Bayreuther Festspielzeitung 2021

inbayreuth

Seite 1

Bayreuther

Festspielzeitung

festspiele.inbayreuth.de

7. Jahrgang | 25. Juli 2021

Bayreuth, Juli/August 2021

Nach Corona-Zwangspause:

Endlich wieder Festspiele

Holländer-Partitur von

Meisterhand

Richard Wagners Partitur-

Handschrift des „Fliegenden

Holländers“ ist erstmals in der

Schatzkammer des Richard-

Wagner-Museum zu sehen.

Wie in jedem Festspieljahr

präsentiert das Museum wertvolle

Autographe Richard Wagners

zu dem jeweils neu inszenierten

Werk. In diesem Jahr ist

es „Der fliegende Holländer“ in

der Inszenierung und dem Bühnenbild

von Dmitri Tcherniakov

und der musikalischen Leitung

von Oksana Lyniv, die als erste

Frau im „mystischen Abgrund“

des Orchestergrabens im Festspielhaus

dirigiert.

„Der Fliegende Holländer“

von 1840, Richard Wagners

vierte vollendete Oper und das

früheste Festspielwerk, wird

auf dem Titelblatt vom Komponisten

selbst als „Romantische

Oper“ bezeichnet

Es ist nicht bekannt, wann

und wo Richard Wagner das

erste Mal mit der Legende um

den „Fliegenden Holländer“

in Kontakt kam. Als inhaltliche

Vorlage diente Heinrich Heines

Fassung des Stoffs in den „Memoiren

des Herren von Schnabelewopski“.

Da Wagner hoffte,

das Werk für die Pariser Oper zu

komponieren, ist der erste Entwurf

für das Textbuch – für Wagner

einzigartig – in französischer

Sprache verfasst.

Das Richard-Wagner-Museum

Bayreuth präsentiert die

414-seitige autographe Reinschrift

der Partitur aus Anlass

der diesjährigen Neuinszenierung

des Werks bei den Bayreuther

Festspielen. Sie wird

überhaupt erstmals öffentlich

im Richard Wagner Museum

ausgestellt – in dessen Schatzkammer

im Untergeschoss

von Haus Wahnfried. Außerdem

gibt es dort weitere wertvolle

originale Text- und Notenhandschriften

Richard Wagners

auf dem Weg zur Partitur des

„Fliegenden Holländer“ zu

sehen: den zweiten Prosaentwurf,

die Erstschrift des

Textbuches sowie die Kompositionsskizze.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Ehemann Joachim Sauer

Ministerpräsident Markus Söder mit Ehefrau Karin Baumüller-Söder

Vom vermeintlichen „Normal“ früherer Tage sind wir immer noch

ein gutes Stück entfernt. Dass die Festspiele in diesem Jahr dennoch

stattfinden, verbreitet Optimismus. Auch wenn der Rote Teppich

in diesem Jahr nicht ausgerollt werden konnte, pilgerte die

(Polit)-Prominenz auf den Grünen Hügel. Zu sehen gab es für Zaungäste

nicht viel, denn der Bereich vor dem Königsportal war gesperrt.

„Nach äußerst zurfriedenstellenden Generalproben sind wir

einfach glücklich, das Aufführungen stattfinden können“, sagte

Katharina Wagner am Tag vor der Premiere, im Rahmen des obligatorischen

Pressegesprächs. Aus dem Ticketerlös der heuer nur

möglichen insgesamt 22.000 Besucher, erwirtschaftet das Festival

5,3 Millionen Euro. Gäste aus Asien sind heuer ferngeblieben.

Zur Deckung der Kosten haben die Gesellschafter der Bayreuther

Festspiele GmbH die Zuschüsse angepasst.

Nach einem durch Corona bedingten Jahr Zwangspause,

begrüßte erstmals Oberbürgermeister Thomas Ebersberger die

Ehrengäste am Königportal.

Wagners WeRke

wirklich verstehen

WERKEINFÜHRUNGEN VON HANS MARTIN GRÄBNER

Am Vorstellungstag zur jeweiligen Aufführung, 11 bis ca. 12 Uhr,

Rokokosaal, Steingraeber-Haus, Friedrichstr. 2, Bayreuth. Eintritt: 15 €.

Kein VVK. Tageskasse: 10.30 Uhr. www.steingraeber.de

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Leitfaden für Festspielbesucher

Vor jedem Vorstellungsbesuch ist als Teil

des diesjährigen Hygienekonzepts eine

Registrierung erforderlich, bei der folgende

Unterlagen vorzulegen sind und

die bis zu einer Stunde vor Vorstellungsbeginn

abgeschlossen sein muss:

Ein Nachweis über

• eine genesene Corona-Infektion, die

nicht länger als sechs Monate zurück

liegt oder

• eine vollständige Impfung mit Impstoffen,

die in der EU zugelassen sind

(mindestens 14 Tage nach der Zweitimpfung)

oder

• einen tagesaktuellen PCR- oder Antigentest.

Gäste können auch mit

einem tagesaktuellen Testergebnis

aus ihrem Heimatort anreisen.

Die jeweiligen Nachweise müssen in

deutscher oder englischer Sprache vorliegen.

Weiterhin sind vorzuweisen

das Ticket für die Vorstellung sowie ein

Erst registrieren, dann ins Festspielhaus

Appell der Festspielleitung: Genügend Zeit einplanen / Erfassungen auch in der

Touristinfo und im Haus Wahnfried möglich

amtliches Ausweisdokument (Personalausweis,

Reisepass, Führerschein). Jeder

Besucher muss persönlich erscheinen,

da der Akkreditierungsprozess mit dem

Anlegen eines Einlassbändchens abgeschlossen

wird. Ohne Registrierung, bis

eine Stunde vor Vorstellungsbeginn mit allen

erforderlichen Unterlagen, ist es nicht

möglich, eine Aufführung der Bayreuther

Festspiele zu besuchen.

Es wird ein Registrierungszentrum und

ein kleines Testzentrum auf dem Gelände

des Freiluftbades, An der Bürgerreuth 8,

geben. Das Registrierungs- und Testzentrum

öffnet vier Stunden vor Vorstellungsbeginn.

Für die notwendige Registrierung

zu „Rheingold – Immer noch Loge“ ist es

möglich, sich ab 9:30 Uhr einzutragen.

Zusätzlich ist ein Counter in den Räumen

der Bayreuth Marketing & Tourismus

GmbH, Opernstraße 22, sieben Stunden

vor bis eine eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

geöffnet. Auch der Kassenbereich

des Museumsneubaus Haus Wahnfried,

Richard-Wagner-Straße 48, steht von

Montag bis Sonntag, von 10–17 Uhr, zur

Verfügung.

Ein Nacheinlass nach Vorstellungsbeginn

ist ausgeschlossen. Die Festspielleitung

empfiehlt allen Festspielbesucherinnen

und Festspielbesuchern dringend,

entsprechend mehr Zeit für den Registrierungsprozess

einzuplanen und den

Registrierungsprozess bis eine Stunde

vor Vorstellungsbeginn abzuschließen.

Folgende Gegenstände können nicht in

das Festspielhaus mitgenommen werden:

• Rucksäcke und Taschen, die ein DIN

A4-Format überschreiten

• sperrige, spitze und scharfe Gegenstände

• Gegenstände, die dem deutschen

Waffengesetz unterliegen

• Sitzkissen,

• Getränkeflaschen und sonstige

Flüssigkeitsbehältnisse

• Regenschirme, die zusammen-

geklappt eine Gesamtlänge von 30

Zentimeter überschreiten.

Coronabedingt stehen in diesem Jahr im

Festspielhaus keine Garderoben zur Verfügung,

einen Sitzkissenverleih wird es

nicht geben. Das Fächern während der

Aufführungen ist untersagt.

Bei allen Vorgängen (Registrierung, Einlass),

auf allen Verkehrswegen im Festspielhaus,

auf den Sitzplätzen im Saal

während der Vorstellung, in den Sanitäranlagen

im Außenbereich und sofern

der Mindestabstand von 1,50 m nicht

eingehalten werden kann, gilt die Pflicht

zum Tragen einer FFP2-Maske. Ausnahmen

z.B. in Form von Attesten können

nicht akzeptiert werden. Das Foyer steht

coronabedingt vor den Vorstellungen und

in den Pausen nicht zum Aufenthalt zur

Verfügung. Die Besuchertoiletten im Festspielhaus

können nicht benutzt werden,

im Außenbereich wird eine ausreichende

Anzahl an Besuchertoiletten zur Verfügung

stehen.

Wo finde ich was!

Grafik: Bayreuther Festspiele

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Bayreuther

Festspielzeitung


Premierengäste

Festspiele

Spielplan 2021

So. 25. Juli | 18:00 Uhr

Der fliegende Holländer

Mo. 26. Juli | 16:00 Uhr

Meistersinger

Di. 27. Juli | 16:00 Uhr

Tannhäuser

ALMANACH

Jahrbuch

der Gesellschaft

der Freunde

von Bayreuth e.V.

zu den Bayreuther

Festspielen

Almanach 2021

Auch die zwölfte Ausgabe des Jahrbuches

der Gesellschaft der Freunde von

Bayreuth e.V. zu den Bayreuther Festspielen

hält wieder viele Interviews mit

Künstlern und Mitwirkenden bereit und

ermöglicht interessante Einblicke in die

Ereignisse auf dem Grünen Hügel.

Das Buch ist zum Preis von 20 Euro bei

der Geschäftsstelle der Freunde von

Bayreuth, Festspielhügel 6, und unter

www.bayreuther-festspiele.de erhältlich.

www.freunde-bayreuth.org

Do. 29. Juli | 16:00 Uhr

Die Walküre

Sa. 31. Juli | 18:00 Uhr

Der fliegende Holländer

Wir verlosen dreimal einen Almanach: Bis 16. August eine E-Mail an

gewinnen@btsz.de. Postanschrift für den Versand nicht vergessen.

So. 01. August | 16:00 Uhr

Meistersinger

Mo. 02.August | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Di 03. August | 16:00 Uhr

Die Walküre

Mi. 04. August | 18:00 Uhr

Der fliegende Holländer

Do. 05. August | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Sa. 07. August | 18:00 Uhr

Der fliegende Holländer

So. 08. August | 16:00 Uhr

Meistersinger

Di. 10. August | 16:00 Uhr

Konzert Parsifal

Mi. 11 August | 18:00 Uhr

Der fliegende Holländer

Do. 12. August | 16:00 Uhr

Meistersinger

Fr. 13. August | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger mit Ehefrau Stefanie Hellbach

Bernd Sibler, Staatsminister für

Wissenschaft und Kunst mit Ehefrau

Michaela

Sa. 14. August | 18:00 Uhr

Der fliegende Holländer

Mo. 16 August | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Di. 17. August | 16:00 Uhr

Meistersinger

Do. 19. August | 16:00 Uhr

Die Walküre

Fr. 20. August | 18:00 Uhr

Der fliegende Holländer

So. 22. August | 18:00 Uhr

Konzert unter der

musikalischen Leitung von

Andris Nelsons

Mo. 23. August | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Di. 24. August | 16:00 Uhr

Meistersinger

Mi. 25. August | 18:00 Uhr

Konzert unter der

musikalischen Leitung von

Andris Nelsons

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Impressum

Herausgeber: SaGa Medien & Vertrieb OHG , Richard-Wagner-Straße 36, 95444 Bayreuth

Tel. 0921/1627280-40 / festspiele.inbayreuth.de

Gesamtverantwortlich: Martin Munzert/Redaktion: Gabriele Munzert (verantw.), Anzeigen:

Martin Munzert (verantw.), Thomas Hacker, Stefanie Hoffmann / Fotos: Gabriele Munzert,

Wolfgang Munzert, Stefan Dörfler, Archiv, wenn nicht anders gekennzeichnet

Satz/Gestaltung: SaGa Medien & Vertrieb OHG / Gültige Anzeigenpreisliste: 01/2021

Anzeigen und -entwürfe sind verlagsrechtlich geschützt. Nachdruck, Vervielfältigung und

elektronische Speicherung nur mit Zustimmung des Verlags. Es gelten unsere Allgemeinen

Geschäftsbedingungen.

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Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung 3


Premierengäste auf dem Grünen Hügel

MdL Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayerischen

Landtags, mit Lebensgefährtin Franziska Rabl

MdL Wolfgang Heubisch, Vizepräsident des Bayerischen Landtags,

mit Ehefrau Barbara

MdL Alexander Hold, Vizepräsident des Bayerischen Landtags,

mit Ehefrau Michaela

MdL Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister,

Ehefrau Gerswid

mit

MdB Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für

Kultur und Medien

MdB Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, mit

Ehemann Landrat Oliver Bär

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Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung 5


Premierengäste auf dem Grünen Hügel

MdB Silke Launert mit Aleksandar Trifunovic

Michael Kretschmer, Sächsischer Ministerpräsident, mit Annett

Hofmann

Peter Orloff, Komponist und Sänger, und Werner Fuchs

MdL Melanie Huml, Staatsministerin für Europaangelegenheiten,

mit Ehemann Markus

Unternehmerin Dagmar Wöhrl, Stammgast bei den

Bayreuther Festspielen

Tobias Hans, Saarländischer Ministerpräsident, mit Ehefrau

Tanja

„rosalie und wagner. licht – mythos – material“

Sonderausstellung bis 3. Oktober 2021 würdigt das Werk der Künstlerin

Im Richard Wagner Museum ist die Ausstellung

„rosalie und wagner. licht – mythos – material“

zu sehen. Es handelt sich um eine umfassende

Schau zum Werk der Bühnenbildnerin, Malerin

und Lichtgestalterin rosalie. Am 12. Juni 2017

verstarb die international renommierte Künstlerin.

Ein Vierteljahrhundert nach dem „Ring“,

den sie im Festspielhaus spektakulär in Szene

gesetzt hat, wird ihre Arbeit gewürdigt. Bühnenbildmodelle

und Kostümentwürfe, Notizen

und Regiebücher zeugen von der Entwicklung

des Bayreuther „Ring“, Kostüme und Requisiten,

Filme und Fotos vergegenwärtigen diese Produktion.

Aber auch mit Skulpturen, kinetischen

Objekten und Lichtinstallationen beeindruckte

rosalie. Einen Höhepunkt bildet das Modell zu ihrem

letzten Werk „Mahler 8”, das sie für die Elbphilharmonie

in Hamburg schuf. Bayreuth war

der Ort ihres größten künstlerischen Erfolges.

Die Ausstellung findet in allen Gebäuden des

Museums statt. Im Neubau werden Inszenierungen

präsentiert. Installationen und Objekte im

Haus Wahnfried und im Siegfried Wagner-Haus

treten in Dialog mit den Dauerausstellungen.

rosalie

und

wagner

licht – mythos – material

www.wagnermuseum.de

Foto: Wolf-Dieter Gericke

6

Bayreuther

Festspielzeitung


Premierengäste auf dem Grünen Hügel

Stadtrat Halil Tasdelen und MdB Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin

beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Dolores Longares-Bäumler, Heinrich Krodel , Kabarettist Michl Müller, Angelika Haberberger, Isolde Krodel und

Herbert Sollner

MdB und Stadtrat Thomas Hacker, Nike Hellbach und Marius Grillenberger

Landrat Florian Wiedemann mit Sandra Meister

Luca Maaß und Andreas Zippel, Zweiter Bürgermeister der Stadt Bayreuth

Stadtrat Christopher Süss, Luisa Funke-Barjak, Katrin Hoppert und Stadtrat Thomas Bauske

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bis nach den Aufführungen

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Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung 7


Premierengäste auf dem Grünen Hügel

Benedikt Stegmayer, Kultur- und Tourismusreferent

der Stadt Bayreuth, mit Ehefrau Charlotte

Wolf-Christian Küspert, Geschäftsführer Gelo

Holzwerke GmbH, mit Ehefrau Anja

Tim Wilhelm, Schauspieler, Fernsehmoderator und Sänger der „Münchener

Freiheit“, Dr. Cathrin Maier mit Tochter Magdalena

Stadtrat Dr. Stefan Specht mit Uli Betzel

Stadtrat Franz-Peter Wild mit Anika Hegendörfer

Architekt Karl-Heinz Greim mit Ehefrau Anne

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz mit Ehemann Michael Ziegler

Zaungäste und Festspielbesucher warten an der Siegfried-Wagner-Allee

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Bayreuther

Festspielzeitung


Kultur im historischen Steingraeber -Palais

„Flieg, Holländer, Flieg!“

„Flieg, Holländer, Flieg!“, heißt

das aktuelle Stück aus der

Feder von Uwe Hoppe, aufgeführt

vom Ensemble der Studiobühne

Bayreuth, parallel zur

„Holländer“-Neuinszenierung

am Grünen Hügel. Parodistisch

zugespitzt taucht das Team

um Autor und Regisseur Uwe

Hoppe in die tiefenpsychologischen

Abgründe des damals

noch ungestümen Dichter-

Komponisten und zeigt eine

ganz neue Sicht auf das Werk

des jungen Richard Wagner.

Unausgesprochenes wird

unverblümt herausgeschleudert,

Absurdes wird in Skurrilität

überzeichnet und die Romantik

wird an den Rand des

Kitsches getrieben. Eine junge

Frau zwischen zwei Männern,

vor der Wahl ins bürgerliche

Leben zu stranden oder sich in

die Unsicherheit eines Künstlerlebens

bis in den Tod zu

stürzen. Schräg, aberwitzig,

derb und tief, in die Poesie abgleitend,

ein Spiel um Leben

und Tod, zwischen verzweifeln,

weinen und lachen bis zum

Bauchschmerz.

Jahr für Jahr feiert Uwe

Hoppe große Erfolge. Seine

Stücke im Steingraeber-

Hoftheater finden regelmäßig

überregionale Beachtung.

Termine und Tickets

Hoftheater des Steingraeber-Palais, Friedrichstraße 2.

Termine: 25., 29., und 30. Juli, 3., 6., 7., 8., 12., 13., 14., 17., 20. und 21.

August. Alle Aufführungen jeweils um 20 Uhr, außer am 25.7. und

8.8. bereits um 18 Uhr.

Tickets an der Abendkasse und Vorverkauf: Theaterkasse,

Telefon 09 21 / 69 00 1

www.studiobuehne-bayreuth.de

Mittwoch, 28. Juli, 19.30 Uhr

Kammermusiksaal

Klaviermusik der Belle Epoque

Werke von Humperdinck, Franz

Liszt und Verdi sowie „Siegfried

Wagner Klavierfantasie von

Eduard Reuss“. Pianistin Galina

Vracheva.

Freitag, 30. Juli, 19.30 Uhr

Kammermusiksaal

„Orient Express” für Violine,

Klarinette und Klavier

In Zusammenarbeit mit dem

Klavierfestival. Es spielen die

Violinsolistin Martina Trumpp,

Jorge M. Uribe, Klarinette, am

Piano Bohumir Stehlik.

Freitag, 6. August, 11 Uhr

Kammermusiksaal

„Pilgerfahrt zu Beethoven“

CD-Präsentation mit musikalischer

Begleitung, Frank Piontek

und Wolfram Graf.

Eintritt frei.

Freitag, 6. August, 19.30 Uhr

Kammermusiksaal

Lieder ohne Worte – Klangpoesie

Pianistische Klangpoesie in

Klassik und Jazz ist der Titel

des Konzertabends mit liedhaften

Solo-Klavierstücken

von Marie-Luise und Victor

Alcántara.

Sonntag, 15. August, 11 Uhr

und 16 Uhr – Kammermusiksaal

Klangreise durch vier Jahrhunderte

– Alain Roudier ist

Spezialist für historische Aufführungspraxis

und Schüler

von Alain Planès und Menahem

Pressler: Wieder in Bayreuth

präsentiert er eine Klangreise

in drei Konzerten an drei Tagen.

Roudier spielt vier verschiedene

Klaviere, vom historischen

Clavicord bis zum Steingraeber

„Sordino“ Konzertflügel 2020.

Mittwoch, 18. August, 19.30

Uhr – Kammermusiksaal

Preisträgerkonzert, im Rahmen

des Projektes „EchoSpore“ der

Hochschule für Musik und Tanz

Köln. Werke von Theo Kreiten,

Schubert, Beethoven, Scarlatti,

Protopov, Debussy.

Samstag, 21. August, 11 Uhr

Kammermusiksaal

Neu in der Serie „Junge Meis-

terpianisten“: Schola Cantorum

Basiliensis Es spielen Laura

Fernandez Granero und Gabriele

Lucherini. Beide studieren

historische Aufführungspraxis.

Sonntag, 29. August, 11 Uhr

Kammermusiksaal

Wagner zu vier Händen im Hause

Humperdinck – Sofi Simeonidis

und Rainer Maria Klaas.

Ein „Familienkonzert“ der

besonderen Art: Werke von

Richard Wagner, seinem Sohn

Siegfried Wagner und seinem

Schwiegervater Franz Liszt.

Buchvorstellungen

Mo., 26.7., 13Uhr, Steingraeber Haus – Kammermusiksaal,

„Hier gilt‘s der Kunst“ von Prof. Dr. Anno Mungen

Der Autor nimmt nun erstmals Wieland Wagners künstlerische

Tätigkeit vor 1951 in den Blick und untersucht umfassend die

Entpolitisierung der Bayreuther Festspiele in der jungen Bundesrepublik,

die es ermöglichte, dass sich Wieland Wagner der

eigenen Schuldhaftigkeit nicht stellen musste.

Mi., 4.8., 13 Uhr, Steingraeber Haus – Kammermusiksaal

„Igor Levit - Hauskonzert“ von Igor Levit, Florian Zinnecker

Igor Levit gehört zu den besten Pianisten seiner Generation. Der

Journalist Florian Zinnecker begleitete Igor Levit durch die Konzertsaison

2019/20. Gemeinsam erleben sie eine Zeit der Extreme.

Es ist das Jahr, in dem Levit öffentlich Partei gegen Hass im

Netz ergreift und dafür Morddrohungen erhält.

Eintritt jeweils frei.

Durch Manufaktur und das Museum

Der Duft klingender Nadelhölzer

... Klänge von hartem

Stahl und weichem Kupfer ...

die unglaubliche Vielfalt

an Werkstätten unter einem

Dach: Feinmechanik,

Möbelbau und Schlosserei ...

schwarzer Klavierlack und seine

Geheimnisse, edle, feinste

australische Wolle im kostbaren

Hammerfilz, die künstlerischen

Bearbeitung der Klangkörper.

Während der Festspielzeit

finden Manufakturführungen

am 29. Juli sowie 5., 12., 19. und

26. August um jeweils 16 Uhr

statt. Ab 15 Uhr kann bereits

das Museum besichtigt werden.

Eintritt 5 Euro. Kinder bis

14 Jahren in Begleitung der

Eltern frei. Treffpunkt ist im

Steingraeber Haus, Friedrichstraße

2. Voranmeldung wichtig.

Aufgrund der Pandemie

nur begrenzte Teilnehmerzahl.

Ausstellung: Der Friedensengel

„Siegfried Wagner – Der Friedensengel“,

heißt die Ausstellung

der Siegfried-Wagner-Gesellschaft

bis 31. August

im Nordsaal der Klaviermanufaktur

Steingraeber.

Kuratoren sind Achim Bahr

und Peter P. Pachl. Siegfried

Wagners op. 10 – entstanden

1914, uraufgeführt 1926 in

Karlsruhe – ist eines von drei

zentralen Werken, die mit den

Ereignissen des Ersten Weltkriegs

und mit der politischen

Situation der Zeit in Zusammenhang

stehen: die beiden

Chorwerke „Der Fahnenschwur“

und „Friedenshymne“

sowie die Oper „Der Friedensengel“.

Die Ausstellung nimmt

Bezug auf die Bayreuther

Aufführungen des Werkes am

21. und 22. August im Reichshof.

Klavierwelt Bayreuth

Manufaktur | Museum | Einzelhandel | Kulturzentrum

steingraeber.de

Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung 9


Der Neue auf dem Hügel

Von Leipzig nach Bayreuth

Ulrich Jagels, neuer kaufmännischer Geschäftsführer

Ulrich Jagels, seit 1. April neuer kaufmännischer

Geschäftsführer der Bayreuther

Festspiele. Er folgte auf Holger von Berg

und steht zusammen mit Katharina Wagner

an der Spitze des Opernhauses, als

Verantwortlicher des wirtschaftlichen

Bereichs. Auf ihn warten große Aufgaben,

wie beispielsweise die Weiterführung

der umfassenden Sanierung des

Festspielhauses. Der Betriebswirt war

zuletzt als Verwaltungsdirektor der Oper

Leipzig tätig. Für die Festspielzeitung

stand er für ein exklusives Interview zur

Verfügung.

Die 100-Tage-Marke einer Amtszeit wird

traditionell genutzt, um Prioritäten und

Strategie abzuwägen. Ihr Fazit?

Ulrich Jagels: Ich wurde von allen sehr

herzlich willkommen geheißen. Das hat

mich gefreut und mir den Einstieg erleichtert.

Von Beginn an war für mich

klar, dass die Corona-Pandemie einen

Schwerpunkt meiner Arbeit darstellen

würde und für sichere Proben und Vorstellungen

vielfältige Vorkehrungen zu

treffen sind. Alle Arbeitsbereiche sind

mit dem Thema Hygienemaßnahmen

intensiv befasst und ich bin froh, dass

auf dieser Grundlage eine Betriebsgenehmigung

am 23. Juli für Vorstellungen

vor jeweils 911 Zuschauern erteilt wurde.

Dies entspricht dem so genannten

Schachbrettmuster mit einer Besetzung

jedes zweiten Platzes, denn normalerweise

finden 1.944 Gäste im Festspiel-

Ulrich Jagels. Foto: Bayreuther Festspiele /

Enrico Nawrath

haus Platz. Ich bin dankbar, dass Opern

wieder aufgeführt werden können.

Die Sanierung des Festspielhauses

macht Fortschritte. Ist man im Zeit- und

Finanzplan, wirken sich die Engpässe

bei der Baumaterialbeschaffung aus?

Ulrich Jagels: Die Sanierungsarbeiten

am Festspielhaus wurden am 27. April

pünktlich zu Beginn der Proben abgeschlossen.

Gearbeitet wurde vor allen

Dingen an einer Verbesserung des

Brandschutzes und Vorbereitungen

zum Einbau einer neuen Sprinkleranlage.

Der Kostenrahmen wurde eingehalten.

Ein provisorisches Vordach in den

Eingangsbereichen am Festspielhaus

konnte hingegen aufgrund der derzeit

fehlenden Baumaterialien nicht mehr

umgesetzt werden. Fortgeführt werden

die Maßnahmen ab September mit

dem Einbau eines Aufzugs in einen der

Treppenhaustürme zur Verbesserung

der Barrierefreiheit sowie mit weiteren

Baumaßnahmen zur Verbesserung des

Brandschutzes.

Corona hat sich besonders in finanzieller

Hinsicht ausgewirkt. Sie verantworten

den wirtschaftlichen Bereich, wie

klamm ist die Kasse?

Ulrich Jagels: Die Gesellschafter der

Bayreuther Festspiele GmbH haben bereits

im Jahr 2020 die Voraussetzungen

für die Durchführung der diesjährigen

Festspiele durch Finanzierungszusagen

geschaffen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Zum Schutz vor Infektionen waren umfangreiche

Maßnahmen erforderlich.

So wurde der Chorsaal umfangreich

ertüchtigt. Die Belüftung wurde verbessert

und für die Sängerinnen und Sänger

Kabinen eingebaut, die ein sicheres

Arbeiten ermöglichen. Der Chorgesang

wird aus dem Chorsaal auf die Bühne

übertragen. Das funktioniert sehr gut,

wovon sich unser Publikum nun überzeugen

kann. Mehrkosten fallen außerdem

durch das umfangreiche Testkonzept

und die Schaffung von ausreichend

großen Aufenthaltsbereichen für die

Mitarbeiter an. Zutritt auf das Festspielgelände

ist nur Mitarbeitern gestattet.

Verspüren Sie die Aura des Meisters auf

Fluren und in Gängen, beindruckt Sie

das Gebäude?

Ulrich Jagels: Die besondere Ausstrahlung

Richard Wagners ist in Bayreuth

überall spürbar. Ein Festspielhaus, dass

ausschließlich der Aufführung seiner

Werke gewidmet ist, ist weltweit einmalig

und wir freuen uns auf Gäste aus aller

Welt. Ich freue mich, dass ich das mitgestalten

kann.

Was haben Sie von der Region schon

gesehen?

Ulrich Jagels: Nach der Arbeit steige ich

gerne aufs Fahrrad und erkunde die Umgebung.

Meine Touren haben mich zum

Beispiel durch die schönen Auen, zur

Eremitage und Schloss Fantasie geführt

und es bleibt noch viel zu entdecken.

Das Gespräch führte Gabriele Munzert

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den Faktor Innovation. Die Entwicklungsagentur

Oberfranken

Offensiv plant mit Entscheidern

der Region eine umfangreiche

Imagekampagne.

Wie wird der Imageprozess

aussehen?

In den kommenden Jahren

wird Oberfranken sein Profil

schärfen, mit einer Imagekampagne

gezielt außerhalb werben

und das Bewusstsein der

Frank Ebert

Menschen innerhalb Oberfrankens

für die Region stärken.

Intensive Monate mit Gesprächen,

Befragungen, Workshops

und Analysen liegen hinter der

Entwicklungsagentur und den

Entscheidern der Region. Gemeinsam

wurde die Grundlage

für die anstehende Imagekampagne

entwickelt. Besonders

wertvoll war dabei auch der Input

aus den vielen Regionalinitiativen,

die in den Prozess eingebunden

waren und auch künftig

dabei sein werden. Dank dieses

Engagements kristallisierte

sich die weitere gemeinsame

Richtung heraus: Oberfranken

will besonders bei den 20- bis

45-Jährigen im Raum München,

Nürnberg und den Grenzregionen

Sachsens und Thüringens

punkten, und zwar als innovative

Familienregion!

Was ist der Imagepakt?

Der Imagepakt ist das gemeinsame

Bekenntnis der Akteure,

diesen Prozess zu begleiten

und zu unterstützen. Im April

stimmten alle Teilnehmerinnern

und Teilnehmer aus der oberfränkischen

Kommunalpolitik,

Wissenschaft, Wirtschaft und

Verwaltung und der Vorstand

des Vereins Oberfranken Offensiv,

für den gemeinsamen Weg.

Zusammenzuhalten, ein

Ziel festzulegen und eine gemeinsame

Richtung verfolgen:

Den Beteiligten geht es beim

Imagepakt um die positive

Wahrnehmung der Region, dem

Image für Oberfranken. Künftig

will die Region gezielt junge

Menschen und Familien für ein

Leben in Oberfranken begeistern

und langfristig gewinnen.

Und wer bereits da ist, der soll

vom Bleiben überzeugt werden.

Davon werden alle Landkreise

und Städte profitieren, alle Unternehmen

und auch die Universitäten

und Hochschulen.

Ebenso ist es wichtig, dass der

Prozess vor Ort vermittelt und

kommuniziert wird, denn auch

Studierende, Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sollen sensibilisiert

werden. Dafür, dass etwas

getan wird; gemeinsam, zielorientiert

und langfristig.

Wie geht es nun weiter?

Die Richtung ist festgelegt, das

Ziel ist klar, es gibt 100 Prozent

Zuspruch! Nun sind Kreativität

und Expertise in Sachen Marketing,

Kommunikation und

regionaler Markenbildung gefragt.

Dabei setzt Oberfranken

Offensiv neben der heimischen

Expertise auch auf den Agenturblick

von außen sowie weiterhin

auf den engen Austausch

mit den Regionalinitiativen und

allen am Imagepakt beteiligten

Entscheidern. Die oberfränkische

Imagearbeit ist auf Langfristigkeit

ausgelegt. Noch in

diesem Jahr starten die ersten

Aktionen. Es ist und bleibt spannend

in Oberfranken und das ist

sehr gut so!

#esgehtnurgemeinsam

Melanie Huml

MdL, Staatsministerin

Melanie Huml MdL,

Staatsministerin

„Der Imagepakt ist enorm wichtig

für Oberfranken. Es ist uns

gelungen, dass auch wirklich alle

mitmachen. Das heißt: Landräte,

Oberbürgermeisterin

und

Oberbürgermeister, Präsidentin

und Präsidenten der Wirtschaftskammern,

die Präsidentin und

Präsidenten der Universitäten und

Hochschulen – alle machen sich

gemeinsam auf den Weg, um das

Image von Oberfranken nach innen

und außen zu stärken. Das ist unser

Ziel, denn #esgehtnurgemeinsam.“

Heidrun Piwernetz

Regierungspräsidentin

Melanie Huml MdL,

Staatsministerin

„Der Imageprozess hat uns auf eine

ganz intensive Art wieder zusammengebracht

und noch stärker

vernetzt. Diesen Schwung wollen

wir nun für die Umsetzung konkreter

Maßnahmen nutzen.“

Am Imagepakt beteiligten sich: Oberfranken Offensiv e.V., der Bezirk

Oberfranken, die Landräte aller neun oberfränkischen Landkreise, die

Oberbürgermeisterin und die Oberbürgermeister aller vier kreisfreien Städte

sowie der fünf Großen Kreisstädte, die Handwerkskammer für Oberfranken,

die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth, die Industrieund

Handelskammer zu Coburg, die vbw Vereinigung der bayerischen Wirtschaft

Bezirksgruppe Oberfranken, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die

Universität Bayreuth, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg,

die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof, das Bayerische Staatsministerium

der Finanzen und für Heimat (als Auftrag- bzw. Fördermittelgeber),

die Regierung von Oberfranken. Eine Legende zur Collage finden Sie unter:

www.oberfranken.de/de/imagepakt

Über das Projekt

Im Februar 2020 hat Oberfranken

Offensiv den Imageprozess

aufgegriffen, um im Rahmen des

Förderprogramms zur Stärkung

regionaler Identitäten des Bayerischen

Staatsministeriums der

Finanzen und für Heimat eine

Imagekampagne für die Region

ins Leben zu rufen. Auf Basis der

Imageanalyse Oberfranken des

Instituts für Demoskopie (IfD)

Allensbach von 2019 entwickelt

der Verein im engen Schulterschluss

mit Kommunen, Wirtschaftskammern,

Universitäten,

Hochschulen, Verbänden und

anderen Akteuren, eine Imagekampagne,

die Oberfranken in

der Innen- und Außenwahrnehmung

stärken soll.

Über Oberfranken Offensiv

Oberfranken Offensiv e.V. ist

eine der mitgliederstärksten

Regionalinitiativen Deutschlands

und Impulsgeber innovativer

Projekte. Die Kernaufgabe

der Entwicklungsagentur ist es,

die Stärken Oberfrankens vor

dem Hintergrund des demografischen

Wandels auszubauen

und so die Zukunftsregion

Oberfranken mitzugestalten. Im

Verein engagieren sich Kommunen,

Unternehmen, Institutionen,

Verbände und Privatpersonen.

Mehr Infos: oberfranken.de

Gefördert durch:

Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung 11


Die Markgräfin und der Komponist

Nicht nur Leben und Schaffen Richard

Wagners (1813 – 1883) bescheren Bayreuth

weltweite Ausstrahlung, auch

Markgräfin Wilhelmine (1709 – 1758) hat

ihren Teil dazu beigetragen. Diese preußische

Königstochter, nach Bayreuth

verheiratet, war es, die Richard Wagner

anlockte. Nicht persönlich, jedoch das

Theater, dass Wilhelmine 1748 errichten

ließ. Das Markgräfliche Opernhaus, heute

Weltkulturerbe, Museum und Theater,

lockte Richard. Zu klein, zu prunkvoll,

befand er und gab die Pläne für ein eigenes

Festspielhaus in Auftrag. Sowohl

das Erbe des Komponisten Wagner hat

Weltruf, wie auch das von Markgräfin

Wilhelmine. In nur zwei Jahrzehnten

macht sie Bayreuth zu einer der prunkvollsten

deutschen Städte des 18. Jahrhunderts.

Richard-Wagner-Festspielhaus: Spatenstich 29.04.1872, erste Festspiele

1876 mit „Rheingold“. Es herrscht Zweckmäßigkeit statt Plüsch

und Prunk. Die Form eines Amphietheaters bietet gute Sicht von fast

allen Plätzen. Der Theaterraum ist aus Holz errichtet, das Orchester

abgedeckt, für Zuschauer nicht sichtbar – dies führt zur weltweit

einzigartigen Akustik des Hauses.

Baille-Maille-Allee Himmelkron: Der Bayreuther

Markgraf Ernst begegnete dem aristokratischen

Baille-Maille-Spiel auf einer Kavalierstour

durch Frankreich. 1662 errichtete er

an seiner Sommerresidenz in Himmelkron eine

Baille-Maille-Spielanlage, nach französischem Vorbild

aus einer vierfachen Baumreihe – jede Reihe mit

200 Linden. 1792 wurde die Allee von preußischen

Soldaten abgeholzt. Von 1986 bis 1992 entstand die

Allee nach historischem Vorbild neu.

18 Kilometer

5 Kilometer

Sanspareil: Der bizarre Felsengarten wurde 1744 bis

1748 auf Veranlassung des Markgrafenpaar Wilhelmine

und Friedrich errichtet. Besonders sehenswert

ist das „Ruinentheater“ – eine Mischung aus Grotte

und Ruine. Der um einen kleinen Hof gruppierte

Morgenländische Bau diente als ländliche Eremitage.

Sehenswert ist zudem die mittelalterliche Burg

Zwernitz mit der Dauerausstellung „Markgräfliche

Jagd“.

31 Kilometer

Schloss Fantaisie: Der Bau von Schloss und

Park Fantaisie in Donndorf wurde 1761

begonnen und nach 1763 vollendet. Im

Schloss sind eine Nachbildung des

berühmten Intarsienkabinetts der

Gebrüder Spindler sowie der „Weiße

Saal“ sehenswert. Seit dem Jahr

2000 beherbergt das Schloss das

erste Deutsche Gartenkunstmuseum.

In Nähe des Schlosses logierte die Familie

Wagner 1872 einige Monate.

11 Kilometer

Eremitage: Das stilistisch bemerkenswerte Parkgelände

der Eremitage, am östlichen Bayreuther Stadtrand, wurde

durch den Bau des heutigen Alten Schlosses durch

Markgraf Georg Wilhelm zum Schauplatz eines höfischen

Eremitenspieles. Der markgräfliche Hof ahmte das

„einfache Leben“ und die Regeln eines Eremitenordens

nach, dessen Superior der Markgraf selber war.

Vor zwei Jahren feierte das Rion, Fachgeschäft

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und Mode von S bis XXXL direkt im

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Festspielzeitung

12


Der eine so ... Der andere so ...

Durch Einführungsvorträge

die Werke vertiefen

„Die Oper ist ein absurdes Ding und trotzdem gehen viele Menschen hin“, sagte einst

Richard Strauss. Auch auf den Grünen Hügel pilgern alljährlich die Opernenthusiasten,

um die Musikdramen von Richard Wagner, der als einer der bedeutendsten

Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert gilt, zu konsumieren. Zehn

Opern, kommen bei den Bayreuther Festpielen abwechselnd zur Aufführung ge-

Diesmal digital

bracht. Nicht immer leichte Kost. Der Direktor des Richard-Wagner-Museum, Dr.

Sven Friedrich, und der freischaffende Komponist, Pianist und Dirigent, Hans Martin

Gräbner, haben es sich zur Aufgabe gemacht, tiefer in die Bühnenwerke einzutauchen

und einem interessierten Publikum, Zusammenhänge, Hintergründe und Wissenswertes

zu erläutern. Die Einführungsvorträge finden am Aufführungstag statt.

Es bleibt analog

Der Direktor des Richard-Wagner-

Museum, Dr. Sven Friedrich, setzt

pandemiebedingt auf ein neues Format:

Den Zoom-Vortrag. Mit dem Kauf des

Festspieltickets gibt es den Zugang zur

Online-Erläuterung gratis oben drauf.

Verfolgten in den vergangenen Jahren

am Vormittag des Aufführungstages

zirka 300 Interessierte im Festspielhaus

den Vortrag, sitzen Wissbegierige

heuer vor Tablet oder Notebook. Sein

bevorzugtes Format sei dies nicht, so

Dr. Sven Friedrich, aber die einzige Möglichkeit,

die das strenge Hygienekonzept

im Festspielhaus zulasse. Angeboten

werden die großen szenischen Opern:

„Der fliegende Holländer“, „Tannhäuser“

und „Meistersinger“. Situationsbedingt

dauert der Einführungsvortrag, der

wie üblich am Vormittag des Aufführungstages

ab 10.30 Uhr stattfindet, nicht

ganz eine Stunde. Um sich vorzubereiten

besuchte Sven Friedrich die Proben, bevorzugt

die Neuinszenierung des „Holländer“.

„Damit ich weiß, wovon ich rede,

wenn ich auf Dramaturgie, Konzept und

die technische Seite eingehe“, sagt er.

Auch Fragen der Zoom-Teilnehmer sind

möglich. „Bedauerlich ist dabei die fehlende

soziale Interaktion.“ Neben all den

neuen Herausforderungen kann Sven

Friedrich in der Online-Vortragsvariante

sogar Vorteile sehen: „Keiner muss vor

die Tür, kann abschalten, wenn ihm langweilig

ist und die Zuhörerzahl ist nicht

begrenzt.“

Seine kurzweiligen Werkeinführungen

im historischen Steingraeber-Palais,

haben Hans Martin Gräbner ein Stammpublikum

verschafft. Sein Vortrag gibt

einen Überblick über die Handlungen.

Am Liszt-Flügel erläutert er musikalisch

die Schlüsselstellen der Wagnerschen

Werke. Sein Schwerpunkt liegt dabei

nicht auf den aktuellen Inszenierungen,

sondern – neben einem kurzen Abriss

der Entstehungsgeschichte – vor allem

auf dem Werk an sich. Der Musiker und

Pianist erläutert anhand vieler Klangbeispiele,

teilweise sogar gesungen, informativ

und liebenswürdig. Im gesamten

Steingraeber-Palais wird ein ausgefeiltes

fachmannisches Hygienekonzept

verfolgt. Kontaktverfolgungen, Abstand,

und Tests sind nach derzeitigem Stand

nicht notwendig. Bei heuer nur 23 statt

32 Vorstellungen und der beschränkten

Zuschauerzahl im Festspielhaus

habe er daran gedacht, die diesjährigen

Einführungsvorträge ersatzlos zu streichen,

um letztendlich nicht auf einem

Defizit sitzen bleiben zu müssen. „Doch

jede einzelne Vorstellung bringt mir so

viel Spaß und außerdem möchte ich

auch mein Stammpublikum nicht ent-

täuschen“, sagt Hans Martin Gräbner.

Die Werkeinführungen, finden an jedem

Vorstellungstag und vor den Parsifal-

Konzerten um 11 Uhr im Steingraeber-

Palais statt und können auch ohne Eintrittskarte

für die Festspiele besucht

werden.

Aus Verantwortung für unsere Umwelt:

Die Universität Bayreuth versteht sich

als Vorreiter auf dem Feld der Nachhaltigkeit

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Universitäten sind mehr als

Ausbildungs- und Forschungsinstitute,

sie haben eine gesellschaftliche

Verantwortung

– auch für die Umwelt. Die Universität

Bayreuth nimmt diese

Verantwortung in ganz besonderer

Weise wahr: Als eine der

ersten Universitäten in Bayern

hat sie sich im Frühjahr 2021

eine Nachhaltigkeitsstrategie

gegeben. Diese legt verbindliche

Ziele für den Campus fest,

um Klimaneutralität zu erreichen.

Dahinter steht ein ganz

besonderes Mindset.

Nachhaltigkeit ist in Bayreuth

mehr als ein Trend-Wort. Das

Leben auf dem Campus ist bunt

und vielfältig – und umweltbewusst.

Das fängt bei der Mensa

an, zieht sich durch die Infrastruktur

auf dem Campus und

endet noch nicht bei den zahlreichen

studentischen Initiativen.

Wer in Bayreuth studiert, kann

sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit

in sein Studium integrieren.

Ob durch ein Zusatzstudium

Nachhaltigkeit, vertieft in

speziellen Studiengängen oder

mit einer Kombination aus mehreren

Fächern. Die Forschung

an der Universität Bayreuth: Sie

kennt keine Fächergrenzen. So

arbeiten Kunststoffexperten

mit Tierökologen zusammen,

erforschen Ingenieure nachhaltige

Produktionsmethoden,

ergründen Afrikaexperten auch

globale Umweltprobleme. Das

sind beste Voraussetzungen,

um eine verbindliche Nachhaltigkeitsstrategie

zu entwickeln:

„Wir haben den gesamten Campus

intensiv eingebunden, so

konnte ein Programm entstehen,

das uns alle zu umsichtigem

Umwelthandeln verpflichtet“,

berichtet Universitätspräsident

Prof. Dr. Stefan Leible. Er betont:

„Wir konnten auf Vorhandenem

aufbauen.“

Die Universität Bayreuth verfügt

bereits über international

renommierte, fundierte Expertise

auf dem Feld der Umweltforschung

und kann daher auf

Erkenntnisse in den Natur-,

Ingenieur-, Geistes- und Sozialwissenschaften

zurückgreifen.

Interdisziplinarität ist dabei mehr

als nur Etikett. Darüber hinaus

greift die Nachhaltigkeitsstrategie

das starke Engagement auf,

das die Campus-Familie schon

immer zeigt. „Wir wollten und

werden dieses Engagement

weiter stärken“, sagt Leible.

Ganz konkret plant die Uni

Bayreuth die Einführung eines

Umweltmanagementsystems,

sowie zahlreiche Maßnahmen

zur Minderung des Ressourcenverbrauchs

und zur Senkung

umweltschädigender

Treibhausgasemissionen. Aber

auch in Forschung und Lehre

spielt das Thema eine wichtige

Rolle: Geplant ist eine Stärkung

der Zusammenarbeit in der

Nachhaltigkeitsforschung über

Fächer- und Universitätsgrenzen

hinweg, eine Steigerung

der Bildung für nachhaltige Entwicklung

und die Verankerung

von „Nachhaltigkeit“ als Thema

in möglichst vielen Studiengängen.

Außerdem wurde 2021 das

Zusatzstudium Nachhaltigkeit

eingeführt, das allen Studierenden

offensteht.

Die Strahlkraft dessen ist nicht

zu unterschätzen: Immerhin

hat die Uni Bayreuth nicht nur

13.500 Studierende, die allesamt

Multiplikatorenwirkung

haben. Sie ist mit knapp 260

Professor*innen, etwa 1.400

wissenschaftlichen und rund

1.000 nichtwissenschaftlichen

Mitarbeiter*innen auch ein

wichtiger Player in der Region.

Deshalb ist Prof. Stefan Leible

überzeugt: „Wir wirken in die

Gesellschaft hinein, und das tun

wir verantwortungsvoll.“

www.uni-bayreuth.de

Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung 13


Kinderoper: Bayreuther Schüler dabei

Weltstars singen für die Kleinen

Stephen Gould und Kelly God als „Tristan und Isolde“

Charity

St. Georgen-Schüler mit den Lehrerinnen h.v.l. Iris Kraus und Christine Kosian, zusammen mit Gabriele Munzert von der Sonntagszeitung.

Foto: Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath

Eine verlassene Insel, eine düstere

Burg und eine Prinzessin: Kinder

der Klassen 3c und 4a der St.

Georgen-Grundschule verfolgten

das Bühnengeschehen mit

großen Augen. Der von der Bayreuther

Sonntagszeitung initiierte

Verein „Wir helfen in Bayreuth

e.V.“ hatte es möglich gemacht,

dass die Schüler exklusiv bei der

Generalprobe zur diesjährigen

Kinderoper der Bayreuther Festspiele

dabei sein konnten.

Seit 2009 wird in jedem Festspielsommer

eine eigens für Kinder

bearbeitete Fassung eines

Werkes Richard Wagner aufgeführt:

Heuer „Tristan und Isolde“.

Die Partien für die Titelrollen haben

die Opernweltstars Stephen

Gould und Kelly God übernommen.

Die Macher der Kinderoper

möchten mit dem Projekt erreichen,

Kunst auch denjenigen

Kindern zugänglich zu machen,

die nicht durch das Elternhaus

an Kultur herangeführt werden.

Dieses Ziel hat sich auch der gemeinnützige

Verein „Wir helfen in

Bayreuth“ gesteckt.

Gabi Hemmer, Grünen-Stadträtin

und Schulleiterin in St. Georgen,

zeigte sich hoch erfreut, dass

ihre Schüler bei der Generalprobe

dabei sein zu können: „Die

Kinder hatten in diesem Schuljahr

viele Einschränkungen und kaum

Highlights im Schulalltag“.

Ausgewählt für den Opernbesuch

wurden die Klassen 3c

und 4a. Zu Fuss machten sich die

Kinder in Begleitung ihrer Klassenlehrerinnen

Christine Kosian

und Iris Kraus auf den Weg ins

Reichshof. Einige junge Opernbesucher

hatten sich besonders

chic gemacht: Sowohl der Kommunionanzug

fand eine weitere

Verwertung, wie auch das Spitzenkleid

mit Pailletten.

Das fast vierstündige Opernwerk

„Tristan und Isolde“, in der

Fassung von Katharina Wagner

und Markus Latsch, wurde auf

eine knappe Stunde reduziert.

Für den 30-jährigen Regisseur

Dennis Krauß war es die erste

Kinderinszenierung. Bühnenbildnerin

Johanna Meyer sagt, dass

man sich viel Mühe gemacht

habe, eine magische Stimmung

auf die Bühne zu zaubern und

das ist gelungen.

„Die Kinderaugen haben geleuchtet“,

erzählt Christine Kosian

nach der Vorstellung. Vor allem für

die Arbeit des jungen Regisseurs

Dennis Krauß fand die Pädagogin

viel lobende Worte. „Der Stoff ist

kindgerecht aufbereitet und man

kann der Geschichte gut folgen.

Ich bin mir sicher, der Besuch war

für die Kinder ein großartiges Erlebnis.“

© esa © space time concepts

Spitzengruppe

für die Studienbedingungen

Platz 45 im THE-Ranking

„475 under 50" (2021)

Das hat man davon, wenn

man in Bayreuth studiert!

12 von über 160 Studiengängen in Bayreuth:

Betriebswirtschaftslehre (Doppelabschluss)

Computerspielwissenschaften

Engineering Science

Geoökologie

Global Change Ecology

Lebensmittel- und Gesundheitswissensch.

Literatur und Medien

„Meine Leidenschaft ist die Raumfahrt!

Die Entscheidung, Physik an der

Uni Bayreuth zu studieren, war mein

erster Schritt in diese Richtung. Der

enge Kontakt zu den Profs und die intensive

Betreuung sind hier einzigartig

und schweißen zusammen."

Laura Winterling

Ehem. Astronautentrainerin,

Absolventin der Uni Bayreuth

Philosophy & Economics

Polymer Science

Rechtswissenschaft

Umwelt- und Ressourcentechnologie

Wirtschaftsingenieurwesen

www.uni-bayreuth.de

Echte Herzenssache für den guten Zweck

Seit 2017 unterstützt der von der Sonntagszeitung initiierte Verein „Wir helfen in Bayreuth

e.V.“ nachhaltige Projekte für Kinder u. a. im Bereich Sport und Kultur.

Royal Indian Food

GANESHA

Kontakt für Interessierte:

info@inbayreuth.de 0921/162728040

Der Verein freut sich über Spenden, um seine Arbeit erfolgreich weiterführen zu können.

Wir helfen in Bayreuth e.V.

Richard-Wagner-Straße 36,

95444 Bayreuth

Tel: 09 21 / 16 27 28 0-40

Registergericht Bayreuth, VR 200 752

IBAN: DE02 7601 0085 0101 5288 57

Tandoori Indian Restaurant

Eine Iniave der

ganesha-bayreuth.de

Bayreuther

Sonntagszeitung

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Samstag und Sonntag

von 11.00 bis 14.00 Uhr

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mo. bis So. 11-14 & 17-22 Uhr

WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH

Bayreuther

14 Festspielzeitung


Zum letzten Mal als Bundeskanzlerin

Stammgast: Angela Merkel !

2014 kam sie als Privatperson, 2016 musste sie fern bleiben

2003 2004 2005 2006

2007 2008 2009 2010

2011 2012 2013 2014

2015 2017 2018 2019

Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung 15


Bayreuther

16 Festspielzeitung

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