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NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

HERBST

2021

Schubert Symphonie Nr. 7 „Unvollendete“

R. Strauss Hornkonzert Nr. 1

Wagner „Siegfried-Idyll”

Mendelssohn Bartholdy

Ouvertüre „Sommernachtstraum“

Fuad Ibrahimov Leitung

Konzerte: Sillian (A) | Wolfratshausen | München


Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN dankt für die Unterstützung

der Konzerte im September 2021.

Referat für

Bildung und Sport

Kooperationspartner für das KONZERT in Wolfratshausen:

Kooperationspartner für das KONZERT in Sillian / Osttirol:

Unterstützer der NPHM:

SPIESZDESIGN

BÜRO FÜR GESTALTUNG


GRUSSWORT

Liebe Musikbegeisterte,

Musik tut gut!

Musik ist ein wunderbarer Anlass auch in schwierigen Zeiten, wie in anderthalb Pandemie-Jahren,

sich einander verbunden zu fühlen, Kraft und Mut zu schöpfen. Musik berührt und bringt Freude den

Zuhörenden und Musizierenden zugleich.

Die „Frühjahrskonzerte 2021” fanden im Juli statt. Die Herbstkonzerte 2021 können, auch dieses Mal in

reduzierter Anzahl der Musizierenden und mit Hygiene-Auflagen belegt, statt finden. Die Mitglieder

des Orchesters freuen sich, dass sie Ihnen mit Musik Freude bereiten können. Wir möchten hier auch

die Verantwortlichen des Vereins Musikwerkstatt Jugend e.V. nennen, die im festen Glauben an die

Machbarkeit, unbeirrt an diesen Projekten weiter geplant haben. Dadurch dürfen wir uns alle freuen,

einen fast kontinuierlichen Fortgang der Musikprojekte ermöglicht bekommen zu haben. Wir danken

Ihnen herzlich für Ihr Kommen sowie den Verantwortlichen und Musizierenden für das uns entgegengebrachtes

Vertrauen. Genießen wir zusammen ein abwechslungsreiches Konzertprogramm.

Die Musikwerkstatt Jugend e.V. mit Ihren 3 Klangkörpern, der NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN,

der SINFONIETTA ISARTAL und dem Kinderorchester Isartal wurde 2020 15 Jahre alt. 15 Jahre Musikarbeit

mit Kindern und musikbegabten Jugendlichen aus der Region, Musikstudierenden sowie jungen

Musizierenden aus Deutschland und aller Welt. Das ist eine großartiges Stück Musikgeschichte für

Wolfratshausen und den gesamten Münchener Raum.

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN, das international mit Musikstudierenden und jungen Musizierenden

besetzte Sinfonieorchester, überzeugt durch seine erfrischende und lebendige Spielweise.

Musikbegeisterte junge Menschen aus insgesamt über 40 Nationen spielten in den letzten 16 Jahren

zusammen. Freuen Sie sich auf den wunderbaren jungen und professionellen Klang des Orchesters.

Die Herbstkonzerte stehen unter der Leitung des Chef-Dirigenten Fuad Ibrahimov. Er erarbeitete mit

dem Klangkörper über die Jahre zahlreiche Projekte und unternahm mit ihm Konzertreisen nach China

und Aserbaidschan. Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN begrüßt Sie mit Schuberts „Unvollendeten”.

Der Solo-Hornist des Sinfonieorchesters des BR Carsten Duffin wird das Hornkonzert von R. Strauss

interpretierten. Es folgt Wagners „Siegfried-Idyll”. Abgerundet werden die Konzerte mit Mendelssohn

Bartholdys Ouvertüre zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum”.

Zu Gast ist das Orchester auch dieses Jahr wieder in Sillian/Osttirol, was für die Musizierenden eine

besonders Freude ist. Dort können sie in herrlicher Umgebung proben und musikalisch zusammenfinden.

Das anschließende Konzert findet im Kultursaal statt.

Der Vereinsvorstand Musikwerkstatt Jugend e.V. möchte sich an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung

dieses Projektes bedanken. Nur in Zusammenarbeit mit staatlichen, städtischen, kirchlichen

und privat Fördernden und Ehrenamtlichen können wir Ihnen dieses schöne Programm bieten.

Ein Riesendank geht sogleich an die hervorragend Musizierenden des Projekt-Orchesters.

Genießen Sie nun die Live-Konzerte und bleiben Sie alle gesund!

Sabine Weinert-Spieß

Mitglied des Vorstandes der Musikwerkstatt Jugend e.V. / Neue Philharmonie München

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IMPRESSION | JULI 2021

Fotos © Sabine Weinert-Spieß

Der international bekannte Cellist Sebastian Klinger spielt das Cellokonzert a-Moll von Saint-Saëns im Juli 2021

im Herkulessaal der Münchener Residenz. Die der NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN begleitet ihn unter Leitung

des Dirigenten Joseph Bastian.

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KONZERTPROGRAMM HERBST 2021 SILLIAN | WOLFRATSHAUSEN | MÜNCHEN

Mittwoch, 22. September, 19.30 Uhr Sillian - Osttirol | Kultursaal

Freitag, 24. September, 20 Uhr Wolfratshausen | Loisachhalle

Samstag, 25. September, 20 Uhr München | Herkulessaal der Residenz

Franz Schubert (1797 – 1828)

Symphonie Nr. 7 h-Moll „Unvollendete”

1. Satz: Allegro moderato

2. Satz: Andante con moto

Richard Strauss (1864 – 1949)

Konzert für Waldhorn und Orchester Nr. 1 in Es-Dur op. 11

I. Allegro

II. Andante

III. Allegro

Solist: Carsten Duffin, Horn

Richard Wagner (1813 – 1883)

„Siegfried-Idyll” WWV 103

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)

Ouvertüre zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum” op. 21

Ouvertüre: Allegro di molto

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN spielt

unter Leitung des Dirigenten Fuad Ibrahimov.

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SILLIAN - OSTTIROL

©Peter Leiter

Hohe Berge große Töne

Information • hochpustertal@osttirol.com • Telefon: +43 50 212 300


GRUSSWORT FRANZ THEURL | SILLIAN - OSTTIROL

Foto © EXPA Pictures.

Zum Geleit.

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN hat durch Ihre Auftritte in den vergangenen zwei Jahren das

Kulturleben in unserer Region sehr bereichert. Wir freuen uns daher, dass es auch in diesem Jahr

zu einem Konzert in Sillian kommen wird. Ein sehr anspruchsvolles Programm, vorgetragen von einem

semiprofessionellen Orchester, wird sicher wieder zu einem musikalischen Hochgenuss für viele

Musikfreunde werden.

Wir sind davon überzeugt, dass die Musizierenden der NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN im Alpenhotel

Weitlanbrunn wieder mit der sprichwörtlichen Gastfreundschaft Aufnahme finden werden. Die

Marktgemeinde Sillian und der Tourismusverband Osttirol sind bemüht ideale Bedingungen für die

Vorbereitung auf die Konzerte in Sillian, Wolfratshausen und München zu bieten.

Neben den musikalischen Aspekten sind wir auch von der internationalen Zusammenstellung der

NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN beeindruckt. Die Begegnung von Gleichgesinnten aus aller Welt, mit

unterschiedlichem kulturellem Hintergrund, verleiht dieser Konzerttournee einen besonderen Charme

und fördert die Völkerverbindung.

Wir wünschen der NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN wieder einen schönen, unvergesslichen Aufenthalt

in Osttirol und eine erfolgreiche Konzerttournee 2021.

Mit musikalischem Gruß

Franz Theurl

Obmann Tourismusverband Osttirol


WERKEINFÜHRUNG

Franz Schubert (1797 – 1828)

Symphonie Nr. 7 in h-moll, D 759

(Die Unvollendete, bisher Nr. 8)

Der junge Schubert mit

17 Jahren gemalt von

Josef Abel.

Franz Schubert wurde am 31. Januar 1797 als Sohn des aus Mähren stammenden

Schulleiters Franz Theodor Schubert (1763 – 1830) in Wien geboren.

Unter den väterlichen Vorfahren war der Urgroßvater neben seinem vermuteten

Holzfällerberuf wahrscheinlich auch Dorfmusikant und dessen Sohn

Bauer und Ortsrichter im mährischen Neudorf. Schuberts Mutter Elisabeth

geb. Viets (1756 – 1812) stammte aus Schlesien und war bis zu ihrer Heirat

1785 Dienstmagd. Aus der Ehe gingen 14 Kinder hervor, von denen nur fünf

überlebten. Franz Schubert wuchs als zwölftes Kind in eine Familie hinein,

in der neben dem Schulbetrieb viel Musik gemacht wurde. Den ersten Klavierunterricht

erteilte ihm sein ältester Bruder Ignaz (1785 – 1844), der jedoch

nur wenige Monate währte, da der kleine Franz den Bruder schon bald an

Fertigkeit übertraf. Von 1803 besuchte er die vom Vater geleitete Schule,

wurde aber bereits am 1. Oktober 1808 auf Empfehlung des Hofkapellmeisters

Antonio Salieri (1750 – 1825), der die außergewöhnliche Begabung des

Knaben von 1804 an gefördert hatte, als Sängerknabe in die Hofmusikkapelle

aufgenommen. Das Aufnahmeprüfungsprotokoll hebt seine schöne

Sopranstimme hervor, und befand ihn aufgrund seiner Treffsicherheit als

einen der tauglichsten Bewerber. Mit der Tätigkeit als Hofsängerknabe war

ein Internats-Freiplatz im kaiserlich-königlichen Stadtkonvikt verbunden,

einer Eliteschule, der Franz Schubert seine umfassende Bildung verdankt,

auch wenn er das Konvikt später als Gefängnis bezeichnete. Salieri unterrichtete

ihn in der Komposition und setzte sich vehement für sein Verbleiben

im Akademischen Gymnasium ein, als Schubert in Latein und Mathematik

zweimal durchgefallen war, was einen Ausschluss zur Folge hatte. Zur von

Salieri durchgesetzten Wiederholungsprüfung trat Schubert nicht mehr an

und verließ im November 1813 die ihm inzwischen verhasste Anstalt. Vater

Schubert bestimmte seinen Sohn trotz dessen inzwischen schon umfangreichen

kompositorischen Œuvres nicht für die ihm suspekt erscheinende

Musikerlaufbahn, sondern für die eines Schullehrers, einen Berufsweg, den

auch schon die älteren Brüder Ignaz und Ferdinand Schubert (1794 – 1859)

eingeschlagen hatten. Die Ausbildung zum angehenden Schulgehilfen fand

vom Ende 1813 bis zum Sommer 1814 an der Normal-Hauptschule St. Anna

statt. Sein geringes Interesse am Schuldienst spiegelt sich in Schuberts Prüfungsleistungen

wider, die in den Fächern Grundsätze der Unterweisung, Latein

und Rechenkunst als mäßig und in Religion als schlecht beurteilt wurden.

Mit diesen Ergebnissen wurde Schubert zunächst inoffiziell an der vom Vater

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WERKEINFÜHRUNG

geleiteten Schule im Himmelpfortgrund angestellt, da ihm eine Bestallung

als Schulgehilfe von der Schuloberaufsicht erst 1819 erteilt wurde. Schubert,

der neben seiner Tätigkeit als Sänger in der Hofkapelle auch als Bratschist im

Orchester des Stadtkonvikts mitwirkte, hatte in den abendlichen Aufführungen

u.a. auch Symphonien und Ouvertüren von Joseph Haydn (1732 – 1809)

und Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) kennengelernt. Sein erstes Werk

dieser Gattung, noch im Konvikt ohne größere Vorstudien am 28. Oktober

1813 vollendet, zeigt bereits den gewandten Symphoniker. Während seiner

Schulgehilfenzeit entstanden in schneller Folge fünf weitere Symphonien,

die für den Orchesterverein komponiert worden waren, welcher aus dem

Streichquartett der Schubertfamilie hervorgegangen war und von 1815 bis

1818 im Schottenhof regelmäßig Privatkonzerte gab. Der Orchesterverein

wurde von Otto Hatwig (1766 – 1834) geleitet, einem mit der Schubert-Familie

befreundeter Musiklehrer, Geiger und Komponisten. Diese Symphonien Nr. 2

bis Nr. 6 erachtete Schubert später selbst nicht mehr der Erwähnung wert.

Im Zeitraum von 1818 bis 1821 entstanden Entwürfe zu zwei weiteren symphonischen

Arbeiten in D-dur und eine Fragment gebliebene Symphonie in

E-dur, Deutsch-Verzeichnis 729, die mit den Ergänzungen von John Francis

Barnett (1837 – 1916) im Jahre 1883 in London oder von Felix Weingartner

(1863 – 1942) in Wien 1934 als Schuberts 7. Symphonie Aufführungen erlebte.

Seine berühmte Unvollendete wird heute als Vorstufe zur Großen-C-dur-

Symphonie Nr. 8 gesehen. Schubert hatte auf der Grundlage seines heute

teilweise verschollenen Particell-Entwurfs mit der Reinschrift der Partitur

am 30. Oktober 1822 begonnen und diese bis zum Beginn des 3. Satzes

ausgeführt. 1823 wurde ihm die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des

1815 gegründeten Steiermärkischen Musikvereins in Graz veranlasst durch

den Sekretär Johann Baptist Jenger (1792 – 1856) mitgeteilt. Ein Jahr zuvor

waren die Komponisten Ludwig van Beethoven und Antonio Salieri sowie

die Geiger Joseph Mayseder (1789 – 1863) und Joseph Böhm (1795 – 1876) auf

diese Weise geehrt worden. Schubert übergab daraufhin seinem mit ihm befreundeten

Schüler Joseph Hüttenbrenner (1796 – 1873) das aus dem 1. Satz

Allegro moderato in h-moll und dem 2. Satz Andante con moto in E-dur bestehende

fertig ausgeschriebene Autograph zur Weitergabe an dessen Bruder

Anselm Hüttenbrenner (1794 – 1868) in Graz. Dieser, obwohl ebenfalls

Mitglied des Vereins, behielt das Manuskript in seinem Besitz. Zu einer Aufführung

des Torsos kam es damals nicht. Franz Schubert hat die Arbeit an

dieser Symphonie nicht wieder aufgenommen und starb am 19. November

1828 in Wien. Joseph, nicht Anselm Hüttenbrenner, fertigte wohl auch 1853

die Bearbeitung der beiden Symphoniesätze für Klavier zu vier Händen an,

bevor er die Partitur 1865 dem Wiener Hofkapellmeister Johann Herbeck

Franz Schubert, gemalt

um 1827 von Anton

Depauly.

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WERKEINFÜHRUNG

(1831 – 1877) überließ. Dieser dirigierte 37 Jahre nach dem Tode ihres Schöpfers

die Uraufführung des Symphonie-Fragments am 17. Dezember 1865

in Wien. Die Neue Zeitschrift für Musik berichtete am 9. Februar 1866 im

Abschnitt Correspondenz auf Seite 53 wie folgt über dieses Ereignis:

Franz Schubert gemalt

von Gustav Klimt.

„Brennpuncte des dritten ‚Gesellschafts = Concertes’ waren als Novität: ein aus

dem Jahre 1822 stammendes, bisher handschriftliches Symphonie = Fragment

Fr. Schubert’s, nur durch ein schon früher bekanntes Schlußstück ergänzt, und

Mendelsohn’s A-dur = Symphonie. (...) Die beiden Schubert’schen Symphoniesätze

sind wahre Juwelen an neuen und schönen Gedanken. Dabei wohnt ihnen – was

bei Schubert nicht oft vorkommt – eine meisterhafte Gliederung und Gedrungenheit

der Form inne. Endlich belebt diese Sätze ein Klangzauber orchestraler

Färbung, ja selbst eine harmonisch = contrapunctische Arbeitsfülle, die ihresgleichen

nicht eben alle Tage finden dürfte. (…) Schon lange hat eine neue symphonischer

Erscheinung nicht so gezündet, wie diese pracht = und schwungvolle Gabe

Schubert’s. Sie wurde mit lebendigstem Fluge und Zuge gespielt.“

Im Wiener Musikverlag von Carl Anton Spina (1827 – 1906) erschien das

Werk 1867 im Druck unter dem Titel Zwei Sätze der unvollendeten Sinfonie

(in H moll) von Franz Schubert. Nachgelassenes Werk.

Faksimile-Druck der

„Unvollendeten”, 3. Satz

von 1885. Und Franz

Schuberts Brille.

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WERKEINFÜHRUNG

Richard Strauss (1864 – 1949)

Konzert für Waldhorn und Orchester in Es-Dur, opus 11

Richard Georg Strauss kam am 11. Juni 1864 als Sohn des verwitweten Solohornisten

der Königlichen Hofkapelle Franz Joseph Strauss (1822 – 1905) und

dessen 16 Jahre jüngerer, zweiten Ehefrau Josephine (1838 – 1910), geborene

Pschorr in München zur Welt. Mit vier Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht

bei dem Harfenisten August Tombo (1842 – 1878), einem Kollegen des

Vaters aus der Hofkapelle. Schon in die Grundschulzeit fielen erste Kompositionsversuche,

und Richard begann mit dem Geigenunterricht beim Konzertmeister

Benno Walter (1847 – 1901), einem Vetter seines Vaters. Während

der Gymnasialzeit auf dem Ludwigs-Gymnasium wurde der Klavierunterricht

bei dem hoch angesehenen Pädagogen Carl Niest (vor 1826 – nach 1875)

fortgesetzt und die Unterweisung in der Komposition beim Hofkapellmeister

Friedrich Wilhelm Meyer (1818 – 1893) begonnen. Dieser machte den Knaben

mit den Werken Richard Wagners (1813 – 1883) und Franz Liszt (1811 – 1886)

bekannt, die sein Vater geradezu fanatisch ablehnte. Als Richard Strauss 1882

das Abitur ablegte, war er ein in jeder Hinsicht voll ausgebildeter Komponist,

dessen Jugendwerke in dem vom Vater geleiteten Konzertverein „Wilde

Gung’l“ erfolgreich aufgeführt worden waren. In diese Zeit fällt die Komposition

seines 1. Hornkonzerts zunächst für Horn und Klavier, gewidmet Seinem

lieben Vater, Herrn Franz Strauß, Königlich-Bayrischer Kammermusiker zum

60. Geburtstag am 26. Februar 1882. Den in jeder Hinsicht anspruchsvollen

Vater beschreibt der Sohn in seinen Erinnerungen an meinen Vater wie folgt:

Postkarte von 1910 mit

Richard Strauß.

„Durch eine schwere Jugend war mein Vater im Charakter verbittert worden. Früh

Waise geworden, kam er zu seinem Onkel [Michael] Walter in Nabburg, der dort

Türmerdienste versah und ein harter, strenger Mann gewesen sein muß. Mein

Vater mußte viele Nachtwachen für ihn versehen, während welcher er für sich

ein wenig Latein betrieb. (...) Mein Vater war sehr jähzornig: mit ihm zu musizieren

war immer ein etwas aufregendes Vergnügen. Er hatte einen untrüglichen Sinn

für richtiges Zeitmaß. (...) Aber gut musizieren habe ich von ihm gelernt, wenn ich

unzählige Male die schönen Mozartschen Hornkonzerte und Beethovens Hornsonate

begleiten musste. (...) Er war auch ein guter Violinspieler, wirkte zur Zeit, als

seine geschwächte Lunge ihn am Hornblasen hinderte, jahrelang als Bratscher

im Münchner Solo-Streichquartett.“ (Richard Strauss: Betrachtungen und Erinnerungen.-

Zürich 1949, S. 156ff.)

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WERKEINFÜHRUNG

Richard Strauss um 1988.

Dem Wunsche seines Vater folgend nahm er jedoch zunächst ein Studium

der Philosophie, Ästhetik und Kunstgeschichte an der Universität München

auf. Im Frühjahr 1883 erfolgte die Uraufführung der Kammermusikfassung

für Horn und Klavier mit dem Nachfolger seines Vaters in der Oper und Akademie

Bruno Hoyer (1857 – 1926) und Richard Strauss am Klavier in einem

Konzert des Münchner Tonkünstler-Vereins. Während eines anschließenden

mehrmonatigen Berlin-Aufenthaltes lernte er den Dirigenten und Pianisten

Hans von Bülow (1830 – 1894) kennen, der den jungen Künstler großmütig förderte,

obwohl Bülow und Franz Strauss sich während der Münchner Wagner-

Ära unversöhnlich gegenüber standen. Bei den Abendgesellschaften im

Haushalt der Familie des Musikverlegers Hugo Bock (1848 – 1932) traf Richard

Strauss (1864 – 1949) mit Ignatz Paderewski (1860 – 1941) zusammen, der zu

dieser Zeit in Berlin Komposition studierte. Beide wechselten sich am Klavier

ab und spielten neben eigenen kleinen Kompositionen Tanzmusik zur Unterhaltung

der Familie und der Gäste. Die 1883 erschienene Druckausgabe

für Horn und Orchester ist Dem königl. sächs. Kammermusiker Hrn. Oscar Franz

freundlichst gewidmet. Diese Uraufführung hob Gustav Leinhos (1838 – 1908)

unter der Leitung von Hans von Bülow mit der Herzoglichen Hofkapelle am

4. März 1885 in Meiningen aus der Taufe. Oscar Franz (1843 – 1889) selbst

führte das ihm gewidmete Konzert ein Jahr später im Saal des Restaurants

Drei Raben mit dem Tonkünstler-Verein unter der Leitung von Karl Riccius

(1830 – 1893) in Dresden auf. Der Vater kommentierte die darauf folgende

Karriere seines Sohnes auf selbstbewusste Weise:

„Das Talent zum Komponieren hat Richard von Gott, dem Allmächtigen, die Liebe,

das Gefühl und den Verstand zum Horn hat er aber von mir.“

Seinem Jugendwerk stellte Richard Strauss sechzig Jahre später 1942 als

Alterswerk sein Konzert Nr. 2 für Waldhorn und Orchester ebenfalls in der

Tonart Es-Dur an die Seite. Beiden Werken ist die klassische dreisätzige Konzertform

gemeinsam mit einem ersten Allegro-Satz in der Sonatenhauptsatzform,

einem Andante als Mittelsatz in der dreiteiligen Liedform und als

Schlusssatz einem Rondo. Der langsame Satz des 1. Hornkonzertes steht im

jugendlichen Übermut in der außerordentlich selten anzutreffenden Tonart

as-moll mit einem E-dur-Zwischenteil, während Richard Strauss im 2. Konzert

den Mittelsatz altersweise im leichter spielbaren As-dur belässt, allerdings

auch hier eine kurze Ausweichung nach D-dur vornimmt. Am 8. September

1949 ist Richard Strauss 85jährig in Garmisch verstorben.

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WERKEINFÜHRUNG

Richard Wagner (1813 – 1883)

Siegfried-Idyll in E-dur, WWV 103

Cosima Wagner (1837 – 1930) notierte sich unter dem 25. Dezember 1870 in

ihrem 1869 in Tribschen bei Luzern begonnenen Tagebuch:

„Von diesem Tag, meine Kinder, kann ich euch nichts sagen, nichts von meinen

Empfindungen, nichts von meiner Stimmung, nichts, nichts. Dürr und trocken will

ich euch nur sagen, was geschah: Wie ich aufwachte, vernahm mein Ohr einen

Klang, immer voller schwoll er an, nicht mehr im Traum durfte ich mich wähnen,

Musik erschallte, und welche Musik! Als sie verklungen, trat R.[ichard] mit den fünf

Kindern zu mir ein und überreichte mir die Partitur des »Symphonischen Geburtstagsgrußes«

–, in Tränen war ich, aber auch das ganze Haus; auf der Treppe hatte

R. sein Orchester gestellt und so unser Tribschen auf ewig geweiht! Die »Tribscher

Idylle« so heißt das Werk.“

Richard Wagner um 1871.

Foto von Franz Seraph

Hanfstaengl.

Die Cosima von Richard Wagner (1813 – 1883) überreichte Partitur-Zweitschrift

ist überschrieben: Tribschener Idyll mit Fidi-Vogelgesang und Orange-

Sonnenaufgang, als Symphonischer Geburtstagsgruss Seiner Cosima dargebracht

von Ihrem Richard, 1870.

Während der Partiturniederschrift des dritten Aufzuges seines Siegfried, die

sich vom März 1869 bis zum Februar 1871 hinzog, entstand in aller Heimlichkeit

die Geburtstagsmusik für Cosima, die durch die Übernahme mehrerer

Themen aus dem dritten Aufzug zwar in engem Zusammenhang zum

Zweiten Tag der Tetralogie Der Ring des Nibelungen steht, aber als eigenständige

Komposition für den engsten Familienkreis gedacht war. Cosima

Wagner war aus diesem Grund auch gegen öffentliche Aufführungen und

eine Publikation, sodass weitere Aufführungen 1871 in Mannheim, 1874 in

Wahnfried in Bayreuth und 1877 in Meiningen nur vor ausgewähltem Publikum

in geschlossener Gesellschaft stattfanden. Die letztgenannte Aufführung

besprach jedoch der Musikschriftsteller Richard Pohl (1826 – 1896) im

Meininger Wochenblatt am 20. April unter der Überschrift Richard Wagners

„Siegfried-Idyll“. Cosima gab ihren Widerstand gegen eine Veröffentlichung erst

auf Drängen des Verlagsleiters Ludwig Strecker (1853 – 1943) vom Musikverlag

B. Schott’s Söhne in Mainz auf, der um die Tilgung von Schulden bat, die

durch hohe Vorschüsse an ihren Mann in früheren Jahrzehnten entstanden

waren. Die Partitur erschien im Februar 1872, und Wagner stellte dem

Siegfried-Idyll eine Huldigung an Cosima in Gedichtform voran:

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WERKEINFÜHRUNG

Die Wagner Familie und

Freunde vor der Villa

Wahnfried 1881.

Hinten v.l.n.r.:

Blandine von Bülow,

Heinrich von Stein

(Siegfrieds Lehrer),

Cosima + Richard Wagner,

Paul von Joukowsky

(Freund der Familie).

Vorne v.l.n.r.: Isolde,

Daniela von Bülow,

Eva und Siegfried.

Fotograf unbekannt.

„Es war Dein opfermutig hehrer Wille,

Der meinem Werk die Werdestätte fand,

Von Dir geweiht zu weltenrückter Stille,

Wo nun es wuchs und kräftig uns erstand,

Die Heldenwelt uns zaubernd zum Idylle,

Uraltes Fern zu trautem Heimatland.

Erscholl ein Ruf da froh in meine Weisen:

‚Ein Sohn ist da!’ – der musste Siegfried heißen.

Für ihn und Dich durft’ ich in Tönen danken, –

Wie gäb’ es Liebestaten hold’ren Lohn?

Sie hegten wir in uns’res Heimes Schranken,

Die stille Freude, die hier ward zum Ton.

Die sich uns treu erwiesen ohne Wanken,

So Siegfried hold, wie freundliche uns’rem Sohn,

Mit Deiner Huld sei ihnen jetzt erschlossen,

Was sonst als tönend Glück wir still genossen.“

Das Siegfried-Idyll ist für Richard Wagner in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung.

Der Held Siegfried ist seinen Vorstellungen nach im Gegensatz

zur tragischen Laufbahn Wotans „der von uns gewünschte, gewollte Mensch

der Zukunft (…), der aber nicht durch uns gemacht werden kann, und der sich

selbst schaffen muss durch unsre Vernichtung.“ Will sagen die Vernichtung der

bestehenden politischen Strukturen. In diesem Sinne schreibt Wagner im

Januar 1854 an den Komponisten, Musikdirektor und Mitrevolutionär August

Röckel (1814 – 1876), der wegen seiner Beteiligung am Dresdner Aufstand

1849 eine Festungshaft in Waldheim verbüßte, der sich Wagner durch seine

Flucht in die Schweiz entziehen konnte. Mit Fidi ist der am 6. Juni 1869

geborene Sohn Siegfried Wagner († 1930) gemeint.

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WERKEINFÜHRUNG

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)

Ouvertüre zu Shakespeares „Sommernachtstraum“

Schon zu Lebzeiten Mendelssohn galt die Ouvertüre zu Shakespeares Sommernachtstraum

als über alle Kritik erhabenes Meisterwerk. Robert Schumann

(1810 – 1856) urteilte:

„Es giebt Werke von so feinem Geistesbau, daß die bärenhafte Kritik selbst wie

verschämt davortritt und Komplimente machen will. Wie dies schon bei der Sommernachtstraumouvertüre

der Fall war (wenigstens erinnere ich mich über selbige

nur poetische Recensionen gelesen zu haben)“.

Felix Mendelssohn Bartholdy, wurde am 3. Februar 1809 als Sohn des Bankiers

Abraham Mendelssohn (1776 – 1835), Sohn des Philosophen Moses

Mendelssohn, und Lea Mendelssohn (1777 – 1842), Tochter aus vermögender

Berliner Kaufmannsfamilie, in Hamburg geboren. 1811 floh die Familie

mit der vier Jahre älteren Schwester Fanny, Felix und Rebekka (*1811) vor

der napoleonischen Besatzung nach Berlin. Mit fünf Jahren erhielt Felix

den ersten Klavierunterricht durch seine Mutter. Von 1816 an übernahm der

Pianist, Komponist und Clementi-Schüler Ludwig Berger (1777 – 1839) die

pianistische Ausbildung der musikalisch hochbegabten Mendelssohn-Kinder

Fanny und Felix, und drei Jahre später wurden sie Kompositionsschüler von

Carl Friedrich Zelter (1758 – 1832), der beide Johann Wolfgang von Goethe

(1749 – 1832) vorstellte. 1823 spielten die Geschwister die Ouvertüre zur Oper

Alimelek von Giacomo Meyerbeer (1791 – 1864) in einem öffentlichen Konzert

vierhändig aus der Partitur. Eine Fähigkeit, die die Mutter mit berechtigten

Stolz als besondere Gabe, „dergleichen vierhändig einzurichten ohne es erst

aufzuschreiben“, herausstellte. Für die häuslichen Sonntagsmusiken komponierte

Felix Mendelssohn Bartholdy 1826 die Sommernachtstraum-Ouvertüre

zunächst in einer vierhändigen Klavierfassung, die der Pianist, Komponist

und Dirigent Ignaz Moscheles (1794 – 1870) in Berlin hörte. Als Teil der Schauspielmusik

zum Orchesterwerk instrumentiert, erfolgte die Uraufführung am

20. Februar 1827 in Stettin. In der Aufführung wirkte der Komponist selbst an

der Viola mit. Dennoch ist ein naheliegender Vergleich zu den mozartschen

Wunderkindern nicht angebracht. Abraham Mendelssohn hatte keineswegs

eine musikalische Wunderkindkarriere seines Sohnes und seiner Tochter im

Sinn, sondern legte auf eine umfassende Bildung wert. Als Hauslehrer wurde

der spätere Universitätsprofessor Carl Wilhelm Ludwig Heyse verpflichtet,

Vater des Münchner Dichters und Nobelpreisträgers Paul Heyse ( 1830 – 1914).

Ein Jugendfreund, der spätere Pfarrer Julius Schubring (1806 – 1889) schrieb

1866 in seinen Erinnerungen:

Der junge Felix

Mendelssohn Bartholdy

gezeichnet von Carl

Joseph Begas, 1821.

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WERKEINFÜHRUNG

„Der Felix war doch ein wunderbar begabter Mensch. Abgesehen von der Musik,

als dem Mittelpunkte seines Lebens, zeigte sich diese Begabung nach den verschiedensten

Richtungen hin, ohne daß er damit eitlen Prunk getrieben hätte. Er

turnte z.B. kräftig und geschickt. Reck und Barren standen unter den Bäumen des

Gartens, und es verschlug ihm wenig, kurz vor den Concerteaufführungen, welche

Sonntags in der Mittagszeit alle vierzehn Tage im Hause stattfanden, auch wenn

er darin Clavier zu spielen hatte, erst eine halbe Stunde zu turnen.“

Felix Mendelssohn

Bartholdy gemalt von

Wilhelm Hensel um1847.

Schubring berichtete weiter, dass Felix ausgezeichnet Schach spielte, ein

guter Zeichner war, eine altrömische Komödie des Terenz druckreif aus dem

Lateinischen übersetzte, ausgezeichnet Klavier und Bratsche spielte und die

Partituren der Hauskonzert-Musiken auswendig dirigierte.

Nach einer zweijährigen großen Bildungsreise von 1830 bis 1832 durch

Deutschland, die Schweiz, Italien, Frankreich und England wurde Felix

Mendelssohn Bartholdy nach der Leitung des Niederrheinischen Musikfestes

1833 als Musikdirektor nach Düsseldorf berufen, übernahm aber 1835 die

Leitung der Gewandhauskonzerte in Leipzig, die bis zu seinem frühen Tod

am 4. November 1947 durch Schlaganfall innehatte, nur unterbrochen von

kurzzeitigen Verpflichtungen 1841 und 1843/44 als Königlich Preußischer

Kapellmeister nach Berlin.

Werkeinführung: Dr. Gunther Joppig, München

Bildquelle: Wikipedia

Der junge Mendelssohn

bei Goethe im Junozimmer

(1821).

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DIRIGENT DER NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN

Foto © Ira Weihrauch

Fuad Ibrahimov– Dirigent

Seit November 2014 ist Fuad Ibrahimov der Leiter des Staatlichen Sinfonieorchesters Aserbaidschan,

Chefdirigent der Neuen Philharmonie München und des Baku Chamber Orchestra.

In seiner noch jungen Karriere als Dirigent hat er bereits das Royal Philharmonic Orchestra (London),

Orchestre Symphonique de Mulhouse (Frankreich), Nord Czech Philharmonic, das MDR Sinfonieorchester

(Leipzig), die Staatskapelle Halle, das Göttinger und Nürnberger Sinfonieorchester, die Philharmonie Südwestfalen,

das Wiener Kammerorchester, das Kritische Orchester® Berlin, das sich aus Musikern aus den

Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, der Staatskapelle Dresden zusammensetzt,

geleitet. 2012 hat er als Gast Dirigent seine erste eigenständige Opernproduktion mit

dem Kölner Gürzenich-Orchester an der Oper Köln übernommen. 2013 – 2015 hat er bereits Wiedereinladungen

zum Kölner Gürzenich-Orchester erhalten. Im Juni 2011 wurde er von Maestro Fabio Luisi zum

„Pacific Music Festival“ in Japan eingeladen.

Fuad Ibrahimov wurde 1982 in Schuscha / Aserbaidschan geboren. Bereits mit 15 Jahren erhielt er seine

erste Anstellung als Bratschist im Staatlichen Sinfonieorchester Aserbaidschan.

Gleichzeitig begann er sein Viola-Studium an der dortigen Musikakademie. Dieses führte er nach der

Diplomprüfung ab 2002 an der Musikhochschule Köln in der Klasse Prof. Rainer Moog weiter. Nach dem

Solistendiplom setzte er sein Studium ab 2006 in der Dirigierklasse von Prof. Michael Luig fort und

bestand im Jahr 2011 die Diplomprüfung im Fach Dirigieren mit der Bestnote.

15


FUAD IBRAHIMOV | DIRIGENT

Während dieser Zeit erhielt Ibrahimov ein Stipendium der Stiftung „Freunde der Aserbaidschanischen

Kultur“, sowie des Dr. Carl Dörcken-Werner Richard Stiftung und führte Konzerte in zahlreichen deutschen

Städten unter der Schirmherrschaft der Yehudi Menuhin Foundation.

Außerdem im Jahr 2010 erhielt er einen Sonderpreis des DAAD, der an besonders talentierte ausländische

Studierende vergeben wurde.

Seit seiner Kindheit konzertiert Fuad Ibrahimov national und international als Solist und als Mitglied

unterschiedlicher Kammerensembles und Orchesters.

Maßgeblich inspiriert auch durch Meisterkurse unter anderem bei Mstyslaw Rostropowitsch, der ihn

besonders prägte, legte er auch in seiner eigenen Dirigententätigkeit früh einen besonderen Schwerpunkt

auf die Arbeit mit hochbegabten Nachwuchsmusikern.

Mit der auf seine Initiative gegründeten staatlichen „Jungen Philharmonie Aserbaidschan“ nahm er schon

2008 erstmals am Festival „Young Euro Classic“ in Berlin.

2010 betreute er ein Gemeinschaftsprojekt deutscher Musikschulen mit dem venezolanischen „El

Sistema“ und arbeitete in Venezuela unter anderem mit der „Sinfonica“ des Bundesstaates Guárico. ​

Seit dem Jahr 2013 erhält er das Präsidenten-Stipendium der Republik Aserbaidschan. Im März 2017

bekam Fuad Ibrahimov vom Präsidenten der Republik Aserbaidschan einen Verdienstorden für kulturelles

Engagement.

Im Jahr 2018 gewann er den Evgeny Svetlanov Internationalen Dirigentenwettbewerb in Paris.

16


SOLIST | CARSTEN DUFFIN | HORN

Foto © Astrid Ackermann

Carsten Carey Duffin – Horn

Geboren 1987 in Detmold, begann Carsten Carey Duffin bei dem Detmolder Hornisten und Pädagogen

Jörg Schulteß bereits im Alter von sechs Jahren Hornunterricht zu nehmen. Im Januar 2001 wurde er

bei dem Hornpädagogen und Solisten Prof. Michael Höltzel in Hamburg Privatschüler, 2004 dann

Jungstudent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Christian Lampert.

Anschließend nahm er – nach dem Abitur am C. D. Grabbe Gymnasium, Detmold – sein Vollstudium

im Herbst 2006 in Stuttgart auf. Erste professionelle Orchestererfahrungen im Alter von 16 Jahren sammelte

er beim Konzerthausorchester Berlin unter Lothar Zagrosek, dem Mahler Chamber Orchester unter

Pierre Boulez und Daniel Harding sowie beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin unter Ingo Metzmacher,

außerdem gastierte er während seines Studiums beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

und den Berliner Philharmonikern.

Im September 2007 wurde er Solohornist an der Staatsoper Stuttgart und 3 Jahre später wechselte er als

Solohornist zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons. Außerdem spielt er

seit 2010 im Orchester der Bayreuther Festspiele. Als Solist spielte er bereits mit namhaften Ensembles,

unter anderem mit dem Symphomieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bochumer Symphonikern

und den Bamberger Symphonikern.

Seit März 2020 ist Carsten Duffin außerdem Professor für Horn an der Hochschule für Musik und Theater

in München. Des Weiteren widmet er sich ausgiebig der Kammermusik, vor allem mit seinem Blechbläser-Enselmble

NoPhilBrass und Kammermusikpartnern wie Jörg Widmann, Igor Levit, Carolin Widmann,

Ramon Ortega und François Leleux.

17


DAS SINFONIEORCHESTER

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

Neue Philharmonie München

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN (NPhM) hat sich seit ihrer Gründung 2005 zu einem beachteten

semiprofessionellen Orchester der Region München entwickelt. Die Förderung von junger musikbegeisterter

Personen durch erfahrene Lehrende und professionell Musizierende ist Teil des Konzeptes

der Musikwerkstatt Jugend e.V., für das sie 2006 den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung erhielt.

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN setzt sich inzwischen aus Musikstudierenden und jungen professionell

Musizierenden aus ganz Europa und weiteren Ländern der Welt zusammen. In den letzten

15 Jahren haben junge Musikbegeisterte aus insgesamt über 40 Nationen zusammen gearbeitet und

gespielt. So treffen die verschiedenen Nationen mit ihrem kulturellen Hintergrund nicht nur, um auf

höchsten Niveau Musik zu machen zusammen, sondern führen ebenfalls viele Gespräche miteinander

und betreiben kulturellen Austausch.

Das Orchester tritt regelmäßig im Herkulessaal der Münchner Residenz, in Wolfratshausen und in Sillian

(Österreich) sowie bei zahlreichen Gastkonzerten im In- und Ausland auf. 2020 feierte die NEUE PHIL-

HARMONIE MÜNCHEN als Teil der Musikwerkstatt Jugend ihr 15-jähriges Bestehen.

Zur Jahreswende 2015/2016 wurde die NPhM unter Leitung von Fuad Ibrahimov zum 2. Mal nach

China eingeladen. Nach Konzerten in Shanghai und Peking (September 2014) gastierte das Orchester

erfolgreich in Hongkong und Umgebung.

Im Herbst 2017 reiste das Orchester wiederholt zu Konzerten unter Leitung von Fuad Ibrahimov in die

Philharmonie Baku (Aserbaidschan).

18


NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN

Jubiläumskonzert im

Herkulessaal der

Münchener Residenz,

Frühjahr 2020 unter

Leitung von Dirigent

Fuad Ibrahimov.

In den Sommern 2015, 2016 sowie 2017 überzeugte die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN als Festivalorchester

unter Leitung des heutigen Generalmusikdirektors der „Komischen Oper Berlin” Ainaris

Rubikis mit ausverkauften Vorstellungen im Passionstheater Oberammergau bei der von Christian

Stückl inszenierten Verdi-Oper „Nabucco” und Richard Wagners Oper „Der fliegende Holländer”.

In den Frühjahrskonzerten 2017 dirigierte die junge ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv, Chefdirigentin

an der Oper Graz und erste Dirigentin bei den Bayreuther Festspielen 2021.

Unter Leitung des Dirigenten Yoel Gamzou, dem Musikdirektor am Theater Bremen, konzertierte die

NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN mehrfach erfolgreich in München und Kassel. Kiril Stankow, tätig

als 1. Koordinierter Kapellmeister in der Staatsoper Kassel, dirigierte im Herbst 2019 die NPhM in

Italien, Österreich und Deutschland.

Zum Jubiläumskonzert im Frühjahr 2020 ging unter der Leitung von Fuad Ibrahimov ein großer

Wunsch der jungen Musizierenden mit Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps” in Erfüllung.

Das Herbstkonzert 2020 stand ganz im Zeichen des großen Beethoven-Jahres. Der junge Dirigent

Johannes Zahn leitete das Orchester. Das Frühjahrsprojekt konnte auf Juli 2021 Pandemie-bedingt

erfolgreich durchgeführt werden. Der Dirigent und Musiker des Symphonieorchester des Bayerischen

Rundfunks Joseph Bastian zauberte einen feinen Konzertreigen mit kleinerer Besetzung.

Musikalisch betreut wird die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN von Mitgliedern des Symphonieorchesters

des bayerischen Rundfunks, des bayerischen Staatsorchesters sowie von erfahrenen

Lehrenden verschiedener bekannter europäischer Musikhochschulen.

19


IMPRESSIONEN AUS DEN KONZERTEN

Frühjahr 2017:

Konzert im Herkulessaal

mit Vivi Vassileva

am Schlagwerk unter

Leitung der Dirigentin

Oksana Lyniv.

Frühjahr 2018 :

Yoel Ganzou dirigiert die

NPhM im Herkulessaal.

Solist ist Gilles Apap.

Konzert im Herbst 2018:

die NPhM begleitet das

16 jährige Geigentalent

Tassilo Probst zu

Tschaikowskys Violinkonzert

unter Leitung

von Fuad Ibrahimov.

20


IMPRESSIONEN AUS DEN KONZERTEN

Konzert im Herbst 2018:

Die NPhM unter Leitung

von Fuad Ibrahimov

spielt das große

Brahms-Doppelkonzert:

Solistinnen für das

Elisabeth Kropfitsch an

der Violine und Meehae

Ryo am Violincello.

Jubiläumskonzert im

Frühjahr 2020:

Die russische Pianistin

Kiristina Miller spielt

Tschaikowskys Klavierkonzert

unter Leitung

von Dirigent Fuad

Ibrahimov, begleitet

von der NPhM.

Herbstkonzert 2020 unter

Pandemie-Bedingungen:

Der usbekisch-deutsche

Pianist Michail Lifits interpretiert

Beethovens

Klavierkonzert unter

Leitung von Dirigent

Johannes Zahn, begleitet

von der NPhM.

Fotos © Sabine Weinert-Spieß

21


ORCHESTERMITGLIEDER & INSTRUMENT

XiXi Gabel (KM)

Violine 1

Berlin, Deutschland

Aleksandra Głuch,

Violine 1

Chorzów, Polen

Alicja Ptasiński

Violine 1

Weimar, Deutschland

Irina Kirichek

Violine 1

Neuchâtel, Schweiz

Javier Claudio Martínez

Violine 1

Malaga, Spanien

Leonardo Guedes

Violine 1

Lissabon, Portugal

Léna Vannson

Violine 1

Karlsruhe, Deutschland

Saori Hirai

Violine 1

Wien, Österreich

Violeta Adamova (SF)

Violine 2

Utrecht, Niederlande

Ema Almeida

Violine 2

Augsburg, Deutschland

Jan Szczypiorski

Violine 2

Pszczółki, Polen

Julia Hila

Violine 2

Kobyłka, Polen

Pablo Falagán Álvarez

Violine 2

Ponferrada, Spanien

Therese Mitreuter

Violine 2

München, Deutschland

Tur de Carlos

Violine 2

Sevilla, Spanien

Elisabeth Buchner (SF)

Viola

München, Deutschland


Manuel Camara

Viola

Mons, Belgien

Maria Francisca Barata Feyo

Viola

Antwerp, Belgien

Santiago Velo Quintairos

Viola

Ourense, Spanien

Sergio Vicente

Viola

Pontevedra, Spanien

Marie Langlamet (SF)

Cello

Berlin, Deutschland

Héctor Hervás Veredas

Cello

Utrecht, Niederland

Isabel Olmo,

Cello

Maastricht, Niederland

Carmen Ramirez Campos

Cello

Madrid, Spanien

Antía Balboa Doldan (SF)

Kontrabass

Ponferrada, Spanien

Veronika Lutz

Kontrabass

Augsburg, Deutschland

Zofia Janota

Kontrabass

Tapkowice, Polen

Carlos Cascales Serrano

Flöte

San Roque, Spanien

Sabina Pamblanco Zanón

Flöte

Utrecht, Niederland

Bárbara Ferreira

Oboe

Braga, Portugal

Avesta Yusufi

Oboe

Den Haag, Niederlande

Marie-Theres Schindler

Klarinette

Salzburg, Österreich


ORCHESTERMITGLIEDER & INSTRUMENT

Julia Vogel

Klarinette

Salzburg, Österreich

Bárbara Lopes

Fagott

Zürich, Schweiz

Ece Nur Özer

Fagott

Karlsruhe, Deutschland

Ederson Gonçalves

Horn

Köln, Deutschland

Luis Barbe

Horn

Stuttgart, Deutschland

Dominik Senfter

Trompete

Inzing, Österreich

Johannes Benz

Trompete

München, Deutschland

Christoph Stähler

Posaune

Leipzig, Deutschland

Cesar Roig Espi

Posaune

Albaida, Spanien

Andreu Mechó Pérez

Posaune

Faura, Spanien

Rony Devroye

Schlagwerk

Hergenrath, Belgien


DOZENTINNEN UND DOZENTEN | KONTAKTDATEN

DOZENTINNEN & DOZENTEN:

Violine 1

Daniel Nodel / Symphonieorchester

des Bayer. Rundfunks

Violine 2 Jochen Gröpler /

Bruckner Orchester Linz

Viola

Yushan Eichler / Symphonieorchester

des Bayer. Rundfunks

Cello

Marie Langlamet / Hochschule

für Musik und Theater Hamburg

Kontrabass Josef Gilgenreiner /

Bayerische Staatsoper

Bläser Andreas Mendel /

Bruckner Orchester Linz

KONTAKTDATEN:

NPHM – Organisation

Franz Deutsch

Tel. 08178 / 900 18

deutsch@nphm.info

Sigrid Dumann-Brusis

Tel. 08178 / 99 79 172

sijobrusis@web.de

Sponsorenbetreuung

Angela Zahn

Tel. 089 / 64 93 98 64

zahn@nphm.info

Orchestervertretung

Simon Edelmann

Tel. 0176 / 47 79 39 41

privat@simonedelmann.de

Musikwerkstatt Jugend e.V.

Mitgliederbetreuung

Sigrid Dumann-Brusis

Tel. 08178 / 99 79 172

sijobrusis@web.de

Notenwart

Simon Edelmann

Tel. 0176 / 47 79 39 41

privat@simonedelmann.de

Gestaltung / Werbung

SPIESZDESIGN Neu-Ulm

design@spiesz.de

Tel. 0731 / 972 67 33

Bankverbindung

Musikwerkstatt Jugend e.V.

Kennwort: NPHM

Sparkasse Bad Tölz-

Wolfratshausen

IBAN: DE 10 7005 4306 0055

3666 45

BIC: BYLADEM1WOR

www.nphm.info

T-Shirts der NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN erhältlich unter shop.nphm.info

25


GEIGEN- UND BOGENBAU

Hermann + Stefan Wörz

Geigenbaumeister

Kreittmayrstr. 11

80335 München

Tel. 525988

Fax. 5236886

Neubau und Reparaturen

von Streichinstrumenten und Bogen

Vermietung von Streichinstrumenten

Markus Wörz

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Kreittmayrstr. 17

80335 München

Tel. 5231240

Fax. 5231179

Geschäftszeiten:

Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 13.00 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr

Samstag von 9.30 bis 13.00 Uhr – Montag geschlossen


DER VEREIN MUSIKWERKSTATT JUGEND STELLT SICH VOR

MUSIKWERKSTAT T

JUGEND

Der Verein und seine Ziele

Die Musikwerkstatt Jugend e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der nicht auf die Erzielung von Gewinn

ausgerichtet ist, sondern sich zum Ziel gesetzt hat, junge musikalische Talente umfassend zu fördern,

im Wissen, dass Musik die ganzheitliche Entwicklung des Menschen besonders unterstützt. Die Musikwerkstatt

Jugend bietet ein breit angelegtes Förderkonzept für alle jungen Musizierenden, d.h. eine

differenzierte Orchesterarbeit im Kinderorchester Isartal, im Jugendorchester SINFONIETTA ISARTAL

und in der NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN.

Grundgedanke ist die breit angelegte Begleitung vom Kindesalter an, die sich mit den entwickelnden

Fähigkeiten der jungen Musizierenden ausweitet bis zur Förderung spezieller Begabungen. Neben

der professionell betreuten Orchesterarbeit werden auch individuelle Maßnahmen bis hin zu Meisterkursen

angeboten. Renommierte Musizierenden und Ensembles ermöglichen gezielt die Hinführung

zur Kammermusik.

In der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen wird Musik in ihrer intellektuellen, emotionalen und

spirituellen Dimension erschlossen und durch eine sensibel geführte Gratwanderung zwischen hohem

Anspruch an Qualität und Spaß am Musizieren zum spannenden Erlebnis.

Der Förderverein der Neuen Philharmonie München / Musikwerkstatt Jugend e.V.

Kontakt:

Spatzenloh 10

82057 Icking

Tel.: 08178 – 90 018

Fax: 08178 – 90 89 188

E-Mail: deutsch@musikwerkstattjugend.de

Register:

Amtsgericht München-Registergericht

Registernummer: VR 100864

Geschäftsführender Vorstand:

Franz Deutsch, 1. Vorsitzender

Simon Edelmann, Orchestervertretung

Steffen Kühnel

Sabine Weinert-Spieß, Öffentlichkeitsarbeit

Angela Zahn, Organisation / Sponsoren

Beirat:

Prof. Alfredo Perl, Musikhochschule Detmold

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Sadlo (†), HS für Musik

München & Uni Mozarteum Salzburg

Johannes Zahn, Dirigent

27


antonie zauner

stiftung

KONZERT-FLYER DER NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN

10 JAHRE |||| NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN

MOZART

Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte”

Klarinettenkonzert A-Dur KV 622

Fidelis Edelmann, Klarinette

BEETHOVEN

Sinfonie Nr. 6 „Pastorale“

Dirigent: Fuad Ibrahimov

Samstag, 10. Oktober 2015, 20 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Einführung: Reinhard Szyszka, 19.15 Uhr

Benefizkonzert für

www.nphm.info

50 Jahre

Deutsch-Israelische Freundschaft

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

Karten: € 20 // € 30 // € 40 zzgl. VVG

www.muenchenticket.de,

Tel. 089 / 54 81 81 81,

alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35 // € 45

Schüler/Studenten nur AK € 10

SPIESZDESIGN

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

Schirmherr Christian Stückl

MAHLER

Symphonie Nr. 9

SCHOLL

Cellokonzert (UA)

Stefan Hadjiev, Violoncello

Dirigent: Yoel Gamzou

Mittwoch, 9. März 2016, 20 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Einführung: Reinhard Szyszka, 19.15 Uhr

Karten: € 20 // € 30 // € 40 zzgl. VVG

www.muenchenticket.de,

Tel. 089 / 54 81 81 81,

alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35 // € 45

Schüler/Studenten nur AK € 10

www.nphm.info

SPIESZDESIGN

DUKAS

„Der Zauberlehrling”

GERSHWIN

RAVEL

„Daphnis et Chloé“ & „La Valse“

Dirigent: Fuad Ibrahimov

Samstag, 8. Oktober 2016, 20 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Benefizkonzert

www.nphm.info

Gefördert von der BürgerStiftung München

Fonds „Ehrenamt und Flüchtlinge“

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

Klavierkonzert in F

Eric Ferrand-N‘Kaoua, Klavier

Karten: € 20 // € 30 // € 40

ohne VVG über: ticket@kolibri-stiftung.de*

zzgl. VVG über: www.muenchenticket.de,

Tel. 089 / 54 81 81 81,

und alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35 // € 45

Schüler/Studenten nur AK € 10 )

* Kolibri sucht noch Karten-Paten

für jugendliche Geflüchtete

antonie zauner

stiftung

Referat für

Bildung und Sport

SPIESZDESIGN

Foto©

Mittwoch, 15. März 2017, 20 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

www.nphm.info

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

GEDENKKONZERT

für Prof. Peter Sadlo

M. SKORYK

Huzulisches Triptychon

TAN DUN

The Tears of Nature

Vivi Vassileva (Percussion)

R. STRAUSS

Ein Heldenleben

Dirigentin: Oksana Lyniv

Einführung: Reinhard Szyszka, 19.15 Uhr

Karten: € 20 // € 30 // € 40

zzgl. VVG über: www.muenchenticket.de,

Tel. 089 / 54 81 81 81,

und alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35 // € 45

Schüler/Studenten nur AK € 10 )

SPIESZDESIGN

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

2018

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

2019

MÄRZ

BENEFIZKONZERT | Einführung von Sadija Klepo

mit Karten-Patenschaften

Schirmherrin ist

Staatsministerin EMILIA MÜLLER

GLINKA

Ruslan und Ludmila

2. Klavierkonzert

RACH op. 18 c-Moll

MANINOV

Murad Adigezalzade, Klavier

RIMSKI Scheherazade

KORSAKOV

Dirigent: Fuad Ibrahimov

Sonntag, 1. Oktober 2017, 19 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Einführung: Reinhard Szyszka, 18.15 Uhr

Karten: € 20 // € 30 zzgl.

VVG über: www.muenchenticket.de,

Tel. 089 / 54 81 81 81 // alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35

(nur Abendkasse: Schüler/Studenten € 10 )

www.nphm.info

SPIESZDESIGN

Yoel Gamzou dirigiert

MAHLER

SINFONIE Nr. 5

MOZART

VIOLINKONZERT Nr. 5 A-Dur

Gilles Apap Violine

Freitag, 9. März 2018, 20 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Einführung: Reinhard Szyszka, 19.15 Uhr

Benefizkonzert

www.nphm.info

Referat für

Bildung und Sport

Karten: € 20 // € 30 // € 40

ohne VVG über: ticket@kolibri-stiftung.de*

zzgl. VVG über: www.muenchenticket.de,

Tel. 089 / 54 81 81 81,

und alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35 // € 45

Schüler/Studenten nur AK € 10 )

* Kolibri sucht Karten-Paten für jugendliche Geflüchtete

SPIESZDESIGN

BENEFIZKONZERT zugunsten der

kbo-Kinderzentrum München gemeinnützige GmbH

TSCHAI

KOWSKY

Violinkonzert D-Dur

Tassilo Probst, Violine

BRAHMS

Doppelkonzert a-moll

Elisabeth Kropfitsch, Violine | Meehae Ryo, Cello

STRAUSS

Don Juan & Till Eulenspiegel

Dirigent: Fuad Ibrahimov

So. 30. September 2018, 19 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Einführung: Simon Edelmann, 18.15 Uhr

Karten: € 20 // € 30 // € 40 zzgl.

VVG über: www.muenchenticket.de,

Tel. 089 / 54 81 81 81 // alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35 // € 45

(nur Abendkasse: Schüler/Studenten € 10 )

Kartenkauf ohne Gebühr auch direkt im Kinderzentrum, über

fundraising.kiz-mhg@kbo.de und www.neubau-kbo-kinderzentrum.de

SPIESZDESIGN

BENEFIZKONZERT zugunsten

KREBSKRANKER MENSCHEN

Unter Schirmherrschaft von ANNE-SOPHIE MUTTER

MARIA SOLOZOBOVA

VIOLINE

TSCHAI

KOWSKY

Violinkonzert D-Dur

Sinfonie Nr. 6 „Pathetique”

BEETHOVEN

Egmont-Ouvertüre

Dirigent: Fuad Ibrahimov

Montag, 4. März 2019, 20 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Werkeinführung: 19.15 Uhr

Karten: € 20 // € 30 // € 40 zzgl. VVG über: www.muenchenticket.de

Tel. 089 / 54 81 81 81 // alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35 // € 45 (nur an AK: Schüler/Studenten € 10)

SPIESZDESIGN

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

BENEFIZKONZERT zugunsten

KlinikClowns Bayern e.V.

KIRIL STANKOV dirigiert

MENDELSSOHN

4. Symphonie „Italienische”

R.STRAUSS

Oboenkonzert

Lennart Höger Oboe

PROKOFIEFF

Symphonie classique

Mo 30. September 2019 | 20 Uhr

München | Herkulessaal

Werkeinführung: Simon Edelmann 19.15 Uhr

Karten: € 20 // € 30 // € 40 ohne VVK über: www.klinikclowns.de

€ 20 // € 30 // € 40 zzgl. VVG über: www.muenchenticket.de

Tel. 089 / 54 81 81 81 // alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse zu € 25 // € 35 // € 45 (nur an AK: Schüler/Studenten € 10)

2019

HERBST

SPIESZDESIGN

15 JAHRE

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

FUAD IBRAHIMOV dirigiert

SCHOSTAKOWITSCH

Festliche Ouvertüre

TSCHAIKOWSKY

MÄRZ

2020

JUBILÄUMS

KONZERT

Klavierkonzert Nr.1

KRISTINA MILLER Klavier

STRAWINSKY

Le Sacre Du Printemps

Samstag, 7. März 2020 | 20 Uhr

Wolfratshausen | Loisachhalle

Werkeinführung Simon Edelmann: 19.15 Uhr

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN / MWJ e.V. in Kooperation

mit der Stadt Wolfratshausen, KINDER IN NOT St. Michael Wolfratshausen

und dem Förderverein des LIONSCLUBs Wolfratshausen-Geretsried e.V.

Karten € 25 zzgl. VVG bei www.muenchenticket.de, Tel. 089 / 54 81 81 81

Bürgerbüro/Touristinfo, Marienplatz 1, 82515 Wolfratshausen

Tel. 08171 / 2140, info@wolfratshausen.de

Happy Holiday Reisen, Johannisgasse 5, 82515 Wolfratshausen

Tel. 08171 / 481544, info@happy-holiday-reisen.de

Reisebüro Hecher GmbH, Egerlandstr. 58, 82538 Geretsried, Tel. 08171 / 98120

Feinkost und Schreibwaren Baumgartner Icking

und an der Abendkasse zu € 30,– Schüler/Studenten: Abendkasse freier Eintritt.

SPIESZDESIGN

15 JAHRE

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

HERBST

2020

BENEFIZKONZERT zugunsten der

Katholischen Jugendfürsorge München e.V.

BEETHOVEN

JOHANNES ZAHN dirigiert

DIE GESCHÖPFE DES

PROMETHEUS OUVERTÜRE

KLAVIERKONZERT NR. 3

MICHAIL LIFITS Klavier

3. SYMPHONIE „EROICA”

Mo 28. 9. 2020 | 20 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Karten: € 20 // € 30 // € 40 | zzgl. VVG über: www.muenchenticket.de

Tel. 089 / 54 81 81 81, alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse € 25 // € 35 // € 45 | Schüler/Studenten € 10 nur Abendkasse

NUR BEGRENZTE ZUHÖRERZAHL aufgrund der geltenden

Hygienevorschriften!

SPIESZDESIGN

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

SOMMER

2021

DIRIGENT JOSEPH BASTIAN

SEBASTIAN KLINGER VIOLONCELLO

STRAWINSKY

DUMBARTON OAKS

SAINT-SÄENS

CELLOKONZERT A-MOLL

MENDELSSOHN-

BARTHOLDY

SYMPHONIE NR. 3 „SCHOTTISCHE“

So 25.7.2021 | 11 Uhr

München | Herkulessaal der Residenz

Karten: € 20 // € 30 // € 40 | zzgl. VVG über: www.muenchenticket.de

Tel. 089 / 54 81 81 81, alle bekannten VVK-Stellen

Abendkasse € 25 // € 35 // € 45 | Schüler/Studenten € 10 nur Abendkasse

Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften. Bei Inzidenz unter 50 keine Testpflicht.

SPIESZDESIGN

28


VORSCHAU 2021/22 – SINFONIETTA ISARTAL + NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN

MUSIKWERKSTATT

JUGEND

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

SINFONIETTA ISARTAL – Herbst 2021 NPHM – Frühjahr 2022

Konzertprojekt mit Johannes Zahn

SCHUMANN Cellokonzert a-Moll

BEETHOVEN 2. Symphonie D- Dur

Dirigent: Simon Edelmann

Katja Deutsch, Cello

Fr. 5. Nov. 2021 | 20 Uhr

München-Sendling, Himmelfahrtskirche

Sa. 6. Nov. 2021 | 20 Uhr

Wolfratshausen, Loisachhalle

DR. SAMUEL PENDERBAYNE

„Der dritte Raum” UA

POULENC Konzert für 2 Klaviere + Orchester

SCHOSTAKOWITSCH 5. Symphonie

Dirigent: Johannes Zahn

Henriette Zahn, Anna Buchberger, Klavier

Sa. 5. März 2022 | 20 Uhr

Wolfratshausen, Loisachhalle

So. 6. März 2022 | 19 Uhr

Fürstenfeldbruck, Stadtsaal

Kooperation „Junge Stars Fürstenfeldbruck”

Mo. 7. März 2022 | 20 Uhr

München, Herkulessaal der Residenz

Benefizkonzert in Kooperation mit Kolibri

Johannes Zahn, Dirigent

Anna Buchberger &

Henriette Zahn, Klavier

Katja Deutsch, Cello

Simon Edelmann, Dirigent

Karten für alle Konzerte

erhältlich bei München Ticket

unter www.muenchenticket.de

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FÖRDERVERREIN DER NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN

Musik tut gut! Werden Sie Freund, Förderer, Stifter, Sponsor

Das Orchester braucht Ihre Unterstützung

Das Orchester NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN (NPhM) wurde 2005 vom Förderverein „Musikwerkstatt

Jugend e.V.” gegründet. Alle Organisations – und Verwaltungsarbeiten werden ehrenamtlich erbracht,

d.h. alle Spenden und Zuwendungen kommen den MusikerInnen direkt zugute. Sie erhalten keine

Gagen, nur ein Fahrtkostenanteil von maximal 150,– Euro wird ggf. erstattet. Die MusikerInnen aus

ganz Europa bekommen während des Projekts Essen und Unterkunft kostenfrei gestellt. Allein durch

Eintrittsgelder und öffentliche Förderung ist dieses nicht zu finanzieren. Wir sind daher dringend auf

private finanzielle Unterstützung angewiesen.

Unsere Mitglieder – unsere Freunde des Fördervereins

Eine Mitgliedschaft im Förderverein ist Grundlage dafür, dass die Arbeit des Orchesters NEUE

PHILHARMONIE MÜNCHEN überhaupt erst möglich wird. Die Mitgliedschaft bietet Ihnen außerdem

einige Vorteile: Sie erhalten Vorab-Informationen zu den kommenden Konzerten. Sie können zudem

vergünstigte Konzertkarten erhalten. Jahresbeitrag für Mitglieder: 30,– Euro

Mit Spenden helfen

Sie können mit einer Spende an den Verein „Musikwerkstatt Jugend e.V.” den Projekten des Orchesters

helfen. Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Als gemeinnütziger Verein stellen wir Ihnen gerne die

Spendenbescheinigungen aus. Ihr Name wird gerne in unserem Programmheft abgedruckt.

Werbeanzeigen im Programmheft

Wenn Sie eine Werbeanzeige im Programmheft schalten möchten, schreiben Sie uns bitte.

Unsere Förderer – unsere Stifter – unsere Sponsoren

Werden Sie Förderer, Stifter oder Sponsor!

Ihr Firmenlogo/-name wird in unserem Programmheft abgedruckt.

Firmenlogos/-namen der Stifter und Sponsoren erscheinen zudem auf Plakat und Flyer.

Sponsoren sind zusätzlich auf der NPhM-Website mit Ihrem Firmenlogo/-namen zu sehen.

Wir informieren Sie gerne zweimal jährlich über unsere Newsletter frühzeitig zu allen aktuellen Aktivitäten,

Projekten und Konzerten. Sie erhalten außerdem für alle Konzerte eine persönliche Einladung

und können sich Eintrittskarten reservieren lassen. Gerne laden wir Sie zu unseren Generalproben,

Nachfeiern und besonderen Veranstaltungen ein. So haben Sie die Möglichkeit, die Dirigenten, Solisten

und Orchestermusiker persönlich kennenzulernen.

Förderer: Jahresbeitrag* ab 500 Euro

Stifter: Jahresbeitrag* ab 3.000 Euro

Sponsoren: Jahresbeitrag* ab 7.000 Euro

*auch einmalig möglich

Bankverbindung:

Musikwerkstatt Jugend e.V. / NPhM

Sparkasse Bad Tölz – Wolfratshausen

IBAN: DE10 7005 4306 0055 3666 45

BIC: BYLADEM1WOR


FÖRDERVERREIN DER NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN

Unsere Freunde, Förderer, Stifter und Sponsoren

Bank Vontobel AG

Erich und Ute Decker Kulturstiftung

Gemeinde Icking

Hermes Arzneimittel GmbH

Raiffeisenbank Isar-Loisachtal

Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen

Traudl Bergau

Angela Zahn

Blumen Geisler Hohenschäftlarn

Bayerischer Musikrat / Förderung

internationaler musikalischer Begegnungen

Bezirk Oberbayern

Dr. Gunther Joppig

Martin und Ulrike Kölsch

Ev. Kirchengemeinde Ebenhausen

Julie Maria Freifrau von Schrenk

Kulturfonds der Bayerischen Landesregierung

Kulturreferat München

Landratsamt Bad-Tölz

Rileg – Viele schaffen mehr – Raiffeisenbank

SPIESZDESIGN Neu-Ulm

Tonkünstlerverband

©Andy Stueckl

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN als Festspielorchester zur Verdi-Oper NABUCCO mit dem Dirigenten

Ainārs Rubiķis und Regisseur Christian Stückl in Oberammergau im Sommer 2015.


G E I G E N B A U

Arjan Versteeg (Geigenbaumeister) und Veronika Versteeg

Starnberger Straße 30, 82069 Hohenschäftlarn, Telefon 0049 (0)8178 9099771

arjan.versteeg@t-online.de, www.versteeg-geigenbau.de

Mo - Fr 9-13 + 15 -18 Uhr, Sa 9 -13 Uhr

Bahnhofstrasse 5, 82069 Hohenschäftlarn

+49 (0) 81 78. 99 85 55

Täglich geöffnet 11.30 - 23.00 Uhr

www.il-brigante.de


MEISTERSOLISTEN IM ISARTAL 2021

Internationale Kammermusikreihe

SAMSTAG

02.

OKTOBER

BEGINN: 19.30 UHR

SONNTAG

03.

OKTOBER

BEGINN: 11.00 UHR

BR-Klassik-Aufzeichnung

SAMSTAG

30.

OKTOBER

BEGINN: 16.00 UHR

SAMSTAG

30.

OKTOBER

BEGINN: 19.30 UHR

Klaviertrio Adorno

L. v. Beethoven | E. Lampson | A. Dvořák

Amaryllis Quartett, Juliane Banse

F. Schubert | G. Mahler / D. Ph. Hefti |

P. I. Tschaikowsky

SONNTAG

21.

NOVEMBER

BEGINN: 16.00 UHR

SONNTAG

21.

NOVEMBER

BEGINN: 19.30 UHR

Apollon Musagète Quartett

F. Schubert | K. Penderecki | A. Dvořák

SAMSTAG

11.

DEZEMBER

BEGINN: 19.30 UHR

SONNTAG

12.

DEZEMBER

BEGINN: 17.00 UHR

Chi Ho Han, Klavier

L. v. Beethoven (letzte 3 Klaviersonaten)

Dunkle Kalenderblätter: diese Termine finden auf jeden Fall statt

Helle Kalenderblätter: Zusatztermine für den Fall Corona-bedingter Einschränkungen

Konzertsaal im Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking

Ulrichstr. 1-7, 82057 Icking

www.klangwelt-klassik.de

ticket@klangwelt-klassik.de | Tel.: 08178-7171

Freistaat

Bayern

Landkreis

Bad Tölz-WOR

Gemeinde

Icking


SPIESZDESIGN

MUSIK FÜR DIE AUGEN

Plakate, Flyer, Programme // Bücher und Zeitschriften

Signets, Logos und Visitenkarten

CD – und DVD-Gestaltung // Websites

Illustrationen // Fotografie und Video

Kalligrafie // 3D-Architektur-Visualisierung

SPIESZDESIGN Büro für Gestaltung

Wallstraße 28, 89231 Neu-Ulm // Tel 0731 725 44 81

design@spiesz.de // www.spiesz.de

Förderer der Neuen Philharmonie München

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