianstraße

52, 88131 Lindau,

Telefon: +49 8382 274747850,

kunstmuseum@kultur-lindau.de,

www.kultur-lindau.

de. Katalog zur Ausstellung:

15 Euro Geöffnet: 1. Mai – 31.

Oktober, täglich: 10 – 18 Uhr

Zeitfensterreservierung: reservation.kultur-lindau.de.

Stefanie Bernhard-Lentz

QR-Code: Dieser QR-Code führt zum

Klimaschutz-Interview mit Lindaus

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons auf YouTube, das die Lindauer

Schülerinnen Laura Erke und Nike

Pfaue geführt haben.

Kinder, die die Sonderausstellung „Marc Chagall – Paradiesische

Gärten“ besuchen, können die Werke und den Malerpoeten mit dem

neuen Kinder-Audioguide kennenlernen. Hier erklärt Museumsmitarbeiterin

Bärbel Mrowka-Bandte den neuen Audioguide.


Foto: Stefanie Bernhard-Lentz

Flaggentag der Mayors for Peace: Lindau ist dabei

Gemeinsame Aktion der 400 Bürgermeister für Frieden macht auf Bedrohung durch Atomwaffen aufmerksam

Zeigen in Lindau am Alten Rathaus Flagge für den Frieden: Dr. Claudia Alfons (rechts), Frieder Fahrbach

von der Friedensregion Bodensee e.V. (2.v.r.) und Mitglieder der friedens räume Lindau. Foto: Sylvia Ailinger

Sperrung im Gstäudweg

Bauarbeiten: Ende August bis Ende Oktober

Der Gstäudweg wird im

Zeitraum von Montag, 23.

August, bis Freitag, 29. Oktober,

von Hausnummer 4

bis Hausnummer 68 voll gesperrt.

Grund für die Vollsperrung

sind die Instandsetzung

und die Neuanlage

der Kanalisation.

Die Umleitung ist ausgeschildert

und führt über die

Oberreitnauer Straße, den

Gstäudweg und den Hochbucherweg.

Fußgänger und

Radfahrer können die Baustelle

mit Behinderungen

passieren. Anlieger können

bis zur Baustelle durchfahren.

Die Baufirma wird mit den

Bauarbeiten bei Hausnummer

4 beginnen und sich bis

Ende Oktober zu Hausnummer

68 vorarbeiten. Geplant

ist, dass die Arbeiten ab

Montag, 6. September, bei

Hausnummer 10 und ab

Montag, 4. Oktober, bei

Hausnummer 20 angelangt

sein werden.

Am Anfang der jeweiligen

Baustelle wird ein Hinweisschild

aufgestellt, auf dem für

Rettungskräfte ersichtlich ist,

wie die jeweiligen Häuser im

jeweiligen Bauabschnitt angefahren

werden können.


SAR


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21

5

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Satzung der Stadt Lindau (Bodensee)

über die Gestaltung und Ausstattung der unbebauten Flächen

der bebauten Grundstücke und über die Begrünung

baulicher Anlagen und den Schutz von Bäumen

(Freiflächengestaltungssatzung)

vom 09. Juli 2021

Die Große Kreisstadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund Art. 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat

Bayern (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl. S. 796, BayRS 2020-1-1-I)

zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes vom 9. März 2021 (GVBl. S. 74) und Art. 81 Abs. 1 Nrn 1, 3 und 5

der Bayerischen Bauordnung (BayBO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. August 2007 (GVBl.

S. 588, BayRS 2132-1-I) zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2020 (GVBl. S. 663)

folgende Satzung:

Präambel

Die Stadt Lindau (Bodensee) wird seit langem als „Gartenstadt“ wahrgenommen. Dieser Titel bezieht sich

auf die Insel als auch auf die Stadtteile des Festlandes. Die Stadt Lindau (Bodensee) ist in weiten Teilen

geprägt durch ein harmonisches Nebeneinander von Bebauung, grünen Vorgärten, gärtnerisch gestalteten

Freiflächen, Parkanlagen und begrünten Straßenzügen.

Für die Stadt Lindau (Bodensee) und deren Bürger ist es im Hinblick auf diese hohe Freiraumqualität eine

besondere Verpflichtung, das Grün und die Gärten in den zentralen Teilen der Stadt zu erhalten, zu pflegen

und weiterzuentwickeln.

Im Zuge der zunehmenden Innenraumverdichtung geraten Grünflächen unter Druck und dem verbleibenden

Grün kommt eine noch stärkere Bedeutung zu. Eine hohe gestalterische Qualität auch kleiner Frei- und

Grünräume verbessert die Aufenthalts- und Wohnqualität in der Stadt und dient dem Gesundheitsschutz.

Das Grün dient dem Klimaschutz, der Artenvielfalt und dem Schutz natürlicher Ressourcen (Boden, Wasser).

Die Freiflächengestaltungssatzung hat den Erhalt und die Entwicklung des grünen Freiraumes innerhalb

des bebauten Raumes zum Ziel. Hierfür stellt sie den Handlungsrahmen für die Stadt Lindau (Bodensee)

und deren Bürger.

Die Anwendung der Satzung erfolgt einzelfallbezogen.

§ 1

Geltungs- und Anwendungsbereich

(1) Diese Satzung gilt im gesamten Stadtgebiet für die unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke und

für die äußere Gestaltung baulicher Anlagen. Sie ist auf Vorhaben anzuwenden, für die nach Inkrafttreten

der Satzung ein Bauantrag oder ein die baurechtliche Prüfung umfassender Antrag gestellt wird oder eine

Vorlage der Genehmigungsfreistellungsunterlagen erfolgt.

(2) Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für Bauvorhaben ab fünf Wohneinheiten, gewerbliche Bauten

sowie sonstige Vorhaben mit wertvollem Gehölzbestand ist ein aussagekräftiger Freiflächengestaltungsplan

vorzulegen, der den Bestimmungen der Satzung entspricht. Als wertvoll ist ein Gehölzbestand

dann anzusehen, wenn sich auf dem Grundstück ein oder mehrere geschützte Bäume gemäß § 8 Abs.1

dieser Satzung befinden.

§ 2

Ziel der Satzung

Die Satzung bezweckt die Sicherstellung und Förderung einer angemessenen Durchgrünung und Gestaltung

der Baugrundstücke, der Kinderspielplätze und der baulichen Anlagen. Dabei steht eine qualitätsvolle

Freiflächengestaltung sowie die Gestaltung und Erhaltung des Ortsbildes im Vordergrund.

§ 3

Gestaltung der unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke

(1) Die nicht überbauten Flächen einschließlich der unterbauten Freiflächen der bebauten Grundstücke

sind gärtnerisch zu gestalten und unter vorrangiger Berücksichtigung des vorhandenen Baum- und Gehölzbestandes

zu begrünen. Sie sind mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzen, soweit diese Flächen

nicht für eine andere zulässige Nutzung, wie Stellplätze, Arbeits-, Wege- oder Lagerflächen, Spiel- und

Aufenthaltsflächen benötigt werden. Dabei sind standortgerechte und vorwiegend heimische Gehölzarten

zu verwenden.

(2) Wegen der für den landwirtschaftlichen Obstbau existenzbedrohenden Bakterienkrankheit „Feuerbrand“

sollte auf folgende Wirtspflanzen des Feuerbrandes verzichtet werden:

– Zwerg- oder Felsenmispel (Cotoneaster)

– Feuerdorn

– Stranvaesie (Stranvaesia)

– Mehlbeeren (Sorbus)

– Weiß- und Rotdorn (Crataegus sp.)

– Zierquitte (Chaenomeles).

(3) Zuwege und Zufahrten sind auf ein notwendiges Mindestmaß zu beschränken, und soweit es die Art der

Nutzung zulässt, mit wasserdurchlässigen Belägen zu versehen.

(4) Nicht zulässig sind geschotterte Stein- und Kiesgärten, eine vollständige Versiegelung von Vorgartenzonen

zwischen Hauskante und öffentlichem Straßenraum sowie Hecken aus Thuja und Chamaecyparis-

Arten in der Vorgartenzone.

§ 4

Gestaltung von Flachdächern und Außenwänden

(1) Flachdächer und vergleichbar geeignete Dächer sind bei Hauptgebäuden ab einer Gesamtfläche von

100 qm flächig und dauerhaft zu begrünen. Dabei ist eine durchwurzelbare Mindestgesamtschichtdecke

von 10 cm (einschließlich Dränschicht) vorzusehen.

Dies gilt nicht für notwendige technische Anlagen sowie nutzbare Freibereiche auf den Dächern. Bei der

Errichtung von Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie und des Sonnenlichtes ist eine Kombination mit

einer Begrünung vorzusehen. Für Flachdächer von Garagen, Carports und von Tiefgaragenzufahrten gilt §

6 Abs. 1 Satz 1 dieser Satzung.

(2) Insbesondere Gewerbegebäude, Industriegebäude und Parkdecks, die eine ungegliederte Fassade

von 10 Metern und mehr aufweisen, sind mit ausdauernden, hochwüchsigen Kletterpflanzen zu begrünen.

(3) Garagen- und Carportwände, die unmittelbar an öffentliche Verkehrsflächen oder Kinderspielbereiche

angrenzen, sind mit hochwüchsigen, ausdauernden Kletterpflanzen zu begrünen.

§ 5

Freiflächen für Kinderspiel

(1) Bei Bauvorhaben ab vier Wohneinheiten sind je 25 qm Wohnfläche 1,5 qm Kinderspielplatzfläche nachzuweisen,

jedoch mindestens 60 qm.

(2) Der Kinderspielplatz ist auf dem Baugrundstück nachzuweisen.

(3) Kinderspielplätze sind so zu errichten, dass sie sich in verkehrsabgewandter Lage befinden und für

Kinder unmittelbar, ohne Inanspruchnahme der öffentlichen Verkehrsflächen zugänglich sind.

(4) Der Kinderspielplatz ist für je 60 qm Fläche mit mindestens einem Spielsandbereich (Mindestgröße

4 qm) nach DIN 18034, einem ortsfesten Spielgerät und einer ortsfesten Sitzgelegenheit auszustatten.

(5) Weitere Vorschriften, die die Sicherheit von Spielstätten betreffen, bleiben von den Regelungen der

Satzung unberührt.

§ 6

Gestaltung von Stellplätzen und Garagen

(1) Flachdächer von neu zu errichtenden Garagen, Carports und Tiefgaragenzufahrten sind ab einer

Grundfläche von mehr als 50 m 2 Fläche flächig und dauerhaft zu begrünen. Dabei ist eine durchwurzelbare

Mindestgesamtschichtdicke von 6 cm (einschließlich Dränschicht) vorzusehen. § 4 Abs. 1 Satz 4 dieser

Satzung gilt entsprechend.

(2) Die Decken der Tiefgaragen außerhalb von Gebäuden, Terrassen, Zufahrten und Zuwegungen sind mindestens

0,60 m unter das Geländeniveau abzusenken und ebenso hoch mit fachgerechtem Bodenaufbau

zu überdecken und dauerhaft zu begrünen.

(3) Offene Stellplätze sind mit Bäumen zu überstellen und einzugrünen sowie mit wasserdurchlässigen Belägen

zu versehen. Dabei ist für je 5 Stellplätze ein großer oder mittelgroßer standortgerechter Laubbaum,

Mindeststammumfang 20/25 cm, erforderlich. Die offene oder mit einem luft- und wasserdurchlässigen

Belag versehene Fläche um den Stamm muss mindestens 6 m 2 betragen.

§ 7

Verhältnis zu Bebauungsplänen und anderen Vorschriften

(1) Festsetzungen in rechtsverbindlichen Bebauungsplänen, in Vorhabens- und Erschließungsplänen sowie

in anderen städtebaulichen Satzungen nach dem Baugesetzbuch (BauGB), die abweichende Regelungen

treffen, gehen dieser Satzung vor.

(2) Die Baugestaltungssatzung der Stadt Lindau Insel (Bodensee) vom 01. Juli 2011 bleibt unberührt.

§ 8

Bäume

(1) Wertvolle Bäume sind zu erhalten. Als wertvoll gelten Bäume mit einem Mindeststammumfang von 150

cm, 1 m über dem Boden gemessen.

(2) Wertvolle Bäume und deren Teile (dazu gehören auch Krone und Wurzelraum) dürfen nicht entfernt,

abgeschnitten oder beschädigt werden. Maßnahmen zur Verkehrssicherung sind davon ausgenommen.

(3) Ist ein Baum nach Abs. 1 durch ein Bauvorhaben gefährdet, so kann die Stadt ein Baumgutachten

fordern. Auf Grundlage des Gutachtens kann die Stadt Maßnahmen zum Erhalt des Baumes durch fachgerechten

Rückschnitt und die Durchführung von Maßnahmen zum Schutz des Wurzelbereichs verlangen.

Ist das Entfernen eines Baumes zwingend notwendig, so kann ein Baum in begründeten Einzelfällen nach

Zustimmung der Stadt gefällt werden. Beim Verlust oder der Beschädigung eines wertvollen Baumes muss

ein angemessener Ersatz auf dem Grundstück gepflanzt werden. Dieser richtet sich nach der Art des Verlustes.

Pro Verlust eines erhaltenswerten Baumes sind mindestens zwei standortgerechte Laubbäume

mindestens in der Qualität Hochstamm, Stammumfang 20/25 cm, 3 x verpflanzt mit Drahtballierung zu

pflanzen. Die Verpflichtung zur Ersatzpflanzung gilt erst dann als erfüllt, wenn der Baum zu Beginn der

Pflanzperiode nach Ablauf von 5 Jahren nach der Pflanzung angewachsen ist. Die Ersatzpflanzungen sind

dauerhaft zu erhalten und unterliegen dem Schutz nach Abs.1.

Soweit Ersatzpflanzungen auf dem Grundstück nicht möglich sind, kann der Verursacher verpflichtet werden,

eine zweckgebundene Ausgleichszahlung an die Stadt zu entrichten. Die Höhe der Ausgleichszahlung

bemisst sich nach den Kosten der Ersatzpflanzung. Die Ausgleichszahlungen werden zweckgebunden für

die Neupflanzung von Bäumen verwendet.

§ 9

Einfriedungen

(1) Einfriedungen sind in Form von Gehölzpflanzungen (Hecken) oder als licht- und luftdurchlässige Zäune

herzustellen. Zäune sind kleintiergängig (ohne Sockel mit 10 cm Bodenfreiheit) auszuführen. Einfriedungen

aus geschlossenen Wänden (z.B. Mauern, Gabionenwände) sind nicht zulässig.

(2) Abweichungen von Abs. 1 können aus gewichtigen Gründen, z.B. wegen Lärmschutz, Hangsicherung,

besonderen Sicherheitsanforderungen der Nutzung, besonderer örtlicher Verhältnisse bei Wahrung des

Orts- und Straßenbildes oder aus besonderen städtebaulichen Gründen erteilt werden.

§ 10

Abweichungen

Für die Zulassung von Abweichung von den Vorschriften dieser Satzung gilt Art. 63 BayBO in der jeweiligen

Fassung.

§ 11

Ordnungswidrigkeiten

Zuwiderhandlungen gegen Vorschriften dieser Satzung können gem. Art. 79 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayBO als

Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

§ 12

Inkrafttreten

(1) Die Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe in Kraft.

(2) Gleichzeitig tritt die Satzung der Stadt Lindau (Bodensee) über die Gestaltung und Ausstattung der

unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke über die Begrünung baulicher Anlagen und den Schutz von

Bäumen vom 27. Mai 1998 außer Kraft.

Lindau (B), den 09. Juli 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 50

„Nördlich der Schachener Straße“,

11. Änderung „Ferienwohnungen“ –

Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB

und frühzeitige Öffentliche Auslegung nach § 3 (1) BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2021 in seiner öffentlichen Sitzung die Aufstellung

des Bebauungsplanes Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“, 11. Änderung „Ferienwohnungen“

beschlossen. Ebenfalls wurde in der Sitzung am 24.06.2021 der Vorentwurf der Bebauungsplanänderung

in der Fassung vom 01.06.2021 gebilligt, sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

und die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß §§ 3

und 4 Abs. 1 BauGB zum Bauleitplanverfahren beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Ziel ist die Steuerung von Ferienwohnungen innerhalb des Plangebietes „Nördlich der Schachener

Straße“.

In den vergangenen

Jahren 2019 und 2020

sind vermehrt Bauanträge

und Anfragen zur

Genehmigung von Ferienwohnungen

für das



gesamte Stadtgebiet

eingegangen – darunter

vier in Bestandsgebäuden

im Plangebiet.



Durch Ortsbegehungen


und Internetrecherche

konnten weitere Angebote

an Ferienwohnungen

im Plangebiet

bestätigt werden.

Insgesamt gibt es im



Plangebiet daher mindestens

elf Gebäude, in



denen dauerhaft eine




oder mehrere Ferienwohnungen

offeriert

werden. Sie gruppieren

sich alle im Bereich

Schachener Straße /

Enzisweilerstraße /

Kapellenweg. Im östlichen

Plangebiet sind

keinerlei Angebote zu

verzeichnen.

Ferienwohnungen gehören

zur klassischen

Angebotspalette einer

Ferienregion wie der

Stadt Lindau und sind

eine wichtige Erwerbsgrundlage.

Diese privaten

Belange sind im


















Rahmen der 11. Änderung dieses Bebauungsplanes nach § 1 (7) BauGB mit den öffentlichen Belangen

gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen.

Im vorliegenden Fall besteht eine konkrete städtebauliche Gefahr in der vergleichsweise hohen Anzahl

und der räumlichen Häufung der Ferienwohnungen im Plangebiet.

Durch Ferienwohnungen wird das Angebot an zu mietenden oder zu erwerbenden Dauerwohnungen

kleiner. Ein kleineres Angebot erhöht die Preise und führt dazu, dass Haushalte mit kleineren und

mittleren Einkommen keinen angemessenen Wohnraum mehr finden können.

Nimmt die Anzahl dauerhaft bewohnter Wohnungen ab, wird gleichzeitig die soziale Infrastruktur

weniger ausgelastet. Weniger Einwohner können z.B. zu weniger Nachfrage für Kinderbetreuungseinrichtungen

und Schulen führen. Damit würden den Trägern dieser Einrichtungen langfristig das

Vorhalten, die Planbarkeit und die personelle Ausstattung dieser Einrichtungen erschwert.

Eine größere Anzahl von Ferienwohnungen in enger Nachbarschaft zu den noch verbliebenen Dauerwohnungen

birgt ferner die Gefahr von Verlärmung, da die Lebensrhythmen in Arbeitszeit und Ferienzeit

unterschiedlich sind. Schließlich besteht die Gefahr von saisonaler Verödung der Straßenräume,

da die Ferienwohnungen in der Winterzeit häufig nicht belegt sind.

Es bestehen demnach zusammenfassend im Rahmen der Änderung des Bebauungsplanes zu berücksichtigende

Belange der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung gemäß § 1 (6) Nr. 2 BauGB, soziale und

kulturelle Bedürfnisse der Bevölkerung gemäß § 1 (6) Nr. 3 BauGB, Belange der Erhaltung zentraler

Versorgungsbereiche gemäß § 1 (6) Nr. 4 BauGB.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet liegt im südlichen Bereich des Stadtteiles Hoyren. Es hat eine Größe von ca. 18,9 ha.

Nördlich des Plangebietes grenzen teilweise die Nachbargemeinde Bodolz und der Lindauer Bereich

Giebelbach an, östlich die Giebelbachwiesen. Den südlichen Abschluss bildet die Schachener Straße.

Im Westen befindet sich der Nachbarort Bodolz.

Innerhalb des Änderungsgeltungsbereiches befinden sich folgende Grundstücke mit den Fl.-Nrn.:

190/2 (Teilfläche), 190/7, 221, 221/1, 221/2, 221/3, 221/4, 221/5, 221/6, 221/7, 221/9, 221/10,

221/11, 221/12, 221/13, 223/2, 224, 224/1, 224/2, 224/3, 224/4, 224/5, 224/6, 225/2, 226, 226/1,

226/2, 226/3, 226/4, 226/5, 226/6, 226/7, 226/8, 226/9, 226/10, 226/11, 226/12, 228, 228/1,

229/3, 229/4, 230, 230/1, 231, 231/2, 231/3, 231/4, 231/5, 231/7, 232, 275, 275/4, 276, 278,

278/1, 278/2, 278/3, 279, 280, 280/1, 280/2, 281, 283, 283/1, 283/3, 284, 284/2, 284/3, 284/4,

284/5, 284/6, 284/7, 284/8, 284/9, 284/10, 284/11, 284/12, 284/13, 284/14, 284/16, 285, 285/1,

288/0, 288/2, 288/3, 288/4, 288/5, 289, 289/2, 289/4, 289/5, 289/6, 289/7, 289/9, 289/10, 289/11,


















































289/12, 289/13, 289/14, 290, 293, 293/1, 294, 295, 295/1, 296 300, 300/1, 305, 305/2 305/3,

305/4, 305/5, 305/7, 305/8, 305/9, 305/10, 305/11, 305/12, 305/13, 307, 307/4, 307/5, 307/6,

307/7, 307/8, 311, 311/3, 311/5, 311/6, 312, 312/2 (Teilfläche), 312/3, 312/4, 316, 317, 317/2,

317/3, 321, 322, 322/1, 322/2, 322/3, 322/4, 322/5, 322/6, 322/7, 322/8, 323, 323/1, 324, 324/2,

325/1, 326, 326/1, 327, 327/2, 327/3, 327/4, 327/5, 327/6, 327/7, 327/8, 327/9, 328, 328/1, 328/2,

328/3, 341/1, 341/2, 341/3, 341/4, 345/1, 348, 350, 350/1, 362 (Teilfläche), 362/1, 362/2, 362/3,

362/4, 362/5, 375/2 (Teilfläche), 376/1, 380/2 (Teilfläche), 381, 381/2, 381/3, 381/4, 381/5, 381/6,

381/7, 381/8, 382, 382/4, 385, 385/1, 386, 386/3, 386/4, 386/5 (Teilfläche), 386/6, 386/7, 386/8,

386/9, 386/10, 386/11, 387 (Teilfläche), 404 (Teilfläche), 418/3, 418/4, 418/5, 418/6, 418/8, 418/9

(Teilfläche), 418/10, 418/11, 418/12, 418/14, 418/15, 418/16, 418/17, 418/18, 418/19, 418/20,

418/23, 418/24, 418/26, 418/27, 418/28, 418/29, 418/30, 418/31, 418/32, 432, 434/2, 434/4,

434/5, 434/6, 434/7, 434/8, 434/9, 434/10, 434/11, 434/12, 434/13, 434/15 und 434/16, Gemarkung

Hoyren.

Geltungsbereich zum Vorentwurf des Bebauungsplans Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“, 11.

Änderung „Ferienwohnungen“ und verkleinerte Darstellung des Vorentwurfes, unmaßstäblich

Frühzeitige Auslegung nach § 3 (1) BauGB

Der Bebauungsplanvorentwurf in der Fassung vom 01.06.2021 liegt mit seiner Begründung und dem















































Umweltbericht in der Zeit von Montag, den 19.07.2021 bis einschließlich Freitag, den 13.08.2021

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten

öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich

am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung

erläutert. Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden

zur Niederschrift abgegeben werden.

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom Stadtbauamt über-prüft

und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entscheidet hierbei, ob die

Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes führen.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.

Für Fragen zum Inhalt des Vorentwurfs des Bebauungsplanes können Sie sich an das Stadtbauamt

Lindau, Stadtplanung, Iris Möller, unter der Telefonnummer 08382 / 918 615 oder an stadtplanung@

lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung und Bauordnung

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B), oder per E-Mail an:

stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buch-stabe e

(DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Wei-tere Informationen entnehmen

Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche Informations-pflichten im Bauleitplanverfahren”,

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Lindau (B), den 25.06.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21

7

Bekanntmachung

4. Flächennutzungsplanänderung für den Bereich

der 11. Änderung „Ferienwohnungen“

des Bebauungsplans Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“ –

Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB und

frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 (1) BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2021 in seiner öffentlichen Sitzung die 4. Änderung

des Flächennutzungsplanes für den Bereich des Bebauungsplanes Nr. 50 „Nördlich der Schachener

Straße“, 11. Änderung „Ferienwohnungen“ in der Planfassung vom 01.06.2021 beschlossen. Ebenfalls

wurde in der Sitzung am 24.06.2021 der Vorentwurf der Bebauungsplanänderung gebilligt, sowie

die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und die frühzeitige Beteiligung der Behörden und

sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß §§ 3 und 4 Abs. 1 BauGB zum Bauleitplanverfahren

beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Die Änderung des Flächennutzungsplanes

dient der Auswei-


sung von Wohnbauflächen und

redaktionellen Korrekturen im

Stadtteil Hoyern.

In den vergangenen Jahren

2019 und 2020 sind vermehrt

Bauanträge und Anfragen zur

Genehmigung von Ferienwohnungen

für das gesamte Stadtgebiet

eingegangen – darunter

vier in Bestandsgebäuden im

Plangebiet. Durch Ortsbegehungen

und Internetrecherche

konnten weitere Angebote an

Ferienwohnungen im Plangebiet

bestätigt werden.

Insgesamt gibt es im Plangebiet

daher mindestens elf Gebäude,

in denen dauerhaft eine oder

mehrere Ferienwohnungen offeriert

werden. Sie gruppieren

sich alle im Bereich Schachener

Straße / Enzisweilerstraße / Kapellenweg.

Im östlichen Plangebiet

sind keinerlei Angebote

zu verzeichnen.


Ferienwohnungen gehören zur

klassischen Angebotspalette

einer Ferienregion wie der

Stadt Lindau und sind eine

wichtige Erwerbsgrundlage.

Diese privaten Belange sind im

Rahmen der 11. Änderung dieses

Bebauungsplanes nach § 1

(7) BauGB mit den öffentlichen

Belangen gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen.

Im vorliegenden Fall besteht eine konkrete städtebauliche Gefahr in der vergleichsweise hohen Anzahl

und der räumlichen Häufung der Ferienwohnungen im Plangebiet. Durch Ferienwohnungen wird

das Angebot an zu mietenden oder zu erwerbenden Dauerwohnungen kleiner. Ein kleineres Angebot

erhöht die Preise und führt dazu, dass Haushalte mit kleineren und mittleren Einkommen keinen angemessenen

Wohnraum mehr finden können. Nimmt die Anzahl dauerhaft bewohnter Wohnungen ab,

wird gleichzeitig die soziale Infrastruktur weniger ausgelastet. Weniger Einwohner können z.B. zu

weniger Nachfrage für Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen führen. Damit würden den Trägern

dieser Einrichtungen langfristig das Vorhalten, die Planbarkeit und die personelle Ausstattung

dieser Einrichtungen erschwert.

Im südwestlichen Stadtgebiets Lindau fehlen leistungsfähige Lebensmittelanbieter. Würde die Zahl

der Einwohner im Plangebiet weiter sinken, könnte die verbrauchernahe Versorgung mit Lebensmitteln

für den Stadtbereich insgesamt in Richtung einer Unwirtschaftlichkeit tendieren.

Eine größere Anzahl von Ferienwohnungen in enger Nachbarschaft zu den noch verbliebenen Dauerwohnungen

birgt ferner die Gefahr von Verlärmung, da die Lebensrhythmen in Arbeitszeit und Ferienzeit

unterschiedlich sind. Schließlich besteht die Gefahr von saisonaler Verödung der Straßenräume,

da die Ferienwohnungen in der Winterzeit häufig nicht belegt sind.

Es bestehen demnach zusammenfassend im Rahmen der Änderung des Bebauungsplanes zu berücksichtigende

Belange der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung gemäß § 1 (6) Nr. 2 BauGB, soziale und

kulturelle Bedürfnisse der Bevölkerung gemäß § 1 (6) Nr. 3 BauGB, Belange der Erhaltung zentraler

Versorgungsbereiche gemäß § 1 (6) Nr. 4 BauGB.

Da die im Flächennutzungsplan getroffenen Darstellungen nicht mit der geplanten Nutzung der Bebauungsplanänderung

übereinstimmen, ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich.

Die zur Umsetzung der Planung erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes und 11. Änderung

des Bebauungsplanes Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“ werden im Parallelverfahren gem. §

8 Abs. 3 BauGB durchgeführt.

























Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Die Änderungsbereiche liegen im südlichen Bereich des Stadtteiles Hoyren. Insgesamt umfassen die

Änderungsbereiche eine Größe von ca. 3,2 ha. Nördlich des Planungsbereiches grenzen teilweise die

Nachbargemeinde Bodolz und der Lindauer Bereich Giebelbach an, östlich die Giebelbachwiesen. Den

südlichen Abschluss bildet die Schachener Straße. Im Westen befindet sich der Nachbarort Bodolz.

Innerhalb des Änderungsgeltungsbereiches befinden sich folgende Grundstücke mit den Fl.-Nrn.:

221 (Teilfläche), 221/1, 221/2, 221/3 (Teilfläche), 221/5, 221/6 (Teilfläche), 221/7, 221/9, 221/10

(Teilfläche), 221/11, 221/12, 223/2 (Teilfläche), 224, 224/1 (Teilfläche), 224/2 (Teilfläche), 224/3


















































(Teilfläche), 224/4 (Teilfläche), 224/5 (Teilfläche), 224/6, 225/2, 226 (Teilfläche) 226/1 (Teilfläche),

226/2 (Teilfläche), 226/3 (Teilfläche), 226/10, 226/11 (Teilfläche), 226/12 (Teilfläche), 228,

228/1, 229/3, 229/4, 230, 230/1, 231, 231/2, 231/3, 231/4, 231/5, 231/7, 232, 288/2 (Teilfläche),

288/3 (Teilfläche), 288/5 (Teilfläche), 289, 289/2 (Teilfläche), 289/4 (Teilfläche), 289/5 (Teilfläche),

289/6 (Teilfläche), 289/9, 289/10, 289/11, 289/12, 289/13, 289/14 (Teilfläche), 307, 307/8, 321,

322 (Teilfläche), 322/1(Teilfläche), 322/4 (Teilfläche), 322/5 (Teilfläche), 322/6 (Teilfläche), 322/7,

322/8(Teilfläche), 323, 323/1, 324, 324/2 (Teilfläche), 325/1, 326 (Teilfläche), 326/1 (Teilfläche),

362/1, 362/4 (Teilfläche), 418/9 (Teilfläche) und 434/16 (Teilfläche), Gemarkung Hoyren.

Geltungsbereich zum Vorentwurf der 4. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich des

Bebauungsplans Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“, 11. Änderung „Ferienwohnungen“ und verkleinerte

Darstellung des Vorentwurfes, unmaßstäblich

Frühzeitige Auslegung nach § 3 (1) BauGB

Der Bebauungsplanvorentwurf in der Fassung vom 01.06.2021 liegt mit seiner Begründung und dem

Umweltbericht in der Zeit von Montag, den 19.07.2021 bis einschließlich Freitag, den 13.08.2021

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten















































öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich

am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung

erläutert. Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden

zur Niederschrift abgegeben werden.

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom Stadtbauamt über-prüft

und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entscheidet hierbei, ob die

Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes führen.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.

Für Fragen zum Inhalt des Vorentwurfs des Bebauungsplanes können Sie sich an das Stadtbauamt

Lindau, Stadtplanung, Iris Möller, unter der Telefonnummer 08382 / 918 615 oder an stadtplanung@

lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung und Bauordnung

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B), oder per E-Mail an: stadtplanung@lindau.de

Nach § 3 (1) BauGB ist die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke

der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen, die für die Neugestaltung oder Entwicklung

eines Gebietes in Betracht kommen, und die voraussichtlichen Auswirkungen öffentlich zu unterrichten.

Es wird hiermit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Auch Kinder und Jugendliche

sind Teil der Öffentlichkeit im Sinne des § 3 (1) Satz 1 BauGB.

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e

(DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen

Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”,

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Lindau (B), den 25.06.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)


8 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21

AUS DEM STADTRAT

Grüngutlagerplatz Heuried

LI

J. Müller

Die Arbeiten am Lärmschutzwall

der Feuerwehr sind fertiggestellt

und auch die Wertstoffcontainer

sind wieder aufgestellt.

Was aber noch fehlt, ist der

einstige Grüngutlagerplatz.

Auf den seinerzeitigen Antrag

der LI hatte die Stadt zugesichert, dass der Grüngutlagerplatz

nach der Fertigstellung der Arbeiten

am Lärmschutzwall wieder an den alten Standort

zurückkommt. Der Standort in der Breiten Straße

sei nur eine Interimslösung.

Wir von der LI haben nunmehr die unverzügliche

Umsetzung der seinerzeitigen Zusage und die Wiedereinrichtung

des Grüngutlagerplatzes am alten

Standort beantragt.

Dieser Standort ist zentral in der Nähe eines

großen Wohngebietes und von den Anwohnern

können die Grüngutabfälle fußläufig entsorgt

werden. Dahingegen ist der Interimsstandort in

der Breiten Straße nur mit dem PKW erreichbar

und dies im Hinblick auf die große Baumaßnahme

an der Ecke Breite Straße/Rickenbacherstraße auch

nur unter erschwerten Bedingungen.

BU

R. Freiberg

Unnötige Gängelei

Zur Vermeidung von Einfahrten

in die Fußgängerzone

machen die Poller in der

Maximilianstrasse und Cramergasse

Sinn. Sie zeigen bereits

jetzt eine deutliche Wirkung

und hätten als Maßnahme

ausgereicht. Sperrpfosten

in den Seitengassen schießen

über das Ziel hinaus und stellen für Anwohner,

Gastronomie und Einzelhandel eine Überregulierung

und Gängelei dar. Zu Recht ist der Unmut

groß, zumal die Entscheidung ohne Einbeziehung

und über die Köpfe der Betroffenen hinweg getroffen

wurde. Dies schafft kein Vertrauen zumal regelmäßiger

Dialog und Austausch vereinbart war.

Es wäre sinnvoller gewesen, die Situation nach Installation

der Poller eine Zeit lang zu beobachten

und dann zu beurteilen. Aber nein, nach dem

Motto wir haben die Mehrheit, wir ziehen das

durch wurden die Sperrpfosten auf den Weg gebracht.

Ich dachte Eckers Zeiten sind vorbei, aber

einige Fraktionen verharren nach wie vor in alten

Mustern. Mit OB Claudia Alfons hat sich das Verhältnis

zwischen Wirtschaft und Verwaltung

deutlich verbessert. Aber auch sie muss noch dafür

sorgen, dass dieser neue Geist auch noch Einzug in

so manche Amtsstube hält.

Gartenschau

Viel zu teuer, sagen manche

über unsere Gartenschau. Zu

Unrecht, als Dauerkartenbesitzer

stellt man schnell fest, dass

man für sein Geld enorm viel

SPD

G. Fehrer

kriegt. Die Gartenschau richtet

sich an Jung und Alt. Für

Kinder gibt es eine Reihe von

spannenden Angeboten, für

Jugendliche ist es im Moment „der“ Treffpunkt. Für

Großeltern ist sie eine wunderbare Möglichkeit mit

den Enkeln ohne Stress eine gute Zeit zu verbringen,

ein paar Stunden später können sie die gut gelaunten

Enkelkinder bei inzwischen ebenfalls gut

gelaunten Eltern abgeben. Man kann die Gartenschau

auch wunderbar mit einem Bad im See verbinden,

ohne dabei wie früher befürchten zu müssen,

dass man zwischen riesigen Wackersteinen ersäuft…

Die Gartenschau will keine Show der Superlative

sein. Gerade weil sie nicht mit diesem Anspruch

daherkommt, ist sie meiner Meinung nach

wunderbar gelungen. An jeder Ecke ist zu sehen,

dass sich viele Menschen große Mühe gemacht haben,

den Besuchern einen interessanten und entspannten

Gartenschautag am Ufer des Bodensees

zu ermöglichen. Wer Glück hat, bekommt für sein

Geld am Ende sogar noch ein Superlativ dazu,

nämlich einen traumhaften Sonnenuntergang.

„Lindau erblüht“,

FDP

U. Jöckel

und ich möchte dem Bayerischen

Rundfunk zu dieser am

05.07. gesendeten Reportage

gratulieren. Eine perfekte Sendung,

auch in den Aufnahmen

und der Darstellung. Eine

Werbung für unsere Insel!

https://www.br.de/mediathek/video/bayern-erleben-

doku-lindau-erblueht-av:60af71e09370900007d4203b

In einer ca. 30 Sekunden langen Animation bzw.

Visualisierung wurde die Bebauung des Rahmenplans

von 6 Gebäuden auf der hinteren Insel dargestellt.

In diesem Bereich sollen aber sogar 7

Quartierseinheiten entstehen. Auf den zurückgebauten

DB-Flächen am Hafen sind noch weitere

3-4 Einheiten vorgesehen. 700 bis 900 Wohnungen

und vermutlich 700 Tiefgaragen-Plätze sollen

gebaut werden. Die Gebäudefronten sind zwischen

35 m und 65 m lang und ca. 16 m hoch, bei 4 bis 5

Etagen. Nun müsste uns ALLEN definitiv klar sein,

was dieser Rahmenplan bedeutet, nämlich: die

maximale Bebauung der Freiflächen. Eine solche

„intensiv- Planung“ kann überall sein, aber bitte

nicht auf der hinteren Insel. Da ist nun aus unserer

Sicht „neu denken“ angesagt und wir sollten nun

GEMEINSAM schnellstens nach Kompromissen

und Alternativen suchen!

Bauen mit Phantasie

Beim Bauen bedeutet Nachhaltigkeit

u.a., dass wir mit

den Flächen auskommen, die

bereits verbaut sind. Eine eindringliche

Empfehlung lautet

BL

U. Lorenz-Meyer

deshalb: die „graue Energie“,

die in Gebäuden bereits

steckt, zu erhalten. Also

Lösungen zu suchen, den

Bestand zu erhalten, zu sanieren und durch kreative

Lösungen eine andere Nutzung zu ermöglichen.

Anders in Lindau: Wo hier ein Problem besteht,

soll es gelöst werden durch einen Neubau

auf der grünen Wiese. Immer noch herrscht der

Gedanke, Wiesen seien unerschöpfliche Reserveflächen

für Neubauten, wenn einem sonst nichts

einfällt. Die geplante Mittelschule auf der Blauwiese

liegt im vom Freiflächenkonzept geschützten

Landschaftsfinger „Im Talfächer der Ach“. Auch

der Neubau der GTL erfolgte auf der grünen Wiese,

und es gibt nun bereits wieder erste Stimmen, die

Wiese am Friedhof für Parkplätze zu bebauen.

Hier brauchen wir intelligentere Lösungen für die

von der Bürgerbeteiligung empfohlenen Auffangparkplätze

am Stadtrand. Wir sollten auf Flächen

zurückgreifen, die bereits versiegelt oder durch benachbarte

Industrie und Autobahn bereits beeinträchtigt

sind

Politische Kultur

In Lindau stehen vor und

nach der Sommerpause einige

große Entscheidungen für die

kommenden Jahrzehnte an.

Es müssen viele Aspekte und

FW

A. Reich

Themen bearbeitet und abgewogen

werden. Es gibt, wie

immer, viele Meinungen und

oft verschiedene Lösungsansätze.

Der gesamte Stadtrat, die Oberbürgermeisterin

aber auch die Bürgerschaft werden sich künftig

daran messen lassen müssen, ob sie die aktuellen

Aufgaben zum Wohle Lindaus lösen. Ein Festhalten

an ideologischen Standpunkten, Parteilinie,

Populismus oder das Vertreten von Partikularinteressen

wird uns nicht weiter bringen. Wenn

wir alle in der Sache diskutieren, Tatsachen anerkennen

und persönliche Anfeindungen unterlassen

wird die Suche nach dem besten Kompromiss

erfolgreich. Ich bin Zuversichtlich dass wir in

Lindau gute Lösungen hinbekommen. Eine von

Lindauer Bürgern gewählte Oberbürgermeisterin,

der Stadtrat, viele engagierte Bürger in verschiedensten

Formaten der Bürgerbeteiligung sowie

unzählige Ehrenamtliche in den Vereinen sorgen

für den nötigen Input und gute Argumente in allen

Diskussionen. Denken Sie positiv und genießen

Sie den Sommer

Kinder vor Politik schützen!

Im März hatte ich noch appelliert,

unseren Kindern nicht

ein weiteres Jahr das Kinderfest

vorzuenthalten und es zumindest

in einer sicheren

AFD

Dr. R. Rothfuß

Form durchzuführen. Nun

sind die Inzidenzwerte genau

so niedrig wie erwartet: Auf

100.000 Einwohner gerechnet

gibt es in Lindau pro Woche derzeit statistisch nur

0,6 Fälle für die gesamte Stadt. Kinder und Jugendliche

sind eh kaum je von schweren Verläufen betroffen.

Die wissenschaftliche Stiko, die Impfempfehlungen

für Deutschland gibt, rät daher von

generellen Kinder-Impfungen gegen Corona ab.

Doch die Politiker wollen es besser wissen: Von

Spahn über Söder bis zu Landrat Stegmann trommeln

und drängeln sie die Kinder zur Impfung.

Gentechnik im Essen wollte nie ein Mensch

haben. Doch die mRNA-Gentechnik direkt ins

Gewebe gespritzt mit einer nur notzugelassenen

völlig neuen Technologie wird leichtfertig von

allen aus „Solidarität“ gefordert. Mein Herzensanliegen

an alle Eltern: Warten Sie bitte ab.

Informieren Sie sich kritisch. Wir schulden

unseren Kindern verantwortungsvollen Schutz

vor unkalkulierbaren Gefahren, für die

„Big Pharma“ nicht einmal haften muss.

FB

A. Schäfler

Hoyerbergschlössle

Ein Schatz mit reicher Geschichte

und hoffentlich

rosiger Zukunft. Viele Jahre

diskutieren wir über die

Zukunft des Hoyerbergschlössles,

gleichzeitig verfällt

das Kulturdenkmal.

Lange stand sogar der Verkauf

zur Debatte. Denn:

Nachdem die Stadt die Instandhaltung vernachlässigt

hat, ist die Sanierung nun teuer. Dennoch,

wir dürfen das Schlössle nicht aus der Hand geben.

Jahrhunderte lang wurde der Hoyerberg vom

Weinbau geprägt – daran sollte wieder angeknüpft

werden. Bei der Eingemeindung der Gemeinde

Hoyren, im Jahr 1922, war das Schlösschen das

„Brautgeschenk“ für die Stadt. Noch heute ist das

Hoyerbergschlössle das Wahrzeichen des Stadtteils

Hoyren. Wenn nun 100 Jahre Eingemeindung gefeiert

werden, ist das der ideale Zeitpunkt, einem

zukunftsorientierten Nutzungskonzept Taten folgen

zu lassen. Das Hoyerbergschlössle soll werden,

was es immer schon war: Ein Ort für die Lindauer,

ein Ort für Gemeinschaft und Genuss.

E-Scooter-Verleih in Lindau gestartet

Die Firma TIER Mobility hat am 14. Juli

ihren E-Scooter-Service in Lindau gestartet.

Rund 200 Scooter mit austauschbaren

Batterien stehen während der

Urlaubssaison als Teil des Projektes

„Nachhaltiger Sommertourismus“ zum

Verleih bereit. Bis Mitte August können

die Fahrzeuge zunächst an 24

Stationen im gesamten Stadtgebiet rund

um die Uhr ausgeliehen und dort wieder

abgestellt werden. Die Stationen sind

in der TIER-App verzeichnet. Ab Mitte

August wird es dann einen Wechsel

zum sogenannten Free-Floating-Prinzip

geben, bei dem Nutzerinnen und Nutzer

die E-Scooter-Miete flexibel im gesamten

Betriebsgebiet starten und beenden

können.

Um die türkisfarbenen E-Scooter zu

nutzen, lädt man sich die TIER-App

herunter und startet die Miete über den

integrierten QR-Code oder direkt in der

App. Gezahlt werden kann mit PayPal

oder Kreditkarte.

TIER Mobility versichert, dass ihre

Scooter die längste Lebensdauer der am

Markt befindlichen E-Scooter haben und

da sie mit drei Bremsen und doppelter

Federung ausgerüstet sind, auch besonders

sicher und komfortabel

sind. Fahrten mit den E-Scootern

seien klimaneutral und durch eine Haftpflichtversicherung

abgesichert.

TIER Mobility wurde 2018 gegründet

und ist derzeit in über 120 Städten in

13 Ländern in Europa und dem Mittleren

Osten aktiv. Die Firma vermietet verschiedene

Elektrofahrzeuge (E-Scooter,

E-Bikes usw.) und betreibt ein Netzwerk

aus Batterieladestationen. So will sie

Städten helfen, die Abhängigkeit ihrer

Bewohner und Gäste vom Auto zu reduzieren.

BZ-Foto: TIER


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

9

– Anzeige –

Verantwortung, Versprechen und Verbundenheit: da sein 24/7

Daseinsvorsorge: Mitarbeiter der Stadtwerke sind 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr erreichbar

Da sein 24/7 ist für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

der Lindauer Stadtwerke Verantwortung,

Versprechen und

Verbundenheit gleichermaßen.

„Unsere Stärke ist unsere regionale

Verwurzelung – wir sind

Partner der Wirtschaft und der

Menschen, der Vereine, der karitativen

Organisationen und der

Bildungsinstitutionen. Wir sorgen

für gute Lebensräume –

heute und morgen. Alles zusammen

ist für uns da sein 24/7“,

bringt Geschäftsführer Hannes

Rösch das Thema auf den Punkt.

Die Stadtwerke sind eines von

mehreren tausend kommunalen

Unternehmen in Deutschland,

die für Strom, Gas und

Wärme, für Trinkwasser, für

ÖPNV und E-Mobilität oder

für den Glasfaserausbau in der

Region sorgen. Diese Dienste

nennen sich zusammengenommen

„Daseinsvorsorge“. Störungen

und Ausfälle in der Versorgung

kennen dabei weder

Tageszeit noch Wochentag. Sie

kommen stets unerwartet und

ungelegen. Im Netz der Lindauer

Stadtwerke passiert das eher

selten. Und wenn, dann kommt

schnell Hilfe: Die Stadtwerke

bieten einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst,

der die Menschen

im Netzgebiet in Notfällen nicht

allein lässt.

Egal ob in der Leitstelle oder

im Störungsbereitschaftsdienst,

die Mitarbeiter/-innen der Stadtwerke

sind 24 Stunden am Tag

– an 365 Tagen im Jahr – erreichbar.

Innerhalb kürzester

Zeit sind Monteure und Techniker

vor Ort, um Störungen

schnellstmöglich zu beseitigen

und für Sicherheit zu sorgen.

Nachteinsätze gehören da ganz

selbstverständlich mit dazu.

Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit

Ernst wird es bei Unfällen, bei

denen Gebäude oder Fahrzeuge

unter Stromspannung geraten

könnten, bei denen Gas- oder

Wasserleitungen beschädigt wurden,

kurz Situationen, in denen

möglicherweise Gefahr für

Leib und Leben besteht: Ein Baum

stürzt bei Sturm in eine Freileitung.

Ein Auto rast in eine Trafostation.

Bei Tiefbauarbeiten beschädigt

ein Bagger Leitungen.

Die Mitarbeiter des Netzbetriebes

befinden sich in einer

sogenannten Rufbereitschaft.

Das heißt, der Mitarbeiter ist

zwar nicht in der Firma, muss

aber reagieren, sobald es Alarm

gibt. Über die zentrale Störungsstelle,

in der alle Anrufe und Störungen

dokumentiert werden,

wird jede Störungsmeldung auf

das jeweilige Bereitschaftshandy

und den Funkempfänger übermittelt,

so dass der Techniker,

der Bereitschaft hat, so schnell

wie möglich vor Ort ist.

Gemäß dem Motto „zentral

steuern, dezentral handeln“, finden

in Zusammenarbeit mit der

netzführenden Stelle bzw. dem

Bereitschaftshabenden der Leitstelle

die Störungseingrenzung

und die Störungsbeseitigung

statt. Sowohl die Leitstelle als

auch das Seewasserwerk steuern

und überwachen das Versorgungsnetz

der Stadtwerke Lindau

und tragen so in hohem Maße

zur Aufrechterhaltung der Netzsicherheit

bei.

Nachhaltig und dem

Gemeinwohl verpflichtet

„Wir sind lokal verankert, kennen

unsere Region mit ihren

Einwohnern und die heimische

Wirtschaft. Die Bürgerinnen und

Bürger schätzen diese Nähe und

begegnen uns mit großem Vertrauen.

Wir packen die Dinge

vor Ort an und sind ein wichtiger

Teil der Stadtentwicklung“,

betont Hannes Rösch. „Es gehört

zu unseren Aufgaben, allen

Bürgern sowie der Wirtschaft

dauerhafte Versorgungssicherheit

bei bestmöglichem Service

zu bieten. Dabei steht nicht die

Maximierung der Entgelte im

Vordergrund, sondern das Angebot

effizienter und nachhaltiger

Dienstleistungen. Wir stellen

uns dem Wettbewerb und

arbeiten für das Wohl und die

Sicherheit unserer Kunden.“

Die Lindauer können sich auf

die Zuverlässigkeit ihres Energieversorgers

verlassen. Die Versorgungssicherheit

ist im gesamten

Lindauer Netzgebiet höher als

in vielen anderen Netzgebieten

Deutschlands. Das bestätigt

auch die Störstatistik der Bundesnetzagentur.

„Wir haben als

regionaler Netzdienstleister einen

riesigen Vorteil vor den

Branchenriesen: Wir kennen

die Standorte genau und sind

somit schneller vor Ort. Guter

Service und Kundennähe sind

unsere große Stärke“, so der

Geschäftsführer: „24 Stunden

am Tag an 365 Tagen im Jahr

ist auf die Stadtwerke Verlass!“

manu

@ www.sw-lindau.de

BZ-Foto: Stadtwerke Lindau

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie bei allen Fragen

rund um Energie, Verkehr

und Telekommunikation

gut aufgehoben.

Alle Informationen finden

Sie auf:

Sicherheit steht über allem: Im Ernstfall muss bei den Bereitschaftlern alles wie am Schnürchen laufen, jeder Handgriff passen. Es muss schnell gehen, während der Kopf kühl und besonnen bleibt.


10 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

GESCHÄFTSLEBEN


Für unsere Tanzschule

auf der Lindau Insel

suchen wir ab sofort


auf 450 Euro Basis.

Bewerbungen gern unter

0751/ 54050 oder

tanzen@tanzschuledanielgeiger.de













W I R S U C H E N D I C H !

FÜR DEN PARK-CAMPING LINDAU

- Rezeption Park-Camping (saisonal)

- Reinigung Park-Camping (saisonal)

- Aushilfen für die Kinderanimation

(Ferienjob auf 450€-Basis)

Detaillierte Infos finden Sie unter www.lindau.de/jobs

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an

bewerbungen@lindau-tourismus.de

Menschen brauchen

Menschen.

LINDAUER

– wenn das auch

Ihr Motto ist, dann sind Sie bei uns genau richtig.

Wir stehen für professionelle und wertschätzende

Begleitung von Menschen mit Behinderungen und

deren Angehörigen.

Wir suchen motivierte Mitarbeiter (m/w/d) als

Anzeigen

www.bz-lindau.de

lindauer_buergerzeitung

Lebenshilfe Vorarlberg

Betreuer (Voll- oder Teilzeit)

für unsere Wohnhäuser Bezau, Lingenau, Hörbranz,

Lustenau, Dornbirn und Batschuns,

im Selbstständigen Wohnen Dornbirn und Bodensee,

im Familienservice sowie für unsere Werkstätten

Feldkirch, Dornbirn und Bregenz


Weitere interessante Stellen in der Beratung oder

Verwaltung sowie detaillierte Angaben zu den Stellen

und Ihre persönliche Ansprechperson finden Sie

unter


Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

EXPERTEN-

TIPP

Egal, welche Wirtschaftslage,

Chancen oder Herausforderungen

gerade bestehen: Stets

herrscht Unsicherheit.

Die Finanzindustrie hat nach

wie vor kein Interesse daran,

ihre Kunden vermögender zu

machen, sondern erhöht ihre

Gewinne permanent durch

überteuerte Finanzprodukte.

Leider beobachte ich seit 25

Jahren kaum Verbesserungen

im Verbraucherschutz und in

der Aufklärung von Anlegern.

Als freie Sachverständige für

Kapitalanlagen und Altersvorsorge

verstehe ich Finanzprodukte

„von innen“ und warne

deshalb seit vielen Jahren vor

geschlossenen Beteiligungen

und exotischen Anlageprodukten.

„Prognosen sind schwierig, vor

allem, wenn sie die Zukunft

betreffen“ lautet ein berühmtes

Zitat von Mark Twain.

Dabei braucht man kein Hellseher

zu sein, um in Sachen Geld in

die Zukunft zu schauen. Man

braucht nur die letzten 200

Jahre Wirtschaftsentwicklung

anschauen. Man findet stets

dieselben Muster und Abläufe:

Rendite nur durch Sachwerte

möglich

Produktiv-Kapital benötigt

man zum Wachstum, das sind

idealerweise kostengünstige

Orientierung beim Geld

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin,

Manuela Klüber-

Wiedemann

Aktien-ETFs, weltweit investiert in

alle Themen/Branchen/Unternehmensgrößen

Sachwerte behalten ihren Wert

nach Inflation und Krisen

Aktien (ETFs, Fonds), Immobilien,

Grundstücke, Gold physisch

Geldwerte werden entwertet

durch (langsame oder schnelle)

Inflation, Währungsreformen

Bargeld, Girokonten, Sparbuch,

Lebensversicherung, Bausparvertrag,

Anleihen (man braucht sie

trotzdem als Puffer und Liquiditätsreserve)

Blasen platzen mit „Exoten“

Übertreibungen gab es immer und

wird es immer geben. Preise steigen

ins Unermessliche, bilden enorme

Blasen, um dann zu „platzen“.

Deren Anleger erleiden riesige Verluste.

Beispiel: Es gab eine Zeit, in

der für eine einzige Tulpenzwiebel

der Preis eines Einfamilienhauses

gezahlt wurde. Heute lacht man

darüber, aber die heutigen „Tulpenzwiebeln“

sind: Kryptowährungen,

Hedgefonds, Derivate, Zertifikate,

Synthetische Anlagen, Einzelaktien

von Firmen mit irrwitzigem Kurs-

Gewinn-Verhältnis (z.B. Tesla). Aber

es gab auch schon Silber-Blasen,

Immobilien-Blasen und so weiter.

Kurzfristig leidet durch das Platzen

solcher Blasen auch die Realwirtschaft,

die sich jedoch wieder erholt.

Ein ewiges Spiel von Abschwung

und Aufschwung – doch mit der

stetigen Tendenz nach oben.

Das Problem: Anleger sehen ihre

Investitionen immer zu kurzfristig

und handeln emotional – ohne Strategie

oder einen langfristigen Plan.

Dabei ist jeder ein Leben lang ein

Investor/Anleger. Dazu braucht es

eine gut geplante Strategie mit dem

richtigen Mix der Anlageklassen für

den sicheren, langfristigen Kaufkrafterhalt

durch alle Krisen und Crashs

hindurch, dazu Zeit, geringe Kosten,

Transparenz und Flexibilität. Unabhängige

Beratung dazu gibt es bei

Ruhestandsplaner Bodensee. MKW

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61, Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Sinnstiftende, spannende Jobs

Lebenshilfe Vorarlberg Aus Überzeugung zur Inklusion beitragen

So vielseitig wie die Menschen

sind, die bei der Lebenshilfe Vorarlberg

arbeiten, so vielseitig gestalten

sich auch die Tätigkeitsfelder,

die es hier gibt. Die Lebenshilfe,

das Integrative Ausbildungszentrum

und der Sunnahof

begleiten über 1.000 Menschen

mit Behinderungen an über 60

Standorten in Vorarlberg und leisten

so einen wichtigen Beitrag

zur Inklusion.

Im Vordergrund dieser facettenreichen

Arbeit steht stets der

Anspruch, Menschen mit Behinderungen

und ihren Angehörigen

eine möglichst hohe

Lebensqualität zu bieten. Um

das zu gewährleisten, bedarf es

hoher fachlicher und persönlicher

Kompetenzen. Menschen,

die aus Überzeugung für die

sinnvolle Sache der Lebenshilfe

arbeiten, werden gesucht.

Fachkräfte mit sozialbetreuerischer und pflegerischer Ausbildung

finden bei der Lebenshilfe Vorarlberg vielseitige, sinnstiftende Jobs

mit spannenden Karrierechancen.

BZ-Foto: Lebenshilfe Vorarlberg

Gelebtes „Mitanand“

Die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter schätzen das gelebte

„Mitanand“ der Lebenshilfe Vorarlberg.

Davon zeugen nicht

zuletzt die 157 Jubilare, die kürzlich

für ihre langjährige Zugehörigkeit

ausgezeichnet wurden.

So wie sie, nutzen auch viele

andere die vielfältigen Karrierechancen

und Entwicklungsmöglichkeiten

innerhalb der

Lebenshilfe Vorarlberg und gestalten

so aktiv ihre eigene Laufbahn

mit.

„Ein Job bei uns bietet viele

weitere Vorteile: Je nach Interesse

und Qualifikation haben

Mitarbeitende die Möglichkeit,

sich in einem Thema zu spezialisieren

oder auch Expertin oder

Experte in einem Kompetenzteam

zu werden.

Außerdem werden die persönliche

Lebenssituation, Teilzeit-

oder Karenzmodelle berücksichtigt.

Und es gibt eine

sechste Urlaubswoche“, so Dipl-

Päd. Linda Watzke, Leitung Personalmanagement

bei der

Lebenshilfe Vorarlberg. BZ

Lebenshilfe Vorarlberg

Gartenstraße 2

6840 Götzis

E-Mail: bewerbung@lhv.or.at

Telefon: 0043 55 23/50 60

Weitere Infos:

@ www.lebenshilfevorarlberg.at/jobs


17.07. bis 31.07.2021

BZ-Foto: Hans-Jörg Apfelbacher

Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

„Bayern spielt“: Sommer im Casinopark

Die Lindauer und ihre Gäste

dürfen sich auf vier Abende

freuen, an denen endlich

wieder Kunst und Kultur

gefeiert wird – miteinander

und vor allem live!

Das Lindauer Kulturamt

reiht sich in die bayernweite

Initiative „Bayern spielt“ ein

und bringt, gemeinsam mit

der Lindauer Spielbank, vier

hochkarätige Kultur-Events

auf die temporär geschaffene

Bühne im Casinopark.

Zum Auftakt des Kultursommers

liefert die Agathe

Paglia-Band am Samstag,

14. August, ab 19.30 Uhr

einen kultigen Mix aus

Bluesrock, Funk und Soul.

Ganz anders im Klang aber

nicht weniger hörenswert

wird die Aufführung des

„Sommernachtstraums“ am

Sonntag, 15. August, ab 20

Uhr.

Axel Herrig, u.a. Hauptdarsteller

des Kult-Musicals

„Rock me Amadeus“,

trifft in Lindau auf Sascha

Lien, Hauptdarsteller des

Queen-Musicals „We Will

Rock You“. Die Show „Falco

meets Mercury“ ist am

Freitag, 20. August, ab 20

Uhr live zu erleben.

Und die Lindauer Marionettenoper

präsentiert ihre

neue Inszenierung der

„Fledermaus“ am Samstag,

21. August, ab 21 Uhr.

Alle Veranstaltungen finden

Open Air im Casinopark statt,

bei schlechtem Wetter im

Stadttheater. Tickets gibt‘s:

an der Theaterkasse, unter

www.kultur-lindau.de, in der

Tourist-Info und im Lindaupark.

BZ-Foto: PR

Samstag, 17.07.2021

Alle Veranstaltungen auf und im Rahmen der

Gartenschau und an ihren Satellitenstandorten

sowie Details dazu finden Sie unter:

www.lindau2021.de/events

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz / Insel

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International, Bücherflohmarktladen,

Wackerstr. 4

11 Uhr, Konzert und Rezitationen aus Prosa

und Lyrik mit thematischem Bezug zur Lindauer

Gartenschau und der Ausstellung

„Weltgartenschau in tempera Part II“ von

Lukas Thein (bis 19.09.2021) bei Skulpturale

– Die Galerie, In der Hofstatt 1, Lindau-

Insel; Eintritt frei

15 Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

19 Uhr, ... dem Garten abgelauscht zeitgenössische

Konzerte im Rahmen der aktuellen Ausstellung,

Skulpturale - die Galerie, In der Hofstatt 1

20 Uhr, bayerische Volksmusik mit den

„Wellbappn“ Bei gutem Wetter als Open Air

auf dem Unteren Schrannenplatz, Lindau-Insel

(mit Abendkasse); bei schlechtem Wetter

im Zeughaus (begrenzte Teilnehmerzahl)

Sonntag, 18.07.2021

LINDAU

11 Uhr, Konzert und Rezitationen aus Prosa

und Lyrik mit thematischem Bezug zur Lindauer

Gartenschau und der Ausstellung

„Weltgartenschau in tempera Part II“ von

Lukas Thein (bis 19.09.2021) bei Skulpturale

– Die Galerie, In der Hofstatt 1, Lindau-

Insel; Eintritt frei

17 U h r, O r g e l k o n z e r t mit Hans Vogel, aktuelle

Corona-Vorschriften beachten

Pfarrkirche St. Josef, Kemptener Str.

Montag, 19.07.2021

LINDAU

10-17 Uhr, Rotkreuz-Flohmarkt

Die Wundertüte, In der Grub 22

Dienstag, 20.07.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt

Wir in Aeschach, Parkplatz Auf der Lärche

10-17 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle, Langenweg

14.15-17 Uhr, Abenteuer Wiese Wasserburger

Kinderwochen, tourist-info@wasserburg-bodensee.de

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

Mittwoch, 21.07.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz / Insel

14.15-17 Uhr, Wäscheklammerschmetterlinge

Wasserburger Kinderwochen, touristinfo@wasserburg-bodensee.de

Verein

Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

Anzeige

ARMANI I TOM FORD I CHANEL I PRADA I DIOR I LINDBERG I ORGREEN I IC BERLIN

SILHOUETTE I FRANCOIS PITON PARIS I STUDIOLINE I CAZAL I NATHALIE BLANC I ESPRIT

PRO DESIGN I RAY BAN I PORSCHE DESIGN I ROLF BRILLEN I ESCADA I TITAN FLEX I BRENDEL

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


17.07. bis 31.07.2021

VERANSTALTUNGEN

18.30-19.30 Uhr, TV Reutin: Lauf- und Walkingtreff

verschiedene Leistungsgruppen,

vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen,

Motzacher Wald, Lauftreffhütte

Donnerstag, 22.07.2021

LINDAU

8 . 5 0 U h r, K n e i p p v e r e i n L i n d a u Kleine Morgenwanderung

zum Diepoldsberg, Ansprechpartner/in:

T. Arnold Stadtbushaltestelle,

Stadtbuslinie 2 - Kapelle

14.15-17 Uhr, Kunst unter freiem Himmel

Wasserburger Kinderwochen, tourist-info@

wasserburg-bodensee.de Verein Grünes

Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

20 Uhr, Martin Kälberer feat. Fany Kammerlander

- "Insightout"

das Zeughaus zu Gast im Stadttheater,

Stadttheater Lindau, Fischergasse 2

Freitag, 23.07.2021

LINDAU

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

14.15-17 Uhr, Sommerfest Wasserburger

Kinderwochen, tourist-info@wasserburgbodensee.de

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

18-18.30 Uhr, Lindauer Schweigekreis für

Klimaschutz, Frieden und Gerechtigkeit.auf

dem Bismarckplatz vor dem Alten Rathaus

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

Samstag, 24.07.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International, Bücherflohmarktladen,

Wackerstr. 4

14-18 Uhr, Stadtteil-Flohmarkt in Lindau-

Zech; Standorte der Flohmarktstände unter:

www.lindau.mehrgenerationenhaus.de bei

Regenwetter Verschiebung auf 11.09.2021

15-16 Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

19.30 Uhr, Jazz im Hof

AHA-Vorschriften einhalten

Weingut Deufel, Schachener Str. 213

Montag, 26.07.2021

LINDAU

Dienstag, 27.07.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

10-15 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle,

Langenweg

14.15-17 Uhr, Erlebnis-Wildnis-Pfad

Wasserburger Kinderwochen, tourist-info@

wasserburg-bodensee.de Verein Grünes

Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

Mittwoch, 28.07.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz / Insel

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

18.30-19.30 Uhr, TV Reutin: Lauf- und Wal-

Klassik und Jazz beim Sommerfestival

Langenargener Schlosskonzerte Konzerte im Münchhof und auf der Terrasse des Schlosses Montfort

In der zweiten Julihälfte stehen

beim Sommerfestival der Langenargener

Schlosskonzerte zwei sehr

unterschiedliche Konzertabende

auf dem Programm.

Am Freitag, 23. Juli, ist die

junge Geigerin Elisso Gogibedaschwili

mit ihrem Partner

am Klavier, Jacopo Giovannini,

im Münzhof zu erleben. Am

Freitag, 30. Juli, lädt Peter Vogel

mit seinem Quintett bei schönem

Wetter zu „Sommerjazz“

auf die Terrasse des Schlosses

Montfort ein. Bei ungünstiger

Witterung wird die Veranstaltung

im Konzertsaal des Schlosses

durchgeführt.

Die Musikabende finden unter

den aktuell geltenden Coronabedingungen

statt und werden

an jedem Abend zweimal angeboten:

um 18.30 Uhr und um

20.30 Uhr.

Elisso Gogibedaschwili, 2000

in Vorarlberg geboren, war eine

der Entdeckungen beim letzten

Internationalen Violinfestival

junger Meister. Sie begeisterte

Publikum, Presse und den

Dozenten des Meisterkurses

gleichermaßen, was dazu führte,

dass sie ab Herbst diesen

Jahres in der berühmten Violinklasse

von Prof. Wegrzyn an

der Hochschule für Musik,

Theater und Medien Hannover

studieren wird. Elisso wird auf

einer Geige von Andrea Guarneri

(Ende des 17. Jahrhunderts

erbaut) spielen und

gemeinsam mit dem jungen

italienischen Pianisten Jacopo

Giovannini Werke von Debussy,

Franck und Ravel darbieten.

Am Freitag, 30. Juli, geht in

Langenargen zum 18. Mal die

Veranstaltung Sommerjazz über

die Bühne. Der Pianist, Komponist

und Arrangeur Peter

Vogel bietet mit seiner Band

eine mitreißende Melange aus

Jazz- und Popularmusik an. Darüber

hinaus gibt es bei schönem

Wetter von der Langenargener

Schlossterrasse aus zauberhafte

Ausblicke in die

Bodenseelandschaft. Die Arrangements

des Abends hat Peter

Vogel den Mitwirkenden aufs

Instrument geschrieben, es

Peter Vogel und sein Quintett (Bild links) und die junge Geigerin Elisso Gogibedaschwili gestalten die

Konzertabende beim Sommerfestival der Langenargener Schlosskonzerte.

BZ-Fotos: Raupach; Mittermair

werden aber auch Songs aus

seiner Feder erklingen. Im Mittelpunkt

steht die charismatische

Augsburger Sängerin

Alexandrina Simeon. Zur Seite

steht ihr der Saxophonist

Christian Maurer aus Oberösterreich

– ein rasanter Klangzauberer,

der seinesgleichen

sucht. Für das rhythmische

Fundament und den rechten

Groove sorgen der Bassist Dragan

Trajkovski aus Mazedonien

sowie der Innsbrucker Ausnahmeschlagzeuger

Wolfi Rainer.

Karten sind online über

www.reservix.de sowie bei allen

Reservix-Vorverkaufsstellen zu

erwerben.

Weitere Informationen gibt

es unter: www.langenargenerschlosskonzerte.de

BZ

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW





















www.bz-lindau.de

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lindauer_buergerzeitung

Orgelmusik

Am Sonntag, 18. Juli, gibt

es um 17 Uhr im Rahmen der

Veranstaltungsreihe „Orgel,

das Instrument des Jahres“

eine Orgelmusik in der

Kirche St. Josef, Reutin.

Kirchenmusiker Hans Vogel

spielt an der Albiez-Orgel:

von Johann Sebastian Bach

Toccata und Fuge F-Dur,

von Dietrich Buxtehude

Praeludium in g,

von Johann Froberger

Toccata in G,

von Felix Alexandre Guilmant

die Orgelsonate Nr. 3 c-moll,

von Paul Hindemith Orgelsonate

II,

von Johann Pachelbel Praeludium

in d und

von Joseph Rheinberger die

Orgelsonate c-moll Nr. 1. BZ

Themen-Führungen in Lindau

Ursula Ippen bietet verschiedene

Themen-Führungen an.

▶ „Angst vor Tod und Teufel“

Führung zu Ängsten, Aberglauben,

Tod und Teufel (ab 12 J.)

bis 18. August: mittwochs 19 Uhr

25. August bis 8. September:

mittwochs 18.30 Uhr

▶ „Dating um 1900“

unterhaltsame Kostümführung

entlang der „Bayerischen

Riviera“

bis 12. September:

sonntags 10.30 Uhr

▶ „Leuchttürmerin“

unterhaltsame Kostümführung

bis 10. September:

freitags 10.30 Uhr

▶ Nachtwächterrundgang

bis 21. August:

freitags und samstags 20.30 Uhr

27. August bis 2. Oktober: 20 Uhr

▶ „Zwischen Gräbern und Grüften“

Führung Alter Aeschacher

Friedhof

Dienstag, 10. August, 10.30 Uhr

Dienstag, 7. September, 10.30 Uhr

▶ „Villen- und Parkgeschichten

– Bayerische Riviera“

an den Dienstagen, 17.08. und

14.09. um 10.30 Uhr

Gilt für alle Führungen:

Anmeldung ist erforderlich

(dabei wird der jeweilige Treffpunkt

bekanntgegeben) unter

Tel.: 0 83 82/2 73 56 30 oder

Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail:

info@stadtfuehrung-lindau.de

Mehr Infos unter:

www.stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de

BZ


VERANSTALTUNGEN

kingtreff verschiedene Leistungsgruppen,

vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen,

Motzacher Wald, Lauftreffhütte

Freitag, 30.07.2021

LINDAU

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

18-18.30 Uhr, Lindauer Schweigekreis für

Klimaschutz, Frieden und Gerechtigkeit.auf

dem Bismarckplatz vor dem Alten Rathaus

20 Uhr, Suchtpotenzial Open Air, Club Vaudeville

Lindau e.V., Von Behring-Str. 6

20 Uhr, Open Air: 40 Jahre Polt u. Well - Im

Abgang nachtragend Open Air, bei jedem-

Große Liebe zum Jazz

Am Samstag, 24. Juli, veranstalten

der Jazzclub Lindau (B) e.V. und das

Weingut Teresa Deufel (Schachener

Str. 213) ein Open Air Konzert (mit

Bewirtung und nur bei guter Witterung)

mit Czichowsky, Petrocca &

Friends. Die Stuttgarter Jazzsängerin

Anne Czichowsky präsentiert mit

diesem Quartett ein Projekt, das

pure Spielfreude verkörpert. Mit dabei:

der Gitarrist Lorenzo Petrocca,

Axel Kühn am Bass und Peter Fischer

bereichert diese Formation um exzellentes

Schlagzeugspiel. Ob Bebop,

Bossa Nova oder Ballade, das Repertoire

lädt zu einem abwechslungsreichen

Abend ein. Einlass ab 18 Uhr,

Beginn 19.30 Uhr. Karten gibt‘s an

der Abendkasse.

BZ-Foto: Artist

Wetter, aktuelle Corona-Auflagen beachten,

Maskenpflicht auf dem Gelände

Lindau, Therese-von-Bayern-Platz

Samstag, 31.07.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz / Insel

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International,

Bücherflohmarktladen, Wackerstr. 4

15-16 Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

20.30 Uhr, Sommerserenade Werner Geis

liest Texte und Gedichte, das Orthausquartett

begleitet ihn mit stimmungsvollen Liedern.

Friedensräume, vor der Villa Lindenhof

Feiner Pianopop

Der Zeughausverein präsentiert am

Sonntag, 1. August, um 20 Uhr das

ursprünglich schon im April geplante

Konzert mit Catharina Schorling, die

unter ihrem Künstlernamen „Catt“

seit einiger Zeit für Furore sorgt.

Auch wenn sie bereits mit so

einigen Wassern des Musikbetriebes

gewaschen ist, ein Gefühl fast

kindlich-naiver Freude an der Musik,

am Song, versprüht die 25-Jährige

noch immer. Das spürt man bei ihren

Konzerten. Personalisierte Karten

sind erhältlich an der Theaterkasse

Lindau, im Lindaupark, an jeder

Reservix-Vorverkaufsstelle sowie

unter www.zeughaus-lindau.de

BZ-Foto: Artist

„Küsst mich wach!“

Hoyerbergschlössle Sommerfest vom 23. bis 25. Juli

Unter dem Motto „Nostalgie

trifft Zukunft“ findet vom

23. bis 25. Juli ein fröhliches

Sommerfest am Hoyerbergschlössle

statt. Neben lauen

Sommerkinoabenden wird

es virtuose Konzerte, Tanzworkshops,

Yoga und Thai

Chi geben, werden ofenfrische

Dinnete und köstliche

Crépes angeboten und man

kann einen atemberaubenden

Seeblick genießen.

Auch für die kleinen Frechdachse

wird im Kinderprogramm

für jede Menge schönen

Blödsinn und lustigen

Schabernack gesorgt.

Dem Förderverein Hoyerbergschlössle

e.V. und

der Kunst- und Kulturinitiative

„Das Hoyerbergschlössle

wachküssen“

geht es vermutlich wie

vielen Lindauern: Es bricht

den Mitgliedern das Herz,

einen der wohl schönsten

Orte Lindaus verfallen

zu sehen. Aus diesem

Grund haben sie den

großen Wunsch, „dass

das Schlössle wieder ein

Ort für das große Miteinander

wird“. Doch wie

küsst man ein Schlössle

wach, ohne dass es einen

Schreck bekommt? „An

diesem Ort hängen unzählige

Erinnerungen an

helle Tage. Hier hat man

sich verliebt, verlobt, verheiratet;

hat getanzt, gelacht,

geschmaust. Nahtlos

an das Alte anzuknüpfen,

würde den Zeitgeist

außer Acht lassen,

nur den Zeitgeist zu sehen,

würde das Alte vergessen

lassen. Einen ersten

Schritt, diesen Spagat

zu wagen, sehen wir

Am besten kommt man zu Fuß oder mit dem Rad zum

Sommerfest am Hoyerbergschlössle und bringt Sitzkissen

und Picknickdecke mit.

BZ-Foto: apf

darin, ein Sommerprogramm

zu schaffen, in

dem sich, so hoffen wir,

jede und jeder wieder finden

kann, in dem Nostalgie

auf hippe Wohnzimmeratmosphäre

trifft und

auf einen jungen Wind,

der Retro cool findet“, so

die Organisatoren. BZ

Einlass:

Freitag ab 17 Uhr

Samstag ab 10.30 Uhr

Sonntag ab 10 Uhr

Der Eintritt ist frei (alles

auf Spendenbasis).

Main Acts:

Freitag, 23. Juli:

18.30 Uhr Open Air Konzert

mit Karl Frierson &

Friend; Soulfunk

20.30 Uhr Open Air Sommerkino:

„Weit. Die Geschichte

von einem Weg

um die Welt“; Dokumentarfilm

Samstag, 24. Juli:

18.30 Uhr Open Air Konzert

mit Arif & Friends;

Sinti Jazz

17.07. bis 31.07.2021

20.30 Uhr Open Air Sommerkino

mir Live-Konzert:

„Buster Keaton - One

Week - The Cat and the

Canary“; Original-Stummfilme

mit Live-Klavier-Begleitung

durch den Stummfilm-Pianisten

Richard

Siedhoff

Sonntag, 25. Juli:

14 bis 17 Uhr Open Stage;

powered by Villa Musica

und allen, die Lust haben,

mit zu jammen

17 Uhr Cuba Café mit Salsa,

Rumba und mehr

18.30 Uhr Open Air Konzert

mit Stangenbohnenpartei;

Folk, Bluegrass &

Jazz

Das Sommerfest findet

ausschließlich im Freien

auf der öffentlichen Parkanlage

statt. Bei Regen wird

die Veranstaltung verschoben.

Mehr Infos in

Kürze unter:

@ www.dashoyerbergschloesslewachkuessen.de

Stadtrundgang

Lindauer Gästeführerinnen

nehmen Interessierte immer

dienstags und sonntags

um 10.30 Uhr,

freitags um 14.30 Uhr

und samstags um 15 Uhr

mit auf eine informative

und unterhaltsame Zeitreise

durch Lindaus Kultur, Geschichte,

Tradition und Leben.

Tickets sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Alfred-Nobel-Platz 1, erhältlich.

Um den erforderlichen

Sicherheitsabstand gewährleisten

zu können, finden die

Führungen in Kleingruppen

statt. Es gelten die aktuellen

Corona-Auflagen.

Weitere Infos:

Tourist Information,

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00

www.stadtrundgaengelindau.de

BZ
























Spezialitäten

von jungem Matjes

und frischen

Pfifferlingen

Bodenseestraße 32

88131 Lindau-Oberreitnau

Telefon (0 83 82) 54 10

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14 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

WISSENSWERTES

Großer Spaß für die ganze Familie

Maislabyrinth am Hammerhof ab 17. Juli täglich geöffnet – Spannendes Suchspiel inklusive kleiner Belohnung

Ein Riesenspaß für die ganze Familie

bietet auch dieses Jahr wieder

das Lindauer Maislabyrinth.

Familie Mayer vom Hammerhof

in der Kemptener Straße 105 hat

sich erneut die Arbeit gemacht

und auf einer 1,3 Hektar großen

Fläche hinter ihrem Hofladen

Mais angebaut. Hier kann man ab

17. Juli täglich zwischen 9 und 18

Uhr (letzter Einlass um 17 Uhr)

auf 1.400 Metern Laufwegen

durch die riesigen Maispflanzen

irren und auf eine interessante

Entdeckungsreise inmitten der

Natur gehen. Mit ein wenig Orientierungssinn

findet man ja

vielleicht auch wieder den Weg

hinaus aus dem Irrgarten...

Hinter der Hammerhof wachsen

auf einer Fläche von

13.000 Quadratmetern Maispflanzen.

Da das Feld erst

Mitte Oktober abgeerntet wird,

nutzt man es nun schon das

sechste Jahr in Folge als Maislabyrinth.

Mit Hilfe seiner Familie hat

Roland Mayer auch dieses Mal

wieder Schneisen mit einer

Länge von insgesamt 1.400

Metern zwischen die Maispflanzen

geschlagen und den

Boden mit Holzhackschnitzeln

bedeckt.

Doch wo führen die Wege

hin? Einige zum Ziel, andere

in die Irre: Ein Labyrinth ist

entstanden.

Darin kann man mit viel

Spaß die Natur hautnah erleben

und findet auf Info-Tafeln

allerhand Wissenswertes rund

ums Thema Landwirtschaft.

Wer mag, kann sich auch an

einem Suchspiel beteiligen

und darf sich am Ende über

eine kleine Belohnung im

Hammerhof freuen.

Der Zugang zum Maislabyrinth

befindet sich hinter der

Obsthalle. Am Ein- und Ausgang

warten übrigens Hüpfburgen,

Riesenrutsche und Karussell

auf junge Besucher. Sitzgelegenheiten

zur Erholung

stehen selbstverständlich auch

zur Verfügung. Als Stärkung

gibt‘s im Hofladen Getränke

und Eis.

Im Hofladen werden aber vor

allem frisches Obst und Gemüse

aus der Region, exotische

Früchte, exklusive Spirituosen,

Bodenseewein, regionale Spezialitäten

wie Käse, Butter, Wurstkonserven,

Grillfleisch, Brot

und Kuchen, Honig, hausgemachte

Konfitüren, feinste

Trockenfrüchte, Müsli und

Nudeln angeboten.

Bis Oktober hat auch der

Hofladen - genau wie das Maislabyrinth

(bei jedem Wetter) -

täglich von 9 bis 18 Uhr (auch

sonn- und feiertags) geöffnet.

Parkplätze befinden sich vor

dem Hammerhof. Man kann

ihn aber auch gut mit dem

Stadtbus (Haltestelle „Hasenbank“)

erreichen. HGF

BZ-Fotos: Archiv

Hammerhof Lindau

Roland und Yvonne Mayer GbR

Kemptener Straße 105

88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/71 21

E-Mail:

info@hammerhof-lindau.de

Parkplätze: vor dem Haus

Stadtbus Lindau:

Linie 4 - Haltestelle „Hasenbank”

@ www.hammerhof-lindau.de













Maislabyrinth

ab 17. Juli 2021 bis mindestens

Mitte Oktober täglich von

9 bis 18 Uhr geöffnet

(letzter Einlass: 17 Uhr)

Zugänglich bei jedem Wetter.

1,3 Hektar Fläche mit über

1,4 km Wegen

@ www.facebook.com/

lindauermaislabyrinth













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Entdeckungen in der Natur

Am Mittwoch, 21. Juli, lädt der

Bund Naturschutz ab 20 Uhr zu

einer besonderen Exkursion ein.

Rudolf Zahner von der Koordinationsstelle

für Fledermausschutz

stellt die heimischen

Fledermausarten vor, erklärt

deren Lebensweise und geht

darauf ein, warum diese faszinierenden

Tiere so stark gefährdet

sind. Nach der Einführung

machen sich die Teilnehmer mit

Fledermausdetektor und Taschenlampe

auf die Suche und können

die Tiere beobachten. Treffpunkt

für die gut zweistündige

Veranstaltung ist am Regionalpavillon

auf der Gartenschau in

Lindau (Nähe Eingang Nord).

Bei Regen entfällt die Exkursion.

Am Donnerstag, 22. Juli, findet

ab 17 Uhr eine Führung zum

innerstädtischen Satelliten der

Gartenschau, in das Naturschutzgebiet

Reutiner Bucht

statt. Schon mit dem weiten

Blick über den Bodensee lässt

sich vieles entdecken, doch

wenn man unter fachkundiger

Anleitung unterwegs ist, erfährt

man mehr über das Gewässer

und seine Bewohner,

die Pflanzenwelt im Wasser

und an Land, die Geologie und

den Naturschutz. Im Naturschutzgebiet

Reutiner Bucht

gibt es noch viele Besonderheiten

zu entdecken.

Treffpunkt für die zweistündige

Veranstaltung ist am Europaplatz

in Lindau. BZ-Fotos: BN; Zahner


WISSENSWERTES 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

15

Neuer Governor

Im Bereich des Bodensees sind

auf deutscher Seite 15 Rotary

Clubs beheimatet, die regelmäßig

ein breites Programm für

die Jugend, regionale Hilfsprojekte

und Unterstützung in

bedürftigen Ländern finanzieren,

drei davon in der Region Lindau.

Sie alle gehören zum Rotary

Distrikt Südwestdeutschland

mit 64 Clubs und 3.500 Mitgliedern,

dessen Präsident – bei

Rotary „Governor“ genannt –

seit dem 1. Juli ein Lindauer ist.

Dr. Gerhard Wischmann wird

diesen Rotary Bezirk für ein

Jahr führen und hat sein Schwerpunktprogramm

vorgestellt.

Unter dem Titel „Unser Beitrag

für den Klimaschutz“ hat er vor,

Mittel für die Renaturierung

eines Moores in der Region bei

seinen Clubs zu sammeln und

die entsprechenden ökologischen

Schritte einzuleiten.

Moore speichern erhebliche

Mengen Kohlendioxid und können

dies bei entsprechender

Bewässerung weiter erhöhen.

Ein entsprechendes Moor wurde

in der Region bereits gefunden.

Weiter stellt Wischmann in seiner

Funktion ein Extrabudget

für regionale Corona Hilfen zur

Verfügung. Ziel ist die Unterstützung

derjenigen, die unter

Corona besonders gelitten haben:

Kinder und Jugendliche,

Kleingewerbe, Kulturschaffende,

Musiker und Musikerinnen sowie

diejenigen Senioren, die in

Isolation gelebt haben. Initiativen

der Rotary-Clubs, hier in

der Region gezielt zu helfen,

werden finanziell besonders gefördert.

Für das Ende seines

Amtsjahres hat Wischmann die

Inselhalle gebucht, um im Mai

2022 den Teilnehmern aus Südwestdeutschland

Lindau mit

seinen Schwerpunkten in der

Kunst, der akademischen Tagungen

und Wirtschaft zu präsentieren.

BZ-Foto: Haike Wischmann

Wer dem Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 beitritt, erhält u.a. eine

Impulsberatung mit Hinweisen zum Energiesparen. BZ-Foto: eza!/Rupp

Starkes Bündnis

Regionale Projekte 50.000 Euro Förderung

Das Bündnis Klimaneutrales Allgäu

2030 wächst und wächst. Inzwischen

sind 79 Unternehmen,

Kommunen, Schulen, Vereine und

Initiativen beigetreten. Sie alle

wollen gemeinsam handeln und

bis spätestens 2030 klimaneutral

werden.

Derzeit erhalten gleich mehrere

Bündnis-Partner Impulsberatungen,

berichtet Sebastian Hartmann

vom Energie- und Umweltzentrum

Allgäu (eza!), der

das Projekt leitet. Denn der

Schwerpunkt bei den Bündnis-

Partnern liege zunächst auf der

Reduktion der eigenen CO 2

-

Emissionen durch mehr Energieeffizienz

und den stärkeren Einsatz

von erneuerbaren Energien

vor Ort. „Unvermeidbare Restemissionen

werden durch die

Förderung hochwertiger Projekte

zur CO 2

-Einsparung in

der Region, aber auch im Ausland

kompensiert“, so Hartmann.

Die internationalen

Projekte in Entwicklungs- und

Schwellenländern seien zertifiziert

und würden höchste

Standards erfüllen, betont er.

Für die Unterstützung von

regionalen Projekten im Bereich

ökologische Nachhaltigkeit

ist der Klimafonds Allgäu

gegründet worden. „Von jeder

kompensierten Tonne CO 2

der

Bündnis-Teilnehmer fließen

vier Euro in den Klimafonds

Allgäu“, erläutert Hartmann.

Bürger/-innen, Vereine, Schulen,

aber auch Kommunen oder

Unternehmen können Projekte

einreichen, die sich von alleine

nicht wirtschaftlich tragen.

Einmal jährlich entscheidet

dann der Klimabeirat Allgäu,

der aus Vertretern der Bündnis-

Partner besteht, welche Projekte

in welcher Höhe aus den

Mitteln des Klimafonds Allgäu

bezuschusst werden. „Das können

beispielsweise Projekte

rund um erneuerbare Energien,

Mobilität und Bildungsarbeit

bis hin zum Einsatz von Pflanzenkohle

in der Landwirtschaft

oder Biodiversitäts-Maßnahmen

sein“, so Hartmann.

Für 2021 werden jetzt erstmals

50.000 Euro aus dem Klimafonds

Allgäu an vorbildliche

Projekte im Allgäu verteilt. Die

Anträge dafür müssen bis zum

31. Juli 2021 unter folgender Mailadresse

eingereicht werden:

klimafonds@eza-allgaeu.de

Weitere Infos zum Bündnis

klimaneutrales Allgäu 2030 sowie

das Formular zur Projekteinreichung

gibt‘s unter:

www.buendnis-klimaneutralesallgaeu.de

BZ

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„...im Parktheater Lindau“

Das große Los gezogen

Diesmal hat sich Fortuna die Bodenseebank

ausgesucht, um jemanden

im wahrsten Sinne des Wortes

zu beglücken. Entsprechend groß

war die Freude bei Walter Riedl,

der bei einer Sonder-Gewinnsparauslosung

der bayerischen

Volks- und Raiffeisenbanken

den Haupttreffer landete: einen

Audi Q3 Sportback. Der Lindauer

beteiligt sich seit rund 50 Jahren

am Gewinnsparen und hatte

neben vielen kleineren Geldbeträgen

auch schon mal 500 Euro

gewonnen. Den nagelneuen Audi

reichte der Gewinner gleich mal

an seinen Sohn Christian Riedl

weiter, der in München arbeitet

und das Auto von nun auch regelmäßig

fahren wird.

Als Jochen Kasüske, Kundenbetreuer

bei der Bodenseebank, die

frohe Botschaft überbrachte, war

die Freude bei Walter Riedl und

seiner Frau Angela riesengroß. .

Die Familie ist seit vielen Jahren

mit der Bodenseebank verbunden

und nimmt bereits seit 1970 am

Gewinnsparen teil.

So funktioniert Gewinnsparen:

Vom Lospreis in Höhe von fünf

Euro werden vier Euro gespart,

während ein Euro in den Lostopf

wandert. 25 Cent von jedem gekauften

Los werden für die

Unterstützung gemeinnütziger

und karitativer Einrichtungen

im Einzugsgebiet der jeweiligen

Genossenschaftsbank verwendet.

Auf diese Weise konnte die Bodenseebank

im vergangenen Jahr

über 20.000 Euro an Spenden in

der Region verteilen.

Freudige Gesichter bei der Übergabe

des Audi: Gewinner Walter

Riedl (Mitte) mit Frau Angela

(2.v.r.) und Sohn Christian (re.)

sowie Bodenseebank-Vorstand

Joachim Hettler (li.) und Kundenbetreuer

Jochen Kasüske (2.v.li.)

BZ-Foto: U. Stock

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„Frühstück“

„Antipasti“

„Aperitiv“

„Flammkuchen“

„Longdrinks & Cocktails“


16 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

WISSENSWERTES

Die Qual der Wahl an sieben Tagen in der Woche

Bäckerei Dopfer Neues Bäckereimodul am Bahnhof Reutin mit großem Sortiment – Auch feiertags geöffnet

Die neueste Filiale der traditionsreichen

Bäckerei Dopfer

aus Oberreitnau ist das Bäckereimodul

am Bahnhof Lindau-Reutin.

Dort werden Kunden täglich mit

frischen Backwaren aus eigener

Herstellung versorgt. Zusätzlich

wird demnächst ein

Mittagstisch mit wechselnden

warmen Gerichten angeboten.

Dann werden bei schönem Wetter

nicht nur Stehtische, sondern

auch gemütliche Sitzgelegenheiten

vor der Filiale einladen,

Kaffee, Kuchen, Eis und

Snacks vor Ort zu genießen.

Kunden dürfen sich täglich über

eine große Auswahl freuen.

„Ehrlich und klassisch“ ist das

Credo von Stefan Dopfer. Vor

zwei Jahren hat der Bäckermeister

den Familienbetrieb in Oberreitnau

von seinem Vater Joachim

übernommen. Vier Filialen hat

der Handwerksbetrieb, der 1979

gegründet wurde: eine am Hauptsitz

in Oberreitnau, eine in Bad

Schachen, ein Verkaufsmobil

am Rathaus in Bodolz und -

nachdem die Filiale im Norma-

Markt in Lindau während des

Lockdowns geschlossen werden

musste - seit Ende Mai 2021

eine neue am Bahnhof Lindau-

Reutin. „Wir bieten nur Backwaren

aus eigener Herstellung an.

Unsere Misch- , Roggen-, Vollkornund

Mehrkornbrote werden

alle mit Natursauerteig hergestellt,

den wir selbst ansetzen.

Auch die kalten Snacks und

die heißen Seelen werden bei

uns frisch belegt und nicht zugekauft“,

versichert Stefan Dopfer.

Das Roggenbrot wird besonders

gern gekauft. „Wir bekommen

von der Kundschaft immer

wieder die Rückmeldung,

dass es besonders verträglich ist

und länger frisch bleibt als andere

Brote“, erzählt der Bäckermeister

nicht ohne Stolz. Denn

als „einheimische Bäckerei“ fühlen

er und seine Mitarbeiter

sich den Wünschen der Kunden

ganz besonders verpflichtet und

freuen sich über das ehrliche

und persönliche Feedback.

Neben 15 Brotsorten und frischen,

verführerisch duftenden

Semmeln in großer Auswahl

umfasst das Sortiment in den

Dopfer-Filialen eine Vielzahl saisonal

inspirierter Kuchen-Variationen,

süßes Kleingebäck und

köstliches Dauergebäck sowie

ein umfangreiches Snack-Angebot,

Kaffee, eine Getränke-Auswahl

und Eis.

Das Besondere am Bäckereimodul

am Bahnhof Lindau-

Reutin: Bald wird es dort ein

Mittagstisch-Angebot geben und

im Unterschied zu den anderen

Filialen wird es auch an Feiertagen

geöffnet sein (von 8 bis 12 Uhr;

mit etwas kleinerem Backwarensortiment

als wochentags).

Bereits ab morgens 7 Uhr

können die Kunden der Bäckerei

Dopfer in allen Filialen aus

dem gesamten Sortiment an

Kleingebäck ihre Auswahl treffen.

Ab 7.30 Uhr finden sie

dann auch alle frischen Brote

in der Auslage.

Am Kinderfesttag (28. Juli)

verwöhnt die Lindauer Bäckerei

wieder alle, die die traditionelle

Kinderfest-Butschelle lieben,

mit dem Original dieses

Lindauer Festtagsgebäcks (siehe

blauer Kasten rechts).

HGF

Das Team der Dopfer-Filiale am Bahnhof Reutin (von links): Verena,

Ines (Filialleitung), Silke und Bianca.

BZ-Fotos: GH

Bäckerei Dopfer

Filiale am Bahnhof Lindau-Reutin

Sommeröffnungszeiten:

Mo. - Fr. 7 bis 18 Uhr

Sa. 7 bis 16 Uhr / So. 8 bis 16 Uhr

feiertags 8 bis 12 Uhr

Vorbestellung möglich für:

belegte Riesen-Party-Brezeln

(für sechs, zehn oder 15 Personen;

bis 17 Uhr am Vortag), Snack-

Angebote für Firmen etc.

per Tel.: 0 83 82/27 48 96

Auch wenn das Kinderfest

Corona bedingt abgesagt

wurde, gibt es an dem Tag

(28. Juli 2021) die traditionell

damit verbundene

originale Lindauer Butschelle:

in allen Dopfer-Filialen (Oberreitnau,

Bahnhof Reutin, Bad

Schachen, Verkaufsmobil am

Rathaus Bodolz) und gern auch

auf persönliche oder telefonische

Vorbestellung.

Dass im Kinderhaus St. Stephan

endlich wieder gemeinsamer Frühsport

auf dem Programm steht,

ist zweimal pro Woche am Alten

Schulplatz weder zu überhören

noch zu übersehen. Silke Bennewitz,

die Leiterin des Kinderhauses,

ist froh: „Seitdem wir alle

Gruppen nach so langer Zeit wieder

mischen dürfen, hält uns nichts

mehr auf.“ Konkret bedeutet das,

unter Anleitung und bei Musik so

richtig Gas geben. Danach sind

sowohl die bewegungshungrigen

Knirpse als auch die Betreuerinnen

mächtig ausgepowert – und

jedes Mal ein bisschen fitter für

den Sommer. BZ-Foto: Ev. Diakonie

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LECKERES

ZUM DABLEIBEN

UND MITNEHMEN

IM LINDAUPARK

In unseren Cafés und Kulinarik-

Spots kommen alle auf ihre Kosten.

Einfach loslassen mit Blick

auf den See und die Berge.

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Lindauer Gitarristen erfolgreich

Für den 58. Bundeswettbewerb

„Jugend musiziert“ hatten sich

über die vorausgehenden Regional-

und Landeswettbewerbe

2.250 Musikschüler qualifiziert.

Der erste Teil musste wegen

der Corona Pandemie per

Videoaufnahme eingesendet

werden. Das betraf auch die

zwei Gitarristen Jakob

Schymosch und Alexander Fress,

beide Schüler von Elena Hager,

die sich mit viel Ausdauer

vorbereitet hatten. Sie haben

bereits mehrmals bei „Jugend

musiziert“ teilgenommen.

Der Bayerische Landeswettbewerb

konnte dann für die

Altersgruppe II in Präsenz

stattfinden. Dabei erreichte

Jakob Schymosch vor einer

hochqualifizierten Jury 22

Punkte und somit einen 2. Preis.

Anders verlief es bei den Älteren,

deren Wettbewerb wieder

online stattfinden musste.

Alexander Fress, Altergruppe

IV, erzielte bei diesem Bundeswettbewerb

19 Punkte und

somit das Prädikat „Mit sehr

gutem Erfolg teilgenommen“.

Jakob und Alexander freuen

sich bereits auf den nächsten

Wettbewerb 2022, an dem sie

mit ihren Gitarrenquartetten

teilnehmen wollen. BZ-Foto: Hager


WISSENSWERTES 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

Ein Team. Ein Traum. Eine Erfolgsgeschichte.

Ladies FC Dornbirn Tormaschine bahnt sich in kürzester Zeit den Weg in die 2. Frauen Bundesliga Österreichs

Die Ladies des FC Dornbirn haben

eine unvergleichliche Reise hinter

sich. 2018 aus dem Förderkader

gegründet, um den talentierten und

aufeinander eingespielten Spielerinnen

eine neue „Fussballheimat“

zu geben, ist daraus eine Erfolgsgeschichte

geworden. Gleich

im ersten Jahr erspielten sich die

Ladies den VFV Cup, konnten dreimal

die Meisterschaft gewinnen,

haben über 500 Tore geschossen

und sich in diesem Jahr den Traum

vom Aufstieg in die 2. Bundesliga

erfüllt. Eine der Akteurinnen in der

Frauenmannschaft des FC Dornbirn

ist die Lindauerin Ann-Cathrin

Maurer.

Ann-Cathrin spielt bereits seit

ihrem 5. Lebensjahr Fußball.

Zunächst in Bodolz, Oberreitnau

und Tettnang, bevor sie

im Januar 2019 nach Dornbirn

wechselte. Während ihrer Schulzeit

spielte sie zudem in der

Schulmannschaft des Bodenseegymnasiums,

die einige Male

die Südbayerische Meisterschaft

sowie die Bayrische Vizemeisterschaft

gewinnen konnte. Außerdem

gehörte sie zum Förderkader

des Württembergischen Fußballverbandes.

Nach Dornbirn kam sie durch

einen Bekannten, der im österreichischen

Fußball aktiv ist

und fand, dass Ann-Cathrin

und die Ladies des FC Dornbirn

gut zusammenpassen könnten.

Das Projekt „Bundesliga“ war

interessant genug, dass Ann-

Cathrin den Wechsel über die

Staatsgrenze nach Österreich

wagte. Sie wurde von allen sehr

herzlich aufgenommen. Ein tolles

Team, das sich auch neben

dem Platz gut versteht, hat

sich dort zusammengefunden.

Das Team ist international,

Ann-Cathrin bisher die einzige

deutsche Spielerin.

2018 wurde die Frauenmannschaft

des FC Dornbirn aus

einem Förderkader heraus gegründet.

Das war eine Regionalfördergruppe,

ähnlich wie man

sie im Württembergischen Fußballverband

kennt, in der talentierte

Spielerinnen von Verbandstrainern

in besonderem

Maße gefördert wurden. Die

Idee hinter dieser Gründung

war, den talentierten und bereits

gut aufeinander eingespielten

Spielerinnen eine neue „Fußballheimat“

zu geben, damit

sie auch weiterhin gemeinsam

spielen können.

Zunächst war die 2. Bundesliga

nur ein Traum der Spielerinnen.

Doch schnell merkten

alle Beteiligten, dass Talent und

Siegeswille den Traum zur Wirklichkeit

werden lassen könnten.

Das Ladies-Team entpuppte sich

als wahre Tormaschine. Seit der

Saison 2018/19 haben die Damen

über 500 Tore geschossen,

dreimal die Meisterschaft gewonnen

und zweimal den

VFV-Cup geholt.

Der VFV-Cup ist ein Pokalwettbewerb

für Frauen auf Verbandsebene.

Er wird seit 1999

vom Vorarlberger Fußballverband

ausgetragen und im k.o.-

System gespielt. Die Ladies des

FC Dornbirn haben diesen zweimal

in Folge gewonnen. Zum

ersten Mal 2019, gleich im ersten

Spieljahr. 2020 wurde der

Wettbewerb Corona bedingt

nicht ausgetragen. 2021 konnte

der Erfolg wiederholt werden.

Nachdem auch die Relegationsspiele

zum Aufstieg in die

2. Österreichische Bundesliga

mit einem Gesamtergebnis von

15:0 Toren gewonnen wurden,

konnten sich die Spielerinnen

mit dem Aufstieg belohnen.

Sie haben ihren Traum wahrgemacht.

Begleitet wurden die

Damen dabei von den beiden

erfahrenen Trainern Günther

Kerber und Norbert Lammer,

die auf langjährige Erfahrung

im Fußball zurückblicken können.

Künftig treffen die Dornbirner

Kickerinnen auf Mannschaften

aus Wien , Niederösterreich,

Oberösterreich, aus dem

Burgenland, Kärnten, aus der

Steiermark und aus Vorarlberg.

Wobei das Derby zwischen

dem FC RW Rankweil und den

Ladies des FC Dornbirn ganz

besonders spannend werden

dürfte.

Die Saison 2021/22 startet bereits

am 14. August, beginnend

mit einem Heimspiel für die

Dornbirner Fußball-Damen.

Alle heimischen Spiele werden

im Dornbirner Stadion „Birkenwiese“

ausgetragen. Zuschauer


Ralf Petzold Ihr Ansprechpartner vor Ort

BODENSEE ALLGÄU OBERSCHWABEN

Zum Jägerweiher 20 | 88099 Neukirch | Tel. 07528 9218178


www.bz-lindau.de

Die Damen der 1. Mannschaft des FC Dornbirn haben den Aufstieg

in die zweithöchste Spielstufe im österreichischen Frauenfußball

geschafft und sich damit in kürzester Zeit einen Traum

erfüllt. Auch die Lindauerin Ann-Cathrin Maurer (rechts im Bild

im grünen Dress) gehört zu diesem erfolgreichen Team. Sie ist

Torhüterin. Während ihre Mannschaftskameradinnen auf Torejagd

gehen, hält sie den eigenen Kasten sauber. BZ-Fotos: FCD

sind herzlich willkommen.

Die Ladies bestehen inzwischen

nicht mehr nur aus der Für die U-14 und die U-19 Wer mehr über die Ladies des

1. Mannschaft. In der Spielsaison

2021/22 hat der FC Dorn-

Spielerinnen gesucht.

zu ihren Spielterminen erfahren

Mannschaften werden noch FC Dornbirn, über ihre Spiele und

birn sowohl eine U-19 Mannschaft

(Vorarlbergliga), als auch sich zu einem Probetraining Website des Vereins oder auf

Talentierte Spielerinnen können möchte, kann sich auf der

eine U-14 Mannschaft (Nachwuchsliga)

gemeldet. Die U-19 dazu können unter folgender E-

anmelden. Mehr Informationen Instagram informieren.

Mannschaft ist eine Spielgemeinschaft

von SW Bregenz

Mail-Adresse eingeholt werden: lfcdornbirn / ladiesfcdornbirn

und FC Dornbirn. BZ info@ladies-fc-dornbirn.at @ www.ladies-fc-dornbirn.at


























lindauer_buergerzeitung





























17

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18 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

GESUND LEBEN

Wo drückt der Schuh?

Asklepios Klinik Lindau Experte empfiehlt frühzeitige Behandlung von Hallux valgus, da sonst Folgeschäden drohen

Auf die Frage, wo der Schuh

drückt, haben Betroffene mit

Hallux valgus eine klare Antwort:

am großen Zeh. Oberarzt

Dr. Dieter Sonntag von

der Asklepios Klinik Lindau

ist Experte für die Behandlung

von Hallux valgus und

rät Betroffenen, ihren Fuß

bereits in einem frühen Stadium

der Krankheit operieren

zu lassen.

Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

Tel.: 0 83 82/27 60

@ www.asklepios.com/lindau

Wegen der x-förmigen Fehlstellung

der Großzehe kommt

es bei einem Hallux valgus in

zunehmendem Maße zu einem

knöchernen Vorsprung,

meist mit Rötung und Schwellung

an der Innenseite des Gelenks.

Patienten haben oft schon

jahrelang Beschwerden und

suchen recht spät den Fußchirurgen

auf,

da sie z.B. Angst

vor einer Narkose

haben oder

starke Schmerzen

nach der

OP befürchten.

„Die individuelle

Schmerzgrenze

ist ein

entscheidender

Faktor dafür,

wann Betroffene

zu uns

Oberarzt Dr. med.

Dieter Sonntag

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kommen, um sich operieren

zu lassen. Dabei wäre eine frühere

Operation im Rahmen der

Prävention viel besser“, rät der

Experte.

Warum? „Wesentlich ist bei

einem Hallux valgus die ungleichmäßige

Gelenkbelastung

im Großzehengrundgelenk. Die

Folge ist ein zunehmender Gelenkschaden

durch ungleichmäßigen

Knorpelabrieb. Dieser

verursacht zunächst keine

Schmerzen und wird erst bei

höhergradigen Knorpelschäden

im späten Verlauf klinisch symptomatisch.

Ursächlich ist die gravierende

Umverteilung der Belastungskräfte

beim Abrollen. Benachbarte

Zehen müssen mehr

Last aufnehmen, dekompensieren

und verformen sich zu Hammeroder

Krallenzehen oder zeigen

Achsabweichungen. Es bilden

sich Druckstellen mit Schwielen“,

erläutert Dr. Sonntag und beschreibt

weiter: „Durch die Fehlstellung

und Fehlbelastung verlagern

sich auch die Beugeund

Strecksehnen. Durch den

schiefen, im fortgeschrittenen

Stadium sogar verdrehten Großzeh

gehen die Stabilität und

Kraft bei der Abstoßbwegung

beim Gehen völlig verloren. Bei

der Abrollbewegung kann der

Großzeh keine Last mehr aufnehmen.

Der Gang wird unsicher,

die Balance geht verloren. Jeder

Schritt wird zur Qual“, so der

Oberarzt.

Die Fehlbelastungen und geänderte

Belastungsachsen bleiben

nicht nur auf die Statik der

Füße beschränkt. Auch Sprunggelenk,

Kniegelenk, sogar das

Hüftgelenk und der Rücken können

langfristig Schaden nehmen.

Eine aufsteigende Arthrose (Verschleiß)

mit Auswirkungen auf

Links: Eine schiefe Großzehe (Hallux valgus) vor der Operation.

Rechts: So sieht ein Fuß im Röntgenbild aus, bei dem während einer

Operation erfolgreich die Zehenfehlstellung korrigiert wurde.

den gesamten Bewegungsapparat

kann Folge der schiefen

Großzehe sein.

Betroffene dürfen sich bei

weiteren Fragen zu dieser Erkrankung

gern an den Exper-

BZ-Fotos: Asklepios

ten für die Behandlung von

Hallux valgus in der Asklepios

Klinik wenden. Einen Termin

bei Dr. Sonntag erhalten sie

unter Tel.: 0 83 82/2 76 20 60.

BZ

„Wer Mensch sein will, muss fühlen“

Buch-Tipp: Dr. Leon Windscheid erzählt vom „Baby und dem Monster“ und der „Rückkehr der Schmetterlinge“

Gefühle bestimmen unser Leben.

Gerade in dieser Zeit voller Umbrüche

und komplexer Herausforderungen

sind sie allgegenwärtig

und doch wissen wir so

wenig über sie. Psychologe und

Spiegel-Bestseller-Autor Dr. Leon

Windscheid nimmt uns in seinem

Buch „Besser fühlen - Eine Reise

zur Gelassenheit“, das im Frühling

im Rowohlt Polaris Verlag

erschienen ist, mit auf eine Reise,

an deren Ende wir unsere

Emotionen besser verstehen und

lernen, sie anzunehmen, wie sie

sind, statt sie zu unterdrücken.

Das macht unsere Gefühle zu einer

großen Stärke – wir werden

(uns) wieder besser fühlen.

Woher kommt die Angst, den

Anforderungen im Leben nie

ganz zu genügen? Wieso braucht

unser Hirn die Langeweile in

dieser schnellen Welt mehr

denn je? Was können wir tun,

um in einer Beziehung so verliebt

zu bleiben, wie am Anfang?

Und weshalb vergeht die

Zeit gefühlt immer schneller,

je älter wir werden, und können

wir sie wieder bremsen?

Windscheid verknüpft überraschende

wissenschaftliche

Erkenntnisse aus der neuesten

Forschung und Einsichten aus

tausenden Jahren Menschheitsgeschichte

völlig neu. Er liefert

Denkanstöße und kluge Analysen

und zeigt, wie wir das Sorgenkarussell

im Kopf stoppen,

um nachts durchzuschlafen,

unseren Hunger zurück in gesunde

Bahnen lenken und wie

wir mit einer 3.000 Jahre alten

Idee aus dem Buddhismus eine

wahre Freundschaft zu uns

selbst aufbauen.

Was man zu verstehen

gelernt hat,

fürchtet man nicht mehr.

Marie Curie

Wer sich mit Windscheid auf

diese Reise durch unsere Gefühlswelt

macht, findet neue

Wege zu sich selbst und vor

allem zu mehr Gelassenheit.

Leon Windscheid, geboren

1988 in Bergisch Gladbach,

forschte gemeinsam mit Wissenschaftlern

aus der ganzen

Welt. Seine Studien erschienen

in international angesehenen

Fachzeitschriften, sein

erstes Buch „Das Geheimnis der

Psyche“ war ein Spiegel-Bestseller.

Er ist mit der Tour „Altes

Hirn, neue Welt – Psychologie

live erleben“ in ganz Deutschland

unterwegs.

Windscheid ist regelmäßiger

Gast in Talkshows und

spricht auf TEDx-Konferenzen.

Seine Podcasts „In extremen

Köpfen“ und „Betreutes

Fühlen“ belegen Spitzenplätze

in den Charts; letzterer mit

mittlerweile knapp 700.000

Abonnenten. Seine Artikel erschienen

u.a. bei Spiegel Online,

im Manager Magazin und

Neon. Nach Stationen in Frankreich,

Spanien und der Türkei

lebt der Autor in Münster und

Berlin.

BZ

Dr. Leon Windscheid

„BESSER FÜHLEN – Eine Reise

zur Gelassenheit“

ISBN: 978-3-499-00377-6

Paperback, 256 Seiten

BZ-Foto: Verlag

„Ein gelassener Umgang mit

unseren und den Gefühlen

anderer sowie die Fähigkeit,

uns selbst besser zu

verstehen und ein zufriedenes

Leben zu führen, das sind

die Wünsche, die ich Ihnen

mitgeben möchte.

Keine bescheidenen

Wünsche, aber auch kein

Grund, sich Druck zu machen:

Gehen Sie die Lektüre ruhig

an. Impulse, die in Ihnen

etwas auszulösen vermögen,

werden von alleine in Ihrem

Kopf hängenbleiben und dort

eine Wirkung entfalten. Alles

andere dürfen Sie getrost

vorbeiziehen lassen.

Gute Reise!“

Autor Dr. Leon Windscheid


WISSENSWERTES 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

19

„Eine Handvoll

Kunst“ im KuBa

Die Künstlergruppe „Eine

Handvoll Kunst“ präsentiert

vom 24. Juli bis 15. August

2021 ihre Ausstellung

„Zwischen Konstruktion und

Imagination“ im Kunstbahnhof

(KuBa) in Wasserburg.

Matthias Engert, Kristin

Finsterbusch, Kurt Grimm,

Jürgen Hochmuth und Barbara

Schwämmle verbergen sich

hinter „Eine Handvoll Kunst“

– eine 2009 gegründete

Gruppe von Künstlern und

Künstlerinnen, deren Arbeiten

um ähnliche Ideen und

Theorien kreisen.

Die feierliche Ausstellungseröffnung

findet am Freitag,

23. Juli, ab 19.30 Uhr in Anwesenheit

der Künstler statt.

Der Kunstbahnhof in der

Bahnhofstr. 18 in Wasserburg

ist freitags, samstags und

sonntags jeweils von 15 bis

18 Uhr geöffnet. BZ









Verdienstmedaille des Landkreises verliehen

Anzeigen

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Amtsübergabe beim Lions Club

Neuer Präsident ist Michael Hankel – Neuer Vize ist Dr. Alexander Kaps

Anfang Juli findet im Lions Club

Lindau traditionsgemäß der Wechsel

im Präsidentenamt statt. In

diesem Jahr konnte die Zeremonie

wieder in feierlichem Rahmen

erfolgen. Dabei überreichte der

scheidende Präsident Winfried

Rank die Präsidentennadel und

das symbolische Club-Steuerrad

an seinen Nachfolger Michael

Hankel.

Michael Hankel wird die nächsten

zwölf Monate den Club als

Präsident führen. Unterstützung

erhält er vom ebenfalls

neu gewählten 1. Vizepräsidenten

Dr. Alexander Kaps. In seiner

Antrittsrede stellte der neue

Präsident sein Motto für das Lions

Jahr 2021/22 vor: „Gemeinsam

dienen und Freundschaft pflegen“.

Nach so vielen ausgefallenen

oder digital durchgeführten

Veranstaltungen sei es nun

wichtig, den Zusammenhalt

im Lions Club intensiv zu pflegen.

Das sei die wichtigste Voraussetzung,

um erfolgreich die

notwendigen Mittel zur Unterstützung

sozialer Projekte im

Raum Lindau einzuwerben. BZ

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Im Mai vergangenen Jahres sind

viele verdiente Mitglieder des

Kreistags aus dem Gremium

ausgeschieden. Eigentlich

wollte Landrat Elmar Stegmann

diese zeitnah nach Ende der

letzten Legislaturperiode mit

der Verdienstmedaille des Landkreises

auszeichnen, aber die

Corona-Pandemie machte ihm

einen Strich durch die Rechnung.

Nun hat er gemeinsam

mit seinen aktuellen Stellvertretern

in einer kleinen Feierstunde

im Rokokosaal die

ehemaligen Kreisrätinnen und

Kreisräte verabschiedet und

denjenigen die Verdienstmedaille

des Landkreises ausgehändigt,

die sich mindestens

zwölf Jahre in das Gremium

eingebracht hatten. Er würdigte

dabei das langjährige und großartige

Engagement eines jeden

Einzelnen, aber auch das als

Team.

Mit der Verdienstmedaille des

Landkreises wurden ausgezeichnet

(mit Landrat Elmar

Stegmann im Bild; von links):

Hermann Kreitmeir, Margrete

Mader, Werner Nenning,

Heinrich Kretz, Daniele Kraft,

Karl-Heinz Rudolph, Barbara

Krämer-Kubas, Herbert Zinth,

Dieter Wurm, Johann Zeh,

Georg Schmid und Dr. Michael

Hornstein (ihm konnte Landrat

Elmar Stegmann (6.v.l.) auch

die Kommunale Verdienstmedaille

in Bronze überreichen).

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

BZ-Foto: SD

Vielseitige Veranstaltungen und Aktivitäten plant der neue Präsident

für das kommende Lions-Jahr. So sind z.B. die Vorbereitungen für den

Lindauer Adventskalender 2021 schon in vollem Gange. BZ-Foto: CF

Impressum


20 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21

WISSENSWERTES

Die Lizenz zum Weitermachen

Der EV Lindau ist wieder in der Eishockey Oberliga-Süd dabei

Haus- und Gartentüren wieder offen

Die Kinder der Gartengruppe

des Vereins Bauernhof für Jung

und Alt „Haug am Brückele“

freuen sich. Endlich konnten

sie sich wieder begegnen und

sogar im kleinen Rahmen ein

Mohnblumenfest feiern.

Der Garten steht in voller

Pracht und die neue Fassade

leuchtet schon von weitem in

sonnigem Gelb.

Am ersten Samstag im Monat

ist wieder Brotbacken im

Holzofen angesagt und die

Reparaturstube öffnet auch

wieder an jedem ersten Montag

im Monat.

Am 18. September wird beim

Färbefest im Freien über einem

Holzfeuer der Färbekessel

befüllt (wahrscheinlich blau)

und auch die Flohmarktsachen

liegen schon bereit.

Die genauen Termine für den

Herbstflohmarkt und eventuelle

weitere Veranstaltungen

in diesem Jahr werden rechtzeitig

bekanntgegeben.

Bereits jetzt kann man den

Verein auf seiner Homepage

besuchen unter:

www.haug-am-brueckele.de

„Oder werfen Sie einen

Blick

über den Gartenzaun. Wir freuen

uns wieder auf Begegnungen

mit Jung und Alt“, schreibt

Irmgard Löhr vom „Haug am

Brückele“.

BZ-Foto: Verein

Learn-to-Skate-Programm

Die EV Lindau Islanders bieten

ein kostenloses „Inline-Learnto-Skate“-Programm

für Kinder

und Jugendliche an. Wer

zwischen drei und zwölf Jahren

alt ist, kann an dem Kurs

teilnehmen.

„Getreu dem Motto: ‚Was im

Winter möglich ist, können wir

auch im Sommer‘ laden wir

alle am Eishockey begeisterten

Kinder und Familien zu unserer

Sommer-Laufschule ein“, sagt

Spencer Eckhardt, hauptamtlicher

Nachwuchsleiter beim

EVL.

Die Kurse, die an jedem Freitag

stattfinden, werden von

erfahrenen Trainern des EV

Lindau Islanders geleitet.

Anmeldungen sind per E-Mail

an: nachwuchstrainer@

evlindau.com mit dem Betreff

„Inline Learn to Skate“ möglich.

Den angemeldeten Teilnehmern

entstehen keine Kosten.

Bitte Inlineskates, Helm

(auch Fahrradhelm), Knie- und

Ellenbogenschoner und – falls

vorhanden - Eishockeyschläger

oder Street-Hockeyschläger

mitbringen. Wem noch etwas

fehlt, der kann sich vorher per

E-Mail über etwaige Leihausrüstungen

informieren.

BZ-Foto: EVL

Gute Nachrichten für die EV Lindau

Islanders: Der DEB hat ihnen die

Lizenz für die Saison 2021/21 in

der Oberliga Süd erteilt. Dass die

Vergabe der Lizenz durch den

Deutschen Eishockey-Bund (DEB)

– wie in den Jahren zuvor – ohne

jegliche Auflagen erfolgte, ist für

den relativ „kleinen“ Verein in der

Oberliga Süd eine Auszeichnung.

Es zeigt, dass man hier wirtschaftlich

und sportlich gut aufgestellt

ist und einem Spielbetrieb in der

dritthöchsten Spielklasse des deutschen

Eishockeys nichts im Wege

steht.

Nach den Lizenzierungsverfahren,

in denen alle 26 Oberligisten

die Zulassung erhielten,

erstellt der DEB nun den Spielplan.

Mit der Veröffentlichung

der Spielpläne ist Ende Juli zu

rechnen. Der Saisonstart in der

Nord-Staffel ist für den 24. September

angesetzt, die Süd-Staffel

nimmt am 7. Oktober die Spiele

auf. In beiden Ligen wird den

Playoffs eine Doppelrunde (52

Spiele Nord/ 44 Spiele Süd)

vorausgehen.

BZ-Foto: Ockert

Siehe „Ansichten“ auf der Titelseite

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