EssZett 74 1/2

romana

!

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Frau Otte

stellt sich vor

Seite 4

Schülerzeitung der Schloss-Schule - seit 1995

Förderverein in

Corona-Zeiten

Seite 5

Die Schule,

Deutschland und

Europa

Comic mit Ausbruchsversuch

Seite 22-25

1

Schulleitung, Kollegium, Förderverein und Schulelternbeirat wünschen schöne Sommerferien!


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Impressum

Verlag

ESS-ZETT

Schloss-Schule Gräfenhausen

Schlossgasse 13

64331 Weiterstadt

Spendenkonto

Förderverein Schloss-Schule Gräfenhausen

Frankfurter Volksbank

BLZ 501 900 00

Kto 11 77 826

Redaktion und Anzeigen

Diyan Ahmad, Thabo Biahmou

Tc h e b etc h o u , Yi n d a B i a h m o u

Tchebetchou, Sophia Fahramand,

Melina Gröger, Luca Hennecke, Nick

Jagsch, Elisa Jung, Sophia Kagerbauer,

Henry Kohl, Björn Ley, ChrisZan

Schmidt, Lewis Stypa, Noa Teubner,

Nils Wilhelm

Redaktionsassistenz

Barbara Grolman-Roth, Ingeborg

Stroh

V.i.S.d.P.: Petra Obe, Schulleiterin

Druck

citycopies Inh. A. Burghardt

Holzstraße 5

64283 Darmstadt

www.citycopies.de

Auflage: 460 Stück

E-Mail

briegasten@schloss-schule-

graefenhausen.de

Seit Mai 1995 regelmäßig erscheinend.

2


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Endlich ist sie da, die neue EssZeb!

Eigentlich wollten wir ja endlich die

Jubiläumsausgabe erstellen. Weil sich

die RedakZon durch die Corona-Vorschrijen

nicht mehr treffen konnte,

haben wir nun eine lusZge 74 ½.

Wir verabschieden uns von den Viertkläss-lern

- viel Spaß in der neuen

Schule! Besucht uns mal!

Wir haben mit Vanessa Flath eine tolle

FSJlerin. Schade, dass wir Dich nicht

interviewen konnten! Wir wünschen

Dir für Dein Studium alles Gute!

Wir danken unseren Anzeigenkunden.

Durch ihre Anzeigen und die Unterstützung

des Fördervereins der Schule

werden die Druckkosten bezahlt. Liebe

Leser, bibe unterstützen Sie unsere

Anzeigenkunden!

Euer ESSZETT-Team

!

Titelbild:

ErinnerungsZsche für Laurin Geißer,

Klasse 4c, 30.12.2009 - 04.07.2021

Inhalt

Unsere Schule

Frau Obe stellt sich vor

Förderverein und Corona

Unser Schulbaum

Die Baustelle

Ausflug zu den Hühnern

Termine

Interessantes

Weiterstadt

Flüsse Deutschlands

Länder Europas

Rumänien

Eszeb

LeichtathleZk

Schlagzeug

Rätsel

Giberrätsel

Matheaufgaben

Sudokus

Buchrätsel

Schlangensätze

Labyrinth

Auflösung

Geschichten

Comic

Die magische Regenbogenrutsche

Der Karneval der Tiere

Die verschollene Insel

Das unglaubliche Rosenwunder

Die magische Uhr

Impressum

4

5

6

8

8

35

10

11

12

12

14

14

15

16, 18

17

20

21

25

27

35

22

26

28

29

32

32

2

3


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Frau OGe stellt sich vor

Liebe Eltern,

mein Name ist Petra Obe.

Seit diesem Schuljahr bin ich mit der Aufgabe der Schulleiterin

für die Schloss-Schule beaujragt und möchte

mich bei Ihnen mit diesem Schreiben vorstellen.

Ich stamme aus Nordrhein-Wesmalen und bin vor 22 Jahren,

kurz bevor ich meine Tochter bekommen habe, nach

Weiterstadt gezogen.

Acht Jahre arbeitete ich als Lehrerin in Neu-Isenburg.

Dann suchte ich neue Herausforderungen und prüje mit

vielen Fortbildungen, ob auch Schulleitung etwas für

mich sein könnte.

Bei einer dieser Fortbildungen lernte ich die Schloss-Schule kennen.

Von Neu-Isenburg führte es mich nach Frankfurt. Dort arbeitete ich dann als stellvertretende

Schulleiterin an einer großen, vier- bis fünfzügigen „Offenen Frankfurter

Ganztagsschule“, in der ich teilweise auch kommissarisch die Schulleitung übernommen

habe. Vor über einem Jahr habe ich mich für den nächsten Schrib entschieden

und mich auf die SchulleiterposiZon der Schloss-Schule-Gräfenhausen beworben.

Für mich sind Sie, liebe Eltern, ein wichZger Bestandteil der Schulgemeinde, ohne dessen

Unterstützung viele Dinge, die Schule ausmachen, wie z.B. Schulfeste, Ausflüge

usw. nicht möglich wären. Insbesondere in der heuZgen Zeit, in der wir alle unseren

Umgang mit Corona finden müssen, ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen

unerlässlich. Es gilt hier immer wieder auszuloten, wie wir als Schule den Kindern

einen unbeschwerten Schulalltag bieten können und trotzdem die erforderlichen

Maßnahmen umsetzen, die zur Gesunderhaltung aller in Schule Beschäjigter notwendig

sind.

Ich freue mich, Sie bald persönlich kennenlernen zu dürfen!

Herzliche Grüße

Petra Obe

Unsere Schule

4


Unsere Schule

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Der Förderverein während der Corona-Pandemie

Ein Jahr ist schnell vorüber und deshalb stellen wir zuerst in dieser Stelle unseren Vorstand

des Fördervereins anhand des Fotos vor.

Unsere Jahreshauptversammlung mit der Wahl des Vorstandes und der Beisitzer musste

erstmals online staqinden.

Es freut uns sehr, dass neue Gesichter dazugekommen sind und uns unterstützen, dafür

ein Dankeschön an alle neuen und alten Mitglieder! Jeder Mitgliedsbeitrag ist gerade

in dieser Zeit umso wichZger und zählt.

Auch im Förderverein ist seit der Corona-Pandemie vieles anders: es gab erneut kein

Schul-und Spormest, der immer zum festen Schulprogramm gehörende jährliche Kerblauf

konnte nicht staqinden. Dadurch sind wichZge jährliche Einnahmen und Spenden

weggefallen, die sonst durch diese Feste eingenommen werden.

Gerade beim Kerblauf, wo jedes Kind sich in der Familie oder bei Freunden Sponsoren

sucht und für jede erlaufene Runde einen Betrag x erhält und dann der Gesamtbetrag

gespendet wird, kam immer ein enormer Betrag zusammen. Die Kinder üben für den

5


Unsere Schule

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Lauf vorher in der Sportstunde und sind immer vollauf begeistert für den Kerblauf. Von

den eingenommenen Geldern werden auch immer neue Anschaffungen getäZgt, es

kommt allen Kindern der Schule zugute und es ist natürlich super, dass die Kinder dafür

ihren Beitrag geleistet haben.

WichZg ist uns, dass wir örtliche Geschäje mit einbinden. Beim Schulfest ist das der

ortsansässige Metzger und Getränkelieferant.

Für uns alle war und ist das letzte Jahr nicht einfach, daher ist auch der Zusammenhalt

und das Miteinander wichZg. Betroffen war jede Familie, jeder Verein, alle Bereiche

unseres Lebens und zusammen hat man diese schwere Zeit überstanden und gemeistert!

Ein Verein funkZoniert mit akZven Mitgliedern, die sich ehrenamtlich engagieren, und

die Aufgaben zusammen bewälZgen. Aber ohne Mitgliedsbeiträge kann der Förderverein

nicht bestehen, keine neue Anschaffungen für unsere Kinder täZgen oder Projekte

unterstützen.

Aktuell haben wir z.B. für die Bücherei viele neue Bücher angeschas, da einige alte

Exemplare nicht mehr so schön und interessant waren und wurden aussorZert wurden.

Abschließend verabschieden wir auf diesem Weg alle 4.Klässler und wünschen Ihnen

alles Gute und viel Erfolg.

Zudem begrüßen wir alle neuen Eltern und Kinder der 1.Klässlern an der Schlossschule

und sagen: Herzlich willkommen. Jede 1.Klasse erhält vom Förderverein 100,-€ als

„Willkommensgeschenk“ und die Klasse kann zusammen überlegen, was sie davon anschaffen

mag.

Beim Online Elternabend wurde bereits darauf hingewiesen, dass man den Antrag zum

Beitrib zum Förderverein auf der Schulhomepage findet.

Wir freuen uns, viele neue Mitglieder überzeugen zu können und sagen zum Schluss:

Danke an alle.

Unser Schulbaum

Seit dem 25.2.2021 ist unser Schulbaum leider weg. Er war schon 57 Jahre alt. Ich habe

ihn sehr gemocht, weil er so schön war. Wir haben oj um ihn Fangen gespielt und uns

in den Schaben gelegt. Am meisten mochte ich, dass er so groß war. Er hieß Japanischer

Schnurbaum. Ohne ihn wird es so leer bei uns auf dem Schulhof sein. Ich vermisse

dich!

Joelene Kanady, 3a

6


Unsere Schule

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Wir vermissen dich. Du hast uns in schwierigen Zeiten, als wir traurig waren, getröstet.

Du hast uns immer Glück gebracht. Immer, wenn ich in die Schule komme, denke ich

an dich. Ich vermisse dich!

Du warst erst 57 Jahre alt. Ich habe dich lieb und ich hoffe, du hast es gut im Baumhimmel.

Ich habe dich in mein Herz eingeschlossen. Du warst so wie ein Mensch für

mich. Ich wünschte, dass man dich zurückholen könnte. Ich vermisse dich.

Laila Pawelski, 3a

1980 - mit jungem Schnurbaum, noch ohne Treff

Anmerkung: Der Schnurbaum wurde am 25. Februar gefällt. Durch frühere Stürme und

ein Spechtloch, in das Wasser eingedrungen war, habe er bereits einige große Äste

seiner stablichen Krone verloren. Grund für die Fällung war aber nun die Erweiterung

unseres Neubaus. Wenn der ferZg ist, wird ein neuer Baum an anderer Stelle auf dem

Schulgelände gepflanzt.

7


Unsere Schule

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Die Baustelle

Hier wird die Holzverkleidung vom Kinderrestaurant

abgenommen. Unter das Kinderrestaurant

kommt ein neuer Ganztagsraum,

oben entsteht unter anderem ein neuer Klassenraum.

Sehr aufmerksame Beobachter hatten

die Bauarbeiter, als das neue Fundament

gegossen wurde. Aber auch sonst finden viele

Kinder die Baustelle sehr spannend. Nur

der Lärm nervt manchmal.

Ausflug zu den Hühnern

Am Mibwoch machten wir einen Ausflug

zu Martha Estelle Sobich aus unserer

Klasse. Martha besitzt 2 schwarze, 1 weißes

und 2 blaue Hühner der Rasse Barnevelder

und Australorp. Sie heißen

Schneewibchen, RumpelsZlzchen, Rapunzel,

Fanta und Sprite. Die Eier wiegen

ca. 35-39 Gramm. Ein Huhn kostet 7-10

Euro. Ein normales und 4 Zwerghühner

besitzt Familie Sobich. Sie benutzen Sägespäne

als Einstreu. Die Hühner fressen

Mais, Nudeln, Bananen, Kalk, Weizen, Karoben,

Haferflocken und Pellets.

Wenn Hühner von der Hand fressen, fühlt

es sich an, wie wenn man eine gespitzte

BleisZjmine auf die Hand drückt. Dazu

äußert sich Till-Bjarne: „Es hat sich angefühlt wie etwas Spitzes, was weich ist. Außerdem

ist es lusZg.“ Zeugenäußerung von Clara: „Mir hat es gefallen, die Hühner zu füttern.

Es hat mir Spaß gemacht. Ich hab Mohnblumen-Taboos gemacht. Mir hat es gefallen,

dass wir so viel gelernt haben.“

8

Phil Zimmer, 3c


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

9


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Weiterstadt

Interessantes

Weiterstadt ist ein Ort in Hessen. Gräfenhausen ist ein Ortsteil von Weiterstadt. Der

Bürgermeister heißt Ralf Möller. Der Ort hat etwas mehr als 26.000 Einwohner. Es gibt

sehr viele tolle Orte: zum Beispiel die zwei Kirchplätze der katholischen und evangelischen

Kirche. Es gibt Weihnachtsbäume beim Tannenhof-Meinhard. Den schönsten

Weihnachtsmarkt gibt es in Braunshardt. Es gibt auch den Bauer Lipp, das ist der größte

Spargelbauer in Weiterstadt. Er macht jedes Jahr ein SpargelfesZval. Es gibt vier

Grundschulen, fast in jedem Ortsteil eine. Weiterstadt hat einen großen Wald.

Die KFZ Kennzeichen sind DA, DI. Es gibt die Maß- und Änderungsschneiderei und viele

andere Geschäje.

Ich war schon in den Vorlesestunden im Medienschiff. Das Medienschiff hat den Namen

wegen der vielen Medien. Es hat die Form eines Schiffes. Es gibt 3 Etagen. Medien

sind Bücher, CDs und Zeitschrijen.

In Weiterstadt gibt es das Loop5. Gerade wird der ROFU gebaut. Weiterstadt hat eine

JVA (JusZzvollzugsanstalt, das ist ein Gefängnis).

Nils Wilhelm, 4a

10


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Flüsse Deutschlands

Interessantes

In Deutschland gibt es sehr viele Flüsse. Der längste davon ist die Donau mit 2857 km.

Die Donau ist nach der Wolga in Russland der längste Fluss Europas. An den Nil mit

6650 km kommt die deutsche Donau aber nicht vorbei. Übrigens fließt die Donau auch

durch 9 andere europäische Länder.

Eine auch besondere Nachricht ist: die Donau fließt falsch herum. Das bedeutet, dass

sie in die andere Richtung vom Meer fließt. Die Donau fließt also nicht in die Ostsee,

sondern in das Schwarze Meer, da der links von der Donau ist.

Der kürzeste von allen Flüssen in Deutschland ist die Pader mit grade mal 4 km. Nach

ihm wurde die Stadt Paderborn benannt. Unsere Schulleiterin Petra Obe kommt außerdem

aus Paderborn.

In Hessen findet man den Rhein, der auch der zweitlängste Fluss Deutschlands ist. Es

gibt aber auch den Main, die Lahn, die Eder und die Schwalm. In Deutschland gibt es

rund 15 000 Flüsse mit einem Einzugsgebiet von mehr als 10 Quadratkilometern. Viele

Flüsse Deutschlands haben komische Namen.

Denn die Namen Neiße, Lippe, Aller, Havel klingen für einen Portugiesen, der zum ersten

Mal in Deutschland ist, sehr komisch. Er spricht ja ohne hin kein Deutsch. Übrigens:

Lippe bedeutet auf Portugiesisch Labio.

Thabo Biahmou Tchebetchou, 4b

11


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Länder Europas

Interessantes

Europa ist ein KonZnent, KonZnente werden auch Erdteile genannt. Der KonZnent besteht

aus 47 Ländern und das größte Land ist Russland, das kleinste ist der VaZkanstaat.

Es leben über 700 Millionen Menschen in Europa und die meisten gehen gerne

in den Europapark.

Das beliebteste Land ist Deutschland. Eines der größten Reiseziele ist Paris, die Hauptstadt

von Frankreich. Die bekanntesten Länder Europas sind Spanien, Frankreich,

Deutschland, Italien, Griechenland, Portugal, Niederlande, KroaZen und Türkei.

Die beliebtesten Vornamen sind Ben und Emma und das beliebteste Tier ist die Katze.

Der beliebteste Sportart Europas ist Fußball, und sogar der Welt. Das beliebteste Essen

ist Spaghez mit Tomatensoße. Die beliebteste Fußball-Mannschaj ist FC Bayern München.

Das größte Flugzeug in Europa ist der Airbus A380.

Nick Jagsch, Henry Kohl, 4b

Rumänien – ein Land auf der Balkanhalbinsel

Rumänien ist ein südeuropäisches Land,

das für die bewaldete Region Transsilvanien

in den Karpaten bekannt ist. Es gibt

mibelalterliche Städte wie Sighisoara sowie

zahlreiche befesZgte Kirchen und

Burgen. Eines ist das auf einer Klippe gelegte

Schloss Bran, das seit langem mit

der Dracula-Legende verknüpj ist.

In Bukarest, der Hauptstadt des Landes,

steht der giganZsche Parlamentspalast aus

der Zeit des Kommunismus. Tatsächlich ist

dies das größte Parlamentsgebäude der

Welt.

Bezahlt wird nicht mit Euro, sondern Rumänischen

Leu. Rumänien hat etwa 19 Millionen

Einwohner, Deutschland hat etwa

viermal so viele.

12


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Interessantes

Rumänien ist 1859 durch die Vereinigung der

Provinzen Walachei und Moldau entstanden.

Später kamen zwei weitere Gebiete dazu: Dobrudscha

am Schwarzen Meer (1878) und

Transsilvanien (nach dem Ersten Weltkrieg).

Die Speisen dort sind sehr lecker. Besonders bekannte Gerichte sind (1) Rumänische

Krautwickel, (2) Auberginensalat und (3) Topfenknödel und Baumstriezel. Das klingt

jetzt sehr eklig, ist aber ein sehr leckerer NachZsch.

Besonders bekannte Sehenswürdigkeiten sind drei FelsformaZonen

(Großmüber genannt). Eine sieht wie eine

Frau oder Sphinx aus, die anderen zwei wie Pilze.

Victor mit besCcktem rumänischem Hemd

Ich war schon oj in Rumänien, weil meine Eltern dort

herkommen und ich dort Verwandte habe.

Victor ChrisCan Petrus, 4b

13


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Ess-Zet

Interessantes

Die Schülerzeitung, die Herr Luj gegründet hat, gibt es seit

1995. Herr Luj war damals Schulleiter der SSG. Sie gibt es

also schon über 25 Jahre.

Damals wurde hier in der Ess-Zeb mit der Schreibmaschine

geschrieben. Jetzt wird sie mit Computern bearbeitet oder

mit SZjen. Miblerweile ist das Cover mit einem Bild gestaltet,

früher sah es immer gleich aus. Wie die erste Zeitung

auf dem Bild. Frau Stroh war schon als Kind hier. Mein Papa

wurde schon mal interviewt, als er in der Jugend-Feuerwehr

war.

Luca Hennecke, 4a

LeichtathleWk

LeichtathleZk ist eine der ältesten Sportarten, die man kennt. Die moderne LeichtathleZk

hat zum ersten Mal im 19. Jahrhundert in Großbritannien stabgefunden.

Früher gab es weitere Disziplinen, die heute nicht mehr oder selten bei Webkämpfen

staqinden. Dazu gehören andere Laufdistanzen wie z.B. der Langstreckenlauf über

7500 m, der Hürdensprint über 200 m oder die Männermannschaj von 4x1500 m.

Sie finden meistens im Freien und im Sommer stab, es gibt aber auch Webkämpfe, die

in der Halle staqinden. Anders als im Fußball treten in LeichtathleZk keine Mannschaften

gegeneinander an, sondern einzelne Sportler. Es gibt auch Mannschajs-Wetkämpfe

wie den Staffellauf.

Die verschiedenen Sportarten in LeichtathleZk nennt man auch Disziplinen. Sie werden

in vier Gruppen eingeteilt: Lauf, Sprung und Wurf. LeichtathleZk kommt von den

Olympischen Spielen.

Ich, Elisa Jung, bin in LeichtathleZk. Besonders Spaß machen mir Hochsprung und Staffellauf.

Ich bin in der Abteilung Turnen und LeichathleZk der SKG. Wenn du sechs Jahre

alt bist, bist du in der U8. U8 steht für „unter 8 Jahre“. In unserem Verein ist noch Platz,

wer will kann vorbeikommen. Für die U12 beginnt es um 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

14

Sophia Kagerbauer, Elisa Jung, Sophia Fahramand, 4c


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Schlagzeug

Das Schlagzeug ist eine

KombinaZon verschiedener

Schlaginstrumente. Das

Schlagzeug nennt man auch

Drumset, Drum Kit, Drums

oder dr. Im Englischen heißt

das Schlagzeug Drumset, im

Italienischen Baberia und im

Französischen Baberie. Ich,

Björn, spiele selber Drumset,

aber meine Kollegin Yinda

spielt leider kein Drumset.

Das Drumset hat fünf Trommeln,

die heißen Kleine

Trommel (Snare Drum), große

Trommel (Bass Drum),

Standtom und zwei Hängetoms. Es gibt auch noch zwei Becken und eine Hi-Hat.

Das Schlagzeug wurde vor 100 Jahren erfunden. Für ein Schlagzeug braucht man zwei

SZcks. Für jede Hand einen SZck. Es gibt auch E-Schlagzeuge. 1918 wurde das erste

komplebe Schlagzeug von Ludwig & Ludwig in den Handel gestellt. Die Bestandteile

kommen meist aus China, dem Nahen Osten oder der Türkei.

Interessantes

Yinda Biahmou Tchebetchou und Björn Ley, 4c

15


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

GiGerrätsel

Rätsel

Finde die 14 versteckten Wörter. Es geht um Tiere!

Zu suchende Wörter: Hund, Hamster, Löwe, Tiger, Hase, Taube, Fuchs, Luchs, Affe, Katze,

Bär, Biene, Nashorn, Schlange

Henry Kohl, 4b

16


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

17


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

GiGerrätsel

Rätsel

Finde die 15 versteckten englischen Wörter. Es geht um Animals (Tiere).

Zu suchende Wörter: LION, SPIDER, BUTTERFLY, FROG, CAT, RABBIT, DOG, SNAKE, GUI-

NEAPIG, PIG, COW, HORSES, PARROT, MOUSE, FISH

Melina Gröger, 4a

18


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Matheaufgaben

Rätsel

1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse

6 + 1 = 13 + 15 = 4 x 3 = 30 x 4 =

5 + 2 = 20 – 16 = 1 x 1 = 100 : 50 =

4 + 5 = 14 + 36 = 2 x 1 = 40 x 1 =

9 + 1 = 50 + 50 = 7 x 7 = 0 x 30 =

6 + 4 = 50 + 20 = 9 x 9 = 40 x 20 =

3 + 5 = 30 – 21 = 8 x 7 = 10 : 5 =

7 + 2 = 60 + 31 = 6 x 8 = 30 x 3 =

3 + 6 = 35 – 16 = 7 x 3 = 100 x 9 =

1 + 1 = 30 + 43 = 3 x 6 = 60 x 8 =

Yinda Biahmou Tchebetchou und Björn Ley, 4c

19


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Suduko

Rätsel

Fülle die leeren Kästchen so aus, dass in jeder Reihe, jeder Spalte und jedem Vierer-

Feld jede Zahl genau einmal vorkommt.

Noa Teubner und Melina Gröger, 4a

Phil Zimmer, 3c

20


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Buchrätsel

Rätsel

Dies ist ein Suchrätsel über ein Buch namens Tom Gates.

In diesem Buch geht es um einen Jungen namens Tom

Gates, der über seinen Alltag erzählt. Dabei erlebt er ein

paar Abenteuer. Es gibt von dieser Serie 12 Bände.

Es ist, wenn man sich daran gewöhnt hat, leicht zu lesen.

Das Buch gibt es auch in der Bücherei in Gräfenhausen.

Viel Spaß beim Lesen!

Zu suchende Wörter: Derek, Delia, Dogzombies, Tom

Gates, Marcus, Karamelwaffel, Gockel

ChrisCan Schmidt, Mijo Sabic, 4b

21


Geschichten

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

22


Geschichten

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

23


Geschichten

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

24


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Schlangensätze

Rätsel

ESSZETTISTDIEBESTESCHÜLERZEITUNGDERWELT

FÜRDIEKINDERINDERESSZETTHABENWIRSEHRVIELRESPEKT

THOMMYBOLLARDISTSEHRCOOL

ICHVERMISSEHERRNKRAFTSEHR

WERISTDERCOOLSTEINDERSCHULE

FUSSBALLISTEINECOOLESPORTART

SCHLAGZEUGISTDASCOOLSTEINSTRUMENTDERWELT

SCHULEUNDESSZETTMACHENSEHRVIELSPAß

Yinda Biahmou Tchebetchou und Björn Ley, 4c

25


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Die magische Regenbogenrutsche

Es war einmal ein Jäger, der sehr gerne im Wald jagte. Er bekam eines Tages einen

Brief. Der Jäger holte sich seinen Brieföffner. Der Brief war vom König. Aufgeregt öffnete

er den Brief. Im Brief stand:

Lieber Jäger,

12.6.1737

ich schreibe Dir, weil Du zu meinem Schloss kommen sollst. Ich bin verzweifelt,

mein Land wird immer grauer. Plötzlich wusste ich, dass Du mir helfen kannst.

Königliche Grüße

Ich, der König Kunibert

Geschichten

Am Abend nahm der Jäger noch sein Abendessen zu sich. Jetzt konnte er losgehen.

Schnell packte er seine Sachen auf seinen Packesel, der ganz plötzlich rief: „Iaah, dann

kann‘s ja losgehen!“

Das Fell vom Esel leuchtete auf. Der Jäger fragte: „Weißt Du, was das Leuchten bedeutet?“

„Ich brauche kein Nachtlicht mehr?“, fragte der Esel. „Nein!“, der Jäger haute sich

gegen die SZrn, „Das bedeutet, dass du ein magischer Esel bist“. Der Esel rief: “Echt

jetzt!“

Doch dann fragte er: „Darf mein Freund die Ente mitkommen?“ „Von mir aus gern!“,

knurrte der Jäger. Da kam die Ente auch schon angewatschelt. Sie fragte: „Wann gehen

wir los?“ „Jetzt!“, rief der Jäger. Und sie gingen los.

Die Ente giggelte und quasselte den ganzen Weg lang. Als sie ankamen, war sie endlich

sZll. „Wow, wie grau“, quakte sie. Und watschelte geradeaus. Der Jäger brüllte: „Warte,

da ist doch…“, die Ente stürzte in die Tiefe, „…die Schlucht!“ „Wir müssen ihr hinterher!“,

rief der Esel und sprang in die Schlucht. Esel und Jäger landeten ziemlich unsanj

auf dem Steinboden.

Die Ente stand wohlbehalten, ohne eine Feder gekrümmt, neben ihnen. Der Esel lachte:

„Bin ich froh, dass es dir gut geht!“ Er schleckte die Ente ab. Die Ente sprang in sein

Maul und rief: „Yieh, Pool!“ „Macht keinen Quatsch, wir müssen weiter!“, mahnte der

Jäger.

Sie kleberten die Schlucht wieder hoch. Sie liefen in die Landesmibe. Dort stand das

Schloss des Königs. Erst lief die Ente am Schloss vorbei, doch der Jäger machte sie darauf

aufmerksam. Plötzlich wurde alles kunterbunt und der König kam aus dem Schloss.

„Für deinen Mut darfst du mit der Regenbogenrutsche den Himmel erkunden“, sagte

der König sehr zufrieden. Zusammen reisten der Jäger, die Ente und der Esel in die

Himmelswelt.

26

Sarah Emig, 3c


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Labyrinth

Rätsel

Finde den Weg.

Tipp: Es gibt mehrere Wege.

Phil Zimmer, 3c

27


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Der Karneval der Tiere

Geschichten

Endlich war es so weit. Jedes Tier habe sich schon so lange gefreut! Es waren viele Tieren

dabei. Von der Ameise bis zur Giraffe war alles dabei. Der Löwe habe sich mit einem

Tiger verabredet. Sie brüllten richZg laut! Der Schwan forderte: „Seid bibe ein

bisschen leiser, es beginnt gleich.“

Erst jetzt merkten all die Tiere, wie aufgeregt sie waren. Denn es war schließlich die

Premiere von einem Karneval der Tiere. Der fand in Köln stab. Es war 22:00 Uhr und

stockdunkel. Die Tiere haben sich diese Uhrzeit überlegt, denn jetzt schliefen all die

Menschen und störten sie nicht. Denn der Karneval der Menschen fand ja erst morgen

Vormibag stab.

Damit alle Tiere etwas sehen konnten, wurden viele, viele Lichter aufgestellt. Außerdem

fanden ein paar Webbewerbe stab. Zwei Löwen traten im ersten Webbewerb

aufeinander. Das Ziel: so schnell wie möglich 10 Kilogramm Fleisch zu verputzen.

Jetzt ging es los. Beide Löwen liefen gierig auf ihre Fleischstücke zu. Hungrig fraßen sie.

Doch punktgleich waren sie ferZg. „Unentschieden!“, verkündete der Adler. „Hoffentlich

geht der nächste Webbewerb nicht unentschieden aus!“, meinte der Hund.

Doch die 20 Luchse, die auf den dicken Baum kleberten, waren zum wiederholten

Male gleichzeiZg am Baumgipfel. Für die Fans und den genervten Hund ging es nicht

besser weiter. Das Weitspringen, das Webtauchen, das Webschwimmen und 27 andere

Disziplinen endeten unentschieden.

Danach aber kam das, worauf sich die allermeisten gefreut haben: der Karnevals-Umzug.

Zuerst kamen die Schwäne. Sie warfen Wurst, Fleisch, Heu und Gras herunter. Die

Tiere, die so was gerne aßen, machten sich gierig darüber her.

Was die Enten, Störche, Bären, Eisbären, Pinguine, Bartgeier, all die vielen Vogelarten,

die Löwen, die Tiger, die Leo- sowie Geparden, Kühe, Pferde, Hühner, Schweine, Insekten

und noch viele weitere Tiere herunter warfen, gefiel den Tieren.

Die Tiere wussten, dass der Karneval irgendwann zu Ende gehen müsse. Doch sie rissen

sich zusammen, blieben wach und blockierten die Straßen. Als die Menschen Karneval

feiern wollten, waren die Straßen blockiert. Doch viele machten Fotos von diesem

lusZgen Ereignis. Und wenn die Tiere nicht müde sind, ziehen sie jetzt in einer anderen

Galaxie durch die Straßen und feiern ihren Karneval.

Thabo Biahmou Tchebetchou, 4b

28


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Die verschollene Insel

Geschichten

Es waren einmal die 10jährigen Freundinnen Lea und Julia, die zusammen im Garten

spielten. Plötzlich brach ein Sturm heran. Lea meinte: „Lass uns rein gehen.“ Julia nickte

und sie gingen an die Tür, aber die ging nicht auf. Sie zogen, drückten und ruckelten

an der Tür, aber es funkZonierte nicht. Nach einer gewissen Zeit bekamen sie die Tür

endlich doch auf. Sie gingen hinein und merkten, dass sie nicht mehr im Haus von Lea

waren, und plötzlich fiel die Tür hinter ihnen zu. Die zwei erschraken und drehten sich

um, doch die Tür war verschwunden.

Alles was sie sahen, war der dichte Dschungel. Julia bekam Angst. Sie sagte: „Wir sollten

hier sicher nicht sein, wie kommen wir zurück?“ Lea meinte: „Ich weiß es nicht.“

Sie rannten zur Tür, aber die Tür war nicht nur nicht mehr zu sehen, sie war einfach

weg. „Was sollen wir tun?“, fragte Lea. Sie gingen immer weiter in den Dschungel hinein,

in der Hoffnung, jemanden zu finden, der sie nach Hause bringen kann. Jedoch, als

sie immer weiter in den Dschungel gingen, verloren sie ihr Ziel aus den Augen.

Sie haben sich verlaufen, deshalb beschlossen sie, den Weg zurück zu gehen, so weit,

wie sie noch wussten. Es funkZonierte und eine große Steinmauer versperrte ihnen

den Weg, aber durch einen kleinen Schlitz konnten sie sehen. „Ich glaube, wir sind auf

einer Insel“, meinte Julia.

Plötzlich hörten sie ein Rascheln im Gebüsch. Sie rannten, so schnell wie sie nur konnten.

Lea blieb schnell stehen, sie hielt Julia am Arm und rief: „Bleib stehen!“ Julia fragte

hekZsch: „Wieso?“ Vor ihnen stand eine Frau mit schwarzen Haaren, einem grünen

Oberteil und einer Jeans. Die zwei fragten sie: „Wer sind Sie?“ Die Frau antwortete:

„Ich bin Linda, und wie heißt ihr?“ Julia sagte: „Ich bin Julia und das ist Lea.“ „Was

macht ihr hier?“, fragte die Frau. Lea meinte: „Wir sind in mein Haus gegangen und

hier gelandet.“

Lea und Julia unterhielten sich einen Moment mit der Frau. Sie erzählte, dass man auf

dieser Insel nicht vermisst werden kann, weil die Zeit auf der Insel schneller vergeht als

außerhalb der Insel. „Außerdem öffnet sich alle 7 Jahre eine Tür und bringt uns genau

in die Zeit zurück, aus der wir kamen. Und die öffnet sich in zwei Tagen.“ Linda sagte:

„Ich wollte mich grade auf den Weg machen, kommt doch einfach mit.“

Julia fragte: „Wieso machen Sie sich erst jetzt auf den Weg?“ Linda meinte, dass ihre

Berechnungen falsch waren und sie das eben erst gemerkt habe. Als Linda das erzählt

habe, sagte Julia: „Worauf warten wir?“ Lea sZmmte zu: „Ja, wir haben nicht mehr viel

Zeit.“ Linda: „Du hast recht, lass uns losgehen!“

Die Drei kamen an eine Kreuzung und Linda sagte: „Wir haben zwei Möglichkeiten: Wir

können um die Insel laufen, was sicher ist, aber vermutlich zu lange dauert, oder durch

das Herz der Insel, das geht schnell, aber ist gefährlich.“ Julia meinte: „Da gibt es wohl

nur eine Möglichkeit.“ „Durch das Herz der Insel“, sprach Lea weiter.

29


Geschichten

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Sie liefen etwas weiter in den Dschungel, aber eine Klippe kreuzte ihren Weg. „Was

sollen wir tun?", fragte Lea. Linda sah sich einen Moment um und sagte: „Von der einen

Seite der Klippe zur anderen hängt ein echt langer Baumstamm. Nur wir wissen

nicht, wie lange er da schon liegt. Er könnte morsch sein und zerbrechen.“ „Aber wie

finden wir das raus?“, fragte Lea. Julia sagte: „Mit einem Stein! Wir werfen ihn immer

weiter auf den Baumstamm und tasten uns voran, dann kommen wir auf die andere

Seite.“ „Können wir uns da sicher sein?", fragt Lea nervös. Julia meinte: „Nein, aber

haben wir eine andere Wahl?" Lea sagte: „Du hast ja Recht. Lass es uns versuchen."

Die drei suchten den größten Stein, den sie finden konnten, und sie versuchten es. Zuerst

ging Linda - der Baumstamm knarzte. Danach ging Julia über den Baumstamm und

er knarrte noch mehr. Zuletzt ging Lea über den Baumstamm. Kurz vor dem Ende des

Stammes brach er durch. Mit einem letzten Sprung schase sie es gerade so auf das

letzte Stück Erde und fiel Julia in die Arme. Julia schrie: „GOTT SEI DANK!" Linda rannte

zu Julia und fragte Lea: „Hast du dir was getan?" „Alles gut, nur ein Schreck", meinte

Lea. „Lasst uns weitergehen."

Sie gingen weiter und sZeßen auf das nächste Hindernis. Lianen, Büsche und Bäume

haben sich zu einer riesigen Wand aus Pflanzen zusammen geschlossen. „Was ist das

denn?", fragte Linda. „Es ist, als ob der Dschungel uns nicht weiter lassen will." „Aber

wir müssen doch hier durch, oder?", fragte Julia. „Ja, aber vielleicht gibt es noch einen

anderen Weg?", meinte Lea. Es wurde dunkel und sie beschlossen, ihr Lager aufzuschlagen.

Zuerst holten sie Palmenwedel und große Stöcke, daraus machten sie ein Zelt. Dann

sammelten sie morsches Holz als Brennholz für ein Feuer.

Am nächsten Tag suchten sie einen anderen Weg um die Wand aus Pflanzen, aber sie

fanden keinen anderen Weg. „Wir müssen wohl oder übel da durch", meinte Linda.

„Aber wie?", fragte Lea. Julia rannte mit Anlauf durch die Wand aus Pflanzen und

plötzlich war sie weg. Lea rief: „Wo bist du?" Julia rief: „Macht dasselbe wie ich! Das

müsst ihr euch ansehen!"

Die Zwei zögerten, aber sie machten es ihr nach und sprangen in die Pflanzen. Auf

einmal, als häbe ein Portal sie weiter geschickt, waren sie auf der anderen Seite der

Wand. Linda meinte: „Was, um Himmels Willen, ist da passiert?" „Das war also ein unsichtbares

Portal, es gab also doch einen anderen Weg.", stellte Julia verwundert fest.

„Ist es schon wieder dunkel?“, fragte Lea verwirrt. „Wir haben wohl den ganzen Tag

nach dem anderen Weg gesucht?“ „Aber wir haben doch nicht mehr viel Zeit! Wir

müssen weiter, sonst schaffen wir das nicht mehr!", sagte Julia panisch. „Nein, nein,

keine Sorge. Wir sind schon fast da und wir müssen morgen Mibag erst da sein. Wir

haben noch genug Zeit", beruhigte Linda Julia. Sie schlugen wieder ihr Lager auf und

konnten ganz beruhigt schlafen.

30


Geschichten

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

„Wacht schnell auf!", rief Linda. „Was ist los?" murmelten die beiden halb wach. „Wir

haben verschlafen. In einer Stunde müssen wir da sein!" Lea und Julia sprangen auf

und sie rannten sofort los. Sie rannten und rannten, gefühlte zwei Kilometer, und

plötzlich sahen sie die Tür und sie haben noch 3 Sekunden. 3 Sekunden - 2 Sekunden,

und in der letzten Sekunde schasen sie es durch die Tür und wie durch eine Zeitreise

kamen sie wieder in der Zeit an, zu der sie von Leas Haus auf die Insel kamen.

„Oh, mein Gob, das hat echt funkZoniert!" Die zwei umarmten sich und rannten

schnell auf die Straße. Dort sahen sie Linda und sie umarmte die beiden und sagte:

„Ich habe sieben Jahre versucht, da raus zu kommen, und ihr habt mich da raus geholt.

Danke! Ich bin schon lange wieder hier und ich habe auf euch gewartet und ich bin so

froh, dass ihr endlich wieder da seid!“ „Es tut mir leid, aber ich werde jetzt abgeholt",

sagte Julia. „Ja, das verstehe ich." „Lasst uns gehen.", meinte Lea. Als Julia abgeholt

wurde, sagte Julias Mama: „Ich hoffe, ihr habt die Zeit genutzt." Lea und Julia sahen

sich lachend an und Julia sagte: „Ich denke, das haben wir."

Elisa Jung, 4c

31


Geschichten

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Das unglaubliche Rosenwunder

Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal eine Frau namens Elleonore. Sie war 25 Jahre alt

und lebte in Hanau. Mit Nachnamen hieß sie Caint-Sän. Sie war schon verheiratet. Ihr

Mann hieß Karim. Die beiden führten zusammen ein glückliches Leben. Kinder haben

sie noch nicht.

Die beiden gingen am liebsten wandern. Es war ihre große Leidenschaj. Sie liebten es

auch, Geschichten zu schreiben. Elleonore habe sich „Das blaue Wunder“ ausgedacht

und aufgeschrieben. Sie habe sich auch noch „Das sprechende Eichhörnchen“ ausgedacht.

Karim habe sich „Das Wunderkind der Musik“ ausgedacht.

Zusammen hörten sie gerne Klassische Musik von Komponisten wie Mozart, Bach,

Beethoven, Vivaldi, Telemann, Chopin, Schubert oder Haydn. So kannten sie zum Beispiel

die Champagner-Arie, „Für Elise“, „Die Sinfonie mit dem Paukenschlag“ oder den

„Karneval der Tiere“. Ihre Bücher kannte einfach jeder.

Schon wieder ging Elleonore den Berg hinab. Sie ging nach unten ins Dorf, um den

Menschen Essen zu bringen. Denn die Menschen dort waren sehr arm. Deshalb brachte

sie immer Obst und Brot und brachte es den Menschen im Dorf. Niemand wusste

davon, dass sie das Essen ins Dorf brachte. Außer den Menschen im Dorf natürlich. Ihr

Mann wusste von ihren guten Taten nichts.

Doch seitdem sie diese Taten vollzog, konnte sie nicht mehr schlafen. So war es heute

wieder. Erst um 2:00 Uhr schlief sie schließlich ein. Am Vormibag ging es ihr zum Glück

besser und sie ließ es sich ganz und gar nicht anmerken, dass sie nicht viel geschlafen

habe. Hoffentlich blieb das auch so für die nächsten Tage! Hoffentlich, wer weiß, was

alles passieren kann!

Obwohl es sehr riskant war und ihr Mann Karim begann, sich Sorgen zu machen,

machte sie weiter. Doch eines Tages hielt Karim es nicht mehr aus und folgte seiner

Frau.

Als er sie erreicht habe, fragte er sie, was im Korb war. Elleonore meinte, es wären Rosen.

Doch obwohl noch davor Brot und Obst im Korb lagen, waren dort jetzt Rosen.

Und wenn sie nicht gestorben ist, geht sie noch jeden Tag ins Dorf und bringt den

Menschen Essen.

Thabo Biahmou Tchebetchou, 4b

Die magische Uhr

Vor langer langer Zeit lebte ein 12- jähriges Mädchen namens Jana, in der Stadt Calibri.

Jana, ihr Buder Felix und ihre Eltern waren vor drei Monaten in die Stadt gezogen und

32


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

trotzdem standen noch eine Menge Umzugskartons im Haus. Sie lagen überall. Im Keller,

auf dem Dachboden, einfach überall.

Jana liebte es zu zeichnen. Sie war eine sehr gute Musterschülerin und war etwas

schüchtern. Dagegen war ihr Bruder Felix nicht gerade gut in der Schule, er schlief

ständig ein, meldete sich selten und störte manchmal den Unterricht. Er habe viele

Freunde und war beliebt, nicht so wie seine Schwester, und er mochte eher Sport. Eines

Abend sollten die Geschwister für ihre Eltern Kartoffeln aus dem Keller holen.

Da kam Felix etwas ins Auge. Eine Gold-Silberne Uhr. Er probierte sie an, aber sie war

ihm etwas zu klein. Deshalb zog Jana sie an, und sie passte perfekt. Plötzlich fing die

Uhr an zu leuchten. Alles drehte sich um die beiden herum und sie wurden ohnmäch-

Zg.

Jana öffnete leicht die Augen. Sie blieb liegen. Als sie ein Klappern hörte, sprang sie sofort

auf. „Felix, Felix wach auf!“ rief sie.

„Ja, ja. Ich habe einen echt krassen Traum. Du kannst es wirklich nicht glauben.“ „Das

ist jetzt nicht wichZg! Wir müssen hier weg! Da kommen Reiter!“ „In unserem

Keller?“ „Sieh dich mal um!“ „Wo kommen die denn her!?“, fragte Felix verdutzt. Im

letzten Moment konnten beide noch wegspringen. „ÄÄÄÄ. Das ist nicht unser Keller.

Das steht fest“, stellte Jana fest. „Das kannst du laut sagen. Ist das da etwa eine

Burg?“ „Wo?“, fragte Jana. „Da! Ich glaube die reiten dort hin.“ „Wir sollten da auch

hin!“

Sie entschlossen sich wirklich hinzugehen. Doch die Burg war doch etwas weiter entfernt,

als sie dachten. So wurde es langsam dunkel. Man kann nicht behaupten, dass

die beiden nicht müde waren, doch sie wollten unbedingt zur Burg, deshalb liefen sie

immer weiter.

Die Geschwister kamen ungefähr eine Stunde nach Sonnenuntergang an. Die Burg war

nicht klein. Es wohnten ja auch ein paar Leute drinnen. König Chase, seine Frau, Königin

Lena, Prinzessin Anelia und ein paar Angestellte. In der Burg wurden sehr oj Feste

gefeiert. Schon an diesem Tage sollte eine große Feier gefeiert werden. Prinzessin

Anelia wurde 16 Jahre alt. Anelia war wunderschön.

Tipp: benutzte deine Vorstellungskraj.

Heute war viel zu tun.

Geschichten

Felix und Jana wurden sofort von den Wachen entdeckt. Die Wachen fragten, was sie

hier machen und Felix antwortete auf gut Glück, dass sie eingeladen wurden. „Zu dem

Geburtstag?“, fragte die eine Wache. „Genau“, antwortete Jana schnell. Darau„in

wurden sie eingelassen. „Wow“, sagte Felix überrascht, „Das lief ja super.“

Bumm!!! Jana war gegen irgendjemanden gelaufen. Man konnte nicht wirklich viel sehen,

da es dunkel war. „Au!“, rief eine weibliche SZmme. Jana rieb sich die SZrn. „Wer

war das?“, fragte Jana. Eine Fackel ging an.

33


Geschichten

ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Ein wunderschönes Mädchen (das aus deiner Vorstellung) war zu sehen. „Wer seid

ihr?“, fragte Anelia. „Wir sind Jana und Felix. Und wer bist du?“ „Ungewöhnliche Namen.

Ich bin Prinzessin Anelia.“ „Hallo Anelia.“

„Weißt du vielleicht, wo wir sind?“ „Ja, in meiner Burg.“ „In deiner Burg?“ „Ja.“ „Ich

glaube, ich weiß jetzt, was du für einen Traum habest. Hast du von einer Uhr geträumt?

Ich nämlich - und ich glaube das ist wirklich passiert. Die eigentliche Frage

wäre: in welchem Jahr sind wir?“, flüsterte Jana. „Meinst du wirklich?“ Sie nickte.

„Hast du hier vielleicht eine Uhr gesehen?“ „Eine Uhr? Was ist das?“ „Wir sind im Mittelalter.

Da gab es noch keine Uhren“, erläuterte Jana ihm. „Aber wenn ihr irgendetwas

sucht, dann könnt ihr beim Turnier heute mitmachen. Es gibt vorzügliche Preise. So ein

glitzerndes Ding, das man ums Handgelenk macht, mit drei Stäben hinter so einem

Glas. „Das ist es! Wie bekommen wir das?“ „Wie gesagt, bei dem Turnier heute. Ihr

müsst ein paar Aufgaben lösen, aber nicht nur welche mit Kraj, sondern auch mit Verstand.“

„Wie können wir uns anmelden?“ Anelia erklärte es ihnen und sie meldeten sich eine

Stunde vor Beginn an. Zum Glück konnte man ab 13 mitmachen. Die Geschwister sahen

etwas älter aus. Daher konnten sie sich anmelden.

Als es begann, waren sie ziemlich aufgeregt, weil, was wäre, wenn sie verlieren würden?

Aber daran wollten sie nicht denken.

„Ihr edlen Ribersleute und edlen Damen! Willkommen bei den Riberspielen! Die allererste

Aufgabe wird sein: der Buhurt. Mehrere Riber kämpfen mit stumpfen Waffen

und es geht eigentlich nur um die Reitkunst. Die Zweite Disziplin: Turnei. Da wurde mit

scharfen Waffen gekämpj. Deshalb kam es manchmal zum Tode. Die dribe Disziplin:

Der Tjost. Dabei reiten Zwei aufeinander zu mit einer Lanze. Der, der vom Sabel gestoßen

wird, muss mit dem Schwert weiterkämpfen. Der Verlierer muss dem Gewinner

seine Rüstung, sein Schwert und sein Pferd überreichen!

Als es begann, schlugen sie sich gar nicht so übel. Beide waren sogar unter den Besten,

obwohl sie so jung waren. Nun waren beide beim Tjost angelangt. Janas Gegner war

FELIX. Sie konnten es nicht fassen, doch sie haben einen Plan. Felix oder Jana wollten

nur so tun, als wäre einer von ihnen tot. Tatsächlich schase es Jana, so zu tun, als

wäre sie tatsächlich tot.

Felix gewann mit Tränen in den Augen die Uhr zurück. Er war so glücklich, wieder nach

Hause zu kommen, dass er vor Glück aufschrie. Die Geschwister suchten sich einen

Ort, wo niemand sie sah. Jana zog die Uhr an und ein riesiger Strahl war wieder zu sehen.

Alles drehte sich und sie wachten wieder im Keller auf. „Jana, Felix! Wo bleibt ihr

denn?“, rief ihre Muber. „Wir kommen!“

Jana und Felix schauten sich grinsend an und gingen mit den Kartoffeln nach oben.

34

Sophia Kagerbauer, 4c


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Auflösung

Termine

Sudoku von Melina und Noa

Termine

Montag 30. August erster Schultag nach den Ferien

Dienstag 31. August

Einschulung der neuen Erstklässler

Freitag 8. Oktober letzter Schultag vor den Herbsmerien - Unterricht endet

um 10.35 Uhr

Montag 25. Oktober erster Schultag nach den Ferien

Mibwoch 22. Dezember letzter Schultag vor den Weihnachtsferien - Unterricht

endet um 10.35 Uhr

35


ESSZETT Nr. 74 ½ Juli 2021

Laurin, wir vermissen dich! In unserer Erinnerung wirst du immer

gutgelaunt und fröhlich durch die Schule laufen. Du bleibst in

unseren Herzen.

Die Schulgemeinde der Schloss-Schule-Gräfenhausen

36

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine