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28.08.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

28. August 2021 · Ausgabe KW 34/21 · an alle Haushalte

Unser Tipp:

Die Bundespolizeiinspektion

Kempten schützt mit

ihren Revieren Lindau und

Weilheim auf 220 Grenzkilometern

zwischen

Bodensee und Ammergebirge

die Schengen-Binnengrenze

zu Österreich, um

grenzüberschreitende Kriminalität

und irreguläre

Migration zu verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten

auf 560 Streckenkilometern

und 90 Bahnhöfen

für die Sicherheit

des Bahnverkehrs und der

Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich

erstreckt sich auf die Landkreise

Lindau, Landsberg

am Lech, Ober-, Ost-,

Unterallgäu und Weilheim-Schongau

sowie die

kreisfreien Städte Kaufbeuren,

Kempten und

Memmingen.

Am ersten Septemberwochenende

(3. bis 5. September)

informiert das

Präventionsteam der

Bundespolizeiinspektion

Kempten am Lindauer

Hauptbahnhof jeweils von

9 bis 18 Uhr zu den Themen

Taschendiebstahl und

Zivilcourage.

Situationen gibt es viele,

in denen Gefahrenpotential

steckt - ob im Alltag,

in den eigenen vier Wänden,

im Büro, in den sozialen

Medien oder beim

Einkaufen. Ob als Achtgeber,

Hilfeholer oder Mundaufmacher:

Das Präventionsteam

zeigt, wie man sich

selbst schützen und wie

man anderen Menschen

helfen kann. Denn wegsehen

oder weglaufen gilt

nicht! Jeder kann helfen,

ohne sich selbst in Gefahr

zu bringen. (Mehr auf S. 09.)

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 11.09.2021

Samstag, 25.09.2021

„Wir haben viel abgearbeitet“

Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons zieht Bilanz und blickt nach vorn

„Im Herbst letzten Jahres

hatten wir in der Stadt enorme

Aufgaben vor der Brust

und trotz einer angespannten

Personalsituation ist es uns

gelungen, vieles davon abzuarbeiten“,

sagt Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons.

Sie lobt: „Stadtrat und Verwaltung

haben die letzten Monate

eng zusammengearbeitet

und so einige, auch hartnäckige

Probleme lösen können.“

Nachdem die Oberbürgermeisterin

zu Beginn der Sitzungsperiode

im vergangenen September

offen dargelegt hatte,

welche dringenden Themen

und Projekte die Stadt angehen

muss, will sie nun informieren,

was seither erledigt

wurde.

Angesichts der anhaltenden

Corona-Krise war es für die

laufende Arbeit von Stadtrat

und Verwaltung zunächst entscheidend,

den städtischen

Haushalt auf den Weg zu bringen.

„Durch eine enge Abstimmung

unseres Kämmerers

Felix Eisenbach mit dem Landratsamt

und dem Stadtrat

konnten wir den Haushalt

2021 sehr zügig verabschieden“,

erinnert Alfons.

Auch das Thema der 20.000

Überstunden in der Verwaltung

ist in Angriff genommen.

„Verwaltungsspitze und Personalrat

arbeiten vertrauensvoll

zusammen. Wir wollen, dass

die Kolleginnen und Kollegen

an ihrem Arbeitsplatz zufrieden

sind und gerne zur Arbeit

kommen. Deshalb erarbeiten

wir gemeinsam eine neue Regelung

zu den Überstunden.

Zudem haben wir, wo nötig,

die Anzahl der Mitarbeiter

maßvoll erhöht. Vor allem

aber konnten wir offene Stellen

zum Glück relativ schnell

nachbesetzen.“

Mittelfristig sollen aber die

Modernisierung und Digitalisierung

der Verwaltung Einsparungen

und Entlastungen

bringen. „Das ist das große interne

Projekt, das wir uns für

die kommenden Jahre auf die

Fahnen geschrieben haben.

Unser Ziel ist eine moderne

Stadtverwaltung, an die sich

die Bürger gerne wenden und

in der die Beschäftigten gerne

arbeiten“, sagt Alfons.

Weist diese Entscheidung in

die Zukunft, so ging es in anderen

Fällen darum, die Aufgaben

aus der Vergangenheit abzuarbeiten.

▶ Neuer Platz direkt am Hafen

Der Markt „Kunsthandwerk und Genuss“

findet wie gewohnt am letzten Sommerferien-

Wochenende statt (11./12. September).

Neu ist der Standort auf dem Rüberplatz. S. 24

Blick von oben: Auch beim Projekt Inselhalle ging es voran.

Foto: Lindau Tourismus und Kongress GmbH, Aldo Amoretti

Auch beim Projekt Inselhalle

geht es voran. Für die Hallendecke

im großen Saal wurde

dank des Einsatzes der

Hochbauabteilung und der

guten Zusammenarbeit im

Stadtrat zügig eine funktionale

Übergangslösung gefunden,

die sicherstellt, dass die Halle

voll funktionsfähig ist. Der

neue Gastronom und Caterer

hat vor einigen Wochen den

Betrieb aufgenommen. Bis zur

formalen Endabrechnung der

Sanierung fehlen nur noch

Details. Doch die zuletzt von

Eisenbach im Stadtrat bekannt

gegebenen 66 Millionen Euro

Gesamtprojektkosten dürften

nicht mehr erheblich überschritten

werden.

„Erfreulich ist auch, dass

wir für viele schon lange laufende

Projekte einen guten Abschluss

gefunden haben“, sagt

Alfons. Auch hier lobt sie die

Zusammenarbeit zwischen

Stadtrat und Verwaltung und

verweist darauf, dass hinter jedem

Stichwort unglaublich

viel Abstimmungs- und Detailarbeit

steckt.

Diese Liste ist lang und

dann sprudelt es geradezu:

„Der Kauf des Bahnhofs Reutin,

der Feuerwehrbedarfsplan,

die bauliche Entwicklungsplanung

für alle städtischen

Grund- und Mittelschulen,

die Ausstattung der „digitalen

Schulen“, die Eröffnung

der Therme, die neue Kälteanlage

für die Eissporthalle, die

im September in Betrieb geht -

und ebenfalls wichtig: die Umsetzung

des Jugendkonzepts

mit der Wiedereröffnung von

Xtra und Fresh.“ Über die Lösung

für das Hoyerbergschlösschen

sei sie „besonders erleichtert“.

Ein wichtiger Meilenstein

für die Stadt ist auch der Abschluss

des Projektes 4-Linden-Quartier

und die erstmalige

erfolgreiche Umsetzung

des Grundsatzbeschlusses So-

▶ Wertvolle Dinge unterm Hammer

Bei der 150. Int. Bodensee-Kunstauktion

kommen im Auktionshaus

Michael Zeller u.a. ein Heckel und

zwei Chagalls unter den Hammer. S. 14

BoN (Sozialgerechte Bodennutzung).

Diese bedeutsame

städtebauliche Maßnahme

mit 414 neuen Wohnungen,

von denen 136 gefördert sind,

geht jetzt in die Realisierung.

Dies zeige auch, was die Arbeit

in der Stadtverwaltung

ausmache: Einerseits kurzfristige

Lösungen für die aktuellen

Probleme finden, aber

gleichzeitig auch die mittelfristigen

und langfristigen Strukturen

im Blick behalten.

„Das können wir als Verwaltung

nicht allein stemmen“,

macht Alfons klar, „daher bin

ich froh, dass wir kompetente

Partner haben, wie beispielsweise

unsere GWG oder die

Stadtwerke, aber auch die IHK,

mit der wir bei vielen Querschnittsthemen

konstruktiv

zusammenarbeiten.“

Mit dem wöchentlichen Videogruß

aus der Toskana, der

wöchentlichen Bürgersprechstunde,

dem Bürgerbrief zu Beginn

des Kampagnenjahres,

aber auch mit der digitalen

Bürgerversammlung habe

man auch neue Wege in der

Öffentlichkeitsarbeit beschritten.

Die Stadt hat auch die

Stadtratsseite in der Bürgerzeitung

wieder eingeführt. Das

Bürgerbeteiligungsverfahren

beim Karl-Bever-Platz habe zudem

gezeigt, dass es Stadtrat

und Verwaltung mit der Einbindung

der Lindauerinnen

und Lindauer in städtische

Entscheidungsprozesse ernst

meinen.

„Bei weiteren Projekten

sind wir ebenfalls vorangekommen.

So haben wir jetzt

nach der Insel auch in Bad

Schachen der Ausweitung von

Ferienwohnungen einen Riegel

vorgeschoben. An diesem

Thema arbeiten wir für die anderen

Stadtteile weiter“, verspricht

sie. Die Zufahrt zu den

Thermenparkplätzen unter

der Kamelbuckelbrücke ist

ebenfalls in der Umsetzung.

Fortsetzung auf folgender Seite

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat


2 28. August 2021 • BZ Ausgabe KW 34/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Fortsetzung von vorhergehender

Seite

„Die Aufgaben gehen uns

nicht aus. Der Wasserschaden

in der Inselhalle beschäftigt

uns weiter. Die Gartenschau

läuft noch bis zum 10. Oktober

2021. Natürlich war es unter

Coronabedingungen schwierig,

das Projekt Gartenschau

durchzuführen.“ Sie freue sich

aber darüber, dass die Lindauerinnen

und Lindauer diese gut

angenommen haben. Dies

zeigten die 8.000 verkauften

Dauerkarten. „Ich freue mich

auch, dass vieles bleiben wird,

das ohne die Gartenschau

nicht möglich gewesen wäre“,

sagt Alfons und nennt dabei

unter anderem den Bürgerpark

mit Kiosk, die Uferstufen, den

Skatepark und die Spielplätze.

Angesichts der anhaltenden

Corona-Infektionslage im Vorfeld

und während des Kampagnenjahrs

2021, das durch die

Gartenschau, die Eröffnung

der Therme Lindau und die

Kunstausstellung Chagall

maßgeblich geprägt wird, waren

besonders viele Organisations-

und Koordinationsaufgaben

der verschiedenen städtischen

Ämter auch in Zusammenarbeit

mit anderen Behörden

und Institutionen zu bewältigen:

So wurde ein umfangreiches

Verkehrskonzept

erstellt und mit der Polizei abgestimmt,

eine Vernetzungsrunde

zwischen Stadt, Landratsamt

und Polizei zu coronaspezifischen

Themenkomplexen

etabliert und gemeinsam mit

dem BRK Lindau, der Allgäu

Medical GmbH und der IHK im

April die Schnellteststrategie

„Lindau will raus!“ erarbeitet.

Eines der großen Themen

nach der Sommerpause sei die

Weiterentwicklung der Mobilität

in Lindau unter Berücksichtigung

der Empfehlungen zum

Karl-Bever-Platz. Dabei gelte es,

die Parkplatzfrage ebenso anzugehen

wie die Mobilitätswende

voranzutreiben.

„Ich bin zuversichtlich, dass

wir auch bei diesen Aufgaben

gemeinsam weiterkommen

werden“, sagt sie abschließend.

„Erstmal aber danke ich Stadtrat

und Verwaltung für die geleistete

Arbeit und wünsche erholsame

Ferien!“ Jürgen Widmer

Autonomer Shuttlebus fährt in Lindau

Kostenloses Pendeln zwischen Haltestelle Heidenmauer und Gartenschaugelände

Startschuss für den Shuttleverkehr:

In Lindau hat jetzt der

Shuttlebus Fahrt aufgenommen,

der bis zum Ende der Gartenschau

am 10. Oktober Fahrgäste

kostenlos transportieren

wird. Das autonome Fahrzeug

pendelt auf der Lindauer Insel

zwischen der Haltestelle

Heidenmauer und dem Gelände

der Gartenschau „Natur in

Lindau 2021“.

Der fahrerlos fahrende Kleinbus

ist ein Projekt des Unternehmens

Continental, der

Stadt Lindau und des Stadtverkehr

Lindau. Eingesetzt wird

ein Fahrzeug des Typs EZ10 des

Technologieunternehmens EasyMile.

Das Transportmittel

mit der Bezeichnung CUbE,

das in seiner Form an einen

Würfel erinnert, wird seine

Fahrstrecke im öffentlichen

Straßenverkehr Lindaus fahren.

Solche Fahrzeuge von sind

bereits in mehr als 30 Ländern

weltweit im Einsatz und werden

häufig dafür verwendet,

die sogenannte „Erste- und

letzte Meile“-Problematik, mit

der Transportlücken bei Reiseantritt

oder auf dem Heimweg

bezeichnet werden, zu lösen:

Sie ergänzen den Nahverkehr

effizient und machen damit

den ÖPNV attraktiver.

In Lindau fährt das Fahrzeug

im 15 Minuten-Takt eine Rundstrecke

von zwei Kilometern.

Unterwegs ist der Shuttlebus

täglich von 10 bis 13 Uhr sowie

von16 bis 19 Uhr.


Sylvia Ailinger

Dieses autonome Fahrzeug pendelt jetzt als kostenloser Shuttlebus

auf der Lindauer Insel zwischen der Haltestelle Heidenmauer und

dem Gelände der Gartenschau „Natur in Lindau 2021“.


Bildquelle: Stadtverwaltung Lindau

Standesamt erweitert Hochzeitsangebot

Heiraten in Lindau: Mehr Termine für mehr Brautpaare - Stadt reagiert auf Nachfrage

Das Standesamt der Stadt

Lindau wird von September an

zusätzliche Hochzeitstermine

anbieten. Dies teilt die Stadt

in einer Pressemitteilung mit.

„Unser Standesamt mit seinem

unvergleichlichen Blick

auf See und Berge lockt stets

viele Brautpaare an“, sagt die

Leiterin des Standesamts, Caroline

Hiel.

Sie und ihr Team boten bislang

jeden Freitagvormittag, außer

an Feiertagen, und zudem einmal

im Monat an einem Donnerstag

und Samstag Hochzeitstermine

an. Ab September

wird das Angebot um einen

Freitagnachmittag im Monat

sowie einen zweiten Samstagvormittag

erweitert. Dadurch

hofft das Standesamt auch, die

Wartezeiten für Einheimische

verkürzen zu können. „Wir

freuen uns, dass wir damit

noch mehr Lindauerinnen

und Lindauern den Wunsch

nach einer Hochzeit in ihrer

Heimatstadt erfüllen können“,

sagt Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons.

Die zur Verfügung stehenden

Termine können auf der

Homepage der Stadt Lindau im

neuen Online-Kalender unter

www.stadtlindau.de, Bürger,

Politik & Verwaltung, Ämter,

Abteilungen, Sachgebiete, Rubrik

Standesamt eingesehen

und gebucht werden. Die Termine

für 2022 werden ab Oktober

zur Buchung freigeschaltet.

Standesamt-Termine können

ein Jahr im Voraus gebucht

werden. Jürgen Widmer

Das Standesamt der Stadt Lindau wird ab dem kommenden Monat

zusätzliche Hochzeitstermine anbieten. Bildquelle: Stadtverwaltung Lindau

Bürgermeister Rietsch kommt nach Lindau

Besuch aus Bregenz: Auf dem Programm steht Besichtigung der Chagall-Ausstellung

Vollsperrung

Kreuzung im

Motzacher Weg

Die Bauarbeiten in der Schanzgasse

Lindau werden bis Freitag,

18. Juni, verlängert. Bis zu

diesem Datum ist die Schanzgasse

voll gesperrt, da die Straße

ausgebaut wird. Im Zusammenhang

mit diesem Ausbau

fallen weitere Arbeiten an, wie

beispielsweise das Vorbetonieren

und Unterfangen von Gebäuden,

die kein Fundament

haben. Fußgänger und Radfahrer

können die Baustelle nicht

passieren.

SAR

Die gute, nachbarschaftliche

Zusammenarbeit zwischen

Bregenz und Lindau soll auch

in Zukunft gepflegt, intensiviert

und verbessert werden.

Das bekräftigten die Lindauer

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons und der Bregenzer

Bürgermeister Michael Ritsch

beim Besuch einer Bregenzer

Delegation in Lindau.

Michael Ritsch ist seit

knapp einem Jahr im Amt

und nutzte seinen Besuch in

Lindau auch dazu, die Sonderausstellung

„Marc Chagall

– Paradiesische Gärten“

anzuschauen. Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn

und die Ko-Kuratorin der

Ausstellung, Dr. Sylvia Wölfle,

begrüßten die Gäste aus

Bregenz, zu denen auch

Stadtamtsdirektor Mag. Florian

Bachmayr-Heyda und

Bruno Wackernell aus dem

Büro des Bürgermeisters gehörten,

im Kunstmuseum.

Die Bregenzer Festspiele und

die Stadt Lindau werden im

Oktober mit dem Europäischen

Kulturpreis ausgezeichnet

und so ist unter anderem

das kulturelle Engagement

der Nachbarstädte eine

starke Verbindung, die künftig

ausgebaut werden soll.

Pia Mayer, Kulturamt Lindau

Besuch aus Bregenz: Die Lindauer Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons (2.v.

rechts) besuchte mit ihrem Amtskollegen aus Bregenz, Bürgermeister Michael

Ritsch (2. v. links), die Chagall-Ausstellung in Lindau. Rechts im Bild der Lindauer

Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn, ganz links: Stadtamtsdirektor

Mag. Florian Bachmayr-Heyda aus Bregenz. Fotoquelle: Kulturamt Lindau/Pia Mayer


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 28. August 2021 • BZ Ausgabe KW 34/21

3

Projektschmiede ist aktiv

Einreichung von weiteren Themen und Ideen sind willkommen

Zu einer weiteren Projektschmieden

hatten sich nach einer

längeren, coronabedingten

Pause Anfang August Lindauer

Bürgerinnen und Bürger in der

Inselhalle getroffen.

Die Verantwortlichen der

Stadt arbeiten intensiv daran,

Konzepte zu finden, mit denen

Veranstaltungen stattfinden

können, auch wenn die coronabedingten

Einschränkungen

in den nächsten Monaten nicht

weniger werden sollten. So

gibt es für einige Events eventuell

Alternativlösungen. Andere

Veranstaltungen müssen

abgesagt werden.

Klar ist aktuell, dass der Lindauer

Wandertag, der von Mai

auf September 2021 verschoben

worden war, abgesagt werden

muss. Die Verantwortlichen

freuen sich auf den Wandertag

2022, der für den 26.

Mai geplant ist.

Das Hafenfest zur RUND

UM kann in diesem Jahr coronabedingt

nicht stattfinden.

Die Langstreckenregatta selbst

startet aber am 25. September

um 7 Uhr vor Lindau, ausnahmsweise

als Tagesregatta.

Der Kurs führt von Lindau über

Romanshorn nach Konstanz

und wieder zurück.

Nach Rücksprache mit dem

Landratsamt Lindau muss

schweren Herzens auch der

Die Projektschmiede ist seit

2018 fixer Bestandteil der Bürgerbeteiligung

in Lindau.

Interessierte können gemeinwohlorientierte

Projektideen

vorstellen und gemeinsam

weiterentwickeln. Trotz

Hygiene- und Sicherheitsabstand

wurde beim letzten Treffen

intensiv an einer App für

Lindau sowie an zwei weiteren

Projekten zum Thema Klimaschutz

geschmiedet: Bürgerkraftwerk

und Lindau ohne

fossile Energien.

Die Projektgeber wollen auf

diesem Weg ihre Projekte so

weit entwickeln, dass sie sie in

den Klimabeirat einreichen

können. Auch die Projektstelle

Bürgerbeteiligung hatte sich

mit der Frage, wie das Lindau

der Zukunft aussehen könnte,

an die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer gewandt.

diesjährige Lindauer Jahrmarkt

abgesagt werden. Eine solche

Großveranstaltung ohne räumliche

Begrenzung kann coronabedingt

aktuell nicht genehmigt

werden. Die Organisatoren

arbeiten gemeinsam mit

dem Schaustellerverband daran,

eine kleine Lösung für den

Rummel zu finden. Oberstes

Prinzip für die Verantwortlichen

ist die Sicherheit der Akteure

sowie der Besucherinnen

Die nächste Projektschmiede

findet am Dienstag, 21. September,

um 18 Uhr in der Inselhalle

statt. Ein Projekt wird

sich mit dem Thema Einsamkeit

im Alter beschäftigen. Es

gibt aber auch noch Raum für

weitere Projektideen. Anmeldungen

als Projektgeber oder

Mitentwickler sind jederzeit

unter projektschmiede@lindau.de

möglich. Die Projektschmiede

ist ein Angebot der

Stadt Lindau und wird unterstützt

durch die Spielbank Lindau.

Alexandra Abbrederis

Stadt prüft Variante Mini-Rummel

Hafenweihnacht: Verordnung für Weihnachtsmärkte abwarten

Am Sonntag, 26. September,

findet die Bundestagswahl

statt. Für die Beantragung von

Briefwahlunterlagen hat das

Wahlamt der Stadt Lindau in

der Zeit von Montag, 30. August,

bis einschließlich Freitag,

24. September, geöffnet.

Lindauerinnen und Lindauer,

die für die Bundestagswahl

wahlberechtigt sind, bekommen

bis spätestens Sonntag, 5.

September, mit der Post ihre

Wahlbenachrichtigung. Auf

der Rückseite dieser Benachrichtigung

befindet sich das

und Besucher.

In Sachen Lindauer Hafenweihnacht

warten die Verantwortlichen

noch die auf Bundesund

Landesebene erstellte Verordnung

für Weihnachtsmärkte

ab. Falls Weihnachtsmärkte in

abgegrenzten Bereichen möglich

sind, geben die Verantwortlichen

die Hoffnung auf eine

Lindauer Hafenweihnacht 2021

nicht auf.


Arnold Weiner

Auch das Hafenfest zur RUNDUM kann in diesem Jahr coronabedingt

nicht stattfinden. Bildquelle: Lindau Tourismus und Kongress GmbH | Wolfgang Oberschelp

Briefwahlunterlagen beantragen

Bundestagswahl: Wahlbenachrichtigung kommt mit der Post

Antragsformular für die Erteilung

eines Wahlscheins mit

Briefwahlunterlagen. Dieser

Unterlagen können entweder

über dieses Formular, per Post

oder per Mail beantragt werden.

Die Beantragung ist nicht

an eine bestimmte Form gebunden.

Der Antrag sollte jedoch

mindestens folgende Daten

zur eindeutigen Identifizierung

der/des Antragstellenden

enthalten: Name, Vorname,

Anschrift und Geburtsdatum.

Wer diese Benachrichtigung

bekommen hat und die

Briefwahlunterlagen an eine

andere als die Wohnanschrift

zugeschickt bekommen möchte,

kann die gewünschte

Adresse nennen. Wegen Corona

bittet das Wahlamt die

Wählenden darum, wenn

möglich ihre Briefwahlunterlagen

nicht persönlich vor Ort

zu beantragen. Fragen beantwortet

das Wahlamt telefonisch

unter 08382/918-381

und per Mail unter wahlamt@

lindau.de von Montag bis Freitag,

7.30 bis 12.30 Uhr und 14

bis 16 Uhr, am Mittwoch bis

17.30 Uhr. Sylvia Ailinger

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen

und liebe Lindauer,

der Sommer scheint regelrecht

zu fliegen, so schnell

vergeht die - leider viel zu oft

verregnete - Zeit. Ich darf

mich nun auch für zwei Wochen

in den Urlaub verabschieden.

Die Sitzungen für

den September, insbesondere

des Stadtrats am 20. September,

haben wir soweit wie

möglich bereits vorbereitet,

sodass wir nach den Ferien

wieder gut durchstarten können.

Während meiner Abwesenheit

werden mich Katrin

Dorfmüller und Mathias

Hotz vertreten, denen ich für

die Unterstützung und die

konstruktive Zusammenarbeit

herzlich danke! Auch die

Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren Mitarbeiter

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Stadtverwaltung sind natürlich

weiterhin für Sie da. Es

ist schön, die Stadt in guten

Händen zu wissen.

Dies wird auch für die Zeit ab

Anfang Oktober gelten, wenn

mein Mann und ich unseren

Nachwuchs erwarten, auf den

wir uns bereits sehr freuen.

Auch in dieser Zeit werden meine

beiden Stellvertreter und das

Verwaltungsteam für Sie da

sein.

Den „Gruß aus der Toskana“

übernehmen dann die Amtsleiterinnen

und Amtsleiter, um Sie

über das Geschehen in der Stadt

auf dem Laufenden zu halten.

Für diese Bereitschaft danke ich

den KollegInnen und freue

mich, dass Sie als Leserinnen

und Leser so auch die Frauen

und Männer kennenlernen, die

so engagiert für unsere Stadt arbeiten.

Ich wünsche Ihnen noch eine

erholsame Ferienzeit und bedanke

mich auch bei Ihnen für

die vielen positiven Rückmeldungen

und wohlwollenden

Anregungen in den vergangenen

Monaten.

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir

Assistenz (m/w/d) für die Werkleitung

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 03.09.2021.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

Hubert Wilhelm

der unerwartet im Alter von 58 Jahren verstorben ist. Herr Hubert Wilhelm

war seit 2010 als Schulhausmeister / Hallenwart in der Grundschule Hoyren,

im Kindergarten und in der Turnhalle in Hoyren sowie in der Grundschule

und im Freizeitzentrum Oberreitnau beschäftigt.

Wir werden uns stets in großer Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes

Mitgefühl gilt seiner Familie.

STADT LINDAU (BODENSEE)

Dr. Claudia Alfons Die Kollegen/innen Peter Wenzler

Oberbürgermeisterin des Hausmeisters und Personalrat

Reinigungsdienste


4 28. August 2021 • BZ Ausgabe KW 34/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Charta der Vielfalt: Mehr Wertschätzung für alle

Stadt Lindau und vhs Lindau unterschreiben Urkunde auf der Gartenschau - Für Arbeitsumfeld ohne Vorurteile

Die Stadt Lindau und die Volkshochschule

Lindau haben jetzt

auf der Gartenschau gemeinsam

die Charta der Vielfalt unterzeichnet,

eine Initiative zur

Förderung von Vielfalt in Unternehmen

und Institutionen

unter der Schirmherrschaft

von Bundeskanzlerin Angela

Merkel. Damit setzen sich

Stadt und vhs sichtbar für ein

wertschätzendes und vorurteilsfreies

Arbeitsumfeld ein.

In der Bahnhofsmission in

Lindau wurde jetzt in einem offenen

Austausch zwischen Vertretern

der Bahnhofsmission

und Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons die Not

wohnungsloser und einsamer

Menschen thematisiert, die

durch die Corona-Pandemie

verschärft wurde.

Bei der Diskussion wurde klar:

Eine Wohnung oder ein Dach

über dem Kopf zu finden,

reicht meist nicht aus, um eine

Rückkehr in ein geregeltes

Leben zu ermöglichen. „Ein

Jahreshauptversammlung

bei der Feuerwehr Lindau:

Nach anderthalb Jahren coronabedingter

Pause hatte

jetzt im Innenhof der Hauptwache

wieder eine Versammlung

im kleinen Kreis

stattgefunden.

Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen:

Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und Lea

Gottschick (rechts), stellvertretende Leiterin der Volkshochschule

Lindau, haben jetzt am interkulturellen vhs Garten auf der Gartenschau

Lindau gemeinsam die Charta der Vielfalt unterzeichnet


Bildquelle: Sylvia Ailinger

Auf der Agenda standen

Dienstverpflichtungen, Ehrungen,

Beförderungen und

eine Verabschiedung. So

konnten insgesamt 29 neue

Feuerwehrleute, die aus vielen

verschiedenen Ländern

stammen, zum Dienst verpflichtet

werden. „Diese Zahl

stimmt zuversichtlich, mit

euch wird Lindau noch sicherer!“,

lobte Stadtbrandinspektor

Max Witzigmann.

Zahlreiche langjährig engagierte

Mitglieder der Lindauer

Feuerwehr konnten bei

dieser Versammlung für ihren

Dienst seit zehn, 25, 30

oder 40 und sogar 45 Jahren

geehrt werden. In der Summe

kamen so 445 Jahre Feuerwehrdienst

zusammen.

Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons lobte:

„Es verdient Hochachtung

und Respekt, dass Sie alle unzählige

Stunden Ihrer Freizeit

für das Gemeinwohl opfern

und sich Gefahren und

Belastungen aussetzen.“


Sylvia Ailinger

Die Unterzeichnung steht auch

für die Wertschätzung aller

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

unabhängig von deren

Geschlecht und geschlechtlicher

Identität, Nationalität,

ethnischer Herkunft, Religion

oder Weltanschauung, Behinderung,

Alter, sexueller Orientierung

und Identität.

Die Unterzeichnung steht

auch für die Wertschätzung aller

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

unabhängig von deren

Geschlecht und geschlechtlicher

Identität, Nationalität,

ethnischer Herkunft, Religion

oder Weltanschauung, Behinderung,

Alter, sexueller Orientierung

und Identität.

Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons: „Sich

für Vielfalt einzusetzen und sie

zu nutzen ist heute wichtiger

immer höherer Anteil unserer

Gäste ist psychisch stark verändert

und belastet“, erklärte

Conny Schäle, Leiterin der

Bahnhofsmission in Lindau.

Vor diesem Hintergrund sei es

noch wichtiger geworden,

dass die Bahnhofsmission ihren

Gästen einfache Dinge

wie die Möglichkeit zum Duschen

und Wäsche waschen

bieten kann.

Andererseits zeige diese Entwicklung

aber auch, so Alfons,

„wie wichtig es für unsere Gesellschaft

ist, dass Menschen

für andere Menschen Verantwortung

übernehmen und psychischen

Halt geben, so, wie es

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Bahnhofsmission

Lindau für in Not geratene

Menschen tun“.

Trägervertreterin Sigrid Pätzold

vom Träger IN VIA Augsburg:

„Diese Entwicklung hin

zu einer zunehmenden psychischen

Belastung verändert

auch die Arbeitsinhalte der ehren-

und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

der Bahnhofsmission“


Sylvia Ailinger

denn je. In ihr schlummert ein

erhebliches Potential, schließlich

ist unsere Gesellschaft

heute vielfältiger und differenzierter

als jemals zuvor.“ Lea

Gottschick, stellvertretende

Leiterin der Volkshochschule,

sieht es so: „Durch unseren

Einsatz für Vielfalt gelingt uns

die Anpassung an gesellschaftliche

und wirtschaftliche Veränderungen

wie Globalisierung,

demographischer Wandel

und sinkende Erwerbstätigenzahlen.“

Für sie ist die Unterzeichnung

aber auch ein positives

Zeichen zur Förderung von

Vielfalt bei Mitarbeitenden,

vhs-Teilnehmerinnen und

-Teilnehmern sowie Kooperationspartnerinnen

und –partnern

der Stadt.

Ein aktuelles Beispiel eines

Lindauer Projektes zur Förderung

von Vielfalt und Chancengleichheit

ist der interkulturelle

vhs-Garten auf der Gartenschau

LIndau. Dort gärtnern

Menschen mit Fluchterfahrung

und Lindauerinnen

und Lindauer ohne Fluchterfahrung

gemeinsam. Durch

die Beteiligung entsteht ein

neuer Raum des Austauschs,

die vorhandene Vielfalt wird

wertgeschätzt. Zudem werden

Teilhabemöglichkeiten geschaffen,

die sonst wegen finanzieller

oder sozialer Barrieren

nicht gegeben wären. In

Lindau sollen noch viele weitere

Projekte folgen, sind sich Alfons

und Gottschick sicher.

Die Volkshochschule Lindau

ist als Einrichtung offen

für alle. „Nirgendwo sonst in

Lindau kommen so viele unterschiedliche

Menschen zusammen,

um sich individuell weiterzubilden

wie in der vhs“,

freut sich Lea Gottschick.

Die Vorteile einer vielfältigen

Arbeitskultur sehen auch immer

mehr Unternehmen und

Institutionen: Rund 3.800 Konzerne,

Betriebe, öffentliche Institutionen,

Vereine, Stiftungen

und Verbände haben die Charta

der Vielfalt inzwischen unterzeichnet.

Davon profitieren etwa

14 Millionen Beschäftigte.


Sylvia Ailinger

Psychische Belastung von Menschen in Not nimmt zu

Treffen zum offenen Austausch in der Bahnhofsmission Lindau - Corona verändert die Situation völlig

Trafen sich zum offenen Austausch: (von links nach rechts) Conny

Schäle, Leitung Bahnhofsmission Lindau, Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin

in Lindau, Roland Hüber, Mitglied des Vorstands

Diakonie Kempten Allgäu, Werner Petzold, ehrenamtlicher Mitarbeiter

Bahnhofsmission Lindau, Sigrid Pätzold, Geschäftsführerin vom

Trägerverein IN VIA Augsburg e.V.

Bildquelle: privat

Feuerwehr Lindau begrüßt 29 Neuzugänge

Nach anderthalb Jahren wieder Versammlung in der Hauptwache - Diesmal Treffen im kleineren Kreis

Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr Lindau: Nach anderthalb Jahren coronabedingter Pause

hatte jetzt im Innenhof der Hauptwache eine Versammlung für Ehrungen, Dienstverpflichtungen, Beförderungen

und eine Verabschiedung stattgefunden.

Bildquelle: Sylvia Ailinger


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 28. August 2021 • BZ Ausgabe KW 34/21

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DB Rad+ App motiviert Nutzer zum Radfahren

Stadt Lindau und IHK Schwaben sowie Deutsche Bahn schützen Klima und stärken Wirtschaft

Mit der App DB Rad+ wollen

die Deutsche Bahn, die IHK

Schwaben und die Stadt Lindau

das Klima weiter schützen und

gleichzeitig den örtlichen Einzelhandel

und die Gastronomie

stärken. Die App zählt die per

Rad gefahrenen Kilometer und

wandelt diese in Guthaben um,

das bei teilnehmenden Partnern

am Bahnhof und in den Aktionsgebieten

gegen Rabatte und

Prämien eingelöst werden kann.

Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung

der Stadtwerke

Lindau haben einstimmig

die Entscheidung getroffen,

für die Sparte Telekommunikation

einen Partner zu

suchen. Dies haben Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons

und der Aufsichtsrat der

Stadtwerke in einer gemeinsamen

Stellungnahme noch

einmal klargestellt.

Sie reagierten damit auf eine

Presseveröffentlichung über

die Eigenkündigung von acht

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der TK Lindau. In den

sozialen Netzwerken wurden

die Stadtwerke daraufhin von

ehemaligen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der TK

schwer kritisiert.

Der Aufsichtsrat ist von

der Geschäftsführung kontinuierlich,

offen und transparent

über die Entwicklung

der TKL informiert worden

und war bei allen Schritten

eingebunden, heißt es weiter.

Dass betroffene Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

über die Entscheidung, einen

Partner zu suchen, enttäuscht

sind, ist sehr verständlich.

Wir halten die

Entscheidung der Geschäftsführung,

konsequent keine

Aussagen zu Personalangelegenheiten

zu veröffentlichen,

für absolut richtig und

seriös. Diskretion in Personalfragen

ist für uns als Arbeitgeber

eine Selbstverständlichkeit.

Der dynamisch zunehmende

Wettbewerb in den

Bereichen Rechenzentrum /

IT und Telekommunikation

Radfahrende profitieren somit

von jedem geradelten Kilometer

und unterstützen zugleich

lokale Geschäfte. Dies geht

aus einer gemeinsamen Presserklärung

hervor. Für dieses

Projekt suchen IHK, DB und

Stadt jetzt Partner.Stattgefunden

hatte die Kampagne vom

21. Juni bis zum 11. Juli. Im

Rahmen der Aktion gab es

auch Auszeichnungen in verschiedenen

Kategorien zu gewinnen:

Radelaktivstes Team,

radelaktivste Schulklasse, aktivste

Radlerin/aktivster Radler,

aktivste Schülerin/aktivster

Schüler, aktivstes Stadtratsmitglied.

Die App soll, so Jaime Valdes

Valverde, Mobilitätsmanager

der Stadt Lindau, zum Radfahren

motivieren. „Jeder erradelte

Kilometer bringt bei

den städtischen Einrichtungen,

Einzelhändlern oder Gastronomiebetrieben

vor Ort

Prämien oder Rabatte.“ Gefördert

wird die App durch das

Bayerische Staatsministerium

für Wohnen, Bau und Verkehr.

Für Markus Anselment,

stellvertretender Hauptgeschäftsführer

der Industrieund

Handelskammer Schwaben,

entsteht hier ein attraktiver

Synergieeffekt: „Während

die Nutzer neue Geschäfte und

deren Angebote in der Region

kennenlernen können, schonen

sie gleichzeitig die Umwelt.“

Für die teilnehmenden Geschäfte

lohne sich die Aktion

ebenfalls, ist Anselment überzeugt.

„Die Teilnahme an der

App bringt neue Kundinnen

und Kunden in die Ladengeschäfte

oder Restaurants, und

die Unternehmen haben es

selbst in der Hand, wie sie sich

einbringen möchten.“

„Die teilnehmenden Unternehmen

erscheinen auf der

Website https://radplus.bahnhof.de/

und profitieren auch

von den Marketingmaßnahmen

auf Social Media, die wir in

Stellungnahme des Aufsichtsrats der Stadtwerke Lindau

Vorwürfe ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den sozialen Netzwerken

ihrer Region veranlassen werden.“,

sagt Ole Hänsel, für die

App zuständiger Projektmanager

bei DB Station&Service.

Bevor die App aber in Lindau

startet, suchen Stadt, IHK und

DB jetzt nach Unternehmen,

die bereit sind, sich zu beteiligen

und dadurch nachhaltige

Mobilität unterstützen. So wird

die IHK Schwaben in den kommenden

Tagen auf ihre Mitgliedsunternehmen

zugehen.

Interessierte Unternehmerinnen

und Unternehmer können

sich aber auch direkt an

Ole Hänsel wenden. Dann berät

er, was die gewinnbringendste

Prämie für das jeweilige Unternehmen

sein könnte. Dabei

gibt es keine festen Laufzeiten

und die Prämien können jeweils

angepasst werden.

Ansprechpartner: Ole Hänsel

E-Mail:

rad.plus@deutschebahn.com

Telefon: 089 130883068


Jürgen Widmer

brachten die Stadtwerke-

Tochter in eine schwierige

Lage. Hinzu kamen versäumte,

aber notwendige Investitionen

in der Vergangenheit,

die immer mehr Mängel und

Probleme verursachten. Die

TK ist langjährig ein „Sorgenkind“

– die Probleme existieren

seit vielen Jahren. Ohne

Investitionen in Millionenhöhe

und in zusätzliches

hochqualifiziertes Personal

waren und sind die Probleme

nicht lösbar.

Die Analyse der Stadtwerke

wurde durch eine externe Unternehmensberatung

bestätigt.

Mit größter Sorgfalt wurden

mögliche Handlungsund

Zukunftsalternativen erarbeitet

und durchgerechnet.

Als einzige wirtschaftlich

realisierbare Möglichkeit, die

im Interesse der Kundinnen

und Kunden, der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, sowie

der Stadt Lindau ist, blieb das

Weiterführen und der Ausbau

des Breitbandnetzes und die

Suche nach einem Partner für

die Sparte Rechenzentrum /

IT und die Telekommunikation.

Jürgen Widmer

Auch in Lindau ist Earth Night

Lichtverschmutzung: Licht aus für wenigstens eine dunkle Nacht im Jahr

Mit der Earth Night am Dienstag,

7. September, soll ein

verantwortungsvoller Umgang

mit Kunstlicht für die Zukunft

erreicht werden. Auch

Lindauerinnen und Lindauer

sind aufgefordert, sich an der

Aktion zu beteiligen.

Initiiert wird die Earth Night

von der ehrenamtlichen Vereinigung

Paten der Nacht.

Die Idee: Um 22 Uhr sollen

alle Menschen das Licht für

eine Nacht lang ausschalten.

So soll ein Zeichen gegen

die immer größer werdenden

Kunstlichtmassen gesetzt

werden, mit denen die Menschen

die Nächte immer heller

werden lassen. Diese

Lichtverschmutzung tötet

pro Jahr Hunderte Milliarden

pflanzenbestäubende

Insekten, irritiert Vögel und

Pflanzen, macht den Schlaf

weniger erholsam, fördert

Krankheiten und lässt den

Sternenhimmel verschwinden.

Deshalb lautet das Motto

der Aktion: Licht aus für

wenigstens eine dunkle

Nacht im Jahr.

Konkret geht es vor allem

darum, alle Außenlichtquellen,

die nicht der Sicherheit

dienen, abzuschalten oder

zumindest zum Teil abzuschalten.

Dazu gehören

Schaufenster- und Werbebeleuchtungen

sowie Lichter

an Haustüren, Häusern und

Fassaden, aber auch Naturflächen-

und Gartenbeleuchtung.

Dennoch muss niemand

während der Earth Night zu

Hause im Dunklen sitzen. Es

reicht, Jalousien, Rollos oder

Vorhänge an den Fenstern zu

schließen. So wird die Nacht

merklich dunkler. Die Initiatoren

haben noch weitere

Tipps zur Reduzierung der

Lichtverschmutzung und Informationen

zur Aktion unter

www.earth-night.info.


Sylvia Ailinger

Fachstelle für Demenz

Virtuelle Informationsabende und Schulung

Die Fachstelle für Demenz und

Pflege Schwaben bietet interessierten

Lindauerinnen und

Lindauern zwei Veranstaltungen

an.

Um Möglichkeiten zur Unterstützung

bei der Pflege zu

Hause geht es bei virtuellen

Informationsabenden für Interessierte

und Betroffene. Die

Online-Termine sind am 28.

September, 10. November und

am 11. Januar 2022. Ein weiteres

Angebot ist die Schulung

zur ehrenamtlichen Einzelperson,

die als Privatperson

Leistungen mit der Pflegekasse

abrechnen kann. Die nächsten

Online-Schulungstermine

sind am 25. Oktober, 12.

November und 20. Dezember.

Weitere Termine werden laufend

auf der Webseite unter

www.demenz-pflege-schwaben.de

bekanntgegeben. Mit

diesen Möglichkeiten sollen

Pflegebedürftige und deren

Angehörige vorhandene Unterstützungsangebote

kennenlernen

und erfahren, wie

sie diese in Anspruch nehmen

können. Interessierte

und Betroffene können sich

direkt an die Fachstelle wenden.

Anmeldung und Info:

info@demenz-pflege-schwaben.de,

Tel: 0831/697143-18

oder -15.


Sylvia Ailinger


6 28. August 2021 • BZ Ausgabe KW 34/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Aktionstage zur Nachhaltigkeit: Zukunft Jetzt!

Information und Spaß stehen zwei Tage lang im Mittelpunkt der Veranstaltung auf der Gartenschau Lindau

Um Nachhaltigkeit geht es bei

den Aktionstagen zum Thema

Zukunft Jetzt!, die am Freitag,

10. und Samstag, 11. September

auf dem Gelände des Luitpoldparks

auf der Gartenschau

Lindau stattfinden.

Veranstaltet wird die zweitägige

Aktion gemeinsam von

der Friedensregion Bodensee

und den Friedensräumen Lindau,

der Regionalgruppe Lindau

des BUND Naturschutz,

den parents for future Lindau,

dem Programm Bildung

trifft Entwicklung, des Eine

Welt Netz Bayern, von Engagement

Global und der Stadt

Lindau/Lokale Agenda.

Jetzt geht es auf der Gartenschau

ganz irdisch zu. Die

„Erde“ hat als neues Programmotto

Einzug gehalten.

Daran richtet sich das Programm

bis Mittwoch, 8. September,

aus. Einen besonderen

Schwerpunkt bildet

dabei der Pavillon des Landkreises

mit vielen Veranstaltungen,

die in die gesamte

Region ausstrahlen.

Konfirmanden aus dem schweizerischen Thurgau informierten sich

während des Besuches der Gartenschau Lindau bei der Ausstellung

Friedensklima! über die 17 Klimaziele der Vereinten Nationen.


Bildquelle: Frieder Fahrbach

Mitmachaktionen und

Ausstellungen, Spiele, Informationen

und Inspirationen

stehen an diesen zwei Tagen

im Mittelpunkt. Große und

kleine Besucherinnen und

Besucher können sich spielerisch

über die 17 Nachhaltigkeitsziele

der Vereinten Nationen

informieren, aber

auch über Themen wie Frieden,

Klima- und Umweltschutz,

Armut, Hunger, Konsum,

Bildung, Gesundheit

und Globalisierung.

Herzstück der Aktionstage

bildet die Ausstellung Friedensklima!

der Friedensregion

Bodensee und der Friedensräume

Lindau. Bei dieser

Der Landkreis präsentiert

sich als eine Quelle der Kraft.

Gesunde Natur, behagliche

Rückzugsorte und vielfältige

Angebote für das seelische

und körperliche Wohlbefinden

laden dazu ein, aus der

Fülle zu schöpfen.

Während der Aktionswochen

„ErdReich“ von Donnerstag,

26. August, bis Mittwoch,

8. September, steht die

Natur am Regionalbeitrag

des Landkreises Lindau auf

der Gartenschau im Fokus.

Zusätzlich gibt die neue

Landkreis-App „Facettenreich“

Einblicke in Naturschätze

und Heilpflanzen

der Region.

Mehr Informationen über

die wohltuende Wirkung der

Natur im Landkreis Lindau

vermittelt die neue Landkreis-App

„FacettenReich“.

Die mit Leader-Mitteln geförderte

Anwendung ermöglicht

den Nutzern an der

„Kraftquelle Allgäu“-Erlebnisstation

am Waldsee in

Lindenberg zum Beispiel einen

Besuch in einem virtuellen

Kräutergarten. Außerdem

besteht die Möglichkeit,

gemeinsam mit dem digitalen

Gästeführer Max eine

kurze Achtsamkeitsübung

durchzuführen.

Während der Themenwochen

„ErdReich“ kann auf der

Lindauer Gartenschau eine

wahre Pracht heimischer

Heilpflanzen erlebt werden:

Die Allgäuer Wildkräuterführer

stellen am Donnerstag, 2.

September die „Kraftquelle

Allgäu“ vor und bieten Vorträge

und Workshops rund

um das Thema Kräuter an.

Am Freitag, 27. August kommen

die Kleinen beim Bau

von Insektenhotels voll auf

ihre Kosten.

Am Montag, 30. August

und am Dienstag, 31. August,

wird es herbstlich auf

der Gartenschau. An diesen

beiden Tagen gibt der auch

als „Allgäu Mogli“ bekannte

Pilzsachverständige Rick

Frommknecht sein Wissen

über die vielen in den Wäldern

des Landkreises beheimateten

Pilze an die Gäste

des Regionalbeitrags

weiter.

Informationen zum Veranstaltungsprogramm

auf

dem Gelände der Gartenschau,

am Regionalbeitrag

und an den Satellitenstandorten

sind unter folgendem

Link abrufbar: www.lindau2021.de/events/

. Dort

finden Interessierte auch

weitere Veranstaltungen,

wie beispielsweise das Kinderprogramm,

das sich

ebenfalls mit der Erde beschäftigt.

So können die

Kinder dort töpfern oder

farbenfroh gestalteten Ausstellung

werden insbesondere

die 17 Nachhaltigkeitsziele

thematisiert. Ohne Frieden

gibt es keinen Umwelt- und

Klimaschutz. Interessierte haben

hier die Möglichkeit, an

einer offenen Visionswerkstatt

des Eine Welt Netzwerkes

Bayern im Rahmen des Programms

Bildung trifft Entwicklung

teilzunehmen. Dabei

können sie eigene Ideen

für ein enkeltaugliches Leben

erarbeiten und diese auf Zetteln

an einem Tatenbaum aufhängen.

Begleitet wird die

Ausstellung durch die Kunstinstallation

Sharing Water

von Bärbel Starz. In einem begehbaren

Kubus zeigt die Fotokünstlerin

Aufnahmen zum

Thema Wasser und Müll.

Wie nachhaltig jeder einzelne

selbst schon handelt kann

am Aktionsstand der Kreisgruppe

des BUND Naturschutz

Lindau herausgefunden werden.

Hier wird ein CO2 -Fußabdruck-Test

angeboten, der den

eigenen jährlichen CO2-Verbrauch

darstellt. Außerdem

gibt es hier Informationen, wie

dieser Fußabdruck wieder reduziert

werden kann.

Am 17-Ziele-Mobil von Engagement

Global, einem umgebauten

Schäferwagen, warten auf

die kleinen und großen Besucherinnen

und Besucher ein Solarpanel

zum Aufladen von Handys,

ein Fahrrad, mit dem das

Handy mit eigener Muskelkraft

aufgeladen werden kann, eine

Fotoleinwand zu den 17 Nachhaltigkeitszielen

für Socialmedia-Aktionen,

eine Medienstation

mit Kurzfilmen zum Thema

Flucht, ein lebensgroßes Jengaspiel,

das Eine Welt Glücksrad

sowie weitere Mitmachaktionen,

wie das Weltspiel zum Thema

Globalisierung und Gerechtigkeit.

Nicht zuletzt informieren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

von Engagement Global über

die Möglichkeiten des umweltund

entwicklungspolitischen

Engagements.

Den Abschluss der beiden

Tage wird die Band Grupo Sal

aus Tübingen auf der Bühne

der Gartenschau Uhr musikalisch

gestalten. Dieses Konzert

beginnt am Samstag, 11. September

um 18 Uhr. Das Konzert

ist im Ticketpreis für die

Gartenschau enthalten. Informationen:

https://www.friedensregion-bodensee.de/aktuelles/


Sylvia Ailinger

Die Kraft der Erde: Zwei Wochen lang geht es irdisch zu

Gartenschau lockt mit neuen Themenwochen - Schwerpunkt ist Landkreis-Pavillon mit vielen Veranstaltungen

Programm auf der Gartenschau: Familiengerecht geht es beim Familientag von Lindau Move zu. Wer

Lust aufs Skaten hat, ist ebenso eingeladen wie Slackliner oder Beach-Volleyballer. Foto: Lindau Move

Samenbomben basteln.

Eine ungewöhnliche künstlerische

Intervention verspricht

am Samstag, 28. September,

„The Yard“ zu werden.

Um 17 Uhr beginnt die Mischung

aus Livemusik und DJ.

Für die Live-Musik steht Magdalena

Grabher mit ihrer Mischung

aus neuer Technologie

und traditionellem Songwriting.

Sie singt, spielt verschiedene

Instrumente, während

sie die Loop Station bedient,

baut ein ganzes Lied mit Beats

und Harmonien auf und das

alles direkt live vor den Augen

des Publikums. Danach entert

DJ DichteralsDenker das

Mischpult.

Auf der Radio7-Terrasse

steht am Sonntag, 29. August,

um 15 Uhr die Kawai

Group mit den größten Hits

aus Oper und Operette. Hinter

der Kawai Group verbergen

sich die Sopranistin Anna

Tsartzidse aus Georgien

und die Mezzosopranistin

Stefanie Woodling aus den

USA, dazu kommt die kanadische

Pianistin Megan Behiel.

Die herausragenden

Künstlerinnen präsentieren

Werke aus Oper, Operette

und Musical.

Familiengerecht geht es

unter anderem am Samstag,

4. September, von 11 Uhr an

beim Familientag von Lindau

Move zu. Wer Lust auf

einen Skate-Workshop hat,

ein paar neue Tricks lernen

will oder einfach ungestört

und entspannt im neuen

Skatepark skaten will, ist

ebenso eingeladen wie Slackliner

oder Beach-Volleyballer.

Die Clowns Scheppe und

Boko werden zudem die ganze

Familie mit ihrer neuen

Show “Bifidus der große Zauberer”

zum Lachen und Staunen

bringen.

Dieser Programmpunkt

weist auf einen weiteren Familientag

am Gartenstrand

hin. Am Sonntag, 12. September,

wird die Gartenschau

zum Zirkus. Dann zeigen

sich Artisten und Künstler

beim großen Zirkusfest

am Gartenstrand. Und

selbstverständlich hat sich

auch das Restaurant am See

ein passendes kulinarisches

Angebot ausgedacht. Es kredenzt

„Vulkanisches Gulasch“.


Jürgen Widmer


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 28. August 2021 • BZ Ausgabe KW 34/21

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Kampagne Stadtradeln: Lindau ist auch dabei

34 Teams für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität - Prämierung am 17. September beim ParkingDay

Bereits zum sechsten Mal hat

Lindau in diesem Jahr an der

Kampagne Stadtradeln teilgenommen.

Dabei traten 34 Teams für mehr

Radförderung, Klimaschutz und

Lebensqualität in die Pedale

und sammelten auf dem Weg

zur Arbeit, zur Schule oder bei

Freizeittouren trotz nicht immer

optimalem Wetter viele Radkilometer

für die Stadt Lindau.

Das Ergebnis: 466 Radfahrer

schafften es zusammen auf

124.513 Kilometer. Wegen Corona

verzichteten die Organisatoren

in diesem Jahr schweren

Herzens auf die Lindauer

Radl-Nacht mit Sternfahrt zum

Zeughaus mit bayerischem

Biergarten. Stattdessen gab es

drei kleinere Touren zum Lindenhofpark,

zur Solidarischen

Landwirtschaft Hagenhof und

zur Obstbaumschule in Schlachters.

An allen drei Zielen wurden

Führungen angeboten. Am

letzten Tag der Kampagne trafen

sich rund 20 Radler beim Abradeln

zur Waldschenke.

Stattgefunden hatte die Kampagne

vom 21. Juni bis zum 11.

Juli. Im Rahmen der Aktion gab es

auch Auszeichnungen in verschiedenen

Kategorien zu gewinnen:

Radelaktivstes Team, radelaktivste

Schulklasse, aktivste Radlerin/aktivster

Radler, aktivste Schülerin/

aktivster Schüler, aktivstes Stadtratsmitglied.

Am Freitag, 17. September,

findet um 16 Uhr die Prämierung

Stadtradeln statt, und zwar

während der Europäischen Mobilitätswoche

am Parking Day

auf dem Reichsplatz in Lindau.

Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons wird die Preise

überreichen. Für alle anwesenden

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

gibt es außerdem eine

Tombola mit Überraschungspreisen.


Sylvia Ailinger

Satzung

für die Erhebung der Hundesteuer in der

Stadt Lindau (Bodensee)

(Hundesteuersatzung)

vom 20. Juli 2021

Die Stadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund des Art. 3 Abs. 1

des Kommunalabgabengesetzes (KAG) in der Fassung der Bekanntmachung

vom 04. April 1993 (GVBl. S. 264, BayRS 2024-1-I), das

zuletzt durch Gesetz vom 09. Juni 2020 (GVBl. S. 286) geändert

worden ist, folgende Satzung:

§ 1

Steuertatbestand

Das Halten eines über vier Monate alten Hundes bzw. über vier

Monate alter Hunde im Gemeindegebiet der Stadt Lindau (B) unterliegt

einer städtischen Jahresaufwandsteuer nach Maßgabe dieser

Satzung. Maßgebend ist das Kalenderjahr.

§ 2

Steuerfreiheit

Steuerfrei ist das Halten von

1) Hunden allein zu Erwerbszwecken, insbesondere das Halten

von

a) Hunden in Tierhandlungen,

b) Hunden, die zur Bewachung von zu Erwerbszwecken gehaltenen

Herden notwendig sind und zu diesem Zweck gehalten

werden,

2) Hunden des Deutschen Rotes Kreuzes, des Arbeiter Samariter-

Bundes, des Malteser-Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfallhilfe,

des Technischen Hilfswerkes, die ausschließlich der Durchführung

der diesen Organisationen obliegenden Aufgaben dienen,

3) Hunden ausschließlich zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben,

4) Hunden, die von Angehörigen ausländischer diplomatischer

oder berufskonsularischer Vertretungen in der Bundesrepublik

Deutschland gehalten werden,

5) Hunden, die aus Gründen des Tierschutzes vorübergehend in

Tierasylen oder ähnlichen Einrichtungen untergebracht sind.

6) Hunden, die die für Rettungshunde vorgesehenen Prüfungen

bestanden haben und als Rettungshunde für den Zivilschutz,

den Katastrophenschutz oder den Rettungsdienst zur Verfügung

stehen,

7) Hunden, die für blinde, taube, schwerhörige oder völlig hilflose

Personen unentbehrlich sind.

§ 3

Steuerschuldner; Haftung

(1) Steuerschuldner ist der Halter des Hundes. Hundehalter ist,

wer einen Hund im eigenen Interesse oder im Interesse seiner

Haushalts oder Be¬triebsangehörigen aufgenommen hat. Als

Hundehalter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Verwahrung

genommen hat oder auf Probe oder zum Anlernen hält.

Alle in einen Haushalt oder einen Betrieb aufgenommenen Hunde

gelten als von ihren Haltern gemeinsam gehalten.

(2) Halten mehrere Personen gemeinsam einen oder mehrere Hunde,

sind sie Gesamtschuldner.

(3) Neben dem Hundehalter haftet der Eigentümer des Hundes für

die Steuer.

§ 4

Wegfall der Steuerpflicht, Anrechnung

(1) Die Steuerpflicht entfällt, wenn ihre Voraussetzungen in weniger

als drei aufeinander folgenden Monaten im Kalenderjahr

erfüllt werden.

(2) Tritt an die Stelle eines verstorbenen oder veräußerten Hundes,

für den die Steuerpflicht im Kalenderjahr bereits entstanden

und nicht nach Absatz 1 entfallen ist, bei demselben Halter

ein anderer Hund, entfällt für dieses Kalenderjahr die weitere

Steuerpflicht für den anderen Hund. Tritt in den Fällen des Satzes

1 an die Stelle eines verstorbenen oder veräußerten Hundes

ein Kampfund, entsteht für dieses Kalenderjahr hinsichtlich

dieses Kampfhundes eine weitere Steuerpflicht mit einem

Steuersatz in Höhe der Differenz aus dem erhöhten Steuersatz

für Kampfhunde und dem Steuersatz, der für den verstorbenen

oder veräußerten Hund gegolten hat.

(3) Ist die Steuerpflicht eines Hundehalters für das Halten eines

Hundes für das Kalenderjahr oder für einen Teil des Kalenderjahres

bereits in einer anderen Gemeinde der Bundesrepublik

Deutschland entstanden und nicht später wieder entfallen, ist

die erhobene Steuer auf die Steuer anzurechnen, die dieser

Hundehalter für das Kalenderjahr nach dieser Satzung zu zahlen

hat. Mehrbeträge werden nicht erstattet.

§ 5

Steuermaßstab und Steuersatz

(1) Die Steuer beträgt

für den ersten Hund 100,00 €

für jeden weiteren Hund 196,00 €

für den ersten Kampfhund 1.200,00 €

für jeden weiteren Kampfhund 2.352,00 €

Hunde, für die eine Steuerbefreiung nach § 2 gewährt wird,

sind bei der Berechnung der Anzahl der Hunde nicht anzusetzen.

Hunde, für die die Steuer nach § 6 ermäßigt wird, gelten

als erste Hunde.

(2) Kampfhunde sind Hunde, bei denen aufgrund rassenspezifischer

Merkmale, Zucht und Ausbildung von einer gesteigerten

Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder

Tieren auszugehen ist. Kampfhunde im Sinne dieser Vorschrift

sind alle in § 1 der Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität

und Gefährlichkeit vom 10. Juli 1992 (GVBl S.268)

genannten Rassen und Gruppen von Hunden sowie deren Kreuzungen

untereinander oder mit anderen Hunden.

§ 6

Steuerermäßigungen

(1) Die Steuer ist um die Hälfte ermäßigt für

1. Hunde, die in Einöden gehalten werden. Als Einöde gilt ein

Anwesen, dessen Wohngebäude mehr als 500 m von jedem

anderen Wohngebäude entfernt sind.

2. Hunde, die von Forstbediensteten, Berufsjägern oder Inhabern

eines Jagdscheins ausschließlich oder überwiegend

zur Ausübung der Jagd oder des Jagd oder Forstschutzes

gehalten werden, sofern nicht die Hundehaltung steuerfrei

ist. Die Steuerermässigung tritt nur ein, wenn die Hunde

die Brauchbarkeitsprüfung oder eine ihr gleichgestellte

Prüfung nach § 21 der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen

Jagdgesetzes in der jeweils geltenden Fassung mit

Erfolg abgelegt haben. Die Steuerermäßigung nach Satz 1

kann jeweils nur für einen Hund des Steuerpflichtigen beansprucht

werden. Sind sowohl die Voraussetzungen des

Satzes 1 Nr. 1 als auch des Satzes 1 Nr. 2 erfüllt, wird die

Steuer nur einmal ermäßigt.

(2) Wird ein Hund von dem Tierschutzverein Lindau e.V. vom Halter

in seinen Haushalt aufgenommen, ermäßigt sich die Steuer

für jeden Monat der Hundehaltung um ein Zwölftel des Steuersatzes.

Die Steuerermäßigung wird längstens für die ersten

zwölf Monate der Hundehaltung nach Aufnahme in den Haushalt

gewährt.

(3) Für Therapiehunde, die eine zertifizierte Therapiehundeprüfung

abgelegt haben und nachweislich für soziale und therapeutische

Zwecke eingesetzt werden, wird die Steuer um die

Hälfte ermäßigt. Nachzuweisen ist die Eignung sowie jährlich

der Einsatz des jeweiligen Hundes zu den oben genannten Zwecken.

§ 7

Allgemeine Bestimmungen für Steuerbefreiung

und Steuerermäßigung

Steuerermäßigungen werden auf Antrag gewährt. Der Antrag ist

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

bis zum Ende des Kalenderjahres zu stellen, für das die Steuerermäßigung

begehrt wird. In dem Antrag sind die Voraussetzungen

für die Steuerermäßigung darzulegen und auf Verlangen der Stadt

Lindau (B) glaubhaft zu machen. Maßgebend für die Steuerermäßigung

sind die Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahres. Beginnt

die Hundehaltung erst im Laufe des Kalenderjahres, ist dieser Zeitpunkt

entscheidend.

§ 8

Entstehen der Steuerpflicht

Die Steuerpflicht entsteht mit Beginn des jeweiligen Kalenderjahres

oder – wenn der Steuertatbestand erst im Verlauf eines Kalenderjahres

verwirklicht wird – mit dem Beginn des Tages, an dem

der Steuertatbestand verwirklicht wird.

§ 9

Fälligkeit der Steuer

Die Steuerschuld ist mit der auf das Kalenderjahr entfallenden

Steuer fällig am 01. März eines jeden Kalenderjahres, frühestens

jedoch einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides.

Bis zur Bekanntgabe eines neuen Steuerbescheides ist die Steuer

jeweils zum 01. März eines jeden Jahres fällig und ohne Aufforderung

weiter zu entrichten.

§ 10

Anzeigepflichten und sonstige Pflichten

(1) Wer einen über vier Monate alten Hund hält, muss ihn innerhalb

eines Monats nach Anschaffung unter Angabe von Herkunft,

Alter und Rasse sowie unter Angabe, ob die Hundehaltung zu

einem Zweck im Sinne des § 2 erfolgt, und gegebenfalls unter

Vorlage geeigneter Nachweise der Stadt Lindau (B) melden.

(2) Wer einen unter vier Monate alten Hund hält, muss ihn innerhalb

eines Monats nach Vollendung des vierten Lebensmonats

des Hundes unter Angabe von Herkunft, Alter und Rasse sowie

unter Angabe, ob die Hundehaltung zu einem Zweck im Sinne

des § 2 erfolgt, und gegebenenfalls unter Vorlage geeigneter

Nachweise der Stadt Lindau (B) melden.

(3) Zur Kennzeichnung eines jeden angemeldeten Hundes gibt die

Stadt Lindau (B) eine Hundesteuermarke aus, die der Hund

außerhalb der Wohnung des Hundehalters oder seines umfriedeten

Grundbesitzes stets tragen muss. Der Hundehalter ist

verpflichtet, einem Beauftragten der Stadt Lindau (B) die Steuermarke

auf Verlangen vorzuzeigen, werden andere Personen

als der Hundehalter mit dem Hund angetroffen, sind auch diese

Personen hierzu verpflichtet. Die Hundesteuermarke ist Eigentum

der Stadt Lindau (B). Bei Verlust der gültigen Steuermarke

wird dem Hundehalter auf Antrag eine neue Steuermarke gegen

eine Gebühr ausgehändigt.

(4) Der steuerpflichtige Hundehalter (§ 3) ist verpflichtet, den

Hund innerhalb eines Monats bei der Stadt abzumelden, wenn

der Hund abhandengekommen oder verstorben ist oder wenn

der Halter aus der Stadt weggezogen ist. Mit der Abmeldung

des Hundes ist die noch vorhandene Hundesteuermarke an die

Stadt Lindau (B) zurückzugeben.

(5) Fallen die Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung

weg, ist das der Stadt Lindau (B) innerhalb eines

Monats nach Wegfall anzuzeigen.

§ 11

Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 01.01.2022 in Kraft.

Gleichzeitig tritt die Satzung für die Erhebung der Hundesteuer

in der Stadt Lindau (B) vom 14. November 1980, zuletzt geändert

durch Satzung vom 22. Februar 2013 (Lindauer Bürgerzeitung Nr.

10/2013 vom 09.03.2013), außer Kraft.

Lindau (B), den 20. Juli 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


8 28. August 2021 • BZ Ausgabe KW 34/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Neustart der Aktion Gemeinsam mit Rücksicht

Ziel ist besseres Miteinander im Straßenverkehr - Wissen über Verkehrsregeln und Verständnis füreinander

Als Fahrradfreundliche Kommune

in Bayern beteiligt sich Lindau

an der Kampagne Gemeinsam

mit Rücksicht. Damit trägt die

Stadt dazu bei, die nicht immer

konfliktfreien Verhältnisse zwischen

den Verkehrsteilnehmerinnen

und Verkehrsteilnehmern

zu verbessern.

Ein rücksichtsvolles Miteinander

im Verkehr setzt unter anderem

Wissen über die Verkehrsregeln

und deren Beachtung

voraus. Ziele der Kampagne

sind: Verständnis füreinander

aufbringen, mehr Dialog

und Blickkontakt, auch einmal

die Perspektive wechseln, vorausschauend

fahren und radeln.

Dazu werden an Infoständen

und beim Pendler-Frühstück

Infoflyer, Give-Aways

und Warnwesten für Radlerinnen

und Radler ausgegeben.

Das sind die Gewinner …

… des Comic-Malwettbewerbs

vom Juni und Juli, an dem sich

die Maria-Ward-Schule aus

Lindau beteiligt hatte und

der an allen weiterführenden

Schulen in Lindau ausgeschrieben

war.

Prämiert werden je drei Zeichnungen

aus den Jahrgangsstufen

5, 7 und 9. Aufgabe war,

ein neues Comic-Schild zu

Außerdem gab es im Juni

und Juli einen Comic-Malwettbewerb

für alle weiterführenden

Schulen. Schülerinnen

und Schüler der Klassen 5 bis 10

konnten ein neues Comic-

Schild zeichnen. Als Beispiel

dienten Motive, die seit 2019 an

den gemeinsamen Fuß- und

Radwegen sowie an einigen

Straßen montiert sind. Daran

beteiligte sich die Maria-Ward-

Realschule mit 65 eingesandten

Zeichnungen.

Im Rahmen der Europäischen

Mobilitätswoche wird

Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons am Freitag, 17.

September, während des PAR-

King Day um 16 Uhr auf dem

Reichsplatz die Preise für die

besten eingereichten Arbeiten

aus dem Comic-Malwettbewerb

überreichen. Prämiert

werden je drei Zeichnungen

aus den Jahrgangsstufen 5, 7

und 9.

Sylvia Ailinger

zeichnen. Das gezeigte Bild

rechts ist von Amy Jacob.

1. Mia Vuk 5a

2. Maya Chantamash 5a

3. Morcal Mohammad 5a

1. Elena Delle 7b

2. Paula Honkova 7a

3. Luisa Ebel 7b

1. Amy Jakob 9b

2. Pelin Bülbül 9a

3. Hanna Nachbaur 9b Zeichnung: Amy Jakob

BEKANNTMACHUNG

über das Recht auf Einsicht in das

Wählerverzeichnis und die Erteilung von

Wahlscheinen für die Wahl zum Deutschen

Bundestag am 26. September 2021

1. Das Wählerverzeichnis zur Bundestagswahl für die Stadt

Lindau (B) wird in der Zeit von Montag, 06. September, bis

Freitag, 10. September 2021 (20. bis 16. Tag vor der Wahl)

während der allgemeinen Öffnungszeiten von 07.30 Uhr bis

12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30

Uhr im Wahlamt der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 12, EG,

Zimmer 12.0.10, für Wahlberechtigte zur Einsichtnahme bereit

gehalten. Wahlberechtigte können die Richtigkeit oder Vollständigkeit

der zu ihrer Person im Wählerverzeichnis eingetragenen

Daten überprüfen. Die Richtigkeit oder Vollständigkeit

der Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen

Personen können Wahlberechtigte nur überprüfen, wenn Tatsachen

glaubhaft gemacht werden, aus denen sich eine Unrichtigkeit

oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben

kann. Das Recht auf Überprüfung besteht nicht hinsichtlich

der Daten von Wahlberechtigten, für die im Melderegister ein

Sperrvermerk gemäß § 51 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes

eingetragen ist.

Das Wählerverzeichnis wird im automatisierten Verfahren

geführt. Die Einsichtnahme ist durch ein Datensichtgerät möglich.

Wählen kann nur, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist

oder einen Wahlschein hat.

2. Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig

hält, kann von Montag, 06. September bis spätestens Freitag,

10. September 2021, 12.30 Uhr im Wahlamt der Stadt Lindau

(B), Bregenzer Straße 12, EG, Zimmer 12.0.10, Einspruch einlegen.

Der Einspruch kann schriftlich oder durch Erklärung zur Niederschrift

eingelegt werden.

3. Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen

sind, erhalten bis spätestens zum 05. September 2021 eine

Wahlbenachrichtigung. Wer keine Wahlbenachrichtigung

erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, muss Einspruch

gegen das Wählerverzeichnis einlegen, wenn er nicht

Gefahr laufen will, dass er sein Wahlrecht nicht ausüben kann.

Wahlberechtigte, die nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis

eingetragen werden und die bereits einen Wahlschein und

Briefwahlunterlagen erhalten haben, erhalten keine Wahlbenachrichtigung.

4. Wer einen Wahlschein hat, kann an der Wahl im Wahkreis 256

Oberallgäu

durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlraum (Wahl -

bezirk) dieses Wahlkreises

oder

durch Briefwahl

teilnehmen.

5. Einen Wahlschein erhält auf Antrag

5.1 eine in das Wählerverzeichnis eingetragene wahlberechtigte

Person,

5.2 eine nicht in das Wählerverzeichnis eingetragene wahlberechtigte

Person, wenn

a) sie nachweist, dass sie ohne ihr Verschulden die Antragsfrist

auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis nach § 18 Abs.

1 der Bundeswahlordnung (bis zum Sonntag, 05. September

2021) oder die Einspruchsfrist gegen das Wählerverzeichnis

nach § 22 Abs. 1 der Bundeswahlordnung (bis zum

Freitag, 10. September 2021) versäumt hat,

b) ihr Recht auf Teilnahme erst nach Ablauf der Antragsfrist

nach § 18 Abs. 1 der Bundeswahlordnung oder der Einspruchsfrist

nach § 22 Abs. 1 der Bundeswahlordnung entstanden

ist,

c) ihr Wahlrecht im Einspruchsverfahren festgestellt worden

und die Feststellung erst nach Abschluss des Wählerverzeichnisses

zur Kenntnis der Stadt Lindau (B) gelangt ist.

Wahlscheine können von in das Wählerverzeichnis eingetragenen

Wahlberechtigten bis zum Freitag, 24. September 2021,

18.00 Uhr bei der Stadt Lindau (B) schriftlich oder elektronisch

beantragt werden.

Im Falle nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen

des Wahlraumes nicht oder nur unter nicht zumutbaren

Schwierigkeiten möglich macht, kann der Antrag noch bis zum

Wahltage, 15.00 Uhr, gestellt werden.

Versichert eine wahlberechtigte Person glaubhaft, dass ihr der

beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihr bis zum

Tage vor der Wahl (Samstag, 25. September 2021), 12.00 Uhr,

ein neuer Wahlschein erteilt werden.

Nicht in das Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte

können aus den unter 5.2 Buchstaben a. bis c. angegebenen

Gründen den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines noch bis

zum Wahltage, 15.00 Uhr, stellen.

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage

einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt

ist. Wahlberechtigte mit Behinderung können sich bei der

Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen.

6. Mit dem Wahlschein erhält die wahlberechtigte Person

- einen amtlichen Stimmzettel des Wahlkreises,

- einen amtlichen blauen Stimmzettelumschlag,

- einen amtlichen roten Wahlbriefumschlag mit der Anschrift,

an die der Wahlbrief zu übersenden ist und

- ein Merkblatt für die Briefwahl.

Die Abholung von Wahlschein und Briefwahlunterlagen für einen

anderen ist nur möglich, wenn die Berechtigung zur Empfangnahme

der Unterlagen durch Vorlage einer schriftlichen

Vollmacht nachgewiesen wird und die bevollmächtigte Person

nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertritt; dies hat sie der

Stadt Lindau (B) vor Empfangnahme der Unterlagen schriftlich

zu versichern. Auf Verlangen hat sich die bevollmächtigte Person

auszuweisen.

Eine wahlberechtigte Person, die des Lesens unkundig oder

wegen einer Behinderung an der Abgabe ihrer Stimme gehindert

ist, kann sich zur Stimmabgabe der Hilfe einer anderen

Person bedienen. Die Hilfsperson muss das 16. Lebensjahr

vollendet haben. Die Hilfeleistung ist auf technische Hilfe bei

der Kundgabe einer von der stimmberechtigten Person selbst

getroffenen und geäußerten Wahlentscheidung beschränkt.

Unzulässig ist eine Hilfeleistung, die unter missbräuchlicher

Einflussnahme erfolgt, die selbstbestimmte Willensbildung

oder Entscheidung der stimmberechtigten Person ersetzt oder

verändert oder wenn ein Interessenkonflikt der Hilfsperson

besteht. Die Hilfsperson ist zur Geheimhaltung der Kenntnisse

verpflichtet, die sie bei der Hilfeleistung von der Wahl einer

anderen Person erlangt hat.

Bei der Briefwahl muß der Wahlbrief mit dem Stimmzettel und

dem Wahlschein so rechtzeitig an die angegebene Stelle abgesendet

werden, daß der Wahlbrief dort spätestens am Wahltag

bis 18.00 Uhr eingeht.

Der Wahlbrief wird innerhalb der Bundesrepublik Deutschland

ohne besondere Versendungsform ausschließlich von der

Deutschen Post AG unentgeltlich befördert. Er kann auch bei

der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle abgegeben werden.

Lindau (B), den 07. Juli 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AUS DEM STADTRAT 28. August 2021 • BZ Ausgabe KW 34/21

9

Kleingärten Eichwald

Die Kleingärtner im Eichwald

sind verunsichert, ob sie Ihre

Gärten behalten dürfen oder

ob diese in wenigen Jahren einem

vom Thermenbetreiber

LI

J. Müller

Schauer betriebenen Freizeitpark

geopfert werden. Unser

Vorstandsmitglied Dr. Schuff

äußert sich dazu: „Genau davor

hatten bereits vor dem Bürgerentscheid 2017

zur Therme der Bund Naturschutz und die Lindau

Initiative eindringlich gewarnt. Die Thermenbefürworter

in Stadtrat und Verwaltung hingegen

hatten immer wieder erklärt, dass die Gärten bleiben

würden. Offenbar hat man dieses Versprechen

bereits nach 4 Jahren vergessen. Dass dies nicht gerade

das Vertrauen der Bürger in Politik und Verwaltung

stärkt, sollte jedem klar sein. Noch dazu

erscheint es gerade als bittere Ironie, dass sich Lindau

einerseits mit der Gartenschau schmückt, auf

der anderen Seite sich aber nicht für seine Gärten

einsetzt. Einerseits will man einen Freizeitpark

schaffen – ist aber offenbar bereit dafür vielen Lindauern

ihren Rückzugsraum für Freizeit und Erholung

zu nehmen. Klar ist, eine Entscheidung darf

nicht gegen den Willen der Kleingärtner getroffen

werden und die damaligen Thermenbefürworter

sollten zu ihrem Versprechen stehen.“

Kleingärten erhalten!

Wieder einmal sollen Gärten

weichen, diesmal weil sie die

Interessen des Betreibers der

Therme stören. Dabei steht

die Stadt im Wort: während

BL

P. Bandte

des Bürgerentscheids „Therme“

wurde den Gärtner:innen

Bestandsschutz zugesichert.

Nicht wenige haben deshalb

auch für die Therme gestimmt. Im Flächennutzungsplan

ist der entsprechende Bereich als Grünfläche

ausgewiesen. Der Investor hat in voller

Kenntnis die Flächen erworben und ist in das Vertragsverhältnis

mit der Bahn Landwirtschaft eingetreten.

Die Planungshoheit liegt bei der Stadt,

Beschlüsse kann nur der Stadtrat fassen. Aus unserer

Sicht liegt es im Interesse der Stadt

- die Zusage an die Gärtner einzuhalten

- einen guten Shuttleparkplatz zur Insel anzubieten

- einen guten Ort für einen Wohnmobilstellplatz

zu finden

Das ist alles auch ohne die Räumung der Kleingärten

möglich und erlaubt auch ausreichende

Einnahmen, um wirtschaftlich zu sein.

Wie wächst Lindau?

Geburtsrate, Sterberate und

Wanderungssaldo bilden die

Eckdaten der demografischen

Entwicklung. Prognosen zu

erwartender Bevölkerungszahlen

benützen diese Daten

BU

U. Schöffel

zur Schätzung zukünftiger

Veränderungen.

Das Bayerische Landesamt für

Statistik und Datenverarbeitung (BLSD) ging 2015,

für den Zeitraum 2009 bis 2029 in Lindau von einem

Bevölkerungszuwachs von 3,5% aus, die

Bertelsmannstiftung prognostizierte 3,8%. Für die

Gruppe der unter 18-Jährigen wurde ein Rückgang

von -3,9% erwartet (ISEK 2015). Insgesamt galt die

Bevölkerungsentwicklung in Lindau als „stabil“.

Für die künftige Schulentwicklungsplanung legte

man jetzt allerdings Zahlen zu Grunde, die 2018

nach einem Prognosemodell (ZUMOS 2033) entstanden,

welches die geplante Bautätigkeit im

Stadtgebiet (+3289 Wohneinheiten) berücksichtigte.

Danach sollte die Lindauer Bevölkerung zwischen

2017 und 2033 um 10% ansteigen, die Zahl

der 6- bis unter 18-Jährigen um 33% Die Maximalzahl

wurde für 2025 erwartet.

Welche Schätzung auch zutrifft, Lindau darf sich

nicht überraschen lassen. Flexibilität ist erforderlich,

und das nicht nur bei der Schulentwicklung.

Bürger entscheiden besser!

AFD

Dr. R. Rothfuß

Es ist genau richtig bei wichtigen

Entscheidungen dem Bürger

das letzte Wort zu geben.

Politiker kommen und gehen.

Aber die Bürger müssen deren

Fehler dauerhaft ausbaden.

Zum Glück hatten P. Bandte &

M. Dietenmeier den Bürgerentscheid

vom 10.11.2019 gegen

das Monster-Parkhaus am Karl-Bever-Platz initiiert.

Zum Glück für Lindau hat unsere Oberbürgermeisterin

Dr. Alfons dieses Votum in einen klugen

Beteiligungsprozess von per Zufall ausgewählten,

also politisch neutralen Bürgern umgesetzt.

Mit Ex-OB Dr. Ecker hatte ich als Initiator des Bürgerentscheids

vom 18.03.2012 für einen ECHTEN

Hauptbahnhof in Reutin die Erfahrung der offen

angekündigten Missachtung des Bürgervotums

machen müssen. Im Bundestag will ich nach dem

26. September mit der AfD für Volksentscheide

nach Schweizer Vorbild für zentrale bundespolitische

Fragen kämpfen. Viel Schaden hätte schon

von Deutschland abgewendet werden können,

wenn Politiker eine Korrektur durch den Bürger

fürchten müssten. Dass die GRÜNEN ihre jahrzehntelange

Forderung nach bundesweiten Volksentscheiden

in ihrem Grundsatzprogramm 2020

verraten haben, ist unfassbar.

SPD

K. Dorfmüller

Gartenschau 2021

Kaum ein Sommer war so

verregnet wie dieser und von

vielen Unwettern und Stürmen

heimgesucht. Nichts desto

trotz verwandeln die Mitarbeiter

der Gartenschau das

Gelände immer wieder in eine

wunderbare Gartenlandschaft,

stets darauf bedacht,

den Einheimischen und Gästen eine Wohlfühloase

zu bieten. Sei‘s lediglich der Strandstuhl

mit dem Blick auf den Sonnenuntergang über

dem Wasser, die Bademöglichkeit an der Treppe

oder die vielen Events, die einfach immer gute

Stimmung aufkommen lassen und wo sich vor allem

die Lindauer wieder treffen. Insbesondere für

unsere Kinder und Jugendlichen wird viel getan,

die die größten Verlierer dieser Pandemie waren.

Der großartige Spielplatz, der Skatepark, der Alpenverein,

kurzum, es werden viele Kurse und

Möglichkeiten der Beschäftigung angeboten. Mit

der Gartenschau haben wir es das erste Mal geschafft,

den Ring aus Inselgärten und Freiflächen

für uns Lindauer nachhaltig zu sichern. Zukünftig

verfügen wir über einen tollen freien Seezugang

zum Baden. Bis in den Herbst sollten wir

noch Events, wie am 12.09. das Zirkusfest oder

das Erntedankfest am 03.10. genießen.

FB

G. Brombeiß

Großprojekt „Schulen“

Die Kinder sind die Zukunft

unserer Stadt. Sie haben ein

Recht darauf, optimale Voraussetzungen

an den Schulen vorzufinden.

An den städtischen

Grundschulen starten die Kinder

ihre Schullaufbahn. Die

Stadt kann mit guten Schulgebäuden

und einer guten Ausstattung

der Schulen in Zusammenarbeit

mit den Lehrerinnen und Lehrern einen

wichtigen Beitrag für eine positive Entwicklung

der Kinder leisten. Trotz einiger Besichtigungstouren

der städtischen Schulen durch den Stadtrat, musste

erst ein Gutachten erstellt werden, das dem Stadtrat

bestätigte, dass dringend in die städtischen Schulgebäude

investiert werden muss. Dieses Gutachten darf

nun nicht in einer Schublade verschwinden, vielmehr

müssen jetzt die Schulgebäude nach und nach

saniert werden. Begonnen soll mit einem Neubau der

städtischen Mittelschule auf der Blauwiese. Diese

Maßnahme gibt Raum für eine Entwicklung der

Grundschulen Reutin, Zech und Aeschach. Aber

auch an den Grundschulen in Oberreitnau und Hoyren

besteht Handlungsbedarf, nicht nur bei den Betreuungsräumen.

Die Schulen sind das wichtigste

Großprojekt der Stadt in den nächsten Jahren.

FDP Lindau-Bürgerrunde

FDP

F. Nüberlin

Das Programm der FDP unter

dem Titel „Nie gab es mehr zu

tun“ ist ein Weckruf, der die

Politik der letzten Jahre in Frage

stellt und deutlich macht,

dass sich vieles ändern muss.

Mit MdB Stephan Thomae haben

wir einen erfahrenen und

versierten Politiker, der für eine

weitere Amtsperiode in unserem Wahlkreis

kandidiert. In den vergangenen Jahren konnte

sich die FDP als konstruktive Oppositionspartei,

als Mahner und Analytiker, aber vor allem auch als

Ideengeber beweisen. Sie bestimmen als

Wähler*innen die Zusammensetzung des neuen

Bundestages. Mit Ihrer Erst- und Zweitstimme für

die FDP wählen Sie Zukunft, sei es Digitalisierung,

Modernisierung in Bildung und Gesundheitswesen,

aber auch in den Anforderungen zu einem

Struktur- und Klimawandel. Wir freuen uns auf

Verantwortung und wollen die realisieren, siehe

auch: www.fdp.de. Am Montag, den 13. September

2021, laden wir Sie um 19 Uhr zu einer nächsten

Bürgerrunde beim Obstbau Nüberlin in der Peter-

Dornier-Str. 1 in Lindau ein. MdB Stephan

Thomae wird das FDP-Wahlprogramm vorstellen

und seine Sicht gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

Schauen Sie vorbei!

VORSORGEMAPPE

Wieder erhältlich ab

06.09.21

bei der Bürgerzeitung

WIR LIEFERN

innerhalb des Stadtgebietes

Lindau nach Terminabsprache

kostenfrei nach Haus

Preis: 13 Euro

Gegen Langfinger und Wegschauer

Bundespolizeiinspektion Kempten Aktion am ersten Septemberwochenende am Lindauer Hauptbahnhof

Am ersten Septemberwochenende

(3. bis 5. September) informiert

das Präventionsteam der

Bundespolizeiinspektion Kempten

am Lindauer Hauptbahnhof

jeweils in der Zeit von 9 bis 18

Uhr zu den Themen Taschendiebstahl

und Zivilcourage.

Die Bundespolizisten möchte

gern mit den Bürgerinnen und

Bürgern von Lindau sowie den

Gästen der Stadt und der Landesgartenschau

ins Gespräch

kommen.

Dabei wirft das Präventionsteam

beim Themenfeld Handgepäck-

und Taschendiebstahl

nicht nur ein Licht auf die

rechtlichen Besonderheiten,

sondern möchte allen Interessierten,

unterstützt durch ausführliches

Anschauungsmaterial,

viele hilfreiche Tipps im

Kampf gegen die Langfinger

mit auf den Weg geben.

Beim Thema Zivilcourage

wollen die Beamten den Bürgerinnen

und Bürgern mit

praktischen Hinweisen, rechtlichen

Hintergründen und

kleinen Hilfsmitteln die Unsicherheit

oder gar Angst vor der

Unterstützung eines anderen

Menschen nehmen.

Verstärkt wird die Bundespolizei

dabei durch zahlreiche

Schüler. Die jungen Leute haben

in einem bundesweiten

Projekt einzigartige Comics

und Kunstexponate geschaffen,

die die Bundespolizeiinspektion

Kempten den Menschen

hier in der Region

natürlich nicht vorenthalten

möchte. BZ/BZ-Abb.: BPI KE


10 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION

– Anzeige –

Der Stoff, aus dem die Zukunft der Energie gemacht sein kann

„Grüner Wasserstoff“ ist Alternative zu fossilem Erdgas – Transport übers Erdgasnetz ist eine Herausforderung

Die Erdgas-Versorgungswirtschaft

arbeitet an Alternativen zu fossilen

Brennstoffen. Aus Klimaschutzgründen

soll so schnell wie möglich

auf fossiles Erdgas verzichtet

werden. Eine Option ist dabei

„grüner Wasserstoff“, der gern als

die Lösung aller Probleme genannt

wird. Ob als Rohstoff für die

Industrie, als Treibstoff für Brennstoffzellen

oder als synthetischer

Energieträger – es gibt vielfältige

Anwendungsmöglichkeiten.

Die globale Unternehmensinitiative

„Hydrogen Council“ schätzt,

dass der Anteil von klimaneutral

produziertem Wasserstoff

am Energiebedarf von aktuell

zwei Prozent bis zum Jahr 2025

auf 18 Prozent steigen wird.

Was bedeutet das für die Netzinfrastruktur

der Stadtwerke?

Was ist möglich und wie lange

wird das dauern? Fragen, denen

man sich bei den Lindauer Stadtwerken

schon länger stellt.

Auch dann, wenn die politischen

Rahmenbedingungen und die

Gesetzgebung noch unklar

sind, untersuchen die Technikerinnen

und Techniker Chancen

und Möglichkeiten und

denken an die Zukunft.

Farbenlehre der Wasserstoffproduktion

Wasserstoff ist ein Energieträger,

keine Energiequelle wie

Sonnenenergie, Erdgas, Erdöl

oder Kohle. Das heißt, Wasserstoff

muss mit Energieaufwand

erzeugt werden. Und hier setzt

zunächst Verwirrung ein: Man

spricht von grauem, blauem,

türkisem und grünem Wasserstoff,

wobei einzig der „grüne

Wasserstoff“ fast CO 2

-neutral

durch Elektrolyse mit Strom

aus erneuerbaren Energien erzeugt

wird und damit als klimaneutral

gilt.

Wasserstoff kann Energie aus

erneuerbaren Quellen über längere

Zeit speichern – das ist besonders

da sinnvoll, wo beispielsweise

viel Sonnenstrom zur Verfügung

steht und wo auch das

Nebenprodukt Wärme gebraucht

wird. Das Geniale am vorhandenen

Erdgasnetz: Es kann unter

bestimmten Voraussetzungen als

Transport- und Speichermedium

dienen.

„Blauer Wasserstoff“ entsteht,

wenn das Gas aus fossilen Energieträgern

hergestellt und das

dabei entstehende CO 2

aufgefangen

und gespeichert oder

genutzt wird.

Beim „Grauen Wasserstoff“

werden die C0 2

-Emissionen in

die Atmosphäre freigesetzt.

Von „Türkisem Wasserstoff“

spricht man schließlich dann,

wenn Methan in Wasserstoff

und festen Kohlenstoff gespalten

wird.

Ausbau der Stromerzeugung

ist eine Grundvoraussetzung

Eine wichtige Voraussetzung

für den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft

ist der Ausbau

der heimischen erneuerbaren

Stromerzeugung aus Sonnenund

Windenergie. Die vollständige

Wasserstoffbedarfsdeckung

kann aber auch auf

lange Sicht sicher nicht ohne

importierten Wasserstoff gedeckt

werden. Leider.

Der Grund dafür liegt laut

einem Positionspapier des Verbands

der Bayerischen Energieund

Wasserwirtschaft (VBEW)

in Flächenrestriktionen und

der fehlenden Akzeptanz der

Bevölkerung für die dafür notwendigen

zusätzlichen Stromerzeugungsanlagen.

Transport ist eine Herausforderung

Wasserstoff soll überwiegend

im bereits bestehenden Erdgasnetz

transportiert und gespeichert

werden. Das deutsche Gasnetz

umfasst über 500.000 Kilometer

(!) Rohrleitungen. Während

16 Fernleitungsnetzbetreiber

über ihr 40.000 Kilometer

umfassendes Netz den Transport

über weite Strecken erledigen,

wird das Erdgas von

etwa 700 regionalen Betreibern

über das 470.000 Kilometer lange

Verteilnetz an die Verbraucher

geleitet. Einer dieser regionalen

Betreiber mit einem Gasnetz

von insgesamt 273 Kilometern

Länge sind die Stadtwerke

Lindau.

„Nun wäre es natürlich super“,

erklären Sylvia Bienert

und Georg Gewinner aus dem

Bereich Netze und Anlagen der

Stadtwerke Lindau, „wenn wir

einfach so Wasserstoff statt

Erdgas durch unsere Rohre leiten

könnten. So einfach und

schnell wird es leider nicht

funktionieren. Ein Teil unserer

Gasleitungen besteht noch aus

Gussverbindungen mit Gummidichtungen.

Wir müssen – wie

übrigens alle anderen Netzbetreiber

auch – unser bestehendes

Netz ertüchtigen und ausbauen,

um wasserstofftauglich

zu werden.“ Ganz grob geschätzt

würde das rund 48 Millionen

Euro kosten und rund 60 Jahre

dauern.

Die Ertüchtigung eines Kilometers

im Gasrohrnetz kostet ca.

400.000 Euro. Pro Jahr erneuern

die Stadtwerke im Schnitt

zwei Kilometer, was im Klartext

heißt: „In 60 Jahren wären

wir durch“, rechnet Sylvia Bienert

vor. Dem Gasverteilnetz

würden bis 2050 immer größere

Anteile Wasserstoff beigemischt

werden, bevor anschließend komplette

Netzteile auf den Betrieb

mit 100 Prozent Wasserstoff

„Wir prüfen alle unsere

Technologien, unsere Infrastruktur

und unsere Investitionen

stets auf Nachhaltigkeit

und Wirtschaftlichkeit,

um für unsere Kundinnen und

Kunden den besten Nutzen

und die größte Sinnhaftigkeit

zu erreichen.

Energiewende und Klimaschutz

gehen uns alle an

und als Stadtwerke und

Netzbetreiber sind wir ganz

besonders gefordert.“

Stadtwerke-Chef Hannes Rösch

umgestellt werden könnten.

Aktuell dürfen maximal zehn

Prozent beigemischt werden.

Der Hoffnungsträger Wasserstoff

gehört außerdem unbedingt

in die Hände von Profis:

„Wasserstoff ist ein leicht entzündliches

Gas und verlangt

entsprechende Sicherheits- und

Materialkonzepte. Und damit

kennen wir uns bestens aus“,

so Bienert.

„Aktuell hatten wir noch

keine Anfragen von unseren

Kundinnen und Kunden und es

herrscht auch keine Panik bei den

Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern“,

berichtet Michael Filser,

Obermeister der Innung Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik

Lindau. Bei den Endkunden

scheint das Thema

noch gar nicht angekommen

zu sein. Dazu ist es dann halt

doch noch ein wenig zu früh.“

Allerdings, so berichtet der

Experte, ist bei den Gas-Heizgeräten

der meisten Hersteller

schon heute die Beimischung

von 20 bis 30 Prozent Wasserstoff

technisch möglich.

„Das Thema ist unheimlich

spannend“, schwärmt Sylvia

Bienert. „Fakt ist, dass ein ‚Weiter

so‘ nicht mehr geht und

dass Energieversorgung in Teilen

neu gedacht werden muss.

Als Stadtwerk wollen wir dazu

unseren Beitrag leisten.“

manu

BZ-Foto: Stadtwerke Lindau

Bei den Stadtwerken Lindau sind

Sie bei allen Fragen rund um

Energie, Verkehr und Telekommunikation

gut aufgehoben.

Alle Infos finden Sie auf:

@ www.sw-lindau.de


28.08. bis 10.09.2021

BZ-Foto: Hans-Jörg Apfelbacher

LINDAUER

Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

Zeughaus präsentiert eine bunte Mischung

Mit Christian Zehnder

gastiert am Freitag, 3.

September 2021, ein

herausragender Künstler

im Lindauer Zeughaus.

Seine Stimme variiert

vom Obertongesang zu

„Global Jodeling“. Er

manipuliert verschiedene

Klangwerkzeuge

vom Wippakkordeon und

Mundpfeifen, über Trümpi,

Taucherbrille und Minimoog

Eletronic Tanpura.

Ein außerirdischer Heimatabend!

Die Vorstellung

beginnt um 20 Uhr.

Personalisierte Karten:

an der Theaterkasse, im

Lindaupark, online: www.

zeughaus-lindau.de BZ

Am Sonntag, 5. September,

gastiert der mehrfach

ausgezeichnete Kabarettist

Josef Brustmann

im Lindauer Zeughaus.

Früher mit dem Bairisch

Diatonischen Jodelwahnsinn

und der MonacoBagage

unterwegs,

ist Brustmann nun sehr

erfolgreich solo auf den

Bühnen zu sehen. Nach

Lindau kommt er mit

seinem neuesten Projekt:

„Das Leben ist kurz,

kauf die roten Schuh“.

Die Vorstellung beginnt

um 20 Uhr. Personalisierte

Karten:an

der Theaterkasse, im Lindaupark,

online: www.

zeughaus-lindau.de BZ

Am 10. September sind

im Lindauer Zeughaus

Deutschlands feinste

Absurdisten Ulan & Bator

mit ihrem neuen

Programm „Zukunst“

zu erleben.

Aus den bunten Strickmützen

von Ulan & Bator

perlen wieder irrwitzige

Ideen. Was andere

nicht einmal in Worte

fassen können, spielen

diese beiden ziemlich

anders gestrickten Kabarettisten

in wahnwitzigen

Szenen. Die Vorstellung

beginnt um 20

Uhr. Karten gibt‘s an

der Theaterkasse, im Lindaupark,

online: www.

zeughaus-lindau.de BZ

Alle Veranstaltungen auf und im Rahmen der

Gartenschau und an ihren Satellitenstandorten

sowie Details dazu finden Sie unter:

www.lindau2021.de/events

Samstag, 28.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International,

Bücherflohmarktladen, Wackerstr. 4

11-12 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

11 Uhr, Orgelmatinée zur Marktzeit

mit Michael Schwärzler (Steinmeyerorgel)

Kantor an der Erlöserkirche in Lustenau,

Vorarlberg, Spenden erwünscht

Münster zu unserer Lieben Frau, Marktplatz

15-16 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

15 -16Uhr, Führung über den Friedhof A l t e r

Aeschacher Friedhof, Langenweg

Sonntag, 29.08.2021

LINDAU

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Treffpunkt wird mitgeteilt

Tourist-Information, Ticketvorverkauf, Alfred

Nobel Platz 1

11-12 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

Anzeigen

15-16 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

16 Uhr, Versessen auf literarisches Kapital

literarischer Spaziergang mit Manfred Menzel,

Therese-von-Bayern-Platz, Bodensee-

Bank

ACHBERG

15 Uhr, Wildkräuterwanderung mit Geschichten,

Märchen und Fabeln

mit Birgitta Haug, Anmeldung erforderlich

unter 0152/ 34586040 oder birgitta.haug@

email.de Schloss Achberg, Parkplatz 2

Dienstag, 31.08.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, BauernmarktW i r i nA e s c h a c h ,

Parkplatz Auf der Lärche

9-12.30 Uhr, Familienzentrum Minimaxi

aktuell nur telefonisch erreichbar unter: 08382/

3690,Familienzentrum Minimaxi, Köchlinstr. 46 a

10-12 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle,

L a n g e n w e g

Mittwoch, 01.09.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz

9-12.30 Uhr, Familienzentrum Minimaxi

aktuell nur telefonisch erreichbar unter: 08382/

3690, Familienzentrum Minimaxi, Köchlinstr. 46 a

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

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ARMANI I TOM FORD I CHANEL I PRADA I DIOR I LINDBERG I ORGREEN I IC BERLIN

SILHOUETTE I FRANCOIS PITON PARIS I STUDIOLINE I CAZAL I NATHALIE BLANC I ESPRIT

PRO DESIGN I RAY BAN I PORSCHE DESIGN I ROLF BRILLEN I ESCADA I TITAN FLEX I BRENDEL

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


28.08. bis 11.09.2021

VERANSTALTUNGEN

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW

Donnerstag, 02.09.2021

LINDAU

9-12.30 Uhr, Familienzentrum Minimaxi

aktuell nur telefonisch erreichbar unter: 08382/

3690, Familienzentrum Minimaxi, Köchlinstr. 46 a

14 Uhr, Friedensklima - 17 Ziel für Gerechtigkeit

und Frieden Führung durch die

A u s s t e l l u n g , G a r t e n s c h a u

Freitag, 03.09.2021

Jubiläumsabende im Schloss und in der Kirche

Langenargener Schlosskonzerte feiern 2021 ihr 10. Jubiläum unter der Leitung von Peter Vogel

Die Langenargener Schlosskonzerte

feiern 2021 ihr zehntes Jubiläum

unter der Leitung von Peter Vogel.

Insgesamt blickt die Gemeinde am

Bodensee auf 50 Jahre hochwertiger

Konzerte im Schloss zurück. Im

September wird dies mit drei besonderen

Musikabenden, die das

breite musikalische Spektrum der

renommierten Veranstaltungsreihe

abbilden, gefeiert. Dazu kehren

die Konzerte nach dem coronabedingten

Ausweichen in den Münzhof

ins namensgebende Schloss

Montfort zurück.

Zwei der drei Jubiläumsveranstaltungen

finden in beziehungsweise

an diesem weit bekannten

historischen Gemäuer statt.

Der Klavierabend mit dem

mehrfach preisgekrönten Pianisten

Herbert Schuch wird im



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LINDAU

11-12 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

15-16 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

17.30 Uhr, Versessen auf literarisches Kapital

literarischer Spaziergang mit Manfred

Menzel, Therese-von-Bayern-Platz, Bodensee-Bank

18-19 Uhr, Aufnahme in die Stammzellendatei

DSSD Süd Menschen im Alter von 18 bis

55 Jahren, halbe Stunde davor darf nichts

gegessen werden Lebenshilfe Wohnheim,

Bazienstr. 2

18-18.30 Uhr, Lindauer Schweigekreis für

Frieden, Gemeinwohl und Klimaschutz B i s -

marckplatz

20 Uhr, Christian Zehnder - Songs from a

new space mountain C h r i s t i a n Z e h n d e r,

Zeughaus Lindau, Unterer Schrannenplatz

Samstag, 04.09.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International,

Bücherflohmarktladen, Wackerstr. 4

10-18 Uhr, Lass deine Hand Frieden schreiben

Schreibwerkstat mit Schreibpädagogin

Eva Maria Dörr, Villa Lindenhof, Friedensräume,

Lindenhofweg 25

11 Uhr, Orgelmatinée zur Marktzeit

mit Michael Schwärzler (Steinmeyerorgel)

Kantor an der Erlöserkirche in Lustenau,

Der Pianist Herbert Schuch.

BZ-Foto: Felix Broede

stilvollen Konzertsaal angeboten.

Das Souljazzduo Karl Frierson

& Peter Vogel spielt bei

gutem Wetter auf der Schlossterrasse.

Als krönender Abschluss

der Sommerjubiläumsreihe gastiert

das Südwestdeutsche Kammerorchester

mit drei Solisten

in der Kirche St. Martin.

Der Pianist Herbert Schuch

ist auf den großen Bühnen der

Welt zu Hause und begeisterte

schon zweimal das Publikum

in Langenargen mit musikalische

Überraschungen und einem

frischen Blick auf bekannte

Werke. Der Gewinner

des Internationalen Klavierwettbewerbs

um den ZF-Musikpreis

des Jahres 2004 ist am

Freitag, 3. September, mit Werken

von Beethoven und Schubert

im Schloss zu hören.

Der Sänger, Songwriter, Percussionist

und Entertainer Karl

Frierson und der klassisch ausgebildete

Jazzpianist, Organist,

Komponist und Arrangeur

Peter Vogel vereinen am Freitag,

10. September, ihre beiden

musikalischen Welten zu einem

spektakulären Duo.

Das Südwestdeutsche Kammerorchester

Pforzheim bildet

am Freitag, 17. September, das

Rückgrat des musikalischen

Geschehens in der Pfarrkirche

St. Martin. Das renommierte

Orchester wird unter der Leitung

seines Chefdirigenten

Douglas Bostock mit der französisch-niederländischen

Geigerin

Cosima Soulez Larivière

und dem russischen Cellisten

Alexey Stadler als Solisten auftreten

und Konzerte von Haydn


















Vorarlberg, Spenden erwünscht

Münster zu unserer Lieben Frau, Marktplatz

11-12 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

15-16 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

15 -16Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

ACHBERG

13-14 Uhr, Abenteuer Wildnis

Naturerlebnis-Projekt mit Pascal Pfeifer,

Schloss Achberg 2

Sonntag, 05.09.2021

LINDAU

11-12 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

15-16 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

20 Uhr, Josef Brustmann - DAS LEBEN IST

Sänger und Entertainer Karl

Frierson.

BZ-Foto: Artist

und Mozart darbieten. Peter

Vogel wird an diesem Abend

an der Orgel zu hören sein, auf

der er den Solopart seines Werkes

„Light“ in der Version für

Orgel und Streicher spielt, eine

Hommage an den Sonnenaufgang.

Rädle

1.9. bis 19.9.2021,

ab 16 Uhr Mo. + Di. Ruhetag

Wir freuen uns auf Euch!

Wein- und Obstgut Haug

Kellereiweg 19 | 88131 Lindau

www.weingut-haug.de

KURZ - KAUF DIE ROTEN SCHUH J o s e f

Brustmann,Zeughaus Lindau, Unterer

Schrannenplatz

ACHBERG

13-14 Uhr, Dynamik und Kontemplation

thematische Ausstellungsführun,

Schloss Achberg 2

Montag, 06.09.2021

LINDAU

18-21 Uhr, Reparaturstube Lindau

www.reparaturstube.org

Reparaturstube Lindau, Köchlinstr. 23

Dienstag, 07.09.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, BauernmarktW i r i nA e s c h a c h ,

Parkplatz Auf der Lärche

9-14 Uhr, Familienzentrum Minimaxi aktuell

nur telefonisch erreichbar unter: 08382/ 3690,

Familienzentrum Minimaxi, Köchlinstr. 46 a

10-12 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle,

Peter Vogel leitet die Konzertreihe

seit zehn Jahren. BZ-Foto: Jan Frommel

Aufgrund der Corona-Pandemie

werden die Veranstaltungen

weiterhin am jeweiligen

Abend zweimal angeboten,

um 18.30 Uhr und um

20.30 Uhr. Die Musikabende

ohne Pause dauern jeweils etwa

60 Minuten.

Karten: www.reservix.de sowie

bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen

und an der Abendkasse

jeweils 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn;

Weitere Infos

gibt‘s unter: www.langenargenerschlosskonzerte.de

sowie unter :

www.birdmusic.de BZ

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VERANSTALTUNGEN

28.08. bis 11.09.2021

Langenweg

14.15-17 Uhr, Mit dem Bollerwangen durchs

Gelände Wasserburger Kinderwochen, tourist-info@wasserburg-bodensee.de

Verein

Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

Mittwoch, 08.09.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz

9-12.30 Uhr, Familienzentrum Minimaxi a k -

tuell nur telefonisch erreichbar unter:

08382/ 3690,

Familienzentrum Minimaxi, Köchlinstr. 46 a

14.15-17 Uhr, Herbstkränze Wasserburger

Kinderwochen, tourist-info@wasserburgbodensee.de

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

20 Uhr, Amnesty International Gruppentreffen,

Ev. Gemeindehaus Hospiz, Paradiesplatz

1

Donnerstag, 09.09.2021

LINDAU

9-14 Uhr, Familienzentrum Minimaxi

aktuell nur telefonisch erreichbar unter:

08382/ 3690,

Familienzentrum Minimaxi, Köchlinstr. 46 a

14 Uhr, Friedensklima - 17 Ziel für Gerechtigkeit

und Frieden Führung durch die Ausstellung,

Gartenschau

14.15-17 Uhr, Waldsporttag Wasserburger

Kinderwochen, tourist-info@wasserburgbodensee.de

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

Freitag, 10.09.2021

LINDAU

11-12 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

14.15-17 Uhr, Kartoffelfest Wasserburger

Kinderwochen, tourist-info@wasserburgbodensee.de

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

15-16 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

18-18.30 Uhr, Lindauer Schweigekreis für

Frieden, Gemeinwohl und Klimaschutz

Bismarckplatz

19.30 Uhr, TSG Lindau-Zech

Jahreshauptversammlung,TSG Vereinsheim

(Wassersport), Irisweg 14

20 Uhr, Ulan u. Bator - Zukunst Ulan u. Bator,

Zeughaus Lindau, Unterer Schrannenplatz

Samstag, 11.09.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

zugunsten der Menschenrechtsorganisation

Amnesty International,

Bücherflohmarktladen, Wackerstr. 4

11 Uhr, Orgelmatinée zur Marktzeit

mit Michael Schwärzler (Steinmeyerorgel)

Kantor an der Erlöserkirche in Lustenau,

Vorarlberg, Spenden erwünscht

Münster zu unserer Lieben Frau, Marktplatz

11-12 Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

14 Uhr, Friedensklima - 17 Ziel für Gerechtigkeit

und Frieden Führung durch die Ausstellung,

Gartenschau

14 Uhr, Heavysaurus - Retter Der Welt Tour

2021 Club Vaudeville Lindau e.V., Von

Behring-Str. 6

15 -16Uhr, Führung durch den Lindenhofpark

Lindenhofpark, Freitreppe vor der Lindenhofvilla

15 -16Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

16.30 Uhr, Versessen auf literarisches Kapital

literarischer Spaziergang mit Manfred

Menzel, Therese-von-Bayern-Platz, Bodensee-Bank

20 Uhr, JUSTIN SULLIVAN Solo (New Model

Army) - Surrounded Tour 2021

Biergarten Open Air im Club Vaudeville

Biergarten Bei schlechtem Wetter indoor!,

Club Vaudeville Lindau e.V., Von Behring-

Str. 6

ACHBERG

19 Uhr, Claire Thirion (Violoncello) und Jan

Schultsz (Klavier): Krieg der Romantiker?

Schloss Achberg 2

Krimi im Tierheim

Wohnungssuche kann tödlich

sein...

Haben Sie schon Pläne für den

29. August? Nein? Prima –

wenn Sie sich dann noch für

Tiere und gute Kriminal-Literatur

begeistern können. Denn

dann sind Sie beim Tierheim

Lindau definitiv an der richtigen

Adresse! Hier werden zwar

keine Wohnungen vermittelt,

aber Nicola Förg liest am Sonntag,

29. August 2021, ab 17 Uhr

(Einlass: 16.30 Uhr) im Tierheim

aus ihrem jüngsten Alpen-Krimi

„Böse Häuser“. Die Lesung findet

auf dem überdachten Vorplatz

im Tierheim statt. Tickets

gibt’s an der Abendkasse. Die

kompletten Eintrittsgelder des

Abends werden den Bewohnern

des Lindauer Tierheims zugute

kommen. In ihrem Kriminalroman

„Böse Häuser“ lässt die

Autorin ihre beiden erfolgreichen

Ermittlerfiguren Irmi Mangold

(aus ihrer Alpen-Krimi-

Serie) und Gerhard Weinzirl

(aus ihren Oberbayern-Krimis)

erstmals gemeinsam ermitteln.

Denn als Kommissarin Irmi Mangold

rein privat einen Hof besichtigt,

den sie kaufen möchte, wird

direkt neben ihr ein anderer Kaufinteressent

erschossen. Kollege

Weinzirl übernimmt die Ermittlungen.

Es wird am Abend der

Lesung einen Büchertisch geben

und Nicola Förg signiert auf

Wunsch gern ihre Bücher.

Einlass nur genesen, getestet

oder geimpft; mit Nachweis.

FFP2-Masken-Pflicht; Mückenschutz

empfohlen. BZ-Foto: Artist

Kunstbahnhof Wasserburg

Noch bis zum 5. September ist

im Kunstbahnhof Wasserburg,

Bahnhofstraße 18, die Ausstellung

„Gefügt und geschichtet“ mit

experimenteller Druckgrafik und

Skulpturen von Wolfgang Scherer

zu sehen.

Scherer zeigt „verschichtete“

Druckblätter, versetzte Formen

über- und gegeneinander, auf

hauchdünnem wie auch schwerem

Papier und erzeugt so eine

harmonische Spannung.

Die Finissage findet am Sonntag,

5. September, statt. Bis dahin

kann die Ausstellung freitags,

samstags und sonntags zwischen

15 und 18 Uhr besichtigt werden.

Was ist Landschaft, und was vor

allem ist eine persönliche Landschaft?

Wie entsteht sie und wie

lässt sie sich darstellen? Wie gelangen

innere Bilder und vergängliche

Momente auf Leinwand und

Papier? Wahrnehmung, Imagination

und Intuition im Wechselspiel

mit Malerei und Material

präsentiert die Ausstellung der

beiden Malerinnen Nicole Schmölzer

und Brigitte Heintze vom 11.

September bis 3. Oktober im

Kunstbahnhof Wasserburg.

BZ

Anzeige

Themen-Führungen in Lindau

Ursula Ippen bietet verschiedene

Themen-Führungen an.

▶ „Angst vor Tod und Teufel“

Führung zu Ängsten, Aberglauben,

Tod und Teufel (ab 12 J.)

bis 8. September:

mittwochs 18.30 Uhr

▶ „Dating um 1900“

unterhaltsame Kostümführung

entlang der „Bayerischen

Riviera“ bis 12. September:

sonntags 10.30 Uhr

▶ „Leuchttürmerin“

unterhaltsame Kostümführung

bis 10. September:

freitags 10.30 Uhr

▶ Nachtwächterrundgang

bis 2. Oktobert:

freitags und samstags 20 Uhr

▶ „Zwischen Gräbern und Grüften“

Führung Alter Aeschacher

Friedhof: Dienstag, 7. September,

um 10.30 Uhr

▶ „Villen- und Parkgeschichten

– Bayerische Riviera“

Dienstag, 14. September,

um 10.30 Uhr

Gilt für alle Führungen:

Anmeldung ist erforderlich

(dabei wird der jeweilige Treffpunkt

bekanntgegeben) unter

Tel.: 0 83 82/2 73 56 30 oder

Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail:

info@stadtfuehrung-lindau.de

Mehr Infos unter:

www.stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de

BZ

Stadtrundgang

Lindauer Gästeführerinnen

nehmen Interessierte immer

dienstags und sonntags

um 10.30 Uhr,

freitags um 14.30 Uhr

und samstags um 15 Uhr

mit auf eine informative

und unterhaltsame Zeitreise

durch Lindaus Kultur, Geschichte,

Tradition und Leben.

Tickets sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Alfred-Nobel-Platz 1, erhältlich.

Um den erforderlichen

Sicherheitsabstand gewährleisten

zu können, finden die

Führungen in Kleingruppen

statt. Es gelten die aktuellen

Corona-Auflagen. Weitere

Infos: Tourist Information,

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00

www.stadtrundgaengelindau.de

BZ

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


14 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

GESCHÄFTSLEBEN

Werke von Heckel und Chagall in der Versteigerung

Auktionshaus Zeller Die 150. Internationale Bodensee-Kunstauktion findet vom 15. bis 17. September statt

Das Auktionshaus Michael Zeller

feiert seine 150. Int. Bodensee-

Kunstauktion und wie immer kommen

beim Generalist Michael

Zeller viele verschiedene Sachgebiete

unter den Hammer.

Bei den Gemälden stechen im

September ein Aquarell von

Erich Heckel von 1914 und

zwei Arbeiten von Marc Chagall

aus der Zirkus-Serie von

1956 aus dem breiten Angebot

der Bilder besonders hervor.

Beim Porzellan ist es ein

Auktionshaus Michael Zeller

Bindergasse 7, Lindau/Insel

Telefon: 0 83 82/9 30 20

Bilder zur Auktion unter:

@ www.zeller.de

TERMINE

150. Internationale

Bodensee-Kunstauktion

vom 15. bis 17. September 2021

Vorbesichtigung im Auktionshaus:

9. bis 13. September 2021

tägl. durchgehend 10 bis 18 Uhr

herrschaftliches Service von

KPM Berlin aus dem 19. Jahrhundert

mit polychromer Staffage

im naturalistischen Stil

mit Fischen, Gemüsen und Blumen.

Außerdem eine bedeutende

große Tasse „Zur Erinnerung

an Friedrich Augusts,

König von Sachsen, Weilen

beim grünen See im Tatragebirge

am 7ten August 1840“

aus der Manufaktur Meissen.

Besondere Beachtung verdient

bei Zeller in Lindau diesmal

das Sachgebiet der Textilien.

Hier kommen feinste Spitzen

– teils aus dem 18. und 19.

Jahrhundert – Tischwäsche,

Bettwäsche und Kleidung aus

dem Nachlass von Maria Ludwiga

Theresia Prinzessin von

Bayern, Herzogin von Kalabrien

zur Auktion.

Weitere Schwerpunkte bilden

eine Vielzahl an Möbeln –

Modernes Design aus den vergangenen

Jahrzehnten ebenso

wie Klassisches aus den vergangenen

Jahrhunderten.

Nicht zu vergessen natürlich

ein breites Angebot an

Asiatika, Schmuck und Juwelen,

Jugendstil und Art Déco,

Bronzen und Skulpturen und

vieles mehr – ohne das eine

Auktion im Hause Michael

Zeller nicht komplett wäre. BZ

Rechts oben abgebildet: eine Auswahl (u.a. ein Aquarell von Erich Heckel und eine

Arbeit von Marc Chagall), die bei der 150. Int. Bodensee-Kunstauktion Sammler

begeistern wird.

BZ-Abb.: Zeller







































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Rotary Club hat neuen Präsidenten

„Yes we care“: Seit vielen Jahren

steht diese Grundhaltung

für das Selbstverständnis des

Rotary Clubs Lindau-Westallgäu.

Auch die weltweite Pandemie

änderte hieran nichts.

So führte der scheidende Präsident

Marcus Lutterloh die

Sozialprojekte des Clubs konsequent

fort. Sei es vor Ort in

Zusammenarbeit mit der Mentor-

Stiftung oder bei der Unterstützung

der Pitseng High School

im weit entfernten Lesotho.

„Ja, wir kümmern uns“, ebenso

wie dies weltweit 1,2 Mio.

Mitglieder anderer Rotary

Clubs tun. Referenten aus New

York oder Ulan Bator sowie

zahlreiche weitere Zoom-Meetings

vermittelten nicht nur

neue, interessante Einblicke,

sondern zeigten auch den vielfältigen

Bedarf an Unterstützung

auf.

In der Gewissheit, bei dieser

Unterstützung immer auf das

Engagement der Club-Mitglieder

zählen zu können, übergab

Für unser Team suchen wir zur Verstärkung

Auszubildende

und

zahnmedizinische

Fachangestellte

mit Berufserfahrung (ZMF, ZMP)

Bewerbung an:

bewerbung@luki2.de

Wir freuen uns auf Sie!

Marcus Lutterloh sein Amt an

Dr. Gabriele David. Die neue

Präsidentin betonte sogleich,

weiterhin für Kontinuität in

den Sozialprojekten zu stehen,

die weltweite Kampagne „end

polio now“ in den verbliebenen

Ländern Afghanistan und

Pakistan unterstützen zu wollen

und unverändert für ein abwechslungsreiches

Clubleben

zu sorgen. Rotary empfinde

sie als starkes, menschliches

Zusammenhalten, aus dem

soziales Engagement erwächst.

Ein Engagement, das Leben

verändert.

BZ-Foto: Janthur

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GESCHÄFTSLEBEN 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

15

EXPERTEN-

TIPP

Im Internet kursieren

unzählige Videos, die

zusammengestrickt aus

irgendwelchen Wirtschaftsdaten

und völlig aus dem

Zusammenhang gerissenen

Fakten behaupten, dass wir

Konsumenten nur die

dummen Schafe wären, die

auf die „größte Wirtschaftskrise

der Geschichte“ zusteuerten,

während eine

Handvoll riesiger Investment-Konzerne

zusammen

mit Bill Gates und Charles

Schwab die Welt in den

Abgrund führen wollen.

Es heißt, die größten

Investmentfirmen, Fonds,

Banken und Versicherungen

(Black-Rock, Vanguard,

State Street Co, Bank of

America,…) seien die Mehrheitsaktionäre

aller Aktiengesellschaften

und hätten

Beherrschen Finanzkonzerne die Welt ?

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin,

Manuela Klüber-

Wiedemann

die Macht über alle Firmen,

unser Leben und die Welt. Sie

wollen uns angeblich ausbeuten,

enteignen, chippen, manipulieren.

Corona sei nur der Vorwand

dafür usw. Es ist unsäglich.

Für mich als volks- und betriebswirtschaftlich

gut gebildeten

Menschen ist es nur sehr schwer

zu ertragen, so einen Blödsinn

zu lesen/zu sehen. Deshalb

schreibe ich diesen Finanztipp

als seriöse Information, denn

Aufklärung und Bildung sind die

Feinde der Lügner, die Angst,

Verunsicherung und Spaltung in

der Bevölkerung verbreiten.

Richtig ist, dass Blackrock und

Vanguard riesige Investmentgesellschaften

sind. Genauso

wie Banken, Versicherungen

usw. Sie ermöglichen es auch

normalen Kleinanlegern, mit

Hilfe deren Fonds, Indexfonds,

ETFs und Finanzprodukten, die

Aktien und Anleihen börsennotierter

Unternehmen zu kaufen.

Sie sind vermögensverwaltend

tätig und kaufen weltweit für

Millionen von Anlegern – im

Namen und auf Rechnung der

Anleger – Aktien und Anleihen,

die in den ETFs und Fonds zusammengefasst

sind. Das Geld

der Anleger fließt direkt zu den

Aktiengesellschaften, die in den

Fonds enthalten sind, und diese

produzieren Waren, die Konsumenten

kaufen und erwirtschaften

mit diesem Geld Gewinne für

die Anleger, die immer auch

Konsumenten sind. Rechtlich

sind niemals Banken, Investment-

Gesellschaften oder Versicherungen

die Eigentümer der in

ihren ETFs/Fonds/Policen/Depots

enthaltenen Aktien/Unternehmen/Wertpapiere,

sondern

sie sind nur die Verwalter der

Werte und erhalten dafür eine

Verwaltungsgebühr, die sich im

niedrigen prozentualen Bereich

bewegt.

Mit Hilfe eines Beispiels in

einem anderen Bereich möchte

ich die Absurdität der Verschwörer-Videos

aufzeigen:

Was würden Sie denken, wenn

Sie ein Video sehen, in dem behauptet

wird, dass in Deutschland

alle Immobilieneigentümer

nichts zu sagen hätten, da in

Wirklichkeit alle Immobilien den

großen Hausverwaltungsgesellschaften,

den Notaren, Grundbuchämtern

und Baufirmen

gehören und dass diese nur eins

im Sinn hätten: die Bewohner

oder Mieter loszuwerden, zu

enteignen und selber immer

reicher zu werden?

Na, glauben Sie das? Hoffentlich

nicht. In diesem Sinne: Bleiben

Sie gesund – und schalten Sie

immer Ihren gesunden Menschenverstand

ein!

Unabhängige Anlage-Beratung

zum langfristigen Vermögenserhalt

und Vermögenszuwachs

gibt’s in Lindau bei Ruhestandsplaner

Bodensee.

MKW

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61, Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

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Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb










Zum dritten Mal in Folge hat das

Hergensweiler Unternehmen Rose

Plastic das Gütesiegel „Ausgezeichneter

Ausbildungsbetrieb“

erhalten. Das Gütesiegel der ertragswerkstatt

GmbH wird seit

2013 jährlich verliehen. Derzeit

lassen jedes Jahr mehr als 150

Unternehmen die Qualität ihrer

Ausbildung umfassend bewerten.

Für die Zertifizierung werden statistische

Daten und Kennzahlen

zur Ausbildung sowie Maßnahmen,

Programme und Konzepte

bei den Unternehmen abgefragt.

Den weit wichtigeren Part haben

jedoch die Azubis. Wie schätzen

sie selbst ihren Ausbildungsbetrieb

ein? Wie steht es um die

Qualität der Ausbildung, wie ist

der Umgang mit den Azubis im

Unternehmen und wie sehen die

Zukunftschancen aus? Besonders

gut abgeschnitten hat Rose Plastic

in punkto Zugehörigkeitsgefühl

zum Unternehmen. BZ-Foto: RP

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16 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

WISSENSWERTES

Den alten Charme erhalten

Sanierung im Lindenhofbad Gebäudeensemble für moderne Nutzung optimiert

Im gewohnten Charme der 50er Jahre und doch für moderne Nutzungszwecke optimiert: So präsentiert sich das Gebäudeensemble im Strandbad

Lindenhof, von vielen Lindauern liebevoll „Lindi“ genannt, nach den kürzlich erfolgten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. BZ-Fotos: GH

Eingebettet in den historischen

Lindenhofpark in Lindau (Bad

Schachen) liegt das ehemalige

„Seebad Lindenhof“ direkt am

Ufer des bayerischen Bodensee.

Seit 2013 ist die Anlage

frei zugänglich und hat sich zu

einem beliebten Ausflugsziel

entwickelt. Das Hauptgebäude

aus dem Jahr 1959 verbreitet

mit seiner 50er Jahre Architektur

einen ganz besonderen

Charme – auch nach den Sanierungs-

und Umbauarbeiten der

letzten Monate, die nun endlich

erfolgreich abgeschlossen

werden konnten.

Das „Lindi“, wie es von seinen

Fans liebevoll genannt wird, bietet

seinen Besuchern ein beeindruckendes

Panorama. Das reicht

von der Insel Lindau über den

Bregenzerwald bis zu den Schweizer

Alpen. Hier kann man auf

der großen Liegewiese die Sonne

genießen oder den Bodensee

Anzeigen

noch intensiver erleben. Dafür

gibt es hier gleich mehrere Möglichkeiten:

im See schwimmen

oder ihn vom SUP oder Kanu aus

erkunden. Von Mai bis September

kann man dazu direkt im

Lindenhofbad SUPs (Boards fürs

Stand Up Paddeling) und Kanus

ausleihen.

Um das leibliche Wohl der

Gäste im „Lindi“ kümmert sich

gern das Team vom Strandcafé

Lindenhof. Der Biergarten und

die Seeterrasse bieten ein tolles

Ambiente, um gemütlich zusammen

zu sitzen, etwas zu trinken

oder den Hunger zu stillen.

Alle Speisen gibt‘s auch zum

Mitnehmen. Geöffnet ist bis

in den Oktober.

Nicht nur Badegäste, auch

wer eine Event-Location am

See sucht, wird besonders vom

Ergebnis der jüngsten Um- und

Anbaumaßnahmen begeistert

sein. Das Lindenhofbad mit

Strandcafé ist aus den 50er Jahren

und steht unter sogenanntem

Ensembleschutz. Es wurde

von der Architektenkammer

Bayern als erhaltenswerte Nachkriegsarchitektur

eingestuft. Deshalb

hat der Inhaber des Strandcafés

und Betreiber des „Lindi“,

Timm Stade, in Zusammenarbeit

mit dem Förderverein Lindenhofbad

auch größtes Augenmerk

darauf gelegt, dass die

harmonische Optik trotz der

Sanierungsarbeiten, die nötig

waren, um das Objekt zu erhalten

und den Erfordernissen

der aktuellen Nutzung anzupassen,

erhalten bleibt.

Der komplette rechtsseitige

Trakt, in dem sich die Umkleidekabinen

und das ehemalige

Kassenhäuschen sowie Abstellräume

befanden, ist jetzt frisch

renoviert, neue Duschen und

zusätzliche Toiletten wurden

eingebaut. Es gibt mehr Lagermöglichkeiten

für den SUPund

Kanu-Verleih. Ein neuer

Anbau mit großen, zum See

hin zu öffnenden Glastüren ist

entstanden. Der kann für Events,

wie Feiern oder Versammlungen

gemietet werden und ist

Dank seiner Lage etwas abseits

vom Tagesgeschäft und der

technischen Ausstattung auch

für Schulungszwecke, Seminare

usw. bestens geeignet. BZ

Strandcafé Lindenhof

im Lindenhofbad

Inhaber: Timm Stade

Lindenhofweg 41

88131 Lindau/Bad Schachen

Tel.: 0 83 82/9 11 13 16

E-Mail: events@timm-stade.de

Öffnungszeiten:

bei schönem Wetter

Mo. bis Fr. ab 12 Uhr,

am Wochenende ab 11 Uhr

@ www.strandcafe-lindenhof.de

Grüner Salon

Der Förderverein Gartendenkmal

Lindenhofpark zieht zur

Halbzeit seines kostenlosen

Programms während der

Lindauer Gartenschau eine

außerordentlich positive

Bilanz: Mehr als 66 Führungen

durch den Lindenhofpark

wurden bisher von

Vereinsmitgliedern durchgeführt,

an elf Wochenenden

war der „Grüne Salon“ von

Freitag bis Sonntag von

11 bis 17 Uhr geöffnet.

Dort stehen interessante

Gartenbücher zum Ausleihen

und Lesen im Park bereit,

die auch Gelegenheit für

anregende Gespräche in den

schönen Salonräumen der

Lindenhofvilla bieten.

Dr. Christoph Hölz, Architekturhistoriker

an der Universität

Innsbruck und Verfasser

des leider vergriffenen

Buches über die Lindauer

Villen („Weite Blicke“), zeigte

sich so beeindruckt von

diesem Beitrag des Fördervereins

zum Programm der

Lindauer Gartenschau, dass

er ebenfalls sechs Führungen

übernommen hat.

Das Programm wird fortgesetzt

bis Ende September.

Ein besonderes Highlight

wird am 4. und 5. September

im Rahmen der „Langen

Nacht der Bodenseegärten“

eine Lesung von Gartengedichten

und Texten zum

Garten sein.

Wir gratulieren!

Der „Grüne Salon“ ist bis

Ende September immer

freitags, samstags und

sonntags von 11 bis 17 Uhr

geöffnet. Die kostenlosen

Führungen finden an diesen

Tagen jeweils um 11 und um

15 Uhr statt.

BZ-Foto: MBK

Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Umbau

Ihr kompetenter Partner

im Baugewerbe seit 1900 !

Vosseler GmbH & Co. KG

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88131 Lindau (B)

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Hoyerbergschlössle

wurde wachgeküsst

Unter dem Motto „Nostalgie

trifft Zukunft“ veranstaltete

die Kunst- und Kulturinitiative

„Das Hoyerbergschlössle

wachküssen“ zusammen mit

dem Förderverein Hoyerbergschlössle

e.V. ein dreitägiges

Sommerfest. Zum Programm

gehörten Konzerte, Freiluftkino,

eine inklusive Modenschau,

Tanz- und Yogaworkshops,

kleine Marktstände

sowie Kinderprogramme. BZ

(Eine Bilder-Show vom Sommerfest sehen

Sie, wenn Sie diesen Beitrag auf

www.bz-lindau.de anklicken.)


WISSENSWERTES 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

17

Endlich wieder Wettkämpfe

Lindauer Schwimmer kehren erfolgreich vom Wörthsee zurück

Juniorinnen des TC Lindau steigen auf

Die U-18 Juniorinnen des

TC Lindau krönen ihre äußerst

erfolgreiche Saison mit dem

Aufstieg in die Bezirksliga.

Im letzten Heimspiel gegen

Heimertingen reichte ein

3:3, um den Erfolg perfekt zu

machen.

Über die gesamte Saison zeichnete

sich die Mannschaft durch

einen besonders guten Teamspirit

aus. Emma Pall und Ana

Miovcic waren auf Position

eins und zwei nicht zu bezwingen

und in ihrem Sog konnten

Kim Dlugosch, Helena Miovcic

und Carolina Bommer immer

wieder punkten. Somit wurden

alle Spiele, bis auf zwei Unentschieden,

gewonnen.

Im kommenden Jahr geht es

nun in die höchste Juniorinnenklasse,

die Bezirksliga.

Auch da will die Mannschaft

mit Teamgeist und starken

Leistungen überzeugen. Dabei

ist das oberste Ziel zunächst

der Klassenerhalt. Und um

dieses Ziel zu erreichen, wird

spätesten ab dem Frühjahr

2022 wieder intensiv trainiert.

Im Bild (von links): das U-18

Juniorinnen Team des TC

Lindau mit Ana Miovcic, Kim

Dlugosch, Emma Pall, Helena

Miovcic und Carolina Bommer

BZ-Foto: MD

Acht Schwimmer und Schwimmerinnen

des TSV 1850 Lindau bestritten

zum Ende der Saison ihren

ersten Wettkampf seit langer Zeit.

Während im Becken noch immer

keine Wettbewerbe stattfinden,

starteten die Freiwasserschwimmer

ihre Rennen um die Internationale

Bayerische Meisterschaft

über 5 km in der offenen Klasse

und den 2,5 km in der Jugend sowie

den Masters. Zudem wurde die

Jahrgangswertung der Jugend im

Bayerncup ausgeschwommen.

Dass die Sportler nach Vergleichsmöglichkeiten

lechzen,

merkte man an dem für das Freiwasserschwimmen

– zumal am

Saisonende – ungewohnt großen

Teilnehmerfeld. 270 Sportler

aus 65 Vereinen waren an

den Wörthsee nach Inning gereist,

um dort ihre Runden um

die Bojen zu drehen. Die Lindauer

Aktiven und Masters

konnten sich dabei extrem gut

in Szene setzen. Alle Jugend-

Starter des TSV schwammen die

2,5-km-Strecke und landeten

stets auf den Podestplätzen

ihres Jahrgangs.

Merle Batke (2005) und Lois

Debruyne (2002) waren jeweils

souverän die Schnellsten ihres

Jahrganges. Lasse Batke (2003),

TSV-Freiwasser-Schwimmer waren bei den Rennen um die Bayerische

Meisterschaft und den Jugend-Bayerncup am Wörthsee dabei.

Matthis Debruyne (2004) sowie

Eduard Ejstrich (2006) mussten

sich jeweils einem anderen

Sportler geschlagen geben und

wurden Zweite. Maximilian

Garde (2004) kam als Dritter

seines Jahrgangs ins Ziel.

Alfred Seeger und Beate Schulz

nutzten den Wettkampf, um

sich auf die Deutsche Meisterschaft

der Masters vorzubereiten.

Seeger, der als Ältester im

Teilnehmerfeld in der AK 80

startete, siegte über 2,5 km.

Schulz trat in der offenen Klasse

über 5 km an, wo auch sie die

Älteste im Teilnehmerfeld war

und sich gegen die Jugend

durchsetzen musste. Sie kam

mit einer sehr guten Zeit als 28.

von 42 Sportlern ins Ziel.

Zufrieden um das sehr gute

Ergebnis der Lindauer Schwimmer

blickt Abteilungsleiter und

Mannschaftsbetreuer Wilfried

Fuchs mit gemischten Gefühlen

in die kommende Saison,

denn es steht weiterhin in den

Sternen, ob und wann im

Herbst Wettbewerbe für die

Schwimmer in der Halle durchgeführt

werden können.

BZ

BZ-Foto: TSV 1850 Lindau/SBA

30 Kinder bei der Optiwoche im Lindauer Segler-Club dabei

Mehr als 30 Kinder nahmen in

diesem Jahr in den Sommerferien

an der Optiwoche des LSC teil,

aufgeteilt in fünf Gruppen und

betreut von neun Trainern. Die

Neulinge wurden mit spielerischen

Übungen auf dem Optimisten

langsam an das Boot und den

Umgang mit Wind und Wasser

herangeführt. In der Gruppe der

etwas fortgeschritteneren Seglern

wurden die verschiedenen Kurse

wie „Halbwind“, „Am Wind“ und

„Vorwind“ eingeübt, bis hin zum

ambitionierten Regattatraining

in der Race Gruppe. Auf den drei

clubeigenen 420ern konnten Kinder

der Optigruppe zusammen mit

Jugendlichen des LSC erste Erfahrungen

auf einer Zweihand-Jolle

sammeln und zum Beispiel das

Segeln unter Spinnaker testen. So

tat auch das sehr durchwachsene

Wetter dem Spaß keinen Abbruch,

segeln lässt sich schließlich auch

bei Regen. Und fehlte doch der

Wind, so wurden in kleinen Theorieeinheiten

die Grundlagen erläutert,

Knoten geübt oder Wettfahrtregeln

studiert. Auch Wind-

Wetter- und Revierkunde standen

auf dem Plan, aufgelockert durch

Badepausen und Kenterübungen,

sobald sich dann doch die Sonne

zeigte. Abschluss war eine gemeinsame

kleine Regattaserie

mit vier Wettfahrten, für viele die

erste überhaupt.

„Wir hatten wenig Sonne, etwas

Wind, viel Regen - aber noch viel

mehr Spaß,“ so Jüngstenwartin

Karoline Zuderell bei der Preisverteilung

im Kleinen Clubhaus.

Sie dankte den Trainern für ihr

Engagement.

BZ-Foto: LSC

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18 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

WISSENSWERTES

Zehn Jugendliche erreichen Abschluss

Die „GripsWerkstatt“ ist ein

Projekt des Kreisjugendrings

Lindau, mit dessen Hilfe in

diesem Jahr zehn Jugendliche und

junge Erwachsene den externen

Mittelschulabschluss erfolgreich

bestanden haben. Quali Englisch

wurde von sieben Teilnehmenden

belegt - drei davon bestanden mit

der Note „sehr gut“.

Neben den Inhalten, die für den

Schulabschluss notwendig sind,

erlernen die Jugendlichen auch

berufsrelevante Fertigkeiten. In

diesem Schuljahr war praktisches

Arbeiten jedoch erst wieder ab

Juni im Rahmen der „GartenWerkstatt“

möglich. Mit Hilfe dieses

arbeitsweltbezogenen Projekts

lernen Jugendliche den Beruf des

Landschaftsgärtners kennen und

setzen sich mit umweltbildenden

Inhalten auseinander. Ein ganz

wichtiger Bestandteil ist, so Anja

Gutermann, Leiterin der Gartenund

GripsWerkstatt, dass die Jugendlichen

Tagesstruktur erhalten

und gleichzeitig ihre Stärken und

Ressourcen herausfinden können.

Aufgrund der Pandemie-lage, war

es umso wichtiger, praktisch mit

den Jugendlichen zu arbeiten, da

es für Firmen oft nicht möglich

war, den jungen Menschen ein

Praktikum im Betrieb zu ermöglichen.

Für das kommende Schuljahr

sind wieder praktische Projekte

geplant. Außerdem startet

im September wieder die Garten-

Werkstatt mit dem Thema „Leben

in und mit der Natur“. Gefördert

wird dieses Projekt durch das

Die Rechtsanwaltskammer hat Herrn Rechtsanwalt

Dr. Gordon Birk

aufgrund seiner besonderen Kenntnisse und Erfahrungen

gestattet, die Bezeichnung

Fachanwalt für Arbeitsrecht

zu führen.

Wir freuen uns und gratulieren –

das Team der Kanzlei Dr. Birk & Kollegen

Dr. jur. Uwe W. Birk

Rechtsanwalt

auch:

Fachanwalt f. Arbeitsrecht

Familienrecht

Baurecht

Bayerische Staatsministerium für

Umwelt und Verbraucherschutz.

„Wir hoffen auf ein Jahr ohne

Einschränkungen, so dass wir

auch wieder an Aktionen wie der

Handwerksoffensive oder der

Berufsinfomesse teilnehmen können“,

berichtet Leah Raasch, die

die GripsWerkstatt in Lindenberg

betreut.

Von den 19 Jugendlichen, die in

diesem Schuljahr von der Grips-

Werkstatt erreicht wurden, konnten

sechs in Ausbildung vermittelt

werden. Vier besuchen weiterführende

Schulen und erwerben auf

diesem Wege ihren Realschulabschluss.

Sechs haben das Angebot

aus persönlichen Gründen abgebrochen.

Durch den fehlenden

persönlichen Kontakt waren diese

Schüler:innen leider nicht mehr

zu motivieren. Ein Teilnehmer

wurde in eine Rehaeinrichtung

integriert und zwei Jugendliche

sind mit ihren Eltern aus dem

Landkreis weggezogen.

„Die Jugendlichen werden von

uns nicht nur beim Schulabschluss

und der Lehrstellensuche

unterstützt, sondern auch in

privaten Lebenslagen, die das

Vorankommen erschweren“, so

Anja Gutermann. Wer Interesse

hat, seinen Schulabschluss zu

erlangen oder zu verbessern

und sich beruflich orientieren

möchte, ist in der GripsWerkstatt

herzlich willkommen. Der neue

Kurs beginnt in Lindau am 28.

September und in Lindenberg am

29. September 2021. BZ

Dr. jur. Gordon W. Birk

Rechtsanwalt

auch:

Fachanwalt f. Arbeitsrecht

Gesellschaftsrecht

Miet- und Immobilienrecht

DR. BIRK & KOLLEGEN

RECHTSANWÄLTE

Friedrichshafener Straße 13 · 88131 Lindau

Tel. 0 83 82/94 90-0 · uwe.birk@t-online.de

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Derbykracher im Eichwald

EV Lindau Islanders treffen zum Saisonauftakt auf Memmingen

Nach den erfolgreichen Lizenzierungen

aller Teams in den Oberligen

Nord und Süd hat der Deutsche

Eisho-ckey-Bund (DEB) die

Spielpläne für den Spielbetrieb

der neuen Saison 2021/2022 veröffentlicht.

Nach dem Aufstieg der

Selber Wölfe in die DEL2 gehen

in der Oberliga Süd zwölf Mannschaften

ab 7. Oktober 2021 ins

Rennen um den Oberligatitel - im

sechsten Jahr in Folge sind auch

die EV Lindau Islanders mit dabei.

Das Auftaktprogramm hat es für

die Islanders auch gleich in sich,

denn sie starten zu Hause gegen

den ewigen Rivalen aus Memmingen

und müssen am Sonntag des

gleichen Wochenendes zum HC

Landsberg.

„Dieser Spielplan verspricht

Spannung pur vom ersten Spieltag

an. Ein Derby zu Hause zum

Start in die Saison ist natürlich

ein absolutes Highlight“, sagt

Sascha Paul, Sportlicher Leiter

der EV Lindau Islanders.

Am zweiten Spielwochenende

geht es für die Islanders

erst zum schweren Auswärtsspiel

nach Passau (15. Oktober),

wo sich die Islanders in

der vergangenen Saison sehr

schwertaten. Am Sonntag (17.

Oktober) gastiert das mit Topspielern

gespickte Team aus

Weiden am Bodensee.

Die weiteren Heimspiel-Highlights

gegen die Traditionsvereine

aus Regensburg und Garmisch

folgen Ende November

und Anfang Dezember.

Am vierten Adventswochenende

kommt am Freitag (17. Dezember)

das Spitzenteam und

der absolute Topfavorit aus

Deggendorf ins Eichwald, ehe

man am vierten Advent selbst

zum EV Füssen (19. Dezember)

reist. Danach steht das Derby

in Memmingen am 23. Dezember

auf dem Spielplan.

Das Programm zwischen

Weihnachten und Neujahr

schaut so schön wie herausfordernd

aus. „Die Spiele zwischen

den Jahren sind einfach super.

Ein Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag

ist ein Glücksfall“,

freut sich Bernd Wucher.

Der Erste Vorsitzende der EV

Lindau Islanders hofft beim

Gastspiel der Black Hawks Passau

am 26. Dezember zum

„Christmas Game“ im Eichwald

❑ Barbara Dehus

❑ Rechtsanwältin – Fachanwältin – VorsorgeAnwältin

Erbrecht

auf viele, dann hoffentlich wieder

zugelassene Zuschauer.

Weiter geht es dann nur

zwei Tage später in Garmisch

(28. Dezember), ehe zum Jahresabschluss

am 30. Dezember

das letztjährige Überraschungsteam

der Höchstadt Alligators

am Bodensee gastiert.

Zum Jahresstart gibt es gleich

ein Heimspiel, Gegner sind die

Starbulls Rosenheim (2. Januar).

Es folgen im Januar und Februar

15 Matches, davon sieben im

Eichwald. Am 4. März treten die

Islanders beim EV Füssen an.

Ein Heimspiel gegen das Spitzenteam

aus Deggendorf beschließt

am 6. März die Hauptrunde der

Oberliga Süd. BZ/BZ Foto: EVL/Ockert

Martin Mairitsch

Die Fans der EV Lindau Islanders

warteten schon ungeduldig

auf Neuigkeiten, wer denn in

diesem Jahr die Kontingentpositionen

bei den Inselstädtern

besetzen wird. Eine Position

wird mit dem österreichischen

Ex-Nationalspieler Martin Mairitsch

besetzt. Die vergangenen

sechs Spielzeiten verbachte der

35 Jahre alte Rechtsschütze bei

der VEU Feldkirch in der Alps-

HockeyLeague. Die Vereinbarung

zwischen dem EVL und

Mairitsch läuft zunächst ein

Jahr. Beim EVL wird er die

Nummer 86 tragen.

BZ

Spielmodus 2021/22

Jere Laaksonen

Nach dem Österreicher Martin

Mairitsch besetzen die EV

Lindau Islanders ihre zweite

Kontingentposition mit einem

weiteren Stürmer. Mit dem Finnen

Jere Laaksonen können sie

zudem einen kleinen Transfercoup

präsentieren. Laaksonen,

ein DEL2-erfahrener Stürmer

(Kaufbeuren und Landshut), ist

seit fünf Jahren in Deutschland

aktiv und wird den Angriff

der Lindauer verstärken. Die

Vereinbarung mit dem 30-Jährigen

ist auf ein Jahr ausgelegt.

Auflaufen wird er für den EVL

mit der Nummer 39.

BZ

Die Oberliga Süd startet am 7. Oktober

2021 erstmalig mit einem

Eröffnungsspiel, welches der SC

Riessersee gegen die Starbulls

Rosenheim austragen wird. In der

Hauptrunde wird eine Doppelrunde

(44 Spiele) bis zum 6. März

2022 gespielt, ehe es am 11. März

2022 in die Pre-Playoffs im Modus

Best-of-Three geht. Eine Verzahnung

des Nordens mit dem Süden

ist ab dem Achtelfinale vorgesehen,

das ab dem 18. März 2022

beginnt. Die Spiele ab dem Achtelfinale

finden im Modus Best-of-

Five statt. Der Meister der Oberliga-Saison

2021/2022 steht spätestens

nach Spiel fünf der Finalserie

am 1. Mai 2022 fest.

Jede Staffel spielt jeweils gleichzeitig

zu den Play-offs auch die

Play-down-Serien ab dem 11. Tabellenplatz

aus.

In der Oberliga Süd findet eine

Play-Down-Serie (Best-of-Seven)

zwischen den Teams auf den

Plätzen 11 und 12 statt. Der

Verlierer steigt ab. Der Meister

der Regionalliga Südwest und der

Meister der Bayernliga ermitteln

in Hin- und Rückspiel (Freitag,

1. April 2022, und Sonntag, 3.

April 2022) den Aufsteiger in die

Oberliga-Süd.

BZ

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GESCHÄFTSLEBEN 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

19

Zu einem ersten Austausch trafen sich die Mitglieder des Verwaltungsrates der künftigen Sparkasse

Schwaben-Bodensee (von links): Thomas Munding (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Memmingen-Lindau-

Mindelheim), Elmar Stegmann (Landrat Landkreis Lindau), Dr. Claudia Alfons (Oberbürgermeisterin Stadt

Lindau), Alex Eder (Landrat Landkreis Unterallgäu), Dr. Stephan Winter (Bürgermeister Mindelheim), Horst

Schönfeld (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Augsburg), Dr. Michael Higl (Bürgermeister Meitingen),

Manfred Schilder (Oberbürgermeister Memmingen). Auf dem Foto fehlen: Martin Sailer (Landrat Landkreis

Augsburg) und Lorenz Müller (Bürgermeister Schwabmünchen).

BZ-Foto: SK Memmingen-Lindau-Mindelheim

Sparkassen fusionieren

Genehmigung für den Zusammenschluss liegt jetzt vor

Die Sparkasse Schwaben-Bodensee

kommt: Die Sparkassenaufsicht

der Regierung von Schwaben

hat den Zusammenschluss

der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim

und der Kreissparkasse

Augsburg zum 31. Dezember

2021 genehmigt. Die

technische Fusion, das heißt die

Zusammenlegung der Datenbestände

der beiden Sparkassen,

erfolgt im April 2022.

„Wir freuen uns, dass die Sparkassenaufsicht

mit der Genehmigung

der Fusion diese zukunftsweisende

Entscheidung bestätigt

hat“, sagt Thomas Munding,

derzeit Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Memmingen-

Lindau-Mindelheim und künftiger

Vorsitzender des Vorstands

der Sparkasse Schwaben-Bodensee.

Sein zukünftiger

Stellvertreter Horst Schönfeld,

aktuell Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse Augsburg,

erklärt: „Die intensive

Projektarbeit hat bereits begonnen.

Wir arbeiten mit voller

Kraft daran, für unsere Kunden

ein zukunftsfähiges Haus auf

den Weg zu bringen.“

Die Sparkasse Schwaben-Bodensee,

die aus der Fusion der

beiden Institute hervorgeht,

belegt künftig – gemessen an

ihrer Bilanzsumme von rund

9,3 Milliarden Euro – Rang 5

unter den bayerischen Sparkassen.

Auf die Strukturen im

Kundengeschäft und auf die

Entwicklung der Sparkassenfilialen

hat die Fusion keinen

Einfluss. Langfristig sichert sie

die Arbeitsplätze im Geschäftsgebiet

der Sparkasse Schwaben-Bodensee.

Bereits Ende Juli hatte sich

der neue Verwaltungsrat der

Sparkasse Schwaben-Bodensee

zum ersten Mal getroffen. Die

Mitglieder der derzeitigen Verwaltungsräte

der Kreissparkasse

Augsburg und der Sparkasse

Memmingen-Lindau-Mindelheim

nutzten die Gelegenheit

zum Kennenlernen und zu einem

ersten Austausch. Alex

Eder, Landrat des Landkreises

Unterallgäu, bestätigte anlässlich

des Treffens, dass die Fusion

auf ein breites positives Echo

stößt: „Wir erfahren sehr viel

Zustimmung – aus der Politik

ebenso wie aus Wirtschaft und

Gesellschaft.“ Martin Sailer, Landrat

des Landkreises Augsburg:

„Von der leistungsstarken Sparkasse,

die hier in der Region entsteht,

werden vor allem die

Kunden profitieren.“ BZ

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Lions Club spendet für Flutopfer

Der Lions Club Lindau spendet

5.100 Euro für die Flutopfer im

Katastrophengebiet in Nordrhein-

Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Die Spende wird über die Stiftung

der Deutschen Lions abgewickelt.

„So ist sichergestellt, dass sie

unmittelbar und zu 100 Prozent

bei den betroffenen Menschen im

Katastrophengebiet ankommt“,

erläutert Michael Hankel, Präsident

des Lions Clubs Lindau.

Die Stiftung der Deutschen Lions

hat bereits am 16.07.2021 einen

Hilfsfond für die Opfer und Betroffenen

der Unwetterkatastrophe

eingerichtet. So können Lions

schnell und unbürokratisch helfen

und den Betroffenen vor Ort sehr

gezielt und unmittelbar Hilfen zur

Verfügung stellen. Das Verfahren

hat sich schon 2013 beim Elbe-

Hochwasser und bei der Verteilung

der Corona-Schutzmasken bewährt.

Bis zum 17.08.2021 sind

so bereits 2,49 Mio. Euro Spenden

bei der Stiftung Deutscher Lions

eingegangen und davon schon

2,28 Mio. Euro an die Betroffenen

vor Ort vergeben worden.

Traditionell konzentriert sich der

Lions Club Lindau auf Projekte in

Lindau und in der näheren Umgebung.

„Da wir unser verfügbares

Budget dafür nicht zu sehr

einschränken wollten, haben wir

clubintern einen gesonderten

P A R K - C A M P I N G

Foto: Hari Pulko

Spendenaufruf gestartet“, so

Michael Hankel. „So ist der stattliche

Betrag allein durch private

Spenden der Mitglieder des Lions

Clubs Lindau zustande gekommen“,

erläutert der Präsident des Clubs

weiter. Dafür dankt er allen Mitgliedern

des Clubs ausdrücklich.

Das entspreche genau dem Grundsatz

der weltweiten Lions Bewegung

„We serve!“, so Hankel.

Gerne kann auch jede/-r

Lindauer/-in über das Hilfswerk

des Lions Clubs Lindau eine zweckgebundene

Spende für die Opfer

der Flutkatastrophe tätigen. „Wir

sind für jeden Betrag dankbar und

garantieren die direkte Weiterleitung

an die Betroffenen über die

Stiftung der Deutschen Lions“,

sagt Michael Hankel. Dafür sollten

auf der Überweisung „Spende für

Flutopfer“ als Verwendungszweck

sowie der korrekte Absender angegeben

werden. Bei Spenden

über 200 Euro stellt das Hilfswerk

gerne eine Spendenquittung aus.

Auch für nicht zweckgebundene

Spenden unter dem Stichwort

„Spende Lions Club Lindau“ ist

der Club sehr dankbar. „Das hilft

uns sehr bei den wichtigen Unterstützungsprojekten

in unserer unmittelbaren

Umgebung“, so

Michael Hankel. Die Bankverbindung

des Hilfswerks des Lions

Clubs für Spendenüberweisungen

steht auf: www.lionsclub-lindau.de

BZ

Kauffrau/Kaufmann (m/w/d)

für Tourismus und Freizeit

bei der Lindau Tourismus und Kongress GmbH

Weitere Infos unter www.lindau.de

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auf dem Park-Camping Lindau

Weitere Infos unter www.park-camping.de

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Steak- und

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Anforderungsprofil

Wenn Sie folgende Fragen begeistert mit Ja beantworten können,

dann suchen wir Sie!

- Ihr Herz schlägt für den Bodensee?

- Sie sprechen mindestens eine Fremdsprache?

- Lindau ist für Sie ein Platz nah am Paradies?

- Sie sind kontaktfreudig und arbeiten gerne im Team?

- Sie kommunizieren gerne mit Menschen aus aller Welt?

- Sie begeistern sich für die Tourismus- und Freizeitbranche?

- Sie besitzen Fachhochschul- bzw. allgemeine Hochschulreife?

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis zum 3. Oktober

2021 an bewerbungen@lindau-tourismus.de. Bei weiteren Rückfragen

wenden Sie sich gerne per Mail an uns (Mailadresse s. o.).


20 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

WISSENSWERTES

Die Eurobike – das letzte Mal am Bodensee

Messe Friedrichshafen Publikumstage am 3. und 4. September mit Demo Area, BMX-Show und Laufrad-Parcours

Die Eurobike 2021 ist vom 1. bis zum 2. September ausschließlich für Fachbesucher geöffnet. An den Festival Days am Freitag und Samstag, 3. und 4. September, können alle

Fahrrad-Fans die Neuheiten des kommenden Modelljahres nicht nur sehen, sondern in vielen Fällen auch testen und erleben.

BZ-Fotos: Messe FN/Eurobike

Die Eurobike 2021 rollt an

und hat direkt ein Highlight

im Gepäck: Der Eurobike Festival

Day ist wieder da – und

das gleich an zwei Tagen. Am

Freitag und Samstag, 3. und

4. September 2021, sind nicht

nur Fachpublikum, sondern

alle Fahrrad-Enthusiasten auf

dem Messegelände Friedrichshafen

willkommen.

Neben zahlreichen Ausstellenden

und Top-Marken bietet das

Show- und Actionprogramm

dem Messepublikum viele

Highlights: vom Laufrad-Parcours

für die Kleinen über spektakuläre

Shows der Profi-BMXer

bis zum Auftritt der Drop and

Roll Tour mit Bike-Superstar

Danny MacAskill.

In der Demo Area können

Interessierte die Produktneuheiten

und Fahrrad-Trends selbst

testen. Nach der Registrierung

dürfen Fahrrad-Begeisterte auf

dem abgesteckten Parcours rund

um das Messegelände selber in

die Pedale treten und die neuesten

Bikes Probe fahren. Ob sportlich,

urban, Liegerad, Graveloder

E-Mountainbike, hier kann

genau ausprobiert werden, welches

Bike am besten zu einem

passt.

Die Trail-Stars rund um Danny

MacAskill, Ali Clarkson und Duncan

Shaw sind international bekannte

Ausnahmesportler. Mit

ihrer Drop and Roll Tour und

spektakulärer Bike-Akrobatik

machen sie auf der Eurobike

Halt und liefern am Freitag

und Samstag zwei actiongeladene

Shows pro Tag im Freigelände

West ab.

Das Freigelände West verwandelt

sich für die Festival

Days in eine Aktionsbühne für

internationale Top BMX-Rider,

die beim exklusiven „Lord of the

Lake“-Contest die Showrampe

mit ihren atemberaubenden

Stunts zum Glühen bringen.

Drei halbstündige Sessions

stimmen auf das abendliche

Highlight, den „Best Trick“-Contest

ein, bei dem die BMX-

Biker ihre anspruchsvollsten

Tricks performen.

Auch die jüngeren Messebesucher-

und -besucherinnen

können in der Kids Area zeigen,

was sie können und beim

Überwinden von Rampen, Wellen

und Wippen ihre Fähigkeiten

altersgerecht trainieren.

Selbst die Kleinsten können

per Laufrad teilnehmen.

Der Fahrradtourismus boomt.

Im Reisebereich „Holiday on

Bike“ können Interessenten

zahlreiche internationale und

regionale Reiseziele, Hotels oder

Radreiseanbieter entdecken, die

den Traumurlaub auf zwei Rädern

möglich machen – allein

oder für die ganze Familie.

BZ

Eurobike Festival Days

Nur an diesen Tagen öffnet die

Messe für alle Fahrrad-Fans:

Freitag und Samstag,

3. und 4. September 2021,

von 9 bis 18 Uhr

Tickets gibt es ausschließlich

online unter:

www.tickets.messefriedrichshafen.de

Zutritt nur geimpft, getestet oder

genesen – mit Nachweis!

@ www.eurobike.com

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Boule-Gruppe im Bayernpokal-Fieber

Die Sonne brannte vom Himmel

und die 2. Lindauer Mannschaft

der Abteilung Boule des TSV

Lindau 1850 e.V. brannte darauf,

Lindenberg 2 in der ersten Runde

des Bayernpokals zu besiegen. Es

mussten insgesamt elf Begegnungen

(zwei Tripletts, sechs Tête-à-

Têtes, drei Doublettes) auf dem

Platz vom Boule Club Lindenberg

absolviert werden. Einige Spiele

waren schnell entschieden. In anderen

schossen, legten und schwitzten

die ebenbürtigen Spieler und

Spielerinnen bei hochsommerlichen

Temperaturen teils mehr

als einer Stunde, um den Sieger

bekanntzugeben, mitunter mit

äußerst knappen Ergebnissen.

Das alles entscheidende Spiel

gewannen am Ende Andi Reichl,

Nicole Wölfle und Walter Kuffermit

13:12. Lindau 2 war somit

eine Runde weiter.

Die zweite Runde wurde gegen

den BC Augsburg bestritten. Das

angekündigte Schlechtwetter ließ

sich Zeit, ebenso der Gegner, der

mit mehr als einer Stunde Verspätung

in Lindau ankam. Somit

war die erste von drei Runden

kampflos für die Lindauer entschieden.

Wenn auch nur mit fünf

Spielern angereist – üblich sind

mindestens sechs – so waren die

Augsburger ein starker Gegner

für die Lindauer. Wieder im alles

entscheidenden letzten Spiel bewiesen

Stefan Born, Florian Ochs

und Ellen Trötscher Nervenstärke

und holten am Ende den Sieg.

Mit jeder weiteren Runde steigt

auch das Spielniveau der Gegner.

Deshalb trainiert die 2. Lindauer

Mannschaft derzeit fleißig.

BZ-Foto: TSV Lindau 1850 e.V.


WISSENSWERTES 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

Wer hat Lust, Zeit zu spenden?

BRK Lindau sucht dringend weitere Helfer für seine Rotkreuzläden

Der Kreisverband Lindau des Bayerischen

Roten Kreuzes (BRK) betreibt

im Landkreis insgesamt vier

Rotkreuzläden – zwei in Lindau

und zwei in Lindenberg. Zur Zeit

werden für die Rotkreuzläden weitere

fleißige, ehrenamtliche Helferinnen

und Helfer gesucht.

Seit 17 Jahren betreibt der Kreisverband

Lindau Rotkreuzläden,

wo gespendete, gut erhaltene

Sachen das ganze Jahr über zu

sehr günstigen Preisen verkauft

werden. Dazu gehören

Haushaltsartikel, Kleidung, Geschirr,

Schuhe und viele andere

Gebrauchsgegenstände.

Bis heute arbeiten ausschließlich

Ehrenamtliche in den Rotkreuzläden.

„Der laufende Betrieb

wäre ohne unsere fleißigen

ehrenamtlichen Helferinnen

und Helfer nicht möglich.

Viele spenden ganze Tage ihrer

Freizeit, andere wiederum einige

Stunden pro Woche für die

Arbeit in den einzelnen Läden.

Zur Zeit suchen wir weitere ehrenamtliche

Helfer, da sich altersbedingt

und durch die lange Corona-Pause

(Lockdown) einige

Helferinnen und Helfer von

unserem Team verabschiedet

haben“, erklärt Carsten Henschke,

beim BRK Lindau für die Rotkreuzläden

zuständig.

Melden sich keine neuen

Ehrenamtlichen, ist der BRK-

Kreisverband gezwungen, die

Öffnungszeiten zu reduzieren,

um die verbliebenden Helferinnen

und Helfer nicht zu

überlasten.

„Die Rotkreuzläden dienen

in zweifacher Hinsicht einem

sozialen Zweck: Hier können

auch Leute mit kleinem Geldbeute

einkaufen. Und der Erlös

Der Andrang in den Rotkreuzläden des BRK Kreisverbandes Lindau ist

derzeit größer denn je. Doch es fehlt an ehrenamtlichen Helfern, die

die Öffnungszeiten abdecken können. Deshalb sucht das BRK Lindau

zur Zeit ganz dringend Menschen, die gern das Team der Ehrenamtlichen

in den vier Läden unterstützen möchten.

BZ-Foto: Archiv/BRK

dient unserer Rotkreuzarbeit

vor Ort. Längst tragen die vier

Läden im Landkreis ganz wesentlich

zur Mittelbeschaffung

bei. Denn auch dem BRK brechen

wegen der Corona-Pandemie

wichtige Einnahmequellen

weg“, so Carsten Henschke.

In den Rotkreuzläden dürfen

alle Bürgerinnen und Bürger

einkaufen, sozial Bedürftige

mit einem Sonderausweis

können in den BRK Kleiderläden

sogar reduziert einkaufen.

„Gerade jetzt, wo viele Menschen

noch weniger Geld als vorher

zur Verfügung haben, ist es uns

wichtig, für sie da zu sein. Unsere

ehrenamtlichen Mitarbeiter

berichten, dass der Andrang

in den Rotkreutläden derzeit

groß ist“, so Henschke.

Wer in den Läden mithelfen

möchte, den erwartet ein nettes

Team von Helfern, das sich

über jeden Neuzugang freut.


Arbeiten wie Ware auspacken

und einräumen, den Kunden

präsentieren und verkaufen gehören

dazu. Selbstverständlich

werden wie in allen Geschäften

auch hier die Hygienevorschriften

eingehalten. „Wir sind

dankbar für jede Minute ihrer

Zeit, die uns Hilfswillige spenden“,

sagt Carsten Henschke.

Der Kleiderladen auf der Insel

ist derzeit von Montag bis Freitag

von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Die „Wundertüte“ auf der Insel

ist Montag bis Freitag von 10

bis 15 Uhr und Samstag von 10

bis 13 Uhr geöffnet.

Wer Interesse an dem Aufgabengebiet

eines ehrenamtlichen

Helfers im BRK Kreisverband

Lindau hat, meldet sich

bitte bei Carsten Henschke

unter Tel.: 0 83 82/27 70 15

oder per E-Mail an: henschke@

kvlindau.brk.de

BZ

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EXPERTEN-TIPP

Wartung beim Profi




Hörakustikermeister

Reinhold Kreutle

Kein Ohr ist wie das andere.

Manche Menschen produzieren

mehr Ohrenschmalz, andere

weniger, manche haben einen

größeren Gehörgang, andere

einen kleineren.

Für alle gilt jedoch: Ein sorgsamer

Umgang und eine gute

Pflege erhöhen die Lebensdauer

der Hörhilfe.

Die Grundreinigung sollte

ein- bis zweimal wöchentlich

erfolgen. Besonders wichtig ist

das bei filigraneren Im-Ohr-Geräten,

da die Seite zum Innenohr

wenig Belüftung bekommt.

Die Reinigung ist wichtig, weil

der Körper Salze absondert, die

das Material und die Technik

angreifen können. Für das

Saubermachen eignen sich Reinigungstücher

zum Entfernen

sichtbarer Ablagerungen sowie

Reinigungspinsel und ein Spray

mit desinfizierender Lösung.

21

Die regelmäßige Reinigung

kann durch ein Reinigungsbad

für das Formpass-Stück

(Otoplastik) oder das

Schirmchen ergänzt werden.

Im Ultraschall-Bad werden

Rückstände durch extrem

schnelle Schwngungen

entfernt. Bei einem Reinigungsbad

mit Tabs wirken

chemische Prozesse.

Mindestens zwei- bis dreimal

im Jahr sollte man sein Hörgerät

beim Profi warten lassen.

Das dauert in der Regel

20 Minuten. Die Hörgeräteexperten

überprüfen nicht

nur die einzelnen Komponenten,

sondern auch generell

die Leistung des Gerätes.

Dabei kann nachjustiert und

eine bessere Hörleistung erreicht

werden. Schon deshalb

lohnt sich der Wartungsbesuch

für viele unserer

Kunden.

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Die Brille - Hören und Sehen

Optik Kreutle

Langenweg 33, Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/53 99

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T 07522 978 48-35

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22 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Den hochwertigen Ringordner mit vielen Vordrucken und

Erläuterungen können Sie auch jetzt bei Ihrer Lindauer Bürgerzeitung bestellen

Anzeige

Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit vielen

Jahren ungebrochen großer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist dann alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Gern überabeiten

und aktualisieren wir die

Mappe aufgrund neuer Anregungen

und gesetzlicher Vorgaben.

Unsere beliebte BZ-Vorsorgemappe

ist ab 6. September

wieder verfügbar.

Sie können sie gern vorbestellen

per E-Mail unter:

verlag@bz-lindau.de

Die BZ-Vorsorgemappe

kostet 13 Euro.

Wir liefern: Die Zustellung

im Stadtgebiet Lindau übernehmen

wir nach Terminabsprache

ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb

des Stadtgebietes erfolgt

per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht


3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

LINDAUER

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

rung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Ab 6. September

wieder verfügbar!

WIR LIEFERN

innerhalb des Stadtgebietes

Lindau

nach Terminabsprache

kostenfrei

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

Pflichtumtausch von Führerscheinen

Die erste Frist endet bereits am 19. Januar 2022

Am 19. März 2019 ist die 13. Verordnung

zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung

in Kraft getreten.

Diese regelt auch den stufenweisen

Umtausch von Führerscheinen

und setzt die entsprechende

EU-Verordnung um. Die

für alle Mitgliedsländer der EU

einheitlichen Kartenführerscheine

ermöglichen bei Kontrollen in

anderen Ländern schnellere Bearbeitung

und sind fälschungssicherer.

Betroffen von dieser Verpflichtung

zum Umtausch sind alle

Fahrerlaubnisinhaber/-innen,

deren Führerscheine bis zum

18. Januar 2013 ausgestellt wurden.

Um einen Bearbeitungsstau

bei den dafür zuständigen

Fahrerlaubnisbehörden zu verhindern,

soll dieser Umtausch

gestaffelt erfolgen.

Die Gültigkeit des Führerscheines

wird auf 15 Jahre befristet.

Erfolgt kein Umtausch

bis zum gesetzlich vorgeschriebenen

Zeitpunkt, so verliert der

Führerschein seine Gültigkeit.

Deshalb sollte man den entsprechend

Antrag sechs Monate

vor der Ablauffrist stellen.

Für den Umtausch benötigt

man: Antrag auf Ausstellung

eines Ersatzführerscheines, ein

biometrisches aktuelles Passfoto,

Kopie Vorder- und Rückseite

vom Personalausweis

oder Reisepass, Original Führerschein

Wurde der Führerschein außerhalb

des Landkreises Lindau

(Bodensee) erstellt, dann übernimmt

das Landratsamt Lindau

die Anforderung der Karteikartenabschrift

mit den

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung



Fahrerlaubnisdaten bei der ausstellenden

Behörde. Deshalb

müssen der Ausstellungsort

oder die Ausstellungsbehörde

genau auf dem Antrag angegeben

werden.

Die für einen Umtausch

erforderlichen Antragsunterlagen

„Antrag auf Ausstellung

eines Ersatzführerscheines“

sind über die Gemeindeverwaltung

erhältlich und sind online

auf www.landkreis-lindau.de

unter Formulare A-Z verfügbar.

Den ausgefüllten und

unterschriebenen Antrag mit

dem Führerschein, Kopien und

Foto kann man entweder bei

seiner Gemeindeverwaltung abgeben

oder der Führerscheinstelle

im Landratsamt zusenden.

Die Gültigkeit des alten

Führerscheines wird auf zwei

Monate befristet; dieser wird

anschließend kurzfristig wieder

zurückgesandt. Es gibt aktuell

nur die Möglichkeit, den

neuen Führerschein über den

Direktversand durch die Bundesdruckerei

Berlin zu erhalten.

Innerhalb von zwei bis

vier Wochen wird der neue

Führerschein an die angegebene

Adresse mit Einwurf-Einschreiben

zugesandt.

Die Gebühren für die Umstellung

auf den befristeten

Kartenführerschein betragen

25,30 Euro. Die Gebühren für

den Direktversand werden mit

zusätzlich 5,52 Euro berechnet.

Wichtig: Führerscheininhaber,

deren Geburtstag vor 1953

liegt, müssen den Führerschein

bis zum 19. Januar 2033

umtauschen, unabhängig vom

Ausstellungsjahr des Führerscheines.

BZ/Tabellen: LRA Lindau

Anzeigen







LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum


23


24 28. August 2021 · BZ Ausgabe KW 34/21

WISSENSWERTES

Ein neuer Platz am Wasser für Kunsthandwerk und Genuss

Am gleichen Termin wie immer

– nämlich am letzten Sommerferien-Wochenende

– doch an

einem neuen Platz wird heuer

der beliebte Markt „Kunsthandwerk

und Genuss“ stattfinden.

Neuer Veranstaltungsort ist

der Rüberplatz – direkt neben

der Hafenpromenade zwischen

Schiffsanlegestellen und

Bundespolizeirevier.

So bleibt der Markt auf der

Insel und bietet noch immer

ein vielfältiges und individuelles

Angebot an kunstvollem

Handwerk.

Von den Ausstellern selbst

gefertigt, zeigen und verkaufen

sie Gold und Silber, Holz und

Karton, Eisen und Segeltuch,

Leder und Ton, Kaffeekapseln

und Wolle, Gips- und Töpferwaren,

Stoff und Beschriebenes,

Glas und Seife, Stein und

Papier. All dies in kunstvoller

Ausformung oder kreativer

Umformung, jedenfalls in liebevoller

handwerklicher Arbeit

hergestellt. Seien es Kleider,

Röcke, Keramik, Bücher und

Karten oder Treibholz-Mobiles,

Gartenschmuck, Hüte, Schals

und Edelsteinketten, Upcyclingschmuck,

Armbänder, Ringe,

Taschen, Geldbeutel und vieles

mehr.

Auch Kulinarisches ist vertreten

– zum Kosten und Kaufen und

ebenfalls kreativ handwerklich

hergestellt.

Der Markt Kunsthandwerk und

Genuss ist am Samstag, 11.

September, von 10 bis 18 Uhr

und am Sonntag, 12. September,

von 11 bis 18 Uhr auf dem

Rüberplatz auf der Lindauer

Insel geöffnet. BZ-Foto: Susi Donner

16-Jährige erstmals bei Laser-WM

Maria Gerstner vom Lindauer

Segler-Club hat mit einem

42. Platz in der Silver Fleet

ihre erste WM im Laser Radial

beendet.

„Ein großartiges Erlebnis und

eine gute Standortbestimmung.

Es hat riesigen Spaß gemacht“,

sagte Maria am Ende der

Regatta.

Insgesamt 374 Laser Seglerinnen

und Segler unter 19 Jahren

– Maria zählt 16 Lenze – aus

40 Ländern sind vom 23. bis

31. Juli in Arco am Gardasee

um die ILCA Radial Youth

World Championships gesegelt.

In ihrem ersten Jahr im

Laser Radial war für Maria das

Ziel im starken Feld mithalten

zu können.

Schon im ersten Lauf bei 18 Knoten

Ora mit dem großen Radial

Segel zeigte sich mit Platz 50,

wie schwer das sein würde.

In der Qualifikation folgten die

Plätze 37/44/44/49.

Bei den abschließenden Final

Series in der Silver Fleet

standen am Ende die Plätze

25/25/37/38 und einmal

DNC (Hilfe nach technischem

Problem).

„Ich konnte in einigen Läufen

schon richtig gut mithalten.

Gerade bei Wind über 20 kn

wie am vorletzten Tag ist

es aber noch hart für mich.

Einige Starts waren wirklich

gut, doch die Behauptung auf

einer Startlinie mit 50 bis

60 Booten möchte ich auch

unbedingt noch verbessern“,

kommentierte die 16-Jährige

ihre Leistung.

Um weitere Erfahrung zu

sammeln, stehen schon die

nächsten Termine mit den Bayerischen

Meisterschaften Ende

August und der Kieler Woche

Anfang September an.

BZ-Foto: Giolai

Wandertag, Hafenfest und Lindauer Jahrmarkt abgesagt

Corona bedingt müssen einige geplante

Veranstaltungen abgesagt

werden.

Klar ist zum jetzigen Zeitpunkt,

dass der Lindauer Wandertag, der

bereits von Mai auf September

2021 verschoben worden war, abgesagt

werden muss. Die Verantwortlichen

freuen sich auf den

Wandertag 2022, der für den 26.

Mai geplant ist.

Das Hafenfest zur Rund Um kann

in diesem Jahr ebenfalls Corona

bedingt nicht stattfinden. Die

Langstreckenregatta selbst startet

aber am 25. September um 7 Uhr

vor Lindau - ausnahmsweise als

Tagesregatta.

Auch für den diesjährigen Lindauer

Jahrmarkt gibt es nach Rücksprache

mit dem Landratsamt Lindau keine

Genehmigung. Es wird daran gearbeitet,

dass es eine „kleine Lösung“

für den Rummel geben wird. BZ

Anzeigen













Wir haben viele Talente- aber nur eine Idee:

Menschen zu helfen.

Der Kreisverband Lindau (B) sucht

engagierte, ehrenamtliche Helferinnen

und Helfer in Lindau,

die sich gerne im Rot Kreuz Laden und

„die Wundertüte“ einsetzen möchten.

Ihre Tätigkeit ist kostenlos, aber nicht umsonst!

Wenn Sie Lust und Zeit haben, sich ein paar Stunden

ehrenamtlich für eine gute Sache zu engagieren, dann

freuen wir uns auf Sie.

Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Lindau (B)

Carsten Henschke, Telefon (08382) 2770-15

henschke@kvlindau.brk.de www.brk-lindau.de

Ausbildungen berufsbegleitend

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paar Stunden dabei sein.

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