29.08.2021 Aufrufe

29. August 2021

- Klettersteig auf den Schloßberg geplant - Stadt Graz erobert und rettet Ruine Gösting - Baupreise erschweren Kindergarten- und Schulausbau in GU - Demonstration gegen ÖBB-Lärm in Gösting - Die Grazer Spitzenkandidaten im Sozial-Check

- Klettersteig auf den Schloßberg geplant
- Stadt Graz erobert und rettet Ruine Gösting
- Baupreise erschweren Kindergarten- und Schulausbau in GU
- Demonstration gegen ÖBB-Lärm in Gösting
- Die Grazer Spitzenkandidaten im Sozial-Check

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN
  • Keine Tags gefunden...

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU

NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU

NEU

ERÖFFNUNG

DO., 02.09., 7 UHR

3

B A H T N S S O T R A S S E

E-TREKKINGBIKE E-CITY

10 Gang Shimano Deore Schaltung • Suntour Federgabel • Shimano MT200 Bremse •

Schwalbe Energizer Plus Bereifung • Alu Rahmen • auch als Herrenmodell erhältlich

MOTOR

Bosch Active Line+

AKKU

500 Wh

REICHWEITE**

60 – 180 km

LADEZEIT**

ca. 4,5 h

29. AUGUST 2021, AUSGABE 35

STATT € 2.999.–*

1.799.–

ERÖFFNUNGS-

ERSPARNIS

€ 1.200.–

HERVIS MURPARK

OSTBAHNSTRASSE 3 • 8041 GRAZ

*STATT = vom Lieferanten/Hersteller unverbindlich empfohlener Verkaufspreis – bei Set-Angeboten = die Summe der einzelnen Stattpreise. **RICHTWERT

PREIS

ERÖFFNUNG NEU GÜLTIG NEU VON DONNERSTAG, ERÖFFNUNG 02.09.2021 NEU BIS ERÖFFNUNG SAMSTAG, 04.09.2021 NE ERÖFFNUNG NEU

NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU


ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖ

NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU

GET MOVIN’

E-CROSSBIKE ENTICE 3.B ADVANCE

FEDERGABEL

XCM

MOTOR

Bosch Performance

28"

FEDERGABEL

NEX

RAHMEN

Aluminium

BREMSEN

Shimano 2 Kolben

AKKU

500 Wh

HERREN

CROSSBIKE FUN LINE

GANG

10

BREMSEN

Tektro Felgenbremse

GANG

24

REIFEN

Smart Sam

REIFEN

Smartpac

DISPLAY

Intuvia

KURBEL

Shimano

STATT € 69.99*

SCHALTWERK

Deore

SCHALTWERK

Altus

29.

–58%

PREIS

MTB RUCKSACK SE TRAIL LIGHT 10 R

Hochwertiger Bike-Rucksack • funktionelles Design • körpernahe Rückenkonstruktion

• verstellbare Schulterträger • Regenhülle • Helmhalterung • Volumen 10 L

Gekennzeichnete Bikes sind inkl. gratis Montage im Wert von € 20.–

HERVIS PRÄSENTIERT

SENSATIONELLE

ERÖFFNUNGSPREISE

DAMEN

DAMEN

STATT € 2.899.–*

2.499.–

STATT € 629.99*

ERSPARNIS

€ 400.–

449.–

–28%

STATT € 69.99*

39.–

HERREN

–44%

ERÖFFNUNGS-

PREIS

ERÖFFNUNGS-

ERÖFFNUNGS-

PREIS

ERÖFFNUNGS-

PREIS

RADHELM PARANA

In-Mould-Technologie • hochwertige HI-EPS Innenschale • ERGO FLEX + RUN SYS-

TEM • Insektennetz • abnehmbares Visier • 20 Belüftungsöffnungen • Gr. 51–56,

55–59, 58–63


29. AUGUST 2021, AUSGABE 35

Glückliches

Ende

Die Stadt rettet

nach langen

Verhandlungen die

Ruine Gösting. Sie

wird gepachtet

und soll zur

Attraktion werden.

SEITE 6

150 Meter lang:

Ein Klettersteig

auf den Schloßberg

Endloser

Schrecken

Der Lärm in Gösting

durch den

ÖBB-Verschubbahnhof

bereitet

Anrainern weiter

Kummer. Jetzt

wird demonstriert.

SEITE 12

IDEE. Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio wagt einen Vorstoß für einen Klettersteig auf den Grazer Schloßberg.

Nach einer ersten Prüfung mit Experten ist eine 150 Meter lange Route, auch für Nicht-Profis besteigbar, geplant. SEITEN 4/5

BURGVEREIN GÖSTING, ÖBB, LUEF


2 die seite 2

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Hoch hinaus

mit solider

Bodenhaftung

M

an kann den Grazer

Regierern (vor allem in

Wahlkampfzeiten) ja

viel vorwerfen, aber ganz

sicher nicht, dass es ihnen an

Ideen mangelt. Die spektakulärsten

darunter wie etwa die

Bewerbung für die Olympischen

Spiele, die Murgondel

oder die Gondel über den

Plabutsch werden in der Regel

nicht umgesetzt, da sie in

vielen politischen Mitbewerbern

reflexartig Skepsis und

Angst auslösen. Deutlich

bessere Chancen auf Realisierung

haben da schon die

kleineren Ideen, die keineswegs

schlechter sein müssen.

Wie zum Beispiel die aktuelle

Vision von Bürgermeister-

Stellvertreter Mario Eustacchio,

dem ein Klettersteig auf

den Schloßberg vorschwebt.

Eustacchio, selbst passionierter

Bergsteiger, will es aber

nicht bei der Vision belassen,

sondern hat namhafte

Experten mit an Bord geholt,

möchte mit Naturschützern

zusammenarbeiten und den

Alpenverein und die Naturfreunde

für seine Idee

gewinnen. Das klingt alles sehr

solide und nach einer Vision

mit Bodenhaftung. Und auch

wenn wir uns gerade im

Wahlkampf befinden, muss

nicht jedes Projekt ein

Wahlkampfgag sein. Diese

kleine, einfache, aber richtig

gute Idee hat absolut das Zeug

dazu, umgesetzt zu werden.

Sie wäre auf jeden Fall eine

Bereicherung für Graz.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Otto Konrad

Der Ex-Fußball-Nationalgoalie und angehende „Dancing Star“ spricht im

„Grazer Sonntagsfrühstück“ über Sport, Familie und natürlich das Tanzen.

Als Sportler ist ein kräftiges Frühstück für einen

guten Start in den Tag wohl eine Selbstverständlichkeit.

Ist Ihnen das wichtig?

Absolut. Ich stehe mit meiner Frau jeden Tag zwischen

sechs und halb sieben auf und mache das

Frühstück. Das hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert.

Nur Kaffee und schnell weg – das geht gar

nicht. Da sitzen wir wirklich beieinander, jeden Tag.

Kaffee reicht also nicht. Was gibt’s denn sonst?

Vor allem am Wochenende ist meistens Ei dabei,

unter der Woche sind es die Klassiker: Schinken,

Käse, Marmelade – mit der richtigen Zeitung (lacht).

Danach geht’s dann zur Arbeit. Das war mal

Fußball, war mal die Politik. Viele fragen sich ja,

was Profisportler nach der Karriere so machen.

Sie waren da sehr aktiv.

Ja, ich habe in meiner Zeit bei Sturm auch die Meisterprüfung

als Bandagist gemacht. Das Thema Ausbildung

war mir immer sehr wichtig. Den Fußball

hab ich anfangs wirklich als Hobby gesehen – irgendwann

musste ich dann natürlich mehr Zeit investieren.

Aber ich habe nebenbei immer gearbeitet,

Ausbildungen gemacht – ich weiß gar nicht, ob

das heute noch gehen würde, weil der Trainingsaufwand

noch deutlich zugenommen hat.

Mit Sport, Politik, Selbstständigkeit, jetzt Dan cing

Stars. Bleibt da noch Raum für die Familie?

Da hab ich eine Grundsatzentscheidung getroffen,

als ich Trainer beim Nationalteam war, und entschieden,

dass mir 20 Jahre reichen und ich die Wochenenden

mit meiner Familie verbringen will.

Sie haben Ihre Karriere ja beim GSC begonnen,

waren dann bei Sturm. Bei Ersteren gab es kürzlich

Turbulenzen, Platzwart und Co mussten für das eigentliche

Team einspringen, bei Zweiteren läuft es

gut. Verfolgen Sie den Grazer Fußball noch?

(lacht). Ja, ich habe davon gehört. Ich sage immer

Ein ordentliches

Frühstück

gehört für

Fußball-

Legende

Otto Konrad

einfach

dazu. Dafür

steht er

auch unter

der Woche

gerne

früher auf.


KK

so: Die Lehrzeit hab ich beim Grazer Sportklub

verbracht, die Gesellenzeit mit Sturm Graz und

die Meisterprüfung hab ich mit Salzburg gemacht.

Sturm wird aber immer etwas Besonderes bleiben –

das war eine wunderschöne Zeit.

Spielen Sie heute noch?

Nur selten, zu besonderen Anlässen. Da spielt der

Körper einfach nicht mehr so mit und das Verletzungsrisiko

ist zu hoch. Ich spiele mittlerweile eher

Eishockey, das ist meine zweite Liebe und hat den

Fußball mittlerweile etwas verdrängt.

Jetzt wagen Sie sich ja ans Tanzen heran. Hat Sie

das schon länger gereizt?

Nein, überhaupt nicht. Ich hätte nie daran gedacht

– ich war überrascht, als die Anfrage vom ORF gekommen

ist. Die habe ich auch nur zufällig gesehen,

weil ich vor einem Termin in Graz meine Facebook-

Nachrichtenanfragen durchgesehen habe. Dann

hab ich das sofort mit meiner Frau besprochen – die

ist dafür verantwortlich, ob solche Sachen durchgeführt

werden können (lacht). Und ich muss sagen,

ich freue mich total drauf – so überraschend es war.

Tanzen Sie auch privat?

Bei Hochzeiten und Zeltfesten kann ich mich bewegen,

aber das hat mit Dancing Stars nichts zu tun.

Mal schauen, wie weit ich komme – ich will kein Promi

sein, um den die Profitänzerin nur herumtanzt.

FABIAN KLEINDIENST

Otto Konrad, 1964 in Graz geboren, wurde als Tormann

beim SK Sturm, bei Austria Salzburg und bei Real

Saragossa sowie dem österreichischen Nationalteam

zur Sportlegende. Danach war er als Tormanntrainer, als

Unternehmer, als Politiker für das Team Stronach in Salzburg

und als Experte im Gesundheitsbereich tätig. Nun

versucht er sich bei der beliebten Show Dancing Stars.

Konrad ist verheiratet und hat zwei Kinder.


graz

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Es ist kein Bremsklotz in

Sicht.“

Die Leiterin des Gesundheitsamts

Eva Winter ist wegen der aktuellen und

steigenden Corona-Zahlen bedrückt. FISCHER

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Klettersteig auf den

Nagl mit ersten Skizzen für die

Zukunft des Geburtshauses FISCHER

„Girardihaus“

als Theaterbühne

■ Alexander Girardi wurde

am 5. Dezember 1850 in

der Grazer Leonhardstraße 28

geboren. An seinem 170. Geburtstag

am 5. Dezember 2020

gelang es Bürgermeister Siegfried

Nagl, das unter Denkmalschutz

stehende Geburtshaus,

das „Girardi haus“, für die Stadt

Graz zu gewinnen. Mit der

Kunstuni wird jetzt an einem

Zukunftsprojekt gearbeitet. Das

Haus soll von der KUG geführt

werden und u. a. die „intimste

Bühne der Stadt“ beherbergen.

Demnächst wird hier ein neuer

Gehsteig realisiert.

Gehsteig für

Waltendorf

■ Bis Ende November werden

550.000 Euro für diverse Maßnahmen

in der Waltendorfer

Hauptstraße investiert. Etwa

kommt der lang geforderte

Gehsteig-Lückenschluss,

die Busbucht wird umgebaut

und der Abbiegestreifen verlängert.

„Die bedeutendste

Maßnahme ist sicherlich der

Gehsteig-Lückenschluss über

die gesamte Länge des Baufeldes“,

so Landeshauptmann-

Stellvertreter Anton Lang.

KK

Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio und Experte Charly Forstner bei der Besichtigung des Schloßbergs

derGrazer

Was wünschen Sie sich in der Innenstadt?

„Mehr Zonen

für Hunde, vor

allem auch

Trinkbrunnen.

Gerade im Sommer

ist das echt

problematisch.“

Natascha Schweiger,

36, Köchin

„Mehr Verständnis

für

Radfahrer bzw.

ein besseres

Miteinander

im Straßenverkehr.“

Pia Leitner, 27,

Studentin

„Die Parksituation

in der

Innenstadt

muss dringend

verbessert werden.

Das ist ein

reinstes Chaos.“

Georg Knas, 56,

Techniker

Blitzumfrage

„Gerade der

Jakominiplatz

muss attraktiviert

werden.

Grünflächen

würden hier viel

bewirken.“

Matea Mariejomovic,

30, Angestellte

?

LUEF

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Die Geh- und

Radwege gehören

verbreitert.

Da gibt es oft

wirklich gefährliche

Situationen.“

Esther Hofmayer,

44, Verkäuferin


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 5


TOP

KK, SCHERIAU

Mehr Hochwasserschutz

In Graz werden weitere 40 Millionen

Euro in den Ausbau des Hochwasserschutzes

investiert.

Zwei 17-Jährige ausgeraubt

Fünf Unbekannte haben am Donnerstag

zwei 17-Jährige in der Nähe

des Hauptbahnhofs ausgeraubt.

FLOP


Schloßberg in Arbeit

STEIL. Bürgermeister-

Stellvertreter Mario

Eustacchio plant einen

Klettersteig auf den

Schloßberg – erste

Prüfung war positiv.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Mit einer aufsehenerregenden

Idee lässt

Bürgermeister-Stellvertreter

Mario Eustacchio

aufhorchen. Er schlägt vor,

einen Klettergarten auf den

Schloßberg zu errichten. Direkt

vom Schloßbergplatz soll die

Route bis hinauf in etwa auf die

halbe Höhe des Berges reichen.

„In der Stadt Salzburg gibt

es ein ähnliches Projekt, das

enorm gut ankommt“, berichtet

Eustacchio, der bereits eine

erste Besichtigung mit dem Experten

Charly Forstner durchgeführt

hat. „Von der Beschaffenheit

des Felsens her ist ein

Klettersteig absolut denkbar“,

erklärt Forstner, der bereits federführend

bei der Errichtung

des Klettersteigs bei der Riegersburg

tätig war. Eustacchio:

„Natürlich muss man jetzt alle

Umwelt-Aspekte berücksichtigen

und sich idealerweise mit

dem Alpenverein und den Naturfreunden

zusammensetzen,

um ein genaues Konzept zu erstellen.“

Die geplante Route selbst, die

in etwa 150 Meter lang sein soll,

wäre mit dem Schwierigkeitsgrad

„C“ zu bewerten, schätzt

Forstner. „Das ist zwar nicht

unbedingt was für Anfänger,

aber man muss auch kein Vollprofi

sein, um den Aufstieg zu

schaffen.“ Der City-Klettersteig

wäre ideal für Kletterer, die für

große Klettertouren trainieren

wollen. „Auch einen Lehrpfad

für Schulen kann man andenken,

das wäre eine ideale Ergänzung

zum breit gefächerten

Grazer Sportangebot und

obendrein eine touristische

Attraktion der Sonderklasse“,

ist sich Eustacchio sicher, der

in einem nächsten Schritt mit

dem Naturschutz zusammenarbeiten

möchte, um gemeinsam

„etwas ganz Tolles“ auf

die Beine zu stellen. Sollten

diese Gespräche positiv verlaufen,

könnte es sehr schnell

gehen. „Der Steig kann in zwei

Wochen errichtet werden, im

kommenden Sommer könnten

wir ihn theoretisch also schon

eröffnen.“


Klettersteige

■ Die Steiermark nimmt traditionell

eine absolute Vorreiterrolle

in Sachen Klettersteige

ein. Bereits 1843 entstand am

Dachstein der erste Klettersteig

Europas.

■ Einen Klettersteig in der

Stadt gibt es in Österreich

nur ein einziges Mal: In der

Stadt Salzburg wurde 2014 die

sogenannte City Wall saniert

und um einen leichteren Weg

(Kategorie C) ergänzt. Seitdem

erfreut sich der Steig großer

Beliebtheit.

Die Grazer Burg soll umfassend

revitalisiert werden.

DRONE PIX

30 Millionen

Euro für Burg

■ Die Landesregierung beschloss

kürzlich die umfassende

Revitalisierung der

Grazer Burg. Renaissancehalle

und Burgkapelle sollen zur

Attraktion für Touristen und

andere Besucher, die Höfe

entsiegelt und für Veranstaltungen

genutzt werden. Laut

derzeitigem Planungsstand

soll der Baustart im Laufe des

Jahres 2023 erfolgen, die Gesamtfertigstellung

ist aktuell

für einen Zeitraum von fünf

bis sechs Jahren ab Baustart

anberaumt. Die Kosten, die

laut Zusage zu 50 Prozent

vom Bund getragen werden,

belaufen sich auf rund 30 Millionen

Euro.


6 graz

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

K O M M E N T A R

von

Vojo

Radkovic

✏ vojo.radkovic@grazer.at

Burg Gösting:

Gondel kommt

sicher keine!

D

er Grazer Bürgermeister

als Ritter ohne

Furcht und Tadel. Nach

langem Ringen konnte

endlich die Burgruine Gösting

zurückgewonnen werden und

die Stadt Graz sieht fröhlichen

Ritterspielen entgegen. Es

wurde höchste Zeit, dass hier

in ritterlicher Tafelrunde

zwischen der Stadt Graz und

dem Ex-Großbäcker ein Deal

mit Handschlagqualität

vereinbart wurde. Das Ganze

ist eine Win-win-Situation.

Der Burgherr darf sich über

einen schönen Pachtzins

freuen, die Stadt Graz hat

endlich wieder ein eigenes

Ausflugsziel. Um es klar

vorwegzunehmen, nein, eine

Gondel auf die Burgruine

kommt nicht. Da wird man

weiter hinaufwandern

müssen. Der Burgverein

Gösting wird sich freuen.

Ganz umsonst war sein

Kämpfen für die Ruine nicht.

Und auch an die leider

verstorbene Pächterin der

Burgtaverne sollte man

denken. Auch sie hat sich

abgeschuftet für die Burg und

die Besucher. Wahre Helden im

Einsatz für die Ruine und ein

Burgherr, der es den Kämpfern

nicht immer leicht gemacht hat.

Schwamm drüber. Für die

zerbröselnde Burgruine gibt es

einen neuen Anfang. Hat ein

Blitz einst die Burg zerstört und

nur die Ruine übrig gelassen,

wird es in den alten Mauern

bald neues Leben geben. Und

das ist doch erfreulich, oder?

Stolz steht sie gegen Norden gerichtet, wo man sie bei der Fahrt nach Graz prächtig thronen sieht. BURGVEREIN GÖSTING

ENDLICH. Das Warten ist vorbei, der Deal unter Dach

und Fach. Stadt Graz pachtet die Burgruine Gösting.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Happy End:

Stadt Graz hat

Ruine Gösting

erobert!

Die Ungeduld der Grazer

war schon groß. Man wollte

längst wieder hinauf auf

die Burgruine Gösting. Aber da war

nichts. Der Zugang zur Ruine war

gesperrt, Stein bröckelte ständig von

den Burgresten und das Betreten

der Anlage war verboten.

Seit vielen Monaten verhandelte

die Immobilienabteilung der Stadt

Graz mit dem Burgherrn, dem einstigen

Großbäcker Hubert Auer.

Nach schier endlosen Verhandlungen,

wo es sich immer wieder am

Geld spießte, kam jetzt endlich der

Durchbruch und am Montag wurden

die Verträge unterschrieben.

Die Stadt Graz pachtet die Anlage

ab 1. Oktober mit einem Pachtzins

von 40.000 Euro pro Jahr mit unbefristeter

Laufzeit und Kündigungsmöglichkeit

nach 50 Jahren. Die

Pacht beinhaltet auch 22 Hektar

Schutzwald, Ruine und Cholerakapelle.

Die Stadt hat übrigens auch

ein Vorverkaufsrecht.

Bgm. Siegfried Nagl: „Nach der

Sicherung der Ruinenmauern wird

die Burgruine so rasch wie möglich

wieder für Familien und Spaziergänger

geöffnet. Mit der Revitalisierung

der Burgtaverne gewinnt

Graz wieder ein interessantes und

sehenswertes Ausflugsziel zurück.“

Autozufahrt wird es weiterhin

keine geben. Man muss nach wie

vor zu Fuß zur Ruine. In die Revitalisierung

und in die Neugestaltung der

Burgtaverne will die Stadt auch den

Burgverein Gösting einbeziehen, der

schon jahrzehntelang für den Erhalt

der Ruine arbeitete und kämpfte. Für

die Taverne mit typischer Ausflugsgastronomie

wird man Strom, Wasser

und Kanal einleiten. Mitte 2022

sollte man die Burgruine wieder

begehen können. Die Stadt hat die

Burgruine wieder rückerobert.


Ruine Gösting neu

■ Zweck: Erhaltung der

Burgruine als Naherholungsraum,

Waldsicherung

und Ausflugsziel

■ Pachtzins: 40.000 Euro

pro Jahr, unbefristet

■ Pachtbeginn: 1. Oktober

■ Burgtaverne: Erschließung

mit Strom, Wasser

und Kanal, neues Gastrokonzept

■ Bespielung: Kooperation

mit Zeughaus und Kindermuseum,

Waldspazierpfad,

Öffnung der Cholerakapelle,

kindertaugliche Wanderung

mit Ritterspielen für

die Kleinsten mit Basteln,

Ritteressen, Ritterfesten,

Vollmondwanderungen,

Fackelwanderungen,

Gruselführung, historischer

Wissensvermittlung

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION:

Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian

Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Birgit Schweiger (Lektorat, 0650/2540976), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW

2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT:

Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ

2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 7

Klimaticket für Grazer

MOBIL. Das neue Klimaticket

der Bundesregierung

steht teils in

Kritik. Für Grazer kann

sich ein Kauf aber auch

ohne VOR lohnen.

■ Es ist das bisherige Aushängeschild

der Grünen in der Bundesregierung

– und sorgte zuletzt für

Kritik von verschiedenen Seiten:

Das österreichische Klimaticket,

vor allem als 123-Ticket bekannt,

soll, wie Klimaschutz-Ministerin

Leonore Gewessler kürzlich

bekannt gab, am 26. Oktober

starten. Allerdings: Die VOR

Auch Grazer, die gerne mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind, können

von dem neuen Klimaticket profitieren. Wien ist aber nicht voll dabei. LUEF

(Verkehrsverbund Ost-Region

Gesellschaft), also der Großteil

des öffentlichen Verkehrs in

Wien, Niederösterreich und dem

Burgenland, ist im österreichweiten

Ticket nicht inkludiert.

Die Steiermark ist aber dabei –

wie auch die ÖBB und die Westbahn

bundesweit.

Ist das Ticket, nun erst mal

ohne VOR gestartet – Verhandlungen

laufen da noch –, nun

aber sinnvoll für Grazer? Teilweise

jedenfalls, denn das Ticket soll

zum Start nur 949 statt 1095 Euro

kosten. Wer also regelmäßig aufs

Land fährt, kann sich einiges an

Geld ersparen. Wer jetzt in der

Steiermark eine Jahreskarte für

die Strecke Graz–Bruck/Mur hat,

muss dafür 1473 Euro zahlen. Allein

auf dieser Strecke spart man

mit dem günstigeren Einführungspreis

524 Euro – und kann

damit zusätzlich in fast ganz Österreich

Bus, Bahn und Bim nützen.

Kurt Hohensinner und Beatrice

Wascher-Hartmann

FISCHER

Stadt lädt zu

Seniorenumfrage

■ „Wir haben den Seniorinnen

und Senioren in unserer Stadt

viel zu verdanken“, weiß Sozialstadtrat

Kurt Hohensinner.

Deshalb will man sie nun um

ihre Meinung bitten und wissen,

was sie sich wünschen, welche

Angebote sie nutzen und wo

der Schuh drückt. Jetzt kommt

die letzte Woche der Befragung,

noch bis 3. September können

Fragebögen eingebracht werden.

Sie findet man unter www.

graz.at/seniorInnen oder z. B. im

SeniorInnenbüro, im Sozialamt

oder in Servicestellen.


8 graz

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Radoffensive macht

In Graz fährt aktuell wieder ein

Wasserstoffbus. ACHTZIGZEHN/HINTERLEITNER

Graz testet neuen

Wasserstoffbus

■ Im Zuge des Projekts „move­

2zero“ testet die Holding Graz

aktuell, drei Wochen lang, einen

Wasserstoffbus der Firma Solaris.

Ziel des Projekts ist es, die

städtische Busflotte der Holding

mittelfristig durch klimafreundlichere

Alternativen zu ersetzen.

Seitens der Stadt Graz werden

schon seit etlichen Jahren große

Anstrengungen für einen möglichst

umweltfreundlichen ÖV

unternommen. Bgm. Siegfried

Nagl: „Insbesondere die Wasserstofftechnologie

hat großes

Potenzial, eine der aussichtsreichsten

Lösungen für die Busflotte

der Zukunft zu sein.“

60-jähriges Jubiläum:

Julia Pengg, stellvertretend für die Wirtschaft: Radweg-Offensive eine Chance für die Innenstadt. ACHTZIGZEH/JANE HINTERLEITNER

GrazGuides feiern Geburtstag

FÜHRUNG. Zum 60-jährigen Bestehen laden die GrazGuides am kommenden Samstag, 4. September, zu

einer ganz speziellen Führung. Eine Zeitreise durch die letzten Jahrzehnte mit spannenden Geschichten.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Sie führen längst nicht mehr

nur Fremde durch die Stadt:

Die GrazGuides, die seit

1961 als Erste in Österreich auch

Einheimische durch die (unbekannten)

Gassen der Stadt führen,

feiern Geburtstag.

„In den vielen Jahren hat man

so einiges erlebt. Es ist immer

schön, aber auch lustig, gerade

den Grazern selbst ihre Stadt von

anderen Seiten zu zeigen. Leute

bedanken sich sogar immer wieder

bei uns, weil sie vieles über

ihre Heimatstadt nicht wussten.

Es waren und sind einfach tolle

Jahre“, freut sich Fremdenführerin

Melitta Ranner, die die Graz­

Guides selbst 35 Jahre geleitet hat.

Um sechs Jahrzehnte ein­

mal geballt Revue passieren zu

lassen, laden die GrazGuides

zum runden Geburtstag zu einem

ganz besonderen Event

für alle Grazer ein. Unter dem

Motto „Zeitensprünge mit den

GrazGuides. 1961 bis 2021 – die

besten News aus 6 Jahrzehnten!“

kommt es am kommenden

Samstag, 4. September, zu einer

interaktiven und lustigen Führung

mit Überraschungen.

Ranner plaudert schon einmal

aus dem Nähkästchen:

„Wir gehen von einer Station

zur nächsten – jede wird ein eigenes

Jahrzehnt darstellen. Bei

dieser Zeitreise erzählen wir die

schönsten Erlebnisse, aber auch

die Skandale der Stadt. Es wird

auf jeden Fall ein Fest!“ Also,

rasch auf der Homepage der

GrazGuides anmelden.

Die GrazGuides gehen fast täglich mit Interessierten durch die Stadt. GRAZGUIDES


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 9

Graz menschlicher

GRÜNES LICHT. Der

Masterplan mit 100 Millionen

Euro für 100 neue

Radkilometer stößt bei

Wirtschaft und Wissenschaft

auf Zustimmung.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Die Radoffensive in Graz

wird von Unternehmen,

Gastronomie und Wissenschaft

begrüßt. Es herrscht reges

Interesse und der Masterplan dient

als Impulsgeber für den Um- und

Aufstieg aufs Fahrrad. Wir haben

uns umgehört, wie Vertreter der

Wirtschaft und Wissenschaft die

100-Millionen-Euro-Radoffensive

von Stadt und Land empfinden.

Hier einige Stimmen aus der Stadt:

Harald Kainz, TU-Rektor: „Die

Radoffensive ist wichtig für Graz,

weil ein Umstieg auf die gesunde

und klimafreundliche Fortbewegung

ein Gebot der Stunde ist. Die

TU Graz ist mit einem Anteil von

40 Prozent Rad fahrender Mitarbeiter

jener Betrieb in Graz mit

dem höchsten Radanteil.“

Rebecca Gölles, Geschäftsführerin

Brot & Spiele: „Unsere Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen kommen

überwiegend mit dem Rad.

Wir haben eigene Abstellplätze für

sie. Auch viele Gäste besuchen uns

mit dem Fahrrad. Und falls man

einmal ein Bier zu viel getrunken

hat, fällt es leichter, das Rad stehen

zu lassen.“

Max Oberhumer, Geschäftsführer

Sappi Austria GmbH: „Als

nachhaltiges Unternehmen begrüßen

wir die Radoffensive und

leisten auch unseren eigenen Beitrag

zum Umstieg aufs Rad. Der

Radweg 2 wird künftig im Bereich

Gratkorn/Sappi auf 1,6 Kilometer

durch unser Werksgelände geführt

werden statt auf einer sehr stark

befahrenen Industriezufahrtsstraße.

Dieser neue Radweg wird Mitte

des Jahres 2022 fertiggestellt sein.“

Julia Pengg, GF Mangolds: „Der

vollständige Ausbau der Rad- und

Fußwege ist ein wichtiger Schritt

für Graz. Das Zentrum wird dadurch

menschlicher, und das ist

in Wahrheit die einzige Chance für

die Innenstadt und damit auch für

die Gastronomie und den Handel.“

Roman Pöltner, Director of Infrastructure

Management, Magna

Steyr: „Die Beteiligung am Cycle

Champ ist für uns als Unternehmen

ein klares Bekenntnis, hier

entsprechend betriebliche Rahmenbedingungen

weiter zu forcieren.

Für unseren Standort in

Graz ist die Radoffensive zudem

ein wichtiger Bestandteil zur Verbesserung

der Anbindung an das

Radwegenetz.“

Josh Follak von Velofood: „Wir

liefern die Essensbestellungen unserer

Kunden ausschließlich mit

dem Rad aus. Je mehr Radwege,

umso besser. Eine bessere Radinfrastruktur

und ein Radwegenetz erhöhen

die Sicherheit der Radfahrer.“

Anna Thaller, Andrea Güttersberg

und Christian Köberl (v. l.) FISCHER

Ökosoziales Forum:

GF neu aufgestellt

■ Christian Köberl, seit 2013

als Geschäftsführer beim Ökosozialen

Forum Steiermark tätig,

hat die Geschäfte an Andrea

Güttersberger übergeben. Die

Marketing- und Kommunikationsexpertin

stammt aus dem

obersteirischen Murau und

kann bereits auf langjährige

Erfahrung im PR- und Agenturwesen

zurückblicken. Bgm.

Siegfried Nagl, Präsident des

Ökosozialen Forums, dankte

Köberl für seinen Einsatz und

freut sich, eine neue kompetente

Geschäftsführerin gefunden

zu haben. Diese freut sich auf

die neuen Aufgaben.


10 graz

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Explodierende Baupreise:

Kindergartenausbau in

KOSTEN. Die GU-

Gemeinden brauchen

mehr Kindergartenund

Schulplätze. Die

enormen Baupreise

werden zum Problem.

Von J. Bernögger und F. Kleindienst

redaktion@grazer.at

Die neue Ganztagsschule und der Kindergarten in Peggau sollen bis zum 13. September fertig sein. GEMEINDE PEGGAU (2)

Peggaus Bürgermeister

Hannes Tieber muss ein

Problem lösen: Wie viele

andere Gemeinden im Bezirk

Graz-Umgebung wächst auch die

Bevölkerung von Peggau immer

mehr. Das führt dazu, dass die

Gemeinde dringend mehr Schulund

Kindergartenplätze braucht.

Die Lösung: der Bau einer neuen

Ganztagsschule und eines neuen

Kindergartens – auch wenn die

nun explodierenden Baupreise


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 11

GU belastet

das Budget vor eine Herausforderung

stellen.

Die Bauarbeiten gehen dennoch

zügig voran, bis zum Schulstart soll

das Projekt abgeschlossen sein.

Viel Zeit bleibt aber nicht mehr, in

knapp zwei Wochen, am 13. September,

geht die Schule in der Steiermark

wieder los. „Wir arbeiten

Tag und Nacht“, sagt Tieber.

Doch der enorme Anstieg

bei den Preisen von Baumaterialien

macht auch

vor Peggau nicht Halt.

Die Kosten für Baumaterial

sind um 30 bis 50

Prozent gestiegen. Die

Ganztagsschule und der

Kindergarten waren mit

rund 1,5 Millionen Euro

budgetiert, doch die Explosion der

Baupreise reißt nun ein Loch ins

Gemeindebudget, die Kosten sind

auf rund 2,3 Millionen Euro gestiegen.

„Kinder sind unser wertvollstes

Gut, da ist das Geld am besten angelegt“,

sagt Bürgermeister Tieber.

Man muss nun aber bei verschiedenen

Straßen-, Kanal- und Gehwegsanierungen

zurückstecken.

Starker Preisanstieg

Auch in anderen GU-Gemeinden

baut man an Kindergärten – und

leidet unter den stark steigenden

Preisen. In Fernitz-Mellach startete

man mit dem Bau, jetzt

rechnet man mit etwa 15

Prozent Mehrkosten.

„Zum Glück waren wir

bei den Ausschreibungen

früh dran, denn

wir können nicht warten“,

so Bürgermeister

Hannes Tieber Robert Tulnik. Ähnliches

vermeldet Premstättens

neuer Ortschef Matthias

Pokorn: „Wir bauen stark mit

Holz – und da ist der Preisanstieg

enorm. Aber wir rücken nicht davon

ab, wir brauchen den Kindergarten

dringend.“


12 graz

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Demo gegen

den ÖBB-Lärm

PROTEST. Gegen den ÖBB-Lärm in Graz-Gösting

gibt es am 4. September eine Demo. Die ÖBB

arbeiten unterdessen weiter an Verbesserungen.

Es reicht. Seit zwei Jahren

terrorisiert das unerträgliche

Quietschen, verursacht

durch den Verschubbahnhof,

Anrainer der Bezirke Gösting,

Eggenberg, Lend und Andritz.

Es ist zu befürchten, dass diese

Lärmquelle für immer bleibt“, so

der 1. Bezirksvorsteher-Stv. von

Gösting Alexis Pascuttini (FPÖ).

Deshalb lädt der Bezirkspolitiker

parteiübergreifend zu einer

großen Demonstration gegen

den ÖBB-Lärm ein. Stattfinden

wird die Demo am 4. September

mit Treffpunkt Kreuzung Plabutscher

Straße/Saitzgasse. Beginn

der Versammlung ist um 8.30

Uhr. Ein von Pascuttini erhofftes

Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft

wurde eingestellt.

Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen

wurden nicht berücksichtigt.

Rosanna Zernatto-Peschel

von der ÖBB-Holding dazu: „Wir

arbeiten intensiv daran, im Bereich

des Verschiebebahnhofs

Gösting zu Verbesserungen im

Sinne der Anrainerinnen und Anrainer

zu kommen. Die von uns

zu diesem Zweck mit unseren

Partnern, dem Land Steiermark

und der Stadt Graz, eingeleitete

schalltechnische Untersuchung

steht kurz vor dem Abschluss,

Seit zwei Jahren gibt es die Lärmbelästigung durch die ÖBB-Verschubarbeiten im

Raum Gösting. Der Lärm ist auch in Eggenberg, Lend und Andritz ein Problem. ÖBB

auf Basis der Ergebnisse werden

Maßnahmen mit unseren Partnern

erarbeitet. Unabhängig davon

läuft das Forschungsprojekt

an der Talbremse durch den Hersteller,

Ende Oktober 2021 wird

es eine erste Testinstallation vor

Ort geben. Gezielte Maßnahmen

festzulegen und umzusetzen, die

wirklich konkrete Verbesserungen

bewirken, braucht leider Zeit.

Es wird aber in allen Bereichen

intensiv an den Maßnahmen gearbeitet

und geforscht.“


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 13


graz

14 www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Bezirkstour durch Graz:

Neubau, Umzug und Umbau

INNOVATIV. Gemeinsam mit Bürgermeister Siegfried Nagl touren wir durch die Grazer Bezirke. Diese

Woche stand der Bezirk Mariatrost auf dem Plan. Wir besuchten dort drei Firmen mit innovativen Ideen.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Der „Grazer“ tourt in den

kommenden Monaten in

Kooperation mit der Wirtschaftsabteilung

der Stadt Graz

durch die Grazer Bezirke. Bei der

Tour begleiten wir den zuständigen

Stadtsenatsreferenten Bürgermeister

Siegfried Nagl bei exklusiven

Besuchen im jeweiligen

Bezirk. Nach dem letzten Besuch

im Bezirk St. Peter stand diese

Woche ein Besuch in Mariatrost

an. Dort besuchten wir gleich drei

Unternehmen, die zum einen

jung und frisch und zum anderen

schon Tradition im Bezirk sind.

Zu Beginn der Tour schauten

wir beim Fitnessstudio „Injoy“

vorbei. Gerade für diese Branche

war und ist nach wie vor die Coronakrise

ein hartes Pflaster. „Die

letzten Monate waren nicht gerade

rosig, wir waren fast zehn Monate

geschlossen, da verliert man

natürlich Kunden. Um wieder dort

hinzukommen, wo wir waren,

braucht es sicher noch rund zwei

Bürgermeister Siegfried Nagl, Wienerwirt-Inhaber und Diagnostikzentrum-Graz-

Eigentümer Peter Kullnig und „Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich

Jahre. Wir schauen aber nach vorne

und sind motiviert. Außerdem

arbeiten wir gerade an einem tollen

neuen Projekt“, erzählt Robert

Hofer, Inhaber und Geschäftsführer

von Injoy Graz-Ost.

Man geht in den Herbst mit

großen Erwartungen und einem

Umbau, der ein Vorzeigeprojekt

werden kann. Hier verfolgt der Eigentümer

der Liegenschaft einen

ganzheitlichen Ansatz: ein Haus,

das alles beinhaltet. Es soll ein

Zentrum mit Ärzten, Kinderbetreuung,

Physiotherapie und eben

dem Fitnessstudio werden. „Man

will damit von Klein bis Groß alle

fit halten. Wir finden das Projekt

super, außerdem werden unsere

neuen Räumlichkeiten barrierefrei

sein, was uns weitere Türen

öffnet“, so Hofer. Geplanter Baubeginn

wäre noch diesen Herbst/

Winter, um diese Zeit im nächsten

Jahr ist dann die Fertigstellung.

Zum Abschluss packte der Bürgermeister

selbst beim Rudergerät

an und erntete vom gesamten

Team Komplimente. „Obwohl

ich das mit dem Sport während

Corona nicht ganz so ernst genommen

habe“, lacht Nagl. Mit

den hochmodernen deutschen

Geräten – welche weltweit aktuell

nicht zu vergleichen sind – kann

man spielerisch trainieren.

„Neue“ Apotheke

Die nächste Station auf der Bezirkstour

führte uns zur Lebenskraft-Apotheke,

welche sich erst

heuer an einem neuen Standort

vergrößerte. Susanne und Walter

Illmayer haben die Apotheke seit

Anfang 2019. Der alte Standort

war aber recht bald zu klein und

zu alt, und so hat man einen Neubau

durchgeführt. Vom Fuße der

Basilika ist man dann mit heurigem

März nach rund einem Jahr

Bauzeit neu in die Mariatroster

Straße 190 gezogen. Der neue

Standort wurde nach dem neuesten

Stand der Technik errichtet,

mit Lagerroboter, Lagerautomaten

und einer komplett digitalen

Logistik dahinter.

„Lustigerweise ist unser meistverkauftes

Produkt mittlerweile

Magnosolv. Viagra ist es jedenfalls

nicht“, spaßt Walter Illmayer.

Was die Mitarbeiter angeht,

hat man in der Coronazeit, auch

aufgrund der vermehrten Covid-

Testungen, sogar von sieben auf

14 Mitarbeiter erweitert. Zum

Impfen wäre man auch bereit,

drei Apotheker haben extra eine

Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger (3. v. li.), Walter Illmayer, Bürgermeister Siegfried

Nagl und Susanne Illmayer mit dem Lebenskraft-Apotheke-Team STADT GRAZ/FISCHER (3), KK

Unter Aufsicht des Injoy-Teams Robert Hofer, Bilal Aliev, Paul Dostal und Gabi

Riegler (v. li. n. r.) wagte sich auch Nagl an die modernen Gerätschaften.

WIRTSCHAFT IM BEZIRK

DIESER BEITRAG WURDE VON DER ABTEILUNG FÜR WIRTSCHAFTS- UND TOURISMUSENTWICKLUNG DER STADT GRAZ

FINANZIELL UNTERSTÜTZT UND UNTER WAHRUNG DER VOLLEN REDAKTIONELLEN UNABHÄNGIGKEIT ERSTELLT.


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 15

im traditionellen Mariatrost

Ausbildung dafür absolviert.

Wenn es die Regierung zulässt,

ist man gewappnet.

Wirt und Arzt

Zu guter Letzt ging es bei der Tour

durch Mariatrost noch in das Traditionslokal

„Wienerwirt“. Seine

Geschichte geht sehr weit zurück:

1872 wurde es erstmals als Gasthaus

geführt, im März 1917 war

dann die Geburtsstunde des Wienerwirtes.

Kurz vor Beginn des

Zweiten Weltkrieges wurde die

Gastwirtschaft um Fremdenzimmer

erweitert, die Ende des 20.

Jahrhunderts in moderne Wohneinheiten

umgebaut wurden. 1957

geht das Anwesen in den Besitz der

Familie Kullnig über, die bis heute

liebevoll für das Haus sorgt. Peter

Kullnig, aktueller Inhaber, hat das

Lokal von seinen Eltern geerbt, es

zuerst verpachtet, es aber jetzt wieder

selbst in die Hand genommen.

Ohne seine Geschäftsführerin Monika

Dorner wäre das laut ihm alles

nicht möglich. Im vergangenen

Jahr hat das Wienerwirt-Team als

Dankeschön an die Blaulichtorganisationen

für ihren Einsatz während

der Coronakrise außerdem

10.000 gratis Essen ausgeliefert.

„Wir haben eines der modernst

ausgerüsteten Diagnostikzentren

Europas, und trotzdem spricht

sich schneller herum, dass ich den

Wienerwirt habe, als das andere“,

Die Strecke, auf der man Übungen machen kann, ist in schlechtem Zustand. KK

Fitnessmeile verrottet

■ Seit einigen Jahren rottet die

Fitnessstrecke im Leechwald vor

sich hin, sehr zum Bedauern der

Spaziergänger. Zwischen dem

Restaurant Häuserl im Wald und

der Mariatroster Kirche befindet

sich bereits seit Jahrzehnten eine

Strecke mit Holzhindernissen

zum Sporteln und zum Ausüben

gewisser Übungen mit dem Eigengewicht

– alles für die Fitness.

In den letzten Jahren wurden

die Holzgeräte aber nicht

mehr gewartet und werden teils

schon morsch. Dies stellt eine

Gefahr für jene Menschen dar,

die die Fitnessmeile trotzdem

noch benutzen möchten. Gerade

für kleine Kinder, die immer

wieder wo hinaufklettern, könnte

das früher oder später mit einer

Verletzung böse ausgehen.

Die Grünen-Bezirksgruppe setzt

sich schon lange dafür ein, statt

der Wartung könne man auch

etwas ganz Neues machen, wie

beispielsweise einen Spielplatz

für Kleinkinder.

lacht Kullnig, der ebenso Eigentümer

des Diagnostikzentrums Graz

ist sowie Medizin und Philosophie

studiert hat.

Bei einem gemütlichen Zusammensitzen

gab es zum Ausklang

noch frische Schnitzel und

Pommes zur Stärkung.

Abschließend warf der Bürgermeister

noch einen Blick auf den

Umbau der Basilika Mariatrost.

Kammermitglieder

■ Gewerbe und Handwerk:

insgesamt 328, aktiv 261,

ruhend 67

■ Industrie: insgesamt 2, aktiv

2, ruhend 0

■ Handel: insgesamt 129, aktiv

108, ruhend 21

■ Bank & Versicherung: insgesamt

2, aktiv 2, ruhend 0

■ Transport & Verkehr: insgesamt

34, aktiv 31, ruhend 3

■ Tourismus & Freizeit: insgesamt

52, aktiv 44, ruhend 8

■ Information & Consulting:

insgesamt 265, aktiv 208,

ruhend 57

Vogelkundliche Exkursion

■ Mariatrost ist durch eine

strukturelle Diversität an Lebensraumtypen

geprägt. Zahlreiche

Altholzbestände in den sanften

höheren Lagen, Trockenwiesen,

Feuchtwiesen, Laubmischwälder,

Schluchten mit Bächen, Streuobstwiesen,

felsige Trockenhänge

und viele weitere Habitate

säumen das idyllische Landschaftsbild

im Grazer Umland.

Daher ist es nicht überraschend,

wenn man des Öfteren auch auf

interessante und bemerkenswerte

Vogelarten stößt. Verschiedene

Greifvögel wie Bussarde, Falken

und Sperber, mehrere Spechtarten,

Pirole, Stare, Drosseln,

Finken, Meisen, Baumläufer,

einige Schnäpperarten, Schwalben,

Segler, Ammern und vieles

weitere besiedeln diese zum

Teil auch mosaikartig vernetzte

Landschaft. Am 17. September

findet daher eine vogelkundliche

Exkursion für Anfänger und Fortgeschrittene

statt. Anmeldung

unter waldschule@gbg.graz.at.

In Mariatrost tummeln sich viele Vogelarten – demnächst gibt’s eine Exkursion. KK


graz

16 www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Spitzenkandidaten im Check:

Die Grazer Sozialpolitik

SERIE. Bis zur Grazer Gemeinderatswahl am 26. September prüfen wir die Positionen der Spitzenkandidaten

der Gemeinderatsparteien. In jeder Ausgabe behandeln wir ein Thema, diesmal „Soziales“. Schicken Sie uns

Ihre Meinung an redaktion@grazer.at, wir werden eine Auswahl in unserem täglichen E-Paper veröffentlichen!

1. Wo engagieren Sie sich sozial?

2. Gendern: ja/nein? Und wenn ja, dann wie?

3. Welcher Gruppe muss am dringendsten geholfen werden und wie?

4. Wie kann man Armut effizient bekämpfen?

5. Haiti, Afghanistan und Co: Wie kann Graz den Menschen in Not helfen?

Siegfried Nagl, ÖVP

1.

Seit meinen Kindertagen

bin ich Pfadfinder. Heute

vor allem bei den Oberlandlern

aktiv und hier karitativ tätig. Die

Oberlandler helfen direkt dort, wo

Armut Not schafft. Mit eigenen

Mitteln und Spenden .

2.

Ich versuche immer, beide

Geschlechter explizit anzusprechen.

3.

Ich halte nichts davon,

Gruppen gegeneinander

auszuspielen. Als Stadt und als

Bürgermeister darf man auf niemanden

vergessen. Das haben

wir in der vergangenen Periode

bewiesen. Wir haben das soziale

Netz engmaschig ausgebaut .

4.

Die nachhaltigste Sozialpolitik

ist es, Menschen zu

unterstützen, auszubilden und in

Beschäftigung zu bringen.

5.

Durch erfolgreiche Integrationsarbeit,

das bedeutet einerseits

eine restriktive Zuwanderungspolitik,

damit sich 2015 nicht

wiederholt. Andererseits jenen

Menschen, die dauerhaft bei uns

bleiben, Chancen auf Bildung, Arbeit

und sozialen Aufstieg geben.

In Krisengebieten unterstütze ich

den Ausbau der Hilfe vor Ort.

2.

3.

Elke Kahr, KPÖ Mario Eustacchio, FPÖ Judith Schwentner, Grüne

Mein Kollege Robert Krotzer Ich unterstütze die verschiedensten

Organisationen, die ghanin, die ich über das Pro-

Ich betreue eine junge Af-

1. 1.

und ich behalten von unseren

Politgehältern über 6107,39

netto nur 1950. Mit zwei Dritteln

unserer Bezüge unterstützen wir

Menschen in Notlagen. Wir haben

auch mehrmals in der Woche

mir am Herzen liegen, finanziell.

Hauptsächlich handelt es sich dabei

um Tierschutzorganisationen

und Behindertenvereine.

jekt Bike Buddys der Caritas kennengelernt

habe. Sie lernt von mir

und ich von ihr. Zurzeit bedrückt

sie die Situation in ihrem Heimatland

sehr. Das regelmäßige Gespräch

hilft.

Sprechstunden.

2.

Nein. Ich lehne das Gendern

als Ausdruck einer verfehlten

Gleichstellungspolitik ab.

Liebe Leserinnen und Leser

des „Grazer“ …

Es gibt so viele unterschiedliche

Menschen mit unterschiedlichen

Problemen, denen

geholfen werden muss – und denen

geholfen werden könnte. Man

sollte sie nicht in Gruppen oder

Schubladen einteilen, sondern immer

die persönlichen Schicksale

sehen.

4.

Es gibt so viel Reichtum in

Österreich – und gleichzeitig

so viel Armut. Eine gerechtere Verteilung

ist das Gebot der Stunde.

5.

In Haiti ist Hilfe vor Ort dringend

nötig. Viele Menschen

stehen dort vor dem Nichts. In Afghanistan

kann man nicht vor Ort

helfen. Hier sind vor allem Frauen,

die sich für Freiheit einsetzen, dem

Terror und der Verfolgung ausgesetzt.

Graz sollte für einige von ihnen

ein sicherer Hafen sein.

3.

Als Kommunalpolitiker sind

für mich die hilfsbedürftigen

Grazer am wichtigsten! Als Wohnbaustadtrat

liegt mein Augenmerk

besonders auf leistbarem

Wohnraum. Jeder Grazer muss

möglichst schnell und problemlos

eine Gemeindewohnung bekommen

können, wenn er sie braucht.

4.

Die wichtigste Armutsbekämpfung

ist es, Menschen

eine gute bezahlte Beschäftigung

zu ermöglichen. Es braucht daher

ein gutes soziales Netz, das Menschen

in Krisen auffängt, und eine

wirtschaftsfreundliche Politik,

damit Menschen ausreichend Arbeitsplätze

finden können.

5.

Es braucht grundsätzlich

Hilfe vor Ort, damit diese

Menschen auf eigenen Beinen

stehen können. Ich sehe hier aber

nicht Graz in der Verantwortung.

1.

2.

Natürlich gendere ich und

halte es auch für absolut notwendig.

Unsere Sprache schafft

die Wirklichkeit. Ich versuche

immer, beide Geschlechter anzusprechen.

3.

Frauenarmut ist ein massives

Thema durch alle Gesellschaftsschichten.

Besonders betroffen

sind Alleinerzieherinnen

und ihre Kinder. Da müssen wir

gegensteuern, wenn wir Chancengleichheit

ernst nehmen.

4.

Durch Aufbrechen von Rollenbildern,

durch gleiche

Löhne für gleiche Arbeit, durch

mehr Kinderbetreuung und durch

Absicherung der Care-Arbeit.

5.

Indem wir jenen, die zu uns

flüchten, ein Dach über dem

Kopf und eine sichere Zukunft bieten.

Und indem wir Hilfe vor Ort

durch finanzielle und humanitäre

Unterstützung ermöglichen.


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 17

der Zukunft

Alle Fotos auf

www.grazer.at

G E M E I N D E R A T S W A H L

Graz hat die Wahl

-------SOZIALES---------

Michael Ehmann, SPÖ


Philipp Pointner, Neos

Ein Teil meines Politik-Gehalts

fließt in die SPÖ-Helptung

für Flüchtlinge in der

Ich bin in der Rechtsbera-

1. 1.

line und wird für schnelle Hilfe in Caritas aktiv und bin im Vorstand

Notsituationen verwendet! Ich bin des VinziNests, um die Auswirkungen

von Obdachlosigkeit in

auch ehrenamtlich im Vorstand einiger

Vereine im Sozialbereich. Graz zu mildern.

Die Idee zur Standlwahl kommt bei den Standlern offensichtlich gut an,

überall in der Stadt wird bereits mit Flyern auf die Wahl hingewiesen.

Standl-Wahl voll im Gang

■ Wohl jeder Grazer kennt

und liebt sie: die zahlreichen

Standln auf den Grazer Plätzen,

die aus der Stadt nicht mehr

wegzudenken sind. In der ganzen

Stadt verstreut sind sie nicht

nur Treffpunkt, Raststation und

Lebensmittelmarkt in einem,

sondern machen damit einen

nicht unbeträchtlichen Teil des

Grazer Lebensgefühls aus.

Wir möchten dem jetzt mit

einer großen Standlwahl Rechnung

tragen, bei der wir die Grazer

in den Kategorien Bauernmarkt

und Gastronomie über

ihr persönliches Lieblingsstandl

abstimmen lassen. Noch bis 15.

Oktober kann man das ganz einfach

entweder online, per Mail

oder auch per Post erledigen.

Unter allen, die für das Sieger-

Standl abgestimmt haben, wird

je nach Kategorie eine Standl-

Party oder ein tägliches Paket

mit den tollsten Standl-Produkten

frisch von einem Grazer

Bauernmarkt verlost.

KK

2.

Ja – in der jeweils aktuellen

Form. Aus Respekt und aus

der Überzeugung heraus, dass

Bewusstseinsarbeit zu leisten ist,

dass unsere Gesellschaft von einer

Gleichstellung noch meilenweit

entfernt ist.

3.

Allen, die Hilfe brauchen.

Das bedeutet für mich, so zu

unterstützen, dass man den Betreffenden

erleichtert, ein weitgehend

selbstbestimmtes Leben führen zu

können. Niemand soll auf Almosen

angewiesen sein.

4.

Den Zugang zu Bildung, Ausbildung

und Weiterbildung

verbessern, um die Chancen am

Arbeitsmarkt zu erhöhen, Alleinerzieher

und Familien entlasten (z. B.

gratis Kinderbetreuung), mehr

leistbares Wohnen ...

5.

Durch finanzielle und materielle

Hilfen, aber ausschließlich

über NGOs, die dort

tätig sind bzw. die mit den Betroffenen

arbeiten.

2.

Wir NEOS gendern seit der

Gründung mit dem Unterstrich

„_“, um die Sichtbarkeit aller

Identitäten zu gewährleisten. Beim

Reden verwende ich abwechselnd

alle Geschlechtsformen.

3.

Alle, die Unterstützung und

Hilfe suchen, müssen diese

auch schnell und einfach bekommen.

Sehr betroffen macht mich

die Kinderarmut in unserer Stadt.

Lassen wir kein Kind zurück!

4.

Die alteingesessenen Parteien

haben vor allem die Altersarmut

bei Frauen übersehen.

Dieses Thema werde ich als Gemeinderat

stärker in den Mittelpunkt

rücken. Solange Beruf und

Familie so unvereinbar sind wie

jetzt, wird eine große Ungerechtigkeit

in der Gesellschaft bleiben.

5.

Als Menschenrechtsstadt ist

es unsere Verpflichtung, zu

helfen. Es ist beschämend, wie wenig

Mittel Österreich für Entwicklungszusammenarbeit

ausgibt.


18 graz

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Letztes Mal Grazer-Autokino

KINOSOMMER. Das „Grazer“-Autokino am Dach des Citypark war auch dieses Jahr ein voller Erfolg.

Diese Woche geht das beliebte Sommer-Spektakel in die – für dieses Jahr – letzte Runde.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Auch kommende Woche

dürfen sich Kinofans auf

ausgewählte Filme unter

Sternenhimmel freuen. Das

„Grazer“-Autokino läuft noch

bis 4. September am Dach des

Citypark. Kommende Woche im

Gepäck: „American Hustle“ wird

morgen gezeigt, „The Suicide

Squad“ am Freitag. Den krönenden

Abschluss bildet „Escape

Room 2“ am 4. September, also

nächsten Samstag. Start ist jeweils

um 20.30 Uhr, Einlass eine

Stunde vorher. Kinosnacks à la

Popcorn und Nachos gibt es na-

türlich auch vor Ort, für einen

perfekten Retro-Abend ist also

gesorgt.

Kinoliebhaber sollten die

Chance auf jeden Fall nutzen,

denn nur noch diese Woche, bis

4. September, also bis nächsten

Samstag, geht die Show unter

dem Sternenhimmel weiter. Tickets

gibt es wie immer unter

www.dieselkino.at, Cineasten

sollten allerdings rasch die Karten

kaufen, denn diese gibt es nur

solange der Vorrat reicht.

Kommendes Programm

■ 30. August | American Hustle

■ 3. September | The Suicide Squad

■ 4. September | Escape Room 2

www.grazer.at

Bildunterschrift das ist Bildunterschrift das ist Bildunterschrift das ist Bildunterschrift

das ist Bildunterschrift das

präsentiert

ist.

FOTO


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 19

Die Baumscheibe in der Münzgrabenstraße

sah noch etwas fad aus. KK

Baumscheiben-

Projekt Jakomini

SCHÖN. Der Bezirk Jakomini startete die Initiative

„Baumgartln“. Mit der Baumschule Elsnegg

wurden die ersten Baumscheiben verschönert.

■ Immer wieder ist die Rede davon,

dass Graz zu wenige Grünflächen

hat. Auch der Bezirksvorsteher

von Jakomini, Klaus

Strobl, möchte gegen den fehlenden

Grünraum in der Stadt

ankämpfen. Deswegen rief er das

Projekt „Baumgartln“ ins Leben.

Dabei sollen Hobbygärtner ihre

eigene Baumscheibe (so wird die

Fläche bezeichnet, die rund um

einen Straßenbaum angelegt ist)

so gestalten, wie sie es möchten,

und damit den Bezirk aufwerten.

In Wien funktioniert das mit

dem Vorzeigeprojekt „Meine

Baumscheibe und ich“ schon so

gut, dass mehr als 900 Menschen

einer Baumscheibe in der Nähe

ihrer Wohnung ihren eigenen

Touch verliehen haben. Bunte

Blümchen, diverse Kräuter, motivierende

Sprüche, Stühle oder

Figuren aus Stein – der Kreativität

sind keine Grenzen gesetzt. Es

ist ein kleines Stückchen Natur,

bei dem man sich ausleben darf.

„In Kooperation mit der Baumschule

Elsnegg hat man nun in

der Münzgrabenstraße mit den

ersten Baumscheiben gestartet

und diese mit Pflanzen aufgewertet“,

freut sich der Bezirksvorsteher.

Bereits rund um ihren

Standort in der Münzgrabenstraße

128 stellen sie ihr Können mit

aufwendigen Sträuchern und Co

zur Schau. VALI

15 Kandidaten treten auf Gemeindeebene

für die JVP an. KOTHGASSER

JVP Graz startet

in Wahlkampf

■ Am vergangenen Dienstag

startete die JVP Graz in den

Wahlkampf. Bei der Auftaktveranstaltung

im Grazer Lendloft,

bei der unter anderen

Bürgermeister Siegfried Nagl,

JVP-Bundesobfrau Claudia

Plakolm und Stadtrat Kurt

Hohensinner anwesend waren,

wurde etwa eine „Öffi-

Offensive“ gefordert. Auch die

Bildungspolitik und das Schaffen

von leistbarem Wohnen,

besonders für Junge, wurden

thematisiert.

Schokopraline aus der Heimat

GESCHÄFTSBÖRSE. Grazerin bringt das Mitbringsel der Steiermark auf den Markt, im Center West

eröffneten gleich zwei Läden für Groß und Klein und in Lieboch kommt ein Kostnix-Laden.

Von Valentina Gartner & Fabian Kleindienst

redaktion@grazer.at

Die drei Zutaten, steirische

Kürbiskerne, Kürbiskernöl

sowie feinste Schokolade,

stellen beinahe ein Kulturerbe dar.

Deswegen hat die Grazerin Gloria

Wolkerstorfer an der perfekten

Praline zum Herschenken getüftelt.

Heraus kam dabei die „Gloria

Praline“ oder auch „Steirerkugel“ –

eine Schokoladenkugel gefüllt mit

gerösteten Kürbiskernen und steirischem

Kürbiskernöl ummantelt

mit palmölfreier und fairer Edelschokolade

aus der Region.

Sechs Monate wurde daran

getüftelt, mittlerweile ist die skalierte

Produktion der Steirerkugel

abgeschlossen und ab sofort

ist sie auf Bestellung an office@

gloriapralinen.com oder bei den

Betriebspartnern erhältlich, dem-

nächst auch in ausgewählten

Stores. Doch wer glaubt, das war

schon alles, darf sich von neuen

süßen Geschmäckern pünktlich

zur Weihnachtszeit überraschen

lassen.

Neues im Center West

Im Einkaufszentrum Center West

gab es gleich zwei Neueröffnungen:

Das Kindermodegeschäft

„Leo + Emilia“ eröffnete gleich seinen

zweiten Store, sein erster befindet

sich bei unseren Nachbarn

in Kärnten. Weiters sperrte im Erdgeschoß

ein „Shoe 4 You“ auf und

begeistert mit großer Auswahl.

Neues kommt auch in Graz-

Umgebung in Lieboch. Gesponsert

von der Firma Walch soll

beim Fairteiler ein Kostnix-Laden

entstehen, mit neuen und gebrauchten

Dingen zum Bringen

und Mitnehmen.

Die Steirerkugel soll über die Grenzen hinaus berühmt werden.KEVIN BLASL PHOTOGRAPHY


20 graz

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Ganz Graz als Sportarena

TOLL. Am 26. September ist es wieder so weit: Der große Grazer Tag des Sports findet statt. Fast 100

verschiedene Sportarten werden dabei präsentiert. Außerdem gibt es eine Impf- und Teststraße.

Von Julian Bernögger

julian.bernoegger@grazer.at

Der Grazer Tag des Sports

bietet vielen Vereinen die

Möglichkeit, ihre Sportart

in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am 26. September findet

das tolle Event wieder statt. Fast

100 Sportarten werden vertreten

sein. Das Angebot ist sehr vielfältig:

Neben großen Verbänden

wie dem steirischen Rad- oder

dem steirischen Schwimmverband

stellt zum Beispiel auch der

steirische Aeroclub seinen Sport

vor. Die Besucher können im

Flugsimulator mit Virtual-Reality

einen Einblick in die faszinierende

Welt der Luftfahrt bekommen.

Zudem gibt es viele weitere

Sportarten wie Judo, Kickboxen,

Sportklettern, Turnen, Eishockey

und Co. Auf der Hauptbühne am

Karmeliterplatz werden die Moderatoren

„Gonzo“ Renger und

Thomas Seidl durch das Programm

führen. Bei einer Sportmedizin-Straße

beantworten

Experten allerhand spannende

Fragen und bieten Interessierten

Informationen an.

Impfen und testen

Vor zwei Jahren kamen rund

40.000 Besucher. Nachdem das

Event 2020 leider nicht stattfinden

konnte, wird die Corona-

Sicherheit dieses Jahr großgeschrieben.

Es gibt eine eigene

Teststraße vor Ort, bei der sich

Besucher vor dem Eintritt testen

lassen können. Außerdem gibt es

sogar eine eigene Impfstraße, bei

der sich Besucher von Bundesrat

und Arzt Karlheinz Kornhäusl

impfen lassen können.

Ein tolles Event für alle Altersgruppen: Im Jahr 2019 konnte der Tag des

Sports rund 40.000 Besucher für verschiedene Sportarten begeistern.

GEPA

Philipp Hochmair bringt Schillers Balladen auf neue Weise auf die Bühne.

Schillers Lyrik als Rave

■ Am 12. September trifft im

Dom im Berg in Graz feinste

deutsche Lyrik auf Elektro-Beats:

Philipp Hochmair und seine

Band Die Elektrohand Gottes

verwandeln Schillers berühmte

Balladen in ein exzessives

Rockkonzert. Die über zweihundert

Jahre alten Verse sind

dem Schauspielstar absolutes

Lebenselixier, sie haben für ihn

nichts mit Schulzwang und Bildungsbürgertum

zu tun, sondern

mit Techno, Industrial und vor

KATHARINA KAINZ

allem auch Ekstase.

Hochmair greift in das große

Sprachwerk Schillers hinein,

sucht den pochenden Herzschlag

der Worte, treibt mit diesen

literarischen Kostbarkeiten

ein schier unglaubliches Selbstexperiment.

So kann Schiller in

der heutigen Zeit klingen.

Ein spannendes Konzept? „der

Grazer“ verlost 3 x 2 Karten für

die Show. Einfach ein E-Mail mit

dem Kennwort „Hochmair“ an

gewinnspiel@grazer.at schicken.


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

graz 21


22 graz

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Mutig in neue Richtung

Zu unseren Fragen an die

Grazer Stadtpolitiker: Thema

Verkehr: Es wird immer wieder

vom Ausbau des Straßenbahnnetzes

gesprochen. Um

eine umfangreichere Sichtweise

über Möglichkeiten, den öffentlichen

Verkehr schnell und

kostengünstig auszubauen,

zu ermöglichen, habe ich Verkehrsstadträtin

Elke Kahr vor

einiger Zeit eine einigermaßen

fundierte Gegenüberstellung

zu Errichtung und Betrieb aus

technischer, betrieblicher und

kommerzieller Sichtweise zwischen

Schienenausbau und

Betrieb mit Oberleitungsbussen

zukommen lassen. Ein weiteres

diesbezügliches Mail blieb

unbeantwortet. Ungeachtet

dessen, wurden Pläne und Gedanken

in den Medien kundgetan,

wie man auch neue Straßenbahnlinien

errichten und

forcieren kann, was viele Jahre

bei enormen Kosten bis zur

vollständigen Errichtung und

Inbetriebnahme dauern wird.

Eine fachliche Begründung dieser

Entscheidungen vermisse

ich bis heute. Dabei geht es nur

darum, eine offene und ehrliche

Diskussion mit technischen,

Verkehrs- und Finanzfachleuten,

aber auch politischen Entscheidungsträgern

zu initiieren.

Ich denke da mit Wehmut an

die Zeit von Stadtrat Edegger

zurück, der die Grazer Bevölkerung

bei seinen Entscheidungen

eingebunden hat. Diesen Teil,

Entscheidungsfindungen zu

bewerkstelligen, könnte doch

auch „der Grazer“ übernehmen.

Es fehlt also dem Büro Kahr

meines Erachtens der Mut für

offene Diskussionen, der Mut,

anderes zu beleuchten, und der

Mut, eventuell eine neue Richtung

einzuschlagen. Auch sonst

hat man in dieser Regierungszeit

eigentlich nichts Revolutionäres

betreffend Verkehr zur

Kenntnis nehmen können.

Daraus kann man schließen,

dass das Thema „Verkehr“ einige

Nummern zu groß für Frau

Kahr war. Im sozialen Bereich

hat sie schon einiges bewegt

und hier sollte sie in Zukunft

auch weiterhin ihre ganze Erfahrung

einsetzen können.

Das Sprichwort „Schuster, bleib

bei deinen Leisten!“ hat sich hier

bewahrheitet.

Karl Heinz Lassnik, Graz

* * *

Heimgärten in Lend

Zum Bericht über die Heimgärten

am 15. August, Seite 6: Beim

Artikel und Kommentar ist ein

Fehler. Die Heimgartenanlage

liegt in Lend und nicht in Eggenberg.

In Eggenberg geht kein

Heimgartenplatz verloren.

Robert Hagenhofer, Bezirksvorsteher

Graz-Eggenberg

* * *

Keine Alternative

Auch zu den Berichten über die

Heimgärten, die wegkommen:

Ich bin ganz Ihrer Meinung

im Artikel vom Grazer. Was

ich mich frage, wieso muss das

Grün weichen? Gerade dort in

der Gegend gibt es viele aufgelassene

Gewerbe, die eh schon

zubetoniert und versiegelt sind.

Die meisten sind von der Fläche

her sogar größer als der Heimgarten.

Warum kann die Stadt

Graz keine Alternative finden?

Weil die Heimgärten ärmeren

älteren Menschen gehören, die

keine Lobby haben?

Es ist echt traurig und macht

mich wütend, wie kopflos und

völlig sinnlos unsere Grazer Regierung

entscheidet.

Kornelia Wallner, Graz

* * *

Keine Flüchtlinge bitte!

Ich frage mich, was sich unser

Bundespräsident eigentlich

denkt, will er noch ein weiteres

Problem mit den Afghanen

in Österreich schaffen? Soll er

doch eine Familie bei sich zu

Hause aufnehmen und voll

dafür aufkommen, Geld und

Platz hat er ja. Komisch, davon

wollen die Befürworter

aber gar nichts hören, wieso?

Wir haben schon genug andere

Flüchtlinge hier, welche uns

einen Haufen Geld kosten. Ich

hoffe sehr, dass Herr Kurz und

Herr Nehammer sich weiterhin

durchsetzen können.

Karin Kraeuchl, Graz

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Exklusiv

■ Weltweit trauern Fans und Musikfreunde

um Charlie Watts. Der

Rolling-Stones-Schlagzeuger ist im

Alter von 80 Jahren gestorben. In

Graz war er im März 2010 zu Gast.

„Grazer“-Redakteur schreibt von einer

Begegnung mit dem Gentleman.

Exklusiv

■ Die Stadt Graz prüft die Umsetzung

eines Fischerhauses an der

Mur in Weinzödl. Es soll ein Haus

für alle Generationen sein. Zudem

könne man die Räumlichkeiten für

Seminare, Schulungen, Vorträge

und mehr nutzen.

Persönlich

■ Die Klima- und Energiemodellregion

GU-Nord rüstet sich für

die Mobilitätswoche, welche von

16. bis 22. September stattfindet.

Nördlich von Graz werden dabei

viele Aktionen gesetzt. Vom Pedibus

bis zu Test-E-Autos.

KK, JIMMY LUNGHAMMER, KEM GU NORD


24

szene

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Grazer Food Festival:

Lie ber 1G und auf einen Teil des

Geschäfts verzichten, als Lockdown

und wieder zusperren müssen.“

Peter Florian, Seniorchef des Parkhotels Graz, ist sich,

was das Thema Corona angeht, jedenfalls sicher.

Geschmacksexplosion

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

HARRY SCHIFFER

EVENT. Heute macht das Food Festival seinen kulinarischen Abschluss.

Heimische Kochstars tischten auf, Mälzer musste verschieben.

Genießer kamen in der letzten

Woche bei gleich über

30 außergewöhnlichen

Dinners, Workshops und Verkostungen

auf ihre Kosten. Heute

findet das beliebte Food Festival,

welches das Branchenmagazin

Rolling Pin in Kooperation mit

der Stadt Graz und dem Land

Steiermark veranstaltet hat, im

Laufke und im Aiola im Schloss

seinen krönenden Abschluss. Mit

„Buschenschank in the City“ und

„Total Regional – Chill Out Dinner“

könnte man das diesjährige

Motto „Heimatliebe 2.0“ kaum

besser treffen.

Bereits zum fünften Mal fand

das Festival in Graz statt, Spitzenköche

verzauberten die Teilnehmer

mit außergewöhnlichen Kreationen

von daheim. „Das Ziel

war es, zu zeigen, welche kulinarischen

Schätze und Kochkünste

in Graz schlummern sowie welche

neuen Geschmäcker und Gerichte

mit steirischen Produkten

möglich sind. Und das ist wieder

einmal gelungen“, freut sich Organisator

Jürgen Pichler.

Starkoch Tim Mälzer kreierte

extra eine Food-Festival-Box

mit tollen steirischen Produkten,

die man in einem Online-Kochkurs

zubereiten sollte, aufgrund

von rechtlichen und EDV-tech-

nischen Anpassungen

war dies leider

nicht zum geplanten

Termin möglich.

Einen neuen

Termin wird

es voraussichtlich

im Oktober

geben.

Die Spitzenköche

Johann

Lafer,

Haya Molcho

oder

Christof

Widakovich

tischten dafür

auf.

Festival-

Organisator

Jürgen Pichler

(hinten)

mit Starkoch

Tim Mälzer


ROLLING PIN


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

ERTL, KK

Michael Rast

Der bekannte Schauspieler hat

am Dienstag, 31. August, seinen

bereits 51. Geburtstag.

szene 25

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Happy Birthday!

Diese Promi-Köchin ist ein Schlager

SCHÖNE IDEE. Mit Promis

für das SOS-Kinderdorf

kochen, hat was.

Monika Martin brillierte

an den Kochtöpfen.

Es ging um ein Gericht aus

der Kindheit. Mit Cremespinat,

Spiegelei und Reis

zauberte die Grazer Schlagersängerin

Monika Martin gute Laune

in die Küche des Restaurants

„Häuserl im Wald“. Hausherr Toni

Legenstein war beeindruckt von

den Kochkünsten und vor allem

von der alle entzückenden Nachspeise,

die Martin servierte: „Monika

Martin Törtchen mit Schoko/

Kastanienmousse“. Renate Zierler,

Krankenhausschwester, zweifache

Mutter, TV-Hobbyköchin und SOS-

Kinderdorf-Freundin, tischt einmal

im Monat gemeinsam mit Spitzenköchen

und Promis der Region kulinarische

Kindheitserinnerungen

auf, die dann auf der Speisekarte

landen und dem SOS Kinderdorf

zugutekommen. Diesmal fungierte

das „Häuserl im Wald“ als Gastgeber

Kunstwerke zum Einkauf

SCHÖN. Bei einem Einkauf in der Parfümerie Dr. Ebner bekommt man noch

bis 4. September eine künstlerische Einkaufstasche von Petra Holasek.

Christian Wolf

Letzter 30er: Der Agenturchef

feiert am Freitag, 3. September,

seinen 39. Geburtstag.

Monika

Martin (li.)

mit Renate

Zierler in

Legensteins

Küche

und mit

brutzelnden

Spiegeleiern

KARLHEINZ WAGNER |

AUSTRIANNEWS

und die Schlagersängerin Monika

Martin war gern dabei. Toni Legensteins

Kindheitserinnerung ist zwar

das Wiener Schnitzerl, doch zugunsten

der SOS-Kinderdörfer kommt ab

September für ein Jahr „Kalbsschnitzel

mit Kürbiskernpanier und Preiselbeeren“

auf die Karte. VOJO

Frischgebackenes Ehepaar: Iris Müller-

Guttenbrunn & Christopher Drexler

Drexler unter

der Haube

■ Landesrat Christopher Drexler

ist unter der Haube! Am Donnerstag

heiratete er Iris Müller-Guttenbrunn

beim Wirthaus Kogel 3. Das

Brautpaar kennt sich seit mehr als

vier Jahren; im engeren Familienund

Freundeskreis, unter ihnen

Finanzminister Gernot Blümel,

Landeshauptmann Hermann

Schützenhöfer, Landesrätin Juliane

Bogner-Strauß oder auch IV-

Präsident Georg Knill, haben sie

sich das Ja-Wort gegeben.

KARL SCHROTTER

■ „Kunst soll am besten in den

Alltag jedes Lebens einfließen“,

so die Grazer Künstlerin Petra

Holasek. Deswegen kann man

jetzt ihre Kunstwerke und auch

Schmuck in den Schaufenstern

der Parfümerie Dr. Ebner bestaunen.

In allen vier Auslagen stechen

die bunten und frei gemalten

Leinwände schon von Weitem

ins Auge. Ein weiteres besonderes

Schmankerl, welches sich die

Künstlerin gemeinsam mit den

Eigentümern der Parfümerie Ilona

und Michael Eitel ausgedacht

hat: „Ich arbeite sehr gerne mit

recycelten Materialien – wie auch

auf alten Einkaufssackerln. Ich

verwende sie als Bildträger und

bemale, besprühe oder bespritze

sie mit meinen Kunstwerken.

Deswegen wird jeder Kunde, der

etwas einkauft, ein Unikat von

mir bekommen“, freut sich Holasek.

Die Taschen sind natürlich

auf eine bestimmte Stückzahl

limitiert, noch bis 4. September

hat man die Möglichkeit, ein solches

tragendes Meisterwerk zu

ergattern und die Ausstellung in

den Schaufenstern zu betrachten.

Holasek: „Ich bin sehr froh, dass

ich so gut mit der Familie Eitel arbeiten

kann. Ich finde solche Kooperationen

zwischen Kunst und

Wirtschaft generell sehr interessant.“

VALI

Petra Holaseks kunstvolle Einkaufstaschen bekommt man bei Dr. Ebner. KK


eco

Fabian Kleindienst

26

fabian.kleindienst@grazer.at

Aufbauarbeiten am Schwarzl gestartet:

Es fehlt eigentlich überall.“

Gastronomie-Sprecher Klaus Friedl über die

weiterhin sehr schwierige Situation in seiner

Branche. Es werden verzweifelt Mitarbeiter gesucht,

viele hätten sich in der Corona-Zeit umorientiert.

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Drei Grazerinnen kämpfen

COUNTDOWN. In weniger

als einem Monat

starten die Berufseuropameisterschaften

in Graz. Mit ein paar

Lokalmatadorinnen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die Grazerinnen Laura Tschiltsch, Jasmin Grandtner und Lisa Reininger (v. l.) treten bei den Berufseuropameisterschaften an. Der

Aufbau am Schwarzl-Freizeitzentrum nahm diese Woche Fahrt auf – und liefert beeindruckende Bilder. FOTO FISCHER, WKÖ/SKILLSAUSTRIA (3)

In weniger als einem Monat ist es

so weit, dann kommen die Berufseuropameisterschaften,

die

EuroSkills, nach mehreren coronabedingten

Verschiebungen tatsächlich

nach Graz. 400 Teilnehmer aus

23 Ländern in 48 Berufen sind dabei,

Schauplatz sind das Schwarzl-


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

eco 27


TEURER

GETTY (2), FISCHER

Profilholz +39,1 %

Am Bausektor stiegen die Preise stark

an. Profilholz wurde im Vergleich zum

Vorjahr deutlich teurer.

Nichtärztliche Dienstleistungen –2,7 %

Wichtig: Die Preise für Dienstleistungen

wie Psychotherapie oder der

Patientenanteil nahmen ab.

BILLIGER


bei EuroSkills um Medaillen

Freizeitzentrum und auch die Grazer

Stadthalle. Diese Woche wurde

mit den Aufbauarbeiten begonnen:

Rund 30 – von insgesamt 420 – Sattelschlepper

trafen bereits ein, parallel

dazu werden Zeltflächen im

Ausmaß von über 6600 Quadratmetern

errichtet.

Grazer mittendrin

Die Teilnehmer dürfen bis zu 26

Jahre alt sein und sollen die berufliche

Ausbildung ins internationale

Rampenlicht rücken. Mittendrin in

den Entscheidungen werden drei

Grazerinnen sein, die sich Hoffnung

auf Medaillen machen dürfen.

Laura Tschiltsch, Absolventin

der Modeschule Graz, tritt im Skill

„Modetechnologie“ an, Jasmin

Grandtner, Absolventin der HAK

Grazbachgasse, und Lisa Reininger,

Studentin der Rechtswissenschaftlichen

Fakultät in Graz, treten

gemeinsam im Skill „Unternehmertum/Business

Development

Team Challenge“ an. Der Weg war

über die Landes- und Staatsmeisterschaften

ein weiter. Er hat sich

aber gelohnt, so Reininger: „Meine

Motivation ist die ganze Erfahrung,

die ich bei diesem Wettbewerb

sammeln werde, und die Möglichkeit,

mit vielen Teilnehmerinnen

aus den verschiedensten Ländern

Kontakt zu knüpfen.“ Immerhin hat

man Heimvorteil – und Österreich

ist ohnehin traditionell stark bei

den Berufseuropameisterschaften.

Bei den bisherigen sechs gab es

insgesamt 111 Medaillen.

Aushängeschild

So haben sich schon über 250

nationale und internationale

Journalisten für die EuroSkills akkreditiert

– von RTL Belgien über

n-tv bis hin zu Russia Today. In

Russland scheint das Interesse an

den Berufseuropameisterschaften

allgemein sehr groß zu sein: Etwa

ein Viertel der Medienvertreter

kommt aus dem flächenmäßig

größten Land der Welt. Aber auch

Frankreich mit 25, Deutschland

mit 18 und Belgien mit zwölf Journalisten

sind neben Ländern wie

Portugal, Estland, Spanien und

vielen weiteren stark vertreten.

„Österreich wird damit zum

internationalen Medien-Schaufenster

für junge, topausgebildete

Fachkräfte. Die zumindest europaweiten

Berichterstattungen

tragen wesentlich zu einer Aufwertung

der beruflichen Aus- und

Weiterbildung bei“, betont Euro-

Skills-Aufsichtsratsvorsitzender

und WKO-Steiermark-Präsident

Josef Herk.

Schlussendlich soll mit den

Europameisterschaften das Ansehen

beruflicher Ausbildungen

erhöht werden. „Gerade in Zeiten

eines dramatischen Fachkräftemangels

ist es wichtig, den

‚Young Professionals‘ eine entsprechende

Bühne zu bieten. Mit

den EuroSkills wollen wir unser

Land nicht nur als europäischen

Hotspot für Jungfachkräfte präsentieren,

sondern auch eine

breite Öffentlichkeit über die

Vielfalt an beruflichen Karriere-

und Ausbildungsmöglichkeiten

informieren. Davon profitieren

nicht zuletzt auch unsere Unternehmen“,

so Herk.

Diese Woche wurde die neue Offensive von Billa und Billa Plus präsentiert.

Billa: Regional-Offensive

■ Billa und Billa Plus starten aktuell

eine neue Regional-Offensive

unter dem Titel „is’ heimisch“. Damit

soll es für Kunden einfacher

werden, lokale, regionale und österreichische

Produkte zu erkennen

– sie sollen klar gekennzeichnet

werden. „Für unsere Kunden

wird ganz klar sein: Ist ein Lebensmittel

mit ‚lokal‘ gekennzeichnet,

ist der Lieferant maximal 30 Kilometer

von unserem Markt entfernt,

,regional‘ bedeutet, das Produkt

stammt aus dem Bundesland,

BILLA

und auch Produkte aus Österreich

– also außerhalb des jeweiligen

Bundeslandes, aber innerhalb von

Österreich erzeugt – werden noch

klarer gekennzeichnet sein“, erklärte

Grace Schober, Billa-Vertriebsleiterin

in der Steiermark, bei der

Präsentation der Offensive in Graz.

Regional-Scouts sollen kleinen Lieferanten

helfen, im Handel Fuß zu

fassen. Mit Lokalpartnerschaften

soll es ihnen auch möglich sein,

nur ein, zwei Märkte in ihrer Umgebung

zu beliefern.

W I R T S C H A F T Winzer prämiert

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

Neue Kooperation

■ „Cyber-physische Systeme“

(CPS) sind die Grundlage für

viele Zukunftstechnologien,

smarte autonome Systeme wie

„Internet of Things“ oder „Industrie

4.0“. Das Grazer Forschungszentrum

VIRTUAL

VEHICLE und Silicon Austria

Labs kooperieren nun, um die

Forschung in diesem Bereich

weiter zu beschleunigen.

In Graz wird an der Vision des virtuellen

Fahrzeugs geforscht. VIRTUAL VEHICLE

■ Bereits zum 20. Mal wurden

am 24. August die Gläser gehoben,

um die besten jungen

Winzer des Landes zu feiern. Die

Steiermärkische Sparkasse lud

zur Prämierungsfeier des Wettbewerbs

„Jungwinzer der Steiermärkischen

Sparkasse“ in den

Congress Graz. Das Jubiläum des

Wein-Events stellte einen Meilenstein

in der Geschichte der

Kooperation der Sparkasse mit

der Wein Steiermark dar.


28 eco

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Arbeit in der Industrie: Beste

In der steirischen Industrie entstanden in den letzten zehn Jahren insgesamt 13.437 neue Arbeitsplätze.

GETTY

SUPER. Über 30 Prozent

der steirischen

Arbeitsplätze liegen im

Produktionssektor. Die

Jobchancen sind gut,

viele Firmen suchen

neue Arbeitskräfte.

In der steirischen Industrie arbeiteten

im Jahr 2020 116.086

unselbstständig beschäftigte

Personen. Im Produktionssektor

(Industrie inklusive Bau) waren es

rund 154.000. Damit waren über

30 Prozent der steirischen Arbeitsplätze

im Produktionssektor beheimatet.

Die Jobchancen in der Branche

sind sehr aussichtsreich: In den

letzten zehn Jahren sind in der

steirischen Industrie 13.437 neue

Arbeitsplätze entstanden. Im Produktionssektor

sogar 17.830. So-


29. AUGUST 2021 www.grazer.at eco

29

Aussichten für die Zukunft

mit ist jede dritte neu geschaffene

Stelle in der Steiermark eine in der

Produktion. Außerdem kommen

noch fast 15.000 Leiharbeitsstellen

hinzu, die vorwiegend im Bereich

der Produktion liegen.

Gutes Gehalt

Angestellte in der Industrie verdienen

sehr gut: Im Jahr 2019 betrug

das mittlere steirische Bruttoeinkommen

2698 Euro pro Monat.

Die höchsten Bruttomedianeinkommen

gab es in den von der Industrie

geprägten Bezirken Bruck-

Mürzzuschlag (3075 Euro) und

Leoben (2932 Euro).

„Dieser Zusammenhang zwischen

hohem Industrieanteil in

der Beschäftigung und hohem

Einkommen ist Beleg für die guten

Einkommen, die von den

Mitarbeitern der Industrie erzielt

werden“, erklärt Gernot Pagger,

Geschäftsführer der steirischen

Industriellenvereinigung. Außerdem

gibt es in der Industrie einen

hohen Anteil an Vollzeitstellen.

Auch Lehrlinge profitieren bereits

in ihrer Ausbildungszeit von

der guten Bezahlung in der Industrie:

In manchen Branchen verdienen

Lehrlinge im vierten Lehrjahr

schon über 1800 Euro im Monat.

Arbeit mit Zukunft

Die steirische Industrie hat auch

gute Aussichten für die Zukunft:

„Digitalisierung und neue Arbeitsplätze

sind kein Widerspruch. Unsere

Statistiken zeigen, dass gerade

Unternehmen, die auf Hightech

und Digitalisierung setzen, auch

nach zusätzlichen Arbeitskräften

nachfragen. Digitalisierung und

Automatisierung sind Impuls und

nicht Bremsklotz für den Arbeitsmarkt“,

sagt Gernot Pagger.

Was sich in Zukunft auf jeden

Fall ändern wird, sind die Qualifikationsanforderungen

an Menschen,

die in der Industrie tätig

sind. Die „klassischen Fähigkeiten“

für fachliche Kompetenzen

in der jeweiligen Branche sowie

persönliche und soziale Kompetenzen

sind die Basis und werden

das auch bleiben. Hinzu kommen

vor allem „digital skills“ und damit

verbundene Kompetenzen im

Bereich Data Science, Cyber Security,

Cloud Computing, Software

Engineering, Robotik sowie Elektronik

und Mechatronik.

Digitale Kompetenzen werden in der Industrie immer wichtiger.

GETTY


viva

Valentina Gartner

30

valentina.gartner@grazer.at

Der Herbst rückt immer näher. Wir werden

uns mehr drinnen aufhalten, und

damit steigt die Ansteckungsgefahr.“

Impfkoordinator Michael Koren appelliert nochmals an

die Bevölkerung, sich gegen Corona impfen zu lassen. KK

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Neue Plattform für Fitness

STARK. Mit „Lift the Standard“ wurde eine neuartige Plattform auf den Markt gebracht, welche die

Fitnessszene revolutionieren soll. Davon profitieren können sowohl Coaches als auch Athleten.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Die Grazer Sportszene

ist um ein Produkt reicher.

Am Montag ging

die Website „Lift the Standard“

online. Die Website ist eine Bildungsplattform,

von der sowohl

Coaches als auch Athleten profitieren.

Dank des interdisziplinären

Teams aus Coaches,

Physiotherapeuten und Ernäh-

rungsspezialisten kann die bestmögliche

Kombination aus all

den Aspekten, die für das Bodybuilding

wichtig sind, garantiert

werden. Das Team rund um die

beiden Geschäftsführer Peter

Stark und Christian Kuess besteht

aus neun Coaches aus Österreich,

Deutschland und der

Schweiz.

Plattform für alle

Das Ziel der Plattform ist es, Wis-

Das Team: Andi Koncilia, Sandro Krattiger, Sandra Werni, Melli Muthenthaler, Chris

Kuess, Peter Stark, Tobi Büchner, Alex Krump und Sophi Diemann (v. l. n. r)

KK

sen im Bereich Bodybuilding,

Kraftsport und Fitness aus Wissenschaft

und Praxis zu vermitteln

und einen besseren Austausch

in diesem Bereich zu

gewähren. Dieses Ziel wird unter

anderem mit Bildungsvideos erreicht.

In diesen Videos werden

beispielsweise Coachings und

Ernährungspläne genauestens

besprochen und erklärt. Einerseits

richten sich diese an Coaches,

andererseits an Athleten.

So erfahren Coaches beispielsweise,

wie man sich ein Coaching-Business

aufbaut, Athleten

lernen unter anderem Dinge wie

schnellere Regeneration oder

effektiveres Training. Ein weiterer

Aspekt der Plattform sind

verschiedene Foren, in denen

der Austausch zwischen Coaches

und Athleten, aber auch

Athleten untereinander gefördert

werden soll. „Bodybuilding

ist oftmals eine ziemliche ‚Ego-

Sportart‘, durch unsere Foren soll

das Miteinander gefördert werden“,

so Stark. Die letzte Säule,

auf der „Lift the Standard“ aufgebaut

ist, besteht aus der Möglichkeit,

die Coaches und Athleten

auch direkt zu buchen. All diese

drei Säulen machen „Lift the

Standard“ zu einer Plattform, die

es bis dato so im deutschsprachigen

Raum noch nicht gab. „Unser

Ziel war es wirklich, die Standards

im Bereich Bodybuilding

neu zu setzen und vor allem zu

heben, daher auch der Name Lift

the Standard“, erklären die beiden

Geschäftsführer.

Teamwork

Ein Jahr lang dauerte der Prozess,

von dem Moment, als die Gründer

das erste Mal die Idee hatten,

bis hin zur fertigen Website.

Dass sie mit dieser Idee gut ankommen,

zeigt auch die bisherige

Resonanz auf die Website:

Innerhalb von nur einer Woche

meldeten sich bereits über 100

Kunden an. In Zukunft möchte

man natürlich weiter ausbauen,

auch Merchandise ist bereits geplant.

„Dieses steht bereits in den

Startlöchern, in gut eineinhalb

Monaten sollte es dann zu kaufen

sein“, so Stark. Dass die Website

bereits zu Beginn so gut anläuft,

ist vor allem dem interdisziplinären

und breit gefächerten Team

zu verdanken. „Die Kombination

aus Athleten, Ernährungsspezialisten

und Physiotherapeuten

ist es, was ‚Lift the Standard‘ auszeichnet.

Ohne das Team wäre

das alles nicht möglich“, so Stark.

Neu: Theater auf

Rezept in Graz

■ Kunst, Kultur und soziale Teilhabe

beeinflussen psychische

und physische Gesundheit positiv.

Die Erkenntnis ist der Ausgangspunkt

eines neuartigen

Projekts in der Gesundheitsversorgung

– auch in Graz. Es umfasst

Aufführungen von diversen

Einrichtungen – von den Bühnen

Graz über das Forum Stadtpark,

das Theater am Ortweinplatz bis

zum Theater am Lend und mehr.

Lollipop-Tests in zehn Kindergärten

■ Für einen guten Start in die

Elementarpädagogik starten die

Stadt Graz und das Land Steiermark

ein dreiwöchiges Pilotprojekt

in ausgewählten Grazer

Kindergärten. Dabei werden die

Kinder zweimal pro Woche mit

sogenannten Lollipop-Antigentests

getestet. Nach Ablauf der

drei Wochen wird das Pilotprojekt

anhand verschiedener Kriterien

evaluiert. Die Stadt schickt

außerdem Eltern von Kindern in

Betreuung Lollipop-Tests zu.

In Grazer Kindergärten kommen

die Lollipop-Tests zum Einsatz. WIKI


29. AUGUST 2021 www.grazer.at

viva 31


IN

GETTY (3)

Proteindrinks

Gerade Sportler sollten darauf achten,

genügend Protein zu sich zu nehmen,

zum Beispiel durch Proteindrinks.

Zuckerbomben

Zuckerhaltige Getränke sind nicht nur

schlecht für die Zähne, sie erhöhen

auch das Risiko für Übergewicht.

OUT


Virtueller Tierschutzlauf

SPORTLICH. Der Countdown läuft: Von 1. bis 4. Oktober findet erstmals ein virtueller

Tierschutzlauf statt. Teilnahmegebühren kommen leidenden Tieren zugute.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Zum diesjährigen Welttierschutztag

am 4. Oktober

möchte der Verein „Aktiver

Tierschutz Austria – Arche

Noah“ ein Zeichen

setzen und veranstaltet

daher erstmals

einen virtuellen

Tierschutzlauf. Unter

dem Motto „Wir

helfen laufend!

Kommst du mit?“

möchte man zeigen,

wie vielen Menschen

Tierschutz eine

Herzensangelegenheit ist.

Laufen für was Gutes

Die Startgebühr beträgt 15 Euro

inklusive elektronischer Startnummer.

„Die Teilnahmegebühr

kommt notleidenden Tieren zugute

und hilft uns in unserem täglichen

Kampf gegen Tierleid“, so das

Team der Arche Noah.

Zwischen 1. und 4. Oktober

läuft, spaziert oder wandert man

an einem Ort seiner Wahl. Die

Tour trackt man mit einer App und

lädt das Ergebnis im Onlineportal

hoch. Die Ergebnisse kann man

dort mit all den anderen Teilnehmern

in derselben Disziplin ver-

gleichen – natürlich erhält man

auch eine Urkunde samt Ergebnis.

Insgesamt drei Disziplinen gibt

es zum Antreten: Entweder ein,

fünf oder zehn Kilometer sind zu

bewältigen – mit dem Vierbeiner,

mit Freunden oder alleine. Aktuell

machen bereits 125 motivierte

Läufer (Stand Freitagabend) mit.

Vom Retten von Streunern oder

verletzten Tieren über die medizinische

Versorgung und eine liebevolle

Betreuung bis hin zur Suche

eines Für-immer-Zuhauses bietet

die Arche Noah ein Rundum-Paket

für bedürftige Tiere. Mit dem Tierschutzlauf

will sie noch mehr auf

ihr Tun aufmerksam machen.


32 reise

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Urlaubsfotos gesucht

WOW. Zahlreiche schöne, originelle und

beeindruckende Urlaubsfotos haben

uns schon erreicht – vielen Dank dafür!

Schicken Sie uns doch einfach ein Bild mit

ein paar Zeilen an redaktion@grazer.at

oder verlinken Sie ein Bild auf Instagram

mit #dergrazerurlaubs foto2021, und schon

können Sie eine TUI-Kreuzfahrt gewinnen!

Es muss nicht immer Meer sein: Magdalena Wadl erfreute sich beim

Aufstieg auf den Bremstein an ihren eigenen Wasserspielen.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Hund Mio war mit seinen Liebsten heuer im Salzburgerland und hat

die Zeit daheim in Österreich mit Blick auf See sichtlich genossen.

Ewald Konrad und Tochter Florentina chillen am

liebsten in den Weingärten der Südsteiermark.

Simon und Jasmin Stelzer verliebten sich im Urlaub

in Makarska wortwörtlich in den Sonnenuntergang.


29. AUGUST 2021 www.grazer.at reise

33

Rätsel-Lösung vom 22. 8. 2021

Urlaubstradition für Florian Berisha und

Freundin: ein Polaroid – diesmal aus Mallorca.

R N K F S H

H O F S T A T T A C K E R

H A U P T B A H N H O F

R C E C K E A N T I

A B H A N G E R U U R

W A H R O K Z A E S U R

C O N T R O L L E R H F

H C R I E U S A R A

H A U E N S T E I N H

B E S E N I T E R N U R

T I C K E G E L H A R T

S H E D E R

Lösung:

T U R N E R Z

E L A G D U EIS-

H I E S I G E R

Lösung:

C S I E G E N EISBRUENDL-

HOEHLE

E H R E R O H R HOEHLE

BRUENDL-

Bei einem Roadtrip durch das wunderschöne Italien machte

Claudia Lafer auch Halt beim schiefen Turm von Pisa.

PIXABAY; KK (7)

Sarah Pleßberger verbrachte ihre Zeit am

Faaker See mit herrlicher Wassergymnastik.

Sudoku-Lösung

vom 29. 8. 2021

6 8 5 4 3 7 9 2 1

2 7 1 8 5 9 6 4 3

9 3 4 1 2 6 8 7 5

8 6 3 7 1 2 5 9 4

7 4 9 3 6 5 2 1 8

5 1 2 9 8 4 3 6 7

1 2 7 5 9 8 4 3 6

4 5 6 2 7 3 1 8 9

3 9 8 6 4 1 7 5 2


34 motor

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Wo ich Tretroller fahren darf

TREND. Immer mehr

Erwachsene fahren

wieder Tretroller. Sie

tun das auch auf der

Fahrbahn, aber genau

das ist verboten.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Ich habe die anderen Kinder,

die einen eigenen Tretroller mit

Gummirädern hatten, immer

beneidet und habe selbst nie einen

Roller gehabt. Jetzt sind es viele

Erwachsene, die sich vor allem

in der Stadt mit einem Tretroller

fortbewegen. Die meisten machen

das nur mit Muskelkraft der Beine.

Man steht mit dem einen Bein auf

dem Tretroller und stößt sich mit

dem anderen Bein ab. Geschwindigkeit

je nach Muskelstärke. Dann

gibt es natürlich auch elektrische

Roller, sogenannte „E-Scooter“.

Wie bei den E-Bikes hilft ein Elektromotor

beim Bergauffahren

oder, wenn man es eilig hat, dabei,

zur Arbeit zu kommen. Es fahren

auch immer mehr mit dem Tretroller

auf der normalen Fahrbahn.

Nicht ungefährlich für den Rollerfahrer

und manchmal überaus

problematisch für die Autofahrer,

wenn plötzlich aus einer Seitengasse

ein Tretroller herausschießt.

Wie in allen anderen Verkehrsfragen

gibt es auch hier nach der

Straßenverkehrsordnung (StVO)

Regeln, und die besagen: Das Fahren

auf der Fahrbahn ist für Kleintretroller

und E-Scooter verboten.

Tretroller und E-Scooter gehören immer mehr zum urbanen Alltag. Auch für diese Fahrzeuge gilt die StVO. GETTY

Mit einem Kleintretroller kann

man auf dem Gehsteig fahren, in

der Fußgängerzone, auf Spielstraßen

und auch auf Wohnstraßen.

Bei einem kombinierten Geh- und

Radweg dürfen Scooter-Fahrer

nur den Teil benützen, der für

Fußgänger gedacht ist. Da kommt

es immer wieder zu gefährlichen

Situationen, vor allem wenn die

Tretroller mit Geschwindigkeiten

von 25 bis 30 km/h unterwegs sind.

Laut KfV und ÖAMTC ist auch das

Nebeneinanderfahren verboten.

Vorausschauend fahren ist die halbe

Miete.


Regeln für die Kleintretroller

■ Kleintretroller: Mit einem Kleintretroller darf man auf dem

Gehsteig, in der FUZO, auf Spielstraßen und Wohnstraßen fahren.

Bei kombiniertem Geh- und Radweg dürfen Rollerfahrer nur den Teil

benützen, der für Fußgänger gedacht ist. Hat der Roller aber größere

Räder, z. B. luftgefüllte Räder, ist er als Trittroller zu bezeichnen und

gilt dann als Fahrrad mit den Fahrradregeln. (Quelle: ÖAMTC)

■ Verbot Fahrbahn: Tretroller und E-Scooter dürfen die für den Fahrzeugverkehr

bestimmte Fahrbahn nicht befahren. (ÖAMTC)

■ E-Scooter: Sie gelten als „Mini-“ oder Kleinroller mit elektrischem

Antrieb. Maximale Geschwindigkeit 25 km/h. Die höchste zulässige

Batterieleistung ist 600 Watt.


29. AUGUST 2021 www.grazer.at motor

35

Bis zur Weltpremiere bleibt

der Future CUPRA abgedunkelt

im Geheimen. PORSCHE

CUPRA: Blick in urbane Zukunft

RADIKAL. Das Concept

Car zeigt, wie künftige

Designs aussehen. Die Weltpremiere

findet im September

in München statt.

M

it seiner radikalsten Interpretation

eines vollelektrischen

urbanen Performance-Fahrzeugs

lotet CUPRA die

Grenzen neu aus. Das Konzeptfahrzeug

vereint vollelektrisches

Fahren, Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit

mit der aufregenden

Ästhetik der virtuellen Welt.

Das CUPRA UrbanRebel-Konzeptfahrzeug

gibt einen Ausblick auf

die zukünftige Designsprache des

urbanen Performance-Modells,

das im Jahr 2025 auf den Markt

kommen wird.

Motorsport ist ein essenzieller

Teil der Marken-DNA, weswegen

sich das Unternehmen dazu entschieden

hat, seine Vision eines

urbanen E-Autos als Rennfahrzeug

im stolzen, spannungsgeladenen

und geschärften Dress zu

präsentieren. Die digitale Enthüllung

des vollelektrischen CUPRA

UrbanRebel findet kommende

Woche statt, seine Weltpremiere

feiert er auf der diesjährigen IAA

MOBILITY in München. Die Autoschau

in München findet von 7. bis

12. September statt.

Der Hingucker des CUPRA UrbanRebel

schlechthin ist der überdimensionale

Heckspoiler, der weit

aufragt. Zwei lange LED-Streifen

zeichnen teilweise die Form des

Flügels nach und flankieren das

beleuchtete CUPRA-Logo. Die

Radhäuser sind ausgestellt, die

Scheinwerfer schlitzartig und die

Fronthaube ist konturiert. Der Grill

mit dem zentralen CUPRA-Signet

erscheint – wie bei einem E-Auto

üblich – geschlossen. Der Zweitürer

zeigt eine nach vorne strebende

C-Säule, ein aufsteigendes Fenster.

CUPRA sieht sich als eine unkonventionelle

Challenger-Marke, die

sich durch Stilbewusstsein und zeitgenössische

Performance definiert

und die Welt von Barcelona aus mit

progressiven Fahrzeugen inspiriert.

Nach ihrer Etablierung als eigenständige

Marke im Jahr 2018 hat

CUPRA einen eigenen Firmensitz

sowie eine Rennwagenschmiede in

Martorell (Barcelona) errichtet und

unterhält inzwischen ein weltweites

Netz spezialisierter Verkaufspunkte.

Vertragshändler sind übrigens auch

Porsche Graz-Liebenau und Porsche

Graz Kärntnerstraße.

Dieses Jahr nimmt CUPRA an

der vollelektrischen SUV-Offroad-

Rennserie Extreme E teil. Zudem

ist CUPRA offizieller und exklusiver

Mobilitätspartner des FC Barcelona

und Hauptsponsor der World Padel

Tour. Die CUPRA-Markenbotschafter

gehören zur sportlichen Elite

und identifizieren sich mit den

Werten der Marke – darunter etwa

der deutsche Torwart Marc ter

Stegen, Fußball-Nachwuchstalent

Ansu Fati, Schauspieler Daniel

Brühl und der schwedische Rennfahrer

Mattias Ekström.

Opel schon für 15-Jährige

■ Er ist 2,41 Meter lang, 1,34

Meter breit und hat eine Reichweite

von 75 Kilometern, dafür

kann man ihn an der Haushaltssteckdose

aufladen. Ladedauer

drei Stunden. Die Rede ist vom

neuen Opel Rocks-e. Der Clou an

der ganzen Geschichte: Der Opel

Rocks-e gilt nicht als Auto, sondern

als Mofa, und das dürfen

auch bei uns schon 15-Jährige

fahren. Opel will mit dem Rockse

die Lücke zwischen Fahrrad

und Auto schließen. Die Vorteile

des Rocks-e, mit dem sicher auch

Erwachsene fahren werden, liegt

bei null Gramm Emissionen. Das

Mofa ist sauberer als ein Moped,

und wenn es regnet, hat man

ein Dach über dem Kopf. Der E-

Motor entwickelt gerade einmal

acht PS und der Akku hat eine

bescheidene Kapazität von 5,5

kWh. Das Fahrzeug wiegt 500 Kilogramm.

Der Mini-Opel soll bis

Ende des Jahres zu den Händlern

kommen, in Graz zu Opel Fior,

und rund 7000 Euro kosten.

Das ist er, der Opel Rocks-e. Mehr Mofa als Auto ist das Fahrzeug preiswert,

emissionsfrei und kann auch von 15-Jährigen gefahren werden. OPEL AUTOMOBIL GMBH


sport

Fabian Kleindienst

36

fabian.kleindienst@grazer.at

Landesmeisterschaften in Graz:

Ein paar Prozent fehlen noch, aber

die werde ich im Laufe der Saison

noch drauflegen.“

Österreichs Handball-Star Nikola Bilyk war nach langer Verletzung

diese Woche mit dem THW Kiel in Graz zu Gast. GEPA

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

Vorhang auf für die stärksten

SPANNEND. Aktuell

laufen die steirischen

Landesmeisterschaften

im Freilufttennis in Graz.

Mit Grazer Talenten und

internationalem Flair.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Auf der Anlage des TC LUV Graz wird aktuell um die Medaillen der steirischen Landesmeisterschaften gespielt.

TC LUV

In der internationalen Tenniswelt

läuft aktuell mit den

US Open eines der letzten

großen Highlights des Jahres,

Österreichs Star-Athlet Dominic

Thiem verzichtet allerdings und

will erst zu den Australian Open

im Jänner sein Comeback geben.

Zeitgleich mit dem Grand-

Heidenbauer schaffte neue Rekorde und will bei Europameisterschaften siegen. KK

Staatsmeister im Reißen

■ Unglaublich, zu welchen Leistungen

der Grazer Gewichtheber

Julian Heidenbauer fähig ist. Bei

der Staatsmeisterschaft in Dornbirn

vor einigen Tagen wurde Heidenbauer

Staatsmeister im Reißen und

im Zweikampf. Der Staatsmeistertitel

im Stoßen ging an Patrick

Dürnberger aus Ranshofen. „Ich

bin aber auch das stärkste Nachwuchstalent

Österreichs mit 363

Sinclair-Punkten geworden“, freut

sich der Grazer Gewichtheber. „Ich

hatte fünf von sechs möglichen

Versuchen und konnte mit 151 Kilo

im Reißen sowie 182 Kilo im Stoßen

einen Zweikampf von 333 Kilo

erreichen. Das bedeutet drei neue

Bestleistungen und neue steirische

Rekorde in der Gewichtsklasse bis

109 Kilo“. Der nächste Wettkampf

für Heidenbauer sind die U23-

Europameisterschaften am 3. Oktober.

Heidenbauer: „Mein Ziel wären

die österreichischen U23-Rekorde

in der Gewichtsklasse bis 102 Kilo

mit 102 Kilo im Reißen, 185 Kilo im

Stoßen und 336 Kilo im Zweikampf.“

S P O R T

In Bewegung

fabian.kleindienst@grazer.at

UBSC: Neuzugang

■ US-Swingman Lesley Varner

II (aus Cedar Hills/Texas) soll bei

den Grazer Basketballern künftig

defensiv mithelfen, aber vor allem

auch in der Offensive einen

starken Eindruck hinterlassen.

Seine College-Karriere war dahingehend

jedenfalls vielversprechend.

Für das Texas Rio Grande

Valley College (NCAA I) trug er in

seiner Senior-Season 15,6 Punkte

und sechs Rebounds bei.

Lesley Varner II läuft kommende

Saison für den UBSC auf.

UBSC

Pavel Horak spielte mit dem THW Kiel

gegen eine steirische Auswahl. GEPA

THW Kiel in Graz

■ Mit dem THW Kiel gastierte

diese Woche der womöglich

beste Handballverein der Welt

zum Trainingscamp in Graz. Der

deutsche Meister und amtierende

Champions-League-Sieger spielte

dabei am Mittwoch, mit Österreichs

Star Nikola Bilyk, gegen

eine steirische Auswahl mit sieben

Grazern. Die deutschen Meisterhandballer

setzten sich schlussendlich

in einem munteren Spiel

vor 800 Zusehern im Raiffeisen-

Sportpark klar mit 46:28 gegen das

Allstar-Team durch.


29. AUGUST 2021 www.grazer.at sport

37

OHA! ➜

GEPA (2)

SK Sturm in der Europa League

Die Grazer schlugen den NS Mura am

Donnerstag mit 2:0 und fixierten damit

den Aufstieg in die Gruppenphase.

Valentino Lazaro auf Abstellgleis

Für den Grazer läuft es bei Inter Mailand

schlecht. Zuletzt durfte er nicht einmal am

Mannschaftstraining teilnehmen.

OJE!


steirischen Tennis-Asse

Slam-Turnier in den USA geht

es seit Donnerstag auch in der

Steiermark, in Graz, zur Sache.

Noch bis 4. September kämpfen

die Damen und Herren der Allgemeinen

Klassen, die Senioren

und die Special Olympics auf der

Anlage des TV LUV Graz um die

Freiluft-Landesmeistertitel.

Spannendes Feld

Rund 200 Teilnehmer sind mit

dabei, darunter einige Grazer.

In der Allgemeinen Klasse (AK)

sind mit Jasmin Buchta (Grazer

Park Club) und Fabian Gruber

(TC Kindberg) die beiden amtierenden

Freiluft-Landesmeister

am Start. Bei den Damen zählt

neben Buchta aber auch die

mehrfache AK-Landesmeisterin

Kerstin Peckl (GAK Tennis) sowie

Youngster Niki Kollaritsch

(Grazer Park Club) – die zusammen

mit Marlene Hermann

vom TV Gleisdorf erst kürzlich

die Bronzemedaille im Doppel

bei den Österreichischen

Jugendmeisterschaften holte –

zum Favoritenkreis.

Ein Tennis-Leckerbissen ist

auch der Herren-Wettbewerb.

Fabian Gruber gilt als Favorit,

aber auch Ambros Morbitzer

(spielte gestern gegen Lukas

Klampfl) konnte sich in der

Vergangenheit schon über Gold

freuen. Auch Emil Pristauz und

Moritz Kreuzer (TK Gratkorn)

und Jonas Kolonovics (GAK)

– bei ihm geht es heute um 20

Uhr weiter – sind als vielversprechende

Jung-Talente nicht zu

unterschätzen.

Internationales Flair

Das Feld ist jedenfalls eng: „Das

hochkarätige Starterfeld verspricht

Spannung und Tennis auf

höchstem Niveau. Stuhlschiedsrichter

bei den Finalspielen komplettieren

das internationale Flair.

Das wird ein Tennisfest“, so STTV-

Präsident Rudolf Steiner mit einem

Blick Richtung Halbfinale

und Finale. Die Halbfinalspiele

finden am 3. September ab 14

Uhr statt, die Finalspiele der Damen

am 4. September um 14.30

Uhr, die der Herren im Anschluss

um 16 Uhr. Am selben Tag geht es

auch bei den Senioren und den

Special Olympics um Titel. Die

Siegerehrung findet ebenfalls am

Samstag ab etwa 18.30 Uhr statt,

im Anschluss feiert der TC LUV

Graz sein Vereinsfest.

EM-Erfolgstrainer Franco Foda

gab seinen Kader bekannt. GEPA

Nationalteam:

Fodas Kader

■ Teamchef Franco Foda gab

diese Woche den Kader für die

WM-Qualifikationsspiele bekannt.

Nicht dabei sind die verletzten

Sasa Kalajdzic und Stefan

Lainer, Valentino Lazaro

wurde wegen seiner Situation

bei Inter Mailand nicht berufen.

Marcel Sabitzer ist dabei.


38 grazer sonntag

www.grazer.at 29. AUGUST 2021

SO ISST GRAZ

Das Café Schmiedt serviert ...

... Pljeskavica mit

Schafskäse gefüllt

Damir Matic serviert seine

eigene Pljeskavica-Kreation. KK (2)

Seit einigen Jahren kocht Damir Matic,

gebürtiger Kroate und mittlerweile als

brennender Sturm-Fan in der Grazer Szene

bekannt, als Wirt im Café Schmiedt am

Kapaunplatz in der Grazer Innenstadt auf.

Seine Spezialität ist die kroatische Küche,

die er mit all ihren Feinheiten und Raffinessen

jedes Mal aufs Neue auf die Teller

bringt. Ein bisschen Urlaubs-Sommerfeeling

mitten in Graz. Nicht fehlen dürfen

natürlich kroatische Klassiker wie das

Nationalgericht Ćevapčići, die berühmten

Pljeskavica (in Serbien als das Nationalgericht

bezeichnet) oder kroatische Grillplatten

für zwei.

Dabei verleiht

Matic seinen

Kreationen

gerne eine

Besonderheit,

so wie

in diesem

Rezept. FAB

Zutaten:

Für 4 Personen: 800 g Rinderfaschiertes,

1 Zwiebel, Salz, Pfeffer, 200 g

Schafs käse; für den Djuvec-Reis: 400 g

Reis, 3 Paprika (rot, gelb und grün),

6 Tomaten, 2 Zwiebeln, Vegeta, Salz,

Pfeffer; 2 EL Ajvar

Zubereitung:

Das Faschierte mit den gehackten

Zwiebeln und den Gewürzen vermischen

und vier Laibchen formen. Den

Schafskäse in die Mitte legen und eine

Roulade formen. Das Ganze circa zehn

Minuten anbraten und immer wieder

nachdrehen, danach ein bisschen bei

geringer Hitze rasten lassen. Für den

Djuvec-Reis: Den Reis kochen, das

Gemüse in einer Pfanne saftig dünsten

und beides miteinander vermischen.

Die fertige Roulade mit dem Reis, Ajvar

und frischen Zwiebeln anrichten.

GRAZWORTRÄTSEL

Grazer aus

dem zweiten

Stadtbezirk

(2 Wörter)

Symbol

für Übersinnliches

unvergessene

Grazer

Entertainerin

(2 W.)

Verlängerrung

der

Schönaugasse

italien.

für

"drei"

Christopher

Drexler, Johann

Seitinger

& Co.

natürliches

Heilmittel

einzig,

ausschließlich

entzückt,

euphorisch,

hochgestimmt

Sprache

der alten

Römer

am Ziel

rechtens

9

5

4

zweitgrößte französische

Stadt Österreichs

Sackpfeife

ehem. Sitz

Erzherzog

Johanns

("Palais ...")

Grazer Dombaumeister

† 1493

(Hans)

männlicher

Vorname

großer

Papagei

deutsche

Illustrierte

frz. für

"Nacht"

Hauptstadt

Marokkos

Schuppenkriechtier

erwähnen,

behaupten

Blau des

Himmels

13

ein

Tongeschlecht

1

10

auf

keinem

Fleck

der Erde

ehem. steir.

Kombinierer

Kosename

für Matthias

KFZ-Kz. für

Slowenien

US-Basketballliga

Kobold,

Zwerg

Abk. für

"Samstag"

Erbfaktor

spanischer

Freudenruf

griechischer

Hirtengott

11

wie bei einem

Vulkanausbruch

immer

8

nichtig,

leer

Handelsvertreter

2

engl. für

"eingeschaltet"

14

"Das ... ist

der Feind

des Guten."

italien.

für

"zwischen"

Stufe der

oberen

Kreide

Piktogramm

meine

Wenigkeit

Auswahl

der Besten

Vorsilbe

für

"Ohr"

"... sind

Schall

und

Rauch."

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

15

7

italien.

Kurort in

Ligurien

(San ...)

öst. Presseagentur

Abk. für

"auf Probe"

eisern, unbeugsam

12

Hang in

Abwärtsbewegung

Probeaufnahmen

machen

Abk. für

"Bistum"

Vorsilbe für

"zurück"

modern,

modisch

Vorbeugung,

Verhütung

wegen,

aufgrund

3. Ton

der Tonleiter

Lösung der Vorwoche: Eisbruendlhoehle Rätsellösungen: S. 33

Aktuelles Lösungswort:

6 8 9 2

7 1 9 4

3 4 6 7

6 7 4

7 3 5

2 9

1 2 8 3

5 2 7

SUDOKU

8 5

1140

Und so geht’s!

steiermark

schau

Die Ausstellung

des Landes

10.04.–31.10.2021

steiermarkschau.at

Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift

spitzen, los geht’s.

Viel Spaß! Ein Projekt von: powered by:

Partnerin:

G E W I N N S P I E L

3 x 2 Karten

für die Steiermark

Schau zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 1. 9. 2021. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind mit

der Veröffentlichung einverstanden.

12 13 12 14 15

6

3


29. AUGUST 2021 www.grazer.at grazer sonntag

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 29. AUGUST

Dachtheater

Im Frida und Fred Kindertheater

geht es heute wieder lustig zu.

Das Dachtheater findet heute

um 16 Uhr statt und dreht sich

um die Schnecke Gina, die nur

ihr Gemüsebeet kennt. Als es

auf einmal nicht mehr regnet,

beschließt Gina, ein Regenritual

zu tanzen. Das hätte sie besser

nicht gemacht... Diesmal ist die

Theatervorstellung für Kinder ab

zwei Jahren geeignet.

Altstadtrundgang

Auch heute findet in Graz wieder

der beliebte Altstadtrundgang

statt. Um 14.30 Uhr geht es los,

Treffpunkt ist im Büro von Graz

Tourismus in der Herrengasse 16.

Bei dem Rundgang kann man die

engen Gassen, die imposanten

Bauten und die moderne Architektur

genauestens bewundern. Der

Rundgang dauert 1,5 Stunden, der

reguläre Preis beträgt 13,50 Euro,

ermäßigte Tickets für Studenten,

Senioren und Personen mit Behinderung

kosten 10 Euro. Kinder im

Alter von 6 bis 15 Jahren zahlen 7

Euro.

Badminton-Staatsmeisterschaft

Heute sind die Semifinal- beziehungsweise

Finalspiele der Österreichischen

Staatsmeisterschaften

im Badminton. Dabei werden die

stärksten österreichischen Spieler

in den Disziplinen Herreneinzel

und -doppel,

Damen einzel und

-doppel sowie

Mixed um die

Titel und Medaillen

kämpfen.

Der Eintritt ist

frei, es gilt für

Besucher die 3G-

Regel. Wer schon

immer mal

Badminton

live

erleben

STADT-

FÜHRUNG

14.30 Uhr

Graz

Tourismus

Der heutige Tag eignet sich perfekt, um Graz bei einer Stadtfüh-

rung nochmal von Neuem kennenzulernen. GETTY (3), TOM LAMM, FURIAN UND SEIDL

oder die Sportart kennenlernen

wollte, sollte sich diese Chance

nicht entgehen lassen. Das Event

startet um 9 Uhr im Raiff eisen-

Sportpark.

RADtouren Graz Nord

Wer Graz einmal aus einer anderen

Perspektive kennenlernen möchte,

kann dies heute bei einer Radtour

machen. Gemeinsam mit den

GrazGuides wird im Zuge des

Sportjahres Graz sportlich mit

dem eigenen Rad erkundet. Dabei

lernen die Teilnehmer die Grazer

Sportvereine kennen, probieren

neue Sportarten aus und erfahren

dabei die außergewöhnlichsten

Anekdoten, die Graz zu „der

Sportstadt“ machen. Die heutige

Tour führt durch Graz Nord. Start

39

WOHIN AM SONNTAG

ist beim GAK-Tennisclub, von dort

geht es über das Stukitzbad und

den Bezirkssportplatz Andritz in

das Golfzentrum Andritz. Danach

geht es weiter in den Ballpark

Graz-Weinzödl, den Trialpark

Graz-Weinzödl, den Klettergarten

Kanzel bis hin zum Fußballtrainingszentrum

Weinzödl, bevor die

Tour am Mur Beach endet.

Unterwegs im Friendly Alien

Seit der Friendly Alien 2003 in

Graz landete, prägt er mit seiner

besonderen biomorphen Architektur

nicht nur das Bild der

steirischen Landeshauptstadt mit,

sondern strahlt weit über deren

Grenzen hinaus und sorgt auch international

für Furore. Die Bubble

mit der blauen Haut, die Needle,

ein Reiselift, begehbare Wände,

eine Dachterrasse mit grandioser

Aussicht und vieles mehr: Dieser

Rundgang zur Architektur des

Kunsthauses beschreibt nicht nur

dessen wesentliche Elemente,

sondern führt auch an Orte, die

normalerweise für Besucher nicht

zugänglich sind. In kleinen Gruppen

erkunden die Teilnehmer seine

ungewöhnliche Gestalt, Architektur

und Entstehung.

Beach-Handballturnier

Zur Feier des Aufstiegs in die

Bundesliga veranstaltet die

Handball-Damenmannschaft

vom UHC Graz heuer das 1. UHC

Beach-Handballturnier in Graz.

Das Turnier startet am 28. August

und findet

noch

heute in

der Auster

statt. Heute

ist der

Jugendbewerb

von U10

bis U16.

Regional kaufen, regional werben!

175.000 ZEITUNGEN jeden Sonntag

200.000 NUTZER/Monat auf www.grazer.at

1Million IMPRESSIONEN/Monat auf www.grazer.at

24.500 FACEBOOK ABONNENTEN

23.000 E-PAPER IMPRESSIONEN täglich

Mediadaten

www.grazer.at

In voller Stärke für Sie und Ihre Zielgruppe.

Regional werben, regional kaufen!


NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG

DAMEN

STATT € 39.99*

12.–

HERREN

–69%

WANDERRUCKSACK HIKER 25

Verstellbarer Rückengurt • seitliche Netztaschen • großes Innenfach •

Volumen: 25 Liter

STATT € 79.95*

29.

–63%

ERÖFFNUNGS-

ERÖFFNUNGS-

PREIS

PREIS

STRICKJACKE FERINGE

Weich • bequem • wärmend • wasserabweisend • PFC-freie DWR-Beschichtung

• durchgehender Frontreißverschluss mit Kinnschutz

HERREN

HIKINGSCHUH KYNTHOS

Atmungsaktives Mesh/ Synthetik Obermaterial • wasserdichte GORE-TEX

Membran • Contagrip® Außensohle • SensiFit Technologie • Gr. Da.: 36 2/3-41

1/3, Gr. Hr.: 40-48

DAMEN

STATT € 139.99*

69.–

DAMEN

–50%

STATT € 219.99*

99.–

–55%

HERREN

GORE-TEX JACKE MINIMALIST

Wasserdicht • winddicht • atmungsaktiv • leicht verstaubar • Kapuze mit

Kordelverstellung

ERÖFFNUNGS-

PREIS

ERÖFFNUNGS-

PREIS

NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU

*STATT = vom Lieferanten/Hersteller unverbindlich empfohlener Verkaufspreis – bei Set-Angeboten = die Summe der einzelnen Stattpreise.


NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG

NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG

HERREN LAUFKOMBI

Set bestehend aus: • Shirt: P.Blue Tee (S–XXL) • Short: P.Blue Short (S–XXL)

STATT € 499.99*

349.–

–22%

KOMBI

HERREN

PREIS

CROSSTRAINER STARFIT C100

24 Widerstandsstufen • 20 Trainingsprogramme • max.

Widerstand: 300W • max. Belastung: 120 kg

STATT € 84.98*

44.–

–48%

PREIS

STATT € 129.99*

79.–

–39%

LAUFSCHUH TECH RUN VAYGO

TRUFUSE Dämpfung • Pronationsstütze • atmungsaktives Mesh Obermaterial •

Größen: Damen 36–42, Herren 41-–48

STATT € 399.99*

229.

–42%

ERÖFFNUNGS-

ERÖFFNUNGS-

ERÖFFNUNGS-

ERÖFFNUNGS-

PREIS

GPS MULTISPORT SMARTWATCH

FORERUNNER 935

Highend GPS Multisport Smartwatch mit vielen

Sportprofilen • Pulsmessung am Handgelenk •

Barometrischer Höhenmesser • Farbdisplay

SICHERE DIR JETZT EINEN

GRATIS ERIMA MINIBALL!

NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU

DAMEN

PREIS

HERREN

UNSER SPECIAL FÜR KIDS: 200 BÄLLE GRATIS

HERVIS SCHENKT DEN ERSTEN 200 KIDS

IM NEUEN STORE IM MURPARK EINEN ERIMA MINIBALL

NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG NEU ERÖFFNUNG

Angebote in diesem Flugblatt gültig im Hervis Store 8041 Graz, MURPARK, Ostbahnstr. 3 solange der Vorrat reicht, längstens bis Samstag, 04.09.2021.

Nicht mit anderen Rabatten und Aktionen kombinierbar. Preise in Euro inkl. MwSt. Irrtümer, Satz- und Druckfehler vorbehalten.

*STATT = vom Lieferanten/Hersteller unverbindlich empfohlener Verkaufspreis –

bei Set-Angeboten = die Summe der einzelnen Stattpreise. •

In allen unseren Hervis Sport-Stores können Sie auch bargeldlos einkaufen!

www.hervis.at

/hervissports.at

hervis_sports

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!