iNet Touring 09/2021

online.magazines

MEISTGELESENES MAGAZIN DER SCHWEIZ #9 | SEPTEMBER 2021 | FR. 4.50

VIER STROMER

IM VERGLEICHSTEST

Es kommt Bewegung

in die E-Mittelklasse

250

Bilder der

Radsportanfänge

entdeckt

UNBEKANNTES

ST. GALLEN

Ländliche Pracht und

kulinarische Besonderheiten

09

MIT DEM TCS

ZUR SCHULE

9 770040 975002


Eine herrliche Genusstour durch den Süden Frankreichs!

e-Bike-

Vom

Strecken:

Zauber

Berner

der

Oberland

Provence

ans Mittelmeer

GoldenPass Panoramic-Express, Mont-Blanc-Express & Tenda-Bahn

Wunderbares Avignon

FRANKREICH

Freuen Sie sich auf die Fahrt im GoldenPass Panoramic-Express

Uzès

Alles zentrale 4-Sterne-Hotels!

Pont du Gard

Nîmes

Tarascon/Beaucaire

Mittelmeer

Arles

Rhône

Orange

Châteauneuf-du-Pape

7 Reisetage

5 e-Bike-Touren

240

Die einzelnen Etappen

sind überwiegend flach

und verlaufen auf kleinen, verkehrsarmen

Strässchen und asphaltierten Wirtschaftswegen.

In den Alpilles um Les Baux sowie in

der Garriguelandschaft rund um Uzès werden

wir mit unseren e-Bikes mühelos einige

kurze Anstiege bewältigen.

✓ Fahrt mit dem komfortablen Extrabus

✓ 1 x Übernachtung in gehobenen

Mittelklassehotel in der Region Aigle

✓ 2 Übernachtungen im gehobenen

Mittelklassehotel im Piemont

Exklusiv-Reise vom 9. - 15. Oktober Fantastische 2021 Blumenriviera

ab Fr. ✓ 2 Übernachtungen 1795.-

im gehobenen

Mittelklassehotel an der Riviera

Fantastische römische Baudenkmäler, bezaubernde Klöster, hochwertige Weingüter

sowie die herrliche Landschaft, welche schon die grossen Montreux Maler inspirier-

Zweisimmen ✓ 5 x ausgiebiges Frühstücksbuffet

Weinverkostung bei Uzès

Leistungen - Alles schon dabei!

te, prägen das Gesicht der Provence. Wir pedalen gemütlich durch Aigle

✓ 5 x feines Nachtessen im Hotel

die üppigen

• Reise im modernen Reisecar

Tolle e-Bike-Touren

Weinberge, das malerische Felsmassiv der Alpilles bis hin zur faszinierenden Martigny Camargue,

wo Land und Meer verschmelzen.

✓ Fahrt mit dem GoldenPass Panoramic-

Chamonix

• Transport der Express e-Bikes Zweisimmen-Montreux im Anhänger (2. Klasse)

• 6 Übernachtungen ✓ Fahrt mit in dem guten Mont-Blanc-Express

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in Orange, Arles & Nîmes

Ihr tolles Reiseprogramm:

der verschmelzen finden Sie Natur pur. Auf

• 2 Übernachtungen

kleinen Strässchen gelangen wir zurück

✓ Fahrt mit im der Stand-, Schräg- & Feldbahn

1. Tag, Samstag 9. Oktober 2021 – nach Arles, wo wir noch eine kleine Stadtrunde

mit unseren e-Bikes unternehmen.

Barolo Langhe• 2 Übernachtungen im

Alba Hotel Mercure zum Orange Lac d’Emosson Centre ****, Orange

Anreise

✓ Schöner Ganztagesausflug

Zierikzee - Denkmalstadt

Fahrt im modernen Reisecar nach Orange. Der Abend bleibt frei. e-Bike Strecke: Cuneo 44 km Hotel Arles Plaza Piemont/Langhe ****, Arles Region

mit langer Geschichte

Nach dem Empfang spannenden Stadtführung

und Nachtessen im beliebten Restau-

5. Tag, Mittwoch 13. Oktober 2021

✓ Besichtigung Weinkellerei Barolo-Gebiet

• 2 Übernachtungen im

rant.

Von Arles nach Nîmes Monaco San Remo Hotel Novotel Centre ****, Nîmes

inkl. Degustation

Nach dem Frühstück pedalen wir los Ventimiglia und • 6 x Frühstück im Hotel &

✓ Interessante Stadtführung in Cuneo

2. Tag, Sonntag 10. Oktober 2021 – erreichen schon bald die Rhône, an der sich Ligurisches 3 Meer x Nachtessen in beliebten lokalen Restaurants

Herrliches Piemont

Unterwegs mit der tollen Tenda-Bahn

Châteauneuf-du-Pape und Avignon

zwei Städte Tarascon & Beaucaire wunderbar

direkt gegenüberliegen. Weiter durch

von Cuneo nach Ventimiglia

• Alle e-Bike ✓ Touren Fahrt mit gemäss der legendären Programm Tenda-Bahn

Die erste Etappe führt uns zuerst in den weltberühmten

wir mit Weinort dem legendären Châteauneuf-du-Pape, GoldenPass Panoramic-Express herrliche Landschaften durchs erreichen Berner wir Oberland, die vor-

mit 2 erfahrenen e-Bike-Reiseleitern

Vom beschaulichen Zweisimmen gleiten

• Eintritte römische ✓ Ganztagesausflug Arena Arles, Monaco Kloster & San Remo

bei an den fantastischen Weinbergen der des leicht Genfersees erhöht über bis der nach Landschaft Montreux. thront. Wir bezwingen

alte Römerstadt

mit dem

Nîmes,

Mont-Blanc

wo wir direkt

Express

bei

die spektakuläre

Bergstrecke nach Châtelard und mit der atemberaubenden Standseilbahn

Über zauberhafte Landstrassen fahren wir den antiken Sehenswürdigkeiten im Novotel St. Trophime ✓ Eigene Arles, Schweizer Pont du Gard Reiseleitung

dann weiter durch die herrliche Rhôneebene

wir das bis Piemont, in die Papststadt wo wir Avignon. es uns bei Freuen vorzüglichem Restaurant. Wein e-Bike des Strecke: fruchtbaren 45 kmBodens gutgehen zu Fuss in Wählen Orange, Avignon, Sie Ihr Arles Reisedatum:

& Nîmes

Centre den übernachten. Staudamm Nachtessen des Lac im d’Emosson. lokalen Über • Geführte Stadtrunden per e-Bike oder

den Nobelskiort Chamonix erreichen

lassen. Schliesslich durchqueren wir mit Sie sich der weltbekannten auf eine spannende Tendabahn Stadtrundfahrt die wildromantischen Seealpen ehe wir herrliche Tage • Besuch Olivenölmühle & Verkostung bei Les Baux

mit unseren e-Bikes ehe uns der Car zurück 6. Tag, Donnerstag 14. Oktober 2021

an der italienischen und französichen Riviera verbringen – eine grossartige Reise!

nach Orange bringt. Der Abend bleibt frei. Pont du Gard, Uzès & der Wein

• Besuch Boutique a) 3. - 8. Jean Juni Martin 2020 mit Verkostung

e-Bike Strecke: 50 km

Heute fahren wir auf einer grossartigen provenzalischer b) 18. Spezialitäten

- 23. Juni 2020

Ihr tolles Reiseprogramm: Mont-Blanc inklusive. Nach der französischen

Grenze erreichen wir wieder mit dem

Strecke

Bahnstrecke

durch die Weinberge

mit herrlichen

der Costières

Gebirgslandschaften

bis zum und weltberühmten malerischen Pont Dörfern.

c) 24. - 29. Juni 2020

• Schöne Weinverkostung bei Uzès

3. Tag, Montag 11. Oktober 2021 – de Nîmes du • Gratis: Jeder Teilnehmer erhält ein

1. Tag – Anreise nach Zweisimmen Mit & Bus den bekannten Wintersportort Chamonix.

Nach etwas Freizeit fahren wir weiter

Genuss von Orange nach Arles

Gard – dem gewaltige römische Aquädukt

d) 10. - 15. September 2020

e-Bike-tours.ch Shirt geschenkt!

GoldenPass Panoramic-Express Von Avignon aus pedalen wir durch traumhafte

Landschaften in das reizvolle Städtlichen

Besichtigung Den heutigen pedalen Tag beginnen wir weiter Rich-

wir mit einem

aus dem 5. 1. Tag Jahrhundert. – Monaco Nach & San der Remo eindrück-

e) 24. - 29. September 2020

Fahrt im komfortablen Extrabus nach ins Piemont.

Zweisimmen, unserem Ausgangspunkt chen für St. Rémy de Provence, wo van Gogh tung dem Besuch quirligen im Fürstentum Marktstädtchen Monaco. Uzès, Entdecken f) 14. - 19. Oktober 2020 *

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– Langhe, Alba

verbrachte.

& Barolo

Durch wo wir zu Sie einer dabei schönen die pittoreske Weinprobe Altstadt erwartet

werden, chen ehe Sie uns in eine der Car Welt zurück voller nach Glamour und * Spardatum

und tau-

Panoramic-Express. Vorbei an Gstaad und das „Höllental“ Heute lernen geht es wir weiter mit hoch der Langhe-Region

in die

Felslandschaft der Alpilles nach Les Baux. Nîmes bringt. Der Abend bleibt frei. e-Bike Preis pro Pers. in Doppelkabinen

Château-d’Oex Wildromantische erreichen Camargue wir Montreux und das Piemont von seiner allerschönsten Sei-

Lebensgefühl ein. Am Nachmittag erwartet

damit die wunderschöne Waadtländer Hier Riviera

mit ihren Weinbergen. Zeit zur freien verschiedene Alba, die provenzalische „Stadt der hundert Spezialitäten. Türme“. Weiter menriviera liegt majestätisch eingebettet

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Durch Oliven- und Weinberge gelangen wir 7. Tag, Freitag 15. Oktober 2021

Verfügung.

geht es durch das weltbekannte Barolo Weinanbaugebiet

– hier gedeihen die königrischen,

saftiggrünen Hinterland.

zwischen azurblauem Meer und dem male-

zu unserem Tagesziel Arles. Nachtessen im Heimreise

Nicht inbegriffen/zusätzlich Preis pro Person im Doppelzimmer

wählbar:

lokalen Restaurant. e-Bike Strecke: 56 km Nach dem Frühstück treten wir mit vielen Einzelzimmerzuschlag Fr. 395.-

2. Tag – Mont-Blanc-Express, Lac d‘Emosson

& Chamonix

renommierte Weinkellerei und erfahren bei 6. Tag – Heimreise

Mittelklassehotels Fr. 899.-

lichsten Weine Italiens. Wir besuchen eine

gehobenen

unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die

Auf Wunsch: Miet-e-Bike: ab Fr. 30.- pro Tag

4. Tag, Dienstag 12. Oktober 2021 – Heimreise an.

In Martigny erwartet uns heute morgen einer Führung alles über die Herstellung Mit vielen unvergesslichen Eindrücken Buchungsgebühr: im

Fr. 20.- pro Person

Wildromantische Camargue

der Mont-Blanc-Express. Auf kühner Streckenführung

durchquert der Zug die wilde

Einzelzimmerzuschlag: Fr. 199.-

der edlen Tropfen.

Gepäck treten wir heute die Heimreise an. (entfällt bei Zuschläge Online-Buchung) / Abzüge:

Heute fahren wir die wildromantische Camargue

– hier wo Land und Meer ineinan-

Einsteigeorte: Horw, Bern, Spreitenbach, Niederuzwil

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Steigung, vorbei an tosenden Am Vormittag zeigen wir Ihnen die schöne

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Avignon

Saint-Rémy-de-Provence

Les-Bauxde-Provence

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6 Reisetage

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km

Fr. 899.-

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311

Leistungen - Alles schon dabei!

TONI

TONI


INHALT

23

Die goldene Genfer

Radfahrerzeit

10

Schulweg: erste

Erfahrungen

ohne die Eltern

29

Mit Second-Life-

Batterien CO2

einsparen

EDITORIAL

MEISTGELESENES MAGAZIN DER SCHWEIZ

Der Schulweg als wichtige

Lebens erfahrung

Können Sie sich noch an Ihren Schulweg

erinnern? Ich nehme es an, denn dieser

Weg hat die meisten von uns geprägt. Auf

meinem Schulweg durch die Dorfquartiere

gab es einiges zu entdecken, es entstanden

Freundschaften mit den Weggefährten oder aber

es wurden auch Streiche gespielt und Streitigkeiten

ausgetragen. Da wir im Ort einen strengen

Dorfpolizisten hatten, der gerne versteckt hinter

einer Hecke die Kinder beobachtete, hielten wir

uns meistens an die uns eingetrichterten Verkehrsregeln.

Wir gingen zu Fuss oder später mit

dem Velo, das bei Wind und Wetter. Dabei kann

ich mich nicht erinnern, dass jemals Kinder von

den Eltern chauffiert worden wären. Bei all den

Abenteuern und Erlebnissen, die der Schulweg

bot, hätten wir das nicht begriffen.

Dossier

12 Sicher zur Schule

Seit über einem Jahrhundert ist

der TCS an der Seite der Kinder

14 Neue Trikis und Westen

Zum Schulstart leuchten sie

im neuen, coolen Design

16 Unterwegs im Schulbus

Viele Schülerinnen und Schüler

benutzen das Postauto

20 Damals und heute

Wie Comic-Zeichner Zep die

Kampgange von 1930 beurteilt

Mobilität

23 Einmalige Sammlung

Die Genfer Anfänge des Radsports

und des TCS

29 Aus Alt mach Neu

Das Start-up Libattion upcycelt

gebrauchte Lithium-Batterien

31 Drängeln, hupen & Co.

Warum man im Verkehr einen

kühlen Kopf bewahren sollte

Stilvoll: der

Range Rover

Evoque

37

Felix Maurhofer

Chefredaktor

COVER-CREDITS:

Models: Mailo, Donya

und Cataleya

Foto: Kilian J Kessler

September 2021 | touring 3


Flugreise

Vom Berner Oberland ans Mittelmeer

GoldenPass Panoramic-Express, Mont-Blanc-Express & Tenda-Bahn

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Herrliche Nordlandschaften

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Reykjavík

G olden Circle

Montreux Zweisimmen ✓ 5 x ausgiebiges Frühstücksbuffet

Keflavík

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Aigle

✓ 5 x feines Nachtessen im Hotel

Halbinsel

Martigny

✓ Fahrt mit dem GoldenPass Panoramic-

Reykjanes

Chamonix

✓Express Direktflug Zweisimmen-Montreux Zürich-Keflavik-Zürich (2. Klasse)

✓ Fahrt mit mit Icelandair dem Mont-Blanc-Express

in der Economy Class

Atlantischer Ozean

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✓ Fahrt mit der Stand-, Schräg- & Feldbahn

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✓ Fahrt

Reisebus

mit der legendären Tenda-Bahn

✓von Transfer Cuneo nach Flughafen-Hotel-Flughafen

Ventimiglia

Vom beschaulichen Zweisimmen gleiten wir mit dem legendären GoldenPass Panoramic-Express durchs Berner Oberland, vorbei

an den fantastischen Weinbergen des Genfersees bis nach Montreux. Wir bezwingen mit dem Mont-Blanc Express die spek-

✓ ✓Ganztagesausflug Interessante Stadtführung Monaco & San in Remo

Im Winter ist eine Reise auf die Insel im Nordmeer ein ganz besonderes Erlebnis - traumhafte Landschaften im glitzernden

Schnee, ungewöhnliche Lichtstimmungen und - mit etwas Glück - auch die spektakulären Nordlichter! Und

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Schweizer Reiseleitung

takuläre Bergstrecke nach Châtelard und mit der atemberaubenden Standseilbahn den Staudamm des Lac d’Emosson. Über

den Nobelskiort Chamonix erreichen wir das Piemont, wo wir es uns bei vorzüglichem Wein des fruchtbaren Bodens gutgehen ✓ Fantastische Polarlichter-Busfahrt

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an auf der eine italienischen spannende und Schnuppertour!

französichen Riviera verbringen – eine grossartige Reise! a) ✓3. Ausflug - 8. Juni Halbinsel 2020 Reykjanes

Ihr Reiseprogramm:

Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

Am Abend erleben Sie bei einer insel Reykjanes: Zahlreiche Vulkankrater,

landschaftseindrücke. Wir fahren zur Halb-

b) ✓18. Eigene - 23. Juni Schweizer 2020 Reiseleitung

Ihr tolles Reiseprogramm: Mont-Blanc inklusive. Nach der französischen

Grenze erreichen wir wieder mit dem schaften und malerischen Dörfern.

c) 24. - 29. Juni 2020

Bahnstrecke mit herrlichen Gebirgsland-

1. Tag – Flug nach Island – Reykjavik

Nordlicht-Busfahrt - mit etwas Glück - das Höhlen, Geothermalgebiete und Lavafelder

während der ganzen Reise

1.

Flug

Tag

ab


Zürich

Anreise

nach

nach

Keflavik

Zweisimmen

(Direktflug mit

& Bus den bekannten Wintersportort Chamonix.

Nach etwas Freizeit fahren wir weiter 5. Tag – Monaco & San Remo

Naturschauspiel der Nordlichter. Zahlreiche prägen die faszinierende Landschaft. Wieder

d) 10. - 15. September 2020

GoldenPass

Icelandair) und

Panoramic-Express

Transfer zum Hotel. Willkommen

in

Legenden ranken sich um dieses spektakuläre

Naturphänomen und vor 2000 Jahren Tag zur freien Verfügung – besuchen Sie zum Reise Wählen d: 8. Sie - 12. Ihr November Reisedatum 2020

zurück in Reykjavik bleibt Ihnen der restliche e) 24. - 29. September 2020

Fahrt im

Island!

komfortablen

Die Insel ist

Extrabus

bekannt für

nach ins Piemont.

Den heutigen Tag beginnen wir mit einem

ihre

Zweisimmen,

grossartigen Landschaften

unserem Ausgangspunkt

– geprägt durch

für

Besuch im Fürstentum Monaco. Entdecken f) 14. - 19. Oktober 2020 *

hielt man sie für Zeichen von Göttern und Beispiel die Nordlichter-Ausstellung: Hier erfahren

Sie Interessantes über dieses grandio-

Reise e: 6. - 10. Dezember 2020

die

aktive

Fahrt

Vulkane

mit dem

und

legendären

mächtige Gletscher,

GoldenPass 3. Tag – Langhe, Alba & Barolo

Sie dabei die pittoreske Altstadt und tauchen

Sie in eine Welt voller Glamour und * Spardatum

Geysire

und imposante

Geistern. Fernab von den hellen Lichtern der

Panoramic-Express. Reise 5. - 9. f: Dezember 13. - 17. Dezember 2021 2020

Vorbei

Wasserfälle.

an Gstaad

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Standort für

und Heute lernen wir mit der Langhe-Region

Stadt ist die Chance sehr gross, Nordlichter se Naturschauspiel.

Château-d’Oex erreichen

die nächsten

wir Montreux

Tage ist Reykjavik,

die

und das Piemont von seiner allerschönsten Seite

kennen. Wir zeigen Ihnen das herrliche uns San Remo – die Hauptstadt der Blu-

Lebensgefühl ein. Am Nachmittag erwartet

bewundern zu können.

12. - 16. Dezember 2021

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der Welt. Hier

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aus 3. Tag - Ausflug Golden Circle

Am frühen morgen heisst es Abschied nehmen

von der Insel aus Feuer und Eis. Transfer Preis pro Person im Doppelzimmer

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geht es durch das weltbekannte Barolo Weinanbaugebiet

– hier gedeihen die königrischen,

saftiggrünen Hinterland.

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13. - 17. Februar 2022

kleinen, farbenfrohen Häusern und modernen

Bauwerken. Die Stadt bietet ausserdem jeder Island-Reise. Wir wandern auf den Spu-

zum Flughafen nach Keflavik, von wo aus wir

Die Golden Circle Strecke ist der Höhepunkt

2.

zahlreiche

Tag – Mont-Blanc-Express,

Kneipen und Cafés,

Lac

Museen,

d‘Emossolichsten

Weine Italiens. Wir besuchen eine

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Theaterren

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Parlament der Welt zu finden ist, beob-

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und klettert

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Heute morgen

und tiefen

erleben

Schluchten.

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In Châtelard

Stadt Cuneo. Am Nachmittag folgt dann die

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4. Tag, Mittwoch 22. Januar 2020 - Ausflug

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84

TONI

TONI


INHALT

32

Vier E-Autos der Mittelklasse im Test

45

Werdenberg,

die kleinste Stadt

der Schweiz,

liegt in St. Gallen

Touringhelfer:

die einstige TCS-

Hobbypatrouille

57

Meine Club-Vorteile

56 TCS Reisen: alle Highlights

58 Vorteilsprogramm TCS Benefits

67 Wettbewerb zum TCS-Jubiläum

70 Tolle Produkte im Touring Shop

Technik

32 Die E-Mittelklasse

Vier Elektroautos im grossen

Vergleichstest: Was taugen sie?

38 Hybrid statt Diesel

Der Trend bei den SUV geht

vom Diesel zum Hybrid

41 Gelebter Energiewandel

Die Elektrifizierung des Verkehrs

wird absehbar

Freizeit

45 Mehr als nur eine Stadt

Im Kanton St. Gallen gibt es viel

Interessantes zu entdecken

53 Dübener Ei im Appenzell

Tour mit dem Kultwohnwagen

aus der früheren DDR

Club

61 Kündigung – und jetzt?

So unterstützt die TCS Job

Assistance Arbeitssuchende

63 TCS Park & Pay

Das grösste digitale Parkplatznetz

der Schweiz wächst weiter

64 ETI sei Dank

Krankheit, Covid-19, Erpressung:

Rettung aus afrikanischer Hölle

Mal ein

Gespann der

anderen Art

53

Rubriken

43 Der TCS-Experte

Klimaanlage: Komfort und

Sicherheit

69 Forum

69 Impressum

71 Tourolino

72 Unterwegs mit …

Touring Nr. 10

Im nächsten «Touring»: die Mobilität

nach der Pandemie, Besuch im Schweizer

Fort Knox für Oldtimer und der Opel Mokka

im grossen TCS-Test

Erscheinungsdatum: 30.9.2021

September 2021 | touring 5


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den Hotels ✓ Geführter Halbtagesausflug «Antikes Rom» ✓ Besuch im Vatikan mit Besichtigung Petersdom (inkl. Petersdom) & wöchentlicher

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von Cuneo nach

Oktober

Ventimiglia

uns heute Italiens Trauminsel Nummer 1! Schon die Einfahrt

mit dem durchs Schiff in Berner den Hafen Oberland, mit den vor-

pittoresken, ✓ Ganztagesausflug Monaco & San Remo

2021

Vom beschaulichen Zweisimmen gleiten wir mit dem legendären GoldenPass Panoramic-Express

bei an den fantastischen Weinbergen

25. Okt. - 1. Nov. 2021*

2. Tag des – Genfersees Spaziergang bis durch nach die Montreux. Antike Wir bezwingen bunten mit dem Häusern Mont-Blanc wird Sie begeistern. Express Wir die beobachten spektakuläre

Bergstrecke nach Châtelard Heute und Vormittag der atemberaubenden unternehmen wir einen Standseilbahn Spaziergang den mondäne Staudamm Leben auf des der Lac weltberühmten d’Emosson. Piazzetta, Über spa-

das

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung

den Nobelskiort Chamonix erreichen durch wir das eindrücklichste Piemont, wo Freiluftmuseum wir es uns bei der vorzüglichem Welt. Vom zieren

Wein

zu

des

den

fruchtbaren

wunderschönen

Bodens

Augustus

gutgehen

Gärten und geniessen

die traumhafte Aussicht auf die Faraglioni-Felsen Wählen Sie Ihr Reisedatum:

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Kapitolshügel schlendern wir unter kundiger Leitung

lassen. Schliesslich durchqueren wir mit der weltbekannten Tendabahn die wildromantischen Seealpen ehe wir herrliche Tage

zum Palatinshügel, wo wir die imposanten Reste der kaiserlichen

Riviera Palastanlagen verbringen bewundern. – eine grossartige Es folgt die Reise! Aussen-

Festland & Nachtessen im Hotel.

a) 3. - 8. Juni 2020

! Am späten Nachmittag Rückfahrt mit dem Schiff aufs

an der italienischen und französichen

Pompeji & Vesuv

In guten Mittelklassehotels:

besichtigung des weltberühmten Kolosseums, bevor es

b) 18. - 23. Juni 2020

Ihr tolles Reiseprogramm: zurück zur Mont-Blanc Piazza Venezia inklusive. am Fuss des Nach Kapitols der geht. französischen

und Grenze der Abend erreichen bleibt frei. wir wieder mit dem Heute schaften erleben und wir malerischen einen der schönsten Dörfern. Küstenabschnitte c) 24. - 29. Juni 2020

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weiter schlängelt 5. Tag – Monaco sich über & Positano San Remo nach Amalfi an steilen Fels-

der Welt - die Amalfiküste. Die herrliche Küstenstrasse d) 10. Aktionspreis: - 15. September 2020 Fr. 999.-*

GoldenPass Panoramic-Express 3. Tag - Vatikan, e) 24. - 29. September 2020

Fahrt im komfortablen Extrabus nach sches Romins Piemont.

wänden Den heutigen entlang Tag und beginnen gewährt immer wir mit wieder einem wunderba-

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Zweisimmen, unserem Ausgangspunkt Wir für sind zu Gast in Vatikanstadt, dem Zentrum der christlichen

Welt. 3. Tag Wir besuchen – Langhe, den Alba fantastischen & Barolo Petersdom

die Fahrt mit dem legendären GoldenPass

Panoramic-Express. Vorbei an Gstaad underleben Heute mit der lernen Generalaudienz wir mit der des Langhe-Region

hl. Vaters einen

Château-d’Oex erreichen wir Montreux schönen und Höhepunkt das Piemont dieser von Reise. seiner Am allerschönsten Nachmittag wird Seite

das kennen. klassische Wir Rom zeigen begeistern. Ihnen das Dazu herrliche gehört

damit die wunderschöne Waadtländer uns Ri-danviera mit ihren Weinbergen. Zeit zur freien natürlich Alba, der prächtige die „Stadt Trevi-Brunnen, der hundert Türme“. die Spanische Weiter

Rom

Verfügung.

Treppe oder geht das es Pantheon. durch das Der weltbekannte Abend steht Barolo zur freien Weinanbaugebiet

– hier gedeihen die könig-

Verfügung.

2. Tag – Mont-Blanc-Express, Lac d‘Emosson

& Chamonix

4. Tag - Weinprobe renommierte am Vesuv Weinkellerei & Pompeji und erfahren bei

lichsten Weine Italiens. Wir besuchen eine

In Martigny erwartet uns heute morgen Wir fahren einer weiter Führung Richtung alles Süden, über passieren die Neapel Herstellung und

der Mont-Blanc-Express. Auf kühner Streckenführung

durchquert der Zug die wilde kalen Spezialitäten. Später spazieren wir durch die mäch-

verkosten der am edlen Fusse des Tropfen. Vesuvs Weine der Region mit lo-

Trientschlucht und klettert über eine tigen eindrückliche

Steigung, vorbei an tosenden einzigartige Am Einblicke Vormittag in den zeigen Alltag wir der Ihnen römischen die Antike schöne

Ruinen 4. Tag von – Cuneo Pompeji, & in Tenda denen Bahn wir noch einmal

Wassern und tiefen Schluchten. In Châtelard

geht es mit total 3 Bahnen bis hoch zur Fahrt mit der legendären Tenda Bahn bis

Stadt Cuneo. Am Nachmittag folgt dann die

beeindruckenden Krone des Staudamms nach Ventimiglia an der italienischen Riviera.

Freuen Sie sich auf eine von Emosson – grossartige Blicke auf den

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CLUB AKTUELL

Themen-Cargo-Bikes

für die Freizeit

Das Projekt «Bleib hier» von

der Mobilitätsakademie des

TCS schafft seit letztem Jahr

mit lokalen Angeboten neue

Möglichkeiten, die Ferien

und Freizeit in der Nähe zu

verbringen. In Bern können

neu eCargo-Bikes mit einem

Mikrowohnwagen, einem

Barbecueset, einem SUP

oder einer Kiste mit Outdoorgames

gebucht werden.

Infos und Buchung: bleibhier.ch

In zwölf Schweizer Städten macht

die TCS-Jubiläums tournee Halt

Die Erlebnistournee darf

endlich Fahrt aufnehmen

Pünktlich zum 125. Geburtstag des TCS am 1. September startet

das Jubiläumsfestival durch die Schweiz am 14. August in Basel.

Lange musste sich der TCS gedulden,

sein grosses Jubiläum

gemeinsam mit der

Schweizer Bevölkerung zu feiern.

Nach zahlreichen pandemiebedingten

Verschiebungen kann die

Erlebnistournee durch zwölf

Schweizer Städte nun endlich beginnen.

Die Premiere findet vom

14. bis 16. August 2021 auf dem

Barfüsserplatz in Basel statt.

Stets an einem zentralen Standort

gelegen und am grossen Leuchtrad

zu erkennen, lädt der TCS alle ein,

jeweils während drei Tagen einen

Einblick in die gelbe Welt des

grössten Mobilitätsclubs des Landes

zu erhalten. Auf die Besuchenden

wartet eine Mischung aus erlebbarer

Information, lehrreichen

Vorführungen, fesselnden Shows

und entspannenden Konzerten.

Daten Erlebnistournee

Basel: 14. bis 16. August

Aarau: 20. bis 22. August

Neuenburg: 27. bis 29. August

Bellinzona: 3. bis 5. September

Sitten: 10. bis 12. September

Vevey: 24. bis 26. September

Genf: 1. bis 3. Oktober

St. Gallen: 7. bis 9. Oktober

Freiburg: 15. bis 17. Oktober

Bern: 22. bis 24. Oktober

Zürich: 12. bis 14. November

Luzern: 2022 (Daten folgen)

Alle Infos und aktuellen Daten: tcs125.ch

Bleib hier Das Camping-Carvelo ist

eines von vier neuen eCargo-Bikes

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FOTOS TCS, ZVG

RÜCKSCHAU «TOURING» 1984

200 000 Pannen

Die Debatten um die Einführung

der Autobahnvignette und der

Schwerverkehrsabgabe dominierten

in diesem Jahr. Diskussionen

lösten ebenfalls das geplante Heraufsetzen

des Töfflialters von vierzehn

auf sechzehn Jahre und die

Temporeduktion ausserorts auf

achtzig und auf der Autobahn auf

120 Stundenkilometer aus.

Der TCS lancierte die Kampagne

«Gentleman am Steuer»

und testete sechzig Autowerkstätten.

1984 wurden

die TCS-Firmenkarte und

der Privat-Rechtsschutz

ein geführt. Die Patrouille fertigte

insgesamt 200 000 Pannen ab.

Im Gedenken

an Domenic Gross

Nach kurzer, schwerer

Krankheit ist Domenic Gross

am 24. Juli 2021 im Alter von

66 Jahren aus dem Leben gerissen

worden. Mit grosser

Trauer nimmt der TCS Abschied

vom Präsidenten der

Sektion Graubünden und

langjährigen Mitglied des

Verwaltungsrats TCS Zentralclub.

September 2021 | touring 7


Welch Entwicklung!

Elektroautos sind in der Schweiz gross im Kommen. Dieser

Trend wird durch verbesserte Rahmen bedingungen begünstigt,

wie eine jährliche TCS-Studie zeigt.

Die Ausgabe 2021 des TCS-Factsheets

zeigt, dass E-Autos in der Schweiz wie

in Europa auf dem Vormarsch sind. Aber

die Schweizer haben sich im vergangenen

Jahr von ihren Nachbarn abgehoben:

Insgesamt entfielen 8,2 Prozent der

Zulassungen auf reine Elektromodelle,

gegenüber 6,7 Prozent in Frankreich,

6,6 Prozent in Deutschland und 2,4 Prozent

in Italien. Diese Dynamik hat sich

in der ersten Jahreshälfte 2021 mit

einem Marktanteil von 9,9 Prozent

bestätigt. Plug-in-Hybride und Range

Extender sind mit einem Anteil von

8,3 Prozent ebenso auf dem Vormarsch.

Günstigere Bedingungen

Insgesamt 23 Kantone gewähren Subventionen

oder bieten Förderprogramme.

Letztes Jahr gaben 53 Prozent der

Schweizer Bevölkerung an, dass sie in

Zukunft elektrisch fahren wollen. 2021

wird dies durch eine wachsende Zahl

von Modellen für unter 35 000 Franken

verstärkt. Es gibt sogar einige Kleinwagen

für weniger als 20 000 Franken.

Auch im Hinblick auf die CO2-Emissionen

profitiert die Schweiz von einem besonders

günstigen Energiemix und liegt

mit 13,1 Gramm CO2 pro Kilometer weit

unter den durchschnittlichen Emissionen

der EU (40,7 g CO2/km) und noch

mehr unter denen Deutschlands (95,2 g

CO2/km). Zusätzlich verbessert sich die

Ökobilanz: Unter Schweizer Bedingungen

stösst ein mittelgrosses E-Auto nach

30 000 Kilometern weniger Treibhausgase

aus als ein Verbrennermodell (2019:

40 000 Kilometer). Der TCS-Klimabilanzrechner

ermöglicht die kostenlose Überprüfung

des ökologischen Fussabdrucks

eines Fahrzeugs: tcs.ch/klimabilanz

DAS BILD

Überleben im All Die bemannte

Erforschung des

Weltraums nimmt immer

konkretere Züge an. Ein

Puzzleteil könnte dabei

der Rover Luiee von einem

Team der Technischen

Universität Berlin sein.

Dieser soll Eis aufspüren,

es gewinnen und daraus

Wasser- und Sauerstoff

herstellen können. Luiee

und andere Projekte zum

Leben im Weltraum wurden

im Juli im Rahmen

des Forschungsprojekts

Igluna auf dem Pilatus und

im Verkehrshaus getestet.

DIE ZAHL

4

Wachsende Popularität

In der Schweiz fährt jeder

zehnte Neuwagen elektrisch

Millionen Schweizerinnen

und Schweizer waren

2019 auf den 65 000 Kilometer

Wanderwegen hierzulande

unterwegs, so die

Studie «Wandern in der

Schweiz 2020». Das belegt

die Annahme, dass diese

Art der Fortbewegung so

gefragt ist wie nie zuvor.

Somit wandern 57 Prozent

der Bevölkerung ab fünfzehn

Jahren – im Mittel

an fünfzehn Tagen (drei

Stunden lang) pro Jahr.

Weniger Unfälle auf dem Schulweg

DAS WORT

Vielerorts beginnt wieder die Schule,

und Eltern machen sich nun Gedanken,

ob der Nachwuchs sicher unterwegs ist.

Die gute Nachricht: Die Zahlen von Unfällen

auf dem Schulweg sinken stark.

Kam es 1992 noch zu 783 Unfällen,

waren es 2020 451 (–42,4 Prozent). Das

ist das Fazit einer TCS-Recherche, basierend

auf Zahlen des Astra (aufgenommen

wurden nur von der Polizei erfasste

Vorfälle). Insgesamt kam es in den

38 Jahren zu 18 156 Unfällen auf dem

Schulweg. In 15 940 Fällen mit Personenschaden

(leichte und schwere Verletzungen

bis hin zu Todesfällen). Auch

wenn es bei den Zahlen ab und zu Ausrutscher

nach oben gab, weist der Trend

stetig nach unten. Dies ist dem Engagement

aller Verkehrssicherheitspartner

zu verdanken, auch dem TCS. Er hat

sich von Anfang an die Sicherheit von

Kindern im Verkehr auf die Fahnen

geschrieben und arbeitet eng mit Verkehrs

polizisten und Eltern zusammen.

Schule (griechisch: σχολή ,

scholé) bedeutete für die alten

Griechen «Musse», das ursprünglich

Gegebene, Positive

– also das Innehalten bei

der Arbeit und dabei Bildung

geniessen. Der Begriff der

«ascholía» war für sie demnach

das davon abgeleitete

Gegenteil – ganz nach dem

Motto: zuerst die Arbeit, dann

das Vergnügen.

8 touring | September 2021


NEWS

FOTOS MARIE CHRISTINE EGGER, ZVG

Vorbildliche Waadt

Auf der Seite von Waadtland

Tourismus sind jetzt über

200 Adressen aufgelistet, die

auch für Menschen mit Geh-,

Hör- oder Sehbeeinträchtigungen

zugänglich sind. Und

das Verzeichnis an barrierefreien

und behindertengerechten

Museen, Kulturstätten,

Hotels und Restaurants

wächst weiter. Piktogramme

zeigen jeweils an, ob eine

Institution oder etwa ein

Lokal für Menschen im Rollstuhl,

für Blinde und Hörbehinderte

geeignet ist. Die

Liste wird von Vaud Promotion

zusammen mit Pro Infirmis

erstellt.

region-du-leman.ch

Barock in Solothurn

Führungen mit edlen Damen

und Schurken, Fechtwettkämpfe

wie damals, ein Lustmahl

bei Kerzenlicht, wie es

Casanova genossen hätte, und

vieles mehr … Zwischen dem

14. und 22. August lebt in

Solothurn der Barock wieder

auf. Zu den Höhepunkten gehört

die Aufführung der Oper

«Poppea» auf Schloss Waldegg.

barocktage.ch

Autorecycling auch

2020 rückläufig

Laut der Vereinigung der

Autosammelstellen-Halter

der Schweiz und des Fürstentums

Liechtenstein (VASSO)

sank die Zahl der in der

Schweiz verwerteten Fahrzeuge

um 12,7 Prozent auf

54 000 Einheiten. Der Verband

zählt nur dreizehn

Unternehmen, die auf die

Vermarktung von Gebrauchtteilen

spezialisiert sind, und

rechnet mit einem langfristigen

Rückgang der Nachfrage:

Einerseits entstehen weniger

Defekte und andererseits

sind Reparaturen aufgrund

komplexerer Systeme nahezu

unmöglich.

Batterieindustrie

Europas im Aufbruch

Rund dreissig Projekte sind

für die europaweite Schliessung

der Lücke im Bereich

der Produktion von E-Fahrzeug-Batterien

vorgesehen.

Gemäss Prognose des Verbands

Eurobat soll die Produktionskapazität

bis zum

Ende des Jahrzehnts auf

mehr als tausend Gigawattstunden

gesteigert werden.

September 2021 | touring 9


10 touring | September 2021


DOSSIER

With a Little Help

From My Friends

Es ist ein grosser Schritt, ein prägender und manchmal

ein gefährlicher. Der Schulweg bedeutet erste Erfahrungen

ausserhalb des elterlichen Radars und das Hineinwachsen

in die neue Rolle als Verkehrsteilnehmer. Doch mit ein wenig

Hilfe von Freunden – wie dem TCS – kommen sie klar.

FOTO KILIAN J KESSLER


September 2021 | touring 11


Verkehrsunterricht im Jahr 1955 Schon damals engagierte sich der TCS

zusammen mit der Polizei für die Verkehrserziehung an den Schulen

12 touring | September 2021


Seit 113 Jahren an der Seite

der Schwächsten

Das Engagement für die Sicherheit von Kindern im Strassenverkehr

ist ein fester Bestandteil der Geschichte und der DNS des TCS.

Seit über einem Jahrhundert fordert und fördert der Club den Schutz

der schwächsten Verkehrsteilnehmenden.

DOSSIER

TEXT DOMINIC GRAF

FOTOS TCS-ARCHIV

Bereits im Jahr 1908 appelliert

der noch junge Touring

Club Schweiz an den Bundesrat,

einen obligatorischen

Verkehrsunterricht an den

Schulen einzuführen. Gleichzeitig

produziert der TCS kurze Lehrfilme,

welche die ordnungsgemässe

Nutzung von Gehwegen

oder das Passagierverbot auf Fahrrädern

erklären. Es ist der Beginn

des unermüdlichen und bis heute

währenden Engagements für die

schwächsten Verkehrsteilnehmenden,

die Kinder.

Nicht an fahrenden

Autos festhalten!

Gut zwanzig Jahre später erobern

die motorisierten Fahrzeuge allmählich

die Schweizer Strassen.

Rund 60 000 Personenwagen,

18 000 Sachentransportfahrzeuge

und 46 000 Motorräder zählt das

Bundesamt für Statistik im Jahr

1930. Die zunehmende Motorisierung

bringt auch neue Gefahren

mit sich, weshalb der TCS in diesem

Jahr «Sind Sie vorsichtig?»

lanciert, die erste Kampagne für

Unfallprävention und Verkehrssicherheit.

In sechs illustrierten

Botschaften (siehe Abbildung auf

Seite 20) werden Kinder und ihre

Eltern sensibilisiert, zum Beispiel

vor dem Überqueren einer Strasse

nach links und rechts zu schauen,

nicht auf der Strasse zu spielen

oder sich nicht an fahrenden Autos

festzuhalten. Bis heute setzt der

Club auf die Kraft der Prävention

und engagiert sich mit der Unterstützung

des Fonds für Verkehrssicherheit

(FVS) und zusammen

mit anderen Partnern für mehr

Sicherheit. «Gäll, du haltisch für

mi a», «Immer ganz anhalten!»

oder «Rad steht, Kind geht» lauten

einige der Botschaften auf den

Plakaten und Banderolen, die den

meisten Autofahrerinnen und

-fahrern noch heute bekannt vorkommen

dürften. Unvergessen

bleiben auch die 2020 veröffentlichten

humorvollen Comiczeichnungen

der Figur Titeuf, welche

die Kinder fit für ihren Schulweg

machten.

Nebst wirksamen Kampagnen,

setzt der TCS auch schon früh auf

Lernmaterialien und pädagogische

Spiele, welche den Kindern und

ihren Eltern die Regeln und richtigen

Verhaltensweisen im Strassenverkehr

näherbringen. Heute

reicht das Angebot der TCS Verkehrssicherheit

von hilfreichen

Ratgebern für Kinder jeden Alters

über Bastelanleitungen bis hin zur

App Weelo und Onlinespielen wie

dem Veloquiz oder verschiedenen

interaktiven Quiz auf Kahoot.

Stolze Schülerpatrouille

Eine der Herausforderungen der

TCS Verkehrssicherheit besteht darin,

die Massnahmen an die jeweilige

Zeit anzupassen und für alle

Verkehrsteilnehmenden die nötige

Orientierung zu schaffen. Wie zum

Beispiel im Jahr 1952. Nach dem

zweiten Weltkrieg schnellt die Anzahl

der Autos nach oben – und mit

ihr auch die Unfälle. Bei 900 Verkehrstoten

auf nicht einmal

400 000 Motorfahrzeuge sieht sich

der TCS in der Pflicht, die Ausbildung

der Lenker sowie an den Schulen

zu intensivieren. Nebst der Broschüre

«Schneller, immer schneller»,

die über das richtige Verhalten

im Strassenverkehr informiert und

über 100 000 Mal verteilt wird, ruft

der Club die ersten Schülerpatrouillen

ins Leben. Vom TCS-Experten

geschult und mit einem repräsentativen

Schulterriemen ausgestattet,

sorgen von nun an ältere Schüler

für erhöhte Sicherheit auf dem

Schulweg. Ein Dienst, der auch fast

siebzig Jahre später noch existiert.

Zwar werden die Schülerlotsen

heute von der Polizei ausgebildet,

jedoch kann das nötige Material

wie Gilet oder Signalkelle beim TCS

bestellt werden.

Der Faktor Sichtbarkeit

Mit der Verteilung der ersten Leuchtgürtel

– auch Trikis genannt – setzt

der TCS im Jahr 1975 seine Pionierarbeit

fort. Die

Sichtbarkeit wird

als zentraler Sicherheitsfaktor

proaktiv gefördert

und weiterentwickelt.

Noch

immer verteilt

der TCS im Auftrag

des FVS in

Die Sichtbarkeit

wird als zentraler

Sicherheitsfaktor

proaktiv gefördert

und weiterentwickelt.

Zusammenarbeit mit den Verkehrsinstruktoren

schweizweit an alle

Kindergärtlerinnen ein Triki. Darüber

hinaus offeriert der Club jedes

Jahr 80 000 Leuchtwesten an die

Erstklässler. Mit «MADE VISIBLE»

hat der TCS sogar eine Onlineplattform

ins Leben gerufen, welche mit

über 300 leuchtenden und reflektierenden

Kleidungsstücken und

Accessoires nicht nur für Sichtbarkeit

sorgt, sondern auch den heutigen

Modegeschmack trifft.

Ob zu Fuss, auf dem Velo, dem

Trottinett, im Kindersitz oder in

den öffentlichen Verkehrsmitteln –

der TCS wird sich auch die nächsten

113 Jahre mit Herzblut dafür

engagieren, dass die Sicherheit

der Jüngsten für alle Verkehrsteilnehmenden

an erster Stelle steht. ◆

September 2021 | touring 13


Sichtbar cool

Zum Schulstart 2021 verteilt der TCS brandneue Leuchtwesten und Trikis.

Das frische und zeitgemässe Design sorgt nicht nur für gute Sichtbarkeit,

sondern auch für einen Auftritt mit Klasse.

TEXT DOMINIC GRAF

Sichtbarkeit ist auch eine

Frage der Akzeptanz. Heutzutage

reicht es nicht mehr,

Kindern eine rein funktionale

Weste anzubieten. Sie muss

den Trägerinnen und Trägern gefallen,

und sie müssen sie gerne

anziehen. Kurz: Sie müssen cool

sein. Unter dieser Prämisse überarbeiteten

der TCS und sein Sichtbarkeitslabel

«MADE VISIBLE»

die Leuchtwesten und Trikis von

Grund auf. Das Ergebnis kann sich

im wahrsten Sinne sehen lassen.

Eine Leuchtweste, die

Kinder mit Stolz tragen

Wären da nicht die neongelbe Fläche

und die reflektierenden Elemente,

man

müsste zweimal

hinsehen,

ob es

sich hier

wirklich um

eine TCS­

Leuchtweste handelt. Aus dem

einst eher uniformen, nüchternen

Überzieher, ist ein stylisches Kleidungsstück

geworden, das sich

harmonisch in die Kindergarderobe

integriert. Bei näherer Betrachtung

sticht der Reissverschluss

ins Auge, welcher die

Weste viel praktischer zum Anziehen

macht und ihr einen modischmodernen

Look verleiht. Auch der

neue, markante Kragen wirkt lässig

und schick. Ein besonderes Detail

findet sich auf dem Rücken der

Weste: eine Skyline mit Verkehr,

Fussgängern sowie einem Park,

einer Bushaltestelle und, logisch,

einem Schulhaus.

Was die Weste für

die Primarschule

ist, ist das Triki für

den Kindergarten.

Natürlich wurde auch die Funktionalität

der Weste optimiert und

um einige sehr praktische Eigenschaften

erweitert. Nebst dem erwähnten

Reissverschluss lässt sie

sich jetzt seitlich mit Druckknöpfen

und einem reflektierenden

Klettverschluss perfekt an den Körper

anpassen. Dies hat einerseits

den Vorteil, dass die Leuchtweste

auch von der Seite gute Sichtbarkeit

bietet. Andererseits lässt sie

sich dadurch über mehrere Jahre

und Wachstumssprünge tragen.

Die Leuchtwesten werden vom

TCS finanziert, produziert und

über die Sektionen und Verkehrsinstruktoren

der Polizei an rund

80 000 Erstklässlerinnen und Erstklässler

kostenlos im ganzen Land

verteilt.

Triki zeigt den Weg

Was die Weste für die Primarschule

ist, ist das Triki für den Kindergarten.

Die dreieckigen gelben

oder orangen Leuchtgürtel werden

seit fast fünfzig Jahren vom TCS

an Kindergartenkinder verteilt –

jährlich über 100 000 Stück. Im

Rahmen des Redesigns der Westen

erhielten auch die Trikis einen zeitgemässen

Look. Wo vorher zwei

simple Reflektorstreifen prangten,

wird jetzt symbolisch der Schulweg

gezeigt. Zu sehen ist eine reflektierende

Strasse mit grün

leuchtenden Velos, Autos, Bäumen,

Bergen und Tunnels. Für eine erhöhte

seitliche Sichtbarkeit bestehen

nun auch die Ränder aus reflektierendem

Material. Zudem

bildet der untere Abschluss des Trikis

neu ein ebenfalls reflektierendes

Dreieck, das wahlweise mit

einem Fuchsaufkleber als schlauer

Begleiter verziert werden kann.

Nebst den vom Fonds für Verkehrssicherheit

finanzierten Trikis für

öffentliche Schulen und Kindergärten

bietet der TCS auch für

Krippen und Privatschulen entsprechende

Leuchtgürtel an. Diese

sind vollständig vom TCS finanziert

und können online bei der

TCS Verkehrssicherheit in der

Farbe Gelb kostenpflichtig bestellt

werden. Für die Krippen wurde

eigens ein kleineres Modell konzipiert,

auf dem nicht der Schulweg

abgebildet ist, sondern leuchtende

Fuchsspuren sowie reflektierende

Elemente wie Fussgängerstreifen

oder die Umrisse von Verkehrsschildern.

Sämtliche Trikis werden

mit einem Begleitkarton mit Erklärungen

und Tipps für die Eltern

und die Betreuenden geliefert. •

EIN ZWEITES LEBEN

FÜRS TRIKI

Nach zwei Jahren Kindergarten

hat ein Triki normalerweise ausgedient.

Seine Leuchtkraft verliert

es jedoch nie. Statt es zu

entsorgen, kann es deshalb zu

einem sichtbaren Anhänger für

unterwegs «upgecycelt» werden

– etwa zu einer Eule, einer

Fledermaus oder einer Libelle.

Die TCS Verkehrssicherheit stellt

dazu drei Erklärvideos und die

Bastelanleitung zur Verfügung.

Jetzt Triki zum Anhänger verwandeln:

tcs.ch/upcycling

FOTOS EMANUEL FREUDIGER

14 touring | September 2021


DOSSIER

Schlauer Begleiter

Der Fuchsaufkleber

für die Trikis

Die Leuchtweste hat

jetzt einen Kragen

und Reissverschluss

Das neu gestaltete

Triki gibt es in Orange

und Gelb

September 2021 | touring 15


Erwan und Esteban sitzen gerne vorne im Bus, um

auf ihrer Heimfahrt eine freie Sicht auf die Strasse zu haben

Auf dem Schulweg begegnen wir einem anderen «ScolaCar»,

und unser Fahrer grüsst seinen Kollegen

16 touring | September 2021


Ganz vorn im Schulbus

Tausende Schweizer Schulkinder nutzen täglich den Schülertransport

von Postauto. Neugierig auf die Fahrt von der Schule zurück, steige ich

in einen gelben Bus ein, um den Fahrer auf einem Teil seiner Strecke

durch das Waadtland zu begleiten. Los geht’s.

DOSSIER

TEXT PASCALE STEHLIN | FOTOS OLIVIER VOGELSANG

Für Albert Ravera, seit sieben

Jahren Fahrer bei Postauto,

ist es ein gewöhnlicher Donnerstag

im Sommer. Um elf

Uhr begibt er sich zur Zentrale in

Yverdon, um einen stattlichen Bus

mit 56 Sitzplätzen zu übernehmen.

Dieser ist 2,55 Meter breit, zwölf

Meter lang und wiegt 13 000 Kilogramm.

Was bedeutet, dass eine

gewisse Fahrbeherrschung erforderlich

ist. Ich steige in den Bus

Nummer 13 ein und nehme vorne

Platz, um einen freien Blick auf die

Strecke zu haben. Wir fahren los

in Richtung Montagny- sur- Yverdon

(VD). In der Umgebung von Grandson

nutzen 21 Gemeinden das

Schülertransportangebot von Postauto.

Die Region gehört zu den

am besten versorgten des Landes.

In der Romandie nutzen täglich

6500 Schülerinnen und Schüler

einen solchen «ScolaCar». In der

Deutschschweiz sind es 580 und im

Tessin 2500. Zu dieser Tageszeit

holt Albert Ravera die Kinder von

der Schule ab, um sie nach Hause

oder zur ausserschulischen Betreuung

zu bringen. In dieser Vorferienzeit

sind die Kinder weniger

zahlreich als sonst. Viele sind auf

Schulreise und nicht an den üblichen

Haltestellen anzu treffen.

Wir durchqueren das Dorf Orges,

ohne anzuhalten, und kreuzen

einen anderen «ScolaCar».

In der Romandie werden achtzig

Busse für den Schülertransport

eingesetzt, und neunzig Fahrerinnen

und Fahrer widmen sich dieser

Aufgabe, welche Fachkenntnisse

verbunden mit sozialer Kompetenz

erfordert. Wir setzen unseren Weg

nach Grandson fort. Beim Collège

de Borné-Nau warten mehrere Kinder

an der Haltestelle. Der Reihe

nach steigen sie ein und grüssen

den Fahrer. Unter ihnen Esteban

und Erwan, welche die Sitze im

vorderen Teil erstürmen, die dank

des grossen Fensters einen Panoramablick

auf die Strasse bieten. Der

achtjährige Esteban ist begeistert:

«Es ist mein Lieblingsplatz, aber

meistens ist er besetzt. Man hat

eine schöne Aussicht und ist in der

Nähe von Albert.» Die beiden

Schüler schnallen sich selbstständig

an und erzählen von ihrem

Vormittag. Sie kennen ihren Fahrer

gut und schätzen ihn, was ihn

freut: «Ich mag diesen besonderen

Kontakt zu den Kindern. Ich lerne

sie kennen und sehe sie aufwachsen.

Ich bin ein bisschen wie ihr

Grossvater.»

Wo Kinder unter sich

sein können

Auch Erwan fährt gerne im Bus:

«Nach der Schule haben wir so

einen Moment für uns, und wir

können uns mit unseren Freunden

unterhalten. Ich bevorzuge den

13er-Bus, weil er bequem ist. Ich

mag die Gelenkbusse, die sich zu

stark bewegen, nicht.» Wir kommen

in Fiez an, und unsere beiden

Fahrgäste steigen aus, um in der

Kindertagesstätte zu essen. Sie verlassen

uns mit einem Lächeln auf

dem Gesicht und wünschen uns

einen schönen Tag. Während ein

weiterer der kleinen Fahrgäste

gähnt, machen wir uns wieder auf

den Weg zu unserem Ziel. Wir fahren

durch das Dorf Fontaines-sur-

Grandson und bewundern die Aussicht

auf den Neuenburgersee.

Célia Cressier, Key Account Managerin

bei Postauto für den Schülertransport

(VD/FR), nutzt diese ruhige

Phase, um die zur Sicherheit

der Fahrgäste ergriffenen Massnahmen

zu erläutern. Jedes Jahr

finden Tage der offenen Tür statt.

Die Schüler besuchen einen Bus

und lernen, wie man sich angurtet.

«Manche Eltern haben Angst vor

der ersten Fahrt ihres Kindes mit

dem Bus. Sie sind beruhigt, wenn

sie sehen, dass die Sitze angepasst

sind und ihre Kinder nicht am

Strassenrand stehen bleiben. Wir

beantworten ihre Fragen und zeigen

ihnen, dass alles dafür getan

wird, damit jedes Kind sicher ankommt.»

Dazu erhält jeder Fahrer

einen Streckenplan mit der Anzahl

der Kinder, die an jeder Haltestelle

abzuholen oder abzusetzen sind.

Wir fahren nun über eine schmale

Bergstrasse nach Fontanezier. Nachdem

die letzten Fahrgäste am kleinen

Ort ausgestiegen sind, wirkt der

Bus plötzlich wie ein anderer. Albert

Ravera steht auf, um seine Abschlussrunde

zu machen und nachzusehen,

ob niemand etwas vergessen oder

ein Gekritzel hinterlassen hat. Hie

und da hebt er ein Bonbon papier

auf. Doch es

freut ihn, festzustellen,

dass

Sachbeschädigungen

selten

sind: «Postauto

hat didaktische

Mittel entwickelt,

die erklären,

wie

man sich im

Bus zu verhalten

hat und

dass man seinen

Abfall vor

dem Aussteigen «Ich mag diesen

auf heben muss.

Das zeigt Wirkung

und erspart

mir, den

Polizisten zu

spielen, während

ich mich

auf die Stras se

kon zentrieren

muss.» Nun geht es wieder nach

Yverdon hinunter, und Albert

Ravera gönnt sich eine kurze Sandwich-Pause.

Wir verlassen den Bus

und geben die begehrten vorderen

Plätze für die nächste Tour frei. ◆

besonderen Kontakt

zu den Kindern. Ich

lerne sie kennen und

sehe sie aufwachsen.

Ich bin ein bisschen

wie ihr Grossvater.»

Albert Ravera,

Postautochauffeur

September 2021 | touring 17


MALWETTBWERB SCHULANFANG

Der erste Schulweg

wird ganz schön bunt

Die «Touring»-Redaktion wollte wissen, wie sich kommende Erstklässler

den Weg zum ersten Schultag vorstellen, und schrieb einen Zeichenwettbewerb

aus. Es gab die unterschiedlichsten Versionen, aber alle Kinder

malten sich diesen besonderen Weg in buntesten Farben aus.

TEXT JULIANE LUTZ

Spazieren sie an der Hand der

Eltern zur Schule, fahren

sie zusammen mit «Gspänli»

auf dem Trotti vor, oder

werden sie im Auto gebracht? Die

«Touring»-Redaktion wollte zum

Schulanfang von den ganz Kleinen

wissen, wie sie sich denn

diesen doch ganz besonderen Weg

vorstellen. In einem Malwettbewerb

wurden auf Social Media

kommende Erstklässlerinnen

und Erstklässler aufgerufen, ihre

Ideen einzureichen.

Immer scheint die Sonne

Per Post trudelten die unterschiedlichsten

Vorstellungen ein, doch

zwei Dinge waren

in jedem

Bild zu finden:

Die Sechs- und

Siebenjährigen

sehen den Weg,

den sie künftig

gehen werden,

in den buntesten

Farben vor sich, während stets

die Sonne scheint. Das lässt die

Vermutung zu, dass sich alle Teilnehmerinnen

und Teilnehmer des

Wettbewerbs auf die Schule freuen.

Die Jury prämierte

die Bilder, in

denen die Freude

über das Abenteuer

Schulweg

spürbar war.

Die Auswahl

Eine Jury bestehend aus dem stellvertretenden

Chefredaktor Dino

Nodari, dem Art Director Alban

Seeger, dem «Touring»-Fotograf

Emanuel Freudiger, der Redaktions -

assistentin und «Tourolino»-Verantwortlichen

Susanne Troxler sowie

der Freizeit-Ressortleiterin und

Wettbewerbsinitiatorin Juliane

Lutz bewertete die Einsendungen.

Erster Platz

Als Sieger wurde der sechsjährige

Jaro Möri aus Lengnau auserkoren.

Sein Bild besticht durch schöne

Farbgebung und Vielschichtigkeit.

Die verschiedenen Elemente wie

beispielsweise die Bergkette im

Morgenlicht, das Schulhaus mit

Uhrenturm oder die freundlichen

Insekten sind gut umgesetzt. Sein

Werk spiegelt besonderes Talent

und eine positive Erwartungshaltung

wider. Er erhält einen Gutschein

im Wert von 500 Franken

für einen Aufenthalt (mit Familie)

auf einem TCS-Camping nach

Wahl.

Zweiter Platz

Den zweiten Platz belegte die ebenfalls

sechsjährige Livia Werren aus

Lenk im Simmental. Zur besseren

Erläuterung der drei gemalten Figuren

stand auf der Rückseite ihres

Bildes «D Livia lauft an ihrem ersten

Schultag mit ihren Kolleginnen

Lyana und Sofie zur Schule». Der

Jury gefiel besonders, dass bei ihr

der Schulweg – Thema des Wettbewerbs

– eine zentrale Rolle spielt.

Auch drücken die gewählten Farben

gekonnt fröhliche Stimmung

aus. Dazu kommen nette Details

wie die Tulpen. Livia kann sich auf

einen Familieneintritt in der Höhe

von 260 Franken für den Europa-

Park, Rust, freuen.

Dritter Platz

Den dritten Platz sicherte sich Kate

Quadroni aus Altendorf. Ihr Alter

wurde leider nicht angegeben. Es

scheint, dass sie es kaum erwarten

kann, bis der grosse Tag endlich

kommt, denn sie zeichnete sich

selbst lachend zwischen Zuhause

und Schule stehend, neben ihr den

bereits gepackten Schulthek. Mit

dem Trotti bindet Kate auch ein

Verkehrsmittel mit ein. Ihr Bild ist

schön klar und aufgeräumt. Sie bekommt

einen Micro-Scooter Sprite

in der Farbe Waldgrün im Wert

von 99 Franken.

Ein grosses Merci an alle

Die «Touring»-Redaktion bedankt

sich bei allen Kindern, die mitgemacht

haben, und wünscht ihnen

einen wunderschönen ersten

Schultag. Und rät, auf dem Weg

zum/vom Unterricht stets die

TCS-Leuchtwesten zu tragen, die

sie in der Schule oder beim ersten

Verkehrsunterricht bekommen. ◆

Dank geht auch an die Sponsoren der

Preise: Abteilung TCS Camping; Europa-

Park, Rust; Micro Mobility Systems AG,

Küsnacht.

18 touring | September 2021


DOSSIER

Platz eins für Jaro Möri für ein Bild

mit schöner Farbgebung

und gut umgesetzten Details

Platz zwei für Livia Werren. Bei ihr

spielt der Schulweg – Thema des

Wettbewerbs – eine zentrale Rolle

Platz drei für Kate Quadroni.

Ihr Werk drückt ganz besonders

Vorfreude auf die Schule aus

September 2021 | touring 19


Zwei Zeichenstile

für die gleiche Mission

Im Zuge des Jubiläums wurde eine Serie von Illustrationen des TCS

aus dem Jahr 1930 entdeckt, herausgebracht für Schulkinder. Comic-

Zeichner Zep, der seinen Titeuf seit letztem Jahr in den Dienst des Clubs

stellt, schaut bewegt auf die Arbeit seines anonymen Vorgängers.

TEXT JÉRÔME LATHION

Im Jahr, in dem der Touring Club

Schweiz sein 125-Jahr-Jubiläum

feiert, tauchen in seinem

Archiv einige in Vergessenheit

geratene Perlen auf. Wie etwa

eine Serie an Illustrationen aus

dem Jahr 1930, welche die

Schweizer Schulkinder an die

Grundregeln der Sicherheit im

Strassenverkehr erinnern sollte.

Es war die erste Präventionskampagne

des Clubs, die sich unter

dem Titel «Sind Sie vorsichtig?»

direkt an seine Zielgruppe

richtete. Die

abtrennbaren

Bildchen konnten

von den

Kindern in

ihre Schulhefte

geklebt

werden.

«Die Zeichnungen

beweisen, dass

die Formel aufgeht.

Sie funktioniert

noch immer gut.»

Zep,

Zeichner und Drehbuchautor

Dieses Zeugnis

aus einer anderen

Zeit erinnert

an die

letztjährige

Aktion des

Genfer Zeichners

und Drehbuchautors

Philippe Chappuis,

alias Zep,

Vater des

Comic-Helden

Titeuf. Er erklärte

sich

bereit, seine Schöpfung – auf Postern

und Aufklebern – zum Schulanfang

2020 in den Dienst der

Abteilung Verkehrssicherheit des

TCS zu stellen. Die Aktion wird

dieses Jahr wiederholt (siehe Kasten

nebenan).

Die Versuchung war gross, die

Gefühle des Künstlers gegenüber

dem Werk seines leider unbekannten

Vorgängers aus der Vorkriegszeit

einzufangen. Eine Aufgabe,

die er auf Anhieb annahm, trotz

seiner aktuellen Arbeitsbelastung

aufgrund der Promotion des kürzlich

auf Französisch erschienenen

neuen Titeuf-Bandes «La grande

aventure» sowie anderer Grafikprojekte

und einer Filmproduktion.

Am Ursprung des Comics

Sein Kommentar: «Wir stecken hier

in den Kinderschuhen des Comics,

der sich bei den Kindern, die das

Lesen vielleicht abschreckte, ganz

natürlich durchsetzte. Man entdeckt

daraufhin, dass Bilder genauso

gut Geschichten erzählen

können wie Texte. Die Geschichten,

die diese Zeichnungen erzählen,

erinnern mich an die Abenteuer

von Stups und Steppke von Hergé

aus der gleichen Zeit, auch wenn

hier noch kein Sprechblasentext

vorhanden ist. Ich finde sie grafisch

sehr schön und mag ihre Farbgebung.

Da das Sammeln und

Einkleben von Bildchen in jenen

Jahren sehr beliebt war, würde

mich ein spezielles, ergänzend

dazu angebotenes Heft nicht erstaunen.

Die Zeichnungen beweisen,

dass die Formel aufgeht.

Sie funktioniert noch immer gut,

auch wenn heute die Botschaft

durch das Spiel mit Humor und

Widersprüchen auf zwei Ebenen

vermittelt wird. An den Warnhinweisen

hingegen hat sich nicht viel

geändert: Ziel ist noch immer das

friedliche Miteinander von jungen

Fussgängern und Autofahrern.» ◆

DER REBELLISCHE

BENGEL IST ZURÜCK

Seit Juli 2020 wurden rund 7140

didaktische Poster der «Aktion

Titeuf», die hauptsächlich von

den Polizeibeamten der Verkehrserziehung

zur Verteilung

bestellt wurden, für den Einsatz

in den Schweizer Klassenzimmern

abgegeben – 2790 auf

Französisch, 3080 auf Deutsch

und 1270 auf Italienisch. Erfreulich

auch die Zahlen bei der

Verteilung der acht dazu passenden

Aufkleber: 4200 Stickerbögen

wurden auf Französisch,

5800 auf Deutsch und 1930

auf Italienisch verteilt. Marc

Baertsch, Leiter Verkehrserziehung

beim TCS, ist mit den Ergebnissen

der Sensibilisierungskampagne

zufrieden: «Das Echo

vonseiten Polizei und Lehrpersonen

war sehr positiv. Es

überrascht nicht, dass die Kampagne

in der Romandie besser

lief als in der Deutschschweiz,

wo eine andere Comic-Kultur

herrscht und Zep weniger bekannt

ist.» Zahlen und Schätzungen,

die allenfalls in einem Jahr

zu über denken sind: Die Aktion

wird nämlich im Schuljahr

2021/22 schweizweit neu aufgelegt

– und der rebellische

Bengel kehrt zurück.

FOTOS OLIVIER VOGELSANG, TCS-ARCHIV/ZEP

20 touring | September 2021


DOSSIER

Im Jahr 1930 konnten die

vom TCS verteilten Bildchen

in Schulhefte geklebt werden …

… und 2020 griff Titeuf die Idee

in Form von Stickern wieder auf

Ein Warnhinweis, der definitiv

einer vergangenen Zeit entstammt

Titeuf transportiert seit letztem Jahr

eine aktuellere präventive Botschaft

September 2021 | touring 21


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Das goldene Zeitalter

des Genfer Radsports

MOBILITÄT

FOTOS ZVG

Henri Henneberg (1877–1942),

ein erfahrener Radrennfahrer, war auch

von der Automechanik angetan.

Der Mitbegründer des Auto-Touring-

Clubs wurde 1924 in die Direktion

des TCS berufen

September 2021 | touring 23


Eine einmalige Fotosammlung erlaubte

dem radsportbegeisterten Journalisten Patrick

Testuz aus der Waadt, ein Buch zu gestalten,

das in die Gründungsgeschichte des TCS

eintaucht: «Le cyclisme autrefois à Genève».

Berührend, fesselnd und informativ.

TEXT JÉRÔME LATHION

Zweifelsohne werden

manche Geschenke bisweilen

an der richtigen

Tür abgegeben. Patrick

Testuz wird sich noch lange

an den Anruf eines ehemaligen

Fahrradchampions erinnern,

der ihm eine einzigartige, von

jemand Unbekanntem erhaltene

Sammlung anvertrauen

wollte. Besagte Person kam bei

ihm zu Hause mit fünf alten

Holzkisten vorbei, die einen

echten Schatz bargen: nicht

weniger als 250 Fotografien –

genauer Bromsilber-Gelatine-

Glasplatten – aus dem Ende des

neunzehnten Jahrhunderts,

die ein vollständiges Panorama

über das goldene Zeitalter des

Radsports in der Region Genf

bieten.

Beim Sportjournalisten aus

Tré lex (VD), der seit 1980 für

mehrere Westschweizer Zeitungstitel

über alle grossen

Radsportveranstaltungen berichtet

hat und ein grosses

Interesse an Geschichte bekundet,

ist die Freude gross: «Mein

erster Reflex war, diese Bilder

zu teilen, und das Buch war

der unmittelbarste Weg dazu»,

erinnert sich Patrick Testuz.

Aus gutem Grund: Seit etlichen

Jahren schon publiziert er

Bücher im Selbstverlag, und

zum Zeitpunkt dieses unverhofften

Kontakts waren bereits

vier Bücher über seinen Lieblingssport

erschienen.

Symbol der Freiheit

Eine nunmehr um ein fünftes

Werk bereicherte Sammlung:

«Le cyclisme autrefois à Genève»

(«Radsport einst in Genf»). Es

ist die Frucht von neun Monaten

Arbeit, von Recherchen mithilfe

seines Netzwerks spezialisierter

Historiker, digitalisierter

Sammlungen der damaligen

Zeitungen und des Internets.

«Der Text musste auf den Bildern

aufbauen, was das journalistische

Vorgehen quasi umkehrt»,

fährt der Autor fort.

Kostbare Bilder, die ihm zufolge

fast einen heiliger Charakter

besitzen: «Die Qualität gewisser

Negative war beeinträchtigt.

Doch mein Grafiker und ich beschlossen,

keines davon auszuschliessen

und alle unverändert

zu verwenden.» Das Resultat

illustriert den rasanten Aufstieg

des Velos im späten neunzehnten

Jahrhundert als Symbol

der Freiheit und der Emanzipation

vom Pferd. Genf erlebt alsdann

eine Zunahme lokaler

Velo clubs, die sich 1891 im

Genfer Veloverein «Union Vélocipédique

Gene voise (UVG)»

zusammen schlies sen, sowie die

Gründung des Touring Club

Schweiz im Jahr 1896. Es sind

die Anfänge des Radsports,

der auf den Velodromen von

Varembé (1892–1896) und La

Jonction (1896–1917), das zur

Landesausstellung eröffnet

wurde, ein grosses Publikum

begeistert hatte.

Buffalo Bill als Rivale

Dazu eine Anekdote: 1895 ist

Varembé Schauplatz eines originellen

und hoch symbolischen

Duells zwischen dem berühmten

Buffalo Bill – damals mit seinem

Zirkus auf Europatournee –

und dem jungen einheimischen

Radchampion Francis Portier.

Der haarige Cowboy gewann zu

Pferd ein erstes Rennen über

25 Kilometer, bevor er vier Tage

später vor dem feurigen Pedaleur

kapitulieren musste …

Schliesslich erinnert das Buch

auch daran, dass sich der →

24 touring | September 2021


MOBILITÄT

Im Tandem Théodore Champion

(1873–1954, vorne) und Henri Henneberg,

aufgenommen im Jahr 1896.

Beide nehmen zwei Jahre später

am Radrennen Paris–Roubaix teil

Mit ihrer Eleganz rührten die

auf dem Bild verewigten Radfahrer

den Sportjournalisten Patrick Testuz –

und Autor des Buchs

Ausflug mit dem Zweirad Mitglieder

eines Genfer Veloclubs posieren

während einer ihrer Ausfahrten

in Thoiry im benachbarten Frankreich

Velodrom von Varembé

Am 15. Mai 1892 triumphiert

Théodore Champion und macht

damit seinem Namen alle Ehre

Wegbereiterin Mademoiselle Lisette

im Velodrom von Varembé

am 14. Juli 1895

September 2021 | touring 25


MOBILITÄT

«Sportfotografie gab es,

doch die damalige

Ausrüstung erlaubte

keine Aufnahmen

in Aktion, wie wir sie

heute kennen.»

Patrick Testuz,

Autor des Buchs «Le cyclisme autrefois

à Genève» («Radsport einst in Genf»)

damalige Hype ums Zweirad

nicht auf die Zivilgesellschaft

beschränkte: Die Radfahrertruppen

der Schweizer Armee

wurden 1892 eingeführt.

TCS-Gründerväter

Erstaunlicherweise sind viele

der damaligen Radsportchampions

verewigt, vorzugsweise

im Studio. Sie alle zeigen eine

Eleganz, die Patrick Testuz

noch immer bewegt, und sie

lüften ein wenig den Schleier

über den leider anonymen

Autor der Aufnahmen: «Sportfotografie

gab es, doch die

damalige Ausrüstung erlaubte

keine Aufnahmen in Aktion,

wie wir sie heute kennen. Die

Radfahrer posieren zu lassen,

war der einfachste Weg, sie

bekannt zu machen. Eines ist

sicher: Dies ist die Arbeit eines

Profis, der das Radfahrermilieu

gut kannte.» Aus der reichen

Sammlung von Rennfahrerporträts

– wobei auch die Pionierin

des Frauenradsports, Amélie Le

Gall, gewürdigt wird – stechen

die Genfer Henri Henneberg

(1877–1942) und Albert Vassalli

(1876–1960) hervor. Die Radfahrer,

die zugleich sehr an der

aufkommenden Automechanik

interessiert waren, gehörten zu

den Gründern des Auto-Touring-Clubs.

1913 trat dessen

Vorstand dem Verwaltungsrat

des Touring Club Suisse bei.

Henri Henneberg wurde 1924

in die Geschäfts leitung des TCS

berufen. Albert Vassalli hingegen

wird ein leidenschaftlicher

Promoter des internationalen

Autosalons in Genf. Ein

weiteres Kapitel der Geschichte

begann: das der motorisierten

Mobilität. ◆

Amélie Le Gall alias Lisette de Quintin

oder Mademoiselle Lisette, erste

französische Radsportmeisterin und

Symbol der weiblichen Emanzipation

Infos auf der Website lalbumdusport.ch

Das Buch (118 Seiten, nur auf Französisch)

ist bei Payot Genf und Nyon

erhältlich. Es kann auch beim Autor,

solange vorrätig, unter der folgenden

Adresse bestellt werden: Patrick Testuz,

Chemin des Alpes 5, 1270 Trélex,

patrick.testuz@bluewin.ch.

Preis: 30 Franken, exklusive Porto.

26 touring | September 2021


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SERIE START-UPS, DIE MAN KENNEN SOLLTE, FOLGE 4

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Ihr Start-up Libattion ist damit eine der ersten europäischen Firmen, die Second-

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TEXT JULIANE LUTZ | FOTOS FABIAN HUGO

Ein blauer Container ist mit ausrangierten

Akkus von Bosch und

Panasonic gefüllt, und in den Regalen

liegen Module von Hybridfahrzeugen.

Im Raum, den die Brüder

Bahamonde beim Recyclingunternehmen

Batrec in Wimmis gemietet haben,

werden Batterien getestet. Zwei Mitarbeiter

prüfen, ob Spannung vorhanden

ist, und messen dann, wie es jeweils um

die Leistungsfähigkeit bestellt ist. Sie

muss bei Batterien, die ein zweites

Leben in einem Elektrorollstuhl oder

in einer Velorikscha erhalten, bei über

95 Prozent liegen und bei Batterien

für grössere Energiesysteme bei über

75 Prozent. Stefan und Nicolas Bahamonde

sind mit Libattion eine der ersten

Firmen in Europa, die Second-Life-

Batterien für leichte Elektrofahrzeuge

und Industriesysteme anbieten. Bislang

gab es Second-Life-Anwendungen nur

für stationäre Anwendungen wie etwa

Photovoltaikanlagen.

Nachhaltigkeit verkauft sich

Ihr derzeitiges Hauptprodukt sind E-

Bricks: modulare, trag- und stapelbare

Lithium- Akkus à 2,5 Kilowattstunden,

die nach Bedarf wie Bausteine zu Batteriesystemen

mit 24 und 48 Volt zusammengebaut

werden können. «Wir upcyceln

alle ausrangierten Batterien von E-Bikes

und Elektrofahrzeugen in der Schweiz»,

sagt Stefan Bahamonde, «2019 kamen

rund fünfzig Tonnen zusammen. Allerdings

konnten wir nicht alles verarbeiten,

weil wir im Moment noch nicht so viel

Kapazität haben», erklärt der 33-Jährige.

2021 produzieren sie 200 E-Bricks, nächstes

Jahr sollen es 800 und 2025 5000

sein. Zehn Firmen beliefern sie mittlerweile.

Zum Beispiel Ronovatec, ein Hersteller

für industrielle Rasenmäher, oder

die SBB. «Unser Hauptmotiv ist, etwas

für die Umwelt zu tun. Unsere Kunden

schätzen die Nachhaltigkeit der E-Bricks.

Bei jedem, der auf den Markt kommt,

werden 160 Kilogramm CO2 eingespart

im Vergleich zu neu produzierten Batterien»,

sagt sein Bruder.

Während sich andere junge Männer im

Ausgang ausleben oder exzessiv →

Matthias Vogelsang

entfernt bei Libattion in

Wimmis Elektronik von

gebrauchten Batterien

September 2021 | touring 29


MOBILITÄT

Gut drauf: Nicolas und

Stefan Bahamonde

an ihrem Hauptsitz

in Glattbrugg

Sport treiben, hatten die Brüder ihr

ganz eigenes Hobby. Bereits in Chile, wo

sie aufwuchsen, zerlegten sie gern Batterien,

testeten sie, montierten mit den

noch brauchbaren Energiespeichern

kleine Akkupacks und verkauften sie an

Verwandte und Freunde. «Unser Vater,

der aus der Schweiz stammt, hat uns

schon als Kinder für die Idee des Upcyclings

begeistert», erklärt Nicolas

Bahamonde. Umwelt bewusstsein sei in

der Familie gross geschrieben worden.

Stefan und er hätten sich früh für Cleantech­Lösungen

interessiert und wollten

eine Firma in diesem Bereich gründen.

Entsprechend zeitig stellen sie die Weichen.

Stefan studierte mit einem Stipendium

in Dresden Maschinenbau mit Fokus

Energietechnik. Bei Alstom machte

er eine steile Karriere. Erst als Testingenieur,

der weltweit Energieanlagen in

Betrieb nahm. Später optimierte er

Emissionen in Kraftwerken. Nicolas,

ebenfalls Maschinenbauingenieur, war

für die ETH und die FH Nordwestschweiz

tätig. Ihrem Hobby gingen sie

weiter nach. Als die Nachfrage nach den

Akkupacks stieg, beschlossen sie, in

grös serem Rahmen zu testen. Sie wandten

sich mit ihrer Idee an Inobat, die

Organisation, welche im Auftrag des

Bundesamts für Umwelt (Bafu) für das

Batterierecycling zuständig ist. Das

Bafu genehmigte das Projekt, sprach

Geld, und die zwei machten sich abends

nach ihrer eigentlichen Arbeit daran.

So kam es auch zur Zusammenarbeit mit

Batrec, ihrer aktuellen Quelle für gebrauchte

Batterien. «Wir testeten rund

tausend E­Bike­Batterien auf verschiedene

Gesundheitsindikatoren. Als wir

die Daten sahen, erkannten wir das

Potenzial der Second­Life­Nutzung von

Batterien und beschlossen 2018, Libattion

zu gründen», sagt Stefan Bahamonde.

Transparente Batterieleistungen

In Wimmis wird die Elektronik entfernt

und getestet. In Glattbrugg kümmern

sich vier Mitarbeiter um das Repackaging.

Sie versehen die noch tauglichen

Stromspeicher mit neuer Elektronik, die

ein intelligentes Batterie­Management­

System mit Algorithmus enthält. Alle

Daten werden auf eine Cloud­Plattform

hochgeladen, zu der die Kunden Zugriff

haben. Damit bleiben Batterien nicht

länger Blackboxes. Ihre Leistungen werden

transparent. Auch bieten die Brüder

mit Battery­as­a­Service eine Art Abo,

wo Nutzer jeweils nur nach Verbrauch

zahlen.

Zielstrebig, wie die beiden sind, bewarben

sie sich bald um Fördergelder. So

schnitten sie mehrmals erfolgreich bei

Wettbewerben von Climate­KIC ab, einem

Programm der EU für Clean tech­

Start­ups. Sie wurden von der Klimastiftung

Schweiz unterstützt. Bei einem

gemeinsamen Förderprogramm des

Bundesamts für Energie und des Forschungsinstituts

CSEM entwickelten sie

schnellere Testmethoden für Second­

Life­Anwendungen und mussten ihr

Produkt von der Laborsituation auf industrielle

Anwendungen testen. All das

habe ihnen enorm geholfen. Im Moment

sei man mit einem grossen Investor im

Gespräch, verrät Nicolas Bahamonde.

Natürlich hatten auch sie schwierige

Phasen, gerade in der Entwicklung. Da

sie jedoch beide Ingenieure seien, hätten

sie ein Problem immer aus zwei Perspektiven

betrachten können. Gerade in der

Aus den Batteriemodulen

eines Hybridfahrzeugs

werden stationäre Racks

à 35 Kilowattstunden

FOTOS FABIAN HUGO, ZVG

30 touring | September 2021


Anfangsphase eines Start-ups brauche es

enorm viel Motivation und Ausdauer.

«Deshalb muss man sich vor Augen halten,

dass es nach einem Tief wieder aufwärts

geht. Sonst gibt man vielleicht

auf», lautet Stefan Bahamondes Rat an

andere Gründer. Positiv denken helfe

ebenfalls, um sich gute Energie zu erhalten

sowie Berufliches und Privates strikt

zu trennen. «Ständig nur über die Arbeit

reden, tut dem Kopf nicht gut», sagt er.

Das Wichtigste aber sei eine klare Vision

sowie an ihr festzuhalten, während sich

Strategien ändern können.

Kühlen Kopf bewahren

ist besser als ausrasten

Es gibt wohl kaum eine Person, die sich noch nie

über andere Verkehrsteilnehmer aufgeregt hat. Oft versagt

dabei der gesunde Menschenverstand. Da wird

gedrängelt, gehupt und manchmal auch geschlagen.

TEXT URS-PETER INDERBITZIN

So wurde ein Fussgänger wegen

Sachbeschädigung mit einer

Busse von tausend Franken

bestraft. Der Mann hatte bei

Grünlicht die Strasse überquert.

Als er sich auf der Mitte des Fussgängerstreifens

befand, fuhr hinter

ihm ein Personenwagen durch.

Dies ärgerte den Fussgänger. Er

schlug mit der Faust gegen das

Auto und verursachte eine Delle

an der Fahrzeugtür mit einem

Schaden von 1200 Franken. Das

Bundesgericht hat die Verurteilung

geschützt und das Argument

des Mannes abgewiesen, er habe

nur mit einem Klopfzeichen

den Lenker auf sein gefährliches

Verhalten aufmerksam machen

wollen. Als langjähriger Boxer

habe der Fussgänger über die

Wirkung seines relativ heftigen

Schlags gewusst (6S.169/2003

vom 21.11.2003).

Auf die Frage, wo sie sich in zehn Jahren

sehen, sagen die sympathischen chilenisch-schweizerischen

Doppelbürger:

«Wir werden hier bleiben, aber weltweit

Vertriebspartner haben.» Von Libattion

wird noch einiges zu hören sein. •

«Bei jedem E-Brick, der

auf den Markt kommt,

Landesverweis nach

Körperverletzung

werden 160 Kilogramm

Heftig ausgeartet ist vor einigen

CO2 eingespart im

Jahren eine Auseinandersetzung

Vergleich zu neu produ-

zwischen zwei Autolenkern. Beide

zierten Batterien.»

erachteten sich als durch den anderen

unrechtmässig eingeschränkt.

Stefan Bahamonde,

Co-Gründer von Libattion

Der eine Lenker wollte seinen Personenwagen

rückwärts aus einem

Parkplatz in den Verkehr einfügen,

während der andere vorbeifahren

wollte, ihm jedoch den Weg versperrte.

Der an seiner Ausfahrt behinderte

Lenker stieg in der Folge

aus und schlug seinem Widersacher

durch das offene Fenster die Faust

ins Gesicht. Später behändigte er

aus seinem Wagen einen 465 Gramm

7.3.2006). •

schweren Radmutternschlüssel und

schlug damit auf den andern Lenker

ein. Dieser erlitt eine Riss quetsch-

URS-PETER

wunde am Scheitel und Prellungen

an beiden Handgelenken.

Für den aggressiven

Lenker hatte der Vorfall massive

Folgen. Er wurde nicht nur zu

einer bedingten Freiheitsstrafe

von 24 Monaten verurteilt, sondern

auch für acht Jahre des Landes

verwiesen. Das Bundesgericht verneinte

einen schweren persönlichen

Härtefall und bestätigte die

Landesverweisung gegen den Türken

(6B_568/2020 vom 13.4.2021).

Fünfeinhalb Jahre Knast

Völlig ausgerastet ist auch ein Lenker

nach einer Auseinandersetzung

mit zwei Joggern. Er fuhr daraufhin

auf die beiden Jogger los. Um

nicht überfahren zu werden, sprangen

diese ins angrenzende Wiesund

Ackerland. Der Autofahrer

lenkte sein Fahrzeug – er behauptete,

um auszuweichen – gezielt

nach links und erfasste einen der

Jogger frontal seitlich. Dieser erlitt

schwere Verletzungen. Für den Kamikazelenker

fanden die Gerichte

keine Gnade: Er wurde wegen versuchter

vorsätzlicher Tötung zu einer

Freiheitsstrafe von fünfeinhalb

Jahren verurteilt (6B_897/2017

vom 24.7.2018). Neun Monate Gefängnis

bedingt sowie eine Landesverweisung

von fünf Jahren kassierte

ein weiterer Lenker wegen

Gefährdung des Lebens. Nach einer

Auseinandersetzung in einer Bar

hatte der Mann versucht, seinen

Widersacher mit seinem Jeep

Wrangler zu überfahren.

Letzterer konnte sich

gerade noch mit

einem Hechtsprung

in den Schnee retten

(1P.9/2006 vom

INDERBITZIN

Verkehrsexperte

WER MOBILITÄT HAT RECHT

September 2021 | touring 31


Sie elektrisieren

unisono

Was sind die Elektroautos der mittleren Kategorie wert? Ein gründlicher

Vergleichstest der TCS Mobilitätsberatung ergibt eine positive Bilanz.

Die vier getesteten Modelle erwiesen sich als überzeugend.

REDAKTION MARC-OLIVIER HERREN | TEST TCS MOBILITÄTSBERATUNG | FOTOS EMANUEL FREUDIGER

Herstellerangaben

Marke / Modell

VW ID.3

First Edition

Hyundai Kona Electric

Vertex

Peugeot e-2008 GT Tesla Model 3

Standard Range Plus

Testfahrzeugpreis 53 560 Fr. 52 200 Fr. 49 900 Fr. 46 500 Fr.

Basispreis 52 900 Fr. 49 900 Fr. 47 550 Fr. 44900 Fr.

Leergewicht 1932 kg 1818 kg 1702 kg 1700 kg

Länge / Kofferraumvolumen 4,26 m / 385 l 4,18 m / 332 l 4,30 m / 405 l 4,69 m / 425 l

Maximale Leistung 150 kW / 204 PS 150 kW / 204 PS 100 kW / 136 PS 239 kW / 325 PS

Maximales Drehmoment 310 Nm 395 Nm 260 Nm 420 Nm

Beschleunigung (0–100 km/h) 7,3 s 7,9 s 9,0 s 5,6 s

Antriebsart Heckantrieb Vorderradantrieb Vorderradantrieb Heckantrieb

Batteriekapazität (brutto / netto) 62 / 58 kWh 67 / 64 kWh 50 / 46 kWh 55 / 50 kWh

Normverbrauch (WLTP) 19,4 kWh/100 km 14,7 kWh/100 km 18,3 kWh/100 km 14,2 kWh/100 km

Reichweite (WLTP) 331 km 484 km 428 km 440 km

32 touring | September 2021


TECHNIK

Für diesen Vergleichs -

test hat der TCS vier

marktrelevante elektrische

Modelle im

Preisrahmen von 45 000 bis

55 000 Franken ausgewählt.

Gegenübergestellt wurden

die drei kompakten Modelle

Hyundai Kona Electric, Peugeot

e-2008 GT und VW ID.3

sowie die grössere Limousine

Tesla Model 3. Im Ganzen

wiesen die Autos keinen grösseren

Mangel auf. Jedes Modell

besitzt aber seine eigenen

Qualitäten. Die Unterschiede

kommen im Wesentlichen

von den technischen Eigenschaften.

Variable Reichweite

Die dynamischen Tests wurden

auf der TCS-Teststrecke

von Cossonay durchgeführt,

die Messungen auf dem Prüfstand

der Sektion Bern. Beim

Verbrauch erwies sich der SUV

Hyundai Kona mit einem

Schnitt von 16,4 Kilowattstunden

auf hundert Kilometern

am sparsamsten, die üblichen

Verluste beim Aufladen mit

eingeschlossen. Der Kona,

welcher die grösste Batterie

(64 kWh netto) besitzt, hat

auch die grösste Reichweite,

nämlich 481 Kilometer. Das

Modell mit dem kleinsten

Akku (46 kWh), der Peugeot

e-2008, übertrifft 275 Kilometer

nicht, was sich aber positiv

auf die Klimabilanz auswirkt.


Die Viererbande wurde

verschiedenen dynamischen Tests

auf der Teststrecke der Sektion

Waadt in Cossonay unterzogen

Messwerte des TCS-Vergleichs

Marke / Modell

VW ID.3

First Edition

Hyundai Kona Electric

Vertex

Peugeot e-2008 GT Tesla Model 3

Standard Range Plus

Beschleunigung (0–100 km/h) 7,4 s 7,4 s 9,7 s 6,1 s

Bremsweg (100–0 km/h) 35,1 m 36,4 m 35 m 36,8 m

Wendekreis 10,3 m 11,2 m 11,3 m 12,1 m

Innengeräusch bei:

60 km/h

80 km/h

100 km/h

56 db (A)

59 db (A)

62 db (A)

56 db (A)

61 db (A)

63 db (A)

57 db (A)

60 db (A)

62 db (A)

58 db (A)

61 db (A)

64 db (A)

Kofferraumbreite 103 cm 101,8 cm 101 cm 95,6 cm

Kofferraumhöhe 46 cm 46,2 cm 42 cm 51,9 cm

Kofferraumtiefe 70 cm 65,1 cm 66,5 cm 102,2 cm

Testverbrauch gemäss Bord computer

(exklusive Ladeverluste AC/DC) 15,3 kWh/100 km 13,3 kWh/100 km 16,7 kWh/100 km 14,0 kWh/100 km

Testverbrauch gemessen

(inklusive Ladeverluste AC/DC) 16,6 kWh/100 km 16,4 kWh/100 km 18,6 kWh/100 km 17,6 kWh/100 km

Normverbrauch (WLTP) 19,4 kWh/100 km 14,7 kWh/100 km 18,3 kWh/100 km 14,2 kWh/100 km

Elektrische Reichweite (berechnet) 379 km 481 km 275 km 357 km

Gemessenes Gewicht 1953 kg 1929 kg 1818 kg 1744 kg

Reifengrösse des Testfahrzeugs 215/45 R20 215/55 R17 215/55 R18 235/40 R19

Reifenmarke des Testfahrzeugs Good Year Efficient Grip Michelin Primacy 4 Michelin Primacy 4 Hankook Ventus S1 Evo 3

September 2021 | touring 33


Verschiedene Leistungen

Der technische Vergleich

führte zu markanten Unterschieden.

Wie das gegenüberliegende

Diagramm zeigt,

stechen der Hyundai und der

Tesla beim Verbrauch hervor.

Bezüglich Motorisierung liefert

der Tesla mit 325 PS die

schärfste Beschleunigung.

Der Hyundai und der VW mit

204 PS erweisen sich ebenfalls

als dynamisch. Mit einer

deutlich geringeren Leistung

(136 PS) hinkt der Peugeot

hinterher. Er legt die 0 auf

100 km/h in 9,7 Sekunden

zurück und zeigt die beste

Ökobilanz.

Beim Fahrverhalten hat der

Tesla die drei TCS-Tester begeistert.

Der niedrige Schwer -

punkt, die ausgewogene Gewichtsverteilung

und die

präzise Lenkung tragen zum

Fahrspass bei. Als weiterer

Hecktriebler bietet der VW

eine straffe Strassenlage.

Ausgestattet mit einer guten

Stabilität, leidet der Kona

aufgrund seines Gewichts an

einer gewissen Schwerfälligkeit.

Der Peugeot ist ebenfalls

ein wenig unbeholfen,

holt aber durch seine komfortable

Federung, die Unebenheiten

gut filtert, wieder auf.

Das ist beim Hyundai und

beim mit zwanzig Zoll besohlten

VW weniger der Fall.

Letzterer ist gut schallgedämmt,

während der Tesla

mit harter Fahrwerksabstimmung

im Innenraum am lautesten

ist. Bezüglich Sicherheit

sind die vier Modelle gut

dotiert. Die Fahrassistenten

haben unter gewissen Umständen

aber keine optionale

Funktion gezeigt.

Technik-Check

Die vier Testfahrzeuge im Vergleich

Verbrauch / CO

Sicherheit /

Assistenzsysteme

Motor / Antrieb

5

4

3

2

1

0

Karosserie /

Kofferraum

Drei SUV und eine

Limousine im

Vergleichstest des TCS

Innenraum /

Multimedia

Komfort

Fahreigenschaften

VW ID.3

Hyundai Kona

Peugeot e-2008 Tesla Model 3

VW ID.3

First Edition

Hyundai Kona

Electric Vertex

Peugeot e-2008 GT

Tesla Model 3

Standard Range Plus

Gute Variabilität und Platzverhältnisse

im Innenraum

Vordersitze mit Massagefunktion

Tiefe Innengeräusche

Gut abgestimmtes Fahrwerk

Sehr gute Serienausstattung

bezüglich Sicherheit

Gut verarbeiteter Innenraum

Spritzig zu fahren, sehr

ausgereifter Antrieb

Gute Serienausstattung

der Version Vertex

Sehr effizienter Antrieb,

tiefster Verbrauch im Test

Gute Garantieleistungen

Gute Platzverhältnisse

im Innenraum

Grosser Kofferraum

Modernes Design innen

wie aussen

Komfortables Fahrwerk

und tiefe Innengeräusche

bei 100 km/h

Sehr schlichter Innenraum,

alle Funktionen über

Mittel bildschirm abrufbar

Sehr agiles Fahrgefühl, vergleichsweise

beste Fahrdynamik,

jedoch weniger

komfortabel

Sehr gute Laufkultur

des Antriebs

Billige Materialien und lieblos

gestalteter Innenraum

Bedienung des Mittelbildschirms

nicht intuitiv

Spurhalteassistent im Baustellenbereich

schwer zu

übersteuern

Hoher Anschaffungspreis

Platzverhältnisse hinten:

Füsse haben keinen Platz

unter den Vordersitzen

Billige Materialien im

Innenraum

Kopfstützen hinten lassen

sich nicht weit genug ausziehen

Träges Fahrgefühl, die

Beschleunigung flaut ab

100 km/h spürbar ab

Hoher Verbrauch und geringe

Reichweite

Sichtverhältnisse

Kleine Kofferraumöffnung,

unpraktische Geometrie

Hohe Innengeräusche

Kein Head­up­Display

Autopilot: Spurhalteassistent

schaltet sich beim

Spurwechsel aus

Totwinkelassistent: keine

Hinweise in Seitenspiegeln

34 touring | September 2021


TECHNIK

Preis / Leistung

Fahrspass

Zielgruppen-Check

Die vier Testfahrzeuge im Vergleich

Gebirge

5 Familie 4

Senioren

3

2

1

0

Video

zum Test

tcs.ch/

videoportal

Stadtverkehr

Langstrecke

Transport

VW ID.3

Hyundai Kona

Peugeot e-2008 Tesla Model 3

Jedem seine Kundschaft

Mit seinem geräumigen Innenraum

ist der VW ID.3 gut für

Familien geeignet. Das gilt

auch für den Kona mit einer

reichhaltigen Serienausstattung

sowie für den Peu geot

mit seinem ziemlich voluminösen

Kofferraum. Derjenige

des Tesla weist einen wenig

praktischen Zugang auf. Der

Peugeot glänzt mit einer

guten Verarbeitungsqualität,

während die drei anderen

Modelle auf diesem Gebiet

zurückstehen. Mit Ausnahme

des Tesla, dessen Einstieg tief

liegt und die Federung straff

ist, eignen sich die alle Fahrzeuge

auch gut für Senioren.

Der geringe Wendekreis des

VW mit Heckmotor wirkt im

Stadtverkehr Wunder. Das ist

auch der Fall bei den kompakten

Dimensionen des

Hyundai und des Peugeot.

Der Tesla wird hier durch

seine Länge und den grossen

Wendekreis bestraft. Mit

sportlicher Beschleunigung

erreicht der Tesla jedoch das

beste Verhältnis zwischen

Preis und Fahrleistungen, gefolgt

vom Hyundai. Beide

sorgen für echten Fahrspass.

Die Leistungen des VW leiden

etwas unter dem Gewicht.

Obwohl komfortabel,

weist der Peugeot eine zu

geringe Reichweite auf, um

sich auf lange Distanzen zu

wagen. Der VW verfügt über

komfortable Sitze und eine

gute Geräuschdämmung,

während der Hyundai die

beste Reichweite verzeichnet.

Der Tesla profitiert vom reichen

Netz von Superchargern

und einem effizienten

System zur Reiseplanung. ◆

VW ID3

First Edition

Hyundai Kona

Electric Vertex

Peugeot e-2008 GT Tesla Model 3

Standard Range Plus

Guter Kofferraumzugang

und guter Komfort,

für Senioren geeignet

Mit guten Platzverhältnissen

ist der ID.3 gut

familientauglich

Vergleichsweise kleinster

Wendekreis und damit für

den Stadtverkehr sehr gut

geeignet

Guter Kofferraumzugang,

Komfort und Beleuchtung,

daher für Senioren geeignet

Gute Reichweite sowie

gute Traktion für die Fahrt

in die Berge

Gutes Preis-Leistungs-

Verhältnis, gute Garantieleistungen

Vergleichsweise viel Platz

im Innenraum, gut für

Familien geeignet

Vergleichsweise viel Platz

im Kofferraum, allgemein

gute Transporteigenschaften

Hoher Komfort, für lange

Fahrten geeignet

Gute Reichweite, Multimediasystem

und Bedienung

für lange Fahrten

Supercharger-Netz verfügbar,

einfache und präzise

Reiseplanung

Sehr gutes Preis-Leistungs-

Verhältnis, sehr gute Fahrleistungen

für geringen

Preis

Eher kleiner Kofferraum

und daher weniger für den

Transport von grösseren

Gegenständen geeignet

Lieblos gestalteter Innenraum

mit billigen Materialien

lädt nicht zu langen

Fahrten ein

Platzverhältnisse hinten

eher weniger für Familien

geeignet

Fahrzeug mit schlechtestem

Preis-Leistungs-

Verhältnis, Fahrleistungen

und Garantieleistungen

eher

Nicht für Langstrecken

geeginet, zudem hält sich

der Fahrspass in Grenzen

Fahrzeug straff und sportlich,

tiefer Einstieg, weniger

für Senioren geeignet

Kofferraumvolumen zwar

gross, allerdings schwieriger

Zugang

Vergleichsweise grosser

Wendekreis, schwierige

Rundumsicht, weniger für

die Stadt geeignet

September 2021 | touring 35


So gelingt der Autoverkauf

Anzeige

Die Nachfrage nach Gebrauchtwagen steigt wieder an. Wer sein Fahrzeug

möglichst vorteilhaft verkaufen will, muss einige finanzielle und praktische

Aspekte beachten. Ungereinigte Autos, störende Gerüche und Brandlöcher

können Interessenten abschrecken.

Das Corona-Jahr 2020 sorgte im Neuwagenmarkt

der Schweiz für das

schlechteste Ergebnis seit der Ölkrise in

den 1970er-Jahren. Deutlich stabiler

zeigte sich der Occasionsmarkt: Gemäss

Eurotax – einem Unternehmen, das mit

Informationen aus der Autobranche

handelt – waren nach dem ersten Lockdown

rasch Nachholeffekte sichtbar.

Für 2021 rechne man mit einer weiteren

Stabilisierung sowie einer Erholung der

Angebotspreise. Der Zeitpunkt, seinen

Privatwagen zu verkaufen ist also günstig.

Allerdings gilt es, einige Punkte zu

beachten.

Praktische Tipps und Tricks

Wer sein Auto über das Internet verkaufen

möchte, kann sich an die Guidelines

bekannter Occasions-Plattformen halten.

Es empfiehlt sich allerdings, vor dem

geplanten Verkauf gewisse Vorarbeiten

auszuführen. Dazu gehören MFK-Bereitstellung

und vollständige Fahrzeugpapiere.

Abgesehen davon sollte sich der Wagen

in einem gepflegten Zustand befinden.

Mit einer intensiven Fahrzeugreinigung

werden Verschmutzungen beseitigt.

Schwerer zu kaschieren sind schlechte

Gerüche, wie sie beispielsweise durch

fettige, im Auto verzehrte Snacks oder

gebrauchte Sportsachen entstehen können.

Besonders hartnäckiger Zigarettenrauch

sowie Rauchverfärbungen am Dachhimmel

werden häufig als störend empfunden

und können ein Kaufhemmnis sein.

Idealerweise verzichten potenzielle

Occasionsverkäufer von Anfang an auf

das Rauchen im Wagen. Wer dies nicht tut

oder tun will, sollte sich überlegen, auf

eine rauchfreie Alternative umzustellen.

Zum Beispiel auf den Tabakerhitzer IQOS

von Philip Morris, welcher verbrennungsund

rauchfrei ist, jedoch echten Tabak

verwendet und einen nikotinhaltigen

Tabakdampf erzeugt.

Elektro statt Verbrennung

Beim Tabakkonsum wie auch bei den

Fahrzeugen geht der Trend in Richtung

Elektro statt Verbrennung. Im Bereich

der sogenannten «Heat not burn»-Technologie

leistet Philip Morris Pionierarbeit.

IQOS wurde in der konzerneigenen

Forschungs- und Entwicklungsabteilung

in Neuenburg entwickelt und 2015 im

Markt Schweiz lanciert. Dank innovativer

Elektronik erhitzt das System speziell

vorbereitete Tabakmischungen auf knapp

unter 350 Grad Celsius – ohne Verbrennung,

Asche, Rauch oder Feuer.

Beim Gebrauch im eigenen Auto gibt

es somit kein Risiko für unerwünschte

Brandlöcher in der Sitzpolsterung, und

auch der störende Geruch von Zigarettenrauch

ist passé. Statt Rauch erzeugt das

System einen nikotinhaltigen Tabakdampf,

der in Geschmack und Aroma

wunderbar ausgewogen ist.

Nachdem der Occasionswagen optisch

und geruchstechnisch in Bestform

gebracht, der Preis definiert und das

Inserat geschaltet wurde, steht einem

erfolgreichen Verkauf nichts mehr

im Wege.

Das IQOS-Prinzip

Der Tabakerhitzer IQOS arbeitet

mit drei Komponenten: Einem

Tabakstick (genannt HEETS), der

in verschiedenen Geschmacksvariationen

erhältlich ist, einem Halter

sowie einem Ladegerät. Der Stick

wird ganz einfach in den aufgeladenen

IQOS-Halter eingefügt, wo er

durch ein elektronisches Heizblatt

erhitzt wird. Sogleich kann an

HEETS wie an einer herkömmlichen

Zigarette gezogen werden.

Nach dem Genuss lässt sich der

Stick aus dem Halter entfernen und

bedenkenlos im Abfall entsorgen.

Mehr zu IQOS und der

Wissenschaft dahinter:

tryiqos.ch/de/what-is-iqos

Ausschliesslich für erwachsene Raucher bestimmt.

Dieses Tabakerzeugnis kann Ihre Gesundheit schädigen und macht abhängig.

Ce produit du tabac peut nuire à votre santé et crée une dépendance.

Questo prodotto del tabacco può nuocere alla tua salute e provoca dipendenza.


TECHNIK

RANGE ROVER EVOQUE P300E R-DYNAMIC SE

Ein samtiger Hybrid

N Länge: 4,37 m; Kofferraum: 472 l E1,5 l, 200 PS; elektr.: 109 PS; kumuliert: 308 PS; 365 Nm;

aut. 8-Gang-Getriebe, 4×4; 0–100 km/h: 6,4 s; Batterie: 15 kWh; Testverbrauch Pendlerverkehr:

4,7 l + 14,4 kWh/100 km; Autobahn (o. Nachladung): 8,9 l; Reichweite elektr.: ca. 50 km L 72 300 Fr.

Ein gestylter SUV

Der neue Evoque

trägt mildere Züge

Die Plug-in-Hybrid-Version des Range Rovers Evoque verführt durch

gehobenen Komfort und eine ansehnliche elektrische Reichweite.

TEXT UND FOTOS MARC-OLIVIER HERREN

Die Preise dieses

Range Rovers sind

gewiss noch happig,

aber der Mehrpreis

des aufladbaren Hybrids ist

keineswegs überzogen. Und

schliesslich erlaubt die gesalzene

Rechnung Zugang zu

einem Fahrzeug mit verblüffend

angenehmem Komfort.

Mit Ausnahme des hohen Gewichts

von 2322 Kilogramm

schadet ihm die Hybridisierung

wenig, nicht einmal bei

den Geländeeigenschaften

und bei der Wattiefe. Es ist

eben ein Land Rover.

Gute Reichweite

Entgegen jeder Erwartung

zeigt sich der Dreizylindermotor

mit Downsizing relativ

diskret und gibt auf der

Autobahn nur ein sanftes

Schnurren von sich. Er fährt

defaultmässig im Hybridmodus,

der die Unterstützung

des Synchronmotors an der

Hinterachse gut managt. Die

Lithium­Ionen­Batterie mit

fünfzehn Kilowattstunden erlaubt

bis zu fünfzig Kilometer

elektrisches Fahren. Im Pendlerverkehr

gibt sich dieser

schwere Kompakte mit einem

Verbrauch von weniger als

fünf Litern auf hundert Kilometern

zufrieden. Das Bild

verblasst, wenn man mit entladener

Batterie

fährt –

obwohl dieses

mit einem

Achtganggetriebe

ausgestattete

Modell

auch nicht

viel gefrässiger

ist als der

Benziner.

Hingegen

bremst die

Masse des

Autos den Schwung der

308 PS Gesamtleistung. Das

verhindert nicht, dass die Beschleunigung

kräftig bleibt

und sichere Überholvorgänge

erlaubt. Der kleine 1,5­Liter

brüstet sich sogar mit schönem

Hochdrehen, das einige

sportliche Akzente verbreitet.

Ungewöhnlich

komfortabel

Das Hybridsystem trägt dazu

bei, den Schwerpunkt um

sechs Prozent abzusenken.

So viel, dass

dieser Evoque

trotz

2,3 Tonnen

gut auf der

Strasse und

in den Kurven

liegt. Das

Ganze bleibt

jedoch eher

unbeholfen,

während die

Lenkung eine

künstliche

Rückmeldung

bietet. Die wirksame Schalldämmung

und feine Filterung

der Federung sorgen für

einen Fahrkomfort, der für

einen kompakten SUV ungewöhnlich

ist. Gleiches gilt für

Allgemeiner Komfort

Elektrische Reichweite

Schnellladung mit 32 kW

Diskreter 1,5-l-Motor

Platzangebot hinten

Gute Materialanmutung

Happige Preise

Gewicht / Breite

Begrenzte Fahrleistungen

Verbrauch ohne Akku

Aufpreis Heimladekabel

Schnellladung dank des Anschlusses

für 32 Kilowatt Leistung

die Materialanmutung des

sehr gepflegten Innenraums,

der Oberklassewagen nicht

beneiden muss. Ausserdem

ist der Platz für die hinteren

Insassen grosszügig. Die Kofferraumkapazität

ist etwas

beschränkt und die Variabilität

einfach. Was den Fahrerplatz

betrifft, besteht die

digitale Instrumentierung

aus zwei Touchscreens und

einem gut dimensionierten

Head­up­Display.

Im Kapitel Nachladen ist dieser

Hybrid mit einem Sieben­

Kilowatt­Bordladegerät und,

eine seltene Tatsache, mit einem

Anschluss für eine maximale

Leistung von 32 Kilowatt

ausgestattet. Schade,

dass das Heimladekabel Aufpreis

kostet (420 Fr.). •

September 2021 | touring 37


Aufladbares Duo

TEXTE UND FOTOS MARC-OLIVIER HERREN

MITSUBISHI ECLIPSE CROSS PHEV DIAMOND

Man entdeckt diese Plug-in-

Hybrid-Version mit etwas

Wehmut, da Mitsubishi vor

kurzem seinen Rückzug vom

europäischen Markt angekündigt hat.

Gegenüber dem alten 1,5-Liter-Benzinmodell

gründlich überarbeitet, wird

aus diesem SUV ein grosser Kompakter,

der um vierzehn Zentimeter länger geworden

ist. Der Eclipse Cross PHEV verwendet

die Range-Extender-Technik. Der

2,4-Liter-Vierzylinder speist hauptsächlich

den Generator, der die Trak tionsbatterie

auflädt. Zum Direktantrieb wird

er nur über 135 km/h einge setzt. Deshalb

erfolgt der Antrieb fast ausschliesslich

durch die Elektromotoren vorne

und hinten. Die Fahr eindrücke entsprechen

daher eher einem Elektrofahrzeug.

Im Agglomerationsverkehr fährt

dieser SUV, der standardmässig im

Hybridmodus rollt, in der Ruhe seiner

Elektromotoren. Der 2,4- Liter schaltet

sich nur ein, wenn mehr Leistung ver-

Angenehm zu fahren

Wenig Verbrauch bei leerer Batterie

Schnellladung (50 kW) möglich

Sicheres Fahrwerk / 4×4

Reiche Serienausstattung

Garantieleistungen

Beschleunigung

Harte Federung (Stadtverkehr)

Eingeschränkte Kofferraumkapazität

Touchscreen

langt wird, heult dabei aber nicht auf.

Sogar beim Durchdrücken des Gaspedals

wird das Geräuschniveau nicht aufdringlich.

Natürlich hat die Verschiebung zwischen

dem Motorengeräusch und der

Beschleunigung nichts Anregendes. Dies

umso mehr, als man sich fragt, wo sich

die 188 PS Gesamtleistung verstecken.

Die maximale elektrische Reichweite

beträgt rund vierzig Kilo meter. Ungewöhnlich

für ein Plug-in-Fahrzeug ist,

dass die Lithium-Ionen-Batterie in kurzer

Zeit an Fünfzig-Kilowatt-Stationen

nachgeladen werden kann. Sparsam

auf mittleren Distanzen wird der Verbrauch

auch nicht übermässig, wenn die

Batterie entladen ist. Der gut auf der

Strasse liegende Allradler verfügt über

mehrere Modi, darunter eine sportliche

Abstimmung, die der Lenkung mehr

Konsistenz verleiht. Der Eclipse Cross ist

eher für eine flüssige Fahrweise ausgelegt.

Ausser seiner Härte im Stadtverkehr

verfügt er über guten Fahrkomfort. Er

weist einen bescheidenen Wendekreis

auf, allerdings ist die Anhängelast respektabel

(1500 kg). Die Insassen profitieren

von einem der Norm entsprechenden

Platzangebot und einer Bank mit

verstell baren Rückenlehnen. Hingegen

leidet die Kofferraumkapazität unter dem

hinteren Motor. Die vollständige Ausstattung

umfasst die meisten Assistenten

und ein Head-up-Display. •

Marke / Modell

Kategorie

Länge / Breite / Höhe

Kofferraumvolumen

Elektromotoren / maximales Drehmoment

Benzinmotor / kumulierte Leistung

Getriebe / Antrieb

Beschleunigung von 0 auf 100 km/h (Werk)

Kapazität der Lithium-Ionen-Batterie

Verbrauch auf Pendlerstrecke

Verbrauch auf der Autobahn (ohne Nachladen)

Elektrische Reichweite

Maximale Ladeleistung

Preis

Neu gestylt und

verlängert Die Front

trägt eine trendigere

Lichtsignatur

Schnellladung Ausser an Typ-2-Steckern kann

auch an Chademo-Steckern mit einer Leistung

von fünfzig Kilowatt geladen werden (rechts)

38 touring | September 2021


TECHNIK

Während Diesel weniger gefragt sind, steigen etliche SUV auf die Plug-in-

Hybrid-Technik um. Überraschend war, dass die zwei getesteten Modelle

im Verbrennermodus vernünftige Verbrauchswerte erreichten. Ein Punkt,

der zu Recht bei Plug-in-Hybriden oft kritisiert wird.

KIA SORENTO PHEV 1.6 T-GDI PHEV STYLE

Sein Preis kann abschrecken. Das

wäre aber falsch, denn die vierte

Generation des Sorento bietet

viele Qualitäten und hat mit

der ursprünglichen Rustikalität nichts

mehr zu tun. Der massive SUV, um zehn

Zentimeter verlängert und verbreitert,

hat modernste Technik an Bord. Wie

etwa der Totwinkelwarner, der das Bild

des seitlichen Verkehrs auf dem Display

anzeigt. Aber dieser Plug-in- Hybrid, der

eine Palette von Modellen mit unterschiedlichen

Antrieben anführt, glänzt

vor allem durch seinen Komfort und

seinen Verbrauch. Ohne das grosszügige

Platzangebot dieses Sieben-Plätzer-

Modells einzuschränken, erlaubt die

vorne im Boden eingebaute Batterie,

Mitsubishi Eclipse Cross PHEV Kia Sorento PHEV

Kompakt-SUV

Familien-SUV

4,55 / 1,81 / 1,68 m 4,81 / 1,90 / 1,70 m

359 –1108 l 175–821 –1998 l

82 PS (vorne), 95 PS (hinten) / 195 Nm 91 PS / 304 Nm

4 Zylinder, 2,4 l, 98 PS / 188 PS 1,6-l-Turbo, 180 PS / 265 PS

1 Gang / 4×4 6 Gänge, Automatik / 4×4

10,9 s 8,7 s

13,8 kWh 13,8 kWh

4,9 l + 11,3 kWh/100 km 4,1 l + 13,7 kWh/100 km

7,5 l/100 km 8,2 l/100 km

ca. 30–42 km

ca. 34–54 km

Chademo, 50 kW

Typ-2-Stecker

49 950 Fr. (Diamond) 70 450 Fr. (Style, 7 Plätze)

Stattlich Bemerkenswert

ist die gepflegte

Verarbeitung des Innenraums

des Sorento

mehr als fünfzig Kilometer im elektrischen

Modus zurückzulegen. Und das

mit Autobahngeschwindigkeit. Daher erweist

sich der Sorento im Pendler einsatz

als sehr frugal. Und sogar mit entladener

Batterie – eine minimale Restladung von

rund dreizehn Prozent bleibt immer erhalten

– gibt sich dieser grosse Hybrid

Mühe, Phasen elektrischen Fahrens zu

erhalten, während er rasch Energie rekuperiert.

Das Nachladen mit dem Bordladegerät

mit 3,7 Kilowatt ist hingegen

etwas langsam. Und das Typ-2-Kabel ist

eine Option. Bei Autobahnfahrt mit entladener

Batterie ergab sich ein Verbrauch

von 8,2 Litern auf hundert Kilometern,

ein vollkommen akzeptabler Wert für

einen schweren SUV.

Die Mode der Modi

Ausser einer Tendenz zu Klopfgeräuschen

auf Unebenheiten ist der Sorento komfortabel.

Das Automatikgetriebe arbeitet

sanft. Und die Eingriffe des Vierzylinders

mit 180 PS erfolgen ohne Getöse und

ohne exzessiven Lärm. Der SUV ist zwar

nicht sportlich, liefert aber eine solide

Beschleunigung. Das Fahrver halten entspricht

der Masse. Vielseitig verfügt der

Sorento über einen ausge klügelten Geländemodus

sowie eine Bergabfahrhilfe.

Seine Anhängelast (1500 kg) kommt

aber nicht an den Diesel heran. Dieser

Familien-SUV mit moderner Konfiguration

überzeugt auch durch seine verschiebbare

und sehr geräumige Rücksitzbank.

Und sogar die zwei Passagiere in

der dritten Reihe sind nicht schlecht

untergebracht. Und schliesslich ist der

gigantische Kofferraum glattweg eine

Referenz. Er ist nicht günstig, aber der

Sorento PHEV ist ausgestattet wie ein

Oberklassefahrzeug. •

Fahrkomfort / Fahrleistungen

Elektrische Reichweite / Verbrauch

Platzangebot / Variabilität / Kofferraum

Ausstattung / Technikniveau

4×4 / mit unterschiedlichen Antrieben

Garantie sieben Jahre / 150 000 km

Deutlich gestiegene Preise

Typ­2­Kabel als Option (380 Fr.)

Schwerfälliges Fahrverhalten

Nervöser Spurhalteassistent

Variables siebensitziges Interieur Die Insassen

der dritten Reihe verfügen über genügend Platz

und einstellbare Belüftungsdüsen

September 2021 | touring 39


TECHNIK

Schicke Linien ohne

Prahlerei und ein Kühlergrill

in Wagenfarbe

MIXED GREEN

HONDA HR-V E:HEV

Hybridisierung total

Wie beim neuen HR-V beabsichtigt Honda, in

Europa nur noch Hybridversionen anzubieten.

TEXTE MARC-OLIVIER HERREN

Die Technik ist vom SUV

CR-V und dem Kleinvan

Jazz bekannt.

Jetzt stellt sich auch der

Stadt-SUV HR-V darauf ein,

ausschliesslich als e:HEV zu

erscheinen. Das gleiche gilt

für die elfte Generation des

kompakten Civic, die in einem

Jahr herauskommen

wird. Einzige Änderung in

Bezug auf die anderen Honda-

Modelle ist, dass die kombinierte

Leistung 131 PS und

das maximale Drehmoment

253 Newtonmeter erreicht.

Ansonsten findet man zwei

Elektromotoren und den

1,5-Liter-Motor, der als Direktantrieb

oder als Generator

arbeitet. Wie seinesgleichen

strengt sich der HR-V an,

vor allem im Elektro- und

dann im Hybridmodus zu

fahren. Auf der gleichen

Plattform wie der Jazz aufgebaut,

schielt dieser SUV auf

die Coupés. Seine Bodenfreiheit

wächst um einen Zentimeter,

und das Dach sinkt

um zwei Zentimeter ab. Trotz

unveränderter Abmessungen

nimmt das Platzangebot zu,

wie bei der um 3,5 Zentimeter

vergrösserten Beinfreiheit

hinten. Und weil die

«magischen Sitze» beibehalten

wurden, bleibt der für

Dezember erwartete HR-V

einfach variierbar. •

Die Elektrifizierung im

Eilmarsch ist gestartet

Die Spatzen haben es längst

von den Dächern gepfiffen:

Viele Hersteller wollen ihre

Modelle elektrifizieren und

in mehr oder weniger langen

Fristen vom Verbrennungsmotor

wegkommen. Dieser

Trend hat sich im Sommer akzentuiert,

und man sieht fast

nur noch vorge zogene Ankündigungen.

Viele Marken

haben sich verpflichtet, die

Herstellung von Verbrennungsmotoren

ab 2030 bis

2035 einzustellen und damit

den «Green Deal» der EU-

Kommission, der ein Verbot

der Vermarktung der Verbrennerautos

ab 2035 vorsieht,

vorwegzunehmen.

Neuartige Basis für den

elektrischen Volvo-SUV

der zweiten Generation

Ferrari leitet seinen Energiewandel ein

Auch bei Volvo werden alle

Verbrennermodelle, sogar

Hybride, bis 2030 aus dem

Programm gestrichen. Das

gleiche bei Fiat, dessen

Palette ab 2025 Schritt für

Schritt elektrifiziert wird,

um 2030 nur noch elektrische

Modelle anzubieten. Die

Volkswagen-Gruppe peilt ihrerseits

Deadlines von 2033

(Audi) bis 2035 für klassische

Motoren an. Wie oft, wählt

Mazda eine originelle Strategie.

Parallel zur Elektrifizierung

wird die Marke die

Entwick lung von avantgardistischen

Verbrennungsmotoren

fortsetzen, darunter

Reihensechszylinder. •

FOTOS ZVG

Die Edelschmiede aus Italien

ist noch nicht im Stadium der

vollständigen Elektrifizierung

angekommen. Bei dieser Ausgangslage

gleicht die Berlinetta

296 GTB mit Plug-in- Hybrid

einer Kulturrevolution. Ausser

dem Verzicht auf einen V8, bekommt

der Ferrari einen Elektromotor

mit 167 PS. So ge -

rüstet, wird dieser Sportwagen

über eine elektrische Reichweite

von 25 Kilometern verfügen.

Nicht enorm angesichts

der für einen Plug-in-Hybri-

den beschränkten Batteriekapazität

(7,5 kWh). Explosiv

bleibt das Ganze allemal. Gefüttert

mit zwei Turboladern,

entwickelt der V6-Dreiliter

Der Ferrari 296 GTB vereint V6-Turbo und Plug-in-

System. Ein hübscher Bolide von 4,57 Metern

mit 120-Grad-Öffnungswinkel

allein 663 PS, während die

Systemleistung auf 830 PS

aufsteigt. Genug, um in 2,9 Sekunden

auf hundert Stundenkilometer

zu spurten und an

der 330-Stundenkilometer-

Marke zu kratzen. Das Übergewicht

dieses Hy bridmodells

von 1470 Kilogramm scheint

kaum einzuschränken. Ohnehin

setzt der 296 GTB mehr

auf Emotionen und obendrein

auf seinen Klang als auf pure

Fahrleistungen. Auch wenn er

nicht mit dem damals günstigeren

Dino vergleichbar ist,

tritt er als Einstiegsmodell auf.

Doch auch das hat bei Ferrari

seinen Preis: 269 000 Euro. •

September 2021 | touring 41


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tcs.ch/praemie


DER TCS-EXPERTE

Für Komfort und

Sicherheit sorgt die

Autoklimaanlage

PANTHERMEDIA

Aussen heiss,

im Auto kühl

REDAKTION TOURING

Die Klimaanlage ist

heute in den Autos

kaum mehr wegzudenken.

Sie dient in

Motorfahrzeugen nicht nur

dem Komfort der Insassen,

sondern auch deren Sicherheit.

Zu den Aufgaben eines

Klimasystems gehören nebst

der Temperaturregelung des

Innenraums auch das Freihalten

der Frontscheibe von

Eis und Beschlag, die Filtrierung

von Partikeln und

Gasen sowie die Zufuhr von

Frischluft in die Kabine.

Wie Kälte erzeugen?

Fahrzeugklimaanlagen beruhen,

gleich wie Kühlschränke,

auf dem Prinzip der Kompressionskälteanlage.

Diese nutzen

die Verdampfungs- und

Kondensationsenergie eines

Kältemittels aus, um Wärme

aus der Kabine zu entfernen

und an die Umgebungsluft

abzugeben. Um dies zu erreichen,

fliesst verflüssigtes

Kältemittel durch einen Wärmetauscher,

welcher sich im

Luftstrom der Fahrgastzellenbelüftung

befindet. Hier verdampft

das Kältemittel und

nimmt so Wärmeenergie aus

dem Fahrzeug auf, welches

sich dadurch abkühlt. Das

Gas wird dann in einem Kompressor

verdichtet, um anschliessend

im sogenannten

Kondensator mit Umgebungsluft

gekühlt und somit verflüssigt

zu werden. Zuletzt

gelangt das Kältemittel durch

einen Speicher und ein Druckreduktionsventil

wieder zurück

an den Beginn seines

Kreislaufs.

Der Zyklus kann mit einigen

zusätzlichen Bauteilen auch

umgekehrt werden, um

Wärme von der Aussenluft

in die Kabine zu transportieren.

In diesem Fall wird das

System als Wärmepumpe

bezeichnet, eine Technologie

welche auch in Elektrofahrzeugen

anzutreffen ist.

Beim Auto stellt die Klimatisierung

der Fahrgastzelle

nach dem Antriebsstrang den

zweitgrössten Verbraucher

dar. Aus diesem Grund steht

sie im aktuellen Wandel zu

hocheffizienten Antriebstechnologien

umso stärker im

Fokus der Optimierung. In

Fahrzeugen mit konventionellem

Verbrennungsmotor

wird der Kompressor meist

über eine Magnetkupplung

direkt vom Keilrippenriemen

angetrieben und ist somit fest

an die Motorendrehzahl ge-

bunden. Elektroautos setzen

TIPPS

ein elektrisches Aggregat ein,

welches drehzahloptimiert

arbeiten kann. Fährt man mit

Klimaanlage, ist in beiden

Fahrzeugtypen mit einem

deutlich höheren Verbrauch

zu rechnen. Beim Elektroauto

ist dieser jedoch spürbarer,

da der Antrieb ungefähr

dreimal effizienter arbeitet

als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Als Faustregel

kann man bei aktuellen

Verbrennern mit zehn Prozent

Mehrverbrauch rechnen,

bei Elektroautos mit dreissig

Prozent. •

Prozent. • 4.

Lüften, bevor man

1. einsteigt, viele Schlüsselfernbedienungen

öffnen

bei langem Drücken die

Fenster.

Klimaanlage auf Umluft

stellen, bis das 2.

Fahrzeug sich innen abgekühlt

hat.

Auch bei eingeschalteter

Heizung hilft die 3.

Klimaanlage, die Frontscheibe

von Beschlag freizuhalten.

4. Sonneneinstrahlung

bringt Wärme, eine

Blende für die Front-

scheibe hält das parkierte

Auto kühler.

JOEL WOODEN

Funktion:

Experte Elektromobilität

Beruf:

BSc Automobiltechnik

Kontakt:

tcs.ch/experte

September 2021 | touring 43


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FREIZEIT

Unbekanntes St. Gallen

Meist wird der Kanton mit der Stadt gleichgesetzt, doch er bietet mehr.

Zum Beispiel herrliche Landschaft, kulinarische Besonderheiten und

ein kleines Weingebiet von Rang. Da sind aber auch die Perlen Altstätten

und Werdenberg. Eine genüssliche Tour durch den Ostteil des Kantons.

TEXTE JULIANE LUTZ | FOTOS EMANUEL FREUDIGER


Kreuzlingen

Bodensee

GER

TG

Rorschach

St. Gallen

AR

ZH

AI

St. Gallen

SZ

Grabs

S C H W E I Z

GL

St. Margrethen

Berneck

Altstätten

AUT

FL 10 km

GR

Aussicht von der Kulinarikwanderung

Ribelmais aus dem St. Galler Rheintal

Auch die Weine dort sind besonders

Altstätten lockt mit seinen schönen Fassaden

Werdenberg bietet uralte Holzhäuser

September 2021 | touring 45


Genusswanderung mit Seesicht

Auf besonders schöne Weise erschliesst sich das Hinterland von

Rorschach bei einer Kulinarikwanderung. Wer sie macht, lernt die

ländliche Pracht des Kantonsteils und regionale Spezialitäten kennen.

Logenblick vom Rossbüchel aus.

Von hier sieht man von Rorschach

über Konstanz bis Bregenz

Steil führt die erste

Etappe der siebzehn

Kilometer langen Wanderung

von der Haltestelle

St. Gallen Martinsbrücke

nach oben. Wir gehen

über sattgrüne Wiesen voller

Klee, die hinreissende Hügellandschaft

des Appenzell im

Blick. Bald schon wird die

Anstrengung mit der Sicht

auf den Bodensee belohnt.

Auf der kulinarischen Wanderung

«Von Gang zu Gang»

lässt sich das ländliche

St. Gallen gemächlich entdecken.

Manchmal ist jedoch

Raten angesagt, da die Wanderwege

nicht immer ganz

eindeutig signalisiert sind.

Einmal schaut eine Frau gerade

im richtigen Moment

aus dem Fenster ihres Hauses,

um uns den Weg um den

Garten herum zu weisen.

Feinste Landküche

Der erste Stopp ist im Strassendorf

Grub am Südhang

des Rorschacherbergs geplant.

Dort nehmen wir die

Vorspeise ein. Der Landgasthof

Bären erweist sich als

statt licher Schindelbau. Wer

die Tour bucht, kann hier

zwischen Appenzeller Salatteller

mit Mostbröckli und

Käse oder Makkaroni mit

Gemüse und Käse wählen.

Beides ist ein Genuss. Pächter

Dietmar Wild, ein

höchst sympathischer

Vor arl berger, setzt

auf sai sonale und

regionale Küche.

2020 wählten die

Tester von Guide

Michelin seine

Cordons bleus gar

unter die zehn

besten in der Schweiz.

Auch Wildgerichte gehören

zu seinen Spezialitäten. Dermassen

gestärkt fliegen wir

fast die nächste (moderate)

Anhöhe hoch und durch das

Waldstück Richtung Rossbüchel.

Auf der Terrasse des

schicken Holzbaus wird das

Haupt gericht serviert. Das

Ausflugslokal wirbt mit einem

Fünfländerblick? Fünf

Länder? Schweiz, Baden,

Württemberg, Bayern und

Vorarlberg klärt uns der Kellner

auf. Aha. Aber das Panorama

auf den Bodensee ist so

atemberaubend, wie es auf

der Webseite beschrieben

wird. Wir sehen von Rorschach

über Kreuzlingen bis

Bregenz. Kulinarikwanderer

können im Rossbüchel entweder

Vegispätzli mit Käse

und Zwiebeln oder Lachs-

«Knusperli» mit gemischtem

Salat nehmen. Wir entscheiden

uns für Letzteres und

bereuen es nicht. Dazu

schmeckt ein kleines Bier

von der Kornhausbrauerei

Rorschach.

Irgendwann müssen wir wieder

los, denn wir wollen

ja die ganze Tour schaffen.

Gelungener Auftakt: Salatteller mit

Mostbröckli und Käse im Landgasthof

Bären, Grub

46 touring | September 2021


FREIZEIT

Pächter Dietmar Wild hat sich in der Zeit im Bären viel Renommee erkocht

Feines Hauptgericht: Lachs-«Knusperli» und Salat in der Wirtschaft Rossbüchel

Wirtin Daniela Brugger vom Ausflugslokal Steiniger Tisch über Thal

Süsser Abschluss: Zwetschgenkuchen à la Brugger

Kurz nach dem beliebten

Rossbüchel wird es ruhig.

Vorbei geht es an hübschen

Holz- und Schindelhäusern

mit viel Blumenschmuck. Einmal

streicht uns vor einem

Haus eine grau-weisse Katze

um die Beine. Andere Begegnungen

sind dagegen selten.

Dieser Tourenabschnitt ist

wesentlich länger als der vorherige,

aber kurzweilig. Die

Bäume in einem ausgedehnten

Waldstück spenden angenehmen

Schatten, und

später plätschert ein Bach neben

unserem Weg vor sich

hin. In Wienacht- Tobel steigen

wir wieder bergauf,

Weinberge zu unserer Rechten.

Auf dem Rebkulturweg

auf dem Buechberg passieren

wir das reizende, im sechzehnten

Jahrhundert erbaute

Schloss Greifenstein. Wie

damals befindet sich das Anwesen

in Privatbesitz. So

könnte man also wohnen,

wenn Geld keine Rolle spielt.

Dessert mit Aussicht

Nach einem knappen Kilometer

haben wir unser Endziel

erreicht: den Steinigen Tisch.

Das Ausflugslokal auf einem

Kamm des Buechbergs gibt

es bereits seit 120 Jahren.

Alte Fotos in den Innenräumen

zeugen davon. Dass sich

der Steinige Tisch hält, verwundert

angesichts seiner

Lage nicht. Wer hierherkommt,

blickt links auf den

Bodensee und rechts ins

Appenzeller Vorderland.

Auch der Namensgeber, dessen

Stein aus einem nahen

Steinbruch stammt, existiert

noch. Wir wollen schon auf

einer Bierbank unter einem

bunten Schirm Platz nehmen,

doch die Bedienung hat uns

einen Zweiertisch auf einem

schmalen, langen Balkon unterhalb

der Sonnenterrasse

reserviert.

Wir sitzen über den Weinbergen

und schauen auf die

Ortsgemeinde Thal hinunter,

der das Lokal gehört. Beim

Dessert haben wir die Wahl

zwischen verschiedenen

Tageskuchen und Apfelstrudel.

Er schmeckt sehr fein,

ebenso wie die Zwetschgenwähe.

Seit 2020 ist Daniela

Brugger, die auch aus Vorarlberg

stammt, Pächterin.

Sie bietet gutbürgerliche Gerichte

wie Schnitzel, Rindsgulasch

oder Käsespätzli an.

Alle Produkte stammen aus

Thal oder dem Appenzell,

betont sie. Im September soll

es steirische Wochen geben.

Dann wird das Lokal brummen,

denn die herzlich-resolute

Wirtin versteht ihr Geschäft.

Bevor wir uns auf

den Weg zur Bushaltestelle

machen, schlägt sie uns vor,

ein Glas «Riesling-Sylvaner

Buchberg» vom Weingut

Roman Rutishauser zu versuchen.

Die Trauben wachsen

direkt unter uns am

Hang. Das ist ein guter Abschluss

für eine gelungene

Wanderung. ◆

Die Recherchereise in den Kanton

St. Gallen wurde auf Einladung

von St. Gallen-Bodensee Tourismus

ermöglicht.

GUT ZU WISSEN

Wohnen: Das Biohotel

Schloss Wartegg, Ror schacherberg,

ist der ideale

Ausgangspunkt, um den

Kanton St. Gallen zu entdecken.

Das schöne Anwesen

mit Seeblick und

top Küche ist bereits ein

Erlebnis für sich, wartegg.ch

Kulinarikwanderung: pro

Person (drei Gänge, ohne

Getränke) 55 Franken, Dauer

(mit Essen) zirka acht Stunden,

st.gallen-bodensee.ch

baeren-grub.ch

rossbuechel.com

steinigertisch.ch


September 2021 | touring 47


Ribelmais ist wieder gefragt

Lange galt er im Rheintal als Grundnahrungsmittel, doch nach dem

Zweiten Weltkrieg geriet er in Vergessenheit. Engagierte Unternehmer

und Bauern belebten den Ribelmais mit Erfolg wieder.

Die Chips schmecken

so gut, dass die

Hand immer wieder

in den knisternden

Sack wandert und neue hervorholt.

Es wundert nicht,

dass sie gleich zum Erfolg

wurden als die Lütolfs sie

2019 in Hofläden anboten.

Auch bei der Migros Ostschweiz

war man vom regionalen

Produkt sofort angetan.

Mittlerweile sind die Rheintaler

Ribelmais­Chips in über

siebzig Filialen erhältlich.

Früher:

Armeleute essen

Wer an St. Galler Speziali täten

denkt, hat die Olma­Bratwurst

und Bürli vor Augen.

Doch der Ribelmais war

ebenso typisch für den

Kanton, nur geriet er in Vergessenheit.

Das Getreide

wurde seit dem siebzehnten

Jahrhundert im Rheintal, in

Vorarlberg und Liechtenstein

angebaut und galt als Armeleute

essen. Aus dem gemahlenen

Mais wurde mit Milch,

Wasser und Salz ein Brei gerührt,

der anschliessend in

Butter angebraten wurde, bis

sich goldbraune Krümel, die

Ribel, bildeten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

nahm die Anbaufläche drastisch

ab. Um 1990 war der

Ribelmais nur noch in Gärten

zu finden. Dem stellten sich

engagierte Bauern, Privatleute

und auch Ernst Lütolf,

Mitinhaber des gleichnamigen

Getreidelogistikzentrums

in St. Margrethen, entgegen.

1998 gründeten sie

den Verein Rheintaler Ribelmais,

mit dem Ziel, das Getreide

wieder im Bewusstsein

zu verankern und die Anbauflächen

zu erhöhen. Heute

wächst die im Vergleich mit

herkömmlichen Speisemais

schlankere Pflanze mit helleren

Körnern wieder auf zirka

neunzig Hektaren zwischen

Altenrhein und Zizers.

Heute:

hippes Produkt

Seit 2000 ist der Rheintaler

Ribelmais ein AOP­Produkt

(geschützte Ursprungsbezeichnung)

und gilt damit als

kulinarisches Erbe der

Schweiz. Damit geht einher,

dass vom Anbau über die

Ernte bis zum Mahlvorgang

alles genau geregelt ist. Die

Besonderheit des Ribelmaises

ist, dass fast das ganze Maiskorn

mitsamt Keimling gemahlen

wird, während bei

anderen Maismehlprodukten

die Maiskörner vor dem Mahlvorgang

entkeimt werden.

Mittlerweile vermarktet und

vertreibt die Familie Lütolf

Produkte aus Ribelmais über

die Lütolf Spezialitäten AG.

Kunden sind Schweizer Grossverteiler

und Hofläden im

Land. Pro Jahr werden etwa

400 Tonnen Ribelmais als

Rohstoff für Mehl, Dunst

(liegt zwischen Mehl und

Griess), Polenta und zu Futterzwecken

verwendet.

Angeboten

werden der

fein gemahlene

Ribelmais,

der sich gut für

Kuchen eignet, die

gröber ge mahlene

Ribelmais­Bramata,

die als Bramata­

Polenta in vielen

Lokalen als Beilage

serviert wird. Und es

gibt die Chips aus

Rheintaler Ribelmais

AOP, Schweizer

Sonnenblumenöl und

jodiertem Kochsalz.

Dafür liessen die Lütolfs

2019 extra eine Chips­

Anlage aus Los Angeles

kommen. Der krosse

Snack ist glutenfrei und

auch für Vegetarier

und Veganer geeignet,

so Geschäftsführer

Christian Lütolf. 2021

wurde die Firma Lütolf

vom Ost schwei zer

Verein Culinarium, der

sich für regionale Produkte

einsetzt, als

Könige in der Kategorie

Produktion ausgezeichnet.

Das gab den Chips

weiteren Auftrieb, denn

das Gütesiegel Culinarium

hat in der Ostschweiz

eine grosse

Bedeutung. •

Schlankere Kolben

und hellere Körner

zeichnen den Rheintaler

Ribelmais aus

48 touring | September 2021


FREIZEIT

Weinerfolg aus dem Rheintal

Winzer wie Christoph Schmid vom Tobias-Weingut in Berneck sorgen dafür,

dass der Kanton St. Gallen bei Weinconnaisseuren vermehrt Beachtung findet.

Er führt den Betrieb in der fünften Generation mit neuen Ideen.

Gute Tropfen aus der

Ostschweiz? Wem

fällt da nicht gleich

die Bündner Herrschaft

ein. Christoph Schmid,

Inhaber des Tobias­Weinguts

in Berneck hat mit zahlreichen

Auszeichnungen die

Aufmerksamkeit von Fachleuten

in den letzten Jahren

auch auf das St. Galler Rheintal

gezogen. So wurde der

Jahrgang 2013 seines «tobias

Pinot noir G5 2019» mit Gold

bei der 26. Interna tionalen

Weinprämierung Zürich ausgezeichnet.

Im gleichen Jahr

erhielt der Wein ebenfalls

Gold beim Grand Prix du Vin

Suisse und wurde als bester

Pinot noir im Land nominiert,

während der «tobias

Rivaner», Jahrgang 2018, bei

diesem Wettbewerb Silber

holte.

Traditionsbewusst

anders

Das Weingut existiert bereits

seit 1866, gegründet von Ururgrossvater

Tobias Schmid.

Das Kürzel G bei den Pinots

noirs und den Cuvées namens

Rouge sind eine Hommage

an die Generationenfolge.

Der in Wädenswil

ausgebildete Önologe übernahm

2012 das Weingut vom

Vater. Entschlossen, eigene

Wege zu gehen, baute er klassische

Sorten wie Pinot noir

in der neuen G­Linie facettenreich

aus und nahm Spezia

li täten ins Programm auf.

Neu ist derzeit ein sortenreiner

Zweigelt. Pro Jahr werden

insgesamt 100 000 bis

120 000 Flaschen abgefüllt.

Da auch zeitgemässes Marketing

zum Erfolg beiträgt,

liess er den Auftritt komplett

erneuern. Erkennungszeichen

der Tobias­Weine sind

ausklappbare Laschen am

Flaschenetikett.

Spitzenqualität im Einklang

mit der Natur zu erzielen,

ist dem 45­Jährigen wichtig.

So bewirtschaftet er die Rebberge

umweltschonend und

setzt etwa bei Erneuerungen

auf Kleinterrassen. Auf diese

Weise werden ökologische

Nischen für zahlreiche Tierund

Pflanzenarten gefördert.

Der Wein soll nicht nur schmecken,

sondern auch erlebt

werden. Das sei bereits das

Credo des Vaters gewesen,

so Schmid. In den Sommermonaten

finden Hochzeiten

auf dem Weingut statt. Die

Buschenschenke Berneck ist

ebenfalls Teil des Unternehmens.

Unter lauschigen Lauben

erholen sich Velofahrerinnen

und Wanderer bei

Wein, Grilladen und Winzerwurst

von den Anstrengungen.

Viele fahren auch direkt

zum beliebten Treffpunkt,

der von Pächter Cem Utas mit

viel Schwung betrieben wird.

Es läuft bestens für Christoph

Schmid. Die Chancen stehen

gut, dass das Weingut auch in

der sechsten Generation weitergeführt

wird, denn Tochter

und Sohn zeigen schon grosses

Interesse. •


Christoph Schmid im Weinberg bei seinem Gut. Der 45-Jährige kann sich

über zahlreiche Auszeichnungen seiner Rot- und Weissweine freuen

September 2021 | touring 49


FREIZEIT

Klein- und Kleinststadtperlen,

die es

zu entdecken lohnt

Das im 18. und 19. Jahrhundert reich gewordene

Altstätten ist einen Besuch wert, wie auch

das winzige Werdenberg mit seinen Holzbauten.

Zwei Orte, um Geschichte zu erleben.

Dort hinten waren

früher die Viehställe

untergebracht, und

Schweine suchten

im Unrat nach Fressbarem.

Im Mittelalter und noch lange

danach muss es im Era-Graba

hinter der Marktgasse recht

gestunken haben. Heute ist es

ein schmuckes Gässlein mit

Pflanzen und gepflegten

Hausrückseiten. Altstätten,

das in der Mitte zwischen

Bodensee und Buchs liegt, ist

ein kleines Bijou, dessen

Blütezeit im achtzehnten und

neunzehnten Jahrhundert

lag. Der Handel mit Stoffen

brachte Reichtum, der sich in

den Gebäuden niederschlug.

Das historische Zentrum

besteht im Wesentlichen aus

Obergasse, Engelgasse, Pfluggasse

und Marktgasse. Letztere

bezirzt mit ihren schönen

Fassaden, und jedes Haus

hat seine Geschichte. So

erhielt der Frauenhof den

Namen von Kunigunde, Tochter

des letzten Edlen von Altstät

ten. Nach 1486 ging er

viele Jahre an das Kloster

St. Gallen über. Am Engelplatz,

wo bis 1800 der Viehmarkt

abgehalten wurde, gibt

es drei spätgotische Häuser

mit herrlichen Giebeln zu

bewundern. Und das damals

so kostbare Tuch entstand im

hübsch renovierten Weberwinkel.

Nicht zu vergessen ist

der herrschaftliche Kaufmannssitz

«zur Prestegg»,

den sich ein Rheintaler im

sechzehnten Jahrhundert errichten

liess. 1788 wurde er

zur barocken Schlossanlage

umgebaut und ist heute Sitz

des städtischen Museums.

Stadt mit fünfzig

Einwohnern

Entzückend, anders kann

man das am gleichnamigen

See gelegene Werdenberg

nicht bezeichnen. Es ist mit

rund fünfzig Einwohnern

und 34 bestens erhaltenen

und mindestens 600 Jahre

alten Häusern nicht nur die

kleinste Stadt, sondern auch

die älteste Holzsiedlung der

Schweiz. Riegelbauten oder

alpiner Blockbau – sämtliche

Holzbauweisen des Lands

sind hier erhalten. Stolz

thront das Schloss über allem,

das für sein jährliches

internationales Festival für

alte und neue Musik sowie

audiovisuelle Medien bekannt

ist. Auf den Grafen

Rudolf I. von Montfort geht

die ursprüngliche Burg zurück,

die um 1230 entstand.

Nach einer wechselvollen

Geschichte, in der auch

Glarus mit harter Hand über

die Werdenberger bestimmte,

kam das «Städtli» an der Ostgrenze

der Schweiz 1803

zum Kanton St. Gallen. Heute

ist es Teil der Gemeinde

Grabs.

Die Geschichte der einfachen

Leute lässt sich im Schlangenhaus

erleben, während auf

dem Schloss die Epochen

unter der Zeit der Grafen, der

Glarner Vögte und der einflussreichen

Bürgerfamilie

Hilti festgehalten wurden.

Empfehlenswert ist auch eine

Führung mit dem früheren

Lehrer This Isler, der so

begnadet erzählt, dass die

Geschichte von Werdenberg

lebendig wird. ◆

Drei spätgotische Häuser mit eindrücklichen Giebeln in Altstätten

Im schmucken Era-Graba suchten einst Schweine im Unrat nach Futter

Die Häuser von Werdenberg verfügen alle über schön gepflegte Gärten

Das Schloss thront stolz über der Ministadt mit nur 34 Gebäuden

50 touring | September 2021


Liebliches Fluss-Duett

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Basel–Speyer–Cochem–Rüdesheim–Basel

1. Tag Basel

Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung und

um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los!».

2. Tag Speyer

Gemütliche Schifffahrt entlang des Rheins. Geniessen

Sie die Annehmlichkeiten an Bord. Ausflug (1)

«Pfälzische Weine» mit Degustation lokaler Weine

oder er kunden Sie die Domstadt Speyer auf eigene

Faust. Weiterfahrt nach Cochem.

3. Tag Cochem–Alken

Ankunft am Nachmittag in Cochem. Rundgang (1)

durch das historisch bedeutsame und direkt an der

romantischen Flussschleife im Moseltal gelegene

Städtchen. Anschliessend Besuch der Reichsburg.

4. Tag Rüdesheim

Lauschen Sie während der Schifffahrt entlang des

«Romantischen Rheins» den Ausführungen eines

Einhei mischen über die einzigartige Kulturlandschaft.

Am Nachmittag Ausflug (1) zum Niederwalddenkmal

in Rüdesheim. Weiterfahrt während des

Abendessens.

5. Tag Baden-Baden

Ab Plittersdorf Bustransfer (1) nach Baden-Baden.

Freie Zeit in der Kunststadt, welche Sie begeistern

wird. Wiedereinschiffung der Ausflugsgäste in Kehl,

wo das Schiff bereits wartet. Die letzte Etappe zurück

nach Basel beginnt.

6. Tag Basel

Ausschiffung nach dem Frühstück und individuelle

Heimreise.

Abreisedaten 2021 Es het solangs het Rabatt

25.08. 300

30.08. 300 (8)

04.09. 300

19.09. 300 (8)

24.09. 300 (8)

29.09. 300

14.10. 350

19.10. 350

24.10. 350

09.09. 300

14.09. 300

04.10. 300

09.10. 300

(8) Zusatzpaket Wander-Special (Details Online)

Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie

• Vollpension an Bord

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• Audio-Set bei allen Ausflügen

Preise pro Person in CHF (vor Rabattabzug)

2-Bettkabine Hauptdeck 1090

Mini Suite Hauptdeck (5) 1290

Junior Suite Mitteldeck, franz. Balkon (5) 1490

Junior Suite Oberdeck, franz. Balkon 1590

Deluxe Suite Mitteldeck, franz. Balkon (5) 1790

Deluxe Suite Oberdeck, franz. Balkon (5) 1890

Queen Suite (ca. 30 m2) OD, Privatbalkon (5) 2090

Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck 0

Zuschlag Alleinbenutzung Junior Suite OD 0

Ausflugspaket (4 Ausflüge) 160

Zusatzpaket Wander-Special 230

Annullations- und Assistance-Versicherung 54

(5) Nicht zur Alleinbenutzung möglich

1. Tag Zürich/St. Margrethen–Passau Individuelle

Anreise. Busfahrt nach Passau und Einschiffung.

2. Tag Wien Fahrt durch die Wachau nach Wien.

Rundfahrt/-gang (1) durch die Kaiserstadt.

3. Tag Puszta Ausflug (1) in die Puszta mit Reitvorführung.

Wiedereinschiffung in Kalocsa.

4. Tag Belgrad Rundfahrt/-gang (1) durch Belgrad

und Besuch der Festung Kalemegdan.

5. Tag Flusstag Schifffahrt durch das «Eiserne Tor».

6. Tag Bukarest Ausflug (1) nach Bukarest mit Rundfahrt/-gang.

Rückfahrt nach Fetesti.

7. Tag Donaudelta Rundfahrt (1) mit Ausflugsbooten

durch das obere Donaudelta oder Rundfahrt Delta

intensiv (3) mit Schnellbooten.

8. Tag Rousse Besuch des Höhlenklosters Basarbowski

(1) und Rundfahrt/-gang durch Rousse.

9. Tag Flusstag Passage des «Eisernen Tores».

10. Tag Belgrad–Novi Sad Ausflug (1) nach Novi Sad

mit Halt beim Kloster Krusedol. Rundfahrt/-gang

und Besuch der Wehranlage Petrovaradin.

11. Tag Mohács Ausflug (1) ins mediterrane Pécs.

12. Tag Budapest Rundfahrt/-gang (1) durch Budapest.

Rundgang im Burgenviertel und freie Zeit in

der Markthalle. Am Nachmittag freie Zeit.

13. Tag Bratislava Rundfahrt/-gang (1) durch Bratislava

mit Fahrt zur Burg und Aussicht auf die Donau.

14. Tag Weissenkirchen Ausflug (1) zum Stift Melk.

Busfahrt durch die Wachau und Führung durch die

imposante Anlage des barocken Benediktinerstifts.

15. Tag Passau–St. Margrethen/Zürich Ausschiffung

und Busrückfahrt. Individuelle Heimreise.

Abreisedaten 2021

29.08./26.09./17.10.

Abreisedaten 2022

15.05./12.06./03.07./31.07./28.08./25.09./16.10.

Unsere Leistungen

Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord, Bustransfer Zürich/St.

Margrethen–Passau v. v., Thurgau Travel

Kreuzfahrt leitung, Audio-Set bei allen Ausflügen

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FREIZEIT

Landpartie mit Gustav

und Paula

Der Campingtrend greift weiter um sich. Wer einmal einen Wohnwagen

ausprobieren möchte, kann bei Gerold Huber in Wittenbach

kleine Retrocaravans samt Zugfahrzeug ausleihen. Der «Touring» war

mit einem «Dübener Ei» in der Ostschweiz unterwegs.

Hochherrschaftliches

Ambiente für einen

DDR-Caravan im Park vom

Schlosshotel Wartegg

TEXT JULIANE LUTZ | FOTOS EMANUEL FREUDIGER

Vermutlich wurde der

1989 hergestellte

«Würdig 301» noch

von einem Trabi

gezogen. Den in der DDR beliebten

Wohnwagen gab es

nur in Weiss. Erst Gerold Huber

hat ihm den fröhlichen

gelben Farbton verpasst. Der

ausgebildete Lehrer und

Journalist vermietet in Wittenbach

bei St. Gallen unter

dem Namen Rosita – The

Rolling Vintage Hotel – historische

Miniwohnwagen mit

entsprechend kleinen Zugfahrzeugen.

Die meisten

Caravans aus seiner Flotte

stammen aus der ehemaligen

DDR, ein paar aus Italien.

Das Faible des 64-Jährigen

für Wohnwagen stammt aus

der Zeit, als er Artistenkinder

unterrichtete. Für drei Jahre

tourte er sogar mit dem eigenen

kleinen Zirkus durch die

Schweiz.

Ein nettes Gespann

Für unsere Fahrt durch

St. Gallen und das Appenzell

wird ein Fiat 500 Cabrio namens

«Paula» vor den gelben

«Gustav» gespannt. Gerold

Huber gibt allen Wohnwagen

und Zugfahrzeugen einen

Namen. «Da Frauen letztend-


September 2021 | touring 53


lich doch immer den Karren

aus dem Dreck ziehen, haben

die Autos weibliche und die

Caravans männliche Vornamen»,

sagt er mit einem

Augenzwinkern.

«Touring»-Fotograf Emanuel

setzt sich hinters Steuer. Die

erste Station ist das fast

500 Jahre alte Schloss Dottenwil

auf einem Hügel bei Wittenbach.

Tapfer zieht der Fiat

das doch 350 Kilo schwere

Wohnwägelchen nach oben.

Der ideale Platz für ein Picknick

mit Sicht auf Bodensee

und Alpstein. Über uns kreist

ein Milan in der Hoffnung,

dass etwas übrig bleibt.

Umgeben von Feldern und

Bauernhöfen liegt die Kapelle

Maria zum Siege in Ruggisberg.

Eine Frau liess sie Ende

des siebzehnten Jahrhunderts

zum Dank dafür errichten,

dass der von ihr Geliebte heil

aus der Schlacht gegen die

Türken zurückkehrte.

DDR-Ei vorm Schloss

Noch eine Wanderung über

die Sitter, und schon ist es

Zeit, den Ort anzusteuern,

wo wir übernachten werden:

Schloss Wartegg in Rorschacherberg.

Während die meisten

Kunden von Gerold Huber

die Nacht im Caravan auf

einem Camping verbringen,

dürfen wir das Gespann im

Schlosspark abstellen. Der

Hotelmanager war ein Schüler

von Gerold Huber und

hat ihn wohl in guter Erinnerung.

Die Gäste auf der Terrasse

staunen nicht schlecht,

als sie das gelbe «Dübener Ei»,

wie der «Würdig 301» auch

genannt wurde, sehen. Was

für ein Kontrast: Wo 1919

Im gelben «Dübener Ei» unterwegs zu sein, macht Spass

das entmachtete und ins Exil

geschickte letzte Kaiserpaar

von Österreich-Ungarn flanierte

–Karl und Zita verbrachten

zwei Monate auf

Schloss Wartegg – erglüht nun

das Ei aus dem untergegangenen

sozialistischen Staat im

Abendrot. Von den ursprünglich

2000 bis 2200 Exemplaren

sind nicht mehr viele übrig.

Die letzten verliessen

1990 den VEB Camping wohnwagen

im sächsischen Bad

Düben.

Nach einem schönen Abend

auf der Hotelterrasse mit

Logenblick auf den Bodensee

ziehen wir uns zurück. Ema-

Das Gespann tuckerte

für den «Touring»

durch Teufen und andere

Orte im Appenzell

54 touring | September 2021


FREIZEIT

nuel schlägt den Schlafsack im

Gras des Parks auf. Ich habe

den Wohnwagen für mich.

Die Holz-Papp-Kon struktion

ist innen sehr einfach gehalten.

Ein paar Schränkchen

und ein Gasherd. DDR- Standard

halt. Das Bett ist bequem

und recht gross, denn es war

für zwei Personen gedacht.

«Kuschelkugel» lautete ein

weiterer Spitzname für den

Winzling. Angeblich konstruierte

Max Würdig 1936 den

Caravan, weil er mit seiner

Freundin ohne Trauschein

nirgenwo übernachten durfte.

Mit der aerodynamischen

Form sollte er das Wohnwagendesign

für fast ein halbes

Jahrhundert prägen.

Der Fiat schnauft

Am nächsten Morgen rollen

wir langsam nach Heiden. Auf

den kleinen steilen Stras sen,

die wir öfter wegen der Aussicht

nehmen, kommt der Fiat

fast an seine Grenzen. Und

wenn rangiert werden muss,

gerät selbst der erfahrene

Autofahrer Emanuel schon

mal ins Schwitzen. Wir merken

bald, dass etwas Erfahrung

mit einem Anhänger für

eine Reise mit einem alten

Wohnwagen ohne Hightech

von Vorteil ist.

Von den sanften Hügeln und

den Bauernhöfen, die wie ins

Grün getupft scheinen, aber

auch von den schönen Orten

kriegen wir nicht genug. Heiden

beeindruckt mit zum Teil

stattlichen Gebäuden, Trogen

mit dem Landsgemeindeplatz

und Teufen mit hübschen

Schindelhäusern, die

ans württembergische Allgäu

erinnern. Aber auch

«Gustav» beeindruckt viele,

die ihn sehen. Und oft ringt

er den Leuten ein Lächeln ab.

Einfach sein und die Landschaft

geniessen, das kann

man im Appenzell besonders

gut. In Niederteufen ist die

Sicht auf Wasser und Berge

erneut derart beeindruckend,

dass wir die Campinghocker

aus dem Kofferraum holen.

Doch bald ist Zeit, das Gespann

nach Wittenbach zurück

zu steuern. Nach Appenzell

Innerrhoden schaffen

wir es nicht mehr. Beim Ausladen

streiche ich noch einmal

mit der Hand über die

Seite des Caravans. Der gelbe

«Gustav» hat sich schnell ins

Herz geschlichen. ◆

Die Reportage kam mit freundlicher

Unterstützung von Rosita.ch und

Schloss Wartegg, Rorschacherberg

zustande.

Gerold Huber ist ein Zirkusfan, daher

kommt sein Faible für Wohnwagen

GUT ZU WISSEN

Rosita: Retrowohnwagen-

Verleih mit Zugfahrzeugen

(Smart, elektrisch/Diesel;

Fiat 500, Benziner)

Preisbeispiele: eine Nacht

werktags 222 Franken, eine

Wochenendnacht (Fr–Sa,

Sa–So, So–Mo) 333 Franken,

Bettwäsche kann für

33 Franken gemietet werden.

Miete Wohnwagen

allein, halber Preis, rosita.ch

Einkehren: Schlosshotel

Wartegg, Rorschacherberg,

grandiose Bioküche,

Boden seeblick, herrliches

Anwesen

Restaurant Hirschen,

Teufen, sehr gutes Essen,

schönes Interieur

September 2021 | touring 55


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Geführte Bikerreise

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Exotische Motorradtour & Berber

Traditionen

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1. Januar 2022

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Hobby: Patrouilleur

Steigende Pannen, kaum Einsatzfahrzeuge: Um den Engpass zu meistern,

bildete die TCS Sektion Zürich in den 1960er- und 1970er-Jahren auto affine

Mitglieder zu sogenannten Touringhelfern aus. Einer der Hobby patrouilleure

von damals erinnert sich.

CLUB

TEXT DOMINIC GRAF

Anfang der Sechzigerjahre zählte

die Pannenhilfe des TCS Zürich

genau zwei Fahrzeuge. Angesichts

der zu dieser Zeit stark

zunehmenden Zahl an Personenwagen

und den damit verbundenen steigenden

Pannen war die TCS Patrouille schlicht

überfordert. Aus dieser Not heraus entschloss

man sich zu einem ungewöhnlichen

Schritt und appellierte an den

kameradschaftlichen Clubgedanken:

Die Mitglieder sollten helfen – freiwillig

und unentgeltlich. Die Touringhelfer

waren geboren.

Anforderungen an die

Touringhelfer anno 1972

Um sich den Hobbypatrouilleuren anschliessen

zu können, mussten die Anwärter

jedoch einige Bedingungen erfüllen.

Längst nicht jedes TCS-Mitglied

konnte zum Touringhelfer werden, wie

folgender Auszug aus einem Artikel

der «Automobil Revue» von 1972 –

gefunden auf zwischengas.com – eindrücklich

zeigt: «Natürlich werden nur

charakterlich einwandfreie Leute in das

Corps aufgenommen. Deren Mindestleistung

an Fahrkilometern pro Jahr

muss 10 000 bis 20 000 betragen, und

sie müssen einen abgenommenen

Wagen fahren, der alljährlich durch den

TCS-Kontrolldienst nachgeprüft wird.

Einführungskurs

zum Touringhelfer

im Jahr 1961


FOTOS ZWISCHENGAS.COM, AUTOMOBIL REVUE, ZVG

September 2021 | touring 57


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CLUB

Die Aufnahme erfolgt frühestens zwei

Jahre nach bestandener Führerprüfung.

Vor Ernennung zum Touringhelfer und

vor Aushändigung der Ausrüstung muss

ein Einführungskurs mit Abschlussprüfung

absolviert werden. Die Aufnahme

von Helferinnen ist nicht ausgeschlossen,

sofern es sich um Sanitätsfahrerinnen

handelt oder Fahrerinnen mit ähnlicher

Ausbildung.»

Keilriemen mit dem Nylonstrumpf

der Ehefrau geflickt

Einer dieser «charakterlich einwandfreien

Leute» war Hans Rudolf Meier,

der, wie er sagt, «Anfang der Siebziger

längere Zeit bei dieser Truppe mitgemacht»

hat. Obwohl seine Karriere als

Touringhelfer schon fünfzig Jahre zurückliegt,

erinnert er sich noch gut und

gerne an diese Zeit: «Nach dem Einführungskurs

in Zürich waren wir berechtigt,

anderen bei einer Panne zu helfen.

Wir wurden mit einem Werkzeugset

ausgerüstet und erhielten ein gelbes

Touringhelfer-Schild, das mit Gummibändern

an der Stossstange befestigt

wurde.» Nebst der Werkzeugtasche und

dem Erkennungsschild gehörten Überkleider,

eine Autoapotheke, eine Kamera,

ein Feuerlöscher und Kreide zur

Ausrüstung im Wert von 900 Franken.

Auch wenn die Ausrüstung regelmässig

zum Einsatz kam und sehr hilfreich war,

musste Hans Rudolf Meier manchmal

improvisieren und eine kreative Lösung

finden. «Bei einem Renault R4 mit gerissenem

Keilriemen habe ich einmal mit

einem Nylonstrumpf meiner Frau einen

Behelfskeilriemen gebastelt. Der Fahrer

konnte damit immerhin zu seiner Werkstatt

fahren», schildert er einen Einsatz

von damals. Bei einem

anderen Fahrzeug, dem im

Zündverteiler die Unterbrecherfeder

gebrochen

war, habe er mit einem

Gummiring den Unterbrecher

notdürftig wieder

zum Funktionieren gebracht,

um zur nächsten

Garage fahren zu können.

Hin und wieder hätten

auch Radwechsel dazugehört,

«da es früher

wesentlich häufiger Plattfüsse

gab als heute». Ebenfalls

häufiger sei es vor

fünfzig Jahren auch zu

Benzinpannen gekommen:

«Manchmal habe ich mit

«Viele Autos hatten

noch keine Tankanzeigen,

nur

Reservehebel.»

Benzin ausgeholfen. Viele Autos hatten

noch keine Tankanzeigen, nur Reservehebel,

die ver gessen wurden, zurückzustellen»,

so Meier.

Hans Rudolf Meier,

ehemaliger Touringhelfer

Auf gelbe Halstücher

achten

Der Touringhelfer konnte

einigen in Not geratenen

Automobilisten helfen.

Sogar Motorradfahrern

habe er zur Weiterfahrt

verholfen. «Töfffahrer, die

ein Problem hatten, signalisierten

dies damals

mit einem gelben Halstuch

am Lenker. Ein Symbol,

das auf den deutschen

Motorradjournalisten

Ernst ‹Klacks› Leverkus

zurückgeht», erklärt

Hans Rudolf Meier.

Die Ausrüstung umfasste unter

anderem Überkleider, Werkzeug,

Erkennungsschild, Auto apotheke,

Kamera, Feuerlöscher und Kreide

Heute wäre eine solche Hobbypatrouille

wie die Touringhelfer undenkbar. Die

Komplexität und Vielfalt der Fahrzeuge

erfordert eine professionelle Ausbildung,

die definitiv nicht an einem eintägigen

Einführungskurs absolviert werden

kann. Für die damalige Zeit war es jedoch

eine rettende Idee, und der TCS

bewies schon damals seinen Clubgedanken

und den ausgeprägten Sinn für das

Mit- und Füreinander. Für die freiwilligen

Touringhelfer jedenfalls war es eine

in allen Bereichen gewinnbringende

Aufgabe: Sie konnten helfen und gleichzeitig

ihr Fahrzeugwissen und ihre

Fähigkeiten ausleben und unter Beweis

stellen. ◆

September 2021 | touring 59


Erweitern Sie Ihre Mitgliedschaft

zum Rundumschutz für sich und

Ihre Lieben.

Mit der Anpassung Ihrer aktuellen Mitgliedschaft

schützen Sie neu auch Partner und Familie. Und das

mit einer Vielzahl an zusätzlichen Leistungen.

Kaskorechtsschutz

Hilft Ihnen bei Streit mit der Autokaskoversicherung

wegen eines Schadens

an Ihrem eigenen Auto.

Pannenhilfe Auto

und E-Auto

Durchschnittlich 35 Minuten nach Ihrem

Anruf ist Hilfe bei Ihnen. 80% der Pannen

werden gleich behoben – auch bei E-Autos.

Unfallrechtsschutz

Fussgängern, Velofahrern

und ÖV-Benutzern

bieten wir rechtliche

Unterstützung.

Pannenhilfe

Velo und E-Bike

Verlassen Sie sich mit

Zwei rädern auf den TCS.

Unsere Patrouilleure

eilen Ihnen zu Hilfe.

LexCall

Unsere Rechtsexperten

helfen mit einer kostenlosen

Rechtsauskunft.

Personen-Deckung

Sie als Mitglied geniessen unsere

Hilfe, ganz egal, womit Sie unterwegs

sind. Unser Schutz gilt

Ihnen als Person, nicht einfach

einem Fahrzeug.

Unwetterschutz

Erreichen Sie Ihr Ziel wegen Unwetter

nicht am gleichen Tag, organisieren wir

eine Unterkunft für Sie.

ÖV-Schutz

Lässt Sie der ÖV im Stich,

organisieren wir Ihnen

ein Taxi oder ein Hotel.

Wir helfen Ihnen gerne weiter: 0800 140 000

Oder informieren Sie sich online auf club.tcs.ch/upgraden


CLUB

Kündigung erhalten?

Der Job-Coach hilft

Die TCS Job Assistance leistet praktische Unterstützung für den Weg

aus der Arbeitslosigkeit. Mit dem Job-Coach erweitert der Club sein

Angebot nun um eine für TCS-Mitglieder kostenlose Telefonberatung.

TEXT DOMINIC GRAF

Ratlos nach Kündigung?

Die TCS Job Assistance

hilft, eine neue Stelle zu

finden

In jedem Ende liegt ein

neuer Anfang», sagte

einst der spanische Philosoph

Miguel de Unamuno.

Das gilt auch fürs Berufsleben,

zum Beispiel nach einer

Kündigung oder einem

Konkurs. Obwohl der Verlust

des Jobs oft bitter ist und mit

existenziellen Sorgen einhergeht,

birgt er auch immer

eine Chance auf einen Neustart.

Um Arbeitssuchende

bei diesem Prozess zu unterstützen,

wichtige Fragen zu

beantworten und auf die

Komplexität des Stellenmarkts

vorzubereiten, haben

der TCS und sein Rechtsschutz

im Februar dieses Jahres

die TCS Job Assistance

ins Leben gerufen.

Damit stellt der Club seine

Erfahrung und Expertise im

Rechtsschutz der Öffentlichkeit

kostenlos zur Verfügung.

Auf der Onlineplattform finden

sich Rechtsinfos, Antworten

auf wichtige Fragen

sowie Tipps und Checklisten

zu den Themen Kündigung,

Konkurs und Kurzarbeit, Job

finden, Bewerben sowie Arbeits

markt. Über die Anruffunktion

erteilen die Juristinnen

und Juristen des TCS

zudem individuelle Erstauskünfte

auf Rechtsfragen zur

Arbeitslosigkeit.

Persönliche Beratung

Seit Kurzem ist die TCS Job

Assistance um eine Dienstleistung

reicher, den Job-

Coach. Wer zum Beispiel eine

Kündigung erhalten hat und

nicht weiter weiss, kann sich

telefonisch Rat einholen. Zusammen

mit einem auf die

Arbeitswelt spezia lisierten

Beratungsunternehmen bietet

der TCS eine kostenlose,

einmalige telefonische Erstberatung

bei Fragen rund um

den Jobverlust und die Stellensuche

an.

Ziel dieser persönlichen Beratung

ist es, die aktuelle Situation

zu klären, neue Perspektiven

zu sehen und auf die

nächsten konkreten Schritte

auf dem Weg zu einer neuen

Stelle hinzuweisen.

Dies kann insbesondere auch

jüngeren Menschen oder Personen

mit wenig Bewerbungserfahrung

helfen, baldmöglichst

nicht nur an irgendeine,

sondern an eine erfüllende

Erwerbstätigkeit zu gelangen.

Der Job-Coach ist ein Angebot,

das sich ausschliesslich

an die Mitglieder des TCS

richtet. ◆

JOB-COACH FÜR

TCS-MITGLIEDER

Zusammen mit der Movis

AG bietet der TCS neu eine

telefonische Beratung rund

um Jobverlust und -suche

an. Melden Sie sich am

besten gleich für einen Beratungstermin

an, und

halten Sie die Referenznummer

Ihrer TCS-Mitgliedskarte

bereit. Der Job-

Coach ist ein kostenloses

Angebot der TCS Job

Assistance exklusiv für

TCS-Mitglieder.

Jetzt Termin vereinbaren:

+41 848 270 270

Weitere Infos:

tcs-jobassistance.ch

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September 2021 | touring 61


Die TCS Mitgliedschaft

weiterempfehlen.

Es lohnt sich doppelt :

Die TCS Mitgliedschaft zum halben Preis für Ihre Freunde und ein Geschenk

im Wert von CHF 50.– für Sie.

Ihr Geschenk :

Geschenkkarte nach Wahl

im Wert von CHF 50.–

Ihr Geschenk :

Kaffeemaschine

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Ihr Geschenk :

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Rabatt im ersten Jahr. Bei Erneuerung gilt der sektionsabhängige Betrag (CHF 69.– bis CHF 159.–). Nur für Neumitglieder.

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TCS-Mitglied

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Das neue Clubmitglied : Meine Daten :

Frau Herr Geburtsdatum :

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Strasse : Hausnummer :

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CLUB

Neu mit Reservationen

und Parkhäusern Das

Angebot in der TCS-App

wird laufend ausgebaut

ZVG

Clever, digital und

bargeldlos parkieren

Das grösste digitale Parkplatznetz der Schweiz wächst weiter. Neu lassen

sich dank der Partnerschaft mit Parcandi Plätze reservieren, auch

in Parkhäusern. Zudem ergänzen 500 P+Rail-Parkplätze das Angebot.

TEXT DOMINIC GRAF

Es war noch nie so einfach,

einen Parkplatz

zu finden und zu bezahlen

wie mit TCS

Park & Pay. Seit letztem Jahr

steht das Angebot allen Nutzerinnen

und Nutzern der

TCS- App kostenlos zur Verfügung.

Dank der Vereinigung

verschiedener Parkinganbieter

zum grössten digitalen

Parkplatznetz des Lands

können über 100 000 Parkplätze

per Smart phone kontakt-

und bargeldlos bezahlt

werden. Berechnet wird jeweils

nur die effektive Parkzeit.

Nun wurde das Netz um

zwei Anbieter erweitert, die

einige Neuheiten mit sich

bringen.

Parkplätze reservieren

dank Parcandi

Durch die Integration von

Parcandi können erstmals

Parkplätze bis zu zwei Stunden

im Voraus kostenlos

reserviert werden. Der für

Auto fahrerinnen und Anwohner

lästige Suchverkehr

gehört damit der Vergangenheit

an. Das von der Baloise

lancierte Start -up Parcandi

beschert TCS Park & Pay zudem

eine weitere Pre miere:

Neu können gedeckte Parkplätze

und Plätze in Parkhäusern

gebucht werden. Zur

Parkhausöffnung und Verfügbarkeitsanzeige

wurde

eigens ein System entwickelt,

das sich flexibel auf beliebige

Parkhäuser anwenden lässt.

Die Wohn- und Geschäftsgebäude

sowie die Parkplätze

sind am Parcandi-Logo erkennbar.

Das Angebot ist in

Basel, Basel Land, Bern,

Zü rich, St. Gallen und Wet tin -

gen erhältlich und wird laufend

erweitert.

P+Rail kombiniert

das Auto mit dem ÖV

Mit P+Rail konnte der TCS

einen zweiten, neuen Partner

TCS PARK & PAY

LOHNT SICH

Verabschieden Sie sich von

lästigem Kleingeld, und

sparen Sie sich den Weg zur

Parkuhr. Mit TCS Park & Pay

bezahlen Sie Ihren Parkplatz

ganz bequem über

die TCS-App auf Ihrem

Smartphone – und zwar

immer nur für die effektive

Parkzeit.

Inhaber einer TCS Mastercard

profitieren zudem von

zwanzig Prozent Rabatt auf

alle Parkvorgänge.

Jetzt TCS-App downloaden,

registrieren und Parkplatz

finden!

Weitere Infos: park-pay.tcs.ch

hinzugewinnen. Die rund

500 Parkplätze von P+Rail

bereichern das Angebot um

attraktive Standorte in Bahnhofsnähe

mit bester Anbindung

an den öffent li chen

Verkehr. Ein wichtiges Anliegen

für den TCS, welcher mit

seiner App den Verkehrsteilnehmenden

den Zugang zu

alternativen Verkehrsmitteln

durch inno va tive und nützliche

Mobilitätsdienste erleichtern

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September 2021 | touring 63


CLUB

Befreiung aus afrikanischer

Hölle mithilfe des TCS

Schwere Lebensmittelvergiftung, Covid-19, Erpressung:

Die Entdeckung des schwarzen Kontinents wurde diesen

Frühling für einen Mann aus Genf zum langen Albtraum.

Ein medizinischer Experte und die Kundenberater des

TCS erlösten ihn davon. Er erinnert sich dankbar daran.

TEXT JÉRÔME LATHION | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN

Lange träumte Olivier* davon,

Schwarzafrika zu entdecken. Im

letzten März setzen er und seine

Lebensgefährtin Isabelle* den

Plan in einem Land an der Westküste

Afrikas zusammen mit einem befreundeten

Paar aus der Region Genf um. Ein

Bekannter vor Ort organisiert ihren einwöchigen

Aufenthalt. Doch nach vier

Tagen beginnt für Olivier der Ärger, zunächst

in Form einer schweren Lebensmittelvergiftung.

Die schlimmste Überraschung

blüht ihm am Abflugtag: Am

Flughafen wird er positiv auf das

Coronavirus getestet und muss sich

in Quarantäne begeben.

Hohn auf Eid von Hippokrates

Er fügt sich der Massnahme und beruhigt

seine abreisenden Begleiter: Das

Wiedersehen in der Schweiz wird um

höchstens eine Woche aufgeschoben.

Fehlanzeige! Die Isolierung sollte zu einer

dreiwöchigen Tortur werden. Stark

geschwächt, mit über vierzig Grad Fieber

in der sengenden Tropenhitze, sieht

er sich rasch Erpressungsversuchen

durch sein Betreuungspersonal ausgesetzt.

Schlimmer noch: Der an sein

Krankenbett gerufene einheimische

Arzt spielt das gleiche Spiel, unter Missachtung

des hippokratischen Eids. Sein

verwerflichstes Angebot: seinem Patienten

einen Rückflug zu ermöglichen,

gegen das Versprechen, in der Schweiz

ein Auto zu kaufen und ihm dieses zu

liefern. «Dieser Arzt war auch für die

Gesundheitsdienste am Flughafen zuständig»,

erklärt Olivier. «Er war also

befugt, zu entscheiden, wer das Land

verlassen durfte und wer nicht.» Olivier

befindet sich offenkundig in Geiselhaft

eines skrupellosen Arztes, der ständig

mehr fordern wird. «Zum Glück konnte

ich vor Ort kein Bargeld mit meiner

Kreditkarte abheben, sodass er mir nur

etwa 500 Franken abnehmen konnte.»

Gefangen in einem Land, in dem die Armut

fast jeden dazu treibt, die raren Touristen

auszunehmen, mobilisiert Olivier

trotz Krankheit und tiefer Erschöpfung

seine Kräfte, gibt nach und verhandelt

Schritt für Schritt alle finanziellen Forderungen

seiner Peiniger. Und bereitet geduldig

seine «Ausschleusung» vor.

Zum Glück gelingt es ihm, den Kontakt

mit seiner in die Schweiz zurückgekehrten

Freundin Isabelle elektronisch und

telefonisch aufrechtzuerhalten. Alarmiert

durch die schlechte Verfassung ihres

Lebensgefährten, beschliesst die Inhaberin

eines TCS ETI Schutzbriefs Welt

Familie am 1. April, den TCS zu kontaktieren.

Ein «kluger, aus Liebe unternommener

Schritt», zur Freude des Unglücklichen:

«Endlich war ich wieder auf dem

Radar der Schweiz, und mein Arzt vor

64 touring | September 2021


DIE TCS-EXPERTIN

Ort wurde zurechtgewiesen. Er änderte

übrigens rasch seine Haltung.»

Betreuung aus Distanz

In Genf tritt nämlich der TCS-Arzt mit

seinem afrikanischen Kollegen in Kontakt,

sorgt aus der Ferne für eine konstante

Betreuung des Patienten und rät

Olivier, die ihm verordnete Behandlung

auf Chloroquin- Basis – wirkungslos

und schädlich – abzubrechen. «Ich litt

unter Herzrasen und befürchtete das

Schlimmste, trotz meiner robusten

Konstitution», erzählt Olivier. Gleichzeitig

kann der mit dem Fall betraute

TCS- Kundenbetreuer dank regelmässiger

und schliesslich negativer Covid-19-

Tests von Vernier aus den Rückflug

in die Schweiz organisieren, der am

11. April endlich stattfindet. Nach zahlreichen

letzten Schikanen am Flug hafen

und unter anhaltender Bedrängung

durch den afrikanischen Arzt auf seiner

Combox.

Über drei Monate nach dem insgesamt

32-tägigen Zwangsaufenthalt berichtet

Olivier, der bedauert, dass er den gewissenlosen

Arzt nicht vor Ort belangen

konnte, 75 Prozent seiner Energie und

etwa sechzig Prozent seines Gedächtnisses

wiedererlangt zu haben. Und er

lobt das Engagement des TCS: «Covid- 19

macht sehr verletzlich, selbst jemand

wie mich, der körperlich und geistig sehr

solide ist und dazu berufen, anderen zu

helfen. Der TCS hat mir medizinisch und

psychologisch das Leben gerettet, durch

seine Anteilnahme, Beratung und Begleitung,

auch nach meiner Rückkehr.

Der TCS bleibt dran, man fühlt sich von

einem starken, auf Erfahrung gestützten

Willen getragen», bekundet der aus seiner

misslichen Lage in Afrika Befreite

dankbar. •

* Namen der Redaktion bekannt.

COVID-19-DECKUNG

INKLUSIVE

Noch immer stellt die Covid-19-Pandemie

die ganze Welt vor grosse Herausforderungen.

In diesen unsicheren

Zeiten bietet der TCS ETI Schutz brief

Welt optimalen Schutz ausserhalb der

Grenzen Europas, einschliesslich in

Afrika. So deckt der Ganzjahres-Reiseschutz

im Ausland auch gesundheitsbezogene

Fälle im Zusammenhang mit

dem Coronavirus ab.

Informationen und Anmeldung:

tcs.ch/eti

0800 140 000

KONSUM & INTERNET

Gibt es eigentlich

eine Busse für Littering?

«Auf einer Wanderung konnten wir nebst

schönen Blumen auch einigen weggeworfenen

Abfall bestaunen. Da kam die Frage auf:

Ist Littering auf Wanderwegen strafbar?»

TEXT VERA BEUTLER

Aludosen, Zigarettenstummel oder

auch Wegwerfmasken mitten in der

Natur trüben so manches Wandervergnügen.

Ob Littering allerdings

bestraft wird, hängt vom Kanton

oder von der Gemeinde ab. Im Gegensatz

zum bewussten und strafbaren

Ablagern von grösseren Mengen

an Abfall ausserhalb von dafür

vorgesehenen Deponien regelt das

Umweltschutzgesetz das achtlose

Wegwerfen kleiner Mengen Siedlungsabfall

nicht.

Im eidgenössischen Parlament besteht

Einigkeit darüber, dass Littering

zu bekämpfen sei, eine schweizweite

Lösung ist dennoch nicht in

Sicht: Mit einer Motion hat das

Parlament zwar den Bundesrat beauftragt,

«die gesetzlichen Grundlagen

so anzupassen, dass wirksame

Massnahmen gegen Littering

ergriffen werden können». Dabei

geht es aber um Fördermassnahmen,

nicht um die Verankerung

einer Littering- Strafnorm

im Umweltschutzgesetz.

Die meisten Kantone und

Gemeinden haben diese

Lücke in den letzten Jahren

geschlossen und

sanktionieren das Littering

auf ihrem Gebiet mit

einer Ordnungsbusse.

Die Beträge, welche bei Littering

fällig werden, variieren stark:

Während man im Aargau aktuell

300 Franken bezahlen muss, bestrafen

beispielsweise Neuenburg

und Graubünden Littering mit hundert

Franken. Normalerweise ist es

die Polizei, welche die Ordnungsbussen

verhängt. Dabei muss sie

aber den Abfallsünder auf frischer

Tat ertappen und vor Ort die Busse

einziehen. Dies macht die Umsetzung

auf Wanderwegen etwas

schwierig, da die Polizei hier kaum

patrouilliert. Etwas besser geschützt

ist der Nationalpark, da hier

beispielsweise auch Parkwächterinnen

befugt sind, Ordnungsbussen

auszusprechen. •

Vera Beutler ist Dr. iur. und

Leiterin des Info-Centers

«Recht & Versicherungen»

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Rechtsauskunftsplattform

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gut verständlich, aktuell

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Für rechtliche Anliegen steht

Ihnen der TCS zur Seite.

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September 2021 | touring 65


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FORUM

touring Impressum

Magazin des Touring Club Schweiz

Herausgeber

Touring Club Schweiz

Postfach 820, 1214 Vernier (GE)

Chefredaktor

Felix Maurhofer

Stv. Chefredaktoren

Dino Nodari

Marc-Olivier Herren

Redaktion

Dominic Graf

Jérôme Lathion

Juliane Lutz

Pascale Stehlin

Art Director

Alban Seeger

Fotograf/Bildredaktion

Emanuel Freudiger

Layout

Sara Bönzli

Stephan Kneubühl

Andreas Waber

Mathias Wyssenbach

Redaktionsassistenz

Susanne Troxler (D)

Michela Ferrari (I)

Tania Folly (F)

Übersetzungen

Grazia Annen (I)

Philippe Rawyler (F)

Korrespondenzadresse

Redaktion Touring

Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern

+41 58 827 35 00

touring@tcs.ch

Auflage

Deutsche Ausgabe: 735 588

Totalauflage: 1 190 995

Verlag/Medienmarketing

Reto Kammermann

Inserate

Cumi Karagülle

Roger Müller

Chantale Hofer

verlag@tcs.ch

Mitgliedervorteile

Marcel Zimmermann

Abonnement

Für Mitglieder im Jahresbeitrag

inbegriffen. Der «Touring»

erscheint 10 Mal jährlich.

Adressänderungen

Unter Angabe der Mitgliedernummer

direkt an: TCS­Zentralsitz

Postfach 820, 1214 Vernier

0844 888 111, info@tcs.ch

Alle Texte und Fotos sind urheberrechtlich

geschützt. Nachdruck,

auch auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des

Verlags. Für unverlangte Manuskripte

wird jede Haftung abgelehnt.

Herstellung

Swissprinters AG

Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen

058 787 30 00

Schreiben Sie uns …

In dieser Rubrik gilt: je kürzer der Leserbrief,

desto grösser die Chance für den Abdruck.

Autokauf beim Sonntagsjass

Ein Garagist erzählte mir 1972 beim Jass von einem

möglichen Fehler, den er begangen habe: Er hätte einem

Kollegen dem Kauf eines Wagens für 500 Franken

zugestimmt. Da mir am selben Wochenende das

Töffli geklaut wurde, die Versicherung aber den Neuwert

von 1200 Franken zugesagt hatte, schlug ich

ihm vor, den Wagen zu übernehmen. So kam ich für

tausend Franken zu einem Triumph Herald 1360. Allerdings

baute ich später einen Unfall – der Triumph

hatte vorne Wellblech. Eine Garage schleppte ihn

ab, liess den Kühler zusammenspenglern und nannte

mir einen Altwagenhändler, wo das gleiche Modell

mit durchgerostetem Boden stünde. Leider war

dieses bereits weiterverkauft, aber ein fast identisches

in Hellblau war noch da. So kam ich für weitere

200 Franken zu einer Kühlerhaube mit Kotflügeln

und Scheinwerfern. Um das Ganze noch etwas ansehnlicher

zu machen, sprayte ich auf die Motorhaube

einen Triumphkranz und an die Seiten Rosengirlanden.

Und bei der Hochzeit der lieben Cousine

war das der grosse Clou!

Andreas Laue

Danke!

Ich bin seit vielen Jahren

ein treues Mitglied des TCS

und habe seine Dienste

nicht sehr oft in Anspruch

genommen. Aber für mich

bedeutet der TCS Sicherheit,

besonders auf Reisen!

Wie immer sehr zufrieden

mit dem TCS. Gerne wieder!

Ich habe nichts hinzuzufügen,

ausser meiner Zufriedenheit

und meinem Stolz

auf den TCS, indem er mir

einen Anwalt genannt hat,

der seine ganze Kompetenz

bei der Begleitung dieses

Dossiers unter Beweis gestellt

hat. Alle meine Glückwünsche

und meinen Dank.

Der Fall mit dem multinationalen

Unternehmen wurde

zu meiner vollsten Zufriedenheit

gelöst. Vielen herzlichen

Dank. Alleine hätte

ich keine Chance gehabt.

Ich danke Ihnen sehr für

Ihre Arbeit und Unterstützung.

Es ist sehr wertvoll,

zu wissen, dass man nicht

allein gelassen wird, wenn

man Goliath gegenübersteht.

Es ist immer schön, wenn

man im Problemfall nicht

weiter weiss und auf die Unterstützung

der TCS Assista

zählen kann, die uns berät

und uns den Lösungsweg

aufzeigt. Herzlichen Dank

für Ihre Hilfe.

Absender der Redaktion bekannt.

Der Blickfang an der Hochzeit

der Cousine

@ Gesucht: Leserbilder

Das erste Auto vergisst man nie. Auch

nicht, was damit alles erlebt wurde. Erzählen

Sie uns Ihre kuriose, spannende oder abenteuerliche

Geschichte. Senden Sie uns das

Bild und die Legende dazu an touring@tcs.ch.

Korrigenda

Winterreifen im Sommer

Touring 6/2021

Auf Seite 9 hat sich eine Ungenauigkeit

eingeschlichen:

Notbremsversuche haben

gezeigt, dass ein Auto mit

Winterreifen auf trockener

Strasse noch 34 km/h fährt,

wenn ein Auto mit Sommerreifen

zum Stillstand kommt,

und nicht 48 km/h, wie im

«Touring» publiziert. Dieser

niedrigere Wert ist jedoch

mit Vorsicht zu geniessen.

Der TCS empfiehlt, in der

Sommersaison auf Sommerreifen

umzusteigen.

Ferrari und Vitromusée

Touring 7­8/2021

Ferrari ist in Maranello zu

Hause (Seite 9) und in Romont

befindet sich das Vitromusée

(Legende Seite 59).

Redaktion Touring

Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und führt keine Korres pondenz.

Zuschriften sind auch via E­Mail (touring@tcs.ch) möglich. Leserbriefe erscheinen

ebenfalls in der Onlineausgabe des «Touring» (touring.ch).

September 2021 | touring 69


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Praktischer Tisch, dank dem ab sofort Ordnung

herrscht. Wer gerne puzzelt oder bastelt, kennt

das Problem: Oft fehlt der Platz, um alle Teile nach

Farbe und Form sortieren zu können. Mit der Puzzle-

Unterlage aus Holz und MDF lösen Sie dieses

Problem, indem Sie alle Teile in die vier Schubladen

sortieren. Nach dem Schliessen der Schubladen

lässt sich die Unterlage leicht beiseite räumen.

- Masse aussen (L×B):

89×66 cm

- Masse innen (L×B):

84,5×61,5 cm

- 4× Schubladenfläche (L×B):

39,5×26,5 cm

- Gewicht: 5 kg

- Garantie: 24 Monate

Genug Platz für Puzzles bis 1500 Teile!

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TOUROLINO

Alte Seifen, neuer Duft

Das letzte Jahr hat es uns gezeigt: Auf Seife können wir nicht

verzichten. Die Lieder während des Händewaschens kennen wir

auswendig. Aber was tun mit all den kleinen Seifenresten?

TEXT SUSANNE TROXLER | ILLUSTRATION ANDREA PETER

NTOUROLI NTOUROLI

LINO

NO

OUROLINO

UR

OUR

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TOU

TO

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T

ROL

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URO

OURO

BASTELN

Geknetete Seife

Vor rund 4500 Jahren benutzten die Sumerer

eine Art Seife. Die Araber entwickelten im

siebten Jahrhundert die Seife von heute,

deren Herstellung die europäischen Seifensieder

im Mittelalter weiter verfeinerten.

«Tourolino» beschränkt sich auf ein Rezept

ohne grossen Aufwand, das sich auch für

kleine Kinder eignet. Für die Zubereitung auf

dem Herd findest du online gute Anleitungen.

Material: 150 g Seifenflocken, 3 EL warmes

Wasser (ca. 40° C), 2 EL Sheabutter oder Öl

(Mandel, Sonnenblumen, Oliven, Kokos),

Schüssel, alte Zeitungen oder Wachstischtuch;

evtl.: Lebensmittelfarbe, Haut-/Duftöl.

Herstellung: Arbeitsfläche bedecken. Alle

gewünschten Zutaten in eine Schüssel geben

und gut durchkneten. Für eine gleichmässige

Seifenfärbung den Farbstoff schon zu Be ginn

mit dem Wasser vermischen, für eine Marmorzeichnung

nach dem Kneten einarbeiten.

Kugeln oder Figuren formen – reicht für sechs

kleinere oder drei grosse Seifen.

ONLINE-WETTBEWERB

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Welche Reihenfolge

stimmt?

• A. Warte, luege, lose,

laufe.

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Teilnahme bis am 26.9.2021 gratis im Internet auf touring.ch.

Viel Glück!

Die richtige Antwort des

Wettbewerbs im «Touring»

7/8 lautet B.

Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des «Touring» in der Schweiz und in Liechtenstein, ausgenommen sind Mitarbeitende

des TCS und deren Familienangehörige. Gewinner der Wett be werbe «Tourolino» werden ausgelost und benachrichtigt. Zu den Wettbewerben

wird keine Korres pondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden auf touring.ch veröffentlicht.

September 2021 | touring 71


UNTERWEGS MIT

CORINNE GLANZMANN UND MARIANNE MISCHLER

Die Bar im Citroën und

Rock ’n’ Roll in den Gläsern

Eigentlich sind sie im Bereich Fotografie tätig, doch dann eröffnen

die Freundinnen eine mobile Bar, die gleich zum Erfolg

wurde. Natürlich wirbelte das Coronavirus auch die Pläne von

Corinne und Marianne durcheinander, doch die Bar rollt weiter.

TEXT JULIANE LUTZ | FOTO EMANUEL FREUDIGER

Manchmal braucht es

nur die passende Gelegenheit,

damit ein

Wunsch Wirklichkeit

wird. Im Fall von Marianne Mischler

und Corinne Glanzmann war es

ein Citroën HY, Baujahr 1973, der

im Frühling 2019 zum Verkauf

stand. Ein Bekannter hatte sie auf

das Schmuckstück aufmerksam

gemacht, das zwölf Jahre in den

Diensten der Porzellanfabrik Langenthal

stand. Es war als Ausstellungsfahrzeug

für edle Service und

anderes genutzt worden. Der Umbau

für diesen Zweck hatte einige

Zeit gedauert. Dabei war der Wagen

einen Meter verlängert worden.

Gelegenheit genutzt

Da war nun ein prächtiger Oldtimer,

so wie ihn sich die zwei Frauen für

ihre mobile Bar vorgestellt hatten,

plötzlich in greifbare Nähe gerückt.

Der sich dazu noch mit dem Führerausweis

Kategorie B steuern

liess. «Das war der Moment, um zuzuschlagen,

sollte es nicht ewig

beim Traum bleiben», sagt Mischler.

Die Bildredaktorin und die Fotografin

Corinne Glanzmann hatten sich

bei der «Luzerner Zeitung» angefreundet.

Der Medienbereich war

spannend, doch beide hatten den

Wunsch, noch etwas anderes zu

machen. Vielleicht eine Bar betreiben

oder ein Café. Die hohen Fix-

kosten schreckten sie jedoch ab.

«Eine mobile Bar, das wär’s doch!

Diese Eingebung kam uns auf einem

Spaziergang während gemeinsamer

Ferien in Andalusien», sagt

Glanzmann.

Oldtimer und neue Drinks

Das Geld für den Citroën nahmen

sie von ihren Ersparnissen. Kühlschränke

und ein Wasseranschluss

mussten noch eingebaut werden,

und dann ging’s los. Gleich der

erste Einsatz bei einem Fest war

ein Erfolg. «Das Auto ist natürlich

eine Erscheinung. Darüber kommt

man mit den Leuten sofort ins Gespräch»,

sagt Marianne Mischler.

Männer würden sich oft wundern,

dass jüngere Frauen ein so altes

Fahrzeug ohne Servolenkung steuern

können. Teil des Erfolgs sind

natürlich auch die besonderen

Cocktails der beiden, die es so

sonst nirgends gibt. Die Musik

spiele in den Gläsern, schreiben

sie auf ihrer Seite «drinkbar.rocks».

Wer mal an ihrer Theke stand,

kann dem nur zustimmen. Mit

oder ohne Alkohol – stets enthalten

sie selbst gemachte Sirupsorten.

Aprikose, Basilikum oder

Zitrone. Ständig tüfteln Mischler

und Glanzmann in ihren Küchen

an weiteren Kreationen und denken

sich neue Mischungen aus.

«Der Bestseller ist ‹el Verano›, was

Sommer auf Spanisch heisst», sagt

Spanienfan Glanzmann. Er enthält

Zitronen sirup, Tequila, Rum, Limettensaft

und noch anderes, was

die Barkeeperinnen nicht verraten.

Auch Gin Tonic oder Bier gibt’s

natürlich. Die Bar ist bestens bestückt.

Und für Autofahrer bieten

sie neben Mocktails selbst gemachte

Schorle und Eistees an.

Die Bar öffnet wieder

Das Geschäft lief. Sie rollten an

den Wochenenden zu Firmenfeiern

und privaten Festen. Wenn es auf

der Autobahn leicht bergab geht,

schafft der Citroën immerhin achtzig

Stundenkilometer. Eigentlich

wollten sie ihre Pensen reduzieren

und sich mehr der Bar widmen …

Doch mit der Pandemie kam der

Stillstand. Dann wechselte Glanzmann

den Job, und seit ein paar

Monaten ist Mischler Leiterin visuelle

Dienste bei der Nachrichtenagentur

Keystone-SDA. Doch sie

machen weiter, erste Buchungen

liegen bereits vor. Auch wenn die

zusätzliche Wochenendarbeitszeit,

das Aufräumen danach und die

Rückfahrten nachts oft anstrengend

sind. So eine mobile Bar ist

einfach Rock ’n’ Roll. ◆

«Männer wundern sich häufig,

dass jüngere Frauen ein so

altes Auto ohne Servolenkung

steuern können.»

Marianne Mischler,

Mitbesitzerin der «Drink Bar»

Wieder unterwegs

Marianne Mischler (links)

und Corinne Glanzmann

mit ihrem Citroën HY

72 touring | September 2021


September 2021 | touring 73


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durchaus mit den grösseren

Apple- Modellen der neuesten

Generation mit. Dafür sind

der A14-Bionic-Prozessor und

auch 5G besorgt. Trotz des

schlanken Gehäuses wird das

«mini» durch das Ceramic-

Shield-Glas und den Alurahmen

gut geschützt. Es ist IP68-

klassifiziert und hält sowohl

einem Tauchgang von dreissig

Minuten in sechs Metern Tiefe

als auch verschütteten Flüssigkeiten

jederzeit stand. Unerreicht

ist auch die Qualität der

Kameras, die HDR-Videos mit

Dolby Vision liefern.

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2 3 6

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Schicken Sie eine SMS mit tm093 mit den drei Zahlen an 5555.

Alle SMS kosten Fr. 1.50

Die Teilnahme ist auch per Post möglich, schicken Sie

die jeweilige Lösung an TCS, Verlag Touring, Postfach,

3024 Bern.

Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des «Touring» in der Schweiz und in Liechtenstein, ausgenommen

sind Mitarbeitende des TCS und deren Familienangehörige. Gewinner der «Touring»-Wettbewerbe

«Spiele & gewinne» werden ausgelost und benachrichtigt. Zu den Wettbewerben wird keine Korrespondenz

geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

74 touring | September 2021


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Telefon

Datenschutz: Detaillierte Informationen zum Datenschutz fi nden

Sie unter www.bradford.ch/datenschutz. Wir werden Ihnen keine

Angebote von The Bradford Exchange per E-Mail,Telefon oder SMS-

Nachricht zukommen lassen. Sie können Ihre Kontaktpräferenzen

jederzeit ändern, indem Sie uns unter nebenstehender Adresse bzw.

Telefonnummer kontaktieren. Bitte teilen Sie uns per Telefon, E-Mail

oder schriftlich mit, falls Sie keine brieflichen Angebote erhalten

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