maxfeldbote-202108

hapeha

Kirchengemeinde Reformations-Gedächtnis-Kirche

August und September 2021

Vögel singen in

einer Welt, die

krank, lieblos

und ungerecht

ist.

Vielleicht haben

sie recht!

Andrea Schwarz


2 Gedanken zum Weltgeschehen

Vögel singen in einer Welt, die krank,

lieblos und ungerecht ist. Vielleicht haben

sie Recht. (Andrea Schwarz)

Endlich wieder leben, das Leben feiern und

genießen! In unserer Stadt sind plötzlich

wieder die Straßen belebt: Menschen bevölkern

den Markt, sitzen in Restaurants und

Cafés, genießen den Einkaufsbummel. Und

im Gottesdienst dürfen wir wieder singen,

wenn auch derzeit noch mit Maske. Die

Lockerungen nach den strengen Corona-

Bestimmungen tun uns allen gut! Wir singen

und reden, treffen uns und freuen uns wieder

am Leben.

Und das, obwohl wir noch nicht wissen, ob

das neue, wiedergewonnene Lebensgefühl

anhalten wird. Bringt uns der Impfschutz

größere Bewegungsfreiheit für den Herbst

und darüber hinaus? Oder werden neue Virusmutanten

neue Wellen auslösen?! Noch

sind die wirtschaftlichen, sozialen, psychischen

und politischen Folgen der Corona-

Politik nicht abzusehen. Wir werden miteinander

daran arbeiten müssen, diese Folgen

zu stemmen. Und doch: Es ist gut, ja: sehr

gut, jetzt zu singen und das Leben zu feiern!

Obwohl, nein: gerade weil wir in der Pandemie

erfahren haben, wie verletzlich wir sind

als Einzelne, als Gesellschaft, ja: als Menschen

dieser Welt, die sich plötzlich als Betroffene,

als Leidende und Sterbende wahrnehmen

über alle Grenzen hinweg. Gerade

deshalb ist es gut, jetzt auch zu singen und

das Leben zu feiern!

Doch nicht nur Solidarität hat die Pandemie

bei uns ausgelöst – auch die ungerechten

Strukturen in unserer Gesellschaft und darüber

hinaus zwischen den Nationen sind uns

in den vergangenen eineinhalb Jahren besonders

deutlich geworden: Die Aushöhlung

der Infrastruktur für medizinische Versorgung,

die Unterbezahlung von Pflegekräften,

die Ausbeutung migrantischer Arbeitskräfte

und die ungerechte Verteilung von Impfstoffen

zwischen den Ländern der Erde sind

uns deutlicher als je bewusst geworden. Wie

werden wir weiterhin damit umgehen?!

Für uns als Christinnen und Christen ist diese

Erfahrung nicht einfach nur ein Leiden,

dem wir entkommen sind. Es fordert uns

auch auf, unsere Lebensweise zu bedenken

und an Veränderungen mitzuwirken: Sei es,

dass wir uns für Klimaschutz, für mehr soziale

Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft oder

für den Schutz des Friedens zwischen den

Nationen einsetzen. Mit all dem stimmen wir

in den Gesang der Schöpfung ein, der das

Leben liebt und lobt und feiert! Denn die

Vögel, die singen, wissen nichts von Leiden

und Tod. Ihr Lied lobt das Leben ohne jede

Spur von Furcht. In unserem Lied schwingt

die Vergänglichkeit mit – gerade deshalb ist

es so nötig und so stark!

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit diesen Gedanken

verabschiede

ich mich als Pfarrerin

dieser Gemeinde

von Ihnen.

Nach nur

zwei Jahren führt

mein beruflicher

Weg mich weiter

an die Evangelische

Akademie

Loccum. Dort werde

ich daran mitwirken,

die Ursachen von Krankheit, Lieblosigkeit

und Ungerechtigkeit zu untersuchen

und kräftige Lieder dagegen anzustimmen.

Am ersten Oktober werde ich noch

einmal hier sein und im wörtlichen Sinne

Gesänge anstimmen helfen – darauf freue

ich mich schon! Einen kleinen Eindruck

davon finden Sie auf Seite 13.

Bleiben Sie alle behütet und stimmen Sie

Ihre Lieder auf das Leben an!

Ihre

Pfarrerin Verena Grüter


Die dritte Seite 3

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei uns gibt es im Bereich der

Pfarrerinnen und Pfarrer dieses

Jahr viele Veränderungen.

Pfarrerin Dr. Grüter wird die

Gemeinde verlassen und eine

neue Stelle in Loccum antreten.

Dekan Krieghoff geht Ende des

Jahres in den Ruhestand und

wird am 4. Advent hier bei uns

verabschiedet. Vor wenigen

Tagen ist Pfarrer Schiller als sein

zukünftiger Nachfolger gewählt

worden. Es ist also viel los bei

uns!

Jetzt liegen aber erst einmal die

Sommerferien vor uns. Falls Sie

für Ihren Urlaub noch Bücher

zum Lesen benötigen - herzliche

Einladung in unserer Bücherei

vorbei zu schauen.

Und nun wünsche ich Ihnen viel

Spaß beim Stöbern im neuen

Maxfeldboten - vielleicht finden

Sie ja noch die ein oder andere

Anregung für Ihr Sommerprogramm.

Ihre

Pfarrerin Sonja Dietel

In dieser Ausgabe lesen Sie:

Rückblicke

Gottesdienst für Groß und Klein

am 4. Juli 7

Maxfeld aktuell

Menschen in unserer Gemeinde 4

Abschied von Pfarrerin Dr. Grüter 6

Verteilung des Maxfeldboten 8

"Nachwuchs" im Posaunenchor 9

Orgelkonzert am 12. September 11

Raum der Sehnsucht 11

Klimakonzepte auf dem Prüfstand 12

Online-Seminar der

Evangelischen Stadtakademie 12

Multireligiöses Konzert in der

Reformations-Gedächtnis-Kirche 13

Podiumsdiskussion

am 1. Oktober in Maxfeld 14

Termine der Gruppen und Kreise 17

Siebenbürgergottesdienst 18

Erntedankfest für Groß und Klein 18

iPad für Einsteiger "70 plus" 23

Herbstsammlung 2021 24

Vorschau

Literaturgottesdienst am 17.10. 8

Predigt

zu Matthäus 5,1-10.13-16

gehalten von Pfarrerin Dr. Grüter

anlässlich ihrer Verabschiedung 19

Rubriken

Freud und Leid

Gottesdienste

Wir treffen uns

Dienste in der Gemeinde

15

16

31

32


4 Menschen aus unserer Gemeinde

Interview mit

Miriam Reuthlinger

Leiterin der Evangelischen

Gemeindebücherei Maxfeld

Wie sind Sie zur Mitarbeit in unserer

Bücherei gekommen?

Miriam Reuthlinger: 2015 hat Monika

Bader, die damalige Leiterin, mich angesprochen.

Sie hatte ein Enkelkind

bekommen und wollte ihr Engagement

reduzieren. Seitdem habe ich

die Leitung der Bücherei übernommen,

bin aber sehr froh, dass Frau

Bader im Hintergrund noch mitarbeitet.

Worin besteht Ihre Tätigkeit?

Miriam Reuthlinger: Ich organisiere

die monatlichen Treffen des Büchereiteams.

Sammle die Vorschläge, welche

Bücher angeschafft werden sollen

und kümmere mich um den Einkauf

der Bücher. Außerdem gehört zu

meinen Aufgaben, dass ich die Bücher

einarbeite, katalogisiere und vorbereite,

bevor sie in die Regale für die

Leser kommen.

Der Büchermarkt ist ja sehr unübersichtlich.

Wie entscheiden Sie, welche

Bücher angeschafft werden

sollen?

Miriam Reuthlinger: Es kommen Vorschläge

aus dem Team.

Dann werden wir gut unterstützt

vom Evangelischen

Literaturportal,

dem Verband für Büchereiarbeit

und Leseförderung

in der evangelischen

Kirche. Hier erscheint

vierteljährlich der

Buchberater mit vielen

Besprechungen. Und

dann achten wir auf eine

gute Mischung von Bilder-

und Kinderbüchern,

Romane für Erwachsene

und Sachbücher.

Warum besuchen Menschen

gerade unsere

Bücherei?

Miriam Reuthlinger: Für

viele ist sie leicht erreichbar.

Dann prägt uns eine

persönliche Atmosphäre.

Der Raum ist überschau-


Menschen aus unserer Gemeinde 5

bar und gemütlich. Es kommen gerne

Mütter oder Väter mit ihren Kindern.

Und beide können für sich in den

Büchern stöbern und haben sich

trotzdem im Blick. Manchen gefällt es

auch, dass wir noch mit Buchkarten

und Stempel arbeiten. Und wenn die

Leihfrist mal überschritten ist, gibt es

keine Mahngebühr.

Was macht Ihnen besonders Freude

an der Büchereiarbeit?

Miriam Reuthlinger: Es ist eine Arbeit,

die man sieht und mit der man anderen

eine Freude macht und sie bereichert.

Und es macht einfach Spaß,

mit einem engagierten Team zu arbeiten

und die Gemeinschaft zu erleben.

Durch die Zusammenarbeit mit den

Kindergärten kommen Kinder früh in

Kontakt mit Büchern und entdecken

die Lust am Lesen.

Warum sollten Menschen Bücher

lesen?

Miriam Reuthlinger: In unserer Bücherei

hängt ein Spruch: „Lesen gefährdet

die Dummheit.“ Ich finde, das

bringt es gut auf den Punkt. Lesen

schafft Fantasie, erweitert die Sprachfähigkeit,

braucht auch Muße und

Dauer in unserer schnelllebigen Zeit.

Was lesen Sie denn gerade?

Miriam Reuthlinger: Mit meinen vier

Kindern und der Mitarbeit im Betrieb

meines Mannes ist es gar nicht so

einfach für mich, Zeit zum Lesen zu

finden. Momentan lese ich von Iris

Wolff "Die Unschärfe der Welt". Dieser

Roman hat dieses Jahr den Evangelischen

Buchpreis bekommen und wir

werden im Oktober den Literaturgottesdienst

dazu gestalten.

Und eine letzte Frage: Was wünschen

Sie sich für Ihre Bücherei?

Miriam Reuthlinger: Dass die Bücherei

noch lange ein Bestandteil dieser

Gemeinde ist, dass wir nach der Coronazeit

auch wieder mehr Veranstaltungen

machen können. Und vielleicht

findet sich ja der eine oder andere,

der Freude an Büchern hat, sich

gern in ein Team einfindet und gerne

Kontakt mit Menschen hat. Denn wir

können durchaus noch Mitarbeitende

gebrauchen.

Wir wünschen Ihnen und dem Team

weiter viel Freude mit der Büchereiarbeit.

Haben Sie herzlichen Dank

für das Gespräch.

Dekan Christopher Krieghoff

Weiter Informationen

aus der Bücherei

Die Bücherei ist jeden Mittwoch von

15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Wir werden auch in den Sommerferien

zu diesen Zeiten für Sie da

sein.

Wir haben unseren Bücherbestand

wieder aufgefrischt. Neue Literatur für

Groß und Klein ist eingetroffen und für

Sie zum Ausleihen bereit.

Kommen Sie einfach vorbei.

Wir freuen uns auf Sie. Unsere Arbeit

lebt von unseren Lesern!

Das Büchereiteam


6 Gemeindeleben

Literaturgottesdienst

im Oktober 2021

Wir freuen uns, dass wir in diesem

Jahr wieder einen Literaturgottesdienst

durchführen können.

Am Sonntag, 17. Oktober 2021, um

10.00 Uhr in der Reformations-Gedächtnis-Kirche.

"Die Unschärfe dieser Welt" von Iris

Wolff ist das Preisträgerbuch 2021 für

den evangelischen Buchpreis.

Das Büchereiteam

Abschied

von Pfarrerin

Dr. Verena Grüter

Da Pfarrerin Grüter ab September zur

neuen Direktorin der Evangelischen

Akademie Loccum berufen wurde,

verlässt sie nach nur zwei Jahren

unsere Gemeinde wieder. Das ist

schade, denn in dieser kurzen Zeit

konnte sie nur wenige von ihren

Ideen für unsere Gemeinde einbringen.

Und Corona hat zusätzlich manches

Projekt verhindert.

Wir danken ihr ganz herzlich für ihre

Arbeit bei uns, für manchen Anstoß

und für ihr Engagement über die Gemeindegrenzen

hinaus und wünschen

ihr für ihr Wirken dort alles

Gute und Gottes Segen.

Dekan Christopher Krieghoff


Sommerlicher Gottesdienst 7

Geh aus mein Herz

und suche Freud

Das war das Motto des Gottesdienstes

für Groß und Klein am 4. Juli

vor dem Kinderportal unserer Kirche.

Bei bedecktem, aber trockenem Wetter

wurden die großen und kleinen

Gottesdienstbesucher, die auf Bänken

und teilweise auch auf Decken

Platz genommen hatten, mit Posaunenmusik

von unserem Kirchturm

herab empfangen.

Auf den Sitzplätzen standen kleine

Gießkannen, darin Blumensamen, der

Maxfeldbote und der Gottesdienstablauf.

Der Gottesdienst wurde musikalisch

abwechslungsreich von "Der Band",

einer Handvoll "Maxfeldspatzen" zusammen

mit Maria Schmidauer sowie

einem Saxophonduett und dem Posaunenchor

ausgestaltet.

Dekan Christopher Krieghoff hat mit

großer Freude und Engagement den

Gottesdienst gehalten und ging in der

Predigt sehr anschaulich auf das

obige Motto ein.

Natürlich haben wir auch den Choral

“Geh aus mein Herz und suche

Freud“ gesungen und da heißt es im

ersten Vers: “….schau an der schönen

Gärten Zier…“.

Damit schließt sich der Kreis mit Blumensamen

und der Gießkanne, die

alle Gottesdienstbesucher mit nach

Hause nehmen durften.

Natürlich hoffen wir, dass viele Gottesdienstbesucher

diese Samen ausgesät

und gegossen haben und sich

bei dieser fast schon meditativen Tätigkeit

an den bunten und harmonischen

Gottesdienst erinnerten.

Simone Spaeth


8 Maxfeldbote in eigener Sache

Wer mag mithelfen

bei der Verteilung des Maxfeldboten

in unserer Kirchengemeinde

Etwa alle acht Wochen schwärmen

unsere Gemeindehilfen aus, in die

Straßen unserer Kirchengemeinde,

um die frisch gedruckten Maxfeldboten

an unsere Leserinnen und

Leser zu bringen.

Leider mussten in den letzten Monaten

einige unserer Mitarbeitenden dieses

Amt aus gesundheitlichen Gründen

abgeben. Deshalb sind nun viele

Straßenzüge sozusagen verweist und

alle, die dort wohnen bekommen

keinen Maxfeldboten mehr.

Könnten SIE sich vorstellen, uns künftig

bei der Verteilung des Maxfeldboten

zu unterstützen? Dann bitten

wir Sie um Kontaktaufname mit dem

Pfarramt.

Folgende Straßen stehen zur "Auswahl":

Berliner Platz 2-12

Bayreuther Straße 36

Geuderstraße 5 - 15

Geuderstraße 4 -18

Heerwagenstraße 4-14

Heerwagenstraße 1-19 und 21-27

Ludwig-Feuerbach-Straße 23-37

Mathildenstraßre 5-13

Mathildenstraße 4-10

Rennweg 31-63 ohne 35-39

Rennweg 38 - 44a

Rennweg 46-56

Rennweg 64-72

Äußere Bayreuther Straße 31-57a

Bismarckstraße 2-14

Fichtestraße 46-52

Fröbelstraße 4-12

Am Messehaus 14-20

Am Messehaus 19-25 und 24-28

Praunstraße 17-19 und 25

Äußere Sulzbacher Straße 1-19a

Schoppershofstraße 1-11

Schoppershofstraße 39-47

Schoppershofstraße 6-20

Welserstraße 61-65

Welserstraße 70-84

Bayreuther Straße 15-21 und 29-31

Veillodterstraße 18-22

Sulzbacher Straße 63-87

Martin-Richter-Str. 45 und 47

Pirckheimer Str. 113-129 ohne 123

Pirckheimer Str. 123-141 ohne 137

Pirckheimer Straße 108-124 und

Schonhoverstraße 8

Martin-Richter-Straße 3-13

Martin-Richter-Straße 15-23

Martin-Richter-Straße 29-41

Martin-Richter-Straße 4-10

Martin-Richter-Straße 16-26

Martin-Richter-Straße 30-42

Wurzelbauerstraße 14-28

Friedenstraße 2-6 und 3-5

Maxfeldstraße 42-52 und 51-83

Parkstraße 12-44

Parkstraße 28-40

Am Stadtpark 71-81 und Kantstr. 3

Über Rückmeldungen im Pfarramt

freuen wir uns sehr!

Jutta Meier


Maxfelder Posaunenchor 9

Tuba-Nachwuchs im

Posaunenchor

Liebe Gemeinde,

wie Sie bereits beim Gottesdienst vor

dem Kinderportal am 4. Juli sehen

und hören konnten, hat sich unser

Posaunenchor erneut vergrößert.

Seit Juni 2021 bereichert der 11-jährige

Robert Schanz an der Tuba

unsere musikalische Gemeinschaft.

Die Tuba ist eine Schenkung aus der

Nachbargemeinde St. Bartholomäus

an unseren Posaunenchor.

Im März 2016 habe ich den Posaunenchor

kurz vor dem Auseinanderfallen

übernommen. Damals gab es

keinen Tubisten und auch die restlichen

Stimmen waren sehr dünn besetzt.

Voller Dankbarkeit schaue ich auf die

vergangenen fünf Jahre als Posaunenchorleiterin

in Maxfeld zurück.

Menschen jeden Alters für die

Kirchenmusik in unserer Gemeinde zu

begeistern ist mir ein Herzensanliegen.

Soli Deo Gloria!

Simone Spaeth

Deshalb gestalten wir als kleines

„Dankeschön“ ab und zu musikalisch

Gottesdienste in Wöhrd

aus.

Robert erhält Privatunterricht

und übt zu Hause ganz

fleißig, so dass er auch

schon bei der abendlichen

Sommerserenade „Musik

und Text zur Sommerzeit“

am 19. Juli im Seniorenheim

Hensoltshöhe mitspielen

konnte.

Daran anschließend wurde

er mit einem Mitgliedsausweis

und einem kleinen Fest

offiziell in unseren Maxfelder

Posaunenchor aufgenommen.


10 Kirchenmusik

Die Orgel

Das Instrument des

Jahres 2021

In jedem Jahr ernennt der Deutsche

Musikrat ein Instrument des Jahres.

Für das Jahr 2020 war es z.B. die

Violine. Im Jahr 2021 ist es - als erstes

Tasteninstrument - die Orgel.

In Deutschlang gibt es derzeit ca.

50.000 Orgeln verschiedener Epochen.

2017 ernannte die UNESCO den Orgelbau

und die Orgelmusik zum immateriellen

Weltkulturerbe der

Menschheit.

Pünktlich zum Jahr der Orgel ist

eine CD-Aufnahme aus der Reformations-Gedächtnis-Kirche

mit dem

Titel „Orgelzeit“ erschienen.

Auf dieser Aufnahme spielt Thomas

Schumann auf der Steinmeyer/Meyer-

Orgel Musik von Johann Sebastian

Bach, Ludwig van Beethoven, Léon

Boëllmann, Marcel Dupré u.a.

Diese CD ist zum Preis von 12,-

Euro erhältlich (zum Beispiel im

Pfarramt).

Thomas Schumann


Kirchenmusik / Kirche 11

Herzliche Einladung

in die Reformations-Gedächtnis-Kirche

Sonntag,

12. September 2021

um 17.00 Uhr

zum

Orgelkonzert

am Tag des offenen Denkmals

Werke von

Raum der Sehnsucht

in der Taufkapelle

Vor einigen Monaten ist in unserer

Taufkapelle in der Kirche ein Raum

der Sehnsucht, Klage und Trauer in

Coronazeiten entstanden.

Man kann dort Gebete aufschreiben

und lesen, Segenskärtchen, Bänder,

Gebete und tröstende Worte mitnehmen,

sich setzen, Gott suchen und

ihm sagen, was mich gerade beschäftigt.

Viele Menschen suchen diesen

Ort immer wieder gerne auf. Darum

hat der Kirchenvorstand beschlossen,

bis zum Ewigkeitssonntag

im Herbst die Taufkapelle so zu belassen.

Herzliche Einladung dort einmal

hereinzuschauen!

Sonja Dietel, Pfarrerin

Dietrich Buxtehude

Johann Sebastian Bach und

Marcel Dupre

An der Orgel:

KMD Thomas Schumann

Der Eintritt ist frei!


12 Blick über den Tellerrand

Klimawahl 2021

Klimakonzepte auf dem

Prüfstand

Die bevorstehende Bundestagswahl

bedeutet eine entscheidende Weichenstellung

für die Klimapolitik der

kommenden Jahre. Das Bundesverfassungsgericht

nimmt die Menschenrechte

der jungen Generation in

den Blick und mahnt zu konkreten

Zielen in überschaubaren Zeiträumen.

Wie können wir das Pariser 1,5-Grad-

Ziel noch erreichen? Die Zeit drängt!

In einer Podiumsdiskussion werden

die Klimaschutzkonzepte der großen

Parteien vorgestellt und diskutiert:

Sebastian Brehm, MdB, CSU,

Tessa Ganserer, MdL, Grüne,

Carsten Träger MdB, SPD

Kritische Rückfragen stellen u.a. Vertreter

und Vertreterinnen von Fridays

for Future.

Ort: eckstein, E.01. Zeit: Mittwoch,

15. September 2021, 19.00 Uhr.

Eintritt frei. Anmeldung bitte unter

www.evangelische-stadtakademienuernberg.de.

Je nachdem, was die Hygienevorschriften

erlauben, können mehr oder

weniger Personen in Präsenz zugelassen

werden. Eine Video-Übertragung

(Zoom) erfolgt in jedem Fall.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation

der evangelischen stadtakademie

nürnberg mit der Steuerungsgruppe

Nachhaltiges Dekanat und Mission

EineWelt.

Online-Seminar

am 28. September

Zum Thema: Rechter Nationalismus

und das Christentum

Rechtspopulistische Bewegungen

versuchen, völkischen Nationalismus

mit dem Christentum zu verbinden.

Zentral ist dabei ein theologisch begründetes

Ordnungsdenken.

Begleiterscheinungen davon sind eine

grundlegende Kritik des Konzeptes

der Menschenrechte und eine

Umdeutung des christlichen Begriffes

der Nächstenliebe.

Zu den Folgen zählen die Abwertung

von Menschen anderer Herkunft sowie

eine Militarisierung der christlichen

Tradition.

Dr. Harald Lamprecht, Beauftragter

für Weltanschauungs- und Sektenfragen

der Evangelisch-Lutherischen

Landeskirche Sachsens.

Zeit:

Dienstag, 28.9.2021, 16.00 Uhr.

Teilnahme ist kostenlos möglich!

Anmeldung bitte bis 27. September

2021

unter

www.evangelische-stadtakademienuernberg.de


Interreligiöse Begegnung 13

Freitag, 1. Oktober

um 20.00 Uhr

Multireligiöses Konzert in der

Reformations-Gedächtnis-

Kirche

Das Konzert bildet den Abschluss des

diesjährigen Festivals Musica Sacra

International, das aus Gründen des

Infektionsschutzes erstmalig in Gestalt

einer Reihe von Konzerten über's

Jahr verteilt stattfindet. In Nürnberg

musizieren folgende Gruppen:

Der Projektchor Agios unter Leitung

von Pavel Brochin besteht aus jungen

Musikerinnen und Musikern, die in

Russland studiert und in Deutschland

ihre neue Heimat gefunden haben.

Sie präsentieren russische geistliche

Vokalmusik aus ihrem Album „Russia

a capella“.

Die japanische Zen-Meisterin und

Shakuhachi-Spielerin Renkei Hashimoto

repräsentiert mit den Klängen

ihres Instruments einen Meditationsweg

des Zen-Buddhismus.

Misafir ist der Name des türkischen

Ensembles, dessen musikalischer

Schwerpunkt auf sufischer Musik der

Mevlevi- und der Bektashi-Tradition

aus Anatolien liegt. Die Musiker begleiten

ihren Gesang instrumental mit

Oud, Ney, Kanun und Percussion.

Eintrittskarten gibt es für 15,- Euro

im Pfarramt und an der Abendkasse.

"Misafir"

Renkai Hashimoto

"Agios"


14 Interreligiöse Begegnung

Im Zusammenhang mit dem

diesjährigen Festivalthema

„Unsere Erde“ laden wir sehr

herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion

unmittelbar vor

dem Konzert am

Freitag, 1.10., um 18.00 Uhr

im Gemeindehaus Maxfeld

Thema:

Unsere Erde. Vom Menschen bedroht?

Neue Herausforderungen für

religiöses Denken und Handeln

Religiöse Weltbilder prägen unsere

Vorstellungen von der Beziehung zwischen

Menschen, nicht-menschlichem

Leben und der Transzendenz.

Der Klimawandel fordert uns heraus,

unsere religiösen Traditionen kritisch

zu überdenken: Inwieweit unterstützen

religiöse Kosmologien und religiöse

Praxis eine ausbeuterische

Haltung des Menschen gegenüber

der nicht-menschlichen Umwelt? Ökologische

Theologie fordert Paradigmenwechsel

im Denken und Handeln.

Der Podiumsdiskussion liegt die Frage

zugrunde, wie religiöse Traditionen

voneinander lernen können, unsere

Erde und das Leben auf ihr neu

in Bezogenheit zueinander zu denken.

Es diskutieren Mitglieder des Beirats

von Musica Sacra International:

Dr. Ghassan El Masri (Islam, Bayerisches

Forschungszentrum für Interreligiöse

Diskurse an der Universität

Erlangen)

Prof. Dr. Jascha Nemtsov (Judentum,

Hochschule für Musik Weimar,

Universität und Abraham-Geiger-

Kolleg Potsdam)

Prof. Dr. Heike Oberlin (Hinduismus,

Asien-Orient-Institut der Universität

Tübingen)

Prof. Dr. Carola Roloff (Buddhismus,

Akademie der Weltreligionen der

Universität Hamburg)

Bischöfin i.R. Bärbel Wartenberg-

Potter (Christentum, bis 2008

Bischöfin der Nordkirche)

Moderation: PD Dr. Verena Grüter

(Künstlerische Leitung Musica Sacra

International)

Das Konzert und die Podiumsdiskussion

finden in Zusammenarbeit mit

Musica Sacra International, dem

christlich-muslimischen Begegnungszentrum

BRÜCKE – KÖPRÜ und

Religions for Peace statt.

Das christlich-muslimische Begegnungszentrum

BRÜCKE–KÖPRÜ präsentiert

vom 1. bis einschließlich 17.

Oktober 2021 die Ausstellung

Gesichter der Religionen in der

Reformations-Gedächtnis-Kirche.

(https://gesichterderreligionennuernb

erg.info/) Die Ausstellung wird am

Freitag, 1.10.2021 um 16.00 Uhr

eröffnet und ist während der Öffnungszeiten

der Kirche zugänglich.

Termine von speziellen Veranstaltungen

und Führungen rund um die

Ausstellung entnehmen Sie bitte

immer aktuell unserer Homepage!

Pfarrerin Dr. Verena Grüter


Aus Datenschutzgründen wurde der

Inhalt dieser Seite aus der Online-

Version des Maxfeldboten entfernt.

Freud und Leid 15


16 Gottesdienste

Sonntag 1. August 2021

9. So. nach Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Michael Bammessel

Orgel: Julia Schmidt

Kollekte:

Arbeit im integrativen Stadtteilhaus

Kreutzerstraße 5

Sonntag 8. August 2021

10. So. nach Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Karola Glenk

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte:

Diakonie in Bayern

Sonntag 15. August 2021

11. So. nach Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Dieter Prechtel

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Eigene Gemeinde

Sonntag 22. August 2021

12. So. nach Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Karlheinz Flechsig

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Verein zur Förderung

des jüdisch-christlichen-Gesprächs

in der ELKB

Sonntag 29. August 2021

13. So. nach Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Christopher Krieghoff

Orgel: Renate Bergmann

Kollekte: Eigene Gemeinde

Sonntag 5. September 2021

14. So. n. Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Johannes Troebs

Orgel: Heiko Kist

Kollekte:

Gesamtkirchliche Aufgaben

der EKD

Sonntag 12. September 2021

15. So. n. Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Dieter Prechtel

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Partnergemeinde in

Charkov/Ukraine

Sonntag 19. September 2021

16. So. n. Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Silvia Jühne

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte:

Studierendenseelsorge

Mittwoch 22. September 2021

10.00 Uhr Gottesdienst

im „max am Rennweg“

Sonja Dietel

16.00 Uhr Gottesdienst

im „max am Stadtpark“

Sonja Dietel


Gottesdienste / Treffpunkt Gemeindehaus 17

Donnerstag 23. September 2021

10.00 Uhr Gottesdienst

im BRK-Altenheim

Sonja Dietel

15.30 Uhr Gottesdienst im

Altenheim Hensoltshöhe

Sonja Dietel

Sonntag 26. September 2021

17. So. n. Trinitatis

10.00 Uhr Siebenbürgergottesdienst

Johann Rehner / Sonja Dietel

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Eigene Gemeinde

Sonntag 3. Oktober 2021

Erntedank

10.00 Uhr Gottesdienst zum Erntedankfest

mit dem Kindergarten

Mörlgasse

Christopher Krieghoff / Team

Musik: Die Band

Kollekte: Mission EineWelt

Sonntag 10. Oktober 2021

19. So. n. Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Karola Glenk

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Diakonie in Bayern

Treffpunkt

Gemeindehaus

Maxfeld

Viele Gruppen und Kreise haben wieder

begonnen sich im Gemeindehaus

Maxfeld, Berliner Platz 20 zu treffen:

Das Gedächtnistraining findet immer

montags statt, am 2.8., 27.9., 11.10.,

15.11. und 20.12.2021 jeweils ab

14.30 Uhr.

Der Kreativkreis trifft sich jede

Woche am Montag von 10.00 bis

12.00 Uhr.

Der Aquarellkreis trifft sich jede

Woche am Mittwoch von 10.00 bis

12.00 Uhr.

Die neuen Termine der Veeharfen-

Gruppe sind am 4.10., 18.10., 25.10.,

8.11., 22.11., 6.12. und am 13.12.

jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Der Tanzkreis findet ab 21. September

wieder jeden Dienstag statt,

jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr.


18 Besondere Gottesdienste

Zu Gast in Maxfeld

Siebenbürger Gemeinde

Herzliche Einladung zum

Gottesdienst

nach Siebenbürger Liturgie

mit Abendmahl

am Sonntag,

26. September 2021,

um 10.00 Uhr

in der

Reformations-Gedächtnis-Kirche

Die Predigt hält Herr Pfarrer Rehner

aus Nürnberg.

Dieser Gottesdienst findet statt in

Zusammenarbeit mit dem Kreisverband

der Siebenbürger Sachsen

Nürnberg.

Erntedankfest

für Groß und Klein

Wir laden herzlich ein,

am Sonntag,

3. Oktober,

um 10.00 Uhr

in der

Reformations-Gedächtnis-

Kirche

zusammen mit den Kindern aus dem

Kindergarten Mörlgasse und unserer

Band den Gottesdienst zum Erntedankfest

zu feiern.

Der Altar mit den Erntegaben zeigt

uns symbolisch, wie reich beschenkt

wir in unserem Leben sind. Darüber

staunen wir. Dafür danken wir.


Predigt 19

Predigt

zu Matthäus 5,1-10.13-16

gehalten von Pfarrerin Dr.

Verena Grüter anlässlich ihrer

Verabschiedung aus unserer

Kirchengemeinde

Jesus sah die Volksmenge an und

stieg auf den Berg. Als er sich hingesetzt

hatte, kamen seine Jüngerinnen

und Jünger zu ihm. Und er begann

feierlich zu reden und lehrte sie:

»Selig sind die Armen, denen sogar

das Gottvertrauen genommen wurde,

denn ihnen gehört Gottes Welt. Selig

sind die Trauernden, denn sie werden

getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen,

denn sie werden das Land

erben.

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber

das Salz fade wird, womit sollen wir

salzen? Es ist völlig unbrauchbar geworden,

wird weggeworfen und von

den Leuten zertreten.

Selig sind die, die nach Gerechtigkeit

hungern und dürsten, denn sie werden

satt werden. Selig sind die Barmherzigen,

denn sie werden Barmherzigkeit

erfahren. Selig sind die, die reinen

Herzens sind, denn sie werden

Gott sehen.

Ihr seid das Licht der Welt. Die Stadt

hoch auf dem Berg kann sich nicht

verstecken.

Selig sind die, die für den Frieden arbeiten,

denn sie werden Töchter und

Söhne Gottes heißen. Selig sind die,

die verfolgt werden, weil sie die Gerechtigkeit

lieben, denn ihnen gehört

Gottes Welt.

Jesaja 58,6 – 8: Ist nicht dies ein

Fasten, wie es mir gefällt: Unrechtsfesseln

öffnen, Jochstricke lösen,

Misshandelte als Freie entlassen,

jedes Joch zerbrecht ihr! Geht es

nicht darum? Mit Hungrigen dein

Brot teilen, umherirrende Arme

führst du ins Haus! Wenn du Leute

nackt siehst, bekleidest du sie, vor

deinen Angehörigen versteckst du

dich nicht. Dann wird dein Licht wie

die Morgenröte hervorbrechen, eilends

wächst deine Wunde zu.

Dann wird deine Gerechtigkeit vor

dir hergehen, der Glanz Gottes

sammelt dich auf.

Niemand zündet ein Licht an und

stellt es dann unter einen Holzscheffel.

Es wird vielmehr auf den Leuchter

gesetzt. Dann leuchtet es für alle, die

im Haus sind. So soll auch euer Licht

den Menschen leuchten, damit sie

eure guten Taten sehen und euren

Gott im Himmel loben.

Liebe Gemeinde,

„Stell dein Licht nicht unter den

Scheffel!“ Hat Ihnen das schonmal jemand

gesagt?! „Mach dich nicht

selbst klein! Zeig, wer du wirklich

bist!“ Was geschieht denn, wenn wir

unser Licht NICHT unter den Scheffel

stellen?! Wenn wir einfach und klar

wir selbst sind?! Dann entsteht eine

große Freiheit im Umgang mit anderen

Menschen! Andere dürfen uns sehen,

so wie wir sind – mit unseren

Stärken, aber auch mit unseren

Schwächen. Dann kann ich mich frei

geben, Hilfe und Unterstützung anbieten,

mich einbringen, mit anderen

verbinden.


20 Predigt

Und ich werde zugleich frei, Grenzen

zu ziehen: Das oder das kann ich, will

ich tun – und das oder das kann oder

will ich nicht.

Das Wort vom Licht unter dem Scheffel

hat in der psychologischen Beratungsszene

Konjunktur. Eine Berufsberaterin

schreibt es groß als Motto

über einen Karrieretag mit Jugendlichen:

„Stell dein Licht auf den Scheffel!“

Ich stelle es mir wörtlich vor: Eine

Öllampe – denn die ist im NT mit dem

Licht gemeint – auf einem hölzernen

Scheffel, also einem Getreidemaß, einer

Art hölzerner Getreideschaufel.

Welchen Sinn soll das haben?! Die

Öllampe leuchtet dadurch nicht heller!

Mir scheint, hier wird in der guten

Absicht, junge Leute in der Entwicklung

ihrer Begabungen zu unterstützen,

der Bibeltext verschlimmbessert.

Denn eigentlich sagt der Bibelvers

nichts anderes als: Leute, macht keinen

Unsinn. Ein Licht anzuzünden,

um es dann zu verdunkeln – das ist

einfach Quatsch. Das macht kein klar

denkender Mensch: „Niemand zündet

ein Licht an und stellt es dann unter

einen Holzscheffel.“ Genauso wenig

kann irgendjemand eine Stadt übersehen,

die oben auf einem Berg liegt.

Dazu muss mensch nicht einmal nach

Jerusalem fahren – hier in Franken

gibt es viele Orte, die auf – na, ja: Hügeln

liegen. Und in der fränkischen

Schweiz sprießen an vielen Stellen

Burgruinen aus dem Wald, weil sie

auf einem Felsen gebaut sind. Die

sind einfach nicht zu übersehen.

Genauso wenig kann Salz fade und

geschmacklos werden. All das sind

Undinge.

Wir in unserer Wohlstandsgesellschaft

können es uns allerdings leisten,

das Licht brennen zu lassen, obwohl

wir nicht zuhause sind. Oder Lebensmittel

zu vernichten, die nur deshalb

produziert werden, damit die Maschinen

Tag und Nacht durchlaufen

können. Abschalten wäre teurer. Obwohl

längst klar ist, dass niemand soviel

Brot braucht wie die Maschinen

backen. Oder die männlichen Küken,

die aus den Eiern schlüpfen, einfach

zu schreddern, weil sie später keine

Eier legen werden. Wenn ich es recht

betrachte, zeigt dieser Bibeltext uns

auch, in welch absurden Welt wir

leben.

Diese Probleme hatte Jesus nicht im

Blick, als er das Bildwort vom Salz

und vom Licht prägte. Denn Salz und

Öl waren zu seiner Zeit und in seiner

Gesellschaft kostbare Dinge, die nicht

verschwendet wurden. Wer eine Öllampe

anzündete und sie dann unter

einen Holzscheffel stellte, handelte

daher doppelt unsinnig: Nicht nur,

dass es im Zimmer dunkel blieb. Es

wurde auch zugleich das kostbare Öl

verschwendet, mit dem die Lampe

brannte.

In meiner Jugend war es eine Zeit

lang cool, solche Öllampen zu haben.

Ich hatte auch eine. Die sah aus wie

Aladins Wunderlampe! Tolles Erlebnis:

Erst führte ich den eigens für die

Lampe gekauften Docht durch die

Öffnung.


Predigt 21

Dann füllte ich das Öl in den Lampenkörper.

Und dann, ein Streichholz

drangehalten, und: Aaahh! Ein romantischer

Kerzenschein erfüllte das

Zimmer. Das Licht verströmte sich im

Raum. Und wenn ich Duftöl gekauft

hatte, duftete es noch dazu.

Das ist der Sinn einer Lampe: Dass

sie die Umgebung erleuchtet. Das

Licht soll sich verströmen, damit alle,

die im Raum sind, etwas sehen. Sich

gegenseitig ins Gesicht schauen.

Wahrnehmen, was sonst noch im

Raum ist. Miteinander reden und arbeiten

können. Nicht versehentlich im

Dunkeln mit der Nase gegen die

Wand laufen. Genauso geht es ja mit

dem Salz: Beim Kochen löst es sich in

der Speise auf. Nur so würzt es das

Essen.

Und beides, Licht und Salz, wirkt

ganz von selbst. Licht kann nicht anders

als strahlen. Und Salz kann nicht

anders als salzen. Sie unwirksam zu

machen ist ein sinnloser menschlicher

Akt.

Wenn wir ein Kind taufen, geben wir

ihm ein Licht mit auf den Weg. Eine

Taufkerze, meist ein Geschenk der

Paten, wird an der Osterkerze entzündet.

Denn die Osterkerze verweist

auf den, der von sich sagt: „Ich bin

das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt,

wird nicht im Dunkeln wandeln.“ Die

Kerze soll das Kind sein Leben lang

daran erinnern, dass das Licht Jesu

Christi ihm leuchtet.

Ja, mehr noch: Dass es selbst Licht

ist. Denn der, der von sich sagt:

„Ich bin das Licht der Welt“, der sagt

uns: „Ihr seid das Licht der Welt. (…)

Niemand zündet ein Licht an und

stellt es dann unter einen Holzscheffel.

Es wird vielmehr auf den Leuchter

gesetzt. Dann leuchtet es für alle, die

im Haus sind. So soll auch euer Licht

den Menschen leuchten, damit sie

eure guten Taten sehen und euren

Gott im Himmel loben.

Im Midrasch – also in den gesammelten

Bibelauslegungen der Rabbiner –

steht eine wunderbare Geschichte,

wie ein Rabbiner sein Licht hat leuchten

lassen. Es wird erzählt, dass

Rabbi Simon einst einem Araber

einen Esel abkaufte. Rabbi Simons

Schüler nahmen das Tier näher in

Augenschein – und siehe, da hatte

sich in seinem Fell ein Edelstein versteckt.

Sofort liefen sie zu ihrem

Rabbi und zeigten ihm ihren sensationellen

Fund. Und was tat Rabbi

Simon?! Er gab dem Araber den Esel

zurück. Daraufhin lobte der Araber

den Gott von Rabbi Simon. Wäre das

nicht wunderbar, wenn Israel heute

mit den besetzten palästinensischen

Gebieten so umgehen würde wie

Rabbi Simon mit dem Esel des

Arabers?!

Die Einsicht, die Matthäus uns hier

überliefert, ist also nicht ganz originell

christlich. Es gab sie bereits vor Jesu

Zeit. Im Buch des Propheten Jesaja

finden wir folgende Worte:

Ist nicht dies ein Fasten, wie es mir

gefällt: Unrechtsfesseln öffnen, Jochstricke

lösen, Misshandelte als Freie


22 Predigt

entlassen, jedes Joch zerbrecht ihr!

Geht es nicht darum? Mit Hungrigen

dein Brot teilen, umherirrende Arme

führst du ins Haus! Wenn du Leute

nackt siehst, bekleidest du sie, vor

deinen Angehörigen versteckst du

dich nicht. Dann wird dein Licht wie

die Morgenröte hervorbrechen,

eilends wächst deine Wunde zu.

Dann wird deine Gerechtigkeit vor dir

hergehen, der Glanz Gottes sammelt

dich auf (Jes 58, 6 – 8).

Misshandelte frei lassen, mit Hungrigen

teilen, Arme beherbergen, Nackte

kleiden - das alles ist so selbstverständlich

wie ein Licht den Raum

erleuchtet, und wie Salz die Speisen

salzt. In all dem scheint Gottes Licht

durch uns hindurch. Ganz von selbst.

In der letzten großen Gleichnisrede,

die Matthäus überliefert, teilt Jesus

bekanntlich die Menschheit am Ende

der Zeit in Schafe und Böcke auf. Die

Schäfchen zur Rechten haben genau

das getan, was schon im Buch des

Jesaja gefordert ist: Hungrige gespeist,

Nackte gekleidet, Obdachlose

beherbergt, Kranke und Gefangene

besucht. Doch Jesu Worte bergen

eine überraschende Wendung. Er

sagt:

„Denn ICH war hungrig, und ihr habt

MIR zu essen gegeben. ICH war

durstig, und ihr habt MIR zu trinken

gegeben. ICH war fremd und obdachlos,

und ihr habt MICH aufgenommen.

ICH war krank, und ihr habt

MICH besucht. ICH war im Gefängnis,

und ihr seid zu MIR gekommen“ (Mt

25, 35f).

Die Schäfchen zur Rechten sind überrascht:

Sie hatten doch nur getan,

was ihnen völlig selbstverständlich erschien.

Doch nun schließt sich auf erstaunliche

Weise ein Kreis: Das Licht

der Welt scheint nicht nur durch all

die hindurch, die selbst Licht in die

Welt bringen. Es scheint auch in

denen auf, die im Dunkeln wohnen.

Denn gerade die werden in Jesu erster

großer Rede im Matthäusevangelium,

gleich zu Beginn der Bergpredigt,

selig gepriesen: »Selig sind die

Armen, denen sogar das Gottvertrauen

genommen wurde, denn ihnen

gehört Gottes Welt. Selig sind die

Trauernden, denn sie werden getröstet

werden. Selig sind die Sanftmütigen,

denn sie werden das Land

erben. Selig sind die, die nach Gerechtigkeit

hungern und dürsten,

denn sie werden satt werden. Selig

sind die Barmherzigen, denn sie werden

Barmherzigkeit erfahren. Selig

sind die, die reinen Herzens sind,

denn sie werden Gott sehen. Selig

sind die, die für den Frieden arbeiten,

denn sie werden Töchter und Söhne

Gottes heißen. Selig sind die, die verfolgt

werden, weil sie die Gerechtigkeit

lieben, denn ihnen gehört Gottes

Welt (Mt 5,3 – 10).

Christi Licht scheint auf in all denen,

die der anderen bedürfen: Weil sie

trauern oder leiden, weil sie Mitstreiterinnen

und Mitstreiter brauchen für

ein gutes Projekt, weil sie ungerecht

behandelt werden und das Vertrauen

ins Leben verlieren, weil sie irre

werden am Unrecht in der Welt und

doch Böses nicht mit Bösem ver-


Predigt / Seniorennetzwerk 23

gelten wollen. Weil sie sich für etwas

Gutes engagieren wollen und sich

doch allein ohnmächtig fühlen. Und

wer von uns kennt solche Erfahrungen

nicht?! In unserem Angewiesensein

auf andere im Nehmen und Geben,

als Menschen, die bedürftig sind

und zugleich viel zu geben haben ist

Christus das Licht in uns.

Weniger christlich aufgeladen, hat es

eine Zeitgenossin provokativ so formuliert:

was ich dir noch sagen wollte

wenn ich dir

einen Tipp geben darf

ich meine

ich bitte dich

um alles in der welt

und wider besseres wissen:

halte dich nicht schadlos

zieh den kürzeren

laß dir etwas

entgehen. (Eva Zeller)

Und das Licht Christi, das uns erfüllt,

scheine durch uns im Bedürfen und

im Geben, im Tun und im Beschenktwerden.

Amen.

iPad für Einsteiger

„70 plus“

Kursangebot mit Leihgeräten

Das Internet

entwickelt sich

mehr und

mehr zu einem

wichtigen Teil

unseres täglichen

Lebens.

Und gerade

für ältere Menschen bietet es große

Chancen, den Alltag zu erleichtern:

Kontakte können unkompliziert gepflegt,

Informationen beschafft und

Museen, Konzerte oder Gottesdienste

digital besucht werden.

Bahnverbindungen können gesucht,

Preise verglichen und Bankgeschäfte

oder Anträge (z.B. Pflegeleistungen)

gestellt werden.

Auch der „Laden um die Ecke“ ist in

der Regel über das Internet erreichbar

und oft mit einem Bestell- und Lieferservice

ausgestattet.

Zudem bietet unsere Nürnberger

Stadtbibliothek über 20.000 Medien

(Bücher, Zeitungen, Zeitschriften,

Hörbücher, Filme…) an, die über das

Internet ausgeliehen und betrachtet

werden können.

Diese Liste könnte lange erweitert

werden, macht aber bereits so deutlich,

welche Vorteile es gerade für wenig

mobile, ältere Menschen hat,

wenn sie Zugang zu dieser Welt mit


24 Seniorennetzwerk / Stadtmission

ihren grenzenlosen Möglichkeiten haben.Deshalb

findet ab September im

Seniorennetzwerk Nordstadt ein

achtteiliger Einsteigerkurs mit iPad-

Leihgeräten statt.

Hier kann in einer kleinen Gruppe

Neues entdeckt und gelernt werden.

Einmal pro Woche trifft sich die iPad-

Gruppe mit der Trainerin, dazwischen

kann zuhause experimentiert und geübt

werden. Das iPad wird für diejenigen,

die kein eignes Gerät besitzen,

für die Dauer des Kurses kostenfrei

verliehen. Für den Kurs selbst ist ein

Unkostenbeitrag (5,- Euro pro Termin)

zu bezahlen.

Nähere Informationen bei Monika

Ittner vom Seniorennetzwerk Nordstadt

unter 0911-30003139.

Herbstsammlung

2021

Ambulante Hilfen zur

Erziehung.

Ambulante Hilfen zur Erziehung ermöglichen

den Verbleib des Kindes

bzw. Jugendlichen in seinem

gewohnten sozialen Umfeld.

Die Fachkräfte gehen zur Familie

nach Hause und unter-stützen durch

intensive Betreuung und Begleitung

die Familie in ihren Erziehungsaufgaben,

helfen bei der Bewältigung von

Alltagsproblemen, bei der Lösung

von Konflikten und Krisen und geben

im Rahmen der Einzelfallhilfe finanzielle

Unterstützung in Notlagen.

In Nürnberg engagieren sich hier

insbesondere die Rummelsberger

Diakonie und die Stadtmission.

Damit die Einzelfallhilfen im Rahmen

der ambulanten Hilfen zur Erziehung

und alle anderen Leistungen der

Diakonie auch weiterhin angeboten

werden können, bitten wir um Ihre

Spende. Herzlichen Dank!

Spendenkonto Diakonie im Dekanat

(Stadtmission Nürnberg)

IBAN: DE 36 5206 0410 0702 5075 01

Evangelische Bank

Stichwort: Herbstsammlung

Wenn eine Familie über einen längeren

Zeitraum Probleme hat, die die

Entwicklung der Kinder gefährden,

hat sie einen Anspruch auf Unterstützung

bei der Erziehung ihrer Kinder.


In eigener Sache 25

Abschied nehmen in Ruhe und in Würde

Trauergottesdienste in der Reformations-Gedächtnis-Kirche

Ein geliebter Mensch ist

gestorben und Sie suchen

für den Abschied einen

geeigneten Ort?

Der Raum unserer Kirche

bietet einen würdigen

Rahmen, in dem ohne

Hektik und Zeitdruck ein

Trauergottesdienst gefeiert

werden kann.

Trauergottesdienste können

in der Reformations-

Gedächtnis-Kirche für alle

Menschen stattfinden, die

Mitglied in einer Kirche waren,

die zur Arbeitsgemeinschaft

christlicher Kirchen

gehört.

Der Gottesdienst muss von einem Pfarrer oder einer Pfarrerin gehalten

werden.

Trauergottesdienste in der Kirche sind bei Feuer- wie auch bei Erdbestattungen

möglich. Der Sarg wird nach dem Gottesdienst zum

Friedhof oder ins Krematorium überführt.

Wünschen Sie weitere Informationen? Oder möchten Sie einen

Termin vereinbaren? Dann wenden Sie sich bitte an unser

Pfarramt.


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Wir erstellen Ihre

Einkommensteuererklärung

(Für unsere Mitglieder i.R.d. §4 Nr. 11 StBerG)

Arbeitnehmer-

Steuerhilfe Delphin

(Lohnsteuerhilfeverein e. V.)

Beratungsstelle:

90409 Nürnberg, Gellertstrasse 6

Beratungsstellenleiter: Bernhard Neller

Tel. 09 11 / 3 66 88 61

Neller@ashdelphin.de

Nach Vereinbarung kommen wir gerne zu Ihnen.


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Alles aus einer Hand von

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Tel.: 0911/56 41 86

Fax: 0911/95 18 420


Wir treffen uns 31


32 Adressen in der Gemeinde

Gemeindehaus

Berliner Platz 20

Bücherei

Mittwoch, 15.00 h – 17.00 h

Telefon während der Öffnungszeiten:

0160/32 38 967

Frauenkreis

Donnerstag,

Erika Mörgelin, Tel. 255 79 879

Gedächtnistraining

Montag, 27.9., 14.30 h – 16.00 h

Katrin Dierkes

Infos im Pfarramt, Tel. 58 63 70

Aquarell- und Zeichengruppe

Mittwoch, 10.00 – 12.00 h

Frau Ulbrich, Tel. 55 16 03

Kreatives Arbeiten für Jedermann

Montag, 10.00 – 12.00 h

Frau Ulbrich, Tel. 55 16 03

Jugendarbeit

Dienstag, 18.00 h

Jugendkeller,

Gemeindehaus Wöhrd, Rahm 26

Infos; Inga Ludvigsen

Kinderchor „Maxfeldspatzen“

Mittwoch, 15.00 h

Maria Schmidauer, Tel. 0173/585 77 44

Kantorei

Dienstag, 18.45 – 20.00 h

Ellen Müller, Tel. 35 59 05

Gospelchor „Sanjola“ (deutsch-afrikanisch)

Freitag, 18.30 h – 21.00 h

info@sanjola.de (Ursula Stein)

Posaunenchor

Montag, 19 h – 20.30 h

Simone Spaeth, Tel. 0162/3009819

Ensemble "Veeharfen-Klänge am Maxfeld"

Montag, 16 h – 18 h

Margret Kusterer, Tel. 0157/35226757

Tanzkreis

Montag, 14.30h, pausiert

Dienstag, 10.00 h, ab September wieder

Susanne Hiemeyer, Tel. 240 24 45

Heinrich-Schick-Haus

Schmausengartenstraße 10

Seniorengymnastik

Dienstag, 10.00 h

Frau Thürauf, Tel. 35 72 84

Weitere Veranstaltungen siehe Aushang im

Haus

Konten

Kirchengemeinde (für Spenden): Sparkasse Nürnberg

IBAN: DE08 7605 0101 0001 1016 16

Diakonieverein: Sparkasse Nürnberg

IBAN: DE14 7605 0101 0005 0014 90

Gemeindeverein: Sparkasse Nürnberg

IBAN: DE33 7605 0101 0001 1494 72

Herausgeber:

Verantwortlich:

Redaktion:

Satz:

Ausgabe:

Druck:

Impressum

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Nürnberg-Maxfeld

Pfarrerin Dr. Verena Grüter

Pfarrerin Dr. Verena Grüter, Pfarrerin Sonja Dietel, Jutta Meier,

Michael Scheuerer

Jutta Meier

Pfarramt

Nova-Druck Goppert GmbH, Nürnberg-Ziegelstein

Redaktionsschluss

für die nächste

Ausgabe ist der

14. September 2021

Eine Auswertung der kirchengemeindlichen Daten ist untersagt. Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben

nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Artikel zu verändern und

zu kürzen.


Reformations-Gedächtnis-Kirche

Berliner Platz 11 • 90489 Nürnberg

Pfarramt

Jutta Meier, Sekretärin

Berliner Platz 20 • 90489 Nürnberg

Telefon: 58 63 7-0 • Telefax: 58 63 7-23

Mo, Di, Do, Fr 9.00 bis 12.00 Uhr

Mi 15.00-18.00 Uhr

Maxfeld im Internet:

www.maxfeld-evangelisch.de

pfarramt.maxfeld-n@elkb.de

Pfarrdienst

Dr. Verena Grüter, Pfarrerin (bis 31.8.2021)

Berliner Platz 18 • 90489 Nürnberg

Telefon: 58 63 711 • Telefax: 58 63 723

verena.grueter@elkb.de

Sonja Dietel, Pfarrerin

Schmausengartenstraße 8 • 90409 Nürnberg

Telefon: 801 94 325

sonja.dietel@elkb.de

Christopher Krieghoff, Dekan

Schmausengartenstraße 8 • 90409 Nürnberg

Telefon: 366 77 25 • Telefax: 366 77 28

christopher.krieghoff@elkb.de

Hausmeister

Michael Kemper

Diakoniestation

Schwester Heike Riechert, Standortleitung

Schmausengartenstraße 10 • 90409 Nürnberg

Telefon: 30003-130

Kinderhaus Schatzkiste Berliner Platz 18

Paul Wilke, Leitung

Telefon: 597 155 04 • Telefax: 597 155 09

Mo-Fr, 14.00-15.00 Uhr

www.ekin-nuernberg.de

Kita.ekin.schatzkiste@elkb.de

Kindergarten Mörlgasse 22

Heidi Dotterweich, Leitung

Telefon: 35 17 82

www.ekin-nuernberg.de

Kita.ekin.moerlgasse@elkb.de

Öffentliche Gemeindebücherei

Miriam Reuthlinger

Telefon: 580 73 33

Seniorennetzwerk Nordstadt

Di, 15-17.00 und Do, 9.00-11.00 Uhr

Monika Ittner, Koordinatorin

Telefon 30003-139

monika.ittner@diakonieneuendettelsau.de

Jugendreferentin

Inga Ludvigsen (in Elternzeit bis Januar 2023)

Telefon: 597 53 070

inga.ludvigsen@elkb.de

Kirchenmusik

Thomas Schumann, Kirchenmusikdirektor

Erlenstegenstraße 6 • 90491 Nürnberg

Telefon: 587 49 08 • Telefax: 59 74 344

dkthomasschumann@arcor.de

Kirchenvorstand

Sabine Altrichter, Vertrauensfrau

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