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17.07.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

17. Juli 2021 · Ausgabe KW 28/21 · an alle Haushalte<br />

ANSICHTEN<br />

Sascha Paul<br />

Sportlicher Leiter<br />

EV Lindau Islanders<br />

Nach einer Saison ohne<br />

Zuschauer im Stadion und<br />

nahezu ohne Spiel- und<br />

Trainingsbetrieb im Nachwuchs,<br />

schauen wir wieder<br />

voller Zuversicht in die<br />

Zukunft und hoffen dabei<br />

auch auf das nötige Fingerspitzengefühl<br />

der Politik<br />

im Umgang mit dem Profiund<br />

Amateursport.<br />

Gerade der Nachwuchssport<br />

hat extrem unter der<br />

Pandemie gelitten. Wir<br />

bieten bereits jetzt schon<br />

eine kostenlose Inline-<br />

Laufschule an, um allen<br />

Kindern die sofortige<br />

Rückkehr zu Bewegung<br />

und sozialen Kontakten zu<br />

ermöglichen (Infos dazu<br />

auf www.evlindau.com<br />

und auf der Rückseite<br />

dieser BZ-Ausgabe).<br />

Natürlich hoffen wir alle<br />

auch auf eine Rückkehr<br />

der Zuschauer in die Eissportarena.<br />

Obwohl wir<br />

mit SpradeTV im vergangenen<br />

Jahr eine klasse<br />

Plattform für die Live-<br />

Übertragung der Spiele<br />

aufgebaut haben, habt Ihr,<br />

liebe Fans, am meisten<br />

gefehlt und noch ein Jahr<br />

ohne Zuschauer und die<br />

Emotionen, die Ihr ins<br />

Stadion bringt, mag ich<br />

mir gar nicht ausmalen!<br />

Ich möchte mich an dieser<br />

Stelle für all die Unterstützung<br />

der Sponsoren,<br />

Gönner, Fans und Helfer<br />

bedanken. Ohne deren<br />

Wohlwollen gegenüber<br />

den EV Lindau Islanders<br />

wäre die vergangene Saison<br />

undenkbar gewesen.<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 31.07.2021<br />

Samstag, 28.08.2021<br />

Jugendarbeit lebt von Zuverlässigkeit<br />

Xtra ist wieder geöffnet Stadt hat drei neue Kräfte eigens für die Jugendarbeit engagiert<br />

„Lindau ist jünger, als man oft<br />

denkt“, so Oberbürgermeisterin<br />

Claudia Alfons. Und: Diese<br />

Jugend brauche Platz, Orte zur<br />

Begegnung und genau ein solcher<br />

ist das Jugendzentrum<br />

Xtra auf der Insel. Zwei Jahre<br />

lang war es geschlossen, wurde<br />

renoviert und den Bedürfnissen<br />

einer zeitgemäßen Jugendarbeit<br />

angepasst.<br />

Doch das Xtra liefert nur eine<br />

Hülle für das neue Konzept in<br />

der Jugendarbeit der Stadt Lindau.<br />

Mit Anna Krüger, Benny<br />

Taylor und Theresa Berschl hat<br />

die Stadt drei neue Kräfte für<br />

die Jugendarbeit gewonnen,<br />

die jetzt wieder in städtischer<br />

Hand liegt.<br />

Zuvor hatte 15 Jahre lang ein<br />

externer Dienstleister die Jugendarbeit<br />

für die Stadt Lindau<br />

geleistet. 2019 wurde dieser<br />

Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen<br />

aufgelöst, das Xtra<br />

schloss. Es folgte ein Prozess, in<br />

den Träger der Jugendarbeit,<br />

Fachleute aus der Verwaltung<br />

aber vor allem auch Jugendliche<br />

eingebunden waren.<br />

Oberbürgermeisterin Claudia Alfons und Bürgermeisterin Katrin<br />

Dorfmüller (von links) machen es sich in der Skaterhalle gemütlich,<br />

Hauptamtsleiter Thomas Nuber (ganz rechts) begutachtet die<br />

neuen Räume ebenfalls.<br />

Das Jugendcafé wurde komplett neu gestaltet.<br />

Das Ergebnis: Die Stadt leistet<br />

die Jugendarbeit wieder<br />

selbst. Mit diesem Beschluss<br />

war auch eine Erhöhung des<br />

städtischen Etats auf 200.000<br />

Euro jährlich verbunden. Über<br />

20.000 Euro davon können die<br />

Jugendlichen direkt verfügen<br />

und damit eigene Projekte finanzieren.<br />

Für das neue Team war der<br />

Start durchaus mühselig, denn<br />

Corona verzögerte immer wieder<br />

den Neuanfang und erschwerte<br />

beispielsweise die<br />

Kontaktaufnahme zu den Jugendlichen.<br />

Aber auch, wenn<br />

das Xtra geschlossen war, an<br />

Arbeit mangelte es dem Trio<br />

Berschl, Krüger und Taylor<br />

nicht.<br />

Entrümpeln, planen, streichen<br />

– die drei legten selbst<br />

zupackend Hand an. Das Ergebnis<br />

kann sich dabei durchaus<br />

sehen lassen. Das Jugendcafé<br />

bietet jetzt einen freundlichen,<br />

hellen Eindruck, ein<br />

Billardtisch und eine gemütliche<br />

Sitzecke bestimmen das<br />

Bild. Hier gibt es auch eine<br />

Bühne, auf der Bands ihre ersten<br />

Gehversuche machen können.<br />

Apropos Bands: Im Xtra gibt<br />

es jetzt noch zwei Probenräume.<br />

Neu sind ein Kreativraum<br />

und der Medienraum. Im<br />

Kreativraum stehen den Jugendlichen<br />

Siebdruck-Sets,<br />

Leinwände und Farbe zur Verfügung.<br />

Im Medienraum befinden<br />

sich ein öffentlich zugänglicher<br />

PC und eine Spielkonsole,<br />

dazu hängt dort ein<br />

Tanzspiegel. Wobei Theresa<br />

Berschl sagt: „Wenn es sich so<br />

nicht bewährt, gestalten wir es<br />

in Absprache mit den Jugendlichen<br />

um.“<br />

Denn weder Raumaufteilung<br />

noch das Jugendkonzept<br />

sind in Stein gemeißelt.<br />

Zu schnell ändern sich die<br />

Bedürfnisse von Jugendlichen,<br />

Flexibilität und Improvisationsvermögen<br />

sind Tugenden,<br />

die für eine bedarfsgerechte<br />

Jugendarbeit nötig<br />

sind. Und die Bereitschaft,<br />

sich zu vernetzen.<br />

Auch an der Vernetzung<br />

hat das neue Team gearbeitet.<br />

Einer der Kooperationspartner:<br />

der Verein Move, der beispielsweise<br />

die Skate-Rampe<br />

mitbetreut. Die Rampe wurde<br />

BZ-Fotos: Jürgen Widmer<br />

ausgebessert und wird fortan<br />

den Jugendlichen wieder zur<br />

Verfügung stehen.<br />

Mit dem Xtra auf der Insel<br />

und dem Fresh in Zech betreuen<br />

die städtischen Jugendarbeiter<br />

jetzt zwei offene Treffs,<br />

die sich ungefähr an die Altersgruppe<br />

zwischen zwölf und 27<br />

Jahren wenden. Das Fresh hat<br />

jeweils dienstags und donnerstags<br />

von 16 bis 20 Uhr geöffnet,<br />

das Xtra mittwochs und<br />

freitags, jeweils von 16 bis 20<br />

Uhr. Zudem öffnet das Xtra jeden<br />

zweiten Montag von 16 bis<br />

20 Uhr. Weitere Informationen<br />

gibt es im Internet unter<br />

www.jugend-lindau.de<br />

Diese Öffnungszeiten will<br />

das Team auch zuverlässig<br />

aufrechterhalten. Denn gerade<br />

Jugendarbeit lebt auch von<br />

der Zuverlässigkeit des Angebots.<br />

Wer Fragen an das Team hat<br />

oder sich über das Angebot informieren<br />

will, kann dies unter<br />

www.jugend-lindau.de<br />

tun. Telefonisch ist das Team<br />

unter 01 75/6 45 00 80 oder per<br />

E-Mail unter jugendarbeit@<br />

lindau.de erreichbar.<br />

Jürgen Widmer<br />

▶ Sommerliche Aussichten<br />

Mit „Küsst mich wach“, dem Sommerfest am Hoyerbergschlössle,<br />

und „Bayern spielt“, einer Aktion, die zu Kultur-Events im<br />

Casinopark einlädt, steigt die Vorfreude auf einen Sommer<br />

voller Musik, Kunst, Genuss und Lebensfreude. S. 11/13<br />

▶ Verschlungene Wege<br />

Auf verschlungenen Wegen Natur erleben,<br />

sich zum Thema Landwirtschaft schlau<br />

machen, am Suchspiel teilnehmen: im<br />

<strong>Lindauer</strong> Maislabyrinth ist‘s möglich. S. 14<br />

In dieser Ausgabe<br />

mit der Seite:<br />

Aus dem Stadtrat


2 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Halbzeit: Gartenschau feiert Strandfest<br />

Karl Frierson spielt am 28. Juli – Themenwoche Wüste - Buntes Treiben auf dem ganzen Gelände<br />

Die Gartenschau steuert auf die<br />

Halbzeit zu. Bis zum 10. Oktober<br />

ist sie noch geöffnet, am<br />

28. Juli wird mit einem Strandfest<br />

Halbzeit gefeiert. Dann<br />

wird Lindaus Soulman Karl<br />

Frierson auf der Radio7-Terrasse<br />

spielen, zudem auf dem ganzen<br />

Gelände ein buntes Treiben<br />

mit Angeboten für Jung und Alt<br />

herrschen.<br />

Beginn des Strandfestes ist um<br />

17 Uhr. Das Konzert mit Frierson,<br />

der mit Band und einer<br />

Bläsersektion auftritt, beginnt<br />

um 20 Uhr.<br />

Zur Halbzeit kann Gartenschau-Geschäftsführerin<br />

Claudia<br />

Knoll ein positives Fazit<br />

ziehen. „Die Gartenschau ist<br />

angekommen bei den <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong>n“, sagt<br />

sie. Mehr als 7500 verkaufte<br />

Dauerkarten sind dafür das äußerliche<br />

Zeichen. Und wir verkaufen<br />

wöchentlich immer<br />

noch Dauerkarten“, sagt Knoll.<br />

Auch bei den Tagesbesuchern<br />

zeigt sie sich zufrieden,<br />

obwohl sie einschränkt:<br />

„Selbstverständlich haben uns<br />

die Pandemiebeschränkungen,<br />

aber vor allem das regnerische<br />

Wetter, Tagesbesucher gekostet.“<br />

Zudem sind erst seit<br />

Kurzem wieder Busreisen möglich<br />

und Busreisende sind eine<br />

wichtige Besuchergruppe.<br />

Dafür ist es bei einer anderen<br />

Gruppe hervorragend gelungen,<br />

sie auf die Gartenschau<br />

zu locken: junge Familien. Dies<br />

stellt auch Gerhard Zäh, Vorsitzender<br />

der Bayerischen Landesgartenschau<br />

GmbH, fest:<br />

„Die <strong>Lindauer</strong> Gartenschau ist<br />

jünger als andere Gartenschauen.“<br />

Zumindest das Programm in<br />

der aktuellen Themenwoche<br />

„Wüste“ dürfte Jung und Alt<br />

auf die Hintere Insel locken. So<br />

bevölkern an den Wochenenden<br />

17./18. Juli und 24./25. Juli<br />

die „Traumfänger“ das Gelände<br />

und zeigen ihr Programm „Wüstenblühen“.<br />

Das Traumfänger-Ensemble<br />

wurde 2004 gegründet und<br />

Am 28. Juli steht Lindaus Soulman Karl Frierson beim Strandfest auf<br />

der Radio7-Terrasse.<br />

Foto: Christian Flemming<br />

verzaubert seitdem mit ihren<br />

fantasievollen Inszenierungen<br />

Zuschauer im In- und Ausland.<br />

2015 wurde dem Team eine besondere<br />

Ehre zuteil, als es vom<br />

Weltturnverband zum besten<br />

DTB-Showteam Deutschlands<br />

gekürt wurde. Die Auftritte finden<br />

samstags und sonntags<br />

zwischen 10.30 und 12 Uhr<br />

sowie samstags zusätzlich von<br />

14 bis 16.30 Uhr auf dem gesamten<br />

Gelände verteilt statt.<br />

Bei einem Thementag Wüste<br />

am Donnerstag, 22. Juli, können<br />

die Kinder von 15 bis 18<br />

Uhr auf der Spielelandwüste<br />

Wüstenlandschaften bauen.<br />

Wer es würziger mag, kommt<br />

beim Genussworkshop der<br />

AOK von 17 bis 18.30 Uhr auf<br />

der Radio 7- Terrasse auf seine<br />

Kosten. Dort dreht sich alles<br />

um Gewürze aus dem Orient.<br />

Und beim Sundowner-Konzert<br />

Brougierstraße<br />

Die Stadt Lindau teilt mit, dass<br />

die Brougierstraße zwischen<br />

den Hausnummern 6 bis 35<br />

wegen der Neuanlage sowie Instandsetzung<br />

von Telefon- und<br />

Stromkabeln, Wasser- und<br />

Gasleitungen durch die Firma<br />

Nuber ab Montag, 5. Juli bis<br />

zum 1. Oktober für 40 Tage gesperrt<br />

wird. Die Umleitung ist<br />

ausgeschildert und führt über<br />

den Langenweg und die Laubeggengasse.<br />

Fußgänger und<br />

Radfahrer können die Baustelle<br />

passieren.<br />

Die Anwohnerinnen und Anwohner<br />

sowie die Beschäftigten<br />

des Kindergartens „Kleine<br />

Sonnenstrahlen“ können bis<br />

auf wenige Tage an ihre Häuser<br />

am Kiosk mit dem Ensemble<br />

„Triolagge“ verwandelt sich das<br />

Gelände dann von 19 bis 21<br />

Uhr in eine Oase. Am Sonntag,<br />

25. Juli tritt dann das Orchester<br />

des Valentin-Heider-Gymnasiums<br />

auf und erschafft eine Oase<br />

für die Ohren (Beginn: 17<br />

Uhr).<br />

Andrea Meyer-Langnickel,<br />

die für das Kulturprogramm<br />

der Gartenschau verantwortlich<br />

ist, weist noch auf weitere<br />

Auftritte lokaler Künstlerinnen<br />

und Künstler hin. So bereichern<br />

unter anderem das<br />

Tanzhaus Lindau, die Tanzschule<br />

SalsaFusion, die Theatergruppe<br />

Podium 84, Cello<br />

Passionato und die Musikschulen<br />

Lindau, Lindenberg und<br />

Westallgäu das Angebot. Näheres<br />

finden Interessierte unter<br />

www.lindau2021.de/events.<br />

Mit dem Strandfest am 28.<br />

fahren. An den Tagen, an denen<br />

die Zufahrt nicht möglich<br />

sein sollte, werden Ausweichparkplätze<br />

zur Verfügung gestellt,<br />

die mit entsprechender<br />

Beschilderung gekennzeichnet<br />

sind. <br />

JW<br />

Pestalozzi-Ring<br />

Juli heißt es dann Halbzeit auf<br />

der Hinteren Insel. Der Auftritt<br />

von Karl Frierson krönt einen<br />

abwechslungsreichen Tag. So<br />

werden die Aussteller ihre Beiträge<br />

abends stimmungsvoll<br />

beleuchten, und den Tag über<br />

locken unter anderem ein Limbo<br />

Tanz Wettbewerb, ein „Beachbody<br />

Contest“ im Calisthenicspark<br />

und eine Minidisco.<br />

Für das abendliche Konzert<br />

sollten sich die Besucherinnen<br />

und Besucher bereits online registrieren,<br />

denn ansonsten<br />

könnte es zu längeren Wartezeiten<br />

an den Kassen kommen.<br />

Die Registrierung für das<br />

Strandfest wird in der Woche<br />

vor dem Strandfest auf der<br />

Hauptseite www.lindau2021.<br />

de eingestellt. Telefonische<br />

und Registrierungen per E-<br />

Mail sind nicht möglich.<br />

<br />

Jürgen Widmer<br />

Straßensperrungen in Lindau<br />

Der Pestalozzi-Ring in Lindau<br />

ist zwischen Donnerstag, 8. Juli<br />

und Freitag, 30. Juli wegen der<br />

Neuanlage des Kanal/Hausanschlusses<br />

insgesamt 15 Tage<br />

lang voll gesperrt. Fußgänger<br />

und Radfahrer können die Vollsperrung<br />

nicht passieren. Die<br />

Arbeiten hängen zusammen<br />

mit denjenigen in der Ludwig-<br />

Kick-Straße, die im selben Zeitraum<br />

stattfinden. Dort allerdings<br />

ist die Straße nicht voll<br />

gesperrt. <br />

SAR<br />

Bayerstraße<br />

Die Bayerstraße ab Hausnummer<br />

10 bis zur Max-von-Laue-<br />

Straße ist im Zeitraum von<br />

Montag, 26. Juli, bis Dienstag,<br />

3. August an sieben Tagen wegen<br />

Straßenbauarbeiten für<br />

den Verkehr vollständig gesperrt.<br />

Der Anliegerverkehr ist<br />

jeweils bis zur Baustelle frei zugelassen.<br />

Fußgänger und Radfahrer<br />

können die Baustelle<br />

mit Behinderungen passieren.<br />

Während der Dauer der Vollsperrung<br />

wird der Verkehr umgeleitet.<br />

Die Umleitung ist ausgeschildert<br />

SAR<br />

Musikschule Lindau: Neues Kursprogramm ab Oktober<br />

Angebot auch für ganz junge Kinder – Neues Ballett-Workout für Erwachsene – Freude am gemeinsamen Musizieren<br />

Die Musikschule Lindau e.V.<br />

startet im Oktober mit neuen<br />

Kursen im Elementarbereich.<br />

Gemeinsames Hören und Musizieren<br />

regt schon bei ganz jungen<br />

Kindern die Sinne an. Das<br />

musikalische Angebot beginnt<br />

für die Allerkleinsten ab einem<br />

Alter von 18 Monaten mit dem<br />

Musikgarten.<br />

Für Kinder ab vier Jahren geht<br />

es dann mit der Musikalischen<br />

Früherziehung und der<br />

Musikalischen Grundausbildung<br />

weiter. In diesen Fächern<br />

wird die Basis für das<br />

spätere Erlernen eines Instruments<br />

gelegt. Auch in der Ballett-<br />

und Tanzklasse können<br />

Kinder ab vier Jahren ihr ureigenes<br />

Bedürfnis ausleben,<br />

sich auf Musik zu bewegen<br />

Singbar – Schnulzen<br />

und M(e)ehr<br />

Veranstaltung auf der Gartenschau:<br />

1. August, 19.30 Uhr<br />

Hinter dem Namen Singbar stehen<br />

Gesangsschülerinnen und<br />

–schüler sowie und ehemalige<br />

Schülerinnen und Schüler der<br />

Musikschule Lindau. Ihr Ziel ist,<br />

das Publikum mit einem vokalen<br />

Stilmix von Klassik über Musical<br />

und Filmmusik bis Pop zu unterhalten.<br />

Mal alleine, mal im Duett,<br />

immer mit Klavier-/ Cajonbegleitung<br />

oder digitaler Begleitmusik.<br />

Mitwirkende: Maximilian Koller<br />

(Cajon), Maria und Regina Kuhn,<br />

Frank Martin, Alicia Rädler sowie<br />

Vivian Stock.<br />

und zu tanzen. Ganz neu ist<br />

übrigens ab Oktober das Ballett-Workout<br />

für Erwachsene,<br />

die Spaß an Bewegung zu Musik<br />

haben.<br />

In der Singklasse unter der Leitung<br />

von Vanessa Warmbrunn-<br />

Looß lernen Kinder im Grundschulalter<br />

mit kindegerechten<br />

Liedern und Songs ganz nebenbei<br />

die Grundlagen für eine gesunde<br />

Stimme und eine körperbetonte<br />

Rhythmik und Metrik<br />

kennen. Singend, stapfend und<br />

klatschend wird so die Freude<br />

am gemeinsamen Musizieren<br />

geweckt.<br />

Für diese Angebote bietet die<br />

Musikschule Lindau kostenlose<br />

Schnupperstunden. Weitere Informationen<br />

gibt es unter www.<br />

musikschule-lindau.de oder telefonisch<br />

unter 08382/<br />

944597. Regina Kuhn<br />

Gemeinsam mit anderen Musiklehrerinnen und Musiklehrern sorgen<br />

sie dafür, dass an der Musikschule Lindau ein breitgefächertes Musikprogramm<br />

angeboten werden kann: Stephanie Melino, Lehrerin<br />

für Ballett/Kreativer Tanz sowie Katrin Heide und Inna Burian, Lehrerinnen<br />

für Elementare Musikpädagogik (von links nach rechts)<br />

<br />

Bildquelle: Musikschule Lindau


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21<br />

3<br />

Lindau ist weiterhin sicher<br />

Sicherheitsgespräch: Mehr als 71 Prozent Aufklärungsquote<br />

Die <strong>Lindauer</strong>innen und <strong>Lindauer</strong><br />

dürfen sich auch weiterhin<br />

sehr sicher fühlen. Dies ist das<br />

Ergebnis des Sicherheitsgesprächs<br />

zwischen Vertreterinnen<br />

und Vertretern der Polizei<br />

und der Stadt Lindau.<br />

Vor allem die Straßenkriminalität<br />

liegt, auch pandemiebedingt,<br />

weiterhin niedrig bei<br />

381 Fällen.<br />

Zwar waren es 2019 noch<br />

sieben weniger gewesen, allerdings<br />

ist die Marke noch immer<br />

weit von Spitzenwerten<br />

wie im Jahr 2005 (607) oder<br />

2009 mit 590 Delikten entfernt.<br />

„Im überdurchschnittlich<br />

sicheren Freistaat Bayern<br />

leben sie in einer der sichersten<br />

Regionen“, fasste die Präsidentin<br />

des Polizeipräsidiums<br />

Schwaben Süd/West,<br />

Claudia Strößner, die Lage<br />

zusammen.<br />

Für Lindaus Oberbürgermeisterin<br />

Claudia Alfons ist<br />

das eine gute Nachricht. Sie<br />

Kultursommer im Casinopark<br />

Kulturamt und Spielbank präsentieren Open Air-Veranstaltungen<br />

In Lindau wird endlich Kunst<br />

und Kultur gefeiert - miteinander<br />

und vor allem live! Das<br />

<strong>Lindauer</strong> Kulturamt reiht sich<br />

in die bayernweite Initiative<br />

„Bayern spielt“ ein und bringt<br />

gemeinsam mit der <strong>Lindauer</strong><br />

Spielbank vier hochkarätige<br />

Kultur-Events auf die temporär<br />

geschaffene Bühne im Casinopark.<br />

Zum Auftakt des Kultursommers<br />

liefert die Agathe Paglia-<br />

Band am Samstag, 14. August<br />

ab 19.30 Uhr, einen kultigen<br />

Mix aus Bluesrock, Funk und<br />

Soul. Auf der Bühne steht sie<br />

zusammen mit Matias Collantes<br />

(Gitarre), Martin Kretzdorn<br />

(Bass) und Moritz Schreiber<br />

(Schlagzeug).<br />

Ganz anders im Klang aber<br />

nicht weniger hörenswert<br />

wird die Aufführung des<br />

„Sommernachtstraums“ am<br />

Sonntag, 15. August um 20<br />

Uhr, mit der Musik von Felix<br />

Mendelssohn-Bartholdy nach<br />

dem gleichnamigen Lustspiel<br />

von William Shakespeare. Die<br />

bekannten Schauspieler Anna<br />

und Malte Arkona treffen auf<br />

die Gesangssolistinnen Jessica<br />

Eckhoff (Sopran) und Vanessa<br />

Maria Looss (Mezzo) und das<br />

<strong>Lindauer</strong> Vokalensemble. Begleitet<br />

werden sie vom Kammerorchester<br />

CHAARTS. Otto<br />

Beckmann hat neue Texte geschrieben,<br />

die Intendant Alexander<br />

Warmbrunn in Szene<br />

setzt.<br />

Auch Axel Herrig, einer der<br />

Stars der Wiener Volksoper,<br />

kommt nach Lindau. Unter anderem<br />

ist er Hauptdarsteller des<br />

Kult-Musicals „Rock me Amadeus“.<br />

In Lindau trifft Herrig<br />

Trafen sich zum Sicherheitsgespräch (links, von unten nach oben):<br />

Claudia Strößner, Thomas Steur, Markus Asbach, Gerhard Aberle,<br />

Thomas Nuber, und rechts von unten Claudia Alfons, Tanja Bohnert<br />

und Alexander Pfaff. Foto: Stadt Lindau/Widmer<br />

stellte die gute Zusammenarbeit<br />

zwischen der Stadt Lindau<br />

und der Polizeiinspektion<br />

Lindau heraus. Zudem fiel ihr<br />

die Aufklärungsquote von<br />

71,5 Prozent im Bereich der PI<br />

auf Sascha Lien, Hauptdarsteller<br />

des Queen-Musicals „We<br />

Will Rock You“. Die Show „Falco<br />

meets Mercury“, ist am Freitag,<br />

20. August ab 20 Uhr live<br />

im Casinopark zu erleben. Sie<br />

ist das Show-Konzert-Highlight<br />

schlechthin für alle Fans der<br />

80erJahre-Ikonen.<br />

Und schließlich präsentiert<br />

die <strong>Lindauer</strong> Marionettenoper<br />

ihre neue Inszenierung der<br />

„Fledermaus“, der Operette in<br />

drei Akten von Johann Strauß.<br />

Bernhard Leismüller und sein<br />

Team lassen am Samstag, 21.<br />

August im Casinopark die Puppen<br />

tanzen. Beginn ist um<br />

21 Uhr.<br />

Alle Veranstaltungen finden<br />

Open Air im Casinopark statt.<br />

Bei schlechtem Wetter wird ins<br />

Stadttheater ausgewichen. Karten:<br />

Agathe Paglia Band & Ein<br />

Sommernachtstraum Karten:<br />

1. Kategorie 18 / 14 Euro, 2. Kategorie<br />

16 / 12 Euro, Falco meets<br />

Mercury & Die Fledermaus<br />

Karten: 1. Kategorie 28 / 22 Euro,<br />

2. Kategorie 26 / 20 Euro.<br />

Tickets:<br />

Telefon: 08382 9113911 |<br />

Mail: theaterkasse@kultur-lindau.de.<br />

print@home. Tickets<br />

und weitere Informationen unter<br />

www.kultur-lindau.de |<br />

24 h Hotline 01805 700 733.<br />

Karten sind außerdem erhältlich<br />

bei der Tourist-Information<br />

Lindau, im Lindaupark und<br />

bundesweit bei allen Reservix<br />

Vorverkaufsstellen.<br />

Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Der Treffpunkt Zech e.V. sucht in Kooperation mit der Stadt Lindau (B) zum<br />

nächstmöglichen Zeitpunkt für die Leitung des Mehrgenerationenhauses<br />

Treffpunkt Zech und die Stadtteilarbeit im Ortsteil Lindau-Zech eine/n<br />

Sozialarbeiter(in) / Sozialpädagogen(in)<br />

(m/w/d) in Teilzeit (50%)<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 31.07.2021.<br />

positiv auf. Die Sicherheitsgespräche<br />

finden regelmäßig<br />

statt und sind wichtiger Bestandteil<br />

der Zusammenarbeit<br />

zwischen Stadtverwaltung<br />

und Polizei. Jürgen Widmer<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

GRUSS AUS DER TOSKANA<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und liebe <strong>Lindauer</strong>, <br />

„Nichts ist so beständig wie<br />

der Wandel“ besagt ein altes<br />

Zitat und das gilt auch für unsere<br />

Stadt. Natürlich sorgen<br />

Veränderungen für Verunsicherung<br />

und Diskussionen,<br />

die teilweise auch sehr emotional<br />

geführt werden. Die<br />

Emotionalität in den Diskussionen<br />

über die Entwicklungen<br />

in unserer Stadt liegt sicher<br />

vor allem daran, dass<br />

unser Lindau allen Beteiligten<br />

sehr am Herzen liegt. Es<br />

mag unterschiedliche Vorstellungen<br />

über die Mittel<br />

und Wege geben, aber diese<br />

Gemeinsamkeit sollten wir<br />

uns bei allen Debatten immer<br />

vor Augen halten: Auch jene,<br />

die unsere persönliche Meinung<br />

nicht teilen, sind am<br />

Wohl Lindaus interessiert.<br />

Derzeit beherrschen – neben<br />

den Pollern – zwei große Themen<br />

die Diskussion in Lindau:<br />

die künftige Gestaltung<br />

des Karl-Bever-Platzes und<br />

die beabsichtigte Bebauung<br />

der Hinteren Insel. Zu beiden<br />

Themen gab es auch Bürgerbeteiligungen,<br />

deren Ergebnisse<br />

die Stadt sehr ernst nimmt.<br />

Zugleich sorgen sich verändernde<br />

Rahmenbedingungen in und<br />

außerhalb unserer Stadt auch<br />

immer wieder dafür, dass Bestehendes<br />

neu beleuchtet wird und<br />

dies gegebenenfalls die Frage<br />

nach einer etwaigen Anpassung<br />

aufwirft. Wenn wir dieser Dynamik<br />

als Stadtgemeinschaft<br />

bestmöglich begegnen wollen,<br />

brauchen wir eine offene und<br />

vertrauensvolle Diskussionskultur,<br />

bei der wir nicht in Lagerdenken<br />

verfallen und die Eskalation<br />

der Kontroverse in Kauf<br />

nehmen dürfen – in der Überzeugung,<br />

dass sich die eigene<br />

Auffassung am Ende durchsetzen<br />

wird. Doch Lindau insgesamt<br />

gewinnt nur, wenn wir zu<br />

gemeinsamen Lösungen kommen.<br />

Wie schaffen wir das? Lassen<br />

Sie uns damit anfangen,<br />

einander aufrichtig zuzuhören<br />

und anzuerkennen, dass auch<br />

der Sichtweise anderer Mitbürgerinnen<br />

und Mitbürger Werte<br />

zugrunde liegen, die ihre Berechtigung<br />

haben. Wenn wir<br />

diese individuellen Werte herausarbeiten,<br />

haben wir als Stadt<br />

die Chance, Lösungen zu entwickeln,<br />

die die Schnittmenge<br />

unserer wichtigsten gemeinsamen<br />

Werte darstellen.<br />

Da der stetige Wandel auch für<br />

die Diskussionskultur gilt, bin<br />

ich hoffnungsvoll, dass uns dieses<br />

Umdenken gemeinsam gelingen<br />

kann. Ich freue mich<br />

über jede/n, die/der dazu bereit<br />

ist.<br />

Ihre Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin für Lindau<br />

Gültigkeit der Parkkarten für Bewohner<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.<br />

Unser Senioren- und Pflegeheim ist ein „Zuhause mit Atmosphäre“ für 107<br />

Bewohner/innen.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als<br />

Kaufmännischer Mitarbeiter (m/w/d)<br />

Finanz- und Rechnungswesen<br />

Senioren- und Pflegeheim Reutin<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 25.07.2021.<br />

In Lindau gelten die Bewohnerparkkarten<br />

während der Parkgebührenpflicht<br />

nicht auf den<br />

30 Minuten-Kurzzeitparkplätzen.<br />

Die roten Bewohnerparkkarten<br />

haben nur auf der Vorderen<br />

Insel und die gelben Bewohnerparkkarten<br />

nur auf der Hinteren<br />

Insel im Bereich des ehemaligen<br />

P 5 Gültigkeit. SAR<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


4 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Audioguide: Hahn Jaron zeigt Kindern die Kunst<br />

Neues Angebot im Kunstmuseum für Familien: Ausstellung gemeinsam genießen – Altersgerechte Information<br />

Für Kinder und Familien hat<br />

das Kunstmuseum Lindau ein<br />

neues Angebot: ein Audioguide<br />

extra für Kinder. Der Guide<br />

ist für Mädchen und Buben im<br />

Vor- und Grundschulalter geeignet<br />

und führt die jungen<br />

Besucherinnen und Besucher<br />

kurzweilig und kindgerecht<br />

durch die Sonderausstellung<br />

„Marc Chagall - Paradiesische<br />

Gärten“.<br />

Spielerisch entdecken die<br />

Kinder gemeinsam mit dem<br />

blauen Hahn „Jaron“, der auf<br />

zahlreichen Gemälden Chagalls<br />

zu sehen ist, die Bildwelt<br />

des Malerpoeten. Sie tauchen<br />

ein in die Geschichte von<br />

Daphnis und Chloe, entdecken<br />

die strahlenden Farben<br />

Chagalls, treffen magische,<br />

schwebende Wesen, erfahren<br />

etwas über die Erinnerungen<br />

aus Chagalls Kindheit, erleben<br />

den fabelhaften Zirkus<br />

und Chagalls zweite Liebe,<br />

die Musik.<br />

Flagge zeigen für den Frieden<br />

und gegen Atomwaffen:<br />

Am Flaggentag der Mayors for<br />

Peace, der in diesem Jahr am 8.<br />

Juli stattfand, hissten die rund<br />

400 Bürgermeister für Frieden<br />

an vielen verschiedenen Orten<br />

auf der Welt gemeinsam ihre<br />

Friedensfahnen.<br />

Mayors for Peace ist ein weltweites<br />

Städtebündnis, das mit<br />

dieser alljährlichen Aktion zusammen<br />

mit den Mitgliedskommunen<br />

auf die Bedrohung<br />

durch Atomwaffen aufmerksam<br />

macht.<br />

In diesem Jahr steht der<br />

im Januar in Kraft getretene<br />

Interview: YouTube-Video<br />

Dr. Claudia Alfons beantwortet Fragen zum Klimaschutz in Lindau<br />

Im Rahmen der Kampagne „Klima<br />

Verrückt Stadt“, an der sich<br />

auch Lindau beteiligt, haben<br />

zwei Schülerinnen aus Lindau<br />

ein Interview mit Oberbürgermeisterin<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

geführt. Die Fragen stellten<br />

Laura Erke und Nike Pfaue.<br />

Pia Mayer, wissenschaftliche<br />

Mitarbeiterin im Museum,<br />

hat den Text für den Audioguide<br />

verfasst und in einem<br />

professionellen Tonstudio<br />

eingesprochen. Das ist eine<br />

Premiere für die Kunsthistorikerin,<br />

die sich über das<br />

positive Feedback der jungen<br />

Museums-Besucherinnen<br />

und Besucher freut.<br />

Wichtig war ihr bei der<br />

Konzeption, dass der Kinder-<br />

Audioguide auf den Erwachsen-Guide<br />

abgestimmt ist, so<br />

dass Familien den Museumsbesuch<br />

zusammen genießen<br />

können und dennoch altersgerechte<br />

und individuelle Informationen<br />

bekommen. Die<br />

Stimme des Audioguides für<br />

die Erwachsenen ist bekannt:<br />

Schauspieler Mike Maas<br />

spricht die Texte, die Co-Kuratorin<br />

Dr. Sylvia Wölfle und Pia<br />

Meyer geschrieben haben.<br />

Atomwaffenverbotsvertrag im<br />

Fokus des Flaggentages. Weltweit<br />

appellieren die Mayors for<br />

Peace an ihre jeweiligen Staaten,<br />

den Atomwaffenverbotsvertrag<br />

zu unterzeichnen. Dr.<br />

Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin<br />

von Lindau: „Wir setzen<br />

uns am Flaggentag für die<br />

Abschaffung der Atomwaffen<br />

und einen Beitritt Deutschlands<br />

zum Atomwaffenverbotsvertrag<br />

ein.“<br />

Die Veranstaltung in Lindau<br />

am Alten Rathaus wurde<br />

organisiert durch die friedens<br />

räume Lindau und die<br />

Friedensregion Bodensee<br />

e.V. <br />

Sylvia Ailinger<br />

Das Interview, das vor dem Alten<br />

Rathaus in Lindau stattfand,<br />

haben die beiden Schülerinnen<br />

gefilmt. Das Video<br />

dazu ist inzwischen auf dem<br />

Videoportal YouTube zu sehen<br />

und kann über einen QR-Code<br />

abgerufen werden. Im Interview<br />

nimmt Dr. Claudia<br />

Alfons Stellung zum Engagement<br />

der Stadt Lindau in Sachen<br />

Klimaschutz und zu dessen<br />

Entwicklung.<br />

Dabei geht es um Konkretes<br />

wie ÖPNV, Baumbestand oder<br />

Regenrückhaltebecken, aber<br />

auch um Grundsätzliches wie<br />

das <strong>Lindauer</strong> Klimaschutzkonzept<br />

oder das städtische<br />

Budget hierfür.<br />

Mit der Kampagne „Klima<br />

Verrückt Stadt“ machen Bregenz,<br />

Feldkirch, Konstanz, Lindau,<br />

Radolfzell, Singen, St.Gallen<br />

und Winterthur diesen<br />

Sommer auf die Folgen des Klimawandels<br />

in der Bodenseeregion<br />

aufmerksam.<br />

<br />

Sylvia Ailinger<br />

Interessant ist der Audioguide<br />

in diesem Jahr vor allem<br />

deswegen, weil aufgrund<br />

der aktuellen Personenbeschränkungen<br />

und Hygienemaßnahmen<br />

keine öffentlichen<br />

Führungen stattfinden.<br />

Der Audioguide kostet 3,50<br />

Euro für Erwachsene und<br />

1,50 Euro für Kinder. Aus hygienischen<br />

Gründen werden<br />

keine Kopfhörer ausgegeben.<br />

Es besteht die Möglichkeit,<br />

eigene Kopfhörer anzuschließen<br />

oder für 1 Euro<br />

Kopfhörer an der Kasse zu<br />

kaufen.<br />

Wichtiges in Kürze: Kunstmuseum<br />

Lindau, Maximilianstraße<br />

52, 88131 Lindau,<br />

Telefon: +49 8382 274747850,<br />

kunstmuseum@kultur-lindau.de,<br />

www.kultur-lindau.<br />

de. Katalog zur Ausstellung:<br />

15 Euro Geöffnet: 1. Mai – 31.<br />

Oktober, täglich: 10 – 18 Uhr<br />

Zeitfensterreservierung: reservation.kultur-lindau.de.<br />

Stefanie Bernhard-Lentz<br />

QR-Code: Dieser QR-Code führt zum<br />

Klimaschutz-Interview mit Lindaus<br />

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia<br />

Alfons auf YouTube, das die <strong>Lindauer</strong><br />

Schülerinnen Laura Erke und Nike<br />

Pfaue geführt haben.<br />

Kinder, die die Sonderausstellung „Marc Chagall – Paradiesische<br />

Gärten“ besuchen, können die Werke und den Malerpoeten mit dem<br />

neuen Kinder-Audioguide kennenlernen. Hier erklärt Museumsmitarbeiterin<br />

Bärbel Mrowka-Bandte den neuen Audioguide.<br />

<br />

Foto: Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Flaggentag der Mayors for Peace: Lindau ist dabei<br />

Gemeinsame Aktion der 400 Bürgermeister für Frieden macht auf Bedrohung durch Atomwaffen aufmerksam<br />

Zeigen in Lindau am Alten Rathaus Flagge für den Frieden: Dr. Claudia Alfons (rechts), Frieder Fahrbach<br />

von der Friedensregion Bodensee e.V. (2.v.r.) und Mitglieder der friedens räume Lindau. Foto: Sylvia Ailinger<br />

Sperrung im Gstäudweg<br />

Bauarbeiten: Ende August bis Ende Oktober<br />

Der Gstäudweg wird im<br />

Zeitraum von Montag, 23.<br />

August, bis Freitag, 29. Oktober,<br />

von Hausnummer 4<br />

bis Hausnummer 68 voll gesperrt.<br />

Grund für die Vollsperrung<br />

sind die Instandsetzung<br />

und die Neuanlage<br />

der Kanalisation.<br />

Die Umleitung ist ausgeschildert<br />

und führt über die<br />

Oberreitnauer Straße, den<br />

Gstäudweg und den Hochbucherweg.<br />

Fußgänger und<br />

Radfahrer können die Baustelle<br />

mit Behinderungen<br />

passieren. Anlieger können<br />

bis zur Baustelle durchfahren.<br />

Die Baufirma wird mit den<br />

Bauarbeiten bei Hausnummer<br />

4 beginnen und sich bis<br />

Ende Oktober zu Hausnummer<br />

68 vorarbeiten. Geplant<br />

ist, dass die Arbeiten ab<br />

Montag, 6. September, bei<br />

Hausnummer 10 und ab<br />

Montag, 4. Oktober, bei<br />

Hausnummer 20 angelangt<br />

sein werden.<br />

Am Anfang der jeweiligen<br />

Baustelle wird ein Hinweisschild<br />

aufgestellt, auf dem für<br />

Rettungskräfte ersichtlich ist,<br />

wie die jeweiligen Häuser im<br />

jeweiligen Bauabschnitt angefahren<br />

werden können.<br />

<br />

SAR


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21<br />

5<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

<br />

(Bodensee)<br />

Satzung der Stadt Lindau (Bodensee)<br />

über die Gestaltung und Ausstattung der unbebauten Flächen<br />

der bebauten Grundstücke und über die Begrünung<br />

baulicher Anlagen und den Schutz von Bäumen<br />

(Freiflächengestaltungssatzung)<br />

vom 09. Juli 2021<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund Art. 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat<br />

Bayern (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl. S. 796, BayRS 2020-1-1-I)<br />

zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes vom 9. März 2021 (GVBl. S. 74) und Art. 81 Abs. 1 Nrn 1, 3 und 5<br />

der Bayerischen Bauordnung (BayBO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. August 2007 (GVBl.<br />

S. 588, BayRS 2132-1-I) zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2020 (GVBl. S. 663)<br />

folgende Satzung:<br />

Präambel<br />

Die Stadt Lindau (Bodensee) wird seit langem als „Gartenstadt“ wahrgenommen. Dieser Titel bezieht sich<br />

auf die Insel als auch auf die Stadtteile des Festlandes. Die Stadt Lindau (Bodensee) ist in weiten Teilen<br />

geprägt durch ein harmonisches Nebeneinander von Bebauung, grünen Vorgärten, gärtnerisch gestalteten<br />

Freiflächen, Parkanlagen und begrünten Straßenzügen.<br />

Für die Stadt Lindau (Bodensee) und deren Bürger ist es im Hinblick auf diese hohe Freiraumqualität eine<br />

besondere Verpflichtung, das Grün und die Gärten in den zentralen Teilen der Stadt zu erhalten, zu pflegen<br />

und weiterzuentwickeln.<br />

Im Zuge der zunehmenden Innenraumverdichtung geraten Grünflächen unter Druck und dem verbleibenden<br />

Grün kommt eine noch stärkere Bedeutung zu. Eine hohe gestalterische Qualität auch kleiner Frei- und<br />

Grünräume verbessert die Aufenthalts- und Wohnqualität in der Stadt und dient dem Gesundheitsschutz.<br />

Das Grün dient dem Klimaschutz, der Artenvielfalt und dem Schutz natürlicher Ressourcen (Boden, Wasser).<br />

Die Freiflächengestaltungssatzung hat den Erhalt und die Entwicklung des grünen Freiraumes innerhalb<br />

des bebauten Raumes zum Ziel. Hierfür stellt sie den Handlungsrahmen für die Stadt Lindau (Bodensee)<br />

und deren Bürger.<br />

Die Anwendung der Satzung erfolgt einzelfallbezogen.<br />

§ 1<br />

Geltungs- und Anwendungsbereich<br />

(1) Diese Satzung gilt im gesamten Stadtgebiet für die unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke und<br />

für die äußere Gestaltung baulicher Anlagen. Sie ist auf Vorhaben anzuwenden, für die nach Inkrafttreten<br />

der Satzung ein Bauantrag oder ein die baurechtliche Prüfung umfassender Antrag gestellt wird oder eine<br />

Vorlage der Genehmigungsfreistellungsunterlagen erfolgt.<br />

(2) Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für Bauvorhaben ab fünf Wohneinheiten, gewerbliche Bauten<br />

sowie sonstige Vorhaben mit wertvollem Gehölzbestand ist ein aussagekräftiger Freiflächengestaltungsplan<br />

vorzulegen, der den Bestimmungen der Satzung entspricht. Als wertvoll ist ein Gehölzbestand<br />

dann anzusehen, wenn sich auf dem Grundstück ein oder mehrere geschützte Bäume gemäß § 8 Abs.1<br />

dieser Satzung befinden.<br />

§ 2<br />

Ziel der Satzung<br />

Die Satzung bezweckt die Sicherstellung und Förderung einer angemessenen Durchgrünung und Gestaltung<br />

der Baugrundstücke, der Kinderspielplätze und der baulichen Anlagen. Dabei steht eine qualitätsvolle<br />

Freiflächengestaltung sowie die Gestaltung und Erhaltung des Ortsbildes im Vordergrund.<br />

§ 3<br />

Gestaltung der unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke<br />

(1) Die nicht überbauten Flächen einschließlich der unterbauten Freiflächen der bebauten Grundstücke<br />

sind gärtnerisch zu gestalten und unter vorrangiger Berücksichtigung des vorhandenen Baum- und Gehölzbestandes<br />

zu begrünen. Sie sind mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzen, soweit diese Flächen<br />

nicht für eine andere zulässige Nutzung, wie Stellplätze, Arbeits-, Wege- oder Lagerflächen, Spiel- und<br />

Aufenthaltsflächen benötigt werden. Dabei sind standortgerechte und vorwiegend heimische Gehölzarten<br />

zu verwenden.<br />

(2) Wegen der für den landwirtschaftlichen Obstbau existenzbedrohenden Bakterienkrankheit „Feuerbrand“<br />

sollte auf folgende Wirtspflanzen des Feuerbrandes verzichtet werden:<br />

– Zwerg- oder Felsenmispel (Cotoneaster)<br />

– Feuerdorn<br />

– Stranvaesie (Stranvaesia)<br />

– Mehlbeeren (Sorbus)<br />

– Weiß- und Rotdorn (Crataegus sp.)<br />

– Zierquitte (Chaenomeles).<br />

(3) Zuwege und Zufahrten sind auf ein notwendiges Mindestmaß zu beschränken, und soweit es die Art der<br />

Nutzung zulässt, mit wasserdurchlässigen Belägen zu versehen.<br />

(4) Nicht zulässig sind geschotterte Stein- und Kiesgärten, eine vollständige Versiegelung von Vorgartenzonen<br />

zwischen Hauskante und öffentlichem Straßenraum sowie Hecken aus Thuja und Chamaecyparis-<br />

Arten in der Vorgartenzone.<br />

§ 4<br />

Gestaltung von Flachdächern und Außenwänden<br />

(1) Flachdächer und vergleichbar geeignete Dächer sind bei Hauptgebäuden ab einer Gesamtfläche von<br />

100 qm flächig und dauerhaft zu begrünen. Dabei ist eine durchwurzelbare Mindestgesamtschichtdecke<br />

von 10 cm (einschließlich Dränschicht) vorzusehen.<br />

Dies gilt nicht für notwendige technische Anlagen sowie nutzbare Freibereiche auf den Dächern. Bei der<br />

Errichtung von Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie und des Sonnenlichtes ist eine Kombination mit<br />

einer Begrünung vorzusehen. Für Flachdächer von Garagen, Carports und von Tiefgaragenzufahrten gilt §<br />

6 Abs. 1 Satz 1 dieser Satzung.<br />

(2) Insbesondere Gewerbegebäude, Industriegebäude und Parkdecks, die eine ungegliederte Fassade<br />

von 10 Metern und mehr aufweisen, sind mit ausdauernden, hochwüchsigen Kletterpflanzen zu begrünen.<br />

(3) Garagen- und Carportwände, die unmittelbar an öffentliche Verkehrsflächen oder Kinderspielbereiche<br />

angrenzen, sind mit hochwüchsigen, ausdauernden Kletterpflanzen zu begrünen.<br />

§ 5<br />

Freiflächen für Kinderspiel<br />

(1) Bei Bauvorhaben ab vier Wohneinheiten sind je 25 qm Wohnfläche 1,5 qm Kinderspielplatzfläche nachzuweisen,<br />

jedoch mindestens 60 qm.<br />

(2) Der Kinderspielplatz ist auf dem Baugrundstück nachzuweisen.<br />

(3) Kinderspielplätze sind so zu errichten, dass sie sich in verkehrsabgewandter Lage befinden und für<br />

Kinder unmittelbar, ohne Inanspruchnahme der öffentlichen Verkehrsflächen zugänglich sind.<br />

(4) Der Kinderspielplatz ist für je 60 qm Fläche mit mindestens einem Spielsandbereich (Mindestgröße<br />

4 qm) nach DIN 18034, einem ortsfesten Spielgerät und einer ortsfesten Sitzgelegenheit auszustatten.<br />

(5) Weitere Vorschriften, die die Sicherheit von Spielstätten betreffen, bleiben von den Regelungen der<br />

Satzung unberührt.<br />

§ 6<br />

Gestaltung von Stellplätzen und Garagen<br />

(1) Flachdächer von neu zu errichtenden Garagen, Carports und Tiefgaragenzufahrten sind ab einer<br />

Grundfläche von mehr als 50 m 2 Fläche flächig und dauerhaft zu begrünen. Dabei ist eine durchwurzelbare<br />

Mindestgesamtschichtdicke von 6 cm (einschließlich Dränschicht) vorzusehen. § 4 Abs. 1 Satz 4 dieser<br />

Satzung gilt entsprechend.<br />

(2) Die Decken der Tiefgaragen außerhalb von Gebäuden, Terrassen, Zufahrten und Zuwegungen sind mindestens<br />

0,60 m unter das Geländeniveau abzusenken und ebenso hoch mit fachgerechtem Bodenaufbau<br />

zu überdecken und dauerhaft zu begrünen.<br />

(3) Offene Stellplätze sind mit Bäumen zu überstellen und einzugrünen sowie mit wasserdurchlässigen Belägen<br />

zu versehen. Dabei ist für je 5 Stellplätze ein großer oder mittelgroßer standortgerechter Laubbaum,<br />

Mindeststammumfang 20/25 cm, erforderlich. Die offene oder mit einem luft- und wasserdurchlässigen<br />

Belag versehene Fläche um den Stamm muss mindestens 6 m 2 betragen.<br />

§ 7<br />

Verhältnis zu Bebauungsplänen und anderen Vorschriften<br />

(1) Festsetzungen in rechtsverbindlichen Bebauungsplänen, in Vorhabens- und Erschließungsplänen sowie<br />

in anderen städtebaulichen Satzungen nach dem Baugesetzbuch (BauGB), die abweichende Regelungen<br />

treffen, gehen dieser Satzung vor.<br />

(2) Die Baugestaltungssatzung der Stadt Lindau Insel (Bodensee) vom 01. Juli 2011 bleibt unberührt.<br />

§ 8<br />

Bäume<br />

(1) Wertvolle Bäume sind zu erhalten. Als wertvoll gelten Bäume mit einem Mindeststammumfang von 150<br />

cm, 1 m über dem Boden gemessen.<br />

(2) Wertvolle Bäume und deren Teile (dazu gehören auch Krone und Wurzelraum) dürfen nicht entfernt,<br />

abgeschnitten oder beschädigt werden. Maßnahmen zur Verkehrssicherung sind davon ausgenommen.<br />

(3) Ist ein Baum nach Abs. 1 durch ein Bauvorhaben gefährdet, so kann die Stadt ein Baumgutachten<br />

fordern. Auf Grundlage des Gutachtens kann die Stadt Maßnahmen zum Erhalt des Baumes durch fachgerechten<br />

Rückschnitt und die Durchführung von Maßnahmen zum Schutz des Wurzelbereichs verlangen.<br />

Ist das Entfernen eines Baumes zwingend notwendig, so kann ein Baum in begründeten Einzelfällen nach<br />

Zustimmung der Stadt gefällt werden. Beim Verlust oder der Beschädigung eines wertvollen Baumes muss<br />

ein angemessener Ersatz auf dem Grundstück gepflanzt werden. Dieser richtet sich nach der Art des Verlustes.<br />

Pro Verlust eines erhaltenswerten Baumes sind mindestens zwei standortgerechte Laubbäume<br />

mindestens in der Qualität Hochstamm, Stammumfang 20/25 cm, 3 x verpflanzt mit Drahtballierung zu<br />

pflanzen. Die Verpflichtung zur Ersatzpflanzung gilt erst dann als erfüllt, wenn der Baum zu Beginn der<br />

Pflanzperiode nach Ablauf von 5 Jahren nach der Pflanzung angewachsen ist. Die Ersatzpflanzungen sind<br />

dauerhaft zu erhalten und unterliegen dem Schutz nach Abs.1.<br />

Soweit Ersatzpflanzungen auf dem Grundstück nicht möglich sind, kann der Verursacher verpflichtet werden,<br />

eine zweckgebundene Ausgleichszahlung an die Stadt zu entrichten. Die Höhe der Ausgleichszahlung<br />

bemisst sich nach den Kosten der Ersatzpflanzung. Die Ausgleichszahlungen werden zweckgebunden für<br />

die Neupflanzung von Bäumen verwendet.<br />

§ 9<br />

Einfriedungen<br />

(1) Einfriedungen sind in Form von Gehölzpflanzungen (Hecken) oder als licht- und luftdurchlässige Zäune<br />

herzustellen. Zäune sind kleintiergängig (ohne Sockel mit 10 cm Bodenfreiheit) auszuführen. Einfriedungen<br />

aus geschlossenen Wänden (z.B. Mauern, Gabionenwände) sind nicht zulässig.<br />

(2) Abweichungen von Abs. 1 können aus gewichtigen Gründen, z.B. wegen Lärmschutz, Hangsicherung,<br />

besonderen Sicherheitsanforderungen der Nutzung, besonderer örtlicher Verhältnisse bei Wahrung des<br />

Orts- und Straßenbildes oder aus besonderen städtebaulichen Gründen erteilt werden.<br />

§ 10<br />

Abweichungen<br />

Für die Zulassung von Abweichung von den Vorschriften dieser Satzung gilt Art. 63 BayBO in der jeweiligen<br />

Fassung.<br />

§ 11<br />

Ordnungswidrigkeiten<br />

Zuwiderhandlungen gegen Vorschriften dieser Satzung können gem. Art. 79 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayBO als<br />

Ordnungswidrigkeit geahndet werden.<br />

§ 12<br />

Inkrafttreten<br />

(1) Die Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe in Kraft.<br />

(2) Gleichzeitig tritt die Satzung der Stadt Lindau (Bodensee) über die Gestaltung und Ausstattung der<br />

unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke über die Begrünung baulicher Anlagen und den Schutz von<br />

Bäumen vom 27. Mai 1998 außer Kraft.<br />

Lindau (B), den 09. Juli 2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin


6 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Bekanntmachung<br />

Bebauungsplan Nr. 50<br />

„Nördlich der Schachener Straße“,<br />

11. Änderung „Ferienwohnungen“ –<br />

Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB<br />

und frühzeitige Öffentliche Auslegung nach § 3 (1) BauGB –<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2021 in seiner öffentlichen Sitzung die Aufstellung<br />

des Bebauungsplanes Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“, 11. Änderung „Ferienwohnungen“<br />

beschlossen. Ebenfalls wurde in der Sitzung am 24.06.2021 der Vorentwurf der Bebauungsplanänderung<br />

in der Fassung vom 01.06.2021 gebilligt, sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit<br />

und die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß §§ 3<br />

und 4 Abs. 1 BauGB zum Bauleitplanverfahren beschlossen.<br />

Ziel und Zweck der Planung<br />

Ziel ist die Steuerung von Ferienwohnungen innerhalb des Plangebietes „Nördlich der Schachener<br />

Straße“.<br />

In den vergangenen<br />

Jahren 2019 und 2020<br />

sind vermehrt Bauanträge<br />

und Anfragen zur<br />

Genehmigung von Ferienwohnungen<br />

für das<br />

<br />

<br />

gesamte Stadtgebiet<br />

eingegangen – darunter<br />

vier in Bestandsgebäuden<br />

im Plangebiet.<br />

<br />

<br />

Durch Ortsbegehungen<br />

<br />

und Internetrecherche<br />

konnten weitere Angebote<br />

an Ferienwohnungen<br />

im Plangebiet<br />

bestätigt werden.<br />

Insgesamt gibt es im<br />

<br />

<br />

Plangebiet daher mindestens<br />

elf Gebäude, in<br />

<br />

<br />

denen dauerhaft eine<br />

<br />

<br />

<br />

oder mehrere Ferienwohnungen<br />

offeriert<br />

werden. Sie gruppieren<br />

sich alle im Bereich<br />

Schachener Straße /<br />

Enzisweilerstraße /<br />

Kapellenweg. Im östlichen<br />

Plangebiet sind<br />

keinerlei Angebote zu<br />

verzeichnen.<br />

Ferienwohnungen gehören<br />

zur klassischen<br />

Angebotspalette einer<br />

Ferienregion wie der<br />

Stadt Lindau und sind<br />

eine wichtige Erwerbsgrundlage.<br />

Diese privaten<br />

Belange sind im<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Rahmen der 11. Änderung dieses Bebauungsplanes nach § 1 (7) BauGB mit den öffentlichen Belangen<br />

gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen.<br />

Im vorliegenden Fall besteht eine konkrete städtebauliche Gefahr in der vergleichsweise hohen Anzahl<br />

und der räumlichen Häufung der Ferienwohnungen im Plangebiet.<br />

Durch Ferienwohnungen wird das Angebot an zu mietenden oder zu erwerbenden Dauerwohnungen<br />

kleiner. Ein kleineres Angebot erhöht die Preise und führt dazu, dass Haushalte mit kleineren und<br />

mittleren Einkommen keinen angemessenen Wohnraum mehr finden können.<br />

Nimmt die Anzahl dauerhaft bewohnter Wohnungen ab, wird gleichzeitig die soziale Infrastruktur<br />

weniger ausgelastet. Weniger Einwohner können z.B. zu weniger Nachfrage für Kinderbetreuungseinrichtungen<br />

und Schulen führen. Damit würden den Trägern dieser Einrichtungen langfristig das<br />

Vorhalten, die Planbarkeit und die personelle Ausstattung dieser Einrichtungen erschwert.<br />

Eine größere Anzahl von Ferienwohnungen in enger Nachbarschaft zu den noch verbliebenen Dauerwohnungen<br />

birgt ferner die Gefahr von Verlärmung, da die Lebensrhythmen in Arbeitszeit und Ferienzeit<br />

unterschiedlich sind. Schließlich besteht die Gefahr von saisonaler Verödung der Straßenräume,<br />

da die Ferienwohnungen in der Winterzeit häufig nicht belegt sind.<br />

Es bestehen demnach zusammenfassend im Rahmen der Änderung des Bebauungsplanes zu berücksichtigende<br />

Belange der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung gemäß § 1 (6) Nr. 2 BauGB, soziale und<br />

kulturelle Bedürfnisse der Bevölkerung gemäß § 1 (6) Nr. 3 BauGB, Belange der Erhaltung zentraler<br />

Versorgungsbereiche gemäß § 1 (6) Nr. 4 BauGB.<br />

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes<br />

Das Plangebiet liegt im südlichen Bereich des Stadtteiles Hoyren. Es hat eine Größe von ca. 18,9 ha.<br />

Nördlich des Plangebietes grenzen teilweise die Nachbargemeinde Bodolz und der <strong>Lindauer</strong> Bereich<br />

Giebelbach an, östlich die Giebelbachwiesen. Den südlichen Abschluss bildet die Schachener Straße.<br />

Im Westen befindet sich der Nachbarort Bodolz.<br />

Innerhalb des Änderungsgeltungsbereiches befinden sich folgende Grundstücke mit den Fl.-Nrn.:<br />

190/2 (Teilfläche), 190/7, 221, 221/1, 221/2, 221/3, 221/4, 221/5, 221/6, 221/7, 221/9, 221/10,<br />

221/11, 221/12, 221/13, 223/2, 224, 224/1, 224/2, 224/3, 224/4, 224/5, 224/6, 225/2, 226, 226/1,<br />

226/2, 226/3, 226/4, 226/5, 226/6, 226/7, 226/8, 226/9, 226/10, 226/11, 226/12, 228, 228/1,<br />

229/3, 229/4, 230, 230/1, 231, 231/2, 231/3, 231/4, 231/5, 231/7, 232, 275, 275/4, 276, 278,<br />

278/1, 278/2, 278/3, 279, 280, 280/1, 280/2, 281, 283, 283/1, 283/3, 284, 284/2, 284/3, 284/4,<br />

284/5, 284/6, 284/7, 284/8, 284/9, 284/10, 284/11, 284/12, 284/13, 284/14, 284/16, 285, 285/1,<br />

288/0, 288/2, 288/3, 288/4, 288/5, 289, 289/2, 289/4, 289/5, 289/6, 289/7, 289/9, 289/10, 289/11,<br />

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289/12, 289/13, 289/14, 290, 293, 293/1, 294, 295, 295/1, 296 300, 300/1, 305, 305/2 305/3,<br />

305/4, 305/5, 305/7, 305/8, 305/9, 305/10, 305/11, 305/12, 305/13, 307, 307/4, 307/5, 307/6,<br />

307/7, 307/8, 311, 311/3, 311/5, 311/6, 312, 312/2 (Teilfläche), 312/3, 312/4, 316, 317, 317/2,<br />

317/3, 321, 322, 322/1, 322/2, 322/3, 322/4, 322/5, 322/6, 322/7, 322/8, 323, 323/1, 324, 324/2,<br />

325/1, 326, 326/1, 327, 327/2, 327/3, 327/4, 327/5, 327/6, 327/7, 327/8, 327/9, 328, 328/1, 328/2,<br />

328/3, 341/1, 341/2, 341/3, 341/4, 345/1, 348, 350, 350/1, 362 (Teilfläche), 362/1, 362/2, 362/3,<br />

362/4, 362/5, 375/2 (Teilfläche), 376/1, 380/2 (Teilfläche), 381, 381/2, 381/3, 381/4, 381/5, 381/6,<br />

381/7, 381/8, 382, 382/4, 385, 385/1, 386, 386/3, 386/4, 386/5 (Teilfläche), 386/6, 386/7, 386/8,<br />

386/9, 386/10, 386/11, 387 (Teilfläche), 404 (Teilfläche), 418/3, 418/4, 418/5, 418/6, 418/8, 418/9<br />

(Teilfläche), 418/10, 418/11, 418/12, 418/14, 418/15, 418/16, 418/17, 418/18, 418/19, 418/20,<br />

418/23, 418/24, 418/26, 418/27, 418/28, 418/29, 418/30, 418/31, 418/32, 432, 434/2, 434/4,<br />

434/5, 434/6, 434/7, 434/8, 434/9, 434/10, 434/11, 434/12, 434/13, 434/15 und 434/16, Gemarkung<br />

Hoyren.<br />

Geltungsbereich zum Vorentwurf des Bebauungsplans Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“, 11.<br />

Änderung „Ferienwohnungen“ und verkleinerte Darstellung des Vorentwurfes, unmaßstäblich<br />

Frühzeitige Auslegung nach § 3 (1) BauGB<br />

Der Bebauungsplanvorentwurf in der Fassung vom 01.06.2021 liegt mit seiner Begründung und dem<br />

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Umweltbericht in der Zeit von Montag, den 19.07.2021 bis einschließlich Freitag, den 13.08.2021<br />

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten<br />

öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich<br />

am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung<br />

erläutert. Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden<br />

zur Niederschrift abgegeben werden.<br />

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom Stadtbauamt über-prüft<br />

und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entscheidet hierbei, ob die<br />

Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes führen.<br />

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,<br />

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.<br />

Für Fragen zum Inhalt des Vorentwurfs des Bebauungsplanes können Sie sich an das Stadtbauamt<br />

Lindau, Stadtplanung, Iris Möller, unter der Telefonnummer 08382 / 918 615 oder an stadtplanung@<br />

lindau.de wenden.<br />

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:<br />

Stadtbauamt Lindau (B)<br />

Abt. Stadtplanung und Bauordnung<br />

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B), oder per E-Mail an:<br />

stadtplanung@lindau.de<br />

Datenschutz<br />

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buch-stabe e<br />

(DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben<br />

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Wei-tere Informationen entnehmen<br />

Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche Informations-pflichten im Bauleitplanverfahren”,<br />

das ebenfalls öffentlich ausliegt.<br />

Lindau (B), den 25.06.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

<br />

(Bodensee)


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21<br />

7<br />

Bekanntmachung<br />

4. Flächennutzungsplanänderung für den Bereich<br />

der 11. Änderung „Ferienwohnungen“<br />

des Bebauungsplans Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“ –<br />

Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB und<br />

frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 (1) BauGB –<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2021 in seiner öffentlichen Sitzung die 4. Änderung<br />

des Flächennutzungsplanes für den Bereich des Bebauungsplanes Nr. 50 „Nördlich der Schachener<br />

Straße“, 11. Änderung „Ferienwohnungen“ in der Planfassung vom 01.06.2021 beschlossen. Ebenfalls<br />

wurde in der Sitzung am 24.06.2021 der Vorentwurf der Bebauungsplanänderung gebilligt, sowie<br />

die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und die frühzeitige Beteiligung der Behörden und<br />

sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß §§ 3 und 4 Abs. 1 BauGB zum Bauleitplanverfahren<br />

beschlossen.<br />

Ziel und Zweck der Planung<br />

Die Änderung des Flächennutzungsplanes<br />

dient der Auswei-<br />

<br />

sung von Wohnbauflächen und<br />

redaktionellen Korrekturen im<br />

Stadtteil Hoyern.<br />

In den vergangenen Jahren<br />

2019 und 2020 sind vermehrt<br />

Bauanträge und Anfragen zur<br />

Genehmigung von Ferienwohnungen<br />

für das gesamte Stadtgebiet<br />

eingegangen – darunter<br />

vier in Bestandsgebäuden im<br />

Plangebiet. Durch Ortsbegehungen<br />

und Internetrecherche<br />

konnten weitere Angebote an<br />

Ferienwohnungen im Plangebiet<br />

bestätigt werden.<br />

Insgesamt gibt es im Plangebiet<br />

daher mindestens elf Gebäude,<br />

in denen dauerhaft eine oder<br />

mehrere Ferienwohnungen offeriert<br />

werden. Sie gruppieren<br />

sich alle im Bereich Schachener<br />

Straße / Enzisweilerstraße / Kapellenweg.<br />

Im östlichen Plangebiet<br />

sind keinerlei Angebote<br />

zu verzeichnen.<br />

<br />

Ferienwohnungen gehören zur<br />

klassischen Angebotspalette<br />

einer Ferienregion wie der<br />

Stadt Lindau und sind eine<br />

wichtige Erwerbsgrundlage.<br />

Diese privaten Belange sind im<br />

Rahmen der 11. Änderung dieses<br />

Bebauungsplanes nach § 1<br />

(7) BauGB mit den öffentlichen<br />

Belangen gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen.<br />

Im vorliegenden Fall besteht eine konkrete städtebauliche Gefahr in der vergleichsweise hohen Anzahl<br />

und der räumlichen Häufung der Ferienwohnungen im Plangebiet. Durch Ferienwohnungen wird<br />

das Angebot an zu mietenden oder zu erwerbenden Dauerwohnungen kleiner. Ein kleineres Angebot<br />

erhöht die Preise und führt dazu, dass Haushalte mit kleineren und mittleren Einkommen keinen angemessenen<br />

Wohnraum mehr finden können. Nimmt die Anzahl dauerhaft bewohnter Wohnungen ab,<br />

wird gleichzeitig die soziale Infrastruktur weniger ausgelastet. Weniger Einwohner können z.B. zu<br />

weniger Nachfrage für Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen führen. Damit würden den Trägern<br />

dieser Einrichtungen langfristig das Vorhalten, die Planbarkeit und die personelle Ausstattung<br />

dieser Einrichtungen erschwert.<br />

Im südwestlichen Stadtgebiets Lindau fehlen leistungsfähige Lebensmittelanbieter. Würde die Zahl<br />

der Einwohner im Plangebiet weiter sinken, könnte die verbrauchernahe Versorgung mit Lebensmitteln<br />

für den Stadtbereich insgesamt in Richtung einer Unwirtschaftlichkeit tendieren.<br />

Eine größere Anzahl von Ferienwohnungen in enger Nachbarschaft zu den noch verbliebenen Dauerwohnungen<br />

birgt ferner die Gefahr von Verlärmung, da die Lebensrhythmen in Arbeitszeit und Ferienzeit<br />

unterschiedlich sind. Schließlich besteht die Gefahr von saisonaler Verödung der Straßenräume,<br />

da die Ferienwohnungen in der Winterzeit häufig nicht belegt sind.<br />

Es bestehen demnach zusammenfassend im Rahmen der Änderung des Bebauungsplanes zu berücksichtigende<br />

Belange der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung gemäß § 1 (6) Nr. 2 BauGB, soziale und<br />

kulturelle Bedürfnisse der Bevölkerung gemäß § 1 (6) Nr. 3 BauGB, Belange der Erhaltung zentraler<br />

Versorgungsbereiche gemäß § 1 (6) Nr. 4 BauGB.<br />

Da die im Flächennutzungsplan getroffenen Darstellungen nicht mit der geplanten Nutzung der Bebauungsplanänderung<br />

übereinstimmen, ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich.<br />

Die zur Umsetzung der Planung erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes und 11. Änderung<br />

des Bebauungsplanes Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“ werden im Parallelverfahren gem. §<br />

8 Abs. 3 BauGB durchgeführt.<br />

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Räumliche Abgrenzung des Plangebietes<br />

Die Änderungsbereiche liegen im südlichen Bereich des Stadtteiles Hoyren. Insgesamt umfassen die<br />

Änderungsbereiche eine Größe von ca. 3,2 ha. Nördlich des Planungsbereiches grenzen teilweise die<br />

Nachbargemeinde Bodolz und der <strong>Lindauer</strong> Bereich Giebelbach an, östlich die Giebelbachwiesen. Den<br />

südlichen Abschluss bildet die Schachener Straße. Im Westen befindet sich der Nachbarort Bodolz.<br />

Innerhalb des Änderungsgeltungsbereiches befinden sich folgende Grundstücke mit den Fl.-Nrn.:<br />

221 (Teilfläche), 221/1, 221/2, 221/3 (Teilfläche), 221/5, 221/6 (Teilfläche), 221/7, 221/9, 221/10<br />

(Teilfläche), 221/11, 221/12, 223/2 (Teilfläche), 224, 224/1 (Teilfläche), 224/2 (Teilfläche), 224/3<br />

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(Teilfläche), 224/4 (Teilfläche), 224/5 (Teilfläche), 224/6, 225/2, 226 (Teilfläche) 226/1 (Teilfläche),<br />

226/2 (Teilfläche), 226/3 (Teilfläche), 226/10, 226/11 (Teilfläche), 226/12 (Teilfläche), 228,<br />

228/1, 229/3, 229/4, 230, 230/1, 231, 231/2, 231/3, 231/4, 231/5, 231/7, 232, 288/2 (Teilfläche),<br />

288/3 (Teilfläche), 288/5 (Teilfläche), 289, 289/2 (Teilfläche), 289/4 (Teilfläche), 289/5 (Teilfläche),<br />

289/6 (Teilfläche), 289/9, 289/10, 289/11, 289/12, 289/13, 289/14 (Teilfläche), 307, 307/8, 321,<br />

322 (Teilfläche), 322/1(Teilfläche), 322/4 (Teilfläche), 322/5 (Teilfläche), 322/6 (Teilfläche), 322/7,<br />

322/8(Teilfläche), 323, 323/1, 324, 324/2 (Teilfläche), 325/1, 326 (Teilfläche), 326/1 (Teilfläche),<br />

362/1, 362/4 (Teilfläche), 418/9 (Teilfläche) und 434/16 (Teilfläche), Gemarkung Hoyren.<br />

Geltungsbereich zum Vorentwurf der 4. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich des<br />

Bebauungsplans Nr. 50 „Nördlich der Schachener Straße“, 11. Änderung „Ferienwohnungen“ und verkleinerte<br />

Darstellung des Vorentwurfes, unmaßstäblich<br />

Frühzeitige Auslegung nach § 3 (1) BauGB<br />

Der Bebauungsplanvorentwurf in der Fassung vom 01.06.2021 liegt mit seiner Begründung und dem<br />

Umweltbericht in der Zeit von Montag, den 19.07.2021 bis einschließlich Freitag, den 13.08.2021<br />

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten<br />

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öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich<br />

am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung<br />

erläutert. Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden<br />

zur Niederschrift abgegeben werden.<br />

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom Stadtbauamt über-prüft<br />

und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entscheidet hierbei, ob die<br />

Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes führen.<br />

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,<br />

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.<br />

Für Fragen zum Inhalt des Vorentwurfs des Bebauungsplanes können Sie sich an das Stadtbauamt<br />

Lindau, Stadtplanung, Iris Möller, unter der Telefonnummer 08382 / 918 615 oder an stadtplanung@<br />

lindau.de wenden.<br />

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:<br />

Stadtbauamt Lindau (B)<br />

Abt. Stadtplanung und Bauordnung<br />

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B), oder per E-Mail an: stadtplanung@lindau.de<br />

Nach § 3 (1) BauGB ist die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke<br />

der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen, die für die Neugestaltung oder Entwicklung<br />

eines Gebietes in Betracht kommen, und die voraussichtlichen Auswirkungen öffentlich zu unterrichten.<br />

Es wird hiermit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Auch Kinder und Jugendliche<br />

sind Teil der Öffentlichkeit im Sinne des § 3 (1) Satz 1 BauGB.<br />

Datenschutz<br />

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e<br />

(DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben<br />

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen<br />

Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”,<br />

das ebenfalls öffentlich ausliegt.<br />

Lindau (B), den 25.06.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

<br />

(Bodensee)


8 17. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 28/21<br />

AUS DEM STADTRAT<br />

Grüngutlagerplatz Heuried<br />

LI<br />

J. Müller<br />

Die Arbeiten am Lärmschutzwall<br />

der Feuerwehr sind fertiggestellt<br />

und auch die Wertstoffcontainer<br />

sind wieder aufgestellt.<br />

Was aber noch fehlt, ist der<br />

einstige Grüngutlagerplatz.<br />

Auf den seinerzeitigen Antrag<br />

der LI hatte die Stadt zugesichert, dass der Grüngutlagerplatz<br />

nach der Fertigstellung der Arbeiten<br />

am Lärmschutzwall wieder an den alten Standort<br />

zurückkommt. Der Standort in der Breiten Straße<br />

sei nur eine Interimslösung.<br />

Wir von der LI haben nunmehr die unverzügliche<br />

Umsetzung der seinerzeitigen Zusage und die Wiedereinrichtung<br />

des Grüngutlagerplatzes am alten<br />

Standort beantragt.<br />

Dieser Standort ist zentral in der Nähe eines<br />

großen Wohngebietes und von den Anwohnern<br />

können die Grüngutabfälle fußläufig entsorgt<br />

werden. Dahingegen ist der Interimsstandort in<br />

der Breiten Straße nur mit dem PKW erreichbar<br />

und dies im Hinblick auf die große Baumaßnahme<br />

an der Ecke Breite Straße/Rickenbacherstraße auch<br />

nur unter erschwerten Bedingungen.<br />

BU<br />

R. Freiberg<br />

Unnötige Gängelei<br />

Zur Vermeidung von Einfahrten<br />

in die Fußgängerzone<br />

machen die Poller in der<br />

Maximilianstrasse und Cramergasse<br />

Sinn. Sie zeigen bereits<br />

jetzt eine deutliche Wirkung<br />

und hätten als Maßnahme<br />

ausgereicht. Sperrpfosten<br />

in den Seitengassen schießen<br />

über das Ziel hinaus und stellen für Anwohner,<br />

Gastronomie und Einzelhandel eine Überregulierung<br />

und Gängelei dar. Zu Recht ist der Unmut<br />

groß, zumal die Entscheidung ohne Einbeziehung<br />

und über die Köpfe der Betroffenen hinweg getroffen<br />

wurde. Dies schafft kein Vertrauen zumal regelmäßiger<br />

Dialog und Austausch vereinbart war.<br />

Es wäre sinnvoller gewesen, die Situation nach Installation<br />

der Poller eine Zeit lang zu beobachten<br />

und dann zu beurteilen. Aber nein, nach dem<br />

Motto wir haben die Mehrheit, wir ziehen das<br />

durch wurden die Sperrpfosten auf den Weg gebracht.<br />

Ich dachte Eckers Zeiten sind vorbei, aber<br />

einige Fraktionen verharren nach wie vor in alten<br />

Mustern. Mit OB Claudia Alfons hat sich das Verhältnis<br />

zwischen Wirtschaft und Verwaltung<br />

deutlich verbessert. Aber auch sie muss noch dafür<br />

sorgen, dass dieser neue Geist auch noch Einzug in<br />

so manche Amtsstube hält.<br />

Gartenschau<br />

Viel zu teuer, sagen manche<br />

über unsere Gartenschau. Zu<br />

Unrecht, als Dauerkartenbesitzer<br />

stellt man schnell fest, dass<br />

man für sein Geld enorm viel<br />

SPD<br />

G. Fehrer<br />

kriegt. Die Gartenschau richtet<br />

sich an Jung und Alt. Für<br />

Kinder gibt es eine Reihe von<br />

spannenden Angeboten, für<br />

Jugendliche ist es im Moment „der“ Treffpunkt. Für<br />

Großeltern ist sie eine wunderbare Möglichkeit mit<br />

den Enkeln ohne Stress eine gute Zeit zu verbringen,<br />

ein paar Stunden später können sie die gut gelaunten<br />

Enkelkinder bei inzwischen ebenfalls gut<br />

gelaunten Eltern abgeben. Man kann die Gartenschau<br />

auch wunderbar mit einem Bad im See verbinden,<br />

ohne dabei wie früher befürchten zu müssen,<br />

dass man zwischen riesigen Wackersteinen ersäuft…<br />

Die Gartenschau will keine Show der Superlative<br />

sein. Gerade weil sie nicht mit diesem Anspruch<br />

daherkommt, ist sie meiner Meinung nach<br />

wunderbar gelungen. An jeder Ecke ist zu sehen,<br />

dass sich viele Menschen große Mühe gemacht haben,<br />

den Besuchern einen interessanten und entspannten<br />

Gartenschautag am Ufer des Bodensees<br />

zu ermöglichen. Wer Glück hat, bekommt für sein<br />

Geld am Ende sogar noch ein Superlativ dazu,<br />

nämlich einen traumhaften Sonnenuntergang.<br />

„Lindau erblüht“,<br />

FDP<br />

U. Jöckel<br />

und ich möchte dem Bayerischen<br />

Rundfunk zu dieser am<br />

05.07. gesendeten Reportage<br />

gratulieren. Eine perfekte Sendung,<br />

auch in den Aufnahmen<br />

und der Darstellung. Eine<br />

Werbung für unsere Insel!<br />

https://www.br.de/mediathek/video/bayern-erleben-<br />

doku-lindau-erblueht-av:60af71e09370900007d4203b<br />

In einer ca. 30 Sekunden langen Animation bzw.<br />

Visualisierung wurde die Bebauung des Rahmenplans<br />

von 6 Gebäuden auf der hinteren Insel dargestellt.<br />

In diesem Bereich sollen aber sogar 7<br />

Quartierseinheiten entstehen. Auf den zurückgebauten<br />

DB-Flächen am Hafen sind noch weitere<br />

3-4 Einheiten vorgesehen. 700 bis 900 Wohnungen<br />

und vermutlich 700 Tiefgaragen-Plätze sollen<br />

gebaut werden. Die Gebäudefronten sind zwischen<br />

35 m und 65 m lang und ca. 16 m hoch, bei 4 bis 5<br />

Etagen. Nun müsste uns ALLEN definitiv klar sein,<br />

was dieser Rahmenplan bedeutet, nämlich: die<br />

maximale Bebauung der Freiflächen. Eine solche<br />

„intensiv- Planung“ kann überall sein, aber bitte<br />

nicht auf der hinteren Insel. Da ist nun aus unserer<br />

Sicht „neu denken“ angesagt und wir sollten nun<br />

GEMEINSAM schnellstens nach Kompromissen<br />

und Alternativen suchen!<br />

Bauen mit Phantasie<br />

Beim Bauen bedeutet Nachhaltigkeit<br />

u.a., dass wir mit<br />

den Flächen auskommen, die<br />

bereits verbaut sind. Eine eindringliche<br />

Empfehlung lautet<br />

BL<br />

U. Lorenz-Meyer<br />

deshalb: die „graue Energie“,<br />

die in Gebäuden bereits<br />

steckt, zu erhalten. Also<br />

Lösungen zu suchen, den<br />

Bestand zu erhalten, zu sanieren und durch kreative<br />

Lösungen eine andere Nutzung zu ermöglichen.<br />

Anders in Lindau: Wo hier ein Problem besteht,<br />

soll es gelöst werden durch einen Neubau<br />

auf der grünen Wiese. Immer noch herrscht der<br />

Gedanke, Wiesen seien unerschöpfliche Reserveflächen<br />

für Neubauten, wenn einem sonst nichts<br />

einfällt. Die geplante Mittelschule auf der Blauwiese<br />

liegt im vom Freiflächenkonzept geschützten<br />

Landschaftsfinger „Im Talfächer der Ach“. Auch<br />

der Neubau der GTL erfolgte auf der grünen Wiese,<br />

und es gibt nun bereits wieder erste Stimmen, die<br />

Wiese am Friedhof für Parkplätze zu bebauen.<br />

Hier brauchen wir intelligentere Lösungen für die<br />

von der Bürgerbeteiligung empfohlenen Auffangparkplätze<br />

am Stadtrand. Wir sollten auf Flächen<br />

zurückgreifen, die bereits versiegelt oder durch benachbarte<br />

Industrie und Autobahn bereits beeinträchtigt<br />

sind<br />

Politische Kultur<br />

In Lindau stehen vor und<br />

nach der Sommerpause einige<br />

große Entscheidungen für die<br />

kommenden Jahrzehnte an.<br />

Es müssen viele Aspekte und<br />

FW<br />

A. Reich<br />

Themen bearbeitet und abgewogen<br />

werden. Es gibt, wie<br />

immer, viele Meinungen und<br />

oft verschiedene Lösungsansätze.<br />

Der gesamte Stadtrat, die Oberbürgermeisterin<br />

aber auch die Bürgerschaft werden sich künftig<br />

daran messen lassen müssen, ob sie die aktuellen<br />

Aufgaben zum Wohle Lindaus lösen. Ein Festhalten<br />

an ideologischen Standpunkten, Parteilinie,<br />

Populismus oder das Vertreten von Partikularinteressen<br />

wird uns nicht weiter bringen. Wenn<br />

wir alle in der Sache diskutieren, Tatsachen anerkennen<br />

und persönliche Anfeindungen unterlassen<br />

wird die Suche nach dem besten Kompromiss<br />

erfolgreich. Ich bin Zuversichtlich dass wir in<br />

Lindau gute Lösungen hinbekommen. Eine von<br />

<strong>Lindauer</strong> Bürgern gewählte Oberbürgermeisterin,<br />

der Stadtrat, viele engagierte Bürger in verschiedensten<br />

Formaten der Bürgerbeteiligung sowie<br />

unzählige Ehrenamtliche in den Vereinen sorgen<br />

für den nötigen Input und gute Argumente in allen<br />

Diskussionen. Denken Sie positiv und genießen<br />

Sie den Sommer<br />

Kinder vor Politik schützen!<br />

Im März hatte ich noch appelliert,<br />

unseren Kindern nicht<br />

ein weiteres Jahr das Kinderfest<br />

vorzuenthalten und es zumindest<br />

in einer sicheren<br />

AFD<br />

Dr. R. Rothfuß<br />

Form durchzuführen. Nun<br />

sind die Inzidenzwerte genau<br />

so niedrig wie erwartet: Auf<br />

100.000 Einwohner gerechnet<br />

gibt es in Lindau pro Woche derzeit statistisch nur<br />

0,6 Fälle für die gesamte Stadt. Kinder und Jugendliche<br />

sind eh kaum je von schweren Verläufen betroffen.<br />

Die wissenschaftliche Stiko, die Impfempfehlungen<br />

für Deutschland gibt, rät daher von<br />

generellen Kinder-Impfungen gegen Corona ab.<br />

Doch die Politiker wollen es besser wissen: Von<br />

Spahn über Söder bis zu Landrat Stegmann trommeln<br />

und drängeln sie die Kinder zur Impfung.<br />

Gentechnik im Essen wollte nie ein Mensch<br />

haben. Doch die mRNA-Gentechnik direkt ins<br />

Gewebe gespritzt mit einer nur notzugelassenen<br />

völlig neuen Technologie wird leichtfertig von<br />

allen aus „Solidarität“ gefordert. Mein Herzensanliegen<br />

an alle Eltern: Warten Sie bitte ab.<br />

Informieren Sie sich kritisch. Wir schulden<br />

unseren Kindern verantwortungsvollen Schutz<br />

vor unkalkulierbaren Gefahren, für die<br />

„Big Pharma“ nicht einmal haften muss.<br />

FB<br />

A. Schäfler<br />

Hoyerbergschlössle<br />

Ein Schatz mit reicher Geschichte<br />

und hoffentlich<br />

rosiger Zukunft. Viele Jahre<br />

diskutieren wir über die<br />

Zukunft des Hoyerbergschlössles,<br />

gleichzeitig verfällt<br />

das Kulturdenkmal.<br />

Lange stand sogar der Verkauf<br />

zur Debatte. Denn:<br />

Nachdem die Stadt die Instandhaltung vernachlässigt<br />

hat, ist die Sanierung nun teuer. Dennoch,<br />

wir dürfen das Schlössle nicht aus der Hand geben.<br />

Jahrhunderte lang wurde der Hoyerberg vom<br />

Weinbau geprägt – daran sollte wieder angeknüpft<br />

werden. Bei der Eingemeindung der Gemeinde<br />

Hoyren, im Jahr 1922, war das Schlösschen das<br />

„Brautgeschenk“ für die Stadt. Noch heute ist das<br />

Hoyerbergschlössle das Wahrzeichen des Stadtteils<br />

Hoyren. Wenn nun 100 Jahre Eingemeindung gefeiert<br />

werden, ist das der ideale Zeitpunkt, einem<br />

zukunftsorientierten Nutzungskonzept Taten folgen<br />

zu lassen. Das Hoyerbergschlössle soll werden,<br />

was es immer schon war: Ein Ort für die <strong>Lindauer</strong>,<br />

ein Ort für Gemeinschaft und Genuss.<br />

E-Scooter-Verleih in Lindau gestartet<br />

Die Firma TIER Mobility hat am 14. Juli<br />

ihren E-Scooter-Service in Lindau gestartet.<br />

Rund 200 Scooter mit austauschbaren<br />

Batterien stehen während der<br />

Urlaubssaison als Teil des Projektes<br />

„Nachhaltiger Sommertourismus“ zum<br />

Verleih bereit. Bis Mitte August können<br />

die Fahrzeuge zunächst an 24<br />

Stationen im gesamten Stadtgebiet rund<br />

um die Uhr ausgeliehen und dort wieder<br />

abgestellt werden. Die Stationen sind<br />

in der TIER-App verzeichnet. Ab Mitte<br />

August wird es dann einen Wechsel<br />

zum sogenannten Free-Floating-Prinzip<br />

geben, bei dem Nutzerinnen und Nutzer<br />

die E-Scooter-Miete flexibel im gesamten<br />

Betriebsgebiet starten und beenden<br />

können.<br />

Um die türkisfarbenen E-Scooter zu<br />

nutzen, lädt man sich die TIER-App<br />

herunter und startet die Miete über den<br />

integrierten QR-Code oder direkt in der<br />

App. Gezahlt werden kann mit PayPal<br />

oder Kreditkarte.<br />

TIER Mobility versichert, dass ihre<br />

Scooter die längste Lebensdauer der am<br />

Markt befindlichen E-Scooter haben und<br />

da sie mit drei Bremsen und doppelter<br />

Federung ausgerüstet sind, auch besonders<br />

sicher und komfortabel<br />

sind. Fahrten mit den E-Scootern<br />

seien klimaneutral und durch eine Haftpflichtversicherung<br />

abgesichert.<br />

TIER Mobility wurde 2018 gegründet<br />

und ist derzeit in über 120 Städten in<br />

13 Ländern in Europa und dem Mittleren<br />

Osten aktiv. Die Firma vermietet verschiedene<br />

Elektrofahrzeuge (E-Scooter,<br />

E-Bikes usw.) und betreibt ein Netzwerk<br />

aus Batterieladestationen. So will sie<br />

Städten helfen, die Abhängigkeit ihrer<br />

Bewohner und Gäste vom Auto zu reduzieren.<br />

BZ-Foto: TIER


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

9<br />

– Anzeige –<br />

Verantwortung, Versprechen und Verbundenheit: da sein 24/7<br />

Daseinsvorsorge: Mitarbeiter der Stadtwerke sind 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr erreichbar<br />

Da sein 24/7 ist für die Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter<br />

der <strong>Lindauer</strong> Stadtwerke Verantwortung,<br />

Versprechen und<br />

Verbundenheit gleichermaßen.<br />

„Unsere Stärke ist unsere regionale<br />

Verwurzelung – wir sind<br />

Partner der Wirtschaft und der<br />

Menschen, der Vereine, der karitativen<br />

Organisationen und der<br />

Bildungsinstitutionen. Wir sorgen<br />

für gute Lebensräume –<br />

heute und morgen. Alles zusammen<br />

ist für uns da sein 24/7“,<br />

bringt Geschäftsführer Hannes<br />

Rösch das Thema auf den Punkt.<br />

Die Stadtwerke sind eines von<br />

mehreren tausend kommunalen<br />

Unternehmen in Deutschland,<br />

die für Strom, Gas und<br />

Wärme, für Trinkwasser, für<br />

ÖPNV und E-Mobilität oder<br />

für den Glasfaserausbau in der<br />

Region sorgen. Diese Dienste<br />

nennen sich zusammengenommen<br />

„Daseinsvorsorge“. Störungen<br />

und Ausfälle in der Versorgung<br />

kennen dabei weder<br />

Tageszeit noch Wochentag. Sie<br />

kommen stets unerwartet und<br />

ungelegen. Im Netz der <strong>Lindauer</strong><br />

Stadtwerke passiert das eher<br />

selten. Und wenn, dann kommt<br />

schnell Hilfe: Die Stadtwerke<br />

bieten einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst,<br />

der die Menschen<br />

im Netzgebiet in Notfällen nicht<br />

allein lässt.<br />

Egal ob in der Leitstelle oder<br />

im Störungsbereitschaftsdienst,<br />

die Mitarbeiter/-innen der Stadtwerke<br />

sind 24 Stunden am Tag<br />

– an 365 Tagen im Jahr – erreichbar.<br />

Innerhalb kürzester<br />

Zeit sind Monteure und Techniker<br />

vor Ort, um Störungen<br />

schnellstmöglich zu beseitigen<br />

und für Sicherheit zu sorgen.<br />

Nachteinsätze gehören da ganz<br />

selbstverständlich mit dazu.<br />

Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit<br />

Ernst wird es bei Unfällen, bei<br />

denen Gebäude oder Fahrzeuge<br />

unter Stromspannung geraten<br />

könnten, bei denen Gas- oder<br />

Wasserleitungen beschädigt wurden,<br />

kurz Situationen, in denen<br />

möglicherweise Gefahr für<br />

Leib und Leben besteht: Ein Baum<br />

stürzt bei Sturm in eine Freileitung.<br />

Ein Auto rast in eine Trafostation.<br />

Bei Tiefbauarbeiten beschädigt<br />

ein Bagger Leitungen.<br />

Die Mitarbeiter des Netzbetriebes<br />

befinden sich in einer<br />

sogenannten Rufbereitschaft.<br />

Das heißt, der Mitarbeiter ist<br />

zwar nicht in der Firma, muss<br />

aber reagieren, sobald es Alarm<br />

gibt. Über die zentrale Störungsstelle,<br />

in der alle Anrufe und Störungen<br />

dokumentiert werden,<br />

wird jede Störungsmeldung auf<br />

das jeweilige Bereitschaftshandy<br />

und den Funkempfänger übermittelt,<br />

so dass der Techniker,<br />

der Bereitschaft hat, so schnell<br />

wie möglich vor Ort ist.<br />

Gemäß dem Motto „zentral<br />

steuern, dezentral handeln“, finden<br />

in Zusammenarbeit mit der<br />

netzführenden Stelle bzw. dem<br />

Bereitschaftshabenden der Leitstelle<br />

die Störungseingrenzung<br />

und die Störungsbeseitigung<br />

statt. Sowohl die Leitstelle als<br />

auch das Seewasserwerk steuern<br />

und überwachen das Versorgungsnetz<br />

der Stadtwerke Lindau<br />

und tragen so in hohem Maße<br />

zur Aufrechterhaltung der Netzsicherheit<br />

bei.<br />

Nachhaltig und dem<br />

Gemeinwohl verpflichtet<br />

„Wir sind lokal verankert, kennen<br />

unsere Region mit ihren<br />

Einwohnern und die heimische<br />

Wirtschaft. Die Bürgerinnen und<br />

Bürger schätzen diese Nähe und<br />

begegnen uns mit großem Vertrauen.<br />

Wir packen die Dinge<br />

vor Ort an und sind ein wichtiger<br />

Teil der Stadtentwicklung“,<br />

betont Hannes Rösch. „Es gehört<br />

zu unseren Aufgaben, allen<br />

Bürgern sowie der Wirtschaft<br />

dauerhafte Versorgungssicherheit<br />

bei bestmöglichem Service<br />

zu bieten. Dabei steht nicht die<br />

Maximierung der Entgelte im<br />

Vordergrund, sondern das Angebot<br />

effizienter und nachhaltiger<br />

Dienstleistungen. Wir stellen<br />

uns dem Wettbewerb und<br />

arbeiten für das Wohl und die<br />

Sicherheit unserer Kunden.“<br />

Die <strong>Lindauer</strong> können sich auf<br />

die Zuverlässigkeit ihres Energieversorgers<br />

verlassen. Die Versorgungssicherheit<br />

ist im gesamten<br />

<strong>Lindauer</strong> Netzgebiet höher als<br />

in vielen anderen Netzgebieten<br />

Deutschlands. Das bestätigt<br />

auch die Störstatistik der Bundesnetzagentur.<br />

„Wir haben als<br />

regionaler Netzdienstleister einen<br />

riesigen Vorteil vor den<br />

Branchenriesen: Wir kennen<br />

die Standorte genau und sind<br />

somit schneller vor Ort. Guter<br />

Service und Kundennähe sind<br />

unsere große Stärke“, so der<br />

Geschäftsführer: „24 Stunden<br />

am Tag an 365 Tagen im Jahr<br />

ist auf die Stadtwerke Verlass!“<br />

manu<br />

@ www.sw-lindau.de<br />

BZ-Foto: Stadtwerke Lindau<br />

Bei den Stadtwerken Lindau<br />

sind Sie bei allen Fragen<br />

rund um Energie, Verkehr<br />

und Telekommunikation<br />

gut aufgehoben.<br />

Alle Informationen finden<br />

Sie auf:<br />

Sicherheit steht über allem: Im Ernstfall muss bei den Bereitschaftlern alles wie am Schnürchen laufen, jeder Handgriff passen. Es muss schnell gehen, während der Kopf kühl und besonnen bleibt.


10 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

GESCHÄFTSLEBEN<br />

<br />

Für unsere Tanzschule<br />

auf der Lindau Insel<br />

suchen wir ab sofort<br />

<br />

auf 450 Euro Basis.<br />

Bewerbungen gern unter<br />

0751/ 54050 oder<br />

tanzen@tanzschuledanielgeiger.de<br />

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W I R S U C H E N D I C H !<br />

FÜR DEN PARK-CAMPING LINDAU<br />

- Rezeption Park-Camping (saisonal)<br />

- Reinigung Park-Camping (saisonal)<br />

- Aushilfen für die Kinderanimation<br />

(Ferienjob auf 450€-Basis)<br />

Detaillierte Infos finden Sie unter www.lindau.de/jobs<br />

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an<br />

bewerbungen@lindau-tourismus.de<br />

Menschen brauchen<br />

Menschen.<br />

LINDAUER<br />

– wenn das auch<br />

Ihr Motto ist, dann sind Sie bei uns genau richtig.<br />

Wir stehen für professionelle und wertschätzende<br />

Begleitung von Menschen mit Behinderungen und<br />

deren Angehörigen.<br />

Wir suchen motivierte Mitarbeiter (m/w/d) als<br />

Anzeigen<br />

www.bz-lindau.de<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Lebenshilfe Vorarlberg<br />

Betreuer (Voll- oder Teilzeit)<br />

für unsere Wohnhäuser Bezau, Lingenau, Hörbranz,<br />

Lustenau, Dornbirn und Batschuns,<br />

im Selbstständigen Wohnen Dornbirn und Bodensee,<br />

im Familienservice sowie für unsere Werkstätten<br />

Feldkirch, Dornbirn und Bregenz<br />

<br />

Weitere interessante Stellen in der Beratung oder<br />

Verwaltung sowie detaillierte Angaben zu den Stellen<br />

und Ihre persönliche Ansprechperson finden Sie<br />

unter <br />

<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

Egal, welche Wirtschaftslage,<br />

Chancen oder Herausforderungen<br />

gerade bestehen: Stets<br />

herrscht Unsicherheit.<br />

Die Finanzindustrie hat nach<br />

wie vor kein Interesse daran,<br />

ihre Kunden vermögender zu<br />

machen, sondern erhöht ihre<br />

Gewinne permanent durch<br />

überteuerte Finanzprodukte.<br />

Leider beobachte ich seit 25<br />

Jahren kaum Verbesserungen<br />

im Verbraucherschutz und in<br />

der Aufklärung von Anlegern.<br />

Als freie Sachverständige für<br />

Kapitalanlagen und Altersvorsorge<br />

verstehe ich Finanzprodukte<br />

„von innen“ und warne<br />

deshalb seit vielen Jahren vor<br />

geschlossenen Beteiligungen<br />

und exotischen Anlageprodukten.<br />

„Prognosen sind schwierig, vor<br />

allem, wenn sie die Zukunft<br />

betreffen“ lautet ein berühmtes<br />

Zitat von Mark Twain.<br />

Dabei braucht man kein Hellseher<br />

zu sein, um in Sachen Geld in<br />

die Zukunft zu schauen. Man<br />

braucht nur die letzten 200<br />

Jahre Wirtschaftsentwicklung<br />

anschauen. Man findet stets<br />

dieselben Muster und Abläufe:<br />

Rendite nur durch Sachwerte<br />

möglich<br />

Produktiv-Kapital benötigt<br />

man zum Wachstum, das sind<br />

idealerweise kostengünstige<br />

Orientierung beim Geld<br />

unabhängige<br />

Freie Sachverständige<br />

für Kapitalanlagen<br />

und Altersvorsorge,<br />

Finanzfachwirtin,<br />

Honorarberaterin,<br />

Manuela Klüber-<br />

Wiedemann<br />

Aktien-ETFs, weltweit investiert in<br />

alle Themen/Branchen/Unternehmensgrößen<br />

Sachwerte behalten ihren Wert<br />

nach Inflation und Krisen<br />

Aktien (ETFs, Fonds), Immobilien,<br />

Grundstücke, Gold physisch<br />

Geldwerte werden entwertet<br />

durch (langsame oder schnelle)<br />

Inflation, Währungsreformen<br />

Bargeld, Girokonten, Sparbuch,<br />

Lebensversicherung, Bausparvertrag,<br />

Anleihen (man braucht sie<br />

trotzdem als Puffer und Liquiditätsreserve)<br />

Blasen platzen mit „Exoten“<br />

Übertreibungen gab es immer und<br />

wird es immer geben. Preise steigen<br />

ins Unermessliche, bilden enorme<br />

Blasen, um dann zu „platzen“.<br />

Deren Anleger erleiden riesige Verluste.<br />

Beispiel: Es gab eine Zeit, in<br />

der für eine einzige Tulpenzwiebel<br />

der Preis eines Einfamilienhauses<br />

gezahlt wurde. Heute lacht man<br />

darüber, aber die heutigen „Tulpenzwiebeln“<br />

sind: Kryptowährungen,<br />

Hedgefonds, Derivate, Zertifikate,<br />

Synthetische Anlagen, Einzelaktien<br />

von Firmen mit irrwitzigem Kurs-<br />

Gewinn-Verhältnis (z.B. Tesla). Aber<br />

es gab auch schon Silber-Blasen,<br />

Immobilien-Blasen und so weiter.<br />

Kurzfristig leidet durch das Platzen<br />

solcher Blasen auch die Realwirtschaft,<br />

die sich jedoch wieder erholt.<br />

Ein ewiges Spiel von Abschwung<br />

und Aufschwung – doch mit der<br />

stetigen Tendenz nach oben.<br />

Das Problem: Anleger sehen ihre<br />

Investitionen immer zu kurzfristig<br />

und handeln emotional – ohne Strategie<br />

oder einen langfristigen Plan.<br />

Dabei ist jeder ein Leben lang ein<br />

Investor/Anleger. Dazu braucht es<br />

eine gut geplante Strategie mit dem<br />

richtigen Mix der Anlageklassen für<br />

den sicheren, langfristigen Kaufkrafterhalt<br />

durch alle Krisen und Crashs<br />

hindurch, dazu Zeit, geringe Kosten,<br />

Transparenz und Flexibilität. Unabhängige<br />

Beratung dazu gibt es bei<br />

Ruhestandsplaner Bodensee. MKW<br />

Ruhestandsplaner Bodensee<br />

Kemptener Str. 61, Lindau (B)<br />

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63<br />

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de<br />

Sinnstiftende, spannende Jobs<br />

Lebenshilfe Vorarlberg Aus Überzeugung zur Inklusion beitragen<br />

So vielseitig wie die Menschen<br />

sind, die bei der Lebenshilfe Vorarlberg<br />

arbeiten, so vielseitig gestalten<br />

sich auch die Tätigkeitsfelder,<br />

die es hier gibt. Die Lebenshilfe,<br />

das Integrative Ausbildungszentrum<br />

und der Sunnahof<br />

begleiten über 1.000 Menschen<br />

mit Behinderungen an über 60<br />

Standorten in Vorarlberg und leisten<br />

so einen wichtigen Beitrag<br />

zur Inklusion.<br />

Im Vordergrund dieser facettenreichen<br />

Arbeit steht stets der<br />

Anspruch, Menschen mit Behinderungen<br />

und ihren Angehörigen<br />

eine möglichst hohe<br />

Lebensqualität zu bieten. Um<br />

das zu gewährleisten, bedarf es<br />

hoher fachlicher und persönlicher<br />

Kompetenzen. Menschen,<br />

die aus Überzeugung für die<br />

sinnvolle Sache der Lebenshilfe<br />

arbeiten, werden gesucht.<br />

Fachkräfte mit sozialbetreuerischer und pflegerischer Ausbildung<br />

finden bei der Lebenshilfe Vorarlberg vielseitige, sinnstiftende Jobs<br />

mit spannenden Karrierechancen.<br />

BZ-Foto: Lebenshilfe Vorarlberg<br />

Gelebtes „Mitanand“<br />

Die Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter schätzen das gelebte<br />

„Mitanand“ der Lebenshilfe Vorarlberg.<br />

Davon zeugen nicht<br />

zuletzt die 157 Jubilare, die kürzlich<br />

für ihre langjährige Zugehörigkeit<br />

ausgezeichnet wurden.<br />

So wie sie, nutzen auch viele<br />

andere die vielfältigen Karrierechancen<br />

und Entwicklungsmöglichkeiten<br />

innerhalb der<br />

Lebenshilfe Vorarlberg und gestalten<br />

so aktiv ihre eigene Laufbahn<br />

mit.<br />

„Ein Job bei uns bietet viele<br />

weitere Vorteile: Je nach Interesse<br />

und Qualifikation haben<br />

Mitarbeitende die Möglichkeit,<br />

sich in einem Thema zu spezialisieren<br />

oder auch Expertin oder<br />

Experte in einem Kompetenzteam<br />

zu werden.<br />

Außerdem werden die persönliche<br />

Lebenssituation, Teilzeit-<br />

oder Karenzmodelle berücksichtigt.<br />

Und es gibt eine<br />

sechste Urlaubswoche“, so Dipl-<br />

Päd. Linda Watzke, Leitung Personalmanagement<br />

bei der<br />

Lebenshilfe Vorarlberg. BZ<br />

Lebenshilfe Vorarlberg<br />

Gartenstraße 2<br />

6840 Götzis<br />

E-Mail: bewerbung@lhv.or.at<br />

Telefon: 0043 55 23/50 60<br />

Weitere Infos:<br />

@ www.lebenshilfevorarlberg.at/jobs


17.07. bis 31.07.2021<br />

BZ-Foto: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Wann? Wo? Was?<br />

Der Veranstaltungskalender der <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> für Lindau und Umgebung<br />

„Bayern spielt“: Sommer im Casinopark<br />

Die <strong>Lindauer</strong> und ihre Gäste<br />

dürfen sich auf vier Abende<br />

freuen, an denen endlich<br />

wieder Kunst und Kultur<br />

gefeiert wird – miteinander<br />

und vor allem live!<br />

Das <strong>Lindauer</strong> Kulturamt<br />

reiht sich in die bayernweite<br />

Initiative „Bayern spielt“ ein<br />

und bringt, gemeinsam mit<br />

der <strong>Lindauer</strong> Spielbank, vier<br />

hochkarätige Kultur-Events<br />

auf die temporär geschaffene<br />

Bühne im Casinopark.<br />

Zum Auftakt des Kultursommers<br />

liefert die Agathe<br />

Paglia-Band am Samstag,<br />

14. August, ab 19.30 Uhr<br />

einen kultigen Mix aus<br />

Bluesrock, Funk und Soul.<br />

Ganz anders im Klang aber<br />

nicht weniger hörenswert<br />

wird die Aufführung des<br />

„Sommernachtstraums“ am<br />

Sonntag, 15. August, ab 20<br />

Uhr.<br />

Axel Herrig, u.a. Hauptdarsteller<br />

des Kult-Musicals<br />

„Rock me Amadeus“,<br />

trifft in Lindau auf Sascha<br />

Lien, Hauptdarsteller des<br />

Queen-Musicals „We Will<br />

Rock You“. Die Show „Falco<br />

meets Mercury“ ist am<br />

Freitag, 20. August, ab 20<br />

Uhr live zu erleben.<br />

Und die <strong>Lindauer</strong> Marionettenoper<br />

präsentiert ihre<br />

neue Inszenierung der<br />

„Fledermaus“ am Samstag,<br />

21. August, ab 21 Uhr.<br />

Alle Veranstaltungen finden<br />

Open Air im Casinopark statt,<br />

bei schlechtem Wetter im<br />

Stadttheater. Tickets gibt‘s:<br />

an der Theaterkasse, unter<br />

www.kultur-lindau.de, in der<br />

Tourist-Info und im Lindaupark.<br />

BZ-Foto: PR<br />

Samstag, 17.07.2021<br />

Alle Veranstaltungen auf und im Rahmen der<br />

Gartenschau und an ihren Satellitenstandorten<br />

sowie Details dazu finden Sie unter:<br />

www.lindau2021.de/events<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt<br />

Therese-von-Bayern-Platz / Insel<br />

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen<br />

zugunsten der Menschenrechtsorganisation<br />

Amnesty International, Bücherflohmarktladen,<br />

Wackerstr. 4<br />

11 Uhr, Konzert und Rezitationen aus Prosa<br />

und Lyrik mit thematischem Bezug zur <strong>Lindauer</strong><br />

Gartenschau und der Ausstellung<br />

„Weltgartenschau in tempera Part II“ von<br />

Lukas Thein (bis 19.09.2021) bei Skulpturale<br />

– Die Galerie, In der Hofstatt 1, Lindau-<br />

Insel; Eintritt frei<br />

15 Uhr, Führung über den Friedhof<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg<br />

19 Uhr, ... dem Garten abgelauscht zeitgenössische<br />

Konzerte im Rahmen der aktuellen Ausstellung,<br />

Skulpturale - die Galerie, In der Hofstatt 1<br />

20 Uhr, bayerische Volksmusik mit den<br />

„Wellbappn“ Bei gutem Wetter als Open Air<br />

auf dem Unteren Schrannenplatz, Lindau-Insel<br />

(mit Abendkasse); bei schlechtem Wetter<br />

im Zeughaus (begrenzte Teilnehmerzahl)<br />

Sonntag, 18.07.2021<br />

LINDAU<br />

11 Uhr, Konzert und Rezitationen aus Prosa<br />

und Lyrik mit thematischem Bezug zur <strong>Lindauer</strong><br />

Gartenschau und der Ausstellung<br />

„Weltgartenschau in tempera Part II“ von<br />

Lukas Thein (bis 19.09.2021) bei Skulpturale<br />

– Die Galerie, In der Hofstatt 1, Lindau-<br />

Insel; Eintritt frei<br />

17 U h r, O r g e l k o n z e r t mit Hans Vogel, aktuelle<br />

Corona-Vorschriften beachten<br />

Pfarrkirche St. Josef, Kemptener Str.<br />

Montag, 19.07.2021<br />

LINDAU<br />

10-17 Uhr, Rotkreuz-Flohmarkt<br />

Die Wundertüte, In der Grub 22<br />

Dienstag, 20.07.2021<br />

LINDAU<br />

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt<br />

Wir in Aeschach, Parkplatz Auf der Lärche<br />

10-17 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle, Langenweg<br />

14.15-17 Uhr, Abenteuer Wiese Wasserburger<br />

Kinderwochen, tourist-info@wasserburg-bodensee.de<br />

Verein Grünes Klassenzimmer,<br />

Anheggerstr. 40<br />

Mittwoch, 21.07.2021<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt<br />

Therese-von-Bayern-Platz / Insel<br />

14.15-17 Uhr, Wäscheklammerschmetterlinge<br />

Wasserburger Kinderwochen, touristinfo@wasserburg-bodensee.de<br />

Verein<br />

Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40<br />

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff<br />

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177<br />

Anzeige<br />

ARMANI I TOM FORD I CHANEL I PRADA I DIOR I LINDBERG I ORGREEN I IC BERLIN<br />

SILHOUETTE I FRANCOIS PITON PARIS I STUDIOLINE I CAZAL I NATHALIE BLANC I ESPRIT<br />

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VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


17.07. bis 31.07.2021<br />

VERANSTALTUNGEN<br />

18.30-19.30 Uhr, TV Reutin: Lauf- und Walkingtreff<br />

verschiedene Leistungsgruppen,<br />

vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen,<br />

Motzacher Wald, Lauftreffhütte<br />

Donnerstag, 22.07.2021<br />

LINDAU<br />

8 . 5 0 U h r, K n e i p p v e r e i n L i n d a u Kleine Morgenwanderung<br />

zum Diepoldsberg, Ansprechpartner/in:<br />

T. Arnold Stadtbushaltestelle,<br />

Stadtbuslinie 2 - Kapelle<br />

14.15-17 Uhr, Kunst unter freiem Himmel<br />

Wasserburger Kinderwochen, tourist-info@<br />

wasserburg-bodensee.de Verein Grünes<br />

Klassenzimmer, Anheggerstr. 40<br />

20 Uhr, Martin Kälberer feat. Fany Kammerlander<br />

- "Insightout"<br />

das Zeughaus zu Gast im Stadttheater,<br />

Stadttheater Lindau, Fischergasse 2<br />

Freitag, 23.07.2021<br />

LINDAU<br />

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla<br />

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher<br />

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;<br />

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr<br />

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;<br />

Treffpunkt vor der Villa<br />

14.15-17 Uhr, Sommerfest Wasserburger<br />

Kinderwochen, tourist-info@wasserburgbodensee.de<br />

Verein Grünes Klassenzimmer,<br />

Anheggerstr. 40<br />

18-18.30 Uhr, <strong>Lindauer</strong> Schweigekreis für<br />

Klimaschutz, Frieden und Gerechtigkeit.auf<br />

dem Bismarckplatz vor dem Alten Rathaus<br />

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff<br />

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177<br />

Samstag, 24.07.2021<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt<br />

Therese-von-Bayern-Platz<br />

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen<br />

zugunsten der Menschenrechtsorganisation<br />

Amnesty International, Bücherflohmarktladen,<br />

Wackerstr. 4<br />

14-18 Uhr, Stadtteil-Flohmarkt in Lindau-<br />

Zech; Standorte der Flohmarktstände unter:<br />

www.lindau.mehrgenerationenhaus.de bei<br />

Regenwetter Verschiebung auf 11.09.2021<br />

15-16 Uhr, Führung über den Friedhof<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg<br />

19.30 Uhr, Jazz im Hof<br />

AHA-Vorschriften einhalten<br />

Weingut Deufel, Schachener Str. 213<br />

Montag, 26.07.2021<br />

LINDAU<br />

Dienstag, 27.07.2021<br />

LINDAU<br />

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt Wir in Aeschach,<br />

Parkplatz Auf der Lärche<br />

10-15 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle,<br />

Langenweg<br />

14.15-17 Uhr, Erlebnis-Wildnis-Pfad<br />

Wasserburger Kinderwochen, tourist-info@<br />

wasserburg-bodensee.de Verein Grünes<br />

Klassenzimmer, Anheggerstr. 40<br />

Mittwoch, 28.07.2021<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt<br />

Therese-von-Bayern-Platz / Insel<br />

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff<br />

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177<br />

18.30-19.30 Uhr, TV Reutin: Lauf- und Wal-<br />

Klassik und Jazz beim Sommerfestival<br />

Langenargener Schlosskonzerte Konzerte im Münchhof und auf der Terrasse des Schlosses Montfort<br />

In der zweiten Julihälfte stehen<br />

beim Sommerfestival der Langenargener<br />

Schlosskonzerte zwei sehr<br />

unterschiedliche Konzertabende<br />

auf dem Programm.<br />

Am Freitag, 23. Juli, ist die<br />

junge Geigerin Elisso Gogibedaschwili<br />

mit ihrem Partner<br />

am Klavier, Jacopo Giovannini,<br />

im Münzhof zu erleben. Am<br />

Freitag, 30. Juli, lädt Peter Vogel<br />

mit seinem Quintett bei schönem<br />

Wetter zu „Sommerjazz“<br />

auf die Terrasse des Schlosses<br />

Montfort ein. Bei ungünstiger<br />

Witterung wird die Veranstaltung<br />

im Konzertsaal des Schlosses<br />

durchgeführt.<br />

Die Musikabende finden unter<br />

den aktuell geltenden Coronabedingungen<br />

statt und werden<br />

an jedem Abend zweimal angeboten:<br />

um 18.30 Uhr und um<br />

20.30 Uhr.<br />

Elisso Gogibedaschwili, 2000<br />

in Vorarlberg geboren, war eine<br />

der Entdeckungen beim letzten<br />

Internationalen Violinfestival<br />

junger Meister. Sie begeisterte<br />

Publikum, Presse und den<br />

Dozenten des Meisterkurses<br />

gleichermaßen, was dazu führte,<br />

dass sie ab Herbst diesen<br />

Jahres in der berühmten Violinklasse<br />

von Prof. Wegrzyn an<br />

der Hochschule für Musik,<br />

Theater und Medien Hannover<br />

studieren wird. Elisso wird auf<br />

einer Geige von Andrea Guarneri<br />

(Ende des 17. Jahrhunderts<br />

erbaut) spielen und<br />

gemeinsam mit dem jungen<br />

italienischen Pianisten Jacopo<br />

Giovannini Werke von Debussy,<br />

Franck und Ravel darbieten.<br />

Am Freitag, 30. Juli, geht in<br />

Langenargen zum 18. Mal die<br />

Veranstaltung Sommerjazz über<br />

die Bühne. Der Pianist, Komponist<br />

und Arrangeur Peter<br />

Vogel bietet mit seiner Band<br />

eine mitreißende Melange aus<br />

Jazz- und Popularmusik an. Darüber<br />

hinaus gibt es bei schönem<br />

Wetter von der Langenargener<br />

Schlossterrasse aus zauberhafte<br />

Ausblicke in die<br />

Bodenseelandschaft. Die Arrangements<br />

des Abends hat Peter<br />

Vogel den Mitwirkenden aufs<br />

Instrument geschrieben, es<br />

Peter Vogel und sein Quintett (Bild links) und die junge Geigerin Elisso Gogibedaschwili gestalten die<br />

Konzertabende beim Sommerfestival der Langenargener Schlosskonzerte.<br />

BZ-Fotos: Raupach; Mittermair<br />

werden aber auch Songs aus<br />

seiner Feder erklingen. Im Mittelpunkt<br />

steht die charismatische<br />

Augsburger Sängerin<br />

Alexandrina Simeon. Zur Seite<br />

steht ihr der Saxophonist<br />

Christian Maurer aus Oberösterreich<br />

– ein rasanter Klangzauberer,<br />

der seinesgleichen<br />

sucht. Für das rhythmische<br />

Fundament und den rechten<br />

Groove sorgen der Bassist Dragan<br />

Trajkovski aus Mazedonien<br />

sowie der Innsbrucker Ausnahmeschlagzeuger<br />

Wolfi Rainer.<br />

Karten sind online über<br />

www.reservix.de sowie bei allen<br />

Reservix-Vorverkaufsstellen zu<br />

erwerben.<br />

Weitere Informationen gibt<br />

es unter: www.langenargenerschlosskonzerte.de<br />

BZ<br />

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW<br />

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www.bz-lindau.de<br />

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lindauer_buergerzeitung<br />

Orgelmusik<br />

Am Sonntag, 18. Juli, gibt<br />

es um 17 Uhr im Rahmen der<br />

Veranstaltungsreihe „Orgel,<br />

das Instrument des Jahres“<br />

eine Orgelmusik in der<br />

Kirche St. Josef, Reutin.<br />

Kirchenmusiker Hans Vogel<br />

spielt an der Albiez-Orgel:<br />

von Johann Sebastian Bach<br />

Toccata und Fuge F-Dur,<br />

von Dietrich Buxtehude<br />

Praeludium in g,<br />

von Johann Froberger<br />

Toccata in G,<br />

von Felix Alexandre Guilmant<br />

die Orgelsonate Nr. 3 c-moll,<br />

von Paul Hindemith Orgelsonate<br />

II,<br />

von Johann Pachelbel Praeludium<br />

in d und<br />

von Joseph Rheinberger die<br />

Orgelsonate c-moll Nr. 1. BZ<br />

Themen-Führungen in Lindau<br />

Ursula Ippen bietet verschiedene<br />

Themen-Führungen an.<br />

▶ „Angst vor Tod und Teufel“<br />

Führung zu Ängsten, Aberglauben,<br />

Tod und Teufel (ab 12 J.)<br />

bis 18. August: mittwochs 19 Uhr<br />

25. August bis 8. September:<br />

mittwochs 18.30 Uhr<br />

▶ „Dating um 1900“<br />

unterhaltsame Kostümführung<br />

entlang der „Bayerischen<br />

Riviera“<br />

bis 12. September:<br />

sonntags 10.30 Uhr<br />

▶ „Leuchttürmerin“<br />

unterhaltsame Kostümführung<br />

bis 10. September:<br />

freitags 10.30 Uhr<br />

▶ Nachtwächterrundgang<br />

bis 21. August:<br />

freitags und samstags 20.30 Uhr<br />

27. August bis 2. Oktober: 20 Uhr<br />

▶ „Zwischen Gräbern und Grüften“<br />

Führung Alter Aeschacher<br />

Friedhof<br />

Dienstag, 10. August, 10.30 Uhr<br />

Dienstag, 7. September, 10.30 Uhr<br />

▶ „Villen- und Parkgeschichten<br />

– Bayerische Riviera“<br />

an den Dienstagen, 17.08. und<br />

14.09. um 10.30 Uhr<br />

Gilt für alle Führungen:<br />

Anmeldung ist erforderlich<br />

(dabei wird der jeweilige Treffpunkt<br />

bekanntgegeben) unter<br />

Tel.: 0 83 82/2 73 56 30 oder<br />

Mobil: 01 70/1 84 47 55<br />

oder per E-Mail:<br />

info@stadtfuehrung-lindau.de<br />

Mehr Infos unter:<br />

www.stadtfuehrung-lindau.de<br />

www.nachtwaechter-lindau.de<br />

BZ


VERANSTALTUNGEN<br />

kingtreff verschiedene Leistungsgruppen,<br />

vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen,<br />

Motzacher Wald, Lauftreffhütte<br />

Freitag, 30.07.2021<br />

LINDAU<br />

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla<br />

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher<br />

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;<br />

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr<br />

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;<br />

Treffpunkt vor der Villa<br />

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff<br />

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177<br />

18-18.30 Uhr, <strong>Lindauer</strong> Schweigekreis für<br />

Klimaschutz, Frieden und Gerechtigkeit.auf<br />

dem Bismarckplatz vor dem Alten Rathaus<br />

20 Uhr, Suchtpotenzial Open Air, Club Vaudeville<br />

Lindau e.V., Von Behring-Str. 6<br />

20 Uhr, Open Air: 40 Jahre Polt u. Well - Im<br />

Abgang nachtragend Open Air, bei jedem-<br />

Große Liebe zum Jazz<br />

Am Samstag, 24. Juli, veranstalten<br />

der Jazzclub Lindau (B) e.V. und das<br />

Weingut Teresa Deufel (Schachener<br />

Str. 213) ein Open Air Konzert (mit<br />

Bewirtung und nur bei guter Witterung)<br />

mit Czichowsky, Petrocca &<br />

Friends. Die Stuttgarter Jazzsängerin<br />

Anne Czichowsky präsentiert mit<br />

diesem Quartett ein Projekt, das<br />

pure Spielfreude verkörpert. Mit dabei:<br />

der Gitarrist Lorenzo Petrocca,<br />

Axel Kühn am Bass und Peter Fischer<br />

bereichert diese Formation um exzellentes<br />

Schlagzeugspiel. Ob Bebop,<br />

Bossa Nova oder Ballade, das Repertoire<br />

lädt zu einem abwechslungsreichen<br />

Abend ein. Einlass ab 18 Uhr,<br />

Beginn 19.30 Uhr. Karten gibt‘s an<br />

der Abendkasse.<br />

BZ-Foto: Artist<br />

Wetter, aktuelle Corona-Auflagen beachten,<br />

Maskenpflicht auf dem Gelände<br />

Lindau, Therese-von-Bayern-Platz<br />

Samstag, 31.07.2021<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt<br />

Therese-von-Bayern-Platz / Insel<br />

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen<br />

zugunsten der Menschenrechtsorganisation<br />

Amnesty International,<br />

Bücherflohmarktladen, Wackerstr. 4<br />

15-16 Uhr, Führung über den Friedhof<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg<br />

20.30 Uhr, Sommerserenade Werner Geis<br />

liest Texte und Gedichte, das Orthausquartett<br />

begleitet ihn mit stimmungsvollen Liedern.<br />

Friedensräume, vor der Villa Lindenhof<br />

Feiner Pianopop<br />

Der Zeughausverein präsentiert am<br />

Sonntag, 1. August, um 20 Uhr das<br />

ursprünglich schon im April geplante<br />

Konzert mit Catharina Schorling, die<br />

unter ihrem Künstlernamen „Catt“<br />

seit einiger Zeit für Furore sorgt.<br />

Auch wenn sie bereits mit so<br />

einigen Wassern des Musikbetriebes<br />

gewaschen ist, ein Gefühl fast<br />

kindlich-naiver Freude an der Musik,<br />

am Song, versprüht die 25-Jährige<br />

noch immer. Das spürt man bei ihren<br />

Konzerten. Personalisierte Karten<br />

sind erhältlich an der Theaterkasse<br />

Lindau, im Lindaupark, an jeder<br />

Reservix-Vorverkaufsstelle sowie<br />

unter www.zeughaus-lindau.de<br />

BZ-Foto: Artist<br />

„Küsst mich wach!“<br />

Hoyerbergschlössle Sommerfest vom 23. bis 25. Juli<br />

Unter dem Motto „Nostalgie<br />

trifft Zukunft“ findet vom<br />

23. bis 25. Juli ein fröhliches<br />

Sommerfest am Hoyerbergschlössle<br />

statt. Neben lauen<br />

Sommerkinoabenden wird<br />

es virtuose Konzerte, Tanzworkshops,<br />

Yoga und Thai<br />

Chi geben, werden ofenfrische<br />

Dinnete und köstliche<br />

Crépes angeboten und man<br />

kann einen atemberaubenden<br />

Seeblick genießen.<br />

Auch für die kleinen Frechdachse<br />

wird im Kinderprogramm<br />

für jede Menge schönen<br />

Blödsinn und lustigen<br />

Schabernack gesorgt.<br />

Dem Förderverein Hoyerbergschlössle<br />

e.V. und<br />

der Kunst- und Kulturinitiative<br />

„Das Hoyerbergschlössle<br />

wachküssen“<br />

geht es vermutlich wie<br />

vielen <strong>Lindauer</strong>n: Es bricht<br />

den Mitgliedern das Herz,<br />

einen der wohl schönsten<br />

Orte Lindaus verfallen<br />

zu sehen. Aus diesem<br />

Grund haben sie den<br />

großen Wunsch, „dass<br />

das Schlössle wieder ein<br />

Ort für das große Miteinander<br />

wird“. Doch wie<br />

küsst man ein Schlössle<br />

wach, ohne dass es einen<br />

Schreck bekommt? „An<br />

diesem Ort hängen unzählige<br />

Erinnerungen an<br />

helle Tage. Hier hat man<br />

sich verliebt, verlobt, verheiratet;<br />

hat getanzt, gelacht,<br />

geschmaust. Nahtlos<br />

an das Alte anzuknüpfen,<br />

würde den Zeitgeist<br />

außer Acht lassen,<br />

nur den Zeitgeist zu sehen,<br />

würde das Alte vergessen<br />

lassen. Einen ersten<br />

Schritt, diesen Spagat<br />

zu wagen, sehen wir<br />

Am besten kommt man zu Fuß oder mit dem Rad zum<br />

Sommerfest am Hoyerbergschlössle und bringt Sitzkissen<br />

und Picknickdecke mit.<br />

BZ-Foto: apf<br />

darin, ein Sommerprogramm<br />

zu schaffen, in<br />

dem sich, so hoffen wir,<br />

jede und jeder wieder finden<br />

kann, in dem Nostalgie<br />

auf hippe Wohnzimmeratmosphäre<br />

trifft und<br />

auf einen jungen Wind,<br />

der Retro cool findet“, so<br />

die Organisatoren. BZ<br />

Einlass:<br />

Freitag ab 17 Uhr<br />

Samstag ab 10.30 Uhr<br />

Sonntag ab 10 Uhr<br />

Der Eintritt ist frei (alles<br />

auf Spendenbasis).<br />

Main Acts:<br />

Freitag, 23. Juli:<br />

18.30 Uhr Open Air Konzert<br />

mit Karl Frierson &<br />

Friend; Soulfunk<br />

20.30 Uhr Open Air Sommerkino:<br />

„Weit. Die Geschichte<br />

von einem Weg<br />

um die Welt“; Dokumentarfilm<br />

Samstag, 24. Juli:<br />

18.30 Uhr Open Air Konzert<br />

mit Arif & Friends;<br />

Sinti Jazz<br />

17.07. bis 31.07.2021<br />

20.30 Uhr Open Air Sommerkino<br />

mir Live-Konzert:<br />

„Buster Keaton - One<br />

Week - The Cat and the<br />

Canary“; Original-Stummfilme<br />

mit Live-Klavier-Begleitung<br />

durch den Stummfilm-Pianisten<br />

Richard<br />

Siedhoff<br />

Sonntag, 25. Juli:<br />

14 bis 17 Uhr Open Stage;<br />

powered by Villa Musica<br />

und allen, die Lust haben,<br />

mit zu jammen<br />

17 Uhr Cuba Café mit Salsa,<br />

Rumba und mehr<br />

18.30 Uhr Open Air Konzert<br />

mit Stangenbohnenpartei;<br />

Folk, Bluegrass &<br />

Jazz<br />

Das Sommerfest findet<br />

ausschließlich im Freien<br />

auf der öffentlichen Parkanlage<br />

statt. Bei Regen wird<br />

die Veranstaltung verschoben.<br />

Mehr Infos in<br />

Kürze unter:<br />

@ www.dashoyerbergschloesslewachkuessen.de<br />

Stadtrundgang<br />

<strong>Lindauer</strong> Gästeführerinnen<br />

nehmen Interessierte immer<br />

dienstags und sonntags<br />

um 10.30 Uhr,<br />

freitags um 14.30 Uhr<br />

und samstags um 15 Uhr<br />

mit auf eine informative<br />

und unterhaltsame Zeitreise<br />

durch Lindaus Kultur, Geschichte,<br />

Tradition und Leben.<br />

Tickets sind im Vorverkauf<br />

in der Tourist-Information,<br />

Alfred-Nobel-Platz 1, erhältlich.<br />

Um den erforderlichen<br />

Sicherheitsabstand gewährleisten<br />

zu können, finden die<br />

Führungen in Kleingruppen<br />

statt. Es gelten die aktuellen<br />

Corona-Auflagen.<br />

Weitere Infos:<br />

Tourist Information,<br />

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00<br />

www.stadtrundgaengelindau.de<br />

BZ<br />

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Spezialitäten<br />

von jungem Matjes<br />

und frischen<br />

Pfifferlingen<br />

Bodenseestraße 32<br />

88131 Lindau-Oberreitnau<br />

Telefon (0 83 82) 54 10<br />

www.Hotel-Ziegler.de<br />

Montag + Dienstag Ruhetag!<br />

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Anzeigen<br />

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


14 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Großer Spaß für die ganze Familie<br />

Maislabyrinth am Hammerhof ab 17. Juli täglich geöffnet – Spannendes Suchspiel inklusive kleiner Belohnung<br />

Ein Riesenspaß für die ganze Familie<br />

bietet auch dieses Jahr wieder<br />

das <strong>Lindauer</strong> Maislabyrinth.<br />

Familie Mayer vom Hammerhof<br />

in der Kemptener Straße 105 hat<br />

sich erneut die Arbeit gemacht<br />

und auf einer 1,3 Hektar großen<br />

Fläche hinter ihrem Hofladen<br />

Mais angebaut. Hier kann man ab<br />

17. Juli täglich zwischen 9 und 18<br />

Uhr (letzter Einlass um 17 Uhr)<br />

auf 1.400 Metern Laufwegen<br />

durch die riesigen Maispflanzen<br />

irren und auf eine interessante<br />

Entdeckungsreise inmitten der<br />

Natur gehen. Mit ein wenig Orientierungssinn<br />

findet man ja<br />

vielleicht auch wieder den Weg<br />

hinaus aus dem Irrgarten...<br />

Hinter der Hammerhof wachsen<br />

auf einer Fläche von<br />

13.000 Quadratmetern Maispflanzen.<br />

Da das Feld erst<br />

Mitte Oktober abgeerntet wird,<br />

nutzt man es nun schon das<br />

sechste Jahr in Folge als Maislabyrinth.<br />

Mit Hilfe seiner Familie hat<br />

Roland Mayer auch dieses Mal<br />

wieder Schneisen mit einer<br />

Länge von insgesamt 1.400<br />

Metern zwischen die Maispflanzen<br />

geschlagen und den<br />

Boden mit Holzhackschnitzeln<br />

bedeckt.<br />

Doch wo führen die Wege<br />

hin? Einige zum Ziel, andere<br />

in die Irre: Ein Labyrinth ist<br />

entstanden.<br />

Darin kann man mit viel<br />

Spaß die Natur hautnah erleben<br />

und findet auf Info-Tafeln<br />

allerhand Wissenswertes rund<br />

ums Thema Landwirtschaft.<br />

Wer mag, kann sich auch an<br />

einem Suchspiel beteiligen<br />

und darf sich am Ende über<br />

eine kleine Belohnung im<br />

Hammerhof freuen.<br />

Der Zugang zum Maislabyrinth<br />

befindet sich hinter der<br />

Obsthalle. Am Ein- und Ausgang<br />

warten übrigens Hüpfburgen,<br />

Riesenrutsche und Karussell<br />

auf junge Besucher. Sitzgelegenheiten<br />

zur Erholung<br />

stehen selbstverständlich auch<br />

zur Verfügung. Als Stärkung<br />

gibt‘s im Hofladen Getränke<br />

und Eis.<br />

Im Hofladen werden aber vor<br />

allem frisches Obst und Gemüse<br />

aus der Region, exotische<br />

Früchte, exklusive Spirituosen,<br />

Bodenseewein, regionale Spezialitäten<br />

wie Käse, Butter, Wurstkonserven,<br />

Grillfleisch, Brot<br />

und Kuchen, Honig, hausgemachte<br />

Konfitüren, feinste<br />

Trockenfrüchte, Müsli und<br />

Nudeln angeboten.<br />

Bis Oktober hat auch der<br />

Hofladen - genau wie das Maislabyrinth<br />

(bei jedem Wetter) -<br />

täglich von 9 bis 18 Uhr (auch<br />

sonn- und feiertags) geöffnet.<br />

Parkplätze befinden sich vor<br />

dem Hammerhof. Man kann<br />

ihn aber auch gut mit dem<br />

Stadtbus (Haltestelle „Hasenbank“)<br />

erreichen. HGF<br />

BZ-Fotos: Archiv<br />

Hammerhof Lindau<br />

Roland und Yvonne Mayer GbR<br />

Kemptener Straße 105<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon: 0 83 82/71 21<br />

E-Mail:<br />

info@hammerhof-lindau.de<br />

Parkplätze: vor dem Haus<br />

Stadtbus Lindau:<br />

Linie 4 - Haltestelle „Hasenbank”<br />

@ www.hammerhof-lindau.de<br />

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Maislabyrinth<br />

ab 17. Juli 2021 bis mindestens<br />

Mitte Oktober täglich von<br />

9 bis 18 Uhr geöffnet<br />

(letzter Einlass: 17 Uhr)<br />

Zugänglich bei jedem Wetter.<br />

1,3 Hektar Fläche mit über<br />

1,4 km Wegen<br />

@ www.facebook.com/<br />

lindauermaislabyrinth<br />

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Entdeckungen in der Natur<br />

Am Mittwoch, 21. Juli, lädt der<br />

Bund Naturschutz ab 20 Uhr zu<br />

einer besonderen Exkursion ein.<br />

Rudolf Zahner von der Koordinationsstelle<br />

für Fledermausschutz<br />

stellt die heimischen<br />

Fledermausarten vor, erklärt<br />

deren Lebensweise und geht<br />

darauf ein, warum diese faszinierenden<br />

Tiere so stark gefährdet<br />

sind. Nach der Einführung<br />

machen sich die Teilnehmer mit<br />

Fledermausdetektor und Taschenlampe<br />

auf die Suche und können<br />

die Tiere beobachten. Treffpunkt<br />

für die gut zweistündige<br />

Veranstaltung ist am Regionalpavillon<br />

auf der Gartenschau in<br />

Lindau (Nähe Eingang Nord).<br />

Bei Regen entfällt die Exkursion.<br />

Am Donnerstag, 22. Juli, findet<br />

ab 17 Uhr eine Führung zum<br />

innerstädtischen Satelliten der<br />

Gartenschau, in das Naturschutzgebiet<br />

Reutiner Bucht<br />

statt. Schon mit dem weiten<br />

Blick über den Bodensee lässt<br />

sich vieles entdecken, doch<br />

wenn man unter fachkundiger<br />

Anleitung unterwegs ist, erfährt<br />

man mehr über das Gewässer<br />

und seine Bewohner,<br />

die Pflanzenwelt im Wasser<br />

und an Land, die Geologie und<br />

den Naturschutz. Im Naturschutzgebiet<br />

Reutiner Bucht<br />

gibt es noch viele Besonderheiten<br />

zu entdecken.<br />

Treffpunkt für die zweistündige<br />

Veranstaltung ist am Europaplatz<br />

in Lindau. BZ-Fotos: BN; Zahner


WISSENSWERTES 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

15<br />

Neuer Governor<br />

Im Bereich des Bodensees sind<br />

auf deutscher Seite 15 Rotary<br />

Clubs beheimatet, die regelmäßig<br />

ein breites Programm für<br />

die Jugend, regionale Hilfsprojekte<br />

und Unterstützung in<br />

bedürftigen Ländern finanzieren,<br />

drei davon in der Region Lindau.<br />

Sie alle gehören zum Rotary<br />

Distrikt Südwestdeutschland<br />

mit 64 Clubs und 3.500 Mitgliedern,<br />

dessen Präsident – bei<br />

Rotary „Governor“ genannt –<br />

seit dem 1. Juli ein <strong>Lindauer</strong> ist.<br />

Dr. Gerhard Wischmann wird<br />

diesen Rotary Bezirk für ein<br />

Jahr führen und hat sein Schwerpunktprogramm<br />

vorgestellt.<br />

Unter dem Titel „Unser Beitrag<br />

für den Klimaschutz“ hat er vor,<br />

Mittel für die Renaturierung<br />

eines Moores in der Region bei<br />

seinen Clubs zu sammeln und<br />

die entsprechenden ökologischen<br />

Schritte einzuleiten.<br />

Moore speichern erhebliche<br />

Mengen Kohlendioxid und können<br />

dies bei entsprechender<br />

Bewässerung weiter erhöhen.<br />

Ein entsprechendes Moor wurde<br />

in der Region bereits gefunden.<br />

Weiter stellt Wischmann in seiner<br />

Funktion ein Extrabudget<br />

für regionale Corona Hilfen zur<br />

Verfügung. Ziel ist die Unterstützung<br />

derjenigen, die unter<br />

Corona besonders gelitten haben:<br />

Kinder und Jugendliche,<br />

Kleingewerbe, Kulturschaffende,<br />

Musiker und Musikerinnen sowie<br />

diejenigen Senioren, die in<br />

Isolation gelebt haben. Initiativen<br />

der Rotary-Clubs, hier in<br />

der Region gezielt zu helfen,<br />

werden finanziell besonders gefördert.<br />

Für das Ende seines<br />

Amtsjahres hat Wischmann die<br />

Inselhalle gebucht, um im Mai<br />

2022 den Teilnehmern aus Südwestdeutschland<br />

Lindau mit<br />

seinen Schwerpunkten in der<br />

Kunst, der akademischen Tagungen<br />

und Wirtschaft zu präsentieren.<br />

BZ-Foto: Haike Wischmann<br />

Wer dem Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 beitritt, erhält u.a. eine<br />

Impulsberatung mit Hinweisen zum Energiesparen. BZ-Foto: eza!/Rupp<br />

Starkes Bündnis<br />

Regionale Projekte 50.000 Euro Förderung<br />

Das Bündnis Klimaneutrales Allgäu<br />

2030 wächst und wächst. Inzwischen<br />

sind 79 Unternehmen,<br />

Kommunen, Schulen, Vereine und<br />

Initiativen beigetreten. Sie alle<br />

wollen gemeinsam handeln und<br />

bis spätestens 2030 klimaneutral<br />

werden.<br />

Derzeit erhalten gleich mehrere<br />

Bündnis-Partner Impulsberatungen,<br />

berichtet Sebastian Hartmann<br />

vom Energie- und Umweltzentrum<br />

Allgäu (eza!), der<br />

das Projekt leitet. Denn der<br />

Schwerpunkt bei den Bündnis-<br />

Partnern liege zunächst auf der<br />

Reduktion der eigenen CO 2<br />

-<br />

Emissionen durch mehr Energieeffizienz<br />

und den stärkeren Einsatz<br />

von erneuerbaren Energien<br />

vor Ort. „Unvermeidbare Restemissionen<br />

werden durch die<br />

Förderung hochwertiger Projekte<br />

zur CO 2<br />

-Einsparung in<br />

der Region, aber auch im Ausland<br />

kompensiert“, so Hartmann.<br />

Die internationalen<br />

Projekte in Entwicklungs- und<br />

Schwellenländern seien zertifiziert<br />

und würden höchste<br />

Standards erfüllen, betont er.<br />

Für die Unterstützung von<br />

regionalen Projekten im Bereich<br />

ökologische Nachhaltigkeit<br />

ist der Klimafonds Allgäu<br />

gegründet worden. „Von jeder<br />

kompensierten Tonne CO 2<br />

der<br />

Bündnis-Teilnehmer fließen<br />

vier Euro in den Klimafonds<br />

Allgäu“, erläutert Hartmann.<br />

Bürger/-innen, Vereine, Schulen,<br />

aber auch Kommunen oder<br />

Unternehmen können Projekte<br />

einreichen, die sich von alleine<br />

nicht wirtschaftlich tragen.<br />

Einmal jährlich entscheidet<br />

dann der Klimabeirat Allgäu,<br />

der aus Vertretern der Bündnis-<br />

Partner besteht, welche Projekte<br />

in welcher Höhe aus den<br />

Mitteln des Klimafonds Allgäu<br />

bezuschusst werden. „Das können<br />

beispielsweise Projekte<br />

rund um erneuerbare Energien,<br />

Mobilität und Bildungsarbeit<br />

bis hin zum Einsatz von Pflanzenkohle<br />

in der Landwirtschaft<br />

oder Biodiversitäts-Maßnahmen<br />

sein“, so Hartmann.<br />

Für 2021 werden jetzt erstmals<br />

50.000 Euro aus dem Klimafonds<br />

Allgäu an vorbildliche<br />

Projekte im Allgäu verteilt. Die<br />

Anträge dafür müssen bis zum<br />

31. Juli 2021 unter folgender Mailadresse<br />

eingereicht werden:<br />

klimafonds@eza-allgaeu.de<br />

Weitere Infos zum Bündnis<br />

klimaneutrales Allgäu 2030 sowie<br />

das Formular zur Projekteinreichung<br />

gibt‘s unter:<br />

www.buendnis-klimaneutralesallgaeu.de<br />

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„...im Parktheater Lindau“<br />

Das große Los gezogen<br />

Diesmal hat sich Fortuna die Bodenseebank<br />

ausgesucht, um jemanden<br />

im wahrsten Sinne des Wortes<br />

zu beglücken. Entsprechend groß<br />

war die Freude bei Walter Riedl,<br />

der bei einer Sonder-Gewinnsparauslosung<br />

der bayerischen<br />

Volks- und Raiffeisenbanken<br />

den Haupttreffer landete: einen<br />

Audi Q3 Sportback. Der <strong>Lindauer</strong><br />

beteiligt sich seit rund 50 Jahren<br />

am Gewinnsparen und hatte<br />

neben vielen kleineren Geldbeträgen<br />

auch schon mal 500 Euro<br />

gewonnen. Den nagelneuen Audi<br />

reichte der Gewinner gleich mal<br />

an seinen Sohn Christian Riedl<br />

weiter, der in München arbeitet<br />

und das Auto von nun auch regelmäßig<br />

fahren wird.<br />

Als Jochen Kasüske, Kundenbetreuer<br />

bei der Bodenseebank, die<br />

frohe Botschaft überbrachte, war<br />

die Freude bei Walter Riedl und<br />

seiner Frau Angela riesengroß. .<br />

Die Familie ist seit vielen Jahren<br />

mit der Bodenseebank verbunden<br />

und nimmt bereits seit 1970 am<br />

Gewinnsparen teil.<br />

So funktioniert Gewinnsparen:<br />

Vom Lospreis in Höhe von fünf<br />

Euro werden vier Euro gespart,<br />

während ein Euro in den Lostopf<br />

wandert. 25 Cent von jedem gekauften<br />

Los werden für die<br />

Unterstützung gemeinnütziger<br />

und karitativer Einrichtungen<br />

im Einzugsgebiet der jeweiligen<br />

Genossenschaftsbank verwendet.<br />

Auf diese Weise konnte die Bodenseebank<br />

im vergangenen Jahr<br />

über 20.000 Euro an Spenden in<br />

der Region verteilen.<br />

Freudige Gesichter bei der Übergabe<br />

des Audi: Gewinner Walter<br />

Riedl (Mitte) mit Frau Angela<br />

(2.v.r.) und Sohn Christian (re.)<br />

sowie Bodenseebank-Vorstand<br />

Joachim Hettler (li.) und Kundenbetreuer<br />

Jochen Kasüske (2.v.li.)<br />

BZ-Foto: U. Stock<br />

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„Frühstück“<br />

„Antipasti“<br />

„Aperitiv“<br />

„Flammkuchen“<br />

„Longdrinks & Cocktails“


16 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Die Qual der Wahl an sieben Tagen in der Woche<br />

Bäckerei Dopfer Neues Bäckereimodul am Bahnhof Reutin mit großem Sortiment – Auch feiertags geöffnet<br />

Die neueste Filiale der traditionsreichen<br />

Bäckerei Dopfer<br />

aus Oberreitnau ist das Bäckereimodul<br />

am Bahnhof Lindau-Reutin.<br />

Dort werden Kunden täglich mit<br />

frischen Backwaren aus eigener<br />

Herstellung versorgt. Zusätzlich<br />

wird demnächst ein<br />

Mittagstisch mit wechselnden<br />

warmen Gerichten angeboten.<br />

Dann werden bei schönem Wetter<br />

nicht nur Stehtische, sondern<br />

auch gemütliche Sitzgelegenheiten<br />

vor der Filiale einladen,<br />

Kaffee, Kuchen, Eis und<br />

Snacks vor Ort zu genießen.<br />

Kunden dürfen sich täglich über<br />

eine große Auswahl freuen.<br />

„Ehrlich und klassisch“ ist das<br />

Credo von Stefan Dopfer. Vor<br />

zwei Jahren hat der Bäckermeister<br />

den Familienbetrieb in Oberreitnau<br />

von seinem Vater Joachim<br />

übernommen. Vier Filialen hat<br />

der Handwerksbetrieb, der 1979<br />

gegründet wurde: eine am Hauptsitz<br />

in Oberreitnau, eine in Bad<br />

Schachen, ein Verkaufsmobil<br />

am Rathaus in Bodolz und -<br />

nachdem die Filiale im Norma-<br />

Markt in Lindau während des<br />

Lockdowns geschlossen werden<br />

musste - seit Ende Mai 2021<br />

eine neue am Bahnhof Lindau-<br />

Reutin. „Wir bieten nur Backwaren<br />

aus eigener Herstellung an.<br />

Unsere Misch- , Roggen-, Vollkornund<br />

Mehrkornbrote werden<br />

alle mit Natursauerteig hergestellt,<br />

den wir selbst ansetzen.<br />

Auch die kalten Snacks und<br />

die heißen Seelen werden bei<br />

uns frisch belegt und nicht zugekauft“,<br />

versichert Stefan Dopfer.<br />

Das Roggenbrot wird besonders<br />

gern gekauft. „Wir bekommen<br />

von der Kundschaft immer<br />

wieder die Rückmeldung,<br />

dass es besonders verträglich ist<br />

und länger frisch bleibt als andere<br />

Brote“, erzählt der Bäckermeister<br />

nicht ohne Stolz. Denn<br />

als „einheimische Bäckerei“ fühlen<br />

er und seine Mitarbeiter<br />

sich den Wünschen der Kunden<br />

ganz besonders verpflichtet und<br />

freuen sich über das ehrliche<br />

und persönliche Feedback.<br />

Neben 15 Brotsorten und frischen,<br />

verführerisch duftenden<br />

Semmeln in großer Auswahl<br />

umfasst das Sortiment in den<br />

Dopfer-Filialen eine Vielzahl saisonal<br />

inspirierter Kuchen-Variationen,<br />

süßes Kleingebäck und<br />

köstliches Dauergebäck sowie<br />

ein umfangreiches Snack-Angebot,<br />

Kaffee, eine Getränke-Auswahl<br />

und Eis.<br />

Das Besondere am Bäckereimodul<br />

am Bahnhof Lindau-<br />

Reutin: Bald wird es dort ein<br />

Mittagstisch-Angebot geben und<br />

im Unterschied zu den anderen<br />

Filialen wird es auch an Feiertagen<br />

geöffnet sein (von 8 bis 12 Uhr;<br />

mit etwas kleinerem Backwarensortiment<br />

als wochentags).<br />

Bereits ab morgens 7 Uhr<br />

können die Kunden der Bäckerei<br />

Dopfer in allen Filialen aus<br />

dem gesamten Sortiment an<br />

Kleingebäck ihre Auswahl treffen.<br />

Ab 7.30 Uhr finden sie<br />

dann auch alle frischen Brote<br />

in der Auslage.<br />

Am Kinderfesttag (28. Juli)<br />

verwöhnt die <strong>Lindauer</strong> Bäckerei<br />

wieder alle, die die traditionelle<br />

Kinderfest-Butschelle lieben,<br />

mit dem Original dieses<br />

<strong>Lindauer</strong> Festtagsgebäcks (siehe<br />

blauer Kasten rechts).<br />

HGF<br />

Das Team der Dopfer-Filiale am Bahnhof Reutin (von links): Verena,<br />

Ines (Filialleitung), Silke und Bianca.<br />

BZ-Fotos: GH<br />

Bäckerei Dopfer<br />

Filiale am Bahnhof Lindau-Reutin<br />

Sommeröffnungszeiten:<br />

Mo. - Fr. 7 bis 18 Uhr<br />

Sa. 7 bis 16 Uhr / So. 8 bis 16 Uhr<br />

feiertags 8 bis 12 Uhr<br />

Vorbestellung möglich für:<br />

belegte Riesen-Party-Brezeln<br />

(für sechs, zehn oder 15 Personen;<br />

bis 17 Uhr am Vortag), Snack-<br />

Angebote für Firmen etc.<br />

per Tel.: 0 83 82/27 48 96<br />

Auch wenn das Kinderfest<br />

Corona bedingt abgesagt<br />

wurde, gibt es an dem Tag<br />

(28. Juli 2021) die traditionell<br />

damit verbundene<br />

originale <strong>Lindauer</strong> Butschelle:<br />

in allen Dopfer-Filialen (Oberreitnau,<br />

Bahnhof Reutin, Bad<br />

Schachen, Verkaufsmobil am<br />

Rathaus Bodolz) und gern auch<br />

auf persönliche oder telefonische<br />

Vorbestellung.<br />

Dass im Kinderhaus St. Stephan<br />

endlich wieder gemeinsamer Frühsport<br />

auf dem Programm steht,<br />

ist zweimal pro Woche am Alten<br />

Schulplatz weder zu überhören<br />

noch zu übersehen. Silke Bennewitz,<br />

die Leiterin des Kinderhauses,<br />

ist froh: „Seitdem wir alle<br />

Gruppen nach so langer Zeit wieder<br />

mischen dürfen, hält uns nichts<br />

mehr auf.“ Konkret bedeutet das,<br />

unter Anleitung und bei Musik so<br />

richtig Gas geben. Danach sind<br />

sowohl die bewegungshungrigen<br />

Knirpse als auch die Betreuerinnen<br />

mächtig ausgepowert – und<br />

jedes Mal ein bisschen fitter für<br />

den Sommer. BZ-Foto: Ev. Diakonie<br />

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<strong>Lindauer</strong> Gitarristen erfolgreich<br />

Für den 58. Bundeswettbewerb<br />

„Jugend musiziert“ hatten sich<br />

über die vorausgehenden Regional-<br />

und Landeswettbewerbe<br />

2.250 Musikschüler qualifiziert.<br />

Der erste Teil musste wegen<br />

der Corona Pandemie per<br />

Videoaufnahme eingesendet<br />

werden. Das betraf auch die<br />

zwei Gitarristen Jakob<br />

Schymosch und Alexander Fress,<br />

beide Schüler von Elena Hager,<br />

die sich mit viel Ausdauer<br />

vorbereitet hatten. Sie haben<br />

bereits mehrmals bei „Jugend<br />

musiziert“ teilgenommen.<br />

Der Bayerische Landeswettbewerb<br />

konnte dann für die<br />

Altersgruppe II in Präsenz<br />

stattfinden. Dabei erreichte<br />

Jakob Schymosch vor einer<br />

hochqualifizierten Jury 22<br />

Punkte und somit einen 2. Preis.<br />

Anders verlief es bei den Älteren,<br />

deren Wettbewerb wieder<br />

online stattfinden musste.<br />

Alexander Fress, Altergruppe<br />

IV, erzielte bei diesem Bundeswettbewerb<br />

19 Punkte und<br />

somit das Prädikat „Mit sehr<br />

gutem Erfolg teilgenommen“.<br />

Jakob und Alexander freuen<br />

sich bereits auf den nächsten<br />

Wettbewerb 2022, an dem sie<br />

mit ihren Gitarrenquartetten<br />

teilnehmen wollen. BZ-Foto: Hager


WISSENSWERTES 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

Ein Team. Ein Traum. Eine Erfolgsgeschichte.<br />

Ladies FC Dornbirn Tormaschine bahnt sich in kürzester Zeit den Weg in die 2. Frauen Bundesliga Österreichs<br />

Die Ladies des FC Dornbirn haben<br />

eine unvergleichliche Reise hinter<br />

sich. 2018 aus dem Förderkader<br />

gegründet, um den talentierten und<br />

aufeinander eingespielten Spielerinnen<br />

eine neue „Fussballheimat“<br />

zu geben, ist daraus eine Erfolgsgeschichte<br />

geworden. Gleich<br />

im ersten Jahr erspielten sich die<br />

Ladies den VFV Cup, konnten dreimal<br />

die Meisterschaft gewinnen,<br />

haben über 500 Tore geschossen<br />

und sich in diesem Jahr den Traum<br />

vom Aufstieg in die 2. Bundesliga<br />

erfüllt. Eine der Akteurinnen in der<br />

Frauenmannschaft des FC Dornbirn<br />

ist die <strong>Lindauer</strong>in Ann-Cathrin<br />

Maurer.<br />

Ann-Cathrin spielt bereits seit<br />

ihrem 5. Lebensjahr Fußball.<br />

Zunächst in Bodolz, Oberreitnau<br />

und Tettnang, bevor sie<br />

im Januar 2019 nach Dornbirn<br />

wechselte. Während ihrer Schulzeit<br />

spielte sie zudem in der<br />

Schulmannschaft des Bodenseegymnasiums,<br />

die einige Male<br />

die Südbayerische Meisterschaft<br />

sowie die Bayrische Vizemeisterschaft<br />

gewinnen konnte. Außerdem<br />

gehörte sie zum Förderkader<br />

des Württembergischen Fußballverbandes.<br />

Nach Dornbirn kam sie durch<br />

einen Bekannten, der im österreichischen<br />

Fußball aktiv ist<br />

und fand, dass Ann-Cathrin<br />

und die Ladies des FC Dornbirn<br />

gut zusammenpassen könnten.<br />

Das Projekt „Bundesliga“ war<br />

interessant genug, dass Ann-<br />

Cathrin den Wechsel über die<br />

Staatsgrenze nach Österreich<br />

wagte. Sie wurde von allen sehr<br />

herzlich aufgenommen. Ein tolles<br />

Team, das sich auch neben<br />

dem Platz gut versteht, hat<br />

sich dort zusammengefunden.<br />

Das Team ist international,<br />

Ann-Cathrin bisher die einzige<br />

deutsche Spielerin.<br />

2018 wurde die Frauenmannschaft<br />

des FC Dornbirn aus<br />

einem Förderkader heraus gegründet.<br />

Das war eine Regionalfördergruppe,<br />

ähnlich wie man<br />

sie im Württembergischen Fußballverband<br />

kennt, in der talentierte<br />

Spielerinnen von Verbandstrainern<br />

in besonderem<br />

Maße gefördert wurden. Die<br />

Idee hinter dieser Gründung<br />

war, den talentierten und bereits<br />

gut aufeinander eingespielten<br />

Spielerinnen eine neue „Fußballheimat“<br />

zu geben, damit<br />

sie auch weiterhin gemeinsam<br />

spielen können.<br />

Zunächst war die 2. Bundesliga<br />

nur ein Traum der Spielerinnen.<br />

Doch schnell merkten<br />

alle Beteiligten, dass Talent und<br />

Siegeswille den Traum zur Wirklichkeit<br />

werden lassen könnten.<br />

Das Ladies-Team entpuppte sich<br />

als wahre Tormaschine. Seit der<br />

Saison 2018/19 haben die Damen<br />

über 500 Tore geschossen,<br />

dreimal die Meisterschaft gewonnen<br />

und zweimal den<br />

VFV-Cup geholt.<br />

Der VFV-Cup ist ein Pokalwettbewerb<br />

für Frauen auf Verbandsebene.<br />

Er wird seit 1999<br />

vom Vorarlberger Fußballverband<br />

ausgetragen und im k.o.-<br />

System gespielt. Die Ladies des<br />

FC Dornbirn haben diesen zweimal<br />

in Folge gewonnen. Zum<br />

ersten Mal 2019, gleich im ersten<br />

Spieljahr. 2020 wurde der<br />

Wettbewerb Corona bedingt<br />

nicht ausgetragen. 2021 konnte<br />

der Erfolg wiederholt werden.<br />

Nachdem auch die Relegationsspiele<br />

zum Aufstieg in die<br />

2. Österreichische Bundesliga<br />

mit einem Gesamtergebnis von<br />

15:0 Toren gewonnen wurden,<br />

konnten sich die Spielerinnen<br />

mit dem Aufstieg belohnen.<br />

Sie haben ihren Traum wahrgemacht.<br />

Begleitet wurden die<br />

Damen dabei von den beiden<br />

erfahrenen Trainern Günther<br />

Kerber und Norbert Lammer,<br />

die auf langjährige Erfahrung<br />

im Fußball zurückblicken können.<br />

Künftig treffen die Dornbirner<br />

Kickerinnen auf Mannschaften<br />

aus Wien , Niederösterreich,<br />

Oberösterreich, aus dem<br />

Burgenland, Kärnten, aus der<br />

Steiermark und aus Vorarlberg.<br />

Wobei das Derby zwischen<br />

dem FC RW Rankweil und den<br />

Ladies des FC Dornbirn ganz<br />

besonders spannend werden<br />

dürfte.<br />

Die Saison 2021/22 startet bereits<br />

am 14. August, beginnend<br />

mit einem Heimspiel für die<br />

Dornbirner Fußball-Damen.<br />

Alle heimischen Spiele werden<br />

im Dornbirner Stadion „Birkenwiese“<br />

ausgetragen. Zuschauer<br />

<br />

Ralf Petzold Ihr Ansprechpartner vor Ort<br />

BODENSEE ALLGÄU OBERSCHWABEN<br />

Zum Jägerweiher 20 | 88099 Neukirch | Tel. 07528 9218178<br />

<br />

www.bz-lindau.de<br />

Die Damen der 1. Mannschaft des FC Dornbirn haben den Aufstieg<br />

in die zweithöchste Spielstufe im österreichischen Frauenfußball<br />

geschafft und sich damit in kürzester Zeit einen Traum<br />

erfüllt. Auch die <strong>Lindauer</strong>in Ann-Cathrin Maurer (rechts im Bild<br />

im grünen Dress) gehört zu diesem erfolgreichen Team. Sie ist<br />

Torhüterin. Während ihre Mannschaftskameradinnen auf Torejagd<br />

gehen, hält sie den eigenen Kasten sauber. BZ-Fotos: FCD<br />

sind herzlich willkommen.<br />

Die Ladies bestehen inzwischen<br />

nicht mehr nur aus der Für die U-14 und die U-19 Wer mehr über die Ladies des<br />

1. Mannschaft. In der Spielsaison<br />

2021/22 hat der FC Dorn-<br />

Spielerinnen gesucht.<br />

zu ihren Spielterminen erfahren<br />

Mannschaften werden noch FC Dornbirn, über ihre Spiele und<br />

birn sowohl eine U-19 Mannschaft<br />

(Vorarlbergliga), als auch sich zu einem Probetraining Website des Vereins oder auf<br />

Talentierte Spielerinnen können möchte, kann sich auf der<br />

eine U-14 Mannschaft (Nachwuchsliga)<br />

gemeldet. Die U-19 dazu können unter folgender E-<br />

anmelden. Mehr Informationen Instagram informieren.<br />

Mannschaft ist eine Spielgemeinschaft<br />

von SW Bregenz<br />

Mail-Adresse eingeholt werden: lfcdornbirn / ladiesfcdornbirn<br />

und FC Dornbirn. BZ info@ladies-fc-dornbirn.at @ www.ladies-fc-dornbirn.at<br />

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lindauer_buergerzeitung<br />

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17<br />

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18 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

GESUND LEBEN<br />

Wo drückt der Schuh?<br />

Asklepios Klinik Lindau Experte empfiehlt frühzeitige Behandlung von Hallux valgus, da sonst Folgeschäden drohen<br />

Auf die Frage, wo der Schuh<br />

drückt, haben Betroffene mit<br />

Hallux valgus eine klare Antwort:<br />

am großen Zeh. Oberarzt<br />

Dr. Dieter Sonntag von<br />

der Asklepios Klinik Lindau<br />

ist Experte für die Behandlung<br />

von Hallux valgus und<br />

rät Betroffenen, ihren Fuß<br />

bereits in einem frühen Stadium<br />

der Krankheit operieren<br />

zu lassen.<br />

Asklepios Klinik Lindau<br />

Friedrichshafener Str. 82<br />

Tel.: 0 83 82/27 60<br />

@ www.asklepios.com/lindau<br />

Wegen der x-förmigen Fehlstellung<br />

der Großzehe kommt<br />

es bei einem Hallux valgus in<br />

zunehmendem Maße zu einem<br />

knöchernen Vorsprung,<br />

meist mit Rötung und Schwellung<br />

an der Innenseite des Gelenks.<br />

Patienten haben oft schon<br />

jahrelang Beschwerden und<br />

suchen recht spät den Fußchirurgen<br />

auf,<br />

da sie z.B. Angst<br />

vor einer Narkose<br />

haben oder<br />

starke Schmerzen<br />

nach der<br />

OP befürchten.<br />

„Die individuelle<br />

Schmerzgrenze<br />

ist ein<br />

entscheidender<br />

Faktor dafür,<br />

wann Betroffene<br />

zu uns<br />

Oberarzt Dr. med.<br />

Dieter Sonntag<br />

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kommen, um sich operieren<br />

zu lassen. Dabei wäre eine frühere<br />

Operation im Rahmen der<br />

Prävention viel besser“, rät der<br />

Experte.<br />

Warum? „Wesentlich ist bei<br />

einem Hallux valgus die ungleichmäßige<br />

Gelenkbelastung<br />

im Großzehengrundgelenk. Die<br />

Folge ist ein zunehmender Gelenkschaden<br />

durch ungleichmäßigen<br />

Knorpelabrieb. Dieser<br />

verursacht zunächst keine<br />

Schmerzen und wird erst bei<br />

höhergradigen Knorpelschäden<br />

im späten Verlauf klinisch symptomatisch.<br />

Ursächlich ist die gravierende<br />

Umverteilung der Belastungskräfte<br />

beim Abrollen. Benachbarte<br />

Zehen müssen mehr<br />

Last aufnehmen, dekompensieren<br />

und verformen sich zu Hammeroder<br />

Krallenzehen oder zeigen<br />

Achsabweichungen. Es bilden<br />

sich Druckstellen mit Schwielen“,<br />

erläutert Dr. Sonntag und beschreibt<br />

weiter: „Durch die Fehlstellung<br />

und Fehlbelastung verlagern<br />

sich auch die Beugeund<br />

Strecksehnen. Durch den<br />

schiefen, im fortgeschrittenen<br />

Stadium sogar verdrehten Großzeh<br />

gehen die Stabilität und<br />

Kraft bei der Abstoßbwegung<br />

beim Gehen völlig verloren. Bei<br />

der Abrollbewegung kann der<br />

Großzeh keine Last mehr aufnehmen.<br />

Der Gang wird unsicher,<br />

die Balance geht verloren. Jeder<br />

Schritt wird zur Qual“, so der<br />

Oberarzt.<br />

Die Fehlbelastungen und geänderte<br />

Belastungsachsen bleiben<br />

nicht nur auf die Statik der<br />

Füße beschränkt. Auch Sprunggelenk,<br />

Kniegelenk, sogar das<br />

Hüftgelenk und der Rücken können<br />

langfristig Schaden nehmen.<br />

Eine aufsteigende Arthrose (Verschleiß)<br />

mit Auswirkungen auf<br />

Links: Eine schiefe Großzehe (Hallux valgus) vor der Operation.<br />

Rechts: So sieht ein Fuß im Röntgenbild aus, bei dem während einer<br />

Operation erfolgreich die Zehenfehlstellung korrigiert wurde.<br />

den gesamten Bewegungsapparat<br />

kann Folge der schiefen<br />

Großzehe sein.<br />

Betroffene dürfen sich bei<br />

weiteren Fragen zu dieser Erkrankung<br />

gern an den Exper-<br />

BZ-Fotos: Asklepios<br />

ten für die Behandlung von<br />

Hallux valgus in der Asklepios<br />

Klinik wenden. Einen Termin<br />

bei Dr. Sonntag erhalten sie<br />

unter Tel.: 0 83 82/2 76 20 60.<br />

BZ<br />

„Wer Mensch sein will, muss fühlen“<br />

Buch-Tipp: Dr. Leon Windscheid erzählt vom „Baby und dem Monster“ und der „Rückkehr der Schmetterlinge“<br />

Gefühle bestimmen unser Leben.<br />

Gerade in dieser Zeit voller Umbrüche<br />

und komplexer Herausforderungen<br />

sind sie allgegenwärtig<br />

und doch wissen wir so<br />

wenig über sie. Psychologe und<br />

Spiegel-Bestseller-Autor Dr. Leon<br />

Windscheid nimmt uns in seinem<br />

Buch „Besser fühlen - Eine Reise<br />

zur Gelassenheit“, das im Frühling<br />

im Rowohlt Polaris Verlag<br />

erschienen ist, mit auf eine Reise,<br />

an deren Ende wir unsere<br />

Emotionen besser verstehen und<br />

lernen, sie anzunehmen, wie sie<br />

sind, statt sie zu unterdrücken.<br />

Das macht unsere Gefühle zu einer<br />

großen Stärke – wir werden<br />

(uns) wieder besser fühlen.<br />

Woher kommt die Angst, den<br />

Anforderungen im Leben nie<br />

ganz zu genügen? Wieso braucht<br />

unser Hirn die Langeweile in<br />

dieser schnellen Welt mehr<br />

denn je? Was können wir tun,<br />

um in einer Beziehung so verliebt<br />

zu bleiben, wie am Anfang?<br />

Und weshalb vergeht die<br />

Zeit gefühlt immer schneller,<br />

je älter wir werden, und können<br />

wir sie wieder bremsen?<br />

Windscheid verknüpft überraschende<br />

wissenschaftliche<br />

Erkenntnisse aus der neuesten<br />

Forschung und Einsichten aus<br />

tausenden Jahren Menschheitsgeschichte<br />

völlig neu. Er liefert<br />

Denkanstöße und kluge Analysen<br />

und zeigt, wie wir das Sorgenkarussell<br />

im Kopf stoppen,<br />

um nachts durchzuschlafen,<br />

unseren Hunger zurück in gesunde<br />

Bahnen lenken und wie<br />

wir mit einer 3.000 Jahre alten<br />

Idee aus dem Buddhismus eine<br />

wahre Freundschaft zu uns<br />

selbst aufbauen.<br />

Was man zu verstehen<br />

gelernt hat,<br />

fürchtet man nicht mehr.<br />

Marie Curie<br />

Wer sich mit Windscheid auf<br />

diese Reise durch unsere Gefühlswelt<br />

macht, findet neue<br />

Wege zu sich selbst und vor<br />

allem zu mehr Gelassenheit.<br />

Leon Windscheid, geboren<br />

1988 in Bergisch Gladbach,<br />

forschte gemeinsam mit Wissenschaftlern<br />

aus der ganzen<br />

Welt. Seine Studien erschienen<br />

in international angesehenen<br />

Fachzeitschriften, sein<br />

erstes Buch „Das Geheimnis der<br />

Psyche“ war ein Spiegel-Bestseller.<br />

Er ist mit der Tour „Altes<br />

Hirn, neue Welt – Psychologie<br />

live erleben“ in ganz Deutschland<br />

unterwegs.<br />

Windscheid ist regelmäßiger<br />

Gast in Talkshows und<br />

spricht auf TEDx-Konferenzen.<br />

Seine Podcasts „In extremen<br />

Köpfen“ und „Betreutes<br />

Fühlen“ belegen Spitzenplätze<br />

in den Charts; letzterer mit<br />

mittlerweile knapp 700.000<br />

Abonnenten. Seine Artikel erschienen<br />

u.a. bei Spiegel Online,<br />

im Manager Magazin und<br />

Neon. Nach Stationen in Frankreich,<br />

Spanien und der Türkei<br />

lebt der Autor in Münster und<br />

Berlin.<br />

BZ<br />

Dr. Leon Windscheid<br />

„BESSER FÜHLEN – Eine Reise<br />

zur Gelassenheit“<br />

ISBN: 978-3-499-00377-6<br />

Paperback, 256 Seiten<br />

BZ-Foto: Verlag<br />

„Ein gelassener Umgang mit<br />

unseren und den Gefühlen<br />

anderer sowie die Fähigkeit,<br />

uns selbst besser zu<br />

verstehen und ein zufriedenes<br />

Leben zu führen, das sind<br />

die Wünsche, die ich Ihnen<br />

mitgeben möchte.<br />

Keine bescheidenen<br />

Wünsche, aber auch kein<br />

Grund, sich Druck zu machen:<br />

Gehen Sie die Lektüre ruhig<br />

an. Impulse, die in Ihnen<br />

etwas auszulösen vermögen,<br />

werden von alleine in Ihrem<br />

Kopf hängenbleiben und dort<br />

eine Wirkung entfalten. Alles<br />

andere dürfen Sie getrost<br />

vorbeiziehen lassen.<br />

Gute Reise!“<br />

Autor Dr. Leon Windscheid


WISSENSWERTES 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

19<br />

„Eine Handvoll<br />

Kunst“ im KuBa<br />

Die Künstlergruppe „Eine<br />

Handvoll Kunst“ präsentiert<br />

vom 24. Juli bis 15. August<br />

2021 ihre Ausstellung<br />

„Zwischen Konstruktion und<br />

Imagination“ im Kunstbahnhof<br />

(KuBa) in Wasserburg.<br />

Matthias Engert, Kristin<br />

Finsterbusch, Kurt Grimm,<br />

Jürgen Hochmuth und Barbara<br />

Schwämmle verbergen sich<br />

hinter „Eine Handvoll Kunst“<br />

– eine 2009 gegründete<br />

Gruppe von Künstlern und<br />

Künstlerinnen, deren Arbeiten<br />

um ähnliche Ideen und<br />

Theorien kreisen.<br />

Die feierliche Ausstellungseröffnung<br />

findet am Freitag,<br />

23. Juli, ab 19.30 Uhr in Anwesenheit<br />

der Künstler statt.<br />

Der Kunstbahnhof in der<br />

Bahnhofstr. 18 in Wasserburg<br />

ist freitags, samstags und<br />

sonntags jeweils von 15 bis<br />

18 Uhr geöffnet. BZ<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Verdienstmedaille des Landkreises verliehen<br />

Anzeigen<br />

GRABMALE<br />

Heribert Lau<br />

Steinmetzmeister<br />

Hundweilerstraße 16<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon (08382) 6894<br />

Telefax (08382) 26870<br />

lau.martin@web.de<br />

AUSSTELLUNG<br />

beim Friedhof<br />

Lindau-Aeschach<br />

Rennerle 14<br />

Beratung und Verkauf<br />

Mittwoch und Freitag<br />

von 14 bis 18 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Amtsübergabe beim Lions Club<br />

Neuer Präsident ist Michael Hankel – Neuer Vize ist Dr. Alexander Kaps<br />

Anfang Juli findet im Lions Club<br />

Lindau traditionsgemäß der Wechsel<br />

im Präsidentenamt statt. In<br />

diesem Jahr konnte die Zeremonie<br />

wieder in feierlichem Rahmen<br />

erfolgen. Dabei überreichte der<br />

scheidende Präsident Winfried<br />

Rank die Präsidentennadel und<br />

das symbolische Club-Steuerrad<br />

an seinen Nachfolger Michael<br />

Hankel.<br />

Michael Hankel wird die nächsten<br />

zwölf Monate den Club als<br />

Präsident führen. Unterstützung<br />

erhält er vom ebenfalls<br />

neu gewählten 1. Vizepräsidenten<br />

Dr. Alexander Kaps. In seiner<br />

Antrittsrede stellte der neue<br />

Präsident sein Motto für das Lions<br />

Jahr 2021/22 vor: „Gemeinsam<br />

dienen und Freundschaft pflegen“.<br />

Nach so vielen ausgefallenen<br />

oder digital durchgeführten<br />

Veranstaltungen sei es nun<br />

wichtig, den Zusammenhalt<br />

im Lions Club intensiv zu pflegen.<br />

Das sei die wichtigste Voraussetzung,<br />

um erfolgreich die<br />

notwendigen Mittel zur Unterstützung<br />

sozialer Projekte im<br />

Raum Lindau einzuwerben. BZ<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlag: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Anzeigen:<br />

Hermann J. Kreitmeir<br />

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de<br />

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14<br />

Mobil: 01 71-5 46 04 58<br />

Gisela Hentrich<br />

E-Mail: giselahentrich@gmx.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38<br />

Mobil: 01 62-2 39 52 37<br />

Im Mai vergangenen Jahres sind<br />

viele verdiente Mitglieder des<br />

Kreistags aus dem Gremium<br />

ausgeschieden. Eigentlich<br />

wollte Landrat Elmar Stegmann<br />

diese zeitnah nach Ende der<br />

letzten Legislaturperiode mit<br />

der Verdienstmedaille des Landkreises<br />

auszeichnen, aber die<br />

Corona-Pandemie machte ihm<br />

einen Strich durch die Rechnung.<br />

Nun hat er gemeinsam<br />

mit seinen aktuellen Stellvertretern<br />

in einer kleinen Feierstunde<br />

im Rokokosaal die<br />

ehemaligen Kreisrätinnen und<br />

Kreisräte verabschiedet und<br />

denjenigen die Verdienstmedaille<br />

des Landkreises ausgehändigt,<br />

die sich mindestens<br />

zwölf Jahre in das Gremium<br />

eingebracht hatten. Er würdigte<br />

dabei das langjährige und großartige<br />

Engagement eines jeden<br />

Einzelnen, aber auch das als<br />

Team.<br />

Mit der Verdienstmedaille des<br />

Landkreises wurden ausgezeichnet<br />

(mit Landrat Elmar<br />

Stegmann im Bild; von links):<br />

Hermann Kreitmeir, Margrete<br />

Mader, Werner Nenning,<br />

Heinrich Kretz, Daniele Kraft,<br />

Karl-Heinz Rudolph, Barbara<br />

Krämer-Kubas, Herbert Zinth,<br />

Dieter Wurm, Johann Zeh,<br />

Georg Schmid und Dr. Michael<br />

Hornstein (ihm konnte Landrat<br />

Elmar Stegmann (6.v.l.) auch<br />

die Kommunale Verdienstmedaille<br />

in Bronze überreichen).<br />

Anzeigenservice:<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Redaktion:<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

Bezug in Lindau/B:<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

Abonnement 29,90 Euro/Jahr<br />

Bezug deutschlandweit:<br />

Abonnement 50,00 Euro/Jahr<br />

BZ-Foto: SD<br />

Vielseitige Veranstaltungen und Aktivitäten plant der neue Präsident<br />

für das kommende Lions-Jahr. So sind z.B. die Vorbereitungen für den<br />

<strong>Lindauer</strong> Adventskalender 2021 schon in vollem Gange. BZ-Foto: CF<br />

Impressum


20 17. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 28/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Die Lizenz zum Weitermachen<br />

Der EV Lindau ist wieder in der Eishockey Oberliga-Süd dabei<br />

Haus- und Gartentüren wieder offen<br />

Die Kinder der Gartengruppe<br />

des Vereins Bauernhof für Jung<br />

und Alt „Haug am Brückele“<br />

freuen sich. Endlich konnten<br />

sie sich wieder begegnen und<br />

sogar im kleinen Rahmen ein<br />

Mohnblumenfest feiern.<br />

Der Garten steht in voller<br />

Pracht und die neue Fassade<br />

leuchtet schon von weitem in<br />

sonnigem Gelb.<br />

Am ersten Samstag im Monat<br />

ist wieder Brotbacken im<br />

Holzofen angesagt und die<br />

Reparaturstube öffnet auch<br />

wieder an jedem ersten Montag<br />

im Monat.<br />

Am 18. September wird beim<br />

Färbefest im Freien über einem<br />

Holzfeuer der Färbekessel<br />

befüllt (wahrscheinlich blau)<br />

und auch die Flohmarktsachen<br />

liegen schon bereit.<br />

Die genauen Termine für den<br />

Herbstflohmarkt und eventuelle<br />

weitere Veranstaltungen<br />

in diesem Jahr werden rechtzeitig<br />

bekanntgegeben.<br />

Bereits jetzt kann man den<br />

Verein auf seiner Homepage<br />

besuchen unter:<br />

www.haug-am-brueckele.de<br />

„Oder werfen Sie einen<br />

Blick<br />

über den Gartenzaun. Wir freuen<br />

uns wieder auf Begegnungen<br />

mit Jung und Alt“, schreibt<br />

Irmgard Löhr vom „Haug am<br />

Brückele“.<br />

BZ-Foto: Verein<br />

Learn-to-Skate-Programm<br />

Die EV Lindau Islanders bieten<br />

ein kostenloses „Inline-Learnto-Skate“-Programm<br />

für Kinder<br />

und Jugendliche an. Wer<br />

zwischen drei und zwölf Jahren<br />

alt ist, kann an dem Kurs<br />

teilnehmen.<br />

„Getreu dem Motto: ‚Was im<br />

Winter möglich ist, können wir<br />

auch im Sommer‘ laden wir<br />

alle am Eishockey begeisterten<br />

Kinder und Familien zu unserer<br />

Sommer-Laufschule ein“, sagt<br />

Spencer Eckhardt, hauptamtlicher<br />

Nachwuchsleiter beim<br />

EVL.<br />

Die Kurse, die an jedem Freitag<br />

stattfinden, werden von<br />

erfahrenen Trainern des EV<br />

Lindau Islanders geleitet.<br />

Anmeldungen sind per E-Mail<br />

an: nachwuchstrainer@<br />

evlindau.com mit dem Betreff<br />

„Inline Learn to Skate“ möglich.<br />

Den angemeldeten Teilnehmern<br />

entstehen keine Kosten.<br />

Bitte Inlineskates, Helm<br />

(auch Fahrradhelm), Knie- und<br />

Ellenbogenschoner und – falls<br />

vorhanden - Eishockeyschläger<br />

oder Street-Hockeyschläger<br />

mitbringen. Wem noch etwas<br />

fehlt, der kann sich vorher per<br />

E-Mail über etwaige Leihausrüstungen<br />

informieren.<br />

BZ-Foto: EVL<br />

Gute Nachrichten für die EV Lindau<br />

Islanders: Der DEB hat ihnen die<br />

Lizenz für die Saison 2021/21 in<br />

der Oberliga Süd erteilt. Dass die<br />

Vergabe der Lizenz durch den<br />

Deutschen Eishockey-Bund (DEB)<br />

– wie in den Jahren zuvor – ohne<br />

jegliche Auflagen erfolgte, ist für<br />

den relativ „kleinen“ Verein in der<br />

Oberliga Süd eine Auszeichnung.<br />

Es zeigt, dass man hier wirtschaftlich<br />

und sportlich gut aufgestellt<br />

ist und einem Spielbetrieb in der<br />

dritthöchsten Spielklasse des deutschen<br />

Eishockeys nichts im Wege<br />

steht.<br />

Nach den Lizenzierungsverfahren,<br />

in denen alle 26 Oberligisten<br />

die Zulassung erhielten,<br />

erstellt der DEB nun den Spielplan.<br />

Mit der Veröffentlichung<br />

der Spielpläne ist Ende Juli zu<br />

rechnen. Der Saisonstart in der<br />

Nord-Staffel ist für den 24. September<br />

angesetzt, die Süd-Staffel<br />

nimmt am 7. Oktober die Spiele<br />

auf. In beiden Ligen wird den<br />

Playoffs eine Doppelrunde (52<br />

Spiele Nord/ 44 Spiele Süd)<br />

vorausgehen.<br />

BZ-Foto: Ockert<br />

Siehe „Ansichten“ auf der Titelseite<br />

Anzeigen<br />

<br />

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Ausbildungen berufsbegleitend<br />

Heilpraktiker<br />

Lerncoach-Kinesiologie<br />

Schnupperangebot:<br />

Online im Unterricht ein<br />

paar Stunden dabei sein.<br />

Anfragen an:<br />

lindau@lerninsel.net<br />

www.heilpraktikerschule-lindau.de<br />

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Heuriedweg 42 · 88131 Lindau<br />

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Lindau<br />

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