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Seniorenratgeber 2021

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<strong>2021</strong> bis 2023<br />

Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong>


2 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Bei uns finden Sie Ihr neues seniorengerechtes Zuhause:<br />

• EG-Wohnungen mit Dusche<br />

• Wohnungen in der<br />

Dr.-Otto-Nuschke-Str. mit Aufzug,<br />

Balkon und fantastischem Ausblick<br />

• Barrierefreie Wohnungen im<br />

Neubau Goethestraße mit Aufzug,<br />

großem Balkon und bodengleicher<br />

Dusche<br />

Unser geplanter Neubau lässt keine Wünsche offen:<br />

• großzügige moderne Wohnungen<br />

• für alle Ansprüche von 43 m² bis 89 m² Wohnfläche<br />

• Bad und Küche mit Fenster<br />

• Integrierte oder abgeschlossene Küche<br />

• Fußbodenheizung, geringe Heizkosten<br />

• Tiefgaragen- oder Außenstellplatz<br />

geplanter Neubau Goethestraße<br />

Wohnungsgenossenschaft eG Textil Greiz<br />

Goethestraße 32 | 07973 Greiz<br />

Tel.: (0 36 61) 4 13 72 | Fax: (0 36 61) 48 21 03<br />

info@wg-textil-greiz.de


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 3<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

Vorwort des Bürgermeisters ...................................................................... 4<br />

Vorwort Reinhardt Seiffert ....................................................................... 5<br />

Wichtige Adressen und Telefonnummern ........................................................... 6<br />

Gesunde Ernährung im Alter ...................................................................... 10<br />

Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Diakonie ......................................... 16<br />

Das Heyerische Haus in der Carolinenstraße wird Seniorenwohnheim .................................... 17<br />

Die Kranken- und Seniorenhilfe des Diakonieverein Carolinenfeld e.V. ................................... 18<br />

Lebensbaum ................................................................................... 20<br />

Seniorenwohnanlage Neumühle .................................................................. 22<br />

Das Kreuz mit der Vollmacht ...................................................................... 24<br />

Mit einem Testament das Vermögen verteilen – Aber richtig! ........................................... 28<br />

ASB-Tagespflege „Schlossblick“ in Greiz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31<br />

Die Eigentums-Immobilie im Alter ................................................................. 34<br />

Impressum<br />

Herausgeber:<br />

Seniorenbeirat der Stadt Greiz<br />

Verlag, Anzeigen und Gesamtrealisation:<br />

TISCHENDORF :: DIE MEDIENPARTNER · Gotthold-Roth-Straße 19 · 07973 Greiz<br />

Telefon: (0 36 61) 62 93-0 · info@tdmp.de · www.medienpartner-tischendorf.de<br />

Titelbild:<br />

Oberes Schloß in Greiz mit Sicht vom Gasparinentempel<br />

Texte:<br />

Dr. Gottschalk, Seniorenbeirat, Diakonieverein Carolinenfeld e.V., Volkssolidarität, Jan Popp, Annette Heinz,<br />

ASB, Lebensbaum, Seniorenwohnanlage Neumühle


4 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Vorwort des Bürgermeisters<br />

Sehr geehrte Greizerinnen<br />

und Greizer,<br />

ich freue mich sehr, dass wir<br />

Ihnen den inzwischen vierten<br />

<strong>Seniorenratgeber</strong> der Stadt<br />

Greiz in die Hände legen können.<br />

Unter Federführung des<br />

Seniorenbeirates der Stadt<br />

Greiz und durch die Unterstützung<br />

der Firma „Tischendorf<br />

:: Die Medienpartner“ mit vielen Sponsoren war<br />

es möglich, die Broschüre im Jahr <strong>2021</strong> wieder neu aufzulegen.<br />

Dieser Ratgeber für die ältere Generation soll<br />

Ihnen, liebe Greizerinnen und Greizer, als hilfreicher<br />

Begleiter im Alltag dienen. Neben wichtigen Telefonnummern<br />

enthält er die Adressen ambulanter und stationärer<br />

Pflegeeinrichtungen, aber auch gute Tipps für<br />

die Erteilung von Vollmachten, für das Aufsetzen eines<br />

Testaments, für gesunde Ernährung und für das Wohnen<br />

im Alter. Und da Greiz und Neumühle seit nunmehr<br />

zwei Jahren gemeinsame Wege gehen, stellen wir Ihnen<br />

die Seniorenwohnanlage in Neumühle vor.<br />

Natürlich ist mir bewusst, dass die Corona-Pandemie<br />

die Menschen im höheren Lebensalter extrem stark belastet.<br />

Deswegen ist eine hohe Lebensqualität und eine<br />

offene Gesprächsatmosphäre in der Stadt für uns alle<br />

sehr wichtig. Der Seniorenbeirat, für dessen aktive Arbeit<br />

ich mich sehr herzlich bedanke, ist ein guter Partner,<br />

wenn es um die Interessen der älteren Generation geht.<br />

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute, bleiben Sie<br />

gesund.<br />

Ihr Alexander Schulze<br />

Bürgermeister der Stadt Greiz<br />

Dorothee Löffler-Hiemisch &<br />

Ramona Wellmann GbR<br />

Mollbergstraße 22<br />

07973 Greiz<br />

Pflegedienst<br />

24-h-Rufbereitschaft (0 36 61) 45 60 50<br />

Unsere Leistungen für Sie:<br />

Grundpfl ege, Behandlungspfl ege, Hauswirtschaft, Pfl egeeinsätze (§ 37 SGB<br />

XI), Leistungen nach dem Pfl egeleistungsergänzungsgesetz, Vermittlung von<br />

Essen auf Rädern, Vermittlung von Hausnotruf<br />

Heike Undisz<br />

Steuerberaterin<br />

Carolinenstraße 29<br />

07973 Greiz<br />

Telefon 03661 458873<br />

Fax 03661 458875<br />

Email: kontakt@steuerberatung-undisz.de


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 5<br />

Seniorenbeirat der Stadt Greiz<br />

Liebe Seniorinnen und Senioren,<br />

liebe Mitbürgerinnen und<br />

Mitbürger der Stadt Greiz,<br />

seit 2015 ist dies der dritte<br />

„Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong>“,<br />

an dessen Herausgabe ich aktiv<br />

mitarbeiten durfte. Den<br />

wesentlichsten Anteil an der<br />

Herausgabe und Erstellung<br />

hat aber der Verlag „TISCHEN-<br />

DORF :: Die Medienpartner“, der, in der Person von Herrn<br />

Christian Tischendorf, auch für die Anzeigen und die Gesamtrealisation<br />

verantwortlich zeichnet. Dafür sei ihm und<br />

all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ganzem<br />

Herzen gedankt. Sind sie es doch, die die Ideen des<br />

Seniorenbeirates zu diesem Ratgeber mit all ihrem Können<br />

in die Tat umsetzen. Dank sei insbesondere Herrn Christian<br />

Tischendorf gesagt, der mit seinem Können und Verbindungen<br />

es wieder ermöglichte, dass der vorliegende<br />

„Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong>“ sehr kostengünstig, durch die<br />

Aquirierung von Unterstützern dieses Vorhabens beigetragen<br />

hat, dass diese Broschüre in einer begrenzten Auflage<br />

kostenlos an die Seniorinnen und Senioren bzw. deren Angehörige<br />

abgegeben werden kann.<br />

Bedanken möchte ich mich auch ganz herzlich bei den Autoren<br />

der Textbeiträge, die erst die Würze der Broschüre<br />

sind. Ich hoffe, damit ein großes Interesse bei den Lesern<br />

zu finden, zumal einige Beiträge erfolgreiche Vorträge in<br />

der Vergangenheit waren und von Interessierten stark<br />

besucht waren, dass manches Mal der Platz im Vortragsraum<br />

kaum ausreichte.<br />

In einer Zeit mit vielen Hürden und einer gewissen Planlosigkeit<br />

für Veranstaltungen und Termine will aber der<br />

Seniorenbeirat der Stadt Greiz wieder einen Ratgeber<br />

herausgeben, der aktualisiert und mit neuen Beiträgen<br />

das Interesse der älteren Bürgerschaft unserer schönen<br />

Stadt erweckt.<br />

Mit schwerem Herzen musste der Seniorenbeirat im vergangenen<br />

Jahr die so beliebte Weihnachtsfeier absagen.<br />

Auch wenn es dafür Kritik gab, sahen wir uns im Interesse<br />

der Seniorinnen und Senioren dazu verpflichtet, der<br />

Gesundheit den Vorrang zu geben und den Personenkreis<br />

vor Infektionen zu schützen.<br />

Zum Opfer der staatlichen Regelungen und Verordnungen<br />

fiel auch die Wahl des neuen Seniorenbeirates, die am<br />

19. November 2020 turnusgemäß hätte stattfinden sollen.<br />

Die Folge ist, dass der im November 2017 gewählte Beirat<br />

noch immer in Amt und Würden ist. In Erwartung der<br />

neuen Maßgaben aus Berlin und Erfurt wird der Seniorenbeirat<br />

der Stadt kurzfristig einen Termin zur Neuwahl in<br />

Absprache mit der Stadtverwaltung finden.<br />

Der neue Seniorenbeirat wird auch nach den Neuwahlen<br />

wieder elf ehrenamtliche Mitglieder haben. Aus dem bestehenden<br />

Beirat werden zwei Mitglieder ausscheiden,<br />

dazu kommen drei neue Kandidatinnen und Kandidaten,<br />

die gern im Beirat mitarbeiten möchten. Ich danke allen<br />

Mitgliedern des bisherigen Seniorenbeirates für ihre kollegiale<br />

und freundschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen<br />

drei bis dreieinhalb Jahren und hoffe auf eine<br />

gleiche gute und konstruktive Arbeit im neu zu wählenden<br />

Beirat!<br />

Ich hoffe, der vorliegende <strong>Seniorenratgeber</strong> gefällt Ihnen<br />

und wird ihnen eine Hilfe sein.<br />

Reinhardt Seiffert<br />

Vorsitzender


6 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Wichtige Adressen und Telefonnummern<br />

Stadtverwaltung &<br />

Landratsamt<br />

Stadtverwaltung Greiz<br />

Adresse: Markt 12<br />

Telefon: (0 36 61) 70 30<br />

Fax: (0 36 61) 26 66<br />

Internet: www.greiz.de<br />

E-Mail: sv@greiz.de<br />

Sprechzeiten der Ämter:<br />

Mo., Fr. 9.00 bis 12.00<br />

Di. 9.00 bis 12.00 und<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Do. 9.00 bis 12.00 und<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Bürgerbüro der Stadtverwaltung<br />

Adresse: Marienstraße 2<br />

Telefon: (0 36 61) 70 34 23 und<br />

(0 36 61) 70 34 24<br />

Fax: (0 36 61) 70 34 33<br />

E-Mail: bb@greiz.de<br />

Sprechzeiten der Ämter:<br />

Mo.–Mi. 9.00 bis 16.00 Uhr<br />

Do. 9.00 bis 17.00 Uhr<br />

Fr. 9.00 bis 13.00 Uhr<br />

Schiedsstelle Greiz<br />

Adresse:<br />

Frau Schade<br />

Markt 12<br />

Telefon: (0 36 61) 7 03-0<br />

Sprechzeiten:<br />

Erster Dienstag im Monat von 17.00<br />

bis 18.00 Uhr im Zimmer 109<br />

Landratsamt Greiz<br />

Adresse: Dr.-Rathenau-Platz 11<br />

Telefon: (0 36 61) 8 76-0 und<br />

Fax: (0 36 61) 8 76-2 22<br />

E-Mail: info@landkreis-greiz.de<br />

Sprechzeiten der Ämter:<br />

Di. 9.00 bis 12.00 und<br />

14.00 bis 17.00 Uhr<br />

Do. 9.00 bis 12.00 und<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Landratsamt Greiz<br />

Adresse: Sandra Kadelbach<br />

Gesundheitsamt,<br />

Kontakt- und<br />

Informationsstelle für<br />

Selbsthilfegruppen,<br />

Dr.-Rathenau-Platz 11<br />

Telefon: (0 36 61) 87 65 15 und<br />

Fax: (0 36 61) 87 67 75 00<br />

E-Mail: gesundheitsamt@<br />

landkreis-greiz.de<br />

Sprechzeiten der Ämter:<br />

Di. 9.00 bis 12.00 und<br />

14.00 bis 17.00 Uhr<br />

Do. 9.00 bis 12.00 und<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Die Kontakt- und Informationsstelle<br />

für Selbsthilfegruppen (KISS) vermitteln<br />

Ihnen weitere Informationen zu<br />

den im Landkreis Greiz tätigen Selbsthilfegruppen.<br />

Notrufnummern<br />

Polizei-Notruf 110<br />

Adresse: Brunnengasse 10<br />

Telefon: (0 36 61) 62 10<br />

Notfall-Leitstelle-Notruf 112<br />

Notfall-Leitstelle Gera<br />

Telefon: (03 65) 5 51 27 21 00<br />

Notfallsprechstunde im<br />

Krankenhaus Greiz<br />

Adresse: Wichmannstraße 12<br />

Mi., Fr. 16.00 bis 19.00 Uhr<br />

Sa., So. 09.00 bis 12.00 und<br />

15.00 bis 19.00 Uhr<br />

24., 31.12. 10.00 bis 16.00 Uhr<br />

Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116/117<br />

Zahnarzt-Notdienst<br />

Telefon: (01 80) 5 90 80 77<br />

(0,12 Euro pro Minute)<br />

Gift-Notruf<br />

Adresse: Klinikum Erfurt,<br />

Nordhäuser Str. 74,<br />

Telefon: (03 61) 73 07 30<br />

Wichtige Rufnummern<br />

Kreiskrankenhaus Greiz<br />

Adresse: Wichmannstraße 12<br />

Telefon: (0 36 61) 46-0


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 7<br />

Deutsche Rentenversicherung<br />

Telefon: (08 00) 10 04 80 90<br />

Notdienst für Behinderte und<br />

Pflegehilfsmittel<br />

Adresse: Von-Westernhagen-Platz 1,<br />

Telefon: (0 36 61) 67 11 95<br />

24-h-Not: (03 65) 20 04 40<br />

Weißer Ring<br />

Hilfe für Opfer von Straftaten<br />

Telefon: (01 51) 55 16 46 03<br />

Pflegeheime<br />

Greizer Senioren- und<br />

Pflegeheim gGmbH<br />

Adresse: Irchwitzer Straße 12<br />

Telefon: (0 36 61) 4 56 90<br />

– vollstationäre Pflege:<br />

„Haus Kolin“<br />

Herrmannsgrüner Str. 6<br />

Telefon: (0 36 61) 448-0<br />

„Anna-Seghers“<br />

Leonhardstraße 58<br />

Telefon: (0 36 61) 45 10<br />

– Wohnheim Carolienenstr. 49<br />

Telefon: (0 36 61) 6 10 70<br />

– Betreutes Wohnen:<br />

Waldhausstraße 12 und<br />

Irchwitzer Straße 12<br />

Telefon: (0 36 61) 45 69-0<br />

Haus an der Schlossbrücke Greiz<br />

Seniorenpflegezentrum<br />

Adresse: Karl-Liebknecht-Platz 3<br />

Telefon: (0 36 61) 45 83 52<br />

LifeStar Intensiv- und<br />

Hauskrankenpflege GmbH<br />

Adresse: Weberstraße 23,<br />

Telefon: (0 36 61) 87 00 37<br />

Fax: (0 36 61) 87 00 41<br />

E-Mail: info@life-star-greiz.de<br />

– für Menschen mit Demenz:<br />

„Villa Ginkgo“, Poststraße 7<br />

„Villa Harnack“, Zentastraße 1<br />

– Intensivpflege:<br />

Wohnpark „Altes Finanzamz“<br />

Rosa-Luxemburg-Str. 23<br />

– Seniorenwohngemeinschaft:<br />

Wohngemeinschaft<br />

Carolinenstraße 58<br />

Krankenkassen<br />

AOK Plus<br />

Adresse: Bruno-Bergner-Straße 16<br />

Telefon: (08 00) 2 47 10 01<br />

BARMER GEK Kundencenter<br />

Adresse: Brückenstraße 7–9<br />

Telefon: (08 00) 33 20 60-27 62 00<br />

Fax: (08 00) 33 20 60-27 62 49<br />

DAK-Gesundheit<br />

Adresse: Marienstraße 1–5<br />

Telefon: (0 36 61) 4 43 99-0<br />

Fax: (0 36 61) 4 43 99-70 50<br />

Knappschaft<br />

Adresse:<br />

Geschäftsstelle Greiz<br />

Rudolf-Breitscheid-Str. 11<br />

Sprechzeiten:<br />

Mo. 12.30 bis 15.00 Uhr<br />

IKK classic<br />

Adresse:<br />

Geschäftsstelle Greiz,<br />

August-Bebel-Straße 27<br />

Telefon: (08 00) 4 55 11 11<br />

Sprechzeiten:<br />

Dienstag von 14.00 bis 17.00 Uhr<br />

Wohlfahrtsverbände<br />

Volkssolidarität Kreisverband Greiz e. V.<br />

Adresse: Juri-Gagarin-Straße 11<br />

(ab 1.10.<strong>2021</strong>) Clara-Zetkin-Straße 1<br />

Telefon: (0 36 61) 48 22 74<br />

Begegnungsstätten:<br />

– Nachbarschaftshaus<br />

Juri-Gagarin-Str. 11<br />

Clara-Zetkin-Str. 1 (ab 1.10.<strong>2021</strong>)<br />

– Haus der Volkssolidarität<br />

Carolinenstraße 48/50<br />

Diakonieverein Carolinenfeld e. V.<br />

Am Carolinenfeld 2–5<br />

Telefon: (0 36 61) 7 09 70<br />

E-Mail: info@diakonie-greiz.de<br />

– Ambulanter Hospiz- und<br />

Palliativberatungsdienst<br />

Kirchplatz 3<br />

Telefon: (0 36 61) 4 52 95 69<br />

(01 76) 24 22 34 83<br />

E-Mail: hospiz@diakonie-greiz.de<br />

– ökumenische Sozialstation<br />

Bruno-Bergner-Straße 19/20<br />

Telefon: (0 36 61) 27 32<br />

Fax: (0 36 61) 68 74 11<br />

E-Mail: sozialstation@diakoniegreiz.de


8 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

– Tagespflege<br />

Telefon: (0 36 61) 45 86 58<br />

E-Mail:<br />

tagespflege@diakoniegreiz.de<br />

– Café OK, Kirchplatz 3<br />

Telefon: (0 36 61) 67 00 78<br />

Di.–Do. 10.00 bis 15.00 Uhr<br />

Deutsches Rotes Kreuz<br />

Kreisverband Landkreis Greiz e. V.<br />

August-Bebel-Straße 40<br />

Telefon: (0 36 61) 67 11 16<br />

Fax: (0 36 61) 67 67 94<br />

DRK-Seniorentreff:<br />

jeweils am 3. Dienstag im Monat<br />

von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr<br />

nach vorheriger telef. Anmeldung.<br />

Arbeiterwohlfahrt<br />

Adresse:<br />

Begegnungsstätte<br />

Marienstraße 25<br />

Telefon: (0 36 61) 45 62 46<br />

Mo.–Fr. 14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Verband für Behinderte Greiz e. V.<br />

Adresse: Marienstraße 1–5<br />

Telefon: (0 36 61) 6 35 88<br />

Fax: (0 36 61) 45 55 98<br />

E-Mail: behindertenverbandgreiz@web.de<br />

Blinden- und<br />

Sehbehindertenverband e. V.<br />

Adresse: Feldweg 30<br />

Telefon: (0 36 61) 4 16 20<br />

Sozialverband VdK<br />

Hessen/Thüringen<br />

Kreisverband<br />

Thüringen/Ost – Greiz<br />

Hohe Gasse 10<br />

Telefon: (0 36 61) 27 46<br />

E-Mail: vdk-greiz@web.de<br />

Freizeit- und Kultur-<br />

Einrichtungen<br />

UT 99 Kinocenter<br />

Adresse: Thomasstraße 6<br />

Telefon: (0 36 61) 6 29 10<br />

Kreisvolkshochschule<br />

Adresse: Am Hainberg 1<br />

Telefon: (0 36 61) 6 28 00<br />

Schwimmhalle Greiz<br />

Adresse: Werdauer Straße<br />

Seniorenschwimmen<br />

Mo., Do. 12.00 bis 14.00 Uhr<br />

Di., Fr. 12.00 bis 13.00 Uhr<br />

Mi. 12.00 bis 15.00 Uhr<br />

Stadt- und Kreisbibliothek Greiz<br />

Adresse: Kirchplatz 5<br />

Telefon: (0 36 61) 70 34 25<br />

und 70 34 26<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo., Di., Do., Fr. 10.00 bis 18.00 Uhr<br />

Mittwoch geschlossen<br />

E-Mail: bibliothek@greiz.de<br />

Museen der Schloss- und<br />

Residenzstadt Greiz<br />

Adresse: Burgplatz 12/<br />

Oberes Schloss<br />

Telefon: (0 36 61) 70 34 11<br />

E-Mail: museum@greiz.de<br />

Textil-Schauwerkstatt<br />

Telefon: (0 36 61) 70 34 34<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di.–So. 10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Sommerpalais mit Staatlicher<br />

Bücher- und Kupferstichsammlung<br />

und Satiricum<br />

Greizer Park<br />

Telefon: (0 36 61) 70 58-0<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di.–So. 10.00 bis 17.00 Uhr<br />

(April–September)<br />

Di.–So. 10.00 bis 16.00 Uhr<br />

(Oktober–März)<br />

Übersicht der<br />

Pflegedienste<br />

Aspera Seniorenpflege<br />

Weiße Elster<br />

Adresse: Brauhausgasse 3<br />

Telefon: (0 36 61) 4 56 74 70<br />

Fax: (0 36 61) 45 67 47 01<br />

Diakonie Sozialstation<br />

Adresse: Gerhard-Hauptmann-<br />

Straße 30<br />

Telefon: (01 62) 2 04 66 19


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 9<br />

Häuslicher Krankenpflegedienst<br />

Gudrun Mühlmann<br />

Adresse: Raasdorfer Straße 20<br />

Telefon: (0 36 61) 43 13 84<br />

Fax: (0 36 61) 45 42 49<br />

Häuslicher Pflegedienst<br />

Beate Schönfeld<br />

Adresse: Plauensche Straße 59<br />

Telefon: (0 36 61) 67 06 21<br />

Fax: (0 36 61) 45 22 03<br />

Pflegedienst Petra Thiel<br />

Adresse: Reichenbacher Str. 125<br />

Telefon: (0 36 61) 4 38 77 50<br />

Kleeblatt<br />

Hauskrankenpflege GmbH<br />

Adresse: Tannendorfstraße 4<br />

Telefon: (0 36 61) 32 39<br />

Fax: (0 36 61) 32 39<br />

Lebensbaum –<br />

Ihr Pflegedienst<br />

Adresse: Rudolf-Breitscheid-Str. 69<br />

Telefon: (0 36 61) 4 55 46 55<br />

Fax: (0 36 61) 4 55 46 56<br />

Life Star Intensiv- und<br />

Hauskrankenpflege GmbH<br />

Adresse: Bruno-Bergner-Str. 19/20<br />

Telefon: (0 36 61) 87 00 37<br />

Krankenpflege LÖWE GbR<br />

Adresse: Mollbergstraße 22<br />

Telefon: (0 36 61) 45 60 50<br />

Mobiler Pflegeservice und<br />

Tagespflege Cornelia Taut<br />

Adresse: Daßlitz Nr. 7<br />

07957 Langenwetzendorf<br />

Telefon: (03 66 25) 5 48 54<br />

Müller Ina<br />

Kranken-und Altenpflegedienst<br />

Adresse: Schluchter 8<br />

Telefon: (0 36 61) 67 28 34<br />

Volkssolidarität Greiz<br />

Adresse: Juri-Gagarin-Straße 11<br />

(ab 1.10.<strong>2021</strong>) Clara-Zetkin-Straße 1<br />

Telefon: (0 36 61) 48 22 75<br />

Fax: (0 36 61) 48 22 76<br />

Übersicht des<br />

Betreuten Wohnens<br />

Ambulante Betreuungs GmbH<br />

Betreutes Wohnen<br />

Adresse: Rudolf-Breitscheid-Str. 1<br />

Telefon: (0 36 61) 6 28 70<br />

Ambulante Betreuungs GmbH<br />

„An der Elster“<br />

Betreutes Wohnen<br />

Adresse: Elstersteig Nr. 8<br />

Telefon: (0 36 61) 62 99-0<br />

E-Mail: amb-greiz@t-online.de<br />

Internet: www.amb-greiz.de<br />

Ina Walter<br />

Ambulantes Betreutes Wohnen<br />

Adresse: Pohlitzer Straße 135<br />

Telefon: (0 36 61) 43 13 02<br />

Fax: (0 36 61) 47 95 63<br />

Greizer Senioren- und Pflegeheim<br />

gGmbH<br />

Betreutes Wohnen –<br />

Sozial wohnungen<br />

Adresse: Waldhausstraße 12<br />

Telefon: (0 36 61) 45 69-0<br />

Fax: (0 36 61) 45 69-2 23<br />

E-Mail:<br />

Betreutes Wohnen<br />

Adresse: Irchwitzer Straße 12<br />

Telefon: (0 36 61) 45 69-0<br />

Fax: (0 36 61) 45 69-2 23<br />

E-Mail:<br />

k.bittermann@greizerpflegeheime.de<br />

k.bittermann@greizerpflegeheime.de<br />

LifeStar Intensiv- und<br />

Hauskrankenpflege GmbH<br />

Adresse: Weberstraße 23<br />

Telefon: (0 36 61) 87 00 37<br />

Fax: (0 36 61) 87 00 41<br />

E-Mail: info@life-star-greiz.de


10 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Gesunde Ernährung im Alter<br />

Dipl. troph. Sandra Gottschalk; Dr. med. Peter Gottschalk<br />

Ernährungsteam der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH<br />

Einleitung<br />

Wir alle werden älter – das lässt sich nicht ändern. Aber<br />

wie wir altern und wie lange wir dabei gesund und leistungsfähig<br />

bleiben, das können wir beeinflussen.<br />

In Deutschland leben immer mehr Senioren. Über ein<br />

Viertel aller Menschen sind 65 Jahre und älter. Viele<br />

Menschen sind auch im höheren Alter rüstig und selbstständig,<br />

andere brauchen aber Hilfe, sind pflegebedürftig<br />

oder chronisch krank.<br />

Chronische Erkrankungen haben nicht unbedingt etwas<br />

mit dem Älterwerden zu tun, sondern werden oft auch<br />

durch eine ungesunde Lebensweise befördert. Dabei<br />

spielt die Ernährung eine besonders wichtige Rolle. Mit<br />

unserer Ernährung können wir in einem gewissen Maße<br />

unsere Gesundheit selbstständig in eine positive Richtung<br />

lenken und damit auf angenehme Weise älter werden. Es<br />

ist nie zu spät, etwas zu verändern, gesünder zu leben und<br />

sich gesünder zu ernähren.<br />

Mit dem Alter wandelt sich der Körper, der Stoffwechsel<br />

verlangsamt sich und damit sinkt der Energiebedarf. Viele<br />

Senioren bewegen sich weniger. Das kann, wenn man<br />

sich nicht bewusster ernährt, auch bei gleichbleibend aufgenommener<br />

Nahrungsmenge zu Gewichtszuwachs führen.<br />

Zudem verändert sich auch die Zusammensetzung<br />

des Körpers. Der Körperfettgehalt nimmt zu, andererseits<br />

reduzieren sich Wassergehalt, Muskelmasse und die Knochendichte.<br />

Die Menge an erforderlichen Vitaminen und<br />

Mineralstoffen bleibt aber unverändert oder steigt sogar.<br />

Mit dem Alter erhöht sich andererseits auch das Risiko für<br />

eine Mangelernährung. Ein veränderter Geruchs- oder<br />

Quelle: Shutterstock (Sergey Nivens)<br />

Geschmackssinn, Probleme mit den Zähnen oder der Prothese,<br />

Bewegungseinschränkungen, Schluckbeschwerden,<br />

ein gestörtes Sehvermögen, Nebenwirkungen von Medikamenten<br />

aber auch Einsamkeit oder Altersarmut können<br />

eine Rolle spielen. Hier müssen Ärzte und Ernährungstherapeuten<br />

die Ursachen erkennen und gemeinsam Hilfe<br />

anbieten.<br />

Trotzdem braucht der gesunde ältere Mensch keine<br />

Schonkost. Eine gesunde Ernährung im Alter muss auch<br />

nicht kompliziert oder aufwendig sein. Wer sich abwechslungsreich<br />

und bewusst ernährt, fühlt sich wohl und vital<br />

auch im hohen Lebensalter. Wir möchten Ihnen mit unserem<br />

Artikel Anregungen und Hilfe geben, dies erfolgreich<br />

umzusetzen.<br />

Woraus besteht unsere Nahrung?<br />

Für ein besseres Verständnis möchten wir kurz auf die Zusammensetzung<br />

der Nahrung eingehen.<br />

Zu den energieliefernden Nährstoffen gehören Proteine<br />

(Eiweiß), Fette und Kohlenhydrate (inklusive Ballaststoffe).<br />

Proteine und Kohlenhydrate liefern pro Gramm etwa<br />

4 kcal (17 kJ). Fett enthält mit 9 kcal (37 kJ) pro Gramm die<br />

meiste Energie. Vitamine liefern zwar keine Energie, sind<br />

aber dennoch sehr wichtig und können vom Körper nicht<br />

selbst gebildet werden. Auch eine ausreichende Versorgung<br />

mit Mineralstoffen wie Kalzium und Magnesium ist<br />

sehr wichtig, um das Risiko alterstypischer Erkrankungen<br />

zu senken. Bei der angestrebten bewussten Ernährung<br />

sollte man den Fokus auf einen hohen Anteil unbearbeiteter<br />

pflanzlicher Lebensmittel richten. Zudem sollte täglich<br />

folgende Nährstoffzusammensetzung der Kost angestrebt<br />

werden: 35–40% Eiweiß, 15–20% Fett sowie 45–50% Kohlenhydrate.<br />

Kohlenhydrate sind mengenmäßig der wichtigste Energielieferant.<br />

Sie stammen überwiegend aus pflanzlichen


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 11<br />

Lebensmitteln. Wir unterscheiden Einfachzucker (Monosaccharide):<br />

z. B. Traubenzucker und Fruchtzucker, Zweifachzucker<br />

(Disaccharide) z. B. Haushaltszucker, Malzzucker,<br />

Milchzucker und Mehrfachzucker (Polysaccharide)<br />

wie Stärke und einige Ballaststoffe.<br />

Proteine sind wichtige Baustoffe für den Körper. Aus Ihnen<br />

bauen sich beispielsweise Muskelfasern, innere Organe,<br />

das Blut aber auch Enzyme, Hormone und Antikörper für<br />

die Immunabwehr auf. Pflanzliche Proteinlieferanten sind<br />

beispielsweise Getreideprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte.<br />

Diese sollten mit tierischen Eiweißen wie Milch,-<br />

und Milchprodukten, Fisch und Eiern kombiniert werden.<br />

Fette liefern neben Energie auch lebenswichtige Fettsäuren<br />

und sind Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und<br />

K. Sie bestehen aus verschiedenen Fettsäuren, die man in<br />

gesättigte und ungesättigte Fettsäuren einteilt. Bestimmte<br />

ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper besonders<br />

wertvoll, da sie zusätzliche positive Wirkungen besitzen.<br />

Der überwiegende Teil des Fettes sollte daher in Form<br />

von pflanzlichen Fetten und Ölen wie Raps-, Soja-, Olivenoder<br />

Walnussöl aufgenommen werden. Diese weisen eine<br />

besonders günstige Zusammensetzung der Fettsäuren<br />

auf. Fettfische wie Hering, Lachs oder Makrele sind gute<br />

Lieferanten für die sogenannten Omega-3 Fettsäuren.<br />

Ballaststoffe sind nahezu unverdauliche Nahrungsbestandteile,<br />

die für die Gesundheit dennoch von großer Bedeutung<br />

sind. Sie fördern die Verdauung und können der<br />

Entstehung zahlreicher Erkrankungen entgegenwirken.<br />

Je bunter und ballaststoffreicher, desto besser – so lässt<br />

sich wohl das Motto der Darmbakterien beschreiben.<br />

Ballaststoffe sind ein hervorragendes Futter für sie, weil<br />

sie daraus kurzkettige Fettsäuren herstellen, die wichtige<br />

Energielieferanten für die Darmzellen sind, welche die<br />

Durchblutung der Darmwand fördern und darüber hinaus<br />

auch der Ansiedlung krankmachender Keime entgegenwirken.<br />

Ballaststoffe regen zum gründlichen Kauen an und<br />

verlängern so die Dauer der Mahlzeiten. Dadurch stellt<br />

sich das Sättigungsgefühl im Vergleich zu schnell verzehrten<br />

Speisen eher ein und hält länger an. Dieser Effekt hilft<br />

besonders Senioren mit Übergewicht.<br />

Auch in diesem Zusammenhang ist die täglich aufgenommene<br />

Trinkmenge von besonderer Bedeutung. Da das<br />

Durstgefühl im Alter abnimmt, trinken viele ältere Menschen<br />

zu wenig. Erwachsene und besonders ältere Menschen<br />

ohne Herz- oder Nierenprobleme sollten täglich<br />

mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, bei<br />

Anstrengungen oder Fieber auch etwas mehr. Am besten<br />

für den Körper sind ungesüßte Tees, Mineralwasser und<br />

Fruchtsaftschorlen. Aber auch gegen Kaffee oder ein gelegentliches<br />

Glas Wein ist nichts einzuwenden, solange<br />

medizinisch nichts dagegen spricht.<br />

Wie ernähre ich mich im Alter richtig?<br />

Fazit: Wie lange wir leben und wie gesund wir bleiben,<br />

können wir großteils selbst beeinflussen. Eine pflanzenbetonte<br />

Ernährung mit reichlich Ballaststoffen, ausreichender<br />

Bewegung sowie regelmäßigen Nahrungspausen<br />

sorgen für einen gesunden Darm und ein fittes Immunsystem.<br />

Was kann eine gesunde Ernährung leisten?<br />

Ernährungszustand<br />

optimieren<br />

Optimale Aufnahme<br />

von<br />

- Kalorien<br />

- Nährstoffe<br />

- Mineralien<br />

- Vitamine<br />

Organfunktionen<br />

verbessern<br />

Optimale Auswahl<br />

von Lebensmitteln<br />

mit günstigen<br />

Eigenschaften<br />

Erkrankungen<br />

vorbeugen<br />

z. B.<br />

- Bluthochdruck<br />

- Diabetes<br />

- Herz-Kreislauferkrankungen<br />

- Krebserkrankungen<br />

Wie schon gesagt, brauchen gesunde Senioren keine<br />

Schonkost. Eine spezielle Diät ist sinnvoll, wenn Sie vom<br />

Arzt oder Ernährungstherapeuten verordnet wird. Wir<br />

empfehlen daher eine abwechslungsreiche ausgewogene<br />

Mischkost.


12 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Im Einzelnen gelten folgende Empfehlungen für jüngere<br />

wie für ältere Menschen gleichermaßen:<br />

• Essen Sie regelmäßig und verteilen Sie die Nahrungsmenge<br />

auf fünf bis sechs kleine Mahlzeiten<br />

• Essen Sie möglichst viele verschiedene Lebensmittel<br />

und probieren Sie ruhig auch mal etwas Neues aus<br />

• Richten Sie sich das Essen appetitlich an und bereiten<br />

Sie sich täglich eine warme Mahlzeit zu<br />

• Würzen Sie mal mit Kräutern statt mit Salz<br />

• Nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Essen – essen<br />

Sie bewusst und kauen Sie gründlich.<br />

• Kochen Sie auf Vorrat und frieren Sie einen Teil davon<br />

ein. Gut dazu eignen sich Reis, Nudeln und Gemüse<br />

• Gehen Sie mit Fett grundsätzlich sparsam um und<br />

bevorzugen Sie pflanzliche Fette oder Öle. Nutzen Sie<br />

Gemüsesoßen statt Sahnesoßen und schonende Garverfahren,<br />

z. B. Dünsten und kurze Garzeiten<br />

• Fleisch sollte nicht öfter als dreimal in der Woche verzehrt<br />

werden.<br />

• Bauen Sie häufiger Vollkornprodukte wie z. B. Vollkornnudeln,<br />

Vollkornbrot oder Naturreis in Ihren Speiseplan<br />

ein<br />

• Garnieren Sie Ihre Mahlzeiten mit frischem Gemüse<br />

und Obst. Zwei Stücke Obst und drei Stücke frisches<br />

Gemüse sollten es täglich mindestens sein<br />

• Milch und Milchprodukte gehören zu einer optimalen<br />

Ernährung. Ideal sind Buttermilch, Magerquark,<br />

Frischkäse und andere fettarme Käsesorten<br />

• Bevorzugen Sie bei Wurst die fettarmen Varianten wie<br />

Geflügelbrust, mageren Schinken oder Corned Beef<br />

• Gönnen Sie sich ab und zu kleine Süßigkeiten, wenn<br />

Sie mögen<br />

• Essen Sie einmal pro Woche Seefisch wie Kabeljau,<br />

Seelachs oder Schellfisch<br />

• Verfeinern Sie Soßen mit Naturjogurt oder saurer<br />

Sahne tatt mit Schlagsahne oder Crème fraîche<br />

• Tiefkühlgemüse enthält nahezu so viele Inhaltsstoffe<br />

wie Frischware und spart viel Zeit<br />

• Nicht vergessen: Ausreichend trinken ist wichtig! Ihr<br />

Körper benötigt unter normalen Voraussetzungen<br />

mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag<br />

• Kontrollieren Sie einmal pro Woche Ihr Gewicht<br />

• Regelmäßige körperliche Betätigung (zwei- bis dreimal<br />

pro Woche) stärkt die Immunabwehr und beugt chronischen<br />

Erkrankungen vor<br />

Manche Lebensmittel beeinflussen die Wirkung von<br />

Medikamenten – das sind die Wichtigsten:<br />

• Milchprodukte hemmen die Aufnahme mancher Antibiotika<br />

und Eisenpräparate. Sie verändern auch die Wirkung<br />

einiger Osteoporose,- und Krebsmedikamente.<br />

• Pampelmuse/Grapefruit verstärkt die Wirkung mancher<br />

Schmerz- und Schlafmittel, Blutdruckmedikamente<br />

und Antihistaminika. Vorsicht auch mit Lipidsenkern!<br />

• Salami, Käse, Saucen und Tütensuppen enthalten<br />

Tyramin, das zusammen mit manchen Antidepressiva<br />

den Blutdruck gravierend ansteigen lässt.<br />

• Kaffee, Tee, Cola vermindern die Wirkung von Eisenpräparaten<br />

und Neuroleptika. Alkohol verstärkt die<br />

Wirkung von Antidepressiva, Beruhigungs- und Schlafmittel<br />

und sollte nicht mit Schmerzmitteln kombiniert<br />

werden.<br />

• Lakritz kann zusammen mit Diuretika zu Wassereinlagerungen,<br />

hohem Blutdruck und Herzrhythmusstörungen<br />

führen.<br />

• Goji-Beeren bewirken, dass blutverdünnende Mittel<br />

langsamer abgebaut werden – das kann die Blutungsneigung<br />

erhöhen.<br />

Die Herausforderung liegt darin, die Ernährung von Senioren<br />

bedarfsdeckend zu gestalten. Dies wird mit steigendem<br />

Alter und Pflegebedarf immer schwieriger, zumal


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 13<br />

der Energiebedarf im Alter sinkt, während der Bedarf an<br />

Nährstoffen gleich bleibt oder ansteigt. Deshalb ist besonders<br />

im Seniorenalter eine vollwertige und abwechslungsreiche<br />

Ernährung oder Verpflegung sehr wichtig.<br />

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der kritischen<br />

Nährstoffe für die Altersgruppe 65 Jahre und älter. Es wird<br />

beschrieben, warum diese Mengen an Spurenelementen<br />

für den Körper wichtig sind. Zusätzlich ist aufgeführt,<br />

durch welche Symptome sich ein Mangel zeigt und in<br />

welchen Lebensmitteln der jeweilige Nährstoff besonders<br />

reichlich enthalten ist.<br />

kritischer<br />

Nährstoff/<br />

Empfehlung<br />

Aufgaben<br />

Mangelerscheinungen<br />

Vorkommen<br />

Folat<br />

300 µg/Tag<br />

Vitamin B12<br />

3,0 µg/Tag<br />

Zellteilung und<br />

Zellneubildung,<br />

Blutbildung,<br />

Proteinstoffwechsel,<br />

Nervengewebe,<br />

Senkung des<br />

Homocysteinkonzentration<br />

im Blut<br />

Abbau einzelner<br />

Fettsäuren,<br />

Blutbildung<br />

Störung<br />

des Blutbildes,<br />

Anämie<br />

Blutarmut (Anämie),<br />

Dauerschädigungen<br />

des Rückenmarks<br />

Gemüse (Tomaten,<br />

Spinat,<br />

Kohlsorten,<br />

Gurken), Orangen,<br />

Weintrauben,<br />

Vollkornbackwaren,<br />

Weizenkeime,<br />

Kartoffeln,<br />

Fleisch, Leber,<br />

Milch, Milchprodukte,<br />

Eier,<br />

Sojabohnen<br />

fast ausschließlich<br />

in tierischen<br />

Lebensmitteln:<br />

Leber,<br />

Fleisch, Fisch,<br />

Milch, Eier oder<br />

in pflanzlichen<br />

Lebensmitteln,<br />

die mittels<br />

Gärung hergestellt<br />

wurden<br />

(Sauerkraut)<br />

Vitamin C<br />

Männer:<br />

110 mg/Tag<br />

Frauen:<br />

95 mg/Tag<br />

Aufbau von<br />

Bindegewebe,<br />

Knochen & Zähnen,<br />

Schutz vor<br />

Zellschädigung,<br />

Wundheilung,<br />

schlechte<br />

Wundheilung,<br />

Gelenkschmerzen,<br />

Infektionen,<br />

hohe Blutungsneigung<br />

v.a. in Paprika,<br />

schwarzen<br />

Johannisbeeren,<br />

Petersilie,<br />

Sanddorn,<br />

Zitrusfrüchten,<br />

Kartoffeln,<br />

Kohl, Spinat,<br />

Tomaten,<br />

Calcium<br />

1000 mg/Tag<br />

Bausteine für<br />

Zähne und<br />

Knochen,<br />

beteiligt an<br />

Blutgerinnung<br />

und Reizweiterleitung<br />

im<br />

Nervensystem<br />

Entkalkung<br />

von Knochen,<br />

Osteoporose,<br />

Übererregbarkeit<br />

der<br />

Muskeln und<br />

Nerven<br />

(Krämpfe)<br />

Milch und<br />

Milchprodukte,<br />

Gemüse (Grünkohl,<br />

Fenchel,<br />

Brokkoli, Lauch)<br />

Hülsenfrüchte,<br />

Nüsse, einige<br />

Mineralwässer<br />

Vitamin D<br />

20 µg/Tag<br />

Vitamin E<br />

m = 12 mg/Tag<br />

Regulation des<br />

Calcium- und<br />

Phosphatstoffwechsels,<br />

Knochenbildung<br />

Schutz vor<br />

Zellschädigung<br />

und Oxidation<br />

anderer Nährstoffe<br />

Störung der<br />

Knochenbildung,<br />

Entkalkung,<br />

Knochenerweichung,<br />

Osteomalazie<br />

bei Erwachsenen<br />

Störung von<br />

Membranfunktionen,<br />

Muskelstoffwechsel<br />

und dem<br />

Nervensystem<br />

Fettfische,<br />

Leber, Vit. D-<br />

angereicherte<br />

Margarine,<br />

Eigelb<br />

Vit. D wird bei<br />

UV-Lichteinwirkung<br />

in der<br />

Haut selbst<br />

gebildet<br />

Pflanzenöle<br />

(Weizenkeimöl.<br />

Sonnenblumenöl,<br />

Maiskeimöl,<br />

Rapsöl),<br />

Weizenkeime,<br />

Haselnüsse<br />

Magnesium<br />

Männer:<br />

350 mg/Tag<br />

Frauen:<br />

300 mg/Tag<br />

Eisen<br />

10 µg/Tag<br />

Aktivierung<br />

von Enzymen,<br />

Erregbarkeit<br />

der Muskulatur,<br />

fördert die<br />

Mineralisierung<br />

der Knochen<br />

Baustein des<br />

roten Blutfarbstoffs,<br />

Sauerstofftransport,<br />

Blutbildung,<br />

Bestandteil von<br />

Enzymen<br />

Funktionsstörungen<br />

der<br />

Herz- und Skelettmuskulatur<br />

Abgeschlagenheit,<br />

Erschöpfung,<br />

Blutarmut<br />

(Anämie),<br />

Störung der<br />

Wärmeregulation<br />

des Körpers,<br />

erhöhte Infektanfälligkeit<br />

u.a. Vollkorngetreideprodukte,<br />

Milch und<br />

Milchprodukte,<br />

Leber, Geflügel,<br />

Fisch, viele<br />

Gemüsearten,<br />

Kartoffeln<br />

Fleisch, Brot,<br />

Wurstwaren,<br />

Gemüse (z.B.<br />

Spinat, Erbsen)


14 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Hilfe bei der Orientierung und Planung können auch Schemata<br />

wie die Ernährungspyramide oder der Ernährungskreis<br />

der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)<br />

sein.<br />

Wir nutzen bei der Beratung auch gern die Ernährungspyramide.<br />

Mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel<br />

Der Kreis unterteilt das große Lebensmittelangebot zum<br />

Beispiel in sieben Gruppen. Jede Lebensmittelgruppe liefert<br />

bestimmte Nährstoffe in verschiedenen Mengen. Je<br />

größer ein Feld ist, desto höhere Mengen sollten aus dieser<br />

Gruppe verzehrt werden. Umgekehrt gilt: Je kleiner<br />

ein Feld ist, desto geringer sollten die verzehrten Mengen<br />

aus dieser Gruppe sein.<br />

gesunde Fettsäuren<br />

und Vitamine<br />

täglich Milchprodukte<br />

genießen<br />

täglich 60 bis 80 g<br />

Seefische<br />

Vollkornprodukte<br />

7 %<br />

2 %<br />

Gemüse und Obst<br />

fünfmal am Tag<br />

1,5 bis 2 Liter<br />

täglich<br />

18 %<br />

30 %<br />

Einige ältere Menschen leiden an mangelndem Appetit,<br />

Geschmackstörungen oder Verstopfung. Natürlich sollte<br />

vor allem bei weiteren Warnsymptomen wie Gewichtsverlust<br />

der Hausarzt konsultiert werden. Auch ein Besuch<br />

beim Zahnarzt kann wichtig sein, um Ernährungsstörungen<br />

zu vermeiden.<br />

17 %<br />

26 %<br />

Quelle: P.Stehle et al. Ernährungs-Umschau, Jahrgang 52 (2005),<br />

Heft 4, Seite 128–135<br />

Was tun bei Appetitlosigkeit?<br />

• Vermeiden Sie starke Essensgerüche durch gutes Lüften<br />

• Stellen Sie fest, ob Sie mehr Appetit haben, wenn Sie<br />

alleine oder in Gesellschaft essen<br />

• Essen Sie immer dann, wenn Sie Appetit haben (auch<br />

nachts)<br />

• Planen Sie öfter Ihre Lieblingsspeisen ein<br />

• Essen Sie kleine Portionen<br />

• Trinken Sie unabhängig zu den Mahlzeiten<br />

• Reicht die Normalkost nicht, um Gewichtsverluste zu<br />

vermeiden, können Sie hochkalorische Zusatznahrung<br />

nutzen, um Defizite auszugleichen


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 15<br />

Was hilft bei Geschmacksstörungen?<br />

Im Alter nimmt auch die Zahl der Geschmacksknospen im<br />

Mund ab. Vor allem süß und salzig werden dadurch weniger<br />

deutlich geschmeckt, es dominieren eher „sauer“ und<br />

„bitter“.<br />

Krankheiten wie Diabetes mellitus oder neurologische Erkrankungen<br />

wie Morbus Parkinson, aber auch Zahnentzündungen,<br />

Rauchen und ein Mangel an Speichel können<br />

zu Geschmacksstörungen führen. Auch Nebenwirkungen<br />

von Medikamenten sind zu beachten. In der Folge kann<br />

das Interesse am Essen nachlassen und sich sogar eine<br />

Mangelernährung ausbilden.<br />

Würzen Sie in diesem Fall evtl. Ihre Gerichte stärker, z. B.<br />

mit frischen Kräutern, Paprika, Curry oder Ingwer.<br />

Folgende Tipps können Ihnen helfen, eine Verstopfung zu<br />

verhindern:<br />

• Essen Sie bevorzugt ballaststoffreiche Lebensmittel<br />

wie Vollkornbrot, Obst, Gemüse, Haferflocken, Leinsamen<br />

und Trockenfrüchte. Nutzen Sie auch Joghurt,<br />

Buttermilch oder Kefir. Die darin enthaltene Milchsäure<br />

regt die Darmtätigkeit an. Schokolade, Kakao, hart<br />

gekochte Eier und Weißbrot fördern dagegen eine<br />

Verstopfung<br />

• Trinken Sie zu jeder Mahlzeit und über den Tag verteilt<br />

viel Flüssigkeit, damit die Ballaststoffe aus Ihrer Nahrung<br />

im Darm aufquellen können<br />

• Bewegen Sie sich möglichst viel oder machen Sie<br />

regelmäßig Gymnastik, denn Bewegung fördert die<br />

Verdauung<br />

• Essen Sie bewusst und kauen Sie gründlich<br />

Apotheker Georg Pester e.K.<br />

Was tun gegen Verstopfung?<br />

Viele ältere Menschen leiden an Verstopfung. Zuerst sollten<br />

Sie mit Ihrem Hausarzt über mögliche Nebenwirkungen<br />

ihrer Medikamente sprechen. Auch Patienten mit<br />

neurologischen Erkrankungen oder Depressionen leiden<br />

häufiger an Verstopfung. Bitte nehmen Sie nicht ohne<br />

Rücksprache mit Ihrem Arzt Abführmittel ein.<br />

Häufig können sich zu wenig aufgenommene Ballaststoffe<br />

aber auch mangelnde Bewegung oder eine zu geringe<br />

Flüssig keitszufuhr negativ auswirken.<br />

Bruno-Bergner-Str. 6 - 07973 Greiz<br />

Tel. 03661 3328 - Fax 03661 671031<br />

info@rosen-apotheke-greiz.de<br />

Mo - Fr 8:00 - 18:30 Sa 8:00 - 12:00<br />

Wir beraten Sie gern!


16 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Ambulanter Hospiz- & Palliativberatungsdienst des Diakonieverein Carolinenfeld e.V.<br />

Lebensbegleitung – Sterbebegleitung – Beratung<br />

… bei fortschreitender schwerer Erkrankung<br />

… in Krisenzeiten (z.B. nach Mitteilung<br />

einer schlimmen Diagnose)<br />

… am Ende des Lebens<br />

… in der Trauerphase<br />

Schwere Krankheiten verändern vieles.<br />

Nichts ist mehr, wie es vorher war.<br />

LOSLASSEN, d.h. Abschied nehmen von Gesundheit und<br />

Lebenskonzepten, von einem geliebten Menschen, von<br />

Halt und Orientierung. Wenn ich Dinge loslassen muss,<br />

brauche ich andere Dinge, an denen ich mich orientieren<br />

und festhalten kann. Durch kompetente Begleitung,<br />

Beratung und Unterstützung möchten wir Ihnen bei Ihren<br />

körperlichen, sozialen und seelischen Sorgen wieder Halt<br />

und Sicherheit im Leben geben.<br />

Ein bis zuletzt selbstbestimmtes, würdevolles und unter<br />

erträglichen Schmerzen geführtes Leben im gewünschten<br />

Lebensumfeld sind Motivation und Ziel des Dienstes.<br />

„In Geborgenheit leben und sterben“<br />

Wir sind für Sie da, überkonfessionell und kostenfrei sowie<br />

unabhängig von der Art der Erkrankung<br />

• Schwerkranken- und Sterbebegleitung zu Hause, in Pflegeeinrichtungen<br />

oder Krankenhäusern durch geschulte<br />

ehrenamtliche Hospizbegleiter<br />

• Entlastung von Angehörigen (Beratung, Sitzwachen)<br />

• Zwischenmenschliche Unterstützung, Zeit für Gespräche,<br />

Da-Sein<br />

• Palliativberatung zur weiteren Versorgung sowie zur<br />

Verbesserung der Lebensqualität<br />

• Information zu Vorsorgemöglichkeiten<br />

• Vermittlung von Hilfe (palliative Versorgung, Pflege,<br />

Hauswirtschaft, Seelsorge)<br />

• Begleitung in der Trauer (Einzelgespräche, Trauercafè)<br />

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst ergänzt<br />

die Leistungen der Ärzte, Pflege und Hauswirtschaft.<br />

Weitere Angebote:<br />

• Informationsveranstaltungen<br />

• Seminare und Vorträge für Gruppen<br />

• Unterrichtsgestaltung in Schulen zur Thematik<br />

• Vorbereitungskurse für ehrenamtliche Hospizbegleiter<br />

Ehrenamtliche Hospizbegleiter<br />

Wesentlicher Bestandteil der Hospizbewegung ist der<br />

Dienst der Ehrenamtlichen. Sie ermöglichen durch ihr<br />

Engagement ein Leben im Sterben. Hospizbegleiter …<br />

… sind Frauen und Männer unterschiedlichsten Alters<br />

sowie Konfessionen<br />

… sind Menschen aus verschiedenen Berufen und<br />

Lebens situationen<br />

… haben sich in einem Vorbereitungskurs sowie durch<br />

Fortbildungen und regelmäßie Gruppengespräche mit<br />

Krankheit, Sterben und Trauer intensiv auseinandergesetzt<br />

und auf ihren Dienst gründlich vorbereitet<br />

… unterliegen der Schweigepflicht<br />

So können Sie uns erreichen:<br />

Diakonieverein Carolinenfeld e.V.<br />

Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst<br />

Kirchplatz 3 · 07973 Greiz<br />

Telefon: (0 36 61) 26 17 · Mobil: (01 76) 24 22 34 83<br />

E-Mail: hospiz@diakonie-greiz.de


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 17<br />

Das Heyerische Haus in der Carolinenstraße wird Seniorenwohnheim<br />

Nach der Wende hatte das Haus wechselnde Eigentümer.<br />

Lange Zeit stand das Objekt leer, machte einen tristen Eindruck<br />

und war dem Verfall preisgegeben. 2020 erwarb ein<br />

neuer Eigentümer das Objekt und wollte es vor dem Verfall<br />

retten. Die Frage war, welcher künftigen Nutzung das<br />

Haus zugeführt werden kann und wie kann die historische<br />

Bausubstanz erhalten werden.<br />

Gemeinsam planen der Bauherr die GWB Greizer Betreutes<br />

Wohnen GmbH und die Volkssolidarität Kreisverband<br />

Greiz e.V. die Errichtung einer betreuten Wohnanlage.<br />

Das Wohnen in den eigenen vier Wänden gewinnt für die<br />

ältere Generation immer mehr an Bedeutung, denn Wohnen<br />

hat etwas mit Schutz, Gewohnheit, Ruhe – also mit<br />

Geborgenheit zu tun.<br />

Die meisten älteren Menschen fühlen sich wohl in ihrer<br />

häuslichen Umgebung, wenn sie wissen,<br />

• dass sich jemand um sie kümmert, wenn sie Hilfe benötigen,<br />

• dass jemand für sie da ist, auf den sie sich verlassen<br />

können,<br />

• dass sie einen Ansprechpartner für ihre Alltagssorgen<br />

und Probleme haben.<br />

Das Gebäude in der Greizer Neustadt im 19. Jahrhundert<br />

als Wohn- und Geschäftshaus erbaut, zeichnet sich durch<br />

seine sehr markante Fassade aus. Es war und es soll wieder<br />

ein Anziehungspunkt und Wahrzeichen zum Eingang<br />

in die Neustadt werden.<br />

Mit höherem Lebensalter steigen diese Bedürfnisse und<br />

zudem auch die Ansprüche an die heimischen vier Wände.<br />

Das selbstständige Leben in der eigenen Wohnung,<br />

verbunden mit der Möglichkeit, Hilfe in Anspruch nehmen<br />

zu können, ist für die Mehrheit der Senioren das erklärte<br />

Ziel für ihren Lebensabend. Ein hohes Maß an Unabhängigkeit<br />

und Komfort bei gleichzeitiger Sicherheit, im<br />

Bedarfsfall Hilfe zur Hand zu haben – diese Ansprüche<br />

verbinden viele ältere Menschen mit ihren Vorstellungen<br />

vom „Betreuten Wohnen“.<br />

Ein weiterer Hintergrund für die Notwendigkeit dieser<br />

Wohnform ist der demografische Wandel. Die Zahl der<br />

Pflegebedürftigen von heute etwa 2,6 Millionen wird auf


18 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

etwa 3,9 Millionen Personen zum Jahr 2035 ansteigen.<br />

Umfrageergebnisse unter der älteren Bevölkerung macht<br />

zu dem deutlich, dass Wohnformen wie das „Betreute<br />

Wohnen“ zukünftig deutlich gegenüber dem Umzug ins<br />

Pflegeheim präferiert werden.<br />

Die neue Wohnanlage im Herzen der Stadt Greiz – auch<br />

„Perle des Vogtlandes“ genannt – strahlt für die zukünftigen<br />

Mieter ein besonderes Flair und besonderen Reiz aus.<br />

Dieses Objekt in der Neustadt von Greiz, Carolinenstr. 4–6,<br />

liegt unweit vom Zentrum entfernt. Der zukünftige Mieter<br />

findet hier neben individuellem Wohnen und sozialen<br />

Dienstleistungsangeboten auch eine gesunde Infrastruktur<br />

vor.<br />

Neben der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr<br />

gibt es unweit der Wohnanlage verschiedene Einkaufsmöglichkeiten,<br />

Ärzte, Apotheken, Gaststätten usw. Für die<br />

kulturelle Seite ist die Vogtlandhalle in unmittelbarer Nachbarschaft<br />

geeignet, um die verschiedenen kulturellen Bedürfnissen<br />

zu befriedigen. Das Obere und Untere Schloss,<br />

als Wahrzeichen der Stadt Greiz, und die dazugehörigen<br />

Parks laden zum gemütlichen Verweilen ein.<br />

Der Bauherr und die Volkssolidarität wollen den zukünftigen<br />

Mieter in den entstehenden 27 barrierefreien Wohnungen<br />

das selbstständige Leben in den eigenen Wohnung<br />

ermöglichen und Ihnen bei Bedarf die Hilfe geben,<br />

die benötigt wird. Im Erdgeschoss wird es ein Café geben,<br />

wo sich Jung und Alt begegnen sollen und die Volkssolidarität<br />

betreibt eine Begegnungsstätte. Geplant ist auch<br />

eine Dachterrasse, wo sich ein herrlicher Ausblick auf die<br />

Greizer Neustadt und das Schloss ergibt.<br />

Das Konzept für die Betreibung der Wohnanlage orientiert<br />

sich an den Bedarfen der künftigen Bewohner und<br />

ist flexibel nutzbar. Im Haus wird eine Mitarbeiterin der<br />

Volkssolidarität für die Belange der Mieter als Ansprechpartner<br />

da sein.<br />

Durch vielfältige und soziokulturelle Dienstleistungen<br />

wollen wir unsere Betreuten dabei unterstützen, dass ihre<br />

Selbststätigkeit in ihrer Lebens- und Haushaltsführung solange<br />

wie möglich erhalten bleibt. Diese Leistungen sollen<br />

der Gefahr der Isolation im Alter entgegenwirken. Die Anregung<br />

zu sozialen Kontakten, die Betreuung und Pflege<br />

in Not und Krankheitsfall dienen der Absicherung der<br />

besonderen Situation älterer Menschen.<br />

Wir als Volkssolidarität Kreisverband Greiz e.V. können mit<br />

unseren Erfahrungen und Kenntnissen, sowie der Vielfalt<br />

der sozialen Angebote diese Individualität und persönlichen<br />

Belange der Menschen berücksichtigen und bei<br />

Bedarf helfend zur Seite stehen.<br />

Für Rückfragen und individuelle Beratung zu den künftigen<br />

Wohnungen stehen wir gern zur Verfügung.<br />

Kontakt:<br />

Frau Franke oder Herr Matschke unter<br />

Telefon: (0 36 61) 48 22 74 oder<br />

E-Mail: volkssolidaritaet-greiz@t-online.de


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 19


20 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Gemeinschaftswohnen in der Greizer Neustadt<br />

Die Lebenshilfe Greiz e.V. ist Träger des Wohnhauses für<br />

behinderte Menschen in Mohlsdorf-Teichwolframsdorf,<br />

des Kindergartens „Neuer Weg“ und des ambulanten<br />

Pflegedienstes „Lebensbaum“, jeweils in Greiz.<br />

Der Sitz des ambulanten Pflegedienstes wird <strong>2021</strong> in die<br />

Rudolf-Breitscheid-Straße 69 in Greiz verlegt. In dem Objekt<br />

wird neben den Räumlichkeiten des Pflegedienstes<br />

ein neues Projekt der Lebenshilfe Greiz e.V. entstehen.<br />

Dieses wird speziell auf Senioren ausgerichtet sein.<br />

Der Vorstand der Lebenshilfe Greiz e.V. hat sich dazu entschieden,<br />

zusammen mit dem Eigentümer des Objektes,<br />

Herrn René Käßmann, ein Wohnangebot für Senioren zu<br />

schaffen. Wir wollen weg von einem klassischen Pflegeheim<br />

und hin zu einem selbstständigen Leben im gewohnten<br />

Umfeld.<br />

In dem Objekt entstehen auf 2 Etagen jeweils 3 Wohnungen.<br />

Jeder Mieter hat in einer 35 bis 44 m²großen Wohnung<br />

seine eigenen Wohnräume. Die Wohnung beinhaltet<br />

Wohnraum mit optional vorgesehener kleiner Küchenzeile,<br />

Schlafzimmer und eigenem Bad. Alles ist behindertenund<br />

rollstuhlgerecht ausgefertigt. Daneben entstehen<br />

2 Gemeinschaftsräume, die von den 3 Mietern auf der<br />

Etage genutzt werden können. Gemeinsames Kochen in<br />

der vollständig ausgestatten Küche und gemeinsames<br />

Essen sind möglich. Daneben können Spieleabende oder<br />

kleinere Feiern stattfinden.<br />

Im Dachgeschoss befinden sich 2 größere Wohnungen mit<br />

jeweils ca. 75 m². Auch diese sind vollständig behinderten-<br />

und rollstuhlgerecht ausgestattet.<br />

Selbstverständlich wird an dem Objekt ein Fahrstuhl angebaut,<br />

damit auch für Rollstuhlfahrer ein ungehinderter<br />

Zugang zu allen Wohnetagen möglich ist.<br />

Alle Mieter des Objektes können den rückwärtigen Garten<br />

gemeinsam nutzen.<br />

Die zentrale Lage des Gebäudes ermöglicht den Mietern<br />

ihre Einkäufe, Arztgänge oder auch Freizeitaktivitäten<br />

weitestgehend selbstständig zu erledigen.<br />

Durch den ambulanten Pflegedienst im Erdgeschoss haben<br />

die Mieter aber auch die Möglichkeit, das Angebot<br />

der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Leistungen zu<br />

nutzen. Das ist ein zusätzlicher Vorteil dieses gemeinsamen<br />

Wohnens.<br />

Ziel des Projekts ist es, dass die Mieter ihre eigene Wohnung<br />

besitzen und sich gegenseitig unterstützen und Halt<br />

geben können.<br />

Bei Interesse können Sie sich gern an den ambulanten<br />

Pflegedienst unter (0 36 61) 4 55 46 55 oder die Verwaltung<br />

der Lebenshilfe Greiz unter (0 36 61) 4 53 37 75 wenden.<br />

Ein Besichtigungstermin ist nach Absprache möglich.


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 21<br />

Lebenshilfe Greiz e.V.<br />

ambulanter Pflegedienst<br />

Rudolf-Breitscheid-Str. 69<br />

07973 Greiz<br />

(03661) 4 55 46 55<br />

(03661) 4 55 46 56<br />

lebensbaum@lebenshilfe-greiz.de<br />

Pflegedienstleitung:<br />

Schwester Karina<br />

Schwester Stefanie<br />

Wohnhaus für Menschen<br />

mit Behinderungen<br />

Kindergarten<br />

Neuer Weg<br />

Verwaltung<br />

Mohlsdorfer Bahnhofstraße 1<br />

07987 Mohlsdorf-Teichwolframsdorf<br />

(03661) 48 20 88<br />

(03661) 48 20 87<br />

wohnhaus@lebenshilfe-greiz.de<br />

Wohnhausleitung:<br />

Frau Romy Reinhold<br />

Neuer Weg 5<br />

07973 Greiz<br />

(03661) 27 24<br />

(03661) 47 90 78<br />

kita@lebenshilfe-greiz.de<br />

Kindergartenleitung:<br />

Frau Jacqueline Schliebe<br />

Friedhofstraße 1<br />

07973 Greiz<br />

(03661) 45 33 77 5<br />

verwaltung@lebenshilfe-greiz.de<br />

Vorstand:<br />

Falk Schlehahn<br />

Corina Lindner


22 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Vorstellung der Seniorenwohnanlage Neumühle/E. gGmbH<br />

ca. 20 km ebenfalls mit Pflege nach SGB V und XI, Hauswirtschaft,<br />

Essen auf Rädern und allem, was gewünscht wird.<br />

Ursprünglich gebaut wurde das Gebäude Hauptstraße 11<br />

als Gasthaus und Hotel. Ab 1948 diente es als Altersheim,<br />

dann Feierabendheim, später Alten- und Pflegeheim für bis<br />

zu 50 Bewohnerinnen und Bewohner. Diese lebten in Zweiund<br />

Dreibettzimmern mit Bad und Toiletten auf dem Flur.<br />

Nach der Komplettsanierung und dem barrierefreien Umbau<br />

in den Jahren 1998/99 sind 24 Wohneinheiten mit<br />

einer Größe von 34 bis 56 m² entstanden. Die Wohnungen<br />

sind mit Personenaufzug oder Treppenlift erreichbar,<br />

haben teilweise Balkon oder Terrasse und sind alle gut<br />

auch mit Rollator oder Rollstuhl zu erreichen. Alle Mieter<br />

können Gemeinschaftsräume wie Speiseraum, Cafeteria,<br />

Saal, Außenanlagen zum Sitzen und Verweilen nutzen.<br />

Dem Haus angeschlossen ist der Ambulante Pflegedienst<br />

„Tag und Nacht“, der mit seinen Mitarbeitern Pflege nach<br />

SGB V und XI, Mahlzeitenversorgung, Hauswirtschaft, Betreuung<br />

und ein auch nachts besetztes Haus bietet.<br />

Unser Team Außendienst versorgt Bürgerinnen und<br />

Bürger in der Ortslage Neumühle/E. und im Umkreis von<br />

Unser Pflegeleitbild<br />

Pflege ist eine Dienstleistung, die am gesunden, kranken,<br />

alten und behinderten Menschen in allen Lebenssituationen<br />

zwischen Leben und Sterben erbracht wird.<br />

Unser wichtigstes Ziel ist es, die uns anvertrauten Menschen<br />

so zu betreuen, dass sie sich körperlich und seelisch<br />

optimal versorgt und umsorgt fühlen. Kompetente Pflege<br />

und Menschlichkeit sind unsere Leitmotive. Pflege mit<br />

Herz, Hand und Verstand ist unsere Stärke.<br />

Es bestehen Kooperationen mit Wäscherei, Friseur, Fußpflege,<br />

Sanitätshäusern, Ergo- und Physiotherapeuten,<br />

Apotheke, Haus- und Fachärzten, deren Leistungen alle<br />

im Haus koordiniert und in Anspruch genommen werden<br />

können.<br />

Im Haus organisieren wir Feste und Feiern wie Fasching,<br />

Sommerfest, Gottesdienste, Geburtstage, Herbstfest und<br />

Weihnachtsfeier gemeinsam und bereiten diese auch mit<br />

z.B. basteln und dekorieren gemeinsam vor.<br />

Betreutes Wohnen und<br />

Ambulanter Pflegedienst „Tag und Nacht“<br />

Standort: 07973 Greiz OT Neumühle/E., Hauptstraße 11,<br />

Träger und Gesellschafter ist seit dem 01.01.2020 die<br />

Stadt Greiz


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 23<br />

24 h Rufbereitschaft Tel. (0 36 61) 4 38 77 50<br />

Unsere Leistungen:<br />

Grundpflege nach SGB XI<br />

Behandlungspflege nach SGB V<br />

Alltägliche Leistungen<br />

Hauswirtschaftliche Versorgungen<br />

Pflege in guten Händen<br />

Reichenbacher Straße 125 · 07973 Greiz<br />

Tel. (0 36 61) 4 38 77 50 · Fax (0 36 61) 4 38 66 91· E-Mail info@pflegedienst-thiel.de<br />

www.pflegedienst-thiel.de


24 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Das Kreuz in der Vollmacht oder das Kreuz mit der Vollmacht?<br />

Es gibt unzählige Ratgeber, Presseveröffentlichungen und<br />

sonstige Literatur, in denen angeraten wird, für den Fall<br />

von Unfall, Krankheit oder Gebrechlichkeit sogenannte<br />

Vorsorgevollmachten zu errichten. Oft werden gleich vorgefertigte<br />

und dem Geist der Zeit folgende Formulare zum<br />

bloßen Ankreuzen angeboten oder verkauft.<br />

In vielen, ja den meisten Fällen, ist die Errichtung von sog.<br />

Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen oder auch<br />

anders bezeichneten derartigen Erklärungen höchst sinnvoll<br />

und schützt vor dem Zugriff des Staates durch den Einsatz<br />

durch von Amts wegen zugewiesener Berufsbetreuer.<br />

Es ist naheliegend, lieber eine Person aus dem persönlichen<br />

Umfeld zu beauftragen, zu der ein besonderes Vertrauensverhältnis<br />

besteht.<br />

Aus unserer anwaltlicher Sicht betrachtet passiert es nun<br />

immer öfters, dass solche Verfügungen oder Vollmachten<br />

schon bei der Erstellung offensichtlich nicht bis zu Ende<br />

durchgedacht waren und dann noch posthum in der<br />

nächsten Generation für reichlich Ärger Sorgen. Warum?<br />

Vorsorgevollmachten sind zwar keine Blankoschecks, aber<br />

doch Dokumente mit sehr weitreichenden Folgen und vielen<br />

Rechten für die Bevollmächtigten. Dabei lässt sich das<br />

Handeln der Bevollmächtigten oft nur sehr schwer oder<br />

nicht mehr kontrollieren, weil der Vollmachtgeber dazu<br />

nicht mehr fähig oder in der Lage ist und das Betreuungsgericht<br />

ja eben gerade nicht, wie bei einer gesetzlichen<br />

Betreuung, Kontrollinstanz ist.<br />

Wenn die Vorsorgevollmacht zum Einsatz kommt, befindet<br />

sich der Vollmachtgeber in der für ihn meist sensibelsten<br />

Lebensphase. Was sollte deshalb der Aussteller einer solchen<br />

Vollmacht grundsätzlich beachten?<br />

Zeiten ändern s/dich<br />

Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen, Generalvollmachten<br />

oder in welcher Form und Bezeichnung sie<br />

existieren, sind oft schnell angekreuzt, ausgefüllt oder sogar<br />

durch notarielle Erklärung erstellt, geben die notwendige<br />

Sicherheit im Moment und verschwinden dann im Ordner<br />

der wichtigen persönlichen Unterlagen.<br />

Wie wir alle wissen, ändern sich im Verlaufe der Zeit nicht<br />

nur die gesellschaftlichen Verhältnisse, sondern oft auch<br />

persönliche Beziehungen. Damals eingesetzte Bevollmächtigte<br />

wie z.B. der Ehegatte kommen selbst ins Alter und<br />

sind zur Ausübung von derart weitgreifenden Vollmachten<br />

mitunter gar nicht mehr bereit oder körperlich und/oder<br />

geistig in der Lage.<br />

Haben Sie für diesen Fall vorgesorgt und weitere oder<br />

Ersatzbevollmächtigte bestimmt?<br />

Wohnen die seinerzeit eingesetzten Bevollmächtigten<br />

immer noch vor Ort oder sind sie aus der Ferne auch wirklich<br />

in der Lage, die vielen Belange einer solchen Vollmacht<br />

persönlich oder durch weitere geeignete Beauftragte zu<br />

erfüllen?<br />

Steht der damals eingesetzte Bevollmächtigte immer noch<br />

so persönlich nahe oder zeichnen sich unliebsame Begehrlichkeiten<br />

ab?<br />

Empfehlung: Prüfen Sie Ihre Vollmacht im Abstand einiger<br />

Jahre immer wieder auf ihre Aktualität!<br />

Geldgeschäfte<br />

Sollten Sie keine notarielle Vollmacht verwenden, also eine<br />

handschriftliche, computergeschriebene oder eine Vorsorgevollmacht<br />

zum Ankreuzen, so sollten Sie wissen, dass<br />

diese Vollmachten von Banken grundsätzlich nicht akzeptiert<br />

werden.<br />

Wenn Sie also möchten, dass Ihr Bevollmächtigter auch<br />

Ihre Bankgeschäfte führt, so gehen Sie in guten Zeiten mit<br />

ihm zur Bank und unterzeichnen dort bankeigene Unterschriftsvollmachten.


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 25<br />

Aber Vorsicht mit der Bankvollmacht!<br />

Zwischen dem Aussteller der Vollmacht (Vollmachtgeber)<br />

und dem Bevollmächtigten (Vollmachtnehmer) besteht<br />

ein Auftragsverhältnis im Sinne von §§ 662 ff. BGB. Der<br />

Bevollmächtigte ist gemäß §§ 666, 667 BGB zur Auskunft<br />

und Rechenschaft sowie zur Herausgabe verpflichtet. Der<br />

bestehende Auskunftsanspruch des Vollmachtgebers, also<br />

des Erstellers der Vollmacht, geht auch im Falle seines<br />

Todes im Wege der sogenannten Universalsukzession<br />

gemäß §§ 1922 Abs. 1 BGB auf seine Erben über. Das heißt<br />

vereinfacht: Mit der Bankvollmacht ist der Bevollmächtigte<br />

gegenüber der Bank unbegrenzt handlungsfähig.<br />

Die Bankvollmacht bedeutet aber nicht komplette Handlungsfreiheit<br />

des Bevollmächtigten gegenüber seinem Auftraggeber,<br />

sondern er ist im Zweifel grundsätzlich dem Vollmachtgeber<br />

zur Auskunft verpflichtet.<br />

Stirbt der Vollmachtgeber zwischenzeitlich, muss der<br />

Bevollmächtigte nun nicht mehr Auskunft an den Vollmachtgeber,<br />

sondern dessen Erben erteilen.<br />

Der redliche Bevollmächtigte, der sich um die finanziellen<br />

Belange des Vollmachtgebers uneigennützig gekümmert<br />

hat, nach dessen Aufforderungen Geld abgehoben und ihm<br />

dies ohne Quittung übergeben hat, wird jetzt unverschuldet<br />

in große Schwierigkeiten geraten, aus denen er sich<br />

nicht so einfach befreien kann.<br />

Es kommt häufig vor, dass nach dem Ableben die Erben<br />

Auskunft vom Bevollmächtigten verlangen, weil sie unberechtigte<br />

Abhebungen vom Konto des Erblassers vermuten.<br />

Es kommt auch vor, dass sich herausstellt, dass der eingesetzte<br />

Bevollmächtigte das ihm per Bankvollmacht zur<br />

Verfügung gestellte Konto oder die an ihn herausgegebene<br />

Bankkarte nebst PIN als jahrelangen Selbstbedienungsladen<br />

betrachtet hat und den Erben dann der Nachweis<br />

(gerade bei online-Banking/Geldkartenabhebung) schwer<br />

wird. Sie als Vollmachtgeber können selbst dafür sorgen,<br />

dass Ihre späteren Erben keine solchen hässlichen Auseinandersetzungen<br />

führen müssen, wenn Sie von Anfang an<br />

bereits bei Erteilung der Vollmacht klare Regelungen hierzu<br />

treffen. Das vermeidet Streit und viel persönlichen Ärger,<br />

denn solche Gerichtsverfahren dauern oft mehrere Jahre<br />

und sorgen für sehr viel persönlichen Verdruss in den<br />

nächsten Generationen. Schuldig an solchen Streitigkeiten<br />

ist oft derjenige, der keine klaren Regeln aufstellt, blind<br />

vertraut oder gutgläubig an den ewigen Familienfrieden<br />

glaubt.<br />

Will ich noch wissen, was geschieht oder verzichte ich<br />

darauf?<br />

In Ihrer Vollmacht sollten Sie regeln, ob, in welchem zeitlichen<br />

Umfang oder ab welchem Betrag Sie Auskunft darüber<br />

verlangen wollen, welche Geldgeschäfte der jeweils<br />

Bevollmächtigte in Ihrem Namen abwickelt. Wenn Sie nicht<br />

mehr dazu in der Lage sind, soll dann gegenüber einem anderen<br />

Auskunft erteilt werden oder nicht?<br />

Oder andersherum: Haben Sie selbst Kontovollmacht von<br />

jemandem erhalten, so sind Sie gut beraten, regelmäßig<br />

unaufgefordert Auskunft über sämtliche Geldgeschäfte zu<br />

erteilen und sich diese Geschäfte auch quittieren zu lassen,<br />

solange das noch geht.<br />

Das Oberlandesgericht Brandenburg hat hierzu mit Urteil<br />

vom 02.04.2019 entschieden, dass in der Regel von einem<br />

Auftragsverhältnis mit rechtlicher Verpflichtung zur Rechnungslegung<br />

auszugehen ist, wenn ein Familienangehöriger<br />

aufgrund einer Vorsorgevollmacht Geldgeschäfte für<br />

ein anderes Familienmitglied erledigt.<br />

Für den Fall, dass Sie dem Bevollmächtigten keine Auskunftsverpflichtung<br />

auferlegen möchten, sind Sie gut beraten,<br />

dies in Ihrer Vollmacht auch explizit zu vermerken.<br />

Dann aber ist der Bevollmächtigte auch in seiner Verfügungsbefugnis<br />

völlig frei und Ihren Erben nicht zur Auskunft<br />

verpflichtet. Darin bergen sich natürlich auch Gefahren.<br />

Zu überlegen wäre, ob z.B. ein weiterer Bevollmächtigter<br />

als sog. Kontrollbevollmächtigter eingesetzt wird, um die<br />

Rechnungslegung des Bevollmächtigten zu kontrollieren.


26 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Schenkungen an den Bevollmächtigten<br />

Wenn Sie aus Dankbarkeit für die zu erwartende oder bereits<br />

eingetretene Hilfeleistung des Vollmachtnehmers<br />

diesen beschenken oder selbst als Vollmachtnehmer Geschenke<br />

empfangen, so ist dringend zu empfehlen, diese<br />

Geschenke niederzuschreiben, zu quittieren und schriftlich,<br />

bestenfalls notariell, zu dokumentieren. Dazu reicht<br />

oft eben nicht, dass Tante Hildchen feierlich erklärt, 500 €<br />

als Geschenk übergeben zu wollen oder erklärt: nehmt<br />

Euch ruhig, Ihr macht ja auch alles für mich. Der recht weit<br />

verbreitete Fall, dass der Vollmachtgeber mit letzter Kraft<br />

bei der Bank noch eigenhändig die Barabhebung unterschreibt,<br />

die dann in die Tasche des Beschenkten wandert,<br />

um die späteren Erben zu täuschen, mag im Moment befriedigend<br />

sein, schafft aber keine Rechtssicherheit und<br />

wird im schlimmsten Fall zu juristischen Auseinandersetzungen<br />

spätestens nach dem Tod des Erblassers führen.<br />

Empfehlung: Wie auch immer Sie sich hinsichtlich der Regelung<br />

Ihrer künftigen finanziellen Verhältnisse in einer Vollmacht<br />

entscheiden: Schaffen Sie einfache und klare Regeln.<br />

Halten Sie konkret fest, wie im Pflegefall zu verfahren ist.<br />

Soziale Netzwerke<br />

Auch hier sollte im Rahmen der Vorsorgevollmacht oder<br />

einer separat erteilten Einzelvollmacht Vorsorge getroffen<br />

werden. Zugangsdaten, Passwörter und ihre Änderungen<br />

etc. sollten Ihrem Bevollmächtigten im Bedarfsfall zugänglich<br />

sein oder besser im Notfall gefunden werden.<br />

Oder doch lieber ein gerichtlicher Betreuer?<br />

Wir möchten Sie mit diesen Zeilen nicht verunsichert haben,<br />

aber die Erteilung von Vorsorgevollmachten, gerade<br />

im Bereich der Vermögensvorsorge und die Erteilung von<br />

Kontovollmachten, will wirklich gut durchdacht sein und<br />

kann tatsächlich nur den Personen anvertraut werden, denen<br />

man hundertprozentig vertraut.<br />

In manchen familiären Konstellationen (keine nahestehenden<br />

Personen in der Nähe oder verstrittene Familienverhältnisse)<br />

ist es mitunter besser, keine Vorsorgevollmacht<br />

in Angelegenheiten zu erstellen, sondern auf den Einsatz<br />

gerichtlich bestellter Betreuer zu vertrauen. Der Nachteil<br />

sind zwar die Kosten, die ein fremder Berufsbetreuer in der<br />

Regel erhebt, gleichwohl ist für Ihren Schutz und den Schutz<br />

Ihrer späteren Erben für größte Transparenz und gerichtliche<br />

Überwachung der Betreuung gesorgt. Auch kann man<br />

mit einer sog. Betreuungsverfügung verlangen, dass im<br />

Falle einer Bestellung eines gerichtlichen Betreuers dann<br />

die benannte Person/en zum (ehrenamtlichen) Betreuer<br />

bestellt wird/werden, wenn sie dazu bereit ist. Die hier<br />

vergleichsweise sehr gering gehaltenen Kosten amortisieren<br />

sich wieder durch die Tatsache, dass dann auch dieser<br />

eben nahestehende Betreuer dem Gericht gegenüber auskunftspflichtig<br />

ist und daher Missbrauch verhindert wird.<br />

Auch das gegenüber dem Ehegatten, Eltern oder nahen<br />

Anverwandten abgegebene Versprechen, sich um deren<br />

Belange im Falle ihrer Bedürftigkeit inklusive der Vermögensverwaltung<br />

und Abwicklung der Finanzgeschäfte<br />

selbstverständlich zu kümmern, ist schnell gegeben.<br />

Die Ausübung einer solchen Vollmacht bürgt jedoch nicht<br />

unerhebliche Gefahren und sollte mit einem hohen Maß an<br />

Dokumentation geführt werden. Lassen Sie sich anwaltlich<br />

oder notariell hinsichtlich der Wirksamkeit und der Angemessenheit<br />

der von Ihnen bereits verfassten, ausgefüllten<br />

oder aber erst beabsichtigten Erteilung von Vorsorgevollmachten<br />

beraten.<br />

Vorsorgevollmachten können viel Ärger sparen, können<br />

aber auch viel verursachen!<br />

Bleiben Sie gesund!<br />

Annette Heinz<br />

Rechtsanwältin c/o Rechtsanwälte Rudert & Heinz


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 27<br />

Beate Rudert & Annette Heinz<br />

Ihre Fachanwälte für Familien- & Sozialrecht<br />

BÜROGEMEINSCHAFT<br />

Carolinenstraße 2<br />

07973 Greiz<br />

Tel: 0 36 61/ 6 35 98<br />

Annette Heinz<br />

Fachanwältin für Familienrecht<br />

Tätigkeitsschwerpunkt: Erbrecht<br />

ra-heinz@gmx.de<br />

Beate Rudert<br />

Fachanwältin für Sozialrecht<br />

Tätigkeitsschwerpunkt: Mietrecht<br />

ra-rudert@gmx.de<br />

www.anwalt-greiz-heinz.de


28 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Mit einem Testament das Vermögen verteilen – aber richtig!<br />

Oft wollen Erblasser einzelnen Personen bestimmte Vermögensgegenstände<br />

zuwenden. Bei der testamentarischen<br />

Umsetzung dieses Wunsches lauern jedoch zahlreiche<br />

Fallstricke.<br />

Gesamtrechtsnachfolge<br />

Mit dem Tod einer Person geht deren Nachlass insgesamt<br />

automatisch auf den Erben bzw. die Erben über. Das Erbe<br />

betrifft sowohl Vermögen als auch Schulden. Eine gegenständliche<br />

Aufteilung findet kraft Gesetzes nicht statt.<br />

„Bei mehreren Erben ist es nicht möglich, einzelne Vermögensgegenstände,<br />

wie das Eigenheim oder einen<br />

Geldbetrag, einer bestimmten Person zu vererben”, erläutert<br />

Dr. Christian Grüner, Geschäftsführer der Notarkammer<br />

Thüringen. „Vielmehr erhalten die Erben den<br />

gesamten Nachlass gemeinschaftlich. Es entsteht eine<br />

Erbengemeinschaft. Die Verteilung der einzelnen Gegenstände<br />

erfolgt erst in einem zweiten Schritt, der sogenannten<br />

Erbausein andersetzung.” Vermeiden lässt sich<br />

eine Erbengemeinschaft nur, wenn lediglich eine einzige<br />

Person Erbe wird.<br />

Warnung vor unklaren Formulierungen<br />

In der Praxis kommt es trotzdem vor, dass handschriftliche<br />

Testamente Formulierungen wie die Folgende enthalten:<br />

Meine Tochter erbt mein Wohnhaus.<br />

Mein Sohn erbt mein Bankvermögen. „Da eine ,Vererbung’<br />

von Einzelgegenständen nicht möglich ist, sind solche<br />

Formulierungen höchst streitanfällig und schaffen nur<br />

Unklarheiten”, weiß Grüner aus Erfahrung zu berichten.<br />

Abhängig vom Wert der einzelnen Gegenstände könnten<br />

hier etwa nur die Tochter oder nur der Sohn oder beide<br />

mit jeweils zweifelhaften Quoten als Erben eingesetzt<br />

sein. Unklar ist auch, was mit dem sonstigen Nachlass<br />

geschehen soll. Sollen bei unterschiedlichen Werten der<br />

Vermögensgegenstände Ausgleichszahlungen zu leisten<br />

sein? Wie soll verfahren werden, wenn das Haus beim<br />

Tod bereits verkauft ist oder sich das Bankvermögen seit<br />

Abfassung des Testaments erheblich verändert hat? „Testierende<br />

wollen Klarheit nach ihrem Tod schaffen und<br />

Streit vermeiden. Gerade dann, wenn einzelne Vermögensgegenstände<br />

verteilt werden sollen, legen die handschriftlichen<br />

Formulierungen vieler Erblasser jedoch erst<br />

den Grundstein für Rechtsstreit und Familienzwist”, gibt<br />

Grüner zu bedenken.<br />

(Voraus-) Vermächtnis oder Teilungsanordnung<br />

Soll eine bestimmte Person einen bestimmten Gegenstand<br />

erhalten, kommen vor allem zwei testamentarische<br />

Gestaltungsmittel in Betracht: ein Vermächtnis oder eine<br />

Teilungsanordnung. Zwischen beiden bestehen zahlreiche<br />

Unterschiede.<br />

Bei einem Vermächtnis sind die Erben verpflichtet, der begünstigten<br />

Person den zugewendeten Gegenstand zu übertragen.<br />

lst der Vermächtnisnehmer zugleich Erbe, handelt<br />

es sich um ein Vorausvermächtnis. Bei diesem erhält der<br />

Miterbe den zugewendeten Gegenstand im Voraus, also<br />

vor der Teilung des restlichen Nachlasses. lm Ergebnis<br />

wird er damit begünstigt, da er den anderen Miterben<br />

keine Ausgleichszahlungen leisten muss. Mittels einer Teilungsanordnung<br />

hingegen bestimmt der Erblasser, wie die<br />

Vermögensgegenstände unter den Miterben zu verteilen<br />

sind. Die Höhe und der Wert der einzelnen Erbteile verschieben<br />

sich dadurch nicht, sodass Ausgleichszahlungen<br />

entsprechend der Wertverhältnisse zu leisten sind. Für<br />

welches dieser – und auch weiterer – Gestaltungsmittel<br />

man sich bei einem Testament entscheidet, bedarf einer<br />

Entscheidung im Einzelfall. lhr Notar berät Sie umfassend<br />

und erstellt gemeinsam mit lhnen das Testament, das lhre<br />

Wünsche und Vorstellungen rechtssicher umsetzt.


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 29<br />

Peter Orth<br />

Notar<br />

Neuer Weg 4 · 07973 Greiz<br />

Tel.: (0 36 61) 67 09 60<br />

Tel.: (0 36 61) 67 09 70<br />

Fax: (0 36 61) 67 09 71<br />

E-Mail: notar-orth-greiz@t-online.de<br />

Ricarda Gebauer<br />

Notarin<br />

Poststraße 8 · 07973 Greiz<br />

Tel.: (0 36 61) 20 45<br />

Fax: (0 36 61) 67 16 86<br />

E-Mail: NOTARIN_Gebauer@t-online.de<br />

Wir Notare hier am Ort beraten und unterstützen Sie in vielen Rechtsbereichen.<br />

› Sie wollen ein Grundstück oder eine<br />

Eigentumswohnung verkaufen oder kaufen?<br />

› Die Übergabe des Familienbetriebes muss<br />

vorbereitet und vollzogen werden?<br />

› Sie brauchen Hilfe bei der Errichtung Ihres Testamentes<br />

und bei der Planung der richtigen Erbfolge?<br />

› Ein Testament muss ausgelegt werden und ein<br />

Erbschein wird benötigt?<br />

› Sie haben Fragen zur Vorsorgevollmacht und<br />

Patientenverfügung?<br />

› Sie benötigen rechtliche Unterstützung bei<br />

der Gründung einer UG, einer GmbH oder KG?<br />

› Als Gesellschafter oder Geschäftsführer haben Sie<br />

Fragen zu Ihren Rechten und Pflichten?<br />

› Es steht eine Vermögensauseinandersetzung<br />

aufgrund einer Scheidung an, Unterhalts- und<br />

Versorgungsansprüche<br />

› Sie sind Mitglied oder Vorstand eines Vereins und<br />

müssen Veränderungen zum Vereinsregister<br />

anmelden oder haben Fragen zum Vereinsrecht?<br />

Fragen Sie Ihren Notar! Wir beraten Sie gern kompetent und umfassend! Wir beurkunden Ihre Verträge und<br />

Erklärungen und beglaubigen Ihre Dokumente und Unterschriften.<br />

Wir gewährleisten, dass Sie keinen rechtlichen Nachteil erleiden, dass später kein Streit aus einem rechtlichen<br />

Vorgang entstehen soll und bieten Rechts- und Beweissicherheit.


30 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Unterhaltung<br />

vom Feinsten<br />

Kulturelle und künstlerische Höhepunkte<br />

Inmitten der ostthüringischen Stadt Greiz befindet sich die Vogtlandhalle,<br />

die bis zu 800 Besuchern Platz bietet. Die Location ist<br />

kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Stadt. Das Veranstaltungsangebot<br />

richtet sich an alle Altersgruppen und reicht von<br />

klassischen und modernen Konzerten, Musicals, Theatervorstellungen<br />

und Comedy Shows bis zu Kinder- und Jugendveranstaltungen,<br />

Diavorträgen, Tanzveranstaltungen und Tagungen.<br />

Dabei besuchen immer wieder namhafte Künstler, wie z. B. Tom<br />

Pauls, Katrin Weber, Olaf Schubert, Jürgen von der Lippe, Heinz<br />

Rudolf Kunze oder auch Stefan Mross und Andy Borg die Vogtlandhalle<br />

Greiz. Sie ist Heimstatt der Vogtland Philharmonie Greiz/<br />

Reichenbach und dient zahlreichen Vereinen der Stadt Greiz als<br />

Proben- und Veranstaltungsort. Neben dem Großen Saal, der mit<br />

Auszugstribüne und Hubpodesten variabel gestaltbar ist, verfügt<br />

die Vogtlandhalle Greiz über eine Studiobühne, Ballettsaal und<br />

4 Tagungsräume.<br />

Mit ihrem großen und hell ausgelegten Foyer lädt sie vor und nach<br />

jeder Veranstaltung zum Verweilen ein. Das aktuelle Programm<br />

ist unter www.vogtlandhalle.de zu finden.<br />

Vogtlandhalle Greiz<br />

Carolinenstraße 15 | 07973 Greiz<br />

Tel.: (0 36 61) 62 88-0 | E-Mail: info@vogtlandhalle.de<br />

Sicher wohnen<br />

• Dauerwohnrecht<br />

• Zukunftssichere wirtschaftliche Lage<br />

• Mitgliedschaft und Miteigentümer<br />

Modern wohnen im Altbau oder Neubau<br />

• Wohnungen individuell gestaltet<br />

• Balkonanbauprogramm<br />

• Veränderbare Wohnungsgrundrisse<br />

• Wohnungsausstattungen mit Extras<br />

Preiswert wohnen<br />

• Angemessene, stabile Mietpreise<br />

• Niedrige Genossenschaftsanteile<br />

• Geringe Nebenkosten<br />

Gemeinnützige<br />

Wohnungsgenossenschaft<br />

Greiz e.G.<br />

07973 Greiz · Carolinenstraße 57 a<br />

Tel.: 0 36 61/43 21 61 · Fax: 0 36 61/45 49 06<br />

E-Mail: info@gwg-greiz.de<br />

Ständig aktuelle<br />

Angebote und<br />

Informationen unter:<br />

www.gwg-greiz.de<br />

Attraktiv wohnen<br />

• Beliebte Wohnlagen in Greiz, Berga und Zeulenroda<br />

• Saniertes Wohnumfeld<br />

• Sonnige Standorte und Weitblick


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 31<br />

ASB-Tagespflege „Schlossblick“ in Greiz<br />

Gemeinsam schöne Momente erleben<br />

In unmittelbarer Nähe des weitläufigen Greizer Landschaftsparks<br />

mit zahlreichen Denkmälern und Sehenswürdigkeiten<br />

befindet sich unsere Tagespflege.<br />

Ausgestattet mit großen und hellen Räumen auf über<br />

400 m² bietet sie Platz für 20 Tagespflegegäste. Unser<br />

Pflege- und Betreuungspersonal arbeitet mit viel Herz,<br />

fachlichem Wissen und überdurchschnittlichem Engagement<br />

zum Wohle unserer Gäste.<br />

Unser Angebot richtet sich an Menschen mit gesundheitlich<br />

bedingten Beeinträchtigungen, die deshalb Hilfe<br />

bedürfen. Sie können mit dem Besuch der Tagespflege<br />

der zu Hause erlebten Einsamkeit durch neu gewonnene<br />

Lebensfreude in der Gemeinschaft entgegenwirken.<br />

Bei uns sind Menschen mit Demenz genauso willkommen<br />

wie geistig rege Menschen und Menschen mit körperlichen<br />

Einschränkungen, die zum Beispiel auf den Rollstuhl<br />

angewiesen sind.<br />

Unsere Ziele<br />

• Entlastung der Angehörigen<br />

• Lebensfreude und Gemeinschaft<br />

• Zugehörigkeitsgefühl stärken<br />

• Länger zu Hause wohnen (Heimaufnahme verzögern)<br />

• Selbständigkeit erhalten<br />

• Förderung der körperlichen und geistigen Kräfte<br />

• Essen in der Gemeinschaft (fördert den Appetit)


32 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Unser Tagesablauf<br />

• 8:00 Uhr Abholung durch den ASB-Fahrdienst<br />

• 8:30 Uhr Begrüßung durch das Personal<br />

• 8:45 Uhr gemeinsames Frühstück<br />

• 9:30 Uhr individuelle Beschäftigung z. B.:<br />

handwerkliche Tätigkeiten, Handarbeiten, Kochen<br />

und Backen, Spaziergänge, gemeinsames Singen und<br />

Musizieren, Sport- und Bewegungsrunden,<br />

Gestaltung der Räumlichkeiten durch gemeinsame<br />

Kreativität<br />

• 11:45 Uhr gemeinschaftliches Mittagessen<br />

(tägliche Wahl zwischen 2 Menüs)<br />

• 12:30 Uhr Mittagsruhe/Einzeltherapie<br />

• 14:00 Uhr gemeinsames Kaffeetrinken und Austausch<br />

über die Erlebnisse des Tages<br />

• 14:30 Uhr individuelle Beschäftigung in Gruppen z.B.:<br />

Spiel- und Rätselrunden<br />

• 16:30 Uhr Verabschiedung der Gäste und Abholung<br />

durch den ASB-Fahrdienst.<br />

Der sichere Hin- und Rücktransport kann über den ASB-<br />

Fahrdienst realisiert werden. Wir haben die Möglichkeit,<br />

unseren Gästen kurze Fahrzeiten zu ermöglichen und bei<br />

Bedarf auch Rollstühle zu transportieren. Ein Treppensteiger<br />

kann ebenso zum Einsatz kommen, um gehbehinderten<br />

Personen den Besuch der Tagespflege zu ermöglichen.<br />

Besonders im Hinblick auf demenziell veränderte<br />

Gäste ist es möglich, dass zusätzlich eine Begleitperson<br />

während der Fahrt anwesend ist.<br />

Die Pflegeversicherung übernimmt Kosten für den Besuch<br />

einer Tagespflegeeinrichtung je nach Pflegegrad. Für eine<br />

ausführliche Beratung und Kostenübernahme ist unsere<br />

Pflegedienstleiterin Jessica Gerischer gern für Sie da!<br />

Ihre Team der Tagespflege „Schlossblick“<br />

07973 Greiz · Bruno-Bergner-Straße 19/20,<br />

Telefon : (0 36 61) 4 56 26 38 Fax : (0 36 61) 4 58 83 93<br />

E-Mail: tagespflege-greiz@asb-gera.de


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 33<br />

ASB-Tagespflege „Schlossblick“ in Greiz<br />

Erleben Sie Geselligkeit<br />

in Wohlfühl-Atmosphäre<br />

Sie möchten sorgenfrei den Tag verbringen, eigene Interessen<br />

wahrnehmen oder einfach mal eine Auszeit genießen? Dann<br />

kommen Sie zu uns.<br />

Wir unterstützen Sie bei der:<br />

individuellen Betreuung von Montag bis Freitag.<br />

Abholung von Zuhause durch unseren ASB-Fahrdienst.<br />

Beratung Ihrer Anliegen.<br />

Wir bieten für Ihre Angehörigen:<br />

einen abwechslungsreichen Tagesablauf<br />

mit gemeinsame Mahlzeiten,<br />

Erhaltung der Selbstständigkeit,<br />

zahlreiche Aktivitäten (Feste, Ausflüge, Basteln).<br />

Das hat unsere Tagespflege noch zu bieten:<br />

einen barrierefreien Zugang und Fahrstuhl,<br />

helle und freundliche Räume,<br />

die Nähe zum Greizer Park.<br />

Jeden 4. Mittwoch im Monat trifft sich die Selbsthilfegruppe<br />

„Demenz“ mit unserer Pflegedienstleitung zu<br />

einem gemeinsamen Austausch in unserer ASB-Tagespflege.<br />

Vereinbaren Sie einfach einen kostenlosen<br />

Schnuppertag und überzeugen Sie sich selbst!<br />

ASB Regionalverband Ostthüringen e.V.<br />

Tagespflege „Schlossblick“<br />

Pflegedienstleiterin: Jessica Gerischer<br />

Bruno-Bergner-Straße 19/20 · 07973 Greiz<br />

Telefon (0 36 61) 4 56 26 38 · Fax (0 36 61) 4 58 83 93<br />

E-Mail: tagespflege-greiz@asb-gera.de


34 Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Die Eigentums-Immobilie im Alter<br />

Immobilien sind nicht einfach nur Gebäude, sondern<br />

Orte, an denen man viel Zeit verbringt. Hier wird gelebt,<br />

gelacht, geweint, Kinder werden groß und die Menschen<br />

werden älter. Immobilien begleiten uns ein Leben lang in<br />

allen Lebensphasen und diese ändern sich.<br />

Kaum sind die Kinder geboren, gehen sie auch schon ihren<br />

eigenen Weg. Sie ziehen aus und gründen selbst eine<br />

Familie. Und dann ist das eigene Zuhause auf einmal viel<br />

zu groß und entspricht nicht mehr einem Leben im Alter.<br />

Was nun?<br />

Diese Fragen stellen sich viele leider oft zu spät.<br />

Daran sollten Sie schon frühzeitig denken:<br />

• Kann ich mir meine Immobilie altersgerecht umbauen<br />

und kann ich diese im Alter noch unterhalten?<br />

• Sind laufende Kredite vor dem Renteneintritt getilgt?<br />

• Möchten meine Kinder oder Enkel die Immobilie später<br />

selbst nutzen?<br />

• Wo kann ich im Alter wohnen?<br />

Möchten Sie auch im Alter in Ihrer Immobilie wohnen,<br />

sollten Sie das bei Modernisierungen schon frühzeitig<br />

bedenken. Bodenebene Duschen, barrierefreier Hauszugang<br />

und die wichtigsten Räume auf einer Etage sind von<br />

großer Bedeutung und werden oft finanziell gefördert.<br />

Vielleicht wissen Sie noch nicht, welcher dieser Wege<br />

für Sie der richtige ist. Machen Sie sich frühzeitig darüber<br />

Gedanken, da Sie eher als gedacht in diese Situation<br />

kommen können. Ist in Ihrer Familie geklärt, wer<br />

für Sie handeln darf, haben Sie eine Vollmacht erteilt?<br />

Ansprechpartner sind hier Notare und Rechtsanwälte.<br />

Wir beraten Sie gern über die einzelnen Möglichkeiten<br />

und ermitteln Ihnen kostenfrei den momentanen Marktwert<br />

Ihrer Immobilie.<br />

Wichtig ist jetzt, mit der Familie darüber zu reden.<br />

Wenn man vorerst in seiner Immobilie bleiben möchte,<br />

sich also für einen späteren Verkauf entscheidet, besteht<br />

die Möglichkeit, sich eine barrierefreie Wohnung zu kaufen.<br />

Diese können Sie bis zur eigenen Nutzung vermieten.<br />

So bauen Sie Vermögen auf und wissen schon frühzeitig,<br />

wo Sie Ihr Leben im Alter verbringen.<br />

Sie können Ihre Immobilie auch verrenten. Das heißt, Sie<br />

verkaufen die Immobilie schon heute, bekommen aber<br />

nur einen Teil des Kaufpreises ausgezahlt, können aber<br />

weiter mietfrei wohnen bleiben. Leider ist dies in unserer<br />

ländlich geprägten Gegend kaum machbar.<br />

Jan Popp<br />

Maklerbüro Jan Popp<br />

Thomasstr. 1 · 07973 Greiz<br />

info@immobilien-popp.de<br />

www.immobilien-popp.de


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023 35<br />

SEIT 1991 ZWEI ZUVERLÄSSIGE PARTNER IM VOGTLAND FÜR IMMOBILIEN<br />

• Verwaltung von Wohn- und Geschäftshäusern<br />

• Verwaltung von Wohnungseigentumsanlagen<br />

• Verwaltung von Gewerbeimmobilien<br />

• Facility-Management<br />

• – Digitale Service-Plattform für Eigentümer und Mieter!<br />

Neu<br />

• Vermittlung von Mietimmobilien<br />

• Vermittlung von Kaufimmobilien<br />

• Spezielle Suche für Immobilieninteressenten<br />

• Marktwertermittlung<br />

Maklerbüro Jan Popp & Immobilienverwaltung Jan Popp e.K.<br />

07973 Greiz | Thomasstraße 1 (Ecke Puschkinplatz)<br />

Tel.: +49 (36 61) 67 06 09 | Fax: +49 (800) 1 01 09 61 54<br />

E-Mail: info@immobilien-popp.de | www.WoLebstDu.de<br />

Alles in einer Hand --<br />

von der Marktanalyse<br />

bis hin zur Objektübergabe!<br />

Einladungskarten und Windlichter<br />

z.B. für Geburtstage und Jubiläen<br />

Trauerkarten und Kranzschleifen<br />

Memoaren und Chroniken<br />

Halten Sie ihre persönliche Geschichte fest<br />

Gotthold-Roth-Straße 19 · 07973 Greiz · Tel.: (0 36 61) 62 93-0 · info@medienpartner-tischendorf.de · www.medienpartner-tischendorf.de


Verband für Behinderte Greiz e.V.<br />

07973 Greiz, Marienstraße 1- 5<br />

Seit 30 Jahren sind<br />

wir für Sie da<br />

mit den folgenden Leistungen und Angeboten:<br />

der Kontakt- und Beratungsstelle für behinderte,<br />

hilfesuchende Menschen, deren Angehörige sowie<br />

alle Bürger<br />

Organisation von Freizeitmaßnahmen für ein<br />

gemeinsames Miteinander von Menschen mit und<br />

ohne Behinderung, für Jung und Alt<br />

– heißt für alle Generationen<br />

Schulbegleitung und Integrationsbegleitung von<br />

Kindern und Jugendlichen mit Hilfebedarf<br />

Freiwilligenagentur zur Koordinierung ehrenamtlicher<br />

Helfer für Hilfesuchende<br />

Niedrigschwellige Betreuungsangebote nach<br />

§§ 45a ff SGB XI<br />

Soziale Beratung und Betreuung von Flüchtlingen<br />

Nutzen Sie unsere Angebote. Informieren Sie sich<br />

telefonisch oder persönlich in unserer Begegnungsstätte<br />

in der Altstadtgalerie Greiz oder besuchen Sie unsere<br />

Homepage.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.<br />

Sie finden uns in der Marienstraße 1-5, 07973 Greiz<br />

(Altstadtgalerie, 1. Etage) / Telefon 03661-63588<br />

E-Mail behindertenverband-greiz@web.de<br />

www.behindertenverband-greiz.de.<br />

Der Seniorenbeirat der Stadt Greiz<br />

ist eine eigenständige, konfessionell, verbandspolitisch<br />

sowie parteipolitisch unabhängig arbeitende Interessenvertretung<br />

der Senioren der Stadt. Er vertritt die<br />

Interessen aller Personen, die das 55. Lebensjahr vollendet<br />

haben und in Greiz mit Hauptwohnung im Sinne<br />

des Melderechts gemeldet sind.<br />

Aufgaben<br />

- Ansprechpartner für den genannten Personenkreis<br />

- Beratung der Gebietskörperschaft in den Senioren<br />

betreffenden Fragen<br />

- Erarbeitung von Stellungnahmen und Empfehlungen<br />

- Unterstützung des Erfahrungsaustausches zwischen<br />

den Trägern der Seniorenarbeit<br />

Kontakt: Markt 12 · 07973 Greiz · Tel.: 03661 672979


Steinweg 15 | 07973 Greiz | Tel. 03661 42812<br />

selbstbestimmt Leben ...<br />

in Wohnungen mit idealer Infrastruktur<br />

› lebenslanges Wohnrecht<br />

› moderner Wohnraum<br />

› Wohnraum-Anpassung durch z. B.<br />

Grundrissänderung, Duscheinbau …<br />

› Reparaturleistungen schnell & unbürokratisch<br />

› Hausmeisterservice und Winterdienst<br />

› Notdienst<br />

www.glueck-auf-greiz.de<br />

BETREUTES WOHNEN<br />

IHRE<br />

PFLEGE.<br />

UNSERE<br />

UNTERSTÜTZUNG.<br />

IKK Pflege<br />

Von der Pflegeheimsuche über die<br />

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ab Mai in der Irchwitzer Straße 12 zu vermieten<br />

• sanierte Fabrikantenvilla<br />

• teilweise mit Terrasse<br />

• Wohneinheiten zwischen 44 m 2 und 75 m 2<br />

• Fahrstuhl, Gemeinschaftsräume, Sauna, Keller<br />

• PKW-Abstellplatz vorhanden<br />

Kaltmiete: 4,50 € /m 2 zzgl. NK.<br />

Betreuungsleistungen<br />

nach individuellen Wünschen möglich<br />

Greizer Senioren- und Pflegeheim gGmbH<br />

Irchwitzer Str. 12 | 07973 Greiz<br />

Tel.: (0 36 61) 45 69-13 | Fax: (0 36 61) 45 69-223<br />

info@greizer-pflegeheime.de | www.greizer-pflegeheime.de<br />

KUNDE DU ET MOTIV MEDIUM BREITE HÖHE PROFIL


Notizen Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023


Greizer <strong>Seniorenratgeber</strong> <strong>2021</strong> – 2023<br />

Notizen


Praxis für Ergotherapie<br />

Katrin Ignerski<br />

Rollstuhlgerechte Praxis & Hausbesuche<br />

Alle Fachbereiche der Ergotherapie<br />

seit 2005<br />

Spezialisierung auf Handbehandlung und<br />

Neurofeedback (u.a. bei Aufmerksamkeitsproblematiken)<br />

Unsere Praxisleistungen<br />

• Behandlungen auf Rezept des Arztes<br />

(alle Kassen, BGs und Privat)<br />

• Angehörigenberatung<br />

• Hausbesuche<br />

• Schienenherstellung<br />

• Manualtherapie obere Extremität<br />

(Schultergürtel–Arm–Hand) – zertifiziert<br />

• Computergestützte Verfahren<br />

• Bio- und Neurofeedback<br />

• Kinesio-Taping<br />

• Parafinanwendungen<br />

• SRT-Zeptoring<br />

Behandlung von Kindern z. B. mit:<br />

• Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen<br />

• Bewegungs-, Koordinationsstörungen<br />

• Verhaltensstörungen, AD(H)S<br />

• Erkrankungen des Nervensystems<br />

Behandlung von Erwachsenen z. B. mit:<br />

• Knochen-, Sehnen- oder Bandverletzungen<br />

• Amputationen/Narben<br />

• Rheumatischen/Gelenk-Erkrankungen<br />

• altersbedingtem Funktionsabbau<br />

• Schlaganfall, Multiple Sklerose, M. Parkinson<br />

• Depression, Schizophrenie, Sucht<br />

Kurse/Vorsorge: z.B. Vorschulförderung, Entwicklungsförderung für Kinder verschiedenen<br />

Alters, Elterntraining, Rheumagruppe, Hirnleistungsgruppe<br />

Öffnungszeiten: Mo bis Do 8.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr / Fr 8.00 – 12.00 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Altstadtgalerie • Marienstraße 1-5 • 07973 Greiz • Telefon (0 36 61) 45 60 24<br />

Telefax (0 36 61) 45 60 25 • www.praxis-ergovital.de • info@praxis-ergovital.de

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