2021_HoTa_Fussballmagazin

suedwest.presse

FUSSBALL

FÜR CRAILSHEIM

UND DIE REGION

REPORT

SAISON 2021 | 2022 SONDERVERÖFFENTLICHUNG DES HOHENLOHER TAGBLATTS

68

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EDITORIAL 3

Vorsicht und Nachsicht

Weil die Saison 2020/21 annulliert wurde, gibt es in der Beilage keine Abschlusstabellen.

Dafür finden sich kuriose Spielerpässe darin – und eine Anleitung zur Herzdruckmassage.

Endlich dürfen die Fußballerinnen

und Fußballer

im Bezirk Hohenlohe

wieder ihrem liebsten

Hobby nachgehen. Doch wie lange

dürfen sie sich daran erfreuen?

Das Coronavirus hat dafür

gesorgt, dass die Saison 2020/21

annulliert wurde – nachdem die

Saison davor ebenfalls abgebrochen

worden war, es aber immerhin

noch Aufsteiger gegeben

hatte. Bis Ende Oktober 2020

war die Runde gespielt worden,

danach wurden alle Spiele abgesetzt.

Deshalb finden sich in der

Fußballbeilage des Hohenloher

Tagblatts auch erstmals keine

Tabellen der Vorsaison – auch

das ist ein einmaliger Vorgang in

der Geschichte des beliebten

HT-Magazins, das seit der Saison

1989/90 jeden Sommer herausgegeben

wird.

Neu ist in diesem Jahr auch

das Layout: Da in der Saison

2020/21 nur wenige Spieltage

ausgetragen wurden und die

HT-Fotografen deshalb kaum

Spielszenen einfangen konnten,

schrieb die HT-Redaktion alle

Vereine an und bat sie darum,

besondere Spielerpässe einzusenden.

Eingegangen sind Pässe

von Vereinslegenden, unermüdlichen

Funktionären, die früher

selbst als Kicker erfolgreich waren,

Talenten – und einige echte

Raritäten, die ganz tief in den

Schatzkisten der Vereine vergraben

waren. Diese Pässe finden

sich bei den jeweiligen Vereinen

in diesem Magazin wieder.

Schockmoment bei der EM

Ebenfalls ein großes Thema unter

Fußballfans in der Sommerpause

war der schlimme Vorfall

beim Europameisterschaftsspiel

zwischen Finnland und Dänemark.

Der Däne Christian Eriksen

erlitt einen Herzstillstand

und musste auf dem Spielfeld reanimiert

werden. Hätten die

Ärzte nicht sofort mit der Herzdruckmassage

begonnen, wäre

Eriksen jetzt vermutlich nicht

mehr am Leben, beziehungsweise

hätte schwere körperliche

Schäden davongetragen. Deshalb

hat sich die HT-Sportredaktion

dazu entschlossen, eine

Doppelseite in der Heftmitte zu

veröffentlichen, auf der die

Deutsche Herzstiftung das Vorgehen

bei einem Herzstillstand

grafisch und textlich beschreibt.

Die Seite kann herausgetrennt

und im Vereinsheim aufgehängt

oder aufbewahrt werden. Wollen

wir hoffen, dass sie nie zum

Einsatz kommen muss – aber

auch hier gilt: Vorsicht ist besser

als Nachsicht. Jede Sekunde

kann Leben retten.

Zurück zum Sportlichen: Wie

die Fußballsaison 2021/22 in den

unterschiedlichen Ligen verlaufen

wird, ist nach fast einem Jahr

Pause im Punktspielbetrieb

kaum vorhersehbar. Viele Vereine

wagen gar keine Prognosen,

wer denn die Titelfavoriten in

den jeweiligen Spielklassen sein

könnten. Auffällig: Bei einigen

Vereinen gab es kaum Veränderungen

im Spielerkader, teils

auch keine Zu- oder Abgänge.

Die meisten Kicker freuen

sich darauf, sich einfach wieder

mit anderen Mannschaften

sportlich messen zu können. Je

mehr Menschen geimpft sind

und sich im Alltag angemessen

verhalten, desto wahrscheinlicher

ist es, dass nach zwei coronagebeutelten

Spielzeiten eine

annähernd normale Saison mit

Zuschauerinnen und Zuschauern

gespielt werden kann. Wenn

die Inzidenzen aber wieder steigen

und erneut einschränkende

Verordnungen erlassen werden,

könnte auch die Saison 2021/22

schnell wieder zu Ende sein.

Eine gute, verletzungsfreie und

gesunde Saison wünscht das HT!


Joachim Mayershofer


INHALTSVERZEICHNIS 5

Inhalt

3 | Editorial und Karte Fußball in Hohenlohe

4 | Klassenstruktur

5 | Inhaltsverzeichnis und Impressum

6 – 7 | Interview Bezirksvorsitzender Ralf Bantel

8 – 9 | TSV Ilshofen (Oberliga)

10 – 11 | TSV Crailsheim (Verbandsliga)

12 – 13 | Spvgg Gröningen-Satteldorf (Landesliga)

14 | TSV Obersontheim, TSG Öhringen, TSV Pfedelbach,

Spfr. Schwäbisch Hall, SG Sindringen/Ernsbach (Landesliga)

15 | FSV Hollenbach (Verbandsliga)

16 | Frauen TSV Crailsheim (Regionalliga)

17 | B-Juniorinnen TSV Crailsheim (Bundesliga)

18 | Überblick Bezirksliga

19 | Spvgg Gammesfeld (Bezirksliga)

20 | TSV Dünsbach (Bezirksliga)

21 | TSV Ilshofen II (Bezirksliga)

22 | FC Matzenbach (Bezirksliga)

23 | Spfr. Leukershausen-Mariäkappel (Bezirksliga)

24 | SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim (Bezirksliga)

25 | Kader Bezirksliga

26 | Spielplan Bezirksliga, Überblick Kreisliga A2

27 | GSV Waldtann (Kreisliga A2)

28 | SV Brettheim (Kreisliga A2)

29 | TV Rot am See (Kreisliga A2)

30 | SV Gründelhardt-Oberspeltach (Kreisliga A2)

31 | SV Westgartshausen (Kreisliga A2)

32 | TSV Crailsheim II, SV Ingersheim (Kreisliga A2)

33 | SV Tiefenbach (Kreisliga A2)

34 – 35 | Notfallhilfe Herzdruckmassage

36 | TSV Vellberg, SC Bühlertann (Kreisliga A2)

37 | TSV Goldbach (Kreisliga A2)

38 | TSG Kirchberg, TSV Obersontheim II (Kreisliga A2)

39 | TSV Gerabronn (Kreisliga A2)

40 | Spielplan Kreisliga A2

41 | FC Langenburg (Kreisliga A2)

42 | Überblick und Spielplan Kreisliga A3

43 | TSV Blaufelden (Kreisliga A3)

44 | SC Wiesenbach (Kreisliga A3)

45 | Überblick Kreisliga B1

46 | Spielplan Kreisliga B1, TSV Schrozberg (Kreisliga B1)

47 | FC Billingsbach (Kreisliga B1)

48 | Überblick Kreisliga B3, SSV Stimpfach (Kreisliga B3)

49 | TSV Unterdeufstetten (Kreisliga B3)

50 | BC Marktlustenau, KSG Ellrichshausen (Kreisliga B3)

51 | Spvgg Gröningen-Satteldorf II (Kreisliga B3)

52 | SGM VfB Jagstheim/SV Onolzheim (Kreisliga B3)

53 | FC Honhardt (Kreisliga B3)

54 | Spfr. Bühlerzell II, TSV Eutendorf, TSV Gaildorf II,

FC Ottendorf, TSV Sulzdorf, SV Tüngental (Kreisliga B3)

55 | SGM SV Großaltdorf/TSV Ilshofen III (Kreisliga B3)

56 | Spvgg Hengstfeld-Wallhausen (Kreisliga B3)

57 | Spielplan Kreisliga B3

58 | Überblick und Spielplan Kreisliga B4

59 | SGM VfR Altenmünster II/ESV Crailsheim II (Kreisliga B4)

60 | Spfr. Leukershausen-Mariäkappel II,

TSV Dünsbach II (Kreisliga B4)

61 | Spvgg Gammesfeld II (Kreisliga B4)

62 | FC Matzenbach II (Kreisliga B4)

63 | Fußball im Bezirk Hohenlohe – Mix

64 | Jugendfußball im Bezirk Hohenlohe

65 | Schiedsrichtergruppe Crailsheim

66 | Strukturreform WFV

Impressum

Redaktion:

Andreas Harthan (verantwortlich),

Gottfried Mahling (gm), Ralf Mangold

(rama), Joachim Mayershofer (jom),

Klaus Rieder (jjs), Hartmut Ruffer (ruf),

Luca Schmidt (luc), Viktor Taschner (tav)

Redaktionelle Mitarbeiter:

Dennis Arendt, Marc Schmerbeck,

Alexander Schreiber (lex), Robert Stolz

Grafik | Layout:

Jürgen Schneider (verantwortlich),

Deutsche Herzstiftung/Nina Schneider,

Ralph Mäschig, Joachim Mayershofer,

Peter Oberndörfer

Fotos: Ufuk Arslan, Ric Badal, Hans

Buchhofer, Deutsche Herzstiftung/

Nina Schneider, dpa, Hans-Otto Hettler,

Andreas Hornung, Heiko Kirbach,

Ralf Mangold, Joachim Mayershofer,

Helmut Munzinger, Wolfgang Reiß,

Hartmut Ruffer, Schiedsrichtergruppe

Crailsheim, Bernd Wolf, Privatfotos von

den Vereinen

Anzeigen:

Mario Bayer (verantwortlich)

Verlag | Kontakt:

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe

GmbH & Co. KG, Verlagsbetrieb

Hohenloher Tagblatt, Crailsheim,

Telefon 07951 409-321

Druck:

DHO Druckzentrum, Crailsheim

August 2021


6

FUSSBALLBEZIRK HOHENLOHE

„Lasst euch impfen!“

Ralf Bantel ist vor Kurzem für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden des Fußballbezirks

Hohenlohe gewählt worden. Die Auflösung des Bezirks will er unbedingt verhindern.

Viele Probleme und Ärger

bereitet die Corona-Pandemie

allen Vereinen

und Fußballern.

Auch die Funktionäre des Fußballbezirks

Hohenlohe werden

getrieben von der Pandemie und

den daraus resultierenden, ständig

wechselnden Verordnungen

durch Bund und Land. Dazu

kommt noch die drohende Auflösung

des Fußballbezirks Hohenlohe,

die beim außerordentlichen

Verbandstag im März

2022 beschlossen werden soll.

Herr Bantel, beschreiben Sie

doch mal in kurzen Worten, wie

Sie den Herbst vergangenen Jahres

erlebt haben?

Ralf Bantel: Es ging alles ganz

schnell. Als die Inzidenzzahlen

im Oktober explodiert sind, haben

wir schnell gehandelt und

die Runde unterbrochen – noch

bevor es der WFV gemacht hat.

Ich habe schon im November geahnt,

dass in dieser Saison möglicherweise

gar nicht mehr gekickt

werden kann, und spätestens

im März war es dann klar.

Letztlich war es der richtige

Schritt, die Runde ganz abzubrechen

und zu annullieren.

Wie haben Sie selbst insbesondere

den zweiten Lockdown für

den Sport erlebt, der immerhin

beinahe acht Monate gedauert

hat?

Das war ein richtiger Einschnitt,

auch für mich. Auf einmal war

ich sonntags daheim. Mit der

Zeit sucht man sich andere Hobbys.

Ich hatte wirklich große Bedenken,

dass nicht mehr alle auf

den Platz zurückkehren werden.

Und damit meine ich nicht nur

die Fußballer, sondern auch die

Trainer, die Helfer und auch die

Zuschauer. Zum Glück hat sich

das nicht bewahrheitet, wie man

jetzt schon bei den ersten

Freundschaftsspielen beobachten

konnte. Die Leute wollen

wieder Fußball.

Was halten Sie von der Entscheidung

des Verbandes, dass der

Bezirkspokalsieger 2020/21 aus

Hohenlohe nicht am WFV-Pokal

teilnehmen darf?

Das hat mich ein wenig irritiert,

um es mal vorsichtig zu sagen.

Die Begründung war, dass unser

Bezirkspokal bis zur Auslosung

noch nicht fertig gespielt sei. Ich

denke eher, die wollten weniger

Teams beim Verbandspokal, um

das Ganze zu entzerren.

Halten Sie es für richtig, dass für

den Profifußball andere Regeln

gelten als für die Amateure?

Es war nicht gerecht, dass die

Profiklubs spielen durften. Da

könnte man meinen, dass, wenn

es ums Geld geht, die Krankheit

nicht mehr existiert. Ich habe

manchmal den Eindruck, der

DFB kümmert sich gar nicht

mehr richtig um den Amateurbereich.

In dieser existenziellen

Krise für die Vereine hätte ich

mir mehr Unterstützung erhofft

– finanzielle und ideelle. Vor allem

nach den Erfahrungen aus

dem ersten Lockdown hätte besser

reagiert werden müssen. Viele

Vereine waren mit der Situation

einfach überfordert. Da kam

auch nur wenig vom WLSB.

Wieder gibt es im Bezirk Staffeln

mit bis zu 17 Mannschaften. Dabei

droht erneut eine Saisonunterbrechung

im Herbst oder zumindest

die Absage einiger Spiele

wegen Corona beziehungsweise

Quarantäne-Maßnahmen. Ist

es nicht realitätsfremd, mit einem

ganz normalen Spielplan an

den Start zu gehen?

Ich halte es für sinnvoll, mit einem

Plan A in die Runde zu gehen.

Sollte es größere Probleme

geben, kann man immer noch auf

Plan B oder C im Herbst umschwenken

und abspecken.

Wichtig ist, dass wir zumindest

eine Halbserie durchbekommen

und es dann wieder Auf- und Absteiger

gibt. Bis auf die Hallenrunde

der Jugend, die wohl wieder

abgesagt werden muss, wollen

wir das volle Programm

durchbekommen – so weit es

eben möglich ist. Natürlich drohen

bei so vielen Spieltagen und

den Unwägbarkeiten durch Corona

zahlreiche Nachholspiele

für die Vereine. Darüber sind wir

uns und alle Vereine auch im

Klaren.

Was passiert, wenn es erneut zu

einem Abbruch der Saison kommen

sollte? Verlieren dann nicht

viele Spieler die Lust und das Interesse

am Fußball?

Ich denke nicht, dass dann viele

Spieler aufhören würden. Fußball

hat immer seinen Reiz. Ich

hoffe, dass durch die Impfung

dieses Szenario nicht mehr

droht.

Die Inzidenz im Hohenlohekreis

nähert sich der magischen Zahl

35. Ab der Stufe 3 muss wieder

jeder Ungeimpfte beziehungsweise

nicht Genesene einen

Schnelltest vorweisen, der lediglich

24 Stunden Gültigkeit hat.

Kinder zwischen sechs und zwölf

Jahren haben gar nicht die Möglichkeit,

sich impfen zu lassen.

Drohen da nicht einige Betreuer

oder Spieler wegzubrechen, die

darauf keine Lust haben?

Da muss dringend ein Umdenken

her. Die Inzidenzzahlen haben

nicht mehr die Aussagekraft

wie noch vor einem Jahr. Außerdem

ist doch bewiesen, dass das

Ansteckungsrisiko beim Sport

im Freien äußerst gering ist. Egal

wie hoch die Inzidenz ist – ich

denke nicht, dass man sich auf

dem Sportplatz anstecken kann.

Apropos Kinder: Durch Corona

haben wir zwei komplette Einsteigerjahrgänge

verloren und

zwei Jahre der Ausbildung. Kann

man das überhaupt aufholen?

Ich denke, die Kinder die kicken

wollen, kommen später trotzdem

zum Fußball und sind nicht

verloren. Viel wichtiger ist die

Gewinnung und vor allem die

Erhaltung der Kinder beim Fußball.

Hier sind die Vereine in der

Pflicht. Wir müssen die Kinder

abholen und für den Sport begeistern.

Ansonsten verliert der

Fußball irgendwann seine Vormachtstellung.

Immer schwieriger wird es zudem,

Ehrenamtliche zu finden.

Auch im Bezirk gibt es schon einige

unbesetzte Posten. Kann

man diese Entwicklung überhaupt

noch stoppen?

Mit einer Ehrennadel kann man

kaum noch jemanden motivieren.

Wichtig wären möglicherweise

monetäre Anreize, beispielsweise

durch Steuerentlastungen

für Ehrenamtliche. Zudem

gibt es durch den DFB und

WFV Ehrenamtspreise für die

Vereine, bei denen die Leistungen

gewürdigt werden. Die

Klubs müssen sich nur melden.

Wer Hilfe benötigt – ich komme

auch gerne zu den Vereinen.

Sie sind nicht nur Bezirksvorsitzender

und Ehrenamtsbeauftragter

im Bezirk, sondern auch

Integrationsbeauftragter. Die

große Flüchtlingswelle ist inzwischen

vorbei. Wie ist die aktuelle

Situation bei der Integration?

Ich denke, wir haben es gut geschafft.

Auf dem Höhepunkt der

Flüchtlingskrise im Jahr 2016 haben

uns viele Vereine um Hilfe

gebeten. Inzwischen hat es sich

beruhigt, und die Menschen sind

größtenteils integriert.

Wie sieht es eigentlich aktuell

mit Ehrungen aus, sind die überhaupt

möglich?

Möglich schon, aber es macht ja

wenig Sinn, solch verdienstvolle

Auszeichnungen im Hinterzimmer

mit zwei, drei Personen

zu überreichen oder per Post zu

schicken. Alle Versammlungen

in den letzten beinahe eineinhalb

Jahren wurden ja abgesagt

oder verschoben. Deshalb gibt es

keine Ehrungen. Bei mir im Keller

stapeln sich inzwischen die

Kartons mit den Preisen.

Müssen die Hauptversammlungen

der Vereine nicht irgendwann

durchgeführt werden?

Ja, klar. Noch weiter verschieben

macht keinen Sinn. Wir haben

das im Bezirk mit den Staffeltagen

und dem Bezirkstag sowie

dem Verbandstag alles online gemacht,

und inklusive Wahlen hat

es super funktioniert. Wer da

Unterstützung braucht, kann

sich gerne bei mir melden.

Die Vereine stehen mit der Umsetzung

von Hygiene-Konzepten

vor einer zusätzlichen Herausforderung.

Ist es überhaupt

möglich, die Einhaltung der Vorschriften

zu kontrollieren?


FUSSBALLBEZIRK HOHENLOHE 7

Wir als Bezirk können und wollen

das nicht kontrollieren. Das

liegt komplett in der Verantwortung

der Vereine. Wir können

nur auf die Vorschriften hinweisen

und an die Vernunft jedes

Einzelnen appellieren, damit wir

die Pandemie in den Griff bekommen.

In der Bezirksliga drohen in dieser

Runde bis zu acht Absteiger.

Wäre es im Extremfall, also bei

vielen Landesliga-Absteigern,

nicht sinnvoller, den verstärkten

Abstieg zumindest auf zwei

Spielzeiten zu verteilen?

Wir wollen in unseren Ligen

möglichst schnell wieder auf

Normalzahl kommen. Dass es so

viele Absteiger geben könnte,

kann man auch als Fluch der guten

Tat bezeichnen. Wir haben

aus Hohenlohe so viele Mannschaften

in überbezirklichen

Wettbewerben wie noch nie zuvor.

Ich denke nicht, dass wir in

Hohenlohe einen solch riesigen

Qualitätssprung nach oben gemacht

haben, sondern ich vermute,

dass wir als starker Bezirk

unser Niveau einfach halten

konnten und der ein oder andere

Bezirk im Vergleich einfach

schwächer geworden ist. Nichtsdestotrotz

ist das eine tolle Sache,

auf die wir wahrlich stolz

sein können.

Wie sehen Sie die Chancen der

überbezirklichen Teams aus Hohenlohe

in der kommenden Saison?

Für den TSV Ilshofen wird es sicherlich

schwer, die Klasse zu

halten. Da fehlt in Hohenlohe

einfach der Pool an Fußballern,

die auf diesem Level bestehen

können. Und um auswärtige

Spieler zu holen, muss man

schon viel Geld in die Hand nehmen.

Den Hollenbachern traue

ich zu, in der Verbandsliga ganz

vorne mitzumischen. Der TSV

Crailsheim hat sein Potenzial bereits

angedeutet. Ich denke, dass

die Crailsheimer sicher die Klasse

halten werden und am Ende

irgendwo im Mittelfeld der Tabelle

landen. In der Landesliga

gehe ich ebenfalls davon aus,

dass die meisten den Ligaverbleib

schaffen werden. Und den

Sportfreunden Schwäbisch Hall

traue ich in dieser Saison auf jeden

Fall den Aufstieg in die Verbandsliga

zu.

Ralf Bantel ist Vorsitzender des Fußballbezirks Hohenlohe und hofft, dass zumindest eine Halbserie in

der kommenden Runde gespielt werden kann.

Foto: Ralf Mangold

Das Thema Veränderung der Bezirksstruktur

ist noch immer

nicht vom Tisch. Die Abstimmung

darüber wurde auf den außerordentlichen

Verbandstag im

März 2022 verschoben. Gibt es

noch Hoffnung, die Zerschlagung

des Fußballbezirks Hohenlohe

zu verhindern?

Wir sind immer noch der Meinung,

dass wir keine Bezirksstrukturreform

brauchen. Aus

welchem Grund soll man einen

Bezirk mit seinen über Jahrzehnte

hinweg gewachsenen Strukturen

zerschlagen? Unsere Meinung

zu diesem Punkt hat sich

nicht verändert. So geht es nicht!

Wir werden versuchen, noch

weitere Bezirke beziehungsweise

Delegierte hinter uns zu bringen,

um eine nötige Zwei-Drittel-Mehrheit

für diese Reform

beim Verbandstag zu verhindern

– und da habe ich große Hoffnung,

dass das in unserem Sinne

gelingt.

Aber was wäre dann Ihrer Meinung

nach die Alternative bei

immer weiter zurückgehenden

Vereins- und Spielerzahlen?

Ich würde bei den Bezirksstrukturen

alles so lassen, wie es ist.

Was man überlegen sollte, wäre

bezirksübergreifend zu spielen –

wie es bei der Jugend bereits mit

den geplanten Regionenstaffeln

beschlossen ist. So könnten zwei

Bezirke zusammenwachsen.

Sollte es aber doch eine Mehrheit

für die Reform geben, werden

Sie dann auch alles hinschmeißen,

wie es Bezirksspielleiter

Hartmut Megerle bereits

angedroht hat?

Ich habe da zwar noch keine Entscheidung

getroffen, aber ausschließen

würde ich es nicht,

dass ich den Übergang in eine

neue Struktur begleiten würde,

damit dieser bestmöglich vollzogen

wird. Ich will die Vereine

nicht im Stich lassen.

Hartmut Megerle hat nach dieser

Amtsperiode angekündigt,

sich nicht mehr für das Amt des

Spielleiters aufstellen zu lassen.

Wie sieht es bei Ihnen als Bezirksvorsitzender

aus?

Das lasse ich jetzt erstmal auf

mich zukommen. Ich kann mir

allerdings gut vorstellen, weiterzumachen.

Es hat sich alles sehr

gut eingespielt.

Was wünschen Sie sich für die

kommende Runde?

Ich würde mich darüber freuen,

wenn wir zumindest eine Halbserie

durchbekommen würden.

Schön wäre es zudem, wenn wieder

mehr Jugendliche zum Fußball

finden. Ganz besonders

wünsche ich mir aber, dass es nie

wieder so eine Pandemie geben

wird – und dabei denke ich vor

allem an die nachfolgenden Generationen,

die so etwas nie erleben

sollten.

Was macht Ihnen Hoffnung,

dass es dieses Mal besser klappt

mit der kommenden Runde?

Ich hoffe, dass die Menschen

schlauer werden und aus ihren

Fehlern lernen. Aber da habe ich

große Bedenken, wenn ich jetzt

schon wieder die ganzen Urlaubsreisen

beobachte. Zudem

fehlt die nötige Impfbereitschaft,

um die Pandemie zu beenden.

Ich kann jedem nur sagen. Lasst

euch impfen! Ralf Mangold


8

OBERLIGA BADEN-WÜRTTEMBERG

Spielerisch und eklig

Der Kader des Oberligisten TSV Ilshofen hat sich nur wenig verändert. Der Klassenerhalt

soll nicht nur durch spielerisches Vermögen sichergestellt werden.

HINTEN VON LINKS

Lukas Lienert, Jannis Schlosser, Maximilian

Egner, Daniel Schmelzle, Baba Mbodji, Nico

Rodewald, Matthias Stüber, Sascha Esau,

Julian Schiffmann

MITTE VON LINKS

Julian Metzger (Trainer), Philipp Schmidt

(Physiotherapeut), Silas Probst (Co-Trainer),

Moritz Lindner, Benjamin Kurz, Dominik

Rummler, Simon Wilske, Herbert Schürl

(Vorsitzender), Manuel Baier (Teammanager),

Dario Caeiro (Vorsitzender Fußball

Herren)

VORNE VON LINKS

Eren Aygün, Tom Marmein, Jonas Lausenmeyer,

Valentin Dambach, Jonas Wieszt,

Marc Göltenboth, Michael Eberlein, Filimon

Frosynis, Niklas Wackler

Ruhe schadet einem Fußballverein

selten. Blickt

man auf die vergangenen

Jahre beim TSV Ilshofen,

war oft etwas los: Sportlich

aufgrund der Aufstiege von

der Kreisliga A bis in die Oberliga,

dazu kamen nach der Ära

Kettemann Trainerwechsel und

nicht zuletzt finanzielle Schwierigkeiten.

Diesmal aber war der

TSV Ilshofen, bildlich gesprochen,

ein ruhiger See, selbst

wenn die Verantwortlichen erst

spät wussten, dass es dank der

Unterstützung der Sponsoren in

TSV Ilshofen

Trainer: Julian Metzger

Tor: Valentin Dambach (23), Marc Göltenboth

(21), Jonas Wieszt (28)

Abwehr: Maximilian Egner (29), Baba Mbodji

(23), Dominik Rummler (28), Daniel

Schmelzle (27), Matthias Stüber (24)

Mittelfeld: Eren Aygün (21), Michael Eberlein

(27), Lukas Lienert (28), Moritz Lindner

(20), Tom Marmein (20), Julian Schiffmann

(29), Jannis Schlosser (19), Dennis Upstas

(19), Niklas Wackler (22), Simon Wilske (26)

Angriff: Frederic Baumann (19), Sascha

Esau (20), Filimon Frosynis (19), Benjamin

Kurz (27), Jonas Lausenmeyer (27), Nico Rodewald

(23)

Zugänge: Eren Aygün (SV Sandhausen II),

Dennis Upstas (U19 SpVgg Greuther Fürth)

Abgänge: Matthias Hahn (FSV Hollenbach),

Lukas Lindner (ATSV Mutschelbach), Michael

Etzel (TSV Crailsheim), Lars Fischer (TSV Ilshofen

II)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SGV Freiberg

der Oberliga weitergehen kann.

Der Trainer bleibt derselbe, in

der Mannschaft gibt es kaum

Veränderungen, im Betreuerstab

herrscht Kontinuität.

Deshalb zeigt sich Fußball-Vorstand

Dario Caeiro zufrieden.

„Wir haben von der Organisationsseite

aus betrachtet

alles gemacht, was wir können.“

Der TSV Ilshofen geht nun in

seine vierte Oberliga-Saison –

auch wenn sich das aufgrund der

zwei abgebrochenen Spielzeiten

nicht ganz so anfühlt.

Allein beim sportlichen Blick

auf die vergangene, letztlich annullierte

Saison wird deutlich,

warum dieses Gefühl etwas diffus

ist. „Die Spielzeit war ja

schnell wieder vorbei“, meint

Trainer Julian Metzger. „Deshalb

sollte man das alles mit Vorsicht

genießen.“ Ein paar Schlüsse aus

den 13 von ursprünglich geplante

42 Auftritten hat der 27-Jährige

dann aber doch ziehen können.

„Wir wollen Fußball spielen,

aktiv sein.“ Im Spiel gegen

den Ball habe seine Mannschaft

Luft nach oben. Und: „Die absolvierten

Begegnungen haben gezeigt,

dass wir in jedem Spiel an

unser Limit gehen müssen.“

Denn nur dann ist das Ziel,

der Klassenerhalt, auch möglich.

Zum jeweiligen Zeitpunkt des

Abbruchs in den beiden vergangenen

Spielzeiten stand der TSV

Ilshofen auf einem Abstiegsplatz.

Während die Verantwortlichen

bei der Saison 2019/20 offen

zugeben, dass der Abstieg

wohl kaum zu verhindern gewesen

wäre, betrachten sie die annullierte

Runde anders. Nach

den 13 Spielen war der TSV Ilshofen

nur einen Punkt hinter

den Nichtabstiegsplätzen. „Bei

den noch acht fehlenden Spielen

der Hinrunde hätten wir noch

viermal gegen direkte Abstiegskonkurrenten

gespielt“, sagt Julian

Metzger. Soll heißen: Der

TSV hätte es noch in der eigenen

Hand gehabt.

Und das soll auch in der Spielzeit

2021/22 so sein. In diese geht

Zwei Zugänge

und vier

Abgänge

der TSV Ilshofen mit einem für

Oberliga-Verhältnisse relativ

kleinen Kader. „Jeder Spieler ist

sich seiner Wichtigkeit bewusst“,

sagt Metzger. Das Zusammengehörigkeitsgefühl

soll

dem TSV Ilshofen zum Klassenerhalt

verhelfen. Fußball-Vorstand

Dario Caeiro betont die

Loyalität des Kaders. Es habe

schon viele Zusagen für die neue

Runde gegeben, als noch nicht

sicher war, ob es finanziell in der

Oberliga weitergehen kann.

Lediglich zwei Neue gibt es

beim TSV: Eren Aygün (21) und

Dennis Upstas (19). Aygün

kommt vom SV Sandhausen II.

Dieser war in den beiden vergangenen

Spielzeiten ein Oberliga-Konkurrent

des TSV Ilshofen,

wird es aber nun nicht mehr

sein. Der Zweitligist entschied

sich dazu, seine zweite Mannschaft

abzumelden. Eren Aygün,

der aus der Nähe von Ludwigsburg

stammt, stieß so zum TSV

Ilshofen. Der beidfüßige Mittelfeldspieler

hatte schon auf Videos

Eindruck bei Julian Metzger

hinterlassen. Nach persönlichen

Gesprächen einigte man sich auf

eine Zusammenarbeit.

Der zweite Neuzugang

stammt aus Crailsheim, es ist der

Litauer Dennis Upstas. Der linke

Verteidiger spielte beim TSV

Crailsheim und dem FSV Hollenbach,

ehe er drei Jahre in der

Jugendabteilung des VfR Aalen

war und zuletzt für eine Spielzeit

bei der U 19 der Spvgg

Greuther Fürth. Beim Namen

Upstas werden vor allem Crailsheimer

Fans aufhorchen: Dennis

Upstas ist der Sohn von Andrius

Upstas, der zwischen 2000

und 2003 für den TSV Crailsheim

spielte.

Es kann aber auch noch weitere

Zugänge geben – das Transferfenster

ist bis zum 31. August

offen, und der TSV Ilshofen hat

in der Vergangenheit schon das

eine oder andere Mal sehr spät

noch Zugänge präsentiert.

Den bisherigen zwei Zugängen

stehen vier Abgänge gegenüber.

TSV-Urgestein Lukas Lindner

wechselt studienbedingt in

die Verbandsliga Baden nach

Mutschelbach. Matthias Hahn

schloss sich dem Verbandsligisten

FSV Hollenbach an. Ebenfalls

in die Verbandsliga, zum


OBERLIGA BADEN-WÜRTTEMBERG 9

TSV Crailsheim, ging Michael

Etzel. Lars Fischer bleibt in Ilshofen,

jedoch wird er in Zukunft

für die zweite Mannschaft in der

Bezirksliga spielen.

Geblieben ist dagegen Baba

Mbodji. Der Senegalese, der

nach einem kurzen Intermezzo

beim 1. CfR Pforzheim zurückkehrte,

liebäugelte mit einem

Wechsel in eine höhere Spielklasse,

doch dies zerschlug sich.

Auch Daniel Schmelzle, im Vorjahr

der Königstransfer der Ilshofener,

bleibt. An ihm waren einige

Vereine interessiert. „Die,

die jetzt da sind, wissen, was sie

an diesem Verein haben“, meint

Dario Caeiro.

Als verschworener Haufen

will der TSV sich die nötigen

Punkte holen. Trainer Julian

Metzger, der in sein zweites Jahr

als Cheftrainer geht, will sein

Team Probleme auf dem Platz

nicht nur spielerisch lösen lassen.

„Wir müssen auch eklig

sein“, meint er. Eklig für den

Gegner.

Mehrheit für

Modus mit

Hin- und Rückrunde

Nicht immer wird dies funktionieren

in der langen Saison,

dessen sind sich alle bewusst.

Aufgrund des Rückzugs des SV

Sandhausen II spielen 20 Teams

in der Oberliga Baden-Württemberg.

Statt 40 Begegnungen gibt

es nun also 38. „Auch das ist nach

wie vor an der Grenze“, meint

Metzger. Im September stehen

zwei englische Wochen an. Im

WFV-Pokal schied der TSV Ilshofen

bereits in der zweiten

Runde nach einem 1:2 beim Landesligisten

SV Kaisersbach aus.

Beim Einlaufen werden die

Anhänger eine Änderung wahrnehmen.

Statt Maximilian Egner

wird Lukas Lienert die Mannschaft

als Kapitän aufs Feld führen.

Der 29-jährige Egner ist

spielender Co-Trainer. „Schon

früher haben wir uns sehr intensiv

ausgetauscht“, berichtet Julian

Metzger. Da Maximilian Egner

nun eine andere Rolle übernimmt,

gab er das Kapitänsamt

an Lukas Lienert ab, der mit seinen

28 Jahren einer der Erfahrensten

beim TSV Ilshofen ist.

Weiter fest im Trainerteam ist

Silas Probst. Dadurch, dass Maximilian

Egner nun Co-Trainer

ist, kann sich der Physiotherapeut

besser auf seine Kernkompetenzen

Athletik und Fitness

konzentrieren. „Gerade in Sachen

Prophylaxe ist Silas extrem

stark. Und das werden wir in dieser

Spielzeit brauchen“, ist Julian

Metzger überzeugt.

Wie die Saison verlaufen

wird, ist noch schwieriger zu

prognostizieren als es ohnehin

schon war. Das liegt zum einen

an der Corona-Pandemie, die immer

noch die Welt beherrscht.

Auch wenn vieles lockerer geworden

ist, ist doch noch längst

nicht alles wieder normal. „Ich

war schon mal optimistischer“,

meinte Julian Metzger Mitte Juli

auf die Frage, ob die Runde regulär

zu Ende gespielt werden

kann. Damals stiegen die Inzidenzzahlen

wieder an.

Eine Mehrheit der Oberliga-Teams

hat sich erneut für den

Modus mit Hin- und Rückrunde

ausgesprochen. Dario Caeiro

plädierte dafür, erst die Vorrunde

zu Ende zu spielen und dann

darüber zu entscheiden, wie es

weitergeht. Er hätte sich auch

gut eine Auf- und Abstiegsrunde

nach der Vorrunde vorstellen

können oder ein Play-off-System.

Damit hätten alle Vereine weniger

Saisonspiele gehabt. Ein

Grund für die Ablehnung dieser

Pläne war, dass eine langfristige

Planung der Heimspiele nicht

möglich sei. Denn es sollte verhindert

werden, dass Teams

zweimal auswärts (Vorrunde

und Auf- oder Abstiegsrunde)

bei einem Gegner hätten antreten

müssen. Da aber im Vorfeld

nicht bekannt gewesen wäre,

welche Vereine in die Auf- und

Abstiegsrunde kommen, hätte

der Spielplan kurzfristig erstellt

werden müssen. Und das wiederum

hätte bei manchen Vereinen

Schwierigkeiten bereitet

hinsichtlich der Belegung des

Sportplatzes oder des Stadions.

Samstag, 7. August, 14 Uhr

TSV Ilshofen – 1. FC Rielasingen-Arlen

Samstag, 14. August, 14 Uhr

Neckarsulmer Sport-Union – TSV Ilshofen

Samstag, 21. August, 14 Uhr

TSV Ilshofen – 1. CfR Pforzheim

Samstag, 28. August, 14.30 Uhr

Freiburger FC – TSV Ilshofen

Mittwoch, 1. September, 18 Uhr

Spfr. Dorfmerkingen – TSV Ilshofen

Samstag, 4. September, 14 Uhr

TSV Ilshofen – 1. FC Bruchsal

Samstag, 11. September, 15.30 Uhr

FSV 08 Bissingen – TSV Ilshofen

Mittwoch, 15. September, 17.30 Uhr

TSV Ilshofen – 1. Göppinger SV

Samstag, 18. September, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FV Lörrach-Brombach

Samstag, 25. September, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FC Nöttingen

Samstag, 2. Oktober, 15.30 Uhr

SV Oberachern – TSV Ilshofen

Samstag, 9. September, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SV Stuttgarter Kickers

Samstag, 16. Oktober, 15.30 Uhr

FC-Astoria Walldorf II – TSV Ilshofen

Samstag, 23. Oktober, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SGV Freiberg

Samstag, 30. Oktober, 15.30 Uhr

SSV Reutlingen – TSV Ilshofen

Samstag, 6. November, 14 Uhr

TSV Ilshofen – TSG Backnang

Samstag, 13. November, 14 Uhr

FV Ravensburg – TSV Ilshofen

Samstag, 20. November, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FC 08 Villingen

Samstag, 27. November, 15.30 Uhr

SV Linx – TSV Ilshofen

Freiberg als Topfavorit

Sollte die Spielzeit normal gespielt

werden können, rechnen

die meisten, darunter auch Julian

Metzger, mit einer Dreiteilung:

Ganz oben streiten sich der

SGV Freiberg und die Stuttgarter

Kickers um Platz 1. Die meisten

sehen in dem mit vielen

Ex-Profis gespickten Kader der

Freiberger den Favoriten. Wie

stark die Freiberger sind, hat der

TSV Ilshofen am eigenen Leib

erfahren. Im letzten Spiel vor

dem Abbruch der vergangenen

Saison unterlag der TSV Ilshofen

auf heimischer Anlage dem

SGV Freiberg mit 0:7.

Je nachdem, wie viele Mannschaften

aus der Regionalliga

Südwest in die Oberliga Baden-

Württemberg absteigen, müssen

aus dieser mehr Vereine in die

Sonntag, 5. Dezember, 14 Uhr

1. FC Rielasingen-Arlen – TSV Ilshofen

Samstag, 11. Dezember, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Neckarsulmer Sport-Union

Samstag, 26. Februar, 14 Uhr

1. CfR Pforzheim – TSV Ilshofen

Samstag, 5. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Freiburger FC

Samstag, 12. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Spfr. Dorfmerkingen

Samstag, 19. März, 15.30 Uhr

1. FC Bruchsal – TSV Ilshofen

Samstag, 26. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FSV 08 Bissingen

Samstag, 2. April, 14 Uhr

1. Göppinger SV – TSV Ilshofen

Sonntag, 10. April, 15 Uhr

FV Lörrach-Brombach – TSV Ilshofen

Donnerstag, 14. April, 18 Uhr

FC Nöttingen – TSV Ilshofen

Montag, 18. April, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – SV Oberachern

Samstag, 23. April, 14 Uhr

SV Stuttgarter Kickers – TSV Ilshofen

Mittwoch, 27. April, 18.30 Uhr

TSV Ilshofen – FC-Astoria Walldorf II

Samstag, 30. April, 14 Uhr

SGV Freiberg – TSV Ilshofen

Samstag, 7. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SSV Reutlingen

Samstag, 14. Mai, 14 Uhr

TSG Backnang – TSV Ilshofen

Samstag, 21. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FV Ravensburg

Samstag, 28. Mai, 15.30 Uhr

FC 08 Villingen – TSV Ilshofen

Samstag, 4. Juni, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – SV Linx

Verbandsliga. Sieben Absteiger

können es sein. Rang 13 also ist

das Ziel. „Der Klassenerhalt ist

realistisch“, bekräftigt Trainer

Julian Metzger. Seine Mannschaft

will es ihm beweisen.


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10

VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG

Handschrift zu erkennen

Ganz überraschend stand der TSV Crailsheim als Aufsteiger beim Abbruch der Saison auf

Rang 3. Im zweiten Jahr peilen die Horaffen einen Platz im gesicherten Mittelfeld an.

HINTEN VON LINKS

Kevin Lehanka, Lukas Schmidt, Pedram

Saket, Niklas Diehm, Benjamin Weinberger,

Mark Varga, Julian Baumann, Jörg Munz,

Kai Rümmele

MITTE VON LINKS

Wolfgang Stangl (Co-Trainer), Alexander

Maneth (Betreuer), Lena Maurer (Fitnesstrainerin),

Hannes Wolf, Michael Etzel,

Marc Wagemann, Tim Meßner, Daniele

Hüttl, Marco Schmitt (TW-Trainer), Philipp

Ackermann (Betreuer), Dirk Brenner

(sportlicher Leiter), Michael Gebhardt

(Trainer)

VORNE VON LINKS

Danny Thomas, Marius Doderer, Simon

Glück, Thomas Weiß, Lars Albig, Matti

Bunk, Rudolph Krebs, Noah Hermanns

Viel falsch hat Michael

Gebhardt bei seiner

ersten Trainerstation

bei seinem Heimatverein

TSV Crailsheim bisher nicht

gemacht. Nach dem Aufstieg in

die Verbandsliga in der abgebrochenen

Saison 2019/20 ist beim

TSV auch eine Klasse höher seine

Handschrift zu erkennen.

Nach Startproblemen gegen

richtig gute Mannschaften konnte

er mit seinem Pressing-Fußball

auch in der Verbandsliga einige

Gegner überraschen, die

den Liganeuling wohl unterschätzt

hatten.

Gebhardt setzt weiter auf die

lokale Identität seiner Spieler

und verzichtet deshalb auf teure

Neuzugänge. Dies zahlt sich

bislang aus, steht doch eine homogene

Truppe ohne große

Stars auf dem Platz – hier hilft

jeder jedem. Zudem spricht der

34-Jährige die Sprache seiner

doch immer noch recht jungen

Truppe, die er nur punktuell verstärkt

hat.

Alle sind mit

großer Freude

wieder dabei.

Oberligakicker als Neuzugang

Top-Neuzugang ist sicherlich

Michael Etzel vom Oberligisten

TSV Ilshofen. Der 27-Jährige ist

bekannt für sein unermüdliches

Pressing in vorderster Front. Zudem

legt er gerne mal einen Ball

zum Torschuss auf oder kommt

auch selber zum erfolgreichen

Abschluss. Große Stücke hält

der sportliche Leiter Dirk Brenner

zudem auf Marius Doderer.

„Marius hat das bisher sehr gut

gemacht und bei seinem Heimatverein

dazu beigetragen, dass die

Spvgg Satteldorf sportlich tolle

Leistungen gezeigt hat. Beim gemeinsamen

Gespräch waren wir

uns einig, dass die Chance der

Weiterentwicklung zur richtigen

Zeit kommt“. Mit seinen 22 Jahren

hat Doderer mittlerweile 86

Landesligaspiele auf dem Buckel.

Auch Trainer Gebhardt findet

lobende Worte: „Marius

passt mit seiner offenen und bodenständigen

Art perfekt ins

Team. Er hat sich bewusst für die

sportliche Herausforderung und

den Konkurrenzkampf entschieden.

Sein positiver Ehrgeiz, sich

sportlich möglichst hoch zu

messen, ist die Basis für seine

Weiterentwicklung.“

Eine Verstärkung für die Defensive

ist Mark Varga, der zuletzt

in der A-Junioren-Oberliga

beim FSV Hollenbach gekickt

hat. „Für sein Alter ist er im Kopf

schon sehr klar. Ihm ist bewusst,

dass es im ersten aktiven Jahr

auch darum geht, von seinen

Mitspielern zu lernen und sich

schnellstmöglich an das Spieltempo

zu gewöhnen. Da Mark ja

bereits in den früheren Juniorenjahren

auf dem TSV-Gelände aktiv

war, sollte ihm die Eingewöhnung

leicht fallen. Wir können

uns auf ein ehrgeiziges Talent

mit sehr viel Potenzial freuen“,

so Gebhardt.

Hinzu kommt Eigengewächs

Matti Bunk, der eigentlich noch

bei den A-Junioren in der Bezirksliga

spielt, aber schon bei

den Aktiven mittrainieren wird.

Das Nachwuchstalent, das in der

Jugend der TSG Hoffenheim ausgebildet

wurde, hat sicherlich

das Potenzial, in der Rückrunde

schon zu dem ein oder anderen

Einsatz zu kommen.

Hannes Wolf ist wieder fit

Und dann ist da noch Hannes

Wolf, der nach seiner langen

Verletzungsmisere wie ein Neuzugang

für die Crailsheimer ist.

„Er ist wieder topfit. Durch die

Neuzugänge erhöht sich unsere

Qualität.“ Verlassen hingegen

haben den TSV berufsbedingt

Andreas Fuchs (zum FC Honhardt)

und Tobias Hertfelder, die

viele Jahre wichtige Stützen in

der Defensivabteilung der

Crailsheimer waren. Letzterer

wird aber weiterhin in der zweiten

Mannschaft des TSV seine

Erfahrung einbringen.

Seit es erlaubt ist, wird mit

kurzer Unterbrechung wieder

trainiert – inklusive sechs Wochen

intensiver Vorbereitung.

Davor hielten Michael Gebhardt

und Dirk Brenner über regelmäßige

Videokonferenzen Kontakt

zu den Spielern. „Alle sind mit

großer Freude wieder dabei.

Viele haben in der Zwangspause

etwas gemacht“, freut sich

Gebhardt über den guten Fitnesszustand

seiner Truppe nach

beinahe achtmonatiger Unterbrechung.

„An was wir anfangs

aber etwas feilen mussten, war,

TSV Crailsheim

Trainer: Michael Gebhardt (34)

Tor: Lars Albig (21), Thomas Weiß (37)

Abwehr: Julian Baumann (22), Kai Rümmele

(31), Danny Thomas (23), Mark Varga, Marc

Wagemann (24), Benjamin Weinberger (29)

Mittelfeld: Matti Bunk (17), Niklas Diehm

(26), Marius Laurel Doderer (22), Simon

Glück (22), Noah Hermanns (20), Rudolph

Krebs (25), Marcel Maneth (24), Jörg Munz

(34), Lukas Schmidt (24), Hannes Wolf (30)

Angriff: Michael Etzel (27), Daniele Hüttl

(30), Kevin Lehanka (30), Tim Messner (28),

Pedram Saket (20)

Zugänge: Marius Laurel Doderer (Spvgg

Gröningen-Satteldorf), Matti Bunk (eigene

Jugend), Michael Etzel (TSV Ilshofen), Mark

Varga (FSV Hollenbach)

Abgänge: Andreas Fuchs (FC Honhardt),

Tobias Hertfelder (TSV Crailsheim II), Jonas

Düll (pausiert)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: TSV Essingen, SSV Ehingen-Süd


VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG 11

schnell die fehlenden Automatismen

wieder reinzubekommen

und zudem die fußballspezifische

Ausdauer zu trainieren. Wir

haben deshalb viel mit intensiven

Spielformen gearbeitet.“

Ein Gradmesser für den

Coach der Crailsheimer war das

gut besetzte Feldturnier in Hollenbach,

bei dem der TSV am

Ende auf Platz 3 landete. Auch

das in der Verlängerung verlorene

WFV-Pokalspiel gegen den

Ich hoffe auf

ein Stück weit

Normalität.

SV Fellbach, der zudem erster

Gegner in der Pflichtspielrunde

ist, war ein Fingerzeig dafür,

woran es noch zu arbeiten gilt.

Taktisch wird Gebhardt nicht

viel verändern. Wie in der Vorsaison

will er mit seinem Pressing

gut gegen den Ball arbeiten

lassen und so den Gegner möglichst

vom eigenen Tor fernhalten.

Größter Unterschied zur

Landesliga sei das höhere Tempo

und die Technik, „in der Verbandsliga

wollen alle Mannschaften

Fußball spielen“.

In der Vorsaison konnte sein

junges Team bereits erste Erfahrungen

sammeln, von denen es

jetzt profitieren könnte. „Wir haben

auf jeden Fall das Potenzial

für die Liga.“ Favorit auf den Titel

ist für Gebhardt der TSV Essingen.

Allerdings sieht er dahinter

mit Schwäbisch Gmünd und

Ehingen-Süd zwei weitere Ausnahmemannschaften,

die sich

gut verstärkt haben. Zu den ambitionierten

Teams zählt er zudem

das zweite Hohenloher

Team in der Verbandsliga aus

Hollenbach.

Gebhardt setzt auf Impfung

Michael Gebhardt erwartet

nicht, dass diese Runde abgebrochen

wird. Ein Grund dafür

könnten die Impfungen sein, fast

alle Spieler beim TSV sind bereits

geimpft. „Es wird sicherlich

noch den ein oder anderen Spielausfall

wegen Corona geben,

aber ich hoffe, dass jetzt ein

Stück weit Normalität zurückkommt.“

Um dies zu unterstützen,

sei es wichtig, dass die Hygiene-

und Abstandsregeln trotz

niedriger Inzidenz weiter eingehalten

werden.

Dennoch droht schon die

nächste Corona-Welle im Herbst.

„Jetzt tragen wir die Spiele nach

Plan aus, und dann schauen wir,

wie weit wir kommen. Uns bleibt

ja nichts anderes übrig.“

DieVerbandsliga habe noch

einmal an Qualität zugelegt, „da

Samstag, 7. August, 15.30 Uhr

SV Fellbach – TSV Crailsheim

Mittwoch, 11. August, 18.30 Uhr

FSV Hollenbach – TSV Crailsheim

Samstag, 14. August, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – VfB Neckarrems

Samstag, 21. August, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – SKV Rutesheim

Samstag, 28. August, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FC Heiningen

Mittwoch, 1. September, 19.30 Uhr

1. FC Normannia Gmünd – TSV Crailsheim

Samstag, 4. September, 15.30 Uhr

Crailsheim – Hofherrnweiler-Unterrombach

Sonntag, 12. September, 15 Uhr

FC Holzhausen – TSV Crailsheim

Samstag, 18. September, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – Türkspor Neu–Ulm

Samstag, 25. September, 15.30 Uhr

VfL Sindelfingen – TSV Crailsheim

Samstag, 2. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – VfL Pfullingen

Samstag, 9. Oktober, 15.30 Uhr

FC Wangen – TSV Crailsheim

Samstag, 16. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Heimerdingen

Samstag, 23. Oktober, 15.30 Uhr

VfB Friedrichshafen – TSV Crailsheim

Samstag, 30. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – SSV Ehingen–Süd

Samstag, 6. November, 14.30 Uhr

TSG Tübingen – TSV Crailsheim

Samstag, 13. November, 14.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Berg

Samstag, 20. November, 14.30 Uhr

Calcio Leinfelden-Echterd. – Crailsheim

Samstag, 27. November, 14.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Essingen

Samstag, 4. Dezember, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SV Fellbach

Samstag, 11. Dezember, 14 Uhr

VfB Neckarrems – TSV Crailsheim

Samstag, 26. Februar, 15 Uhr

TSV Crailsheim – FSV Hollenbach

Samstag, 5. März, 15 Uhr

SKV Rutesheim – TSV Crailsheim

Samstag, 12. März, 15 Uhr

1. FC Heiningen – TSV Crailsheim

Samstag, 19. März, 15 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FC Normannia Gmünd

Samstag, 26. März, 15 Uhr

Hofherrnweiler-Unterrombach – Crailsheim

Samstag, 2. April, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – FC Holzhausen

Samstag, 9. April, 14.30 Uhr

Türkspor Neu–Ulm – TSV Crailsheim

Samstag, 16. April, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – VfL Sindelfingen

Samstag, 23. April, 15.30 Uhr

VfL Pfullingen – TSV Crailsheim

Mittwoch, 27. April, 18 Uhr

TSV Crailsheim – FC Wangen

Sonntag, 1. Mai, 15.30 Uhr

TSV Heimerdingen – TSV Crailsheim

Samstag, 7. Mai, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – VfB Friedrichshafen

Samstag, 14. Mai, 15.30 Uhr

SSV Ehingen–Süd – TSV Crailsheim

Samstag, 21. Mai, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSG Tübingen

Samstag, 28. Mai, 15.30 Uhr

TSV Berg – TSV Crailsheim

Samstag, 4. Juni, 15.30 Uhr

Crailsheim – Calcio Leinfelden-Echterd.

Samstag, 11. Juni, 15.30 Uhr

TSV Essingen – TSV Crailsheim

gibt es sicherlich viele enge

Spiele“. Gebhardt will möglichst

früh Abstand zur abstiegsgefährdeten

Zone gewinnen. Dies ist

sicherlich bei dem schweren

Auftaktprogramm keine leichte

Aufgabe. Zudem wird wohl Danny

Thomas nach seinem Außenbandriss

in der Vorbereitung

noch einige Wochen ausfallen.

Auf eine Sache kann sich Gebhardt

aber jetzt schon freuen:

„Zu den Auswärtsspielen fahren

wir jetzt immer mit einem großen

Bus. Das ist eine tolle Sache

vom Verein.“ Ralf Mangold

Neuzugang Michael Etzel (links) soll mit seiner Schnelligkeit für

Schwung in der Offensive der Crailsheimer sorgen. Foto: Bernd Wolf

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12

LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG

Ein Team im Umbruch

Die Spvgg Gröningen-Satteldorf ist inzwischen ein etablierter Landesligist. Das Saisonziel

ist erneut ein Platz im gesicherten Mittelfeld.

HINTEN VON LINKS

Baris Yerlikaya, Robin Belesnai, Martin

Kreiselmeyer, Andreas Schlageter, Dominic

Kreft, Toni Weihbrecht

MITTE VON LINKS

Trainer Markus Becker, Co-Trainer Juri

Kildau, Michael Beyer, Timo Müller, Benedikt

Frech, Aaron Rüger, Betreuer Volker

Etzel

VORNE VON LINKS

Fabian Schmieg, Julian Erhardt, Elia Krieger,

Kai Wiedmann, Jannis Jüttner, Nils

Hörle, Andreas Etzel. Es fehlen: Tobias Becker,

Sebastian König, Manuel Schoppel,

Fabio Schumacher, Nico Maurer, Torwart-Trainer

Thomas Günther, Teammanager

Dominik Streicher

In neuem Glanz erstrahlt die

Außenfassade des Vereinsheims

der Spvgg Gröningen-Satteldorf

seit ein paar

Wochen. Zuversichtlich geht

auch Marcus Becker in die neue

Runde, „die hoffentlich ohne

große Zwischenfälle durch Corona

gespielt werden kann“. Der

Satteldorfer Trainer sieht großes

Potenzial, vor allem in den jungen

Spielern, die nachrücken.

„Wir hatten in den letzten

zwei Jahren einen kleinen Umbruch,

und da ist es wichtig, dass

die älteren Spieler Verantwortung

übernehmen und die jüngeren

heranführen.“ Nachdem

mit Michael Eberlein und Michael

Etzel im vergangenen Jahr beide

Toptorjäger den Verein verlassen

haben, gilt es nun, Nachwuchshoffnung

Marius Doderer

zu ersetzen, der in der Sommerpause

zum Verbandsligisten

TSV Crailsheim gewechselt ist.

Zudem verlässt Kevin Heck den

Verein aus beruflichen Gründen.

Großes Potenzial

„Mit Timo Müller haben wir einen

Nachwuchsspieler mit großem

Potenzial dazubekommen.

Er hat gute Chancen auf die

Startelf“, freut sich Becker über

den Neuzugang von den A-Junioren

des VfR Aalen. In Satteldorf

wird er sein erstes Jahr bei den

Aktiven spielen, wie auch Julian

Erhardt, der ebenfalls vom Nachwuchs

des Regionalligisten nach

Satteldorf kommt. „Er muss allerdings

noch körperlich zulegen,

um im Aktivenbereich bestehen

zu können. Julian hat auf

jeden Fall auch gute Chancen.“

Zudem ist Vorjahresneuzugang

Fabio Schumacher, der von einem

Bezirksligisten kam, in seiner

Entwicklung einen großen

Schritt weiter. „Er kann die Lücke

im Sturm schließen.“

Unterstützung erhält er dabei

vom ehemaligen Gammesfelder

Torjäger Fabian Schmieg. „Er

muss sich aber erst noch an das

Tempo in der Landesliga gewöhnen.

Aber im Verlauf der Runde

wird er uns sicher weiterhelfen.“

Bereits im Winter dazugestoßen

sind mit Kai Wiedmann von der

SGM VfR/ESV ein talentierter

Torwart und mit Michael Beyer

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ein Routinier, der nach seinem

Intermezzo in Dünsbach mit seiner

Zweikampfhärte in der Defensive

sofort weiterhelfen

könnte.

Das Thema Corona wurde im

Verein sehr ernst genommen.

„Von unserer Seite wurde alles

Notwendige getan, um so gut

und so lange wie möglich ohne

Spvgg Satteldorf

Trainer: Marcus Becker, Juri Kildau

Tor: Manuel Schoppel (40), Kai Wiedmann

(25)

Abwehr: Robin Belesnai (20), Julian Erhardt

(18), Andreas Etzel (29), Nils Hörle (28), Jannis

Jüttner (29), Sebastian König (28), Dominic-Pascal

Kreft (29), Andreas Schlageter

(26)

Mittelfeld: Tobias Becker (30), Michael

Beyer (29), Benedikt Frech (20), Elia Krieger

(19), Nico Maurer (20), Timo Müller (19), Aaron

Rüger (22), Toni Weihbrecht (20)

Angriff: Martin Kreiselmeyer (30), Fabian

Schmieg (22), Fabio Schumacher (27), Baris

Yerlikaya (21)

Zugänge: Kai Wiedmann (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Michael Beyer

(TSV Dünsbach), Fabian Schmieg (Spvgg

Gammesfeld), Benedikt Frech (TSV Crailsheim),

Elia Krieger (FSV Hollenbach), Julian

Erhardt, Timo Müller (beide VfR Aalen)

Abgänge: Marius Doderer (TSV Crailsheim),

Kevin Heck, Bubacar Saidy (beide unbekannt)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: Spfr. Schwäbisch Hall, SV

Breuningsweiler


LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG 13

Zwischenfälle im Spielbetrieb zu

bleiben.“ Während des Lockdowns

haben die Satteldorfer

Kontakt gehalten und neben

Spielersitzungen ein wöchentliches

Online-Training angeboten.

Mehrheit für Abbruch

Letztendlich sprach sich nach

der knapp achtmonatigen Saisonunterbrechung

die Mehrheit

der Vereine für einen Abbruch

der Runde aus. „Wir haben allerdings

die zweite Variante des

WFV bevorzugt und hätten dies

auch angesichts der noch angespannten

Situation als richtigen

Schritt empfunden. Nun müssen

wir hoffen, dass die Vielzahl der

Partien auch gespielt werden

kann. Grundsätzlich ist es aber

wichtig, dass es überhaupt weitergeht“,

sagt Becker. Variante 2

wäre die Option gewesen, die

Vorrunde der Saison 2020/21 ab

August fertig zu spielen und im

ersten Halbjahr 2022 eine Meister-

beziehungsweise Abstiegsrunde

zu spielen.

Umstellen musste Becker

weite Teile seiner Vorbereitung.

„Man muss jetzt erst die Spieler

wieder an die fußballspezifischen

Belastungen gewöhnen,

ansonsten drohen Verletzungen

schon in der Vorbereitung.“ Ein

wichtiger Punkt sei deshalb die

Belastungssteuerung, „da kann

manchmal weniger auch mehr

sein“.

Die anderen Landesligakonkurrenten

sind nach der langen

Corona-Pause nur schwer einzuschätzen.

„Ein einstelliger Tabellenplatz“,

lautet deshalb Beckers

vorsichtige Zielvorgabe für die

kommende Runde. „Wenn alles

gut läuft und wir von größeren

Verletzungen verschont bleiben,

könnten wir vielleicht auch etwas

weiter oben landen.“ Um

den Aufstieg mitzuspielen, sei

aber kein Thema.

Allerdings muss er zum Saisonstart

auf Toni Weihbrecht

verzichten, der nach langer Verletzungspause

richtig gut drauf

war und ein wichtiger Baustein

im Spiel der Satteldorfer Spiel

hätte sein sollen – nun ist er erneut

verletzt. Wie lange er fehlen

wird, ist noch offen.

Becker geht nun in sein drittes

Jahr als Trainer bei der Spielvereinigung.

„Mit der Entwicklung

meiner Mannschaft bin ich

sehr zufrieden. Wir spielen

schon einen ganz ordentlichen

Fußball, aber diese Entwicklung

ist noch lange nicht abgeschlossen.“

Dabei sieht er sich selbst

auch als Teil davon. „Ich bin ein

junger Trainer und will mich jedes

Jahr weiterentwickeln. Da ist

noch Luft nach oben.“

Vom System her hält der Satteldorfer

Coach am 4-3-3 fest,

Die Spvgg Satteldorf erzielte

letzte Saison in elf Spielen

27 Tore. Foto: Ralf Mangold

„aber da bleiben wir jederzeit

flexibel. Zudem haben wir durch

die Neuzugänge jetzt viele Positionen

doppelt besetzt.“ Mit dem

Auftakt der vergangenen Runde

war Becker grundsätzlich zufrieden.

„Mit einer verjüngten Truppe

sind wir Schritt für Schritt in

einen besseren Rhythmus gekommen.“

Trotz der langen Corona-Unterbrechung

erwartet Becker

keinen Qualitätsverlust in der

Liga. „Ich vermute, kein Verein

wird in den vergangenen Monaten

geschlafen haben. Von daher

ist die Qualität mindestens

gleich geblieben.“ Zwei Favoriten

hat der Satteldorfer Trainer

auf den Meistertitel. „Die Sportfreunde

Hall wurden jetzt zweimal

hintereinander unglücklich

durch Corona ausgebremst und

werden mit Sicherheit darauf

brennen, wieder in die Verbandsliga

aufzusteigen“, so Becker.

„Und auch der SV Breuningsweiler

hat seinen Kader

verstärkt und wird bestimmt ein

Wörtchen im Kampf um den

Aufstieg mitreden.“

Neben der Spvgg Gröningen-Satteldorf

und den Sportfreunden

Schwäbisch Hall spielen

in der Landesliga 1 vier weitere

Vereine aus Hohenlohe: der

TSV Obersontheim, der TSV

Pfedelbach, die TSG Öhringen

und die SG Sindringen/Ernsbach.

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14

LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG

Samstag, 7. August, 15.30 Uhr

SV Allmersbach – Spvgg Satteldorf

Samstag, 14. August, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Leonberg/Eltingen

Mittwoch, 18. August, 19 Uhr

SV Leingarten – Spvgg Satteldorf

Samstag, 21. August, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Germania Bietigheim

Samstag, 28. August, 15.30 Uhr

Türkspor Neckarsulm – Spvgg Satteldorf

Mittwoch, 1. September, 19 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Pfedelbach

Samstag, 4. September, 15.30 Uhr

SG Sindringen/Ernsbach – Spvgg Satteldorf

Samstag, 11. September, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Obersontheim

Samstag, 18. September, 15.30 Uhr

TSV Schornbach – Spvgg Satteldorf

Samstag, 25. September, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TV Oeffingen

Samstag, 2. Oktober, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TV Pflugfelden

Sonntag, 10. Oktober, 15 Uhr

SV Kaisersbach – Spvgg Satteldorf

Samstag, 16. Oktober, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSG Öhringen

Sonntag, 24. Oktober, 14 Uhr

SV Breuningsweiler – Spvgg Satteldorf

Samstag, 6. November, 14 Uhr

Spfr. Schwäbisch Hall – Spvgg Satteldorf

Samstag, 13. November, 14.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Schwaikheim

Samstag, 20. November, 14.30 Uhr

FV Löchgau – Spvgg Satteldorf

Samstag, 27. November, 14.30 Uhr

Satteldorf – Salamander Kornwestheim

TSV Pfedelbach

Trainer: Michael Blondowski (33)

Tor: Sascha Arnold (21), Hannes Fischle (21),

Sead Halilovic (33), Terim Yildirim

Abwehr: Matthias Cebulla (25), Mattia

Frank (20), Marvin Hilkert (26), Nico Hütter

(28), Markus Schilling (35), Daniel Schmidgall

(20), Kevin Schmidgall (28), Kai Simon

(25), Pascal Steigauf (20)

Mittelfeld: Michael Blondowski (33), Robin

Eberhardt (29), Philipp Ehrle (21), Marco Gebert

(29), Adrian Reck (26), Matthias Rein

(26), Jens Schmidgall (28), Kaan Uzuner

(24), Sergen Uzuner (26), Robin Volkert (22)

Angriff: Dennis Bantel (21), Julian Krämer

(25), Janik Pfeiffer (22), Marco Rehklau (26)

Zugänge: Pascal Steigauf (TSV Ilshofen II)

Abgänge: Goran Terzic (ASV Scheppach-Adolzfurt)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: Türkspor Neckarsulm,

Sportfreunde Schwäbisch Hall, SV Breuningsweiler

Mit der Spvgg Satteldorf um Kapitän Tobias Becker spielen noch

fünf weitere Mannschaften aus Hohenlohe in der Landesliga 1: Spfr.

Schwäbisch Hall, TSV Obersontheim, TSV Pfedelbach, SG Sindringen/Ernsbach

und TSG Öhringen.

Foto: Joachim Mayershofer

Samstag, 4. Dezember, 14 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Allmersbach

Samstag, 11. Dezember, 14 Uhr

SV Leonberg/Eltingen – Spvgg Satteldorf

Samstag, 26. Februar, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Leingarten

Sonntag, 6. März, 15 Uhr

SV Germania Bietigheim – Spvgg Satteldorf

Samstag, 12. März, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – Türkspor Neckarsulm

Samstag, 19. März, 15 Uhr

TSV Pfedelbach – Spvgg Satteldorf

Samstag, 26. März, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – SG Sindringen/Ernsbach

Samstag, 2. April, 15.30 Uhr

TSV Obersontheim – Spvgg Satteldorf

Samstag, 9. April, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Schornbach

Sindringen/Ernsbach

Trainer: Tobias Strothmann (37)

Tor: Stefan Grötsch (24), Mario Hüttinger

(26), Tobias Kropf (24), Torsten Zink

Abwehr: Thilo Baier (36), Ruben Bogert

(24), Chris-Michael Nöthe (25), Oleg Romenski

(28), Julian Winkler (24)

Mittelfeld: Christian Baier (34), Lukas Endreß

(25), Valentin Gronbach (22), Markus

Herkert (24), Fabian Kollmar (23), Yannick

Lotfi (25), Jonas Max (25), Kamil Scherba

(33), Edgart Sehfert (27), Pascal Spiller (27),

Friedmar Sütterlin (22), Bugra Ünlü (25), Robin

Winkler (24)

Angriff: Emre Ipek, Jonas Nöthe (22), Fabio

Roth (25)

Zugänge: Emre Ipek (SSV Gaisbach), Tobias

Kropf (TSV Zweiflingen), Bugra Ünlü (FV

Wüstenrot), Pascal Spiller (TSV Billigheim)

Abgänge: Lukas Fluhrer (SV Au-Wittnau),

Jochen Seiß, Marc Zeller (beide Karriereende),

Justus Marmein (eigene Zweite)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Spfr. Schwäbisch Hall, SV

Breuningsweiler

Samstag, 16. April, 15.30 Uhr

TV Oeffingen – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 24. April, 15 Uhr

TV Pflugfelden – Spvgg Satteldorf

Mittwoch, 27. April, 19 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Kaisersbach

Samstag, 30. April, 15.30 Uhr

TSG Öhringen – Spvgg Satteldorf

Samstag, 7. Mai, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Breuningsweiler

Samstag, 21. Mai, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – Spfr. Schwäbisch Hall

Sonntag, 29. Mai, 16 Uhr

TSV Schwaikheim – Spvgg Satteldorf

Samstag, 4. Juni, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – FV Löchgau

Samstag, 11. Juni, 15.30 Uhr

Salamander Kornwestheim – Satteldorf

TSV Obersontheim

Trainer: Visar Rushiti (44), Michael Deininger

Tor: Janis Baumann (25), Eugen Frescher

(36), Daniel Hornung (18)

Abwehr: Mathias Glasbrenner (32), Martin

Gorges, David Herrmann (30), Marcel Hossner

(26), Marco Krause (25), Thomas Wagner

(23), Dominik Wappler (27), Dennis Welz

(32)

Mittelfeld: Tim Blümel (27), Dennis Eder

(30), Julian Feil (19), Tobias Hornung (20),

Marius Köppe (20), Tim Michael (23), Moritz

Stephan (28), Niko Wild (30), Pablo Wild

(28)

Angriff: Michael Däschler (26), Kai Graf

(21), Marco Pfitzer (26)

Zugänge: Marius Köppe (TV Neuler), Julian

Feil (eigene Jugend), Visar Rushiti (TV Niederstetten)

Abgänge: Muhammed Ali Turac (TSV Ilshofen

II), Andrey Nagumanov (TSG Öhringen),

Marcel Huß (TSV Dünsbach)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

TSG Öhringen

Trainer: Martin Weiß (41)

Tor: Patrick Bauer (23), Len Brutzer (21)

Abwehr: Mansour Ceesay (25), Jannik Hasenauer

(19), Samuel Helming (31), Yannick

Jankowski (23), Famara Manjang (28), Luca

Panknin (19), Lukas Renner (20), Philipp

Schropp (24)

Mittelfeld: Patrick Abele (21), Daniel Alankus

(28), Mika Frank (19), Nils Krause (20),

Lars Krenkler, Christopher Meinhold (18), Andrey

Nagumanov (34), Dzenan Redzic, Cedric

Weyreter (22)

Angriff: Kevin Alankus (23), Jonas Dietscher

(20), Sebastian Hack (22), Philipp

Kindsvater, Wadim Turkinow (23), Dieter

Walter (22)

Zugänge: Andrey Nagumanov (TSV Obersontheim),

Jannik Hasenauer, Lukas Renner,

Christopher Meinhold, Philipp Kindsvater

(alle eigene Junioren), Len Brutzer (FSV Hollenbach),

Daniel Alankus, Kevin Alankus

(beide FV Wüstenrot), Famara Manjang (SV

Nehren)

Abgänge: Ramazan Kandazoglu (TSV Ilshofen

II), Joachim Rup (SG SV Dimbach/TSG

Bretzfeld), Alper Cöleri, Antonio Sebastiano

Della Rocca (beide SV Treschklingen), Rade

Jovanovic (SC Michelbach/Wald)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Spfr. Schwäbisch Hall

Trainer: Thorsten Schift

Tor: Paul Dreiling (18), Nicolai Feimer (23),

Yannik Pauels (20), Nico Purtscher (20), Yannic

Aljoscha Weiss (29)

Abwehr: Christian Baumann (25), Johannes

Beez (28), Timo Brenner (23), Ali Gökdemir

(29), Marcel Kaufmann (21), Philipp Minder

(24), Tim Richter (19), Lukas Schanzenbach

(18), Niklas Vuletic (20), Robin Woitke (19)

Mittelfeld: Daniel Dahmen (19), Robin Fischer

(18), Tim Großberndt (23), Michael Leb

(22), Daniel Martin (25), Maximilian Thalacker

(19), Selcuk Vural (21), Yannik Winker

(21)

Angriff: Volkan Demir (30), Johann Kjartansson

(19), Dennis Koch (22), Günter

Schmidt (26), Niklas Täger (19), Angelo Tulino

(20), Serkan Uygun (24)

Zugänge: Nico Purtscher (SG Sonnenhof

Großaspach), Robin Fischer, Robin Woitke

(beide eigene Jugend)

Abgänge: Johannes Haderecker (VfB

Neuhütten), Joshua Voigt (SG Heidelberg-Kirchheim)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: SV Breunungsweiler,

Türkspor Neckarsulm


VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG 15

„Die Jungs haben Bock“

Der FSV Hollenbach will in der Verbandsliga Württemberg um den Aufstieg in die Oberliga

mitspielen. Der Kader ist dünn besetzt, viele Ausfälle darf es nicht geben.

HINTEN VON LINKS

Robin Dörner, Marius Uhl, Christoph Rohmer,

Michael Kleinschrodt, Jonas Limbach,

Manuel Hofmann (Co-Spielertrainer), Boris

Nzuzi

MITTE VON LINKS

Markus Volpp (Torwarttrainer), Karlheinz

Sprügel (Manager), Noah Krieger, Arne

Schülke, Mathias Hahn, Yannis Apfelbach,

Hannes Scherer, Stefan Roth

(Co-Trainer), Martin Kleinschrodt (Trainer)

VORNE VON LINKS

Samuel Schmitt, Lorenz Minder, Philipp

Volkert, Nils Leidenberger, Philipp Hörner,

Justin Haun, Jakob Scheppach, Felix Limbach,

Julian Henning

Die Vorbereitung hatte es

in sich. Aber sie macht

dem FSV Hollenbach

auch Mut für die anstehende

Verbandsligarunde. Allerdings

darf nicht allzu viel passieren,

denn der Kader ist zwar

qualitativ gut besetzt, aber sehr

dünn. So gab es mit Matthias

Hahn (TSV Ilshofen) nur einen

externen Neuzugang. Im Gegenzug

verließen schon in der vergangenen

Winterpause Sebastian

Hack und Dennis Schorb den

Klub in Richtung Landesligisten

TSG Öhringen. Ihnen schlossen

sich nun Len Brutzer (ebenfalls

Öhringen), Dennis Hutter (SV

Mudau) und kurzfristig noch

Goran Jurjevic (FV Lauda) sowie

Benjamin Utz (Spvgg Gammesfeld)

an.

Aufgefüllt wurde aus der eigenen

Jugendabteilung mit Julian

Henning und den beiden Torhütern

Justin Haun und Nils Leidenberger.

Sechs Abgängen stehen

also vier Zugänge gegenüber.

Hohe Flexibilität

Ein Vorteil: Kleinschrodt kann

auf viele Spieler zurückgreifen,

die flexibel einsetzbar sind. Das

könnte sich im Verlauf der langen

Saison – sofern sie dieses

Mal trotz der anhaltenden Corona-Pandemie

durchgespielt werden

kann – noch als wichtig erweisen.

„Die Neuen machen es

bisher sehr gut. Matthias Hahn

ist eine richtige Verstärkung“,

Essingen

ist schon

ein Brett.

sagt Kleinschrodt. „Auch die

A-Jugendspieler sind gut integriert.“

Mittlerweile gut integriert

ist auch sein neuer

Co-Trainer Stefan Roth. Er hat

das Amt von Jens Breuninger

übernommen.

„Die Jungs haben einfach

Bock. Ansonsten bin ich mit der

Vorbereitung zufrieden“, sagt

Kleinschrodt. Die Testspielgegner

waren hochkarätig. So ging

es gegen den Drittligisten Würzburger

Kickers, die Spvgg Ansbach

(Bayernliga Nord) oder

auch den Bundesligisten VfB

Stuttgart. Das waren richtige

Härtetests, die aber zudem viel

Spaß boten.

Hinzu kam der Sieg beim Jako-Cup

im Finale gegen den

Oberligisten Sport-Union Neckarsulm.

„Es ist schon geil,

wenn die Jungs verstehen, was

ich will und das auch umsetzen“,

sagt Kleinschrodt. „Ich nehme

meine Spieler jetzt in die Pflicht.

Gerade die jungen Spieler wie

Noah Krieger, Samuel Schmitt,

Robin Dörner und Lorenz Minder

sind keine Buben mehr. Wir

brauchen die jetzt als Männer

auf dem Platz.“ Das soll frei

übersetzt heißen: Er fordert,

dass sie mehr Verantwortung

übernehmen.

Aber trotz der guten Leistungen

in der Vorbereitung und der

Zielsetzung, die im Idealfall Aufstieg

heißt, gibt es einen anderen

Topfavoriten in der Liga.

Und zwar den TSV Essingen.

„Wir nehmen den Kampf an“,

sagt Kleinschrodt. „Die haben einen

höheren Etat als wir, und

viele Spieler, die sie haben, spielten

schon in der Oberliga oder

höher.“ Zwar verloren die Essinger

mit Tobias Feisthammel einen

starken Abwehrspieler nach

Breuningsweiler, dafür bekamen

sie einen Topstürmer mit Cristian

Giles Sanchez dazu, der zuletzt

bei den Stuttgarter Kickers

aktiv war. „Essingen ist schon ein

Brett“, sagt Kleinschrodt. „Aber

das können wir nicht ändern.

Die wollen mit aller Macht hoch

und sind der Favorit, aber wir

nehmen das Duell an. Das wird

sicher interessant.“

Den FC Normannia Gmünd

erwartet Kleinschrodt ebenfalls

als harten Konkurrenten im

Kampf um die ersten beiden

Plätze. Auch Ehingen-Süd könnte

eine gute Rolle spielen. Ansonsten

dürfte es wieder eine

ausgeglichene Liga sein. „Wir

wollen unter die ersten zwei

kommen, das ist das erklärte

Ziel“, sagt auch Manager Karl-

Heinz Sprügel. „Ob wir es dann

wirklich erreichen, hängt von einigen

Faktoren ab. Denn der Kader

ist sehr dünn. Und die Saison

mit 38 Spielen wird brutal.

Ich hoffe nur, dass wir die Runde

zu Ende spielen dürfen.“

Ein dritter Saison-Abbruch in

Folge wäre nicht nur für die Hollenbacher

eine große Enttäuschung.

Ganz unrealistisch

scheint dieses Szenario aber

nicht zu sein. Marc Schmerbeck

FSV Hollenbach

Trainer: Martin Kleinschrodt

Tor: Justin Haun (19), Philipp Hörner (25),

Nils Leidenberger (19)

Abwehr: Yannis Apfelbach (20), Philipp

Volkert (26), Matthias Hahn (21), Manuel

Hofmann (31), Marius Uhl (21), Jakob

Scheppach (20)

Mittelfeld: Michael Kleinschrodt (25), Boris

Nzuzi (29), Arne Schülke (23), Lorenz Minder

(21), Samuel Schmitt (22), Julian Henning

(19), Jonas Limbach (21), Christoph Rohmer

(32), Felix Limbach (19)

Angriff: Hannes Scherer (24), Robin Dörner

(21), Noah Krieger (21)

Zugänge: Matthias Hahn (TSV Ilshofen),

Julian Henning, Justin Haun, Nils Leidenberger,

Felix Limbach (alle eigene Junioren)

Abgänge: Len Brutzer, Dennis Schorb, Sebastian

Hack (alle TSG Öhringen), Benjamin

Utz (Spvgg Gammesfeld), Dennis Hutter (SV

Mudau), Goran Jurcevic (FV Lauda)

Saisonziel: unter die ersten zwei Teams

Titelfavoriten: Normannia Gmünd, TSV Essingen


16

FRAUEN-REGIONALLIGA SÜD GRUPPE 2

Erste Trainerin beim TSV

Natalie Wied kommt vom Bezirksligisten Neuenstein zum TSV Crailsheim und soll den

Abstieg aus der Regionalliga Süd der Frauen verhindern.

Viele junge Spielerinnen

im Team, fünf Niederlagen

in fünf Partien in

der vergangenen Runde

und mit Lisa Wich der Abgang

einer erfahrenen Fußballerin:

Wie will der TSV Crailsheim

das Ruder in der neuen Regionalliga-Saison

herumreißen? Mit

einer gehörigen Portion Kampfgeist

und im Verbund als Mannschaft,

meint Natalie Wied, die

vom Bezirksligisten SGM Neuenstein/Kupferzell

II nach

Crailsheim kam. In Neuenstein

war sie Spielertrainerin. „Wir

sind hier in der Region die Nummer

1 und werden alles dafür tun,

dass das so bleibt.“ Sie ist die erste

hauptamtliche Trainerin der

Frauen des TSV.

Dabei konnte sie es zuerst

selbst nicht glauben, als der Anruf

von Marco Schmitt, sportlicher

Leiter in Crailsheim, kam.

Die Fußballfrauen des TSV Crailsheim haben in der Vorbereitung auf die Saison 2021/22 das gut besetzte

Turnier in Leerstetten bei Nürnberg gewonnen.

Foto: Verein

Wir sind hier

in der Region

die Nummer 1.

Er ist mit Jelena Trittner und

Martin Grund ebenfalls im Trainerteam

des TSV: „Ich dachte

zuerst, ich soll die Zweite trainieren.“

Als klar wurde, dass es

um die erste Mannschaft geht,

habe sie noch einmal überlegt.

„Aber ich habe mir gesagt: Wenn

nicht jetzt, wann dann?“, so die

Sonntag, 12. Sept., 14 Uhr (R: 13. März)

FFC Wacker München – TSV Crailsheim

Sonntag, 19. Sept., 14 Uhr (R: 20. März)

TSV Crailsheim – FC Würzburger Kickers

Sonntag, 26. Sept., 14 Uhr (R: 27. März)

SV Alberweiler – TSV Crailsheim

Sonntag, 17. Oktober, 14 Uhr (R: 10. April)

SV Frauenbiburg – TSV Crailsheim

Sonntag, 24. Oktober, 14 Uhr (R: 24. April)

TSV Crailsheim – SV Weinberg

Sonntag, 7. November, 14 Uhr (R: 1. Mai)

FC Forstern – TSV Crailsheim

Sonntag, 14. November, 14 Uhr (R: 15. Mai)

SV Hegnach – TSV Crailsheim

Sonntag, 21. November, 14 Uhr (R: 22. Mai)

TSV Crailsheim – VfB Obertürkheim

30-Jährige, die eine Empfehlung

des ehemaligen Trainers Oliver

Vetter war. „Als wir telefoniert

haben, hat es gleich klick gemacht“,

erklärt Schmitt. Er kannte

Wied zuvor nur als Spielerin.

Lisa Wich hat ihre Karriere

beendet. Foto: Heiko Kirbach

Seit Juni ist sie nun im Amt, und

Schmitt ist überzeugt, dass sie

die Richtige für den Posten ist.

„Es passt vom Fachlichen und

vom Menschlichen her sehr gut.“

Er sei guter Dinge, was den Klassenerhalt

anbelangt.

Und die Zuschauer dürfen

sich auf die Spielweise der

Mannschaft freuen: Denn Wied

hat nicht vor, nur das eigene Tor

zu verteidigen. Sie will ansehnlichen

Fußball mit ein bisschen

Risiko spielen lassen – und baut

dabei auf eine gute Innenverteidigung

um Hanna Birkner und

Anna Horwath. Ziel der Crailsheimerinnen

ist es, die Klasse zu

halten und das Team weiterzuentwickeln,

sagt Wied – und das

wird heuer ziemlich schwer.

Denn es gibt am Ende der Saison

sechs Absteiger in der Regionalliga.

Zunächst ist die Regionalliga

Süd in zwei Staffeln mit

acht beziehungsweise neun

Teams unterteilt. Der TSV spielt

in Staffel 2. Es steigen jeweils die

beiden letzten Vereine der Tabelle

direkt ab, der Dritt- und der

Viertletzte müssen in die Relegation.

„Das wird sportlich“,

meint Schmitt.

Dafür kann die neue Trainerin

auf einen deutlich breiteren

Kader als noch in der vergangenen

Runde zurückgreifen: 28

Spielerinnen können für den

TSV auflaufen, 2020/21 waren es

gerade einmal 15 Kickerinnen

und drei Torhüterinnen. Drei

Spielerinnen kamen von anderen

Vereinen, der Rest aus der eigenen

Jugend. Trotz der vielen

Neuen sei die Mannschaft bereits

gut zusammengewachsen,

sagt Wied. Geholfen habe hier

vor allem ein Trainingswochenende.

„Es gibt eine gute Bindung

zwischen dem Nachwuchs und

den älteren Spielerinnen“, erklärt

Wied. Luca Schmidt

TSV Crailsheim

Trainer: Natalie Wied (30), Martin Grund

(42)

Tor: Carlotta Stark (17), Nadine Steiner (19),

Celina Wolf (20)

Abwehr: Hanna Birkner (20), Pauline Graf

(18), Sarah Herrmann (28), Anna Horwath

(22), Svea Kollmar (16), Lucy Schmitt (18)

Mittelfeld: Julia Brückner (25), Emily Claire

Bullinger (20), Kim Feyl (19), Cora Heidinger

(18), Ina Hofelich (17), Jolie Hoppe (32),

Djellza Istrefaj (21), Jessica Knauß (22), Lara

Kollmar (16), Sibel Meyer (21), Sofya Midler

(17), Lucy Rüdenauer (17), Marlen Schmelzle

(17), Paula Schwab (18), Jule Wagner (17),

Neele Wedde (20)

Angriff: Anna Deutscher (17), Maren Geschwill

(18), Ronja Joachim (21)

Zugänge: Carlotta Stark, Ina Hofelich, Anna

Deutscher, Lara Kollmar, Lucy Rüdenauer,

Sofya Midler, Svea Kollmar (alle eigene Jugend),

Jolie Hoppe (TSV Michelfeld), Ronja

Joachim (TSV Langenbeutingen)

Abgänge: Lisa Wich (Karriereende)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: keine Angabe


B-JUNIORINNEN-BUNDESLIGA SÜD 17

Die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim gehen in ihre sechste Saison in der Bundesliga.

Schritt nach vorne

Bei den U-17-Juniorinnen des TSV Crailsheim soll der positive Trend

in der Bundesliga fortgesetzt werden.

Seit zwei Jahren kann

man als Anhänger oder

Anhängerin der

U-17-Juniorinnen des

TSV Crailsheim beruhigt auf die

Bundesliga-Tabelle schauen:

Spielte man zuvor immer gegen

den Abstieg und schaffte den

Klassenerhalt in der Saison

2018/19 erst am letzten Spieltag

mit einem Sieg gegen den direkten

Konkurrenten Nürnberg, so

ging es in den abgelaufenen beiden

Spielzeiten fast schon entspannt

zu: Beide Male landete

die Mannschaft des Trainerteams

Tanja Hofmann, Michael

Schwenger und Martin Grund im

Tabellenmittelfeld. Woran das

liegt? „Auch an den Trainern“,

ist sich der sportliche Leiter

Marco Schmitt sicher. Das Team

habe eine positive Entwicklung

genommen, sei deutlich effektiver

geworden.

Aber, wie es im Jugendfußball

üblich ist, ist dies nur eine Momentaufnahme:

Kommt der ältere

Jahrgang raus, steht plötzlich

eine neue Mannschaft auf

dem Feld. Bei den Juniorinnen

des TSV Crailsheim gibt es neun

Spielerinnen, die aus der vergangenen

Runde noch dabei sind –

und 20 Neuzugänge. Darunter

sind „zwei Glücksgriffe aus Hoffenheim“,

wie Marco Schmitt es

formuliert. Die Nachwuchskickerinnen

wurden bei der TSG

aussortiert und haben sich anschließend

für Crailsheim entschieden.

Zwei

Glücksgriffe

aus Hoffenheim

Dass liegt am attraktiven Fußball-Standort

Crailsheim: Die

Mädchen dürfen in der Bundesliga

und damit in der höchsten

Spielklasse antreten – das sei ein

Faktor, warum sich viele Spielerinnen

in der Region für Crailsheim

entscheiden. Zum anderen

spiele die erste Mannschaft in

der Regionalliga und damit der

dritthöchsten Klasse. Dabei geht

es ohne die vielen Spielerinnen

gar nicht, denn der TSV muss

Foto: Verein

auch eine U 15 melden, weil die

U-17-Juniorinnen in der Bundesliga

an den Start gehen.

Aus den Neuzugängen und

den neun Spielerinnen aus der

vergangenen Runde eine schlagfertige

Truppe zu formen, ist die

Aufgabe von Tanja Hofmann und

ihren Trainerkollegen. Das sei

bereits gelungen, sagt Hofmann,

und das ist auch nötig: Bereits

am 21. August startet die Runde

mit der Partie in Frankfurt.

Neu ist, dass die B-Juniorinnen

enger mit der ersten Mannschaft

kooperieren: So wird auch

schon einmal gemeinsam trainiert.

Das habe den Vorteil, dass

die Spielerinnen sich kennen,

wenn etwa die Mädchen mal bei

den Frauen aushelfen müssen.

Beim Saisonziel sind sich Tanja

Hofmann und Marco Schmitt

grundsätzlich einig: Der Klassenerhalt

soll möglichst schnell

gesichert werden – wobei Hofmann

noch ein bisschen mehr

will: Sie will noch einmal einen

Schritt nach vorne in der Tabelle

machen und peilt den fünften

oder sogar vierten Platz an.


Luca Schmidt

TSV Crailsheim

Trainer: Tanja Hofmann (26), Michael

Schwenger (36), Martin Grund (42)

Tor: Majlinda Demiri (13), Nele Haußmann

(14), Defne Sarioglu (15)

Abwehr: Verena Ehnis (16), Leonie Kleiner

(15), Samina Kuhn (15), Marie-Therese Lang

(15), Laura Müller-Jesus (14), Carina Ost (16),

Charlette Sittner (15), Tamara Trumic (16),

Jule Vetter (15), Hanna Weber (16), Sina Ziegler

(16)

Mittelfeld: Jule Backfisch (16), Zoe Bunk

(13), Leni Göppel (14), Celine Gückelhorn

(13), Jana Kreissl (13), Lynn Rathfelder (15),

Felicitas Rauh (14), Nele Schürle (16), Pauline

Schürle (15), Enni Wetzel (16), Josephine

Wild (16), Mira Wörner (15)

Angriff: Heidi Klatt (16), Madeleine Reuther

(16), Charlotte Salzer (15), Lea Würth (15)

Zugänge: Josephine Wild, Hanna Weber,

Charlotte Salzer (alle FC Ellwangen), Jule

Vetter (TSV Michelfeld), Felicitas Rauh, Laura

Müller-Jesus, Majlinda Demiri (alle Spvgg

Oedheim), Leonie Kleiner, Marie-Therese

Lang, Mira Wörner (alle SV Sülzbach), Lynn

Rathfelder, Enni Wetzel (beide TSG Hoffenheim),

Jana Kreissl (1. FC Normannia

Gmünd), Jule Backfisch (Karlsruher SC), Pauline

Schürle, Sina Ziegler (beide SV Onolzheim),

Zoe Bunk, Leni Göppel (beide Spvgg

Gröningen-Satteldorf), Celine Gückelhorn

(SV Frickenhofen), Defne Sarioglu (VfR

Aalen)

Abgänge: Carlotta Stark, Ina Hofelich, Anna

Deutscher, Lara Kollmar, Lucy Rüdenauer,

Sofya Midler, Svea Kollmar (alle eigene Erste)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Samstag, 21. August, 14 Uhr (R: 4. Dez.)

Eintracht Frankfurt – TSV Crailsheim

Sonntag, 29. August, 13 Uhr (R: 11. Dez)

TSV Crailsheim – TSG Hoffenheim

Samstag, 4. September, 14 Uhr (R: 5. März)

SC Dortelweil – TSV Crailsheim

Samstag, 11. Sept., 14 Uhr (R: 26. Feb.)

TSV Crailsheim – TSV Schwaben Augsburg

Samstag, 18. Sept., 14 Uhr (R: 19. Feb.)

FSV Hessen Wetzlar – TSV Crailsheim

Samstag, 25. Sept., 14 Uhr (R: 12. März)

SV Alberweiler – TSV Crailsheim

Samstag, 9. Oktober, 14 Uhr (R: 2. April)

TSV Crailsheim – VfL Sindelfingen Ladies

Samstag, 16. Oktober, 14 Uhr (R: 16. April)

Spvgg Greuther Fürth – TSV Crailsheim

Samstag, 23. Oktober, 14 Uhr (R: 23. April)

TSV Crailsheim – FC Bayern München

Samstag, 30. Oktober, 14 Uhr (R: 14. Mai)

1. FC Donzdorf – TSV Crailsheim

Montag, 1. November, 14 Uhr (R: 21. Mai)

TSV Crailsheim – SC Freiburg

Samstag, 20. November, 14 Uhr (R: 28. Mai)

FFC Pohlheim – TSV Crailsheim


18

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE

SV Westheim

Trainer: Heiko Winter

Tor: Timo Graf, Sven Schneider (25)

Abwehr: Lukas Bubeck (26), Kai Krüger

(25), Dominic Rauh (21), Markus Röger (25),

Matthias Tamke (36), Louis Walz (21), Dennis

Weinberger, Rene Weinberger (23), Paul

Kapfhammer (17)

Mittelfeld: Jonathan Bahle (26), David Bubeck

(22), Nils Däuber (21), Tim Di Mattia (26),

Markus Hasselböck (30), Janis Keil (21), Raphael

Kellner (21), Romuald Keumo Donfack

(31), Sven Müller (26), Marco Schmauß (26)

Angriff: Mansour Ahmadi (19), Dennis Bischoff

(24), Leon Hadun (21), Julien Jung

(25), Jason Orzol (20), Steffen Schweikert

(18), Luis Weinberger

Zugänge: Louis Walz (Spvgg Unterrot),

Dennis Weinberger (SC Steinbach), Steffen

Schweikert, Paul Kapfhammer (beide eigene

Jugend), Mansour Ahmadi (TSV Sulzdorf)

Abgänge: Dominik Kubincanek, Lian

Kletschka (beide TSV Michelbach/Bilz), Benjamin

Gorzawski (TSV Michelfeld), Patrick

Hadun (TSV Eutendorf), Nico Sasso

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Ilshofen II, Wachbach

Ilshofen II wird gejagt

In der Bezirksliga Hohenlohe spielen sechs Mannschaften aus dem

HT-Land mit. Es gibt 17 Teams, Edelfingen ging in die B1 zurück.

In der Bezirksliga Hohenlohe

werden einige Mannschaften

mehrfach genannt, wenn es

um die Frage nach dem Titelfavoriten

geht. Am häufigsten

fällt dabei der Name TSV Ilshofen

II. Kein Wunder, schließlich

lag die Oberliga-Reserve zum

Zeitpunkt des Abbruchs der Saison

2020/21 mit 25 Punkten aus

zehn Spielen und einem Torverhältnis

von 29:8 auf Platz 1 der

Tabelle. Damit stellte Ilshofen II

die beste Offensive und die

zweitbeste Defensive der Bezirksliga.

Nur der SV Wachbach

kassierte ein Tor weniger.

Die Wachbacher werden neben

dem TSV Michelfeld, Tura

Untermünkheim, dem SSV Gaisbach

und der SGM SSV Schwäbisch

Hall/Sportfreunde Schwäbisch

Hall II ebenfalls zum Favoritenkreis

gezählt.

SGM Hall als

Aufsteiger

auf Platz 2

Die Spielgemeinschaft aus

Hall überraschte als Aufsteiger

aus der Kreisliga A1 und belegte

beim Abbruch der Saison mit

22 Zählern den zweiten Platz in

der Bezirksliga. Der FC Matzenbach,

Aufsteiger aus der A2,

konnte mit 13 Punkten aus zehn

Spielen ebenfalls zufrieden sein.

Der dritte Aufsteiger im Bunde,

die Spvgg Gammesfeld als Meister

der A3, hatte große Anpassungsprobleme

und wurde ohne

einen einzigen Punkt Tabellenletzter.

Einen Punkt holte der SV

Nr. 1 in Sachen Mähroboter

Edelfingen, der sich zur neuen

Saison freiwillig in die Kreisliga

B1 zurückgezogen hat und dort

einen Neuanfang anstrebt.

Somit gehen in der Bezirksliga

Hohenlohe jetzt 17 Mannschaften

an den Start, immer

noch eine über Sollstärke von 16.

Es könnte bis zu vier plus vier

Absteiger im Hohenloher Oberhaus

geben, je nachdem, wie viele

Hohenloher Mannschaften

aus der Landesliga 1 absteigen.

Aus dem HT-Land spielen in

der Bezirksliga neben dem TSV

Ilshofen II der TSV Dünsbach,

der auf Platz 10 liegend das

zweitbeste HT-Team in der Tabelle

war, der FC Matzenbach

(11.), die SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim (13.), die

Sportfreunde Leukershausen-Mariäkappel

(14.) und die

Spvgg Gammesfeld (18.). jom

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BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 19

Trainer Wolfgang Nachtnebel folgt bei der Spvgg Gammesfeld auf Lars Langenbuch, der

nur noch als Spieler fungiert. Torjäger Fabian Schmieg geht zum Landesligisten Satteldorf.

HINTEN VON LINKS

Wolfgang Nachtnebel (Trainer), Jan Langenbuch,

Martin Fischer, Sven Preunkert,

Achim Denecke, Tim Peppel, Benjamin Utz,

Marius Beck, Andreas Schmieg, Martin Dill

(Trainer)

VORNE VON LINKS

Timo Beck, Kevin Dietrich, Frank Rahn, Aaron

Weber, Joshua Hoffmann, David Weber,

Lars Langenbuch, Andreas Barthelmeß

Als Aufsteiger haben wir

sehr viel Lehrgeld bezahlt.

In einigen Spielen

waren wir nicht

clever genug. Unter dem Strich

standen wir zurecht auf dem

letzten Platz“, fasst Martin Fischer,

Fußball-Abteilungsleiter

bei der Spvgg Gammesfeld, die

vergangene Runde des Aufsteigers

zusammen. In Zahlen: zehn

Spiele, zehn Niederlagen, 12:41

Tore, null Punkte. „Einige Spiele

waren knapp, wir hatten es in

der eigenen Hand. Wir wollen

uns in dieser Saison für den hohen

Aufwand, den wir betreiben,

auch belohnen“, sagt Fischer. Es

gebe in der Bezirksliga sicher

Gegner, „gegen die man zurecht

verliert. Es gibt aber auch viele,

mit denen man auf Augenhöhe

ist. Wir müssen diese Spiele

nach Hause bringen, wenn wir

die Möglichkeit dazu haben.“

Die zehn Spiele, die man in

der wegen der Corona-Pandemie

annullierten Saison absolvierte,

„sehen wir jetzt als Erfahrung,

die wir sammeln durften. Jetzt

haben wir eine riesige Chance,

noch einmal in der Bezirksliga

starten zu dürfen. Wir nehmen

das voll an, haben Bock drauf,

uns noch einmal mit einem anderen

Gesicht zu präsentieren.

Wir sind der Überzeugung, dass

wir zurecht in der Liga sind und

bislang noch nicht das abrufen

konnten, was wir auf dem Kasten

haben.“

Mit der Vorbereitung hat die

Spvgg Gammesfeld schon früh

angefangen wegen des Viertelfinalspiels

im Bezirkspokal der

Saison 2020/21, das Anfang Juli

Wir sehen die

letzte Saison

als Erfahrung.

noch nachgeholt wurde. Beim

FV Künzelsau unterlag man 1:3.

„Da haben wir uns nicht gut präsentiert

und zurecht verloren“,

sagt Martin Fischer. Ansonsten

hatten wir in der Vorbereitung

mehrere gute Spiele.“

Neben Martin Dill ist anstelle

von Lars Langenbuch jetzt

Wolfgang Nachtnebel noch als

Trainer tätig. „Lars hat darum

gebeten, dass er zukünftig seinen

Schwerpunkt noch einmal

auf das aktive Spielen legen

möchte. Das ist sehr erfreulich.

Er ist nach seiner langen Verletzung

quasi ein Neuzugang, konnte

sich über die Coronazeit herankämpfen

und ist wieder fit.

Wir hoffen, dass er als Spieler

seinen Beitrag dazu leisten kann,

dass wir die Klasse halten“, sagt

Martin Fischer.

Dill und Nachtnebel gehen als

gleichberechtigte Trainer in die

Saison. „Es ist eine gute Kombination

mit dem im Verein erfahrenen

Dill und dem Trainer, der

von außen neu hinzugekommen

ist“, erklärt Fischer und ergänzt:

„Es war ein langer Prozess, einen

Trainer zu finden, der auch

zu uns passt. Wir sehen es als

Riesenchance für uns als Mannschaft,

aber auch für Wolfgang,

der in dieser Liga noch nicht

trainiert hat. Er hat sich bislang

gut präsentiert und leistet gute

Arbeit im Training. In den Spielen,

die wir jetzt hatten, sieht

man eine gute Entwicklung. Wir

sind guter Dinge, dass wir mit

Wolfgang einen guten Trainer

für uns haben.“ Gearbeitet werde

vor allem an der defensiven

Stabilität. „Wir waren letzte

Runde da zu anfällig. Offensiv

haben wir eher unsere Qualitäten

und diese schon gezeigt“, erklärt

der Abteilungsleiter.

8 von 14 Toren erzielt

Offensiv schmerzt ein Abgang:

Torjäger Fabian Schmieg, der

acht der 14 Gammesfelder Tore

in der Bezirksliga erzielt hatte,

ist zum Landesligisten Satteldorf

gewechselt. „Der Abgang von

Fabi wirkt natürlich schwer,

wenn man seinen besten Stürmer

abgeben muss. Für ihn ist es

eine Chance, sich in Satteldorf

zu beweisen in einem neuen

Umfeld. Das wird ihn auf jeden

Fall weiterbringen. Wir kompensieren

das über die Mannschaft,

wir haben auch keine andere

Möglichkeit. Wir haben mit Aaron

Weber einen Spieler, der in

der letzten Saison lange verletzt

war und kaum gespielt hat. Er

wird sicher einen Teil dazu beitragen“,

ist Fischer überzeugt.

Der 19-jährige Benjamin Utz,

vom Verbandsligisten FSV Hollenbach

zurückgekehrt, könnte

einmal in Schmiegs Fußstapfen

treten. Allerdings habe er nach

Auskunft von Martin Fischer

„noch einen langen Weg vor

sich, bis er wieder auf gesunden

Beinen steht. Er ist jetzt punktuell

im Training dabei, es tut ihm

gut, wieder unter Leuten zu sein

und den Ball am Fuß zu haben.

Wir planen diese Saison aber

nicht mit ihm. Ein Wunsch wäre,

wenn er nächste Runde dann

hoffentlich einsteigen kann.“

Martin Fischer freut sich auf

die anstehende Runde in der Bezirksliga:

„Es ist schön, wieder

Fußball spielen zu dürfen und in

der Mannschaft aktiv zu sein. Es

tut gut, sich wieder auspowern

zu können.“ Es werde eine Riesenherausforderung

und eine

harte Saison. „Wir sind gewillt

und positiv gestimmt, die Chance

zu nutzen. Und wir hoffen,

dass wir möglichst alle Spiele

machen dürfen.“


Joachim Mayershofer

Spvgg Gammesfeld

Trainer: Wolfgang Nachtnebel, Martin Dill

Tor: Florian Beck, Achim Denecke (22), Dominik

Schüttler (24)

Abwehr: Timo Beck (29), Levin Deitigsmann

(22), Martin Fischer (29), Sven Preunkert

(30), Leo Rohn (20), Andreas Schmieg

(23)

Mittelfeld: Sascha Anselm (22), Andreas

Barthelmeß (34), Julian Beck (22), Kevin

Dietrich, Mario Hofmann (29), Jan Langenbuch

(31), Lars Langenbuch (29), Tim Peppel

(23), Frank Rahn (25), Daniel Schüttler (28),

Aaron Weber (22), David Weber (22)

Angriff: Marius Beck (26), Joshua Hoffmann

(21), Timo Schmieg (32), Tobias

Schmieg, Benjamin Utz (19)

Zugänge: Benjamin Utz (FSV Hollenbach)

Abgänge: Fabian Schmieg (Spvgg Gröningen-Satteldorf)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: TSV Ilshofen II


20

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE

Entwicklung fortsetzen

Der TSV Dünsbach zählt inzwischen zu den etablierten Mannschaften in der Bezirksliga.

Ziel in dieser Saison ist ein gesicherter Mittelfeldplatz.

HINTEN VON LINKS

Marvin Keidel, Jonathan Heynold, Lars

Baumann, Daniel Gronbach, Florian Spang,

Manuel Küstner, Luca Gronbach, Manuel

Kappes, Nils Schickner

MITTE VON LINKS

Mario Guttknecht (Co-Trainer), Thomas

Kostan (Torwart-Trainer), Dominik Schaffert,

Philip Schaffert, Tim Nowak, Torsten

Feldscher, Florian Grahm, Marcel Huß, Daniel

Kellermann (Betreuer), Alexander

Horst (Trainer), Alexander Küßner (Abteilungsleiter)

VORNE VON LINKS

Max Bürkle, Jan Stepper, Patrik Otterbach,

Kevin Ternes, Dominik Horst, Jens Kostan,

Antonio Gräfenstein, Benjamin Walch, Julian

Stapf

Nach der langen Zwangspause

kann Dünsbachs

Trainer Alexander

Horst nur schwer einschätzen,

wo er mit seiner Mannschaft

aktuell im Vergleich zu

den anderen Teams steht. Auf jeden

Fall kann er in seinem dritten

Jahr als Trainer beim TSV

auf einen breiteren Kader als in

der Vorsaison zurückgreifen.

Zwar hat mit Routinier Michael

Beyer ein wichtiger Spieler das

Team bereits in der Winterpause

der vergangenen Saison verlassen

(nach Satteldorf), dafür

kommen mit Innenverteidiger

Marcel Huß vom Landesligisten

TSV Obersontheim, Max Bürkle

(TSV Braunsbach), Antonio Gräfenstein

(TSV Crailsheim II) sowie

ein paar Nachwuchsspielern

aus der A-Jugend einige Spieler

hinzu.

Ziel ist für die Dünsbacher,

die sich über einige Jahre in der

Bezirksliga etabliert haben, ein

Platz im gesicherten Mittelfeld.

Um bei bis zu acht Direktabsteigern

gar nicht erst in den Abstiegskampf

verwickelt zu werden,

ist der Saisonstart sehr

wichtig. „Es wird sicherlich wieder

vier, fünf Teams geben, die

sich vorne ein wenig absetzen

werden.“ Dazu zählt Horst Michelfeld,

Ilshofen II, Gaisbach,

Wachbach und vielleicht noch

eine Überraschungsmannschaft.

In der rund siebenwöchigen

Vorbereitungsphase nach dem

Ich spüre eine

Euphorie in

der Mannschaft.

Lockdown galt es zuallererst, die

fußballerischen Abläufe wieder

zu automatisieren. Darum hat

Horst auch bei fast allen Trainingseinheiten

nur mit Ball trainiert.

Wichtig war zudem die Belastungssteuerung.

„Ich spüre

eine gewisse Euphorie in der

Mannschaft. Die Trainingsbeteiligung

ist sehr gut, alle sind nach

der langen Pause richtig heiß

aufs Kicken.“ Highlight in der

Vorbereitung war die Qualifikation

für den Jako-Cup.

Auch die Kameradschaft passt

in Dünsbach. Während des Lockdowns

haben Spieler und Trainer

regelmäßig Kontakt gehalten.

„Anfangs standen noch

Lauf-Challenges auf dem Programm.

Aber als klar war, dass

wir wohl nicht mehr spielen

werden, haben wir den Trainingsumfang

reduziert.“ Einmal

wöchentlich gab es gemeinsames

Online-Stabilisations-Training,

und jeder Spieler bekam einen

Laufplan.

„Es gibt wichtigere Dinge im

Leben als Vereinssport. Ich denke,

der Lockdown und der Saisonabbruch

waren richtig“, steht

Horst voll hinter den Entscheidungen

der Politik und des Verbandes.

„Aber jetzt bin ich froh,

dass es endlich wieder losgeht.“

In der fußballfreien Zeit hat

Horst sich übrigens nicht gelangweilt.

„Ich habe für mich das

Laufen entdeckt.“ Und außerdem

war er noch mit seinem

Hausbau beschäftigt.

„Die Leistungen bis zum Abbruch

der Vorsaison waren sehr

schwankend“, blickt Horst zurück.

„Wir haben einige Spiele

leichtfertig hergeschenkt und

sind dadurch hinten reingerutscht.“

Doch dies sei nun abgehakt,

und der Blick geht nach

vorne. „Man kann vor allem im

spielerischen Bereich eine äußerst

positive Entwicklung feststellen,

die wir in dieser Runde

fortsetzen möchten.“ Dies sei äußerst

wichtig, da Dünsbach inzwischen

eine etablierte Bezirksliga-Mannschaft

ist, gegen

die sich viele Gegner hinten

reinstellen.

Hoffnung, dass es endlich

wieder zumindest eine halbe

Spielzeit geben könnte, machen

ihm die Impfungen. Viele seiner

Spieler sind bereits geimpft. „Ich

denke, die Gesellschaft hat aus

den letzten Monaten gelernt und

wird nicht alles mit einem Lockdown

wieder komplett auf Stopp

setzen. Wir haben gute Hygienekonzepte.“

Sollte es mit einer kompletten

Runde nicht klappen, fände

Horst in der zweiten Saisonhälfte

eine Meister- und Abstiegsrunde

reizvoll. In der ersten Pokalrunde

ging es für die Dünsbacher

mit Bühlerzell gleich gegen

einen Bezirksligisten. „Das ist

zwar ein schweres Los, dafür

wissen wir gleich, wo wir stehen

und wo wir uns noch verbessern

müssen.“ Sein Team setzte sich

mit 5:3 nach Elfmeterschießen

durch.

Ralf Mangold

TSV Dünsbach

Trainer: Alexander Horst (34)

Tor: Dominik Horst (27), Jens Kostan (23),

Kevin Ternes (25)

Abwehr: Lars Baumann (22), Torsten Feldscher

(31), Björn Fischer (30), Antonio Gräfenstein

(24), Marcel Huß (28), Alexander

Küssner (29), Manuel Küstner (27), Lutz Megerle

(29), Marius Metzger (20), Tim Nowak

(23), Patrik Otterbach, Dominik Schaffert

(24)

Mittelfeld: Maximilian Bürkle (24), Daniel

Gronbach (28), Luca Gronbach (26), Jonathan

Heynold (29), Benedikt Hofmann (31),

Tilman Naundorf (36), Felix Schaffert (19),

Philip Schaffert (24), Florian Spang (28), Julian

Stapf (29)

Angriff: Florian Grahm (26), Frederik

Heynold (27), Manuel Kappes (27), Jan Stepper

(20), Benjamin Walch (24)

Zugänge: Marcel Huß (TSV Obersontheim),

Antonio Gräfenstein (TSV Crailsheim II)

Abgänge: Jonathan Neber (TSV Blaufelden)

Saisonziel: schönen Fußball spielen

Titelfavorit: TSV Ilshofen II


Keine lauten Töne

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 21

Mit Ramazan Kandazoglu hat der TSV Ilshofen II einen neuen Trainer. Dieser hat genaue

Vorstellungen, wie seine Mannschaft zum Erfolg kommen soll.

HINTEN VON LINKS

Stefan Freimüller, Jan Götzelmann, Nico

Layer, Cedrik Krämer, Muhammed Ali Turac,

Mario Gehring, Sascha Esau

MITTE VON LINKS

Trainer Ramazan Kandazoglu, Co-Trainer

Marcel Wurmthaler, Simon Mödinger, Jannis

Schlosser, Frederic Baumann, 1. Vorsitzender

Herbert Schürl, Vorsitzender Fußball

Herren Dario Caeiro

VORNE VON LINKS

Peter Maas, Salomon Goes, Dennis Hauber,

Mathis Simon, Benjamin Hoffmann,

Lars Fischer, Claudio Gahm

Wir wollen

ganz oben

mitspielen.

Der Mann wird in der

Fußball-Historie des

TSV Ilshofen immer einen

besonderen Platz

einnehmen: Ramazan Kandazoglu.

Im Juni 2018 erzielte er im

entscheidenden Relegations-

Rückspiel gegen den Freiburger

FC in der 90. Minute das 1:0. Das

bedeutete die Verlängerung, in

der der TSV dank eines Treffers

von Andrej Nagumanov wiederum

in letzter Minute 3:1 gewann

und in die Oberliga aufstieg.

Nach dem Klassenerhalt 2019

trennten sich die Wege vorerst,

nun ist Ramazan Kandazoglu

wieder da – und zwar als Trainer

der zweiten Mannschaft des

TSV Ilshofen, die vereinsintern

U 23 genannt wird. Für Fußball-Vorstand

Dario Caeiro ist

Kandazoglu die Wunsch-Nachfolge

von Viktor Burez, der zu

den A-Junioren der Sportfreunde

Schwäbisch Hall abgewandert

ist. „Mich hat Rama nicht nur als

Spieler, sondern vor allem als

Mensch begeistert“, meinte

Caeiro bei der Vorstellung des

neuen Trainers. Der so gepriesene

lächelte. Laute Töne sind

seine Sache nicht. „Es ist nicht

selbstverständlich, so viel Vertrauen

geschenkt zu bekommen“,

meinte er.

Der TSV Ilshofen II ist Kandazoglus

erste Cheftrainerstation.

„Ich hatte lange überlegt, was

ich machen möchte. Aber dann

war mir klar, dass ich in die Trainerschiene

rein muss“, drückte

es Kandazoglu aus. Nach seiner

Zeit als spielender Co-Trainer

bei der TSG Öhringen war er

Co-Trainer bei Türkspor Neckarsulm.

Mit dieser Mannschaft

stieg er in die Landesliga auf und

beendete erfolgreich die Trainerscheinprüfung.

„Nun war die

Zeit gekommen, dass ich das volle

Programm als Trainer spüren

möchte“, meinte er mit einem

Lächeln.

Die Erwartungen sind durchaus

hoch. In den letzten beiden

pandemiebedingt verkürzten beziehungsweise

annullierten

Spielzeiten war der TSV Ilshofen

II immer weit vorne anzutreffen.

Vor zwei Jahren verpasste

er den Aufstieg in die Landesliga

nur aufgrund der Quotientenregelung.

In dieser Saison soll

der TSV ein gewichtiges Wort

um die Meisterschaft mitsprechen.

„Wir wollen ganz oben

mitspielen“, meint Ramazan

Kandazoglu.

Wie üblich bei einer zweiten

Mannschaft, gehe es aber auch

um die Weiterentwicklung der

Spieler. Ramazan Kandazoglu

weiß, wovon er spricht. „Als ich

jung war, wurde ich leider nicht

so gefördert, wie man sich das

heute wünscht. Vieles habe ich

mir selbst angeeignet.“ Das allerdings

geht nur mit einem festen

Willen. Seine Spieler sollen

zielstrebig sein – und er will der

Trainer sein, den er selbst nie

hatte, und die Akteure auf diesem

Weg begleiten. „Und wenn

das erreicht ist, dann stimmen

am Ende auch die Ergebnisse“,

ist er überzeugt.

Der Kader des TSV Ilshofen II

ist nach den Worten Dario Caeiros

etwas ausgedünnt. Aber dafür

kommen aus der eigenen

A-Jugend Spieler nach, zum anderen

kann es sein, dass Kandazoglu

Spieler des Kaders der

Oberliga-Mannschaft erhält. Deren

Trainer Julian Metzger und

er kennen sich gut, Metzger war

bereits beim TSV, als Kandazoglu

dort spielte. Die beiden haben

ähnliche Vorstellungen, wie

Fußball gespielt werden soll.

Der 33-jährige Ramazan Kandazoglu

brennt darauf, dass es

nun los geht. „Ich bin es nicht

gewohnt, so lange vom Sportplatz

weg zu sein“, meint er hinsichtlich

des Amateursportverbots

wegen der Corona-Pandemie.

Allerdings werden er und

seine Mannschaft sich bezüglich

des Punktspielauftakts noch etwas

länger gedulden müssen.

Die Bezirksliga umfasst 17 Mannschaften,

der TSV Ilshofen II ist

zum Auftakt spielfrei. Für ihn

geht die Runde am 22. August

los, wenn die SGM Weikersheim/Schäftersheim/Laudenbach

auf das TSV-Gelände

kommt.

Hartmut Ruffer

TSV Ilshofen II

Trainer: Ramazan Kandazoglu (33)

Tor: Valentin Dambach (23), Marc Göltenboth

(21), Mathis Simon (19)

Abwehr: Kabir Faye (29), Stefan Freimüller

(27), Claudio Gahm (22), Mario Gehring (22),

Miguel Jason Laseka (19), Cedrik Krämer

(22), Nico Layer (19), Peter Maas (27), Simon

Mödinger (20), Nemanja Samac, Muhammed

Ali Turac (27)

Mittelfeld: Joshua Diemar (19), Jannik Fischer

(20), Lars Fischer (22), Jan Götzelmann

(25), Dennis Hauber (18), Benjamin

Hoffmann (29), Florian Maas (24), Jannis

Schlosser (19), Yannick Zucker (22)

Angriff: Frederic Baumann (19), Sascha

Esau (20), Filimon Frosynis (19), Salomon

Goes (19)

Zugänge: Ramazan Kandazoglu (TSG

Öhringen), Muhammed Ali Turac (TSV Obersontheim),

Nico Layer (TSV Kupferzell), Lars

Fischer (eigene Erste), Miguel Jason Laseka,

Dennis Hauber, Mathis Simon, Joshua Diemar

(alle eigene Jugend)

Abgänge: Viktor Burez (Jugendtrainer

Sportfreunde Schwäbisch Hall), Pascal Steigauf

(TSV Pfedelbach), Fabian Halder (SGM

Großaltdorf/Ilshofen III)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Michelfeld, Gaisbach, SGM

Schwäbisch Hall


22

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE

Zusammen zum Sieg

Der FC Matzenbach will in seine zweite Bezirksligasaison mit einer besonderen Mentalität

starten – und mit einem Trainergespann, das den Verein in- und auswendig kennt.

HINTEN VON LINKS

Fabian Schultes, David Müller, Kevin Müller,

Nico Merz, Matthias Stöffler, Laurenz

Schmidt

MITTE VON LINKS

Matthias Rein (Trainer), Steffen Rein

(Co-Spielertrainer), Julian Trittenbach, Jonathan

Erhard, Marvin Walther, Maurice

Weinschenk, Andreas Bohl (zweiter Vorsitzender),

Vitus Hassler (Vorsitzender)

VORNE VON LINKS

Jusef Taher, Michael Rein, Adriano Kaspar,

Alessandro Heth, Florian Munz, Sergej

Mook, Ahmed Atris, Nico Rein. Es fehlen:

Alexander May, Markus Weinschenk (Betreuer),

Lothar Trittenbach (sportliche

Leitung)

Der FC Matzenbach beginnt

die neue Saison

mit einem bekannten

Gesicht auf der Trainerbank:

Matthias Rein coacht die

Mannschaft wieder. Unterstützt

wird er von Co-Spielertrainer

Steffen Rein. Der Grund: Der bisherige

Trainer Samuel Schultes

wechselte zum SV Neresheim in

die Landesliga 2.

„Wir haben einfach nicht

mehr zusammengefunden“, erklärt

Michael Rein, Spieler des

FC und Teil der sportlichen Leitung,

die Trennung von Schultes.

Bereits in der abgebrochenen

Runde 2020/21 sei klar gewesen,

dass es zur neuen Saison

mit einem anderen Trainer weitergehen

soll.

Der wurde nun mit Matthias

Rein gefunden. „Er ist ein Einheimischer,

kennt die Mannschaft,

den Verein und das Umfeld

in- und auswendig“, erklärt

Michael Rein. Matthias Rein

habe viel als Trainer und als

Spieler erlebt und brauche in

Matzenbach keine Eingewöhnungszeit.

Er war in der Vergangenheit

bereits als Spielertrainer

für den Verein tätig. Auch sein

Vertreter, Steffen Rein, ist seit

Jahren Teil der Mannschaft. „Die

Leute hier können sich mit den

beiden identifizieren“, erklärt

Michael Rein.

Allerdings war Samuel Schultes

nicht nur Trainer, sondern

In unseren

Teams steht

das Kollektiv

im Vordergrund.

auch Spieler im zentralen Mittelfeld.

Und vor allem für den

Spielaufbau und bei Standards

war er wichtig für den FC Matzenbach.

„Er hinterlässt mit Sicherheit

eine Lücke“, sagt Rein.

Diesen Ausfall gelte es nun, gemeinsam

zu kompensieren.

Dabei hilft, dass der Großteil

der Mannschaft zusammenbleibt

– was keinesfalls selbstverständlich

ist. Denn viele Spieler kamen

im Jahr 2019 gemeinsam mit

Samuel Schultes vom FC Ellwangen

nach Fichtenau. „Wir haben

frühzeitig das Gespräch mit ihnen

gesucht“, sagt Rein. Und viele

sagten zu, weiter für den FC

zu spielen. „Sie sind tragende

Säulen in unserem Team“, hebt

Rein die Relevanz der Spieler

hervor. Verstärkt wird die Mannschaft

durch Neuzugänge aus

der eigenen Jugend und Ahmed

Atris, der vom FC Ellwangen

nach Matzenbach wechselt.

Wobei die Frage nach wichtigen

Einzelspielern beim FC Matzenbach

vielleicht die falsche ist,

denn: „In unseren Teams steht

das Kollektiv im Vordergrund“,

sagt der 21-Jährige und meint damit

die erste und die zweite

Mannschaft. Es werde viel Wert

auf die sogenannte „Next-manup“-

Mentalität gelegt. „Next

man up“ bedeutet etwa so viel

wie: „Dann muss eben der nächste

einspringen.“ Soll heißen:

Wenn ein Leistungsträger ausfällt,

etwa durch eine Verletzung,

dann muss ein anderer einspringen

und die Lücke schließen.

„Das Team steht bei uns an erster

Stelle“, betont Rein.

Mit der abgebrochenen Saison

2020/21 ist der 21-Jährige zufrieden.

„Wir haben nur drei von

zehn Spielen verloren, standen

als Aufsteiger zu keinem Zeitpunkt

auf einem Abstiegsplatz.“

Die Mannschaft sei gut in der

Bezirksliga angekommen und

habe sich schnell an die neuen

Gegebenheiten gewöhnt.

Dass die Euphorie über die

erste Saison in der Bezirksliga

nach der coronabedingten Unterbrechung

nun vorbei ist, das

glaubt der 21-Jährige nicht. „Zum

Beginn einer neuen Runde und

gerade nach einem Trainerwechsel

sind alle besonders motiviert“,

sagt er.

In der Vorbereitung sei es bislang

sehr gut gelaufen. Man habe

zwar häufig gegen Gegner aus

niedrigeren Klassen gespielt –

sei so aber gezwungen gewesen,

selbst die Partie zu gestalten. In

der neuen Bezirksligasaison sei

weiterhin das Ziel, in der Liga

anzukommen, sagt Rein. „Wir

wollen uns etablieren und ein

unangenehmer Gegner sein.“

Sein Anspruch und der seiner

Mitspieler sei, jede Partie gewinnen

zu wollen und leidenschaftlichen

Fußball zu spielen – in der

Hoffnung, dass die zweite Saison

in der Bezirksliga nach dem Aufstieg

im Jahr 2020 ein reguläres

Ende findet. Luca Schmidt

FC Matzenbach

Trainer: Matthias Rein (42)

Tor: Alessandro Heth (22), Florian Munz (32)

Abwehr: Moritz Löffler (19), Alexander May

(22), Nico Merz (24), David Müller (27), Kevin

Müller (24), Laurenz Schmidt (18), Fabian

Schultes (24), Julian Trittenbach (24)

Mittelfeld: Ahmed Atris (24), Jonathan Erhard

(24), Adriano Kaspar (29), Sergej Mook

(31), Michael Rein (21), Steffen Rein (28),

Matthias Stöffler (32), Jusef Taher (29),

Maurice Weinschenk (26)

Angriff: Jonas Dürrschmidt (18), Nico Rein

(19), Lukas Schultes (18), Marvin Walther

(19)

Zugänge: Nico Rein (SG Altenmünster/SV

Onolzheim)

Abgänge: Bartosz Wolff (SSV Aalen), Basti

Palm (vereinslos), Samuel Schultes (SV Neresheim),

Markus Hofmann (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel

II)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: keine Angabe


Keine Heimspiele?

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 23

Das Spielfeld in Leukershausen ist völlig ramponiert. Möglicherweise müssen die

Sportfreunde Leukershausen-Mariäkappel ihre Heimspiele in Marktlustenau austragen.

HINTEN VON LINKS

Robert Spangenberg (Teammanager und

Abteilungsleiter), Patrik Kubicza, Fabian

Kett, Samuel Stegmeier, Jannis Wacker,

Marco Däschner, Ralf Wacker (Trainer)

VORNE VON LINKS

Tobias Neser (Co-Trainer und Physio), Andreas

Fohrer, Moritz Hofelich, Roman

Kildau, Ivan Unruh, Nico Bäuerle, Jannik

Strehle, Christian Reuter (Spielleiter)

Vor zwei Jahren sind die

Sportfreunde Leukershausen-Mariäkappel

in

die Bezirksliga aufgestiegen.

Allerdings wurden beide

Spielrunden wegen der Corona-Pandemie

abgebrochen beziehungsweise

annulliert. Nun

hofft Sportfreunde-Coach Ralf

Wacker, dass das Abenteuer Bezirksliga

in seinem dritten Jahr

als Trainer endlich Fahrt aufnimmt.

Doch die Zweifel sind

groß. „Ich hoffe, dass wir zumindet

eine Halbserie über die Bühne

bekommen und es Auf- und

Absteiger gibt.“

Schwer sind die „Leukis“ in

die vergangene Runde reingekommen.

„Wir hatten ein hartes

Auftaktprogramm, und wegen

Studium und Beruf haben uns einige

Spieler gefehlt. Das wäre sicherlich

eine ganz schwere Saison

geworden“, sagt Wacker.

Dennoch sieht er seine Mannschaft

auf einem guten Weg.

„Wir haben uns weiterentwickelt

und wissen, auf was es in

der Liga ankommt.“ Trotz des

verstärkten Abstiegs geht er mit

großem Optimismus in die angehende

Runde. Ziel ist, möglichst

früh nichts mehr mit dem

Abstieg zu tun haben und am

Ende auf einem Platz im gesicherten

Mittelfeld der Tabelle zu

landen. Dabei sei vor allem der

Start in die neue Saison wichtig.

„Wir haben zwar ein hartes Auftaktprogramm,

aber wenn wir da

bestehen können, wird es sicherlich

eine gute Runde.“ Das Potenzial,

um in der Bezirksliga gut

mitspielen zu können, sei auf jeden

Fall vorhanden. Dies könne

er gut einschätzen, da sich wegen

Corona wenig auf dem

Transfermarkt getan habe.

Die Corona-Zwangspause haben

er und sein Team gut überstanden,

alle Spieler sind wieder

an Bord. „Wir haben nach dem

Wir wissen,

auf was es in

der Liga ankommt.

Abbruch Ende Oktober vergangenen

Jahres gleich einen Cut gemacht.

Ich hatte nur wenig Hoffnung

bei den hohen Inzidenzzahlen,

dass wir noch einmal kicken

werden.“ Und ohne Ziel

lasse es sich nur schwerlich trainieren,

weil einfach die Motivation

im Keller sei. „Die Annullierung

der Saison war richtig.

Aber wenn es nun in dieser Runde

ähnlich sein sollte, muss es

meiner Meinung nach unbedingt

Auf- und Absteiger geben – notfalls

nach Quotientenregel, egal

wie viele Spiele gespielt sind.“

Der Fitnesszustand seiner

Spieler nach der langen Pause

war sehr unterschiedlich. Deshalb

hat Wacker in den ersten

Wochen seine Schwerpunkte auf

Beweglichkeit, Koordination

und Kraft gelegt und weniger auf

das Fußballerische. „Dabei hat

mich mein Co-Trainer Tobias

Neser unterstützt, der als Physio

für die Fitness der Spieler zuständig

ist.“

Mit Piotr Tobola und Daniel

Beck haben zwei wichtige Routiniers

ihre Fußballschuhe an

den berühmten Nagel gehängt,

„die werden uns sicher fehlen“.

Allerdings kann Wacker auf der

anderen Seite einen Transfercoup

mit Bubacarr Saidy vermelden,

der trotz seiner jungen Jahre

bereits Landesligaerfahrung

mitbringt. Zudem rücken ein

paar A-Jugendspieler zu den Aktiven

auf. Insgesamt baut der

Leukershausener Trainer „auf einen

kleinen, aber feinen Kader“.

Ein weiterer wichtiger Baustein

in der Entwicklung der jungen

Spieler ist die Kooperation

mit der Spvgg Gröningen-Satteldorf.

Immer wieder trainieren

talentierte Kicker beim Landesligisten

mit und werden so zusätzlich

gefördert.

Vereinsheim wird renoviert

In neuem Glanz erstrahlt demnächst

das Vereinsheim der

Sportfreunde in Wüstenau, das

gerade renoviert wird. Auch gibt

es bald eine neue Flutlichtanlage.

Allerdings könnte das Klubhaus

die nächsten Monate an

den Spieltagen leer stehen. „Wir

haben einen Ameisenbefall auf

dem Hauptspielfeld“, berichtet

Wacker. Selbst an Training ist

aktuell wegen der Verletzungsgefahr

nicht zu denken. Möglich,

dass die Heimspiele in Marktlustenau

ausgetragen werden.

Der Platz war vorher schon

nicht der Beste, weshalb Wacker,

der eigentlich spielerische Lösungen

bevorzugt, bei den Heimpartien

eine andere Taktik wählen

musste als bei den Spielen in

der Fremde. Ralf Mangold

Spfr. Leukershausen

Trainer: Ralf Wacker

Tor: Arthur Ebert (22), Dominik Labusga

(28), Philipp Pless (30), Alexander Schmieg

(24), Steffen Welß (36)

Abwehr: Adnan Akman (38), Andreas Fohrer

(31), Roman Kildau (23), Patrik Kubicza,

Samuel Stegmeier (33), Fabio Täger, Ivan Unruh

(26)

Mittelfeld: Nico Bäuerle (22), Daniel Beck

(39), Marco Däschner (24), Moritz Hofelich,

Fabian Kett (19), Thomas Kreidl (23), Tobias

Labusga (27), Tobias Neser (34), Jannik

Strehle (24), Jannis Wacker (24), Pascal Wacker

(26)

Angriff: Marius Keck (25), Jan Schöller (25),

Piotr Tobola (38)

Zugänge: Bubacarr Saidy (Spvgg Satteldorf)

Abgänge: Sebastian Eckelhardt (Karriereende)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: TSV Ilshofen II


24

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE

Zur Einheit geworden

Bei der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft VfR Altenmünster/ESV Crailsheim zeigt

die Tendenz nach oben. Ein Verdienst des Teams, eines Einzelspielers und des Trainers.

HINTEN VON LINKS

Tino Unfried, Cyrille Raoul Tane Tsaque,

Marcel Faldum, Fiton Istrefaj, Darius Ursachi,

Jannis Maric, Medet Gökedemir, Bartuan

Denizli, Friedemann Wehnhardt, Jonathan

Rück, Tuncay Memis, Niklas Kehl

MITTE VON LINKS

Aydin Senel, Jan Kirchher, Benjamin Hanselmann,

Mustafa Nam, Andreas Laukenmann,

Toni Saric, Michael Faldum, Georg

Kunz, Simon Horlacher, Jochen Just

VORNE VON LINKS

Luca Rück, Moritz Grieshaber, Mahmoud

Youssef, Dennis Sami, Norris Solange Paulo,

Berkant Kirmizier, Mirko Lettenmaier,

Patrick Lettenmaier

Zwei Jahre ist es her, da

sind der VfR Altenmünster

und der ESV

Crailsheim eine Spielgemeinschaft

eingegangen. Damals

ein Problem: Viele Spieler haben

den Verein verlassen und kickten

für andere Teams, weshalb

der Wunsch nach Kontinuität

weit oben stand – und dieses Jahr

wird er erfüllt. „Der Kader ist

der gleiche geblieben, wir konnten

alle Spieler halten“, sagt Jochen

Just, Trainer der ersten

Mannschaft der Spielgemeinschaft.

Darüber hinaus sind noch

junge Spieler hinzugekommen.

Das ist aber noch nicht alles:

Die Mannschaft sei mittlerweile

zu einer Einheit zusammengewachsen,

auch außerhalb des

Sportplatzes, so Just. Das alles

mache seine Aufgabe „definitiv

Eine Szene aus der Partie gegen

Matzenbach. Foto: Ralf Mangold

leichter. Man merkt, dass die

Jungs richtig Bock haben.“

Das machte sich in der vergangenen

Saison bemerkbar:

War die neu gegründete SGM in

ihrer ersten Spielzeit noch abgeschlagen

Letzter, zeigte die Tendenz

in der Runde 2020/21 deutlich

nach oben: Einige Partien

wurden knapp verloren, die Bilanz

war mit drei Siegen, drei

Konstanz

macht Job des

Trainers leichter.

Unentschieden und vier Niederlagen

dennoch beinahe ausgeglichen.

Das habe damit zu tun gehabt,

dass man miteinander gearbeitet

habe, erklärt Just.

Ein weiterer Faktor sei aber

auch Dennis Sami gewesen, der

vom TSV Gerabronn zurück zu

seinem Heimatverein wechselte.

Er allein schoss neun der 20

Tore der ersten Mannschaft – in

nur acht Einsätzen. „Wenn wir

die Saison zu Ende gespielt hätten,

hätten wir mit dem Abstieg

nur wenig zu tun gehabt“, ist sich

der 37-jährige Just sicher. Er sei

zufrieden mit der abgelaufenen

Runde, seine Mannschaft habe

sich sehr verbessert.

Und dann ist da noch das Vertrauen,

das die Verantwortlichen

des VfR Altenmünster und des

ESV Crailsheim in ihre Trainer

setzten: Trotz einer Saison

2019/20 zum Vergessen hielten

die Vereine an Jochen Just fest.

Patrick Lettenmaier, Abteilungsleiter

beim VfR, erklärte nach

der Runde die volle Rückendeckung

für Just und auch für Aydin

Senel, Coach der zweiten

Mannschaft. Er attestierte beiden

einen guten Draht zu den

Spielern. Sie seien in der Lage,

ein schlagkräftiges Team auf die

Beine zu stellen – und damit sollte

er Recht behalten.

Für die kommende Saison gibt

der Trainer einen einstelligen

Tabellenplatz als Ziel aus. Außerdem

wolle man so schnell

wie möglich nichts mehr mit

dem Abstieg zu tun haben. Dabei

muss der Coach, zumindest

was die Fitness angeht, nicht bei

null anfangen: Während der coronabedingten

Unterbrechung

gab es für seine Spieler Online-Training

bei Fitness-Trainerin

Vanessa Schäfer.

Gearbeitet werden müsse nun

vor allem an der Konstanz auf

dem Spielfeld, meint Just, und:

„Manchmal müssen die Spieler

noch geiler sein auf dem Sportplatz.“

Darüber hinaus würden

die Automatismen derzeit noch

fehlen – wobei das nach der langen

Pause nicht nur der Spielgemeinschaft

VfR Altenmünster/

ESV Crailsheim so gehen dürfte.

Luca Schmidt

Altenm./ESV Crailsheim

Trainer: Jochen Just (38)

Tor: Ugur Özcan (31), Norris Solange Paulo

(18), Cetin Senel (27)

Abwehr: Bartuan Denizli (25), Marcel Faldum

(22), Michael Faldum (19), Marc Früh

(19), Benjamin Hanselmann (26), Patrick

Herrmann (30), Simon Horlacher (21), Fiton

Istrefaj (22), Niklas Kehl (20), Jochen Kunigk

(37), Georg Kunz (19), Mirko Lettenmaier

(30), Dennis Maric (23), Jannis Maric (18),

Mustafa Nam (30), Maik Nitschka (21), Achim

Ries (38), Jonathan Rück (21), Luca Rück

(19), Toni Saric (21), Tino-Marek Unfried (19)

Mittelfeld: Enes Arslan (24), Kaan Denizli

(20), Medet Gökdemir (23), Moritz Grießhaber

(22), Lukas Hörner (20), Fehmi Marmullakaj

(28), Tuncay Memis (33), Erhan Özpelit

(29), Lukas Poplawski (35), Johannes Rosovits

(18), Dennis Sami (24), Sven Schwanicke

(29), Friedemann Wehnhardt (19)

Angriff: Berkant Kirmizier (18), Patrick Lettenmaier

(34), Kevin Molodovski (22), David

Paulo (21), Mahmoud Youssef (23)

Zugänge: Michael Faldum, Marc Früh, Berkant

Kirmizier, Georg Kunz, Jannis Maric, Norris

Solange Paulo, Johannes Rosovits, Luca

Rück, Friedemann Wehnhardt (alle eigene

Jugend), Tino-Marek Unfried (TSV Ilshofen)

Abgänge: Daniel Horn (SV Tiefenbach),

Maurice Loßner (unbekannt), Talip Colak

(SGM Jagstheim/Onolzheim), Patrick Hägele,

Patim Hisenaj (beide SV Ingersheim), Ardit

Marmullakaj, Janis Leidig (pausieren beide)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: TSV Ilshofen II, TSV Michelfeld


BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 25

TSV Michelfeld

Trainer: Apostolos Sokolis, Nico Nierichlo

(31), Matthias Haag (33)

Tor: Daniel Bareither (40), Felix Bölz (24),

Benjamin Gorzawski (34), Johannes Ludwig

(27), Danny Rödel (35), Mario Stepper (21)

Abwehr: Patrick Bohm, Moritz Braun (21),

Jens Burberg (21), Merlin Diehm (29), Nils

Göltenboth (22), Matthias Haag (33), Pascal

Klein, Lukas Knapp (23), Silas Noller, Andreas

Probst (31), Moritz Rau (21), Jason Scherf,

Marc Weidner (29), Laslo Wenczel (20)

Mittelfeld: Lukas Amann (20), Daniel Bauer

(25), Elias Beck (21), Raphael Blömer (31),

Pascal Di Mattia (21), David Fritz (19), Fabian

Fritz (21), Hannes Göltenboth, Justin Görman,

Alexander Grope, Benjamin Haag (22),

Maximilian Hille (31), Manuel Huber (21), Jonas

Jaeschke (29), Tim Felix Kern (21), Elias

Knapp (21), Michael Lehmann (29), Ersoy

Mümin, Nico Nierichlo (31), Nirojan Rameskumar,

Dennis Scherer (30), Stefan Schmieg

(29), Tim Schürrle (21), David Uhrhan (28),

Kevin Weis (29), Jonas Wieland (23)

Angriff: Efdal Balaban (31), Jonathan Bingel

(28), Niklas Funk (22), Luca Gebert (21), Nico

Maas (21), Simon Megele (21), Alexander

Overcenko, Jan Schumacher (31)

Zugänge: Apostolos Sokolis (VfL Mainhardt),

Marc Weidner (Spvgg Unterrot), David

Fritz, Justin Görman, Nirojan Rameskumar,

Jason Scherf, (alle eigene Jugend), Patrick

Bohm, Silas Noller (beide reaktiviert),

Benjamin Gorzawski (SV Westheim)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

SGM SSV/Spfr. Hall

Trainer: Viorel Ratoi

Tor: Paul Dreiling (18), Nicolai Feimer (23),

Seraphim Hentschel (20), Mohammad Ibrahim

(22)

Abwehr: Alex Altmann (21), Alexander Dreiling

(25), Marcel Kaufmann (21), Patrick Krenedics

(29), Max Kühnlein (24), Joscha Müller

(25), Peter Prosowski (21), Waldemar

Schneider (29)

Mittelfeld: Beri Bardadze (21), Jan Blömer

(33), Zineddine Bortt (20), Djilali Bouidia

(31), Alex Bus (20), Dogukan Kaplan (20),

Daniel Kasian (30), Zsigmond Kovács (27),

Michael Leb (22), Thomas Mickler (22), Viorel

Ratoi (43), Bünyamin Zorlu (22)

Angriff: Paul Biedermann (21), Georgios

Koukouliatas (30), Thomas Lang (32), Samuel

Denis Obot (34)

Zugänge:

Abgänge: Oliver Köhler (FV Wüstenrot)

Saisonziel: nichts mit dem Abstieg zu tun

haben

Titelfavoriten: Tura Untermünkheim, TSV

Michelfeld

SSV Gaisbach

Trainer: Rico Megerle

Tor: Tobias Musch (23), Eduard Wintergoller

(21)

Abwehr: Marius Fichte (27), Fabian Grau

(27), Lukas Heimerl, Nicolai Janda (22), David

Kalis (32), Nils Schmidt, Michael Schukraft

(30), Jonas Sterbenk (31), Alexander

Weidner (31), Jannik Zoller (21), Andreas

Zwetzich (36)

Mittelfeld: Jonathan Baur (28), Nicolas

Baur (31), Manuel Conrad, Ebrima Jasseh

(25), Janik Koppenhöfer (24), Morris Münch,

Ridvan Sahin , Daniel Stark, Nikolas Sturm

Angriff: Bjarne Böhm (23), Rico Megerle

(36), Lukas Münch (28)

Zugänge: keine

Abgänge: Emre Ipek (Sindringen)

TSV Neuenstein

Trainer: Karlheinz Pfeiffer

Tor: Rene Rimner (19), Tobias Rimner (32)

Abwehr: Fabian Bezold (22), Sven Blumenstock

(39), Benedict Braun (31), Felix Klenk

(21), Luca Francesco Oliveri (23), Lucas Sanwald

(25), Lukas Schäfer (21), Kevin Schwarz

(26), Manuel Schwarz (24), Michael Strecker

(31)

Mittelfeld: Patrice Gerlach (23), Swen Heer

(20), Stefan Hessenauer (32), Tobias Hoffmann

(34), Luca Megerle (25), Denis Sailer

(34), Markus Stang (34), Christian Thomitzni

(25), Max-Luca Zenkner (25)

Angriff: Florian Langer (35), Edwin Linger

(27), Jonas Müller (31), Sven Rimner (19), Deniz

Sahin (24), Michael Sickinger (35)

VfL Mainhardt

Trainer: Marius Constantinescu

Tor: Milos Balicevic (37), Dzenis Bazdar (21),

Heiko Feucht (34), Kai Schlauch (23)

Abwehr: Marco Burberg (26), Markus Ehnle

(27), Philipp Hägele (28), Jonathan Schweizer

(29), Max Truckenmüller (24), Paul Voland

(25), Alex Walter (24), Jonas Wohlschläger

(21), Simon Wohlschläger (18)

Mittelfeld: Benjamin Bader (20), Manuel

Braun (25), Vincent Latiano (24), Pascal Rudolph(31),

Marko Schaffroth (23), Michael

Schaffroth (25), Fabian Schlepple (24),Daniel

Schoch (34), Nico Schwarz (19), Daniel Vogel

(26), Florian Weißer (36),Marco Wied

(18)

Angriff: Alexander Luft (20), Fabian Wohlschläger

(24)

Zugänge: Marco Wied (TSV Ilshofen), Simon

Wohlschläger, Rico Schift (beide SG

Mainhardt/Michelfeld), Markus Ehnle (SF

Großerlach)

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: TSV Michelfeld, SGM SSV

Schwäbisch Hall/Spfr. Schwäbisch Hall II

Sportfreunde Bühlerzell

Trainer: Michael Hannemann

Tor: Christopher Ammon (30), Nils Hägele

(39), Markus Weiss (26)

Abwehr: Simon Beißwenger (26), Patrick De

Gruyter (28), Niklas Kurz (21), Rafael Lopez

(29), Matthias Ludewig (33), Amadeus Trittner

(25), Nico Vogt (26)

Mittelfeld: Jan Heinrich (23), Florian Kachel

(23), Kevin Maintok (27), Jonas Nagy

(21), Andreas Stein (29), Christian Stein (31),

Marco Wengert (26), Oliver Wengert (23)

Angriff: Florian Immel (26), Philipp Krupp

(31), Anthony Riek (38), Maximilian Schwarz

(25), Fabian Zühlke (25)

Zugänge: keine

Abgänge: Daniel Walz (Karriereende), Tobias

Häußler (Sportfreunde Bühlerzell II), Uwe

Schuch (TSV Schrozberg)

Saisonziel: nicht mehr als 15 Punkte Abstand

zum Meister

Niedernhall/Weißbach

Trainer: Tizian Amon

Tor: Dennis Donner (22), Jonas Foss (28),

Max Wassmer (25)

Abwehr: Sinan Akin (25), Jonas Bauer (19),

Laurits Braun (26), Dominik Gildt (25), Julian

Hirn (27), Max Kerl (27), Benjamin Kilian (22),

Marco Rüttgers (31), Fabian Zurmühl (27)

Mittelfeld: Pierre Amon (29), Tizian Amon

(27), Eddie Bach (23), Yannik Braun (27),

Kornelius Herz (25), Marius Keiner (26), Maximilian

Lorenz (26), Andre Ostermaier (33),

Dominik Preyer (22), Christoph Schneider

(26), Tobias Tschernowsky (19)

Angriff: Fabian Eichholz (18), Kim Foss

(28), Cedrik Preyer (19), Niklas Renner (21)

Zugänge: Pierre Amon (TSV Ingelfingen)

Abgänge: Hannes Kerl (pausiert ), Luca

Heinle (VfR Gommersdorf)

Tura Untermünkheim

Trainer: Goran Dosenovic

Tor: Marcel Bauer (21), Kebba Fadera (24),

Kevin Hornig (26)

Abwehr: Tim Oliver Baumann (25), Dominik

Kalnbach (30), Matthias Kolb (28), Stefan

Kolb (31), Jannis Kronmüller (27), Marco

Pfauser (27), Nico Pfauser (29), Georgios

Printizis (33), Felix Wieland (23)

Mittelfeld: Gian-Luca Bühler, Vincent Butzer

(23), Markus Diether (29), Marc Feinauer

(22), Philipp Haug (32), Erhan Ilmekli (23),

Joschka Karle (34), Kai Pröllochs (29), Kevin

Reinwald (24), Michael Schlageter (24), Sam

Weber (27), Florian Weidner (21)

Angriff: Dominik Bauer (22), Alessio Bühler

(21), Firat Doganay (26), Fabian Stirn (24), Simon

Trumpp (25), Edwin Wilhelm (24)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: Ilshofen II, Michelfeld,

Wachbach

Weikersh./Schä./Laud.

Trainer: Edgar Klärle

Tor: Daniel Schober (26), Jannik Mies (18)

Abwehr: Benjamin Eifert (34), Maximilian

Hammel (29), Fabian Schmitt (30), Carl-Constantin

Schumm (21), Jannik Silberzahn (24),

Marco Unterwerner (30), Elias König-Daus

(19)

Mittelfeld: Dennis Burkhardt (19), Christopher

Göttfert (24), Kevin Scheidel (31), Hannes

Schiebold (20), Daniel Settelmeier (27),

Felix Stodal (32), Josua Wilhelm (22), Christian

Wunderlich (23), Henri Wolfarth (22)

Angriff: David Schmitt (22), Moritz Stodal

(27), Tobias Silberzahn (26), Yassine Zienecker

(28)

Zugänge: Jannik Mies (eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Ilshofen II, Gaisbach,

Wachbach

SV Wachbach

Trainer: Arben Kaludra

Tor: Jannik Hadamek (27), Jannik Ruck (25),

Marcus Striffler (25), Max Walter (28)

Abwehr: Bernd Botsch (27), Benedikt Dörner

(24), Ruben Hahn (27), Daniel Hellinger

(21), Philipp Kaufmann (24), Lukas Schmitt

(22), Nico Thissen (25)

Mittelfeld: Florian Dörner (32), Dominik

Ehrler (26), Felix Ettwein (28), Achim Feidel

(27), Andre Fries (28), Sebastian Kißling

(25), Simon Kißling (29), Christopher Limbrunner

(29), Jakob Scheidel (23), Florian

Schlund (29), Jan Thomas (28), Lukas Ziegler

(25), Justin Hepp (19)

Angriff: Manuel Gerner (32), Michael Mack

(24), Marco Schmieg (30), Felix Weiß (20),

Jannik Wolfarth (25), Nicolas Seitz (21)

Zugänge: Jannik Ruck (TSV Schwabhausen),

Nicolas Seitz (FV Schutterwald), Justin

Hepp (eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: oberes Drittel

Titelfavoriten: TSV Ilshofen II


26

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE / KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Sonntag, 15. August, 15 Uhr (R: 6. März)

SV Wachbach – TSV Dünsbach

TSV Michelfeld – Spfr. Leukershausen

TSV Neuenstein – Spvgg Gammesfeld

VfL Mainhardt – Altenmünster/ESV CR

Tura Untermünkheim – FC Matzenbach

Sonntag, 22. August, 15 Uhr (R: 13. März)

TSV Ilshofen II – SGM Weikersheim

FC Matzenbach – VfL Mainhardt

Altenmünster/ESV CR – TSV Neuenstein

Spvgg Gammesfeld – TSV Michelfeld

Spfr. Leukershausen – SG Schwäbisch Hall

Sonntag, 29. August, 15 Uhr (R: 20. März)

SV Wachbach – Spfr. Leukershausen

SG Schwäbisch Hall – Spvgg Gammesfeld

TSV Michelfeld – Altenmünster/ESV CR

TSV Neuenstein – FC Matzenbach

Niedernhall/Weissbach – TSV Ilshofen II

TSV Dünsbach – Spfr. Bühlerzell

Sonntag, 5. September, 15 Uhr (R: 27. März)

TSV Ilshofen II – Tura Untermünkheim

FC Matzenbach – TSV Michelfeld

Altenmünster/ESV CR – SG Schwäbisch Hall

Spvgg Gammesfeld – SV Wachbach

Spfr. Leukershausen – TSV Dünsbach

Sonntag, 12. September, 15 Uhr (R: 3. April)

SV Wachbach – Altenmünster/ESV CR

SG Schwäbisch Hall – FC Matzenbach

VfL Mainhardt – TSV Ilshofen II

Spfr. Bühlerzell– Spfr. Leukershausen

TSV Dünsbach – Spvgg Gammesfeld

Sonntag, 19. September, 15 Uhr (R: 10. April)

TSV Ilshofen II – TSV Neuenstein

FC Matzenbach – SV Wachbach

Altenmünster/ESV CR – TSV Dünsbach

Spvgg Gammesfeld – Spfr. Bühlerzell

Sonntag, 26. September, 15 Uhr (R: 16. April)

TSV Michelfeld – TSV Ilshofen II

Spfr. Leukershausen – Spvgg Gammesfeld

Spfr. Bühlerzell– Altenmünster/ESV CR

TSV Dünsbach – FC Matzenbach

Freitag, 1. Oktober, 18.30 Uhr (R: 18. April)

TSV Ilshofen II – SG Schwäbisch Hall

SV Westheim – TSV Dünsbach

FC Matzenbach – Spfr. Bühlerzell

Altenmünster/ESV CR – Leukershausen

Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr (R: 24. April)

SV Wachbach – TSV Ilshofen II

Spvgg Gammesfeld – Altenmünster/ESV CR

Spfr. Leukershausen – FC Matzenbach

TSV Dünsbach – SSV Gaisbach

Sonntag, 10. Oktober, 15 Uhr (R: 1. Mai)

TSV Ilshofen II – TSV Dünsbach

SV Westheim – Spfr. Leukershausen

FC Matzenbach – Spvgg Gammesfeld

Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr (R: 8. Mai)

Altenmünster/ESV CR – FC Matzenbach

Spvgg Gammesfeld – SV Westheim

Spfr. Leukershausen – SSV Gaisbach

Spfr. Bühlerzell– TSV Ilshofen II

TSV Dünsbach – SGM Weikersheim

Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr (R: 13. Mai)

TSV Ilshofen II – Spfr. Leukershausen

SSV Gaisbach – Spvgg Gammesfeld

SV Westheim – Altenmünster/ESV CR

Niedernhall/Weissbach – TSV Dünsbach

Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr (R: 15. Mai)

FC Matzenbach – SV Westheim

Altenmünster/ESV CR – SSV Gaisbach

Spvgg Gammesfeld – TSV Ilshofen II

Spfr. Leukershausen – SGM Weikersheim

TSV Dünsbach – Tura Untermünkheim

Sonntag, 7. November, 14.30 Uhr (R: 22. Mai)

TSV Ilshofen II – Altenmünster/ESV CR

SSV Gaisbach – FC Matzenbach

VfL Mainhardt – TSV Dünsbach

Niedernhall/Weissbach – Leukershausen

SGM Weikersheim – Spvgg Gammesfeld

Sonntag, 14. Nov., 14.30 Uhr (R: 29. Mai)

FC Matzenbach – TSV Ilshofen II

Altenmünster/ESV CR – SGM Weikersheim

Spvgg Gammesfeld – SGM Niedernhall

Spfr. Leukershausen – Tura Untermünkheim

TSV Dünsbach – TSV Neuenstein

Samstag, 20. Nov., 15 Uhr (R: 4. Juni)

TSV Ilshofen II – SV Westheim (14.30 Uhr)

TSV Michelfeld – TSV Dünsbach

VfL Mainhardt – Spfr. Leukershausen

Tura Untermünkheim – Spvgg Gammesfeld

SGM Niedernhall – Altenmünster/ESV CR

SGM Weikersheim – FC Matzenbach

Sonntag, 28. Nov., 14.30 Uhr (R: 11. Juni)

TSV Dünsbach – SG Schwäbisch Hall

SSV Gaisbach – TSV Ilshofen II

FC Matzenbach – Niedernhall/Weissbach

Altenmünster/ESV CR – Untermünkheim

Spvgg Gammesfeld – VfL Mainhardt

Spfr. Leukershausen – TSV Neuenstein

Der TV Rot am See (schwarz) lag beim Abbruch der Saison

überraschend auf Platz 1 in der Kreisliga A2, der SV Brettheim (rot)

fand sich auf Platz 11 wieder.

Foto: Hans-Otto Hettler

Bühlertann

hoch gewettet

In der Kreisliga A2 Hohenlohe haben Rot am

See und Waldtann positiv überrascht.

GSV Waldtann

bleibt ohne

Niederlage.

Die beiden Mannschaften,

die in der vergangenen

Saison beim Abbruch

der Spielzeit auf

den Plätzen 1 und 2 in der Kreisliga

A2 lagen, werden vor dieser

Saison als größte Meisterschaftsanwärter

gehandelt – allerdings

in umgekehrter Reihenfolge. Der

Zweitplatzierte SC Bühlertann

(17 Punkte) geht als Topfavorit

in die Saison 2021/22, wird von

den 14 Konkurrenten ganze

zehnmal als Meister getippt. Der

TV Rot am See (19 Punkte), der

überraschend auf Platz 1 stand,

wird viermal genannt. Zudem

haben auch der TSV Crailsheim

II (zwei Nennungen) sowie

der FC Langenburg und der SV

Westgartshausen (je eine Nennung)

in dieser Meisterprognose

Stimmen erhalten.

Rot am See sammelte in acht

Spielen 19 Punkte. Nachdem aus

den ersten beiden Spielen nur

ein Punkt herausgesprungen

war, folgten sechs Siege in Folge.

Am zweiten Spieltag war der

TVR noch mit 1:4 beim GSV

Waldtann unterlegen. Der Aufsteiger

aus der Kreisliga B3 hatte

eine Klasse höher überhaupt

keine Anpassungsprobleme und

verlor als einzige Mannschaft

der Liga kein einziges Saisonspiel.

Am Ende standen nach sieben

Partien fünf Siege und zwei

Unentschieden (17 Punkte) zu

Buche – mit lediglich fünf Gegentoren

stellte der GSV die beste

Defensive der Kreisliga A2.

Ganz hinten landete der SV

Tiefenbach mit vier Punkten aus

acht Spielen, nur zwei mehr holten

der TSV Gerabronn und der

TSV Obersontheim II. jom


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 27

Sergio Giacomuzzi

wechselte 1967 vom

ESV Crailsheim zum

GSV Waldtann. Er ist

heute noch sehr

interessiert und fast bei

allen Spielen als

Zuschauer dabei.

Bärenstarke Defensive

Der GSV Waldtann um Spielertrainer Thomas Wenzel hat in der

vergangenen Saison als Aufsteiger positiv überrascht.

Ginge es nach Waldtanns

Spielertrainer Thomas

Wenzel, würde die abgebrochene

vergangene

Saison einfach ein Jahr später

fortgesetzt. „Aus unserer Sicht

war es sehr schade, dass die Runde

abgebrochen wurde.“

Das überrascht kaum, schließlich

hat der GSV vor rund einem

Jahr als Aufsteiger einen Fabelstart

hingelegt: Beim Saisonabbruch

stand Waldtann ungeschlagen

auf dem dritten Tabellenrang,

mit fünf Siegen aus sieben

Spielen. Rechnet man mit

ein, dass der Klub sogar ein Spiel

weniger als die beiden vor ihm

platzierten Teams aus Bühlertann

und Rot am See hatte, wäre

sogar die Tabellenführung drin

gewesen. Dabei kassierte er nur

fünf Gegentore, der Bestwert in

der Liga. Bei allen anderen

Teams landete der Ball mindestens

zehnmal im eigenen Gehäuse.

„Mit dem Auftakt waren wir

sehr zufrieden“, sagt Wenzel.

„Wir sind gut gestartet und haben

ordentlich gepunktet.“

Neu im Team ist Stürmer Michael

vom Dorp. Außerdem stoßen

fünf Spieler aus der A-Jugend

zur Herrenmannschaft.

„Sie haben alle das Potenzial, in

der ersten Mannschaft zu spielen.

Allerdings müssen sie sich

erst an die Aktiven gewöhnen“,

sagt Wenzel. „Jeder Neuzgang ist

für uns eine Verstärkung.“ Holger

Barthelmeß, Daniel

Kretschmeier und Michael Jabs

wollten in Zukunft „ein wenig

kürzertreten. Sie zu ersetzen,

wird sehr schwierig für uns.“

Ausgeglichene Liga

Die Liga beschreibt Wenzel als

„weiterhin sehr ausgeglichen.

Ich denke, es wird vier bis fünf

Mannschaften geben, die vorne

mitspielen. Wichtig ist, wie die

Teams aus der sehr langen Pause

zurückkommen. Und, ob sie

von Verletzungen verschont

bleiben oder aber diese abfangen

können.“

Seinen eigenen Klub nennt er,

trotz der starken Auftritte im

vergangenen Jahr, nicht als Anwärter

auf die Meisterschaft.

„Mit dem TSV Crailsheim II haben

wir eine starke zweite

Mannschaft in der Liga. Aber

auch die Teams Bühlertann, Langenburg

und Rot am See sehe ich

als Favoriten.“

Attraktiver Fußball

Vergangene Saison war die erste

seit 30 Jahren für den GSV

Waldtann in der Kreisliga A. Im

Vorfeld hatte sich Abteilungsleiter

Matthias Beck darauf gefreut,

„unseren Zuschauern wieder attraktiven

Fußball zu zeigen“.

Schaffen es die Waldtanner, an

ihre Leistungen in diesem Jahr

anzuknüpfen, stünde diesem

Ziel zumindest sportlich nichts

im Wege. Alexander Schreiber

GSV Waldtann

Trainer: Thomas Wenzel (32)

Tor: Manuel Ehrmann (41), Tristan Haug

(26), Benjamin Hertfelder (33), Michael Jabs

(38)

Abwehr: Matthias Beck (33), Thomas

Feuchter (28), Jonas Hörner (27), Philipp

Kamm (36), Simon Keith (26), Tobias Kohr

(29), Pascal Kranz (28), Daniel Kunz (25),

Luca Neuppert (19), Max Rottler (23), Moritz

Rottler (24), Tim Seibold, Niklas Stegmaier

(20), Robin Uhrle (19), Thomas Wenzel (32)

Mittelfeld: Alexander Baumann (22), Moritz

Dollinger, Nico Gleß (30), Paul Haag (24),

Sven Herderich (29), Bernd Laun (30), Niklas

Reuter (19), Lukas Schill (23), Markus Schneider

(27), Georg Singer (26), Sergei Steinepreis

(33), Kevin Wüstner (27)

Angriff: Markus Bäuml (30), Mike Hoffmann

(19), Michael Killig (24), Manuel Kober

(25), Marcel Mächler (29), Sascha Rehm (27),

Jonathan Röck, Michael Vom Dorp (24), Stefan

Wolz (30)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: TSV Crailsheim II, Bühlertann,

Langenburg, Rot am See


28

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

„Lange Durststrecke“

Nach sieben durchwachsenen Spielen in der vergangenen Saison möchte der

SV Brettheim in dieser nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Ginge es nach Brettheims

ehemaligem Fußball-Abteilungsleiter

Andreas Pfänder, würde

sein Verein zumindest tabellarisch

in der neuen Saison einen

Sprung nach vorne machen:

Beim Abbruch der vergangenen

Runde stand der Sportverein auf

dem elften Rang, zwei Punkte

und zwei Plätze vor den Abstiegsplätzen.

„Unser Saisonziel

ist es, gar nicht erst in die gefährdeten

Bereiche reinzurutschen“,

sagt Pfänder.

„Da wir nur sieben Spiele absolviert

haben, fällt ein Fazit entsprechend

schwer“, sagt er über

die vergangene Spielzeit. „Acht

Punkte aus diesen Spielen sind

okay. Dennoch haben wir nach

dem Auftaktsieg eine lange

Durststrecke bis zu unserem

zweiten Sieg erlebt. Immerhin

haben wir keine Heimniederlage

kassiert.“ Nach einem 2:0-Erfolg

gegen Kirchberg am ersten

Spieltag holten die Brettheimer

in fünf Partien nur zwei Punkte,

ehe sie ihr letztes Spiel gegen

Vellberg gewannen. Vor allem

die Defensive war in der vergangenen

Saison ein Problem: Nur

der SV Westgartshausen hatte

nach sieben Spielen mehr Gegentore

(19) als die Brettheimer

(18) kassiert.

Die Kräftelage in der bevorstehenden

Saison könne er

Paulo Viana

geht in fünftes

Jahr beim SVB.

„überhaupt nicht einschätzen“,

sagt Pfänder. „Ich erwarte allerdings,

dass es ähnlich ausgeglichen

wird wie in den ersten

Spielen der vergangenen Runde.“

In der jüngeren Vergangenheit

war Brettheim ein Dauergast

im Tabellenmittelfeld der

Kreisliga A2, mit Ausnahme der

Saison 2018/19, die das Team von

Trainer Paulo Viana als Vorletzter

beendete. Viana steht vor seiner

fünften Saison an der Seitenlinie

in Brettheim.

Der Verein verzeichnet in diesem

Sommer keine Abgänge, hat

aber drei Nachwuchsspieler für

sich gewonnen: Tim Deuscher

und Fabian Karmann stoßen aus

der eigenen Jugend, in der

Brettheim in einer Spielgemeinschaft

mit Rot am See und

Hengstfeld antritt, zur Herrenmannschaft.

Außerdem wechselt

Timo Neigert vom FSV Hollenbach

zum SV. In Hollenbach

hat Neigert zuletzt zwei Saisons

in der Oberliga der A-Junioren

gespielt. Ursprünglich stammt

auch er aus der Brettheimer Jugend

und verstärkt nun das Mittelfeld

seines Heimatvereins.

Personelle Änderungen gibt

es in Brettheim im Betreuerstab:

Niko Walter trainiert ab sofort

die Reservemannschaft. Außerdem

teilen sich Mathias Kloos

und Patrick Walter das Amt des

Abteilungsleiters, das sie von

Pfänder übernommen haben.


Alexander Schreiber

SV Brettheim

Trainer: Paulo Alexandre Fernandes Viana

(42)

Tor: Andreas Hornung (31), Lukas Offenhäuser

(27), Pascal Rüeck (23), Marcus Uhl (37)

Abwehr: Florian Beiser (25), Tim Deuscher

(18), Patrick Feuerstack (29), Joschua Heißwolf

(26), Sven Hornung (24), Patrick Käss

(22), Andreas Pfänder (39), Luka Protzer

(22), Markus Schmitt (23), Daniel Schübel

(30), Patrick Ulm (29)

Mittelfeld: Daniel Barthelmeß (29), Fabian

Caro (28), Sascha Caro (32), Lars Dambach

(24), Manuel Ehrmann (20), Tobias Haag

(34), Jan Karmann (19), Simon Keitel (32),

Manuel Kraft (40), Timo Neigert, Kai Strauß

(21), Raphael Waldmann (30), Patrick Walter

(24)

Angriff: Kareem Ibrahim (23), Fabian Karmann

(18), Jan Kuch, Boris Laukenmann

(37), Simon Martis (20), Süleymann Varak

(21)

Zugänge: Timo Neigert (FSV Hollenbach),

Fabian Karmann, Tim Deuscher (beide eigene

Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Titelfavorit: SC Bühlertann

Claus Zanzinger ist einer

von drei Vorsitzenden

beim SV Brettheim –

und früher war er ein

gefürchteter Stürmer.


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 29

Wolfgang Hofmann war

für den TV Rot am See

nicht nur Spieler, seit

Januar 1980 hat er als

Schiedsrichter circa

2000 Spiele geleitet.

Und er ist seit 1983 ein

zuverlässiger Berichterstatter

für das

Hohenloher Tagblatt.

Eine neue Generation

Der TV Rot am See stapelt trotz starker Auftritte in der vergangenen Saison tief. Den

ohnehin jungen Mannschaftskern verstärken vier Spieler aus der eigenen Jugend.

Die Frage danach, was gewesen

wäre, beschäftigt

alle Vereine, für die die

vergangene Spielzeit im

Herbst 2020 so abrupt geendet

hatte. Beim TV Rot am See, so

viel ist sicher, stellt man sich diese

Frage aber ganz besonders.

Nach zwei holprigen Auftaktspielen

hatte sich der Turnverein

mit sechs Siegen in Folge an

die Spitze der Tabelle gesetzt.

Vitali Panin, Abteilungsleiter des

TVR, sagt es so: „Natürlich wäre

es für uns hochinteressant gewesen

zu sehen, wie lange wir da

oben hätten mitspielen können.“

Die gute Nachricht für die Roter

ist, dass fast alles beim Alten

bleibt. Trainer Klaus Kraft steht

vor seiner dritten Saison, Abgänge

gab es keine. Es spricht also

vieles dafür, dass sie an ihre Leistungen

aus dem vergangenen

Jahr anknüpfen können. Als Favorit

auf die Meisterschaft sieht

Panin seine Farben trotzdem

nicht. „Wir möchten unsere

noch junge Mannschaft weiterentwickeln

und die aus der Jugend

frisch nachgerückten Jungs

nachhaltig bei uns im Verein integrieren“,

so seine Marschroute.

Die vier Neuzugänge des TVR

kommen alle aus der eigenen

Nachwuchsabteilung. Sie stoßen

Wir sind hier

bereits auf

einem guten Weg.

zu einem ohnehin jungen Mannschaftskern

hinzu, den Trainer

Kraft um seinen erfahrenen

Spielführer Julian Wacker (33)

aufgebaut hat. Wacker ist für den

TVR seit Jahren so etwas wie

eine wandelnde Torgarantie. Zuletzt

gab er keinen Anlass anzunehmen,

dass sich das bald ändern

könnte: In seinen acht Einsätzen

erzielte er in der vergangenen

Runde fünf Tore.

Dazu kommt, dass einige ältere

Spieler zwar im erweiterten

Kader bleiben, aber „vorrangig

bei der Seniorenmannschaft aktiv

sein und nur noch als Aushilfe

zur Verfügung stehen werden“,

wie Panin sagt. Zumindest

von seiner Seite gibt es für die

Spieler keinen Druck, Panin stapelt

tief: „Ob wir die guten Ergebnisse

der letzten Saison bestätigen

können, steht bei uns

nicht an oberster Stelle, wichtiger

ist uns eine gute Stimmung

im Verein und in der Mannschaft.

Wir sind hier bereits auf

einem guten Weg, diesen werden

wir weiter verfolgen.“

In Rot am See setzen sie also

nochmals stärker auf den Nachwuchs

als bisher. Der Generationenwechsel,

der sich in den

vergangenen Jahren im Turnverein

schrittweise vollzogen hat,

scheint abgeschlossen.


Alexander Schreiber

TV Rot am See

Trainer: Klaus-Dieter Kraft (47)

Tor: Benjamin Fetzer (32), Tobias Hosch

(33), Richard Sabanovic (25)

Abwehr: Joshua Barthelmäs (19), Jan Gögelein

(30), Simon Gröner (20), Patrick Hacker

(21), Timon Heuschmann (22), Lukas Hofmann

(25), Benjamin Sachse (18), Dennis

Schnurr (25), Artur Wilhelm

Mittelfeld: Tobias Bachmann (21), Julian

Birghan (21), Jonas Doll (22), Haysam Garabandah,

Lars Köber (22), Sven Maier (23), Vitali

Panin (34), Marcus Rück (20), Jan Spötta

(23), Julian Wacker (33)

Angriff: Benjamin Früh (21), Benjamin Götz

(24), Pascal Koch (19), Jonathan Pfrommer

(30), Tobias Szczecinna (33), Endrit Thaqi

(25), Stanley Varga (20), Jan Wagner (22),

Moritz Zeitler (22)

Zugänge: Pascal Koch, Stanley Varga, Joshua

Barthelmäs, Benjamin Sachse (alle eigene

Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


30

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Tief stapeln

Der SV Gründelhardt-Oberspeltach wurde in der vergangenen Saison den Erwartungen

nicht gerecht. Hoffnung für die neue Runde soll auch der eigene Nachwuchs bringen.

Vor der vergangenen Saison

galt der SV Gründelhardt-Oberspeltach

noch als einer der Favoriten

auf die Meisterschaft in

der Kreisliga A2. Umso überraschender

war es, dass sich die

Mannschaft von Spielertrainer

Andreas Drechsler stattdessen

im unteren Tabellendrittel wiederfand.

„Wir hatten uns mehr

ausgerechnet“, sagt Teammanager

Heiko Brenner, der „etliche

schwere Verletzungen in der

Vorbereitung und in den Pokalspielen“

als Erklärung für das

enttäuschende Abschneiden

heranzieht.

Schon 2019/20, als die Gründelhardter

auf die vorderen Tabellenplätze

geschielt hatten,

waren sie ihren eigenen Erwartungen

nicht gerecht geworden.

Die Saison beendeten sie damals

als Neunter. Das sollte 2020/21

besser werden. Wurde es nicht,

beim Saisonabbruch im vergangenen

Oktober trennten den

SVGO auf Platz 10 zwei Punkte

vom Tabellenvorletzten TSV

Gerabronn.

Vielleicht ist das einer der

Gründe, weshalb Brenner das

Ziel für die bevorstehende Runde

nicht von Tabellenplätzen abhängig

macht. Was er sich erwarte?

„Ganz schwierige Frage“, sagt

er. „Eine hoffentlich verletzungsund

coronafreie Runde. Und auf

jeden Fall viele Zuschauer, da

sich jeder nach Kreisliga-Fußball

sehnt.“ Zwar stapelt Brenner damit

einerseits tief. Andererseits

sagt er aber auch, dass in der

Kreisliga „jeder jeden schlagen

kann“, weshalb es für ihn keinen

Favoriten auf die Meisterschaft

gebe. „Die Liga wird ausgeglichen

und spannend sein.“

Tim Hertfelder pausiert

Jonathan Heynold, der erst im

vergangenen Sommer nach

Gründelhardt gewechselt war,

hat den Verein wieder verlassen

und ist zum TSV Dünsbach zurückgekehrt.

Er stand in der vergangenen

Saison in allen acht

Spielen des SV auf dem Platz.

Tim Hertfelder pausiert und

steht nicht zur Verfügung, ebenso

wie Hannes Häberlein, der

seine Laufbahn beendet hat. Im

Gegenzug hat der SV zwei neue

Spieler von anderen Vereinen

verpflichtet: Steffen Lober (Reserve

SC Bühlertann) verstärkt

die Verteidigung. „Mit ihm konnten

wir einen talentierten jungen

Spieler für uns gewinnen“, sagt

Brenner. Im Sturm kommt Martin

Lewandowski vom TSB

Schwäbisch Gmünd aus der

Kreisliga A1 im Bezirk Ostwürttemberg.

„Er hat sich bereits hervorragend

ins Team eingefügt.“

Vielleicht ermöglichen ja die

sechs Nachwuchsspieler, die aus

der eigenen Jugend zur Herrenmannschaft

stoßen, dem SV einen

Sprung nach vorne. Brenner

nennt sie „vielversprechende Talente“

und eine „wertvolle Unterstützung.

Das bedeutet frischen

Wind und Konkurrenzkampf

um die Stammplätze.“


Alexander Schreiber

SV Gründelhardt-Obersp.

Trainer: Andreas Drechsler (33)

Tor: Jan Kaaden (21), Jens Reichert (30), Jonas

Roth (25), Ercan Yoldas (49)

Abwehr: Samuel Bayerlein (24), Fabian

Duske (32), Martin Eberhardt (37), Daniel

Häberlin (33), Petro Hlodik (36), Ahmed Karim

(26), Lenny Keck (22), Jens Kettemann

(28), Peter Köhnlein (35), Matthias Kolb

(36), Udo Leyh (29), Steffen Lober, Sebastian

Schacht (23), Jan Schneider (21), Jörn

Spiekers (32), Luca Stahl (22), Niklas Täger

(18), Laurenz Windmüller (18), Patrick Zauner

(31)

Mittelfeld: Patrick Bauer (34), Vincent

Bauer (24), Luca Blümlein (23), Jonas Burk

(23), Ralf Dörr (34), Andreas Drechsler (33),

Klaus Eberhardt (32), Mark Eiberger (23),

Leon Gerstner (22), Mijo Gmaca (18), Lukas

Häberlein (28), Michael Herderich (32), Mats

Hofmann (18), Felix Hübner, Moritz Hübner

(21), Manuel Jabs (35), Lukas Köhnlein (21),

Florian Kreiser (35), David Loflin (44), Anton

Mertens (20), Ralf Munz (25), Adrian Reichert

(32), Kevin Reisenbüchler (27), Andre

Wagner (20), Noah Winkler (18), Bastian

Ziegler (18)

Angriff: Constantin Geier (20), Fabian Geier

(27), Tizian Kühnle (21), Martin Lewandowski

(28), Peter Mack (39), Patrick Schuster

(19), Markus Treiber (36), Daniel Würtemberger

(31), Heiko Würtemberger (28),

Simon Zepf (31)

Zugänge: Steffen Lober (SC Bühlertann),

Martin Lewandowski (TSB Schwäbisch

Gmünd), Laurenz Windmüller, Mijo Gmaca,

Mats Hofmann, Patrick Schuster, Niklas

Täger, Bastian Ziegler (alle eigene Jugend)

Abgänge: Jonathan Heynold (TSV

Dünsbach), Tim Hertfelder (pausiert),

Hannes Häberlein (Karriereende)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: keine Angabe

Spieler, Jugendtrainer

und Organisator des

jährlichen Jugendturniers:

Markus Burk hat

1979 beim SV Gründelhardt

als Kind sein

erstes Spiel bestritten.


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 31

Armin Herbst ist aktuell

Trainer der Aktiven-

Mannschaft des

SV Westgartshausen.

Mit breiter Brust

Der SV Westgartshausen peilt abermals einen Platz im oberen

Tabellendrittel an. Die Defensive muss dafür besser werden.

Helfen statt Trainieren“

– unter dieser Überschrift

hat der SV Westgartshausen

im Frühjahr

die durch den Saisonabbruch

gewonnene Freizeit genutzt,

um vom Coronavirus

besonders betroffene Menschen

im Ort zu unterstützen. Sei es

durch Einkäufe oder auch einen

Gang zur Post. „Es war und ist

uns wichtig, die Risikogruppen

so gut es geht zu schützen. Daher

war es für uns selbstverständlich,

die hilfesuchenden

Bürger aus Westgartshausen zu

unterstützen“, sagt Sascha Wagner,

Ressortleiter Administration

der Fußballabteilung beim

SVW. Das gesellschaftliche Engagement

stimmt also.

Sportlich ist der SV in der vergangenen

Saison hinter seinen

Erwartungen (Platz unter den

ersten fünf) zurückgeblieben.

„Der Rundenverlauf bis zum Abbruch

war nur eine Momentaufnahme.

Es waren ja erst sieben

Spiele gespielt. Trotzdem waren

wir mit dem neunten Platz nicht

zufrieden“, sagt Wagner.

Lindenthal wird fehlen

Nikolai Lindenthal, in den vergangenen

Jahren eine Stütze im

Westgartshausener Mittelfeld,

hat den Verein verlassen und ist

zu Ligakonkurrent TSV Vellberg

gewechselt. „Sportlich und vor

allem auch menschlich fällt uns

sein Abgang nicht leicht“, sagt

Wagner. Ansonsten tritt Westgartshausen

mit demselben Kader

wie aus dem Vorjahr an.

„Wir sind selbst etwas überrascht,

dass wir uns nach der langen

Pause in solch einem unveränderten

Zustand befinden. Wir

sprechen auch mit den umliegenden

Vereinen, dort ist die

Lage auch nicht anders“, sagt

Wagner. „Daher schätzen wir die

Gegner auch so ein wie im Vorjahr.“

Als Favoriten auf den Titel

sieht er „den SC Bühlertann,

aufgrund der Entwicklung der

letzten Jahre und der positiven

Aggressivität aus der Vorsaison.“

Gemessen an den Gegentoren

(19), hatte der SV Westgartshausen

in der vergangenen Saison

nach sieben Spielen die schlechteste

Abwehr der Liga. Trotzdem

blickt Wagner selbstbewusst in

die neue Spielzeit. „Unser Ziel

sind die Plätze 3 bis 5.“ Vor allem

aber hofft er, die Saison regulär

beenden zu können. „Uns

ist es in erster Linie wichtig, dass

alle nach der langen Pause am

Ball bleiben und wir das Vereinsleben

weiter stärken. Nach zwei

Abbrüchen wollen wir diese Saison

auf jeden Fall zu Ende spielen.“

Alexander Schreiber

SV Westgartshausen

Trainer: Armin Herbst (48)

Tor: Pascal Meißner (32), Sascha Wagner

(30), Jan Würth (21)

Abwehr: Thomas Brenner (28), Christian

Dölling (28), Ruben Frank (26), Moritz Hähnlein,

Jonas Hofmann (23), Robin Kaufer (31),

Daniel Kinzel, Oliver Krauß (33), Elias Reder

(29), Artur Schmidt (31), Leon Schmitt, Christian

Schnell (31), Kai Stängle (28)

Mittelfeld: Matei Doru-Iulian, Marcel Hager,

Tom Hanselmann (23), Tim Herbst (29), Sebastian

Kümmel, Dominik Muntzinger (27),

Johannes Muskat (32), Lukas Popp (22),

Marko Rieck, Gregor Rokowski (33), Eugen

Schützle (29), Brian Täger (28), Patrick Wagner

(34)

Angriff: Bernd Brenner (27), Jens Ehrmann

(32), Arian Eregi (22), Henrik Herbst (28), Andreas

Klein (32), Axel Mecus (32), Florian

Meißner (32), Ivo Rikert, Alexander Simon

Schiffer

Zugänge: keine

Abgänge: Nikolai Lindenthal (TSV Vellberg)

Saisonziel: Platz 3 bis 5

Titelfavorit: SC Bühlertann


32

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Unverändert

SV Ingersheim kann alle Spieler überzeugen,

weiterzumachen. Wechsel in Jugendleitung.

Max Häusinger kam in vier Spielen auf je zwei Tore und zwei Assists

für den TSV Crailsheim II.

Foto: Joachim Mayershofer

Eingespielt

TSV Crailsheim II bekommt Verstärkung aus

der Verbandsliga-Mannschaft hinzu.

Beim Rückblick auf die

vergangene Saison differenziert

Michael Falk,

der Spielertrainer des

TSV Crailsheim II, zwischen

dem Beginn und dem Schluss

der kurzen Runde. „Der Auftakt

TSV Crailsheim II

Trainer: Michael Falk (28)

Tor: Anil Davut Bisgin (21), Alexander Krüger

(27), Marco Mantaj (26), Dimitrios Moskovou

Abwehr: Marius Apetrei (24), Kevin Behrendt

(23), Benjamin Breuninger (22), Deniz Evci

(19), Fabian Fritz (26), Maximilian Fritz (28),

Sascha Gräfenstein (20), Tobias Hertfelder

(31), Kushtrim Hisenaj (32), Djordje Mandaric

(25), Sandi Planincic (31), Thilo Schupp (20),

Kai Trexler (21)

Mittelfeld: Markus Elsasser (20), Michael

Falk (28), Konstantin Gross (26), Max Häusinger

(20), Yasin Islertas (24), Cem Kaplan

(20), Tim Klein (27), Marius Kölly (28), Cengiz

Korkmaz (25), Sebastian Krüger (31),

Ayhan Sadik (30)

Angriff: Joseph Loresch (24), Mert Nam

(26), Pedram Saket (20)

Zugänge: Tobias Hertfelder (eigene Erste)

Abgänge: Benedikt Frech (Spvgg Gröningen-Satteldorf),

Antonio Gräfenstein (TSV

Dünsbach), Niklas Häusinger (TSV Obersontheim

II)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavorit: SV Westgartshausen

entsprach nicht ganz unseren

Vorstellungen, aber vor der Unterbrechung

haben wir uns langsam

eingespielt.“ Letztlich standen

nach acht Spielen 14 Punkte

und Platz 6 auf der Habenseite

des TSV II.

Falk findet, dass der Abbruch

der Saison „im Großen und Ganzen

in Ordnung“ gehe, „dadurch,

dass jeder die gleichen Voraussetzungen

hat“. Und er lobt den

TSV für den besonnenen Umgang

mit der Corona-Pandemie.

„Der Verein hat sich perfekt auf

das Thema eingestellt und konnte

dadurch die Hygienemaßnahmen

einhalten.“

Erfahrener Innenverteidiger

Für die neue Spielzeit hofft Michael

Falk auf „eine Saison ohne

erneute Unterbrechung“. In die

kann der Spielertrainer ohne Abgänge

von Stammspielern starten.

Und mit Tobias Hertfelder

kommt ein starker Innenverteidiger

aus der Verbandsliga-Mannschaft

des TSV Crailsheim

hinzu, der einen Schritt

kürzer treten möchte.

Falk glaubt, dass der Stadtrivale

SV Westgartshausen gute

Chancen auf den Meistertitel hat

und dass die Kreisliga A2 ihr Niveau

trotz der langen Corona-Pause

beibehalten kann. jom

Der SV Ingersheim geht

mit dem bewährten

Trainer-Duo Steffen

Probst und Klaus Fester

in die neue Runde in der Kreisliga

A2. Im Jugendbereich wird

es dagegen eine Änderung geben,

wie Abteilungsleiter Dominik

Rötlich berichtet. „Beruflich

bedingt müssen sich leider unsere

langjährigen Fußballjugendleiter

Michael und Marina Hecker

zurückziehen. Hier werden

in Zukunft Mike Kronenwetter

und Kai Trumpp übernehmen

und versuchen, an die hervorragende

Leistung ihrer Vorgänger

anzuknüpfen.“

Zehn Punkte aus neun Spielen

ergatterte der SVI in der Vorsaison.

„Nach der guten Vorbereitung

und dem guten Start im

Pokal waren wir mit großer Euphorie

dabei. Nach dem Auftaktsieg

gegen Tiefenbach sah auch

vieles danach aus, dass wir den

Schwung mitnehmen können.

Allerdings erwischte uns ziemliches

Verletzungspech bei einigen

wichtigen Spielern. Danach

hat es einige Zeit gedauert, bis

wir wieder in die Spur gekommen

sind“, sagt Rötlich beim

Blick zurück. Die coronabedingte

Annullierung der Saison sei

aus seiner Sicht richtig gewesen.

„Nach acht oder neun Spieltagen

eine Saison zu beenden und dabei

einen Auf- oder Absteiger zu

haben, macht für mich keinen

Sinn, auch wenn das natürlich

für die Mannschaften an der Tabellenspitze

sehr bitter war.“

Freude wie kleine Kinder

Im Frühjahr habe sich das Team

mit einer Lauf-Challenge fit gehalten.

Bei der Rückkehr auf den

Platz „freuten sich sogar die erfahrensten

Spieler wie kleine

Kinder, endlich wieder einen

Ball am Fuß haben zu dürfen“,

sagt Dominik Rötlich, der wie

viele Fußballer gespannt ist,

„was sich so bei den anderen

Vereinen getan hat. Können sie

an die Leistung vom letzten Jahr

nochmal anknüpfen oder nicht?

Natürlich wird in erster Linie jeder

froh sein, endlich wieder

Fußball spielen zu dürfen.“ Es sei

schwer einzuschätzen, wie sich

die Liga entwickeln werde und

wer in der B3 zum Favoritenkreis

gehöre.

Dominik Rötlich ist froh, dass

keine Stammspieler aufgehört

haben. „Wir konnten zum Glück

alle Spieler davon überzeugen,

weiterzumachen. Wobei das bei

der langen Pause auch nicht

schwer war, weil jeder den Fußball

vermisst hat.“ Und es gibt

einige Neuzugänge, die er alle als

wichtig beschreibt. „Es geht ja

schon allein darum, sich auf

Dauer mit zwei Mannschaften

halten zu können. Sobald mal die

Reserve wegbricht, ist das schon

der Anfang vom Ende.“ jom

SV Ingersheim

Trainer: Daniel Probst (34), Klaus Fester

Tor: Mike Kronenwetter (29), Steffen Probst

(31), Tyrese Stäudle

Abwehr: Eugen Betke, Nico Dollmeier (27),

Dennis Elsner (29), Philipp Gellner (29), Patrick

Hoffmann (19), Peter Joos (28), Moritz

Kamossa (27), Christian Krauß, Jens Probst

(36), Max Riedel (25), Daniel Rilk (27), Markus

Schwiewager, Aurel Stegmeier, Lukas

Sternberg

Mittelfeld: Steffen Butz (30), Arlind Dashi,

Lukas Ehrmann (17), Patrick Gellner (33), Johannes

Hein (32), Patim Hisenaj (31), Marcel

Hofmann (28), Sören Hoss (33), Florian Müller

(29), Lars Müller (18), Jan Plieninger (34),

Axel Probst (30), Daniel Probst (34), Manuel

Queissner, Jannik Schnabl, Sandy Schnabl

(20), Daniel Söbbeke, Kai Trumpp (26), Adrian

Van den Broek (25), Kevin Velder, Florian

Wagner, Chris Walkum (25), Markus Weber,

Lars Wenzelburger, Laurin Zwerger (23)

Angriff: Dominic Ebert (27), Pascal Gellner

(32), Marcel Greiner (42), Patrick Hägele (32),

Tobias Hanselmann (30), Felix Kamossa

(27), Antohny Ouma, Dominik Rötlich (31),

Cedric Schnabl, Chris Weihbrecht (37), Patrick

Weiß (37), Wangyi Zhu

Zugänge: Patrick Hoffmann (Jugend SG Altenmünster/SV

Onolzheim), Patim Hisenaj,

Patrick Hägele (beide SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim ), Dominic Ebert (SGM

Jagstheim/Onolzheim), Lukas Ehrmann, Lars

Müller (beide eigene Jugend), Dennis Elsner

(SV Tiefenbach), Lukas Sternberg (FV 08 Unterkochen)

Abgänge: Marco Kreuzberger, Domenico

Rohrmüller (pausieren beide)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 33

Wie die Orgelpfeifen: Am Sonntag, 5. September, empfängt der SV Ingersheim (gelb) den SV Tiefenbach (rot).

Das Ruder rumreißen

Foto: Hans-Otto Hettler

Beim SV Tiefenbach steht das Ziel Klassenerhalt im Vordergrund. Trainer Martin Wörner

erwartet keine großen Überraschungen in der Liga und sieht Bühlertann als Topfavoriten.

Beim Abbruch der Saison

stand der SV Tiefenbach

mit vier Punkten aus

acht Spielen auf dem

letzten Tabellenplatz in der A2.

„Mit vier Punkten aus den ersten

drei Spielen und dem Ziel

Klassenerhalt sind wir für unsere

Verhältnisse ordentlich in die

Saison gestartet. Dann kam jedoch

eine Negativserie mit fünf

Niederlagen in Folge“, sagt Trainer

Martin Wörner. Die Niederlagen

seien zum Teil recht bitter,

zum Teil unglücklich und zum

Teil auch eindeutig und verdient

gewesen. „Daher hatten wir in

dieser Zeit eine eher schlechte

Stimmung in der Mannschaft.

Aber zum Glück hatten wir immer

die Einstellung, das Ruder

rumreißen zu wollen, genau wie

in der Saison zuvor. Durch den

Saisonabbruch konnten wir diesen

Willen leider nicht mehr unter

Beweis stellen.“

Jetzt ist er froh, „dass der Ball

wieder rollt, da sind sich wahrscheinlich

alle einig. Im Moment

ist es erstmal wichtig, das regelmäßige

Training wieder aufzunehmen,

sich richtig vorzubereiten

und schließlich den Rhythmus

beizubehalten“, sagt Wörner.

Im Prinzip sei ein Neustart

nach so langer Pause mit einer

schweren Verletzung zu vergleichen,

„zumindest was die Physis

angeht. Wie es mit dem sportlichen

Erfolg aussieht, können wir

überhaupt nicht einschätzen.“

Aber er gehe davon aus, dass das

Leistungsvermögen aller Mannschaften

ungefähr gleichgeblieben

ist. „Große Überraschungen

erwarten wir nicht, obwohl wir

einen Aufstieg in die Bezirksliga

bestimmt richtig feiern würden“,

sagt Wörner schmunzelnd.

Bei der Frage nach den Titelfavoriten

legt sich der Tiefenbacher

Trainer fest: „Da wir gegen

Bühlertann zweimal im Prinzip

chancenlos waren, gehört diese

Mannschaft mit Sicherheit zum

Favoritenkreis.“ Aber auch

Teams wie Goldbach oder Rot

am See seien bestimmt nicht

chancenlos im Titelrennen.

Truppe bleibt zusammen

Für den SVT steht das Ziel Klassenerhalt

im Vordergrund. Dabei

mithelfen soll auch ein Neuzugang

von der SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim. „Wir

konnten mit Daniel Horn einen

gestandenen Bezirksligaspieler

nach Tiefenbach zurückholen.

Schon im Training merkt man

nicht nur die Erfahrung, sondern

schlichtweg die individuelle

Klasse. Wir hoffen, dass Daniel

bald für uns einsatzbereit ist,

denn spielen kann er wegen einer

Schulteroperation vorerst

noch nicht“, erklärt Wörner, der

froh ist, dass seine Truppe zusammengeblieben

ist.

Seine Mannschaft habe aber

mit einem stetig wachsenden Altersdurchschnitt

zu kämpfen.

Die jungen Spieler hätten in der

Vergangenheit zwar immer für

Furore in der Reserveliga gesorgt,

landeten dort unter den

ersten fünf, „aber es fehlt noch

hier und da an ein paar Einzelheiten,

sich in der ersten Mannschaft

durchzusetzen. Genau das

ist und bleibt unser Ziel!“

Im Verein ging man mit dem

Thema Corona verantwortungsbewusst

um. „Dass diese Krankheit

nicht zu unterschätzen ist,

haben leider viele im Familienund

Bekanntenkreis erfahren

müssen. Von daher versuchen

wir stets, alle Auflagen nach bestem

Wissen und Gewissen zu erfüllen.“

Es gab verschiedene

Challenges und Einzelaktionen.

„Ein Training mit vorherigen

Schnelltests jedoch ging uns zu

weit.“ Joachim Mayershofer

SV Tiefenbach

Trainer: Martin Wörner (41)

Tor: Oliver Binder (27), Thomas Brumm (32),

Jannik Ströbel

Abwehr: Marc Belßner (20), Tobias Binder

(23), Heiko Brumm (35), Schmidt Florian

(27), Andreas Hofmann (32), Felix Irsigler

(24), Max Irsigler, Jonas Kappeller (27), Peter

Klein (33), Alexander Lober (32), Christopher

Raczek (28), Fabian Steinhülb (31), Sven

Steinhülb (27), David Wahba (33), Martin

Wörner (41)

Mittelfeld: Uwe Bartholdy (30), Robin Belle

(26), Lukas Besta (21), Andre Brumm (34),

Nelu-Ionut Cancea, Robert Cernika (21), Niklas

Groschke (21), Daniel Horn (30), Steffen

Horn (32), Patrick Knyszczuk (31), Bernhard

Lober (31), Luca Martin (22), Michael Munzinger

(32), Andreas Neusser (34), Evren Özel

(29), Sascha Sackreuter (24), Pratz Thomas

(39), Giorgi Toroshelidze (29), Kevin Wieser

(24)

Angriff: Ilie Cancea, Benny Kludzuweit (30),

Felix Kolasinski (27), Rafal Krum (27), Lukas

Reichelt (23), Jonas Schmidt (24), Kevin Weikum

Zugänge: Daniel Horn, Andreas Hofmann

(beide SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim)

Abgänge: Dennis Elsner (SV Ingersheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: SC Bühlertann


36

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Mehr Sturm

Mit Yavuz Tuncel und Manuel Rauner ist ein

Trainer-Duo für TSV Vellberg verantwortlich.

Nochmal

SC Bühlertann möchte starkes Vorjahr

wiederholen und ganz oben anklopfen.

Hätte ihn nicht Manuel

Rauner angesprochen,

hätte Yavuz Tuncel vermutlich

seine Fußball-Karriere

beendet. „Ich wollte

komplett aufhören“, berichtet

der 47-Jährige, der zuletzt den

TSV Obersontheim II trainierte.

„Aber nach dem Gespräch dachte

ich: Bevor du aufhörst, gehst

du noch mal zu deinem Heimatverein“,

meint Tuncel lächelnd.

Er und Manuel Rauner sind

ein gleichberechtigtes Trainer-Duo.

Eigentlich könnte alles

hervorragend sein. In der Vorbereitung

waren 26 bis 32 Spieler

im Training. „Im Schnitt“, betont

Yavuz Tuncel, „wir reden

also von 40 Spielern.“ Und da

seien auch einige dabei, die höherklassig

spielen könnten. So

ist das Training nicht immer

leicht zu managen, doch das eigentliche

Problem ist nicht die

TSV Vellberg

Trainer: Manuel Rauner, Yavuz Tuncel

Tor: Louis Beißwenger (21), Jan Majeric (32),

Jan Schierle (18), Sergen Tuncel (23)

Abwehr: Daniel Blümlein (24), Hannes Fischer

(24), Sebastian Fischer (31), Tobias

Hintermajer (29), Jannick Pfisterer (31), Fabian

Scope (32), Zahirshah Soltani (19), Tim

Wedde (21), Nico Werner (28)

Mittelfeld: Manuel Büchele (24), Nico Katsigiannis

(31), Giulian Klein (21), Nikolai Lindenthal

(36), Nikolai Otterbach (23), Niklas

Pitz (21), Phillip Reichel (31), Tom Rodehau

(33), Dominik Rüger (29), Moritz Seitz (30),

Ahmadshah Soltani (19), Yavuz Tuncel (47),

Andreas Volzer (30), Daniel Wisotzki (29),

Jona Wölfl (19)

Angriff: Damian Boll (22), Andre Gitzler

(19), Mario Gmach (26), Steffen Heier (31),

Tim Kaufmann (18), Leon Klein (19), Daniel

Köder (24), Kubilay Köksal (22), David Pietsch

(20), Marvin Rauner (29), Phillip

Schaffitzel (31), Marco Schierle (k.A.), Fabian

Zitterbart (23)

Zugänge: Yavuz Tuncel (TSV Obersontheim

II), Jan Schierle, Tim Kaufmann (beide SG

Obersontheim/TSV Vellberg), Nikolai Lindenthal

(SV Westgartshausen), Jan Majeric (reaktiviert)

Abgänge: Alex Artes, Benjamin Michael

Herzog (beide Sportfreunde Rosenberg)

Saisonziel: einstelliger Platz

Titelfavoriten: Bühlertann, Crailsheim II

Anzahl der Spieler, sondern: Corona.

„Die Pause war einfach zu

lang“, blickt Yavuz Tuncel auf

die Zeit zurück, in der kein Amateursport

erlaubt war. Die Auswirkungen

sind für die beiden

Trainer deutlich spürbar. Zum

einen schätzt Tuncel, dass „maximal

30 Prozent“ der Spieler regelmäßig

etwas in der langen

Pause für sich gemacht haben.

Die Folge dessen ist, dass Rauner

und er im Training vor einer

großen Frage stehen. „Wie sollen

wir trainieren? Zu hart ist

schlecht, zu wenig darf es aber

auch nicht sein.“ Ende Juli gab

es bis zu fünf Spieler mit Muskelverletzungen.

Meist starke Rückrunde

An mangelnder Motivation aber

liegt es nicht. „Alle sind heiß und

voll bei der Sache.“ Auch deshalb

streben die Trainer mit

ihrem Team einen einstelligen

Tabellenplatz an. „Wir wollen

mit dem Abstieg nichts zu tun

haben“, unterstreicht Yavuz

Tuncel. In den vergangenen

Spielzeiten stand der TSV Vellberg

oft unten drin, hat aber jedes

Mal den Klassenerhalt geschafft,

meist dank einer starken

Rückrunde. Bringt das Team

konstant seine Leistung, ist das

gesicherte Mittelfeld alles andere

als Utopie. Veränderungen im

Kader gibt es kaum. Der TSV

verzeichnet keinen einzigen Abgang,

dafür aber einen Rückkehrer.

Torwart Jan Majeric kehrt

zurück. Er hatte aufgrund von

Rückenproblemen seine Karriere

nach dem Spiel der Bühlertal-Auswahl

gegen den 1. FC Heidenheim

im Juli 2019 beendet.

Nun soll er mithelfen, den

23-jährigen Torwart Sergen Tuncel

aufzubauen. Zudem rücken

noch einige A-Junioren nach, die

Verstärkungen in der Zukunft

sein können, glaubt Yavuz Tuncel.

„Sie brauchen noch Zeit, haben

aber definitiv Potenzial.“

Entscheidend wird für den

TSV sein, ob er es schafft, seine

Abschlussschwäche abzustellen.

„Du kannst als Team hinten so

dicht stehen, wie du willst. Letztlich

geht es darum, auch Tore zu

schießen.“ ruf

Die entscheidenden Spiele

wären zwar noch angestanden,

aber der SC

Bühlertann war in der

Kreisliga A2 zum Zeitpunkt des

Abbruchs der vergangenen Saison

dick im Geschäft. Nach acht

absolvierten Spielen belegte der

SCB Platz 2 mit 17 Punkten. Auch

im Bezirkspokal war Bühlertann

noch vertreten.

Da der Pokalwettbewerb

2020/21 in diesem Juli doch noch

ausgespielt wurde, trat Bühlertann

im Viertelfinale gegen den

Bezirksligisten Gaisbach an. Die

Bühlertanner verloren am 10. Juli

knapp mit 1:2. „Wegen dieses

Spiels haben wir schon sehr früh

mit der Vorbereitung angefangen“,

sagt Abteilungsleiter Harald

Pfitzer. Die Kunst sei es nun,

die Form und die Fitness bis zum

ersten Meisterschaftsspiel in

Westgartshausen am 15. August

zu konservieren.

„Wir waren auf einem guten

Weg. Schade, dass es zum zweiten

Mal so gekommen ist“, sagt

Pfitzer zur Tatsache, dass die

Bühlertanner in den beiden Corona-Spielzeiten

vorne in der Tabelle

mit dabei waren. „Jetzt versuchen

wir das Gleiche eben

nochmal“, schmunzelt Pfitzer.

Gutes Mannschaftsgefüge

Der Kader blieb nahezu unverändert.

Lediglich Steffen Lober

(SV Gründelhardt), der mehr in

der zweiten Mannschaft eingesetzt

wurde, ist gegangen. Neuzugänge

gibt es in diesem Sommer

keine. „Wir haben ein gutes

Mannschaftsgefüge. Das wollten

wir nicht unnötig verändern. Die

meisten Spieler kennen sich

schon seit Jugendzeiten“, erklärt

Pfitzer. Die Testspielergebnisse

lassen laut Pfitzer den Schluss

zu, dass die Mannschaft nach der

langen Pause bereits wieder ein

gutes Niveau erreicht hat. Zwar

gab es Anfang Juli ein 0:4 gegen

den Nachbarn und Bezirksligisten

aus Bühlerzell, aber vor allem

das 2:1 gegen den Bezirksligisten

TSV Michelfeld macht

Mut für die neue Saison.

Die Spielweise der Bühlertanner

dürfte sich nicht großartig

ändern im Vergleich zum Vorjahr.

Nach Ballgewinn soll es

schnell nach vorne gehen, um

die schnellen Spitzen wie Jonas

Trübendörfer oder Tim Otterbach

einzusetzen. „Es kann auch

mal über die Seite gehen mit einem

Diagonalball. Zudem können

wir auch spielerisch den Ball

nach vorne bringen. Es muss

nicht immer der lange Ball sein“,

sagt Harald Pfitzer. Einer, der

spielerische Klasse mitbringt, ist

beispielsweise Marco Fischer,

der sowohl als Stürmer als auch

als offensiver Mittelfeldspieler

agieren kann. „Er geht voran. Er

ist ehrgeizig und fühlt sich bei

uns wohl. Er zahlt das dann auf

dem Platz mit Leistung zurück“,

freut sich der Bühlertanner Abteilungsleiter.

Mehr Verletzungen erwartet

Harald Pfitzer geht nicht davon

aus, dass das Niveau in der

Kreisliga A2 wegen der langen

Pause leiden wird. „Aber es

könnte schon sein, dass es mehr

Verletzungen geben wird. Das

merkt man bei den Spielern, die

lange ausgefallen sind und dann

bei steigernder Belastung im

Training sich wieder verletzten.

Ich glaube, dass wird alle Mannschaften

in dieser Saison beschäftigten“,

so Pfitzer. tav

SC Bühlertann

Trainer: Andreas Kurz

Tor: Noah Ehrmann (22), Christian Ott (42),

René Pfitzer (28)

Abwehr: Niklas Beißer (23), Fabian Deininger

(24), Fabian Engel (28), Eric Filbry (19),

Thilo Hummel (25), Marco Knobel (28), Michael

Schloßstein (24), Nico Schloßstein, Fabian

Steglich (21), Jannik Zauner (27)

Mittelfeld: Felix Arnoldt, Hannes Boy (21),

Andre Heese (32), Jonas Köder (21), Sebastian

Müller (26), Thomas Müller, Sebastian Rüger

(22), Pascal Schneider (22), Jonas Trübendörfer

(22), Nico Ulreich (27), Daniel

Wengert (27), Sebastian Wengert (23)

Angriff: Luca Bader (19), Marco Fischer (31),

Swen Köbler (27), Tim Otterbach (25), Leopold

Stoll

Zugänge: keine

Abgänge: Steffen Lober (SV Gründelhardt)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Rot am See


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 37

Erich Bauers Spezialität

waren Flugkopfbälle ab

einem Meter Höhe. Die

Torjägerkanone, die er

für seine vielen Tore

geschenkt bekommen

hat, wird im Vereinsheim

des TSV Goldbach

einen Ehrenplatz

erhalten. Erich Bauer

starb im Februar im

Alter von 79 Jahren.

„Ins Laufen bringen“

Der TSV Goldbach kommt mit Rückenwind aus zwei starken

Spielzeiten. Als Saisonziel gilt trotzdem nur das Mittelfeld.

Der TSV Goldbach ist für

Überraschungen gut –

im positiven, wie im negativen

Sinne: Der Klub

aus dem Crailsheimer Osten hat

in den vergangenen Jahren eine

Achterbahnfahrt erlebt, die ihn

aus dem Mittelfeld der A2 über

ein zweijähriges Intermezzo in

der B3 bis zu den Topplätzen der

A2 geführt hat. Doch als die

Goldbacher 2020 als Tabellenzweiter

schon von der Bezirksliga

träumen durften, wurde die

Spielzeit abgebrochen.

Mit der Leistung in der vergangen

Saison ist Fußball-Abteilungsleiter

Christian Swonke zufrieden.

„Nach einem schwierigen

Start hat sich die Mannschaft

stabilisiert.“ Ihre ersten

beiden Spiele beim TSV Gerabronn

und gegen den TSV

Crailsheim II verloren die Goldbacher.

Danach holten sie fünf

Siege in Folge, darunter ein 4:0

gegen Titelfavorit Bühlertann.

Beim Saisonabbruch belegten sie

den fünften Rang. Schon im vergangenen

Jahr galt Goldbach als

Geheimfavorit auf den Titel. Insofern

kann man es durchaus als

Tiefstapeln betrachten, wenn

Swonke „einen Platz im Mittelfeld“

als Ziel für die neue Runde

ausgibt. „Für uns geht es grundsätzlich

darum, die Spieler ins

Laufen zu bringen. Das betrifft

zum einen natürlich die Fitness,

aber auch, die Spieler überhaupt

bei der Stange zu halten.“

Vereinsleben reaktivieren

Swonke befürchtet, dass als Folge

der Pandemie Mannschaften

Probleme bekommen könnten,

genügend Spieler zu finden. „Ich

denke, dass der Corona-Effekt

mit Verzug einsetzt. Wenn die

älteren Spieler vielleicht merken,

dass sie nicht mehr jeden

Sonntag auf dem Sportplatz verbringen

möchten. Das müssen

wir vermeiden, indem wir das

Vereinsleben und alles, was dazugehört,

wieder aktivieren.“

Mit den Neuregelungen nach

dem Saisonabbruch sei er „einverstanden“,

sagt Swonke. Allerdings

störe ihn der frühe Start

der neuen Runde im August.

„Mir persönlich wären ein bis

zwei englische Wochen im September

lieber, und dafür bleibt

man einfach aus der Urlaubszeit

raus. Die Zeiten, in denen Spieler

ihren Urlaub am Spielplan

der Kreisliga ausgerichtet haben,

sind vorbei. Nun starten wir

noch früher, da keiner weiß, was

im Herbst passiert.“

Abgänge gab es in Goldbach

keine. Ein Fragezeichen steht

hinter dem Einsatz von Jan Tomaschewski.

„Bei ihm ist nicht

sicher, ob und wie es fußballerisch

weitergeht. Er kämpft immer

wieder mit Verletzungen.“

Ist Tomaschewski fit, ist er einer

von Goldbachs zuverlässigsten

Scorern. Drei Jugendspieler gilt

es, „in der neuen Saison an unsere

Erste heranzuführen“, sagt

Swonke. Alexander Schreiber

TSV Goldbach

Trainer: Tim Göller (46)

Tor: Albert Hoffmann (33), Tobias Milbradt

(34), Christian Swonke (35)

Abwehr: Walter Braun (55), Florian Brückner

(33), Thomas Engel (40), Manuel Erbel

(26), Florian Fessel (35), Moritz Hernadi (26),

Jan Huntscha (20), Steffen Kohr (33), Sven

Kretschmaier (32), Patrick Schanz (33), Benjamin

Schlenvoigt (30), Jan Henrik Schneider,

Kerim Sentürk (26), Maximilian Stöhr

(26), Pascal Zörlein (19)

Mittelfeld: Nico Bauer (23), Alexander Conrad

(38), Nicolas Dierolf, Mike Ebert (28),

Uwe Engel (33), Robin Erbel (24), Christoph

Grimmer (35), Jens Großmann (20), Richard

Hartleib, Jonas Holze (18), Marcus Hutzenlaub

(53), Balàzs Kàcsor (39), Ralf Kettemann

(34), Julian Kirchherr (36), Kai-Uwe

Kretschmaier (27), Jemal Said, Björn Stimpfig

(27), Johann Wolfarth (36), Tim Wüstner

(20)

Angriff: Fabian Balzer (25), Maximilian Balzer

(26), Marcel Bäßler, Dominik Fessel (18),

Julian Fessel (23), Maximilian Flux (32), Phillip

Gesswein (32), Tim Göller (46), Dennis

Lahn (29), Million Nugosse (22), Christoph

Salinger (29), Jan Tomaschewski (33), David

Zheng (22)

Zugänge: Dominik Fessel, Richard Hartleib,

Jonas Holze (alle eigene Jugend)

Abgänge: Fabian Munzinger (pausiert)

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Titelfavorit: SC Bühlertann


38

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Geile Truppe

Zwei Langzeitverletzte kehren bei der

TSG Kirchberg zurück in den Kader.

Verbreitert

TSV Obersontheim II peilt mit neuem Trainer

und größerem Kader Platz im Mittelfeld an.

Die TSG Kirchberg hat

sich in der vergangenen

Saison im Vergleich zur

Spielzeit davor erheblich

gesteigert: 2019/2020 standen

nach 15 Spielen 13 Punkte auf

der Habenseite, man war Tabellenletzter,

als es zum Abbruch

kam. 2020/21 sammelten die

Kirchberger in neun Spielen 16

Punkte und lagen auf Platz 4 bis

zur Annullierung der Saison.

„Nach der verkorksten Saison

2019/20 waren wir insgesamt

sehr zufrieden mit dem Auftakt

der Saison 2020/21“, sagt

TSG-Kapitän Denny Grasmüller

deshalb rückblickend.

Noch vor dem WFV reagiert

Zum Saisonabbruch habe es aus

seiner Sicht „keine Alternative“

gegeben, deshalb sei das „für uns

Ordnung“. Der Verein entwickelte

ein Hygienekonzept, „welches

auch strikt eingehalten

wurde, beziehungsweise eingehalten

wird. Der Trainingsbetrieb

wurde bei uns schon vor

der offiziellen Mitteilung des

WFV eingestellt für den Gesamtverein“,

betont Denny Grasmüller.

In der neuen Saison formuliert

der TSG-Kapitän bescheidene

Ziele: „Wir wollen frühzeitig

den Klassenerhalt schaffen,

und es wäre schön, mal wieder

TSG Kirchberg

Trainer: Steffen Wieser (47)

Tor: Matthias Deeg (32), Dario Köhler (20)

Abwehr: Daniel Becker (19), Karsten Bohn

(26), Max Botsch (32), Nikola Brnic (27), Robin

Kindler (23), Fabian Nuß (28), Andreas

Schlauch (31), Lukas Schmidt (20), Viktor

Spolwind (36), Nils Zeitler (22)

Mittelfeld: Andreas Garmatter (30), Denny

Grasmüller (26), Stefan Groh (23), Marius

Jauch (21), Noah Kimmerle (19), Thomas

Raabe (28), Fabian Sorg (21)

Angriff: Alexander Lemmer (36), Jan Ludwig

(25), Jul Lührs (21), Maart Lührs (19)

Zugänge: Daniel Becker (A-Jugend TSV Ilshofen),

Jann Kochendörfer (eigene Jugend),

Viktor Spolwind (reaktiviert)

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: SC Bühlertann

eine Saison zu Ende zu spielen.“

In Kirchberg hat es innerhalb der

letzten drei Jahre einen Generationenwechsel

gegeben. In diesem

Zeitraum sind nach Auskunft

von Denny Grasmüller insgesamt

20 Spieler aus der eigenen

Jugend zu den Aktiven

gekommen, zudem habe man

„zwei, drei Spieler wieder zurück

nach Kirchberg gelotst. Unser

Fokus liegt komplett darauf,

diese jungen Spieler zu integrieren.“

Der Spielführer freut sich

darüber, dass kein einziger seiner

Mitspieler den Verein verlassen

hat. Den Grund dafür formuliert

er kurz und knapp wie

folgt: „Weil geile Truppe!“

Diese kann sich auf zwei neue

Jugendspieler freuen. Von den

eigenen Junioren kommt Jann

Kochendörfer zu den Aktiven,

von den A-Junioren des TSV Ilshofen

stößt Daniel Becker hinzu.

Zudem konnte mit Viktor

Spolwind ein ganz erfahrener

Mann reaktiviert werden. Und

zwei weitere wichtige Spieler

können ebenfalls fast als Neuzugänge

bezeichnet werden: Stefan

Groh und Jan Ludwig kehren

nach langwierigen Verletzungen

zurück und fiebern der Saison

entgegen.

Ausgeglichene Liga

In der sieht Denny Grasmüller

den SC Bühlertann als Topfavoriten

auf die Meisterschaft und

den Aufstieg, „weil die Mannschaft

schon jahrelang konstant

oben mitspielt und ein eingeschworener

Haufen ist“. Insgesamt

schätzt er die Liga aber

sehr ausgeglichen ein. „Wenn

man einen Lauf hat, kann man

ganz oben mitspielen“, ist der

TSG-Kapitän überzeugt. Und

warum sollte das nicht auch den

Kirchbergern gelingen? Erinnert

sei an die Saison 2016/17, als sich

die TSG Kirchberg den Titel in

der Kreisliga A2 vor dem SV

Westgartshausen holte und anschließend

ein Jahr lang in der

Bezirksliga spielte.

Die Corona-Zwangspause hat

die TSG Kirchberg übrigens genutzt,

rund um das Vereinsgelände

viele Ausbesserungen vorzunehmen.

jom

Mit jungen Spielern im

Kader und neuem

Trainer will Obersontheims

Zweite

nach der langen Zwangspause in

der Kreisliga A2 durchstarten.

Nachdem Yavuz Tuncel nach

vielen Jahren in Obersontheim

nun seinen Heimatverein Vellberg

unterstützen möchte, rückt

Carlos Correa als Trainer nach.

Der 47-Jährige ist ein Obersontheimer

Urgestein, trainierte

etliche Jahre Jugendmannschaften

des TSV. „Ich habe sel-

Viele Jungs,

die ich früher

trainiert habe.

ber angeboten, die Zweite zu

trainieren“, sagt Correa. „Die

Mannschaft besteht aus vielen

Jungs, die ich früher schon trainiert

habe. Ich bin mir sicher,

dass mir das Spaß machen wird.

Für mich ist es ein Anreiz, junge

Spieler in den Aktivenbereich

zu integrieren.“

Während des langen Lockdowns

bekamen die Spieler

Lauftraining als Hausaufgabe.

Einige gingen gemeinsam joggen.

„Als das Training wieder

losging, habe ich tatsächlich niemanden

mit Corona-Bäuchle gesehen“,

sagt Correa und lacht.

Das Gefühl für den Ball allerdings

war ein Stück weit verlorengegangen.

Deshalb habe man

beim Trainingsauftakt mit dem

„kleinen Einmaleins“ angefangen,

wie es der Trainer ausdrückt.

Die ersten sieben bis

acht Einheiten trainierte Obersontheims

Zweite ausschließlich

mit Ball.

Der Kader wird zur neuen Saison

etwas breiter. Abgänge gibt

es nicht, dafür rücken mit Adam

Luft, Timo Wolz, Timo Mebus

und Maurice Erb vier Spieler aus

der eigenen Jugend nach. „Die

vier sind ehrgeizig, sie sollen an

das Leistungsniveau herangeführt

werden und Fuß fassen“,

sagt Carlos Correa. Zudem

wechselt Niklas Häusinger vom

TSV Crailsheim II nach Obersontheim.

Der Trainer verspricht

sich von ihm Impulse für

die Offensive: „Niklas ist kaltschnäuzig

vor dem Tor.“

Correa sieht seinen Kader

nun als gute Mischung aus älteren

und jüngeren Spielern. Er

setzt auf ein 4-4-2-System, möchte

in Ballbesitz so offensiv wie

möglich spielen lassen. „Hat der

Gegner den Ball, müssen wir

besser verteidigen als letzte Saison,

da hat die Mannschaft einige

unglückliche Tore bekommen“,

analysiert der Coach. In

der Offensive sprang unterdessen

aus vielen Chancen zu wenig

Zählbares heraus. Resultat

war in der abgebrochenen Saison

2020/21 eine wenig berauschende

Bilanz von einem Sieg,

drei Unentschieden und vier

Niederlagen.

Nun gibt Trainer Correa einen

Platz im vorderen Mittelfeld als

Ziel aus. „Das Potenzial ist da,

die Jungs können das“, ist er sich

sicher. Als wahrscheinlich

stärkste Mannschaften der Liga

sieht der Coach den SC Bühlertann

und Rot am See. gm

TSV Obersontheim II

Trainer: Carlos Correa

Tor: Claudio Cannizzo (50), Michael Dingil

(49), Eugen Frescher (36), Daniel Hornung

(18)

Abwehr: Stefan Aller (34), Jens Coblenz

(33), Felix Eckert (20), Felix Glasbrenner

(24), Martin Gorges, David Herrmann (30),

Falk Immel (21), Adam Luft (18), Michael

Schmidt (29), Marc Schwerin (45), David Siemianowski

(21), Thomas Wagner (23), Dennis

Welz (32)

Mittelfeld: Julian Feil (19), Daniel Glasbrenner

(26), Andre Hägele (20), Dominik Hamann

(22), Felix Hartmann (39), Niklas Häusinger

(23), Jan Moser (21), Kai Otterbach

(30), Jens Söllner (33), Uwe Traub, Edgar

Wagner (30)

Angriff: Kai Graf (21), Nico Otterbach (29),

Tom Schlosser (21), Jannik Spitzenberger

(23), David Wieland (21)

Zugänge: Niklas Häusinger (TSV Crailsheim

II)

Abgänge: Yavuz Tuncel (TSV Vellberg)

Saisonziel: oberes Mittelfeld

Titelfavoriten: Bühlertann, Rot am See


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 39

Der TSV Gerabronn mit Julian Riedl (blau) und der FC Langenburg trennten sich im Derby letzte Saison 0:0.

In Form kommen

Die Bezirksligaambitionen haben sich beim TSV Gerabronn fürs Erste erledigt. Drei

Neuzugänge sollen bei der Trendwende nach oben helfen.

Foto: Ric Badal

Wie nahe Erfolg und

Niederlage in der

Kreisliga beieinanderliegen

können,

hat der TSV Gerabronn zuletzt

selbst erlebt. Der Klub galt in

den vergangenen Jahren stets als

eine der Topmannschaften der

Kreisliga A2. In Gerabronn

schielten sie schon länger auf die

Bezirksliga, zweimal scheiterten

sie knapp am Aufstieg. Den siebten

Platz in der Saison 2019/20

empfanden sie als Enttäuschung,

die sich 2020/21 nicht mehr wiederholen

sollte. Die Erwartungen

von außen und an sich selbst

waren hoch.

Doch statt einer Trendwende

nach oben ging es für den TSV

in der vergangenen Runde noch

steiler bergab: In acht Spielen

gelang den Gerabronnern nur

ein Sieg zum Auftakt gegen den

TSV Goldbach, was gleichbedeutend

mit dem vorletzten

Platz war. „Damit können wir natürlich

nicht zufrieden sein“,

sagt Gerabronns sportlicher Leiter

Julian Riedl.

Ein Aufstieg in die Bezirksliga

dürfte in Gerabronn damit

fürs Erste vom Tisch sein. Auch

wenn Riedel glaubt, dass die Liga

sehr ausgeglichen sein werde

und „jeder jeden schlagen kann“

– ein Satz, der in der Liga öfter

Gerabronner

Urgestein geht

zu Satteldorf II.

fällt. Überhaupt tut er sich

schwer mit Prognosen. „Es wird

keine normale Saison werden.

Nach acht Monaten ohne Spiel

und Training wird es interessant

zu sehen sein, wie die Mannschaften

aus den Startlöchern

kommen werden.“ Die Zwangspause

haben die Gerabronner für

kleinere Renovierungsarbeiten

in ihrem Vereinsheim und an ihrer

Sportanlage genutzt.

Drei Neuzugänge sollen dabei

helfen, das Ruder herumzureißen.

Lucas Schmidt und Raphael

Mönch wechseln von Ligakonkurrent

und Nachbarverein FC

Langenburg zum TSV. Außerdem

ist Simeon Stier vom TSV

Braunsbach nach Gerabronn gewechselt.

„Alle Neuzugänge sind

sportlich und menschlich eine

Verstärkung.“ Im Gegenzug hat

sich Jannik Weber dem FC Langenburg

angeschlossen. Schmerzen

dürfte die Gerabronner aber

vor allem der Abgang von Stürmer

Daniel Wesolek, einer der

Leistungsträger der vergangenen

Jahre. Der 31-Jährige ist aus privaten

Gründen zur Spvgg Satteldorf

II gewechselt. „Er ist ein

Gerabronner Urgestein. Mit ihm

verlieren wir nicht nur einen

hervorragenden Fußballer, sondern

auch einen tollen Menschen,

den wir so nicht ersetzen

können.“ Alexander Schreiber

TSV Gerabronn

Trainer: Matthias Thomas

Tor: Sebastian Schuch (24), Fabio Thomas

(26)

Abwehr: Marc Albig (24), Matthias Erhardt

(25), Sven Hodik (27), Lukas Moser (23), Waldemar

Schleicher (34), Marcel Weiszdorn

(28)

Mittelfeld: Constantin Buchholz (27), Florian

Csöke (21), Doudou Faye (22), Johannes

Haberlandt (28), Martin Hallmen (30), Elia

Lewalski (20), Raphael Mönch (20), Tobias

Pelzer (24), Andritiana Kennedy Ranomenjanahary

(23), Julian Riedl (28), Ricky-Jovany

Sandeu Ballack (23), Lucas Schmidt (28)

Angriff: Ismail Cangür (35), Cris Dumalski

(31), Simeon Stier (23)

Zugänge: Lucas Schmidt, Raphael Mönch

(beide FC Langenburg), Simeon Stier (TSV

Braunsbach)

Abgänge: Daniel Wesolek (Spvgg Gröningen-Satteldorf

II), Jannik Weber (FC Langenburg)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: SC Bühlertann


40

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Sonntag, 15. August, 15 Uhr (R: 6. März)

SV Tiefenbach – TV Rot am See

FC Langenburg – TSV Crailsheim II

SV Westgartshausen – SC Bühlertann

TSV Obersontheim II – SV Ingersheim

TSV Vellberg – TSG Kirchberg

SV Gründelhardt – SV Brettheim

TSV Gerabronn – TSV Goldbach

Samstag, 21. August, 13.30 Uhr (R: 13. März)

TSV Crailsheim II – Tiefenbach (13.30 Uhr)

Sonntag, 22. August, 15 Uhr

SV Brettheim – TSV Vellberg

TSG Kirchberg – TSV Obersontheim II

SV Ingersheim – SV Westgartshausen

SC Bühlertann – FC Langenburg

TV Rot am See – TSV Gerabronn

GSV Waldtann – SV Gründelhardt

Sonntag, 29. Aug., 15 Uhr (R: 19./20. März)

FC Langenburg – SV Ingersheim

SV Westgartshausen – TSG Kirchberg

TSV Obersontheim II – SV Brettheim

TSV Vellberg – GSV Waldtann

TSV Goldbach – TV Rot am See

TSV Gerabronn – TSV Crailsheim II

SV Tiefenbach – SC Bühlertann

Sonntag, 5. September, 15 Uhr (R: 27. März)

TSV Crailsheim II – Goldbach (13.30 Uhr)

SV Ingersheim – SV Tiefenbach

SC Bühlertann – TSV Gerabronn

SV Gründelhardt – TSV Vellberg

GSV Waldtann – TSV Obersontheim II

SV Brettheim – SV Westgartshausen

TSG Kirchberg – FC Langenburg

Sonntag, 12. September, 15 Uhr (R: 3. April)

TSV Obersontheim II – SV Gründelhardt

TV Rot am See – TSV Crailsheim II

TSV Goldbach – SC Bühlertann

TSV Gerabronn – SV Ingersheim

Der SV Gründelhardt-Oberspeltach (blau) und der TSV Goldbach stehen sich am Sonntag, 17. Oktober,

gegenüber. Die Partie wird um 15 Uhr angepfiffen.

Foto: Hans-Otto Hettler

SV Tiefenbach – TSG Kirchberg

FC Langenburg – SV Brettheim

SV Westgartshausen – GSV Waldtann

Freitag, 17. Sept., 18.30 Uhr (R: 10. April)

SV Gründelhardt – SV Westgartshausen

Sonntag, 19. September, 15 Uhr

TSV Vellberg – TSV Obersontheim II

GSV Waldtann – FC Langenburg

SV Brettheim – SV Tiefenbach

TSG Kirchberg – TSV Gerabronn

SV Ingersheim – TSV Goldbach

SC Bühlertann – TV Rot am See

Sonntag, 26. September, 15 Uhr (R: 16. April)

TSV Goldbach – TSG Kirchberg

TSV Gerabronn – SV Brettheim

SV Tiefenbach – GSV Waldtann

FC Langenburg – SV Gründelhardt

SV Westgartshausen – TSV Vellberg

TSV Crailsheim II – SC Bühlertann

TV Rot am See – SV Ingersheim

Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

GSV Waldtann – TSV Gerabronn

SV Brettheim – TSV Goldbach

TSG Kirchberg – TV Rot am See

SV Ingersheim – TSV Crailsheim II

TSV Obersontheim II – SV Westgartshausen

TSV Vellberg – FC Langenburg

SV Gründelhardt – SV Tiefenbach

Sonntag, 10. Oktober, 15 Uhr (R: 24. April)

SV Tiefenbach – TSV Vellberg

FC Langenburg – TSV Obersontheim II

SC Bühlertann – SV Ingersheim

TSV Crailsheim II – TSG Kirchberg

TV Rot am See – SV Brettheim

TSV Goldbach – GSV Waldtann

TSV Gerabronn – SV Gründelhardt

Freit., 15. Okt., 18.30 Uhr (R. 30. April/1. Mai)

TSV Gerabronn – TSV Vellberg

Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr

SV Brettheim – TSV Crailsheim II

TSG Kirchberg – SC Bühlertann

SV Westgartshausen – FC Langenburg

TSV Obersontheim II – SV Tiefenbach

SV Gründelhardt – TSV Goldbach

GSV Waldtann – TV Rot am See

Samstag, 23. Oktober, 15.30 Uhr (R: 8. Mai)

SC Bühlertann – SV Brettheim

Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr

SV Ingersheim – TSG Kirchberg

GSV Waldtann – TSV Crailsheim II

TV Rot am See – SV Gründelhardt

TSV Goldbach – TSV Vellberg

TSV Gerabronn – TSV Obersontheim II

SV Tiefenbach – SV Westgartshausen

Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr (R: 15. Mai)

SV Westgartshausen – TSV Gerabronn

TSV Obersontheim II – TSV Goldbach

TSV Vellberg – TV Rot am See

SV Gründelhardt – TSV Crailsheim II

GSV Waldtann – SC Bühlertann

SV Brettheim – SV Ingersheim

FC Langenburg – SV Tiefenbach

Samstag, 6. Nov., 15 Uhr (R: 21./22. Mai)

TSV Goldbach – SV Westgartshausen

TSV Gerabronn – FC Langenburg

Sonntag, 7. November, 14.30 Uhr

TSV Crailsheim II – TSV Vellberg

TV Rot am See – TSV Obersontheim II

TSG Kirchberg – SV Brettheim

SV Ingersheim – GSV Waldtann

SC Bühlertann – SV Gründelhardt

Sonntag, 14. Nov., 14.30 Uhr (R: 29. Mai)

TSV Vellberg – SC Bühlertann

SV Gründelhardt – SV Ingersheim

GSV Waldtann – TSG Kirchberg

SV Tiefenbach – TSV Gerabronn

FC Langenburg – TSV Goldbach

SV Westgartshausen – TV Rot am See

TSV Obersontheim II – TSV Crailsheim II

Samstag, 20. November, 15 Uhr (R: 11. Juni)

TV Rot am See – FC Langenburg

TSV Goldbach – SV Tiefenbach

SV Brettheim – GSV Waldtann

TSG Kirchberg – SV Gründelhardt

SV Ingersheim – TSV Vellberg

SC Bühlertann – TSV Obersontheim II

TSV Crailsheim II – SV Westgartshausen


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 41

Ulrich Kraft ist

ehemaliger technischer

Leiter beim FC

Langenburg. Immer

wenn es um Strom

geht, wird er gefragt.

Als langjähriger

Spielführer trug er

immer eine Bayern-München-Binde.

Er

ist auf dem Weg zu 700

Herren-Spielen, ist

immer noch in der

Reserve aktiv.

„A2 ist die stärkste A-Liga“

Jochen Bolz, Abteilungsleiter beim FC Langenburg, fordert von

seinen Jungs, dass sie den Verein erfolgreich vertreten.

Drei Siege, drei Unentschieden,

drei Niederlagen

– so lautete die Bilanz

des FC Langenburg

in der vergangenen Saison. „Damit

sind wir nicht zufrieden, wir

sind sehr schlecht gestartet, haben

viele Punkte unnötig abgegeben“,

sagt Abteilungsleiter Jochen

Bolz. Er fordert in der kommenden

Saison „Einsatz von den

Jungs, damit wir erfolgreich unseren

Verein vertreten“. Aber es

gehe auch darum, „Spaß zu haben,

so lange wie gespielt wird“.

Es sei schwer, mit etwas umzugehen,

bei dem „man nicht weiß,

was morgen ist“, sagt er zu der

Corona-Problematik und einer

möglichen erneuten Unterbrechung

der Saison, falls sich die

Situation wieder verschlechtert.

„Das nervt alle, wir sind total

raus“, erklärt Jochen Bolz.

Man müsse aber positiv nach

vorne blicken. Das gelte auch für

die Mannschaft, auch wenn man

drei gute Offensivspieler verloren

habe. „Aber das ist Geschichte.

Wir haben eine super Mannschaft

mit vielen Gesichtern.

Deshalb werden wir das in der

Offensive auch regeln können“,

ist Bolz überzeugt. Es sei in dieser

Zeit wichtig, dass die Mannschaft

sich wieder finde. Mit den

Neuzugängen hat sich Langenburg

gut verstärkt. Julian

Schwerdt ist zum Beispiel immer

für eine zweistellige Torausbeute

gut in einer normalen Saison.

Oberer Platz auf Topniveau

Die Corona-Pause hat der FC

Langenburg dazu genutzt, den

oberen Platz zu sanieren. „Wir

haben ihn mit viel Arbeit wieder

auf ein Topniveau gebracht.

Dazu hatten wir eine tolle Beratung

von der Firma Ströbel, die

uns einen Mähroboter empfohlen

hat. Dieser macht uns sehr

viel Freude und präsentiert uns

immer einen bestens gemähten

Rasenplatz“, sagt Jochen Bolz.

Der Abteilungsleiter glaubt,

dass der SC Bühlertann „mal

wieder an der Spitze dabei sein

wird. Bühlertann hat einen sehr

breiten Kader, wir haben bei den

Auswärtsspielen diese Geschlossenheit

im Verein und mit den

Zuschauern spürt. Da hat man

das Gefühl, da geht was.“ Auch

Vellberg traut er als Außenseiter

vieles zu, „denn hier hat sich

in den letzten Jahren auch viel

getan in und um den Verein“.

Das Schöne an der Kreisliga

A2 sei aber, dass jeder jeden

schlagen könne, je nach Tagesform.

„Das finde ich geil, obwohl

ich ein schlechter Verlierer bin

und am liebsten immer auf der

Gewinnerstraße wäre“, sagt Bolz

schmunzelnd und ergänzt: „Unsere

A2 ist die stärkste A-Liga!“


Joachim Mayershofer

FC Langenburg

Trainer: Semih Dalyanci (33)

Tor: Joachim Fritsch (29), Michael Gronbach

(38), Marcel Senghaas (23)

Abwehr: Andre Beyer (33), Hans-Peter Bolz

(37), Marco Brück (27), Timo Brück (29),

Franz Bühler (26), Tom Hofmann (25), Leon

Vogel (20)

Mittelfeld: Norbert Balogh (32), Soner Basar

(26), Marvin Blind (26), Semih Dalyanci

(33), Marius Milläger (21), Marcel Mönch

(26), Nils Wieland (28), Philipp Wolf (36)

Angriff: Michael Blind (23), Julian Dürr (25),

Sven Herrmann (34), Aljoscha Lindinger (22),

Julian Schwerdt (33), Yankuba Sonko (22),

Jannik Weber (20)

Zugänge: Julian Schwerdt (TSV Hessental),

Andre Beyer (TSV Bitzfeld), Aljoscha Lindinger

(TSV Blaufelden), Jannik Weber (TSV

Gerabronn)

Abgänge: Halil Hyusein (TSV 2000 Rothenburg

II), Patrick Dürr (pausiert), Lucas

Schmidt, Raphael Mönch (beide TSV Gerabronn)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: TV Rot am See, SC Bühlertann


42

KREISLIGA A3 HOHENLOHE

Duo auf Favoritenschild

In der Kreisliga A3 Hohenlohe gelten die SGM Markelsheim/Elpersheim und die

SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen als die Topfavoriten auf den Meistertitel.

Nahezu unverändert geht

die Kreisliga A3 in die

Saison 2021/22. Einzige

Ausnahme ist der TSV

Ingelfingen, der nach nur einem

Jahr wieder zurück in die A1

muss. Da dort drei Vereine zurückgezogen

haben, fiel die

Ist-Stärke in der Kreisliga A1 auf

13 Vereine ab. In Absprache mit

dem Verbandsspielausschuss

des WFV musste daher ein Verein

aus der Kreisliga A3 zurück

in die A1. Freiwillig wollte niemand

– der Bezirk wägte daher

ab und bestimmte den TSV Ingelfingen.

Dies gilt für ein Jahr,

danach kann der TSV Ingelfingen

entscheiden, ob er dann in

der A1 oder A3 spielen will. Die

Staffelstärke der A3 und der A2

ist nun 15, die A1 hat 14 Vereine.

Acht Vereine

mit neuen

Trainern

Die Spieler des SC Wiesenbach hielten sich während der Corona-Pause

mit einem Parcours fit.

Foto: Andreas Hornung

Reiner Marschick ist neuer

Trainer des TSV Blaufelden.

Die Frage nach dem kommenden

Meister wird von den Vereinen

klar beantwortet: Der

SGM Markelsheim/Elpersheim

(14-mal genannt) traut man es

wie im Vorjahr zu, den Titel zu

holen. Der zweite Kandidat

stand bisher nicht auf der Agenda

und heißt SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen

(achtmal

genannt). Dort will man mit

einem neuen Konzept aufsteigen.

Die Anzahl der Neuzugänge

(elf), darunter ehemalige

Oberliga-, Verbandsliga- und

Landesligaspieler, sowie eine

Kooperation im Juniorenbereich

mit dem Drittligisten Würzburger

Kickers deuten an: Es soll ligamäßig

nach oben gehen mit

der SGM, aus der nach einem

möglichen Aufstieg dann wieder

der VfB Bad Mergentheim werden

soll. Aus der Kreisliga A3 absteigen

können bis zu drei Vereine.

Mehr als die Hälfte (acht) der

Klubs haben einen neuen Trainer.

Beim designierten Meisterschaftsanwärter

SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen

trainiert

der ehemalige Verbands- und

Landesligaspieler René Heckmann

die Mannschaft. Beim TSV

Blaufelden hat nun Reiner Marschick

(früher Rot am See) das

Sagen, und beim SC Wiesenbach

ist der erste Meistertrainer des

Vereins, Marc Elbl (zuletzt im

Juniorenbereich der Spfr. Schwäbisch

Hall tätig), zurückgekehrt.

Die bisherigen Trainer Achim

Sachs und Patrick Brenner unterstützen

ihn als Co-Trainer.

Mit Sven Gibfried (Co-Trainer

Otto Kimmelmann) hat bei der

SGM Taubertal/Röttingen ein

ehemaliger Bayernligaspieler als

Spielertrainer nun das Traineramt

inne. Neue Übungsleiter haben

auch die Spvgg Apfelbach/

Herrenzimmern (Christoph Ettwein),

die DJK-TSV Bieringen

(René Zuern und Chris Bauer),

der FC Creglingen (Markus

Schweizer) und der TV Niederstetten

(Henning Westphal).


Robert Stolz

Sonntag, 15. August, 15 Uhr (R: 6. März)

SV Sindelbachtal – SC Wiesenbach

TSV Blaufelden – FC Phoenix Nagelsberg

Sonntag, 22. August, 15 Uhr (R: 13. März)

SG Taubertal/Röttingen – TSV Blaufelden

SC Wiesenbach – DJK Bieringen

Sonntag, 29. August, 15 Uhr (R: 20. März)

TSV Blaufelden – SGM Markelsheim

SV Harthausen – SC Wiesenbach

Sonntag, 5. September, 15 Uhr (R: 27. März)

SC Amrichshausen – TSV Blaufelden

Sonntag, 12. September, 15 Uhr (R: 3. April)

SC Wiesenbach – SG Bad Mergentheim

TSV Blaufelden – 1. FC Igersheim

Sonntag, 19. Sept., 15 Uhr (R: 10. April)

Mulfingen/Hollenbach – TSV Blaufelden

FC Phoenix Nagelsberg – SC Wiesenbach

Sonntag, 26. Sept., 15 Uhr (R: 16. April)

TSV Blaufelden – Spvgg Apfelbach

SC Wiesenbach – SG Taubertal/Röttingen

Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

SGM Markelsheim – SC Wiesenbach

FC Creglingen – TSV Blaufelden

Sonntag, 10. Oktober, 15 Uhr (R: 24. April)

SC Wiesenbach – SC Amrichshausen

Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr (R: 1. Mai)

TSV Blaufelden – TV Niederstetten

1. FC Igersheim – SC Wiesenbach

Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr (R: 8. Mai)

SC Wiesenbach – Mulfingen/Hollenbach

SV Sindelbachtal – TSV Blaufelden

Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr (R: 15. Mai)

TSV Blaufelden – DJK Bieringen

Spvgg Apfelbach – SC Wiesenbach

Sonntag, 7. Nov., 14.30 Uhr (R: 22. Mai)

SC Wiesenbach – FC Creglingen

SV Harthausen – TSV Blaufelden

Sonntag, 14. Nov., 14.30 Uhr (R: 29. Mai)

TSV Blaufelden – SC Wiesenbach

Samstag, 20. November, 15 Uhr (R: 11. Juni)

SC Wiesenbach – TV Niederstetten

SG Bad Mergentheim – TSV Blaufelden


KREISLIGA A3 HOHENLOHE 43

1946 schlossen sich die

Turngemeinde

Blaufelden und der FC

Blaufelden zum TSV

Blaufelden zusammen.

Der Spielerpass des

1908 geborenen

Friedrich Windsheimer

ist noch auf den FC

ausgestellt.

Marschick an Bord

Der TSV Blaufelden geht mit einem neuen Trainer in seine dritte

Kreisliga-A3-Saison seit dem Aufstieg 2019.

Zu den Favoriten wollen

sie sich beim TSV Blaufelden

noch nicht zählen.

Hendrik Seckel, einer

der beiden Abteilungsleiter

des Vereins, hat stattdessen die

SGM Markelsheim/Elpersheim

(„eine seit Jahren sehr starke und

eingespielte Mannschaft“) und

die SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen

(„aufgrund der großen

Anzahl an Neuzugängen“) ganz

oben auf seinem Zettel. Als Saisonziel

nennt Seckel, „den TSV

Blaufelden weiter in der Kreisliga

A etablieren und dort zu einem

festen Bestandteil machen.

Außerdem steht die Entwicklung

der jungen Spieler im Vordergrund.

Jeder soll über die Saison

stärker werden, als er es in

der letzten Saison war.“

Dabei können die Blaufeldener

selbstbewusst in die neue

Mannschaft

Runde gehen. In den vergangenen

Jahren haben sie mit ihrem

jungen Mannschaftskern kontinuierlich

Schritte nach vorne gemacht.

Nach der Meisterschaft

in der Kreisliga B4 2019 und einem

achten Platz in der A3

2019/2020 standen sie beim Abbruch

der vergangenen Runde

auf dem zweiten Platz.

„Damit haben wir all unsere

Erwartungen übertroffen“, sagt

Seckels Co-Abteilungsleiter Lukas

Leiser. „Natürlich hätten wir

auf diesem Platz die Saison gerne

fortgeführt. Allerdings war

für uns schon früh absehbar, dass

die Saison abgebrochen wird.“

Schneider nach Hollenbach

Der wichtigste Neuzugang in

Blaufelden ist Trainer Reiner

Marschick. „Durch seine Arbeit

am DFB-Stützpunkt und durch

seine vermittelnde Art ist er der

richtige Mann, um unsere junge

weiterzuentwickeln“,

so Leiser. Als jahrelanger

Trainer am DFB-Stützpunkt Hohenlohe

hat Marschik viel Erfahrung

im Umgang mit jungen

Spielern. Die Kreisliga kennt er

unter anderem von Stationen als

Trainer in Billingsbach und Rot

am See. Er ersetzt Aufstiegscoach

Jochen Schneider, der in

der kommenden Saison die U 15

des FSV Hollenbach trainieren

wird. „Wir hätten ihm gerne

noch ein Abschiedsspiel geboten“,

sagt Leiser. Der Saisonabbruch

kam dazwischen.

Zwei Abgänge verzeichnet

der TSV: Mittelfeldspieler Pepe

Siegele pausiert. Aljoscha Lindinger

ist nach zwei Jahren in

Blaufelden zu seinem Heimatverein

FC Langenburg zurückgekehrt.

„Wir gehen mit einer

fast unveränderten Mannschaft

in die neue Runde. Kein Stammspieler

hat uns verlassen“, sagt

Seckel. Jonathan Ströbel rückt

aus der eigenen Jugend auf. „Er

ist ein ehrgeiziger und lernbereiter

Spieler“, so Seckel. Sebastian

und Tobias Werz, Jonathan

Neber und Thorsten Müller

„werden unsere Zweite stärken“.


Alexander Schreiber

TSV Blaufelden

Trainer: Reiner Marschick (55)

Tor: Josia Feinauer (20), Nico Gennrich (30),

Ralf Möbius (43)

Abwehr: Thomas Busch (31), Tobias Feyh

(24), Sebastian Götz (29), Oliver Heger (18),

Rene Günter Hertweck (26), Benedikt Hofmann

(28), Pascal Hofmann (27), Rene Hofmann

(29), Michael Huss (25), Patric Kober

(22), Simon Martin (32), Thorsten Müller

(34), Yannic Weidkuhn (23), Sebastian Werz

(33), Julian Wieserner (21)

Mittelfeld: Sebastian Deiss (24), Lukas

Eichhorn (28), Oliver Fink (35), Alexander

Heth (25), Lukas Leiser (27), Thomas Metzler

(22), Jonathan Neber (26), Hendrik Seckel

(23), Joshua Siegele (19), Luca Stern (19),

Luca Thöne (20), Brandon Weber (22), Fabian

Wernau (21), Luca Wernau (20), Jonathan

Ströbel (17)

Angriff: Marco Abendschein (19), Daniel

Eckart (30), Sören Engelhardt (19), Fabrizio

Ferrante (36), Adrian Heger (22), Fabian Hofmann

(28), Tristan Schmidt (24), Patrick

Weidlich (33), Tobias Werz (33)

Zugänge: Jonathan Ströbel (eigene Jugend),

Sebastian Werz, Tobias Werz (beide

TSV Schrozberg), Jonathan Neber (TSV Dünsbach),

Thorsten Müller (reaktiviert)

Abgänge: Jochen Schneider (Jugendtrainer

FSV Hollenbach), Pepe Siegele (pausiert), Aljoscha

Lindinger (FC Langenburg)

Saisonziel: sich weiter in der Kreisliga A

etablieren

Titelfavoriten: SGM Markelsheim,

SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen


44

KREISLIGA A3 HOHENLOHE

Meistercoach Elbl zurück

Nach zwei schwachen Spielzeiten geht es für den SC Wiesenbach in der kommenden

Saison um den Klassenerhalt. Ein starker Auftritt im Bezirkspokal macht Hoffnung.

Die Saison hatte für uns

Höhen und Tiefen. Guten,

erfolgreichen Spielen

wie zum Rundenauftakt

in Nagelsberg oder den

Heimerfolgen gegen Blaufelden

und Taubertal folgten jedoch zu

häufig schlechtere Spiele“, sagt

Wiesenbachs sportlicher Leiter

Johannes Trump über die vergangene

Spielzeit. Am Ende belegte

der SC den 14. und damit

drittletzten Rang, was sich

Trump „mit der fehlenden Konstanz“

erklärt. „Trotzdem war im

Laufe der Saison in den Spielen

eine Entwicklung erkennbar.“

Diese gelte es fortzuführen, sagt

er.

Die Saison 2019/2020 hatte

der SC als Tabellenletzter beendet,

blieb damals aber aufgrund

der Nicht-Abstiegsregel nach

dem Rundenabbruch in der Liga.

Das sportliche Ziel für die kommende

Spielzeit ist nach zwei

Saisons im Tabellenkeller damit

klar: Für die Wiesenbacher geht

es um den Klassenerhalt. Das

wollen sie durch „mehr Konstanz

und Torgefahr“ erreichen,

sagt Trump. Offensiv hat der SC

in der vergangenen Saison enttäuscht:

In ihren neun Spielen

haben die Wiesenbacher sechs

Tore erzielt – so wenige, wie kein

anderes Team der Liga.

Trump rechnet mit einer herausfordernden

Saison. „Wir

Mehr

Torgefahr soll

Aufwind bringen.

glauben, dass die Liga ähnlich

stark und ausgeglichen ist wie in

der letzten Saison. Wir erwarten

viele enge Spiele und benötigen

in jedem Spiel die volle Einsatzund

Laufbereitschaft, um Punkte

einzufahren.“

Mit Marc Elbl hat der SC Wiesenbach

seinen Meistertrainer

aus der Saison 2014/15 an die Seitenlinie

zurückgeholt, als der SC

die B4 gewann und in die A-Klasse

aufstieg. Elbl hat zuletzt die

U 17 der Sportfreunde Schwäbisch-Hall

trainiert. Die bisherigen

Trainer Achim Sachs und

Patrick Brenner stehen ihm fortan

als Co-Trainer zur Seite.

Hoffnungsvoll dürfte die Wiesenbacher

ihr jüngster Auftritt

im Bezirkspokal stimmen: Gegen

Bezirksligist SG SSV Schwäbisch

Hall/Sportfreunde Schwäbisch

Hall gewann der SC vor

zwei Wochen 4:2 im Elfmeterschießen.

Abgänge gibt es in Wiesenbach

keine. Dafür rücken mit Sorin-Andrei

Raus, Janik Kollmar

und Etienne Mandl drei Spieler

aus der eigenen Jugend in die

Herrenmannschaft auf. „Sie sind

für unseren kleinen Kader wichtige

Verstärkungen und werden

in den kommenden Jahren gebraucht“,

sagt Trump. Außerdem

ist Torhüter Steve Werner

nach zwei Jahren beim TSV

Schnelldorf zu seinem Heimatverein

nach Wiesenbach zurückgekehrt.

Alexander Schreiber

SC Wiesenbach

Trainer: Marc Elbl (49)

Tor: Jonas Hanselmann (21), Janik Kollmar

(18), Steven Schulze (27), Nils Vogt (20),

Steve Werner (26)

Abwehr: Denis Depperschmidt (20), Jonas

Hirschmann (30), Markus Hirschmann (35),

Simon Hirschmann (27), Timo Holzmüller

(20), Andreas Hornung (31), Bryan Hütter

(20), Florian Leiser (25), Robin Pehl (23),

Jens Reichert (30), Marcel Schürger (30),

Andre Stradinger (27), Maximilian Straub

(26), Christian Weber (25), Jan Wiedmann

(25)

Mittelfeld: Andreas Ackermann (34), Patrick

Brenner (27), Ahmed Chelighoum (42),

Semih Deeg (21), Andreas Ganzhorn (33), Jonah

Hanselmann (23), Sven Heim (21), Nam

Hoa (29), Luca Hutter (20), Alin-Robert Ion

(23), Jannik Keidel (24), Etienne Mandl (18),

Philipp Model (24), Eduard Streidenberger

(26), Johannes Trump (40), Cedric Werner

(21), Maurice Werner (24)

Angriff: Beniamin Apetrei (25), Lucca Bauer

(21), Danut-Gheorghita Esanu (27), Dominik

Grünsfelder (31), Michael Hauber (31), Johannes

Knoke (24), Peter Lindenmeier (31),

Marian Prisacariu (20), Sorin-Andrei Raus

(19)

Zugänge: Etienne Mandl, Janik Kollmar,

Sorin-Andrei Raus (alle eigene Jugend),

Steve Werner (TSV Schnelldorf)

Abgänge: keine

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SGM Markelsheim/Elpersheim

Rudolf Wirsching ist

beim SC Wiesenbach

immer da, wenn es

etwas zu tun gibt. Er war

Jugendleiter, Jugendbetreuer,

Vorstand und 32

Jahre lang Finanzreferent.


KREISLIGA B1 HOHENLOHE 45

Der TSV Schroberg (weiß) und der FC Billingsbach (rot) spielen als einzige Mannschaften aus dem HT-Land in der Kreisliga B1 Hohenlohe.

Insgesamt finden sich in der Staffel 15 Vereine.

Foto: Hans-Otto Hettler

Vier neue Trainer bei Klubs

Der SV Edelfingen zieht sich freiwillig aus der Bezirksliga zurück und startet einen

Neuanfang in der Kreisliga B1 Hohenlohe. Waldenburg und Ohrnberg umgruppiert.

In den Kreisliga-B-Staffeln

gab es durch Rückzug aus

höheren Klassen und Neuanmeldungen

von zweiten

Mannschaften in Konkurrenz etliche

Umgruppierungen und

Neueinteilungen. Auch die

Kreisliga B1, die mit 15 Vereinen

(Vorjahr 14) spielt, ist davon betroffen.

Die anderen B-Staffeln

spielen ebenfalls alle mit 15 Vereinen.

Die TSG Waldenburg und der

TSV Ohrnberg werden aus der

B1 in die B2 umgruppiert. Drei

Teams sind neu in der Kreisliga

B1. Freiwillig hat sich der SV

Edelfingen aus der Bezirksliga

abgemeldet und muss nun wieder

ganz unten beginnen. Neu

als zweite Mannschaft in Konkurrenz

spielen die bisherigen

Reserveteams des FV Künzelsau

und der SGM Löffelstelzen/

Bad Mergentheim.

Wurde im Vorjahr mit dem

TSV Dörzbach/Klepsau nur eine

Zwei bisherige

Reserveteams

jetzt in Konkurrenz

Mannschaft als Titelfavorit genannt,

ist in dieser Saison das

Portfolio größer geworden. Viermal

sehen die Vereine den FC

Billingsbach auf dem ersten

Platz, dreimal den TSV Dörzbach/Klepsau

und zweimal die

Teams des SV Edelfingen, der

SGM Hohebach/Rengershausen

und des TSV Schrozberg. Dörzbach/Klepsau

(„Wiederaufstieg“)

und Hohebach/Rengershausen

(„Aufstieg“) bekennen

sich offen zu ihrem Saisonziel.

Es gibt diesmal also nicht den einen

großen Favoriten.

Viermal hat sich auch auf der

Trainerposition etwas geändert.

Beim TSV Althausen/Neunkirchen

(Holger Saller), SV Edelfingen

(Tobias Ulshöfer), der SGM

Hohebach/Rengershausen (Sascha

Höfer) und dem TSV

Schrozberg (Patrick Tittl) gibt es

neue Übungsleiter.

Der Jugend eine Chance geben

Die größte Spielerfluktuation

gab es beim SV Edelfingen mit

zwölf Neuzugängen und 14 Abgängen.

Gezielt auf die eigene Jugend

setzen die SGM Creglingen

II/Bieberehren (acht Zugänge

aus der Jugend) und die SGM

Andere

Vereine zählen

auch Billingsbach

und Schrozberg zu

den Favoriten.

Markelsheim/Elpersheim II

(fünf). Die Saison in der Kreisliga

B1 beginnt wie in den anderen

B-Ligen auch am 15. August

und endet am 11. Juni 2022.


Robert Stolz


46

KREISLIGA B1 HOHENLOHE

Gleich am zweiten Spieltag (Sonntag, 22. August, 15 Uhr) der Saison

in der Kreisliga B1 kommt es zum Derby zwischen dem FC Billingsbach

(rot) und dem TSV Schrozberg. Foto: Hans-Otto Hettler

Sonntag, 15. August, 15 Uhr (R: 6. März)

SG Sindringen/Ernsbach II – FC Billingsbach

Schrozberg – Berlichingen/Jagsthausen

Sonntag, 22. August, 15 Uhr (R: 13. März)

FC Billingsbach – TSV Schrozberg

Sonntag, 29. August, 15 Uhr (R: 20. März)

Berlichingen/Jagsthausen – FC Billingsbach

Schrozberg – Löffelstelzen/Bad Mergent. II

Sonntag, 5. September, 13 Uhr (R: 27. März)

TSV Kupferzell II – TSV Schrozberg

Sonntag, 12. September, 15 Uhr (R: 3. April)

Billingsbach – Löffelstelzen/Bad Mergent. II

TSV Schrozberg – TSV Dörzbach/Klepsau

Sonntag, 19. September, 13 Uhr (R: 10. April)

SGM Markelsheim II – TSV Schrozberg

TSV Kupferzell II – FC Billingsbach

Sonntag, 26. September, 15 Uhr (R: 16. April)

Schrozberg – TSV Althausen–Neunkirchen

FC Billingsbach – TSV Dörzbach/Klepsau

Sonntag, 3. Oktober, 13 Uhr (R: 18. April)

Markelsheim/Elpersheim II – Billingsbach

SV Edelfingen – TSV Schrozberg (15 Uhr)

Sonntag, 10. Oktober, 15 Uhr (R: 24. April)

Billingsbach – TSV Althausen–Neunkirchen

Schrozberg – Mulfingen II/Hollenbach II

Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr (R: 1. Mai)

SV Morsbach – TSV Schrozberg

SV Edelfingen – FC Billingsbach

Samstag, 23. Oktober, 15.30 Uhr (R: 8. Mai)

Billingsbach – Mulfingen II/Hollenbach II

Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr

Schrozberg – SG Creglingen/Bieberehren II

Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr (R: 15. Mai)

SG Hohebach/Rengershausen – Schrozberg

SV Morsbach – FC Billingsbach

Sonntag, 7. Nov., 14.30 Uhr (R: 20./22. Mai)

Billingsbach – Creglingen/Bieberehren II

TSV Schrozberg – FV Künzelsau II

Sonntag, 14. Nov., 14.30 Uhr (R: 29. Mai)

Sindringen/Ernsbach II – TSV Schrozberg

Hohebach/Rengershausen – Billingsbach

Samstag, 20. November, 15 Uhr (R: 11. Juni)

FC Billingsbach – FV Künzelsau II

Beste Offensive

Beim TSV Schrozberg folgt Patrick Tittl als Trainer auf Florian

Brenner, der das Team in die Spitzengruppe der B1 führte.

Von den ersten sechs

Spielen der Saison

2020/21 hat der TSV

Schrozberg fünf gewonnen,

war zwischenzeitlich

sogar Tabellenführer und war

letztlich bei Abbruch der Runde

auf Platz 3 zu finden. „Bis zum

Abbruch waren wir oben dabei

und stellten zudem die beste Offensive

der Liga“, freut sich der

stellvertretende Vorsitzende

Steffen Hefke. 24 Tore erzielten

die Mannen von Trainer Florian

Brenner in acht Spielen.

Zur neuen Saison hat es nun

aber einen Trainerwechsel gegeben.

„Leider hat uns Florian bereits

im Winter signalisiert, dass

er in der neuen Runde aus privaten

Gründen nicht mehr als

Trainer zur Verfügung stehen

wird. Mit Patrick Tittl und Timo

Marschick konnten wir zwei

neue Trainer verpflichten, die

bereits auf die Arbeit mit der

jungen Truppe brennen. Komplettiert

wird das Trainerteam

weiterhin durch Christian Ehrmann“,

erklärt Hefke. „Für uns

bleibt natürlich zu hoffen, dass

wir den eingeschlagenen Weg

Abteilungen

werden kreativ

bei Angeboten.

TSV Schrozberg

Trainer: Patrick Tittl

Tor: Chinedu David Anudu (35), Nathanael

Liebetanz (28), Maik Miller (35), Tobias Sauter

(27), Niklas Schneider (19)

Abwehr: Omar Jallow Abdoulie Jallow (23),

Philipp Bach, Pascal Bauer (20), Marco Flaig

(28), Steffen Hefke (28), Sven Jörg (25), Lars

Lulay (24), Patrick Mühlenstedt (30), Diamant

Tishukaj (28), Lukas Zink (20)

Mittelfeld: Alex Col, Michael Feuerlein (27),

Kai Flurer (33), Sebastian Haag, Bastian Konrad

(20), Matthias Lutz (22), Robert Meier

(21), Rudolf Rohr (24), Uwe Schuch (31)

Angriff: Florian Bauer (21), Dominik Brenner

(27), Thorsten Haag (34), Aaron Himmelein,

Nikolas Jovanovic, Christian Kästner

(24), Jonas Meuder (27), Florian Pflüger, Sedrik

Schweikert, Simon Stirnkorb (21)

Zugänge: Timo Marschick (Spvgg Gröningen-Satteldorf

II), Uwe Schuch (Sportfreunde

DJK Bühlerzell)

Abgänge: Sebastian Werz, Tobias Werz

(beide TSV Blaufelden)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: Billingsbach, Hohebach

und Dörzbach

weitergehen und die gezeigten

Leistungen der Vorsaison bestätigen

können. Außerdem hoffen

wir auf eine Saison ohne Corona-Unterbrechungen.“

Mit dem erneuten Lockdown

im Herbst sei das Vereinsleben

in herkömmlicher Weise nahezu

zum Erliegen gekommen. Jedoch

wurden einige Abteilungen

kreativ und starteten diverse Online-Kurse,

zum Beispiel Zumba,

Yoga oder Fitness-Workout. Die

Fußballer starteten mit der Aktion

des Zentrum Mensch „Fit

durch den Winter“ im Januar

wieder durch. „Auch danach

hielt sich die Mannschaft über

verschiedene Challenges fit und

blieb so online weiterhin in Kontakt“,

sagt Hefke. „Erfreulicherweise

konnten wir zudem im

Frühjahr unsere Jahreshauptversammlung

online via MS-Teams

abhalten, was sowohl von den

Funktionären, als auch den Mitgliedern

gut angenommen wurde.“

Mit den sinkenden Inzidenzwerten

startete der TSV Schrozberg

Anfang Juni wieder mit

dem ersten Training, „bei dem

der Fokus natürlich hauptsächlich

auf dem Ball lag“.

Verlassen haben den TSV

Schrozberg nur die Brüder Werz,

die zum Ende ihrer Laufbahn

nochmals die Schuhe für ihren

Heimatverein aus Blaufelden

schnüren wollen. Der einzige

echte Neuzugang ist mit Uwe

Schuch ein alter Bekannter, der

nach fünf Jahren in Bühlerzell

zurückkommt „und unseren Kader

sicherlich verstärken wird“,

wie Hefke betont. Aus der A-Jugend

kommen mit Sebastian

Haag, Niklas Schneider, Philip

Bach, Leonhard Leiberich und

Sedrik Schweikert weitere junge

Spieler fest nach oben, welche

alle bereits letzte Saison Bestandteil

des Kaders waren.

Steffen Hefke glaubt, dass wie

bereits in der letzten Saison „die

Teams aus Billingsbach, Hohebach

und Dörzbach ein Wörtchen

um den Aufstieg mitreden

werden und die B1 im oberen

Drittel erneut sehr eng umkämpft

bleiben wird. „Einige

neue Teams sind sicherlich nicht

leicht einzuschätzen, was das

Ganze aber letztendlich nur interessanter

macht.“


Joachim Mayershofer


KREISLIGA B1 HOHENLOHE 47

Gerhard Haag,

Spitzname Beibl,

Trainerlegende beim FC

Billingsbach, war

„früher die bekannteste

Schnorre im Hohenloher

Fußballgeschehen.

Seit die Schnorre fehlt,

wird er oft erst auf den

dritten Blick erkannt“,

schreibt der Verein.

Eine Konstante

Der FC Billingsbach hat bewiesen, dass er auch in der B1 zu den Top-Mannschaften zählt.

Der Kader ist dünner geworden, doch seinen Mannschaftskern hat der FCB gehalten.

Der Saisonabbruch im

vergangenen Herbst

dürfte den FC Billingsbach

besonders geschmerzt

haben. „Zum Zeitpunkt

des Abbruchs hatten wir durchaus

Ambitionen, um den Aufstieg

in die Kreisliga A mitzuspielen.

Die Stimmung und die

Trainingsbeteiligung waren gut“,

sagt Abwehrspieler Niko Kurzay.

Damals lag der FCB auf dem

zweiten Rang in der Kreisliga B1.

Abermals nahm die Pandemie

den Billingsbachern die Chance

auf die Kreisliga A, nachdem sie

beim Abbruch 2020 auf dem

dritten Rang gestanden hatten.

Der FC Billingsbach zählt seit

Jahren zu den besten Mannschaften

der Kreisliga B. Das war

viele Jahre in der B4 so und zuletzt

auch in seiner ersten Saison

in der B1. Deshalb verwundert

es nicht, dass das Team von

Trainer Christian Schneider

auch in dieser Spielzeit von anderen

Mannschaften in der Liga

als Meisterschaftskandidat gehandelt

wird, selbst wenn die

Billingsbacher sich selbst nicht

dazuzählen. „Dörzbach/Klepsau

und Schrozberg werden definitiv

oben dabei sein. Beides sind

junge, hungrige Mannschaften

mit viel Potenzial“, antwortet

Kurzay auf die Frage, wen er als

Favorit sieht.

Rang 2 beim

Abbruch der

Saison belegt

Der Billingsbacher Kader ist

über die Spielpause deutlich

dünner geworden. Sieben Spieler

pausieren verletzungsbedingt

oder haben ihre Karriere beendet.

Neuzugänge hat der Klub

keine zu vermelden. Seinen

Mannschaftskern aus dem Vorjahr

hat der FC allerdings behalten.

„Wir starten die neue Saison

wie jede andere auch“, sagt

Mittelfeldspieler Dirk Kleinert

mit Blick auf die neue Runde.

„Wir wollen den Spaß am Fußballspielen

erhalten. Ein gewisser

Ehrgeiz gehört dazu. Und wir

müssen nach der längeren Pause

erstmal wieder reinfinden.“

Kleinert rechnet mit harter

Konkurrenz in der Kreisliga B1.

„Leichter wird es auf keinen Fall.

Die Motivation, erfolgreich zu

starten, dürfte nach der Pause

bei den meisten Spielern und

Mannschaften sehr groß sein.“

Mit dem FV Künzelsau II, der

SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim

II und dem SV Edelfingen

sind zudem drei neue Vereine

in der Liga, „die sich erst

einmal beweisen müssen“.

Der FC Billingsbach startet

mit einem Auswärtsspiel bei der

SG Sindringen/Ernsbach II in

die Saison, dann folgt schon das

Derby gegen Schrozberg.


Alexander Schreiber

FC Billingsbach

Trainer: Christian Schneider (44)

Tor: Otto Bauer (23), Rafael Götz (28)

Abwehr: Moritz Ehrmann (21), Marco Häberlein

(20), Nico Kurzay (24), Pascal Schneider

(20), Flavio Vogel (26), Robin Vogel (20),

Sascha Vogel (23)

Mittelfeld: Thomas Böhm (30), Nikolas

Brümmer (23), Roman Dieroff (20), Patrick

Ehrmann (30), Johannes Gröber (23), Patrick

Haag (23), Michael Kehr (30), Dirk Kleinert

(32), Daniel Ley (31), Maximilian Schneider

(19)

Angriff: Benedict Brümmer (21), Lukas Häberlein

(22), Daniel Hörner (29), Patrick Jakob

(26), Hannes Klenk (21), Steffen Kümmerer

(24), Adrian Philipp (19)

Zugänge: keine

Abgänge: Christoph Pieper (USA), Tobias

Schneider (Karriereende), Chris Reckwardt,

Benedikt Hanisch, Simon Ehnes, Simon

Kipphan, Janis Rausch (pausieren alle)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Hohebach, Dörzbach,

Schrozberg


48

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Der Gejagte

Der SSV Stimpfach will die starke Vorsaison

bestätigen, die man auf Platz 1 beendet hat.

Bei Abbruch der Saison lag der SSV Stimpfach (rot) – hier im

Bezirkspokalspiel gegen den Bezirksligisten Matzenbach – in der

Kreisliga B3 auf Platz 1.

Foto: Joachim Mayershofer

Neues Trio

Eutendorf, Sulzdorf und Tüngental sind in

Kreisliga B3 umgruppiert worden.

Gleich vier neue Mannschaften

gehen in der

Saison 2021/22 in der

Kreisliga B3 ins Rennen:

Aus der Kreisliga B1 wurden

der TSV Sulzdorf und der

SV Tüngental umgruppiert, aus

der Kreisliga A1 kommt der TSV

Eutendorf hinzu, der nun eine

Klasse tiefer an den Start geht.

„Wir haben freiwillig den Gang

in die Kreisliga B genommen,

nachdem die Runde abgebrochen

worden war und es keinen

Absteiger gegeben hätte“, sagt

Spielleiter Jochen Schimanek.

„Unsere jungen Spieler können

sich in der unteren Liga deutlich

besser entwickeln.“

Neue SGM in Crailsheim

Eine weitere neue Mannschaft

hat sich durch einen Zusammenschluss

ergeben: Waren es in der

Vorsaison der SV Großaltdorf

und der TSV Ilshofen III, die

sich zu einer Spielgemeinschaft

zusammengeschlossen hatten,

so haben diesen Schritt jetzt der

VfB Jagstheim und der SV Onolzheim

vollzogen. Somit spielen in

dieser Saison in der Kreisliga B3

15 Mannschaften und damit eine

mehr als in der Saison 2020/21.

Nicht mehr dabei in diesem

Starterfeld ist auch die SGM VfR

Altenmünster/ESV Crailsheim

II, die jetzt in der Kreisliga

B4 anzutreffen ist – wie die

meisten Zweitvertretungen der

Bezirksligisten. In der B3 spielen

als zweite beziehungsweise

dritte Mannschaften nur

noch die Spfr. Bühlerzell II, deren

Erste in der Bezirksliga zu

finden ist, die Spvgg Gröningen-Satteldorf

II (Erste in der

Landesliga) sowie die SGM

Großaltdorf/Ilshofen III (Erste

in der Oberliga, Zweite in der Bezirksliga)

und der TSV Gaildorf

II (Erste in der Kreisliga

A1).

Geht es um die Frage nach den

Titelkandidaten, finden sich drei

dieser Mannschaften, die SGM

Großaltdorf/Ilshofen III, die

Spfr. Bühlerzell II und die Spvgg

Gröningen-Satteldorf II, auch

auf der Liste der Meisterschaftsanwärter.

B3-Neuling SV Tüngental

und der SSV Stimpfach,

in der vergangenen Saison bei

Abbruch der Runde jeweils auf

Platz 1 in der Kreisliga B2 und

der Kreisliga B3 liegend, werden

ebenfalls als Titelfavoriten gehandelt.

jom

Alle Vereine der Kreisliga

B3 hätten die vergangene

Saison gerne

normal zu Ende gespielt,

wenn Corona nicht gewesen

wäre – vor allem aber der

SSV Stimpfach. Die Mannschaft

von Trainer Sascha Tremmel lag

mit sieben Siegen und einem Unentschieden

an der Tabellenspitze,

als die Saison unterbrochen

und dann annulliert wurde. Abwehrspieler

Vincent Schulz,

gleichzeitig Vereinsberichterstatter,

freut sich über den Aufschwung.

„Nach einer fußballerisch

eher weniger erfolgreichen

Saison 2019/20 hat es die Mannschaft

geschafft, sich spielerisch

zu verbessern und wieder geil

aufs Gewinnen zu sein.“ Der personelle

Umbruch habe gut funktioniert,

die aus dem Nachwuchs

zu den Herren aufgerückten jungen

Spieler hätten sich gut integriert

und ihre Sache sehr gut

gemacht. Die harte Arbeit habe

sich ausgezahlt, und man habe

hier und da auch das nötige

Spielglück gehabt. „Dies sollte

für uns Warnung genug sein,

dass die kommende Saison keinesfalls

einfacher werden wird“,

sagt Schulz.

Abbruch ohne Alternative

Dass die Saison annulliert wurde

und es im Gegensatz zur Vorsaison

keinen Aufsteiger gab,

nehmen die Stimpfacher sportlich

fair hin. Letztlich habe es

keine andere Möglichkeit gegeben,

als die Saison abzubrechen.

Hierfür sei die Corona-Infektionslage

einfach nicht zufriedenstellend

genug gewesen, eine

Wiederaufnahme des Spielbetriebs

vor Juni oder Juli sei nicht

möglich gewesen.

Jetzt hofft der SSV Stimpfach

darauf, dass man „in erster Linie

die Pandemie so gut es geht in

den Griff“ bekomme und man

„endlich einmal wieder über

eine komplette Saison unserem

Hobby nachgehen“ könne.

Sportlich will der SSV „an die

erfolgreiche vorherige Saison

anknüpfen und um den Aufstieg

mitspielen“, sagt Vincent Schulz.

„Doch wir haben noch nichts erreicht

und sind gut damit beraten,

demütig zu bleiben. Wir

werden die Liga jeden Sonntag

aufs Neue zu 100 Prozent annehmen

müssen, um erfolgreich zu

sein.“

Während einer Saison könne

sehr viel passieren, in der B3 sei

es meist schwer, vor Rundenstart

einen Favoriten zu nennen, findet

Schulz. Zudem sei die Liga

„auf jeden Fall stärker geworden

als noch im Vorjahr“. Mit Tüngental,

Sulzdorf und Eutendorf

sind drei weitere schwer einschätzbare

Teams aus anderen

Ligen hinzugekommen, zudem

agieren Jagstheim und Onolzheim

jetzt als Spielgemeinschaft,

„was die Sache sicherlich auch

nicht einfacher machen wird“.

Schulz glaubt außerdem, dass

die Gegner in den Spielen gegen

den SSV Stimpfach angesichts

der guten Vorsaison doppelt motiviert

sein werden. „Die Rolle

des Underdogs, welche wir in

der vorherigen Saison innehatten,

haben wir nun nicht mehr.

Nun gilt es, die positiven Ergebnisse

der vergangenen Saison zu

bestätigen.“

jom

SSV Stimpfach

Trainer: Sascha Tremmel (36)

Tor: Andreas Frank (33), Dennis Gackstatter

(25), Marc Knödler (23), Fabian Riek (24), Tobias

Sturm (30)

Abwehr: Michael Erhardt (31), Jaime Klein

(35), Adrian Mjekici (23), Christian Munzinger

(28), Niklas Scheiner (20), Vincent Schulz

(20), Bernd Wolff (35)

Mittelfeld: Fabian Betzler (31), Johannes

Denk (20), Paul Effenberger (32), Christian

Frank (30), Hans Galauner (30), Simon Gentner

(31), Kenan Hajdarevic (24), Alexander

Heindl (41), Raphael Klein (31), Patrick Köder

(22), Justin Kreuzer (20), Tobias Laukenmann

(34), Lukas Neckermann (20), Yannick

Rein (24), Simon Scheiner (19), David Sieg

(19)

Angriff: Osman Bah (23), Johannes Dambacher

(24), Moritz Gentner (29), Robin Grüning

(28), Oliver Purtscher (22), Patrick Stegmeier

(34)

Zugänge: Marc Knödler (Spvgg Hengstfeld-Wallhausen)

Abgänge: keine

Saisonziel: um Aufstieg mitspielen

Titelfavoriten: keine Angabe


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 49

Der TSV Unterdeufstetten (schwarz-gelb) gewann in der vergangenen Saison nur eines seiner acht Spiele. Gegen den BC Marktlustenau

(türkis) hieß es am Ende 4:1 für Unterdeufstetten.

Foto: Hans-Otto Hettler

„Mental war es schwierig“

Der TSV Unterdeufstetten will nach schwierigen Spielzeiten einen Schritt nach vorne

machen. Zuversichtlich stimmt Trainer Peter Gentner die Trainingsbeteiligung.

Der TSV Unterdeufstetten

will die abgelaufene

Saison wohl so schnell

wie möglich vergessen.

Ein Sieg gegen Tabellenschlusslicht

Marklustenau, sieben Niederlagen,

11:29 Tore. Die Zahlen

sprechen für sich. Noch im September

2020 entließ der Klub

Trainer Markus Mosshammer.

Ihn ersetzte Peter Gentner.

„Die Motivation war bei manchen

Spielern niedrig“, blickt er

auf seine Anfangszeit zurück.

„Mental war es schwierig. Bis zu

unserem Sieg gegen Marklustenau

waren wir ja fast ein Jahr

lang sieglos.“ Gentner hat nun

eine ganze Saisonvorbereitung

als Trainer mit dem TSV Unterdeufstetten

hinter sich. „Mich

stimmt zuversichtlich, dass alle

gut mitziehen. Keiner fehlt unentschuldigt.

Alle melden sich

ab, wenn sie durch Schichtarbeit

oder Urlaub verhindert sind.“

In der neuen Runde kann er

auf fünf Neuzugänge bauen: Soniel

Daud, Adil Daud, Luka Abramowitsch

(alle FC Ellwangen)

Dennis Pollet (FC Röhlingen)

und Raphael Bidlingmeier (TSV

Mönchsroth) haben sich dem

Klub aus dem Südosten des Fußballbezirks

Hohenlohe angeschlossen.

Ein ganzes

Jahr lang

ohne Sieg

Laurin und Pascal Höhl, Tobias

Eiberger und Felix Ilg pausieren

beruflich bedingt. „Das

schmerzt natürlich, wenn so junge

Spieler nicht mehr weitermachen

können. Aber sobald sich

das ändert, stehen sie wieder zur

Verfügung“, sagt Gentner. Ansonsten

gibt es im Kader keine

Abgänge.

Vor Kurzem haben die Unterdeufstettener

ihr Vereinsheim

renoviert, „in Eigenleistung und

dank zahlreicher Unterstützer“,

sagt Joscha Gentner, sportlicher

Leiter und Bruder von Trainer

Peter. Auch sportlich könnten sie

eine Renovierung gut gebrauchen:

In den vergangen Saisons

zählte der TSV meistens zu den

schwächsten Mannschaften der

Kreisliga B3.

Im Sommer 2020 hatten sich

die Unterdeufstettener noch einen

einstelligen Tabellenplatz

als Vorgabe gesetzt. Das Ziel für

die kommende Spielzeit knüpft

Joscha Gentner nicht an die Tabelle.

„Wir möchten in erster Linie

eine Einheit auf und neben

dem Platz sein. Alles weitere ergibt

sich dann von allein.“


Alexander Schreiber

TSV Unterdeufstetten

Trainer: Peter Gentner (seit September

2020)

Tor: Jürgen Ilg, Philipp John

Abwehr: Sergiu Barboni, Martin Stollenmeier,

Manuel Utz, Jochen Meyer, Kevin Groß, Joscha

Gentner, Soniel Daud, Ricardo Schips

Mittelfeld: Sven Steinebronn, Edison Hajraj,

Elias Meier, Adil Daud, Dominik Hofmann,

Raphael Bidlingmeier, Gabriel Wettemann,

Kai Kitterer, Steffen Utz, Dennis Pollet, Dominik

Rettenmeier, Luka Abramowitsch

Angriff: Daniel Pfisterer, Florian Butz, Domenic

Meier, Mohammad Reza, Niklas Utz,

Alexander Berroth, Marcel Bohl

Zugänge: Soniel Daud, Adil Daud, Luka Abramowitsch

(alle FC Ellwangen) Dennis Pollet

(FC Röhlingen) Raphael Bidlingmeier (TSV

Mönchsroth)

Abgänge: Laurin Höhl, Pascal Höhl, Tobias

Eiberger, Felix Ilg (pausieren)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: Spvgg Satteldorf II


50

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Den Wunsch, beziehungsweise

das Saisonziel des Vereins formuliert

Abteilungsleiter Tobias

Unger deshalb ganz banal: „Wir

wollen die Saison durchspielen

ohne Verletzungen und Corona.

Und wir wollen einen ordentlichen

Rundenabschluss!“

Im Verein sei man mit den Beschränkungen

durch die Pandemie

immer sehr verantwortungsvoll

umgegangen, „obwohl es ja

auch nicht immer einfach war,

zu wissen, was gerade geht und

was nicht“. Deshalb sei man

auch mit dem Abbruch der Saison

völlig einverstanden gewesen.

Auf die neue Saison mit allen

Konsequenzen freut er sich:

„Es muss ja weitergehen, und

dass es nicht einfach normal

weitergeht, ist, glaube ich, verständlich.

Daher muss man einfach

ein paar Änderungen in

Kauf nehmen, wenn man halt

wieder kicken möchte.“

Der Auftakt in der vergangenen

Saison sei zufriedenstellend

gewesen, sagt Tobias Unger. Alle

seien heiß auf Fußball gewesen.

Das ist jetzt nicht anders. Kein

wichtiger Stammspieler hat den

Verein verlassen, „zum Glück

nicht“. Die Spielerdecke beim

BC Marktlustenau ist nicht üppig.

Deshalb sei auch jeder Neuzugang

„eine Verstärkung“, erklärt

Unger. Wer in der Kreisliga

B3 als Titelfavorit ins Rennen

geht, darauf will sich der Abteilungsleiter

des BCM nicht festlegen.

„Das ist wirklich schwer

zu sagen nach dieser langen

Zeit.“

jom

Verbessert

KSG Ellrichshausen peilt Platz im Mittelfeld

der Kreisliga-B3-Tabelle an.

Bei der KSG Ellrichshausen

war in der vergange-

aus der A-Jugend erhalten ha-

wir in diesem Jahr Verstärkung

nen Saison ein leichter ben. Diese gilt es bestmöglich zu

Aufwärtstrend zu spüren.

integrieren, damit sie ihr fußballerisches

BCM-Trainer Yilmaz Yildiz am Ball.

Foto: Hans-Otto Hettler

Nach acht Spielen standen

zwar nur sieben Punkte und 13:23

Tore zu Buche. Vergleicht man

dies aber mit der Saison davor,

in der in 15 Spielen elf Punkte geholt

Talent vollumfänglich

entfalten können“, sagt Abteilungsleiter

Martin Meiser, der

den Gemeindenachbarn Spvgg

Gröningen-Satteldorf II „nach

wurden und das Torverhält-

wie vor“ als möglichen Meister-

Normalität

nis 17:42 betrug, wird sichtbar, schaftsfavoriten sieht. Die KSG

dass die KSG torgefährlicher gibt als Saisonziel einen Platz im

wurde. Das lag auch an vom Bezirksligisten

Mittelfeld an.

jom

Der BC Marktlustenau will endlich eine

Altenmünster ge-

kommenen Jan Rötlich, der in KSG Ellrichshausen

Saison ohne Abbruch zu Ende spielen.

fünf Spielen sechsmal traf und Trainer: Alexander Lutscher (31)

zusammen mit drei anderen

Spielern zweitbester Torjäger

Tor: Steffen Bohnet (32), Markus Schmidt

Der BC Marktlustenau hat

der Kreisliga B3 war. Zudem erzielte

Sebastian Pelzer vier Tref-

Abwehr: Christian Bohnet (30), Jonas

(49), Justin Clauss (26), Marius Wackler (27)

es nach seiner Rückkehr

in den Spielbetrieb

fer, war damit ebenfalls noch in Schaible (28), Jan Köffler (25), Paul Wackler

zur Saison 2019/2020

der Top 10 zu finden.

(21), Sebastian Rapp (36), Martin Meiser

nicht leicht gehabt. 21 Jahre lang

hatte der BCM pausiert – und

dann wurde er, wie alle anderen

Vereine auch, gleich zweimal in

die Corona-Zwangspause geschickt.

In der abgebrochenen

Abteilungsleiter Martin Meiser

hofft jetzt auf eine erfolgreiche

und verletzungsfreie Runde,

und „hoffentlich einen uneingeschränkten

Spielbetrieb“. Glücklicherweise

gebe es bei der KSG

(33), Jannik Wolf (19), Fabian Dittrich (34)

Mittelfeld: Fabian Hofmann (23), Daniel

Breitschwerd (28), Alex Lutscher (31), Sebastian

Pelzer (30), Nils Schüttler (18), Patrick

Steinacker (35), Alexandru Ababei (26),

Christian Foydl (25), Marc Ilgenfritz (39)

Saison 2019/2020 kam der BC

Ellrichshausen keine personellen

Abgänge für diese Saison.

Angriff: Jan Rötlich (28), Michael Dittrich

Marktlustenau in 15 Spielen zu

(31), Stefan Schneider (32)

einem Sieg, wies ein Torverhältnis

von 9:75 auf. In der Saison

kader, Trainer sowie alle fleißi-

Zugänge: Nils Schüttler (Jugend TSV Crails-

„Dies betrifft den Mannschafts-

2020/21, die letztlich annulliert

gen Helfer, die den Fußballbetrieb

im Verein ermöglichen. Dater),

Valentin Sauter, Alexandru Ababei

heim), Kimi Keller (Jugend VfR Altenmüns-

wurde, standen nach sieben

Spielen sieben Niederlagen und

3:39 Tore auf dem Konto.

für ein herzliches Dankeschön.“

Spielertrainer Alexander Lutscher

Abgänge: Florian Ilgenfritz (Spvgg Hengstfeld)

geht somit in seine zweite Saisonziel: Platz im Mittelfeld

BC Marktlustenau

Saison in Ellrichshausen. Er

Titelfavorit: Spvgg Satteldorf II

Trainer: Yilmaz Yildiz (50)

kann sich darüber freuen, „dass

Tor: Uwe Joachimsthaler

Abwehr: Axel Späth (22) Timo Späht (23)

Fabian Langohr (30) Dominik Offenhäußer

(22) Philip Sackreuter (24) Jamie Shirley (21)

Marius Zeller (21)

Mittelfeld: Sven Aulbach (22) Maximilian

Beck (23) Marvin Furak (24) Nico Glas (23)

Jonathan Hüttner (22) Jonas Krauthansl (21)

Jens Mosgallik (32) Raoul Petke (39) Lukas

Schäfer (24) Kenny Shirley (24) Tobias Vetter

(28) Maurice von Rüden (22)

Angriff: Alexander Dietle (28) Adrian

Schneider (26) Marcel Schulz (23) Leon

Waldmann (21) Michael Winter (26)

Zugänge: Timo Späht (23) Marcel Schulz

(23)

Abgänge: Leon Weidle

Saisonziel: Saison durchspielen ohne Verletzungen

und Corona

Titelfavoriten: nicht einschätzbar

Das Derby KSG Ellrichshausen (rot) gegen Spvgg Satteldorf II wird

am 7. November um 14.30 Uhr angepfiffen. Foto: Helmut Munzinger


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 51

Siegfried Wolf hat seine

sportlichen Gene an

seine Enkel Andreas,

Michael und Fabian

Etzel weitergegeben.

Der Torhüter galt als

Urgestein der Spvgg

Gröningen-Satteldorf,

ist aber schon gestorben.

Kranz hilft mit Routine

Die Spvgg Gröningen-Satteldorf II gehört zu den Mitfavoriten um den Titel in der Kreisliga

B3. Wichtig ist für Trainer Toni Martinez die Durchlässigkeit zum Landesligateam.

Nach dem Saisonabbruch

hat sich zur kommenden

Runde einiges verändert

in der B3. Zwar

gab es weder Auf- noch Absteiger,

dennoch sind einige neue

Teams am Start. Unter anderem

der SV Tüngental, den Satteldorfs

Trainer Toni Fernandez neben

dem SSV Stimpfach als Topfavoriten

nennt. Doch auch seine

Elf erwartet er stärker als in

der Vorsaison, „das wird sicherlich

eine spannende Runde“.

Die vergangene Saison verlief

für die Spvgg II bis zum Abbruch

eher durchwachsen, „das war ein

Spiegelbild unserer nicht so gelungenen

Vorbereitung“. Doch

diesmal ist alles anders: Alle sind

heiß und ziehen gut mit. Zudem

waren viele Spieler in der Corona-Zwangspause

keineswegs untätig.

„Ich war richtig überrascht,

wie fit die meisten Spieler waren,

als wir wieder mit dem Training

angefangen haben“, freut

sich Martinez und durfte spürbare

Fortschritte in seinem doch

sehr jungen Team feststellen.

Dass die Saison abgebrochen

und annulliert wurde, ist für

Martinez eine nachvollziehbare

Entscheidung, „auch wenn Playoffs

sicherlich ihren Reiz gehabt

hätten“. Nun starten alle wieder

bei null, und um die Saisonziele

zu erreichen, setzt Martinez lediglich

auf Spieler aus seinem

Kader. „Es kann schon sein, dass

mal nach einer längeren Verletzungspause

ein Spieler von der

ersten Mannschaft bei uns mitspielt,

aber in der Regel sehe ich

uns als eigenständiges Team.“

Perspektive nach oben

Als große Verstärkung sieht er

Winterneuzugang Michael

Kranz vom Bezirksligisten FC

Matzenbach, „er hilft unseren

jungen Spielern mit seiner Erfahrung

sofort weiter“. Auch Daniel

Wesolek ist neu, „er passt gut

als Mensch und Spieler zu uns

und erhöht die Qualität.“ Verlassen

hat die Spielvereinigung hingegen

berufsbedingt Eigengewächs

Marius Kohr. „Es gibt aber

immer noch einige Spieler aus

dem Kader mit Perspektive nach

oben.“ Beispielsweise Fabian Etzel

trainiere jetzt schon öfters

mit dem Landesligateam. „Markus

Becker von der ersten Mannschaft

hat immer ein offenes Ohr

für junge Spieler, die Durchlässigkeit

ist da. Wir sind da ständig

im Austausch.“

Neu ist übrigens auch der

Co-Trainer der Zweiten, nachdem

Timo Marschick nach

Schrozberg gegangen ist. Das

Satteldorfer Urgestein und Torwart-Trainer

Thomas Günther

wird zukünftig Spielertrainer

Martinez von der Bank aus unterstützen.

Ralf Mangold

Spvgg Satteldorf II

Trainer: Antonio Fernandez-Martinez

Tor: Manuel Bauer (29), Patrick Grobshäuser

(29), Björn Wirsching

Abwehr: Christoph Betz (31), Christian

Eberlein (24), Alexander Eder (36), Marcel

Günther (25), Hannes Hägele (27), Vincent

Heinlein, Daniel Lober

Mittelfeld: Fabian Etzel, Mathias Grimm,

Max Nizamutdinov (30), Kai Schenkel (30),

Jonas Scherz (20), Leonardo Schmidt-Weiss

(19), Selim Berk Tan

Angriff: Antonio Fernandez-Martinez, Tobias

Hörner (28), Michael Kranz (40), Oliver

Kreft, Marc Schön (24), Daniel Wesolek (30)

Zugänge: Daniel Wesolek (TSV Gerabronn)

Abgänge: Timo Marschick

(TSV Schrozberg)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten:

SSV Stimpfach, SV Tüngental


52

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Neuanfang als SGM

Der VfB Jagstheim und der SV Onolzheim gehen ab dieser Saison in der Kreisliga B3 als

Spielgemeinschaft ins Rennen. Trainer sind Jaroslaw Sperlich und Christian Bandel.

Spielgemeinschaften

kommen im Fußball

auch im Herrenbereich

immer mehr in Mode:

In der Kreisliga B3 schlossen

sich vor der Saison 2019/2020

der VfR Altenmünster und der

ESV Crailsheim zusammen. Vor

der Saison 2020/21 gingen diesen

Schritt der SV Großaltdorf

und der TSV Ilshofen III. Vor der

neuen Saison 2021/22 fusionierten

jetzt der VfB Jagstheim und

der SV Onolzheim zur SGM.

Jagstheim/Onolzheim

Trainer: Jaroslaw Sperlich (43), Christian

Bandel (37)

Tor: Patrick Bader (28), Philipp Brückner-Melber

(29), Lars Herbst (28), Kevin

Spretka (26)

Abwehr: Swen Binder (36), Lars Blum (22),

Christian Brückner-Melber (25), Felix Bullinger

(25), Klaus Dierolf (34), Kai Eberhardt

(27), Stefan Friedrich (32), Sven Heidel (28),

Axel Hofmann (26), John Humpfer (24), Andreas

Kamptmann (33), Markus Kinzel (29),

Felix Lüdtke (27), Julian Müller (31), Denis Rikert

(30), Lars Schaborak (25), Luca Schmidt

(30), Sven Schmidt (25), Patrick Schörg (29),

Jannik Schuch (20), Stefan Schulz (29), Luca

Sulzbacher (19), Jan Thumm (27), Thomas

Tom (29), Mattis Widmer (19)

Mittelfeld: Jan Bauer (19), Marc Bauer (24),

Philipp Blank (28), Bernd Blumenstock (35),

Norman Brauner (40), Amara Chehade (39),

Salieu Faal (26), Timo Fassnacht (28), Tim

Graf (30), Florian Groninger (31), Jannis Hagen

(20), Janis Heidel (25), Mark Herrmann

(25), Marcel Hopf (29), Johannes Kurfiß (29),

Lucas Lenz (21), Sven Liebchen (34), Leon

Melchinger (20), Christian Pelger (26), Marcel

Ruf (26), Pascal Schäfer (35), Ralf

Schneider (29), Denis Schneiker (30), Tamer

Sentürk (29), Christian Soldner (29), Jaroslaw

Sperlich (43), Jan Stillhammer (28), Sven

Thumm (26), David Ullmann (22)

Angriff: Christian Bandel (37), Talip Colak

(29), Dominic Hohenstein (29), Christian

Holtschlag (34), Juan Manuel Olivera (30),

Max Schindler (26), Henrik Schürle (18), Marc

Schürle (27), Daniel Spretka (30), Dennis

Stadtmüller (29), Lars Wolfinger (24)

Zugänge: Talip Colak (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim ), Henrik Schürle (TSV

Crailsheim)

Abgänge: Dominic Ebert (SV Ingersheim)

Saisonziel: Neuaufbau

Titelfavorit: SSV Stimpfach

Im Testspiel gegen den SV Ingersheim lief die SGM VfB Jagstheim/SV Onolzheim noch in den grünen

Trikots des VfB auf. Bald wird der neue Dress übergestreift.

Foto: SVO/Rosana Heidenreich

Der VfB landete in der vergangenen

Runde auf Platz 6; acht

Spiele, vier Siege, ein Remis und

drei Niederlagen lautete die Bilanz.

„Zufrieden waren wir mit

dem Auftakt der abgelaufenen

Saison nicht. Wir konnten aus

den ersten fünf Spielen lediglich

vier Punkte holen und waren somit

frühzeitig relativ abgeschlagen.

Die drei bis zum Saisonabbruch

verbleibenden Spiele wurde

gewonnen, jedoch lag die

Punktausbeute insgesamt hinter

den Erwartungen“, sagt Robin

Müller, Fußball-Abteilungsleiter

beim VfB Jagstheim.

Sein Onolzheimer Kollege

Lars Schaborak berichtet für seinen

Verein: „Für uns ist die abgelaufene

Saison mehr als

unglück lich gelaufen. Der Start

war sehr schwach. Ab Oktober

haben wir uns etwas stabilisiert,

und dann kam der Abbruch, deswegen

konnten wir nicht zufrieden

sein.“ Der SVO wurde Neunter,

hatte nach acht Spielen drei

Siege und fünf Niederlagen auf

dem Konto.

Gemeinsam soll es nun aufwärts

gehen. „Sicherlich wird es

etwas Zeit benötigen, um ein

großartiges Teamgefüge zu kreieren.

Wir erhoffen uns aber

durch die SGM natürlich auch,

weitere Schritte nach vorne zu

machen“, sagt Müller und Schaborak

ergänzt: „Zuerst einmal

freuen wir uns, dass wir wieder

Fußball spielen dürfen. Aufgrund

der Gründung einer Spielgemeinschaft

ist die Situation

eine völlig neue im Vergleich zu

bisherigen Saisons. Für alle Spieler

beginnt es wieder bei null,

und jeder muss sich neu beweisen.

Für unsere SGM ist erstmal

alles neu. Die Onolzheimer müssen

in Jagstheim alles kennenlernen

– und andersherum ebenso.“

Da der Kader der SGM durch

den Zusammenschluss der beiden

Vereine sehr groß ist, gab es

Für alle Spieler

beginnt es

wieder bei null.

nur zwei externe Neuzugänge:

Talip Colak kommt von der SGM

Altenmünster hinzu, und der

Onolzheimer Henrik Schürle

kehrt aus der A-Jugend vom TSV

Crailsheim zurück. Als Trainer

der SGM fungieren die bisherigen

VfB-Trainer Jaroslaw Sperlich

und Christian Bandel. Der

vorherige SVO-Trainer Wolfgang

Nachtnebel trainiert jetzt den

Bezirksligisten Gammesfeld.

Wie VfB-Abteilungsleiter Robin

Müller schon im März im

Gespräch mit dem HT betonte,

sei der Spielbetrieb in Jagstheim

und in Onolzheim durch die

SGM für die Zukunft gesichert.

„Auf lange Sicht ist das

also ein richtiger und wichtiger

Schritt“, sagte er damals. Bereits

in der Corona-Zwangspause,

noch vor dem offiziellen Abbruch

der Runde, wurden die

Weichen für die Spielgemeinschaft

gestellt. „Als die Infektionszahlen

vergangenen Herbst

in die Höhe schnellten, war eigentlich

schnell klar, dass die

Saison abgebrochen werden

musste“, sagt Lars Schaborak. Im

Großen und Ganzen haben der

Verband und auch der Bezirk

Hohenlohe „gute Arbeit geleistet“,

findet der Abteilungsleiter

des SVO.

Unbekannte Gegner

In der B3 hat sich die Mannschaftszahl

von 14 auf 15 erhöht,

drei neue Teams sind hinzugekommen

– und mit ihnen weitere

Wegstrecken. „Wir gehen von

einer Verstärkung der Liga aus,

auch wenn man einige für uns

unbekanntere Gegner in der

Staffel hat. Generell wird es nach

dieser langen Pause schwer, etwas

vorherzusagen“, so die Ansicht

von Robin Müller.

Lars Schaborak glaubt, dass

zwei Mannschaften mächtig im

Titelkampf mitmischen werden.

„Der SSV Stimpfach war in der

letzten Saison sehr stark, und

auch die SGM Großaltdorf war

stark unterwegs. Beide werden

sicherlich wieder ein Wort um

den Aufstieg mitsprechen.“


Joachim Mayershofer


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 53

1972 wurde Arthur

Lehmann zum Vorsitzenden

des FC

Honhardt gewählt.

Unter seiner Leitung

wurde 1974 der Bau des

Vereinsheims am neuen

Vereinssportplatz

beschlossen. Beim

Kreiskinderturnfest

schaufelte Lehmann

eigenhändig eine

Sprunggrube aus.

Königstransfer Fuchs

Manuel Munz, Trainer des FC Honhardt, rechnet mit einer engen

Saison. Besonders freut ihn ein Neuzugang aus der Verbandsliga.

Kapitän Daniel

Schroth ist

zurück im Team.

Mit der Leistung seines

Teams in der vergangenen

Saison ist Honhardts

Trainer Manuel

Munz nicht zufrieden. „Mehrere

wichtige Spieler waren verletzt.

Wir sind hinter unseren

Erwartungen zurückgeblieben“,

sagt er. Eigentlich hatten sich die

Honhardter im Vorfeld Chancen

auf den Aufstieg erhofft. Nach

sieben Spielen belegten sie stattdessen

den achten Platz.

Dabei war der FCH in den

vergangenen Jahren regelmäßig

unter den ersten vier Mannschaften

zu finden. Zum großen

Wurf, dem Aufstieg in die Kreisliga

A2, hat es nie ganz gereicht.

Mut dürfte den Honhardtern machen,

dass sie sich in der vergangenen

Runde abermals auf eine

gute Defensive verlassen konnten.

Diese hatte sie schon

2019/2020 ausgezeichnet.

Kapitän Daniel Schroth kehrt

nach einer einjährigen Verletzungspause

wieder in die Mannschaft

zurück. Besonders freut

sich Munz über Neuzugang Andreas

Fuchs, den er als „Königstransfer“

betitelt. Fuchs wechselt

von Verbandsligist TSV Crailsheim

zum FC. Für den TSV stand

der Mittelfeldspieler in der vergangenen

Saison in zehn der

zwölf Spiele auf dem Platz, siebenmal

wurde er eingewechselt.

In der Aufstiegssaison des TSV

Crailsheim 2019/2020 gehörte er

noch zu den Stammspielern. Aus

seiner Zeit beim VfR Altenmünster

bringt er außerdem Bezirksligaerfahrung

mit.

Munz schwärmt auch von den

beiden Neuzugängen Fabian Rau

(A-Jugend TSV Ilshofen) und

Mario Fetsch (SSV Stimpfach).

„Sie sind sehr gute Verstärkungen

und vor allem junge Spieler,

die uns weiterbringen.“ Ebenfalls

neu in Honhardt sind Marco

Geiger und Robin Conradi.

Beide kommen von den Sportfreunden

Rosenberg. Abgänge

gibt es beim FC, wie schon in der

Vorsaison, keine.

„Es wird eine harte und spannende

Runde werden. Neue

Teams sind dazugekommen, und

die anderen Mannschaften haben

sich gut verstärkt“, sagt

Munz mit Blick auf die bevorstehende

Saison. Die B3 schätzt er

„definitv stärker“ ein als im Vorjahr.

„Die halbe Liga hat das Potenzial,

vorne mitzuspielen.“ Er

rechnet mit „vielen engen und

schweren Spielen“. Als Favorit

auf die Meisterschaft sieht Munz

den SSV Stimpfach. „Die

Stimpfacher haben schon die abgebrochene

Runde dominiert

und hätten den Aufstieg verdient

gehabt.“ Alexander Schreiber

FC Honhardt

Trainer: Manuel Munz (36)

Tor: Heiko Disch (40), Matthias Jag (25), Andreas

Lachmann (34), Simon Täger (21)

Abwehr: Daniel Büeck (19), Mario Fuchs

(26), Marcel Hofmann (30), Johannes Jag,

Jens König (25), Thorsten Meiser (32), Patrick

Rau (19), Stephan Rollbühler (30), Sven

Rollbühler (22), Stefan Stegmaier (22)

Mittelfeld: Sebastian Breuninger (26), Robin

Conradi (20), Christoph Düll (26), Andreas

Fuchs (29), Marco Geiger (21), Robin

Hirsch (20), Henri Hofmann (21), Simon Jag,

Julian Munz (24), Luca Munz (20), Manuel

Munz (36), Stefan Peichl (28), Philipp Raabe

(24), Adrian Rößler, Daniel Schroth (28), Jan

Schroth (21), Georg Spötta (28), Max Veigel

(21)

Angriff: Mario Fetsch (19), Chris Glump

(31), Alex Jawara (28), Fabian Rau (18), Maurice

Schulpig (24), Constantin Täger (20), Tizian

Täger

Zugänge: Fabian Rau (TSV Ilshofen), Marco

Geiger, Robin Conradi (beide Sportfreunde

Rosenberg), Andreas Fuchs (TSV Crailsheim)

Abgänge: keine

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Stimpfach, Bühlerzell II,

Satteldorf II, Hengstfeld


54

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

TSV Gaildorf II

Trainer: Björn Hofmann

Tor: Eduard Ibach, Philipp Greinert

Abwehr: Bauer Lukas, Alexander Frühauf,

Tom Gehring, Christian Richert, Maurice Marinelli,

Timo Lutz, Tillmann Möller, Marcel Welz

Mittelfeld: Ronny Lutz, Philipp Rau, Jonas

Leuze, Lukas Hägele, Besart Nikqi, Marvin

Deininger, Michael Schenke, Tobias Brändle

Angriff: Kevin Schneider, Dennis Glaser,

Krasniqi Edon, Tobias Munz, Patrick Rotkugel,

Jannik Schmidt, Marc-Kevin Aller

Zugänge: Marc-Kevin Aller (SK Fichtenberg)

Abgänge: keine Angabe

Saisonziel: obere Tabellenhälfte

Der TSV Eutendorf (grün) bestreitet wieder ein Derby gegen den TSV Gaildorf – allerdings nicht wie hier

im Bild gegen die erste Mannschaft der Gaildorfer und in der Kreisliga A1, sondern gegen die Zweite und

in der Kreisliga B3.

Foto: Hans Buchhofer

TSV Sulzdorf

Trainer: Jürgen Hartmann (55)

Tor: Rafael Fahrer (27), Hannes Kinzinger

(17), Alexander Zeh (25)

Abwehr: Aitor Alonso Gonzalez (), Luca

Cunzemann (17), Sebastian Färber (32), Fabian

Haas (24), Tim Hägele (18), Alexander Kachel

(19), Tom Kollmar, Tobias Lindner (26),

Domenic Mayer (26), Andreas Nieß (25), Daniel

Schierle (26), Tobias Schnotz (26), Nico

Wollmershäuser (38)

Mittelfeld: Nico Bellizio (20), Robin Biehler

(19), Philipp Bögner (30), Luca Glasbrenner

(23), Michael Glasbrenner (23), Maciej Majchrzak

(21), Ismael Messaoudi (19), Niklas

Metzger (17), Christian Nerlich (36),

Sven Otterbach (31), Fabian Pluhatsch

(22), Maximilian Treml (23), Sascha Vogt

(29), Michael Wolf (31), Jannik Wollmershäuser

(28)

Angriff: Nils Bauer (32), Armando Herrmann

(32), Ibrahim Messaoudi (19), Alexander

Papelheim (33), Luca Stephan (21)

Zugänge: Tim Hägele, Hannes Kinzinger,

Luca Cunzemann, Niklas Metzger (alle eigene

Jugend), Nico Bellizio (Spfr. Schwäbisch

Hall), Robin Biehler (Junioren SGM Dünsbach/Langenburg)

Abgänge: Mansour Ahmadi (Sportverein

Westheim)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

FC Ottendorf

Trainer: Agostino Zamillo

Tor: Johannes Eberz, Francesco Camporese,

Eric Haubold

Abwehr: Dominik Zauner, Markus Wirth,

Markus Koch, Fabian Maier, Edgar Happel,

Marcel Heinold, Karl-Niklas Drescher, Patrick

Schumacher, Ivan Dolenc, Marc Babiej, Erwin

Reitenbach, Fabian Maier, Nico Leuze

Mittelfeld: Christian Jäckel, Dejan Draganovic,

Daniel Mayer, Sven Schust, Mika Tischler,

Marcel Grau, Patrik Kinderknecht, Sebastian

Schmidt, Christian Roll, Anatoli Schneider,

Semir Kubat, Dennis Heiner, Maurice

Hoppe, Marcel Motzer, Tom Hofacker, Stjepan

Brnic

Angriff: Tobias Kaiser, Philipp Ilauski, Steffen

Köger, Önder Genccik, Dominik Neumann,

Niko Schneider, Maximilian Reissner

Zugänge: Johannes Eberz (ASV Eislingen),

Stjephan Bricic (TSG Kirchberg), Francesco

Camporese (Torwart/Torwarttrainer)

Abgänge: Patrick Walz (AH TSV Hessental)

Saisonziel: erstes Tabellendrittel

Titelfavoriten: Stimpfach, Tüngental, Bühlerzell

II

SV Tüngental

Trainer: Samuel Schwenger

Tor: Salvatore Duarte Santos (26), Klaus

Gundel (23), Dominik Schmieder (29),

Abwehr: Christian Bentz (25), Daniel Eisenmann

(27), Lukas Geier (24), Dreni Florian

Grajcevci (19), Patrick Hofmann (22), Simon

Kuls (23), Nils Poslovski (27), Balthes Reichensperger

(22), Mathis Reichensperger

(20), Lukas Rössler (27), Marc Schmidt (18),

Simon Schweizer (19), Niclas Stünkel (23),

Nico Traub (24), Florian Wüst (28)

Mittelfeld: Patrick Briegel (31), Michael

Flöß (22), Felix Frey (19), Johannes Klenk

(25), Jonas Kraft (21), Jannik Kuper (22), Naser

Mosawi (21), Benjamin Neu (31), Niklas

Poslovski (25), Pascal Seeger (19), Max Stutz

(31), Andreas Zoller (25)

Angriff: Robin Burkert (20), Vamid Ahmad

Ghafari (22), Thomas Sperrle (26), Philipp

Strohmeier (32), Toni Taschner (30), Micha

Weidenbach (19)

Zugänge: Benjamin Neu (TSV Braunsbach)

Abgänge: Nico Windmüller (SC Bibersfeld)

Saisonziel: Top 3

Titelfavoriten: SSV Stimpfach

TSV Eutendorf

Trainer: Stefan Ledwig

Tor: Nico Schimanek, Leon Weik

Abwehr: Niklas Ammon, Alex Gottschalk,

Benjamin Haut, Lukas Haut, Tim Joos, Arif

Krasnici, Florian Saljani, Jochen Schimanek,

Stanislav Wulfert, Ole Wörz

Mittelfeld: Moritz Bauer, Patrick Bauer,

Eduard Demaj, Patrick Hadun, Maximilian

Moser, Marvin Pfannenkuch, Moritz Reißner,

Marian Schimanek, Niklas Förster, Ionut Päuna

Angriff: Vasile Alexandru, Ioan-Sorin Bodor,

Maxi Stowasser

Zugänge: Patrick Hadun (SV Westheim),

Florian Saljani (TSV Hessental), Marvin Pfannenkuch

(SGM Rosengarten), Lukas Haut

(reaktiviert), Leon Weik, Niklas Förster, Ole

Wörz (alle eigene Jugend)

Abgänge: Benjamin Theileis, Jannis Gottschalk

(pausieren beide)

Saisonziel: Entwicklung der Mannschaft

Titelfavoriten: SV Tüngental

Sportfreunde Bühlerzell II

Trainer: Manfred Faust, Frank Nagel

Tor: Nils Hägele (39), Daniel Riek (32), Markus

Weiss (26)

Abwehr: Michael Beißwenger (30), Julian

Fischer (25), Nico Hägele (24), Simon Köger

(32), Michael Kohn (32), Niklas Kurz (21),

Matthias Ludewig (33), Lukas Pfitzer (21)

Mittelfeld: Marvin Biehlmaier (24), Robin

Binder (31), Matthias Gronbach (32), Frank

Günzel (31), Tobias Häußler (28), Nile Hawthorne

(31), Jan Heinrich (23), Marvin Köder

(k.A.), Viktor Maier (31), Timo Müller (25), Johannes

Nübel (31), Jannik Wirtheim (21)

Angriff: Sebastian Korcz (31), Anthony Riek

(38), Sebastian Walzhauer (19), Michael Weikel

(k.A.), Jannik Woger (19)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: Platz unter den ersten 5

Titelfavoriten: Spvgg Satteldorf II, SV Tüngental,

SSV Stimpach, FC Honhardt


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 55

Spieler, Jugendtrainer,

Jugendleiter: Uli Halder

ist beim TSV Ilshofen

nicht wegzudenken.

Jetzt war er die

treibende Kraft bei der

Umsetzung des

Jugendheims. „Er ist die

verbindende Kraft im

TSV und mir ein nicht

zu ersetzender

Gesprächspartner“,

schreibt Vorsitzender

Herbert Schürl.

Mit viel Euphorie

Die SGM SV Großaltdorf/TSV Ilshofen III hat bis zum Abbruch der

Saison die Erwartungen weit übertroffen. Das Team will noch mehr.

Etwas traurig sei man

schon gewesen, dass die

vergangene Runde abgebrochen

wurde, gibt Michael

Bäuerle, Trainer der SGM

SV Großaltdorf/TSV Ilshofen

III, zu. Auf Platz 2 liegend,

war das Team nach acht Spielen

noch ungeschlagen (sechs Siege,

zwei Unentschieden). „Ehrlich

gesagt, es hätte wahrscheinlich

was werden können mit dem

Aufstieg“, sagt Bäuerle.

Dass die neu zusammengestellte

Mannschaft gleich so

schnell harmonieren würde, war

für die Verantwortlichen auch

nicht vorherzusehen. „Wir haben

das letztjährige Saisonziel,

Top 10, vorsichtig gewählt. Aber

nach ein paar Spielen haben wir

gemerkt, dass viel mehr geht“,

blickt Bäuerle zurück. Die Mannschaft

habe guten Fußball gespielt,

ab und zu war man mit

dem Glück im Bunde. „Vor allem

gab es aber eine Euphorie nach

dem Zusammenschluss. Auch

der Teamgeist hat gestimmt.“

Dieses Wissen, dass die

Mannschaft das Zeug hat, in der

Liga ganz vorne mitzumischen,

nimmt die SGM mit in die neue

Saison. „Allerdings besteht die

Gefahr, dass manche anfangen

zu denken, dass es diesmal wieder

so ein Selbstläufer wird.

Dem steuern wir im Trainerteam

entgegen.“ Bäuerle macht seine

mahnende Betrachtung an der

Trainingsbeteiligung fest. Im

Vorjahr seien immer rund 25

Spieler im Training gewesen.

„Jetzt in der Vorbereitung sind

im Durchschnitt 15 Leute da.“

Zwei neue Co-Trainer

Komplett identisch stellt sich

der Kader der SGM dar. Torwart

Fabian Halder half in der Vorsaison

schon aus. Nun ist er fest von

der Zweiten in die Dritte gewechselt.

Andre Waltz, der nach

Braunsbach gegangen ist, wurde

in der Reserve eingesetzt. Fabian

Halder und Sven Weidenbacher

unterstützen als Co-Trainer

nun Michael Bäuerle.

Vergangene Saison hatte die

SGM eine Grundformation, die

sie eingehalten hat. In der Vorbereitung

will Bäuerle dem

Team noch ein weiteres System

an die Hand geben, um taktisch

flexibler zu sein. Es soll offensiver

werden. „Nach ein paar Spielen

haben die Gegner gegen uns

tiefer verteidigt. Daher müssen

wir lernen, wie wir mit dem Ball

selbst agieren können, um Torchancen

zu kreieren“, beschreibt

Bäuerle den Wandel zu einem

Spitzenteam. Denn in die Spitze

der Tabelle wollen die Großaltdorfer

und Ilshofener wieder

vorstoßen. Das Saisonziel Aufstieg

ist ambitioniert. „Wir wissen

aber auch, dass einiges gut

laufen muss und wir dafür viel

investieren müssen“, stellt Bäuerle

klar.

Viktor Taschner

Großaltdorf/Ilshofen III

Trainer: Michael Bäuerle (35)

Tor: Joshua Gerullis (26), Volker Gerullis

(54), Fabian Halder (27), Manuel Schimmele

Abwehr: Joscha Balle (29), Lukas Bauer

(25), Michael Bäuerle (35), Stefan Paul Bleher

(20), Sebastian Enz (36), Kabir Faye (29),

Ferdinand Frank (29), Jakob Gebhardt (24),

Manuel Gerullis (30), Jens-Kilian Herhoffer

(26), Hannes Hofer (28), Lukas Hofer (28),

Patrick Jäger (29), Björn König (21), Stephan

Lengersdorf (31), Jonas Renoth (30), Robin

Schnabel (27), Daniel Schwarz, Patric Slansky

(25), Mike Stoll (27), Sascha Utz

Mittelfeld: Friedrich Färber (26), Jonas Halder

(29), Simon Hanselmann (28), Sven Oliver

Herhoffer (29), Timo Hermann (28), Maximilian

Junker (23), Maximilian Kayser (25),

Janosch Krämer (25), Lukas Pertosa, Achim

Schüler (29), Rico Schwarz, William Natanael

Soares da Rosa (27), Julius Stock (31), Simon

Storz, Kevin Weber (25)

Angriff: David Engelhardt (29), Franklin Fernandez

(35), Lysander Förster (26), Jeremias

Gerullis (23), Markus Hörger (25), Johannes

Marik Rößler (22), Julian Salm (25), Julian

Schürl, Tom Schwarz (22), Toni Thoi (34),

Miro Verleger (24), Patrick Wahl (34)

Zugänge: Fabian Halder (TSV Ilshofen II)

Abgänge: Andre Waltz (TSV Braunsbach)

Saisonziel: Aufstieg

Titelfavoriten: Spfr. Bühlerzell II, SV Tüngental


56

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Es wird hell

Neuer Spielertrainer und neues LED-Flutlicht

bei der Spvgg Hengstfeld-Wallhausen.

Hengstfeld (grün) hat in der ersten Runde des Bezirkspokals

Unterdeufstetten mit 6:0 besiegt.

Foto: Hans-Otto Hettler

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Die Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

geht

mit einem neuen Spielertrainer

in die Saison.

Fredi Skurka, der auch als Torjäger

in den vergangenen Spielzeiten

oft den entscheidenden

Treffer gesetzt hat, hat den Verein

verlassen, dafür kommt Florian

Ilgenfritz von der KSG Ellrichshausen.

Der 36-Jährige war

früher für die Spvgg Gröningen-Satteldorf

in der Landesliga

aktiv und soll dafür sorgen, „dass

unsere übrigen Stürmer endlich

ihr wahres Potenzial zeigen“,

wie es Martin Hermann, der Berichterstatter

der Hengstfelder,

formuliert.

Das Saisonziel? „Wir wollen

zumindest vorne mitspielen. Mit

Florian Ilgenfritz kommt ein erfahrener

Spieler zu uns, der die

B3 bestens kennt. Zudem blieb

die Mannschaft weitgehend zusammen.

Größere Abgänge gab

es nicht zu vermelden“, sagt

Hermann, der noch folgende

Wünsche äußert: „Endlich mal

wieder eine reguläre Saison mit

Patrick Groß

ist neuer

Abteilungsleiter.

Hin- und Rückrunde, mit Zuschauern,

ohne große Einschränkungen,

Bratwurst und Bier am

Kiosk und ein offenes Vereinsheim

nach dem Spiel.“

Neben dem Spielertrainer

sind noch Jonas Kohr (Spvgg

Gröningen-Satteldorf), Vincent

Abendschein und Leon Kappler

(beide eigene Jugend) neu bei

den Herren der Spvgg. Auch auf

Funktionärsebene hat sich etwas

getan: Patrick Groß fungiert als

neuer Abteilungsleiter. Und

dann gibt es noch ein großes

Projekt, das Licht ins Dunkel

bringt: „Beide Plätze erhalten

neues LED-Flutlicht“, wie Hermann

mitteilt.

Bei der Frage nach den Titelfavoriten

in der Kreisliga B3

nennt die Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

die Spvgg Gröningen-Satteldorf

II und den SSV

Stimpfach. Insgesamt sei „die Situation

in der B3 völlig offen“,

findet Martin Hermann, hauptsächlich

durch die erneuten Umbesetzungen

in den Kreisligen B.

„Eutendorf, Tüngental und Sulzdorf

sind völlig unbekannte Gegner“,

sagt Hermann, und zudem

komme noch die neue Spielgemeinschaft

VfB Jagstheim/SV

Onolzheim hinzu.

Nur sechs Spiele absolviert

In der vergangenen Saison durfte

die Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

bis zum Abbruch lediglich

sechs Meisterschaftsspiele

bestreiten – alle anderen Mannschaften

in der Kreisliga B3 waren

sieben- oder achtmal im Einsatz.

Von diesen sechs Spielen

gewann die Spvgg vier und verlor

zweimal bei einem Torverhältnis

von 14:9.

jom

Hengstfeld-Wallhausen

Trainer: Florian Ilgenfritz (36)

Tor: Jonas Busch (23), Mika Drexel (19)

Abwehr: Rüdiger Deimling (24), Marco Dörr

(26), Luca Hammer (20), Mike Balzer (22),

Jonas Burkert (27), Jonas Kohr (20), Niklas

Kohr (21), Vincent Abendschein (18)

Mittelfeld: Tim Barthelmeß (20), Robert

Becke (23), Noah Berger (20), Jonas Dorfi

(20), Hannes Eberlein (22), Alexander Frey

(25), Marcus Groß (35), Patrick Groß (26), Felix

Höfferl (23), Julian Hofmann (19), Alexander

Jeschke (22), Luca Kimmelmann (20),

Lukas Reiß (25), Maximilian Renaudier (22),

Daniel Walch (20), Felix Walch (20), Florian

Walch (26), Marvin Weber (23), Marcel Wiedmann

(23), Aron Kleinert (19), Patrick Angele

(19), Yannik Müller (19)

Angriff: Fabian Haug (25), Fabio Klein ((21),

Marcus Kleinert (23), Marcel Krauss (21),

Matthias Kreft (24), Jörg Rossell (41), Markus

Wilhelm (33), Marco Dezort (24), Leon Kappler

(18), Florian Ilgenfritz (36)

Zugänge: Florian Ilgenfritz (KSG Ellrichshausen),

Jonas Kohr (Spvgg Satteldorf), Vincent

Abendschein, Leon Kappler (beide eigene

Jugend)

Abgänge: Marc Knödler (SSV Stimpfach),

Fredi Skurka (SG TSV/DJK Herrieden), Marcel

Skurka

Saisonziel: unter die ersten fünf Teams

Titelfavoriten: Spvgg Satteldorf II, SSV

Stimpfach


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 57

In der Kreisliga B3 gehört die SGM Großaltdorf/Ilshofen III (weiß) – hier gegen Ottendorf – zu den Titelfavoriten.

Foto: Hartmut Ruffer

Sonntag, 15. August, 15 Uhr (R: 6. März)

Spvgg Satteldorf II – TSV Eutendorf (13 Uhr)

Gaildorf II – Großaltd./Ilshofen III (13 Uhr)

BC Marktlustenau – Spfr. Bühlerzell II

Spvgg Hengstfeld – TSV Sulzdorf

FC Honhardt – SGM Jagstheim/Onolzheim

FC Ottendorf – SV Tüngental

KSG Ellrichshausen – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 22. August, 15 Uhr (R: 13. März)

Großaltd./Ilshofen III – Satteldorf II (13 Uhr)

Spfr. Bühlerzell II – Ellrichshausen (13 Uhr)

SV Tüngental – FC Honhardt

Jagstheim/Onolzheim – Spvgg Hengstfeld

TSV Sulzdorf – TSV Gaildorf II

TSV Eutendorf – BC Marktlustenau

SSV Stimpfach – FC Ottendorf

Sonntag, 29. August, 15 Uhr (R: 20. März)

Gaildorf II – Jagstheim/Onolzheim (13 Uhr)

Spvgg Satteldorf II – TSV Sulzdorf

Spvgg Hengstfeld – SV Tüngental

FC Honhardt – SSV Stimpfach

TSV Unterdeufstetten – Spfr. Bühlerzell II

KSG Ellrichshausen – TSV Eutendorf

BC Marktlustenau – Großaltdorf/Ilshofen III

Sonntag, 5. September, 15 Uhr (R: 27. März)

Groß./Ilshofen III – Ellrichshausen (13 Uhr)

TSV Sulzdorf – BC Marktlustenau

TSV Eutendorf – TSV Unterdeufstetten

FC Ottendorf – FC Honhardt

SSV Stimpfach – Spvgg Hengstfeld

SV Tüngental – TSV Gaildorf II

SGM Jagstheim/Onolzheim – Satteldorf II

Sonntag, 12. September, 15 Uhr (R: 3. April)

Spfr. Bühlerzell II – TSV Eutendorf (13 Uhr)

Spvgg Satteldorf II – SV Tüngental (13 Uhr)

TSV Gaildorf II – SSV Stimpfach (13 Uhr)

Spvgg Hengstfeld – FC Ottendorf

Unterdeufstetten – Großaltdorf/Ilshofen III

KSG Ellrichshausen – TSV Sulzdorf

BC Marktlustenau – Jagstheim/Onolzheim

Donnerstag, 16. Sept., 19 Uhr (R: 10. April)

Jagstheim/Onolzheim – Ellrichshausen

Sonntag, 19. September, 15 Uhr

FC Honhardt – Spvgg Hengstfeld

FC Ottendorf – TSV Gaildorf II

SSV Stimpfach – Spvgg Satteldorf II

SV Tüngental – BC Marktlustenau

TSV Sulzdorf – TSV Unterdeufstetten

Großaltdorf/Ilshofen III – Spfr. Bühlerzell II

Sonntag, 26. September, 15 Uhr (R: 16. April)

Spvgg Satteldorf II – FC Ottendorf (13 Uhr)

TSV Gaildorf II – FC Honhardt (13 Uhr)

Spfr. Bühlerzell II – TSV Sulzdorf (13 Uhr)

Unterdeufstetten – Jagstheim/Onolzheim

KSG Ellrichshausen – SV Tüngental

BC Marktlustenau – SSV Stimpfach

TSV Eutendorf – Großaltdorf/Ilshofen III

Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

SSV Stimpfach – KSG Ellrichshausen

SV Tüngental – TSV Unterdeufstetten

Jagstheim/Onolzheim – Bühlerzell II

TSV Sulzdorf – TSV Eutendorf

Spvgg Hengstfeld – TSV Gaildorf II

FC Honhardt – Spvgg Satteldorf II

FC Ottendorf – BC Marktlustenau

Sonntag, 10. Oktober, 15 Uhr (R: 24. April)

BC Marktlustenau – FC Honhardt

Spvgg Satteldorf II – Spvgg Hengstfeld

Großaltdorf/Ilshofen III – TSV Sulzdorf

Eutendorf – SGM Jagstheim/Onolzheim

Spfr. Bühlerzell II – SV Tüngental

TSV Unterdeufstetten – SSV Stimpfach

KSG Ellrichshausen – FC Ottendorf

Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr (R: 1. Mai)

TSV Gaildorf II – Spvgg Satteldorf II (13 Uhr)

SV Tüngental – TSV Eutendorf

Jagsth./Onolzheim – Großalt./Ilshofen III

Spvgg Hengstfeld – BC Marktlustenau

FC Honhardt – KSG Ellrichshausen

FC Ottendorf – TSV Unterdeufstetten

SSV Stimpfach – Spfr. Bühlerzell II

Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr (R: 8. Mai)

Großaltd./Ilshofen III – Tüngental (13 Uhr)

TSV Sulzdorf – SGM Jagstheim/Onolzheim

TSV Eutendorf – SSV Stimpfach

Spfr. Bühlerzell II – FC Ottendorf

TSV Unterdeufstetten – FC Honhardt

KSG Ellrichshausen – Spvgg Hengstfeld

BC Marktlustenau – TSV Gaildorf II

Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr (R: 15. Mai)

TSV Gaildorf II – Ellrichshausen (13 Uhr)

Spvgg Hengstfeld – TSV Unterdeufstetten

FC Honhardt – Spfr. Bühlerzell II

FC Ottendorf – TSV Eutendorf

SSV Stimpfach – Großaltdorf/Ilshofen III

SV Tüngental – TSV Sulzdorf

Spvgg Satteldorf II – BC Marktlustenau

Sonntag, 7. November, 14.30 Uhr (R: 22. Mai)

TSV Eutendorf – FC Honhardt

Spfr. Bühlerzell II – Spvgg Hengstfeld

TSV Unterdeufstetten – TSV Gaildorf II

KSG Ellrichshausen – Spvgg Satteldorf II

SGM Jagstheim/Onolzheim – SV Tüngental

TSV Sulzdorf – SSV Stimpfach

Großaltdorf/Ilshofen III – FC Ottendorf

Sonntag 14. Nov., 14.30 Uhr (R: 29. Mai)

Satteldorf II – Unterdeufstetten (12.30 Uhr)

TSV Gaildorf II – Bühlerzell II (12.30 Uhr)

FC Honhardt – Großaltdorf/Ilshofen III

FC Ottendorf – TSV Sulzdorf

SSV Stimpfach – Jagstheim/Onolzheim

BC Marktlustenau – KSG Ellrichshausen

Spvgg Hengstfeld – TSV Eutendorf

Samstag, 20. November, 15 Uhr (R: 11. Juni)

Groß./Ilshofen III – Hengstfeld (12.30 Uhr)

Spfr. Bühlerzell II – Spvgg Satteldorf II

TSV Unterdeufstetten – BC Marktlustenau

SV Tüngental – SSV Stimpfach

SGM Jagstheim/Onolzheim – FC Ottendorf

TSV Sulzdorf – FC Honhardt

TSV Eutendorf – TSV Gaildorf II


58

KREISLIGA B4 HOHENLOHE

28 Saisonspiele pro Team

Neben dem TSV Dünsbach II, der Spvgg Gammesfeld II, den Spfr. Leukershausen II und

dem FC Matzenbach II spielt auch die SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim II in der B4.

Die Kreisliga B4 ist die

Staffel, in der die zweiten

Mannschaften der

Hohenloher Bezirksligisten

spielen. 17 Mannschaften

treten in der Bezirksliga an, 15

Zweitvertretungen davon sind in

der B4 zu finden. Nur die Spfr.

Bühlerzell II gehen in der B3 an

den Start, wo sich auch die dritte

Mannschaft des TSV Ilshofen

in einer Spielgemeinschaft mit

dem SV Großaltdorf auf Punktejagd

macht. Auch die SGM VfR

Altenmünster/ESV Crailsheim

schickt ihre Zweite jetzt nicht

mehr in der Kreisliga B3, sondern

in der B4 ins Rennen. Deshalb

muss jede Mannschaft dort

28 Saisonspiele hinter sich bringen.

Ein straffes Programm für

zweite Mannschaften.

Bei den Zweiten stellt sich oft

die Frage, welche Spieler in die

Erste hochgezogen werden,

wenn dort verletzungs-, urlaubsoder

sperrenbedingt einmal

Spielermangel herrscht. Die Kaderzusammensetzung

der Zweiten

steht bei etlichen Vereinen

deshalb oft erst am oder kurz vor

dem Spieltag fest. Gut ist, dass

die zweiten Mannschaften schon

seit letzter Runde wieder die

Die Paarung SV Onolzheim (gelb) gegen SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim II (schwarz) wird es in

der anstehenden Saison in der Kreisliga B3 nicht mehr geben. Der SVO hat sich mit dem VfB Jagstheim

zu einer Spielgemeinschaft in der B3 zusammengeschlossen, die SGM VfR/ESV II geht jetzt in der

Kreisliga B4 an den Start.

Foto: Ric Badal

Vorspiele der Bezirksliga-Mannschaften

bestreiten, was logistisch

vieles einfacher macht.

In der vergangenen Saison,

die coronabedingt annulliert

wurde, gab es eine große Diskrepanz

hinsichtlich der Anzahl bereits

absolvierter Spiele: Während

einige Mannschaften zum

Zeitpunkt des Saisonabbruchs

nur sechs Spiele bestritten und

einige Spieltage hintereinander

Pause hatten, kamen andere auf

zehn Spiele.

Der SV Wachbach II, der wieder

zu den Titelfavoriten in der

B4 gehört, gewann alle acht Spiele

mit einem Torverhältnis von

29:3. Der TSV Michelfeld II

stand dem fast in Nichts nach

und kam in sechs Spielen auf

fünf Siege und ein Remis – bei

einem Torverhältnis von 33:0!


Joachim Mayershofer

Sonntag, 15. August, 13 Uhr (R: 6. März)

TSV Michelfeld II – Spfr. Leukershausen II

TSV Neuenstein II – Spvgg Gammesfeld II

Ammertsw./Mainh. – Altenm./ESV CR II

Tura Untermünkheim II – FC Matzenbach II

SV Wachbach II – TSV Dünsbach II

Sonntag, 22. August, 13 Uhr (R: 13. März)

FC Matzenbach II – SG Ammertsw./Mainh.

Altenmünster/ESV CR II – TSV Neuenstein II

Spvgg Gammesfeld II – TSV Michelfeld II

Leukershausen II – SG Schwäbisch Hall II

Sonntag, 29. August, 13 Uhr (R: 20. März)

TSV Neuenstein II – FC Matzenbach II

SV Wachbach II – Spfr. Leukershausen II

SG Schwäbisch Hall II – Gammesfeld II

TSV Michelfeld II – Altenmünster/ESV CR II

Sonntag, 5. September, 13 Uhr (R: 27. März)

Spvgg Gammesfeld II – SV Wachbach II

Spfr. Leukershausen II – TSV Dünsbach II

FC Matzenbach II – TSV Michelfeld II

Altenm./ESV CR II – SG Schwäbisch Hall II

Sonntag, 12. September, 13 Uhr (R: 3. April)

SV Wachbach II – Altenmünster/ESV CR II

SG Schwäbisch Hall II – FC Matzenbach II

TSV Dünsbach II – Spvgg Gammesfeld II

Sonntag, 19. September, 13 Uhr (R: 10. April)

FC Matzenbach II – SV Wachbach II

Altenmünster/ESV CR II – TSV Dünsbach II

Sonntag, 26. September, 13 Uhr (R: 16. April)

Leukershausen II – Spvgg Gammesfeld II

TSV Dünsbach II – FC Matzenbach II

Freitag, 1. Oktober, 20.15 Uhr (R: 18. April)

SV Westheim II – TSV Dünsbach II

Altenmünster/ESV CR II – Leukershausen II

Sonntag, 3. Oktober, 13 Uhr (R: 24. April)

TSV Dünsbach II – SSV Gaisbach II

Gammesfeld II – Altenmünster/ESV CR II

Spfr. Leukershausen II – FC Matzenbach II

Sonntag, 10. Oktober, 13 Uhr (R: 1. Mai)

SV Westheim II – Spfr. Leukershausen II

FC Matzenbach II – Spvgg Gammesfeld II

Sonntag, 17. Oktober, 13 Uhr (R: 8. Mai)

Altenmünster/ESV CR II – FC Matzenbach II

Spvgg Gammesfeld II – SV Westheim II

Spfr. Leukershausen II – SSV Gaisbach II

TSV Dünsbach II – SGM Weikersheim II

Sonntag, 24. Oktober, 13 Uhr (R: 13. Mai)

Niedernhall/Weissbach II – Dünsbach II

SSV Gaisbach II – Spvgg Gammesfeld II

SV Westheim II – Altenmünster/ESV CR II

Sonntag, 31. Oktober, 13 Uhr (R: 15. Mai)

TSV Dünsbach II – Tura Untermünkheim II

FC Matzenbach II – Sportverein Westheim II

Altenmünster/ESV CR II – SSV Gaisbach II

Leukershausen II – SGM Weikersheim II

Sonntag, 7. Nov., 12.30 Uhr (R: 22. Mai)

SSV Gaisbach II – FC Matzenbach II

Ammertsweiler/Mainhardt – Dünsbach II

SGM Niedernhall II – Spfr. Leukershausen II

SGM Weikersheim II – Spvgg Gammesfeld II

Sonntag, 14. Nov., 12.30 Uhr (R: 29. Mai)

Altenm./ESV CR II – SGM Weikersheim II

Gammesfeld II – Niedernhall/Weissbach II

Spfr. Leukershausen II – Untermünkheim II

TSV Dünsbach II – TSV Neuenstein II

Samstag, 20. November, 13 Uhr (R: 4. Juni)

Ammertsw./Mainhardt – Leukershausen II

Untermünkheim II – Spvgg Gammesfeld II

Niedernhall II – Altenmünster/ESV CR II

SGM Weikersheim II – FC Matzenbach II

TSV Michelfeld II – TSV Dünsbach II

Sonntag, 28. Nov., 12.30 Uhr (R: 11. Juni)

Spfr. Leukershausen II – TSV Neuenstein II

TSV Dünsbach II – SG Schwäbisch Hall II

FC Matzenbach II – SGM Niedernhall II

Altenmünster/ESV CR II – Untermünkh. II

Gammesfeld II – SG Ammertsw./Mainhardt


KREISLIGA B4 HOHENLOHE 59

Nick Breitenbücher

begann mit dem

Fußballspielen beim

ESV Crailsheim. Der

heute 18-Jährige

absolvierte einige

Jugendländerspiele und

spielt derzeit für die

A-Junioren der TSG

Hoffenheim. Vielleicht

bald bei den Profis?

Hoch motiviert

Die Zweite der SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim startet

künftig in der Kreisliga B4 – und will dort oben mitspielen.

Mit der abgelaufenen

Runde ist Aydin Senel,

Trainer der zweiten

Mannschaft der

Spielgemeinschaft VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim, zufrieden

– auch wenn der Abbruch

für ihn zu einem denkbar ungünstigen

Zeitpunkt kam. „Wir

sind gut in die Saison gestartet,

haben Satteldorf II geschlagen.

Dann hatten wir eine kleine

Durststrecke, während der wir

nicht so gepunktet haben. Gerade,

als es dann wieder aufwärts

ging, war die Saison schon wieder

vorbei.“

Nach der coronabedingten

Pause sei seine Mannschaft verhältnismäßig

fit gewesen: Es gab

ein Online-Training mit Tabata,

Balance- und Kräftigungsübungen,

erklärt der 40-Jährige. Und:

Seine Spieler seien nach der Unterbrechung

nun hoch motiviert.

„Die wollen jetzt endlich wieder

Fußball spielen. Die Trainingsbeteiligung

ist überragend.“

Gute Voraussetzungen also für

den Trainer und für eine erfolgreiche

Saison.

Hinzu kommt: Es stehen ihm

größtenteils dieselben Spieler

wie noch letztes Jahr zur Verfügung.

Ergänzt werde dieses

Endlich

wieder

Fußball spielen.

Team dann noch mit Nachwuchskickern

– wobei die ganze Mannschaft

relativ jung ist. „Es sind

viele aus der A-Jugend herausgekommen.“

In einem Testspiel

gegen die Erste von Satteldorf

sei der älteste Spieler 25 Jahre alt

gewesen.

Apropos Vorbereitung: Die

laufe „mal hopp und mal top“.

Das sei aber normal, nachdem

längere Zeit nicht gespielt wurde,

„da tut man sich schwer“. Als

Ziel für die kommende Runde

gibt Senel aus, oben mitspielen

zu wollen. Die SGM startet dabei

nicht mehr in der Kreisliga

B3, sondern in der B4 – zusammen

mit den zweiten Mannschaften

der übrigen Bezirksligateams

aus der Region.

Ein weiteres Ziel Senels:

Nachwuchsspieler für die erste

Mannschaft entwickeln, die dort

auch jetzt schon in kurzen Einsätzen

Bezirksligaluft schnuppern

sollen. Dass die Jungen

wirklich die Chance haben, in

der ersten Mannschaft zu spielen,

zeigt sich schon beim Training:

Trainiert wird nämlich gemeinsam.

So hat jeder die Möglichkeit,

sich für höhere Aufgaben

zu empfehlen. Luca Schmidt

Altenmü./ESV Crailsh. II

Trainer: Aydin Senel (40)

Tor: Ugur Özcan (31), Norris Solange Paulo

(18), Cetin Senel (27)

Abwehr: Bartuan Denizli (25), Marcel Faldum

(22), Michael Faldum (19), Marc Früh

(19), Benjamin Hanselmann (26), Patrick

Herrmann (30), Simon Horlacher (21), Niklas

Kehl (20), Jochen Kunigk (37), Georg Kunz

(19), Andreas Laukenmann (26), Mirko Lettenmaier

(30), Jannis Maric (18), Mustafa

Nam (30), Maik Nitschka (21), Achim Ries

(38), Jonathan Rück (21), Luca Rück (19), Timur

Soydan (28)

Mittelfeld: Enes Arslan (24), Kaan Denizli

(20), Fehmi Marmullakaj (28), Erhan Özpelit

(29), Johannes Rosovits (18), Sven Schwanicke

(29), Friedemann Wehnhardt (19)

Angriff: Martin Bauer (26), Berkant Kirmizier

(18), Kevin Molodovski (22), David Paulo

(21), Cyrille Raoul Tane Tsaque, Jannik Ulshöfer

(20), Yannik Ulshöfer (20), Dennis Wildt

(26)

Zugänge: Yannik Ulshöfer (eigene Jugend)

Abgänge: Kai Wiedmann (Spvgg Gröningen-Satteldorf),

Kirill Manoschkin (TSG Waldenburg),

Andreas Hofmann (SV Tiefenbach),

Eduard Sterkel, Patrick Kujat, Tim

Trinkle (pausieren alle), Kimi Keller (KSG Ellrichshausen)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: keine Angabe


60

KREISLIGA B4 HOHENLOHE

Mehr Breite

Bei den Sportfreunden Leukershausen II

steht die Entwicklung im Vordergrund.

Potenzial

Die Dünsbacher Bezirksligareserve peilt

einen Platz im oberen Tabellendrittel an.

Spfr. Leukershausen II

Trainer: Ruben Beck

Tor: Arthur Ebert (22), Dominik Labusga

(28), Philipp Pless (30), Alexander Schmieg

(24), Steffen Welß (36)

Abwehr: Adnan Akman (38), Julian Behrendt

(21), Andreas Fohrer (31), Philipp Geymann,

David Greb, Nikolei Groß, Maximilian

Jäger, Jakob Kreidl (28), Johannes Lang (33),

Christian Peters (38), Matthias Reuter (30),

Samuel Stegmeier (33), Fabio Täger, Ivan Unruh

(26), Benjamin Vogt (33), Lukas Vogt

(28), Alessandro Zaiser

Mittelfeld: Nico Bäuerle (22), Daniel Beck

(39), Marco Däschner (24), Tim Groß (23),

Robin Habelt (23), Jens Hofelich (47), Moritz

Hofelich, Markus Hofmann (20), Fabian Kett

(19), Tobias Labusga (27), Yannic Lerner, Philip

Lugenheim, Tobias Neser (34), Julian

Stimpfig (34), László Gönczö (22), Benjamin

Kabai (21), Silas Probst (18)

Angriff: Jan Schöller (25), Baris Siaban (39)

Zugänge: Markus Hofmann (FC Matzenbach),

Benjamin Kabai (Foliaplast-Bordány

SK), László Gönczö (Szegedi VSE), Silas Probst

(eigene Jugend)

Abgänge: Björn Heckmann, Alexander

Quint, Martin Quint (pausieren alle)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Durch die nachrückenden

Spieler aus der A-Jugend

ist der Kader der

zweiten Mannschaft

der Spfr. Leukershausen-Mariäkappel

breiter aufgestellt und hat

zudem an Qualität hinzugewonnen.

„Die Reserve ist eine gute

Möglichkeit, die jungen Spieler

im Wettkampf an das Bezirksliga-Niveau

heranzuführen“, sagt

der Bezirksligacoach der Sportfreunde,

Ralf Wacker. Er arbeitet

ganz eng mit den Trainern

der zweiten Mannschaft zusammen.

Neben Ruben Beck ist Donatello

Gioia neu dazugestoßen.

Er ersetzt Tobias Neser, der jetzt

als Co-Trainer bei der Ersten

fungiert.

Auch wenn in diesem Jahr ein

paar Jugendspieler zu den Aktiven

aufgerückt sind, bereitet die

Zukunft Wacker große Sorgenfalten

auf der Stirn. „Wir sind in

der A-Jugend eine Spielgemeinschaft

mit insgesamt fünf Vereinen

und können in der kommenden

Runde wahrscheinlich nur

eine Neuner-Mannschaft melden.“

Das mit dem fehlenden

Nachwuchs sei ein Problem für

fast alle Vereine. „Wir müssen

vor allem versuchen, dass die

Kinder nicht irgendwo im höheren

Jugendbereich verlorengehen“,

betont Wacker. „Wichtig

ist es, die Attraktivität zu steigern,

um den Nachwuchs langfristig

an den Verein zu binden.“

So schaut Wacker nicht nur

bei den Spielen der Zweiten zu,

sondern beobachtet auch die

U-19-Spieler der Sportfreunde

und lässt sie auch schon ab und

zu bei den Aktiven mittrainieren.

Von Vorteil ist für Wacker,

dass die Zweite in der Kreisliga

B4 das Vorspiel der ersten

Mannschaft bestreitet. „Dadurch

kann man besser mit den Spielern

jonglieren, und das fördert

den Zusammenhalt.“ Zudem sei

es organisatorisch einfacher für

den Verein, wenn beide Heimspiele

an einem Tag durchgeführt

werden. Vordergründiges

Ziel der Zweiten ist es, die Spieler

weiterzuentwickeln. Und

dies lässt sich nicht an Tabellenplätzen

ablesen.

rama

Der TSV Dünsbach II (rot) will ins obere Tabellendrittel. Foto: Hettler

Das

fördert den

Zusammenhalt.

Auf einem sehr guten

Weg sieht Dünsbachs

Bezirksligatrainer

Alexander Horst die

Entwicklung der zweiten Mannschaft.

In der Kreisliga B4, in der

nur Reserveteams von Bezirksligisten

spielen, sieht er die

zweite Mannschaft gut aufgehoben.

„Anders als in der Kreisliga

B3 spielen hier fast alle Teams

auf einem ähnlichen Niveau.“

Verantwortlich als Trainer für

die Reserve ist Mario Guttknecht,

mit dem Horst weiterhin

ganz eng zusammenarbeitet und

regelmäßig im Austausch ist.

Auch Teile des Trainings oder

Viele Spieler

haben sich

weiterentwickelt.

manchmal sogar ganze Einheiten

werden mit beiden Teams

zusammen durchgeführt. Ansonsten

wird parallel in Gruppen

trainiert, wobei auch immer wieder

Spieler aus der Zweiten bei

der Ersten mitmachen, die auf

dem Sprung nach oben sind. Die

Durchlässigkeit ist also jederzeit

gegeben.

„Die Zweite hat ein großes Potenzial,

viele Spieler haben sich

in den letzten beiden Jahren prima

weiterentwickelt. Wir haben

eine gute Mischung aus jungen

und erfahreneren Spielern. Und

wir wollen in dieser Saison möglichst

im vorderen Drittel mitspielen.“

Für einen kleinen Verein, wie

es der TSV Dünsbach ist, sei es

wichtig, dass die Zweite wieder

das Vorspiel zur Ersten spielen

darf. „Dadurch wird die Verbindung

zwischen den Mannschaften

viel enger, und außerdem

sehe ich die Jungs aus der Zweiten

dann auch beim Spiel.“

Für die Zukunft gerüstet

Und für die Zukunft scheinen die

Dünsbacher auch gerüstet, nachdem

Horst in der Vorsaison wieder

eine A-Jugend-Mannschaft

in Spielgemeinschaft mit dem

TSV Gerabronn, FC Langenburg

und TSV Braunsbach reaktiviert

hat. „Da kicken jetzt viele Jungs

aus Dünsbach mit, die in den

nächsten Jahren nachrücken

werden.“

rama

TSV Dünsbach II

Trainer: Alexander Horst (34), Mario Guttknecht

(36)

Tor: Dominik Horst (27), Tobias Lehmann

(35), Kevin Ternes (25)

Abwehr: Tim Elbl (19), Torsten Feldscher

(31), Antonio Gräfenstein (24), Mario Guttknecht

(36), Marcel Huß (28), Christian Kisslinger

(31), Alexander Küssner (29), Manuel

Küstner (27), Lutz Megerle (29), Tim Nowak

(23), Michael Raimann (32), Jens Reichenbach

(41), Dominik Schaffert (24), Fedi

Sghaier (31)

Mittelfeld: Paul Bosin (20), Maximilian

Bürkle (24), Dennis Ebinger (34), Adrian

Grießmayr (25), Dominik Grießmayr (23),

Alexander Herbst, Malte Hessenthaler (18),

Jonathan Heynold (29), Benedikt Hofmann

(31), Alexander Horst (34), Werner Kellermann,

Felix Schaffert (19), Philip Schaffert

(24), Nils Schickner, Benjamin Schmidt (33),

Leon Wagner (19), Jens Zink (30), Jannik

Renz (18)

Angriff: Konstantin Heynold (35), Patrik

Horst (31), Lukas Kircher (25), Jonathan Meyer-Sautter

(28), Jan Stepper (20), Alexander

Strack (27), Benjamin Walch (24)

Zugänge: Jonathan Heynold (SV Gründelhardt-Oberspeltach)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


KREISLIGA B4 HOHENLOHE 61

Wilhelm Dill, Jahrgang

1926, spielte damals

noch bei der Spvgg

Brettheim-Gammesfeld.

Sein Enkel Martin

Dill ist heute Co-Trainer

der Spvgg Gammesfeld.

„Zweite ist elementar“

110 Kilometer einfache Fahrt nimmt Florian Herrmann für Training und Spiel auf sich. Er und

Steffen Wagner bilden das neue Trainerduo bei der Spvgg Gammesfeld II.

Bei der Spvgg Gammesfeld

II hat Trainer Steffen

Wagner einen neuen

Coach an seiner Seite:

Auf Thomas Krämer folgt Florian

Herrmann. Krämer bleibt als

Spieler erhalten. Er soll als erfahrener

Torhüter von hinten

heraus die Mannschaft dirigieren,

Florian Herrmann und Florian

Hachtel in der Innenverteidigung

und Felix Schmidt im

zentralen Mittelfeld sind weitere

erfahrene Spieler, die in der

Achse die jungen Akteure drumherum

führen und Ordnung ins

Spiel bringen sollen. Während

Herrmann also als Spielertrainer

fungiert, leitet Wagner das Team

von außen. „Man hat zwei unterschiedliche

Sichtweisen, ich bin

von dem Modell sehr begeistert“,

sagt Herrmann.

In der vergangenen Saison

musste die Spvgg Gammesfeld II

nach dem Aufstieg der Ersten in

die Bezirksliga in der Kreisliga

B4 ran. Die Bilanz: sechs Spiele,

sechs Niederlagen. Unter anderem

eine 0:12-Niederlage beim

TSV Michelfeld II, der nach Ansicht

von Herrmann in dieser

Saison Topfavorit auf die Meisterschaft

ist. Diese Pleite war mit

ein Grund dafür, weshalb Florian

Herrmann wieder regelmäßig

in der Zweiten die Kickstiefel

schnüren wollte – nach acht Jahren

Pause und einigen vereinzelten

Einsätzen. Dafür nimmt er

110 Kilometer einfache Fahrt zu

jedem Training, auch unter der

Woche, und Spiel von seinem

Wohnsitz Zuffenhausen auf sich.

Sein Heimatverein liegt ihm sehr

am Herzen.

28 Spiele vor der Brust

„Mein Ziel ist es, junge Spieler

zu entwickeln und das Poten zial

der Spieler abzurufen. Ich mache

das Saisonziel nicht an

Punkten oder einer Platzierung

fest“, betont er. „Unsere Gegner

sind keine Reservemannschaften,

wie wir es eigentlich sind in

dieser Bezirksligastaffel. Wir

müssen in jedem Spiel unser Potenzial

voll ausschöpfen und das

Reservige ablegen. Wir sind jetzt

eine B-Mannschaft, müssen einen

Tick mehr trainieren, einen

Tick mehr da sein. Das wird unsere

Aufgabe sein.“ Dass sein

Team 28 Spiele bestreiten müsse,

sei eine echte Herausforderung.

„Bei einem Reservespieler

ist Fußball nicht das Hobby

Nummer 1 wie bei einem in der

Ersten.“ Im Schaufenster stehe

die erste Mannschaft, trotzdem

sei die zweite elementar für den

Verein, ebenso die Jugendarbeit,

sagt Herrmann. „Man sieht es

bei anderen Vereinen: Wenn die

zweite Mannschaft wegfällt,

kann man fünf Jahre warten,

dann ist der Verein tot oder eine

SGM.“

In der ersten Bezirkspokalrunde

zeigte die Spvgg Gammesfeld

II, was möglich ist mit der

richtigen Einstellung. Hier bot

man dem A1-Ligisten TSV Hessental

Paroli und verlor nur mit

1:2. „Das war ein super Spiel von

uns“, lobte Herrmann.


Joachim Mayershofer

Spvgg Gammesfeld II

Trainer: Steffen Wagner, Florian Herrmann

Tor: Florian Beck, Thomas Krämer (43), Dominik

Schüttler (24)

Abwehr: Dominik Brehm (24), Florian Hachtel,

Konstantin Rohn (22), Simon Ruttmann

(33), Bernd Schüttler, Frank Zahner, Florian

Herrmann (40)

Mittelfeld: Marcel Bender, Jonas Denecke,

Thomas Gerlinger, Bernd Leyh, Kevin Munzinger,

Frank Rahn (25), Felix Schmidt, Tim

Schürger (24), Daniel Schüttler (28), Christian

Sylka (23), Michael Wilsch

Angriff: Maximilian Fleck (30), Timo

Schmieg (32), Tobias Schmieg, Peter Sylka

(23)

Zugänge: Florian Beck (eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: junge Spieler entwickeln

Titelfavoriten: Michelfeld II, Wachbach II


62

KREISLIGA B4 HOHENLOHE

Junge Trainer, junge Spieler

Bei der zweiten Mannschaft des FC Matzenbach übernehmen Andreas Bohl und Noah

Winter den Trainerposten. Besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs.

Die zweite Mannschaft

des FC Matzenbach

geht in ihre zweite

B4-Saison mit zwei neuen

Trainern – die wohl zu den

jüngsten in der Region zählen

dürften. Andreas Bohl (29) und

Noah Winter (22) übernehmen

die Aufgabe von Carsten Löffler.

„Wir waren auf der Suche nach

einer neuen Besetzung für den

Trainerposten und wollten eine

vereinsinterne Lösung finden“,

erklärt Michael Rein, Teil der

sportlichen Leitung des FC Matzenbach.

Das sei für eine zweite Mannschaft

nicht immer einfach – mit

Bohl und Winter ist es den Verantwortlichen

des FC aber geglückt.

„Sie sind nah an der

Mannschaft dran und selbst seit

vielen Jahren aktiv dabei“, erklärt

Rein die Vorteile.

In der abgelaufenen Saison

ging die zweite Mannschaft das

erste Mal im Ligabetrieb an den

Start – nach dem Aufstieg der

Ersten im Jahr 2020 in die Bezirksliga.

Und sie machte ihre

Sache aus Sicht von Rein nicht

schlecht. Vier Punkte holte das

Team, in den übrigen Spielen sei

Entwicklung

der jungen

Spieler ist wichtig.

man nicht chancenlos gewesen,

sagt der 21-Jährige. Ziel der

Zweiten für die kommende Runde

sei, wie bei der ersten Mannschaft

auch, in jedem Spiel zu

punkten. Allerdings werde hier

verstärkt auf die Entwicklung

der jungen Spieler geachtet. „Mit

den Trainern und den Spielern

haben wir eine konkurrenzfähige

Mannschaft.“

Dabei sei der Einsatz des

Nachwuchses auch in der ersten

Mannschaft durchaus möglich,

der Übergang zwischen den beiden

Teams des FC Matzenbach

sei fließend, so Rein. Man spreche

sich ständig ab, um den jungen

Spielern genügend Einsatzzeit

zu geben.

Zugute komme der Mannschaft,

dass man in der „Reserveliga“

spiele – also der B-Liga,

in der größtenteils auch die

zweiten Teams der übrigen Bezirksligisten

spielen. Das minimiere

den logistischen Aufwand

für die Matzenbacher Spieler

und Fans erheblich, erklärt Michael

Rein.

Luca Schmidt

FC Matzenbach II

Trainer: Andreas Bohl (29), Noah Winter

(22)

Tor: Florian Munz (32), Jens Walther (22)

Abwehr: Cristian Gerard Colcer (29), Enrico

Denscheilmann (25), Moritz Löffler (19), Marcel

Meiser (29), Nico Merz (24), Michael

Schiskowski (35), Laurenz Schmidt (18), Manuel

Schweininger (25), Patrick Sturm (20)

Mittelfeld: Sepp-Sven Angerer (41), Jonas

Holzner (18), Johannes Käfer (30), Adriano

Kaspar (29), Andreas Müller (34), Matthias

Stöffler (32), Noah Winter (22)

Angriff: Jonas Dürrschmidt (18), Andre

Ebert (21), Helmut Fleischer (39), Nico Rein

(19), Thomas Rettenmeier (34), Lukas Schultes

(18), Marvin Walther (19)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Titelfavoriten: keine Angabe

Der schon verstorbene

Albert Kronenwetter war

Gründungsmitglied beim

FC Matzenbach.


FUSSBALL IM BEZIRK HOHENLOHE 63

Auf Torejagd wie

der Namensvetter

Beim SV Gründelhardt-Oberspeltach in der Kreisliga A2 Hohenlohe spielt ein Fußballer mit

klangvollem Nachnamen. Auch Martin Lewandowski spielt Stürmer.

Martin Lewandowski geht

demnächst in der Kreisliga A auf

Torejagd. Foto: Ralf Mangold

Lewandowski – so lautet

der berühmte Name eines

Neuzugangs beim

SV Gründelhardt-Oberspeltach.

Und er ist

auch noch Stürmer. Doch ob er

wie sein Namensvetter Robert in

der Vorsaison auch 41-mal in einer

Runde ins gegnerische Tor

treffen wird, das bezweifelt Martin

Lewandowski stark. „Wenn

ich zweistellig treffen würde,

dann wäre ich schon sehr zufrieden“,

setzt er sich erst einmal

kleine Ziele. Die Kreisliga A2

Hohenlohe ist für ihn völliges

Neuland, bislang hat er nur im

Gmünder Raum gekickt, wo er

auch noch wohnt. Durch seine

Freundin, die die Schwester von

Abteilungsleiter Martin Eberhardt

ist, kam er zum SVGO.

„Auf meinen Nachnamen

werde ich schon öfters angesprochen“,

erzählt er schmunzelnd.

Seine Eltern kommen ursprünglich

aus Polen. Öfters

fährt er dort hin, um seine Großeltern

und Freunde zu treffen.

Die Bewunderung in Polen für

den Weltfußballer ist riesig. „Er

ist nicht nur für mich der beste

Stürmer der Welt“, sagt der

28-Jährige. „Verwandt bin ich

mit Robert allerdings nicht.“

Ähnlicher Spielertyp

Dass trotz Robert Lewandowski

für die polnische Nationalelf bei

Robert Lewandowski ist

Torschützenkönig in der

Bundesliga.

Foto: dpa

Welt- und Europameisterschaften

meist schon nach der Vorrunde

Schluss ist, liege wohl an

der fehlenden Qualität mancher

Mitspieler. „Zudem haben bei

der EM einige wichtige Spieler

verletzungsbedingt gefehlt.“ Als

Spielertyp sieht er sich ähnlich

wie sein Lieblingsspieler und

Vorbild Robert Lewandowski,

von dem er sogar ein Bayern-Trikot

hat. Martin Lewandowski bezeichnet

sich selbst als aggressiven

Vollblutstürmer.

„Ich kenne ihn schon lange.

Das ist einer, der weiß, wo das

Tor steht“, hält Gründelhardts

Fußball-Abteilungsleiter Martin

Eberhardt große Stücke auf seinen

Neuen. „Bereits bei den ersten

Trainingseinheiten hat er gezeigt,

dass bei ihm Einsatz und

Engagement stimmen.“

Zumindest zu Beginn hat sich

Martin Lewandowski während

der rund achtmonatigen Corona-Fußball-Zwangspause

mit

Läufen fit gehalten, „aber irgendwann

habe ich die Motivation

verloren. Ich will immer alles

mit Ball machen.“

Beim SV Gründelhardt-Oberspeltach

wurde er gut aufgenommen

und fühlt sich jetzt schon

richtig wohl im Team. Als vorsichtiges

Ziel gibt Martin Lewandoski

für diese Saison einen einstelligen

Tabellenplatz aus.


Ralf Mangold

Ab September rollt der Ball

Vier Frauenteams aus Hohenlohe spielen in der Landesliga. Bei den Senioren gibt es im

Fußballbezirk Hohenlohe dieses Jahr nur eine Pokalrunde und keinen Punktspielbetrieb.

Ab September rollt der

Ball auch wieder in den

Frauenligen der Region.

Aushängeschild ist

weiterhin der TSV Crailsheim,

der in der Regionalliga spielt. In

der Verbandsliga tritt der TSV

Neunstein an. Mit der Spvgg Satteldorf,

Spvgg Gammesfeld, SV

Westernhausen und dem TSV

Michelfeld gibt es vier Vereine,

die den Fußballbezirk Hohenlohe

in der Landesliga vertreten.

In der Regionenliga spielen

ebenfalls überbezirklich die

SGM TSV Crailsheim II/VfB

Jagstheim, TSG Schwäbisch Hall

Im Finale des Bezirkspokals bezwingt die SGM TSV Crailsheim II/

VfBJagstheim die SGM Weikersheim mit 5:1. Foto: Wolfgang Reiß

und der FC Creglingen. In der

Bezirksliga Hohenlohe spielen:

TSV Ilshofen, SGM Michelbach/

Bilz/Tüngental, SV Tiefenbach,

SGM Weikersheim/Markelsheim,

SV Onolzheim, SGM Blaufelden,

TSV Pfedelbach und

SGM Neuenstein/Kupferzell II.

In der Kreisliga spielen: Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen, SGM

Fichtenau, TSG Öhringen, TSV

Sulzdorf, SGM Mulfingen/Dünsbach/Gerabronn,

FV Wüstenrot,

TSV Michelfeld II, SGM Bühlerzell/Bühlertann.

Die Ü-32-Seniorenfußballer

im Bezirk Hohenlohe spielen in

dieser Saison nur den Bezirkspokal

aus, es gibt keine Punktrunde.

Mitte September wird die

erste Pokalrunde ausgetragen.

Den Seniorenpokal in der Saison

2020/21 holte überraschend der

TSV Kupferzell mit einem 6:4-Finalsieg

über Bühlerzell. rama


64

JUGENDFUSSBALL IM BEZIRK HOHENLOHE

Ein verlorenes Jahr

„Den Kindern fehlt ein ganzes Jahr in ihrer Ausbildung. Das werden wir später noch zu

spüren bekommen, wenn uns die Talente fehlen“, sagt Bezirksjugendleiter Niko Schwarz.

Bereits nach wenigen

Spieltagen kam auch in

allen Jugendfußballligen

im WFV-Bereich die

Unterbrechung wegen Corona.

Nach beinahe achtmonatiger

Fußball-Zwangspause wurde die

Annullierung der Saison

2020/2021 beschlossen. Das

heißt, es gibt keine Auf- oder Absteiger.

Zwei Veränderungen gab

es dennoch: Der TSV Ilshofen

hat seine C-Junioren aus der

Landesstaffel zurückgezogen,

der SV Mulfingen seine A-Junioren

aus der Landesstaffel.

Aushängeschild Hollenbach

Aushängeschild des Fußballbezirks

Hohenlohe ist weiterhin

der FSV Hollenbach, der mit den

A-Junioren sogar in der Oberliga

spielt, der zweithöchsten Liga

Deutschlands. Im vergangenen

Jahr mit einem schwächeren

Jahrgang hätte es wohl kaum

zum Ligaverbleib gereicht, aber

in dieser Runde könnte der Klassenerhalt

trotz fünf möglicher

Absteiger auch sportlich drin

sein. In der Verbandsliga kämpfen

die Nachwuchskicker des

TSV Ilshofen um den Ligaverbleib.

Die Sportfreunde Schwäbisch

Hall streben in der Landesliga

den Aufstieg an. Der SV

Mulfingen hat freiwillig aus der

Landesstaffel zurückgezogen

und tritt zukünftig in der Bezirksstaffel

zusammen mit dem

FSV Hollenbach II als Spielgemeinschaft

an.

Die B-Junioren des FSV Hollenbach

waren bis zum Saisonabbruch

Tabellenführer in der

Landesliga. Auch in diesem Jahr

wollen die Jungs um ihren neuen

Trainer Volker Beck ein Wörtchen

um den Aufstieg in die Verbandsliga

mitreden. Auch die

Sportfreunde Schwäbisch Hall

stellen eine starke Truppe und

könnten vorne mitspielen.

In der Verbandsstaffel der

C-Junioren ist Hohenlohe gleich

mit zwei ambitionierten Mannschaften

vertreten. Die Sportfreunde

Schwäbisch Hall und

der FSV Hollenbach streben einen

Platz im gesicherten Mittelfeld

an. Nach dem Rückzug des

TSV Ilshofen ist nur noch die

Die Jugendfußballer dürfen seit Anfang Juni wieder ohne Einschränkungen

im Freien trainieren.

Foto: Ralf Mangold

Spvgg Gröningen-Satteldorf in

der Landesliga vertreten. Allerdings

wird es für die Nachwuchskicker

vom Kernmühlenweg sicherlich

ganz schwer, den Abstieg

zu verhindern.

Der Startschuss für die neue

Ligeneinteilung unterhalb der

Landesliga hat sich wegen Corona

um zwei Jahre nach hinten auf

die Saison 2022/2023 verschoben.

Da soll dann die neue gemeinsame

Regionenstaffel der

Bezirke Hohenlohe und Unterland

eingeführt werden. Darunter

gibt es dann allerdings keine

Bezirksstaffeln mehr. „Wir haben

uns entschieden, die kommende

Runde 2021/2022 ganz

normal zu spielen“, erklärt Bezirksjugendleiter

Nico Schwarz.

Das heißt, bei den A- bis D-Junioren

gibt es jeweils eine Bezirksstaffel.

Hier spielen dieselben

Teams wie in der Vorsaison, da

es wegen der Annullierung weder

Auf- noch Absteiger gibt. „Es

könnte allerdings noch Nachrücker

geben, falls ein oder mehrere

Teams verzichten sollten.“

Die Bezirksstaffel der D-Junioren

wird voraussichtlich in der

Junioren-Bezirksstaffeln

A-Junioren: SGM TSV Obersontheim/Vellberg, SGM VfL Mainhardt/Juniorteam MMB,

SGM TSV Neuenstein/Pfedelbach/Waldenburg/Untersteinbach, TSV Crailsheim, SV Mulfingen,

SV Wachbach/Althausen-Neunkirchen/VfB Bad Mergentheim, SGM TV Rot am See/

Brettheim/Hengstfeld. Freiwillig in die A-Qualistaffel zurückgezogen haben: TV Niederstetten,

SGM TSV Weikersheim/Juniorteam, SGM VfR Altenmünster/ SV Onolzheim, SGM SG Sindringen-Kickers

Mittleres Kochertal

B-Junioren: TSV Ilshofen, SGM TSV Obersontheim/Vellberg, SGM SV Tiefenbach/Satteldorf,

SGM TSV Michelfeld/Juniorteam MMB, SGM SC Michelbach/W./Juniorteam TSG-SCM,

SGM TSV Krautheim/Gommersdorf/Rengershausen, SGM TSV Kupferzell/Gaisbach, SGM

Spvgg Gammesfeld/Schrozberg/Bartenstein. Freiwillig in die B-Qualistaffel geht: SGM TSV

Niedernhall-Kickers Mittleres Kochertal

C-Junioren: SGM VfR Gommersdorf/TSV Krautheim/TSV Hohebach, SGM TSG Öhringen

I/Juniorteam TSG-SCM, SGM VfL Mainhardt/Juniorteam MMB, SGM SSV Gaisbach/Kupferzell,

SGM SSV Schwäbisch Hall/Spfr Schwäbisch Hall II, SGM SV Gailenkirchen/Steinbach, SGM

TSV Obersontheim/Vellberg, SGM TG Forchtenberg-Kickers Mittleres Kochertal, SGM SV

Brettheim/Rot am See/Hengstfeld, SGM Spfr. Bühlerzell/Bühlertann, TSV Ilshofen, SGM TSV

Pfedelbach

D-Junioren: FSV Hollenbach, SGM SC Michelbach/W./Juniorteam TSG-SCM, SM SSV

Gaisbach/Kupferzell, SGM TSV Pfedelbach/Jugendteam, SGM TSV Krautheim/VfR Gommersdorf/TSV

Hohebach, Spfr Schwäbisch Hall, SGM Spvgg Satteldorf/Tiefenbach, TSV Ilshofen,

SGM TSV Neuenstein/Waldenburg, SGM TSV Michelfeld/Juniorteam MMB, Freiwillig in

die D-Qualistaffel gehen: SGM TSV Weissbach-Kickers Mittleres Kochertal, SGM TSV Obersontheim/Vellberg

Vorrunde wieder zweigeteilt.

Darunter wird in allen Altersklassen

in Qualistaffeln nach regionalen

Gesichtspunkten gespielt,

in der Rückrunde mit

Kreis- und Leistungsstaffeln.

Eine Verbandshallenrunde für

die E- bis C-Junioren im Winter

ist zwar geplant, aber steht auf

der Kippe. „Der Bodenseekreis

hat die Hallensaison bereits abgesagt.

Wir wollen so lange wie

möglich warten und kurzfristig

reagieren, ob eine Durchführung

möglich ist.“ Spätestens Anfang

Oktober soll diesbezüglich eine

Entscheidung fallen. Die könnte

aber auch schon von Verbandsseite

aus gefällt werden.

„Zwar trainieren jetzt alle

Vereine wieder, aber es besteht

weiterhin eine große Unsicherheit,

wie es weitergeht“, beschreibt

Schwarz die Situation.

„Wir müssen die Jungs und Mädels

irgendwie bei Laune halten,

dann denke ich, dass wir mit

Schulbeginn auch wieder mit

der Runde starten können.“ Seit

14. Juli sind wieder Turniere im

Freien erlaubt. Dass die Jungen

und Mädchen an den Nachwuchsleitungszentren

schon seit

Mitte Februar wieder trainieren

und spielen dürfen, hält Schwarz

für ein falsches Signal. „Können

die anders testen wie unsere

Kinder an der Schule?“

Düstere Aussichten

Schwarz hofft, dass trotz möglicherweise

wieder steigender Inzidenzen

nicht wieder der

Mannschaftssport im Freien verboten

wird. Ansonsten drohen

noch mehr Nachwuchskicker

aufzuhören. „Wir haben jetzt

schon einen ganzen Eingangsjahrgang

praktisch verloren.“ Für

alle Nachwuchskicker sieht er

die vergangene Runde als verlorenes

Jahr, das nur schwerlich

aufzuholen ist. „Den Kindern

fehlt ein ganzes Jahr in ihrer Ausbildung.

Das werden wir später

noch zu spüren bekommen,

wenn uns die Talente fehlen.“

Zudem beschleunige sich eine

Entwicklung, die es vor Corona

schon gab: Vereine haben immer

größere Probleme, Trainer und

Betreuer zu finden. Ralf Mangold


SCHIEDSRICHTERGRUPPE CRAILSHEIM 65

Schneller an die Pfeife

Der Schiedsrichtermangel bleibt das Hauptthema bei der Schiedsrichtergruppe

Crailsheim. Obmann Dennis Arendt und sein Team hoffen auf den Neulingskurs 3.0.

Eine lange Durststrecke

haben auch die heimischen

Unparteiischen

hinter sich, ehe die ersten

Fußballspiele wieder angepfiffen

werden konnten. Für viele

Schiedsrichter war das ein Gefühl

des Heimkommens. „Lange

Zeit haben wir uns allein mittels

digitaler Inhalte treffen können,

hier hat der Lehrstab des WFV

gute Arbeit gemacht“, resümiert

Dennis Arendt, Obmann der

Schiedsrichtergruppe Crailsheim.

„Aber auf Dauer verliert

man doch den persönlichen

Kontakt, und die wöchentliche

Spielleitung fehlt einem. Digitale

Trainingseinheiten wurden

überwiegend nur von den jüngeren

Unparteiischen wahrgenommen.

Umso erfreuter sind wir

Nach einer

Woche schon

Spiele bis zur

C-Jugend leiten.

jetzt, dass man sich auch wieder

treffen kann und die wichtige

Kommunikation untereinander

aufnehmen.“

Eine erste Schulung im Rahmen

der Leistungsprüfung fand

bereits statt, die nächsten Schulungen

sind bislang in Präsenz

geplant. Die Durchführung der

Präsenzschulungen ist aber immer

von den jeweils geltenden

Corona-Regelungen abhängig.

Für die kommende Saison ergeben

sich wenige Änderungen:

Das Handspiel wurde in seiner

Schiedsrichter Luca Schüttler beim Bezirksligaspiel SV Wachbach gegen VfL Mainhardt.

bisherigen Fassung von der Ifab

(mal wieder) überarbeitet. Künftig

zählt der Körper ab der Achselhöhle

zum strafbaren Handbereich,

das Kriterium der Absicht

wird wieder mehr in den

Fokus rücken.

Eine kleine Änderung im Rahmen

der Digitalisierung wird

sich auch an den Stadionkassen

einstellen: Der altehrwürdige

Papier-Ausweis hat in den meisten

Fällen ausgedient. Die aktiven

Unparteiischen sollen ihre

Tätigkeit per digitalem Ausweis

nachweisen, für die passiven Unparteiischen

erarbeitet der Verband

aktuell noch eine Lösung.

Großes Augenmerk wirft die

Schiedsrichtergruppe in ihrer

Saisonplanung auf das Pilotprojekt

„Neulingskurs 3.0 – Schneller

an die Pfeife“. Der Verband

hat die Bezirke Hohenlohe und

Nördlicher Schwarzwald als

Teilnehmer auserkoren, einen

neuen Weg der Schiedsrichterausbildung

zu gehen. Viele Einheiten

sollen online und flexibel

im eigenen Lernrhythmus vorangehen,

lediglich die Zwischenund

Abschlussprüfung und

Kernthemen werden noch in

Präsenz stattfinden.

Infoabend am 6. September

„Der Kurs beginnt mit einem

Online-Infoabend am Montag, 6.

September, der Inhalt dann ab

Montag, 13. September“, erklärt

Organisator Luca Schüttler.

Nach Abschluss der Zwischenprüfung

innerhalb von einer Woche

können die Interessenten

bereits Spiele bis zur C-Jugend

pfeifen, um dem Fußballspiel näherzukommen.

Nach der vertiefenden

Weiterbildung und dem

Abschluss der Prüfung gilt man

dann als vollwertiger Unparteiischer.

Bislang hat die Crailsheimer

Schiedsrichtergruppe zehn Interessenten,

weitere werden

dringend gesucht. Nur so kann

Foto: SRG

die große Anzahl der Spiele pro

Saison geleitet werden, ohne

dass Vereine ihre Spiele selbst

besetzen müssen. Die Gruppe

wird hierzu noch gesondert Plakate

verteilen und den Vereinen

über das E-Postfach Werbematerial

für ihre Whatsapp-Gruppen

oder Stadionhefte zukommen

lassen.

Sollte das Jahr 2021 ohne größere

Zwischenfälle und ohne coronabedingte

Spielausfälle zu

Ende gebracht werden können,

steht das nächste große Ereignis

vor der Tür: Im Jahr 2022 feiert

die Schiedsrichtergruppe Crailsheim

das 75-jährige Bestehen.

Planungen zum Programm laufen

bereits im Hintergrund.

79

aktive Fußballschiedsrichter

meldet die Schiedsrichtergruppe

Crailsheim, zudem gibt es 22 passive.

Bei den Aktiven gibt es im

Herrenbereich 406 Spiele zu besetzen,

bei den Reserven sind es

218. Sonstige Spielpläne liegen der

SRG noch nicht vor.


66

FUSSBALLVERBAND

Von Fellbach bis Blaufelden

Der Vorschlag der WFV-Kommission steht weiterhin: Die Hohenloher Mannschaften aus

dem Landkreis Hall sollen zum Bezirk Rems-Murr. Die Entscheidung ist nur vertagt.

Fast zwei Jahre lang beschäftigte

sich die „Kommission

Verbandsstruktur“

unter dem Vorsitz

des WFV-Vizepräsidenten Steffen

Jäger und des Spielausschuss-Vorsitzenden

Harald

Müller mit den Strukturen des

Württembergischen Fußballverbandes

(WFV). Im Juni legte die

Kommission ihren Abschlussbericht

vor.

Die Kernpunkte:

• Die Kommission ist einstimmig

der Meinung, dass das aktuelle

Spielsystem nicht mehr zukunftsfähig

ist und daher weiterentwickelt

werden muss.

• Die Kommission empfiehlt

mehrheitlich die Änderung auf

das Modell 1-4-12.

• Die Kommission empfiehlt einstimmig

die ursprüngliche Variante

1-4-12a (Schorndorf

bleibt beim Bezirk Rems-Murr)

und die geänderte Landesliga-Einteilung

(Stuttgart zur

Staffel 2, Donau-Iller zur Staffel

4) der Variante 1-4-12c.

• Die Kommission empfiehlt

mehrheitlich, die Verbandsstruktur

an das neue Spielsystem

mit zwölf Bezirken anzupassen.

Sind Spielsystem und

Verbandsstruktur einheitlich,

ergibt sich eine einfache Organisation.

Zeitplan geändert

„Wir wissen, dass in der Fußballwelt

in Württemberg derzeit andere

Themen drängender zu

beantworten sind“, sagte der

WFV-Vizepräsident Steffen Jäger

noch im Sommer vergangenen

Jahres. „Wir haben uns die Frage

gestellt, wann ist ein richtiger

Zeitpunkt trotz oder wegen Corona

diesen Abschlussbericht

vorzustellen. Wir sind zu dem

Ergebnis gekommen, dass es

trotzdem wichtig ist, den Blick

in die Zukunft nicht zu vergessen.

Wir haben auch entschieden,

an dem Zeitplan festhalten

zu wollen.“

Das hätte bedeutet, dass der

Vorschlag der Kommission im

Mai 2021 dem – nur alle drei Jahre

stattfindenden – regulären

Die Kommission empfiehlt die Variante 1-4-12c (oben). Wie in der

Variante 1-4-12a bildet der Bezirk Rems-Murr mit den Vereinen des

Bezirks Hohenlohe im Landkreis Hall den neuen Bezirk 12. Die

anderen Hohenloher Vereine kommen zum Bezirk 3 (Unterland). Der

Unterschied zwischen den Modellen: Bei Variante 1-4-12c wird der

neue Bereich 1 der Landesliga-Staffel 2 zugeordnet, der Bereich

Donau-Iller der Staffel 4. Grafik: Peter Oberndörfer/Quelle: WFV

Verbandstag vorgestellt worden

wäre. Doch zunächst wurde wegen

den Verordnungen zur Corona-Pandemie

der Verbandstag

Es ist uns

wichtig,

dass über dieses

Thema in Präsenz

entschieden wird.

Matthias Schöck

Präsident des WFV

auf den 24. Juli verschoben. Im

April bekannte sich der

WFV-Beirat – diesem Gremium

gehören die 16 Mitglieder des

WFV-Präsidiums und die 16 Bezirksvorsitzenden

an – „mit einer

sehr deutlichen Mehrheit

zur Reform sowohl des Spielsystems

der Herren als auch der

Verbandsstruktur“, so der Verband

in einer Mitteilung.

„In Anbetracht der Bedeutung

der auf den Weg gebrachten Veränderungen

hält es der WFV-Beirat

für zwingend erforderlich,

dass die Beratungen dazu in Präsenz

stattfinden“, teilte der WFV

im April weiter mit. Da der 33.

ordentliche Verbandstag aber

nur virtuell stattfinden könne,

beschloss der Beirat, die Entscheidung

über die Reform auf

einen außerordentlichen Verbandstag

im ersten Halbjahr

2022 zu vertagen.

„Dies eröffnet zudem die

Möglichkeit, bei der Entscheidung

die weiteren Entwicklungen

der Covid-19-Pandemie auf

Mitglieder- und Mannschaftszahlen

im WFV sowie den Spielbetrieb

zu berücksichtigen. Der

für Ende Juli geplante ordentliche

WFV-Verbandstag soll mit

Blick auf das weiterhin nicht absehbare

Infektionsgeschehen als

virtuelle Versammlung geplant

und durchgeführt werden – ohne

Diskussion und Abstimmung

über die Verbandsstruktur“, hieß

es weiter in der Mitteilung im

Frühjahr.

In Präsenz entscheiden

„Es ist uns wichtig, dass über

dieses Thema in Präsenz entschieden

wird, und dies auch

erst dann, wenn alle Argumente

ausgetauscht und alle Rahmenbedingungen

bekannt sind“, so

WFV-Präsident Matthias

Schöck, der überzeugt ist, dass

dies der richtige Weg zur Entscheidung

ist. „Und deshalb wollen

wir warten, bis ein direkter

und persönlicher Austausch

wieder möglich ist, das sollte im

nächsten Jahr hoffentlich der Fall

sein.“

Am Inhalt des Vorschlags der

Kommission hat sich nichts geändert:

„Ich glaube, dass sich die

Ergebnisse nach fast zwei Jahren

fundierter Arbeit sehen lassen

können“, sagte der WFV-Vizepräsident

Steffen Jäger. Ihm war

es wichtig zu betonen, dass beim

Verbandstag 2018 der „Auftrag

zur Überprüfung und gegebenenfalls

Änderung der Verbandsstruktur“

mit einer großen

Mehrheit gefasst wurde. Jäger

sieht darin die Basis für die Arbeit

der Kommission, die zu dem

Ergebnis kommt, dass „das aktuelle

Herren-Spielsystem nicht

mehr zukunftsfähig ist und weiterentwickelt

werden muss“.

Kritik verstummt nicht

Genau hier setzt ein Teil der Kritik

an den Ergebnissen der Kommission

an: Laut dem beschlossenen

Leitantrag sollte die Verbandsstruktur

überprüft werden

und nicht das Spielsystem. Eine

alle überzeugende Antwort auf

diese Frage gab es bislang nicht.

Für die Kritiker sind es zwei

verschiedene Dinge: der Auftrag

(Verbandsstruktur) und was die

Kommission daraus machte

(Spielstruktur). Für die Kommission

ist es dagegen die logische

Reihenfolge einer Entwicklung.


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