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G A S T
9/20<strong>21</strong><br />
Vielfalt statt Einfalt<br />
Regional, saisonal, bodenständig,<br />
authentisch.<br />
Die Begriffe für die heimische<br />
Küche sind eindeutig<br />
festgelegt. Und <strong>das</strong> ist<br />
auch gut so. Denn den Gästen<br />
schmeckt’s, Gastronomen<br />
und Landwirte profitieren<br />
und man weiß, was<br />
auf den Tisch kommt. Aber<br />
ganz ehrlich: Was wäre<br />
die gute österreichische Küche so ganz<br />
ohne fremden Touch? Bei aller Heimatverbundenheit<br />
dann vielleicht doch ein<br />
bisschen eintönig. Auch wenn die heimischen<br />
Küchenchefs ständig an neuen<br />
und innovativen Kreationen feilen. Also<br />
ja, der fremdländische Einschlag tut gut<br />
und weckt Neugierde – genau aus diesem<br />
Grund haben wir uns in den vergangenen<br />
Ausgaben mit der Ethno-Küche beschäftigt.<br />
Im dritten Teil unserer Serie haben<br />
wir uns mit der fernöstlichen Richtung<br />
beschäftigt und gar Feines entdeckt.<br />
Nicht nur, <strong>das</strong>s die Gewürzkompositionen<br />
des asiatischen Raums mittlerweile<br />
auch fixer Bestandteil in heimischen<br />
Küchen sind und so manches einfache<br />
Gericht zu kulinarischen Höhenflügen<br />
bringen, sind wir auf Gastronomiebetriebe<br />
gestoßen, die Alpine Küche mit asiatischer<br />
verbinden, was zu spannenden<br />
Kreationen führt. Und <strong>das</strong> Ganze mit vorwiegend<br />
regionalen Produkten, was wiederum<br />
unseren heimischen Produzenten<br />
zugutekommt.<br />
Wir haben uns aber auch andere Themen<br />
angesehen, wie zum Beispiel die<br />
Wintereindeckung: Denn auch wenn<br />
EDITORIAL 3<br />
sich der Sommer noch nicht<br />
ganz geschlagen gibt, so<br />
schaut der Winter tatsächlich<br />
schon hinter der Ecke<br />
hervor. Zwar noch ganz zaghaft,<br />
aber für die Gastronomie<br />
wird es trotzdem Zeit,<br />
sich mit der Hütteneindeckung<br />
zu beschäftigen.<br />
Am 1. Oktober wird der<br />
20. Tag des Kaffees zelebriert<br />
und was sich manche Unternehmen<br />
dazu einfallen lassen, lesen Sie im<br />
aktuellen Heft genauso wie umfassende<br />
Informationen zum Bierland Österreich.<br />
In unserem neuen Ressort Tourismus<br />
haben wir den Tourismusregionen hinsichtlich<br />
ihrer Herbstkonzepte auf den<br />
Zahn gefühlt und sind natürlich unweigerlich<br />
beim Wandern und Radfahren<br />
gelandet. Einmal abgesehen davon, <strong>das</strong>s<br />
sich beide Bereiche durch Kampagnen<br />
seit Jahren im Aufwind befinden, sind<br />
sie in touristisch unsicheren Zeiten eine<br />
sichere Bank. Bei Wander- und Radwegen<br />
wird inszeniert, jedes Wegerl muss<br />
ein Thema haben. Zu bemerken ist aber<br />
schon, <strong>das</strong>s der Trend weg geht von aufgesetzten<br />
Motiven und hin zu Authentischem.<br />
Man zeigt, was man hat und gibt<br />
dem Ganzen ein Thema.<br />
Ein fixes Thema in unserem Magazin<br />
wird künftig auch der Bereich Architektur<br />
mit dem Fokus auf Hospitality sein,<br />
den wir diesmal mit einem besonderen<br />
Gustostückerl an Symbiose zwischen<br />
alt und neu präsentieren. Lassen Sie sich<br />
überraschen!<br />
Ihr Kurt HEINZ<br />
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4 INHALT<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Bereit für den Winter<br />
Jenseits von Chop Suey<br />
Aktuell & angesagt<br />
Food 22 bis 53<br />
Foto: Andrea Jungwirth Foto: Katrin Schedler<br />
Damit sich die Gäste jedoch den<br />
Kaiserschmarren und Co. auf den<br />
Bergen schmecken lassen können,<br />
sind logistische Meisterleistungen<br />
notwendig.<br />
Seite 14<br />
Personelles<br />
Impressum & Vorschau<br />
Ein guter Start in den Tag<br />
Seite 129<br />
Seite 130<br />
Gesund, süß, salzig oder exotisch?<br />
Wenn es um <strong>das</strong> Frühstück geht,<br />
gibt es keine allgemein gültige<br />
Antwort darauf, was auf den Tisch<br />
kommt.<br />
Seite 24<br />
Das gute Gebäck<br />
Die Vielfalt an Gebäck- und Brotsorten<br />
ist so groß wie noch nie.<br />
Seite 32<br />
„Veganer sind nicht unsere<br />
Zielgruppe“<br />
Wer schon zeitig in der Früh Lust<br />
auf ein Gulasch und ein Bier hat,<br />
der findet etwa im Wiener Gasthaus<br />
Mehler eine empfehlenswerte<br />
Anlaufstelle.<br />
Seite 41<br />
Food<br />
Cold drinks 54 bis 73<br />
Foto: Feuerstein Nature Family Resort<br />
Die chinesische Küche kann viel<br />
mehr als Glutamateintöpfe oder<br />
gebackenes Huhn süß-sauer.<br />
Seite 42<br />
Frauenpower in der<br />
Männer-Domäne<br />
Wenn eine Frau sich in einer Männer-Domäne,<br />
wie dem Kochhandwerk,<br />
erfolgreich behaupten kann,<br />
dann muss sie gut sein.<br />
Seite 52<br />
Regionalität wird immer<br />
wichtiger<br />
<strong>GASTRO</strong> sprach mit Mag. Florian<br />
Berger, neuer Geschäftsführer des<br />
Verbandes der Brauereien Österreichs.<br />
Seite 56<br />
Klein aber oho<br />
Auf die Größe kommt es manchmal<br />
eben doch an – etwa bei den<br />
Miniaturen, die vor allem in der<br />
Kommunikationsgastronomie, im<br />
Après-Ski-Bereich oder bei Festen<br />
aller Art für den unkomplizierten<br />
Spaß zwischendurch sorgen.<br />
Seite 66<br />
SALON Weine als<br />
„Staatsmeister“<br />
Im SALON Österreich Wein werden<br />
seit über 30 Jahren jeweils die<br />
besten Vertreter in den unterschiedlichen<br />
Sorten präsentiert.<br />
Seit kurzem stehen die 2020er-<br />
Sieger fest.<br />
Seite 72<br />
Hot drinks 74 bis 89<br />
Non food 90 bis 111<br />
Echter Kaffeegenuss ist<br />
nachhaltig<br />
Bereits zum 20. Mal wird heuer am<br />
1. Oktober der „Tag des Kaffees“<br />
gefeiert.<br />
Seite 76<br />
Heiße Schokolade<br />
Kaum ein anderes Getränk wärmt<br />
so Körper und Seele wie eine Tasse<br />
heiße Schokolade.<br />
Seite 84<br />
Sauber aufgedeckt<br />
Ob im Beisl am Eck, in der Edelgastronomie<br />
oder in der Werksküche:<br />
Ein sauberes Gedeck ist die<br />
Basis jeder Tischkultur. Gewerbespülmaschinen<br />
zählen daher<br />
zum wesentlichen Inventar jedes<br />
Gastro-Betriebs.<br />
Seite 92<br />
Keine abgehobene Kulinarik<br />
am Flughafen Wien<br />
Josef Donhauser versorgt mit<br />
seiner Gastronomiegruppe DoN,<br />
dem größten privat geführten Cateringunternehmen<br />
Österreichs,<br />
die Passagiere in den Flughafen-<br />
Lounges in Wien-Schwechat.<br />
Seite 98<br />
Foto:Tchibo<br />
Foto: Yaroslav Pavlov / Adobe Stock
9/20<strong>21</strong> INHALT<br />
5<br />
Non food<br />
Foto: Rawpixel.com / Adobe Stock<br />
So wird <strong>das</strong> Hotelbett<br />
allergikerfreundlich<br />
An die 20 Prozent der Menschen<br />
leiden an Allergien, Tendenz steigend.<br />
Das bringt auch Handlungsbedarf<br />
für die Hotellerie.<br />
Seite 102<br />
Cash ist oft nicht mehr fesch<br />
Dass nur Bares Wahres ist, gilt<br />
schon lange nicht mehr. Nicht<br />
zuletzt hat Corona einen weiteren<br />
Anstoß für die steigende Beliebtheit<br />
von Kreditkarten & Co.<br />
geliefert.<br />
Seite 104<br />
„Fernostküche“ auf dem Tisch<br />
Schon der Name „Fernostküche“<br />
lässt vermuten, <strong>das</strong>s es sich bei<br />
den Speisen und Getränken, die<br />
in diese Kategorie fallen, um nicht<br />
alltägliche Spezialitäten handelt.<br />
Seite 107<br />
Tourismus & Hotellerie 112 bis 127<br />
Foto: OÖ Tourismus GmbH-Stefan Mayerhofer Foto: Archiv MTG, Gert Perauer<br />
Alles ist möglich, nix ist fix!<br />
Die Touristiker üben sich in Zurückhaltung,<br />
wenn es um Details<br />
zu ihren Herbstkonzepten geht.<br />
Seite 114<br />
Der Weg ist <strong>das</strong> Ziel!<br />
Und er muss ein Thema haben. So<br />
lautet die Kurz-Definition zeitgemäßer<br />
Wander- und Bikeangebote.<br />
Seite 116<br />
Tourismus & Hotellerie<br />
Foto: Hotel Hochschober<br />
Foto: Alexander Koller/Die Wasnerin<br />
Der Hotelchef als<br />
Wanderführer!<br />
Nebst bester Ausstattung ist es<br />
die persönliche Betreuung, die<br />
den Unterschied ausmacht und<br />
ein Themenhotel zum Erfolg führt!<br />
Seite 120<br />
Alt und neu im Einklang<br />
Eine besondere Herausforderung<br />
ist immer die Kombination aus<br />
Altbestand und Neubau, damit<br />
daraus eine harmonische Symbiose<br />
entsteht.<br />
Seite 124<br />
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Der Herbst zeigt<br />
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6 AKTUELL & ANGESAGT<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Herbst-Kulinarium der<br />
Traunseewirte<br />
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Magazin<br />
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Das Netzwerk<br />
für die<br />
Gastronomie<br />
und Hotellerie<br />
Köstliche Käsestraße<br />
Die „KäseStrasse Bregenzerwald“ ist die<br />
Marke einer ländlichen Region und ein<br />
Netzwerk von Erzeugern und Vermarktern.<br />
Die Philosophie fokussiert dabei auf<br />
die Harmonie von bäuerlichem Qualitätsprodukt<br />
und modernem Marketing. Es<br />
entsteht damit ein ökologisch durchdachtes<br />
und ökonomisch interessantes Erlebnis,<br />
sowohl für Gäste als auch für Einheimische.<br />
Seit 1998 gibt es die KäseStrasse<br />
Bregenzerwald, die verschiedene Straßenzüge<br />
des Bregenzerwaldes umfasst. Rund<br />
180 Mitglieder zählt der „Verein KäseStrasse“.<br />
Im Mittelpunkt stehen die bäuerlichen<br />
Erzeuger: Bauernhöfe mit Hofläden,<br />
Dorfsennereien, Alpsennereien.<br />
Gastliche Träger der Käsephilosophie sind<br />
Hotels, Restaurants, Gasthöfe, Ausflugsund<br />
Jausenstationen. Schon zum dritten<br />
Die Traunseewirte verbindet der malerische<br />
See, die Bergkulisse, die herzliche<br />
Gastlichkeit und vor allem 28 Jahre<br />
Zusammenarbeit mit dem Ziel, gemeinsam<br />
besser und erfolgreicher zu werden.<br />
Mit dem Traunseewirte Donnerstag<br />
wird ein Anlass geboten, die Vielfalt<br />
und Einzigartigkeit dieser Kooperation<br />
mit einem attraktiven Programm<br />
neu zu erleben. Jeden Donnerstag im<br />
Zeitraum von 2. September bis 25. November<br />
20<strong>21</strong> begrüßt immer einer der<br />
Traunseewirte Gäste mit einem Glas<br />
Traunseewirte-Jubiläums- Sekt von Szigeti.<br />
Die Abende werden mit Live-Musik<br />
und Überraschungsgäste umrahmt.<br />
Das Traunseewirte „Sommerfrische“ Package<br />
20<strong>21</strong> ist gültig bis zum 15. November<br />
20<strong>21</strong> und umfasst drei Nächtigungen<br />
inklusive reichhaltigem Frühstück<br />
– bei Anreise am Sonntag sogar vier<br />
Nächte inkludiert –, drei Traunseewirte<br />
Gutscheine zu je 10 Euro zum „Dine<br />
around“ in 13 Mitgliedsbetrieben, einmal<br />
Eintritt im Tierpark Grünau/Almtal, einmal<br />
Eintritt in <strong>das</strong> Kammerhof-Museum<br />
Gmunden oder Ausstellung zu 1.000<br />
Jahre Kloster Traunkirchen und einmal<br />
eine original grüngeflammte Gmundner<br />
Keramik Überraschung. Erhältlich<br />
ab 185 Euro pro Person im DZ. Die Pauschale<br />
ist in jedem der 13 Mitgliedsbetriebe<br />
buchbar.<br />
www.traunseewirte.at<br />
Foto: Michael Gunz - Vorarlberg Tourismus<br />
Mal ist es dieses Jahr so weit – die KäseStrasse<br />
Bregenzerwald, <strong>das</strong> Kleinwalsertal,<br />
der Biosphärenpark Großes Walsertal und<br />
<strong>das</strong> Klostertal laden zu drei Wochen regionaler<br />
Kochkunst ein. Die Herbstgenusszeit<br />
findet von 17. September bis zum 10.<br />
Oktober 20<strong>21</strong> statt.<br />
www.herbstgenusszeit.at<br />
www.kaesestrasse.at<br />
Foto: Traunseewirte
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Maße: L 11,5 x B 5,0 x H 1,5 cm<br />
Gewicht: 40 g, 130 St. / Kt.<br />
Teigling<br />
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Buttercroissant Bake Up<br />
Maße: L 11,5 x B 5,8 x H 1,4 cm<br />
Gewicht: 60 g, 180 St. / Kt.<br />
vorgegart<br />
STAR<br />
Art. 1805*<br />
Mini-Butter-Croissant Bake-up<br />
Maße: L 8,5 x B 3,8 x H 1,6 cm<br />
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8 AKTUELL & ANGESAGT<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Handelshaus Wedl lädt zu Hausmessen<br />
Das Handelshaus Wedl mit 70 namhaften<br />
Ausstellern stellt ein umfangreiches<br />
Sortiment bei den Wedl Hausmessen<br />
in Innsbruck, Salzburg und Villach<br />
vor. Das Tiroler Familienunternehmen<br />
führt seine Kunden an jeweils zwei Messetagen<br />
durch die breite Welt der Kulinarik.<br />
Das rot-weiß-rote Familienunternehmen<br />
bereitet sich gemeinsam<br />
mit Hotellerie und Gastronomie auf die<br />
kommende Wintersaison vor. „Im Sinne<br />
unserer Kunden nehmen wir den Optimismus<br />
aus der Sommersaison in den<br />
bunten Herbst mit. Wir stehen daher in<br />
den Startlöchern, um Gastronomen auf<br />
der Messe mit spannenden Aktionsangeboten,<br />
Verkostungen sowie interessanten<br />
Naturalrabatten zu überraschen“, so<br />
Lorenz Wedl, Teil der Geschäftsführung<br />
des Handelshaus Wedl. Das Angebot<br />
führt dabei durch die Wedl Genusswelt<br />
und reicht von regionalen Highlights bis<br />
hin zu exklusiven Delikatessen.<br />
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Programm unter www.wedl.<br />
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des Handelshauses WEDL.<br />
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Foto: Nikolaus Faistauer<br />
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Kulinarische Nächte<br />
in Bad Kleinkirchheim<br />
Sie kochen mit Leidenschaft. Die Köche<br />
der zwölf teilnehmenden Betriebe<br />
aus der Region Bad Kleinkirchheim<br />
wollen gemeinsam mit den Genussland<br />
Kärnten Produzenten die Kulinarischen<br />
Nächte zu einem Gipfeltreffen des guten<br />
Geschmacks machen. Vom 17. September<br />
bis 9. Oktober werden bei den Kulinarischen<br />
Nächten jedes Wochenende raffinierte<br />
Themen-Menüs serviert. Während<br />
<strong>das</strong> Fünf-Gang-Menü die Geschmacksnerven<br />
verwöhnt, sorgt Live-Musik für<br />
den dazugehörigen Ohrenschmaus. Spitzenweine<br />
aus Kärnten sollen <strong>das</strong> regionale<br />
Geschmackserlebnis abrunden.<br />
Was die Kulinarischen Nächte der<br />
Region Bad Kleinkirchheim besonders<br />
macht ist, <strong>das</strong>s sich alles um Regionalität<br />
und authentische Geschmacksvielfalt<br />
dreht. 24 Produzenten von Genussland<br />
Kärnten liefern die Zutaten für 27<br />
besondere Menüs. Ob Jäger, Gärtner, Fischer,<br />
Landwirt oder Genusshandwerker:<br />
Sie haben sich hohen Qualitätsstandards<br />
verschrieben, und dieser Unterschied soll<br />
sich im Geschmack ihrer Lebensmittel<br />
zeigen. www.kulinarischenaechte.at<br />
Foto: BRM - Johannes Puch
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der Regionalität<br />
echt und ehrlich<br />
serviert!<br />
Der Trend zur Regionalität ist auch<br />
in der Gastronomie immer stärker<br />
spürbar, mehr Gäste fragen aktiv<br />
nach der Herkunft der verwendeten<br />
Produkte. Das Genussland Oberösterreich<br />
hat <strong>das</strong> klare Ziel, Regionalität<br />
bei der Lebensmittelherkunft auch in der<br />
Gastronomie fix zu verankern. Gemütliche<br />
Wirtshäuser bis zu gehobenen Restaurants<br />
sind Teil der Genussland-Gastro-Initiative<br />
und zeichnen sich durch<br />
besonderes Engagement für Regionalität<br />
und eine tiefe Verbundenheit mit der<br />
jeweiligen Region aus. Genusslandwirte<br />
und –wirtinnen sind wichtige Botschafter<br />
des kulinarischen Genusses in Oberösterreich.<br />
Was hat der Wirt davon?<br />
Vorteile für den Wirt:<br />
› Umfangreiche Mediale Präsenz in <strong>GASTRO</strong> und OÖ Nachrichten<br />
› Bewerbung auf den Social Media Kanälen Genussland OÖ,<br />
Schmecks, OÖN und <strong>GASTRO</strong><br />
› Spezielle Werbemittel und Give-aways für den Aktionszeitraum<br />
September bis Oktober<br />
› 1 Gewinner pro Region aus insgesamt 5 Regionen (Mühlviertel,<br />
Salzkammergut, Innviertel, Hausruckviertel, Traunviertel)<br />
› Die Gewinner nominieren ihren Lieblingsproduzenten und<br />
gemeinsam nehmen sie an der Abschlussgala im Raum Linz teil<br />
› Gewinner und ihre Produzenten werden prominent mit eigener<br />
Story in <strong>GASTRO</strong>, OÖN und Social Media Kanälen vorgestellt<br />
Vernetzung als Unterstützung<br />
Beste Küche gelingt nur mit den allerbesten<br />
Zutaten aus Oberösterreich! Unsere<br />
Genussland-Wirte beziehen diese aus<br />
heimischer Produktion. Egal, ob Fleisch,<br />
Fisch, Milchprodukte oder Getreide: Die<br />
Wertschöpfung der verwendeten Produkte<br />
bleibt in der Region und trägt somit<br />
positiv zur Förderung der heimischen<br />
Landwirtschaft und Wirtschaft bei.<br />
Die nötige Unterstützung hierfür liefert<br />
die Genussland-<strong>GASTRO</strong>-Initiative<br />
durch die Vernetzung regionaler Produzenten<br />
und Wirte.
9/20<strong>21</strong><br />
GENUSSLAND OBERÖSTERREICH<br />
11<br />
ehrlich-Wirte Kampagne<br />
Qualität aus Überzeugung<br />
Genussland Oberösterreich-Wirte sind<br />
Vorzeigebetriebe für qualitäts- und herkunftsgesicherte<br />
Speisen. Sie sind überzeugt<br />
von der Qualität der oberösterreichischen<br />
Produkte und setzen daher<br />
schon seit jeher auf Regionalität bei ihren<br />
Gerichten. Sie erfüllen hohe Anforderungen<br />
in Sachen Transparenz, Herkunft<br />
und Qualität.<br />
AMA GENUSS REGION als<br />
Herkunftsgarant<br />
100 Prozent der Genussland-Wirte sind<br />
mit dem Gütesiegel AMA GENUSS<br />
REGION qualitäts- und herkunftsgeprüft.<br />
Sie werden regelmäßig von externen<br />
Kontrollstellen überprüft. Die<br />
Hauptrohstoffe Fleisch, Milch und Milchprodukte,<br />
Eier, Obst und Gemüse sowie<br />
Wild und Fisch werden regional eingekauft.<br />
Dazu Landesrat Max Hiegelsberger:<br />
„Das Ziel ist klar: Wie beim Wein<br />
längst Usus, soll auch beim Schnitzel die<br />
Herkunft klar erkennbar sein. Zum Vorteil<br />
der heimischen Produzenten, aber<br />
auch zum Vorteil der Gastronomen. Regionale<br />
Lebensmittel ermöglichen eine höhere<br />
Wertschöpfung für alle Beteiligten.“<br />
Die einfach-echt-ehrlich-Wirte-Challenge:<br />
Genussland OÖ sucht die besten Wirte und ihre Produzenten, die Regionalität in den Speisen einfach,<br />
echt und ehrlich leben.<br />
Gemeinsam mit den OÖNachrichten startet ein Wettbewerb, wo regionale Speisen, den Wirten<br />
und deren bäuerlichen und gewerblichen Produzenten eine Bühne geboten wird.<br />
Gäste können regionale Speisen ihres Lieblingswirten fotografieren und auf www.nachrichten.<br />
at/genussland bis zum 13. Oktober 20<strong>21</strong> hochladen. Gerne können die Fotos auch auf Facebook,<br />
Instagram und Twitter mit dem Hashtag #einfachechtehrlich geteilt werden. Schafft es der Gastronom<br />
durch die Qualitätskontrolle der Genuss-Jury, sichern sich die Teilnehmer 1 von 5 Gutscheine<br />
im Wert von 150 €.<br />
Bezahlte Einschaltung<br />
info<br />
Weil geteilter Genuss gleich doppelter Genuss ist, gehen die Gewinner-Wirte natürlich nicht leer<br />
aus! Eine Genuss-Jury wählt schlussendlich die besten 5 Genussland-Wirte aus. Die gekürten fünf<br />
Sieger aus den vier Vierteln plus dem Salzkammergut werden mit ihren Speisen und Lieblingsproduzenten<br />
umfangreich in den OÖNachrichten und dem <strong>Fachmagazin</strong> Gastro – Print und Online<br />
- präsentiert. Zusätzlich erhalten die Sieger-Gastronomen und ihre Produzenten einen exklusiven<br />
Platz für die Gala im Raum Linz.
12 HOTEL-NEUERÖFFNUNGEN SÜDTIROL<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Geradlinige Architektur im Aeon<br />
Hideaway.<br />
Fotos: HannesNiederkofler/aeon<br />
Im Fontis Eco Farm dominiert die Natur.<br />
Foto: Daniel Demich/Fontis<br />
Foto: LorenzMasser/Fontis<br />
Vom Acker auf den Teller<br />
Auf der Eco Farm des neuen Fontis eco<br />
farm & suites, <strong>das</strong> seit 1. Juli geöffnet<br />
ist, gehen die Gäste mit der Natur auf<br />
Tuchfühlung.<br />
Kräuter, Beeren, Blumen und ganz viel<br />
Gemüse dürfen Feinschmecker hier nicht<br />
nur kosten, sondern auch fleißig umgraben,<br />
säen und ernten. Am Feld mitzuarbeiten<br />
erdet und bringt einen mit der Natur<br />
und sich selbst in Verbindung.<br />
Mitten im UNESCO Weltnaturerbe<br />
Dolomiten bietet <strong>das</strong> neue Refugium<br />
die Möglichkeit, beim Anbau selbst<br />
Hand anzulegen und dann lokale Produkte<br />
zu ernten. Selbstredend, <strong>das</strong>s sich<br />
die Produkte aus den Anbauflächen am<br />
Frühstücksbuffet wiederfinden, ebenso<br />
wie die frischen Hühner- und Wachteleier<br />
aus dem Hühnerstall. Bienenhonig<br />
von den hauseigenen Bienen, Fruchtaufstriche,<br />
Blüten- und Fruchtsirupe – je<br />
nach Saison werden die Erzeugnisse eingekocht,<br />
nach traditioneller Art verarbeitet<br />
oder frisch serviert. Als wäre <strong>das</strong><br />
nicht genug, liegt direkt vor dem Fontis<br />
die hauseigene Privatfischerei mit 18 Kilometer<br />
befischbarem Gewässer.<br />
Grüne Philosophie<br />
Eco Farming geht in dem neuen Fontis<br />
Hand in Hand mit exklusiver Gastlichkeit<br />
in schönen Suiten und einem traumhaften<br />
green SPA, dem Fontis Naturpark<br />
und einer nachhaltigen Bauweise. Für die<br />
Gäste bedeutet <strong>das</strong> höchste Transparenz<br />
und authentisches Green.<br />
www.farm-fontis.com<br />
Adults only<br />
Ebenfalls in Südtirol und ebenso seit 1. Juli<br />
geöffnet, wartet <strong>das</strong> Aeon Hidea-way auf<br />
ausschließlich erwachsene Gäste.<br />
Das „adults only“ Hotel in Oberbozen<br />
hat <strong>das</strong> local luxury zur Lebensphilosophie<br />
erhoben, was sich in einem<br />
exklusiven Spa und den 15 Zimmern<br />
und Suiten, zum Teil mit Hot Tub,<br />
zeigt. Klein aber fein, lässt sich <strong>das</strong> Angebot<br />
zusammenfassen, denn auch die<br />
Architektur, die auf „noa“, dem in Südtirol<br />
sehr bekannten und preisgekröntes<br />
Architektur- und Designstudio zurückgeht,<br />
ist außergewöhnlich - Stil und<br />
Design definieren sich durch geradlinigen<br />
Luxus. Die Kombination aus dem alten<br />
bäuerlichen Lobis-Hof, in dem sich<br />
jetzt <strong>das</strong> Restaurant befindet, und dem<br />
Neubau mit den Zimmern, machen den<br />
Charme aus. Dass hier auch exklusiv gespeist<br />
wird, versteht sich fast von selbst<br />
– und zwar beim Frühstück bis 12 Uhr<br />
und nachmittags im Hotelbistro oder<br />
auf der Picknickdecke. Auch Picknicken<br />
kann hier luxuriös sein und abends wird<br />
ohnehin nur à la carte aufgekocht.<br />
www.aeon.it
9/20<strong>21</strong><br />
STEUER 13<br />
www.exito.ag<br />
Coronahilfen-Check<br />
Um noch etwaige Anträge für <strong>das</strong> aktuelle Jahr hinsichtlich<br />
Coronahilfen fristwahrend einzubringen, hier ein kompakter<br />
Reminder für Hoteliers und Gastronomen:<br />
WWW.EXITO.AG<br />
Ausfallsbonus Juli - September 20<strong>21</strong><br />
Voraussetzung ist ein Umsatzausfall von mind. 50 % gegenüber<br />
den entsprechenden Kalendermonaten 2019, die max. Höhe<br />
beträgt 80.000 Euro/Monat. Für den verlängerten Ausfallsbonus<br />
besteht eine Deckelung mit der Kurzarbeit, <strong>das</strong> heißt,<br />
die Summe aus Ausfallsbonus und Kurzarbeit darf pro Monat<br />
nicht den jeweiligen Vergleichsumsatz aus 2019 übersteigen.<br />
Antragsfrist ist der 15.11.20<strong>21</strong> für Juli 20<strong>21</strong> (bzw. 15.12.20<strong>21</strong> und<br />
15.1.2022 für August 20<strong>21</strong> und September 20<strong>21</strong>).<br />
GASTHOF HOTEL POST<br />
Verlängerung Verlustersatz Juli - Dezember 20<strong>21</strong><br />
Das Eintrittskriterium für die Monate Juli bis Dezember 20<strong>21</strong><br />
beträgt nunmehr 50% Umsatzausfall (vormals 30%) gegenüber<br />
dem Vergleichszeitraum 2019. Unternehmen aus der Hotellerie<br />
und Gastronomie, die vor Juli 20<strong>21</strong> einen Fixkostenzuschuss<br />
bezogen haben, können ab Juli 20<strong>21</strong> zum Verlustersatz wechseln.<br />
Die Antragstellung für eine erste Tranche (Auszahlung<br />
von 70% des beantragten Verlustersatzes) läuft bis 31.12.20<strong>21</strong>.<br />
Ab 1.1.2022 kann im Rahmen der zweiten Tranche der Rest<br />
bzw. auf Wunsch auch erst dann der gesamte Verlustersatz beantragt<br />
werden. Ende der Antragsmöglichkeit ist der 30.6.2022.<br />
Entgeltfortzahlung für Mitarbeiter in Quarantäne<br />
Für entsprechend dem Entgeltfortzahlungsgesetz bezahlte<br />
Löhne von behördlich abgesonderten (nicht freiwillig abgesonderten!)<br />
Mitarbeitern besteht nach dem Epidemiegesetz<br />
Anspruch auf Vergütung des ausbezahlten Lohns, inklusive<br />
dem Dienstgeberanteil in der gesetzlichen Sozialversicherung.<br />
LBG-Hinweis: Der Verwaltungsgerichtshof hat jüngst bestätigt,<br />
<strong>das</strong>s auch anteilige Sonderzahlungen, unabhängig vom<br />
Auszahlungszeitpunkt, bei der Vergütung zu berücksichtigen<br />
sind. Bitte beachten Sie dies bei der Antragstellung auf Vergütung<br />
(möglich binnen 3 Monaten vom Tag der Aufhebung der<br />
behördlichen Maßnahmen).<br />
GASTHAUS KRAUS<br />
info<br />
Mag. iur. Michaela Perstling, BSc<br />
Steuerberaterin, Unternehmensberaterin<br />
bei LBG Steiermark in<br />
Leibnitz<br />
LBG Österreich GmbH Wirtschaftsprüfung<br />
& Steuerberatung<br />
Wien, Graz, Eisenstadt, St. Pölten,<br />
Linz, Klagenfurt, Salzburg,<br />
Innsbruck und an weiteren 23 Standorten – österreichweit.<br />
Erstkontakt: welcome@lbg.at<br />
Mehr Information: www.lbg.at<br />
Foto: LBG<br />
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14 COVERSTORY<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Bereit für den Winter<br />
Österreich – Land der Berge und Eldorado für Winterfans. Damit sich die Gäste jedoch<br />
den Kaiserschmarren und Co. auf den Bergen schmecken lassen können, sind logistische<br />
Meisterleistungen notwendig. Hütten, Bergrestaurants und Unterkünfte hoch oben müssen<br />
früh genug mit Lebensmitteln eingedeckt werden.<br />
Von Katrin Schedler<br />
Foto: Katrin Schedler
9/20<strong>21</strong> COVERSTORY<br />
15<br />
Foto: Adolf Bereuter/Bregenzerwald Tourismus<br />
Foto: Katrin Schedler<br />
Vom Schnee angezuckerte Landschaften,<br />
eine beschauliche Winterruhe,<br />
charmante Winterorte<br />
mitten im Hochgebirge, urige<br />
Almhütten im glänzenden Weiß und<br />
eine imposante alpine Welt, die zum<br />
Skifahren, Rodeln, Schneeschuhwandern<br />
oder Snowboarden einlädt. Deftige<br />
und wärmende Speisen aus regionalen<br />
Zutaten gezaubert erfreuen die<br />
hungrigen Sportler und sorgen bei Genießern<br />
für kulinarische Glücksmomente.<br />
Ein nach Zimt duftender heißer<br />
Punsch, dazu ein Kekserl und im Hintergrund<br />
<strong>das</strong> Knistern vom Lagerfeuer<br />
lassen <strong>das</strong> Gefühl von Winterromantik<br />
aufkommen. Geht’s Ihnen auch so? Zugegeben,<br />
derzeit fällt es vielleicht noch<br />
manch einem schwer an den kommenden<br />
Winter zu denken, da gerade noch<br />
die Sommersaison am Laufen ist, doch<br />
die kalte Jahreszeit kommt und somit<br />
auch die Hochsaison in Österreichs<br />
Wintersportorten. Damit beim Start alles<br />
rund läuft und die Gäste den Winterzauber<br />
erleben und genießen können,<br />
bedarf es einiges an Vorlaufzeit für<br />
Hoteliers und Gastronomen, um die Betriebe<br />
winterfit zu machen. Da wird geplant,<br />
saniert, eingekauft und die Unterkünfte<br />
werden eingedeckt. Dass dies<br />
manchmal leichter gesagt als getan ist,<br />
zeigt sich vor allem beim „Eindecken“<br />
der Hütten, Almen und Bergrestaurants.<br />
info<br />
Richtig „eindecken“<br />
Ist in der Gastronomie normalerweise<br />
vom Eindecken die Rede, so wird<br />
<strong>das</strong> richtige Platzieren von Besteck auf<br />
dem Tisch – also Vorspeisengabel links,<br />
Vorspeisenmesser rechts, Suppenlöffel<br />
rechts, Hauptspeisengabel links, leicht<br />
erhöht zur Vorspesengabel, Hauptspeisenmesser<br />
rechts, Wasserglas leicht versetzt<br />
neben <strong>das</strong> Weinglas und so weiter<br />
– gemeint. Diese Art des Eindeckens ist<br />
hier jedoch nicht vordergründig, denn<br />
eindecken bedeutet auch „bunkern“, in<br />
größeren Mengen sammeln – worum es<br />
beim Eindecken von z.B. Hütten und Almen<br />
in bzw. viel mehr vor der Winterzeit<br />
schon eher geht. Nicht selten liegen<br />
Hütten, Bergrestaurants und Almen<br />
abgeschieden vom Alltagstrubel in großer<br />
Höhe und diese Lokalitäten zu erreichen<br />
gestaltet sich durchaus abenteuerlich.<br />
Der nächste Supermarkt liegt nicht<br />
gerade ums Eck und ein Großhandel für<br />
Gastronomie ist weit und breit nicht zu<br />
finden. Befahrbare, asphaltierte Straßen<br />
sucht man vergebens, dafür erlebt<br />
man die Natur in all ihrer unverfälschten<br />
Pracht. Naturidylle pur – <strong>das</strong> ist es<br />
was Menschen, und somit auch potentielle<br />
Gäste für bewirtschaftete Hütten<br />
und Co., in diese Gegend lockt. Wandern,<br />
spazieren, schifahren und all die anderen<br />
Sportarten machen hungrig und durstig.<br />
Spätestens dann ist es an der Zeit einzukehren<br />
und Energie in Form von köstlichen<br />
Speisen und Getränken zu tanken.<br />
Damit in den Almhütten und Bergres-<br />
Alleine die Kosten für den Warentransport können je nach Lage<br />
und Erreichbarkeit der Destination zwischen 8.000 und 13.000 Euro<br />
oder mehr im Jahr liegen. Wird der Transport von Nachbarhütten<br />
gemeinsam organisiert, kann einiges an Kosten eingespart werden.<br />
Pro Saison werden durchschnittlich 5 bis 15 Tonnen Lebensmittel<br />
auf einer Hütte benötigt, dazu kommen Heizmaterial und sonstige<br />
Non-Food Produkte.
16 COVERSTORY<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Seilbahnen bringen nicht nur Personen auf den Berg,<br />
sondern auch Lebensmittel.<br />
Foto: Grossglockner Bergbahnen/Wisthaler.<br />
taurants, die im Winter geöffnet haben,<br />
auch genügend Vorräte da sind, müssen<br />
die Wirte und Betreiber im Vorfeld eine<br />
gute Planung und exakte Kalkulation<br />
vornehmen. Sie müssen sich mit einem<br />
Grundbestand an Lebensmitteln aber<br />
auch Heizmaterial und sonstigen Non-<br />
Food Produkten versorgen – eben eindecken.<br />
Gewürze und Trockenware werden<br />
bereits am Beginn der jeweiligen Saison<br />
in großen Mengen eingelagert, da sich<br />
diese gut (trocken) gelagert über mehrer<br />
Monate hinweg aufbewahren lassen.<br />
Mit den verderblichen Produkten wird es<br />
schon schwieriger, denn nicht alles lässt<br />
sich einfrieren oder anders haltbar machen.<br />
Um diese dennoch ans Ziel zu bringen<br />
und Hütten auch während der Saison<br />
zu versorgen, werden verschiedenste<br />
Transportmittel zur Beförderung eingesetzt.<br />
Logistische Meisterleistung<br />
Es gibt sicherlich einfachere Lieferungen<br />
für LKW-Fahrer, als jene zu Bergrestaurants<br />
und anderen Betrieben hoch<br />
auf den Bergen. Wenn überhaupt möglich,<br />
sprich es gibt Wege, die von schweren<br />
Fahrzeugen befahren werden können,<br />
ohne <strong>das</strong>s diese stecken bleiben<br />
oder gar abstürzen, dann werden sie<br />
natürlich für den Transport von Waren<br />
genutzt. Erfahrene Lenker leisten dabei<br />
teilweise Millimeterarbeit auf den steilen<br />
und rauen Strecken.<br />
Zig Tonnen Lebensmittel werden<br />
über <strong>das</strong> Jahr gesehen mit Gondeln<br />
transportiert. Im ganzen Land freuen<br />
sich nicht nur Gäste über die schnelle<br />
Möglichkeit auf den Berg zu kommen,<br />
sondern auch Gastwirte, die ihren Waren-Nachschub<br />
so bekommen. LKWs<br />
bringen die Waren bis zur Talstation,<br />
von hier aus geht es dann über Baumkronen<br />
hinweg bergauf mit den Gondeln.<br />
Mit dem Ausbau des Gondelnetzes<br />
wurde/wird auch die Beförderung<br />
der Lebensmittel immer effizienter, da<br />
die Produkte schneller von A nach B<br />
kommen. Mit einer schnelleren Anlieferung<br />
kann auch die Kühlkette dementsprechend<br />
einfacher eingehalten<br />
und die Ware schnell verräumt werden.<br />
Während im Tal darauf geachtet werden<br />
muss, <strong>das</strong>s Lebensmittel nicht zu<br />
warm bekommen, ist es beim Liefern in<br />
die Höhe oft umgekehrt: Bei extrem tiefen<br />
Temperaturen muss es schnell gehen,<br />
damit keine Lebensmittel einfrieren,<br />
die nicht einfrieren dürfen. Temperierte<br />
Gondeln sind da willkommen.<br />
Per Ski und Hubschrauber<br />
Nicht jede Hütte oder Alm liegt an einer<br />
Bergstation, weshalb von hier weg<br />
der weitere Transport organisiert werden<br />
muss. Damit für die Verkaufsschlager<br />
wie Germknödel oder Kaiserschmarren<br />
auch immer genügend Zutaten vor<br />
Ort sind, kommen deshalb Pistenraupen<br />
oder auch Skidoo (Motorschlitten)<br />
zum Einsatz. Der Transport per Ski – so<br />
wie früher, bevor die motorisierten Möglichkeiten<br />
zur Verfügung standen – gibt<br />
es zwar auch noch, allerdings nur noch<br />
vereinzelt und oft auch nur für den Entertainment-Faktor.<br />
Wenn zum Beispiel<br />
von der Haupthütte aus frisches Gebäck,<br />
Marmelade und Co. in die einzelnen<br />
Chalets fürs Frühstück gefahren werden.<br />
Materialseilbahnen sind ebenso im<br />
Einsatz für die Versorgung. Während<br />
früher Holzkisten für den Transport verwendet<br />
wurden, sind die Bahnen heutzutage<br />
moderner unterwegs. Entlang<br />
steiler Hänge und tiefer Schluchten befördern<br />
die Materialseilbahnen als umweltfreundliche<br />
Transportlösung die<br />
unterschiedlichsten Waren. Die Nutzlast<br />
variiert dabei je nach Modell, Personen<br />
können nur eingeschränkt (teilweise<br />
gar nicht) transportiert werden.<br />
Und dann gibt es noch Hütten, die<br />
so hoch und/oder abgelegen liegen,<br />
<strong>das</strong>s nicht mal der Bau einer Materialseilbahn<br />
möglich ist. Da hilft dann nur<br />
noch die Belieferung aus der Luft mit<br />
dem Hubschrauber. Der Transport ist,<br />
wie man sich denken kann, alles andere<br />
als billig (und meistens auch nicht ganz<br />
einfach durchzuführen), doch die Gäste<br />
schätzen die Möglichkeit, ein Bergsteigeressen<br />
vor einzigartiger Berg-Kulisse<br />
zu kredenzen, und sind gerne bereit dafür<br />
etwas mehr zu bezahlen als im Tal.<br />
Künftig sollen auch Drohnen bei der<br />
Hüttenversorgung eingesetzt werden,<br />
die beispielsweise Hubschrauber ersetzen<br />
könnten. Test-Flüge wurden bereits<br />
erfolgreich durchgeführt und die Vorteile<br />
im Vergleich zu den Helikoptern liegen<br />
auf der Hand: Die Methode ist günstiger,<br />
geräuscharm und umweltschonend.<br />
Dank Elektromotor fliegt die E-Drohne<br />
mit null Emissionen, während ein Hubschrauber<br />
zwischen 50 und 170 Liter<br />
Kraftstoff pro Stunde verbraucht.
9/20<strong>21</strong><br />
HÜTTENEINDECKUNG 17<br />
Vielseitiges Ei<br />
Eierspeisen – ob herzhaft oder süß –<br />
sind zum Frühstück oder als kleine<br />
Zwischenmahlzeit in der Hüttengastronomie<br />
stark nachgefragt. Hier kommt es<br />
neben Genuss, Produktsicherheit und guter<br />
Vorratshaltung auch auf eine einfache<br />
Handhabung und schnelle Zubereitung<br />
an. Deshalb setzen viele Hüttengastronomen<br />
bei Eierspeisen auf die sicheren<br />
Eiprodukte von Eipro. Ein besonderer<br />
Hüttenklassiker ist <strong>das</strong> Eifix Schlemmer<br />
Rührei. Dieses ist pfannenfertig, lecker<br />
gewürzt, mit Sahne verfeinert und absolut<br />
gelingsicher sowie als laktosefreie Variante<br />
erhältlich. Mit dem Eifix Genießer<br />
Omelett gelingen fluffig-leichte Omeletts,<br />
die individuell gefüllt werden können.<br />
Es ist ovo-lakto-vegetarisch und die<br />
ideale Basis, um die international gefragte<br />
Ei-Spezialität jederzeit frisch zuzubereiten.<br />
Süße Klassiker hält Eipro mit dem<br />
„Eifix Frische Teige“- Trio bereit, für Waffeln,<br />
Pancakes und Kaiserschmarrn.<br />
www.eipro.de<br />
Fotos: Eipro<br />
Des Chefkochs Geheimnis.<br />
DIE MARKE<br />
DER CHEFKÖCHE<br />
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Beliebte österreichische<br />
Gulaschsuppe<br />
Foto: Felix<br />
Seit Jahrzehnten ist Felix Austria ein<br />
verlässlicher Partner der Gastronomie<br />
und bietet eine breite Vielfalt<br />
an Produkten an. Als österreichisches<br />
Traditionsunternehmen ist Regionalität<br />
und österreichische Herkunft hier<br />
besonders wichtig. Die bekannte Gulaschsuppe<br />
mit Rindfleisch aus Österreich,<br />
reichhaltiger Kartoffeleinlage<br />
und herzhafter Würzung ist nicht<br />
nur Österreichs beliebteste Gulaschsuppe,<br />
sondern auch seit Jahren Marktführer<br />
in der Gastronomie. Felix Austria<br />
zeichnet sich durch lange Tradition<br />
und kontinuierlich hohe Produktqualität<br />
aus. Hochwertige Zutaten und schonende<br />
Produktionsverfahren garantieren<br />
gleichbleibende Qualität und den<br />
einzigartigen Geschmack der Gulaschsuppe.<br />
Abgestimmt auf die Bedürfnisse<br />
der Gastronomie gibt es <strong>das</strong> Produkt in<br />
unterschiedlichen Verpackungsformen<br />
und -größen.<br />
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20 HÜTTENEINDECKUNG<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Alles für die<br />
Hütteneindeckung<br />
Klassische Hüttengerichte wie<br />
Schnitzel mit Pommes oder Salat,<br />
saftiger Apfelstrudel oder flaumiger<br />
Kaiserschmarrn brauchen<br />
erstklassige Zutaten. Mit dem umfangreichen<br />
Sortiment von SEN-<br />
NA hat jeder Hüttenwirt die passenden<br />
Produkte an der Hand. Die<br />
Beststeller – und perfekter Helfer<br />
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Für süße Hütten-Klassiker bietet<br />
Senna eine große Auswahl<br />
hochwertiger Zutaten wie diverse<br />
Margarinen, Apfelspalten und<br />
Fruchtfüllen, Backaromen oder die<br />
servierfertige Vanille Dessertsauce<br />
mit cremig-feiner Konsistenz.<br />
Und wer Abwechslung sucht:<br />
Perfekt für mediterrane Klassiker<br />
eignet sich die Pizzasauce aus<br />
dem Cucina Italiana-Sortiment<br />
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einsetzbar! Italienisch geht<br />
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Foto: Senna<br />
Pflanzliche Chicken Nuggets<br />
Seit Anfang des Jahres bringt der Foodservice-Spezialist<br />
Salomon seine beliebtesten<br />
Topseller als Plant-Based-Variante<br />
heraus und bietet so Gastronomen<br />
eine einfache Lösung, um allen Gästen –<br />
Fleischliebhaber, Flexitarier, Vegetarier<br />
und Veganer – ein trendstarkes Angebot<br />
bieten zu können. Jüngster Neuzugang<br />
in der Range sind die Green Heroes<br />
Plant Chik’n Nuggets. Der vegane Snackliebling<br />
aus 100 Prozent<br />
Weizenprotein<br />
verblüfft<br />
mit<br />
seinem authenti-<br />
Foto: Salomon<br />
Schnell und gesund<br />
Oft geht es darum, eine große Anzahl<br />
an Speisen in kurzer Zeit geschmackvoll<br />
zuzubereiten. Eben hierfür<br />
hat Vandemoortele die „Risso Evolution<br />
Kombi“ entwickelt. Die Verwendung der<br />
Risso Evolution Combi im Kombidämpfer<br />
ermöglicht effizientes Kochen, Zeitersparnis<br />
und knusprige Bräunung mit<br />
buttrigem Geschmack – ganz ohne aufwändiges<br />
Anbraten. Die flüssige Pflanzenfettzubereitung<br />
zum Dampfgaren<br />
im Kombidämpfer erzeugt eine attraktive,<br />
natürliche Bräunung und<br />
gibt den Gerichten einen angenehmen<br />
Geschmack. Sie enthält gesunde<br />
Omega-3 Fettsäure und ist<br />
ebenso für die vegane Küche geeignet<br />
und Halal zertifiziert. Das Produkt<br />
ist vielseitig einsetzbar – von<br />
knusprigen Wedges bis zum perfekt<br />
gebräunten Schnitzel. Auch<br />
bei der Zubereitung von Fisch und<br />
Kartoffeln sorgt die Risso Evolution<br />
Combi für erstklassige Ergebnisse.<br />
Der ergonomisch geformte<br />
Flaschengriff und die große Deckelöffnung<br />
für zügiges Ausgießen und<br />
schen Chik’n Taste. Auch die knusperzarte,<br />
vegane Tempura-Hülle unterstützt<br />
den überzeugenden Zwillingseffekt: Der<br />
kleine grüne Held ist optisch, geschmacklich<br />
und von der Konsistenz nicht vom<br />
Original zu unterscheiden. Auch Gastronomen<br />
profitieren direkt von vielen Eigenschaften<br />
der Plant Chik’n Nuggets:<br />
Die Vegan-Variante des Kundenlieblings<br />
bietet sich als vielseitiger Snack für<br />
große und kleine Kunden an. Ob<br />
als Finger Food zu allen<br />
Anlässen,<br />
als knusprige<br />
Krönung auf<br />
der Salat-Bowl<br />
oder im To-go-<br />
Geschäft.<br />
www.salomonfoodworld.com/at<br />
Umfüllen ermöglichen eine optimale,<br />
effiziente Handhabung im Arbeitsalltag.<br />
www.vandemoortele.com<br />
Foto: Vandemoortele
9/20<strong>21</strong><br />
HÜTTENEINDECKUNG <strong>21</strong><br />
Knödel für die Hüttengaudi<br />
Bergzauber mit<br />
Gaumenfreude<br />
Bergluft macht hungrig! Ob herzhaft<br />
oder süß – die Hüttenschmankerl von<br />
Weinbergmaier halten für jeden etwas<br />
bereit. Zu den neuen kulinarischen Highlights<br />
zählen der Nougat Germknödel<br />
120 g mit Nuss-Zucker sowie der Apfelschmarrn<br />
und der Lebkuchenschmarrn<br />
von TONI KAISER. Die Marke Bauerland<br />
ist bekannt für ihre deftigen Suppeneinlagen<br />
und Pommes aus Österreich.<br />
Beim Einkehrschwung dürfen eine<br />
deftige Kaspressknödelsuppe oder Omas<br />
Grießnockn ebenso wenig fehlen, wie der<br />
klassische Germknödel. All diese beliebten<br />
Hütten-Schmankerl bietet Weinbergmaier<br />
aus einer Hand.<br />
Wer Hütte sagt, der meint auch immer<br />
Knödel und hat dann die Wahl zwischen<br />
süß mit Powidl und Mohn-Zucker,<br />
mit Heidelbeere-, Kirsch- oder Nougat-<br />
Fülle.<br />
Beim Riesen-Germknödel mit feinfruchtiger<br />
Powidlfülle warten 170<br />
Hochwertige Convenience-Produkte<br />
haben im Zuge der Corona-Krise<br />
noch mehr an Bedeutung gewonnen.<br />
Das Einfrieren von Lebensmitteln<br />
ist eine der wenigen Konservierungsarten,<br />
die ohne jegliche Zugabe von Konservierungsstoffen<br />
die Qualität hält. Lange<br />
Haltbarkeit und einfache Kalkulation<br />
in Verbindung mit Reduktion von Abfällen<br />
sind wesentliche Aspekte für nachhaltig<br />
wirtschaftende Gastronomen. Die<br />
Marke Caterline produziert nach diesen<br />
Kriterien und bietet zudem eine große<br />
Sortenvielfalt bei österreichischen Klassikern.<br />
Marillenknödel, gewälzt in feinen<br />
Butterbrösel wie einst aus Großmutters<br />
Küche oder die flaumigen Topfenknödel<br />
von Caterline wecken Kindheitserinnerungen.<br />
Aber auch der servierfertige Kaiserschmarrn,<br />
Apfelstrudel, Schupfnudeln<br />
und Kartoffelknödel mit herzhafter Füllung<br />
erfüllen den Anspruch an handgemachten<br />
Produkten. Neben dem vegetarischen<br />
Spinat-Mozzarella-Knödel, sind<br />
Grammel- und Selchfleischknödel besonders<br />
gefragt.<br />
www.caterline.at<br />
Gramm reiner Germknödel-Genuss mit<br />
der Fruchtfülle von Darbo.<br />
Die neuen Sorten Apfelschmarrn und<br />
der Lebkuchenschmarrn mit gehackten<br />
Haselnüssen und Lebkuchengewürzen<br />
sind bekannt gelingsicher und rasch zubereitet<br />
und ergänzen den klassischen<br />
Kaiserschmarrn.<br />
www.weinbergmaier.at<br />
Foto: Caterline<br />
Foto: Weinbergmaier<br />
Kulinarisches<br />
Höhenerlebnis<br />
Für die Hütteneindeckung bietet<br />
Metro zahlreiche Artikel an, die<br />
sich für den Wanderrucksack oder<br />
<strong>das</strong> Picknick eignen. Die Produkte<br />
im Sortiment sind ganz auf die<br />
Gegebenheiten und Anforderungen<br />
am Berg abgestimmt– höchst<br />
lösungsorientiert für die Lagerung,<br />
also leicht sortier- und stapelbar, in<br />
der Verarbeitung, für kleinste Küchen<br />
mit wenig Personal und mit<br />
wenigen Handgriffen auch individuell<br />
verfeinerbar. Passend für die<br />
Eindeckung der Almhütte sind die<br />
Chef Bio – Klassiker aus dem Tiefkühlbereich<br />
von Metro, die Palette<br />
reicht von Germknödel bis Topfenschmarrn.<br />
Die Metro Chef Bio<br />
– „Snacks aus dem Molkereibereich“<br />
vereinen Eier der Klasse M,<br />
Ziegenfrischkäsebällchen eingelegt<br />
in Sonnenblumenöl, Bergkäse<br />
aus Heumilch und feine Alpenbutter.<br />
Die Metro Chef Bio – „Snacks<br />
aus dem Obst & Gemüsebereich“<br />
bieten Bio Karotten in kompostierbarer,<br />
nachhaltiger Verpackung<br />
und Studentenfutter aus Nusskern-<br />
und Sultaninenmix, mit den<br />
Energielieferanten Walnüsse, Cashewkerne,<br />
Haselnüsse und Mandelkerne.<br />
www.metro.at<br />
Fotos: Metro
Seite 22 bis Seite 53<br />
Food<br />
Frühstückskonzepte<br />
Gesund, süß, salzig oder<br />
exotisch? Wenn es um <strong>das</strong><br />
Frühstück geht gibt es<br />
keine allgemein gültige<br />
Antwort darauf, was auf den<br />
Tisch kommt. Hierzulande<br />
und auch international hat<br />
die Frühstückswelt viele<br />
Köstlichkeiten zu bieten.<br />
Seite 24<br />
Brot & Backwaren<br />
Wer kann sich noch an den<br />
Werbeslogan „Wo ist bloß<br />
<strong>das</strong> Körberl?“ erinnern? Tatsache<br />
ist, <strong>das</strong>s die Vielfalt<br />
an Brot und Gebäcksorten<br />
in Österreich so groß ist,<br />
wie noch nie. Davon profitiert<br />
auch die Gastronomie.<br />
Denn es geht doch nichts<br />
über ein frisch aufgebackenes<br />
Weckerl!<br />
Seite 32<br />
Fernostküche<br />
Frühlingsrolle, Schweinefleisch<br />
süß-sauer und Chop<br />
Suey? Das Triumvirat, <strong>das</strong><br />
für viele als typisch chinesische<br />
Küche gilt, ist maximal<br />
ein westlicher Abklatsch<br />
des Originals. Zum Glück<br />
gibt es aber immer mehr<br />
Lokale, die authentische<br />
Fernostküche servieren.<br />
Seite 42
9/20<strong>21</strong><br />
AKTUELLES 23<br />
Foto: Yellow Images<br />
Winterliche<br />
Planungen<br />
Obwohl es noch eine ganze Weile<br />
hin ist, machen sich viele<br />
Gastronomen schon jetzt die ersten<br />
Gedanken ums Weihnachtsgeschäft.<br />
Die Erlebnissennerei Zillertal<br />
steht für über 60 Jahre Erfahrung<br />
in der Milchveredelung. Dank dieser<br />
Erfahrung steckt in den Heumilch-Produkten eine besondere<br />
Rezeptur, eine schonende Verarbeitung, ausgedehnte<br />
Reifezeiten und <strong>das</strong> Wissen der langjährigen Mitarbeiter.<br />
Die Heumilch der Bergbauern<br />
stammt von den Zillertaler<br />
Almen und den Bergbauernhöfen<br />
und wird dann<br />
im Tal veredelt und verpackt.<br />
Dank der kurzen Transportwege<br />
und der umweltfreundlichen<br />
Verpackungen schmecken<br />
die Heumilch-Produkte<br />
von Kuh, Schaf und Ziege also<br />
auch der Umwelt.<br />
www.erlebnissennerei-zillertal.at<br />
Foto: Erlebnissennerei Zillertal<br />
Alternativen für<br />
Milchprodukte<br />
In Supermärkten und<br />
Privathaushalten finden<br />
sich längst immer<br />
mehr vegane Alternativen<br />
zu Milch und<br />
Milchprodukten. Nun<br />
hat die Privatmolkerei<br />
Naarmann aus Neuenkirchen im Münsterland (D) mit ihrer<br />
neuen Linie WE ♥ PLANTS auch pflanzenbasierte Ersatzprodukte<br />
für Großverbraucher im Sortiment. „Mit WE ♥ PLANTS<br />
bieten wir unseren Kunden innovative Lösungen für die veganen<br />
Wünsche ihrer Gäste”, so Geschäftsführer Claus Naarmann.<br />
Die WE ♥ PLANTS Milchalternativen sind zu 100% pflanzenbasiert,<br />
ausschließlich aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt<br />
und praktisch in der Anwendung. Grundstoff ist Hafer<br />
aus europäischem Anbau. „Hafer ist <strong>das</strong> neue Star-Produkt,<br />
wenn es um pflanzliche Milchalternativen geht: Produkte aus<br />
dem Power-Getreide sind nicht nur ausgesprochen gesund, sie<br />
verursachen auch rund 70 Prozent weniger Schadstoffe und<br />
punkten mit einen deutlich geringeren Wasserverbrauch als<br />
Kuhmilch“, erklärt Claus Naarmann.<br />
www.naarmann.de<br />
Foto: Naarmann<br />
Ratzeputz!<br />
Text & Foto: Andrea Jungwirth<br />
Herbstzeit ist Apfelzeit und die Frucht wird nun ausgiebig in der Küche verarbeitet.<br />
Apfelstrudel, Apfelmus, Apfelknödel, und meist werden für die Gerichte die Äpfel geschält.<br />
Da fallen Berge an Schalen und Kerngehäuse an, die nur im Biomüll landen.<br />
Doch daraus lässt sich einfach ein schmackhafter Essig herstellen, da gerade in der<br />
Schale noch reichlich Geschmacksstoffe stecken. Damit keine Fehlgärung passiert<br />
und der Essig wunderbar nach Apfel schmeckt, sollten keine verdorbenen Äpfel verwendet<br />
werden. Schlechte Stellen müssen daher ausgeschnitten werden, so<strong>das</strong>s nur<br />
einwandfreie Schalenreste im Essig landen.<br />
Mit Putz und Stingl<br />
Apfelessig aus Resten<br />
Zutaten: 2 kg Apfelschalen und Kerngehäuse, 4 Esslöffel Zucker , 1/4 Teelöffel Trockenhefe,<br />
Wasser<br />
Zubereitung: Äpfel waschen und schlechte Stellen ausschneiden, die Äpfel schälen und<br />
für entsprechende Gerichte verwenden. Die Schalen und <strong>das</strong> Gehäuse in ein sauberes<br />
Glas mit weiter Öffnung füllen. Das Glas nur zu ¾ befüllen. Zucker und Trockenhefe dazugeben<br />
und mit Wasser auffüllen. Die Apfelreste sollen gut bedeckt sein, es sollte aber<br />
noch Platz im Glas sein, da während der Gärung Gase aufsteigen und der Ansatz mehr<br />
Platz braucht. Das Glas nun mit einem Küchentuch aus Stoff abdecken. Den Essigansatz<br />
zuerst täglich mit einem Holzkochlöffel umrühren. Nach ein paar Tagen beginnt <strong>das</strong><br />
Ganze zu gären, es bildet sich eine Essighaut auf der Oberfläche und nach vier bis sechs<br />
Wochen ist der Essig fertig.<br />
Ein Sieb mit einem Küchentuch auslegen und auf eine Schüssel geben. Den Ansatz in <strong>das</strong><br />
Sieb leeren und die Obstreste etwas ausdrücken. Den Essig etwas stehen lassen, damit<br />
sich die Trübstoffe setzen und danach in saubere Flaschen füllen.
24 FRÜHSTÜCKSKONZEPTE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Ein guter Start in den Tag<br />
Gesund, süß, salzig oder exotisch? Wenn es um <strong>das</strong> Frühstück geht gibt es keine allgemein<br />
gültige Antwort darauf, was auf den Tisch kommt. Hierzulande und auch international hat die<br />
Frühstückswelt viele Köstlichkeiten zu bieten.<br />
Von Katrin Schedler<br />
Foto: Katrin Schedler<br />
Die erste Mahlzeit des Tages – <strong>das</strong><br />
Frühstück – hat viele Gesichter:<br />
Vom schnellen Kaffee oder Tee<br />
am Morgen bis hin zum ausgedehnten<br />
Brunch, der sich über mehrere<br />
Stunden hinweg ziehen kann, ja sogar<br />
als „Brinner“ (<strong>das</strong> Wort setzt sich<br />
aus breakfast und dinner zusammen)<br />
getarntes Essen, bei dem Frühstücksgerichte<br />
am Abend serviert werden,<br />
kann <strong>das</strong> Frühstück daher kommen.<br />
Bei der Entscheidung, was auf den Tisch<br />
kommt, unterscheiden vielen Menschen<br />
zwischen „normalen“ Wochentagen,<br />
also in der Regel Arbeitstage, und freien<br />
Tagen, wie z.B. Wochenenden oder<br />
während des Urlaubs. Während es unter<br />
der Woche Zuhause ein Müsli oder<br />
Brot mit Marmelade sein kann, darf <strong>das</strong><br />
Frühstück dann außer Haus ein bisschen<br />
kreativer und umfangreicher ausfallen.<br />
Hier kommen die Gastronomen<br />
ins Spiel, denn Frühstück für die Gäste<br />
ist in der Hotellerie und Gastronomie<br />
ein Thema, an dem man nicht vorbeikommt.<br />
Beachtet man dabei die Tatsache,<br />
<strong>das</strong>s in den letzten Jahren <strong>das</strong> Frühstücken<br />
außer Haus immer mehr zum<br />
Trend geworden ist, tun sich hier unterschiedliche<br />
Chancen zur Umsatzsteigerung<br />
auf. Der Umsatz in den Morgenstunden<br />
steigert sich jedoch nicht von<br />
selbst, sondern ist durchaus – wie in fast<br />
allen Bereichen – an Trends gebunden.<br />
Die Gäste erwarten sich ein bisschen<br />
mehr als ein trockenes Brötchen und<br />
angetrocknete Käsescheiben oder die<br />
Aufschnitte vom Vortag.<br />
Frisch, regional/bio, auf die Bedürfnisse<br />
abgestimmt, vielfältig, kreativ, verspielt,<br />
gesundheitsbewusst, neu kombiniert<br />
und/oder hip soll es sein, <strong>das</strong><br />
Frühstück. Der Vielfalt sind fast keine<br />
Grenzen gesetzt – die Geschmacksknospen<br />
der Gäste wollen überrascht<br />
werden. Das heißt soviel wie: Wer es<br />
richtig machen will, sollte mit der Zeit<br />
gehen, dabei jedoch nicht <strong>das</strong> Gesamt-
9/20<strong>21</strong><br />
FRÜHSTÜCKSKONZEPTE 25<br />
Viele Menschen unterscheiden bei<br />
der Wahl des Frühstücks zwischen<br />
Arbeitstagen und Urlaub.<br />
Bowls (links) liegen derzeit absolut im<br />
Trend.<br />
Fotos: Katrin Schedler<br />
konzept eines Betriebs außer Acht lassen.<br />
Es macht beispielsweise wenig<br />
Sinn, wenn ein Kinderhotel Beef Tatar<br />
am Frühstücksbuffet anbietet oder in einem<br />
Vitalhotel süße Kalorienbomben in<br />
Form von Donuts & Co. die Frühstückskarte<br />
dominieren – die Zielgruppen und<br />
ihre Bedürfnisse geben also schon eine<br />
gewisse Richtung vor.<br />
Eine gute Planung rund um Abläufe,<br />
benötigtes Personal und Produkte<br />
bringt entscheidende Vorteile für <strong>das</strong><br />
Frühstücksgeschäft. Denn schlussendlich<br />
macht ein Frühstücks-Angebot erst<br />
dann Sinn, wenn Aufwand und Umsätze<br />
in einem guten Verhältnis stehen. Doch<br />
<strong>das</strong> bestkalkulierte Angebot bringt<br />
nichts, wenn Standort und Gästestruktur<br />
nicht berücksichtigt werden. Die<br />
Konkurrenz im Frühstücks-Business ist<br />
mittlerweile groß, deshalb ist es umso<br />
wichtiger <strong>das</strong> Angebt exakt zu definieren<br />
sowie den Wareneinsatz ins richtige<br />
Verhältnis zum erzielbaren Preis zu<br />
bringen. Frühstücksangebot den ganzen<br />
Tag? Ja, <strong>das</strong> kann funktionieren, wenn<br />
die Zielgruppe dafür da ist und wenn die<br />
Qualität in der Früh genauso hoch ist<br />
wie am Nachmittag. Das Frühstücksangebot<br />
nicht nur den eigenen Hotelgästen,<br />
sondern auch externen Gästen anbieten?<br />
Ja, wenn genügend Platz sowie<br />
Personal da sind und der benötigte Warenbedarf<br />
dementsprechend kalkuliert<br />
wird, kann somit zusätzlicher Umsatz<br />
durch Walk-in-Gäste erzielt werden.<br />
Die Vor- und Nachteile eines Frühstückskonzepts<br />
sind daher individuell<br />
zu ermitteln – Möglichkeiten gibt es<br />
viele.<br />
Der Klassiker: Das<br />
Frühstücksbuffet<br />
In der Hotellerie gilt <strong>das</strong> Frühstücksbuffet<br />
nach wie vor als der Klassiker unter<br />
den Frühstückskonzepten. Die kurze<br />
Definition eines Frühstücksbuffets:<br />
Der Gast kann sich in einem definierten<br />
Zeitfenster sein Frühstück selbst<br />
zusammenstellen und so oft wie er<br />
möchte Nachschlag holen. Die Produkte<br />
werden auf einer Theke, Tischen oder<br />
Vergleichbarem bereitgestellt (warme<br />
und/oder kalte Speisen sowie Kaltgetränke,<br />
Müsli, Joghurt etc.), manche Gerichte<br />
wie z. B. Spiegeleier oder Rühreier<br />
werden auf Bestellung zubereitet und<br />
serviert. Heißgetränke können ebenfalls<br />
in Selbstbedienung angeboten werden<br />
oder werden vom Personal an den Tisch<br />
gebracht.<br />
Das Abräumen des benutzten Geschirrs<br />
erfolgt in der Regel vom Personal.<br />
Gerade für Beherbergungsbetriebe<br />
bringt <strong>das</strong> Buffet Vorteile: Ein Buffet ist<br />
gut kalkulierbar, bedarf wenig Personal,<br />
angelerntes Personal ist im Normalfall<br />
ausreichend und viele Gäste sehen im<br />
Buffet eine gute Serviceleistung, da die
26 FRÜHSTÜCKSKONZEPTE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Lebensmittel verschwendet werden, da<br />
sie nicht aufgegessen werden, geringer.<br />
Mini-Buffet<br />
Das Buffet in kleiner Form kann auch<br />
gleich an den Tisch gebracht werden. Sobald<br />
sich die Gäste an den Tisch setzen,<br />
kann mit dem Aufbau des Frühstücks begonnen<br />
und die unterschiedlichen Produkte<br />
auf Étagères und Servierplatten<br />
sowie kleinen Schüsselchen und Tellern<br />
serviert werden. Spiegeleier, Kaffe, Tee<br />
etc. gibt’s frisch auf Bestellung. So werden<br />
nicht nur Lebensmittelabfälle reduziert,<br />
sondern die Gäste können bequem<br />
an ihrem Tisch bleiben.<br />
Das Frühstücksbuffet ist nach wie vor ein Klassiker.<br />
Foto: rilueda<br />
meisten Reisenden gerade dieses Konzept<br />
beim Frühstück bevorzugen. Auf<br />
der anderen Seite sind da die Nachteile:<br />
Auch wenn nur wenige Gäste im<br />
Haus sind oder Frühstück gebucht haben<br />
muss <strong>das</strong> Buffet aufgebaut werden,<br />
es muss Platz für ein Buffet vorhanden<br />
sein, wenn nicht ausreichend zahlende<br />
Gäste da sind, kann es zu Verlusten und<br />
Lebensmittelverschwendung kommen,<br />
da alle Reste entsorgt werden müssen<br />
und manche Gäste laden sich leider ihre<br />
Teller voll ohne ans Aufessen zu denken.<br />
„Live Cooking“<br />
Damit <strong>das</strong> Buffet alles für einen guten<br />
Start in den Tag bietet, wird diese<br />
Form des Frühstück-Services mittlerweile<br />
auch gerne aufgepeppt, z. B. durch<br />
„Live Cooking-Stations“, also Stationen,<br />
an denen verschiedenste Speisen frisch<br />
und live vor dem Gast, ganz nach dessen<br />
Wunsch, zubereitet werden. Das Kochen<br />
vor dem Gast schafft Vertrauen, bietet<br />
Entertainment und die Speisen sind<br />
frisch. Außerdem ist die Gefahr, <strong>das</strong>s der<br />
Gast zu viel auf seinen Teller ladet und<br />
Heißgetränke: Heimliche<br />
Frühstück-Stars<br />
Ein Frühstück ohne eine Tasse Kaffee,<br />
Tee oder Heiße Schokolade kommt für<br />
viele Leute nicht in Frage. Bei den unzähligen<br />
Produkten auf dem Markt –<br />
von den verschiedensten Kaffeesorten<br />
über Teekreationen bis hin zur Technik<br />
für die Zubereitung der Getränke – ist es<br />
für Gastronomen nicht ganz leicht den<br />
Durchblick zu behalten. Auch hier gilt:<br />
Passen Sie <strong>das</strong> Sortiment an <strong>das</strong> Betriebs-Konzept<br />
an und machen Sie vor<br />
allem bei der Qualität keine Kompromisse.<br />
Lieber ein überschaubares Angebot an<br />
Heißgetränken, dafür in Top-Qualität, die<br />
Ihre Gäste begeistert.<br />
info<br />
Reichhaltig und bunt<br />
Viele Menschen achten bereits beim Frühstück auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und<br />
befassen sich auch außer Haus mit den angebotenen Speisen und Getränken. Der Trend zu einem<br />
reichhaltigen Frühstück sowie die unterschiedlichen Ernährungsarten (vegetarisch, vegan, glutenfrei,<br />
paleo, ketogen etc.) führen zu neuen Herausforderungen für Gastronomen – aber auch zu Möglichkeiten.<br />
Denn wer gezielt auf verschiedene Ernährungsformen achtet und dementsprechend sein<br />
Angebot an diese Zielgruppe richtet, der hat die Chance neue Gäste zu erreichen. Das heißt nicht,<br />
<strong>das</strong>s gleich die komplette Karte umgestellt werden muss, es können auch zwei, drei „extra“ Speisen<br />
als Ergänzung zum klassischen „Wiener Frühstück“ sein. Derzeit sehr beliebt sind auch sogenannte<br />
Superfoods. Acai-Beeren, Granatäpfel, Goji-Beeren, Chiasamen und weitere Energielieferanten können<br />
auf ganz verschiedene Art und Weise ins Frühstück mit eingebunden werden. Im Müsli, als Zutat in<br />
Smoothies und Säften oder zur Krönung auf frischen Waffeln. Dabei geht’s auch regional: Heimisches<br />
Superfood wie Leinsamen, Sanddorn, Hirse, Walnüsse oder Heidelbeeren wachsen vor unserer Haustüre<br />
und punkten mit ihren tollen Inhaltsstoffen und ihrem Geschmack. Der absolute Trend in Sachen<br />
Superfood? Bowls. Also eine Schüssel mit verschiedensten, gesunden Lebensmitteln gefüllt und<br />
schick angerichtet. Die bunte Mischung gibt es als süße Variante mit Joghurt oder Porridge als Basis,<br />
oder als pikante Speise mit z.B. Salat oder Gemüse als Hauptelement. Selbst zusammengestellt oder<br />
bereits als fertige Bowl in der Karte findet die „reichhaltige Schüssel“ immer mehr Fans.
9/20<strong>21</strong><br />
ADVERTORIAL 27<br />
Fotos: Darbo<br />
Jetzt drücken wir erst<br />
recht auf die Tube!<br />
Darbo bringt Innovation fürs Frühstücksbuffet.<br />
info<br />
Um großen Herausforderungen zu<br />
begegnen, beginnt man am besten<br />
mit den kleinen Dingen. Das gilt<br />
auch für die Gastronomie. Eine appetitliche<br />
Präsentation am Frühstücksbuffet,<br />
die auch hohen Hygieneansprüchen genügt,<br />
wirkt anziehend auf den Gast. Dosiersysteme,<br />
wie z. B. für Müsli und Säfte,<br />
sind dem Gastronomen dabei sicherlich<br />
eine Hilfe. Doch oft sind diese Systeme<br />
mit großem Wartungs- und Reinigungsaufwand<br />
verbunden und dem Servicepersonal<br />
fehlt dadurch Zeit für seine wichtigste<br />
Tätigkeit: dem Dienst am Gast.<br />
Auch die Gäste bevorzugen naturgemäß<br />
einfach zu bedienende Systeme.<br />
Darbo hat sich für seine Fruchtaufstriche<br />
und Honig daher was ganz Besonderes<br />
einfallen lassen: den „Darbo Dispenser“.<br />
Dabei handelt es sich um eine<br />
praktische Vorrichtung, in die man Dosierflaschen<br />
mit Fruchtaufstrichen und<br />
Honig von Darbo hygienisch am Buffet<br />
platzieren kann. Durch einen einfachen<br />
Hebeldruck können sich die Gäste<br />
eine Portion Aufstrich entnehmen –<br />
Die Vorteile auf einen Blick:<br />
• Mühelose und unkomplizierte Handhabung<br />
• Einfache Säuberung ohne Zerlegen<br />
• Hygienische und saubere Dosierung<br />
• Kein Tropfen<br />
• Einfaches Austauschen der leeren Dosierflaschen<br />
• Kein Werkzeug notwendig<br />
• Keine komplizierte Mechanik<br />
• Ansprechende Optik durch schlichtes Design<br />
• Dosierflaschen sind wiederverschließbar<br />
• Klare Sortenerkennung durch ins Auge fallende Illustrationen und<br />
mehrsprachige Beschriftung auf den Etiketten der Dosierflaschen<br />
eine saubere Lösung ohne viel Technik.<br />
Darbo Fruchtaufstriche in der 900 g Dosierflasche<br />
sind in 6 verschiedenen Sorten<br />
erhältlich. Ein Blütenhonig in der<br />
1000 g Dosierflasche ergänzt <strong>das</strong> Sortiment<br />
ideal.<br />
Der Darbo Dispenser wurde speziell<br />
für die neuen Dosierflaschen designt. In<br />
neutralem Weiß und mit klaren klassischen<br />
Linien passt er in jeden Hotelbetrieb,<br />
der nach einer Dosierlösung fürs<br />
Buffet sucht. Hochwertige Materialien<br />
wie Aluminium und Edelstahl sorgen für<br />
Stabilität und Langlebigkeit. Die Handhabung<br />
ist für Gast und Personal selbsterklärend<br />
und sehr einfach. Der Dispenser<br />
muss für den Austausch der Dosierflaschen<br />
nicht zerlegt oder gereinigt<br />
werden. Ist eine Flasche leer, kann man<br />
sie in Sekundenschnelle durch eine neue<br />
ersetzen. Alle Oberflächen sind leicht erreichbar<br />
und abwischbar. Übrigens: Die<br />
Dispenser werden einzeln verkauft. So<br />
kann man beliebig viele Dispenser aneinanderstellen<br />
und die Präsentation individuell<br />
an die Buffetsituation anpassen.<br />
Kontakt:<br />
dispenser.darbo.com
28 FRÜHSTÜCKSKONZEPTE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Pflanzliche<br />
Alternativ-<br />
Produkte<br />
Etwa jeder siebte Mensch verträgt<br />
aufgrund einer Laktoseintoleranz<br />
keine Milch. Eine Milchzuckerunverträglichkeit<br />
ist gerade<br />
beim Außer-Haus-Verzehr für die<br />
Betroffenen ein großes Problem<br />
und schränkt die Lebensmittelauswahl<br />
ein. Frischli bietet nun mit<br />
der neu entwickelten H-Fettarmen<br />
Milch laktosefrei mit 1,5 Prozent<br />
Fettstufe die passende Produktlösung.<br />
Seit Juli 20<strong>21</strong> ist die<br />
laktosefreie Milch im praktischen<br />
1-l-Gebinde erhältlich und ist <strong>das</strong><br />
perfekte Produkt für die immer<br />
größer werdende Anzahl an Gästen<br />
mit einer Laktoseintoleranz.<br />
Die laktosefreie Milch lässt sich<br />
pur, für Kaffeespezialitäten, zum<br />
Müsli oder in Shakes verwenden.<br />
Verbraucher wünschen sich auch<br />
aus ethischen Gründen immer<br />
mehr pflanzliche Produkte im Rahmen<br />
ihrer Ernährung. Nicht nur im<br />
Lebensmitteleinzelhandel, auch<br />
in der Gastronomie und Hotellerie<br />
steigt die Nachfrage. Um dem<br />
gerecht zu werden, geht frischli ab<br />
Herbst 20<strong>21</strong> mit einer Range an<br />
pflanzlichen Milchersatzprodukten<br />
in Bio-Qualität an den Start.<br />
www.frischli.de<br />
Fotos: Frischli<br />
Bacon zum Frühstück<br />
Ein guter Tag beginnt mit einem<br />
guten Frühstück. Mit<br />
Gierlingers Premium Bacon<br />
wird ein Grundstein für <strong>das</strong><br />
perfekte Frühstück vieler Kunden<br />
gelegt: Neben dem Klassiker,<br />
dem extra-zarten Rohbacon,<br />
bietet Gierlinger Bacon in<br />
fünf Ausbratstufen und ready<br />
to eat an. Den Bake off-Bacon<br />
als köstlich-wirtschaftliche Variante<br />
zum convenienten Fertigbacken<br />
für große Buffets. Die<br />
leicht, mittel oder stark gebratene<br />
Alternative, die – je nach<br />
Kundenfrequenz flexibel – nur<br />
rasch erwärmt werden kann<br />
und auch zu Sandwiches, Brötchen<br />
oder als Beilage zu Omelette<br />
passt. Den Schluss macht<br />
der stark gebratene Bacon „Crispy<br />
Bacon very heavy“. Der einzigartige<br />
Geschmack entsteht durch Räucherung<br />
über Buchenholz, extra knusprig wird es<br />
Süße Versuchungen<br />
Auf jedem Frühstückstisch sind sie zu<br />
finden, die fluffigen Pancakes aus Eiern,<br />
Milch und Mehl, etwas Zucker und<br />
einer Prise Salz. Die kleinen Palatschinken<br />
oder Eierkuchen haben einen hohen<br />
Eianteil und werden beidseitig goldbraun<br />
gebacken. Der Durchmesser der Meisterfrost<br />
Pancakes misst 11 cm, also kleiner,<br />
dafür höher als herkömmliche Palatschinken.<br />
Einzeln gefrostet, sind die<br />
Pancakes auch einzeln entnehmbar und<br />
sofort einsetzbar. Hervorragend für den<br />
Frühstückstisch eignen sich auch die gezogenen,<br />
gebackenen und bereits in Stücke<br />
geschnittenen Strudel aus dem Hause<br />
Meisterfrost. Im Sortiment finden<br />
sich der traditionelle Apfelstrudel, Topfenstrudel<br />
oder auch Milchrahmstrudel<br />
- köstliche Füllen umhüllt von knusprigem,<br />
gezogenem Teig. Durch die praktische<br />
Stückentnahme der gebackenen,<br />
geschnittenen Strudelstücke lässt sich<br />
<strong>das</strong> Frühstück auch leicht kalkulieren.<br />
www.meisterfrost.at<br />
durch <strong>das</strong> Ausbraten auf Teflon im eigenen<br />
Fett.<br />
www.gierlinger-holding.com<br />
Foto: Gierlinger<br />
Foto: Meisterfrost
9/20<strong>21</strong><br />
FRÜHSTÜCKSKONZEPTE 29<br />
Brooklyn-Bio-Sauerkirsche für <strong>das</strong><br />
Frühstücksbuffet<br />
Viele Gäste freuen sich über eine Alternative zu den klassischen Frühstücksgetränken.<br />
Die Sorte Apfel-Sauerkirsche der Linie<br />
Brooklyn-Bio-Säfte von Grapos ist besonders<br />
erfrischend und sehr fruchtig. Der<br />
Postmix-Spezialist konzentriert für dieses<br />
Getränk sonnengereifte Bio-Früchte auf<br />
ihr Wesentliches. Dabei entsteht ein Konzentrat<br />
in 100 Prozent Bio-Qualität, ganz<br />
ohne Zusatz- oder Konservierungsstoffe.<br />
Im Offenausschank wird <strong>das</strong> Getränk in<br />
der Brooklyn-Bio-Vitaminbar mit klarem<br />
Wasser versetzt. Das Resultat sind reine<br />
Säfte in kontinuierlicher Top-Premiumqualität<br />
und hygienisch im Ausschank.<br />
Nachhaltigkeit als Philosophie<br />
Geliefert werden die Konzentrate in praktischen<br />
Bag-In-Boxen. Diese können bei<br />
der Lagerung platzsparend übereinander<br />
gestapelt werden und benötigen keine<br />
extra Kühlung. Die Grapos-Getränke stehen<br />
auch immer im Zeichen der Nachhaltigkeit:<br />
Durch die Produktionsmethoden<br />
und angewandten Systeme entsteht im<br />
Vergleich zu konventionellen Portionsflaschen<br />
bei allen Grapos-Getränken ein<br />
90 Prozent kleinerer ökologischer Fußabdruck.<br />
Dies wurde in einer Studie der TU-<br />
Graz nachgewiesen.<br />
www.grapos.com<br />
Foto: Grapos<br />
Feine Backwaren<br />
Nicht umsonst gilt <strong>das</strong> Frühstück als<br />
die wichtigste Mahlzeit des Tages.<br />
Der perfekte Morgen startet mit einem<br />
ausgiebigen und ausgewogenen Frühstück,<br />
dazu gehört eine bunte Auswahl<br />
an Brot und Gebäck. Die Erwartungen<br />
sind hoch und der morgendliche Eindruck<br />
ist bei Gästen oft entscheidend.<br />
Das Resch&Frisch Midi-Gebäck für<br />
die Gastronomie ist etwa 15 g leichter<br />
als die klassische Größe und eignet sich<br />
perfekt für feine Frühstücksbuffets. Die<br />
praktische Größe lädt zum Durchkosten<br />
– und <strong>das</strong> ganz ohne übrig gelassene Gebäckhälften.<br />
Warenüberschuss und Lebensmittelverschwendung<br />
gehören so<br />
der Vergangenheit an. Bei Resch&Frisch<br />
findet sich eine bunte Auswahl: Der Midi-Frühstücks-Mix<br />
vereint Laugenstange,<br />
Krustenlaibchen und Fitnessweckerl<br />
in einem Mischkarton. Ganz neu sorgt<br />
<strong>das</strong> Resch&Frisch Midi-Croissant für<br />
maximalen Genuss in der Früh.<br />
www.resch-frisch.com<br />
Foto: Resch&Frisch
30 FRÜHSTÜCKSKONZEPTE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
tipp aus der praxis<br />
Das Auge<br />
trinkt mit<br />
Das Frühstücksbuffet ist<br />
meist die letzte Station des<br />
Aufenthaltes im Hotel und<br />
bleibt somit gut in Erinnerung.<br />
Hier wünschen sich die<br />
Gäste Vielfalt, eine ansprechende<br />
Präsentation und<br />
und natürlich Hygienemaßnahmen.<br />
Da bieten sich die zwei<br />
Grapos Frühstückskonzepte<br />
mit ansprechenden, selbstreinigenden<br />
und hygienischen<br />
Ausschankgeräten an.<br />
Die Getränke der Premium<br />
Linie GrapiSun sind mit<br />
Vitaminen angereichert,<br />
kalorienarm und ohne Zuckerzusatz<br />
– also perfekt<br />
für <strong>das</strong> Frühstück. Auch die<br />
Nachfrage an Bio-Qualität<br />
wird immer größer. Wir bieten<br />
außerdem zertifizierte<br />
Biogetränke als Postmix-Sirup<br />
im Offenausschank: Die<br />
Brooklyn BIO Säfte sind in<br />
vier Sorten erhältlich und ein<br />
echtes Highlight am Frühstücksbuffet.<br />
Alle Getränke<br />
werden kühl und frisch gezapft,<br />
<strong>das</strong> rundet <strong>das</strong> Geschmackserlebnis<br />
natürlich<br />
noch einmal ab.<br />
Der Offenausschank ist somit<br />
auch beim Frühstück im<br />
Hotel eine nachhaltige und<br />
hygienische Alternative zu<br />
Krügen und Kraffen. So beginnt<br />
der Tag mit einem<br />
rundum guten Gefühl für<br />
Gäste und <strong>das</strong> Unternehmen.<br />
KR Wolfgang Zmugg,<br />
Geschäftsführer Grapos<br />
www.grapos.com<br />
Foto: Grapos<br />
Genussvoller Brunch<br />
Mit über 1.000 Tiefkühlbackwaren und<br />
10.000 Artikel in der Service-Welt<br />
bietet Edna von konventionellen Artikeln<br />
über besondere Produkte für jeden<br />
Anlass <strong>das</strong> richtige Brot an.<br />
Das rustikale Rosenweckerl aus feinem<br />
Weizenhefeteig bietet eine zartsplittrige<br />
Kruste.<br />
Hergestellt wird es aus den besten<br />
natürlichen Zutaten und kommt hierbei<br />
vollkommen ohne Zusatzstoffe oder<br />
Konservierungsmittel aus. Die klassische<br />
Kaisersemmeln mit dem charakteristischen<br />
Stern sind nicht nur ein vielseitiges<br />
Frühstücksweckerl, sondern<br />
auch die ideale Basis für leckere Sandwiches.<br />
100 Prozent natürliche Zutaten<br />
und eine besonders lange Teigführung<br />
sorgen für einen besonders aromatischen,<br />
knusprigen Genuss. Ein<br />
leckeres Kastenbrot in hoher Qualität<br />
ist nach wie vor ein beliebter Klassiker<br />
beim Frühstück. Bei den Schnittbroten<br />
aus natürlichen Zutaten ist jede Scheibe<br />
gleich groß, so können leckere Pausenbrote<br />
und belegte Stullen für Lunchboxen<br />
hergestellt werden. Genussmomente<br />
werden mit Butter-Croissants aus 20<br />
Prozent französischer Butter wahr. Diese<br />
Hörnchen sind feinknusprig locker<br />
und haben die ideale Größe für Buffets<br />
All-Day-Breakfast beziehungsweise<br />
Brunch ist bei der jüngeren Generation<br />
angesagt und beliebt. Was dabei auf<br />
den Tisch kommt, sollte wenn möglich<br />
regional sein. Gerade bei Produkten wie<br />
Schinken, Käse, Marmeladen und Co.<br />
wird <strong>das</strong> aktuell stark nachgefragt. Nicht<br />
regional, dafür aber sehr beliebt sind auch<br />
Avocados, vor allem dann, wenn sie als<br />
Belag auf ein Brot kommen. Orientalisch,<br />
etwa mit Hummus, ist auch weiterhin in<br />
– ebenso wie die Green Smoothies mit<br />
Inhaltsstoffen wie Algenpulver.<br />
Ein neues Trendprodukt sind Breakfast-Bowls<br />
mit Porridge und verschiedenen<br />
gesunden Toppings. Sehr stark im<br />
Kommen am Frühstückstisch sind zudem<br />
Alternativen zu Milch wie Haferdrinks,<br />
Sojadrinks, Erbsendrinks, Reisdrinks<br />
und Mandeldrinks.<br />
www.metro.at<br />
Der Morgen macht den Tag<br />
Fotos: Metro<br />
Foto: Axel Weiss GmbH<br />
oder den Brotkorb. Das kernige Vitalweckerl<br />
und <strong>das</strong> naturbelassene Biancoweckerl<br />
überzeugen beim Frühstück, lassen<br />
sich aber auch nach Herzenslust zu leckeren<br />
glutenfreien Sandwiches belegen.<br />
Die Kombination von französischer<br />
Backkunst und herzhaftem Brezel-Style<br />
macht den extra großen Brezel-Brioche<br />
Burger zu etwas Besonderem. Das<br />
Brötchen aus süßem Briocheteig und<br />
rustikaler Laugenkruste ist einzigartig<br />
im Geschmack und schafft einen Wettbewerbsvorteil<br />
durch Differenzierung.<br />
www.edna.at
9/20<strong>21</strong><br />
FRÜHSTÜCKSKONZEPTE 31<br />
Innovatives Frühstücksbuffet<br />
Das Frühstück ist <strong>das</strong> Aushängeschild<br />
jeden Hotels. Rauch bietet für 20<strong>21</strong><br />
neue, innovative Lösungen, um die wachsende<br />
Nachfrage nach Frische und Gesundheit<br />
zu erfüllen. Happy Day „Fruit<br />
& Veggie“ bringt Frucht und Gemüse<br />
in einem trendigen Umfüllkonzept, eine<br />
neue Sorte HPP-Saft ermöglicht frischen<br />
Fruchtsaft ohne großen Aufwand und die<br />
Bag-In-Box-Dispenser sind die perfekte<br />
Lösung für große Volumen. Saft-Kombinationen<br />
aus Frucht und Gemüse liegen<br />
im Trend, denn sie vereinen gesunden Lebensstil<br />
und hervorragenden Geschmack.<br />
Mit den beiden neuen Happy Day „Fruit<br />
& Veggie“-Sorten „Orange, Kaki, Karotte“<br />
und „Rote Früchte & Rote Beete“ bietet<br />
Rauch eine Lösung für <strong>das</strong> Frühstücksbuffet.<br />
Um sie attraktiv und zugleich hygienisch<br />
präsentieren zu können, gibt<br />
es zum Umfüllen trendige Glasflaschen<br />
mit Schraubverschluss und dazu passenden<br />
Neckhängern. Als Alternative<br />
Natürliches Brot<br />
zu frisch gepressten Säften bietet Rauch<br />
sein wachsendes „Rauch Juice Bar“-HPP-<br />
Sortiment exklusiv für die Gastronomie.<br />
Dabei wird frischgepresster Saft unter<br />
hohem Druck haltbar gemacht, ohne Hitze.<br />
Dadurch bleibt der unvergleichliche<br />
„frisch-gepresst-Geschmack“ erhalten.<br />
www.rauch.cc/at/<br />
Die Nachfrage nach traditionellen<br />
Broten mit Sauerteil, Urgetreide und<br />
Saaten war noch nie so hoch. Hier hat<br />
Vandemoortele mit der Banquetd’or<br />
Essential Range die Lösung. Diese Range<br />
bietet köstliche Produkte, gebacken<br />
nach traditionellen Rezepturen, bestehend<br />
aus vier Produkten. Ein Klassiker<br />
ist der Vollkorn Sauerteig. Es ist „voll“<br />
an wertvollen Nährstoffen und voller<br />
Saaten wie Leinsamen, Sesamkörner,<br />
Sonnenblumenkerne, Hirsekörner und<br />
Buchweizensamen, die dem Baguette<br />
einen besonderen, leicht nussigen Geschmack<br />
verleihen. Der Fit Sauerteig<br />
kombiniert die Genuss-Mischung Leinsamen,<br />
Sonnenblumenkerne und Sesamkörner<br />
mit Haferflocken und Sojaschrot<br />
und macht sie somit zu einer<br />
echten Power-Mischung. Authentischen<br />
und puren Geschmack bietet der<br />
Dinkel Sauerteig. Das traditionelle Urgetreide,<br />
mit modernen Chiasamen<br />
und allseits beliebten Kürbiskernen, ist<br />
ein wahres Trendprodukt. Das optische<br />
Highlight der Range ist der Weizen Sauerteig.<br />
Der besondere Dekorschnitt in<br />
Form einer Ähre verleiht dem Produkt<br />
<strong>das</strong> gewisse Etwas.<br />
www.vandemoortele.com<br />
Foto: Rauch<br />
Foto: Vandemoortele<br />
Foto: Yellow Images Foto: Sedlak<br />
Fitter Start in<br />
den Tag<br />
Um fit und frisch in den Tag zu<br />
starten, greifen viele schon<br />
beim Frühstück zu hochwertigen<br />
und gesunden Heumilch-Produkten.<br />
Die Produktpalette der<br />
Erlebnis Sennerei Zillertal weist<br />
gegenüber herkömmlichen Milchprodukten<br />
einen rund doppelt so<br />
hohen Wert an Omega-3-Fettsäuren<br />
und konjungierten Linolsäuren<br />
auf. Das artenreiche Futter<br />
für die Heumilchkühe wirkt sich<br />
nämlich auf <strong>das</strong> Fettsäurenspektrum<br />
der Milch aus. In den verschiedenen<br />
Gräsern und Kräutern sind<br />
die Blätter besonders reich an Mineralstoffen<br />
und Proteinen. In ihnen<br />
steckt neben den wichtigen<br />
Nährstoffen auch eine Vielzahl an<br />
Aromen, diese sind geschmacksbildend<br />
und tragen so zur hohen<br />
Milchqualität bei – egal, ob<br />
Trinkmilch, cremige Joghurts oder<br />
gschmackige Käsesorten.<br />
www.erlebnissennerei-zillertal.at
32 BROT & BACKWAREN<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Brot, Semmeln, Weckerl<br />
und Stangerl
9/20<strong>21</strong><br />
BROT & BACKWAREN 33<br />
Von Aufbackweckerln über die günstigen Semmeln im Zehnerpack bis hin zu exquisiten<br />
Holzofenbroten mit Waldstaudenkorn, die Vielfalt an Gebäck- und Brotsorten ist so groß<br />
wie noch nie. <br />
Text & Fotos: Andrea Jungwirth<br />
Österreich ist ein Land der Brotesser,<br />
und vor allem die Vorliebe für<br />
Roggenbrote ist für uns ganz typisch.<br />
Auch wenn der Roggen im<br />
Vergleich zum Weizen mit nur 15 Prozent<br />
eher eine Nebenrolle beim Brotgetreide<br />
spielt, so sind Mischbrote mit<br />
Roggenmehl sehr beliebt. Je weiter nördlich,<br />
desto mehr Roggen kommt auf den<br />
Tisch. Roggen – und vor allem Weizen<br />
– dominieren die Brotvielfalt. Bestimmte<br />
Getreidesorten wie Dinkel, aber auch<br />
alte Getreideraritäten wie Emmer, Purpurweizen<br />
oder Waldstaudenkorn, sind<br />
eher selten zu finden.<br />
Brotverzicht ist unnötig<br />
Trotz vieler Diäten, die auf Kohlenhydrate<br />
verzichten, ist Brot in einer gesunden<br />
Ernährung unverzichtbar. Es<br />
sättigt gut und versorgt uns mit wertvollen<br />
Kohlenhydraten, Vitaminen<br />
und Mineralstoffen. Die meisten Menschen<br />
vertragen auch <strong>das</strong> Gluten im<br />
Mehl gut. Nur Zöliakie kranke Menschen<br />
vertragen überhaupt kein Gluten<br />
und dürfen weder Weizen, Dinkel,<br />
Roggen oder anderes glutenhaltiges<br />
Getreide essen. Gluten ist eine Proteinmischung<br />
im Korn und für die Backfähigkeit<br />
zuständig. Aber viele gesunde<br />
Menschen glauben, <strong>das</strong>s eine glutenfreie<br />
Ernährung gesünder ist und verzichten<br />
freiwillig darauf. Das ist jedoch<br />
unnötig, aber es stimmt auch, <strong>das</strong>s einige<br />
Menschen Brot schlechter vertragen<br />
als früher. Sie haben vermehrt Verdauungsstörungen.<br />
Schuld daran ist nicht<br />
<strong>das</strong> Gluten im Getreide, wie viele meinen,<br />
sondern sogenannte „FODMAPs“.<br />
Das sind spezielle Zuckerverbindungen<br />
im Weizen, die auch in anderen Getreidesorten<br />
wie Dinkel oder Emmer vorkommen.<br />
Diese Verbindungen können<br />
im Dünndarm nicht ausreichend abgebaut<br />
werden und verursachen die Beschwerden<br />
im Dickdarm.<br />
Schuld daran scheint die kürzere<br />
Gehzeit von Teigen in Bäckereien<br />
zu sein. Denn diese FODMAPs bauen<br />
sich erst durch längere Gehzeiten ab,<br />
am höchsten ist der Gehalt nach einer<br />
Stunde, nach viereinhalb Stunden sind<br />
gerade noch 10 Prozent der Verbindungen<br />
enthalten. Wer also nach dem<br />
Brotessen öfter Beschwerden hat, sollte<br />
auf Sauerteigbrot und Brote mit langen<br />
Gehzeiten umsteigen. Dasselbe gilt<br />
für Gebäck.<br />
Trendgetreide Dinkel und Kamut<br />
Das Besondere ist gerade bei Brot und<br />
Gebäck die Regionalität. Denn in jeder<br />
Region gibt es ganz unterschiedliche<br />
Vorlieben und Rezepturen. Die Vielfalt<br />
beim Bäcker ist zwar so groß wie noch<br />
nie, jedoch verschwinden diese regionalen<br />
Unterschiede immer mehr. Die<br />
Brotlandschaft wird immer einheitlicher,<br />
dafür liegen aber andere Mehle, vor<br />
allem aus Dinkel, der für viele gesünder<br />
scheint, und auch aus Pseudocerealien<br />
wie Buchweizen, Amaranth und Quinoa<br />
im Trend.<br />
Kamut ist ein sehr altes, durch Züchtungen<br />
nicht verändertes Getreide. Er<br />
stammt vermutlich aus Ägypten und<br />
hat nur auf Grund seiner Widerstandfähigkeit<br />
und Anspruchslosigkeit überlebt.<br />
Wegen seiner goldgelben Farbe<br />
wird Kamut auch „Gold der Pharaonen“<br />
oder „Seele der Pharaonen“ genannt.<br />
Die Körner sind größer als Weizenkörner<br />
und glasiger. Backwaren aus Kamut<br />
sind sehr saftig, bleiben länger frisch<br />
und schmecken leicht nussig. Dieses<br />
ideale Brot- und Backgetreide überzeugt<br />
nicht nur durch seinen Geschmack, sondern<br />
auch durch seinen hohen Gehalt<br />
an Protein. Es enthält etwa ein Drittel<br />
mehr Protein als normaler Weizen, au-
34 BROT & BACKWAREN<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Foto: Andrea Jungwirth<br />
ßerdem mehr Selen und Eisen. Für Weizenallergiker<br />
kann Kamut eine Alternative<br />
zu herkömmlichem Weizen sein.<br />
Dinkel zählt zu den ältesten Getreidearten<br />
und ist eng mit dem heutigen<br />
Weichweizen verwandt. Seine Beliebtheit<br />
und Verbreitung verdankt er seiner<br />
Robustheit, denn er gedeiht auf fast<br />
allen Böden, und im Gegensatz zu vielen<br />
anderen hochgezüchteten Getreidesorten<br />
ist er sehr widerstandsfähig gegenüber<br />
Trockenheit, Nässe und Pilzerkrankungen.<br />
Dinkel scheint auch besser<br />
verträglich zu sein, als herkömmlicher<br />
Weizen, selbst bei einer Glutenunverträglichkeit,<br />
obwohl natürlich auch<br />
Dinkel Gluten enthält, denn Gluten ist<br />
nicht Gluten. Dinkel hat mehr Mineralstoffe<br />
und Vitamine als herkömmlicher<br />
Weizen und ist sehr eiweißreich.<br />
Obwohl <strong>das</strong> Korn so reich an Proteinen<br />
ist, sind Teige aus Dinkelmehl im Vergleich<br />
zu Weizenteig etwas aufwändiger<br />
in der Handhabung. Denn Dinkelteige<br />
sind geschmeidig und gut dehnbar,<br />
aber weniger formstabil und reißen<br />
leichter. Geringe Mengen an Ascorbinsäure<br />
(Vitamin C) zum Mehl können die<br />
Stabilität aber erhöhen. Im Biobereich<br />
wird <strong>das</strong> Extrakt der Acerolakirsche verwendet,<br />
denn diese Frucht enthält den<br />
höchsten Wert an Vitamin C, den es in<br />
Obst gibt. Ein weiterer Nachteil bei Gebäck<br />
aus Dinkel ist die Haltbarkeit. Es<br />
neigt dazu, schnell trocken und hart zu<br />
werden. Dieser Nachteil kann backtechnisch<br />
nur zu einem Teil ausgeglichen<br />
werden. Dinkelgebäck überzeugt aber<br />
durch den leicht nussigen und kernigen<br />
Geschmack.<br />
Hauptsache es schmeckt<br />
Selberbacken ist gerade ein Boom, denn<br />
in den Corona-Lockdowns haben manche<br />
<strong>das</strong> Brotbacken für sich entdeckt<br />
und sind dabei geblieben. Aber auch etliche<br />
Gastronomen legen seit Jahren darauf<br />
Wert, ihren Gästen hochwertiges<br />
Gebäck und Brot auftischen zu können.<br />
Einige Köche pflegen ihren Sauerteig<br />
in der Gastroküche, tüfteln an Brotrezepten<br />
und sind stolz auf ihre Backspezialitäten.<br />
Manche haben sogar einen<br />
Holzbackofen, der einmal wöchentlich<br />
mit Broten beschickt wird. Aber natürlich<br />
liefern auch regionale Bäcker gute<br />
Qualität an die Gastronomie oder Hotellerie.<br />
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen,<br />
<strong>das</strong>s inzwischen die Aufbackware<br />
<strong>das</strong> Sortiment bestimmt. Ob<br />
im Privathaushalt oder im Gasthaus:<br />
Aufbackware ist besser planbar, meist<br />
günstiger und einfach praktisch. Der<br />
Großteil kommt aus Großbetrieben, wobei<br />
die Zutaten und auch die Teigführung<br />
nur geringfügig von herkömmlichen<br />
Produkten abweichen. Meist wird<br />
etwas Fett verwendet, <strong>das</strong> den Teig fester<br />
macht und ihn besser auf die industrielle<br />
Verarbeitung vorbereitet. Nach<br />
dem Formen der Teiglinge werden diese<br />
in riesigen, aber energieeffizienten<br />
Backanlagen vorgebacken. Nach 50<br />
oder 70 Prozent der Backzeit wird dann<br />
der Backvorgang unterbrochen. Ausgekühlt<br />
wird die Ware nun entweder tiefgefroren<br />
oder unter Schutzatmosphäre<br />
luftdicht verpackt. So ist <strong>das</strong> Brot und<br />
Gebäck länger lagerbar und kann nach<br />
Bedarf beim Endverbaucher fertig gebacken<br />
werden. 80 Prozent des Brotes<br />
kaufen Herr und Frau Österreicher im<br />
Supermarkt, also <strong>das</strong> täglich frisch gelieferte<br />
Brot vom Bäcker aus der Umgebung,<br />
aber natürlich auch die Aufbackware.<br />
Und auch <strong>das</strong> frische Brot in den<br />
Regalen kommt meist tiefgekühlt als<br />
Teigling in den Supermarkt, wird dort<br />
aufgebacken und als frisches Brot verkauft.<br />
So ist es auch in der Gastronomie,<br />
wo bereits beim Frühstück wahrscheinlich<br />
alle Varianten vertreten sind, ein<br />
spezielles Brot vom Bäcker aus der Umgebung<br />
neben knuspriger Aufbackware.<br />
Für jeden Geschmack ist etwas dabei,<br />
und meist greift man zum Gewohnten.<br />
Aber auf Brot und Gebäck legt der Österreicher<br />
Wert, denn auf seine Semmel<br />
zum Gulasch oder sein knuspriges Roggenbrot<br />
zur Speckjause möchte er nicht<br />
verzichten.
9/20<strong>21</strong><br />
BROT & BACKWAREN 35<br />
Kuchenpause auf der Hütte<br />
Meisterfrost setzt auf praxiserprobte<br />
Voll-Convenience Produkte und<br />
hält drei Köstlichkeiten bereit. Den Kuchen<br />
mit oder ohne Rosinen, den Marmorkuchen<br />
und den Schokoladekuchen.<br />
Die flaumig-saftigen Kuchen mit einem<br />
Gewicht von 1500 g sind fertig gebacken.<br />
Ähnlich wie ein Meterbrot kann<br />
der XXL-Kuchen direkt am Frühstücksoder<br />
Kaffeebuffet in Scheiben geschnitten<br />
werden. Köstliche Abwechslung<br />
versprechen auch die drei Guglhupf-<br />
Varianten von Meisterfrost. Der Schokolade-Obers-Guglhupf,<br />
der mit echter<br />
Sahne verfeinert wird, der traditionelle<br />
Marmor-Guglhupf sowie der saftige<br />
Nuss-Guglhupf sind beliebt bei Groß<br />
und Klein und werden im Hause Meisterfrost<br />
nach österreichischen Rezepten<br />
aus rein natürlichen Zutaten hergestellt.<br />
Die drei Guglhupf-Variationen<br />
von Meisterfrost bestechen nicht nur<br />
durch ihre simple Zubereitung – einfach<br />
auftauen, mit Staubzucker bestreuen<br />
und servieren, sondern begeistern vor<br />
allem durch ihre flaumige Konsistenz.<br />
Fotos: Meisterfrost<br />
Jeder Guglhupf ist mit einem Gewicht<br />
von 650g erhältlich.<br />
www.meisterfrost.at<br />
Bei uns liegt<br />
Backtradition<br />
in der Familie.<br />
Seit 1902.<br />
Gebäck aus regionaler<br />
Herkunft<br />
Frisches Gebäck aus österreichischen<br />
Backstuben ist gefragt wie noch nie.<br />
Bei Metro liegt Gebäck in österreichischer<br />
Handwerksqualität in den Regalen,<br />
sorgfältig zubereitet aus österreichischen<br />
Zutaten. Ein Großteil der Backwaren ist<br />
mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet.<br />
Alle Produkte kommen aus zertifizierten<br />
Betrieben. Einige Metro Großmärkte<br />
werden von Ortslieferanten mit regionalen<br />
Gebäckspezialitäten beliefert.<br />
Das Unternehmen bietet Teiglinge<br />
tiefgekühlt, Gebäck halbgebacken und<br />
frisches Gebäck verzehrfertig. Profis aus<br />
der Gastronomie profitieren von dieser<br />
Vielfalt, weil sie mit wenigen Handgriffen<br />
den Produkten eine ganz persönliche<br />
Note verleihen können.<br />
www.metro.at<br />
Foto: Metro<br />
» Seit Generationen geben wir<br />
<strong>das</strong> Wissen um die österreichische<br />
Backtradition weiter. Dieses<br />
Wissen fängt bei den besten<br />
Zutaten an und zeigt, wie sorgsam<br />
man mit ihnen umgehen muss,<br />
um <strong>das</strong> beste Brot zu backen.«<br />
Ing. Anton Haubenberger<br />
Haubis GmbH<br />
Kaiserstraße 8 / A-3252 Petzenkirchen<br />
t +43 (0) 7416 / 503-0 / www.haubis.at
36 BROT & BACKWAREN<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Dänische<br />
Brötchen<br />
Ungewöhnliche Allrounder sind<br />
die Dänischen Brötchen von<br />
Vandemoortele. Mit seiner einzigartigen<br />
Optik fällt <strong>das</strong> Gebäck<br />
in jeder Auslage sofort auf, da es<br />
durch seine sichtbare Faltung für<br />
Wiedererkennungswert sorgt. Das<br />
Plundergebäck in Brötchenform<br />
überzeugt mit einer blättrigen<br />
Schmolle und einer zartsplittrigen<br />
Kruste. Ob als deftige Grundlage<br />
mit Eiern und Speck für ein leckeres<br />
Frühstück, eine süße, gefüllte<br />
Variante für einen guten Start<br />
in den Tag, als herzhafter Mittagssnack<br />
mit frischen Kräutern<br />
und Frischkäse oder simpel belegt<br />
mit Käse und Schinken für unterwegs<br />
– es schmeckt rund um die<br />
Uhr. Das blättrige Plundergebäck<br />
ist aber auch ohne Füllung ein Genuss.<br />
Ob pur oder einfach bestreut<br />
mit Saaten, <strong>das</strong> zartsplittrige Dänische<br />
Brötchen ist ein leichter Genussmoment<br />
für sich. Trotz seines<br />
besonderen Aussehens erfordert<br />
es keinen großen Aufwand bei der<br />
Zubereitung oder Weiterverarbeitung.<br />
www.vandemoortele.com<br />
Foto: Vandemoortele<br />
Vielfalt statt Monotonie<br />
Das ist Haubis Angebot für den Frühstückststisch.<br />
Klug zusammengestellt<br />
und ansprechend präsentiert, sichern<br />
sich Gastronomen und Hoteliers<br />
damti einen bleibenden Eindruck bei<br />
ihren Gästen. Das mobile Haubis Kundenmanager<br />
Team unterstützt hier seine<br />
Kunden bei der Auswahl der richtigen<br />
Produkte bzw. beim Aufbau eines<br />
attraktiven Frühstücksbuffets. Ein guter<br />
Produktmix beinhaltet neben Klassikern<br />
wie dem „ganz normalen“ Kipferl<br />
oder Semmerl auch Spezialprodukte.<br />
Etwa aus 100 Prozent Dinkel oder 100<br />
Prozent Roggen, wie z. B. Haubis 100<br />
Prozent Roggenbrot in Wandl oder <strong>das</strong><br />
Dinkelweckerl. Wenn der „Standard“ zu<br />
groß und „Jour“ zu klein ist, bietet sich<br />
ab sofort mit der neuen Gebäcksgröße<br />
Mischbrot mit altem Brot<br />
Zutaten für 1 großen Laib:<br />
› 160 g geriebenes alten Brot<br />
› 500 g Roggenmehl<br />
› 400 g Weizenvollkornmehl<br />
(Emmervollkornmehl)<br />
› 30 g getrockneter Sauerteig<br />
¼ Packung Trockenhefe<br />
1,5 Esslöffel Salz<br />
2 – 3 Esslöffel Brotgewürz<br />
~ 700 ml lauwarmes Wasser<br />
› glattes Weizenmehl zum<br />
Stauben<br />
Text & Foto: Andrea Jungwirth<br />
Mehle mischen und mit den<br />
restlichen Zutaten vermengen.<br />
Die Mischung in eine große<br />
Rührschüssel oder Knetmaschine<br />
geben. Das Wasser auf<br />
Etappen dazugeben und die Mischung<br />
etwa 10 Minuten gut mit<br />
dem Knethacken durchkneten.<br />
Den Brotteig in eine bemehlte<br />
Brotform geben und mit Mehl<br />
bestauben.<br />
Das Brot mit einem Küchentuch<br />
zudecken und etwa 5 Stun-<br />
„MEDIUM“ der Mittelweg an und erfüllt<br />
damit einen lang gehegten Wunsch der<br />
Gastronomie-Partner. Ideal zum Variieren<br />
und Durchkosten führt Haubis hier<br />
mit mehr als 15 Produkten einen neuen<br />
Standard in der österreichischen Gebäckwelt<br />
ein – von der Bio Kaisersemmel<br />
bis zum Karftweckerl.<br />
www.haubis.at<br />
den nicht zu warm gehen lassen.<br />
Danach den Brotteig ins Warme<br />
stellen.<br />
Ist der Brotteig gut gegangen, die<br />
Brotform auf ein mit Backpapier<br />
ausgelegtes Backblech stürzen.<br />
Das Brot mit Wasser bestreichen,<br />
nochmals 10 Minuten gehenlassen<br />
und mit einem Messer oben mehrmals<br />
einschneiden. Das Brot mit<br />
Mehl stauben.<br />
Backrohr auf 220 Grad Celsius vorheizen,<br />
eine Schüssel mit Wasser<br />
hineinstellen. Das Brot einschieben<br />
und bei <strong>21</strong>0 Grad Celsius etwa 60<br />
bis 70 Minuten backen. Zuvor jedoch<br />
etwas Wasser auf den Backrohrboden<br />
schütten.<br />
Foto: Haubis
9/20<strong>21</strong><br />
BROT & BACKWAREN 37<br />
Fotos: Edna Backwaren<br />
Backwaren ohne Gluten –<br />
für beschwerdefreien Genuss<br />
Unverträglichkeiten sind längst keine Seltenheit mehr! Immer mehr Menschen reagieren<br />
inzwischen sensibel auf bestimmte Zutaten wie beispielsweise Gluten.<br />
Gastronomen sollten auf genau diese<br />
Bedürfnisse sowie unterschiedliche<br />
Ernährungsformen eingehen<br />
– denn es geht ja schließlich um <strong>das</strong><br />
Wohl und die Zufriedenheit ihrer<br />
Kunden.<br />
Das Angebot an glutenfreien<br />
Backwaren ist<br />
enorm gewachsen. Ob<br />
Brot, Weckerl, Kuchen<br />
oder Snacks – hier gibt es<br />
wirklich eine riesengroße Auswahl.<br />
Doch dabei ist es wichtig,<br />
nicht nur auf die Zutaten,<br />
sondern auch auf die Qualität<br />
der Produkte zu achten. Denn Geschmack<br />
spielt natürlich auch eine bedeutende<br />
Rolle. Das EDNA Backwaren<br />
GmbH-Sortiment hat natürlich auch<br />
für diesen Bedarf <strong>das</strong> Passende im Sortiment!<br />
Mit der glutenfreien Mischbox,<br />
6-fach sortiert Art. <strong>21</strong>25 erhält man<br />
portionsgerecht verpackte Brote und<br />
Weckerl, die im Handumdrehen aufgetaut<br />
oder aufgebacken werden können.<br />
Perfekt für <strong>das</strong> Frühstück, den<br />
Brotkorb oder Sandwiches. Vom klassischen<br />
Toastbrot bis hin zu vitalen Sorten<br />
mit Sonnenblumenkerne<br />
oder Quinoa ist für<br />
jeden Geschmack etwas<br />
dabei.<br />
Die Kunden<br />
essen am liebsten<br />
Brot ohne Gluten?<br />
Dann empfiehlt Edna<br />
die glutenfreie Brotscheibenbox, 3-fach<br />
sortiert Art. 2360. Dieser Mischkarton<br />
bietet mit 3 verschiedenen<br />
Sorten: Toastbrot, Quinoabrot<br />
und Vitalvollkornbrot,<br />
nicht nur Glutenallergikern<br />
eine leckere Auswahl<br />
an saftigen Broten, die <strong>das</strong><br />
Wohlbefinden steigern und<br />
wertvolle Nährstoffe für den Tag<br />
liefern.<br />
Ob als Frühstück oder für den<br />
Nachmittagskaffee – etwas Süßes<br />
schmeckt immer. Damit Gastronomen<br />
auch hier perfekt vorbereitet<br />
sind und ihren Gästen beschwerdefreien<br />
Genuss anbieten können, bietet<br />
EDNA die glutenfreie Kuchenbox<br />
geschnitten, 3-fach sortiert, Art. 1978.<br />
Die drei Sorten Rührkuchen, Marmorkuchen<br />
und Nusskuchen sind der ideale<br />
Snack zu Kaffee oder Tee und versüßen<br />
den Gästen garantiert den Tag.<br />
Am Besten ist: Selbst ausprobieren und<br />
sehen, wie lecker glutenfrei sein kann!<br />
Kontakt:<br />
Edna Backwaren<br />
Rutzenmoos 20<br />
4845 Rutzenmoos
Brennesselweckerl<br />
Hanfweckerl<br />
Power<br />
Kornweckerl<br />
Art. 2414*<br />
Better Life Wellness<br />
Quartett, 4-fach sortiert<br />
Gewicht: 60 g, 120 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Emmer Urkorn<br />
Weckerl<br />
Better Life<br />
Lust auf eine Extra-Portion<br />
Urgetreide, Hafer, Dinkel oder Roggen?<br />
Mit diesen Backwaren punkten Sie nicht nur<br />
bei Ihren Gästen, sondern liegen auch voll im<br />
ernährungsbewussten Trend.<br />
Ohne Getreide<br />
Art. 717*<br />
Better Life Dinkel-Vollkorn-<br />
Doppelweck<br />
Maße: L 11,0 x B 9,5 x H 3,5 cm<br />
Gewicht: 90 g, 40 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Art. 187*<br />
Better Life Bio<br />
Dinkelvollkornbrot<br />
Maße: L 23,0 x B 14,0 x H 6,0 cm<br />
Gewicht: 500 g, 7 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Lorem ipsum<br />
Art. 59989*<br />
Superfood Paleo Brot<br />
Maße: L 16,5 x B 8,5 x H 8,0 cm<br />
Gewicht: 950 g, 4 St. / Kt.<br />
Service-Artikel<br />
Frischeprodukt<br />
Restlaufzeit<br />
bei Lieferung:<br />
ca. 10 Tage<br />
(2)<br />
(1)<br />
(1)<br />
(2)<br />
(1)<br />
(3)<br />
(3)<br />
(4)<br />
(3)<br />
(2)<br />
Art. 5295*<br />
Better Life Vollkornweckerl-<br />
Mix, 3-fach sortiert<br />
Mehrkorn-Vollkornweckerl (1), Hafer-<br />
Vollkornweckerl (2), Vollkornweckerl (3)<br />
Maße: L 9,5 x B 8,5 x H 3,5 cm<br />
Gewicht: 70 g, 60 St. / Kt.<br />
vorgebacken<br />
Art. 2004*<br />
Better Life Brötchenkiste,<br />
4-fach sortiert<br />
2ab Urweizen-Brötchen (1), Dinkeldream (2),<br />
Potato King (3), Less Salt - Big Taste (4)<br />
Gewicht: 64 g, 80 St. / Kt.<br />
vorgebacken<br />
Art. 1694*<br />
Better Life Vital Mischkiste,<br />
4-fach sortiert<br />
Dinkel Vollkornbrötchen (1), Fitnessbrötchen (2),<br />
Müsli Brötchen (3), Kernbeisserbrötchen (4)<br />
Gewicht: 45 g, 140 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
» Bestellen Sie jetzt bei Ihrem<br />
(4)<br />
EDNA Backwaren GmbH<br />
Rutzenmoos 20<br />
A-4845 Rutzenmoos<br />
www.edna.at
Außergewöhnlicher<br />
Burger-<br />
Genuss<br />
Art. 2395*<br />
FF-Pumpkin Burger,<br />
geschnitten<br />
Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 3,5 cm<br />
Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Mit<br />
eingebackenem<br />
Kürbisfleisch<br />
Art. 1600*<br />
FF-Gourmet Burger rund,<br />
geschnitten<br />
Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 4,5 cm<br />
Gewicht: 100 g, 40 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Art. 1320*<br />
FF-Gourmet Burger Sesam,<br />
geschnitten<br />
Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 4,5 cm<br />
Gewicht: 100 g, 40 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Art. 1324*<br />
FF-OMG Burger,<br />
geschnitten<br />
Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 3,5 cm<br />
Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Art. 2357*<br />
FF-Brioche Burger,<br />
geschnitten<br />
Maße: Ø 12,0 (5 Inch) x H 4,5 cm<br />
Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Art. 2680*<br />
BB-Brezn-Brioche Burger,<br />
geschnitten<br />
Maße: Ø 10,0 (4 Inch) x H 5,0 cm<br />
Gewicht: 80 g, 60 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Art. 1160*<br />
FF-PartyBurgerMischkiste,<br />
4-fach sortiert<br />
Maße: Ø 6,5 (2,5 Inch) x H 3,5 cm<br />
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.<br />
fertig gebacken<br />
Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!<br />
Lieferung per Tiefkühl-LKW.<br />
* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten, Nährwertdeklaration,<br />
Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.<br />
Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen<br />
klicken. Gerne steht Ihnen unsere kostenlose Service-Hotline 0800/202084 für weitere Informationen zur Verfügung.<br />
Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Keine Haftung für Druckfehler.<br />
Bei den Produkt bildern handelt es sich teilweise um Servierbeispiele.
40 BROT & BACKWAREN<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Ein Weckerl mit Wirkung<br />
Haubis Sonnenigel hat Charity-Charakter.<br />
Fotos: Haubis<br />
Die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges<br />
Thema. Heute mehr denn je. Mit einem wertvollen Weckerl leistet Haubis seit 2007 einen<br />
Beitrag zu einer rundum positiven Initiative: der Kinder-Krebshilfe Wien-NÖ-Bgld.<br />
Der Haubis Bio-Sonnenigel ist ein<br />
Weckerl wie aus dem Bilderbuch:<br />
außen knusprig, innen saftig. Es<br />
lockt mit geröstetem Amarant und nussigem<br />
Sesam. Geraspelte Karotten machen<br />
sein Innenleben saftig, Sonnenblumenkerne<br />
sorgen für den gewissen Biss.<br />
Mit dem Weckerl hat <strong>das</strong> Haubis-Entwicklungsteam<br />
ganze Arbeit geleistet. Das<br />
Beste aber ist, <strong>das</strong>s diese Sonne zum Anbeißen<br />
gleich doppelt Freude macht. Von<br />
info<br />
jedem verkauften Weckerl gehen 5 Cent<br />
an einen guten Zweck.<br />
Bleibt nur noch die Frage: „Wie isst<br />
du dein SOL-Weckerl am liebsten?“ Unter<br />
diesem Motto startet mit September<br />
20<strong>21</strong> ein Kreativwettbewerb für inspirierte<br />
Kinder. Eingereicht werden können Videos,<br />
Fotos oder, ganz klassisch, Zeichnungen.<br />
Mehr dazu gibt’s gleich hier:<br />
www.kinderkrebshilfe.wien/<br />
Kreativwettbewerb<br />
„Von uns gibt es ein großes Bravo für<br />
unsere Handels- und Gastronomie-Partner.<br />
Sie machen diese Zusammenarbeit jeden Tag<br />
zum Erfolg.“<br />
Harald Affengruber, Unternehmensleitung Haubis Marketing & Filialen<br />
Die Kinder-Krebshilfe<br />
Wien-NÖ-Bgld<br />
Die Erfolgsgeschichte der Kinder-Krebshilfe<br />
begann 1986 im St. Anna Kinderspital.<br />
Damals beschloss eine Handvoll<br />
Eltern, den Bestand an mobilen Infusionsständern<br />
aufzustocken. Aus dieser<br />
spontanen Initiative entwickelte sich<br />
ein professionell organsierter Verein<br />
zur Unterstützung von krebskranken<br />
Kindern und Jugendlichen sowie ihrer<br />
Angehörigen. Aus ihm gingen in weiterer<br />
Folge <strong>das</strong> Forschungsinstitut im<br />
St. Anna Kinderspital und die Österreichische<br />
Kinder-Krebs-Hilfe hervor. Mit<br />
Haubis verbindet die Kinder-Krebshilfe<br />
Wien-NÖ-Bgld eine von gemeinsamer<br />
Wertschätzung und Tatkraft charakterisierte<br />
Zusammenarbeit. Seit ganzen<br />
14 Jahren!<br />
info<br />
„Wir finanzieren uns fast ausschließlich über<br />
Spenden. Trotzdem gehen wir nicht jede Partnerschaft<br />
ein. Die Ideologie muss eine gemeinsame<br />
sein.“<br />
René Mulle, Kinder-Krebshilfe - Wien-NÖ-Bgld<br />
info<br />
Kooperationsstart:<br />
November 2007<br />
Sonnenigel-Spenden:<br />
305.650,51 Euro<br />
(Stand Juni 20<strong>21</strong>)
9/20<strong>21</strong><br />
PORTRAIT 41<br />
Die Betreiberfamilie mit einem Teil ihrer Crew. Gute Esser sind im Gasthaus Mehler jedenfalls im Vorteil.<br />
Fotos: Mehler<br />
WIRTSHAUS-<br />
KULTUR<br />
„Veganer sind nicht unsere Zielgruppe“<br />
Wer schon zeitig in der Früh Lust auf ein Gulasch und ein Bier hat, der findet etwa im Wiener<br />
Gasthaus Mehler eine empfehlenswerte Anlaufstelle. <br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
Lokale wie <strong>das</strong> Gasthaus Mehler sind<br />
definitiv nicht in den Bobo-Bezirken<br />
angesiedelt. Wer bei der Familie<br />
Mehler am Handelskai in Wien einkehrt,<br />
der möchte so essen wie unsere Eltern<br />
oder Großeltern. Genau diese Großeltern<br />
waren es auch, die einst ein Wirtshaus<br />
in der Krieau betrieben haben. Die<br />
Eltern Herbert und Gisela sind dann vor<br />
gut 30 Jahren an den jetzigen Standort<br />
übersiedelt. Und heute werken hier mit<br />
Martin und Schwester Andrea Mehler in<br />
der Küche sowie Bruder Thomas im Service<br />
und im Einkauf bereits die dritte Generation<br />
an Mehlers in der Gastronomie<br />
– nach wie vor unterstützt von den Senior-Chefs.<br />
„Meine Mutter lässt es sich mit<br />
über 70 Jahren nach wie vor nicht nehmen,<br />
jeden Tag spätestens um sechs Uhr<br />
in der Früh in der Küche zu stehen und<br />
die ersten Suppen aufzustellen, etc. Sie<br />
ist auch noch immer der Kommandant<br />
in der Küche “, lacht Martin Mehler.<br />
Was auffällt bei den Mehlers sind<br />
die unkonventionellen Öffnungszeiten<br />
ab 6.45 Uhr – und <strong>das</strong> ohne explizites<br />
Frühstücksangebot. „Wir forcieren <strong>das</strong><br />
Thema Frühstück nicht, aber nachdem<br />
bei uns alles jeden Tag frisch gekocht<br />
wird und ab 11 Uhr alles fürs Mittagsservice<br />
fertig sein muss, gehen bei uns<br />
eben zeitig die Lichter an. Da müssen an<br />
guten Tagen schon mal 40 oder 50 Kilo<br />
Erdäpfelsalat vorbereitet werden. Und<br />
wenn dann jemand zum Frühstück Lust<br />
auf Ham and Eggs oder ein kleines Gulasch<br />
mit einem Seidl Bier hat, dann ist<br />
er eben bei uns an der richtigen Adresse“,<br />
erklärt Mehler.<br />
Fleischeslust<br />
Auch die sonstige Speisekarte ist eine<br />
Reise in die beste kulinarische Vergangenheit.<br />
Diverse Schnitzel- und Kotelett-Varianten,<br />
frischer Schweinsbraten,<br />
Tafelspitz, aber auch Innereien wie<br />
Hirn, Bruckfleisch & Co. – „Für Vegetarier<br />
finden wir noch was, aber Veganer<br />
sind eher nicht unsere Zielgruppe“, wie<br />
es der Junior-Chef formuliert.<br />
Die Produkte werden von unterschiedlichen<br />
Produzenten bezogen, alleine<br />
drei verschiedene Fleischhauer stehen<br />
auf der Lieferantenliste. Einer hat <strong>das</strong><br />
beste Rindfleisch, ein zweiter die beste<br />
Blunzn, etc. Bevorzugt wird mit kleinen,<br />
regionalen Produzenten gearbeitet. Sogar<br />
beim Bier schätzt Martin Mehler Auswahl<br />
und Unabhängigkeit. Angeboten<br />
werden Biere verschiedenen Brauereien,<br />
ein tschechischer Klassiker wird sogar<br />
extra selbst importiert. So ist man Herr<br />
über sein eigenes Angebot. Eben wie die<br />
Eltern und Großeltern auch schon. Sieht<br />
aus, als wäre auch ein Blick in die Vergangenheit<br />
ein zukunftsträchtiges Konzept.<br />
info<br />
Gasthaus Mehler<br />
Handelskai 338<br />
1020 Wien<br />
120 Sitzplätzen im Innenraum,<br />
150 im Gastgarten<br />
www.gasthaus-mehler.at
42 FERNOSTKÜCHE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
ETHNO<br />
FOOD<br />
Jenseits<br />
von<br />
Chop<br />
Suey<br />
Foto: pixabay<br />
Die chinesische Küche<br />
kann viel mehr als<br />
Glutamateintöpfe oder<br />
gebackenes Huhn süßsauer.<br />
Rund um den Wiener<br />
Naschmarkt beweisen <strong>das</strong><br />
täglich immer mehr hervorragende<br />
und gleichzeitig<br />
meist schlichte chinesische<br />
Restaurants. Von Thomas Askan Vierich<br />
Chop Suey haben nicht die Chinesen<br />
erfunden. Zumindest nicht<br />
für ihre Landsleute. In China gibt<br />
es dieses Gericht gar nicht. Angeblich<br />
hat es ein chinesischer Koch<br />
1896 am Hof des russischen Zaren erfunden<br />
und später bei einem Besuch<br />
in den USA amerikanischen Offizieren<br />
serviert. Mit durchschlagendem Erfolg.<br />
Das haben dann Auslandschinesen<br />
in den China Towns dieser Welt<br />
übernommen, die fürchteten, ihre echte<br />
Küche sei für europäischen Gaumen<br />
zu befremdlich. Klar, Hühnerfüße, Haifischflossen,<br />
1000-jährige Eier klingen<br />
für uns eher grauslich. Und essen die<br />
nicht auch Hunde? Nein, <strong>das</strong> tun eher<br />
die Koreaner. Und 1000-jährige Eier<br />
sind wirklich köstlich, nix da mit verrottet<br />
und stinkig. Es gibt ja auch andere<br />
Küchen mit seltsamen Speisen:<br />
Surströming (vermoderter Hering aus<br />
Schweden), Hackepeter (rohes Schweinefleisch<br />
mit Zwiebeln) oder wabbeliges<br />
Eisbein (beides aus Deutschland), Kuttelsuppe<br />
(Türkei) oder steirische Jakobsmuscheln<br />
(Stierhoden).<br />
So was kann man mögen, muss man<br />
aber nicht.<br />
Essen als Kulturleistung<br />
„Die“ chinesische Küche gibt es auch<br />
nicht. In diesem Riesenland gibt es unzählige<br />
regionale Küchen. Vereinfacht<br />
gesagt kocht man im Norden salzigwürzig,<br />
im Osten säuerlich, im Süden<br />
scharf-süß und im Westen verdammt<br />
scharf. Bei uns am bekanntesten sind<br />
die aus Szechuan (scharf) , Shanghai<br />
und Peking (nicht nur wegen der Ente).<br />
Kochen und essen bedeutet in China<br />
seit Jahrtausenden viel mehr als bei uns.<br />
Essen trägt zur Gesundheit und zur inneren<br />
Balance bei. Essen als Medizin.<br />
Darauf sind einige bei uns erst vor Kurzem<br />
gekommen. Kochen und Essen ist<br />
in China ein Statussymbol. Wer sich die<br />
kaiserliche Küche leisten kann, muss<br />
nicht eine der unzähligen Straßenküchen<br />
besuchen. Obwohl die manchmal<br />
besser sind. Essen ist in China auch Ausdruck<br />
eines Gemeinschaftsgefühls. Niemand<br />
bestellt ein Gericht für sich selbst.<br />
Die Speisen kommen auf den Tisch,<br />
wenn sie fertig sind und jeder bedient<br />
sich. Das kann für Europäer irritiernd<br />
sein, macht aber viel mehr Spaß, weil<br />
man von allem probieren kann. Auch<br />
die Menüfolge ist anders: Suppen werden<br />
nebenher gegessen, nicht zwingend
9/20<strong>21</strong><br />
FERNOSTKÜCHE 43<br />
zuerst und können auch Hauptspeise<br />
sein. Süße Nachtische spielen eine untergeordnete<br />
Rolle.<br />
So halten es auch die guten China-<br />
Lokale bei uns. Man findet sie seit einigen<br />
Jahren rund um den Wiener Naschmarkt<br />
(siehe Kasten). Und praktisch jedes<br />
Jahr kommen weitere dazu. Versorgt<br />
werden sie von den asiatischen Supermärkten<br />
ringsum oder vom asiatischen<br />
Großhandel. Manche sprechen schon<br />
von Little China an der Wien. Ich verkehre<br />
dort regelmäßig und habe noch<br />
nie schlecht gegessen. Manche sind innovativ<br />
(Innereien auf chinesisch-asiatische<br />
Art), manche sind traditionell<br />
einfach. Manchmal ist der Service ruppig,<br />
manchmal herzlich. Teuer ist es selten<br />
bis nie. Und man findet ganz selten<br />
bis nie die holzgeschnitzten, golden lackierten<br />
Drachen und roten Papierlampions,<br />
die man aus den Glutamatbuden<br />
der frühen Jahre kennt. Die folkloristische<br />
Einrichtung stammt angeblich von<br />
der chinesischen Mafia, denen wohl oft<br />
auch diese Lokale gehören (zur Geldwäsche).<br />
Zutaten und Kochtechniken<br />
Glutamat hat in der wahren chinesischen<br />
Küche eh nichts verloren. Hier<br />
wird gesund gekocht (obwohl Glutamat<br />
auch nicht so ungesund ist, wie sich viele<br />
einbilden). Gesund deshalb, weil <strong>das</strong><br />
Meiste sehr kurz bei hoher Hitze gegart<br />
wird, <strong>das</strong> ist gut für die Inhaltstoffe. Die<br />
bekannteste Grundtechnik der chinesischen<br />
Küche ist <strong>das</strong> Pfannenrühren im<br />
Wok. Man zieht <strong>das</strong> Gargut kurz durch<br />
<strong>das</strong> Öl im sehr heißen Boden des Woks<br />
Das Konzept der China Kitchen im 6. Wiener Gemeindebezirk lautet traditionelle<br />
chinesische Küche modern interpretiert auf die Teller zu zaubern und die Gäste mit<br />
authentischer Regionalküche und den Sichuan Spezialitäten zu verwöhnen.<br />
Foto: Thomas Askan Vierich<br />
(manchmal schlagen hohe Flammen aus<br />
der Pfanne!). Oder blanchiert <strong>das</strong> Gemüse.<br />
Auch <strong>das</strong> schonende Dämpfen ist<br />
sehr beliebt, vor allem um die unzähligen<br />
Dim-Sum-Spezialitäten zuzubereiten.<br />
Gegrillt wird selten, eher gekocht<br />
und gebraten.<br />
Etwas befremdlich für europäische<br />
Zungen ist vielleicht die gallertartige<br />
Konsistenz mancher Speisen, die dadurch<br />
erzeugt wird, <strong>das</strong>s man die Zutaten<br />
bei niedriger Hitze langsam gart<br />
und dann kühl stellt. Beliebt ist auch <strong>das</strong><br />
Rotschmoren (Pekingente): Man gart in<br />
einer karamellisierten, gesüßten Sojasauce.<br />
Gewürze sind rar. Das Aroma und<br />
den Geschmack bringen die Zutaten<br />
selbst mit. Oder etwas Ingwer, Knoblauch,<br />
Chili, Reiswein (ähnliches Aroma<br />
wie trockener Sherry) und die verschiedenen<br />
Soßen. Allein die Sojasauce<br />
aus fermentierten Bohnen gibt es in<br />
verschiedenen Varianten: hell, dunkel,<br />
mit Pilzen aromatisiert, auch biologisch<br />
erzeugt. Pilze sind auch wichtig, meist<br />
wässert man getrocknete Pilze, die sehr<br />
aromatisch sind. Man nennt ihr Aroma<br />
umami (würzig, fleischig). Kräuter kennt<br />
die chinesische Küche, anders als die vietnamesische,<br />
kaum. Paprika, Majoran,<br />
Kümmel und vieles andere Europäische<br />
sind unbekannt.<br />
Obligatorische Beilagen sind Reis,<br />
gedämpfte Hefefladen oder Nudeln.<br />
Letztere haben ja auch die Chinesen erfunden<br />
und nicht die Italiener. Genauso<br />
wie <strong>das</strong> Schießpulver und den Buch-<br />
Gute chinesische Lokale in Wien<br />
info<br />
Chinabar an der Wien (5.): innovativ und mutig www.chinabar-an-der-wien.at<br />
Restaurant ON am Markt (6.): innovativ, Innereien market-restaurant.at<br />
Goldene Zeiten (1.): gehobene Shanghai- und Szechuanküche, kreativ www.goldenezeiten.at<br />
Sichuan (22.): großes, eher tradionelles Lokal, immer gut, schönes Ambiente trotz Folklore<br />
www.thesichuan.com<br />
Feine Sichuan Küche (5.): scharf und authentisch www.feinesichuankuechewien.at<br />
Dim Sum-Restaurant Chinazentrum: authentisch-exotisch (Quallensalat, Entenzungen)<br />
www.chinazentrum-naschmarkt.at<br />
Chinacy (1.): kleines, freundliches, innovatives und authentisches Lokal www.chinacy.at<br />
Tofu und Chilli (6.): fast schon wie eine Straßenküche in Shanghai, keine Homepage<br />
China Kitchen (6.): für mich <strong>das</strong> beste chinesische Restaurant der Stadt chinakitchen-vienna.at
44 FERNOSTKÜCHE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Fotos: pixabay<br />
druck. Schließlich leben die Chinesen<br />
seit Jahrtausenden in einer Hochkultur.<br />
Nicht wie wir seit wenigen Jahrhunderten.<br />
Und sie pflegen ihre Traditionen.<br />
Das führt dazu, <strong>das</strong>s man bestimmte<br />
Gerichte wie die berühmte Pekingente<br />
einfach nicht mehr besser machen<br />
kann. So wie <strong>das</strong> Wiener Schnitzel. Hier<br />
läuft jeder Innovationsgeist gegen Wände.<br />
Aber die chinesische Küche hat vielerlei<br />
Einflüsse integriert: die vegetarische<br />
Küche der Buddhisten aus Tibet<br />
mit viel Tofu, kokosbasierte Saucen und<br />
Suppen aus Thailand, fruchtig-scharfe<br />
Einflüsse aus Indonesien (Ananas,<br />
Mango, Avocado und andere tropische<br />
Früchte). Mittlerweile trinken die Chinesen<br />
sogar Milch und essen Kartoffeln.<br />
Beim Fleisch gibt es alles vom Huhn,<br />
Schwein, Rind bis zum Lamm. Sowieso<br />
essen die Chinesen alles, was man theoretisch<br />
essen kann (Quallen, Entenzungen)...<br />
Meeresfrüchte spielen eine große<br />
Rolle oder auch Algen. Und Gemüse<br />
in allen Variationen: Wasserspinat, Pak<br />
Choi, Stangenknoblauch, Melanzani,<br />
Erbsenschoten, Spargel, Karotten, Wasserkastanien,<br />
Bohnen, Bohnensprossen,<br />
Lotuswurzeln usw. Längliches Gemüse<br />
wie Karotten oder Stangensellerie wird<br />
gerne gerollt beim Schneiden: immer<br />
um eine Viertelumdrehung, <strong>das</strong> ergibt<br />
hübsche dreieckige Stücke. Überhaupt<br />
isst <strong>das</strong> Auge in der chinesischen Küche<br />
mit: Es geht viel um Farben. In gehobenen<br />
Lokalen gibt es weiße, rote und grüne<br />
Menüs. Eine besondere Kunst ist <strong>das</strong><br />
Schnitzen von rohem Obst und Gemüse,<br />
dafür gibt es speziell ausgebildete Köche.<br />
Auch sauer-scharf eingelegtes Gemüse<br />
ist wichtig, besonders in der Szechuan-Küche.<br />
Chinesisch lernen<br />
Möchte man seine europäische Küche<br />
etwas chinesischer/asiatischer machen,<br />
sollte man beim Würzen mit Sojasauce<br />
experimentieren und vielleicht die eine<br />
oder andere Kochtechnik übernehmen.<br />
Auch die Gewürzmischung „Five Spices“<br />
(Sternanis, Szechuanpfeffer, Zimt,<br />
Fenchel, Gewürznelke) hilft einen Touch<br />
China ins Essen zu bringen. Warum<br />
nicht ein Steak damit würzen und dazu<br />
blanchierten Pak Choi oder Wasserspinat<br />
reichen? Es müssen ja nicht gleich<br />
die 1000-jährigen Eier sein. Die man übrigens<br />
so zubereitet: Für Songhua Dan<br />
werden Enten- oder Hühnereier in einer<br />
Mischung aus Lehm, Asche, Salz,<br />
Kalk und Reishülsen oder Stroh mariniert<br />
und <strong>das</strong> auch nur für einige Monate<br />
und keine tausend Jahre.<br />
Man kann auch die chinesische<br />
Tischkultur aufgreifen: Alle dürfen alles<br />
essen. Das Essen wird in Schüsseln<br />
und großen Tellern in die Mitte des Tisches<br />
gestellt, idealerweise auf ein drehbares<br />
Gestell. Das kennt man ja auch bei<br />
uns in der tradionellen Küche: Beilagen,<br />
Fleisch und Soße werden in großen Portionen<br />
auf den Tisch gestellt und jeder<br />
bedient sich selbst. So etwas fördert immer<br />
den Unterhaltungswert eines gemeinsamen<br />
Essens. Man bedient die<br />
anderen, diskutiert über die gemeinsam<br />
verzehrten Speisen. Dann braucht man<br />
fast keinen Alkohol, um in Stimmung zu<br />
kommen.<br />
Der ist in China übrigens als Essensbegleiter<br />
eher selten. Meist wird grüner<br />
Tee getrunken. Wein kultivieren<br />
die Chinesen erst seit wenigen Jahren<br />
– aber mit großem Ehrgeiz. Brauereien<br />
gründeten während der Kolonialzeit<br />
vor allem deutsche Brauer (Tsingtao).<br />
Heute ist der asiatische Biermarkt allerdings<br />
einer der wichtigsten der Welt,<br />
viele weltweit agierende Konzerne sind<br />
hier angesiedelt. Wein und Bier werden<br />
auch von der chinesischen Führung propagiert,<br />
um den verbreiteten Schnaps zu<br />
verdrängen.<br />
Ähnliche Bestrebungen hatte es<br />
auch bei uns in Europa in vergangenen<br />
Jahrhunderten gegeben: Wenn schon<br />
Alkohol, dann lieber weniger starken,<br />
hieß und heißt die Devise. Ähnliches<br />
hört man auch aus Russland, wo <strong>das</strong><br />
Biertrinken ebenfalls auf dem geförderten<br />
Vormarsch ist. Was man in chinesischen<br />
Lokalen meiden sollte, ist auf<br />
alle Fälle der pick-süße Pflaumenwein,<br />
der gerne gratis zum Abschluss gereicht<br />
wird. Das muss man nicht unbedingt<br />
übernehmen. Lieber beim geschnittenen<br />
Obst bleiben, <strong>das</strong> auch gratis gereicht<br />
wird. Sonst verklebt man sich all<br />
die wunderbaren Aromen der eben genossenen<br />
Speisen.
9/20<strong>21</strong><br />
FERNOSTKÜCHE 45<br />
Kaiseki – Japanisch genießen<br />
In Gesellschaft (kai) zu sitzen und gutes Essen (seki) zu genießen, wird nicht nur in Japan<br />
geschätzt. Kaiseki ist eine Philosophie der Zubereitung, die die Qualität der Komponenten an<br />
oberste Stelle stellt. Nur die erlesensten Zutaten werden verwendet und auf kunstvolle Weise<br />
angerichtet.<br />
Mit Bedacht auf Qualität und Authentizität<br />
wurden die Inhalte der<br />
Produkte Shichimi Togarashi und Gomashio<br />
ausgewählt. Zwei Gewürzmischungen<br />
wurden nach traditionell<br />
japanischem Vorbild, jedoch mit der typischen<br />
WIBERG Finesse interpretiert<br />
und zusammengestellt. Das Ziel: höchster<br />
Genuss in guter Gesellschaft.<br />
Fotos: FRUTAROM Savory Solutions<br />
Shichimi Togarashi grob –<br />
klassisches Tischgewürz nach<br />
japanischer Tradition<br />
Das klassische Tischgewürz beinhaltet<br />
nach japanischer Tradition mindestens<br />
sieben Komponenten und wird deshalb<br />
auch die „Sieben-Gewürze-Mischung“<br />
genannt. WIBERG verleiht durch <strong>das</strong><br />
natürliche Orangenaroma dem Ganzen<br />
eine fruchtig-duftende Note. Die ausgewogene<br />
Chili-Schärfe, der würzige Geschmack<br />
aus der Norialge und die feine<br />
Säure des Szechuanpfeffers zaubern <strong>das</strong><br />
„Land der aufgehenden Sonne“ ins Gericht.<br />
Das Gewürz eignet sich zum Verfeinern<br />
von Würzsaucen, Sushi, Suppen,<br />
Nudeln, Ramen, Reisgerichten, Fisch und<br />
Fleisch sowie zum Dekorieren von Speisen.<br />
Es lässt sich vielseitig in der kreativen<br />
und modernen Küche einsetzen.<br />
Gomashio – Duft fernöstlicher<br />
Röstaromen<br />
Gomashio ist ein typisches Gewürz aus<br />
der japanischen Küche. Die Mischung<br />
aus geröstetem Sesam verleiht dem Gericht<br />
den klassisch nussigen Geschmack<br />
und eignet sich für Salate, Gemüse, Reisgerichte,<br />
Fisch, Fleisch, vegetarisch und<br />
vegane Gerichte. Fernöstlicher Zauber<br />
auf heimische Teller: Lachsfilet „Gomashio“<br />
oder Fried Rice Gomashio Style.<br />
www.wiberg.eu<br />
Lachsfilet „Gomashio“<br />
Zutaten:<br />
› 1 kg Wakame Algensalat<br />
› 1,2 kg Lachsfilet | ohne Haut<br />
und Gräten<br />
› WIBERG Shichimi Togarashi<br />
grob Würzmischung<br />
› WIBERG Sesam-Öl<br />
Kaltgepresst, aus<br />
ungeschälten Samen<br />
› WIBERG Ursalz pur fein,<br />
unjodiert<br />
› WIBERG Gomashio grob<br />
Würzmischung<br />
› WIBERG Wok-Sauce Teriyaki<br />
Flüssigsauce<br />
Wakamealgensalat<br />
mit Shichimi Togarashi<br />
grob und<br />
Sesam-Öl abschmecken. Lachsfilet salzen, in Sesam-Öl saftig braten<br />
und vor dem Servieren mit Gomashio grob bestreuen. Mit der heißen<br />
Wok-Sauce Teriyaki servieren.
46 FERNOSTKÜCHE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
tipp aus der praxis<br />
Klar gestellt: Salat<br />
ist sehr gesund<br />
Kopfsalat zählt zu den beliebtesten<br />
Salatsorten in Österreich<br />
und gilt als besonders gesund<br />
und reich an Vitamin C. Aber<br />
gerade Salate enthalten sehr<br />
viel Wasser und relativ wenig<br />
Vitamine, die noch dazu durch<br />
Waschen oder lange Lagerung<br />
schnell verschwinden. 100 g<br />
Kopfsalat enthalten nur magere<br />
10 mg Vitamin C. Kartoffeln dagegen<br />
enthalten doppelt, roher<br />
Spinat fünf Mal und Paprika sogar<br />
vierzehn Mal so viel. Salate<br />
sind gesund, aber es gibt gesündere<br />
Gemüsesorten. Von den<br />
meisten Menschen werden die<br />
Inhaltsstoffe überschätzt. Doch<br />
auch zwischen den einzelnen<br />
Salatsorten gibt es deutliche<br />
Unterschiede. Zu den wertvollsten<br />
Blattsalaten für eine gesunde<br />
Ernährung zählen der Feldsalat,<br />
und vor allem bittere und<br />
herbe Salate wie Endivien oder<br />
auch Radicchio. Die Bitterstoffe<br />
sind besonders gut für Leber<br />
und Galle und stärken unser Immunsystem.<br />
Jedoch kommen<br />
bittere Salate nur ganz selten<br />
bei uns in die Salatschüssel.<br />
Wenn es also um Vitamine und<br />
Mineralstoffe geht, so sieht es<br />
bei Salat eher mager aus, dafür<br />
punktet er mit wenig Kalorien<br />
und viel Volumen, nach dem<br />
Motto: „Eine große Menge sättigt<br />
gut“. Alle, die etwas auf die<br />
Linie achten möchten, sind mit<br />
Salat gut beraten. Jedoch sollte<br />
die Marinade selbst zubereitet<br />
werden, die Salatsorten variieren<br />
und zusätzlich Gemüse wie<br />
Tomaten oder Karotten mit dem<br />
Salat in der Schüssel landen.<br />
Mag. Andrea Jungwirth<br />
Ernährungswissenschafterin<br />
Foto: Andrea Jungwirth<br />
Asiatische Kartoffel<br />
Fernost neu erleben<br />
Bunt, exotisch, abwechslungsreich: Das<br />
sind die asiatischen Produkte, die Metro<br />
in Kooperation mit dem deutschen<br />
Lieferanten Kreyenhop & Kluge anbietet.<br />
Das bestehende Sortiment umfasst<br />
zahlreiche fernöstliche Spezialitäten aus<br />
China, Korea, Thailand, Indien und vielen<br />
anderen asiatischen Ländern. Dabei wird<br />
auf Authentizität mit originalen Produkten<br />
gesetzt, die von fernöstlichen Gastronomen<br />
täglich genutzt werden. In allen<br />
zwölf Metro Großmärkten gibt es einen<br />
Asia Shop mit den Top 150 Artikeln aus<br />
dem Asia Katalog. Das gesamte Sortiment<br />
hat Metro Vösendorf vor Ort, und<br />
darf so mit 360 Artikeln als Österreichs<br />
größter Asia Shop bezeichnet werden.<br />
www.metro.at<br />
Das besondere Flair der asiatischen<br />
Küche hat Aviko in einer attraktiven<br />
Konzept-Broschüre eingefangen<br />
und mit der Kartoffel als außergewöhnlicher<br />
Zutat ergänzt. In acht frischen,<br />
leichten und raffiniert gewürzten Gerichten<br />
beweisen sich unterschiedliche<br />
Aviko Kartoffelprodukte als überraschende<br />
Alternative zu Reis und<br />
Nudeln: die tiefgefrorenen Süßkartoffelwürfel<br />
Sweet Potato Dices, die ultrafrischen<br />
SteamFresh halbierte Kartoffeln<br />
mit Schale, die frischen, pasteurisierten<br />
Pom‘ Fraîches Kartoffelwürfel für hohe<br />
Flexibilität und lange Haltbarkeit sowie<br />
die marinierten Mini-Kartoffeln Zitronenpfeffer<br />
als bestes Beispiel für frische<br />
High-Convenience. Für ein besonders<br />
typisches Asia-Erlebnis lassen sich alle<br />
Gerichte problemlos mit der Front-Cooking-Station<br />
direkt vor den Augen des<br />
Gastes zubereiten – ganz in der langen<br />
kulinarischen Tradition asiatischer Garküchen.<br />
Denn kulinarische Klassiker aus China,<br />
Thailand und Indien, Trendgerichte<br />
aus Indonesien und gastronomische Geheimtipps<br />
aus Kambodscha halten derzeit<br />
in allen Bereichen des Foodservice-Marktes<br />
Einzug und verzaubern mit<br />
exotischen Farben, köstlichen Düften<br />
und verführerischen Aromen.<br />
www.aviko.de<br />
Fotos: Studio Voorhuis Doetinchem<br />
Fotos: Metro
9/20<strong>21</strong><br />
PORTRAIT 47<br />
Küchenchef Patrick Pass zelebriert mit<br />
Leidenschaft asiatische Küche.<br />
Fotos: Fritz & Friedrich<br />
Fritz &<br />
Friedrich<br />
Hinter diesem „Allerwelts-Namen“ verbirgt sich Außergewöhnliches und ziemlich viel Asien.<br />
<br />
Von Petra Pachler<br />
Im bodenständigen Obertauern steht<br />
Patrick Pass, seines Zeichens Küchenchef<br />
im 3-Haubenlokal Fritz & Friedrich,<br />
am Herd und kocht „Alpine Asian<br />
Fusion“, bei der heimische Produkte mit<br />
asiatischem Küchenstil zusammentreffen.<br />
Zu verdanken ist <strong>das</strong> den Kocherfahrungen<br />
des Weitgereisten und seiner<br />
Liebe zu den Bergen, die ihn wieder zurück<br />
in die Heimat brachte, aber mit vielen<br />
fernöstlichen Ideen.<br />
Ein typisches Gericht für die Alpine<br />
Asian Fusion ist die Kärntner Kasnudl<br />
und auf die Idee der Fernost-Interpretation<br />
kam Patrick Pass, weil die Kärnter<br />
Kasnudl, als traditionelles Gericht seiner<br />
Heimat, für ihn ein bisschen zu wenig<br />
spektakulär war. So wollte er mehr aus<br />
diesem Gericht herausholen und es entstand<br />
der Gedanke, die Kärntner Kasnudl<br />
mit asiatischer Kochkunst zu verfeinern.<br />
Seitdem wird im Fritz & Friedrich<br />
besagte Kasnudl mit Wagyu-Rind<br />
aus Japan, Schnittlauch sowie Ziegenkäse<br />
aus der Heimat und als Topping mit<br />
Teriyaki-Sauce serviert.<br />
Schauen, riechen, schmecken<br />
Gut für die Gäste, <strong>das</strong>s es im „Fritz&Friedrich“<br />
auch eine Schauküche gibt, denn<br />
hier können Gäste dem erfahrenen Sushimeister<br />
Rico Rassbach beim Zubereiten<br />
von feinstem Sushi zusehen. Und ihn<br />
auch jeden Nachmittag beim professionellen<br />
Zerteilen der Fische beobachten.<br />
Bergfex mit Asia-Ambitionen<br />
Asien in den Bergen also! Patrick Pass‘<br />
Asia Style zeigt sich in Gerichten wie<br />
Yellowfin Tuna mit Alpenbutter und<br />
Ponzu sowie Nigiris vom heimischen<br />
Saibling. Unter anderem kreiert er auch<br />
ein Signature Dish und hier hat er <strong>das</strong><br />
Thunfisch Alpenbutter Ponzo durch seine<br />
Liebe zum Sashimi, sprich die Liebe<br />
zum rohen Fisch, entdeckt. Die aufgeschäumte,<br />
nussbraune Butter liebte Patrick<br />
schon in seiner Kindheit, als sie zur<br />
Kärntner Kasnudl serviert wurde. Somit<br />
kam ihm die Idee, diese Kindheitserinnerung<br />
mit seiner Liebe zum rohen<br />
Fisch zu verbinden. Nach vielen Versuchen<br />
gelang es ihm dann, die perfekte<br />
Symbiose zu entwickeln – und zwar<br />
durch <strong>das</strong> Zufügen einer selbst entwickelten<br />
Ponzosauce. Beim Einkauf wird<br />
auf Regionales geachtet und so stammt<br />
<strong>das</strong> Fleisch vom heimischen Bauern<br />
„Bio Schlachthof Tromörthof “, der seine<br />
Produkte unter der Marke „Lungaugold“<br />
verkauft und die heimischen Fische<br />
kommen aus dem Salzkammergut. Patrick<br />
Pass beweist, <strong>das</strong>s Asien tatsächlich<br />
auch in den Bergen zu Hause ist. Ach ja:<br />
Namensgeber des Restaurants sind übrigens<br />
Vater und Sohn vom Hotel Rigele<br />
Royal, dem <strong>das</strong> Fritz & Friedrich angeschlossen<br />
ist.<br />
www.fritzundfriedrich.com
48 FERNOSTKÜCHE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
tipp aus der praxis<br />
Korianderkraut<br />
Das ultimative Kraut<br />
der vietnamesischen<br />
und thailändischen Küche!<br />
Dort duftet alles<br />
nach diesem typischen<br />
Korianderaroma: erfrischend<br />
zitronenartrig<br />
und scharf-würzig. Es gibt<br />
Korianderliebhaber und<br />
Korianderhasser, die den<br />
Duft mit dem Gestank<br />
nach Wanzen vergleichen.<br />
Thomas Askan<br />
Vierich, Autor des<br />
Buches Aroma. Die<br />
Kunst des Würzens.<br />
ISBN 978-3-7471-0423-1<br />
Foto: Ida Rosen<br />
Deshalb nannten die alten Griechen Korianderkraut<br />
auch „koris“, Wanze. Die Vorliebe kann<br />
auch genetisch bedingt sein: Europäer riechen<br />
eher Wanzen, Nicht-Europäer schwelgen im<br />
Zitronenduft. Ich behaupte: Man kann es lernen!<br />
Immer wieder Pho essen, diese herrliche<br />
vietnamesische Suppe. Da wird <strong>das</strong> Kraut beim<br />
Essen vom Gast selbst drübergestreut. Herrlich!<br />
Korianderkraut und Koriandersamen sind<br />
übrigens eine ganz unterschiedliche Sache,<br />
obwohl sie von der gleichen Pflanze stammen.<br />
Die Samen riechen vor allem nach dem blumigfrischen<br />
Linalool. Das kennt man bei uns vom<br />
Basilikum, Bohnenkraut, Majoran, Thymian oder<br />
Oregano. Und genau <strong>das</strong> ist in den Blättern<br />
nicht enthalten. Die Samen, - botanisch korrekt:<br />
Früchte – soll und muss man mitkochen<br />
oder mitbacken (besonders beliebt bei uns im<br />
Brot!), die Blätter nicht, weil sie dann gerade ihre<br />
frischen Aromen verlieren. Das passiert auch,<br />
wenn man Korianderkraut trocknet (ähnlich wie<br />
beim Basilikum). Um Korianderkraut haltbar<br />
zu machen, kann man es ein paar Tage kleingehackt<br />
wie ein Pesto in Öl einlegen. Beim Kauf<br />
sollte man darauf achten, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Kraut noch<br />
Wurzeln hat, dann ist es im Kühlschrank etwas<br />
länger haltbar. Und die Wurzeln kann man auch<br />
verwenden – ebenso wie die Stile.<br />
Korianderkraut kann man auch in der heimischen<br />
Küche einsetzen: in Suppen, Eintöpfen<br />
oder Salaten – wie Petersil. Gute aromatische<br />
Partner sind Liebstöckel, Basilikum<br />
und eben Petersil. Auch in Mexiko<br />
liebt man frischen Koriander<br />
(Cilantro), hier kommt<br />
er häufig in die kalten<br />
Salsas.<br />
Fernöstliche<br />
Spezialitäten<br />
Das Original indische Mango Chutney der Marke<br />
„Geeta‘s“, wurde nach einem traditionellen<br />
Rezept mit ausgewählten Zutaten zubereitet und<br />
mit erlesenen Gewürzen würzig abgeschmeckt. Es<br />
wird zu einer Vielzahl von indischen Speisen serviert,<br />
passt jedoch auch ideal zu allerlei Fleisch- oder<br />
Fischgerichten! Die Chutneys sind auch in den Sorten<br />
„Mango & Chili“, „Mango & Ginger“ sowie „Onion“<br />
erhältlich.<br />
Misopaste rot „Aka“ & weiß „Shiro“ 350g<br />
Obwohl die häufigste Verwendung der Misopaste die Zubereitung<br />
von Misosuppe nach japanischer Art ist, verleiht<br />
sie ebenso Salatdressings, Saucen, Marinaden, gebackenem<br />
Tofu oder Gemüsegerichten ein einzigartiges Aroma. Um ein<br />
Gericht zu vollenden, sind die Pasten selbst zum Karamellisieren<br />
geeignet.<br />
Ramen Nudeln 720g<br />
Japanische Ramen Weizennudeln eignen<br />
sich als Grundlage für eine Vielzahl von Suppen<br />
oder Pfannengerichten.<br />
Misopaste weiß & rot BIO 200g<br />
Die weiße, mildere Miso Paste aus dem Hause<br />
„Miso Tasty“ eignet sich perfekt für die<br />
Zubereitung von z.B. Suppen und Dressings,<br />
während die rote, geschmacksintensivere Paste sehr gut für<br />
würzige Eintöpfe und Marinaden geeignet ist.<br />
Sojasauce BIO 1 l<br />
Für all jene, die sich noch natürlicher ernähren wollen, will<br />
„Kikkoman“ auch hier eine passende Alternative bieten. Mit<br />
dem europäischen Bio-Siegel und entsprechender Zertifizierungsnummer,<br />
stellt Kikkoman sicher, <strong>das</strong>s nur kontrollierte<br />
Bio-Qualität verarbeitet wird. Die natürlich gebraute Bio-<br />
Sojasauce wird in einem Werk hergestellt, <strong>das</strong> speziell dafür<br />
vorgesehen ist. Die Bio-Rohstoffe, die beim Brauen zum Einsatz<br />
kommen, werden sehr sorgfältig ausgewählt, damit sie<br />
den strengen Anforderungen entsprechen.<br />
Ebenso wird<br />
dem Brauprozess<br />
besondere Aufmerksamkeit<br />
gewidmet,<br />
damit<br />
der Klassiker eine<br />
stets gleichbleibend<br />
hohe Qualität<br />
aufweist.<br />
www.schenkel.at<br />
Fotos: xxxx
9/20<strong>21</strong><br />
FERNOSTKÜCHE 49<br />
Nachhaltigkeit für die Speisekarte<br />
Foto: Yuu’n Mee<br />
Das österreichische Unternehmen<br />
Yuu’n Mee ist Spezialist für<br />
nachhaltiges Seafood. Für Yuu’n<br />
Mee ist es essentiell, <strong>das</strong>s Aquakulturen<br />
und Fischereien nach klar<br />
vorgegebenen, ökologisch sensibel<br />
definierten Zucht-und Rohwarenstandards<br />
umwelt-und ressourcenschonend<br />
bewirtschaftet werden.<br />
Die wesentlichen Säulen des Yuu’n<br />
Mee Qualitätsprogramms, <strong>das</strong> gemeinsam<br />
mit den Partner-Garnelenfarmen<br />
in Vietnam umgesetzt<br />
wird, sind: eine artgerechte Aufzucht<br />
mit geringen Besatzdichten<br />
für <strong>das</strong> Wohl der Tiere, 100% kontrollierte<br />
Antibiotikafreiheit, lückenlose<br />
Rückverfolgbarkeit, Verzicht<br />
auf Einsatz von Zusatzstoffen<br />
in der Verarbeitung, soziale Verantwortung<br />
für die lokale Bevölkerung<br />
und höchste Produktqualität.<br />
Yuu’n Mee vermarktet etwa<br />
Black Tiger Garnelen aus einem<br />
weltweit einzigartigen Farming-<br />
Ansatz im geschützten Mangrovenwald<br />
im Mekong-Delta, Vietnam.<br />
Dabei bilden die Mangrovenbäume<br />
im Mekong-Delta und<br />
naturnahe Teichanlagen ein intaktes<br />
Ökosystem, <strong>das</strong> den Garnelen<br />
als natürliche Lebens- und Nahrungsgrundlage<br />
dient. Bei bewusst<br />
geringem Besatz wachsen sie artgerecht<br />
und ohne Stress auf und<br />
ernähren sich von natürlich vorkommendem<br />
Futter – dem Plankton<br />
und den Blättern der Mangrovenpflanzen.<br />
www.yuu-n-mee.at<br />
Asia Touch im Allgäu<br />
Was macht ein Onsen, eine japanische Sauna, in den Bergen?<br />
Fotos: HUBERTUS Mountain Refugio<br />
Im Hotel Hubertus der Familie Traubel im<br />
Allgäuer Balderschwang war die Symbiose<br />
zwischen Allgäu und Asien schon<br />
immer gegeben. Der Zen Garten wird bei<br />
den Gästen schon länger geschätzt – so<br />
war es nur eine konsequente Weiterentwicklung,<br />
„mit dem Onsen ein klein wenig<br />
Asien mehr in unserem Haus zu etablieren“,<br />
so die Gastgeber. „In der Bedarfsermittlung<br />
haben wir hinterfragt, wie viele<br />
Saunen wir brauchen. Dann sind wir zum<br />
dem Schluss gekommen: In wie vielen<br />
Saunen will man überhaupt schwitzen?<br />
Müssen es unbedingt mehr sein, oder<br />
wäre es ein Weg, eher größere Saunen<br />
und dafür weniger zu machen? Im Hinblick<br />
auf die zweite Variante haben wir<br />
uns als Ersatz für eine heiße Nass-Sauna<br />
– sprich unseren Onsen – entschieden“.<br />
Ziemlich viel Japan<br />
Der Architekt des Hotels, Felix Bembé,<br />
hat sich vor allem durch alte Kloster und<br />
Pagoden aus Asien inspirieren lassen. Die<br />
Leichtigkeit, die sich durch diese einmalige<br />
Y-Struktur für <strong>das</strong> doch sehr große Hotelgebäude<br />
ergibt, sucht seinesgleichen.<br />
„Wir möchten unseren Gästen einen<br />
Blick in die freie Natur, möglichst ohne<br />
störende Mauern geben, damit sich diese<br />
fallen lassen können. Lange haben<br />
wir an der finalen Dachform getüftelt.<br />
Mit unserem Schmetterlingsdach, dem<br />
Papilo, schaffen wir einmalige Ausblicke<br />
in die freie Balderschwanger Bergwelt.“<br />
www.hotel-hubertus.de
50 FERNOSTKÜCHE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Und es sprießt und keimt<br />
Wenn man an die asiatische Küche denkt, verbindet man damit unweigerlich Sojasauce,<br />
Ente süß-sauer und natürlich Sprossen. Keimlinge und Sprossen werden auch bei uns immer<br />
beliebter, aber in Fernost haben sie bereits lange Tradition. <br />
Text & Fotos: Andrea Jungwirth<br />
Im deutschsprachigen Raum hartnäckig<br />
als „Sojasprossen“ bezeichnet, sind vor<br />
allem die Keimlinge der Mungobohne<br />
der typische Vertreter dieser Gemüsesorte.<br />
Unter „Sprossen“ werden junge<br />
Keimsprossen, die jungen Austriebe von<br />
Samenkörnern, bezeichnet. Und gekeimt<br />
werden kann beinahe alles, vor allem Getreide,<br />
Hülsenfrüchte wie Kichererbsen,<br />
Bohnen oder Alfalfa und auch bestimmte<br />
Gemüsesorten wie Rettich und Kresse.<br />
Keimling oder Spross?<br />
Mit der Bezeichnung nehmen es viele<br />
nicht so genau und der Unterschied,<br />
was ein Keimling und was ein Spross ist,<br />
sind in Wirklichkeit nur ein paar Tage<br />
Keimzeit. Der Keimling befindet sich im<br />
Samen, quillt dieser durch Wärme und<br />
Wasser auf und durchdringt die Schale,<br />
so keimt er und wird dementsprechend<br />
als „Keimling“ bezeichnet. Beginnt er zu<br />
wachsen, entwickeln sich grüne Stiele,<br />
Blätter und Wurzeln. Man spricht von<br />
Sprossen und meint die oberirdisch<br />
wachsenden Teile einer jungen Pflanze.<br />
Der Übergang ist fließend, Keimlinge<br />
werden aber meist sehr jung als Ganzes<br />
gegessen, bei Sprossen dagegen nur<br />
der Stängel und die Blätter und man<br />
bezeichnet sie auch gerne als „Mikrogreens“.<br />
Kleines Superfood<br />
Keimlinge und Sprossen gelten nicht<br />
umsonst als sehr gesund. Während des<br />
Keimens verändert sich die Zusammensetzung<br />
der Inhaltsstoffe, Enzyme werden<br />
gebildet und der Samen will nur<br />
mehr wachsen. Dabei werden Vitamine<br />
gebildet und Mineralstoffe besser<br />
verfügbar, da Stoffe wie die Phytinsäure,<br />
die Mineralstoffe binden, abgebaut werden.<br />
Der Gehalt an Kohlenhydraten und<br />
Fetten sinkt, Proteine werden zu leicht
9/20<strong>21</strong><br />
FERNOSTKÜCHE 51<br />
verdaulichen Aminosäuren abgebaut.<br />
Sprossen und Keimlinge einer Sorte liefern<br />
mehr Vitamine und Mineralstoffe,<br />
als wenn sie ausgewachsen sind. In den<br />
winzigen Radieschenkeimlingen steckt<br />
daher ein Vielfaches an Inhaltsstoffen<br />
als in dem gesunden Radieschen selbst.<br />
Die Top-Gastronomie wird passend<br />
zum Trend von innovativen Gärtnereien<br />
damit beliefert. Im Supermarkt sind<br />
zwar einige Sprossensorten erhältlich,<br />
aber die ganze Vielfalt an Möglichkeiten<br />
wird klarerweise nicht ausgeschöpft.<br />
Als Konsequenz werden Sprossen und<br />
Keimlinge von ihren Anhängern gerne<br />
in den eignen vier Wänden gezogen,<br />
um alles Mögliche an Saaten keimen zu<br />
lassen. Das Superfood von der eigenen<br />
Fensterbank!<br />
Die Vielfalt macht´s<br />
Von nussig, würzig bis scharf oder ganz<br />
mild, die Geschmacksunterschiede und<br />
daher die Verwendungsmöglichkeiten<br />
in Rezepten sind groß. Sprossen und<br />
Keimlinge bringen neben Frische und<br />
Knackigkeit, eine weitere Geschmackskomponente<br />
ins Spiel. Dabei schmecken<br />
Keimlinge meist milder als Sprossen,<br />
die durch die längere Keimzeit mehr<br />
Geschmacksstoffe ausbilden. Die meisten<br />
Sprossen und Keimlinge können roh<br />
gegessen werden und schmecken in Salaten<br />
oder auf Broten, kurz erhitzt bereichern<br />
sie Suppen, Frühlingsrollen,<br />
Aufläufe und natürlich Wokgerichte.<br />
Keimlinge und Sprossen von Hülsenfrüchten<br />
wie Bohnen, Sojabohnen, Kichererbsen<br />
und Erbsen müssen auf jeden<br />
Fall erhitzt werden und dürfen nicht<br />
roh gegessen werden. Sie enthalten unverträgliche<br />
Stoffe, die erst durch Kochen<br />
zerstört werden. Nur die Sprossen<br />
der Mungobohne, dem asiatischen<br />
Klassiker aus der Sprossenfamilie, können<br />
roh gegessen werden.<br />
Gemüsepfandl mit Rindfleisch und Sprossen<br />
Zutaten für 4 Portionen:<br />
› 400 g Rindfleisch, Beiried oder<br />
Filet<br />
› 1 kleiner Kohlrabi<br />
› 1 Karotte<br />
› 1 gelbe Rübe<br />
1 Pastinake<br />
1 Stange Lauch<br />
1 Zwiebel<br />
4 Knoblauchzehen<br />
1 Stück Ingwer<br />
1 Chilischote<br />
› 2 Handvoll Sprossen<br />
gemischte Sprossen oder nur<br />
Rettichsprossen<br />
› Sojasauce<br />
› Salz und Pfeffer<br />
› Frische Kräuter wie Koriander<br />
oder Petersilie<br />
› Sesamöl zum Anbraten<br />
1. Gemüse putzen und in längliche, dünne Stifte schneiden. Zwiebel,<br />
Ingwer und Knoblauch schälen und klein würfeln. Lauch in Ringe<br />
schneiden. Chili halbieren je nach Schärfe entkernen und klein würfeln.<br />
2. Fleisch putzen und in dünne Streifen schneiden.<br />
3. Sesamöl in der Pfanne erhitzen, <strong>das</strong> Fleisch leicht salzen und in der<br />
Pfanne scharf anbraten, danach auf einen Teller geben. Nun <strong>das</strong> Gemüse<br />
anbraten, zuerst <strong>das</strong> Gemüse mit der längsten Garzeit, also Karotten<br />
und Kohlrabi. Das Gemüse mit Sojasauce würzen, etwas Wasser<br />
angießen und zugedeckt<br />
bissfest dünsten. Das Gemüse<br />
aus der Pfanne nehmen.<br />
4. Nun in Sesamöl Zwiebel,<br />
Knoblauch, Ingwer und Chili<br />
anbraten, danach Fleisch<br />
und Gemüse dazugeben und<br />
durchschwenken. Alles mit<br />
Sojasauce, Salz und Pfeffer<br />
würzen.<br />
5. Zum Schluss die frisch<br />
gehackten Kräuter und die<br />
Sprossen unterheben.
52 PORTRAIT<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Frauenpower in der<br />
Männer-Domäne<br />
„Das Wichtigste ist, <strong>das</strong>s<br />
mit Liebe gekocht wird!“<br />
Tina Marcelli<br />
Foto: Kottersteger<br />
Foto: Feuerstein Nature Family Resort<br />
Foto: Kottersteger
9/20<strong>21</strong><br />
PORTRAIT 53<br />
Wenn eine Frau sich in einer Männer-Domäne, wie dem Kochhandwerk, erfolgreich<br />
behauptet kann, dann muss sie gut sein. <br />
Von Petra Pachler<br />
Tina Marcelli, seit 2018 Küchenchefin<br />
im Feuerstein Nature Family<br />
Resort Pflersch und seit<br />
der Eröffnung des angeschlossenen<br />
Gourmetrestaurants Artifex 2019<br />
auch dort Chefköchin, ist gut. Schon<br />
als Kind schaute sie ihrem Vater, ebenfalls<br />
Koch, über die Schulter und wusste:<br />
„Das möchte ich auch machen!“ Sie<br />
beobachtete ihn sowohl zu Hause als<br />
auch in seinem Restaurant Old Fashion,<br />
in dem sie auch ihre fünfjährige Ausbildung<br />
absolvierte, bevor sie dann unter<br />
anderem auch im österreichischen<br />
Sporthotel Sillian kochte. Doch beinahe<br />
noch mehr wurde die Ausnahm-Köchin<br />
von ihrer 94-jährigen Großmutter<br />
geprägt, die ihr den Respekt von Tradition<br />
und Zutaten vermittelte. Tina verbrachte<br />
viel Zeit mit ihr und saugte jedes<br />
Wissen um ein Gericht, ein Gewürz<br />
und jede Zutat auf. An dieser Passion<br />
hat sich bis heute nichts verändert.<br />
Jung an Jahren, reif an Können<br />
Ihr Durchbruch erfolgte nach ihrer<br />
Rückkehr aus dem Bayrischen Hof in<br />
München, als sie dann Küchenchefin<br />
im Hotel Moser in Montiggl wurde. Seitdem<br />
hat sie immer mehr von sich reden<br />
gemacht und als jüngste Chefköchin<br />
Südtirols ist sie regelmäßig in internationalen<br />
Medien vertreten. Vor kurzem<br />
hat sie auch ihr eigenes Kochbuch auf<br />
den Markt gebracht.<br />
Tinas Küchenstil<br />
Tina nimmt im Südtiroler Hotel Feuerstein<br />
Nature Family Resort Pflersch<br />
ihre Gäste mit auf eine kulinarische Reise<br />
mit Geschmackserlebnissen, geprägt<br />
von traditionellem Handwerk und vielschichtigen<br />
Einflüssen – eine davon ist<br />
asiatisch. Gerne interpretiert sie Speisen<br />
aus aller Welt auf ihre eigene Art<br />
und Weise, wobei stets ihre Wurzeln<br />
und ihre Herkunft, also die traditionelle<br />
Südtiroler Küche und die Verwendung<br />
von hochwertigen heimischen Produkten,<br />
einfließen. Auch etwas, <strong>das</strong> sie von<br />
ihrer Großmutter verinnerlicht hat. Ihr<br />
Lieblingsgericht im Asiabereich ist die<br />
Tina Marcelli (rechts) kombiniert in ihrem Küchenstil im Feuerstein Nature Family<br />
Resort Pflersch Südtiroler Produkte mit asiatischen Rezepten.<br />
Foto: Feuerstein Nature Family Resort (FNFR)<br />
Foto: FNFR/ Hannes Niederkofler<br />
Ente asiatisch, weil diese in unzähligen<br />
Varianten zubereitet werden kann – von<br />
der Entenessenz bis hin zu einem Braten<br />
oder der geschmorten Ente. Genauso<br />
schätzt sie aber die chinesischen Ravioli<br />
und liebt hier deren Vielfalt und <strong>das</strong><br />
Zusammenspiel von süß-salzig-pikant.<br />
Die Köchinnen nicht auf <strong>das</strong><br />
Weibliche reduzieren<br />
Chefköchin Tina Marcelli und ihr weibliches<br />
Küchenteam kombinieren im Artifex<br />
regelmäßig internationale Gerichte<br />
mit heimischen Zutaten, die auch die<br />
Hotelgäste gegen einen Aufpreis verkosten<br />
können. Zumindest ein asiatisches<br />
Gericht findet sich täglich wechselnd<br />
auf der Karte. Tina Marcelli ist<br />
nicht nur eine hervorragende Köchin,<br />
Foto: Kottersteger<br />
sondern auch eine starke Frau und <strong>das</strong><br />
zeigt sich auch in ihrem Tipp für Frauen<br />
mit Ambitionen für mehr: „Das Wichtigste<br />
ist, <strong>das</strong>s mit Liebe gekocht wird.<br />
Dass man sich beim Kochen nicht mit<br />
dem Minimum zufrieden gibt, sondern<br />
<strong>das</strong> mögliche Maximum aus dem Gericht<br />
rausholt. Und <strong>das</strong>s man den Köchinnen<br />
mit unter die Arme greift, um<br />
sie zu unterstützen, damit sie ihr Können<br />
mit dem der männlichen Köche<br />
gleichstellen können und <strong>das</strong>s man<br />
drauf achtet, <strong>das</strong>s die männlichen Köche<br />
die Köchinnen nicht nur aufs weibliches<br />
Geschlecht reduzieren, sondern<br />
sie respektieren“. Eine klare Ansage, die<br />
diesbezüglich einiges an Erfahrung vermuten<br />
lässt.<br />
www.feuerstein.info
Seite 54 bis Seite 73<br />
Cold Drinks<br />
Bierland Österreich<br />
Die Anzahl der Brauereien in<br />
Österreicher und vor allem<br />
die Anzahl der hierzulande<br />
gebrauten Bierstile ist rekordverdächtig.<br />
Was <strong>das</strong> Bierland<br />
Österreich sonst noch ausmacht,<br />
erklärt Mag. Florian<br />
Berger, der neue Geschäftsführer<br />
des Brauereiverbandes.<br />
<br />
Seite 56<br />
Spirituosen<br />
Auf die Größe kommt es<br />
manchmal eben doch an –<br />
etwa bei den Miniaturen, die<br />
vor allem in der Kommunikationsgastronomie,<br />
im Après-<br />
Ski-Bereich oder bei Festen<br />
aller Art für den unkomplizierten<br />
Spaß zwischendurch<br />
sorgen.<br />
Seite 64<br />
Wein<br />
Im SALON Österreich Wein<br />
werden seit über 30 Jahren<br />
jeweils die besten Vertreter<br />
in den unterschiedlichen<br />
Sorten präsentiert. Seit<br />
kurzem stehen die 2020er-<br />
Sieger dieser inoffiziellen<br />
„Wein-Staatsmeisterschaft“<br />
fest.<br />
Seite 72
9/20<strong>21</strong><br />
AKTUELLES 55<br />
Römerquelle ist Testsieger<br />
Die Gesellschaft für Verbraucherstudien<br />
ÖGVS hat in Kooperation mit der<br />
Universität Wien im Juli 20<strong>21</strong> die gängigsten<br />
Mineralwasser-Marken Österreichs<br />
einer Sensorik-Prüfung unterzogen<br />
und Römerquelle prickelnd zum<br />
Testsieger „Höchster Genuss“ gekürt.<br />
Römerquelle Mineralwasser zeichnet<br />
sich durch seine ausgewogene Mineralisierung<br />
aus, bietet ein ideales Calcium-<br />
Magnesium-Verhältnis für die tägliche<br />
Versorgung des Körpers mit diesen Mineralstoffen<br />
und ist natriumarm. Diese<br />
Wasserqualität schmeckt man. Davon<br />
waren auch die geschulten Prüfer vom<br />
Department für Ernährungswissenschaften<br />
der Universität Wien bei<br />
ihrer Untersuchung der acht gängigsten<br />
österreichischen Mineralwässer<br />
überzeugt und setzten<br />
Römerquelle auf Platz 1 ihrer Bewertung.<br />
Der Gesamteindruck der<br />
Expertenjury: „Auch wenn <strong>das</strong><br />
sensorische Profil mit Blick auf<br />
die einzelnen Attribute eher<br />
unauffällig war und weder beim<br />
Mundgefühl, Flavour oder auch<br />
Geschmack im Vergleich zu<br />
den anderen Marken besonders<br />
starke oder schwache Ausprägungen<br />
wahrgenommen wurden,<br />
so wusste <strong>das</strong> Wasser von<br />
Römerquelle durch <strong>das</strong> gelungene<br />
Zusammenspiel der einzelnen<br />
Komponenten zu überzeugen.“<br />
„Kein Mineralwasser ist wie<br />
<strong>das</strong> andere, jedes hat einen individuellen<br />
Charakter und Geschmack.<br />
Durch seine ausgewogene<br />
Mineralisierung passt<br />
Römerquelle perfekt zu Kaffee,<br />
Wein und gehobener Kulinarik“,<br />
informiert Sebastian<br />
Gugg, ausgebildeter Mineralwassersommelier<br />
bei Coca-<br />
Cola HBC Österreich.<br />
www.roemerquelle.at<br />
Foto: Römerquelle<br />
Ein Hoch auf die neue Ernte (v. l.): Wolfgang<br />
Gwiß, Geschäftsführer Raiffeisen-<br />
Lagerhaus Waidhofen a.d. Thaya; Heinz<br />
Wasner, Braumeister Privatbrauerei<br />
Zwettl; Karl Schwarz, Geschäftsführer<br />
Privatbrauerei Zwettl; Alfred Sturm,<br />
Obmann Erzeugergemeinschaft Edelkorn<br />
und Günter Zaiser, Geschäftsführer<br />
Raiffeisen-Lagerhaus Gmünd-Vitis.<br />
Foto:Christoph Kerschbaum/Zwettler<br />
100 Landwirte ernten für die<br />
Privatbrauerei Zwettl<br />
Regionale Produkte liegen bei Konsumenten<br />
im Trend – daher setzen immer<br />
mehr Produzenten auf dieses Thema.<br />
„Wir verwenden immer schon – also<br />
seit mehr als 300 Jahren – Brauzutaten<br />
aus der Region. Nicht etwa, weil es gut<br />
für unser Marketing ist, sondern weil<br />
wir daran glauben, <strong>das</strong>s Beschaffungsund<br />
Absatzmarkt ident und die gesamte<br />
Region Teil des Erfolges sein sollte.<br />
Nachhaltigkeit ist als Kernwert in<br />
unserer Unternehmenskultur fix verankert.<br />
Das ist mittlerweile nicht nur<br />
wirtschaftlich und moralisch ein Gebot<br />
der Stunde, sondern entspricht dem<br />
Wunsch der Konsumenten“, weiß Mag.<br />
Karl Schwarz, der die Brauerei Zwettl in<br />
der fünften Generation führt. Daher forciert<br />
die Waldviertler Traditionsbrauerei<br />
bewusst rot-weiß-rote Rohstoffe, verarbeitet<br />
so gut wie ausschließlich heimische<br />
Grundstoffe und betreibt de-facto-<br />
Vertragslandwirtschaft bei Braugerste<br />
und Hopfen. Deshalb schließt die Brauerei<br />
auch langjährige Vereinbarungen<br />
mit gesicherter Abnahme der Ernte und<br />
zahlt einen „Waldviertel-Bonus“ für den<br />
begehrten Rohstoff.<br />
In diesen Tagen ernteten rund hundert<br />
Landwirte im Bezirk Waidhofen an<br />
der Thaya Gerste für Zwettler und dürfen<br />
sich im Zuge der Partnerschaft über<br />
einen „Waldviertel-Bonus“ freuen. Die<br />
Brauerei verarbeitet heuer rund 2.000<br />
Tonnen Waldviertler Braugerste der<br />
Sorten Avus und Scala: Für ein Krügerl<br />
Bier benötigt man 100 Gramm Braugerste.<br />
www.zwettler.at
56 BIERLAND ÖSTERREICH<br />
9/20<strong>21</strong><br />
„Das Thema<br />
Regionalität wird immer<br />
wichtiger werden“<br />
Fotos: Bierland Österreich, Kurt Keinrath
9/20<strong>21</strong><br />
BIERLAND ÖSTERREICH 57<br />
Seit Mai lenkt Mag. Florian Berger als neuer Geschäftsführer die Geschicke des Verbandes<br />
der Brauereien Österreichs. Mit <strong>GASTRO</strong> sprach er über die Besonderheiten des Bierlandes<br />
Österreich, Zukunftstrends und die Vorlieben heimischer Biertrinker. <br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
<strong>GASTRO</strong>: Herr Berger, wie viele Braustätten<br />
gibt es eigentlich in Österreich,<br />
wenn man von den Gasthausbrauereien<br />
einmal absieht?<br />
Berger: Insgesamt sprechen wir in<br />
Österreich von rund 300 Braustätten,<br />
davon sind etwa 120 Gasthausbrauereien,<br />
bleiben also rund 180 klassische<br />
Brauereien, die <strong>das</strong> Bier auch im Umland<br />
verkaufen.<br />
In Relation zur Bevölkerungsgröße:<br />
Wie liegen wir hier im internationalen<br />
Vergleich?<br />
Was die Vielfalt betrifft, sind wir in<br />
Europa damit sicherlich überdurchschnittlich<br />
gut aufgestellt. Wobei wir<br />
natürlich regionale Unterschiede haben:<br />
In Oberösterreich etwa, speziell<br />
im Mühlviertel, <strong>das</strong> sich ja selbst auch<br />
den Namen „Bierviertel“ gegeben hat,<br />
gibt es eine große Anzahl von oft kleinen<br />
Brauereien, im Burgenland wieder<br />
ist hier in Relation zur Größe weniger<br />
los. Aber man darf ja nicht vergessen,<br />
<strong>das</strong>s nicht nur die Anzahl der Brauereien<br />
in Österreich überdurchschnittlich<br />
hoch ist, mit mehr als 1000 verschiedenen<br />
Bierstilen liegen wir im<br />
internationalen Vergleich auch ganz<br />
weit vorne. Das Bierland Österreich<br />
zeichnet sich also durch eine sehr große<br />
Vielfalt aus.<br />
Diese Vielfalt ist wohl auch dem<br />
Craftbier-Boom geschuldet, wobei<br />
der ja – sarkastisch ausgedrückt – in<br />
den Medien mehr Platz einnimmt als<br />
in den Gläsern. Der Marktanteil ist ja<br />
noch immer irgendwo im niedrigen<br />
Null-Komma-Irgendwas-Bereich.<br />
Die Kreativbiere sind nach wie vor<br />
eine kleine Nische. Das stimmt schon.<br />
Der Marktanteil ist – <strong>das</strong> meine ich<br />
jetzt nicht despektierlich – überschaubar.<br />
Aber der Beitrag zur Biervielfalt in<br />
Österreich ist überproportional, eben<br />
weil hier so viel experimentiert wird<br />
und dadurch den Konsumenten die<br />
Möglichkeit gegeben wird, neue Sorten<br />
auszuprobieren.<br />
Ein Spezifikum in Österreich ist die<br />
Tatsache, <strong>das</strong>s Importbiere – von ein<br />
paar bayrischen Weizenbieren und<br />
dem einen oder anderen tschechischen<br />
Bier einmal abgesehen – bei<br />
uns keine nennenswerte Rolle spielen.<br />
Auch internationale sogenannte<br />
Premiummarken, die sonst praktisch<br />
auf der ganzen Welt vertreten sind,<br />
tun sich hierzulande sehr schwer.<br />
Woran liegt <strong>das</strong>? Ist der Regionalitäts-Charakter<br />
bei uns so ausgeprägt?<br />
Das stimmt, die Anzahl an Bieren,<br />
die aus dem Ausland zu uns kommt ist<br />
überschaubar. Ich denke, <strong>das</strong> liegt daran,<br />
<strong>das</strong>s die österreichischen Konsumenten<br />
stolz auf ihr heimisches Bier<br />
sind. Und auch ausländische Gäste<br />
trinken gerne ein österreichisches Bier<br />
wenn sie hier zu Besuch sind. Und es<br />
gibt eben so eine Vielfalt bei uns, <strong>das</strong>s<br />
wirklich jeder hier seinen Lieblingsstil<br />
findet.<br />
Und tatsächlich ist – in der Gastronomie<br />
noch deutlich mehr als im LEH<br />
– <strong>das</strong> Thema Regionalität in Österreich<br />
eben auch beim Bier gefragt. Die Leute<br />
wollen wissen, wo ihr Bier, seine Zutaten<br />
herkommen, welche Transportwege<br />
zurückgelegt werden.<br />
Generell nimmt der Bierkonsum in<br />
Österreich ab. Noch in den 1990er-<br />
Jahren lag es bei über 120 Litern/<br />
Kopf, im Vorjahr waren es erstmals –<br />
wohl auch lockdownbedingt – unter<br />
100 Litern, womit wir weltweit noch<br />
immer hinter den Tschechen die Nation<br />
mit dem größten Bierdurst sind.<br />
Trotzdem: Ist <strong>das</strong> der unaufhaltsame<br />
Trend der Zeit?<br />
Ich denke, <strong>das</strong> liegt daran, <strong>das</strong>s sich<br />
andere Getränkekategorien auch anstrengen<br />
und die Konkurrenz immer<br />
größer wird. Mir fällt ganz spontan <strong>das</strong><br />
Thema „Hard-Seltzer“ ein, <strong>das</strong> derzeit<br />
gefühlsmäßig überall rauf- und runtergebetet<br />
wird. Umgekehrt aber bemühen<br />
sich die heimischen Brauereien<br />
auch stark, ihr Portfolio auszuweiten,<br />
etwa beim Thema AF-Bier, um hier<br />
auch untertags ein attraktives Angebot<br />
machen zu können. Auch Biere mit tatsächlich<br />
0,0 Prozent Alkohol sind weiter<br />
im Kommen.<br />
Was sind sonst die Ursachen für<br />
den sinkenden Bierkonsum? Frauen<br />
trinken ja tendenziell sogar deutlich<br />
mehr Bier als noch vor 10 oder<br />
20 Jahren. Brechen umgekehrt so viel<br />
mehr junge Konsumenten bei Thema<br />
Bier weg? Gerade Hard-Seltzer ist ja<br />
eher keine Kategorie, die die 50+-Generation<br />
anspricht.<br />
Konkrete Zahlen dazu habe ich leider<br />
keine, aber man merkt schon, <strong>das</strong>s<br />
die Frauen dem Thema Bier heute näher<br />
sind, als eben noch vor 10 oder 20<br />
Jahren. Aber der Erstkontakt mit alkoholischen<br />
Getränken beim ersten Mal<br />
Fortgehen ist halt heute nicht unbedingt<br />
mehr <strong>das</strong> Bier, da gibt es eben<br />
schon viele Konkurrenz-Angebote.<br />
Ganz generell gesehen: Was macht<br />
für Sie <strong>das</strong> Bierland Österreich aus,<br />
wie unterscheiden wir uns in Struktur,<br />
Angebot oder Konsum von anderen<br />
bieraffinen Nachbarländern wie<br />
Tschechien oder Deutschland?<br />
Das Bierland Österreich ist aus<br />
meiner Sicht eben, wie schon besprochen,<br />
wegen unserer ungeheuren Vielfalt<br />
einzigartig. Und egal ob Groß- oder<br />
Kleinstbrauerei: Alle eint die Liebe zum<br />
Produkt. Diese Leidenschaft spüre ich<br />
auch, wenn ich mit Braumeistern spreche.<br />
Ich sehe auch innerhalb der Branche<br />
letztlich einen starken Zusammenhalt,<br />
auch wenn man sich vielleicht täglich<br />
im Kampf um Marktanteile matcht.<br />
Aber letztlich weiß jeder, wie wichtig<br />
der einzelne Beitrag in der Branche ist<br />
und <strong>das</strong> endet oft in gemeinsamen Initiativen<br />
wie etwa der Biersommelier-<br />
Ausbildung. Da haben wir international<br />
sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal<br />
und <strong>das</strong> ist auch wichtig, um den<br />
Nachwuchs professionell an <strong>das</strong> Thema<br />
Bier heranzuführen.
58 BIERLAND ÖSTERREICH<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Welche Trends sehen Sie für die Zukunft<br />
des österreichischen Biermarktes?<br />
Ich denke, <strong>das</strong>s die Biervielfalt weiter<br />
zunehmen wird. Dem Einfallsreichtum<br />
sind hier ja fast keine Grenzen gesetzt.<br />
Bierkonsumenten und Genießer werden<br />
künftig vielleicht noch mehr darauf achten,<br />
wo ihr Bier jetzt herkommt, wie es<br />
gebraut wird und wer es gebraut hat.<br />
Also <strong>das</strong> Thema Regionalität wird wohl<br />
noch wichtiger werden. Und gleichzeitig<br />
ist <strong>das</strong> ja ein Feld, <strong>das</strong> Brauereien gut<br />
bearbeiten können. Es gibt ja jetzt schon<br />
etliche Brauereien, die dieses Thema intensiv<br />
kommunizieren.<br />
Bleiben wir mal optimistisch, was<br />
die Infektionszahlen in den nächsten<br />
Wochen betrifft: Sind demnach<br />
für den Brausilvester am 30. September<br />
spezielle Aktionen seitens des<br />
Brauereiverbandes geplant?<br />
Wir denken an die eine oder andere<br />
Aktion, die im Moment aber noch nicht<br />
spruchreif sind, weil eben <strong>das</strong> weitere<br />
Infektionsgeschehen noch ein paar<br />
große Fragezeichen aufwirft. Aber <strong>das</strong><br />
wird sicherlich noch zeitgerecht von<br />
uns kommuniziert.<br />
Abschließend zu Ihrer neuen Aufgabe:<br />
Welche Schwerpunkte wollen Sie<br />
als Brauereiverbands-Geschäftsführer<br />
setzen? Welche Wünsche – mit<br />
Ausnahme der Senkung der Biersteuer<br />
– haben Sie an die Politik?<br />
Wenig überraschend ist die Senkung<br />
der Biersteuer tatsächlich ganz oben auf<br />
unserem Wunschzettel, um hier im internationalen<br />
Vergleich faire Wettkampfbedingungen<br />
zu ermöglichen.<br />
Ich möchte weiterhin die Biersommelier-Ausbildung<br />
forcieren, weil die in diesem<br />
Ausmaß ein Alleinstellungsmerkmal<br />
für Österreich ist. Und am meisten<br />
wünsche ich mir natürlich, <strong>das</strong>s sich<br />
alle Brauereien, deren Vertriebspartner<br />
und natürlich auch die Gastronomie von<br />
Corona wieder erholen und <strong>das</strong>s auch<br />
der Auslandstourismus, speziell in den<br />
Städten, wieder in die Gänge kommt.<br />
info<br />
Das Bierland Österreich in Zahlen<br />
Wenn’s um den Durst geht vertrauen Hr. – und zunehmend auch Fr. – Österreicher noch immer am<br />
liebsten auf <strong>das</strong> heimische Krügel oder Seidel.<br />
Bereits seit dem frühen Mittelalter, also etwa ab 800 n. Chr., sind in Österreich die ersten Klosterbrauereien<br />
entstanden und 1384 wurde <strong>das</strong> erste Wiener Brauhaus urkundlich erwähnt. Hunderte Jahre<br />
später, Ende 2020, waren insgesamt 3<strong>09</strong> Brauereien in Österreich registriert, 80 davon in NÖ, 60 in OÖ<br />
und 47 in der Steiermark. Die diesbezüglich „trockensten Bundesländer sind <strong>das</strong> Burgenland mit neun<br />
und Vorarlberg mit sieben Braustätten.<br />
Wenige große, viele kleine Player<br />
Wenig überraschend wird <strong>das</strong> Gros des Umsatzes von wenigen Marken beherrscht. Platzhirsch ist die<br />
Brau Union, die mit ihren zwölf heimischen Marken plus mehreren Importbieren einen Marktanteil<br />
von rund 50 Prozent hält. So haben etwa die größten sieben Brauereien (Ausstoß über 500.000 hl/Jahr)<br />
zusammen einen Marktanteil von über 75 Prozent, während die 277 kleinsten Braustätten (weniger als<br />
20.000 hl/Jahr) zusammen auf nur knapp über ein Prozent Marktanteil kommen.<br />
Bier ist allerdings – auch wenn der Pro-Kopf-Verbrauch im vergangenen Jahr coronabedingt erstmals<br />
seit gut 50 Jahren wieder unter die Schwelle von 100 Litern pro Kopf (ohne AF-Bier) gefallen ist, weiterhin<br />
unangefochten <strong>das</strong> Volksgetränk Nr. 1 in Österreich. Ganze 8,3 Mio. hl (inkl. AF-Bier) betrug des Gesamtausstoß<br />
2020. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum wurden 6,4 Mio. hl Mineralwasser konsumiert<br />
und 5,6 Mio. hl Limonaden.<br />
Märzen mag man eben<br />
Bei der Sortenaufteilung sind Hr. und Fr. Österreicher dagegen stockkonservativ: Der Anteil von Lagerbzw.<br />
Märzenbier am heimischen Markt ist gefühlt seit Jahrzehnten bei gut zwei Dritteln (2020 konkret<br />
67,9 Prozent) einzementiert, dahinter folgen Vollbier (13,4%) und Radler (4,3%). Unter „ferner liefen“ lassen<br />
sich AF-Bier (3,1%), Pils, (2,4%) oder Weizen (1,1%) einordnen. Und die richtigen Umsatzbringer sind<br />
Bockbier (0,2%) und <strong>das</strong> oft gehypte Kreativbier (0,1%) schon gar nicht.<br />
Ebenfalls coronabedingt hat sich 2020 der Bierabsatz noch merklich in Richtung LEH verschoben, der<br />
im vergangenen Jahr mehr als acht von zehn gebrauten Krügeln absetzte, während es in der Gastronomie<br />
weniger als zwei von zehn waren.
Stiftsbrauerei Schlägl<br />
Zillertal Bier<br />
9/20<strong>21</strong><br />
BIERLAND ÖSTERREICH 59<br />
So vielfältig ist <strong>das</strong> Bierland Österreich<br />
In Relation zur Bevölkerungsgröße ist die Anzahl der Braustätten in Österreich im internationalen<br />
Vergleich beeindruckend. Ein Beleg für die Vielfalt und auch regionale Verbundenheit<br />
der heimischen Brauwirtschaft. Zum besseren Überblick hat <strong>GASTRO</strong> hier alle Brauereien<br />
Österreichs nach Bundesländern aufgelistet. Viel Spaß beim Durchkosten bzw. Entdecken<br />
neuer Adressen!<br />
K. & K. Brauereigesellschaft m.b.H.<br />
Große Sperlgasse 8, 1020 Wien<br />
+43(0)699 12638800, www.illegalbrewing.at<br />
Muttermilch – Vienna Brewery<br />
Gumpendorfer Straße 35, 1060 Wien<br />
+43 1 581 05 13, , www.muttermilchbrewery.at<br />
Braumanufaktur Schalken<br />
Neulerchenfelder Straße 57, 1160, Wien<br />
www.braumanufakturschalken.at<br />
Ottakringer Brauerei GmbH.<br />
Ottakringer Platz 1, 1160, Wien<br />
+43(0)1 49100, www.ottakringer.at<br />
Brau Union Österreich AG; Brauerei Schwechat<br />
Mautner Markhof-Straße 11, 2320, Schwechat<br />
+43(0)1 70140 0, www.brauunion.com<br />
TSCHÖAMs BIERE<br />
Kürnbergergasse 10, 2340, Mödling<br />
+43(0)650 2944101, www.tschoeams-biere.at<br />
Beaver Brewing Company GmbH<br />
Liechtensteinstraße 69, 1<strong>09</strong>0 Wien<br />
+43 677 61012253, www.beaverbrewing.at<br />
Nussdorfer Kuchlbräu<br />
Greinergasse 37, 1190, Wien,<br />
+43 (0)664 4615311,<br />
Laxenburger Brauhandwerk<br />
Wiener Straße 5, 2361, Laxenburg<br />
+43 (0)677 61270777, www.laxenburger.at<br />
Bräuhaus Ten.Fifty. GmbH<br />
Absberggasse 27 / 3 / 10.2, 1100 Wien<br />
+43(0)676/9417616, www.tenfifty.at<br />
Brauviertel OG<br />
Triestinggasse 38, 1<strong>21</strong>0, Wien<br />
+43(0)680/2205951, www.brauviertel.at<br />
P3 Perchtoldsdorfer Privatbräu GmbH<br />
Tilgnergasse 1, 2380, Perchtoldsdorf,<br />
+43(0)720115440, www.perchtoldsdorf.beer<br />
Schnauzer & Beagle Brewery<br />
Hasengasse 56, 1100 Wien,<br />
+43 664 1317969, www.schnauzerbeagle.com<br />
Next Level Brewing<br />
Wilhelmstrasse 23, 1120 Wien<br />
+43(0)1/974 46 27, www.nextlevelbrewing.at<br />
5hausbrauerei STUR<br />
Diefenbachgasse 43, 1150 Wien<br />
+43 699 14015870, www.diefenbachgasse.eu<br />
Brau Union Österreich AG; Kaltenhauser<br />
Botschaft Fünfhaus<br />
Mariahilferstraße 156-158, 1150, Wien<br />
+43(0)1/8924000, www.kaltenhausen.at<br />
Collabs Brewery GmbH<br />
Ullmannstrape 31/1-3, 1150, Wien<br />
+43(0)664/1508429,<br />
9/20<strong>21</strong><br />
www.collabs.beer<br />
Brew Age GmbH, Haberlandtg. 64/3/1, 1220, Wien<br />
+43 (0) 680 11 55 120, www.brewage.at<br />
100 Blumen Brauerei GmbH<br />
Endresstraße 18, 1230, Wien<br />
+43(0)677/619 451 88, www.100blumen.at<br />
Der Belgier Brewing KG<br />
Endresstraße 18, 1230, Wien<br />
+43 (0)660 823 07 03, www.derbelgier.at<br />
Senninger Bier-Manufaktur<br />
Kirchengasse 5, 2011, Senning<br />
+43(0)681 10888875, www.senninger-bier.at<br />
Fellabrunner-Bierbrauerei<br />
Zeile 110, 2020, Oberfellabrunn<br />
+43 660 6568748, www.fellabrunner-bier.com<br />
BIERLAND ÖSTERREICH<br />
Brauküche 35<br />
Schalladorf 35, 2022, Schalladorf<br />
+43(0)680 <strong>21</strong>22242, www.braukueche35.at<br />
6 beers brewing company<br />
Margaritenweg 23, 2384, Breitenfurt<br />
+43(0)677/62416866, www.6beers.at<br />
Westwindbrauerei e.U.<br />
Obere Hauptstraße 43, 2423, Deutsch Jahrndorf<br />
+43(0)660/7008599, www.westwindbrauerei.at<br />
Baeckert`s Brauerei<br />
Rennbahnzeile 29, 2511, Pfaffstätten<br />
+43(0)664/9142070, www.baeckerts.at<br />
2514 Bier Privatbräu Leimer eU<br />
Alfons Petzoldstraße 30, 2514, Traiskirchen<br />
+43(0)660 8148881, www.2514-bier.at<br />
Mei Durscht Lang e.U<br />
Nelkenstraße 52, 2542, Kottingbrunn<br />
+43(0)699 11734017, www.MeiDurscht.at<br />
XXX<br />
Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock<br />
Leopoldauer Brauhandwerk<br />
Großfeldstraße 9, 1<strong>21</strong>0 Wien<br />
Tel. 0664 / 92 00 587<br />
E-Mail info@leopoldauer.at<br />
Seit 2019 produzieren<br />
2 motivierte Jungunternehmer<br />
in Leopoldau<br />
4 Standardsorten:<br />
Feines Helles,<br />
Hoppy Pale Ale, Wiener<br />
LEOPOLDAUER<br />
BRAUHANDWERK<br />
Leopoldauer Bräu<br />
Lager und Wiener Weizen. Saisonal<br />
werden immer wieder Spezialitäten<br />
eingebraut. 1x im Monat gibt es einen<br />
Ab-Hof Verkauf. Nächster Termin:<br />
08. & <strong>09</strong>.10.<strong>21</strong><br />
www.leopoldauer.at<br />
Zebedäus Bräu OG<br />
Zellerndorf 334, 2051, Zellerndorf<br />
+43(0)664 8453118,<br />
Drunken Unicorn Beer Factor<br />
Hauptplatz 33, <strong>21</strong>00, Korneuburg<br />
+43 (0)664 1327760,<br />
Biermanufaktur Hopfenkuch<br />
Kellergasse 13, <strong>21</strong>20, Wolkersdorf im Weinviertel<br />
+43 664 - 923 04 08, www.hopfenkuchl.at<br />
Hubertusbräu Johann Kühtreiber OG<br />
Hubertusgasse 1, <strong>21</strong>36, Laa a.d.Thaya<br />
+43(0)2522 2246, www.hubertus.at<br />
Bärenbräu<br />
Hauptstraße <strong>21</strong>, 2243, Matzen<br />
+43(0)676 6969141, www.baerenstubn.at<br />
Marchfelder Storchenbräu Vertriebs-GmbH<br />
Erste Straße 7, 2284, Untersiebenbrunn<br />
+43(0)2286 27422 0, www.bauersbier.at<br />
Winzerbräu Hofbauer<br />
Weinviertel | Unterretzbach<br />
2074 Unterretzbach<br />
Hauptstraße 1<br />
Ein regionales Bier mit Charakter.<br />
Hand in Hand mit der Natur produzieren<br />
wir unsere 4 Biersorten.<br />
Gebraut wird nach traditioneller<br />
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Stiftsbrauerei Schlägl<br />
60 BIERLAND ÖSTERREICH<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Privatbrauerei Michael Zeisel<br />
Steinfeldgasse 12, 2620, Ramplach<br />
+43(0)664 3133640, www.zeiserl.at<br />
Privatbrauerei Schneebergbräu<br />
Felsweg 152, 2732, Würflach<br />
+43(0)676 4288738, www.schneebergbrau.at<br />
Wanderbrauer KG<br />
Hauptstraße 61, 2801, Katzelsdorf<br />
+43(0)699 144<strong>21</strong>041, www.wanderbrauer.at<br />
Holzb(r)auer<br />
Wiesengasse 9, 2831, Warth<br />
+43 (0)650 8703422, www.holzbrauer.at<br />
Wolfsbräu KG<br />
Blumengasse 7, 2832, Thernberg<br />
+43(0)664 1925560, www.wolfsbrau.at<br />
Privatbrauerei Gerald Schwarz<br />
Bundesstraße 19, 2851, Krumbach<br />
+43(0)660 8712288, www.schwarzbraeu.at<br />
Gablitzer Privatbrauerei<br />
Hauptstraße 14, 3003, Gablitz<br />
+43(0)664 8520352,<br />
Privatbrauerei Fritz Egger GmbH & Co KG<br />
Tiroler Straße 18, 3105, Unterradlberg<br />
+43(0)2742 392, www.egger-bier.at<br />
Hopfenspinnerei e.U.<br />
Schlossstraße 2, 3131, Walpersdorf<br />
+43 660 200 98 69, www.hopfenspinnerei.at<br />
Perschling Bräu<br />
Hauptstraße 47, 3142, Perschling<br />
+43(0)680 2084716<br />
Brau.Hand.Werk.Knaller<br />
Hauptstraße 47, 3153, Eschenau<br />
+43(0)680 2372317, www.brauhandwerk.at<br />
Brauerei Hainfeld Karl Riedmüller GmbH &<br />
Co.KG<br />
Wiener Straße 10, 3170, Hainfeld<br />
+43(0)2764 2350, www.hainfeld.com<br />
Steinbachbräu Türnitzer Bier<br />
Mariazellerstrasse 56, 3184, Türnitz<br />
+43(0)660 5338<strong>09</strong>9,<br />
Walleri´s Hausbräu<br />
Steingrub 19, 3242, Texing<br />
+43(0)664/4967088, www.walleri.at<br />
Brau Union Österreich AG; Brauerei Wieselburg<br />
Dr. Beurle-Straße 1, 3250, Wieselburg<br />
+43(0)7416 501 0, www.brauunion.com<br />
Bruckners Bierwelt GmbH<br />
Grubberg 4a, 3292, Gaming<br />
+43 (0)7485 98599, www.bruckners-bierwelt.at<br />
Craftlackl<br />
Feldholzstraße 4, 3304, St. Georgen am Ybbsfelde<br />
Freyni`s Bäcker Bräu<br />
Ardagger Markt 26, 33<strong>21</strong>, Ardagger<br />
+43 ( 0)676 9567262,<br />
Dampfplaudara<br />
Wachtberg 3, 3365, Allhartsberg<br />
+43(0)677/63633101, www.dampfplaudara.at<br />
Birgl-Bräu<br />
Gartenberg 7, 3383, Inning<br />
+43 699 10634346<br />
Geroldinger Brauhaus GmbH<br />
Graf Geroldstraße 43, 3392, Gerolding<br />
+43(0)664/3408592, www.geroldinger-brauhaus.at<br />
Wagram Bräu<br />
Feldstraße 6, 3481, Fels am Wagram<br />
+43(0)664/1278117, www.wagrambraeu.at<br />
Erste Nöhagener Braugenossenschaft eG<br />
Nöhagen 67, 35<strong>21</strong>, Nöhagen<br />
www.noehagen-braeu.at<br />
Brauhaus Wösendorf Friesenbichler OG<br />
Kellergasse 101, 3610, Wösendorf<br />
+43(0)677/61958342, www.brauhaus-woesendorf.at<br />
Privatbrauerei ME<br />
Hauptstraße 32/2, 3804, Allentsteig<br />
+43(0)650 8506781<br />
Privatbrauerei Zwettl, Karl Schwarz GmbH<br />
Syrnauer Straße 22-25, 3910, Zwettl<br />
+43(0)2822 500, www.zwettler.at<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Bierbrauerei Schrems GmbH<br />
Niederschremserstr.1, 3943, Schrems<br />
+43(0)2853 77275-0, www.schremser.at<br />
Brauerei Weitra<br />
Sparkasseplatz 160, 3970, Weitra<br />
+43(0)2856 Großfeldstraße 2387, 9, 1<strong>21</strong>0 Wien<br />
Tel. 0664 / 92 00 587<br />
Die Marktbrauerei<br />
Marktplatz E-Mail 4b, info@leopoldauer.at<br />
4020, Linz<br />
+43 (0)664 3276964, www.marktbrauerei.at<br />
Leopoldauer Brauhandwerk<br />
Trauner Bier GmbH<br />
Madlschenterweg 7, 4050, Traun<br />
+43(0)7229 <strong>21</strong>1<strong>09</strong>, www.traunerbier.at<br />
Dörnbacher Floriani-Bräu<br />
Dörnbacher Straße 132, 4061, Wilhering<br />
+43(0)699 10190820, www.florianibraeu.at<br />
LEOPOLDAUER<br />
Seit 2019 produzieren<br />
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Sankt Bernhardsbräu<br />
Heinrich unternehmer Gruberstr. 6, 4050, in Traun Leo-<br />
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Leopoldauer Bräu<br />
Trappistenbrauerei, Stift Engelszell<br />
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Engelhartszell<br />
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+43 (0)7717 8010, www.leer.at www.leopoldauer.at<br />
Stiftsbrauerei Schlägl<br />
Schlägl 1, 4160 Aigen-Schlägl<br />
Tel. 07281/8801-254<br />
E-Mail office@<br />
stiftsbrauerei-schlaegl.at<br />
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Brauerei Hofstetten, Krammer GmbH & Co.KG<br />
Adsdorf 5, 4113, St. Martin<br />
+43(0)7232/2204, www.hofstetten.at<br />
Neufeldner Biobrauerei GmbH<br />
Bräuhausgasse 3, 4120, Neufelden<br />
www.biobrauerei.at<br />
SCHIFFNER BIERSPEZIALITÄTEN<br />
Linzer Straße 9, 4160, Aigen-Schlägl<br />
+43 7281 8888, www.biergasthaus.at<br />
Brau-Boutique<br />
Höhenweg 1, 4170, St. Stefan am Walde<br />
+43(0)7<strong>21</strong>6/37600-905, www.brau-boutique.at<br />
Brauerei Bachner<br />
Unterriedl 4, 4170, Unterriedl<br />
+43(0)7<strong>21</strong>6 6143,<br />
Lepus Bräu<br />
Raiden 24, 4170, Sankt Stefan am Walde<br />
+43(0)7289/71<strong>09</strong>4<br />
BIERLAND ÖSTERREICH<br />
Leonfeldner Bier<br />
Hauptplatz 24, 4190, Bad Leonfelden<br />
+43(0)650/4177417, www.leonfeldnerbier.at<br />
Braucommune in Freistadt<br />
Brauhausstraße 2, 4240, Freistadt<br />
+43(0)7942 75777-0, www.freistaedter-bier.at<br />
The Beer Buddies Brewing Company<br />
Zeller Straße 44, 4284, Tragwein<br />
0676/847265200, www.thebeerbuddies.at<br />
Schwertberger Bräu e.U.<br />
Aisttalstraße 17, 4311, Schwertberg<br />
+43 (0)664 1003475,<br />
Buchholzer Bräu<br />
Buchholz 1 , 4312, Ried in der Riedmark +43(0)664/12345678,<br />
www.buchholzer-brauerei.at<br />
Syndicate Brewers OG<br />
Lerchenweg 6, 4331, Naarn im Machlande<br />
+43(0)660 2<strong>21</strong>4597, www.syndicatebrewers.at<br />
Brauerei Lind‘n Bräu<br />
Linden 9/20<strong>21</strong> 16 , 4372, St. Georgen am Walde +43(0)680/1226907<br />
Brauerei Grieskirchen GmbH<br />
Stadtplatz 14, A-4710 Grieskirchen<br />
Dr.-Waibel-Straße 2<br />
Tel: +43 (0) 7248 / 607-0<br />
A-6850 Dornbirn<br />
office@grieskirchner.at<br />
Tel. +43-5572-3777-0<br />
DFax ie +43-5572-3777-4156<br />
historische<br />
E-Mail Brauerei info@mohrenbrauerei.at<br />
Familienbesitz<br />
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9/20<strong>21</strong><br />
BIERLAND ÖSTERREICH 61<br />
Kleinbrauerei Schmidthaler<br />
Schmiedingerweg Winzerbräu 9, 4400, Garsten Hofbauer<br />
Winzerbräu Hofbauer<br />
+43(0)664/4251871, Weinviertel www.poldibier.at | Unterretzbach<br />
Weinviertel | Unterretzbach<br />
2074 Unterretzbach<br />
Steyrer 2074 Bräu Unterretzbach<br />
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Gebraut wird nach traditioneller<br />
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Methode nur mit Hopfen, Malz und<br />
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Wasser, um anschließend mit Hefe<br />
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Brauerei Schloss Eggenberg Stöhr GmbH &<br />
Co.KG<br />
Eggenberg 1, 4655, Vorchdorf<br />
+43(0)7614 6345 0, www.schloss-eggenberg.at<br />
Max und Malz Privatbrauerei e.U.<br />
Obernfurth 1, 4720, Neumarkt i. H.<br />
+43 699 128 22 405, www.maxundmalz.at<br />
Ritterbräu Privatbrauerei Neumarkt GmbH<br />
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überzeugen mit Top-Qualität.<br />
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Brauerei Josef Baumgartner GmbH<br />
Franz-Xaver Brunner Straße, 4780 www.winzerbraeu.at<br />
Schärding<br />
+43(0)7712 3119 0, www.brauerei-baumgartner.at<br />
www.winzerbraeu.at<br />
Kanonenbräu<br />
Leonhard-Kaiser-Weg 1, 4780, Schärding<br />
+43 (0)7712 7350, www.innschifffahrt.at<br />
Zillertal Bier<br />
Wenzl Privatbräu<br />
Zillertal Bier<br />
Wimberg Bräuweg 1, 4783, Wernstein 1, 6280 am Zell Inn am Ziller<br />
+43(0)664 Bräuweg 739 <strong>09</strong>81, 28, 6280 Zell am Ziller<br />
Tel. 05282/2366<br />
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3 Prinzen Fax 05282 Bräu – 2366-77<br />
Ischler Bier<br />
Kaiser Fax Franz 05282 Josef Strasse 2366-77 14, 4820, Bad Ischl<br />
E-Mail verkauf@zillertal-bier.at<br />
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Bierschmiede<br />
Seefeld 56, 4853 Steinbach am Attersee<br />
+43 (0)664 54863<strong>21</strong>, www.bierschmiede.at<br />
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Privatbrauerei. www.zillertal-bier.at<br />
Brauerei Attersee GmbH<br />
Straß 8, 4881, Straß im Attergau<br />
+43 (0)699 1<strong>09</strong>04519, www.brauerei-attersee.at<br />
Brauerei Aspach GmbH<br />
Hauptstrasse 23, 4890, Frankenmarkt<br />
+43(0)7684 6444, www.starzinger.at<br />
Römerbräu<br />
Römerhof 100, 4894, Oberhofen am Irrsee<br />
+43 (0)664 8929540, www.roemerbraeu.at<br />
Brauerei Ried e. Gen.<br />
Brauhausgasse 24, 4910, Ried/Innkreis, +43(0)7752/82017 36,<br />
www.rieder-bier.at<br />
Brauerei Raschhofer<br />
Braunauer Straße 12, 4950, Altheim<br />
+43(0)7723 42205 0, www.raschhoferbier.at<br />
Wurmhöringer Privatbrauerei-<br />
Braugasthof<br />
Stadtplatz 10/11, 4950, Altheim<br />
+43(0)7723 42204, www.wurmhoeringer.at<br />
Stiegl-Gut Wildshut<br />
Stiegl-Gut Wildshut<br />
Augustinerbräu Kloster Mülln OG<br />
Lindhofstraße 7, 5020, Salzburg<br />
+43(0)662 431246, www.augustinerbier.at<br />
Salzburger Biermanufaktur GmbH - DIE WEISSE<br />
Bayerhamerstraße 10, 5020, Salzburg<br />
+43(0)662 876376, www.salzburgerweissbier.at<br />
Brauerei Schnaitl GmbH & Co KG<br />
Gundertshausen 9, 5142, Eggelsberg<br />
+43(0)7748 6682 0, www.schnaitl.at<br />
Trumer Privatbrauerei Josef Sigl<br />
Brauhausgasse 2, 5162, Obertrum<br />
+43(0)6<strong>21</strong>9 7411 0, www.trumer.at<br />
Woigartlbräu<br />
Oberharlochen 6, 5231, Oberharlochen<br />
+43 (0)660 3473494, www.woigartlbraeu.at<br />
Brauerei Vitzthum GmbH & Co. KG<br />
Uttendorf 25, 5261, Uttendorf<br />
+43(0)7724 2508,<br />
Wildshut 8<br />
Wildshut<br />
5120 St. Pantaleon<br />
5120<br />
Tel.+43<br />
St.<br />
(0)6277<br />
Pantaleon<br />
64141<br />
Tel.+43<br />
E-Mail biergut@stiegl.at<br />
(0)6277 64141<br />
E-Mail biergut@stiegl.at<br />
I n Wildshut Wildshut – dort, dort, wo wo Salzburg Salzburg und<br />
und<br />
Oberösterreich aufeinandertreffen<br />
Oberösterreich aufeinandertreffen<br />
– hat die Stieglbrauerei Österreichs 1.<br />
hat die Stieglbrauerei Österreichs 1.<br />
Biergut geschaffen. Dieses steht für<br />
Biergut geschaffen. Dieses steht für<br />
nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Vielfalt<br />
und Experimentierfreude. Hier wer-<br />
nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Vielfalt<br />
und Experimentierfreude. Hier werden<br />
fast vergessene Urgetreidesorten<br />
den fast vergessene Urgetreidesorten<br />
angebaut, die in der einzigarten Kombination<br />
aus Mälzerei und Rösterei ver-<br />
angebaut, die in der einzigarten Kombination<br />
aus Mälzerei und Rösterei veredelt<br />
und vor Ort in der<br />
edelt und vor Ort in der Vollholzbraue-<br />
Vollholzbraue-<br />
rei zu den Wildshuter Bierspezialitäten<br />
rei zu den Wildshuter Bierspezialitäten<br />
„verbraut“ werden. Daneben sind hier<br />
„verbraut“ werden. Daneben sind hier<br />
vom Aussterben bedrohte Tierrassen<br />
vom Aussterben bedrohte Tierrassen<br />
beheimatet, z. B. Mangalitza-Schweine,<br />
Pinzgauer Rinder und Dunkle Bie-<br />
beheimatet, z. B. Mangalitza-Schweine,<br />
Pinzgauer Rinder und Dunkle Bienen.<br />
Wildshut ist aber auch ein Impulsnen.<br />
Wildshut ist aber auch ein Impulszentrum<br />
für Körper, Geist & Seele: der<br />
zentrum für Körper, Geist Seele: der<br />
„Kråmerladen“ und <strong>das</strong> Gästehaus bieten<br />
Genussmomente und Erholung für<br />
„Kråmerladen“ und <strong>das</strong> Gästehaus bieten<br />
Genussmomente und Erholung für<br />
alle Sinne.<br />
www.biergut.at<br />
alle Sinne.<br />
www.biergut.at<br />
Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock<br />
Stieglbrauerei zu zu Salzburg<br />
Kendlerstraße 1<br />
Kendlerstraße 5020 Salzburg<br />
5020 Salzburg<br />
Tel. (0)50-1492-0<br />
Tel. (0)50-1492-0<br />
E-Mail office@stiegl.at<br />
E-Mail office@stiegl.at<br />
Bei ei Stiegl Stiegl setzt setzt man man seit seit rund rund 530 530 Jahren<br />
auf Qualität und perfekten Bier-<br />
Jahren<br />
auf Qualität und perfekten Biergenuss.<br />
Heute werden in der Salzburgenuss.<br />
Heute werden in der Salzburger<br />
Privatbrauerei nach traditioneller<br />
ger Privatbrauerei nach traditioneller<br />
Brauhandwerkskunst in Kombination<br />
Brauhandwerkskunst in Kombination<br />
mit modernster Technik mehr als 20<br />
mit modernster Technik mehr als 20<br />
verschiedene Bierspezialitäten gebraut<br />
verschiedene Bierspezialitäten gebraut<br />
und damit die größte Biervielfalt in Österreich<br />
geboten. Dabei stehen Regio-<br />
und damit die größte Biervielfalt in Österreich<br />
geboten. Dabei stehen Regio-<br />
nalität, die Verwendung bester Rohstoffe,<br />
Vielfalt und Freude am Genuss<br />
nalität, die Verwendung bester Rohstoffe,<br />
Vielfalt und Freude am Genuss<br />
sowie der Faktor Zeit im Mittelpunkt<br />
sowie der Faktor Zeit im Mittelpunkt<br />
der Unternehmensphilosophie. Daher<br />
der Unternehmensphilosophie. Daher<br />
tragen <strong>das</strong> „Bier mit der roten Stiege“<br />
tragen <strong>das</strong> „Bier mit der roten Stiege“<br />
und die gesamte Brauerei <strong>das</strong> „Slow<br />
und die gesamte Brauerei <strong>das</strong> „Slow<br />
Brewing-Siegel“, <strong>das</strong> strengste internationale<br />
Gütesiegel für Bier. Im Familien-<br />
Brewing-Siegel“, <strong>das</strong> strengste internationale<br />
Gütesiegel für Bier. Im Familienunternehmen<br />
Stiegl denkt man in<br />
unternehmen Stiegl denkt man in Ge-<br />
Ge-<br />
nerationen. Nachhaltiges Wirtschaften<br />
nerationen. Nachhaltiges Wirtschaften<br />
und der respektvolle Umgang mit den<br />
und der respektvolle Umgang mit den<br />
natürlichen Ressourcen sind hier oberste<br />
Prämisse. Und so kümmert man sich<br />
natürlichen Ressourcen sind hier oberste<br />
Prämisse. Und so kümmert man sich<br />
auch intensiv um den Boden und seine<br />
auch intensiv um den Boden und seine<br />
Gesundheit, denn in der Stieglbrauerei<br />
Gesundheit, denn in der Stieglbrauerei<br />
beginnt Bierbrauen bereits im Boden –<br />
beginnt Bierbrauen bereits im Boden oder wie man bei Stiegl sagt: Boden gut.<br />
oder wie man bei Stiegl sagt: Boden gut.<br />
Bier gut.<br />
www.stiegl.at<br />
Bier gut.<br />
www.stiegl.at
62 BIERLAND ÖSTERREICH<br />
9/20<strong>21</strong><br />
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AUER<br />
r Bräu<br />
WERK<br />
onal<br />
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Terr.at<br />
Pfesch OG<br />
Pfendhub 3, 5272, Treubach<br />
Winzerbräu Hofbauer<br />
Weinviertel | Unterretzbach<br />
,Brauerei Gusswerk GmbH<br />
Römerstraße 2074 Unterretzbach<br />
3, 5322, Hof bei Salzburg<br />
+43(0)6629 Hauptstraße 39777, www.brauhaus-gusswerk.at<br />
1<br />
Bramsau-Bräu<br />
Bramsaustr. 36, 5324, Faistenau<br />
+43(0)6228 2566, www.bramsau-braeu.at<br />
Ein regionales Bier mit Charakter.<br />
Hand in Hand mit der Natur produzieren<br />
wir unsere 4 Biersorten.<br />
Gebraut wird nach traditioneller<br />
Methode nur mit Hopfen, Malz und<br />
Erste Wolfgangseer Braugesellschaft mbH<br />
Ischlerstrasse 17, 5350, Strobl<br />
+43(0)664 88199488, www.strobler.at<br />
Brau Union Österreich AG; Hofbräu KaltenhausenWasser,<br />
um anschließend mit Hefe<br />
Salzachtal vergoren Bundesstraße zu werden. Nord 37, 5400, Unsere Hallein trink-<br />
+43(0)6245 795, www.brauunion.com<br />
freudigen und schmackhaften Biere<br />
überzeugen mit Top-Qualität.<br />
RBB Rolbrettbräu<br />
Langgasse 62, 5424, Bad Vigaun<br />
www.winzerbraeu.at<br />
+43(0)650/4611783,<br />
BIERLAND ÖSTERREICH<br />
Zillertal Bier<br />
Bräuweg 1, 6280 Zell am Ziller<br />
Tel. 05282/2366<br />
Fax 05282 2366-77<br />
E-Mail verkauf@zillertal-bier.at<br />
In 16. Generation begeistert<br />
die Brauerei<br />
mit ihrem besonderen<br />
Geschmackserlebnis,<br />
persönlicher<br />
Beratung und zuverlässiger Dienstleistung.<br />
Im modernen BrauKunst-<br />
Haus bekommen Besucher auf einem<br />
multimedialen Rundgang nun einen<br />
spannenden Einblick in Tirols älteste<br />
Privatbrauerei. www.zillertal-bier.at<br />
Mühltaler Brauerei OG<br />
Markt 86, 5570, Mauterndorf<br />
+43(0)664 4523817<br />
Mandlbräu<br />
Marktstraße 10, 5582 Sankt Michael / Lungau<br />
Grossarltaler Bier<br />
Schulgasse 3, 5611, Grossarl<br />
+43(0)664 9269949, www.grossarltalerbier.at<br />
Großarltaler Wochtabier GmbH<br />
Achengasse 14, 5611, Großarl<br />
www.wochtabier.at<br />
Pinzgau Bräu<br />
Glocknerstraße 60 , 5671, Bruck<br />
+43(0)6545/93080, www.pinzgau-braeu.at<br />
Zwergenbräu<br />
Wenns 33, 5733, Bramberg<br />
+43(0)664/2002401,<br />
Brauerei Harald Franz Baumgartner<br />
Feldstraße 11a, 6020, Innsbruck<br />
+43(0)664 2346839,<br />
´s 4er Brauerei<br />
Kiechlanger 9b , 6060, Hall in Tirol<br />
www.viererbier.at<br />
Stiegl-Gut Wildshut<br />
Schlachtlbräu OG<br />
Brennerstrasse Wildshut 24, 6143, 8 Matrei am Brenner<br />
+43(0)660 4796466<br />
5120 St. Pantaleon<br />
Branger Tel.+43 Bräu(0)6277 64141<br />
Unterperfuß E-Mail 32, biergut@stiegl.at<br />
6175, Unterperfuß<br />
+43(0)5232 22<strong>09</strong>,<br />
Kristall Brauerei GmbH<br />
Inneralpbach 431, 6236, Alpbach<br />
+43(0)664 4501566, www.kristallbrauerei.com<br />
Tuxertal Brauerei OG<br />
Lanersbach 391, 6293, Tux<br />
+43(0)680 403053, www.tuxertalbrauerei.at<br />
Bierol GmbH.<br />
Sonnendorf 27, 6330, Schwoich bei Kufstein<br />
+43(0)5372 58207, www.bierol.at<br />
Familienbrauerei Huber GmbH & Co.KG<br />
Brauweg 2, 6380, St. Johann in Tirol<br />
+43(0)5352 622<strong>21</strong>, www.huberbraeu.at<br />
XXX<br />
Ötztaler Brauhaus GmbH<br />
Niederthai 57a, 6441, Umhausen<br />
+43 676 5812692, www.oetztalerbrauhaus.at<br />
Bäckelar Brewery GmbH<br />
Untere Gewerbestrasse 7, 6450, Sölden<br />
+43 664 922 67 90, www.soelsch.com<br />
Privatbrauerei Kugler<br />
Josef-Koch-Straße 1, 6460, Imst<br />
+43(0)676 4616535, www.kuglers.at<br />
Brauerei Schloß Starkenberg Betriebs GmbH<br />
Griesegg 1, 6464, Tarrenz<br />
+43(0)5412 66201 0, www.starkenberger.at<br />
Vilser Privatbrauerei GmbH<br />
Stadtgasse 2, 6682, Vils<br />
+43(0)5677 531 76, www.vilserprivatbrauerei.at<br />
Brauerei Fohrenburg GmbH & Co KG<br />
Fohrenburgstraße 5, 6700, Bludenz<br />
+43(0)5552 606 0, www.fohrenburg.at<br />
Panülerbräu<br />
Bahnhofstrasse 45, 6710, Nenzing<br />
+43(0)664 8145449, www.panueler.at<br />
Brauerei Frastanz eGen<br />
Bahnhofstraße 2, 6820, Frastanz<br />
+43(0)5522 51701-0, wwwfrastanzer.at<br />
Brauerei Egg, Simma, Kohler GmbH & Co. KG<br />
Gerbe 500, 6863 Egg<br />
+43(0)5512 2201, www.brauerei-egg.at<br />
Grabhers Sudwerk OG<br />
Fluh 24d, 6900, Bregenz, , www.grabhers.com<br />
In Wildshut – dort, wo Salzburg und<br />
Oberösterreich aufeinandertreffen<br />
– hat die Stieglbrauerei Österreichs 1.<br />
Biergut geschaffen. Dieses steht für<br />
nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Vielfalt<br />
und Experimentierfreude. Hier werden<br />
fast vergessene Urgetreidesorten<br />
angebaut, die in der einzigarten Kombination<br />
aus Mälzerei und Rösterei veredelt<br />
und vor Ort in der Vollholzbrauerei<br />
Lakeseidel zu den e.U. Wildshuter Bierspezialitäten<br />
„verbraut“ Oberer Kirchberg werden. 76, 7100, Neusiedl Daneben am See sind hier<br />
+43(0)676/6062477, www.lakeseidel.at<br />
vom Aussterben bedrohte Tierrassen<br />
beheimatet, Privatbrauerei z. Gols B. GmbH Mangalitza-Schweine,<br />
Brauhausplatz 1, 7122, Gols<br />
+43(0)<strong>21</strong>73<br />
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2719, www.golserbier.at<br />
Rinder und Dunkle Bienen.<br />
Wildshut ist aber auch ein Impulszentrum<br />
für Körper, Geist & Seele: der<br />
Kobersdorfer Schlossbräu<br />
Hauptstraße 43, 7332, Kobersdorf<br />
„Kråmerladen“ +43(0)2618 20173, www.kobersdorfer.at und <strong>das</strong> Gästehaus bieten<br />
Genussmomente und Erholung für<br />
Brauerei Scharrer<br />
alle Obere Sinne. Hauptstraße 129, 7453, Steinberg-Dörfl www.biergut.at<br />
+43(0)699 88453231,<br />
rga-<br />
Bier<br />
sser<br />
wal-<br />
Mälund<br />
fen.<br />
gl.at<br />
Stieglbrauerei Mohrenbrauerei Vertriebs zu Salzburg KG<br />
Kendlerstraße Dr.-Waibel-Straße 1 2<br />
A-6850 Dornbirn<br />
5020 Salzburg<br />
Tel. +43-5572-3777-0<br />
Tel. Fax +43-5572-3777-4156<br />
(0)50-1492-0<br />
E-Mail info@mohrenbrauerei.at<br />
office@stiegl.at<br />
Bbestellung@mohrenbrauerei.at<br />
ei Stiegl setzt man seit rund 530 Jah-<br />
auf Qualität und perfekten Bier-<br />
Dren<br />
ie Mohrenbrauerei ist ein Traditionsunternehmen<br />
und wird mittgenuss.<br />
Heute werden in der Salzburger<br />
Privatbrauerei nach traditioneller<br />
lerweile in der 6. Generation von der<br />
Brauhandwerkskunst in Kombination<br />
Familie Huber geführt.<br />
mit modernster Technik mehr als 20<br />
Wir verstehen uns nicht nur als<br />
verschiedene Bierspezialitäten gebraut<br />
Bierproduzent, sondern auch als<br />
und damit die größte Biervielfalt in Österreich<br />
geboten. Dabei stehen Regio-<br />
Vorarlberger Getränkeunternehmen.<br />
Seit 1834 prägen wir die Vorarlberger<br />
nalität, die Verwendung bester Rohstoffe,<br />
Vielfalt und Freude am Genuss<br />
Bierkultur immer wieder neu. Neben<br />
sowie der Faktor Zeit im Mittelpunkt<br />
den rund fünfzehn Biersorten entwickeln<br />
wir in unserer Hausbrauerei<br />
der Unternehmensphilosophie. Daher<br />
tragen <strong>das</strong> „Bier mit der roten Stiege“<br />
ausgefallene Bierkreationen. Denn<br />
und die gesamte Brauerei <strong>das</strong> „Slow<br />
„wenn wir‘s machen, dann g‘hörig“ -<br />
Brewing-Siegel“, <strong>das</strong> strengste internationale<br />
Gütesiegel für Bier. Im Familien-<br />
und zwar mehr als 17.600.000 Liter<br />
Bier im Jahr.<br />
unternehmen Stiegl denkt man in Ge-<br />
www.mohrenbrauerei.at<br />
Hianzenbräu e.U.<br />
Ungarnstraße 10, 7503, Großpetersdorf<br />
+43(0)660 6642431, www.hianzenbraeu.at<br />
Die Bierquelle<br />
Heugraben 19, 7551, Heugraben<br />
+43(0)676 88041402,<br />
Anton Paar Sudhaus GmbH<br />
Weblinger-Str. 10, 8054, Graz<br />
+43(0)316/2695700, www.sudhaus.at<br />
Brau Union Österreich AG; Brauerei Puntigam<br />
Triester Straße 359, 8055, Graz<br />
+43(0)316 502-0, www.brauunion.com<br />
nerationen. Nachhaltiges Wirtschaften<br />
und der respektvolle Umgang mit den<br />
natürlichen PÖLZER Spezialitäten Ressourcen GmbHsind hier oberste<br />
Wetterkreuzweg Prämisse. 1, Und 8063, Eggersdorf so kümmert man sich<br />
+43 3117 3556 11, www.poelzer.net<br />
auch intensiv um den Boden und seine<br />
Gesundheit, Das Gnaningerdenn in der Stieglbrauerei<br />
Gnaninger Straße 69 C, 8072, Gnaning<br />
beginnt +43(0)681 81 Bierbrauen 88 04 08, bereits im Boden –<br />
oder wie man bei Stiegl sagt: Boden gut.<br />
FLECKS SteirerBier GmbH<br />
Bier<br />
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gut.<br />
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+43 (0)3126 20611, www.flecksbier.at
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BIERLAND ÖSTERREICH<br />
XXX 63<br />
Herzog Hofbräu<br />
Steindorf 8, 8142, Wundschuh<br />
+43(0)676 353 0560,<br />
Großfeldstraße 9, 1<strong>21</strong>0 Wien<br />
Joglland Tel. 0664 Hoamatbräu / 92 00 587<br />
Waisenegg 78, 8190, Birkfeld<br />
www.hoamatbrau.at<br />
E-Mail info@leopoldauer.at<br />
Leopoldauer Brauhandwerk<br />
Laurenzi Bräu<br />
Hauptplatz 2 3, motivierte 8200, Gleisdorf Jung-<br />
+43 (0)3112 36795, www.laurenzibraeu.at<br />
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Brodersdorfstraße Feines Helles, 85, 8200, Eggersdorf<br />
+43 (0)3117 51 71, www.steirischursprung.at<br />
Brauerei Gratzer<br />
Obertiefenbach 26, 8224, Kaindorf<br />
+43(0)664 3023344, www.brauereigratzer.at<br />
Bierwerkstatt<br />
Nestelberg 8, 8262, Ilz<br />
+43(0)664/4575911,<br />
Toni Bräu<br />
Wagenbach 61, 8273, Ebersdorf<br />
+43(0)699 10616161, www.tonibraeu.at<br />
Nibelungengold Brauerei und Destillerie<br />
Franz-Bauer-Weg Stiftsbrauerei 4, 8280, Fürstenfeld Schlägl<br />
+43(0)664 Schlägl 8636564, 1, 4160 www.nibelungengold.at<br />
Aigen-Schlägl<br />
Hermax-Bräu Tel. 07281/8801-254<br />
Reith E-Mail 72, 8311, office@ Markt Hartmannsdorf<br />
+43(0)699 11876<strong>21</strong>6<br />
stiftsbrauerei-schlaegl.at<br />
Seit Jahren wird<br />
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aus der Region machen <strong>das</strong> Bier<br />
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aus dem Urgestein des Böhmerwaldes,<br />
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+43(0)660 als 5752891, 400 www.noom.at<br />
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Pertlstein 30, 8350, Fehring<br />
+43(0)664/4 29 20 56, www.walhalla-genusskulisse.at<br />
Franz Josef Bräu GmbH<br />
Bahnhofring 19, 8380, Jennersdorf<br />
+43(0)664 5920656, www.franzjosefbraeu.at<br />
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www.leopoldauer.at<br />
Handbrauerei Forstner<br />
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+43(0)3135/54228,<br />
www.stiftsbrauerei-schlaegl.at<br />
www.forstner-biere.at<br />
Kulturbrauerei Hengist<br />
Schönberg 24, 8411, Hengsberg<br />
+43(0)664 8865 8141, www.klement.at<br />
Richards Bieratelier<br />
Ahornweg 2, 8430, Leitring<br />
+43(0)664/34 12 060, www.richardsbieratelier.at<br />
diebrauerei Leutschach GmbH<br />
Schillerplatz 3, 8463, Leutschach<br />
www.diebrauerei.com<br />
Landwerkstatt & Genusslabor POCK BIER<br />
Pichla 31, 8481, Weinburg<br />
+43(0)664 1915963, www.pockbier.com<br />
Brauhaus Bevog GmbH<br />
Gewerbepark B Nr. 9, 8490, Bad Radkersburg<br />
+43(0)3476 41543, www.bevog.at<br />
Brauerei Dipl.-Ing. Dr. Michael Löscher<br />
Flamberg 101, 8505, St. Nikolai i. S.<br />
+43(0)3185 3266,<br />
Nassauer City Bier<br />
Nassau 48, 8522, Unterbergla<br />
+43(0)664 5972032,<br />
Schwannl Bräu<br />
Werkstraße 27, 8580, Köflach<br />
,<br />
Trieb-Bräu<br />
Ferdinand Raimundweg 7, 8641, St. Marein<br />
+43 Dr.-Waibel-Straße 664 83 67717, www.trieb-braeu.com2<br />
Brau A-6850 Union Österreich Dornbirn AG; Brauerei Göss<br />
Brauhausgasse Tel. +43-5572-3777-0<br />
1, 8707, Leoben-Göss<br />
+43(0)3842 2<strong>09</strong>0 0, www.brauunion.com<br />
Fax +43-5572-3777-4156<br />
Thalheimer E-Mail info@mohrenbrauerei.at<br />
Heilwasser GmbH<br />
Sauerbrunnstraße bestellung@mohrenbrauerei.at<br />
7, 8754, Thalheim<br />
www.thalheimerheilwasser.at<br />
Mohrenbrauerei Vertriebs KG<br />
Die Mohrenbrauerei ist ein Traditionsunternehmen<br />
und wird mittlerweile<br />
in der 6. Generation von der<br />
Familie Huber geführt.<br />
Wir verstehen uns nicht nur als<br />
Bierproduzent, sondern auch als<br />
Vorarlberger Getränkeunternehmen.<br />
Seit 1834 prägen wir die Vorarlberger<br />
Erzbergbräu GmbH<br />
Trofengbachgasse 2, 8790, Eisenerz<br />
+43 664 320 2340, www.erzbergbraeu.at<br />
Brauerei Murau eGen<br />
Raffaltplatz 19-23, 8850, Murau<br />
+43(0)3532 3266, www.murauerbier.at<br />
Brau Union Österreich AG; Schladminger Brau<br />
GmbH<br />
Hammerfeldweg 163, 8970, Schladming<br />
+43(0)3687/22591, www.schladminger-brau.at<br />
Lindwurm BrauCraft GmbH<br />
Dr. Wutte Straße 14, 9020, Klagenfurt<br />
+43 (0)650 5545165, www.lindwurm.beer<br />
Vereinigte Kärntner Brauereien AG; Schleppe<br />
Brauerei<br />
Schleppeplatz 1, 9020, Klagenfurt<br />
+43(0)463/42700, www.schleppe.at<br />
Mühlenbräu<br />
Oschenitzen 10, 9100, Völkermarkt<br />
+43(0)664 9797108,<br />
Wimitzbräu GmbH<br />
Wimitz 7, 9311, Kraig<br />
+43 (0)4<strong>21</strong>2 28074, www.wimitzbraeu.com<br />
malle biermanufaktur<br />
Hochpirkachweg 3, 9500, Villach<br />
+43(0)660 7624040, www.mallebier.at<br />
Vereinigte Kärntner Brauereien-AG<br />
Brauhausgasse 6, 9500, Villach<br />
+43(0)4242 27777, www.villacher.com<br />
Halle Bräu<br />
Friedlach 84, 9555, Glanegg<br />
+43(0)676 748 70 28, www.hallebraeu.at<br />
FEIN Brewery<br />
Inselweg 7, 9583, Faak am See<br />
www.feinbrewing.com<br />
Prewstone Brewing GesbR<br />
Kärntner Straße 12, 9601, Arnoldstein<br />
+43(0)676/7963637, www.prewstone.com<br />
Privatbrauerei Loncium<br />
Mauthen 60, 9640, Kötschach-Mauthen<br />
+43(0)664 88941055, www.loncium.at<br />
Bierkultur immer wieder neu. Neben<br />
den rund fünfzehn Biersorten entwickeln<br />
wir in unserer Hausbrauerei<br />
ausgefallene Bierkreationen. Denn<br />
„wenn wir‘s machen, dann g‘hörig“ -<br />
und zwar mehr als 17.600.000 Liter<br />
Lieserbräu<br />
Bogengasse 16, 9800, Spittal an der Drau<br />
+43(0)676 848267667, www.lieserbrau.at<br />
M.V.B. Möll Valley Brewery<br />
Penk 93, 9816, Penk<br />
+43(0)650/9779816,<br />
Brau Union Österreich AG; Brauerei Falkenstein<br />
Pustertaler Bier im Straße Jahr. 40, 9900, Lienz<br />
+43(0)4852 62062 0, www.mohrenbrauerei.at<br />
www.brauunion.com<br />
Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock<br />
Privatbrauerei Hirt<br />
Hirt 1, 9322 Micheldorf<br />
Kärnten, Österreich<br />
Tel. +43-(0)4268 2050-500<br />
E-Mail office@hirterbier.at<br />
Mit einer Brautradition von mehr als<br />
750 Jahren bekennt sich die Privatbrauerei<br />
Hirt klar zu Tradition, Regionalität,<br />
besten Rohstoffe, handwerklichem<br />
Können und Leidenschaft fürs Brauen.<br />
Für echtes Bier braucht es hochwertige,<br />
reine, naturbelassene Zutaten und<br />
Zeit zum Reifen. Gebraut mit reinstem<br />
Bergquellwasser, im 2-Tank-Gärverfahren<br />
unterschiedlich lange gereift und<br />
mit Doppelfiltration haltbar gemacht,<br />
damit alle Geschmackskomponenten<br />
vorhanden bleiben – <strong>das</strong> ist echtes, unverfälschtes<br />
Bier. Das Hirter Biersortiment<br />
umfasst derzeit 16 unterschiedliche<br />
Sorten. Jede einzelne wir mit<br />
eigener Rezeptur eingebraut und zeichnet<br />
sich durch eigenständigen Charakter<br />
und Persönlichkeit aus. Vom Hirter<br />
Privat Pils bis zum alkoholfreien Hirter<br />
Freigeist – eine erlesene Biervielfalt<br />
für jeden Geschmack. Was Hirter Biere<br />
so besonders macht, ist echte Leidenschaft,<br />
mit der die Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter der Privatbrauerei<br />
Hirt Tag für Tag alles für höchste Qualität<br />
geben.<br />
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64 BIER<br />
9/20<strong>21</strong><br />
tipp aus der praxis<br />
Conrad Seidls<br />
Bierwelt<br />
Lokales Bier<br />
Jetzt, wo Reisen wieder etwas<br />
leichter geworden sind, kehre<br />
ich zu einer alten Gewohnheit<br />
zurück: Wo immer ich hinkomme,<br />
versuche ich zumindest<br />
einmal nach einem „local<br />
beer“ zu fragen. Die Kellnerinnen<br />
und Kellner kommen<br />
durchaus mit überraschenden<br />
Bieren daher: Marken, von<br />
denen ich noch nie gehört<br />
hatte – oder bekannte Marken<br />
in einer lokalen Interpretation.<br />
Wer Guinness in verschiedenen<br />
afrikanischen Staaten<br />
gekostet hat, der weiß, was ich<br />
meine. Und bei uns daheim<br />
in Österreich? Hier gibt es bis<br />
in die letzten Täler eine verlässliche<br />
Versorgung mit den<br />
bekannten Bieren der großen<br />
Hersteller – aber eben auch<br />
Besonderheiten, die nur regional<br />
vertrieben werden. In<br />
Kärnten etwa bin ich mit Villacher<br />
und Hirter regional gut<br />
bedient. Aber Loncium ist<br />
halt noch lokaler, wenn man<br />
im Gailtal ist; <strong>das</strong> Wimitzbräu<br />
liefert neben seinen gängigen<br />
Sorten sehr spezielle Biere für<br />
den Marktplatz Mittelkärnten<br />
und in Klagenfurt machen<br />
sich gerade zwei junge Brauer<br />
daran, mit dem Carantana-<br />
Bier Ales für die örtliche Gastronomie<br />
zu liefern.<br />
Conrad Seidl<br />
Ihr „Bierpapst“<br />
Conrad.Seidl@gmx.at<br />
Foto: Medianet-Hartl<br />
Flens kommt nach Österreich<br />
Die Flensburger Brauerei Emil Petersen<br />
GmbH & Co. KG ist Schleswig-Holsteins<br />
größte Privatbrauerei und beschäftigt<br />
zurzeit ca. 235 Mitarbeiter. Entgegen<br />
dem Trend des deutschen Biermarktes,<br />
befindet sich die Flensburger Brauerei<br />
seit mehr als sechs Jahren auf Wachstumskurs.<br />
Mit September dieses Jahres<br />
wird sie über die Beverage Company<br />
GmbH, mit Sitz in Wattens, den Vertrieb<br />
ihrer Biersorten in Österreich aufbauen.<br />
Zum Start werden die drei Sorten Pilsner,<br />
Gold und Dunkel in 0,33 Liter Einwegflaschen<br />
verfügbar sein.<br />
Gebraut wird mit Wasser in Mineralwasser-Qualität<br />
aus der hauseigenen<br />
Flensburger Gletscherquelle und mit<br />
Küstengerste aus Schleswig-Holstein.<br />
www.beveragecompany.at<br />
Der Anspruch der Bierliebhaber hat<br />
sich in den vergangenen Jahren deutlich<br />
gewandelt. Während es früher den<br />
typischen Märzen-, Pils- oder Weizentrinker<br />
gab, haben die Konsumenten<br />
heute einen starken Entdeckergeist,<br />
wünschen sich Abwechslung, verschiedene<br />
Geschmäcker und probieren gerne<br />
etwas Neues.<br />
Die Bayreuther Brauerei Maisel &<br />
Friends scheint diesbezüglich den richtigen<br />
Geschmacksnerv zu treffen, denn<br />
der Absatz der Maisel & Friends Biere<br />
hat sich in den letzten Jahren im hohen<br />
zweistelligen prozentualen Bereich<br />
gesteigert. Brauereiinhaber Jeff Maisel<br />
fasst die Vision zusammen: „Mit unserer<br />
Biervielfalt erfüllen wir die Wünsche<br />
der Konsumenten nach außergewöhnliche<br />
Geschmacksnoten, achten jedoch<br />
sehr darauf, <strong>das</strong>s die Biere innerhalb ihres<br />
jeweiligen Stils nicht zu extrem sind.<br />
Das bezieht sich sowohl auf einen moderaten<br />
Alkoholgehalt und nicht zu viel<br />
Hopfeneinsatz als auch auf einen vernünftigen<br />
Preis.“<br />
Beveragecompany-Geschäftsführer<br />
Martin Peer und Marco Bachler sowie<br />
Verkaufsleiter Patrick Liebhart (v. l.).<br />
Foto: Flensburger Brauerei<br />
Moderne Bierspezialitäten<br />
auf Wachstumskurs<br />
Zu den speziellen Erfolgskreationen<br />
zählen dabei die sogenannten Barrel<br />
Aged Bierspezialitäten. Hierbei werden<br />
Biere in Holzfässern gelagert, die<br />
vorher mit verschiedenen Spirituosen<br />
wie Whiksy oder Gin belegt waren.<br />
www.maiselandfriends.com<br />
Foto: sel & Friends
9/20<strong>21</strong> BIER<br />
Reif für die Insel<br />
Tobias Frank (GF Technik und 1. Braumeister<br />
der Ottakringer Brauerei), Bürgermeister<br />
Michael Ludwig und Harald<br />
Mayer (GF Ottakringer Brauerei) beim<br />
Einbrauen des Inselbieres (v. l.).<br />
Zum bereits sechsten Mal braut die Ottakringer<br />
Brauerei für <strong>das</strong> Donauinselfest<br />
ein Inselbier. „Eine schöne langjährige<br />
Kooperation und mittlerweile<br />
auch Tradition, mit der wir unsere Verbundenheit<br />
mit dem Donauinselfest und<br />
ganz Wien zeigen“, freut sich Ottakringer<br />
Geschäftsführer Harald Mayer. Das<br />
Ottakringer Inselbier 20<strong>21</strong> ist ein helles<br />
Weizenbier, nennt sich HOPPY WHE-<br />
AT, wurde am 17. August gemeinsam mit<br />
Bürgermeister Michael Ludwig im Ottakringer<br />
BrauWerk eingebraut und wird<br />
pünktlich zum Donauinselfest geliefert.<br />
„Die leichten sommerlichen Nachklänge<br />
im September zeigen sich durch <strong>das</strong><br />
frische Weizenmalz im Bier, fruchtig erdige<br />
Aromen sollen auf den nahenden<br />
Herbst einstimmen. Leicht gehalten im<br />
Alkohol, trocken hopfig am Gaumen, belebend<br />
und spritzig im Abgang“, charakterisiert<br />
Braumeister Tobias Frank <strong>das</strong><br />
neue Inselbier.<br />
www.ottakringerbrauerei.at<br />
Waldbier Edition 20<strong>21</strong> im<br />
Zeichen des Bergwaldes<br />
Zu einem ungewöhnlichen<br />
Ernte-Einsatz rückten<br />
kürzlich Braumeister Axel<br />
Kiesbye und die Österreichischen<br />
Bundesforste (ÖBf) in<br />
den Tuxer Alpen aus, um auf<br />
rund 2.000 Metern Seehöhe<br />
die Zutaten für <strong>das</strong> diesjährige<br />
Waldbier zu gewinnen.<br />
Zirbenzapfen (Bild) und<br />
Schwarzbeeren sind die Ingredienzen<br />
des Jahrgangs<br />
20<strong>21</strong> „Edition Tiroler Bergwald“.<br />
Zum ersten Mal stellen<br />
die Bundesforste damit<br />
einen ganzen Waldlebensraum in den<br />
Geschmacksfokus. „Es sind die besonderen<br />
Zutaten aus unserer Natur, die<br />
unserem jährlichen Waldbier seinen<br />
unvergleichlichen Geschmack verleihen“,<br />
sagt Bundesforste-Vorstand Rudolf<br />
Freidhager.<br />
Das Waldbier 20<strong>21</strong> „Edition Tiroler<br />
Bergwald. Schwarzbeere/Zirbe“ wird<br />
wie seine Vorgänger in limitierter Auflage<br />
in Gourmet-Flaschen zu 0,75 und<br />
0,33 Litern angeboten und ist ab Ende<br />
September im ausgewählten Fachhandel<br />
und über den Shop der Kiesbye Naturbrauerei<br />
erhältlich. Aufgrund seines<br />
hohen Alkoholgehalts verfügt <strong>das</strong> Kreativbier<br />
über eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit<br />
und kann mehrere Jahre gelagert<br />
werden.<br />
www.waldbier.com.<br />
Foto: Ottakringer Brauerei<br />
Foto: ÖBf-Archiv/W. Simlinger, Roast Media<br />
Foto: Neumayr/Christian Leopold<br />
„Superfood“<br />
zum Trinken<br />
65<br />
Hanf-Produkte verschiedenster<br />
Art boomen und erobern<br />
als quasi wiederentdecktes, heimisches<br />
„Superfood“ die Regale<br />
– Tendenz steigend. Bei Stiegl<br />
hat man bereits im Vorjahr erfolgreich<br />
<strong>das</strong> neue Hanfbier „Wundertüte“<br />
präsentiert. Auch heuer hat<br />
Stiegl-Kreativbraumeister Markus<br />
Trinker die beiden artverwandten<br />
Pflanzen Hopfen und Hanf im aktuellen<br />
Hausbier zu einer „bierigen<br />
Wundertüte“ vereint. Für den richtigen<br />
Geschmack kommt neben<br />
der Auswahl der richtigen Pflanzensorte<br />
und der Menge vor allem<br />
auch dem Zeitpunkt der Hanfgabe<br />
beim Brauen große Bedeutung<br />
zu. Bei der Neuauflage der Wundertüte<br />
hat sich der Kreativbraumeister<br />
diesmal für zwei Beigaben<br />
entschieden, um noch mehr<br />
Hanfaromatik ins Bier zu zaubern.<br />
In bewährter Weise hat man bei<br />
Stiegl wieder auf die Zusammenarbeit<br />
mit dem burgenländischen<br />
Hanfproduzenten BioBloom gesetzt,<br />
der sich auf die Herstellung<br />
hochwertiger biologischer Hanfund<br />
Naturprodukte spezialisiert<br />
hat.<br />
Das Bier besticht aromatisch<br />
durch seine feinherbe Hopfenblume,<br />
gepaart mit der typischen<br />
Lieblichkeit des Hanfs und den<br />
zarten Malztönen. Als Speisenbegleiter<br />
passt es hervorragend zu<br />
Pizza, Steaks, Wok-Gemüse oder<br />
Kräuterkäse.<br />
www.stiegl.at/wundertuete
66 SPIRITUOSEN<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Klein aber oho<br />
Auf die Größe kommt es manchmal eben doch an – etwa bei den Miniaturen, die vor allem<br />
in der Kommunikationsgastronomie, im Après-Ski-Bereich oder bei Festen aller Art für den<br />
unkomplizierten Spaß zwischendurch sorgen.<br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
Noch bis in die 1980er-Jahre konnte<br />
man Vielflieger u.a. in ihren<br />
Wohnungen an einer oft beeindruckenden<br />
Hausbar erkennen<br />
– durchwegs in Kleinflaschen von zwei<br />
bis fünf Zentilitern, sogenannten Miniaturen,<br />
die damals von den Fluglinien<br />
noch massenweise jedem aufgedrängt<br />
wurden, der sich nicht deutlich dagegen<br />
wehrte. Diese hochprozentig-goldenen<br />
Zeiten sind zwar schon lange vorbei,<br />
heute bekommt man die Dinger – zumindest<br />
in der Holzklasse – meist nur noch<br />
gegen Bezahlung. Aber die praktischen<br />
Kleinflaschen für unterwegs haben heute<br />
trotzdem eine feste Fangemeinde und im<br />
Kassenbereich des Supermarktes sind sie<br />
ebenso wenig wegzudenken wie in den<br />
Minibars vieler Hotelzimmer, beim unvermeidlichen<br />
Après-Ski oder anderen<br />
Events mit einer ausgeprägten Ex-Kultur.<br />
Die Geschichte der Kleinflaschen ist<br />
nicht ganz gesichert, als wahrscheinlich<br />
gilt ihre Entstehung in den 1930er-Jahren<br />
in den USA (bereits nach Ende der Prohibition),<br />
wo sie als „Warenproben“ nicht<br />
der Alkoholsteuer unterlagen. Vor allem<br />
nach dem zweiten Weltkrieg traten die<br />
Miniaturen dann auch ihren Siegeszug in<br />
der Alten Welt an, wo sie sich eben in den<br />
unterschiedlichsten Bereichen etablieren<br />
konnten und wo im Laufe der Jahrzehnte<br />
vor allem mancher Kräuterlikör einen<br />
nicht unwesentlichen Teil seines Absatzes<br />
den beliebten Kleinflaschen verdankt,<br />
die bei vielen Konsumenten Kultcharakter<br />
genießen.<br />
Minibars in Hotelzimmern immer<br />
seltener gut bestückt<br />
Ein wenig auf dem Rückzug sind die Miniaturen<br />
leider im Hotelbereich. Auch hier<br />
war eine Bestückung mit gängigen Spirituosen<br />
wie Cognac, Whisky, Vodka oder<br />
Gin früher zumindest in den höheren Kategorien<br />
der Stadthotels quasi Standard.<br />
Doch die Manipulation dieses Angebotes<br />
ist ebenso zeit- wie personalaufwändig,<br />
bei immer mehr Geschäftsreisenden<br />
geht die Konsumation der Minibar nicht<br />
mehr als Reisespesen durch, was den Absatz<br />
deutlich schmälert und dann kommt<br />
noch der Ärger dazu, wenn ein Gast behauptet,<br />
die fehlenden Flaschen wären<br />
schon beim Check-in nicht vorhanden<br />
gewesen oder besonders skrupellose<br />
Zeitgenossen die farblosen Brände konsumieren<br />
und einfach mit Leitungswasser<br />
wieder auffüllen. Das Ergebnis sind in<br />
jedem Fall Diskussionen, die man als Hotelier<br />
nur schwer gewinnen kann.<br />
In den Wiener Hilton Hotels etwa<br />
gibt es zwar nach wie vor Minibars, al-
9/20<strong>21</strong><br />
SPIRITUOSEN 67<br />
Wenn ein Produkt schon „Gaudimax“ heißt, ist der Einsatzort relativ klar umrissen.<br />
Fotos: Amber<br />
lerdings seit kurzem unbefüllt. Standard-Bestückung<br />
waren früher neben<br />
Bier, Wein, Mineralwasser, Coke und anderen<br />
Limonaden-Klassikern eben auch<br />
Vodka, Whisky & Co. „Je mehr Auswahl,<br />
umso höher der Verlust“ lautet dort allerdings<br />
<strong>das</strong> bittere Resümee. Kontrolle<br />
und Nachfüllung wären sehr zeitintensiv<br />
gewesen, Diskussionen mit Gästen<br />
wegen wieder-aufgefüllter Flaschen<br />
oder beim Check-out nicht angegebener<br />
Konsumation keine Seltenheit. Deswegen<br />
hat man etwa im Hilton Vienna<br />
Park einen „Park Pit Shop“ eingerichtet,<br />
der rund um<br />
die Uhr mit der<br />
Zimmerkarte<br />
zugänglich<br />
ist und in<br />
dem man von diversen Getränken bis<br />
hin zu lokalen Snacks und Souveniers<br />
alles Mögliche einkaufen kann.<br />
„Miniaturen-Geschäft hat hohen<br />
Stellenwert“<br />
Trotz alledem ist <strong>das</strong> Geschäft mit den<br />
Kleinformaten für etliche Hersteller<br />
oder Großhändler nicht wegzudenken.<br />
„Das Miniaturen-Geschäft hat für uns<br />
einen hohen Stellenwert. Natürlich verzeichnen<br />
sich auch bei uns starke Einbußen<br />
durch den coronabedingten Einbruch<br />
des Gastro-Marktes. Dennoch<br />
wird sich dieses Geschäft<br />
mit der<br />
Wiederbelebung<br />
der Veranstaltungs-<br />
und<br />
Abendgastronomie in Zukunft wieder<br />
steigern“, ist etwa Anna Häsch, Marketing-<br />
und Brandmanagerin beim Getränkehändler<br />
Amber Beverage Austria<br />
überzeugt. Rund 40 unterschiedliche<br />
Miniaturen hat Amber im Programm.<br />
Grundsätzlich sei man auf den Likörbereich<br />
spezialisiert. Der Fokus liegt auf<br />
der Marke Gaudi-Max und in der Gastronomie<br />
auch speziell auf den Produkten<br />
von Gschpusi. Für beide Marken bietet<br />
man auch ein umfangreiches Paket<br />
mit großen Unterstützungen an POS-<br />
Material an.<br />
Hotel-Minibars sind dabei nicht primär<br />
im Fokus und für Amber auch nicht<br />
so relevant. Hauptsächlich hat man sich<br />
auf die Abendveranstaltungen und unter<br />
anderem auch auf die Après-Ski-<br />
Gastronomie spezialisiert. „Wir würden<br />
behaupten, <strong>das</strong>s unsere Miniaturen<br />
zwar nicht <strong>das</strong> klassische Souvenir,<br />
jedoch bei Touristen sehr beliebt sind,<br />
wenn sie Österreich besuchen. Unser<br />
Hauptaugenmerk liegt allerdings bei<br />
Feierlichkeiten, ob auf einer Skihütte,<br />
in der Bar, in einem Tanzlokal, auf einem<br />
Fest oder auch bei Privatfeiern.<br />
Größtenteils findet der Konsum unserer<br />
Miniaturen beim fröhlichen Beisammensein<br />
in lustigen Runden statt“,<br />
präzisiert Häsch auf Anfrage von<br />
<strong>GASTRO</strong>.<br />
Die „Gschpusis“ sollen im kommenden<br />
Winter u.a. auf den Skihütten für<br />
Partystimmung sorgen.
68 GETRÄNKE-MIX<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Kleine Fruchtexplosion<br />
Der neue Gräf ‘s Red Berry bringt<br />
Farbe in <strong>das</strong> beliebte Sortiment<br />
der Party-Minis. Mit einem Geschmack,<br />
der von den Gegensätzen<br />
aus süß und sauer lebt. Die<br />
vielfältige Fruchtkomposition aus<br />
roten Beeren ist vor allem an heißen<br />
Sommertagen ein Must-Have.<br />
In der 20-ml-Kleinflasche eignet<br />
sich die beerige Fruchtbombe als<br />
Basis für Cocktails & Longdrinks<br />
oder als Fruit-Shot zum Anstoßen.<br />
Die neue Sorte wirkt als wahre<br />
Be(e-)reicherung im Gräf ’s Partyknüller-Mix.<br />
Der hat mit dem<br />
Klassiker Fränkische Pflaume sowie<br />
Feige, Kleiner Waldi und Sex<br />
on the Beach vier weitere fruchtige<br />
Sorten parat.<br />
Seit 1945 werden von der Firma<br />
Graefs Liköre und Brandy produziert.<br />
Im Laufe der Zeit hat man<br />
sich vor allem auf die Herstellung<br />
der 20ml Kleinflaschen spezialisiert<br />
– die Gräf ’s Party-Minis, und<br />
durch den Zukauf regionaler Unternehmen<br />
und deren Spirituosenmarken<br />
wurde die Produktion<br />
kontinuierlich ausgebaut. Der Betrieb<br />
setzt von je her auf Markterfolge<br />
mit Spirituosenspezialitäten,<br />
die noch heute nach traditionellen<br />
Rezepturen hergestellt werden. So<br />
umfasst die Produktpalette heute<br />
über 80 verschiedene Spirituosen<br />
und Liköre.<br />
www.graefs.de<br />
Foto: Gräf‘s<br />
Regionale Spezialitäten im<br />
handlichen Format<br />
Schon im Jahr 1920 hat <strong>das</strong> Unternehmen<br />
Destillerie Franz Bauer damit begonnen,<br />
sich mit der Herstellung edler<br />
Brände, Schnäpse und Liköre zu beschäftigen.<br />
Bei der Herstellung der gesamten<br />
Produktpalette kommen altbewährtes<br />
Handwerk gepaart mit neuen Technologien<br />
zum Einsatz. Die Rohstoffe kommen<br />
aus der Region und werden im Herzen<br />
Die Extremsportlegende Sepp Resnik<br />
war auf beim Treffen im Restaurant<br />
Zattl an der Freyung gar nicht auf<br />
Feiern eingestellt, dennoch gab es eine<br />
kleine Aufmerksamkeit zum 68. Geburtstag.<br />
Die kam von Charity Lady Polaska-Auer<br />
von Global Family, dem „Reisebüro<br />
der Menschlichkeit“. Gemeinsam<br />
sind die Vereine der beiden am 16. Oktober<br />
im Mittelpunkt von Kitzbühel und<br />
der ganzen Extremsportwelt und deren<br />
Fans: WERC steht für „World Extreme<br />
Lauf Challenge“ und ist <strong>das</strong> „ Baby“ von<br />
Extremsportler und Trainer Josef „Sepp“<br />
Resnik. Resnik: „Was gibt es Extremeres,<br />
als einen Berglauf auf der berühmtesten<br />
Piste der Welt, der Kitzbüheler<br />
Streif?“ Ganz Kitz soll auch für die Charity<br />
eingebunden werden. Mit Tombola<br />
und Promiauktion. Global Family bekam<br />
für die Auktion vom ehemaligen Kickerkollegen<br />
des Extremsportlers, dem steirischen<br />
Ex-Torwart Hans Auer, <strong>das</strong> Rennrad<br />
gespendet. Weitere Auktionsobjekte<br />
werden von Gold-Olympiasiegerin Anna<br />
Kiesenhofer, Sportlegenden wie Rainer<br />
von Graz veredelt – und <strong>das</strong> seit mittlerweile<br />
100 Jahren. Viel Herz, Power und<br />
Genuss stecken dabei auch in den Miniaturen<br />
von Bauer, die handlich und praktisch<br />
vielseitig einsetzbar sind. Sie lassen<br />
sich leicht in einen Rucksack oder eine<br />
Tasche packen und lieben es, die Aussicht<br />
auf eine lustige Tour mit Freunden<br />
zu haben. <br />
www.bauerspirits.com<br />
Kitzbühel wird zum Charity-<br />
Mekka<br />
Foto: Destillerie Franz Bauer<br />
T-Shirts des WERC überreicht von Sepp<br />
Resnik (l.) und ASKÖ-General Michael<br />
Maurer (r.) für Global Family Team Karl<br />
und Krystyna Polaska-Auer.<br />
Schönfelder, Sepp Strobl, Wolfgang Fasching,<br />
Hubert Neuper erwartet. Die Erlöse<br />
gehen geteilt an <strong>das</strong> „Reisebüro der<br />
Menschlichkeit“ und damit für kostenlose<br />
Urlaube betroffener Familien sowie<br />
für die Förderung von Nachwuchssportlern<br />
aus sozial schwachen Familien des<br />
von Resnik gegründeten Vereins sports4everybody,<br />
der auch Veranstalter des<br />
WERC ist.<br />
www.kitz-extremechallenge.com/de<br />
www.global-family.net<br />
Foto: Global Family
9/20<strong>21</strong> GETRÄNKE-MIX<br />
Spirituosen im Einmachglas<br />
Die typische Erfolgsstory deutscher<br />
F&B Start-ups erzählt sich heutzutage<br />
häufig so: Idee importieren, gründen, Investitionsrunden<br />
drehen und Kapital einsammeln,<br />
wo noch keines ist, die nationale<br />
Listung im LEH erreichen, Exit. Dass<br />
es auch anders geht, wollen August Ullrich<br />
(rechts im Bild) und Philip Morsink<br />
(l.) mit ihrem 2014 gegründeten Schnapslabel<br />
„O‘Donnell Moonshine“ beweisen.<br />
Aus ihrer Schnapsidee – hochwertigen<br />
Schnaps und Likör ohne Zusatzstoffe<br />
und in außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen<br />
zu produzieren und angelehnt<br />
an den legendären Moonshine der Prohibitionszeit<br />
in Einmachgläsern abzufüllen<br />
– entwickelten sie ein Unternehmen<br />
mit über 60 Mitarbeitern in Deutschland,<br />
Großbritannien und den Niederlanden,<br />
eigenem Abfüllwerk in Berlin und jeder<br />
Menge Expansionspotential.<br />
Dabei setzt O‘Donnell von Beginn<br />
an auf einen Direct-to-Consumer-Ansatz.<br />
Das Sortiment wird ausschließlich<br />
online, in inhabergeführten Geschäften<br />
Karibischer Rum<br />
von Coca-Cola<br />
Mit Ron Barceló wurde eine Marke aus<br />
der Rum-Kategorie in <strong>das</strong> Coca-Cola<br />
Portfolio mit aufgenommen. „Wir verfügen<br />
nun in allen wichtigen Spirituosen-<br />
Segmenten über eine breite Auswahl an<br />
Top-Marken, konnten mit der Vertriebsübernahme<br />
von Ron Barceló die letzte<br />
Lücke schließen und damit unseren<br />
Kundinnen und Kunden speziell in der<br />
Gastronomie für jeden Anlass und jede<br />
Tageszeit <strong>das</strong> passende Getränk anbieten“,<br />
so Nicolas Nobereit, Director New<br />
Business Ventures bei Coca-Cola HBC<br />
Österreich. Hergestellt in San Pedro de<br />
Macoris, auf dem Anwesen der Familie<br />
Barceló in der Dominikanischen Republik,<br />
wird die international bekannte und<br />
beliebte Rum-Marke derzeit in mehr als<br />
50 Länder exportiert. Coca-Cola HBC<br />
Österreich übernimmt ab Oktober den<br />
– darunter Barber Shops oder Tattoo-<br />
Studios – auf unzähligen Events oder<br />
in den insgesamt fünf eigenen Stores in<br />
Deutschland angeboten.<br />
Neben Schnaps bietet O’Donnell im<br />
eigenen Shop alles, was es für den perfekten<br />
Moonshine-Genuss braucht, beispielsweise<br />
Shotgläser, Ausgießer, Leder-<br />
Untersetzer oder Aufsätze, die es ermöglichen,<br />
die schicken Gläser nachhaltig zu<br />
nutzen.<br />
https://odonnell.at<br />
Vertrieb von fünf Produkten der Marke<br />
Ron Barceló.<br />
www.coca-cola-oesterreich.at<br />
Foto: O‘Donnell Moonshine<br />
Foto: Martin Steiger<br />
69<br />
Der Klassiker als<br />
Marktführer<br />
Rémy Martin ist seit 1724 der<br />
führende Hersteller von Fine<br />
Champagne Cognac und in Österreich<br />
seit Jahren unangefochtener<br />
Marktführer in der Kategorie Cognac.<br />
Geleitet von der Überzeugung,<br />
<strong>das</strong>s die Qualität des Cognacs<br />
nicht allein vom Reifeprozess,<br />
sondern maßgeblich von der Beschaffenheit<br />
des Bodens, auf dem<br />
die Rebe wächst, beeinflusst wird,<br />
wird Rémy Martin Cognac nur<br />
aus Trauben der Grande und Petite<br />
Champagne hergestellt – den<br />
beiden besten Lagen im Herzen<br />
der sechs Crus (Anbaugebiete) der<br />
Cognacs. Das Verhältnis beträgt<br />
dabei immer 55 Prozent Grandeund<br />
45 Prozent Petite-Champagne-Trauben.<br />
Um die aromatische Intensität<br />
aus dem Herzen des Cognacs<br />
freizusetzen, vertraut Rémy<br />
Martin auf traditionelle Methoden<br />
der Feindestillation und nutzt<br />
Weingeläger in kleinen Kupferkolben<br />
(auch Destillierkolben genannt),<br />
die zu einer komplexeren<br />
Spirituose mit mehr Tiefe und<br />
Geschmackslänge führen. Und<br />
schließlich lagern die Weinbrände<br />
in Fässern, die ausschließlich aus<br />
Eichenholz der Limousin-Gegend<br />
gefertigt werden. Dieses Holz ist<br />
für <strong>das</strong> Altern in Fässern am besten<br />
geeignet.<br />
Die 5cl-Miniaturen eignen sich<br />
besonders für die Bestückung von<br />
Minibars in der gehobenen Hotellerie.<br />
www.remymartin.com und<br />
www.topspirit.at<br />
Foto: O‘ Donnell, Remy Martin
erfrischend<br />
natürlich<br />
mit saisonalen Früchten und Kräutern<br />
oder pur – still oder perlend<br />
erhältlich in der guten Gastronomie<br />
Foto: © www.guentheregger.at<br />
www.wellwasser.com<br />
wellwasser® – umweltfreundlich, keine Transportwege, kein Plastik, Wegfall von Kühlung,<br />
Lagerung und Entsorgung, keimfrei gefiltert, natürlicher Mineralstoffgehalt
9/20<strong>21</strong><br />
ADVERTORIAL 71<br />
Lebensraum 4.0 und sein<br />
unnatürlicher Trinkwasserkreislauf<br />
Zahlreiche Schlagworte fallen im Zusammenhang mit der Produktion von regionalen<br />
Lebensmitteln auf: ursprünglich, echt, authentisch, nachhaltig, bio(logisch), ehrlich, sauber,<br />
rein, natürlich. Und alle gelten an sich auch für unser Trinkwasser.<br />
Foto: Günther Egger<br />
wellwasser® perlend<br />
Das kostbare Nass ist – zum Glück –<br />
in ausreichenden Mengen in Tirol<br />
vorhanden. Es ist Ausgangspunkt<br />
für Themenwege und Wasserwelten, und<br />
nicht zuletzt speisen die Wildbäche die<br />
idyllischen Bergseen.<br />
Als pures Trinkwasser und darauf bezugnehmend<br />
als eine identitätsbildende<br />
Komponente in Tirol existiert es allerdings<br />
nur am Rande. Das ist erstaunlich,<br />
wo doch <strong>das</strong> Land Tirol bereits vor Jahren<br />
die Formel und gleichnamige Holding-Gesellschaft<br />
Lebensraum 4.0 kreiert<br />
hat, um Kräfte zu bündeln und noch<br />
stärker auf Regionalität und Nachhaltigkeit<br />
zu setzen. Agrarmarketing Tirol,<br />
Standortagentur Tirol und Tourismus<br />
Tirol möchten dabei gemeinsam die<br />
wellwasser® still<br />
Wertschöpfung erhöhen. Sie könnten<br />
also im Sinne des Wortes „aus dem Vollen<br />
schöpfen“ und unserem Trinkwasser<br />
jenen Wert schenken, den es verdient.<br />
Das gilt besonders für öffentliche<br />
Einrichtungen und den Tourismussektor,<br />
speziell die Gastronomie: regionales<br />
Trinkwasser! Weil dem nicht so ist,<br />
seien folgende Gedankenspiele erlaubt.<br />
Damit verknüpft sind nämlich zahlreiche<br />
Aspekte wirtschaftlicher Natur,<br />
die überlegenswert sein müssten. Etwa<br />
30 % des Getränketransports auf unseren<br />
Straßen macht die Lieferung von<br />
Flaschenwasser aus, <strong>das</strong> quer durch Österreich<br />
und bis in die entlegensten Täler<br />
gekarrt wird. Flaschenwasser wird als<br />
gesundes Lebensmittel gepriesen und in<br />
Glas und Kunststoff abgefüllt. Kunststoff<br />
kontaminiert <strong>das</strong> Getränk nachweislich,<br />
und durchwegs wird die Lebensdauer des<br />
Flascheninhalts mit Zusätzen verlängert.<br />
Der Lkw-Warentransport wiederum<br />
erhöht den CO2-Ausstoß merklich. Zu<br />
diesem unnatürlichen Wasserkreislauf<br />
gehören unabhängig von den Produktionskosten<br />
beträchtliche Kühl- und Lagerungskosten<br />
vor Ort, die notwendige<br />
Kisten- und Flaschenschlepperei und<br />
damit auch der Faktor Zeit sowie der<br />
Abtransport des Leergutes; oder eben<br />
ein voller Plastikmüll- Container.<br />
Der technische Fortschritt des letzten<br />
Jahrhunderts hat dazu geführt, <strong>das</strong>s alle<br />
Haushalte und Einrichtungen mit Wasserleitungen<br />
erschlossen sind. Sicher ist<br />
auch Leitungswasser nicht immer frei<br />
von Schadstoffen, doch sind platzsparende<br />
Filtersysteme inzwischen hoch<br />
entwickelt. Im Sinne von regional, umweltschonend,<br />
krisensicher und sauber<br />
ließe sich aus unserem Trinkwasser ein<br />
frischer und vitaler, stiller oder perlender<br />
Markenbotschafter für <strong>das</strong> Wasserland<br />
Tirol machen.<br />
info<br />
Wellwasser Technology<br />
GmbH<br />
Stadlweg 23<br />
6020 Innsbruck<br />
Tel. 0512/56<strong>09</strong>66<br />
office@wellwassertechnology.com<br />
www.wellwasser.com
72 WEIN<br />
9/20<strong>21</strong><br />
SALON Weine als „Staatsmeister“<br />
Im SALON Österreich Wein werden seit über 30 Jahren jeweils die besten Vertreter in den<br />
unterschiedlichen Sorten präsentiert. Seit kurzem stehen die 2020er-Sieger fest. <br />
<br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
Seit über drei Jahrzehnten gilt der<br />
SALON Österreich Wein als eine<br />
Art inoffizielle Staatsmeisterschaft<br />
des heimischen Weins. Das liegt u.a. am<br />
mehrstufigen, unabhängigen Blindverkostungsmarathon,<br />
durch den die besten<br />
österreichischen Weine ermittelt<br />
werden: zum einen aus Tausenden Einreichungen<br />
für die Landesprämierungen,<br />
zum anderen aus Nominierungen<br />
der Fachpresse. In 17 Kategorien geht<br />
danach der beste Wein jeweils als SA-<br />
LON Sieger hervor.<br />
Aus Tausenden Einreichungen für<br />
die Landesprämierungen ermittelte<br />
eine unabhängige Verkostungsjury<br />
in Blindverkostungen die besten Weine<br />
des Landes für die Aufnahme in den<br />
SALON Österreich Wein. Von klassischfruchtbetonten<br />
über körperreiche Weiße<br />
und Rote bis hin zu edelsüßen Raritäten,<br />
österreichischen Sekten und Alternativweinen<br />
findet sich im SALON die<br />
ganze Weinvielfalt des Landes wieder.<br />
Chancen auch für<br />
kleinere Betriebe<br />
Vor kurzem wurden die aktuellen 270<br />
SALON Weine und 17 SALON Sieger<br />
der Öffentlichkeit vorgestellt: „Herzliche<br />
Gratulation an alle SALON Winzer!“,<br />
freute sich Chris Yorke, Geschäftsführer<br />
der ÖWM (Österreich Wein Marketing<br />
GmbH), bei der Präsentation im Wiener<br />
Palais Coburg. „Die heurigen Ergebnisse<br />
bestätigen einmal mehr, <strong>das</strong>s im SALON<br />
renommierte und aufstrebende Betriebe<br />
gleichermaßen die Chance auf den prestigeträchtigen<br />
Sieg haben – es zählt einzig<br />
die Qualität des Weins!“<br />
Von den prämierten Weinen stammen<br />
137 aus Niederösterreich, 77 aus<br />
dem Burgenland, 37 aus der Steiermark,<br />
13 aus Wien und 6 aus dem Bergland. 27<br />
der 270 Weine stammen von biologisch<br />
bzw. biodynamisch zertifizierten Betrieben,<br />
70 von Betrieben mit „Nachhaltig<br />
Die Sieger des SALON Österreich Wein 20<strong>21</strong> mit Johannes Schmuckenschlager<br />
(Weinbaupräsident), Weinkönigin Diana I., Chris Yorke (ÖWM Geschäftsführung) und<br />
Gerhard Wohlmuth (ÖWM Aufsichtsratsvorsitz).<br />
Foto: ÖWM / Anna Stöcher<br />
Austria“-Zertifizierung; neun davon sogar<br />
von Weingütern, die beide Zertifizierungen<br />
haben. „Dass rund ein Drittel der<br />
SALON Weine mit besonders umweltbewusstem<br />
Fokus produziert wurden,<br />
freut mich sehr“, ergänzte Yorke. „Das<br />
unterstreicht einmal mehr, <strong>das</strong>s unsere<br />
Winzer ein wirklich großes Augenmerk<br />
auf den schonenden Umgang mit den<br />
natürlichen Ressourcen legen!“<br />
Zuwachs für die DAC-Weine<br />
Bei der Präsentation der SALON Weine<br />
gab Weinbaupräsident Johannes<br />
Schmuckenschlager auch gleich einen<br />
Ausblick auf den diesjährigen Jahrgang:<br />
„20<strong>21</strong> könnte ein vielversprechender<br />
Jahrgang werden – auch wenn <strong>das</strong><br />
im Moment nur eine Momentaufnahme<br />
und ein wenig ein Blick in die Kristallkugel<br />
ist“, gab er sich dennoch zuversichtlich.<br />
Zudem kündigte er eine<br />
Erweiterung der DAC-Gruppe an. So<br />
sei „DAC-Wagram“ bereits in der Pipeline<br />
und möglicherweise bereits für den<br />
20<strong>21</strong>er-Jahrgang bereit zum Start und<br />
auch für die Thermenregion gebe es bezüglich<br />
einer DAC-Klassifizierung bereits<br />
intensive Gespräche.<br />
Weitere Informationen unter den<br />
Adressen www.oesterreichwein.at<br />
und salonwein.at.
9/20<strong>21</strong><br />
WEIN 73<br />
Ein Luft- und Lichtschacht erstreckt sich<br />
über dem Brunnen, der sich inmitten<br />
des Kreuzganges befindet. Von hier aus<br />
können alle wichtigen Funktionsräume<br />
erreicht werden – so wie bei der Bauvorlage<br />
traditioneller Klöster.<br />
Foto: Herbert Lehmann<br />
Reinhard Wolf (GD Raiffeisen Ware), Landeshauptfrau Johanna<br />
Mikl-Leitner, Freddy Untergantschnigg (Mitarbeiter<br />
auf Schloss Gobelsburg) und Johannes Schmuckenschlager<br />
(Präsident der NÖ LWK) mit einer Flasche Schloss Gobelsburg<br />
Ried Lamm 2010. <br />
Foto: Herbert Lehmann<br />
Neuer Kreuzgangkeller<br />
im Schloss Gobelsburg<br />
Vor 850 Jahren wurde <strong>das</strong> Schloss Gobelsburg gegründet. Jetzt, zum Jubiläum, wurde die<br />
neueste, weltweit einzigartige Investition des Weinguts hochoffiziell eröffnet. Von Clemens Kriegelstein<br />
Vor kurzem fanden Landeshauptfrau<br />
Johanna Mikl-Leitner, Abt Johannes<br />
von Stift Zwettl und sein<br />
Convent, Politiker, Journalisten, Nachbarn<br />
sowie projektbeteiligte Baumeister<br />
und Architekten auf Schloss Gobelsburg<br />
zusammen, um gemeinsam<br />
einen ganz besonderen Tag zu zelebrieren:<br />
Nach dreijähriger Bauzeit wurde der<br />
neue Fasskeller erstmalig präsentiert. Er<br />
ist außergewöhnlich und einmalig auf der<br />
gesamten Welt. Denn ganz im Sinne der<br />
zisterziensischen Gründerväter wurde er<br />
in einem Kreuzgang angelegt.<br />
20 Jahre Weintradition<br />
Das Weingut beschäftigt sich seit nun<br />
mehr 20 Jahren mit historischer Weinbereitung.<br />
Daraus sind die TRADITION<br />
Weine hervorgegangen. Neu ab heuer ist,<br />
<strong>das</strong>s die TRADITION Weine in Zukunft<br />
in Editionen herausgebracht werden. Als<br />
Auftakt in der Edition 850 wird der Jubiläumswein<br />
zur Eröffnung des neuen<br />
Kellers vorgestellt. „Der Wein ist einer<br />
der charmantesten Botschafter Niederösterreichs“,<br />
bemerkt Landeshauptfrau<br />
Mikl-Leitner, der ein eigenes Fass in den<br />
neuen Räumlichkeiten gewidmet ist,<br />
und schwärmt: „Das spürt man hier im<br />
Schloss Gobelsburg ganz besonders, wo<br />
sich Geschichte und Genuss vereinen<br />
und Tradition spür- und fühlbar ist!“<br />
Cuvée mit Weinen aus den letzten<br />
50 Jahren<br />
Neben österreichischen Spezialitäten<br />
wie Attersee Saibling und Tullnerfeld<br />
Spanferkel, gab es deshalb für die Gäste<br />
den beinahe bereits vergriffenen Schloss<br />
Gobelsburg Tradition Heritage 50 Jahre<br />
zu verkosten. Diese außergewöhnliche<br />
Weinkreation ist eine Cuvée mit Weinen<br />
aus den letzten 50 Jahren – so etwas gab<br />
es in Österreich noch nie!<br />
Mit Jahrgängen zurückgehend bis in<br />
die 1970er Jahre wurde diese Rarität in<br />
1171 Kisten zu je sechs Flaschen abgefüllt.<br />
Zudem gibt es – um <strong>das</strong> Jubiläumsjahr<br />
gebührend in den Fokus zu stellen –<br />
850 Magnums.<br />
„Einzigartiges Monument“<br />
Abschließend findet Mikl-Leitner noch<br />
Worte für einen „kleinen“ Ausblick: „Dieser<br />
Kreuzgang-Keller ist ein weltweit einzigartiges<br />
Monument, eine Attraktion für<br />
Gäste aus der ganzen Welt mit Affinität<br />
zu Wein und Kulinarik und ein in guter<br />
Winzertradition gelegtes Fundament für<br />
eine positive Entwicklung in den nächsten<br />
500 Jahren!“<br />
www.gobelsburg.at
Seite 74 bis Seite 89<br />
Hot Drinks<br />
Kaffee<br />
Bereits zum 20. Mal wird in diesem Jahr am 1.<br />
Oktober der „Tag des Kaffees“ gefeiert, der aktuell<br />
unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ steht. Anlass<br />
sowohl für den Klub der Kaffeehausbesitzer<br />
als auch für die Fachgruppe der Kaffeehäuser in<br />
Wien, einige Aktionen zu planen.<br />
Seite 76<br />
Heiße Schoko<br />
Kaum ein anderes Getränk wärmt Körper<br />
und Seele so sehr wie eine Tasse heiße Schokolade.<br />
Ideal für die kommenden Tage und<br />
Wochen, in denen die Tage wieder merkbar<br />
kürzer werden und die Temperaturen den<br />
Weg nach unten antreten.<br />
Seite 84
9/20<strong>21</strong><br />
AKTUELLES 75<br />
Starbucks Delivers kommt<br />
nach Österreich<br />
Ob gemütlich auf der Couch, als Start<br />
in den Tag im Büro oder mit Freunden<br />
im Park: Kaffeefans in Wien und Salzburg<br />
können sich ihre Lieblingsgetränke und<br />
-snacks von Starbucks ab sofort auch<br />
liefern lassen. Dabei setzt Starbucks auf<br />
mjam als Partner, die innerhalb der von<br />
ihnen festgelegten Liefergebiete rund<br />
um alle teilnehmenden Starbucks Coffee<br />
Houses zustellen. „Mit Starbucks Delivers<br />
sprechen wir unsere Stammgäste<br />
auf eine neue Art an und bieten auch potentiellen<br />
Neukunden eine weitere Form<br />
der Distribution. So können wir auch im<br />
Kaffee. Mokka. Tot.<br />
Kaffee: <strong>das</strong> Kultgetränk unserer Zeit,<br />
beliebtes und begehrtes Genussmittel<br />
– für <strong>das</strong> manche sogar morden<br />
würden. Neunzehn Krimiautoren<br />
folgen unter der Schirmherrschaft der<br />
Herausgeberin Anja Marschall im neuen<br />
Buch »Kaffee. Mokka. Tot.« seinen<br />
mörderischen Spuren nach Südamerika<br />
und Indien, auf Plantagen, in Wiener<br />
Kaffeehäuser, auf orientalische Basare<br />
und bis zur heimischen Kaffeetafel.<br />
In dem Buch erfährt man etwa, welch<br />
dunkles Geheimnis Beethovens Kaffeemaschine<br />
hatte und wann eine Melange<br />
oder ein Caffè Crema tödlich sein<br />
kann ...<br />
Anja Marschall (Hrsg.) | Kaffee. Mokka. Tot.<br />
240 Seiten,ISBN 978-3-7408-1329-1<br />
12,40 €<br />
Büro, zu Hause oder dergleichen unsere<br />
Kunden erreichen. Mit mjam haben wir<br />
für Österreich den optimalen Partner gefunden,<br />
um diesen neuen Weg lokal umzusetzen”,<br />
so Stefan Hungenberg, General<br />
Manager für Starbucks Österreich<br />
und Schweiz. Über die mobile App oder<br />
via der Website des Lieferservices kann<br />
direkt bestellt werden. Wer auch zu Hause<br />
nicht auf die individuellen Drinks verzichten<br />
möchte, kann ganz leicht auch<br />
via mjam nach den eigenen Wünschen<br />
die Drinks pimpen.<br />
www.starbucks.at<br />
Foto: Starbucks<br />
Foto: Costa Coffee<br />
„Unverschämt<br />
guter Kaffee“<br />
jetzt auch in<br />
Österreich<br />
Bereits Anfang September startet<br />
Costa Coffee seine Aktivitäten<br />
zum Thema „Unverschämt guter<br />
Kaffee“, um die internationale<br />
Marke in Österreich noch weiter<br />
bekannt zu machen. In den größten<br />
Städten macht eine Plakatkampagne,<br />
die in den Social Media-Kanälen<br />
begleitet wird, auf<br />
die in Österreich neue Kaffeemarke<br />
aufmerksam. Um Kaffeeliebhabern<br />
die Möglichkeit zu geben,<br />
sich vom Premiumgeschmack von<br />
Costa Coffee zu überzeugen, wird<br />
außerdem <strong>das</strong> Costa Coffee-Bike<br />
in den nächsten Wochen und natürlich<br />
auch am Tag des Kaffees,<br />
am 1. Oktober, in der Wiener City<br />
seine Runden drehen und frischen<br />
Kaffee sowie Kaffee-Kostproben in<br />
Kapselform gratis verteilen.<br />
www.costa-coffee.at
76 KAFFEE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Echter Kaffeegenuss<br />
ist nachhaltig<br />
Bereits zum 20. Mal wird heuer am 1. Oktober der „Tag des Kaffees“ gefeiert.<br />
<br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
Foto: Tchibo
9/20<strong>21</strong><br />
KAFFEE 77<br />
Zum 20. Mal feiert der Österreichische<br />
Kaffee- und Teeverband am<br />
1. Oktober den Tag des Kaffees.<br />
Ein Tag ohne Kaffee ist für rund<br />
90 Prozent der Österreicher undenkbar,<br />
denn Kaffee ist weit mehr als nur Koffeinlieferant.<br />
Viel mehr steht <strong>das</strong> nationale<br />
Lieblingsgetränk für die genussvolle<br />
Pause im Alltag und als wichtiges<br />
Ritual zu unterschiedlichsten Anlässen<br />
und Tageszeiten. Wie kaum ein anderes<br />
Getränk ist Kaffee ein traditioneller<br />
Teil der österreichischen Kultur und<br />
spannt den Bogen zu innovativem Genuss<br />
mit immer neuen Kreationen und<br />
Rezepten. Ob daheim in den vier eigenen<br />
Wänden oder außer Haus im Kaffeehaus<br />
oder Restaurant genossen, Kaffee<br />
wohnt auch eine ausgeprägte soziale<br />
Komponente inne, wird er doch oft und<br />
gerne in Gesellschaft getrunken.<br />
Im Schnitt werden hierzulande täglich<br />
bis zu drei Tassen Kaffee pro Kopf<br />
im Jahresschnitt konsumiert. Österreich<br />
hält sich damit weiterhin im europäischen<br />
Spitzenfeld der Kaffeetrinker<br />
und unterstreicht seinen Status als<br />
Kaffeenation. Da ist es nur naheliegend,<br />
<strong>das</strong> Lieblingsgetränk der Österreicher<br />
gebührend zu feiern.<br />
Kaffeegenuss mit gutem<br />
Gewissen<br />
Nachhaltigkeit ist dabei auch beim Thema<br />
Kaffee längst kein Trend mehr, sondern<br />
eine richtungsweisende Entwicklung<br />
– sowohl für die gesamte<br />
Wirtschaft als auch für die<br />
Konsumenten. Deshalb<br />
stellt auch der Österreichische<br />
Kaffeeverband<br />
heuer erstmals den Tag<br />
des Kaffees am 1. Oktober<br />
20<strong>21</strong> unter <strong>das</strong> Motto<br />
„Echter Kaffeegenuss<br />
ist nachhaltig“.<br />
Marcel Löffler, Präsident<br />
des Österreichischen<br />
Kaffeeverbandes, zum 20. Tag des<br />
Kaffees: „Österreich ist eine traditionsreiche<br />
Kaffeenation. Die Österreicher<br />
lieben ihren Kaffee. Entsprechend<br />
groß ist auch die Vielfalt der Kaffeespezialitäten<br />
und hoch der Anspruch<br />
an gute Qualität. In den vergangenen<br />
Jahren hat noch ein weiterer Aspekt an<br />
Bedeutung gewonnen: nachhaltiger Kaffeegenuss.<br />
Es geht um Genuss mit gutem<br />
Gewissen. Ein Thema, <strong>das</strong> nicht nur die<br />
Kaffeegenießer beschäftigt, sondern eines,<br />
mit dem sich die ganze Branche intensiv<br />
auseinandersetzt. Wir widmen<br />
den 20. Tag des Kaffees, am 1. Oktober<br />
20<strong>21</strong>, dem Thema „Echter Kaffeegenuss<br />
ist nachhaltig“. Wir setzen damit ein Zeichen,<br />
wie relevant es heute ist und in Zukunft<br />
sein wird.“<br />
Österreichweite Aktionen zum Tag<br />
des Kaffees<br />
Der „20. Tag des Kaffees“ am 1. Oktober<br />
bietet Kaffeeliebhabern und -interessierten<br />
die Möglichkeit,<br />
sich mit ihrem Lieblingsgetränk<br />
zu beschäftigen.<br />
Details zu allen<br />
Veranstaltungen und<br />
Aktionen in Handel,<br />
Gastronomie und den<br />
Röstereien werden bis<br />
Ende September auf<br />
der Website des Österreichischen<br />
Kaffeeund<br />
Tee-Verbandes<br />
unter www.kaffeeverband.at<br />
veröffentlicht.<br />
Für die Kaffeehäuser selbst hat<br />
jedenfalls Wolfgang Binder (Café Frauenhuber)<br />
vom Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer<br />
und Obmann der Wiener<br />
Fachgruppe der Kaffeehäuser in der<br />
Wirtschaftskammer bereits Aktionen<br />
anlässlich des Tages des Kaffees angekündigt:<br />
„Wir sind gerade am Überlegen,<br />
ob es ein spezielles Frühstück zu diesem<br />
Anlass geben wird. Eine weitere Möglichkeit<br />
wäre eine Jause, bei der etwa der<br />
Kuchen bezahlt wird und der Kaffee dazu<br />
kostenlos ist oder umgekehrt. Da sind<br />
wir aber derzeit noch am prüfen, was am<br />
besten ist.“ Detaillierte Infos werden die<br />
Betriebe jedenfalls rechtzeitig im Laufe<br />
des Septembers bekommen und auch<br />
die Öffentlichkeit wird mit einer offiziellen<br />
Presseaussendung über die Aktionen<br />
informiert werden. „Jeder, der Lust<br />
hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen“,<br />
so Binder abschließend.<br />
TESTA ROSSA caffè Genuss,<br />
auch in Bio-Qualität &<br />
Fairtrade zertiiziert<br />
Genießen Sie den vollen Geschmack Italiens mit jeder Tasse TESTA<br />
ROSSA caffè.<br />
Ob als klassischer Espresso, köstlicher Cappuccino, Caffè Lungo bis hin<br />
zum Latte Macchiato, TESTA ROSSA caffè ist für alle Zubereitungsarten<br />
hervorragend geeignet.<br />
Kaffeegenuss perfekt dosiert in der 250g Dose (ganze Bohne oder<br />
gemahlen), in der 1kg Packung und als Kapseln.<br />
www.testarossa.it<br />
BiOrganic
78 KAFFEE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
tipp aus der praxis<br />
5 M garantieren<br />
hochwertigen<br />
Kaffee in der Tasse<br />
Bei der Kaffeezubereitung<br />
gibt es eine ganze Reihe an<br />
Einflussfaktoren, die über <strong>das</strong><br />
Ergebnis in der Tasse entscheiden.<br />
In meinen Barista-Trainings<br />
erkläre ich die 5<br />
wichtigsten Faktoren anhand<br />
der 5 M-Regel, wobei <strong>das</strong> 5. M<br />
am Kopf steht und ein „W“ ist.<br />
1. Mischung<br />
2. Mühle<br />
3. Maschine<br />
4. Mensch<br />
5. Wasser<br />
Jede einzelne Komponente<br />
ist wichtig. Nur <strong>das</strong> Zusammenspiel<br />
bringt ein perfektes<br />
Ergebnis in die Tasse. Da jedes<br />
der 5 M eine gute Portion<br />
Aufmerksamkeit verlangt,<br />
starte ich in dieser Kolumne<br />
eine kleine Serie und gehe in<br />
jeder Ausgabe ausführlich auf<br />
je ein M ein.<br />
Die Mischung – oder italienisch<br />
La Miscela – ist die<br />
Grundvoraussetzung, um<br />
überhaupt Qualität in die<br />
Tasse zu bekommen. Die anderen<br />
4 Ms können eine gute<br />
Mischung (=Qualität) kaputtmachen,<br />
aber auch die beste<br />
Mühle oder Maschine oder<br />
der beste Barista kann eine<br />
schlechte Mischung nicht<br />
ausgleichen. Dabei kommt<br />
es nicht alleine auf die Sorten<br />
an. Wichtig sind Anbau, Aufbereitung<br />
und Röstung. Mehr<br />
dazu demnächst beim 1. M<br />
wie Mischung.<br />
Franz Grünwald<br />
Master Barista<br />
Diplom Kaffeesommelier<br />
www.franzgruenwald.com<br />
Foto: Grünwald<br />
Filterkaffee an der Maschine<br />
oder mobil portionieren<br />
Die<br />
Filterkaffeemaschinen<br />
der Melitta®<br />
Cafina® XT-Familie<br />
bekommen mobile<br />
Unterstützung. Mit dem<br />
neuen Melitta® Cafina®<br />
XT Coffee Carrier lässt<br />
sich frisch gebrühter Kaffee<br />
warmhalten und nach<br />
Wunsch portionieren,<br />
wann und wo immer er<br />
gefragt ist: Ob bereits im<br />
laufenden Brühprozess direkt<br />
an der Kaffeemaschine<br />
oder auch mobil am Tisch oder am<br />
Buffet.<br />
Der elegante und robuste Coffee Carrier<br />
fügt sich nahtlos ein in <strong>das</strong> schlanke<br />
Design der Melitta® Cafina® XT180<br />
und dient hier als Warmhalter, der Filterkaffee<br />
nach Wunsch portioniert. Das<br />
kann der formschöne Zylinder auch mobil,<br />
fern von der Kaffeemaschine. Einfach<br />
den Tragegriff hochklappen<br />
und bis zu 2 Liter<br />
frisch gebrühten Filterkaffee<br />
dorthin mitnehmen,<br />
wo er portionsweise abgezapft<br />
werden soll. Der Coffee<br />
Carrier lässt sich auch<br />
am Schwenkarm des Filtervollautomaten<br />
Melitta®<br />
Cafina® XT8-F für<br />
den mobilen Einsatz befüllen.<br />
Den richtig guten Kaffeegeschmack<br />
sichert<br />
der Aroma Twister am Schraubdeckel<br />
des Coffee Carriers. Er sorgt dafür, <strong>das</strong>s<br />
frisch gebrühter heißer Kaffee am Boden<br />
des Warmhalters einläuft und sich beim<br />
Aufsteigen optimal vermengt. Und da der<br />
Deckel beim Brühen verschraubt bleibt,<br />
bewahrt der Coffee Carrier seine volle<br />
Isolierkraft von Anfang an.<br />
www.melitta-professional.com<br />
Kaffee Partner launcht drei<br />
neue Systeme<br />
Kaffeegenuss in Barista-Qualität genießen<br />
– <strong>das</strong> verspricht Kaffee Partner mit<br />
zwei neuen Systemen: Das kleinere Modell<br />
Barista Select findet mit seiner kompakten<br />
Bauweise auch in engen Küchen<br />
Platz. Eine Neuheit ist die One-Stop-<br />
Technologie, die dem Betreiber ermöglicht,<br />
sich nur einmal am Tag um Befüllung<br />
und Entleerung des Vollautomaten<br />
kümmern zu müssen – denn sowohl der<br />
Bohnen- als auch der Kaffeesatzbehälter<br />
fassen die Kaffeemenge in Höhe des Tagesbedarfs<br />
von bis zu 50 Tassen. Die große<br />
Schwester, <strong>das</strong> Modell Barista Ultima,<br />
ist auf einen Tagesbedarf von bis zu 150<br />
Tassen ausgerichtet. Zwei Bohnen- und<br />
zwei Pulverbehälter ermöglichen eine<br />
Vielzahl an Kaffeespezialitäten. Beide Geräte<br />
können mit der Kaffee Partner-Zentrale<br />
in Osnabrück vernetzt werden, um<br />
Foto: Melitta<br />
via Fernzugriff Service vorzunehmen. Für<br />
alle, die im Büro fruchtig-frische Getränke<br />
bevorzugen, schafft der neue welltec<br />
Aqua Choice Abhilfe. Der Wasserspender<br />
liefert auf Knopfdruck nicht nur gekühltes<br />
Wasser mit oder ohne Sprudel, sondern<br />
darüber hinaus auch unterschiedliche<br />
Erfrischungsgetränke. Zur Auswahl<br />
stehen elf Geschmackkonzentrate von<br />
Apfel bis Zitrone Rosmarin.<br />
www.kaffee-partner.de<br />
www.welltec-wasser.de<br />
Foto: Kaffee Partner
9/20<strong>21</strong><br />
KAFFEE 79<br />
Foto: Günter Albers / Adobe Stock<br />
12.000 Bäume für Julius Meinl Fairtrade Gastronomen<br />
Anlässlich des „Tag des Kaffees“ und<br />
des 20-Jahr-Jubiläums der Partnerschaft<br />
mit Fairtrade Österreich startet<br />
Julius Meinl die Initiative „Bäume<br />
für Tansania“. Für jeden Gastronomen,<br />
der zum Stichtag 1. Oktober „Café Expert<br />
Bio-Fairtrade“ oder „Crema Espresso<br />
Fairtrade“ serviert, wird ein Baum in<br />
Ostafrika gepflanzt.<br />
Catherine Luckner, Marketingleiterin<br />
Julius Meinl Austria: „Nachhaltiges<br />
Unternehmertum hat zahlreiche Facetten.<br />
Es geht auch darum, Zeichen zu setzen.<br />
Zum ‚Tag des Kaffees’ holen wir jene<br />
Gastronomen vor den Vorhang, die sich<br />
für ‚Café Expert Bio-Fairtrade’ oder ‚Crema<br />
Espresso Fairtrade’ entschieden haben.“<br />
Damit zeichnet Julius Meinl seine<br />
Geschäftspartner aus und pflanzt für jeden<br />
von ihnen einen Baum in Tansania.<br />
Jeder Baum wird in den nächsten zehn<br />
Jahren 60 kg CO2 absorbieren. Als Ergebnis<br />
der Initiative, die Julius Meinl<br />
zum „Tag des Kaffees“ in mehr als 70<br />
Ländern weltweit startet, werden mehr<br />
als 12.000 Bäume in Tansania gepflanzt.<br />
Kooperation mit dem<br />
Jane Goodall Institut<br />
Vor Ort in Tansania kooperiert Julius<br />
Meinl mit dem Jane Goodall Institut.<br />
Jane Goodall hat es sich zur Aufgabe<br />
gemacht, die Wälder Afrikas und die<br />
Tierwelt zu bewahren. Sie tut dies gemeinsam<br />
mit der lokalen Bevölkerung.<br />
Gemeinsam mit Vertretern der Dörfer<br />
und den Bewohnern wird entschieden,<br />
wo und wie eine Aufforstung am<br />
sinnvollsten ist. Ein Konzept <strong>das</strong> funktioniert<br />
und von der örtlichen Bevölkerung<br />
aktiv unterstützt wird. Luckner:<br />
„Wir von Julius Meinl freuen uns, <strong>das</strong>s<br />
wir direkt am Ursprung in einem kaffeeanbauenden<br />
Land unseren Teil dazu<br />
beitragen können. Das Roots & Shoots-<br />
Programm hat weltweite Vorbildwirkung.“<br />
www.juliusmeinl.com<br />
Sorgt für Genuss.<br />
Sorgt auch für faire Bezahlung.<br />
Weil es mir wichtig ist: Gerechtes Einkommen<br />
für Kaffee-Kleinbauern und ihre Familien.<br />
www.fairTrade.at
80 KAFFEE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Aromawunder<br />
Kaffee<br />
Kaffee wird für seine muntermachende<br />
Eigenschaft, seine<br />
Aromen und seine Vielfalt geschätzt.<br />
Carte D’Or präsentiert die<br />
neue Sorte Carte D’Or Kaffee sowie<br />
passend dazu einen Dessertfolder<br />
mit inspirierenden Kreationen<br />
rund um <strong>das</strong> köstliche Thema.<br />
Dank der warmen Noten eignet<br />
sich Kaffee unter anderem als Eiscreme.<br />
Die neue Sorte Carte D’Or<br />
Kaffee besitzt ein intensives, klares<br />
Kaffeearoma. Die zartschmelzende<br />
Eiscreme besteht zu acht Prozent<br />
aus Milchfett und zu sieben Prozent<br />
aus knackigen Schokoladenstückchen<br />
mit Kaffeegeschmack.<br />
Der Dessertfolder trägt den einfachen<br />
Titel „Kaffee“ und birgt außergewöhnliche<br />
Geschmackserlebnisse.<br />
Patissier Marcus Hannig<br />
hat im Dessertfolder neun Rezepte<br />
kreiert. Alles dreht sich um die<br />
Sorten Carte D’Or Bourbon-Vanille,<br />
veganes Toffee, Café Macchiato,<br />
veganes Schoko-Waldfrucht, Cassis<br />
Sorbet und Carte D’Or Kaffee.<br />
Garantiert eine Premiere auf dem<br />
Dessertteller ist <strong>das</strong> „klare Kaffee-<br />
Gelee“. Kombiniert mit Granatapfelsaft,<br />
flüssiger Lakritze und einer<br />
Kugel Carte D’Or Kaffee werden<br />
alle abgeholt, die nach neuen Geschmäckern<br />
suchen.<br />
www.langnese-business.de<br />
Foto: Carte D’Or<br />
Glutenfreier Milchschaum<br />
Nachhaltige Kapsel<br />
Die bisherige Gastronomie-Produktlinie<br />
„Alpro Barista for Professionals“ läuft<br />
nun unter dem Namen „Alpro Barista“.<br />
Die 100 Prozent pflanzlichen und daher<br />
laktosefreien Drinks eignen sich speziell<br />
für den Einsatz in Kaffee- und Teespezialitäten.<br />
Sie sind in vier Sorten erhältlich:<br />
Der milde Geschmack von Alpro Barista<br />
Soya harmoniert mit aromatischen Espressosorten.<br />
Der Haferdrink Alpro Barista<br />
Glutenfree Oat ist aktuell nur für<br />
den Außer-Haus-Bereich verfügbar und<br />
besonders beliebt. Er schmeckt vollmundig<br />
und cremig, außerdem ist er glutenfrei<br />
und vereinfacht damit <strong>das</strong> Management<br />
für die Gastronomen. Der Kokosnussdrink<br />
Alpro Barista Coconut zeichnet<br />
sich durch eine leicht süßliche, exotische<br />
Note aus, während sich der Mandeldrink<br />
Alpro Barista Mandel für alle<br />
eignet, die den Geschmack von fein gerösteten<br />
Mandeln schätzen – ganz ohne<br />
süßen Sirup. Für den professionellen Barista<br />
ist der Schaum besonders wichtig.<br />
Alle Alpro Baristadrinks lassen sich daher<br />
sehr gut aufschäumen und ergeben<br />
einen stabilen und feinporigen Schaum<br />
mit cremiger Konsistenz.<br />
www.alpro.com/at<br />
Fabicos Gründer Mario Tutic hatte eine<br />
Vision: guten Kaffee aus Kapseln trinken<br />
zu können, ohne ein schlechtes Gewissen<br />
zu haben. Aus dieser Idee wurde<br />
2006 Realität, der Durchbruch gelang<br />
in der Sendung „2Min2Mio“ auf Puls4<br />
2018. Mittlerweile sind die Produkte von<br />
M. FABICO Coffee GmbH nicht nur in<br />
Österreich zu finden, sondern auch in<br />
vielen umliegenden Ländern. Ende 2019<br />
wurde dann eine Tochtergesellschaft in<br />
Deutschland gegründet, die fortan den<br />
deutschen Markt erobert. Fabico ist auf<br />
kompostierbare Kaffeekapseln spezialisiert,<br />
die größtenteils aus Maisstärke<br />
sowie Bagasse, also Zuckerresten, bestehen<br />
und mit aller gängigen Nespresso-Maschinen<br />
kompatibel sind. Die Kaffeekapseln<br />
können nach dem Genuss<br />
und der Zubereitung in der Kaffeemaschine<br />
einfach komplett über die Biotonne,<br />
den eigenen Kompost oder einfach<br />
im Garten in der Erde entsorgt<br />
werden. Als vollständiges Naturprodukt<br />
enthalten sowohl Palmblätter als<br />
auch Bagasse keine Substanzen, die in<br />
der Umwelt Schaden anrichten könnten.<br />
Dank ihrer biologischen Abbaubarkeit<br />
zersetzen sich die Produkte innerhalb<br />
von 90-160 Tagen überall dort,<br />
wo es genügend Bakterien gibt und werden<br />
zu Erde, die wiederum als Nährboden<br />
oder Dünger für neue Pflanzen verwendet<br />
wird. Die Kaffeekapseln haben<br />
noch einen besonderen Vorteil: da sie<br />
durch eine patentierte Abdeckung aromageschützt<br />
sind, kann die Kapsel auch<br />
länger als zwei Jahre noch mit dem vollen<br />
Aroma genossen werden.<br />
www.fabicocoffee.com<br />
Foto: Alpro<br />
Foto: Fabico
9/20<strong>21</strong><br />
KAFFEE 81<br />
Premium-Qualität aus Österreich<br />
Mit seinem Eintritt in den österreichischen<br />
Markt kaufte Massimo Zanetti<br />
Anfang der 1980er Jahre die Marke<br />
„fabia“ und startete danach von Salzburg<br />
aus seine weltweite Expansion mit<br />
der Marke „Segafredo Zanetti“.<br />
Ganz wichtig war<br />
ihm aber, <strong>das</strong>s „fabia“ als<br />
regionale Marke erhalten<br />
bleibt und als exklusives<br />
Produkt mit bester<br />
Qualität fortgeführt wird.<br />
Immerhin ist „fabia“ Vertreterin<br />
der Wiener Kaffeehaus<br />
Kultur, die ja bekanntlich<br />
seit 2011 zum<br />
immateriellen Kulturerbe<br />
der UNESCO gehört.<br />
„Perfekte Kaffee-Qualität<br />
braucht Zeit“, meint dazu<br />
Segafredo-Geschäftsführer<br />
Wolfgang Reichl, „und<br />
<strong>das</strong> betrifft nicht nur die Zubereitung und<br />
den Genuss. Bei uns wird selbstverständlich<br />
in der Trommel geröstet. Das dauert<br />
wesentlich länger und ist aufwendiger, ist<br />
aber für erstklassige Qualität entscheidend.<br />
Nach der Röstung<br />
bekommen unsere fabia-<br />
Spezialitäten ausreichend<br />
Zeit zum Rasten und Reifen.<br />
Nur so entwickeln unsere<br />
Sorten ihren erstklassigen<br />
Geschmack.“ Die<br />
Produkte von „fabia“ wurden<br />
exklusiv für die Gastronomie<br />
und Hotellerie<br />
entwickelt. Das ist es auch,<br />
was „fabia“ so besonders<br />
macht. Bereits jetzt setzen<br />
viele Top-Gastronomen<br />
und Hoteliers auf die<br />
Qualität von „fabia“. Dass<br />
die Fangemeinde in Zu-<br />
Foto: Fabia<br />
kunft weiter wachsen wird, davon ist<br />
man bei Segafredo Zanetti überzeugt.<br />
„Wir bemerken aktuell eine Renaissance<br />
der Wiener Kaffeehaus-Kultur. Das<br />
hängt auch damit zusammen, <strong>das</strong>s der<br />
Wunsch nach Regionalität und <strong>das</strong> Wissen<br />
rund um Identität und Herkunft eines<br />
Produktes stark gewachsen sind. Das<br />
betrifft einerseits den Endkonsumenten,<br />
aber natürlich auch unsere Kundinnen<br />
und Kunden aus der Gastronomie und<br />
Hotellerie. Regional und nachhaltig einzukaufen<br />
ist zum wesentlichen Erfolgskriterium<br />
geworden. Mit fabia können<br />
wir genau diesen Wunsch erfüllen: Eine<br />
Österreichische Marke, die seit Jahrzehnten<br />
hier produziert wird, von einem kleinen<br />
aber feinen Team an Spezialisten, die<br />
ständig daran tüfteln, was noch verbessert<br />
werden kann,“ meint dazu Marketingleiterin<br />
Susanne Reif-Peterlik.<br />
www.segafredo.at<br />
20. Tag des Kaffees: Kaffee in Zahlen<br />
Fotos: Tchibo<br />
Am 1. Oktober 20<strong>21</strong> jährt sich bereits<br />
zum 20. Mal der „Tag des Kaffees“.<br />
Anlass genug für Tchibo als Marktführer<br />
in der heimischen Röstkaffee-Branche,<br />
Fakten rund um <strong>das</strong> Lieblingsgetränk<br />
der Österreicher zusammenzustellen.<br />
› Unangefochten seit Jahren: Kaffee ist<br />
und bleibt <strong>das</strong> nationale Lieblingsgetränk<br />
der Österreicher. Durchschnittlich<br />
trinken sie 2,6 Tassen Kaffee pro<br />
Tag.<br />
› Auf der ganzen Welt stieg der Kaffeekonsum<br />
in den letzten 10 Jahren um<br />
12,2 % an. Für <strong>das</strong> Erntejahr 20<strong>21</strong>/22<br />
prognostizierte <strong>das</strong> USDA (U.S Department<br />
of Agriculture) einen weltweiten<br />
Konsum von rund 165 Millionen<br />
Säcken Kaffee. Die Europäische Union<br />
zählt dabei zu den größten Absatzmärkten.<br />
› Brasilien liegt mit einem Anteil von<br />
35,3 % der weltweiten Rohkaffeeproduktion<br />
weiterhin auf Platz Eins,<br />
gefolgt von Vietnam mit 18,5 % und<br />
Kolumbien mit 8,5 %.<br />
› Beim Kauf von Lebensmitteln, die<br />
nicht in Österreich produziert werden<br />
können – wie auch Kaffee – , sind die<br />
treibenden Kriterien neben dem Preis-<br />
Leistungs-Verhältnis (58 %) ethischen<br />
Ursprungs: Fairer Handel mit 52 %,<br />
Transparenz in der Lieferkette mit<br />
39 % und biologischer Anbau mit 38 %.<br />
› Österreicher genießen immer qualitätsbewusster:<br />
Im Jahr 2020 wurden in<br />
Österreich insgesamt rund 5.108 Tonnen<br />
fair gehandelte Kaffeebohnen verkauft.<br />
Dies entspricht einem Plus von<br />
10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.<br />
Mittlerweile tragen 73 % des in Österreich<br />
abgesetzten FAIRTRADE-zertifizierten<br />
Kaffees zusätzlich auch <strong>das</strong><br />
Bio-Siegel.<br />
www.tchibo-coffeeservice.at
82 KAFFEE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Fotos: Zanitzer<br />
Der Nahversorger mit<br />
dem Kaffee-Kick<br />
Das System „Tchibo2Go“ kann auch in kleinen Outlets mit hoher Qualität und Vielfalt bei den<br />
Kaffeesorten punkten.<br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
Jürgen Zanitzer betreibt in Maissau<br />
(NÖ) eine Tankstelle mit angeschlossenem<br />
Bistro und einen kleinen<br />
Nahversorger-Markt. Schon immer<br />
hatte er dort auch einen Kaffeeautomaten<br />
stehen. Noch vor dem ersten<br />
Lockdown im vergangenen Jahr aber<br />
fiel die Entscheidung, auf <strong>das</strong> Tchibo-<br />
System „Tchibo2Go“ zu wechseln – und<br />
dieser Wechsel hat sich in kürzester<br />
Zeit ausgezahlt. „Da kam natürlich der<br />
Lockdown – naja irgendwie ‚zu Hilfe’,<br />
da der Gastronomiebereich geschlossen<br />
war, haben die Kunden umso lieber<br />
<strong>das</strong> neue Kaffeeangebot angenommen“,<br />
erzählt Zanitzer. Doch der Run<br />
auf den neuen Kaffeeautomaten blieb<br />
auch nach den Lockdowns bestehen.<br />
Um gute 70 Prozent konnte er seither<br />
im Durchschnitt seinen Kaffeeabsatz<br />
steigern. „Das System gibt einfach optisch<br />
was her, <strong>das</strong> schaut was gleich,<br />
da passt schon die optische Präsentation<br />
und außerdem ist Tchibo halt ein<br />
Name, den die Leute auch kennen“, erklärt<br />
der Unternehmer.<br />
Acht Sorten bietet Jürgen Zanitzer<br />
aktuell an, die Renner sind dabei – österreich-typisch<br />
wenig überraschend – Cappuccino,<br />
Verlängerter, kleiner Espresso<br />
und Melange. Und vor allem für die Tankstellen-Kunden<br />
ist eben die Kaffee-Ausgabe<br />
im Pappbecher praktisch. Wer es<br />
also eilig hat, kann sich den kleinen oder<br />
auch größeren warmen Muntermacher<br />
mit ins Auto nehmen.<br />
Ein weiterer Benefit für Zanitzer ist<br />
der geringe Serviceaufwand: Jeden Abend<br />
ein Reinigungsvorgang, der über ein<br />
Menü geführt wird, <strong>das</strong> war‘s. Ein Wartungsvertrag<br />
sorgt überdies dafür, <strong>das</strong>s<br />
es zu keinerlei technischen Problemen<br />
kommt.<br />
www.nahundfrisch.at/de/kaufmann/<br />
zanitzer<br />
info<br />
Tchibo Coffee Service ist <strong>das</strong> Außer-Haus-Service für Gastronomie, Betriebsverpflegung und Büro. Es<br />
bietet alles, was zum perfekten Kaffee gehört: höchste Qualität und Frische, perfekt auf den Kaffee<br />
abgestimmte Kaffeemaschinen, ganzheitliche maßgeschneiderte Heißgetränkelösungen, innovative<br />
Einrichtungskonzepte und eine umfassende Betreuung durch den Außendienst. Tchibo Coffee Service<br />
steht für eine Markenvielfalt in höchster Qualität für jeden Geschmack. Das Angebot reicht von Tchibo<br />
Kaffee, der Fairtrade- und Bio-zertifizierten Marke Tchibo Vista bis zu der authentisch italienischen<br />
Marke Piacetto Espresso exklusiv für die Gastronomie. Abgerundet wird <strong>das</strong> Sortiment mit Trinkschokolade<br />
und Tee aus dem Hause Tchibo.<br />
www.tchibo-coffeeservice.at, https://tchibo2go.at
9/20<strong>21</strong><br />
KAFFEE 83<br />
Signature Drink „The Dude“<br />
Mit dem neuen Coffeetail „The Dude“<br />
verbindet der Lavazza Markenbotschafter<br />
und Starkoch Juan Amador<br />
seine kulinarische Kreativität mit der<br />
Tradition des italienischen Kaffeerösters.<br />
Basis bietet der Lavazza La Reserva<br />
de ¡Tierra! Colombia, ein 100<br />
Prozent Arabica-Filterkaffee aus nachhaltigem<br />
Anbau, der sich neben der<br />
klassischen Zubereitung als Heißgetränk<br />
auch für die Zubereitungsmethode<br />
als Cold Brew Coffee für Coffeetails<br />
eignet. Für die Zubereitung des Coffeetails<br />
werden 4 cl Belvedere Smogory<br />
Forest Vodka, 2 cl Cold Brew Coffee,<br />
2 cl Kahlua und einige Eiswürfel benötigt.<br />
Die Zutaten werden mit zwei bis<br />
vier Eiswürfeln im Shaker geschüttelt,<br />
zwei Eiswürfel werden in einen Tumbler<br />
gegeben. Dann den Coffeetail hinein<br />
seihen und obenauf vorsichtig mit dem<br />
Neapolitanischer Stil<br />
Kaffeeschaum garnieren. Zum Schluss<br />
etwas Kaffeebohne reiben, dann kann<br />
serviert werden.<br />
www.lavazza.at<br />
Mit über 50 Jahren<br />
Erfahrung in<br />
der Herstellung herausragender<br />
Kaffees<br />
ist Kimbo Meister in<br />
der Beschaffung, Mischung<br />
und Röstung<br />
von feinstem Kaffee<br />
– immer im traditionellen<br />
neapolitanischen<br />
Stil. Die Geschichte<br />
von Kimbo<br />
beginnt vor über 50<br />
Jahren in Neapel, als<br />
drei Brüder in der Bäckerei<br />
ihres Vaters anfingen, Kaffee zu<br />
rösten. Kimbos Mission ist es, italienischen<br />
Kaffee auf der ganzen Welt zu<br />
verbreiten und auf dem nationalen und<br />
ausländischen Markt ein von der neapolitanischen<br />
Tradition inspiriertes<br />
Qualitätsprodukt anzubieten, <strong>das</strong> authentisch<br />
in Italien mit den fortschrittlichsten<br />
Technologien im Hinblick auf<br />
Mensch und Umwelt hergestellt wird,<br />
die Spezifität des italienischen Espressos<br />
zu bewahren und zu verbessern, indem<br />
die Entwicklung der Bräuche und<br />
des Geschmacks interpretiert wird, um<br />
ein Produkt anzubieten, <strong>das</strong> immer aktuell<br />
ist.<br />
Kontakt:<br />
KIMBO - Österreich<br />
Weinkellerei P. Meraner GmbH<br />
Rennweg 16<br />
A-6020 Innsbruck<br />
Tel +43 (0)512/585 850<br />
Web www.meraner.at<br />
Foto: Lavazza<br />
Foto: Kimbo<br />
Heißgetränke in<br />
großen Mengen<br />
Die Schaerer Deutschland<br />
GmbH vertreibt mit dem Curtis<br />
G3 Tea/Coffee Combo Brühsystem<br />
eine Technologie, die<br />
neben hochwertigem Filterkaffee<br />
auch schmackhafte Teespezialitäten<br />
in großen Mengen zubereitet.<br />
Das Brühsystem kann<br />
mit wenigen Handgriffen umgerüstet<br />
werden, so<strong>das</strong>s eine<br />
Kaffee-Pumpkanne mit 2,2 Litern<br />
Fassungsvermögen oder ein<br />
Tee-Behälter für 13 Liter unter<br />
dem Auslauf Platz finden. Dieses<br />
„2-in-1“-Prinzip ist nicht nur<br />
im Hinblick auf die Investition<br />
in professionelle Heißgetränketechnologien<br />
interessant, sondern<br />
bringt auch mehr Flexibilität<br />
in <strong>das</strong> Angebot. Der Heißwasser-<br />
Spender von Curtis stellt frisches,<br />
heißes Wasser für die Zubereitung<br />
von Suppen, Instantprodukten<br />
oder Tee bereit – im Büro, Krankenhaus,<br />
Seniorenzentrum sowie<br />
in der System-Gastronomie. Der<br />
Heißwasser-Spender stellt bis zu<br />
57 Liter Heißwasser zur Verfügung<br />
und hält es bis zu vier Stunden<br />
nach der letzten Ausgabe auf<br />
einer Temperatur von 60°C.<br />
www.schaerer.com<br />
Foto:Schaerer
84 SCHOKOLADE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Heißer<br />
Hochgenuss<br />
Kaum ein anderes Getränk wärmt so<br />
Körper und Seele wie eine Tasse heiße<br />
Schokolade. <br />
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
9/20<strong>21</strong><br />
SCHOKOLADE 85<br />
Wenn <strong>das</strong> Wetter kalt und feucht<br />
wird oder man schlecht gelaunt<br />
ist, <strong>das</strong> braune Elixier tut<br />
einfach gut. Ob <strong>das</strong> nur der Geschmack<br />
ist, die Kindheitserinnerungen,<br />
oder ob man <strong>das</strong> Ganze chemisch mit Serotonin<br />
und Glückshormonen erklären<br />
will, ist dabei unwichtig. Hauptsache es<br />
schmeckt und wirkt.<br />
Unterschiedliche<br />
Schokoladengetränke<br />
Heißer Kakao und heiße Schokolade sind<br />
zwei verschiedene Getränke, obwohl im<br />
Sprachgebrauch oder auch in der Gastronomie<br />
<strong>das</strong> Ganze nicht so genau genommen<br />
wird, denn beide sind heiß und<br />
schokoladig. Der Hauptunterschied ist:<br />
Heißer Kakao wird aus Kakaopulver und<br />
Milch zubereitet und Zucker zugefügt,<br />
heiße Schokolade wird aus Schokolade<br />
und Milch bereitet, es wird weniger Zucker<br />
zugefügt, da ja bereits welcher in der<br />
Schokolade enthalten ist. Da Kakaopulver<br />
im Vergleich zu Schokolade weniger<br />
fetthaltig ist, ist die heiße Schokolade<br />
aromatischer und molliger. Doch nur wer<br />
die Getränke selbst zubereitet, weiß was<br />
drinnen ist, denn die Realität ist heutzutage<br />
eine andere. Heute trinkt man heiße<br />
Schokolade, die aus kakaohaltigem Instantpulver<br />
zubereitet wird. Das Pulver<br />
kann natürlich unterschiedliche Markenbezeichnungen<br />
tragen, drinnen ist immer<br />
<strong>das</strong>selbe in unterschiedlicher Zusammensetzung.<br />
An erster Stelle steht dabei<br />
aber nicht Kakao, sondern Zucker. Weiter<br />
sind Salz, oft Aromen oder Milchpulver<br />
enthalten, nur der wertvolle Kakao wird<br />
immer weniger im Pulver.<br />
Aber natürlich gibt es noch die echte<br />
Schokolade als Getränk. Wer die Mühe<br />
auf sich nimmt, kann dazu beste Edelbitterschokolade<br />
verwenden und in heißer<br />
Milch schmelzen lassen. Mit etwas Zucker,<br />
Schlagobers und Vanille lässt sie<br />
sich verfeinern, auch ein Schlückchen<br />
Rum oder Cognac tut ihr gut. Der Alkohol<br />
macht den Geschmack runder und voller.<br />
Schlechte Karten für die<br />
Kakaobäume<br />
Doch egal, welches kakaohaltige Getränk<br />
uns am besten schmeckt, Basis dafür<br />
sind immer noch die Kakaobohnen.<br />
Und da sie nicht bei uns in Europa wachsen,<br />
denken wir beim Klimawandel nicht<br />
vorrangig an die Kakaoproduktion, sondern<br />
an Gletscherschmelze und zerstörte<br />
Ernten am Feld durch extreme Unwetter<br />
oder Dürren. Doch auch am anderen<br />
Ende der Welt, gerade wenn es um aromatische<br />
Genussmittel wie Tee, Kaffee<br />
oder Kakao geht, schlägt die Klimaveränderung<br />
erbarmungslos zu. Die Pflanzen<br />
kommen mit den veränderten Klimabedingungen<br />
schlecht zurecht, Krankheiten<br />
setzen ihnen zu, Dürren lassen ganze<br />
Plantagen sterben und die geringere<br />
Ernte ist oft nur von schlechter Qualität.<br />
Aber nur gute Ernten bringen auch besten<br />
Geschmack der Produkte.<br />
Kakaobäume benötigen sehr spezielle<br />
Wachstumsbedingungen, die sie in einem<br />
schmalen Streifen in Regenwaldgebieten<br />
rund um den Äquator finden.<br />
Nur dort sind Temperaturen und Niederschlag<br />
ganzjährig hoch genug, so<strong>das</strong>s<br />
der Baum Früchte trägt und hochwertige<br />
Kakaobohnen gewonnen werden können.<br />
Mehr als die Hälfte der Ernte stammt aus<br />
zwei afrikanischen Ländern, nämlich aus<br />
Ghana und der Elfenbeinküste. Doch die<br />
Prognosen der Klimaforscher sind deprimierend.<br />
Sie rechnen damit, <strong>das</strong>s die Kakaobäume<br />
dort bis 2050 vielleicht aussterben<br />
könnten. Beide Länder würden<br />
für den Kakaoanbau zu trocken werden,<br />
was eine enorme Auswirkung auf die Kakaoproduktion<br />
haben wird. Da die Nachfrage<br />
nach Schokolade nicht zurückgehen<br />
wird, könnte sie aber zu einem Luxusartikel<br />
und somit immer teurer werden. Die<br />
Lebensgrundlage vieler kleiner und großer<br />
Kakaobauern steht auf dem Spiel.<br />
Es gibt Hoffnung<br />
Doch die Schokoladenindustrie hat <strong>das</strong><br />
Problem erkannt und unterstützt die<br />
Bauern im Klimaschutz und der Klimaanpassung.<br />
Sie setzt weiter große Hoffnungen<br />
in die Züchtung trockenresistenter<br />
Pflanzen, diese sollen höhere Temperaturen<br />
und längere Dürreperioden besser<br />
vertragen. Der Kakaoanbau wird sich<br />
mit Sicherheit verändern, wie genau kann<br />
noch niemand sagen. In manchen Gebieten<br />
wird der Anbau nicht mehr möglich<br />
sein. Hier gilt es, die Bauern rechtzeitig<br />
bei der Umstellung der landwirtschaftlichen<br />
Kulturen zu unterstützten. Woanders<br />
wird der Kakaoanbau aber eine<br />
Zukunft haben, wenn rechtzeitig Maßnahmen<br />
zur Anpassung an den Klimawandel<br />
ergriffen werden. In manchen Regionen<br />
ist mit steigenden Temperaturen<br />
und Trockenheit zu rechnen, in anderen<br />
mit veränderten Niederschlägen. Es wird<br />
also nicht eine große Lösung geben, sondern<br />
viele kleine.<br />
Heiße Schokolade mit Pfiff<br />
Zutaten für 4 große Tassen:<br />
› 1 l Milch<br />
› 1 halbe Vanilleschote<br />
› 120 g Edelbitterschokolade<br />
› 2 Esslöffel Zucker<br />
› 6 cl Cognac oder Wiskey<br />
1. Die Vanilleschote in die Milch geben<br />
und diese kurz aufkochen lassen. Danach<br />
die Vanilleschote entfernen.<br />
2. Schokolade in kleine Stücke schneiden,<br />
mit dem Zucker in die heiße Milch<br />
geben und darin unter Rühren schmelzen<br />
lassen.<br />
3. Zum Schluss den Alkohol einrühren.<br />
4. Die heiße Schokolade auf vier Tassen<br />
aufteilen und mit Schlagobers und<br />
Kakaopulver garnieren.
86 SCHOKOLADE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Foto: Pierre_Ollier<br />
„Heute erleben wir eine globale Herausforderung, wie sie sich keiner von uns je hätte vorstellen können“, so Eimar Sampaio,<br />
M. Libânio Agrícola SA, Brasilien. „Wir befinden uns in einer beispiellosen und für uns alle schwierigen Zeit und wir sind stolz darauf,<br />
Partner von Valrhona zu sein“, meint Emily Stone, Maya Mountain, Cacao, Belize.<br />
Schokolade mit gutem Gewissen<br />
Der Anbau von Kakaopflanzen stellt große Anforderungen an Boden, Klima und die richtige<br />
Pflege. Er soll aber auch nachhaltig und fair sein und dafür setzt sich der französische<br />
Schokoladenhersteller Valrhona ein. <br />
Von Petra Pachler<br />
Schon seit vielen Jahren legt Valrhona<br />
seinen Fokus auf eine faire<br />
Kakaoindustrie und eine umweltbewusste<br />
Gastronomie. In seinem<br />
Nachhaltigkeitsbericht 2020 stellt Valrhona<br />
seine Maßnahmen und Fortschritte<br />
in diesem Bereich vor – auch<br />
vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.<br />
Food Made Good<br />
Seit jeher steht Valrhona seinen Kunden<br />
aus der süßen Gastronomie als kompetenter<br />
Partner zur Seite und unterstütze<br />
seine Gastronomiekunden auch in<br />
den schweren Tagen der Schließung.<br />
Bis vor kurzem gab es jedoch weder ein<br />
Rahmenwerk dafür, was in der Branche<br />
„gut“ bedeutet, noch maßgeschneiderte<br />
Ratschläge, die den Patissiers dabei<br />
helfen, ihre Tätigkeit nachhaltig zu<br />
gestalten. Gemeinsam mit Food Made<br />
Good, dem offiziellen Nachhaltigkeitspartner<br />
von Valrhona, will <strong>das</strong> Unternehmen<br />
dies nun ändern und hat einen<br />
Leitfaden für Nachhaltigkeit in der süßen<br />
Gastronomie erstellt.<br />
An einem Strang ziehen<br />
Valrhona ist B Corp beigetreten, einem<br />
globalen Netzwerk von Unternehmen,<br />
die unternehmerischen Erfolg neu definiert<br />
haben, um auf ein gerechteres und<br />
nachhaltigeres Modell hinzuarbeiten.<br />
„Ich bin überzeugt, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Unternehmen<br />
von morgen nur dann erfolgreich<br />
sein wird, wenn es seine gesellschaftlichen<br />
und ökologischen Auswirkungen<br />
in den Mittelpunkt seiner<br />
Unternehmensstrategie stellt“, so Clémentine<br />
Alzial, Generaldirektorin bei<br />
Valrhona.<br />
„Mit dem Kauf von Valrhona-Produkten<br />
beziehen unsere Kunden eine<br />
nachhaltig hergestellte, zu 100 Prozent<br />
rückverfolgbare Schokolade, deren Rohstoffe<br />
wir direkt von 18.208 Produzenten<br />
beziehen, die wir bei ihren Bemühungen<br />
um soziale und ökologische<br />
Handlungen unterstützen.“ Außerdem<br />
ist Valrhona seit fast 100 Jahren Partner<br />
der Gastronomie.<br />
Durch die Unterzeichnung der „Charte<br />
des Achats Responsables“ verpflichtet<br />
sich Valrhona gemeinsam mit seinen Lieferanten<br />
zu verantwortungsvollem Einkauf.<br />
Mit seiner Agroforstwirtschaftspolitik<br />
setzt sich <strong>das</strong> Unternehmen für den<br />
Schutz der Wälder in jenen 16 Ländern<br />
ein, aus denen es Kakao bezieht. Eine verantwortungsbewusstere<br />
Gastronomie ist<br />
<strong>das</strong> Ziel aller Aktivitäten!<br />
<br />
www.valrhona.com
9/20<strong>21</strong><br />
SCHOKOLADE 87<br />
Kalte Schokolade<br />
Während Iced Coffee <strong>das</strong> Trendgetränk<br />
des Sommers schlechthin, und mittlerweile<br />
überall angekommen ist, kann<br />
<strong>das</strong> Konzept zu Iced Hot Chocolate abgewandelt<br />
werden. Es handelt sich hierbei<br />
um kalten Kakao, der mit einer Kugel Vanilleeis<br />
auch als köstliche Eisschokolade<br />
bekannt ist. Mit Marshmallows, Schlagobers<br />
und Streusel wird er auch optisch<br />
zum Hingucker. Mit den neuen Portionsgrößen<br />
von suchard express Trinkkakao<br />
gelingen schokoladige Genussmomente<br />
im Handumdrehen. So muss man auch<br />
im Sommer nicht auf den beliebten Kakaogenuss<br />
verzichten. Die praktischen,<br />
hygienischen suchard express Trinkkakao<br />
Portionspackungen erzeugen Genussmomente.<br />
Mit den bereits vordosierten<br />
Portionsbeuteln ist der suchard<br />
express Kakao in kürzester Zeit zubereitet:<br />
einfach den Inhalt eines Beutels<br />
in 200ml Milch oder pflanzlichem Drink<br />
auflösen. Egal, ob Zuhause, im Büro oder<br />
am See, die suchard express Sticks sorgen<br />
<strong>das</strong> ganze Jahr über für eine genussvolle<br />
Pause, sind sie auch in kalter Milch(-<br />
alternative) löslich. Suchard express gibt<br />
es jetzt auch in Kapselform für die Dolce<br />
Gusto Maschine. Cremiger Kakaogenuss<br />
klappt so auf Knopfdruck. Die Kapseln<br />
enthalten bereits Milchpulver für eine<br />
einfache und schnelle Zubereitung und<br />
sorgen für den schokoladigen Moment<br />
zwischendurch. Auch die Kapseln können<br />
gemäß dem Sommertrend kalt zubereitet<br />
und mit Eiswürfel als Iced Hot<br />
Chocolate genossen werden.<br />
www.suchard.at<br />
Fotos: Valentina Volcich<br />
Wollen Sie<br />
regelmäßig erhalten?<br />
Ja, ich möchte die ABO-Aktion von <strong>GASTRO</strong> zum Preis von € 55,– inkl. MWSt.<br />
(für 10 Ausgaben jährlich) in Anspruch nehmen*.<br />
Name....................................................................................................................................................................................................................................................................................................<br />
Adresse................................................................................................................................................................................................................................................................................................<br />
PLZ/Ort................................................................................................................................................................................................................................................................................................<br />
Tel..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................<br />
E-Mail....................................................................................................................................................................................................................................................................................................<br />
Unterschrift........................................................................................................................................................................................................................................................................................<br />
Postweg: Gersthoferstraße 87/1, 1180 Wien<br />
Fax: 01/479 84 30-16<br />
E-Mail: abo@gastroverlag.at<br />
Web: www.gastroverlag.at/gastro-magazin-abonieren/<strong>21</strong>1<br />
*Das Abo verlängert sich jeweils um ein Jahr (10 Ausgaben), wenn es nicht bis spätestens September 2022<br />
schriftlich gekündigt wird.<br />
✁
88 TEE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
tipp aus der praxis<br />
Ankas Teewelt<br />
Tee zu Schokolade genießen?<br />
Passt auf jeden Fall! Allerdings<br />
ist es nicht so einfach,<br />
Regeln für geeignete Tee- &<br />
Schokolade-Aromaduos zu<br />
nennen, da die Geschmäcker<br />
bekanntlich unterschiedlich<br />
sind. Folgende Kombinationen<br />
passen gut.<br />
Grüner Tee: Die ganz leicht<br />
bittere Grünteenote ergibt<br />
die perfekte Ergänzung mit<br />
einer weißen Schokolade.<br />
Weißer Tee: Die hellen Tees<br />
unterstreichen wunderbar<br />
die dunklen Schokoladen<br />
mit mehr als 70% Kakaoanteil.<br />
Den Tee nicht ganz heiß<br />
verkosten, damit sich die<br />
Tee- & Schokolade-Aromen<br />
am Gaumen besser entfalten<br />
können.<br />
Roter Tee: Das ganz leicht<br />
liebliche Aroma in Verbindung<br />
mit Ganache gefüllten<br />
Pralinen ergibt eine geniale<br />
Kombination. Aber auch<br />
die Milchschokolade ist ein<br />
passender Begleiter. Die Tees<br />
nicht zu heiß und ungesüßt<br />
dazu genießen.<br />
Gelber Tee: Sein süßer und<br />
und leicht erfrischender<br />
Geschmack bringt <strong>das</strong> Röstaroma<br />
einer Cru Schokolade<br />
voll zur Geltung.<br />
Oolong Tee: Die nussig-brotiger<br />
Oolong-Note in Verbindung<br />
mit ein paar Stückchen<br />
Schokolade ab 90% Kakaoanteil,<br />
ergibt einen exzellenten<br />
Kontrast.<br />
Teehaus Ronnefeldt<br />
Anka Kleebinder<br />
Teefachberaterin<br />
Österreich<br />
akleebinder@ronnefeldt.de<br />
www.ronnefeldt.com<br />
Foto: Ronnefeldt<br />
So wird dem Skifahrer<br />
warm ums Herz<br />
Tee in all seinen Varianten gehört zu den Rennern<br />
auf Skihütten an kalten Wintertagen – auch in seiner<br />
alkoholischen Variante.<br />
Für viele Gäste in Skihütten kommt<br />
eine heiße Tasse Tee gerade recht.<br />
Varianten gibt es ja zu Genüge. Wie<br />
wäre es mit einem gerade auf Skihütten<br />
beliebten Jagertee? Im 19. Jahrhundert<br />
war diese Mischung wie der Name<br />
schon sagt vor allem bei Jägern, Förstern<br />
und anderen Waldarbeitern sehr beliebt,<br />
um sich in den Pausen aufzuwärmen.<br />
Seit 2008 ist die Bezeichnung „Jagertee“<br />
(in allen möglichen Schreibweisen) sogar<br />
von der EU geschützt: Nur ein in Österreich<br />
hergestelltes Getränk darf sich so<br />
nennen, deutsche Produkte werden dafür<br />
gerne als Förster- oder Hüttentee bezeichnet.<br />
Hausgemachte Qualität<br />
Pro Jahr werden in Österreich rund<br />
600.000 Liter Jagertee produziert, aber<br />
ähnlich wie beim Glühwein kann man<br />
die Qualität des Gebotenen bei einer individuellen<br />
Herstellung natürlich deutlich<br />
nach oben schrauben. Das Grundrezept,<br />
<strong>das</strong> jeder nach belieben verfeinern kann:<br />
Einen halben Liter schwarzen Tee zubereiten,<br />
ein paar Gewürznelken, eine Zimtstange<br />
und zwei Teelöffel braunen Zucker<br />
dazugeben, kurz aufkochen und etwa fünf<br />
Minuten ziehen lassen. Danach je 6 ml<br />
Obstler und Inländer-Rum (etwa Stroh<br />
80) hinzugeben. Heiß servieren. Zur Dekoration<br />
eignen sich z.B. knusprige Orangenscheiben,<br />
die man mit Ingwersirup bestreicht<br />
und bei 100°C gute zwei Stunden<br />
im Backrohr trocknet.<br />
Teeunterstützung vom Profi<br />
Seit 1823 bietet <strong>das</strong> Teehaus Ronnefeldt<br />
qualitativ hochwertigsten Tees<br />
sowie Lösungen rund um <strong>das</strong> Thema<br />
Tee an. Das gesamte Ronnefeldt Teesortiment<br />
beinhaltet lose Tees aus allem<br />
Teeanbauländer, aber auch bereits vorportionierte<br />
Ware wie die Tea Caddys<br />
sowie Cup Caddys, Leaf Cups, Teavelopes<br />
und ganz neue die 100% Bio / Vegan/<br />
eco friendly Linie. Mit einer großen Auswahl<br />
an Buffetlösungen für den Frühstucksbereich,<br />
a la Carte-Teepräsentationen<br />
oder mit einer individuell angefertigten<br />
Teekarte für die Skihütten steht man gerne<br />
und unterstützend zur Seite. Als kostenlosen<br />
Service steht Ronnefeldt seinen<br />
Kunden in regelmäßigen Abständen zur<br />
Seite und bringt alle Mitarbeiter aus Service,<br />
Küche, Bar sowie Spa und Housekeeping<br />
stets auf den neuesten Stand.<br />
www.ronnefeldt.de<br />
Foto: Stroh<br />
Foto: Ronnefeldt
9/20<strong>21</strong><br />
TEE 89<br />
Die Alpen rufen<br />
Bei Avoury werden durch <strong>das</strong> einzigartige<br />
System, in dem Maschine und<br />
Teekapsel perfekt zusammenspielen,<br />
Temperatur und Ziehzeit an die eingelegte<br />
Sorte angepasst – denn perfekten<br />
Tee soll man nicht hetzen. Mit der Avoury<br />
App gehört kalter Tee der Vergangenheit<br />
an. Sie zeigt an, wann der Tee fertig<br />
ist. 40 außergewöhnliche, biozertifizierte<br />
Tees und Infusionen, aufgeteilt in die<br />
Kategorien Black, Green, White, Oolong,<br />
Mit den fallenden Temperaturen steigt<br />
die Nachfrage nach wohlig-wärmendem<br />
Tee an. Gastronomen wollen ihren<br />
Gästen einen besonderen Genuss und<br />
höchste Qualität bieten.<br />
Die Linie Selected von Teekanne präsentiert<br />
sich mit lässigem, nachhaltigem<br />
Verpackungsdesign und feinstem<br />
Inhalt. Alle zwölf Sorten – von Sound of<br />
the Alps über Wild Berry Wonder bis zu<br />
Rooibos Safari – basieren auf rein biologischen<br />
Blättern und Blüten und bieten<br />
eine unvergleichliche Vielfalt. Auch<br />
bei der Portionierung lässt sich mit Selected<br />
auf individuelle Trinkgewohnheiten<br />
der Gäste optimal eingehen. Luxury<br />
Cup, der vorportionierte Pyramidenbeutel,<br />
ist ideal für den Service in der Tasse.<br />
Der etwas größere Aufgussbeutel Luxury<br />
Bag sorgt für feinsten Teegenuss im<br />
Kännchen.<br />
www.teekanne.at<br />
Revolutionäre Teekultur<br />
Fruit und Herbal sind bei Avoury verfügbar.<br />
Sie alle sind ohne künstliche Aromen,<br />
Farbstoffe oder Geschmacksverstärker.<br />
Die Kapseln bestehen aus 100 Prozent<br />
recyceltem Plastik und können nach Gebrauch<br />
klimaneutral mit DHL GoGreen<br />
zurückgeschickt werden. Durch molekulares<br />
Recycling kann <strong>das</strong> Material anschließend<br />
wieder zu neuen Teekapseln<br />
verarbeitet werden.<br />
www.avoury.com<br />
Foto: Teekanne<br />
Foto: Avoury<br />
Foto: Althaus<br />
Neuerungen in<br />
der Teewelt<br />
Althaus hat die Coronazeit genützt<br />
und zwei neue Produktlinien<br />
optimiert. Dabei wurden<br />
die Verpackungen wie auch die<br />
Sortimente der Pyramidenbeutel<br />
Althaus Pyra Packs und die<br />
Kännchenportion im Papierfilter<br />
Althaus Grand Packs überarbeitet<br />
und revolutioniert. So bekam der<br />
Pyra Pack einen längeren Faden,<br />
was <strong>das</strong> Handling erleichtert. Ein<br />
größeres Fähnchen vermittelt dem<br />
Gast auf einen Blick Zubereitungsempfehlungen<br />
und zusätzlich eingedruckte<br />
MHD-Angaben auf dem<br />
Beutelumschlag vereinfachen die<br />
Rückverfolgbarkeit des Produktes.<br />
Die Verpackungseinheiten<br />
wurden bei beiden Produktlinien<br />
auf jeweils sechs Schachteln pro<br />
Sorte reduziert. Eine praktische<br />
Lasche ermöglicht außerdem die<br />
hygienische Entnahme des Beutels<br />
und lässt dennoch genügend<br />
Platz für die übersichtliche Darstellung<br />
des Tees und des Sortennamens<br />
auf der vorderen Seite. Außerdem<br />
verzichtet Althaus bei den<br />
Grand Packs auf die Kuvertierung<br />
einzelner Beutel sowie auf die Folierung<br />
der Schachteln und ersetzt<br />
die Aluminiumbeschichtung durch<br />
einen lebensmittelechten Funktionslack.<br />
www.althaustee.at
Seite 90 bis Seite 111<br />
Non-Food<br />
Küchentechnik<br />
Ob im Beisl am Eck, in der Edelgastronomie oder<br />
in der Werksküche: Ein sauberes Gedeck ist<br />
die Basis jeder Tischkultur. Gewerbespülmaschinen<br />
zählen daher zum wesentlichen Inventar<br />
jedes Gastro-Betriebs.<br />
.<br />
Seite 92<br />
GV*<br />
Josef Donhauser versorgt mit seiner Gastronomiegruppe<br />
DoN, dem größten privat geführten<br />
Cateringunternehmen Österreichs,<br />
die Passagiere in den Flughafen-Lounges in<br />
Wien-Schwechat mit frischen und regionalen<br />
Gerichten.<br />
Seite 98<br />
<br />
<br />
* Gemeinschaftsverpflegung<br />
Wäschepflege<br />
An die 20 Prozent der Menschen leiden an<br />
Allergien, Tendenz steigend. Das bringt auch<br />
Handlungsbedarf für die Hotellerie, etwa beim<br />
Thema Bettwäsche. Schließlich entscheidet<br />
die Schlafqualität massiv über <strong>das</strong> positive Erlebnis<br />
eines Hotelaufenthaltes.<br />
Seite 102<br />
Bargeldlos<br />
Dass nur Bares Wahres ist, gilt schon lange<br />
nicht mehr. Nicht zuletzt hat Corona einen weiteren<br />
Anstoß für die steigende Beliebtheit von<br />
Kreditkarten & Co. geliefert. Einzelne Gastronomen<br />
verweigern überhaupt schon die Annahme<br />
von Bargeld.<br />
Seite 104
9/20<strong>21</strong><br />
GreenMLA Award<br />
Der Green Management<br />
& Leadership<br />
Award (GreenMLA)<br />
konnte in Landsberg<br />
am Lech Ende Juli von<br />
Rational entgegengenommen<br />
werden. Peter<br />
Wiedemann, Vorstand<br />
Technik, und<br />
Robert Munday, Executive<br />
Vice President<br />
Marketing & Customer<br />
Solutions nahmen die<br />
AKTUELLES 91<br />
Prof. Dr. Bertram Lohmüller, Rober<br />
Munday, Peter Wiedemann, Prof.<br />
Dr. Rolf Pfeiffer Foto: Beate Schmidt<br />
Auszeichnung an. Mit diesem Preis bewies Rational einmal<br />
mehr, <strong>das</strong>s bei unternehmerischen Entscheidungen und Produktentwicklungen<br />
auch Aspekte wie Umwelt, Soziales und<br />
Mitarbeiterentwicklung nachweisbar eine Rolle spielen. Denn<br />
der GreenMLA Award beruht auf der Auswertung eines Fragebogens,<br />
der unter anderem grüne strategische Ziele, Weiterbildung<br />
der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Engagement<br />
für soziale, wirtschaftliche und umweltbezogene<br />
Themen berücksichtigt.<br />
www.rational-online.com<br />
Salz- & Pfeffermühle<br />
„Paris elektrisch“<br />
Die Mühle Paris ist die<br />
erste elektrische Mühle<br />
aus Massivholz von Peugeot.<br />
Unter der eleganten,<br />
schwarzglänzenden Silhouette<br />
verbirgt sich ein<br />
Motor mit wiederaufladbaren<br />
Lithium-Ionen-Akkus<br />
der jüngsten Generation.<br />
Es besteht kein Risiko<br />
eines Entladens der Akkus<br />
mehr, wenn die Mühle nicht<br />
benutzt wird. Schwarz lackiert,<br />
mit Netzteil aufladbar.<br />
Die elektrische Mühle<br />
Paris von Peugeot fällt auf<br />
durch ihre Handhabung. Eine Hand genügt zum Einschalten<br />
dieser elektrischen Mühle mit dem Aussehen einer manuellen<br />
Mühle. Die elektrische Mühle Paris ist mit dem patentierten<br />
u’Select-Einstellsystem ausgestattet, <strong>das</strong> einen gleichmäßigen,<br />
präzisen Mahlgrad garantiert.<br />
www.rist.at<br />
Foto: Rist<br />
| AT12-20G |<br />
: Schwebend,<br />
kontaktlos, intelligent!<br />
Freie 2D-Produktbewegung<br />
mit bis zu 6 Freiheitsgraden<br />
kg<br />
Schwebende<br />
Planarmover<br />
Skalierbare<br />
Nutzlast<br />
Individueller<br />
Produkttransport<br />
6D<br />
Bewegung<br />
Dynamisch<br />
mit bis zu 2 m/s<br />
Beliebiges<br />
Anlagenlayout<br />
XPlanar eröffnet neue Freiheitsgrade im Produkthandling: Frei schwebende<br />
Planarmover bewegen sich über individuell angeordneten Planarkacheln<br />
auf beliebig programmierbaren Fahrwegen.<br />
Individueller 2D-Transport mit bis zu 2 m/s<br />
Bearbeitung mit bis zu 6 Freiheitsgraden<br />
Transport und Bearbeitung in einem System<br />
Verschleißfrei, hygienisch und leicht zu reinigen<br />
Beliebiger Systemaufbau durch freie Anordnung der Planarkacheln<br />
Multi-Mover-Control für paralleles und individuelles Produkthandling<br />
Voll integriert in <strong>das</strong> leistungsfähige PC-basierte Beckhoff-Steuerungssystem<br />
(TwinCAT, PLC IEC 61131, Motion, Measurement,<br />
Machine Learning, Vision, Communication, HMI)<br />
Branchenübergreifend einsetzbar: Montage, Lebensmittel, Pharma,<br />
Labor, Entertainment, …
92 KÜCHENTECHNIK<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Foto: Yaroslav Pavlov / Adobe Stock<br />
Sauber aufgedeckt<br />
Ob im Beisl am Eck, in der Edelgastronomie oder in der Werksküche: Ein sauberes Gedeck ist<br />
die Basis jeder Tischkultur. Gewerbespülmaschinen zählen daher zum wesentlichen Inventar<br />
jedes Gastro-Betriebs. <br />
Von Stefan Köstenbauer
9/20<strong>21</strong><br />
KÜCHENTECHNIK 93<br />
Professionelle Spültechnik<br />
Die Altvorderen hatten es in Sachen<br />
Speisekultur relativ einfach:<br />
Gegessen wurde meist mit<br />
den Fingern aus Schüsseln oder<br />
von einfachen Holzbrettchen, der Gebrauch<br />
von Besteck war bis in die Barockzeit<br />
entweder verpönt oder dem höfischen<br />
Umfeld vorbehalten. Was man<br />
nicht mit der Hand in den Mund befördern<br />
konnte, wurde mit einem Messer<br />
aufgespießt oder mit einem Löffel aufgenommen.<br />
Gabeln waren überhaupt<br />
die dreizinkige Ausgeburt des Teufels<br />
oder „weibisches“ Brimborium, <strong>das</strong> maximal<br />
zum Auflegen von Speisen verwendet<br />
wurde. Erst mit dem Ende des<br />
17. Jahrhunderts fand die Gabel größere<br />
Verbreitung und die Sitte, sie zusammen<br />
mit dem Messer zum Essen zu benutzen,<br />
ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts.<br />
Mit Geschirr verhält es sich ähnlich –<br />
erst die industrielle Revolution machte<br />
aus der höfischen Kostbarkeit Porzellan<br />
ein Massenprodukt für Otto Jedermann.<br />
Auch wenn die höfischen Tischzuchten<br />
ausgedient haben, klingen sie in der<br />
Kunst des Eindeckens noch immer nach.<br />
An der Basis wird auch auf dem Holztisch<br />
des kleinsten Dorfwirten nicht gerüttelt:<br />
Einwandfrei sauberes Geschirr<br />
und Besteck. Den Job der Reinigung<br />
übernimmt die Spülmaschine, die Ende<br />
des 19. Jahrhunderts erfunden wurde,<br />
die ersten elektrisch betriebenen Geräte<br />
wurde von Miele Ende der 1920er-Jahre<br />
auf den Markt gebracht. Die Geräte waren<br />
von vornherein auf einen professionellen<br />
Einsatz ausgelegt und eroberten<br />
die Profiküchen im Nu, im Privatbereich<br />
blieben sie noch bis in die 1960er ein Luxusartikel<br />
für betuchte Haushalte.<br />
So wird’s sauber<br />
Ganz gleich welche Oberfläche gereinigt<br />
werden muss - vier Faktoren sind maßgeblich<br />
für <strong>das</strong> Ergebnis verantwortlich:<br />
die mechanische Entfernung von Verschmutzungen,<br />
Temperatur und Zusammensetzung<br />
der Reinigungslösung und<br />
die für den Vorgang gewählte Zeit. Die<br />
mechanische Reinigung in Geschirrspülern<br />
erfolgt durch Wasser, <strong>das</strong> mit Druck<br />
über Düsen an kreisenden Wascharmen<br />
die Verschmutzung abspült. Diese<br />
sind so ausgelegt, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> gesamte<br />
Geschirr im Innenraum gleichmäßig erreicht<br />
wird. Die in Gastro-Spülern eingesetzten<br />
Reinigungsmittel arbeiten im<br />
alkalischen Bereich in Kombination mit<br />
fettlösenden Tensiden und kommen –<br />
entgegen den Präparaten für die Haushaltsmaschinen<br />
– ohne enzymatische<br />
Zusätze aus. Die Arbeitstemperatur während<br />
des Spülvorgangs beträgt zwischen<br />
65 und 85°C, diese liegt um 10° höher<br />
als bei Haushaltsmaschinen. Durch die<br />
hohe Temperatur der Laugen und einen<br />
im Vergleich auch höheren Druck, mit<br />
dem diese in der Spülkammer versprüht<br />
wird, kann erheblich Zeit eingespart werden.<br />
Die durchschnittliche Spüldauer eines<br />
Gewerbespülers liegt bei etwa knapp<br />
zwei Minuten. Die Grobreinigung, also<br />
die Entfernung von Essenresten von Tellern<br />
und Besteck, erfolgt entweder manuell<br />
(mit einer Handbrause) in einer vorgelagerten<br />
Spülstationen oder im Spüler<br />
mit aufbereiteten Spülwasser, <strong>das</strong> in einem<br />
eigenen Kreislauf zirkuliert. Ein weiterer<br />
Unterschied zu den Haushaltsmaschinen<br />
liegt in der Art der verwendeten<br />
Körbe. In Gewerbespülmaschinen wird<br />
<strong>das</strong> Geschirr wesentlich lockerer einsortiert,<br />
die Maschinen verfügen nur über<br />
eine Ebene.<br />
Am Ende jedes Spülvorgangs steht<br />
in jeder Maschine der Klarspülgang. Dabei<br />
werden Geschirr, Besteck oder Glas<br />
mit Wasser, dem ein neutrales Netzmittel<br />
zugefügt wird, von der Spüllauge befreit.<br />
Durch die verringerte Oberflächenspannung<br />
rinnt <strong>das</strong> Wasser schnell ab,<br />
<strong>das</strong> im Waschvorgang aufgeheizte Geschirr<br />
kann rasch und ohne Trockenspuren<br />
abtrocknen.<br />
Bauformen<br />
Grundsätzlich lassen sich bei Geschirrspülern<br />
vier Bauformen unterscheiden:<br />
› Frontlader, die als Unterbaumodelle<br />
oder freistehend angeboten werden.<br />
In dieser Bauform gibt es auch die<br />
kleinesten Geräte, wie sie etwa an der<br />
Ausschank als Gläserspüler verwendet<br />
werden.<br />
› Haubenspülern befinden sich auf<br />
Arbeitsflächenhöhe, bei ihnen lässt<br />
sich der gesamte Spülraum anheben.<br />
Die gefüllten Körbe (die von allen Seiten<br />
zugänglich sind) werden darunter<br />
gestellt, der Spülvorgang startet<br />
mit dem Absenken der Haube. Dieser<br />
Bautyp hat vor allem einen Vorteil:<br />
Die Geschirrkörbe lassen sich<br />
Qualität schafft<br />
Freundschaft<br />
Hans Reisetbauer<br />
Reisetbauer Qualitätsbrand<br />
Axberg Oberösterreich<br />
Die neue M-iClean U<br />
Schnellere Spülabläufe, dampfreduziertes<br />
Arbeiten, schnelleres Trocknen, kein<br />
Nachpolieren von Gläsern, niedrigere<br />
Betriebs- und Wartungskosten und mehr<br />
Hygiene. www.meiko.at
94 KÜCHENTECHNIK<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Foto: kichigin19 / Adobe Stock<br />
auf Arbeitshöhe befüllen und entleeren,<br />
<strong>das</strong> Hinein- und Herausheben der<br />
oft schweren Körbe entfällt komplett.<br />
Vor allem bei großen Geschirrmengen<br />
kommt der Entfall der anstrengenden<br />
Hebearbeit zum Tragen, da Überlastungen<br />
der Rückenmuskulatur vermieden<br />
werden. Bei größeren Mengen<br />
an Geschirr können die Spülkörbe und<br />
–racks auch über Schienensysteme<br />
bewegt werden.<br />
› Die nächste Stufe sind Bandspülmaschinen.<br />
Sie kommen überall dort zum<br />
Einsatz, wo große Mengen in kurzer<br />
Zeit gereinigt werden müssen, also in<br />
Betriebskantinen, Mensen, Spitalsküchen<br />
etc. Das Geschir wird dabei auf<br />
Bänder sortiert und durchläuft einen<br />
Reinigungstunnel, in dem der Waschund<br />
Reinigungsprozess fortlaufend<br />
stattfindet.<br />
› Korbdurchlaufmaschinen arbeiten<br />
nach dem gleichen Prinzip, nur <strong>das</strong><br />
einsortierte Körbe <strong>das</strong> Gerät durchlaufen.<br />
Saubere Gläser<br />
Dass Gläser separat gereinigt und gewaschen<br />
werden, liegt einmal in der Trennung<br />
von Küche und Ausschank. Schließlich<br />
soll <strong>das</strong> Glas, in örtlicher Nähe<br />
gewaschen, rasch wieder zum Einsatz bereit<br />
stehen. Wesentlich wichtiger ist allerdings,<br />
<strong>das</strong>s beim Waschen der Gläser<br />
wesentlich weniger Chemie gebraucht<br />
wird, da die Entfernung von Fetten nur<br />
eine untergeordnete Rolle spielt. Auch der<br />
Temperaturbereich in dem ein Gläserspüler<br />
arbeitet, unterscheidet sich vom Vetter,<br />
der Geschirr und Besteck übernimmt.<br />
Glas ist zwar ein fast unverwüstlicher<br />
Werkstoff, der gegen Säuren und Laugen<br />
eine hohe Beständigkeit aufweist, wird<br />
Glas aber auf Dauer mit hohen pH-Werten<br />
und Temperaturen traktiert, kommt<br />
es zu oberflächlicher Korrosion – es entstehen<br />
unansehnliche Schlieren, die sich<br />
nicht mehr entfernen lassen. Vor allem<br />
wenn es um hochwertige (und auch entsprechend<br />
teure) Gläser geht, sollte der<br />
Chemieeinsatz gut abgestimmt sein.<br />
Die Umwelt und<br />
<strong>das</strong> Börsel schonen<br />
Wie Eingangs erwähnt, sind Art und<br />
Dosierung der Reingungs-Chemie wichtige<br />
Stellschrauben für den gesamten<br />
Prozess. Gerade im gewerblichen Einsatz<br />
bieten Dosiersysteme unschätzbare<br />
Vorteile gegenüber den im Endkundenbereich<br />
verbreiteten Allroundmitteln.<br />
Mit ihnen lässt sich die Menge der benötigen<br />
Spülmittel exakt auf die Wasserhärte<br />
und die Spültemperatur, die<br />
Art der Verschmutzung und den Einsatz<br />
einstellen – <strong>das</strong> ermöglicht bessere Ergebnisse<br />
und einen Optimierung der Betriebskosten.<br />
Bei den Basislösungen werden feste<br />
oder flüssige Reiniger nach festgelegten<br />
Intervallen zugeführt, noch exakter wird<br />
die Dosierung, wenn die Zusammensetzung<br />
der Spüllauge laufend gemessen<br />
wird. Der Vorteil liegt auf der Hand – es<br />
wird nur solange an Spül- und Klarspülmittel<br />
zugeführt, bis ein definierter Sollwert<br />
erreicht ist.
9/20<strong>21</strong><br />
KÜCHENTECHNIK 95<br />
Mehrweg ist der saubere Weg<br />
Im Zuge der Nachhaltigkeit geht der<br />
Trend in nahezu allen Branchen weg<br />
von Einwegprodukten hin zu Mehrweglösungen.<br />
Das gilt auch für Flaschen. Immer<br />
häufiger kommen Glasflaschen und<br />
Karaffen mit vor Ort abgefüllten Getränken<br />
oder Tafelwasser zum Einsatz. Und<br />
auch diese müssen gespült werden!<br />
Sauber und patentiert:<br />
Das MEIKO Flaschenspülsystem<br />
Der MEIKO Flaschenkorb fasst 16 Glasflaschen<br />
aller gängigen Formen und Größen<br />
(bis zu einem Durchmesser von 114<br />
Millimeter sowie einer Höhe von 230<br />
Millimetern bei der UM und 355 Millimetern<br />
bei der UM+, die minimale Flaschenhöhe<br />
ist 85 Millimeter). Das Beste:<br />
Der Flaschenkorb kann – selbst noch<br />
nachträglich – bei allen M-iClean UM<br />
und UM+ Modellen ab 2013 eingesetzt<br />
werden.<br />
Nur wenige Handgriffe sind nötig und<br />
aus dem Geschirr- und Gläserspüler wird<br />
eine Spülmaschine, die speziell auf <strong>das</strong><br />
Reinigen von Mehrwegflaschen ausgelegt<br />
ist: Einfach den unteren Wascharm<br />
durch den mitgelieferten Adapter ersetzten<br />
– <strong>das</strong> war‘s. Im patentierten System<br />
mit komplett voneinander getrennten<br />
Kanälen wird erst Waschlauge und anschließend<br />
die Klarspülung zugeleitet.<br />
Über spezielle Düsen gelangt <strong>das</strong> Wasser<br />
direkt in <strong>das</strong> Flascheninnere. Das Ergebnis:<br />
keine Waschlaugen-Rückstände<br />
und hygienische Sauberkeit rundherum.<br />
So ermöglicht <strong>das</strong> System nicht nur<br />
die nötige Flexibilität, wenn sich <strong>das</strong><br />
Spülgut auf die Schnelle ändert. Der valide<br />
Prozess schont zusätzlich auch Ressourcen,<br />
senkt Personalkosten, spart<br />
Zeit und gibt Hygienesicherheit, natürlich<br />
DIN-konform (SPEC 10534).<br />
www.meiko.at<br />
Der MEIKO Flaschenkorb fasst 16<br />
Glasflaschen aller gängigen Formen<br />
und Größen. <br />
Foto: Meiko<br />
Hygienisch. Schnell. Professionell.<br />
Miele Professional. Immer besser.<br />
Hygienisches<br />
Frischwassersystem<br />
Kürzeste Programmlaufzeit<br />
8 min<br />
Qualität für den<br />
gewerblichen Einsatz<br />
Sichern Sie sich jetzt den<br />
Einstieg in die professionelle<br />
Frischwasser-Spültechnik<br />
PG 8055<br />
mit € 220,–* Preisvorteil<br />
* Der Preisvorteil (netto) bezieht sich im Vergleich auf den regulären Listenpreis.<br />
Aktionszeitraum: 01.<strong>09</strong>.20<strong>21</strong> bis 30.11.20<strong>21</strong>.<br />
www.miele.at/pro/spuelen-aktion
96 KÜCHENTECHNIK<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Spülmaschine<br />
für smarte<br />
Betriebe<br />
Electrolux Professional hat die<br />
myPRO Untertischspülmaschine<br />
speziell für Unternehmen<br />
entwickelt, die nicht auf Professionalität<br />
und Wirtschaftlichkeit<br />
verzichten wollen – auch wenn<br />
sie nicht immer große Volumen<br />
von Spülgut bewältigen müssen.<br />
Das ist vor allem für Pensionen,<br />
Bed & Breakfast, Jugendherbergen,<br />
Take-aways, Kitas, Restaurants<br />
oder kleine Hotels interessant.<br />
Mit einem Durchsatz von 48<br />
Körben pro Stunde ist die myPRO<br />
schnell und ökonomisch. Kleinere<br />
Betriebe wie Arztpraxen oder<br />
Pensionen, die auf die vermeintlich<br />
„günstigere“ Haushaltsspülmaschine<br />
zurückgreifen, sollten<br />
nämlich eines beachten: Selbst<br />
wenn eine Haushaltsspülmaschine<br />
mit einem Schnellprogramm arbeitet,<br />
benötigt sie noch rund <strong>das</strong><br />
10-fache an Zeit gegenüber einer<br />
Profi-Spülmaschine. Die myPRO<br />
ist dagegen bereits nach zwei Minuten<br />
fertig, ideale Hygiene bietet<br />
die Nachspültemperatur mit 85°C.<br />
www.electroluxprofessional.com<br />
Fotos: Electrolux<br />
Maschinenspülung für<br />
wiederverwendbare Flaschen<br />
Wiederverwendbare Glasflaschen und<br />
Karaffen werden immer beliebter –<br />
zu Hause, in Büros, in öffentlichen Einrichtungen<br />
und in der Gastronomie. Ab<br />
sofort können diese Flaschen in allen Gewerbegeschirrspülern<br />
von Miele schnell,<br />
gründlich und von innen gereinigt werden.<br />
Der passende Korb ist seit Mai sowohl<br />
für Frischwasserspüler als auch für<br />
die Geräte der Serie ProfiLine verfügbar.<br />
Nachdem sich ein Flaschenkorb für die<br />
Tankuntertisch-Spüler von Miele in der<br />
Praxis bewährt hat, gibt es nun auch <strong>das</strong><br />
Pendant für die anderen Geräteserien.<br />
Der neue Korb wird anstelle des Unterkorbs<br />
eingesetzt, direkt an die Wasserversorgung<br />
angeschlossen und verfügt<br />
über Injektordüsen für 16 Flaschen. Diese<br />
werden somit zuverlässig von innen gereinigt.<br />
In den ProfiLine-Geräten haben<br />
Flaschen bis zu einer Höhe von 27,5 Zentimetern<br />
einen sicheren Stand und in den<br />
Mach alles rein<br />
Die Geschirrspülmaschinen von Mach<br />
bieten eine besondere Performance<br />
unter den Unterbau-Geschirrspülmaschinen.<br />
Gut in den verfügbaren Platz integrierbar<br />
überzeugt vor allem <strong>das</strong> hervorragende<br />
Spülergebnis. Die Modelle sind<br />
alle mit doppelten Wänden ausgeführt,<br />
für eine bessere Wärmeeffizienz und<br />
Schallisolierung, und verwenden Universalspülkörbe<br />
50x50 cm, die <strong>das</strong> Spülen<br />
von beliebigem Spülgut ermöglichen.<br />
Sie verfügen über einen Mikroschalter,<br />
der <strong>das</strong> Spülprogramm beim Öffnen der<br />
Haube unterbricht, einen elektrischen<br />
Klarspüldosierer, einen Rohrheizkörper<br />
mit thermostatischer Überwachung<br />
und Ansaugfilter sowie Filter im Becken<br />
aus Edelstahl. Am Display werden die<br />
Temperatur von Boiler und Becken angezeigt,<br />
bei laufender Spülmaschine erfolgt<br />
ein Countdown in Minuten und Sekunden<br />
des laufenden Spülprogramms.<br />
In den Modellen A (DT 50.23A und DT<br />
Frischwasserspülern sogar bis zu 50 Zentimetern<br />
Höhe. Das Einsetzen des Flaschenkorbes<br />
ist mit wenigen Handgriffen<br />
erledigt, so <strong>das</strong>s auch Geschirr, Töpfe, Besteck<br />
und Gläser im selben Gerät gespült<br />
werden können. Die relevanten kürzesten<br />
Laufzeiten dauern in Frischwasserspülern<br />
acht Minuten und in den Profi-<br />
Line-Modellen 17 Minuten.<br />
www.miele.at<br />
50.23AT) sind ein doppeltes Magnetventil,<br />
eine Druckerhöhungspumpe und ein<br />
atmosphärischer Tank installiert, die für<br />
ein Klarspülen mit konstanter Temperatur<br />
und Druck garantieren.<br />
www.rist.at<br />
Foto: Miele<br />
Foto: Rist
9/20<strong>21</strong><br />
ADVERTORIAL 97<br />
Richtige Desinfektion<br />
macht einen<br />
Riesenunterschied<br />
JETZT NEU! MAYWAY<br />
Sanitech von Colged.<br />
Das Unterbaumodell SaniTech 36<br />
und <strong>das</strong> Haubenmodell SaniTech<br />
38 gehören bezüglich ihrer Konstruktion<br />
und Technologie zu unseren<br />
Spitzenprodukten. Diese neue Generation<br />
von Geschirrspülern ist zusätzlich zu<br />
den üblichen Spülfunktionen mit speziellen<br />
Waschprogrammen ausgestattet,<br />
die <strong>das</strong> Geschirr desinfizieren, indem<br />
sie Bakterien zu 99,9999 % (6 log) eliminieren.<br />
Vielseitig und effektiv<br />
Zusätzlich zu den Modellen 36-33D und<br />
38-33D bieten wir mit 36-33TD und<br />
38-33TD zwei Versionen mit automatischem<br />
Wasserenthärter an. Die Benutzeroberfläche<br />
mit LCD-Display verfügt<br />
über einen integrierten USB-Anschluss,<br />
über den Daten zu Waschzyklen gemäß<br />
dem HACCP-Protokoll übertragen werden<br />
können.<br />
Der wissenschaftliche Vergleich<br />
Drei Standardprogramme (90 Sek., 120<br />
Sek. und 180 Sek.) gewährleisten die Reduzierung<br />
der Bakterien auf dem Spülgut<br />
um 99,999% gemäß der Norm DIN10512.<br />
Was wir überprüft haben:<br />
› Die Reduzierung von Bakterien auf<br />
dem Spülgut um 99,999% (5 log)<br />
› Die Einhaltung der DIN10512<br />
› Die Zyklusdauer von weniger als 200<br />
Sek. gemäß EN-IEC 63136 **<br />
Die TD-Modelle kommen mit integriertem Wasserenthärter und bieten mit den<br />
Waschprogrammen, die <strong>das</strong> GEschirr desinfizieren, optimale Sauberkeit.<br />
Fotos: May Way<br />
Untersucht wurden die jeweiligen<br />
Programme zum Spülen von Gläsern,<br />
Besteck, Pfannen, <strong>das</strong> lange Spülprogramm<br />
für stark verschmutztes Spülgut<br />
sowie die Programme für Selbstreinigung<br />
und Entwässerung. Während<br />
die Standardprogramme die Anzahl<br />
der Mikroorganismen gemäß der Norm<br />
DIN10512 um 99,999 % (5 log) reduziert,<br />
schaffen unsere neuen Programme<br />
SaniTherm 30 und SaniTherm 60<br />
mit 99,9999 % (6 log) eine 9 mehr hinterm<br />
Komma. Das Spülgut bleibt also<br />
viel länger arm an Keimen.<br />
Was bei einer Verdopplung der Anzahl<br />
der Mikroorganismen alle 20 Minuten<br />
passiert, zeigen die Kurven. Ausgangsbasis<br />
ist ein Teller, der vor dem<br />
Spülen pro dm2 mit 5,000.000 Keimen<br />
belastet ist. Nach dem Spülen mit einem<br />
Standard-Spülprogramm reduziert sich<br />
diese Menge auf 50 Keime. Unsere beiden<br />
Desinfektions-Programme jedoch<br />
schaffen eine Reduktion auf 5 Keime pro<br />
dm2. In der Folge bleibt die Kurve wesentlich<br />
flacher. MAYWAY Sanitech von<br />
Colged ist die richtige Wahl, wenn es um<br />
sichere Hygiene geht. Mehr Informationen<br />
erhalten Sie an unseren Standorten<br />
bei Ihrem MAYWAY Verkaufsberater.<br />
Kontakt:<br />
MAYWAY<br />
Haushamerstraße 6<br />
A-8054 Seiersberg<br />
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E-Mail info@mayway.eu<br />
Web www.mayway.eu<br />
Tel. 0810-100180
98 GEMEINSCHAFTSVERPFLEGUNG<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Keine abgehobene Kulinarik<br />
am Flughafen Wien<br />
Josef Donhauser versorgt mit seiner Gastronomiegruppe DoN, dem größten privat geführten<br />
Cateringunternehmen Österreichs, die Passagiere in den Flughafen-Lounges in Wien-<br />
Schwechat mit frischen und regionalen Gerichten.<br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
Foto: Wolfgang / Adobe Stock
9/20<strong>21</strong><br />
GEMEINSCHAFTSVERPFLEGUNG 99<br />
Gehobene österreichische Küche mit regionalen Zutaten will DoN seinen Gästen am Flughafen Wien servieren.<br />
Fotos: DoN group<br />
Flughafenlounges sind eine Art<br />
Zwitterwesen – zu unterschiedlich<br />
sind die Motive der Gäste hier<br />
herinnen: Da sind einerseits die Geschäftsreisenden,<br />
die angestrengt auf den<br />
Laptop blicken und nebenbei ein Sandwich<br />
und einen Kaffee, vor dem Heimflug<br />
vielleicht auch ein Bier oder ein Gin-Tonic<br />
genießen. Dann gibt’s die Vielflieger,<br />
die Business-Class-Passagiere, für die<br />
ein Aufenthalt in der Lounge einfach ein<br />
Mittel zum Zweck ist. Und dann sind da<br />
noch die Urlauber, denen vielleicht ihre<br />
Kreditkarte die Pforten zu etwas mehr<br />
Komfort und kostenlosen Speisen und<br />
Getränken am Flughafen ebnet und die<br />
dieses All-Inclusive-Service auch ausnutzen<br />
wollen. Es dabei allen beinahe rund<br />
um die Uhr (konkret je nach Lounge zwischen<br />
5 und 22:30 Uhr) recht zu machen<br />
und gleichzeitig die Kosten nicht aus den<br />
Augen zu verlieren, kommt ein wenig der<br />
Quadratur des Kreises gleich, an der sich<br />
Cateringprofi Donhauser mit seiner Marke<br />
DoN seit wenigen Monaten auf dem<br />
Flughafen Wien-Schwechat versucht.<br />
Seit September letzten Jahres können<br />
sich Passagiere hier nämlich in allen Austrian<br />
Airlines Lounges sowie seit März in<br />
der Sky Lounge im Terminal 3 vor ihrem<br />
Abflug oder während einer Zwischenlandung<br />
verwöhnen lassen.<br />
Österreichische Klassiker im Fokus<br />
„Vom gesunden und ausgewogenen Frühstück,<br />
dem Tagesangebot, <strong>das</strong> unseren<br />
Gästen während der gesamten Öffnungszeit<br />
zur Verfügung steht, über saisonale<br />
Hauptspeisen, frische Salate und Jausenzeitgerichte<br />
aus den verschiedenen Regionen<br />
Österreichs bis hin zu typischen<br />
Mehlspeisen, reicht dabei <strong>das</strong> Angebot“,<br />
erklärt Josef Donhauser, CEO der DoN<br />
group, gegenüber <strong>GASTRO</strong>. Und weiter:<br />
„Das Hauptaugenmerk von DoN liegt auf<br />
der Frischküche. Ziel ist es, den reisenden<br />
Gästen ein abwechslungsreiches, gesundes<br />
und frisches Produktangebot zu offerieren.<br />
Um der Regionalität Österreichs<br />
sowie unserer Herkunft Rechnung zu<br />
tragen, setzen wir auf traditionelle Gerichte,<br />
die wir in unser Angebot einbauen.<br />
Diese Gerichte zeigen österreichische<br />
Kulinarik und werden mit Produkten regionaler<br />
Lieferanten zubereitet. Dem internationalen<br />
Gast wird durch die Vielfältigkeit<br />
der Kulinarik Rechnung getragen.“<br />
Das sieht dann so aus, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Frühstück<br />
u.a. aus Jourgebäck-Variationen,<br />
Müsli, frischem Fruchtsalat, verschiedenen<br />
Sandwiches oder auch Eiergerichten<br />
und gebratenem Speck von der Live-<br />
Cooking-Station besteht. Mittags und<br />
abends können die Gäste z. B. aus verschiedenen<br />
Suppen oder Klassikern der<br />
österreichischen Küche (Paprika-Hendl<br />
mit Erdäpfelnockerl, geschmorte Rinderschulter,<br />
vegetarische Krautfleckerl, gratinierte<br />
Schinkenfleckerl, Kalbsbutterschnitzel<br />
mit Erdäpfelpüree etc.) wählen.<br />
Kontakt mit den Produzenten<br />
Aktuelle Ernährungstrends und unterschiedliche<br />
Ernährungsformen fließen<br />
demnach in <strong>das</strong> Angebot ein, vegetarische<br />
und auch vegane Gerichte sind<br />
ebenfalls Teil des Repertoires. „Unser Fokus<br />
liegt auf österreichischen Rohstoffen<br />
und Marken, um damit beste Qualität zu<br />
garantieren. Unsere Lieferanten werden<br />
dabei gezielt nach definierten Kriterien<br />
ausgewählt, Lieferwege möglichst kurz<br />
gehalten und damit Frische sichergestellt.<br />
Passend zu unseren Gerichten stellen<br />
wir laufend unsere Partner und Lieferanten<br />
vor und bieten in ausgewählten<br />
Lounges bei regelmäßigen Produktprä-
100 GEMEINSCHAFTSVERPFLEGUNG<br />
9/20<strong>21</strong><br />
hochwertigen, regionalen Zutaten mit<br />
gesunder Zubereitung steht für uns seit<br />
langem im Mittelpunkt“, freut sich Josef<br />
Donhauser über die neue Cateringpartnerschaft.<br />
Josef Donhauser ist der Chef des größten privat geführten Cateringunternehmen<br />
Österreichs.<br />
Fotos: DoN group<br />
sentationen einen Austausch direkt mit<br />
den Produzenten“, so Donhauser weiter.<br />
Eine freiwillige, über die gesetzlichen<br />
Verpflichtungen hinausgehende Herkunftskennzeichnung<br />
der verwendeten<br />
Rohstoffe informiert die Gäste über die<br />
genaue Zusammensetzung der Gerichte.<br />
Speisen werden großteils<br />
angeliefert<br />
Gekocht wird dabei vor allem in der Donhauser-Zentrale,<br />
in der Hauptküche und<br />
anschließend wird – mehrmals täglich –<br />
an den Standort Flughafen geliefert. Zusätzlich<br />
wird aber auch vor Ort gekocht<br />
und den Gerichten der letzte Feinschliff<br />
gegeben. Konkrete Aussagen zur Anzahl<br />
der täglich bekochten Passagiere hat<br />
DoN derzeit keine. Bezüglich der Kalkulation<br />
verweist man auf Betriebsinterna.<br />
Mehr Eleganz für die Lounges<br />
Neben dem starken Österreich-Bezug<br />
steht vor allem ein Markenrefresh am<br />
Programm: Von den Uniformen bis hin<br />
zum Geschirr soll sich auch <strong>das</strong> Erscheinungsbild<br />
des gesamten DoN-Konzepts<br />
den gehobenen Ansprüchen der Flughafen-Lounges<br />
anpassen. „Wir freuen uns<br />
sehr, <strong>das</strong>s unser Konzept mit starkem Fokus<br />
auf Regionalität und unserer DoN-<br />
Frischegarantie bei der internationalen<br />
Ausschreibung des Flughafen Wien<br />
überzeugen konnte. Die Verwendung von<br />
Leichter Aufwärtstrend<br />
Aufgrund des pandemiebedingt geringen<br />
Passagieraufkommens am Flughafen<br />
Wien erfolgt die Passagierabfertigung<br />
derzeit zentral im Terminal 3. Aktuell<br />
steht damit allen Flugreisenden die Sky-<br />
Lounge mit 175 Sitzplätzen auf 670 m2<br />
im 2. Stock des Terminal 3 zur Verfügung.<br />
Sobald es <strong>das</strong> Passagieraufkommen wieder<br />
zulässt, werden auch die anderen Terminalbereiche<br />
wieder reaktiviert und im<br />
bis dahin modernisierten Terminal 2<br />
auch eine völlig neue, große und exklusive<br />
Loungefläche zur Verfügung stehen,<br />
die ebenfalls von DoN serviciert werden<br />
wird. „Wie in jedem Bereich hat sich die<br />
Pandemie natürlich negativ auf die Gästezahlen<br />
ausgewirkt. Aktuell spüren wir<br />
einen leichten Aufwärtstrend, wir können<br />
aber keine Prognosen abgeben, wie<br />
sich die Zahlen im Herbst verändern werden“,<br />
erklärt Donhauser dazu abschließend.
9/20<strong>21</strong><br />
KÜCHENTECHNIK 101<br />
Saubere Spüllösung<br />
Seit der Corona-Krise gehört hygienisch<br />
sicheres Spülen und für den Gast<br />
einwandfrei gespültes Geschirr samt Gläser,<br />
Besteck etc. zum Topthema. Zum<br />
Schutz der Gesundheit der Gäste empfiehlt<br />
Spezialist Winterhalter die Einhaltung<br />
der DIN SPEC 10534. In dieser Vornorm<br />
werden Hygieneanforderungen an<br />
den Betrieb gewerblicher Spülmaschinen<br />
festgelegt und Hinweise zum hygienischen<br />
Betrieb, zur Reinigung und Desinfektion<br />
des Spülguts sowie zur Pflege und<br />
Wartung der Maschinen gegeben. Sie definiert<br />
alle für den hygienischen Spülprozess<br />
relevanten Parameter, wie Temperaturen,<br />
Dosiermengen und Kontaktzeiten<br />
und gibt Hinweise zur Spülgut-Organisation.<br />
Die nach der DIN SPEC 10534 zertifizierten<br />
gewerblichen Spülmaschinen gewährleisten<br />
durch dieses Verfahren eine<br />
Keimreduktion um 5 log-Stufen, was der<br />
Inaktivierung von 99,999 Prozent aller<br />
Keime und damit praktisch dem Niveau<br />
Ob Porzellan, Gläser oder Besteck: Die<br />
Geschirrspülmaschinenserie Palux<br />
GSD 502 verspricht konstant gute Spülergebnisse<br />
und höchste Hygiene. Außerdem<br />
arbeitet sie wirtschaftlich und hilft,<br />
die Abläufe in Gastronomie, Hotellerie<br />
und Gemeinschaftsverpflegung zu optimieren.<br />
Eine neue Maschine für den Betrieb<br />
mit Osmosewasser rundet die Modellreihe<br />
ab.<br />
„Die passende Spültechnik ist eine<br />
wichtige Voraussetzung für eine reibungslose<br />
Routine in der Küche. Für eine<br />
perfekte Spülorganisation haben wir in<br />
der Serie GSD 502 Geschirrspülmaschinen<br />
im Angebot, die genau auf den jeweiligen<br />
Bedarf abgestimmt sind“, sagt Ralf<br />
Burger, Produktmanager der PALUX AG.<br />
Was Aufbau und Aussehen betrifft, sind<br />
die vier Modelle GSD 502-N, -T, -TE und<br />
-TE-O identisch: Gehäuse und Außenabmessungen<br />
unterscheiden sich nicht und<br />
auch die Haube sowie <strong>das</strong> Bediendisplay<br />
sind einheitlich und bedienerfreundlich<br />
gestaltet. Durch die leichtgängige, doppelwandige<br />
Haube in allen Modellen<br />
sinkt der Geräuschpegel in der Küche außerdem<br />
und die geringe Wärmeabstrahlung<br />
spart Energie ein.<br />
www.palux.de<br />
Hygienesicher Spülen im<br />
Gastgewerbe<br />
einer Desinfektion entspricht.<br />
Für Fragen steht <strong>das</strong> Winterhalter Expertenteam<br />
unter info@winterhalter.at<br />
zur Verfügung.<br />
www.winterhalter.at<br />
Foto: Palux<br />
Foto: Winterhalter<br />
Foto: Hotel Jungbrunn<br />
Heimat auf Zeit<br />
im „Hoamatl“<br />
Die neueste Crew-Unterkunft<br />
des Tiroler Hotel Jungbrunn<br />
bietet dem Team auch außerhalb<br />
seines Arbeitsplatzes jede Menge<br />
Freiraum. Knapp 30 Quadratmeter<br />
für Singles und 45 für Paare<br />
und insgesamt 31 Wohneinheiten.<br />
Alle mit kleiner Küche, Eichenparkett,<br />
riesigen Fensterfronten<br />
und bodentiefen Duschen samt<br />
Glaswand. Dazu kommen großzügige<br />
Gemeinschaftsbereiche<br />
wie die Penthouse-Terrasse, Aufenthaltsraum<br />
sowie Waschküche.<br />
Glasfaser-Internet und WLAN<br />
verstehen sich ebenso von selbst.<br />
Zu den weiteren Benefits der Bewohner<br />
zählen unter anderem 14<br />
Monatsgehälter bei freier Kost<br />
und Logis, geregelte Arbeitszeiten,<br />
Wellness-Abende und monatliche<br />
Ausflüge. Die hauseigene<br />
Jungbrunn-Akademie ermöglicht<br />
Aufstiegschancen und Weiterbildungen.<br />
Nicht umsonst heißt <strong>das</strong><br />
neue Mitarbeiterhaus in Tannheim<br />
Hoamatl.<br />
www.jungbrunn-crew.at
102 WÄSCHEPFLEGE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
So wird <strong>das</strong> Hotelbett<br />
allergikerfreundlich<br />
Foto: Rawpixel.com / Adobe Stock<br />
An die 20 Prozent der Menschen leiden an Allergien, Tendenz steigend. Das bringt auch<br />
Handlungsbedarf für die Hotellerie.<br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
Dass Unverträglichkeiten und Allergien<br />
auf dem Vormarsch sind,<br />
davon können viele leidgeprüfte<br />
Gastronomen ein Lied singen. Doch<br />
auch in der Hotellerie werden Allergien<br />
immer mehr zum Thema. Was bedeutet<br />
es aber etwa für die Anforderungen<br />
an <strong>das</strong> Hotelbett, Gäste mit Allergien<br />
zu beherbergen? Die Schlafqualität ist<br />
entscheidend dafür, wie wohl sich der<br />
Hotelgast bei seinem Aufenthalt fühlt.<br />
Je weniger Beschwerden wie Niesen,<br />
Hautjucken oder gar Husten, desto höher<br />
die Wahrscheinlichkeit, <strong>das</strong>s dieser<br />
Gast zufrieden ist, wiederkommt oder<br />
<strong>das</strong> Hotel weiterempfiehlt. Das richtige<br />
info<br />
Wäschemanagement in der hauseigenen<br />
Wäscherei kann hier entscheidend<br />
zum Wohlbefinden beitragen.<br />
„Häufig können Allergien durch Duft-<br />
, Farb- und Konservierungsstoffe hervorgerufen<br />
werden. Um dem vorzubeugen,<br />
können parfumfreie oder gering parfumierte<br />
Waschmittel zur Textilreinigung<br />
im Hotel eingesetzt werden. Konservierungsmittel<br />
sind beispielsweise in vielen<br />
pH-neutralen Produkten enthalten und<br />
werden in der Regel auf dem Etikett oder<br />
in der technischen Dokumentation des<br />
Produktes deklariert“, wissen etwa die<br />
Experten der Hygiene-Plattform „Klasse<br />
Wäsche“ (www.klassewaesche.com).<br />
Klasse Wäsche-Tipp für <strong>das</strong> House-Keeping-Team<br />
› Nicht nur Bettwäsche, sondern auch Kopfkissen, Bettdecken,<br />
Matratzenauflagen und Vorhänge regelmäßig waschen.<br />
› Baumwolle sollte gut durchgelüftet und trocken gelagert<br />
werden, um Stockflecken und der Bildung von Schimmelpilzen<br />
vorzubeugen. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, da sie<br />
zu Brüchigkeit des Gewebes führen kann.<br />
› Wer den Wäscheschrank beduften möchte, greift am besten zu<br />
Zedern- oder Zirbenholz. Lavendel könnte reizen.<br />
› Den gesamte Wäschebestand rotierend verwenden.<br />
Mit 60°C gegen Milben<br />
› Um Hausstaubmilben zuverlässig<br />
zu entfernen, empfiehlt sich ein<br />
60°C-Desinfektionsprogramm. Dieses<br />
garantiert, <strong>das</strong>s tatsächlich mit<br />
60°C gewaschen wird und diese Temperatur<br />
für 20 Minuten gehalten wird.<br />
› Ein zusätzlich programmierter dritter<br />
Spülgang gibt Sicherheit, <strong>das</strong>s die allergieauslösenden<br />
Ausscheidungen der<br />
Milben gründlich entfernt werden.<br />
› Eine chemo-thermische Desinfektion<br />
ist dann angesagt, wenn mit den zertifizierten<br />
Waschmitteln Krankheitserreger<br />
in Form von Bakterien und Viren<br />
abgetötet werden sollen.<br />
„Bettwäsche aus 100 % Baumwolle<br />
ist besonders empfehlenswert“, ist<br />
man bei „Klasse Wäsche“ überzeugt.<br />
Die hautfreundliche Naturfaser hat ein<br />
äußerst geringes Allergiepotenzial. Sie<br />
fühlt sich angenehm auf der Haut an<br />
und kann bis zu 20 % des Eigengewichtes<br />
an Feuchtigkeit aufnehmen. Die Faser<br />
Tencel® ist ebenfalls geeignet. Sie<br />
wird aus dem Rohstoff Holz gewonnen<br />
und überzeugt durch ihr Feuchtigkeitsmanagement.<br />
Diese sorgt für ein trockenes,<br />
angenehmes Schlafklima und bietet<br />
Schutz gegen Bakterien und Hausstaubmilben.
9/20<strong>21</strong><br />
WÄSCHEPFLEGE 103<br />
Praktische Tipps für hygienisch reine,<br />
duftende, frische Wäsche!<br />
Hygiene-Check als Basis: Die Qualität<br />
Ihrer Wäsche wird vom gesamten<br />
Wäschekreislauf bestimmt. Lassen Sie<br />
den gesamten Kreislauf und alle Waschprozesse<br />
analysieren und optimieren.<br />
Nachhaltig Energie und Kosten sparen:<br />
Mit individuellen Waschprogrammen,<br />
optimaler Maschinenauslastung<br />
und exakter Dosierung können Sie nachhaltig<br />
den Verbrauch in Ihrer Wäscherei<br />
reduzieren sowie Energie und Kosten<br />
sparen.<br />
Die Maschine richtig beladen: Die<br />
Waschmaschinen nicht zu voll beladen,<br />
sonst leidet die Mechanik und die Wäsche<br />
wird nicht sauber.<br />
Richtig dosieren, schonend waschen:<br />
Eine richtige Dosierung schont die Wäsche.<br />
Mit dem vollautomatischen Flüssigwaschsystem<br />
holluQUID ist die optimale<br />
Dosierung garantiert.<br />
Regelmäßige Tests für Rechtssicherheit:<br />
Neben dem Prüfbericht für behördliche<br />
Kontrollen erhalten Sie einen Hygienenachweis<br />
für Ihre Gäste und MitarbeiterInnen.<br />
Wäschequalität zertifizieren lassen:<br />
Lassen Sie sich die erstklassige Qualität<br />
Ihrer hauseigenen Wäscherei von Klasse<br />
Wäsche bestätigen. Mehr dazu auf www.<br />
klassewaesche.com.<br />
Auf kompetente<br />
Rundum-Betreuung vertrauen<br />
Hygienespezialist hollu bietet mit dem<br />
vollautomatischen Flüssigwaschsystem<br />
holluQUID die perfekte Inhouse-<br />
Lösung. Plus: Reporting und Controlling<br />
Foto: Hollu<br />
Ihrer Waschdaten dank der Softwarelösung<br />
NOA und NOAconnect. Erfahren<br />
Sie mehr: www.noa.online<br />
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Effiziente Wäscherei<br />
Saubere Wäsche und gereinigte Luft<br />
tragen maßgeblich zur Hygiene und<br />
zum Infektionsschutz bei. Ein wichtiger<br />
Bereich, um die Hygiene im Haus<br />
sicher zu stellen, ist die Inhouse Wäscherei.<br />
Sieht man sich einen durchschnittlichen<br />
Tag eines Hotelgastes<br />
an, so wird einem bewusst, <strong>das</strong>s dieser<br />
mehr Zeit in Berührung mit Wäsche<br />
verbringt als ursprünglich gedacht.<br />
Zudem kommen dann auch<br />
noch die Arbeitsbekleidung der Mitarbeiter<br />
sowie die Wischmopps und<br />
Reinigungstücher zur Flächenreinigung, die auch in der Wäscherei<br />
eines Hotels aufbereitet werden und für hygienisch<br />
saubere Urlaubserlebnisse sorgen. Das Thema saubere Luft<br />
gehört darüber hinaus zum neuen Hygienestandard – und <strong>das</strong><br />
nicht nur mit Blick auf Viren und Bakterien, sondern auch auf<br />
Pollen, Feinstaub und Gerüche. „The New Benchmark Machines“<br />
lösten im Juni 20<strong>21</strong> die erfolgreichen Modelle der Generation<br />
„Benchmark“ ab. Zu Waschmaschinen dieser Baureihe,<br />
die je nach Modell für 12 bis 20 Kilogramm Beladung verfügbar<br />
sind, gibt es Trockner in den passenden Größen. Die Gewerbegeräte<br />
bieten beste Voraussetzungen für mehr Effizienz<br />
in der Wäscherei.<br />
www.miele.at<br />
Foto: Miele<br />
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Hygienemanager NOA mit dem Flüssigwaschsystem holluQUID & Sie mit sicherer Hygiene –<br />
für übersichtliches Reporting von Waschdaten & Gerätestatus! So geht #sorglosnah.<br />
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104 BARGELDLOS BEZAHLEN<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Cash ist oft nicht<br />
mehr fesch<br />
Fotos: Bawaggroup<br />
Dass nur Bares Wahres ist, gilt schon lange nicht mehr. Nicht zuletzt hat Corona einen weiteren<br />
Anstoß für die steigende Beliebtheit von Kreditkarten & Co. geliefert. Von Clemens Kriegelstein<br />
Die Abschaffung des Bargeldes<br />
wird seit einigen Jahren im Euroraum<br />
landauf, landab heftig<br />
diskutiert: Von den einen als<br />
Notwendigkeit im Kampf gegen Geldwäsche,<br />
Steuerhinterziehung und kriminelle<br />
Geschäfte generell beworben,<br />
von den anderen ebenso leidenschaftlich<br />
als letzter Anker der persönlichen<br />
Freiheit verteidigt, der den Menschen<br />
noch nicht völlig gläsern macht und<br />
auch die Einführung von Negativzinsen<br />
auf Bankkonten für Privatpersonen<br />
verhindern könnte. Doch egal, wie<br />
man zu dem Thema steht: Tatsache ist,<br />
<strong>das</strong>s die bargeldlose Bezahlung von Waren<br />
und Dienstleistungen von Jahr zu<br />
Jahr beliebter wird. Gerade junge Leute<br />
haben heute oft nur mehr ihr Handy<br />
in der Tasche, mit dem man ebenso<br />
bezahlen kann wie mit einer Kreditkarte.<br />
Und auch Corona hat den Trend<br />
zum bargeldlosen Bezahlen aus Hygienegründen<br />
(auch wenn so gut wie keine<br />
Ansteckungen über Münzen oder Geldscheine<br />
bekannt sind) wieder ein wenig<br />
beschleunigt.<br />
Das zeigt auch eine BAWAG P.S.K.-<br />
Studie: Seit der Corona-Krise verwenden<br />
demnach 36 Prozent der Befragten<br />
häufiger die Karte zum Bezahlen an<br />
den POS-Kassen. Knapp 3 von 10 geben<br />
zudem an, öfter kontaktlos zu bezahlen.<br />
Die Studie wurde im zweiten<br />
Halbjahr 2020 unter 1.000 Österreichern<br />
durchgeführt. Und auch im Gastgewerbe<br />
steigen laut Aussagen der BA-<br />
WAG P.S.K. sowohl die Anzahl als auch<br />
die durchschnittliche Höhe der bargeldlosen<br />
Transaktionen:<br />
› Im Juni 20<strong>21</strong> gab es um 25 Prozent<br />
mehr bargeldlose Transaktionen<br />
als im Juni 2019 (vor Ausbruch der<br />
Corona-Pandemie) sowie um 15 Prozent<br />
mehr als im Juni 2020.<br />
› Zudem ist die Höhe der durchschnittlichen<br />
Transaktion je Karte weiter<br />
angestiegen: Diese waren im Schnitt<br />
im Juni 20<strong>21</strong> um 62 Prozent höher als<br />
im Juni 2019, um 27 Prozent im Vergleich<br />
zum Juni 2020.<br />
Bargeld unerwünscht<br />
Auch im Gastgewerbe ist also der Trend<br />
zum Plastic Money seit vielen Jahren unaufhaltsam,<br />
selbst einen Schinken-Käse-Toast<br />
und ein kleines Bier kann man<br />
heute meist problemlos mit Kreditkarte<br />
& Co. bezahlen. In der Gastronomie<br />
gibt es aktuell nur noch wenige Rebellen,<br />
die ausschließlich Bargeld akzeptieren<br />
– im Beherbergungsbereich geht der<br />
Prozentsatz gegen null. Und manche, wie
9/20<strong>21</strong><br />
BARGELDLOS BEZAHLEN 105<br />
der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofer<br />
(Raschhofer’s Rossbräu, my Indigo,<br />
Barefoot Coffee & Bar), akzeptieren in ihren<br />
Betrieben ausnahmslos überhaupt<br />
kein Bargeld mehr. „Das hab ich am<br />
Ende des ersten Lockdowns im vergangenen<br />
Jahr, also Mitte Mai 2020 eingeführt,<br />
weil <strong>das</strong> Bargeldhandling letztlich<br />
extrem aufwendig ist, es kostet Zeit und<br />
man sieht an skandinavischen Ländern<br />
oder Großbritannien, wo <strong>das</strong> bargeldlose<br />
Bezahlen noch viel stärker verankert ist<br />
als bei uns, wie einfach und schnell der<br />
Bezahlvorgang dort oft funktioniert“, so<br />
Raschhofer auf <strong>GASTRO</strong>-Anfrage.<br />
Die dicken Kellner-Geldbörsen, <strong>das</strong><br />
Herausgeben des Wechselgeldes –<br />
wenn man <strong>das</strong> Ganze nicht aus dem politischen<br />
Blickwinkel heraus betrachte,<br />
würde ein Bargeldverzicht nur Vorteile<br />
bieten. Nicht mal beim Trinkgeld gäbe<br />
es Nachteile, <strong>das</strong> sei durch die Umstellung<br />
tendenziell sogar besser geworden.<br />
Auch die Reaktionen der Gäste seien zu<br />
98 Prozent positiv gewesen. „Auch wenn<br />
es natürlich einzelne Gäste gibt, die diesen<br />
Schritt politisch interpretieren und<br />
Beim Salzburger<br />
Gastronom Heiner<br />
Raschhofer wird nur<br />
noch bargedllos<br />
bezahlt.<br />
Foto: Raschhofer<br />
Angst vor einer Abschaffung des Bargeldes<br />
haben. Aber ich möchte gleich<br />
vorausschicken, <strong>das</strong>s wir absolut nicht<br />
für eine solche Abschaffung des Bargeldes<br />
plädieren. Bargeld ist wichtig, hat<br />
viele Vorteile und in vielen Fällen seine<br />
Berechtigung, aber in unserem Fall ist es<br />
einfach unpraktisch. Das ist eine völlig<br />
pragmatische Entscheidung.“ Für Notfälle<br />
gäbe es natürlich eine Art „Notkassa“,<br />
bei der man entweder eine Chipkarte<br />
aufladen oder sogar bar bezahlen könne.<br />
Allerdings würde <strong>das</strong> Bezahlen ohne<br />
Bargeld natürlich überall in den Lokalen<br />
offen und großflächig kommuniziert<br />
werden und es gäbe eigentlich keinerlei<br />
Probleme. „Diverse Kredit- oder Bankomatkarten,<br />
Handy, etc. – wir akzeptieren<br />
alles in diesem Bereich“, so Raschhofer.<br />
Ergebnis sei eine Quote von gut 99 Prozent<br />
bargeldloser Zahlung in seinen Betrieben<br />
und was vor rund eineinhalb Jahren<br />
als Experiment angefangen habe, sei<br />
inzwischen zur Dauerlösung gereift.<br />
Fotos: gastronovi<br />
Bargeldlos bezahlen mit gastronovi<br />
Mit bargeldlosen Bezahlmethoden sind<br />
Rechnungen in Restaurants, Cafés etc.<br />
in wenigen Sekunden beglichen. Gastronomen<br />
können ihren Gästen ohne teure<br />
Zusatzhardware neben herkömmlichen<br />
Kartenzahlungen kontaktlose Bezahlungen<br />
über <strong>das</strong> Smartphone wie Google<br />
Pay anbieten. Intelligente Systeme wie<br />
von gastronovi bringen darüber hinaus<br />
die gängigen Bezahlmethoden aus dem<br />
Internet ins Restaurant. So können Gäste<br />
ihre Bestellung vor Ort, zur Abholung<br />
oder Lieferung auch bequem per Paypal<br />
und Co. bezahlen. Das gastronovi Kassensystem<br />
ist <strong>das</strong> Multitalent unter den<br />
Kassensystemen mit intelligenter Technik,<br />
<strong>das</strong> perfekt auf jedes Gastronomiekonzept<br />
individualisiert werden kann. Es<br />
bietet eine einzigartige Performance und<br />
läuft zuverlässig – egal, ob bei zwei oder<br />
40 Kassen-Stationen. Alle Daten laufen<br />
im Kassensystem, dem Herzstück des Betriebs,<br />
zusammen.<br />
www.gastronovi.com.
106 BARGELDLOS BEZAHLEN<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Payment-<br />
Lösung für<br />
Restaurants<br />
Mobiles und kontaktloses Bezahlen<br />
nützen immer mehr Menschen,<br />
auch im Restaurants. Damit<br />
Gastronomen von dem veränderten<br />
Zahlungsverhalten profitieren,<br />
bringt Lightspeed, Anbieter<br />
einer All-in-one Handelsplattform,<br />
jetzt eine eigene Payment-<br />
Lösung auf den Markt. Mit Lightspeed<br />
Payments ermöglichen<br />
Restaurantbetreiber ihren Gästen<br />
<strong>das</strong> schnelle und unkomplizierte<br />
Bezahlen mit Karte, Smartphone<br />
oder Smartwatch – einfach<br />
zu implementieren, ohne monatliche<br />
Gebühren und mit moderner<br />
Hardware. „Viele Menschen haben<br />
während der Pandemie die Vorteile<br />
des mobilen und kontaktlosen<br />
Bezahlens kennen und schätzen<br />
gelernt. Für Restaurants ist es<br />
entscheidend, diese Wünsche der<br />
Gäste zu erfüllen“, betont Stefan<br />
Brehm, Director Marketing Germany<br />
bei Lightspeed. „Lightspeed<br />
Payments hilft Gastronomen nicht<br />
nur hierbei, sondern verschlankt<br />
auch Prozesse im Betrieb, so<strong>das</strong>s<br />
sie ihre Schichten effizienter gestalten<br />
können.“<br />
www.lightspeedhq.de<br />
Foto: Lightspeed<br />
Zusammenarbeit für<br />
Hotel-Payment<br />
Concardis ist Teil der Nets Group und<br />
bietet mit dem renommierten Hotelmanagement-Systemanbieter<br />
SIHOT<br />
vollintegrierte und digitalisierte Hotelprozesse<br />
aus einer Hand. Über eine<br />
Schnittstelle zwischen der Branchenlösung<br />
„Concardis Payment Gateway“<br />
und der Hotelmanagement-Software<br />
wird <strong>das</strong> Payment an alle anderen Hotelprozesse<br />
nahtlos angebunden. Die<br />
Integration funktioniert sowohl für<br />
Online-Buchungen und -Zahlungen<br />
als auch für den kontaktlosen Checkin<br />
und Check-out im Hotel selbst. SI-<br />
HOT ist ein global stark wachsender<br />
Anbieter von Managementsystemen,<br />
spezialisiert auf die Hotellerie. „Wir haben<br />
über 3.500 angeschlossene Hotels<br />
und kennen die Branche und Bedürfnisse<br />
der Hoteliers sehr genau. Die Erwartungshaltung<br />
der Gäste hin zu digitalisierten,<br />
reibungslosen Prozessen<br />
Bargeldlos zahlen mit<br />
Vectron-Kassen<br />
Vectrons modulares Kassensystem<br />
POS 7 mit intuitivem<br />
Layout, Swipe-Funktion<br />
und 15,6“ Full-HD-Display<br />
wird individuell eingerichtet.<br />
Für optimale Abläufe lassen<br />
sich viele Branchenprogramme<br />
und Peripheriegeräte anbinden.<br />
Die POS 7 ist netzwerkfähig<br />
und kann mit der MobileApp<br />
für mobiles Kassieren<br />
ergänzt werden. Die Kassensoftware<br />
beinhaltet zahlreiche<br />
Gastro-Funktionen, die Arbeits-abläufe<br />
beschleunigen. Durch Corona haben<br />
bargeldloses und mobiles Zahlen einen<br />
enormen Schub bekommen. Dank NFC-<br />
Technologie kann durch kurzes Vorhalten<br />
der Bankkarte schnell und bequem<br />
kontaktlos bezahlt werden. Auch Apple<br />
von der Reservierung bis zum Checkout<br />
hat sich deutlich verändert und wir<br />
freuen uns, <strong>das</strong>s wir mit Concardis einen<br />
starken und erfahrenen Partner für<br />
<strong>das</strong> Payment an unserer Seite haben“,<br />
so Carsten Wernet, Executive Board<br />
Member von SIHOT.<br />
www.concardis.com<br />
Pay wird unterstützt. Hauseigene Kundenkarten-<br />
und Gutscheinsysteme lassen<br />
sich ebenfalls umsetzen. Zudem<br />
sind die Cloud-Module Kassen-Backup<br />
und Speisekarten-Download per QR-<br />
Code kostenlos für drei Jahre enthalten.<br />
www.vectron-systems.com<br />
Foto: Concardis<br />
Foto: Vectron
9/20<strong>21</strong><br />
TISCHKULTUR 107<br />
„Fernostküche“<br />
auf dem Tisch<br />
Foto: Kesu01<br />
Schon der Name „Fernostküche“ lässt vermuten, <strong>das</strong>s es sich bei den Speisen und Getränken,<br />
die in diese Kategorie fallen, um nicht alltägliche Spezialitäten handelt. <br />
Von Katrin Schedler<br />
Zumindest nicht für unseren Gaumen,<br />
der sich vor allem an die europäische<br />
Küche gewöhnt hat.<br />
Dementsprechend geht es auch<br />
am gedeckten Tisch, also was <strong>das</strong> Geschirr<br />
und Gläser angeht, exotisch aber<br />
zugleich traditionell zu.<br />
Verschiedenste Landesküchen<br />
Die Fernostküche bzw. die Länder, welche<br />
damit verbunden werden, ganz genau<br />
zu definieren ist nicht möglich. Wie<br />
so oft, verschmelzen auch bei der Fernostküche<br />
verschiedenste Landesküchen<br />
miteinander. Als Oberbegriff gesehen,<br />
zählen so beispielsweise die Landesküchen<br />
von China, Japan, Nord- und<br />
Südkorea sowie Taiwan und die Mongolei<br />
dazu. Aber auch Speisen aus Thailand,<br />
Vietnam, Indonesien oder Singapur<br />
(in Südost-Asien gelegen) können<br />
zur Fernostküche dazugezählt werden.<br />
Peking-Ente und Schweinefleisch<br />
süß-sauer sind den meisten ein Begriff<br />
und der ein oder andere hat diese Gerichte<br />
schon probiert, doch leider haben<br />
diese Speisen mit der authentischen<br />
und originalen Fernostküche oft<br />
nichts mehr gleich. Sie sind vielmehr<br />
eine Kopie dieser Küche, angepasst an<br />
den Durchschnittsgeschmack hierzulande.<br />
Das muss natürlich nicht gleich<br />
heißen, <strong>das</strong>s die Qualität darunter leidet<br />
– <strong>das</strong>s die Speisen hierzulande jedoch<br />
ganz authentisch und traditionell so<br />
wie im Ursprungsland zubereitet werden,<br />
ist fraglich. Eine Sushi-Box fix-fertig<br />
abgepackt kann schmecken, einem<br />
Sushi-Meister, dessen Ausbildung in Japan<br />
bis zu 15 Jahre dauern kann, stellen<br />
sich da jedoch wahrscheinlich die Haare<br />
auf. Kimchi – also <strong>das</strong> durch Milchsäuregärung<br />
haltbar gemachte Gemüse,<br />
traditionell Chinakohl und koreanischer<br />
Rettich – ist mittlerweile nicht nur in<br />
Korea bekannt und beliebt. Wir finden<br />
es bereits sogar in den heimischen Supermarkt-Regalen.<br />
Dass dieser anders<br />
schmeckt als der Winterkimchi, der in<br />
vielen koreanischen Haushalten traditionell<br />
in großen, glasierten Tongefäßen<br />
gelagert und sogar vor dem Haus eingegraben<br />
wird, liegt irgendwie auf der<br />
Hand. Und dennoch: Vereinzelt findet<br />
man auch hierzulande zum Glück Restaurants,<br />
welche die Traditionen der jeweiligen<br />
Fernostküche bewahrt haben<br />
und ihre Gäste daran teilhaben lassen.<br />
Zerbrechliche Ware<br />
Damit die fernöstlichen Spezialitäten<br />
auch vor dem Gast traditionell präsentiert<br />
werden können, sind zahlreiche<br />
Schüsseln, Teller, Platten, Stäbchen,<br />
Becher etc. in den unterschiedlichsten<br />
Größen, Formen und Farben auf dem<br />
Markt erhältlich. Gegessen wird in China<br />
z.B. gerne in großer, ausgelassener<br />
Gesellschaft und generell ist <strong>das</strong> Essen<br />
viel mehr als nur bloße Nahrungsaufnahme.<br />
Es wird als die Kunst, Körper<br />
und Seele mit Lebensmitteln auszubalancieren<br />
angesehen. Was immer geht<br />
ist Suppe. Die Flüssigkeit (meistens ein<br />
Bouillon auf der Basis von Hähnen- oder
108 TISCHKULTUR<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Blau wie der<br />
Himmel, weiß<br />
wie Jade,<br />
glänzend wie<br />
ein Spiegel und<br />
dünn wie Papier<br />
musste <strong>das</strong><br />
Porzellan schon<br />
im Jahr 1004<br />
sein.<br />
Foto: mj0007<br />
Schweinefleisch) soll den Körper reinigen<br />
und auch als Aperitif wird gerne mal<br />
eine Suppe im Glas oder Becher serviert.<br />
Das Ganze geht natürlich auch reichhaltiger:<br />
z.B. mit Salzgemüse, Schweinehackfleisch<br />
und Nudeln – alles gut gewürzt<br />
natürlich. Und die Schüsseln dazu<br />
sind nicht selten handgefertigt, genauso<br />
wie die Porzellan-Stäbchen mit denen<br />
so gut wie alles gegessen wird. Na<br />
gut, wer jetzt denkt, <strong>das</strong>s er am Straßenrand<br />
seine Nudelsuppe mit feinen Stäbchen<br />
aus Porzellan bekommt, der irrt,<br />
doch <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Porzellan – <strong>das</strong> berühmte<br />
chinesische Porzellan – ein zentraler<br />
Bestandteil der Kunst und Kultur Chinas<br />
darstellt, ist durchaus auch in einfachen<br />
Restaurants spürbar. Vor allem<br />
in und rund um die chinesische Millionenstadt<br />
Jingdezhen, die als Geburtsort<br />
des Porzellans gilt, ist die zerbrechliche<br />
Fracht ein zentrales Thema. Blau<br />
wie der Himmel, weiß wie Jade, glänzend<br />
wie ein Spiegel und dünn wie Papier<br />
musste <strong>das</strong> Porzellan schon im Jahr<br />
1004 sein, als der Kaiser die Stadt zur<br />
Imperialen Porzellanmanufaktur ernannte.<br />
Doch <strong>das</strong> handgemachte Porzellan<br />
gibt es mittlerweile auch in modernem<br />
Design und schrillen Farben,<br />
mit Motiven oder fein eingeritzten Mustern.<br />
Seit der wirtschaftlichen Öffnung<br />
Chinas mussten viele der traditionsreichen<br />
Porzellanmanufakturen schließen,<br />
heute wird sich darum bemüht, <strong>das</strong> alte<br />
Handwerk der kunstvollen Porzellanherstellung<br />
wieder neu zu beleben. Neben<br />
vielen kleinen privaten Produktionsstätten,<br />
deren Produkte meist nur<br />
vor Ort erhältlich sind, gibt es auch die<br />
großen Betriebe, deren Porzellan in alle<br />
Welt exportiert wird. So arbeiten in Produktionsstätten<br />
in Taiwan und auf dem<br />
Festland Chinas rund 6000 Mitarbeiter<br />
für Franz Collection und fertigen in aufwändigen<br />
Fertigungsverfahren dekoratives<br />
Tafelgeschirr, Vasen und weitere<br />
Porzellan-Artikel an. Auch in der Stadt<br />
Jingdezhen befinden sich Produktionsstätten<br />
– ganz bewusst. Denn mit der<br />
Wahl dieses Standortes möchte <strong>das</strong> Unternehmen<br />
an <strong>das</strong> Erbe und die Tradition<br />
der chinesischen Porzellanherstellung<br />
anknüpfen.<br />
www.franzcollection.de<br />
Traditionelle Stile<br />
Auch in Japan ist es in Restaurants unüblich,<br />
den Aspekt des Geschirrs unbeachtet<br />
zu lassen. In der gehobenen Gastronomie<br />
ist handgefertigtes Geschirr<br />
ganz normaler Standard. Die Esskultur<br />
ist viel ausgeprägter als in Europa<br />
und <strong>das</strong> zeigt sich auch beim perfekten<br />
Anrichten der Teller. Japan kann ebenfalls<br />
auf eine bewegte Geschichte der<br />
Porzellanherstellung zurückblicken. In<br />
der Kleinstadt Arita begann alles, von<br />
hier stammt die kunstvolle Arita-Keramik<br />
(oder auch Alt-Imari-Porzellan<br />
genannt). Der Zusammenbruch der<br />
Ming-Dynastie in China kam den japanischen<br />
Herstellern zugute, denn durch<br />
<strong>das</strong> Ende des Handels mit dem Westen<br />
begannen sich europäische Adelige<br />
nach neuen Produktionsstätten umzusehen,<br />
so richtete sich die Aufmerksamkeit<br />
auf die Keramik aus Arita. Der Stil<br />
des Kunsthandwerks veränderte sich<br />
im Laufe der Jahre, so<strong>das</strong>s dieser stets<br />
einzigartig blieb. 1708 entstand in der<br />
deutschen Stadt Meißen die erste europäische<br />
Imitation. In den besten Zeiten<br />
Aritas wurde der Großteil der Produkte<br />
für den Export hergestellt und<br />
bis heute produzieren kleine Familienbetriebe<br />
<strong>das</strong> Porzellan in reiner Handarbeit.<br />
Die Manufakturen von Kakiemon<br />
und Imaemon sind besonders populär.<br />
Charakteristisch für den traditionellen<br />
Imari-Stil (Arita-Stil) sind Motive in Kobaltblau<br />
und Rot bzw. Goldrot auf weißem<br />
Grund. Tiere und Blumenmuster<br />
sind dabei häufige Motive. Der Erfolg<br />
des japanischen Porzellans blieb auch<br />
in China nicht unbemerkt und schnell<br />
stellte die dortige Porzellanindustrie Kopien<br />
her und verkaufte diese zu deutlich<br />
günstigeren Preisen. Die Bemalung der<br />
Originale erfolgt in aufwändiger Handarbeit,<br />
die eine jahrelange Ausbildung<br />
erfordert. Es sind vor allem jüngere Töpfer,<br />
die sich von den traditionellen Stilen<br />
lösen, neue Trends in ihre Werke einfließen<br />
lassen und ihre Produkte entsprechend<br />
gestalten. Je nach Betrieb sind<br />
die Produktionstechniken unterschiedlich,<br />
weshalb auch die Preise für Porzellan<br />
recht unterschiedlich sind. Arita und<br />
Meißen pflegen übrigens seit mehr als<br />
40 Jahren eine Städtepartnerschaft –<br />
kein Wunder, nimmt in beiden Städten<br />
die Keramik- und Porzellan-Kunst einen<br />
hohen Stellenwert ein.
9/20<strong>21</strong><br />
TISCHKULTUR 1<strong>09</strong><br />
Porzellankollektion und Lifestyle-Sortiment<br />
Bei der Entwicklung von WMF Synergy<br />
und WMF Style Lights wurden<br />
die Ansprüche aktueller Restaurantkonzepte,<br />
verschiedene Anwendungsbereiche<br />
sowie heterogene Ambiente in<br />
ihrer Gesamtheit betrachtet und in einem<br />
simulierten gastronomischen Alltag<br />
eingehend untersucht. Dafür kreierte<br />
WMF Professional vier grundlegende<br />
Stile, aus denen sich sämtliche moderne<br />
Restauranttypen ableiten lassen. In<br />
diesen vier Aufbauten wurden verschiedene<br />
tagessituative Anwendungen, vom<br />
Breakfast bis Fine Dining, sowie diverse<br />
Abläufe für <strong>das</strong> Personal, vom Buffet<br />
bis Service, intensiv durchdacht und getestet.<br />
Die vollendete Porzellankollektion<br />
WMF Synergy und <strong>das</strong> Lifestyle-<br />
Sortiment WMF Style Lights vereinen<br />
nun Multifunktionalität und Flexibilität<br />
bei höchsten Qualitätsansprüchen und<br />
purer Ästhetik auf dem Tisch, für jeden<br />
Restaurantstil und jedes Ambiente. Die<br />
Formensprache von Synergy ist zeitlos,<br />
klar und geometrisch ausgewogen. Perfekt<br />
abgerundet wird der gedeckte Tisch<br />
mit Artikeln aus dem Style Lights Lifestyle-Sortiment,<br />
die eine individuelle<br />
Note für unterschiedlichste Restaurantkonzepte<br />
garantieren.<br />
www.wmf.com<br />
Foto: Villeroy & Boch<br />
Fotos: WMF<br />
Fine Dining für Zwei<br />
Mit La Boule besinnt sich Villeroy &<br />
Boch auf seine ureigenen Stärken in<br />
Sachen Keramik- und Designkompetenz.<br />
Präsentiert wird der First Class-<br />
Gastronomie ein aufsehenerregendes<br />
Geschirrset für zwei Personen, perfekt<br />
geeignet für Fine Dining. La Boule besteht<br />
aus je zwei Bowls, tiefen und flachen<br />
Tellern und einem Servierteller<br />
aus Premium Porcelain, die sich formvollendet<br />
zu einer Kugel zusammenfügen.<br />
Auf den ersten Blick begeistert die<br />
einzigartige Ästhetik, auf den zweiten<br />
überrascht die smarte Funktion. Damit<br />
inspiriert La Boule zu ganz neuartigen<br />
Tischinszenierungen, fernab von traditionell<br />
eingedeckten Tafeln, und eröffnet<br />
dem Service einzigartige, kreative<br />
Spielräume für die Präsentation ausgefallener<br />
Menüs.<br />
Ein ikonisches Designobjekt, geschaffen<br />
für die ambitionierte Premium-Gastronomie.<br />
www.villeroy-boch.at
110 TISCHKULTUR<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Magischer<br />
Garten<br />
Rosenthals „Magic Garden“ ist<br />
ein Wunder der Natur auf dem<br />
gedeckten Tisch, inspiriert von<br />
Pflanzen aus dem Apothekergarten.<br />
Der Hortus Medicus inspirierte<br />
für die muster- und farbintensive<br />
Kollektion mit drei<br />
eigenständigen Dekoren. Erstes<br />
im Bunde ist „Black Seeds“, gefolgt<br />
von „Foliage“ und „Blossom“<br />
als Schlusslicht. Versinnbildlichen<br />
soll <strong>das</strong> Trio die Entwicklungsstufen<br />
einer Pflanze: von Samen und<br />
Setzlingen über Sprösslinge bis hin<br />
zur Blüte. Die Dekore von „Magic<br />
Garden“ bauen aufeinander auf,<br />
steigern sich von reinen Schwarz-<br />
Weiß-Kontrasten über Grüntöne<br />
zu einer umfassenden Farbpalette.<br />
Die neuen Tischobjekte bringen<br />
zusätzlich Individualität auf die gedeckte<br />
Tafel und überzeugen auch<br />
als schöne Einzelstücke.<br />
www.rosenthal.de<br />
BentoBox im Japan-Look<br />
In Japan bezeichnet<br />
„Bento“ eine weitverbreitete<br />
Art, Speisen<br />
anzurichten: In kleinen,<br />
durch Trennwände<br />
separierten Kästchen<br />
wird serviert.<br />
Bauscher hat eben <strong>das</strong><br />
aufgegriffen. Durch die<br />
mit der Box gelieferten<br />
Porzellanteile ist diese<br />
sofort einsatzbereit.<br />
Die enthaltenen Schälchen<br />
sind aus Hartporzellan<br />
und dadurch<br />
langlebig, modular einsetzbar<br />
sowie kantenschlagfest.<br />
Sowohl Gastronomen als<br />
auch Gäste achten seit letztem Jahr verstärkt<br />
auf <strong>das</strong> Einhalten von Hygienestandards.<br />
Funktional raffiniert und mit<br />
zwei überzeugenden Designs machen es<br />
die Boxen besonders leicht, hygienisch<br />
einwandfrei und dennoch stilvoll zu servieren.<br />
Die Bento Boxen bestehen aus<br />
hochwertigem Melamin und sind deshalb<br />
besonders stabil, bruchsicher und<br />
leicht. Jede Box kommt mit einer umfangreichen<br />
Bestückung: jeweils drei<br />
Schalen, quadratischen Schalen und<br />
rechteckigen Schalen, einem quadratischen<br />
Teller und einer runden Schale.<br />
Die komplette Bestückung ist aus Hartporzellan.<br />
www.bauscher.de<br />
Foto: Bauscher<br />
Foto: Rosenthal<br />
Buntes Besteck<br />
Farbige Gabeln, Löffel und<br />
Messer verleihen dem<br />
gedeckten Tisch eine ganz<br />
besondere Optik, die sich<br />
von anderen Gedecken abhebt.<br />
Der B2B-Versender<br />
Luchs präsentiert modernes<br />
Besteck in angesagten<br />
Farbnuancen. Die Besteckserie<br />
„Nordic“ ist nun<br />
auch in den Farben Chocolate,<br />
Gold und Champagner<br />
erhältlich. Das puristische<br />
aber gleichzeitig<br />
trendige Design von Löffel,<br />
Gabel, Messer und Kaffeelöffel<br />
fügt sich hervorragend in jedes Ambiente.<br />
Dabei ist <strong>das</strong> Besteck hochwertig<br />
verarbeitet und bestens für den Einsatz<br />
in der Gastronomie geeignet. Alle Besteckteile<br />
sind aus rostfreiem Edelstahl,<br />
mit hochglänzender PVD-Beschichtung,<br />
spülmaschinengeeignet, mit einer Materialstärke<br />
von 3,5 mm und einem Gewicht<br />
von 75 Gramm. Dadurch eignen sie<br />
sich auch für den häufigen Einsatz in der<br />
Gastronomie.<br />
www.luchs-direkt.de<br />
Foto: Luchs
9/20<strong>21</strong><br />
TISCHKULTUR 111<br />
Trays aus Palmblatt<br />
Die Palmblatt-Produkte von Papstar eigenen<br />
sich besonders für <strong>das</strong> Servieren<br />
von warmen und kalten Speisen aller<br />
Art, da <strong>das</strong> Ausgangsmaterial wasserdicht<br />
und hitzebeständig ist. Die ansprechende<br />
natürliche Optik der Palmblatt-<br />
Artikel von Papstar mit individuellem<br />
Charakter bringt Speisen besonders appetitlich<br />
zur Geltung. Die Banderole mit<br />
dem Schriftzug Fresh & Tasty generiert<br />
zusätzlich <strong>das</strong> Gefühl von Hochwertigkeit<br />
und Qualität. Auf die Ressourcenschonung<br />
wird besonders Wert gelegt,<br />
deshalb werden Palmblatt-Produkte von<br />
Papstar nur aus abgefallenen Palmblättern<br />
hergestellt. Die Produkte sind ohne<br />
chemische Zusätze oder Beschichtung,<br />
geruchsneutral und kompostierbar.<br />
www.papstar.com<br />
www.papstar-shop.at<br />
Foto: Lisa Gollenz<br />
Kaffeekompetenz<br />
durch<br />
Cupping<br />
Der Anbau, die Bohne, deren Verarbeitung<br />
und Röstung sowie<br />
die Zubereitung spielen eine Rolle<br />
für <strong>das</strong> Kaffeeerlebnis. Während<br />
der Entwicklung des neuen Kaffeekonzeptes<br />
Coffee Tasting hat<br />
Schönwald sich intensiv der Frage<br />
gewidmet, wie Porzellan gestaltet<br />
sein muss, um den besten Kaffeemoment<br />
zu erzeugen und die Skills<br />
der Baristi zu unterstützen. Entstanden<br />
ist eine umfangreiche Kollektion<br />
in High-End-Qualität zu<br />
attraktiven Preisen. Cupping ist die<br />
professionelle Verkostung von Kaffees,<br />
um die Qualität zu überprüfen<br />
und zu bewerten. Mit der Kollektion<br />
Coffee Tasting lädt Schönwald<br />
nun zu einer besonderen Form des<br />
Cuppings ein – um die geschmacklichen<br />
Veränderungen, die durch<br />
Kaffeetassen und Trinkgefäße entstehen,<br />
zu entdecken.<br />
www.schoenwald.com<br />
Foto: kris_vlegels<br />
Trends am Tisch<br />
Serax präsentiert durchdachte und<br />
spannende Konzepte in ihren Kollektionen.<br />
Die Kollektion Surface ist inspiriert<br />
von der rauen Natur von Seeland.<br />
Die wunderschöne Unvollkommenheit<br />
und die groben Strukturen enthüllen<br />
Realität und Wahrheit, jede Oberfläche<br />
ist ein Symbol von Tiefe. Das tiefe<br />
Grau erinnert an die mystische Nordsee<br />
als auch an eine narbige alte Haut.<br />
Jede Oberfläche in dieser Serie erzählt<br />
dadurch seine einzigartige Geschichte.<br />
Die Kollektion Inku besticht im Gegensatz<br />
zur Serie Surface mit seiner eher<br />
femininen und sehr kultivierten Optik.<br />
Die abstrakten Strukturen und die zu erkennenden<br />
japanischen Blüten lassen<br />
die Anspielungen auf die Natur deutlich<br />
erkennen. Kein Teller gleicht dem anderen,<br />
was die Inku-Serie von Sergio Herman<br />
zu etwas Besonderen macht.<br />
www.rechberger.at<br />
Foto: Schönwald
Hotel<br />
Seite 112 bis Seite 127<br />
Tourismus &<br />
Hotellerie<br />
Tourismus<br />
Themenwandern als neue für eine der altbewährtesten<br />
Freizeitgestaltungen dominiert <strong>das</strong><br />
touristische Herbstgeschehen genauso, wie der<br />
neue Trend zum Biken. Beides ist ziemlich unabhängig<br />
von Maßnahmen und etwaigen Vorgaben,<br />
die da noch kommen könnten und damit<br />
herbsttauglich.<br />
Worüber die Touristiker im Fall des Falles sinnen,<br />
haben wir auch nachgefragt. <br />
Seite 116<br />
Hotellerie<br />
Einfach ein Hotel zu bauen, <strong>das</strong> war gestern.<br />
Heute wird von Beginn an auf ein Gesamtkonzept<br />
geachtet, <strong>das</strong> sowohl Umfeld, als auch<br />
Geschichte mit einbinden soll. Hotels und<br />
gastronomische Betriebe gleichen heutzutage<br />
oftmals einem Gesamtkunstwerk.<br />
Seite 122
9/20<strong>21</strong><br />
AKTUELLES 113<br />
Amuse Bouche Challenge-Lehrlinge 20<strong>21</strong>.<br />
Foto: kaiser.photo<br />
„Amuse Bouche“ wird<br />
jetzt zur Challenge<br />
Die Lehrlingsausbildung in Gastronomie und Hotellerie konnte in den letzten 1,5 Jahren<br />
pandemiebedingt nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden. Hier möchte die<br />
Lehrlingsinitiative Amuse Bouche mit ihrer neuen Challenge einen Beitrag leisten.<br />
<br />
Von Clemens Kriegelstein<br />
In enger Zusammenarbeit mit namhaften<br />
Tourismus-Experten wurde von<br />
der Lehrlingsinitiative „Amuse Bouche“<br />
ein exklusiver Kurs mit besonderem<br />
Erlebnischarakter entwickelt. Damit<br />
will Initiatorin Piroska Payer ein wichtiges<br />
Zeichen zur aktiven Lehrlingsförderung<br />
in Theorie und Praxis setzen. „Vom<br />
Lehrling bis zum Top-Manager, bei der<br />
Konzeption der Amuse Bouche Challenge<br />
sprudelten die Mitwirkenden nur<br />
so vor Ideen, die Begeisterung ist mitreißend.<br />
Die großartige Zusammenarbeit<br />
ermöglichte es uns, die Amuse Bouche<br />
Challenge vom „coolen Vorbereitungskurs<br />
für die Lehrabschlussprüfung“ zum<br />
Top-Förderprogramm zu entwickeln. Ich<br />
bin davon überzeugt, <strong>das</strong>s gerade jetzt –<br />
in herausfordernden Zeiten wie diesen<br />
– nur mit diesen modernen und besonders<br />
motivierenden Förderungen der<br />
Abwanderung von Fachkräften entgegengewirkt<br />
werden kann, und wir den<br />
Jugendlichen ein ‚Mehr’ an Perspektive<br />
– den berühmten Blick über den Tellerrand<br />
– bieten müssen“, so Payer. Knapp<br />
40 Betriebe der Wiener Hotellerie und<br />
Gastronomie (u.a. Grand Hotel Wien,<br />
Hotel Bristol, Plachutta Nussdorf, Gasthaus<br />
Stern,.) nehmen die Chance wahr,<br />
60 ausgewählte Lehrlinge mit der Teilnahme<br />
zu motivieren, für den gewählten<br />
Lehrberuf zu begeistern und durch<br />
<strong>das</strong> Netzwerk die ausgezeichneten weltweiten<br />
Karrierechancen aufzuzeigen.<br />
Die kostenlose Teilnahme wird durch<br />
die Unterstützung der Sparten Gastronomie<br />
und Hotellerie der Wirtschaftskammer<br />
Wien sowie zahlreichen weiteren<br />
Partnern aus der Wirtschaft (u.a.<br />
Brau Union) ermöglicht.<br />
Blick hinter die Kulissen<br />
Das außergewöhnliche Förderprogramm<br />
will die schönen Seiten der Lehrberufe<br />
„Koch/Köchin“, „Restaurantfachfrau,-<br />
mann“ und „Hotel- und GastgewerbeassistentInnen“<br />
durch erlebnisreiche<br />
Kursmodule aufzeigen, den Lehrlingen<br />
werden Einblicke in unterschiedlichste<br />
Bereiche – auch hinter die Kulissen – ermöglicht.<br />
Vor wenigen Tagen freuten sich Initiatorin<br />
Piroska Payer, Amuse Bouche-<br />
Gastgeber Martin Lachout, (ARCOTEL<br />
Hotels) und Dieter Fenz (Vienna Marriott<br />
Hotel), die Amuse Bouche Challenge<br />
mit einem exklusiven Kick-Off für alle 60<br />
Lehrlinge im ARCOTEL Kaiserwasser in<br />
Wien zu eröffnen. Verschiedene Impulsvorträge<br />
sollten die social skills der Teilnehmer<br />
stimulieren und wichtige Themen<br />
wie Karrierechancen, Netzwerken<br />
und erfolgreicher Umgang mit Kunden<br />
in allen Situationen behandeln.<br />
Das Highlight des Tages war die Eröffnung<br />
der „Amuse Bouche winner’s<br />
trophy“. Die Überraschung war auch für<br />
alle Gäste groß, als die Sieger-Teams vom<br />
„Wettkampf der Top-Lehrlinge 2019“<br />
mit einem schwimmenden Hubschrauber<br />
auf dem Kaiserwasser Einzug hielten.<br />
Begeistert nahmen die 60 Lehrlinge die<br />
Sieger-Teams mit einem Spalier am roten<br />
Teppich gebührend in Empfang.
114 TOURISMUS<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Alles ist möglich, nix ist fix!<br />
Die Touristiker üben sich in Zurückhaltung, wenn es um Details zu ihren<br />
Herbstkonzepten geht.<br />
Von Petra Pachler<br />
Foto: Archiv MTG, Gert Perauer<br />
Foto: Oberösterreich Tourismus_Moritz Ablinger<br />
Zu groß ist die Unsicherheit, wie es<br />
denn im Herbst nun wirklich mit<br />
den Zahlen aussieht. Was ist möglich,<br />
von den geplanten Konzepten<br />
umzusetzen, wo muss adaptiert werden<br />
und vor allem, wie?<br />
So gut wie alle Regionen setzen auf<br />
wandern und Rad fahren, denn <strong>das</strong> geht<br />
immer. Zudem ist <strong>das</strong> Radthema auch im<br />
Masterplan Tourismus fest verankert, vor<br />
allem als Beitrag zur Mobilitätswende.<br />
Geführte Gruppenangebote, wie sie inklusive<br />
Schifffahrt fixer Bestandteil zum<br />
Beispiel am Donauradweg sind, müssten<br />
im Ernstfall via Apps durchgeführt werden,<br />
die diversen Einkehrschwünge werden<br />
alternativ als Picknick-Körbe und<br />
Picknick-Rucksäcke angeboten. Die Gastronomie<br />
hat durch die Lockdown-Situation<br />
gelernt, flexibel zu sein. Viele Betriebe<br />
haben gar nicht aufgehört, Take-away<br />
anzubieten bzw. haben sich sogar darauf<br />
fokussiert. Deshalb ist davon auszugehen,<br />
<strong>das</strong>s sich die Gastronomen wieder<br />
auf eventuelle Einschränkungen einstellen<br />
werden. Egal, ob in der Stadt oder<br />
am Land – die innovativen Wirte werden<br />
profitieren und <strong>das</strong> gilt auch für jene, die<br />
an Wander- oder Radwegen liegen.<br />
Man hat gelernt aus dem letzten Jahr,<br />
wo nach einem erfolgreichen Sommer<br />
die herbstliche Ernüchterung folgte. Und<br />
bleibt flexibel.<br />
Service is our success<br />
Service war schon immer ein wesentliches<br />
Erfolgsmodul für <strong>das</strong> Tourismusland<br />
Österreich. Geprägt durch Familienbetriebe<br />
und kleinstrukturierte Unternehmen,<br />
die alle nahe am Gast sind, war und<br />
ist <strong>das</strong> Österreichs Aushängeschild. Bedingt<br />
durch die veränderten Rahmenbedingungen<br />
ist dieses Tool wichtiger denn<br />
je und gute, also sowohl ausführliche als<br />
Herbsttafeln am Millstättersee als<br />
erfolgreiches Outdoor-Kulinarikevent<br />
(oben).<br />
Biken hat im Salzkammergut eine lange<br />
Tradition (links).<br />
auch verständliche und umsetzbare Informationen,<br />
können über den Erfolg<br />
entscheiden.<br />
Innovative Konzepte aus<br />
Oberösterreich<br />
In Oberösterreich wurde im Frühling<br />
20<strong>21</strong> mit dem upperstreetfood ein völlig<br />
neues Konzept entwickelt: An vier<br />
Wochenenden gab es in Wien Gerichte<br />
von zehn oberösterreichischen Haubenköchen<br />
zum Mitnehmen. Entweder<br />
für den Genuss daheim oder als Streetfood<br />
Take-away. Ein Projekt, <strong>das</strong> jederzeit<br />
wieder aktiviert werden kann. www.<br />
oberoesterreich.at<br />
Freiluft-Kulinarik in Kärnten<br />
„Tafeln am Millstättersee“ ist ein Angebot,<br />
<strong>das</strong> schon länger zur Saisonverlängerung<br />
in Kärnten erfolgreich läuft. Von<br />
Ende August bis Ende Oktober arran-
9/20<strong>21</strong><br />
TOURISMUS 115<br />
Der Saibling ist <strong>das</strong> kulinarische Aushängeschild<br />
im Ausseerland (links).<br />
Foto: Fischerei Ausseerland-Karl Steinegger<br />
Tafeln am Granattor am Millstättersee<br />
(oben).<br />
Foto: Archiv MTG, Martin Hofer<br />
gieren Meisterköche regionale Gerichte,<br />
die beim kulinarischen Herbsttafeln<br />
an Logenplätzen mit See- und Bergberührungen<br />
serviert werden. Man wandert<br />
zu den entsprechenden Plätzen und<br />
diniert vorwiegend im Freien. www.millstaettersee.at/tafeln<br />
Tradition im Ausseerland<br />
„Zeit zum Wandern und Biken und für<br />
kulinarische Erlebnisse“ – so wirbt <strong>das</strong><br />
Ausseerland im Herbst. Vom Saibling<br />
aus dem Grundlsee über Hochlandrind<br />
aus Krungl bis hin zum Wildbret aus den<br />
Wäldern der Almen und Täler – <strong>das</strong> Ausseerland-Salzkammergut<br />
geizt nicht mit<br />
hochwertigen Lebensmitteln, die dann<br />
von Spitzenköchen, die sich auch im<br />
einfachen Wirtshaus finden, zubereitet<br />
werden.<br />
Der Ausseer Saibling, der auch als<br />
Genussregion Ausseerland Saibling &<br />
Forelle ausgezeichnet ist, schwimmt<br />
vorwiegend im Altausseer See und<br />
dem Grundlsee, ist bekannt für sein typisches<br />
hellrosa Fleisch und auch Lockdown<br />
tauglich. Denn über offenem Feuer<br />
gebraten, kann er auch Outdoor verzehrt<br />
werden. www.ausseerland.at<br />
Österreicher willkommen!<br />
Gekommen, um zu bleiben, ist der Fokus<br />
auf den heimischen Gast. Er wird umworben,<br />
wie selten zuvor. Man strickt<br />
„traditionelle, heimische“ Programme,<br />
zeigt die Vorzüge von naher Anreise und<br />
bekannter Kultur. Wie <strong>das</strong> auf die Einheimischen<br />
wirkt und auch, ob es angenommen<br />
wird, hat Niederösterreich<br />
Tourismus im Zuge einer Studie abgefragt:<br />
„warum, wie und vor allem: wo?<br />
Wie attraktiv ist der Urlaub im eigenen<br />
Land? war die Fragestellung. Im Juni<br />
20<strong>21</strong> wurden über 1.000 Menschen in<br />
NÖ mittels einer repräsentativen Online-Studie<br />
zu ihrer Tourismusgesinnung<br />
befragt. Durchgeführt wurde die<br />
Befragung von der Agentur Karmasin<br />
Research & Identity. 82 Prozent der Befragten<br />
fühlen sich Niederösterreich zugehörig<br />
und sind damit für Tourismuslandesrat<br />
Jochen Danninger die besten<br />
Tourismus-Botschafter. Die Bevölkerung<br />
ist der Meinung, <strong>das</strong>s der Tourismus<br />
wesentlich für Jobs und Wohlstand<br />
und die Lebensqualität im eigenen Land<br />
ist. Darüber wurde belegt, <strong>das</strong>s die Niederösterreicher<br />
ihr eigenes Land sehr<br />
stark als Urlaubsziel nutzen: Die Hälfte<br />
aller besucht mehrmals im Jahr eine<br />
landschaftliche oder kulturelle Sehenswürdigkeit<br />
in Niederösterreich, 49 Prozent<br />
verbinden <strong>das</strong> mit einer Übernachtung.<br />
Zahlen, die die Relevanz des<br />
heimischen Gastes für die Wirtschaft<br />
deutlich belegen.<br />
Sicheres Urlaubsland<br />
Die ÖHV ist um Beruhigung bemüht:<br />
„Die künstliche was-wäre-wenn-Debatte<br />
füllt vielleicht <strong>das</strong> Sommerloch, kostet<br />
aber den Hotels bares Geld. Mehr als<br />
ein Drittel der Betriebe berichten bereits<br />
über vereinzelten Storno, weil die<br />
Gäste verunsichert sind“, zeigt Reitterer<br />
auf und wünscht sich mehr Sachlichkeit.<br />
„Hotels sind und bleiben sichere<br />
Orte. Unsere aktuelle Umfrage<br />
bestätigt <strong>das</strong> zum wiederholten Mal“,<br />
streicht Michaela Reitterer, Präsidentin<br />
der Österreichischen Hoteliervereinigung<br />
hervor. Ergebnis der Befragung:<br />
Knapp zwei Drittel der Gäste sowie 72<br />
Prozent der Mitarbeiter sind geimpft<br />
und damit deutlich mehr als der Österreich-Schnitt.<br />
„Wäre Österreich ein Hotel,<br />
wären wir der Herdenimmunität einen<br />
großen Schritt näher“, so Reitterer.<br />
Kaffeesud lesen<br />
Wird <strong>das</strong> Wetter schlecht und die diversen<br />
Outdoor-Aktivitäten nicht mehr<br />
umsetzbar, setzt man auf Bewährtes aus<br />
dem Vorjahr. Bleiben die Thermen geöffnet,<br />
gibt es mit ihnen gute Alternativen.<br />
Aber auch <strong>das</strong> ist, wie vieles andere,<br />
eher noch offen. Man wappnet sich<br />
und bleibt doch vage, man sinnt über Alternativen<br />
und hofft doch, sie nicht zu<br />
brauchen.<br />
„Mehr kann man dazu eigentlich<br />
nicht sagen, weil <strong>das</strong> Kaffeesudlesen<br />
wäre“, wie es eine heimische Touristikerin<br />
launig formuliert. Abwarten und<br />
Tee trinken ist also angesagt.
116 TOURISMUS<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Der Weg ist <strong>das</strong> Ziel!<br />
Foto: OÖ Tourismus GmbH_Robert Maybach<br />
Und er muss ein Thema haben. So lautet die Kurz-Definition zeitgemäßer Wander- und<br />
Bikeangebote.<br />
Von Petra Pachler<br />
Wandern & Biken sind gefragter<br />
denn je: Laut Abfrage durch<br />
die Österreich Werbung ist<br />
beim Sommerurlaub in Österreich<br />
<strong>das</strong> Wandern die beliebteste sportliche<br />
Aktivität. 65 Prozent der Befragten<br />
erkunden die Natur auf diese Weise. Das<br />
Wandern, als eine der ursprünglichsten<br />
sportlichen Aktivitäten, hat also nichts<br />
von seiner Attraktivität verloren, allerdings<br />
muss ein zeitgemäßes Wanderangebot<br />
mit einem Thema verbunden sein.<br />
„Wandern ist fad!“ Wandernden Eltern<br />
liegt dieser Satz leidvoll in den Ohren<br />
und so entstanden die Themenwanderungen<br />
tatsächlich zuallererst für Kinder.<br />
Wandern ist (nicht) fad!<br />
Wandern mit Murmli in der Tiroler Ferienregion<br />
Serfaus Fiss Ladis, Märchenwanderungen<br />
in Hinterstoder oder ein<br />
Abenteuertrip zum Hexenwasser in Söll.<br />
Bereits entlang des Weges finden sich<br />
Erlebnis- und Informationsstationen<br />
und wartet am Ziel ein Spielplatz oder<br />
ein Streichelzoo, so ist der Wandertag<br />
auch für die Kids perfekt. Das Hexenwasser<br />
im Tiroler Söll ist ein Paradebeispiel<br />
für gelungene Themenwanderung:<br />
Stationen, Wege und Wunderkammern,<br />
können teils auf eigene Faust, teils unter<br />
Anleitung erforscht werden. Vom Barfußweg<br />
durch Bach und Wiesen, den<br />
Klangschalen unter den Hexenschirmen<br />
und über die Hexenleiter bis zur<br />
Sonnenuhr ist alles dabei. Sieben Gastrobetriebe<br />
und zwei Unterkünfte schnüren<br />
<strong>das</strong> Gesamtpaket, die Bergbahnen<br />
Söll sorgen für die Beförderung.<br />
www.hexenwasser.at<br />
Murmeltier als regionales<br />
Zugpferd<br />
Positionierung ist auch hier der Schlüssel<br />
zum Erfolg und bei beim Familienthema<br />
hat dies die Tiroler Region<br />
Serfaus-Fiss-Ladis eindeutig getan.<br />
Kinderwagentaugliche Wanderwege,<br />
interaktive Themenpfade und abenteuerliche<br />
Exkursionen durch die Wälder<br />
sind die Zugpferde für Kids, an jeder<br />
Ecke warten Rätsel, Spielestationen<br />
und Möglichkeiten zum Toben. Die Tiroler<br />
Bergwelt wird als großer Spielplatz<br />
inszeniert. Einige Themenwege sind<br />
mit Smartphone und dazugehöriger<br />
App begehbar und werden dadurch für<br />
die Kinder noch spannender. Erlebniswelt<br />
Serfaus nennt sich die Region und<br />
baut beim Angebot Murmlitrail auch die<br />
scheuen Murmeltiere aus der Region mit<br />
fünf Erlebnissen ein.<br />
www.serfaus-fiss-ladis.at<br />
Auf den Spuren des Genusses<br />
Für die Erwachsenen sind Genusswege<br />
häufig die erste Wahl, und da punkten<br />
vorrangig die zahlreichen Almen und<br />
Hütten des Landes, die mit regionalen<br />
Schmankernl die ganze Bandbreite heimischer<br />
Produkte abbilden.<br />
Perfektioniert hat dieses Thema <strong>das</strong><br />
Salzburgerland mit seiner Via Culinaria,<br />
die mittlerweile die Wanderer auf zehn<br />
Genusswegen themenbezogen von einem<br />
Genuss Hot Spot zum nächsten<br />
führt. Fleischtiger kommen dabei ge-
9/20<strong>21</strong><br />
TOURISMUS 117<br />
Foto: TV Steyr & die Nationalpark Region<br />
Stefan Mayerhofer<br />
Zum Wandern in Österreich gehört auch der leibliche Genuss.<br />
Foto: Salzburgerland Tourismus<br />
Foto: Steiermark Tourismus _ ikarus.cc<br />
nauso auf ihre Kosten, wie Kräuterliebhaber,<br />
Biofans oder Feinspitze. Wandern<br />
mit dem Fokus auf Kulinarik ist der Renner<br />
schlechthin und findet jährlich mehr<br />
Anhänger. Auf der Via Culinaria sind bereits<br />
330 Betriebe dabei, die jedem Genießer<br />
seine passende Adresse garantieren.<br />
www. Salzburgerland.com<br />
Ein Berg muss nicht hoch sein<br />
Es muss also ein Thema kreiert werden,<br />
um die Besucher auf den Berg zu locken,<br />
wobei der Berg auch ein kleiner Hügel<br />
sein kann, wie z.B. in der Südsteiermark,<br />
wo entlang der Weinberge gewandert –<br />
und natürlich auch verkostet wird.<br />
Mit dem „Vom Gletscher zum Wein“<br />
hat die Steiermark überhaupt ein Vorzeigeprojekt<br />
geschaffen, <strong>das</strong> auf fast<br />
1.000 Kilometern die ganze Bandbreite<br />
ihres Bundeslandes zeigt. Der Weitwanderweg<br />
führt in einer Nord- und einer<br />
Südroute vom ewigen Eis am Dachstein<br />
bis ins Weinland der Steiermark und in<br />
beiden Varianten zum Genuss. 546 Kilometer<br />
können bei der Nordroute in 35<br />
Etappen erwandert werden, die Südroute<br />
hat 377 Kilometer mit 25 Etappen.<br />
Der gleichnamige Wanderführer führt<br />
die Routen ebenso an, wie Einkehrmöglichkeiten<br />
und Unterkünfte. Wer erfolgreich<br />
sein will, muss Gesamtpakete anbieten,<br />
die dem Gast alles bieten, aber<br />
möglichst viel Wahlfreiheit lassen.<br />
www.steiermark.com<br />
Das Lebensmittel als<br />
Wander-Thema<br />
In der Fuschlseeregion haben sich mehr<br />
als zehn Almen ganz dem Holunder verschrieben<br />
und kredenzen den Wanderern<br />
Ausgefallenes rund um die Frucht.<br />
Wandern, Genuss und Gesundheit gehen<br />
hier Hand in Hand, denn die Kräuterexperten,<br />
die von der heilenden Wirkung<br />
des Hollers überzeugt sind, geizen<br />
auf den Wanderungen nicht mit ihrem<br />
Wissen.<br />
https://fuschlsee.salzkammergut.at<br />
Wandern zur Gesundheit<br />
als Therapie<br />
Der Wasserfallweg, ein vom Österreichischen<br />
Alpenverein (ÖAV) geschaffener,<br />
vier Kilometer langer Weg in Salzburg<br />
führt mit zahlreichen hautnah an<br />
die Krimmler Wasserfälle heran. Wandern,<br />
um am Ziel der Gesundheit Gutes<br />
zu tun, lockt viele an und ist verbriefte<br />
Gesundheitsvorsorge. Gelten doch Europas<br />
größte Wasserfälle nicht nur als<br />
Naturschauspiel, sondern wurden von<br />
der Salzburger Landesregierung als natürliches<br />
Heilvorkommen anerkannt<br />
und deren Heilwirkung für Asthmatiker<br />
und Allergiker von der Paracelsus<br />
Medizinischen Privatuniversität in einer<br />
klinischen Studie nachgewiesen.<br />
Zurückgeführt wird dies auf die hohe<br />
Konzentration an negativen Luftionen<br />
in der Umluft des Wasserfalls, die als<br />
Wasserfall Therapie angeboten wird.<br />
www.hohe-tauern-health.at<br />
Vergünstigung = Gästebindung<br />
Immer mehr Regionen geben ab der ersten<br />
Nächtigung Gästekarten aus, die diverse<br />
Aktivitäten und vor allem die Aufstiegshilfen<br />
inkludieren oder zumindest<br />
vergünstigt anbieten. Damit kommt<br />
auch der bequeme Gast problemlos auf<br />
den Berg und oben angekommen, ist<br />
die Hütte erklärtes Ziel und nicht selten<br />
sind Seilbahnbetreiber und Hüttenwirte<br />
in derselben Familie zu finden.<br />
Man schickt die Gäste dann auch gerne<br />
anhand der Gästekarte-Angebote weiter<br />
und lässt sie so die Region erkunden.<br />
Auch Wanderauszeichnungen, Wanderstempel<br />
und Wandernadeln sollen die<br />
Gäste in der Region halten, bei Erreichen<br />
einer gewissen Anzahl an Stempeln<br />
winken Vergünstigungen.<br />
Das Wandern ist des<br />
Österreichers Lust<br />
Das Wanderangebot muss die unterschiedlichsten<br />
Typen abholen – vom<br />
gemütlichen Wanderer, der mit der Seilbahn<br />
auf den Berg fährt, bis zum ausdauernden<br />
Weitwanderer oder Bergsteiger.<br />
Infrastrukturelle Angebote wie<br />
Wandertaxis oder Rad-Shuttles sind<br />
mitentscheidend für den Erfolg einer<br />
Destination.<br />
Foto: OÖ Tourismus GmbH-Stefan Mayerhofer
118 TOURISMUS<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Der Klassiker aller Radwege: Der Donauradweg.<br />
Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH<br />
Radeln für<br />
Jedermann<br />
und -frau<br />
Waren früher oft die unterschiedlichen<br />
Konditionen<br />
Hemmschuhe für gemeinsame<br />
Radausflüge, so hat<br />
sich <strong>das</strong> E-Bike als perfekter<br />
Ausgleich etabliert. Von Petra Pachler<br />
Geradelt wird zu Kultur und Kulinarik<br />
genauso, wie zu Seen und zu Städtetrips<br />
oder auch einfach nur des<br />
Radelns wegen. Events für Gleichgesinnte<br />
füllten bis zum denkwürdigen 2019er<br />
Jahr die Betten und Gasthäuser.<br />
Nachhaltig, statt schneller<br />
In Oberösterreich ist beim Wander- und<br />
Bike Angebot ein deutlicher Wandel zu<br />
„früher“ erkennbar. Als Gegenpol zum<br />
digitalen Alltag und zum schnellen Leben<br />
in der Stadt, geht es nicht um „mehr,<br />
höher oder schneller“, sondern um eine<br />
nachhaltige Weiterentwicklung des Angebotes<br />
auch für den Nächtigungsgast,<br />
so die Touristiker. oft auch in der Verbindung<br />
mit anderen Themen wie Kulinarik,<br />
Kultur oder Gesundheit. Mehrtägige<br />
Weitwanderwege und erfolgreiche oberösterreichische<br />
Initiativen wie der Luchstrail<br />
durch den Nationalpark Kalkalpen<br />
sind die Megatrends. Beim Biken sind es<br />
Genuss-Bikerouten wie der klassische<br />
Donauradweg, die Traunviertel Genusstour<br />
oder der Salzkammergut Berge Seen<br />
E-Trail, die stark nachgefragt sind.<br />
Sowohl im Rad- als auch im Wandertourismus<br />
haben sich, laut Oberösterreich-Tourismus,<br />
verschiedene „Disziplinen“<br />
und Gästebedürfnisse entwickelt.<br />
Im Radtourismus hat <strong>das</strong> E-Bike <strong>das</strong> Radfahren<br />
revolutioniert und neue Zielgruppen<br />
geschaffen: Es können größere Distanzen<br />
gefahren, hügelige Landschaften<br />
in Angriff genommen und unterschiedliche<br />
Konditionen ausgeglichen werden.<br />
Und Radtouristen sind preis- und qualitätssensibel<br />
- es braucht Angebote für<br />
info<br />
Zahlen zu Wander- und<br />
Radwegen in Österreich<br />
Die Alpenvereine ÖAV und<br />
DAV kümmern sich gemeinsam<br />
um ein ca. 40.000<br />
km langes Wegenetz für<br />
Wanderer in den österreichischen<br />
Alpen.<br />
Quelle: www.alpenverein.at/portal/<br />
huetten-wege/wegenetz/index.php<br />
Laut einer Abfrage 2019 seitens<br />
der Österreich Werbung<br />
in den Bundesländern, gibt<br />
es knapp 14.000 km an Radrouten<br />
und knapp 29.000 km<br />
an Mountainbike-Routen. (In<br />
beiden Fällen können diese<br />
Routen punktuell auch über<br />
Fahrbahnen führen).<br />
Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH Stefan Mayerhofer<br />
Sport & Luxus<br />
Der Wanderer und Biker von heute<br />
schaut immer weniger aufs Geldbörsel.<br />
Sein Urlaub hat wohl den Sport<br />
im Fokus, aber Luxus, oder zumindest Bequemlichkeit<br />
darf schon sein. Eine Sauna<br />
zum Entkrampfen der strapazierten<br />
Muskeln, ein Pool für die Entspannung.<br />
Demzufolge positionieren sich immer<br />
mehr Hotels in diese Richtung und richten<br />
ihr Angebot dahingehend aus.<br />
„Die Magie des Gehens“ zeigt die Vereinigung<br />
der 59 Wanderdörfer Österreichs<br />
mit 132 Gastgebern in 45 Regionen.<br />
Klimafreundliches Wandern wird<br />
hier ebenso beworben wie <strong>das</strong> Verhalten<br />
am Berg – Stichwort „zero waste“.<br />
www.wanderdoerfer.at
9/20<strong>21</strong><br />
TOURISMUS 119<br />
Die echten Freaks biken in den<br />
Südtiroler Dolomiten.<br />
Foto: Guenther Linder<br />
Schnäppchenjäger bis hin zu Luxus-Angeboten.<br />
Wesentlich ist auch, neben der<br />
klassischen Beschilderung ein digitales<br />
Routing (gpx-Tracks - Datenformat zur<br />
Speicherung von Geodaten) anzubieten.<br />
Alt, aber gut<br />
Die Region Dachstein Salzkammergut<br />
etwa setzt schon seit Jahren auf <strong>das</strong> Thema<br />
Mountainbike und hat mit der Salzkammergut<br />
Mountainbike Trophy seit<br />
mehr als 20 Jahren ein Top-Event, <strong>das</strong><br />
über die Grenzen des Landes hinaus Bekanntheit<br />
erreichte und in vor Corona<br />
Zeiten mehr als 5000 Teilnehmer in die<br />
Region brachte.<br />
Mit der Entwicklung des BergeSeen<br />
Trails (für Wanderer) und des BergeSeen<br />
E-Trails (für Biker) wurden im Salzkammergut<br />
zeitgemäße Produkte geschaffen,<br />
die den Urlaubsgast zu einem längeren<br />
Aufenthalt motivieren.<br />
Die Donauregion ist mit dem Donauradweg<br />
(siehe Bild links oben) ein Klassiker<br />
für Genussradfahrer. Hier wurde<br />
in den letzten Jahren regelmäßig in den<br />
Ausbau der Infrastruktur sowie in neue,<br />
zeitgemäße Urlaubsangebote investiert.<br />
Mit dem Projekt „Donauradweg.reloaded“<br />
werden in den kommenden Monaten<br />
weitere 15 neue Radrundtouren<br />
geschaffen und erst kürzlich wurde der<br />
ehemalige römische Donaulimes in die<br />
UNESCO Welterbe-Liste aufgenommen,<br />
wodurch sich erfolgversprechende Möglichkeiten<br />
ergeben, neue Zielgruppen anzusprechen.<br />
Der 450 Kilometer lange<br />
Donausteig mit seinen 23 Etappen zählt<br />
zu den beliebtesten Weitwanderwegen.<br />
sind keine Gegensätze mehr<br />
Kürzlich wurde eine neue Plattform<br />
für den Wanderurlaub gestartet: www.<br />
wander-hotels.info listet 1.000 Wanderhotels<br />
aus dem gesamten Alpenraum<br />
auf, darunter 538 Wanderhotels in Österreich.<br />
Rund 100 Suchfilter sowie ein<br />
neues Bewertungssystem in Form von<br />
„Wanderschuhen“ helfen bei der Auswahl<br />
des idealen Hotels. Vier Wanderschuhe<br />
repräsentieren die besten Wanderhotels.<br />
www.wander-hotels.info/wanderschuh<br />
Weiter wandern<br />
Seit Jahren steigend im Trend liegen die<br />
Weitwanderwege. 12 von ihnen durchziehen<br />
Europa und sind etappenweise in<br />
unterschiedlichen Höhen- und Schwierigkeitsgraden<br />
zu bewältigen. Auf ihren<br />
Routen liegen auch einige Wanderhotels,<br />
die mit ihren Angeboten auf diese<br />
Zielgruppe ausgerichtet sind.<br />
www.weitwanderwege.com<br />
Foto: Via Culinaria<br />
info<br />
In Oberösterreich bezeichnen<br />
42 % der Gäste ihren<br />
Urlaub als Wander-/Bergsteigurlaub,<br />
die beliebteste<br />
sportliche Aktivität dabei<br />
ist <strong>das</strong> Wandern (71 %), <strong>das</strong><br />
Radfahren steht bei 22 %<br />
der Urlauber auf dem Programm.<br />
(Quelle: Tourismus Monitor Austria 2019)<br />
Man setzt dort seit Jahren<br />
mit maßgeschneiderten<br />
Angeboten auf exakt diese<br />
Zielgruppen, die 2.400 km<br />
Radwanderwege und mehr<br />
als 3.000 km Mountainbike-<br />
Routen mit teils vorgeplanten<br />
Routen vorfinden.<br />
www.oberoesterreich.at
120 HOTELLERIE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Im Hotel My Alpenwelt wird alles verliehen, was Räder hat.<br />
Foto: my alpenwelt<br />
Direkt vom Basislager des Hotels Hochschober<br />
wird in die Berge gestartet.<br />
Foto: Hotel Hochschober<br />
Der Hotelchef als<br />
Wanderführer!<br />
Nebst bester Ausstattung ist es die persönliche Betreuung, die den Unterschied ausmachen<br />
und ein Themenhotel zum Erfolg führt!<br />
Von Petra Pachler<br />
Was braucht ein Wanderhotel,<br />
um sich als solches zu<br />
bezeichnen? Eine Frage, die<br />
sich übrigens auch bei Bikern<br />
und allen anderen Spezifikationen<br />
stellt! Reichen Berge in Reichweite<br />
aus, um sich Wanderhotel nennen zu<br />
dürfen? Nein, natürlich nicht, denn wer<br />
ein Wander-oder Bikehotel bucht, der<br />
erwartet neben der guten Infrastruktur<br />
viele zusätzliche Assets für seine<br />
Sportambitionen und vor allem sollte<br />
ein Fachmann vor Ort sein.<br />
Thermoskanne für unterwegs<br />
Fast perfektioniert hat diese Ausrichtung<br />
<strong>das</strong> Hotel Hochschober auf der<br />
Turracher Höhe. Für Gäste gibt es Leihrucksäcke,<br />
Wanderstöcke und Five-Finger-Shoes<br />
zum Ausleihen. Auch Kinder-<br />
Rückentragen und geländetaugliche<br />
Buggies sind vorhanden und müssen<br />
nur an der Rezeption erfragt werden. In<br />
jedem Zimmer gibt es eine Thermoskanne,<br />
die man mit kalten oder warmen<br />
Getränken befüllen und mitnehmen<br />
kann. Heißes und kaltes Wasser,<br />
Sirupe und Tees, stehen im „Basislager“,<br />
dem Ausgangspunkt für alle Sportler<br />
bereit, ebenso Äpfel. Außerdem gibt<br />
es im Basislager Sonnencreme in entsprechenden<br />
Wandspendern zur freien<br />
Entnahme. Schließlich sollen die Gäste<br />
in der Höhenlage von über 1.700 Metern<br />
ihren Sportambitionen geschützt nachgehen<br />
können.<br />
Ein spezielles Wanderfrühstück gibt<br />
es unter diesem Namen zwar nicht, aber<br />
wer <strong>das</strong> Hochschober-Frühstücksbuffet<br />
kennt, der weiß, <strong>das</strong>s sich dort eine reiche<br />
Auswahl an gesundem Frühstücksangebot<br />
findet. Zudem wird auf Wunsch<br />
gerne ein Lunchpaket vorbereitet.<br />
Begleitete Wanderungen mit Hochschober-Mitarbeitern<br />
oder mit dem<br />
Almbutler stehen täglich auf dem Hotelprogramm.<br />
Und als Almbutler-Partnerbetrieb<br />
fahren die Hochschober-<br />
Gäste mit den zwei Bergbahnen in Gehweite<br />
kostenlos.<br />
Auch für die Biker hat man vorgesorgt:<br />
Im Basislager gibt es Platz für<br />
mitgebrachte Mountainbikes der Gäste.<br />
Zudem stehen Leihbikes und Helme<br />
gegen einen geringen Betrag zur Verfügung,<br />
dafür zahlen die Gäste bei geführten<br />
Bike-Touren nichts.<br />
www.hochschober.com<br />
Die APP als Guide<br />
Im Salzburger Königsleiten steht <strong>das</strong> My<br />
Alpenwelt Resort direkt mitten im Nationalpark<br />
Hohe Tauern. Die Gäste starten<br />
unmittelbar vor der Hoteltüre zu ihren<br />
Wanderungen und (E)Bike-Touren.<br />
Der Bikeverleih liegt gegenüber des Hotels,<br />
Wanderrucksäcke und -stöcke gibt<br />
es auch hier zum Ausleihen. Die buchbaren<br />
Wanderpakete enthalten nebst<br />
Wanderkarten noch einige Assets für<br />
die Alpinisten, <strong>das</strong> gleiche gilt für die Bike-Pauschalen.<br />
Den kostenlosen Guide<br />
gibt’s per iZillertal Arena APP mit Routen<br />
samt Höhenprofil, Wetter usw. Mit<br />
über 800 Kilometern Bike- und Radwegen<br />
im Zillertal haben die Gäste schon<br />
einiges zu radeln, eine Gästecard sorgt<br />
auch hier für zum Teil kostenlose Berg-
9/20<strong>21</strong><br />
HOTELLERIE 1<strong>21</strong><br />
In Linder‘s Bikeroom kann auch<br />
geschraubt werden.<br />
Foto: Cycling Hotel Linder<br />
Im Biohotel Rupertus sind Räder ständig<br />
präsent.<br />
Foto: Biohotel Rupertus<br />
Im Heubett des my alpenwelt ruhen<br />
müde Radfahrer gut.<br />
Foto: My Alpenwelt Resort<br />
bahnnutzung. Bei der Bergstation des<br />
Hausberges startet mit dem weltweit<br />
ersten Jodelwanderweg auch ein originelles<br />
Wandererlebnis, wo bei 12 Stationen<br />
<strong>das</strong> Jodeln geübt werden kann.<br />
www.alpenwelt.net<br />
Alm-Erlebnis<br />
Dass ein Wanderhotel nicht zwingend<br />
in den Alpen liegen muss, zeigt <strong>das</strong> Naturhotel<br />
Bauernhofer im steirischen<br />
Naturpark Almenland. Gastgeber Simon<br />
Bauernhofer ist staatlich geprüfter<br />
Wanderführer und marschiert mit<br />
seinen Gästen zu Klammen oder rund<br />
um den Teichalmsee. Almenlandkräuter<br />
machen im „Wald & Wiesn Spa“ müde<br />
Wadeln wieder munter.<br />
www.bauernhofer.at<br />
Für Profis<br />
Als Mitglied der Mountain Bike Holidays<br />
(MTB Urlaub in Österreich, Italien<br />
und Slowenien, www.bike-holidays.com),<br />
spricht man im Leoganger Biohotel Rupertus<br />
<strong>das</strong> fortgeschrittene Bike-Klientel<br />
an. In der Mountainbike- & E-Bike-Academy<br />
starten die Bikeguides die Woche<br />
jeden Montag mit einem Techniktraining.<br />
Treffpunkt für die geführten Touren<br />
ist direkt am Hotel vor dem hoteleigenen<br />
Bikeshop, der den Radlern <strong>das</strong><br />
Herz aufgehen lässt. Und wenn <strong>das</strong> Bike<br />
nach der Tour so richtig schmutzig ist<br />
– was in Anbetracht des Bikeparks um<br />
die Ecke sehr wahrscheinlich ist - und<br />
die ein oder andere Feineinstellung notwendig<br />
ist, stehen hier Radldusche, Wäscheservice<br />
und eine top ausgerüstete<br />
Werkbank parat. Abgestellt werden die<br />
hochpreisigen Bikes der Gäste in der videoüberwachten<br />
Bikegarage.<br />
www.rupertus.at<br />
Nomen est omen<br />
Südtirol ist bekanntlich an Bergen auch<br />
nicht arm und so hat sich hier eine lebendige<br />
Mountain-Bikeszene entwickelt.<br />
Für diese ist unter anderem <strong>das</strong><br />
neue Bikehotel Cycling Hotel Linder<br />
in Wolkenstein im Grödental eine hippe<br />
Anlaufstelle. Biker werden hier nicht<br />
nur mit einem kompletten Service für<br />
Zitat<br />
„Wir begleiten die<br />
Gäste auf die<br />
Sellaronda und die<br />
schönsten Trail-<br />
Touren in den<br />
Dolomiten“<br />
Juniorchef Günther Linder,<br />
Bikehotel Cycling Hotel Linder<br />
ihr Radl verwöhnt, <strong>das</strong> – Zitat – „bei lässigem<br />
Sound in der Linder Bike Box gewaschen<br />
wird“, sondern <strong>das</strong> Radthema<br />
findet sich auch in den Zimmern mittels<br />
Bildern. Dass geführte Wander- und Biketouren<br />
inkludiert sind, versteht sich<br />
von selbst. Die Familie sind echte Rad-<br />
Freaks, was den Gästen nur Vorteile<br />
bringt.<br />
www.linder.it<br />
Full-Service<br />
Es geht also um Service und die persönliche<br />
Betreuung der Gäste inklusive<br />
Fachwissen. Nicht wenige Hotels betreiben<br />
eigene Hütten am Berg, wo sie<br />
ihre Gäste dann hinschicken. Sind die<br />
Aufstiegshilfen nicht zu Fuß erreichbar,<br />
wird oft ein kostenloser Shuttle angeboten,<br />
ebenso, wenn die Wanderung<br />
nicht zum Ausgangspunkt zurückführt.<br />
Ein guter Spabereich mit Sportmassagen<br />
und ein Pool zum Relaxen für die<br />
müden Muskeln, ist fast ein Muss. Sonderwünsche<br />
wie ein persönlich zusammengestelltes<br />
Jausenpackerl oder der<br />
„Geheimtipp“ des Chefs für die schönste<br />
Tour, sorgen für den persönlichen<br />
Touch.<br />
Full-Service ist also <strong>das</strong> Geheimnis<br />
des Erfolges, im Idealfall mit persönlicher<br />
Wander- und/oder Bike Betreuung<br />
durch die Gastgeber-Familie.
122 HOTELLERIE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
GREEN<br />
FUTURE<br />
Die Living Wall des Hotel Gilbert.<br />
Foto: Michael Königshofer<br />
Tradition und Moderne im Figlmüller.<br />
Foto: BWMArchitekten_SeverinWurnig<br />
Der neue – und ausgezeichnete – Sacher<br />
Salon.<br />
Foto: BWMArchitekten_SeverinWurnig<br />
„Innovative Architecture“<br />
Sowohl <strong>das</strong> Restaurant Figlmüller als auch <strong>das</strong> Besucherzentrum in der Wiener Staatsoper,<br />
beide von BWM gestaltet, wurden mit dem Iconic Award 20<strong>21</strong> „Innovative Architecture“ für<br />
herausragende Designqualität ausgezeichnet. <br />
Von Petra Pachler<br />
Die Architektur der Zukunft stellt<br />
hohe Ansprüche an die Gestalter.<br />
Themen wie Nachhaltigkeit,<br />
Umweltverträglichkeit und Einbeziehung<br />
des Umfeldes müssen stärker<br />
berücksichtigt werden denn je. Gleichzeitig<br />
soll aber ein modernes, zeitgemäßes<br />
Konzept gestaltet werden und, sofern es<br />
den Umbau vorhandener Gebäude betrifft,<br />
auch deren Vergangenheit mit einbeziehen.<br />
Zitat<br />
Farben stehen für Epochen<br />
Welche Wirkung Farben haben, zeigt<br />
sich beim neuen Sacher Salon. BWM Architekten<br />
haben – nach dem Re-Design<br />
des Sacher Eck Ende 2017 – die ehemalige<br />
Sacher Stube mit Ende 2018 einer<br />
Neugestaltung unterzogen: Im Salon Sacher,<br />
so der neue Name, gehen Schwarz<br />
und Koralle ganz im Stile der 1920er und<br />
1950er Jahre Hand in Hand. Gebogene<br />
Kugelleuchten setzen die Bar als Centerpiece<br />
in Szene, getönte Spiegel, schwarze<br />
Linien und metallische Effekte runden<br />
<strong>das</strong> Bild stimmig ab. Absoluter Hingucker<br />
ist eine erhaltene Stuckdecke, die bis<br />
dahin versteckt hinter dem Plafond lag.<br />
BWM haben diesem historischen Juwel<br />
mittels eines großen Deckenausschnitts<br />
„Für uns ist es wichtig, mit den Spuren zu arbeiten<br />
und mit den Schichten der Vergangenheit<br />
und nicht gegen sie.“<br />
Erich Bernard, Gründer und Geschäftsführer von BWM Architekten.<br />
Bernard ist auch federführend für den Bereich Hospitality verantwortlich.<br />
wieder zu ihrem alten und neuen Glanz<br />
verholfen.<br />
www.sacher.com/de/restaurants/<br />
salon-sacher/<br />
„Die Kombination von Schwarz mit<br />
hellen Farbtönen und Glanzeffekten ist<br />
typisch für die Zwanziger aber auch die<br />
Fünfziger Jahre. Zu den beliebten hellen<br />
Farbtönen dieser Zeit zählten neben dem<br />
klassischen Art-Déco-Ton Creme auch<br />
Rosa, Pfirsich, und eben Koralle, zumal<br />
der Farbe eine exotische Aura anhaftet.<br />
Für uns ist Korallrot zugleich eine abgewandelte,<br />
ins Heute transportierte Form<br />
des charakteristischen Sacher-Rot“, so<br />
Erich Bernard von BWM Architekten.<br />
Die Architektur wird grüner<br />
Ganz aktuell und dem grünen Zeitgeist<br />
entsprechend ist der Umbau des altbekannten<br />
Hotels ViennArt in der Wiener<br />
Breigasse. Mit skandinavischem Flair sowie<br />
mit viel Pflanzen und üppigem Grün
9/20<strong>21</strong><br />
HOTELLERIE 123<br />
Foto: Michael Königshofer<br />
Der Courtyard im Hotel Gilbert.<br />
Foto: BWMArchitekten<br />
soll <strong>das</strong> Gilbert, wie es jetzt heißt, auch<br />
Einheimische anziehen und zum Treffpunkt<br />
im angesagten Spittelberg-Grätzel<br />
werden.<br />
Das Besondere am Hotel Gilbert ist<br />
die Living Wall auf der Fassadenfront<br />
Breite Gasse, eine Trog gebundene Bepflanzung<br />
mit Rankhilfen auf den Fassaden<br />
zum Innenhof und auf der Fassadenfront<br />
zur Kirchberggasse, Dachbegrünung<br />
und Kräutergarten im Innenhof.<br />
Diese Living Wall sorgt an heißen Sommertagen<br />
durch natürliche Verdunstung<br />
für eine Kühlleistung von zirka fünf<br />
Raumklimageräten. Durch die Verdunstung<br />
wird die Umgebung in der Breite<br />
Gasse um bis zu drei Grad Celsius abgekühlt<br />
und eine Reduktion des Lärmpegels<br />
um bis zu 10db erreicht. Das Living-<br />
Wall-System des holländischen Begrünungsspezialisten<br />
Das Konzept der Fassadenbegrünung<br />
stammt von Simma Zimmermann und<br />
wurde vom Wiener Büro Green4Cities<br />
geplant und speziell für Gilbert an den<br />
Standort in der Breite Gasse angepasst.<br />
„Den Auftrag gingen wir mit dem Vorsatz<br />
an, hier ein Hotel zu schaffen, <strong>das</strong> uns<br />
Zitat<br />
„Ein jedes alteingesessenes<br />
Wirtshaus<br />
ist eine Art<br />
Patchwork, hier<br />
allerdings wurde<br />
<strong>das</strong> Patchwork zum<br />
Konzept erhoben.“<br />
Erich Bernard<br />
Zitat<br />
„Ziel ist es, in Wien<br />
,the place to be‘ zu<br />
werden – für Mitarbeiter,<br />
Touristen<br />
und Einheimische.<br />
Daher lautet auch<br />
unser Slogan ,Truly<br />
your hotel‘.“<br />
David Schmitzberger, Direktor<br />
im neuen Gilbert.<br />
selbst als Zielgruppe ganz besonders anspricht.“<br />
Durch eine wirkungsvolle Durchmischung<br />
der verschiedenen Innenbereiche<br />
gelang es, eine sehr persönliche Atmosphäre<br />
zu erzeugen, die dem familiär<br />
geführten Haus gerecht wird und es von<br />
einem Corporate-Hotel deutlich abgrenzt.<br />
„Alles sollte ästhetisch ansprechend und<br />
von hoher Qualität sein, aber keinesfalls<br />
angestrengt, sondern viel mehr möglichst<br />
entspannt und ungezwungen rüberkommen“,<br />
so Erich Bernard.<br />
www.hotel-gilbert.at<br />
Durchblick im Figlmüller..<br />
Foto: BWMArchitekten_SeverinWurnig<br />
Wirtshaus reloaded.<br />
BWM Architekten haben <strong>das</strong> legendäre<br />
Gasthaus Figlmüller in der Bäckerstrasse<br />
6 einer Neugestaltung unterzogen<br />
und gleichzeitig <strong>das</strong> bestehende<br />
Lokal um eine ganze Hausnummer erweitert,<br />
so<strong>das</strong>s nun 250 Gäste Platz haben.<br />
Klassische Wiener Materialien stimmig<br />
gepaart mit modernen Elementen<br />
laden jetzt in gemütlichem Ambiente zu<br />
Schnitzel, Tafelspitz & Co. ein.<br />
Diesmal ist es eine regelrechte Wiener<br />
Institution, derer sich BWM Architekten<br />
angenommen haben. Die erste<br />
Anlaufstelle für die originale Wiener<br />
Küche, die sich der Tradition verpflichtet<br />
fühlt, dabei aber mit der Zeit geht.<br />
Genauso, wie sich jeder Küchenstil immerzu<br />
weiterentwickelt, zugleich aber<br />
verwurzelt bleibt in der Geschichte, vermittelt<br />
nun auch <strong>das</strong> Erscheinungsbild<br />
des Lokals ein Spannungsfeld zwischen<br />
Tradition und Innovation, zwischen Altem<br />
und Neuem.<br />
https://figlmueller.at/<br />
Die Zukunft*<br />
Man baut kleiner, individueller und vor allem<br />
grüner. Man bezieht <strong>das</strong> Umfeld ein<br />
und oberstes Gebot ist es, einen USP zu<br />
schaffen. Boutiquehotels sind damit der<br />
Renner schlechthin. Was sich sonst noch<br />
hinsichtlich Architektur, Design und Ausstattung<br />
im Bereich Gastronomie und<br />
Hotellerie tut, beleuchten wir in den kommenden<br />
Ausgaben in unserer neuen Serie<br />
„Architektur in der Hospitality“.<br />
www.bwm.at<br />
info<br />
Die ICONIC WORLD ist die<br />
internationale Plattform<br />
für die Vernetzung von<br />
Architekten und Objektentwicklern<br />
mit der Einrichtungsinidustrie.<br />
Bei den<br />
ICONIC AWARDS: Innovative<br />
Architecture, dem<br />
international angesehenne,<br />
neutraler Design- und Architekturwettbewerb,<br />
werden<br />
ganzheitliche Projekte aus<br />
den Bereichen Architektur,<br />
Innenarchitektur, Produktdesign<br />
und Markenkommunikation<br />
prämiert.
124 HOTELLERIE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Der Neubau<br />
wurde in einer<br />
stimmigen<br />
Symbiose an <strong>das</strong><br />
Stammhaus<br />
angeschlossen .<br />
Natur pur im Ruheraum durch die Living<br />
Wall (links).<br />
Alt und neu im Einklang<br />
Eine besondere Herausforderung ist immer die Kombination aus Altbestand und Neubau,<br />
damit daraus eine harmonische Symbiose entsteht.<br />
Von Petra Pachler<br />
Denn nur so stimmt dann letztendlich<br />
die Atmosphäre und im<br />
Hotel Die Wasnerin, einem Haus<br />
mit langer Geschichte. Bad Aussee<br />
ist <strong>das</strong> vorbildlich gelungen. Die<br />
Wurzeln des Stammhauses reichen bis<br />
ins 15. Jahrhundert zurück und dessen<br />
gastronomische Nutzung, zuerst als<br />
„Gasthaus mit Bier und Branntweinausschank“<br />
und danach als „Kaffeesalon“<br />
ist ab diesem Zeitpunkt auch überliefert.<br />
Bald auch jene als Unterkunft.<br />
Architekturpreis für Harmonie<br />
Das aktuelle Stammhaus wurde 1934<br />
errichtet, als nach einem Blitzeinschlag<br />
<strong>das</strong> Ursprungshaus völlig niederbrannte.<br />
2007 wurde unter der Federführung<br />
des Architekturbüros Ronacher der<br />
Neubau errichtet, der mit dem „Steirischen<br />
Holzbaupreises 2007“ ausgezeichnet<br />
wurde. Dieser wird durch eine<br />
Fachjury aus Mitgliedern der WK und<br />
verschiedenen Architekten vergeben.<br />
Die Herausforderung beim Anbau<br />
war, eine architektonische Symbiose<br />
von alt und neu zu schaffen, ohne auf<br />
Komfort und Tradition zu verzichten.<br />
Man entschied sich daher, im Zubau<br />
bis zum ersten Stock zu mauern und ab<br />
dort mit Holz zu arbeiten, wie <strong>das</strong> auch<br />
im Stammhaus der Fall ist. Das Stammhaus<br />
verfügt bei der Außenfassade über<br />
Verzierungen, die es beim Neubau nicht<br />
gibt, denn dieser ist – wie auch die Zimmer<br />
– schlichter gehalten.<br />
Farben als roter Faden<br />
In allen Zimmern finden sich ein Echtholz-Parkettboden<br />
und heimische Materialien<br />
wie Loden, Stein und Holz.<br />
Während die Zimmer im Neubau mit 32<br />
m alle die gleiche Größe haben und in<br />
zwei Kategorien unterteilt sind, gibt es<br />
bei den 15 völlig unterschiedlich gestalteten<br />
Suiten im Stammhaus drei Kategorien.<br />
Die Suiten entstanden zwischen<br />
2018 und 2020 und heißen „Seinerzeit“,<br />
„Zeitlos“ oder „Glamping Loft“ – letzteres<br />
orientiert sich am Bergthema und<br />
hat damit ein Badezimmer aus Stein,<br />
Karabiner und ein Kletterseil und die<br />
Coach ist den Kunststoffplanen nachempfunden,<br />
welche Bergsteiger zum<br />
Übernachten in der Felswand verwenden.<br />
Die Farbkombinationen braun/<br />
gold/grün der Suiten im zweiten Stock<br />
des Stammhauses finden auch in der<br />
Bar wieder und folgen damit gezielt dem<br />
roten Faden des Hauses, der sich über<br />
Farben definiert.<br />
In der Nature Suite dominiert eine<br />
Wand mit Farn und Moos, die sich als
9/20<strong>21</strong><br />
HOTELLERIE 125<br />
Alle Fotos: Die Wasnerin/Alexander Koller, Tina Reiter, Luttenberger<br />
Das Herzstück: Die Bar.<br />
Die Zeitlos-Suite.<br />
In der Seinerzeit-Suite ist nicht nur der Plattenspieler von<br />
seinerzeit.<br />
Living Wall auch im Ruheraum wiederfindet, wo zusätzlich<br />
noch Heublumen und Stroh eingearbeitet wurde. Was<br />
nicht nur für Naturfeeling, sondern auch für gutes Raumklima<br />
sorgt – Blick auf den Hausberg Loser inklusive. Die<br />
denkmalgeschützte Außenfassade der historischen Wasnerin<br />
wurde in der gleichnamigen Suite handwerklich neu<br />
interpretiert.<br />
Komfort auf Viersterne-Niveau<br />
Der Einbau eines Aufzuges, wie er für die Viersterne-Superior<br />
Zertifizierung notwendig ist, wurde im Neubau umgesetzt,<br />
ein Übergang zum Stammhaus garantiert eine wetterfeste<br />
Verbindung zu Restaurant, Wintergarten und Bar, die<br />
sich dort befinden.<br />
Für den Neubau wurde auch die Straße angehoben, um<br />
die entsprechenden Ebenen zu schaffen:<br />
Man sieht also, um ein Projekt zu schaffen, <strong>das</strong> einer Linie<br />
folgt, sind weitreichende Maßnahmen notwendig. Die sich<br />
aber rentieren, denn nur so ist ein stimmiges Endergebnis<br />
möglich, <strong>das</strong> die Gäste merken und schätzen.<br />
www.diewasnerin.at<br />
Kolumne<br />
Keine Chance für Betrug<br />
In den letzten Wochen ging die Meldung durch die<br />
Presse, <strong>das</strong>s eine Mitarbeiterin eines Wiener Nobelhotels<br />
sich regelmäßig Geld vom Konto des Hotels<br />
auf ihr eigenes überwiesen hat. Dies ist keinem der<br />
involvierten Experten aufgefallen: Dem Wirtschaftsprüfer<br />
nicht, dem Bilanzersteller nicht und dem Geschäftsführer<br />
nicht. Es ist beachtlich, <strong>das</strong>s es in den<br />
letzten Jahren zu mehreren solcher Vorfällen in der<br />
Hotellerie gekommen ist.<br />
Es ist auch erstaunlich, <strong>das</strong>s es im Tourismus kaum<br />
zu internen Revisionen kommt. Ein solcher Prozess<br />
hat mit Controlling nur bedingt etwas zu tun! Die<br />
interne Revision dient der Unternehmensleitung<br />
vorrangig als Prüfungshilfe, wohingegen <strong>das</strong> Controlling<br />
als Steuerungshilfe zu verstehen ist. Während<br />
<strong>das</strong> Controlling einen laufenden Prozess beobachtet,<br />
prüft die Revision nachträglich abgeschlossene<br />
Tatbestände und Zahlungsströme. Insbesondere der<br />
oft komplexe Kreis des Geldes wird hier auf mögliche<br />
„Lücken im System“ überprüft.<br />
Der Prüfer des zu überwachenden Prozesses oder<br />
Verantwortungsbereichs ist weder direkt noch indirekt<br />
abhängig von diesem Prüfungsbereich. Durchgeführt<br />
wird die Prüfung durch externe Personen.<br />
Aufgaben der internen Revision:<br />
Fallbedingte- oder regelmäßige Überwachung von<br />
Strukturen und Prozessen (prozessunabhängig)<br />
Prüfung auf Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit,<br />
Wirtschaftlichkeit<br />
Risikominderung durch Sicherstellung der Richtigkeit<br />
von Informationen<br />
Ein Kaufauftragssystem (Bestellfreigaben ab einer<br />
bestimmten Summe) zwischen Mitarbeiter und<br />
Buchhaltung wäre ein wichtiges Instrument im<br />
Kreislauf des Geldes.<br />
Durchführung:<br />
› erfolgt mittelbar<br />
› Prüfung ist dokumentationsorientiert<br />
› Erfassung der Daten dezentral<br />
Abgrenzung bei Kontrollaufgaben:<br />
Es ist zu empfehlen, <strong>das</strong>s die interne Revision und<br />
<strong>das</strong> Controlling jeweils unabhängig vom anderen<br />
Bereich durchgeführt werden.<br />
Die interne Revision überprüft<br />
auch <strong>das</strong> Controlling.<br />
Thomas Reisenzahn,<br />
akadem. geprüfter<br />
Tourismuskaufmann.<br />
Foto: Prodinger Beratungsgruppe
126 HOTELLERIE<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Outdoor<br />
und Pop-Up im<br />
Trend<br />
Langsam werden die Tage kürzer<br />
und die Sonnenstunden pro Tag<br />
weniger. Gastronomie- und Hotelbetriebe<br />
haben den Trend erkannt,<br />
<strong>das</strong>s <strong>das</strong> Gefühl sich im Freien aufzuhalten<br />
nicht nur im Außenbereich,<br />
sondern in den Innenräumen<br />
erlebbar gemacht werden muss. Im<br />
Herbst ist somit Outdoor in(door).<br />
Viel Grün findet sich in der Farbenwelt<br />
von Inneneinrichtung<br />
wieder, Grünpflanzen schmücken<br />
ganze Gasträume, Natur wird erlebbar.<br />
Räume wirken dadurch lebendig<br />
und strahlen ein positives<br />
Gefühl aus. Auch Pop-Up Konzepte<br />
liegen weiterhin im Trend. Der<br />
Gast bekommt die Möglichkeit aus<br />
seinen Alltagsgewohnheiten auszubrechen<br />
und etwas Neues auszuprobieren.<br />
In Kooperation mit<br />
dem Arthotel Blaue Gans eröffnete<br />
Campari zum Beispiel in Salzburg<br />
eine elegante Pop-up-Bar. Das von<br />
der Gastronomiefamilie Querfeld<br />
geführte „Napoleon“ im 22. Bezirk<br />
in Wien, welches letzten Sommer<br />
über als Pop-Up Biergarten beliebt<br />
wurde, wird gerade gemeinsam<br />
mit dem Innenarchitekturbüro Derenko<br />
auf ein dauerhaftes Konzept<br />
umgeplant. Nach dem Motto „Vieles<br />
wird neu. Alles bleibt beim Alten.“<br />
soll gutbürgerliche Küche neu<br />
interpretiert werden.<br />
www.derenko.at<br />
Foto: Derenko<br />
Neue Einrichtung für <strong>das</strong><br />
„Vindobona“<br />
Das modulare Loungemöbel-System<br />
Go In Liberty kann durch seine<br />
zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten<br />
unterschiedlichste Gestalt<br />
annehmen. Dadurch lässt<br />
es sich nicht nur optimal in verschiedenste<br />
Raumsituationen<br />
integrieren, sondern erfüllt auch<br />
alle Anforderungen und Funktionen.<br />
Durch die gewölbten Polster<br />
und den mehrlagigen Schaumstoffaufbau<br />
im Kern bietet Go<br />
In Liberty einen besonders hohen<br />
Sitzkomfort. Dieser wird zusätzlich<br />
durch eine leichte Federwirkung im Rücken<br />
unterstützt. Die ausstellbaren Beine<br />
gewährleisten bei hohem Rücken die<br />
nötige Standsicherheit. Das Loungemöbel-System<br />
ist wandelbar und vielfältig,<br />
es eignet sich besonders für Empfangs-<br />
In der Brigittenau wurde die Wiedereröffnung<br />
der traditionsreichen Kabarett-<br />
und Kleinkunstbühne „Das Vindobona“<br />
gefeiert. Mit neuem Konzept und<br />
neuem Besitzer bietet die Kulturinstitution<br />
am Wallensteinplatz ein vielfältiges<br />
Programm aus Eigen- und Fremdveranstaltungen.<br />
Damit Theaterbesucher zum<br />
Verweilen eingeladen werden, setzte der<br />
neue Geschäftsführer auf eine hochwertige<br />
Objektausstattung. Die Beratungskompetenz<br />
und <strong>das</strong> große Produktsortiment<br />
von 1000 Tische & Stühle konnte<br />
<strong>das</strong> umsetzen. Ausgesucht wurde eine<br />
edle Designserie mit Stuhl, Barhocker,<br />
Tischen und Bänken namens „Piu Bella“<br />
mit floralem Stoffmuster. Die Serie überzeugt<br />
neben der Optik auch mit dem<br />
Sitzkomfort. Farbliche Akzente setzen<br />
bequeme Loungestühle und vereinzelte<br />
Barhocker mit feuerrotem Bezug. “Durch<br />
die große Auswahl an Bezugsmaterialien<br />
und Endfertigungen, können wir jedes<br />
beliebige Farbkonzept umsetzen. GastronomInnen<br />
schätzen unsere Flexibilität,<br />
Expertise und unsere eigene Polsterwerkstatt“,<br />
so Alexander Krausz, Inhaber<br />
von 1000 Tische & Stühle.<br />
www.1000tische.at<br />
Einladende Loungemöbel<br />
Foto: Go In<br />
und Wartebereiche, macht<br />
aber in gemütlichen Lounges eine<br />
gute Figur. Es kann aus einer Vielzahl<br />
an Farben ausgewählt werden, Go<br />
In Liberty ist sowohl im Aufbau als auch<br />
im Gebrauch leicht und selbstverständlich<br />
zu handhaben.<br />
www.go-in.at<br />
Foto: 1000 Tische & Stühle
9/20<strong>21</strong><br />
TOURISMUS 127<br />
Setzen Sie auf den richtigen<br />
Partner<br />
Ganzjährig Platz<br />
im Freien nutzen<br />
Wenn wir uns fragen, wie<br />
die Welt nach der Pandemie<br />
aussehen wird, dann<br />
ist eines klar: Viele unserer alten<br />
Gewohnheiten haben sich<br />
verändert, einige sogar dauerhaft.<br />
Auch unsere Gastronommie<br />
hat sich verändert: Viele<br />
suchten nach Ideen, wie sie<br />
ihren Gastgarten für den Neustart<br />
zwar einfach – aber dennoch<br />
schön, qualitativ, nachhaltig<br />
und vor allem zu einem spitzen<br />
Preis-Leitungs-Verhältnis für sich gewinnen<br />
können.<br />
Praktisch und Pflegeleicht und wenig<br />
arbeitsintensiv – so sollte der Gastgarten<br />
20<strong>21</strong>/2022 sein. Und so bringt sich<br />
die Gastronomie & Hotellerie in spitzen<br />
Position und investiert in Verschönerung<br />
bzw. Neubauten. „EXITO - outdoor<br />
living“ betreut sie bei der Ausstattung Ihres<br />
Wellnessbereichs oder Gastgartens<br />
mit hochwertigen Produkten zum fairen<br />
Preis. EXITO durfte bereits unzählige<br />
Betriebe wie den Gasthof Hotel Post<br />
(Foto), den Hubertushof, <strong>das</strong> Restaurant<br />
Blu-Thu, <strong>das</strong> Wellnesshotel Stemp, <strong>das</strong><br />
Bierhotel Gut Riedelsbach, der Gesundheitswelt<br />
Chiemgau oder den Wellnesshotel<br />
Riedlberg ausstatten.<br />
www.exito.ag<br />
Lichtdurchflutete und atmosphärische<br />
Räume im Freien, die durch ihre einzigartige<br />
Form alle Blicke auf sich ziehen<br />
- so kann der wetterfeste Pavillon von STROHBOID in<br />
einem Satz beschrieben werden. Egal ob als Freiluft-<br />
Speisesaal, Bar, Kitchen & BBQ, für Seminare und<br />
Events, der CO 2 neutrale Pavillon schafft ein unvergessliches<br />
Ambiente bei jeder Wetterlage. Durch die modulare<br />
Bauweise überdacht der Pavillon Flächen von<br />
70m 2 bis 330m 2 und stellt eine hochwertige und dauerhafte<br />
Alternative zu herkömmlichen Zelten dar.<br />
Das TÜV-geprüfte und patentierte Design besteht aus<br />
einer Holzgitterschale, die mit einer transluzenten<br />
Membran bespannt wird. Neben Qualität, Ästhetik<br />
und Nachhaltigkeit zeichnen sich die Pavillons auch<br />
durch ihre Stabilität und Langlebigkeit aus. Sie halten<br />
sich bei guter Pflege jahrzehntelang und sind für<br />
Schneelasten bis zu 1,5 Meter konzipiert. Durch die<br />
ausgeklügelte Geometrie und <strong>das</strong> integrierte Infrarot-Heizsystem<br />
entstehen ganzjährig nutzbare Räume,<br />
die im Sommer angenehm erfrischend und im<br />
Winter wohlig warm sind. Perfekt auch für die kalte<br />
Jahreszeit, da die Temperatur im Inneren des Pavillons<br />
um bis zu 20°C angehoben werden kann.<br />
Eine weitere Stärke ist <strong>das</strong> zeitlose Design. Der<br />
Pavillon kann mit Leichtigkeit in bestehende Konzepte<br />
integriert werden. Das gesamte Areal wird<br />
Lichtdurchflutete und atmosphärische<br />
Räume im Freien, die durch ihre spezielle<br />
Form alle Blicke auf sich ziehen – so<br />
definiert Strohboid seinen wetterfesten<br />
Pavillon. Egal, ob als Freiluft-Speisesaal,<br />
Bar, Kitchen & BBQ, für Seminare und<br />
Events, der CO2 neutrale Pavillon schafft<br />
ein besonderes Ambiente bei jeder Wetterlage.<br />
Durch die modulare Bauweise<br />
überdacht der Pavillon Flächen von 70m2<br />
bis 330m2 und stellt eine dauerhafte Alternative<br />
zu herkömmlichen Zelten dar.<br />
Das TÜV-geprüfte und patentierte Design<br />
besteht aus einer Holzgitterschale,<br />
die mit einer transluzenten Membran<br />
bespannt wird. Zudem zeichnen sich die<br />
Pavillons auch durch ihre Stabilität und<br />
jahrzehntelange Langlebigkeit aus. Die<br />
ausgeklügelte Geometrie und <strong>das</strong> integrierte<br />
Infrarot-Heizsystem entstehen<br />
ganzjährig GANZJÄHRIG<br />
nutzbare Räume, die im Sommer<br />
angenehm MEHR PLATZ erfrischend und im Winter<br />
wohlig warm sind.<br />
IM FREIEN<br />
www.strohboid.com<br />
Dieser Pavillon schafft ein<br />
dauerhaft einzigartiges Flair im<br />
Außenbereich – bei Sonnenschein,<br />
Regen oder an einem kühlen<br />
Wintertag – und eröffnet so ganz<br />
neue Möglichkeiten für Betriebe.<br />
Foto: Strohboid Foto: Exito<br />
Screenshot von ww.kone.at<br />
Stimmung im<br />
Aufzug<br />
Durch individuelle und situative<br />
Musik kann ein vielfältiges Aufzugserlebnis<br />
für Fahrgäste erzeugt<br />
werden. Mit dem neuen Service<br />
von Kone feiert die Aufzugsmusik<br />
ein Comeback. Unabhängig von<br />
der Art des Gebäudes kann Musik<br />
nämlich <strong>das</strong> Benutzererlebnis für<br />
jeden verbessern, indem sie Emotionen<br />
auslöst, Menschen verbindet<br />
und die Zeit verkürzt. Unangenehme<br />
Stille gehört somit der<br />
Vergangenheit an. Kone kooperiert<br />
mit Soundtrack Your Brand,<br />
um die neuesten und besten Melodien<br />
anbieten zu können, die<br />
<strong>das</strong> Aufzugserlebnis für Fahrgäste<br />
noch angenehmer machen. Egal,<br />
ob in der Sky-Bar, dem Restaurant<br />
oder im Einkaufszentrum – es können<br />
Marken-Soundtracks erstellt<br />
und verwaltet werden sowie sofort<br />
auf Millionen von lizenzierten<br />
Songs und kuratierten Playlists zugegriffen<br />
werden. Spotify-Playlists<br />
können spielend leicht importiert<br />
werden, durch die Soundtrack-Planung<br />
wird die Musik an die Tageszeit<br />
angepasst. Gesteuert werden<br />
Soundtrack und Lautstärke über<br />
eine spezielle App für Android und<br />
iOS.<br />
www.kone.at
128 <strong>GASTRO</strong>MIX<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Buchtipp<br />
Kochen, essen, leben<br />
Gut kochen und essen ist ein Lebensstil! Kaum jemand hat diese<br />
Philosophie so verinnerlicht wie die beliebte britische Kochbuch-Autorin<br />
und Fernseh-Köchin Nigella Lawson. Ihre große Leidenschaft<br />
fürs Kochen und ihre Liebe zu guten Lebensmitteln teilt sie in diesem<br />
stimmungsvollen Soulfood-Kochbuch. Die Liebe zum Kochen<br />
und Essen ist Nigella Lawsons roter Faden im Leben, atmosphärische<br />
Kochgeschichten und emotionale Einblicke in Nigellas Küchenphilosophie<br />
brechen den Küchenalltag auf und sollen die Leidenschaft für<br />
Soulfood wecken. „Die Rezepte, die ich schreibe, kommen aus meinem<br />
Leben, meinem Zuhause“, sagt Nigella, und in diesem Buch teilt sie die<br />
Rhythmen und Rituale ihrer Küche durch über 150 neue Rezepte, die<br />
<strong>das</strong> Beste aus ihren Lieblingszutaten machen. Eine Hommage an <strong>das</strong><br />
Kochen und die Liebe zum Essen!<br />
Nigella Lawson, Kochen, essen, leben, 352 Seiten, ISBN 978-3-<br />
8310-4281-4, 27,80 €<br />
Robustes Tablet<br />
Die Werock<br />
Technologies<br />
GmbH<br />
ist ein innovativer<br />
Hersteller<br />
von<br />
robusten Tablets,<br />
Notebooks und Handhelds.<br />
Nun wird mit dem Rocktab<br />
U<strong>21</strong>0 ein leistungsstarkes, ultrakompaktes,<br />
aber dennoch vollrobustes<br />
Tablet präsentiert. Dieses<br />
eignet sich für den mobilen Einsatz<br />
im Bereich Fertigung, Automotive,<br />
Verteidigung, öffentliche Sicherheit,<br />
Versorgung sowie Transport<br />
und Logistik. Das neue Modell der<br />
Ultra-Serie kommt mit marktführenden<br />
Eigenschaften und ist ab<br />
sofort bestellbar. Egal, ob zur Rationalisierung<br />
von Abläufen, für den<br />
reibungslosen Lagerbetrieb, für Diagnosearbeiten<br />
in Fahrzeugen oder<br />
in der industriellen Fertigung – <strong>das</strong><br />
Rocktab U<strong>21</strong>0 von Werock fügt<br />
sich nahtlos in alle Branchen ein<br />
und vereint ein äußerst robustes<br />
Design mit der Eleganz sowie Benutzerfreundlichkeit<br />
von Consumer-Tablets.<br />
www.werocktools.com<br />
Foto: Werock<br />
Die ganze Stadt ist Bühne!<br />
Die Libertas Hospitality Group eröffnet<br />
mit Theaterhotel & Suites Wien ihr<br />
erstes Themenhotel in Wien. Direkt neben<br />
dem Theater in der Josefstadt wurde<br />
1886 <strong>das</strong> Theaterhotel errichtet. Nun<br />
hebt sich für <strong>das</strong> Wiener Themenhotel<br />
nach einer 8-monatigen Renovierungsphase<br />
wieder der Vorhang. Thematisch<br />
zieht sich <strong>das</strong> Theater in der Josefstadt<br />
als roter Faden durch <strong>das</strong> Hotel: Angefangen<br />
mit dem Spiegelgang im Entrée,<br />
der in Gestalt einer Theaterkasse ausgearbeiteten<br />
Rezeption und dem roten Billard-Salon.<br />
Bildausschnitte des Theaters<br />
finden sich in den Zimmern, ebenso Theaterspiegel,<br />
rote Samtvorhänge und Bühnenleuchten.<br />
Jedes der 54 Zimmer und<br />
Suiten hat einen Namenspaten aus dem<br />
„Theater in der Josefstadt“.<br />
Kein Theater ist der moderne Digitalisierungsprozess<br />
mit mobilem Check-<br />
In und Check-Out, Tablets für Gäste<br />
und eine digitale Gästemappe. Als Partner<br />
von Bed and Tree (bedandtree.com)<br />
pflanzt <strong>das</strong> Theaterhotel & Suites Wien<br />
für jede getätigte Buchung auf der hoteleigenen<br />
Webseite einen Baum.<br />
www.theaterhotel-wien.at<br />
Foto: Nell & Marc Jones
9/20<strong>21</strong><br />
PERSONELLES 129<br />
Vollprofis bei Edenred<br />
E<br />
denred ist der führende Anbieter von Mitarbeiter-Incentives<br />
in Form von digitalen Gutscheinkarten. Nun<br />
wird <strong>das</strong> Experten-Team des Unternehmens erweitert.<br />
Stefanie Kukacka-Moser (44) ist seit August 20<strong>21</strong> Leiterin<br />
des Kunden- und Partner-Service. Martin Tille (51)<br />
leitet seit April die Abteilung Verkauf und Partner-Akquise.<br />
Edenred will in der Arbeitswelt mehr Bewusstsein<br />
für die Relevanz von Mitarbeiter-Incentives schaffen und<br />
die Digitalisierung vorantreiben. „Dafür braucht es engagierte,<br />
dynamische und höchst kompetente Mitarbeiter“,<br />
ist Edenred-Geschäftsführer Christoph Monschein überzeugt.<br />
Mit August startete Stefanie Kukacka-Moser als<br />
Customer Service & Operations Director durch. Martin<br />
Tille ist seit April Sales & Merchants Director.<br />
www.edenred.at<br />
Staffelübergabe bei KLAFS<br />
Am 1. September gab es im Hause KLAFS eine Staffelübergabe<br />
der ganz besonderen Art: Nach 27 Jahren<br />
hat der KLAFS-Wellnessexperte für die Steiermark, Josef<br />
Vorraber (64), seine Aufgaben in die Hände seines Sohnes,<br />
Patrick Vorraber (35), übergeben, der sich nach seiner<br />
Zimmererausbildung die letzten 14 Jahre auf den Bereich<br />
3D-Designs und Visualisierungen spezialisiert und<br />
seinen Vater bereits in einigen Projekten unterstützt hat.<br />
Josef Vorraber hat 1994 die Verantwortung für die<br />
Gebietsbearbeitung in der Steiermark übernommen<br />
und in knapp<br />
drei Jahrzehnten<br />
u.a. über<br />
<strong>21</strong>00 Saunakabinen<br />
nach den<br />
Wünschen und<br />
Bedürfnissen<br />
seiner Kunden<br />
entwickelt, geplant<br />
und umgesetzt.<br />
Foto: Klafs<br />
Fotos: Edenred<br />
Foto: Fabia<br />
Neue Produktionsleitung bei<br />
Segafredo Zanetti Austria<br />
Trotz einer turbulenten Zeit baut Segafredo Zanetti<br />
Austria aus, bei den Mitarbeitern wie auch in der Rösterei.<br />
So hat mit Lucas Kobald vor Kurzem die Produktionsleitung<br />
übernommen und sorgt als Röstmeister für<br />
die perfekte Qualität bei der Herstellung der Spezialitäten.<br />
Lucas Kobald hat zahlreiche internationale Ausbildungen<br />
absolviert, als Barista auf Professional Level weiß<br />
er außerdem auch genau um <strong>das</strong> Zusammenspiel aller<br />
Bereiche Bescheid, um perfekte und gleichbleibend hohe<br />
Qualität für die Kunden<br />
zu garantieren. Passend<br />
zu diesem Generationenwechsels<br />
hat Segafredo<br />
in den vergangenen<br />
Monaten auch rund eine<br />
halbe Million Euro in die<br />
Rösterei investiert.<br />
www.segafredo.at<br />
Neue GF-Assistentin bei<br />
Kolariks Freizeitbetriebe<br />
Die Kolariks Freizeitbetriebe dürfen sich über die Unterstützung<br />
von Sarah Steinhögl freuen, die als neue<br />
Assistentin der Geschäftsführung tätig ist. Steinhögl<br />
verstärkt <strong>das</strong> Team rund um die Geschäftsführung und<br />
wird künftig gemeinsam mit Bianca und Paul Kolarik<br />
die Entwicklung der Kolarik Freizeitbetriebe im Wiener<br />
Prater vorantreiben.<br />
Zuvor konnte die<br />
31-jährige Oberösterreicherin<br />
bereits wertvolle<br />
Erfahrungen bei<br />
„Do & Co“ sowie „impacts<br />
Catering“ sammeln.<br />
„Frau Steinhögl<br />
zeichnet sich vor allem<br />
durch Ihre ziel-,<br />
und lösungsorientierte<br />
Arbeitsweise, als<br />
auch durch ihr strukturiertes<br />
und handlungsorientiertes<br />
Arbeiten<br />
aus“, so Paul<br />
Kolarik.<br />
www.kolarik.at<br />
Foto: Philipp Lipiarski
130 VORSCHAU & IMPRESSUM<br />
9/20<strong>21</strong><br />
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:<br />
20. 9. 4. 10.<br />
Food Getränke Nonfood<br />
• Wild &<br />
Herbstkulinarik<br />
• Suppen & Eintöpfe<br />
• Fisch<br />
• Knödel-Vielfalt<br />
• Ethno Food Serie:<br />
Türkei<br />
• Bier- &<br />
Schankpflege<br />
• Liköre<br />
• Sekt &<br />
Schaumwein<br />
• Kaffee & Tee<br />
• Punsch<br />
• Gasthausbrauereien<br />
• Einrichtung &<br />
Raumkonzepte<br />
• Verpackungsspezial<br />
• Küchentechnik<br />
• Ambiente &<br />
Tischkultur<br />
• Siebträgermaschinen<br />
Teil 2<br />
Anzeigenschluss<br />
Erscheinungstermin<br />
Tourismus/Hotellerie<br />
• Kulinarik am Berg<br />
und im Tal<br />
• Green News<br />
• Architektur<br />
Button-Legende<br />
In jeder Ausgabe des <strong>GASTRO</strong>-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:<br />
GREEN<br />
FUTURE<br />
Stories, die unter<br />
anderem<br />
Nachhaltigkeit zum<br />
Inhalt haben.<br />
WIRTSHAUS-<br />
KULTUR<br />
Portraits, welche die<br />
Wirtshauskultur in<br />
Österreich<br />
repräsentieren.<br />
ETHNO<br />
FOOD<br />
Die Küchen<br />
der Welt.<br />
bio<br />
Foto: Josef Rozsnyai<br />
impressum<br />
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;<br />
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/5<strong>21</strong> 69 36, m.heinz@gastroverlag.at › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH<br />
› Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien, Gersthofer<br />
Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at<br />
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,<br />
pachler@gastroverlag.at › Redaktion/Leitung Online: Mag. Clemens Kriegelstein, Tel. +43 (0)1/479 84 30-14, kriegelstein@gastroverlag.at<br />
› Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin Schedler BA, Stefan Köstenbauer, Mag. Thomas Askan Vierich<br />
› Kolumnisten: Anka Kleebinder, Conrad Seidl, Wolfgang Zmugg, Franz Grünwald, Thomas Reisenzahn › Lektorat: Katrin Schedler<br />
› Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at › Layoutkonzept & Grafik: Georg<br />
Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479 84 30-12,<br />
rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 25 vom 1. 1. 20<strong>21</strong> › Druck: Ferdinand Berger & Söhne<br />
Ges.m.b.H. › Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto).<br />
Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung<br />
und der Vertrieb von Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges<br />
Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr<br />
2020<strong>21</strong>0<strong>21</strong><br />
bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte<br />
Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare<br />
geben die persönliche Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der<br />
Meinung der Redaktion überein stimmen › Druckauflage im Jahr 20<strong>21</strong>: 30.550 ›<br />
Verbreitete Auflage im Jahr 20<strong>21</strong>: 30.400<br />
Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen<br />
die weibliche und die männliche Form.<br />
Jahresschnitt 2020:<br />
Druckauflage 20.208<br />
Verbreitete Auflage 20.135
18,4 MIO. PORTIONEN<br />
MIT TRANSPARENTER HERKUNFTSKENNZEICHNUNG<br />
IN DER GEMEINSCHAFTSVERPFLEGUNG<br />
NEU:<br />
HERKUNFTS-<br />
KENNZEICHNUNG<br />
FÜR MILCH<br />
UND MILCH-<br />
PRODUKTE<br />
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STYLE LIGHTS<br />
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Für den komplett gedeckten Tisch von WMF Professional.<br />
www.wmf-professional.de<br />
WMF in Österreich GmbH | Langer Weg 28 | 6020 Innsbruck | Tel: +43 512 3302 | gastro@wmf.at