KölnerLeben August/September 2021

kaenguru

Gut informiert älter werden! √ Leben in Köln: Wiedererwachen – Freie Theater trotzen der Krise √ Gesund Leben: Das neue Stereo – Appgesteuerte Hörgeräte √ Ratgeber: Grabgestaltung –
Individuell wie das Leben

Februar August / September März 2020 2021

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Hörgeräte

Das neue

Stereo

dank App

Foto: Martin Rottenkolber / TiB

Grabgestaltung

Individuell

wie das Leben

WIEDERERWACHEN

Freie Theater trotzen der Krise


Anzeige


Inhalt 6

Leben in Köln

4 Meldungen

6 Wiedererwachen – Freie

Theater trotzen der Krise

10 Operation MANV 10

Nur Übung macht

den Meister

13 Meldungen

14 Jetzt für die

Seniorenvertretung

kandidieren!

Ein Ehrenamt

mit viel Einfluss

25 Meldungen

26 Keinen zurücklassen

Ein Beitrag aus der Kölner

Seniorenvertretung

46 Schutz und Schirm

aus der Südsee

Wetterpilze

zum Sammeln

50 Kölner Köpfe

Rosemarie und

Gernot Wittko

Foto: Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner

Ratgeber

Wiedererwachen –

Freie Theater

trotzen der Krise

Die Kunst:

Ideenreichtum

16 Grabgestaltung –

Individuell wie das Leben

49 Diebstahl

im Krankenhaus

Wie Sie sich schützen

Gesund leben

22 Das neue Stereo –

Appgesteuerte Hörgeräte

Vergnügliches

27 Rätsel

29 Kölsch:

Dem Jupp si Schnitzel

Grabgestaltung –

Individuell

wie das Leben

Von naturnah bis digital

16

Raus aus Köln

44 Gegen jedes Zipperlein

Im Heilkräutergarten ist gegen

alles ein Kraut gewachsen

Service

4 Impressum

30 Termine

August/September 2021

40 Kleinanzeigen

51 Wichtige Telefonnummern

Das neue Stereo –

Appgesteuerte

Hörgeräte

Das Smartphone

macht’s möglich 22

Foto: Gerland Hörgeräte Foto: Martin Rottenkolber / TiB

Aktuelle Artikel, Verlosungen und viele tolle Termine auf:

www.koelnerleben.koeln


4

Leben in Köln

Impressum

Herausgeberin::

Die Oberbürgermeisterin

Dezernat Soziales, Gesundheit und Wohnen

www.stadt-koeln.de

Redaktion:

Lydia Schneider-Benjamin (lschb, verantwortlich),

Martina Dammrat (dt),

Wolfgang Guth (wg)

Unter Goldschmied 6, 50667 Köln

Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19

koelnerleben@stadt-koeln.de

Veranstaltungstermine an:

terminekoelnerleben@stadt-koeln.de

Beirat:

Mitglieder der Seniorenvertretung

Uta Grimbach-Schmalfuß, Anne Klug,

Katharina Reiff, Dr. Martin Theisohn

Freie Mitarbeitende dieser Ausgabe:

Heidemarie Breer (ree), René Denzer (rde),

Diana Haß (dh), Anne Kotzan (ak), Kirsten

Nagel (Lektorat), Anja Sauerland (Grafik),

Jürgen Schön (js)

Website-Pflege: Antje Schlenker-Kortum

www.koelnerleben.koeln

Verlag:

Känguru Colonia Verlag GmbH

Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln,

Tel. 0221 / 99 88 21-0

Mediaberatung/Anzeigenverkauf:

Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung)

Tel. 0221 / 99 88 21-11

geiger@koelnerleben-magazin.de

Druckauflage:

32.000 Exemplare /

6 x jährlich

Druck:

Weiss-Druck Monschau

Gedruckt auf umweltfreundlichem

Papier

Aboservice:

Tel. 0221 / 99 88 21-0

abo@kaenguru-online.de

Jahresabo 15 Euro

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Beilagen:

„KLAAF – Das kölsche Magazin“

Alltagsentlastung24 GmbH

Möbel Domicil Aldenhoven (nur Abo)

Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen

stellen nicht unbedingt die

Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck

nur mit Genehmigung der Redaktion.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird

auf die gleichzeitige Verwendung männlicher

und weiblicher Sprachformen verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen sind

für alle Geschlechter gemeint.

Geehrt und

ausgezeichnet

KölnerLeben

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen

(BAGSO) hat das Heft KölnerLeben auf Herz und Nieren, also auf

Verständlichkeit, Lesbarkeit, Aktualität und Qualität, geprüft –

und erneut mit dem Siegel als nutzerfreundliches Printmedium

ausgezeichnet. „Das Magazin hat seinen Finger immer am Puls der

Zeit und beschäftigt sich mit Themen, die für die Bürgerinnen und

Bürger aktuell und wichtig sind. Egal, ob es sich um die großen

oder (vermeintlich) kleinen Themengebiete handelt. Dabei kommt

nie zu kurz, dass es für die Probleme auch gute Beispiele für deren

Lösung und das soziale Miteinander gibt.“ Für die Redaktion und

den Verlag ist dies Ansporn, auch weiterhin die Interessen der

Leserinnen und Leser in den Mittelpunkt zu stellen.

66 SeniorenNetzwerke

Die SeniorenNetzwerke Köln wurden

als herausragend im Projekt „Nordrhein-

Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“

ausgezeichnet. Die Jury beeindruckte vor

allem, dass in den einzelnen Stadtteilen

die Seniorinnen und Senioren nach

ihren Interessenslagen entscheiden, welche Aktivitäten angeboten

werden. Die ersten Netzwerke wurden 2002 durch Initiative

der Seniorenvertretung, der Wohlfahrtsverbände und der Stadt

gegründet. Aus den inzwischen 66 sollen einmal 86 werden – in

jedem Stadtteil Kölns. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Künstlerisch wertvoll

Den mit 30.000 Euro dotierten Heinrich-Böll-Preis erhält der Lyriker

und Essayist José F. A. Oliver. 1961 im Kinzigtal im Schwarzwald

geboren, wuchs der Sohn spanischer Eltern nicht nur mit

Deutsch und Spanisch, sondern auch mit dem allemannischen Dialekt

auf. Oliver ist Verfasser von Gedichten, Kurzprosa und Essays

zu kulturpolitischen Themen. In seinen Bänden hält er bei aller

erzählerischen Schlüssigkeit die poetische Vieldeutigkeit aufrecht

und setzt ein Plädoyer für Toleranz jenseits nationaler Identität.

www.boell-preis.koeln

Céline Berger tritt das zum 25. Mal von der Stadt Köln ausgelobte

Dr. Dormagen-Guffanti-Stipendium an. Die bildende Künstlerin

bietet für die Bewohnerinnen und Bewohner des Schwerstbehindertenwohnheims

für sechs Monate Möglichkeiten für das freie

künstlerische Schaffen ohne pädagogische oder therapeutische

Absichten an.

KölnerLeben Heft 4 | 21


Themenwochen Ehrenamt

Von Montag, 2. bis Donnerstag, 12. August stellen Vereine und Ini tiativen aus allen

gesellschaftlichen Bereichen ihre Tätigkeitsfelder an Infoständen vor und informieren

über Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Und zwar an vier

Standorten: auf der Schildergasse in Höhe des Brunnens, Breitestraße/Ecke Auf

dem Berlich, Kalker Hauptstraße an der Post und in Porz-Mitte, Fußgängerzone

Josefstraße/Hermannstraße. Die Themenwochen ersetzen coronakonform den

traditionell auf dem Heumarkt stattfindenden Ehrenamtstag.

Täglich außer Sonntag, 11 bis 18 Uhr.

Leben in Köln 5

Zeit für mich

Im Rahmen der 8. Kölner Demenzwochen findet am

Samstag, 28. August in der Zeit von 10 bis 15.30 Uhr

ein Informations- und Aktionstag für pflegende Angehörige

unter dem Titel „Zeit für mich“ statt. Neben

informativen Vorträgen etwa zur Unterstützung

durch 24-Stunden-Haushalts- und Betreuungskräfte

oder zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gibt es

zahlreiche Thementische etwa zu Wohnen, Beratung

und Selbsthilfe. Aktionen im Außenbereich wie

Rikschafahrten im benachbarten Park sowie das

Theaterstück „Über die Trauer hinaus“ runden

das Programm ab. Außerdem wird es verschiedene

Online-Vorträge geben. Ort: Quäker Nachbarschaftsheim,

Kreutzerstr. 5–9.

Alle Informationen unter 02203 / 358 95-10

und auf www.koelner-demenzwochen.de

Mehr öffentliche

Begegnungsräume

In den Veedeln sollen mehr öffentlich

zugängliche, nicht kommerziell

betriebene Orte für Gespräche

und Begegnung entstehen. Sie

sollen als Treffpunkte generationsübergreifend

das Miteinander und

die Teilhabe Einzelner in der Nachbarschaft

begünstigen. Dafür hat

der Rat der Stadt das Förderprogramm

„Dritte Orte“ beschlossen.

2021 werden 700.000 Euro für

Personal-, Sach- und Mietkosten

sowie bauliche Maßnahmen bereitgestellt.

Antragsberechtigt sind

bürgerschaftlich engagierte Vereine

in Köln mit Räumlichkeiten für

Begegnungszwecke.

Fragen zum Antragsverfahren

beantwortet das Amt für Soziales,

Arbeit und Senioren, Ulrich

Wendler unter der Nummer

0221 / 221-2 20 02.

© Phil Hubbe

KölnerLeben Heft 4 | 21


Foto: MEYER ORIGINALS

Wiedererwachen

Monatelange Schließungen haben die freie Theater szene hart

getroffen. Doch Corona konnte die Kreativität nicht bremsen.

Foto: Costa Belibasakis

Kabarett, Comedy, Schauspiel, Tanz, Volkstheater,

Musicals, Figurentheater – die Fülle an Angeboten in

Köln ist überwältigend. Über hundert freie Spielstätten

und Gruppen gibt es. „Eine unglaubliche Vielfalt.

Da kommt Köln direkt nach Berlin“, sagt Dietmar

Kobboldt, bis Ende Juni dieses Jahres Vereinsvorsitzender

der Kölner Theaterkonferenz, der Interessenvertretung

von etwa sechzig freien Theatern

und Gruppen. Doch zu sehen war lange Zeit nichts

mehr auf den Bühnen. Seit 1. November 2020 waren

die Theater aufgrund der Corona-Schutzverordnung

geschlossen.

Eine Maßnahme, die den Theaterbetreibenden und

den Künstlerinnen und Künstlern schwer zu schaffen

machte. Für sie brach buchstäblich ihre Welt zusammen.

„Wir alle lieben unseren Job. Auf die Bühne

KölnerLeben Heft 4 | 21


Leben in Köln 7

Das Comedia Theater hat die Zeit

des verordneten Dornröschenschlafs

wie viele freien Theater

genutzt – jetzt gehen sie wieder

an den Start.

gehen Leute nur aus Leidenschaft. Das fehlt jetzt

extrem“, klagt Kabarettist Torsten Schlosser.

Neue digitale Formate

Um weiterhin sichtbar zu bleiben und den Kontakt

zum Publikum nicht zu verlieren, stiegen sowohl

Einzelkünstler als auch Theater auf digitale Medien

um. Es wurde „gestreamt“ und online gestellt wie

nie zuvor. Der Bildschirm als Alternative zur Bühne.

„Wir haben zahlreiche kleine Online-Formate entwickelt,

vom Minitheaterstück über virtuelle Stadtführung

bis zur Lesung mit Musik und Politikkabarett

aus dem Rathaus, alles quasi aus dem Homeoffice per

Zoom“, sagt die Leiterin des Klüngelpütz-Theaters,

Marina Barth. Einige Theater stellten Premieren für

zahlendes Publikum online. Andere produzierten

Videos aus den Proben.

Oft trieb die Kreativität in der Krise besondere

Blüten. Es wurden Hörbücher und Lehrvideos produziert.

Die Volksbühne rief 1:1-Konzerte ins Leben

– ein intimer Kunstgenuss für jeweils einen Zu -

schauer, der einem Musiker lauscht. Das Theaterpädagogische

Zentrum (TPZ) hielt sein Spielzeitfest

digital ab – mit einer Vielzahl von Beiträgen. Das

Altentheater-Ensemble des Freien Werkstatt Theaters

brachte sein Stück „Ausgetrickst – nicht mit

uns“ als Film heraus. Gemeinsam mit der freien Kölner

Gruppe „pulp fiction“ produzierte es eigens für

das Handy ein Theaterstück für den Lockdown. Auf

einer Sprachbox, einem Aufnahmegerät am Eingang

des Theaters, konnten Theaterfreunde Grüße und

Wünsche aufsprechen.

Fördermittel und Open-Air-Angebote

Der größte Wunsch allerdings blieb unerfüllt: Öffnen

durften die Spielstätten in dieser Zeit nicht. Und das,

obwohl alle im ersten Lockdown im Frühjahr 2020

ausgeklügelte Hygiene-Konzepte entwickelt hatten.

„Die Konzepte gehen über die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung

hinaus. Es ist kein Fall bekannt,

in dem sich ein Besucher infiziert hätte“, unterstreicht

Kobboldt.

Immerhin: Es gab finanzielle Unterstützung. „Kultur

ist weit mehr als eine Freizeitaktivität, sie ist die Seele

einer Stadt“, heißt es auf der Internetseite der Stadt

KölnerLeben Heft 4 | 21

Köln. Im Rahmen einer Corona-Sonderförderung

stellte die Stadt Geld für die freie Kulturszene zur

Verfügung. Konkrete Unterstützung für die gebeutelten

Kulturschaffenden bietet ein neues Format:

der Kölner Bühnensommer. „Über drei Monate, bis

Oktober, geben wir Künstlern die Möglichkeit, an

Open-Air-Spielstätten aufzutreten“, erklärt Günter

Wieneke, Leiter der städtischen Stabsstelle Events.

Der Clou: Die Stadt übernimmt die Mietkosten

und auch die Gagen der Künstler. Mit 500.000 Euro

fördert die Kulturstiftung des Bundes das Kölner

Projekt. Gespielt wird unter anderem im Tanzbrunnen,

An der Schanz in Riehl und im Bürgerzentrum

Engelshof. „Bei den meisten Veranstaltungen ist der

Eintritt frei“, sagt Wieneke und fügt hinzu: „Das ist

eine Entschädigung für die Kulturszene ebenso wie

für das Publikum.“

Geld gab es auch vorher schon. So nutzten viele

Thea terbetreiber den bundesweiten Fördertopf

„Neustart Kultur“ für Umbauten und Lüftungssyste

me. „Ich bin jetzt Fachmann für Belüftungstechnik“,

erklärt Udo Mierke, Leiter

der Cassiopeia Büh -

ne. Sein Figurentheater

spricht alle Generationen

an. Er möch -

te auf Nummer sicher

gehen. „Die

Thea ter betriebe,

die es nötig hatten,

sind gefördert

worden. Geld

ist geflossen“, be -

scheinigt Kobboldt.

Trotzdem

wird auf lange

Sicht wohl noch

nicht die volle Zuschauerzahl

in einem

Theater sitzen.

Selbst bei einer

geringen Zahl von

Corona-Neuinfek -

tionen, der Inzidenzstufe

I, schreibt die

Die Sprachbox des

Freien Werkstatt Theaters

Foto: FWT


8

Leben in Köln

Foto: Herand Müller-Scholtes

Foto: Atelier Theater

Endlich wieder auftreten: Das XXTanzTheater – Bibiana

Jimenez zeigt „Miss Gynè“ im Theater der Keller.

Abstandsregeln im Zuschauerraum heißt weniger Publikum,

ein trauriger Umstand nicht nur im Atelier Theater.

INFORMATIONEN

Alle Spielstätten und Termine:

www.theater.koeln

Eine kleine Auswahl:

Atelier Theater, Tel. 0221 / 24 13 41.

www.ateliertheater.de

Cassiopeia Bühne, Tel. 0221 / 937 87 87.

www.cassiopeia-buehne.de

Comedia Theater, Tel. 0221 / 888 77 222.

www.comedia-koeln.de

Freies Werkstatt Theater und Altentheater,

Tel. 0221 / 32 78 17. www.fwt-koeln.de

Klüngelpütz Kabarett und Theater, Tel. 0152 /

04 44 33 68. www.kluengelpuetz.de

Theater der Keller, Tel. 0221 / 27 22 09 90.

www.theater-der-keller.de

Theater im Bauturm, Tel. 0221 / 52 42 42.

www.theaterimbauturm.de

TPZAK, Tel. 0221 / 52 17 18. www.tpzak.de

Volksbühne Rudolfplatz, Tel. 0221 / 25 17 47.

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Kölner Bühnensommer

Kabarett, Theater, Konzerte open air bei

freiem Eintritt, siehe Seite 30. Karten:

Kölnticket, Tel. 0221 / 28 01. Programm auf

www.buehnensommer.koeln

Corona-Schutzverordnung des Landes NRW Abstandsregeln

vor. Es müssen Sitzpläne erstellt werden,

die Zuschauerzahl ist deutlich verringert. Auch

das bedeutet weitere massive Einbußen für die

Theater.

Theater als Testzentrum

In ihrer Not vermieteten einige Theaterbetreibende

ihre Räume unter. Das Atelier Theater auf der Roonstraße

ging einen besonders ungewöhnlichen Weg.

Im April wurden Foyer und Café zum Corona-Testzentrum.

Ein Gesundheitsanbieter mietete sich ein.

„So können wir wenigstens einen Teil der Betriebskosten

decken“, sagt Kabarettist Schlosser. Er ist

seit Jahresbeginn Mitglied des neuen Betreiber-

Quartetts des Theaters. Er und zwei andere sattelten

während der Schließung notgedrungen um – und

arbeiteten als Tester in ihrem Theater. „Ich als Kabarettist

habe mir auch nicht vorgestellt, dass ich 2021

den Leuten permanent ein Stäbchen durch die Nase

ziehe“, kommentiert Schlosser und fügt hinzu: „Wir

mussten jede Menge Galgenhumor entwickeln.“

Auch wenn die fehlenden Einnahmen schmerzen

und viele Kulturschaffende durch die Schließungen

auf Hartz IV angewiesen waren, fehlte ihnen vor

allem das Publikum. Nichts ist für einen Bühnenkünstler

mit einem Auftritt vergleichbar. „Endlich

wieder vor echten Menschen spielen“, diesen sehn-

KölnerLeben Heft 4 | 21


Anzeige

DRK-Kreisverband

Köln e. V.

lichen Wunsch formuliert auch der Kabarettist

Robert Griess. Da wurden auch kleine Gelegenheiten

beim Schopf gepackt. Griess und Kollegin

Barbara Ruscher traten im Frühjahr in Hinterhöfen

in Klettenberg auf. Anwohner verfolgten die Darbietung

von ihren Fenstern und Balkonen. „Man

hört direkt das Lachen“, schwärmt – ausgehungert

– der Kabarettist. Applaus, unmittelbare Reaktionen,

das Knistern im Publikum – all das ist nur

live möglich. „Wir haben große Sehnsucht, endlich

wieder unse rer Arbeit vor Livepublikum nachzugehen“,

unterstreicht auch Theaterleiterin Barth.

Ganz viel zu entdecken

Vorbereitet sind die Theater darauf allemal. Viele

Gruppen haben mit Volldampf geprobt und gearbeitet.

„Jetzt scharren sie mit den Hufen“, sagt

Kobboldt. Es liegen zahlreiche spannende Produktionen

auf Halde. „Der Berg wächst täglich. Am

Frei en Werkstatt Theater warten vier Produktionen

auf ihr Publikum“, bekräftigt Theaterleiter Gerhard

Seidel. Die Theatermacher lechzen danach, wieder das

zu machen, wofür sie brennen. Auf die Zuschauer

warten viele Überraschungen. Und dafür, dass

es dabei sicher zugeht, sorgt die Corona-Schutzverordnung.

Sie regelt genau, welche Sicherheitsmaßnahmen

je nach Corona-Lage in den Spielstätten

gelten.

dh

KölnerLeben Heft 4 | 21


10

Leben in Köln

Fotos: Ben Horn

Operation MANV 10

Hand in Hand – so läuft bestenfalls die Erstversorgung

nach einem großen Unglück. Doch ohne Übung geht es nicht.

Für KölnerLeben war René Denzer dabei.

Zehn Minuten sind seit dem Notruf

um 15.11 Uhr vergangen. Feuerwehr

und Rettungskräfte treffen

im Gewerbegebiet von Merkenich

ein. Ihnen bietet sich auf dem

Gelände des Recycling-Unternehmens

Remondis an der Robert-

Bosch-Straße ein erschreckendes

Bild: Es gibt viele verletzte Menschen,

manche von ihnen schwer.

Sie liegen reglos oder laut schreiend

auf dem Boden, manch einer

läuft leicht verletzt, aber unter

Schock über das Werksgelände.

Die Folge einer Verpuffung an einer

Gasleitung. Für die Rettungskräfte

heißt es jetzt, sich schnell ein

Bild von der Lage machen. Welche

Person braucht am nötigsten Hilfe?

Es sind Entscheidungen, die rasch

fallen müssen. „Der hier spürt

seine Beine nicht mehr“, ruft eine

junge Frau den Rettungskräften

entgegen. Eine andere zieht einen

KölnerLeben Heft 4 | 21


Leben in Köln 11

Um schnelle Hilfe zu

leisten, wird zunächst

bei allen Verletzten

eingeschätzt, ob und

wie dringend sie versorgt

werden müssen.

Feuerwehrmann in Richtung eines

am Boden liegenden jungen Mannes.

Aus seinem Bein ragt ein Metallstück,

überall ist Blut.

Die beiden Frauen heißen Aylen

Peters und Marie Keidel. Peters

macht gerade eine Ausbildung

zur Notfallsanitäterin, Keidel ist

Studentin für Rettungsingenieurswesen

an der TH Köln. Beide sind

wie alle anderen auch Statis tinnen.

Denn bei dem Szenario handelt es

sich um eine Übung. Bei der proben

Feuerwehr und Rettungsdienste

der Stadt die Zusammenarbeit

für den Ernstfall. Mit

dabei sind auch das Krankenhaus

Porz und die Uniklinik. Der Titel

„MANV 10“ steht für „Massenanfall

von Verletzten“, die Zahl für

die angenommene Anzahl an Verletzten.

Die gibt es bei der Übung

nicht nur auf dem Werksgelände

von Remondis, sondern auch an

zwei anderen Stellen im Stadtgebiet.

Die Szenarien dort: ein umgestürztes

Gerüst und ein Unfall

mit einer Stadtbahn. 75 Einsatzkräfte

sind auf die drei Orte verteilt

im Einsatz. Insgesamt sind mit

Vor- und Nachbereitung rund 230

Leute an der Übung beteiligt.

Auf alles vorbereitet sein

Die wird einmal im Jahr durchgeführt,

erzählt Ulrich Laschet, Sprecher

der Kölner Feuerwehr. Allerdings

immer mit einem anderen

thematischen Schwerpunkt. „Wir

probieren daraus Rückschlüsse zu

ziehen, um einfach immer wieder

neue Konzepte zu erarbeiten“,

sagt er. Zwar seien solche Einsatzlagen

in Köln glücklicherweise

sehr selten, aber nichtsdestotrotz

müssten sie darauf vorbereitet

sein. Er betont: „Der Anfang ist

immer schlimm, man muss sich

immer erst zurechtfinden.“ Erst

wenn die Kräfte selber vor Ort

sind, sehen sie, was wirklich los

ist. Dann heißt es, „die innere

Unruhe runterkriegen und Struktur

aufbauen. Steht die, kann geordnet

gearbeitet werden“, sagt

Laschet, der seit 1992 reichlich

Berufserfahrung gesammelt hat.

Für die Ordnung werde deswegen

ein vierstufiges System angewandt,

erklärt Stefan Kastner, heute Beo

bachtungsleiter der Berufsfeuerwehr.

Zunächst findet eine Eintei

lung nach Dringlichkeit der

Patienten statt. Das geschieht im

Drei-Farben-System: Grün sind

die Menschen, die noch herumlaufen

können. Gelb die Personen,

Damit die Übung richtig echt wirkt, werden die „Verletzten“

entsprechend hergerichtet.

KölnerLeben Heft 4 | 21


12

Leben in Köln

Fotos: Ben Horn

Wer unter Schock steht, ist keine Hilfe, sondern braucht sie.

Auch das wird lebensecht geschauspielert.

Anhand der Karte hat jeder Helfende das nötige Wissen

zum Patienten an der Hand.

die nicht sofort ärztlich behandelt

werden müssen, etwa weil sie

„nur“ eine Fraktur haben. Rot sind

diejenigen Patienten, die sofort

ärztliche Maßnahmen benötigen,

um deren Leben zu erhalten. Danach

kommt die Erstversorgung,

es folgen die dringenden Abtransporte,

zu guter Letzt die der verbliebenen

Patienten.

Gebot der Stunde: Ruhe

Dazu kommen weitere Stressfaktoren

für die Einsatzkräfte: Aylen

Peters und Marie Keidel bringen

als leicht verletzte, aber unter

Schock stehende Unfallopfer im -

mer wieder Unruhe in den Arbeitsablauf.

Sie wollen Feuerwehrleute

immer wieder zu anderen

Verletzten ziehen. „Wie bei

einem echten Einsatz auch“, sagt

Laschet. In dem Fall versuchen die

Rettungskräfte diese Patienten

auch mit Hilfe von Polizei oder

Passan ten von der Einsatzstelle

zu entfernen.

Auf dem Werksgelände haben

die Rettungskräfte mittlerweile

die Situation unter Kontrolle. Die

Schwerstverletzten werden auf

Tragen in die Rettungsfahrzeuge

und sofort in die Krankenhäuser

gebracht. Die beiden Unruhestifterinnen

werden mit anderen

„Leichtverletzten“ in einem Bus

der Feuerwehr ebenfalls in die

Notaufnahmen gebracht. Wo für

die einen der praktische Teil der

Übung endet, geht es für die anderen

dann erst los: Wenn die „Unfallopfer“

im jeweiligen Krankenhaus

ankommen, startet dort das

Krankenhauspersonal durch. Am

Ende des Tages heißt es: Übung

gelungen – viel gelernt – Ernstfall

kann kommen. Will natürlich

keiner.

rde

KölnerLeben Heft 4 | 21


Leben in Köln 13

Immer mehr

Podcast-Angebote

Anfang 2020 hat KölnerLeben die erste Ausgabe

des Podcasts für Senioren veröffentlicht. Mittler weile

erscheint an jedem ersten Montag im Monat ein

neuer Beitrag, ab 2. August ist die 20. Folge mit dem

Titel „Die Welt des Ehrenamts“ auf

www.koelnerleben.koeln

zu hören.

www.koelnerleben.koeln

Inzwischen ist ein weiterer interessanter Podcast auf

Sendung gegangen. Hermann Hartling, 25 Jahre lang

Leiter des Mundarttheaters Kumede, ist mit seinem

„Podklaaf“ online. Mit seiner Partnerin Karolin

Küpper-Popp geht er kölschen Themen, etwa wie

das Kölsch gebraut wird, auf den Grund. Natürlich

op Kölsch, zu finden auf Youtube.

Ein anderes Format haben Krimi und Caro Scrimali,

Mutter und Tochter, gewählt. Die 77-jährige Krimi

liest aus 700 alltäglichen Briefen vor. Gesammelt in

sechs Jahrzehnten wird so die Familiengeschichte

über vier Generationen lebendig.

https://nurbriefe.podigee.io

Sehr geehrte

Leserinnen

und Leser,

mit der Bewältigung der Corona-Pandemie erleben

wir eine Zeit, in der wir eines ganz unbedingt tun

müssen: Wir müssen stark bleiben, uns für den

Zusammenhalt einsetzen und Haltung bewahren.

Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir unsere Meinungsfreiheit

nutzen, uns unserer Selbstverantwortung

bewusst werden und im Dialog um die besten

Lösungen für die Krise ringen? In einer Demokratie

haben wir das Recht, unsere Sichtweise auf die aktuelle

Politik kundzutun – und diese durch unsere

Wahl zu beeinflussen. Jetzt, liebe Leserinnen und

Leser, ist es an der Zeit, von diesem Grundrecht

Gebrauch zu machen. Nutzen Sie Ihre Stimme und

machen Sie Ihr Kreuz bei der Bundestagswahl am

26. September. Mit Ihrer Wahl entscheiden Sie, ob

Deutschland sich weiterentwickelt – als weltoffene,

sozialgerechte und wirtschaftsstarke Stimme.

Ihre

Foto: Stadt Köln

Seniorenberatung in

türkischer Sprache

Die Seniorenberatung in Mülheim bietet nun auch

Beratung auf Türkisch an. So kann noch mehr älteren

Menschen in deren Muttersprache geholfen werden,

etwa mit Informationen über die umfangreichen

Angebote und Leistungen der ambulanten Hilfe und

stationären Einrichtungen.

Yaşlılar için

danışmanlık hizmetleri

Semtinizde şahsen veya telefonla hizmet alabilirsiniz.

Danışma hizmeti Köln elediyesi tarafından bağımsız,

tarafsız ve gizli bir şekilde verilmektedir. Eğer

yürümekte sıkıntı çekiyorsanız evinizde ziyaret

edilmeniz de mümkündür.

Anmeldung: Seniorenberaterin Erika Fehring,

Tel. 0221 / 221-9 91 62,

E-Mail: erika.fehring@stadt-koeln.de

KölnerLeben Heft 4 | 21

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Rund um die

Bundestagswahl

733.266 Der Wahlsonntag für

Wahlberechtigte

gibt es in Köln,

davon

382.281

Frauen,

350.970

Männer,

15 Divers.

Liebhaber des Wahllokals:

26. September 2021,

8 bis 18 Uhr

Insgesamt gibt es

179 Wahlgebäude,

96 % davon

rollstuhlgerecht.

Quelle: Stadt Köln


14

Leben in Köln

Jetzt für die

Seniorenvertretung

kandidieren!

In diesem Herbst wird sie wieder gewählt – die Seniorenvertretung

der Stadt Köln (SVK). Letzter Wahltag der reinen

Briefwahl wird der 22. November 2021 sein.

Foto: BAGSO / Sachs

Jetzt sind alle Kölnerinnen und Kölner ab 60 Jahren

aufgerufen, sich bis zum 1. Oktober für die Wahl als

Kandidatin oder Kandidat zur Verfügung zu stellen.

Das meint wirklich alle, auch Ausländerinnen und

Ausländer, Voraussetzung ist nur ein Wohnsitz in

Köln. Das betrifft von den insgesamt 250.000 Wahlberechtigten

immerhin 35.000.

Doch was sind eigentlich die Aufgaben

der Seniorenvertretung?

Sie ist ehrenamtlich, überkonfessionell und überparteilich

tätig. Ihre Mitglieder vertreten die Interessen

älterer Menschen gegenüber der Stadt Köln und den

Trägern und Einrichtungen der Seniorenarbeit. Sie

ist in politischen Gremien wie Bezirksvertretungen,

Ratsausschüssen oder Arbeitsgemeinschaften präsent

und berät bei seniorenrelevanten Planungen und

Maßnahmen. Darüber hinaus entwickelt sie eigene

Projekte in Partnerschaft mit anderen, wie Sicherheitstrainings

mit Polizei und KVB oder das Projekt

„Wohnen für Hilfe“ mit den Kölner Hochschulen.

Eine gute Tradition.

Frauen und Männer

sollen für die wichtige

Aufgabe kandidieren –

für ein gutes Leben für

alle Generationen!“

Franz Müntefering,

Vorsitzender BAGSO e. V.

Außerdem informiert und berät die SVK die eigene

Generation über die Möglichkeiten im persönlichen

Lebensbereich und die Entwicklungen in der Seniorenpolitik.

Sie ist eine wichtige Anlaufstelle, um

Wünsche und Ideen vorzutragen. Damit ist sie das

Sprachrohr älterer Menschen in Köln.

Das ist ein interessanter

Job. Wir müssen

uns doch vertreten

lassen, Sie vertreten

uns vielleicht am

allerbesten.“

Lotti Krekel, Schauspielerin

Und dies wohnortnah – in jedem Bezirksrathaus hat

sie ein Büro. Sie steht für die aktive und direkte Beteiligung

der älteren Menschen an der Gestaltung ihrer

Lebensverhältnisse. Durch ihre beratende Kompetenz

und ihren reichen Erfahrungsschatz nimmt

die Seniorenvertretung Einfluss auf eine Vielzahl von

Entscheidungen im Stadtbezirk und in der ganzen

Stadt. Sie redet mit und wird gehört!

In 6 Schritten zur Wahl antreten

In jedem Stadtbezirk werden fünf Mitglieder für die

Seniorenvertretung gewählt, dazu gibt es noch Sitze

für ausländische Vertreterinnen und Vertreter. Ihre

Amtszeit beträgt fünf Jahre.

KölnerLeben Heft 4 | 21


Fotos: Joachim Rieger

1. Freude und Interesse haben, die Lebensbedingungen

der älteren Generation in

Köln nachhaltig mitzugestalten.

2. Sich selbst zur Kandidatur entschließen

oder durch andere vorschlagen lassen.

3. Kontakt mit dem Wahlamt der Stadt Köln

aufnehmen, dort die amtlichen Unterlagen

zur Kandidatur abholen und eine ausführliche

Beratung erhalten.

4. Zwanzig Menschen ab 60 Jahren mit Wohnsitz

im selben Stadtbezirk, in dem man wohnt,

zur Unterstützung gewinnen.

5. Kurzes Kandidatenprofil erstellen, das mit

den Briefwahlunterlagen verschickt wird.

6. Bis spätestens zum 1. Oktober, besser aber

deutlich früher, alle Unterlagen beim Wahlamt

der Stadt Köln einreichen.

Es ist egal, ob Sie die

deutsche, türkische

oder eine andere

Staatsangehörigkeit

besitzen. Bitte

kandidieren Sie!“

Hasan Ates,

Ehrenamtspreisträger

INFORMATIONEN

Bei Fragen zur Seniorenvertretung:

Amt für Soziales, Arbeit und Senioren,

Tel. 0221 / 221-2 74 08,

E-Mail: svkwahl@stadt-koeln.de

Bei Fragen zur Kandidatur und

zum Wahlverfahren:

Wahlamt der Stadt Köln, Dillenburger

Str. 68–70, Tel. 0221 / 221-3 45 67,

E-Mail: wahlamt@stadt-koeln.de

Auch die Seniorenvertretungen in den

Bezirksrathäusern helfen gerne weiter,

alle Adressen auf Seite 51!

Alle Infos auf www.wahlen.koeln

Hören Sie hier den

KölnerLeben Podcast zur

Seniorenvertretung:

www.koelnerleben.koeln

Denn in der Gegenwart

wird die Zukunft geprägt,

scheut euch nicht zu

kandidieren!“

Ludwig Sebus, Liedermacher

KölnerLeben Heft 4 | 21


16

Ratgeber

Individuell

wie das Leben ...

... werden heute auch Gräber gestaltet.

Naturnähe und Digitalisierung spiegeln den Zeitgeist.

Seit einigen Jahren lässt es sich beobachten: Die Bestattungskultur

ist vielfältig geworden, Grabgestaltung

und Grabpflege haben sich auf allen Friedhöfen

verändert. Es gibt keine verbindlichen gesellschaftlichen

Vorgaben mehr, wie ein Grab auszusehen hat.

Doch dürfen die örtlichen Friedhofssatzungen nicht

gesprengt werden. Laut einer Studie des Max-Planck-

Instituts ist dabei der Trend zur Individualisierung

deutlich. Das hat verschiedene Gründe: Viele Menschen

haben sich von den Riten der Kirche entfernt,

dazu kommt die Auflösung traditioneller Familienverbände.

Die Mobilität ist gestiegen, die Ausgabebereitschaft

gesunken, und geänderte Bedürfnisse

haben neue Angebote entstehen lassen.

Der „Gottesacker“ von früher, mittlerweile auch geschätzte

grüne Lunge in der Großstadt, zeigt recht

deutlich die Entwicklung der Abschiedskultur auf:

Vorgegebene Traditionen und althergebrachte Muster

sind weitgehend aus der Mode gekommen. Die

klassische Grabstätte für den normalen Geldbeutel

schaute einmal so aus: ein grauer Stein, meist mit

Kreuz und minimalen Angaben zur Person: Name,

wann geboren, wann gestorben. Davor Stiefmütterchen

im Frühjahr, dann Sommerbegonie, dann Heide.

Das war einmal.

In Stein gemeißelt

Die Grabstätten neuerer Zeit sehen anders aus. Sie

„erzählen“ etwas über die verstorbene Person, ihre

Vorlieben, ihre Persönlichkeit. Das beginnt beim

Stein. „Die christliche Symbolik tritt immer mehr in

den Hintergrund“, sagt Adelheid Biermann. Sie ist seit

26 Jahren selbstständig als Steinmetzmeisterin und

bekommt zudem als Obermeisterin der Steinmetzinnung

Köln Entwicklungen und Trends mit.

KölnerLeben Heft 4 | 21


Ratgeber 17

Möglichst individuell soll der Stein heute sein, so

ihre Erfahrung, angefangen bei der Gravur: „Da sind

Schreibschriften immer mehr gefragt.“ Lebensweisheiten,

Zitate oder persönliche Abschiedsworte

schlagen eine Brücke zwischen den Lebenden und

den Toten. Weitere Entwicklungen: Naturfelsen haben

an Beliebtheit gewonnen, mehrfarbige Steine

und spezielle Formen, etwa ein Herz, oder Sockel,

Pfeiler und Säulen ganz unterschiedlicher Ausprägung

statt des traditionellen Rechtecks. Der Fantasie

sind da keine Grenzen gesetzt. So finden sich auf

Kölns Friedhöfen zum Beispiel Leuchttürme oder

Pyra miden.

Auf heimische Materialien wird wieder mehr Wert

gelegt, erläutert Biermann. Da hat die hiesige Region

einiges zu bieten, wie etwa die Grauwacke, einen

Sandstein aus dem Oberbergischen. Die Besinnung

aufs Regionale sei unter anderem durch die Corona-

Pandemie befördert worden: Es gab Lieferschwierigkeiten

für die günstigere ausländische Ware. Auch

ein schlechtes Image fördert das Umdenken. Vor ein

paar Jahren lösten preiswerte Steine aus Indien, wo

Foto: Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner

Im Garten der Lichter auf

Melaten kann man der Grabstätte

trotz eines Gestaltungs-

und Pflegekonzepts

eine persönliche Note geben.

KölnerLeben Heft 4 | 21


18

Ratgeber

Fotos: Heidemarie Breer

Bunte Beete, die wie kleine Gärten wirken, eignen sich

auch als Erstbepflanzung des Grabhügels.

Liegt hier ein begeisterter Segler begraben?

Die Liebe zum Meer ist für alle ersichtlich.

häufig Kinder in Steinbrüchen arbeiten, Diskussionen

in Köln aus. Sie mündeten darin, dass in die Friedhofssatzung

die Empfehlung aufgenommen wurde,

„von einer Aufstellung von Grabsteinen aus ausbeuterischer

und Leben zerstörender Kinderarbeit

freiwillig Abstand zu nehmen“.

Doch wann kann überhaupt der Grabstein aufgestellt

und das Grab bepflanzt werden? Ins Reich der

Mythen gehört das Jahr Wartezeit. Letztlich hängt

es von der Bodenbeschaffenheit ab, also wie schnell

sich das Erdreich über dem Sarg setzt. Für Köln sind

das etwa vier bis sechs Monate – die gehen von der

Ideensuche bis zum Aufstellen des Steins ohnehin

ins Land. Mit der Gestaltung eines Urnengrabs kann

sogar gleich nach der Bestattung begonnen werden.

Immer zählt aber die eigene Befindlichkeit, niemand

ist zur Eile angehalten.

Urne oder Sarg

„Urnen können auf sehr verschiedene Weise bestattet

werden“, erläutert Peter Figgen, im Grünflächenamt

der Stadt Köln für die 55 städtischen

Friedhöfe zuständig. So zum Beispiel pflegefrei an

einem Baum oder in einem Bestattungsgarten, für

den dann Pflegekosten anfallen. Die Nachfrage nach

diesen Grabarten wächst. Der Gedanke „weg vom

klassischen Grab“ ist ebenso Grund dafür wie ein

geringer Pflegeaufwand. Hinzu kommt aber auch die

Freude an Gestaltungen nach vorgegebenen Themen

wie Bauern-, Rosen- oder Lichtergarten, die sich auf

dem eigenen kleinen Grabfeld gar nicht verwirklichen

ließen. Ob man dann der Grabstätte doch

noch eine ganz persönliche Note geben darf, hängt

von den jeweiligen Standortregelungen ab und sollte

rechtzeitig und umfassend abgefragt werden.

Erlaubt ist, was gefällt? Die Friedhofssatzung

Wer die ganze Grabgestaltung selbst in die Hand

nehmen möchte und dafür ein klassisches Wahlgrab

erwirbt, der steht auf jeden Fall vor den Fragen: Was

möchte ich, was darf ich, was ist möglich? Und will

ich die Pflege später einmal an eine Firma vergeben?

Wenngleich es keine wirklich unterhaltsame Lektüre

ist, sollte die örtliche Friedhofssatzung gründlich

studiert werden. In Köln sind etwa die Verwendung

von Torf, um das Grab abzudecken, und Gestecke

und Sträuße aus nicht verrottbarem und nicht biologisch

abbaubarem Material ausdrücklich untersagt,

ebenso wie chemische Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel.

Die Werkstoffe für Grabmale sind

ebenso vorgeschrieben wie die Maße der Beete und

wie Einfassungen auf der Grenze des Grabbeetes zu

verlegen sind.

Pflanzen, Kies und Schotter

Stehen Stein und Grabeinfassung, kann man mit der

Pflanzenauswahl beginnen. „Wichtig für die gärtnerische

Gestaltung ist es, die Bedingungen am Standort

abzufragen“, erläutert Lutz Pakendorf vom Vorstand

der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner. Entscheidend

sind Licht- und Bodenverhältnisse: Liegt das

Grab in der Sonne oder im Schatten, ist ein Baum in

der Nähe, wie ist das Erdreich, nimmt es genug Wasser

auf? Welche Bepflanzung harmoniert mit dem

Grabstein? „Gräser waren früher selten, auch Stauden

hat man kaum gehabt“, erläutert Pakendorf. Im Trend

KölnerLeben Heft 4 | 21


Ratgeber 19

Wie verwittertes Holz sieht der Grabstein aus. Die zwei

Steine zeigen doch gleich, dass hier zwei begraben sind.

Steinmännchen sind nicht nur dekorativ, sondern als

Weg marke oder Grenzpunkt auch symbolisch bedeutsam.

lägen derzeit bunt durchmischte Strukturbeete, also

Mischbepflanzungen, „als ob man einen kleinen Garten

anlegt, maximale Vielfalt auf kleiner Fläche“. An bienenfreundliche

Pflanzen dächten die Leute heute mehr

und klimabedingt an sukkulente Pflanzen, Durstkünstler

und solche, die an heiß-trockenes Klima angepasst

sind: etwa Wollgarbe (Achillea), Kugelblume

(Globularia), Ehrenpreis (Veronika) und Thymian.

Anzeigen

Ringvorlesung

2021

Im Rahmen der ersten öffentlichen Veranstaltungsreihe an der KHKT

laden wir Sie herzlich zu insgesamt fünf Vorlesungen zum Thema

„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ein. Fünf Fachleute aus

verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen Spezialisierungen

beleuchten dieses Thema aus ihrer jeweiligen Perspektive. Im Anschluss

an folgende Termine ist Austausch ausdrücklich erwünscht.

Vorlesung I

09.09.2021 / 18.00 Uhr

Kardinal Kurt Koch (Rom)

Aus dem „gemeinsamen Erbe“ leben

(Nostra aetate 4). Die Katholische Kirche im

Dialog mit dem Judentum

Vorlesung II

30.09.2021 / 18.00 Uhr

Prof. Dr. Jan-Heiner Tück (Universität Wien)

Gottes Wohnen unter uns. Jüdische

Theologie der Inhabitation und christlicher

Inkarnationsglaube im Gespräch

Vorlesung III (Abend der Jugend)

07.10.2021 / 18.00 Uhr

Dr. Tobias Häner (KHKT – Köln)

Sinnflut. Eine Erkundungsreise durch

jüdische Übersetzungen der Bibel

Vorlesung IV

28.10.2021 / 18.00 Uhr

Prof. Dr. María Antonia Bel Bravo

(Universidad de Jaen, Spanien)

Los judíos en España. Apuntes sobre su

huella literaria

[Die Juden in Spanien. Skizze über ihre

Spuren in der Literatur]

Vorlesung V

04.11.2021 / 17.00 Uhr

Rabbiner Julian-Chaim Soussan

Jüdische Gemeinde Frankfurt a. M.

Rabbinische Wirkungsgeschichte im

Spiegel der deutsch-jüdischen Geschichte

Die Vorlesungen finden statt in der KHKT,

Gleueler Strasse 262-268, 50935 Köln.

Weitere Informationen unter www.khkt.de

oder per Mail an mail@khkt.de

,Es ist, was es ist, sprach die Liebe’. Was Erich Fried der

Liebe zubillgte, gilt auch für die Trauer: Lassen Sie sich

von niemandem vorschreiben, wie Sie zu trauern haben.

Und auch nicht, wie Ihr Grab auszusehen hat.

Wir geben ihnen die Zeit, den Raum und die Begleitung,

Ihren Abschied – im Fall unserer Gärten der Bestattung auch Ihr

Grab – genau so zu gestalten, wie es Ihren Bedürfnissen

entspricht: Alles kann, nichts muß.

KölnerLeben Heft 4 | 21


20

Ratgeber

Anzeigen

Fotos: Heidemarie Breer

Der QR-Code

am Grab von Marie-

Luise Nikuta gewährt

Einblick in das Leben

der „Motto-Queen“

des Kölner Karnevals.

Bestens versorgt.

Liebevolle Pflege und

Betreuung bieten wir

Menschen, die nicht

mehr allein leben wollen

oder können. Wir sind für

Sie da an neun

Standorten

in Köln.

0800 2999135

www.johanniter-stift.de

Abonnieren Sie

KölnerLeben!

Nähere Infos und das

Bestellformular finden Sie auf

Seite 43 und auf:

www.koelnerleben.koeln

Ordentlich Wärme vertragen auch die Katzenpfötchen

(Antennaria dioica). Diese kriechende Staude

lockt während der Blüte zwischen Mai und Juni

Bienen und Schmetterlinge an. „Eine sehr schöne

Lösung, mittlerweile recht verbreitet“, sagt der

Friedhofsgärtner, ebenso wie wasserspeichernde

Dickblattgewächse der Gattung Sedum.

Bei der Formgebung seien die Wünsche individueller

geworden, so die Erfahrung von Lutz Pakendorf.

Das kreisrunde Beet für die Wechselbepflanzung

in der Mitte des Grabes werde oft abgelöst

durch dia gonale oder fließende Formen. Mittlerweile

ist auch die Kombination aus Bepflanzung

und kleinflächigen dekorativen Elementen aus Kies

und Schotter beliebt. Pakendorf hält persönlich davon

nicht so viel: „Das kann sehr gut aussehen,

aber die Natur freut sich mehr über Pflanzen.“ Die

ziehen auch viele Tiere an, und so ist für Insekten,

Vögel, Eichhörnchen und Kaninchen der Friedhof

ein toller Lebensraum.

Zeichen der Zeit: QR-Code

Auch die moderne Technik hält auf Gräbern Einzug:

Seit 2014 ist es in Köln erlaubt, die Grabstätte

mit einem QR-Code auszustatten (englisch für

KölnerLeben Heft 4 | 21


Ratgeber 21

Quick Response = schnelle Antwort). Dazu wird

er auf einem separaten Schildchen oder direkt auf

dem Grabstein aufgebracht. Kurz mit dem eigenen

Smartphone erfasst, schon erscheinen auf dem

Display Bilder, Botschaften und Biografisches über

die Verstorbenen. Oder Lieder, wie beim Melaten-

Grab von Marie-Luise Nikuta, der 2020 verstorbenen

„Motto-Queen“ des Kölner Karnevals. Die

Nachfrage nach QR-Codes ist bislang allerdings

nicht sehr groß – wer weiß, vielleicht bleibt die

letzte Ruhestätte doch noch eher der Ort stiller

Zwiesprache.

ree

Anzeigen

INFORMATIONEN

In Köln und Umgebung bietet unter anderem

die Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner

und die Steinmetz und Bildhauer Genossenschaft

„Rundum-sorglos-Pakete“ für Grabstellen

in Ruhe- und Bestattungsgärten an.

Genossenschaft

Kölner Friedhofsgärtner eG

Tel. 0221 / 569 10 48-0

www.friedhofsgaertner-koeln.de

Steinmetz und Bildhauer Genossenschaft

Köln eG

Tel. 02238 / 47 99-991

www.steinmetz-genossenschaft.de

Friedhofssatzung auf www.stadt-koeln.de

QR-Code

Bei der Zusammenstellung der Inhalte

und Bereitstellung der Technik helfen

Experten, in Köln etwa

www.momente-weitergeben.de,

Tel. 0177 / 822 02 65.

Tag des Friedhofs

am Sonntag, den 19. September

Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter

dem Motto „Natürlich erinnern“. So wird

es beispielsweise auf dem Friedhof Rodenkirchen,

Sürther Straße, um 15 Uhr eine

Führung inklusive Gärtnertipps mit Günter

Leitner geben. Anmeldung erforderlich:

0221 / 52 56 58. Weitere Infos:

www.bund-deutscher-friedhofsgaertner.de

GRABGESTALTUNG

SO BUNT WIE DAS LEBEN

Service-Telefon 0221 52 56 58

www.dauergrabpflege.koeln.de

Wir begleiten auch

zu gemeinsamen

Aktivitäten.

Wir rechnen Entlastungsleistungen,

Verhinderungspflege und Verordnungen

direkt mit den Krankenkassen ab.

Zertifizierter Anbieter von

Betreuungsleistungen nach

§§ 45a, 45c und 45d SGB XI

Die Alltagsbegleiter Köln • www.diealltagsbegleiter.de • +49 (0) 221 30 16 77 86

hallo@diealltagsbegleiter-cgn.de•Neusser Straße 27 – 29 • 50670 Köln

KölnerLeben Heft 4 | 21


22

Gesund leben

Foto: Gerland Hörgeräte

Das neue Stereo

Sie sind winzig, aber sie haben es in sich. Hörgeräte von

heute sind hochfunktionale multimediale Hörsysteme.

Hörgeräte der neuen Generation sind richtige Minicomputer.

Bei ihnen geht es längst nicht mehr nur

darum, lauter zu hören. Sie können störenden Umgebungslärm

unterdrücken und im Freien oder in

Räumen ganz gezielt gesprochene Worte akustisch

in den Vordergrund rücken. Für das volle Restaurant

gibt es eine andere Einstellung, um das Gegenüber

problemlos zu verstehen, als bei einem gemütlichen

Nachmittag auf dem Balkon oder beim Besuch der

Oper. Und sie können zudem wie Kopfhörer funktionieren.

Kopfhörer? Hochwertige Hörsysteme lassen sich mit

vielen anderen Multimediageräten verbinden, etwa

mit Smartphone, Fernseher, Radio, HiFi-Anlage, Tablet,

Notebook oder MP3-Player. Das geht drahtlos

ohne lästige Kabel über die Bluetooth-Technologie,

die bei vielen Geräten schon eingerichtet ist, oder

Funkadapter. Die Musik oder die Neuigkeiten aus

der TV-Nachrichtensendung gehen damit direkt ans

Hörgerät. So steht einem entspannten Fernseh abend

ohne das ständige „mach doch mal lauter“ nichts

mehr im Weg. Wichtig zu wissen: Auch beim Telefonieren

mit Festnetz- oder Mobiltelefon wird das

Gespräch direkt ins Ohr weitergeleitet.

Sicherer im Straßenverkehr

Für Jörg Müller (63) aus Dellbrück waren das bemerkenswerte

Erfahrungen. Er lebt seit mehr als zehn

Jahren mit einem Hördefizit und hat sein bisheriges

Gerät kürzlich durch ein Hörsystem der neuen Generation

ersetzt. Er schätzt die Möglichkeiten, damit

ganz spezielle Hörsituationen einzustellen. Vor allem

KölnerLeben Heft 4 | 21


Gesund leben 23

beim Fernsehen, Musikhören und Telefonieren genießt

er die erstaunlich hohe Klangqualität seiner

„Kopfhörer“. Draußen nutzt er sein individuelles

Fahrrad-Programm: „Die Windgeräusche sind kein

Problem mehr, den Verkehr um mich herum kann

ich jetzt viel besser wahrnehmen“, erzählt er. Und er

freut sich nach der langen „Corona-Pause“ auf Gespräche

mit Freunden ohne störenden Umgebungslärm

im sommerlichen Biergarten.

Foto: Heidemarie Breer

Schneller Service per „Fernbedienung“

Die modernen Hörgeräte werden mit einer Fernbedienung

oder mit Hilfe von Apps über das Smartphone

gesteuert. Apps sind kleine Computer-Anwendungsprogramme

(englisch „application software“) für

ganz spezielle Aufgaben. Sie sind leicht zu installieren

und zu nutzen. Damit wird das Smartphone

zur „digitalen Fernbedienung“ für alle Funktionen

des Hörsystems. So kann also die Lautstärke geregelt

werden, es lassen sich Höhen und Bässe einstellen

sowie alle möglichen Feinjustierungen. Die

Programme für besondere Situationen im Freien und

in Räumen können ebenso ausgewählt werden wie

die Verbindungen zu anderen Multimediageräten.

Durchweg versichern die Hersteller: Das Smartphone

vereinfacht die Bedienung. Für Jörg Müller war es

keine Frage: „Ich probiere das aus.“ Mit etwas Übung

und Beratung beim Hörakustiker klappt das mit der

Smartphone-Steuerung gut, so seine Erfahrung. Und

es ist ihm auch möglich, über die App Unterstützung

vom Hörakustiker anzufordern, der sich aus der

Ferne „zuschalten“ und gewünschte An passungen

vor nehmen kann.

Allerdings: Nicht alle Hörsysteme sind mit einer App

kompatibel, und es gibt auch keine umfassende App

Anzeige

Winzig sind die kleinen Hörgeräte der neuen

Generation. Jörg Müller ist begeistert.

1921 – 2021

seit

100

Jahren

MEISTERBETRIEB

Anzeige

AUSGEZEICHNET

GUT GEHÖRT.

seit 1921

Seit über 50 Jahren auch Hörgeräte

• Hörgeräte • Brillen • Kontaktlinsen

Neusser Str. 28 • 50670 Köln

Riehler Tal 1 • 50735 Köln

KölnerLeben Heft 4 | 21


24

Gesund leben

für alle. In der Regel wird beim Kauf die App empfohlen,

die der Hersteller für seine Produkte entwickelt

hat. Man muss sie auf das eigene Smartphone

herunterladen und selbst ein Auge auf die Nutzungsund

Datenschutzvorgaben haben. Bisher sind keine

Sicherheitslücken bekannt geworden.

Hörsysteme gibt es in unterschiedlichen Bauformen

und Leistungsklassen. Am weitesten verbreitet sind

Hörsysteme, die hinter dem Ohr (HdO) getragen

werden. Sie bestehen aus einem Ohrpassstück, das

in der Ohrmuschel positioniert wird, und dem Verstärker,

der hinter der Ohrmuschel getragen wird.

Die beiden Teile sind mit einem transparenten

Schlauch oder einem Kabel verbunden. Sie können

an jede Art von Hördefiziten angepasst und mit vielen

Zusatztechniken ausgestattet werden. Die Indem-Ohr(IdO)-Hörsysteme

sind kleiner und eher

für eine leichte bis mittlere Hörminderung ge -

eignet.

Die Krankenkassen übernehmen rund 700 Euro pro

Ohr und Gerät, dafür stehen dann mehrere Basismodelle

ohne Zuzahlung zur Auswahl. Je nach Anspruch

und finanziellen Möglichkeiten kann man

zwischen weiteren Modellen bis hin zu Premiumgeräten

mit vierstelliger Selbstbeteiligung wählen. Ein

Preisvergleich beim Fachhändler lohnt sich, denn im

Gegensatz zu Arzneimitteln besteht bei Hörgeräten

keine Preisbindung.

ree

INFORMATIONEN

Informationen rund ums Ohr, zu Hörgeräten,

Hörakustikern in der Nähe und anderen

Aspekten zum Thema „Besser hören“ gibt

es zahlreich im Internet.

Die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker

(biha) informiert unabhängig auf

www.richtig-gut-hoeren.de

Der Deutsche Schwerhörigenbund e. V.

(DSB) vertritt die Interessen schwerhöriger

und tauber Menschen und bietet Hilfe zur

Selbsthilfe: www.schwerhoerigen-netz.de

Anzeigen

IHRE

HÖRAKUSTIKER

IM SÜDEN

& WESTEN

ANSCHLUSS

ANS LEBEN.

Zusammenhalt gehört besonders jetzt dazu.

Mit 59 Filialen

sicher auch

in Ihrer Nähe.

FILIALE SÜD

RODENKIRCHENER STR. 160

50997 KÖLN-RONDORF

02233–7131507

FILIALE WEST

diehoerakustiker.koeln

IM ÄRZTEHAUS

HECKGASSE 11–13

50859 KÖLN-WIDDERSDORF

0221–98742121

0800 - 60 55 400

(kostenlose Servicenummer)

info@koettgen-hoerakustik.de

koettgen-hoerakustik.de

210505_Anzeige_Die_Hörakustiker_141x215_V2_RZ.indd 1 05.05.21 08:43

KölnerLeben Heft 4 | 21


Leben in Köln 25

Stadtgedächtnis zurück

Zwölfeinhalb Jahre nach dem Einsturz des Gebäudes des Historischen

Archivs an der Severinstraße öffnet der Neubau am

Eifelwall im September seine Pforten. Entstanden sind nicht

nur 8.800 Quadratmeter Raum mit mehr als 50 Regalkilometern

zur sicheren Unterbringung von Kölns Archivalien und

Bildschätzen, sondern auch mehr als 150 hochfunktionale Arbeitsplätze.

Die an mehrere Standorte ausgelagerten Dienststellen

des Archivs mit Werkstätten und Restaurierungszentrum

sowie das Rheinische Bildarchiv sind bereits eingezogen.

Im Herbst folgen dann auch die Bestände der Archive aus den

verschiedenen Standorten. www.stadt-koeln.de

Foto: Raimond Spekking / Wikimedia Commons

Digital-Lotsen im Einsatz

Die SeniorenNetzwerke in den Stadtteilen Neustadt-

Süd, Ehrenfeld, Weidenpesch, Niehl und Flittard

unterstützen ältere Menschen beim Umgang mit

Smartphone, Handy, Tablet, Laptop oder Computer.

Digital-Lotsen erklären, wie die Geräte bedient werden

und welche hilfreichen Möglichkeiten die virtuelle

Welt bietet. Das ehrenamtliche Angebot ist kostenfrei

und findet nach persönlicher Terminvereinbarung

statt. Der besondere Clou: Wer noch kein digitales

Gerät besitzt, kann ein Leihgerät erhalten.

Kontakt: Anna Robbel, unter 0170 / 228 59 37 oder

digitallotsen@drk-koeln.de. Auch die SeniorenNetzwerke

in Sülz und Klettenberg bieten ab Herbst

solche Schulungen an. Interessierte melden sich bei

Bettina Wollram unter 0221 / 94 40 13-13 oder

bettina.wollram@ekir.de.

Anzeige

SICHTBAR

UNSICHTBAR!

Kunden von heute mit leichtem bis mittlerem

Hörverlust fühlen sich nicht alt- und sie sind es auch nicht.

Signia Active ist das neue brillante Hörgerät im Earbud Design:

• Bluetooth streaming & App Steuerung

• sehr leichte Handhabung

• Signia Xperience Klangverarbeitung

für bestes Sprachverstehen

• auch klassische Bauformen und

Modelle verfügbar

Ihr Spezialist für Im-Ohr Hörgeräte!

Luxemburger Str. 248, Köln Sülz

Tel.: 0221 - 986 507 05

KölnerLeben Heft 4 | 21


26

Leben in Köln

Keinen zurücklassen

Keinen zurücklassen – dieses Motto muss auch bei

der Digitalisierung gelten. Die Seniorenvertretung

fordert, auch an jene Seniorinnen und Senioren zu

denken, die sich nicht mehr mit Smartphone und

Internet anfreunden wollen oder können. Längst

nicht alle Älteren können Hilfe von der Familie oder

in der Nachbarschaft erhalten. Zudem kosten die

notwendigen Geräte und der Internetzugang Geld,

das manche nicht haben.

Dass man in der Pandemiezeit wenigstens mit

„click und meet“ oder „click und collect“ etwas

einkaufen kann, ist hilfreich. Doch wer nicht im

Internet einen Termin zum Einkaufen oder Abholen

vereinbaren kann, ist ausgeschlossen. Deshalb

wollen wir, dass immer auch telefonische Vereinbarungen

möglich bleiben. Die Seniorenvertretung

weiß, dass ein nicht geringer Anteil der Bevölkerung

wegen der Kosten oder wegen der nicht vorhandenen

Kenntnisse keinen Zugang zum Internet hat

und haben wird. Wir werden deshalb immer dafür

eintreten, dass Terminvereinbarungen, Einkaufen,

KVB-Tickets, Zoo- oder Schwimmbadbesuch auch

ohne Nutzung des Internets möglich sein werden.

Telefon ist kein Allheilmittel

Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen

bietet die Stadtverwaltung auch die telefonische

Terminvereinbarung an. Leider kann man es zig-mal

versuchen, jemanden ans Telefon zu bekommen –

es ist schwierig. Was also tun, wenn der Ausweis

abgelaufen ist? Die Seniorenvertretung kennt dieses

Problem bei der Stadtverwaltung, die wegen

Corona die Terminvergabe so restriktiv handhabt,

damit es vor den Büros nicht zu Warteschlangen

kommt – die Warteschlangen stehen dann vor der

Tür des Gebäudes. Schon im Oktober 2020 hat

die Seniorenvertretung deshalb die Oberbürgermeisterin

angeschrieben und auf diesen Missstand

hingewiesen. Leider haben wir keine Antwort bekommen

und eine Änderung der Terminvergabe ist

ebenfalls nicht erfolgt.

Einen kleinen Erfolg hatten wir dann doch, da sowohl

der Zoo als auch die Schwimmbäder nun eine

telefonische Terminvergabe ermöglichten oder für

die ältere Generation ganz darauf verzichteten.

Nicht nur auf Online-Banking setzen

Wir haben uns gegen die Schließung der Filialen der

Sparkasse und der anderen Banken starkgemacht

und hatten damit leider keinen Erfolg. Zwar erlaubt

Online-Banking, Bankgeschäfte sicher und bequem

durchzuführen. Doch auch diejenigen, die es nicht

nutzen, wollen weiterhin an Bargeld kommen. So

haben wir mit der Sparkasse vereinbart, dass diese

das Geld gegen einen geringen Aufpreis auch

nach Hause bringt. Und wenn man eine Beratung

braucht, so bleibt sie telefonisch oder als Hausbesuch

möglich.

Fit für die Digitalisierung

Die Seniorenvertretung möchte erreichen, dass

diejenigen der älteren Generation, die noch mit

dem Internet arbeiten wollen, dies auch unter Anleitung

erlernen können. Wir bitten deshalb die

Taschengeld-Börsen, gerade für die Älteren solche

Sprech- und Übungsstunden anzubieten. Wer einen

Computer angeschafft hat – auch ein Smartphone

ist ein Computer –, sollte damit das machen

können, was er oder sie möchte. Zusätzlich werden

auch die SeniorenNetzwerke solche Möglichkeiten

unter Ausnutzung besonderer Förderprogramme

anbieten. Denn nicht nur in den Zeiten der Corona-Pandemie

ist es manchmal schwierig, sich zu

treffen. Aber alle, die Zugang zum Internet haben,

können sich via Videokonferenz virtuell – auch in

einer Gruppe – treffen. Und so sich austauschen,

gemeinsam planen und, im wahrsten Wortsinn, im

Bilde bleiben.

Anne Klug und Dr. Martin Theisohn/SVK

Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den

Be zirken finden Sie auf Seite 51.

Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung

der Stadt Köln verantwortet.

KölnerLeben Heft 4 | 21


Jetzt auch einfach online ausfüllen

auf www.koelnerleben.koeln

NEU

Vergnügliches 27

Varieté – AllerTageAbend

Der preisgekrönte Mime und

Clown Calvero fragt sich in seinem

neuen Programm, was denn eigentlich

passiert – am Abend aller Tage.

Und beantwortet dies mit spektakulären

Kunststücken, wundervollen

Szenen, verrückten Späßen

und berührenden Momenten. Die

Parabel über Liebe und Abschied,

Leben und Tod bietet jede Menge

nie da gewesene Verblüffungen

und sinnlichen Unsinn.

Lösungswort Heft 3/2021: PARADIES.

Gewinner: Rita Flock, Florian Gedenk,

W. Pilia

KölnerLeben verlost 3 x 2 Karten.

Schicken Sie das Lösungswort des Rätsels auf

einer Postkarte an: Redaktion KölnerLeben, Unter

Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff

einer E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de

Einsendeschluss: 31. August 2021.

Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten

werden nach Versand der Gewinne vernichtet.

Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

Anzeige

Foto: É. Stößer

Calvero: AllerTageAbend

Premiere am Montag, 1. November,

20.15 Uhr. Senftöpfchen

Theater, Große Neugasse 2–4. Karten

27,50/20,90 Euro unter 0221 /

258 10 58 (17–20 Uhr) oder auf

www.senftoepfchen-theater.de


28

Vergnügliches

KAKURO – Die Zahlen in den grauen Kästchen sind Summen. Steht die Zahl oben rechts, gibt sie die

Summe der rechts folgenden waagerechten Freifelder an. Steht sie unten links, nennt sie die Summe der

darunterliegenden senkrechten Freifelder. Zum Füllen werden die Ziffern 1 bis 9 verwendet, wobei

keine Ziffer in den zur Summe gehörenden Lösungsfeldern doppelt vorkommen darf.

Anzeige

KölnerLeben Heft 4 | 21


KUNDENAUSZEICHNUNG

Vergnügliches 29

Dem Jupp si Schnitzel

E kölsch Verzällche vum Toni Buhz

Illustration: Freepik

En Riehl stundte, wie jewöhnlich, wenn mettwochs

un samsdachs Maatdach wor, sechs Häre aan der

Thek vum Riehler Hof. Et wore Riehler Junge, do

jebore, zesamme en de Schull jejange un hatten sich

all die Zick nit us de Auge verlöre. Nor einer, dä

Jupp, wor e Frembche, dat heiß, hä wor vun der anderen

Rhingsick, also vun Müllem. Weil hä ne nette

Käl wor un vor e paar Jöhrcher en der Nöh vum Zoo

en Wonnung jefunge hatt, hat mer en Aug zojedröck

un in en dä Kreis opjenomme.

Hä wor ne schmale Därm un lang wie en Bunnestang.

Weil hä jodmödich wor un su schnell nix krom

nohm, woodt hä domet och allt ens op et Ärmche

jenomme. Ävver hä kunnt och selvs drüvver lache

un dat wor et Beste, wat hä maache kunnt.

Wie se no su zesamme stundte, kom

ne besondere Döff us der Köch vun

der Weetschaff un dä Jupp reef:

„Ha, hück ess Schnitzeldach.“

Mer muß wesse, dat die Weetschaff

bekannt wor för extra

jroße un lecker parat je maate

Schnitzel.

Op die Bejeisterung vum Jupp hin,

meinte der Pitter, dä nevven im stundt:

„Maach halvlang, Jung, do

schmale Hering kanns allein

su ne Lappe jarnit verkimmele.“

Der Jupp protesteete

energisch: „Dat

ich su e Schnitzel allein esse

kann, well ich üch jetz bewiese.“

Dann bestellte hä sich

beim Weet su e Stöck Fleisch, dat

och bahl serveet woodt. Ävver der Pitter hatt dem

Weet ne Wink jejovve un dä stallt och im su e Schnitzel

op de Thek.

„Siehste, Fründ“, sat dä Pitter sudann, „ich han behauptet,

du künns su e Schnitzel nit allein esse. Dat

stemp doch, ich esse jo och eint un domet

iss do et nit allein.“

Foto: privat

Dä Jupp protesteete, dat hä dat anders

verstande hät. Ävver jäjen

dat Jelächter der andere kom hä

nit aan. Schleeßlich kom et drop

aan, wie mer dä Satz usläje dät.

Su dät hä et Beste, wat hä dun

kunnt und lachte, wie jewöhnlich,

selvs met. Dat hä ävver vun

do aan der Beinahme „Schnitzel

Jupp“ hat, wundert üch dat?

Anzeigen

Provita Alltagsbetreuung

0221 46 78 19 60

www.provita-deutschland.de

Bei Pflegegrad rechnen wir

mit der Pflegekasse ab.

KölnerLeben Heft 4 | 21


Donnerstag, 5.8. (KölnTag)

Kölner Bühnensommer 2021 – Eintritt frei!

Besuchen Sie das vielfältige Programm mit Theater, Konzert,

Poetry und Comedy und vielem mehr, das open air stadtweit

geboten wird. Immer dienstags und donnerstags etwa ertönen

um 20 Uhr „Sommerklänge“ im Innenhof der Hochschule für

Musik und Tanz, Unter Krahnenbäumen 87.

Sonntags, 22.8./5.9., 18 Uhr: Escht Katze: Fünf Künstler auf der

Freiluft-Bühne des Bürgerzentrums Engelshof, Oberstr. 96.

Karten bei Kölnticket, Tel. 28 01 oder www.koelnticket.de.

Das ganze Programm auf www.buehnensommer.koeln

August

Sonntag, 1.8.

11 Uhr: Führung – Historische Altstadtkneipen

(auch am 8. und 15.8.)

Abseits touristischer Pfade erzählen einige

Lokale der Altstadt die Geschichte

Kölns, von den Römern über das dunkle

Mittelalter bis in die neue Zeit.

Mit Gerd Krebber. 12/8 E. Tickets nur

online: www.urlaubinkoeln.de

16.30 Uhr: The Metropolitan

Opera – Porgy and Bess

Das Sommer-Opern-Festival 2021 im

Filmpalast Köln zeigt Gershwins bekannte

Oper der großen Gefühle.

26/24 Emit Begrüßungssekt. Karten:

27 25 77 17. Cineplex Filmpalast Köln,

Hohenzollernring 22.

www.cineplex.de/koeln

Montag, 2.8.

9.30 Uhr: Kreativgruppe:

Handarbeiten und Stricken

(jeden Montag)

Das SeniorenNetzwerk Höhenberg

trifft sich zum Handarbeiten, besonders

Stricken. Teilnahme kostenlos. Info:

87 21 10. Paul-Schwellenbach-Haus,

Weimarer Str. 15.

www.koelnerleben.koeln

16 Uhr: Reparatur-Café

(auch am 6.9.)

Hier geht es um Hilfe zur Selbsthilfe –

nachhaltig und gesellig. Eintritt und Reparaturhilfe

sind kostenlos. Reparatur

Café Köln-Dellbrück c/o Bürgertreff

1006, Bergisch-Gladbacher-Str. 1006.

www.t1p.de/RepCafe

Dienstag, 3.8.

10 Uhr: Spaziergang durch

Heimersdorf

Willi Dohr führt mit viel Hintergrundwissen

über die Besonderheiten des

Stadtteils unterhaltsam durch Heimersdorf.

5 E plus Einkehr unterwegs.

Anmeldung: 221-9 61 68.

www.buergerzentrum-chorweiler.de

14.30 Uhr: Senioren-Kino im

Weisshaus (auch am 7.9.)

Auf Initiative des SeniorenNetzwerks

Klettenberg werden ausgewählte Filme

in deutscher Fassung gezeigt. Aktuellen

Film erfragen. 6,50 E. Info: 41 84 88.

Weisshaus Kino, Luxemburger

Straße 253. www.weisshaus-kino.de

Mittwoch, 4.8.

11–13.30 Uhr: Kleidercafé

Wer günstige Kleidung und Hausrat

sucht, ist hier genau richtig.

Info: 02203 / 935 44 17.

Bürgerzentrum Finkenberg,

Stresemannstr. 6a.

www.parisozial-koeln.de

Ab 10 Uhr: KölnTag der Museen

(auch am 2.9.)

Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft

in Köln sind, können kostenlos die

städtischen Museen besuchen. Info:

221-2 40 33. www.museenkoeln.de

10 Uhr: Offener Treff (auch am 2.9.)

Kommen Sie zum SeniorenNetzwerk

Chorweiler, bringen Sie Freunde und

Bekannte mit und lernen Sie Nachbarn

kennen beim munteren Austausch.

Info: 0173 / 614 48 42. Altentagesstätte

des AWO Marie-Juchacz-Zentrums,

Rhonestr. 3

16 Uhr: Info – Ich bin dann mal

online

Infostunde zum begleiteten Internet-

Einstieg für Ältere mit geringen oder

keinen Vorkenntnissen. Anmeldung:

97 65 87 43. Bürgerzentrum Altenberger

Hof, Mauenheimer Str. 92.

www.buergerzentrum-nippes.de

Freitag, 6.8.

19 Uhr: Kino – Kiss me Kosher

Ein witziger, temporeicher Filmabend

über Liebe, Vorurteile und verrückte

Familien. Spende erbeten. Nur mit Anmeldung:

965 58 20. Beginen Köln,

Unter Linden 119. www.beginen.de

Samstag, 7.8.

10 Uhr: Radfahr-Gruppe

(jeden 1. Samstag im Monat)

Das SeniorenNetzwerk Riehl startet

zur Radtour an der Pforte. Interessierte

können sich im Riehler Treff melden.

Info: 77 75-53 72. www.sbk-koeln.de

21 Uhr: Fledermausmeeting

(auch am 14.8., 21.30 Uhr)

Der Große Abendsegler und die

Zwergfledermaus gehen rund um den

Adenauer-Weiher auf Mückenjagd.

Für Pänz. 12/8 E. Tickets nur online:

www.urlaubinkoeln.de

Sonntag, 8.8.

14 Uhr: Jüdisches Köln

Bei diesem Rundgang durch das (ehemalige)

jüdische Köln erinnert Manfred

Höffken auch an die Zeit des Nationalsozialismus.

10/8 E. Karten: 28 01.

www.antonitercitytours.de

KölnerLeben Heft 4 | 21


Termine August/September 2021

31

Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

14–19 Uhr: Repaircafé Südstadt

(jeden 2. Sonntag im Monat)

Wieder in Ordnung bringen, was man

liebt oder zu schade zum Wegwerfen

ist. Ab 17 Uhr keine Annahme mehr.

Nur mit Anmeldung: info@repair-cafekoeln-suedstadt.de.

Bürgerhaus Stollwerck,

Dreikönigenstr. 23.

https://repair-cafe-koeln-suedstadt.de

Montag, 9.8.

15.30 Uhr: Smartphone für

Anfänger (jeden Montag)

Das SeniorenNetzwerk Seeberg hilft

über die ersten technischen und digitalen

Hürden, Info und Anmeldung:

12 61 37 11. Deutsch-Türkischer Verein,

Abendrothstr. 20

Dienstag, 10.8.

9.30 Uhr: Trifft sich gut

(auch am 7.9.)

Das SeniorenNetzwerk Dünnwald lädt

zum gemütlichen Beisammensein herzlich

ein! Anmeldung: 45 08 71 08.

Ev. Gemeindehaus, Amselstr. 22

1.700 Jahre

jüdisches Leben in

Deutschland

Das Festjahr

wird mit

zahlreichen

Vorträgen,

Konzerten,

Ausstellungen, Theater, Filmen

und weiteren Aktionen gefeiert.

Auch in Köln ist einiges los!

Bis 12.8.: Die Wanderausstellung

„Menschen, Bilder, Orte“

zeigt jüdische Alltags- und Lebenswelten

aus 1.700 Jahren.

Täglich 10–18 Uhr. Eintritt frei.

Online-Ticket auf www.shop.

synagoge-roedingen.lvr.de >

Ticketshop. LVR-Landeshaus,

Nordfoyer, Kennedy-Ufer 2.

Alle Angebote auf

www.stadt-koeln.de/

1700jahre und

www.2021jlid.de

KölnerLeben Heft 4 | 21

10 Uhr: Wollen wir gemeinsam

gehen? (jeden Dienstag)

Ein kleiner Spaziergang durch das

Veedel mit dem SeniorenNetzwerk

Vingst. Info: 87 54 85. Vingster Treff,

Würzburger Str. 11a

Mittwoch, 11.8.

14.30 Uhr: Schachklub

(jeden Mittwoch)

Alle, die gerne Schach spielen, sind

beim SeniorenNetzwerk Eil willkommen!

Eintritt frei. Anmeldung: 02203 /

20 15 54. Begegnungszentrum Porz

der Synagogen-Gemeinde Köln,

Theodor-Heuss-Str. 43–45

16.15 Uhr: Küchengespräche

(jeden 2. Mittwoch im Monat)

Selbsthilfegruppe für Angehörige von

Menschen mit Demenz, sie finden hier

Unterstützung, Verständnis und Mut.

Eintritt frei. Nur mit Anmeldung:

691 02 40. St. Vinzenzhaus Brück,

Olpener Str. 863–865.

www.vinzentinerinnen.de

Donnerstag, 12.8.

19 Uhr: Radtour – Türme der Stadt

Auf Dächer und Türme, die sonst

verschlossen sind, etwa das Dach der

Lanxess-Arena. 15 E. Tickets nur

online: www.urlaubinkoeln.de

Freitag, 13.8.

Hören Sie doch mal in

unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

18 Uhr: Führung –

Galgen, Gauner und Guillotine

Hören Sie die spannendsten Kölner

Kriminalgeschichten aus 2.000 Jahren.

11/9 E mit VRS-Ticket. Karten: 28 01.

www.regiocolonia.de

18–22 Uhr: Radtour –

Avant gardistischer Siedlungsbau

Zwischen Dellbrück und Riehl liegt das

Hauptaugenmerk auf dem Architekten

Manfred Faber. Fälschlicherweise werden

viele seiner wirklich herausragenden

Bauten Wilhelm Riphahn zugeordnet.

15 E. Tickets nur online:

www.urlaubinkoeln.de

Samstag, 14.8.

7.45 Uhr: Wandern –

Musikalischer Heimatweg

Wo die Wälder noch rauschen, die

Nachtigall singt, von Wipperfürth über

den musikalischen Heimatweg und um

die Neyetalsperre herum. 20 km.

Rucksackverpflegung.

Anmeldung: 02234 / 632 20.

www.wanderverein-koeln.de

14 Uhr: Führung –

Mer jon der Wall erav

Mit der Kölner Mundartkünstlerin

Paula Hiertz „vun der Ülepooz bes

nohm Bayeturm“. 5 E.

Nur mit Anmeldung: 89 24 60.

www.paula-hiertz.de

Sonntag, 15.8.

14–16 Uhr: Kunststationen –

Bon Voyage, Signac

Gehen Sie mit den Impressionisten auf

Reisen – von Paris über die Normandie

und Bretagne, Monaco und Korsika

nach Istanbul. An ausgewählten Stationen

erwarten Sie Kunsthistoriker zu

Kurzführung und Gespräch. 10/7 E.

Tickets nur online. Wallraf-Richartz-

Museum, Obenmarspforten.

www.wallraf.museum

15 Uhr: Führung – Friedhof Esch

Günter Leitner zeigt die Besonderheiten

des Friedhofs, ein Gärtner steht

ihm mit Tipps zur Seite. 5 E.

Anmeldung: 52 56 58.

www.friedhofsgaertner-koeln.de

Montag, 16.8.

17.30 Uhr: Offener Tanzkreis

(jeden Montag)

Beim SeniorenNetzwerk Bocklemünd-

Mengenich wird folkloristisch und meditativ

getanzt – auch mal im Grünen.

Auch für Ungeübte. 4 E. Info: 0179 /

619 57 08, Maria Schmitz-Wieneke.

Casa Usera, Venloer Str. 1226

19 Uhr: Open-Air-Sommerkino –

Das alte Köln in Farbe

(auch am 20.8.)

Erst eine historische Filmreise, dann

erzählt Ludwig Sebus (95) auf seine

unnachahmliche Art über das alte Köln,

das er noch mit eigenen Augen gesehen

hat. Sion Sommerkino, Harry-Blum-

Platz 1. www.bay-cologne.de


32 Termine

Foto: Stadt Köln

Bis 30.9.: Kölle aktiv

Stadtweit kostenlose Sportangebote – von klassisch bis trendy.

Alle sind eingeladen, Neues auszuprobieren oder bei Zumba, Boule,

Circuit, Walking oder Yoga und vielem mehr mitzutrainieren.

Meist generationenübergreifend, aber einiges ist nur für Ältere,

etwa Selbstverteidigung für Senioren oder Fit ab 60. Info unter

0221 / 92 13 00 22. Das ganze Programm auf www.koelle-aktiv.de

Dienstag, 17.8.

10 Uhr: Ausstellung – Synagogen

in Deutschland (bis 19.9.)

Kern der Ausstellung sind virtuelle

Rekonstruktionen, die mit 3D-Projektionen

und Animationen die einstige

Schönheit der Synagogen aus 21

Städten vermitteln. 2/4,50 E. Info:

221-2 63 32. NS-Dokumentationszentrum,

Appellhofplatz 23–25.

www.ns-dok.de

11 Uhr: Brücker Radtouren

(jeden 3. Dienstag im Monat)

Radeln Sie mit dem SeniorenNetzwerk

Brück durch Felder und den Königsforst.

20–30 km, etwa zwei Stunden.

Nur mit Anmeldung: 680 30 63,

Helga Schiffer

Mittwoch, 18.8.

18 Uhr: Vortrag – Recovery

Hoffnung ist für die Heilung psychischer

Störungen wichtig, die Genesungsprozesse

verlaufen individuell. Was und

wer unterstützt und begleitet auf

diesem Weg? Kölner Gesundheitsgespräche,

kostenfrei. A-132131.

Anmeldung: 221-2 59 90. FORUM

Volkshochschule im Museum am

Neumarkt. www.vhs-koeln.de

18 Uhr: Info-Abend – Zen-Shiatsu

(Workshop am 14.9., 17 Uhr)

Die Kunst heilsamer Berührung im

Kreislauf der Jahreszeiten. Kostenfrei.

Info: 42 10 23 30. Sülzer Treff 60+ im

Uni-Center 1. Stock, Luxemburger

Str. 124. www.koelner-senioren.de

Mehr Termine auf:

www.koelnerleben.koeln

Donnerstag, 19.8.

9.30 Uhr: Deichrunde

(jeden Donnerstag)

Ein Spaziergang mit dem SeniorenNetzwerk

Flittard an der frischen Luft bei

Wind und Wetter – auch mit Hund.

Info: 0151 / 52 86 07 70, Marion Frings.

Treffpunkt: Parkplatz am Deich,

Hubertusstraße

14 Uhr: Kölsch-Töurcher – Vom

Reichenspergerplatz zum Eigelstein

Auf dem Weg widmen wir uns Heinrich

Böll und Hilde Domin, dem zweifelhaften

Ruf der Gegend im Nachkriegs-

Köln und dem „Kölsch-Istanbul“. 8 E.

02233 / 211 76, Jutta Müller.

www.koelsch-akademie.de

14.30 Uhr: Mitsingnachmittag

unterwegs

Die Fenster- und Balkonkonzerte des

SeniorenNetzwerks Höhenberg finden

um 14.30 Uhr am Paul-Schwellenbach-

Haus, Weimarer Str. 15, um 15 Uhr am

Weimarer Platz und um 15.45 Uhr im

Hinterhof der Frankfurter Str. 310 statt.

Info: 87 21 10

Freitag, 20.8.

12/15 Uhr: Tanzen (jeden Freitag)

Beim Seniorentreff Riehl können alle

tanzen: um 12 Uhr im Sitzen, um

15 Uhr schwungvoll durch den ganzen

Raum. Eintritt frei. Info: 77 75 53 72.

Riehler Treff, Boltensternstr. 16.

www.sbk-koeln.de

20 Uhr: Escht Kabarett

Wechselnde Künstler im 15-Minuten-

Takt, präsentiert von Bühnenköbes

Christian. 10 E. Karten: 54 21 11.

Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer

Str. 429. www.eschtkabarett.de

Samstag, 21.8.

10–16 Uhr: Hofflohmärkte

Heute kann man in Longerich, der Südstadt,

dem Belgischen Viertel und in

Zollstock stöbernd und staunend durch

Gärten und Hinterhöfe laufen und Kurioses

und Schönes kaufen. Straßenplan

auf www.hofflohmaerkte.de

19.30 Uhr: Konzert – Riosentì

Heute ist das nomadische Musikprojekt

mit lateinamerikanischen Wurzeln zu Gast

beim Sommerkonzert im Biergarten. Eintritt

frei. Kulturbunker Mülheim, Berliner

Str. 20. www.kulturbunker-muelheim.de

Sonntag, 22.8.

11–19 Uhr: 2. Kölner Bücherfest

Genießen Sie die Begegnung mit Buch,

Literatur, Kunst und Aktion. So lesen

und plaudern Gerd Köster und Christoph

Gottwald, und Michael Schikowski zeigt

„Machwerke. Beispiele der Buchgestalt“.

Eintritt frei. Kunsträume der Michael

Horbach Stiftung, Wormser Str. 23

15–18 Uhr: Radtour –

Die Mäzenin Laura Oelbermann

Zwischen Rhein und Melaten auf den

Spuren einer außergewöhnlichen und

mildtätigen Kölnerin. Mit Irene Franken,

Dorothee Schaper, Stefanie Schensar.

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 93

18 03-0. www.melanchthon-akademie.de

Montag, 23.8.

11 Uhr: Vortrag –

Das Vorsorge-Gespräch

Ausführliche Informationen zu Patientenverfügung

und Vorsorgevollmacht

und zur Bedeutung einer Notfallmappe.

Kostenfrei. Anmeldung: 56 79 75 43.

Privatbüro Plus GmbH,

Albin-Köbis-Str. 4.

www.privatbuero-plus.de

Dienstag, 24.8.

14 Uhr: Gedächtnistraining

(jeden Dienstag)

Trainieren Sie das Langzeitgedächtnis,

ganz ohne Leistungsdruck. Info:

0172 / 212 74 67. Quäker Nachbarschaftsheim

e. V., Kreutzerstr. 5–9.

www.quaeker-nbh.de

17 Uhr: Jüdischer Friedhof Deutz

Führung des SeniorenNetzwerks Vogelsang.

Jüdisches Leben hat es in Köln seit

KölnerLeben Heft 4 | 21


Service 33

1.700 Jahren gegeben. Männer nur mit

Kopfbedeckung. 5 E. Anmeldung:

99 20 39 77. www.quaeker-nbh.de

Mittwoch, 25.8.

10.30–11.30 Uhr: Telefonberatung

(auch am 22.9.)

Lassen Sie sich zu digitalen Geräten

wie Laptop oder Smartphone beraten.

Kostenfrei. Info und Beratung: 63 06 98 28.

www.gebruedercoblenzstift.de

18 Uhr: Kabarett – Feierabend!

Ab ins Theater: Piplies & LaMinga bieten

Lokalkolorit und einen Afterwork-

Special-Drink. 21 E. Info: 24 13 41.

Atelier Theater, Roonstr. 78.

www.ateliertheater.de

Donnerstag, 26.8.

16 Uhr: Führung –

Mahn- und Erinnerungsorte

Denkmäler, Stolpersteine oder neuere

Mahnmale in der Innenstadt als Ausdruck

der öffentlichen Erinnerungskultur.

Teilnahme kostenlos, nur Kurzbesuch

in Gedenkstätte. Anmeldung bis

22.8.: 221-2 40 77. www.museen.koeln

19 Uhr: Open Air –

Dr. Eckart von Hirschhausen

Was macht die Zeit mit uns, was

machen wir mit unserer Zeit? Es gibt

Kabarett, Zauberei und Musik, viel zu

lachen, zu staunen und auch was zum

Nachdenken. Ab 32 E. Karten: 28 01.

Theater am Tanzbrunnen, Rheinparkweg

1. www.hirschhausen.com

20.30 Uhr: Kölsch im Radio

Aus dem Studio „Bild und Ton Colonia

e. V.“ über Radio Köln auf UKW 107.1

meldet sich Katharina Petzoldt mit Klaaf

un Tratsch op kölsche Aat.

www.koelsch-akademie.de

Freitag, 27.8.

15 Uhr: Melatenfriedhof

(jeden Freitag)

Prominentenbegräbnisstätte, Millionärsallee,

Parkanlage, Landschaftsschutzgebiet

– wo einst „Malade“ (Kranke) lebten,

tut sich einer der schönsten Fried -

höfe auf. 12/7,50 E mit VRS-Fahrschein.

Karten: 28 01. www.colonia-prima.de

Samstag, 28.8.

14.30 Uhr: KSG-Sommerfest

Kühl, schattig und an der frischen Luft:

Auf dem Fest für Senioren gibt es ein

kleines, aber feines Programm mit Livemusik

sowie sommerliche Speisen und

Getränke. Verzehrumlage 5 E. Info:

42 10 23 30. Sülzer Treff 50+ im Uni-

Center 1. Stock, Luxemburger Str. 124.

www.koelner-senioren.de

19.30 Uhr: Kabarett – Tina Teubner

Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön

wie die erste Liebe und so wirksam wie

zwei Jahre Couch. 20 E. Karten: 99 20

51 98. Ev. Gemeindezentrum, Montessoristr.

15. www.fuerzukunft.de

Sonntag, 29.8.

14.30 Uhr: Tanzen in der Kirche

Einen gemütlichen Nachmittag lang

macht das SeniorenNetzwerk Ostheim

die Kirche zum Tanzsaal. Mit Live-

Musik, Kaffee und Kuchen. Spende von

5 E erbeten. Nur mit Anmeldung:

0157 / 82 65 91 88, Ulla Kühl. Auferstehungskirche,

Heppenheimer Str. 7

15 Uhr: Rundgang –

Das jüdische Ehrenfeld

Ausgehend vom „Jüddespidohl“ öffnet

Gregor Aaron Knappstein den Blick für

die jüdische Bevölkerung und ihr Leben

in Ehrenfeld. 6 E. Anmeldung bis 23.8.:

221-2 63 32. www.nsdok.de

15 Uhr: Sonntags in der Bibliothek

Das Akustik-Ensemble Âmago bringt

die Copa Cabana an den Rhein.

Eintritt frei. Stadtbibliothek Köln, Josef-

Haubrich-Hof 1. www.stbib-koeln.de

Montag, 30.8.

17.30 Uhr: Englischkurse für

Anfänger (jeden Montag)

Zum Lernen einer Sprache ist es nie zu

spät, sagt das SeniorenNetzwerk Seeberg.

Teilnahme kostenlos. Anmeldung:

12 61 37 11. Deutsch-Türkischer Verein

Köln, Abendrothstr. 20

Dienstag, 31.8.

9.30 Uhr: Gedächtnistraining

Das SeniorenNetzwerk Höhenberg

trainiert jeden Dienstag genussvoll die

grauen Zellen. 15 E/10 x. Info: 87 21 10.

Paul-Schwellenbach-Haus, Weimarer

Str. 15. www.parisozial-koeln.de

19 Uhr: Kölner Abend –

Verzällche un Musik

Mit Nanette Snoep, Direktorin des

Rau tenstrauch-Joest-Museums, Henning

Krautmacher, Frontmann der Höhner,

Kaspar Kraemer, Architekt, dem

Frauen-Shanty-Chor „Die Brausen“ und

den Musikern von Âmago. 22/20 E mit

VRS-Ticket. Karten: 28 01. Volksbühne

am Rudolfplatz, Aachener Str. 5.

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Anzeigen

vitalBad Burscheid – tel. 0 21 74 -78 78 70

6 80 €

All-inclusive eintritt

mit 10er KArte*

*Unbegrenzte Badezeit!

Natursole-Aktivbecken

Sauna und Dampfbad

VALO®-Bad

Heiß-Kalt und Kneipp

AquaPower-Gymnastik

Cafeteria

Mo 14.00 - 21.30, Di - Fr 7.00 - 21.30,

Einlass bis 20.45; Sa/So und Feiertage

8.00 - 19.00, Einlass bis 18.00 Uhr

Im Hagen 9, 51399 Burscheid

www.vitalbad-burscheid.de

KölnerLeben Heft 4 | 21


34 Termine

September

Mittwoch, 1.9.

10 Uhr: Telefonsprechstunde

(jeden Montag und Mittwoch)

Ausführliche Informationen zu Patientenverfügung

und Vorsorgevollmacht

und zur Bedeutung einer Notfallmappe.

Kostenfrei. Anmeldung: 0228 / 24 33

17 77. Privatbüro Plus GmbH, Albin-

Köbis-Str. 4. www.privatbuero-plus.de

11–19 Uhr: Schiffstour nach Zons

Fahren Sie gemütlich flussabwärts zur

einstigen Zollfeste der Kölner Erzbischöfe.

Mit Aufenthalt. 42/26 E, Lunch-

Buffet und Kaffeegedeck an Bord inklusive.

Karten: 20 88-318, KD-Reisebüro

Köln, Frankenwerft 35. www.kd-event.de

Donnerstag, 2.9. (KölnTag)

10.30 Uhr: Führung – Agnesviertel

Das SeniorenNetzwerk Weidenpesch

lässt sich von Stadtführer Günter Leitner

die Besonderheiten des schönen

Agnesviertels zeigen. 4 E. Nur mit

Anmeldung: 548 73 92, Anna Robbel

17 Uhr: Info-Abend –

Digital-Lotse werden

Wollen Sie bei SeniorenNetzwerken

älteren Menschen den Umgang mit

Smartphone und PC näherbringen?

Mit Materialien und Fortbildungen.

Info/Anmeldung: 0170 / 22 85 937,

Frau Robbel.

DRK/SeniorenNetzwerk Niehl,

Pohlmanstr. 13

Freitag, 3.9.

18 Uhr: Filmvortrag – Von der

Fußartillerie zum Eurofighter

200 Jahre Militär in der Wahner Heide

haben den landschaftlichen Charakter

des heutigen Naturschutzgebiets zwischen

Mauspfad und Agger maßgeblich

bestimmt.

Eintritt frei. Info: 35 76 51.

Haus des Waldes, Gut Leidenhausen 1.

www.gut-leidenhausen.de

Samstag, 4.9.

14 Uhr: Trauerspaziergang

(jeden 1. Samstag im Monat)

Miteinander oder mit ehrenamtlichen

Trauerbegleitern sprechen. Bei jedem

Wetter! Auf Wunsch Schlusseinkehr.

Teilnahme kostenlos. Info: 539 74 52,

Brigitta Lepke-Lehman. Treffpunkt:

Haupteingang Westfriedhof, Venloer

Straße. www.hospiz-koeln-west.de

www.koelnerleben.koeln

19 Uhr: Opernpremiere –

Die tote Stadt (auch am 7., 17.,

19., 22. und 25.9.)

Der Witwer Paul kultiviert das Gedenken

an seine jung verstorbene Frau

Marie. Als er der Tänzerin Marietta begegnet,

sind für ihn Realität und Vision

nicht mehr zu trennen. Ab 16 E.

Karten: 221-2 84 00.

StaatenHaus, Rheinparkweg 1.

www.oper.koeln

Anzeige

Wir unterstützen Sie bei

der Pflege Ihrer Angehörigen.

Unterstützung für pflegende Angehörige

Die Kliniken Köln bieten allen pflegenden Angehörigen unabhängig von

einem Krankenhausaufenthalt kostenlose

- Pflege- und Demenzkurse im Krankenhaus Merheim.

Die Kurse umfassen jeweils 3 x 3 Stunden.

- Angehörigengruppen (Treffen 1 x im Monat) im Krankenhaus Merheim.

© Kliniken Köln | Panousi

Details unter www.kliniken-koeln.de/Familiale_Pflege_Termine.htm

Dieses Leistungsangebot ist für Sie kostenfrei.

Die Teilnahme ist unabhängig von Ihrer Krankenkassenzugehörigkeit.

Selbstverständlich unterliegen die Gespräche der Schweigepflicht.

Informationen und Anmeldung:

• Amsterdamer Straße

Tel.: +49 221 8907-13627, -18820

• Holweide

pflegeberatung@kliniken-koeln.de • Merheim

www.kliniken-koeln.de

KK_Anzeige_Pflegekurse_185x128_210712.indd 1 12.07.21 10:54

KölnerLeben Heft 4 | 21


Service 35

Sa, 4.9., 19 Uhr:

Stunksitzung

unplugged

Zwölf Mitglieder des

„Stunker“-Ensembles bieten

ein hochkarätiges zweistündiges

Kabarett-Programm der

Extra-Klasse. Das Beste aus

den vergangenen Jahren.

Mit Grill-Spaß und Getränken.

Einlass 17.30 Uhr.

27 E. Karten: 54 21 11 und

termine@eschtkabarett.de.

Bürger zentrum Ehrenfeld,

Venloer Str. 429.

www.eschtkabarett.de

Sonntag, 5.9.

17 Uhr: Konzert unter freiem

Himmel

Das Flora Sinfonie Orchester unter der

Leitung von Moon Doh spielt Werke

von Britten, Mozart und Brahms. 17 E.

Karten: 28 01. Bürgerzentrum Altenberger

Hof, Mauenheimer Str. 92.

www.buergerzentrum-nippes.de

Montag, 6.9.

10 Uhr: Aktiv in Zollstock

(jeden 1. Montag)

Zum Informations- und Ideenaustausch

wieder im persönlichen Miteinander mit

allen Interessierten. Anmeldung: 379 68 03.

Bürgerhaus Zollstock, Rosenzweigweg 1

18 Uhr: Vortrag – Wasserstoff

Wasserstoff ist ein Energieträger mit

großem Potenzial. Prof. Sattler erläutert

die Vor- und Nachteile von Verfahren

zur Wasserstoffproduktion. Info: 82 75

31 87. Online via Zoom. Zoom-Link auf

www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 7.9.

13 Uhr: Offener Treff – Eil

(jeden 1. Dienstag im Monat)

Sich beim SeniorenNetzwerk Eil informieren

und gemütlich beisammmen

sein. Info: 02203 / 20 15 54. Begegnungszentrum

Porz der Synagogen-Gemeinde

Köln, Theodor-Heuss-Str. 43–45

14.30–17 Uhr: Kurs –

Faszination Farbe

Im Wallraf und im Ludwig betrachten

Sie Gemälde. Anschließend erproben

Sie selbst mit Temperafarben die zahlreichen

Ausdrucksmöglichkeiten von

Farbe. 60/35 E für 4 x plus 8 E für

Material. Anmeldung bis 2.9.:

221-2 40 77. www.museen.koeln

17 Uhr: Später Mausklick

Rund um Computer, Tablet und Smartphone

diskutieren und gemeinsam das

eine oder andere Problem lösen.

Zoom-Einwahldaten im Riehler Treff

erhältlich. Info: 77 75 53 72.

www.sbk-koeln.de

Anzeige

DIE

TOTE STADT

Erich Wolfgang Korngold

Eröffnungspremiere

04. September 2021

WWW.OPER.KOELN | KARTEN UNTER: 0221. 221 28 400

KölnerLeben Heft 4 | 21


36 Termine

Anzeigen

Mittwoch, 8.9.

9.30–11 Uhr: Kursstart – Yoga 50plus

Für einen gestärkten Körper und einen

entspannten Geist. Die Übungen werden

auf die altersgerechte Beweglichkeit

angepasst. 113 E/14 Wochen.

M-235159. Anmeldung: 221-2 59 90.

VHS im Bezirksrathaus Mülheim,

Wiener Platz 2a. www.vhs-koeln.de

Donnerstag, 9.9.

14.30 Uhr: Umweltspaziergang

Stadtwald

Mit den Grannies for Future die Auswirkungen

des Klimawandels und der

Wassernot kennenlernen, aber auch die

Schönheit des Waldes sehen. Kostenlos.

Anmeldung: 550 31 91, Frau Herrmann.

Treffpunkt: Eingang zum Stadtwald,

Dürener Straße/Stadtwaldgürtel.

www.grannies-for-future-koeln.de

www.koelnerleben.koeln

18.30 Uhr: Seniorenstudium

Uni Köln

Die Informationsveranstaltung für alle

Interessierten, die mehr zum Gasthörer-

und Seniorenstudium an der

Universität zu Köln erfahren möchten.

Kostenfrei. Info: 221-2 33 02.

VHS Studienhaus am Neumarkt,

Cäcilienstr. 35. www.vhs-koeln.de

Freitag, 10.9.

20 Uhr: Open-Air-Theater –

Das Opferfest (auch am 19.9.)

In Ibrahim Amirs Komödie kommt eine

Familie zusammen, um das wichtigste

islamische Fest zu feiern. Das birgt –

wie jede Familienfeier – einige Konflikte.

Ein Stück mit Puppen und Ensemble.

18,70 E. Karten: 221-2 84 00.

Carlsgarten vor dem Depot, Schanzenstr.

6–20. www.schauspiel.koeln

Sonntag, 12.9.

11 und 16 Uhr: Konzert –

Dein ist mein ganzes Herz

Mit einem fröhlich-festlichen Konzert

feiert der Deutz-Chor sein 75-jähriges

Jubiläum mit allen seinen treuen und

neuen Fans. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr.

1. www.deutz-chor.de

19 Uhr: Theater – 33 Frauen

Manuel Moser und Sibel Polat stellen

33 besondere Frauen vor und sorgen

dafür, dass sie endlich den Ruhm erlangen,

der ihnen zusteht. 16,50 E. Karten:

888 77 222. Comedia Theater,

Vondelstr. 4. www.comedia-koeln.de

Montag, 13.9.

19 Uhr: Lachyoga (jeden Montag)

Hier wird herzerfrischend gelacht, denn

Lachen macht glücklich und ist gesund.

Kostenlos. Info: 01522 / 172 02 09.

Severinstorburg, Chlodwigplatz 2.

www.koelner-lachclub.de

Dienstag, 14.9.

DER

PODCAST

am 1. Montag

im Monat

www.koelnerleben.koeln

18.30 Uhr: Premiere – Der Kreis

Bei der sozialen Audio-Plastik von

Philine Velhagen stehen Menschen auf

Abstand und tragen Kopfhörer. Sie

hören Geräusche und – nichts. Als

Therapie einer Stadt für das neue Zusammenleben.

24/17. Karten: 32 78 17.

Freies Werktstatttheater, Zugweg 10.

www.fwt-koeln.de

Samstag, 11.9.

11.30–16 Uhr: Wochenend-Intensivkurs

– Holzschnitt (2. Tag: 12.9.)

An zwei Tagen erarbeiten Sie sich unter

Anleitung der Künstlerin Marie-Luise

Salden die älteste Drucktechnik der

Welt, mit der sich besonders kontrastreiche

und expressive Bilder gestalten

lassen. 90 E plus Material. Anmeldung

bis 6.9.: 227-26 02. Käthe Kollwitz Museum,

Neumarkt 18–24. www.kollwitz.de

15–18 Uhr: Juristische

Sprechstunde (jeden 2. Dienstag

im Monat)

Wenn Sie eine Rechtsberatung brauchen,

dann melden Sie sich Mo–Do,

9–17 Uhr, beim SeniorenNetzwerk Eil

für einen persönlichen Termin an:

02203 / 20 15 54. Begegnungszentrum

Porz der Synagogen-Gemeinde Köln,

Theodor-Heuss-Str. 43–45

Mittwoch, 15.9.

14.30–15.15 Uhr: Digital –

Fensterberatung

Möglichkeit, sich zu digitalen Medien

wie Laptop und Smartphone persönlich –

am Fenster mit Maske und Abstand –

beraten zu lassen. Info: 60 60 01 02.

Bürgerzentrum Deutz,

Tempelstr. 41–43.

www.gebruedercoblenzstift.de

KölnerLeben Heft 4 | 21


20 Uhr: Theater – Der Zauberberg

(auch am 16. und 17.9.)

Eine neue Perspektive auf einen Klassiker,

denn Regisseurin Charlotte Sprenger

lässt Hans Castorp – anders als die

Romanvorlage – nicht alleine ins Ungewisse

gehen. 19/14 E. Karten: 31 80 59.

Theater der Keller In der TanzFaktur,

Siegburger Str. 233w.

www.theater-der-keller.de

Donnerstag, 16.9.

10–14 Uhr: Informationsstand

Demenz

Das Demenznetzwerk Innenstadt informiert

über Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten

bei der Betreuung

eines nahestehenden Menschen mit Demenz.

Auf dem Chlodwigplatz während

des Wochenmarktes

16.15 Uhr: Smartphone-

Sprechstunde

Das SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd

beantwortet Fragen rund ums eigene

Smartphone, Ehrenamtliche helfen Probleme

beheben. Anmeldung für einen

persönlichen Termin: 931 90 32, Frau

Schürmann

18.30 Uhr: Vernetzungstreffen –

Bildung im Alter (auch am 26.11.)

Unter dem Motto „Wir nehmen unsere

Bildung selbst in die Hand“ können Bedürfnisse

und Ideen über vorgefertigte

Bildungsangebote hinaus diskutiert und

entwickelt werden. Kostenfrei.

Info: 221-2 26 16. VHS Studienhaus

am Neumarkt, Cäcilienstr. 35.

www.vhs-koeln.de

Freitag, 17.9.

20 Uhr: Theater –

Gegen die Demo kratie

(auch am 22., 24. und 29.9.)

Ein hochaktuelles Stück, das in grotesker

Atmosphäre zeigt, dass etwas

grundsätzlich in der Gesellschaft schiefläuft.

Karten: 28 01.

Urania-Theater, Platenstr. 32.

www.uraniatheater.de

Samstag, 18.9.

14 Uhr: Wanderung zum

Japanischen Garten

Die leichte Wanderung führt von Schlebusch

über den Von-Diergardt-See zum

Carl-Duisberg-Park, ca. 11 km, Rucksackverpflegung.

Teilnahme nur nach

bestätigter telefonischer Anmeldung:

599 23 87, Franz Josef Becker.

www.koelner-wanderverein.de

11–16 Uhr: RepairCafé

(jeden 3. Samstag im Monat)

Der Küchenmixer streikt? Der Reißverschluss

an der Jacke schließt nicht mehr?

Oder Sie sind handwerklich begabt und

tüfteln gerne? Bei Kaffee und Kuchen

treffen sich alle zum Reparieren.

Eintritt frei. Info: 579 60 76.

Büze Ehrenfeld, Venloer Str. 429.

www.bueze.de

Sonntag, 19.9.

11 Uhr: Politischer Frühschoppen

Ihre politische Meinung ist gefragt –

hier wird auch mit Politikern diskutiert.

Barrierefreier Zugang. Teilnahme kostenlos.

Info: 35 40 31, Marlies Marks.

Seniorenresidenz der ASB, Ringstr. 28

11–17 Uhr: Trödelmarkt

Der Engelshof ist ein besonders schöner

Ort zum Stöbern. Für das leibliche

Wohl ist gesorgt. Info: 02203 / 152 16.

Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96.

www.buergerzentrum-engelshof.de

Montag, 20.9.

14.30 Uhr: Ideenbörse

Das SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd

hat während der Informationssprechstunde

ein offenes Ohr für alle Anliegen.

Teilnahme kostenlos.

Anmeldung erforderlich: 931 90 32.

Venite (Rückseite der Herz-Jesu-Kirche),

Zülpicher Platz

Dienstag, 21.9.

9–17 Uhr: Telefonaktion –

Alter, Pflege, Demenz

Zehn Fachleute aus dem Bereich der

Altenhilfe beantworten Ratsuchenden

Fragen zum Thema Alter, Pflege und

Demenz. Rufen Sie an unter 02203 /

358 95-10 oder 358 95-11.

www.alter-pflege-demenz-nrw.de

Mittwoch, 22.9.

11 Uhr: Wanderung um Bensberg

Leichte Tour, die mit einem Blick auf

den Dom belohnt wird, ca. 15 km.

Rucksackverpflegung. Teilnahme kostenlos.

Nur nach bestätigter telefonischer

Anmeldung: 186 89 59.

www.koelner-eifelverein.de

Anzeige

Gepflegt älter

werden in Köln

Angebote der Kölner

Cellitinnen-Seniorenhäuser:

Kurzzeitpflege

Tagespflege

Servicewohnen

Ambulante Pflege

Vollzeitpflege

Pflegeberaterin Arlette Wetzel

freut sich auf Ihren Anruf:

Tel 0221 940523-942 oder Ihre Mail

arlette.wetzel@cellitinnen.de

Ihre Einrichtungen der

Seniorenhaus GmbH der

Cellitinnen zur hl. Maria:

Seniorenhaus St. Anna

Seniorenhaus Heilige Drei Könige

Hausgemeinschaften St. Augustinus

und Auxilia Ambulante Pflege

www.cellitinnen.de

KölnerLeben Heft 4 | 21


38 Termine

Mi., 22. September

von 16:30 bis 18 Uhr

Patientenforum

„Endoprothetik

von Hüfte und Knie“

Mehr unter

www.eduardus.de

16.30 Uhr: Patientenforum –

Hüfte und Knie

Die Klinik für Allgemeine Orthopädie

und Rheumatologie informiert online

und vor Ort rund um die „Endoprothetik

von Hüfte und Knie“. Anmeldung

und Info: 82 74-23 80 oder per Mail

an orthopaedie@eduardus.de.

www.eduardus.de

Donnerstag, 23.9.

11 Uhr: Treff in Ossendorf

Das SeniorenNetzwerk Ossendorf

sucht Menschen, die aktiv werden und

einander kennenlernen wollen. Oder

einfach an neuen Gruppenangeboten

teilnehmen möchten. Info: 95 15 40 49.

Gemeinschaftsraum Ehrenfelder,

Peter-Franzen-Str. 13

14 Uhr: Boule-Gruppe (jeden

Dienstag, Donnerstag, Sonntag)

Unter dem Motto „Was ins Rollen bringen“

trifft sich das SeniorenNetzwerk

Dünnwald zum gemeinsamen Spiel.

Info: 45 08 71 08. Treffpunkt: Am

Waldbad, Peter-Baum-Weg 20

Freitag, 24.9.

15–19 Uhr: Gut älter werden in

Sülz und Klettenberg

Rund 40 Initiativen und Anbieter beraten

zu den Themen Beratung, Freizeit,

Wohnen, Gesundheit, Mobilität und

vielen mehr. Kulturelles bieten unter

anderem Jürgen Becker und Didi Jünemann

sowie die Johannisbläser. Elisabeth-

Mumm-Platz. www.diakonie-koeln.de

www.koelnerleben.koeln

19 Uhr: Film – Home

Eine Filmreise in 50 Länder. Die schönsten

Bilder dieser Erde und ein Plädoyer

für ihre Zukunft. Spende erbeten. Anmeldung

erforderlich: 965 58 20. Beginen

Köln, Unter Linden 119. www.beginen.de

Samstag, 25.9.

14 Uhr: Ich male keine Männer

Kostümführung zum Leben und Werk

der Malerin Marta Hegemann mit Schauspielerin

Sonja Kargel. 12 E. Anmeldung:

24 82 65. Treffpunkt: Hildeboldplatz

9. www.frauengeschichtsverein.de

20 Uhr: Comedy – All inclusive ...

... an Bord der MS Arthrosa“. Das

Wallstreet Theater auf einer turbulenten

Seefahrt mit viel Seemannsgarn,

skurrilem Humor, Artistik und einer

Prise Poesie. 20/15 E. Karten: 28 01.

Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr.

23. www.buergerhaus-stollwerck.de

20.30 Uhr: Nachtwächtertour

Lassen Sie sich von einem echten

Nachtwächter in den Altstadtgassen

Anzeigen

Du. Dein Rad.

Deine Stadt.

Köln ist dabei. Mach mit!

1. – 21. September 2021

1,5 Mio.

Kilometer

schaffen wir

mit Cat Ballou

Selbstständigkeit

im Alter bewahren –

Wohnen mit Service

Erstbezug nach Sanierung – sichern Sie

sich jetzt schon Ihr Appartement!

| Wohnungsgrößen 28 – 63 m 2 , inkl. Küche, Balkon

| Großzügiger Park, hauseigene Tiefgarage und Restaurant,

Schwimmbad

| Sicherheit – amb. Pflege im eigenen Appartement

| Notfallhilfe 24 h vor Ort

| Haustiere willkommen

Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin

bei Frau Terramagra, Tel. 0221 / 98 73-0,

info@seniorenhaus-an-st-theodor.de

stadtradeln.de/koeln

Eine Kampagne des

Seniorenhaus An St. Theodor e. V.

Burgstraße 74, 51103 Köln

KölnerLeben Heft 4 | 21


Service 39

heimleuchten und hören Sie unheimliche

und spannende Geschichten.

Kostümführung. 16 E mit VRS-Ticket.

Karten: 28 01.

www.ff-stadtfuehrungen.koeln

Sonntag, 26.9. (Wahlsonntag)

Heute wird der 20. Deutsche Bundestag

gewählt. Jede Stimme zählt!

11 Uhr: Klaviermatinée –

Yoshiko Furukawa

Ein Konzert zum Abschluss von Beethovens

250. Gedenkjahr. Eintritt frei.

Nur mit Anmeldung: hdw-konzerte@

gmx.de. Info: 35 76 51. Haus des

Waldes, Gut Leidenhausen 1.

www.gut-leidenhausen.de

15.30 Uhr: Führung durch

den Rheinauhafen

Erfahren Sie etwas über die 2.000-jährige

Geschichte, alte und neue Gebäude,

alte Funktion und neue Nutzung,

Hafensymbolik und Straßennamen.

11/9 E. Karten: 0162 / 948 84 89.

www.entdecke-koeln.de

Montag, 27.9.

14.30 Uhr: Offener Treff

„Bin dabei“

Eine Ideenschmiede für alle aus dem

Veedel, die beim Aufbau des Senioren-

Netzwerks Neustadt-Süd mitwirken

möchten. Nur mit Anmeldung: 931 90 32.

Pfarrsaal Herz-Jesu, Hochstadenstr. 33

Dienstag, 28.9.

10 Uhr: Job mit 60 plus!

(jeden Dienstag)

Die Interessensgemeinschaft von Rentnerinnen

und Rentnern trifft sich zum

Erfahrungsaustausch. Teilnahme kostenlos.

Info: 240 70 63, Frau Roland.

Bürgerhaus Zollstock, Rosenzweigweg 1

Mittwoch, 29.9.

Ab 9 Uhr: Finkens Garten

Der Naturerlebnisgarten in Rodenkirchen

ist jeden Tag bis Sonnenuntergang

geöffnet. Eintritt frei. Info: 285 73 64.

Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Str. 49.

www.finkensgarten.org

14 Uhr: Große Kölner Hafentour

(auch am 30.9.)

Gehen Sie drei Stunden auf eine kleine

Reise zu ausgewählten Häfen Kölns –

eine Auszeit zwischen Industrieromantik

und Containerschiffen mit vielen Informationen.

19,50 E / Kinder 10,50 E.

Tickets: 28 01. Anlegebrücke Schokoladenmuseum.

www.koelntourist.net

Donnerstag, 30.9.

16 Uhr: Lesung „in Paulas Jade“

Die Kölner Mundartkünstlerin Paula

Hiertz liest in ihrem Garten aus ihrer

Biografie „Paula – ein Leben“ vor.

3 E. Anmeldung: 89 24 60.

www.paula-hiertz.de

19.30 Uhr: Vortrag –

Jüdinnen in Köln

Irene Franken stellt Frauen vor, die

gläubig, karitativ, feministisch waren.

Und damit nicht im Widerspruch zu

ihrer Religion standen. Eintritt frei.

Anmeldung erforderlich: 93 18 03-0.

Melanchthon Akademie, Kartäuserwall

24b. www.melanchthon-akademie.de

Anzeigen

Für ein gutes

Gefühl. Auch nach

dem Besuch.

Der Johanniter-Hausnotruf.

0221 89009 254

hausnotruf.koeln@johanniter.de

www.johanniter.de/koeln

Wie wäre es mal wieder mit leckerer Hausmannskost?

Und das ohne viel Aufwand!

Ein heißes Mittagessen – kontaktlos und sicher geliefert.

Das bietet die Landhausküche ihren Gästen.

Ein Anruf genügt und die Kuriere

der Landhausküche bringen das

Lieblingsgericht heiß ins Haus.

Denn wer kennt es nicht: der

Sauer braten, die Rinderroulade

oder auch die Königsberger

Klopse sind einfach lecker – die

Zubereitung für eine oder zwei

Personen ist aber aufwendig. Die

Zutaten müssen gekauft werden

– natürlich in der richtigen

Menge, damit der Kühlschrank

nicht überquillt und nichts verdirbt.

Das Gemüse für die Soße

muss geschnitten und das Fleisch

gebraten werden.

Dabei ist es so leicht, den Sauerbraten

zu genießen. Wer mag,

dem bringt die Landhaus küche

jeden Tag ein Mittagessen ins

Haus, das auf den Punkt gegart

und appetitlich heiß ist, wenn es

ankommt. Denn die Lieferfahrzeuge

haben einen Ofen an Bord.

Bestellen können auch diejenigen,

die nur ab und zu mal Lust

auf etwas Besonderes haben

oder den Service kurzfristig oder

übergangsweise nutzen möchten.

Ein breites Angebot an leckeren

Gerichten sorgt dafür, dass es

jedem schmeckt.

Für mehr Informationen sind die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Landhausküche telefonisch

erreichbar: Montag bis Freitag

von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der

Telefon-Nummer

0 22 33 - 4 09 40 08

Die Kuriere der Landhausküche

bringen ein leckeres Mittagsgericht

direkt ins Haus. (Bild © apetito)

KölnerLeben Heft 4 | 21


40

Kleinanzeigen

GESUND + FIT

REISEN + ERLEBEN

Tanzen 50+ – paarweise oder solo

Bei TanzBreuer können Sie das schönste

Hobby alleine, zu zweit oder in

der Gruppe genießen. Tanzen macht

beweglicher, gesünder und glücklicher!

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern

zu unseren Angeboten: u. a. Seniorentanzen,

Zumba Gold (Fitnesstanzen)

und Agilando. ADTV Tanzschule

Breuer, Köln-Innenstadt und Junkersdorf,

Bürozeit: Mo–Fr 15–19.30 Uhr,

Tel. 0221 / 21 61 61, www.tanzbreuer.de

Schöne und festsitzende Zähne in

jedem Alter! Mit uns haben Sie gut

lachen – denn bei uns bekommen Sie

alles aus einer Hand. Unser Team aus

Zahnärzten und ausgebildeten Fachkräften

berät Sie gerne.

Zahnarzt und Oralchirurg

Dr. Mathias Sommer,

Zahnärztin Dr. Nora Heuser

WDR-Arkaden Köln, Elstergasse 3,

50667 Köln, Tel. 0221 / 258 49 66,

www.praxis-wdr-arkaden.de

Illustration: © dooder/Freepik

RAT + TAT

Mobile Medizinische

Fußpflege 40 E

von erfahrener Fachkosmetikerin,

jeden Freitag 10–17 Uhr.

Ergänzende Angebote:

• Maniküre 25 E

• Lackieren je 10 E

• Färben Wimpern 15 E

• Färben Brauen 10 E

• Depilation Gesicht ab 15 E

Diese Angebote nur außerhalb der

Lockdowns! Alle Preise zzgl.

Anfahrtkosten: ab 1 km 0,60 E

Termine unter GZ Kosmetik

Tel. 0221 / 510 77 41,

WhatsApp/SMS: 0176 / 43 28 79 15,

Infos zum Hygienestandard unter

www.gzkosmetik.de

Gut informiert

älter werden

Abonnieren Sie

KölnerLeben!

Information und Bestellung:

abo@kaenguru-online.de

Tel. 0221 / 99 88 21-0

Privatpraxis für Integrale

Therapie des Bewegungsapparates

– auch Selbstzahler

• Synchronbehandlung von Ärztin

und Sporttherapeut im gleichen

Setting

• Alternative Allgemeinmedizin

• Persönliche Begleitung im

Heilungsprozess – Videosprechstunde

– Hausbesuche

• Personal Training auch für Senioren

Dr. med. Susanne Lindner und

Sebastian Kolodziej

Flexible Termine nach Vereinbarung,

Rurstr. 19, 50937 Köln,

Tel. 0221 / 16 82 92 47,

www.paliko-synchron.de

Rechtsanwälte Schmanns

Fachanwälte für Sozialrecht

Wir helfen Ihnen kompetent bei

Fragen zur Rente, Schwerbehinderung,

Pflegeversicherung, Elternunterhalt

bei ungedeckten Heimkosten,

Sozialhilfe.

Apostelnstr. 2, Nähe Neumarkt,

Tel. 0221 / 13 45 46,

www.schmanns.eu

• wir helfen im Haushalt

• wir machen Erledigungen

• wir betreuen Angehörige

• wir entlasten als Integrationshelfer

• wir begleiten bei Spaziergängen o. Ä.

• wir begleiten zu Arztbesuchen o. Ä.

Nutzen Sie die Entlastungsleistungen

von 125 E je Monat (ab PG 1).

Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen

ab.

Die Alltagsbegleiter

Neusser Str. 27–29

50670 Köln-Zentrum

Tel. 0221 / 30 16 77 86

www.diealltagsbegleiter.de

KölnerLeben Heft 4 | 21


Service 41

Persönliche Verwaltung ist Vertrauenssache

Raumausstattung Paolo Cancemi

Polsterarbeiten (wie Neubeziehen),

Anfertigung von Gardinen, Gardinenwäscherei

(inkl. Ab- und Aufhängen),

Sonnenschutz etc. Försterstr. 23,

50823 Köln, Tel. 0221 / 43 43 17

oder mobil 0172 / 954 73 89,

www.raumausstattung-profi.de

Wir räumen Ihren Schreibtisch auf

und legen Ihre Notfallmappe an

Wir machen das mit Freude und viel

Erfahrung. Wir erledigen auch Ihre

Beihilfe-/Krankenkassenabrechnungen.

Wir kommen zu Ihnen nach Hause.

Und wir tun vieles mehr ...

Privatbüro Plus GmbH

Albin-Köbis-Str. 4, 51147 Köln (Porz-Wahn)

Tel. 02203 / 6 99 26 58

www.privatbuero-plus.de

Münzen & Medaillen Galerie Köln

Knopek. Seit über 30 Jahren kaufen

und verkaufen wir Münzen, Gold,

Silber und Edelmetalle in jeder Form.

Wir kaufen z. B. Goldschmuck,

Zahngold, Silberbesteck, BRD 5- und

10-DM-Münzen, Goldmünzen u. v. m.

Wir beraten Sie gerne beim Verkauf

Ihrer Gegenstände in unserem Geschäft.

Auf Wunsch besuchen wir Sie

auch gerne zu Hause.

Münzen Knopek, Alter Markt 55,

50667 Köln, Tel. 0221 / 25 36 00,

www.muenzhandel.de

Kompetenz in Teppichen!

Kölns größtes Fachgeschäft mit über

95 Jahren Erfahrung. Spezialist für

individuelle Kundenwünsche. Nepal-

Sondermaßprogramm bis 10 x 15 m.

Teppichwäsche/-reparatur. Geschultes

Fachpersonal. Vor-Ort-Beratung.

Bring- und Abholservice gratis!

Ten Eikelder Teppich GmbH,

Severinstr. 235–239, 50676 Köln,

Öffnungszeiten Mo–Fr 10–19 Uhr,

Sa 10–18 Uhr. www.ten-eikelder.de

Ihre Haushaltshilfe in Köln

kostenlos ab Pflegegrad 1

• Hilfe im Haushalt

• Entlastung von Pflegepersonen

• Betreuung im Alltag

• Beratung durch Bezirksleiter

Rufen Sie uns an und lernen Sie uns

unverbindlich kennen!

Alltagsentlastung24 GmbH

Bezirksleitung: Bianca Schneider

Mobil 0159 / 06 83 49 23

Region Köln: Tel. 0221 / 97 58 94 50

E-Mail: info@alltagsentlastung24.de

www.alltagsentlastung24.de

WOHNEN + LEBEN

Ihr Fachgeschäft

mit eigener Herstellung

Hier finden Sie Regen- & Stützschirme

& individuelle Stöcke. Stockanpassung

auf persönliche Bedürfnisse. Schirmreparaturen

– auch ältere Modelle.

Auf Wunsch mit Versand.

Breite Str. 104, Köln,

Tel. 0221 / 257 80 57

Computer-Hilfe und Beratung

Individuell bei Ihnen zu Hause

- Laptop & PC, Tablet, Smartphone

- Internet, E-Mail, WhatsApp

- Router, WLAN, Telefon und TV

Workshops in Kleingruppen

- Bedienung der Endgeräte

- Apps, Kommunikation, Fahrpläne

„Egal, wo Sie der digitale Schuh

drückt, wir zeigen Ihnen, wie’s geht!“

Tel. 0221 / 29 20 59 60,

www.Digitale-Heinzelmaennchen.de

Ihre kompetenten Ansprechpartner

in allen Fragen des Senioren-,

Betreuungs-, Erb-, Familien-, Miet- und

Sozialrechts, ebenso bei der Gestaltung

von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.

Lindenstr. 23,

50674 Köln, Tel. 0221 / 921 38 00,

www.schramm-issel.de

www.koelnerleben.koeln

Wir führen Mode für die reife

Frau in den Gr. 38–50, bequem und

zeitlos. Es erwartet Sie ein kompetentes

Team mit freundlicher und ehrlicher

Beratung.

Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr.

Damenmoden An Farina,

Obenmarspforten 15, 50667 Köln,

Tel. 0221 / 257 89 18

KölnerLeben Heft 4 | 21


42

Kleinanzeigen

Das Original ab sofort wieder

in Köln erhältlich beim Meissen

Partnerstore Köln.

Tisch und Tafel, Figuren, Meisterwerke.

Marspfortengasse 8 (An Farina),

50667 Köln, mobil: 0175 / 159 57 60,

Tel. 0221 / 25 88 44 55,

www.manufaktur-wohnsinn.de

Wir sehen uns auf:

www.koelnerleben.koeln

Mit maßgeschneiderten Ruhesesseln

– Sitzhöhe, Sitztiefe und Armlehnhöhe

werden cm-genau angepasst

– bieten wir Ihnen das perfekte

Sitzkonzept für Ihr Wohlbefinden.

Fußstütze, Rückenlehne, das Nach-hinten-Kippen

von Sitz und Rücken sowie

die eingebaute Aufstehhilfe steuern

Sie komfortabel mit einer elektrischen

Handbedienung. Da Vinci Denkmöbel ·

Roonstr. 6 · 50674 Köln · Tel. 0221 /

921 39 50

KONTAKTE + FREIZEIT

Rentnerin sucht wanderfreudige Leute

für regelmäßige Kultur- und Naturwanderungen

für Stadt und Kölner

Umland. Tel. 0221 / 24 11 95.

75-Jährige möchte aktive, humorvolle

Menschen zwischen 68–78 Jahren zur

Freizeitgestaltung kennenlernen. Linksrheinisch

oder Köln-Nord. Geimpft oder

mit negativem Test. Chiffre 042103

Foto: Wellco International BV

66-Jährige mit Schwerbehinderung G,

ohne Gehhilfe, sucht Gleichgesinnte

für Gespräche und Unternehmungen.

Chiffre 042102

Rentnerin möchte gern freundlichen

Mann für Partnerschaft kennenlernen.

Getrennt wohnen – gemeinsam

erleben. Chiffre 042101

Sammler sucht gut erhaltene Schallplatten.

Rock, Pop, Jazz etc. (Anzeige

ausschneiden, gilt immer). Tel. 0221 /

760 38 03. cdet@netcologne.de

Die besondere Musikschule.

Wir unterrichten zu Hause!

Egal in welchem Alter, jeder sollte Zu -

gang zu musikalischer Bildung haben –

das möchten wir ermöglichen. Unsere

Lehrer (studierte Musiker) freuen sich

auf Euch! Tel. 0221 / 29 10 40 35,

koeln@home-music-teachers.de,

www.hmt-köln.de

VERMISCHTES

DER

PODCAST

am 1. Montag

im Monat

www.koelnerleben.koeln

Aktuell, unterhaltsam, nützlich – aus

vielfältigen Themen und fundierten Informationen

wird ein eingängiger Hörgenuss.

Hören Sie mal rein, etwa in „Sprachrohr

der älteren Generation“ zur Wahl der

Seniorenvertretung, in „Antisemitismus

in Köln“ aus Anlass der 1.700-Jahr-Feier

jüdischen Lebens in Deutschland oder –

ganz neu – zum Thema „Ehrenamt in

Köln“.

Mit dem Ohr am Puls

der Zeit – hören Sie rein!

KölnerLeben Heft 4 | 21


Service 43

Kleinanzeigen

in KölnerLeben

Private Kleinanzeigen kosten 10 Euro

pro Ausgabe (max. 20 Worte)

Private Chiffre-Anzeigen kosten 15 Euro

pro Ausgabe (max. 20 Worte plus Chiffre-Nr.)

Immer wissen,

was los ist

Abonnieren Sie KölnerLeben!

Februar / März 2020 2021

Schicken Sie Ihren Text plus 10/15 Euro in bar an:

Känguru Colonia Verlag

Kleinanzeigen KölnerLeben

Hansemannstr. 17–21

50823 Köln

Februar Juni / Juli / März 2021 2020

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Mit Corona-

Infos

Corona:

Impfstart und

Testzentren

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Auf Chiffre-Anzeigen antworten:

Schicken Sie Ihre Antwort in einem separaten und

verschlossenen, nur mit der Chiffre-Nummer beschrifteten

Umschlag an den Verlag. Dieser Umschlag

wird von uns ungeöffnet weitergeleitet.

Gewerbliche Kleinanzeigen

Infos unter Tel. 0221 / 99 88 21-13

krus@kaenguru-online.de

Foto: iStock.com / Image Source

Foto: Betina Küchenhoff

E-Bike

Rad auf der

Überholspur

Ratsschiff

SCHUTZBEDÜRFTIG

Einsatz rettet

Stadt Köln

Platz für den Spatz!

Schlafen

nur mit

Schafen?

Tipps

gegen Schlafstörungen

Atta-

Höhle

Fürstin

der Tiefe

KL_Heft_01-21_RZ.indd 1 19.01.21 10:11

SCHABBAT SCHALOM

Zu Gast bei einer Familie

August Februar / September März 2020 2021

KL_Heft_03-21_RZ.indd 1 17.05.21 13:19

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

KölnerLeben im Abo

Grabgestaltung

Hörgeräte

Das neue

Stereo

dank App

An KölnerLeben Abo

Känguru Colonia Verlag

Hansemannstr. 17–21

50823 Köln

Tel. 0221 / 99 88 21-0

Fax 0221 / 99 88 21-99

www.koelnerleben.koeln

Gewünschtes Abonnement bitte ankreuzen,

ausfüllen und per Post oder Fax zusenden.

Vielen Dank! Sie können uns Ihren

Abo-Wunsch auch per E-Mail mitteilen:

abo@kaenguru-online.de

Ich abonniere KölnerLeben als

O

Magazin

O

Hörversion

O

Foto: Martin Ro tenkolber / TiB

WIEDERERWACHEN

Freie Theater trotzen der Krise

Ich bezahle

per Lastschrift

Individuell

wie das Leben

KL_Heft_04-21_RZ.indd 1 13.07.21 17:03

Abonnent

Vor- und Nachname

Straße, Hausnummer

Ich erhalte sechs Magazine oder

Hörversionen jährlich für 15 Euro

einschließlich Versandkosten. Nach

sechs Ausgaben kann ich das Abo

kündigen oder es verlängert sich um

weitere sechs Ausgaben.

Lieferadresse Geschenkabo

Kontoinhaber (Vor- und Nachname)

Kreditinstitut

IBAN (bitte eintragen):

DE

PLZ, Ort

Vor- und Nachname

Tel.

E-Mail

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

O oder überweise auf folgendes Konto:

Känguru Colonia Verlag GmbH

IBAN DE15 3705 0198 1930 5904 66

Sparkasse KölnBonn

KölnerLeben Heft 4 | 21


44

Raus aus Köln

Fotos: Anne Kotzan

Gegen jedes Zipperlein

Heilkräutergärten gab es, lange bevor es Apotheken gab.

Das höchst hilfreiche Wissen über sie wird bis heute an vielen

Orten gepflegt. So auch in Schloss Burg an der Wupper.

„Gegen jedes Zipperlein ist ein Kraut gewachsen“,

sagt eine alte Volksweisheit. Doch was weiß man

heute noch davon? Man geht in die Apotheke, den

Drogeriemarkt oder Bioladen, um Heilmittel schön

verpackt zu kaufen. Aber: Wie sehen die Pflanzen

aus, wie fühlen sie sich an, wie duften sie? Um die

grünen Gesundmacher in der Natur kennenzulernen,

hat sich eine bunte Gruppe um Frank Langer im

Heilkräutergarten von Schloss Burg an der Wupper

versammelt.

„Fenchel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen“,

begrüßt der Kräuterkundige die Gruppe und

deutet auf eine hellgrüne filigrane Pflanze im Beet.

Eine leise Frauenstimme fragt, was die meisten von

uns bewegt: „Fenchel ist doch ein Gemüse, was hat

der hier zu suchen?“ Ganz bewusst hat Langer mit

dieser Pflanze seine Führung begonnen, war der

Fenchel doch für Hildegard von Bingen ein Universalheilmittel

gegen alle Magen- und Darmleiden, entkrampfend

und entzündungshemmend. „Der Fenchel

… macht den Menschen fröhlich … Denn, wer

den Fenchel oder seinen Samen nüchtern isst, … unterdrückt

den üblen Geruch seines Atems“, schrieb

einst Hildegard von Bingen. Ihren Aufzeichnungen ist

es zu verdanken, dass bis heute das Wissen über die

Pflanzen erhalten blieb.

Die universalgelehrte Äbtissin verstarb 1179 im

Kloster Rupertsberg im für die damalige Zeit nahezu

biblischen Alter von 81 Jahren. Ihr zu Ehren trägt

der Kräutergarten ihren Namen. Denn während Hildegard

ihr Kloster gründete, ließ Graf Adolf II. von

Berg Schloss Burg als neuen Stammsitz errichten.

Die mächtige Anlage wird derzeit umfassend restauriert.

Leider fielen den Arbeiten auch Teile des Heilkräutergartens

zum Opfer, die nun erneuert werden.

Heilende Delikatessen

Gestaltet als Themengarten mit einer Herz-Ecke unter

dem Weißdorn, den Bereichen Erkältung und

Magen-Darm in der Mitte, mit mediterranen Pflanzen

KölnerLeben Heft 4 | 21


Raus aus Köln 45

und einer Naschecke mit Beerensträuchern folgt er

dem historischen Beispiel der Klostergartenkultur.

Auch Wildkräuter, wie der bei Hobbygärtnern verhasste

Giersch, finden hier ihr Plätzchen. Schon im

Mittelalter wurde er bei Gicht und Rheuma angewendet.

Reich an Vitamin C und Mineralien lässt er

sich in der Küche wie Spinat verarbeiten.

Seit einigen Jahren gehört der Bärlauch wieder auf

den Speiseplan, aber schon Hildegard von Bingen

schrieb diesem delikaten Frühblüher große Heilkräfte

zu und empfahl, ihn möglichst gekocht zu verspeisen.

Der Name ist vielredend, soll es doch das erste

Kraut sein, das Bären nach dem Winterschlaf zu sich

nehmen. In der Tat hilft es dem Menschen über die

Frühjahrsmüdigkeit hinweg, wirkt entgiftend und gegen

Arterienverkalkung, senkt den Blutdruck, und

es trägt durch seinen hohen Schwefelgehalt dazu

bei, Umweltgifte abzubauen. Frank Langer pflückt

eine der weißen, sternförmigen Blüten, zerreibt sie

zwischen Daumen und Zeigefinger und schnuppert

an ihnen. „Probieren Sie es selbst, Sie werden den

feinen Knoblauchgeruch riechen.“

Feines für die Hausapotheke

Mit dem sanften Aroma in der Nase begeben wir uns

nun in den Wildkräuterbereich rund um die Burg.

„Und hier sehen Sie nun die wichtigste Heilpflanze

in Europa“, verkündet Herr Langer mit einem

verschmitzten Lächeln. Kameras und Mobiltelefone

der Zuhörenden sind gezückt. „Aber ich sehe nichts

außer Brennnesseln“, lässt sich eine enttäuschte

KölnerLeben Heft 4 | 21

Frank Langer erklärt die

Anwendung des Warzenkrauts.

Stimme hören. „Stimmt, sie ist eine vielfältige, große

Heilerin, der Liebling der Schmetterlinge und ein

Super food! Mein Vater erzählt gerne, wie ihn die

tägliche Brennnesselsuppe durch die mageren Kriegsjahre

gebracht hat.“ Dann bückt er sich, um am Wegesrand

ein lanzenförmiges Blatt des Spitzwegerichs

zu pflücken, einer Pflanze, der wir gewöhnlich keine

Beachtung schenken. „Früher wusste es jedes Kind,

dass der Saft der Blätter juckstillend bei Mückenstichen

wirkt.“ Und er zeigt uns, wie man mit dem

zerdrückten Blatt die Haut einreibt. „Die gleiche

Wirkung kann man auch mit dem Storchenschnabel

erzielen, der seinen Namen der Anwendung bei Kinderwunsch

verdankt sowie der schnabelförmigen Samenkapsel“,

und schon zeigt er auf eine zarte Pflanze

mit kleinen rosafarbenen Blüten. Streicht man über

die Blätter, entströmt ihnen ein herb-frischer Duft.

„Es ist kein Ammenmärchen, die Pflanze wirkt ausgleichend

auf den Hormonhaushalt und kann auch in

den Wechseljahren wohltuend angewendet werden.“

Am Ende der Tour sind sich alle einig, dass sich jeder

seinen persönlichen Apothekengarten anlegen kann.

„Aber die Wildkräuter nicht vergessen!“, ergänzt ein

Mann forsch. „Ich werde sie nun respektieren.“ ak

INFORMATIONEN

Hildegard von Bingen Heilkräutergarten

Schloss Burg an der Wupper, Schlossplatz 2,

Solingen, Parken bei der Burg.

Besichtigung ohne Eintritt und Führung:

Di–Fr 12–18 Uhr, Sa, So, feiertags 10–18 Uhr

2,5-stündige Kräuterführung mit anschließender

Verkostung, Kontakt: Frank Langer,

Tel. 0176 / 23 98 93 62, Tickets: 15 Euro.

Termine: So, 1.8., 5.9., 12.9. und auf

www.schlossburg.de > Termine

Klosterkräutergarten Knechtsteden

Missionshaus Knechtsteden, Dormagen

Nur Besichtigung.

www.kloster-knechtsteden.de

Weitere Heilkräutergärten in

Nordrhein-Westfalen finden Sie auf

www.koelnerleben.koeln


46

Leben in Köln

Schutz

und Schirm aus

der Südsee

Köln ist ein Biotop für Wetterpilze. Und man kann sie

auch sammeln. Klaus Herda erzählt, wie.

Fotos: Bettina Bormann

Das Leben kann manchmal ganz

schön gemein sein. Wie Silvester

2011 in Köln in der Merheimer

Heide. Während Schnee und Regen

die Teilnehmer des Silvesterlaufs

durchnässten, stand ein Pressefotograf

schön trocken unter

einem „Wetterpilz“ und ging seiner

Arbeit nach. Dreimal lief Klaus

Herda an dieser Szene vorbei, ehe

er das Ziel erreichte. Doch das

„surreale Bauwerk“ ließ ihn nicht

mehr los – und heute ist der

54-Jährige einsamer Experte für

diese Unterstände. Nicht nur für

Köln, sondern sicher weltweit.

Nach seinem erfolgreich absolvierten

Silvesterlauf wollte er wissen:

Gibt es in Köln noch mehr

solcher Unterstände, die wie riesengroße

Pilze aussehen? Gezielt

joggte und radelte er fortan durch

Kölns Grünanlagen. Und wurde

fündig. Systematisch legte er einen

Plan an.

Doch er wollte mehr wissen: Wo

stehen noch mehr solche Gebilde?

Wer hat sie wann gebaut? Keiner

konnte ihm eine Antwort geben.

Er wandte sich an die Kölner Lokalpresse.

Die berichtete 2012 –

und das Echo aus der Leserschaft

war riesig. Als auch die Wochenzeitung

„Die Zeit“ – von Köln inspiriert

– darüber schrieb, kamen

Meldungen aus ganz Deutschland.

Sogar aus dem Ausland.

Gut beschirmt ist man auch im Äußeren Grüngürtel

an der Neusser Landstraße.

Errungenschaften aus

der Südsee

Die Konstruktionen aus unterschiedlichsten

Materialien ließen

ihn nicht mehr los. Er vertiefte

sich in ihre Geschichte. „Die Vor -

bilder kommen aus der Südsee“,

KölnerLeben Heft 4 | 21


Der Wetterpilz im Blücherpark

war früher als Fliegenpilz bemalt.

fand er heraus. Seefahrer wie

James Cook brachten sie im

18. Jahrhundert von ihren Entdeckungsfahrten

mit. Zuerst ließen

sich englische Adlige die Kopien

exotischer Strandunterstände mit

Holzstamm und Reetdach in ihren

Gärten aufstellen. Für 1795 ist

dann auf deutschem Boden schon

ein „tahitisches Schirmdach“ in

Münchens Englischem Garten dokumentiert.

In Köln wurden die ersten wohl

in den 1920er oder 1930er Jahren

gebaut. Klaus Herda kennt eine

alte Ansichtskarte von 1935, kann

aber nicht erkennen, ob sie einen

Wetterpilz am Kalscheurer oder

Decksteiner Weiher zeigt. Ab

1950 begann ihr Boom in Köln,

die letzten wurden gegen 1978

rund um den Fühlinger See errichtet.

Die meisten haben um den

„Stiel“ eine Ruhebank. Dort ließ

sich immer schon gut warten,

wenn man sich an solch herausragender

Stelle verabredet hatte.

KölnerLeben Heft 4 | 21

Auch bieten sie Schutz vor Sonne

und Regen, Hagel und Schnee.

Und doch nicht bei jedem Wetter.

Bei Gewitter sind nicht alle ein

sicherer Unterstand, auch nicht

die aus Beton. In der Regel warnt

dann ein Schild davor, hier Schutz

vor Blitz und Regen zu suchen.

Als IT-Fachmann war es Herda

ein Leichtes, eine Online-Karte

mit den ihm bekannten Standorten

ins Internet zu stellen. Sie

zeigt Wetterpilze in Deutschland,

Belgien, den Niederlanden, Polen,

Tschechien, Litauen, Russland,

Slowakei, Belarus, Ukraine,

Rumänien, Slowenien, Kroatien,

Malta, Italien, Frankreich, Spanien,

Portugal, Dänemark, Schweden,

Norwegen. Zu den „Leerstellen“

zählen – noch – Portugal,

Finnland und Bulgarien. Weltweit

weiß er von fast tausend Unterständen

gegen Wind und Wetter.

Dabei hat er seinen „Bestandskatalog“

auch um solche

erweitert, die eher an klassische

INFORMATIONEN

Online-Karte der Wetterpilze

auf www.wetterpilze.de

Wer weitere Wetterpilze

kennt, kann sie – gerne mit

Foto – melden an:

Freunde des Wetterpilzes

c/o Klaus Herda

Arnulfstr. 19, 50937 Köln,

Tel. 0221 / 430 88 20, E-Mail:

klaus.herda@wetterpilze.de

Die Ausstellung „Wetterpilze

– natürlich künstlich“

zeigt Beispiele aus der Samm-

lung von Klaus Herda, die

mittlerweile über 900 Standorte

dokumentiert, dazu

allerhand Wissenswertes und

Künstlerisches. Info: 02203 /

399 87. Bis November sonnund

feiertags 10–17 Uhr.

Eintritt frei. Haus des

Waldes, Gut Leidenhausen 1.

www.sdw-nrw-koeln.de


Foto: Bettina Bormann

Schutzhütten erinnern. Seine große

Liebe aber gilt nach wie vor den

Pilzen.

Köln, die Wetterpilz-

Welthauptstadt

Zweiunddreißig sind es in Köln.

Klaus Herda hat sie nicht nur

gründlich erfasst. Er kennt sich aus,

erkennt zum Beispiel an den Spuren

der Betonverschalung, wann

sie gebaut wurden. Mit einem

locke ren Freundeskreis hat er ein

Klaus Herda unter

dem Wetterpilz

im Nordpark

waches Auge auf seine Schützlinge.

Besonders freut ihn, wenn

sich wie in Porz ein Bürgerverein

um ihren Zustand kümmert.

Das ist letztlich die Aufgabe der

Stadt. Joachim Bauer, stellvertretender

Amtsleiter beim Grünflächenamt,

weiß die Stabilität der

Betonkonstruktionen zu schätzen.

Ihre Verwendung als Malgrund

für Graffiti nimmt er in Kauf. Und

wenn ein Christian und eine Marion

hier einander ihre Liebe versichern,

ist ihm das lieber, als wenn

der Schwur in eine Holzbank oder

einen Baum geritzt wird.

Auch Ausstellungen über Wetterpilze

organisiert der studierte Che -

miker Klaus Herda. Er kann dabei

aus einem umfangreichen Archiv

schöpfen. Darin sammelt er Fotos,

Konstruktionspläne, Lieder

und Gedichte, die von Wetterpilzen

inspiriert sind, Gemälde,

Zeitungsartikel.

Und wem eine Ausstellung zu

trocken ist, wer Wetterpilze lieber

live erlebt – es muss ja nicht gleich

zum Regentest kommen –, für den

hat Klaus Herda sogar einen „Wetterpilz-Weg“

durch Kölns Grün -

anlagen entwickelt: aufgeteilt in

fünf Etappen, zwischen 10 und

17 Kilometern lang. Drei weitere

Strecken sind in Arbeit. js

Anzeigen

DRK-Kreisverband

Köln e. V.

KölnerLeben Heft 4 | 21


Ratgeber 49

Foto: Weißer Ring e. V.; whyframeshot / stock.adobe.com

Schamlos nutzen Diebe im Krankenhaus die Hilfsbedürftigkeit

und das Vertrauen der Patienten aus.

Krankenhäuser sind für Diebe besonders „lukrativ“,

denn alle Türen stehen ihnen offen und sie fallen zwischen

den Besuchern nicht auf. Abgesehen haben sie

es nicht nur auf Bargeld und Bankkarten, Uhren und

Schmuck, sondern auch auf Handys, Hörgeräte und

Brillen. Daher ist nichts, was unverschlossen aufbewahrt

wird oder gar offen herumliegt, vor ihnen sicher.

Und selbst vor schlafenden oder noch unter Narkose

stehenden Patienten machen sie nicht halt.

Geradezu eine Einladung aber ist eine offene Tür

zu einem Zimmer, in dem sich gerade kein Patient

aufhält. Wenn dann noch der Schrankschlüssel steckt

und der Schlüssel für den Safe im Nachttisch liegt,

haben Langfinger leichtes Spiel.

Manche Diebe geben sich als Personal aus, stehen im

Kittel vor einem und verbreiten eine gewisse Hektik:

„Ich soll Sie sofort zum Röntgen bringen, ich nehme

Ihnen schon mal die Ringe ab.“ Oder auch: „Gleich

geht’s zum Ultraschall, ich soll Ihre Wertsachen unterdessen

verwahren.“ Da fühlt man sich schnell

überrumpelt. Andere geben sich als Bekannter des

Bettnachbarn aus, gehen gezielt an den Nachttisch

des leeren Bettes oder fragen den Mitpatienten nach

dem Aufbewahrungsort: „Wir müssen in der Cafeteria

bezahlen, haben aber nicht genug Geld dabei. Ich

soll gerade das Portemonnaie holen.“ Das kann sehr

glaubwürdig vorgetragen werden – zumal wenn an

Tür oder Bett der Name des Patienten steht.

Und ist der Name bekannt, ist es für Diebe oft ein

Leichtes, die Adresse des Patienten herauszufinden.

Dann können sie mit einem entwendeten Schlüsselbund

seelenruhig die Wohnung plündern.

KölnerLeben Heft 4 | 21

So schützen Sie Ihr Eigentum

im Krankenhaus:

> Lassen Sie größere Geldbeträge, Scheckkarten

oder Schmuck, am besten auch Ihre

Handtasche, zu Hause! Schließen Sie Geldbeutel

und Mobiltelefon immer in Ihren

Schranksafe ein, wenn Sie schlafen oder für

Untersuchungen oder eine Operation das

Zimmer verlassen.

> Verwahren Sie den Schlüssel Ihres Schließfaches

nicht im Nachttisch. Können Sie ihn nicht mit

sich nehmen, vertrauen Sie ihn jemandem vom

Personal an, den Sie kennen.

> Schließen Sie immer die Türe – auch bei

kurzfristiger Abwesenheit.

> Achten Sie auch auf abgestellte Handtaschen

oder abgelegte Garderobe Ihrer Mitpatienten

oder Ihrer Besucher.

> Sprechen Sie fremde Personen in Ihrem

Patientenzimmer an und/oder informieren

Sie das Pflegepersonal.

> Wenn es doch passiert ist:

Suchen Sie nicht die Schuld bei sich!

Melden Sie den Diebstahl immer dem

Krankenhaus und erstatten Sie umgehend

Anzeige bei der Polizei!

dt


50

Leben in Köln

Kölner Köpfe – Ehepaar Wittko

Es kommt wohl nicht so häufig vor, dass ein Ehepaar den Ehrenamts preis

der Stadt Köln erhält. In diesem Jahr aber ging er an Rosemarie (79) und

Gernot (78) Wittko.

Sie haben Köln zu Ihrer

Wahlheimat gemacht?

Sie: Ja, seit 1985 leben wir hier in

Porz. Berlin hatte uns damals immer

weniger gefallen, wegen der Mauer.

Es war schon Glück, dass mein Mann

noch vor der Mauerschließung aus

Ostberlin in den Westen kam, sonst

hätten wir uns 1969 nicht kennengelernt.

In diesem Jahr feiern wir Goldhochzeit!

Er: Das war eine Zeit! Ich war damals

bei der Bundeswehr. Nebenbei lernte

ich dort Radio-Fernsehtechniker und war dann für Radar

zu ständig.

Sie: Ich wollte gerne zur Polizei, aber mit 1,60 Meter

war ich denen zu klein. Da ging ich zur Post, beim

Fernamt wurden die Gespräche noch verstöpselt.

Ich war bei einem historischen Ereignis dabei, als am

31. Januar 1971 ein erstes Telefonat zwischen Berlin-

West und Berlin-Ost verbunden wurde.

Wann begannen Sie damit, ehrenamtlich

aktiv zu werden?

Sie: Seit wir hier in Köln sind. Wir waren in eine Neubausiedlung

in Porz gezogen und ich wollte Anschluss

finden. Seit 36 Jahren trage ich die evangelischen Blättchen

aus und seit 35 Jahren bin ich im Festausschuss der

katholischen Frauengemeinschaft aktiv. Außerdem haben

wir über Jahrzehnte unser Straßenfest mitorganisiert.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Er: Ich war zwar beruflich noch eingespannt,

habe aber bei der Veranstaltungstechnik

geholfen.

Sie verbindet ein weiteres

besonderes Engagement.

Für das werden Sie nun auch

ausgezeichnet.

Sie: In Porz-Finkenberg bieten wir

schon seit langer Zeit die Seniorentanzgruppe

„Immer in Schwung“ an.

Schließlich haben wir uns in Ber lin

beim Tanzen kennengelernt.

Er: Seit 27 Jahren leiten wir die Übungsstunden, ich

mache die Musik, anfangs über Kassetten, dann CDs,

jetzt über Computer.

Sie: Und ich leite die Trainingseinheiten. Es ist alles

dabei: Squaredance, Linedance, Paartanz, Blocktanz,

Reihentanz. So kann jeder auch alleine kommen. Es

kommen auch Menschen mit Beeinträchtigungen, die

bei flotter Musik kaum zu merken sind ... Wir durften

jetzt endlich wieder tanzen! Nach der Corona-Auszeit

waren wir überrascht, wie viele wieder dabei waren.

So können wir wieder auf Auftritte hinarbeiten.

Er: Perspektivisch hätten wir gerne Nachfolger, ein Urlaub

wäre mal schön. Aber wir sind froh, dass wir durch

die Bewegung bisher so gesund alt geworden sind.

Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau Oktober/November 2021

Igel im Herbst

Foto: Alexas Fotos / Pixabay.com

Senioren zocken online

Foto: Andrey Bandurenko / AdobeStock

Vom Bio-Müll zum Kompost

Foto: AVG Köln

KölnerLeben Heft 4 | 21


Wichtige Telefonnummern

Service 51

Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln

Zentrales Beratungstelefon für

Senioren und Menschen mit

Behinderung

Tel. 221-2 74 00

sozialamt.beratungstelefon@

stadt-koeln.de

Bürgerberatung

Tel. 221-2 40 00

buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte

oder verwahrloste Personen

Tel. 221-2 44 44

buergerberatung@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln

Tel. 77 75-0

info@sbk-koeln.de

Mobiler Sozialer Dienst

Tel. 221-9 12 77

christoph.kleid@stadt-koeln.de

Heimaufsicht

Tel. 221-2 74 04,

221-2 65 80, 221-2 75 72

heimaufsicht@stadt-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst

beim Gesundheitsamt

Tel. 221-2 47 10

sozialpsychiatrischerdienst@

stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern

Gesamtseniorenvertretung

Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln

Tel. 221-2 75 15

seniorenvertretung@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler

Pariser Platz 1, Raum 360,

50765 Köln, jeden letzten

Mittwoch im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 63 34

svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld

Venloer Str. 419–421, Raum 234,

50825 Köln, jeden 2. und 4.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 42 45

svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt

Ludwigstr. 8, Raum 425,

50667 Köln, jeden 2. und 4.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 14 64

svk.innenstadt@stadt-koeln.de

www.innenstadt-senioren.kompass.

koeln

Stadtbezirk Kalk

Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900,

51103 Köln, jeden 1. und 3.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 83 05

svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal

Aachener Str. 220, Raum 400,

50931 Köln, jeden 1. und 3.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 32 54

svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim

Wiener Platz 2a, Raum 641,

51065 Köln, jeden Montag,

10–12 Uhr

Tel. 221-9 93 07

svk.muelheim@stadt-koeln.de

www.muelheimer-senioren.kompass.

koeln

Stadtbezirk Nippes

Neusser Str. 450, Raum 210,

50733 Köln, jeden 2. Donnerstag

im Monat, 10–11.30 Uhr

Tel. 221-9 54 99

svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, Raum 30,

51143 Köln, jeden 1. und 3.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 73 41

svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Rodenkirchen

Hauptstr. 85, Raum 107, 50996 Köln,

jeden 2. Donnerstag im Monat,

13–15 Uhr, Tel. 221-9 22 24

svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien

AG 60plus

Senioren in der SPD

Vorsitzender:

Friedhelm Hilgers

Magnusstr. 18 b,

50672 Köln

Tel. 925 98 10

ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion

Senioren in der CDU

Vorsitzender:

Bernd Ensmann

Kösliner Str. 22, 50737 Köln

Tel. 740 08 78

bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln

Kreisgeschäftsstelle

Breite Str. 159,

50667 Köln

Tel. 25 37 25

info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen

Ansprechpartnerin:

Frau Ehlting

Rathausplatz (Spanischer Bau),

50667 Köln

Tel. 221-2 59 16

gruene-fraktion@

stadt-koeln.de

DIE LINKE.

Kreisverband Köln

Ansprechpartnerin:

Angelika Link-Wilden

Zülpicher Str. 58,

50674 Köln

Tel. 240 60 95

buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Arbeiterwohlfahrt

Kreisverband Köln e. V.

Rubensstr. 7–13,

50676 Köln

Tel. 20 40 70

info@awo-koeln.de

Der PARITÄTISCHE

Kreisgruppe Köln

Marsilstein 4–6,

50676 Köln

Tel. 95 15 42-0

koeln@paritaet-nrw.org

KölnerLeben Heft 4 | 21

Caritasverband

für die Stadt Köln e. V.

Bartholomäus-Schink-Str. 6,

50825 Köln

Tel. 95 57 00

info@caritas-koeln.de

Diakonisches Werk Köln

und Region

Kartäusergasse 9–11,

50678 Köln

Tel. 16 03 80

ihrschnellerdraht@

diakonie-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Köln-Stadt e. V.

Oskar-Jäger-Str. 42,

50825 Köln, Tel. 548 70

info@drk-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln

Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstr.

50823 Köln, Tel. 716 62-0

info@sgk.de

ASB Köln e. V.

Sülzburgstraße 146,

50937 Köln, Tel. 66 00 70

www.asb-koeln.de

Polizei

Kriminalkommissariat

Kriminalprävention/Opferschutz

ehemals Vorbeugung

Tel. 229-86 55

kriminalpraevention.koeln@

polizei.nrw.de

Kommissariat

Verkehrsunfallprävention/

Opferschutz

Tel. 229-61 61

VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine