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GASTRO das Fachmagazin 09/21

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Ausgabe 9, September 20<strong>21</strong>, 38. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & <strong>GASTRO</strong> Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien, Coverfoto: Lumixera / Adobe Stock<br />

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STAR-Burger<br />

Art. 1600


06.–10. NOV<br />

MESSEZENTRUM SALZBURG<br />

20<strong>21</strong><br />

GASTMESSE.AT<br />

51. INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR <strong>GASTRO</strong>NOMIE UND HOTELLERIE<br />

ALLES FÜR DEN<br />

G A S T


9/20<strong>21</strong><br />

Vielfalt statt Einfalt<br />

Regional, saisonal, bodenständig,<br />

authentisch.<br />

Die Begriffe für die heimische<br />

Küche sind eindeutig<br />

festgelegt. Und <strong>das</strong> ist<br />

auch gut so. Denn den Gästen<br />

schmeckt’s, Gastronomen<br />

und Landwirte profitieren<br />

und man weiß, was<br />

auf den Tisch kommt. Aber<br />

ganz ehrlich: Was wäre<br />

die gute österreichische Küche so ganz<br />

ohne fremden Touch? Bei aller Heimatverbundenheit<br />

dann vielleicht doch ein<br />

bisschen eintönig. Auch wenn die heimischen<br />

Küchenchefs ständig an neuen<br />

und innovativen Kreationen feilen. Also<br />

ja, der fremdländische Einschlag tut gut<br />

und weckt Neugierde – genau aus diesem<br />

Grund haben wir uns in den vergangenen<br />

Ausgaben mit der Ethno-Küche beschäftigt.<br />

Im dritten Teil unserer Serie haben<br />

wir uns mit der fernöstlichen Richtung<br />

beschäftigt und gar Feines entdeckt.<br />

Nicht nur, <strong>das</strong>s die Gewürzkompositionen<br />

des asiatischen Raums mittlerweile<br />

auch fixer Bestandteil in heimischen<br />

Küchen sind und so manches einfache<br />

Gericht zu kulinarischen Höhenflügen<br />

bringen, sind wir auf Gastronomiebetriebe<br />

gestoßen, die Alpine Küche mit asiatischer<br />

verbinden, was zu spannenden<br />

Kreationen führt. Und <strong>das</strong> Ganze mit vorwiegend<br />

regionalen Produkten, was wiederum<br />

unseren heimischen Produzenten<br />

zugutekommt.<br />

Wir haben uns aber auch andere Themen<br />

angesehen, wie zum Beispiel die<br />

Wintereindeckung: Denn auch wenn<br />

EDITORIAL 3<br />

sich der Sommer noch nicht<br />

ganz geschlagen gibt, so<br />

schaut der Winter tatsächlich<br />

schon hinter der Ecke<br />

hervor. Zwar noch ganz zaghaft,<br />

aber für die Gastronomie<br />

wird es trotzdem Zeit,<br />

sich mit der Hütteneindeckung<br />

zu beschäftigen.<br />

Am 1. Oktober wird der<br />

20. Tag des Kaffees zelebriert<br />

und was sich manche Unternehmen<br />

dazu einfallen lassen, lesen Sie im<br />

aktuellen Heft genauso wie umfassende<br />

Informationen zum Bierland Österreich.<br />

In unserem neuen Ressort Tourismus<br />

haben wir den Tourismusregionen hinsichtlich<br />

ihrer Herbstkonzepte auf den<br />

Zahn gefühlt und sind natürlich unweigerlich<br />

beim Wandern und Radfahren<br />

gelandet. Einmal abgesehen davon, <strong>das</strong>s<br />

sich beide Bereiche durch Kampagnen<br />

seit Jahren im Aufwind befinden, sind<br />

sie in touristisch unsicheren Zeiten eine<br />

sichere Bank. Bei Wander- und Radwegen<br />

wird inszeniert, jedes Wegerl muss<br />

ein Thema haben. Zu bemerken ist aber<br />

schon, <strong>das</strong>s der Trend weg geht von aufgesetzten<br />

Motiven und hin zu Authentischem.<br />

Man zeigt, was man hat und gibt<br />

dem Ganzen ein Thema.<br />

Ein fixes Thema in unserem Magazin<br />

wird künftig auch der Bereich Architektur<br />

mit dem Fokus auf Hospitality sein,<br />

den wir diesmal mit einem besonderen<br />

Gustostückerl an Symbiose zwischen<br />

alt und neu präsentieren. Lassen Sie sich<br />

überraschen!<br />

Ihr Kurt HEINZ<br />

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Teilstücke enge Gewichtsgrenzen. Das<br />

Fleisch vom Jungstier lassen wir mindestens<br />

10 Tage vorreifen. Perfekte<br />

Qualität zum besten Preis.


4 INHALT<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Bereit für den Winter<br />

Jenseits von Chop Suey<br />

Aktuell & angesagt<br />

Food 22 bis 53<br />

Foto: Andrea Jungwirth Foto: Katrin Schedler<br />

Damit sich die Gäste jedoch den<br />

Kaiserschmarren und Co. auf den<br />

Bergen schmecken lassen können,<br />

sind logistische Meisterleistungen<br />

notwendig.<br />

Seite 14<br />

Personelles<br />

Impressum & Vorschau<br />

Ein guter Start in den Tag<br />

Seite 129<br />

Seite 130<br />

Gesund, süß, salzig oder exotisch?<br />

Wenn es um <strong>das</strong> Frühstück geht,<br />

gibt es keine allgemein gültige<br />

Antwort darauf, was auf den Tisch<br />

kommt.<br />

Seite 24<br />

Das gute Gebäck<br />

Die Vielfalt an Gebäck- und Brotsorten<br />

ist so groß wie noch nie.<br />

Seite 32<br />

„Veganer sind nicht unsere<br />

Zielgruppe“<br />

Wer schon zeitig in der Früh Lust<br />

auf ein Gulasch und ein Bier hat,<br />

der findet etwa im Wiener Gasthaus<br />

Mehler eine empfehlenswerte<br />

Anlaufstelle.<br />

Seite 41<br />

Food<br />

Cold drinks 54 bis 73<br />

Foto: Feuerstein Nature Family Resort<br />

Die chinesische Küche kann viel<br />

mehr als Glutamateintöpfe oder<br />

gebackenes Huhn süß-sauer.<br />

Seite 42<br />

Frauenpower in der<br />

Männer-Domäne<br />

Wenn eine Frau sich in einer Männer-Domäne,<br />

wie dem Kochhandwerk,<br />

erfolgreich behaupten kann,<br />

dann muss sie gut sein.<br />

Seite 52<br />

Regionalität wird immer<br />

wichtiger<br />

<strong>GASTRO</strong> sprach mit Mag. Florian<br />

Berger, neuer Geschäftsführer des<br />

Verbandes der Brauereien Österreichs.<br />

Seite 56<br />

Klein aber oho<br />

Auf die Größe kommt es manchmal<br />

eben doch an – etwa bei den<br />

Miniaturen, die vor allem in der<br />

Kommunikationsgastronomie, im<br />

Après-Ski-Bereich oder bei Festen<br />

aller Art für den unkomplizierten<br />

Spaß zwischendurch sorgen.<br />

Seite 66<br />

SALON Weine als<br />

„Staatsmeister“<br />

Im SALON Österreich Wein werden<br />

seit über 30 Jahren jeweils die<br />

besten Vertreter in den unterschiedlichen<br />

Sorten präsentiert.<br />

Seit kurzem stehen die 2020er-<br />

Sieger fest.<br />

Seite 72<br />

Hot drinks 74 bis 89<br />

Non food 90 bis 111<br />

Echter Kaffeegenuss ist<br />

nachhaltig<br />

Bereits zum 20. Mal wird heuer am<br />

1. Oktober der „Tag des Kaffees“<br />

gefeiert.<br />

Seite 76<br />

Heiße Schokolade<br />

Kaum ein anderes Getränk wärmt<br />

so Körper und Seele wie eine Tasse<br />

heiße Schokolade.<br />

Seite 84<br />

Sauber aufgedeckt<br />

Ob im Beisl am Eck, in der Edelgastronomie<br />

oder in der Werksküche:<br />

Ein sauberes Gedeck ist die<br />

Basis jeder Tischkultur. Gewerbespülmaschinen<br />

zählen daher<br />

zum wesentlichen Inventar jedes<br />

Gastro-Betriebs.<br />

Seite 92<br />

Keine abgehobene Kulinarik<br />

am Flughafen Wien<br />

Josef Donhauser versorgt mit<br />

seiner Gastronomiegruppe DoN,<br />

dem größten privat geführten Cateringunternehmen<br />

Österreichs,<br />

die Passagiere in den Flughafen-<br />

Lounges in Wien-Schwechat.<br />

Seite 98<br />

Foto:Tchibo<br />

Foto: Yaroslav Pavlov / Adobe Stock


9/20<strong>21</strong> INHALT<br />

5<br />

Non food<br />

Foto: Rawpixel.com / Adobe Stock<br />

So wird <strong>das</strong> Hotelbett<br />

allergikerfreundlich<br />

An die 20 Prozent der Menschen<br />

leiden an Allergien, Tendenz steigend.<br />

Das bringt auch Handlungsbedarf<br />

für die Hotellerie.<br />

Seite 102<br />

Cash ist oft nicht mehr fesch<br />

Dass nur Bares Wahres ist, gilt<br />

schon lange nicht mehr. Nicht<br />

zuletzt hat Corona einen weiteren<br />

Anstoß für die steigende Beliebtheit<br />

von Kreditkarten & Co.<br />

geliefert.<br />

Seite 104<br />

„Fernostküche“ auf dem Tisch<br />

Schon der Name „Fernostküche“<br />

lässt vermuten, <strong>das</strong>s es sich bei<br />

den Speisen und Getränken, die<br />

in diese Kategorie fallen, um nicht<br />

alltägliche Spezialitäten handelt.<br />

Seite 107<br />

Tourismus & Hotellerie 112 bis 127<br />

Foto: OÖ Tourismus GmbH-Stefan Mayerhofer Foto: Archiv MTG, Gert Perauer<br />

Alles ist möglich, nix ist fix!<br />

Die Touristiker üben sich in Zurückhaltung,<br />

wenn es um Details<br />

zu ihren Herbstkonzepten geht.<br />

Seite 114<br />

Der Weg ist <strong>das</strong> Ziel!<br />

Und er muss ein Thema haben. So<br />

lautet die Kurz-Definition zeitgemäßer<br />

Wander- und Bikeangebote.<br />

Seite 116<br />

Tourismus & Hotellerie<br />

Foto: Hotel Hochschober<br />

Foto: Alexander Koller/Die Wasnerin<br />

Der Hotelchef als<br />

Wanderführer!<br />

Nebst bester Ausstattung ist es<br />

die persönliche Betreuung, die<br />

den Unterschied ausmacht und<br />

ein Themenhotel zum Erfolg führt!<br />

Seite 120<br />

Alt und neu im Einklang<br />

Eine besondere Herausforderung<br />

ist immer die Kombination aus<br />

Altbestand und Neubau, damit<br />

daraus eine harmonische Symbiose<br />

entsteht.<br />

Seite 124<br />

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Der Herbst zeigt<br />

seine wilde Seite<br />

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Kärnten/Osttirol<br />

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6 AKTUELL & ANGESAGT<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Herbst-Kulinarium der<br />

Traunseewirte<br />

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Magazin<br />

Newsletter<br />

Socialmedia<br />

Das Netzwerk<br />

für die<br />

Gastronomie<br />

und Hotellerie<br />

Köstliche Käsestraße<br />

Die „KäseStrasse Bregenzerwald“ ist die<br />

Marke einer ländlichen Region und ein<br />

Netzwerk von Erzeugern und Vermarktern.<br />

Die Philosophie fokussiert dabei auf<br />

die Harmonie von bäuerlichem Qualitätsprodukt<br />

und modernem Marketing. Es<br />

entsteht damit ein ökologisch durchdachtes<br />

und ökonomisch interessantes Erlebnis,<br />

sowohl für Gäste als auch für Einheimische.<br />

Seit 1998 gibt es die KäseStrasse<br />

Bregenzerwald, die verschiedene Straßenzüge<br />

des Bregenzerwaldes umfasst. Rund<br />

180 Mitglieder zählt der „Verein KäseStrasse“.<br />

Im Mittelpunkt stehen die bäuerlichen<br />

Erzeuger: Bauernhöfe mit Hofläden,<br />

Dorfsennereien, Alpsennereien.<br />

Gastliche Träger der Käsephilosophie sind<br />

Hotels, Restaurants, Gasthöfe, Ausflugsund<br />

Jausenstationen. Schon zum dritten<br />

Die Traunseewirte verbindet der malerische<br />

See, die Bergkulisse, die herzliche<br />

Gastlichkeit und vor allem 28 Jahre<br />

Zusammenarbeit mit dem Ziel, gemeinsam<br />

besser und erfolgreicher zu werden.<br />

Mit dem Traunseewirte Donnerstag<br />

wird ein Anlass geboten, die Vielfalt<br />

und Einzigartigkeit dieser Kooperation<br />

mit einem attraktiven Programm<br />

neu zu erleben. Jeden Donnerstag im<br />

Zeitraum von 2. September bis 25. November<br />

20<strong>21</strong> begrüßt immer einer der<br />

Traunseewirte Gäste mit einem Glas<br />

Traunseewirte-Jubiläums- Sekt von Szigeti.<br />

Die Abende werden mit Live-Musik<br />

und Überraschungsgäste umrahmt.<br />

Das Traunseewirte „Sommerfrische“ Package<br />

20<strong>21</strong> ist gültig bis zum 15. November<br />

20<strong>21</strong> und umfasst drei Nächtigungen<br />

inklusive reichhaltigem Frühstück<br />

– bei Anreise am Sonntag sogar vier<br />

Nächte inkludiert –, drei Traunseewirte<br />

Gutscheine zu je 10 Euro zum „Dine<br />

around“ in 13 Mitgliedsbetrieben, einmal<br />

Eintritt im Tierpark Grünau/Almtal, einmal<br />

Eintritt in <strong>das</strong> Kammerhof-Museum<br />

Gmunden oder Ausstellung zu 1.000<br />

Jahre Kloster Traunkirchen und einmal<br />

eine original grüngeflammte Gmundner<br />

Keramik Überraschung. Erhältlich<br />

ab 185 Euro pro Person im DZ. Die Pauschale<br />

ist in jedem der 13 Mitgliedsbetriebe<br />

buchbar.<br />

www.traunseewirte.at<br />

Foto: Michael Gunz - Vorarlberg Tourismus<br />

Mal ist es dieses Jahr so weit – die KäseStrasse<br />

Bregenzerwald, <strong>das</strong> Kleinwalsertal,<br />

der Biosphärenpark Großes Walsertal und<br />

<strong>das</strong> Klostertal laden zu drei Wochen regionaler<br />

Kochkunst ein. Die Herbstgenusszeit<br />

findet von 17. September bis zum 10.<br />

Oktober 20<strong>21</strong> statt.<br />

www.herbstgenusszeit.at<br />

www.kaesestrasse.at<br />

Foto: Traunseewirte


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Maße: L 13,5 x B 6,0 x H 1,5 cm<br />

Gewicht: 80 g, 70 St. / Kt.<br />

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Mini-Croissant Bake-up<br />

Maße: L 11,5 x B 5,0 x H 1,5 cm<br />

Gewicht: 40 g, 130 St. / Kt.<br />

Teigling<br />

Art. 1818*<br />

Buttercroissant Bake Up<br />

Maße: L 11,5 x B 5,8 x H 1,4 cm<br />

Gewicht: 60 g, 180 St. / Kt.<br />

vorgegart<br />

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Art. 1805*<br />

Mini-Butter-Croissant Bake-up<br />

Maße: L 8,5 x B 3,8 x H 1,6 cm<br />

Gewicht: 25 g, 200 St. / Kt.<br />

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Gewicht: 30 g, 180 St. / Kt.<br />

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Lieferung per Tiefkühl-LKW.<br />

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten, Nährwertdeklaration, Allergene,<br />

Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben und anschließend<br />

auf die gewünschten Informationen klicken. Gerne steht Ihnen unsere kostenlose Service-Hotline 0800/202084 für weitere<br />

Informationen zur Verfügung. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Keine Haftung für Druckfehler.<br />

Bei den Produkt bildern handelt es sich teilweise um Servierbeispiele.<br />

www.edna.at<br />

8 AKTUELL & ANGESAGT<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Handelshaus Wedl lädt zu Hausmessen<br />

Das Handelshaus Wedl mit 70 namhaften<br />

Ausstellern stellt ein umfangreiches<br />

Sortiment bei den Wedl Hausmessen<br />

in Innsbruck, Salzburg und Villach<br />

vor. Das Tiroler Familienunternehmen<br />

führt seine Kunden an jeweils zwei Messetagen<br />

durch die breite Welt der Kulinarik.<br />

Das rot-weiß-rote Familienunternehmen<br />

bereitet sich gemeinsam<br />

mit Hotellerie und Gastronomie auf die<br />

kommende Wintersaison vor. „Im Sinne<br />

unserer Kunden nehmen wir den Optimismus<br />

aus der Sommersaison in den<br />

bunten Herbst mit. Wir stehen daher in<br />

den Startlöchern, um Gastronomen auf<br />

der Messe mit spannenden Aktionsangeboten,<br />

Verkostungen sowie interessanten<br />

Naturalrabatten zu überraschen“, so<br />

Lorenz Wedl, Teil der Geschäftsführung<br />

des Handelshaus Wedl. Das Angebot<br />

führt dabei durch die Wedl Genusswelt<br />

und reicht von regionalen Highlights bis<br />

hin zu exklusiven Delikatessen.<br />

Weitere Informationen und <strong>das</strong> detailierte<br />

Programm unter www.wedl.<br />

com/messe.<br />

Lorenz Wedl, Sprecher und Geschäftsführung<br />

des Handelshauses WEDL.<br />

Fotos: Wedl<br />

Foto: Nikolaus Faistauer<br />

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Einem Teil<br />

dieser Ausgabe<br />

von <strong>GASTRO</strong><br />

liegt eine<br />

Beilage der<br />

+ 49 (0) 52 31 / 45 820 - 0<br />

Firma HS/3 bei.<br />

HS/3 Support<br />

Unser HS/3 Support-Team freut sich über jeden<br />

Kundenanruf – auch an Wochenenden und Feiertagen.<br />

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Erfahrene HS/3-Trainer schulen unsere Neukunden<br />

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Wir beraten Sie gerne persönlich!<br />

Dieser Ausgabe<br />

von <strong>GASTRO</strong><br />

liegt eine<br />

Beilage der<br />

Firma Edna bei.<br />

Kulinarische Nächte<br />

in Bad Kleinkirchheim<br />

Sie kochen mit Leidenschaft. Die Köche<br />

der zwölf teilnehmenden Betriebe<br />

aus der Region Bad Kleinkirchheim<br />

wollen gemeinsam mit den Genussland<br />

Kärnten Produzenten die Kulinarischen<br />

Nächte zu einem Gipfeltreffen des guten<br />

Geschmacks machen. Vom 17. September<br />

bis 9. Oktober werden bei den Kulinarischen<br />

Nächten jedes Wochenende raffinierte<br />

Themen-Menüs serviert. Während<br />

<strong>das</strong> Fünf-Gang-Menü die Geschmacksnerven<br />

verwöhnt, sorgt Live-Musik für<br />

den dazugehörigen Ohrenschmaus. Spitzenweine<br />

aus Kärnten sollen <strong>das</strong> regionale<br />

Geschmackserlebnis abrunden.<br />

Was die Kulinarischen Nächte der<br />

Region Bad Kleinkirchheim besonders<br />

macht ist, <strong>das</strong>s sich alles um Regionalität<br />

und authentische Geschmacksvielfalt<br />

dreht. 24 Produzenten von Genussland<br />

Kärnten liefern die Zutaten für 27<br />

besondere Menüs. Ob Jäger, Gärtner, Fischer,<br />

Landwirt oder Genusshandwerker:<br />

Sie haben sich hohen Qualitätsstandards<br />

verschrieben, und dieser Unterschied soll<br />

sich im Geschmack ihrer Lebensmittel<br />

zeigen. www.kulinarischenaechte.at<br />

Foto: BRM - Johannes Puch


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9/20<strong>21</strong><br />

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der Regionalität<br />

echt und ehrlich<br />

serviert!<br />

Der Trend zur Regionalität ist auch<br />

in der Gastronomie immer stärker<br />

spürbar, mehr Gäste fragen aktiv<br />

nach der Herkunft der verwendeten<br />

Produkte. Das Genussland Oberösterreich<br />

hat <strong>das</strong> klare Ziel, Regionalität<br />

bei der Lebensmittelherkunft auch in der<br />

Gastronomie fix zu verankern. Gemütliche<br />

Wirtshäuser bis zu gehobenen Restaurants<br />

sind Teil der Genussland-Gastro-Initiative<br />

und zeichnen sich durch<br />

besonderes Engagement für Regionalität<br />

und eine tiefe Verbundenheit mit der<br />

jeweiligen Region aus. Genusslandwirte<br />

und –wirtinnen sind wichtige Botschafter<br />

des kulinarischen Genusses in Oberösterreich.<br />

Was hat der Wirt davon?<br />

Vorteile für den Wirt:<br />

› Umfangreiche Mediale Präsenz in <strong>GASTRO</strong> und OÖ Nachrichten<br />

› Bewerbung auf den Social Media Kanälen Genussland OÖ,<br />

Schmecks, OÖN und <strong>GASTRO</strong><br />

› Spezielle Werbemittel und Give-aways für den Aktionszeitraum<br />

September bis Oktober<br />

› 1 Gewinner pro Region aus insgesamt 5 Regionen (Mühlviertel,<br />

Salzkammergut, Innviertel, Hausruckviertel, Traunviertel)<br />

› Die Gewinner nominieren ihren Lieblingsproduzenten und<br />

gemeinsam nehmen sie an der Abschlussgala im Raum Linz teil<br />

› Gewinner und ihre Produzenten werden prominent mit eigener<br />

Story in <strong>GASTRO</strong>, OÖN und Social Media Kanälen vorgestellt<br />

Vernetzung als Unterstützung<br />

Beste Küche gelingt nur mit den allerbesten<br />

Zutaten aus Oberösterreich! Unsere<br />

Genussland-Wirte beziehen diese aus<br />

heimischer Produktion. Egal, ob Fleisch,<br />

Fisch, Milchprodukte oder Getreide: Die<br />

Wertschöpfung der verwendeten Produkte<br />

bleibt in der Region und trägt somit<br />

positiv zur Förderung der heimischen<br />

Landwirtschaft und Wirtschaft bei.<br />

Die nötige Unterstützung hierfür liefert<br />

die Genussland-<strong>GASTRO</strong>-Initiative<br />

durch die Vernetzung regionaler Produzenten<br />

und Wirte.


9/20<strong>21</strong><br />

GENUSSLAND OBERÖSTERREICH<br />

11<br />

ehrlich-Wirte Kampagne<br />

Qualität aus Überzeugung<br />

Genussland Oberösterreich-Wirte sind<br />

Vorzeigebetriebe für qualitäts- und herkunftsgesicherte<br />

Speisen. Sie sind überzeugt<br />

von der Qualität der oberösterreichischen<br />

Produkte und setzen daher<br />

schon seit jeher auf Regionalität bei ihren<br />

Gerichten. Sie erfüllen hohe Anforderungen<br />

in Sachen Transparenz, Herkunft<br />

und Qualität.<br />

AMA GENUSS REGION als<br />

Herkunftsgarant<br />

100 Prozent der Genussland-Wirte sind<br />

mit dem Gütesiegel AMA GENUSS<br />

REGION qualitäts- und herkunftsgeprüft.<br />

Sie werden regelmäßig von externen<br />

Kontrollstellen überprüft. Die<br />

Hauptrohstoffe Fleisch, Milch und Milchprodukte,<br />

Eier, Obst und Gemüse sowie<br />

Wild und Fisch werden regional eingekauft.<br />

Dazu Landesrat Max Hiegelsberger:<br />

„Das Ziel ist klar: Wie beim Wein<br />

längst Usus, soll auch beim Schnitzel die<br />

Herkunft klar erkennbar sein. Zum Vorteil<br />

der heimischen Produzenten, aber<br />

auch zum Vorteil der Gastronomen. Regionale<br />

Lebensmittel ermöglichen eine höhere<br />

Wertschöpfung für alle Beteiligten.“<br />

Die einfach-echt-ehrlich-Wirte-Challenge:<br />

Genussland OÖ sucht die besten Wirte und ihre Produzenten, die Regionalität in den Speisen einfach,<br />

echt und ehrlich leben.<br />

Gemeinsam mit den OÖNachrichten startet ein Wettbewerb, wo regionale Speisen, den Wirten<br />

und deren bäuerlichen und gewerblichen Produzenten eine Bühne geboten wird.<br />

Gäste können regionale Speisen ihres Lieblingswirten fotografieren und auf www.nachrichten.<br />

at/genussland bis zum 13. Oktober 20<strong>21</strong> hochladen. Gerne können die Fotos auch auf Facebook,<br />

Instagram und Twitter mit dem Hashtag #einfachechtehrlich geteilt werden. Schafft es der Gastronom<br />

durch die Qualitätskontrolle der Genuss-Jury, sichern sich die Teilnehmer 1 von 5 Gutscheine<br />

im Wert von 150 €.<br />

Bezahlte Einschaltung<br />

info<br />

Weil geteilter Genuss gleich doppelter Genuss ist, gehen die Gewinner-Wirte natürlich nicht leer<br />

aus! Eine Genuss-Jury wählt schlussendlich die besten 5 Genussland-Wirte aus. Die gekürten fünf<br />

Sieger aus den vier Vierteln plus dem Salzkammergut werden mit ihren Speisen und Lieblingsproduzenten<br />

umfangreich in den OÖNachrichten und dem <strong>Fachmagazin</strong> Gastro – Print und Online<br />

- präsentiert. Zusätzlich erhalten die Sieger-Gastronomen und ihre Produzenten einen exklusiven<br />

Platz für die Gala im Raum Linz.


12 HOTEL-NEUERÖFFNUNGEN SÜDTIROL<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Geradlinige Architektur im Aeon<br />

Hideaway.<br />

Fotos: HannesNiederkofler/aeon<br />

Im Fontis Eco Farm dominiert die Natur.<br />

Foto: Daniel Demich/Fontis<br />

Foto: LorenzMasser/Fontis<br />

Vom Acker auf den Teller<br />

Auf der Eco Farm des neuen Fontis eco<br />

farm & suites, <strong>das</strong> seit 1. Juli geöffnet<br />

ist, gehen die Gäste mit der Natur auf<br />

Tuchfühlung.<br />

Kräuter, Beeren, Blumen und ganz viel<br />

Gemüse dürfen Feinschmecker hier nicht<br />

nur kosten, sondern auch fleißig umgraben,<br />

säen und ernten. Am Feld mitzuarbeiten<br />

erdet und bringt einen mit der Natur<br />

und sich selbst in Verbindung.<br />

Mitten im UNESCO Weltnaturerbe<br />

Dolomiten bietet <strong>das</strong> neue Refugium<br />

die Möglichkeit, beim Anbau selbst<br />

Hand anzulegen und dann lokale Produkte<br />

zu ernten. Selbstredend, <strong>das</strong>s sich<br />

die Produkte aus den Anbauflächen am<br />

Frühstücksbuffet wiederfinden, ebenso<br />

wie die frischen Hühner- und Wachteleier<br />

aus dem Hühnerstall. Bienenhonig<br />

von den hauseigenen Bienen, Fruchtaufstriche,<br />

Blüten- und Fruchtsirupe – je<br />

nach Saison werden die Erzeugnisse eingekocht,<br />

nach traditioneller Art verarbeitet<br />

oder frisch serviert. Als wäre <strong>das</strong><br />

nicht genug, liegt direkt vor dem Fontis<br />

die hauseigene Privatfischerei mit 18 Kilometer<br />

befischbarem Gewässer.<br />

Grüne Philosophie<br />

Eco Farming geht in dem neuen Fontis<br />

Hand in Hand mit exklusiver Gastlichkeit<br />

in schönen Suiten und einem traumhaften<br />

green SPA, dem Fontis Naturpark<br />

und einer nachhaltigen Bauweise. Für die<br />

Gäste bedeutet <strong>das</strong> höchste Transparenz<br />

und authentisches Green.<br />

www.farm-fontis.com<br />

Adults only<br />

Ebenfalls in Südtirol und ebenso seit 1. Juli<br />

geöffnet, wartet <strong>das</strong> Aeon Hidea-way auf<br />

ausschließlich erwachsene Gäste.<br />

Das „adults only“ Hotel in Oberbozen<br />

hat <strong>das</strong> local luxury zur Lebensphilosophie<br />

erhoben, was sich in einem<br />

exklusiven Spa und den 15 Zimmern<br />

und Suiten, zum Teil mit Hot Tub,<br />

zeigt. Klein aber fein, lässt sich <strong>das</strong> Angebot<br />

zusammenfassen, denn auch die<br />

Architektur, die auf „noa“, dem in Südtirol<br />

sehr bekannten und preisgekröntes<br />

Architektur- und Designstudio zurückgeht,<br />

ist außergewöhnlich - Stil und<br />

Design definieren sich durch geradlinigen<br />

Luxus. Die Kombination aus dem alten<br />

bäuerlichen Lobis-Hof, in dem sich<br />

jetzt <strong>das</strong> Restaurant befindet, und dem<br />

Neubau mit den Zimmern, machen den<br />

Charme aus. Dass hier auch exklusiv gespeist<br />

wird, versteht sich fast von selbst<br />

– und zwar beim Frühstück bis 12 Uhr<br />

und nachmittags im Hotelbistro oder<br />

auf der Picknickdecke. Auch Picknicken<br />

kann hier luxuriös sein und abends wird<br />

ohnehin nur à la carte aufgekocht.<br />

www.aeon.it


9/20<strong>21</strong><br />

STEUER 13<br />

www.exito.ag<br />

Coronahilfen-Check<br />

Um noch etwaige Anträge für <strong>das</strong> aktuelle Jahr hinsichtlich<br />

Coronahilfen fristwahrend einzubringen, hier ein kompakter<br />

Reminder für Hoteliers und Gastronomen:<br />

WWW.EXITO.AG<br />

Ausfallsbonus Juli - September 20<strong>21</strong><br />

Voraussetzung ist ein Umsatzausfall von mind. 50 % gegenüber<br />

den entsprechenden Kalendermonaten 2019, die max. Höhe<br />

beträgt 80.000 Euro/Monat. Für den verlängerten Ausfallsbonus<br />

besteht eine Deckelung mit der Kurzarbeit, <strong>das</strong> heißt,<br />

die Summe aus Ausfallsbonus und Kurzarbeit darf pro Monat<br />

nicht den jeweiligen Vergleichsumsatz aus 2019 übersteigen.<br />

Antragsfrist ist der 15.11.20<strong>21</strong> für Juli 20<strong>21</strong> (bzw. 15.12.20<strong>21</strong> und<br />

15.1.2022 für August 20<strong>21</strong> und September 20<strong>21</strong>).<br />

GASTHOF HOTEL POST<br />

Verlängerung Verlustersatz Juli - Dezember 20<strong>21</strong><br />

Das Eintrittskriterium für die Monate Juli bis Dezember 20<strong>21</strong><br />

beträgt nunmehr 50% Umsatzausfall (vormals 30%) gegenüber<br />

dem Vergleichszeitraum 2019. Unternehmen aus der Hotellerie<br />

und Gastronomie, die vor Juli 20<strong>21</strong> einen Fixkostenzuschuss<br />

bezogen haben, können ab Juli 20<strong>21</strong> zum Verlustersatz wechseln.<br />

Die Antragstellung für eine erste Tranche (Auszahlung<br />

von 70% des beantragten Verlustersatzes) läuft bis 31.12.20<strong>21</strong>.<br />

Ab 1.1.2022 kann im Rahmen der zweiten Tranche der Rest<br />

bzw. auf Wunsch auch erst dann der gesamte Verlustersatz beantragt<br />

werden. Ende der Antragsmöglichkeit ist der 30.6.2022.<br />

Entgeltfortzahlung für Mitarbeiter in Quarantäne<br />

Für entsprechend dem Entgeltfortzahlungsgesetz bezahlte<br />

Löhne von behördlich abgesonderten (nicht freiwillig abgesonderten!)<br />

Mitarbeitern besteht nach dem Epidemiegesetz<br />

Anspruch auf Vergütung des ausbezahlten Lohns, inklusive<br />

dem Dienstgeberanteil in der gesetzlichen Sozialversicherung.<br />

LBG-Hinweis: Der Verwaltungsgerichtshof hat jüngst bestätigt,<br />

<strong>das</strong>s auch anteilige Sonderzahlungen, unabhängig vom<br />

Auszahlungszeitpunkt, bei der Vergütung zu berücksichtigen<br />

sind. Bitte beachten Sie dies bei der Antragstellung auf Vergütung<br />

(möglich binnen 3 Monaten vom Tag der Aufhebung der<br />

behördlichen Maßnahmen).<br />

GASTHAUS KRAUS<br />

info<br />

Mag. iur. Michaela Perstling, BSc<br />

Steuerberaterin, Unternehmensberaterin<br />

bei LBG Steiermark in<br />

Leibnitz<br />

LBG Österreich GmbH Wirtschaftsprüfung<br />

& Steuerberatung<br />

Wien, Graz, Eisenstadt, St. Pölten,<br />

Linz, Klagenfurt, Salzburg,<br />

Innsbruck und an weiteren 23 Standorten – österreichweit.<br />

Erstkontakt: welcome@lbg.at<br />

Mehr Information: www.lbg.at<br />

Foto: LBG<br />

HUBERTUSHOF<br />

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unsere Produkte vorort.<br />

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14 COVERSTORY<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Bereit für den Winter<br />

Österreich – Land der Berge und Eldorado für Winterfans. Damit sich die Gäste jedoch<br />

den Kaiserschmarren und Co. auf den Bergen schmecken lassen können, sind logistische<br />

Meisterleistungen notwendig. Hütten, Bergrestaurants und Unterkünfte hoch oben müssen<br />

früh genug mit Lebensmitteln eingedeckt werden.<br />

Von Katrin Schedler<br />

Foto: Katrin Schedler


9/20<strong>21</strong> COVERSTORY<br />

15<br />

Foto: Adolf Bereuter/Bregenzerwald Tourismus<br />

Foto: Katrin Schedler<br />

Vom Schnee angezuckerte Landschaften,<br />

eine beschauliche Winterruhe,<br />

charmante Winterorte<br />

mitten im Hochgebirge, urige<br />

Almhütten im glänzenden Weiß und<br />

eine imposante alpine Welt, die zum<br />

Skifahren, Rodeln, Schneeschuhwandern<br />

oder Snowboarden einlädt. Deftige<br />

und wärmende Speisen aus regionalen<br />

Zutaten gezaubert erfreuen die<br />

hungrigen Sportler und sorgen bei Genießern<br />

für kulinarische Glücksmomente.<br />

Ein nach Zimt duftender heißer<br />

Punsch, dazu ein Kekserl und im Hintergrund<br />

<strong>das</strong> Knistern vom Lagerfeuer<br />

lassen <strong>das</strong> Gefühl von Winterromantik<br />

aufkommen. Geht’s Ihnen auch so? Zugegeben,<br />

derzeit fällt es vielleicht noch<br />

manch einem schwer an den kommenden<br />

Winter zu denken, da gerade noch<br />

die Sommersaison am Laufen ist, doch<br />

die kalte Jahreszeit kommt und somit<br />

auch die Hochsaison in Österreichs<br />

Wintersportorten. Damit beim Start alles<br />

rund läuft und die Gäste den Winterzauber<br />

erleben und genießen können,<br />

bedarf es einiges an Vorlaufzeit für<br />

Hoteliers und Gastronomen, um die Betriebe<br />

winterfit zu machen. Da wird geplant,<br />

saniert, eingekauft und die Unterkünfte<br />

werden eingedeckt. Dass dies<br />

manchmal leichter gesagt als getan ist,<br />

zeigt sich vor allem beim „Eindecken“<br />

der Hütten, Almen und Bergrestaurants.<br />

info<br />

Richtig „eindecken“<br />

Ist in der Gastronomie normalerweise<br />

vom Eindecken die Rede, so wird<br />

<strong>das</strong> richtige Platzieren von Besteck auf<br />

dem Tisch – also Vorspeisengabel links,<br />

Vorspeisenmesser rechts, Suppenlöffel<br />

rechts, Hauptspeisengabel links, leicht<br />

erhöht zur Vorspesengabel, Hauptspeisenmesser<br />

rechts, Wasserglas leicht versetzt<br />

neben <strong>das</strong> Weinglas und so weiter<br />

– gemeint. Diese Art des Eindeckens ist<br />

hier jedoch nicht vordergründig, denn<br />

eindecken bedeutet auch „bunkern“, in<br />

größeren Mengen sammeln – worum es<br />

beim Eindecken von z.B. Hütten und Almen<br />

in bzw. viel mehr vor der Winterzeit<br />

schon eher geht. Nicht selten liegen<br />

Hütten, Bergrestaurants und Almen<br />

abgeschieden vom Alltagstrubel in großer<br />

Höhe und diese Lokalitäten zu erreichen<br />

gestaltet sich durchaus abenteuerlich.<br />

Der nächste Supermarkt liegt nicht<br />

gerade ums Eck und ein Großhandel für<br />

Gastronomie ist weit und breit nicht zu<br />

finden. Befahrbare, asphaltierte Straßen<br />

sucht man vergebens, dafür erlebt<br />

man die Natur in all ihrer unverfälschten<br />

Pracht. Naturidylle pur – <strong>das</strong> ist es<br />

was Menschen, und somit auch potentielle<br />

Gäste für bewirtschaftete Hütten<br />

und Co., in diese Gegend lockt. Wandern,<br />

spazieren, schifahren und all die anderen<br />

Sportarten machen hungrig und durstig.<br />

Spätestens dann ist es an der Zeit einzukehren<br />

und Energie in Form von köstlichen<br />

Speisen und Getränken zu tanken.<br />

Damit in den Almhütten und Bergres-<br />

Alleine die Kosten für den Warentransport können je nach Lage<br />

und Erreichbarkeit der Destination zwischen 8.000 und 13.000 Euro<br />

oder mehr im Jahr liegen. Wird der Transport von Nachbarhütten<br />

gemeinsam organisiert, kann einiges an Kosten eingespart werden.<br />

Pro Saison werden durchschnittlich 5 bis 15 Tonnen Lebensmittel<br />

auf einer Hütte benötigt, dazu kommen Heizmaterial und sonstige<br />

Non-Food Produkte.


16 COVERSTORY<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Seilbahnen bringen nicht nur Personen auf den Berg,<br />

sondern auch Lebensmittel.<br />

Foto: Grossglockner Bergbahnen/Wisthaler.<br />

taurants, die im Winter geöffnet haben,<br />

auch genügend Vorräte da sind, müssen<br />

die Wirte und Betreiber im Vorfeld eine<br />

gute Planung und exakte Kalkulation<br />

vornehmen. Sie müssen sich mit einem<br />

Grundbestand an Lebensmitteln aber<br />

auch Heizmaterial und sonstigen Non-<br />

Food Produkten versorgen – eben eindecken.<br />

Gewürze und Trockenware werden<br />

bereits am Beginn der jeweiligen Saison<br />

in großen Mengen eingelagert, da sich<br />

diese gut (trocken) gelagert über mehrer<br />

Monate hinweg aufbewahren lassen.<br />

Mit den verderblichen Produkten wird es<br />

schon schwieriger, denn nicht alles lässt<br />

sich einfrieren oder anders haltbar machen.<br />

Um diese dennoch ans Ziel zu bringen<br />

und Hütten auch während der Saison<br />

zu versorgen, werden verschiedenste<br />

Transportmittel zur Beförderung eingesetzt.<br />

Logistische Meisterleistung<br />

Es gibt sicherlich einfachere Lieferungen<br />

für LKW-Fahrer, als jene zu Bergrestaurants<br />

und anderen Betrieben hoch<br />

auf den Bergen. Wenn überhaupt möglich,<br />

sprich es gibt Wege, die von schweren<br />

Fahrzeugen befahren werden können,<br />

ohne <strong>das</strong>s diese stecken bleiben<br />

oder gar abstürzen, dann werden sie<br />

natürlich für den Transport von Waren<br />

genutzt. Erfahrene Lenker leisten dabei<br />

teilweise Millimeterarbeit auf den steilen<br />

und rauen Strecken.<br />

Zig Tonnen Lebensmittel werden<br />

über <strong>das</strong> Jahr gesehen mit Gondeln<br />

transportiert. Im ganzen Land freuen<br />

sich nicht nur Gäste über die schnelle<br />

Möglichkeit auf den Berg zu kommen,<br />

sondern auch Gastwirte, die ihren Waren-Nachschub<br />

so bekommen. LKWs<br />

bringen die Waren bis zur Talstation,<br />

von hier aus geht es dann über Baumkronen<br />

hinweg bergauf mit den Gondeln.<br />

Mit dem Ausbau des Gondelnetzes<br />

wurde/wird auch die Beförderung<br />

der Lebensmittel immer effizienter, da<br />

die Produkte schneller von A nach B<br />

kommen. Mit einer schnelleren Anlieferung<br />

kann auch die Kühlkette dementsprechend<br />

einfacher eingehalten<br />

und die Ware schnell verräumt werden.<br />

Während im Tal darauf geachtet werden<br />

muss, <strong>das</strong>s Lebensmittel nicht zu<br />

warm bekommen, ist es beim Liefern in<br />

die Höhe oft umgekehrt: Bei extrem tiefen<br />

Temperaturen muss es schnell gehen,<br />

damit keine Lebensmittel einfrieren,<br />

die nicht einfrieren dürfen. Temperierte<br />

Gondeln sind da willkommen.<br />

Per Ski und Hubschrauber<br />

Nicht jede Hütte oder Alm liegt an einer<br />

Bergstation, weshalb von hier weg<br />

der weitere Transport organisiert werden<br />

muss. Damit für die Verkaufsschlager<br />

wie Germknödel oder Kaiserschmarren<br />

auch immer genügend Zutaten vor<br />

Ort sind, kommen deshalb Pistenraupen<br />

oder auch Skidoo (Motorschlitten)<br />

zum Einsatz. Der Transport per Ski – so<br />

wie früher, bevor die motorisierten Möglichkeiten<br />

zur Verfügung standen – gibt<br />

es zwar auch noch, allerdings nur noch<br />

vereinzelt und oft auch nur für den Entertainment-Faktor.<br />

Wenn zum Beispiel<br />

von der Haupthütte aus frisches Gebäck,<br />

Marmelade und Co. in die einzelnen<br />

Chalets fürs Frühstück gefahren werden.<br />

Materialseilbahnen sind ebenso im<br />

Einsatz für die Versorgung. Während<br />

früher Holzkisten für den Transport verwendet<br />

wurden, sind die Bahnen heutzutage<br />

moderner unterwegs. Entlang<br />

steiler Hänge und tiefer Schluchten befördern<br />

die Materialseilbahnen als umweltfreundliche<br />

Transportlösung die<br />

unterschiedlichsten Waren. Die Nutzlast<br />

variiert dabei je nach Modell, Personen<br />

können nur eingeschränkt (teilweise<br />

gar nicht) transportiert werden.<br />

Und dann gibt es noch Hütten, die<br />

so hoch und/oder abgelegen liegen,<br />

<strong>das</strong>s nicht mal der Bau einer Materialseilbahn<br />

möglich ist. Da hilft dann nur<br />

noch die Belieferung aus der Luft mit<br />

dem Hubschrauber. Der Transport ist,<br />

wie man sich denken kann, alles andere<br />

als billig (und meistens auch nicht ganz<br />

einfach durchzuführen), doch die Gäste<br />

schätzen die Möglichkeit, ein Bergsteigeressen<br />

vor einzigartiger Berg-Kulisse<br />

zu kredenzen, und sind gerne bereit dafür<br />

etwas mehr zu bezahlen als im Tal.<br />

Künftig sollen auch Drohnen bei der<br />

Hüttenversorgung eingesetzt werden,<br />

die beispielsweise Hubschrauber ersetzen<br />

könnten. Test-Flüge wurden bereits<br />

erfolgreich durchgeführt und die Vorteile<br />

im Vergleich zu den Helikoptern liegen<br />

auf der Hand: Die Methode ist günstiger,<br />

geräuscharm und umweltschonend.<br />

Dank Elektromotor fliegt die E-Drohne<br />

mit null Emissionen, während ein Hubschrauber<br />

zwischen 50 und 170 Liter<br />

Kraftstoff pro Stunde verbraucht.


9/20<strong>21</strong><br />

HÜTTENEINDECKUNG 17<br />

Vielseitiges Ei<br />

Eierspeisen – ob herzhaft oder süß –<br />

sind zum Frühstück oder als kleine<br />

Zwischenmahlzeit in der Hüttengastronomie<br />

stark nachgefragt. Hier kommt es<br />

neben Genuss, Produktsicherheit und guter<br />

Vorratshaltung auch auf eine einfache<br />

Handhabung und schnelle Zubereitung<br />

an. Deshalb setzen viele Hüttengastronomen<br />

bei Eierspeisen auf die sicheren<br />

Eiprodukte von Eipro. Ein besonderer<br />

Hüttenklassiker ist <strong>das</strong> Eifix Schlemmer<br />

Rührei. Dieses ist pfannenfertig, lecker<br />

gewürzt, mit Sahne verfeinert und absolut<br />

gelingsicher sowie als laktosefreie Variante<br />

erhältlich. Mit dem Eifix Genießer<br />

Omelett gelingen fluffig-leichte Omeletts,<br />

die individuell gefüllt werden können.<br />

Es ist ovo-lakto-vegetarisch und die<br />

ideale Basis, um die international gefragte<br />

Ei-Spezialität jederzeit frisch zuzubereiten.<br />

Süße Klassiker hält Eipro mit dem<br />

„Eifix Frische Teige“- Trio bereit, für Waffeln,<br />

Pancakes und Kaiserschmarrn.<br />

www.eipro.de<br />

Fotos: Eipro<br />

Des Chefkochs Geheimnis.<br />

DIE MARKE<br />

DER CHEFKÖCHE<br />

Gratis für Sie:<br />

Ihr Almhütten-Rezeptbuch<br />

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Beliebte österreichische<br />

Gulaschsuppe<br />

Foto: Felix<br />

Seit Jahrzehnten ist Felix Austria ein<br />

verlässlicher Partner der Gastronomie<br />

und bietet eine breite Vielfalt<br />

an Produkten an. Als österreichisches<br />

Traditionsunternehmen ist Regionalität<br />

und österreichische Herkunft hier<br />

besonders wichtig. Die bekannte Gulaschsuppe<br />

mit Rindfleisch aus Österreich,<br />

reichhaltiger Kartoffeleinlage<br />

und herzhafter Würzung ist nicht<br />

nur Österreichs beliebteste Gulaschsuppe,<br />

sondern auch seit Jahren Marktführer<br />

in der Gastronomie. Felix Austria<br />

zeichnet sich durch lange Tradition<br />

und kontinuierlich hohe Produktqualität<br />

aus. Hochwertige Zutaten und schonende<br />

Produktionsverfahren garantieren<br />

gleichbleibende Qualität und den<br />

einzigartigen Geschmack der Gulaschsuppe.<br />

Abgestimmt auf die Bedürfnisse<br />

der Gastronomie gibt es <strong>das</strong> Produkt in<br />

unterschiedlichen Verpackungsformen<br />

und -größen.<br />

www.felix.at


Kompromisslose<br />

Frische aus Österreich.<br />

Gemeinsam mit unseren regionalen<br />

Lieferanten begeistern wir eingefleischte<br />

Kochprofis mit Rindfleisch aus Österreich<br />

in streng geprüfter Top-Qualität.


agm.at


20 HÜTTENEINDECKUNG<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Alles für die<br />

Hütteneindeckung<br />

Klassische Hüttengerichte wie<br />

Schnitzel mit Pommes oder Salat,<br />

saftiger Apfelstrudel oder flaumiger<br />

Kaiserschmarrn brauchen<br />

erstklassige Zutaten. Mit dem umfangreichen<br />

Sortiment von SEN-<br />

NA hat jeder Hüttenwirt die passenden<br />

Produkte an der Hand. Die<br />

Beststeller – und perfekter Helfer<br />

dafür – Senna Top Zero Palm,<br />

hochwertiges und rein pflanzliches<br />

Frittierfett von Senna – leistungsstark<br />

dank über 50 Prozent High-<br />

Oleic Sonnenblumenöl. Senna Top<br />

Zero Palm überzeugt mit 100%<br />

palmölfreier Rezeptur, langer Haltbarkeit,<br />

höchster Hitzestabilität,<br />

und Vegan-Zertifizierung.<br />

Für süße Hütten-Klassiker bietet<br />

Senna eine große Auswahl<br />

hochwertiger Zutaten wie diverse<br />

Margarinen, Apfelspalten und<br />

Fruchtfüllen, Backaromen oder die<br />

servierfertige Vanille Dessertsauce<br />

mit cremig-feiner Konsistenz.<br />

Und wer Abwechslung sucht:<br />

Perfekt für mediterrane Klassiker<br />

eignet sich die Pizzasauce aus<br />

dem Cucina Italiana-Sortiment<br />

von Senna mit vollfruchtigem Tomatengeschmack<br />

- vegan und sofort<br />

einsetzbar! Italienisch geht<br />

schließlich immer!<br />

www.senna.at<br />

Foto: Senna<br />

Pflanzliche Chicken Nuggets<br />

Seit Anfang des Jahres bringt der Foodservice-Spezialist<br />

Salomon seine beliebtesten<br />

Topseller als Plant-Based-Variante<br />

heraus und bietet so Gastronomen<br />

eine einfache Lösung, um allen Gästen –<br />

Fleischliebhaber, Flexitarier, Vegetarier<br />

und Veganer – ein trendstarkes Angebot<br />

bieten zu können. Jüngster Neuzugang<br />

in der Range sind die Green Heroes<br />

Plant Chik’n Nuggets. Der vegane Snackliebling<br />

aus 100 Prozent<br />

Weizenprotein<br />

verblüfft<br />

mit<br />

seinem authenti-<br />

Foto: Salomon<br />

Schnell und gesund<br />

Oft geht es darum, eine große Anzahl<br />

an Speisen in kurzer Zeit geschmackvoll<br />

zuzubereiten. Eben hierfür<br />

hat Vandemoortele die „Risso Evolution<br />

Kombi“ entwickelt. Die Verwendung der<br />

Risso Evolution Combi im Kombidämpfer<br />

ermöglicht effizientes Kochen, Zeitersparnis<br />

und knusprige Bräunung mit<br />

buttrigem Geschmack – ganz ohne aufwändiges<br />

Anbraten. Die flüssige Pflanzenfettzubereitung<br />

zum Dampfgaren<br />

im Kombidämpfer erzeugt eine attraktive,<br />

natürliche Bräunung und<br />

gibt den Gerichten einen angenehmen<br />

Geschmack. Sie enthält gesunde<br />

Omega-3 Fettsäure und ist<br />

ebenso für die vegane Küche geeignet<br />

und Halal zertifiziert. Das Produkt<br />

ist vielseitig einsetzbar – von<br />

knusprigen Wedges bis zum perfekt<br />

gebräunten Schnitzel. Auch<br />

bei der Zubereitung von Fisch und<br />

Kartoffeln sorgt die Risso Evolution<br />

Combi für erstklassige Ergebnisse.<br />

Der ergonomisch geformte<br />

Flaschengriff und die große Deckelöffnung<br />

für zügiges Ausgießen und<br />

schen Chik’n Taste. Auch die knusperzarte,<br />

vegane Tempura-Hülle unterstützt<br />

den überzeugenden Zwillingseffekt: Der<br />

kleine grüne Held ist optisch, geschmacklich<br />

und von der Konsistenz nicht vom<br />

Original zu unterscheiden. Auch Gastronomen<br />

profitieren direkt von vielen Eigenschaften<br />

der Plant Chik’n Nuggets:<br />

Die Vegan-Variante des Kundenlieblings<br />

bietet sich als vielseitiger Snack für<br />

große und kleine Kunden an. Ob<br />

als Finger Food zu allen<br />

Anlässen,<br />

als knusprige<br />

Krönung auf<br />

der Salat-Bowl<br />

oder im To-go-<br />

Geschäft.<br />

www.salomonfoodworld.com/at<br />

Umfüllen ermöglichen eine optimale,<br />

effiziente Handhabung im Arbeitsalltag.<br />

www.vandemoortele.com<br />

Foto: Vandemoortele


9/20<strong>21</strong><br />

HÜTTENEINDECKUNG <strong>21</strong><br />

Knödel für die Hüttengaudi<br />

Bergzauber mit<br />

Gaumenfreude<br />

Bergluft macht hungrig! Ob herzhaft<br />

oder süß – die Hüttenschmankerl von<br />

Weinbergmaier halten für jeden etwas<br />

bereit. Zu den neuen kulinarischen Highlights<br />

zählen der Nougat Germknödel<br />

120 g mit Nuss-Zucker sowie der Apfelschmarrn<br />

und der Lebkuchenschmarrn<br />

von TONI KAISER. Die Marke Bauerland<br />

ist bekannt für ihre deftigen Suppeneinlagen<br />

und Pommes aus Österreich.<br />

Beim Einkehrschwung dürfen eine<br />

deftige Kaspressknödelsuppe oder Omas<br />

Grießnockn ebenso wenig fehlen, wie der<br />

klassische Germknödel. All diese beliebten<br />

Hütten-Schmankerl bietet Weinbergmaier<br />

aus einer Hand.<br />

Wer Hütte sagt, der meint auch immer<br />

Knödel und hat dann die Wahl zwischen<br />

süß mit Powidl und Mohn-Zucker,<br />

mit Heidelbeere-, Kirsch- oder Nougat-<br />

Fülle.<br />

Beim Riesen-Germknödel mit feinfruchtiger<br />

Powidlfülle warten 170<br />

Hochwertige Convenience-Produkte<br />

haben im Zuge der Corona-Krise<br />

noch mehr an Bedeutung gewonnen.<br />

Das Einfrieren von Lebensmitteln<br />

ist eine der wenigen Konservierungsarten,<br />

die ohne jegliche Zugabe von Konservierungsstoffen<br />

die Qualität hält. Lange<br />

Haltbarkeit und einfache Kalkulation<br />

in Verbindung mit Reduktion von Abfällen<br />

sind wesentliche Aspekte für nachhaltig<br />

wirtschaftende Gastronomen. Die<br />

Marke Caterline produziert nach diesen<br />

Kriterien und bietet zudem eine große<br />

Sortenvielfalt bei österreichischen Klassikern.<br />

Marillenknödel, gewälzt in feinen<br />

Butterbrösel wie einst aus Großmutters<br />

Küche oder die flaumigen Topfenknödel<br />

von Caterline wecken Kindheitserinnerungen.<br />

Aber auch der servierfertige Kaiserschmarrn,<br />

Apfelstrudel, Schupfnudeln<br />

und Kartoffelknödel mit herzhafter Füllung<br />

erfüllen den Anspruch an handgemachten<br />

Produkten. Neben dem vegetarischen<br />

Spinat-Mozzarella-Knödel, sind<br />

Grammel- und Selchfleischknödel besonders<br />

gefragt.<br />

www.caterline.at<br />

Gramm reiner Germknödel-Genuss mit<br />

der Fruchtfülle von Darbo.<br />

Die neuen Sorten Apfelschmarrn und<br />

der Lebkuchenschmarrn mit gehackten<br />

Haselnüssen und Lebkuchengewürzen<br />

sind bekannt gelingsicher und rasch zubereitet<br />

und ergänzen den klassischen<br />

Kaiserschmarrn.<br />

www.weinbergmaier.at<br />

Foto: Caterline<br />

Foto: Weinbergmaier<br />

Kulinarisches<br />

Höhenerlebnis<br />

Für die Hütteneindeckung bietet<br />

Metro zahlreiche Artikel an, die<br />

sich für den Wanderrucksack oder<br />

<strong>das</strong> Picknick eignen. Die Produkte<br />

im Sortiment sind ganz auf die<br />

Gegebenheiten und Anforderungen<br />

am Berg abgestimmt– höchst<br />

lösungsorientiert für die Lagerung,<br />

also leicht sortier- und stapelbar, in<br />

der Verarbeitung, für kleinste Küchen<br />

mit wenig Personal und mit<br />

wenigen Handgriffen auch individuell<br />

verfeinerbar. Passend für die<br />

Eindeckung der Almhütte sind die<br />

Chef Bio – Klassiker aus dem Tiefkühlbereich<br />

von Metro, die Palette<br />

reicht von Germknödel bis Topfenschmarrn.<br />

Die Metro Chef Bio<br />

– „Snacks aus dem Molkereibereich“<br />

vereinen Eier der Klasse M,<br />

Ziegenfrischkäsebällchen eingelegt<br />

in Sonnenblumenöl, Bergkäse<br />

aus Heumilch und feine Alpenbutter.<br />

Die Metro Chef Bio – „Snacks<br />

aus dem Obst & Gemüsebereich“<br />

bieten Bio Karotten in kompostierbarer,<br />

nachhaltiger Verpackung<br />

und Studentenfutter aus Nusskern-<br />

und Sultaninenmix, mit den<br />

Energielieferanten Walnüsse, Cashewkerne,<br />

Haselnüsse und Mandelkerne.<br />

www.metro.at<br />

Fotos: Metro


Seite 22 bis Seite 53<br />

Food<br />

Frühstückskonzepte<br />

Gesund, süß, salzig oder<br />

exotisch? Wenn es um <strong>das</strong><br />

Frühstück geht gibt es<br />

keine allgemein gültige<br />

Antwort darauf, was auf den<br />

Tisch kommt. Hierzulande<br />

und auch international hat<br />

die Frühstückswelt viele<br />

Köstlichkeiten zu bieten.<br />

Seite 24<br />

Brot & Backwaren<br />

Wer kann sich noch an den<br />

Werbeslogan „Wo ist bloß<br />

<strong>das</strong> Körberl?“ erinnern? Tatsache<br />

ist, <strong>das</strong>s die Vielfalt<br />

an Brot und Gebäcksorten<br />

in Österreich so groß ist,<br />

wie noch nie. Davon profitiert<br />

auch die Gastronomie.<br />

Denn es geht doch nichts<br />

über ein frisch aufgebackenes<br />

Weckerl!<br />

Seite 32<br />

Fernostküche<br />

Frühlingsrolle, Schweinefleisch<br />

süß-sauer und Chop<br />

Suey? Das Triumvirat, <strong>das</strong><br />

für viele als typisch chinesische<br />

Küche gilt, ist maximal<br />

ein westlicher Abklatsch<br />

des Originals. Zum Glück<br />

gibt es aber immer mehr<br />

Lokale, die authentische<br />

Fernostküche servieren.<br />

Seite 42


9/20<strong>21</strong><br />

AKTUELLES 23<br />

Foto: Yellow Images<br />

Winterliche<br />

Planungen<br />

Obwohl es noch eine ganze Weile<br />

hin ist, machen sich viele<br />

Gastronomen schon jetzt die ersten<br />

Gedanken ums Weihnachtsgeschäft.<br />

Die Erlebnissennerei Zillertal<br />

steht für über 60 Jahre Erfahrung<br />

in der Milchveredelung. Dank dieser<br />

Erfahrung steckt in den Heumilch-Produkten eine besondere<br />

Rezeptur, eine schonende Verarbeitung, ausgedehnte<br />

Reifezeiten und <strong>das</strong> Wissen der langjährigen Mitarbeiter.<br />

Die Heumilch der Bergbauern<br />

stammt von den Zillertaler<br />

Almen und den Bergbauernhöfen<br />

und wird dann<br />

im Tal veredelt und verpackt.<br />

Dank der kurzen Transportwege<br />

und der umweltfreundlichen<br />

Verpackungen schmecken<br />

die Heumilch-Produkte<br />

von Kuh, Schaf und Ziege also<br />

auch der Umwelt.<br />

www.erlebnissennerei-zillertal.at<br />

Foto: Erlebnissennerei Zillertal<br />

Alternativen für<br />

Milchprodukte<br />

In Supermärkten und<br />

Privathaushalten finden<br />

sich längst immer<br />

mehr vegane Alternativen<br />

zu Milch und<br />

Milchprodukten. Nun<br />

hat die Privatmolkerei<br />

Naarmann aus Neuenkirchen im Münsterland (D) mit ihrer<br />

neuen Linie WE ♥ PLANTS auch pflanzenbasierte Ersatzprodukte<br />

für Großverbraucher im Sortiment. „Mit WE ♥ PLANTS<br />

bieten wir unseren Kunden innovative Lösungen für die veganen<br />

Wünsche ihrer Gäste”, so Geschäftsführer Claus Naarmann.<br />

Die WE ♥ PLANTS Milchalternativen sind zu 100% pflanzenbasiert,<br />

ausschließlich aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt<br />

und praktisch in der Anwendung. Grundstoff ist Hafer<br />

aus europäischem Anbau. „Hafer ist <strong>das</strong> neue Star-Produkt,<br />

wenn es um pflanzliche Milchalternativen geht: Produkte aus<br />

dem Power-Getreide sind nicht nur ausgesprochen gesund, sie<br />

verursachen auch rund 70 Prozent weniger Schadstoffe und<br />

punkten mit einen deutlich geringeren Wasserverbrauch als<br />

Kuhmilch“, erklärt Claus Naarmann.<br />

www.naarmann.de<br />

Foto: Naarmann<br />

Ratzeputz!<br />

Text & Foto: Andrea Jungwirth<br />

Herbstzeit ist Apfelzeit und die Frucht wird nun ausgiebig in der Küche verarbeitet.<br />

Apfelstrudel, Apfelmus, Apfelknödel, und meist werden für die Gerichte die Äpfel geschält.<br />

Da fallen Berge an Schalen und Kerngehäuse an, die nur im Biomüll landen.<br />

Doch daraus lässt sich einfach ein schmackhafter Essig herstellen, da gerade in der<br />

Schale noch reichlich Geschmacksstoffe stecken. Damit keine Fehlgärung passiert<br />

und der Essig wunderbar nach Apfel schmeckt, sollten keine verdorbenen Äpfel verwendet<br />

werden. Schlechte Stellen müssen daher ausgeschnitten werden, so<strong>das</strong>s nur<br />

einwandfreie Schalenreste im Essig landen.<br />

Mit Putz und Stingl<br />

Apfelessig aus Resten<br />

Zutaten: 2 kg Apfelschalen und Kerngehäuse, 4 Esslöffel Zucker , 1/4 Teelöffel Trockenhefe,<br />

Wasser<br />

Zubereitung: Äpfel waschen und schlechte Stellen ausschneiden, die Äpfel schälen und<br />

für entsprechende Gerichte verwenden. Die Schalen und <strong>das</strong> Gehäuse in ein sauberes<br />

Glas mit weiter Öffnung füllen. Das Glas nur zu ¾ befüllen. Zucker und Trockenhefe dazugeben<br />

und mit Wasser auffüllen. Die Apfelreste sollen gut bedeckt sein, es sollte aber<br />

noch Platz im Glas sein, da während der Gärung Gase aufsteigen und der Ansatz mehr<br />

Platz braucht. Das Glas nun mit einem Küchentuch aus Stoff abdecken. Den Essigansatz<br />

zuerst täglich mit einem Holzkochlöffel umrühren. Nach ein paar Tagen beginnt <strong>das</strong><br />

Ganze zu gären, es bildet sich eine Essighaut auf der Oberfläche und nach vier bis sechs<br />

Wochen ist der Essig fertig.<br />

Ein Sieb mit einem Küchentuch auslegen und auf eine Schüssel geben. Den Ansatz in <strong>das</strong><br />

Sieb leeren und die Obstreste etwas ausdrücken. Den Essig etwas stehen lassen, damit<br />

sich die Trübstoffe setzen und danach in saubere Flaschen füllen.


24 FRÜHSTÜCKSKONZEPTE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Ein guter Start in den Tag<br />

Gesund, süß, salzig oder exotisch? Wenn es um <strong>das</strong> Frühstück geht gibt es keine allgemein<br />

gültige Antwort darauf, was auf den Tisch kommt. Hierzulande und auch international hat die<br />

Frühstückswelt viele Köstlichkeiten zu bieten.<br />

Von Katrin Schedler<br />

Foto: Katrin Schedler<br />

Die erste Mahlzeit des Tages – <strong>das</strong><br />

Frühstück – hat viele Gesichter:<br />

Vom schnellen Kaffee oder Tee<br />

am Morgen bis hin zum ausgedehnten<br />

Brunch, der sich über mehrere<br />

Stunden hinweg ziehen kann, ja sogar<br />

als „Brinner“ (<strong>das</strong> Wort setzt sich<br />

aus breakfast und dinner zusammen)<br />

getarntes Essen, bei dem Frühstücksgerichte<br />

am Abend serviert werden,<br />

kann <strong>das</strong> Frühstück daher kommen.<br />

Bei der Entscheidung, was auf den Tisch<br />

kommt, unterscheiden vielen Menschen<br />

zwischen „normalen“ Wochentagen,<br />

also in der Regel Arbeitstage, und freien<br />

Tagen, wie z.B. Wochenenden oder<br />

während des Urlaubs. Während es unter<br />

der Woche Zuhause ein Müsli oder<br />

Brot mit Marmelade sein kann, darf <strong>das</strong><br />

Frühstück dann außer Haus ein bisschen<br />

kreativer und umfangreicher ausfallen.<br />

Hier kommen die Gastronomen<br />

ins Spiel, denn Frühstück für die Gäste<br />

ist in der Hotellerie und Gastronomie<br />

ein Thema, an dem man nicht vorbeikommt.<br />

Beachtet man dabei die Tatsache,<br />

<strong>das</strong>s in den letzten Jahren <strong>das</strong> Frühstücken<br />

außer Haus immer mehr zum<br />

Trend geworden ist, tun sich hier unterschiedliche<br />

Chancen zur Umsatzsteigerung<br />

auf. Der Umsatz in den Morgenstunden<br />

steigert sich jedoch nicht von<br />

selbst, sondern ist durchaus – wie in fast<br />

allen Bereichen – an Trends gebunden.<br />

Die Gäste erwarten sich ein bisschen<br />

mehr als ein trockenes Brötchen und<br />

angetrocknete Käsescheiben oder die<br />

Aufschnitte vom Vortag.<br />

Frisch, regional/bio, auf die Bedürfnisse<br />

abgestimmt, vielfältig, kreativ, verspielt,<br />

gesundheitsbewusst, neu kombiniert<br />

und/oder hip soll es sein, <strong>das</strong><br />

Frühstück. Der Vielfalt sind fast keine<br />

Grenzen gesetzt – die Geschmacksknospen<br />

der Gäste wollen überrascht<br />

werden. Das heißt soviel wie: Wer es<br />

richtig machen will, sollte mit der Zeit<br />

gehen, dabei jedoch nicht <strong>das</strong> Gesamt-


9/20<strong>21</strong><br />

FRÜHSTÜCKSKONZEPTE 25<br />

Viele Menschen unterscheiden bei<br />

der Wahl des Frühstücks zwischen<br />

Arbeitstagen und Urlaub.<br />

Bowls (links) liegen derzeit absolut im<br />

Trend.<br />

Fotos: Katrin Schedler<br />

konzept eines Betriebs außer Acht lassen.<br />

Es macht beispielsweise wenig<br />

Sinn, wenn ein Kinderhotel Beef Tatar<br />

am Frühstücksbuffet anbietet oder in einem<br />

Vitalhotel süße Kalorienbomben in<br />

Form von Donuts & Co. die Frühstückskarte<br />

dominieren – die Zielgruppen und<br />

ihre Bedürfnisse geben also schon eine<br />

gewisse Richtung vor.<br />

Eine gute Planung rund um Abläufe,<br />

benötigtes Personal und Produkte<br />

bringt entscheidende Vorteile für <strong>das</strong><br />

Frühstücksgeschäft. Denn schlussendlich<br />

macht ein Frühstücks-Angebot erst<br />

dann Sinn, wenn Aufwand und Umsätze<br />

in einem guten Verhältnis stehen. Doch<br />

<strong>das</strong> bestkalkulierte Angebot bringt<br />

nichts, wenn Standort und Gästestruktur<br />

nicht berücksichtigt werden. Die<br />

Konkurrenz im Frühstücks-Business ist<br />

mittlerweile groß, deshalb ist es umso<br />

wichtiger <strong>das</strong> Angebt exakt zu definieren<br />

sowie den Wareneinsatz ins richtige<br />

Verhältnis zum erzielbaren Preis zu<br />

bringen. Frühstücksangebot den ganzen<br />

Tag? Ja, <strong>das</strong> kann funktionieren, wenn<br />

die Zielgruppe dafür da ist und wenn die<br />

Qualität in der Früh genauso hoch ist<br />

wie am Nachmittag. Das Frühstücksangebot<br />

nicht nur den eigenen Hotelgästen,<br />

sondern auch externen Gästen anbieten?<br />

Ja, wenn genügend Platz sowie<br />

Personal da sind und der benötigte Warenbedarf<br />

dementsprechend kalkuliert<br />

wird, kann somit zusätzlicher Umsatz<br />

durch Walk-in-Gäste erzielt werden.<br />

Die Vor- und Nachteile eines Frühstückskonzepts<br />

sind daher individuell<br />

zu ermitteln – Möglichkeiten gibt es<br />

viele.<br />

Der Klassiker: Das<br />

Frühstücksbuffet<br />

In der Hotellerie gilt <strong>das</strong> Frühstücksbuffet<br />

nach wie vor als der Klassiker unter<br />

den Frühstückskonzepten. Die kurze<br />

Definition eines Frühstücksbuffets:<br />

Der Gast kann sich in einem definierten<br />

Zeitfenster sein Frühstück selbst<br />

zusammenstellen und so oft wie er<br />

möchte Nachschlag holen. Die Produkte<br />

werden auf einer Theke, Tischen oder<br />

Vergleichbarem bereitgestellt (warme<br />

und/oder kalte Speisen sowie Kaltgetränke,<br />

Müsli, Joghurt etc.), manche Gerichte<br />

wie z. B. Spiegeleier oder Rühreier<br />

werden auf Bestellung zubereitet und<br />

serviert. Heißgetränke können ebenfalls<br />

in Selbstbedienung angeboten werden<br />

oder werden vom Personal an den Tisch<br />

gebracht.<br />

Das Abräumen des benutzten Geschirrs<br />

erfolgt in der Regel vom Personal.<br />

Gerade für Beherbergungsbetriebe<br />

bringt <strong>das</strong> Buffet Vorteile: Ein Buffet ist<br />

gut kalkulierbar, bedarf wenig Personal,<br />

angelerntes Personal ist im Normalfall<br />

ausreichend und viele Gäste sehen im<br />

Buffet eine gute Serviceleistung, da die


26 FRÜHSTÜCKSKONZEPTE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Lebensmittel verschwendet werden, da<br />

sie nicht aufgegessen werden, geringer.<br />

Mini-Buffet<br />

Das Buffet in kleiner Form kann auch<br />

gleich an den Tisch gebracht werden. Sobald<br />

sich die Gäste an den Tisch setzen,<br />

kann mit dem Aufbau des Frühstücks begonnen<br />

und die unterschiedlichen Produkte<br />

auf Étagères und Servierplatten<br />

sowie kleinen Schüsselchen und Tellern<br />

serviert werden. Spiegeleier, Kaffe, Tee<br />

etc. gibt’s frisch auf Bestellung. So werden<br />

nicht nur Lebensmittelabfälle reduziert,<br />

sondern die Gäste können bequem<br />

an ihrem Tisch bleiben.<br />

Das Frühstücksbuffet ist nach wie vor ein Klassiker.<br />

Foto: rilueda<br />

meisten Reisenden gerade dieses Konzept<br />

beim Frühstück bevorzugen. Auf<br />

der anderen Seite sind da die Nachteile:<br />

Auch wenn nur wenige Gäste im<br />

Haus sind oder Frühstück gebucht haben<br />

muss <strong>das</strong> Buffet aufgebaut werden,<br />

es muss Platz für ein Buffet vorhanden<br />

sein, wenn nicht ausreichend zahlende<br />

Gäste da sind, kann es zu Verlusten und<br />

Lebensmittelverschwendung kommen,<br />

da alle Reste entsorgt werden müssen<br />

und manche Gäste laden sich leider ihre<br />

Teller voll ohne ans Aufessen zu denken.<br />

„Live Cooking“<br />

Damit <strong>das</strong> Buffet alles für einen guten<br />

Start in den Tag bietet, wird diese<br />

Form des Frühstück-Services mittlerweile<br />

auch gerne aufgepeppt, z. B. durch<br />

„Live Cooking-Stations“, also Stationen,<br />

an denen verschiedenste Speisen frisch<br />

und live vor dem Gast, ganz nach dessen<br />

Wunsch, zubereitet werden. Das Kochen<br />

vor dem Gast schafft Vertrauen, bietet<br />

Entertainment und die Speisen sind<br />

frisch. Außerdem ist die Gefahr, <strong>das</strong>s der<br />

Gast zu viel auf seinen Teller ladet und<br />

Heißgetränke: Heimliche<br />

Frühstück-Stars<br />

Ein Frühstück ohne eine Tasse Kaffee,<br />

Tee oder Heiße Schokolade kommt für<br />

viele Leute nicht in Frage. Bei den unzähligen<br />

Produkten auf dem Markt –<br />

von den verschiedensten Kaffeesorten<br />

über Teekreationen bis hin zur Technik<br />

für die Zubereitung der Getränke – ist es<br />

für Gastronomen nicht ganz leicht den<br />

Durchblick zu behalten. Auch hier gilt:<br />

Passen Sie <strong>das</strong> Sortiment an <strong>das</strong> Betriebs-Konzept<br />

an und machen Sie vor<br />

allem bei der Qualität keine Kompromisse.<br />

Lieber ein überschaubares Angebot an<br />

Heißgetränken, dafür in Top-Qualität, die<br />

Ihre Gäste begeistert.<br />

info<br />

Reichhaltig und bunt<br />

Viele Menschen achten bereits beim Frühstück auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und<br />

befassen sich auch außer Haus mit den angebotenen Speisen und Getränken. Der Trend zu einem<br />

reichhaltigen Frühstück sowie die unterschiedlichen Ernährungsarten (vegetarisch, vegan, glutenfrei,<br />

paleo, ketogen etc.) führen zu neuen Herausforderungen für Gastronomen – aber auch zu Möglichkeiten.<br />

Denn wer gezielt auf verschiedene Ernährungsformen achtet und dementsprechend sein<br />

Angebot an diese Zielgruppe richtet, der hat die Chance neue Gäste zu erreichen. Das heißt nicht,<br />

<strong>das</strong>s gleich die komplette Karte umgestellt werden muss, es können auch zwei, drei „extra“ Speisen<br />

als Ergänzung zum klassischen „Wiener Frühstück“ sein. Derzeit sehr beliebt sind auch sogenannte<br />

Superfoods. Acai-Beeren, Granatäpfel, Goji-Beeren, Chiasamen und weitere Energielieferanten können<br />

auf ganz verschiedene Art und Weise ins Frühstück mit eingebunden werden. Im Müsli, als Zutat in<br />

Smoothies und Säften oder zur Krönung auf frischen Waffeln. Dabei geht’s auch regional: Heimisches<br />

Superfood wie Leinsamen, Sanddorn, Hirse, Walnüsse oder Heidelbeeren wachsen vor unserer Haustüre<br />

und punkten mit ihren tollen Inhaltsstoffen und ihrem Geschmack. Der absolute Trend in Sachen<br />

Superfood? Bowls. Also eine Schüssel mit verschiedensten, gesunden Lebensmitteln gefüllt und<br />

schick angerichtet. Die bunte Mischung gibt es als süße Variante mit Joghurt oder Porridge als Basis,<br />

oder als pikante Speise mit z.B. Salat oder Gemüse als Hauptelement. Selbst zusammengestellt oder<br />

bereits als fertige Bowl in der Karte findet die „reichhaltige Schüssel“ immer mehr Fans.


9/20<strong>21</strong><br />

ADVERTORIAL 27<br />

Fotos: Darbo<br />

Jetzt drücken wir erst<br />

recht auf die Tube!<br />

Darbo bringt Innovation fürs Frühstücksbuffet.<br />

info<br />

Um großen Herausforderungen zu<br />

begegnen, beginnt man am besten<br />

mit den kleinen Dingen. Das gilt<br />

auch für die Gastronomie. Eine appetitliche<br />

Präsentation am Frühstücksbuffet,<br />

die auch hohen Hygieneansprüchen genügt,<br />

wirkt anziehend auf den Gast. Dosiersysteme,<br />

wie z. B. für Müsli und Säfte,<br />

sind dem Gastronomen dabei sicherlich<br />

eine Hilfe. Doch oft sind diese Systeme<br />

mit großem Wartungs- und Reinigungsaufwand<br />

verbunden und dem Servicepersonal<br />

fehlt dadurch Zeit für seine wichtigste<br />

Tätigkeit: dem Dienst am Gast.<br />

Auch die Gäste bevorzugen naturgemäß<br />

einfach zu bedienende Systeme.<br />

Darbo hat sich für seine Fruchtaufstriche<br />

und Honig daher was ganz Besonderes<br />

einfallen lassen: den „Darbo Dispenser“.<br />

Dabei handelt es sich um eine<br />

praktische Vorrichtung, in die man Dosierflaschen<br />

mit Fruchtaufstrichen und<br />

Honig von Darbo hygienisch am Buffet<br />

platzieren kann. Durch einen einfachen<br />

Hebeldruck können sich die Gäste<br />

eine Portion Aufstrich entnehmen –<br />

Die Vorteile auf einen Blick:<br />

• Mühelose und unkomplizierte Handhabung<br />

• Einfache Säuberung ohne Zerlegen<br />

• Hygienische und saubere Dosierung<br />

• Kein Tropfen<br />

• Einfaches Austauschen der leeren Dosierflaschen<br />

• Kein Werkzeug notwendig<br />

• Keine komplizierte Mechanik<br />

• Ansprechende Optik durch schlichtes Design<br />

• Dosierflaschen sind wiederverschließbar<br />

• Klare Sortenerkennung durch ins Auge fallende Illustrationen und<br />

mehrsprachige Beschriftung auf den Etiketten der Dosierflaschen<br />

eine saubere Lösung ohne viel Technik.<br />

Darbo Fruchtaufstriche in der 900 g Dosierflasche<br />

sind in 6 verschiedenen Sorten<br />

erhältlich. Ein Blütenhonig in der<br />

1000 g Dosierflasche ergänzt <strong>das</strong> Sortiment<br />

ideal.<br />

Der Darbo Dispenser wurde speziell<br />

für die neuen Dosierflaschen designt. In<br />

neutralem Weiß und mit klaren klassischen<br />

Linien passt er in jeden Hotelbetrieb,<br />

der nach einer Dosierlösung fürs<br />

Buffet sucht. Hochwertige Materialien<br />

wie Aluminium und Edelstahl sorgen für<br />

Stabilität und Langlebigkeit. Die Handhabung<br />

ist für Gast und Personal selbsterklärend<br />

und sehr einfach. Der Dispenser<br />

muss für den Austausch der Dosierflaschen<br />

nicht zerlegt oder gereinigt<br />

werden. Ist eine Flasche leer, kann man<br />

sie in Sekundenschnelle durch eine neue<br />

ersetzen. Alle Oberflächen sind leicht erreichbar<br />

und abwischbar. Übrigens: Die<br />

Dispenser werden einzeln verkauft. So<br />

kann man beliebig viele Dispenser aneinanderstellen<br />

und die Präsentation individuell<br />

an die Buffetsituation anpassen.<br />

Kontakt:<br />

dispenser.darbo.com


28 FRÜHSTÜCKSKONZEPTE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Pflanzliche<br />

Alternativ-<br />

Produkte<br />

Etwa jeder siebte Mensch verträgt<br />

aufgrund einer Laktoseintoleranz<br />

keine Milch. Eine Milchzuckerunverträglichkeit<br />

ist gerade<br />

beim Außer-Haus-Verzehr für die<br />

Betroffenen ein großes Problem<br />

und schränkt die Lebensmittelauswahl<br />

ein. Frischli bietet nun mit<br />

der neu entwickelten H-Fettarmen<br />

Milch laktosefrei mit 1,5 Prozent<br />

Fettstufe die passende Produktlösung.<br />

Seit Juli 20<strong>21</strong> ist die<br />

laktosefreie Milch im praktischen<br />

1-l-Gebinde erhältlich und ist <strong>das</strong><br />

perfekte Produkt für die immer<br />

größer werdende Anzahl an Gästen<br />

mit einer Laktoseintoleranz.<br />

Die laktosefreie Milch lässt sich<br />

pur, für Kaffeespezialitäten, zum<br />

Müsli oder in Shakes verwenden.<br />

Verbraucher wünschen sich auch<br />

aus ethischen Gründen immer<br />

mehr pflanzliche Produkte im Rahmen<br />

ihrer Ernährung. Nicht nur im<br />

Lebensmitteleinzelhandel, auch<br />

in der Gastronomie und Hotellerie<br />

steigt die Nachfrage. Um dem<br />

gerecht zu werden, geht frischli ab<br />

Herbst 20<strong>21</strong> mit einer Range an<br />

pflanzlichen Milchersatzprodukten<br />

in Bio-Qualität an den Start.<br />

www.frischli.de<br />

Fotos: Frischli<br />

Bacon zum Frühstück<br />

Ein guter Tag beginnt mit einem<br />

guten Frühstück. Mit<br />

Gierlingers Premium Bacon<br />

wird ein Grundstein für <strong>das</strong><br />

perfekte Frühstück vieler Kunden<br />

gelegt: Neben dem Klassiker,<br />

dem extra-zarten Rohbacon,<br />

bietet Gierlinger Bacon in<br />

fünf Ausbratstufen und ready<br />

to eat an. Den Bake off-Bacon<br />

als köstlich-wirtschaftliche Variante<br />

zum convenienten Fertigbacken<br />

für große Buffets. Die<br />

leicht, mittel oder stark gebratene<br />

Alternative, die – je nach<br />

Kundenfrequenz flexibel – nur<br />

rasch erwärmt werden kann<br />

und auch zu Sandwiches, Brötchen<br />

oder als Beilage zu Omelette<br />

passt. Den Schluss macht<br />

der stark gebratene Bacon „Crispy<br />

Bacon very heavy“. Der einzigartige<br />

Geschmack entsteht durch Räucherung<br />

über Buchenholz, extra knusprig wird es<br />

Süße Versuchungen<br />

Auf jedem Frühstückstisch sind sie zu<br />

finden, die fluffigen Pancakes aus Eiern,<br />

Milch und Mehl, etwas Zucker und<br />

einer Prise Salz. Die kleinen Palatschinken<br />

oder Eierkuchen haben einen hohen<br />

Eianteil und werden beidseitig goldbraun<br />

gebacken. Der Durchmesser der Meisterfrost<br />

Pancakes misst 11 cm, also kleiner,<br />

dafür höher als herkömmliche Palatschinken.<br />

Einzeln gefrostet, sind die<br />

Pancakes auch einzeln entnehmbar und<br />

sofort einsetzbar. Hervorragend für den<br />

Frühstückstisch eignen sich auch die gezogenen,<br />

gebackenen und bereits in Stücke<br />

geschnittenen Strudel aus dem Hause<br />

Meisterfrost. Im Sortiment finden<br />

sich der traditionelle Apfelstrudel, Topfenstrudel<br />

oder auch Milchrahmstrudel<br />

- köstliche Füllen umhüllt von knusprigem,<br />

gezogenem Teig. Durch die praktische<br />

Stückentnahme der gebackenen,<br />

geschnittenen Strudelstücke lässt sich<br />

<strong>das</strong> Frühstück auch leicht kalkulieren.<br />

www.meisterfrost.at<br />

durch <strong>das</strong> Ausbraten auf Teflon im eigenen<br />

Fett.<br />

www.gierlinger-holding.com<br />

Foto: Gierlinger<br />

Foto: Meisterfrost


9/20<strong>21</strong><br />

FRÜHSTÜCKSKONZEPTE 29<br />

Brooklyn-Bio-Sauerkirsche für <strong>das</strong><br />

Frühstücksbuffet<br />

Viele Gäste freuen sich über eine Alternative zu den klassischen Frühstücksgetränken.<br />

Die Sorte Apfel-Sauerkirsche der Linie<br />

Brooklyn-Bio-Säfte von Grapos ist besonders<br />

erfrischend und sehr fruchtig. Der<br />

Postmix-Spezialist konzentriert für dieses<br />

Getränk sonnengereifte Bio-Früchte auf<br />

ihr Wesentliches. Dabei entsteht ein Konzentrat<br />

in 100 Prozent Bio-Qualität, ganz<br />

ohne Zusatz- oder Konservierungsstoffe.<br />

Im Offenausschank wird <strong>das</strong> Getränk in<br />

der Brooklyn-Bio-Vitaminbar mit klarem<br />

Wasser versetzt. Das Resultat sind reine<br />

Säfte in kontinuierlicher Top-Premiumqualität<br />

und hygienisch im Ausschank.<br />

Nachhaltigkeit als Philosophie<br />

Geliefert werden die Konzentrate in praktischen<br />

Bag-In-Boxen. Diese können bei<br />

der Lagerung platzsparend übereinander<br />

gestapelt werden und benötigen keine<br />

extra Kühlung. Die Grapos-Getränke stehen<br />

auch immer im Zeichen der Nachhaltigkeit:<br />

Durch die Produktionsmethoden<br />

und angewandten Systeme entsteht im<br />

Vergleich zu konventionellen Portionsflaschen<br />

bei allen Grapos-Getränken ein<br />

90 Prozent kleinerer ökologischer Fußabdruck.<br />

Dies wurde in einer Studie der TU-<br />

Graz nachgewiesen.<br />

www.grapos.com<br />

Foto: Grapos<br />

Feine Backwaren<br />

Nicht umsonst gilt <strong>das</strong> Frühstück als<br />

die wichtigste Mahlzeit des Tages.<br />

Der perfekte Morgen startet mit einem<br />

ausgiebigen und ausgewogenen Frühstück,<br />

dazu gehört eine bunte Auswahl<br />

an Brot und Gebäck. Die Erwartungen<br />

sind hoch und der morgendliche Eindruck<br />

ist bei Gästen oft entscheidend.<br />

Das Resch&Frisch Midi-Gebäck für<br />

die Gastronomie ist etwa 15 g leichter<br />

als die klassische Größe und eignet sich<br />

perfekt für feine Frühstücksbuffets. Die<br />

praktische Größe lädt zum Durchkosten<br />

– und <strong>das</strong> ganz ohne übrig gelassene Gebäckhälften.<br />

Warenüberschuss und Lebensmittelverschwendung<br />

gehören so<br />

der Vergangenheit an. Bei Resch&Frisch<br />

findet sich eine bunte Auswahl: Der Midi-Frühstücks-Mix<br />

vereint Laugenstange,<br />

Krustenlaibchen und Fitnessweckerl<br />

in einem Mischkarton. Ganz neu sorgt<br />

<strong>das</strong> Resch&Frisch Midi-Croissant für<br />

maximalen Genuss in der Früh.<br />

www.resch-frisch.com<br />

Foto: Resch&Frisch


30 FRÜHSTÜCKSKONZEPTE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

tipp aus der praxis<br />

Das Auge<br />

trinkt mit<br />

Das Frühstücksbuffet ist<br />

meist die letzte Station des<br />

Aufenthaltes im Hotel und<br />

bleibt somit gut in Erinnerung.<br />

Hier wünschen sich die<br />

Gäste Vielfalt, eine ansprechende<br />

Präsentation und<br />

und natürlich Hygienemaßnahmen.<br />

Da bieten sich die zwei<br />

Grapos Frühstückskonzepte<br />

mit ansprechenden, selbstreinigenden<br />

und hygienischen<br />

Ausschankgeräten an.<br />

Die Getränke der Premium<br />

Linie GrapiSun sind mit<br />

Vitaminen angereichert,<br />

kalorienarm und ohne Zuckerzusatz<br />

– also perfekt<br />

für <strong>das</strong> Frühstück. Auch die<br />

Nachfrage an Bio-Qualität<br />

wird immer größer. Wir bieten<br />

außerdem zertifizierte<br />

Biogetränke als Postmix-Sirup<br />

im Offenausschank: Die<br />

Brooklyn BIO Säfte sind in<br />

vier Sorten erhältlich und ein<br />

echtes Highlight am Frühstücksbuffet.<br />

Alle Getränke<br />

werden kühl und frisch gezapft,<br />

<strong>das</strong> rundet <strong>das</strong> Geschmackserlebnis<br />

natürlich<br />

noch einmal ab.<br />

Der Offenausschank ist somit<br />

auch beim Frühstück im<br />

Hotel eine nachhaltige und<br />

hygienische Alternative zu<br />

Krügen und Kraffen. So beginnt<br />

der Tag mit einem<br />

rundum guten Gefühl für<br />

Gäste und <strong>das</strong> Unternehmen.<br />

KR Wolfgang Zmugg,<br />

Geschäftsführer Grapos<br />

www.grapos.com<br />

Foto: Grapos<br />

Genussvoller Brunch<br />

Mit über 1.000 Tiefkühlbackwaren und<br />

10.000 Artikel in der Service-Welt<br />

bietet Edna von konventionellen Artikeln<br />

über besondere Produkte für jeden<br />

Anlass <strong>das</strong> richtige Brot an.<br />

Das rustikale Rosenweckerl aus feinem<br />

Weizenhefeteig bietet eine zartsplittrige<br />

Kruste.<br />

Hergestellt wird es aus den besten<br />

natürlichen Zutaten und kommt hierbei<br />

vollkommen ohne Zusatzstoffe oder<br />

Konservierungsmittel aus. Die klassische<br />

Kaisersemmeln mit dem charakteristischen<br />

Stern sind nicht nur ein vielseitiges<br />

Frühstücksweckerl, sondern<br />

auch die ideale Basis für leckere Sandwiches.<br />

100 Prozent natürliche Zutaten<br />

und eine besonders lange Teigführung<br />

sorgen für einen besonders aromatischen,<br />

knusprigen Genuss. Ein<br />

leckeres Kastenbrot in hoher Qualität<br />

ist nach wie vor ein beliebter Klassiker<br />

beim Frühstück. Bei den Schnittbroten<br />

aus natürlichen Zutaten ist jede Scheibe<br />

gleich groß, so können leckere Pausenbrote<br />

und belegte Stullen für Lunchboxen<br />

hergestellt werden. Genussmomente<br />

werden mit Butter-Croissants aus 20<br />

Prozent französischer Butter wahr. Diese<br />

Hörnchen sind feinknusprig locker<br />

und haben die ideale Größe für Buffets<br />

All-Day-Breakfast beziehungsweise<br />

Brunch ist bei der jüngeren Generation<br />

angesagt und beliebt. Was dabei auf<br />

den Tisch kommt, sollte wenn möglich<br />

regional sein. Gerade bei Produkten wie<br />

Schinken, Käse, Marmeladen und Co.<br />

wird <strong>das</strong> aktuell stark nachgefragt. Nicht<br />

regional, dafür aber sehr beliebt sind auch<br />

Avocados, vor allem dann, wenn sie als<br />

Belag auf ein Brot kommen. Orientalisch,<br />

etwa mit Hummus, ist auch weiterhin in<br />

– ebenso wie die Green Smoothies mit<br />

Inhaltsstoffen wie Algenpulver.<br />

Ein neues Trendprodukt sind Breakfast-Bowls<br />

mit Porridge und verschiedenen<br />

gesunden Toppings. Sehr stark im<br />

Kommen am Frühstückstisch sind zudem<br />

Alternativen zu Milch wie Haferdrinks,<br />

Sojadrinks, Erbsendrinks, Reisdrinks<br />

und Mandeldrinks.<br />

www.metro.at<br />

Der Morgen macht den Tag<br />

Fotos: Metro<br />

Foto: Axel Weiss GmbH<br />

oder den Brotkorb. Das kernige Vitalweckerl<br />

und <strong>das</strong> naturbelassene Biancoweckerl<br />

überzeugen beim Frühstück, lassen<br />

sich aber auch nach Herzenslust zu leckeren<br />

glutenfreien Sandwiches belegen.<br />

Die Kombination von französischer<br />

Backkunst und herzhaftem Brezel-Style<br />

macht den extra großen Brezel-Brioche<br />

Burger zu etwas Besonderem. Das<br />

Brötchen aus süßem Briocheteig und<br />

rustikaler Laugenkruste ist einzigartig<br />

im Geschmack und schafft einen Wettbewerbsvorteil<br />

durch Differenzierung.<br />

www.edna.at


9/20<strong>21</strong><br />

FRÜHSTÜCKSKONZEPTE 31<br />

Innovatives Frühstücksbuffet<br />

Das Frühstück ist <strong>das</strong> Aushängeschild<br />

jeden Hotels. Rauch bietet für 20<strong>21</strong><br />

neue, innovative Lösungen, um die wachsende<br />

Nachfrage nach Frische und Gesundheit<br />

zu erfüllen. Happy Day „Fruit<br />

& Veggie“ bringt Frucht und Gemüse<br />

in einem trendigen Umfüllkonzept, eine<br />

neue Sorte HPP-Saft ermöglicht frischen<br />

Fruchtsaft ohne großen Aufwand und die<br />

Bag-In-Box-Dispenser sind die perfekte<br />

Lösung für große Volumen. Saft-Kombinationen<br />

aus Frucht und Gemüse liegen<br />

im Trend, denn sie vereinen gesunden Lebensstil<br />

und hervorragenden Geschmack.<br />

Mit den beiden neuen Happy Day „Fruit<br />

& Veggie“-Sorten „Orange, Kaki, Karotte“<br />

und „Rote Früchte & Rote Beete“ bietet<br />

Rauch eine Lösung für <strong>das</strong> Frühstücksbuffet.<br />

Um sie attraktiv und zugleich hygienisch<br />

präsentieren zu können, gibt<br />

es zum Umfüllen trendige Glasflaschen<br />

mit Schraubverschluss und dazu passenden<br />

Neckhängern. Als Alternative<br />

Natürliches Brot<br />

zu frisch gepressten Säften bietet Rauch<br />

sein wachsendes „Rauch Juice Bar“-HPP-<br />

Sortiment exklusiv für die Gastronomie.<br />

Dabei wird frischgepresster Saft unter<br />

hohem Druck haltbar gemacht, ohne Hitze.<br />

Dadurch bleibt der unvergleichliche<br />

„frisch-gepresst-Geschmack“ erhalten.<br />

www.rauch.cc/at/<br />

Die Nachfrage nach traditionellen<br />

Broten mit Sauerteil, Urgetreide und<br />

Saaten war noch nie so hoch. Hier hat<br />

Vandemoortele mit der Banquetd’or<br />

Essential Range die Lösung. Diese Range<br />

bietet köstliche Produkte, gebacken<br />

nach traditionellen Rezepturen, bestehend<br />

aus vier Produkten. Ein Klassiker<br />

ist der Vollkorn Sauerteig. Es ist „voll“<br />

an wertvollen Nährstoffen und voller<br />

Saaten wie Leinsamen, Sesamkörner,<br />

Sonnenblumenkerne, Hirsekörner und<br />

Buchweizensamen, die dem Baguette<br />

einen besonderen, leicht nussigen Geschmack<br />

verleihen. Der Fit Sauerteig<br />

kombiniert die Genuss-Mischung Leinsamen,<br />

Sonnenblumenkerne und Sesamkörner<br />

mit Haferflocken und Sojaschrot<br />

und macht sie somit zu einer<br />

echten Power-Mischung. Authentischen<br />

und puren Geschmack bietet der<br />

Dinkel Sauerteig. Das traditionelle Urgetreide,<br />

mit modernen Chiasamen<br />

und allseits beliebten Kürbiskernen, ist<br />

ein wahres Trendprodukt. Das optische<br />

Highlight der Range ist der Weizen Sauerteig.<br />

Der besondere Dekorschnitt in<br />

Form einer Ähre verleiht dem Produkt<br />

<strong>das</strong> gewisse Etwas.<br />

www.vandemoortele.com<br />

Foto: Rauch<br />

Foto: Vandemoortele<br />

Foto: Yellow Images Foto: Sedlak<br />

Fitter Start in<br />

den Tag<br />

Um fit und frisch in den Tag zu<br />

starten, greifen viele schon<br />

beim Frühstück zu hochwertigen<br />

und gesunden Heumilch-Produkten.<br />

Die Produktpalette der<br />

Erlebnis Sennerei Zillertal weist<br />

gegenüber herkömmlichen Milchprodukten<br />

einen rund doppelt so<br />

hohen Wert an Omega-3-Fettsäuren<br />

und konjungierten Linolsäuren<br />

auf. Das artenreiche Futter<br />

für die Heumilchkühe wirkt sich<br />

nämlich auf <strong>das</strong> Fettsäurenspektrum<br />

der Milch aus. In den verschiedenen<br />

Gräsern und Kräutern sind<br />

die Blätter besonders reich an Mineralstoffen<br />

und Proteinen. In ihnen<br />

steckt neben den wichtigen<br />

Nährstoffen auch eine Vielzahl an<br />

Aromen, diese sind geschmacksbildend<br />

und tragen so zur hohen<br />

Milchqualität bei – egal, ob<br />

Trinkmilch, cremige Joghurts oder<br />

gschmackige Käsesorten.<br />

www.erlebnissennerei-zillertal.at


32 BROT & BACKWAREN<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Brot, Semmeln, Weckerl<br />

und Stangerl


9/20<strong>21</strong><br />

BROT & BACKWAREN 33<br />

Von Aufbackweckerln über die günstigen Semmeln im Zehnerpack bis hin zu exquisiten<br />

Holzofenbroten mit Waldstaudenkorn, die Vielfalt an Gebäck- und Brotsorten ist so groß<br />

wie noch nie. <br />

Text & Fotos: Andrea Jungwirth<br />

Österreich ist ein Land der Brotesser,<br />

und vor allem die Vorliebe für<br />

Roggenbrote ist für uns ganz typisch.<br />

Auch wenn der Roggen im<br />

Vergleich zum Weizen mit nur 15 Prozent<br />

eher eine Nebenrolle beim Brotgetreide<br />

spielt, so sind Mischbrote mit<br />

Roggenmehl sehr beliebt. Je weiter nördlich,<br />

desto mehr Roggen kommt auf den<br />

Tisch. Roggen – und vor allem Weizen<br />

– dominieren die Brotvielfalt. Bestimmte<br />

Getreidesorten wie Dinkel, aber auch<br />

alte Getreideraritäten wie Emmer, Purpurweizen<br />

oder Waldstaudenkorn, sind<br />

eher selten zu finden.<br />

Brotverzicht ist unnötig<br />

Trotz vieler Diäten, die auf Kohlenhydrate<br />

verzichten, ist Brot in einer gesunden<br />

Ernährung unverzichtbar. Es<br />

sättigt gut und versorgt uns mit wertvollen<br />

Kohlenhydraten, Vitaminen<br />

und Mineralstoffen. Die meisten Menschen<br />

vertragen auch <strong>das</strong> Gluten im<br />

Mehl gut. Nur Zöliakie kranke Menschen<br />

vertragen überhaupt kein Gluten<br />

und dürfen weder Weizen, Dinkel,<br />

Roggen oder anderes glutenhaltiges<br />

Getreide essen. Gluten ist eine Proteinmischung<br />

im Korn und für die Backfähigkeit<br />

zuständig. Aber viele gesunde<br />

Menschen glauben, <strong>das</strong>s eine glutenfreie<br />

Ernährung gesünder ist und verzichten<br />

freiwillig darauf. Das ist jedoch<br />

unnötig, aber es stimmt auch, <strong>das</strong>s einige<br />

Menschen Brot schlechter vertragen<br />

als früher. Sie haben vermehrt Verdauungsstörungen.<br />

Schuld daran ist nicht<br />

<strong>das</strong> Gluten im Getreide, wie viele meinen,<br />

sondern sogenannte „FODMAPs“.<br />

Das sind spezielle Zuckerverbindungen<br />

im Weizen, die auch in anderen Getreidesorten<br />

wie Dinkel oder Emmer vorkommen.<br />

Diese Verbindungen können<br />

im Dünndarm nicht ausreichend abgebaut<br />

werden und verursachen die Beschwerden<br />

im Dickdarm.<br />

Schuld daran scheint die kürzere<br />

Gehzeit von Teigen in Bäckereien<br />

zu sein. Denn diese FODMAPs bauen<br />

sich erst durch längere Gehzeiten ab,<br />

am höchsten ist der Gehalt nach einer<br />

Stunde, nach viereinhalb Stunden sind<br />

gerade noch 10 Prozent der Verbindungen<br />

enthalten. Wer also nach dem<br />

Brotessen öfter Beschwerden hat, sollte<br />

auf Sauerteigbrot und Brote mit langen<br />

Gehzeiten umsteigen. Dasselbe gilt<br />

für Gebäck.<br />

Trendgetreide Dinkel und Kamut<br />

Das Besondere ist gerade bei Brot und<br />

Gebäck die Regionalität. Denn in jeder<br />

Region gibt es ganz unterschiedliche<br />

Vorlieben und Rezepturen. Die Vielfalt<br />

beim Bäcker ist zwar so groß wie noch<br />

nie, jedoch verschwinden diese regionalen<br />

Unterschiede immer mehr. Die<br />

Brotlandschaft wird immer einheitlicher,<br />

dafür liegen aber andere Mehle, vor<br />

allem aus Dinkel, der für viele gesünder<br />

scheint, und auch aus Pseudocerealien<br />

wie Buchweizen, Amaranth und Quinoa<br />

im Trend.<br />

Kamut ist ein sehr altes, durch Züchtungen<br />

nicht verändertes Getreide. Er<br />

stammt vermutlich aus Ägypten und<br />

hat nur auf Grund seiner Widerstandfähigkeit<br />

und Anspruchslosigkeit überlebt.<br />

Wegen seiner goldgelben Farbe<br />

wird Kamut auch „Gold der Pharaonen“<br />

oder „Seele der Pharaonen“ genannt.<br />

Die Körner sind größer als Weizenkörner<br />

und glasiger. Backwaren aus Kamut<br />

sind sehr saftig, bleiben länger frisch<br />

und schmecken leicht nussig. Dieses<br />

ideale Brot- und Backgetreide überzeugt<br />

nicht nur durch seinen Geschmack, sondern<br />

auch durch seinen hohen Gehalt<br />

an Protein. Es enthält etwa ein Drittel<br />

mehr Protein als normaler Weizen, au-


34 BROT & BACKWAREN<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Foto: Andrea Jungwirth<br />

ßerdem mehr Selen und Eisen. Für Weizenallergiker<br />

kann Kamut eine Alternative<br />

zu herkömmlichem Weizen sein.<br />

Dinkel zählt zu den ältesten Getreidearten<br />

und ist eng mit dem heutigen<br />

Weichweizen verwandt. Seine Beliebtheit<br />

und Verbreitung verdankt er seiner<br />

Robustheit, denn er gedeiht auf fast<br />

allen Böden, und im Gegensatz zu vielen<br />

anderen hochgezüchteten Getreidesorten<br />

ist er sehr widerstandsfähig gegenüber<br />

Trockenheit, Nässe und Pilzerkrankungen.<br />

Dinkel scheint auch besser<br />

verträglich zu sein, als herkömmlicher<br />

Weizen, selbst bei einer Glutenunverträglichkeit,<br />

obwohl natürlich auch<br />

Dinkel Gluten enthält, denn Gluten ist<br />

nicht Gluten. Dinkel hat mehr Mineralstoffe<br />

und Vitamine als herkömmlicher<br />

Weizen und ist sehr eiweißreich.<br />

Obwohl <strong>das</strong> Korn so reich an Proteinen<br />

ist, sind Teige aus Dinkelmehl im Vergleich<br />

zu Weizenteig etwas aufwändiger<br />

in der Handhabung. Denn Dinkelteige<br />

sind geschmeidig und gut dehnbar,<br />

aber weniger formstabil und reißen<br />

leichter. Geringe Mengen an Ascorbinsäure<br />

(Vitamin C) zum Mehl können die<br />

Stabilität aber erhöhen. Im Biobereich<br />

wird <strong>das</strong> Extrakt der Acerolakirsche verwendet,<br />

denn diese Frucht enthält den<br />

höchsten Wert an Vitamin C, den es in<br />

Obst gibt. Ein weiterer Nachteil bei Gebäck<br />

aus Dinkel ist die Haltbarkeit. Es<br />

neigt dazu, schnell trocken und hart zu<br />

werden. Dieser Nachteil kann backtechnisch<br />

nur zu einem Teil ausgeglichen<br />

werden. Dinkelgebäck überzeugt aber<br />

durch den leicht nussigen und kernigen<br />

Geschmack.<br />

Hauptsache es schmeckt<br />

Selberbacken ist gerade ein Boom, denn<br />

in den Corona-Lockdowns haben manche<br />

<strong>das</strong> Brotbacken für sich entdeckt<br />

und sind dabei geblieben. Aber auch etliche<br />

Gastronomen legen seit Jahren darauf<br />

Wert, ihren Gästen hochwertiges<br />

Gebäck und Brot auftischen zu können.<br />

Einige Köche pflegen ihren Sauerteig<br />

in der Gastroküche, tüfteln an Brotrezepten<br />

und sind stolz auf ihre Backspezialitäten.<br />

Manche haben sogar einen<br />

Holzbackofen, der einmal wöchentlich<br />

mit Broten beschickt wird. Aber natürlich<br />

liefern auch regionale Bäcker gute<br />

Qualität an die Gastronomie oder Hotellerie.<br />

Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen,<br />

<strong>das</strong>s inzwischen die Aufbackware<br />

<strong>das</strong> Sortiment bestimmt. Ob<br />

im Privathaushalt oder im Gasthaus:<br />

Aufbackware ist besser planbar, meist<br />

günstiger und einfach praktisch. Der<br />

Großteil kommt aus Großbetrieben, wobei<br />

die Zutaten und auch die Teigführung<br />

nur geringfügig von herkömmlichen<br />

Produkten abweichen. Meist wird<br />

etwas Fett verwendet, <strong>das</strong> den Teig fester<br />

macht und ihn besser auf die industrielle<br />

Verarbeitung vorbereitet. Nach<br />

dem Formen der Teiglinge werden diese<br />

in riesigen, aber energieeffizienten<br />

Backanlagen vorgebacken. Nach 50<br />

oder 70 Prozent der Backzeit wird dann<br />

der Backvorgang unterbrochen. Ausgekühlt<br />

wird die Ware nun entweder tiefgefroren<br />

oder unter Schutzatmosphäre<br />

luftdicht verpackt. So ist <strong>das</strong> Brot und<br />

Gebäck länger lagerbar und kann nach<br />

Bedarf beim Endverbaucher fertig gebacken<br />

werden. 80 Prozent des Brotes<br />

kaufen Herr und Frau Österreicher im<br />

Supermarkt, also <strong>das</strong> täglich frisch gelieferte<br />

Brot vom Bäcker aus der Umgebung,<br />

aber natürlich auch die Aufbackware.<br />

Und auch <strong>das</strong> frische Brot in den<br />

Regalen kommt meist tiefgekühlt als<br />

Teigling in den Supermarkt, wird dort<br />

aufgebacken und als frisches Brot verkauft.<br />

So ist es auch in der Gastronomie,<br />

wo bereits beim Frühstück wahrscheinlich<br />

alle Varianten vertreten sind, ein<br />

spezielles Brot vom Bäcker aus der Umgebung<br />

neben knuspriger Aufbackware.<br />

Für jeden Geschmack ist etwas dabei,<br />

und meist greift man zum Gewohnten.<br />

Aber auf Brot und Gebäck legt der Österreicher<br />

Wert, denn auf seine Semmel<br />

zum Gulasch oder sein knuspriges Roggenbrot<br />

zur Speckjause möchte er nicht<br />

verzichten.


9/20<strong>21</strong><br />

BROT & BACKWAREN 35<br />

Kuchenpause auf der Hütte<br />

Meisterfrost setzt auf praxiserprobte<br />

Voll-Convenience Produkte und<br />

hält drei Köstlichkeiten bereit. Den Kuchen<br />

mit oder ohne Rosinen, den Marmorkuchen<br />

und den Schokoladekuchen.<br />

Die flaumig-saftigen Kuchen mit einem<br />

Gewicht von 1500 g sind fertig gebacken.<br />

Ähnlich wie ein Meterbrot kann<br />

der XXL-Kuchen direkt am Frühstücksoder<br />

Kaffeebuffet in Scheiben geschnitten<br />

werden. Köstliche Abwechslung<br />

versprechen auch die drei Guglhupf-<br />

Varianten von Meisterfrost. Der Schokolade-Obers-Guglhupf,<br />

der mit echter<br />

Sahne verfeinert wird, der traditionelle<br />

Marmor-Guglhupf sowie der saftige<br />

Nuss-Guglhupf sind beliebt bei Groß<br />

und Klein und werden im Hause Meisterfrost<br />

nach österreichischen Rezepten<br />

aus rein natürlichen Zutaten hergestellt.<br />

Die drei Guglhupf-Variationen<br />

von Meisterfrost bestechen nicht nur<br />

durch ihre simple Zubereitung – einfach<br />

auftauen, mit Staubzucker bestreuen<br />

und servieren, sondern begeistern vor<br />

allem durch ihre flaumige Konsistenz.<br />

Fotos: Meisterfrost<br />

Jeder Guglhupf ist mit einem Gewicht<br />

von 650g erhältlich.<br />

www.meisterfrost.at<br />

Bei uns liegt<br />

Backtradition<br />

in der Familie.<br />

Seit 1902.<br />

Gebäck aus regionaler<br />

Herkunft<br />

Frisches Gebäck aus österreichischen<br />

Backstuben ist gefragt wie noch nie.<br />

Bei Metro liegt Gebäck in österreichischer<br />

Handwerksqualität in den Regalen,<br />

sorgfältig zubereitet aus österreichischen<br />

Zutaten. Ein Großteil der Backwaren ist<br />

mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet.<br />

Alle Produkte kommen aus zertifizierten<br />

Betrieben. Einige Metro Großmärkte<br />

werden von Ortslieferanten mit regionalen<br />

Gebäckspezialitäten beliefert.<br />

Das Unternehmen bietet Teiglinge<br />

tiefgekühlt, Gebäck halbgebacken und<br />

frisches Gebäck verzehrfertig. Profis aus<br />

der Gastronomie profitieren von dieser<br />

Vielfalt, weil sie mit wenigen Handgriffen<br />

den Produkten eine ganz persönliche<br />

Note verleihen können.<br />

www.metro.at<br />

Foto: Metro<br />

» Seit Generationen geben wir<br />

<strong>das</strong> Wissen um die österreichische<br />

Backtradition weiter. Dieses<br />

Wissen fängt bei den besten<br />

Zutaten an und zeigt, wie sorgsam<br />

man mit ihnen umgehen muss,<br />

um <strong>das</strong> beste Brot zu backen.«<br />

Ing. Anton Haubenberger<br />

Haubis GmbH<br />

Kaiserstraße 8 / A-3252 Petzenkirchen<br />

t +43 (0) 7416 / 503-0 / www.haubis.at


36 BROT & BACKWAREN<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Dänische<br />

Brötchen<br />

Ungewöhnliche Allrounder sind<br />

die Dänischen Brötchen von<br />

Vandemoortele. Mit seiner einzigartigen<br />

Optik fällt <strong>das</strong> Gebäck<br />

in jeder Auslage sofort auf, da es<br />

durch seine sichtbare Faltung für<br />

Wiedererkennungswert sorgt. Das<br />

Plundergebäck in Brötchenform<br />

überzeugt mit einer blättrigen<br />

Schmolle und einer zartsplittrigen<br />

Kruste. Ob als deftige Grundlage<br />

mit Eiern und Speck für ein leckeres<br />

Frühstück, eine süße, gefüllte<br />

Variante für einen guten Start<br />

in den Tag, als herzhafter Mittagssnack<br />

mit frischen Kräutern<br />

und Frischkäse oder simpel belegt<br />

mit Käse und Schinken für unterwegs<br />

– es schmeckt rund um die<br />

Uhr. Das blättrige Plundergebäck<br />

ist aber auch ohne Füllung ein Genuss.<br />

Ob pur oder einfach bestreut<br />

mit Saaten, <strong>das</strong> zartsplittrige Dänische<br />

Brötchen ist ein leichter Genussmoment<br />

für sich. Trotz seines<br />

besonderen Aussehens erfordert<br />

es keinen großen Aufwand bei der<br />

Zubereitung oder Weiterverarbeitung.<br />

www.vandemoortele.com<br />

Foto: Vandemoortele<br />

Vielfalt statt Monotonie<br />

Das ist Haubis Angebot für den Frühstückststisch.<br />

Klug zusammengestellt<br />

und ansprechend präsentiert, sichern<br />

sich Gastronomen und Hoteliers<br />

damti einen bleibenden Eindruck bei<br />

ihren Gästen. Das mobile Haubis Kundenmanager<br />

Team unterstützt hier seine<br />

Kunden bei der Auswahl der richtigen<br />

Produkte bzw. beim Aufbau eines<br />

attraktiven Frühstücksbuffets. Ein guter<br />

Produktmix beinhaltet neben Klassikern<br />

wie dem „ganz normalen“ Kipferl<br />

oder Semmerl auch Spezialprodukte.<br />

Etwa aus 100 Prozent Dinkel oder 100<br />

Prozent Roggen, wie z. B. Haubis 100<br />

Prozent Roggenbrot in Wandl oder <strong>das</strong><br />

Dinkelweckerl. Wenn der „Standard“ zu<br />

groß und „Jour“ zu klein ist, bietet sich<br />

ab sofort mit der neuen Gebäcksgröße<br />

Mischbrot mit altem Brot<br />

Zutaten für 1 großen Laib:<br />

› 160 g geriebenes alten Brot<br />

› 500 g Roggenmehl<br />

› 400 g Weizenvollkornmehl<br />

(Emmervollkornmehl)<br />

› 30 g getrockneter Sauerteig<br />

¼ Packung Trockenhefe<br />

1,5 Esslöffel Salz<br />

2 – 3 Esslöffel Brotgewürz<br />

~ 700 ml lauwarmes Wasser<br />

› glattes Weizenmehl zum<br />

Stauben<br />

Text & Foto: Andrea Jungwirth<br />

Mehle mischen und mit den<br />

restlichen Zutaten vermengen.<br />

Die Mischung in eine große<br />

Rührschüssel oder Knetmaschine<br />

geben. Das Wasser auf<br />

Etappen dazugeben und die Mischung<br />

etwa 10 Minuten gut mit<br />

dem Knethacken durchkneten.<br />

Den Brotteig in eine bemehlte<br />

Brotform geben und mit Mehl<br />

bestauben.<br />

Das Brot mit einem Küchentuch<br />

zudecken und etwa 5 Stun-<br />

„MEDIUM“ der Mittelweg an und erfüllt<br />

damit einen lang gehegten Wunsch der<br />

Gastronomie-Partner. Ideal zum Variieren<br />

und Durchkosten führt Haubis hier<br />

mit mehr als 15 Produkten einen neuen<br />

Standard in der österreichischen Gebäckwelt<br />

ein – von der Bio Kaisersemmel<br />

bis zum Karftweckerl.<br />

www.haubis.at<br />

den nicht zu warm gehen lassen.<br />

Danach den Brotteig ins Warme<br />

stellen.<br />

Ist der Brotteig gut gegangen, die<br />

Brotform auf ein mit Backpapier<br />

ausgelegtes Backblech stürzen.<br />

Das Brot mit Wasser bestreichen,<br />

nochmals 10 Minuten gehenlassen<br />

und mit einem Messer oben mehrmals<br />

einschneiden. Das Brot mit<br />

Mehl stauben.<br />

Backrohr auf 220 Grad Celsius vorheizen,<br />

eine Schüssel mit Wasser<br />

hineinstellen. Das Brot einschieben<br />

und bei <strong>21</strong>0 Grad Celsius etwa 60<br />

bis 70 Minuten backen. Zuvor jedoch<br />

etwas Wasser auf den Backrohrboden<br />

schütten.<br />

Foto: Haubis


9/20<strong>21</strong><br />

BROT & BACKWAREN 37<br />

Fotos: Edna Backwaren<br />

Backwaren ohne Gluten –<br />

für beschwerdefreien Genuss<br />

Unverträglichkeiten sind längst keine Seltenheit mehr! Immer mehr Menschen reagieren<br />

inzwischen sensibel auf bestimmte Zutaten wie beispielsweise Gluten.<br />

Gastronomen sollten auf genau diese<br />

Bedürfnisse sowie unterschiedliche<br />

Ernährungsformen eingehen<br />

– denn es geht ja schließlich um <strong>das</strong><br />

Wohl und die Zufriedenheit ihrer<br />

Kunden.<br />

Das Angebot an glutenfreien<br />

Backwaren ist<br />

enorm gewachsen. Ob<br />

Brot, Weckerl, Kuchen<br />

oder Snacks – hier gibt es<br />

wirklich eine riesengroße Auswahl.<br />

Doch dabei ist es wichtig,<br />

nicht nur auf die Zutaten,<br />

sondern auch auf die Qualität<br />

der Produkte zu achten. Denn Geschmack<br />

spielt natürlich auch eine bedeutende<br />

Rolle. Das EDNA Backwaren<br />

GmbH-Sortiment hat natürlich auch<br />

für diesen Bedarf <strong>das</strong> Passende im Sortiment!<br />

Mit der glutenfreien Mischbox,<br />

6-fach sortiert Art. <strong>21</strong>25 erhält man<br />

portionsgerecht verpackte Brote und<br />

Weckerl, die im Handumdrehen aufgetaut<br />

oder aufgebacken werden können.<br />

Perfekt für <strong>das</strong> Frühstück, den<br />

Brotkorb oder Sandwiches. Vom klassischen<br />

Toastbrot bis hin zu vitalen Sorten<br />

mit Sonnenblumenkerne<br />

oder Quinoa ist für<br />

jeden Geschmack etwas<br />

dabei.<br />

Die Kunden<br />

essen am liebsten<br />

Brot ohne Gluten?<br />

Dann empfiehlt Edna<br />

die glutenfreie Brotscheibenbox, 3-fach<br />

sortiert Art. 2360. Dieser Mischkarton<br />

bietet mit 3 verschiedenen<br />

Sorten: Toastbrot, Quinoabrot<br />

und Vitalvollkornbrot,<br />

nicht nur Glutenallergikern<br />

eine leckere Auswahl<br />

an saftigen Broten, die <strong>das</strong><br />

Wohlbefinden steigern und<br />

wertvolle Nährstoffe für den Tag<br />

liefern.<br />

Ob als Frühstück oder für den<br />

Nachmittagskaffee – etwas Süßes<br />

schmeckt immer. Damit Gastronomen<br />

auch hier perfekt vorbereitet<br />

sind und ihren Gästen beschwerdefreien<br />

Genuss anbieten können, bietet<br />

EDNA die glutenfreie Kuchenbox<br />

geschnitten, 3-fach sortiert, Art. 1978.<br />

Die drei Sorten Rührkuchen, Marmorkuchen<br />

und Nusskuchen sind der ideale<br />

Snack zu Kaffee oder Tee und versüßen<br />

den Gästen garantiert den Tag.<br />

Am Besten ist: Selbst ausprobieren und<br />

sehen, wie lecker glutenfrei sein kann!<br />

Kontakt:<br />

Edna Backwaren<br />

Rutzenmoos 20<br />

4845 Rutzenmoos


Brennesselweckerl<br />

Hanfweckerl<br />

Power<br />

Kornweckerl<br />

Art. 2414*<br />

Better Life Wellness<br />

Quartett, 4-fach sortiert<br />

Gewicht: 60 g, 120 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Emmer Urkorn<br />

Weckerl<br />

Better Life<br />

Lust auf eine Extra-Portion<br />

Urgetreide, Hafer, Dinkel oder Roggen?<br />

Mit diesen Backwaren punkten Sie nicht nur<br />

bei Ihren Gästen, sondern liegen auch voll im<br />

ernährungsbewussten Trend.<br />

Ohne Getreide<br />

Art. 717*<br />

Better Life Dinkel-Vollkorn-<br />

Doppelweck<br />

Maße: L 11,0 x B 9,5 x H 3,5 cm<br />

Gewicht: 90 g, 40 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Art. 187*<br />

Better Life Bio<br />

Dinkelvollkornbrot<br />

Maße: L 23,0 x B 14,0 x H 6,0 cm<br />

Gewicht: 500 g, 7 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Lorem ipsum<br />

Art. 59989*<br />

Superfood Paleo Brot<br />

Maße: L 16,5 x B 8,5 x H 8,0 cm<br />

Gewicht: 950 g, 4 St. / Kt.<br />

Service-Artikel<br />

Frischeprodukt<br />

Restlaufzeit<br />

bei Lieferung:<br />

ca. 10 Tage<br />

(2)<br />

(1)<br />

(1)<br />

(2)<br />

(1)<br />

(3)<br />

(3)<br />

(4)<br />

(3)<br />

(2)<br />

Art. 5295*<br />

Better Life Vollkornweckerl-<br />

Mix, 3-fach sortiert<br />

Mehrkorn-Vollkornweckerl (1), Hafer-<br />

Vollkornweckerl (2), Vollkornweckerl (3)<br />

Maße: L 9,5 x B 8,5 x H 3,5 cm<br />

Gewicht: 70 g, 60 St. / Kt.<br />

vorgebacken<br />

Art. 2004*<br />

Better Life Brötchenkiste,<br />

4-fach sortiert<br />

2ab Urweizen-Brötchen (1), Dinkeldream (2),<br />

Potato King (3), Less Salt - Big Taste (4)<br />

Gewicht: 64 g, 80 St. / Kt.<br />

vorgebacken<br />

Art. 1694*<br />

Better Life Vital Mischkiste,<br />

4-fach sortiert<br />

Dinkel Vollkornbrötchen (1), Fitnessbrötchen (2),<br />

Müsli Brötchen (3), Kernbeisserbrötchen (4)<br />

Gewicht: 45 g, 140 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

» Bestellen Sie jetzt bei Ihrem<br />

(4)<br />

EDNA Backwaren GmbH<br />

Rutzenmoos 20<br />

A-4845 Rutzenmoos<br />

www.edna.at


Außergewöhnlicher<br />

Burger-<br />

Genuss<br />

Art. 2395*<br />

FF-Pumpkin Burger,<br />

geschnitten<br />

Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 3,5 cm<br />

Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Mit<br />

eingebackenem<br />

Kürbisfleisch<br />

Art. 1600*<br />

FF-Gourmet Burger rund,<br />

geschnitten<br />

Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 4,5 cm<br />

Gewicht: 100 g, 40 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Art. 1320*<br />

FF-Gourmet Burger Sesam,<br />

geschnitten<br />

Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 4,5 cm<br />

Gewicht: 100 g, 40 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Art. 1324*<br />

FF-OMG Burger,<br />

geschnitten<br />

Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 3,5 cm<br />

Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Art. 2357*<br />

FF-Brioche Burger,<br />

geschnitten<br />

Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 4,5 cm<br />

Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Art. 2680*<br />

BB-Brezn-Brioche Burger,<br />

geschnitten<br />

Maße: Ø 10,0 (4 Inch) x H 5,0 cm<br />

Gewicht: 80 g, 60 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Art. 1160*<br />

FF-PartyBurgerMischkiste,<br />

4-fach sortiert<br />

Maße: Ø 6,5 (2,5 Inch) x H 3,5 cm<br />

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.<br />

fertig gebacken<br />

Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!<br />

Lieferung per Tiefkühl-LKW.<br />

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten, Nährwertdeklaration,<br />

Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.<br />

Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen<br />

klicken. Gerne steht Ihnen unsere kostenlose Service-Hotline 0800/202084 für weitere Informationen zur Verfügung.<br />

Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Keine Haftung für Druckfehler.<br />

Bei den Produkt bildern handelt es sich teilweise um Servierbeispiele.


40 BROT & BACKWAREN<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Ein Weckerl mit Wirkung<br />

Haubis Sonnenigel hat Charity-Charakter.<br />

Fotos: Haubis<br />

Die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges<br />

Thema. Heute mehr denn je. Mit einem wertvollen Weckerl leistet Haubis seit 2007 einen<br />

Beitrag zu einer rundum positiven Initiative: der Kinder-Krebshilfe Wien-NÖ-Bgld.<br />

Der Haubis Bio-Sonnenigel ist ein<br />

Weckerl wie aus dem Bilderbuch:<br />

außen knusprig, innen saftig. Es<br />

lockt mit geröstetem Amarant und nussigem<br />

Sesam. Geraspelte Karotten machen<br />

sein Innenleben saftig, Sonnenblumenkerne<br />

sorgen für den gewissen Biss.<br />

Mit dem Weckerl hat <strong>das</strong> Haubis-Entwicklungsteam<br />

ganze Arbeit geleistet. Das<br />

Beste aber ist, <strong>das</strong>s diese Sonne zum Anbeißen<br />

gleich doppelt Freude macht. Von<br />

info<br />

jedem verkauften Weckerl gehen 5 Cent<br />

an einen guten Zweck.<br />

Bleibt nur noch die Frage: „Wie isst<br />

du dein SOL-Weckerl am liebsten?“ Unter<br />

diesem Motto startet mit September<br />

20<strong>21</strong> ein Kreativwettbewerb für inspirierte<br />

Kinder. Eingereicht werden können Videos,<br />

Fotos oder, ganz klassisch, Zeichnungen.<br />

Mehr dazu gibt’s gleich hier:<br />

www.kinderkrebshilfe.wien/<br />

Kreativwettbewerb<br />

„Von uns gibt es ein großes Bravo für<br />

unsere Handels- und Gastronomie-Partner.<br />

Sie machen diese Zusammenarbeit jeden Tag<br />

zum Erfolg.“<br />

Harald Affengruber, Unternehmensleitung Haubis Marketing & Filialen<br />

Die Kinder-Krebshilfe<br />

Wien-NÖ-Bgld<br />

Die Erfolgsgeschichte der Kinder-Krebshilfe<br />

begann 1986 im St. Anna Kinderspital.<br />

Damals beschloss eine Handvoll<br />

Eltern, den Bestand an mobilen Infusionsständern<br />

aufzustocken. Aus dieser<br />

spontanen Initiative entwickelte sich<br />

ein professionell organsierter Verein<br />

zur Unterstützung von krebskranken<br />

Kindern und Jugendlichen sowie ihrer<br />

Angehörigen. Aus ihm gingen in weiterer<br />

Folge <strong>das</strong> Forschungsinstitut im<br />

St. Anna Kinderspital und die Österreichische<br />

Kinder-Krebs-Hilfe hervor. Mit<br />

Haubis verbindet die Kinder-Krebshilfe<br />

Wien-NÖ-Bgld eine von gemeinsamer<br />

Wertschätzung und Tatkraft charakterisierte<br />

Zusammenarbeit. Seit ganzen<br />

14 Jahren!<br />

info<br />

„Wir finanzieren uns fast ausschließlich über<br />

Spenden. Trotzdem gehen wir nicht jede Partnerschaft<br />

ein. Die Ideologie muss eine gemeinsame<br />

sein.“<br />

René Mulle, Kinder-Krebshilfe - Wien-NÖ-Bgld<br />

info<br />

Kooperationsstart:<br />

November 2007<br />

Sonnenigel-Spenden:<br />

305.650,51 Euro<br />

(Stand Juni 20<strong>21</strong>)


9/20<strong>21</strong><br />

PORTRAIT 41<br />

Die Betreiberfamilie mit einem Teil ihrer Crew. Gute Esser sind im Gasthaus Mehler jedenfalls im Vorteil.<br />

Fotos: Mehler<br />

WIRTSHAUS-<br />

KULTUR<br />

„Veganer sind nicht unsere Zielgruppe“<br />

Wer schon zeitig in der Früh Lust auf ein Gulasch und ein Bier hat, der findet etwa im Wiener<br />

Gasthaus Mehler eine empfehlenswerte Anlaufstelle. <br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

Lokale wie <strong>das</strong> Gasthaus Mehler sind<br />

definitiv nicht in den Bobo-Bezirken<br />

angesiedelt. Wer bei der Familie<br />

Mehler am Handelskai in Wien einkehrt,<br />

der möchte so essen wie unsere Eltern<br />

oder Großeltern. Genau diese Großeltern<br />

waren es auch, die einst ein Wirtshaus<br />

in der Krieau betrieben haben. Die<br />

Eltern Herbert und Gisela sind dann vor<br />

gut 30 Jahren an den jetzigen Standort<br />

übersiedelt. Und heute werken hier mit<br />

Martin und Schwester Andrea Mehler in<br />

der Küche sowie Bruder Thomas im Service<br />

und im Einkauf bereits die dritte Generation<br />

an Mehlers in der Gastronomie<br />

– nach wie vor unterstützt von den Senior-Chefs.<br />

„Meine Mutter lässt es sich mit<br />

über 70 Jahren nach wie vor nicht nehmen,<br />

jeden Tag spätestens um sechs Uhr<br />

in der Früh in der Küche zu stehen und<br />

die ersten Suppen aufzustellen, etc. Sie<br />

ist auch noch immer der Kommandant<br />

in der Küche “, lacht Martin Mehler.<br />

Was auffällt bei den Mehlers sind<br />

die unkonventionellen Öffnungszeiten<br />

ab 6.45 Uhr – und <strong>das</strong> ohne explizites<br />

Frühstücksangebot. „Wir forcieren <strong>das</strong><br />

Thema Frühstück nicht, aber nachdem<br />

bei uns alles jeden Tag frisch gekocht<br />

wird und ab 11 Uhr alles fürs Mittagsservice<br />

fertig sein muss, gehen bei uns<br />

eben zeitig die Lichter an. Da müssen an<br />

guten Tagen schon mal 40 oder 50 Kilo<br />

Erdäpfelsalat vorbereitet werden. Und<br />

wenn dann jemand zum Frühstück Lust<br />

auf Ham and Eggs oder ein kleines Gulasch<br />

mit einem Seidl Bier hat, dann ist<br />

er eben bei uns an der richtigen Adresse“,<br />

erklärt Mehler.<br />

Fleischeslust<br />

Auch die sonstige Speisekarte ist eine<br />

Reise in die beste kulinarische Vergangenheit.<br />

Diverse Schnitzel- und Kotelett-Varianten,<br />

frischer Schweinsbraten,<br />

Tafelspitz, aber auch Innereien wie<br />

Hirn, Bruckfleisch & Co. – „Für Vegetarier<br />

finden wir noch was, aber Veganer<br />

sind eher nicht unsere Zielgruppe“, wie<br />

es der Junior-Chef formuliert.<br />

Die Produkte werden von unterschiedlichen<br />

Produzenten bezogen, alleine<br />

drei verschiedene Fleischhauer stehen<br />

auf der Lieferantenliste. Einer hat <strong>das</strong><br />

beste Rindfleisch, ein zweiter die beste<br />

Blunzn, etc. Bevorzugt wird mit kleinen,<br />

regionalen Produzenten gearbeitet. Sogar<br />

beim Bier schätzt Martin Mehler Auswahl<br />

und Unabhängigkeit. Angeboten<br />

werden Biere verschiedenen Brauereien,<br />

ein tschechischer Klassiker wird sogar<br />

extra selbst importiert. So ist man Herr<br />

über sein eigenes Angebot. Eben wie die<br />

Eltern und Großeltern auch schon. Sieht<br />

aus, als wäre auch ein Blick in die Vergangenheit<br />

ein zukunftsträchtiges Konzept.<br />

info<br />

Gasthaus Mehler<br />

Handelskai 338<br />

1020 Wien<br />

120 Sitzplätzen im Innenraum,<br />

150 im Gastgarten<br />

www.gasthaus-mehler.at


42 FERNOSTKÜCHE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

ETHNO<br />

FOOD<br />

Jenseits<br />

von<br />

Chop<br />

Suey<br />

Foto: pixabay<br />

Die chinesische Küche<br />

kann viel mehr als<br />

Glutamateintöpfe oder<br />

gebackenes Huhn süßsauer.<br />

Rund um den Wiener<br />

Naschmarkt beweisen <strong>das</strong><br />

täglich immer mehr hervorragende<br />

und gleichzeitig<br />

meist schlichte chinesische<br />

Restaurants. Von Thomas Askan Vierich<br />

Chop Suey haben nicht die Chinesen<br />

erfunden. Zumindest nicht<br />

für ihre Landsleute. In China gibt<br />

es dieses Gericht gar nicht. Angeblich<br />

hat es ein chinesischer Koch<br />

1896 am Hof des russischen Zaren erfunden<br />

und später bei einem Besuch<br />

in den USA amerikanischen Offizieren<br />

serviert. Mit durchschlagendem Erfolg.<br />

Das haben dann Auslandschinesen<br />

in den China Towns dieser Welt<br />

übernommen, die fürchteten, ihre echte<br />

Küche sei für europäischen Gaumen<br />

zu befremdlich. Klar, Hühnerfüße, Haifischflossen,<br />

1000-jährige Eier klingen<br />

für uns eher grauslich. Und essen die<br />

nicht auch Hunde? Nein, <strong>das</strong> tun eher<br />

die Koreaner. Und 1000-jährige Eier<br />

sind wirklich köstlich, nix da mit verrottet<br />

und stinkig. Es gibt ja auch andere<br />

Küchen mit seltsamen Speisen:<br />

Surströming (vermoderter Hering aus<br />

Schweden), Hackepeter (rohes Schweinefleisch<br />

mit Zwiebeln) oder wabbeliges<br />

Eisbein (beides aus Deutschland), Kuttelsuppe<br />

(Türkei) oder steirische Jakobsmuscheln<br />

(Stierhoden).<br />

So was kann man mögen, muss man<br />

aber nicht.<br />

Essen als Kulturleistung<br />

„Die“ chinesische Küche gibt es auch<br />

nicht. In diesem Riesenland gibt es unzählige<br />

regionale Küchen. Vereinfacht<br />

gesagt kocht man im Norden salzigwürzig,<br />

im Osten säuerlich, im Süden<br />

scharf-süß und im Westen verdammt<br />

scharf. Bei uns am bekanntesten sind<br />

die aus Szechuan (scharf) , Shanghai<br />

und Peking (nicht nur wegen der Ente).<br />

Kochen und essen bedeutet in China<br />

seit Jahrtausenden viel mehr als bei uns.<br />

Essen trägt zur Gesundheit und zur inneren<br />

Balance bei. Essen als Medizin.<br />

Darauf sind einige bei uns erst vor Kurzem<br />

gekommen. Kochen und Essen ist<br />

in China ein Statussymbol. Wer sich die<br />

kaiserliche Küche leisten kann, muss<br />

nicht eine der unzähligen Straßenküchen<br />

besuchen. Obwohl die manchmal<br />

besser sind. Essen ist in China auch Ausdruck<br />

eines Gemeinschaftsgefühls. Niemand<br />

bestellt ein Gericht für sich selbst.<br />

Die Speisen kommen auf den Tisch,<br />

wenn sie fertig sind und jeder bedient<br />

sich. Das kann für Europäer irritiernd<br />

sein, macht aber viel mehr Spaß, weil<br />

man von allem probieren kann. Auch<br />

die Menüfolge ist anders: Suppen werden<br />

nebenher gegessen, nicht zwingend


9/20<strong>21</strong><br />

FERNOSTKÜCHE 43<br />

zuerst und können auch Hauptspeise<br />

sein. Süße Nachtische spielen eine untergeordnete<br />

Rolle.<br />

So halten es auch die guten China-<br />

Lokale bei uns. Man findet sie seit einigen<br />

Jahren rund um den Wiener Naschmarkt<br />

(siehe Kasten). Und praktisch jedes<br />

Jahr kommen weitere dazu. Versorgt<br />

werden sie von den asiatischen Supermärkten<br />

ringsum oder vom asiatischen<br />

Großhandel. Manche sprechen schon<br />

von Little China an der Wien. Ich verkehre<br />

dort regelmäßig und habe noch<br />

nie schlecht gegessen. Manche sind innovativ<br />

(Innereien auf chinesisch-asiatische<br />

Art), manche sind traditionell<br />

einfach. Manchmal ist der Service ruppig,<br />

manchmal herzlich. Teuer ist es selten<br />

bis nie. Und man findet ganz selten<br />

bis nie die holzgeschnitzten, golden lackierten<br />

Drachen und roten Papierlampions,<br />

die man aus den Glutamatbuden<br />

der frühen Jahre kennt. Die folkloristische<br />

Einrichtung stammt angeblich von<br />

der chinesischen Mafia, denen wohl oft<br />

auch diese Lokale gehören (zur Geldwäsche).<br />

Zutaten und Kochtechniken<br />

Glutamat hat in der wahren chinesischen<br />

Küche eh nichts verloren. Hier<br />

wird gesund gekocht (obwohl Glutamat<br />

auch nicht so ungesund ist, wie sich viele<br />

einbilden). Gesund deshalb, weil <strong>das</strong><br />

Meiste sehr kurz bei hoher Hitze gegart<br />

wird, <strong>das</strong> ist gut für die Inhaltstoffe. Die<br />

bekannteste Grundtechnik der chinesischen<br />

Küche ist <strong>das</strong> Pfannenrühren im<br />

Wok. Man zieht <strong>das</strong> Gargut kurz durch<br />

<strong>das</strong> Öl im sehr heißen Boden des Woks<br />

Das Konzept der China Kitchen im 6. Wiener Gemeindebezirk lautet traditionelle<br />

chinesische Küche modern interpretiert auf die Teller zu zaubern und die Gäste mit<br />

authentischer Regionalküche und den Sichuan Spezialitäten zu verwöhnen.<br />

Foto: Thomas Askan Vierich<br />

(manchmal schlagen hohe Flammen aus<br />

der Pfanne!). Oder blanchiert <strong>das</strong> Gemüse.<br />

Auch <strong>das</strong> schonende Dämpfen ist<br />

sehr beliebt, vor allem um die unzähligen<br />

Dim-Sum-Spezialitäten zuzubereiten.<br />

Gegrillt wird selten, eher gekocht<br />

und gebraten.<br />

Etwas befremdlich für europäische<br />

Zungen ist vielleicht die gallertartige<br />

Konsistenz mancher Speisen, die dadurch<br />

erzeugt wird, <strong>das</strong>s man die Zutaten<br />

bei niedriger Hitze langsam gart<br />

und dann kühl stellt. Beliebt ist auch <strong>das</strong><br />

Rotschmoren (Pekingente): Man gart in<br />

einer karamellisierten, gesüßten Sojasauce.<br />

Gewürze sind rar. Das Aroma und<br />

den Geschmack bringen die Zutaten<br />

selbst mit. Oder etwas Ingwer, Knoblauch,<br />

Chili, Reiswein (ähnliches Aroma<br />

wie trockener Sherry) und die verschiedenen<br />

Soßen. Allein die Sojasauce<br />

aus fermentierten Bohnen gibt es in<br />

verschiedenen Varianten: hell, dunkel,<br />

mit Pilzen aromatisiert, auch biologisch<br />

erzeugt. Pilze sind auch wichtig, meist<br />

wässert man getrocknete Pilze, die sehr<br />

aromatisch sind. Man nennt ihr Aroma<br />

umami (würzig, fleischig). Kräuter kennt<br />

die chinesische Küche, anders als die vietnamesische,<br />

kaum. Paprika, Majoran,<br />

Kümmel und vieles andere Europäische<br />

sind unbekannt.<br />

Obligatorische Beilagen sind Reis,<br />

gedämpfte Hefefladen oder Nudeln.<br />

Letztere haben ja auch die Chinesen erfunden<br />

und nicht die Italiener. Genauso<br />

wie <strong>das</strong> Schießpulver und den Buch-<br />

Gute chinesische Lokale in Wien<br />

info<br />

Chinabar an der Wien (5.): innovativ und mutig www.chinabar-an-der-wien.at<br />

Restaurant ON am Markt (6.): innovativ, Innereien market-restaurant.at<br />

Goldene Zeiten (1.): gehobene Shanghai- und Szechuanküche, kreativ www.goldenezeiten.at<br />

Sichuan (22.): großes, eher tradionelles Lokal, immer gut, schönes Ambiente trotz Folklore<br />

www.thesichuan.com<br />

Feine Sichuan Küche (5.): scharf und authentisch www.feinesichuankuechewien.at<br />

Dim Sum-Restaurant Chinazentrum: authentisch-exotisch (Quallensalat, Entenzungen)<br />

www.chinazentrum-naschmarkt.at<br />

Chinacy (1.): kleines, freundliches, innovatives und authentisches Lokal www.chinacy.at<br />

Tofu und Chilli (6.): fast schon wie eine Straßenküche in Shanghai, keine Homepage<br />

China Kitchen (6.): für mich <strong>das</strong> beste chinesische Restaurant der Stadt chinakitchen-vienna.at


44 FERNOSTKÜCHE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Fotos: pixabay<br />

druck. Schließlich leben die Chinesen<br />

seit Jahrtausenden in einer Hochkultur.<br />

Nicht wie wir seit wenigen Jahrhunderten.<br />

Und sie pflegen ihre Traditionen.<br />

Das führt dazu, <strong>das</strong>s man bestimmte<br />

Gerichte wie die berühmte Pekingente<br />

einfach nicht mehr besser machen<br />

kann. So wie <strong>das</strong> Wiener Schnitzel. Hier<br />

läuft jeder Innovationsgeist gegen Wände.<br />

Aber die chinesische Küche hat vielerlei<br />

Einflüsse integriert: die vegetarische<br />

Küche der Buddhisten aus Tibet<br />

mit viel Tofu, kokosbasierte Saucen und<br />

Suppen aus Thailand, fruchtig-scharfe<br />

Einflüsse aus Indonesien (Ananas,<br />

Mango, Avocado und andere tropische<br />

Früchte). Mittlerweile trinken die Chinesen<br />

sogar Milch und essen Kartoffeln.<br />

Beim Fleisch gibt es alles vom Huhn,<br />

Schwein, Rind bis zum Lamm. Sowieso<br />

essen die Chinesen alles, was man theoretisch<br />

essen kann (Quallen, Entenzungen)...<br />

Meeresfrüchte spielen eine große<br />

Rolle oder auch Algen. Und Gemüse<br />

in allen Variationen: Wasserspinat, Pak<br />

Choi, Stangenknoblauch, Melanzani,<br />

Erbsenschoten, Spargel, Karotten, Wasserkastanien,<br />

Bohnen, Bohnensprossen,<br />

Lotuswurzeln usw. Längliches Gemüse<br />

wie Karotten oder Stangensellerie wird<br />

gerne gerollt beim Schneiden: immer<br />

um eine Viertelumdrehung, <strong>das</strong> ergibt<br />

hübsche dreieckige Stücke. Überhaupt<br />

isst <strong>das</strong> Auge in der chinesischen Küche<br />

mit: Es geht viel um Farben. In gehobenen<br />

Lokalen gibt es weiße, rote und grüne<br />

Menüs. Eine besondere Kunst ist <strong>das</strong><br />

Schnitzen von rohem Obst und Gemüse,<br />

dafür gibt es speziell ausgebildete Köche.<br />

Auch sauer-scharf eingelegtes Gemüse<br />

ist wichtig, besonders in der Szechuan-Küche.<br />

Chinesisch lernen<br />

Möchte man seine europäische Küche<br />

etwas chinesischer/asiatischer machen,<br />

sollte man beim Würzen mit Sojasauce<br />

experimentieren und vielleicht die eine<br />

oder andere Kochtechnik übernehmen.<br />

Auch die Gewürzmischung „Five Spices“<br />

(Sternanis, Szechuanpfeffer, Zimt,<br />

Fenchel, Gewürznelke) hilft einen Touch<br />

China ins Essen zu bringen. Warum<br />

nicht ein Steak damit würzen und dazu<br />

blanchierten Pak Choi oder Wasserspinat<br />

reichen? Es müssen ja nicht gleich<br />

die 1000-jährigen Eier sein. Die man übrigens<br />

so zubereitet: Für Songhua Dan<br />

werden Enten- oder Hühnereier in einer<br />

Mischung aus Lehm, Asche, Salz,<br />

Kalk und Reishülsen oder Stroh mariniert<br />

und <strong>das</strong> auch nur für einige Monate<br />

und keine tausend Jahre.<br />

Man kann auch die chinesische<br />

Tischkultur aufgreifen: Alle dürfen alles<br />

essen. Das Essen wird in Schüsseln<br />

und großen Tellern in die Mitte des Tisches<br />

gestellt, idealerweise auf ein drehbares<br />

Gestell. Das kennt man ja auch bei<br />

uns in der tradionellen Küche: Beilagen,<br />

Fleisch und Soße werden in großen Portionen<br />

auf den Tisch gestellt und jeder<br />

bedient sich selbst. So etwas fördert immer<br />

den Unterhaltungswert eines gemeinsamen<br />

Essens. Man bedient die<br />

anderen, diskutiert über die gemeinsam<br />

verzehrten Speisen. Dann braucht man<br />

fast keinen Alkohol, um in Stimmung zu<br />

kommen.<br />

Der ist in China übrigens als Essensbegleiter<br />

eher selten. Meist wird grüner<br />

Tee getrunken. Wein kultivieren<br />

die Chinesen erst seit wenigen Jahren<br />

– aber mit großem Ehrgeiz. Brauereien<br />

gründeten während der Kolonialzeit<br />

vor allem deutsche Brauer (Tsingtao).<br />

Heute ist der asiatische Biermarkt allerdings<br />

einer der wichtigsten der Welt,<br />

viele weltweit agierende Konzerne sind<br />

hier angesiedelt. Wein und Bier werden<br />

auch von der chinesischen Führung propagiert,<br />

um den verbreiteten Schnaps zu<br />

verdrängen.<br />

Ähnliche Bestrebungen hatte es<br />

auch bei uns in Europa in vergangenen<br />

Jahrhunderten gegeben: Wenn schon<br />

Alkohol, dann lieber weniger starken,<br />

hieß und heißt die Devise. Ähnliches<br />

hört man auch aus Russland, wo <strong>das</strong><br />

Biertrinken ebenfalls auf dem geförderten<br />

Vormarsch ist. Was man in chinesischen<br />

Lokalen meiden sollte, ist auf<br />

alle Fälle der pick-süße Pflaumenwein,<br />

der gerne gratis zum Abschluss gereicht<br />

wird. Das muss man nicht unbedingt<br />

übernehmen. Lieber beim geschnittenen<br />

Obst bleiben, <strong>das</strong> auch gratis gereicht<br />

wird. Sonst verklebt man sich all<br />

die wunderbaren Aromen der eben genossenen<br />

Speisen.


9/20<strong>21</strong><br />

FERNOSTKÜCHE 45<br />

Kaiseki – Japanisch genießen<br />

In Gesellschaft (kai) zu sitzen und gutes Essen (seki) zu genießen, wird nicht nur in Japan<br />

geschätzt. Kaiseki ist eine Philosophie der Zubereitung, die die Qualität der Komponenten an<br />

oberste Stelle stellt. Nur die erlesensten Zutaten werden verwendet und auf kunstvolle Weise<br />

angerichtet.<br />

Mit Bedacht auf Qualität und Authentizität<br />

wurden die Inhalte der<br />

Produkte Shichimi Togarashi und Gomashio<br />

ausgewählt. Zwei Gewürzmischungen<br />

wurden nach traditionell<br />

japanischem Vorbild, jedoch mit der typischen<br />

WIBERG Finesse interpretiert<br />

und zusammengestellt. Das Ziel: höchster<br />

Genuss in guter Gesellschaft.<br />

Fotos: FRUTAROM Savory Solutions<br />

Shichimi Togarashi grob –<br />

klassisches Tischgewürz nach<br />

japanischer Tradition<br />

Das klassische Tischgewürz beinhaltet<br />

nach japanischer Tradition mindestens<br />

sieben Komponenten und wird deshalb<br />

auch die „Sieben-Gewürze-Mischung“<br />

genannt. WIBERG verleiht durch <strong>das</strong><br />

natürliche Orangenaroma dem Ganzen<br />

eine fruchtig-duftende Note. Die ausgewogene<br />

Chili-Schärfe, der würzige Geschmack<br />

aus der Norialge und die feine<br />

Säure des Szechuanpfeffers zaubern <strong>das</strong><br />

„Land der aufgehenden Sonne“ ins Gericht.<br />

Das Gewürz eignet sich zum Verfeinern<br />

von Würzsaucen, Sushi, Suppen,<br />

Nudeln, Ramen, Reisgerichten, Fisch und<br />

Fleisch sowie zum Dekorieren von Speisen.<br />

Es lässt sich vielseitig in der kreativen<br />

und modernen Küche einsetzen.<br />

Gomashio – Duft fernöstlicher<br />

Röstaromen<br />

Gomashio ist ein typisches Gewürz aus<br />

der japanischen Küche. Die Mischung<br />

aus geröstetem Sesam verleiht dem Gericht<br />

den klassisch nussigen Geschmack<br />

und eignet sich für Salate, Gemüse, Reisgerichte,<br />

Fisch, Fleisch, vegetarisch und<br />

vegane Gerichte. Fernöstlicher Zauber<br />

auf heimische Teller: Lachsfilet „Gomashio“<br />

oder Fried Rice Gomashio Style.<br />

www.wiberg.eu<br />

Lachsfilet „Gomashio“<br />

Zutaten:<br />

› 1 kg Wakame Algensalat<br />

› 1,2 kg Lachsfilet | ohne Haut<br />

und Gräten<br />

› WIBERG Shichimi Togarashi<br />

grob Würzmischung<br />

› WIBERG Sesam-Öl<br />

Kaltgepresst, aus<br />

ungeschälten Samen<br />

› WIBERG Ursalz pur fein,<br />

unjodiert<br />

› WIBERG Gomashio grob<br />

Würzmischung<br />

› WIBERG Wok-Sauce Teriyaki<br />

Flüssigsauce<br />

Wakamealgensalat<br />

mit Shichimi Togarashi<br />

grob und<br />

Sesam-Öl abschmecken. Lachsfilet salzen, in Sesam-Öl saftig braten<br />

und vor dem Servieren mit Gomashio grob bestreuen. Mit der heißen<br />

Wok-Sauce Teriyaki servieren.


46 FERNOSTKÜCHE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

tipp aus der praxis<br />

Klar gestellt: Salat<br />

ist sehr gesund<br />

Kopfsalat zählt zu den beliebtesten<br />

Salatsorten in Österreich<br />

und gilt als besonders gesund<br />

und reich an Vitamin C. Aber<br />

gerade Salate enthalten sehr<br />

viel Wasser und relativ wenig<br />

Vitamine, die noch dazu durch<br />

Waschen oder lange Lagerung<br />

schnell verschwinden. 100 g<br />

Kopfsalat enthalten nur magere<br />

10 mg Vitamin C. Kartoffeln dagegen<br />

enthalten doppelt, roher<br />

Spinat fünf Mal und Paprika sogar<br />

vierzehn Mal so viel. Salate<br />

sind gesund, aber es gibt gesündere<br />

Gemüsesorten. Von den<br />

meisten Menschen werden die<br />

Inhaltsstoffe überschätzt. Doch<br />

auch zwischen den einzelnen<br />

Salatsorten gibt es deutliche<br />

Unterschiede. Zu den wertvollsten<br />

Blattsalaten für eine gesunde<br />

Ernährung zählen der Feldsalat,<br />

und vor allem bittere und<br />

herbe Salate wie Endivien oder<br />

auch Radicchio. Die Bitterstoffe<br />

sind besonders gut für Leber<br />

und Galle und stärken unser Immunsystem.<br />

Jedoch kommen<br />

bittere Salate nur ganz selten<br />

bei uns in die Salatschüssel.<br />

Wenn es also um Vitamine und<br />

Mineralstoffe geht, so sieht es<br />

bei Salat eher mager aus, dafür<br />

punktet er mit wenig Kalorien<br />

und viel Volumen, nach dem<br />

Motto: „Eine große Menge sättigt<br />

gut“. Alle, die etwas auf die<br />

Linie achten möchten, sind mit<br />

Salat gut beraten. Jedoch sollte<br />

die Marinade selbst zubereitet<br />

werden, die Salatsorten variieren<br />

und zusätzlich Gemüse wie<br />

Tomaten oder Karotten mit dem<br />

Salat in der Schüssel landen.<br />

Mag. Andrea Jungwirth<br />

Ernährungswissenschafterin<br />

Foto: Andrea Jungwirth<br />

Asiatische Kartoffel<br />

Fernost neu erleben<br />

Bunt, exotisch, abwechslungsreich: Das<br />

sind die asiatischen Produkte, die Metro<br />

in Kooperation mit dem deutschen<br />

Lieferanten Kreyenhop & Kluge anbietet.<br />

Das bestehende Sortiment umfasst<br />

zahlreiche fernöstliche Spezialitäten aus<br />

China, Korea, Thailand, Indien und vielen<br />

anderen asiatischen Ländern. Dabei wird<br />

auf Authentizität mit originalen Produkten<br />

gesetzt, die von fernöstlichen Gastronomen<br />

täglich genutzt werden. In allen<br />

zwölf Metro Großmärkten gibt es einen<br />

Asia Shop mit den Top 150 Artikeln aus<br />

dem Asia Katalog. Das gesamte Sortiment<br />

hat Metro Vösendorf vor Ort, und<br />

darf so mit 360 Artikeln als Österreichs<br />

größter Asia Shop bezeichnet werden.<br />

www.metro.at<br />

Das besondere Flair der asiatischen<br />

Küche hat Aviko in einer attraktiven<br />

Konzept-Broschüre eingefangen<br />

und mit der Kartoffel als außergewöhnlicher<br />

Zutat ergänzt. In acht frischen,<br />

leichten und raffiniert gewürzten Gerichten<br />

beweisen sich unterschiedliche<br />

Aviko Kartoffelprodukte als überraschende<br />

Alternative zu Reis und<br />

Nudeln: die tiefgefrorenen Süßkartoffelwürfel<br />

Sweet Potato Dices, die ultrafrischen<br />

SteamFresh halbierte Kartoffeln<br />

mit Schale, die frischen, pasteurisierten<br />

Pom‘ Fraîches Kartoffelwürfel für hohe<br />

Flexibilität und lange Haltbarkeit sowie<br />

die marinierten Mini-Kartoffeln Zitronenpfeffer<br />

als bestes Beispiel für frische<br />

High-Convenience. Für ein besonders<br />

typisches Asia-Erlebnis lassen sich alle<br />

Gerichte problemlos mit der Front-Cooking-Station<br />

direkt vor den Augen des<br />

Gastes zubereiten – ganz in der langen<br />

kulinarischen Tradition asiatischer Garküchen.<br />

Denn kulinarische Klassiker aus China,<br />

Thailand und Indien, Trendgerichte<br />

aus Indonesien und gastronomische Geheimtipps<br />

aus Kambodscha halten derzeit<br />

in allen Bereichen des Foodservice-Marktes<br />

Einzug und verzaubern mit<br />

exotischen Farben, köstlichen Düften<br />

und verführerischen Aromen.<br />

www.aviko.de<br />

Fotos: Studio Voorhuis Doetinchem<br />

Fotos: Metro


9/20<strong>21</strong><br />

PORTRAIT 47<br />

Küchenchef Patrick Pass zelebriert mit<br />

Leidenschaft asiatische Küche.<br />

Fotos: Fritz & Friedrich<br />

Fritz &<br />

Friedrich<br />

Hinter diesem „Allerwelts-Namen“ verbirgt sich Außergewöhnliches und ziemlich viel Asien.<br />

<br />

Von Petra Pachler<br />

Im bodenständigen Obertauern steht<br />

Patrick Pass, seines Zeichens Küchenchef<br />

im 3-Haubenlokal Fritz & Friedrich,<br />

am Herd und kocht „Alpine Asian<br />

Fusion“, bei der heimische Produkte mit<br />

asiatischem Küchenstil zusammentreffen.<br />

Zu verdanken ist <strong>das</strong> den Kocherfahrungen<br />

des Weitgereisten und seiner<br />

Liebe zu den Bergen, die ihn wieder zurück<br />

in die Heimat brachte, aber mit vielen<br />

fernöstlichen Ideen.<br />

Ein typisches Gericht für die Alpine<br />

Asian Fusion ist die Kärntner Kasnudl<br />

und auf die Idee der Fernost-Interpretation<br />

kam Patrick Pass, weil die Kärnter<br />

Kasnudl, als traditionelles Gericht seiner<br />

Heimat, für ihn ein bisschen zu wenig<br />

spektakulär war. So wollte er mehr aus<br />

diesem Gericht herausholen und es entstand<br />

der Gedanke, die Kärntner Kasnudl<br />

mit asiatischer Kochkunst zu verfeinern.<br />

Seitdem wird im Fritz & Friedrich<br />

besagte Kasnudl mit Wagyu-Rind<br />

aus Japan, Schnittlauch sowie Ziegenkäse<br />

aus der Heimat und als Topping mit<br />

Teriyaki-Sauce serviert.<br />

Schauen, riechen, schmecken<br />

Gut für die Gäste, <strong>das</strong>s es im „Fritz&Friedrich“<br />

auch eine Schauküche gibt, denn<br />

hier können Gäste dem erfahrenen Sushimeister<br />

Rico Rassbach beim Zubereiten<br />

von feinstem Sushi zusehen. Und ihn<br />

auch jeden Nachmittag beim professionellen<br />

Zerteilen der Fische beobachten.<br />

Bergfex mit Asia-Ambitionen<br />

Asien in den Bergen also! Patrick Pass‘<br />

Asia Style zeigt sich in Gerichten wie<br />

Yellowfin Tuna mit Alpenbutter und<br />

Ponzu sowie Nigiris vom heimischen<br />

Saibling. Unter anderem kreiert er auch<br />

ein Signature Dish und hier hat er <strong>das</strong><br />

Thunfisch Alpenbutter Ponzo durch seine<br />

Liebe zum Sashimi, sprich die Liebe<br />

zum rohen Fisch, entdeckt. Die aufgeschäumte,<br />

nussbraune Butter liebte Patrick<br />

schon in seiner Kindheit, als sie zur<br />

Kärntner Kasnudl serviert wurde. Somit<br />

kam ihm die Idee, diese Kindheitserinnerung<br />

mit seiner Liebe zum rohen<br />

Fisch zu verbinden. Nach vielen Versuchen<br />

gelang es ihm dann, die perfekte<br />

Symbiose zu entwickeln – und zwar<br />

durch <strong>das</strong> Zufügen einer selbst entwickelten<br />

Ponzosauce. Beim Einkauf wird<br />

auf Regionales geachtet und so stammt<br />

<strong>das</strong> Fleisch vom heimischen Bauern<br />

„Bio Schlachthof Tromörthof “, der seine<br />

Produkte unter der Marke „Lungaugold“<br />

verkauft und die heimischen Fische<br />

kommen aus dem Salzkammergut. Patrick<br />

Pass beweist, <strong>das</strong>s Asien tatsächlich<br />

auch in den Bergen zu Hause ist. Ach ja:<br />

Namensgeber des Restaurants sind übrigens<br />

Vater und Sohn vom Hotel Rigele<br />

Royal, dem <strong>das</strong> Fritz & Friedrich angeschlossen<br />

ist.<br />

www.fritzundfriedrich.com


48 FERNOSTKÜCHE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

tipp aus der praxis<br />

Korianderkraut<br />

Das ultimative Kraut<br />

der vietnamesischen<br />

und thailändischen Küche!<br />

Dort duftet alles<br />

nach diesem typischen<br />

Korianderaroma: erfrischend<br />

zitronenartrig<br />

und scharf-würzig. Es gibt<br />

Korianderliebhaber und<br />

Korianderhasser, die den<br />

Duft mit dem Gestank<br />

nach Wanzen vergleichen.<br />

Thomas Askan<br />

Vierich, Autor des<br />

Buches Aroma. Die<br />

Kunst des Würzens.<br />

ISBN 978-3-7471-0423-1<br />

Foto: Ida Rosen<br />

Deshalb nannten die alten Griechen Korianderkraut<br />

auch „koris“, Wanze. Die Vorliebe kann<br />

auch genetisch bedingt sein: Europäer riechen<br />

eher Wanzen, Nicht-Europäer schwelgen im<br />

Zitronenduft. Ich behaupte: Man kann es lernen!<br />

Immer wieder Pho essen, diese herrliche<br />

vietnamesische Suppe. Da wird <strong>das</strong> Kraut beim<br />

Essen vom Gast selbst drübergestreut. Herrlich!<br />

Korianderkraut und Koriandersamen sind<br />

übrigens eine ganz unterschiedliche Sache,<br />

obwohl sie von der gleichen Pflanze stammen.<br />

Die Samen riechen vor allem nach dem blumigfrischen<br />

Linalool. Das kennt man bei uns vom<br />

Basilikum, Bohnenkraut, Majoran, Thymian oder<br />

Oregano. Und genau <strong>das</strong> ist in den Blättern<br />

nicht enthalten. Die Samen, - botanisch korrekt:<br />

Früchte – soll und muss man mitkochen<br />

oder mitbacken (besonders beliebt bei uns im<br />

Brot!), die Blätter nicht, weil sie dann gerade ihre<br />

frischen Aromen verlieren. Das passiert auch,<br />

wenn man Korianderkraut trocknet (ähnlich wie<br />

beim Basilikum). Um Korianderkraut haltbar<br />

zu machen, kann man es ein paar Tage kleingehackt<br />

wie ein Pesto in Öl einlegen. Beim Kauf<br />

sollte man darauf achten, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Kraut noch<br />

Wurzeln hat, dann ist es im Kühlschrank etwas<br />

länger haltbar. Und die Wurzeln kann man auch<br />

verwenden – ebenso wie die Stile.<br />

Korianderkraut kann man auch in der heimischen<br />

Küche einsetzen: in Suppen, Eintöpfen<br />

oder Salaten – wie Petersil. Gute aromatische<br />

Partner sind Liebstöckel, Basilikum<br />

und eben Petersil. Auch in Mexiko<br />

liebt man frischen Koriander<br />

(Cilantro), hier kommt<br />

er häufig in die kalten<br />

Salsas.<br />

Fernöstliche<br />

Spezialitäten<br />

Das Original indische Mango Chutney der Marke<br />

„Geeta‘s“, wurde nach einem traditionellen<br />

Rezept mit ausgewählten Zutaten zubereitet und<br />

mit erlesenen Gewürzen würzig abgeschmeckt. Es<br />

wird zu einer Vielzahl von indischen Speisen serviert,<br />

passt jedoch auch ideal zu allerlei Fleisch- oder<br />

Fischgerichten! Die Chutneys sind auch in den Sorten<br />

„Mango & Chili“, „Mango & Ginger“ sowie „Onion“<br />

erhältlich.<br />

Misopaste rot „Aka“ & weiß „Shiro“ 350g<br />

Obwohl die häufigste Verwendung der Misopaste die Zubereitung<br />

von Misosuppe nach japanischer Art ist, verleiht<br />

sie ebenso Salatdressings, Saucen, Marinaden, gebackenem<br />

Tofu oder Gemüsegerichten ein einzigartiges Aroma. Um ein<br />

Gericht zu vollenden, sind die Pasten selbst zum Karamellisieren<br />

geeignet.<br />

Ramen Nudeln 720g<br />

Japanische Ramen Weizennudeln eignen<br />

sich als Grundlage für eine Vielzahl von Suppen<br />

oder Pfannengerichten.<br />

Misopaste weiß & rot BIO 200g<br />

Die weiße, mildere Miso Paste aus dem Hause<br />

„Miso Tasty“ eignet sich perfekt für die<br />

Zubereitung von z.B. Suppen und Dressings,<br />

während die rote, geschmacksintensivere Paste sehr gut für<br />

würzige Eintöpfe und Marinaden geeignet ist.<br />

Sojasauce BIO 1 l<br />

Für all jene, die sich noch natürlicher ernähren wollen, will<br />

„Kikkoman“ auch hier eine passende Alternative bieten. Mit<br />

dem europäischen Bio-Siegel und entsprechender Zertifizierungsnummer,<br />

stellt Kikkoman sicher, <strong>das</strong>s nur kontrollierte<br />

Bio-Qualität verarbeitet wird. Die natürlich gebraute Bio-<br />

Sojasauce wird in einem Werk hergestellt, <strong>das</strong> speziell dafür<br />

vorgesehen ist. Die Bio-Rohstoffe, die beim Brauen zum Einsatz<br />

kommen, werden sehr sorgfältig ausgewählt, damit sie<br />

den strengen Anforderungen entsprechen.<br />

Ebenso wird<br />

dem Brauprozess<br />

besondere Aufmerksamkeit<br />

gewidmet,<br />

damit<br />

der Klassiker eine<br />

stets gleichbleibend<br />

hohe Qualität<br />

aufweist.<br />

www.schenkel.at<br />

Fotos: xxxx


9/20<strong>21</strong><br />

FERNOSTKÜCHE 49<br />

Nachhaltigkeit für die Speisekarte<br />

Foto: Yuu’n Mee<br />

Das österreichische Unternehmen<br />

Yuu’n Mee ist Spezialist für<br />

nachhaltiges Seafood. Für Yuu’n<br />

Mee ist es essentiell, <strong>das</strong>s Aquakulturen<br />

und Fischereien nach klar<br />

vorgegebenen, ökologisch sensibel<br />

definierten Zucht-und Rohwarenstandards<br />

umwelt-und ressourcenschonend<br />

bewirtschaftet werden.<br />

Die wesentlichen Säulen des Yuu’n<br />

Mee Qualitätsprogramms, <strong>das</strong> gemeinsam<br />

mit den Partner-Garnelenfarmen<br />

in Vietnam umgesetzt<br />

wird, sind: eine artgerechte Aufzucht<br />

mit geringen Besatzdichten<br />

für <strong>das</strong> Wohl der Tiere, 100% kontrollierte<br />

Antibiotikafreiheit, lückenlose<br />

Rückverfolgbarkeit, Verzicht<br />

auf Einsatz von Zusatzstoffen<br />

in der Verarbeitung, soziale Verantwortung<br />

für die lokale Bevölkerung<br />

und höchste Produktqualität.<br />

Yuu’n Mee vermarktet etwa<br />

Black Tiger Garnelen aus einem<br />

weltweit einzigartigen Farming-<br />

Ansatz im geschützten Mangrovenwald<br />

im Mekong-Delta, Vietnam.<br />

Dabei bilden die Mangrovenbäume<br />

im Mekong-Delta und<br />

naturnahe Teichanlagen ein intaktes<br />

Ökosystem, <strong>das</strong> den Garnelen<br />

als natürliche Lebens- und Nahrungsgrundlage<br />

dient. Bei bewusst<br />

geringem Besatz wachsen sie artgerecht<br />

und ohne Stress auf und<br />

ernähren sich von natürlich vorkommendem<br />

Futter – dem Plankton<br />

und den Blättern der Mangrovenpflanzen.<br />

www.yuu-n-mee.at<br />

Asia Touch im Allgäu<br />

Was macht ein Onsen, eine japanische Sauna, in den Bergen?<br />

Fotos: HUBERTUS Mountain Refugio<br />

Im Hotel Hubertus der Familie Traubel im<br />

Allgäuer Balderschwang war die Symbiose<br />

zwischen Allgäu und Asien schon<br />

immer gegeben. Der Zen Garten wird bei<br />

den Gästen schon länger geschätzt – so<br />

war es nur eine konsequente Weiterentwicklung,<br />

„mit dem Onsen ein klein wenig<br />

Asien mehr in unserem Haus zu etablieren“,<br />

so die Gastgeber. „In der Bedarfsermittlung<br />

haben wir hinterfragt, wie viele<br />

Saunen wir brauchen. Dann sind wir zum<br />

dem Schluss gekommen: In wie vielen<br />

Saunen will man überhaupt schwitzen?<br />

Müssen es unbedingt mehr sein, oder<br />

wäre es ein Weg, eher größere Saunen<br />

und dafür weniger zu machen? Im Hinblick<br />

auf die zweite Variante haben wir<br />

uns als Ersatz für eine heiße Nass-Sauna<br />

– sprich unseren Onsen – entschieden“.<br />

Ziemlich viel Japan<br />

Der Architekt des Hotels, Felix Bembé,<br />

hat sich vor allem durch alte Kloster und<br />

Pagoden aus Asien inspirieren lassen. Die<br />

Leichtigkeit, die sich durch diese einmalige<br />

Y-Struktur für <strong>das</strong> doch sehr große Hotelgebäude<br />

ergibt, sucht seinesgleichen.<br />

„Wir möchten unseren Gästen einen<br />

Blick in die freie Natur, möglichst ohne<br />

störende Mauern geben, damit sich diese<br />

fallen lassen können. Lange haben<br />

wir an der finalen Dachform getüftelt.<br />

Mit unserem Schmetterlingsdach, dem<br />

Papilo, schaffen wir einmalige Ausblicke<br />

in die freie Balderschwanger Bergwelt.“<br />

www.hotel-hubertus.de


50 FERNOSTKÜCHE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Und es sprießt und keimt<br />

Wenn man an die asiatische Küche denkt, verbindet man damit unweigerlich Sojasauce,<br />

Ente süß-sauer und natürlich Sprossen. Keimlinge und Sprossen werden auch bei uns immer<br />

beliebter, aber in Fernost haben sie bereits lange Tradition. <br />

Text & Fotos: Andrea Jungwirth<br />

Im deutschsprachigen Raum hartnäckig<br />

als „Sojasprossen“ bezeichnet, sind vor<br />

allem die Keimlinge der Mungobohne<br />

der typische Vertreter dieser Gemüsesorte.<br />

Unter „Sprossen“ werden junge<br />

Keimsprossen, die jungen Austriebe von<br />

Samenkörnern, bezeichnet. Und gekeimt<br />

werden kann beinahe alles, vor allem Getreide,<br />

Hülsenfrüchte wie Kichererbsen,<br />

Bohnen oder Alfalfa und auch bestimmte<br />

Gemüsesorten wie Rettich und Kresse.<br />

Keimling oder Spross?<br />

Mit der Bezeichnung nehmen es viele<br />

nicht so genau und der Unterschied,<br />

was ein Keimling und was ein Spross ist,<br />

sind in Wirklichkeit nur ein paar Tage<br />

Keimzeit. Der Keimling befindet sich im<br />

Samen, quillt dieser durch Wärme und<br />

Wasser auf und durchdringt die Schale,<br />

so keimt er und wird dementsprechend<br />

als „Keimling“ bezeichnet. Beginnt er zu<br />

wachsen, entwickeln sich grüne Stiele,<br />

Blätter und Wurzeln. Man spricht von<br />

Sprossen und meint die oberirdisch<br />

wachsenden Teile einer jungen Pflanze.<br />

Der Übergang ist fließend, Keimlinge<br />

werden aber meist sehr jung als Ganzes<br />

gegessen, bei Sprossen dagegen nur<br />

der Stängel und die Blätter und man<br />

bezeichnet sie auch gerne als „Mikrogreens“.<br />

Kleines Superfood<br />

Keimlinge und Sprossen gelten nicht<br />

umsonst als sehr gesund. Während des<br />

Keimens verändert sich die Zusammensetzung<br />

der Inhaltsstoffe, Enzyme werden<br />

gebildet und der Samen will nur<br />

mehr wachsen. Dabei werden Vitamine<br />

gebildet und Mineralstoffe besser<br />

verfügbar, da Stoffe wie die Phytinsäure,<br />

die Mineralstoffe binden, abgebaut werden.<br />

Der Gehalt an Kohlenhydraten und<br />

Fetten sinkt, Proteine werden zu leicht


9/20<strong>21</strong><br />

FERNOSTKÜCHE 51<br />

verdaulichen Aminosäuren abgebaut.<br />

Sprossen und Keimlinge einer Sorte liefern<br />

mehr Vitamine und Mineralstoffe,<br />

als wenn sie ausgewachsen sind. In den<br />

winzigen Radieschenkeimlingen steckt<br />

daher ein Vielfaches an Inhaltsstoffen<br />

als in dem gesunden Radieschen selbst.<br />

Die Top-Gastronomie wird passend<br />

zum Trend von innovativen Gärtnereien<br />

damit beliefert. Im Supermarkt sind<br />

zwar einige Sprossensorten erhältlich,<br />

aber die ganze Vielfalt an Möglichkeiten<br />

wird klarerweise nicht ausgeschöpft.<br />

Als Konsequenz werden Sprossen und<br />

Keimlinge von ihren Anhängern gerne<br />

in den eignen vier Wänden gezogen,<br />

um alles Mögliche an Saaten keimen zu<br />

lassen. Das Superfood von der eigenen<br />

Fensterbank!<br />

Die Vielfalt macht´s<br />

Von nussig, würzig bis scharf oder ganz<br />

mild, die Geschmacksunterschiede und<br />

daher die Verwendungsmöglichkeiten<br />

in Rezepten sind groß. Sprossen und<br />

Keimlinge bringen neben Frische und<br />

Knackigkeit, eine weitere Geschmackskomponente<br />

ins Spiel. Dabei schmecken<br />

Keimlinge meist milder als Sprossen,<br />

die durch die längere Keimzeit mehr<br />

Geschmacksstoffe ausbilden. Die meisten<br />

Sprossen und Keimlinge können roh<br />

gegessen werden und schmecken in Salaten<br />

oder auf Broten, kurz erhitzt bereichern<br />

sie Suppen, Frühlingsrollen,<br />

Aufläufe und natürlich Wokgerichte.<br />

Keimlinge und Sprossen von Hülsenfrüchten<br />

wie Bohnen, Sojabohnen, Kichererbsen<br />

und Erbsen müssen auf jeden<br />

Fall erhitzt werden und dürfen nicht<br />

roh gegessen werden. Sie enthalten unverträgliche<br />

Stoffe, die erst durch Kochen<br />

zerstört werden. Nur die Sprossen<br />

der Mungobohne, dem asiatischen<br />

Klassiker aus der Sprossenfamilie, können<br />

roh gegessen werden.<br />

Gemüsepfandl mit Rindfleisch und Sprossen<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

› 400 g Rindfleisch, Beiried oder<br />

Filet<br />

› 1 kleiner Kohlrabi<br />

› 1 Karotte<br />

› 1 gelbe Rübe<br />

1 Pastinake<br />

1 Stange Lauch<br />

1 Zwiebel<br />

4 Knoblauchzehen<br />

1 Stück Ingwer<br />

1 Chilischote<br />

› 2 Handvoll Sprossen<br />

gemischte Sprossen oder nur<br />

Rettichsprossen<br />

› Sojasauce<br />

› Salz und Pfeffer<br />

› Frische Kräuter wie Koriander<br />

oder Petersilie<br />

› Sesamöl zum Anbraten<br />

1. Gemüse putzen und in längliche, dünne Stifte schneiden. Zwiebel,<br />

Ingwer und Knoblauch schälen und klein würfeln. Lauch in Ringe<br />

schneiden. Chili halbieren je nach Schärfe entkernen und klein würfeln.<br />

2. Fleisch putzen und in dünne Streifen schneiden.<br />

3. Sesamöl in der Pfanne erhitzen, <strong>das</strong> Fleisch leicht salzen und in der<br />

Pfanne scharf anbraten, danach auf einen Teller geben. Nun <strong>das</strong> Gemüse<br />

anbraten, zuerst <strong>das</strong> Gemüse mit der längsten Garzeit, also Karotten<br />

und Kohlrabi. Das Gemüse mit Sojasauce würzen, etwas Wasser<br />

angießen und zugedeckt<br />

bissfest dünsten. Das Gemüse<br />

aus der Pfanne nehmen.<br />

4. Nun in Sesamöl Zwiebel,<br />

Knoblauch, Ingwer und Chili<br />

anbraten, danach Fleisch<br />

und Gemüse dazugeben und<br />

durchschwenken. Alles mit<br />

Sojasauce, Salz und Pfeffer<br />

würzen.<br />

5. Zum Schluss die frisch<br />

gehackten Kräuter und die<br />

Sprossen unterheben.


52 PORTRAIT<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Frauenpower in der<br />

Männer-Domäne<br />

„Das Wichtigste ist, <strong>das</strong>s<br />

mit Liebe gekocht wird!“<br />

Tina Marcelli<br />

Foto: Kottersteger<br />

Foto: Feuerstein Nature Family Resort<br />

Foto: Kottersteger


9/20<strong>21</strong><br />

PORTRAIT 53<br />

Wenn eine Frau sich in einer Männer-Domäne, wie dem Kochhandwerk, erfolgreich<br />

behauptet kann, dann muss sie gut sein. <br />

Von Petra Pachler<br />

Tina Marcelli, seit 2018 Küchenchefin<br />

im Feuerstein Nature Family<br />

Resort Pflersch und seit<br />

der Eröffnung des angeschlossenen<br />

Gourmetrestaurants Artifex 2019<br />

auch dort Chefköchin, ist gut. Schon<br />

als Kind schaute sie ihrem Vater, ebenfalls<br />

Koch, über die Schulter und wusste:<br />

„Das möchte ich auch machen!“ Sie<br />

beobachtete ihn sowohl zu Hause als<br />

auch in seinem Restaurant Old Fashion,<br />

in dem sie auch ihre fünfjährige Ausbildung<br />

absolvierte, bevor sie dann unter<br />

anderem auch im österreichischen<br />

Sporthotel Sillian kochte. Doch beinahe<br />

noch mehr wurde die Ausnahm-Köchin<br />

von ihrer 94-jährigen Großmutter<br />

geprägt, die ihr den Respekt von Tradition<br />

und Zutaten vermittelte. Tina verbrachte<br />

viel Zeit mit ihr und saugte jedes<br />

Wissen um ein Gericht, ein Gewürz<br />

und jede Zutat auf. An dieser Passion<br />

hat sich bis heute nichts verändert.<br />

Jung an Jahren, reif an Können<br />

Ihr Durchbruch erfolgte nach ihrer<br />

Rückkehr aus dem Bayrischen Hof in<br />

München, als sie dann Küchenchefin<br />

im Hotel Moser in Montiggl wurde. Seitdem<br />

hat sie immer mehr von sich reden<br />

gemacht und als jüngste Chefköchin<br />

Südtirols ist sie regelmäßig in internationalen<br />

Medien vertreten. Vor kurzem<br />

hat sie auch ihr eigenes Kochbuch auf<br />

den Markt gebracht.<br />

Tinas Küchenstil<br />

Tina nimmt im Südtiroler Hotel Feuerstein<br />

Nature Family Resort Pflersch<br />

ihre Gäste mit auf eine kulinarische Reise<br />

mit Geschmackserlebnissen, geprägt<br />

von traditionellem Handwerk und vielschichtigen<br />

Einflüssen – eine davon ist<br />

asiatisch. Gerne interpretiert sie Speisen<br />

aus aller Welt auf ihre eigene Art<br />

und Weise, wobei stets ihre Wurzeln<br />

und ihre Herkunft, also die traditionelle<br />

Südtiroler Küche und die Verwendung<br />

von hochwertigen heimischen Produkten,<br />

einfließen. Auch etwas, <strong>das</strong> sie von<br />

ihrer Großmutter verinnerlicht hat. Ihr<br />

Lieblingsgericht im Asiabereich ist die<br />

Tina Marcelli (rechts) kombiniert in ihrem Küchenstil im Feuerstein Nature Family<br />

Resort Pflersch Südtiroler Produkte mit asiatischen Rezepten.<br />

Foto: Feuerstein Nature Family Resort (FNFR)<br />

Foto: FNFR/ Hannes Niederkofler<br />

Ente asiatisch, weil diese in unzähligen<br />

Varianten zubereitet werden kann – von<br />

der Entenessenz bis hin zu einem Braten<br />

oder der geschmorten Ente. Genauso<br />

schätzt sie aber die chinesischen Ravioli<br />

und liebt hier deren Vielfalt und <strong>das</strong><br />

Zusammenspiel von süß-salzig-pikant.<br />

Die Köchinnen nicht auf <strong>das</strong><br />

Weibliche reduzieren<br />

Chefköchin Tina Marcelli und ihr weibliches<br />

Küchenteam kombinieren im Artifex<br />

regelmäßig internationale Gerichte<br />

mit heimischen Zutaten, die auch die<br />

Hotelgäste gegen einen Aufpreis verkosten<br />

können. Zumindest ein asiatisches<br />

Gericht findet sich täglich wechselnd<br />

auf der Karte. Tina Marcelli ist<br />

nicht nur eine hervorragende Köchin,<br />

Foto: Kottersteger<br />

sondern auch eine starke Frau und <strong>das</strong><br />

zeigt sich auch in ihrem Tipp für Frauen<br />

mit Ambitionen für mehr: „Das Wichtigste<br />

ist, <strong>das</strong>s mit Liebe gekocht wird.<br />

Dass man sich beim Kochen nicht mit<br />

dem Minimum zufrieden gibt, sondern<br />

<strong>das</strong> mögliche Maximum aus dem Gericht<br />

rausholt. Und <strong>das</strong>s man den Köchinnen<br />

mit unter die Arme greift, um<br />

sie zu unterstützen, damit sie ihr Können<br />

mit dem der männlichen Köche<br />

gleichstellen können und <strong>das</strong>s man<br />

drauf achtet, <strong>das</strong>s die männlichen Köche<br />

die Köchinnen nicht nur aufs weibliches<br />

Geschlecht reduzieren, sondern<br />

sie respektieren“. Eine klare Ansage, die<br />

diesbezüglich einiges an Erfahrung vermuten<br />

lässt.<br />

www.feuerstein.info


Seite 54 bis Seite 73<br />

Cold Drinks<br />

Bierland Österreich<br />

Die Anzahl der Brauereien in<br />

Österreicher und vor allem<br />

die Anzahl der hierzulande<br />

gebrauten Bierstile ist rekordverdächtig.<br />

Was <strong>das</strong> Bierland<br />

Österreich sonst noch ausmacht,<br />

erklärt Mag. Florian<br />

Berger, der neue Geschäftsführer<br />

des Brauereiverbandes.<br />

<br />

Seite 56<br />

Spirituosen<br />

Auf die Größe kommt es<br />

manchmal eben doch an –<br />

etwa bei den Miniaturen, die<br />

vor allem in der Kommunikationsgastronomie,<br />

im Après-<br />

Ski-Bereich oder bei Festen<br />

aller Art für den unkomplizierten<br />

Spaß zwischendurch<br />

sorgen.<br />

Seite 64<br />

Wein<br />

Im SALON Österreich Wein<br />

werden seit über 30 Jahren<br />

jeweils die besten Vertreter<br />

in den unterschiedlichen<br />

Sorten präsentiert. Seit<br />

kurzem stehen die 2020er-<br />

Sieger dieser inoffiziellen<br />

„Wein-Staatsmeisterschaft“<br />

fest.<br />

Seite 72


9/20<strong>21</strong><br />

AKTUELLES 55<br />

Römerquelle ist Testsieger<br />

Die Gesellschaft für Verbraucherstudien<br />

ÖGVS hat in Kooperation mit der<br />

Universität Wien im Juli 20<strong>21</strong> die gängigsten<br />

Mineralwasser-Marken Österreichs<br />

einer Sensorik-Prüfung unterzogen<br />

und Römerquelle prickelnd zum<br />

Testsieger „Höchster Genuss“ gekürt.<br />

Römerquelle Mineralwasser zeichnet<br />

sich durch seine ausgewogene Mineralisierung<br />

aus, bietet ein ideales Calcium-<br />

Magnesium-Verhältnis für die tägliche<br />

Versorgung des Körpers mit diesen Mineralstoffen<br />

und ist natriumarm. Diese<br />

Wasserqualität schmeckt man. Davon<br />

waren auch die geschulten Prüfer vom<br />

Department für Ernährungswissenschaften<br />

der Universität Wien bei<br />

ihrer Untersuchung der acht gängigsten<br />

österreichischen Mineralwässer<br />

überzeugt und setzten<br />

Römerquelle auf Platz 1 ihrer Bewertung.<br />

Der Gesamteindruck der<br />

Expertenjury: „Auch wenn <strong>das</strong><br />

sensorische Profil mit Blick auf<br />

die einzelnen Attribute eher<br />

unauffällig war und weder beim<br />

Mundgefühl, Flavour oder auch<br />

Geschmack im Vergleich zu<br />

den anderen Marken besonders<br />

starke oder schwache Ausprägungen<br />

wahrgenommen wurden,<br />

so wusste <strong>das</strong> Wasser von<br />

Römerquelle durch <strong>das</strong> gelungene<br />

Zusammenspiel der einzelnen<br />

Komponenten zu überzeugen.“<br />

„Kein Mineralwasser ist wie<br />

<strong>das</strong> andere, jedes hat einen individuellen<br />

Charakter und Geschmack.<br />

Durch seine ausgewogene<br />

Mineralisierung passt<br />

Römerquelle perfekt zu Kaffee,<br />

Wein und gehobener Kulinarik“,<br />

informiert Sebastian<br />

Gugg, ausgebildeter Mineralwassersommelier<br />

bei Coca-<br />

Cola HBC Österreich.<br />

www.roemerquelle.at<br />

Foto: Römerquelle<br />

Ein Hoch auf die neue Ernte (v. l.): Wolfgang<br />

Gwiß, Geschäftsführer Raiffeisen-<br />

Lagerhaus Waidhofen a.d. Thaya; Heinz<br />

Wasner, Braumeister Privatbrauerei<br />

Zwettl; Karl Schwarz, Geschäftsführer<br />

Privatbrauerei Zwettl; Alfred Sturm,<br />

Obmann Erzeugergemeinschaft Edelkorn<br />

und Günter Zaiser, Geschäftsführer<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Gmünd-Vitis.<br />

Foto:Christoph Kerschbaum/Zwettler<br />

100 Landwirte ernten für die<br />

Privatbrauerei Zwettl<br />

Regionale Produkte liegen bei Konsumenten<br />

im Trend – daher setzen immer<br />

mehr Produzenten auf dieses Thema.<br />

„Wir verwenden immer schon – also<br />

seit mehr als 300 Jahren – Brauzutaten<br />

aus der Region. Nicht etwa, weil es gut<br />

für unser Marketing ist, sondern weil<br />

wir daran glauben, <strong>das</strong>s Beschaffungsund<br />

Absatzmarkt ident und die gesamte<br />

Region Teil des Erfolges sein sollte.<br />

Nachhaltigkeit ist als Kernwert in<br />

unserer Unternehmenskultur fix verankert.<br />

Das ist mittlerweile nicht nur<br />

wirtschaftlich und moralisch ein Gebot<br />

der Stunde, sondern entspricht dem<br />

Wunsch der Konsumenten“, weiß Mag.<br />

Karl Schwarz, der die Brauerei Zwettl in<br />

der fünften Generation führt. Daher forciert<br />

die Waldviertler Traditionsbrauerei<br />

bewusst rot-weiß-rote Rohstoffe, verarbeitet<br />

so gut wie ausschließlich heimische<br />

Grundstoffe und betreibt de-facto-<br />

Vertragslandwirtschaft bei Braugerste<br />

und Hopfen. Deshalb schließt die Brauerei<br />

auch langjährige Vereinbarungen<br />

mit gesicherter Abnahme der Ernte und<br />

zahlt einen „Waldviertel-Bonus“ für den<br />

begehrten Rohstoff.<br />

In diesen Tagen ernteten rund hundert<br />

Landwirte im Bezirk Waidhofen an<br />

der Thaya Gerste für Zwettler und dürfen<br />

sich im Zuge der Partnerschaft über<br />

einen „Waldviertel-Bonus“ freuen. Die<br />

Brauerei verarbeitet heuer rund 2.000<br />

Tonnen Waldviertler Braugerste der<br />

Sorten Avus und Scala: Für ein Krügerl<br />

Bier benötigt man 100 Gramm Braugerste.<br />

www.zwettler.at


56 BIERLAND ÖSTERREICH<br />

9/20<strong>21</strong><br />

„Das Thema<br />

Regionalität wird immer<br />

wichtiger werden“<br />

Fotos: Bierland Österreich, Kurt Keinrath


9/20<strong>21</strong><br />

BIERLAND ÖSTERREICH 57<br />

Seit Mai lenkt Mag. Florian Berger als neuer Geschäftsführer die Geschicke des Verbandes<br />

der Brauereien Österreichs. Mit <strong>GASTRO</strong> sprach er über die Besonderheiten des Bierlandes<br />

Österreich, Zukunftstrends und die Vorlieben heimischer Biertrinker. <br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

<strong>GASTRO</strong>: Herr Berger, wie viele Braustätten<br />

gibt es eigentlich in Österreich,<br />

wenn man von den Gasthausbrauereien<br />

einmal absieht?<br />

Berger: Insgesamt sprechen wir in<br />

Österreich von rund 300 Braustätten,<br />

davon sind etwa 120 Gasthausbrauereien,<br />

bleiben also rund 180 klassische<br />

Brauereien, die <strong>das</strong> Bier auch im Umland<br />

verkaufen.<br />

In Relation zur Bevölkerungsgröße:<br />

Wie liegen wir hier im internationalen<br />

Vergleich?<br />

Was die Vielfalt betrifft, sind wir in<br />

Europa damit sicherlich überdurchschnittlich<br />

gut aufgestellt. Wobei wir<br />

natürlich regionale Unterschiede haben:<br />

In Oberösterreich etwa, speziell<br />

im Mühlviertel, <strong>das</strong> sich ja selbst auch<br />

den Namen „Bierviertel“ gegeben hat,<br />

gibt es eine große Anzahl von oft kleinen<br />

Brauereien, im Burgenland wieder<br />

ist hier in Relation zur Größe weniger<br />

los. Aber man darf ja nicht vergessen,<br />

<strong>das</strong>s nicht nur die Anzahl der Brauereien<br />

in Österreich überdurchschnittlich<br />

hoch ist, mit mehr als 1000 verschiedenen<br />

Bierstilen liegen wir im<br />

internationalen Vergleich auch ganz<br />

weit vorne. Das Bierland Österreich<br />

zeichnet sich also durch eine sehr große<br />

Vielfalt aus.<br />

Diese Vielfalt ist wohl auch dem<br />

Craftbier-Boom geschuldet, wobei<br />

der ja – sarkastisch ausgedrückt – in<br />

den Medien mehr Platz einnimmt als<br />

in den Gläsern. Der Marktanteil ist ja<br />

noch immer irgendwo im niedrigen<br />

Null-Komma-Irgendwas-Bereich.<br />

Die Kreativbiere sind nach wie vor<br />

eine kleine Nische. Das stimmt schon.<br />

Der Marktanteil ist – <strong>das</strong> meine ich<br />

jetzt nicht despektierlich – überschaubar.<br />

Aber der Beitrag zur Biervielfalt in<br />

Österreich ist überproportional, eben<br />

weil hier so viel experimentiert wird<br />

und dadurch den Konsumenten die<br />

Möglichkeit gegeben wird, neue Sorten<br />

auszuprobieren.<br />

Ein Spezifikum in Österreich ist die<br />

Tatsache, <strong>das</strong>s Importbiere – von ein<br />

paar bayrischen Weizenbieren und<br />

dem einen oder anderen tschechischen<br />

Bier einmal abgesehen – bei<br />

uns keine nennenswerte Rolle spielen.<br />

Auch internationale sogenannte<br />

Premiummarken, die sonst praktisch<br />

auf der ganzen Welt vertreten sind,<br />

tun sich hierzulande sehr schwer.<br />

Woran liegt <strong>das</strong>? Ist der Regionalitäts-Charakter<br />

bei uns so ausgeprägt?<br />

Das stimmt, die Anzahl an Bieren,<br />

die aus dem Ausland zu uns kommt ist<br />

überschaubar. Ich denke, <strong>das</strong> liegt daran,<br />

<strong>das</strong>s die österreichischen Konsumenten<br />

stolz auf ihr heimisches Bier<br />

sind. Und auch ausländische Gäste<br />

trinken gerne ein österreichisches Bier<br />

wenn sie hier zu Besuch sind. Und es<br />

gibt eben so eine Vielfalt bei uns, <strong>das</strong>s<br />

wirklich jeder hier seinen Lieblingsstil<br />

findet.<br />

Und tatsächlich ist – in der Gastronomie<br />

noch deutlich mehr als im LEH<br />

– <strong>das</strong> Thema Regionalität in Österreich<br />

eben auch beim Bier gefragt. Die Leute<br />

wollen wissen, wo ihr Bier, seine Zutaten<br />

herkommen, welche Transportwege<br />

zurückgelegt werden.<br />

Generell nimmt der Bierkonsum in<br />

Österreich ab. Noch in den 1990er-<br />

Jahren lag es bei über 120 Litern/<br />

Kopf, im Vorjahr waren es erstmals –<br />

wohl auch lockdownbedingt – unter<br />

100 Litern, womit wir weltweit noch<br />

immer hinter den Tschechen die Nation<br />

mit dem größten Bierdurst sind.<br />

Trotzdem: Ist <strong>das</strong> der unaufhaltsame<br />

Trend der Zeit?<br />

Ich denke, <strong>das</strong> liegt daran, <strong>das</strong>s sich<br />

andere Getränkekategorien auch anstrengen<br />

und die Konkurrenz immer<br />

größer wird. Mir fällt ganz spontan <strong>das</strong><br />

Thema „Hard-Seltzer“ ein, <strong>das</strong> derzeit<br />

gefühlsmäßig überall rauf- und runtergebetet<br />

wird. Umgekehrt aber bemühen<br />

sich die heimischen Brauereien<br />

auch stark, ihr Portfolio auszuweiten,<br />

etwa beim Thema AF-Bier, um hier<br />

auch untertags ein attraktives Angebot<br />

machen zu können. Auch Biere mit tatsächlich<br />

0,0 Prozent Alkohol sind weiter<br />

im Kommen.<br />

Was sind sonst die Ursachen für<br />

den sinkenden Bierkonsum? Frauen<br />

trinken ja tendenziell sogar deutlich<br />

mehr Bier als noch vor 10 oder<br />

20 Jahren. Brechen umgekehrt so viel<br />

mehr junge Konsumenten bei Thema<br />

Bier weg? Gerade Hard-Seltzer ist ja<br />

eher keine Kategorie, die die 50+-Generation<br />

anspricht.<br />

Konkrete Zahlen dazu habe ich leider<br />

keine, aber man merkt schon, <strong>das</strong>s<br />

die Frauen dem Thema Bier heute näher<br />

sind, als eben noch vor 10 oder 20<br />

Jahren. Aber der Erstkontakt mit alkoholischen<br />

Getränken beim ersten Mal<br />

Fortgehen ist halt heute nicht unbedingt<br />

mehr <strong>das</strong> Bier, da gibt es eben<br />

schon viele Konkurrenz-Angebote.<br />

Ganz generell gesehen: Was macht<br />

für Sie <strong>das</strong> Bierland Österreich aus,<br />

wie unterscheiden wir uns in Struktur,<br />

Angebot oder Konsum von anderen<br />

bieraffinen Nachbarländern wie<br />

Tschechien oder Deutschland?<br />

Das Bierland Österreich ist aus<br />

meiner Sicht eben, wie schon besprochen,<br />

wegen unserer ungeheuren Vielfalt<br />

einzigartig. Und egal ob Groß- oder<br />

Kleinstbrauerei: Alle eint die Liebe zum<br />

Produkt. Diese Leidenschaft spüre ich<br />

auch, wenn ich mit Braumeistern spreche.<br />

Ich sehe auch innerhalb der Branche<br />

letztlich einen starken Zusammenhalt,<br />

auch wenn man sich vielleicht täglich<br />

im Kampf um Marktanteile matcht.<br />

Aber letztlich weiß jeder, wie wichtig<br />

der einzelne Beitrag in der Branche ist<br />

und <strong>das</strong> endet oft in gemeinsamen Initiativen<br />

wie etwa der Biersommelier-<br />

Ausbildung. Da haben wir international<br />

sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal<br />

und <strong>das</strong> ist auch wichtig, um den<br />

Nachwuchs professionell an <strong>das</strong> Thema<br />

Bier heranzuführen.


58 BIERLAND ÖSTERREICH<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Welche Trends sehen Sie für die Zukunft<br />

des österreichischen Biermarktes?<br />

Ich denke, <strong>das</strong>s die Biervielfalt weiter<br />

zunehmen wird. Dem Einfallsreichtum<br />

sind hier ja fast keine Grenzen gesetzt.<br />

Bierkonsumenten und Genießer werden<br />

künftig vielleicht noch mehr darauf achten,<br />

wo ihr Bier jetzt herkommt, wie es<br />

gebraut wird und wer es gebraut hat.<br />

Also <strong>das</strong> Thema Regionalität wird wohl<br />

noch wichtiger werden. Und gleichzeitig<br />

ist <strong>das</strong> ja ein Feld, <strong>das</strong> Brauereien gut<br />

bearbeiten können. Es gibt ja jetzt schon<br />

etliche Brauereien, die dieses Thema intensiv<br />

kommunizieren.<br />

Bleiben wir mal optimistisch, was<br />

die Infektionszahlen in den nächsten<br />

Wochen betrifft: Sind demnach<br />

für den Brausilvester am 30. September<br />

spezielle Aktionen seitens des<br />

Brauereiverbandes geplant?<br />

Wir denken an die eine oder andere<br />

Aktion, die im Moment aber noch nicht<br />

spruchreif sind, weil eben <strong>das</strong> weitere<br />

Infektionsgeschehen noch ein paar<br />

große Fragezeichen aufwirft. Aber <strong>das</strong><br />

wird sicherlich noch zeitgerecht von<br />

uns kommuniziert.<br />

Abschließend zu Ihrer neuen Aufgabe:<br />

Welche Schwerpunkte wollen Sie<br />

als Brauereiverbands-Geschäftsführer<br />

setzen? Welche Wünsche – mit<br />

Ausnahme der Senkung der Biersteuer<br />

– haben Sie an die Politik?<br />

Wenig überraschend ist die Senkung<br />

der Biersteuer tatsächlich ganz oben auf<br />

unserem Wunschzettel, um hier im internationalen<br />

Vergleich faire Wettkampfbedingungen<br />

zu ermöglichen.<br />

Ich möchte weiterhin die Biersommelier-Ausbildung<br />

forcieren, weil die in diesem<br />

Ausmaß ein Alleinstellungsmerkmal<br />

für Österreich ist. Und am meisten<br />

wünsche ich mir natürlich, <strong>das</strong>s sich<br />

alle Brauereien, deren Vertriebspartner<br />

und natürlich auch die Gastronomie von<br />

Corona wieder erholen und <strong>das</strong>s auch<br />

der Auslandstourismus, speziell in den<br />

Städten, wieder in die Gänge kommt.<br />

info<br />

Das Bierland Österreich in Zahlen<br />

Wenn’s um den Durst geht vertrauen Hr. – und zunehmend auch Fr. – Österreicher noch immer am<br />

liebsten auf <strong>das</strong> heimische Krügel oder Seidel.<br />

Bereits seit dem frühen Mittelalter, also etwa ab 800 n. Chr., sind in Österreich die ersten Klosterbrauereien<br />

entstanden und 1384 wurde <strong>das</strong> erste Wiener Brauhaus urkundlich erwähnt. Hunderte Jahre<br />

später, Ende 2020, waren insgesamt 3<strong>09</strong> Brauereien in Österreich registriert, 80 davon in NÖ, 60 in OÖ<br />

und 47 in der Steiermark. Die diesbezüglich „trockensten Bundesländer sind <strong>das</strong> Burgenland mit neun<br />

und Vorarlberg mit sieben Braustätten.<br />

Wenige große, viele kleine Player<br />

Wenig überraschend wird <strong>das</strong> Gros des Umsatzes von wenigen Marken beherrscht. Platzhirsch ist die<br />

Brau Union, die mit ihren zwölf heimischen Marken plus mehreren Importbieren einen Marktanteil<br />

von rund 50 Prozent hält. So haben etwa die größten sieben Brauereien (Ausstoß über 500.000 hl/Jahr)<br />

zusammen einen Marktanteil von über 75 Prozent, während die 277 kleinsten Braustätten (weniger als<br />

20.000 hl/Jahr) zusammen auf nur knapp über ein Prozent Marktanteil kommen.<br />

Bier ist allerdings – auch wenn der Pro-Kopf-Verbrauch im vergangenen Jahr coronabedingt erstmals<br />

seit gut 50 Jahren wieder unter die Schwelle von 100 Litern pro Kopf (ohne AF-Bier) gefallen ist, weiterhin<br />

unangefochten <strong>das</strong> Volksgetränk Nr. 1 in Österreich. Ganze 8,3 Mio. hl (inkl. AF-Bier) betrug des Gesamtausstoß<br />

2020. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum wurden 6,4 Mio. hl Mineralwasser konsumiert<br />

und 5,6 Mio. hl Limonaden.<br />

Märzen mag man eben<br />

Bei der Sortenaufteilung sind Hr. und Fr. Österreicher dagegen stockkonservativ: Der Anteil von Lagerbzw.<br />

Märzenbier am heimischen Markt ist gefühlt seit Jahrzehnten bei gut zwei Dritteln (2020 konkret<br />

67,9 Prozent) einzementiert, dahinter folgen Vollbier (13,4%) und Radler (4,3%). Unter „ferner liefen“ lassen<br />

sich AF-Bier (3,1%), Pils, (2,4%) oder Weizen (1,1%) einordnen. Und die richtigen Umsatzbringer sind<br />

Bockbier (0,2%) und <strong>das</strong> oft gehypte Kreativbier (0,1%) schon gar nicht.<br />

Ebenfalls coronabedingt hat sich 2020 der Bierabsatz noch merklich in Richtung LEH verschoben, der<br />

im vergangenen Jahr mehr als acht von zehn gebrauten Krügeln absetzte, während es in der Gastronomie<br />

weniger als zwei von zehn waren.


Stiftsbrauerei Schlägl<br />

Zillertal Bier<br />

9/20<strong>21</strong><br />

BIERLAND ÖSTERREICH 59<br />

So vielfältig ist <strong>das</strong> Bierland Österreich<br />

In Relation zur Bevölkerungsgröße ist die Anzahl der Braustätten in Österreich im internationalen<br />

Vergleich beeindruckend. Ein Beleg für die Vielfalt und auch regionale Verbundenheit<br />

der heimischen Brauwirtschaft. Zum besseren Überblick hat <strong>GASTRO</strong> hier alle Brauereien<br />

Österreichs nach Bundesländern aufgelistet. Viel Spaß beim Durchkosten bzw. Entdecken<br />

neuer Adressen!<br />

K. & K. Brauereigesellschaft m.b.H.<br />

Große Sperlgasse 8, 1020 Wien<br />

+43(0)699 12638800, www.illegalbrewing.at<br />

Muttermilch – Vienna Brewery<br />

Gumpendorfer Straße 35, 1060 Wien<br />

+43 1 581 05 13, , www.muttermilchbrewery.at<br />

Braumanufaktur Schalken<br />

Neulerchenfelder Straße 57, 1160, Wien<br />

www.braumanufakturschalken.at<br />

Ottakringer Brauerei GmbH.<br />

Ottakringer Platz 1, 1160, Wien<br />

+43(0)1 49100, www.ottakringer.at<br />

Brau Union Österreich AG; Brauerei Schwechat<br />

Mautner Markhof-Straße 11, 2320, Schwechat<br />

+43(0)1 70140 0, www.brauunion.com<br />

TSCHÖAMs BIERE<br />

Kürnbergergasse 10, 2340, Mödling<br />

+43(0)650 2944101, www.tschoeams-biere.at<br />

Beaver Brewing Company GmbH<br />

Liechtensteinstraße 69, 1<strong>09</strong>0 Wien<br />

+43 677 61012253, www.beaverbrewing.at<br />

Nussdorfer Kuchlbräu<br />

Greinergasse 37, 1190, Wien,<br />

+43 (0)664 4615311,<br />

Laxenburger Brauhandwerk<br />

Wiener Straße 5, 2361, Laxenburg<br />

+43 (0)677 61270777, www.laxenburger.at<br />

Bräuhaus Ten.Fifty. GmbH<br />

Absberggasse 27 / 3 / 10.2, 1100 Wien<br />

+43(0)676/9417616, www.tenfifty.at<br />

Brauviertel OG<br />

Triestinggasse 38, 1<strong>21</strong>0, Wien<br />

+43(0)680/2205951, www.brauviertel.at<br />

P3 Perchtoldsdorfer Privatbräu GmbH<br />

Tilgnergasse 1, 2380, Perchtoldsdorf,<br />

+43(0)720115440, www.perchtoldsdorf.beer<br />

Schnauzer & Beagle Brewery<br />

Hasengasse 56, 1100 Wien,<br />

+43 664 1317969, www.schnauzerbeagle.com<br />

Next Level Brewing<br />

Wilhelmstrasse 23, 1120 Wien<br />

+43(0)1/974 46 27, www.nextlevelbrewing.at<br />

5hausbrauerei STUR<br />

Diefenbachgasse 43, 1150 Wien<br />

+43 699 14015870, www.diefenbachgasse.eu<br />

Brau Union Österreich AG; Kaltenhauser<br />

Botschaft Fünfhaus<br />

Mariahilferstraße 156-158, 1150, Wien<br />

+43(0)1/8924000, www.kaltenhausen.at<br />

Collabs Brewery GmbH<br />

Ullmannstrape 31/1-3, 1150, Wien<br />

+43(0)664/1508429,<br />

9/20<strong>21</strong><br />

www.collabs.beer<br />

Brew Age GmbH, Haberlandtg. 64/3/1, 1220, Wien<br />

+43 (0) 680 11 55 120, www.brewage.at<br />

100 Blumen Brauerei GmbH<br />

Endresstraße 18, 1230, Wien<br />

+43(0)677/619 451 88, www.100blumen.at<br />

Der Belgier Brewing KG<br />

Endresstraße 18, 1230, Wien<br />

+43 (0)660 823 07 03, www.derbelgier.at<br />

Senninger Bier-Manufaktur<br />

Kirchengasse 5, 2011, Senning<br />

+43(0)681 10888875, www.senninger-bier.at<br />

Fellabrunner-Bierbrauerei<br />

Zeile 110, 2020, Oberfellabrunn<br />

+43 660 6568748, www.fellabrunner-bier.com<br />

BIERLAND ÖSTERREICH<br />

Brauküche 35<br />

Schalladorf 35, 2022, Schalladorf<br />

+43(0)680 <strong>21</strong>22242, www.braukueche35.at<br />

6 beers brewing company<br />

Margaritenweg 23, 2384, Breitenfurt<br />

+43(0)677/62416866, www.6beers.at<br />

Westwindbrauerei e.U.<br />

Obere Hauptstraße 43, 2423, Deutsch Jahrndorf<br />

+43(0)660/7008599, www.westwindbrauerei.at<br />

Baeckert`s Brauerei<br />

Rennbahnzeile 29, 2511, Pfaffstätten<br />

+43(0)664/9142070, www.baeckerts.at<br />

2514 Bier Privatbräu Leimer eU<br />

Alfons Petzoldstraße 30, 2514, Traiskirchen<br />

+43(0)660 8148881, www.2514-bier.at<br />

Mei Durscht Lang e.U<br />

Nelkenstraße 52, 2542, Kottingbrunn<br />

+43(0)699 11734017, www.MeiDurscht.at<br />

XXX<br />

Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock<br />

Leopoldauer Brauhandwerk<br />

Großfeldstraße 9, 1<strong>21</strong>0 Wien<br />

Tel. 0664 / 92 00 587<br />

E-Mail info@leopoldauer.at<br />

Seit 2019 produzieren<br />

2 motivierte Jungunternehmer<br />

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Drunken Unicorn Beer Factor<br />

Hauptplatz 33, <strong>21</strong>00, Korneuburg<br />

+43 (0)664 1327760,<br />

Biermanufaktur Hopfenkuch<br />

Kellergasse 13, <strong>21</strong>20, Wolkersdorf im Weinviertel<br />

+43 664 - 923 04 08, www.hopfenkuchl.at<br />

Hubertusbräu Johann Kühtreiber OG<br />

Hubertusgasse 1, <strong>21</strong>36, Laa a.d.Thaya<br />

+43(0)2522 2246, www.hubertus.at<br />

Bärenbräu<br />

Hauptstraße <strong>21</strong>, 2243, Matzen<br />

+43(0)676 6969141, www.baerenstubn.at<br />

Marchfelder Storchenbräu Vertriebs-GmbH<br />

Erste Straße 7, 2284, Untersiebenbrunn<br />

+43(0)2286 27422 0, www.bauersbier.at<br />

Winzerbräu Hofbauer<br />

Weinviertel | Unterretzbach<br />

2074 Unterretzbach<br />

Hauptstraße 1<br />

Ein regionales Bier mit Charakter.<br />

Hand in Hand mit der Natur produzieren<br />

wir unsere 4 Biersorten.<br />

Gebraut wird nach traditioneller<br />

Methode nur mit Hopfen, Malz und<br />

Wasser, um anschließend mit Hefe<br />

vergoren zu werden. Unsere trinkfreudigen<br />

und schmackhaften Biere<br />

überzeugen mit Top-Qualität.<br />

www.winzerbraeu.at


Stiftsbrauerei Schlägl<br />

60 BIERLAND ÖSTERREICH<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Privatbrauerei Michael Zeisel<br />

Steinfeldgasse 12, 2620, Ramplach<br />

+43(0)664 3133640, www.zeiserl.at<br />

Privatbrauerei Schneebergbräu<br />

Felsweg 152, 2732, Würflach<br />

+43(0)676 4288738, www.schneebergbrau.at<br />

Wanderbrauer KG<br />

Hauptstraße 61, 2801, Katzelsdorf<br />

+43(0)699 144<strong>21</strong>041, www.wanderbrauer.at<br />

Holzb(r)auer<br />

Wiesengasse 9, 2831, Warth<br />

+43 (0)650 8703422, www.holzbrauer.at<br />

Wolfsbräu KG<br />

Blumengasse 7, 2832, Thernberg<br />

+43(0)664 1925560, www.wolfsbrau.at<br />

Privatbrauerei Gerald Schwarz<br />

Bundesstraße 19, 2851, Krumbach<br />

+43(0)660 8712288, www.schwarzbraeu.at<br />

Gablitzer Privatbrauerei<br />

Hauptstraße 14, 3003, Gablitz<br />

+43(0)664 8520352,<br />

Privatbrauerei Fritz Egger GmbH & Co KG<br />

Tiroler Straße 18, 3105, Unterradlberg<br />

+43(0)2742 392, www.egger-bier.at<br />

Hopfenspinnerei e.U.<br />

Schlossstraße 2, 3131, Walpersdorf<br />

+43 660 200 98 69, www.hopfenspinnerei.at<br />

Perschling Bräu<br />

Hauptstraße 47, 3142, Perschling<br />

+43(0)680 2084716<br />

Brau.Hand.Werk.Knaller<br />

Hauptstraße 47, 3153, Eschenau<br />

+43(0)680 2372317, www.brauhandwerk.at<br />

Brauerei Hainfeld Karl Riedmüller GmbH &<br />

Co.KG<br />

Wiener Straße 10, 3170, Hainfeld<br />

+43(0)2764 2350, www.hainfeld.com<br />

Steinbachbräu Türnitzer Bier<br />

Mariazellerstrasse 56, 3184, Türnitz<br />

+43(0)660 5338<strong>09</strong>9,<br />

Walleri´s Hausbräu<br />

Steingrub 19, 3242, Texing<br />

+43(0)664/4967088, www.walleri.at<br />

Brau Union Österreich AG; Brauerei Wieselburg<br />

Dr. Beurle-Straße 1, 3250, Wieselburg<br />

+43(0)7416 501 0, www.brauunion.com<br />

Bruckners Bierwelt GmbH<br />

Grubberg 4a, 3292, Gaming<br />

+43 (0)7485 98599, www.bruckners-bierwelt.at<br />

Craftlackl<br />

Feldholzstraße 4, 3304, St. Georgen am Ybbsfelde<br />

Freyni`s Bäcker Bräu<br />

Ardagger Markt 26, 33<strong>21</strong>, Ardagger<br />

+43 ( 0)676 9567262,<br />

Dampfplaudara<br />

Wachtberg 3, 3365, Allhartsberg<br />

+43(0)677/63633101, www.dampfplaudara.at<br />

Birgl-Bräu<br />

Gartenberg 7, 3383, Inning<br />

+43 699 10634346<br />

Geroldinger Brauhaus GmbH<br />

Graf Geroldstraße 43, 3392, Gerolding<br />

+43(0)664/3408592, www.geroldinger-brauhaus.at<br />

Wagram Bräu<br />

Feldstraße 6, 3481, Fels am Wagram<br />

+43(0)664/1278117, www.wagrambraeu.at<br />

Erste Nöhagener Braugenossenschaft eG<br />

Nöhagen 67, 35<strong>21</strong>, Nöhagen<br />

www.noehagen-braeu.at<br />

Brauhaus Wösendorf Friesenbichler OG<br />

Kellergasse 101, 3610, Wösendorf<br />

+43(0)677/61958342, www.brauhaus-woesendorf.at<br />

Privatbrauerei ME<br />

Hauptstraße 32/2, 3804, Allentsteig<br />

+43(0)650 8506781<br />

Privatbrauerei Zwettl, Karl Schwarz GmbH<br />

Syrnauer Straße 22-25, 3910, Zwettl<br />

+43(0)2822 500, www.zwettler.at<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Bierbrauerei Schrems GmbH<br />

Niederschremserstr.1, 3943, Schrems<br />

+43(0)2853 77275-0, www.schremser.at<br />

Brauerei Weitra<br />

Sparkasseplatz 160, 3970, Weitra<br />

+43(0)2856 Großfeldstraße 2387, 9, 1<strong>21</strong>0 Wien<br />

Tel. 0664 / 92 00 587<br />

Die Marktbrauerei<br />

Marktplatz E-Mail 4b, info@leopoldauer.at<br />

4020, Linz<br />

+43 (0)664 3276964, www.marktbrauerei.at<br />

Leopoldauer Brauhandwerk<br />

Trauner Bier GmbH<br />

Madlschenterweg 7, 4050, Traun<br />

+43(0)7229 <strong>21</strong>1<strong>09</strong>, www.traunerbier.at<br />

Dörnbacher Floriani-Bräu<br />

Dörnbacher Straße 132, 4061, Wilhering<br />

+43(0)699 10190820, www.florianibraeu.at<br />

LEOPOLDAUER<br />

Seit 2019 produzieren<br />

2 motivierte Jung-<br />

Sankt Bernhardsbräu<br />

Heinrich unternehmer Gruberstr. 6, 4050, in Traun Leo-<br />

+ 43 664 5266 559, www.sankt-bernhardsbraeu.at<br />

poldau 4 Standardsorten:<br />

Feines Helles,<br />

Hoppy Pale Ale, Wiener<br />

Lager und Wiener Weizen. Saisonal<br />

werden immer wieder Spezialitäten<br />

eingebraut. 1x im Monat gibt es einen<br />

Ab-Hof Verkauf. Nächster Ter-<br />

BRAUHANDWERK<br />

Leopoldauer Bräu<br />

Trappistenbrauerei, Stift Engelszell<br />

Stiftstraße<br />

min:<br />

6,<br />

08.<br />

4<strong>09</strong>0,<br />

&<br />

Engelhartszell<br />

<strong>09</strong>.10.<strong>21</strong><br />

+43 (0)7717 8010, www.leer.at www.leopoldauer.at<br />

Stiftsbrauerei Schlägl<br />

Schlägl 1, 4160 Aigen-Schlägl<br />

Tel. 07281/8801-254<br />

E-Mail office@<br />

stiftsbrauerei-schlaegl.at<br />

Seit mehr<br />

als 400<br />

Jahren wird<br />

im Stift Schlägl Bier gebraut. Naturgaben<br />

aus der Region machen <strong>das</strong> Bier<br />

so einzigartig: Kristallklares Wasser<br />

aus dem Urgestein des Böhmerwaldes,<br />

Malz aus österreichischen Mälzereien,<br />

Schlägler Bioroggen und<br />

100% feinster Mühlviertler Hopfen.<br />

www.stiftsbrauerei-schlaegl.at<br />

Brauerei Hofstetten, Krammer GmbH & Co.KG<br />

Adsdorf 5, 4113, St. Martin<br />

+43(0)7232/2204, www.hofstetten.at<br />

Neufeldner Biobrauerei GmbH<br />

Bräuhausgasse 3, 4120, Neufelden<br />

www.biobrauerei.at<br />

SCHIFFNER BIERSPEZIALITÄTEN<br />

Linzer Straße 9, 4160, Aigen-Schlägl<br />

+43 7281 8888, www.biergasthaus.at<br />

Brau-Boutique<br />

Höhenweg 1, 4170, St. Stefan am Walde<br />

+43(0)7<strong>21</strong>6/37600-905, www.brau-boutique.at<br />

Brauerei Bachner<br />

Unterriedl 4, 4170, Unterriedl<br />

+43(0)7<strong>21</strong>6 6143,<br />

Lepus Bräu<br />

Raiden 24, 4170, Sankt Stefan am Walde<br />

+43(0)7289/71<strong>09</strong>4<br />

BIERLAND ÖSTERREICH<br />

Leonfeldner Bier<br />

Hauptplatz 24, 4190, Bad Leonfelden<br />

+43(0)650/4177417, www.leonfeldnerbier.at<br />

Braucommune in Freistadt<br />

Brauhausstraße 2, 4240, Freistadt<br />

+43(0)7942 75777-0, www.freistaedter-bier.at<br />

The Beer Buddies Brewing Company<br />

Zeller Straße 44, 4284, Tragwein<br />

0676/847265200, www.thebeerbuddies.at<br />

Schwertberger Bräu e.U.<br />

Aisttalstraße 17, 4311, Schwertberg<br />

+43 (0)664 1003475,<br />

Buchholzer Bräu<br />

Buchholz 1 , 4312, Ried in der Riedmark +43(0)664/12345678,<br />

www.buchholzer-brauerei.at<br />

Syndicate Brewers OG<br />

Lerchenweg 6, 4331, Naarn im Machlande<br />

+43(0)660 2<strong>21</strong>4597, www.syndicatebrewers.at<br />

Brauerei Lind‘n Bräu<br />

Linden 9/20<strong>21</strong> 16 , 4372, St. Georgen am Walde +43(0)680/1226907<br />

Brauerei Grieskirchen GmbH<br />

Stadtplatz 14, A-4710 Grieskirchen<br />

Dr.-Waibel-Straße 2<br />

Tel: +43 (0) 7248 / 607-0<br />

A-6850 Dornbirn<br />

office@grieskirchner.at<br />

Tel. +43-5572-3777-0<br />

DFax ie +43-5572-3777-4156<br />

historische<br />

E-Mail Brauerei info@mohrenbrauerei.at<br />

Familienbesitz<br />

bestellung@mohrenbrauerei.at<br />

befindet<br />

sich direkt im Orts-<br />

ie Stark Mohrenbrauerei in der Region ist verwurzelt ein Traditi-<br />

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Unser Bierproduzent, Team steht sondern zu seinen Werten: auch als<br />

„GEMEINSAM Vorarlberger Getränkeunternehmen.<br />

GENIESSEN“.<br />

Seit 1834 prägen www.grieskirchner.at<br />

wir die Vorarlberger<br />

Mohrenbrauerei Vertriebs KG<br />

Bierkul<br />

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Bier im


9/20<strong>21</strong><br />

BIERLAND ÖSTERREICH 61<br />

Kleinbrauerei Schmidthaler<br />

Schmiedingerweg Winzerbräu 9, 4400, Garsten Hofbauer<br />

Winzerbräu Hofbauer<br />

+43(0)664/4251871, Weinviertel www.poldibier.at | Unterretzbach<br />

Weinviertel | Unterretzbach<br />

2074 Unterretzbach<br />

Steyrer 2074 Bräu Unterretzbach<br />

Gleinker Hauptstraße Hauptstr. 3d, 4400, 1 Steyr<br />

Hauptstraße 1<br />

+43 (0)650 5606263, www.kremsmayr.com<br />

Ein in regionales regionales Bier Bier mit mit Charakter.<br />

Charakter.<br />

Hand in Hand mit der Natur produzieren<br />

wir unsere 4 Biersorten.<br />

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wir unsere Biersorten.<br />

Gebraut wird nach traditioneller<br />

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Methode nur mit Hopfen, Malz und<br />

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Wasser, um anschließend mit Hefe<br />

Wasser, um anschließend mit Hefe<br />

Brauerei Schloss Eggenberg Stöhr GmbH &<br />

Co.KG<br />

Eggenberg 1, 4655, Vorchdorf<br />

+43(0)7614 6345 0, www.schloss-eggenberg.at<br />

Max und Malz Privatbrauerei e.U.<br />

Obernfurth 1, 4720, Neumarkt i. H.<br />

+43 699 128 22 405, www.maxundmalz.at<br />

Ritterbräu Privatbrauerei Neumarkt GmbH<br />

Bräuhausgasse<br />

vergoren<br />

1, 4720,<br />

zu<br />

Neumarkt/Hausruck,<br />

werden. Unsere<br />

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+43(0)7733<br />

trink-<br />

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7555 0,<br />

www.ritterbraeu.at<br />

freudigen und schmackhaften Biere<br />

überzeugen mit Top-Qualität.<br />

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Brauerei Josef Baumgartner GmbH<br />

Franz-Xaver Brunner Straße, 4780 www.winzerbraeu.at<br />

Schärding<br />

+43(0)7712 3119 0, www.brauerei-baumgartner.at<br />

www.winzerbraeu.at<br />

Kanonenbräu<br />

Leonhard-Kaiser-Weg 1, 4780, Schärding<br />

+43 (0)7712 7350, www.innschifffahrt.at<br />

Zillertal Bier<br />

Wenzl Privatbräu<br />

Zillertal Bier<br />

Wimberg Bräuweg 1, 4783, Wernstein 1, 6280 am Zell Inn am Ziller<br />

+43(0)664 Bräuweg 739 <strong>09</strong>81, 28, 6280 Zell am Ziller<br />

Tel. 05282/2366<br />

Tel. 05282/2366<br />

3 Prinzen Fax 05282 Bräu – 2366-77<br />

Ischler Bier<br />

Kaiser Fax Franz 05282 Josef Strasse 2366-77 14, 4820, Bad Ischl<br />

E-Mail verkauf@zillertal-bier.at<br />

+43 E-Mail 664 8300800, verkauf@zillertal-bier.at<br />

www.3prinzen.at<br />

I n 16. 16. Generation Generation be-<br />

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mit ihrem besonderen<br />

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Geschmackser-<br />

Zeller Craft Bier<br />

Schwarzland geistert 25, 4842, die Zell Brauerei am Pettenfirst<br />

0043<br />

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(0)677 62865567,<br />

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www.zellerbier.at<br />

Brauerei<br />

Brauerei Pachinger Pfeiffi´s Bräu<br />

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Vorderschlagen lebnis, 19, persönlicher<br />

4843, Ampflwang<br />

+43(0)664/534 07 71,<br />

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Beratung und zuverlässiger Dienstleistung.<br />

Im modernen BrauKunst-<br />

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Haus bekommen Besucher auf einem<br />

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multimedialen Rundgang nun einen<br />

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Bierschmiede<br />

Seefeld 56, 4853 Steinbach am Attersee<br />

+43 (0)664 54863<strong>21</strong>, www.bierschmiede.at<br />

Brau<br />

spannenden<br />

Union Österreich<br />

Einblick<br />

AG; Brauerei<br />

in Tirols<br />

Zipf<br />

älteste<br />

Zipf spannenden 22, 4871, Zipf Einblick in Tirols älteste<br />

+43(0)7682 Privatbrauerei. 3600 0, www.brauunion.com www.zillertal-bier.at<br />

Privatbrauerei. www.zillertal-bier.at<br />

Brauerei Attersee GmbH<br />

Straß 8, 4881, Straß im Attergau<br />

+43 (0)699 1<strong>09</strong>04519, www.brauerei-attersee.at<br />

Brauerei Aspach GmbH<br />

Hauptstrasse 23, 4890, Frankenmarkt<br />

+43(0)7684 6444, www.starzinger.at<br />

Römerbräu<br />

Römerhof 100, 4894, Oberhofen am Irrsee<br />

+43 (0)664 8929540, www.roemerbraeu.at<br />

Brauerei Ried e. Gen.<br />

Brauhausgasse 24, 4910, Ried/Innkreis, +43(0)7752/82017 36,<br />

www.rieder-bier.at<br />

Brauerei Raschhofer<br />

Braunauer Straße 12, 4950, Altheim<br />

+43(0)7723 42205 0, www.raschhoferbier.at<br />

Wurmhöringer Privatbrauerei-<br />

Braugasthof<br />

Stadtplatz 10/11, 4950, Altheim<br />

+43(0)7723 42204, www.wurmhoeringer.at<br />

Stiegl-Gut Wildshut<br />

Stiegl-Gut Wildshut<br />

Augustinerbräu Kloster Mülln OG<br />

Lindhofstraße 7, 5020, Salzburg<br />

+43(0)662 431246, www.augustinerbier.at<br />

Salzburger Biermanufaktur GmbH - DIE WEISSE<br />

Bayerhamerstraße 10, 5020, Salzburg<br />

+43(0)662 876376, www.salzburgerweissbier.at<br />

Brauerei Schnaitl GmbH & Co KG<br />

Gundertshausen 9, 5142, Eggelsberg<br />

+43(0)7748 6682 0, www.schnaitl.at<br />

Trumer Privatbrauerei Josef Sigl<br />

Brauhausgasse 2, 5162, Obertrum<br />

+43(0)6<strong>21</strong>9 7411 0, www.trumer.at<br />

Woigartlbräu<br />

Oberharlochen 6, 5231, Oberharlochen<br />

+43 (0)660 3473494, www.woigartlbraeu.at<br />

Brauerei Vitzthum GmbH & Co. KG<br />

Uttendorf 25, 5261, Uttendorf<br />

+43(0)7724 2508,<br />

Wildshut 8<br />

Wildshut<br />

5120 St. Pantaleon<br />

5120<br />

Tel.+43<br />

St.<br />

(0)6277<br />

Pantaleon<br />

64141<br />

Tel.+43<br />

E-Mail biergut@stiegl.at<br />

(0)6277 64141<br />

E-Mail biergut@stiegl.at<br />

I n Wildshut Wildshut – dort, dort, wo wo Salzburg Salzburg und<br />

und<br />

Oberösterreich aufeinandertreffen<br />

Oberösterreich aufeinandertreffen<br />

– hat die Stieglbrauerei Österreichs 1.<br />

hat die Stieglbrauerei Österreichs 1.<br />

Biergut geschaffen. Dieses steht für<br />

Biergut geschaffen. Dieses steht für<br />

nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Vielfalt<br />

und Experimentierfreude. Hier wer-<br />

nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Vielfalt<br />

und Experimentierfreude. Hier werden<br />

fast vergessene Urgetreidesorten<br />

den fast vergessene Urgetreidesorten<br />

angebaut, die in der einzigarten Kombination<br />

aus Mälzerei und Rösterei ver-<br />

angebaut, die in der einzigarten Kombination<br />

aus Mälzerei und Rösterei veredelt<br />

und vor Ort in der<br />

edelt und vor Ort in der Vollholzbraue-<br />

Vollholzbraue-<br />

rei zu den Wildshuter Bierspezialitäten<br />

rei zu den Wildshuter Bierspezialitäten<br />

„verbraut“ werden. Daneben sind hier<br />

„verbraut“ werden. Daneben sind hier<br />

vom Aussterben bedrohte Tierrassen<br />

vom Aussterben bedrohte Tierrassen<br />

beheimatet, z. B. Mangalitza-Schweine,<br />

Pinzgauer Rinder und Dunkle Bie-<br />

beheimatet, z. B. Mangalitza-Schweine,<br />

Pinzgauer Rinder und Dunkle Bienen.<br />

Wildshut ist aber auch ein Impulsnen.<br />

Wildshut ist aber auch ein Impulszentrum<br />

für Körper, Geist & Seele: der<br />

zentrum für Körper, Geist Seele: der<br />

„Kråmerladen“ und <strong>das</strong> Gästehaus bieten<br />

Genussmomente und Erholung für<br />

„Kråmerladen“ und <strong>das</strong> Gästehaus bieten<br />

Genussmomente und Erholung für<br />

alle Sinne.<br />

www.biergut.at<br />

alle Sinne.<br />

www.biergut.at<br />

Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock<br />

Stieglbrauerei zu zu Salzburg<br />

Kendlerstraße 1<br />

Kendlerstraße 5020 Salzburg<br />

5020 Salzburg<br />

Tel. (0)50-1492-0<br />

Tel. (0)50-1492-0<br />

E-Mail office@stiegl.at<br />

E-Mail office@stiegl.at<br />

Bei ei Stiegl Stiegl setzt setzt man man seit seit rund rund 530 530 Jahren<br />

auf Qualität und perfekten Bier-<br />

Jahren<br />

auf Qualität und perfekten Biergenuss.<br />

Heute werden in der Salzburgenuss.<br />

Heute werden in der Salzburger<br />

Privatbrauerei nach traditioneller<br />

ger Privatbrauerei nach traditioneller<br />

Brauhandwerkskunst in Kombination<br />

Brauhandwerkskunst in Kombination<br />

mit modernster Technik mehr als 20<br />

mit modernster Technik mehr als 20<br />

verschiedene Bierspezialitäten gebraut<br />

verschiedene Bierspezialitäten gebraut<br />

und damit die größte Biervielfalt in Österreich<br />

geboten. Dabei stehen Regio-<br />

und damit die größte Biervielfalt in Österreich<br />

geboten. Dabei stehen Regio-<br />

nalität, die Verwendung bester Rohstoffe,<br />

Vielfalt und Freude am Genuss<br />

nalität, die Verwendung bester Rohstoffe,<br />

Vielfalt und Freude am Genuss<br />

sowie der Faktor Zeit im Mittelpunkt<br />

sowie der Faktor Zeit im Mittelpunkt<br />

der Unternehmensphilosophie. Daher<br />

der Unternehmensphilosophie. Daher<br />

tragen <strong>das</strong> „Bier mit der roten Stiege“<br />

tragen <strong>das</strong> „Bier mit der roten Stiege“<br />

und die gesamte Brauerei <strong>das</strong> „Slow<br />

und die gesamte Brauerei <strong>das</strong> „Slow<br />

Brewing-Siegel“, <strong>das</strong> strengste internationale<br />

Gütesiegel für Bier. Im Familien-<br />

Brewing-Siegel“, <strong>das</strong> strengste internationale<br />

Gütesiegel für Bier. Im Familienunternehmen<br />

Stiegl denkt man in<br />

unternehmen Stiegl denkt man in Ge-<br />

Ge-<br />

nerationen. Nachhaltiges Wirtschaften<br />

nerationen. Nachhaltiges Wirtschaften<br />

und der respektvolle Umgang mit den<br />

und der respektvolle Umgang mit den<br />

natürlichen Ressourcen sind hier oberste<br />

Prämisse. Und so kümmert man sich<br />

natürlichen Ressourcen sind hier oberste<br />

Prämisse. Und so kümmert man sich<br />

auch intensiv um den Boden und seine<br />

auch intensiv um den Boden und seine<br />

Gesundheit, denn in der Stieglbrauerei<br />

Gesundheit, denn in der Stieglbrauerei<br />

beginnt Bierbrauen bereits im Boden –<br />

beginnt Bierbrauen bereits im Boden oder wie man bei Stiegl sagt: Boden gut.<br />

oder wie man bei Stiegl sagt: Boden gut.<br />

Bier gut.<br />

www.stiegl.at<br />

Bier gut.<br />

www.stiegl.at


62 BIERLAND ÖSTERREICH<br />

9/20<strong>21</strong><br />

rk<br />

AUER<br />

r Bräu<br />

WERK<br />

onal<br />

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Terr.at<br />

Pfesch OG<br />

Pfendhub 3, 5272, Treubach<br />

Winzerbräu Hofbauer<br />

Weinviertel | Unterretzbach<br />

,Brauerei Gusswerk GmbH<br />

Römerstraße 2074 Unterretzbach<br />

3, 5322, Hof bei Salzburg<br />

+43(0)6629 Hauptstraße 39777, www.brauhaus-gusswerk.at<br />

1<br />

Bramsau-Bräu<br />

Bramsaustr. 36, 5324, Faistenau<br />

+43(0)6228 2566, www.bramsau-braeu.at<br />

Ein regionales Bier mit Charakter.<br />

Hand in Hand mit der Natur produzieren<br />

wir unsere 4 Biersorten.<br />

Gebraut wird nach traditioneller<br />

Methode nur mit Hopfen, Malz und<br />

Erste Wolfgangseer Braugesellschaft mbH<br />

Ischlerstrasse 17, 5350, Strobl<br />

+43(0)664 88199488, www.strobler.at<br />

Brau Union Österreich AG; Hofbräu KaltenhausenWasser,<br />

um anschließend mit Hefe<br />

Salzachtal vergoren Bundesstraße zu werden. Nord 37, 5400, Unsere Hallein trink-<br />

+43(0)6245 795, www.brauunion.com<br />

freudigen und schmackhaften Biere<br />

überzeugen mit Top-Qualität.<br />

RBB Rolbrettbräu<br />

Langgasse 62, 5424, Bad Vigaun<br />

www.winzerbraeu.at<br />

+43(0)650/4611783,<br />

BIERLAND ÖSTERREICH<br />

Zillertal Bier<br />

Bräuweg 1, 6280 Zell am Ziller<br />

Tel. 05282/2366<br />

Fax 05282 2366-77<br />

E-Mail verkauf@zillertal-bier.at<br />

In 16. Generation begeistert<br />

die Brauerei<br />

mit ihrem besonderen<br />

Geschmackserlebnis,<br />

persönlicher<br />

Beratung und zuverlässiger Dienstleistung.<br />

Im modernen BrauKunst-<br />

Haus bekommen Besucher auf einem<br />

multimedialen Rundgang nun einen<br />

spannenden Einblick in Tirols älteste<br />

Privatbrauerei. www.zillertal-bier.at<br />

Mühltaler Brauerei OG<br />

Markt 86, 5570, Mauterndorf<br />

+43(0)664 4523817<br />

Mandlbräu<br />

Marktstraße 10, 5582 Sankt Michael / Lungau<br />

Grossarltaler Bier<br />

Schulgasse 3, 5611, Grossarl<br />

+43(0)664 9269949, www.grossarltalerbier.at<br />

Großarltaler Wochtabier GmbH<br />

Achengasse 14, 5611, Großarl<br />

www.wochtabier.at<br />

Pinzgau Bräu<br />

Glocknerstraße 60 , 5671, Bruck<br />

+43(0)6545/93080, www.pinzgau-braeu.at<br />

Zwergenbräu<br />

Wenns 33, 5733, Bramberg<br />

+43(0)664/2002401,<br />

Brauerei Harald Franz Baumgartner<br />

Feldstraße 11a, 6020, Innsbruck<br />

+43(0)664 2346839,<br />

´s 4er Brauerei<br />

Kiechlanger 9b , 6060, Hall in Tirol<br />

www.viererbier.at<br />

Stiegl-Gut Wildshut<br />

Schlachtlbräu OG<br />

Brennerstrasse Wildshut 24, 6143, 8 Matrei am Brenner<br />

+43(0)660 4796466<br />

5120 St. Pantaleon<br />

Branger Tel.+43 Bräu(0)6277 64141<br />

Unterperfuß E-Mail 32, biergut@stiegl.at<br />

6175, Unterperfuß<br />

+43(0)5232 22<strong>09</strong>,<br />

Kristall Brauerei GmbH<br />

Inneralpbach 431, 6236, Alpbach<br />

+43(0)664 4501566, www.kristallbrauerei.com<br />

Tuxertal Brauerei OG<br />

Lanersbach 391, 6293, Tux<br />

+43(0)680 403053, www.tuxertalbrauerei.at<br />

Bierol GmbH.<br />

Sonnendorf 27, 6330, Schwoich bei Kufstein<br />

+43(0)5372 58207, www.bierol.at<br />

Familienbrauerei Huber GmbH & Co.KG<br />

Brauweg 2, 6380, St. Johann in Tirol<br />

+43(0)5352 622<strong>21</strong>, www.huberbraeu.at<br />

XXX<br />

Ötztaler Brauhaus GmbH<br />

Niederthai 57a, 6441, Umhausen<br />

+43 676 5812692, www.oetztalerbrauhaus.at<br />

Bäckelar Brewery GmbH<br />

Untere Gewerbestrasse 7, 6450, Sölden<br />

+43 664 922 67 90, www.soelsch.com<br />

Privatbrauerei Kugler<br />

Josef-Koch-Straße 1, 6460, Imst<br />

+43(0)676 4616535, www.kuglers.at<br />

Brauerei Schloß Starkenberg Betriebs GmbH<br />

Griesegg 1, 6464, Tarrenz<br />

+43(0)5412 66201 0, www.starkenberger.at<br />

Vilser Privatbrauerei GmbH<br />

Stadtgasse 2, 6682, Vils<br />

+43(0)5677 531 76, www.vilserprivatbrauerei.at<br />

Brauerei Fohrenburg GmbH & Co KG<br />

Fohrenburgstraße 5, 6700, Bludenz<br />

+43(0)5552 606 0, www.fohrenburg.at<br />

Panülerbräu<br />

Bahnhofstrasse 45, 6710, Nenzing<br />

+43(0)664 8145449, www.panueler.at<br />

Brauerei Frastanz eGen<br />

Bahnhofstraße 2, 6820, Frastanz<br />

+43(0)5522 51701-0, wwwfrastanzer.at<br />

Brauerei Egg, Simma, Kohler GmbH & Co. KG<br />

Gerbe 500, 6863 Egg<br />

+43(0)5512 2201, www.brauerei-egg.at<br />

Grabhers Sudwerk OG<br />

Fluh 24d, 6900, Bregenz, , www.grabhers.com<br />

In Wildshut – dort, wo Salzburg und<br />

Oberösterreich aufeinandertreffen<br />

– hat die Stieglbrauerei Österreichs 1.<br />

Biergut geschaffen. Dieses steht für<br />

nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Vielfalt<br />

und Experimentierfreude. Hier werden<br />

fast vergessene Urgetreidesorten<br />

angebaut, die in der einzigarten Kombination<br />

aus Mälzerei und Rösterei veredelt<br />

und vor Ort in der Vollholzbrauerei<br />

Lakeseidel zu den e.U. Wildshuter Bierspezialitäten<br />

„verbraut“ Oberer Kirchberg werden. 76, 7100, Neusiedl Daneben am See sind hier<br />

+43(0)676/6062477, www.lakeseidel.at<br />

vom Aussterben bedrohte Tierrassen<br />

beheimatet, Privatbrauerei z. Gols B. GmbH Mangalitza-Schweine,<br />

Brauhausplatz 1, 7122, Gols<br />

+43(0)<strong>21</strong>73<br />

Pinzgauer<br />

2719, www.golserbier.at<br />

Rinder und Dunkle Bienen.<br />

Wildshut ist aber auch ein Impulszentrum<br />

für Körper, Geist & Seele: der<br />

Kobersdorfer Schlossbräu<br />

Hauptstraße 43, 7332, Kobersdorf<br />

„Kråmerladen“ +43(0)2618 20173, www.kobersdorfer.at und <strong>das</strong> Gästehaus bieten<br />

Genussmomente und Erholung für<br />

Brauerei Scharrer<br />

alle Obere Sinne. Hauptstraße 129, 7453, Steinberg-Dörfl www.biergut.at<br />

+43(0)699 88453231,<br />

rga-<br />

Bier<br />

sser<br />

wal-<br />

Mälund<br />

fen.<br />

gl.at<br />

Stieglbrauerei Mohrenbrauerei Vertriebs zu Salzburg KG<br />

Kendlerstraße Dr.-Waibel-Straße 1 2<br />

A-6850 Dornbirn<br />

5020 Salzburg<br />

Tel. +43-5572-3777-0<br />

Tel. Fax +43-5572-3777-4156<br />

(0)50-1492-0<br />

E-Mail info@mohrenbrauerei.at<br />

office@stiegl.at<br />

Bbestellung@mohrenbrauerei.at<br />

ei Stiegl setzt man seit rund 530 Jah-<br />

auf Qualität und perfekten Bier-<br />

Dren<br />

ie Mohrenbrauerei ist ein Traditionsunternehmen<br />

und wird mittgenuss.<br />

Heute werden in der Salzburger<br />

Privatbrauerei nach traditioneller<br />

lerweile in der 6. Generation von der<br />

Brauhandwerkskunst in Kombination<br />

Familie Huber geführt.<br />

mit modernster Technik mehr als 20<br />

Wir verstehen uns nicht nur als<br />

verschiedene Bierspezialitäten gebraut<br />

Bierproduzent, sondern auch als<br />

und damit die größte Biervielfalt in Österreich<br />

geboten. Dabei stehen Regio-<br />

Vorarlberger Getränkeunternehmen.<br />

Seit 1834 prägen wir die Vorarlberger<br />

nalität, die Verwendung bester Rohstoffe,<br />

Vielfalt und Freude am Genuss<br />

Bierkultur immer wieder neu. Neben<br />

sowie der Faktor Zeit im Mittelpunkt<br />

den rund fünfzehn Biersorten entwickeln<br />

wir in unserer Hausbrauerei<br />

der Unternehmensphilosophie. Daher<br />

tragen <strong>das</strong> „Bier mit der roten Stiege“<br />

ausgefallene Bierkreationen. Denn<br />

und die gesamte Brauerei <strong>das</strong> „Slow<br />

„wenn wir‘s machen, dann g‘hörig“ -<br />

Brewing-Siegel“, <strong>das</strong> strengste internationale<br />

Gütesiegel für Bier. Im Familien-<br />

und zwar mehr als 17.600.000 Liter<br />

Bier im Jahr.<br />

unternehmen Stiegl denkt man in Ge-<br />

www.mohrenbrauerei.at<br />

Hianzenbräu e.U.<br />

Ungarnstraße 10, 7503, Großpetersdorf<br />

+43(0)660 6642431, www.hianzenbraeu.at<br />

Die Bierquelle<br />

Heugraben 19, 7551, Heugraben<br />

+43(0)676 88041402,<br />

Anton Paar Sudhaus GmbH<br />

Weblinger-Str. 10, 8054, Graz<br />

+43(0)316/2695700, www.sudhaus.at<br />

Brau Union Österreich AG; Brauerei Puntigam<br />

Triester Straße 359, 8055, Graz<br />

+43(0)316 502-0, www.brauunion.com<br />

nerationen. Nachhaltiges Wirtschaften<br />

und der respektvolle Umgang mit den<br />

natürlichen PÖLZER Spezialitäten Ressourcen GmbHsind hier oberste<br />

Wetterkreuzweg Prämisse. 1, Und 8063, Eggersdorf so kümmert man sich<br />

+43 3117 3556 11, www.poelzer.net<br />

auch intensiv um den Boden und seine<br />

Gesundheit, Das Gnaningerdenn in der Stieglbrauerei<br />

Gnaninger Straße 69 C, 8072, Gnaning<br />

beginnt +43(0)681 81 Bierbrauen 88 04 08, bereits im Boden –<br />

oder wie man bei Stiegl sagt: Boden gut.<br />

FLECKS SteirerBier GmbH<br />

Bier<br />

Laufnitzdorf<br />

gut.<br />

200a, 8130, Frohnleiten www.stiegl.at<br />

+43 (0)3126 20611, www.flecksbier.at


9/20<strong>21</strong> 9/20<strong>21</strong><br />

BIERLAND ÖSTERREICH<br />

XXX 63<br />

Herzog Hofbräu<br />

Steindorf 8, 8142, Wundschuh<br />

+43(0)676 353 0560,<br />

Großfeldstraße 9, 1<strong>21</strong>0 Wien<br />

Joglland Tel. 0664 Hoamatbräu / 92 00 587<br />

Waisenegg 78, 8190, Birkfeld<br />

www.hoamatbrau.at<br />

E-Mail info@leopoldauer.at<br />

Leopoldauer Brauhandwerk<br />

Laurenzi Bräu<br />

Hauptplatz 2 3, motivierte 8200, Gleisdorf Jung-<br />

+43 (0)3112 36795, www.laurenzibraeu.at<br />

Seit 2019 produzieren<br />

unternehmer in Leopoldau<br />

4 Standard-<br />

Met-Bräu Vertriebs GesmbH - Steirisch Ursprungsorten:<br />

Brodersdorfstraße Feines Helles, 85, 8200, Eggersdorf<br />

+43 (0)3117 51 71, www.steirischursprung.at<br />

Brauerei Gratzer<br />

Obertiefenbach 26, 8224, Kaindorf<br />

+43(0)664 3023344, www.brauereigratzer.at<br />

Bierwerkstatt<br />

Nestelberg 8, 8262, Ilz<br />

+43(0)664/4575911,<br />

Toni Bräu<br />

Wagenbach 61, 8273, Ebersdorf<br />

+43(0)699 10616161, www.tonibraeu.at<br />

Nibelungengold Brauerei und Destillerie<br />

Franz-Bauer-Weg Stiftsbrauerei 4, 8280, Fürstenfeld Schlägl<br />

+43(0)664 Schlägl 8636564, 1, 4160 www.nibelungengold.at<br />

Aigen-Schlägl<br />

Hermax-Bräu Tel. 07281/8801-254<br />

Reith E-Mail 72, 8311, office@ Markt Hartmannsdorf<br />

+43(0)699 11876<strong>21</strong>6<br />

stiftsbrauerei-schlaegl.at<br />

Seit Jahren wird<br />

im Stift Schlägl Bier gebraut. Naturgaben<br />

aus der Region machen <strong>das</strong> Bier<br />

so einzigartig: Kristallklares Wasser<br />

aus dem Urgestein des Böhmerwaldes,<br />

Malz aus österreichischen Mälzereien,<br />

Schlägler Bioroggen und<br />

Noom OG<br />

mehr<br />

Breitenfeld 30, 8333, Riegersburg<br />

+43(0)660 als 5752891, 400 www.noom.at<br />

WALHALLA GENUSSKULISSE<br />

Pertlstein 30, 8350, Fehring<br />

+43(0)664/4 29 20 56, www.walhalla-genusskulisse.at<br />

Franz Josef Bräu GmbH<br />

Bahnhofring 19, 8380, Jennersdorf<br />

+43(0)664 5920656, www.franzjosefbraeu.at<br />

LEOPOLDAUER<br />

BRAUHANDWERK<br />

Leopoldauer Bräu<br />

Hoppy Pale Ale, Wiener<br />

Lager und Wiener Weizen. Saisonal<br />

werden immer wieder Spezialitäten<br />

eingebraut. 1x im Monat gibt es einen<br />

Ab-Hof Verkauf. Nächster Termin:<br />

08. & <strong>09</strong>.10.<strong>21</strong><br />

www.leopoldauer.at<br />

Handbrauerei Forstner<br />

Dorfstr. 100% 52, 8401, feinster Kalsdorf Mühlviertler Hopfen.<br />

+43(0)3135/54228,<br />

www.stiftsbrauerei-schlaegl.at<br />

www.forstner-biere.at<br />

Kulturbrauerei Hengist<br />

Schönberg 24, 8411, Hengsberg<br />

+43(0)664 8865 8141, www.klement.at<br />

Richards Bieratelier<br />

Ahornweg 2, 8430, Leitring<br />

+43(0)664/34 12 060, www.richardsbieratelier.at<br />

diebrauerei Leutschach GmbH<br />

Schillerplatz 3, 8463, Leutschach<br />

www.diebrauerei.com<br />

Landwerkstatt & Genusslabor POCK BIER<br />

Pichla 31, 8481, Weinburg<br />

+43(0)664 1915963, www.pockbier.com<br />

Brauhaus Bevog GmbH<br />

Gewerbepark B Nr. 9, 8490, Bad Radkersburg<br />

+43(0)3476 41543, www.bevog.at<br />

Brauerei Dipl.-Ing. Dr. Michael Löscher<br />

Flamberg 101, 8505, St. Nikolai i. S.<br />

+43(0)3185 3266,<br />

Nassauer City Bier<br />

Nassau 48, 8522, Unterbergla<br />

+43(0)664 5972032,<br />

Schwannl Bräu<br />

Werkstraße 27, 8580, Köflach<br />

,<br />

Trieb-Bräu<br />

Ferdinand Raimundweg 7, 8641, St. Marein<br />

+43 Dr.-Waibel-Straße 664 83 67717, www.trieb-braeu.com2<br />

Brau A-6850 Union Österreich Dornbirn AG; Brauerei Göss<br />

Brauhausgasse Tel. +43-5572-3777-0<br />

1, 8707, Leoben-Göss<br />

+43(0)3842 2<strong>09</strong>0 0, www.brauunion.com<br />

Fax +43-5572-3777-4156<br />

Thalheimer E-Mail info@mohrenbrauerei.at<br />

Heilwasser GmbH<br />

Sauerbrunnstraße bestellung@mohrenbrauerei.at<br />

7, 8754, Thalheim<br />

www.thalheimerheilwasser.at<br />

Mohrenbrauerei Vertriebs KG<br />

Die Mohrenbrauerei ist ein Traditionsunternehmen<br />

und wird mittlerweile<br />

in der 6. Generation von der<br />

Familie Huber geführt.<br />

Wir verstehen uns nicht nur als<br />

Bierproduzent, sondern auch als<br />

Vorarlberger Getränkeunternehmen.<br />

Seit 1834 prägen wir die Vorarlberger<br />

Erzbergbräu GmbH<br />

Trofengbachgasse 2, 8790, Eisenerz<br />

+43 664 320 2340, www.erzbergbraeu.at<br />

Brauerei Murau eGen<br />

Raffaltplatz 19-23, 8850, Murau<br />

+43(0)3532 3266, www.murauerbier.at<br />

Brau Union Österreich AG; Schladminger Brau<br />

GmbH<br />

Hammerfeldweg 163, 8970, Schladming<br />

+43(0)3687/22591, www.schladminger-brau.at<br />

Lindwurm BrauCraft GmbH<br />

Dr. Wutte Straße 14, 9020, Klagenfurt<br />

+43 (0)650 5545165, www.lindwurm.beer<br />

Vereinigte Kärntner Brauereien AG; Schleppe<br />

Brauerei<br />

Schleppeplatz 1, 9020, Klagenfurt<br />

+43(0)463/42700, www.schleppe.at<br />

Mühlenbräu<br />

Oschenitzen 10, 9100, Völkermarkt<br />

+43(0)664 9797108,<br />

Wimitzbräu GmbH<br />

Wimitz 7, 9311, Kraig<br />

+43 (0)4<strong>21</strong>2 28074, www.wimitzbraeu.com<br />

malle biermanufaktur<br />

Hochpirkachweg 3, 9500, Villach<br />

+43(0)660 7624040, www.mallebier.at<br />

Vereinigte Kärntner Brauereien-AG<br />

Brauhausgasse 6, 9500, Villach<br />

+43(0)4242 27777, www.villacher.com<br />

Halle Bräu<br />

Friedlach 84, 9555, Glanegg<br />

+43(0)676 748 70 28, www.hallebraeu.at<br />

FEIN Brewery<br />

Inselweg 7, 9583, Faak am See<br />

www.feinbrewing.com<br />

Prewstone Brewing GesbR<br />

Kärntner Straße 12, 9601, Arnoldstein<br />

+43(0)676/7963637, www.prewstone.com<br />

Privatbrauerei Loncium<br />

Mauthen 60, 9640, Kötschach-Mauthen<br />

+43(0)664 88941055, www.loncium.at<br />

Bierkultur immer wieder neu. Neben<br />

den rund fünfzehn Biersorten entwickeln<br />

wir in unserer Hausbrauerei<br />

ausgefallene Bierkreationen. Denn<br />

„wenn wir‘s machen, dann g‘hörig“ -<br />

und zwar mehr als 17.600.000 Liter<br />

Lieserbräu<br />

Bogengasse 16, 9800, Spittal an der Drau<br />

+43(0)676 848267667, www.lieserbrau.at<br />

M.V.B. Möll Valley Brewery<br />

Penk 93, 9816, Penk<br />

+43(0)650/9779816,<br />

Brau Union Österreich AG; Brauerei Falkenstein<br />

Pustertaler Bier im Straße Jahr. 40, 9900, Lienz<br />

+43(0)4852 62062 0, www.mohrenbrauerei.at<br />

www.brauunion.com<br />

Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock<br />

Privatbrauerei Hirt<br />

Hirt 1, 9322 Micheldorf<br />

Kärnten, Österreich<br />

Tel. +43-(0)4268 2050-500<br />

E-Mail office@hirterbier.at<br />

Mit einer Brautradition von mehr als<br />

750 Jahren bekennt sich die Privatbrauerei<br />

Hirt klar zu Tradition, Regionalität,<br />

besten Rohstoffe, handwerklichem<br />

Können und Leidenschaft fürs Brauen.<br />

Für echtes Bier braucht es hochwertige,<br />

reine, naturbelassene Zutaten und<br />

Zeit zum Reifen. Gebraut mit reinstem<br />

Bergquellwasser, im 2-Tank-Gärverfahren<br />

unterschiedlich lange gereift und<br />

mit Doppelfiltration haltbar gemacht,<br />

damit alle Geschmackskomponenten<br />

vorhanden bleiben – <strong>das</strong> ist echtes, unverfälschtes<br />

Bier. Das Hirter Biersortiment<br />

umfasst derzeit 16 unterschiedliche<br />

Sorten. Jede einzelne wir mit<br />

eigener Rezeptur eingebraut und zeichnet<br />

sich durch eigenständigen Charakter<br />

und Persönlichkeit aus. Vom Hirter<br />

Privat Pils bis zum alkoholfreien Hirter<br />

Freigeist – eine erlesene Biervielfalt<br />

für jeden Geschmack. Was Hirter Biere<br />

so besonders macht, ist echte Leidenschaft,<br />

mit der die Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter der Privatbrauerei<br />

Hirt Tag für Tag alles für höchste Qualität<br />

geben.<br />

www.hirterbier.at


64 BIER<br />

9/20<strong>21</strong><br />

tipp aus der praxis<br />

Conrad Seidls<br />

Bierwelt<br />

Lokales Bier<br />

Jetzt, wo Reisen wieder etwas<br />

leichter geworden sind, kehre<br />

ich zu einer alten Gewohnheit<br />

zurück: Wo immer ich hinkomme,<br />

versuche ich zumindest<br />

einmal nach einem „local<br />

beer“ zu fragen. Die Kellnerinnen<br />

und Kellner kommen<br />

durchaus mit überraschenden<br />

Bieren daher: Marken, von<br />

denen ich noch nie gehört<br />

hatte – oder bekannte Marken<br />

in einer lokalen Interpretation.<br />

Wer Guinness in verschiedenen<br />

afrikanischen Staaten<br />

gekostet hat, der weiß, was ich<br />

meine. Und bei uns daheim<br />

in Österreich? Hier gibt es bis<br />

in die letzten Täler eine verlässliche<br />

Versorgung mit den<br />

bekannten Bieren der großen<br />

Hersteller – aber eben auch<br />

Besonderheiten, die nur regional<br />

vertrieben werden. In<br />

Kärnten etwa bin ich mit Villacher<br />

und Hirter regional gut<br />

bedient. Aber Loncium ist<br />

halt noch lokaler, wenn man<br />

im Gailtal ist; <strong>das</strong> Wimitzbräu<br />

liefert neben seinen gängigen<br />

Sorten sehr spezielle Biere für<br />

den Marktplatz Mittelkärnten<br />

und in Klagenfurt machen<br />

sich gerade zwei junge Brauer<br />

daran, mit dem Carantana-<br />

Bier Ales für die örtliche Gastronomie<br />

zu liefern.<br />

Conrad Seidl<br />

Ihr „Bierpapst“<br />

Conrad.Seidl@gmx.at<br />

Foto: Medianet-Hartl<br />

Flens kommt nach Österreich<br />

Die Flensburger Brauerei Emil Petersen<br />

GmbH & Co. KG ist Schleswig-Holsteins<br />

größte Privatbrauerei und beschäftigt<br />

zurzeit ca. 235 Mitarbeiter. Entgegen<br />

dem Trend des deutschen Biermarktes,<br />

befindet sich die Flensburger Brauerei<br />

seit mehr als sechs Jahren auf Wachstumskurs.<br />

Mit September dieses Jahres<br />

wird sie über die Beverage Company<br />

GmbH, mit Sitz in Wattens, den Vertrieb<br />

ihrer Biersorten in Österreich aufbauen.<br />

Zum Start werden die drei Sorten Pilsner,<br />

Gold und Dunkel in 0,33 Liter Einwegflaschen<br />

verfügbar sein.<br />

Gebraut wird mit Wasser in Mineralwasser-Qualität<br />

aus der hauseigenen<br />

Flensburger Gletscherquelle und mit<br />

Küstengerste aus Schleswig-Holstein.<br />

www.beveragecompany.at<br />

Der Anspruch der Bierliebhaber hat<br />

sich in den vergangenen Jahren deutlich<br />

gewandelt. Während es früher den<br />

typischen Märzen-, Pils- oder Weizentrinker<br />

gab, haben die Konsumenten<br />

heute einen starken Entdeckergeist,<br />

wünschen sich Abwechslung, verschiedene<br />

Geschmäcker und probieren gerne<br />

etwas Neues.<br />

Die Bayreuther Brauerei Maisel &<br />

Friends scheint diesbezüglich den richtigen<br />

Geschmacksnerv zu treffen, denn<br />

der Absatz der Maisel & Friends Biere<br />

hat sich in den letzten Jahren im hohen<br />

zweistelligen prozentualen Bereich<br />

gesteigert. Brauereiinhaber Jeff Maisel<br />

fasst die Vision zusammen: „Mit unserer<br />

Biervielfalt erfüllen wir die Wünsche<br />

der Konsumenten nach außergewöhnliche<br />

Geschmacksnoten, achten jedoch<br />

sehr darauf, <strong>das</strong>s die Biere innerhalb ihres<br />

jeweiligen Stils nicht zu extrem sind.<br />

Das bezieht sich sowohl auf einen moderaten<br />

Alkoholgehalt und nicht zu viel<br />

Hopfeneinsatz als auch auf einen vernünftigen<br />

Preis.“<br />

Beveragecompany-Geschäftsführer<br />

Martin Peer und Marco Bachler sowie<br />

Verkaufsleiter Patrick Liebhart (v. l.).<br />

Foto: Flensburger Brauerei<br />

Moderne Bierspezialitäten<br />

auf Wachstumskurs<br />

Zu den speziellen Erfolgskreationen<br />

zählen dabei die sogenannten Barrel<br />

Aged Bierspezialitäten. Hierbei werden<br />

Biere in Holzfässern gelagert, die<br />

vorher mit verschiedenen Spirituosen<br />

wie Whiksy oder Gin belegt waren.<br />

www.maiselandfriends.com<br />

Foto: sel & Friends


9/20<strong>21</strong> BIER<br />

Reif für die Insel<br />

Tobias Frank (GF Technik und 1. Braumeister<br />

der Ottakringer Brauerei), Bürgermeister<br />

Michael Ludwig und Harald<br />

Mayer (GF Ottakringer Brauerei) beim<br />

Einbrauen des Inselbieres (v. l.).<br />

Zum bereits sechsten Mal braut die Ottakringer<br />

Brauerei für <strong>das</strong> Donauinselfest<br />

ein Inselbier. „Eine schöne langjährige<br />

Kooperation und mittlerweile<br />

auch Tradition, mit der wir unsere Verbundenheit<br />

mit dem Donauinselfest und<br />

ganz Wien zeigen“, freut sich Ottakringer<br />

Geschäftsführer Harald Mayer. Das<br />

Ottakringer Inselbier 20<strong>21</strong> ist ein helles<br />

Weizenbier, nennt sich HOPPY WHE-<br />

AT, wurde am 17. August gemeinsam mit<br />

Bürgermeister Michael Ludwig im Ottakringer<br />

BrauWerk eingebraut und wird<br />

pünktlich zum Donauinselfest geliefert.<br />

„Die leichten sommerlichen Nachklänge<br />

im September zeigen sich durch <strong>das</strong><br />

frische Weizenmalz im Bier, fruchtig erdige<br />

Aromen sollen auf den nahenden<br />

Herbst einstimmen. Leicht gehalten im<br />

Alkohol, trocken hopfig am Gaumen, belebend<br />

und spritzig im Abgang“, charakterisiert<br />

Braumeister Tobias Frank <strong>das</strong><br />

neue Inselbier.<br />

www.ottakringerbrauerei.at<br />

Waldbier Edition 20<strong>21</strong> im<br />

Zeichen des Bergwaldes<br />

Zu einem ungewöhnlichen<br />

Ernte-Einsatz rückten<br />

kürzlich Braumeister Axel<br />

Kiesbye und die Österreichischen<br />

Bundesforste (ÖBf) in<br />

den Tuxer Alpen aus, um auf<br />

rund 2.000 Metern Seehöhe<br />

die Zutaten für <strong>das</strong> diesjährige<br />

Waldbier zu gewinnen.<br />

Zirbenzapfen (Bild) und<br />

Schwarzbeeren sind die Ingredienzen<br />

des Jahrgangs<br />

20<strong>21</strong> „Edition Tiroler Bergwald“.<br />

Zum ersten Mal stellen<br />

die Bundesforste damit<br />

einen ganzen Waldlebensraum in den<br />

Geschmacksfokus. „Es sind die besonderen<br />

Zutaten aus unserer Natur, die<br />

unserem jährlichen Waldbier seinen<br />

unvergleichlichen Geschmack verleihen“,<br />

sagt Bundesforste-Vorstand Rudolf<br />

Freidhager.<br />

Das Waldbier 20<strong>21</strong> „Edition Tiroler<br />

Bergwald. Schwarzbeere/Zirbe“ wird<br />

wie seine Vorgänger in limitierter Auflage<br />

in Gourmet-Flaschen zu 0,75 und<br />

0,33 Litern angeboten und ist ab Ende<br />

September im ausgewählten Fachhandel<br />

und über den Shop der Kiesbye Naturbrauerei<br />

erhältlich. Aufgrund seines<br />

hohen Alkoholgehalts verfügt <strong>das</strong> Kreativbier<br />

über eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit<br />

und kann mehrere Jahre gelagert<br />

werden.<br />

www.waldbier.com.<br />

Foto: Ottakringer Brauerei<br />

Foto: ÖBf-Archiv/W. Simlinger, Roast Media<br />

Foto: Neumayr/Christian Leopold<br />

„Superfood“<br />

zum Trinken<br />

65<br />

Hanf-Produkte verschiedenster<br />

Art boomen und erobern<br />

als quasi wiederentdecktes, heimisches<br />

„Superfood“ die Regale<br />

– Tendenz steigend. Bei Stiegl<br />

hat man bereits im Vorjahr erfolgreich<br />

<strong>das</strong> neue Hanfbier „Wundertüte“<br />

präsentiert. Auch heuer hat<br />

Stiegl-Kreativbraumeister Markus<br />

Trinker die beiden artverwandten<br />

Pflanzen Hopfen und Hanf im aktuellen<br />

Hausbier zu einer „bierigen<br />

Wundertüte“ vereint. Für den richtigen<br />

Geschmack kommt neben<br />

der Auswahl der richtigen Pflanzensorte<br />

und der Menge vor allem<br />

auch dem Zeitpunkt der Hanfgabe<br />

beim Brauen große Bedeutung<br />

zu. Bei der Neuauflage der Wundertüte<br />

hat sich der Kreativbraumeister<br />

diesmal für zwei Beigaben<br />

entschieden, um noch mehr<br />

Hanfaromatik ins Bier zu zaubern.<br />

In bewährter Weise hat man bei<br />

Stiegl wieder auf die Zusammenarbeit<br />

mit dem burgenländischen<br />

Hanfproduzenten BioBloom gesetzt,<br />

der sich auf die Herstellung<br />

hochwertiger biologischer Hanfund<br />

Naturprodukte spezialisiert<br />

hat.<br />

Das Bier besticht aromatisch<br />

durch seine feinherbe Hopfenblume,<br />

gepaart mit der typischen<br />

Lieblichkeit des Hanfs und den<br />

zarten Malztönen. Als Speisenbegleiter<br />

passt es hervorragend zu<br />

Pizza, Steaks, Wok-Gemüse oder<br />

Kräuterkäse.<br />

www.stiegl.at/wundertuete


66 SPIRITUOSEN<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Klein aber oho<br />

Auf die Größe kommt es manchmal eben doch an – etwa bei den Miniaturen, die vor allem<br />

in der Kommunikationsgastronomie, im Après-Ski-Bereich oder bei Festen aller Art für den<br />

unkomplizierten Spaß zwischendurch sorgen.<br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

Noch bis in die 1980er-Jahre konnte<br />

man Vielflieger u.a. in ihren<br />

Wohnungen an einer oft beeindruckenden<br />

Hausbar erkennen<br />

– durchwegs in Kleinflaschen von zwei<br />

bis fünf Zentilitern, sogenannten Miniaturen,<br />

die damals von den Fluglinien<br />

noch massenweise jedem aufgedrängt<br />

wurden, der sich nicht deutlich dagegen<br />

wehrte. Diese hochprozentig-goldenen<br />

Zeiten sind zwar schon lange vorbei,<br />

heute bekommt man die Dinger – zumindest<br />

in der Holzklasse – meist nur noch<br />

gegen Bezahlung. Aber die praktischen<br />

Kleinflaschen für unterwegs haben heute<br />

trotzdem eine feste Fangemeinde und im<br />

Kassenbereich des Supermarktes sind sie<br />

ebenso wenig wegzudenken wie in den<br />

Minibars vieler Hotelzimmer, beim unvermeidlichen<br />

Après-Ski oder anderen<br />

Events mit einer ausgeprägten Ex-Kultur.<br />

Die Geschichte der Kleinflaschen ist<br />

nicht ganz gesichert, als wahrscheinlich<br />

gilt ihre Entstehung in den 1930er-Jahren<br />

in den USA (bereits nach Ende der Prohibition),<br />

wo sie als „Warenproben“ nicht<br />

der Alkoholsteuer unterlagen. Vor allem<br />

nach dem zweiten Weltkrieg traten die<br />

Miniaturen dann auch ihren Siegeszug in<br />

der Alten Welt an, wo sie sich eben in den<br />

unterschiedlichsten Bereichen etablieren<br />

konnten und wo im Laufe der Jahrzehnte<br />

vor allem mancher Kräuterlikör einen<br />

nicht unwesentlichen Teil seines Absatzes<br />

den beliebten Kleinflaschen verdankt,<br />

die bei vielen Konsumenten Kultcharakter<br />

genießen.<br />

Minibars in Hotelzimmern immer<br />

seltener gut bestückt<br />

Ein wenig auf dem Rückzug sind die Miniaturen<br />

leider im Hotelbereich. Auch hier<br />

war eine Bestückung mit gängigen Spirituosen<br />

wie Cognac, Whisky, Vodka oder<br />

Gin früher zumindest in den höheren Kategorien<br />

der Stadthotels quasi Standard.<br />

Doch die Manipulation dieses Angebotes<br />

ist ebenso zeit- wie personalaufwändig,<br />

bei immer mehr Geschäftsreisenden<br />

geht die Konsumation der Minibar nicht<br />

mehr als Reisespesen durch, was den Absatz<br />

deutlich schmälert und dann kommt<br />

noch der Ärger dazu, wenn ein Gast behauptet,<br />

die fehlenden Flaschen wären<br />

schon beim Check-in nicht vorhanden<br />

gewesen oder besonders skrupellose<br />

Zeitgenossen die farblosen Brände konsumieren<br />

und einfach mit Leitungswasser<br />

wieder auffüllen. Das Ergebnis sind in<br />

jedem Fall Diskussionen, die man als Hotelier<br />

nur schwer gewinnen kann.<br />

In den Wiener Hilton Hotels etwa<br />

gibt es zwar nach wie vor Minibars, al-


9/20<strong>21</strong><br />

SPIRITUOSEN 67<br />

Wenn ein Produkt schon „Gaudimax“ heißt, ist der Einsatzort relativ klar umrissen.<br />

Fotos: Amber<br />

lerdings seit kurzem unbefüllt. Standard-Bestückung<br />

waren früher neben<br />

Bier, Wein, Mineralwasser, Coke und anderen<br />

Limonaden-Klassikern eben auch<br />

Vodka, Whisky & Co. „Je mehr Auswahl,<br />

umso höher der Verlust“ lautet dort allerdings<br />

<strong>das</strong> bittere Resümee. Kontrolle<br />

und Nachfüllung wären sehr zeitintensiv<br />

gewesen, Diskussionen mit Gästen<br />

wegen wieder-aufgefüllter Flaschen<br />

oder beim Check-out nicht angegebener<br />

Konsumation keine Seltenheit. Deswegen<br />

hat man etwa im Hilton Vienna<br />

Park einen „Park Pit Shop“ eingerichtet,<br />

der rund um<br />

die Uhr mit der<br />

Zimmerkarte<br />

zugänglich<br />

ist und in<br />

dem man von diversen Getränken bis<br />

hin zu lokalen Snacks und Souveniers<br />

alles Mögliche einkaufen kann.<br />

„Miniaturen-Geschäft hat hohen<br />

Stellenwert“<br />

Trotz alledem ist <strong>das</strong> Geschäft mit den<br />

Kleinformaten für etliche Hersteller<br />

oder Großhändler nicht wegzudenken.<br />

„Das Miniaturen-Geschäft hat für uns<br />

einen hohen Stellenwert. Natürlich verzeichnen<br />

sich auch bei uns starke Einbußen<br />

durch den coronabedingten Einbruch<br />

des Gastro-Marktes. Dennoch<br />

wird sich dieses Geschäft<br />

mit der<br />

Wiederbelebung<br />

der Veranstaltungs-<br />

und<br />

Abendgastronomie in Zukunft wieder<br />

steigern“, ist etwa Anna Häsch, Marketing-<br />

und Brandmanagerin beim Getränkehändler<br />

Amber Beverage Austria<br />

überzeugt. Rund 40 unterschiedliche<br />

Miniaturen hat Amber im Programm.<br />

Grundsätzlich sei man auf den Likörbereich<br />

spezialisiert. Der Fokus liegt auf<br />

der Marke Gaudi-Max und in der Gastronomie<br />

auch speziell auf den Produkten<br />

von Gschpusi. Für beide Marken bietet<br />

man auch ein umfangreiches Paket<br />

mit großen Unterstützungen an POS-<br />

Material an.<br />

Hotel-Minibars sind dabei nicht primär<br />

im Fokus und für Amber auch nicht<br />

so relevant. Hauptsächlich hat man sich<br />

auf die Abendveranstaltungen und unter<br />

anderem auch auf die Après-Ski-<br />

Gastronomie spezialisiert. „Wir würden<br />

behaupten, <strong>das</strong>s unsere Miniaturen<br />

zwar nicht <strong>das</strong> klassische Souvenir,<br />

jedoch bei Touristen sehr beliebt sind,<br />

wenn sie Österreich besuchen. Unser<br />

Hauptaugenmerk liegt allerdings bei<br />

Feierlichkeiten, ob auf einer Skihütte,<br />

in der Bar, in einem Tanzlokal, auf einem<br />

Fest oder auch bei Privatfeiern.<br />

Größtenteils findet der Konsum unserer<br />

Miniaturen beim fröhlichen Beisammensein<br />

in lustigen Runden statt“,<br />

präzisiert Häsch auf Anfrage von<br />

<strong>GASTRO</strong>.<br />

Die „Gschpusis“ sollen im kommenden<br />

Winter u.a. auf den Skihütten für<br />

Partystimmung sorgen.


68 GETRÄNKE-MIX<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Kleine Fruchtexplosion<br />

Der neue Gräf ‘s Red Berry bringt<br />

Farbe in <strong>das</strong> beliebte Sortiment<br />

der Party-Minis. Mit einem Geschmack,<br />

der von den Gegensätzen<br />

aus süß und sauer lebt. Die<br />

vielfältige Fruchtkomposition aus<br />

roten Beeren ist vor allem an heißen<br />

Sommertagen ein Must-Have.<br />

In der 20-ml-Kleinflasche eignet<br />

sich die beerige Fruchtbombe als<br />

Basis für Cocktails & Longdrinks<br />

oder als Fruit-Shot zum Anstoßen.<br />

Die neue Sorte wirkt als wahre<br />

Be(e-)reicherung im Gräf ’s Partyknüller-Mix.<br />

Der hat mit dem<br />

Klassiker Fränkische Pflaume sowie<br />

Feige, Kleiner Waldi und Sex<br />

on the Beach vier weitere fruchtige<br />

Sorten parat.<br />

Seit 1945 werden von der Firma<br />

Graefs Liköre und Brandy produziert.<br />

Im Laufe der Zeit hat man<br />

sich vor allem auf die Herstellung<br />

der 20ml Kleinflaschen spezialisiert<br />

– die Gräf ’s Party-Minis, und<br />

durch den Zukauf regionaler Unternehmen<br />

und deren Spirituosenmarken<br />

wurde die Produktion<br />

kontinuierlich ausgebaut. Der Betrieb<br />

setzt von je her auf Markterfolge<br />

mit Spirituosenspezialitäten,<br />

die noch heute nach traditionellen<br />

Rezepturen hergestellt werden. So<br />

umfasst die Produktpalette heute<br />

über 80 verschiedene Spirituosen<br />

und Liköre.<br />

www.graefs.de<br />

Foto: Gräf‘s<br />

Regionale Spezialitäten im<br />

handlichen Format<br />

Schon im Jahr 1920 hat <strong>das</strong> Unternehmen<br />

Destillerie Franz Bauer damit begonnen,<br />

sich mit der Herstellung edler<br />

Brände, Schnäpse und Liköre zu beschäftigen.<br />

Bei der Herstellung der gesamten<br />

Produktpalette kommen altbewährtes<br />

Handwerk gepaart mit neuen Technologien<br />

zum Einsatz. Die Rohstoffe kommen<br />

aus der Region und werden im Herzen<br />

Die Extremsportlegende Sepp Resnik<br />

war auf beim Treffen im Restaurant<br />

Zattl an der Freyung gar nicht auf<br />

Feiern eingestellt, dennoch gab es eine<br />

kleine Aufmerksamkeit zum 68. Geburtstag.<br />

Die kam von Charity Lady Polaska-Auer<br />

von Global Family, dem „Reisebüro<br />

der Menschlichkeit“. Gemeinsam<br />

sind die Vereine der beiden am 16. Oktober<br />

im Mittelpunkt von Kitzbühel und<br />

der ganzen Extremsportwelt und deren<br />

Fans: WERC steht für „World Extreme<br />

Lauf Challenge“ und ist <strong>das</strong> „ Baby“ von<br />

Extremsportler und Trainer Josef „Sepp“<br />

Resnik. Resnik: „Was gibt es Extremeres,<br />

als einen Berglauf auf der berühmtesten<br />

Piste der Welt, der Kitzbüheler<br />

Streif?“ Ganz Kitz soll auch für die Charity<br />

eingebunden werden. Mit Tombola<br />

und Promiauktion. Global Family bekam<br />

für die Auktion vom ehemaligen Kickerkollegen<br />

des Extremsportlers, dem steirischen<br />

Ex-Torwart Hans Auer, <strong>das</strong> Rennrad<br />

gespendet. Weitere Auktionsobjekte<br />

werden von Gold-Olympiasiegerin Anna<br />

Kiesenhofer, Sportlegenden wie Rainer<br />

von Graz veredelt – und <strong>das</strong> seit mittlerweile<br />

100 Jahren. Viel Herz, Power und<br />

Genuss stecken dabei auch in den Miniaturen<br />

von Bauer, die handlich und praktisch<br />

vielseitig einsetzbar sind. Sie lassen<br />

sich leicht in einen Rucksack oder eine<br />

Tasche packen und lieben es, die Aussicht<br />

auf eine lustige Tour mit Freunden<br />

zu haben. <br />

www.bauerspirits.com<br />

Kitzbühel wird zum Charity-<br />

Mekka<br />

Foto: Destillerie Franz Bauer<br />

T-Shirts des WERC überreicht von Sepp<br />

Resnik (l.) und ASKÖ-General Michael<br />

Maurer (r.) für Global Family Team Karl<br />

und Krystyna Polaska-Auer.<br />

Schönfelder, Sepp Strobl, Wolfgang Fasching,<br />

Hubert Neuper erwartet. Die Erlöse<br />

gehen geteilt an <strong>das</strong> „Reisebüro der<br />

Menschlichkeit“ und damit für kostenlose<br />

Urlaube betroffener Familien sowie<br />

für die Förderung von Nachwuchssportlern<br />

aus sozial schwachen Familien des<br />

von Resnik gegründeten Vereins sports4everybody,<br />

der auch Veranstalter des<br />

WERC ist.<br />

www.kitz-extremechallenge.com/de<br />

www.global-family.net<br />

Foto: Global Family


9/20<strong>21</strong> GETRÄNKE-MIX<br />

Spirituosen im Einmachglas<br />

Die typische Erfolgsstory deutscher<br />

F&B Start-ups erzählt sich heutzutage<br />

häufig so: Idee importieren, gründen, Investitionsrunden<br />

drehen und Kapital einsammeln,<br />

wo noch keines ist, die nationale<br />

Listung im LEH erreichen, Exit. Dass<br />

es auch anders geht, wollen August Ullrich<br />

(rechts im Bild) und Philip Morsink<br />

(l.) mit ihrem 2014 gegründeten Schnapslabel<br />

„O‘Donnell Moonshine“ beweisen.<br />

Aus ihrer Schnapsidee – hochwertigen<br />

Schnaps und Likör ohne Zusatzstoffe<br />

und in außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen<br />

zu produzieren und angelehnt<br />

an den legendären Moonshine der Prohibitionszeit<br />

in Einmachgläsern abzufüllen<br />

– entwickelten sie ein Unternehmen<br />

mit über 60 Mitarbeitern in Deutschland,<br />

Großbritannien und den Niederlanden,<br />

eigenem Abfüllwerk in Berlin und jeder<br />

Menge Expansionspotential.<br />

Dabei setzt O‘Donnell von Beginn<br />

an auf einen Direct-to-Consumer-Ansatz.<br />

Das Sortiment wird ausschließlich<br />

online, in inhabergeführten Geschäften<br />

Karibischer Rum<br />

von Coca-Cola<br />

Mit Ron Barceló wurde eine Marke aus<br />

der Rum-Kategorie in <strong>das</strong> Coca-Cola<br />

Portfolio mit aufgenommen. „Wir verfügen<br />

nun in allen wichtigen Spirituosen-<br />

Segmenten über eine breite Auswahl an<br />

Top-Marken, konnten mit der Vertriebsübernahme<br />

von Ron Barceló die letzte<br />

Lücke schließen und damit unseren<br />

Kundinnen und Kunden speziell in der<br />

Gastronomie für jeden Anlass und jede<br />

Tageszeit <strong>das</strong> passende Getränk anbieten“,<br />

so Nicolas Nobereit, Director New<br />

Business Ventures bei Coca-Cola HBC<br />

Österreich. Hergestellt in San Pedro de<br />

Macoris, auf dem Anwesen der Familie<br />

Barceló in der Dominikanischen Republik,<br />

wird die international bekannte und<br />

beliebte Rum-Marke derzeit in mehr als<br />

50 Länder exportiert. Coca-Cola HBC<br />

Österreich übernimmt ab Oktober den<br />

– darunter Barber Shops oder Tattoo-<br />

Studios – auf unzähligen Events oder<br />

in den insgesamt fünf eigenen Stores in<br />

Deutschland angeboten.<br />

Neben Schnaps bietet O’Donnell im<br />

eigenen Shop alles, was es für den perfekten<br />

Moonshine-Genuss braucht, beispielsweise<br />

Shotgläser, Ausgießer, Leder-<br />

Untersetzer oder Aufsätze, die es ermöglichen,<br />

die schicken Gläser nachhaltig zu<br />

nutzen.<br />

https://odonnell.at<br />

Vertrieb von fünf Produkten der Marke<br />

Ron Barceló.<br />

www.coca-cola-oesterreich.at<br />

Foto: O‘Donnell Moonshine<br />

Foto: Martin Steiger<br />

69<br />

Der Klassiker als<br />

Marktführer<br />

Rémy Martin ist seit 1724 der<br />

führende Hersteller von Fine<br />

Champagne Cognac und in Österreich<br />

seit Jahren unangefochtener<br />

Marktführer in der Kategorie Cognac.<br />

Geleitet von der Überzeugung,<br />

<strong>das</strong>s die Qualität des Cognacs<br />

nicht allein vom Reifeprozess,<br />

sondern maßgeblich von der Beschaffenheit<br />

des Bodens, auf dem<br />

die Rebe wächst, beeinflusst wird,<br />

wird Rémy Martin Cognac nur<br />

aus Trauben der Grande und Petite<br />

Champagne hergestellt – den<br />

beiden besten Lagen im Herzen<br />

der sechs Crus (Anbaugebiete) der<br />

Cognacs. Das Verhältnis beträgt<br />

dabei immer 55 Prozent Grandeund<br />

45 Prozent Petite-Champagne-Trauben.<br />

Um die aromatische Intensität<br />

aus dem Herzen des Cognacs<br />

freizusetzen, vertraut Rémy<br />

Martin auf traditionelle Methoden<br />

der Feindestillation und nutzt<br />

Weingeläger in kleinen Kupferkolben<br />

(auch Destillierkolben genannt),<br />

die zu einer komplexeren<br />

Spirituose mit mehr Tiefe und<br />

Geschmackslänge führen. Und<br />

schließlich lagern die Weinbrände<br />

in Fässern, die ausschließlich aus<br />

Eichenholz der Limousin-Gegend<br />

gefertigt werden. Dieses Holz ist<br />

für <strong>das</strong> Altern in Fässern am besten<br />

geeignet.<br />

Die 5cl-Miniaturen eignen sich<br />

besonders für die Bestückung von<br />

Minibars in der gehobenen Hotellerie.<br />

www.remymartin.com und<br />

www.topspirit.at<br />

Foto: O‘ Donnell, Remy Martin


erfrischend<br />

natürlich<br />

mit saisonalen Früchten und Kräutern<br />

oder pur – still oder perlend<br />

erhältlich in der guten Gastronomie<br />

Foto: © www.guentheregger.at<br />

www.wellwasser.com<br />

wellwasser® – umweltfreundlich, keine Transportwege, kein Plastik, Wegfall von Kühlung,<br />

Lagerung und Entsorgung, keimfrei gefiltert, natürlicher Mineralstoffgehalt


9/20<strong>21</strong><br />

ADVERTORIAL 71<br />

Lebensraum 4.0 und sein<br />

unnatürlicher Trinkwasserkreislauf<br />

Zahlreiche Schlagworte fallen im Zusammenhang mit der Produktion von regionalen<br />

Lebensmitteln auf: ursprünglich, echt, authentisch, nachhaltig, bio(logisch), ehrlich, sauber,<br />

rein, natürlich. Und alle gelten an sich auch für unser Trinkwasser.<br />

Foto: Günther Egger<br />

wellwasser® perlend<br />

Das kostbare Nass ist – zum Glück –<br />

in ausreichenden Mengen in Tirol<br />

vorhanden. Es ist Ausgangspunkt<br />

für Themenwege und Wasserwelten, und<br />

nicht zuletzt speisen die Wildbäche die<br />

idyllischen Bergseen.<br />

Als pures Trinkwasser und darauf bezugnehmend<br />

als eine identitätsbildende<br />

Komponente in Tirol existiert es allerdings<br />

nur am Rande. Das ist erstaunlich,<br />

wo doch <strong>das</strong> Land Tirol bereits vor Jahren<br />

die Formel und gleichnamige Holding-Gesellschaft<br />

Lebensraum 4.0 kreiert<br />

hat, um Kräfte zu bündeln und noch<br />

stärker auf Regionalität und Nachhaltigkeit<br />

zu setzen. Agrarmarketing Tirol,<br />

Standortagentur Tirol und Tourismus<br />

Tirol möchten dabei gemeinsam die<br />

wellwasser® still<br />

Wertschöpfung erhöhen. Sie könnten<br />

also im Sinne des Wortes „aus dem Vollen<br />

schöpfen“ und unserem Trinkwasser<br />

jenen Wert schenken, den es verdient.<br />

Das gilt besonders für öffentliche<br />

Einrichtungen und den Tourismussektor,<br />

speziell die Gastronomie: regionales<br />

Trinkwasser! Weil dem nicht so ist,<br />

seien folgende Gedankenspiele erlaubt.<br />

Damit verknüpft sind nämlich zahlreiche<br />

Aspekte wirtschaftlicher Natur,<br />

die überlegenswert sein müssten. Etwa<br />

30 % des Getränketransports auf unseren<br />

Straßen macht die Lieferung von<br />

Flaschenwasser aus, <strong>das</strong> quer durch Österreich<br />

und bis in die entlegensten Täler<br />

gekarrt wird. Flaschenwasser wird als<br />

gesundes Lebensmittel gepriesen und in<br />

Glas und Kunststoff abgefüllt. Kunststoff<br />

kontaminiert <strong>das</strong> Getränk nachweislich,<br />

und durchwegs wird die Lebensdauer des<br />

Flascheninhalts mit Zusätzen verlängert.<br />

Der Lkw-Warentransport wiederum<br />

erhöht den CO2-Ausstoß merklich. Zu<br />

diesem unnatürlichen Wasserkreislauf<br />

gehören unabhängig von den Produktionskosten<br />

beträchtliche Kühl- und Lagerungskosten<br />

vor Ort, die notwendige<br />

Kisten- und Flaschenschlepperei und<br />

damit auch der Faktor Zeit sowie der<br />

Abtransport des Leergutes; oder eben<br />

ein voller Plastikmüll- Container.<br />

Der technische Fortschritt des letzten<br />

Jahrhunderts hat dazu geführt, <strong>das</strong>s alle<br />

Haushalte und Einrichtungen mit Wasserleitungen<br />

erschlossen sind. Sicher ist<br />

auch Leitungswasser nicht immer frei<br />

von Schadstoffen, doch sind platzsparende<br />

Filtersysteme inzwischen hoch<br />

entwickelt. Im Sinne von regional, umweltschonend,<br />

krisensicher und sauber<br />

ließe sich aus unserem Trinkwasser ein<br />

frischer und vitaler, stiller oder perlender<br />

Markenbotschafter für <strong>das</strong> Wasserland<br />

Tirol machen.<br />

info<br />

Wellwasser Technology<br />

GmbH<br />

Stadlweg 23<br />

6020 Innsbruck<br />

Tel. 0512/56<strong>09</strong>66<br />

office@wellwassertechnology.com<br />

www.wellwasser.com


72 WEIN<br />

9/20<strong>21</strong><br />

SALON Weine als „Staatsmeister“<br />

Im SALON Österreich Wein werden seit über 30 Jahren jeweils die besten Vertreter in den<br />

unterschiedlichen Sorten präsentiert. Seit kurzem stehen die 2020er-Sieger fest. <br />

<br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

Seit über drei Jahrzehnten gilt der<br />

SALON Österreich Wein als eine<br />

Art inoffizielle Staatsmeisterschaft<br />

des heimischen Weins. Das liegt u.a. am<br />

mehrstufigen, unabhängigen Blindverkostungsmarathon,<br />

durch den die besten<br />

österreichischen Weine ermittelt<br />

werden: zum einen aus Tausenden Einreichungen<br />

für die Landesprämierungen,<br />

zum anderen aus Nominierungen<br />

der Fachpresse. In 17 Kategorien geht<br />

danach der beste Wein jeweils als SA-<br />

LON Sieger hervor.<br />

Aus Tausenden Einreichungen für<br />

die Landesprämierungen ermittelte<br />

eine unabhängige Verkostungsjury<br />

in Blindverkostungen die besten Weine<br />

des Landes für die Aufnahme in den<br />

SALON Österreich Wein. Von klassischfruchtbetonten<br />

über körperreiche Weiße<br />

und Rote bis hin zu edelsüßen Raritäten,<br />

österreichischen Sekten und Alternativweinen<br />

findet sich im SALON die<br />

ganze Weinvielfalt des Landes wieder.<br />

Chancen auch für<br />

kleinere Betriebe<br />

Vor kurzem wurden die aktuellen 270<br />

SALON Weine und 17 SALON Sieger<br />

der Öffentlichkeit vorgestellt: „Herzliche<br />

Gratulation an alle SALON Winzer!“,<br />

freute sich Chris Yorke, Geschäftsführer<br />

der ÖWM (Österreich Wein Marketing<br />

GmbH), bei der Präsentation im Wiener<br />

Palais Coburg. „Die heurigen Ergebnisse<br />

bestätigen einmal mehr, <strong>das</strong>s im SALON<br />

renommierte und aufstrebende Betriebe<br />

gleichermaßen die Chance auf den prestigeträchtigen<br />

Sieg haben – es zählt einzig<br />

die Qualität des Weins!“<br />

Von den prämierten Weinen stammen<br />

137 aus Niederösterreich, 77 aus<br />

dem Burgenland, 37 aus der Steiermark,<br />

13 aus Wien und 6 aus dem Bergland. 27<br />

der 270 Weine stammen von biologisch<br />

bzw. biodynamisch zertifizierten Betrieben,<br />

70 von Betrieben mit „Nachhaltig<br />

Die Sieger des SALON Österreich Wein 20<strong>21</strong> mit Johannes Schmuckenschlager<br />

(Weinbaupräsident), Weinkönigin Diana I., Chris Yorke (ÖWM Geschäftsführung) und<br />

Gerhard Wohlmuth (ÖWM Aufsichtsratsvorsitz).<br />

Foto: ÖWM / Anna Stöcher<br />

Austria“-Zertifizierung; neun davon sogar<br />

von Weingütern, die beide Zertifizierungen<br />

haben. „Dass rund ein Drittel der<br />

SALON Weine mit besonders umweltbewusstem<br />

Fokus produziert wurden,<br />

freut mich sehr“, ergänzte Yorke. „Das<br />

unterstreicht einmal mehr, <strong>das</strong>s unsere<br />

Winzer ein wirklich großes Augenmerk<br />

auf den schonenden Umgang mit den<br />

natürlichen Ressourcen legen!“<br />

Zuwachs für die DAC-Weine<br />

Bei der Präsentation der SALON Weine<br />

gab Weinbaupräsident Johannes<br />

Schmuckenschlager auch gleich einen<br />

Ausblick auf den diesjährigen Jahrgang:<br />

„20<strong>21</strong> könnte ein vielversprechender<br />

Jahrgang werden – auch wenn <strong>das</strong><br />

im Moment nur eine Momentaufnahme<br />

und ein wenig ein Blick in die Kristallkugel<br />

ist“, gab er sich dennoch zuversichtlich.<br />

Zudem kündigte er eine<br />

Erweiterung der DAC-Gruppe an. So<br />

sei „DAC-Wagram“ bereits in der Pipeline<br />

und möglicherweise bereits für den<br />

20<strong>21</strong>er-Jahrgang bereit zum Start und<br />

auch für die Thermenregion gebe es bezüglich<br />

einer DAC-Klassifizierung bereits<br />

intensive Gespräche.<br />

Weitere Informationen unter den<br />

Adressen www.oesterreichwein.at<br />

und salonwein.at.


9/20<strong>21</strong><br />

WEIN 73<br />

Ein Luft- und Lichtschacht erstreckt sich<br />

über dem Brunnen, der sich inmitten<br />

des Kreuzganges befindet. Von hier aus<br />

können alle wichtigen Funktionsräume<br />

erreicht werden – so wie bei der Bauvorlage<br />

traditioneller Klöster.<br />

Foto: Herbert Lehmann<br />

Reinhard Wolf (GD Raiffeisen Ware), Landeshauptfrau Johanna<br />

Mikl-Leitner, Freddy Untergantschnigg (Mitarbeiter<br />

auf Schloss Gobelsburg) und Johannes Schmuckenschlager<br />

(Präsident der NÖ LWK) mit einer Flasche Schloss Gobelsburg<br />

Ried Lamm 2010. <br />

Foto: Herbert Lehmann<br />

Neuer Kreuzgangkeller<br />

im Schloss Gobelsburg<br />

Vor 850 Jahren wurde <strong>das</strong> Schloss Gobelsburg gegründet. Jetzt, zum Jubiläum, wurde die<br />

neueste, weltweit einzigartige Investition des Weinguts hochoffiziell eröffnet. Von Clemens Kriegelstein<br />

Vor kurzem fanden Landeshauptfrau<br />

Johanna Mikl-Leitner, Abt Johannes<br />

von Stift Zwettl und sein<br />

Convent, Politiker, Journalisten, Nachbarn<br />

sowie projektbeteiligte Baumeister<br />

und Architekten auf Schloss Gobelsburg<br />

zusammen, um gemeinsam<br />

einen ganz besonderen Tag zu zelebrieren:<br />

Nach dreijähriger Bauzeit wurde der<br />

neue Fasskeller erstmalig präsentiert. Er<br />

ist außergewöhnlich und einmalig auf der<br />

gesamten Welt. Denn ganz im Sinne der<br />

zisterziensischen Gründerväter wurde er<br />

in einem Kreuzgang angelegt.<br />

20 Jahre Weintradition<br />

Das Weingut beschäftigt sich seit nun<br />

mehr 20 Jahren mit historischer Weinbereitung.<br />

Daraus sind die TRADITION<br />

Weine hervorgegangen. Neu ab heuer ist,<br />

<strong>das</strong>s die TRADITION Weine in Zukunft<br />

in Editionen herausgebracht werden. Als<br />

Auftakt in der Edition 850 wird der Jubiläumswein<br />

zur Eröffnung des neuen<br />

Kellers vorgestellt. „Der Wein ist einer<br />

der charmantesten Botschafter Niederösterreichs“,<br />

bemerkt Landeshauptfrau<br />

Mikl-Leitner, der ein eigenes Fass in den<br />

neuen Räumlichkeiten gewidmet ist,<br />

und schwärmt: „Das spürt man hier im<br />

Schloss Gobelsburg ganz besonders, wo<br />

sich Geschichte und Genuss vereinen<br />

und Tradition spür- und fühlbar ist!“<br />

Cuvée mit Weinen aus den letzten<br />

50 Jahren<br />

Neben österreichischen Spezialitäten<br />

wie Attersee Saibling und Tullnerfeld<br />

Spanferkel, gab es deshalb für die Gäste<br />

den beinahe bereits vergriffenen Schloss<br />

Gobelsburg Tradition Heritage 50 Jahre<br />

zu verkosten. Diese außergewöhnliche<br />

Weinkreation ist eine Cuvée mit Weinen<br />

aus den letzten 50 Jahren – so etwas gab<br />

es in Österreich noch nie!<br />

Mit Jahrgängen zurückgehend bis in<br />

die 1970er Jahre wurde diese Rarität in<br />

1171 Kisten zu je sechs Flaschen abgefüllt.<br />

Zudem gibt es – um <strong>das</strong> Jubiläumsjahr<br />

gebührend in den Fokus zu stellen –<br />

850 Magnums.<br />

„Einzigartiges Monument“<br />

Abschließend findet Mikl-Leitner noch<br />

Worte für einen „kleinen“ Ausblick: „Dieser<br />

Kreuzgang-Keller ist ein weltweit einzigartiges<br />

Monument, eine Attraktion für<br />

Gäste aus der ganzen Welt mit Affinität<br />

zu Wein und Kulinarik und ein in guter<br />

Winzertradition gelegtes Fundament für<br />

eine positive Entwicklung in den nächsten<br />

500 Jahren!“<br />

www.gobelsburg.at


Seite 74 bis Seite 89<br />

Hot Drinks<br />

Kaffee<br />

Bereits zum 20. Mal wird in diesem Jahr am 1.<br />

Oktober der „Tag des Kaffees“ gefeiert, der aktuell<br />

unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ steht. Anlass<br />

sowohl für den Klub der Kaffeehausbesitzer<br />

als auch für die Fachgruppe der Kaffeehäuser in<br />

Wien, einige Aktionen zu planen.<br />

Seite 76<br />

Heiße Schoko<br />

Kaum ein anderes Getränk wärmt Körper<br />

und Seele so sehr wie eine Tasse heiße Schokolade.<br />

Ideal für die kommenden Tage und<br />

Wochen, in denen die Tage wieder merkbar<br />

kürzer werden und die Temperaturen den<br />

Weg nach unten antreten.<br />

Seite 84


9/20<strong>21</strong><br />

AKTUELLES 75<br />

Starbucks Delivers kommt<br />

nach Österreich<br />

Ob gemütlich auf der Couch, als Start<br />

in den Tag im Büro oder mit Freunden<br />

im Park: Kaffeefans in Wien und Salzburg<br />

können sich ihre Lieblingsgetränke und<br />

-snacks von Starbucks ab sofort auch<br />

liefern lassen. Dabei setzt Starbucks auf<br />

mjam als Partner, die innerhalb der von<br />

ihnen festgelegten Liefergebiete rund<br />

um alle teilnehmenden Starbucks Coffee<br />

Houses zustellen. „Mit Starbucks Delivers<br />

sprechen wir unsere Stammgäste<br />

auf eine neue Art an und bieten auch potentiellen<br />

Neukunden eine weitere Form<br />

der Distribution. So können wir auch im<br />

Kaffee. Mokka. Tot.<br />

Kaffee: <strong>das</strong> Kultgetränk unserer Zeit,<br />

beliebtes und begehrtes Genussmittel<br />

– für <strong>das</strong> manche sogar morden<br />

würden. Neunzehn Krimiautoren<br />

folgen unter der Schirmherrschaft der<br />

Herausgeberin Anja Marschall im neuen<br />

Buch »Kaffee. Mokka. Tot.« seinen<br />

mörderischen Spuren nach Südamerika<br />

und Indien, auf Plantagen, in Wiener<br />

Kaffeehäuser, auf orientalische Basare<br />

und bis zur heimischen Kaffeetafel.<br />

In dem Buch erfährt man etwa, welch<br />

dunkles Geheimnis Beethovens Kaffeemaschine<br />

hatte und wann eine Melange<br />

oder ein Caffè Crema tödlich sein<br />

kann ...<br />

Anja Marschall (Hrsg.) | Kaffee. Mokka. Tot.<br />

240 Seiten,ISBN 978-3-7408-1329-1<br />

12,40 €<br />

Büro, zu Hause oder dergleichen unsere<br />

Kunden erreichen. Mit mjam haben wir<br />

für Österreich den optimalen Partner gefunden,<br />

um diesen neuen Weg lokal umzusetzen”,<br />

so Stefan Hungenberg, General<br />

Manager für Starbucks Österreich<br />

und Schweiz. Über die mobile App oder<br />

via der Website des Lieferservices kann<br />

direkt bestellt werden. Wer auch zu Hause<br />

nicht auf die individuellen Drinks verzichten<br />

möchte, kann ganz leicht auch<br />

via mjam nach den eigenen Wünschen<br />

die Drinks pimpen.<br />

www.starbucks.at<br />

Foto: Starbucks<br />

Foto: Costa Coffee<br />

„Unverschämt<br />

guter Kaffee“<br />

jetzt auch in<br />

Österreich<br />

Bereits Anfang September startet<br />

Costa Coffee seine Aktivitäten<br />

zum Thema „Unverschämt guter<br />

Kaffee“, um die internationale<br />

Marke in Österreich noch weiter<br />

bekannt zu machen. In den größten<br />

Städten macht eine Plakatkampagne,<br />

die in den Social Media-Kanälen<br />

begleitet wird, auf<br />

die in Österreich neue Kaffeemarke<br />

aufmerksam. Um Kaffeeliebhabern<br />

die Möglichkeit zu geben,<br />

sich vom Premiumgeschmack von<br />

Costa Coffee zu überzeugen, wird<br />

außerdem <strong>das</strong> Costa Coffee-Bike<br />

in den nächsten Wochen und natürlich<br />

auch am Tag des Kaffees,<br />

am 1. Oktober, in der Wiener City<br />

seine Runden drehen und frischen<br />

Kaffee sowie Kaffee-Kostproben in<br />

Kapselform gratis verteilen.<br />

www.costa-coffee.at


76 KAFFEE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Echter Kaffeegenuss<br />

ist nachhaltig<br />

Bereits zum 20. Mal wird heuer am 1. Oktober der „Tag des Kaffees“ gefeiert.<br />

<br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

Foto: Tchibo


9/20<strong>21</strong><br />

KAFFEE 77<br />

Zum 20. Mal feiert der Österreichische<br />

Kaffee- und Teeverband am<br />

1. Oktober den Tag des Kaffees.<br />

Ein Tag ohne Kaffee ist für rund<br />

90 Prozent der Österreicher undenkbar,<br />

denn Kaffee ist weit mehr als nur Koffeinlieferant.<br />

Viel mehr steht <strong>das</strong> nationale<br />

Lieblingsgetränk für die genussvolle<br />

Pause im Alltag und als wichtiges<br />

Ritual zu unterschiedlichsten Anlässen<br />

und Tageszeiten. Wie kaum ein anderes<br />

Getränk ist Kaffee ein traditioneller<br />

Teil der österreichischen Kultur und<br />

spannt den Bogen zu innovativem Genuss<br />

mit immer neuen Kreationen und<br />

Rezepten. Ob daheim in den vier eigenen<br />

Wänden oder außer Haus im Kaffeehaus<br />

oder Restaurant genossen, Kaffee<br />

wohnt auch eine ausgeprägte soziale<br />

Komponente inne, wird er doch oft und<br />

gerne in Gesellschaft getrunken.<br />

Im Schnitt werden hierzulande täglich<br />

bis zu drei Tassen Kaffee pro Kopf<br />

im Jahresschnitt konsumiert. Österreich<br />

hält sich damit weiterhin im europäischen<br />

Spitzenfeld der Kaffeetrinker<br />

und unterstreicht seinen Status als<br />

Kaffeenation. Da ist es nur naheliegend,<br />

<strong>das</strong> Lieblingsgetränk der Österreicher<br />

gebührend zu feiern.<br />

Kaffeegenuss mit gutem<br />

Gewissen<br />

Nachhaltigkeit ist dabei auch beim Thema<br />

Kaffee längst kein Trend mehr, sondern<br />

eine richtungsweisende Entwicklung<br />

– sowohl für die gesamte<br />

Wirtschaft als auch für die<br />

Konsumenten. Deshalb<br />

stellt auch der Österreichische<br />

Kaffeeverband<br />

heuer erstmals den Tag<br />

des Kaffees am 1. Oktober<br />

20<strong>21</strong> unter <strong>das</strong> Motto<br />

„Echter Kaffeegenuss<br />

ist nachhaltig“.<br />

Marcel Löffler, Präsident<br />

des Österreichischen<br />

Kaffeeverbandes, zum 20. Tag des<br />

Kaffees: „Österreich ist eine traditionsreiche<br />

Kaffeenation. Die Österreicher<br />

lieben ihren Kaffee. Entsprechend<br />

groß ist auch die Vielfalt der Kaffeespezialitäten<br />

und hoch der Anspruch<br />

an gute Qualität. In den vergangenen<br />

Jahren hat noch ein weiterer Aspekt an<br />

Bedeutung gewonnen: nachhaltiger Kaffeegenuss.<br />

Es geht um Genuss mit gutem<br />

Gewissen. Ein Thema, <strong>das</strong> nicht nur die<br />

Kaffeegenießer beschäftigt, sondern eines,<br />

mit dem sich die ganze Branche intensiv<br />

auseinandersetzt. Wir widmen<br />

den 20. Tag des Kaffees, am 1. Oktober<br />

20<strong>21</strong>, dem Thema „Echter Kaffeegenuss<br />

ist nachhaltig“. Wir setzen damit ein Zeichen,<br />

wie relevant es heute ist und in Zukunft<br />

sein wird.“<br />

Österreichweite Aktionen zum Tag<br />

des Kaffees<br />

Der „20. Tag des Kaffees“ am 1. Oktober<br />

bietet Kaffeeliebhabern und -interessierten<br />

die Möglichkeit,<br />

sich mit ihrem Lieblingsgetränk<br />

zu beschäftigen.<br />

Details zu allen<br />

Veranstaltungen und<br />

Aktionen in Handel,<br />

Gastronomie und den<br />

Röstereien werden bis<br />

Ende September auf<br />

der Website des Österreichischen<br />

Kaffeeund<br />

Tee-Verbandes<br />

unter www.kaffeeverband.at<br />

veröffentlicht.<br />

Für die Kaffeehäuser selbst hat<br />

jedenfalls Wolfgang Binder (Café Frauenhuber)<br />

vom Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer<br />

und Obmann der Wiener<br />

Fachgruppe der Kaffeehäuser in der<br />

Wirtschaftskammer bereits Aktionen<br />

anlässlich des Tages des Kaffees angekündigt:<br />

„Wir sind gerade am Überlegen,<br />

ob es ein spezielles Frühstück zu diesem<br />

Anlass geben wird. Eine weitere Möglichkeit<br />

wäre eine Jause, bei der etwa der<br />

Kuchen bezahlt wird und der Kaffee dazu<br />

kostenlos ist oder umgekehrt. Da sind<br />

wir aber derzeit noch am prüfen, was am<br />

besten ist.“ Detaillierte Infos werden die<br />

Betriebe jedenfalls rechtzeitig im Laufe<br />

des Septembers bekommen und auch<br />

die Öffentlichkeit wird mit einer offiziellen<br />

Presseaussendung über die Aktionen<br />

informiert werden. „Jeder, der Lust<br />

hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen“,<br />

so Binder abschließend.<br />

TESTA ROSSA caffè Genuss,<br />

auch in Bio-Qualität &<br />

Fairtrade zertiiziert<br />

Genießen Sie den vollen Geschmack Italiens mit jeder Tasse TESTA<br />

ROSSA caffè.<br />

Ob als klassischer Espresso, köstlicher Cappuccino, Caffè Lungo bis hin<br />

zum Latte Macchiato, TESTA ROSSA caffè ist für alle Zubereitungsarten<br />

hervorragend geeignet.<br />

Kaffeegenuss perfekt dosiert in der 250g Dose (ganze Bohne oder<br />

gemahlen), in der 1kg Packung und als Kapseln.<br />

www.testarossa.it<br />

BiOrganic


78 KAFFEE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

tipp aus der praxis<br />

5 M garantieren<br />

hochwertigen<br />

Kaffee in der Tasse<br />

Bei der Kaffeezubereitung<br />

gibt es eine ganze Reihe an<br />

Einflussfaktoren, die über <strong>das</strong><br />

Ergebnis in der Tasse entscheiden.<br />

In meinen Barista-Trainings<br />

erkläre ich die 5<br />

wichtigsten Faktoren anhand<br />

der 5 M-Regel, wobei <strong>das</strong> 5. M<br />

am Kopf steht und ein „W“ ist.<br />

1. Mischung<br />

2. Mühle<br />

3. Maschine<br />

4. Mensch<br />

5. Wasser<br />

Jede einzelne Komponente<br />

ist wichtig. Nur <strong>das</strong> Zusammenspiel<br />

bringt ein perfektes<br />

Ergebnis in die Tasse. Da jedes<br />

der 5 M eine gute Portion<br />

Aufmerksamkeit verlangt,<br />

starte ich in dieser Kolumne<br />

eine kleine Serie und gehe in<br />

jeder Ausgabe ausführlich auf<br />

je ein M ein.<br />

Die Mischung – oder italienisch<br />

La Miscela – ist die<br />

Grundvoraussetzung, um<br />

überhaupt Qualität in die<br />

Tasse zu bekommen. Die anderen<br />

4 Ms können eine gute<br />

Mischung (=Qualität) kaputtmachen,<br />

aber auch die beste<br />

Mühle oder Maschine oder<br />

der beste Barista kann eine<br />

schlechte Mischung nicht<br />

ausgleichen. Dabei kommt<br />

es nicht alleine auf die Sorten<br />

an. Wichtig sind Anbau, Aufbereitung<br />

und Röstung. Mehr<br />

dazu demnächst beim 1. M<br />

wie Mischung.<br />

Franz Grünwald<br />

Master Barista<br />

Diplom Kaffeesommelier<br />

www.franzgruenwald.com<br />

Foto: Grünwald<br />

Filterkaffee an der Maschine<br />

oder mobil portionieren<br />

Die<br />

Filterkaffeemaschinen<br />

der Melitta®<br />

Cafina® XT-Familie<br />

bekommen mobile<br />

Unterstützung. Mit dem<br />

neuen Melitta® Cafina®<br />

XT Coffee Carrier lässt<br />

sich frisch gebrühter Kaffee<br />

warmhalten und nach<br />

Wunsch portionieren,<br />

wann und wo immer er<br />

gefragt ist: Ob bereits im<br />

laufenden Brühprozess direkt<br />

an der Kaffeemaschine<br />

oder auch mobil am Tisch oder am<br />

Buffet.<br />

Der elegante und robuste Coffee Carrier<br />

fügt sich nahtlos ein in <strong>das</strong> schlanke<br />

Design der Melitta® Cafina® XT180<br />

und dient hier als Warmhalter, der Filterkaffee<br />

nach Wunsch portioniert. Das<br />

kann der formschöne Zylinder auch mobil,<br />

fern von der Kaffeemaschine. Einfach<br />

den Tragegriff hochklappen<br />

und bis zu 2 Liter<br />

frisch gebrühten Filterkaffee<br />

dorthin mitnehmen,<br />

wo er portionsweise abgezapft<br />

werden soll. Der Coffee<br />

Carrier lässt sich auch<br />

am Schwenkarm des Filtervollautomaten<br />

Melitta®<br />

Cafina® XT8-F für<br />

den mobilen Einsatz befüllen.<br />

Den richtig guten Kaffeegeschmack<br />

sichert<br />

der Aroma Twister am Schraubdeckel<br />

des Coffee Carriers. Er sorgt dafür, <strong>das</strong>s<br />

frisch gebrühter heißer Kaffee am Boden<br />

des Warmhalters einläuft und sich beim<br />

Aufsteigen optimal vermengt. Und da der<br />

Deckel beim Brühen verschraubt bleibt,<br />

bewahrt der Coffee Carrier seine volle<br />

Isolierkraft von Anfang an.<br />

www.melitta-professional.com<br />

Kaffee Partner launcht drei<br />

neue Systeme<br />

Kaffeegenuss in Barista-Qualität genießen<br />

– <strong>das</strong> verspricht Kaffee Partner mit<br />

zwei neuen Systemen: Das kleinere Modell<br />

Barista Select findet mit seiner kompakten<br />

Bauweise auch in engen Küchen<br />

Platz. Eine Neuheit ist die One-Stop-<br />

Technologie, die dem Betreiber ermöglicht,<br />

sich nur einmal am Tag um Befüllung<br />

und Entleerung des Vollautomaten<br />

kümmern zu müssen – denn sowohl der<br />

Bohnen- als auch der Kaffeesatzbehälter<br />

fassen die Kaffeemenge in Höhe des Tagesbedarfs<br />

von bis zu 50 Tassen. Die große<br />

Schwester, <strong>das</strong> Modell Barista Ultima,<br />

ist auf einen Tagesbedarf von bis zu 150<br />

Tassen ausgerichtet. Zwei Bohnen- und<br />

zwei Pulverbehälter ermöglichen eine<br />

Vielzahl an Kaffeespezialitäten. Beide Geräte<br />

können mit der Kaffee Partner-Zentrale<br />

in Osnabrück vernetzt werden, um<br />

Foto: Melitta<br />

via Fernzugriff Service vorzunehmen. Für<br />

alle, die im Büro fruchtig-frische Getränke<br />

bevorzugen, schafft der neue welltec<br />

Aqua Choice Abhilfe. Der Wasserspender<br />

liefert auf Knopfdruck nicht nur gekühltes<br />

Wasser mit oder ohne Sprudel, sondern<br />

darüber hinaus auch unterschiedliche<br />

Erfrischungsgetränke. Zur Auswahl<br />

stehen elf Geschmackkonzentrate von<br />

Apfel bis Zitrone Rosmarin.<br />

www.kaffee-partner.de<br />

www.welltec-wasser.de<br />

Foto: Kaffee Partner


9/20<strong>21</strong><br />

KAFFEE 79<br />

Foto: Günter Albers / Adobe Stock<br />

12.000 Bäume für Julius Meinl Fairtrade Gastronomen<br />

Anlässlich des „Tag des Kaffees“ und<br />

des 20-Jahr-Jubiläums der Partnerschaft<br />

mit Fairtrade Österreich startet<br />

Julius Meinl die Initiative „Bäume<br />

für Tansania“. Für jeden Gastronomen,<br />

der zum Stichtag 1. Oktober „Café Expert<br />

Bio-Fairtrade“ oder „Crema Espresso<br />

Fairtrade“ serviert, wird ein Baum in<br />

Ostafrika gepflanzt.<br />

Catherine Luckner, Marketingleiterin<br />

Julius Meinl Austria: „Nachhaltiges<br />

Unternehmertum hat zahlreiche Facetten.<br />

Es geht auch darum, Zeichen zu setzen.<br />

Zum ‚Tag des Kaffees’ holen wir jene<br />

Gastronomen vor den Vorhang, die sich<br />

für ‚Café Expert Bio-Fairtrade’ oder ‚Crema<br />

Espresso Fairtrade’ entschieden haben.“<br />

Damit zeichnet Julius Meinl seine<br />

Geschäftspartner aus und pflanzt für jeden<br />

von ihnen einen Baum in Tansania.<br />

Jeder Baum wird in den nächsten zehn<br />

Jahren 60 kg CO2 absorbieren. Als Ergebnis<br />

der Initiative, die Julius Meinl<br />

zum „Tag des Kaffees“ in mehr als 70<br />

Ländern weltweit startet, werden mehr<br />

als 12.000 Bäume in Tansania gepflanzt.<br />

Kooperation mit dem<br />

Jane Goodall Institut<br />

Vor Ort in Tansania kooperiert Julius<br />

Meinl mit dem Jane Goodall Institut.<br />

Jane Goodall hat es sich zur Aufgabe<br />

gemacht, die Wälder Afrikas und die<br />

Tierwelt zu bewahren. Sie tut dies gemeinsam<br />

mit der lokalen Bevölkerung.<br />

Gemeinsam mit Vertretern der Dörfer<br />

und den Bewohnern wird entschieden,<br />

wo und wie eine Aufforstung am<br />

sinnvollsten ist. Ein Konzept <strong>das</strong> funktioniert<br />

und von der örtlichen Bevölkerung<br />

aktiv unterstützt wird. Luckner:<br />

„Wir von Julius Meinl freuen uns, <strong>das</strong>s<br />

wir direkt am Ursprung in einem kaffeeanbauenden<br />

Land unseren Teil dazu<br />

beitragen können. Das Roots & Shoots-<br />

Programm hat weltweite Vorbildwirkung.“<br />

www.juliusmeinl.com<br />

Sorgt für Genuss.<br />

Sorgt auch für faire Bezahlung.<br />

Weil es mir wichtig ist: Gerechtes Einkommen<br />

für Kaffee-Kleinbauern und ihre Familien.<br />

www.fairTrade.at


80 KAFFEE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Aromawunder<br />

Kaffee<br />

Kaffee wird für seine muntermachende<br />

Eigenschaft, seine<br />

Aromen und seine Vielfalt geschätzt.<br />

Carte D’Or präsentiert die<br />

neue Sorte Carte D’Or Kaffee sowie<br />

passend dazu einen Dessertfolder<br />

mit inspirierenden Kreationen<br />

rund um <strong>das</strong> köstliche Thema.<br />

Dank der warmen Noten eignet<br />

sich Kaffee unter anderem als Eiscreme.<br />

Die neue Sorte Carte D’Or<br />

Kaffee besitzt ein intensives, klares<br />

Kaffeearoma. Die zartschmelzende<br />

Eiscreme besteht zu acht Prozent<br />

aus Milchfett und zu sieben Prozent<br />

aus knackigen Schokoladenstückchen<br />

mit Kaffeegeschmack.<br />

Der Dessertfolder trägt den einfachen<br />

Titel „Kaffee“ und birgt außergewöhnliche<br />

Geschmackserlebnisse.<br />

Patissier Marcus Hannig<br />

hat im Dessertfolder neun Rezepte<br />

kreiert. Alles dreht sich um die<br />

Sorten Carte D’Or Bourbon-Vanille,<br />

veganes Toffee, Café Macchiato,<br />

veganes Schoko-Waldfrucht, Cassis<br />

Sorbet und Carte D’Or Kaffee.<br />

Garantiert eine Premiere auf dem<br />

Dessertteller ist <strong>das</strong> „klare Kaffee-<br />

Gelee“. Kombiniert mit Granatapfelsaft,<br />

flüssiger Lakritze und einer<br />

Kugel Carte D’Or Kaffee werden<br />

alle abgeholt, die nach neuen Geschmäckern<br />

suchen.<br />

www.langnese-business.de<br />

Foto: Carte D’Or<br />

Glutenfreier Milchschaum<br />

Nachhaltige Kapsel<br />

Die bisherige Gastronomie-Produktlinie<br />

„Alpro Barista for Professionals“ läuft<br />

nun unter dem Namen „Alpro Barista“.<br />

Die 100 Prozent pflanzlichen und daher<br />

laktosefreien Drinks eignen sich speziell<br />

für den Einsatz in Kaffee- und Teespezialitäten.<br />

Sie sind in vier Sorten erhältlich:<br />

Der milde Geschmack von Alpro Barista<br />

Soya harmoniert mit aromatischen Espressosorten.<br />

Der Haferdrink Alpro Barista<br />

Glutenfree Oat ist aktuell nur für<br />

den Außer-Haus-Bereich verfügbar und<br />

besonders beliebt. Er schmeckt vollmundig<br />

und cremig, außerdem ist er glutenfrei<br />

und vereinfacht damit <strong>das</strong> Management<br />

für die Gastronomen. Der Kokosnussdrink<br />

Alpro Barista Coconut zeichnet<br />

sich durch eine leicht süßliche, exotische<br />

Note aus, während sich der Mandeldrink<br />

Alpro Barista Mandel für alle<br />

eignet, die den Geschmack von fein gerösteten<br />

Mandeln schätzen – ganz ohne<br />

süßen Sirup. Für den professionellen Barista<br />

ist der Schaum besonders wichtig.<br />

Alle Alpro Baristadrinks lassen sich daher<br />

sehr gut aufschäumen und ergeben<br />

einen stabilen und feinporigen Schaum<br />

mit cremiger Konsistenz.<br />

www.alpro.com/at<br />

Fabicos Gründer Mario Tutic hatte eine<br />

Vision: guten Kaffee aus Kapseln trinken<br />

zu können, ohne ein schlechtes Gewissen<br />

zu haben. Aus dieser Idee wurde<br />

2006 Realität, der Durchbruch gelang<br />

in der Sendung „2Min2Mio“ auf Puls4<br />

2018. Mittlerweile sind die Produkte von<br />

M. FABICO Coffee GmbH nicht nur in<br />

Österreich zu finden, sondern auch in<br />

vielen umliegenden Ländern. Ende 2019<br />

wurde dann eine Tochtergesellschaft in<br />

Deutschland gegründet, die fortan den<br />

deutschen Markt erobert. Fabico ist auf<br />

kompostierbare Kaffeekapseln spezialisiert,<br />

die größtenteils aus Maisstärke<br />

sowie Bagasse, also Zuckerresten, bestehen<br />

und mit aller gängigen Nespresso-Maschinen<br />

kompatibel sind. Die Kaffeekapseln<br />

können nach dem Genuss<br />

und der Zubereitung in der Kaffeemaschine<br />

einfach komplett über die Biotonne,<br />

den eigenen Kompost oder einfach<br />

im Garten in der Erde entsorgt<br />

werden. Als vollständiges Naturprodukt<br />

enthalten sowohl Palmblätter als<br />

auch Bagasse keine Substanzen, die in<br />

der Umwelt Schaden anrichten könnten.<br />

Dank ihrer biologischen Abbaubarkeit<br />

zersetzen sich die Produkte innerhalb<br />

von 90-160 Tagen überall dort,<br />

wo es genügend Bakterien gibt und werden<br />

zu Erde, die wiederum als Nährboden<br />

oder Dünger für neue Pflanzen verwendet<br />

wird. Die Kaffeekapseln haben<br />

noch einen besonderen Vorteil: da sie<br />

durch eine patentierte Abdeckung aromageschützt<br />

sind, kann die Kapsel auch<br />

länger als zwei Jahre noch mit dem vollen<br />

Aroma genossen werden.<br />

www.fabicocoffee.com<br />

Foto: Alpro<br />

Foto: Fabico


9/20<strong>21</strong><br />

KAFFEE 81<br />

Premium-Qualität aus Österreich<br />

Mit seinem Eintritt in den österreichischen<br />

Markt kaufte Massimo Zanetti<br />

Anfang der 1980er Jahre die Marke<br />

„fabia“ und startete danach von Salzburg<br />

aus seine weltweite Expansion mit<br />

der Marke „Segafredo Zanetti“.<br />

Ganz wichtig war<br />

ihm aber, <strong>das</strong>s „fabia“ als<br />

regionale Marke erhalten<br />

bleibt und als exklusives<br />

Produkt mit bester<br />

Qualität fortgeführt wird.<br />

Immerhin ist „fabia“ Vertreterin<br />

der Wiener Kaffeehaus<br />

Kultur, die ja bekanntlich<br />

seit 2011 zum<br />

immateriellen Kulturerbe<br />

der UNESCO gehört.<br />

„Perfekte Kaffee-Qualität<br />

braucht Zeit“, meint dazu<br />

Segafredo-Geschäftsführer<br />

Wolfgang Reichl, „und<br />

<strong>das</strong> betrifft nicht nur die Zubereitung und<br />

den Genuss. Bei uns wird selbstverständlich<br />

in der Trommel geröstet. Das dauert<br />

wesentlich länger und ist aufwendiger, ist<br />

aber für erstklassige Qualität entscheidend.<br />

Nach der Röstung<br />

bekommen unsere fabia-<br />

Spezialitäten ausreichend<br />

Zeit zum Rasten und Reifen.<br />

Nur so entwickeln unsere<br />

Sorten ihren erstklassigen<br />

Geschmack.“ Die<br />

Produkte von „fabia“ wurden<br />

exklusiv für die Gastronomie<br />

und Hotellerie<br />

entwickelt. Das ist es auch,<br />

was „fabia“ so besonders<br />

macht. Bereits jetzt setzen<br />

viele Top-Gastronomen<br />

und Hoteliers auf die<br />

Qualität von „fabia“. Dass<br />

die Fangemeinde in Zu-<br />

Foto: Fabia<br />

kunft weiter wachsen wird, davon ist<br />

man bei Segafredo Zanetti überzeugt.<br />

„Wir bemerken aktuell eine Renaissance<br />

der Wiener Kaffeehaus-Kultur. Das<br />

hängt auch damit zusammen, <strong>das</strong>s der<br />

Wunsch nach Regionalität und <strong>das</strong> Wissen<br />

rund um Identität und Herkunft eines<br />

Produktes stark gewachsen sind. Das<br />

betrifft einerseits den Endkonsumenten,<br />

aber natürlich auch unsere Kundinnen<br />

und Kunden aus der Gastronomie und<br />

Hotellerie. Regional und nachhaltig einzukaufen<br />

ist zum wesentlichen Erfolgskriterium<br />

geworden. Mit fabia können<br />

wir genau diesen Wunsch erfüllen: Eine<br />

Österreichische Marke, die seit Jahrzehnten<br />

hier produziert wird, von einem kleinen<br />

aber feinen Team an Spezialisten, die<br />

ständig daran tüfteln, was noch verbessert<br />

werden kann,“ meint dazu Marketingleiterin<br />

Susanne Reif-Peterlik.<br />

www.segafredo.at<br />

20. Tag des Kaffees: Kaffee in Zahlen<br />

Fotos: Tchibo<br />

Am 1. Oktober 20<strong>21</strong> jährt sich bereits<br />

zum 20. Mal der „Tag des Kaffees“.<br />

Anlass genug für Tchibo als Marktführer<br />

in der heimischen Röstkaffee-Branche,<br />

Fakten rund um <strong>das</strong> Lieblingsgetränk<br />

der Österreicher zusammenzustellen.<br />

› Unangefochten seit Jahren: Kaffee ist<br />

und bleibt <strong>das</strong> nationale Lieblingsgetränk<br />

der Österreicher. Durchschnittlich<br />

trinken sie 2,6 Tassen Kaffee pro<br />

Tag.<br />

› Auf der ganzen Welt stieg der Kaffeekonsum<br />

in den letzten 10 Jahren um<br />

12,2 % an. Für <strong>das</strong> Erntejahr 20<strong>21</strong>/22<br />

prognostizierte <strong>das</strong> USDA (U.S Department<br />

of Agriculture) einen weltweiten<br />

Konsum von rund 165 Millionen<br />

Säcken Kaffee. Die Europäische Union<br />

zählt dabei zu den größten Absatzmärkten.<br />

› Brasilien liegt mit einem Anteil von<br />

35,3 % der weltweiten Rohkaffeeproduktion<br />

weiterhin auf Platz Eins,<br />

gefolgt von Vietnam mit 18,5 % und<br />

Kolumbien mit 8,5 %.<br />

› Beim Kauf von Lebensmitteln, die<br />

nicht in Österreich produziert werden<br />

können – wie auch Kaffee – , sind die<br />

treibenden Kriterien neben dem Preis-<br />

Leistungs-Verhältnis (58 %) ethischen<br />

Ursprungs: Fairer Handel mit 52 %,<br />

Transparenz in der Lieferkette mit<br />

39 % und biologischer Anbau mit 38 %.<br />

› Österreicher genießen immer qualitätsbewusster:<br />

Im Jahr 2020 wurden in<br />

Österreich insgesamt rund 5.108 Tonnen<br />

fair gehandelte Kaffeebohnen verkauft.<br />

Dies entspricht einem Plus von<br />

10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.<br />

Mittlerweile tragen 73 % des in Österreich<br />

abgesetzten FAIRTRADE-zertifizierten<br />

Kaffees zusätzlich auch <strong>das</strong><br />

Bio-Siegel.<br />

www.tchibo-coffeeservice.at


82 KAFFEE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Fotos: Zanitzer<br />

Der Nahversorger mit<br />

dem Kaffee-Kick<br />

Das System „Tchibo2Go“ kann auch in kleinen Outlets mit hoher Qualität und Vielfalt bei den<br />

Kaffeesorten punkten.<br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

Jürgen Zanitzer betreibt in Maissau<br />

(NÖ) eine Tankstelle mit angeschlossenem<br />

Bistro und einen kleinen<br />

Nahversorger-Markt. Schon immer<br />

hatte er dort auch einen Kaffeeautomaten<br />

stehen. Noch vor dem ersten<br />

Lockdown im vergangenen Jahr aber<br />

fiel die Entscheidung, auf <strong>das</strong> Tchibo-<br />

System „Tchibo2Go“ zu wechseln – und<br />

dieser Wechsel hat sich in kürzester<br />

Zeit ausgezahlt. „Da kam natürlich der<br />

Lockdown – naja irgendwie ‚zu Hilfe’,<br />

da der Gastronomiebereich geschlossen<br />

war, haben die Kunden umso lieber<br />

<strong>das</strong> neue Kaffeeangebot angenommen“,<br />

erzählt Zanitzer. Doch der Run<br />

auf den neuen Kaffeeautomaten blieb<br />

auch nach den Lockdowns bestehen.<br />

Um gute 70 Prozent konnte er seither<br />

im Durchschnitt seinen Kaffeeabsatz<br />

steigern. „Das System gibt einfach optisch<br />

was her, <strong>das</strong> schaut was gleich,<br />

da passt schon die optische Präsentation<br />

und außerdem ist Tchibo halt ein<br />

Name, den die Leute auch kennen“, erklärt<br />

der Unternehmer.<br />

Acht Sorten bietet Jürgen Zanitzer<br />

aktuell an, die Renner sind dabei – österreich-typisch<br />

wenig überraschend – Cappuccino,<br />

Verlängerter, kleiner Espresso<br />

und Melange. Und vor allem für die Tankstellen-Kunden<br />

ist eben die Kaffee-Ausgabe<br />

im Pappbecher praktisch. Wer es<br />

also eilig hat, kann sich den kleinen oder<br />

auch größeren warmen Muntermacher<br />

mit ins Auto nehmen.<br />

Ein weiterer Benefit für Zanitzer ist<br />

der geringe Serviceaufwand: Jeden Abend<br />

ein Reinigungsvorgang, der über ein<br />

Menü geführt wird, <strong>das</strong> war‘s. Ein Wartungsvertrag<br />

sorgt überdies dafür, <strong>das</strong>s<br />

es zu keinerlei technischen Problemen<br />

kommt.<br />

www.nahundfrisch.at/de/kaufmann/<br />

zanitzer<br />

info<br />

Tchibo Coffee Service ist <strong>das</strong> Außer-Haus-Service für Gastronomie, Betriebsverpflegung und Büro. Es<br />

bietet alles, was zum perfekten Kaffee gehört: höchste Qualität und Frische, perfekt auf den Kaffee<br />

abgestimmte Kaffeemaschinen, ganzheitliche maßgeschneiderte Heißgetränkelösungen, innovative<br />

Einrichtungskonzepte und eine umfassende Betreuung durch den Außendienst. Tchibo Coffee Service<br />

steht für eine Markenvielfalt in höchster Qualität für jeden Geschmack. Das Angebot reicht von Tchibo<br />

Kaffee, der Fairtrade- und Bio-zertifizierten Marke Tchibo Vista bis zu der authentisch italienischen<br />

Marke Piacetto Espresso exklusiv für die Gastronomie. Abgerundet wird <strong>das</strong> Sortiment mit Trinkschokolade<br />

und Tee aus dem Hause Tchibo.<br />

www.tchibo-coffeeservice.at, https://tchibo2go.at


9/20<strong>21</strong><br />

KAFFEE 83<br />

Signature Drink „The Dude“<br />

Mit dem neuen Coffeetail „The Dude“<br />

verbindet der Lavazza Markenbotschafter<br />

und Starkoch Juan Amador<br />

seine kulinarische Kreativität mit der<br />

Tradition des italienischen Kaffeerösters.<br />

Basis bietet der Lavazza La Reserva<br />

de ¡Tierra! Colombia, ein 100<br />

Prozent Arabica-Filterkaffee aus nachhaltigem<br />

Anbau, der sich neben der<br />

klassischen Zubereitung als Heißgetränk<br />

auch für die Zubereitungsmethode<br />

als Cold Brew Coffee für Coffeetails<br />

eignet. Für die Zubereitung des Coffeetails<br />

werden 4 cl Belvedere Smogory<br />

Forest Vodka, 2 cl Cold Brew Coffee,<br />

2 cl Kahlua und einige Eiswürfel benötigt.<br />

Die Zutaten werden mit zwei bis<br />

vier Eiswürfeln im Shaker geschüttelt,<br />

zwei Eiswürfel werden in einen Tumbler<br />

gegeben. Dann den Coffeetail hinein<br />

seihen und obenauf vorsichtig mit dem<br />

Neapolitanischer Stil<br />

Kaffeeschaum garnieren. Zum Schluss<br />

etwas Kaffeebohne reiben, dann kann<br />

serviert werden.<br />

www.lavazza.at<br />

Mit über 50 Jahren<br />

Erfahrung in<br />

der Herstellung herausragender<br />

Kaffees<br />

ist Kimbo Meister in<br />

der Beschaffung, Mischung<br />

und Röstung<br />

von feinstem Kaffee<br />

– immer im traditionellen<br />

neapolitanischen<br />

Stil. Die Geschichte<br />

von Kimbo<br />

beginnt vor über 50<br />

Jahren in Neapel, als<br />

drei Brüder in der Bäckerei<br />

ihres Vaters anfingen, Kaffee zu<br />

rösten. Kimbos Mission ist es, italienischen<br />

Kaffee auf der ganzen Welt zu<br />

verbreiten und auf dem nationalen und<br />

ausländischen Markt ein von der neapolitanischen<br />

Tradition inspiriertes<br />

Qualitätsprodukt anzubieten, <strong>das</strong> authentisch<br />

in Italien mit den fortschrittlichsten<br />

Technologien im Hinblick auf<br />

Mensch und Umwelt hergestellt wird,<br />

die Spezifität des italienischen Espressos<br />

zu bewahren und zu verbessern, indem<br />

die Entwicklung der Bräuche und<br />

des Geschmacks interpretiert wird, um<br />

ein Produkt anzubieten, <strong>das</strong> immer aktuell<br />

ist.<br />

Kontakt:<br />

KIMBO - Österreich<br />

Weinkellerei P. Meraner GmbH<br />

Rennweg 16<br />

A-6020 Innsbruck<br />

Tel +43 (0)512/585 850<br />

Web www.meraner.at<br />

Foto: Lavazza<br />

Foto: Kimbo<br />

Heißgetränke in<br />

großen Mengen<br />

Die Schaerer Deutschland<br />

GmbH vertreibt mit dem Curtis<br />

G3 Tea/Coffee Combo Brühsystem<br />

eine Technologie, die<br />

neben hochwertigem Filterkaffee<br />

auch schmackhafte Teespezialitäten<br />

in großen Mengen zubereitet.<br />

Das Brühsystem kann<br />

mit wenigen Handgriffen umgerüstet<br />

werden, so<strong>das</strong>s eine<br />

Kaffee-Pumpkanne mit 2,2 Litern<br />

Fassungsvermögen oder ein<br />

Tee-Behälter für 13 Liter unter<br />

dem Auslauf Platz finden. Dieses<br />

„2-in-1“-Prinzip ist nicht nur<br />

im Hinblick auf die Investition<br />

in professionelle Heißgetränketechnologien<br />

interessant, sondern<br />

bringt auch mehr Flexibilität<br />

in <strong>das</strong> Angebot. Der Heißwasser-<br />

Spender von Curtis stellt frisches,<br />

heißes Wasser für die Zubereitung<br />

von Suppen, Instantprodukten<br />

oder Tee bereit – im Büro, Krankenhaus,<br />

Seniorenzentrum sowie<br />

in der System-Gastronomie. Der<br />

Heißwasser-Spender stellt bis zu<br />

57 Liter Heißwasser zur Verfügung<br />

und hält es bis zu vier Stunden<br />

nach der letzten Ausgabe auf<br />

einer Temperatur von 60°C.<br />

www.schaerer.com<br />

Foto:Schaerer


84 SCHOKOLADE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Heißer<br />

Hochgenuss<br />

Kaum ein anderes Getränk wärmt so<br />

Körper und Seele wie eine Tasse heiße<br />

Schokolade. <br />

Text & Fotos: Andrea Jungwirth


9/20<strong>21</strong><br />

SCHOKOLADE 85<br />

Wenn <strong>das</strong> Wetter kalt und feucht<br />

wird oder man schlecht gelaunt<br />

ist, <strong>das</strong> braune Elixier tut<br />

einfach gut. Ob <strong>das</strong> nur der Geschmack<br />

ist, die Kindheitserinnerungen,<br />

oder ob man <strong>das</strong> Ganze chemisch mit Serotonin<br />

und Glückshormonen erklären<br />

will, ist dabei unwichtig. Hauptsache es<br />

schmeckt und wirkt.<br />

Unterschiedliche<br />

Schokoladengetränke<br />

Heißer Kakao und heiße Schokolade sind<br />

zwei verschiedene Getränke, obwohl im<br />

Sprachgebrauch oder auch in der Gastronomie<br />

<strong>das</strong> Ganze nicht so genau genommen<br />

wird, denn beide sind heiß und<br />

schokoladig. Der Hauptunterschied ist:<br />

Heißer Kakao wird aus Kakaopulver und<br />

Milch zubereitet und Zucker zugefügt,<br />

heiße Schokolade wird aus Schokolade<br />

und Milch bereitet, es wird weniger Zucker<br />

zugefügt, da ja bereits welcher in der<br />

Schokolade enthalten ist. Da Kakaopulver<br />

im Vergleich zu Schokolade weniger<br />

fetthaltig ist, ist die heiße Schokolade<br />

aromatischer und molliger. Doch nur wer<br />

die Getränke selbst zubereitet, weiß was<br />

drinnen ist, denn die Realität ist heutzutage<br />

eine andere. Heute trinkt man heiße<br />

Schokolade, die aus kakaohaltigem Instantpulver<br />

zubereitet wird. Das Pulver<br />

kann natürlich unterschiedliche Markenbezeichnungen<br />

tragen, drinnen ist immer<br />

<strong>das</strong>selbe in unterschiedlicher Zusammensetzung.<br />

An erster Stelle steht dabei<br />

aber nicht Kakao, sondern Zucker. Weiter<br />

sind Salz, oft Aromen oder Milchpulver<br />

enthalten, nur der wertvolle Kakao wird<br />

immer weniger im Pulver.<br />

Aber natürlich gibt es noch die echte<br />

Schokolade als Getränk. Wer die Mühe<br />

auf sich nimmt, kann dazu beste Edelbitterschokolade<br />

verwenden und in heißer<br />

Milch schmelzen lassen. Mit etwas Zucker,<br />

Schlagobers und Vanille lässt sie<br />

sich verfeinern, auch ein Schlückchen<br />

Rum oder Cognac tut ihr gut. Der Alkohol<br />

macht den Geschmack runder und voller.<br />

Schlechte Karten für die<br />

Kakaobäume<br />

Doch egal, welches kakaohaltige Getränk<br />

uns am besten schmeckt, Basis dafür<br />

sind immer noch die Kakaobohnen.<br />

Und da sie nicht bei uns in Europa wachsen,<br />

denken wir beim Klimawandel nicht<br />

vorrangig an die Kakaoproduktion, sondern<br />

an Gletscherschmelze und zerstörte<br />

Ernten am Feld durch extreme Unwetter<br />

oder Dürren. Doch auch am anderen<br />

Ende der Welt, gerade wenn es um aromatische<br />

Genussmittel wie Tee, Kaffee<br />

oder Kakao geht, schlägt die Klimaveränderung<br />

erbarmungslos zu. Die Pflanzen<br />

kommen mit den veränderten Klimabedingungen<br />

schlecht zurecht, Krankheiten<br />

setzen ihnen zu, Dürren lassen ganze<br />

Plantagen sterben und die geringere<br />

Ernte ist oft nur von schlechter Qualität.<br />

Aber nur gute Ernten bringen auch besten<br />

Geschmack der Produkte.<br />

Kakaobäume benötigen sehr spezielle<br />

Wachstumsbedingungen, die sie in einem<br />

schmalen Streifen in Regenwaldgebieten<br />

rund um den Äquator finden.<br />

Nur dort sind Temperaturen und Niederschlag<br />

ganzjährig hoch genug, so<strong>das</strong>s<br />

der Baum Früchte trägt und hochwertige<br />

Kakaobohnen gewonnen werden können.<br />

Mehr als die Hälfte der Ernte stammt aus<br />

zwei afrikanischen Ländern, nämlich aus<br />

Ghana und der Elfenbeinküste. Doch die<br />

Prognosen der Klimaforscher sind deprimierend.<br />

Sie rechnen damit, <strong>das</strong>s die Kakaobäume<br />

dort bis 2050 vielleicht aussterben<br />

könnten. Beide Länder würden<br />

für den Kakaoanbau zu trocken werden,<br />

was eine enorme Auswirkung auf die Kakaoproduktion<br />

haben wird. Da die Nachfrage<br />

nach Schokolade nicht zurückgehen<br />

wird, könnte sie aber zu einem Luxusartikel<br />

und somit immer teurer werden. Die<br />

Lebensgrundlage vieler kleiner und großer<br />

Kakaobauern steht auf dem Spiel.<br />

Es gibt Hoffnung<br />

Doch die Schokoladenindustrie hat <strong>das</strong><br />

Problem erkannt und unterstützt die<br />

Bauern im Klimaschutz und der Klimaanpassung.<br />

Sie setzt weiter große Hoffnungen<br />

in die Züchtung trockenresistenter<br />

Pflanzen, diese sollen höhere Temperaturen<br />

und längere Dürreperioden besser<br />

vertragen. Der Kakaoanbau wird sich<br />

mit Sicherheit verändern, wie genau kann<br />

noch niemand sagen. In manchen Gebieten<br />

wird der Anbau nicht mehr möglich<br />

sein. Hier gilt es, die Bauern rechtzeitig<br />

bei der Umstellung der landwirtschaftlichen<br />

Kulturen zu unterstützten. Woanders<br />

wird der Kakaoanbau aber eine<br />

Zukunft haben, wenn rechtzeitig Maßnahmen<br />

zur Anpassung an den Klimawandel<br />

ergriffen werden. In manchen Regionen<br />

ist mit steigenden Temperaturen<br />

und Trockenheit zu rechnen, in anderen<br />

mit veränderten Niederschlägen. Es wird<br />

also nicht eine große Lösung geben, sondern<br />

viele kleine.<br />

Heiße Schokolade mit Pfiff<br />

Zutaten für 4 große Tassen:<br />

› 1 l Milch<br />

› 1 halbe Vanilleschote<br />

› 120 g Edelbitterschokolade<br />

› 2 Esslöffel Zucker<br />

› 6 cl Cognac oder Wiskey<br />

1. Die Vanilleschote in die Milch geben<br />

und diese kurz aufkochen lassen. Danach<br />

die Vanilleschote entfernen.<br />

2. Schokolade in kleine Stücke schneiden,<br />

mit dem Zucker in die heiße Milch<br />

geben und darin unter Rühren schmelzen<br />

lassen.<br />

3. Zum Schluss den Alkohol einrühren.<br />

4. Die heiße Schokolade auf vier Tassen<br />

aufteilen und mit Schlagobers und<br />

Kakaopulver garnieren.


86 SCHOKOLADE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Foto: Pierre_Ollier<br />

„Heute erleben wir eine globale Herausforderung, wie sie sich keiner von uns je hätte vorstellen können“, so Eimar Sampaio,<br />

M. Libânio Agrícola SA, Brasilien. „Wir befinden uns in einer beispiellosen und für uns alle schwierigen Zeit und wir sind stolz darauf,<br />

Partner von Valrhona zu sein“, meint Emily Stone, Maya Mountain, Cacao, Belize.<br />

Schokolade mit gutem Gewissen<br />

Der Anbau von Kakaopflanzen stellt große Anforderungen an Boden, Klima und die richtige<br />

Pflege. Er soll aber auch nachhaltig und fair sein und dafür setzt sich der französische<br />

Schokoladenhersteller Valrhona ein. <br />

Von Petra Pachler<br />

Schon seit vielen Jahren legt Valrhona<br />

seinen Fokus auf eine faire<br />

Kakaoindustrie und eine umweltbewusste<br />

Gastronomie. In seinem<br />

Nachhaltigkeitsbericht 2020 stellt Valrhona<br />

seine Maßnahmen und Fortschritte<br />

in diesem Bereich vor – auch<br />

vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.<br />

Food Made Good<br />

Seit jeher steht Valrhona seinen Kunden<br />

aus der süßen Gastronomie als kompetenter<br />

Partner zur Seite und unterstütze<br />

seine Gastronomiekunden auch in<br />

den schweren Tagen der Schließung.<br />

Bis vor kurzem gab es jedoch weder ein<br />

Rahmenwerk dafür, was in der Branche<br />

„gut“ bedeutet, noch maßgeschneiderte<br />

Ratschläge, die den Patissiers dabei<br />

helfen, ihre Tätigkeit nachhaltig zu<br />

gestalten. Gemeinsam mit Food Made<br />

Good, dem offiziellen Nachhaltigkeitspartner<br />

von Valrhona, will <strong>das</strong> Unternehmen<br />

dies nun ändern und hat einen<br />

Leitfaden für Nachhaltigkeit in der süßen<br />

Gastronomie erstellt.<br />

An einem Strang ziehen<br />

Valrhona ist B Corp beigetreten, einem<br />

globalen Netzwerk von Unternehmen,<br />

die unternehmerischen Erfolg neu definiert<br />

haben, um auf ein gerechteres und<br />

nachhaltigeres Modell hinzuarbeiten.<br />

„Ich bin überzeugt, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Unternehmen<br />

von morgen nur dann erfolgreich<br />

sein wird, wenn es seine gesellschaftlichen<br />

und ökologischen Auswirkungen<br />

in den Mittelpunkt seiner<br />

Unternehmensstrategie stellt“, so Clémentine<br />

Alzial, Generaldirektorin bei<br />

Valrhona.<br />

„Mit dem Kauf von Valrhona-Produkten<br />

beziehen unsere Kunden eine<br />

nachhaltig hergestellte, zu 100 Prozent<br />

rückverfolgbare Schokolade, deren Rohstoffe<br />

wir direkt von 18.208 Produzenten<br />

beziehen, die wir bei ihren Bemühungen<br />

um soziale und ökologische<br />

Handlungen unterstützen.“ Außerdem<br />

ist Valrhona seit fast 100 Jahren Partner<br />

der Gastronomie.<br />

Durch die Unterzeichnung der „Charte<br />

des Achats Responsables“ verpflichtet<br />

sich Valrhona gemeinsam mit seinen Lieferanten<br />

zu verantwortungsvollem Einkauf.<br />

Mit seiner Agroforstwirtschaftspolitik<br />

setzt sich <strong>das</strong> Unternehmen für den<br />

Schutz der Wälder in jenen 16 Ländern<br />

ein, aus denen es Kakao bezieht. Eine verantwortungsbewusstere<br />

Gastronomie ist<br />

<strong>das</strong> Ziel aller Aktivitäten!<br />

<br />

www.valrhona.com


9/20<strong>21</strong><br />

SCHOKOLADE 87<br />

Kalte Schokolade<br />

Während Iced Coffee <strong>das</strong> Trendgetränk<br />

des Sommers schlechthin, und mittlerweile<br />

überall angekommen ist, kann<br />

<strong>das</strong> Konzept zu Iced Hot Chocolate abgewandelt<br />

werden. Es handelt sich hierbei<br />

um kalten Kakao, der mit einer Kugel Vanilleeis<br />

auch als köstliche Eisschokolade<br />

bekannt ist. Mit Marshmallows, Schlagobers<br />

und Streusel wird er auch optisch<br />

zum Hingucker. Mit den neuen Portionsgrößen<br />

von suchard express Trinkkakao<br />

gelingen schokoladige Genussmomente<br />

im Handumdrehen. So muss man auch<br />

im Sommer nicht auf den beliebten Kakaogenuss<br />

verzichten. Die praktischen,<br />

hygienischen suchard express Trinkkakao<br />

Portionspackungen erzeugen Genussmomente.<br />

Mit den bereits vordosierten<br />

Portionsbeuteln ist der suchard<br />

express Kakao in kürzester Zeit zubereitet:<br />

einfach den Inhalt eines Beutels<br />

in 200ml Milch oder pflanzlichem Drink<br />

auflösen. Egal, ob Zuhause, im Büro oder<br />

am See, die suchard express Sticks sorgen<br />

<strong>das</strong> ganze Jahr über für eine genussvolle<br />

Pause, sind sie auch in kalter Milch(-<br />

alternative) löslich. Suchard express gibt<br />

es jetzt auch in Kapselform für die Dolce<br />

Gusto Maschine. Cremiger Kakaogenuss<br />

klappt so auf Knopfdruck. Die Kapseln<br />

enthalten bereits Milchpulver für eine<br />

einfache und schnelle Zubereitung und<br />

sorgen für den schokoladigen Moment<br />

zwischendurch. Auch die Kapseln können<br />

gemäß dem Sommertrend kalt zubereitet<br />

und mit Eiswürfel als Iced Hot<br />

Chocolate genossen werden.<br />

www.suchard.at<br />

Fotos: Valentina Volcich<br />

Wollen Sie<br />

regelmäßig erhalten?<br />

Ja, ich möchte die ABO-Aktion von <strong>GASTRO</strong> zum Preis von € 55,– inkl. MWSt.<br />

(für 10 Ausgaben jährlich) in Anspruch nehmen*.<br />

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Postweg: Gersthoferstraße 87/1, 1180 Wien<br />

Fax: 01/479 84 30-16<br />

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Web: www.gastroverlag.at/gastro-magazin-abonieren/<strong>21</strong>1<br />

*Das Abo verlängert sich jeweils um ein Jahr (10 Ausgaben), wenn es nicht bis spätestens September 2022<br />

schriftlich gekündigt wird.<br />


88 TEE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

tipp aus der praxis<br />

Ankas Teewelt<br />

Tee zu Schokolade genießen?<br />

Passt auf jeden Fall! Allerdings<br />

ist es nicht so einfach,<br />

Regeln für geeignete Tee- &<br />

Schokolade-Aromaduos zu<br />

nennen, da die Geschmäcker<br />

bekanntlich unterschiedlich<br />

sind. Folgende Kombinationen<br />

passen gut.<br />

Grüner Tee: Die ganz leicht<br />

bittere Grünteenote ergibt<br />

die perfekte Ergänzung mit<br />

einer weißen Schokolade.<br />

Weißer Tee: Die hellen Tees<br />

unterstreichen wunderbar<br />

die dunklen Schokoladen<br />

mit mehr als 70% Kakaoanteil.<br />

Den Tee nicht ganz heiß<br />

verkosten, damit sich die<br />

Tee- & Schokolade-Aromen<br />

am Gaumen besser entfalten<br />

können.<br />

Roter Tee: Das ganz leicht<br />

liebliche Aroma in Verbindung<br />

mit Ganache gefüllten<br />

Pralinen ergibt eine geniale<br />

Kombination. Aber auch<br />

die Milchschokolade ist ein<br />

passender Begleiter. Die Tees<br />

nicht zu heiß und ungesüßt<br />

dazu genießen.<br />

Gelber Tee: Sein süßer und<br />

und leicht erfrischender<br />

Geschmack bringt <strong>das</strong> Röstaroma<br />

einer Cru Schokolade<br />

voll zur Geltung.<br />

Oolong Tee: Die nussig-brotiger<br />

Oolong-Note in Verbindung<br />

mit ein paar Stückchen<br />

Schokolade ab 90% Kakaoanteil,<br />

ergibt einen exzellenten<br />

Kontrast.<br />

Teehaus Ronnefeldt<br />

Anka Kleebinder<br />

Teefachberaterin<br />

Österreich<br />

akleebinder@ronnefeldt.de<br />

www.ronnefeldt.com<br />

Foto: Ronnefeldt<br />

So wird dem Skifahrer<br />

warm ums Herz<br />

Tee in all seinen Varianten gehört zu den Rennern<br />

auf Skihütten an kalten Wintertagen – auch in seiner<br />

alkoholischen Variante.<br />

Für viele Gäste in Skihütten kommt<br />

eine heiße Tasse Tee gerade recht.<br />

Varianten gibt es ja zu Genüge. Wie<br />

wäre es mit einem gerade auf Skihütten<br />

beliebten Jagertee? Im 19. Jahrhundert<br />

war diese Mischung wie der Name<br />

schon sagt vor allem bei Jägern, Förstern<br />

und anderen Waldarbeitern sehr beliebt,<br />

um sich in den Pausen aufzuwärmen.<br />

Seit 2008 ist die Bezeichnung „Jagertee“<br />

(in allen möglichen Schreibweisen) sogar<br />

von der EU geschützt: Nur ein in Österreich<br />

hergestelltes Getränk darf sich so<br />

nennen, deutsche Produkte werden dafür<br />

gerne als Förster- oder Hüttentee bezeichnet.<br />

Hausgemachte Qualität<br />

Pro Jahr werden in Österreich rund<br />

600.000 Liter Jagertee produziert, aber<br />

ähnlich wie beim Glühwein kann man<br />

die Qualität des Gebotenen bei einer individuellen<br />

Herstellung natürlich deutlich<br />

nach oben schrauben. Das Grundrezept,<br />

<strong>das</strong> jeder nach belieben verfeinern kann:<br />

Einen halben Liter schwarzen Tee zubereiten,<br />

ein paar Gewürznelken, eine Zimtstange<br />

und zwei Teelöffel braunen Zucker<br />

dazugeben, kurz aufkochen und etwa fünf<br />

Minuten ziehen lassen. Danach je 6 ml<br />

Obstler und Inländer-Rum (etwa Stroh<br />

80) hinzugeben. Heiß servieren. Zur Dekoration<br />

eignen sich z.B. knusprige Orangenscheiben,<br />

die man mit Ingwersirup bestreicht<br />

und bei 100°C gute zwei Stunden<br />

im Backrohr trocknet.<br />

Teeunterstützung vom Profi<br />

Seit 1823 bietet <strong>das</strong> Teehaus Ronnefeldt<br />

qualitativ hochwertigsten Tees<br />

sowie Lösungen rund um <strong>das</strong> Thema<br />

Tee an. Das gesamte Ronnefeldt Teesortiment<br />

beinhaltet lose Tees aus allem<br />

Teeanbauländer, aber auch bereits vorportionierte<br />

Ware wie die Tea Caddys<br />

sowie Cup Caddys, Leaf Cups, Teavelopes<br />

und ganz neue die 100% Bio / Vegan/<br />

eco friendly Linie. Mit einer großen Auswahl<br />

an Buffetlösungen für den Frühstucksbereich,<br />

a la Carte-Teepräsentationen<br />

oder mit einer individuell angefertigten<br />

Teekarte für die Skihütten steht man gerne<br />

und unterstützend zur Seite. Als kostenlosen<br />

Service steht Ronnefeldt seinen<br />

Kunden in regelmäßigen Abständen zur<br />

Seite und bringt alle Mitarbeiter aus Service,<br />

Küche, Bar sowie Spa und Housekeeping<br />

stets auf den neuesten Stand.<br />

www.ronnefeldt.de<br />

Foto: Stroh<br />

Foto: Ronnefeldt


9/20<strong>21</strong><br />

TEE 89<br />

Die Alpen rufen<br />

Bei Avoury werden durch <strong>das</strong> einzigartige<br />

System, in dem Maschine und<br />

Teekapsel perfekt zusammenspielen,<br />

Temperatur und Ziehzeit an die eingelegte<br />

Sorte angepasst – denn perfekten<br />

Tee soll man nicht hetzen. Mit der Avoury<br />

App gehört kalter Tee der Vergangenheit<br />

an. Sie zeigt an, wann der Tee fertig<br />

ist. 40 außergewöhnliche, biozertifizierte<br />

Tees und Infusionen, aufgeteilt in die<br />

Kategorien Black, Green, White, Oolong,<br />

Mit den fallenden Temperaturen steigt<br />

die Nachfrage nach wohlig-wärmendem<br />

Tee an. Gastronomen wollen ihren<br />

Gästen einen besonderen Genuss und<br />

höchste Qualität bieten.<br />

Die Linie Selected von Teekanne präsentiert<br />

sich mit lässigem, nachhaltigem<br />

Verpackungsdesign und feinstem<br />

Inhalt. Alle zwölf Sorten – von Sound of<br />

the Alps über Wild Berry Wonder bis zu<br />

Rooibos Safari – basieren auf rein biologischen<br />

Blättern und Blüten und bieten<br />

eine unvergleichliche Vielfalt. Auch<br />

bei der Portionierung lässt sich mit Selected<br />

auf individuelle Trinkgewohnheiten<br />

der Gäste optimal eingehen. Luxury<br />

Cup, der vorportionierte Pyramidenbeutel,<br />

ist ideal für den Service in der Tasse.<br />

Der etwas größere Aufgussbeutel Luxury<br />

Bag sorgt für feinsten Teegenuss im<br />

Kännchen.<br />

www.teekanne.at<br />

Revolutionäre Teekultur<br />

Fruit und Herbal sind bei Avoury verfügbar.<br />

Sie alle sind ohne künstliche Aromen,<br />

Farbstoffe oder Geschmacksverstärker.<br />

Die Kapseln bestehen aus 100 Prozent<br />

recyceltem Plastik und können nach Gebrauch<br />

klimaneutral mit DHL GoGreen<br />

zurückgeschickt werden. Durch molekulares<br />

Recycling kann <strong>das</strong> Material anschließend<br />

wieder zu neuen Teekapseln<br />

verarbeitet werden.<br />

www.avoury.com<br />

Foto: Teekanne<br />

Foto: Avoury<br />

Foto: Althaus<br />

Neuerungen in<br />

der Teewelt<br />

Althaus hat die Coronazeit genützt<br />

und zwei neue Produktlinien<br />

optimiert. Dabei wurden<br />

die Verpackungen wie auch die<br />

Sortimente der Pyramidenbeutel<br />

Althaus Pyra Packs und die<br />

Kännchenportion im Papierfilter<br />

Althaus Grand Packs überarbeitet<br />

und revolutioniert. So bekam der<br />

Pyra Pack einen längeren Faden,<br />

was <strong>das</strong> Handling erleichtert. Ein<br />

größeres Fähnchen vermittelt dem<br />

Gast auf einen Blick Zubereitungsempfehlungen<br />

und zusätzlich eingedruckte<br />

MHD-Angaben auf dem<br />

Beutelumschlag vereinfachen die<br />

Rückverfolgbarkeit des Produktes.<br />

Die Verpackungseinheiten<br />

wurden bei beiden Produktlinien<br />

auf jeweils sechs Schachteln pro<br />

Sorte reduziert. Eine praktische<br />

Lasche ermöglicht außerdem die<br />

hygienische Entnahme des Beutels<br />

und lässt dennoch genügend<br />

Platz für die übersichtliche Darstellung<br />

des Tees und des Sortennamens<br />

auf der vorderen Seite. Außerdem<br />

verzichtet Althaus bei den<br />

Grand Packs auf die Kuvertierung<br />

einzelner Beutel sowie auf die Folierung<br />

der Schachteln und ersetzt<br />

die Aluminiumbeschichtung durch<br />

einen lebensmittelechten Funktionslack.<br />

www.althaustee.at


Seite 90 bis Seite 111<br />

Non-Food<br />

Küchentechnik<br />

Ob im Beisl am Eck, in der Edelgastronomie oder<br />

in der Werksküche: Ein sauberes Gedeck ist<br />

die Basis jeder Tischkultur. Gewerbespülmaschinen<br />

zählen daher zum wesentlichen Inventar<br />

jedes Gastro-Betriebs.<br />

.<br />

Seite 92<br />

GV*<br />

Josef Donhauser versorgt mit seiner Gastronomiegruppe<br />

DoN, dem größten privat geführten<br />

Cateringunternehmen Österreichs,<br />

die Passagiere in den Flughafen-Lounges in<br />

Wien-Schwechat mit frischen und regionalen<br />

Gerichten.<br />

Seite 98<br />

<br />

<br />

* Gemeinschaftsverpflegung<br />

Wäschepflege<br />

An die 20 Prozent der Menschen leiden an<br />

Allergien, Tendenz steigend. Das bringt auch<br />

Handlungsbedarf für die Hotellerie, etwa beim<br />

Thema Bettwäsche. Schließlich entscheidet<br />

die Schlafqualität massiv über <strong>das</strong> positive Erlebnis<br />

eines Hotelaufenthaltes.<br />

Seite 102<br />

Bargeldlos<br />

Dass nur Bares Wahres ist, gilt schon lange<br />

nicht mehr. Nicht zuletzt hat Corona einen weiteren<br />

Anstoß für die steigende Beliebtheit von<br />

Kreditkarten & Co. geliefert. Einzelne Gastronomen<br />

verweigern überhaupt schon die Annahme<br />

von Bargeld.<br />

Seite 104


9/20<strong>21</strong><br />

GreenMLA Award<br />

Der Green Management<br />

& Leadership<br />

Award (GreenMLA)<br />

konnte in Landsberg<br />

am Lech Ende Juli von<br />

Rational entgegengenommen<br />

werden. Peter<br />

Wiedemann, Vorstand<br />

Technik, und<br />

Robert Munday, Executive<br />

Vice President<br />

Marketing & Customer<br />

Solutions nahmen die<br />

AKTUELLES 91<br />

Prof. Dr. Bertram Lohmüller, Rober<br />

Munday, Peter Wiedemann, Prof.<br />

Dr. Rolf Pfeiffer Foto: Beate Schmidt<br />

Auszeichnung an. Mit diesem Preis bewies Rational einmal<br />

mehr, <strong>das</strong>s bei unternehmerischen Entscheidungen und Produktentwicklungen<br />

auch Aspekte wie Umwelt, Soziales und<br />

Mitarbeiterentwicklung nachweisbar eine Rolle spielen. Denn<br />

der GreenMLA Award beruht auf der Auswertung eines Fragebogens,<br />

der unter anderem grüne strategische Ziele, Weiterbildung<br />

der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Engagement<br />

für soziale, wirtschaftliche und umweltbezogene<br />

Themen berücksichtigt.<br />

www.rational-online.com<br />

Salz- & Pfeffermühle<br />

„Paris elektrisch“<br />

Die Mühle Paris ist die<br />

erste elektrische Mühle<br />

aus Massivholz von Peugeot.<br />

Unter der eleganten,<br />

schwarzglänzenden Silhouette<br />

verbirgt sich ein<br />

Motor mit wiederaufladbaren<br />

Lithium-Ionen-Akkus<br />

der jüngsten Generation.<br />

Es besteht kein Risiko<br />

eines Entladens der Akkus<br />

mehr, wenn die Mühle nicht<br />

benutzt wird. Schwarz lackiert,<br />

mit Netzteil aufladbar.<br />

Die elektrische Mühle<br />

Paris von Peugeot fällt auf<br />

durch ihre Handhabung. Eine Hand genügt zum Einschalten<br />

dieser elektrischen Mühle mit dem Aussehen einer manuellen<br />

Mühle. Die elektrische Mühle Paris ist mit dem patentierten<br />

u’Select-Einstellsystem ausgestattet, <strong>das</strong> einen gleichmäßigen,<br />

präzisen Mahlgrad garantiert.<br />

www.rist.at<br />

Foto: Rist<br />

| AT12-20G |<br />

: Schwebend,<br />

kontaktlos, intelligent!<br />

Freie 2D-Produktbewegung<br />

mit bis zu 6 Freiheitsgraden<br />

kg<br />

Schwebende<br />

Planarmover<br />

Skalierbare<br />

Nutzlast<br />

Individueller<br />

Produkttransport<br />

6D<br />

Bewegung<br />

Dynamisch<br />

mit bis zu 2 m/s<br />

Beliebiges<br />

Anlagenlayout<br />

XPlanar eröffnet neue Freiheitsgrade im Produkthandling: Frei schwebende<br />

Planarmover bewegen sich über individuell angeordneten Planarkacheln<br />

auf beliebig programmierbaren Fahrwegen.<br />

Individueller 2D-Transport mit bis zu 2 m/s<br />

Bearbeitung mit bis zu 6 Freiheitsgraden<br />

Transport und Bearbeitung in einem System<br />

Verschleißfrei, hygienisch und leicht zu reinigen<br />

Beliebiger Systemaufbau durch freie Anordnung der Planarkacheln<br />

Multi-Mover-Control für paralleles und individuelles Produkthandling<br />

Voll integriert in <strong>das</strong> leistungsfähige PC-basierte Beckhoff-Steuerungssystem<br />

(TwinCAT, PLC IEC 61131, Motion, Measurement,<br />

Machine Learning, Vision, Communication, HMI)<br />

Branchenübergreifend einsetzbar: Montage, Lebensmittel, Pharma,<br />

Labor, Entertainment, …


92 KÜCHENTECHNIK<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Foto: Yaroslav Pavlov / Adobe Stock<br />

Sauber aufgedeckt<br />

Ob im Beisl am Eck, in der Edelgastronomie oder in der Werksküche: Ein sauberes Gedeck ist<br />

die Basis jeder Tischkultur. Gewerbespülmaschinen zählen daher zum wesentlichen Inventar<br />

jedes Gastro-Betriebs. <br />

Von Stefan Köstenbauer


9/20<strong>21</strong><br />

KÜCHENTECHNIK 93<br />

Professionelle Spültechnik<br />

Die Altvorderen hatten es in Sachen<br />

Speisekultur relativ einfach:<br />

Gegessen wurde meist mit<br />

den Fingern aus Schüsseln oder<br />

von einfachen Holzbrettchen, der Gebrauch<br />

von Besteck war bis in die Barockzeit<br />

entweder verpönt oder dem höfischen<br />

Umfeld vorbehalten. Was man<br />

nicht mit der Hand in den Mund befördern<br />

konnte, wurde mit einem Messer<br />

aufgespießt oder mit einem Löffel aufgenommen.<br />

Gabeln waren überhaupt<br />

die dreizinkige Ausgeburt des Teufels<br />

oder „weibisches“ Brimborium, <strong>das</strong> maximal<br />

zum Auflegen von Speisen verwendet<br />

wurde. Erst mit dem Ende des<br />

17. Jahrhunderts fand die Gabel größere<br />

Verbreitung und die Sitte, sie zusammen<br />

mit dem Messer zum Essen zu benutzen,<br />

ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts.<br />

Mit Geschirr verhält es sich ähnlich –<br />

erst die industrielle Revolution machte<br />

aus der höfischen Kostbarkeit Porzellan<br />

ein Massenprodukt für Otto Jedermann.<br />

Auch wenn die höfischen Tischzuchten<br />

ausgedient haben, klingen sie in der<br />

Kunst des Eindeckens noch immer nach.<br />

An der Basis wird auch auf dem Holztisch<br />

des kleinsten Dorfwirten nicht gerüttelt:<br />

Einwandfrei sauberes Geschirr<br />

und Besteck. Den Job der Reinigung<br />

übernimmt die Spülmaschine, die Ende<br />

des 19. Jahrhunderts erfunden wurde,<br />

die ersten elektrisch betriebenen Geräte<br />

wurde von Miele Ende der 1920er-Jahre<br />

auf den Markt gebracht. Die Geräte waren<br />

von vornherein auf einen professionellen<br />

Einsatz ausgelegt und eroberten<br />

die Profiküchen im Nu, im Privatbereich<br />

blieben sie noch bis in die 1960er ein Luxusartikel<br />

für betuchte Haushalte.<br />

So wird’s sauber<br />

Ganz gleich welche Oberfläche gereinigt<br />

werden muss - vier Faktoren sind maßgeblich<br />

für <strong>das</strong> Ergebnis verantwortlich:<br />

die mechanische Entfernung von Verschmutzungen,<br />

Temperatur und Zusammensetzung<br />

der Reinigungslösung und<br />

die für den Vorgang gewählte Zeit. Die<br />

mechanische Reinigung in Geschirrspülern<br />

erfolgt durch Wasser, <strong>das</strong> mit Druck<br />

über Düsen an kreisenden Wascharmen<br />

die Verschmutzung abspült. Diese<br />

sind so ausgelegt, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> gesamte<br />

Geschirr im Innenraum gleichmäßig erreicht<br />

wird. Die in Gastro-Spülern eingesetzten<br />

Reinigungsmittel arbeiten im<br />

alkalischen Bereich in Kombination mit<br />

fettlösenden Tensiden und kommen –<br />

entgegen den Präparaten für die Haushaltsmaschinen<br />

– ohne enzymatische<br />

Zusätze aus. Die Arbeitstemperatur während<br />

des Spülvorgangs beträgt zwischen<br />

65 und 85°C, diese liegt um 10° höher<br />

als bei Haushaltsmaschinen. Durch die<br />

hohe Temperatur der Laugen und einen<br />

im Vergleich auch höheren Druck, mit<br />

dem diese in der Spülkammer versprüht<br />

wird, kann erheblich Zeit eingespart werden.<br />

Die durchschnittliche Spüldauer eines<br />

Gewerbespülers liegt bei etwa knapp<br />

zwei Minuten. Die Grobreinigung, also<br />

die Entfernung von Essenresten von Tellern<br />

und Besteck, erfolgt entweder manuell<br />

(mit einer Handbrause) in einer vorgelagerten<br />

Spülstationen oder im Spüler<br />

mit aufbereiteten Spülwasser, <strong>das</strong> in einem<br />

eigenen Kreislauf zirkuliert. Ein weiterer<br />

Unterschied zu den Haushaltsmaschinen<br />

liegt in der Art der verwendeten<br />

Körbe. In Gewerbespülmaschinen wird<br />

<strong>das</strong> Geschirr wesentlich lockerer einsortiert,<br />

die Maschinen verfügen nur über<br />

eine Ebene.<br />

Am Ende jedes Spülvorgangs steht<br />

in jeder Maschine der Klarspülgang. Dabei<br />

werden Geschirr, Besteck oder Glas<br />

mit Wasser, dem ein neutrales Netzmittel<br />

zugefügt wird, von der Spüllauge befreit.<br />

Durch die verringerte Oberflächenspannung<br />

rinnt <strong>das</strong> Wasser schnell ab,<br />

<strong>das</strong> im Waschvorgang aufgeheizte Geschirr<br />

kann rasch und ohne Trockenspuren<br />

abtrocknen.<br />

Bauformen<br />

Grundsätzlich lassen sich bei Geschirrspülern<br />

vier Bauformen unterscheiden:<br />

› Frontlader, die als Unterbaumodelle<br />

oder freistehend angeboten werden.<br />

In dieser Bauform gibt es auch die<br />

kleinesten Geräte, wie sie etwa an der<br />

Ausschank als Gläserspüler verwendet<br />

werden.<br />

› Haubenspülern befinden sich auf<br />

Arbeitsflächenhöhe, bei ihnen lässt<br />

sich der gesamte Spülraum anheben.<br />

Die gefüllten Körbe (die von allen Seiten<br />

zugänglich sind) werden darunter<br />

gestellt, der Spülvorgang startet<br />

mit dem Absenken der Haube. Dieser<br />

Bautyp hat vor allem einen Vorteil:<br />

Die Geschirrkörbe lassen sich<br />

Qualität schafft<br />

Freundschaft<br />

Hans Reisetbauer<br />

Reisetbauer Qualitätsbrand<br />

Axberg Oberösterreich<br />

Die neue M-iClean U<br />

Schnellere Spülabläufe, dampfreduziertes<br />

Arbeiten, schnelleres Trocknen, kein<br />

Nachpolieren von Gläsern, niedrigere<br />

Betriebs- und Wartungskosten und mehr<br />

Hygiene. www.meiko.at


94 KÜCHENTECHNIK<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Foto: kichigin19 / Adobe Stock<br />

auf Arbeitshöhe befüllen und entleeren,<br />

<strong>das</strong> Hinein- und Herausheben der<br />

oft schweren Körbe entfällt komplett.<br />

Vor allem bei großen Geschirrmengen<br />

kommt der Entfall der anstrengenden<br />

Hebearbeit zum Tragen, da Überlastungen<br />

der Rückenmuskulatur vermieden<br />

werden. Bei größeren Mengen<br />

an Geschirr können die Spülkörbe und<br />

–racks auch über Schienensysteme<br />

bewegt werden.<br />

› Die nächste Stufe sind Bandspülmaschinen.<br />

Sie kommen überall dort zum<br />

Einsatz, wo große Mengen in kurzer<br />

Zeit gereinigt werden müssen, also in<br />

Betriebskantinen, Mensen, Spitalsküchen<br />

etc. Das Geschir wird dabei auf<br />

Bänder sortiert und durchläuft einen<br />

Reinigungstunnel, in dem der Waschund<br />

Reinigungsprozess fortlaufend<br />

stattfindet.<br />

› Korbdurchlaufmaschinen arbeiten<br />

nach dem gleichen Prinzip, nur <strong>das</strong><br />

einsortierte Körbe <strong>das</strong> Gerät durchlaufen.<br />

Saubere Gläser<br />

Dass Gläser separat gereinigt und gewaschen<br />

werden, liegt einmal in der Trennung<br />

von Küche und Ausschank. Schließlich<br />

soll <strong>das</strong> Glas, in örtlicher Nähe<br />

gewaschen, rasch wieder zum Einsatz bereit<br />

stehen. Wesentlich wichtiger ist allerdings,<br />

<strong>das</strong>s beim Waschen der Gläser<br />

wesentlich weniger Chemie gebraucht<br />

wird, da die Entfernung von Fetten nur<br />

eine untergeordnete Rolle spielt. Auch der<br />

Temperaturbereich in dem ein Gläserspüler<br />

arbeitet, unterscheidet sich vom Vetter,<br />

der Geschirr und Besteck übernimmt.<br />

Glas ist zwar ein fast unverwüstlicher<br />

Werkstoff, der gegen Säuren und Laugen<br />

eine hohe Beständigkeit aufweist, wird<br />

Glas aber auf Dauer mit hohen pH-Werten<br />

und Temperaturen traktiert, kommt<br />

es zu oberflächlicher Korrosion – es entstehen<br />

unansehnliche Schlieren, die sich<br />

nicht mehr entfernen lassen. Vor allem<br />

wenn es um hochwertige (und auch entsprechend<br />

teure) Gläser geht, sollte der<br />

Chemieeinsatz gut abgestimmt sein.<br />

Die Umwelt und<br />

<strong>das</strong> Börsel schonen<br />

Wie Eingangs erwähnt, sind Art und<br />

Dosierung der Reingungs-Chemie wichtige<br />

Stellschrauben für den gesamten<br />

Prozess. Gerade im gewerblichen Einsatz<br />

bieten Dosiersysteme unschätzbare<br />

Vorteile gegenüber den im Endkundenbereich<br />

verbreiteten Allroundmitteln.<br />

Mit ihnen lässt sich die Menge der benötigen<br />

Spülmittel exakt auf die Wasserhärte<br />

und die Spültemperatur, die<br />

Art der Verschmutzung und den Einsatz<br />

einstellen – <strong>das</strong> ermöglicht bessere Ergebnisse<br />

und einen Optimierung der Betriebskosten.<br />

Bei den Basislösungen werden feste<br />

oder flüssige Reiniger nach festgelegten<br />

Intervallen zugeführt, noch exakter wird<br />

die Dosierung, wenn die Zusammensetzung<br />

der Spüllauge laufend gemessen<br />

wird. Der Vorteil liegt auf der Hand – es<br />

wird nur solange an Spül- und Klarspülmittel<br />

zugeführt, bis ein definierter Sollwert<br />

erreicht ist.


9/20<strong>21</strong><br />

KÜCHENTECHNIK 95<br />

Mehrweg ist der saubere Weg<br />

Im Zuge der Nachhaltigkeit geht der<br />

Trend in nahezu allen Branchen weg<br />

von Einwegprodukten hin zu Mehrweglösungen.<br />

Das gilt auch für Flaschen. Immer<br />

häufiger kommen Glasflaschen und<br />

Karaffen mit vor Ort abgefüllten Getränken<br />

oder Tafelwasser zum Einsatz. Und<br />

auch diese müssen gespült werden!<br />

Sauber und patentiert:<br />

Das MEIKO Flaschenspülsystem<br />

Der MEIKO Flaschenkorb fasst 16 Glasflaschen<br />

aller gängigen Formen und Größen<br />

(bis zu einem Durchmesser von 114<br />

Millimeter sowie einer Höhe von 230<br />

Millimetern bei der UM und 355 Millimetern<br />

bei der UM+, die minimale Flaschenhöhe<br />

ist 85 Millimeter). Das Beste:<br />

Der Flaschenkorb kann – selbst noch<br />

nachträglich – bei allen M-iClean UM<br />

und UM+ Modellen ab 2013 eingesetzt<br />

werden.<br />

Nur wenige Handgriffe sind nötig und<br />

aus dem Geschirr- und Gläserspüler wird<br />

eine Spülmaschine, die speziell auf <strong>das</strong><br />

Reinigen von Mehrwegflaschen ausgelegt<br />

ist: Einfach den unteren Wascharm<br />

durch den mitgelieferten Adapter ersetzten<br />

– <strong>das</strong> war‘s. Im patentierten System<br />

mit komplett voneinander getrennten<br />

Kanälen wird erst Waschlauge und anschließend<br />

die Klarspülung zugeleitet.<br />

Über spezielle Düsen gelangt <strong>das</strong> Wasser<br />

direkt in <strong>das</strong> Flascheninnere. Das Ergebnis:<br />

keine Waschlaugen-Rückstände<br />

und hygienische Sauberkeit rundherum.<br />

So ermöglicht <strong>das</strong> System nicht nur<br />

die nötige Flexibilität, wenn sich <strong>das</strong><br />

Spülgut auf die Schnelle ändert. Der valide<br />

Prozess schont zusätzlich auch Ressourcen,<br />

senkt Personalkosten, spart<br />

Zeit und gibt Hygienesicherheit, natürlich<br />

DIN-konform (SPEC 10534).<br />

www.meiko.at<br />

Der MEIKO Flaschenkorb fasst 16<br />

Glasflaschen aller gängigen Formen<br />

und Größen. <br />

Foto: Meiko<br />

Hygienisch. Schnell. Professionell.<br />

Miele Professional. Immer besser.<br />

Hygienisches<br />

Frischwassersystem<br />

Kürzeste Programmlaufzeit<br />

8 min<br />

Qualität für den<br />

gewerblichen Einsatz<br />

Sichern Sie sich jetzt den<br />

Einstieg in die professionelle<br />

Frischwasser-Spültechnik<br />

PG 8055<br />

mit € 220,–* Preisvorteil<br />

* Der Preisvorteil (netto) bezieht sich im Vergleich auf den regulären Listenpreis.<br />

Aktionszeitraum: 01.<strong>09</strong>.20<strong>21</strong> bis 30.11.20<strong>21</strong>.<br />

www.miele.at/pro/spuelen-aktion


96 KÜCHENTECHNIK<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Spülmaschine<br />

für smarte<br />

Betriebe<br />

Electrolux Professional hat die<br />

myPRO Untertischspülmaschine<br />

speziell für Unternehmen<br />

entwickelt, die nicht auf Professionalität<br />

und Wirtschaftlichkeit<br />

verzichten wollen – auch wenn<br />

sie nicht immer große Volumen<br />

von Spülgut bewältigen müssen.<br />

Das ist vor allem für Pensionen,<br />

Bed & Breakfast, Jugendherbergen,<br />

Take-aways, Kitas, Restaurants<br />

oder kleine Hotels interessant.<br />

Mit einem Durchsatz von 48<br />

Körben pro Stunde ist die myPRO<br />

schnell und ökonomisch. Kleinere<br />

Betriebe wie Arztpraxen oder<br />

Pensionen, die auf die vermeintlich<br />

„günstigere“ Haushaltsspülmaschine<br />

zurückgreifen, sollten<br />

nämlich eines beachten: Selbst<br />

wenn eine Haushaltsspülmaschine<br />

mit einem Schnellprogramm arbeitet,<br />

benötigt sie noch rund <strong>das</strong><br />

10-fache an Zeit gegenüber einer<br />

Profi-Spülmaschine. Die myPRO<br />

ist dagegen bereits nach zwei Minuten<br />

fertig, ideale Hygiene bietet<br />

die Nachspültemperatur mit 85°C.<br />

www.electroluxprofessional.com<br />

Fotos: Electrolux<br />

Maschinenspülung für<br />

wiederverwendbare Flaschen<br />

Wiederverwendbare Glasflaschen und<br />

Karaffen werden immer beliebter –<br />

zu Hause, in Büros, in öffentlichen Einrichtungen<br />

und in der Gastronomie. Ab<br />

sofort können diese Flaschen in allen Gewerbegeschirrspülern<br />

von Miele schnell,<br />

gründlich und von innen gereinigt werden.<br />

Der passende Korb ist seit Mai sowohl<br />

für Frischwasserspüler als auch für<br />

die Geräte der Serie ProfiLine verfügbar.<br />

Nachdem sich ein Flaschenkorb für die<br />

Tankuntertisch-Spüler von Miele in der<br />

Praxis bewährt hat, gibt es nun auch <strong>das</strong><br />

Pendant für die anderen Geräteserien.<br />

Der neue Korb wird anstelle des Unterkorbs<br />

eingesetzt, direkt an die Wasserversorgung<br />

angeschlossen und verfügt<br />

über Injektordüsen für 16 Flaschen. Diese<br />

werden somit zuverlässig von innen gereinigt.<br />

In den ProfiLine-Geräten haben<br />

Flaschen bis zu einer Höhe von 27,5 Zentimetern<br />

einen sicheren Stand und in den<br />

Mach alles rein<br />

Die Geschirrspülmaschinen von Mach<br />

bieten eine besondere Performance<br />

unter den Unterbau-Geschirrspülmaschinen.<br />

Gut in den verfügbaren Platz integrierbar<br />

überzeugt vor allem <strong>das</strong> hervorragende<br />

Spülergebnis. Die Modelle sind<br />

alle mit doppelten Wänden ausgeführt,<br />

für eine bessere Wärmeeffizienz und<br />

Schallisolierung, und verwenden Universalspülkörbe<br />

50x50 cm, die <strong>das</strong> Spülen<br />

von beliebigem Spülgut ermöglichen.<br />

Sie verfügen über einen Mikroschalter,<br />

der <strong>das</strong> Spülprogramm beim Öffnen der<br />

Haube unterbricht, einen elektrischen<br />

Klarspüldosierer, einen Rohrheizkörper<br />

mit thermostatischer Überwachung<br />

und Ansaugfilter sowie Filter im Becken<br />

aus Edelstahl. Am Display werden die<br />

Temperatur von Boiler und Becken angezeigt,<br />

bei laufender Spülmaschine erfolgt<br />

ein Countdown in Minuten und Sekunden<br />

des laufenden Spülprogramms.<br />

In den Modellen A (DT 50.23A und DT<br />

Frischwasserspülern sogar bis zu 50 Zentimetern<br />

Höhe. Das Einsetzen des Flaschenkorbes<br />

ist mit wenigen Handgriffen<br />

erledigt, so <strong>das</strong>s auch Geschirr, Töpfe, Besteck<br />

und Gläser im selben Gerät gespült<br />

werden können. Die relevanten kürzesten<br />

Laufzeiten dauern in Frischwasserspülern<br />

acht Minuten und in den Profi-<br />

Line-Modellen 17 Minuten.<br />

www.miele.at<br />

50.23AT) sind ein doppeltes Magnetventil,<br />

eine Druckerhöhungspumpe und ein<br />

atmosphärischer Tank installiert, die für<br />

ein Klarspülen mit konstanter Temperatur<br />

und Druck garantieren.<br />

www.rist.at<br />

Foto: Miele<br />

Foto: Rist


9/20<strong>21</strong><br />

ADVERTORIAL 97<br />

Richtige Desinfektion<br />

macht einen<br />

Riesenunterschied<br />

JETZT NEU! MAYWAY<br />

Sanitech von Colged.<br />

Das Unterbaumodell SaniTech 36<br />

und <strong>das</strong> Haubenmodell SaniTech<br />

38 gehören bezüglich ihrer Konstruktion<br />

und Technologie zu unseren<br />

Spitzenprodukten. Diese neue Generation<br />

von Geschirrspülern ist zusätzlich zu<br />

den üblichen Spülfunktionen mit speziellen<br />

Waschprogrammen ausgestattet,<br />

die <strong>das</strong> Geschirr desinfizieren, indem<br />

sie Bakterien zu 99,9999 % (6 log) eliminieren.<br />

Vielseitig und effektiv<br />

Zusätzlich zu den Modellen 36-33D und<br />

38-33D bieten wir mit 36-33TD und<br />

38-33TD zwei Versionen mit automatischem<br />

Wasserenthärter an. Die Benutzeroberfläche<br />

mit LCD-Display verfügt<br />

über einen integrierten USB-Anschluss,<br />

über den Daten zu Waschzyklen gemäß<br />

dem HACCP-Protokoll übertragen werden<br />

können.<br />

Der wissenschaftliche Vergleich<br />

Drei Standardprogramme (90 Sek., 120<br />

Sek. und 180 Sek.) gewährleisten die Reduzierung<br />

der Bakterien auf dem Spülgut<br />

um 99,999% gemäß der Norm DIN10512.<br />

Was wir überprüft haben:<br />

› Die Reduzierung von Bakterien auf<br />

dem Spülgut um 99,999% (5 log)<br />

› Die Einhaltung der DIN10512<br />

› Die Zyklusdauer von weniger als 200<br />

Sek. gemäß EN-IEC 63136 **<br />

Die TD-Modelle kommen mit integriertem Wasserenthärter und bieten mit den<br />

Waschprogrammen, die <strong>das</strong> GEschirr desinfizieren, optimale Sauberkeit.<br />

Fotos: May Way<br />

Untersucht wurden die jeweiligen<br />

Programme zum Spülen von Gläsern,<br />

Besteck, Pfannen, <strong>das</strong> lange Spülprogramm<br />

für stark verschmutztes Spülgut<br />

sowie die Programme für Selbstreinigung<br />

und Entwässerung. Während<br />

die Standardprogramme die Anzahl<br />

der Mikroorganismen gemäß der Norm<br />

DIN10512 um 99,999 % (5 log) reduziert,<br />

schaffen unsere neuen Programme<br />

SaniTherm 30 und SaniTherm 60<br />

mit 99,9999 % (6 log) eine 9 mehr hinterm<br />

Komma. Das Spülgut bleibt also<br />

viel länger arm an Keimen.<br />

Was bei einer Verdopplung der Anzahl<br />

der Mikroorganismen alle 20 Minuten<br />

passiert, zeigen die Kurven. Ausgangsbasis<br />

ist ein Teller, der vor dem<br />

Spülen pro dm2 mit 5,000.000 Keimen<br />

belastet ist. Nach dem Spülen mit einem<br />

Standard-Spülprogramm reduziert sich<br />

diese Menge auf 50 Keime. Unsere beiden<br />

Desinfektions-Programme jedoch<br />

schaffen eine Reduktion auf 5 Keime pro<br />

dm2. In der Folge bleibt die Kurve wesentlich<br />

flacher. MAYWAY Sanitech von<br />

Colged ist die richtige Wahl, wenn es um<br />

sichere Hygiene geht. Mehr Informationen<br />

erhalten Sie an unseren Standorten<br />

bei Ihrem MAYWAY Verkaufsberater.<br />

Kontakt:<br />

MAYWAY<br />

Haushamerstraße 6<br />

A-8054 Seiersberg<br />

Tel. +43 (0)316-284142<br />

E-Mail info@mayway.eu<br />

Web www.mayway.eu<br />

Tel. 0810-100180


98 GEMEINSCHAFTSVERPFLEGUNG<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Keine abgehobene Kulinarik<br />

am Flughafen Wien<br />

Josef Donhauser versorgt mit seiner Gastronomiegruppe DoN, dem größten privat geführten<br />

Cateringunternehmen Österreichs, die Passagiere in den Flughafen-Lounges in Wien-<br />

Schwechat mit frischen und regionalen Gerichten.<br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

Foto: Wolfgang / Adobe Stock


9/20<strong>21</strong><br />

GEMEINSCHAFTSVERPFLEGUNG 99<br />

Gehobene österreichische Küche mit regionalen Zutaten will DoN seinen Gästen am Flughafen Wien servieren.<br />

Fotos: DoN group<br />

Flughafenlounges sind eine Art<br />

Zwitterwesen – zu unterschiedlich<br />

sind die Motive der Gäste hier<br />

herinnen: Da sind einerseits die Geschäftsreisenden,<br />

die angestrengt auf den<br />

Laptop blicken und nebenbei ein Sandwich<br />

und einen Kaffee, vor dem Heimflug<br />

vielleicht auch ein Bier oder ein Gin-Tonic<br />

genießen. Dann gibt’s die Vielflieger,<br />

die Business-Class-Passagiere, für die<br />

ein Aufenthalt in der Lounge einfach ein<br />

Mittel zum Zweck ist. Und dann sind da<br />

noch die Urlauber, denen vielleicht ihre<br />

Kreditkarte die Pforten zu etwas mehr<br />

Komfort und kostenlosen Speisen und<br />

Getränken am Flughafen ebnet und die<br />

dieses All-Inclusive-Service auch ausnutzen<br />

wollen. Es dabei allen beinahe rund<br />

um die Uhr (konkret je nach Lounge zwischen<br />

5 und 22:30 Uhr) recht zu machen<br />

und gleichzeitig die Kosten nicht aus den<br />

Augen zu verlieren, kommt ein wenig der<br />

Quadratur des Kreises gleich, an der sich<br />

Cateringprofi Donhauser mit seiner Marke<br />

DoN seit wenigen Monaten auf dem<br />

Flughafen Wien-Schwechat versucht.<br />

Seit September letzten Jahres können<br />

sich Passagiere hier nämlich in allen Austrian<br />

Airlines Lounges sowie seit März in<br />

der Sky Lounge im Terminal 3 vor ihrem<br />

Abflug oder während einer Zwischenlandung<br />

verwöhnen lassen.<br />

Österreichische Klassiker im Fokus<br />

„Vom gesunden und ausgewogenen Frühstück,<br />

dem Tagesangebot, <strong>das</strong> unseren<br />

Gästen während der gesamten Öffnungszeit<br />

zur Verfügung steht, über saisonale<br />

Hauptspeisen, frische Salate und Jausenzeitgerichte<br />

aus den verschiedenen Regionen<br />

Österreichs bis hin zu typischen<br />

Mehlspeisen, reicht dabei <strong>das</strong> Angebot“,<br />

erklärt Josef Donhauser, CEO der DoN<br />

group, gegenüber <strong>GASTRO</strong>. Und weiter:<br />

„Das Hauptaugenmerk von DoN liegt auf<br />

der Frischküche. Ziel ist es, den reisenden<br />

Gästen ein abwechslungsreiches, gesundes<br />

und frisches Produktangebot zu offerieren.<br />

Um der Regionalität Österreichs<br />

sowie unserer Herkunft Rechnung zu<br />

tragen, setzen wir auf traditionelle Gerichte,<br />

die wir in unser Angebot einbauen.<br />

Diese Gerichte zeigen österreichische<br />

Kulinarik und werden mit Produkten regionaler<br />

Lieferanten zubereitet. Dem internationalen<br />

Gast wird durch die Vielfältigkeit<br />

der Kulinarik Rechnung getragen.“<br />

Das sieht dann so aus, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Frühstück<br />

u.a. aus Jourgebäck-Variationen,<br />

Müsli, frischem Fruchtsalat, verschiedenen<br />

Sandwiches oder auch Eiergerichten<br />

und gebratenem Speck von der Live-<br />

Cooking-Station besteht. Mittags und<br />

abends können die Gäste z. B. aus verschiedenen<br />

Suppen oder Klassikern der<br />

österreichischen Küche (Paprika-Hendl<br />

mit Erdäpfelnockerl, geschmorte Rinderschulter,<br />

vegetarische Krautfleckerl, gratinierte<br />

Schinkenfleckerl, Kalbsbutterschnitzel<br />

mit Erdäpfelpüree etc.) wählen.<br />

Kontakt mit den Produzenten<br />

Aktuelle Ernährungstrends und unterschiedliche<br />

Ernährungsformen fließen<br />

demnach in <strong>das</strong> Angebot ein, vegetarische<br />

und auch vegane Gerichte sind<br />

ebenfalls Teil des Repertoires. „Unser Fokus<br />

liegt auf österreichischen Rohstoffen<br />

und Marken, um damit beste Qualität zu<br />

garantieren. Unsere Lieferanten werden<br />

dabei gezielt nach definierten Kriterien<br />

ausgewählt, Lieferwege möglichst kurz<br />

gehalten und damit Frische sichergestellt.<br />

Passend zu unseren Gerichten stellen<br />

wir laufend unsere Partner und Lieferanten<br />

vor und bieten in ausgewählten<br />

Lounges bei regelmäßigen Produktprä-


100 GEMEINSCHAFTSVERPFLEGUNG<br />

9/20<strong>21</strong><br />

hochwertigen, regionalen Zutaten mit<br />

gesunder Zubereitung steht für uns seit<br />

langem im Mittelpunkt“, freut sich Josef<br />

Donhauser über die neue Cateringpartnerschaft.<br />

Josef Donhauser ist der Chef des größten privat geführten Cateringunternehmen<br />

Österreichs.<br />

Fotos: DoN group<br />

sentationen einen Austausch direkt mit<br />

den Produzenten“, so Donhauser weiter.<br />

Eine freiwillige, über die gesetzlichen<br />

Verpflichtungen hinausgehende Herkunftskennzeichnung<br />

der verwendeten<br />

Rohstoffe informiert die Gäste über die<br />

genaue Zusammensetzung der Gerichte.<br />

Speisen werden großteils<br />

angeliefert<br />

Gekocht wird dabei vor allem in der Donhauser-Zentrale,<br />

in der Hauptküche und<br />

anschließend wird – mehrmals täglich –<br />

an den Standort Flughafen geliefert. Zusätzlich<br />

wird aber auch vor Ort gekocht<br />

und den Gerichten der letzte Feinschliff<br />

gegeben. Konkrete Aussagen zur Anzahl<br />

der täglich bekochten Passagiere hat<br />

DoN derzeit keine. Bezüglich der Kalkulation<br />

verweist man auf Betriebsinterna.<br />

Mehr Eleganz für die Lounges<br />

Neben dem starken Österreich-Bezug<br />

steht vor allem ein Markenrefresh am<br />

Programm: Von den Uniformen bis hin<br />

zum Geschirr soll sich auch <strong>das</strong> Erscheinungsbild<br />

des gesamten DoN-Konzepts<br />

den gehobenen Ansprüchen der Flughafen-Lounges<br />

anpassen. „Wir freuen uns<br />

sehr, <strong>das</strong>s unser Konzept mit starkem Fokus<br />

auf Regionalität und unserer DoN-<br />

Frischegarantie bei der internationalen<br />

Ausschreibung des Flughafen Wien<br />

überzeugen konnte. Die Verwendung von<br />

Leichter Aufwärtstrend<br />

Aufgrund des pandemiebedingt geringen<br />

Passagieraufkommens am Flughafen<br />

Wien erfolgt die Passagierabfertigung<br />

derzeit zentral im Terminal 3. Aktuell<br />

steht damit allen Flugreisenden die Sky-<br />

Lounge mit 175 Sitzplätzen auf 670 m2<br />

im 2. Stock des Terminal 3 zur Verfügung.<br />

Sobald es <strong>das</strong> Passagieraufkommen wieder<br />

zulässt, werden auch die anderen Terminalbereiche<br />

wieder reaktiviert und im<br />

bis dahin modernisierten Terminal 2<br />

auch eine völlig neue, große und exklusive<br />

Loungefläche zur Verfügung stehen,<br />

die ebenfalls von DoN serviciert werden<br />

wird. „Wie in jedem Bereich hat sich die<br />

Pandemie natürlich negativ auf die Gästezahlen<br />

ausgewirkt. Aktuell spüren wir<br />

einen leichten Aufwärtstrend, wir können<br />

aber keine Prognosen abgeben, wie<br />

sich die Zahlen im Herbst verändern werden“,<br />

erklärt Donhauser dazu abschließend.


9/20<strong>21</strong><br />

KÜCHENTECHNIK 101<br />

Saubere Spüllösung<br />

Seit der Corona-Krise gehört hygienisch<br />

sicheres Spülen und für den Gast<br />

einwandfrei gespültes Geschirr samt Gläser,<br />

Besteck etc. zum Topthema. Zum<br />

Schutz der Gesundheit der Gäste empfiehlt<br />

Spezialist Winterhalter die Einhaltung<br />

der DIN SPEC 10534. In dieser Vornorm<br />

werden Hygieneanforderungen an<br />

den Betrieb gewerblicher Spülmaschinen<br />

festgelegt und Hinweise zum hygienischen<br />

Betrieb, zur Reinigung und Desinfektion<br />

des Spülguts sowie zur Pflege und<br />

Wartung der Maschinen gegeben. Sie definiert<br />

alle für den hygienischen Spülprozess<br />

relevanten Parameter, wie Temperaturen,<br />

Dosiermengen und Kontaktzeiten<br />

und gibt Hinweise zur Spülgut-Organisation.<br />

Die nach der DIN SPEC 10534 zertifizierten<br />

gewerblichen Spülmaschinen gewährleisten<br />

durch dieses Verfahren eine<br />

Keimreduktion um 5 log-Stufen, was der<br />

Inaktivierung von 99,999 Prozent aller<br />

Keime und damit praktisch dem Niveau<br />

Ob Porzellan, Gläser oder Besteck: Die<br />

Geschirrspülmaschinenserie Palux<br />

GSD 502 verspricht konstant gute Spülergebnisse<br />

und höchste Hygiene. Außerdem<br />

arbeitet sie wirtschaftlich und hilft,<br />

die Abläufe in Gastronomie, Hotellerie<br />

und Gemeinschaftsverpflegung zu optimieren.<br />

Eine neue Maschine für den Betrieb<br />

mit Osmosewasser rundet die Modellreihe<br />

ab.<br />

„Die passende Spültechnik ist eine<br />

wichtige Voraussetzung für eine reibungslose<br />

Routine in der Küche. Für eine<br />

perfekte Spülorganisation haben wir in<br />

der Serie GSD 502 Geschirrspülmaschinen<br />

im Angebot, die genau auf den jeweiligen<br />

Bedarf abgestimmt sind“, sagt Ralf<br />

Burger, Produktmanager der PALUX AG.<br />

Was Aufbau und Aussehen betrifft, sind<br />

die vier Modelle GSD 502-N, -T, -TE und<br />

-TE-O identisch: Gehäuse und Außenabmessungen<br />

unterscheiden sich nicht und<br />

auch die Haube sowie <strong>das</strong> Bediendisplay<br />

sind einheitlich und bedienerfreundlich<br />

gestaltet. Durch die leichtgängige, doppelwandige<br />

Haube in allen Modellen<br />

sinkt der Geräuschpegel in der Küche außerdem<br />

und die geringe Wärmeabstrahlung<br />

spart Energie ein.<br />

www.palux.de<br />

Hygienesicher Spülen im<br />

Gastgewerbe<br />

einer Desinfektion entspricht.<br />

Für Fragen steht <strong>das</strong> Winterhalter Expertenteam<br />

unter info@winterhalter.at<br />

zur Verfügung.<br />

www.winterhalter.at<br />

Foto: Palux<br />

Foto: Winterhalter<br />

Foto: Hotel Jungbrunn<br />

Heimat auf Zeit<br />

im „Hoamatl“<br />

Die neueste Crew-Unterkunft<br />

des Tiroler Hotel Jungbrunn<br />

bietet dem Team auch außerhalb<br />

seines Arbeitsplatzes jede Menge<br />

Freiraum. Knapp 30 Quadratmeter<br />

für Singles und 45 für Paare<br />

und insgesamt 31 Wohneinheiten.<br />

Alle mit kleiner Küche, Eichenparkett,<br />

riesigen Fensterfronten<br />

und bodentiefen Duschen samt<br />

Glaswand. Dazu kommen großzügige<br />

Gemeinschaftsbereiche<br />

wie die Penthouse-Terrasse, Aufenthaltsraum<br />

sowie Waschküche.<br />

Glasfaser-Internet und WLAN<br />

verstehen sich ebenso von selbst.<br />

Zu den weiteren Benefits der Bewohner<br />

zählen unter anderem 14<br />

Monatsgehälter bei freier Kost<br />

und Logis, geregelte Arbeitszeiten,<br />

Wellness-Abende und monatliche<br />

Ausflüge. Die hauseigene<br />

Jungbrunn-Akademie ermöglicht<br />

Aufstiegschancen und Weiterbildungen.<br />

Nicht umsonst heißt <strong>das</strong><br />

neue Mitarbeiterhaus in Tannheim<br />

Hoamatl.<br />

www.jungbrunn-crew.at


102 WÄSCHEPFLEGE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

So wird <strong>das</strong> Hotelbett<br />

allergikerfreundlich<br />

Foto: Rawpixel.com / Adobe Stock<br />

An die 20 Prozent der Menschen leiden an Allergien, Tendenz steigend. Das bringt auch<br />

Handlungsbedarf für die Hotellerie.<br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

Dass Unverträglichkeiten und Allergien<br />

auf dem Vormarsch sind,<br />

davon können viele leidgeprüfte<br />

Gastronomen ein Lied singen. Doch<br />

auch in der Hotellerie werden Allergien<br />

immer mehr zum Thema. Was bedeutet<br />

es aber etwa für die Anforderungen<br />

an <strong>das</strong> Hotelbett, Gäste mit Allergien<br />

zu beherbergen? Die Schlafqualität ist<br />

entscheidend dafür, wie wohl sich der<br />

Hotelgast bei seinem Aufenthalt fühlt.<br />

Je weniger Beschwerden wie Niesen,<br />

Hautjucken oder gar Husten, desto höher<br />

die Wahrscheinlichkeit, <strong>das</strong>s dieser<br />

Gast zufrieden ist, wiederkommt oder<br />

<strong>das</strong> Hotel weiterempfiehlt. Das richtige<br />

info<br />

Wäschemanagement in der hauseigenen<br />

Wäscherei kann hier entscheidend<br />

zum Wohlbefinden beitragen.<br />

„Häufig können Allergien durch Duft-<br />

, Farb- und Konservierungsstoffe hervorgerufen<br />

werden. Um dem vorzubeugen,<br />

können parfumfreie oder gering parfumierte<br />

Waschmittel zur Textilreinigung<br />

im Hotel eingesetzt werden. Konservierungsmittel<br />

sind beispielsweise in vielen<br />

pH-neutralen Produkten enthalten und<br />

werden in der Regel auf dem Etikett oder<br />

in der technischen Dokumentation des<br />

Produktes deklariert“, wissen etwa die<br />

Experten der Hygiene-Plattform „Klasse<br />

Wäsche“ (www.klassewaesche.com).<br />

Klasse Wäsche-Tipp für <strong>das</strong> House-Keeping-Team<br />

› Nicht nur Bettwäsche, sondern auch Kopfkissen, Bettdecken,<br />

Matratzenauflagen und Vorhänge regelmäßig waschen.<br />

› Baumwolle sollte gut durchgelüftet und trocken gelagert<br />

werden, um Stockflecken und der Bildung von Schimmelpilzen<br />

vorzubeugen. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, da sie<br />

zu Brüchigkeit des Gewebes führen kann.<br />

› Wer den Wäscheschrank beduften möchte, greift am besten zu<br />

Zedern- oder Zirbenholz. Lavendel könnte reizen.<br />

› Den gesamte Wäschebestand rotierend verwenden.<br />

Mit 60°C gegen Milben<br />

› Um Hausstaubmilben zuverlässig<br />

zu entfernen, empfiehlt sich ein<br />

60°C-Desinfektionsprogramm. Dieses<br />

garantiert, <strong>das</strong>s tatsächlich mit<br />

60°C gewaschen wird und diese Temperatur<br />

für 20 Minuten gehalten wird.<br />

› Ein zusätzlich programmierter dritter<br />

Spülgang gibt Sicherheit, <strong>das</strong>s die allergieauslösenden<br />

Ausscheidungen der<br />

Milben gründlich entfernt werden.<br />

› Eine chemo-thermische Desinfektion<br />

ist dann angesagt, wenn mit den zertifizierten<br />

Waschmitteln Krankheitserreger<br />

in Form von Bakterien und Viren<br />

abgetötet werden sollen.<br />

„Bettwäsche aus 100 % Baumwolle<br />

ist besonders empfehlenswert“, ist<br />

man bei „Klasse Wäsche“ überzeugt.<br />

Die hautfreundliche Naturfaser hat ein<br />

äußerst geringes Allergiepotenzial. Sie<br />

fühlt sich angenehm auf der Haut an<br />

und kann bis zu 20 % des Eigengewichtes<br />

an Feuchtigkeit aufnehmen. Die Faser<br />

Tencel® ist ebenfalls geeignet. Sie<br />

wird aus dem Rohstoff Holz gewonnen<br />

und überzeugt durch ihr Feuchtigkeitsmanagement.<br />

Diese sorgt für ein trockenes,<br />

angenehmes Schlafklima und bietet<br />

Schutz gegen Bakterien und Hausstaubmilben.


9/20<strong>21</strong><br />

WÄSCHEPFLEGE 103<br />

Praktische Tipps für hygienisch reine,<br />

duftende, frische Wäsche!<br />

Hygiene-Check als Basis: Die Qualität<br />

Ihrer Wäsche wird vom gesamten<br />

Wäschekreislauf bestimmt. Lassen Sie<br />

den gesamten Kreislauf und alle Waschprozesse<br />

analysieren und optimieren.<br />

Nachhaltig Energie und Kosten sparen:<br />

Mit individuellen Waschprogrammen,<br />

optimaler Maschinenauslastung<br />

und exakter Dosierung können Sie nachhaltig<br />

den Verbrauch in Ihrer Wäscherei<br />

reduzieren sowie Energie und Kosten<br />

sparen.<br />

Die Maschine richtig beladen: Die<br />

Waschmaschinen nicht zu voll beladen,<br />

sonst leidet die Mechanik und die Wäsche<br />

wird nicht sauber.<br />

Richtig dosieren, schonend waschen:<br />

Eine richtige Dosierung schont die Wäsche.<br />

Mit dem vollautomatischen Flüssigwaschsystem<br />

holluQUID ist die optimale<br />

Dosierung garantiert.<br />

Regelmäßige Tests für Rechtssicherheit:<br />

Neben dem Prüfbericht für behördliche<br />

Kontrollen erhalten Sie einen Hygienenachweis<br />

für Ihre Gäste und MitarbeiterInnen.<br />

Wäschequalität zertifizieren lassen:<br />

Lassen Sie sich die erstklassige Qualität<br />

Ihrer hauseigenen Wäscherei von Klasse<br />

Wäsche bestätigen. Mehr dazu auf www.<br />

klassewaesche.com.<br />

Auf kompetente<br />

Rundum-Betreuung vertrauen<br />

Hygienespezialist hollu bietet mit dem<br />

vollautomatischen Flüssigwaschsystem<br />

holluQUID die perfekte Inhouse-<br />

Lösung. Plus: Reporting und Controlling<br />

Foto: Hollu<br />

Ihrer Waschdaten dank der Softwarelösung<br />

NOA und NOAconnect. Erfahren<br />

Sie mehr: www.noa.online<br />

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Effiziente Wäscherei<br />

Saubere Wäsche und gereinigte Luft<br />

tragen maßgeblich zur Hygiene und<br />

zum Infektionsschutz bei. Ein wichtiger<br />

Bereich, um die Hygiene im Haus<br />

sicher zu stellen, ist die Inhouse Wäscherei.<br />

Sieht man sich einen durchschnittlichen<br />

Tag eines Hotelgastes<br />

an, so wird einem bewusst, <strong>das</strong>s dieser<br />

mehr Zeit in Berührung mit Wäsche<br />

verbringt als ursprünglich gedacht.<br />

Zudem kommen dann auch<br />

noch die Arbeitsbekleidung der Mitarbeiter<br />

sowie die Wischmopps und<br />

Reinigungstücher zur Flächenreinigung, die auch in der Wäscherei<br />

eines Hotels aufbereitet werden und für hygienisch<br />

saubere Urlaubserlebnisse sorgen. Das Thema saubere Luft<br />

gehört darüber hinaus zum neuen Hygienestandard – und <strong>das</strong><br />

nicht nur mit Blick auf Viren und Bakterien, sondern auch auf<br />

Pollen, Feinstaub und Gerüche. „The New Benchmark Machines“<br />

lösten im Juni 20<strong>21</strong> die erfolgreichen Modelle der Generation<br />

„Benchmark“ ab. Zu Waschmaschinen dieser Baureihe,<br />

die je nach Modell für 12 bis 20 Kilogramm Beladung verfügbar<br />

sind, gibt es Trockner in den passenden Größen. Die Gewerbegeräte<br />

bieten beste Voraussetzungen für mehr Effizienz<br />

in der Wäscherei.<br />

www.miele.at<br />

Foto: Miele<br />

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104 BARGELDLOS BEZAHLEN<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Cash ist oft nicht<br />

mehr fesch<br />

Fotos: Bawaggroup<br />

Dass nur Bares Wahres ist, gilt schon lange nicht mehr. Nicht zuletzt hat Corona einen weiteren<br />

Anstoß für die steigende Beliebtheit von Kreditkarten & Co. geliefert. Von Clemens Kriegelstein<br />

Die Abschaffung des Bargeldes<br />

wird seit einigen Jahren im Euroraum<br />

landauf, landab heftig<br />

diskutiert: Von den einen als<br />

Notwendigkeit im Kampf gegen Geldwäsche,<br />

Steuerhinterziehung und kriminelle<br />

Geschäfte generell beworben,<br />

von den anderen ebenso leidenschaftlich<br />

als letzter Anker der persönlichen<br />

Freiheit verteidigt, der den Menschen<br />

noch nicht völlig gläsern macht und<br />

auch die Einführung von Negativzinsen<br />

auf Bankkonten für Privatpersonen<br />

verhindern könnte. Doch egal, wie<br />

man zu dem Thema steht: Tatsache ist,<br />

<strong>das</strong>s die bargeldlose Bezahlung von Waren<br />

und Dienstleistungen von Jahr zu<br />

Jahr beliebter wird. Gerade junge Leute<br />

haben heute oft nur mehr ihr Handy<br />

in der Tasche, mit dem man ebenso<br />

bezahlen kann wie mit einer Kreditkarte.<br />

Und auch Corona hat den Trend<br />

zum bargeldlosen Bezahlen aus Hygienegründen<br />

(auch wenn so gut wie keine<br />

Ansteckungen über Münzen oder Geldscheine<br />

bekannt sind) wieder ein wenig<br />

beschleunigt.<br />

Das zeigt auch eine BAWAG P.S.K.-<br />

Studie: Seit der Corona-Krise verwenden<br />

demnach 36 Prozent der Befragten<br />

häufiger die Karte zum Bezahlen an<br />

den POS-Kassen. Knapp 3 von 10 geben<br />

zudem an, öfter kontaktlos zu bezahlen.<br />

Die Studie wurde im zweiten<br />

Halbjahr 2020 unter 1.000 Österreichern<br />

durchgeführt. Und auch im Gastgewerbe<br />

steigen laut Aussagen der BA-<br />

WAG P.S.K. sowohl die Anzahl als auch<br />

die durchschnittliche Höhe der bargeldlosen<br />

Transaktionen:<br />

› Im Juni 20<strong>21</strong> gab es um 25 Prozent<br />

mehr bargeldlose Transaktionen<br />

als im Juni 2019 (vor Ausbruch der<br />

Corona-Pandemie) sowie um 15 Prozent<br />

mehr als im Juni 2020.<br />

› Zudem ist die Höhe der durchschnittlichen<br />

Transaktion je Karte weiter<br />

angestiegen: Diese waren im Schnitt<br />

im Juni 20<strong>21</strong> um 62 Prozent höher als<br />

im Juni 2019, um 27 Prozent im Vergleich<br />

zum Juni 2020.<br />

Bargeld unerwünscht<br />

Auch im Gastgewerbe ist also der Trend<br />

zum Plastic Money seit vielen Jahren unaufhaltsam,<br />

selbst einen Schinken-Käse-Toast<br />

und ein kleines Bier kann man<br />

heute meist problemlos mit Kreditkarte<br />

& Co. bezahlen. In der Gastronomie<br />

gibt es aktuell nur noch wenige Rebellen,<br />

die ausschließlich Bargeld akzeptieren<br />

– im Beherbergungsbereich geht der<br />

Prozentsatz gegen null. Und manche, wie


9/20<strong>21</strong><br />

BARGELDLOS BEZAHLEN 105<br />

der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofer<br />

(Raschhofer’s Rossbräu, my Indigo,<br />

Barefoot Coffee & Bar), akzeptieren in ihren<br />

Betrieben ausnahmslos überhaupt<br />

kein Bargeld mehr. „Das hab ich am<br />

Ende des ersten Lockdowns im vergangenen<br />

Jahr, also Mitte Mai 2020 eingeführt,<br />

weil <strong>das</strong> Bargeldhandling letztlich<br />

extrem aufwendig ist, es kostet Zeit und<br />

man sieht an skandinavischen Ländern<br />

oder Großbritannien, wo <strong>das</strong> bargeldlose<br />

Bezahlen noch viel stärker verankert ist<br />

als bei uns, wie einfach und schnell der<br />

Bezahlvorgang dort oft funktioniert“, so<br />

Raschhofer auf <strong>GASTRO</strong>-Anfrage.<br />

Die dicken Kellner-Geldbörsen, <strong>das</strong><br />

Herausgeben des Wechselgeldes –<br />

wenn man <strong>das</strong> Ganze nicht aus dem politischen<br />

Blickwinkel heraus betrachte,<br />

würde ein Bargeldverzicht nur Vorteile<br />

bieten. Nicht mal beim Trinkgeld gäbe<br />

es Nachteile, <strong>das</strong> sei durch die Umstellung<br />

tendenziell sogar besser geworden.<br />

Auch die Reaktionen der Gäste seien zu<br />

98 Prozent positiv gewesen. „Auch wenn<br />

es natürlich einzelne Gäste gibt, die diesen<br />

Schritt politisch interpretieren und<br />

Beim Salzburger<br />

Gastronom Heiner<br />

Raschhofer wird nur<br />

noch bargedllos<br />

bezahlt.<br />

Foto: Raschhofer<br />

Angst vor einer Abschaffung des Bargeldes<br />

haben. Aber ich möchte gleich<br />

vorausschicken, <strong>das</strong>s wir absolut nicht<br />

für eine solche Abschaffung des Bargeldes<br />

plädieren. Bargeld ist wichtig, hat<br />

viele Vorteile und in vielen Fällen seine<br />

Berechtigung, aber in unserem Fall ist es<br />

einfach unpraktisch. Das ist eine völlig<br />

pragmatische Entscheidung.“ Für Notfälle<br />

gäbe es natürlich eine Art „Notkassa“,<br />

bei der man entweder eine Chipkarte<br />

aufladen oder sogar bar bezahlen könne.<br />

Allerdings würde <strong>das</strong> Bezahlen ohne<br />

Bargeld natürlich überall in den Lokalen<br />

offen und großflächig kommuniziert<br />

werden und es gäbe eigentlich keinerlei<br />

Probleme. „Diverse Kredit- oder Bankomatkarten,<br />

Handy, etc. – wir akzeptieren<br />

alles in diesem Bereich“, so Raschhofer.<br />

Ergebnis sei eine Quote von gut 99 Prozent<br />

bargeldloser Zahlung in seinen Betrieben<br />

und was vor rund eineinhalb Jahren<br />

als Experiment angefangen habe, sei<br />

inzwischen zur Dauerlösung gereift.<br />

Fotos: gastronovi<br />

Bargeldlos bezahlen mit gastronovi<br />

Mit bargeldlosen Bezahlmethoden sind<br />

Rechnungen in Restaurants, Cafés etc.<br />

in wenigen Sekunden beglichen. Gastronomen<br />

können ihren Gästen ohne teure<br />

Zusatzhardware neben herkömmlichen<br />

Kartenzahlungen kontaktlose Bezahlungen<br />

über <strong>das</strong> Smartphone wie Google<br />

Pay anbieten. Intelligente Systeme wie<br />

von gastronovi bringen darüber hinaus<br />

die gängigen Bezahlmethoden aus dem<br />

Internet ins Restaurant. So können Gäste<br />

ihre Bestellung vor Ort, zur Abholung<br />

oder Lieferung auch bequem per Paypal<br />

und Co. bezahlen. Das gastronovi Kassensystem<br />

ist <strong>das</strong> Multitalent unter den<br />

Kassensystemen mit intelligenter Technik,<br />

<strong>das</strong> perfekt auf jedes Gastronomiekonzept<br />

individualisiert werden kann. Es<br />

bietet eine einzigartige Performance und<br />

läuft zuverlässig – egal, ob bei zwei oder<br />

40 Kassen-Stationen. Alle Daten laufen<br />

im Kassensystem, dem Herzstück des Betriebs,<br />

zusammen.<br />

www.gastronovi.com.


106 BARGELDLOS BEZAHLEN<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Payment-<br />

Lösung für<br />

Restaurants<br />

Mobiles und kontaktloses Bezahlen<br />

nützen immer mehr Menschen,<br />

auch im Restaurants. Damit<br />

Gastronomen von dem veränderten<br />

Zahlungsverhalten profitieren,<br />

bringt Lightspeed, Anbieter<br />

einer All-in-one Handelsplattform,<br />

jetzt eine eigene Payment-<br />

Lösung auf den Markt. Mit Lightspeed<br />

Payments ermöglichen<br />

Restaurantbetreiber ihren Gästen<br />

<strong>das</strong> schnelle und unkomplizierte<br />

Bezahlen mit Karte, Smartphone<br />

oder Smartwatch – einfach<br />

zu implementieren, ohne monatliche<br />

Gebühren und mit moderner<br />

Hardware. „Viele Menschen haben<br />

während der Pandemie die Vorteile<br />

des mobilen und kontaktlosen<br />

Bezahlens kennen und schätzen<br />

gelernt. Für Restaurants ist es<br />

entscheidend, diese Wünsche der<br />

Gäste zu erfüllen“, betont Stefan<br />

Brehm, Director Marketing Germany<br />

bei Lightspeed. „Lightspeed<br />

Payments hilft Gastronomen nicht<br />

nur hierbei, sondern verschlankt<br />

auch Prozesse im Betrieb, so<strong>das</strong>s<br />

sie ihre Schichten effizienter gestalten<br />

können.“<br />

www.lightspeedhq.de<br />

Foto: Lightspeed<br />

Zusammenarbeit für<br />

Hotel-Payment<br />

Concardis ist Teil der Nets Group und<br />

bietet mit dem renommierten Hotelmanagement-Systemanbieter<br />

SIHOT<br />

vollintegrierte und digitalisierte Hotelprozesse<br />

aus einer Hand. Über eine<br />

Schnittstelle zwischen der Branchenlösung<br />

„Concardis Payment Gateway“<br />

und der Hotelmanagement-Software<br />

wird <strong>das</strong> Payment an alle anderen Hotelprozesse<br />

nahtlos angebunden. Die<br />

Integration funktioniert sowohl für<br />

Online-Buchungen und -Zahlungen<br />

als auch für den kontaktlosen Checkin<br />

und Check-out im Hotel selbst. SI-<br />

HOT ist ein global stark wachsender<br />

Anbieter von Managementsystemen,<br />

spezialisiert auf die Hotellerie. „Wir haben<br />

über 3.500 angeschlossene Hotels<br />

und kennen die Branche und Bedürfnisse<br />

der Hoteliers sehr genau. Die Erwartungshaltung<br />

der Gäste hin zu digitalisierten,<br />

reibungslosen Prozessen<br />

Bargeldlos zahlen mit<br />

Vectron-Kassen<br />

Vectrons modulares Kassensystem<br />

POS 7 mit intuitivem<br />

Layout, Swipe-Funktion<br />

und 15,6“ Full-HD-Display<br />

wird individuell eingerichtet.<br />

Für optimale Abläufe lassen<br />

sich viele Branchenprogramme<br />

und Peripheriegeräte anbinden.<br />

Die POS 7 ist netzwerkfähig<br />

und kann mit der MobileApp<br />

für mobiles Kassieren<br />

ergänzt werden. Die Kassensoftware<br />

beinhaltet zahlreiche<br />

Gastro-Funktionen, die Arbeits-abläufe<br />

beschleunigen. Durch Corona haben<br />

bargeldloses und mobiles Zahlen einen<br />

enormen Schub bekommen. Dank NFC-<br />

Technologie kann durch kurzes Vorhalten<br />

der Bankkarte schnell und bequem<br />

kontaktlos bezahlt werden. Auch Apple<br />

von der Reservierung bis zum Checkout<br />

hat sich deutlich verändert und wir<br />

freuen uns, <strong>das</strong>s wir mit Concardis einen<br />

starken und erfahrenen Partner für<br />

<strong>das</strong> Payment an unserer Seite haben“,<br />

so Carsten Wernet, Executive Board<br />

Member von SIHOT.<br />

www.concardis.com<br />

Pay wird unterstützt. Hauseigene Kundenkarten-<br />

und Gutscheinsysteme lassen<br />

sich ebenfalls umsetzen. Zudem<br />

sind die Cloud-Module Kassen-Backup<br />

und Speisekarten-Download per QR-<br />

Code kostenlos für drei Jahre enthalten.<br />

www.vectron-systems.com<br />

Foto: Concardis<br />

Foto: Vectron


9/20<strong>21</strong><br />

TISCHKULTUR 107<br />

„Fernostküche“<br />

auf dem Tisch<br />

Foto: Kesu01<br />

Schon der Name „Fernostküche“ lässt vermuten, <strong>das</strong>s es sich bei den Speisen und Getränken,<br />

die in diese Kategorie fallen, um nicht alltägliche Spezialitäten handelt. <br />

Von Katrin Schedler<br />

Zumindest nicht für unseren Gaumen,<br />

der sich vor allem an die europäische<br />

Küche gewöhnt hat.<br />

Dementsprechend geht es auch<br />

am gedeckten Tisch, also was <strong>das</strong> Geschirr<br />

und Gläser angeht, exotisch aber<br />

zugleich traditionell zu.<br />

Verschiedenste Landesküchen<br />

Die Fernostküche bzw. die Länder, welche<br />

damit verbunden werden, ganz genau<br />

zu definieren ist nicht möglich. Wie<br />

so oft, verschmelzen auch bei der Fernostküche<br />

verschiedenste Landesküchen<br />

miteinander. Als Oberbegriff gesehen,<br />

zählen so beispielsweise die Landesküchen<br />

von China, Japan, Nord- und<br />

Südkorea sowie Taiwan und die Mongolei<br />

dazu. Aber auch Speisen aus Thailand,<br />

Vietnam, Indonesien oder Singapur<br />

(in Südost-Asien gelegen) können<br />

zur Fernostküche dazugezählt werden.<br />

Peking-Ente und Schweinefleisch<br />

süß-sauer sind den meisten ein Begriff<br />

und der ein oder andere hat diese Gerichte<br />

schon probiert, doch leider haben<br />

diese Speisen mit der authentischen<br />

und originalen Fernostküche oft<br />

nichts mehr gleich. Sie sind vielmehr<br />

eine Kopie dieser Küche, angepasst an<br />

den Durchschnittsgeschmack hierzulande.<br />

Das muss natürlich nicht gleich<br />

heißen, <strong>das</strong>s die Qualität darunter leidet<br />

– <strong>das</strong>s die Speisen hierzulande jedoch<br />

ganz authentisch und traditionell so<br />

wie im Ursprungsland zubereitet werden,<br />

ist fraglich. Eine Sushi-Box fix-fertig<br />

abgepackt kann schmecken, einem<br />

Sushi-Meister, dessen Ausbildung in Japan<br />

bis zu 15 Jahre dauern kann, stellen<br />

sich da jedoch wahrscheinlich die Haare<br />

auf. Kimchi – also <strong>das</strong> durch Milchsäuregärung<br />

haltbar gemachte Gemüse,<br />

traditionell Chinakohl und koreanischer<br />

Rettich – ist mittlerweile nicht nur in<br />

Korea bekannt und beliebt. Wir finden<br />

es bereits sogar in den heimischen Supermarkt-Regalen.<br />

Dass dieser anders<br />

schmeckt als der Winterkimchi, der in<br />

vielen koreanischen Haushalten traditionell<br />

in großen, glasierten Tongefäßen<br />

gelagert und sogar vor dem Haus eingegraben<br />

wird, liegt irgendwie auf der<br />

Hand. Und dennoch: Vereinzelt findet<br />

man auch hierzulande zum Glück Restaurants,<br />

welche die Traditionen der jeweiligen<br />

Fernostküche bewahrt haben<br />

und ihre Gäste daran teilhaben lassen.<br />

Zerbrechliche Ware<br />

Damit die fernöstlichen Spezialitäten<br />

auch vor dem Gast traditionell präsentiert<br />

werden können, sind zahlreiche<br />

Schüsseln, Teller, Platten, Stäbchen,<br />

Becher etc. in den unterschiedlichsten<br />

Größen, Formen und Farben auf dem<br />

Markt erhältlich. Gegessen wird in China<br />

z.B. gerne in großer, ausgelassener<br />

Gesellschaft und generell ist <strong>das</strong> Essen<br />

viel mehr als nur bloße Nahrungsaufnahme.<br />

Es wird als die Kunst, Körper<br />

und Seele mit Lebensmitteln auszubalancieren<br />

angesehen. Was immer geht<br />

ist Suppe. Die Flüssigkeit (meistens ein<br />

Bouillon auf der Basis von Hähnen- oder


108 TISCHKULTUR<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Blau wie der<br />

Himmel, weiß<br />

wie Jade,<br />

glänzend wie<br />

ein Spiegel und<br />

dünn wie Papier<br />

musste <strong>das</strong><br />

Porzellan schon<br />

im Jahr 1004<br />

sein.<br />

Foto: mj0007<br />

Schweinefleisch) soll den Körper reinigen<br />

und auch als Aperitif wird gerne mal<br />

eine Suppe im Glas oder Becher serviert.<br />

Das Ganze geht natürlich auch reichhaltiger:<br />

z.B. mit Salzgemüse, Schweinehackfleisch<br />

und Nudeln – alles gut gewürzt<br />

natürlich. Und die Schüsseln dazu<br />

sind nicht selten handgefertigt, genauso<br />

wie die Porzellan-Stäbchen mit denen<br />

so gut wie alles gegessen wird. Na<br />

gut, wer jetzt denkt, <strong>das</strong>s er am Straßenrand<br />

seine Nudelsuppe mit feinen Stäbchen<br />

aus Porzellan bekommt, der irrt,<br />

doch <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Porzellan – <strong>das</strong> berühmte<br />

chinesische Porzellan – ein zentraler<br />

Bestandteil der Kunst und Kultur Chinas<br />

darstellt, ist durchaus auch in einfachen<br />

Restaurants spürbar. Vor allem<br />

in und rund um die chinesische Millionenstadt<br />

Jingdezhen, die als Geburtsort<br />

des Porzellans gilt, ist die zerbrechliche<br />

Fracht ein zentrales Thema. Blau<br />

wie der Himmel, weiß wie Jade, glänzend<br />

wie ein Spiegel und dünn wie Papier<br />

musste <strong>das</strong> Porzellan schon im Jahr<br />

1004 sein, als der Kaiser die Stadt zur<br />

Imperialen Porzellanmanufaktur ernannte.<br />

Doch <strong>das</strong> handgemachte Porzellan<br />

gibt es mittlerweile auch in modernem<br />

Design und schrillen Farben,<br />

mit Motiven oder fein eingeritzten Mustern.<br />

Seit der wirtschaftlichen Öffnung<br />

Chinas mussten viele der traditionsreichen<br />

Porzellanmanufakturen schließen,<br />

heute wird sich darum bemüht, <strong>das</strong> alte<br />

Handwerk der kunstvollen Porzellanherstellung<br />

wieder neu zu beleben. Neben<br />

vielen kleinen privaten Produktionsstätten,<br />

deren Produkte meist nur<br />

vor Ort erhältlich sind, gibt es auch die<br />

großen Betriebe, deren Porzellan in alle<br />

Welt exportiert wird. So arbeiten in Produktionsstätten<br />

in Taiwan und auf dem<br />

Festland Chinas rund 6000 Mitarbeiter<br />

für Franz Collection und fertigen in aufwändigen<br />

Fertigungsverfahren dekoratives<br />

Tafelgeschirr, Vasen und weitere<br />

Porzellan-Artikel an. Auch in der Stadt<br />

Jingdezhen befinden sich Produktionsstätten<br />

– ganz bewusst. Denn mit der<br />

Wahl dieses Standortes möchte <strong>das</strong> Unternehmen<br />

an <strong>das</strong> Erbe und die Tradition<br />

der chinesischen Porzellanherstellung<br />

anknüpfen.<br />

www.franzcollection.de<br />

Traditionelle Stile<br />

Auch in Japan ist es in Restaurants unüblich,<br />

den Aspekt des Geschirrs unbeachtet<br />

zu lassen. In der gehobenen Gastronomie<br />

ist handgefertigtes Geschirr<br />

ganz normaler Standard. Die Esskultur<br />

ist viel ausgeprägter als in Europa<br />

und <strong>das</strong> zeigt sich auch beim perfekten<br />

Anrichten der Teller. Japan kann ebenfalls<br />

auf eine bewegte Geschichte der<br />

Porzellanherstellung zurückblicken. In<br />

der Kleinstadt Arita begann alles, von<br />

hier stammt die kunstvolle Arita-Keramik<br />

(oder auch Alt-Imari-Porzellan<br />

genannt). Der Zusammenbruch der<br />

Ming-Dynastie in China kam den japanischen<br />

Herstellern zugute, denn durch<br />

<strong>das</strong> Ende des Handels mit dem Westen<br />

begannen sich europäische Adelige<br />

nach neuen Produktionsstätten umzusehen,<br />

so richtete sich die Aufmerksamkeit<br />

auf die Keramik aus Arita. Der Stil<br />

des Kunsthandwerks veränderte sich<br />

im Laufe der Jahre, so<strong>das</strong>s dieser stets<br />

einzigartig blieb. 1708 entstand in der<br />

deutschen Stadt Meißen die erste europäische<br />

Imitation. In den besten Zeiten<br />

Aritas wurde der Großteil der Produkte<br />

für den Export hergestellt und<br />

bis heute produzieren kleine Familienbetriebe<br />

<strong>das</strong> Porzellan in reiner Handarbeit.<br />

Die Manufakturen von Kakiemon<br />

und Imaemon sind besonders populär.<br />

Charakteristisch für den traditionellen<br />

Imari-Stil (Arita-Stil) sind Motive in Kobaltblau<br />

und Rot bzw. Goldrot auf weißem<br />

Grund. Tiere und Blumenmuster<br />

sind dabei häufige Motive. Der Erfolg<br />

des japanischen Porzellans blieb auch<br />

in China nicht unbemerkt und schnell<br />

stellte die dortige Porzellanindustrie Kopien<br />

her und verkaufte diese zu deutlich<br />

günstigeren Preisen. Die Bemalung der<br />

Originale erfolgt in aufwändiger Handarbeit,<br />

die eine jahrelange Ausbildung<br />

erfordert. Es sind vor allem jüngere Töpfer,<br />

die sich von den traditionellen Stilen<br />

lösen, neue Trends in ihre Werke einfließen<br />

lassen und ihre Produkte entsprechend<br />

gestalten. Je nach Betrieb sind<br />

die Produktionstechniken unterschiedlich,<br />

weshalb auch die Preise für Porzellan<br />

recht unterschiedlich sind. Arita und<br />

Meißen pflegen übrigens seit mehr als<br />

40 Jahren eine Städtepartnerschaft –<br />

kein Wunder, nimmt in beiden Städten<br />

die Keramik- und Porzellan-Kunst einen<br />

hohen Stellenwert ein.


9/20<strong>21</strong><br />

TISCHKULTUR 1<strong>09</strong><br />

Porzellankollektion und Lifestyle-Sortiment<br />

Bei der Entwicklung von WMF Synergy<br />

und WMF Style Lights wurden<br />

die Ansprüche aktueller Restaurantkonzepte,<br />

verschiedene Anwendungsbereiche<br />

sowie heterogene Ambiente in<br />

ihrer Gesamtheit betrachtet und in einem<br />

simulierten gastronomischen Alltag<br />

eingehend untersucht. Dafür kreierte<br />

WMF Professional vier grundlegende<br />

Stile, aus denen sich sämtliche moderne<br />

Restauranttypen ableiten lassen. In<br />

diesen vier Aufbauten wurden verschiedene<br />

tagessituative Anwendungen, vom<br />

Breakfast bis Fine Dining, sowie diverse<br />

Abläufe für <strong>das</strong> Personal, vom Buffet<br />

bis Service, intensiv durchdacht und getestet.<br />

Die vollendete Porzellankollektion<br />

WMF Synergy und <strong>das</strong> Lifestyle-<br />

Sortiment WMF Style Lights vereinen<br />

nun Multifunktionalität und Flexibilität<br />

bei höchsten Qualitätsansprüchen und<br />

purer Ästhetik auf dem Tisch, für jeden<br />

Restaurantstil und jedes Ambiente. Die<br />

Formensprache von Synergy ist zeitlos,<br />

klar und geometrisch ausgewogen. Perfekt<br />

abgerundet wird der gedeckte Tisch<br />

mit Artikeln aus dem Style Lights Lifestyle-Sortiment,<br />

die eine individuelle<br />

Note für unterschiedlichste Restaurantkonzepte<br />

garantieren.<br />

www.wmf.com<br />

Foto: Villeroy & Boch<br />

Fotos: WMF<br />

Fine Dining für Zwei<br />

Mit La Boule besinnt sich Villeroy &<br />

Boch auf seine ureigenen Stärken in<br />

Sachen Keramik- und Designkompetenz.<br />

Präsentiert wird der First Class-<br />

Gastronomie ein aufsehenerregendes<br />

Geschirrset für zwei Personen, perfekt<br />

geeignet für Fine Dining. La Boule besteht<br />

aus je zwei Bowls, tiefen und flachen<br />

Tellern und einem Servierteller<br />

aus Premium Porcelain, die sich formvollendet<br />

zu einer Kugel zusammenfügen.<br />

Auf den ersten Blick begeistert die<br />

einzigartige Ästhetik, auf den zweiten<br />

überrascht die smarte Funktion. Damit<br />

inspiriert La Boule zu ganz neuartigen<br />

Tischinszenierungen, fernab von traditionell<br />

eingedeckten Tafeln, und eröffnet<br />

dem Service einzigartige, kreative<br />

Spielräume für die Präsentation ausgefallener<br />

Menüs.<br />

Ein ikonisches Designobjekt, geschaffen<br />

für die ambitionierte Premium-Gastronomie.<br />

www.villeroy-boch.at


110 TISCHKULTUR<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Magischer<br />

Garten<br />

Rosenthals „Magic Garden“ ist<br />

ein Wunder der Natur auf dem<br />

gedeckten Tisch, inspiriert von<br />

Pflanzen aus dem Apothekergarten.<br />

Der Hortus Medicus inspirierte<br />

für die muster- und farbintensive<br />

Kollektion mit drei<br />

eigenständigen Dekoren. Erstes<br />

im Bunde ist „Black Seeds“, gefolgt<br />

von „Foliage“ und „Blossom“<br />

als Schlusslicht. Versinnbildlichen<br />

soll <strong>das</strong> Trio die Entwicklungsstufen<br />

einer Pflanze: von Samen und<br />

Setzlingen über Sprösslinge bis hin<br />

zur Blüte. Die Dekore von „Magic<br />

Garden“ bauen aufeinander auf,<br />

steigern sich von reinen Schwarz-<br />

Weiß-Kontrasten über Grüntöne<br />

zu einer umfassenden Farbpalette.<br />

Die neuen Tischobjekte bringen<br />

zusätzlich Individualität auf die gedeckte<br />

Tafel und überzeugen auch<br />

als schöne Einzelstücke.<br />

www.rosenthal.de<br />

BentoBox im Japan-Look<br />

In Japan bezeichnet<br />

„Bento“ eine weitverbreitete<br />

Art, Speisen<br />

anzurichten: In kleinen,<br />

durch Trennwände<br />

separierten Kästchen<br />

wird serviert.<br />

Bauscher hat eben <strong>das</strong><br />

aufgegriffen. Durch die<br />

mit der Box gelieferten<br />

Porzellanteile ist diese<br />

sofort einsatzbereit.<br />

Die enthaltenen Schälchen<br />

sind aus Hartporzellan<br />

und dadurch<br />

langlebig, modular einsetzbar<br />

sowie kantenschlagfest.<br />

Sowohl Gastronomen als<br />

auch Gäste achten seit letztem Jahr verstärkt<br />

auf <strong>das</strong> Einhalten von Hygienestandards.<br />

Funktional raffiniert und mit<br />

zwei überzeugenden Designs machen es<br />

die Boxen besonders leicht, hygienisch<br />

einwandfrei und dennoch stilvoll zu servieren.<br />

Die Bento Boxen bestehen aus<br />

hochwertigem Melamin und sind deshalb<br />

besonders stabil, bruchsicher und<br />

leicht. Jede Box kommt mit einer umfangreichen<br />

Bestückung: jeweils drei<br />

Schalen, quadratischen Schalen und<br />

rechteckigen Schalen, einem quadratischen<br />

Teller und einer runden Schale.<br />

Die komplette Bestückung ist aus Hartporzellan.<br />

www.bauscher.de<br />

Foto: Bauscher<br />

Foto: Rosenthal<br />

Buntes Besteck<br />

Farbige Gabeln, Löffel und<br />

Messer verleihen dem<br />

gedeckten Tisch eine ganz<br />

besondere Optik, die sich<br />

von anderen Gedecken abhebt.<br />

Der B2B-Versender<br />

Luchs präsentiert modernes<br />

Besteck in angesagten<br />

Farbnuancen. Die Besteckserie<br />

„Nordic“ ist nun<br />

auch in den Farben Chocolate,<br />

Gold und Champagner<br />

erhältlich. Das puristische<br />

aber gleichzeitig<br />

trendige Design von Löffel,<br />

Gabel, Messer und Kaffeelöffel<br />

fügt sich hervorragend in jedes Ambiente.<br />

Dabei ist <strong>das</strong> Besteck hochwertig<br />

verarbeitet und bestens für den Einsatz<br />

in der Gastronomie geeignet. Alle Besteckteile<br />

sind aus rostfreiem Edelstahl,<br />

mit hochglänzender PVD-Beschichtung,<br />

spülmaschinengeeignet, mit einer Materialstärke<br />

von 3,5 mm und einem Gewicht<br />

von 75 Gramm. Dadurch eignen sie<br />

sich auch für den häufigen Einsatz in der<br />

Gastronomie.<br />

www.luchs-direkt.de<br />

Foto: Luchs


9/20<strong>21</strong><br />

TISCHKULTUR 111<br />

Trays aus Palmblatt<br />

Die Palmblatt-Produkte von Papstar eigenen<br />

sich besonders für <strong>das</strong> Servieren<br />

von warmen und kalten Speisen aller<br />

Art, da <strong>das</strong> Ausgangsmaterial wasserdicht<br />

und hitzebeständig ist. Die ansprechende<br />

natürliche Optik der Palmblatt-<br />

Artikel von Papstar mit individuellem<br />

Charakter bringt Speisen besonders appetitlich<br />

zur Geltung. Die Banderole mit<br />

dem Schriftzug Fresh & Tasty generiert<br />

zusätzlich <strong>das</strong> Gefühl von Hochwertigkeit<br />

und Qualität. Auf die Ressourcenschonung<br />

wird besonders Wert gelegt,<br />

deshalb werden Palmblatt-Produkte von<br />

Papstar nur aus abgefallenen Palmblättern<br />

hergestellt. Die Produkte sind ohne<br />

chemische Zusätze oder Beschichtung,<br />

geruchsneutral und kompostierbar.<br />

www.papstar.com<br />

www.papstar-shop.at<br />

Foto: Lisa Gollenz<br />

Kaffeekompetenz<br />

durch<br />

Cupping<br />

Der Anbau, die Bohne, deren Verarbeitung<br />

und Röstung sowie<br />

die Zubereitung spielen eine Rolle<br />

für <strong>das</strong> Kaffeeerlebnis. Während<br />

der Entwicklung des neuen Kaffeekonzeptes<br />

Coffee Tasting hat<br />

Schönwald sich intensiv der Frage<br />

gewidmet, wie Porzellan gestaltet<br />

sein muss, um den besten Kaffeemoment<br />

zu erzeugen und die Skills<br />

der Baristi zu unterstützen. Entstanden<br />

ist eine umfangreiche Kollektion<br />

in High-End-Qualität zu<br />

attraktiven Preisen. Cupping ist die<br />

professionelle Verkostung von Kaffees,<br />

um die Qualität zu überprüfen<br />

und zu bewerten. Mit der Kollektion<br />

Coffee Tasting lädt Schönwald<br />

nun zu einer besonderen Form des<br />

Cuppings ein – um die geschmacklichen<br />

Veränderungen, die durch<br />

Kaffeetassen und Trinkgefäße entstehen,<br />

zu entdecken.<br />

www.schoenwald.com<br />

Foto: kris_vlegels<br />

Trends am Tisch<br />

Serax präsentiert durchdachte und<br />

spannende Konzepte in ihren Kollektionen.<br />

Die Kollektion Surface ist inspiriert<br />

von der rauen Natur von Seeland.<br />

Die wunderschöne Unvollkommenheit<br />

und die groben Strukturen enthüllen<br />

Realität und Wahrheit, jede Oberfläche<br />

ist ein Symbol von Tiefe. Das tiefe<br />

Grau erinnert an die mystische Nordsee<br />

als auch an eine narbige alte Haut.<br />

Jede Oberfläche in dieser Serie erzählt<br />

dadurch seine einzigartige Geschichte.<br />

Die Kollektion Inku besticht im Gegensatz<br />

zur Serie Surface mit seiner eher<br />

femininen und sehr kultivierten Optik.<br />

Die abstrakten Strukturen und die zu erkennenden<br />

japanischen Blüten lassen<br />

die Anspielungen auf die Natur deutlich<br />

erkennen. Kein Teller gleicht dem anderen,<br />

was die Inku-Serie von Sergio Herman<br />

zu etwas Besonderen macht.<br />

www.rechberger.at<br />

Foto: Schönwald


Hotel<br />

Seite 112 bis Seite 127<br />

Tourismus &<br />

Hotellerie<br />

Tourismus<br />

Themenwandern als neue für eine der altbewährtesten<br />

Freizeitgestaltungen dominiert <strong>das</strong><br />

touristische Herbstgeschehen genauso, wie der<br />

neue Trend zum Biken. Beides ist ziemlich unabhängig<br />

von Maßnahmen und etwaigen Vorgaben,<br />

die da noch kommen könnten und damit<br />

herbsttauglich.<br />

Worüber die Touristiker im Fall des Falles sinnen,<br />

haben wir auch nachgefragt. <br />

Seite 116<br />

Hotellerie<br />

Einfach ein Hotel zu bauen, <strong>das</strong> war gestern.<br />

Heute wird von Beginn an auf ein Gesamtkonzept<br />

geachtet, <strong>das</strong> sowohl Umfeld, als auch<br />

Geschichte mit einbinden soll. Hotels und<br />

gastronomische Betriebe gleichen heutzutage<br />

oftmals einem Gesamtkunstwerk.<br />

Seite 122


9/20<strong>21</strong><br />

AKTUELLES 113<br />

Amuse Bouche Challenge-Lehrlinge 20<strong>21</strong>.<br />

Foto: kaiser.photo<br />

„Amuse Bouche“ wird<br />

jetzt zur Challenge<br />

Die Lehrlingsausbildung in Gastronomie und Hotellerie konnte in den letzten 1,5 Jahren<br />

pandemiebedingt nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden. Hier möchte die<br />

Lehrlingsinitiative Amuse Bouche mit ihrer neuen Challenge einen Beitrag leisten.<br />

<br />

Von Clemens Kriegelstein<br />

In enger Zusammenarbeit mit namhaften<br />

Tourismus-Experten wurde von<br />

der Lehrlingsinitiative „Amuse Bouche“<br />

ein exklusiver Kurs mit besonderem<br />

Erlebnischarakter entwickelt. Damit<br />

will Initiatorin Piroska Payer ein wichtiges<br />

Zeichen zur aktiven Lehrlingsförderung<br />

in Theorie und Praxis setzen. „Vom<br />

Lehrling bis zum Top-Manager, bei der<br />

Konzeption der Amuse Bouche Challenge<br />

sprudelten die Mitwirkenden nur<br />

so vor Ideen, die Begeisterung ist mitreißend.<br />

Die großartige Zusammenarbeit<br />

ermöglichte es uns, die Amuse Bouche<br />

Challenge vom „coolen Vorbereitungskurs<br />

für die Lehrabschlussprüfung“ zum<br />

Top-Förderprogramm zu entwickeln. Ich<br />

bin davon überzeugt, <strong>das</strong>s gerade jetzt –<br />

in herausfordernden Zeiten wie diesen<br />

– nur mit diesen modernen und besonders<br />

motivierenden Förderungen der<br />

Abwanderung von Fachkräften entgegengewirkt<br />

werden kann, und wir den<br />

Jugendlichen ein ‚Mehr’ an Perspektive<br />

– den berühmten Blick über den Tellerrand<br />

– bieten müssen“, so Payer. Knapp<br />

40 Betriebe der Wiener Hotellerie und<br />

Gastronomie (u.a. Grand Hotel Wien,<br />

Hotel Bristol, Plachutta Nussdorf, Gasthaus<br />

Stern,.) nehmen die Chance wahr,<br />

60 ausgewählte Lehrlinge mit der Teilnahme<br />

zu motivieren, für den gewählten<br />

Lehrberuf zu begeistern und durch<br />

<strong>das</strong> Netzwerk die ausgezeichneten weltweiten<br />

Karrierechancen aufzuzeigen.<br />

Die kostenlose Teilnahme wird durch<br />

die Unterstützung der Sparten Gastronomie<br />

und Hotellerie der Wirtschaftskammer<br />

Wien sowie zahlreichen weiteren<br />

Partnern aus der Wirtschaft (u.a.<br />

Brau Union) ermöglicht.<br />

Blick hinter die Kulissen<br />

Das außergewöhnliche Förderprogramm<br />

will die schönen Seiten der Lehrberufe<br />

„Koch/Köchin“, „Restaurantfachfrau,-<br />

mann“ und „Hotel- und GastgewerbeassistentInnen“<br />

durch erlebnisreiche<br />

Kursmodule aufzeigen, den Lehrlingen<br />

werden Einblicke in unterschiedlichste<br />

Bereiche – auch hinter die Kulissen – ermöglicht.<br />

Vor wenigen Tagen freuten sich Initiatorin<br />

Piroska Payer, Amuse Bouche-<br />

Gastgeber Martin Lachout, (ARCOTEL<br />

Hotels) und Dieter Fenz (Vienna Marriott<br />

Hotel), die Amuse Bouche Challenge<br />

mit einem exklusiven Kick-Off für alle 60<br />

Lehrlinge im ARCOTEL Kaiserwasser in<br />

Wien zu eröffnen. Verschiedene Impulsvorträge<br />

sollten die social skills der Teilnehmer<br />

stimulieren und wichtige Themen<br />

wie Karrierechancen, Netzwerken<br />

und erfolgreicher Umgang mit Kunden<br />

in allen Situationen behandeln.<br />

Das Highlight des Tages war die Eröffnung<br />

der „Amuse Bouche winner’s<br />

trophy“. Die Überraschung war auch für<br />

alle Gäste groß, als die Sieger-Teams vom<br />

„Wettkampf der Top-Lehrlinge 2019“<br />

mit einem schwimmenden Hubschrauber<br />

auf dem Kaiserwasser Einzug hielten.<br />

Begeistert nahmen die 60 Lehrlinge die<br />

Sieger-Teams mit einem Spalier am roten<br />

Teppich gebührend in Empfang.


114 TOURISMUS<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Alles ist möglich, nix ist fix!<br />

Die Touristiker üben sich in Zurückhaltung, wenn es um Details zu ihren<br />

Herbstkonzepten geht.<br />

Von Petra Pachler<br />

Foto: Archiv MTG, Gert Perauer<br />

Foto: Oberösterreich Tourismus_Moritz Ablinger<br />

Zu groß ist die Unsicherheit, wie es<br />

denn im Herbst nun wirklich mit<br />

den Zahlen aussieht. Was ist möglich,<br />

von den geplanten Konzepten<br />

umzusetzen, wo muss adaptiert werden<br />

und vor allem, wie?<br />

So gut wie alle Regionen setzen auf<br />

wandern und Rad fahren, denn <strong>das</strong> geht<br />

immer. Zudem ist <strong>das</strong> Radthema auch im<br />

Masterplan Tourismus fest verankert, vor<br />

allem als Beitrag zur Mobilitätswende.<br />

Geführte Gruppenangebote, wie sie inklusive<br />

Schifffahrt fixer Bestandteil zum<br />

Beispiel am Donauradweg sind, müssten<br />

im Ernstfall via Apps durchgeführt werden,<br />

die diversen Einkehrschwünge werden<br />

alternativ als Picknick-Körbe und<br />

Picknick-Rucksäcke angeboten. Die Gastronomie<br />

hat durch die Lockdown-Situation<br />

gelernt, flexibel zu sein. Viele Betriebe<br />

haben gar nicht aufgehört, Take-away<br />

anzubieten bzw. haben sich sogar darauf<br />

fokussiert. Deshalb ist davon auszugehen,<br />

<strong>das</strong>s sich die Gastronomen wieder<br />

auf eventuelle Einschränkungen einstellen<br />

werden. Egal, ob in der Stadt oder<br />

am Land – die innovativen Wirte werden<br />

profitieren und <strong>das</strong> gilt auch für jene, die<br />

an Wander- oder Radwegen liegen.<br />

Man hat gelernt aus dem letzten Jahr,<br />

wo nach einem erfolgreichen Sommer<br />

die herbstliche Ernüchterung folgte. Und<br />

bleibt flexibel.<br />

Service is our success<br />

Service war schon immer ein wesentliches<br />

Erfolgsmodul für <strong>das</strong> Tourismusland<br />

Österreich. Geprägt durch Familienbetriebe<br />

und kleinstrukturierte Unternehmen,<br />

die alle nahe am Gast sind, war und<br />

ist <strong>das</strong> Österreichs Aushängeschild. Bedingt<br />

durch die veränderten Rahmenbedingungen<br />

ist dieses Tool wichtiger denn<br />

je und gute, also sowohl ausführliche als<br />

Herbsttafeln am Millstättersee als<br />

erfolgreiches Outdoor-Kulinarikevent<br />

(oben).<br />

Biken hat im Salzkammergut eine lange<br />

Tradition (links).<br />

auch verständliche und umsetzbare Informationen,<br />

können über den Erfolg<br />

entscheiden.<br />

Innovative Konzepte aus<br />

Oberösterreich<br />

In Oberösterreich wurde im Frühling<br />

20<strong>21</strong> mit dem upperstreetfood ein völlig<br />

neues Konzept entwickelt: An vier<br />

Wochenenden gab es in Wien Gerichte<br />

von zehn oberösterreichischen Haubenköchen<br />

zum Mitnehmen. Entweder<br />

für den Genuss daheim oder als Streetfood<br />

Take-away. Ein Projekt, <strong>das</strong> jederzeit<br />

wieder aktiviert werden kann. www.<br />

oberoesterreich.at<br />

Freiluft-Kulinarik in Kärnten<br />

„Tafeln am Millstättersee“ ist ein Angebot,<br />

<strong>das</strong> schon länger zur Saisonverlängerung<br />

in Kärnten erfolgreich läuft. Von<br />

Ende August bis Ende Oktober arran-


9/20<strong>21</strong><br />

TOURISMUS 115<br />

Der Saibling ist <strong>das</strong> kulinarische Aushängeschild<br />

im Ausseerland (links).<br />

Foto: Fischerei Ausseerland-Karl Steinegger<br />

Tafeln am Granattor am Millstättersee<br />

(oben).<br />

Foto: Archiv MTG, Martin Hofer<br />

gieren Meisterköche regionale Gerichte,<br />

die beim kulinarischen Herbsttafeln<br />

an Logenplätzen mit See- und Bergberührungen<br />

serviert werden. Man wandert<br />

zu den entsprechenden Plätzen und<br />

diniert vorwiegend im Freien. www.millstaettersee.at/tafeln<br />

Tradition im Ausseerland<br />

„Zeit zum Wandern und Biken und für<br />

kulinarische Erlebnisse“ – so wirbt <strong>das</strong><br />

Ausseerland im Herbst. Vom Saibling<br />

aus dem Grundlsee über Hochlandrind<br />

aus Krungl bis hin zum Wildbret aus den<br />

Wäldern der Almen und Täler – <strong>das</strong> Ausseerland-Salzkammergut<br />

geizt nicht mit<br />

hochwertigen Lebensmitteln, die dann<br />

von Spitzenköchen, die sich auch im<br />

einfachen Wirtshaus finden, zubereitet<br />

werden.<br />

Der Ausseer Saibling, der auch als<br />

Genussregion Ausseerland Saibling &<br />

Forelle ausgezeichnet ist, schwimmt<br />

vorwiegend im Altausseer See und<br />

dem Grundlsee, ist bekannt für sein typisches<br />

hellrosa Fleisch und auch Lockdown<br />

tauglich. Denn über offenem Feuer<br />

gebraten, kann er auch Outdoor verzehrt<br />

werden. www.ausseerland.at<br />

Österreicher willkommen!<br />

Gekommen, um zu bleiben, ist der Fokus<br />

auf den heimischen Gast. Er wird umworben,<br />

wie selten zuvor. Man strickt<br />

„traditionelle, heimische“ Programme,<br />

zeigt die Vorzüge von naher Anreise und<br />

bekannter Kultur. Wie <strong>das</strong> auf die Einheimischen<br />

wirkt und auch, ob es angenommen<br />

wird, hat Niederösterreich<br />

Tourismus im Zuge einer Studie abgefragt:<br />

„warum, wie und vor allem: wo?<br />

Wie attraktiv ist der Urlaub im eigenen<br />

Land? war die Fragestellung. Im Juni<br />

20<strong>21</strong> wurden über 1.000 Menschen in<br />

NÖ mittels einer repräsentativen Online-Studie<br />

zu ihrer Tourismusgesinnung<br />

befragt. Durchgeführt wurde die<br />

Befragung von der Agentur Karmasin<br />

Research & Identity. 82 Prozent der Befragten<br />

fühlen sich Niederösterreich zugehörig<br />

und sind damit für Tourismuslandesrat<br />

Jochen Danninger die besten<br />

Tourismus-Botschafter. Die Bevölkerung<br />

ist der Meinung, <strong>das</strong>s der Tourismus<br />

wesentlich für Jobs und Wohlstand<br />

und die Lebensqualität im eigenen Land<br />

ist. Darüber wurde belegt, <strong>das</strong>s die Niederösterreicher<br />

ihr eigenes Land sehr<br />

stark als Urlaubsziel nutzen: Die Hälfte<br />

aller besucht mehrmals im Jahr eine<br />

landschaftliche oder kulturelle Sehenswürdigkeit<br />

in Niederösterreich, 49 Prozent<br />

verbinden <strong>das</strong> mit einer Übernachtung.<br />

Zahlen, die die Relevanz des<br />

heimischen Gastes für die Wirtschaft<br />

deutlich belegen.<br />

Sicheres Urlaubsland<br />

Die ÖHV ist um Beruhigung bemüht:<br />

„Die künstliche was-wäre-wenn-Debatte<br />

füllt vielleicht <strong>das</strong> Sommerloch, kostet<br />

aber den Hotels bares Geld. Mehr als<br />

ein Drittel der Betriebe berichten bereits<br />

über vereinzelten Storno, weil die<br />

Gäste verunsichert sind“, zeigt Reitterer<br />

auf und wünscht sich mehr Sachlichkeit.<br />

„Hotels sind und bleiben sichere<br />

Orte. Unsere aktuelle Umfrage<br />

bestätigt <strong>das</strong> zum wiederholten Mal“,<br />

streicht Michaela Reitterer, Präsidentin<br />

der Österreichischen Hoteliervereinigung<br />

hervor. Ergebnis der Befragung:<br />

Knapp zwei Drittel der Gäste sowie 72<br />

Prozent der Mitarbeiter sind geimpft<br />

und damit deutlich mehr als der Österreich-Schnitt.<br />

„Wäre Österreich ein Hotel,<br />

wären wir der Herdenimmunität einen<br />

großen Schritt näher“, so Reitterer.<br />

Kaffeesud lesen<br />

Wird <strong>das</strong> Wetter schlecht und die diversen<br />

Outdoor-Aktivitäten nicht mehr<br />

umsetzbar, setzt man auf Bewährtes aus<br />

dem Vorjahr. Bleiben die Thermen geöffnet,<br />

gibt es mit ihnen gute Alternativen.<br />

Aber auch <strong>das</strong> ist, wie vieles andere,<br />

eher noch offen. Man wappnet sich<br />

und bleibt doch vage, man sinnt über Alternativen<br />

und hofft doch, sie nicht zu<br />

brauchen.<br />

„Mehr kann man dazu eigentlich<br />

nicht sagen, weil <strong>das</strong> Kaffeesudlesen<br />

wäre“, wie es eine heimische Touristikerin<br />

launig formuliert. Abwarten und<br />

Tee trinken ist also angesagt.


116 TOURISMUS<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Der Weg ist <strong>das</strong> Ziel!<br />

Foto: OÖ Tourismus GmbH_Robert Maybach<br />

Und er muss ein Thema haben. So lautet die Kurz-Definition zeitgemäßer Wander- und<br />

Bikeangebote.<br />

Von Petra Pachler<br />

Wandern & Biken sind gefragter<br />

denn je: Laut Abfrage durch<br />

die Österreich Werbung ist<br />

beim Sommerurlaub in Österreich<br />

<strong>das</strong> Wandern die beliebteste sportliche<br />

Aktivität. 65 Prozent der Befragten<br />

erkunden die Natur auf diese Weise. Das<br />

Wandern, als eine der ursprünglichsten<br />

sportlichen Aktivitäten, hat also nichts<br />

von seiner Attraktivität verloren, allerdings<br />

muss ein zeitgemäßes Wanderangebot<br />

mit einem Thema verbunden sein.<br />

„Wandern ist fad!“ Wandernden Eltern<br />

liegt dieser Satz leidvoll in den Ohren<br />

und so entstanden die Themenwanderungen<br />

tatsächlich zuallererst für Kinder.<br />

Wandern ist (nicht) fad!<br />

Wandern mit Murmli in der Tiroler Ferienregion<br />

Serfaus Fiss Ladis, Märchenwanderungen<br />

in Hinterstoder oder ein<br />

Abenteuertrip zum Hexenwasser in Söll.<br />

Bereits entlang des Weges finden sich<br />

Erlebnis- und Informationsstationen<br />

und wartet am Ziel ein Spielplatz oder<br />

ein Streichelzoo, so ist der Wandertag<br />

auch für die Kids perfekt. Das Hexenwasser<br />

im Tiroler Söll ist ein Paradebeispiel<br />

für gelungene Themenwanderung:<br />

Stationen, Wege und Wunderkammern,<br />

können teils auf eigene Faust, teils unter<br />

Anleitung erforscht werden. Vom Barfußweg<br />

durch Bach und Wiesen, den<br />

Klangschalen unter den Hexenschirmen<br />

und über die Hexenleiter bis zur<br />

Sonnenuhr ist alles dabei. Sieben Gastrobetriebe<br />

und zwei Unterkünfte schnüren<br />

<strong>das</strong> Gesamtpaket, die Bergbahnen<br />

Söll sorgen für die Beförderung.<br />

www.hexenwasser.at<br />

Murmeltier als regionales<br />

Zugpferd<br />

Positionierung ist auch hier der Schlüssel<br />

zum Erfolg und bei beim Familienthema<br />

hat dies die Tiroler Region<br />

Serfaus-Fiss-Ladis eindeutig getan.<br />

Kinderwagentaugliche Wanderwege,<br />

interaktive Themenpfade und abenteuerliche<br />

Exkursionen durch die Wälder<br />

sind die Zugpferde für Kids, an jeder<br />

Ecke warten Rätsel, Spielestationen<br />

und Möglichkeiten zum Toben. Die Tiroler<br />

Bergwelt wird als großer Spielplatz<br />

inszeniert. Einige Themenwege sind<br />

mit Smartphone und dazugehöriger<br />

App begehbar und werden dadurch für<br />

die Kinder noch spannender. Erlebniswelt<br />

Serfaus nennt sich die Region und<br />

baut beim Angebot Murmlitrail auch die<br />

scheuen Murmeltiere aus der Region mit<br />

fünf Erlebnissen ein.<br />

www.serfaus-fiss-ladis.at<br />

Auf den Spuren des Genusses<br />

Für die Erwachsenen sind Genusswege<br />

häufig die erste Wahl, und da punkten<br />

vorrangig die zahlreichen Almen und<br />

Hütten des Landes, die mit regionalen<br />

Schmankernl die ganze Bandbreite heimischer<br />

Produkte abbilden.<br />

Perfektioniert hat dieses Thema <strong>das</strong><br />

Salzburgerland mit seiner Via Culinaria,<br />

die mittlerweile die Wanderer auf zehn<br />

Genusswegen themenbezogen von einem<br />

Genuss Hot Spot zum nächsten<br />

führt. Fleischtiger kommen dabei ge-


9/20<strong>21</strong><br />

TOURISMUS 117<br />

Foto: TV Steyr & die Nationalpark Region<br />

Stefan Mayerhofer<br />

Zum Wandern in Österreich gehört auch der leibliche Genuss.<br />

Foto: Salzburgerland Tourismus<br />

Foto: Steiermark Tourismus _ ikarus.cc<br />

nauso auf ihre Kosten, wie Kräuterliebhaber,<br />

Biofans oder Feinspitze. Wandern<br />

mit dem Fokus auf Kulinarik ist der Renner<br />

schlechthin und findet jährlich mehr<br />

Anhänger. Auf der Via Culinaria sind bereits<br />

330 Betriebe dabei, die jedem Genießer<br />

seine passende Adresse garantieren.<br />

www. Salzburgerland.com<br />

Ein Berg muss nicht hoch sein<br />

Es muss also ein Thema kreiert werden,<br />

um die Besucher auf den Berg zu locken,<br />

wobei der Berg auch ein kleiner Hügel<br />

sein kann, wie z.B. in der Südsteiermark,<br />

wo entlang der Weinberge gewandert –<br />

und natürlich auch verkostet wird.<br />

Mit dem „Vom Gletscher zum Wein“<br />

hat die Steiermark überhaupt ein Vorzeigeprojekt<br />

geschaffen, <strong>das</strong> auf fast<br />

1.000 Kilometern die ganze Bandbreite<br />

ihres Bundeslandes zeigt. Der Weitwanderweg<br />

führt in einer Nord- und einer<br />

Südroute vom ewigen Eis am Dachstein<br />

bis ins Weinland der Steiermark und in<br />

beiden Varianten zum Genuss. 546 Kilometer<br />

können bei der Nordroute in 35<br />

Etappen erwandert werden, die Südroute<br />

hat 377 Kilometer mit 25 Etappen.<br />

Der gleichnamige Wanderführer führt<br />

die Routen ebenso an, wie Einkehrmöglichkeiten<br />

und Unterkünfte. Wer erfolgreich<br />

sein will, muss Gesamtpakete anbieten,<br />

die dem Gast alles bieten, aber<br />

möglichst viel Wahlfreiheit lassen.<br />

www.steiermark.com<br />

Das Lebensmittel als<br />

Wander-Thema<br />

In der Fuschlseeregion haben sich mehr<br />

als zehn Almen ganz dem Holunder verschrieben<br />

und kredenzen den Wanderern<br />

Ausgefallenes rund um die Frucht.<br />

Wandern, Genuss und Gesundheit gehen<br />

hier Hand in Hand, denn die Kräuterexperten,<br />

die von der heilenden Wirkung<br />

des Hollers überzeugt sind, geizen<br />

auf den Wanderungen nicht mit ihrem<br />

Wissen.<br />

https://fuschlsee.salzkammergut.at<br />

Wandern zur Gesundheit<br />

als Therapie<br />

Der Wasserfallweg, ein vom Österreichischen<br />

Alpenverein (ÖAV) geschaffener,<br />

vier Kilometer langer Weg in Salzburg<br />

führt mit zahlreichen hautnah an<br />

die Krimmler Wasserfälle heran. Wandern,<br />

um am Ziel der Gesundheit Gutes<br />

zu tun, lockt viele an und ist verbriefte<br />

Gesundheitsvorsorge. Gelten doch Europas<br />

größte Wasserfälle nicht nur als<br />

Naturschauspiel, sondern wurden von<br />

der Salzburger Landesregierung als natürliches<br />

Heilvorkommen anerkannt<br />

und deren Heilwirkung für Asthmatiker<br />

und Allergiker von der Paracelsus<br />

Medizinischen Privatuniversität in einer<br />

klinischen Studie nachgewiesen.<br />

Zurückgeführt wird dies auf die hohe<br />

Konzentration an negativen Luftionen<br />

in der Umluft des Wasserfalls, die als<br />

Wasserfall Therapie angeboten wird.<br />

www.hohe-tauern-health.at<br />

Vergünstigung = Gästebindung<br />

Immer mehr Regionen geben ab der ersten<br />

Nächtigung Gästekarten aus, die diverse<br />

Aktivitäten und vor allem die Aufstiegshilfen<br />

inkludieren oder zumindest<br />

vergünstigt anbieten. Damit kommt<br />

auch der bequeme Gast problemlos auf<br />

den Berg und oben angekommen, ist<br />

die Hütte erklärtes Ziel und nicht selten<br />

sind Seilbahnbetreiber und Hüttenwirte<br />

in derselben Familie zu finden.<br />

Man schickt die Gäste dann auch gerne<br />

anhand der Gästekarte-Angebote weiter<br />

und lässt sie so die Region erkunden.<br />

Auch Wanderauszeichnungen, Wanderstempel<br />

und Wandernadeln sollen die<br />

Gäste in der Region halten, bei Erreichen<br />

einer gewissen Anzahl an Stempeln<br />

winken Vergünstigungen.<br />

Das Wandern ist des<br />

Österreichers Lust<br />

Das Wanderangebot muss die unterschiedlichsten<br />

Typen abholen – vom<br />

gemütlichen Wanderer, der mit der Seilbahn<br />

auf den Berg fährt, bis zum ausdauernden<br />

Weitwanderer oder Bergsteiger.<br />

Infrastrukturelle Angebote wie<br />

Wandertaxis oder Rad-Shuttles sind<br />

mitentscheidend für den Erfolg einer<br />

Destination.<br />

Foto: OÖ Tourismus GmbH-Stefan Mayerhofer


118 TOURISMUS<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Der Klassiker aller Radwege: Der Donauradweg.<br />

Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH<br />

Radeln für<br />

Jedermann<br />

und -frau<br />

Waren früher oft die unterschiedlichen<br />

Konditionen<br />

Hemmschuhe für gemeinsame<br />

Radausflüge, so hat<br />

sich <strong>das</strong> E-Bike als perfekter<br />

Ausgleich etabliert. Von Petra Pachler<br />

Geradelt wird zu Kultur und Kulinarik<br />

genauso, wie zu Seen und zu Städtetrips<br />

oder auch einfach nur des<br />

Radelns wegen. Events für Gleichgesinnte<br />

füllten bis zum denkwürdigen 2019er<br />

Jahr die Betten und Gasthäuser.<br />

Nachhaltig, statt schneller<br />

In Oberösterreich ist beim Wander- und<br />

Bike Angebot ein deutlicher Wandel zu<br />

„früher“ erkennbar. Als Gegenpol zum<br />

digitalen Alltag und zum schnellen Leben<br />

in der Stadt, geht es nicht um „mehr,<br />

höher oder schneller“, sondern um eine<br />

nachhaltige Weiterentwicklung des Angebotes<br />

auch für den Nächtigungsgast,<br />

so die Touristiker. oft auch in der Verbindung<br />

mit anderen Themen wie Kulinarik,<br />

Kultur oder Gesundheit. Mehrtägige<br />

Weitwanderwege und erfolgreiche oberösterreichische<br />

Initiativen wie der Luchstrail<br />

durch den Nationalpark Kalkalpen<br />

sind die Megatrends. Beim Biken sind es<br />

Genuss-Bikerouten wie der klassische<br />

Donauradweg, die Traunviertel Genusstour<br />

oder der Salzkammergut Berge Seen<br />

E-Trail, die stark nachgefragt sind.<br />

Sowohl im Rad- als auch im Wandertourismus<br />

haben sich, laut Oberösterreich-Tourismus,<br />

verschiedene „Disziplinen“<br />

und Gästebedürfnisse entwickelt.<br />

Im Radtourismus hat <strong>das</strong> E-Bike <strong>das</strong> Radfahren<br />

revolutioniert und neue Zielgruppen<br />

geschaffen: Es können größere Distanzen<br />

gefahren, hügelige Landschaften<br />

in Angriff genommen und unterschiedliche<br />

Konditionen ausgeglichen werden.<br />

Und Radtouristen sind preis- und qualitätssensibel<br />

- es braucht Angebote für<br />

info<br />

Zahlen zu Wander- und<br />

Radwegen in Österreich<br />

Die Alpenvereine ÖAV und<br />

DAV kümmern sich gemeinsam<br />

um ein ca. 40.000<br />

km langes Wegenetz für<br />

Wanderer in den österreichischen<br />

Alpen.<br />

Quelle: www.alpenverein.at/portal/<br />

huetten-wege/wegenetz/index.php<br />

Laut einer Abfrage 2019 seitens<br />

der Österreich Werbung<br />

in den Bundesländern, gibt<br />

es knapp 14.000 km an Radrouten<br />

und knapp 29.000 km<br />

an Mountainbike-Routen. (In<br />

beiden Fällen können diese<br />

Routen punktuell auch über<br />

Fahrbahnen führen).<br />

Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH Stefan Mayerhofer<br />

Sport & Luxus<br />

Der Wanderer und Biker von heute<br />

schaut immer weniger aufs Geldbörsel.<br />

Sein Urlaub hat wohl den Sport<br />

im Fokus, aber Luxus, oder zumindest Bequemlichkeit<br />

darf schon sein. Eine Sauna<br />

zum Entkrampfen der strapazierten<br />

Muskeln, ein Pool für die Entspannung.<br />

Demzufolge positionieren sich immer<br />

mehr Hotels in diese Richtung und richten<br />

ihr Angebot dahingehend aus.<br />

„Die Magie des Gehens“ zeigt die Vereinigung<br />

der 59 Wanderdörfer Österreichs<br />

mit 132 Gastgebern in 45 Regionen.<br />

Klimafreundliches Wandern wird<br />

hier ebenso beworben wie <strong>das</strong> Verhalten<br />

am Berg – Stichwort „zero waste“.<br />

www.wanderdoerfer.at


9/20<strong>21</strong><br />

TOURISMUS 119<br />

Die echten Freaks biken in den<br />

Südtiroler Dolomiten.<br />

Foto: Guenther Linder<br />

Schnäppchenjäger bis hin zu Luxus-Angeboten.<br />

Wesentlich ist auch, neben der<br />

klassischen Beschilderung ein digitales<br />

Routing (gpx-Tracks - Datenformat zur<br />

Speicherung von Geodaten) anzubieten.<br />

Alt, aber gut<br />

Die Region Dachstein Salzkammergut<br />

etwa setzt schon seit Jahren auf <strong>das</strong> Thema<br />

Mountainbike und hat mit der Salzkammergut<br />

Mountainbike Trophy seit<br />

mehr als 20 Jahren ein Top-Event, <strong>das</strong><br />

über die Grenzen des Landes hinaus Bekanntheit<br />

erreichte und in vor Corona<br />

Zeiten mehr als 5000 Teilnehmer in die<br />

Region brachte.<br />

Mit der Entwicklung des BergeSeen<br />

Trails (für Wanderer) und des BergeSeen<br />

E-Trails (für Biker) wurden im Salzkammergut<br />

zeitgemäße Produkte geschaffen,<br />

die den Urlaubsgast zu einem längeren<br />

Aufenthalt motivieren.<br />

Die Donauregion ist mit dem Donauradweg<br />

(siehe Bild links oben) ein Klassiker<br />

für Genussradfahrer. Hier wurde<br />

in den letzten Jahren regelmäßig in den<br />

Ausbau der Infrastruktur sowie in neue,<br />

zeitgemäße Urlaubsangebote investiert.<br />

Mit dem Projekt „Donauradweg.reloaded“<br />

werden in den kommenden Monaten<br />

weitere 15 neue Radrundtouren<br />

geschaffen und erst kürzlich wurde der<br />

ehemalige römische Donaulimes in die<br />

UNESCO Welterbe-Liste aufgenommen,<br />

wodurch sich erfolgversprechende Möglichkeiten<br />

ergeben, neue Zielgruppen anzusprechen.<br />

Der 450 Kilometer lange<br />

Donausteig mit seinen 23 Etappen zählt<br />

zu den beliebtesten Weitwanderwegen.<br />

sind keine Gegensätze mehr<br />

Kürzlich wurde eine neue Plattform<br />

für den Wanderurlaub gestartet: www.<br />

wander-hotels.info listet 1.000 Wanderhotels<br />

aus dem gesamten Alpenraum<br />

auf, darunter 538 Wanderhotels in Österreich.<br />

Rund 100 Suchfilter sowie ein<br />

neues Bewertungssystem in Form von<br />

„Wanderschuhen“ helfen bei der Auswahl<br />

des idealen Hotels. Vier Wanderschuhe<br />

repräsentieren die besten Wanderhotels.<br />

www.wander-hotels.info/wanderschuh<br />

Weiter wandern<br />

Seit Jahren steigend im Trend liegen die<br />

Weitwanderwege. 12 von ihnen durchziehen<br />

Europa und sind etappenweise in<br />

unterschiedlichen Höhen- und Schwierigkeitsgraden<br />

zu bewältigen. Auf ihren<br />

Routen liegen auch einige Wanderhotels,<br />

die mit ihren Angeboten auf diese<br />

Zielgruppe ausgerichtet sind.<br />

www.weitwanderwege.com<br />

Foto: Via Culinaria<br />

info<br />

In Oberösterreich bezeichnen<br />

42 % der Gäste ihren<br />

Urlaub als Wander-/Bergsteigurlaub,<br />

die beliebteste<br />

sportliche Aktivität dabei<br />

ist <strong>das</strong> Wandern (71 %), <strong>das</strong><br />

Radfahren steht bei 22 %<br />

der Urlauber auf dem Programm.<br />

(Quelle: Tourismus Monitor Austria 2019)<br />

Man setzt dort seit Jahren<br />

mit maßgeschneiderten<br />

Angeboten auf exakt diese<br />

Zielgruppen, die 2.400 km<br />

Radwanderwege und mehr<br />

als 3.000 km Mountainbike-<br />

Routen mit teils vorgeplanten<br />

Routen vorfinden.<br />

www.oberoesterreich.at


120 HOTELLERIE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Im Hotel My Alpenwelt wird alles verliehen, was Räder hat.<br />

Foto: my alpenwelt<br />

Direkt vom Basislager des Hotels Hochschober<br />

wird in die Berge gestartet.<br />

Foto: Hotel Hochschober<br />

Der Hotelchef als<br />

Wanderführer!<br />

Nebst bester Ausstattung ist es die persönliche Betreuung, die den Unterschied ausmachen<br />

und ein Themenhotel zum Erfolg führt!<br />

Von Petra Pachler<br />

Was braucht ein Wanderhotel,<br />

um sich als solches zu<br />

bezeichnen? Eine Frage, die<br />

sich übrigens auch bei Bikern<br />

und allen anderen Spezifikationen<br />

stellt! Reichen Berge in Reichweite<br />

aus, um sich Wanderhotel nennen zu<br />

dürfen? Nein, natürlich nicht, denn wer<br />

ein Wander-oder Bikehotel bucht, der<br />

erwartet neben der guten Infrastruktur<br />

viele zusätzliche Assets für seine<br />

Sportambitionen und vor allem sollte<br />

ein Fachmann vor Ort sein.<br />

Thermoskanne für unterwegs<br />

Fast perfektioniert hat diese Ausrichtung<br />

<strong>das</strong> Hotel Hochschober auf der<br />

Turracher Höhe. Für Gäste gibt es Leihrucksäcke,<br />

Wanderstöcke und Five-Finger-Shoes<br />

zum Ausleihen. Auch Kinder-<br />

Rückentragen und geländetaugliche<br />

Buggies sind vorhanden und müssen<br />

nur an der Rezeption erfragt werden. In<br />

jedem Zimmer gibt es eine Thermoskanne,<br />

die man mit kalten oder warmen<br />

Getränken befüllen und mitnehmen<br />

kann. Heißes und kaltes Wasser,<br />

Sirupe und Tees, stehen im „Basislager“,<br />

dem Ausgangspunkt für alle Sportler<br />

bereit, ebenso Äpfel. Außerdem gibt<br />

es im Basislager Sonnencreme in entsprechenden<br />

Wandspendern zur freien<br />

Entnahme. Schließlich sollen die Gäste<br />

in der Höhenlage von über 1.700 Metern<br />

ihren Sportambitionen geschützt nachgehen<br />

können.<br />

Ein spezielles Wanderfrühstück gibt<br />

es unter diesem Namen zwar nicht, aber<br />

wer <strong>das</strong> Hochschober-Frühstücksbuffet<br />

kennt, der weiß, <strong>das</strong>s sich dort eine reiche<br />

Auswahl an gesundem Frühstücksangebot<br />

findet. Zudem wird auf Wunsch<br />

gerne ein Lunchpaket vorbereitet.<br />

Begleitete Wanderungen mit Hochschober-Mitarbeitern<br />

oder mit dem<br />

Almbutler stehen täglich auf dem Hotelprogramm.<br />

Und als Almbutler-Partnerbetrieb<br />

fahren die Hochschober-<br />

Gäste mit den zwei Bergbahnen in Gehweite<br />

kostenlos.<br />

Auch für die Biker hat man vorgesorgt:<br />

Im Basislager gibt es Platz für<br />

mitgebrachte Mountainbikes der Gäste.<br />

Zudem stehen Leihbikes und Helme<br />

gegen einen geringen Betrag zur Verfügung,<br />

dafür zahlen die Gäste bei geführten<br />

Bike-Touren nichts.<br />

www.hochschober.com<br />

Die APP als Guide<br />

Im Salzburger Königsleiten steht <strong>das</strong> My<br />

Alpenwelt Resort direkt mitten im Nationalpark<br />

Hohe Tauern. Die Gäste starten<br />

unmittelbar vor der Hoteltüre zu ihren<br />

Wanderungen und (E)Bike-Touren.<br />

Der Bikeverleih liegt gegenüber des Hotels,<br />

Wanderrucksäcke und -stöcke gibt<br />

es auch hier zum Ausleihen. Die buchbaren<br />

Wanderpakete enthalten nebst<br />

Wanderkarten noch einige Assets für<br />

die Alpinisten, <strong>das</strong> gleiche gilt für die Bike-Pauschalen.<br />

Den kostenlosen Guide<br />

gibt’s per iZillertal Arena APP mit Routen<br />

samt Höhenprofil, Wetter usw. Mit<br />

über 800 Kilometern Bike- und Radwegen<br />

im Zillertal haben die Gäste schon<br />

einiges zu radeln, eine Gästecard sorgt<br />

auch hier für zum Teil kostenlose Berg-


9/20<strong>21</strong><br />

HOTELLERIE 1<strong>21</strong><br />

In Linder‘s Bikeroom kann auch<br />

geschraubt werden.<br />

Foto: Cycling Hotel Linder<br />

Im Biohotel Rupertus sind Räder ständig<br />

präsent.<br />

Foto: Biohotel Rupertus<br />

Im Heubett des my alpenwelt ruhen<br />

müde Radfahrer gut.<br />

Foto: My Alpenwelt Resort<br />

bahnnutzung. Bei der Bergstation des<br />

Hausberges startet mit dem weltweit<br />

ersten Jodelwanderweg auch ein originelles<br />

Wandererlebnis, wo bei 12 Stationen<br />

<strong>das</strong> Jodeln geübt werden kann.<br />

www.alpenwelt.net<br />

Alm-Erlebnis<br />

Dass ein Wanderhotel nicht zwingend<br />

in den Alpen liegen muss, zeigt <strong>das</strong> Naturhotel<br />

Bauernhofer im steirischen<br />

Naturpark Almenland. Gastgeber Simon<br />

Bauernhofer ist staatlich geprüfter<br />

Wanderführer und marschiert mit<br />

seinen Gästen zu Klammen oder rund<br />

um den Teichalmsee. Almenlandkräuter<br />

machen im „Wald & Wiesn Spa“ müde<br />

Wadeln wieder munter.<br />

www.bauernhofer.at<br />

Für Profis<br />

Als Mitglied der Mountain Bike Holidays<br />

(MTB Urlaub in Österreich, Italien<br />

und Slowenien, www.bike-holidays.com),<br />

spricht man im Leoganger Biohotel Rupertus<br />

<strong>das</strong> fortgeschrittene Bike-Klientel<br />

an. In der Mountainbike- & E-Bike-Academy<br />

starten die Bikeguides die Woche<br />

jeden Montag mit einem Techniktraining.<br />

Treffpunkt für die geführten Touren<br />

ist direkt am Hotel vor dem hoteleigenen<br />

Bikeshop, der den Radlern <strong>das</strong><br />

Herz aufgehen lässt. Und wenn <strong>das</strong> Bike<br />

nach der Tour so richtig schmutzig ist<br />

– was in Anbetracht des Bikeparks um<br />

die Ecke sehr wahrscheinlich ist - und<br />

die ein oder andere Feineinstellung notwendig<br />

ist, stehen hier Radldusche, Wäscheservice<br />

und eine top ausgerüstete<br />

Werkbank parat. Abgestellt werden die<br />

hochpreisigen Bikes der Gäste in der videoüberwachten<br />

Bikegarage.<br />

www.rupertus.at<br />

Nomen est omen<br />

Südtirol ist bekanntlich an Bergen auch<br />

nicht arm und so hat sich hier eine lebendige<br />

Mountain-Bikeszene entwickelt.<br />

Für diese ist unter anderem <strong>das</strong><br />

neue Bikehotel Cycling Hotel Linder<br />

in Wolkenstein im Grödental eine hippe<br />

Anlaufstelle. Biker werden hier nicht<br />

nur mit einem kompletten Service für<br />

Zitat<br />

„Wir begleiten die<br />

Gäste auf die<br />

Sellaronda und die<br />

schönsten Trail-<br />

Touren in den<br />

Dolomiten“<br />

Juniorchef Günther Linder,<br />

Bikehotel Cycling Hotel Linder<br />

ihr Radl verwöhnt, <strong>das</strong> – Zitat – „bei lässigem<br />

Sound in der Linder Bike Box gewaschen<br />

wird“, sondern <strong>das</strong> Radthema<br />

findet sich auch in den Zimmern mittels<br />

Bildern. Dass geführte Wander- und Biketouren<br />

inkludiert sind, versteht sich<br />

von selbst. Die Familie sind echte Rad-<br />

Freaks, was den Gästen nur Vorteile<br />

bringt.<br />

www.linder.it<br />

Full-Service<br />

Es geht also um Service und die persönliche<br />

Betreuung der Gäste inklusive<br />

Fachwissen. Nicht wenige Hotels betreiben<br />

eigene Hütten am Berg, wo sie<br />

ihre Gäste dann hinschicken. Sind die<br />

Aufstiegshilfen nicht zu Fuß erreichbar,<br />

wird oft ein kostenloser Shuttle angeboten,<br />

ebenso, wenn die Wanderung<br />

nicht zum Ausgangspunkt zurückführt.<br />

Ein guter Spabereich mit Sportmassagen<br />

und ein Pool zum Relaxen für die<br />

müden Muskeln, ist fast ein Muss. Sonderwünsche<br />

wie ein persönlich zusammengestelltes<br />

Jausenpackerl oder der<br />

„Geheimtipp“ des Chefs für die schönste<br />

Tour, sorgen für den persönlichen<br />

Touch.<br />

Full-Service ist also <strong>das</strong> Geheimnis<br />

des Erfolges, im Idealfall mit persönlicher<br />

Wander- und/oder Bike Betreuung<br />

durch die Gastgeber-Familie.


122 HOTELLERIE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

GREEN<br />

FUTURE<br />

Die Living Wall des Hotel Gilbert.<br />

Foto: Michael Königshofer<br />

Tradition und Moderne im Figlmüller.<br />

Foto: BWMArchitekten_SeverinWurnig<br />

Der neue – und ausgezeichnete – Sacher<br />

Salon.<br />

Foto: BWMArchitekten_SeverinWurnig<br />

„Innovative Architecture“<br />

Sowohl <strong>das</strong> Restaurant Figlmüller als auch <strong>das</strong> Besucherzentrum in der Wiener Staatsoper,<br />

beide von BWM gestaltet, wurden mit dem Iconic Award 20<strong>21</strong> „Innovative Architecture“ für<br />

herausragende Designqualität ausgezeichnet. <br />

Von Petra Pachler<br />

Die Architektur der Zukunft stellt<br />

hohe Ansprüche an die Gestalter.<br />

Themen wie Nachhaltigkeit,<br />

Umweltverträglichkeit und Einbeziehung<br />

des Umfeldes müssen stärker<br />

berücksichtigt werden denn je. Gleichzeitig<br />

soll aber ein modernes, zeitgemäßes<br />

Konzept gestaltet werden und, sofern es<br />

den Umbau vorhandener Gebäude betrifft,<br />

auch deren Vergangenheit mit einbeziehen.<br />

Zitat<br />

Farben stehen für Epochen<br />

Welche Wirkung Farben haben, zeigt<br />

sich beim neuen Sacher Salon. BWM Architekten<br />

haben – nach dem Re-Design<br />

des Sacher Eck Ende 2017 – die ehemalige<br />

Sacher Stube mit Ende 2018 einer<br />

Neugestaltung unterzogen: Im Salon Sacher,<br />

so der neue Name, gehen Schwarz<br />

und Koralle ganz im Stile der 1920er und<br />

1950er Jahre Hand in Hand. Gebogene<br />

Kugelleuchten setzen die Bar als Centerpiece<br />

in Szene, getönte Spiegel, schwarze<br />

Linien und metallische Effekte runden<br />

<strong>das</strong> Bild stimmig ab. Absoluter Hingucker<br />

ist eine erhaltene Stuckdecke, die bis<br />

dahin versteckt hinter dem Plafond lag.<br />

BWM haben diesem historischen Juwel<br />

mittels eines großen Deckenausschnitts<br />

„Für uns ist es wichtig, mit den Spuren zu arbeiten<br />

und mit den Schichten der Vergangenheit<br />

und nicht gegen sie.“<br />

Erich Bernard, Gründer und Geschäftsführer von BWM Architekten.<br />

Bernard ist auch federführend für den Bereich Hospitality verantwortlich.<br />

wieder zu ihrem alten und neuen Glanz<br />

verholfen.<br />

www.sacher.com/de/restaurants/<br />

salon-sacher/<br />

„Die Kombination von Schwarz mit<br />

hellen Farbtönen und Glanzeffekten ist<br />

typisch für die Zwanziger aber auch die<br />

Fünfziger Jahre. Zu den beliebten hellen<br />

Farbtönen dieser Zeit zählten neben dem<br />

klassischen Art-Déco-Ton Creme auch<br />

Rosa, Pfirsich, und eben Koralle, zumal<br />

der Farbe eine exotische Aura anhaftet.<br />

Für uns ist Korallrot zugleich eine abgewandelte,<br />

ins Heute transportierte Form<br />

des charakteristischen Sacher-Rot“, so<br />

Erich Bernard von BWM Architekten.<br />

Die Architektur wird grüner<br />

Ganz aktuell und dem grünen Zeitgeist<br />

entsprechend ist der Umbau des altbekannten<br />

Hotels ViennArt in der Wiener<br />

Breigasse. Mit skandinavischem Flair sowie<br />

mit viel Pflanzen und üppigem Grün


9/20<strong>21</strong><br />

HOTELLERIE 123<br />

Foto: Michael Königshofer<br />

Der Courtyard im Hotel Gilbert.<br />

Foto: BWMArchitekten<br />

soll <strong>das</strong> Gilbert, wie es jetzt heißt, auch<br />

Einheimische anziehen und zum Treffpunkt<br />

im angesagten Spittelberg-Grätzel<br />

werden.<br />

Das Besondere am Hotel Gilbert ist<br />

die Living Wall auf der Fassadenfront<br />

Breite Gasse, eine Trog gebundene Bepflanzung<br />

mit Rankhilfen auf den Fassaden<br />

zum Innenhof und auf der Fassadenfront<br />

zur Kirchberggasse, Dachbegrünung<br />

und Kräutergarten im Innenhof.<br />

Diese Living Wall sorgt an heißen Sommertagen<br />

durch natürliche Verdunstung<br />

für eine Kühlleistung von zirka fünf<br />

Raumklimageräten. Durch die Verdunstung<br />

wird die Umgebung in der Breite<br />

Gasse um bis zu drei Grad Celsius abgekühlt<br />

und eine Reduktion des Lärmpegels<br />

um bis zu 10db erreicht. Das Living-<br />

Wall-System des holländischen Begrünungsspezialisten<br />

Das Konzept der Fassadenbegrünung<br />

stammt von Simma Zimmermann und<br />

wurde vom Wiener Büro Green4Cities<br />

geplant und speziell für Gilbert an den<br />

Standort in der Breite Gasse angepasst.<br />

„Den Auftrag gingen wir mit dem Vorsatz<br />

an, hier ein Hotel zu schaffen, <strong>das</strong> uns<br />

Zitat<br />

„Ein jedes alteingesessenes<br />

Wirtshaus<br />

ist eine Art<br />

Patchwork, hier<br />

allerdings wurde<br />

<strong>das</strong> Patchwork zum<br />

Konzept erhoben.“<br />

Erich Bernard<br />

Zitat<br />

„Ziel ist es, in Wien<br />

,the place to be‘ zu<br />

werden – für Mitarbeiter,<br />

Touristen<br />

und Einheimische.<br />

Daher lautet auch<br />

unser Slogan ,Truly<br />

your hotel‘.“<br />

David Schmitzberger, Direktor<br />

im neuen Gilbert.<br />

selbst als Zielgruppe ganz besonders anspricht.“<br />

Durch eine wirkungsvolle Durchmischung<br />

der verschiedenen Innenbereiche<br />

gelang es, eine sehr persönliche Atmosphäre<br />

zu erzeugen, die dem familiär<br />

geführten Haus gerecht wird und es von<br />

einem Corporate-Hotel deutlich abgrenzt.<br />

„Alles sollte ästhetisch ansprechend und<br />

von hoher Qualität sein, aber keinesfalls<br />

angestrengt, sondern viel mehr möglichst<br />

entspannt und ungezwungen rüberkommen“,<br />

so Erich Bernard.<br />

www.hotel-gilbert.at<br />

Durchblick im Figlmüller..<br />

Foto: BWMArchitekten_SeverinWurnig<br />

Wirtshaus reloaded.<br />

BWM Architekten haben <strong>das</strong> legendäre<br />

Gasthaus Figlmüller in der Bäckerstrasse<br />

6 einer Neugestaltung unterzogen<br />

und gleichzeitig <strong>das</strong> bestehende<br />

Lokal um eine ganze Hausnummer erweitert,<br />

so<strong>das</strong>s nun 250 Gäste Platz haben.<br />

Klassische Wiener Materialien stimmig<br />

gepaart mit modernen Elementen<br />

laden jetzt in gemütlichem Ambiente zu<br />

Schnitzel, Tafelspitz & Co. ein.<br />

Diesmal ist es eine regelrechte Wiener<br />

Institution, derer sich BWM Architekten<br />

angenommen haben. Die erste<br />

Anlaufstelle für die originale Wiener<br />

Küche, die sich der Tradition verpflichtet<br />

fühlt, dabei aber mit der Zeit geht.<br />

Genauso, wie sich jeder Küchenstil immerzu<br />

weiterentwickelt, zugleich aber<br />

verwurzelt bleibt in der Geschichte, vermittelt<br />

nun auch <strong>das</strong> Erscheinungsbild<br />

des Lokals ein Spannungsfeld zwischen<br />

Tradition und Innovation, zwischen Altem<br />

und Neuem.<br />

https://figlmueller.at/<br />

Die Zukunft*<br />

Man baut kleiner, individueller und vor allem<br />

grüner. Man bezieht <strong>das</strong> Umfeld ein<br />

und oberstes Gebot ist es, einen USP zu<br />

schaffen. Boutiquehotels sind damit der<br />

Renner schlechthin. Was sich sonst noch<br />

hinsichtlich Architektur, Design und Ausstattung<br />

im Bereich Gastronomie und<br />

Hotellerie tut, beleuchten wir in den kommenden<br />

Ausgaben in unserer neuen Serie<br />

„Architektur in der Hospitality“.<br />

www.bwm.at<br />

info<br />

Die ICONIC WORLD ist die<br />

internationale Plattform<br />

für die Vernetzung von<br />

Architekten und Objektentwicklern<br />

mit der Einrichtungsinidustrie.<br />

Bei den<br />

ICONIC AWARDS: Innovative<br />

Architecture, dem<br />

international angesehenne,<br />

neutraler Design- und Architekturwettbewerb,<br />

werden<br />

ganzheitliche Projekte aus<br />

den Bereichen Architektur,<br />

Innenarchitektur, Produktdesign<br />

und Markenkommunikation<br />

prämiert.


124 HOTELLERIE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Der Neubau<br />

wurde in einer<br />

stimmigen<br />

Symbiose an <strong>das</strong><br />

Stammhaus<br />

angeschlossen .<br />

Natur pur im Ruheraum durch die Living<br />

Wall (links).<br />

Alt und neu im Einklang<br />

Eine besondere Herausforderung ist immer die Kombination aus Altbestand und Neubau,<br />

damit daraus eine harmonische Symbiose entsteht.<br />

Von Petra Pachler<br />

Denn nur so stimmt dann letztendlich<br />

die Atmosphäre und im<br />

Hotel Die Wasnerin, einem Haus<br />

mit langer Geschichte. Bad Aussee<br />

ist <strong>das</strong> vorbildlich gelungen. Die<br />

Wurzeln des Stammhauses reichen bis<br />

ins 15. Jahrhundert zurück und dessen<br />

gastronomische Nutzung, zuerst als<br />

„Gasthaus mit Bier und Branntweinausschank“<br />

und danach als „Kaffeesalon“<br />

ist ab diesem Zeitpunkt auch überliefert.<br />

Bald auch jene als Unterkunft.<br />

Architekturpreis für Harmonie<br />

Das aktuelle Stammhaus wurde 1934<br />

errichtet, als nach einem Blitzeinschlag<br />

<strong>das</strong> Ursprungshaus völlig niederbrannte.<br />

2007 wurde unter der Federführung<br />

des Architekturbüros Ronacher der<br />

Neubau errichtet, der mit dem „Steirischen<br />

Holzbaupreises 2007“ ausgezeichnet<br />

wurde. Dieser wird durch eine<br />

Fachjury aus Mitgliedern der WK und<br />

verschiedenen Architekten vergeben.<br />

Die Herausforderung beim Anbau<br />

war, eine architektonische Symbiose<br />

von alt und neu zu schaffen, ohne auf<br />

Komfort und Tradition zu verzichten.<br />

Man entschied sich daher, im Zubau<br />

bis zum ersten Stock zu mauern und ab<br />

dort mit Holz zu arbeiten, wie <strong>das</strong> auch<br />

im Stammhaus der Fall ist. Das Stammhaus<br />

verfügt bei der Außenfassade über<br />

Verzierungen, die es beim Neubau nicht<br />

gibt, denn dieser ist – wie auch die Zimmer<br />

– schlichter gehalten.<br />

Farben als roter Faden<br />

In allen Zimmern finden sich ein Echtholz-Parkettboden<br />

und heimische Materialien<br />

wie Loden, Stein und Holz.<br />

Während die Zimmer im Neubau mit 32<br />

m alle die gleiche Größe haben und in<br />

zwei Kategorien unterteilt sind, gibt es<br />

bei den 15 völlig unterschiedlich gestalteten<br />

Suiten im Stammhaus drei Kategorien.<br />

Die Suiten entstanden zwischen<br />

2018 und 2020 und heißen „Seinerzeit“,<br />

„Zeitlos“ oder „Glamping Loft“ – letzteres<br />

orientiert sich am Bergthema und<br />

hat damit ein Badezimmer aus Stein,<br />

Karabiner und ein Kletterseil und die<br />

Coach ist den Kunststoffplanen nachempfunden,<br />

welche Bergsteiger zum<br />

Übernachten in der Felswand verwenden.<br />

Die Farbkombinationen braun/<br />

gold/grün der Suiten im zweiten Stock<br />

des Stammhauses finden auch in der<br />

Bar wieder und folgen damit gezielt dem<br />

roten Faden des Hauses, der sich über<br />

Farben definiert.<br />

In der Nature Suite dominiert eine<br />

Wand mit Farn und Moos, die sich als


9/20<strong>21</strong><br />

HOTELLERIE 125<br />

Alle Fotos: Die Wasnerin/Alexander Koller, Tina Reiter, Luttenberger<br />

Das Herzstück: Die Bar.<br />

Die Zeitlos-Suite.<br />

In der Seinerzeit-Suite ist nicht nur der Plattenspieler von<br />

seinerzeit.<br />

Living Wall auch im Ruheraum wiederfindet, wo zusätzlich<br />

noch Heublumen und Stroh eingearbeitet wurde. Was<br />

nicht nur für Naturfeeling, sondern auch für gutes Raumklima<br />

sorgt – Blick auf den Hausberg Loser inklusive. Die<br />

denkmalgeschützte Außenfassade der historischen Wasnerin<br />

wurde in der gleichnamigen Suite handwerklich neu<br />

interpretiert.<br />

Komfort auf Viersterne-Niveau<br />

Der Einbau eines Aufzuges, wie er für die Viersterne-Superior<br />

Zertifizierung notwendig ist, wurde im Neubau umgesetzt,<br />

ein Übergang zum Stammhaus garantiert eine wetterfeste<br />

Verbindung zu Restaurant, Wintergarten und Bar, die<br />

sich dort befinden.<br />

Für den Neubau wurde auch die Straße angehoben, um<br />

die entsprechenden Ebenen zu schaffen:<br />

Man sieht also, um ein Projekt zu schaffen, <strong>das</strong> einer Linie<br />

folgt, sind weitreichende Maßnahmen notwendig. Die sich<br />

aber rentieren, denn nur so ist ein stimmiges Endergebnis<br />

möglich, <strong>das</strong> die Gäste merken und schätzen.<br />

www.diewasnerin.at<br />

Kolumne<br />

Keine Chance für Betrug<br />

In den letzten Wochen ging die Meldung durch die<br />

Presse, <strong>das</strong>s eine Mitarbeiterin eines Wiener Nobelhotels<br />

sich regelmäßig Geld vom Konto des Hotels<br />

auf ihr eigenes überwiesen hat. Dies ist keinem der<br />

involvierten Experten aufgefallen: Dem Wirtschaftsprüfer<br />

nicht, dem Bilanzersteller nicht und dem Geschäftsführer<br />

nicht. Es ist beachtlich, <strong>das</strong>s es in den<br />

letzten Jahren zu mehreren solcher Vorfällen in der<br />

Hotellerie gekommen ist.<br />

Es ist auch erstaunlich, <strong>das</strong>s es im Tourismus kaum<br />

zu internen Revisionen kommt. Ein solcher Prozess<br />

hat mit Controlling nur bedingt etwas zu tun! Die<br />

interne Revision dient der Unternehmensleitung<br />

vorrangig als Prüfungshilfe, wohingegen <strong>das</strong> Controlling<br />

als Steuerungshilfe zu verstehen ist. Während<br />

<strong>das</strong> Controlling einen laufenden Prozess beobachtet,<br />

prüft die Revision nachträglich abgeschlossene<br />

Tatbestände und Zahlungsströme. Insbesondere der<br />

oft komplexe Kreis des Geldes wird hier auf mögliche<br />

„Lücken im System“ überprüft.<br />

Der Prüfer des zu überwachenden Prozesses oder<br />

Verantwortungsbereichs ist weder direkt noch indirekt<br />

abhängig von diesem Prüfungsbereich. Durchgeführt<br />

wird die Prüfung durch externe Personen.<br />

Aufgaben der internen Revision:<br />

Fallbedingte- oder regelmäßige Überwachung von<br />

Strukturen und Prozessen (prozessunabhängig)<br />

Prüfung auf Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit,<br />

Wirtschaftlichkeit<br />

Risikominderung durch Sicherstellung der Richtigkeit<br />

von Informationen<br />

Ein Kaufauftragssystem (Bestellfreigaben ab einer<br />

bestimmten Summe) zwischen Mitarbeiter und<br />

Buchhaltung wäre ein wichtiges Instrument im<br />

Kreislauf des Geldes.<br />

Durchführung:<br />

› erfolgt mittelbar<br />

› Prüfung ist dokumentationsorientiert<br />

› Erfassung der Daten dezentral<br />

Abgrenzung bei Kontrollaufgaben:<br />

Es ist zu empfehlen, <strong>das</strong>s die interne Revision und<br />

<strong>das</strong> Controlling jeweils unabhängig vom anderen<br />

Bereich durchgeführt werden.<br />

Die interne Revision überprüft<br />

auch <strong>das</strong> Controlling.<br />

Thomas Reisenzahn,<br />

akadem. geprüfter<br />

Tourismuskaufmann.<br />

Foto: Prodinger Beratungsgruppe


126 HOTELLERIE<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Outdoor<br />

und Pop-Up im<br />

Trend<br />

Langsam werden die Tage kürzer<br />

und die Sonnenstunden pro Tag<br />

weniger. Gastronomie- und Hotelbetriebe<br />

haben den Trend erkannt,<br />

<strong>das</strong>s <strong>das</strong> Gefühl sich im Freien aufzuhalten<br />

nicht nur im Außenbereich,<br />

sondern in den Innenräumen<br />

erlebbar gemacht werden muss. Im<br />

Herbst ist somit Outdoor in(door).<br />

Viel Grün findet sich in der Farbenwelt<br />

von Inneneinrichtung<br />

wieder, Grünpflanzen schmücken<br />

ganze Gasträume, Natur wird erlebbar.<br />

Räume wirken dadurch lebendig<br />

und strahlen ein positives<br />

Gefühl aus. Auch Pop-Up Konzepte<br />

liegen weiterhin im Trend. Der<br />

Gast bekommt die Möglichkeit aus<br />

seinen Alltagsgewohnheiten auszubrechen<br />

und etwas Neues auszuprobieren.<br />

In Kooperation mit<br />

dem Arthotel Blaue Gans eröffnete<br />

Campari zum Beispiel in Salzburg<br />

eine elegante Pop-up-Bar. Das von<br />

der Gastronomiefamilie Querfeld<br />

geführte „Napoleon“ im 22. Bezirk<br />

in Wien, welches letzten Sommer<br />

über als Pop-Up Biergarten beliebt<br />

wurde, wird gerade gemeinsam<br />

mit dem Innenarchitekturbüro Derenko<br />

auf ein dauerhaftes Konzept<br />

umgeplant. Nach dem Motto „Vieles<br />

wird neu. Alles bleibt beim Alten.“<br />

soll gutbürgerliche Küche neu<br />

interpretiert werden.<br />

www.derenko.at<br />

Foto: Derenko<br />

Neue Einrichtung für <strong>das</strong><br />

„Vindobona“<br />

Das modulare Loungemöbel-System<br />

Go In Liberty kann durch seine<br />

zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten<br />

unterschiedlichste Gestalt<br />

annehmen. Dadurch lässt<br />

es sich nicht nur optimal in verschiedenste<br />

Raumsituationen<br />

integrieren, sondern erfüllt auch<br />

alle Anforderungen und Funktionen.<br />

Durch die gewölbten Polster<br />

und den mehrlagigen Schaumstoffaufbau<br />

im Kern bietet Go<br />

In Liberty einen besonders hohen<br />

Sitzkomfort. Dieser wird zusätzlich<br />

durch eine leichte Federwirkung im Rücken<br />

unterstützt. Die ausstellbaren Beine<br />

gewährleisten bei hohem Rücken die<br />

nötige Standsicherheit. Das Loungemöbel-System<br />

ist wandelbar und vielfältig,<br />

es eignet sich besonders für Empfangs-<br />

In der Brigittenau wurde die Wiedereröffnung<br />

der traditionsreichen Kabarett-<br />

und Kleinkunstbühne „Das Vindobona“<br />

gefeiert. Mit neuem Konzept und<br />

neuem Besitzer bietet die Kulturinstitution<br />

am Wallensteinplatz ein vielfältiges<br />

Programm aus Eigen- und Fremdveranstaltungen.<br />

Damit Theaterbesucher zum<br />

Verweilen eingeladen werden, setzte der<br />

neue Geschäftsführer auf eine hochwertige<br />

Objektausstattung. Die Beratungskompetenz<br />

und <strong>das</strong> große Produktsortiment<br />

von 1000 Tische & Stühle konnte<br />

<strong>das</strong> umsetzen. Ausgesucht wurde eine<br />

edle Designserie mit Stuhl, Barhocker,<br />

Tischen und Bänken namens „Piu Bella“<br />

mit floralem Stoffmuster. Die Serie überzeugt<br />

neben der Optik auch mit dem<br />

Sitzkomfort. Farbliche Akzente setzen<br />

bequeme Loungestühle und vereinzelte<br />

Barhocker mit feuerrotem Bezug. “Durch<br />

die große Auswahl an Bezugsmaterialien<br />

und Endfertigungen, können wir jedes<br />

beliebige Farbkonzept umsetzen. GastronomInnen<br />

schätzen unsere Flexibilität,<br />

Expertise und unsere eigene Polsterwerkstatt“,<br />

so Alexander Krausz, Inhaber<br />

von 1000 Tische & Stühle.<br />

www.1000tische.at<br />

Einladende Loungemöbel<br />

Foto: Go In<br />

und Wartebereiche, macht<br />

aber in gemütlichen Lounges eine<br />

gute Figur. Es kann aus einer Vielzahl<br />

an Farben ausgewählt werden, Go<br />

In Liberty ist sowohl im Aufbau als auch<br />

im Gebrauch leicht und selbstverständlich<br />

zu handhaben.<br />

www.go-in.at<br />

Foto: 1000 Tische & Stühle


9/20<strong>21</strong><br />

TOURISMUS 127<br />

Setzen Sie auf den richtigen<br />

Partner<br />

Ganzjährig Platz<br />

im Freien nutzen<br />

Wenn wir uns fragen, wie<br />

die Welt nach der Pandemie<br />

aussehen wird, dann<br />

ist eines klar: Viele unserer alten<br />

Gewohnheiten haben sich<br />

verändert, einige sogar dauerhaft.<br />

Auch unsere Gastronommie<br />

hat sich verändert: Viele<br />

suchten nach Ideen, wie sie<br />

ihren Gastgarten für den Neustart<br />

zwar einfach – aber dennoch<br />

schön, qualitativ, nachhaltig<br />

und vor allem zu einem spitzen<br />

Preis-Leitungs-Verhältnis für sich gewinnen<br />

können.<br />

Praktisch und Pflegeleicht und wenig<br />

arbeitsintensiv – so sollte der Gastgarten<br />

20<strong>21</strong>/2022 sein. Und so bringt sich<br />

die Gastronomie & Hotellerie in spitzen<br />

Position und investiert in Verschönerung<br />

bzw. Neubauten. „EXITO - outdoor<br />

living“ betreut sie bei der Ausstattung Ihres<br />

Wellnessbereichs oder Gastgartens<br />

mit hochwertigen Produkten zum fairen<br />

Preis. EXITO durfte bereits unzählige<br />

Betriebe wie den Gasthof Hotel Post<br />

(Foto), den Hubertushof, <strong>das</strong> Restaurant<br />

Blu-Thu, <strong>das</strong> Wellnesshotel Stemp, <strong>das</strong><br />

Bierhotel Gut Riedelsbach, der Gesundheitswelt<br />

Chiemgau oder den Wellnesshotel<br />

Riedlberg ausstatten.<br />

www.exito.ag<br />

Lichtdurchflutete und atmosphärische<br />

Räume im Freien, die durch ihre einzigartige<br />

Form alle Blicke auf sich ziehen<br />

- so kann der wetterfeste Pavillon von STROHBOID in<br />

einem Satz beschrieben werden. Egal ob als Freiluft-<br />

Speisesaal, Bar, Kitchen & BBQ, für Seminare und<br />

Events, der CO 2 neutrale Pavillon schafft ein unvergessliches<br />

Ambiente bei jeder Wetterlage. Durch die modulare<br />

Bauweise überdacht der Pavillon Flächen von<br />

70m 2 bis 330m 2 und stellt eine hochwertige und dauerhafte<br />

Alternative zu herkömmlichen Zelten dar.<br />

Das TÜV-geprüfte und patentierte Design besteht aus<br />

einer Holzgitterschale, die mit einer transluzenten<br />

Membran bespannt wird. Neben Qualität, Ästhetik<br />

und Nachhaltigkeit zeichnen sich die Pavillons auch<br />

durch ihre Stabilität und Langlebigkeit aus. Sie halten<br />

sich bei guter Pflege jahrzehntelang und sind für<br />

Schneelasten bis zu 1,5 Meter konzipiert. Durch die<br />

ausgeklügelte Geometrie und <strong>das</strong> integrierte Infrarot-Heizsystem<br />

entstehen ganzjährig nutzbare Räume,<br />

die im Sommer angenehm erfrischend und im<br />

Winter wohlig warm sind. Perfekt auch für die kalte<br />

Jahreszeit, da die Temperatur im Inneren des Pavillons<br />

um bis zu 20°C angehoben werden kann.<br />

Eine weitere Stärke ist <strong>das</strong> zeitlose Design. Der<br />

Pavillon kann mit Leichtigkeit in bestehende Konzepte<br />

integriert werden. Das gesamte Areal wird<br />

Lichtdurchflutete und atmosphärische<br />

Räume im Freien, die durch ihre spezielle<br />

Form alle Blicke auf sich ziehen – so<br />

definiert Strohboid seinen wetterfesten<br />

Pavillon. Egal, ob als Freiluft-Speisesaal,<br />

Bar, Kitchen & BBQ, für Seminare und<br />

Events, der CO2 neutrale Pavillon schafft<br />

ein besonderes Ambiente bei jeder Wetterlage.<br />

Durch die modulare Bauweise<br />

überdacht der Pavillon Flächen von 70m2<br />

bis 330m2 und stellt eine dauerhafte Alternative<br />

zu herkömmlichen Zelten dar.<br />

Das TÜV-geprüfte und patentierte Design<br />

besteht aus einer Holzgitterschale,<br />

die mit einer transluzenten Membran<br />

bespannt wird. Zudem zeichnen sich die<br />

Pavillons auch durch ihre Stabilität und<br />

jahrzehntelange Langlebigkeit aus. Die<br />

ausgeklügelte Geometrie und <strong>das</strong> integrierte<br />

Infrarot-Heizsystem entstehen<br />

ganzjährig GANZJÄHRIG<br />

nutzbare Räume, die im Sommer<br />

angenehm MEHR PLATZ erfrischend und im Winter<br />

wohlig warm sind.<br />

IM FREIEN<br />

www.strohboid.com<br />

Dieser Pavillon schafft ein<br />

dauerhaft einzigartiges Flair im<br />

Außenbereich – bei Sonnenschein,<br />

Regen oder an einem kühlen<br />

Wintertag – und eröffnet so ganz<br />

neue Möglichkeiten für Betriebe.<br />

Foto: Strohboid Foto: Exito<br />

Screenshot von ww.kone.at<br />

Stimmung im<br />

Aufzug<br />

Durch individuelle und situative<br />

Musik kann ein vielfältiges Aufzugserlebnis<br />

für Fahrgäste erzeugt<br />

werden. Mit dem neuen Service<br />

von Kone feiert die Aufzugsmusik<br />

ein Comeback. Unabhängig von<br />

der Art des Gebäudes kann Musik<br />

nämlich <strong>das</strong> Benutzererlebnis für<br />

jeden verbessern, indem sie Emotionen<br />

auslöst, Menschen verbindet<br />

und die Zeit verkürzt. Unangenehme<br />

Stille gehört somit der<br />

Vergangenheit an. Kone kooperiert<br />

mit Soundtrack Your Brand,<br />

um die neuesten und besten Melodien<br />

anbieten zu können, die<br />

<strong>das</strong> Aufzugserlebnis für Fahrgäste<br />

noch angenehmer machen. Egal,<br />

ob in der Sky-Bar, dem Restaurant<br />

oder im Einkaufszentrum – es können<br />

Marken-Soundtracks erstellt<br />

und verwaltet werden sowie sofort<br />

auf Millionen von lizenzierten<br />

Songs und kuratierten Playlists zugegriffen<br />

werden. Spotify-Playlists<br />

können spielend leicht importiert<br />

werden, durch die Soundtrack-Planung<br />

wird die Musik an die Tageszeit<br />

angepasst. Gesteuert werden<br />

Soundtrack und Lautstärke über<br />

eine spezielle App für Android und<br />

iOS.<br />

www.kone.at


128 <strong>GASTRO</strong>MIX<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Buchtipp<br />

Kochen, essen, leben<br />

Gut kochen und essen ist ein Lebensstil! Kaum jemand hat diese<br />

Philosophie so verinnerlicht wie die beliebte britische Kochbuch-Autorin<br />

und Fernseh-Köchin Nigella Lawson. Ihre große Leidenschaft<br />

fürs Kochen und ihre Liebe zu guten Lebensmitteln teilt sie in diesem<br />

stimmungsvollen Soulfood-Kochbuch. Die Liebe zum Kochen<br />

und Essen ist Nigella Lawsons roter Faden im Leben, atmosphärische<br />

Kochgeschichten und emotionale Einblicke in Nigellas Küchenphilosophie<br />

brechen den Küchenalltag auf und sollen die Leidenschaft für<br />

Soulfood wecken. „Die Rezepte, die ich schreibe, kommen aus meinem<br />

Leben, meinem Zuhause“, sagt Nigella, und in diesem Buch teilt sie die<br />

Rhythmen und Rituale ihrer Küche durch über 150 neue Rezepte, die<br />

<strong>das</strong> Beste aus ihren Lieblingszutaten machen. Eine Hommage an <strong>das</strong><br />

Kochen und die Liebe zum Essen!<br />

Nigella Lawson, Kochen, essen, leben, 352 Seiten, ISBN 978-3-<br />

8310-4281-4, 27,80 €<br />

Robustes Tablet<br />

Die Werock<br />

Technologies<br />

GmbH<br />

ist ein innovativer<br />

Hersteller<br />

von<br />

robusten Tablets,<br />

Notebooks und Handhelds.<br />

Nun wird mit dem Rocktab<br />

U<strong>21</strong>0 ein leistungsstarkes, ultrakompaktes,<br />

aber dennoch vollrobustes<br />

Tablet präsentiert. Dieses<br />

eignet sich für den mobilen Einsatz<br />

im Bereich Fertigung, Automotive,<br />

Verteidigung, öffentliche Sicherheit,<br />

Versorgung sowie Transport<br />

und Logistik. Das neue Modell der<br />

Ultra-Serie kommt mit marktführenden<br />

Eigenschaften und ist ab<br />

sofort bestellbar. Egal, ob zur Rationalisierung<br />

von Abläufen, für den<br />

reibungslosen Lagerbetrieb, für Diagnosearbeiten<br />

in Fahrzeugen oder<br />

in der industriellen Fertigung – <strong>das</strong><br />

Rocktab U<strong>21</strong>0 von Werock fügt<br />

sich nahtlos in alle Branchen ein<br />

und vereint ein äußerst robustes<br />

Design mit der Eleganz sowie Benutzerfreundlichkeit<br />

von Consumer-Tablets.<br />

www.werocktools.com<br />

Foto: Werock<br />

Die ganze Stadt ist Bühne!<br />

Die Libertas Hospitality Group eröffnet<br />

mit Theaterhotel & Suites Wien ihr<br />

erstes Themenhotel in Wien. Direkt neben<br />

dem Theater in der Josefstadt wurde<br />

1886 <strong>das</strong> Theaterhotel errichtet. Nun<br />

hebt sich für <strong>das</strong> Wiener Themenhotel<br />

nach einer 8-monatigen Renovierungsphase<br />

wieder der Vorhang. Thematisch<br />

zieht sich <strong>das</strong> Theater in der Josefstadt<br />

als roter Faden durch <strong>das</strong> Hotel: Angefangen<br />

mit dem Spiegelgang im Entrée,<br />

der in Gestalt einer Theaterkasse ausgearbeiteten<br />

Rezeption und dem roten Billard-Salon.<br />

Bildausschnitte des Theaters<br />

finden sich in den Zimmern, ebenso Theaterspiegel,<br />

rote Samtvorhänge und Bühnenleuchten.<br />

Jedes der 54 Zimmer und<br />

Suiten hat einen Namenspaten aus dem<br />

„Theater in der Josefstadt“.<br />

Kein Theater ist der moderne Digitalisierungsprozess<br />

mit mobilem Check-<br />

In und Check-Out, Tablets für Gäste<br />

und eine digitale Gästemappe. Als Partner<br />

von Bed and Tree (bedandtree.com)<br />

pflanzt <strong>das</strong> Theaterhotel & Suites Wien<br />

für jede getätigte Buchung auf der hoteleigenen<br />

Webseite einen Baum.<br />

www.theaterhotel-wien.at<br />

Foto: Nell & Marc Jones


9/20<strong>21</strong><br />

PERSONELLES 129<br />

Vollprofis bei Edenred<br />

E<br />

denred ist der führende Anbieter von Mitarbeiter-Incentives<br />

in Form von digitalen Gutscheinkarten. Nun<br />

wird <strong>das</strong> Experten-Team des Unternehmens erweitert.<br />

Stefanie Kukacka-Moser (44) ist seit August 20<strong>21</strong> Leiterin<br />

des Kunden- und Partner-Service. Martin Tille (51)<br />

leitet seit April die Abteilung Verkauf und Partner-Akquise.<br />

Edenred will in der Arbeitswelt mehr Bewusstsein<br />

für die Relevanz von Mitarbeiter-Incentives schaffen und<br />

die Digitalisierung vorantreiben. „Dafür braucht es engagierte,<br />

dynamische und höchst kompetente Mitarbeiter“,<br />

ist Edenred-Geschäftsführer Christoph Monschein überzeugt.<br />

Mit August startete Stefanie Kukacka-Moser als<br />

Customer Service & Operations Director durch. Martin<br />

Tille ist seit April Sales & Merchants Director.<br />

www.edenred.at<br />

Staffelübergabe bei KLAFS<br />

Am 1. September gab es im Hause KLAFS eine Staffelübergabe<br />

der ganz besonderen Art: Nach 27 Jahren<br />

hat der KLAFS-Wellnessexperte für die Steiermark, Josef<br />

Vorraber (64), seine Aufgaben in die Hände seines Sohnes,<br />

Patrick Vorraber (35), übergeben, der sich nach seiner<br />

Zimmererausbildung die letzten 14 Jahre auf den Bereich<br />

3D-Designs und Visualisierungen spezialisiert und<br />

seinen Vater bereits in einigen Projekten unterstützt hat.<br />

Josef Vorraber hat 1994 die Verantwortung für die<br />

Gebietsbearbeitung in der Steiermark übernommen<br />

und in knapp<br />

drei Jahrzehnten<br />

u.a. über<br />

<strong>21</strong>00 Saunakabinen<br />

nach den<br />

Wünschen und<br />

Bedürfnissen<br />

seiner Kunden<br />

entwickelt, geplant<br />

und umgesetzt.<br />

Foto: Klafs<br />

Fotos: Edenred<br />

Foto: Fabia<br />

Neue Produktionsleitung bei<br />

Segafredo Zanetti Austria<br />

Trotz einer turbulenten Zeit baut Segafredo Zanetti<br />

Austria aus, bei den Mitarbeitern wie auch in der Rösterei.<br />

So hat mit Lucas Kobald vor Kurzem die Produktionsleitung<br />

übernommen und sorgt als Röstmeister für<br />

die perfekte Qualität bei der Herstellung der Spezialitäten.<br />

Lucas Kobald hat zahlreiche internationale Ausbildungen<br />

absolviert, als Barista auf Professional Level weiß<br />

er außerdem auch genau um <strong>das</strong> Zusammenspiel aller<br />

Bereiche Bescheid, um perfekte und gleichbleibend hohe<br />

Qualität für die Kunden<br />

zu garantieren. Passend<br />

zu diesem Generationenwechsels<br />

hat Segafredo<br />

in den vergangenen<br />

Monaten auch rund eine<br />

halbe Million Euro in die<br />

Rösterei investiert.<br />

www.segafredo.at<br />

Neue GF-Assistentin bei<br />

Kolariks Freizeitbetriebe<br />

Die Kolariks Freizeitbetriebe dürfen sich über die Unterstützung<br />

von Sarah Steinhögl freuen, die als neue<br />

Assistentin der Geschäftsführung tätig ist. Steinhögl<br />

verstärkt <strong>das</strong> Team rund um die Geschäftsführung und<br />

wird künftig gemeinsam mit Bianca und Paul Kolarik<br />

die Entwicklung der Kolarik Freizeitbetriebe im Wiener<br />

Prater vorantreiben.<br />

Zuvor konnte die<br />

31-jährige Oberösterreicherin<br />

bereits wertvolle<br />

Erfahrungen bei<br />

„Do & Co“ sowie „impacts<br />

Catering“ sammeln.<br />

„Frau Steinhögl<br />

zeichnet sich vor allem<br />

durch Ihre ziel-,<br />

und lösungsorientierte<br />

Arbeitsweise, als<br />

auch durch ihr strukturiertes<br />

und handlungsorientiertes<br />

Arbeiten<br />

aus“, so Paul<br />

Kolarik.<br />

www.kolarik.at<br />

Foto: Philipp Lipiarski


130 VORSCHAU & IMPRESSUM<br />

9/20<strong>21</strong><br />

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:<br />

20. 9. 4. 10.<br />

Food Getränke Nonfood<br />

• Wild &<br />

Herbstkulinarik<br />

• Suppen & Eintöpfe<br />

• Fisch<br />

• Knödel-Vielfalt<br />

• Ethno Food Serie:<br />

Türkei<br />

• Bier- &<br />

Schankpflege<br />

• Liköre<br />

• Sekt &<br />

Schaumwein<br />

• Kaffee & Tee<br />

• Punsch<br />

• Gasthausbrauereien<br />

• Einrichtung &<br />

Raumkonzepte<br />

• Verpackungsspezial<br />

• Küchentechnik<br />

• Ambiente &<br />

Tischkultur<br />

• Siebträgermaschinen<br />

Teil 2<br />

Anzeigenschluss<br />

Erscheinungstermin<br />

Tourismus/Hotellerie<br />

• Kulinarik am Berg<br />

und im Tal<br />

• Green News<br />

• Architektur<br />

Button-Legende<br />

In jeder Ausgabe des <strong>GASTRO</strong>-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:<br />

GREEN<br />

FUTURE<br />

Stories, die unter<br />

anderem<br />

Nachhaltigkeit zum<br />

Inhalt haben.<br />

WIRTSHAUS-<br />

KULTUR<br />

Portraits, welche die<br />

Wirtshauskultur in<br />

Österreich<br />

repräsentieren.<br />

ETHNO<br />

FOOD<br />

Die Küchen<br />

der Welt.<br />

bio<br />

Foto: Josef Rozsnyai<br />

impressum<br />

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;<br />

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/5<strong>21</strong> 69 36, m.heinz@gastroverlag.at › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH<br />

› Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien, Gersthofer<br />

Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at<br />

› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,<br />

pachler@gastroverlag.at › Redaktion/Leitung Online: Mag. Clemens Kriegelstein, Tel. +43 (0)1/479 84 30-14, kriegelstein@gastroverlag.at<br />

› Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin Schedler BA, Stefan Köstenbauer, Mag. Thomas Askan Vierich<br />

› Kolumnisten: Anka Kleebinder, Conrad Seidl, Wolfgang Zmugg, Franz Grünwald, Thomas Reisenzahn › Lektorat: Katrin Schedler<br />

› Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at › Layoutkonzept & Grafik: Georg<br />

Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479 84 30-12,<br />

rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 25 vom 1. 1. 20<strong>21</strong> › Druck: Ferdinand Berger & Söhne<br />

Ges.m.b.H. › Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto).<br />

Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung<br />

und der Vertrieb von Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges<br />

Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr<br />

2020<strong>21</strong>0<strong>21</strong><br />

bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte<br />

Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare<br />

geben die persönliche Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der<br />

Meinung der Redaktion überein stimmen › Druckauflage im Jahr 20<strong>21</strong>: 30.550 ›<br />

Verbreitete Auflage im Jahr 20<strong>21</strong>: 30.400<br />

Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen<br />

die weibliche und die männliche Form.<br />

Jahresschnitt 2020:<br />

Druckauflage 20.208<br />

Verbreitete Auflage 20.135


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WMF in Österreich GmbH | Langer Weg 28 | 6020 Innsbruck | Tel: +43 512 3302 | gastro@wmf.at

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