August-Oktober 2021

kath.kirche.baiersbronn

August 2021

-

Oktober 2021

Wen wählen als Christ?


2

Inhaltsverzeichnis

Vorwort…………………………………………………..3

Schwerpunktthema Bundestagswahl…......4

Abschied Johannes Kirchgeßner……………..14

Leben in unserer Gemeinde…………………...18

Aus unseren Kindergärten………………………26

Kinderseite……………………………………………..28

Namen und Gesichter…………….……………...30

Aus unserer Gemeinde……………..…………...32

Gottesdienste ………………….………...............34


3

Liebe Gemeindemitglieder,

„Wen wählen als Christ?“ - so haben wir unseren Gemeindebrief rund um das Thema „Bundestagswahl“

überschrieben. Eine Frage, die wohl nicht ganz einfach zu beantworten ist und für die es noch viel komplizierter

ist, ein Vorwort voranzustellen—zumindest kommt es mir ganz subjektiv so vor:

In unserer so komplexen Zeit fällt es schwer, selbst eine Wahlentscheidung zu treffen, und noch schwerer,

eine Hilfestellung dazu zu geben.

Aus christlicher Sicht gibt es für fast jede Partei, die derzeit im Bundestag vertreten ist, wohl Argumente

sie zu wählen, gleichzeitig vertritt aber auch jede in ihren Wahlprogrammen Standpunkte, die sich schwer

mit christlichen Überzeugungen vereinbaren lassen. Wir freuen uns sehr, dass der Tübinger Theologie-

Professor Matthias Möhring-Hesse für diese Ausgabe unseres Gemeindebriefs Gedanken zu Papier gebracht

hat, wonach Christinnen und Christen ihre Wahlentscheidung richten können.

Wir haben alle Kandidierende unseres Landkreises um Statements zu bestimmten Fragen gebeten. Fragen,

die unsere Kirche, unsere Gesellschaft, unsere Verantwortung für die Zukunft betreffen. Die Antworten

der Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie im Folgenden. Wir haben sie unbearbeitet und unkommentiert

übernommen. Es wurden von uns alle Parteien angefragt, die derzeit im Bundestag vertreten

sind.

Natürlich haben wir im Vorfeld diskutiert, ob wir wirklich allen Parteien eine solche Plattform bieten dürfen,

oder ob wir Parteien, deren Demokratienähe und christliche Liebe zum Nächsten zweifelhaft erscheinen,

ausschließen sollten. Wir haben uns gegen eine Vorabselektion entschieden und überlassen es Euch

und Ihnen, aus den Antworten geeignete Schlüsse zu ziehen.

Wir danken für die vielfältigen Beiträge und wünschen eine interessante Lektüre. Und als Christinnen und

Christen sollten wir immer wieder, wie es seit den Zeiten des Neuen Testaments üblich ist, für unsere Politikerinnen

und Politiker in ihren verantwortungsvollen und schwierigen Aufgaben beten – unabhängig

davon, ob wir inhaltlich mit ihnen übereinstimmen oder nicht.

Für das Redaktionsteam Pastoralreferentin Judith Weiß


4

Wie entscheiden christ:innen,

was sie wählen sollen?

Verdienen Sie mehr als 120.000 EUR im Jahr, dann

lohnt es sich für Sie, CDU und CSU oder die F.D.P. zu

wählen. Folgt man den Wahlprogrammen, dann

zahlt es sich – laut Berechnungen des ZEW – für Sie,

wenn Sie alleinstehend sind und mehr als 120.000

EUR im Jahr verdienen, mit einem jährlichen Plus

von 4.080 bzw. 8180 EUR aus, wenn die drei Parteien

in Regierungsverantwortung kommen. Niemand

wird Sie hindern (können), aus diesem Grund diese

Parteien zu wählen. Empfehlen wird man es Ihnen

aber nicht. Man wird Ihnen raten, als Wähler:innen

Ihrer bürgerlichen Verantwortung nachzukommen –

und dazu die politischen Vorstellungen der Parteien

und deren Kandidat:innen auf ihre gesamtgesellschaftliche

Bedeutung hin zu prüfen und Ihre Wahl

von so etwas wie das Gemeinwohl her zu treffen.

Erwägen Sie also eine der genannten Parteien zu

wählen, dann wird man Ihnen nur dann dazu raten,

wenn Sie etwa der Überzeugung sind, dass deren

Versprechen, die hohen Einkommen so stark zu entlasten,

für alle gut und richtig ist, – und wenn Sie

deshalb diese Parteien wählen.

In einem demokratischen Gemeinwesen hoffen wir

darauf, dass die Wähler:innen ihre Wahlentscheidungen

als Bürger:innen und d.h. in Verantwortung

für das Gemeinwesen treffen. Dabei rechnen wir

damit, dass die Bürger:innen zwar in einer gemeinsamen

Verantwortung stehen, davon aber unterschiedliche

Vorstellungen haben und deswegen zu

unterschiedlichen Wahlentscheidungen kommen.

Weil wir auf Bürger:innen und auf deren Verantwortung

für die »gemeinsame Sache« setzen, hoffen

wir darauf, dass alle ihre persönlichen wirtschaftlichen

Interessen, so legitim sie auch immer sein mögen,

hintenan stellen können und auf so etwas wie

das gemeine Wohl hin wählen.

Ähnliches dürfen wir auch von Glaubenden hoffen,

denen wir zugestehen, dass ihnen ihr Glauben wichtig

ist. Gleichwohl werden wir auch ihnen und damit

uns Christ:innen empfehlen, ihre Wahlentscheidungen

als Bürger:innen eines demokratischen Gemeinwesens

und damit in Verantwortung für dessen Entwicklung

zu treffen. In diesem Sinne dürfen unsere

Mitbürger:innen von uns Glaubenden erwarten,

Bild: https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/katholischtheologische-fakultaet/lehrstuehle/theologische-ethiksozialethik/lehrstuhl/team/prof-dr-matthias-moehringhesse/

dass wir unsere Wahlentscheidungen nicht als

Christ:innen, sondern als Bürger:innen treffen.

Wollen Christ:innen dieser Empfehlungen entsprechen,

werden sie das politische Angebot der Parteien

und ihrer Kandidat:innen unter der Frage prüfen,

was und wer für das politische Gemeinwesen gut

und richtig ist. Dabei werden sie sich darum bemühen,

auch ihre religiösen Vorlieben hintenan zu stellen

und das Gut und Richtige möglichst aus der Perspektive

des Gemeinwesens zu beurteilen. Das

macht ihre Wahlentscheidung für ihren Glauben

nicht unwichtig. Im Gegenteil: Sie sind gefordert,

ihre Wahlentscheidung, ihre »Leistung« als Bürger:innen,

in ihren Glauben und damit in ihr Leben

mit Gott und in der Gemeinschaft der Glaubenden

hineinzunehmen. Sie fragen sich dann: Was bedeutet

es für mich als Gott-Glaubende, was bedeutet es

für mich als Mitglied der Gemeinschaft der Gott-

Glaubenden, dass ich mich für diese Partei und ihre

Kandidat:innen, damit für deren politische Projekte

entschieden habe? Als Glaubende »lernen« sie daran,

wie sie sich als Bürger:innen entschieden haben.

Jedoch wird es politische Themen geben, da werden

Christ:innen ihren Glauben nicht so zurücknehmen

können. Die ökologische Frage, insbesondere die

Klimafrage, das Elend der vielen Migrant:innen auf

ihren Fluchtwegen und in den Lagern oder die Armut

und Einsamkeit von Menschen in viel zu kleinen

Wohnungen – das und anderes kann für

Christ:innen eine Herausforderung ihres Glaubens

an den heilsamen Gott sein. Solchen Herausforderungen

können sie nur entsprechen, wenn sie bei

Wahlen eine bestimmte Partei wählen und damit

deren politische Projekte unterstützen.


Das kann auch in Fragen des Lebensschutzes gelten,

die gerade von Kirchenleuten und Theolog:innen als

wahlentscheidend ausgegeben werden. In diesen

Fällen wählen Christ:innen nach eigenem »Gefühl«

als Christ:innen. Das werden sie und das können sie

so tun – und sollten es dennoch nur tun, wenn sie

sich zuvor auch in die Rolle als Bürger:innen gebracht

haben und ihre Wahlentscheidung auch in

dieser Rolle und mit deren besonderer Perspektive

verantworten können.

Auch in ihrer Beziehung zu Gott sollen sie Wahlentscheidungen

treffen, die sie in der mit allen anderen

Wähler:innen geteilten Verantwortung für ihr Gemeinwesen

haben treffen können.

Prof. Dr. theol. Matthias Möhring-Hesse

Professor für Theologische Ethik/ Sozialethik

5

Unser letzter Gemeindebrief hatte das Schwerpunktthema „Schöpfung bewahren“. Gerne weisen wir

darauf hin, dass wir dieses Anliegen auch im Blick auf unseren Gemeindebrief umsetzen.

Für den Druck unseres Gemeindebriefs entrichten wir einen CO2-Ausgleich zur Unterstützung eines

Klimaschutzprojekts in Pará, Brasilien.


6

Klaus Mack , Kandidat für die Christlich

Demokratische Union (CDU)

Was würden Sie machen, wenn Sie eine Woche

lang Papst wären?

Als gläubiger Katholik und ehemaliger Ministrant

hätte ich zunächst einmal großen Respekt vor diesem

Amt. Die Tradition und die Werte der Kirche zu

bewahren und gleichzeitig neue Antworten auf die

Herausforderung der Gesellschaft zu finden, ist eine

Gratwanderung. Doch die Kirche hat in meinen Augen

Erneuerungsbedarf. Ich würde ein vatikanisches

Konzil einberufen und einen breiten und offenen

Diskurs über die Arbeit der Kirche im 21. Jahrhundert

einleiten. Die Rolle der Frau in der Kirche

und den Zölibat würde ich dabei besonders thematisieren.

Welche Schritte halten Sie für wichtig, um die Folgen

des Klimawandels für die kommenden Generationen

zumindest in Grenzen zu halten?

Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Die Bewahrung der Schöpfung ist unsere Christenpflicht.

Klimaschutz darf aber keine Frage des

Geldbeutels werden, sondern muss bezahlbar sein.

Wir haben den Kohleausstieg und die Energiewende

beschlossen. Das müssen wir jetzt beherzt umsetzen.

Wenn wir jedes Windrad in Frage stellen,

wird die Produktion regenerativen Stroms nicht gelingen.

Und wir müssen die Innovationskraft unserer

Wirtschaft nutzen. Ich bin gegen eine Verbotspolitik:

so würde ich beispielsweise den innerdeutschen

Flugverkehr nicht verbieten, sondern ihn klimaneutral

machen.

Für wie gefährlich halten Sie Rassismus und

Rechtsextremismus in unserem Land? Wo müsste

die Politik mehr dagegen tun?

Extremismus, ob von links oder von rechts, islamistischer

Terror, Antisemitismus und Rassismus haben

in unserem Land keinen Platz und stellen eine

reale Bedrohung dar. Dagegen muss die Politik mit

aller Härte vorgehen. Unsere Sicherheitskräfte und

Behörden brauchen dazu moderne Technik und eine

funktionstüchtige Ausstattung und wir müssen

mehr Personal einstellen.

Halten Sie die Bemühungen der katholischen Kirche

um Aufarbeitung und Prävention beim Thema

sexueller Missbrauch für ausreichend? Was kann

der Staat tun, um Kinder besser vor Missbrauch zu

schützen?

Ich halte die Bemühungen nicht für ausreichend.

Die Verantwortlichen müssen ihrer gerechten Strafe

zugeführt werden. Die Missbrauchsfälle erschüttern

die Kirche in ihren Grundfesten. Gerade

die Kirche muss einen besonderen Anspruch haben,

präventive Maßnahmen zu ergreifen und konsequentes

Handeln an den Tag zu legen, damit solche

entsetzlichen Vergehen nie wieder geschehen können.

Es gibt Initiativen der Bundesregierung, wie

„Trau Dich“, die Kinder und Eltern über sexuellen

Missbrauch aufklären. Solchen staatlichen Initiativen

könnte sich die Kirche anschließen.

Wie würden Sie den Satz fortführen: Wenn es die

christlichen Kirchen in Deutschland nicht gäbe,

dann…

…wäre unsere Gesellschaft um einiges ärmer, denn

die christlichen Kirchen prägen unsere abendländische

Kultur. Die Menschen finden dort Orientierung

und Halt. In vielen sozialen Einrichtungen, in den

Kindergärten, den Diakoniestationen, in den Seniorenheimen

und in ihrer Gemeindearbeit leisten die

Kirchen mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen

Kräften einen unschätzbaren Dienst. Diese Arbeit

kann man gar nicht hoch genug würdigen.


7

Sara Haug, Kandidatin für Bündnis 90/

Die Grünen

Was würden Sie machen, wenn Sie eine Woche

lang Papst wären?

Ich würde zuerst den Zölibat abschaffen und Frauen

als Priesterinnen, Bischöfinnen und Päpstinnen

zulassen. Weiter würde ich mich darum kümmern,

dass die Missbrauchsfälle in großem Stil untersucht

werden, sodass sich die Kirche endlich anderen

Themen zuwenden kann. Am Freitag würde ich bei

einer Fridays for Future Demonstration teilnehmen

und im Namen der Kirche zum Klimaschutz und zur

Bewahrung der Schöpfung aufrufen.

Welche Schritte halten Sie für wichtig, um die Folgen

des Klimawandels für die kommenden Generationen

zumindest in Grenzen zu halten?

Wir brauchen einen Mix aus Lenkung und Anreizen:

Unter Lenkung verstehe ich beispielsweise einen

sozial gerechten CO2-Preis, das Ende von klimaschädlichen

Subventionen bei Fahrzeugen und das

Einführen einer Kerosinsteuer für Flugzeuge. Anreize

sind dazu da, um die Wirtschaft beim Umstieg

auf klimaneutrale Technologien zu unterstützen,

Bus- und Bahnverbindungen und Fahrradwege auszubauen

und Hilfen für die Landwirtschaft bereitzustellen.

Des Weiteren bin ich davon überzeugt, dass

Klimaschutz international umgesetzt werden soll

und sehe daher die Notwendigkeit

von international abgestimmten

Regelungen zur CO2-

Reduzierung als sehr wichtig an.

Für wie gefährlich halten Sie

Rassismus und Rechtsextremismus

in unserem Land? Wo

müsste die Politik mehr dagegen

tun?

Durch die rassistischen Anschläge

und die Lektüre von „Was

weiße Menschen nicht über Rassismus

hören wollen, aber wissen

sollten“ von Alice Hasters ist mir

klar geworden, dass Rassismus

immer noch allgegenwärtig und

gefährlich ist. Ich denke, wir müssen daran arbeiten,

diesen Rassismus aufzudecken und uns mit

Menschen solidarisieren, die dagegen ankämpfen.

Der Staat sollte mehr Aufklärungsarbeit an Schulen

leisten. Es ist eine Aufgabe von demokratischen

und rechtsstaatlichen Politiker*innen, sich klar gegen

Rechtsextremismus und Rassismus abzugrenzen.

Halten Sie die Bemühungen der katholischen Kirche

um Aufarbeitung und Prävention beim Thema

sexueller Missbrauch für ausreichend? Was kann

der Staat tun, um Kinder besser vor Missbrauch

zu schützen?

Ich halte die Bemühungen nicht für ausreichend.

Immer wieder kommen Fälle an die Öffentlichkeit,

bei denen Menschen aus der Kirche Aufklärung behindern

und Betroffene unter Druck setzen. Hier

sollte die Kirche externe Stellen beauftragen, die

sich unabhängig um die Aufklärung kümmern. So

könnte sie viel Glaubwürdigkeit zurückgewinnen.

Als Aufgabe des Staates sehe ich die Verankerung

entsprechender Ausbildungsinhalte in allen Berufen

rund um Kinder an und die Förderung von Frühwarnsystemen

wie z. B. am Klinikum Singen, sodass

es früher auffällt, wenn Kinder betroffen sind.

Wie würden Sie den Satz fortführen: Wenn es die

christlichen Kirchen in Deutschland nicht gäbe,

dann…

würde ein wichtiger Teil

im Leben vieler Menschen

fehlen. Die Kirche hat die

Aufgabe, Menschen zusammenzubringen

und

Gottes Wort zu verbreiten.

Sie schafft einen

Raum für Austausch und

lehrt uns wichtige Weisheiten.

Ich gehe sehr gerne

in Gottesdienste, in

denen Bibelstellen in den

heutigen Kontext gestellt

werden und mir damit

zeigen, dass Kirche und

Glaube aktueller sind,

denn je.


8

Saskia Esken, Kandidatin für die Sozialdemokratische

Partei Deutschlands (SPD)

Was würden Sie machen, wenn Sie eine Wochelang

Papst wären?

In sieben Tagen kann man ganz schön viel schaffen,

aber das würde ich mir nicht anmaßen. Es wäre mir

ein Anliegen die Gleichberechtigung zwischen Männern

und Frauen in der katholischen Kirche umzusetzen

und den Frauen die gleichen Rechte und Ämter

zuzusprechen wie den Männern. Außerdem würde

ich mich dafür einsetzen, dass das oberste Prinzip

des christlichen Glaubens, nämlich die Nächstenliebe,

tatsächlich gelebt werden darf. Eine Kirche, in

der alle Menschen so angenommen werden, wie sie

sind und jede*r lieben darf, wen immer er oder sie

möchte. Diese beiden Veränderungen wären schon

eine ziemliche Revolution für die katholische Kirche.

Um das Chaos nicht noch größer werden zu lassen,

würde ich mich die restliche Zeit in die vatikanische

Bibliothek zurückziehen und die geheimen Dokumente

der letzten 2.000 Jahre lesen, die die Kirche

dort gelagert hat.

Welche Schritte halten Sie für wichtig, um die Folgen

des Klimawandels für die kommenden Generationen

zumindest in Grenzen zu halten?

Alle Schritte, die dafür notwendig sind, müssen wir

umsetzen, ohne das soziale Gefüge unserer Gesellschaft

zu gefährden und ohne Menschen mit geringen

Einkommen zu überfordern. Denn es ist eine

Menschheitsaufgabe die Klimakrise zu stoppen, die

wir nur gemeinsam stemmen können. Dafür müssen

wir – wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart –

die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen.

Unser Ziel für Deutschland ist es daher, bis

spätestens 2045 komplett klimaneutral zu sein. Dafür

müssen wir aus der Kohle aussteigen, die Nutzung

Erneuerbarer Energien massiv ausbauen und

im Gebäudesektor, in der Mobilität und in der Landwirtschaft

klimafreundliche Alternativen fördern.

Gleichzeitig wollen wir die Grundlagen dafür

schaffen, dass alle mit anpacken können und alle

von den Chancen profitieren. Es darf keine Verlierer

der Klimakrise geben.

Foto: Anna Hufnagl

Für wie gefährlich halten Sie Rassismus und

Rechtsextremismus in unserem Land? Wo müsste

die Politik mehr dagegen tun?

Die größte Bedrohung für unsere freiheitliche, offene

und tolerante Gesellschaft kommt von Rechts. Das

ist kein neues Phänomen, aber die Gefahr nimmt

weiter zu. Hass und Intoleranz gehören inzwischen

vielerorts zum Alltag von Menschen. Das lässt uns

als Demokraten nicht ruhen. Nach den rechtsterroristischen

Attentaten in Hanau und Halle haben wir

einen Kabinettsausschuss „Rassismus und Rechtsextremismus“

gebildet und ein umfangreiches Paket an

Maßnahmen geschnürt. Mit dem Demokratiefördergesetz

haben wir die stete Unterstützung von Initiativen

gegen Rassismus und Diskriminierung und für

mehr Prävention vereinbart. Obwohl das Vorhaben

zwischen den Regierungspartnern fest vereinbart

war, haben CDU und CSU das bis zum Schluss blockiert!

Wir setzen uns auch weiter dafür ein, denn

nur durch einen starken sozialen Zusammenhalt

können wir Brücken bauen und Hass überwinden.

Halten Sie die Bemühungen der katholischen Kirche

um Aufarbeitung und Prävention beim Thema

sexueller Missbrauch für ausreichend? Was kann

der Staat tun, um Kinder besser vor Missbrauch zu

schützen?


9

Um die Missbrauchsaufarbeitung in Köln gab es

Anfang des Jahres eine heftige Debatte, die Kirchenaustritte

häufen sich. Die Kirchen sind hier in

einer besonderen Verantwortung. Rücktritte verantwortlicher

Kirchenvertreter alleine werden nicht

ausreichen, es geht um lückenlose Aufarbeitung

und Strafverfolgung, um eine Entschädigung der

Opfer und um den Aufbau von Strukturen, die Missbrauch

künftig ebenso verhindern wie das Schweigen

darüber. Es geht bei sexualisierter Gewalt gegen

Kinder aber durchaus auch um ein Thema, das

gesamtgesellschaftlich noch stärker in den Blick genommen

werden muss. Im Umgang damit braucht

es eine einheitliche und transparente Vorgehensweise.

Betroffene müssen nicht nur einbezogen,

sondern vor allem auch in ihrer Selbstorganisation

und Vernetzung gestärkt und finanziert werden.

Wir haben in den vergangenen Jahren einige Reformen

auf den Weg gebracht, die die Ahndung von

sexuellem Missbrauch verbessern und ihn höher

bestrafen. Dasselbe gilt auch für den Besitz und das

Verbreiten von Kinderpornografie. Wir dürfen im

Kampf gegen Gewalt gegen Kinder niemals stehenbleiben.

Wie würden Sie den Satz fortführen: Wenn es die

christlichen Kirchen in Deutschland nicht gäbe,

dann…

…wäre es sehr viel kälter in unserer Gesellschaft.

Kirchen und Religionsgemeinschaften sind Orte der

Zugehörigkeit und des Zusammenhalts. Sie übernehmen

damit eine wichtige soziale Funktion. Millionen

Bürger*innen engagieren sich ehrenamtlich,

in Vereinen und Initiativen ebenso wie in den Kirchen

und Religionsgemeinschaften. Mit ihrer Arbeit

tragen all diese Menschen dazu bei, dass unser Gemeinwesen

funktioniert.

Das hat sich auch in der Pandemie wieder gezeigt.

Ohne den großen gesellschaftlichen Rückhalt

hätten wir diese Krise nicht stemmen können. Politische

Maßnahmen alleine reichen nicht aus, um die

drastischen sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen

abzufedern. Deshalb kommt es darauf an,

die Zivilgesellschaft im Ganzen zu stärken, und dazu

gehören auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften.

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein

kleines Gestirn im großen

Weltall.

An uns liegt es,

daraus einen Planeten zu

machen, dessen Geschöpfe

nicht von Kriegen gepeinigt

werden,

nicht von Hunger und Furcht

gequält,

nicht zerrissen in sinnlose

Trennung nach Rasse,

Hautfarbe oder

Weltanschauung.

Gib uns Mut und Voraussicht,

schon heute mit diesem Werk

zu beginnen,

damit unsere Kinder und

Kindeskinder einst stolz den

Namen Mensch tragen.


10

Michael König, Kandidat für die Freie Demokratische

Partei (FDP)

Was würden Sie machen, wenn Sie eine Woche lang

Papst wären?

Mit den schlausten Köpfen aus Kirche und Gesellschaft

ein Zukunftspapier für eine moderne Kirche im

21. Jahrhundert entwickeln, das verpflichtend umgesetzt

werden muss und vor allem mehr Entscheidungsfreiheit

für die Kirchen vor Ort bietet. Fester

Bestandteil wären die Aufhebung des Pflichtzölibats,

eine Freigabe aller Kirchenämter für Frauen, und der

Fokus kirchlicher Arbeit auf Seelsorge.

Welche Schritte halten Sie für wichtig, um die Folgen

des Klimawandels für die kommenden Generationen

zumindest in Grenzen zu halten?

Die Einführung eines internationalen CO 2 -Emissions-

Zertifikatehandels mit sich immer mehr verknappenden

Ausstoßmengen, den Ausbau erneuerbarer Energien

und eine offensive für Forschung, Entwicklung

und Unternehmertum, damit die notwendigen Transformationen

mit Wohlstand, Chancengerechtigkeit

und sozialverträglich Wirklichkeit werden.

Für wie gefährlich halten Sie Rassismus und Rechtsextremismus

in unserem Land? Wo müsste die Politik

mehr dagegen tun?

Halten Sie die Bemühungen der katholischen Kirche

um Aufarbeitung und Prävention beim Thema sexueller

Missbrauch für ausreichend? Was kann der

Staat tun, um Kinder besser vor Missbrauch zu

schützen?

Nein, die Bemühungen sind nicht ausreichend. Unabhängig

der Täterschaft müssen solche und andere

strafrechtliche Vergehen von unabhängigen, staatlichen

Gerichten verhandelt werden. Insbesondere der

Umgang mit Opfern und Betroffenen ist unzureichend.

Die beteiligten Akteure, die sich in Gremienarbeit

und darüber hinaus mit Prävention und der

Aufarbeitung befassen, müssen unabhängig sein und

dürfen in keiner Weise Verbindungen zu etablierten

Machtstrukturen aufweisen.

Wie würden Sie den Satz fortführen: Wenn es die

christlichen Kirchen in Deutschland nicht gäbe,

dann….

Würden wichtige Institutionen fehlen, die Seelsorge

anbieten und dabei gerade Menschen im Blick haben,

die es nicht einfach haben. Dazu zählen Menschen in

Gefängnissen, Krankenhäusern oder Obdachloseneinrichtungen.

Die christliche Botschaft, wonach der

Dienst an den Schwächsten ein Dienst an Gott ist, hat

auch in der heutigen Gesellschaft hohe Relevanz.

Jede Form von Extremismus ist eine Bedrohung für

eine liberale Demokratie. Rechtsextremismus ist dabei

in Deutschland eine besondere Bedrohung. Das

zeigen nicht nur die Berichte der Verfassungsschutzbehörden,

das zeigen auch die Opferzahlen der vergangenen

30 Jahre – Rassismus und Rechtsextremismus

tötet. Rechtsextreme Vereinigungen müssen

konsequent verboten werden. Die Beobachtung

rechtsextremer Gefährderinnen und Gefährder muss

zügig verstärkt werden. Die Sicherheitsbehörden

müssen sich besser um den Schutz besonders gefährdeter

Gruppen und ihrer Einrichtungen kümmern. Für

Menschen mit rechtsextremen Einstellungen ist im

öffentlichen Dienst kein Platz.


11

Marcus Lotzin, Kandidat für die Alternative

für Deutschland (AfD)

Was würden Sie machen, wenn Sie eine Woche

lang Papst wären?

Am 23. Juni 2021 stimmte eine Mehrheit des EU-

Parlaments, darunter Abgeordnete von FDP, SPD

und Linken gegen die Stimmen von AfD und Union

dafür, dass Frauen in allen EU-Staaten ein Recht

auf freien Zugang zur Abtreibung haben müssten.

Alle gegenteiligen Gesetze in den Nationalstaaten

müssten entsprechend angepasst werden. In letzter

Konsequenz bedeutet das: Der § 218 StGB muss aus

dem Strafrecht getilgt werden. Dagegen würde ich

als Papst mein Wort erheben.

Denn jeder Mensch hat das

Recht auf Leben!

Welche Schritte halten Sie für

wichtig, um die Folgen des

Klimawandels für die kommenden

Generationen zumindest

in Grenzen zu halten?

Zunächst sollten wir uns klar

darüber sein, dass sich seit Anbeginn

der Erde das Klima

schon immer verändert hat.

Deutschland ist vor 300 Millionen

Jahren entstanden und

unterlag immer einem Klimawandel.

Süddeutschland wäre

in der Jurazeit ein Urlaubsparadies

gewesen. Oder wie

kommen Steinkohle und Meersalz

in den Boden? Für die

kommenden Generationen

sollte auf mehr Nachhaltigkeit geachtet werden,

z.B. kann Kleidung länger getragen werden. Bei

Kurzstrecken auch gerne das Fahrrad nehmen, das

fördert die Fitness, die Gesundheit und stärkt das

Immunsystem. Biogas zur Wärmeerzeugung, aber

auch für Erdgasfahrzeuge nutzen! Sie dürfen vom

Markt nicht verschwinden, da sie besser und sicherer

sind als E-Autos. Ich kann mit einem Erdgasauto

CO2-neutral fahren.

Für wie gefährlich halten Sie Rassismus und

Rechtsextremismus in unserem Land? Wo müsste

die Politik mehr dagegen tun?

Jede Art von Rassismus ist gefährlich, aber ebenso

der Linksextremismus, da die Antifa Menschen angreift

und zum Teil schwer verletzt. Rassismus ist

eine Gefahr für die Demokratie. Deshalb verdient

das Auftreten rassistischer Erscheinungen jeglicher

Gestalt und jeglichen Vorkommens auch besondere

Aufmerksamkeit. Ich stelle fest, dass die Organisation

„Antifa“ sich stark radikalisiert und terroristischen

Strukturen entwickelt hat. Hier muss der

Rechtsstaat sich durchsetzen können und sich nicht

durch Drohschreiben einschüchtern lassen.

Halten Sie die Bemühungen

der katholischen Kirche um

Aufarbeitung und Prävention

beim Thema sexueller

Missbrauch für ausreichend?

Was kann der Staat

tun, um Kinder besser vor

Missbrauch zu schützen?

Durch die Aufarbeitung in

der Kirche selbst und durch

andere Organisationen, z.B.

die unabhängige Kommission

zur Aufarbeitung sexuellen

Kindesmissbrauchs, wird

bereits viel für die Aufklärung

getan. Um unsere Kinder

besser vor Missbrauch

zu schützen, kann z.B. in der

Schule polizeiliche Aufklärung

erfolgen.

Wie würden Sie den Satz fortführen: Wenn es die

christlichen Kirchen in Deutschland nicht gäbe,

dann…

... hätte der Christ kein Glauben. Den Kölner Dom

würde es nicht geben. Ohne die einzelnen Gläubigen

existiert die Kirche nicht, der einzelne Christ ist

maßgeblich, damit Kirche möglich ist. Kirche ist ein

Geschehen, sie ist Dynamik, Beziehung, Leben und

Gemeinschaft.


12

Thomas Hanser, Kandidat für die Partei

Die Linke

Für wie gefährlich halten Sie Rassismus und

Rechtsextremismus in unserem Land? Wo müsste

die Politik mehr dagegen tun?

Rassismus und Rechtsextremismus sind die größte

Gefahr für unser Land, unsere Demokratie und unsere

Art zu Leben. Um dieses Problem zu Lösen

muss man als erstes unsere Polizei

,Justiz,Bundeswehr und Verfassungsschutzorgane

„entnazifizieren“ und nicht wie es ein gewisser

Innenminister tut und andere vor ihm getan haben.

Sich schützend vor Straftätern in Uniform stellen.

Also auf der einen Seite braucht es eine Reform unsere

Sicherheitsorgane und auf der andern Seite

einen starken Sozialstaat der dafür sorgt das sich

niemand aus Abstiegsängsten in die Fänge von Extremisten

begibt. Dazu gehört auch eine starke Jugend-

und Sozialarbeit.

Was würden Sie machen, wenn Sie eine Woche

lang Papst wären?

Jeden der in Missbrauchs- und Korruptionsfällen

verwickelt ist ohne Rücksicht und ohne Pensionsansprüche

aus der Kirche verbannen.

Alle finanziellen und politischen Mittel die mir zur

Verfügung stehen dazu zu Verwenden um Krieg,

Hunger und Flucht zu bekämpfen und zu guter Letzt

mich als Papst und die Kirche als ganzes, deutlich

und unmissverständlich von der CDU/CSU zu distanzieren

und sie auffordern endlich das C aus ihrem

Namen zu streichen. Die Politik von CDU und

CSU sind in keinster Weise mit christlichen Werten

vereinbar.

Welche Schritte halten Sie für wichtig, um die Folgen

des Klimawandels für die kommenden Generationen

zumindest in Grenzen zu halten?

Die Nutzung von möglichst wenig Kohle, Öl und

Erdgas. Als Alternative gibt es erneuerbare Energien.

Strom lässt sich aus Solar-, Wind- und Wasserkraft

erzeugen und ist vielerorts inzwischen

günstiger als aus Kohle, Öl und Erdgas. Heizen lässt

sich mit Holz, Solarkraft und sauberen Strom. Mit

Strom aus regenerativen Quellen lässt sich auch

synthetischer Kraftstoff herstellen, der Kerosin und

Diesel ersetzen könnte.

Halten Sie die Bemühungen der katholischen Kirche

um Aufarbeitung und Prävention beim Thema

sexueller Missbrauch für ausreichend? Was kann

der Staat tun, um Kinder besser vor Missbrauch zu

schützen?

Bei meiner Antwort auf die erste Frage lässt sich ja

schon erahnen das ich die Bemühungen der katholischen

Kirche bei weitem nicht für ausreichend halte.

Das Thema Kindermissbrauch– da bin ich mir

sicher – lässt niemanden kalt. Das Gefühl der Wut,

dem mit aller Härte zu begegnen, ist nur allzu verständlich.

Aber ist es nicht seltsam, dass immer

über härtere Strafen für Täter gesprochen wird, selten

aber über einen guten Schutz für die Opfer? Ich

weiß, viele wollen den Strafrahmen bei sexuellem

Kindesmissbrauch erhöhen, um abzuschrecken.

Aber die Erfahrung zeigt und die Wissenschaft bestätigt

das auch: Harte Strafen halten Täter nicht

von ihrer Tat ab. Die Haupttäter von Lügde beispielsweise

wurden zu 12 und 13 Jahren Haft mit

anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Dennoch hat der bestehende Strafrahmen sie von

ihren Taten nicht abgeschreckt. Was Täter ernsthaft

schreckt, ist die Sorge, erwischt zu werden. Nur

das wird Täter abhalten. Der beste Kinderschutz

wäre, wenn jeder Täter wüsste, dass seine Taten

mit allergrößter Wahrscheinlichkeit aufgedeckt

werden.


13

In der Realität gehen wir aber davon aus, dass

durchschnittlich in jeder deutschen Grundschulklasse

mindestens ein Kind mit Missbrauchserfahrung

sitzt. Stimmt das, so wird bisher nur ein winzig kleiner

Anteil aller Missbräuche überhaupt aufgedeckt.

Ich glaube, wir brauchen einen ganz anderen Ansatz,

um Kinder bestmöglich zu schützen. Dazu

müssen wir die Kinder selbst stärken. Darüber ist

heute bisher sehr wenig geredet worden. Kinder,

die die Erfahrung gemacht haben, dass sie in

schwierigen Situationen von Erwachsenen gehört

werden, und die Hilfe finden, werden sich eher wehren

können. Kinder, die wissen und die erlernen,

dass sie Rechte haben, werden schwerer zu Opfern.

Kinder aber, die erfahren mussten, dass ihnen in

einer anderen Situation, vielleicht einer von weniger

Tragweite, niemand geholfen hat, deren Probleme

ignoriert wurden, werden sich nach einer verstörenden

und beschämenden Missbrauchssituation

schwerer zu helfen wissen.Unser Ziel muss es sein,

dass wir starke Kinder haben, die ihre Rechte kennen

und die von klein auf erlernen, dass ihr Körper

nur ihnen selbst gehört. Deswegen brauchen wir

endlich die Kinderrechte im Grundgesetz, um Kinder

selbst zu stärken. Ich finde es maximal befremdlich,

dass diejenigen, die sehr deutlich höhere Strafen für

Täter fordern, zugleich die Stärkung der Kinderrechte

ablehnen oder blockieren. Ich finde, das ist zynisch.

Wie würden Sie den Satz fortführen: Wenn es die

christlichen Kirchen in Deutschland nicht gäbe,

dann…

würden viele Kultur- und Hilfsangebote wegfallen.

Aktion Hoffnung

Auch in diesem Jahr beteiligt sich unsere Kirchengemeinde

gemeinsam mit dem gesamten Dekanat

Freudenstadt an der Kleider– und Schuhsammelaktion

von „Aktion Hoffnung“.

Gut erhaltene Kleidung und Schuhe können bis einschließlich

21.Oktober in unseren Kirchen oder direkt

im Pfarrbüro abgegeben werden.

Mit den Erlösen aus den Sammlungen werden Entwicklungsprojekte

und Bildungsvorhaben in aller

Welt unterstützt.

Noch ein Hinweis zu den Kleidercontainern der

Aktion Hoffnung in Baiersbronn:

Aufgrund der Bauarbeiten für das neue Seniorenheim

im Pappelweg haben die Kleidercontainer vorübergehend

einen neuen Platz gefunden:

Auf dem Parkplatz des Johannes-Gaiser-

Schulzentrums.

Wir bitten, dies zu beachten.

Wir haben für die diesjährige Aktion eine Unterstützung

für unsere Partnergemeinde Cetatea de Balta in

Rumänien beantragt.

Für Ihre Unterstützung und Mithilfe bedanken wir

uns sehr.


14

Abschied von

Johannes

Kirchgessner

Liebe

liebe Freunde!

Gemeindemitglieder,

„Wer glaubt, ist nie allein.“

Mit diesem Satz, von einem von mir sehr geschätzten

Theologen und Glaubenszeugen, nämlich Benedikt

XVI., darf ich mich bei Ihnen, bei euch verabschieden.

Dieser Satz bringt für mich unseren Glauben prägnant

auf den Punkt. Denn egal, wohin unser Weg

uns führt, so dürfen wir doch daran glauben und

wissen es auch, dass wir im Glauben verbunden

bleiben. Es ist dabei ganz egal, wo wir sind oder

sein werden.

Nach drei Ausbildungsjahren in Baiersbronn breche

ich meine Zelte ab und kehre voll Freude wieder in

meine Heimat zurück. Nachdem ich die Abschlussprüfungen

in Rottenburg bestanden hatte, war für

mich klar, spätestens jetzt werden alle Fragezeichen

durch Ausrufezeichen ausgetauscht. Ich werde

auf den 1. September meine neue Stelle als Pastoralreferent

in der Militärseelsorge antreten. Ein

Wunsch, der mich seit dem Anfang meines Studiums

begleitet hat. Und aus diesem Wunsch wird in

Kürze Realität werden. Wünsche sind somit nicht

nur was für Träumer, sondern sie tragen uns.

In diesen drei Jahren in Baiersbronn durfte ich viele

von euch kennenlernen und es entstanden viele

Freundschaften. Daher spricht man wohl immer

bei einem Abschied von einem lachenden und weinenden

Auge. Es werden uns, und gerade auch mit

euch, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen

(besonders den Omis und der alten Riege der Jugendkirche),

viele gute und lustige Erinnerungen

bleiben, die wir gemeinsam durchlebt haben. Gerade

die Jugendarbeit, für die ich zuständig war, bereitete

mir viel Freude und ich hoffe und wünsche

euch allen, dass Ihr euren Weg geht und euch

Wünsche erhaltet. Vielleicht konnte ich euch wenigstens

ein Stück auf eurem Weg begleiten.

Natürlich habe ich auch außerhalb der Jugendarbeit

viele Erfahrungen sammeln dürfen und bedanke

mich für die vielen Erfahrungen und Erinnerungen,

die ich mit vielen von euch machen durfte.

Gerade die gemeinschaftlichen Begegnungen, seien

es die Gottesdienste in der Gemeinde und in

den verschiedenen Altenheimen, das Rosenkranzgebet

am Dienstag, die Altennachmittage, die Arbeit

in Gremien und KGR und vieles Weitere, haben

uns Gemeinschaft erfahren lassen.

- Doch dann kam Corona -

Natürlich wollen wir uns von Natur aus lieber an

die schönen Dinge erinnern, aber wir mussten uns

gemeinsam den traurigen Dingen stellen, die unsere

gemeinsame Zeit heimgesucht und geprägt haben.

Ich wünsche uns allen, dass wir uns bald wieder

- gerade im Gottesdienst - in die Gesichter

schauen können, ohne dass Masken unser Gesicht

verdecken. Vieles ist nach über einem Jahr Pandemie

in Vergessenheit geraten, oder kann sich etwa

noch jemand an das Weihwasser in unseren Kirchen

erinnern, mit dem wir uns bekreuzigt hatten?

In diesem Zusammenhang muss ich besonders an

die Jugendkirche denken, die seit fast eineinhalb

Jahren nicht mehr stattfinden konnte. Hoffen wir,

dass die Jugendlichen in unserer Gemeinde bald

wieder einen Platz haben, wo sie sich treffen, beten,

essen, diskutieren und Gemeinschaft erfahren

und leben dürfen. Gleiches gilt für die Altennachmittage,

bei denen wir gemeinsam gesungen haben

und Vieles weitere.

Ein Gruß an das Team in Schönmünzach für die vielen

geselligen Stunden!

Herzlichen Dank gilt natürlich auch an alle, die

mich bei der Ausbildung unterstützt haben, in erster

Linie bei Dominik Weiß, der mich als Prinzipal

begleitet und unterstützt hat und aushalten musste

:-) und die vielen Mitarbeitenden im Pastoralteam!

Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die ich nicht

namentlich erwähnt habe aber die sich angesprochen

fühlen!

Stellen wir uns alle unter Gottes Segen und bleiben

wir im Gebet verbunden!

Johannes Kirchgeßner


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Lieber Johannes,

Ganz herzlich bedanken wir uns bei dir für die gemeinsamen

drei Jahre—in Namen aller haupt– und

ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

aller Gemeindemitglieder und ganz persönlich.

Es war eine große Freude, mit dir zusammenzuarbeiten.

Besonders dein Engagement im Bereich der Jugendarbeit

war eine echte Bereicherung für unsere

Gemeinde und vor allem für die jungen Menschen,

mit denen du gemeinsam unterwegs warst.

Gerne erinnern wir uns auch an gute Gespräche, ob

zu zweit oder in größerer Runde, bei denen du mit

deinem eigenständigen Denken, das sich nicht in

Schubladen stecken lässt, manche guten Anstöße

gegeben hast.

Wir hoffen, dass du deine Zeit bei uns in Baiersbronn

in guter Erinnerung behältst und dass sich bei der

einen oder anderen Gelegenheit auch mal ein Wiedersehen

ergibt.

Für deine Tätigkeit in der Militärseelsorge und für

dein ganz persönliches Leben mit deiner Familie

wünschen wir dir von Herzen alles Gute und Gottes

reichen Segen!

Dominik und Judith Weiß

für die ganze Kirchengemeinde


16

Lieber Johannes,

Mittlerweile sind es zweieinhalb Jahre, seitdem du

die Verantwortung für die Jugendarbeit und damit

auch für uns Minis übernommen hast.

Zweieinhalb Jahre, in denen wir - trotz Corona! -

gemeinsam viel erleben durften. Da wäre zum Beispiel

die Mini-Weihnachtsfeier 2018, an welcher

der Punsch wie Wein bei den Römern floss. Oder

die fulminante 72-Stunden-Aktion. Dann die tolle

Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Karlsruhe. Allesamt

Highlights in der von dir verantworteten Jugendarbeit.

Aber auch bei den wöchentlichen Minitreffen

warst du immer voller Elan mit dabei.

Als ganz besondere Aktion wird uns das Mini-

Wochenende mit dir in Erinnerung bleiben, in welchem

du – ‚Gott des Weines‘ - als unparteiischer

Richter über die ausgetragenen Spiele wachtest

(und bei der Nachtwanderung als ‚Schutzengel‘,

wenn das Gebüsch von Gruselgeräuschen erfüllt

war).

Wir hoffen, dass du deine zukünftige Arbeit mit genauso

viel Freude und Leidenschaft angehst und

dich auch an deiner neuen Wirkungsstätte schnell

einfinden wirst.

Wir danken dir für die schöne Zeit, die tollen Grillabende

und ganz besonders die persönlichen Gespräche

mit dir.

Deine Omis Leah, Paul, Sebi, Celine & Aaron

Auch Corona konnte dein echtes Interesse an einer

gelingenden Jugendarbeit nicht bremsen. Das Resultat

eines unserer Projekte kann man auf der Terrasse

vor den Jugendräumen bewundern! Doch

auch die Ministranten-Fahrradtour zu allen drei

Gemeinde-Kirchen war einfach nur schön – und die

Würstchen danach superlecker!

Wie du uns Minis in deiner Zeit bei uns hier in Baiersbronn

unterstützt, motiviert und als Team zusammengeschweißt

hast – das war wirklich klasse

und macht uns den Abschied von dir nur noch

schwerer.


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18

Jubiläum 50 Jahre

St. Markus Obertal

Alles hat seine Zeit.

Bruder Klaus-Kapelle 1951 – St. Markus-Kirche 1971

Neubürger in Baiersbronn-Obertal. Nicht nur eine Anmeldung

bei der Gemeinde, auch bei der Kirchengemeinde

haben wir uns vorgestellt, das machte man

damals noch.

Den Pfarrer kennenlernen und Details zu den angebotenen

Gottesdiensten erfahren.

Aufgewachsen mit einer 2-schiffigen gotischen Kirche

aus dem 13./14. Jahrhundert war es so etwas wie ein

Kulturschock, als wir dann zum ersten Mal unsere Kirche

in Obertal zum Gottesdienst aufsuchten.

Gottesdienst in Obertal sonntags um 8.15 Uhr -quasi

mitten in der Nacht – in einer kleinen

Kirche, ganz aus Holz, wir sind schließlich im Schwarzwald,

fast am Ende des Tales.

Musikalisch begleitet wurden die Gottesdienste auf

einem etwas altersschwachen Harmonium, gespielt

von Gemeindemitgliedern, aber auch von musikalisch

versierten Urlaubsgästen, die regelmäßig in Buhlbach

den Urlaub verbrachten. Gerne ministrierten auch

Kinder von Feriengästen und der männliche Nachwuchs

aus Obertal.

Der frühe Termin war bedingt durch die Folgegottesdienste

in Baiersbronn und Schönmünzach

und nur durchführbar mit einem schnellen

Flitzer des Pfarrers.

Die Kirche hatte Platz für ca. 45 Personen. Es war August,

also touristische Hochsaison, somit standen,

selbst um diese Tageszeit noch etwa 30 Personen

draußen vor der geöffneten Türe. Diese Situation war

fast normal, aber langfristig nicht mehr tragbar.

Wie kam es aber überhaupt zum Bau dieser Kirche in

Buhlbach? Die kath. Gemeinde Obertal durfte, dankenswerterweise,

in der Nachkriegszeit ihre Gottesdienste

in der evang. Kirche abhalten. Durch den Zuzug

von Heimatvertriebenen und Neubürgern, die aus

beruflichen Gründen in die Gemeinde kamen, wuchs

die Anzahl der Katholiken und so stellte die kath. Kirchengemeinde

Freudenstadt, zu der wir damals noch

gehörten, den Antrag zum Kauf eines Grundstückes

am Röhrsbächle.

Kurz und gut, die Gemeinde veräußerte das Grundstück

mit Beschluß vom 26. Jan 1950 unter bestimmten

Auflagen, zum Preis von 1,50 DM pro qm und das

Kirchlein, wie es das „Baiersbronner Nachrichtenblatt“

nennt, konnte gebaut werden. Nicht auf einer

Anhöhe, wie sonst oft üblich, eher versteckt, aber mit

einem schönen, weihevollen Innenraum.

Die Einweihung erfolgte am 26. August 1951 durch

Dekan Wagner. Unterstützt wurde die eindrucksvolle

Feier durch den Chor der Taborkirche Freudenstadt.

Der Schutzpatron wurde Nikolaus von der Flüe, der

Heilige der Schweizer Berge. Für die kath.Gemeinde

in Obertal-Buhlbach, war die Bruder-Klaus-Kapelle 20

Jahre Heimat.

Nun meine Erinnerungen an den Bau unserer Markus-

Kirche, den wir dann aktiv miterlebten.

Die immer größere Zahl an Feriengästen, der Zuzug

von Zweitwohnungsbesitzern, es boomte in Obertal,

somit wurde die Kirche in Buhlbach definitiv zu klein.

Da ist zuerst die Frage, wer soll das bezahlen? Baugrund

mußte erworben werden, das Ordinariat zustimmen.

ein Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben.

Ab hier war dann die Gemeinde involviert.

Es gab drei Vorschläge, die Entscheidung fiel schnell,

das Modell und der Kostenvoranschlag von Architekt

M. Fuchs mit 588.900,00 DM waren ausschlaggebend.

Unabhängig davon gefiel uns der Vorschlag

auch sehr gut.

Eine schöne Größe und es wurde versucht, auf alles

nicht unbedingt Notwendige zu verzichten.

Grundsätzlich wollten wir in Obertal aber nicht nur

eine Kirche, sondern einen Treffpunkt für Menschen

unserer weit verzweigten Diasporagemeinde.

Natürlich konnten wir die Baukosten nicht alleine

stemmen. Vom Ordinariat wurde unserem damaligen

Pfarrer Bischof das Dekanat Leutkich für sog. Bettelpredigten

zugeteilt – auch das gab es damals noch -.

Fast immer begleitet von einem KGR-oder Gemeindemitglied

wurden keine Mühen gescheut und es ging

an bestimmten Sonntagen aus der Diaspora ins kath.

Allgäu.

Allein im Jahr 1970 kamen bei diesen Aktionen über

26.000,00 DM zusammen.Bevor wir aber bei anderen

Leuten den Klingelbeutel herumgereicht haben,


wurde in den Gottesdiensten vor Ort auf die Situation

hingewiesen. So hatten auch die anwesenden Feriengäste

einen nicht unbeträchtlichen Anteil an der Finanzierung.

Ein weiterer Zuschuß erfolgte durch die

Bereitschaft vieler Obertaler, damals ca. 220, über

zwei Jahre einen Betrag von 200,00 DM pro Familie

beizusteuern.

Zusammenfassend also erfolgte 1970 die Grundsteinlegung,

bereits nach dreimonatiger Bauzeit war der

Rohbau fertig und wir hatten schon eine Vorstellung,

wie alles mal werden sollte.

Die feierliche Einweihung „unserer Kath. Markus-

Kirche“, in Obertal erfolgte dann am10.Juli 1971

durch Generalvikar Dr. Karl Knaupp.

Erfreulich war, dass der Beginn des sonntäglichen

Gottesdienstes nun auf 8.30 Uhr festgelegt wurde.

19

Zum 25. jährigen Weihejubiläum gab es eine umfangreiche

Renovierung, wiederum unter Einsatz vieler

Ehrenamtlicher. Die Heizung musste erneuert werden,

ein neuer Fußboden wurde notwendig und wir

bekamen, nach einem langen Provisorium, einen

neuen, aus Sandstein gestalteten Altar zur Feier der

Eucharistie, sowie einen Ambo zur Verkündigung des

Wortes.

Nun also 50 Jahre St. Markus-Kirche, die für uns in

Obertal der Mittelpunkt unseres christlichen Lebens

ist. An diesem Tag hoffen und beten wir ganz besonders,

dass unsere Kirche uns noch lange erhalten

bleibt. So wollen wir diese Jubiläumsfeier würdig und

in Freude begehen

Christel Jacobs

Quellennachweis: Gemeindearchiv Baiersbronn, mit Dank an

Frau Kühnel; Archiv kath. Kirchengemeinde Baiersbronn

Impressionen vom Jubiläumstag


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Erstkommunion 2021

Erstkommunion – feiern unter

Pandemiebedingungen

Als wir in das evangelisch geprägte Baiersbronn gezogen

sind, war uns schon klar, dass die Erstkommunionfeier

wahrscheinlich etwas kleiner ausfallen

wird, als wir das gewohnt waren. Dass nun alles so

ganz anders kam, hatte niemand erwartet.

Als Herr Weiß sich das erste Mal bei uns meldete,

steckte die Welt schon mitten in der Pandemie und

wir waren sehr gespannt, wie die Vorbereitungen

und die Feier aussehen sollte.

Herr Weiß hatte einen tollen Ordner vorbereitet mit

vielen Texten, Gebeten, Liedern aber auch Aktionen

und Ritualen. Jedes Erstkommunionkind konnte sich

so ganz individuell mit seiner Familie auf die Kommunion

vorbereiten. Für uns Eltern war das eine

sehr schöne Zeit, da man sich auch wieder selbst mit

seinem Glauben beschäftigt hat und sich Zeit genommen

hat, mit seinem Kind über Kirche und Glaube

zu sprechen. Ich finde, dass diese Coronazeit in

ganz bestimmten Bereichen auch etwas Gutes hat

und dieser war so einer. Hätten wir unseren Sohn

Finn zur Vorbereitung „geschickt“, hätten wir uns bei

Weitem nicht so viele Gedanken im Voraus gemacht.

Nach jedem Vorbereitungsblock gab es einen

Weggottesdienst. Einer davon musste tatsächlich

online stattfinden, was aber nicht weiter schlimm

war. Die Gottesdienste waren inhaltlich an dem orientiert,

was die Familien zuvor in der Vorbereitung

besprochen hatten.

Da nicht alle Kinder am selben Tag zur Kommunion

gehen konnten, hatte Herr Weiß einige Termine zur

Auswahl. Wir hatten uns für den Termin an Christi

Himmelfahrt am Holzweg entschieden, da wir uns

sicher waren, dass bis Mai die Corona Lage deutlich

besser sein würde und ein Gottesdienst im Freien

gab uns die restliche Sicherheit.

Leider kam alles anders, die Inzidenzwerte waren

Anfang Mai höher wie nie und das Wetter so

schlecht, wie selten in einem Mai….

Und trotzdem konnte der Gottesdienst schlussendlich

stattfinden, wegen Dauerregen in der Kirche,

aber das machte nichts. Wir freuten uns einfach,

dass es klappen sollte.

Der Gottesdienst selbst war so wunderschön und

persönlich gestaltet, dass die ganze Situation drum

herum keine Rolle mehr spielte.

Finn war sehr glücklich, dass viele Verwandten trotz

weiter Anreise, zu seinem großen Tag kommen

konnten. Alle haben den Gottesdienst im „kleinen

Kreis“ sehr genossen.

Leider mussten die Gäste nach dem Gottesdienst

gleich wieder fahren. Nur die Patentante konnte zu

Hause mit uns feiern. Eine große Feier werden wir

aber mit Sicherheit noch nachholen.

Alles im allem war es eine sehr besondere Erstkommunion,

aber mit Sicherheit keine weniger schöne!

Familie Jennewein/Auber

Bild: Karina Schaffelhofer

In: Pfarrbriefservice.de


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22

Firmung 2021

Am 12 Juni 2021 haben in zwei Gottesdiensten 20

Jugendliche in unserer Kirche in Baiersbronn von

Domkapitular Paul Hildebrand das Sakrament der Firmung

gespendet bekommen. Nach mehreren Monaten

der Vorbereitung durch das Firmteam (bestehend

aus dem Pastoralassistenten Johannes Kirchgeßner

und dem KGR-Mitglied Désirée Remmy) fühlten sich

die Jugendlichen bereit, ihr Taufversprechen zu erneuern.

Mit dem Gang zur Firmung haben sich die

Jugendlichen somit selbst dazu entschieden, ihren

weiteren Lebensweg mit Gott zu gehen.

Passenderweise stellte der Firmspender, Domkapitular

Hildebrand, den Jugendlichen in seiner Predigt,

angelehnt an einen Text des Philosophen Martin

Buber, die Frage: „Mit wem gehst du?“, „Wer ist dir

im Leben besonders wichtig?“. Die Jugendlichen wurden

dann in der Firmspende mit Chrisamöl gesalbt

und erhielten hierdurch im Besonderen nochmal die

Zusage, dass Gott auf ihrem Lebensweg immer mit

ihnen gehen wird. Nach dem Gottesdienst gab es vor

der Kirche noch einen coronakonformen Sektempfang.

Beide Gottesdienste wurden musikalisch von

einer kircheneigen erstellten Band unterstützt.

Auch wenn dieses Jahr die Firmvorbereitung nur online

stattfinden konnte, so sind wir als Firmteam umso

froher, wenn wir von mehreren Firmlingen und Firmpaten

im Anschluss an den Gottesdienst nur positives

Feedback empfangen durften. Ganz besonders

durften wir uns über folgende Worte

eines Firmlings freuen: „Die Firmung hat

mir und allen anderen denke ich gut gefallen.

In der Kirche war eine schöne Atmosphäre

und die Firmvorbereitung war auch

echt cool“. Wir wissen, dass eine Online

Firmvorbereitung nicht mit einer bei uns

üblichen Firmvorbereitung zu vergleichen

ist, aber wir denken, wir haben das beste

aus der Situation gemacht und freuen uns

natürlich auch, wenn das bei den Firmlingen

so ankam.

Wir wünschen allen Firmlingen alles Gute

und Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg

und würden uns freuen, wenn sich

unsere Wege das ein oder andere Mal

nochmal kreuzen würden.

Désirée Remmy


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Gefirmt wurden:

Böhm, Vanessa

Büchele, Saskia

Cardoso, Lukas

Furgiuele, Carmine

Hoffarth Nico

Mota, Paula Sofia

Raulf, Mathias

Raulf, Alexander

Scheifele, Anna

Zlopasa, Goran

Bardol, David

Esteves, Soraia

Fuchs, Matteo

Günther, Celine

Lopes Monteiro, Sara

Pießold, Tobias

Rauscher, Janine

Reiser, Lea

Schneider, Lukas

Straub, Nanouk


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Angebote in unserer

Kirchengemeinde

Seniorennachmittage im unteren Murgtal

Allen die es bis jetzt noch nicht wissen: Wir Geigers`

ziehen zum Jahresende nach Freudenstadt.

Aus gesundheitlichen Gründen und Lebensplanung

bevorzugen wir künftig eine Einrichtung für betreutes

Wohnen.

Alle Freund- und Bekanntschaften werden weiterhin

gepflegt und wir hoffen auf ein weiteres vertrauensvolles

Mit- und Füreinander.

Auch die Seniorennachmittage werden wir weiter

betreuen und freuen uns schon heute auf einen

Neubeginn hoffentlich ohne Corona.

Der erste Termin ist für den 07.10.2021 im Kurhaus

Schönmünzach geplant. Hoffen wir, dass nichts dazwischen

kommt und wir wie gewohnt dann jeweils

am ersten Donnerstag eines Monats wieder

im Wechsel zwischen Kurhaus Schönmünzach und

Huzenbach die Seniorennachmittage veranstalten

können.

Das genaue Programm mit den Terminen wird

rechtzeitig bekannt gegeben.

Wir freuen uns schon heute auf Sie. Bleiben Sie bis

dahin gesund.

Herzlichst Ihre Monika und Hans Geiger mit dem

gesamten Team

Seniorennachmittage in Baiersbronn

Voraussichtlich ebenfalls im Oktober werden auch

die Seniorennachmittage in Baiersbronn wieder

starten.

Informationen dazu werden zeitnah im Newsletter

und den örtlichen Mitteilungsorganen veröffentlicht.


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Angebote für Kinder und Jugendliche

Wir freuen uns sehr, dass wir nun nach der langen

Phase der erzwungenen Ruhe im Bereich unserer

Kinder- und Jugendarbeit wieder langsam durchstarten

können.

Nach den Sommerferien sollen sowohl unsere Minis

als auch unsere El Camino-Gruppe wieder mit

tollen Angeboten starten.

Die El Camino Kindergruppe

ist eine Gruppe

von Kindern und Jugendlichen

zwischen dem Erstkommunion-

und dem

Firmalter (~ ab 9 Jahren).

Alle zwei Wochen Freitagabend

von 19:30 - 21:00

Uhr findet sie in den Jugendräumen

unseres Gemeindezentrums statt.

Spiel, Spaß und thematische Einheiten stehen im

Mittelpunkt.

Wer gerne bei unseren Gottesdiensten aktiver mit

dabei sein, tolle Gemeinschaft erleben und sonntagmorgens

eine tolle Freizeitbeschäftigung haben

möchte ist bei unserer

Ministrantengruppe genau richtig. Neben Proben

für den Ministrantendienst ist

Gemeinschaft ein wesentlicher und wichtiger Baustein

unserer Minstrantenarbeit.

Krabbelgruppe

Auch die Kleinsten dürfen sich wieder freuen, sich

zu treffen, zu spielen, zu lachen,…

Immer dienstags ab 9:00 Uhr in den Jugendräumen

unseres Gemeindezentrums in Baiersbronn trifft

sich die Krabbelgruppe mit Kindern ab ca. 9 Monaten

mit ihren Begleitpersonen.

Infos und Kontakt: Katrin Bertoletti, 07447/722

Infos und Kontakt zur

El Camino-Gruppe

sowie zu den Ministranten

bei Judith und

Dominik Weiß

Bild: Christian Badel, www.kikifax.com

In: Pfarrbriefservice.de


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Berichte aus unseren

Kindergärten

NEUES VOM KNEIPPKINDERGARTEN

„ST. MARTIN“ IN SCHÖNMÜNZACH

Ein Weizenfeld in Schönmünzach

Wir freuen uns über die Initiative einiger

engagierter Gemeindemitglieder, die im

Frühjahr auf einer Grünfläche vor der Kirche

in Schönmünzach ein Weizenfeld in

Kreuzform angelegt haben. Damit wurde

Bezug genommen auf den Vers „Wenn das

Weizenkorn nicht in die Erde fällt und

stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt,

bringt es reiche Frucht“ aus dem Johannisevangelium.

Frau Weiß unsere Pastoralreferentin besucht

uns 1x im Monat und macht mit uns

immer sehr schön - Kirche für Kinder - und

hat dort vom Wachstumsprozess des kleinen

Samenkorns und der Bedeutung des

Bildes des kleinen Weizenkorns, für den

christlichen Glauben, berichtet. Kindgerecht

hat sie uns daran, Jesu Tod und die

Auferstehung erläutert. Gleich im Anschluss

haben wir mit Feuereifer die Weizenkörner

in das vorbereitete Feld gesät.

Nun warten wir voller Spannung und beobachten

das Wachsen und Werden unser

Samenkörner.

Bei den hochsommerlichen Temperaturen

gießen wir fleißig und freuen uns auf die

Ernte im Herbst. Im Erntedankgottesdienst

werden wir es mit einem Anspiel aufgreifen

und freuen uns auf unser selbstgebackenes

Brot aus unseren kleinen Weizenkörnern.

Herzlichst Ihr Kindergartenteam aus

Schönmünzach

D. Bluhm


NEUES AUS DER KITA ST. MARIEN

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Unser Sonnenkinderprojekt

„Der dicke, fette Pfannkuchen“

In Kooperation mit der Puppenbühne

Tannenspitz

Mittwochnachmittags wird seit Anfang Juni

in unserer Kindertagesstätte St. Marien sehr

konzentriert „gearbeitet“.

Die Sonnenkinder, die nach den Sommerferien

in die Grundschule kommen werden, haben

gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und

den Puppenspielerinnen Frau Paulus und

Frau Fritz von der Puppenbühne Tannenspitz

(www.tannenspitz.de) ein Puppentheater-

Projekt begonnen.

Die Kinder durften sich ihre Rolle im Puppentheater

aussuchen und sind nun dabei ihre

eigenen Stabpuppen zu basteln. Aus unterschiedlichen

Bastelmaterialien wie Schaumstoff,

Wolle, Farbe und Stoff entstehen nun

Räuber und Räuberhauptmann, Schwein und

Hahn, Wolf und Maus, Hase und Mädchen –

und… der dicke fette Pfannkuchen.

Am Ende soll nämlich das Puppentheaterstück

„Der dicke, fette Pfannkuchen“ von

den Kindern gemeinsam mit den Puppenspielerinnen

aufgeführt werden. Da einerseits

pandemiebedingt eine Aufführung im

Bewegungsraum mit allen Eltern und Geschwistern

nicht möglich ist, andererseits

aber die Baustelle des Pflegeheims Lärm verursacht

und eine Aufführung im Freien daher

auch nicht stattfinden kann, wird das Theaterstück

zunächst auf Video festgehalten.

Das können dann alle Kinder der Kita in ihren

Gruppen einmal ansehen und die Sonnenkinder

haben ein schönes Andenken, wenn

sie die DVD mit nach Hause bekommen. Zudem

dürfen die Sonnenkinder ihr Theaterstück

bei ihrer Abschiedsfeier, die im Juli in

unserer Kirche mit einer Segensfeier stattfinden

soll, noch einmal vor ihren Eltern und

Geschwistern aufführen.

Die Kinder (und die Erzieherinnen) sind sehr

motiviert bei der Sache und freuen sich sehr,

dass der Förderverein der Kita St. Marien das

Projekt finanziell unterstützt.

Herzlichst Ihr Kindergartenteam

von der Kita St. Marien


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Kinderseite

Wer findet den Weg?

Wenn du an einem Strand mit vielen Steinen bist, kannst du mit ihnen ein Steinlabyrinth legen. Tom und

Frieda haben mit den Steinen am Strand ein großes Labyrinth gebaut. Die Wegbegrenzungen werden

dabei von den Steinen gebildet. Dazwischen verlaufen die Wege. Von welchem der drei Fundstücke –

Muschel, Feder oder Holzstück – führt ein Weg genau bis zu Frieda? Findest du den Weg?

Spielideen mit Fund-Steinen

Egal, wo du in den Ferien bist: Schöne Steine und andere

kostbare Fundstücke kannst du überall finden.

Da gibt es glitzernde Kieselsteine, glatte Schmeichelsteine,

Steine mit farbigen Sommersprossen oder

Steine, die aussehen wie Tiere, Männchen oder Monster.

Diese Steine kannst du aber nicht nur sammeln.

Seit mehreren tausend Jahren spielen Kinder auf der

ganzen Welt ganz verschiedene Steinspiele mit ihnen.

Wackelstein-Spiel

Ein Haufen Steine wird gesammelt und zu einer Pyramide

aufgeschichtet. Der erste Spieler wird dann mit einem Spruch ausgelost. Er versucht, so viele Steine

wie möglich abzuheben, ohne dass sich ein anderer Stein bewegt oder gar herunterfällt. Sobald der erste

Stein wackelt, ist der nächste Spieler an der Reihe. Wer zum Schluss die meisten Steine gesammelt hat,

ist Sieger.

Texte und Bilder: Christian Badel, www.kikifax.com, In: Pfarrbriefservice.de


Wahl — was ist das eigentlich?

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In unserem Gemeindebrief dreht sich dieses Mal

rund um die große Bundestagswahl in Deutschland.

Ende September sind alle wahlberechtigten Bürgerinnen

und Bürger aufgerufen, ein neues Parlament

zu wählen. Aber was heißt das eigentlich genau?

Wer ist wahlberechtigt?

Ein schwieriges Wort. Wahlberechtigt sind alle,

die über 18 Jahre alt sind

die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen

die seit länger als drei Monaten in Deutschland

wohnen

Wichtig: Wählen ist keine Pflicht, aber ein ganz

wichtiges Recht.

Was wird gewählt?

Gewählt wird bei dieser Wahl die neue Regierung

unseres Landes, das heißt, Vertreterinnen und Vertreter

aus allen Teilen Deutschlands. Diese Vertreterinnen

und Vertreter kommen dann, wenn sie eine

bestimmte Anzahl an Wahlstimmen bekommen haben,

im Bundestag in Berlin zusammen und diskutieren,

überlegen und beschließen wichtige Entscheidungen

für unser Land. Zum Beispiel, wofür

Geld ausgegeben werden soll oder ob Gesetze geändert

werden müssen oder wie das Zusammenleben

der Menschen gut gelingen kann.

Wer wird gewählt?

Gewählt werden, wie schon beschrieben, Vertreterinnen

und Vertreter aus allen Teilen des Landes.

Diese Personen beschließen aber nicht alleine, sich

für die Wahl aufzustellen, sondern sind normalerweise

Mitglieder in einer bestimmten Partei. Eine

Partei ist ein Zusammenschluss mehrerer gleichgesinnter

Personen, die bestimmte

Ziele und Visionen für unser Land haben. Die einen

finden es zum Beispiel sehr wichtig, dass wir eine

starke Wirtschaft haben, anderen ist der Umweltschutz

wichtiger; wieder andere haben als großes

Ziel, die Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu beenden;….

Die Parteien entscheiden dann, wen sie aus

ihren Reihen für geeignet halten, in der Regierung

mit dabei zu sein und die wichtigen Themen unseres

Landes mitzuentscheiden. Diese Personen und ihre

Parteien können dann am Wahltag gewählt werden.

Warum soll man wählen?

Als Kinder könnt ihr leider noch nicht wählen und

dadurch mitbestimmen, welche Vertreterinnen und

Vertreter welcher Partei einen Sitz im Bundestag

bekommt. Aber für alle Wahlberechtigten ist es ein

wichtiges Recht. Jede einzelne Stimme zählt und je

nachdem wie die Verteilung der Stimmen ausfällt,

fällt dann auch die Regierungsarbeit aus.

Bild: Factum/ADP In: Pfarrbriefservice.de


30

Namen und Gesichter

Dominik Weiß

Pastoralreferent,

Pfarrbeauftragter

E-Mail: dominik.weiss@

kath-kirche-baiersbronn.de

Tel.: 07442/123 233

Judith Weiß

Pastoralreferentin

E-Mail: judith.weiss@

kath-kirche-baiersbronn.de

Tel.: 07442/123 232

Anton Bock

Zuständiger Priester

E-Mail: anton.bock@drs.de

Tel.: 07441/91 72 12

Pater Emmanuel

Priester

E-Mail: aykaramattam@

gmail.com

Tel.: 07441/ 91 25 763

Torsten Mai

Vikar

E-Mail: torsten.mai@drs.de

Tel.: 07441/91 72 27

Annette Thiel

Kirchenpflegerin

E-Mail: annette.thiel@

kath-kirche-baiersbronn.de

Tel.: 07442/2463

Werner Zeihsel

Organist, Kirchenmusiker

E-Mail: zeihsel.w@gmx.de

Tel.: 07404/9152691

Inge Gaiser

Pfarramtssekretärin

E-Mail: inge.gaiser@

kath-kirche-baiersbronn.de

Tel.: 07442/ 2463

Sabine Klavora

Pfarramtssekretärin

E-Mail: info@

kath-kirche-baiersbronn.de

Tel.: 07442/2463


31

Unser Kirchengemeinderat

Rene Gerbershagen

Gewählter Vorsitzender

des Kirchengemeinderats

Aaron Ahlbrecht

Pastoralteam

Liturgieausschuss

Désirée Remmy

Stellvertretende

Gewählte Vorsitzende des

Kirchengemeinderats

Veronika Haist

Schönmünzach

Verbindung zur

Offenen Tür

Patrik Horn

Verwaltungsausschuss

Schriftführer

Salina Kalimu

Pastoralteam

Vertreterin Zweckverband

Kindertagesstätten

Heike Kaufmann

Ausschuss

Öffentlichkeitsarbeit

Edith Lang

Pastoralteam

Verwaltungsausschuss

Peter Rahm

Schriftführer

Liturgieausschuss

Harald Schneider

Verwaltungsausschuss

Dekanatsrat

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(www.kath-kirche-baiersbronn.de)


32

Aus unserer Gemeinde…

…wurden/werden getauft

10.04.2021 Noah Robert Velebit

10.04.2021 Simon Vidovic

15.05.2021 Lorenz Fahrner

26.06.2021 Jakob Werner Karl Müller

03.07.2021 Mia Renate Landes

01.08.2021 Mateo San José Ferreira

14.09.2021 Noreen Hempel

Den Täuflingen und ihren Familien wünschen wir alles Gute und Gottes Segen!

…sind verstorben

06.03.2021 Margitt Weigmann

26.03 2021 Matthias Pojtinger

25.04 2021 Katharina Springer

29.04.2021 Anita Leins

30.04.2021 Paula Sachsenmeier

10.05.2021 Horst Macho

12.05.2021 Elisabeth Balazs

14.05.2021 Leonardo Francomano

25.05.2021 Kunigunde Opwis

04.06.2021 Wiltrud Haist

12.06.2021 Colette Leusch

13.06.2021 Gerald Ahlbrecht

14.06.2021 Andreas Walz

17.06.2021 Christiane Klumpp

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen!


33

Krankenkommunion, Krankensalbung, Sterbesegen

Wenn Sie nicht mehr selbst zum Gottesdienst kommen können und den Wunsch haben, dass

Ihnen jemand die Heilige Kommunion nach Hause bringt, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Wir kommen gerne zu Ihnen!

Zum Empfang der Krankensalbung kommt gerne ein Priester aus Freudenstadt zu Ihnen.

Dazu können Sie einen Termin über das Pfarrbüro vereinbaren.

Wenn Sie möchten, dass ein Seelsorger zu Ihnen kommt, um mit einem sterbenden

Angehörigen zu beten und ihn zu segnen, können Sie sich zu jeder Zeit an Pastoralreferent

Dominik Weiß wenden (Handy-Nr. 0170/482 20 28).

Sollten Sie den Empfang der Beichte und/oder der Krankensalbung wünschen, erreichen

Sie Pfarrer Anton Bock unter der Nummer 07441/917212.

Möglichkeit zum Empfang

des Sakraments der

Versöhnung/

Beichtgelegenheit:

jeden Samstag,

17.00 Uhr

in der Taborkirche

in Freudenstadt

(Kirchplatz 3)

Bildnachweis

Die Bilder und Fotos des Gemeindebriefs stammen, soweit sie nicht eigene oder von Privatleuten

zur Verfügung gestellt sind, von gemeinfreien Seiten (pixabay oder unsplash) oder von

www.pfarrbriefservice.de (vgl. jeweilige Kennzeichnung).

Die Fotos der Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl wurden uns freundlicherweise

von den jeweiligen Personen zur Verfügung gestellt.


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Gottesdienste August 2021

St. Maria Königin der Apostel, Baiersbronn

Sonntag 01.08. 09:30 Uhr Eucharistiefeier

Dienstag 03./10./17./24./31.08. 09:30 Uhr Rosenkranzgebet

Dienstag 03./10./17./24./31.08. 10:00 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag 08.08. 09:30 Uhr Wortgottesfeier

Sonntag 15.08. 09:30 Uhr Eucharistiefeier

Mariä Himmelfahrt

Kräuterweihe

Sonntag 22.08. 09:30 Uhr Wortgottesfeier

Patrozinium Maria Königin

Sonntag 29.08. 09:30 Uhr Eucharistiefeier

Erstkommunion

St. Markus, Obertal

Samstag 07.08. 17:15 Uhr Wortgottesfeier

Samstag 21.08. 17:15 Uhr Wortgottesfeier

St. Johannes Evangelist, Schönmünzach

Sonntag 01.08. 11:00 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag 08.08. 11:00 Uhr Wortgottesfeier

Sonntag 15.08. 11:00 Uhr Eucharistiefeier

Mariä Himmelfahrt

Kräuterweihe

Sonntag 22.08. 11.00 Uhr Wortgottesfeier

Sonntag 29.08. 11:00 Uhr Eucharistiefeier


Gottesdienste September 2021

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St. Maria Königin der Apostel, Baiersbronn

Dienstag 07./14./21./28.09. 09:30 Uhr Rosenkranz

Dienstag 07./14./21./28.09. 10:00 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag 05.09. 09:30 Uhr Eucharistiefeier

Erstkommunion

Sonntag 12.09. 09:30 Uhr

09:30 Uhr

Wortgottesfeier

Kollekte kirchliche

Medienarbeit

Kindergottesdienst

Sonntag 19.09. 09:30 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag 26.09. 09:30 Uhr Wortgottesfeier,

Erntedank

Caritas-Kollekte

St. Markus, Obertal

Samstag 04.09. 17:15 Uhr Eucharistiefeier

Samstag 18.09. 17:15 Uhr Eucharistiefeier

St. Johannes Evangelist, Schönmünzach

Sonntag 05.09. 11:00 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag 12.09. 11:00 Uhr Wortgottesfeier

Kollekte kirchliche

Medienarbeit

Sonntag 19.09. 11:00 Uhr Eucharistiefeier

Erstkommunion

Sonntag 26.09. 11:00 Uhr Wortgottesfeier

Erntedank

Caritas-Kollekte


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Gottesdienste Oktober 2021

St. Maria Königin der Apostel, Baiersbronn

Dienstag 05./12./19./26.10. 09:30 Uhr Rosenkranzgebet

Dienstag 05./12./19./26.10. 10:00 Uhr Eucharistiefeier

Freitag 01.10. 19:00 Uhr Stilles Gebet

Sonntag 03.10. 09:30 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag 10.10. 09:30 Uhr

09:30 Uhr

Wortgottesfeier

Kindergottesdienst

Sonntag 17.10. 10:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

Schwarzwaldhalle

Sonntag 24.10. 09:30 Uhr Wortgottesfeier

Sonntag 31.10. 09:30 Uhr Wortgottesfeier

Hitparaden-Gottesdienst

„Gott im Radio“

St. Markus, Obertal

Samstag 02.10. 17:15 Uhr Eucharistiefeier

Erntedank

Samstag 16.10. 17:15 Uhr Eucharistiefeier

St. Johannes Evangelist, Schönmünzach

Sonntag 03.10. 11:00 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag 10.10. 11:00 Uhr Wortgottesfeier

Sonntag 17.10 11:00 Uhr Kein Gottesdienst

Sonntag 24.10. 11:00 Uhr Wortgottesfeier

Sonntag 31.10. 11:00 Uhr Eucharistiefeier

Evangelische Kirche, Schernbach

Samstag 02.10. 19:00 Uhr Eucharistiefeier

Erntedank


Wenn Sie zu einem Gottesdienst eine Mitfahrgelegenheit

suchen, wenden Sie sich gerne an das Pfarrbüro

(07442/ 2463), jeweils bitte bis Freitag, 10:00 Uhr.

Wir versuchen gerne, Ihnen behilflich zu sein.

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Öffnungszeiten Pfarrbüro

Montag, Dienstag, Freitag:

8:00—12:00 Uhr

Mittwoch: 14:00—18:00 Uhr

Bankverbindung:

IBAN:

DE37642510600000250142

BIC: SOLADES1FDS

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