Linzer Bibelsaat 158 (September 2021)

kathkircheooe

Wenn die Wüste zu blühen beginnt

Ausgabe Nr. 158

Linzer Bibelsaat

September 2021

Aus dem Inhalt ...

Diözesaner Bibeltag:

Entscheidungen treffen –

auf biblischer Basis

Seite 3

Bibelkurs im Herbst 2021:

Kraft und Mut schöpfen

Seite 4

Leitartikelserie:

Wenn die Wüste

zu blühen beginnt

ab Seite 6

Neuerscheinung:

Bibelkochbuch

„Himmlisch genießen“

Seite 28


Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser der Linzer Bibelsaat!

„Wenn die Wüste zu blühen beginnt“, lautet der Titel unseres

Leitartikels (ab Seite 6). Die Wüste ist ein Ort der Dürre, der Einsamkeit

und der Stille. Und doch beginnt gerade in Wüstenzeiten oftmals

fruchtbringendes Christ/in-Sein. Gerade unter schwierigen

Bedingungen wird klar, wie wichtig Vertrauen und Nähe zu Gott sind.

Die vorliegende Bibelsaat möge eine biblische Oase sein und dazu

ermutigen, das Wort Gottes als nährende Wegbegleitung schätzen zu lernen. Dazu beitragen

wird auch unser neues Bibelkochbuch (Seite 28). In den letzten Monaten durften

wir auch Erfahrungen sammeln, neue Möglichkeiten der Bibelarbeit haben sich aufgetan,

viel Gutes hat sich entwickelt. Die ONLINE-Bibelarbeit-Angebote (ab Seite 17) sind

eine gute Ergänzung zu unserem bewährten Veranstaltungsprogramm (ab Seite 34).

Don Bosco hat einmal gesagt: „Denk daran, bevor du ins Gelobte Land einziehst,

musst du die Wüste durchqueren.“ So wünsche ich für die Wüstenzeiten Ihres Lebens

vor allem Ausdauer, nährende Oasen und Gottvertrauen!

Neu im Bibelwerk

Michaela Helletzgruber

Mitarbeiterin im Bibelwerk Linz

M

ein Name ist Klara Porsch und ich freue mich, mich in dieser

Ausgabe der Bibelsaat als neues Teammitglied des Bibelwerks

Linz vorstellen zu dürfen. Die Auseinandersetzung mit dem

Alten Testament war einer der Hauptgründe, die mich zu meinem

Theologiestudium in Linz bewogen haben. Besonderes Interesse galt

dabei immer den Bereichen der Schöpfungs- und der sozialen Gerechtigkeit

sowie schwer verständlichen bzw. übersetzbaren oder

kontroversen Bibelstellen. So habe ich mich in meiner Diplomarbeit mit

dem Vers Koh 12,6 auf Basis von Motiven von Geburt und Tod im gesamten Buch befasst.

Ich freue mich, meine Begeisterung für den reichen Schatz, der uns in der biblischen

Überlieferung anvertraut ist, nun auch in der neuen Funktion als Referentin weitertragen

und mit anderen teilen zu können. Wichtig ist mir dabei, die biblischen Texte

sowohl aus ihrem historischen Kontext heraus zu verstehen als auch ihre Bedeutung

im Jetzt, im konkreten Leben der Menschen von heute, wirksam und erfahrbar

werden zu lassen. Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben, auf hoffentlich zahlreiche

Begegnungen mit Ihnen, auf das gemeinsame Unterwegssein in ein tieferes

Verständnis und auf ein gemeinsames Heben des Schatzes der Bibel.

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Klara Porsch

Referentin im Bibelwerk Linz


Aktuelles

Diözesaner Bibeltag 2022

Entscheidungen treffen – auf biblischer Basis

„Fragen stellen dürfen oder (doch) miteinander entscheiden …“

In christlichen Gemeinden war es schon immer eine Frage: Wie können Entscheidungen

so getroffen werden, dass sie nicht nur sachgerecht sind und möglichst

viele mitnehmen, sondern vor allem auch dem Willen Gottes entsprechen? Die

Schriften des Neuen Testaments zeigen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten – mit unterschiedlicher

Beteiligungsmöglichkeit aller. Und die Verfahren lehnen sich an Modelle

an, wie sie im 1. Jh. auch sonst in den Städten des Römischen Reiches üblich waren. Im

biblischen Kanon stehen sie nebeneinander – und sind damit alle gleich gültig.

Wir lesen miteinander wichtige Texte – und fragen, was diese Pluralität von Entscheidungsmodellen

für uns heute bedeuten kann. Der vertiefte Blick in die Texte des

Neuen Testaments macht uns nicht nur flexibler und freier, sondern vor allem auch

argumentationsfähiger.

14:30 ‒ 17 Uhr: Vortrag mit Tischgruppen

17 ‒ 18 Uhr: Gesprächsgruppen zu Mt 18,15‒19: Entscheidung durch Abstimmung?

Demokratische Prozesse in den Gemeinden

18 Uhr: Abendessen

19 ‒ 20:20 Uhr: Bibelarbeiten

Wer soll das Volk vertreten: Selbst gewählte Richter (Ex 18,1‒27), ein

bestehendes Gremium (Num 11,11‒17) oder vom Volk selbst vorgeschlagene

Weise (Dtn 1,9‒18)?

mit Franz Kogler

1 Kor 14,26‒33: Die Vielfalt der Gnadengaben in der Gemeinde –

und die Rolle der Frau.

mit Reinhard Stiksel

Gen 38: Was tun, wenn einem das Recht vorenthalten wird und keine

Lobby zu finden ist?

mit Ingrid Penner

1 Kor 16,15f und Röm 16: „Sich mühen“ als Kriterium für „Unterordnung“.

20:30 ‒ 21 Uhr: Meditativer Abschluss in der Kapelle

mit Martin Ebner

Termin:

Ort:

Referent:

Anmeldung:

Fr, 28. Jän. 2022/14 – 21 Uhr

Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg

em. Univ.-Prof. Dr. Martin Ebner ist Priester der Diözese Würzburg.

Als Professor für Exegese des Neuen Testaments lehrte er an den

Universitäten Münster und Bonn.

) 07242/475 37; puchberg@dioezese-linz.at

Kein Kursbeitrag!

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Linzer Bibelkurs 2021

Kraft und Mut schöpfen

In kirchlichen und gesellschaftlichen Umbruchszeiten

suchen Menschen verstärkt

nach Halt und Ermutigung. Die meisten

biblischen Texte sind in Umbruchszeiten

entstanden mit der Absicht, Mut und

Hoffnung zu schenken. Daher können

auch wir sie heute als eine Kraftquelle für

uns entdecken.

Abend 1: Du bist gesegnet!

Wir stehen von Anfang an unter dem

Segen Gottes und dürfen in diesem

Segensraum leben. Wir sind gewünscht

und geliebt. Gemeinsam spüren wir unserer

Beziehung zu Gott nach.

Abend 2: Du bist gerufen!

Jede und jeder von uns hat eine ganz besondere

Berufung und darf diese leben.

Gott traut uns etwas zu. Trauen wir uns

auch, uns darauf einzulassen?

Abend 3: Du bist befreit!

Wir dürfen uns in unserem Menschsein

entfalten – Gott will die Freiheit des

Menschen. Fehler sind erlaubt. Ein

Abend über Menschen, die Risiken eingegangen

sind – oder auch nicht.

Abend 4: Du bist gesendet!

Wir dürfen anderen Menschen das, was

uns leben lässt, weitergeben und gemeinsam

die Welt um uns im Sinne Jesu christlich

gestalten. Reich Gottes wird erfahrbar.

Wir erkunden Beweggründe damals und

heute, um andere Menschen zu bewegen.

Dauer: jeweils 19 – 21:30 Uhr

Frühbucherbonus: Bei Anmeldungen bis

15. September 2021 reduziert sich der

Kursbeitrag für 4 Abende auf € 42,– (danach:

€ 48,–). Anmeldung bei den jeweiligen

Veranstaltungsorten. Weitere Informationen

finden Sie auf unserer Homepage:

https://www.dioezese-linz.at/

bibelwerk/Lbk21

Mit Jahresbeginn 2022 startet der Linzer

Bibelkurs in den Pfarren (siehe Seite 15).

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Neues aus dem Bibelwerk

Am meisten hat mich und das ganze Team die letzten

Wochen wohl der Pensionsantritt von Ingrid Penner beschäftigt.

Eine Ära verändert sich. Normalerweise würde

hier ja vom „Zu-Ende-Gehen“ einer Ära zu lesen sein. Aber Ingrid

verändert sozusagen nur ihre Erscheinungsweise – und bleibt

uns vielfältig, vor allem über unseren Unterstützungsverein, den

Freunden des Bibelwerks, sehr verbunden: Für all das Vergangene,

die Gegenwart und die Zukunft sage ich hier ausdrücklich: Danke!

(mehr dazu auf den Seiten 24 – 25) Mit viel kreativer Energie

hat sie noch den Bibelleseplan für 2022 und die Sonntagsblätter für das nächste

Kirchenjahr gestaltet.

Gleichzeitig dürfen wir unsere neue Kollegin Mag. a Klara Porsch begrüßen, die uns ab

September im Bibelwerk mit einer Vollzeitstelle unterstützt.

Die Linzer Bibelkurse zum Themenbereich „Kraft und Mut schöpfen“ starten jetzt

im Herbst in den Bildungshäusern – bitte rasch anmelden (Seite 4). Daneben gibt

es aber auch eine große Anzahl weiterer Veranstaltungsangebote. Wir freuen uns

schon sehr auf den direkten Kontakt mit Bibelinteressierten (ab Seite 34), und sind

gespannt, wer im Frühjahr 2022 in der eigenen Pfarre die Linzer Bibelkurse zur

Apostelgeschichte anbietet.

Unsere zahlreichen digitalen Veranstaltungen wurden derart gut angenommen, dass

wir in Hinkunft laufend mehrere Online-Talks anbieten. Das Bildungshaus Schloss

Puchberg unterstützt uns kräftig bei der Bewerbung. Vor allem von der wöchentlichen

Stunde zur Vorbereitung auf die Sonntagspredigt können gar nicht genügend viele

Predigende erfahren … (Seite 17). Wir wollen gezielt Predigenden die Möglichkeit

bieten, den Bibeltext bereits am Dienstag auf sich persönlich wirken zu lassen.

Viel Esprit ist in die Neuauflage eines Kochbuchs mit Bibelbegeisterten aus

Deutschland geflossen. Ein wunderschönes Werk ist entstanden: Himmlisch genießen.

Wir freuen uns sehr darauf, bei der Präsentation dieses Buches möglichst viele

Bibelinteressierte im Haus der Frau in Linz verwöhnen zu dürfen, wenn es heißt:

„Das Bibelwerk kocht auf“. Dieses Buch und andere Neuerscheinungen finden Sie

ab Seite 28.

Mit Trauer und großem Dank blicken wir auf große Begleiter und Förderer zurück,

die in den letzten Monaten verstorben sind: Bert Brandstätter; Meinrad Limbeck, mit

dem ich um die Jahrtausendwende laufend in Kontakt sein durfte; und Franz-Josef

Ortkemper, dem langjährigen Leiter des Bibelwerks Stuttgart.

Einen guten Start hinein ins neue Arbeitsjahr wünscht im Namen des Bibelwerk-Teams

SS 5


Leitartikel

Wenn die Wüste

zu blühen beginnt

Es hört sich paradiesisch an, wenn in

einer der liturgischen Lesungen der

Adventzeit die prophetische Verheißung

erklingt: „Jubeln werden die Wüste und

das trockene Land, jauchzen wird die

Steppe und blühen wie die Lilie.“ Mit

diesen Worten beginnt das 35. Kapitel

aus dem Jesajabuch.

Wüste und Steppe üben für uns als

Tourist/innen eine Faszination aus,

wenn wir diese für uns so fremde

Landschaftsform einmal erleben

dürfen, bei einer Jeep-Fahrt, einer

Wüstenwanderung oder bei einem längeren

Wüstenaufenthalt – natürlich

wohlversorgt mit genügend Wasser und

Proviant, begleitet von Einheimischen,

die mit den Wegen vertraut sind – und

alles zeitlich begrenzt. Anders ist es für

jene, die dort leben (müssen). Immer

noch wohnen heute Beduinen in einfachen

Zelten am Rande von Wüsten

oder direkt in der Wüste abseits städtischer

oder dörflicher Strukturen. Sie

sind vertraut mit den Gegebenheiten

und Gefahren der Wüste. Wie die ursprünglichen

Adressat/innen der biblischen

Botschaft haben auch sie keine

„romantischen“ Bilder vor Augen, wenn

von Wüste die Rede ist, sondern kennen

das harte, teils gefährliche und karge

Leben als Nomaden.

Realität und Symbolik

Wenn wir von „Wüste“ in unserem Leben

sprechen, dann meinen wir damit Zeiten,

in denen wir uns einsam, ausgetrocknet

und am Ende fühlen. Das Bild der

Wüste beschreibt damit einen Zustand,

eine subjektive Befindlichkeit. Biblische

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Texte entstanden zum Großteil in orientalischen

Ländern, deren Sprachen reich

an Bildern und Symbolik sind, welche

die Erfahrungen und das Verständnis

der damaligen Menschen aufgreifen.

Das Bild von der Wüste, die zu blühen

beginnt, ist dabei keine Utopie. Ganz

selten, vielleicht alle paar Jahre oder

sogar Jahrzehnte, kann es auch in der

Wüste regnen. Dabei handelt es sich

nicht um einen wohltuenden, sanften

Regen, sondern um einen unvorstellbar

gewaltigen Wolkenbruch, der die ausgetrockneten

Wadis innerhalb weniger

Minuten in gefährlich reißende Flüsse

verwandelt. In der Wüste sind nachweis-


Leitartikel

lich mehr Menschen ertrunken als verdurstet.

Nach so einem rasch vorübergehenden

und heftigen Niederschlag hat

der Boden so viel Feuchtigkeit, dass die

Wüste schon nach kürzester Zeit zu grünen

und blühen beginnt. Das Bild von

der blühenden Wüste entspricht also

durchaus einer realen Möglichkeit – geschieht

aber äußerst selten. Trotzdem

hat dieses Bild die Kraft in sich, in den

Menschen Sehnsucht, vielleicht eigene

Erinnerungen und Hoffnung zu wecken.

Dazu gestaltet der Autor die Bilder in

den schönsten Farben aus, verwendet

blumige Vergleiche, überzeichnet und

übertreibt sie noch – auch ein Merkmal

orientalischer Dichtkunst. Die Schönheit

wird mit der Blütenpracht der Lilie verglichen,

der glühende Wüstensand wird

zum Wasserteich. Da gibt es keine reißenden

Flüsse, sondern lebensspendende

sprudelnde Wasser. Zeichen für

den Wasserreichtum sind Pflanzen wie

Schilfrohr und Papyrus, die nur am und

im Wasser gedeihen.

Bilder, die Sehnsucht wecken

Jes 35 spricht hinein in das Babylonische

Exil. Die Oberschicht aus Juda und

Jerusalem war ab 597 v.Chr. von der

babylonischen Fremdmacht deportiert

worden. 539 kam es zu einem

Machtwechsel auf der politischen

Bühne, nachdem die Babylonier von den

Persern besiegt worden waren. Nun ermöglichten

die Perser der judäischen

Bevölkerung ab 538 die Rückkehr in ihre

Heimat. Allerdings hatten sich in der

etwa 50-jährigen Exilszeit viele Judäer

in der Fremde gut eingelebt und eine

neue Heimat gefunden. Ein Großteil der

dort lebenden jüdischen Bevölkerung

war bereits in Babylonien geboren worden.

Ihre ursprüngliche Heimat kannten

daher viele gar nicht mehr, außer aus

Erzählungen vorheriger Generationen.

Dennoch hielt ein Teil der Bevölkerung

durch die erzählende Weitergabe ihres

Glaubens die Sehnsucht nach dem

von JHWH geschenkten Land wach. So

überlebte ihre eigene Erinnerung im

Sehnen nachfolgender Generationen.

Die Möglichkeit der Rückkehr war nun

zwar gegeben, jedoch lagen zwischen

Babylonien und ihrer Heimat eine Wüste

enormen Ausmaßes und eine ungewisse

Zukunft in einem für sie fremden Land.

In dieser Zeit tritt ein namentlich nicht

bekannter Prophet auf und wirbt für die

Rückkehr in das ehemalige Land Juda. Er

tut das, indem er den Menschen das Bild

einer blühenden Wüste vor Augen stellt,

die er mit damals bekannten fruchtbaren

Gegenden wie dem Libanon, dem

Karmel und der Scharon-Ebene vergleicht.

Paradiesische Bilder steigen in

der Vorstellung auf. Das Bild der sich

wandelnden Wüste verwandelt auch die

Menschen. Der Prophet ruft ihnen zu:

„Stärkt die schlaffen Hände und festigt die

wankenden Knie! Sagt den Verzagten: Seid

stark, fürchtet euch nicht!“ (Jes 35,3f) Er

ermutigt die Zögerlichen, die Resignierten

und die Verzagten zur Rückkehr, indem

er ihnen von Gott her Rettung zusagt.

Unglaubliches wird angekündigt – darauf

greifen später die Evangelisten zurück:

„Dann werden die Augen der Blinden aufgetan

und die Ohren der Tauben werden

geöffnet. Dann springt der Lahme wie ein

Hirsch und die Zunge des Stummen frohlockt

…“ (Jes 35,5f)

Diese Zusagen versprechen eine Veränderung

der aktuellen Lage – und werden

zu überzeitlichen Hoffnungsträgern

SS 7


Leitartikel

auf der symbolischen Ebene:

• Menschen, die blind geworden sind

für Alternativen, beginnen neu in die

Zukunft zu sehen, werden hell- und

weitsichtig.

• Menschen, die taub geworden sind

für eine frohe, gute Botschaft (=

Evangelium), werden hellhörig für

Zuspruch und Ermutigung.

• Menschen, die wie gelähmt sind in

scheinbar ausweglosen Situationen,

stehen auf und sind bereit für einen

Neuanfang.

• Menschen, die verstummt sind, finden

wieder Worte, bekommen eine

Stimme.

Eine „Autobahn“ durch die Wüste

Die Ermutigung zur Rückkehr ins Heimatland

wird sehr greifbar im Bild der

Straße, die mitten durch die Wüste

führt. Dieser „Heilige Weg“ (Jes 35,8;

vgl. 43,19f) ist geschützt vor allen Gefahren,

die von Mensch oder Tier ausgehen

könnten. Wiederum verwendet

hier der Prophet ein paradiesisches,

jedoch utopisches Bild. Verschiedene

Handelswege aus dem Osten wie die

Seiden- oder die Weihrauchstraße verliefen

durch Wüstengebiete und konnten

daher nur von Kamelkarawanen mit

ortskundigen Männern in Angriff genommen

werden. Es gab keine befestigten

Wege in der Wüste. Orientierung

boten neben der Sonne besonders

die nächtlichen Gestirne und markante

Landschaftsmerkmale. Nur wenige

Erfahrene kannten Oasen sowie

Rastplätze und fanden auch wieder den

Weg aus der Wüste hinaus.

Um aus Babylonien in das ursprüngliche

Heimatland Juda zu gelangen, führten

die befestigten Wege für die Heimkehrer

nicht der Luftlinie folgend durch die

große Wüste, sondern zunächst in nordwestlicher

Richtung entlang des Flusses

Eufrat und dann erst gegen Süden. Der

Weg blieb also immer im Gebiet des sog.

„Fruchtbaren Halbmondes“, wo Wasser

und Nahrung für Reisende vorhanden

waren. Diese Strecke mit den damaligen

Möglichkeiten war ein monatelanger,

beschwerlicher und gefährlicher

Das Gebiet des fruchtbaren Halbmonds erstreckte sich von Mesopotamien bis an die Küste des Mittelmeers.

© Bibelwerk Linz

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Leitartikel

Weg. So ist es verständlich, dass für

die Rückkehr das Sehnsuchtspotenzial in

den Menschen entsprechend geschürt

werden musste. Die Ankündigung eines

befestigten Weges durch die Wüste ist

eine Zusage dafür, dass dieser Rückweg

unter der Führung und dem besonderen

Schutz JHWHs gelingen wird. Gott begleitet

diesen Weg, ja geht sogar voran

und beschließt den Zug (so in Jes 52,12).

Zusammen mit dem Volk kehrt auch

JHWH zurück in sein Haus, in den Tempel

in Jerusalem.

Hoffnung für heute vermitteln

Wie schön ist es doch, dass diese und

ähnliche Texte, die damals Menschen

in Bewegung brachten und sie für neue

Wege ermutigten, aufgeschrieben und

überliefert worden sind. So können auch

wir aus ihnen immer noch Kraft und

Motivation schöpfen – gerade in schwierigen

Zeiten.

Unser Leben ist kein Dauerspaziergang

im Paradies, sondern ebenfalls durchsetzt

von Wüstenzeiten, die sich mit

Phasen, in denen uns „etwas blüht“,

abwechseln. Zu allen Zeiten haben

Menschen „Wüste“ durchlebt – davon

erzählen viele biblische Texte. Diese können

uns Trost und Hoffnung vermitteln,

weil sie uns Leben im Wandel aufzeigen.

Sie künden von einem Gott, der

alle Wege mitgeht – auch jene, wo wir

uns subjektiv verlassen fühlen. Das Bild

der blühenden Wüste kann in uns zum

Samen der Hoffnung werden, dass auch

unsere „wüste“ Situation sich wieder

in blühendes Neuland wandeln wird.

Andererseits können wir füreinander

Prophetinnen und Propheten sein, die

Menschen durch Wüstenzeiten begleiten

und ihnen diese starken Worte und

Bilder vermitteln, von ihnen erzählen,

sie vorlesen oder auch neue, von diesen

Bildern inspirierte Vergleiche finden.

Dann können biblische Texte ihr

Hoffnungspotenzial entfalten und zum

Segen für uns heute werden.

Zur Autorin:

Ingrid Penner ist Referentin und

arbeitet im Linzer Bibelteam mit.

Ingrid Penner

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Praktische Bibelarbeit

Wenn die Wüste zu blühen

beginnt (Jes 35)

Materialien: Satzanfänge zu Wüste für

jede/n TN + Stifte; Jes 35 in großer Schrift

und in einzelne Verse zerschnitten (manche

Verse können nochmals unterteilt werden);

Plakate für die Kleingruppen; grüne

Zweige, Teelichter und Blüten (aus Tonpapier

oder echte – je nach Jahreszeit).

Mitte: Tuch, eine weite Schale mit Sand

und Steinen, in der Mitte eine brennende

Kerze, rundum Wüstenbilder oder Gegenstände

wie Sonnenhut, Wasserflasche,

eine Glasschale mit Kalkrand, Dornen …

Einstimmung

Wo ein Mensch Vertrauen gibt

(Unterwegs mit biblischen Liedern 153)

Auf den Bibeltext zugehen

Die TN werden aufgefordert, folgende

Sätze für sich zu ergänzen (Satzanfänge,

zu denen nichts einfällt, einfach überspringen):

Bei Wüste denke ich an …

• Das sollte man in der Wüste

unbedingt dabeihaben: ...

Wüste heißt für mich …

Wüste fasziniert mich, weil …

Gefahren in der Wüste sind …

• Wüste habe ich schon erlebt …

L liest die jeweiligen Satzanfänge vor

– die TN, die dazu etwas geschrieben

haben, lesen ihre Ergänzungen vor.

Dem Bibeltext Raum geben

L lädt die TN ein, die Augen zu schließen

und beim langsamen Vorlesen (mit

Pausen) von Jes 35 Bilder aufsteigen zu

lassen.

→ Welche Bilder sind beim Zuhören aufgetaucht?

– Wer mag, kann die eigenen

Bilder schildern (keine Diskussion, Fragen

können notiert werden).

L legt die zerschnittenen Textteile um

die Mitte – jede/r TN darf sich einen

Vers(teil) auswählen. Variation: L lässt

jede/n TN einen der Textteile ziehen.

Einzelarbeit:

• Warum habe ich gerade zu diesem

Vers(teil) gegriffen?

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Praktische Bibelarbeit

Was gefällt mir daran (nicht)?


In welchem Zusammenhang kommt

der Vers(teil) im Text vor?

Danach bilden sich Kleingruppen (4–5

TN) zum Austausch. Jede Gruppe formuliert

abschließend in einem Satz ihre

entdeckte Frohbotschaft des Textes auf

einem Plakat.

Plenum: Die einzelnen Gruppen stellen

ihre Plakate vor und berichten darüber,

wie sie zu diesem Satz gekommen sind.

L ergänzt mit Infos zum Text und beantwortet

offene Fragen.

Mit dem Bibeltext weitergehen

• Was gibt mir Hoffnung in Wüstenzeiten?

• Was brachte meine Wüste zum Blühen?

Wer möchte, kann zu ihrer/seiner

Gestaltung etwas sagen, es kann aber

auch in Stille geschehen. Abschließend

gehen die TN einmal schweigend eine

Runde um die Mitte und nehmen wahr,

was entstanden ist.

Lied: Voll Vertrauen (Unterwegs mit biblischen

Liedern 145)

L schließt mit einem freien Segensgebet.

Ingrid Penner

L lädt die TN zu einer Meditation ein

(die TN zuerst darauf einstimmen: Augen

schließen, guter Sitz, beide Beine am

Boden, Arme locker auf die Oberschenkel

legen, dem eigenen Atem nachspüren

…) und liest folgende oder ähnliche

Gedanken mit genügend Pausen zwischen

den einzelnen Sätzen vor:

Wann habe ich schon eine Wüstenzeit

erlebt? – An welche Gefühle kann ich

mich noch erinnern? – Wer oder was

hat den Umschwung meiner Situation

bewirkt? – Wer oder was hat mir Hoffnung

gegeben? – Wann konnte ich erste Keime

einer Wandlung wahrnehmen? – Wie hat

sich meine Wüste verwandelt? – Welche

Blüten sind daraus gewachsen? – Was

konnte ich aus dieser Erfahrung lernen?

L holt die TN behutsam wieder zurück

und lädt ein, die Mitte zu gestalten (einzeln

nacheinander) mit Blüten/Zweigen

der Hoffnung oder einem entzündeten

Teelicht (die vorbereiteten Materialien

werden dazu außerhalb der Mitte platziert)

– zu den Fragestellungen:

SS 11


Aktuelles

Das Gleichnis von der Quelle

Mitten in der Wüste entspringt eine

Quelle. Vor langer Zeit wurde sie von

einigen Menschen entdeckt. Erschöpft

von der Wanderung, von der Hitze des

Tages und der Last ihres Lebens, fanden

sie hier endlich Wasser, um ihren großen

Durst zu stillen. Sie hatten nicht einmal

ein Trinkgefäß bei sich, und so schöpften

sie mit den bloßen Händen und tranken

in großen Schlucken. Ein Strahlen ging

über ihr Gesicht, solche Wonne bereitete

ihnen der kühle Trunk. Gestärkt machten

sie sich wieder auf den Weg und wagten

sich von Neuem hinaus in die Wüste. Da

sie nirgends einen Ort fanden wie diesen,

kehrten sie immer häufiger zurück

und erzählten auch ihren Familien und

Freunden davon.

Mit der Zeit siedelten sich einige von

ihnen hier an, um immer in der Nähe

des Wassers zu sein. Sie bauten über der

Quelle ein Brunnenhaus mit Stufen, die

hinab zum Wasser führten, und formten

sich Krüge und Trinkgefäße, um das

Schöpfen des Wassers zu erleichtern.

Zuerst waren es ganz schlichte Becher,

aus denen sie tranken, aber mit der

Zeit wurden die Gefäße immer kostbarer

ausgestaltet. „Dieses Wasser ist etwas

ganz Besonderes“, sagten sie zueinander,

„es sollte darum auch aus einem edlen

Gefäß getrunken werden.“ Wenn sie nun

zur Quelle kamen, dann verbeugten sie

sich voller Ehrfurcht vor ihr, schöpften

behutsam und andächtig und verkosteten

jeden Schluck. Mit der Zeit entstanden

auf diese Weise große Zeremonien.

Einige dachten lange darüber nach, wie

man zum Ausdruck bringen könnte, was

das Wasser für sie bedeutete. „Nur,

wenn wir in Worte fassen können, wie

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es riecht und wie es schmeckt, werden

wir es auch richtig genießen“, sagten sie.

Viele Menschen lernten durch sie, das

Wasser noch mehr zu schätzen und viel

bewusster davon zu trinken.

Einigen aber war auch das noch nicht genug.

Sie wollten wissen, warum denn das

Wasser so köstlich schmeckte und warum

es so gut den Durst zu stillen vermochte.

Sie nahmen etwas von dem Wasser mit

nach Hause und begannen, es genau zu

untersuchen. Manche erhitzten es, bis

es verdampfte, um seine Bestandteile

genau bestimmen zu können. Sie merkten

dabei, dass vom undichten Dach

des Brunnenhauses Dreck in das Wasser


Aktuelles

gefallen war und es verschmutzte. So

kämpften sie dafür, dass das Brunnenhaus

repariert und der Zugang zum Wasser

rein gehalten wurde.

Wie in den alten Zeiten, als arme

Wanderer diese Quelle entdeckt hatten,

kamen aber auch weiter Menschen

hierher, die müde und erschöpft einfach

nur ihren Durst stillen wollten. Sie hielten

sich nicht mit langen Zeremonien

auf, sondern schöpften das Wasser begierig

mit den bloßen Händen. Manche

Zeremonienmeister schauten verächtlich

auf sie herab. „Es ist unwürdig,

wie sie aus unserer Quelle trinken“,

sagten sie. Einige der Gelehrten, die

sich um die Reinheit des Ortes verdient

gemacht hatten, fingen gar an, sich laut

über die armen Wanderer zu beklagen.

„Sie verschmutzen unsere Quelle“, sagten

sie, „man sollte ihnen verbieten,

hierher zu kommen.“

Doch nicht alle dachten so. „Diese

Leute haben noch wirklich Durst nach

dem Wasser, für viele von uns ist dagegen

die Feier häufig wichtiger als das

Wasser selbst“, sagte einer, der die armen

Leute verteidigte. „Haben wir nicht

längst vergessen, wie es ist, wenn der

erste Schluck des Wassers durch eine

ausgetrocknete Kehle rinnt?“ Eine Frau

pflichtete ihm bei. „Was nützt es denn,

genau zu wissen, welche Bestandteile

das Wasser enthält, wenn man den

Durst nicht mehr verspürt? Können uns

nicht gerade die einfachen Leute wieder

die Freude vermitteln, wie schön es

ist, von diesem Wasser zu trinken? Ist

diese Quelle nicht für alle da?“

Und sie erinnerten sich an einen Text,

den jemand vor langer Zeit aufgeschrieben

hatte. „Auf, alle Durstigen, kommt

zum Wasser! Die ihr kein Geld habt,

kommt …“ (Jes 55,1)

(nach Ralf Huning)

Im Gedenken ...

Trauer um Bert Brandstetter

Völlig unerwartet ist Bert am 6. Juni

2021 im 72. Lebensjahr verstorben.

Als Medienprofi gehörte er zu den

großen Förderern unserer Arbeit, hat

eine Diözesanwallfahrt nach Israel begleitet,

war Beirat bei den „Freunden

des Bibelwerkes“ und hat immer wieder

hilfreiche Rückmeldungen zu unseren

Publikationen gegeben. So konnten

wir wertvolle Anregungen bei der

Neugestaltung der Bibelsaat aufgreifen

oder auch bei der Planung der

Familienbibel hat uns seine Expertise

sehr geholfen. Eine

Kollegin hat mir mitgeteilt:

„Guter, gütiger

Mann – jetzt verstärkt

er das Team auf der anderen

Seite des Weges

….“ In Erinnerung wird

vor allem sein wiederholt

geäußertes Angebot bleiben: „Franz,

wenn ich euch wo helfen kann, so sag

es.“ So will ich dir, Bert, jetzt zurufen:

„Was du auf Erden begonnen hast, setze

bitte jetzt für uns fort.“

Franz Kogler

SS 13


Linzer Bibelkurs 2022

Mit Blick zurück in die Zukunft –

Die Apostelgeschichte

„A sicut erat non torrat mai“ – „Wie es

war im Anfang: das kehrt nicht wieder“.

Mit dieser Weisheit schließt der Refrain

eines der wohl bekanntesten sardischen

Lieder. Eine ernüchternde Feststellung,

für die auch ein Stammtischbesuch

oder der Frühschoppen nach dem

Sonntagsgottesdienst ausgereicht hätte:

Die (guten) alten Zeiten sind vorbei

und kommen nicht wieder, so sehr wir

uns auch danach sehnen.

Wer nur mit flüchtigem Blick durch die

Apostelgeschichte streift, läuft Gefahr,

auch darin einzig einen nostalgischverklärten

Blick auf eine glorreiche

Anfangszeit zu sehen. Eine Zeit, die

(trotz mancher Schwierigkeiten) von

Wachstum, Erfolg und Gemeinschaftssinn

getragen war – aber längst vergangen

ist. Steinbruchartig aus dem Gesamttext

herausgelöste Verse bestätigen diesen

Eindruck: „Alle wurden vom Heiligen

Geist erfüllt“ (Apg 2,4), „waren ein Herz

und eine Seele“ (4,32) und „es gab auch

keinen unter ihnen, der Not litt“ (4,34).

Biografische Episoden aus dem Wirken

der Apostel Petrus und Paulus wirken

vor diesem Hintergrund nur mehr wie

Anekdoten ihrer Verkündigungstätigkeit

an der Grenze zur Heiligenlegende. Schnell

kommt daher auch der Verdacht auf, die

Lektüre der Apostelgeschichte befeuere

nur die sentimentale Sehnsucht der

Kirche nach einer Ideal-Zeit, die – so es

sie überhaupt gab – lange verstrichen ist.

Warum also die Apostelgeschichte lesen?

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Die Kraft des Geistes

Für Lukas ist der Rückblick in die Geburtsjahre

der Kirche aber keineswegs Selbstzweck,

vielmehr nutzt er ihn, um für

die Situation in der er und seine Leser/

innen sich befinden, Kraft, Mut und neue

Handlungsansätze zu gewinnen. Garant

dafür ist die begleitende und stärkende

Kraft des Geistes, die immer wieder

neue Wege eröffnet und zum Aufbruch

anregt. Diese Erfahrung ist dabei nicht

auf die Pfingsterzählung beschränkt

(2,1–14), sondern der Geist ist vielmehr

Hauptakteur im ganzen Buch. Von Jesus

vor der Himmelfahrt zugesagt (1,8), erfüllt

er die Apostel und befähigt sie zur

Verkündigung, aber auch darin, den religiösen

Eliten die Stirn zu bieten (4,8). Die

Dynamik der Geistkraft allerdings wirkt

nicht selbst elitenbildend und nur auf

einen kleinen Männerkreis beschränkt.

Vielmehr gibt es immer wieder überraschende

Geisterfahrungen, die weit über

die Jüngerschaft Jesu hinausgehen. So

erfüllt der Geist selbst ungetaufte Heiden

und rückt sie damit auf Augenhöhe mit

den Aposteln (10,44–48). Daneben wirkt

er auch in tiefgreifenden Konflikten und

trägt dazu bei, Identität neu zu stiften

und Trennendes zu überwinden – auch

wenn dabei die Deutungshoheit der

führenden Gruppe in Jerusalem in den

Hintergrund rückt (15,28).

Die Absicht des Lukas ist deutlich:

Gottes Wirken ist nicht an prominente

Einzelpersonen, Augenzeug/innen

des Lebens Jesu oder herausragende

Helden der Frühzeit gebunden. Vielmehr

kann durch die Geistkraft jede/r zum

glaubwürdigen Zeugen bzw. Zeugin des

Auferstandenen werden.

Dreifacher Blick zurück

Die Apostelgeschichte bleibt daher auch

nicht beim Rückblick auf die Anfangszeit

der Kirche stehen: Unerlässlicher Maßstab


Linzer Bibelkurs 2022

für das Handeln der Christ/innen bleibt

Jesus selbst. Sein Leben, Sterben und

Auferstehen wird immer wieder neu und

auf vielfältige Weise durch seine Zeug/

innen in Erinnerung gerufen. Doch damit

nicht genug: Indem sie aufbrechen,

heilen, das Reich Gottes verkünden und

in ungerechten Gerichtsprozessen vor

jüdischen und römischen Machthabern

zu ihrer Überzeugung stehen, bewegen

sie sich selbst in den Fußspuren Jesu.

Die vielen Parallelen zu den Berichten in

den Evangelien zeigen deutlich, Jünger/

in Jesu zu sein heißt, nicht nur von

ihm zu sprechen, sondern auch sein

Leben am Vorbild Jesu auszurichten. Die

Apostelgeschichte steht als Werk damit

nicht für sich allein, sondern will bewusst

an das Evangelium anknüpfen und es

weiterführen, worauf Lukas bereits am

Beginn hinweist. Damit verbunden ist

auch ein dritter Blick zurück. Er verweist

auf die Traditionen und heiligen Schriften

Israels. Auch wenn sich das Wort Gottes

von Jerusalem aus bis an die Grenzen der

Erde ausbreitet, verschwindet das Erbe

des Gottesvolkes damit nicht. Vielmehr

schöpft Lukas immer wieder aus einem

reichen Fundus alttestamentlicher Zitate,

die er auf Christus hin interpretiert. Seine

Lesenden – überwiegend Heidenchrist/

innen – stellt er damit bewusst in eine

Linie mit dem Volk Israel. Auch

wenn durch die Auferstehung Jesu die

Grundlage für radikal Neues gelegt wird,

bleibt die Verbindung mit den heiligen

Schriften Israels aufrecht. Wandel und

Kontinuität gehen damit Hand in Hand.

Ein Weg nach vorne

Der Schluss der Apostelgeschichte

bleibt spürbar offen. Im Gegensatz

zum Evangelium oder anderen antiken

Texten gibt es keinen triumphalen

Schlussakkord, bei dem die handelnden

Personen gen Himmel auffahren würden.

Vielmehr endet die Apostelgeschichte

recht nüchtern in einer Mietwohnung

in Rom; also einem Setting, das den

Leser/innen vertraut sein dürfte und ihnen

hilft, sich mit Paulus zu identifizieren.

Denn jetzt sind sie an der Reihe,

voll Freimut und ungehindert das Reich

Gottes zu verkünden.

Das Buch endet nicht mit einem melancholischen

Seufzer im Eingedenksein einer

guten alten Zeit. Ganz im Gegenteil:

Der Blick geht nach vorne, der Weg geht

weiter! Damit ist die Apostelgeschichte

mehr als nur Rückschau, sie wird auch

für uns heute zum Auftrag, in der Kraft

des Geistes voll Mut und Überzeugung

aufzubrechen in eine ungewisse, aber

von Gott begleitete Zukunft.

Weitere Informationen, Veranstaltungsorte

und Termine finden Sie unter:

www.dioezese-linz.at/bibelwerk/Lbk22

Reinhard Stiksel

Linzer Bibelkurs 2022

Aufbrechen: Dem Glauben Zukunft

geben – Impulse für die Kirche von

heute aus der Apostelgeschichte

Die Apostelgeschichte gehört zu den

Grundtexten der frühen Kirche. In ihr

werden nicht nur die Anfänge der Kirche

und Erfahrungen der Begleiter/innen

Jesu geschildert, das Buch bietet zudem

Perspektiven, wie Kirche auch heute

funktionieren kann.

Wir wollen diesem Gründergeist nachspüren,

um daraus etwas für uns als

Gemeinschaft zu lernen.

SS 15


Linzer Bibelkurs 2022

Abend 1: Das Feuer neu entfachen

Der Wind kann aus einem lauen Lüftchen

zur Urgewalt werden, das lehrt uns die

Schöpfung. So ist es auch mit dem

Geist Gottes: Er bewirkt Kraftvolles im

Menschen – bis heute!

Abend 2: Über Grenzen hinweg

Die ersten Christinnen und Christen

sind oft auf Desinteresse und offenen

Widerspruch gestoßen. Doch sie sind

davon überzeugt, dass der Heilige Geist

sämtliche Blockaden überwindet.

Abend 3:

Gemeinschaft verändert Menschen

Die Apostel und Gemeindeleiter entscheiden

nicht nach eigenem Gutdünken,

sondern bemühen sich um die

Zustimmung aller. Ein Beispiel, das zur

Nachahmung einlädt.

Abend 4: Das Feuer weitertragen

Christinnen und Christen wird vieles zugetraut

und manches zugemutet. Da

braucht es zuweilen starke Nerven, aber

auch viel Humor und Pioniergeist, um die

Botschaft Gottes authentisch zu leben!

Wir laden herzlich ein, mit uns aufzubrechen,

und freuen uns über

Pfarren und KBWs, die mit unseren

Referent/innen im Frühjahr 2022 den

Kurs anbieten wollen. Rückmeldungen

bitte bis 15. September unter )

0732/7610-3230 oder bibelwerk@

dioezese-linz.at.

Für die Veranstalter fallen dabei pro

Abend Kosten in der Höhe von € 100

+ Fahrtspesen für die Referent/innen

an, die im Normalfall durch die

Teilnahmebeiträge gedeckt werden.

Auszeichnung

Schönster Garten im Land

Bei der OÖ Garten-Trophy wurde wie jedes

Jahr der schönste Garten des Landes

gekürt. Der begehrte Titel ging heuer an

Petra und Igo Leitner aus St. Peter am

Wimberg, die mit ihrer grünen Gartenoase

die Fachjury überzeugen konnte. Familie

Leitner freute sich sehr und Biogärtner Karl

Ploberger gratulierte.

Das Bibelteam durfte schon zwei Jahre davor

den SCHÖNSTEN GARTEN Oberösterreichs

besuchen, da wir seit Jahren mit Igo Leitner

und seiner Druckerei zusammenarbeiten.

Auch wir gratulieren zur Auszeichnung!

16


Bibelarbeit ONLINE

Online-Veranstaltungen

Die vergangenen Monate haben die Vorteile von Online-Veranstaltungen aufgezeigt.

Dazu gehört etwa, dass Menschen unterschiedlicher Regionen einander

schnell treffen und sich über einen biblischen Text – etwa das Sonntagsevangelium

– austauschen können. Daher laden wir weiterhin zu zahlreichen Angeboten ein.

Für die Teilnahme an unseren Online-Veranstaltungen sind keine theologischen

Vorkenntnisse notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Online-Bibelgespräche zur Predigtvorbereitung

Verstehst du auch, was du erzählst?

Ob in Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feiern, die Auslegung der Lesungen und des

Evangeliums gehört zu den spannenden Herausforderungen der Liturgie. Im gemeinsamen

Austausch blicken wir jeden Dienstag auf das Sonntagsevangelium bzw. eine

der vorgesehenen Lesungen.

Eingeladen sind alle haupt- und ehrenamtlich Engagierten: Priester, Diakone, Pastoralassistent/innen,

Leiter/innen von Wort-Gottes-Feiern, Jugendgottesdiensten etc.

Mehr Infos und Anmeldung unter: https://www.dioezese-linz.at/predigtforum

Termine: Di, 7./14./21./28. Sept. 2021, jeweils 16 − 17 Uhr

Di, 5./12./19. /26. Okt. 2021, jeweils 16 − 17 Uhr

Di, 2./9./16./23./30. Nov. 2021, jeweils 16 − 17 Uhr

Di, 7./14./21./28. Dez. 2021, jeweils 16 − 17 Uhr

Medium: Zoom // Anmeldedaten auf: www.bibelwerklinz.at/zoom

Begleitung: Franz Kogler, Reinhard Stiksel

Die Bibel online entdecken

„Ich bin mit euch alle Tage“ – Das Matthäusevangelium

Sterndeuter, Bergpredigt und eine Fülle alttestamentlicher Zitate: Das

Matthäusevangelium eröffnet nicht nur das Neue Testament, sondern hat auch maßgeblich

unser Bild vom Mann aus Nazaret mitgeprägt. Im Online-Bibeltalk gehen wir

den zentralen Eckpfeilern dieses Evangeliums auf den Grund und lernen im gemeinsamen

Gespräch die wichtigsten Themenstellungen dieses Buches kennen.

Termin: Mi, 8. Sept. 2021, 19 − 20:30 Uhr

Medium: Zoom // Anmeldedaten auf: www.bibelwerklinz.at/zoom

Begleitung: Franz Kogler, Reinhard Stiksel

SS 17


Bibelarbeit ONLINE

Online Bibelgespräch

Bibeltalk: Lebendig ist das Wort

Jeden Freitag laden wir zu Online-Gesprächen über die liturgischen Texte des kommenden

Sonntags ein. Jeweils am Vormittag und Abend werfen wir einen tiefgehenden

Blick auf den Text der Lesung bzw. des Evangeliums, der jeweils auch auf der

Sonntagsseite der KirchenZeitung besprochen wird.

Termine:

Medium:

Begleitung:

18

Fr, 17./24. Sept. 2021, jeweils 9 – 10 bzw. 19 – 20 Uhr

Fr, 1./ 8./ 15./ 22./ 29. Okt. 2021, jeweils 9 – 10 bzw. 19 – 20 Uhr

Fr, 5./ 12./ 19./ 26. Nov. 2021, jeweils 9 – 10 bzw. 19 – 20 Uhr

Fr, 3./ 10./ 17. Dez. 2021, jeweils 9 – 10 bzw. 19 – 20 Uhr

Zoom // Anmeldedaten: auf www.bibelwerklinz.at/zoom

Franz Kogler, Reinhard Stiksel (Vormittag) und Ingrid Penner (Abend)

Online-Bibliolog

„Weil jede/r etwas zu sagen hat“

Einmal monatlich bieten wir passend zu diesen Büchern einen Bibliolog an. So wird

es möglich, tiefer in Erzählungen und Kontexte einzutauchen und sich von der Bibel

berühren zu lassen.

Termine:

Medium:

Begleitung:

Mi, 15. Sept. 2021, 19 Uhr – Matthäusevangelium

Mi, 13. Okt. 2021, 19 Uhr – Buch der Psalmen

Mi, 10. Nov. 2021, 19 Uhr – Buch Kohelet

Mi, 8. Dez. 2021, 19 Uhr – Lukasevangelium

Zoom // Anmeldedaten auf: www.bibelwerklinz.at/zoom

Renate Hinterberger-Leidinger u.a.

Tipps und Tricks für die Arbeit in Krisenzeiten

Online Bibelrunden leiten

Termin:

Medium:

Begleitung:

Mo, 27. Sept. 2021, 19 Uhr

Zoom // Anmeldedaten auf: www.bibelwerklinz.at/zoom

Reinhard Stiksel

„Dem Herrn will ich singen“ – Das Buch der Psalmen

Kein anderes biblisches Buch prägt unser Gebet so sehr wie das Buch der Psalmen.

In den 150 verschiedenen Gebeten, Liedern und Weisheitstexten kommt der Mensch

und seine Beziehung zu Gott zur Sprache. Im Online-Bibeltalk entdecken wir die

Vielfalt dieser Texte, lassen uns von den Erfahrungen dahinter berühren und bringen

diese ins Gespräch mit unseren eigenen Gebetszugängen.

Termin: Mi, 6. Okt. 2021, 19 − 20:30 Uhr

Medium: Zoom // Anmeldedaten auf: www.bibelwerklinz.at/zoom

Begleitung: Magdalena Lass, Renate Hinterberger-Leidinger


Bibelarbeit ONLINE

„Wer versteht es, ein Wort zu deuten?“ – Das Buch Kohelet

Mitten unter den Schriften der Weisheitsliteratur findet sich in der Bibel ein Buch, das

nicht nur den Nutzen der Weisheit für den Menschen, sondern den Nutzen menschlicher

Existenz an sich infrage stellt. Und dennoch wird daraus ausgerechnet bei

den großen Lebensfeiern wie Taufe, Trauung und Abschiedsfeiern gerne gelesen. Im

Online-Bibeltalk gehen wir dem Menschen-, Welt- und Gottesbild Kohelets nach und

versuchen gemeinsam den Nutzen des Buches für unser Leben heute zu erschließen.

Termin: Mi, 3. Nov. 2021, 19 − 20:30 Uhr

Medium: Zoom // Anmeldedaten auf: www.bibelwerklinz.at/zoom

Begleitung: Franz Kogler, Klara Porsch

„Ich verkünde euch eine grosse Freude“ –

Das Lukasevangelium

Lukas hat Weltliteratur geschaffen. Seine Geburtserzählung prägt das Weihnachtsfest,

Kunst und Brauchtum seit zwei Jahrtausenden. Lukas aber ist mehr als nur ein brillanter

Erzähler: Ausgestattet mit großem Gespür für die Traditionen und Heiligen

Schriften Israels, ermuntert er gleichzeitig, Grenzen zu überwinden. Sein Evangelium

will Christ/innen zum Aufbruch bewegen und mitreißen, der Spur Jesu zu folgen.

Termin: Mi, 1. Dez. 2021, 19 − 20:30 Uhr

Medium: Zoom // Anmeldedaten auf: www.bibelwerklinz.at/zoom

Begleitung: Franz Kogler, Reinhard Stiksel

Veranstaltungen Online-Bibelfestwoche

Bibelgespräch zum Sonntagsevangelium

Termin:

Medium:

Begleitung:

Mo, 27. Sept. 2021, 9 − 10 Uhr

Zoom // Anmeldedaten auf: www.bibelwerklinz.at/zoom

Franz Kogler

Online-Fortbildung für Bibelrundenleiter/innen

Mit Interessierten die Bibel online entdecken

Biblische Online-Arbeit bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um miteinander vernetzt

zu bleiben – nicht nur in Krisenzeiten. In diesem Workshop wollen wir mit einfachen

Mitteln Anregungen einüben, um über das Wort Gottes auch online spannend

ins Gespräch zu kommen. Dabei bringen wir die greifbare Umgebung mit der virtuellen

Welt in Verbindung, nutzen externe Plattformen zur Kommunikation und lernen

Methoden kennen, die sich auch in Präsenz gut umsetzen lassen.

Termin: Sa, 6. Nov. 2021, 9 − 12 Uhr

Medium: Zoom

Anmeldung: puchberg@dioezese-linz.at

Begleitung: Franz Kogler, Reinhard Stiksel

SS 19


Leser/innen-Forum

Reaktionen auf unsere Arbeit

Ein besonderes DANKE, dass Sie sich als

Bibelwerk trauen, zum „heiklen“ Thema

der Homosexualität Stellung zu beziehen!

Im Gegensatz zur Amtskirche, die

manchmal Jahrzehnte braucht, um die

Realität zur Kenntnis zu nehmen.

Ein passendes Beispiel ist dafür die vor

einigen Monaten ergangene Erlaubnis,

dass Frauen Lektorendienst übernehmen

dürfen: Ich hatte schon vor ca. 40 Jahren

mit anderen Frauen in unserer Pfarre

als Lektorin agiert (…) Herzlichen Dank

für Ihre offene, fortschrittliche Art im

Bibelwerk!

Reni Pachta, Wien

Liebes Bibelwerkteam!

Herzlichen Dank für das Heft „Mit

Jugendlichen die Bibel entdecken“.

Einfach super gut erklärt in heutiger

Sprache. Gefällt mir. Auch über die

Bibelsaat freue ich mich immer sehr.

Mit aktuellen, biblisch fundierten

Themen und vielen Angeboten. Echte

Verkündigung!

Ich kann das Bibelwerk nur beglückwünschen

für so viel Kreativität zum geistlichen

Nutzen vieler Menschen.

Sr. Mathilde Feyersinger, Salzburg

Ich lese gerne den Newsletter und nutze

regelmäßig in der Advent- sowie

Fastenzeit die spirituellen Impulse für

mich als Vorbereitung auf das jeweilige

Fest. Ich leite diese Impulse auch immer

an unseren Liturgie- und Lektorenkreis

weiter. Die Rückmeldungen sind sehr

positiv.

Regina Tholl, Salem am Bodensee (D)

Liebes Bibelwerk-Team!

Ein großes Danke für die Zusendung

der sehr schön und abwechslungsreich,

aber auch tiefsinnig gestalteten

„Biblischen Sonntagsblätter“. Vergelt‘s

Gott! Verbunden mit lieben und guten

Wünschen.

Sr. Mirjam Volgger, Bozen (I)

Liebe Bibelfreunde,

bin sehr dankbar über den so persönlichen

und wertvollen Bibelaustausch

beim wöchentlichen Predigertalk. So erlebe

ich mich gestärkt für meine seelsorglichen

Dienste, vor allem für die

Auslegung der Bibeltexte.

Paula Wintereder, Pastoralassistentin

und Vorsitzende der Kath. Frauenbewegung

aufbrechen

Wir gratulieren dem Team des Bibelwerkes

Linz für das tolle Onlineangebot:

z.B. der freitägliche Bibeltalk, Mailaktion

„aufbrechen“ – 50 Tage mit der Apostelgeschichte

– durchwegs von kompetenten

Bibelwerksmitarbeitern sehr sympathisch

moderiert und begleitet.

Wir nützen euer Angebot sehr gerne und

finden es sehr bereichernd.

Monika und Sepp Baumgartner,

St. Marienkirchen/Polsenz

Sehr geehrtes Team!

Ich habe heuer meinen 60. Geburtstag gefeiert.

Seit über 30 Jahren bin ich in meiner

Pfarrgemeinde in Strasshof engagiert

und viele Perioden lang Stv.-Vorsitzende

des PGR. Mit der Bibel war und bin ich natürlich

immer wieder in Kontakt (…). Eine

längere Lektüre eines gesamten Buches

SS 20


Leser/innen-Forum

der Bibel habe ich jedoch noch nie alleine

geschafft (...) Erst über Ihre Aktion

„aufbrechen“ ist es mir gelungen, die

gesamte Apostelgeschichte in „verdaubaren

Häppchen“ zu lesen. Jeden Tag habe

ich mich auf das Mail gefreut, habe die

Erzählung wie einen Roman gelesen und

bin bei den abschließenden (knappen,

klug gestellten!) Fragen hängengeblieben,

um den Text mit anderen Stellen der Bibel

zu vergleichen bzw. um zu reflektieren.

Dieses Format ist einfach TOLL! Danke

von Herzen dafür. Vielleicht gibt es ja in

Zukunft weitere Möglichkeiten, die Bibel

auf diese Art zu lesen?!

Gabriele Pohanka, Strasshof

Lieber Herr Stiksel,

ein wenig traurig war ich schon, als das

intensive Erleben der Apostelgeschichte

zu Ende ging. Dem gesamten Team rund

um Dr. Franz Kogler gilt mein herzlicher

Dank für die vielen neuen Sichtweisen

und Informationen, die eine große

Bereicherung zum Verständnis „altbekannter“

Bibelstellen waren! Allein hätte

ich es mit dem tieferen Verständnis wohl

nie geschafft, so viel ist sicher. (…) Derlei

Erfahrungen möchte ich auch zukünftig

nicht missen. Insofern bin ich hocherfreut

über die vielen neuen Online-

Angebote. Fast ist es so, dass man die

„Qual der Wahl“ hat, aber das ist im

Prinzip gut so.

Dipl.-Ing. Ulrich-Georg Loth, Werden a. d. Ruhr/Essen (D)

ich dadurch bekommen habe. Ich freue

mich schon auf kommende Angebote

und werde sie sehr gerne wieder in

Anspruch nehmen.

Heidi Mitterhumer, Vorchdorf

Lieber Reinhard, lieber Franz,

ein herzliches Danke für den sehr interessanten

Vormittag, der mich stark

motiviert hat, Bibelrunden online zu

machen. Eigentlich wollte ich schon

schreiben, „von dem ich viel nach Hause

mitnehmen konnte“ – aber ich war ja

schon zu Hause. Danke auch für die

vielen Anregungen, wie z.B.: Nutzen der

Kommentarfunktion oder Mentimeter,

die es ermöglichen, das Beisammensein

via Internet interessant zu gestalten.

Gerhard Hubmer, Marchtrenk

Mit großer Skepsis gegenüber dem

Ungewissen habe ich mich entschlossen,

mich auf die Bibeltalks einzulassen.

Und das hat sich wahrlich gelohnt. Es ist

überaus faszinierend, welche Einblicke

SS 21


Aktuelles

Alles hat seine Stunde

„Für jedes Geschehen unter dem

Himmel gibt es eine bestimmte

Zeit …“

Jetzt ist es Zeit, Abschied vom Bibelwerk

zu nehmen. Gerne hätte ich noch eine

Zeit lang weitergearbeitet, aber es ist im

Pastoralamt nicht üblich, länger als staatlich

„vorgeschrieben“ angestellt zu sein.

So bin ich dankbar, dass ich noch ein Jahr

über mein staatliches Pensionsalter hinaus

anhängen durfte. Ich blicke auf eine

erfüllte Zeit zurück, in der meine anfänglichen

„Hobbys“ (Theologiestudium und

Erwachsenenbildung) zum Beruf (besser:

zur Berufung) werden konnten. Ich

darf auf über 20 Jahre Mitarbeit an der

Entwicklung der Bibelarbeit in unserer

Diözese zurückblicken.

Anfänge

Den Anfang machten der Grundkurs in

Puchberg (damals mit Franz Kogler) und

die Mitarbeit im Bibelteam der Diözese

(ab 1996) – schon vor meiner Anstellung

im Bibelwerk – ebenso die Begleitung

biblischer Reisen zusammen mit P. Hans

Eidenberger SM vom Greisinghof. Mit ihm

22

und Martha Leonhartsberger baute ich

weiter an der bestehenden Bibelschule

Greisinghof. Ab Mai 2001 arbeitete ich

an der Entwicklung der Bibelausstellung

mit und im Jänner 2003 begann meine

Fixanstellung als Referentin im Bibelwerk.

Diesen Weg verdanke ich besonders

Franz Kogler, der mich damals dazu ermutigte,

ins Bibelwerk einzusteigen und

meinen Ursprungsberuf für immer an

den Nagel zu hängen. Er hat mir stets viel

zugetraut und mich gefördert und gefordert.

Herzlichen Dank dafür, lieber Franz!

Innovative Abteilung

Aus dem damals kleinen Team wurde eine

innovative Abteilung, die viele biblische

Impulse nicht nur für die Diözese Linz

setzt. Ich habe mich in diesem Team stets

sehr wohl gefühlt – auf jede/n Einzelne/n

konnte ich mich immer zu 100 % verlassen.

Nachdem Organisation nicht zu

meinen Stärken zählt, waren die verschiedenen

Sekretariatsmitarbeiterinnen im

Laufe dieser Zeit ein wahrer Segen. Ein

großer Dank gilt daher besonders jenen

Kolleginnen, die in dieser Weise über die

Jahre mit mir zusammengearbeitet haben!

Aber auch der lebendige Austausch


Aktuelles

und die gemeinsame Entwicklung von

Projekten mit meinen „theologischen

Kolleg/innen“ waren bereichernd – und es

war schön, sich gemeinsam über ein gelungenes

Projekt zu freuen und mit einem

Glas Sekt darauf anzustoßen. Ja, auch der

soziale Aspekt im Bibelwerk kam nie zu

kurz. Dafür möchte ich vor allem Michaela

Helletzgruber danken, die das immer wieder

auf die Tagesordnung urgierte.

Highlights

Highlights meiner Arbeit waren jene

Bereiche, in denen ich meine Kreativität

entfalten konnte. So durfte ich das Projekt

„aufatmen“ verwirklichen, das mich mit

vielen Autor/innen aus ganz Österreich

und darüber hinaus in Verbindung gebracht

hat und von denen viele auch bei

den „Biblischen Sonntagsblättern“ mitarbeiten.

Beide Projekte darf ich weiterhin

auf Werkvertragsbasis betreuen, worüber

ich mich wirklich freue. Kreativ konnte ich

mich auch schreibend ausdrücken in vielen

meditativen Texten, in so manchem

Buchprojekt und vielen Arbeitshilfen,

aber auch „bildlich“ in der Illustration

zahlreicher Veröffentlichungen des Bibelwerks

und in der Entwicklung unserer –

für Erwachsenenbildung und Schule sehr

hilfreichen – Landkarten.

Bibelpastoraler Beirat

Die Vernetzung mit meinen österreichischen

Kolleginnen und Kollegen

hat ihren Ursprung in der Mitarbeit

im Bibelpastoralen Beirat des Österreichischen

Kath. Bibelwerks (ÖKB), der

sich zweimal im Jahr trifft. Auch dort

durfte ich insgesamt 18 Jahre lang dabei

sein und lernte die Bibelarbeit in ganz

Österreich kennen – und so manche

Freundschaft und Kooperation entwickelte

sich daraus.

Biblische Begleitung vor Ort

Eines meiner Herzensanliegen war stets

die Durchführung von Kursen und Seminaren,

die zum Großteil außerhalb der

Dienstzeit angesiedelt war. Hier konnte

ich außerdem meine musikalische

Begeisterung und meine Leidenschaft

für den Reigentanz einbringen. Die Begegnung

mit den vielen Menschen vor

Ort, die Begleitung kritisch Fragender

und Suchender, die vielen dankbaren

Rückmeldungen über eine neu gewonnene

Sichtweise, das Wecken der Neugier für

biblische Texte, die vielen tiefen spirituellen

Augenblicke … – all diese Erfahrungen

waren mir Motivation und Kraftquellen

in meiner Arbeit. Dafür danke ich allen

Menschen, mit denen ich in dieser Weise

unterwegs sein durfte. Dafür stehe ich

auch weiterhin zur Verfügung – und darin

spüre ich wesentlich meine „Berufung“.

Es war schön

Ich freue mich aber auch darauf, mehr Zeit

für andere kreative Bereiche, vor allem

aber noch mehr Zeit für meine Enkelkinder

zu haben. So verabschiede ich mich in

Dankbarkeit mit einem weinenden und einem

lachenden Auge von allen, denen ich

in dieser Bibelwerkszeit begegnen durfte:

meinen Kolleginnen und Kollegen (auch

jenen aus benachbarten Abteilungen)

und allen Bibelinteressierten! Schalom –

es war schön!

Ingrid Penner

SS 23


Aktuelles

Danke Ingrid,

es war ein weiter Weg, den du,

Ingrid, mit mir und vielen von uns

gegangen bist. Aus tiefem Herzen

darf und kann ich dir dafür DANKE

sagen!

Ich erinnere mich noch an die Gespräche

im vorigen Jahrtausend, wo du mir begeistert

von deiner Ausbildung zur

Bibelarbeit am Ausbildungsinstitut in

Wörgl erzählt hast. Dein kreatives Talent

und deine musische Begabung haben

mich derart überzeugt, dass ich dich zur

Mitarbeit beim Grundkurs Bibel Mitte

der 90er-Jahre eingeladen habe. Und

nach vielen gemeinsamen Wochenenden

konnte ich die Leitung des Grundkurses

dir übertragen. Dir ist es gelungen, parallel

zu Puchberg den Grundkurs auch am

Greisinghof zu etablieren.

All diese Erfahrungen führten dazu,

dass du ab 2003 dann hauptamtlich ins

Bibelwerk eingestiegen bist und sofort

mit voller Energie dafür gesorgt hast,

dass die bereits fast fertig erarbeitete

Bibelausstellung noch deutlich ganzheitlicher

wurde: Stationen mit Gewürzen,

Harzen, Getreide, Brot und Wein hast du

gleichsam über Nacht ausgearbeitet und

so wesentlich zum Erfolg der Ausstellung

beigetragen.

SS 24

Der Aufbau des Newsletters und der

Mailaktion „aufatmen“ (beide mit über

10.000 Abonnent/innen) sind eng mit

dir verbunden. Parallel hast du die

Homepage entwickelt und bei einer

großen Anzahl an Publikationen maßgeblich

mitgewirkt. Auch da ging es dir

neben der inhaltlichen Qualität immer

wieder darum, dass Bilder und Grafiken

die Werke belebten. Und, was vermutlich

nur jene überraschen wird, die dich

nicht so genau kennen: Zwischen einem

Geistesblitz, ob „man“ nicht doch ein

bestimmtes Projekt in Angriff nehmen

sollte und sehr konkreten ersten Seiten

lag zumeist maximal ein Wochenende.

Ich kann mich an ganz wenige Projekte

erinnern, wo ich dich motivieren und

nachfragen musste – allerdings an sehr

viele, wo ich dich bremsen „musste“,

wenn es zu schnell wurde und ich mit

dem Korrekturlesen der von dir erstellten

Seiten nicht mehr nachkam. Geschickt

hast du dir auch ein ganzes Netzwerk von

Mitautor/innen aufgebaut. Und sollte da

jemand einmal ausgefallen sein, hast du

über Nacht den fehlenden Beitrag gelie-


Aktuelles

fert. Und da habe ich bisher dein zentrales

Wirken bei hunderten Tanzabenden,

Bibelseminaren und Bibelabenden noch

gar nicht erwähnt. Mehrmals war es für

dich nötig, dir ein neues (und noch größeres)

Auto anzuschaffen, denn neben der

Gitarre und dem CD-Player musste auch

ausreichend Platz sein für mindestens

zehn Bibeln, einen Stoß Liederbücher,

einen Koffer mit Malkreiden und Stiften,

einer Box mit Zetteln und zahlreichen

Kopien sowie dann noch für ein paar

Kisten mit Büchern und Zeitschriften für

den Direktverkauf. Und wenn es um ein

Wochenende ging, musste ja auch noch

ein kleiner Koffer für persönliche Sachen

Platz finden. Sollte dann schließlich jemand

angefragt haben, ob er/sie mit dir

mitfahren kann, wurde es richtig eng.

Es dauerte sehr lange, bis ich einsah,

dass du für all das doch auch ein eigenes

Transportwagerl benötigst, um alles vom

Büro zum Auto und von dort ins jeweilige

Pfarrheim bzw. Bildungshaus zu bringen.

So darf ich mit dir auf mehr als 20

Jahre enger Zusammenarbeit zurückblicken,

wo wir nicht immer der gleichen

Meinung waren, aber gemeinsam an einem

tragfähigen Netz geknüpft haben.

Kein Wunder, wenn nun am Schluss der

Satz übrigbleibt: Ingrid, du wirst mir und

uns allen sehr fehlen. Ich bin dir sehr

dankbar, dass sich dieser Satz nicht in

seiner ganzen Tragweite niederschlägt,

weil du ja weiterhin sehr eng mit dem

Bibelwerk verbunden bleibst und auch

in Hinkunft als Regionsbegleiterin im

unteren Mühlviertel in den Pfarren

und am Greisinghof tätig sein wirst,

für Bibelseminare zur Verfügung

stehst, die „aufatmen“-Mails und die

Sonntagsblätter redigierst …

Ich sage DANKE und wünsche dir alles

Gute für deine Pension. Wer immer dich

bisher erleben durfte, die/der weiß: Es

wird kein Ruhestand.

Franz Kogler

SS 25


Neuerscheinung

NEU: die EINBLICKBIBEL

Einblick in die Bibel auf einen Blick

Bei der EINBLICKBIBEL handelt sich um

die erste vollständige Ausgabe der Einheitsübersetzung

in einem Band, die

den kompletten Bibeltext mit einfachen

Kommentaren sowie einem übersichtlichen

Leitsystem aus Icons verbindet. Das

Besondere an der EINBLICKBIBEL ist: Sie

gibt auf einen Blick Einblick in die Bibel –

und das in ansprechender Form.

• Die Farbgestaltung ermöglicht ein

müheloses Navigieren durch die 73

Bücher der Bibel und zeigt zusammenhängende

Bücher auf. Auf einen Blick

kann zwischen Altem und Neuem

Testament, zwischen einzelnen Kanonteilen

und Büchergruppen unterschieden

werden.

• Die thematischen Zusammenhänge in

der Bibel werden durch Icons verdeutlicht.

Wichtige biblische Motive wie

Bedrängnis, Segen, Vertrauen oder

Gerechtigkeit, die in mehreren biblischen

Büchern vorkommen, können

so leicht wiedererkannt werden.

Dadurch entsteht ein Gefühl für das

Wesen und die Theologie der Bibel.

• Zu jedem biblischen Buch gibt es eine

kurze Einleitung, die einen schnellen

Überblick über wesentliche Inhalte

und Motive bietet.

• Die Kurzkommentare in den Randspalten

dienen dazu, möglichst schnell zu

erkennen, worum es im Bibeltext gerade

geht. Sie vermitteln rasch die wichtigsten

Inhalte des Textes und geben

wichtige Hinweise und Leseschlüssel

für die Lektüre. Dadurch gelingt es,

den roten Faden im Text zu finden.

• Ein Glossar am Ende der EINBLICKBIBEL

erklärt die Icons näher und leitet zu einem

differenzierteren Verständnis über.

• Karten und Tabellen vermitteln an-

schaulich und in ansprechender Umsetzung

die wichtigsten Informationen

über Geografie, Geschichte und

zentrale Begriffe der Bibel.

• Tipps für praktische Hilfsmittel und

Methoden machen die EINBLICKBIBEL

zu einem unverzichtbaren Navigator in

der Welt der Bibel.

Die EINBLICKBIBEL ist eine ideale Bibel

für Anfänger/innen und Fortgeschrittene,

kurz: für alle Bibel-interessierten, die

ohne langes Blättern und Suchen dem

Wesen und Inhalt der Bibel auf die Spur

kommen wollen.

Elisabeth Birnbaum (Hg.), Die Einblickbibel. Die Einheitsübersetzung

mit Orientierungshilfen, Stuttgart

(Verlag Kath. Bibelwerk) 2021, 1690 Seiten, € 36,—

SS 26


Biblisches Rätsel

Wer kennt die Bibel?

Sie ist die erste Christin Europas, wenn

wir heutige geografische Maßstäbe anlegen:

die Purpurhändlerin aus Philippi.

Das westliche Christentum hat sie kaum

bildlich dargestellt, während das östliche

Christentum sie als Heilige verehrt und

diese starke Frau mit Ikonen würdigt. Nur

ein paar Verse in der Apostelgeschichte

(Kapitel 16) erzählen von ihr.

Sklavin oder Fremde?

Ihr Name bezieht sich in der Antike auf eine

Landschaft an der Westküste der heutigen

Türkei. Sklavinnen und Sklaven wurden oftmals

nach der Landschaft benannt, aus der

sie stammten oder in der sie gekauft worden

sind. Ihr Name ist also möglicherweise

ein Hinweis darauf, dass sie eine gewisse

Zeit in ihrem Leben Sklavin war. Vielleicht

ist er aber auch nur eine Anspielung auf

ihre Herkunft, weil sie in Philippi als Fremde

auffällt und deshalb in der ganzen Stadt

bekannt ist.

Als diese Frau Paulus in Philippi begegnet,

ist sie Geschäftsfrau und hat ihr „eigenes

Haus“. Von dem „Haus“ einer Frau spricht

man in der Antike nur, wenn es keinen

männlichen Hausvorstand gibt. Sie ließ sich

von Paulus samt ihrer Hausgemeinschaft

taufen; und es entstand die erste Hausgemeinde

in Philippi (vgl. Apg 16,40). Wie

heißt nun unsere gesuchte mutige Frau?

Michaela Helletzgruber

Schreiben Sie uns Ihre Lösung (Adresse siehe Seite 43). Viel Glück!

Einsendeschluss: 30. Sept. 2021 – es gibt biblische Bücher zu gewinnen!

Die Lösung des Rätsels der Bibelsaat 157 lautet: „Noomi“

Biblische Bücher haben gewonnen:

Maria Ehgartner/Taiskirchen, Margit Holl/Frankenburg,

Monika Keplinger/Vorchdorf.

Das Bibelwerk-Team gratuliert herzlichst!

SS 27


Biblisches Kochbuch

Himmlisch genießen

Gutes für Leib und Seele

Mit 30 köstlichen Rezepten lädt dieses Kochbuch dazu

ein, sich durch die Bibel zu kochen und zu backen. Das

Ergebnis ist ein Zwiegespräch zwischen Himmel und Erde.

Geistliche Impulse, die den biblischen Zusammenhang

jedes Gerichtes mit Alltagssituationen ins Gespräch

bringen und zum Weiterdenken anregen, wechseln sich ab mit vielfältigen, praxistauglichen

Rezepten, die ohne großen Aufwand nachzukochen sind und Spaß machen

– mit Genussgarantie! Gutes für Leib und Seele – im besten Sinne wohltuend und

gut verdaulich. Weil es ein derart einladendes Werk ist, war es innerhalb kurzer Zeit

vergriffen. Es wurde jetzt vom Bibelwerk Linz bearbeitet und liegt nun druckfrisch vor.

Himmlisch genießen. Gutes für Leib und Seele, Stuttgart-Linz (Deutsche Bibelgesellschaft - Bibelwerk Linz) 2 2021,

144 Seiten, € 18,50 (bis Ende Sept. portofrei)

Das Bibelwerk kocht auf

Es erwartet Sie ein kulinarisch-biblischer Abend mit einem erlesenen 4-Gänge-Menü

(inkl. Getränken), vor Ort gekocht von Mitarbeiterinnen des Linzer Bibelwerks und

„gewürzt“ mit Musik und Texten. Gutes für Leib und Seele – wohltuend und gut

verdaulich. Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie einen biblischen Gourmetabend

mit Buchpräsentation! Eine ganzheitliche Einstimmung in den Advent für 25

bis 45 Festgäste!

Termin: Fr, 3. Dez. 2021, 18 Uhr

Ort: Linz, Haus der Frau (Volksgartenstraße 18)

Kosten: € 25,– pro Person

Anmeldung: bis 23. Nov. 2021; hdf@dioezese-linz.at oder ) 0732/66 70 26

Bibelkochbuch für Kinder

Mit Fotografien von

Sandra Then

Martina Baur-Schäfer

Ulrike Verwold (Hrsg.)

Gutes für

Leib und Seele

Von Falafel bis Zimtschnecken

Das Bibelkochbuch für Kinder

Biblisch kochen, himmlisch genießen!

Wer gerne neue Rezepte ausprobiert

und dazu einfach, aber gesund kochen

möchte, liegt mit dem „Bibelkochbuch

für Kinder“ genau richtig: 20 tolle

Rezepte und Erläuterungen ergänzen

fünf spannende Bibelgeschichten, die

Lisa Shoemaker sehr lebendig erzählt.

Die liebevollen Illustrationen

stammen

aus der Feder

der Künstlerin Evi

Gasser, die mit ihren

Kinderbuchgestaltungen

seit vielen Jahren Jung und

Alt begeistert.

Lisa Shoemaker/Evi Gasser, Von Falafel bis Zimtschnecken.

Das Bibelkochbuch für Kinder, Stuttgart (Deutsche

Bibelgesellschaft) 2021, 96 Seiten, € 17,40

28


Neuerscheinungen

Das Franziskus-Prinzip

Die Vision des Papstes

vom einfachen Leben

Sowohl der Klimawandel

als auch die weltweite

Corona-Pandemie sind

Signale einer Zeitwende.

Wir wissen alle, die

Welt verändert sich und

angesichts dieser Veränderungsprozesse

stellt

sich die Frage: Wie wollen

wir leben? Was heißt es, Verantwortung

für die Erde zu übernehmen?

Und wie wollen wir die Zukunft einer

Weltgemeinschaft mitgestalten?

Stefan von Kempis stellt in diesem Buch

die Vision des Papstes für ein einfaches

Leben vor. Papst Franziskus schenkt dem

„Seufzen der Wirklichkeit“ Gehör und

ermutigt uns, in der Nachfolge Jesu einen

neuen Lebensstil einzuüben – einen

Lebensstil, der um die Bewahrung der

Schöpfung ringt, der ein Miteinander

in Rücksicht, Barmherzigkeit und Demut

ermöglicht und der uns in eine neue,

heilsame spirituelle Tiefe führt.

Stefan von Kempis (Hg.), Das Franziskus-Prinzip. Die Vision

des Papstes vom einfachen Leben, Stuttgart (Verlag

Kath. Bibelwerk) 2021, 120 Seiten, € 20,60

Der kleine biblische Begleiter

für unterwegs

Diese Bibelausgabe im handlichen Format

umfasst die vier Evangelien und

die Psalmen. Ergänzt werden die biblischen

Texte durch Segensworte und

Gebete für unterwegs. Außerdem gibt

es Platz für Kontaktdaten und wichtige

Informationen für den Notfall – so

wird das kleine Büchlein zum ganz per-

sönlichen Begleiter und

darf in keiner Hand- und

Reisetasche fehlen. Er

passt ideal auch in jedes

Handschuhfach. Die kleine

Bibel eignet sich besonders

als Geschenk,

beispielsweise zum bestandenen Führerschein,

für das neue Auto oder für

eine bevorstehende Reise.

Der kleine biblische Begleiter für unterwegs, Stuttgart

(Verlag Kath. Bibelwerk) 2021, 962 Seiten, € 13,40

Das Neue Testament

als Magazin

Die Magazin-Ausgabe

beinhaltet den vollständigen

Bibeltext des

Neuen Testaments und

ist der perfekte Einstieg

in die Bibellektüre. Das

ansprechende Format

bereitet dabei den

Text typografisch so auf, dass er leicht

verständlich und spannend zu lesen ist.

Zentrale Gedanken und Zusagen der

Geschichte Gottes mit den Menschen

werden nun erstmals als Wort-Schatz

gehoben, Kernsätze bildhaft in Szene gesetzt.

Dieser ästhetische und moderne

Kunstgriff eröffnet auf überraschende Art

einen Zugang zur Bibel. Er verführt zunächst

zum Blättern und Schauen, dann

zum Lesen und Nachdenken. Die meisterhaften

und bildgewaltigen Fotografien

von Brigitte Maria Mayer verhelfen dem

biblischen Text zu einer einzigartigen

Lebendigkeit und erlauben uns eine neue

Perspektive auf das Leben Jesu.

Oliver Wurm/Andreas Volleritsch (Hgg.), Das Neue

Testament als Magazin, Stuttgart (Verlag Kath. Bibelwerk)

2021, 354 Seiten, € 12,40

SS 29


Neuerscheinungen zur Bibel

Gott, wo bist du?

Eugen Drewermann antwortet jungen

Menschen

„Wie ist das gemeint:

,Gott, unser Vater‘?“,

„Passen Schöpfergott und

Evolution zusammen?“,

„Ist Gott allmächtig – angesichts

von Leid und

Elend in der Welt?“,

„Was ist unter ,Teufel‘ und ,Hölle‘ zu verstehen?“,

„Lässt sich Gott erfahren?“,

„Glauben Christen und Muslime an denselben

Gott?“

Die Fragen, die der bekannte Autor Eugen

Drewermann in diesem Buch verständlich

und nachvollziehbar beantwortet,

wurden von Schülerinnen und Schülern

im Religionsunterricht gestellt und von

ihrem Lehrer Martin Freytag gesammelt.

Das Buch eignet sich für Jugendliche ab

der 10. Klasse.

Eugen Drewermann/Martin Freytag, Gott, wo bist du?

Eugen Drewermann antwortet jungen Menschen, Ostfildern

(Verlag Patmos) 2021, 176 Seiten, € 12,40

Die Bibel. Für Ministrantinnen

und Ministranten

Einheitsübersetzung mit Sonderseiten

für den Ministrantendienst

Die Bibel für Ministrantinnen

und Ministranten

beinhaltet die komplette

Einheitsübersetzung. 32

Sonderseiten vermitteln

die Basics für den Dienst

am Altar. Diese Bibel begleitet

junge Menschen

mit praktischen Hilfen und Tipps auf

ihrem Weg mit dem Glauben über ihren

aktiven Dienst hinaus. Zusätzlich hervorgehobene

Bibelstellen und Gebete sollen

Begleitung und Anregung für das ganze

Leben sein.

Diese Bibel sollte in keiner Sakristei

fehlen und ist ein ideales Geschenk für

Ministrantenjubiläen und Mini-Leiter/

innen.

Die Bibel. Für Ministrantinnen und Ministranten, Stuttgart

(Verlag Kath. Bibelwerk) 2021, 1584 Seiten, € 30,80

Die TORA

Die Fünf Bücher Mose und die

Prophetenlesungen in revidierter

Übersetzung

Die „Israelitische Bibel“ des

Rabbiners und Philosophen

Ludwig Philippson (1811–

1889) prägte das jüdische

Leben des 19. und

beginnenden 20. Jh. Eine

einzigartige Übersetzung,

die Wortwahl und Klangfarbe des hebräischen

Originals lebendig in einen flüssigen

deutschen Sprachstil überträgt. Die vom

Abraham Geiger Kolleg an der Universität

Potsdam vorgelegte zweisprachige

deutsch-hebräische Ausgabe der Tora

wurde sprachlich behutsam überarbeitet.

Sie enthält die Fünf Bücher Mose und die

Prophetenlesungen für die Sabbat- und

Festtage sowie Einführungen internationaler

rabbinischer Autoritäten. Von Neuem

wird Ludwig Philippsons Anliegen lebendig,

eine allgemein zugängliche jüdische

Bibelübersetzung für Haus-, Schul- und

Synagogengebrauch zu veröffentlichen.

Revidierte Fassung zum Jubiläum 1700

Jahre Judentum in Deutschland.

Walter Homolka/Hanna Liss/Rüdiger Liwak (Hgg.), Die Tora,

Freiburg (Herder Verlag) 3 2021, 1168 Seiten, € 49,40

30


Zeitschriften zur Bibel

Johannes der Täufer

Radikaler Prophet am Jordan

Als Vorläufer Jesu ist Johannes

der Täufer bekannt.

Doch wer ist der

Täufer eigentlich als eigenständige

Persönlichkeit?

Was lässt sich

auch historisch über

diesen Mann sagen?

Und was wurde aus den Jüngern des

Johannes nach dessen gewaltsamen

Tod? Die Suche nach dem Täufer

führt zu manchen Erinnerungsorten

im Heiligen Land. Und sie zeigt einen

Propheten des 1. Jh. n. Chr., geprägt

von der politischen Situation im

Land und der apokalyptischen Strömung

seiner Zeit. Dies spiegelt sich

in seiner Botschaft ebenso wie in der

zeitgleichen Botschaft Jesu.

Welt und Umwelt der Bibel

Welt und Umwelt der Bibel, Johannes der

Täufer, Stutt gart (Kath. Bibel werk e.V.) 2021,

80 Seiten, € 11,30

Von Balken,

Mücken und Kamelen

Humor in den Evangelien

Jesus von Nazaret hat in seiner Verkündigung

immer wieder Dinge zusammengebracht,

die eigentlich nicht zusammengehören:

Balken im Auge,

Kamele im Seiher oder vor dem

Nadelöhr, die Kleinsten, die die

Größten sein sollen … Das zeugt

Bibel heute

von Humor und wirkte sicher oft

komisch. Wir sind es nur heute

nicht mehr gewohnt diesen

Witz zu hören, weil

die Evangelien meist in

feierlichem Rahmen und

ebensolchem Ton vorgetragen

werden. Doch

dieser Humor ist zu finden,

wenn man sich auf

die Spurensuche macht.

Bibel heute, Von Balken, Mücken und Kamelen – Humor

in den Evangelien, Stutt gart (Kath. Bibel werk e.V.)

2021, 36 Seiten, € 7,90

Salomo

König der Gegensätze

In Salomo vereinen sich

die besten und schlimmsten

Seiten des Königtums:

Gerechtigkeit, Weisheit und

internationaler Flair stehen Götzendienst,

Prunksucht und Vielweiberei gegenüber.

So wird er schnell zur Projektionsfläche für

Sehnsüchte und Ängste rund um Macht,

Glaube und Liebe.

Ähnlich vielfältig sind die Fragestellungen

heutiger Bibelwissenschaft: Welche

Funktion hat Salomo für die biblischen

Geschichtsbücher? Wieso interessieren

sich biblische Texte der

hellenistischen Zeit ganz besonders

für ihn? Welche Aspekte heben jüdische,

christliche und muslimische

Rezeptionen hervor? Und nicht zuletzt:

Gab es Salomo überhaupt?

Bibel und Kirche

Bibel und Kirche, Salomo – König der Gegensätze, Stuttgart

(Kath. Bibel werk e.V.) 2021, 64 Seiten, € 7,90

Themen der nächsten Bibelzeitschriften:

Welt und Umwelt der Bibel: Die Zehn Gebote; Bibel und Kirche: Eine Bibel – viele

Deutungen; Bibel heute: Der Jakobusbrief – glaubwürdig sein.

SS 31


Buchpräsentationen

Pilgern mit der Bibel

von Reinhard Stiksel

Pilgern boomt. Trotz immer schnellerer Kommunikations- und

Fortbewegungsmittel machen sich mehr und mehr Menschen zu

Fuß auf den Weg. Sie haben Visionen, brechen auf, stellen sich ihren

Fragen, suchen nach Antworten und finden neue Formen der

Gemeinschaft. Dabei geht es nicht nur auf den Pilgerwegen bergauf

und bergab. Die Erfahrung von Kraftlosigkeit und Einsamkeit gehört

ebenso zum Pilgern dazu, wie intensive Begegnungen und so manch

zauberhafter Gipfelmoment. Viele dieser modernen Pilgererlebnisse spiegeln sich

schon in den Texten und Erzählungen der Bibel wider. „Pilgern mit der Bibel“ begibt

sich auf Spurensuche nach diesen Erfahrungen und schlägt den Bogen von den biblischen

Texten zum heutigen Pilgern.

32

Reinhard Stiksel, Pilgern mit der Bibel, Innsbruck (Tyrolia-Verlag) 2021, 224 Seiten, € 14,95

Präsentation des Buches

Termin: Do, 16. Sept. 2021, 18:30 − 20 Uhr

Ort: Eferding, Buchhandlung Harrer by Melanie Hofinger

Termin: Di, 21. Sept. 2021, 19:30 − 21 Uhr

Ort: Salzburg, Rupertus Buchhandlung

Termin: Do, 30. Sept. 2021, 19 − 20:30 Uhr

Ort: Amstetten, Pfarrkirche St. Marien

Begleitung: Reinhard Stiksel

Und Gott lächelt

Glücklich werden durch Dankbarkeit

In diesem Buch blickt Christian Haidinger, em. Abt von Stift Altenburg,

auf Erfahrungen und Ereignisse in seinem Leben zurück. Viele seiner

Aufgabenfelder sind ihm „zugefallen“ ‒ kaum ein Amt hat er angestrebt

und für manche Tätigkeit hielt er sich auch nicht geeignet. Mit

großer Dankbarkeit erinnert sich der Autor an prägende Stationen und

Begegnungen mit Menschen, die ihm wertvolle Wegbegleiter wurden.

Christian Haidinger, Und Gott lächelt. Glücklich werden durch Dankbarkeit, Innsbruck (Tyrolia Verlag) 2021,

160 Seiten, € 19,95

Präsentation des Buches

Termin: Di, 19. Okt. 2021, 19 Uhr

Ort: Linz, Pfarre-St. Konrad, Pfarrkirche Froschberg

(Parkmöglichkeit am Stadionparkplatz)

Autor: Christian Haidinger, em. Abt von Stift Altenburg


Veranstaltungsprogramm

Veranstaltungsserie mit Melanie Wolfers

Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt

Zuversicht ist eine innere Kraft, die vieles zum Positiven verändern

kann. Mit ihrer Hilfe können wir in schwierigen oder scheinbar

aussichtslosen Situationen neue Perspektiven entdecken. Doch wie

gelingt es, angesichts eines persönlichen Schicksalsschlags oder

einer Pandemie die Zuversicht zu bewahren? Die Bestsellerautorin

Melanie Wolfers versteht es, Menschen Mut zu machen, Zuversicht

zu schenken, ihre Hoffnung zu stärken und ihnen den Weg zu den

eigenen Kraftquellen freizulegen. Sie erzählt von Menschen, die in

düsteren Zeiten fähig waren, auf einen neuen Morgen zu hoffen.

Gerade die Zuversicht ist es, die in ihrem neuen Buch im Mittelpunkt

steht. Zuversicht befähigt, den gegenwärtigen Moment schöpferisch

zu gestalten. Und sie erweist ihre Kraft darin, dass wir der Zukunft

einen Vertrauensvorschuss entgegenbringen. So geben wir dem Leben

Gelegenheit, uns positiv zu überraschen.

Melanie Wolfers, Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt, München (bene! Verlag) 2021, 160 Seiten,

€ 14,40 (Buchauslieferung im Oktober 2021)

Foto: (c) Andreas

Termine:

Di, 12. Okt. 2021, 19 Uhr: Linz, Pfarre-St. Konrad (Froschberg)

Fr, 15. Okt. 2021, 19 Uhr: Riedberg, Pfarrsaal

(*Teilnahme in Riedberg auch online möglich)

Entscheide dich und lebe!

Von der Kunst, eine kluge Wahl zu treffen

Nichts beeinflusst unser Lebensglück so sehr wie die Entscheidungen,

die wir treffen. Mittels anschaulicher Beispiele und praktischer Tipps

lernen Leserinnen und Leser verschiedene Aspekte einer klugen Wahl

kennen. Zudem bietet die Autorin zahlreiche Methoden und Strategien,

die anhand praktischer Übungen erprobt und auf die eigene konkrete

Entscheidungssituation angewendet werden können.

Melanie Wolfers, Entscheide dich und lebe! Von der Kunst, eine kluge Wahl zu treffen, München (bene! Verlag)

2020, 256 Seiten, € 19,60

Termine: Mi, 13. Okt. 2021, 19 Uhr: Attnang-Puchheim, Maximilianhaus

(*Teilnahme auch online möglich)

Do, 14. Okt. 2021, 19 Uhr: Braunau, Veranstaltungszentrum

Sa, 16. Okt. 2021, 9 – 17 Uhr: Workshop in Ried, Franziskushaus

Kosten: VVK € 10,–, AK € 12,–, Online € 10,‒; Seminar: € 90,–

Anmeldung: bibelwerk@dioezese-linz.at; ) 0732/7610-3231

*Teilnahme am 13. und 15. Okt. auch online möglich

SS 33


Veranstaltungsprogramm

Diözesanwallfahrt ins Heilige Land

Zu den biblischen Wurzeln des Christentums

Bei dieser Diözesanwallfahrt mit der Pastoralamts-Direktorin Mag. a Gabriele Eder-Cakl

und Franz Kogler gibt es die staunenswerte Vielfalt dieses Landes zu entdecken: Vom

Toten Meer über die Wüste von Juda bis zum See Gennesaret. Dabei werden auch

biblische Ortsnamen wie Betlehem, Jerusalem oder Kafarnaum lebendig.

Eingebettet in Geschichte und Archäologie führt diese Reise zu den wichtigsten Orten

und Landschaften der Bibel. Sie besuchen Stätten des Alten Testaments, ebenso auch

Dörfer, Städte und Regionen, die mit dem Wirken Jesu verbunden sind. So erfahren

Sie in komprimierter Form die biblischen Wurzeln von Judentum und Christentum. In

Bibelgesprächen und Feiern werden diese Erfahrungen spirituell vertieft.

Termin: Fr, 18. – Fr, 25. Feb. 2022

Begleitung: Mag. a Gabriele Eder-Cakl und Franz Kogler

(geplant sind eine Busgruppe für Erwachsene

und eine preisgünstigere für Jugendliche)

Reisepreis: € 1.535,– im DZ (Einzelzimmerzuschlag € 440,–)

Anmeldung: Biblische Reisen GmbH, Stiftsplatz 8, 3400 Klosterneuburg

) 02243/353 77 23, E-Mail: martina.steiner@biblische-reisen.at

34


Veranstaltungsprogramm

Führung durch Schöpfungsgarten und Beziehungsweg

Wege ins Leben – Kirchenmittwoch

Die Teilnahme an den Angeboten des Kirchenmittwochs ist kostenlos; eine Anmeldung

im Stift Schlägl unter ) 07281/8801-810 erleichtert uns die Organisation; dort

gibt es zudem Auskunft über Stiftsführungen sowie Führungen für

Gruppen auch zu anderen Terminen/Zeiten (Honorar € 60,–). Die

Begleitbroschüre zu den Wegen ins Leben kann im Bibelwerk Linz oder

im Stift Schlägl kostenlos angefordert werden.

Termine/ 1. Sept. 2021, H. Jakob Eckerstorfer OPraem

Begleitung: 8. Sept. 2021, Abt em. Martin Felhofer OPraem

15. Sept. 2021, H. Vitus Glira OPraem

22. Sept. 2021, Paul Neunhäuserer

29. Sept. 2021, Josef Lugmayr

14 Uhr: Besinnliche Führung im Schöpfungsgarten,

16 Uhr: Führung am Beziehungsweg, 18 Uhr: Vesper in der Stiftskirche

Ort:

Stift Schlägl

Grundkurs Altes Testament 1

Biblisches Wissen wird erfahrbar gemacht und vertieft durch kreative, meditative und

liturgische Elemente mit dem Ziel, den Menschen in seiner Ganzheit anzusprechen.

Termine: 11. − 12. Sept./13. − 14. Nov. 2021/19. – 20. Feb./2. – 3. April 2022,

jeweils Sa, 9 Uhr bis So, 12:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Tragwein, Bildungshaus Greisinghof; ) 07263/860 11

Begleitung: Ingrid Penner, P. Hans Eidenberger SM

Kosten: € 230,– (für alle 4 Wochenenden)

BibliologAbend

Aufbrechen mit Mose: Exodus 3

Den biblischen Text und seine Bezüge zum eigenen Leben neu entdecken

Termin: Mi, 15. Sept. 2021, 19 – 20:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Vöcklabruck, Geistliches Zentrum der Franziskanerinnen;

Begleitung: Sr. Stefana Hörmanseder, ) 07672/726 67-148

Bildungstage für Pfarrhaushälterinnen

Lebendig ist das Wort

Miteinander wollen wir einige Bibelstellen für unser Leben fruchtbar machen, um

Kraft daraus zu schöpfen. Jene Kraft, die uns begeistert und stärkt – und die so viele

Suchende gerade von uns – in der Kirche Engagierten – erwarten.

Termin: Mo, 20. Sept. 2021, 9 − 12 Uhr

Ort:

Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg

Begleitung: Franz Kogler

BILDUNGSGUTSCHEIN

EINLÖSBAR

SS 35


Veranstaltungsprogramm

Bibel erleben – und die Frage nach Tod und Leben

Ein Abend mit Bibliolog zu Joh 20,1.11–18

An diesem Abend wird der Begegnung von Maria von Magdala mit dem Auferstandenen

nachgespürt – und der Frage nach Tod und Leben.

Termin: Do, 30. Sept. 2021, 19 − 21 Uhr

Ort: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Andrea Schwarz

Kosten: € 25,–

Grundkurs Neues Testament 1

Biblisches Wissen wird erfahrbar gemacht und vertieft durch kreative, meditative und

liturgische Elemente mit dem Ziel, den Menschen in seiner Ganzheit anzusprechen.

Termine: 2. − 3. Okt./20. – 21. Nov. 2021/29. − 30. Jän./26. − 27. März 2022,

jeweils Sa, 9 Uhr bis So, 12:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Reinhard Stiksel, Astrid Hollaus

Kosten: € 230,‒ (für alle 4 Wochenenden)

BILDUNGSGUTSCHEIN

EINLÖSBAR

Biblischen Frauen in Text und Tanz nachspüren

Und sie tanzen aus der Reihe …

Mit einigen biblischen Frauen werden wir uns näher auseinandersetzen, Erzählungen

über sie (genauer) kennenlernen, der Wirkungsgeschichte dieser biblischen Texte

nachgehen und den Bezug zum Heute und zu uns selber hinterfragen. Mit dazu passenden

Reigen- und Kreistänzen werden wir uns diese Erzählungen „einverleiben“.

Termin: So, 3. Okt. 2021, 9 – 17 Uhr

Ort/Anmeldung: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Ingrid Penner

Kosten: € 45,–

Bibelrunden zum Kirchenjahr

Bibel bewegt

Termine:

Ort:

Begleitung:

Vortrag

Mo, 11. Okt./8. Nov./13. Dez. 2021/10. Jän. 2022, jeweils 19:30 Uhr

Stift Schlägl, Raum Falkenstein

Paulus Manlik OPraem

Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt

Termin:

Ort:

Begleitung:

Di, 12. Okt. 2021, 19 Uhr

Linz, Pfarre-St. Konrad, Pfarrkirche Froschberg

Melanie Wolfers

Nähere Infos siehe Seite 33!

BILDUNGSGUTSCHEIN

EINLÖSBAR

36


Veranstaltungsprogramm

Theologischer Tag

Zu Betlehem geboren

Es geht um zeitgeschichtliche Hintergründe und den alttestamentlichen Horizont,

um die Poetik und den theologischen Aussagewillen, um die Geschichte hinter den

Geschichten und den österlichen Glanz von Weihnachten.

Termin: Fr, 15. Okt. 2021, 9 – 16:30 Uhr

Ort:

Bildungshaus Schloss Puchberg

Anmeldung: bibelwerk@dioezese-linz.at; ) 0732/7610-3231

Referent: Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Trier

Buchpräsentation

Und Gott lächelt. Glücklich werden durch Dankbarkeit

Termin:

Ort:

Autor:

Di, 19. Okt. 2021, 19 Uhr

Linz, Pfarre-St. Konrad, Pfarrkirche Froschberg

(Parkmöglichkeit am Stadionparkplatz)

Christan Haidinger, em. Abt von Stift Altenburg

Nähere Infos siehe Seite 32!

BibelAusZeit

Aufbrechen mit Abraham: Genesis 12

Impuls und Austausch zum Bibeltext mit abschließender meditativer Vertiefung.

Termin: Mi, 20. Okt. 2021, 19 – 20:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Vöcklabruck, Geistliches Zentrum der Franziskanerinnen;

) 07672/726 67-148

Begleitung: Sr. Teresa Hametner

Bibel intensiv

Johannes der Täufer. Radikaler Prophet am Jordan

Johannes gehört zu den eindrucksvollsten

biblischen Figuren. Er war überzeugt

vom nahe bevorstehenden

Eingreifen Gottes in die Welt. Von seiner

Ausstrahlung fühlte sich auch Jesus angezogen.

Allerdings rückte Jesus später

nicht das Gericht, sondern das Reich

Gottes in den Mittelpunkt.

Termin: Sa, 23. Okt./9 Uhr − So, 24. Okt. 2021/12:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Franz Kogler, Reinhard Stiksel

BILDUNGSGUTSCHEIN

Kosten: € 70,– EINLÖSBAR

SS 37


Veranstaltungsprogramm

CarceriTag – AusZeit

Kommt mit an einen einsamen Ort … und ruht ein wenig aus

Franz von Assisi hat sich regelmäßig in Einsiedeleien zurückgezogen. Wir laden ein zu

einem stillen Tag. Kurzimpulse – Stille – Mittagessen – Stille – gemeinsamer Ausklang.

Termin: Di, 26. Okt. 2021, 9:30 – 16:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Vöcklabruck, Geistliches Zentrum der Franziskanerinnen

Begleitung: Sr. Stefana Hörmanseder; ) 07672/726 67-148

BibliologAbend

Aufbrechen mit Elija und Elischa: 1 Könige 19

Den biblischen Text und seine Bezüge zum eigenen Leben neu entdecken.

Termin: Mi, 17. Nov. 2021, 19 – 20:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Vöcklabruck, Geistliches Zentrum der Franziskanerinnen

Begleitung: Sr. Stefana Hörmanseder; ) 07672/726 67-148

Adventeinstimmung

Bereitet den Weg des Herrn: Lk 3,4b

Im Blick auf adventliche Wegbegleiter/innen (Johannes, Maria …) wollen wir uns einstimmen

auf das Fest der Menschwerdung Gottes und ihm bewusst entgegengehen.

Termin: Fr, 26. Nov./17 Uhr – So, 28. Nov. 2021/13 Uhr

Ort/Anmeldung: Vöcklabruck, Geistliches Zentrum der Franziskanerinnen

Begleitung: Sr. Klara Diermaier, Sr. Susanne Reisinger, ) 07672/726 67-148

Adventeinkehr

Recreatio−Tage

Termin: Fr, 26. Nov./18 Uhr − So, 28. Nov. 2021/16 Uhr

Ort:

Kremsmünster, Subiaco

Kosten: € 160,− (bzw. € 175,− Komfortzimmer) inkl. VP und Kursgebühr

Termin: Fr, 10. Dez./18 Uhr − So, 12. Dez. 2021/16 Uhr

Ort:

Villach, Kloster Wernberg

Kosten: € 195,− (bzw. € 205,− Komfortzimmer) inkl. VP und Kursgebühr

Begleitung: Dorothee u. Dietrich Bodenstein; ) 0650/570 04 17

Grundkurs Bibliolog

Weil jede und jeder etwas zu sagen hat!

Die Teilnehmenden lernen Schritt für Schritt, wie Bibliologe zu leiten sind.

Termin: Di, 14. Dez./15 Uhr − Sa, 18. Dez. 2021/12:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Maria Elisabeth Aigner

Kosten: € 320,–

38

BILDUNGSGUTSCHEIN

EINLÖSBAR


Veranstaltungsprogramm

Kunst im Advent

Die virtuelle Krippe des Linzer Mariendoms

Eine der größten Krippenanlagen ist das Ensemble des Münchner Bildhauers Sebastian

Osterrieder im Linzer Mariendom. Nach der Restaurierung erstrahlen die Figuren

wieder in neuem Glanz. Im Deep Space des Ars Electronia Center können diese stark

vergrößert bewundert werden.

Eröffnung: Do, 2. Dez. 2021, 19 Uhr

Präsentation: So, 5./12. Dez. 2021, jeweils um 11 Uhr

Ort:

Linz, Ars Electronica Center, Deep Space

Begleitung: Michael Zugmann, Lothar Schultes

Erstellen von biblischen Figuren

In einem Workshop für biblische Erzählfiguren werden üblicherweise zwei

Erwachsenenfiguren und ein Baby hergestellt.

Termin: Fr, 3. Dez./15 Uhr – So, 5. Dez. 2021/13 Uhr

Ort/Anmeldung: Vöcklabruck, Geistliches Zentrum der Franziskanerinnen;

) 07672/726 67-148

Begleitung: Gertrude Meisinger

Kurskosten: € 140,– inkl. Material für zwei Erwachsenenfiguren

Zum Hören ermutigen

Bibeltexte erzählen als Einladung für eine lebendige Begegnung

Biblische Texte wollen vor allem erzählt, nicht erklärt werden. Solches Erzählen soll

sowohl der Bibel als auch den Zuhörer/innen gerecht werden. Dann werden die Angesprochenen

nicht für eine einzige Verstehensweise vereinnahmt, sondern ermutigt,

selber zu hören und die Texte mit ihrem Leben zu verbinden.

Termin: Sa, 8. Jän. 2022, 9 − 17 Uhr

Ort/Anmeldung: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Wolfgang Wagerer

Kosten: € 45,–

BILDUNGSGUTSCHEIN

EINLÖSBAR

Seminar

Dunkle Gottesbilder im Alten Testament

Wir nehmen „dunkle“ Gottesbilder in den Blick und fragen danach, welche

Überlegungen und welche Situationen die Menschen dazu veranlasst haben könnten,

solche Vorstellungen von Gott zu entwerfen.

Termin: Sa, 8. Jän. 2022, 10:30 − 17 Uhr

Ort/Anmeldung: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Susanne Gillmayr-Bucher

Kosten: € 45,–

BILDUNGSGUTSCHEIN

EINLÖSBAR

SS 39


Veranstaltungsprogramm

Bibel konkret

David − Bandenführer, Frauenheld und König

An diesem Wochenende werden wir den biblischen David näher kennenlernen: seine

Herkunft, die politischen Hintergründe seines Aufstiegs, seine Beziehungen zu Saul

und Jonatan, seine zahlreichen Frauengeschichten und nicht zuletzt seine Bedeutung

im Neuen Testament. Außerdem wird uns die Frage begleiten, was wir uns aus diesen

Erzählungen mitnehmen können.

Termin: Sa, 15. Jän./9 Uhr − So, 16. Jän. 2022/12:30 Uhr

Ort/Anmeldung: Tragwein, Bildungshaus Greisinghof; ) 07263/860 11

Begleitung: Ingrid Penner

Seminar

Die Entstehung der Bibel.

Von den ersten Texten zu den Heiligen Schriften

Termin: Sa, 22. Jän. 2022, 9:30 − 17 Uhr

Ort/Anmeldung: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Jens Schröter, Professor für Neues Testament, Humboldt-Universität Berlin

Kosten: € 50,–

Diözesaner Bibeltag 2022

Entscheidungen treffen ‒ auf biblischer Basis. „Fragen stellen dürfen oder (doch) miteinander

entscheiden …“

Termin: Fr, 28. Jän. 2022, 14 − 21 Uhr

Ort:

Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg

Begleitung: Martin Ebner

Nähere Infos siehe Seite 3!

Seminar

Braucht das Christentum Priester?

Neutestamentliche Anfragen an eine scheinbare Selbstverständlichkeit

Termin: Sa, 29. Jän. 2022, 9 − 12 Uhr

Ort/Anmeldung: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg; ) 07242/475 37

Begleitung: Martin Ebner

Diözesanwallfahrt ins Heilige Land

Termin: Fr, 18. − Fr, 25. Feb. 2022

Begleitung: Mag. a Gabriele Eder-Cakl, Franz Kogler

Reisepreis: ca. € 1.535,‒ im DZ; Einzelzimmerzuschlag: € 440,‒

Anmeldung: Biblische Reisen GmbH, Stiftsplatz 8, 3400 Klosterneuburg

) 02243/353 77 23; martina.steiner@biblische-reisen.at

Nähere Infos siehe Seite 34!

BILDUNGSGUTSCHEIN

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BILDUNGSGUTSCHEIN

EINLÖSBAR

40


Expedition Bibel

Unsere Bibelausstellung können Sie an folgendem Ort

mit allen Sinnen hautnah erleben ...

12. Sept. ‒ 10. Okt. 2021: Gnas, Pfarrzentrum

Kontakt: Christine Kickmaier, christine.kickmaier@graz-seckau.at, ) 0676/8742-6998

15. Sept. ‒ 3. Okt. 2021: Neumarkt in Steiermark, Pfarrzentrum

Kontakt: Ing. Peter Hasler, peter.hasler@graz-seckau.at, ) 0676/8742-6329

25. Sept. ‒ 10. Okt. 2021: Enns, Basilika St. Laurenz

Kontakt: Hans Mayrhofer, ha_mayrhofer@yahoo.de, ) 0681/10 27 05 90

7. ‒ 24. Okt. 2021: Murau, Pfarrzentrum

Kontakt: Mag. Martin Lienhart, martin.lienhart@graz-seckau.at, ) 0676/8742-6660

9. ‒ 24. Okt. 2021: Passail, Pfarrzentrum

Kontakt: Cäcilia Paßler, cilli.passler@aon.at, ) 0676/8742-5722

14. Okt.– 7. Nov. 2021: Wien-Aspern, Pfarrzentrum

Kontakt: Carolin Schmiedpeter, carolin.schmiedpeter@aspern.at, ) 0699/19 22 32 09

15. Jän. − 6. Febr. 2022: Obdach, Pfarrzentrum

Kontakt: Anna Maria Koini, anna.koini@graz-seckau.at, ) 0676/8742-6895

20 Jahre Bibelausstellung

1. − 12. März 2022: Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg

Kontakt: Franz Kogler, bibelwerk@dioezese-linz.at, ) 0732/7610-3231

Eröffnungsabend

Fr, 4. März 2022, 18 Uhr

Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg

Begleitung: Franz Kogler

Weitere Termine und Informationen zu unseren Wanderausstellungen

auf unserer Homepage unter: www.bibelwerklinz.at/bibelausstellung

SS 41


Inhaltsverzeichnis

Linzer Bibelsaat

September 2021

Seite 3

Diözesaner Bibeltag

Entscheidungen treffen –

auf biblischer Basis

Seite 4

Linzer Bibelkurs im Herbst 2021:

Kraft und Mut schöpfen

ab Seite 6

Leitartikel und praktische Bibelarbeit

Wenn die Wüste zu blühen beginnt

Ingrid Penner

ab Seite 11

Das Gleichnis von der Quelle

nach Ralf Hunning

ab Seite 17

Bibelarbeit ONLINE

Weiterführende Angebote

ab Seite 22

Alles hat seine Stunde

Pensionierung von Ingrid Penner

ab Seite 26

Neuerscheinungen

ab Seite 28

Bücher und Zeitschriften zur Bibel

Seite 34

Diözesanwallfahrt ins Heilige Land

ab Seite 35

Veranstaltungsprogramm

42


Neuerscheinung

Zeig mir den Weg – Kommunikation mit Gott

Ob allein oder gemeinsam mit anderen: In diesem Buch findet sich

ein vielfältiges Angebot, um unterschiedliche Formen des Gebets

kennenzulernen und auszuprobieren. An Grundgebete wie das Vaterunser

schließen sich Gebete zu Festen und Gedenktagen im Lauf des Kirchenjahres

sowie Gebete der Wochentage oder der Tagzeiten an. Darüber hinaus

finden sich in diesem Buch weitere Gebetsformen, die es im christlichen

Glauben gibt: vom Segensgebet über Bittgebet und Lobpreis bis hin zu Gebeten für den

eigenen Lebensweg und für Entscheidungen, die unser Leben nachhaltig beeinflussen.

Dieses aufwändig und modern gestaltete Gebetbuch ist auch ein schönes Geschenk für

Firmlinge und junge Erwachsene.

Zeig mir den Weg. Kommunikation mit Gott, Stuttgart (Verlag Kath. Bibelwerk) 2021, 192 Seiten, € 13,40

Impressum:

Medieninhaber: Diözese Linz, Herrenstraße 19, 4020 Linz, Österreich

Herausgeber: Dr. Franz Kogler, Bibelwerk Linz, Pastoralamt, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, Österreich, UID: ATU 59278089

) 0732/7610-3231; Fax-Dw.: 3779, E-Mail: bibelwerk@dioezese-linz.at, www.bibelwerklinz.at

Gestaltung und Redaktion: Dipl.-Päd. in Michaela Helletzgruber und Dr. Reinhard Stiksel, Hersteller: Druckerei Rohrbach,

Auflage 7.800. Unsere Bankverbindung: Kennwort: „Bibelsaat“ 4308-31222-006 Hypo Landesbank

IBAN: AT37 5400 0000 0001 6972, BIC: OBLAAT2L

Die Nummer 159 der Linzer Bibelsaat erscheint Anfang Dezember 2021, Redaktionsschluss: 1. Oktober 2021

Ich bin noch kein/e Abonnent/in

der Linzer Bibelsaat und bestelle kostenlos:

m Linzer Bibelsaat ab Nr. 159

m Linzer Bibelsaat

für Werbezwecke: .......... Stk.

Bitte

ausreichend

frankieren.

Danke!

m 1 Stk. „Faszinierendes Bibelquadrat“ gratis

m 1 Stk. Broschüre „Wege ins Leben“ gratis

Nähere Info über:

m Linzer Bibelausstellung

m Sonntagsblatt für Kinder

m Sonntagsblatt für Erwachsene

m Bibelnewsletter – Mail-Adresse:

......................................................................

Lösung des Bibelrätsels:

......................................................................

Name: .......................................... Alter: ......

Bibelwerk Linz

Kapuzinerstraße 84

4020 Linz

ÖSTERREICH

SS 43


Es bleibt spannend

Jesu Auftrag:

Offen sein für Neues.

Offen sein für neue Menschen.

Spannend und spannungsreich.

Spannungen aushalten.

Spannungen aussprechen.

Spannungen gemeinsam lösen.

Und gespannt bleiben,

was und wer noch auf uns zukommt.

Michael Zugmann

BESTELLKARTE:

m Pilgern mit der Bibel € 14,95 m Von Falafel bis Zimtschnecken € 17,40

m Himmlisch genießen € 18,50 m Salomo € 7,90

m EINBLICKBIBEL € 36,– m Von Balken, Mücken und Kamelen € 7,90

m Und Gott lächelt € 19,95 m Johannes der Täufer € 11,30

m Das Franziskusprinzip € 20,60 m Unterwegs mit biblischen Liedern € 17,95

m Die TORA € 49,40 m Gott, wo bist du? € 12,40

m NT als Magazin € 12,40 m Die Bibel für Minis € 30,80

m Zuversicht € 14,40 m Zeig mir den Weg € 13,40

m Entscheide dich und lebe € 19,60 m ..................................................... € ........

m Kleiner biblischer Begleiter € 13,40

Weiters bestelle ich:

m CD-ROM Relispiele

€ 5,–

m CD-ROM Weltreligionen

€ 10,–

Absender:

Österreichische Post AG/MZ 02Z031746 M

Bibelwerk, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz

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