MotocrossEnduro Ausgabe 09/2021

mce71

Themenvielfalt...wird auch in dieser Ausgabe von Motocross Enduro groß geschrieben.Den Anfang macht das High-Performance-Trial-Bike Sherco 300 FST. Die Trial-Bikes von Sherco sind in zwei Kategorien unterteilt: Racing und Factory. Unser Trialexperte Mike Bergmann hat die Factory-Version auf Herz und Nieren geprüft. Wie sie im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr ab Seite 14...www.mce-online.de

EDITORIAL

THEMENVIELFALT ...

...wird auch in dieser Ausgabe von Motocross

Enduro groß geschrieben.

Den Anfang macht das High-Performance-Trial-Bike

Sherco 300 FST. Die Trial-Bikes von Sherco sind in

zwei Kategorien unterteilt: Racing und Factory. Unser

Trialexperte Mike Bergmann hat die Factory-

Version auf Herz und Nieren geprüft. Wie sie im

Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr ab Seite 14.

Ein weiteres Highlight, auf das wir uns lange gefreut

haben, war der Test der TM EN 300 Fi ES Twin,

auf welchem derzeit Enduro-WM-Fahrer Wil

Ruprecht für Furore sorgt. Max Schäfer hat uns

hierfür sein „Racebike“ zur Verfügung gestellt.

Bericht ab Seite 20.

Unser Fahrtechnik-Experte Marko Barthel gibt euch

Tipps & Tricks zum Thema Training mit dem

E-Mountainbike. Aufgrund der Corona-Einschränkungen

ist das Trainieren auf dem Mountainbike

mit E-Motor eine gute Alternative. Was dabei zu

beachten ist, lest ihr ab Seite 26.

Weiterhin spannend geht es in der Motocross-WM

zu. Bei den Läufen in Oss, Loket, Lommel und Kegums

hießen die Sieger in der MXGP-Klasse Tim

Gajser, Jorge Prado, Romain Febvre und nochmals

Tim Gajser. In der MX2 dominierten Jago Geerts

(Oss und Lommel), Mattia Guadagnini (Loket) und

Maxime Renaux (Kegums) das Geschehen. Mehr

dazu ab Seite 30.

Ein besonderes Schmankerl bieten wir euch mit

dem Blick hinter die Kulissen eines MX-WM-Teams.

Benjamin Koob besuchte beim MX-Grand-Prix in

Oss/NL das iXS-MXGP Team, für das Kevin Brumann

unterwegs ist und unterhielt sich mit Teamchef

Daniel Zollinger und Chefmechaniker Kristof

Verkoeyen. Den Bericht gibt’s ab Seite 40.

Beim zweiten Lauf der ADAC-MX-Masters-Serie in

Tensfeld sicherte sich erneut Haudegen Max Nagl

den Gesamtsieg. Gleichzeitig trug die Serie am

Sonntag ihr 250. Rennen aus. Das Jubiläumsrennen

gewann Titelverteidiger Jordi Tixier. Bericht

ab Seite 46.

In der Enduro-WM führt Brad Freeman die GP-

Wertung an, auch wenn er in Estland und Schweden

die ein oder andere Schlappe hinnehmen

musste. Tapfer schlug sich hier auch Juniorenfahrer

Luca Fischeder. Mehr dazu ab Seite 48.

Der Auftakt zur diesjährigen Enduro-DM fand in

Meltewitz statt. Das Maß der Dinge war hier

Hamish Macdonald, der die Konkurrenz das Fürchten

lehrte. Bericht ab Seite 50.

Unsere Supermoto-IDM-Protagonisten trafen sich

zum dritten Lauf der Saison im französischen

Mirecourt. Wie sie auf der Strecke mit den vielen

Herausforderungen zurechtkamen, erfahrt ihr ab

Seite 52.

Natürlich haben wir auch in puncto Modelle 2022

noch etwas für euch in petto. Ab Seite 56 stellen

wir euch die neuen Yamaha-Motocrossmodelle vor.

Hauptaugenmerk liegt hier auf der YZ 125 und YZ

125 Monster Energy. Vorstellung ab Seite 56.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Enduro-WM/Wil Ruprecht

Foto: Future7media


SCHNAPPSCHUSS

Sandkastenspiele: Jorge Prado auf seiner KTM 450 SX-F im belgischen Lommel

Foto: KTM


INHALT

9/2021

RACING

30-38

Motocross-WM

Oss/NL, Loket/CZ, Lommel/B, Kegums/LV

Foto: KTM

46

Foto: Steve Bauerschmidt

ADAC MX-Masters Tensfeld - Max Nagl

baut die Tabellenführung weiter aus

50

Foto: ADAC Enduro

Enduro-DM Meltewitz - Hamish Macdonald das

Maß aller Dinge

POSTER

Foto: Steve Bauerschmidt

ADAC MX-Masters

34

VORSTELLUNG

61

Foto: Beta

Beta-Evo MY 2022 - Die Detailpflege

im Trial-Sortiment von Betamotor

geht weiter...

MODELLE 2022 Yamaha Motocross

RACEBIKE TM EN 300 Fi ES Twin / Max Schäfer

TRIAL-BIKE Sherco 300 FST

Foto: YAMAHA

TEST

14 Sherco 300 FST

20 TM EN 300 Fi ES Twin

TIPPS & TRICKS

26 E-MTB vs. MX und Enduro

MOTOCROSS

30 WM - Oss/NL

32 WM - Loket/CZ

36 WM - Lommel/B

38 WM - Kegums/LV

40 Behinde the scene:

iXS MXGP Team

46 ADAC MX Masters Tensfeld

POSTER

34 ADAC MX Masters

56

Die neuen Offroad Competition-Modelle 2022 – echtes Engagement für den Rennsport mit der komplett

neuen YZ125 und YZ125 Monster Energy Yamaha Racing Edition

IXS MXGP TEAM

20

Foto: xxx

Wir waren gespannt auf diesen Test, denn TM Racing hat mit der

EN 300 FI ES Twin ein besonderes Viertakt-Enduromodelle auf den

Markt gebracht, das auch in der Enduro-WM und dank Wil Ruprecht

ganz vorne mitfährt

TIPPS & TRICKS mit Marko Barthel

14

Foto: xxx

Sherco besitzt eine ganze Fülle an Trialbikes, die in zwei Kategorien

unterteilt werden. Zum einen sind es die Racing-Modelle von 125 bis

300 ccm und zum anderen die Factory-Modelle ebenfalls von 125 bis

300 ccm

VORSTELLUNG Raven – Bekleidung

ENDURO

48 W M - Sarema/EST + Skövde/S

50 DM - Meltewitz

SUPERMOTO

52 Inter-DM Mirecourt/F

MODELLE 2022

56 Yamaha Crosser

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

60 Warenkorb

64 Kolumne: Lenny Reimer

66 Vorschau MCE 10/21

Impressum

Foto: iXS

Foto: Uwe Laurisch

6 MOTOCROSS ENDURO 9/21

40

Wie ist ein MXGP-Team aufgebaut und welche Strukturen herrschen dort. Wir durften exklusiv das noch

junge aber eigenständige „iXS MXGP Team“ unter der Leitung von Teamchef Daniel Zollinger begleiten

und hinter die Kulissen schauen

Titelfotos: iXS

26

Gerade in dieser Zeit, in der wir teilweise sehr in unseren Aktivitäten,

was unseren Lieblingssport betrifft, eingeschränkt sind – wie zum

Beispiel Schließung von Vereinsstrecken aufgrund Corona-Einschränkungen

– mussten Alternativen her ...

62

Ravens Engagement für den Offroad-Sport und in der Produktentwicklung,

läuft nach dem Motto „We live the ride“. Wir stellen euch eine

kleine Auswahl vor ...

9/21 MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS

AMA NATIONALS MILLVILLE/USA

BARCIA SCHREIBT GESCHICHTE

Justin Barcia (Foto) war der Mann des Tages im

Spring Creek MX Park in Millville. Erstmals

konnte er einen Lauf in der US-MX-Meisterschaft

für GASGAS gewinnen.

Nach dem Start zum ersten Lauf kam es

zu einem Massencrash. Auch Ken

Roczen lag am Boden und konnte im Gegensatz

zu den anderen gestürzten Fahrern

das Rennen nicht wieder aufnehmen.

Er wurde von der Strecke ins Medical Center

gebracht, wo glücklicherweise Entwarnung gege-

ben werden konnte. Währenddessen fuhr Barcia seinem

ersten Laufsieg auf GASGAS entgegen und ließ sich auch

nicht von Meisterschaftsleader Dylan Ferrandis beirren, der dicht

hinter ihm lag. Dritter wurde Eli Tomac. In Lauf 2 war Ken Roczen

wieder dabei und musste den schlechtesten Startplatz in Kauf

nehmen. Doch das hielt ihn nicht davon ab, direkt hinter Holeshotter

Barcia aufzutauchen und diesen zu überholen. Der gehandicapte

Roczen gewann schließlich den Lauf vor Gesamtsieger

Barcia und Teamkollege Chase Sexton.

Den Sieg in der 250er-Klasse sicherte sich Lokalmatador Jeremy

Martin vor Michael Mosimann und Justin Cooper.

Ergebnisse - AMA Nationals - 6. Lauf - Spring Creek MX Park/Millville/USA - 17.7.2021 -

450 ccm - gesamt: 1. Justin Barcia, GASGAS (1/2) ; 2. Eli Tomac, Kawasaki (3/4); 3. Dylan

Ferrandis, Yamaha (2/5); 4. Chase Sexton, Honda (7/3); 5. Christian Craig, Yamaha (4/6);

6. Aaron Plessinger, Yamaha (5/9); 7. Marvin Musquin, KTM (8/8); 8. Ken Roczen, Honda

(N/1); 9. Joey Savatgy, KTM (11/7); 10. Dean Wilson, Husqvarna (10/10).

250 ccm: 1. Jeremy Martin, Yamaha (1/1); 2. Michael Mosiman, GASGAS (3/2); 3. Justin

Cooper, Yamaha (2/3); 4. Jett Lawrence, Honda (4/6); 5. Hunter Lawrence, Honda (5/5);

6. Colt Nichols, Yamaha (7/7); 7. Jo Shimoda, Kawasaki (8/9); 8. Austin Forkner, Kawasaki

(17/4); 9. Carson Mumford, Honda (14/8); 10. Jalek Swoll, Husqvarna (12/10).

Fotos: GASGAS

MX-JUNIOREN-WM + WORLD CUP

GOLD FÜR OSTERHAGEN, BARBIERI

UND KATONA

In Megalopolis/Griechenland wurden die diesjährigen Juniorenweltmeister

und World-Cup-Sieger gekrönt.

In der 125-ccm-Klasse holte sich Haakon Osterhagen aus Norwegen mit

zwei Laufsiegen den Titel. 85er-Weltmeister wurde Mattia Barbieri (Italien).

Er schloss das Rennen punktgleich mit Vizezslav Marek ab. Der

Ungar Aaron Katona gewann mit zwei Laufsiegen klar den 65er-World-

Cup.

Motocross-Junioren-WM + Cup - Megalopolis/GR - Ergebnisse - World Cup - 65 ccm: 1. Aaron Katona,

H, 50 Punkte; 2. Sleny Goyer, F, 42; 3. Andrea Uccellini, I, Husqvarna, 42; 4. Leo Diss-Fenard,

F, KTM, 32; 5. Dex van de Broek, NL, KTM, 30.

WM - 85 ccm: 1. Mattia Barbieri, I, GASGAS, 45 Punkte; 2. Vitezslav Marek, CZ, KTM, 45; 3. Noel Zanocz,

H, Husqvarna, 38; 4. Markuss Ozolins, LV, Husqvarna, 34; 5. Simone Mancini, I, KTM, 33.

WM - 125 ccm: 1. Haakon Osterhagen, N, Fantic, 50 Punkte; 2. Valerio Lata, I, KTM, 44; 3. Kay Karssemakers,

NL, Husqvarna, 34; 4. Andrea Viano, I, Husqvarna, 29; 5. Karlis Alberts Reisulis, LV, Yamaha,

29.

Die 125-ccm-WM-

Sieger • Foto: FIM

AMA NATIONALS WASHOUGAL/USA

PREMIERE FÜR SEXTON

Feiertag für Chase Sexton (Foto). Erstmals konnte

er in der 450er-Klasse einen Sieg einfahren.

Teamkollege Ken Roczen musste sich

mit dem 9. Platz begnügen.

Sexton sicherte sich in Lauf 1 den Holeshot

vor Roczen, der diesen Platz bis

Runde 9 innehatte. Doch dann trumpfte

Marvin Musquin auf und zog am Deutschen

vorbei. Roczen fand nicht zu gewohnter

Stärke zurück und fiel bis Rennende

auf den 6. Rang zurück. Dylan Ferrandis arbeite-

te sich von Startplatz 8 auf 5 vor und konnte damit erneut

Punkte auf seinen Verfolger im Klassement, Roczen, gutmachen.

Sexton fuhr derweil ungehindert seinem Sieg entgegen.

Zweiter wurde Tomac vor Musquin. In Lauf 2 ging der Holeshot an

Ferrandis, der letztlich einen Start-Ziel-Sieg vor Tomac und Sexton

einfuhr. Roczen fiel nach gutem Start auf Position 8 zurück.

Jeremy Martin konnte erneut die 250er-Klasse, diesmal vor R.J.

Hampshire und Justin Cooper gewinnen.

Ergebnisse - AMA Nationals - 7. Lauf - Washougal/USA - 24.7.2021 - 450 ccm - gesamt:

1. Chase Sexton, Honda (1/3); 2. Eli Tomac, Kawasaki (2/2); 3. Dylan Ferrandis, Yamaha

(5/1); 4. Marvin Musquin, KTM (3/5); 5. Justin Barcia, GASGAS (4/7); 6. Cooper Webb, KTM

(7/6); 7. Aaron Plessinger, Yamaha (12/4); 8. Christian Craig, Yamaha (8/8); 9. Ken

Roczen, Honda (6/10); 10. Joey Savatgy, KTM (10/9).

Stand (nach 7 von 12 Veranstaltungen): 1. Ferrandis, 303 Punkte; 2. Roczen, 265 Punkte;

3. Tomac, 249; 4. Barcia, 239; 5. Sexton, 238; 6. Plessinger, 218; 7. Craig, 182; 8. Musquin,

177; 9. Webb, 177; 10. Adam Cianciarulo, Kawasaki, 147.

250 ccm: 1. Jeremy Martin, Yamaha (3/1); 2. R.J. Hampshire, Husqvarna (2/3); 3. Justin

Cooper, Yamaha (1/8); 4. Jett Lawrence, Honda (7/2); 5. Pierce Brown, GASGAS (6/4);

6. Michael Mosiman, GASGAS (4/7); 7. Hunter Lawrence, Honda (5/10); 8. Dilan Schwartz,

Suzuki (13/6); 9. Austin Forkner, Kawasaki (12/9); 10. Max Vohland, KTM (9/12).

Stand (nach 7 von 12 Veranstaltungen): 1. Cooper, 281 Punkte; 2. J.Lawrence, 273;

3. H.Lawrence, 237; 4. Martin, 220; 5. Hampshire, 205; 6. Jo Shimoda, Kawasaki, 178;

7. Colt Nichols, Yamaha, 172; 8. Mosiman, 154; 9. Swoll, 148; 10. Garrett Marchbanks, Yamaha,

141.

NEUE FIM EUROPE JUNIOR E-MOTOCROSS SERIE

Partnerschaft mit Infront Moto Racing

KTM freut sich, eine neue Partnerschaft mit Infront Moto Racing bekanntzugeben,

aus der die FIM Europe Junior e-Motocross-Meisterschaft hervorgeht,

die im Laufe der nächsten beiden Jahre ausgetragen werden wird.

Diese aufregende, neue europäische Rennserie, die im Rahmen der prestigeträchtigen

FIM-Motocross-Weltmeisterschaft stattfinden wird, ist eine

neue Kategorie, die zum Aufbau der nächsten Generation von Rennfahrern

auf elektrisch angetriebenen Junioren-Motocrossmaschinen dienen wird.

KTM ist stolz darauf, auf dem E-Mobility-Sektor federführend zu sein und

als globaler Maktführer für Offroadmotorräder mit einem traditionellen Bekenntnis

zum Aufbau junger Talente beizutragen. Diese Serie ist für den österreichischen

Hersteller die perfekte Möglichkeit, seine READY TO RACE-

Philosophie und futuristische Vision zu perfektionieren.

Neben den im Rahmen der AMA-Supercross-Meisterschaft ausgetragenen

KTM Junior Supercross-Schauläufen auf der KTM SX-E 5 und der Möglichkeit,

dieses Modell in der E-Sportminicycles-Kategorie der US-amerikanischen

Junioren-Meisterschaft einzusetzen, ist die FIM Europe Junior e-Motocross-Meisterschaft

ein wichtiger nächster Schritt für KTM in Sachen internationaler

Motocross-Rennsport mit elektrisch betriebenen Bikes. Die

neue, fünf Läufe umfassende Serie für Fahrer von sechs bis acht Jahren, die

beim FIM Motocross of Nations im September in Italien beginnt, stellt eine

Chance für junge Fahrer dar, auf GP-Strecken ihre Fähigkeiten an jenem Wochenende

zu verbessern, an dem die besten Athleten der Welt auf derselben

Strecke antreten. Die KTM SX-E 5 ist bei dieser Serie startberechtigt.

Auf den Gewinner der FIM Europe Junior e-Motocross-Meisterschaft 2021

wartet ein ultra-exklusiver und ganz besonderer Preis: ein dreitägiger Test

mit einem Werksteam. Falls der Champion der Saison 2021 seine Krone auf

einer KTM SX-E 5 eingefahren hat, wird er dafür mit einem maßgeschneiderten

Training mit dem Team von Red Bull KTM Factory Racing und seinen

Weltmeistern belohnt. Zusätzlich dazu bedeutet KTMs Engagement in dieser

Serie, dass alle Junioren, die auf KTM unterwegs sind, ein besonderes

Einstiegspaket bestehend aus KTM-Kappe, -Flasche, -T-Shirt, -Regenschirm

und -Pit-Board überreicht bekommen. Alle eingeschriebenen Fahrer haben

darüber hinaus die Möglichkeit, an Rennwochenenden an Gesprächen und

Rundgängen mit einigen der Top-Persönlichkeiten des Sports teilzunehmen.

Die Rennaction selbst besteht aus einem freien und einem gezeiteten

Training, gefolgt von zwei Rennen auf einer angepassten Version des GP-

Kurses.

KTMs eigenes E-Technologie-Team innerhalb der Forschungs- und Entwicklungsabteilung

arbeitet seit Mitte der 2000er-Jahre an E-Mobility-Produkten.

Modelle wie die KTM FREERIDE E-SX und E-XC wurden bereits vor fast

8 MOTOCROSS ENDURO 9/21

Fotos: honda-racing-corporation.com

9/21 MOTOCROSS ENDURO 9


PEOPLE & FACTS

zehn Jahren vorgestellt, gefolgt von der KTM FREERIDE E-SM im Jahr 2015.

Seitdem forscht KTM laufend auf diesem Gebiet und entwickelte READY TO

RACE-Bikes, die von futuristischer, hochmoderner Elektrotechnik angetrieben

werden. Die KTM SX-E 5 – ein READY TO RACE-Premiumprodukt für Junioren,

das mit deutlichen Vorteilen in Sachen Anpassbarkeit an junge, aufstrebende

Fahrer aufwartet – wurde 2019 vorgestellt. Anfang 2021 gab KTM seinem

E-Mobility-Lineup mit den neuen elektrischen Laufrädern KTM FACTORY

REPLICA STACYC 12eDRIVE und 16eDRIVE weiteren Schub. KTMs Engagement

in der neuen Junioren-E-Motocross-Kategorie der FIM Europe markiert das

nächste Kapitel in seiner E-Mobility-Strategie.

Übrigens, auch Husqvarna Motorcycles und GASGAS

sind Partner bei dieser Serie.

Um dich für die FIM Europe Junior e-Motocross-Meisterschaft 2021

einzuschreiben, gehe auf:

www.junioremotocross.com

Die Termine: 26.9. MX of Nations Mantova/I; 3.10. MXGP Teutschenthal/D;

10.10. MXGP Lacapelle Marival/F; 17.10. MXGP intu Xanadu - Arroyomolinos/E;

24.10. MXGP Agueda/P.

Fotos: KTM, Husqvarna, GASGAS

WM/EM-TERMINE - UPDATE

MX-WM: Erneut kommt es zu Änderungen im MX-GP-WM-Terminkalender.

Der GP in der Türkei wird zum Double Header und der Finnland-GP wurde

abgesagt. Hier die aktuellen Termine, wie immer ohne Gewähr: 5.9. Afyonkarahisar/TR

(+ Women, EMX Open, EMX2t); 8.9. Afyonkarahisar/TR (+

Women, EMX Open, EMX2t); 19.9. Riola Sardo/I (+ EMX65, EMX85); 3.10.

Teutschenthal/D (+ EMX125, EMX250); 10.10. Lacapelle-Marival/F

(+ EMX125, EMX250); 17.10. Intu Xanadu-Arroyomolinos/E (+ Women,

EMX125); 24.10. Agueda/P (+EMX125, EMX250); 31.10. Pietramurata/I

(+ Women, EMX250); 14.11. Argentinien (Ort noch offen); 28.11. Borubudur/IDN;

5.12. Bali/IDN.

MXON: 26.9. Mantova/I.

MX-Seitenwagen-WM: Der für den 25./26. September in Rudersberg/D

geplante WM-Lauf wurden gecancelt. Stattdessen findet nun der ursprünglich

auf den 15. August terminierte GP in Lange Motokeskus/EST

am 25./26. September statt. Nachstehend die verbliebenen Termine:

21./22.8. Jinin/CZ; 18./19.9. Oss/NL; 26.9. Lange Motokeskus/EST;

10.10. Kramolin/CZ.

ADAC MX MASTERS

FINALE FINDE IN REUTLINGEN STATT

Neuer Austragungsort für das Motocross-Finale im September • Gemeinschaftsaktion

der Clubs aus Reutlingen, Aichwald und Gaildorf mit

dem ADAC Württemberg

Drei starke Clubs aus dem Südwesten bündeln für das ADAC MX Masters

ihre Kräfte. Für das Finale der Motocrossserie am 11./12. September

machen der 1. RMC Reutlingen e. V., der MSC Aichwald e. V. und der

MSC Gaildorf e. V. unter dem Dach des ADAC Württemberg e. V. als Veranstalter

gemeinsame Sache und veranstalten das Rennwochenende

gemeinsam in Reutlingen auf der Motocross-Strecke „Am Sportpark“.

In Reutlingen tritt das ADAC MX Masters mit allen vier Klassen an.

Reutlingen verfügt über eine permanente Hartbodenstrecke und kann

somit auf eine bestehende Infrastruktur zurückgreifen. Das erleichtert

für die Clubs die Vorbereitungen, um trotz kurzfristiger Neuplanung hervorragende

Rennbedingungen zu liefern. In Reutlingen war das ADAC

MX Masters zuletzt in der Saison 2013 zu Gast.

Aufgrund der unsicheren Entwicklung der Pandemielage planen die Veranstalter

das Finale derzeit ohne Zuschauer. Unter Berücksichtigung

des Pandemiegeschehens und mit der Sicherheit der dann geltenden

behördlichen Vorordnungen wird die Situation rechtzeitig vor der Veranstaltung

nochmals geprüft und neu bewertet.

Im kostenlosen Livestream, der auch in Reutlingen auf adac.de/

mxmasters angeboten wird, verpassen Motocross-Fans auch beim

Finale keine rennentscheidende Szene.

ADAC SUPERCROSS STUTTGART

ABGESAGT

Das für den 5. und 6. November 2021 geplante ADAC Supercross Stuttgart

findet nicht statt. Ursache ist die fehlende Planungssicherheit bei

der Zuschauerkapazität aufgrund der Corona-Pandemie. Neuer Termin:

4. und 5. November 2022

Alle Fans des ADAC Supercross Stuttgart müssen sich noch ein weiteres

Jahr gedulden. Die beliebte Motorsportveranstaltung in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle

findet erst wieder im November 2022 statt. Die nicht

vorhersehbare Entwicklung der Corona-Pandemie im Herbst zwingt den

ADAC Württemberg zur Absage des legendären Hallencross-Events in

diesem Jahr.

„Um ein Großevent wie das ADAC Supercross Stuttgart durchzuführen,

brauchen wir schlicht Planungssicherheit, die uns im Moment leider

niemand geben kann“, sagt Michael Saur, Vorstand Sport im ADAC

Württemberg. Noch sei nicht klar, wie viele Zuschauer bei der für Anfang

November geplanten Veranstaltung zugelassen wären – auch ein Szenario

ohne Publikum drohe. „Für uns ist das ADAC Supercross Stuttgart

ohne die Fans in der vollen Halle einfach nicht vorstellbar. Sie sorgen

seit vielen Jahren für die einzigartige Atmosphäre“, so Saur. Hinzu komme

die Ungewissheit, welche Beschränkungen es für die teilnehmenden

Teams im Herbst geben könnte, die aus dem Ausland einreisen. Für dieses

Jahr hatte der ADAC Württemberg erneut Supercross-Stars aus der

ganzen Welt in Stuttgart erwartet.

Richtig rund gehen in der Schleyer-Halle soll es dann wieder am 4. und

5. November 2022. „Die Entscheidung zur Absage ist uns wirklich nicht

leichtgefallen. Aber wir freuen uns nun umso mehr auf ein großartiges

ADAC Supercross Stuttgart im nächsten Jahr“, verspricht Michael Saur.

Nach dem Auftakt in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle zieht

die Supercross-Szene für gewöhnlich im Rahmen der Rennserie ADAC

SX Cup weiter nach Dortmund in die Westfalenhalle. Die Austragung des

Dortmunder Events, geplant vom 14. bis 16. Januar 2022, ist zum aktuellen

Zeitpunkt noch offen. Der ADAC SX Cup fällt durch die Absage des

ADAC Supercross Stuttgart in diesem Jahr definitiv aus.

Alle Infos zum ADAC Supercross Stuttgart gibt es unter:

www.supercross-stuttgart.de

10 MOTOCROSS ENDURO 9/21


PEOPLE & FACTS

ENDURO-WM ZSCHOPAU ABGESAGT

Der EnduroGP von Deutschland, der vom 8. bis 10.

Oktober im sächsischen Zschopau stattfinden sollte,

wurde abgesagt.

Trotz aller Bemühungen der FIM, des DMSB und

des ausrichtenden Vereins MSC MZ Zschopau ist

die Durchführung der Veranstaltung aufgrund der

strengen Covid-Maßnahmen des Bezirksvorstehers

und des Chefs des Gesundheitsamtes nicht möglich.

Die aktuell gültigen Regeln und Auflagen für Großveranstaltungen,

wie Absperrungen, Zugangskontrollen,

Nachverfolgbarkeit, Abstandsregeln, Zuschauerzählung

sowie Zuschauerbegrenzung, verbunden

mit der Kontrolle von tagesaktuellen Tests,

oder Impf- und Genesungsnachweisen, lassen sich

im Ergebnis bei einer Veranstaltungsform wie

„Rund um Zschopau“ schlichtweg nicht umsetzen.

Das bereits jetzt gültige Verbot von Großveranstaltungen

ab einer Inzidenz von 50 ist aller Voraussicht

nach auch im Herbst gültig.

Der Anspruch, den weltbesten Fahrern eine Top

Veranstaltung zu bieten, rückt mit den damit verbundenen

logistischen Aufgaben ins Abseits.

Ebenso eine eventuelle reduzierte oder abgeänderte

Veranstaltungsform.

„Rund um Zschopau“ ist ein besonderes Event, das

für alle erlebbar sein muss und dem Sport, der Region

und den Fans viel Freude bereiten soll. All

dies kann auf Basis der aktuellen Verordnungen

nicht geleistet werden. Eine Lockerung der Corona-

Schutzverordnung wird es in Sachsen nicht allein

für „Rund um Zschopau“ und auch nicht für alle anderen

Großveranstaltungen geben.

Der MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC und seine

angeschlossenen Vereine haben die Entscheidung

gemeinsam und nach reiflicher Überlegung

getroffen. Man wird nun zielgerichtet nach vorn

schauen und die Weichen für die Zukunft sowie für

die Sicherung des Endurosports im Erzgebirge stellen.

Die FIM-Enduro-Kommission sucht aktiv nach einer

Ersatzveranstaltung und wird alle Beteiligten über

weitere Änderungen des Kalenders informieren,

sobald dies möglich ist.

„Es versteht sich von selbst, dass dies für die Borilli

FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2021 und für alle

Beteiligten sehr enttäuschend ist, aber wie jeder

weiß, durchleben wir immer noch beispiellose Zeiten.

Internationale Enduro-Wettkämpfe zu organisieren

ist in den besten Zeiten eine Herausforderung,

aber während einer Pandemie wird es extrem

schwierig. Wir werden alles daran setzen, eine Ersatzveranstaltung

für die Meisterschaft 2021 zu

finden und freuen uns darauf, bald wieder eine

Veranstaltung in Zschopau zu besuchen“, fasst

John Collins, Direktor der FIM-Enduro-Kommission,

zusammen.

• Quelle: EnduroGP, enduro-zschopau.de

RED BULL ROMANIACS

SIEG FÜR LETTENBICHLER

Nach harten Tagen in den Karpaten konnte sich Manuel Lettenbichler

den Gesamtsieg bei den legendären Red Bull Romaniacs sichern. Bereits zu Beginn wurde

klar, dass Lettenbichler bei diesem Lauf zur Hard-Enduro-WM alles geben würde. Der

23-Jährige belegte nach knapp fünf Stunden hinter dem erfahrenen Graham Jarvis den

2. Platz. Am zweiten Tag legte „Letti“ einen Wahnsinnsritt hin und gewann mit fast 13 Minuten

Vorsprung. Jarvis musste mit einer Knieverletzung aufgeben. Tag 3 endete mit einem

4. Platz für den Bayern. Der alles entscheidende letzte Tag verlief für Lettenbichler

fehlerfrei und damit konnte er sich den Sieg und die Führung

im Klassement sichern. • Fotos: KTM

FIM Hard Enduro WM - 3. Lauf - Red Bull Romaniacs - Ergebnis: 1. Manuel Lettenbichler, D,

KTM, 19:40:46 h; 2. Wade Young, ZA, Sherco, +27:28; 3. Mario Roman, E, Sherco, +33:00;

4. Billy Bolt, GB, Husqvarna, +38:14; 5. Jonny Walker, GB, Beta, +50:09.

Stand (nach 4 von 8 Runden): 1. Lettenbichler, 37 Punkte; 2. Bolt, 33; 3. Young, 25;

4. Roman, 24; 5. Walker, 24.

12 MOTOCROSS ENDURO 9/21


TEST

SHERCO 300 FST

HIGH PERFORMANCE

TRIALBIKE

Sherco besitzt eine ganze Fülle an Trialbikes, die in zwei Kategorien unterteilt

werden. Zum einen sind es die Racing-Modelle von 125 bis 300 ccm und zum anderen

die Factory-Modelle ebenfalls von 125 bis 300 ccm. Die Basis sind Zweitaktmotoren

und Unterschied zwischen den beiden Varianten ist eine höherwertige Ausstattung

(Factory-Version) und damit eine minimale Gewichtseinsparung gegenüber der

Racing-Version. Die Sherco Trialbikes sind schon viele Jahre in der Szene bekannt

und die bekanntesten Piloten sind Jeroni Fajardo sowie die sechsfache

Weltmeisterin Emma Bristow.

Wir durften die Sherco 300 FST, also die Factory-Version, testen. Als Testfahrer stand

uns wieder unser Trialexperte Mike Bergmann zur Verfügung.

• Fotos: Uwe Laurisch; Testfahrer: Mike Bergmann

14 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 15


TEST SHERCO 300 FST

DETAILS

Eine neue Schwinge und ein neues Kettenrad

mit 42 Zähnen

Galfer-Bremsscheiben vorn und hinten

Reiger-Stoßdämpfer mit neuem Umlenkhebel

Braktec-Kupplungsarmatur und Braktec-Bremsarmatur

Der Motor wurde überarbeitet und damit die Kurbelwelle,

der Zylinderkopf und der Auslasskanal

TECH-Aluminium-Telegabel

Lüfter ist serienmäßig mit an Bord

TECHNISCHE DATEN

Motor

Sherco 2-Takt,

membrangesteuert

Hubraum

294 ccm

Bohrung x Hub 79 x 60 mm

Zylinder

Nikasil

Schmierung

Gemisch mit 2% Öl

Kraftstoff

Bleifrei 98 Oktan

Kühlung

Wassergekühlt

Start

Kickstarter

Schalldämpfer Edelstahlkrümmer

mit kombiniertem

Alu-Schalldämpfer

Getriebe

5 Gänge, sequenziell;

spezielles System,

das ein Verschalten

verhindert

Primär-Zahnräder,

Sekundär-Kette

Kupplung

Hydr. betätigte

Diaphragma-

Kupplung/3 Scheiben

Zündung

Hidria digital

Rohrrahmen

Rohrprofile aus

Chrommolybdän

Kunststofftank Polyamid –

2,4 l Kapazität

Bremssystem

Hydr. vorn

schwimmend

4-Kolben 185 mm,

hinten 2-Kolben

145 mm

Gabel

Alu Tech-Gabel, einst.

Zug- u. Druckstufe.

Ø 39 mm/

165 mm Federweg

Stoßdämpfer

Progressives

Link-System, verstell.

Stoßdämpfer,

175 mm Federweg

Reiger 3-fach

einstellbar in Druckstufe

High- u. Lowspeed

und Zugstufe

Vorderrad

Blau eloxierte Morad-

Alufelge und Alunabe,

Schlauchreifen

2.75-21

Hinterrad

Blau eloxierte Morad-

Alufelge und Alunabe

mit Steg. Schlauchlos

4.00-18

Radabstand

1322 mm

Bodenfreiheit

310 mm

Sitzhöhe

685 mm

Gewicht (vollgetankt) 73,2 kg gewogen

WARUM TRIAL?

Die hohe Kunst des Motorradfahrens ist das

Trial fahren. Bei keiner anderen Zweirad-Motorsportdisziplin

benötigt man so eine enorme

Motorradbeherrschung. Hier geht es darum,

auf den Zentimeter genau die Bremse zu dosieren,

den Gasgriff behutsam zu betätigen

und perfekt den Kupplungsdruckpunkt zu kontrollieren.

Außerdem ist das Körpergefühl und

die damit verbundene Balance enorm wichtig.

Für jede/n Motorrad-Offroadfahrer/in ist ein

Trial-Training hilfreich für eine bessere Motorbeherrschung.

MIKES EINDRUCK

Porträt Mike Bergmann

• Seit 1986 Trialfahrer

• DDR Meister (Trial Fahrrad)/Fahrer in der

Nationalmannschaft der DDR (Trial Motorrad)

• Ostdeutscher Trialmeister

• Fährt aktuell in der Ostdeutschen

Trialmeisterschaft

• Trainiert auf dem Trialareal des

Motorsportgeländes des MC Flöha e.V.

• Wohnt in Sachsen

Wie gefällt dir das Motorrad optisch?

Mir gefällt die 300 FST optisch sehr gut, sie ist

formschön und auch farblich sehr gelungen.

Du hast das Modell gewogen?

Genau, ich habe das Modell vollgetankt und

anschließend gewogen. Dabei konnte ich ein

Gewicht von 73,2 kg ermitteln. Damit befindet

sich die Sherco in puncto Gewicht im guten

Mittelfeld der aktuellen Trialmodelle.

Schicke schwarze Felgen

mit leuchtend gelben Naben

S3 Hard Rock-Fußrasten

16 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 17


TEST SHERCO 300 FST

Wie ist dein Eindruck in puncto Fußrastenposition

und Verhältnis Hinterrad-/Vorderachse?

In den letzten Jahren hat sich dahingehend einiges

positiv geändert. Man steht nun zentraler

auf dem Motorrad und man fühlt sich von

Anhieb an wohl. Der Lenker steht etwas weit

vorn, was minimal nachteilig für den Traktionsaufbau

am Hinterrad ist. Dies könnte aber

über eine andere Lenkerposition optimiert

werden. Aber insgesamt hatte ich eine ausgewogene

Position auf dem Motorrad.

Auch der Druckpunkt der Kupplung wurde

gemessen!

Wir haben einen Widerstand von 4200 Gramm

gemessen und damit lässt sich die Kupplung

über einen langen Zeitraum leichtgängig ziehen.

Wie ist das Startverhalten?

Die 300 FST wird über einen Kickstarter gestartet

und springt bei kaltem, warmem oder auch

heißem Motor zügig und einfach an.

Die Vergaserabstimmung war passend?

Die Abstimmung war bei diesen Bedingungen

von zirka 10 °C sehr gut.

Was sagst du zum Fahrwerk?

Die Telegabel besitz ein super Ansprechverhalten

mit sehr gutem Dämpfungsvermögen.

Auch der Reiger-Stoßdämpfer ist sehr gut und

kann in der Druckstufe eingestellt werden.

Wie ist die Motorcharakteristik?

Das Motorrad hat ein gutes Drehmoment im

unteren Drehzahlbereich. Etwas gewöhnungsbedürftig

ist der Übergang zum höheren Drehzahlbereich,

da setzt die Sherco kräftiger ein.

Einmal daran gewöhnt, ist es aber kein Problem,

damit umzugehen.

Welchen Eindruck machen die Dunlop-Reifen?

Wir haben den Luftdruck auf 0,35 bar eingestellt

und der Gripaufbau ist erwartungsgemäß

gut. Insgesamt eine gute Reifenkombination.

Mikes Fazit: Ich finde die Sherco 300 FST ist

definitiv ein schönes Trialmotorrad, was ab der

ersten Minute Spaß bereitet. Es ist auch ein

Trialbike für Jedermann, egal ob Einsteiger

oder Top Pilot.

UNSERE BEKLEIDUNG

Bekleidung: Hebo

Stiefel: Hebo

BEDINGUNGEN

Strecke: Motorsportgelände

Vogeltal, MC Flöha e. V.

Temperatur: 6 °C, bewölkt

Boden: Trialgelände mit Hindernissen,

trocken

18 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 19


TEST

MAX SCHÄFER-RACEBIKE

TM EN 300 Fi ES TWIN

GELUNGENER

VIERTAKTER

Wir waren gespannt auf diesen Test,

denn TM Racing hat mit der EN 300 FI ES

Twin ein besonderes Viertakt-Enduromodelle

auf den Markt gebracht, das auch

in der Enduro GP und dank Wil Ruprecht

ganz vorn mitfährt. TM Racing baut edle,

schicke Motorräder, die mit sehr hochwertigen

Teilen ausgestattet sind. Auch

die Besonderheiten, wie eine Doppelauspuffanlage,

ein anderes Tankkonzept

und die Positionierung des Luftfilters

sind in der Sportenduro-Branche einzigartig.

Bedanken wollen wir uns bei Max

Schäfer, denn er hat uns sein Racebike

zur Verfügung gestellt.

• Fotos: Uwe Laurisch; Testfahrer: Marko Barthel

20 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 21


TEST TM EN 300 Fi ES TWIN

IM DETAIL

IM EINSATZ

Max hat mit dem Boano integra Racing Dekor

das Modell optisch aufgewertet

Hochwertiger Carbonmotorschutz von

Boano Race Parts

Der Tank wird hinten seitlich aufgefüllt

TM Racing verwendet einen hauseigenen

Stoßdämpfer in Kombination mit einem Umlenksystem.

Der Stoßdämpfer ist voll einstellbar

Als Telegabel wird

eine Kayaba-

Closed-Cartridge

verwendet

CNC gefräster Bremssattelhalter von SAM

Kettenführung von Boano Race Parts und Kettenrad

mit Stahl/Aluminiumausführung von ZF

Ein minimaler Kabelbaum wurde von Max gegen die

Standard-Version ausgetauscht

TECHNISCHE DATEN

Wir waren auf unserer Hausstrecke. Der Testtag bot uns leichten Nieselregen bei ca. 15°C. Der Fokus lag

auf den Einsatz von verschiedenen Enduropassagen, inklusive Wiesenprüfung, anspruchsvollen Endurotest

sowie schnellen Motocross-Sektionen mit diversen Sprüngen

Der SAM-Speichenschutzring verhindert eine Beschädigung

der Speichen, falls die Kette runterspringt

Ebenfalls von SAM sind die Achs-Schnellrauszieher

jeweils am Vorder- und Hinterrad

Carbonabdeckung CRM für den Luftfilter

Um die Fußrasten besser zu schützen,

ist ein separater Schutz montiert

Ein elektronischer Lüfter wurde hinzugefügt

Ein Kennzeichenhalter von RTech integra Racing

Die Doppelauspuffanlage von vorn bis hinten!

Sehr gutes Licht macht die Original-Lampenmaske

Motor

Einzylinder Viertakt,

Version mit

Ein spritzung/Elektround

Kickstarter

Auspuffanlage Doppelrohrauspuff/

Twin

Bohrung x Hub 81 x 58,1 mm

Hubraum

299,4 ccm

Kraftstoff

Super bleifrei

Kupplung

Mehrfachscheibe

im Ölbad mit

hydr. Steuerung

Gang

6 Gänge

Rahmen

Perimetral-

Aluminiumprofil

Vordergabel

Kayaba USD 48 mm

Dämpfer hinten TM Racing

Vorderreifen 90/90 x 21

Hinterreifen 120/80 x 18

Vorderradbremse Scheibe 270 mm,

Wave-Bremsscheibe

mit Nissin-Pumpe u.

Brembo-Bremssattel

Hinterradbremse Scheibe 245 mm,

Wave-Bremsscheibe

mit Nissin-Pumpe u.

Bremssattel

Tank

Kunststoff 7,5 Liter

Preis*

Standardmotorrad

10.190,- Euro

Racebike inkl.

Umbauten

ca. 11.905,- Euro

* UVP inkl. 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

STARTVERHALTEN

Die TM EN 300 kann nach wie vor über einen

Kickstarter sowie über einen elektrischen Anlasser

gestartet werden. Damit ist TM Racing wohl

einer der wenigen Hersteller, der serienmäßig

noch einen Kickstarter verbaut. Das Startverhalten

funktioniert soweit gut, es muss aber auf jeden

Fall darauf geachtet werden, möglichst im

Leerlauf zu starten. Ansonsten dauert es länger

bis der Motor läuft, besonders im kalten Zustand.

UND WIE IST DIE HANDLICHKEIT?

Es gab keine Situation, in der ich das Motorrad

nicht gut bis sehr gut über den Parcours manövrieren

konnte. Dank der zentralisierten Massen

(Tank ist mittig positioniert) ist die EN 300 Twin

ein sehr ausgewogenes Motorrad, was das

Handling betrifft. Besonders aber gefällt mir die

Spurtreue und Stabilität bei schneller Fahrweise.

Hier gibt es kein tänzelndes Vorderrad oder

unkontrolliertes Wegrutschen des Hinterrads.

Einfach klasse zu fahren!

DER MOTOR

Der 300-ccm-Viertaktmotor glänzt mit einem

sehr guten Durchzugsvermögen und ebenfalls

tadellosem Traktionsaufbau. Damit war das Fahren

im Endurotest sehr kontrolliert möglich und

auf der MX-Piste reichte der Vortrieb mehr als

deutlich aus. Auch kleine Trialsektionen waren

dank gutem Drehmoment im unteren Drehzahlbereich

gut zu fahren.

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TEST TM EN 300 Fi ES TWIN

DAS FAHRWERK

Keine Kompromisse geht TM Racing beim Fahrwerk

ein. Hier kommt eine Kayaba-Closed-Cartrigde-

48-mm-Telegabel zum Einsatz. Sie besitzt ein gutes

Ansprechverhalten, besonders auch bei vielen kleinen

Unebenheiten und überzeugt ebenfalls bei schneller

Fahrweise mit ausreichender Progressivität. Der hintere

Stoßdämpfer arbeitet zusammen mit einem Umlenksystem

und leistet tadellose Arbeit. Beide Federelemente

können in der Druck- sowie Zugstufe eingestellt

werden und decken somit ein breites Spektrum

an Fahrervorlieben ab.

MARKOS FAZIT

Auch die TM EN 300 Fi Twin überzeugt mit einer sehr

guten Performance. Ein wenig lauter ist es durch das

Ansauggeräusch des oben positionierten Luftfilters,

aber das beeinträchtigt die sehr gute Fahrleistung keineswegs.

Richtig Spaß macht das Bike auf der Jagd

nach der schnellsten Rundenzeit. Hier glänzt das Motorrad

mit einer hohen Spurtreue und sehr stabiler

Fahrweise. Insgesamt ein großartiges Endurosportmotorrad!

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

UNSERE BEKLEIDUNG

Bekleidung: Enduro.de

Helm: Careflon

Brille: Raven

Stiefel: Sidi

BEDINGUNGEN

Strecke: Motorsportgelände Flöha

MC Flöha e. V.

Temperatur: 15 °C, bewölkt und leichter Regen

Boden: MX- und Enduropiste mit Hindernissen,

feuchter Boden

24 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 25


TIPPS & TRICKS MIT MARKO BARTHEL

MX UND ENDURO

TRAININGS-HILFE

E-MTB

FOLGE #1

EINSTELLUNG BEDIENELEMENTE

Text: Marko Barthel; Fotos: Uwe Laurisch

PORTRÄT MARKO BARTHEL

Alter: 44 Jahre

Wohnort: Frankenberg

Beruf: professioneller Trainer im Bereich

Motorrad-Offroadsport

Erfolge im Endurosport: • Deutscher Meister •

Vize-Europameister • TOP 10 in der WM • 7x an

den ISDE „Six-Days“ teilgenommen, davon 2x

Silber, 5x Gold • 2facher Top-10 Erzberg-Finisher

• Sieger 24h Rennen

Unser Experte für: Fahrtechnik Enduro und

Motocross

E-MTB VS. MX UND ENDURO

Gerade in dieser Zeit, in der

wir teilweise sehr in unseren

Aktivitäten, was unseren

Lieblingssport betrifft,

eingeschränkt sind – wie

zum Beispiel Schließung

von Vereinsstrecken aufgrund

Corona-Einschränkungen

– mussten

Alternativen her ...

... wir haben uns trendige E-Mountainbikes geschnappt

und viele Möglichkeiten gefunden,

das Training für unseren MX- und

Endurosport zu unterstützen. Die Unabhängigkeit

von den Öffnungszeiten der Trainings-

Strecken, ist dabei die Offensichtlichste.

26 MOTOCROSS ENDURO 9/21

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TIPPS & TRICKS MIT MARKO BARTHEL

TRAININGS-BIKE

E-MTB: Husqvarna Hard Cross 9

www.husqvarna-bicycles.com

SPEZIALS

Reifen: Maxxis Minion DHR II,

27.5x2.60WT, EXO TR, 3C

MaxxTerra

www.maxxistires.de

Mit den E-Mountainbikes können wir fast überall

und ohne Einschränkung trainieren und das wichtigste,

es hilft uns auch beim Motorradfahren im

Gelände. Somit sind sehr viele Parallelen zu finden,

was Haltung und Fahrtechnik betreffen. Dazu zählt,

dass Nachhintenlehnen beim Bremsen sowie bei

Abfahrten. Aber auch die Blickführung und die korrekte

Haltung bei Auffahrten sind nahezu identisch.

Somit hilft uns ein Training mit dem E-MTB auch,

dass wir besser mit dem Motorrad im Gelände unterwegs

sind. Außerdem ist dank des elektrischen

Motors auch für konditionell nicht so starke Fahrer

ein Training einfach möglich und Spaß macht es

obendrein.

In den nächsten Ausgaben wollen wir euch ein paar

Möglichkeiten zeigen, wie man mit dem E-MTB trainieren

kann, um daraus auch einen Nutzen für das

Offroadfahren mit dem Motorrad zu ziehen.

EINSTELLUNG BEDIENELEMENTE

BREMSARMATUREN

Damit wir gut und sicher

bremsen können, sollten

beiden Bremsen so eingestellt

werden, dass der Finger

eine Linie mit den Armen

bildet. Dies ist außerdem

sehr von der Rahmengeometrie

und der damit verbundenen

Haltung verbunden.

Wenn man weit vorn sitzt

und sich der Kopf schon fast

über dem Lenker befindet,

sollten die Armaturen etwas

weiter nach unten positioniert

sein, sitzt wenn man

weiter hinten, sollten die Armaturen

weiter nach oben

gerichtet sein. Eine falsch eingestellt Armatur kann zu einer verkrampften

Fahrweise führen und das Ergebnis sind harte Arme.

SATTELSTÜTZE

Im Gelände ist eine variable Sattelstütze

sehr hilfreich, die über eine separate Bedienung

vom Lenker aus schnell in der Höhe angepasst

werden kann.

Für ein Geradeausfahren sollte die Sattelstütze

so hoch eingestellt werden, dass unser

Bein fast komplett ausgestreckt auf der

Pedale steht. Bei Bergabfahrten wird die

Sattelstütze weiter unten positioniert, um eine

nach hinten gerichtete Haltung einnehmen

zu können.

BEKLEIDUNG

Bekleidung: O’Neal

Brille: Oakley

Schuhe: Five Ten

Protektoren: O’Neal

www.maciag-offroad.de

BEDINGUNGEN

Strecke: Glückauf Trails, Mittelsachsen

Temperatur: 20°C, sonnig

Boden: Trails, griffig

Ihr habt Fragen?

Dann sendet eine E-Mail direkt an Marko

unter: barthel.mce.online@gmail.com

28 MOTOCROSS ENDURO 9/21

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MOTOCROSS-WM

• Foto: Juan Pablo Acevedo

OSS/NL

Simon Längenfelder • Fotos: Juan Pablo Acevedo

MX2

In der MX2 hofften die heimischen Zuschauer auf ein gutes Abschneiden von Roan van de Moosdijk

und Kay de Wolf. Der Holeshot in Lauf 1 ging an GASGAS-Rider Simon Längenfelder. Eine Runde

später übernahm Jago Geerts die Führung. Van de Moosdijk und de Wolf belegten die Plätze 7

und 9. Längenfelder stürzte und Rene Hofer und Thibault Benistant zogen vorbei. Van de Moosdijk

holte auf, schnappte sich schließlich Benistants 4. Platz und auch Längenfelder konnte sich

nicht lange van de Moosdijks Angriffen erwehren. Auch Hofer wurde vom Niederländer überrollt.

De Wolf hatte sich inzwischen an Benistants Fersen geheftet. Doch als er den Franzosen überholen

wollte, gingen beide zu Boden. Die gebotene Chance nutzte Jed Beaton, der sich bis Rennende

noch auf Rang 2 hinter Geerts vorarbeiten konnte. Dritter wurde van de Moosdijk.

Simon Längenfelder - Sturzpech

Der MXGP der Niederlande begann mit einem

Holeshot von Simon Langenfelder, der auf seiner

MC 250F viele Runden führte. Im weiteren

Verlauf des Rennens setzte sich der Deutsche

auf den 5. Platz, wo er bis zur letzten Runde

blieb, bis ein schwerer Sturz den Youngster zu

Boden schickte. Glücklicherweise konnte er

sich wieder aufrappeln und das Rennen auf

Platz 11 beenden. Im zweiten Durchgang beschädigte

ein Zusammenstoß mit einem anderen

Fahrer das Motorrad des 17-Jährigen und

er konnte nicht mehr weiterfahren.

HEISSE GEFECHTE

Heiß ging es beim GP der Niederlande nicht nur wegen der hohen

Temperaturen, sondern auch wegen der spannenden Rennen

her.

MXGP

Die Augen der niederländischen Fans waren auf Jeffrey Herlings und

Glenn Coldenhoff gerichtet, die auf Position 1 und 2 starteten. Im ersten

Lauf sicherte sich Romain Febvre den Holeshot. Coldenhoff verschwendete

keine Zeit und ging in Führung vor Febvre, Tim Gajser, Herlings und

Jeremy Seewer. Ivo Monticelli sprang Herlings in den Rücken. Während

Monticelli stürzte, konnte sich Herlings auf dem Bike halten und bestritt

das Rennen unter großen Schmerzen weiter. An der Spitze lieferten sich

Coldenhoff und Febvre einen spannenden Fight. Febvre versuchte alles,

um Coldenhoff die Führung streitig zu machen. Gajser drehte unbeeindruckt

auf Rang 3 seine Runden. Zwischenzeitlich war Febvres Rückstand

auf 0,359 Sekunden geschrumpft, doch anstatt zu überholen,

machte Febvre einen Fehler, stürzte und verlor wertvolle Zeit. Schnell

Jeffrey Herlings • Fotos: Ray Archer

saß er aber wieder auf dem Bike und nahm das Rennen an 3. Stelle wieder

auf. Weniger als zehn Minuten vor Schluss, zog Febvre an Gajser

vorbei und heftete sich erneut an Coldenhoffs Hinterrad. Doch wer gedacht

hatte, das wär’s gewesen, irrte sich gewaltig. Der gehandicapte

Herlings überholte Gajser und sodann Febvre. Zwei Minuten plus zwei

Runden vor Schluss befand sich Herlings bereits in Schlagdistanz zu

Coldenhoff, den er drei Runden vor Ende überholte. Der Zieleinlauf lautete:

Herlings, vor Coldenhoff und Gajser.

Dramatik pur: Herlings konnte zum zweiten Lauf nicht antreten, da bei

Monticellis Attacke, seine Schulter zu Bruch ging. Ebenfalls dramatisch

verlief das Rennen für Coldenhoff, der nach dem Start beim Einbiegen in

die erste Linkskurve die Kontrolle über sein Bike verlor, stürzte und von

den nachfolgenden Fahrern erfasst wurde. Glücklicherweise konnte

Glenn das Rennen fortsetzen, gelangte aber nicht mehr in die Spitzengruppe.

Den Holeshot holte sich Jorge Prado, auf Platz 2 folgte Febvre

vor Gajser. Febvre wollte die Poleposition, machte einen Fehler und

nahm das Rennen auf Rang 6 wieder auf. Prado führte weiter vor Gajser

und einem starken Brian Bogers. Antonio Cairoli zeigte eine großartige

Aufholjagd, überholte Bogers und nahm den inzwischen führenden

Gajser und Prado ins Visier. Bald zog er an Prado vorbei und überraschte

Gajser mit seinem Überholmanöver eine halbe Runde vor Rennende.

Den Gesamtsieg sicherte sich Gajser vor Cairoli und Febvre.

Jago Geerts • Foto: yamaha-racing.com

Den Holeshot in Lauf 2 sicherte sich Geerts. Auf den Plätzen folgten de Wolf, Mattia Guadagnini,

Beaton und Ruben Fernandez. Van de Moosdijk war schlecht gestartet und nahm das Rennen auf

Platz 12 auf. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Aufgrund von technischen Problemen im

Verlauf des Rennens musste er aufgeben. De Wolf übernahm kurzzeitig die Führung vor Geerts,

Beaton, Fernandez und Guadagnini. Geerts hielt dagegen und verdrängte die Wolf auf den

2. Rang. Immer dicht dahinter folgte Beaton. In der letzten Runde gab de Wolf nochmals alles,

doch ein kleiner Fehler kostete ihn wertvolle Zeit und er musste sich schließlich mit dem 2. Platz

begnügen. Gesamtsieger wurde somit Geerts vor Beaton und de Wolf.

Simon Längenfelder: „Ein Tag mit Höhen und

Tiefen für mich. Holeshot und Führung im ersten

Rennen, das war schon ein tolles Gefühl!

Ich war ein bisschen knapp dran und bin ein

paar Plätze zurückgefallen, aber dann hatte

ich leider einen großen Sturz in der letzten

Runde. Es war wirklich frustrierend, aber ich

konnte das Rennen als Elfter beenden. Für das

zweite Rennen war ich ein bisschen angeschlagen

und hatte nicht so einen guten Start.

Dann stürzte ich mit einem anderen Fahrer,

was mein Motorrad zu sehr beschädigte, um

weiterzufahren.“

Motocross-WM - 3. Lauf - Oss/NL - 17./18.7.2021

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Antonio Cairoli, I, KTM; 3. Romain

Febvre, F, Kawasaki; 4. Jorge Prado, E, KTM; 5. Ben Watson, GB, Yamaha;

6. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 7. Brian Bogers, NL, GASGAS; 8. Calvin

Vlaanderen, NL, Yamaha; 9. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 10. Arminas Jasikonis,

LT, Husqvarna.

Ferner: 20. Henry Jacobi, D, Honda.

MX2: 1. Jago Geerts, B, Yamaha; 2. Jed Beaton, AUS, Husqvarna; 3. Kay

de Wolf, NL, Husqvarna; 4. Maxime Renaux, F, Yamaha; 5. Rene Hofer, A,

KTM; 6. Isak Gifting, S, GASGAS; 7. Ruben Fernandez, E, Honda; 8. Mikkel

Haarup, DK, Kawasaki; 9. Todd Wilson, AUS, Kawasaki; 10. Mattia

Guadagnini, I, KTM.

Ferner: 16. Simon Längenfelder, D, GASGAS;19. Florian Lion, D, KTM;

22. Ludwig Noah, D, KTM.

EMX 250: 1. Rick Elzinga, NL, KTM; 2. Nicholas Lupucci, I, Fantic; 3. Liam

Everts, B, KTM; 4. Andrea Bonacorsi, I, Yamaha; 5. Kevin Horgmo, N,

GASGAS; 6. Dave Kooiker, NL, Yamaha; 7. Yago Martinez, E, KTM; 8. Rasmus

Hakansson, S, Husqvarna; 9. Cornelius Toendel, N, Yamaha;

10. Kjell Verbruggen, NL, KTM.

Ferner: 13. Mike Gwerder, CH, KTM.

EMX Open: 1. Micha-Boy de Waal, NL, Husqvarna; 2. Nicolas Dercourt, F,

Honda; 3. Davide de Bortoli, I, Honda; 4. Simeo Ubach, E, Husqvarna;

5. Kay Ebben, NL, KTM; 6. Ken de Dycker, B, Kawasaki; 7. Simone Croci,

I, Husqvarna; 8. Joel van Mechelen, NL, KTM; 9. James Dunn, GB, Kawasaki;

10. Mike Bolink, NL, KTM.

30 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 31


MOTOCROSS-WM

LOKET/CZ

Simon Längenfelder:

Anspruchsvolles Rennen

GASGAS Factory Racing hat eine herausfordernde fünfte

Runde der FIM Motocross-Weltmeisterschaft hinter sich

gebracht, obwohl beide Fahrer in der Tschechischen Republik

mit verschiedenen Widrigkeiten zu kämpfen hatten.

Am besten schnitt Isak Gifting ab, der trotz eines

Ausrutschers in der Goggle-Lane im zweiten Rennen einen

soliden 12. Platz belegte. Knapp dahinter auf Platz

13 beendete Teamkollege Simon Längenfelder den Tag.

Der junge Deutsche Simon Längenfelder konnte nicht

ganz an seine beeindruckenden Starts aus der vorherigen

Runde anknüpfen, was seinen Tag in Loket deutlich

schwieriger machte. Nichtsdestotrotz erreichte der

17-Jährige mit den Plätzen 14 und 15 ein konstantes Ergebnis

und wurde in der Gesamtwertung 13.

Simon Längenfelder: „Dieses Wochenende war schwierig

und ziemlich stressig für mich. Unser Familienhund

ist am Samstagabend im Stadtzentrum verschwunden,

was sich heute ein wenig auf mein Fahren ausgewirkt

hat. Ich bin auf die Plätze 14 und 15 gefahren, was doch

gar nicht so schlecht war. Ich denke, Rennen 2 wäre

besser für mich gewesen, aber mein Holeshot-Device ist

zu früh aufgegangen, sodass mein Start nicht der beste

war. Ich kam von weit außerhalb der Top-20 auf Platz 15

zurück, also war es nicht das schlechteste Ergebnis,

aber ich denke, mit einem besseren Start wäre ich weiter

vorne gelandet.“

• Foto: Juan Pablo Acevedo

MXGP

Jorge Prado sicherte sich im ersten Lauf den

vierten Holeshot der Saison. Auf den Plätzen

folgten Tim Gajser, Ben Watson, Glenn Coldenhoff

und Romain Febvre. Watson zeigte eine

großartige Leistung, geriet aber im Verlauf des

Rennens immer mehr unter Druck. In Runde 9

war es dann soweit, Coldenhoff, Febvre, Jere-

PRADO ZUM ERSTEN

Der MXGP von Tschechien feierte in Loket

ein überragendes Comeback. Die ten vorbei. Kurz darauf überholte auch noch

my Seewer und Antonio Cairoli zogen am Bri-

Pauls Jonass Watson. Der Lette musste jedoch

obersten Treppchen eroberten dort Jorge

wenig später aufgrund von technischen Problemen

aufgeben. Ein paar Runden vor

Prado (MXGP) und Mattia Guadagnini.

Jeffrey Herlings fällt aufgrund seines in Schluss begann Gajser mehr Druck auf Prado

Oss zugezogenen Schulterbruchs bis auf auszuüben, hatte aber keinen Erfolg. Der Laufsieg

ging somit an Prado vor Gajser, Febvre,

weiteres aus.

Coldenhoff und Seewer.

Auch im zweiten Lauf holte sich Prado den

Holeshot, wurde aber bald von Cairoli an der

Spitze abgelöst. Auf Rang 3 folgte Seewer vor

Coldenhoff, Gajser und Ivo Monticelli. Gajser

überholte Coldenhoff und griff Seewer an.

Doch drei Runden später musste Gajser seine

Siegesambitionen aufgeben. Er stürzte und

musste in die Box, um den im Handschutz eingeklemmten

Kupplungshebel reparieren zu

lassen. Auf Rang 30 nahm er das Rennen wieder

auf und beendete es schließlich als Fünfzehnter.

Seewer überholte Prado und heftete

sich an Cairolis Fersen. Eine Wahnsinns-Performance

zeigte Shaun Simpson, der sich auf

Rang 6 positionierte. Calvin Vlaanderen suchte

einen Weg an Simpson vorbei, machte einen

Fehler, flog über den Lenker und konnte

das Rennen nicht beenden. Letztlich sicherte

sich Cairoli seinen dritten Rennsieg der Saison

vor Seewer, Prado, Coldenhoff und Monticelli.

Der Gesamtsieg ging somit an Prado vor

Cairoli und Seewer, der den ersten Treppchenplatz

der Saison holte.

MX2

Holeshot für Mattia Guadagnini vor Wilson Todd,

Tom Vialle, Jed Beaton, Ruben Fernandez und Kay

de Wolf. Nachdem Vialle Wilsons 3. Platz übernommen

hatte, zog auch Beaton an ihm vorbei. De Wolf

heftete sich an Todds Fersen und überholte ihn

nach einer Runde. Guadagnini führte weiterhin,

gefolgt von Vialle, der während des Rennens immer

zwei bzw. drei Sekunden hinter dem Italiener

lag. Guadagnini gewann schließlich vor Vialle,

Beaton, Fernandez und Renaux.

Im zweiten Lauf ging der Holeshot an Thibault Benistant

vor Rene Hofer, Renaux, Guadagnini, Jago

Geerts und Fernandez. Vialle wurde beim Start in

einen Sturz verwickelt. Acht Runden später stürzte

er erneut und beendete das Rennen. Nicht gut vom

Start kamen auch Beaton und de Wolf weg. Sie lagen

auf den Plätzen 10 und 13 und beendeten das

Rennen schließlich auf Position 8 und 9. Benistant

hielt derweil die Spitze, während Renaux Hofers

3. Platz übernahm und nun seinem Teamkollegen

Benistant das Leben schwer machte. Dabei stürzte

er, verlor dadurch sechs Sekunden, konnte aber

Mattia Guadagnini • Fotos: Ray Archer

den 2. Platz halten. Geerts wollte sein schlechtes

Abschneiden in Lauf 1 (Platz 12) wieder wettmachen.

Er übernahm Fernandez’ 5. Platz und auch

van de Moosdijk und Boisrame ließen den Spanier

hinter sich. Guadagnini stürzte und verlor eine Position

an Geerts, der sogleich Hofer auf Platz 4 verwies.

So kam es in Lauf 2 zu einem reinen Yamaha-

Treppchen: Benistant vor Renaux und Geerts. Der

zweite Gesamtsieg der Saison ging aber an KTM-

Rider Guadagnini vor Renaux und Benistant.

WMX

Den Sieg beim Auftakt zur Damen-WM sicherte

sich mit zwei Laufsiegen Titelverteidigern Courtney

Duncan. Riesengrund zur Freude hatte auch Larissa

Papenmeier. Sie sicherte sich hinter Shana van

der Vlist den 3. Rang. Noch im ersten Lauf sah es

nicht nach einem Treppchenplatz für Larissa aus.

Sie startete schlecht und wurde nur Siebte. Ganz

anders dann Rennen 2. Papenmeier holte den

Holeshot und wurde letztlich Zweite.

Motocross-WM - 4. Lauf - Loket/CZ - 24./25.7.2021

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Antonio Cairoli, I, KTM; 3. Jeremy Seewer,

CH, Yamaha; 4. Glenn Coldenhoff, NL, Yamaha; 5. Romain Febvre, F,

Kawasaki; 6. Tim Gajser, SLO, Honda; 7. Alessandro Lupino, I, KTM; 8. Jeremy

van Horebeek, B, Beta; 9. Ivo Monticelli, I, Kawasaki; 10. Ben Watson,

GB, Yamaha.

Ferner: 12. Henry Jacobi, D, Honda; 20. Tom Koch, D, KTM.

MX2: 1. Mattia Guadagnini, I, KTM; 2. Maxime Renaux, F, Yamaha; 3. Thibault

Benistant, F, Yamaha; 4. Jed Beaton, AUS, Husqvarna; 5. Ruben Fernandez,

E, Honda; 6. Jago Geerts, B, Yamaha; 7. Rene Hofer, A, KTM;

8. Kay de Wolf, NL, Husqvarna; 9. Mathys Boisrame, F, Kawasaki;

10. Todd Wilson, AUS, Kawasaki.

Ferner: 13. Simon Längenfelder, D, GASGAS; 21. Michael Sandner, A,

KTM; 24. Florian Lion, D, KTM.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki; 2. Shana van der Vlist, NL,

KTM; 3. Larissa Papenmeier, D, Yamaha; 4. Nancy van de Ven, NL, Yamaha;

5. Amandine Verstappen, B, Kawasaki; 6. Lynn Valk, NL, Husqvarna;

7. Kiara Fontanesi, I, GASGAS; 8. Sara Andersen, DK, KTM; 8. Sara Andersen,

DK, KTM; 9. Daniela Guillen, E, KTM; 10. Elisa Galvagno, I, Yamaha.

Ferner: 17. Virginie Germond, CH, KTM; 19. Anne Borchers, D, Suzuki;

22. Elena Kapsamer, A, GASGAS, 3; 23. Janina Lehmann, D, Yamaha;

24. Sandra Keller, CH, Kawasaki.

EMX Open: 1. Simon Jost, SK, KTM; 2. Filippo Zonta, I, Honda; 3. Davide

de Bortoli, I, Honda; 4. Tim Koch, D, Husqvarna; 5. Simone Croci, I,

Husqvarna; 6. Martin Michek, CZ, KTM; 7. Martin Krc, CZ, KTM; 8. Nicolas

Dercourt, F, Honda; 9. Petr Michalec, CZ, Honda; 10. Micha-Boy de Waal,

NL, Husqvarna.

EMX 2T: 1. Maximilian Spies, D, Fantic; 2. Brad Anderson, GB, KTM;

3. Federico Tuani, I, Fantic; 4. Jonas Nedved, CZ, KTM; 5. Ben Putnam,

GB, Husqvarna; 6. Mats Vendelbo, DK, KTM; 7. Pablo Caspani, I, Husqvarna;

8. Twan Wagenaar, NL, KTM; 9. Thomas Haas, D, Husqvarna; 10. Carl

Massury, D, Yamaha.

Ferner: 14. Dennis Fahr, D, KTM.

32 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 33


MOTOCROSS-WM

LOMMEL/B

• Foto:KTM

9. Gesamtrang für Simon Längenfelder

DIGA Procross GASGAS Factory Racing’s Simon Längenfelder

mit einer starken Leistung im tiefen Lommeler

Sand

Kay de Wolf • Fotos: Juan Pablo Acevedo

MX2

Den ersten Holeshot sicherte sich Tom Vialle. Die Führung übernahm aber bald Maxime Renaux. Mattia

Guadagnini stürzte in der ersten Kurve, musste das Feld von hinten aufrollen und belegte letztlich Platz

14. Conrad Mewse startete gut, stürzte jedoch in der zweiten Runde und musste aufgrund von technischen

Problemen das Rennen beenden. Auch Holeshotwinner Vialle ging zu Boden und Jago Geerts lag

auf Platz 2 hinter Renaux und vor Vialle. Kay de Wolf und Vialle fuhren zu der Zeit die schnellsten Rundenzeiten.

In Runde 7 überholte de Wolf Ruben Fernandez und lag auf Platz 4. Nur drei Runden später übernahm

er Vialles 3. Platz. Bis zur zehnten Runde hielt Geerts den führenden Renaux in Schach. Dann

stürzte der Franzose und musste Geerts seinen 1. Platz überlassen. Geerts und Renaux’ Vorsprung war so

komfortabel, dass Letzterer das Rennen trotzdem auf dem 2. Platz beenden konnte. Rang 3 ging an de

Wolf.

In der MX2-Klasse kämpfte sich Simon Längenfelder in

beiden Rennen durchs Feld und sicherte sich einen beeindruckenden

9. Gesamtrang. Im ersten Lauf des Tages

hatte der junge Deutsche Glück, dass er einen heftigen

Sturz in der ersten Kurve vermeiden konnte und sich auf

Platz 10 wiederfand. Ein vielversprechender Start in den

zweiten Durchgang wurde schnell zunichte gemacht, als

der 17-Jährige frustrierend weit von der sandigen Strecke

gedrängt wurde, bevor er das Rennen als Fünfundzwanzigster

wieder aufnehmen konnte. Simon legte

dann eine solide Fahrt hin und kämpfte sich durch das

Feld auf einen wohlverdienten 9. Platz.

Simon Längenfelder: „Ich fühlte mich heute wirklich gut

auf meinem Motorrad. In den Kurven war ich flüssig unterwegs

und nach dem Qualifying war ich sehr zuversichtlich,

dass ich ein starkes Ergebnis einfahren würde.

Leider musste ich in beiden Rennen von hinten starten,

weil ich im ersten Rennen einen Sturz vermeiden

musste und im zweiten Rennen hatte ich einen wirklich

guten Start, aber ich wurde weit abgedrängt und kam

von der Strecke ab. In diesem Rennen kam ich von Platz

25 auf Platz 9, mein Speed ist also da, ich brauchte nur

ein bisschen Glück, um bessere Ergebnisse zu erzielen.“

• Foto: Juan Pablo Acevedo

Motocross-WM - 4. Lauf - Lommel/B - 31.7./1.8.2021

Gesamtergebnisse:

SANDSIEGE

Der

MXGP

Im ersten Lauf ging der Holeshot an Romain

Febvre. Auf Platz 2 folgte Jeremy Seewer vor

Pauls Jonass und Jeffrey Herlings. Seewer fiel

bald zurück und der wiedergenesene Herlings

übernahm Rang 2 vor Jonass. Jorge Prado startete

gut, fiel aber im Verlauf des Rennens auf

Rang 14 zurück. Auch für Tim Gajser lief es auf

der schwer zu befahrenden Strecke nicht wie

geplant. Er stürzte auf Platz 5 liegend und

nahm das Rennen außerhalb der Top Ten wieder

auf. Febvre lag zwischenzeitlich mit 3,045

Sekunden vor Herlings. In Runde 11 führte Herlings.

Beim Versuch die Pole zurückzuerobern,

unterlief Febvre ein Fehler und er stürzte. Seinen

2. Platz behielt er trotzdem, da der Abstand

zum drittplatzierten Jonass relativ groß

war. Zwei Runden vor Schluss verwies Antonio

sechste Lauf zur diesjährigen MX-WM endete mit einem Sieg von Romain Febvre in

der MXGP-Klasse. Ihm gelang dieses Kunststück erstmals in Lommel. Jago Geerts dominierte

die MX2-Kategorie. Nach starken Regenfällen war die Strecke nicht gerade

einfach zu befahren, doch auch davon ließen sich weder die MX-GP-Stars noch die Fans

abhalten und wurden mit tollen Rennen belohnt.

Cairoli Jonass auf Rang 4. Herlings’ Sieg war

umso beeindruckender, da er sich ja erst vor

kurzem die Schulter gebrochen hatte und

dementsprechend gehandicapt war. Platz 2

ging an Febvre vor Cairoli. Der amtierende

Weltmeister Gajser beendete das Rennen auf

Rang 7.

Den Holeshot in Lauf 2 sicherte sich Ivo Monticelli,

doch sogleich ging Febvre in Führung.

Monticelli stürzte, während Jonass dessen

2. Platz übernahm, gefolgt von Jorge Prado.

Monticelli musste mit angeschlagener Schulter

aufgeben. In Runde 2 ging Febvre zu Boden

und Jonass in Führung. Gajser lag 1,590 Sekunden

hinter Jonass, als Febvre auf dem

4. Platz das Rennen wieder aufnahm. Gajser

hatte in Runde 4 Bodenkontakt und Prado und

Febvre zogen vorbei. In der achten Runde

überholte Febvre Prado und nahm die Verfolgung

von Jonass auf. Herlings, der in der ersten

Runde zusammen mit Glenn Coldenhoff

gestürzt war und das Feld von hinten aufrollen

musste, konnte in Runde 9 Arminas Jasikonis

überholen und lag damit auf dem 5. Platz. In

Runde 11 übernahm Febvre die Poleposition.

Gajser fixierte zwischenzeitlich Jonass’ 3.

Platz, stürzte beim Angriff aber erneut und

wurde letztlich Vierter. Febvre gewann schließlich

vor Jonass und Prado und war damit auch

Gesamtsieger. Außerdem auf dem Treppchen

landeten Herlings (2.) und Jonass, der damit

seinen ersten Podestplatz 2021 feiern konnte.

Jago Geerts • Foto: yamaha-racing.com

Holeshot für de Wolf hieß es im zweiten Lauf. Verfolgt wurde er von Geerts, Thibault Benistant, Renaux

und Mewse. Vialle lag nach dem Start auf Rang 6, stürzte in Runde 2 und fiel auf den 10. Platz zurück.

Nach mehreren Versuchen überholte Renaux schließlich Benistant. De Wolf und Geerts waren dem Rest

des Feldes bereits weit enteilt. De Wolfs Rückstand auf Geerts betrug während des Rennens meist zirka

drei Sekunden. Zwei Runden vor Schluss startete Geerts nochmals einen Angriff, der bis zur Zielflagge

dauerte. Aber letztlich behielt de Wolf die Nerven und gewann sein erstes MX2-WM-Rennen vor Geerts

und Renaux. Der Gesamtsieg ging aber an Lokalmatador Jago Geerts vor de Wolf und Renaux.

WMX

Shana van der Vlist sicherte sich den Gesamtsieg vor Kiara Fontanesi und Lynn Falk. Weltmeisterin Courtney

Duncan hatte ebenso wie Larissa Papenmeier Probleme mit den schwierigen Streckenbedingungen.

MXGP: 1. Romain Febvre, F, Kawasaki; 2. Jeffrey Herlings, NL, KTM;

3. Pauls Jonass, LV, GASGAS; 4. Jorge Prado, E, KTM; 5. Antonio Cairoli, I,

KTM; 6. Tim Gajser, SLO, Honda; 8. Calvin Vlaanderen, NL, Yamaha;

9. Ben Watson, GB, Yamaha; 10. Brian Bogers, NL, GASGAS.

Ferner: 22. Tom Koch, D, KTM.

MX2: 1. Jago Geerts, B, Yamaha; 2. Kay de Wolf, NL, Husqvarna; 3. Maxime

Renaux, F, Yamaha; 4. Thibault Benistant, F, Yamaha; 5. Jed Beaton,

AUS, Husqvarna; 6. Ruben Fernandez, E, Honda; 7. Tom Vialle, F, KTM;

8. Mathys Boisrame, F, Kawasaki; 9. Simon Längenfelder, D, GASGAS;

10. Rene Hofer, A, KTM.

Ferner: 19. Florian Lion, D, KTM.

WMX: 1. Shana van der Vlist, NL, KTM; 2. Kiara Fontanesi, I, GASGAS;

3. Lynn Valk, NL, Husqvarna; 4. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 5. Courtney

Duncan, NZ, Kawasaki; 6. Britt Jans-Beken, NL, KTM; 7. Daniela Guillen,

E, KTM; 8. Larissa Papenmeier, D, Yamaha; 9. Amandine Verstappen,

B, Kawasaki; 10. Anne Borchers, D, Suzuki.

Stand (nach 2 von 6 Veranstaltungen): 1. van der Vlist, 87 Punkte;

2. Duncan, 85; 3. Valk, 72; 4. van de Ven, 72; 5. Fontanesi, 70; 6. Papenmeier,

61; 7. Verstappen, 58; 8. Guillen, 50; 9. Jans-Beken, 47; 10. Sara

Andersen, DK, KTM, 44.

Ferner: 11. Borchers, 31; 21. Virginie Germond, CH, KTM, 10; 23. Elena

Kapsamer, A, GASGAS, 3; 24. Janina Lehmann, D, Yamaha, 2; 26. Sandra

Keller, CH, Kawasaki, 1.

EMX 250: 1. Nicholas Lapucci, I, Fantic; 2. Rick Elzinga, NL, KTM; 3. Kevin

Horgmo, N, GASGAS; 4. Jorgen-Matthias Talviku, EST, Husqvarna; 5. Liam

Everts, B, KTM; 6. Marcel Conijn, NL, KTM; 7. Camden McLellan, ZA,

Husqvarna; 8. Mike Gwerder, CH, KTM; 9. Dave Kooiker, NL, Yamaha;

10. Cornelius Toendel, N, Yamaha.

EMX 2T: 1. Maximilian Spies, D, Fantic; 2. Brad Anderson, GB, KTM;

3. Federico Tuani, I, Fantic; 4. Ken de Dycker, B, Fantic; 5. Ben Putnam,

B, Husqvarna; 6. Rene Boer, NL, Husqvarna; 7. Jaap Janssen, NL, KTM;

8. Damian Wedage, NL, KTM; 9. Krijn van Vroenhoven, NL, KTM; 10. Maxime

Sot, F, Yamaha.

Ferner: 20. Dennis Fahr, D, KTM.

Stand (nach 2 von 4 Veranstaltungen): 1. Spies, 100 Punkte; 2. Anderson,

84; 3. Tuani, 82; 4. Putnam, 63; 5. Twan Wagenaar, NL, KTM, 44;

6. Jonas Nedved, CZ, KTM, 38; 7. van Vroenhoven, 38; 8. de Dycker, 36;

9. Pablo Caspani, I, Husqvarna, 32; 10. Boer, 30.

Ferner: 14. Thomas Haas, D, Husqvarna, 23; 16. Carl Massury, D, Yamaha,

22; 22. Fahr, 17.

36 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 37


MOTOCROSS-WM

KEGUMS/LV

Simon Längenfelder:

Platz 10 nach unglücklichem Anfang

Leider erwies sich die siebte Runde

der MXGP-Serie 2021 für den DIGA

Procross GASGAS MX2-Athleten als

hartes Pflaster. Simon Längenfelder

musste tief in die Tasche greifen

und hart um wertvolle Meisterschaftspunkte

kämpfen. In der MX2 belegte

Längenfelder schließlich Platz 10 in der Gesamtwertung.

Die sandige Strecke kam Simon sehr entgegen. Im ersten

Rennen blieb der junge Deutsche zwar in der Startanlage

hängen, kämpfte sich sodann aber mit einer

beeindruckenden Leistung durchs Feld und belegte am

Ende einen soliden 10. Platz. Mit einem 11. Platz im

zweiten Lauf konnte Längenfelder seine konstanten Ergebnisse

bestätigen und liegt nun auf Platz 10 in der

MX2-Weltmeisterschaft.

Simon Längenfelder: „Heute war es okay, aber meine

Ergebnisse hätten besser sein müssen. Hätte es im

ersten Rennen nicht ein Problem mit dem Startgate gegeben

und wäre ich im zweiten Rennen nicht hinter einem

gestürzten Fahrer hängen geblieben, dann wäre

ich sicher näher an der Spitze gewesen. Ein 10. und ein

11. Platz sind nicht so schlecht, wenn man bedenkt,

was passiert ist, aber ich weiß, dass mein Speed gut

ist. Ich habe mich auf dem Motorrad gut gefühlt, und

wenn ich vorne starten und das Chaos im Mittelfeld

vermeiden kann, dann sollte ich wieder näher an der

Spitze sein.“

Foto: Juan Pablo Acevedo

Motocross-WM - 7. Lauf - Kegums/LV - 7./8.8.2021

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Jorge Prado, E, KTM; 3. Jeffrey Herlings,

NL, KTM; 4. Romain Febvre, F, Kawasaki; 5. Antonio Cairoli, I, KTM;

6. Brian Bogers, NL, GASGAS; 7. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 8. Alessandro

Lupino, I, KTM; 9. Pauls Jonass, LV, GASGAS; 10. Ben Watson,

GB, Yamaha.

Ferner: 11. Henry Jacobi, D, Honda; 14. Tom Koch, D, KTM.

Foto: shot by bavo

GAJSER UND RENAUX FÜHREN

Tim Gajser (MXGP) und Maxime Renaux (MX2) konnten mit Gesamtsiegen ihre Führung im WM-Klassement weiter ausbauen.

MXGP

Jeffrey Herlings gewann den Holeshot im ersten

Lauf, gefolgt von Jorge Prado, Glenn Coldenhoff

und Antonio Cairoli. Lokalmatador Pauls Jonass

legte einen guten Start hin und platzierte sich als

Sechster vor Romain Febvre und Alessandro Lupino.

Für Jeremy Seewer lief es weniger gut, er musste

das Rennen auf Platz 14 aufnehmen. Tim Gajser

(Foto) hatte sich zwischenzeitlich unauffällig auf

Rang 2 gefahren und versuchte, die Lücke zu Herlings

zu schließen. Prado war auf Rang 3 zurückgefallen

und lag vor Coldenhoff und Cairoli. Febvre

attackierte Cairoli, kam aber gegen den Italiener

nicht an, dieser überholte stattdessen Coldenhoff.

Cairoli heftete sich an Prados Fersen und verwies

diesen auf den 4. Rang. Gajser konnte Herlings

nicht mehr einholen und so gewann der durch seinen

Schulterbruch noch immer gehandicapte Niederländer

das Rennen vor Gajser und Cairoli. Henry

Jacobi, für den es ja bei den anderen GP nicht so

gut lief, startete im Mittelfeld und kämpfte sich auf

Platz 11 vor. Tom Koch sicherte sich auf Rang 17

ebenfalls WM-Punkte.

Fünfter Holeshot der Saison für Febvre in Lauf 2.

Auf den Plätzen folgten Prado, Herlings, Cairoli

und Calvin Vlaanderen. Zu Beginn des Motos hatte

es zu regnen begonnen und das machte sich im

Laufe des Rennens bemerkbar. Erstes Opfer war

Cairoli, der das Rennen aber innerhalb der Top Ten

wieder aufnehmen konnte. Zwei Runden später

stürzte auch Febvre und Prado erbte die Führung.

Jonass lag bereits in der ersten Kurve auf dem Boden

und musste das Feld von Platz 16 wieder aufnehmen.

Zuerst ließ er Ben Watson hinter sich, als

nächstes hatte er Jacobi im Visier. Beim Fight

stürzten beide. Letztlich beendete Jonass das Rennen

auf Position 15 hinter Jacobi. Prado führte derweil

weiterhin das Feld vor Herlings an. Gajser versuchte

aufzuschließen. Der Abstand zwischen Prado

und Herlings betrug für den Rest des Rennens

weniger als eine Sekunde. In der letzten Runde

sah es nach einem Führungswechsel aus, doch

stattdessen stürzte Herlings und belegte letztlich

den 4. Rang. Der Laufsieg ging an Prado vor Gajser

und Febvre. Mit seinen beiden 2. Plätzen wurde

Gajser Gesamtsieger vor Prado und Herlings und

konnte die WM-Führung weiter ausbauen.

MX2

Lediglich 22 Fahrer standen am Start zu WM-Lauf

7. Den Holeshot sicherte sich Mattia Guadagnini

(Foto) vor Jed Beaton, Jago Geerts, Rene Hofer und

Maxime Renaux. Letzterer verlor keine Zeit und

zog schnell an Hofer, Geerts und Beaton vorbei.

Renaux war einfach wahnsinnig schnell. In Runde

5 schließlich war Guadagnini dran. Renaux führte.

Auf den Plätzen folgte Guadagnini vor Geerts,

Beaton und Mikkel Haarup. Kay de Wolf übernahm

Hofers zwischenzeitlich 8. Platz. Haarup wurde

von Thibault Benistant und Tom Vialle unter Druck

gesetzt. Beide zogen schließlich an Haarup vorbei.

Zwei Runden vor Schluss wurde es zwischen

Geerts und Beaton immer enger, aber Geerts

konnte seinen 3. Rang bis ins Ziel halten. Laufsieg

somit für Renaux vor Guadagnini.

Erneuter Holeshot für Guadagnini vor Haarup und

Renaux, der den Dänen sogleich überholte, um

sich perfekt hinter Guadagnini zu positionieren.

Auch Geerts zog an Haarup vorbei. Und Ruben

Mattia Guadagnini zog gegen

Maxime Renaux den Kürzeren

Foto: KTM

Fernandez freute sich über seinen guten Start, der

ihn auf Rang 5 katapultierte. Erneut verlor Renaux

keine Zeit und überholte den Italiener wieder in

Runde 5. Haarup, Hofer und Vialle lieferten sich

derweil einen sehenswerten Kampf um Rang 5,

bei dem sich Vialle durchsetzte. Haarup verlor erneut

zwei Positionen, als Hofer und Mathys Boisrame

an ihm vorbeizogen. Er beendete das Rennen

schließlich als Neunter, während Boisrame

nach einem Fehler auf den 15. Platz zurückfiel.

Vialle holte sich sodann Fernandez’ 4. Platz. In

der Schlussphase setzte Guadagnini nochmal alles

daran, die Führung zurückzuerobern, zog den

Kürzeren und verlor auch noch seinen 2. Platz an

Geerts. Somit ging der Sieg ungefährdet an Renaux

vor Geerts und Guadagnini. Mit diesem Gesamtsieg

verschaffte sich Renaux ein beruhigendes

Punktepolster im Klassement auf seine Verfolger

Guadagnini und Geerts.

Stand (nach 7 von 18 Veranstaltungen): 1. Gajser, 270 Punkte; 2. Febvre,

257; 3. Prado, 255; 4. Cairoli, 252; 5. Herlings, 227; 6. Seewer, 206;

7. Jonass, 180; 8. Glenn Coldenhoff, NL, Yamaha, 174; 9. Alessandro Lupino,

I, KTM, 134; 10. Watson, 130.

Ferner: 15. Henry Jacobi, D, Honda, 66; 22. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;

27. Tom Koch, D, KTM, 21; 35. Valentin Guillod, CH, Yamaha, 1.

MX2: 1. Maxime Renaux, F, Yamaha; 2. Jago Geerts, B, Yamaha; 3. Mattia

Guadagnini, I, KTM; 4. Tom Vialle, F, KTM; 5. Thibault Benistant, F, Yamaha;

6. Rene Hofer, A, KTM; 7. Mikkel Haarup, DK, Kawasaki; 8. Jed Beaton,

AUS, Husqvarna; 9. Kay de Wolf, NL, Husqvarna; 10. Simon Längenfelder,

D, GASGAS.

Ferner: 20. Florian Lion, D, KTM.

Stand (nach 7 von 18 Veranstaltungen): 1. Renaux, 271 Punkte; 2. Guadagnini,

237; 3. Geerts, 235; 4. Ruben Fernandez, E, Honda, 214; 5. Benistant,

204; 6. Beaton, 197; 7. Mathys Boisrame, F, Kawasaki, 192;

8. de Wolf, 184; 9. Hofer, 184; 10. Längenfelder, 137.

Ferner: 22. Lion, 29; 26. Michael Sandner, A, KTM, 12; 32. Kevin Brumann,

CH, Yamaha, 3; 36. Noah Ludwig, D, KTM, 1.

EMX 250: 1. Kevin Horgmo, N, GASGAS; 2. Nicholas Lapucci, I, Fantic;

3. Rick Elzinga, NL, KTM; 4. Yago Martinez, E, KTM; 5. Mike Gwerder, CH,

KTM; 6. Dave Kooiker, NL, Yamaha; 7. Federico Tuani, I, Fantic; 8. Tim Edberg,

S, KTM; 9. David Braceras, E, KTM; 10. Cornelius Toendel, N, Yamaha.

Ferner: 11. Maximilian Spies, D, Fantic.

Stand (nach 4 von 7 Veranstaltungen): 1. Lapucci, 187 Punkte; 2. Horgmo,

163; 3. Elzinga, 144; 4. Everts, 108; 5. Martinez, 91; 6. Toendel, 88;

7. Kooiker, 77; 8. Andrea Bonacorsi, I, Yamaha, 74; 9. Gwerder, 74;

10. Jorgen-Matthias Talviku, EST, Husqvarna, 57.

Ferner: 18. Spies, 35.

EMX Open: 1. Gert Krestinov, EST, Honda; 2. Micha-Boy de Waal, NL,

Husqvarna; 3. Davide de Bortoli, I, Honda; 4. Nicolas Dercourt, F, Honda;

5. Emil Silander, FIN, GASGAS; 6. Andero Lusbo, EST, Husqvarna;

7. Emil Berggren, S, Husqvarna; 8. Dovydas Karka, LT, Yamaha; 9. Simone

Croci, I, Husqvarna; 10. Tomasz Wysocki, PL, KTM.

Ferner: 15. Tim Koch, D, Husqvarna.

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen): 1. de Bortoli, 154 Punkte; 2. Dercourt,

147; 3. de Waal, 125; 4. Croci, 121; 5. Filippo Zonta, I, Honda, 88;

6. Lusbo, 80; 7. Simeo Ubach, E, Husqvarna, 78; 8. Jeff Oxelmark, S,

Honda, 52; 9. Krestinov, EST, Honda, 50; 10. Koch, 49.

38 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 39


TECHNIK: PRO- VS. STANDARDBIKE

BEHIND THE SCENE

Wie ist ein MXGP-Team aufgebaut

und welche Strukturen herrschen

innerhalb eines Teams?

Während einer MX-WM-TV-Übertragung

sieht man oft die Werksteams

mit ihren Chefmechanikern

und den Fahrern im Vorstart.

Wie sieht allerdings die Woche

vor und nach der Veranstaltung

für den Mechaniker aus? Wir waren

für euch beim MXGP in Oss/

NL und haben uns

etwas genauer

umgeschaut.

• Texte:

Benjamin Koob;

Fotos: iXS

Wir durften exklusiv das noch junge

aber eigenständige „iXS MXGP Team“

unter der Leitung von Teamchef Daniel

Zollinger begleiten und hinter die Kulissen

schauen.

In diesem Bericht geht es einerseits um

die Arbeiten eines Chefmechanikers,

aber auch darum , wie das Team in der

Struktur aufgebaut ist. Das iXS Team ist

zwar noch sehr frisch als Name im Fahrerlager

zu finden, allerdings mit Profis

und jahrelanger Erfahrung perfekt ausgerüstet.

Daniel Zollinger ist seit Jahrzehnten in

der MX-Szene bekannt, ob durch das

STC Team oder auch als Teamchef der

„MXON Switzerland“, bei der er Fahrer

wie Jeremy Seewer und Arnaud Tonus

betreut.

Für die Chefmechanikerarbeiten im

Rennstall ist Kristof Verkoeyen verantwortlich.

Auch er ist schon ein alter Hase

und seit vielen Jahren in der MXGP-

Welt als Mechaniker unterwegs. Dabei

hat er auch seine Erfahrungen unter anderem

im KTM-Team sammeln können.

Jetzt ist er stolzes Mitglied des iXS

Teams.

40 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 41


TECHNIK: PRO- VS. STANDARDBIKE

Zuerst haben wir Kristof Verkoeyen einige Fragen

gestellt:

MCE: Kristof, vielen Dank, dass du dir für uns

Zeit genommen hast. Ich denke, du wirst auch

hier vor Ort noch einiges zu tun haben.

Kannst du uns kurz erklären wer du bist und

was deine Aufgaben im Team sind?

Kristof Verkoeyen: Hallo Benny. Danke für das

Interview, denn die wenigsten Anfragen für ein

Interview landen beim Mechaniker ;-) Ich bin

Kristof Verkoeyen aus Belgien/

Mol und als Chefmechaniker im

iXS MXGP Team angestellt. Das

Team setzt derzeit den Fokus

hauptsächlich auf den MX2-Fahrer

Kevin Brumann, auf den ich

mich voll und ganz mit seinem

Bike konzentriere, um ihn auf

ein höheres Level zu bringen.

Ich arbeite ansonsten im „iXS

Workshop“ in Lommel/Belgien,

um alles vor und nach dem Rennen

vorzubereiten.

Wie habt ihr zueinander gefunden?

Ich habe über die Jahre einige

Teams kennenlernen dürfen. Die

letzten beiden Jahre war ich und

bin noch für Max Nagl als Mechaniker

zuständig. Max nähert

sich allerdings so langsam dem

Ende seiner Karriere und fährt

daher keine MXGP mehr. Er setzt

momentan noch auf die tschechische

Meisterschaft und die

ADAC MX Masters. Durch Max

kam auch die Verbindung zu Kevin

Brumann zustande. Max ist

unter anderem auch Trainer und

Mentor von Kevin. Somit passt

alles sehr gut zusammen. Die

beiden leben im Haus von Max

und somit kann ich mich jeden

Tag mit beiden über das vergangene,

aber auch kommende Wochenende

absprechen und austauschen.

Mein Fokus liegt dabei

zu 100 Prozent auf Kevin.

Max unterstütze ich so gut wie

ich kann. Sollten sich die Termine,

wie heute, überschneiden,

wird für eine Vor-Ort-Unterstützung

von Max gesorgt. Ich hoffe

natürlich, dass beide Fahrer gute

Ergebnisse einfahren können.

Was sind die Besonderheiten

und Herausforderungen in der

Corona-Zeit im Vergleich zu einer

normalen Saison?

Ja es ist so, dass durch die Corona-bedingte

Situation eine andere Herausforderung entstanden

ist. Der Kalender der MXGP ist nun

mehr in die zweite Hälfte des Jahres gerückt

und die Rennen werden oft Wochenende auf

Wochenende veranstaltet.

Wir müssen jetzt wesentlich weiter nach vorne

blicken als gewohnt und das zweite Bike für

die nächste Veranstaltung vorbereiten. Zusätzlich

ist nun der Veranstaltungszeitplan eine

weitere neue Herausforderung, da die MX2

und MXGP am gleichen Tag starten. Vor Corona

fuhr man das Freie Training und Zeittraining

sowie das Qualirace immer an einem

Samstag. Es blieb einem somit im Nachgang

noch einiges an Zeit, um die Performance umzustellen.

Es lag immer ein Tag zwischen den

Trainings und den beiden Rennläufen. Derzeit

wird alles komplett am Sonntag abgespult. Da

muss dann auch alles passen. Denn das Freie

und Zeittraining werden jetzt zusammengelegt

und gehen fließend ohne Pause ineinander

über. Lediglich nach dem Training kann man

sich mit dem Fahrer noch einmal in Ruhe abstimmen,

um Änderungen vorzunehmen, bevor

es nach der Mittagspause in den Vorstart

geht.

Wie sieht die kommende Woche nach dem

Rennen bzw. vor dem nächsten Rennen aus?

Da wir eine Art kleine Familie sind, haben wir

auch kurze Kommunikationswege. Wir sprechen

uns intern gut ab und bereiten dementsprechend

alles vor. Wenn es um das vergangene

Wochenende geht, ist Max Nagl für den

physikalischen und fahrtechnischen Bereich

von Kevin zuständig und ich spreche mich mit

Kevin technisch ab. Dabei ist es wichtig zu verstehen,

wie er sich am Wochenende auf dem

Bike gefühlt hat. Dazu gehört der Motor, das

Set-up und eventuelle Umbauten. Gerade jetzt

ist es interessant, da Kevin in England gestürzt

ist und sich am Steißbein verletzt hat. Da er

heute noch unter Schmerzen fährt, muss ich

auf diese Situation technisch reagieren und

vorsichtshalber die Sitzbank etwas modifizieren.

Das Level bei den GP ist sehr hoch und

man muss immer versuchen, dem Fahrer das

beste Bike zu bieten. Denn die Konkurrenz

schläft nicht.

Ansonsten ist eigentlich alles genauso wie vor

der Pandemie. Man hat lediglich weniger Zeit

zur Verfügung, sodass es nicht bei einem

8-Stunden-Arbeitstag bleibt. Man muss schauen,

wie man die Trainings unter der Woche gestaltet,

um auch zeittechnisch alles für das

nächste und übernächste Rennen gut vorzubereiten.

Auch das Wetter und die Streckencharakteristik

sollten kontinuierlich berücksichtigt

werden. In einer Woche ist es eventuell das

Sandrennen und die Woche darauf wird das

Rennen auf einer Hartbodenstrecke ausgetragen.

Das Fahrwerk beispielsweise wird komplett

von Kayaba angepasst. Das geschieht auch

bei den Rennen vor Ort. Ansonsten bleibt der

Ablauf eigentlich identisch.

Unser Vorteil ist, dass sich der Workshop bei

Max Nagls Haus befindet und ich die insgesamt

sechs Bikes von Max und Kevin dort habe,

um daran zu arbeiten.

Wie kommt man denn als Mechaniker in ein

MXGP-Team?

Entweder kennt man einen guten Fahrer, für

den man schon einmal Mechaniker war, und

wird mitgenommen, oder man bekommt durch

kleinere Teams die Möglichkeit, einen Fahrer

zu supporten. Ab diesem Moment, wenn man

seinen Job richtig macht, ist das Fahrerlager

wie eine kleine Familie. Man sieht sich gegenseitig

immer wieder mal im Paddock, Vorstart

oder in der Box beim Arbeiten. Man sucht auch

ab und an mal ein Gespräch mit dem Kollegen,

wie es sonst auch üblich ist. So kann man sich

in der Szene schnell einen Namen machen.

Kristof, kannst du uns etwas zu Kevins Bike

erzählen? Wir haben hier eine Yamaha YZ250F

aus 2021. Was unterscheidet ein Standard-

Bike aus dem Laden von eurem Pro-Bike?

Ja sicher. Im Prinzip ändern wir viele Dinge. Ich

kann zwar nicht über alles im Detail sprechen,

aber auffällig ist jetzt hier am Bike im Moment,

dass wir auf Kevins Verletzung eingehen und

ihm die Sitzbank aufgepolstert haben. Er soll

sich trotz der Verletzung auf seinem Bike wohlfühlen

und möchten natürlich keine

schlimmere Verletzung provozieren.

Bei uns steht die Gesundheit

und Sicherheit des Fahrers im

Vordergrund.

Allgemeine Änderungen am Bike

sind zum Beispiel der SCAR-Lenker

mit der X-trig Tripple Clamp-Gabelbrücke

und passenden Lenkeraufnahme.

Dazu hat aber auch jeder

Fahrer seine eigenen Vorlieben.

Die Felgen sind von Haan Wheels,

bestückt mit Pirelli-Reifen. Auch

die HGS-Auspuffanlage darf nicht

fehlen. Das sind natürlich Standard-Parts,

die jeder beim Händler

kaufen kann. Eine Modifikation haben

wir an der Luftfilterbox vorgenommen.

Da der Platz am Luftfilterkasten

sehr begrenzt ist und wir

das Twin Air Powerflow Kit verbaut

haben, musste man den Luftfilterdeckel

noch etwas anpassen. Die

Änderung sorgt dann für mehr

Frischluft und Leistung. Natürlich

wurden auch die Zündung und Einspritzung

etwas angepasst. Wir

nutzen dafür aber nicht nur die

Standard Power Unit, sondern geben

auch eigene Erfahrungen in

die Modifikation. Darüber können

wir hier leider nicht im Detail sprechen

:-) Jedes Team und seine Mechaniker

haben ihre eigenen Geheimnisse,

um so viel Leistung

und Drehmoment aus dem Bike zu

holen wie es nur geht. Eine ordentliche

Kupplung darf nicht fehlen.

Wir vertrauen dabei auf Suter

Clutch. Die Carbonparts machen

das Bike zwar etwas leichter, jedoch

geht es dabei mehr um die

Optik als um die Performance.

Sehr glücklich sind wir über den

Kayaba Factory Support. Hier brauchen

wir nichts selbst machen und

Kayaba übernimmt mit seinen Profis

alle Einstellungen vor Ort. Das

erleichtert uns die Arbeit extrem.

Am Ende muss man aber auch sagen, dass die

beste Performance nichts nutzt, wenn der Fahrer

nicht damit umgehen kann. Man muss sein

Bike immer auf den jeweiligen Piloten passend

einstellen.

Kristof, wir danken dir für die ganzen Infos

und hoffen natürlich auf weiterhin gute Ergebnisse,

um das Team weiter voranzubringen.

42 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 43


TECHNIK: PRO- VS. STANDARDBIKE

Über die Teamstruktur haben wir

uns mit Teamchef Daniel Zollinger

unterhalten:

MCE: Hallo Daniel, kannst du uns

etwas über das iXS MXGP Team

und seinen Aufbau erzählen?

Daniel Zollinger: Ja sicher, also

wie du schon siehst, haben wir

hier im Fahrerlager keinen großen

Truck aufgebaut. Das Team gab es

als solches schon letztes Jahr, allerdings

mit einem anderen Provider

im Hintergrund. Wir haben uns

dann diese Saison selbstständig

gemacht, mit sehr großer Unterstützung

der Hostettler Gruppe,

die nicht nur den Part der iXS-Bekleidung

betrifft, sondern auch alle

anderen Marken der Hoststettler

Gruppe, wie Yamaha Schweiz. Wie

du schon hörst, ist der Sitz des

Teams in der Schweiz, allerdings

befindet sich unser Workshop in

Lommel/Belgien bei Max Nagl.

Dort haben wir uns eingemietet.

Wir haben in Lommel bei Max die

optimalen Voraussetzungen für

den neugebauten Workshop. Kevin

wohnt ebenfalls dort und wir können

dadurch einen perfekten Wochenplan

durchziehen. Kevin befindet

sich zu 100 Prozent in der

Obhut von Max.

Wir sind noch ein kleines Team,

achten aber auch wirklich darauf,

das Ganze langsam wachsen zu

lassen. Dazu benötigt man nicht

zwangsläufig ein Mega-Set-up vor

Ort. Es kommt mehr auf das Innere

der Struktur an, das hier sehr harmoniert.

Wir starten dieses Jahr

mit Kevin Brumann als Fahrer in

der MX2. Wir sehen zusammen mit

Max sehr viel Potenzial in Kevin

und das möchten wir wirklich unterstützen.

Damit das alles funktioniert, habe

ich auch Max Nagl dabeihaben

wollen und den Kontakt für das

Team hergestellt. Ich kenne Max

und seine Familie schon sehr viele

Jahre und er ist für mich immer

noch der absolute Vorzeige-Profisportler.

Das meine ich von A

bis Z, was mich wirklich beeindruckt

hat.

In der Struktur darf der Mechaniker

nicht fehlen. Kristof war schon

vorher bei Max als Mechaniker eingesetzt

und wir haben ihn dann

auch für das Team als Chefmechaniker

gewinnen können. Er hat zu

Kevin einen sehr guten Draht aufgebaut

und sein Fokus liegt zu 100

Prozent auf ihm. Ich setze in alle

drei volles Vertrauen und kann

mich somit im Team auch auf andere

Dinge konzentrieren. Denn

gerade in Sachen Sponsoring ist

es die letzten Jahre nicht einfach

gewesen und wir sind froh unsere

Partner an der Seite zu haben.

Wir haben glücklicherweise auch

große Unterstützung im organisatorischen

Bereich durch die Familie

Brumann, die sich um die Papiere,

Anfragen und Sponsoringunterstützung

etc. kümmert. Das

Team wird dann aus der Schweiz

auch noch im Marketing durch Michele

Hofstetter von iXS perfekt

unterstützt.

Durch unsere kleine Struktur greift

aber jedes Zahnrad perfekt in das

andere und alles hat seinen Ablauf,

da jeder weiß, was er zu tun

hat. Genau diese Aspekte sind uns

auch wichtig, um weiter zu wachsen.

Wir brauchen nicht einfach einen

schnellen Fahrer, sondern er

soll auch charakterlich zu uns passen.

Alle Entscheidungen werden

nicht nur von mir allein getroffen,

sondern wir entscheiden gemeinsam.

Wir können abschließend sagen,

dass Daniel und sein Team einfach

vom ersten Moment an sympathisch

sind. Man ist immer willkommen

und offen für Benzingespräche.

Wir wünschen dem iXS

MXGP Team für die Zukunft alles

Gute und vor allem viele Meisterschaftspunkte.

Das ausführliche Interview

gibt es auf www.mce-online.de

Dort erhaltet ihr weitere Infos.

Wirklich ins Detail geht dabei Daniel

Zollinger. Wer also mal ein Interview

auf Deutsch und hinter die Kulissen

der MXGP schauen möchte, sollte

sich das nicht entgehen lassen.

44 MOTOCROSS ENDURO 9/21


ADAC MX MASTERS

Tensfeld

NAGL TAGESSIEGER

TIXIER GEWINNT 250. RENNEN

• Max Nagl baut mit Sieg die Tabellenführung weiter aus

• Werner und Schrik gewinnen die ADAC MX Junior Cup-Klassen

Jubiläum für das ADAC MX Masters in Tensfeld.

In Schleswig-Holstein trug die Motocross-Serie

am 18. Juli ihr 250. Rennen aus.

Der Sieg im Jubiläumsrennen ging an den

letztjährigen Titelträger Jordi Tixier, während

Max Nagl (Foto) sich mit zwei Siegen die Tageswertung

holte und seine Tabellenführung

ausbaute. Im ADAC MX Junior Cup 125, der in

Tensfeld in die Saison startete, siegte Maximilian

Werner. Dem Niederländer Levi Schrik

gelang im ADAC MX Junior Cup 85 das Triple:

Er gewann alle drei Rennen und holte sich so

souverän die maximale Punktzahl.

ADAC MX Masters

Max Nagl setzte seine Siegesserie vom Saisonauftakt

in Bielstein in den ersten beiden

Wertungsläufen in Tensfeld fort und musste

sich nur im letzten Rennen dem Franzosen

Jordi Tixier geschlagen geben. Nach Nagls

Triumph beim Auftaktrennen am Samstag vor

Tixier und Jérémy Delincé demonstrierte der

Husqvarna-Pilot auch im zweiten Wertungslauf

am Sonntag mit einem Start-Ziel-Sieg

eindrucksvoll seine Stärke. Tixier fuhr wie

schon am Samstag auf dem 2. Platz ins Ziel,

wurde jedoch nachträglich aufgrund einer

Missachtung eines Flaggensignals aus der

Wertung des Rennens ausgeschlossen. Dadurch

wurde Cyril Genot als Zweiter vor dem

Belgier Jérémy Delincé gewertet.

Im dritten Rennen am Sonntag, dem insgesamt

250. ADAC MX Masters-Rennen, musste

Nagl dann um eine Zielankunft bangen, nachdem

sein Motorrad am Startgatter kurz aus

ging und in den ersten Runden nicht optimal

lief. Tixier enteilte unterdessen nach dem Red

Bull Holeshot an der Spitze und verbuchte

einen ungefährdeten Laufsieg. Nagls technische

Probleme ließen im Rennverlauf nach

und so reichte dem Deutschen ein 2. Platz vor

Tom Koch für den Gesamtsieg, mit dem er seine

Tabellenführung weiter ausbaute.

„Der Start im dritten Lauf war mit einem

nicht sauber laufenden Motor sehr schwierig.

Mitten im Rennen verschwanden dann

die Probleme und ich konnte wieder normal

fahren. Ich habe heute richtig Glück gehabt,

denn das hätte schnell ein Ausfall werden

können. Umso glücklicher bin ich darüber,

dass es noch für den 2. Platz in diesem Lauf

und den Gesamtsieg gereicht hat“, zog Nagl

Resümee.

Cyril Genot kam in der Gesamtwertung mit einem

4., 2. und 5. Platz auf den 2. Gesamtrang.

Tom Koch konnte seine Poleposition in

keinem der drei Läufe nutzen und musste

sich, zum Teil nach Fahrfehlern und Stürzen,

jeweils nach vorne kämpfen. Mit dem 3. Rang

im letzten Rennen sicherte sich der KTM-Fahrer

den 3. Rang in der Gesamtwertung. Damit

rückt Koch auch auf den 3. Rang in der Meisterschaft

hinter Tixier und vor Gernot und

Delincé.

ADAC MX Junior Cup 125

Der Deutsche Maximilian Werner fuhr sich

beim Saisonauftakt des ADAC MX Junior Cup

125 zum Gesamtsieg. Der KTM-Pilot profitierte

dabei von einem Fehler des zweifachen

Laufsiegers Scott Smulders. Der Niederländer

erschien nach zwei souveränen Laufsiegen

zum dritten Wertungslauf zu spät am

Vorstartbereich und durfte folglich laut Reglement

nicht mehr starten. Werner reichten

nach dem Fauxpas von Smulders die Ränge

4, 3 und 6 zum Gesamtsieg. Den dritten Wertungslauf

konnte der amtierende ADAC MX

Junior Cup 85-Meister Bradley Mesters gewinnen,

der jedoch im ersten Rennen am

Samstag einen Ausfall durch technischen

Defekt verzeichnen musste. Dennoch reichte

es auch bei ihm für das Podium in der Gesamtwertung,

wo er Dritter wurde.

„Mit dem Gesamtsieg hätte ich nicht mehr

gerechnet, nachdem ich im letzten Rennen in

der ersten Runde beim Sprung mit einem anderen

Fahrer kollidiert bin und zu Boden

ging. Aber die Aufholjagd bis auf Platz 6 hat

sich gelohnt, ich freue mich über die Tabellenführung“,

sagte Werner zu seinem Gesamtsieg,

ohne einen einzelnen Lauf gewonnen

zu haben.

ADAC MX Junior Cup 85

Levi Schrik schloss das Wochenende in Tensfeld

mit der Maximalpunktzahl ab. Der Niederländer

konnte auf seiner KTM alle drei

Rennen gewinnen. Einfach war der Erfolg jedoch

nicht, da die Leistungsdichte an der

Spitze dieser Klasse in allen drei Läufen sehr

hoch war und er sich zunächst an die Spitze

kämpfen musste. Sein Landsmann Gyan

Doensen sicherte sich mit den Rängen 2, 3

und 4 den 2. Platz der Gesamtwertung vor

dem Tschechen Viteszlav Marek, der seine

Führung in der Meisterschaftstabelle vor

Noel Zanocz und Semen Rybakov weiter ausbauen

konnte.

„Ich bin sehr glücklich, hier alle drei Rennen

gewonnen zu haben. Mein Start war im letzten

Lauf nicht optimal, ich konnte mich jedoch

schnell nach vorne arbeiten und im

Rennverlauf an die Spitze setzen. Ich werde

auch noch an weiteren Rennen des ADAC MX

Junior Cup 85 teilnehmen. Leider gibt es einige

Überschneidungen mit der niederländischen

Meisterschaft“, sagte Schrik zu seinem

Erfolg.

Sämtliche Rennen beider Veranstaltungstage

können als Re-Livestream oder in Einzelläufen

kostenlos über die Playlists ADAC MX

Masters Tensfeld angeschaut werden. Alle

Ergebnisse des Wochenendes sind auf der

ADAC-MX-Masters-Homepage zu finden.

• Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 2. Lauf - Tensfeld - 17./18.7.2021

Gesamtergebnisse:

Masters: 1. Max Nagl, Husqvarna; 2. Cyril Genot, KTM;

3. Tom Koch, KTM; 4. Jordi Tixier, KTM; 5. Stefan Ekerold,

Husqvarna; 6. Gert Krestinov, EST, Honda; 7. Tim

Koch, Husqvarna; 8. Jeremy Delince, Honda; 9. Anton

Nordström Graaf, S, Yamaha; 10. Lukas Platt, Kawasaki.

Stand (nach 2 von 5 Veranstaltungen): 1. Nagl, 122

Punkte; 2. Tixier, 89; 3. Tom Koch, KTM, 86; 4. Genot,

80; 5. Delince, 72; 6. Ekerold, 66; 7. Platt, 50; 8. Krestinov,

50; 9. Mike Stender, Yamaha, 49; 10. Karlis,

Junior Cup 85: 1. Levi Schrik, NL, KTM; 2. Gyan Doensen,

KTM; 3. Vitezslav Marek, KTM; 4. Semen Rybakov,

KTM; 5. Noel Zanocz, KTM; 6. Marius Adomaitis,

Husqvarna; 7. Tomass Saicans, LV, Husqvarna; 8. Botond

Hateier, H, KTM; 9. Jakob Frandsen, DK, KTM;

10. Romeo Pikand, KTM.

Stand (nach 2 von 5 Veranstaltungen): 1. Marek, 105

Punkte; 2. Zanocz, 97; 3. Rybakov, 91; 4. Doensen,

82; 5. Schrik, 75; 6. Adomaitis, 75; 7. Hateier, 70;

8. Pikand, 58; 9. Markuss Ozolins, KTM, 51; 10. Frandsen,

47.

Junior Cup 125 + Stand (nach 1 von 4 Veranstaltungen):

1. Maximilian Werner, KTM, 53 Punkte; 2. Scott

Smulders, NL, Husqvarna, 50; 3. Bradley Mesters, NL,

Kawasaki, 47; 4. Roberts Lusis, LV, KTM, 42; 5. Constantin

Piller, KTM, 40; 6. Magnus Gregersen, DK,

GASGAS, 40; 7. Leon Rudolph, GASGAS , 38; 8. Eric Rakow,

GASGAS, 35; 9. Junior Bal, B, Husqvarna, 35;

10. Nicolai Skovbjerg, DK, Yamaha, 31.

Youngster Cup (Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen):

1. Maxime Grau, Husqvarna, 65 Punkte; 2. Marcel

Stauffer, KTM, 62; 3. Maximilian Spies, Fantic, 56;

4. Noah Ludwig, KTM, 50; 5. Liam Everts, KTM, 45;

6. Kjell Verbruggen, KTM, 38; 7. Nico Greutmann,

Husqvarna, 37; 8. Martin Venhoda, Husqvarna, 34;

9. Mairis Pumpurs, Yamaha, 31; 10. Rick Elzinga, KTM,

29.

46 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 47


ENDURO-WM

SAAREMA/EST + SKÖVDE/S

und einen Fluss gefunden. Einige Zeiten passen

schon echt gut, ich muss aber noch konstanter

werden.“

Sein Teamchef Marcus Kehr war vor allem von

der kämpferischen Leistung seines Schützlings

angetan. Er sagte: „So eine Verletzung

wie in Estland kann immer passieren. Es war

aber schön zu sehen, dass Luca es wenigstens

versucht hat. Das zeigt auch seinen Willen, in

diesem Sport weiter zu kommen. Auch angesichts

dessen, waren seine Ergebnisse in

Schweden okay. Man sieht aber, dass einem

in der WM nichts geschenkt wird.“

Foto: T.Horn

Josep Garcia – Foto: KTM

FREEMAN FÜHRT WERTUNG AN

Obwohl sich Brad Freeman in Estland zweimal Josep Garcia und in Schweden einmal

Will Ruprecht geschlagen geben musste, führt er die EnduroGP-Wertung weiter an. Die

Siege in der E3-Klasse konnte er wie gewohnt einfahren.

Saarema/EST

Josep Garcia konnte sich am ersten Tag durchsetzen

und Brad Freeman mit acht Sekunden

Rückstand auf den 2. Platz verweisen. Auf

Rang 3 folgte Andrea Verona. Wil Ruprecht, der

sich bis zur siebten Prüfung gut in Szene setzen

konnte, stürzte heftig, verlor viel Zeit und

belegte hinter dem Italiener David Guarneri

den 5. Rang. Steve Holcombe hatte sich nach

seiner Verletzungspause viel vorgenommen,

verdrehte sich aber prompt den Fuß und belegte

hinter Hamish Macdonald den 7. Platz.

Am zweiten Tag konnte sich erneut Josep Garcia

in der EnduroGP-Klasse durchsetzen. Lediglich

eine Sekunde Vorsprung trennte ihn

vom zweitplatzierten Freeman. Position 3 belegte

wie am Vortag Andrea Verona. Wil Ruprecht

hatte erneut Pech. Er ging zweimal zu

Boden und konnte nicht mehr zur Spitze aufschließen.

Er wurde Sechster. Steve Holcombe

machte sein verdrehter Fuß Probleme, er belegte

Rang 8.

Skövde/S

Der vierte WM-Lauf fand untypischerweise von

Donnerstag bis Samstag statt. Sonntag wurde

in Skövde noch ein nationales Cross-Country

ausgetragen. Den ersten Tag dominierte TM-

Rider Wil Ruprecht, der nach seinem enttäuschenden

Abschneiden in Estland alles gab.

Brad Freeman musste sich dem Spanier Josep

Garcia geschlagen geben.

Nach drei „Niederlagen“ in Folge war Brad

Freeman am zweiten Tag bereit für den Sieg.

Nachdem er die ersten drei Sonderprüfungen

gewonnen hatte, kontrollierte er bis Rennende

das Geschehen. Top in Form präsentierte sich

Andrea Verona und belegte den 2. Rang vor

Davide Guarneri. Weniger gut lief es für Wil Ruprecht,

der Fünfter hinter Josep Garcia wurde.

KLEINER RÜCKSCHLAG DURCH HANDVERLETZUNG

Luca Fischeder in der Enduro-WM

trotzdem weiter gut dabei

Nach dem Veranstaltungsdoppel

zum Saisonauftakt

2021 der FIM EnduroGP

World Championship in

Portugal und Italien ging es

in Estland sowie in Schweden

weiter.

In Saaremaa in Estland belegte Luca Fischeder

vom Team Sherco Academy Deutschland in der

Klasse Junior 2 am ersten Fahrtag den 7. Platz.

Dabei hatte er sich in einem Test die linke

Hand so stark angeschlagen, dass er es am

zweiten Tag mit einer über Nacht stark angeschwollenen

Hand zwar noch einmal versuchte,

nach nur einer Zeitenjagd aber die Sinnlosigkeit

seiner Bemühungen einsehen musste

und aufgab. „Der erste Test bestand hauptsächlich

aus tiefem Sand mit Löchern und Wellen.

Leider bin ich gleich in Runde 2 dort heftig

gestürzt und habe mir dabei meine Hand stark

angeschlagen. Unter Schmerzen und mit reduzierter

Geschwindigkeit habe ich dann noch

den Tag durchgezogen. Über Nacht ist die

Hand dann noch mehr angeschwollen, aber

ich hatte mich trotzdem dazu entschlossen, zu

starten und es zu probieren. Nach der ersten

Runde war es dann aber leider nicht mehr

möglich, den Lenker richtig festzuhalten, weshalb

ich den Tag leider vorzeitig beendet habe“,

erklärt der 22-Jährige dazu.

Bereits am Dienstag darauf ging es in Skövde

im Süden Schwedens weiter zum Test laufen

und am Donnerstag zum Supertest. „Da leider

nicht viel Zeit zur Erholung meiner Hand blieb,

war diese auch dort noch nicht wieder zu 100

Prozent fit. Aber ich wollte auf jeden Fall starten“,

umreißt Luca seine Gedanken vor bzw.

anfangs der nächsten Veranstaltung. Somit

noch leicht gehandicapt, belegte er die Plätze

7 und 6.

„Der zweite Tag lief von Anfang an gut. Ich

konnte auf der schon sehr kaputten Strecke

einen guten Fluss finden und mich wieder in

den Top 10 der Junioren platzieren“, beschreibt

er seine Auftritte im Königreich. Insgesamt

bilanzierte er: „Pech in Estland, aber

dafür in Schweden wieder gut dabei gewesen

Enduro-WM - 3. + 4. Lauf - Saarema/EST - 16.-18.7. + Skövde/S

- 22.-24.7.2021

Ergebnisse:

SAAREMA - EnduroGP - Tag 1: 1. Josep Garcia, E, KTM; 2. Brad

Freeman, GB, Beta; 3. Andrea Verona, I, GASGAS; 4. Davide

Guarneri, I, Fantic; 5. Wil Ruprecht, AUS, TM; 6. Hamish Macdonald,

NZ, Sherco; 7. Steve Holcombe, GB, Beta; 8. Jaume Betriu

Armengol, E, KTM; 9. Antoine Magain, B, Sherco; 10. Eero Remes,

FIN, TM.

Tag 2: 1. Garcia; 2. Freeman; 3. Verona; 4. Guarneri; 5. Ruprecht;

6. Macdonald; 7. Daniel McCanney; 8. Holcombe;

9. Betriu Armengol; 10. Samuele Bernardini, I, Honda.

E1 - Tag 1: 1. Andrea Verona, I, GASGAS; 2. Davide Guarneri, I,

Fantic; 3. Antoine Magain, B, Sherco; 4. Samuele Bernardini, I,

Honda; 5. Davide Soreca, I, Husqvarna; 6. Matteo Cavallo, I,

TM; 7. Theophile Espinasse, F, Honda; 8. Filip Bengtsson, S,

Husqvarna; 9. Bruno Crivilin, BRA, Honda; 10. Kade Tinkler,

CDN, KTM.

Tag 2: 1. Verona; 2. Guarneri; 3. Bernardini; 4. Soreca;

5. Bengtsson; 6. Magain; 7. Cavallo; 8. Espinasse; 9. James

Scott, NZ, Honda; 10. Crivilin.

E2 - Tag 1: 1. Josep Garcia, E, KTM; 2. Wil Ruprecht, AUS, TM; 3.

Hamish MacDonald, NZ, Sherco; 4. Steve Holcombe, GB, Beta;

5. Eero Remes, FIN, TM; 6. Jack Edmondson, GB, Sherco; 7. Thomas

Oldrati, I, Honda; 8. Joe Wootton, GB, Husqvarna; 9. Albin

Elowson, S, Husqvarna; 10. Anton Lundgren, S, Husqvarna.

Tag 2: 1. Garcia; 2. Ruprecht; 3. Macdonald; 4. Holcombe;

5. Remes; 6. Edmomdson; 7. Wootton; 8. Oldrati; 9. Ludgren;

10. Elowson.

E3 - Tag 1: 1. Brad Freeman, GB, Beta; 2. Jaume Betriu Armengol,

E, KTM; 3. Daniel McCanney, GB, Sherco; 4. Jamie McCanney,

GB, Husqvarna; 5. Andrew Wilksch, GB, Husqvarna; 6. Antoine

Basset, F, Beta; 7. Marc Sans, E, Husqvarna; 8. Enric Francisco,

E, Sherco.

Tag 2: 1. Freeman; 2. D.McCanney; 3. Betriu Armengol;

4. J.McCanney; 5. Wilksch; 6. Sans; 7. Basset.

Junior - Tag 1: 1. Matteo Pavoni, I, TM; 2. Lorenzo Macoritto, I,

TM; 3. Leo Le Quere, F, Sherco; 4. Sergio Navarro Huertas, E,

GASGAS; 5. Max Ahlin, S, Husqvarna; 6. Jed Etchells, GB, Fantic;

7. Lucas Vagberg, S, Yamaha; 8. Luc Fargier, F, GASGAS;

9. Ruy Barbosa, CHL, Honda; 10. Roni Kytonen, FIN, Honda.

Ferner: 15. Luca Fischeder, D, Sherco.

Tag 2: 1. Macoritto; 2. Pavoni; 3. Navarro Huertas; 4. Le Quere;

5. Ahlin; 6. Etchells; 7. Krystof Kouble, CZ, Sherco; 8. Fargier;

9. Enrico Rinaldi, I, GASGAS; 10. Peetu Juupaluoma, FIN,

Husqvarna.

Youth - Tag 1: 1. Albin Norrbin, I, Fantic; 2. Pyry Juupaluoma,

FIN, Husqvarna; 3. Kevin Cristino, I, Fantic; 4. Samuli Puhakainen,

FIN, TM; 5. Harry Edmondson, GB, Fantic; 6. Albert Fontova

Salvia, E, KTM; 7. Tiitus Enjala, FIN, Yamaha; 8. Riccardo Fabris,

I, Fantic; 9. Daniele Delbono, I, Fantic; 10. Arvid Modin, S,

Yamaha.

Tag 2: 1. Norrbin; 2. Juupaluoma; 3. Puhakainen; 4. Cristino;

5. Fontova Salvia; 6. Enjala; 7. Edmondson; 8. Fabris; 9. Modin;

10. Niko Puotsaari, FIN, Husqvarna.

SKÖVDE - EnduroGP - Tag 1: 1. Wil Ruprecht, AUS, TM; 2. Josep

Garcia, E, KTM; 3. Brad Freeman, GB, Beta; 4. Davide Guarneri,

I, Fantic; 5. Samuele Bernardini, I, Honda; 6. Andrea Verona, I,

GASGAS; 7. Hamish Macdonald, NZ, Sherco; 8. Jaume Betriu

Armengol, E, KTM; 9. Jamie McCanney, GB, Husqvarna; 10. Antoine

Magain, B, Sherco.

Tag 2: 1. Freeman; 2. Verona; 3. Guarneri; 4. Garcia; 5. Ruprecht;

6. Macdonald; 7. Albin Elowson, S, Husqvarna; 8. Betriu

Armengol; 9. Joe Wootton, GB, Husqvarna; 10. Anton Lundgren.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Freeman, 146 Punkte;

2. Garcia, 124; 3. Ruprecht, 120; 4. Verona, 102; 5. Guarneri,

92; 6. Macdonald, 74; 7. Holcombe, 72; 8. Betriu Armengol, 67;

9. Bernardini, 37; 10. D.McCanney, 37.

E1 - Tag 1: 1. Davide Guarneri, I, Fantic; 2. Samuele Bernardini,

I, Honda; 3. Andrea Verona, I, GASGAS; 4. Antoine Magain, B,

Sherco; 5. Mikael Persson, S, KTM; 6. Bruno Crivilin, BRA, Honda;

7. Filip Bengtsson, S, Husqvarna; 8. Davide Soreca, I,

Husqvarna; 9. Theophile Espinasse, F, Honda; 10. Kade Tinkler,

CDN, KTM.

Tag 2: 1. Verona; 2. Guarneri; 3. Bernardini; 4. Persson; 5. Tinkler;

6. Magain; 7. Bengtsson; 8. Espinasse; 9. Soreca;

10. James Scott, NZ, Honda.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Verona, 152 Punkte;

2. Guarneri, 142; 3. Bernardini, 109; 4. Magain, 99; 5. Soreca,

85; 6. Crivilin, 64; 7. Tinkler, 42; 8. Bengtsson, 37; 9. Kirian

Mirabet, E, Honda, 32; 10. Espinasse, 32.

E2 - Tag 1: 1. Wil Ruprecht, AUS, TM; 2. Josep Garcia, E, KTM 3.

Hamish Macdonald, NZ, Sherco; 4. Albin Elowson, S, Husqvarna;

5. Eero Remes, FIN, TM; 6. Thomas Oldrati, I, Honda; 7. Anton

Lundgren, S, Husqvarna; 8. Joe Wootton, GB, Husqvarna;

9. Steve Holcombe, GB, Beta; 10. Nicolas Kutulas, ARG, KTM.

Tag 2: 1. Garcia; 2. Ruprecht; 3. Macdonald; 4. Elowson;

5. Wootton; 6. Ludgren; 7. Oldrati; 8. Holcombe; 9. Kutulas;

10. Remes.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Ruprecht, 146 Punkte;

2. Garcia, 141; 3. Macdonald, 112; 4. Holcombe, 106; 5. Remes,

68; 6. Wootton, 62; 7. Elowson, 48; 8. Lundgren, 55;

9. Oldrati, 47; 10. Jack Edmondson, GB, Sherco, 44.

Ferner: 18. Manuel Lettenbichler, D, KTM, 9.

E3 - Tag 1: 1. Brad Freeman, GB, Beta; 2. Jaume Betriu Armengol,

E, KTM; 3. Jamie McCanney, GB, Husqvarna; 4. Daniel

McCanney, GB, Sherco; 5. Antoine Basset, F, Beta; 6. Thomas

Marini, RSM, TM; 7. Marc Sans, E, Husqvarna; 8. Andrew

Wilksch, GB, Husqvarna; 9. Jimmy Wicksell, S, Beta.

Tag 2: 1. Freeman; 2. Betriu Armengol; 3. J.McCanney;

4. D.McCanney; 5. Basset; 6. Sans; 7. Marini; 8. Wicksell.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Freeman, 160 Punkte;

2. Betriu Armengol, 134; 3. D.McCanney, 116; 4. J.McCanney,

108; 5. Basset, 77; 6. Sans, 67; 7. Wilksch, 56; 8. Enric Francisco,

E, Sherco, 48; 9. Marini, 42; 10. Giacomo Redondi, I, GAS-

GAS, 18.

Junior - Tag 1: 1. Lorenzo Macoritto, I, TM; 2. Matteo Pavoni, I,

TM; 3. Max Ahlin, S, Husqvarna; 4. Jed Etchells, GB, Fantic; 5.

Ruy Barbosa, CHL, Honda; 6. Lucas Vagberg, S, Yamaha; 7. Manolo

Morettini, I, KTM; 8. Luc Fargier, F, GASGAS; 9. Krystof

Kouble, CZ, Sherco; 10. Claudio Spanu, I, Husqvarna.

Ferner: 13. Luca Fischeder, D, Sherco; 34. Karl Weigelt, D, Sherco.

Tag 2: 1. Macoritto; 2. Pavoni; 3. Leo Le Quere, F, Sherco; 4. Ahlin;

5. Fargier; 6. Vagberg; 7. Barbosa; 8. Etchells; 9. Enrico Zilli,

I, Honda; 10. Fischeder.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Pavoni, 148 Punkte;

2. Macoritto, 142; 3. Le Quere, 99; 4. Ahlin; 5. Sergio Navarro

Huertas, E, GASGAS, 69; 6. Roni Kytonen, FIN, Honda, 64;

7. Etchells, 57; 8. Fargier, 48; 9. Spanu, 47; 10. Kouble, 37.

Ferner: 14. Fischeder, 30.

Youth - Tag 1: 1. Albin Norrbin, I, Fantic; 2. Kevin Cristino, I,

Fantic; 3. Harry Edmondson, GB, Fantic; 4. Samuli Puhakainen,

FIN, TM; 5. Albert Fontova Salvia, E, KTM; 6. Daniele Delbono, I,

Fantic; 7. Arvid Modin, S, Yamaha; 8. Lorenzo Giuliani, I, Beta;

9. Kalle Ahlin, S, Husqvarna; 10. Nisse Bengtsson, S, Husqvarna.

Tag 2: 1. Norrbin; 2. Puhakainen; 3. Cristino; 4. Edmondson;

5. Fontova Salvia; 6. Delbono; 7. Bengtsson; 8. Giuliani;

9. Sam Davies, GB, KTM; 10. Emil Carell, S, KTM.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Norrbin, 154 Punkte;

2. Edmondson, 122; 3. Cristino, 120; 4. Puhakainen, 91; 5. Fontova

Salvia, 84; 6. Delbono, 63; 7. Riccardo Fabris, I, Fantic,

58; 8. Giuliani, 48; 9. Modin; 10. Pyry Juupaluoma, FIN, 34.

Women - Tag 1: 1. Laia Sanz, E, GASGAS; 2. Jane Daniels, GB,

Fantic; 3. Mireia Badia, E, GASGAS; 4. Rosie Rowett, GB, KTM;

5. Vilde Marie Holt, N, GASGAS; 6. Linea Akesson, S, Husqvarna;

7. Joana Goncalves, P, Husqvarna; 8. Rita Vieira, P, Yamaha;

9. Bruna Antunes, P, GASGAS; 10. Emma Wennbom, S,

Husqvarna.

Tag 2: 1. Sanz; 2. Badia; 3. Daniels; 4. Rowett; 5. Holt; 6. Goncalves;

7. Antunes; 8. Akesson; 9. Vieira; 10. Emelie Borg Nilsson,

S, KTM.

Stand (nach 2 von 3 Veranstaltungen): 1. Sanz, 75 Punkte;

2. Badia, 67; 3. Daniels, 66; 4. Rowett, 45; 5. Goncalves, 39;

6. Vieira, 32; 7. Holt, 31; 8. Antunes, 29; 9. Justine Martel, F,

KTM, 26; 10. Borg Nilsson, 22.

48 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 49


ENDURO-DM

MELTEWITZ

Hinter diesem Trio setzten sich vor allem Chris Gundermann als Vierter und Benjamin

Meusel als Fünfter überaus stark in Szene. Neben Hamish Macdonald (E2) und

Luca Fischeder (E3) konnte sich Yanik Spachmüller über einen Klassensieg in der

E1 freuen. Ein perfekter Einstand nach dem Markenwechsel zu GasGas für den

Franken! Bei den Junioren stand Oskar Wolff auf dem obersten Treppchen.

TAG 2

Auch am zweiten Tag drückte Hamish Macdonald seinen Stempel auf. Auch die Tatsache,

dass die Etappe, wie auch die Sonderprüfung, in entgegengesetzter Richtung

gefahren wurde, ließ den Neuseeländer vollkommen unbeeindruckt. Im Gegenteil:

„Mir hat die Streckenführung heute sogar besser gefallen, denn sie war

teilweise noch etwas technischer als gestern. Zudem taten sich komplett neue Linien

auf und es gab andere Stellen, an denen man so richtig schön pushen konnte.

Das hat extrem Spaß gemacht“, so der Shercofahrer, der zu seinem Resultat

nur mit einem verschmitzten Lächeln meinte, „Alles gut, Sieg geholt, Mission erfüllt!“

Platz 2 im Championat ging wie schon am Vortag, diesmal mit knapp eineinhalb

Minuten Rückstand, an seinen Teamkollegen Luca Fischeder. „Das war erneut das

Maximum für mich, was ich hier erreichen konnte. An Hamish ist ehrlicherweise

aktuell kaum ein Rankommen. Von daher bin ich mit meinem Tag zufrieden, wenngleich

ich auch ein paar Stürze hatte“, so Luca Fischeder, der sich zudem über den

Sieg in der Klasse E3 freuen konnte.

Das Podest wurde erneut von Davide von Zitzewitz komplettiert, der einen wesentlich

zufriedeneren Eindruck, als noch am Samstag machte. „Heute bin ich nicht gestürzt,

das ist doch was“, strahlte der KTM-Fahrer, der dennoch zugab, dass das

Enduro-Sprint-Format für ihn doch ein wenig ungewohnt war. „Es war eine interessante

Erfahrung. Aber jetzt freue ich mich schon auf die Veranstaltungen in Waldkappel

und Rehna, die ich beide vom Terrain her sehr mag.“ Platz 4 sicherte sich

Edward Hübner, der am zweiten Tag wie ausgewechselt fuhr, Rang 5 ging an Chris

Gundermann, der nachdrücklich bewies, dass seine Formkurve weiterhin steil

nach oben zeigt.

6 oder 12

ABO AUF ZEIT

HAMISH MACDONALD

UNANGEFOCHTEN

Der amtierende Internationale Deutsche Enduro Meister Hamish Macdonald war auch beim

DEM-Saisonstart 2021 das Maß aller Dinge und ließ die Konkurrenz im Regen stehen.

TAG 1

Der Neuseeländer setzte sich nach zwölf Runden

beim 1. ADAC Meltewitzer Sprint-Enduro

überlegen durch. Schon im ersten Durchgang

gelang ihm mit einer Prüfungszeit von knapp

unter sechs Minuten das erste Ausrufezeichen.

Dabei nahm er Luca Fischeder, dem

Zweitschnellsten im Feld, bereits elf Sekunden

ab. Über den Tag vergrößerte Hamish Macdonald

(Foto) seinen Vorsprung immer weiter,

sodass er am Ende bei einer Fahrzeit von 1:10

Stunde mit einem Abstand von fast zweieinhalb

Minuten ungefährdet seinen ersten DEM-

Sieg 2021 einfuhr. „Es war ein guter Tag. Das

Resultat stimmt“, gab er nach der Zielankunft

mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu Protokoll

und fügte hinzu, „es war ein langer Tag

und die größte Herausforderung war, dabei

immer voll konzentriert zu bleiben, um die

Spuren optimal zu treffen.“

Ähnlich sah es auch sein Sherco-Teamkollege

Luca Fischeder, der bärenstarker Zweiter wurde.

„Ich bin absolut happy mit dem Tag, es lief

durchweg gut. In manchen Tests hatte ich vielleicht

sogar noch das Potenzial, an der einen

oder anderen Stelle noch etwas schneller zu

Luca Fischeder gewann die E3 und wurde hinter

seinem Sherco-Teamkollegen und Trainingspartner

Zweiter im Championat

fahren. Doch ich wollte nicht zu viel riskieren,

um nicht zu stürzen. Es galt immer, voll konzentriert

zu bleiben, was bei zwölf zu fahrenden

Runden nicht immer ganz einfach war.“

Tagesdritter in der Championatswertung wurde

Davide von Zitzewitz, der lachend gestand,

„ich glaube, so viel wie heute habe ich noch

nie im Dreck gelegen. Wenn ich ohne Fehler

durch den Test kam, waren meine Zeiten wirklich

okay. Doch das gelang mir leider in zu wenigen

Runden. Unterm Strich bin ich aber mit

Rang 3 wirklich sehr zufrieden“, so der KTM-

Fahrer.

Platz 6 und erneut Rang 1 in der E1 belegte Yanik Spachmüller (Foto), der um ein

Haar schon vorzeitig hätte aufgeben müssen. „Gleich in der ersten Runde hatte ich

einen schlimmen Sturz, bei dem ich heftig mit dem Kopf aufgeschlagen bin. Da habe

ich im ersten Moment schon gedacht, das war’s für heute“, gestand der

GASGAS-Fahrer, der dank Schmerztablette durchhielt und seinen Kampfgeist mit

einem Top Resultat belohnte. Bei den Junioren stand Maximilian Wills ganz oben

auf dem Podest.

• Text: Peter Teichmann/ADAC Enduro; Fotos: ADAC Enduro

Enduro-DM - 1. Lauf - Meltewitz - 31.7./1.8.2021

Ergebnisse:

A-Championat - Tag 1: 1. Hamish Macdonald, NZ, Sherco; 2. Luca Fischeder, Sherco; 3. Davide von Zitzewitz,

KTM; 4. Chris Gundermann, KTM; 5. Benjamin Meusel, GASGAS; 6. Tilman Krause, KTM; 7. Edward Hübner, KTM;

8. Yanik Spachmüller, GASGAS; 9. Nick Emmrich, KTM; 10. Florian Görner, KTM.

Tag 2: 1. Macdonald; 2. Fischeder; 3. von Zitzewitz; 4. Hübner; 5. Gundermann; 6. Spachmüller; 7. Krause;

8. Emmrich; 9. Robert Riedel, KTM; 10. Andreas Beier, KTM.

E1 - Tag 1: 1. Yanik Spachmüller, GASGAS; 2. Florian Görner, KTM; 3. Kevin Nieschalk, KTM; 4. Robert Riedel,

KTM; 5. Jörg Haustein, Husqvarna; 6. Luca Eibach, Husqvarna.

Tag 2: 1. Spachmüller; 2. Riedel; 3. Görner; 4. Haustein; 5. Nieschalk; 6. Eibach.

E2 - Tag 1: 1. Hamish Macdonald, NZ, Sherco; 2. Davide von Zitzewitz, KTM; 3. Benjamin Meusel, GASGAS; 4. Tilman

Krause, KTM; 5. Edward Hübner, KTM; 6. Nick Emmrich, KTM; 7. Paul Roßbach, Beta; 8. Maximilian Weber,

Husqvarna; 9. Patrick Irmscher, KTM; 10. René Tänzer, Husqvarna.

Tag 2: 1. Macdonald; 2. von Zitzewitz; 3. Hübner; 4. Krause; 5. Emmrich; 6. Roßbach; 7. Meusel; 8. Weber;

9. Irmscher; 10. Yannik Mosch, Beta.

E3 - Tag 1: 1. Luca Fischeder, Sherco; 2. Chris Gundermann, KTM; 3. Andreas Beier, KTM; 4. Mirko Fabera, GAS-

GAS; 5. Leonhard von Schell, Beta; 6. André Engelmann, KTM; 7. Marvin Dietermann, KTM; 8. Thomas Decker,

KTM; 9. Georg Streichsbier, GASGAS.

Tag 2: 1. Fischeder; 2. Gundermann; 3. Beier; 4. Dietermann; 5. Fabera; 6. von Schell; 7. Engelmann; 8. Decker.

EJ - Tag 1: 1. Oskar Wolff, Husqvarna; 2. Maximilian Wills, Husqvarna; 3. Karl Weigelt, Sherco; 4. Bastian Streit,

Sherco; 5. Felix Hail, KTM; 6. Lukas Schäfer, Sherco; 7. David Wagner, Husqvarna; 8. Domenik Nieschalk, KTM;

9. Mark Ziegler, Beta; 10. Marc Bolz, KTM.

Tag 2: 1. Wills; 2. Wolff; 3. Streit; 4. Weigelt; 5. Hail; 6. Nils Teegen, KTM; 7. Wagner; 8. Nieschalk; 9. Marc Jäkel,

Sherco; 10. Ziegler.

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50 MOTOCROSS ENDURO 9/21


SUPERMOTO

SUPERMOTO

PILOTEN

BEGEISTERN

Jan Dominik Deitenbach (S1)

Marc-Reiner Schmidt (S1)

Internationale Deutsche Meisterschaft - Mirecourt/F

Das dritte Rennwochenende der Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft fand erstmals auf der Free Kart 88-Strecke im

französischen Mirecourt statt. Die Klassen S1, S2, S3 und Youngster, S4 Süd, S5, Ü40, Junioren und Rookies traten dabei in spannenden

Rennen auf der kurvenreichen Asphaltstrecke und dem besonders herausfordernden Offroad an.

Spannende Kämpf

um die besten Startplätze

In der Startklasse 2 schafften es

die streckenerfahrenen, französischen

Gaststarter Raphael Payet

auf die Poleposition und Alexis

Hoareau auf die 2. Startposition.

Mit minimalem Abstand fuhr der

belgische Gaststarter Nils Vandeberg

eine sichere 3. Position ein.

Frank Ensenauer vollendete die

erste Startreihe auf Rang 4.

In der Meisterklasse des deutschen

SuperMoto-Sports holte

sich Marc-Reiner Schmidt, wie

auch in den Rennen zuvor, die

Poleposition. Hinter ihm auf Rang

2 behauptete sich Nico Joannidis,

der damit seine SuperMoto-Saison

eröffnete. Auf Platz 3 ging

Tim Szalai an den Start und an

Position 4 Jan Deitenbach.

Überragender Raphael Payet

in der S2

Der Franzose Raphael Payet dominierte

den ersten Lauf der S2

mit seiner 250er-Husqvarna von

Anfang an und fuhr mit über

23 Sekunden Vorsprung zum

Zweitplatzierten über die Ziellinie.

Im Fahrerfeld hinter ihm wurde

es allerdings spannend. Nils

Vandeberg schaffte es in der ersten

Rechtskurve vorerst auf den

2. Platz, wurde dann aber in der

dritten Runde von Gaststarter Alexis

Hoareau im Offroad überholt.

Dieser stürzte in der nächsten

Runde im Gelände und musste

von nun an das Fahrerfeld von

hinten aufrollen. Er bewies sein

Können und schaffte es, bis zum

Ende des Rennens auf den

12. Platz vorzufahren.

Nils Vandeberg konnte seinen gewonnenen

2. Platz halten. Hinter

ihm entwickelten sich starke

Zweikämpfe zwischen André Ziegler

und Frank Ensenauer. Ensenauer

setzte immer wieder zum

Überholversuch an und schaffte

es dann, Ziegler kurz vor Ende

des Laufes zu überholen. Das

zweite Rennen war durch viele

Stürze überwiegend im Offroad

geprägt. Schon in der ersten Runde

ereignete sich ein schwerer

Crash, bei dem sechs Fahrer des

hinteren Felds am Boden lagen.

Auch im weiteren Verlauf kam es

immer wieder zu kleineren Rutschern

im gesamten Fahrerfeld.

Den Sieg sicherte sich Raphael

Payet wie schon im Rennen zuvor,

hatte im Ziel sogar 28 Sekunden

Vorsprung auf Alexis Hoareau.

André Ziegler lernte aus dem Fehler

im ersten Rennen, beendete

Lauf 2 auf Platz 3 und ließ Frank

Ensenauer dieses Mal nicht überholen.

Zweikampf in der S1 zwischen

Joannidis und Schmidt

In der Startklasse 1 ereignete sich

dieses Wochenende das mit Abstand

spannendste Rennen der

bisherigen Saison. Allen Super-

Moto-Piloten fiel hierbei die Reifenwahl

sehr schwer, da es eine

halbe Stunde zuvor einen starken

Regenschauer gab und die

Asphaltstrecke in manchen Bereichen

noch nass war. In der Startaufstellung

wurden deswegen

noch einige Reifen bis kurz vor

Beginn des Rennens gewechselt,

wie auch bei Champion Marc-Reiner

Schmidt, der es gerade noch

passend schaffte, seinen Hinterreifen

von Regen auf Slick zu

wechseln. Vorne blieb er allerdings

auf Regenreifen, was einen

Sturz in der dritten Kurve der ersten

Runde provozierte. Von da an

rollte er das Feld von hinten auf

und machte besonders im Offroad

einige Plätze gut. Aufgrund

der falschen Reifenwahl stürzte er

allerdings auch ein zweites Mal

und verlor einige vorher eingeholte

Plätze. Er kämpfte sich mit seiner

TM trotzdem immer weiter

nach vorne, zeigte starke Zweikämpfe

und Überholmanöver,

schaffte es in letzter Sekunde an

Simon Vilhelmsen vorbei und

sicherte sich so den 3. Podiumsplatz.

Auch Jan Deitenbach, der sich

nach Marc-Reiner Schmidts Crash

auf der ersten Position befand,

stürzte, wodurch sich Nico Joannidis

die Führung holte. Dicht hinter

ihm Peter Banholzer auf 2 und

Tim Szalai auf 3. Szalai ging

durch einen Fahrfehler in der letzten

Runde auch zu Boden, verschenkte

seinen Podiumsplatz

und beendete das Rennen auf

Rang 5. Völlig unterwartet aber

sehr verdient gewann Nico Joannidis,

für den dieses Rennen sein

erstes in der Saison 2021 war.

Peter Banholzer holte sich den

2. Platz.

Im zweiten Lauf der S1 schaffte

Marc-Reiner Schmidt, dieses Mal

mit der richtigen Reifenwahl, einen

Holeshot und gewann das

Rennen mit 23 Sekunden Vorsprung

auf Nico Joannidis. Peter

Banholzer übte auf Platz 3 ordentlich

Druck nach vorne aus,

trotzdem bewies Joannidis seine

Stärke auf der Husqvarna und

ließ Banholzer nicht vorbei. Auch

Tim Szalai zeigte seine Fertigkeiten

auf seiner Hausstrecke in Mirecourt

und machte einige Plätze

gut. Er kämpfte in spannenden

Fights mit Peter Mayerbüchler

und Jan Deitenbach. Letztlich

wurde Deitenbach Vierter, knapp

vor Tim Szalai.

Die Meisterschaftsstände lassen

noch alles offen, denn in vielen

Klassen ist der Punktestand der

führenden Fahrer identisch.

• Text u. Fotos: Lea Weißhuber

Alle Ergebnisse und

Meisterschaftstände

findet ihr hier:

www.supermotoidm.de

Raphael Payet (S2)

52 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 53


Fotos: Uwe Laurisch

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ist in vielen Farbvarianten lieferbar und eignet sich hervorragend zur indivi du ellen Gestaltung des Hel mes.

• Neben den sechs Standardgrößen sind auch zwei Sondergrößen bestellbar: XXS (52) für die jüngs ten Offroader und die

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Wenn die Zeiten auch gerade schwer sind,

sollte der Helm mit dem Restart wenigstens leicht sein!!!


MODELLE 2022

Das 6-Gang-Getriebe der YZ125 wurde für

2022 verstärkt, um der höheren Maximalleistung

gerecht zu werden.

Die 2022er YZ125 ist mit einem schlankeren

Tank, einer neuen Sitzbank und überarbeiteten

Graphics ausgestattet.

Für verbesserte Kontrolle durch den Fahrer,

mehr Bewegungsfreiheit und eine leichtere

Gewichtsverlagerung wurde die Oberseite der

Sitzbank abgeflacht. Der neue Kraftstofftank

geht dabei nahtlos in die Vorderkante der Sitzbank

über. Und für eine einfachere, schnellere

Wartung gibt es zudem eine neue Sitzbankbefestigung

mit nur noch einer Schraube.

Die YZ125 ist bereits jetzt eines der leichtesten

und wendigsten Bikes ihrer Klasse, und das

neue Modell ist durch den neuen Kraftstofftank

und die schmalen Kühlerverkleidungen,

die es zur kompaktesten YZ125 aller Zeiten

machen, noch schlanker.

YAMAHA

CROSSER 2022

Die neuen Offroad Competition-Modelle

2022 – echtes Engagement für

den Rennsport mit der komplett neuen

YZ125 und YZ125 Monster Energy

Yamaha Racing Edition.

KOMPLETT NEUE YZ125

Für 2022 erhält die brandneue YZ125 einen komplett neu konstruierten Hochleistungsmotor zusammen

mit einem deutlich aufgewerteten Fahrwerk und schlankeren, radikaler aussehenden Anbauteilen,

um sie zur wettbewerbsfähigsten YZ125 aller Zeiten zu machen.

Für 2022 wurde mit Hochdruck daran gearbeitet, den stärksten Motor zu entwickeln, der jemals in

einer YZ125 zum Einsatz kam. Nahezu alle wichtigen Komponenten des 2022er Motors sind neu und

die umfassende Neukonstruktion sorgt für eine deutliche Steigerung der Maximalleistung.

Zylinderkopf, Zylinder und Kolben der YZ125 wurden komplett neu entwickelt.

Als Ergänzung zu den Änderungen an Zylinderkopf und Zylinder kommt auch ein neu konstruiertes

YPVS (Yamaha Power Valve System) zum Einsatz.

Ein wichtiges Feature des neuen Motors ist der Keihin PWK-Vergaser mit 38,1 mm Durchmesser, der

mit einem magnetgesteuerten Power Jet ausgestattet ist. Der neue Vergaser verfügt über einen TPS

(Throttle Position Sensor, Drosselklappen-Sensor). Dazu kommt eine 3D-kennfeldgesteuerte CDI, die

für einen optimierten Zündzeitpunkt sorgt. Zusammen mit dem neuen V-Force-Membraneinlass und

einem überarbeiteten Design des Auspuffs ermöglicht diese neue Vergaser/Einlass-Kombination eine

bessere Beschleunigung.

Weitere Änderungen im Inneren des neuen Motors, die zu seiner Leistungssteigerung beitragen, sind

ein längeres Pleuel sowie eine etwas schwerere Kurbelwelle.

Ein Schlüsselmerkmal der neuen YZ125 ist ihr komplett neu entwickeltes Luftansaugsystem. Durch

die Neugestaltung des Rahmenhecks sowie der beiden Seitenverkleidungen und der Überarbeitung

der Sitzbankaufnahme haben die Ingenieure von Yamaha die Aerodynamik verbessert und den Widerstand

für die einströmende Luft um 15 % reduziert und damit die Gesamtansaugeffizienz des neuen

Modells deutlich gesteigert.

Die Abmessungen und Form des Auspuffs wurden 2022 zur Abstimmung an die anderen Änderungen

am Motor zur Leistungsoptimierung und Verbesserung der Fahrbarkeit ebenfalls geändert. Der Durchmesser

des Expansionsrohrs ist an der breitesten Stelle leicht verringert und der Schalldämpfer wurde

um 50 mm verkürzt.

Um das neue, hocheffiziente Luftansaugsystem

zu realisieren, wurden die Seitendeckel,

der hintere Kotflügel und die Aufnahme der

neuen Sitzbank neu gestaltet. Die Form des

vorderen Kotflügels wurde ebenfalls überarbeitet,

um eine bessere Aerodynamik und einen

dynamischeren Look zu erzielen.

Die YZ125 ist mit einem robusten, hochwertigen

und leichten Doppelschleifen-Aluminiumahmen

ausgestattet. Und für 2022 hat das

abnehmbare Rahmenheck einen neuen Befestigungspunkt

für den kürzeren Schalldämpfer.

Ein neu designter erhöhter Querträger beherbergt

unter anderm auch den neuen, einzelnen

Befestigungspunkt der Sitzbank zur Vereinfachung

der Wartung.

Die KYB-Federelemente zeichnen sich durch

ein spezielles Dämpferventil aus, das eine

hervorragende Dämpfung bei mittleren Geschwindigkeiten

bietet. Für 2022 werden diese

hochspezifizierten Federungssysteme weiter

verfeinert. Für mehr Bremskraft und ein

präziseres Bremsgefühl ist das neue Modell

mit einer neuen, steiferen Doppelkolben-

Bremszange und einer neuen Bremsscheibe

mit 270 mm Durchmesser ausgestattet. Die

neue, leistungsstärkere Vorderradbremse ermöglicht

stärkeres und späteres Bremsen.

Die neue YZ125 präsentiert sich in der neuesten

Icon Blue-Farbe in Form einer Zweiton-Lackierung,

die Yamahas berühmtes Icon Blue

mit einem dunklen Mattblau kombiniert.

Neben der YZ125 in Icon Blue hat Yamaha die

YZ125 Monster Energy Yamaha Racing Edition

geschaffen, die jedem aufstrebenden jugendlichen

Fahrer die Chance bietet, ein Bike im

echtem Factory-Style zu besitzen. Mit einem

exklusiven, schwarzen Farbschema und Graphics,

inspiriert von den Monster Energy

Yamaha Factory MXGP und MX2-Team-Bikes,

ist die YZ125 Monster Energy Yamaha Racing

Edition das ultimative 125er Production Race-

Bike von Yamaha.

Die technischen Spezifikationen

der YZ125 und der

YZ125 Monster Energy

Yamaha Racing Edition sind

identisch.

Technische Highlights

Komplett neuer 125-ccm-Motor mit höherer

Leistung • Mehr Leistung im mittleren bis hohen

Drehzahlbereich und verbesserte Fahrbarkeit

• Gesteigerte Höchstleistung • Neuer Keihin-Vergaser

mit TPS und Power Jet • Neukonstruiertes

YPVS • Neu geformter Auspuff und

kürzerer Schalldämpfer • Neuer, hocheffizienter

Lufteinlass • Stärkeres 6-Gang-Getriebe,

überarbeitete Übersetzungen und verstärkte

Kupplung • Verbessertes Schaltgefühl • Leichter

Aluminiumrahmen • Neu designtes Rahmenheck

• Neuer, schlankerer Knieschluss –

36 mm schmaler • Neu designte Kotflügel und

Seitendeckel • Verbesserte Ergonomie dank

neuem Kraftstofftank und flacherer Sitzbank •

Leistungsstärkere Bremsanlage • KYB-Federelemente

der Spitzenklasse mit überarbeiteter

Lowspeed-Dämpfung • Neue Icon Blue Zweiton-Farbgebung

und „In-Mould“-Graphics •

Auch in der Farbe Monster Black Factory erhältlich.

56 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 57


MODELLE 2022

DIE NEUE YZ250

Es war die ursprüngliche YZ250, die Yamaha im Jahr 1973 mit Hakan

Andersson die erste Weltmeisterschaft bescherte. Auch heute noch sind

das Ansehen und die Popularität dieses bemerkenswerten Race-Bikes

stark wie eh und je bei den Fahrern. Man kann mit Fug und Recht sagen,

dass die YZ250 eine wahre Legende in der Offroad-Welt ist.

Die YZ250 besitzt komplett neue, superschlanke Anbauteile, die eine

starke horizontale Linienführung aufweisen. Diese verleihen dem Bike

seinen aggressiven und entschlossenen Look. Der neue Tank und die

neuen Kühlerverkleidungen sorgen für deutlich geringere Abmessungen

zwischen den Knien des Fahrers, was eine verbesserte Bewegungsfreiheit

bei Gewichtsverlagerung und Kurvenfahrten ermöglicht.

Neben dem schmaleren Knieschluss verfügt die 2022 YZ250 über eine

neu gestaltete Sitzbank mit flacherer Oberseite. Ein neuer hinterer Kotflügel

und neue Seitendeckel sorgen für eine verbesserte Luftansaugeffizienz

Die neue YZ250 verfügt über ein leistungsstarkes, neues Bremssystem,

das eine erhöhte Performance und eine verbesserte Dosierbarkeit bei

gleichzeitiger Gewichtsreduktion bietet.

Die hochspezifizierte 48 mm-KYB SSS-Telegabel (Speed Sensitive System)

und das KYB-Link-Type-Monocross-Federbein der YZ250 setzen

Maßstäbe.

Die 2022er YZ250 weist eine dynamische und hochwertige Zweiton-

Farbgebung in Icon Blue mit langlebigen „In-Mould“-Graphics auf.

2022 bringt Yamaha eine exklusive, neue YZ250 Monster Energy Yamaha

Racing Edition auf den Markt. Sie ist in Monster Black gehalten und

mit Factory-Replica-Graphics versehen.

Die technischen Spezifikationen der YZ250 und der YZ250 Monster

Energy Yamaha Racing Edition sind identisch.

Technische Highlights

Flüssigkeitsgekühlter 250-ccm-Zweitakt-Motor mit YPVS • Leichtes Aluminium-Fahrwerk

• Neuer, hocheffizienter Lufteinlass • Neu gestalteter

Auspuff • Neuer, schlankerer Knieschluss – 36 mm schmaler • Neu designte

Kotflügel und Seitendeckel • Verbesserte Ergonomie mit neuem

Kraftstofftank und flacherer Sitzbank • Leistungsstärkere Bremsanlage

• Überarbeitete KYB-Fahrwerksabstimmung • Neuer, leichterer Lenker

und kürzere Hebel • Neue Icon Blue Zweiton-Farbgebung und „In-

Mould“-Graphics • Auch in der Farbe Monster Black Factory erhältlich.

YZ85

Mit kompakten, neuen Anbauteilen sowie einer flacheren Sitzbank und

einer Reihe von Überarbeitungen am Fahrwerk spiegeln viele der Änderungen

an der neuen YZ85 die der komplett neuen YZ125 wider. Das

neue 2022er Styling ähnelt stark dem der größeren YZ-Modelle. Die

kompakten, neuen Anbauteile weisen ein ausgeprägt horizontales Design

auf, das zusammen mit der flachen Sitzbank und den neu gestalte-

ten Kühlerverkleidungen diesem Jugend-Bike seinen selbstbewussten

und aggressiven Auftritt verleiht. Das neue Zweiton-Farbschema bietet

kontrastierende Bereiche in Icon Blue und dunklem Mattblau und die

neuen „In-Mould“-Graphics sind so designt, dass sie vielen harten

Renneinsätzen standhalten.

Für 2022 hat die YZ85 schlankere Anbauteile erhalten, die dem Fahrer

mehr Bewegungsfreiheit für mehr Kontrolle beim Beschleunigen, Bremsen

und Kurvenfahren bieten. Der neu gestaltete vordere Kotflügel leitet

den Luftstrom besser in Richtung Kühler. Auch die YZ85 ist mit einer flacheren

Sitzbank ausgestattet. Die Ergonomie wird durch den neuen

5-Liter-Kraftstofftank weiter verbessert. Der Tank bietet mehr Bewegungsfreiheit

zur Front des Bikes hin. Die Sitzbank verfügt außerdem

über eine neue Befestigung mit nur einer Schraube, was die routinemäßige

Wartung vereinfacht und schneller macht.

Die neu designten Seitendeckel der YZ85 erfüllen zwei wichtige Aufgaben:

Sie fördern den Bewegungsspielraum des Fahrers für eine schnelle

Gewichtsverlagerung nach vorne oder hinten. Außerdem verfügen sie

über neue hintere Luftöffnungen, die einen direkteren Luftstrom in die

Airbox des Motors ermöglichen.

Für einen lineareren Charakter der hinteren Bremse ist die YZ85 mit einem

neuen Hauptbremszylinder mit integriertem Bremsflüssigkeitsbehälter

ausgestattet.

Das Fahrwerk der neuen YZ85 ist mit einem neuen, leichten Aluminium-

Rahmenheck ausgestattet. Die neu designte Schwinge bietet eine überarbeitete

Balance zwischen Längs- und Torsionssteifigkeit.

Technische Highlights

85-ccm-Zweitakt-Motor mit YPVS • Komplett einstellbare KYB-Federelemente

• Wave-Scheibenbremsen mit großem Durchmesser • Schlanker

und dynamischer, neuer Stil • Reduziertes Gewicht • Neue Anbauteile •

Verbesserte Ergonomie • Schmalerer Knieschluss • Neue, gleichartige

Kühlerverkleidungen auf der linken und rechten Seite • Neuer Kraftstofftank,

Sitzbank und Seitendeckel • Verbesserte Luftansaugeffizienz

• Leichtes Aluminium-Rahmenheck • Neu designte Schwinge mit überarbeiteter

Steifigkeit • Überarbeitete Hinterradbremse • Neue Icon Blue

Zweiton-Farbgebung und „In-Mould“-Graphics.

YZ450F + YZ250F

Für 2022 kommen diese hochmodernen Hightech-Race-Bikes mit einer

Reihe technischer Änderungen. Beide Modelle sind leichter und verfügen

über überarbeitete Fahrwerkseinstellungen sowie ein neues Kettenrad

und eine goldfarbene Kette. Dazu sind D.I.D-Felgen verbaut. Außerdem

wurde die Nabe erleichtert und das Speichenmuster überarbeitet.

Mit dem Yamaha Power Tuner der YZ450F und YZ250F können Fahrer

und ihre Techniker die Motorcharakteristik per Smartphone ändern.

Die YZ450F und YZ250F gibt es im Farbschema Icon Blue in einer Zweiton-Farbgebung

sowie mit „In-Mould“-Graphics. Beide Modelle werden

auch weiterhin in der Monster Energy Yamaha Racing Edition mit Anbauteilen

in Monster Black und Factory Replica Graphics angeboten.

YZ65

Yamaha war einer der ersten Hersteller,

der in den 1970er-Jahren Jugend-

Motocross-Bikes für zukünftige Champions

baute. Das Unternehmen engagiert

sich heute mehr denn je für diesen

wichtigen Teil des Marktes. Mit ihrer

Racing-Spezifikation, die einen

laufruhigen flüssigkeitsgekühlten

Zweitakt-Motor mit 6-Gang-Getriebe

und ein sehr handliches Fahrwerk mit langen Federwegen und Wave-

Bremsscheiben umfasst, ist die YZ65 der ideale Einstieg für alle jungen

Fahrer. Für 2022 bietet die YZ65, die in der Farbe Icon Blue erhältlich

ist, neue Graphics, die die DNA der YZ-Familie widerspiegeln.

TT-R125

An der TT-R125 haben sowohl Kinder als auch deren Eltern ihre Freude.

Der luftgekühlte Viertakt-Motor mit Elektrostarter bietet hohe Laufruhe

und ein reaktionsfreudiges Ansprechverhalten. Mit 5-Gang-Getriebe

und manueller Kupplung ist es das ideale Funbike für die ganze Familie.

Für 2022 kommt die TT-R125 in der Farbe Icon Blue mit neuen Graphics,

inspiriert von Yamahas Motocross-Bikes.

TT-R110

Perfekt für Kinder, die mit dem Motorradsport beginnen möchten, oder

für diejenigen, die zuvor bereits ein 50-ccm-Bike von Yamaha fuhren.

Das in Icon Blue gehaltene Modell 2022 verfügt über neue Graphics.

TT-R50

Mit seinen kompakten Abmessungen, dem Elektrostarter und dem halbautomatischen

3-Ganggetriebe ist die TT-R50 ein ideales Offroad-Bike

für jüngere Einsteiger. Für 2022 präsentiert sich die TT-R50 in der Farbe

Icon Blue – mit neuen Graphics.

PW50

Dieses Bike bringt seit über

40 Jahren Kindern und ihren

Eltern die Freude am Motorradfahren

näher. Angetrieben

von einem einfachen 50-ccm-

Zweitaktmotor mit vollautomatischem

Getriebe und einem

wartungsarmen Kardanantrieb

wurde die PW50 über

380.000 Mal in mehr als 150

Ländern verkauft und ist damit

das beliebteste Kinderbike, das je von Yamaha gebaut wurde. Es ist eine

Erfolgsformel, die sich bewährt hat. So geht die PW50 2022 in der

Farbe Icon Blue und mit neuen Graphics an den Start.

Und mit dem „Little Champ-Paket“, bestehend aus Stützrädern, Sitzbankbezug

im Racing-Design, Little Champ Sticker-Set sowie einem Yamaha

Racing-Stickerset, können die jungen Fahrer ihre PW50 im Werks-

Rennlook gestalten.

VERFÜGBARKEIT BEI DEN HÄNDLERN

• PW50 ab August 2021

• TT-R50 ab August 2021

• TT-R110 ab September 2021

• TT-R125 ab Oktober 2021

• YZ65 ab August 2021

• YZ85 ab Dezember 2021

• YZ125LC ab November 2021

• YZ250LC ab August 2021

• YZ250F ab August 2021

• YZ450F ab Juli 2021

Weitere Informationen unter: www.yamaha-motor.eu/de/de/

58 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 59


WARENKORB

TRAIL CROSS 7.0 BY GASGAS

VIELSEITIGKEIT, GEPAART MIT

UNBÄNDIGEM SPAß

WWW.GASGAS.COM

EVO MY 2022 BY BETA

EINFACH ÄSTETHISCH

WWW.BETAMOTOR.COM

Beta führt die neue EVO MY 2022 auf dem

Markt ein. Die Detailpflege im Trial-Sortiment

von Betamotor geht weiter und konzentriert sich

in diesem Jahr hauptsächlich auf die Ästhetik des

Motorrads und auf die Federung.

„Das Trail Cross 7.0 wurde

so gebaut, dass es bergauf

genauso viel Spaß macht

wie bergab. Dass Bergauffahren

Spaß machen kann,

zeigt das Herzstück des Trail

Cross 7.0 – der Yamaha-ST-

Motor. Mit 70 Nm und vier

verschiedenen Unterstützungsmodi

liefert er dir genau

die Power, die du für den

bevorstehenden Anstieg

brauchst. Zusammen mit der

integrierten 500-Wh-Batterie

ist der Fahrspaß garantiert.

Die 29-Zoll-Bereifung,

die Rock Shox Recon Federgabel

mit 140 mm Federweg

und der Dämpfer von Rock

Shox ebnen dir deinen Weg.

Eins ist klar: Es warten legendäre

Fahrten auf dich.“

Foto: GASGAS Trail Cross 9.0

Neben unserem GASGAS

Foto: GASGAS

Train Cross 7.0 Testbike

steht das GASGAS Train

Cross 5.0 und das Topmodell

GASGAS Train

Cross 9.0 dieser Klasse

beim Händler bereit. Die 3 All Mount-E-

Bikes kommen mit 140 mm Federweg an der

Front und am Heck sowie Motoren von Yamaha,

die im E-Bike-Segment schon seit

1993 unterwegs sind, daher. Im Gegensatz

zum 9.0 verbaut GasGas im Train Cross 7.0

und im Train Cross 5.0 den Yamaha PW-ST-

Motor mit 500-Wh-Akku und 70 Nm Drehmoment. Das Topmodell GASGAS Train Cross 9.0 bekommt

den starken Yamaha PW-X2 mit 630-Wh-Akku und 80 Nm spendiert.

ausstattung - Trail Cross 7.0

Rahmen Alloy 6061, All Mountain, 140 mm,

Integrated Battery, 12 x 148 mm

Federgabel Rock Shox Recon Silver RL, Motion Control,

140 mm, Tapered

Dämpfer Rock Shox Deluxe Select+ RL, 230 x 57,5 mm

Motor Yamaha PW-ST, 250 W, 70 Nm

Display Yamaha Display A, LCD-Display

Batterie Yamaha ML500, 36 V, 14 Ah

Ladegerät Yamaha, Fast Charger, 4A

Lenker GASGAS 31.8, 760 mm, Sweep: 9°, Rise: 15 mm

Vorbau GASGAS 31,8, 45 mm, 0°

Bremsen Shimano BR-MT420, hydr. Disc, 4-piston

Shimano BR-MT410, hydr. Disc

Bremsscheibe Shimano SM-RT30, 203 mm, Centerlock

Shimano SM-RT30, 180 mm, Centerlock

Sattel GASGAS MTB

Trail Cross 5.0

Sattelstütze

Schaltwerk

Schalthebel

Kassette

Kette

Kurbeln

Kettenblatt

Laufrad

Reifen

Gewicht (kg) 25

Foto: Uwe Laurisch

GASGAS 31.6, Dropper Post,

S: 100 mm; M: 125 mm;

L&XL: 150 mm

Shimano Deore, RD-M5100,

Shadow Plus, 11-speed

Shimano Deore, SL-M5100,

Rapidfire Plus, 11-speed

Shimano CS-M5100, 11-51T,

11-speed

KMC e11S

GASGAS, Alloy, 165 mm

GASGAS, Alloy, Narrow Wide,

Bashguard, 38T

Rim Mach1-Trucky30, Eyelets,

Tubeless

Schwalbe Nobby Nic, Performance,

Tubeless, 65-622,

29 x 2 .60

An der EVO wurden bereits wichtige

Aktualisierungen im Bereich Motor,

Rahmen und Federungen vorgenommen.

Das Bike erweist sich

nach wie vor als erfolgreich im Trialsport,

wo es die ideale Basis für

die Vorbereitungen darstellt. Beta

hat für das Modelljahr 2022 jene

Details weiterentwickelt, die einen

Kundenkreis, der sich ständig ändert,

zufriedenzustellen. Die Erfahrung

auf der Rennstrecke erhöht

das Knowhow zur Entwicklung der

Produkte, die dann dem Fahrer zugute

kommen und die Ergebnisse in

den nationalen und internationalen

Meisterschaften bestätigen dies. Die

Baureihe EVO gehört zu den umfassendsten

der Kategorie und besteht auch

weiterhin aus sechs verschiedenen Modellen.

Evo 80 2T Junior/Senior

Ideal für den Einstieg. Die Junior-Version ist das mit Abstand

am einfachsten zu handhabende Motorrad für junge Fahrer, die

das erste Mal ein Trial-Motorrad mit Verbrennungsmotor nutzen. Die

Senior-Version ist hingegen die Verknüpfung mit der 125er. Sie teilt mit

diesem die Dimension der Räder, während sie das Feingefühl des

80-ccm-Motors beibehält.

Evo 125 2T

Das kleinste der homologierten Motorräder der Baureihe. Leicht und

wendig, ist es für die jungen Fahrer geeignet, die aus den niedrigeren

Klassen kommen und sich den Rennen der „Großen“ annähern. Das Referenzmotorrad

in der Kategorie. Durch die Leistung des Motors kann

der Fahrer jedes Hindernis sicher überwinden.

Evo 250 2T

Ideal für all jene, die eine wendige und einfach zu kontrollierende

2-Takt-Maschine mit einem zahmeren Charakter und etwas geringeren

Drehmoment- und Leistungswerten als bei den Highend-Modellen, suchen.

Die Evo 250 bietet herausragende Leistung und gleichzeitig maximales

Handling bei hoher Motorperformance.

Evo 300 2T

Das Topmodell aus der Baureihe Evo. Das Motorrad für Liebhaber von

hubraumstarken Motoren mit hohen Drehmomentwerten bei allen Drehzahlen

sowie die ideale Basis, um auch auf hohem Niveau Wettbewerbe

zu fahren. Das Fahrwerk und der Motor sind so ausgelegt, dass auch besonders

anspruchsvolle Hindernisse und schwierigere Strecken bewältigt

werden können. Geeignet für erfahrenere Piloten, die nach maximaler

Leistung suchen.

Evo 300 2T SS

Das vielseitigste Motorrad der Baureihe 2T. Das Kürzel SS steht für

„Super Smooth“. Ein äußerst ausgeglichenes Bike, das die Vorzüge des

hubraumstärkeren Beta-Motors mit 300 ccm beibehält, ihn aber bei

mittleren bis niedrigen Drehzahlen im Vergleich zur Standard-Version

drosselt, um ein noch schöner und einfacher zu fahrendes Trialbike

auch für weniger erfahrene Piloten zu schaffen.

Beta Evo 300 4T

Evo 300 4T

Das Modell 4T wird mit dem üblichen Hubraum von 300 cc angeboten,

dem idealen Kompromiss zwischen Leistung, Ansprechverhalten des

Motors und allgemeiner Benutzerfreundlichkeit. Dieser Motor vertritt eine

andere „Fahrphilosophie“ als die anderen 2T-Modelle. Die Evo 300

4T ist ein Motorrad mit sehr viel Drehmoment, einer linearen und äußerst

progressiven Leistungsabgabe,

geeignet für Liebhaber auf der Suche

nach einem Gefährt, mit dem sie sowohl

anspruchsvolle Rennen fahren als auch Trialwandern

betreiben können.

Allgemeines

Das Bike wurde einer umfassenden grafischen Überarbeitung unterzogen. Bei einigen

Details, wie dem Lenker, hat sich die Farbe geändert, um eine modernere und

aggressivere Optik zu schaffen. Das Filtergehäuse ist jetzt rot. Seine Funktion

bleibt unverändert, ebenso wie der spezielle TwinAir-Schaumgummifilter. Der Zugang

zum Filter ist durch den kleinen oberen Deckel möglich oder durch Entfernen

des hinteren Kotflügels mit ein paar einfachen Handgriffen. Auch der Rahmen ist

im charakteristischen Beta-Rot lackiert, um die Schönheit der hydrogeformten Aluminiumstruktur,

besonderes Merkmal der EVO, zur Geltung zu bringen.

Die Gabeleinstellung wurde überarbeitet, um die elastische Kurve beim Eintauchen

und am Anschlag zu optimieren. Dazu wurden sowohl die Einstellungen der Federung

als auch die Ölmenge in den beiden Schäften mit einem Unterschied zwischen

rechts und links überarbeitet. So wird die Gabel der EVO als „asymmetrisch“

definiert, da die beiden Schäfte unterschiedliche Funktionen und interne Volumen

aufweisen. Auf der linken Seite kann man an der Feder eingreifen, das Set-up verändern,

während sich auf der rechten Seite die Einstellung der Hydraulik befindet,

um die Dämpfung und die Reaktionsfähigkeit der Vorderachse zu steuern. Durch

Differenzierung und Optimierung des Ölvolumens zwischen den beiden Schäften

war es möglich, die Progression und somit auch die Präzision, mit der das Motorrad

Schwingungen an den Piloten überträgt, zu verbessern. Die Funktion für den

Mapping-Wechsel bleibt unverändert. Die EVO ist mit zwei unterschiedlichen Motor-Mappings

ausgestattet, die über den praktischen Knopf an der Tankabdeckung

ausgewählt werden können. Die Position ist einfach zugänglich und gleichzeitig

vor zufälligen Stößen geschützt. Dank einer LED-Anzeige lässt sich zudem sofort

erkennen, welches Mapping eingelegt ist. Verfügbar sind die Bikes ab September.

60 MOTOCROSS ENDURO 9/21

Preis: 3799,00 € (Preis inkl. MwSt. plus Versand)

9/21 MOTOCROSS ENDURO 61


WARENKORB

RAVEN BY 24MX

WE LIVE THE RIDE

WWW.24MX.DE

„Ravens Engagement für den Offroad-

Sport und die Produktentwicklung verläuft

äußerst erfolgreich. Raven ist stolz darauf,

sagen zu können, dass man zum Wachstum

und zur Weiterentwicklung des Sports

beigetragen hat.“

Raven Sports

Gegründet: 2013

Produktpalette: Schutzbrillen, Schutz, Bekleidung

Hauptzielgruppe: Offroad- und Skidoofahrer

TOUR JACKE

LORIN-STBY IXS

AUF ZU NEUEN UFERN

WWW.IXS.COM

Die Tour Jacke Lorin-ST von iXS taugt für alles: Regen, Wind

und Sonne, nächtliche Kälte und stickige Stadthitze.

Die atmungsaktive, wind- und wasserdichte solto-TEX®

Membran, sechs wirkungsvolle Ventilationsöffnungen und ein

herausnehmbares Thermofutter bieten variablen Wetterschutz.

Der langstreckentaugliche Tragekomfort macht sie zur ersten

Wahl für Tourenfahrer.

Foto: Uwe Laurisch

Offroad-Stiefel

Raven Trooper MX

Der beliebte Raven Trooper Boot ist von

hoher Qualität und auch super stylisch.

Hier erhaltet ihr eine solide Gummisohle,

in den Stiefel eingenäht, verstellbare

Schnallen, einen

doppellagigen Knöchelschutz, eiserne

Zehenplatten und nicht zuletzt einen

mit Silikon ausgekleideten Schaft, der

Wasser und Kies fernhält.

• Zehenplatte aus Eisen

• Genähte Sohle

• Verstellbare Schnallen

• Ersatzteile lieferbar

• Zusätzlicher Halt am linken Fuß

62 MOTOCROSS ENDURO 9/21

Offroad-Helm

Raven Ipsum Carbon

Der Raven Ipsum ist ein unglaublich

stylischer und leistungsstarker Motocross/Schneemobilhelm.

Die Lüftungskanäle

sind so konzipiert, dass im

Sommer optimal gekühlt wird, es im

Winter jedoch nicht zu kalt ist. Der Innenteil

ist abnehm- und waschbar, was

bedeutet, dass ihr ihn lange in einem

guten Zustand erhalten könnt.

• Waschbares Interieur

• D-Ring-Schnalle

• Kohlefaseraußenschale

• Vorbereitet für die Atembox

• Geringes Gewicht

• Erfüllt ECE 22.05

• Gewicht: 900 g +/- 50 g (Medium)

Offroad-Handschuh

Raven Verve

Die Verve Handschuhe von Raven bieten

ein leichtes Tragegefühl, Komfort

und beste Beweglichkeit der Finger.

Die Handfläche ist mit PU verstärkt, um

Haltbarkeit und Schutz zu bieten und

Stretcheinsätze sorgen für Beweglichkeit

am Handrücken und um die Finger.

Offroad-Hose

Raven Verve

Bei der Verve Crosshose von Raven

dreht sich alles um Leistung,

Haltbarkeit und Fahrkomfort.

Strategisch positionierte

Stretcheinsätze und Taillenverstellung

ermöglichen eine hervorragende

Passform und Bewegungsfreiheit,

während

Ledereinsätze am Bein Halt auf

dem Motorrad und Hitzeschutz

bieten. Eine perfekte Kombination,

mit der man sich auf das

wirklich Wichtige konzentrieren

kann: schneller zu werden.

• 600D Oxford Hauptkonstruktion

• Spandex-Stretcheinsätze

• Innenfutter aus Mesh

• Innenseiten-Lederpolster

• Einstellgurte an der Taille

• Frontreißverschluss mit Knöpfen

• Silikonaufdruck an der Innenseite

• Sublimationsdrucke

Offroad-Hemd

Raven Verve

Das Verve von Raven ist ein

Crossshirt der Mittelklasse mit

einem vereinfachten Design und

einer schicken Grafik. Das leichte

Polyester-Hauptmaterial

trocknet schnell, bietet hervorragende

Belüftungseigenschaften

und uneingeschränkte Beweglichkeit,

die man für die

Strecke braucht.

• 600D Oxford Hauptkonstruktion

• Spandex-Stretcheinsätze

• Innenfutter aus Mesh

• Innenseiten-Lederpolster

• Einstellgurte an der Taille

• Frontreißverschluss mit Knöpfen

• Silikonaufdruck an der Innenseite

• Sublimationsdrucke

Testvideo

Das Testvideo mit allen Einzelheiten

und der Bewertung

der aktuellen Raven-Bekleidung

von MCE-Testchef Marko

Barthel, gibt es unter:

https://youtu.be/

gV1XR6bO-So

Vielbegabtes Multitalent

Die Tour Jacke Lorin-ST von iXS ist inspiriert von Motorradtouren in

den alpinen Regionen wie der Grand Tour of Switzerland, die über

fünf Schweizer Alpenpässe mit mehr als 2000 m ü. M. führt. Bekanntlich

schlägt das Wetter in den Bergen rasch und manchmal

überraschend um. Gut, dass die Tour Jacke Lorin-ST so vielseitig

ist. Sie ist wie geschaffen für die dauernd wechselnden Verhältnisse,

wie sie in den Schweizer Alpen anzutreffen sind – hält warm,

ist wasser- und winddicht und passt sich jedem Wetter an.

Unter dem robusten Außenmaterial verbirgt sich eine hoch funktionale

solto-TEX®-Membran, sie hält Wind und Regen vom Körper

fern und lässt Hitze nach außen verdampfen. Für ein optimales

Körperklima sorgt ein atmungsaktives Netzfutter. Um größere

Temperaturschwankungen auszugleichen, kann das Thermofutter

in wenigen Handgriffen eingesetzt oder herausgenommen werden.

Schnellt das Thermometer hoch, kommen die sechs Ventilationsöffnungen

zum Zug. Einmal aufgezippt, wird der Airflow effizient

durch die Jacke hindurch geleitet.

Eine optimale Passform als zentrales Element für einen hohen

Tragkomfort liegt iXS besonders am Herzen. Deshalb wurde in diesen

Bereich viel Detailarbeit investiert. Das über 40-jährige Knowhow

von iXS bei der Entwicklung von Motorradjacken ist dabei

kein unwesentlicher Vorteil. Ein körpernaher Schnitt ohne Einschränkung

in der Bewegungsfreiheit ist das positive Resultat.

Feinjustierungen nach persönlichen Vorlieben können über die diversen

Versteller an Taille, Jackensaum, Oberarm, Ellbogen, Ärmelbund

und Kragen vorgenommen werden. So ist ein flatterfreier

Sitz ohne Verrutschen der Protektoren garantiert.

Die vielseitige Ausstattung mit schönen Details machen die Tour

Jacke Lorin-ST in Summe das ganze Jahr über zur soliden Begleiterin,

auch für die große Tour ist sie bedingungslos geeignet. Beim

Kriterium Sicherheit kann die Jacke mit modernen Schulter- und in

der Höhe verstellbaren Ellbogenprotektoren aufwarten. Die integrierte

Tasche für einen Rückenprotektor macht das Nachrüsten

simpel. Dank einem rundum verlaufenden Verbindungsreißverschluss

ist die Jacke sicher mit allen gängigen iXS-Hosenmodellen

zu verbinden. Ein Hochrutschen bleibt so ausgeschlossen. Silber

reflektierende Transferdrucke sind abgesehen von der optischen

Wirkung auch sicherheitsrelevant.

Apropos Optik: Lorin-ST gibt es in drei attraktiven Farbvarianten.

Mit ihren Grundfarben in Schwarz respektive SchwarzGrau-Tönen

entspricht sie dem aktuellen Zeitgeist und lässt sich zu allem kombinieren.

Dezent integrierte Kontrastfarben sowie die reflektierenden

Aufdrucke verleihen ihr das gewisse Etwas. Die Größenauswahl

beginnt bei S und endet erst bei 5XL.

TECHNISCHE DETAILS

UVP: EU: € 199,95;

Schweiz: CHF 229.-

Farben: Schwarz-Rot (032),

Schwarz-Hellgrau-Blau (394),

Hellgrau-Schwarz-Fluo-Gelb (935)

Größen: S bis 5XL

Artikel Nr.: X55051

PRODUKTMERKMALE

· Wasserdichte Textiljacke aus 450D

Polyester

· solto-TEX® 2-Lagen Z-Liner Membran

· Atmungsaktives Netzfutter mit Wassersperre

für optimales Körperklima

· Austrennbares Thermofutter

· Komfortkragen mit weichen Einsätzen

im Nacken

· Weitenverstellung am Oberarm,

Ellbogen und am Ärmelbund

· Komfort-Armabschluss erleichtert das

Anlegen der Handschuhe

· Weitenverstellung in der Taille mit Klett

· Weitenverstellung im Jackensaum mit

elastischem Kordelzug

· 3 Außentaschen

· 2 Innentaschen im fixen Netzfutter und

eine Napoleontasche

· 6 Ventilationsöffnungen

· 2-Wege-Reißverschluss am Ärmelbund

für eine effiziente Belüftung

· Silber reflektierende Transferdrucke

· Rundumlaufender Verbindungsreiß

verschluss

· Höhenverstellbare Ellbogenprotektoren

· Jacke Bauart geprüft nach

EN17092-4:2020 (A)

· Schulter- und Ellbogenprotektoren

impacTec ETP-02,

Bauart geprüft nach EN 1621–1:2012,

Level 1

· Tasche für Rückenprotektor

(nachrüstbar mit impacTec TP-06x

(X99514-BCK),

Bauart geprüft nach EN 1621-2:2014,

Level 2)

MATERIAL

Obermaterial: 100% Polyester

Futter: 100% Polyester

Membranträger: 100% Polyester

Thermofutter: 100% Polyester

solto-TEX® Membran Polyurethan

laminiert

9/21 MOTOCROSS ENDURO 63


WARENKORB

REPLICA TEAM WEAR BY WP

WWW.WP-SUSPENSION.COM/REPLICA-TEAM-WEAR

WP Suspension freut sich,

die Einführung der neuen

WP REPLICA TEAM WEAR

bekanntgeben zu dürfen.

Hier findet ihr

euren Offroad-

Spezialisten

Progressiv und hochfunktionell

Diese progressive und hochfunktionelle Bekleidungslinie wurde

für alle Fahrer entwickelt, ob auf der Strecke oder im Fahrerlager,

für alle Teammitglieder, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten

und für alle anderen, die den Drang verspüren, die Kontrolle zu

behalten und sich zu 100 % auf Motorsport zu konzentrieren.

Mit den Ansprüchen eines jeden Motorsport-Enthusiasten im Hinterkopf,

wurde die WP REPLICA TEAM WEAR mit dem Wissen und

der Erfahrung aus jahrzehntelanger Zugehörigkeit zur #1MOTOR-

SPORTCOMMUNITY entwickelt.

Die REPLICA TEAM WEAR ist demnächst bei allen teilnehmenden

WP AUTHORIZED CENTERS, KTM-, HUSQVARNA

MOTORCYCLES- und GASGAS-Händlern erhältlich.

Mehr Informationen gibt es auf:

www.wp-suspension.com/replica-team-wear

oder beim nächsten WP AUTHORIZED CENTER.

Anzeigen-Tel.

06023 9178286

Foto: Uwe Laurisch

KOLUMNE LENNY REIMER

Endlich Rennen

Hallo MCE-Leser,

Endlich war es wieder soweit und das erste Rennen stand vor

der Tür, und zwar ging es für mich und meinen Vater am

3. Juli nach Zschopau aufs Prologgelände von Tom Klädtke,

wo der erste Lauf zum Jugend Enduro Cup Ost anstand! Ich

war sehr aufgeregt, weil ich nicht wusste wer alles Neues

und Schnelles dabei ist! Aber gut, mein Vater nahm mir etwas

die Nervosität und sagte zu mir, ich solle einfach ruhig

und sauber fahren und nicht stürzen! Wir hatten natürlich

wieder eine Einführungsrunde und ich versuchte gleich, wie

schon beim Prüfung laufen meine Spur zu finden und zu fahren!

Dann ging’s los und die erste Prüfung von 15 stand an!

Es lief von Anfang an super für mich und ich konnte alle Prüfungen

als Schnellster beenden und am Ende mit gut 20 Sekunden

gewinnen! Natürlich war ich über dieses Ergebnis

mega happy und möchte mich auch noch einmal bei meinem

Papa und meinem Opa für alles bedanken! Bis zum nächsten

Rennen am 7. August in Fürstenwalde (nach Red.-Schluss) ist

ja noch ein wenig Zeit. Wir nutzen da wieder wie jedes Jahr

die Chance, im Sommer Kids Camp von Enduro Pro meines

Trainers Marko Barthel etwas zu trainieren und testen da

gleich noch mal Reifen für die 65er von der Marke X-Grip!

Aber davon erzähle ich euch in der nächsten Ausgabe!

Bis dahin Euer Lenny #288

TERMINE 2021

AUGUST

21. Endurotraining Pflückuff

28.-29. Endurotraining Viernau

SEPTEMBER

11.-12. Endurotraining Schweinfurt

18. Endurotraining Langensteinbach

19. Hardendurotraining Langensteinbach

24.-26. 66. EnduroPROjekt Hohenm.

OKTOBER

02. Endurotraining Pflückuff

03. Hardendurotraining Pflückuff

Individuelle Einzeltrainings

oder Gruppentrainings für dich und

deine Freunde - jetzt Termin anfragen!

mce10

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

64 MOTOCROSS ENDURO 9/21

9/21 MOTOCROSS ENDURO 65


VORSCHAU

MCE 10/2021

• Foto: Uwe Laurisch

• Foto: Uwe Laurisch

Test-Vorschau: KTM 300 EXC TPI

Die KTM 300 EXC TPI zählt zu einer der schärfsten Waffen in

der Hard-Enduro-Welt. Sie soll mit ihrem 2-Takt-Motor mit

elektronischer Kraftstoffeinspritzung, der viel Drehmoment im

unteren und jede Menge Power im oberen Drehzahlbereich

produziert, die perfekte Wahl für schwieriges Terrain sein.

MCE-Testchef Marko Barthel hat’s ausprobiert ...

Test-Vorschau: Husqvarna FC 350

Vielseitigkeit, gepaart mit intelligenten Features, wie

Traktionskontrolle und Launch-Control, machen die

Husqvarna FC 350 zur Kandidatin für einen ausgiebigen

MX-Test auf unserem vielseitigen Testgelände im erzgebirgischen

Leubsdorf ...

MOTOCROSS ENDURO 10/2021

erscheint am 16. September 2021

IMPRESSUM

Ziegler Verlags OHG

MOTOCROSS ENDURO

Röntgenstraße 4

D-63755 Alzenau

Telefon: 06023 9178286

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

redaktion@ziegler-verlag.de

Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags OHG

USt.-Ident-Nr. DE 309 964 605

Gerichtsstand Aschaffenburg

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, Uwe Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 51/21

Bei Anzeigenaufträgen aus dem

Ausland Vorkasse

Redaktion: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06023 9178286

abo@ziegler-verlag.de

Redakteure und Fotografen:

Marko Barthel, Matthias Rülke, Marcus Kehr,

Mirko Knorr, Uwe Laurisch, Daniel Hänel,

Patrick Strelow, Gunnar Junge

MCE-Testcrew&Mediaproduktion:

Uwe Laurisch

09661 Rossau

Hauptstraße 56

Telefon: 0176 45861498

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com

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66 MOTOCROSS ENDURO 9/21

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