Rosenheimer Südseiten 2_2021
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Rosenheimer
AUSGABE 2/2021
SÜDSEITEN
STADTTEILZEITUNG AISINGER LANDSTRASSE • KALTWIES • KALTMÜHL • HAPPING
In dieser Ausgabe malten Kinder zum Thema Die Hoffnung lebt.
Viel Freude geschenkt am „Tag der Nachbarn“
Jugendzentrum Chill Mill wieder geöffnet!
Haus der kleinen Forscher – Projekt Schnecken
Clown Pippo in Happing
Schlaganfall? Bei mir? Unmöglich!
Rosenheimer
SÜDSEITEN STADTTEILZEITUNG AISINGER LANDSTRASSE • KALTWIES • KALTMÜHL • HAPPING
Die Hoffnung lebt
HOFFNUNG ist eines der zentralen
Wörter des christlichen Glaubens.
Hoffnung darauf, dass auch in Zeiten,
in denen vieles im Wandel ist,
manches Bestand hat. Hoffnung darauf,
dass dann, wenn etwas wegbricht,
Platz für Neues entsteht. Hoffnung
darauf, dass Gottes Geist auch
dort weht, wo man ihn zunächst
nicht vermutet.
Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung
haben wir die Familien
unserer Erstkommunionkinder dazu
ermuntert, sich einmal darüber zu
unterhalten, was sie mit dem Begriff
Hoffnung verbinden und dies
künstlerisch umzusetzen. Einige ihrer
Bilder können sie hier betrachten.
Hoffnung verändert die Welt.
Oder um es mit den Worten der
ACapellaGruppe Wise Guys aus ihrem
Lied „Damit ihr Hoffnung habt“
zu sagen „Auch wenn die Welt verrückt
spielt: Glaubt weiter fest daran,
dass vieles sich zum Guten wenden
kann!“
Mathias Klein-Heßling
HOFFNUNG
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Viel Freude geschenkt am „Tag der Nachbarn“
Jedes Jahr am 28. Mai wird deutschlandweit
der „Tag der Nachbarn“ begangen.
Dabei sollen Angebote und
Aktionen eine lebendige Nachbarschaft
fördern. Nachbarschaftsfeste
waren coronabedingt noch nicht
möglich, aber trotzdem gab es auch
2021 einige Aktionen in Rosenheim.
Am Freitag gab es vor dem Bürgerhaus
ein „Eis für die Nachbarschaft“
zum Mitnehmen, finanziert durch
den Bürgerfonds der Stadt Rosenheim.
Viele Happinger hatten sich
seit Monaten nicht mehr gesehen
und nutzten die Gelegenheit für einen
kleinen „Plausch mit Abstand“.
Kartengrüße mit Blumensamen zum
Verschönern des Stadtteils wurden
in vielen Briefkästen in der Nähe des
Bürgerhauses verteilt.
Der Stadtteilverein und die KBE haben
mehrere Aktionen rund um das
Bürgerhaus Happing vorbereitet. Unterstützt
wurden sie von den Ehrenamtlichen
aus dem Stadtteil, dem
Kinder garten und der Pfarrei Heilig
Blut und den Kindern der Happinger
Grundschule.
Ehrenamtliche der Pfarrei brachten
Happinger Bürgern persönlich 80
Überraschungstüten nach Hause.
Diese hatte der Stadtteilverein liebevoll
gefüllt mit frisch gebackenen
Muffins, einem Stadtteilkreuzworträtsel,
selbst gemachten Kartengrüßen
der Schulkinder und kleinen
Basteleien aus dem Kindergarten.
Am Samstag zog der Stadtteilverein
mit einem geschmückten Bollerwagen
durch das Viertel und verteilte
selbstgezogene Jungpflanzen
an Garten- oder Balkonbesitzer. Dazu
spielten Musiker der Stadtkapelle
Rosenheim aus einem Garten heraus
Livemusik.
Viele Anwohner bestätigten durch
ihr positives Feedback die Freude
über all die Angebote zum „Tag der
Nach barn“, besonders in diesem
Jahr nach der langen kontaktarmen
Zeit. Die Veranstalter: „Das machen
wir gerne nächstes Jahr wieder, dann
vielleicht mit einem richtigen kleinen
Straßenfest!“
Sabine Schmitz,
Stadtteilverein Happing und
Andrea Dörries,
KBE Rosenheim
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Jugendzentrum Chill Mill wieder geöffnet!
In Zeiten des Corona-Lockdowns haben es Kinder und
Jugendliche in allen Bereichen des alltäglichen Lebens
nicht leicht, sogar in ihrer Freizeitgestaltung. Denn auch
das Jugendzentrum Chill Mill – mittlerweile seit fünf
Jahren beliebte Anlaufstelle für junge Menschen im
Stadtteil – musste während der Lockdown-Zeiten seine
Tore geschlossen halten.
Doch die Besucher des Jugendzentrums wurden vom
Stadtjugendring und dem Pädagogen-Team der Chill
Mill nicht vergessen: Mittels verschiedener virtueller
Angebote über die gesamten Lockdown-Phasen hinweg
hielt man Kontakt zur Rosenheimer Jugend. Es gab Gesprächs-
und Beratungsangebote via Online-Chats zu
Themen wie Gesundheit, Schule, Beruf und Alltagssorgen.
Darüber hinaus standen Spiel- und Freizeitangebote
zu Musik, Internet-Streaming, Lifestyle und vielem
mehr auf dem Programm.
Um Kindern und Jugendlichen, die nicht oder nur begrenzt
über die technischen Möglichkeiten verfügten,
ebenfalls die Nutzung digitaler Angebote zu ermöglichen,
wurde sogar eine Sachspenden-Aktion ins Leben
gerufen. Dabei wurden Computer, Tablets und Smartphones
aus der gesamten Region gesammelt, diese
dann aufbereitet und an bedürftige junge Menschen
weiterverschenkt. Dazu konnte die Happinger Jugend
bei einem eigens dafür ins Leben gerufenen Chill Mill
– Reparaturcafé nicht mehr funktionierende Computer
und Spielekonsolen abgeben, um sie vom Personal wieder
herrichten zu lassen.
Aber nicht nur Angebote rund um Technik und Internet
wurden während der langen Lockdown-Monate
realisiert. Mit Aktionen wie Gewinnspielen und wöchentlichen
„to-go“-Überraschungstüten besserten die beiden
Sozialarbeiter des Jugendzentrums Sarah Zapf
und Sebastian Poll zusammen mit ihrer Praktikantin
und ihren ehrenamtlich engagierten Jugendleitern der
Chill Mill die Stimmung der Kinder, Jugendlichen und
jungen Erwachsenen in Happing merklich auf. Auch
bei Streifzügen durch den Stadtteil erreichte man viele
der bekannten Hausgäste, schützte sich bei Smalltalk
und Beratungsgesprächen mit Maske und Mindestabstand
und machte den jungen Stadtteilbewohnern Mut
zum Durchhalten.
Das Durchhaltevermögen wurde schließlich belohnt:
Wegen der aktuell stark rückläufigen Inzidenzzahlen
durfte das Jugendzentrum Anfang Juni endlich wieder
seine Pforten für die Jugend öffnen, wenn auch mit begrenzten
Besucherzahlen und angemessenem Hygienekonzept.
Aktuell ist die Chill Mill dienstags bis freitags
von 16 bis 20 Uhr geöffnet.
Darüber hinaus ist das Pädagogen-Team selbstredend
weiterhin über soziale Online-Netzwerke wie Instagram,
Facebook und Discord sowie über die gewohnten, im Jugendzentrum-Schaukasten
aushängenden Telefonkontakte
erreichbar.
Sebastian Poll
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
20 Jahre aktiv im Stadtteil – Ein Dankeschön
Vor 20 Jahren begann die Gestaltung des Stadtteils mit
der Förderung guter Nachbarschaftsprojekte. Damals
starteten die Stadtteilversammlungen und es erschien
die erste Ausgabe der Rosenheimer Südseiten. Wir haben
nachgeschaut: Acht Personen aus Happing sind
seit 2001 im Stadtteil ehrenamtlich aktiv.
Ob die Ehrenamtlichen bei der Stadtteilversammlung
dabei sind, die Rosenheimer Südseiten bei Wind und
Wetter austragen oder sich an anderen Projekten beteiligen,
wir möchten ihnen herzlich danken!
Drei dieser langjährig aktiven Freiwilligen haben uns
ein paar Fragen beantwortet.
Das erste Interview haben wir mit Jakob
Sixt geführt
Was ist Deine Lebensdevise?
Lange Rede, kurzer Sinn – da gibt es ein Lebensmotto:
Leben und leben lassen! Das habe ich schon immer gut
gefunden. Ein zweiter Satz dazu noch: Was Du nicht
willst, was man Dir tut, tu auch keinem anderen an. Das
sind zwar irgendwie abgedroschene Sätze, sie sind aber
ein gutes Lebensmotto.
Seit 20 Jahren bist Du ehrenamtlich aktiv: Was treibt
Dich an? Warum machst Du das?
Nun ja, wenn ich es nicht machen würde, würde es ein
anderer machen, möchte man meinen. Aber es finden
sich immer weniger Leute für ein Ehrenamt, wenn man
sich so umhört. Die Feuerwehr zum Beispiel sucht extrem
nach Nachwuchs. Die machen Reklame, das hat es
früher nicht gegeben. Ja wo leben wir denn? Es kann
doch nicht sein, dass die Leute nur mehr daheim sitzen
und Kaffee trinken. Jeder muss ein bisschen was tun
und wenigstens einen minimalen Einsatz für die Gesellschaft
leisten.
Wenn Du neue freiwillige Helfer gewinnen willst, wie
überzeugst Du sie mitzumachen?
Da hab‘ ich noch gar nicht darüber nachgedacht. Da
müsste man sich was Besonderes einfallen lassen. Einfach
ist das nicht. Ich glaube, dass wir alle eine gute
Truppe sind. Das gehört für mich maßgeblich mit da zu.
Wenn man ein Ehrenamt macht und nicht gut in die
Gruppe eingebunden ist, hat man keine Lust dazu. Eine
gute Mannschaft wie hier ist eine Voraussetzung dafür,
dass Leute mitmachen.
Rosi Raab
Ein Dankeschön an Helmut Lippert
(† Juni 2021)
Wie würdest Du Dich in drei Sätzen selbst beschreiben?
Ja, was bin ich für ein Typ? Ich will gar nicht nett sein.
Kritisch mag ich sein, eine Meinung haben, und zu meiner
Meinung stehen. Das finde ich im Leben ziemlich
wichtig. Ständig umfallen und rumschleimen, sowas
mag ich gar nicht. Solche Menschen gehören auch nicht
zu meinem Freundeskreis.
Auch Helmut Lippert war einer „unserer“
Freiwilligen, die sich seit der
ersten Stadtteilversammlung aktiv
engagiert haben. Leider konn te das
Interview, das er uns gern gegeben
hätte, nicht mehr stattfinden.
Wir sind dankbar für die vie len Jahre,
in denen er sich für den Stadtteil
eingesetzt hat.
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Rosenheimer
SÜDSEITEN STADTTEILZEITUNG AISINGER LANDSTRASSE • KALTWIES • KALTMÜHL • HAPPING
Haus der kleinen Forscher – Projekt Schnecken
Zu Beginn des Projektes haben wir
ein Terrarium für die Schnecken eigerichtet.
Dazu sind die Kinder in
den Wald gegangen. Dort haben sie
für die Schnecken frisches Moos,
kleine Stöcke, Äste und Steine gesammelt.
Diese wurden dann liebevoll
von den Kindern ins Terrarium
gelegt. Jetzt hieß es endlich für unsere
Schnecken: Einzugstag!
Alle waren sehr aufgeregt, als die
Schnecken zu uns in die Einrichtung
gebracht wurden. Eine Traube
von Kindern versammelte sich um
das Terrarium, um den Einzug der
neuen Besucher zu erleben. Ganz
leise haben die Kinder beobachtet,
wie die Schnecken ihr neues Zuhause
begutachteten.
Täglich werden die Schnecken nun
am Mittag begrüßt und es wird nachgeschaut,
ob noch alles in Ordnung
bei ihnen ist.
Als unsere Schnecken vor einigen
Wochen bei uns eingezogen
sind, waren sie gerade mal einem
Zentimeter groß. Von den
Kindern wurden sie „Schnecki &
Verstecki“ getauft, weil sie sich
so gerne verstecken und Schnecken
sind. Logisch oder?
Unsere
Schnecken
fressen für ihr Leben
gerne Schlangengurken,
Obst und diverse
Salate.
Sie haben zur Zeit großen Hunger.
Jeden Tag werden sie von den Kindern
gefüttert und mit ein wenig
Wasser besprüht, damit sie nicht
austrocknen. Mittlerweile sind sie
schon auf zehn Zentimeter gewachsen.
Jeden Tag, wenn die Kinder in den
Hort kommen, werden die Schnecken
immer noch begutachtet und
es wird diskutiert, ob sie schon wieder
größer geworden sind. Dann
messen wir mit einem Maßband
nach und schauen, wer recht hatte.
Unsere Schnecken sind aus dem
Kinderhort nicht mehr wegzudenken!
5 Jahre nahkauf in Happing
das muss gefeiert werden
vom 19. bis 24. Juli 2021
Nah und immer für Dich da – der Markt in Deiner Nachbarschaft
mit kurzen Wegen zum Markt und kurzen Wegen im Markt –
wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Happinger Str. 74, 83026 Rosenheim, Tel. 08031-7966600
info@happingernahkauf.de, Angebote: www.nahkauf.de
Während der letzten Wochen haben
wir uns mit den Kindern angeschaut,
wo auf der Welt Schnecken
vorkommen. Dabei sind ganz unterschiedliche
Themen entstanden.
Die Kinder haben die Vielfalt der
Tiere in Afrika gesehen. Wir haben
in einem Lexikon ermittelt, welche
Tiere es gibt, die wir nicht aus dem
Zoo kennen und wie die Menschen
in dem jeweiligen Land leben.
Aus dem Forscherprojekt Schnecken
sind Ideen für weitere kleine
Projekte entstanden.
Hort Taka-Tuka-Land
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Summende Gartenbesucher willkommen!
Seit Mitte Mai ziert ein neues Insektenhotel
den Schulgarten der Grundschule
Happing. Gespendet wurde
es vom Happinger nahkauf. Wir bedanken
uns sehr herzlich für dieses
bereichernde Geschenk und freuen
uns darauf, gemeinsam die hoffentlich
rege Nist- und Bruttätigkeit beobachten
zu können.
Die Schule möchte ihren Beitrag für
die Förderung der Vielfalt in der
Natur leisten, denn die Bestäubung
durch Insekten ist die Grundlage für
ein reichhaltiges Nahrungsangebot.
In unserem Garten wachsen bereits
einige Blumen, Kräuter und Wildkräuter,
in deren Umfeld sich die verschiedensten
Insektenarten bis lange
in den Herbst hinein zeigen. Es
Das Foto zeigt: Frau Bauer und einen Mitarbeiter vom Rewe nahkauf mit SchülerInnen der Klasse 4g,
die das Insektenhotel betreuen.
ist also genug Nahrung für die neuen
Bewohner des Insektenhotels da.
Eine Insekten-Rallye rund um das
Schulhaus lädt die Schülerinnen und
Schüler der Grundschule Happing
ab Mitte Juni außerdem zu einer
spannenden Rätsel-Reise ins Reich
der Krabbeltiere ein. Die Kinder können
dabei sogar Preise gewinnen,
die ebenfalls vom Happinger nahkauf
gespendet werden. Herzlichen
Dank dafür!
Cornelia Ziegler
Neuer Gitarrenkurs für Anfänger
Start: Mittwochabend ab 15. September – Neueinsteiger auch willkommen
Rosenheim – Wie schön lässt es
sich in gemeinsamer Runde zu einer
oder mehreren Gitarren singen
– besonders, wenn es wieder Herbst
und Winter ist!
Nach guten Erfahrungen mit Gitarrenkursen
im Bürgerhaus Happing
bietet Pastor und Sozialpädagoge
Thomas Scherer die Möglichkeit an,
in einen bestehenden Kurs einzusteigen
oder für Anfänger (Erwachsene,
Jugendliche ab 15 Jahren oder
Vater/Mutter mit Kind) neu zu starten.
Das hängt von den Interessenten
und dem Termin ab.
Der Anfängerkurs könnte ab 7. Sept.
(immer mittwochs, 17 oder 18 Uhr)
beginnen und umfasst zunächst die
Termine bis Weihnachten. Wir lernen
unsere Gitarren kennen:
Nach einer Gitarrenschule lernt man
das Begleiten von Liedern. Es werden
Gospels, Folk-Lieder, Liedermacher-Songs,
neue christliche Lieder,
klassische Wander- und Fahrtenlieder
usw. eingeübt. Ziel des Kur ses
ist es, mit unterschiedlichen Varianten
die Gitarre spielen zu lernen.
Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.
Singen sollte Spaß machen. Es
geht dabei weniger um perfektes
Begleiten und Spielen als vielmehr
um „den Spaß an der Freude“– auch
in einer Gruppe, die sich selbst immer
wieder motiviert. Eine Gitarre
sollte mitgebracht werden. Erzieherinnen,
Lehrer könnten sich eine gute
Grundlage für den Unterricht erarbeiten.
Eine Terminalternative wäre an einem
Vormittag möglich, falls dann
mehr Interesse besteht.
Infos und Anmeldung – bitte bald,
damit geplant werden kann – unter
08036-6740266 oder per Mail:
thscherer@gmx.de
Thomas Scherer
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Wir basteln ein Spielbild
Du brauchst:
4 Zeichenblätter, Wasserfarben, Pinsel,
Schere, Buntstifte, Kleber
Urlaubsstimmung am Meer
Und so geht`s:
1. Falte zwei Blätter in jeweils 4
Längsstreifen und färbe sie in verschiedenen
Blautönen ein.
2. Schneide die Streifen aus.
3. Dann reißt du jeden Streifen der
Länge nach vorsichtig in der Mitte
auseinander, so dass Wellenlinien
mit „Schaumkronen“ entstehen.
4. Das dritte Blatt wird im oberen
Drittel mit einem hellen Blau als
Himmel eingefärbt.
5. Gestalte nun das Meer, indem du
die Wellenstreifen so aufklebst, dass
die untere Schnittkante jeweils verdeckt
ist. Beginne am besten von
oben nach unten. Achte beim Festkleben
darauf, dass der Wellenrand
lose bleibt und sich die Farben abwechseln..
6. Auf dem vierten Blatt kannst du
nun Segelboote, Schiffe, Bojen, einen
Leuchtturm ... gestalten, ausschneiden
und zwischen den Wellen
anordnen.
Wenn du magst, kannst du dein Bild
immer wieder umgestalten.
Viel Spaß!
Christine Huber
Urlaub zu Hause
Interessante und lustige Aktionen
für Kinder gibt es heuer wieder im
Ferienprogramm Happing „Ois isi!.
Die Anmeldung läuft über den Stadtteilver
ein Happing, Infos da rüber gibt
es auf www.wir-happinger.de
Vom ersten Anmel de tag am Samstag,
dem 17. Juli bis zum Beginn der
Sommerferien kann man sich für
die Angebote anmelden. Bitte fragen
Sie vorher nach, ob auch noch
ein Platz frei ist: Bürgerhausbüro
Happing, Happinger Str. 83, Telefon:
08031 23 75 75.
Stadtteilverein Happing e.V.
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Das große Glück mit kleinen Stachelrittern
Igel im Garten: Was tun?
Es begann alles ganz harmlos: vor drei Jahren stellte
ich meiner Katze nachmittags Futter auf die Terrasse,
weil ich erst spät abends heimkehrte. Daheim angekommen,
hörte ich lautes Schmatzen und Knurpsen.
Hoppla – meine Katze schmatzt? Nein, es war ein kleiner
Igel. Der kam fortan jeden Abend. Vor zwei Jahren
waren es dann drei Igel, letztes Jahr bis zu acht Igel.
Was ist da los? Und habt ihr auch schon einen Igel bei
Euch gesehen? Tatsache ist: Der Lebensraum der Igel
wird kleiner. Inzwischen steht der Igel auf der roten
Vorwarnliste bedrohter Tierarten. Es gibt immer weniger
verwilderte Gärten, die den Igeln Unterschlupf bieten,
gerade im Winter. Weil ich die kleinen Stachelritter
so ins Herz geschlossen hatte, habe ich nachgeforscht.
Soll ich Igel füttern? Wenn ja, was und wie lange? Und
was ist im Winter? Hier die Antworten auf die wichtigsten
Fragen.
Soll man Igel füttern?
Das hängt davon ab, ob ihr einen verwilderten Garten
habt. Wenn ja, dann reicht meist Wasser. Denn die Igel
finden dann ausreichend Larven und Käfer. Das ist für
Igel wichtig. Nach dem Winterschlaf könnt ihr auch Trockenfutter
hinstellen, damit die Tiere wieder zu Kräften
kommen.
Ich wohne in einer Wohnanlage. Hier sind Gärtner mit
Laubbläsern, Rasentrimmern und Rasenmähern im Einsatz.
Unter den Hecken ist es blitzeblank. Schön für
den Menschen, schlecht für die Igel. Sie finden hier
kaum Futter. Deshalb gibt es im Frühjahr Wasser, Trocken-
und Nassfutter. Im Herbst dasselbe, damit sich
die Igel Winterspeck anfressen können.
Was gibt man den Igeln zu fressen?
Erstaunlich, aber wahr: das Igelfutter in Zoohandlungen
taugt meist wenig. Da ist zuviel Getreide und zu
viel an Früchten drin. In manch einem Trockenfutter
sogar getrocknete Shrimps. Besser ist hochwertiges Katzenfutter,
nass und trocken. Das heißt: Ein Fleischanteil
von mindestens 60 Prozent, kein Zucker, kein Getreide.
Auch Hundefutter geht in dieser Zusammensetzung.
HÄNDE WEG von Milch, Obst, Haferflocken
Darf ich Igel ins Haus nehmen?
Nein, Igel sind Wildtiere und dürfen nicht der Natur
entnommen werden. Ausnahmen sind kranke Igel. Die
erkennt man, wenn sie tagsüber aktiv sind, humpeln,
oder regungslos tagsüber irgendwo liegen
Was tun mit einem kranken Igel?
Kranke Igel gehören erst zum Tierarzt und dann in die
Hände erfahrener Päppler oder von Igelstationen. Vorsicht:
Nicht jeder Tierarzt ist auch igelkundig, am besten
fragt man vorher in der Praxis nach. Hilfe gibt es
auf jeden Fall bei den Igelstationen. Die findet man über
google im Internet. Mein Tipp: Auf facebook gibt es die
Gruppe „Igelfreunde und die, die es werden wollen“.
Hier kann man die Postleitzahl eingeben und bekommt
sehr schnell Hilfe und auch wertvolle Tipps. Zwei kleine
Igel konnte ich so retten.
Gut zu wissen vor dem Winter:
Mitte Oktober sollten Igel mindestens 500 Gramm wiegen,
damit sie den Winter überleben. Meine beiden
kleinen Igel hatten nur 320 Gramm, viel zu wenig, um
zu überleben. Dank Facebook und ehrenamtlichen
Päpplern haben sie den Winter gut überstanden. Der
kleine Bruno kam erst vor kurzem zu mir zurück und
wurde wieder ausgewildert. Der kleine Fritzi lebt jetzt
glücklich im Chiemgau – ich wünsche beiden ein langes
Igel-Leben!
Für einen Igel kaufte ich ein Igelhaus und legte Stroh
davor. Er hat sich ein Monster-Nest im Haus gebaut. Wie
froh war ich, als er im Frühjahr wieder herauskroch.
Seitdem futtert er genüsslich bei mir und geht zum
Schlafen wieder ins Haus.
Und noch ein Tipp: Ihr könnt Euch als Bürgerforscher
beteiligen und Igel registrieren. Auf der Seite www.igelin-bayern.de
gibt es dazu noch jede Menge Infos.
Rosi Raab
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
20 Jahre aktiv im Stadtteil – Teil 2
Ein Dankeschön an Heinz Krauth
Wie würdest Du Dich in drei Sätzen selbst beschreiben?
Was soll ich da sagen? Ich schreibe gerne! Das Problem
ist aber immer der Anfang. Man muss mich fast
zum Schreiben tragen. Aber wenn ich mal dabei bin,
dann läuft es. Man kennt mich schon dafür: Jedes Mal,
wenn ich zur Redaktionssitzung der Südseiten komme,
sage ich „Ich weiß nichts. Ich habe keine Ahnung,
was ich schreiben soll.“ Und dann wird es doch immer
mehr. Mir gefällt, dass der Zusammenhalt in der Gruppe
sehr gut ist. Mir macht das Spaß.
Was ist Deine Lebensdevise?
Meine Lebensdevise ist: Es muss einem gut gehen. Mir
ist es wichtig, dass es meiner Frau gut geht. Es ist eines
meiner Hauptprobleme, dass ich mich nicht so um
sie kümmern kann, wie ich es gerne möchte. Ich habe
sie 17 Jahre lang daheim gepflegt, jetzt ist sie im Pflegeheim.
Und das tut mir schon weh. Wir wollten viel
reisen, fremde Länder sehen – das geht jetzt nicht
mehr. Aber man darf nicht aufgeben. Nie aufgeben im
Leben, das ist wichtig. Man muss immer versuchen,
das Positive zu sehen.
Seit 20 Jahren bist Du ehrenamtlich aktiv: Was treibt
Dich an? Warum machst Du das?
Weil ich dazu gezwungen werde… (lacht) nein, im
Ernst: Man bekommt viel Anerkennung für das Ehrenamt,
das freut mich. Da wird mein Ego gestreichelt, das
tut gut. Als Schreiberling für die Südseiten ist man
zwar kein Spiegel-Redakteur, aber man bekommt Anerkennung.
Wenn Du neue freiwillige Helfer gewinnen willst, wie
überzeugst Du sie mitzumachen?
Es wird immer schwieriger, Menschen für ein längerfristiges
Ehrenamt zu begeistern. Die Leute möchten
sich nicht fest an ein Projekt binden. Ich will einfach
für eine gute Sache werben. Die Arbeit hier ist besser,
als hinter dem Ofen zu hocken und zu warten, dass
andere was tun – also hilf mit und mach mit!
Rosi Raab
Fotowettbewerb:
Sommer in Happing
Eisbecher
Endlich Sommer!
Endlich raus an den See, mit Freunden
in den Biergarten, zum Grillen,
in die Eisdiele ...!
Wie sieht der Sommer in Happing
für Sie aus?
Worauf freuen Sie sich?
Was genießen Sie ganz besonders?
Schicken Sie uns Fotos Ihrer ganz
persönlichen Sommer-Highlights!
Unter allen Einsendungen werden
drei Überraschungspreise verlost.
Die schönsten Bilder zeigen wir in
der nächsten Ausgabe.
Christine Huber
Eisbecher Eisbrecher Eierbecher Einbrecher Brecheisen
Reisbecher Becherreis Preisbrecher
Reisebecher Steinbrecher
ein Becher
Eis bitte
m
i
t
gaaanz viel Sahne!
10
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Schlaganfall? Bei mir? Unmöglich!
Vor Kurzem erlitt ich einen Schlaganfall,
der mich völlig unvorbereitet
traf. Was war passiert? Ich konnte
es mir nicht erklären, ich rauche
und trinke nicht und bewege mich
ausreichend. Kurz die Vorgeschichte:
Ich fühlte mich seit einiger Zeit desorientiert
und schwach. So fiel mir
z.B. beim Schreiben der Stift aus der
Hand, ich konnte mich nicht mehr
daran erinnern, was ich vor fünf Minuten
machte, kurz, ich stand regelrecht
neben mir. Manchmal hatte ich
erhebliche Wortfindungsschwierigkeiten
oder stotterte sogar.
Wir tauschten in der Praxis vorher
noch ein paar Worte. Er sah mich an
und meinte: „Du schaust gar nicht
gut aus, das könnte ein Schlaganfall
sein!“ Ich nahm ihn nicht ernst,
„So ein Schmarrn, ich bin doch gesund!“
Er ließ aber nicht locker, sondern
rief verschiedene Ärzte an
und gab mir danach die strikte Order,
zu einem Neurologen in München
zu gehen, um mich dort untersuchen
zu lassen. Die zahnärztliche
Behandlung wurde verscho ben.
Tatsächlich stellte sich beim Facharzt
heraus, dass ich wohl einen
Schlaganfall gehabt haben musste.
Ich bin meinem Zahnarzt im Nachhinein
unendlich dankbar, dass er
so hartnäckig war!
Nach meiner Ankunft in Rosenheim
wurde ich von meiner Schwägerin
gleich ins Klinikum gefahren und
sofort sehr gründlich untersucht. Am
näch sten Morgen erfuhr ich dann,
dass es tatsachlich ein Schlaganfall
war! In der linken Gehirnhälfte hatte
sich eine Ader verengt und die
Probleme verursacht.
Ich verbrachte dann sechs Tage im
Krankenhaus, zunächst in der Stroke
Unit und danach auf Station. Ich
Wenn Sie eines oder mehrere
dieser Symptome bemerken, gehen
Sie sofort zum Arzt!
Nur dort kann abgeklärt werden,
ob Sie einen Schlaganfall erlitten
haben. Nur in den ersten Stunden
kann ein Schlaganfall erfolgreich
behandelt werden, sonst ist es zu
spät!
engagierten Therapeuten gut erholen
konn te. Nun bin ich wieder daheim,
muss allerdings verschiedene
Therapien weitermachen.
Allerdings dachte ich mir nicht viel
dabei – „Es wird halt das Alter sein“,
denn ich werde in einigen Wochen
78 Jahre alt. Mitte April dieses Jahres
hatte ich einen lan ge geplanten
Termin bei meinem Zahnarzt in
Mün chen, zu dem ich ein gutes, ja
fast schon freundschaftliches Verhältnis
habe. Er ist zudem auch noch
ein sehr guter Allgemein mediziner.
Außergewöhnliche Kopfschmerzen, Schwindel?
Sprache gestört?
erhielt Medikamente – unter anderem
auch blutverdünnende Tabletten.
Ich fühlte mich dort sehr gut
aufgehoben. Danach ging es für einige
Zeit in eine REHA-Klinik, wo
ich mich unter der Anleitung von
Die Rosenheimer Südseiten werden finanziert über den
Bürgerfonds Happing.
Plötzlich
Gedächtnisprobleme?
Ein Arm oder Bein ist nicht „wie normal“?
Warum erzähle ich das? Ganz einfach,
um zu warnen, wenn der eine
oder andere ähnliche Symptome bei
sich feststellen sollte. Gehen Sie zum
Arzt, vertrödeln Sie keine Zeit, es
muss nicht immer so glimpflich ausgehen
wie bei mir! Ich hoffe, dass
es bei diesem „Warnschuss“ bleiben
wird und bin froh, fast wieder
so munter wie vorher zu sein.
Heinz Krauth
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
ASV Happing 1960 e.V.
Neuigkeiten rund um den Sport
Nach langen Einschränkungen und
Verzicht auf den geliebten Sport
können wir alle wieder zuversichtlich
auf den bevorstehenden Sommer
und die Ferienzeit schauen. Viele
zieht es in diesem Jahr nicht in
die Ferne und so ist es umso wichtiger,
sich auch im Urlaub zu Hause
sportlich betätigen zu können.
Tennis ist bereits am ersten Juni erfolgreich in die Saison
gestartet und erfreut sich derzeit an einem ziemlichen
Aufwärtstrend. Tennis ist wieder „in“, was uns natürlich
sehr freut, denn unsere schöne Tennisanlage soll
ja auch genutzt werden. Auch Gastspieler sind willkommen,
wenn die Kapazität der Plätze ausreicht.
Die ASV-Fußballer konnten ebenfalls schon mit dem
lang ersehnten Training beginnen und auch hier kommt
wieder Leben auf den Sportplatz.
Nachdem Hallensport noch nicht erlaubt ist, weichen
wir bei schönem Wetter auf die Sportanlage aus. Damenfitness,
Kinderturnen, TaiChi und Mutter-/Kindturnen
macht sicherlich im Sommer im Freien sogar noch
mehr Spaß als in der Halle.
Unsere Onlinekurse für das Frühjahr wurden sehr gut
angenommen und so stand einer Verlängerung nichts
im Wege. Wenn die Mitglieder uns fordern und das Angebot
nutzen, nehmen wir die Herausforderung gerne
an.
Wir hoffen, dass sich aber bald auch die Tore für Mannschaftssportarten
wieder öffnen, denn nur Training ohne
die Herausforderung des Wettkampfes wird auf die
Dauer langweilig.
Die letzten erforderlichen Umbauten und Sanierungen
in unserer beliebten Vereinsgaststätte „Da Giuliano“ haben
wir Anfang Juni abgeschlossen. Die Sommer- und
Biergartensaison kann also starten und wir freuen uns
mit den Wirtsleuten auf viele Gäste, auf unserer herrlichen
Terrasse. Nach der langen Zeit ohne Gäste ist der
Wirt froh, endlich wieder seinen normalen Betrieb aufnehmen
zu können.
In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern einen schönen
Sommer und eine unbeschwerte Ferienzeit. Wir
freuen uns immer, wenn wir Neuzugänge begrüßen dürfen
oder sich vielleicht der eine oder andere auch vorstellen
kann, einen Teil seiner Freizeit für die Unterstützung
eines Sportvereins zu nutzen. Aufgaben und Herausforderungen
gibt es immer.
Die Vorstandschaft des ASV Happing 1960 e.V.
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Clown Pippo in Happing
Mit Sicherheit Spaß haben? – Das geht! Der Stadtteilverein
organisierte gleich nach den ersten Lockerungen
ein Clowntheater für die ganze Familie auf der
großen Wiese bei der Grundschule Happing.
Etwa 120 Besucher – von 2 bis 82 Jahren – freuten sich
über einen der ersten Auftritte von Clown Pippo alias
Stefan Pillokat nach der langen Lockdownphase. In
bester Spiellaune brachte er mit Wortwitz, Akrobatik
und Zauberei Groß und Klein zum Lachen und Staunen.
An den begeisterten Kommentaren konnte man sehen,
wie sich alle über das „wieder einmal gemeinsam lachen
können“ gefreut haben. Danke an die Soziale
Stadt Rosenheim für die Finanzierung.
Sabine Schmitz
Immer beliebter: Bürgerhaus-Café am Dienstag
Jeden Dienstag ab 14 Uhr gibt es im Bürgerhaus Kaffee
und Kuchen, entweder zum Mitnehmen oder zum
Verweilen im Innenhof. Viele fleißige Hände bereiten
Kuchen oder Gebäck vor. Dieser Service ist kostenlos,
jedoch sind Spenden immer gerne gesehen, um die
Kosten für die verwendeten Lebensmittel zu decken.
Während des Corona-Lockdowns konnten wir diese
kleine Annehmlichkeit nicht anbieten. Jetzt sind die Helfer
wieder mit Eifer dabei.
Sie sind gerne willkommen: Gönnen Sie sich eine kleine
Auszeit vom Alltag. Hier bietet sich die Möglichkeit,
sich mit Nachbarn oder Freunden zu treffen und auszutauschen.
Vielleicht erfährt man dort auch die eine
oder andere Neuigkeit.
Heinz Krauth
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Paukenschlag gegen die Einsamkeit
Impressum
Herausgeber:
Kontaktstelle Bürgerschaftliches
Engagement im Auftrag der
Sozialen Stadt Rosenheim
Bürgerhaus Happing
Happinger Straße 83
83026 Rosenheim
Tel.: 08031/ 237575,
Fax: 08031/237577
E-Mail: info@freiwillige-rosenheim.de
Internet: https://www.sozialestadt-rosenheim.de/kbe/
Überall in Bayern setzte am 1. Mai
um Punkt 11 Uhr der „Paukenschlag
gegen die Einsamkeit“ der Josefund-Luise-Kraft-Stiftung
ein musikalisches
Zeichen. Insgesamt spielten
über 100 Berufsmusiker ein Potpourri
von Blasmusik, Volksliedern
über Jazz bis hin zu Oldies vor zahlreichen
Senioreneinrichtungen.
Auch im SeniorenWohnen Küpferling
in Rosenheim war er zu hören:
Die Jazzmusiker Leo Betzl und Vincent
Eberle gaben Ihr BESTES! Sie
empfanden ihr Maikonzert durchaus
als ein ganz besonderes Erlebnis.
Zumal sie nicht nur dankbare,
sondern sehr wohl auch fachkundige
Zuhörer hatten. Der 79-jährige
Horst S., der selbst Trompete spielt,
war so beeindruckt, dass er nach
Vereinbaren Sie Ihren
persönlichen kostenlosen
Beratungstermin!
dem Konzerts nur zwei Worte fand:
„Absolut phänomenal.“ An den Fenstern,
auf den Balkonen und auf dem
Vorplatz haben sich in gebührendem
Abstand die Senior*innen und
ihre Pflegekräfte versammelt.
Das Team Betreuung Küpferling und
hatte sich in bewährter Weise wieder
was „Leckeres“ einfallen lassen.
„Gmiadlich mitanand die Brotzeit
macha.“ - Es wurde gerührt und geschnippelt.
Natürlich durfte zur deftigen Brotzeit
a Obatzda mit Brezn und a Glaserl
Bier nicht fehlen, was die Bewohner
sichtlich genossen … und
Spaß hods a gmacht. „Brotzeit mit
allen Sinnen“
Ralf Schwärz
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Erscheinungsweise 2021
3 Ausgaben, Auflage 4500 Stück,
Ostern, Sommerferien, Herbst
Redaktion:
Andrea Dörries, Christine
Huber, Heinz Krauth, Rosi Raab,
Sabine Schmitz
Die Textbeiträge liegen in der
inhaltlichen Verantwortung der
Autoren. Die Redaktion behält
sich Kürzungen von Artikeln vor.
Fotos:
Andrea Dörries, Heinz Krauth,
Rosi Raab, Sabine Schmitz,
Happinger nahkauf, Titelbild:
Erstkommunionkinder der
Pfarrei
Anzeigen:
Spezifikationen, Größen und
Preise bei der KBE unter:
info@freiwillige-rosenheim.de
Tel.: 08031/237575
Layout/Satz:
Atelier Winkler,
dieter.winkler@cablenet.de
Druck:
Vetterling Druck&Medien KG,
www.vetterling-druck.de
Kirchenweg 34 83026 Rosenheim-Happing Tel. 08031-268750 Mobil 0177-2403578 j.stutte@gmx.de
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Rosenheimer
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20 Jahre aktiv im Stadtteil – Teil 3
Ein Dankeschön an Anneliese Kaiser
Wie würdest Du Dich in drei Sätzen selbst beschreiben?
Ich bin ein sehr geradliniger Mensch. Deshalb stoße ich
manchmal schon an, aber ich muss mit meinem Leben
zurechtkommen, auch wenn es anderen mal nicht so
passt. Ich bin auch durchsetzungsfähig. Da kommt mir
zugute, dass ich eigentlich immer alles allein machen
musste. In den sechziger Jahren alleinerziehend zu sein,
das war eine harte Geschichte. Da lernt man es, selbstständig
zu leben.
Was ist Deine Lebensdevise?
Immer wieder etwas Neues machen! Stets etwas Neues
anzuschauen, was ich noch nie gemacht habe, macht
mir viel Spaß. Ich suche gerne Steine in Herzform. Da
fühle ich mich fast als Kind. Mein Sohn hat mir jetzt
ein Smartphone geschenkt. Das war mir erst gar nicht
angenehm, aber allmählich komme ich damit zurecht
und lerne den Umgang damit.
Seit 20 Jahren bist Du ehrenamtlich aktiv: Was treibt
Dich an? Warum machst Du das?
Es ist einfach schön, mit Menschen zusammenzukommen,
die man sonst eher selten trifft. Dann merke ich,
dass die Leute dankbar sind. Ich mache auch andere Ehrenämter,
zum Beispiel die Geburtstagsglückwünsche
für die Pfarrei. Da freuen sich die meisten darüber. Das
ist für mich auch eine Anerkennung. Außerdem erledige
ich das meiste mit dem Rad. Da kann ich mein Ehrenamt
mit gesunder Bewegung verbinden.
Wenn Du neue freiwillige Helfer gewinnen willst, wie
überzeugst Du sie mitzumachen?
Mit dem Argument, dass man mit dem Ehrenamt viel
bewegen kann. Auch wenn es oft nur eine Kleinigkeit
ist – der Dank der Menschen baut mich auch selbst auf.
Solange ich also noch Rad fahren kann, werde ich weitermachen.
Rosi Raab
Wahlhelfer*innen für Bundestagswahl gesucht
Am 26. September 2021 finden
die Bundestagswahlen
statt. Für einen reibungslosen
Ablauf in Rosenheim
sind rund 500 Wahlhelferinnen
und Wahlhelfer nötig.
Alle Personen, die für diese
Wahl stimmberechtigt sind,
können sich zum Wahldienst
melden. Zu den Aufgaben am Wahltag zählen u.a. die
Ausgabe der Stimmzettel, die Prüfung des Wahlrechts
sowie die Auszählung der Stimmzettel nach Beendigung
der Wahl.
Als Aufwandsentschädigung werden 30 bzw. 40 Euro
(je nach Funktion) für die Wahlhelfertätigkeit bei der
Stadt Rosenheim ausbezahlt. Zudem werden unter allen
Wahlhelferinnen und Wahlhelfern 1 x 500 EURO
und 5 x 100 EURO verlost. Die Preise werden in Form
eines Gutscheins für ein beliebiges Rosenheimer Unternehmen
ausgehändigt.
Meldungen zum Wahldienst sind ab sofort möglich.
Besonders einfach ist die Registrierung unter dem Link
https://bit.ly/3osDjFF, telefonisch unter 08031/3651364
oder per Email unter wahlamt@rosenheim.de.
PM Stadt Rosenheim
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Rosenheimer
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Head 1
Subhead
Delima
Sommer
Sommer ist bunt wie eine Blumenwiese
Sommer riecht nach reifen Birnen und Lavendel
Sommer schmeckt nach Himbeereis
und Erdbeermarmelade
Sommer klingt nach Kinderlachen,
Straßenmusik und fernem Donnergrollen
Sommer ist am Strand in der Sonne liegen
und die Wolken beobachten, Möwen kreischen
Urlaub
Christine Huber
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