09.09.2021 Aufrufe

Stoppt die Migration - Info-DIREKT Ausgabe 39

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Schwerpunkt

39. Ausgabe, 2021

Das Magazin für Patrioten

Top Themen:

+ 10-Punkte-Plan

gegen Migrantengewalt

+ Ex-Asylheimleiter packt aus

+ Agenda 2030 als Gefahr

+ Kritik an den Menschenrechten

+ Weiterbildung für Patrioten

Stoppt die

Migration

Preis: Euro 5,- 5,-

www.info-direkt.eu

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Info-DIREKT - Das Magazin für Patrioten

Wo ist die Jugend?

Jugendliche besser erreichen!

1. Die Problemstellung:

Viele Jugendliche lesen weder im

Internet noch auf Papier Zeitungen.

WhatsApp war gestern.

Herkömmliches Fernsehen, Radio und

Facebook gelten mittlerweile ebenso

als verstaubt. Was aber ist zu tun, um

mit seinen Botschaften und Informationen

junge Menschen zu erreichen?

2. Die Lösung:

Wir müssen dort hingehen, wo Jugendliche sind und Inhalte produzieren,

die die sogenannte „Generation Z“ ansprechen. Dazu bietet die aus China

stammende kostenlose Video-App eine hervorragende Möglichkeit. Mit

kurzen, witzigen, ironischen, bösen, informativen und stets unterhaltsamen

Kurzvideos kann man dort junge Menschen auf sich aufmerksam machen.

Patrioten nutzen jetzt Telegram!

3. Gemeinsam durchstarten:

Info-DIREKT bietet Medien, Politiker, Parteien und Unternehmen

Unterstützung bei der Erstellung und Betreuung von

TikTok-Kanälen. Mehr Infos unter kontakt@info-direkt.eu

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Schwerpunkt

Fakten zum Bargeldverbot

Menschenrechte als totalitäre Zivilreligion14

Auf einen Blick

6 — 7 Den Lügen nicht auf den Leim gehen

Alte und neue Migrationsmärchen

8 — 10 10-Punkte-Plan gegen Asylantengewalt

Fabian Fischer über einen Lösungsansatz der FPÖ

9 Nehammers Grenzschutz: Eine türkise PR-Show

Gastkommentar von Herbert Kickl

9 Der Bevölkerungsaustausch ist real

Gastkommentar von Roman Möseneder

12 — 13 Fremd in Wien Favoriten

Friedrich Langberg auf Streifzug

14 — 15 Menschenrechte als totalitäre Zivilreligion

Gegenuni-Gastbeitrag von Martin Sellner

16 — 17 Ein Asyl-Insider packt aus / Teil 1

Florian Machl über seine Erlebnisse als Asylheimleiter

18— 19 Sharia demokratisch legitimiert

Martin Sellner über die ethnische Wahl als Gefahr

20— 22 Weshalb lassen wir uns das gefallen?

Gastkommentar von Efgani Dönmez

23 Migrationskritik von links

Gegenuni-Gastbeitrag von Erik Ahrens

24— 25 Volk braucht Bewusstsein

Gastbeitrag von Maximilian Krah

26 Positivbeispiele aus Dänemark und Ungarn

28— 29 Entwicklungshilfe als Migrationsverstärker

Gastbeitrag von Markus Frohnmaier

30— 31 „Es wird Zeit aufzustehen und sich zu wehren“

Interview mit Gottfried Waldhäusl

31 Der Mensch als Schachfigur

Christopher Wagner über Migranten als Waffe

32— 33 Trotz Verbot: Ein kräftiges Lebenszeichen

Michael Scharfmüller über eine IB-Demo in Wien

34— 35 Spitzenpolitiker und Malermeister

AfD-Politiker Tino Chrupalla im Portrait

36 Der Wahlkampf der AfD

Eine Analyse von Daniel Fiß vom Feldzug-Blog

37 Die ÖVP an die Hand nehmen

Siegfried Müller über die Wahl in Graz

38— 39 Schlagabtausch zur Regierungsbeteiligung

der Haimbuchner-FPÖ

40 Kampf um Köpfe

Erik Ahrens stellt die Gegenuni vor

41 Hugins Stilfragen

Was man beim Grüßen beachten sollte, Teil 1

42— 43 Lieber Manuel, wir werden Dich vermissen!

Nachruf auf Manuel Ochsenreiter

44 Das Haus am Ende des Regenbogens

Wenn sich Patrioten ein eigenes Zentrum kaufen

44 Er war mein Leibbursch

Nachruf von Odin Wiesinger auf Lutz Weinzinger

45 Weitere Meldungen

Impressum

(Ständig abrufbar unter info-direkt.eu/impressum)

Magazin Info-DIREKT (Österreich, Schweiz, Südtirol)

Steingasse 6a, 4020 Linz

E-Mail: redaktion@info-direkt.eu

Internet: www.info-direkt.eu

Magazin Info-DIREKT (Deutschland)

E-Mail: deutschland@info-direkt.eu

Medieninhaber, Hersteller,

Herausgeber und Redaktion:

Info-DIREKT VerlagsGmbH, Steingasse 6a, 4020 Linz

Verlags- & Herstellungsort: Linz, FN: 477086 y

Geschäftsführer: Michael Siegfried Scharfmüller

Titelseite: freepik.com, Gestaltung: Info-DIREKT

Druckabgabe: 1. September 2021

Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung und Veröffentlichung

nur nach ausdrücklicher Zustimmung gestattet!

Alle Bildquellen dieser Doppelseite sind in den jeweiligen

Artikeln angeführt.

4 |


Bild: Alois Endl

Bild: Alois Endl

Dauernder Fehlalarm

Liebe Leser,

zum Zeitpunkt, zu dem ich diese Zeilen schreibe, kämpft ein befreundeter

Unternehmer gerade um das Überleben seiner Firma. Von einer

Sekunde auf die andere blieben alle Bildschirme in den Büros des

mittelständischen Betriebs schwarz. Von der Cyberattacke sind auch

die regelmäßig angefertigten Sicherungen betroffen. „Es ist, als wäre

die ganze Firma abgebrannt - mit dem einzigen Unterschied, dass wir

gegen einen Brand versichert gewesen wären“, erzählt er mir völlig abgekämpft

am Telefon.

Abgekämpft fühlen sich sicher auch jene Opfer der Flutkatastrophe in

Deutschland, die binnen weniger Minuten ihr gesamtes Hab und Gut

verloren haben.

Andernorts müssen Eltern beinahe ohnmächtig zusehen, wie ihre Kinder

aufgrund der irrsinnigen Corona-Maßnahmen und der dauernden

Panikmache und Isolation bereits im jungen Alter verwelken.

Schlimm muss es auch sein, wenn das eigene Kind in eine Schulklasse

geht, in der der Bevölkerungsaustausch längst vollzogen ist und/oder

Familienmitglieder durch kriminelle Migranten in Gefahr sind.

Alle diese Fälle haben eines gemeinsam: etablierte Politiker und Medien

ignorieren diese tatsächlichen Gefahren nicht nur, sondern lenken

davon ab oder leugnen sie sogar. Anstatt gegen Cyberattacken

vorzugehen, wird über Hass im Netz fantasiert. Anstatt die Bodenversiegelung

endlich zu beenden und Menschen rechtzeitig vor Naturkatastrophen

zu warnen, wird davon geträumt, das globale Weltklima

durch neue Steuern „retten“ zu können. Menschenverursachte Migrationsbewegungen

werden hingegen als natürlichste Sache der Welt

dargestellt. Von den bewussten Fehlinformationen, die seitens der Regierungen,

Medien und NGOs in Sachen Corona unters Volk gebracht

werden, will ich erst gar nicht reden.

Wir leben in einer absoluten Clownwelt, in der das rechte Maß längst

zertrampelt wurde. Eine Möglichkeit, um trotzdem nicht verrückt zu

werden, ist der regelmäßige Austausch mit Gleichgesinnten. Ein stabiler

Freundes-, Kameraden- und Familienkreis ist die beste Impfung

gegen den alltäglichen Wahnsinn. In diesem Sinne haben wir am letzten

Augustwochenende ein kleines Vernetzungstreffen

für Info-DIREKT-Unterstützer veranstaltet.

Mehr dazu in unserer nächsten Printausgabe.

Unabhängig davon noch einmal mein Aufruf:

Brecht aus der Isolation aus und vernetzt Euch.

Nur gemeinsam sind wir stark!

Ihre Spende fur

Info-DIREKT

-

j

Michael Scharfmüller

Magazin Info-DIREKT-Geschäftsführer

10-Punkte-Plan zur Abwehr von Asylantengewalt

Migrationskritik von links

Gastkommentar von FPÖ-Chef Herbert Kickl

IBAN: AT89 2033 0018 0003 3548

BIC: SPPBAT21034

Kontoinhaber: Info-DIREKT VerlagsGmbH; Verwendungszweck: Spende

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23

9

38

AfD-Spitzenkandidat Tino Chrupalla im Gespräch


Den ständigen Lügen

nicht auf den Leim gehen!

T. Steinreutner und M. Mayrhofer über alte und neue Migrationsmärchen

gekehrt hat. Diese gigantische Migrationsbewegung

zum Nachteil aller beteiligten Nationen

werden von etablierten Medien nicht

einmal thematisiert.

Bild: Mit Bildern von

toten oder leidenden

Kindern wollen uns etablierte

Medien, Politiker

und NGOs emotional

dazu erpressen unsere

Grenzen offenzuhalten.

So wurde beispielsweise

diese 120 Quadratmeter

große Wandmalerei, die

einen auf der „Flucht“

ertrunkenen syrischen

Jungen zeigt, in Frankfurt

am Main angebracht.

Mehr Inszenierung eines

Toten ist wohl kaum mehr

möglich.

Bild: Die Szenen aus Bad

Radkersburg (Steiermark),

vom September 2015

trugen vermutlich zum

Stimmungswechsel der

Öffentlichkeit von „Wir

müssen allen helfen“

hin zu „Wir können nicht

jeden hereinlassen“

bei. Damals spazierten

hunderte Migranten einfach

an einer Handvoll

Polizisten vorbei völlig

unkontrolliert nach

Österreich herein.

Eigentlich möchte man glauben, dass

zumindest gestandene Patrioten den

Lügen der etablierten Politik und Medien

in Sachen Einwanderung nicht mehr auf

den Leim gehen. Die raffinierten Kommunikationsexperten

der Migrationsfetischisten

finden jedoch jedes Mal wieder neue Wege,

um auch intelligente Menschen in die Irre zu

führen.

Die Gastarbeiter- und Flüchtlingslüge

Zur Erinnerung: Begonnen hat das Migrationsmärchen

vermutlich mit der Gastarbeiterlüge

– also jenen Ausländern, die ins Land

geholt wurden, um die Wirtschaft mit billigen

Arbeitskräften zu versorgen. „Wir haben Arbeiter

gerufen und Menschen sind gekom-

men“, war damals ein „geflügeltes Wort“ von

Aktivisten und Politikern, weshalb die Gäste

plötzlich doch für immer bleiben durften. Für

immer blieben auch viele Menschen, die vor

den Kriegen im nahen Jugoslawien und im

weit entfernten Tschetschenien flohen – auch,

wenn die letzten Kampfhandlungen schon

Jahrzehnte zurücklagen.

EU ließ Osteuropa ausbluten

Im Zusammenhang mit Migrationsbewegungen

darf auch die Rolle der EU nicht vergessen

werden. Das angebliche Friedensprojekt

ist mitverantwortlich dafür, dass in den letzten

25 Jahren 20 Millionen Menschen Osteuropa

verlassen haben, die meisten davon nach

dem EU-Beitritt ihrer Länder. Wagenknecht

schreibt in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“,

dass fast jeder zweite Bulgare zwischen

20 bis 45 Jahren“ seinem Land den Rücken

Emotionale Bilder als Schlüssel

Info-DIREKT

frischer Erinnerung sollten eigentlich auch

noch die Bilder sein, die uns gezeigt wurden,

um uns emotional für die Aufnahme hunderttausender

„Flüchtlinge“ sturmreif zu schießen.

In Österreich spielten dabei die Fotos

von einem Kühlwagen eine besondere Rolle.

Dieser wurde am 26. August 2015 in Pandorf

(Burgenland) pünktlich zur zeitgleich in Wien

stattfindenden Westbalkan-Konferenz in ei-

und bequem

ner Autobahnpannenbucht abgestellt. Als

der Transporter durch die Polizei geöffnet

wurde, fand man darin die Leichen von 71

Menschen aus dem Irak, aus Afghanistan

und dem Iran. Sie waren von ihrem Schlepper

alleine gelassen worden und sind grausam

erstickt. Alle Tageszeitungen waren voll

österreichweit im

mit den Bildern dieser Tragödie. In Bochum

Zeitschriftenhand

ließ ein „Künstler“ vor dem Schauspielhaus

einen Kühllastwagen auffahren und Bürger

in die Kühlbox steigen, um den „abstrakten

Vorgang zu vergegenwärtigen“. Die emotionale

Erpressung zeigte Wirkung, die Grenzen

oder in einer von

wurden geöffnet.

kaufen

Um die Grenzen möglichst lange offenzuhalten,

zeigten die Medien täglich herzzerreißende

Bilder von besorgten Müttern und

Kindern mit traurigen Rehaugen. Dass in

Wirklichkeit fast ausschließlich junge Männer

aus dem mittleren Osten und Afrika nach

Europa drängten, schien die Medien nicht zu

stören.

auf www.info-dire

Überrannte Polizisten

brachten Stimmungswandel

Erst als dann die enorme Masse immer

sichtbarer wurde, begann sich das Blatt zu

wenden. Ein Bild aus Bad Radkersburg in

der Steiermark dürfte sich dabei besonders

eingeprägt haben. Dort spazierten im September

2015 hunderte junge „Flüchtlinge“

einfach an vier Polizisten vorbei. Ein Video

davon ist auf YouTube zu finden: „Österreich:

Vier Polizisten probieren hunderte Migranten

zu stoppen“. Danach begann zumindest in

Österreich eine unwürdige Diskussion über

„Türen mit Seitenteilen“, weil keiner der führenden

Politiker das Wort „Grenzkontrolle“

aussprechen wollte. Erst als die Stimmung

Wer unabhängige M

muss diese auch unte

Bild Gemälde Aylan Kurdi: Frank C. Müller via wikipedia.org (CC BY-SA 4.0); Bildschirmfoto von Polizisten: Youtube.com / ORF

6 |


im Volk im November 2015 zu kippen

drohte, sprach die damalige Innenministerin

Mikl-Leitner (ÖVP) plötzlich von

einer „Festung Europa“. Kurze Zeit später

begann dann Sebastian Kurz seine

Märchenerzählung darüber, dass er die

Balkanroute geschlossen hätte …

In Wirklichkeit war die Balkanroute nie

geschlossen und die „Festung Europa“

ist weiter Ferne. Zwar wurde vereinzelt

eingestanden, dass sich 2015

nicht mehr wiederholen dürfe und sich

Merkel mit ihrer Druchhalteparole „Wir

schaffen das“ überhoben hat. Trotzdem

werden Migration und Migranten in

jetzt

den Massenmedien noch

kaufen

immer ausschließlich

positiv dargestellt.

Migranten als Heilige

angebliche psychische Gründe angeführt.

Von der Polizei und vor Gericht

werden die ausländischen Täter dann

oft mit Samthandschuhen behandelt,

anstatt sie klar in die Schranken zu weisen.

So ist es kein Einzelfall, dass selbst

Vergewaltiger auf freiem Fuß angezeigt

und später nur zu Bewährungsstrafen

verurteilt werden. Abgeschoben wird

ohnehin kaum jemand. Mittlerweile

muss man froh sein, wenn deutsche

Richter nicht beschließen, dass bereits

abgeschobene Asylanten wegen

Formfehlern im Verfahren wieder zurück

nach Europa geholt werden.

Die verallgemeinernde Darstellung

von Migranten als Heilige verstärkt die

Problematik. Jegliche Fehlleistung von

Migranten wird unter den Tisch gekehrt.

Dabei geht

es nicht nur um

Straftaten, sondern

auch um Alltägliches.

Schießt ein

Migrant bei einem

Fußballspiel ein

Tor, gilt er als Held

und als lebender

Beweis dafür, dass

„wir ohne Einwanderung verloren wären“.

Wenn hingegen drei Fußballer mit

afrikanischen Wurzeln beim EM-Finale

ihre Elfmeter für die englische Nationalmannschaft

verschießen, darf ihr

Migrationshintergrund nicht einmal erwähnt

werden.

Nein zur Aufnahme von Ortskräften

Zieht man all das und die Gesamtlage,

Anstatt die Herkunft von Straftätern in der der sich Westeuropa befindet, in

zu nennen, wird regelmäßig eine Täter-Opfer-Umkehr

betrieben und von dern, dass einige AfD-Politiker trotzdem

Betracht, muss man sich darüber wun-

weiterlesen:

mangelnder Integrationsbereitschaft für die Aufnahme von jenen Afghanen

der Mehrheitsbevölkerung gefaselt. eintreten, die im Kampf gegen die Taliban

deutsche Soldaten Für abscheuliche Verbrechen werden

unterstützt

Bild Wagenknecht: Sven Teschke via wikipedia.org (CC BY-SA 3.0 de)

haben sollen. Zwar mag es aus soldatischer

Sicht verständlich erscheinen, seine

Kameraden nicht im Stich zu lassen,

jedoch dürfen deutsche Bürger nicht für

die Fehler eines Krieges bezahlen, den

die USA zu verantworten haben.

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Unbedingt zu beachten ist auch, dass

die Deutungshoheit darüber, welche

Afghanen als Ortskräfte gelten, nicht

in der Hand der AfD liegt. Darüber

entscheiden nämlich jene Menschen,

die ohnehin kein Interesse daran haben,

die Migration zu stoppen. So wie

Außenminister Heiko Maas (SPD), der

für das Afghanen-Desaster mitverantwortlich

ist. Er will 70.000 Afghanen

nach Deutschland holen. Unter den

über 5.000 „Geretteten“, die bis 25.

August eingeflogen wurden, sollen

Migration als Neokolonialismus pur

In den etablierten Medien wird völlig unter

den Tisch gekehrt, welche negativen Auswirkungen

Migration auf die Heimatländer

der Auswanderer hat. Aus Syrien waren schon

mehrmals Hilfeschreie zu hören, dass man

die nach Europa geflüchteten Männer dringend

für den Wiederaufbau in der Heimat

zurück benötigt. Auch in Afghanistan sieht

man die Abwanderung als großes Problem.

Unter der massiven Abwanderung der arbeitsamen

Bevölkerung leiden auch zahlreiche

afrikanische Länder enorm. Das Problem

ist jedoch auch in Europa bekannt. So haben

in den letzten 25 Jahren schätzungsweise 20

edien will,

rstützen!

Millionen Menschen Osteuropa verlassen.

In manchen Regionen Rumäniens sollen bereits

90 Prozent der Menschen im arbeitsfähigen

Alter ihrer Heimat den Rücken gekehrt

haben. „Keine Volkswirtschaft der Welt kann

einen solchen Aderlass an jungen qualifizierten

Arbeitskräften unbeschadet überstehen“,

schreibt Hannes Hofbauer in seinem Buch

„Kritik der Migration“ (siehe Seite 23). Für die

„Linke“-Politikerin Sahra Wagenknecht (Foto)

ist deshalb klar, dass „Migration in der Regel

keine Hilfe, sondern ein Problem“ ist. Sie

nennt diese Entwicklungen „Neo-Kolonialismus

pur“. II

Bild: Während es seit Jahren Bedenken

darüber gibt, ob man Menschen nach

Afghanistan abschieben könne, haben

die „Schutzbedürftigen“ offenbar kein

Problem damit, in ihrem Heimatland,

aus dem sie geflohen sind, Urlaub zu

machen. Zumindest geht das aus diesem

Tweet von Michael Bauer, Sprecher

des Verteidigungsministeriums, vom

26. August 2021 hervor.

sich nur 100 Ortskräfte befunden haben.

Näheres weiß man über die nach

Deutschland geholten Personen nicht.

Unter den evakuierten Personen sollen

sich auch islamistische Terroristen

befinden – fünf Verdächtige werden in

Frankreich beobachtet, einer davon in

Haft genommen. Auch ein in Deutschland

vorbestrafter und abgeschobener

Straftäter nutzte die Gelegenheit zur

Wiedereinreise.

Eines muss jedem bewusst sein: Wer

jetzt ins Land kommt, wird für immer

hierbleiben, egal was er am Kerbholz

hat. Abschiebungen werden nicht vorgenommen,

auch wenn die Taliban-Regierung

ihre straffällig gewordenen

Bürger wieder zurücknehmen würde,

wie ein Taliban-Sprecher in einem lesenswerten

„Krone“-Interview bekanntgab.

Solange politisch keine Remigration

möglich ist, müssten zumindest

die Grenzen für illegale Einwanderer

ausnahmslos geschlossen werden und

bleiben. II

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Schwerpunkt

10-Punkte-Plan zur Abwehr

von Asylantengewalt

Um die durch falsche Einwanderungspolitik entstandenen Probleme wieder in den

Griff zu bekommen, hat die FPÖ einen 10-Punkte-Plan vorgelegt. Fabian Fischer

Bild: Aus Sicht der

Freiheitlichen haben Straffällige

jeden Anspruch

auf irgendeinen Schutz

verwirkt und sind umgehend

außer Landes zu

bringen.

Bilder: Bundeskanzler

Sebastian Kurz und Karl

Nehammer inszenieren

sich zwar immer

gerne als „Hardliner in

Asylfragen“, in Wirklichkeit

scheuen sie einen möglichen

Konflikt mit der EU

jedoch wie der Teufel

das Weihwasser.

Ihr EU-Abgeordneter

Othmar Karas (rechtes

Bild, ebenfalls ÖVP) geht

sogar noch einen Schritt

weiter. Er bezeichnete

das restriktive

dänische Asylmodell als

unsolidarisch.

Nach dem widerwärtigen Mord an

der erst 13-jährigen Leonie durch

afghanische Asylwerber und Asylberechtigte

reagierte FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl

umgehend, indem er langjährige

und konsequente freiheitliche

Forderungen in Form eines

10-Punkte-Maßnahmenkatalogs

präsentierte.

Die FPÖ brachte diese Forderungen

als Antrag sofort in der

nächsten Nationalratssitzung

ein. Schockierendes Ergebnis: kaufen

Alle Parteien außer der FPÖ lehnten diese

Maßnahmen ab und verweigerten der Bevölkerung

damit den nötigen Schutz vor

Migrantengewalt.

Ganz oben am freiheitlichen Plan, um der

ausufernden Gewalttaten durch illegale

Migranten und Asylanten wieder Herr zu

werden, steht die Aussetzung von Asylanträgen

auf österreichischem Boden. Dass dies

kein unumsetzbares Fantasiegebilde ist, beweist

die sozialdemokratische Regierung in

Dänemark. In Kopenhagen arbeitet man intensiv

an Asylzentren außerhalb Europas, wo

Asylwerber warten müssen,

wenn sie um Schutz in Dänemark

ansuchen wollen.

Info-DIREKT jetzt kaufen

und bequem weiterlesen:

Asyl ist nur

ein individueller

Schutz auf

österreichweit Zeit im und kein

Zeitschriftenhandel Schlüssel bestellen zur

oder in einer Migration. von über 100 Trafiken sofort

Wer unabhängige Medien will,

muss diese auch unterstützen!

Die De-Attraktivierung des

„Asylstandorts“ Österreich

war ein wesentliches Projekt

von Herbert Kickl als Innenminister.

Doch die von

ihm initiierten Ausreisezentrum-Schilder

wurden nach

seiner Entlassung aus dem

Innenministerium umgehend wieder abmontiert.

Genau diese Symbolik ist aus Sicht der

Freiheitlichen kontraproduktiv und ein Willkommenssignal

an Schlepper und ihre Kunden.

Genauso wie der jüngste SPÖ-Vorstoß,

den Zugang zur Staatsbürgerschaft für Asylanten

zu erleichtern. In diesem Zusammenhang

fordert die FPÖ, dass es für Asylberechtigte

generell keine Staatsbürgerschaft mehr geben

soll. Nur so ließen sich die Anreize, überhaupt

erst den Weg nach Österreich zu su-

auf www.info-direkt.eu abonnieren

Symbolbilder Verhaftung und Flugzeug: fp; Bild Kurz: Info-DIREKT; Bild Nehammer: BM für Finanzen via wikipedia. org (CC BY 2.0);

Bild Karas: Vincent VAN DOORNICK - multimedia.europarl.europa.eu via wikipedia.org (CC BY 3.0)

8 |


Bild Kickl: Info-DIREKT

chen, konsequent abstellen. Den türkisen

Lippenbekenntnissen sei ebenso wenig

zu trauen, wenn es um Abschiebungen

nach Afghanistan und Syrien geht. Die

FPÖ fordert ein klares Bekenntnis der

gesamten Bundesregierung, was mit der

inhaltslosen PR-getriebenen ÖVP und

grüner Toleranzromantik

kaufen

wohl eher ein

Wunschtraum bleiben dürfte.

Asyl als individueller Schutz auf Zeit

Die Asylverfahren von straffälligen Asylwerbern

haben, wenn es nach dem

FPÖ-Plan ginge, sofort abgebrochen zu

werden. Ebenfalls haben Asylstatus und

sonstige Schutztitel bei jeder Form einer

Straftat umgehend aberkannt zu werden.

Aus Sicht der Freiheitlichen haben

Straffällige jeden Anspruch auf irgendeinen

Schutz verwirkt und sind umgehend

außer Landes zu bringen. Aber auch

bei Asylberechtigten, die keiner Straftat

überführt werden, seien Schwerpunktaktionen

zur Überprüfung, ob die Fluchtgründe

überhaupt noch vorliegen,

notwendig. Immerhin ist Asyl nur ein individueller

Schutz auf Zeit und nicht ein

Schlüssel zur Migration, wie es in der aktuellen

europäischen Auslegung fälschlicherweise

praktiziert wird.

Die seit Jahren diskutierte Sicherungshaft

für gefährliche Asylwerber ist ebenfalls

im blauen Forderungskatalog zu finden.

Die Umsetzung ist bisher am Koalitionsbruch

durch die ÖVP sowie am mangelnden

Umsetzungswillen und fehlenden

Mut von Schwarz-Grün gescheitert. Des

Weiteren pochen die Freiheitlichen auf

Rückführungszentren in Drittstaaten, wie

es Herbert Kickl als Innenminister bereits

erfolgreich vorangetrieben hatte. Eine

entsprechende Arbeitsvereinbarung mit

Serbien gibt es bereits seit April 2019,

doch ÖVP-Innenminister Karl Nehammer

j

Nehammers Grenzschutz:

Wenn man eine restriktive Asylpolitik

im Interesse der Österreicher

umsetzen will, darf man

nicht davor zurückschrecken, internationale

Regelungen zu hinterfragen

und anzugreifen. In meiner Zeit

im Innenministerium haben wir genau

das in Angriff genommen und

auch im nationalen Recht zahlreiche

Verschärfungen vorgenommen

– auch was die leichtere Beendigung

von Asylverfahren krimineller

Asylwerber und die Asyl-Aberkennungsverfahren

betrifft.

Konsequente Abschiebungen

Seit Mitte 2019 ist man unter der

„Übergangsregierung“ und danach

unter Schwarz-Grün aber quasi im

permanenten Rückzug.

Es hat unter Nehammer

im Innenministerium

regelrecht

eine Schubumkehr

in der Migrationsfrage

stattgefunden.

Auch wenn er

sich verbal immer

als besonders „harter

Hund“ gibt, so

sprechen die Zahlen

deutlich eine andere

Sprache: Fast 15 Prozent mehr

Asylanträge im Jahr 2020, obwohl

Nehammer einen De-facto-Einreisestopp

für Asylwerber zu Beginn

des Corona-Wahnsinns versprochen

hat. Und heuer laufen die Zahlen mit

einem Plus von 84 Prozent allein bis

Mai völlig aus dem Ruder.

Schwerpunkt

Eine türkise PR-Show

Ein Gastkommentar von FPÖ-Chef Herbert Kickl

Bild: FPÖ-Chef Herbert Kickl war

von Dezember 2017 bis Mai 2019

Bundesminister für Inneres.

Dass die aktuelle Regierung nicht

im Stande sein wird, sich diesem

Problem ernsthaft zu stellen, zeigte

sich unmittelbar nach dem grausamen

Mord an Leonie. Nicht nur, dass

die ÖVP inkonsequenterweise unseren

10-Punkte-Plan im Parlament

abgelehnt hat, waren die ersten

Handlungen der Regierung geradezu

entlarvend. Der Verfassungsgerichtshof

öffnet aus rein formalen

Gründen den Arbeitsmarkt für

Asylwerber und der Arbeitsminister

tut nichts, anstatt umgehend diesen

Missstand wieder in gesetzeskonformer

Form zu reparieren. Die von

der Regierung eingesetzte Kindeswohlkommission

präsentiert ihre

Vorschläge, um die Abschiebung

von Minderjährigen de facto völlig

zu verunmöglichen. Wie genau diese

Asylanten es mit dem Alter nehmen,

wurde unlängst bei einem der

Täter im Fall Leonie bekannt.

Bild: Während gesetzestreue

Info-DIREKT jetzt kaufen

Bürger ohne 3-G-Nachweis nicht

mal mehr eine Gaststätte betreten

können, reiste einer der vier

Tatverdächtigen im Fall Leonie bis

und nach London, wo bequem dann doch noch weiterlesen:

die Handschellen für ihn klickten.

österreichweit im

Umblättern

Einreisen verhindern

Und die Krönung des Versagens ist

der Grenzschutzschmäh von Nehammer

und Verteidigungsministerin

Tanner. Da feiern sie sich selbst

dafür, dass binnen 12 Stunden gleich

104 Illegale, vorwiegend aus Afghanistan,

aufgegriffen wurden. Diese

Freude kann ich aber nicht teilen,

denn ein effektiver

Grenzschutz müsste

die Einreise dieser

illegalen Migranten

verhindern, anstatt

fein säuberlich jeden

illegalen Grenzübertritt

zu protokollieren

und dafür zu sorgen,

dass auch alle möglichst

rasch zu ihrem

Zeitschriftenhandel bestellen

oder in einer von über 100 Trafiken sofort

Wer unabhängige Medien will,

muss diese auch unterstützen!

Unter Innenminister

Nehammer

hat eine Schubumkehr

in der

auf www.info-direkt.eu abonnieren

Migrationsfrage

stattgefunden.

kom-

Asylverfahren

men.

Die ÖVP verspricht ständig einen restriktiven

Kurs, handelt aber gegenteilig

und geniert sich nicht einmal,

permanent die Wähler anzulügen

und ihnen einen PR-Schmäh nach

dem anderen aufzutischen. Eine restriktive

Asyl- und Fremdenpolitik,

die diesen Namen auch verdient,

wird es nur mit der FPÖ geben. II

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10-Punkte-Plan zur Abwehr

von Gewalttaten durch Asylanten

hat seit seinem Amtsantritt bei der Umsetzung

dieser Vereinbarung nichts vorzuweisen. Zwar

inszeniert er sich immer gerne als „Hardliner

in Asylfragen“ bei Pressekonferenzen und bei

Auslandsreisen, jedoch sind seine nennenswerten

Erfolge überschaubar, wie dieses Beispiel

schonungslos aufzeigt.

Höchste Zeit für einen Paradigmenwechsel

All diese Forderungen müssten von der österreichischen

Bundesregierung auch auf europäischer

Ebene glaubhaft vertreten werden.

Insbesondere ein Vorstoß Österreichs auf

internationaler Ebene in Richtung eines Paradigmenwechsels

in der Asyl- und Fremden-

1. Aussetzen der Asylanträge auf österreichischem Boden

politik ist der FPÖ in diesem Zusammenhang

wichtig. Demnach soll es auf europäischem

Boden nur mehr Asylanträge von Personen

geben können, die aus einem unmittelbaren

Nachbarstaat stammen. Diese notwendige

Glaubwürdigkeit ist jedoch ein Wunschgedanke:

Einerseits hat die ÖVP mit Othmar

Karas einen lautstarken Bremser für derartige

Maßnahmen direkt in Brüssel sitzen, der beispielsweise

das dänische Modell just an dem

Tag als unsolidarisch bezeichnete, an dem

Info-DIREK

Nehammer es als Vorbild bejubelte. Zum

anderen fürchten Kurz, Nehammer und Co.

einen möglichen Konflikt mit der EU wie der

Teufel das Weihwasser. II

und beque

2. Maßnahmen zur De-Attraktivierung des „Asylstandorts“ Österreich,

3. Abschiebungsoffensive

zum Beispiel durch die Wiedereinführung von Ausreisezentren

Ein klares Bekenntnis der gesamten Bundesregierung zu Abschiebungen

auch nach Afghanistan und Syrien und eine Abschiebungsoffensive

insbesondere in diese beiden Staaten

4. Sofortiger Abbruch des Asylverfahrens von straffälligen Asylwerbern

bei jeder Form einer Straftat und sofortige Außerlandesbringung

5. Aberkennung des Asylstatus bzw. sonstiger Schutztitel

bei jeder Form einer Straftat und sofortige Außerlandesbringung

6. Schwerpunktaktionen zur Überprüfung

der Aktualität der Fluchtgründe von Asylberechtigten

7. Einführung der Sicherungshaft für gefährliche Asylwerber

8. Umsetzung von Rückführungszentren in Drittstaaten

9. Paradigmenwechsel in der Asyl- und Fremdenpolitik

Vorstoß Österreichs auf internationaler Ebene in Richtung eines Paradigmenwechsels in

der Asyl- und Fremdenpolitik – keine Asylanträge mehr auf europäischem Boden, außer

von Personen, die aus unmittelbaren Nachbarländern stammen

10. Keine Staatsbürgerschaft für Asylberechtigte

österreichwei

Zeitschriftenh

oder in einer

kaufen

auf www.info-

Wer unabhängige

muss diese auch u

10 |


Der Bevölkerungsaustausch

Schwerpunkt

ist real

Ein Gastkommentar von Roman Möseneder

Kaum ein Thema wurde in den

vergangenen Monaten und Jahren

innerhalb der politischen

Rechten öfter besprochen als das Problem

des Bevölkerungsaustausches.

T jetzt kaufen

Doch entgegen unseren Wünschen und

Vorstellungen ging die Relevanz dieses

Themas in keiner Weise verloren, sondern

steigt sogar von Tag zu Tag weiter

m

signifikant

weiterlesen:

an.

Für Aufmerksamkeit sorgen

Es ist unsere Verantwortung, regelmäßig

Aufmerksamkeit zu schaffen

und Kritik zu äußern.

Die politische Linke versucht

währenddessen weiterhin,

den Bevölkerungsaustausch

als eine wirre

Verschwörungstheorie

abzutun und Kritik zu delegitimieren.

Doch in Wahrheit

ist es sehr einfach: Der

Bevölkerungsaustausch

beschreibt den Rückgang

einheimischer Österreicher

aufgrund niedriger

Geburtenraten bei gleichzeitig anhaltender

Masseneinwanderung.

Das Ergebnis ist eine immer kleiner werdende

Anzahl einheimischer Österreicher

in Österreich. Das bringt eine Vielzahl an

Konsequenzen mit sich. Die erschreckenden

Zahlen sprechen für sich: Bereits

2006 pflegten 20 Prozent aller Volksschüler

Deutsch zu Hause nicht als Umgangssprache.

Dieser Wert stieg 2018 auf ganze

31 Prozent. Fast jeder dritte Volksschüler

spricht also in erster Linie zu Hause eine

andere Sprache als Deutsch. Ein Blick in

die Städte ist ebenso vielsagend. 59 Prozent,

also deutlich über die Hälfte aller

Volksschüler in Wien, sprechen in erster

Linie nicht Deutsch. In Linz liegt der Wert

bei 56 Prozent und auch Salzburg schafft

es auf unfassbare 51 Prozent.

Remigration als Gebot der Stunde

Das bedeutet: Über die Hälfte der sechsbis

zehnjährigen Salzburger

sprechen zu Hause nicht

Deutsch als Umgangssprache.

Die Politik muss darauf

schleunigst reagieren. Es

braucht einen sofortigen

D Die Volkspartei

hat kei-

t im

andel bestellen ne Ambition,

von über 100 Trafiken sofort

ein Problem zu

lösen, welches

sie selbst geschaffen

hat.

direkt.eu abonnieren

Medien will,

nterstützen!

Bild:

Die „Freiheitliche Jugend Salzburg“

hat zum Thema „Der Bevölkerungsaustausch“

ein kurzes Video auf seiner

Facebook-Seite veröffentlicht.

Einwanderungsstopp bei

gleichzeitiger Remigration,

also die Umkehr von Pushund

Pull-Faktoren.

Doch blicken wir der Realität

ins Gesicht: Keine Partei

außer den Freiheitlichen hat

Interesse, das Problem auch nur ansatzweise

anzusprechen. Die Volkspartei hat

klarerweise keine Ambition, ein Problem

zu lösen, welches sie selbst geschaffen

hat. Wir müssen regelmäßig informieren.

Wir müssen regelmäßig darüber schreiben.

Wir müssen regelmäßig in Aktion

treten. Auch wenn die Lage manchmal

aussichtslos scheint: An Resignation ist

nicht zu denken. II

18,5 Prozent

24,4 Prozent

Bild:

Roman Möseneder, geb. 2003, ist im

Landesvorstand der „Freiheitlichen Jugend

Salzburg“ und schreibt für diverse patriotische

Publikationen

Diagramm:

Der Anteil der Bevölkerung mit

Migrationshintergrund ist in Österreich in nur

zehn Jahren um fast sechs Prozent gestiegen.

Fast jeder vierte in Österreich lebende

Mensch hat seine Wurzeln damit im Ausland.

2010 2020

| 11


Fremd in Wien-Favoriten

Friedrich Langberg auf einem Streifzug durch seinen

Heimatbezirk, den er selbst als verlorenen Posten bezeichnet.

Bild: Trotz der enormen

Überfremdung lebt

Friedrich Langberg noch

gerne in Favoriten. Mehr

über seine Person und

die Videos, die er macht,

erfahren Sie auf seiner

Internetseite:

www.friedrichlangberg.at

Bild: Favoriten ist der 10.

Wiener Gemeindebezirk

und liegt südlich der

innerstädtischen Bezirke

und des Hauptbahnhofes

(siehe rote Markierung).

In Favoriten leben derzeit

rund 200.000 Menschen.

Im Jahr 2016 hatten 43

Prozent davon eine ausländische

Herkunft.

Favoriten ist der bevölkerungsreichste

Bezirk in

Wien, ca. jede zehnte in

Wien gemeldete Person

lebt dort.

12 |

Weltbekannte Orte verbindet

man gewöhnlich mit dem, wofür

sie eben bekannt sind. In

Paris verliebt man sich, in der Schweiz legt

man Geld an und bei den Russen lernt man,

wie man Wodka trinkt. Auch Favoriten, dem

Zehnten Wiener Gemeindebezirk, eilt ein Ruf

voraus. Wird aus ihm berichtet, geht es meist

um Islamisierung, Kriminalität, Dschihadismus,

soziale Spannungen und andere Faktoren,

die unter dem Sammelbegriff „Vielfalt“

verschleiert werden.

Interessant ist der Bezirk, weil ihn vom Rest

des Landes kaum noch etwas trennt: Nur

20 Jahre Vorsprung. Optimistisch geschätzt.

Hier kann nachvollzogen werden, welche politischen

Fehler am Ende zu welchen Konsequenzen

führen. Und vor allem: Wie schnell

und irreversibel Ersetzungsmigration ein

Land verändert.

Die Wohnung, in der ich heute lebe, habe ich

von meinen Großeltern übernommen. Sie

haben hier gelebt, weshalb ich die Entwicklung

von klein auf mitbekommen habe. Erst

unbewusst, mit zunehmendem Alter immer

bewusster. Meine übrige Familie lebte am

Land, wodurch ich die wesentlichen Unterschiede

schon beim Aufwachsen erkennen

konnte: Zwischen Regionen, die von Überfremdung

betroffen sind, und solchen, die es

nicht sind.

Österreicher - eine Minderheit unter vielen

Im Jahr 2000 war ich etwa zehn Jahre alt. Damals

trug vielleicht eine von 50 Frauen, die

man auf der Straße sah, ein Kopftuch. Die dominante

Sprache im Bezirk war Wienerisch.

Das Straßenbild war geprägt von einheimischen

Geschäften, regionalen Kleinunternehmen

und Würstelständen. Erinnerungen, die

im Favoriten der Gegenwart klingen wie der

Mythos von Atlantis: Die Beschreibung einer

untergegangenen Welt.

Info-DIREKT je

Heute ist alles anders. Deutsch ist nur noch

eine Fremdsprache von vielen. Gesichter,

Geschäfte und Dialekte aus aller Herren Länder

bevölkern dicht gedrängte Straßen und

und bequem w

Gassen. Der Viktor-Adler-Markt könnte als

Filmkulisse für den Bazar von Istanbul herhalten.

Der Reumannplatz, benannt nach dem

ersten roten Bürgermeister der Stadt, ist ein

pulsierendes Zeugnis sozialdemokratischer

Migrationspolitik: Ein chaotisches Babel, in

dem alle Ghettos der Welt zu einem einzigen

zusammengewürfelt wurden. Es könnte

österreichweit im

überall sein und nirgendwo. Wären die Preisschilder

nicht mit „Euro“ beschriftet, fände

Zeitschriftenhandel

man keinen Hinweis darauf, sich in Europa zu

befinden.

oder in einer von üb

kaufen

Intoleranz ist menschlich

Wer Widerwillen gegen diese Veränderung

ausdrückt, fängt sich von Außenstehenden

den Vorwurf des Rassismus ein. Das sei doch

„oberflächlich“ und „intolerant“. Sich über Kriminalität

und Randale zu beschweren, sei ja

noch verständlich – aber über fremde Sprachen,

Gerüche, Feste und Mentalitäten? Die

sind doch eine „Bereicherung“, wen könnte

das denn stören?

auf www.info-direkt.

Dazu Folgendes: Das Bedürfnis, kulturell unter

sich zu sein, wird nur den Einheimischen

zum Vorwurf gemacht. Dabei ist es keine

„rassistische“ Überheblichkeit weißer Österreicher,

sondern bei der Mehrheit aller Menschen

zu beobachten: Warum ziehen denn

Wer unabhängige Med

muss diese auch unters

j

Karte: TomGonzales - File:Austria Vienna location map.svg by Rosso Robot und File:Vienna subdivisions (numbered).svg by TUBS via wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)

Bild Favoriten: Von Buchhändler via wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)


Türken immer in dieselben Bezirke?

Weil sie in einem Umfeld leben wollen,

wo ihre Sprache gesprochen wird. Wo

es türkische Geschäfte gibt und türkische

Zeitungen, türkische Kinder an

den Schulen und türkische Musik in den

Lokalen.

Niemand nennt sie deswegen Rassisten.

Wollen alte Wiener aber nicht mit

ansehen, wie aus ihrem Arbeiterbezirk

ein Kalifat wird, schwingt die Lügenpresse

mit der Nazikeule. Weil die meisten

Journalisten nicht anhand logischer

tzt

Prinzipien

kaufen

argumentieren, sondern wie

dressierte Affen „gegen rechts“ brüllen.

Kulturkampf und Kriminalität

Die Tage, in denen sich die Ausländerdebatte

um rein kulturelle Veränderun-

eiterlesen:

gen gedreht hat, sind jedoch ohnehin

vorbei. Inzwischen breiten sich genau

die Zustände aus, die vom migrationsfreundlichen

Mainstream immer als

rassistische Panikmache etikettiert wurden:

Importierte Konflikte, Kulturkämpfe,

exorbitante Kriminalität, Bildungsferne,

religiöser Fundamentalismus und

ökonomische Verelendung.

Migrantische Jugendliche verwüsten

in der Weihnachtszeit die Antonskirche

und werfen zu Silvester „Allahu Akbar“

brüllend Rauchbomben auf Polizisten.

Aus Schulen in Favoriten pilgerten

selbst Jugendliche in den „Heiligen

Krieg“ nach Syrien. Türkische Nationalisten

liefern sich Straßenschlachten

mit Kurden von der PKK. Vor Moscheen

werden Pensionisten totgeschlagen, in

den Moscheen stellen Kleinkinder unter

Aufsicht von Imamen osmanische

Schlachten nach. Im Waldmüllerpark

werden Frauen vergewaltigt und mehr

„Gras“ verkauft als im Baumarkt. Wer in

Favoriten lebt, sieht jede Woche mehr

Blaulicht als ein Dorfpolizist in vierzig

Dienstjahren. Das ist die dunkle Seite

der Vielfalt, die in Zeitung und Fernsehen

zwar nicht vorkommt, außerhalb

der Medienblase aber das Stadtbild

prägt.

Es ist nicht alles schlecht

Alles schlechtzureden ist natürlich auch

nur die halbe Wahrheit. Ich lebe trotz

genannter Umstände sehr gerne in Favoriten

und weigere mich beharrlich,

den verlorenen Posten hier zu räumen.

Der Satz mag inzwischen ein einziges

Klischee sein, behält aber einen wahren

Kern: Es sind nicht alle so. Die Kriminellen

und Wahnsinnigen stellen auch

unter Migranten keine absolute Mehrheit.

Neben ihnen habe ich hier schon

Menschen sonder Zahl

kennengelernt, die,

zumindest für mich,

tatsächlich eine Bereicherung

waren.

bestellen

er 100 Trafiken sofort

eu abonnieren

ien will,

tützen!

Bilder: Friedrich Langberg

Ein älterer Herr aus

Syrien etwa, der mich

zu seiner Familie nach

Hause eingeladen und

mit allen Delikatessen

der arabischen Welt

bekocht hat. Nur, weil

ich ihm einmal bei ein

bisschen lästiger Bürokratie

behilflich war.

Oder eine junge Frau aus dem Iran, die

ich mit ihrer Tochter zur Schule begleitet

habe, weil sie klarstellen wollte, dass

sie für ihr Kind keine islamische Erziehung

wünscht. Einen Satz von ihr werde

ich nie vergessen: „Hätte ich gewollt,

dass meine Tochter so einen Mist lernt,

wäre ich in die Türkei geflüchtet – und

hätte mir den Weg hierher gespart“.

Man kann nicht jeden Einzelnen haftbar

machen für seinen ganzen Kulturkreis.

Menschen nutzen die Möglichkeiten,

die ihnen geboten werden, um ihr Leben

zu verbessern – wie die meisten

von uns. Verantwortlich zu machen sind

Politiker, die diese Möglichkeiten schaffen!

Politiker als Verantwortliche

Es ist wie eine Schifffahrt, für die der

Kapitän zu viele Karten verkauft hat, um

mehr Umsatz zu machen. Kommen zu

viele Menschen an Bord, geht das Schiff

unter. Wer ist dann schuld? Die Käufer,

die sich über das Angebot gefreut und

Karten gekauft haben? Oder der fahrlässige

Kapitän? Ich würde sagen: Letzterer.

Genau wie Regierungen, die mit Staatsbürgerschaften

und Sozialleistungen

um sich werfen, als ginge es um Spielgeld.

Natürlich lockt das - in einer Welt,

in der drei Milliarden Menschen von

weniger als einem Dollar pro Tag leben

müssen - Massen an. Das ändert aber

nichts daran, dass ein Schiff sinkt, wenn

zu viele an Bord kommen. Deswegen

wäre es an der Zeit, den fährlässigen

Kapitän über Bord zu werfen. Denn

wenn unser Schiff sinkt, ist ganz Österreich

Favoriten. II

Bild: Über seine Erlebnisse nach einer patriotischen

Demonstration in Favoriten erzählte

Friedrich Langberg auch in einem „Info-DIREKT

Live-Podcast“, den man auf Spotify, Google-

Podcast und YouTube nachhören kann.

Bilder: Eindrücke von einem Spaziergang

durch Wien-Favoriten.

| 13


Schwerpunkt

Menschenrechte

als totalitäre Zivilreligion

Ein Gegenuni-Gastbeitrag von Martin Sellner

zur Kritik an den universalen Menschenrechten

Bild: Der französische

Vordenker Alain de

Benoist zeigt in seinem

Buch „Kritik der

Menschenrechte“, wie

die Menschenrechte

als Vorwand für globale

Eroberungsmissionen

missbraucht werden können.

Staaten sollten

zuallererst

die Verantwortung

für

ihre Bürger

wahrnehmen

und dann,

nach Möglichkeit

und aus

Menschlichkeit,

anderen

helfen.

Alain de Benoists „Kritik der Menschenrechte“

trägt einen provokanten

Titel. Seitdem es in der „Edition

JF“ erschienen ist, avancierte das Büchlein

zum Kultbuch für Neurechte. Beispiellos und

ausgestattet mit seinem brillanten französischen

Wortwitz greift der „Meisterdenker der

neuen Rechten“, darin den westlichen Universalismus

und sein Dogma an. Die Menschenrechte

werden als das erkannt, was sie sind:

eine neue Zivilreligion mit geradezu totalitärem

Wahrheitsanspruch.

Der Autor zeigt, wie die Menschenrechte als

Vorwand für globale Eroberungsmissionen

missbraucht werden können. In seiner Kritik

gibt De Benoist aber niemals die Früchte der

abendländischen Philosophie und insbesondere

der Demokratie preis. Die Kernthese seines

Buches ist, dass die von den Menschenrechten

angestrebten und vorgeschützten

Ziele auch anders erreicht werden können.

Benoists wendet dabei eine genealogische

Kritik der Menschenrechte an. Er analysiert

ihre Entstehung, die ein spezifisch europäisches

Ergebnis ist. Als Kreuzung zwischen

dem ausgehenden christlichen Europa und

der atheistischen Neuzeit stellen sie eine

Säkularisierung des religiösen Gleichheitsgrundsatzes

vor Gott dar. Ebenso sind sie Ergebnis

einer weltlichen Deutung der christlichen

Seele, die in Form des Individualismus

die Neuzeit prägt. Aus dem - je Einzelnen,

der, unabhängig von Geschlecht, Herkunft

und Stand - unmittelbar vor Gott steht, wird

im modernen Atheismus das an sich nackte,

geschlechts- und herkunftsbefreite Individuum,

das sich nur mehr in der „Menschheit“

wiederfindet.

Am Weg zum Weltstaat

Das Menschenrecht gibt vor, dieses Individuum

vor dem Zugriff des Nationalstaats zu

schützen und seine „gottgegebenen“ subjektiven

Rechte zu wahren. Tatsächlich bedeutet

das aber notwendigerweise die Entstehung

eines totalitären Weltstaates, dem die atomisierten

Massen schließlich

Info-DIREKT jetzt

alternativlos

ausgeliefert werden. Das Menschenrecht, so

zeigt uns Benoist, steht im direkten Widerspruch

zum eigentlichen, republikanischen

Staatsrecht. Die bürgerlichen Freiheiten, die

immer an eine konkrete Rechtsordnung ge-

und bequem weit

bunden sind und bewusst Nichtstaatsbürger

ausschließen, sind unvereinbar mit den

Menschenrechten, die alle und jeden umfassen.

Die einzige Instanz, bei der „Menschenrechte“

eingeklagt werden können, ist ein

österreichweit im

Menschheitsgerichtshof. Damit dieser seine

Urteile vollstrecken könnte, bedürfte es eines

Zeitschriftenhandel Weltstaates und einer Weltpolizei, die beste

alle

anderen Nationen unter der Knute hat. Kein

oder in einer von über 10

Wunder also, dass der „Globocop“, wie sich

die USA selbst sehen, diese Ideologie lieben

und propagandistisch verwerten.

kaufen

Eine besondere Bedeutung erhielt die Ideologie

der Menschenrechte im Zuge der Migrationskrise.

Von Anfang an wies die Deutsche

Verfassung einen problematischen Einschlag

auf www.info-direkt.eu ab

Wer unabhängige Medien w

muss diese auch unterstütze

auf, der die BRD anfällig für Ausbeutung und

Invasion machte. Die Verfassung garantiert,

eine global fast einzigartige Eigenschaft,

nicht nur Staatsbürgern, sondern allen Menschen

Grund- und Freiheitsrechte. Diese Haltung

ist per se absurd: jeder Mensch, der auf

dem gesamten Globus andere beeinträchtigt

verstößt damit ebenso gegen die deutsche

Verfassung, wie es deutsche Staatspflicht

wäre, Bildung, medizinische Versorgung und,

Kost und Logis für jeden der acht Milliarden

Angehörigen der Spezies sicherzustellen.

Keine Pflicht zur Selbstzerstörung

Selbstverständlich kann man die Verfassung

auch restriktiver auslegen, doch diese

mögliche Interpretation wurde von Merkel

Bild Benoist: Marburger Burschenschaft Germania; Bild Rolltreppen: pixabay

14 |


Schwerpunkt

und ihrem Willkommenskult 2015 begeistert

verbreitet. Jeder Asylant genießt via

„Menschenrecht“ dieselben Privilegien wie

ein deutscher Staatsbürger, womit der Titel

total entwertet wird. Deutschland als Sozialamt

der Welt und grenzenlose Beutezone

für Migranten aus jedem Erdteil ist ein Ergebnis

der Ideologie der Menschenrechte.

Stattdessen, so empfiehlt uns Benoist, sollten

Staaten zuallererst die Verantwortung

für ihre Bürger wahrnehmen und erst dann,

nach Möglichkeit und aus Menschlichkeit,

anderen helfen. Denn eine Pflicht zur Selbstzerstörung

durch „Selbstüberrollung“ (Sloterdijk)

kennt kein gerechtes Gesetzbuch. II

Die Gegenuni

Zu Alain de Benoists Buch „Kritik der

Menschenrechte“ gibt es auf der Gegenuni einen

eigenen Lesekreis mit sechs Einheiten. Zu jeder

Einheit gibt es einen Vortrag auf Video und ein

Skript. Zudem können sich alle Teilnehmer auf

einem Telegram-Kanal über den Kurs austauschen

und am Ende ihr erworbenes Wissen mit einem

Test kontrollieren. Der Lesekreis zur Kritik an den

Menschenrechten richtet sich an Einsteiger ins

neurechte Denken und all jene, die dieses wichtige,

ja unausweichliche Buch noch nicht gelesen

haben. Mehr dazu auf www.gegenuni.de

kaufen

erlesen:

llen

0 Trafiken sofort

Bild Sellner: Info-DIREKT; Bild Frau: pixabay

Symbolbild: Die

Menschenrechte sind

u.a. das Ergebnis einer

weltlichen Deutung

der christlichen Seele.

Aus dem Einzelnen,

der, unabhängig von

Geschlecht, Herkunft

und Stand, unmittelbar

vor Gott steht, wird im

modernen Atheismus

das an sich nackte,

geschlechts- und herkunftsbefreite

Individuum.

Reingewaschen

von allem, was das

Menschsein bisher

ausmachte.

Neues Bildungsangebot für Patrioten

onnieren

ill,

n!

Am 9. Juli 2021 war Martin Sellner zu Gast im „Info-DIREKT Live-Podcast“. Darin erzählte

er, wie es zur Idee kam, eine Gegenuni zu gründen und wie man sich daran beteiligen

kann. Zudem klärte er darüber auf, dass sich dieses neue Bildungsangebot für Patrioten

nicht nur an Schüler und Akademiker richtet, sondern an alle, die Interesse daran haben

sich intensiver mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen. Interessant seien die Gegenuni-Kurse

auch für jene Personen, die zu wenig Zeit haben Bücher zu lesen und Themen

selbstständig auszuarbeiten. Zudem bietet die Gegenuni die Möglichkeiten, sich mit anderen

zu vernetzen, Fragen zu stellen und über das eben Erlernte zu diskutieren, so Sellner.

Welche Möglichkeiten dieses neue Projekt sonst noch so bietet und wo man sich daran

beteiligen kann, hören Sie im „Info-DIREKT Live-Podcast“ fast überall wo es Podcasts gibt.

Mehr Infos zum Projekt unter: www.gegenuni.de

| 15


Schwerpunkt

Ein Asyl-Insider packt aus!

Florian Machl leitete 2015/2016 zwei Asylheime in Oberösterreich. Von seinen

Erlebnissen und Erfahrungen, die er dabei machte, berichtet er jetzt für Info-DIREKT

Erster Teil

Foto: Bundesheer/Wolfgang Grebien

Bild: Florian Machl ist

freier Journalist aus Linz,

der für verschiedene patriotische

Medien schreibt,

u.a. für das neue, reichweitenstarke

Online-Portal

www.report24.news

Nach der Machtübernahme durch die

Taliban in Afghanistan steht Europa

vor einer neuen Masseneinwanderung.

Globalisten und andere Geschäftemacher

freuen sich, denn gute Geschäfte

bahnen sich an. Ich hatte die Gelegenheit, in

den Jahren 2015 und 2016 zwei oberösterreichische

Asylheime zu leiten. Wird sich die

Geschichte wiederholen?

Schon damals sah man entgegen öffentlicher

Beteuerungen die Migranten nicht als Menschen,

sondern als gewinnbringende Handelsware

an. Wer damals wie heute „wir haben

Platz“ ruft, meint damit häufig den Platz

am eigenen Bankkonto. Die Politik machte es

möglich, denn Recht und Gesetz waren über

Nacht außer Kraft gesetzt worden.

Hunderte Fremde in Nachtzügen

Dabei begann die Masseneinwanderung

bereits im Jahr 2014. Noch bevor die Massenmigration

mit ikonischen Ereignissen

als humanitäre Katastrophe inszeniert wurde,

hatten offenbar mehrere Regierungen

heimlich vereinbart, die Einwanderer mit

ungarischen Nachtzügen quer durch Österreich

direkt nach Deutschland zu befördern.

Auch das erlebte ich bereits live mit, denn

plötzlich saß man im letzten Zug von Wien

nach Salzburg zwischen merkwürdigen und

völlig lethargischen Fremden. Zugbegleiter

ließen sich nicht mehr blicken, was findige

Mitbürger für häufige Gratisfahrten nutzten.

Wochen später hörte man dann Geschichten

von Wegweisungen zahlender Passagiere an

Bahnhöfen, da die Züge angeblich überfüllt

waren.

Gesetzlosigkeit ohne Konsequenzen

Verantwortlich war Bundeskanzler Werner

Faymann (SPÖ), als Erfüllungsgehilfe fungierte

ÖBB-Chef Christian Kern, der später für

seine guten Dienste mit der Kanzlerwürde

Info-DIREKT

geehrt wurde. Leider hat sich bislang keine

Partei daran interessiert gezeigt, diesen ungeheuerlichen

Kriminalfall mit einem Untersuchungsausschuss

aufzuarbeiten. Dabei

wurden bis heute Milliarden an Steuergeldern

veruntreut und letztendlich kamen auch

und

viele Menschen

bequem

zu Tode. Offiziell begann die

Flüchtlingskrise dann im September 2015,

als Angela Merkel autokratisch beschloss,

die deutsche Grenze nicht zu verteidigen.

Dabei gibt es kein Recht auf Migration in

ein Wunschland. Krieg ist kein anerkannter

Asylgrund, die Flucht eines Menschen endet

nach rein rechtlichen Gründen im ersten

Nachbarland, in dem er nicht mit Verfolgung

österreichweit im

bedroht wird.

Zeitschriftenhand

oder in einer von

kaufen

Lukrative Zinshäuser

Als ich mit der Leitung meines ersten Asylheims

betraut wurde, wusste ich nicht, was

mich erwartet. Glaubte man so mancher

Medienberichterstattung aus Deutschland,

war bis hin zur Lebensgefahr alles möglich.

Was auf uns zukam, wusste auch der private

Eigentümer nicht. Wirtschaftliche Überlegungen

standen im Vordergrund, quer durch

Österreich hatte der finanzstarke Herr geeignete

Objekte angekauft. Mit der Vermietung

konnte nach Abzug aller Kosten das drei- bis

vierfache des Üblichen verdient werden.

Über soziale Aspekte wurde nie gesprochen.

auf www.info-dire

Goldenes Taxigewerbe

Für die Beschaffenheit der Heime und die Betreuung

gab es Regeln, die man

so kostengünstig wie möglich zu

erfüllen trachtete. Eine Mindestzahl

an Quadratmetern pro Person,

ein Sessel, ein Tisch, ein Spind

und ein Bett. In dieser Umgebung

Wer unabhängige M

muss diese auch unt

Bilder: Recht und Gesetz wurden

2015 über Nacht außer Kraft

gesetzt. Getarnt als Nächstenliebe

betrachteten viele die

„Flüchtlinge“ als ihre Handelsware.

Ermöglicht wurde diese zynische

Politik in Östereich u.a. durch

den damaligen Kanzler Werner

Faymann und den damaligen

ÖBB-Chef Christian Kern (beide

SPÖ), der später sogar Kanzler

wurde.

Bild Faymann: Werner Faymann via wikipedia.org (CC BY-SA 2.0); Bild Kern: Manfred Werner - Tsui - via wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)

16 |


Schwerpunkt

Bild: freepik

wurden sich gegenseitig oft wildfremde Personen

einquartiert, die teilweise gerade eine

tausende Kilometer lange Reise hinter sich

gebracht haben. Manche kamen aus den

Flüchtlingslagern der Türkei. Manche reisten

auf merkwürdige Weise an – beispielsweise

als einzige Fahrgäste in einem Reisebus oder

gar mit dem Taxi. Bezahlt wurde vom Staat –

so mancher Taxifahrer dürfte sich mit Transporten

von den Registrierungszentren an

den Grenzen zu Heimen in anderen Bundesländern

eine goldene Nase verdient haben

und auch die mitwirkenden Busunternehmer

jetzt

werden ihren Schnitt gemacht

kaufen

haben.

Kleine Objekte – wenig Unruhen

Dass im Land Oberösterreich relativ wenige

Vorfälle, Konflikte oder Kriminalfälle unter

und mit Migranten auftraten, liegt daran,

weiterlesen:

dass die Beamten für eine kluge Verteilung

sorgten. Anstelle hunderte Menschen verschiedenster

Herkunft in Massenquartiere zu

stopfen, wo neben Lagerkoller auch Stammesfehden

ausgetragen wurden, setzte man

auf kleinere Quartiere mit möglichst homogenen

Bewohnern. In meinem ersten Heim

waren dies um die 30 Personen vorwiegend

aus dem Iran und dem Irak, im zweiten Heim

dann um die 50 aus Afghanistan. Etwa die

Hälfte waren allein reisende junge Männer,

der Rest bestand aus Familien mit zwei bis

sechs Angehörigen.

Tausendundein Märchen

Herkunft, Name und Alter der überwiegend

männlichen Personen mochten teilweise

stimmen, aber niemand hätte sagen können,

ob sie nicht frei erfunden waren. Die Vermutung

lag vor allem bei jenen nahe, die sich

untereinander mit ganz anderen Rufnamen

ansprachen. Häufige Nachnamen lauteten

„Habibi“, was Freund bedeutet. Alle Personendaten

wurden in den Einreisezentren an

den Grenzen „nach Gehör“ erfasst. Ob da

jetzt jemand Mohammed, Muhamad oder

sonstwie hieß, war sowohl für die Einreisenden

als auch die Beamten ohne Bedeutung,

und so war es auch das Alter. Die meisten

gaben den 1.1. als Geburtsdatum an, die

Jahreszahl wurde nach Gutdünken dazu erfunden.

Eine spätere Korrektur war praktisch

unmöglich und behördlich

unerwünscht, das allererste

Märchen wurde

beibehalten.

Jahre ohne Perspektive

Was man all diesen Menschen

nicht erklärte – weder

bei ihrer Abreise im

Mittleren Osten, noch

bei der Ankunft - waren

ihre tatsächlichen Zukunftsaussichten.

Diese

konnten darin bestehen,

jahrelang in oben beschriebenen Umständen

mit neun anderen Fremden in einem

Zimmer zu wohnen – ohne einen Beruf ausüben

zu dürfen. Einige junge Männer aus

dem Iran hatten universitäre Ausbildungen

genossen, andere hatten ein Handwerk wie

Malerei erlernt. Sie hatten geglaubt, hier mit

ihren Fähigkeiten ein neues Leben beginnen

zu können, irgendwo in Europa als Arbeiter

gebraucht zu werden.

Ausbeutung und Warten

Doch für Asylwerber sind nur Tätigkeiten

als Prostituierte oder Erntehelfer vorgesehen.

Später wurden einfache Hilfsleistungen

im Auftrag der Heimbetreiber oder der

Gemeinden genehmigt. Bezahlt wurde ein

Taschengeld im Bereich von drei Euro die

Stunde für teilweise körperlich sehr anstrengende

Arbeiten. Natürlich ist es sinnvoll, dass

man im Falle eines echten Asyls – also Schutz

auf Zeit – die Perspektive der Rückreise vermittelt.

Eine solche war von den Globalisten

aber nie vorgesehen, somit wurden all

diese Menschen zu Spielbällen der Reichen

und Mächtigen. Pro Kopf wurden an ihnen

Unsummen verdient – und das auf verschiedenen

Ebenen.

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über 100 Trafiken sofort

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edien will,

erstützen!

Der Bericht über die Erlebnisse in oberösterreichischen

Asylheim wird in der nächsten

Ausgabe von Info-DIREKT fortgesetzt. Lesen

Sie, wie es aus Verschulden einer NGO zum

ersten Polizeieinsatz

in einem Heim kam

und welche Mechanismen

dafür sorgen,

dass grundanständig

wirkende Migranten

freiwillig in ihre Heimat

zurückkehrten,

während manch dubiose

Figur in den

Armen des Sozialsystems

verblieb. Wenn

wir Sie neugierig gemacht

haben – abonnieren

Sie unbedingt

unser Magazin, um

keinen Teil zu verpassen.

II

Die Traumatisierungslüge

Nach der Tötung von drei Frauen in Würzburg und einem

13-jährigen Mädchen in Wien waren etablierte Medien und

Politiker um mediale Schadensbegrenzung bemüht. Oft war

dabei auch von „traumatisierten“ Tätern die Rede, die zu

wenig Unterstützung von ihren Gastländern erhalten würden.

Mit diesem Märchen räumte Asyl-Insider und Journalist

Florian Machl im „Info-DIREKT Live-Podcast“ auf. Nachgehört

werden kann das Gespräch, solange es nicht zensiert wird,

auf YouTube, Spotify und Google-Podcast: Einfach auf den

Info-DIREKT-Kanälen nach Florian Machl suchen.

Symbolbild: Neben diversen

NGOs verdienten

auch finanzstarke Herren

an der Flüchtlingskrise.

Beispielsweise kauften

sie Objekte an, um darin

Migranten unterzubringen.

So erzielten sie

Gewinne, die drei- bis

viermal höher waren

als das bei normalen

Vermietungen der Fall

gewesen wäre.

| 17


Schwerpunkt

Sharia

demokratisch legitimiert

Gastbeitrag von Martin Sellner über ethnische Wahl als Gefahr für die Demokratie

Bild: In England stellen

sowohl linke als

auch rechte Parteien

vermehrt muslimische

Kandidaten auf, weil

sie sonst keine Chance

mehr haben, Wahlen zu

gewinnen. In London hat

das dazu geführt, dass

mit Sadiq Khan im Jahr

2016 ein Moslem zum

Bürgermeister gewählt

wurde.

Viel zu selten sprechen rechte Parteien

von einem neuen Phänomen, das

für sie eigentlich das wichtigste Thema

von allen sein sollte: die

ethnische Wahl. Diese Folge

des Bevölkerungsaustauschs

beschreibt das Wahlverhalten

migrantischer Gruppen und

ihre Auswirkung auf die Demokratie.

Die Wissenschaftlerin

Rafaela Dancygiers hat

sich in ihrem Buch„Dilemmas

of inclusion“ intensiv mit dem

muslimischen Wahlverhalten

in Europa auseinandergesetzt.

Auch Eric Kaufmann hat

in seinem Buch „Whiteshift“

die Auswirkungen der Massenmigration

auf die kaufen Demokratie

analysiert. In Europa

gibt es noch kaum Literatur, die sich wissenschaftlich

mit diesem Thema auseinandersetzt.

Dabei drängt die Zeit.

Die ethnische Wahl ist ein Teufelskreis, der

unsere Demokratie wie ein Virus von innen

zerstört. Das Phänomen ist leicht auf den

Punkt zu bringen. Migrantische Wählergruppen,

insbesondere jene, die nicht aus Europa

kommen, wählen nicht als Staatsbürger

entsprechend ihrer sozialen Schicht, sondern

als ethnischer Block entsprechend ihrer

Herkunft und ihres Clans. Während Europäer

vor allem entsprechend ihres sozialen Status

wählen - Arbeiter wählen eher sozialistisch,

Bauern und Selbständige eher christlich-konservativ

- wählen Migranten

fast ausschließlich im Interesse

ihrer ethno-religiösen

Enklave. Das lässt sich an

einem besonders deutlichen

Beispiel veranschaulichen.

Die ethnische

Wahl

ist ein Teufelskreis,

der

unsere Demokratie

im wie ein

österreichweit

Zeitschriftenhandel Virus von innen

von zerstört. über 100 Trafiken

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oder in einer sofort

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Wer unabhängige Medien will,

muss diese auch unterstützen!

Bild: Seit Jahren fordern

Antifas auf Twitter im

„Kampf gegen rechts“ das

Ausländerwahlrecht einzuführen.

Einen ähnlichen Weg

geht die SPÖ, die für einen

erleichterten Zugang zur

Staatsbürgerschaft eintritt,

vermutlich in der Hoffnung, so

wieder mehr Wählerstimmen

für sich generieren zu können.

Wahlverhalten der türkischen

Doppelstaatsbürger

Türkische Migranten, die in

Österreich eine große Gruppe

darstellen, wählen als

Doppelstaatsbürger sowohl

in ihrem Gastland als auch in

ihrer wahren Heimat. Zuhause

wählen sie mit überwältigender

Mehrheit Erdogan.

72% der Türken in Österreich wählten seine

Partei, die von liberalen Medien als nationalistisch,

islamistisch und minderheitenfeindlich

kritisiert wird. In Österreich wählen dieselben

Türken allerdings fast geschlossen die SPÖ.

Diese religionskritische, minderheitenfreundliche

und internationalistische Partei dient

ihrem Interesse, da sie ihnen das Steuergeld

der Österreicher und ungehinderte Einwanderung

verspricht. In der Türkei würden sie

niemals eine Partei wie die SPÖ wählen, da

ihnen das Land als Ganzes am Herzen liegt.

In Österreich kümmert sie das Schicksal der

Österreicher nicht, weswegen sie, gegen ihre

eigenen religiösen und politischen Überzeugungen,

eine linksliberale, religionskritische

Partei wählen.

auf www.info-direkt.eu abonnieren

Diese taktische „ethnische Wahl“ zerstört die

Demokratie. Was eigentlich ein Wettstreit

der Ideen sein sollte, wird so zu einem plumpen

Machtkampf um Menschenmaterial und

Stimmenmassen. Hier sitzen die Migranten

am längeren Hebel. Dank staatlicher Alimen-

Bild Khan: Katy Blackwood via wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)

18 |


Bezahlte Anzeige

Bild Erdogan: World Economic Forum (www.weforum.org) Serkan Eldeleklioğlu-Bora Ömeroğulları-Ozan Atasoy via wikipedia (CC BY-SA 2.0);

Bild Rendi-Wagner: SPÖ Presse und Kommunikation via wikipedia.org (CC BY-SA 2.0); Bild Sellner: Info-DIREKT

tierung, traditionellen Familienbildern und

ungehinderter Migration wachsen ihre Enklaven

jährlich, während die Einheimischen

parallel dazu vor sich hin schrumpfen. Damit

wiegt das Gewicht der migrantischen Stimmen

immer schwerer.

Den Effekt sehen wir zum Beispiel in England,

wo die „Muslim votes“ bereits den

Wahlausgang von 38 Bezirken bestimmen.

Dort stellen sowohl linke als auch „rechte“

Parteien nur mehr muslimische Kandidaten

auf, weil

Info-DIREKT

sie sonst keine Chance

jetzt

mehr

kaufen

haben.

Genau dieser Effekt brachte auch den

und bequem weiterlesen:

Moslem Sadiq Khan auf den Londoner Bürgermeistersessel.

Migranten stimmen in der

österreichweit im

Regel für eine

Zeitschriftenhandel

liberale Einwanderungspolitik

bestellen

und Staatsbürgerschaftsvergabe, sowie für

oder in einer von über 100 Trafiken sofort

mehr soziale Förderungen für ihre „communities“.

Das kaufen wiederum fördert das Wachstum

ihrer Enklaven, was wiederum ihre demokratische

Macht auf www.info-direkt.eu abonnieren

steigert.

Den Teufelskreis Wer unabhängige durchbrechen Medien will,

Am Ende

muss

des

diese

Teufelskreises

auch unterstützen!

haben die

indigenen Europäer die Kontrolle über

ihr Land verloren und sind zu einer Minderheit

unter vielen geworden. Die Sharia

könnte dann, erst in lokalen Parlamenten,

dann bundesweit und im Verfassungsrang,

ganz „demokratisch“ zum Teil der Rechtsordnung

werden. Nur eine konsequente

Remigration kann verhindern, dass die

Demographie die Demokratie „frisst“. Der

erste Schritt dazu ist, die Gefahr der „ethnischen

Wahl“ so bekannt zu machen, dass

alle rechten Parteien sie zu einem zentralen

Thema machen. Wer in der multikulturellen

Gesellschaft schläft, wächst in einer fremden

Diktatur auf! II

Bilder: Ein interessantes und

leicht erklärbares Phänomen:

Türken, die in Österreich leben,

würden in der Türkei mehrheitlich

Erdogan wählen, der von

etablierten Medien als nationalistisch,

islamistisch und minderheitenfeindlich

dargestellt wird.

In Österreich wählen sie, wenn

sie wahlberechtigt sind, jedoch

fast geschlossen die SPÖ mit

Spitzenkandidaten wie Pamela

Joy Rendi-Wagner, weil sie

dadurch ihre Community stärken

können.

Bild: Martin Sellner, geboren

1989 in Wien, ist einer

der bekanntesten

patriotischen Aktivisten

und Blogger Europas.

Den Globalisten ist er ein

Dorn im Auge, deshalb

wird er in den sozialen

Medien sehr stark

zensiert. Wer ihm trotzdem

folgen möchte, kann

dies auf Telegram

tun (@martinsellnerIB)

oder sich in seinen

Newsletter eintragen:

www.martin-sellner.at

| 19


Schwerpunkt

Weshalb lassen wir uns

Ein Gastkommentar von Efgani Dönmez über grundlegende Fehler in der Asyl

Aus dem Inhalt:

+ Fluchtgründe

+ Veraltete Gesetze

+ Asylrecht ist kein

Supermarkt

+ Turbokapitalismus

statt Souveränität

+ Europäische Politik:

unwillig, ideenlos,

mutlos

+ Genfer Konvention

sofort kündigen

Als ehemaliger Sozialarbeiter in der

Flüchtlingsbetreuung und Abgeordneter

zum Bundesrat und Nationalrat

bei den Grünen und der ÖVP sowie

zuständiger Bereichssprecher für den Themenkomplex,

habe ich mich dieser Thematik

immer aus unterschiedlichen Perspektiven

angenähert und mich sehr intensiv, ohne parteipolitischen

Tunnelblick, damit beschäftigt.

Dass die interessierte Öffentlichkeit

und

bei dieser

Thematik nicht nur von vielen Asylwertert.

Die meisten Entscheidungsträger in der

bequem w

bern hinten & vorne gepflanzt wird, sondern Politik sind leider so gepolt, dass erst wenn

auch von diversen NGO’s und auch Parteien, es unübersehbar ist, auf bestimmte Entwicklungen

reagiert wird. Nähern wir uns nun

liegt für mich klar auf der Hand. Die entscheidende

Frage für mich ist nur, warum

lassen gemeinsam schrittweise einer möglichen Lösung

an, die bekannte Denkmuster und im An-

wir uns das alles gefallen? österreichweit

nahmen über die fatale Asylpolitik über Bord

Fluchtgründe

wirft.

Was gegenwärtig, angestiftet durch die fatale

US-Außenpolitik und ihre zahlreichen Veraltete Gesetze

Zeitschriftenhandel

Interventionskriege, angerichtet wird, wird Die Annahme und die Durchführung Asyl

nicht nur die Länder im Nahen Osten noch oder beruhen auf dem in Asylgesetz, einer aber primär von auf üb

mehr unter Druck setzen, sondern auch Europa.

Die Staatsdoktrin der USA im angebli-

Begriff „Flüchtling” definiert wird. Das sind

der Genfer Konvention, wo gemäß Art. 1 der

chen Kampf gegen die Islamisten entpuppt

kaufen

also Personen, die „aus Gründen der Rasse,

sich in der Realität vielmehr als bestmögliche Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer

Unterstützung für Islamisten.

bestimmten sozialen Gruppe oder der politischen

Gesinnung verfolgt werden.“

Warum keiner unserer politisch Verantwortli-auf www.info-direkt.

chen – von der EU-Ebene bis hin zu den Nationalstaaten

– unsere amerikanischen Freunde

für das angerichtete Desaster im Nahen

Osten, Afghanistan, Irak, Syrien, Türkei, usw.

in die Pflicht und die Verantwortung nimmt,

sollte jeder für sich hinterfragen.

Inhaltsleere Ankündigungen von angeblichen

Schließungen am Balkan, welche die

Migrationsflüsse stoppen sollen, sind nichts

als politische Inszenierungen und beheben

das Problem überhaupt nicht! Genauso wenig

wie die Milliarden, welche der Türkei –

und ihrem politisch-korrupten Regime – für

die Abhaltung der Flüchtlinge angeboten

wird. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis

die Regierung dem Druck der Massen nach-

geben muss. Die ersten Mobs gegen die

Flüchtlinge, welche brandend und mordend

durch die türkischen Straßen ziehen, sind nur

die Spitze des Eisberges. Dem Unmut, unter

anderem ausgelöst durch die fatale Flüchtlingspolitik,

wird keine Regierung standhal-

Info-DIREKT je

ten können!

Was eine vernünftige Linie in der Asylpolitik

wäre, habe ich in der Vergangenheit bereits

mehrmals in diversen Publikationen erläuter-

Flucht vor wirtschaftlicher Not ist im ursprünglichen

Dokument der Genfer Konvention

(GF) ausdrücklich nicht erwähnt! Tatsächlich

ist das Hauptdokument der GF ja auch

relativ kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden,

um die Flüchtlingsströme innerhalb

Wer unabhängige Medi

eines Kontinents zu entwirren!

muss diese auch unterst

An globale bzw. interkontinentale Migration

aus Asien und Afrika hat damals natürlich niemand

gedacht. Das seinerzeitige Abkommen

mit dem relevanten Zusatz vom 8. Juni 1977

regelt im Wesentlichen die Stellung von anerkannten

Flüchtlingen, was in einer Zeit des

Kalten Krieges mit abgeschotteten Grenzen

ganz aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität,

Zugehörigkeit zu einer bestimmten

Efgani Dönmez

wurde 1976 in der Türkei geboren und wuchs in Oberösterreich auf, wo er eine Lehre als Installateur

absolvierte und später ein Studium für Konfliktmanagement und Mediation abschloss. Dönmez

war u.a. für die Volkshilfe im Bereich der Flüchtlingshilfe tätig. Politisch war er von 2008

bis 2015 für die Grünen im Bundesrat. Von 2017 bis 2018 saß er für die ÖVP im

Nationalrat, als er jedoch die berufliche Qualifikation von Sawsan Chebli (SPD)

plakativ hinterfragte, schloss ihn die ÖVP aus ihrem Parlamentsklub aus. Bis zu

den Neuwahlen 2019 blieb er freier Abgeordneter. Mehr über Efgani Dönmez

und aktuelle Kommentare von ihm finden Sie hier: www.efganidoenmez.at

Bild Dönmez: Info-DIREKT

20 |


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Schwerpunkt

das alles gefallen?

politik und die notwendige Kündigung der Genfer Flüchtlingskonvention

sozialen Gruppe oder der politischen Gesinnung

sehr, sehr wesentlich war.

Heutzutage ist der Kalte Krieg zwischen West

und Ost im ursprünglichen Sinn natürlich

tzt

vorbei.

kaufen

Die Machtblöcke haben sich komplett

verlagert. China beispielsweise ist zu

einer Großmacht geworden. Dort schert man

sich weder um Menschenrechte noch um die

Genfer Konvention.

eiterlesen:

Asylrecht ist kein Supermarkt

Tatsächlich ist Asyl heute gleichbedeutend

mit Wirtschaftsmigration geworden, wo sich

jeder Migrant – durchaus verständlich – ein

besseres Leben wünscht. So wie in einem

Supermarkt geht man dann dorthin, wo „die

Wünsche schneller und billiger erfüllt werden.“

Dieser Supermarkt heißt – gleich einem

Zauberwort –“Asyl”.

bestellen

er 100 Trafiken sofort

Jeder afghanische Dorfbewohner hat inzwischen

begriffen, dass er spätestens nach dem

Grenzübertritt ins „Gelobte Land” (Autriche)

nur „Asyl” zu sagen braucht, um zumindest

die nächsten Jahre für sich und seine Familie,

wo das Monatseinkommen oft nicht mehr als

100 Euro beträgt, ausgesorgt zu haben.

eu abonnieren

Somit ist die Genfer Konvention – wie eigentlich

jedem Migrationsexperten klar sein sollte

– obsolet geworden, da sie die Entwicklungen

der letzten 50 Jahre, spätestens seit dem

Fall des Eisernen Vorhangs, nicht berücksichtigt

hat.

en will,

ützen!

Bild Migranten: pixabay.com; Bild Dönmez: Volker Weihbold

Denn seit damals sind alle Beschränkungen

komplett gefallen. Ungarn und Tschechen

konnten auf den Wiener Naschmarkt fahren,

um billig Bananen einkaufen zu können. Türken

und Jugoslawen kamen noch so rasch

wie möglich, bevor die Grenzen dicht gemacht

wurden und Gastarbeiteranwerbung

nicht mehr erwünscht war. Dann kamen die

Bosnier, Ägypter, Tunesier, Inder, Bangladeshi.

Und jetzt zum Schluss: Die Syrer, Iraker

und Afghanen. Dabei sollte klar sein, dass

Asylrecht nicht bedeuten kann, tausende Kilometer

durch andere Länder hindurch in ein

Land zu reisen, das man sich aufgrund seiner

Pull-Faktoren wie dem Sozial- und Gesundheitssystem

ausgesucht hat.

Turbokapitalismus statt Souveränität

Eine weiterer Schnitt war der bedeutende

Beitritt Österreichs zur europäischen Union.

Seit damals sind wir nicht mehr “Souverän”.

Alle unsere Entscheidungen müssen seither

an die Doktrin des freien Personenverkehrs

und des freien Gütertransports angeglichen

werden. Dabei soll die Maxime gelten:

Schneller - besser - billiger.

Was dieser neu entstandene Turbokapitalismus

letztlich für das Klima bedeutete,

sehen wir an den extremen Wetterkatastrophen.

Aber selbst in Afrika und vielen anderen

Ländern des Nahen Ostens bekommt

man keine lokalen frischen Fische, Hühner,

Karotten oder Kartoffeln mehr, weil diese

günstiger aus der EU importiert werden.

Die lokale Fischindustrie hat die Weltbank

in Zusammenarbeit mit der Europäischen

Kommission zerstört, weil sie viele afrikanische

Länder gezwungen haben, um einen

Im letzten offiziellen „Info-DIREKT Live-Podcast“

vor der Sommerpause war Efgani

Dönmez zu Gast. Mit Michael Scharfmüller

sprach er über die Verantwortung der USA

für zahlreiche Fluchtbewegungen und über

die schweren Missstände im Bereich des

Asyl- und Fremdenwesens. Zudem erklärte

er, weshalb der vielfach verwendete Begriff

„Integration“ für ehrliche Debatten nicht

Bild: Schlechte

Lebensbedingungen in

der Heimat, gepaart mit

falschen Versprechungen

im Zielland und fehlendem

Grenzschutz halten

die Migrationsströme

am Fließen. Der politische

Wille, das damit

verbundene Leid zu

stoppen, reicht nur für

Lippenbekenntnisse.

Info-DIREKT Live-Podcast mit Efgani Dömnez

taugt und wo man aus seiner Sicht ansetzen

müsste, um Österreich in eine positive

Zukunft lenken zu können.

In welchen Punkten sich Dönmez und

Scharfmüller einig waren und bei welchen

sie unterschiedlicher Meinung blieben,

können Sie auf Spotify, Google-Podcast

und YouTube nachhören. Einfach auf den

Info-DIREKT Kanälen in der Playlist suchen.

| 21


Schwerpunkt

Bild: Jeder Staat

kann die Genfer

Konvention jederzeit

bei UN-Generalsekretär

António Guterres aufkündigen.

Ein Jahr nach

Einlangen des Schreibens

wird die Kündigung rechtswirksam.

Würde Österreich

die Konvention kündigen,

wäre das ein wichtiges

Signal dafür, dass die

Zeit der ungezügelten

Einwanderung vorbei ist.

Staaten wie Dänemark,

Polen und Ungarn würden

diesem Beispiel dann

sicher folgen.

Bild: Die Außenpolitik

der USA stellt eine der

Hauptfluchtursachen dar.

Trotzdem wurde bisher

keiner der US-Präsidenten

dafür zur Verantwortung

gezogen.

Bettel ihre Fischgründe und Wirtschaftszone

an die EU und internationale Anbieter

wie die Chinesen zu verkaufen, welche mit

ihren hoch-modernen Trawlers alles leer fischen.

Die Konsequenz ist eine von der EU/

Weltbank aus Profitgier selbst-verschuldete,

neue Migrationswelle aus Westafrika, wo

viele auf der 1.000 km langen Reise nach

Spanien ertrinken, weil sie nicht schwimmen

können und ihre kleinen Fischerboote

den Wellen nicht

standhalten.

Die zahlreichen „Interventionskriege“

durch unsere amerikanischen

Freunde, gepaart

mit dem Klimawandel und

dem Stillhalten der europäischen

sowie österreichischen

Politiker, wird die Migrationsströme

weiter anschwellen

lassen.

Diese freiwillige Selbstaufgabe von Souveränität

für ein fragwürdiges „Friedensprojekt

Europa” aller europäischen Nationalstaaten

hat nur vordergründig zu Wohlstand in Form

von neuen Industrien und Tourismus geführt.

In Wirklichkeit werden wir – wie der Zauberlehrling

bei Goethe – der Geister nicht mehr

Herr, denn sowohl Klima als auch globale

Marktwirtschaft und irreguläre Migration sind

unkontrollierbar geworden.

Nicht nur der Planet rächt sich mit den Wetterkapriolen,

sondern auch die Menschen

selbst, wo sich absehbar Millionen auf den

Weg machen werden, um verständlicherweise

den schwierigen Bedingungen in ihrem

Heimatland zu entkommen.

Genfer Konvention sofort kündigen

Zurück zum Thema: Die Genfer Konvention

und die damit verbundenen Asylgesetze

sind tatsächlich nicht mehr anwendbar, da

sie den Entwicklungen der heutigen Zeit mit

ihren unterschiedlichen Migrationsbewegungen

in keinster Weise gerecht werden.

Die entscheidende Frage ist, können wir

Info-DIREKT

– kann das Österreich – ändern?

Die Antwort ist be-

je

Abschiebedingt

JA. Die internationale

Entwicklung, den „Nieder-

flüge sollten

alle nur eine

gang des Abendlandes”, die

und bequem

permanente Nivellierung

w

nach unten im Bildungswesen

und die Unterwerfung

Destination

an bildungs- und demokratieferne

Ethnien und Kultu-

haben: Washington

DC

ren werden wir zwar nicht so

schnell stoppen können, wie

die Migrationszahlen der

österreichweit letzten 50 Jahre leider verdeutlichen. im

Unwillig, ideenlos und mutlos

Eigentlich sollten die nächsten Frontex-Abschiebeflüge

alle nur eine Destination haben: Grundlage all dieser Migrationsentwicklun-

Formal gesprochen können wir aber der

Washington DC! Aber leere Ankündigungen gen eine Absage erteilen: Die Genfer Konvention

als Basis für unsere Asylgesetze ist

rund um angebliche Routenschließungen am

Balkan, sind politisch reibungsloser zu vermarkten

und der eigenen Karriere schadet sagt, dass „jeder vertragschließende Staat

kündbar! Denn Art. 44 der Konvention be-

es auch nicht, wenn man sich nicht mit den dieses Abkommen jederzeit durch eine

wirklich Mächtigen anlegt.

schriftliche Notifikation an den Generalsekretär

der Vereinten Nationen kündigen kann”.

kaufen

Die Kündigung wird für den betreffenden

vertragschließenden Staat ein Jahr nach dem

Datum des Einlangens dieser Notifikation

beim Generalsekretär der Vereinten Nationen

wirksam.

Zeitschriftenhande

oder in einer von ü

auf www.info-direkt

Aus meiner Sicht wäre ein solches Vorgehen

dringend notwendig, um weiteren

Völkerwanderungen zu signalisieren, dass

ein Asylantrag sinnlos ist, wenn es sich um

wirtschaftliche Gründe handelt. Natürlich

bedarf es hier auch weiterer Maßnahmen,

wie in meinen Publikationen zuvor schon

dargelegt, wie z.B. der Gründung von

Asyl-Aufnahmezentren außerhalb der EU,

um in Schnellverfahren allfällige Fluchtgründe

abzuklären, usw.

Wer unabhängige Med

muss diese auch unters

Doch wir hätten dann keine Verpflichtung

mehr, jeden hineinzulassen und auf Abschiebungen,

insbesondere bei kriminellen

Einwanderern, zu verzichten. Die EU müsste

z.B. Visa-Restriktionen für jene Länder erlassen,

die keine Migranten mehr zurücknehmen.

Ich bin überzeugt, dass Staaten wie

Dänemark, Polen und Ungarn sowie viele

andere Länder sich dem österreichischen

Vorgehen sofort anschließen würden, wenn

wir Politiker hätten, welche statt Inszenierungen

wirkliche und reale Problemlösungen

verfolgen würden! II

Bilder US-Präsidenten: gemeinfrei; Bild Guterres: Dutch Ministry of Foreign Affairs via wikipedia.org (CC BY-SA 2.0)

22 |


Migrationskritik

Ein Gegenuni-Gastbeitrag von Erik Ahrens

über ein totgeschwiegenes aber faktenreiches Buch

von links!

Schwerpunkt

Menschen aus der Dritten Welt in Länder wie

tzt kaufen

Deutschland oder Österreich nützt am Ende

weder den Einwanderern, noch der einheimischen

Bevölkerung – die einzigen Nutznießer

sind große Konzerne, weil die Einwanderung

die Löhne im Niedriglohnsektor unten hält.

eiterlesen:

Bild: Sich selbst als links zu bezeichnen und

Migration zu kritisieren, ist für viele ein Tabu.

l bestellen

ber 100 Trafiken sofort

Das Buch „Kritik der Migration – Wer

profitiert und wer verliert“ des linken

österreichischen Publizisten

Hannes Hofbauer wagt das, was sich sonst

kaum einer traut: Auf knapp 270 Seiten formuliert

Hofbauer eine Kritik der Masseneinwanderung,

die konsequent aus der Perspektive

eines linken Sozialdemokraten und

Kapitalismuskritikers geschrieben ist. Wie

kann das zusammengehen, und was können

Patrioten von einem linken Migrationskritiker

wie Hofbauer lernen?

.eu abonnieren

Hofbauers Kritik der Migration erschien 2018

im Wiener Promedia Verlag und erregte zu

seiner Veröffentlichung kaum Aufmerksamkeit

in linken Kreisen. Man könnte meinen,

dass die neuen Linken mit ihrem Fokus auf

Migranten und andere Minderheiten sich

allesamt auf Hofbauer stürzen würden, um

ihn als Rassisten zu brandmarken und seine

Migrationskritik in die rechtsextreme Ecke

zu stellen. Doch stattdessen: Grabesstille. Es

schien, als würde das Buch überhaupt nicht

wahrgenommen werden. Auch eine Internetsuche

ergibt kaum Besprechungen oder

Kritiken von linksintellektuellen Magazinen

oder Webseiten. Wurde das Buch also einfach

vergessen?

ien will,

tützen!

Viele Verlierer & wenige Gewinner

Mitnichten. Vielmehr muss man davon ausgehen,

dass das Buch gezielt ignoriert und totgeschwiegen

wurde. Zu detailliert sind Hofbauers

Analysen, zu stichhaltig seine Argumente

gegen die Massenmigration, als dass dieses

hochkontroverse Buch einfach unbemerkt unter

den Tisch fallen konnte. Wahrscheinlicher

ist, dass Hofbauers Kernaussage schlicht den

linken Meinungsmachern zuwider ist, und

dass ihnen gleichzeitig die Gegenargumente

fehlen. Sie lautet: Die Einwanderung von

Doch was ist mit den Versprechen der Multikulti-Linken,

mit Diversität und Weltoffenheit?

Auch hier fällt Hofbauer ein hartes Urteil: Die

wohlklingenden Begriffe werden von den politischen

Eliten bewusst eingesetzt, um jeden

Widerspruch gegen die Massenmigration in

die rechtsextreme Ecke zu schieben. Sie dienen

keinem anderen Zweck als der Durchsetzung

offener Grenzen. Diese führen dazu, dass allerhand

Glücksritter auf eine bessere Zukunft in

den „reichen Ländern“ hoffen und naturgemäß

enttäuscht werden müssen, und dass andererseits

die einheimische Bevölkerung unter immer

größerem Druck von außen leidet: Zuerst

auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, dann an

den Schulen und schließlich auch in der Politik.

Grenzgänger

Mit seiner Kritik an der Politik offener Grenzen

liefert Hofbauer einen wertvollen Beitrag

zur Diskussion – und stößt bei seinem linken

Publikum auf taube Ohren. Mit Konservativen

und Patrioten will er jedoch auch nichts zu

tun haben und grenzt sich schon im Klappentext

von allen Rechten ab. Doch wir an der

GegenUni denken grenzübergreifend und

lassen uns nicht abschrecken: In unserem

Lektüreseminar „Kritik der Migration“ behandeln

wir ausführlich Hofbauers Thesen und

stellen seine kritische Migrationstheorie einem

interessierten Publikum vor. Die Lektüre

des Buches ist parallel zum Kurs ausdrücklich

empfohlen. II

Bild: Auffallend ist, dass

besonders viele Antifa-

Aktivisten, Gutmenschen

und Migranten im Bereich

der Resozialiserung arbeiten.

Hier sollte man also

nicht nur die angewandten

Arbeitsmethoden hinterfragen,

sondern auch

die Personalauswahl.

Die Gegenuni

Zu Hofbauers Buch „Migrationskritik“ gibt es auf

der Gegenuni einen eigenen Lesekreis mit fünf

Einheiten. Zu jeder Einheit gibt es einen Vortrag

auf Video und Präsentationsfolien. Zudem können

sich alle Teilnehmer auf einem Telegram-

Kanal über den Kurs austauschen und am Ende

ihr erworbenes Wissen mit einem Test kontrollieren.

Im Lesekreis werden jedoch nicht nur die

Inhalte aus Hofbauers Buch durchgenommen,

sondern auch dort weiterdiskutiert, wo der

Autor krachend scheitert: Bei der Formulierung

einer solidarischen Alternative zur entgrenzten

Gesellschaft. Mehr dazu auf www.gegenuni.de

| 23


Volk braucht Bewusstsein

Bild: Mit dem liberalen

Staatsbürgerrecht und

einer ethnisch blinden

Einbürgerungspraxis

schafft der Staat ein

Staatsvolk, das sich in seinem

personalen Substrat

von dem Volk, das die

Verfassung geschaffen

hat, entfernt.

Gastbeitrag von Maximilian Krah über die Existenz des

Volkes vor, unter und neben der Verfassung

Der liberale Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen,

die er selbst weder

schafft noch erhält. Dieses berühmte

Diktum Ernst-Wolfgang Böckenfördes

bezieht sich auch auf das

Volk. Der Begriff des Volkes

in liberalen Verfassungen

ist ein rudimentärer:

Volk ist die Gesamtheit der

Staatsbürger. Staatsbürger

wird man entweder durch

Geburt als Kind von Staatsbürgern

oder durch Einbürgerung.

Die Einbürgerung

ist ein Rechtsakt, den der

Staat gewähren kann, wem

immer

österreichweit im

er will, unabhängig

von Herkunft, Kultur und Ethnie.

Begriffsbestimmung: Volk

Dieser juristische Volksbegriff kann das reale

Phänomen kaufen

„Volk“ nicht annähernd erfassen.

Das Volk ist ein komplexer sozialer Organismus.

Es ist eine Gemeinschaft von Menschen,

die durch gemeinsame Sprache, Kultur, Erfahrungen,

aber auch ein gemeinsames Bewusstsein

und gemeinsam bewohntes Territorium

ein Zusammengehörigkeitsgefühl

entwickelt haben. In Geschichte, Soziologie,

Kulturanthropologie, Ethnologie und selbst

Theologie ist der Begriff des Volkes wesentlich

umfassender und genauer erfasst als im

liberalen Staatsrecht.

Versuche, den Volksbegriff jenseits

der Gesamtheit der

Staatsbürger zu erweitern,

gibt es. So

proklamiert die

österreichische

Verfassung in

ihrem Artikel

8: „Die Republik

bekennt sich zu ihrer gewachsenen

sprachlichen und kulturellen Vielfalt, die

in den autochthonen Volksgruppen zum

Ausdruck kommt.“ Das deutsche Grundgesetz

nennt in Artikel 116

die „deutsche Volkszugehörigkeit“

als eine – aber

eben nicht exklusive! – Anspruchsvoraussetzung

für

den Erwerb der deutschen

Staatsangehörigkeit. Diese

„Volkszugehörigkeit“ ist ein

Hereinscheinen der sozialen

Realität eines ethnischen

Volks in das deutsche Verfassungsrecht.

Erst wenn

dieses Bewusstsein

verschwindet,

verschwindet

auch

das Volk.

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Volk und Verfassung

Diese Realität findet sich auch in der Präambel,

wo es heißt, „das deutsche Volk hat

sich dieses Grundgesetz gegeben“. Damit

erkennt der Verfassungstext die Existenz

eines deutschen Volkes vor der Verfassung

an. Was passiert nun mit diesem Volk unter

der Verfassung? Es geht in das Volk als Gemeinschaft

der Staatsbürger auf, sagen die

einen. Es bleibt neben dem Volk der Staatsbürger

bestehen, sagen Carl Schmitt und

die Soziologen, Kulturanthropologen und

Ethnologen. Dahinter verbirgt sich die Frage,

wer verfasst wird. Verfasst das Volk den

Staat, also seine politische Ordnungsform

– oder verfasst es sich auch selbst? Verfasst

es nur den Staat, so bleibt es bestehen, als

souveräne verfassungsgebende Gewalt neben

den Institutionen der Verfassung, mit

der Möglichkeit, einzugreifen, solange es

als Volk im sozialen und ethnischen Sinne

besteht. So war es mit dem Volk 1918, so

war es 1948 und 1989, als es jeweils seine

verfassungsgebende Macht jenseits der verfassten

Staatsgewalt an sich nahm und neue

Verfassungen schuf.

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Bild: In einer Präambel des deutschen Grundgesetzes

heißt es, „das deutsche Volk hat sich dieses Grundgesetz

gegeben“. Damit erkennt der Verfassungstext die

Existenz eines deutschen Volkes vor der Verfassung an.

24 |


Schwerpunkt

Volkszugehörigkeit

Diese juristische Legitimation einer demokratischen

Revolution gefällt jenen am wenigsten,

die sich in der Tradition der französischen

Revolution sehen, die erstmals das

unverfasste Volk zum Verfassungsgeber erhoben

hat. Es soll juristisch nicht sein dürfen,

was die empirisch feststellbare und historische

Realität ist. Aber auch da, wo das Staatsangehörigkeitsrecht

ein Volk ohne ethnische,

kulturelle und historische Bindungen schafft,

bleiben die Völker ja existent, nur eben rechtlich

unbeachtet.

Französische Staatsbürger werden, Gesetz

hin oder her, nach „echten“ und „neuen“

Franzosen unterschieden, so politisch inkorrekt

und subjektiv ungerecht das sein

mag. Die Völker mögen staatsrechtlich unbeachtlich

sein, weil der Volksbegriff im

Staatsrecht rudimentär ist. Aber sie sind als

soziale Tatsachen existent und müssen sich

in der Sphäre des Politischen behaupten, so

wie es die Südtiroler in Italien, die Katalanen

in Spanien, aber auch die Schwarzen in den

USA tun.

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und bequem weiterlesen:

Volk als Faktor

Der liberale Rechtsstaat setzt das Volk voraus,

aber weder schafft, noch erhält er es. Mit dem

liberalen Staatsbürgerrecht und einer ethnisch

blinden Einbürgerungspraxis schafft er

ein Staatsvolk, das sich in seinem personalen

Substrat von dem Volk, das die Verfassung

geschaffen hat, entfernt. Das neben der Verfassung

fortbestehende Volk, dieser durch

Geschichte, Kultur und Bewusstsein verbundene

Bevölkerungsteil, muss daher in die

Sphäre des Politischen eintreten und

sich in dieser seiner souveränen

verfassungsgebenden Macht bewusst

bleiben. Erst wenn dieses

Bewusstsein verschwindet, verschwindet

auch das Volk. II

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Maximilian Krah

wurde 1977 in Räckelwitz (Sachsen) geboren. Er ist Vater von sechs

Kindern, Rechtsanwalt und stellvertretender Vorsitzender der AfD-

Sachsen. Seit 2019 ist er für die AfD Mitglied des EU-Parlaments.

Integration als Nebelgranate

Selbsthass ist nicht nur unattraktiv, sondern auch eine Gefahr. Thomas Steinreitner

Integration ist ein Wort für die Mülltone.

Es wird von links bis rechts von

fast allen Politikern als eine Art Zauberformel

vor sich hergetragen. Jede

Diskussion über Probleme mit fremden

Menschen in unserem Land wird mit der

Forderung nach besserer Integration im

Keim erstickt, bevor sie überhaupt richtig

begonnen hat.

Möglich ist das aus zwei Gründen: Erstens

ist das Integrationgeschwafel politisch

korrekt. Zweitens, versteht unter

Integration jeder etwas anderes und so

kann wunderbar am Thema vorbeigesprochen

werden, ohne bei den selbsternannten

Tugendwächtern durch zu

„harte“ Ansagen anzuecken und ohne

die eigenen Wähler durch zu „weiche“

Aussagen zu vergraulen.

Regenbogen-Ideologie unattraktiv

Konservative verstehen unter Integration

oft die Anpassung oder sogar das

Aufgehen der Migranten in der Mehrheitsgesellschaft

(Assimilation). Ganz abgesehen

davon, ob das wünschenswert

ist und ob das angesichts der Masse der

Einwanderer überhaupt gelingen kann,

stellt sich eine weitere Frage: Welche

Werte sollen die Migranten von unserer

„Regenbogengesellschaft“ übernehmen?

Ein Volk, das nicht nur seine eigene

Existenz leugnet, sondern auch die

Tatsache, dass es nur zwei Geschlechter

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Fehlende Wurzeln als Gefahr

und bequem weiterlesen:

gibt, muss von jedem Menschen mit Beobachten kann man das vor allem bei

Herz und Hirn schlichtweg für geisteskrank

gehalten werden. Der Hass auf

die eigene Geschichte, Tradition, Kultur

österreichweit im

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und Heimat ist weder weltoffenen noch

tolerant. Selbsthass hat auch nichts mit

Nächstenliebe oder Weltoffenheit zu

tun, sondern verunmöglicht eine gelungene

Kommunikation zwischen den verschiedenen

Kulturen mindestens genauso

wie Chauvinismus.

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Stolz auf die eigene Nation

Ähnlich dürfte das der Psychotherapeut

Johann Lauber sehen. In seinem

Buch „Wie Menschen zu Fanatikern

werden“ (molden Verlag, 2011) schreibt

er: „Schade, dass deutsches Volks- und

Brauchtum, schade, dass deutscher

‚Nationalstolz‘ in der Vergangenheit so

besudelt wurde, dass sich Vertreter der

Wer unabhängige Medien will,

muss diese auch unterstützen!

Öffentlichkeit auch heute kaum noch

trauen, dazu zu stehen.“ Fehle „(Großgruppen-)Identität,

die auch (Rück-)Halt

geben kann“, würden Menschen anfälliger

für Extremismus, so Lauber.

jugendlichen Migranten in Westeuropa.

Diese können oft weder in der Heimat

und Kultur ihrer Eltern Wurzeln schlagen

noch in der neuen Lebensumgebung.

Lauber sieht darin eine Gefahr, dass

sich diese Menschen extremistischen

Gruppen anschließen könnten. Wenn

man die Biografien mancher migrantischer

Intensivtäter liest, dürfte er recht

haben. Damit „Integration“ im konservativen

Verständnis überhaupt möglich

wäre, müsste man unsere eigene Kultur

stärken und attraktiv

machen.

Nur dann

können

sich andere

darnach

ausrichten.

II

| 25


Schwerpunkt

Dänische Sozialisten

gegen Überfremdung

SPÖ und SPD sollten sich an ihren Genossen in Dänemark orientieren

Bild: Die sozialdemokratische

Regierungschefin

von Dänemark, Mette

Frederiksen, dürfte

Massenmigration als großes

Problem unserer Zeit

erkannt haben.

Dänemark ist mit einer sehr geringen

Ausländerquote von 9,2 Prozent gesegnet.

Zum Vergleich: In Deutschland

betrug diese im Vorjahr 12,7 Prozent – in

Österreich sogar 16,7 Prozent. Während

speziell die Sozialisten der letztgenannten

Nationen unter dem Motto „wir haben Platz“

um mehr Migranten buhlen, sieht man das

österreichweit im

in Dänemark gänzlich anders. Dort verfolgen

die Sozialisten Positionen, welche sich

in Österreich nicht einmal die Freiheitlichen

auszusprechen trauen. kaufen

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die Migrationspolitik mit den Worten

„raus mit den arbeitslosen Ausländern,

rein mit den gut verdienenden Dänen“

zusammenfassen. Konservative Parteien

verfolgten sogar den Plan, abgelehnte

Asylwerber auf einer eigenen Insel unterzubringen

– das ging den Sozialisten dann

aber doch zu weit, statt dessen werden

ehemalige Kasernen als „Ausreiselager“

genutzt.

Forderungen von Patrioten übernommen

Um den Vormarsch patriotischer Parteien

Um Parallelgesellschaften auf www.info-direkt.eu zu vermeiden, will abonnieren

aufzuhalten, wurden die meisten ihrer Forderungen

übernommen. In Dänemark er-

man die Bewohner „nicht-westlicher“ Herkunft

in Stadtvierteln Wer unabhängige auf 30 Prozent begrenzen

– erreicht wird dies auch mit Zwangs-

– ohne Kompromisse. Angeblich werden

Medien will, wartet man von Zuwanderern Integration

muss diese auch unterstützen!

umsiedlungen. Gegenden mit zu vielen Straftaten von Migranten in Problemvierteln

Ausländern nennt man „belastet“. Das ZDF härter bestraft, stammt der Täter aus einer

kommentierte jüngst entsetzt, man könne Bande, wird nochmals nachgelegt. II

Bild: News Oresund via wikipedia.org (CC BY 2.0)

Ungarn zeigt: Erfolgreiche

Familienpolitik ist möglich

Bild: Im Unterschied

zu vielen westlichen

Spitzenpolitikern

ist der ungarische

Regierungschef verheiratet

und Vater von fünf

Kindern. Sein 2020 geborener

Sohn und seine drei

Enkelkinder sind am Foto

nicht abgebildet.

Anstatt auf Massenmigration zu setzen, will Viktor Orban seine

Landesleute zum Kinderbekommen ermuntern

Globalisten und die Europäische Union

lassen kein gutes Haar an ihm.

Der ungarische Staatschef mag nicht in

allen Belangen ein Heiliger sein, aber für

sein Volk macht er vieles richtig. Dabei beweist

er den Mut, der in anderen Staaten zu

fehlen scheint. Beispielsweise hinsichtlich

großzügiger Familienförderungen, welche

österreichweit im

die Ungarn dazu

ermuntern sollen,

möglichst viele Kinder

zu bekommen.

kaufen

Dank Viktor Orbans

Politik stieg die

Geburtenrate seit

2011 stetig an. Die

Bevölkerungsbilanz

ist zwar immer

noch negativ, aber

die Tendenz ist steigend

und vielversprechend.

Echte Frauenförderung

Wie funktioniert das? Frauen erhalten bei ihrer

Hochzeit einen Kredit über rund 31.500

Euro. Beim ersten Kind werden die Zinsen

ausgesetzt, Bei der Geburt des dritten Kindes

wird der Kredit zur Gänze erlassen. Es

gibt Förderprogramme für den Wohnungserwerb

und Zuschüsse beim Kauf großer

Familienautos. Für kinderreiche Familien

übernimmt der Staat die Bürgschaften für

Wohnkredite. Frauen, die vier oder mehr

Kinder zur Welt bringen, sollen bis zum Lebensende

von der Einkommensteuer befreit

werden.

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Wer unabhängige Medien will,

muss diese auch unterstützen!

Um Sozialschmarotzer abzuschrecken,

muss ein Ehepartner zumindest 180 Tage

in Ungarn gearbeitet haben. Orban betont

immer wieder, auf die ungarische Identität

und das christliche Erbe großen Wert zu

legen, Massenmigration und Globalismus

lehnt er ab. II

26 |


Bezahlte Anzeige

Politik

| 27


Schwerpunkt

Deutsche Entwicklungshilfe

als Migrationsverstärker

Gastbeitrag von Markus Frohnmaier über Migration und die Agenda 2030

Die Agenda 2030 der Vereinten

Nationen (VN) ist der Kommunismus

des 21. Jahrhunderts.

Wahrscheinlich haben Sie noch nie

von ihr gehört, obwohl die deutsche

Bundesregierung ihre Politik nach

der VN-Agenda ausrichtet und dieses

Kommunistische Manifest 2.0 frei zugänglich

von jedermann gelesen werden

kann.

Die Agenda 2030 wurde 2015 von den

193 Mitgliedsstaaten der Vereinten

Nationen verabschiedet. Sie trägt den

Titel: Transformation unserer Welt. Auf

knapp 40 Seiten legt die Agenda 2030

ihre 17 sogenannten Nachhaltigkeitsziele

mit 169 Zielvorgaben dar, die keinen

Bereich des gesellschaftlichen und

persönlichen Lebens aussparen.

Das deutsche Entwicklungshilfeministerium

(BMZ) schreibt dazu: „Die

Agenda 2030 steht für ein neues globales

Wohlstandsverständnis, das

über die verengte Betrachtung von

Pro-Kopf-Einkommen hinausreicht.

Es geht um eine Umgestaltung von

Volkswirtschaften hin zu nachhaltiger

Entwicklung […].“ Klimadiktatur statt

Anreiz: Rücküberweisungen

marktwirtschaftliche muss Ressourcennutzung.

Umverteilung statt Wirtschafts-

diese auch Als Rücküberweisungen unterstützen!

werden Geldwachstum.

Gleichheit statt Freiheit. Das

ist der Geist dieser Agenda.

Migration als Ziel

Was hat das nun mit Migration zu tun?

Viel. Denn der VN-Migrationspakt entstammt

der Agenda 2030. Er konkretisiert,

was die Agenda im Nachhaltigkeitsziel

Nr. 10 vorgibt: „Ungleichheit in

und zwischen Ländern verringern“. Die

Agenda 2030 will „geordnete, sichere,

reguläre und verantwortungsvolle

Migration und Mobilität von Menschen

erleichtern“. Denn die Vereinten Nationen

betrachten Migration als eine

Maßnahme, um die Ungleichheit zwischen

den Ländern zu bekämpfen.

Die gesamte Agenda 2030 ist darauf

ausgelegt, Ressourcen aus den Industrieländern

in den globalen Süden

umzuverteilen. Denn linke Logik sagt:

Wegen kolonialer Vergangenheit und

Klimawandel ist der Westen dies anderen

Ländern schuldig. Auch Migration

ist eine Form der Umverteilung.

Nur wandern nicht Ressourcen von

Norden nach Süden, sondern arme

Menschen wandern von Süden nach

in Europa bezogene oder verdiente

Gelder zurück zur Familie schicken wollen.

Afrikanische Familien betrachten

Rücküberweisungen als Möglichkeit,

und bequem weiterlesen:

Norden. Eine Politik, die sich an der ihr Einkommensportfolio zu erweitern.

Agenda 2030 orientiert, hat keinerlei

Interesse daran, Migration zu unterbinden.

Das „Bundesministerium für wirt-

Bild: Leider keine

Verschwörungstheorie: Mit der Agenda

2030 erleichtern die Vereinten Nationen

Migrationsbewegungen.

schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“

(BMZ) tut das Gegenteil. Sie

befördert Migration und etikettiert illegale

Migration in legale um. Ohnehin

spricht das Entwicklungshilfeministerium

nur noch von „irregulärer Migration“

statt illegaler. Es will „irreguläre

Migration“ für die illegalen Migranten

sicherer machen, statt Anreize abzubauen.

Dieser inneren Logik folgend

setzen sich Deutschland und VN dafür

ein, sogenannte Rücküberweisungen

noch weiter zu vereinfachen und zu

verbilligen.

überweisungen bezeichnet, die

Migranten in ihre Heimat schicken. Die

VN selbst, genauer gesagt das Entwicklungsprogramm

der VN, haben

2019 eine Studie veröffentlicht, die die

Motivation illegaler Wirtschaftsmigranten

empirisch untersucht hat. Resultat:

Wirtschaftsmigranten kommen nicht

nur, um sich selbst ein besseres Leben

in Europa aufzubauen, sondern weil sie

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Die Aussicht auf Rücküberweisungen

ist überhaupt erst der Anreiz für diese

Familien, die Reise von Angehörigen

nach Europa zu finanzieren.

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In derzeit zwölf Ländern betreibt das

BMZ auf Steuerzahlerkosten 17 sogenannte

Migrationsberatungszentren.

Dort werden Ausreisewillige hinsichtlich

ihrer Migrationsmöglichkeiten

beraten. Aber die Migrationsberatungszentren

fungieren auch als Arbeits-

und Sozialämter: Einheimische,

Ausreisewillige und Rückkehrer kommen

dort in den Genuss von Ausbildungsberatung,

Unterstützung bei der

Jobsuche, soziale Unterstützung von

der Gesundheitsversorgung bis zur

Wohnungssuche. Jobs in von Deutschland

finanzierten Projekten werden vermittelt.

Das Ministerium verkauft das

Programm gerne als Rückführungsprogramm,

in Wirklichkeit betüddelt der

deutsche Sozialstaat Migrationswilli-

Bild: United Nations Development Programme via flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0)

28 |


Schwerpunkt

Bild Migranten: Info-DIREKT; Bild Frohnmeier: AfD

ge und illegal Eingereiste. Allein 2017 und

2018 hat das Programm 300 Millionen Euro

Steuergeld verschlungen.

Entwicklungshilfeindustrie

demontieren, Remigration fördern

Als politische Rechte müssen wir uns vor allem

Gedanken dazu machen, wie wir mit

der etablierten linken Front

in Institutionen, Verbänden

und Medien umgehen wollen.

Sollte die AfD morgen an die

Regierung kommen, müsste

ein Schritt in der weitgehenden

Demontage der Entwicklungshilfeindustrie

bestehen.

Das heißt: Personal abbauen,

Gelder streichen, Ressourcen

umverteilen. In den letzten

Haushaltsverhandlungen haben meine

Kollegen und ich konkrete Vorschläge zur

Reduzierung des Etats gemacht. 50 Prozent

des Budgets können und müssen gestrichen

werden. Das würde den aktuellen Entwicklungsetat

von 12,43 Milliarden Euro auf circa

sechs Milliarden schrumpfen. Die Subventionierung

linker NGOs, korrupter Regierungen,

politischer Stiftungen und der Amtskirchen

muss ein Ende haben. Migrationsfördernde

Projekte wie das Programm „Perspektive Heimat“

gehören sofort eingestellt.

Bekämpfung illegaler Migration

Illegale Migration muss durch eine abgestimmte,

ressortübergreifende kaufen Politik bekämpft

werden. Nur wenn alle Maßnahmen

ein stimmiges Bild abgeben, sind sie in ihrer

Gesamtheit auch effektiv. Halbherzigkeit

verschwendet nur Steuergeld ohne Nutzen.

Deutschland wird nicht daran vorbeikommen,

die eigenen Grenzen vor illegaler Migration

zu schützen, Anreize abzubauen und Ausreisepflichtige

konsequent zurückzuführen.

Kooperation über Charter Cities

Auch die Entwicklungshilfepolitik muss in

dieser politischen Symphonie ihr Instrument

nach den richtigen Noten spielen. Rücküberweisungen

sind ein Pull-Faktor, also ein Magnet,

der illegale Migration anzieht. Deswegen

müssen sie reguliert und besteuert werden,

vor allem auch, um das Abfließen von Geld

aus Sozialleistungen und krimineller Betätigung

zu verhindern.

Genauso wichtig ist jedoch, dass Deutschland

seine Alimentierung der falschen „Partner“

einstellt. Auch Staaten, die illegale Migran-

Bild: Viele Migranten kommen nach

Westeuropa, um einen Teil des hier

erhaltenen Geldes in ihre Heimat zurückzusenden.

Diese Rücküberweisungen

sind „Pull-Faktoren“ und müssen deshalb

erschwert werden.

Migrationsfördernde

Projekte gehören

sofort

eingestellt.

ten nicht zurücknehmen (wie Marokko) oder

Migranten gar als Waffen gegen Europa einsetzen

(wie die Türkei) profitieren von deutscher

Entwicklungshilfe. Generell sollten nur

solche Staaten unterstützt werden, die im

Bereich der Migrationsminderung mit uns

kooperieren und die sich wirtschaftlich wirklich

weiterentwickeln wollen. Deutschland

muss eine Politik im eigenen

Interesse betreiben und sollte

Entwicklungshilfe auch als

konditionierendes außenpolitisches

Instrument einsetzen.

Marktwirtschaft statt linke Ideologieprojekte

– so heißt der

Weg aus dem Elend. Deswegen

sollte aus „Entwicklungszusammenarbeit“

wirtschaftliche

Zusammenarbeit werden. Das führt zu

einer Win-Win-Situation für Deutschland und

seine Partner im globalen Süden. Damit die

infrastrukturellen Voraussetzungen für erfolgreiches

Wirtschaften geschaffen werden,

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sollten sogenannte Charter Cities als neues

Instrument deutscher Entwicklungshilfepolitik

implementiert werden.

Charter Cities sind eine besondere Form

der Sonderwirtschaftszone, aber mit autonomem

politischen und rechtlichen System.

Das soll stabile politische Verhältnisse, gute

Infrastruktur und Rechtssicherheit für das

Leben und Wirtschaften seiner Bürger gewährleisten.

Genau an dieser Stelle haben

die meisten Entwicklungsländer nämlich ein

erhebliches Manko und sind, trotz Ressourcenreichtum,

nicht attraktiv für Investoren

und Unternehmen aus entwickelten Ländern

wie Deutschland. Charter Cities verbleiben

völkerrechtlich beim Entwicklungsland, werden

aber vom Industrieland verwaltet.

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Charter Cities sichern Deutschland den Zugang

zu Märkten und Ressourcen, verschaffen

den Entwicklungsländern Auslandsinvestitionen

und Absatz und helfen bei der

Lenkung von Migration weg von Europa. II

Markus Frohnmaier

(geb. 1991) lebt in

Weil der Stadt (Baden-

Württemberg) und

sitzt seit 2017 für die

AfD im Bundestag,

wo er ordentliches

Mitglied im „Ausschuss

für wirtschaftliche

Zusammenarbeit und

Entwicklung“ ist. Für

dieses Themengebiet

ist er auch Sprecher

seiner Fraktion. Zudem

ist Frohnmaier auch

Stellvertretender

Landesvorsitzender

der AfD in Baden-

Württemberg

Mehr über Markus

Frohnmeier:

www.markusfrohnmaier.de

| 29


Interview

„Es wird Zeit, aufzustehen und

sich gemeinsam zu wehren“

Interview mit Gottfried Waldhäusl, FPÖ-Landesrat in Niederösterreich, über das

von ihm initiierte Volksbegehren „Asylstraftäter sofort abschieben“

Die Freiheitlichen in Niederösterreich haben von den leeren Floskeln

in Sachen Asylstraftäter endgültig die Nase voll. Deshalb

startete Landesrat Gottfried Waldhäusl ein Volksbegehren mit

dem Titel „Asylstraftäter sofort abschieben“. Info-DIREKT hat bei ihm

nachgefragt, was er sich davon erwartet.

Bild: Gottfried Waldhäusl

(FPÖ) ist seit März

2018 Landesrat in

Niederösterreich und

u.a. für den Bereich „Asyl

und Mindestsicherung“

zuständig.

Info-DIREKT: Herr Waldhäusl, heute startet

ein von Ihnen initiiertes Volksbegehren mit

dem Titel „Asylstraftäter sofort abschieben“,

weshalb haben Sie dieses Volksbegehren

gestartet?

Gottfried Waldhäusl: Die Bevölkerung hat

genug davon, dass immer wieder angebliche

Schutzsuchende die Gewalt, vor der

sie geflohen sein wollen, zu uns bringen.

Dass sie Frauen und Kinder vergewaltigen,

umbringen österreichweit im

– und nicht abgeschoben werden.

Die Kriminellen werden bei uns weiter

durchgefüttert, während wir sehen, dass

Innenminister und Justiz umgekehrt nicht

zögern, Kinder

kaufen

abzuschieben. Kinder, deren

einziges „Vergehen“ fehlendes Aufenthaltsrecht

war und die sich sonst nichts zu

Schulden kommen haben lassen. Auch mir

reicht es. Es wird Zeit, aufzustehen und sich

gemeinsam zu wehren.

Info-DIREKT: Einige Politiker sind davon

überzeugt, dass Politik nur in den Gebietskörperschaften

stattfinde. Wozu braucht

es ein solches Volksbegehren, wenn wir eh

schon Volksvertreter gewählt haben?

Waldhäusl: Die Regierungen befinden

sich spätestens seit 2015 in einer juristischen

Humanitätsfalle: Selbst wenn alle

Berufungen gescheitert sind, wird von den

NGO-Anwälten noch irgendeine EU-Menschenrechtsbestimmung

aus dem Hut gezaubert,

die eine Abschiebung verhindert.

Oft dienen diese Regeln als politisches Feigenblatt

für eine weiche Linie. Hier braucht

es einen starken Impuls – wie eben ein erfolgreiches

Volksbegehren.

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und bequem weiterlesen:

Info-DIREKT: Wie kann das mit einem Volksbegehren

gelingen?

Waldhäusl: Je mehr Unterschriften wir zusammen

bekommen, desto größer der Druck

auf die Verantwortlichen, nationale Gesetze

und EU-Vereinbarungen zu entstauben und

zum Wohl unserer Gesellschaft zu überarbeiten.

Letztlich wird es dadurch auch zu einem

Anstoß für ganz Europa werden, das Asylwesen

wieder wirksam im Sinne unserer eigenen

Bevölkerung zu machen.

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Info-DIREKT: Wenn die etablierten Medien

das Volksbegehren nicht ausreichend thematisieren,

wird es wohl schwierig, damit

eine halbe Million Menschen zu erreichen.

Stecken Sie sich da das Ziel nicht selbst sehr

hoch?

Waldhäusl: Warten Sie ab. Wir sind gerade

erst gestartet. Und die traurige Tatsache ist,

dass schon bald wieder der nächste „Einzelfall“

die Menschen schmerzlich daran erinnern

wird, dass es Zeit ist, etwas zu unternehmen.

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Info-DIREKT: Kann die Regierung überhaupt

etwas ändern, damit Asylstraftäter

Bild Waldhäusl: FPÖ-Niederösterreich; Bild Wiener Wehrmänner: WiB; Bild „Passaktion“: Bildschirmfoto von Twitte / Junge ÖVP

Aktionismus

Gegen die zunehmende Überfremdung regte sich im Sommer

auch Widerstand vor den türkisen und roten Parteizentralen in

Wien. So machten patriotische Aktivisten, die aus dem Umfeld der

Identitären stammen dürften, vorm Sitz der ÖVP darauf aufmerksam,

dass die fatale Politik von Sebastian Kurz und Co. mitverantwortlich für

Gewalttaten von Migranten ist..

Aktivistisch trat auch die „Junge ÖVP“ in Erscheinung - zumindest

lässt das ein Tweet vermuten. Verkleidet als SPÖler verteilten mutmaßliche

Kurz-Jünger vor der Parteizentrale der

SPÖ österreichische Reisepässe an Passanten,

um den von den Sozialdemokraten geforderten

leichteren Zugang zur österreichischen Staatsbürgerschaft

zu kritisieren. Tolle Aktion! II

30 |


Schwerpunkt

Bild Gaddafi: U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Jesse B. Awalt via wikipedia.org; Bild Erdogan: By Kremlin.ru (CC BY 4.0); Bild Lukaschenko: BM für Europa, Integration und Äusseres via wikipedia, (CC BY 2.0)

schneller abgeschoben werden? Es

wird ja immer wieder behauptet, dass

das aufgrund von Menschenrechten

und fehlenden Rücknahme-Vereinbarungen

mit den Herkunftsländern nicht

ginge.

Waldhäusl: Wo ein Wille, da eine Gesetzesänderung.

Es muss Schluss sein mit

der Täter-Opfer-Umkehr und dem ewigen

Verweisen darauf, dass kriminelle

Asylwerber nicht abgeschoben werden

dürfen, weil ihnen mutmaßlich in der

Heimat Ungemach droht. Wo bleiben

die Rechte unserer Bevölkerung?

Es muss Schluss

sein mit der Täter-

Opfer-Umkehr

und dem ewigen

Verweisen darauf,

dass kriminelle

Asylwerber nicht

abgeschoben

werden dürfen.

Info-DIREKT: Für Niederösterreich haben

Sie ja eine Möglichkeit gefunden,

wie man Asylstraftäter möglichst fernhält.

Wie ist das gelungen?

Waldhäusl: Indem ich den gesamten

möglichen rechtlichen Spielraum im Sinne

der Bevölkerung nutze und eine strikte

Asylpolitik mit Hausverstand fahre,

nicht zuletzt auch, weil es für den Steuerzahler

wichtig ist.

Info-DIREKT: Wer glauben Sie, wird dieses

Volksbegehren unterschreiben?

Waldhäusl: Es ist eine überparteiliche

Bürgerbewegung. Ich bin überzeugt,

dass es von allen Bevölkerungsschichten

Unterschriften geben wird. Denn jeder

will, dass Frau und Kinder sicher leben

können.

Info-DIREKT: Wo kann man das Volksbegehren

„Asylstraftäter sofort abschieben“

unterzeichnen?

Waldhäusl: Auf dem Gemeindeamt/

Magistrat oder online per Handysignatur

unter https://www.bmi.gv.at/411/

Info-DIREKT: Wie lange läuft die Eintragungsfrist?

Waldhäusl: Das Volksbegehren ist gerade

erst gestartet, der finale Eintragungstermin

ist in Prüfung. Bis dahin gilt: Jede

Stimme zählt! II

Der Mensch Als

Schachfigur

Christopher Wagner über Migranten als Waffe

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Waffen, richtig angewandt und

zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt,

können im jeweiligen Ziel

massiven Schaden anrichten. Diese Erkenntnis

gilt unverändert seit der Entdeckung

der steinzeitlichen Keule zur

Erreichung kriegerischer Ziele. Können

die Waffen gebündelt werden, so

kann dem Gegner der eigene Wunsch

– eben unter Waffengewalt – aufgezwungen

werden. Mit dem Wegfall

des Ostblocks und überhandnehmen-

Weißrussland als Beispiel

Die damals besonders deutlich

und bequem

der Globalisierung

weiterlesen:

gepaart mit nationalem

Unwillen das eigene Hoheitsge-

sichtbar gewordene Ohnmacht -

biet zu schützen, haben sich aber Art

und Anwendungsgebiete von Waffen

So wird eine orchestrierte Cyberattacke

auf digitale Schnittstellen

mittlerweile als weitaus wahrscheinlichere

und folgenschwerere Bedrohung

wahrgenommen als das Eindringen

einer bewaffneten Macht

auf das eigene Staatsgebiet.

Gaddafis Prophezeihung

Mit Beginn der 2010er Jahre ist jedoch

eine neue Form von „Waffe“,

gerade aus europäischer Perspektive

als Betroffene, nicht mehr wegzudenken.

2011 prophezeite der lybische

Diktator Muammar al-Gaddafi

vor dem Hintergrund des vom Westen

bewusst befeuerten „arabischen

Frühlings“:

Wer unabhängige Medien will,

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„Morgen ist Europa möglicherweise

nicht mehr europäisch und könnte

sogar schwarz sein, denn Millionen

(Anmk: Afrikaner) wollen hereinkommen.“

Und „Ihr werdet von einer

Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt

werden“.

Bild: Wie von Gaddafi prophezeit

werden Migranten

mittlerweile ganz selbstverständlich

dazu eingesetzt,

um andere Staaten

unter Druck zu setzen und

eigene Interessen durchzusetzen.

Aktuelle Beispiele

dazu liefern Erdogan

(Türkei) und Lukaschenko

(Weißrussland).

Mögen die Warnungen Gaddafis

damals auf taube Ohren gestoßen

oder sogar als Hirngespinste abgetan

worden sein: Die Prognosen des

2011 gestürzten Diktators haben sich

beständig bewahrheitet und mit der

Migrationskrise 2015 einen schwerwiegenden

und lange nachwirkenden

Höhepunkt erreicht.

ja Handlungsunfähigkeit - der EU,

aber auch der einzelnen Nationalstaaten

angesichts hunderttausender

„Kulturbereicherer“, möchte

sich nun auch der weißrussische

Präsident Alexander Lukaschenko

zunutze machen. Offenbar als

österreichweit teilweise im drastisch verändert.

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gezielte Reaktion auf wiederholte

Einmischungen der EU in weißrussische

Angelegenheiten, lässt Lukaschenko

Iraker nach Belarus fliegen,

um sie dort in Camps unweit

der EU- Grenze einzuquartieren.

Schlepper ergreifen bereits ihre

Chance: Bis Anfang August wurden

im benachbarten Litauen schon fast

4.000 Migranten aufgegriffen.

Nun wird von litauischer Seite bereits

logistische und finanzielle Unterstützung

zur Bewältigung des

Ansturms angefordert. 2015 scheint

sich zu wiederholen. Jedenfalls

sofern die Staaten nicht endlich

erkennen, dass nur geschlossene

Grenzen und kompromisslose Rückführungen,

nötigenfalls auch ohne

Deckung durch realitätsferne Vorgaben

der EU, den einzigen Schutz

vor der Waffe „Flüchtling“ bieten

können. II

| 31


Trotz Verbot: Ein kräftiges

Lebenszeichen

Am Samstag, den 31. Juli 2021, fand in Wien eine Demonstration gegen das Verbot der

Symbole zweier patriotischen Gruppen statt. Michael Scharfmüller war für Info-DIREKT vor Ort.

Obwohl die „Identitäre Bewegung“

und „Die Österreicher“,

deren Symbole am 1.

August verboten wurden, von der Regierung

mit Terroristen gleichgesetzt

werden, beteiligten sich ca. 500 Patrioten

an der Demo gegen das vermutlich

verfassungswidrige Symbolegesetz.

Die Demoteilnehmer kamen aus allen

Gesellschafts- und Altersschichten.

Trotz Verbot:

Nächste Generation bereits aktiv

Besonders auffällig waren dabei die

vielen Jugendlichen unter den Demonstranten.

Neben zahlreichen sportlichen

Burschen nahmen auch einige

Dass legitime Kritik an der fatalen

Einwanderungspolitik kriminalisiert

wird, ist nicht erst so, seit es die IB gibt.

Erinnert sei hier nur an die Partei „Die

Bunten“, die in Wels (Oberösterreich)

2009 von der Gemeinderatswahl wegen

angeblich „rabiat ausländerfeindlicher“

Einstellung des Spitzenkandidaten Ludwig

Reinthaler und angeblicher Verstöße

gegen das umstrittene NS-Verbotsgesetz

von der Wahlkommision ausgeschlossen

wurde. Brisant: Die Wahlkommission

bestand aus den anderen im Gemeinderat

vertretenen Parteien. Diese

haben sich also, mit Ausnahme der FPÖ,

von einem lästigen Konkurrenten befreit.

Noch brisanter: Obwohl gegen

Reinthaler nicht einmal ein Gerichtsverfahren

lief, bestätigte der Verfassungsgerichtshof

den Ausschluss der „Bunten“

als rechtmäßig. Details dazu auf

www.die-bunten.com II

32 |

Alte Strategie

junge Mädels an der Demo teil. Viele

junge Gesichter waren auch im Organisationsteam

zu sehen. Das zeigt,

dass es der Gruppe rund um Martin

Sellner, die den patriotischen Widerstand

in den letzten neun Jahren

geprägt hat, gelungen ist, eine neue

Generation an unabhängigen und

mutigen Patrioten aufzubauen. In Anbetracht

der massiven Repressionen

und Hetze gegen Sellner und Co. ist

das ein Erfolg, den man gar nicht genug

wertschätzen kann. „Euer Verbot

ist uns egal“ war damit nicht nur das

Motto der Demo, sondern dürfte auch

Teil der Lebenseinstellung dieser jungen

Patrioten sein.

Zum Erfolg, eine nächste Generation

aufzubauen, hat sicher die klare

Linie und auch der hohe Grad an

Professionalität der

„Identitären

Bewegung“ (IB) und anderer Gruppen

beigetragen. So war nicht nur

die Demo perfekt organisiert und

durchgeführt, sondern auch zuvor

schon alle anderen öffentlichkeitswirksamen

Aktionen.

Eine wichtige Rolle bei der Mobilisierung

junger Menschen spielt

auch das Bild, das sich IB und Co.

selbst verpasst haben. Ihre Aktionen

sind ästhetisch ansprechend

und schneidig durchgeführt. Auch

bei der Demo gegen das Symbolegesetz

wurde darauf geachtet. So

waren im Demozug nur schwarze

und gelbe Fahnen und zwei Transparente

zu sehen. Auf dem einen

Banner war „Widerstand lässt sich

nicht verbieten“ zu lesen und auf

dem anderen stand „Wer gegen uns?“

– vermutlich als Anspielung auf einen

bekannten Szeneroman.

Drei kleine Überraschungen

Neben zahlreichen Redebeiträgen gab

es für die Demoteilnehmer drei kleine

Überraschungseinlagen, die für zusätzliche

gute Laune sorgten. So wurde das

Symbol der Identitären-Bewegung,

dessen Verbot erst am nächsten Tag in

Kraft trat, mittels zweier Heliumballone

hoch in den Himmel gehängt. Um die

Lambda-Fahne vom Himmel zu holen,

musste die Feuerwehr nach der Demo

mit schwerem Gerät anrücken.

Info-DIREKT jetzt ka

und bequem weiterl

Eine weitere Lambda-Fahne brachte

ein patriotischer Aktivist auf einem

Baugerüst über einer lächerlich kleinen

Antifa-Demo an. Diese Aktion

sorgte für begeisterten Applaus bei

den identitären Demonstranten, während

die Antifa-Aktivisten mit „Spring,

spring, spring!“-Rufen den Mann dazu

aufforderten, sich selbst zu töten.

österreichweit im

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oder in einer von über 100 Tra

kaufen

Am Ende der Demo wurde dann das

Lambda-Symbol, dessen Bedeutung

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl in einer

viel beachteten Parlamentsrede erklärte,

noch ein letztes Mal mit gelben und und

weißen Rauchtöpfen in Szene gesetzt.

Eine sinnvolle Aktion

Dass die Demo am willkürlichen Symboleverbot

nichts mehr ändern würde,

war jedem Teilnehmer bewusst. Sinnvoll

war diese Demonstration aus zumindest

drei Gründen trotzdem:

1. Zum einen wird das Wissen, wie

man Demonstrationen anmeldet, plant

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muss diese auch unterstützen!

und durchführt, geübt und an die

nächste Generation weitergegeben.

2. Zum anderen sind Demonstrationen

eine perfekte Gelegenheit, sich

untereinander zu vernetzen und bestehende

Netzwerke zu pflegen.

3. Abgesehen davon ist es für jeden

Demoteilnehmer ein gutes Gefühl, die

eigenen Botschaften gemeinsam mit

Freunden lautstark in der Stadt und

danach in den sozialen Medien zu verbreiten.

II

Bild „Rauch“: IB; restliche Bilder: Info-DIREKT


Politik

ufen

esen:

fiken sofort

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| 33


Tino Chrupalla

Spitzenpolitiker und Malermeister

Info-DIREKT konnte Tino Chrupalla, einen der zwei Spitzenkandidaten der AfD für den Bundestagswahlkampf,

über die Schulter schauen und erhielt dabei auch ein paar privatere Einblicke.

Vor dem verzierten Spiegel im

Moskauer Hotel bindet Tino

Chrupalla am 8. Dezember

2020 seine silber-blau gestreifte Krawatte.

Hätte er sich vor zehn Jahren

vorstellen können, vom russischen

Außenminister im Kreml empfangen

zu werden? Wohl kaum. Aber außergewöhnliche

Zeiten führen das Leben

in ungeahnte Bahnen. Und erst in der

Krise zeigt sich, wer Verantwortung

übernehmen und schultern kann.

Beinahe ein Staatsbesuch

Der Besuch in Moskau ist der größte

außenpolitische Erfolg in der Historie

der Alternative für Deutschland. Früher

traten Abgeordnete

zur Wahlbeobachtung

in Phantasierepubliken kaufen

an oder trafen drittrangige

Politiker, das hier

riecht nach Staatsbesuch.

Im Gespräch mit

dem Außenminister

der Russischen Föderation

Sergej Lawrow,

dem Top-Diplomaten

alter Schule, geht es

um einen Neustart der

Beziehungen zwischen

Russland und Deutschland,

um die Diffamierung patriotischer

Opposition in Deutschland.

Die Schuhe knirschen im Schnee von

Moskau-Ljublino. Im Namen seiner

Bundestagsfraktion legt Tino Chrupalla

gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen

Armin Hampel einen Kranz

aus roten Nelken am turmförmigen

Mahnmal der Kriegsgräberstätte nieder.

Um die Vorfahren zu ehren, die im

Krieg gefallen sind. Aber auch um ein

Zeichen zu setzen: Zwischen Deutschland

und Russland, Westen und Osten

soll Friede herrschen.

Familiengeschichte des Vaters

Chrupallas Vater stammt aus Schlesien,

die verlorene Heimat ist Chrupalla

aus Erzählungen der Großeltern, von

Quarkkuchen und Kartoffelklößen her

vertraut. Von der Großmutter bekam

er erzählt, wie der Vater,

Jahrgang 1941,

nach der Bombardierung

Dresdens als

kleines Kind zwischen

Leichen spazieren

musste. Der Umgang

mit Todeszahlen trifft

ihn nicht abstrakt oder

ideologisch, sondern

. Meister heißt

Bildung und

Ausbildung

zugleich, heißt

Menschenkenntnis

und

Kontakte.

21. Juli 2021, Chrupalla

sitzt im dunkelblauen

7er BMW auf dem Rückweg von

Karlsruhe. Nach Klagen der AfD muss

sich die Kanzlerin vor den Verfassungsrichtern

verteidigen. Merkel hatte am

6. Februar 2020 von Südafrika aus wie

eine afrikanische Diktatorin verfügt,

die Wahl von FDP-Mann Kemmerich

zum Ministerpräsidenten Thüringens

sei rückgängig zu machen, weil die

AfD mitgestimmt habe. Verletzung der

Chancengleichheit der Partei? Experten

sehen gute Chancen.

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österreichweit im

Wer unabhängige Medien ins Herz seiner will, eigenen

Biografie.

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Während der Fahrer mit einem Fernsehredakteur

die Raststätte für ein

schnelles Nachrichteninterview, das

dritte am Tag, abstimmt, lässt Chrupalla

seine politische Sozialisation Revue

passieren. Er pflichtet dem Ostbeauftragten

Wanderwitz, Merkels Running

Gag aus Sachsen, in gewissem Sinne

bei. Ja, die Ostdeutschen sind diktatursozialisiert.

Sie leiden aber nicht

unter Demokratiedefizit, sondern haben

erfahren, was es heißt, vom Staat

verfolgt zu werden, sich dem Staat zu

entziehen.

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Familiengeschichte der Mutter

Chrupallas Mutter stammt aus der

Oberlausitz, sie hatte sieben Geschwister.

Manche von ihnen flohen schon

vor dem Mauerbau, andere später

über Tschechien. Aus diesem Grund

nahm die Stasi die Familie unter Beobachtung.

Ob sie sich für 10 Jahre der

NVA anschließen möchten, wurden die

Gebrüder Chrupalla in der Schule nie

gefragt. Nach dem Hauskauf 1980 erfuhr

die Familie, was es heißt, wenn der

34 |


Spitzenpolitiker im Portrait

Staat Genehmigungen blockiert. Kehrte

die Mutter vom Westbesuch heim,

wurde sie im Betrieb vom Parteisekretär

verhört.

Wer hätte zur Wende mit einem Déjà-vu

der Negativ-Erfahrungen in der

DDR gerechnet? 32.000 AfD-Mitglieder

sind mitsamt ihren Familien in

der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit

sozialem Dauerdruck ausgesetzt.

Chrupalla wird lange Zeit rechtswidrig

vom Verfassungsschutz beobachtet, er

muss mit ansehen, wie sein Privatauto

vor seinem Einfamilienhaus abgefackelt

wird. Nach 25 Jahren kündigt ihm

die Deutsche Bank 2018 Privatkonto

und Firmenkonto.

Chrupallas Lebensweg

Zur Wahrheit gehört aber auch: Der

Sozialismus der DDR drang nicht tief

in die Seelen der Untertanen ein. In

Krauschwitz, wo Chrupalla aufwuchs,

standen überall die Türen offen. Der

junge Tino war nicht auf den Nachbarjungen

neidisch, weil dieser vielleicht

ein schöneres Fahrrad hatte. Und die

kaufen

Mangelwirtschaft beförderte nicht nur

den Mangel, sondern auch Zusammenhalt

und Bescheidenheit. Ab der siebten

Klasse arbeitete Tino in den Ferien

in der Gießerei oder Malerbetrieben.

Nach der mittleren Reife begann er

eine Lehre als Maler.

Das eigentliche Thema seines Lebens

ist der Meister. Meister ist mehr als ein

Titel, der zur Selbständigkeit qualifiziert.

Meister heißt Bildung und Ausbildung

zugleich, heißt Menschenkenntnis und

Kontakte. Zur Währungsreform 2002

macht sich Chrupalla als Malermeister

selbständig. 2003 stellt er den ersten

Mitarbeiter ein, 2004 den zweiten, bis zu

zehn sollen es werden. 2015 tritt Chrupalla

der AfD bei, schon im November

2016 beginnt er den Wahlkampf für die

Bundestagswahl im nächsten Herbst.

Das wird sich auszahlen.

In jedem Dorf mit Kneipe tritt er auf.

Zuerst kommen 10, dann 100, zuletzt

300 Gäste. In Sachsen wird er auf Listenplatz

5 gewählt. Hat er aber gar

nicht nötig, weil er gegen den künftigen

Ministerpräsidenten Kretschmer

das Direktmandat in Görlitz holt. Jetzt

ist Chrupalla ein Politüberflieger, die

Sächsische Zeitung kürt ihn unter dem

Titel „Der Eroberer“ zu einem „Menschen

des Jahres 2017“.

den drei Kindern. Er lässt zunächst einen

Geschäftsführer seinen Betrieb

weiterführen, gibt den

Mitarbeitern zwei Jahre

Beschäftigungsgarantie

und zieht in den Deutschen

Bundestag ein.

Dort kämpft er für die

gesetzliche Rückkehr zur

2004 weitgehend abgeschafften

Meisterpflicht.

Mit seinem Antrag setzt

Chrupalla die Union

unter Druck. Schließlich

gibt die Große Koalition

Immun gegen Distanzeritis

Der Schlesier Chrupalla ist derweil

längst politischer Meister in der Hauptstadt.

Als er am 30. November 2019

zum AfD-Chef gewählt wird, sind

gleich drei Probleme gelöst. Die Partei

hat nun einen Anführer aus dem Osten,

einen Vertreter des unternehmerischen

Handwerks und einen jungen, dynamischen

Netzwerker in einer Person an

der Spitze.

Den Interview-Termin auf der Autobahn

hat Tino Chrupalla hinter sich, jetzt geht

es nach Hause zur Familie. Multitasking

auf der Rückbank: Hochwasser-Katastrophe,

Corona-Einschränkungen, im

Wahlkampf gilt es für jedes Thema den

Standpunkt des Volkes zu formulieren.

Chrupalla konfrontiert das Establishment,

hat keine Berührungsängste. Er

ist bei Pegida spazieren gegangen und

fand dort die Bevölkerung in ihrer Brei-

te abgebildet, vom Arbeiter bis zum

Arzt. Er hat mit Querdenkern über Corona

gesprochen, ohne

sich je vereinnahmen zu

Wie Herbert

Kickl hat

Chrupalla das

Anliegen, Stimmungen

aus

dem Volke aufzunehmen

und

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lassen. Wie FPÖ-Chef

Herbert Kickl hat er das

Anliegen, Stimmungen

aus dem Volke aufzunehmen

und ins Parlament

zu bringen.

Politik ist ein hartes

Geschäft, man darf nie

vergessen, warum man

eingestiegen ist. Bei

Chrupalla war es der

Ekel vor den immer gleichen

leeren Worthülsen

nach und führt zum Jahr

2020 für 12 Berufe die ins Parlament

Meisterpflicht wieder

und bequem

zu bringen.

ein. weiterlesen: und Versprechungen,

während etwa die Abgabenlast

für Handwerker ins Endlose

österreichweit im

wuchs. Gerade deshalb ist es wichtig,

trotz aller Ächtung und Diffamierung

den Kontakt zu Handwerkskammern,

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zu Außenhandelskammern nie abreißen

zu lassen.

Besuche im Ausland dienen Chrupalla

auch zur Entspannungspolitik im

Innern. Verbände und Unternehmer

sehen: So schlimm ist der Mann nicht.

Chrupalla ist freundlich, aber immun

gegen Distanzeritis. Am wichtigsten ist

für ihn, am Ende des Tages in den Spiegel

blicken zu können. Ob mit Krawatte

oder Kittel, das ist egal. II

Bild: Tino Chrupalla, geboren 1975

in Weißwasser (Sachsen) ist Vater

von drei Kindern und selbstständiger

Malermeister. 2019 wurde er neben Jörg

Meuthen zu einem der beiden Sprecher

der AfD. Bei der Bundestagswahl 2021

sind er und Alice Weidel die beiden

Spitzenkandidaten ihrer Partei.

Bilder: AfD

Aber der Eroberer bleibt auf dem Boden,

fest verwurzelt bei seiner Frau und

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Politik

Der Wahlkampf der AfD

Daniel Fiß analysiert den AfD-Bundeswahlkampf. Weitere ausführliche Texte zu

Strategie, Kommunikation und Kampagnengestaltung finden Sie auf www.feldzug.net

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der sie sich identifizieren und die ihnen Spagat zu meistern zwischen dem Erschließen

neuer Wählerschaften und

Unter dem Motto „Deutschland. Halt und Orientierung verschafft. Es

Aber normal“ geht die AfD in sind Menschen, die das Leben genügsam,

aber fleißig angehen und vom Stammwählerschaft, die die noch recht

der Konsolidierung einer stabilen

und bequem weit

den Bundestagswahlkampf

2021. Die Krisen und Missstände im Regulierungswahn des Staates in Ruhe junge Partei innerhalb des konservativ-rechten

Repräsentationsspektrums

Land sind vielfältig. Corona ist nach wie gelassen werden möchten. Menschen,

vor die große totalitäre Versuchung

des Establishments. Die „woke“ Linke

die für sich und ihre Familien selbst sorgen

wollen und können.

nachhaltig etabliert.

dekonstruiert mittels der Ideologie

Auf Themensuche

von Gender Mainstreaming und weißem

Selbsthass die letzten identitären Kampagne auf österreichweit jeden Fall ansprechenkampf

vor allem im das thematische Mo-

Handwerklich und visuell wirkt die Aktuell fehlt der AfD in diesem Wahl-

Sicherheits- und Orientierungsanker der und moderner als der Auftritt zur mentum. Die Opposition gegen die

innerhalb der Gesellschaft. Dies sind Bundestagswahl 2017. Sie verzichtet

günstige Ausgangsbedingungen für auf zu starke Zeitschriftenhandel Corona-Maßnahmen konnte nicht die

Polarisierungen und Provokationen,

erhoffte mobilisierende Durchschlags-

beste

wodurch jedoch auch die kraft erreichen, wie es zunächst partei-

eine oppositionelle Partei, die sich konsequent

für die Selbstbestimmungs- mitreißende mobilisierende Erzählung

und Identitätsinteressen der Deutschen

ein wenig verloren oder geht. 2017 in zog die einer intern vermutet wurde. Egal ob Klima,

Soziales oder von Wirtschaftspolitik; über die 10

einsetzt – könnte man meinen. Partei noch unter dem Motto „Trau dich Wahrnehmung der AfD ist in der Ge-

Deutschland“ und konnte damit unterbewusst

die Botschaft kaufen vermitteln, dass und Kompetenz in der Migrationsposamtwählerschaft

von ihrer Haltung

Deutschland. Aber normal

Mit dem Kampagnenmotto bedient

die AfD in diesem Wahlkampf ein konservatives

eine Stimme für die AfD ein Widerstandsakt

oder eine herausfordernde

litik dominiert. Nun könnte sich in der

Hochphase des Wahlkampfes das

Grundbedürfnis. Der Begriff Mutprobe sei. Dieses zentrale Motiv, Migrationsthema im Zuge des Afg-

weckt für sich alleinstehend zunächst welches auch die Identität einer konhanistan-Desasters

vor Corona und

keine Assoziationen mit revolutionären

Umbrüchen oder großen Entwür-

Für die AfD bietet sich hier die

auf www.info-direkt.eu die anderen Themen schieben. ab

fen. Dennoch scheint es die große

Ambivalenz unserer Zeit zu sein, dass

ausgerechnet die Reklamation der

„Normalität“ schon als Rebellion gegen

die große linke Gesellschaftstrans-

Möglichkeit, ihre über die letzten

Jahre in der parlamentarischen

Arbeit gewachsenen politischen

Konzepte und Lösungsansätze in

eine wirksame Kommunikation

formation in Stellung gebracht werden

kann. Hierin liegt einerseits die Stärke

der Kampagne, wodurch sie einen

anschlussfähigen Standpunkt für jene

Bild: Freche Unterstützung im

Bundestagswahlkampf erhält die

AfD von ihrer Jugend, der „Jungen

Alternative“ (JA).

Menschen bezieht, die morgens früh

aufstehen müssen, zur Arbeit gehen,

eine Familie ernähren und Steuern

zahlen. Es sind Menschen, die unser

Gemeinwesen durch ehrliche Arbeit

und durch die Gründung von Familien

am Leben halten und die sich normale

Träume vom Eigenheim und einer

sicheren Zukunft für ihre Kinder erfüllen

wollen. Diese Menschen

stehen nicht auf den Minderheitenschutzlisten

von Feministen,

Gender-Lehrstühlen

oder Flüchtlingshilfsvereinen.

Es sind nicht die Menschen,

die sich als Weltbürger im

großen globalen Dorf sehen.

Sie haben eine Heimat, mit

sequenten Oppositionspartei prägt,

fehlt in dieser Prägnanz und Klarheit

beim aktuellen „Deutschland. Aber

normal“-Motto. Die große strategische

Herausforderung für die AfD bestand

im Vorfeld dieser Kampagne und auch

während des basisdemokratischen

Auswahlverfahrens ihres Spitzenkandidatenduos

in der Zielvorgabe, einen

Wer unabhängige Medien w

muss diese auch unterstütze

und deutliche Kampagnenbotschaft

zu verpacken. Sollte sich

eine mögliche Migrationskrise

aus Afghanistan in den kommenden

Wochen weiter zuspitzen,

so ergeben sich Potentiale

zur Bundestagswahl für die AfD

im Bereich von 12-15%, was ein

respektabler Erfolg wäre, wenn

man bedenkt, dass die Partei

sich in den letzten zwei Jahren

nur in der Stagnation bzw. sogar

im Abwärtstrend befand. Wenn

die Chance jedoch verpasst und

verschlafen wird, so ist am 26.

September eher von einem ernüchternden

Ergebnis zwischen

8-10% auszugehen. II

Bild: facebook.com - Jonas Dünzel

36 |


Politik

Die ÖVP an die Hand nehmen

Gastkommentar von Siegfried Müller über die bevorstehende Bürgermeisterund

Gemeinderatswahl in Österreichs zweitgrößter Stadt Graz

Die Wahl zum Grazer Gemeinderat

wird erst am 26. September geschlagen,

doch der Sieger steht

bereits fest: Bürgermeister Siegfried Nagl

wird den Umfragen zufolge mit der ÖVP das

Rennen machen. Für eine zukunftsorientierte

Stadtentwicklung und eine migrantensichere

kaufen

Stadt muss man ihm aber eine starke FPÖ zur

Seite stellen. Siegfried Nagl ist zu schwach

für die kommenden Herausforderungen.

Im Zuge der Aufregung um die Angelobung

erlesen:

des freiheitlichen Gemeinderates Heinrich

Sickl im April 2019 und seine angebliche

Mitgliedschaft bei der „Identitären Bewegung“,

formuliert der Grazer Bürgermeister

Siegfried Nagl seine politische Position:

„Man kann auf unserem Weg auf der linken

oder der rechten Straßenseite - oder wie ich

möglichst in der Mitte - gehen“. Damit gab er

wahrscheinlich mehr von seiner Partei preis,

als ihm lieb war.

llen

0 Trafiken sofort

Freiheitliche Handschrift

Fakt ist, die ÖVP will regieren – mit wem,

scheint ihr egal zu sein. Das zeigt sich

auf Bundesebene, wo die ÖVP von der

schwarz-blauen Regierungsebene scheinbar

problemlos in eine Koalition mit den linksextremen

Grünen geschlüpft ist. Oder auch in

Graz, wo umgekehrt Nagl den Wechsel der

ÖVP von den Grünen hin zur bodenständigen

Grazer FPÖ vollzog. Es

zeigte sich hier wie dort: überall

wo die FPÖ regiert, war und

ist ihre Handschrift deutlich erkennbar.

Gerade bei der anstehenden

Gemeinderatswahl ist

das wichtiger denn je.

onnieren

ill,

n!

Bild Nagl: gemeinfrei; Bild Eustachcio: KVE2018

Durch den Machtwechsel in Afghanistan

wittern hunderttausende

Afghanen ihre Chance

und sind bereits auf dem Weg

nach Europa. Es kursieren Berichte

von Flugzeugen voll mit

jungen, wehrfähigen Männern,

die auf dem Direktweg nach

Europa geflogen werden. Auch

dieses Mal vermisst man Frauen,

Kinder und Alte auf den Bildern.

Neue Gefahr droht

Neben den Schleppern, reibt

sich bereits auch schon die

rot-grüne Asylindustrie die

Hände. Ihnen kann es nicht

schnell genug gehen, wieder

abertausende ihrer

„Schützlinge“

zu versorgen. Je

mehr Flüchtlinge,

desto mehr Profit,

desto mehr Versorgungsposten

für ihre Einwanderungsfanatiker.

Gerade Graz

zeichnet sich

durch ein besonders

aggressives

„Refugees-Welcome-Biotop“

aus.

ÖVP fördert Antifa-Szene

Als die FPÖ in Graz im Förderdschungel

des linksdominierten Kulturbereiches für

Ordnung sorgen wollte, hat ÖVP-Bürgermeister

Siegfried Nagl Schwäche gezeigt

und sich in sein Schneckenhaus verkrochen.

Er hatte Angst und wollte sich nicht mit

den Linksradikalen anlegen. So ist es beim

Grazer Förderparadies für die linksradikale

Szene geblieben. Man stelle sich vor, die immer

aggressiver werdende Linke setzt dem

schwachen Nagl beim kommenden Migrantenansturm

das Messer an. Den Afghanen

sind dann in Graz Tür und Tor geöffnet! Nur

eine starke FPÖ ist in der Lage, das zu verhindern.

II

Bild: Zu einem äußerst

umstrittenen Islam-

Zentrum pflegte der

Grazer Bürgermeister

Siegfried Nagl (ÖVP) gute

Kontakte. Die radikalen

Moslems warben auf

ihrer Seite sogar mit

diesem Zitat von Nagl:

„Wir bekommen eine

moderne Moschee, die

ins Stadtbild einer zentraleuropäischen

Stadt des

21. Jahrhunderts passt.“

Bild: Der Grazer

Vizebürgermeister Mario

Eustacchio (FPÖ) hat

mit seiner Stadtpartei

gezeigt, dass man mit

der ÖVP nur erfolgreich

zusammenarbeiten kann,

wenn man sich auf die

eigenen Hinterbeine stellt.

Beispielsweise drohte

die ÖVP immer wieder

mit Aufkündigung der

Regierungszusammenarbeit,

wenn sich

Eustacchio und Co. nicht

vom patriotischen Vorfeld

distanzieren würden.

Die Grazer FPÖ ließ

sich davon jedoch nicht

beeindrucken und blieb

weiter standhaft. 2018

sprach Vizebürgermeister

Eustacchio sogar am

„Kongress Verteidiger

Europas“.

| 37


Interview Schlagabtausch

Corona

Der Info-DIREKT

Braves Mitspielen vs.

Die Bilder der „Flüchtlings“-krise aus waren noch nicht vergessen, als die

FPÖ bei den Landtagswahlen im Herbst 2015 30,36 Prozent erzielte. Ein

Traumergebnis, das dazu führte, dass FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner mit

der ÖVP eine Regierungszusammenarbeit beschloss. Am 26. September findet

nun die nächste Landtagstagswahl statt. Zeit eine Bilanz zu ziehen, was die

Freiheitlichen Oberösterreich in dieser Zeit zu Wege brachten.

Die Erfolge der FPÖ-Oberösterreich

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Damit unsere Leser eine eigene Bilanz über die

Regierungsbeteiligung der FPÖ-Oberösterreich

ziehen können, haben wir diese dazu eingeladen uns

einen Text mit ihren Erfolgen zuzusenden.

Trotz mehrmaliger Nachfragen wurde unser kostenloses

Angebot nicht angenommen.

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Bild: Für FPÖ-Oberösterreich-Chef und

Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred

Haimbuchner findet Politik ausschließlich in den

Gebietskörperschaften statt. Von der „Krone“ auf ein

patriotisches Hausprojekt in Steyregg angesprochen

sagte er: „Wer echte Politik lernen und machen möchte,

der sollte sich in einer der im Landtag vertretenen

Parteien engagieren.“

Bild: Info-DIREKT

38 |


Schlagabtausch:

Schlagabtausch Corona Politik

echte Veränderung

Zusammenhalt ist keine Einbahnstraße

Eine Bilanz der Haimbuchner-FPÖ Regierungsbeteiligung von Michael Scharfmüller

2

016

herrschte Aufbruchstimmung

in ganz Europa. Überall konnten

patriotische Parteien und Projekte Erfolge

erzielen. Auch in Oberösterreich

tat sich einiges. So wurde 2016 nicht

nur der „Wochenblick“ gegründet,

sondern als Zeichen des neuen patriotischen

Selbstverständnisses auch der

erste „Kongress Verteidiger Europas“

in den Prunksälen des Landes Oberösterreichs

abgehalten. Ein patriotischer

Dreiklang aus beherzter Partei, patriotischer

Zivilgesellschaft und freien

Medien zeigte damals, dass aufrechte

Patrioten endlich in der Mitte der Gesellschaft

angekommen sind.

Distanzierungen am laufenden Band

Zwei Jahre später war von diesem

Selbstverständnis bei der FPÖ-Oberösterreich

nichts mehr vorhanden.

Die Neuauflage des Kongress im Jahr

2018 konnte nur noch mit einer enormen

Kraftanstrengung gegen den Willen

der FPÖ-Oberösterreich durchgeführt

werden. Obwohl die FPÖ in der

Stadt Wels den Bürgermeister stellte,

in Linz in der Stadtregierung saß und

Teil der Landes- und Bundesregierung

war, war es beinahe unmöglich, einen

Veranstaltungsort für den Kongress zu

finden. Die blaue Stadt Wels und ein

Palais in Linz kündigten damals sogar

bereits vereinbarte Mietverträge, um

den Kongress zu verhindern.

Der metapolitische Tiefstand war damit

aber noch nicht erreicht. 2019 stimmte

die Haimbuchner-FPÖ einem Berufsverbot

für Identitäre im Landesdienst

zu. Ebenfalls 2019 richtete Haimbuchner

zwei FPÖ-Mitarbeitern über die

Medien aus, dass er an deren Stelle

Info-DIREKT verlassen würde. Dieser

offene Angriff hätte für Info-DIREKT fast

das Ende bedeutet. Mit zahlreichen

weiteren Distanzierungen (bspw. auch

vom Künstler Odin Wiesinger) machten

Haimbuchner und Co. dem eigenen

politischen Vorfeld das Leben schwer.

Haimbuchner distanzierte sich aber

nicht nur von parteilosen Patrioten.

Er ließ auch den Verfasser des harmlosen

Rattengedichts, einen braven

FPÖ-Vizebürgermeister, alleine im

Regen stehen, als gefühlt die halbe

Welt über ihn herfiel. Erinnert sei

hier auch an Elmar Podgorschek,

der seinen Posten als Sicherheitslandesrat

nur räumen musste, um der

ÖVP bedingungslose Treue zu signalisieren.

Beinahe ähnlich erging es

auch seinem Nachfolger Wolfgang

Klinger, der nach seinem „Mischkulturen“-Sager

völlig isoliert und fast

alleine in seinem Büro sitzt, weil ihn

Haimbuchner nicht ausreichend unterstützt.

Anbiederung um jeden Preis

Anstatt zu versuchen die eigenen Wähler

zu begeistern um das tolle Wahlergebnis

von 2015 zu halten, haben sich

Haimbuchner und Co. schon längst

damit abgefunden, dass man bei der

nächsten Wahl Verluste einfahren wird.

Seither bemüht sich die FPÖ-Oberösterreich

mehr um das Wohlwollen der

ÖVP als um die Gunst der eigenen

Wähler. Zu diesem Kurs trägt vermutlich

auch ein Berater Haimbuchners

bei, der recht eng mit den türkischen

Netzwerken in Wien verbunden sein

dürfte.

Es ist also nicht verwunderlich, dass es

die FPÖ-Oberösterreich verabsäumte,

Millionen-Skandale rund um die

ÖVP-Oberösterreich (KTM, Maskenbeschaffung)

zu thematisieren. Zahnlos

auch die Antwort der FPÖ-Oberösterreich

auf Gewalttaten durch Asylwerber:

Als ein Asylwerber ein Mädchen in

deren Kinderzimmer erstach, forderte

die FPÖ-Oberösterreich Wertekurse.

Als junge Afghanen für Probleme in

öffentlichen Verkehrsmitteln sorgten,

präsentierte die Haimbuchner-FPÖ

u.a. den Aushang von Verhaltensregeln

in den betroffenen Zügen.

Es kommt aber noch absurder: Laut

„Bezirksrundschau“ soll der freiheitliche

Bürgermeister von Wels, Andreas

Rabl, dabei geholfen haben, einen

tschetschenischen Kampfsportler einzubürgern.

Dieser fiel später bei der

Olympiade in Tokio mit einer fragwürdigen

Grußbotschaft an den tschetschenischen

Machthaber Kadyrow auf.

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Volle Härte gegen die eigenen Leute

Manfred Haimbuchner kann jedoch

auch kämpferisch sein. Beispielsweise

wenn es darum geht, Herbert Kickl

öffentlich über die Medien oder auch

in internen Sitzungen anzugreifen. Zuletzt

geschehen am 26. Mai bei einer

erweiterten Landesparteileitung. Vor

fast 200 Funktionären soll er in teilweise

betont vulgärer Sprache gegen die

erfolgreiche Politik des freiheitlichen

Parlamentsklubs gewettert haben. Bei

und bequem weiterlesen:

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oder in einer von über 100 Trafiken sofort

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Wer unabhängige Medien will,

muss diese auch unterstützen!

Info-DIREKT meldeten sich damals

mehrere Funktionäre, die sich über die

Wutrede Haimbuchners entsetzt zeigten.

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Die offene Positionierung von Haimbuchner

gegen Kickl verbunden mit

den zahlreichen Distanzierungen und

der ständigen Anbiederung an die

ÖVP sorgen innerhalb der FPÖ-Oberösterreich

für Verstimmungen. Die

Landesgruppe ist jedoch diszipliniert

genug, um vor der Wahl keine Kritik

zu üben. Auch von Info-DIREKT hätten

sich einige eine ähnliche „Disziplin“

erwartet. „Wir Patrioten müssen doch

zusammenhalten!“, bekam ich in den

letzten Wochen immer wieder zu hören.

Das stimmt prinzipiell, jedoch ist

Zusammenhalt weder eine Einbahnstraße

noch auf die wenigen Wochen

vor einer Wahl begrenzt. Wenn Haimbuchner

weiter alles darauf setzt, in

den Augen der ÖVP als regierungsfähig

zu erscheinen, wird er sich selbst

bald überflüssig machen. Erst bei den

eigenen Wählern und dann bei der

ÖVP. II

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Interview

Kampf um Köpfe

Im Ringen um die besten Ideen für gesellschaftliches Zusammenleben gibt es

jetzt ein neues Projekt, das den herkömmlichen Universitäten die Stirn bieten

will. Ein Gastbeitrag von GegenUni-Mitgründer Erik Ahrens

Wir setzen

der linken Diskurshoheit

ein

professionelles

Angebot

entgegen.

Bild: Mit der Gegenuni

gibt es nun endlich auch

ein Bildungsangebot für

Patrioten, die sich intensiv

mit gesellschaftspolitischen

Themen auseinandersetzen

wollen.

Mehr dazu unter

www.gegenuni.de

Wenn man im Jahre 2021 an das

Stichwort »Universität« denkt,

kommen einem viele Bilder

in den Kopf: Linke Studenten, die sich »Student*innen«

oder »Studierende« nennen;

professionelle Rassismusforscher und Genderwissenschaftler;

Professoren, die ihre

Studis zu »antifaschistischem Engagement«

aufrufen und vieles mehr.

Zu Anfang müssen wir mit einem Vorurteil

aufräumen: Selbstverständlich

und

gibt es auch

bequem

heute noch patriotische Akademiker – nicht

zuletzt in Österreich, wo die Burschenschaften

noch immer sehr präsent sind. Und doch Online Bildungsangebot

Umfassendes

wird schnell klar: Konservative sammeln sich Wie funktioniert die GegenUni? Das Prinzip

vor allem in wirtschaftlich ausgerichteten Studiengängen;

nur sehr selten findet man sie schule bieten wir Seminare und Lesekreise

ist einfach: Wie an einer regulären Hoch-

in Fachbereichen wie Pädagogik, Soziologie zu relevanten Themen an – von der Migrationskritik

über Philosophie und Kulturwissen-

oder Kulturmanagement. Diese Fächer, in

manchen Kreisen auch liebevoll »Laberfächer«

genannt, sind heute komplett in linker wie Politik-Marketing und Kampagnengeschaft

bis hin zu Praxisseminaren zu Themen

Hand. Und das ist ein großes Problem für Patrioten,

denn genau in diesen Fachbereichen allesamt selbst aus dem akademischen Bestaltung.

Zeitschriftenhan

Unsere Dozenten stammen dabei

werden die Meinungsmacher und Medienleute

von morgen ausgebildet.

in den entsprechenden

reich oder blicken auf langjährige Erfahrung

Themenbereichen

Neue Denkansätze

Man könnte viele Seiten damit füllen, wie es

so weit kommen konnte, doch entscheidend

ist vor allem eines: Es

muss und kann sich ändern.

Denn entgegen

dem, was man uns verkaufen

will, beschränken

sich die Ideen der

Rechten keineswegs

auf »Ewiggestriges«.

Ganz im Gegenteil

reift unter dem Einfluss

des patriotischen Aktivismus

ein Verlangen

nach neuen Denkansätzen

heran – gerade

in den Geistes- und

Gesellschaftswissenschaften,

dem Zentrum

des Kampfes um

die öffentliche Meinung.

Um patriotischen Studenten

eine Alternative

zum ideologischen Einheitsbrei anzubieten,

haben wir die GegenUni ins Leben

gerufen. Wir machen das, was sich niemand

traut: Wir setzen der linken Diskurshoheit

ein professionelles Angebot entgegen, das

Info-DIREKT

rechte Weltanschauungen auf ein wissenschaftliches

Niveau hebt und unter die Massen

bringt. Vom Studenten über den Absolventen

bis hin zum politisch interessierten

Normalbürger richtet sich die GegenUni an

alle, die sich abseits vom politisch korrekten

Meinungsspektrum bilden wollen.

österreichweit im

oder in einer von

kaufen

zurück.

Auch technisch gehen wir neue Wege: Während

die Universitäten in den Corona-Lockdowns

mit Mühe und Not auf das Internet

umgestiegen sind, setzen wir von Anfang an

auf e-Learning, welches sich auf dem freien

Markt längst gegenüber klassischen Fern-

auf studien-Techniken www.info-dir

mit Arbeitsheften, physischen

Datenträgern und Brief-Klausuren

durchgesetzt hat. Unsere Formate werden

live übertragen und sind on demand abrufbar,

sodass jeder GU-Student unser wachsendes

Curriculum in seinem eigenen Tempo

durcharbeiten kann.

Wer unabhängige M

Günstiger Studienbeitrag

Der Studienbeitrag ist dabei sehr niedrig

angesetzt: Für gerade einmal 7€ im Monat

muss kann diese jeder dabei sein; auch dazu besteht die unt

Möglichkeit, das Projekt mit einem Förderbeitrag

zusätzlich zu unterstützen. Wenn

auch Sie Interesse an der GegenUni haben,

greifen Sie zu Ihrem Handy, Tablet oder

Laptop und besuchen Sie www.gegenuni.

de – Die Bildungsplattform des 21. Jahrhunderts!

II

40 |


Geschichte Reportage Kultur

Hugins

Stilfragen

Was Tischmanieren beim Grüßen sind beachten wieder gefragt sollte, Teil 1

Nach monatelangem Konsum von Abhol-Essen gefaltet und auf dem Fließttext Tisch neben dem Teller abgelegt.

Im Berufsleben Stoffservietten zählt Fließttext NIE allerdings auf dem Teller weder ablegen! das Alter Pa-

Ein aus freundlicher Pappschachteln Gruß und ist in in kleinfamiliärer fast allen Kulturkreisen

ein wesentliches haben manche Höflichkeitsinstru-

Zeitgenossen pierservietten noch das Geschlecht dürfen Fließttext zusammengefaltet einer Person, sondern am Teller-

aus-

Abgeschiedenheit

ganz darauf ment. Menschen, vergessen, wie die man nicht sich grüßen, bei Tisch gelten in der als rand schließlich abgelegt die werden, hierarchische Fließttext aber bitte Rangstufe. nicht zerknüllen. Der Kunde

ist immer der Höhergestellte.

Fließttext

Öffentlichkeit respektlos und benimmt. haben keine Manieren, was besonders

für Persönlichkeiten

jetzt kaufen

des öffentlichen Lebens Keinesfalls den Mund mit dem Ärmel oder Handrücken

Für einen abwischen! Politiker Diese empfiehlt Unsitte es steht sich, auf nicht einer auf Ebe-

sei-

Die fatal Tischsitten wäre. sind ein wichtiger Hinweis darauf, ob

ein Mensch Umgangsformen hat oder nicht. In unnen

mit Rang Rülpsen zu pochen, oder dem sondern Abschlecken den Bürger des Messers und

terschiedlichen Jetzt kann man Kulturkreisen als Politiker herrschen in einer Großstadt allerdings und Wähler ist an als schlechtem Kunden zu Benehmen betrachten. kaum Ein noch Politiker zu

völlig nicht „dauergrüßend“ verschiedene Sitten. durch Es

übertreffen.

muss stets bestrebt sein, zuerst

kommt die Straßen also drauf ziehen, an, was das man erwartet

macht. auch niemand und

Technik-Verbot

ter zeichnet sich dadurch aus,

zu grüßen. Auch ein Vorgesetz-

weiterlesen:

wo

würde eher lächerlich wirken. Wenn Sie auf der Suche nach einem Während dass er nicht des wartet, Essens von nicht seinen mit

Getränke

Trainer oder Berater zu den Themen dem „Untergebenen“ Telefon hantieren, gegrüßt die Telefone

werden, sollen sondern nicht dass am Tisch er eine lie-

zu

Vor Auf jeden Beginn Fall des sollte Essens man werden

zumindest üblicherweise mit einem die freund-

Gläser und Erscheinungsbild sowie Rhetorik gen. Vorbildrolle Gemeinschaftliches einnimmt Essen und

sich politische Kommunikation, Auftreten

gehoben lichen, offenen und Wein Gesichtsausdruck,

sowie Dabei mit ist einem es höflich, ehraufnahme,

grußmäßig sondern zuvorzukommen.

ist auch ein

oder Bier

und Argumentationstechnik sind,

dient versucht, nicht seinen nur der Mitarbeitern Nahrungs-

vermitteln wir Ihnen gerne einen patriotischen

Experten mit langjähriger

getrunken.

wenn lichen der und Ranghöchste wertschätzendem (Chef,

Erfahrung, auf den auch

gesellschaftliches Das ist ein schöner Ritual. Wettbewerb

und freut die dass Mannschaft. sich die

Es ist

Gastgeber Lächeln wappnen. etc.) den In Beginn kleineren

Gemeinden An einer am feinen Land Tafel hin-

kontakt@info-direkt.eu

Teilnehmer neben den Speisen

unsere Redaktion vertraut:

wünschenswert,

macht.

wird gegen nicht ist es mit auch den heute Getränken noch

ihren Kommt Tischgenossen eine einzelne Person widmen zu

angestoßen, üblich, Passanten, sondern auch nur wenn zugetrunken.

sie einem Wenn nicht der persönlich Gastge-

nicht dass dieser aber die elektronische Gruppe grüßt. Ge-

gerne anstoßen will, sollen die anderen Gäste räte bedienen. Dies sei vor allem vielen Politikern

und einer Gruppe Konversation dazu, ist betreiben, es üblich,

über bekannt aber mitmachen, 100 sind, zu grüßen.

um ihn Trafiken nicht zu kränken. Mit antialkoholischen

Kommt es zu Getränken Gesprächssituationen, wird nicht zugetrunken ist ein akti-

und sellschaft Im nächsten gar nicht Info-DIREKT von ihrem Printmagazin Smartphone erfahren trennen

sofort ins Grußformeln Stammbuch geschrieben, die sich selbst in Ge-

auf ves gar – vorerst keinen nonverbales Fall angestoßen. - Wahrnehmen des Gesprächspartners

mittels Blickkontakt und Lächeln meln und was dabei zu beachten ist. II

können. Sie dann mehr über die verschiedenen Grußfor-

In als guten erstes Restaurants Begrüßungssignal wird in der von Regel größter so serviert, Bedeutung.

die Dazu Gäste ist es an natürlich einem Tisch überaus ziemlich hilfreich, zur selben wenn

dass

Zeit das Gesicht ihre Speisen nicht bekommen. von einer Corona-Schutzmaske

In diesem Fall ist es

schön, verhüllt wenn ist (verbissene eine Tischgesellschaft Corona-Jünger, zusammenwartet

und und überall nicht gerne jeder loslegt, Maske tragen, sobald verzichten seinen Teller frei-

die immer

vor willig der auf Nase das wichtigste stehen hat. nonverbale Der Ranghöchste Kommunikationsinstrument

Signal und alle – nämlich beginnen auf gleichzeitig die Mimik). mit Kommt dem

gibt

das

Essen. der Gesprächspartner Dies ist nicht notwendig, dann näher, wenn wird es bei er einzelnen

verbal Speisen gegrüßt. größere Verzögerungen gibt oder bei

auch

Selbstbedienung.

Die Hierachie beim Grüßen

Der Wenn richtige zwei Umgang oder mehrere mit der Menschen Serviette zusammen

edien Viele kommen, Menschen will,

gilt: Der wissen Jüngere leider grüßt nicht, den Älteren, was sie der mit

der Lehrling Serviette grüßt anfangen den Vorgesetzten, sollen. Stoffservietten der Mitarbeiter oder

hochwertige grüßt den Kunden, Papierservietten, der Herr grüßt die groß die Dame. genug Generell

sind, grüßt sollen stets während zuerst des der Essens Rangniedrigere auf den Ober-

den

dafüschenkeln

Ranghöheren. liegen. Im Sie Privat- schützen und damit Gesellschaftsleben

die Hose oder

Bild: Für Politiker, Geschäftsleute und Personen

das ist die Kleid. ältere Bevor Person zum Glas die höherrangige, gegriffen wird, zwischen ist es üblich,

Mann sich und mit Frau der Serviette ist es die die Dame Lippen (zumindest abzutupfen. in

des öffentlichen Lebens ist es bei einem Gang

durch belebte Straßen mit dem Grüßen oft

schwierig. Zwar kann und soll man nicht jeden

Dadurch Europa). werden unschöne Essensreste oder

grüßen, ein freundliches und offenes Lächeln

Schmierflecken auf dem Glas vermieden.

sollte jedoch immer und für jeden möglich sein.

Nach dem Essen wird die Serviette locker

del bestellen

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erstützen!

| 41


Interview

Bild: Manuel Ochsenreiter

war nicht nur mutiger

Journalist und

Kriegsberichterstatter,

sondern auch ein guter

Kamerad und Vater von

zwei Söhnen. Geboren

wurde er am 18. Mai 1976

in Isny im Allgäu. Am 18.

August 2021 verstarb er

viel zu früh im Alter von

nur 45 Jahren im

Exil in Moskau.

Lieber Manuel Ochsenreiter,

wir werden Dich vermissen!

Ein Nachruf von Michael Scharfmüller

Am 19. August gab das „Deutsche

Nachrichtenmagazin

Zuerst!“ bekannt, dass sein

Mitgründer und Chefredakteur Manuel

Ochsenreiter einen Tag zuvor im

Alter von nur 45 Jahren in Moskau an

einem Herzinfarkt verstorben ist.

Konkurrenzdenken unter den patriotischen

Medien war Manuel Ochsenreiter

immer fremd – ihm ging es

ausschließlich um die gemeinsame

Sache. So steuerte er bereits für die

Info-DIREKT-Erstausgabe ein Interview

mit dem russischen Philosophen Dugin

und eine packende Reportage aus

Lugansk bei. Weitere Reportagen u.a.

aus dem syrischen Kriegsgebiet folgten

– natürlich alles kostenlos.

Kriegsberichterstatter

Manuel war einer der wenigen echten

Journalisten, der ständig für seine Leser

international unterwegs war. Vermutlich

war er sogar der einzige rechte

Journalist, der regelmäßig Kriegsgebiete

bereiste, um direkt von der Front

zu berichten. Bei seiner Arbeit baute

er sich internationale Kontakte auf, die

er bereitwillig auch anderen zur Verfügung

stellte.

Persönlich kennengelernt habe ich

Manuel bei einer feucht-fröhlichen

Nacht bei einem Wirtschaftsforum

auf der Krim im Jahr 2018. Aus seiner

Gesinnung machte er auch dort kein

Geheimnis, trotzdem oder gerade

deswegen genoss er dort den Respekt

von allen.

Internationale Hetzkampagne

Obwohl wir uns auf Anhieb sehr gut

verstanden und der Schmäh zwischen

uns schlief, verloren wir uns wieder aus

den Augen. 2019 startete dann eine

internationale Hetzkampagne gegen

Manuel. Ein Interview mit „Zuerst!“-Herausgeber

Dietmar Munier finden Sie

auf www.info-direkt.eu unter der Über-

schrift: „Die Vorwürfe gegen Ochsenreiter

sind frei erfunden!“

Info-DIREKT jetzt kaufen

und bequem weiterlesen:

Wer unabhängige Medien will,

muss diese auch unterstützen!

Diesen Mai meldete sich Manuel voller

Tatendrang wieder. Wir vereinbarten

eine kleine Zusammenarbeit und

tauschten uns über verschiedene Projekte

aus. Geld für seine wertvolle und

einzigartige Arbeit verlangte er auch

dieses Mal nicht. So kam es, dass ich

Manuel in den letzten Monaten seines

Lebens noch etwas näher kennenlernen

durfte. Besonders beeindruckt hat mich

dabei, dass er sich von der internationalen

Hetzkampagne gegen ihn nicht unterkriegen

hat lassen. Während andere

in Selbstmitleid zerfließen oder verbittern,

hat er mir lachend davon erzählt.

Wobei er schon eingestand, dass die

ersten Monate ziemlich hart gewesen

seien. Durch die massiven Angriffe auf

seine Person habe sich aber die Spreu

vom Weizen getrennt und er führe jetzt

sein Leben so, wie er es sich lange vorgestellt

habe.

österreichweit im

Zeitschriftenhandel bestellen

oder in einer von über 100 Trafiken sofort

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Mateusz Piskorski, polnischer Journalist

„Wir haben uns ohne unnötige Worte verstanden,

ohne unsere Gedanken spezifizieren zu müssen. Hand

in Hand führten wir einen ungleichen Kampf gegen

das, was wir als gemeinsames Problem und Bedrohung

betrachteten: für Polen und für Deutschland – für

Europa, unser Traum-Europa.“

Dubravko Mandic, AfD-Regionalpolitiker

„Persönlich lernte ich Manuel in Freiburg kennen. Er hatte

sich bereit erklärt einen Vortrag zum Syrienkrieg zu halten.

Er verlangte kein Geld dafür. Die Gesellschaft mit politisch

Gleichgesinnten war ihm stets ein eigener und höherer Wert.

Er blieb immer Aktivist. International erfahren brachte er natürlich

auch ganz neue Impulse in die rechte Szene.“

42 |


Nachruf

Den Humor nie verloren

Bei unserem letzten Video-Gespräch sagte

er noch: schau mich an, ich bin gesund und

noch jung, da ist noch alles möglich. Wir lachten

noch viel über jene Politiker, die, wenn

man gerade schlechte Presse hat, nichts

mehr von einem wissen wollen und dann

regelmäßig vor Wahlen wieder anklopfen,

um zu fragen, ob man sie nicht interviewen

möchte. Wir sprachen auch über ein neues

Podcast-Format, das er im Herbst starten

wollte. Zudem vereinbarten wir, dass er für

unsere nächste Ausgabe einen Artikel über

die Migrationswelle schreiben soll, die gerade

auf Europa zurollt.

Zuletzt online am …

Danach schickten wir uns auf Telegram noch

ein paar animierte Bilder (GIFs) und Sticker

zu, die Manuel immer sehr erheiterten. Plötzlich

war dann aber Funkstille. Bei anderen

Autoren kommt es immer wieder vor, dass

sie Texte versprechen, sich dann aber nie

wieder melden. Manuel war aber stets sehr

verlässlich. Als ich dann sah, dass er schon

einige Tage nicht mehr online war, machte

ich mir Sorgen um ihn. Normalerweise ärgert

man sich, wenn ein versprochener Text

nicht kommt. Bei Manuel dachte ich mir aber,

dass da etwas nicht in Ordnung sein kann.

Ich hatte Bedenken, dass er in seinem Exil in

Moskau überfallen, entführt oder verhaftet

worden war. In Wirklichkeit lag er zu diesem

Zeitpunkt jedoch schon in einem Moskauer

Krankenhaus im Koma, wo er an den Folgen

eines Herzinfarkts starb. Sein Herz machte

ihm bereits vor Jahren bei Berichten von der

Front in Syrien Probleme - jetzt hat es für immer

zu schlagen aufgehört.

klar werden, wenn wir durch sein Fehlen merken,

bei wie vielen Projekten er ehrenamtlich

und selbstlos im Hintergrund mitgewirkt hat.

Manuel war einer der wenigen, denen es

nicht um Geld und nicht um Aufmerksamkeit

ging, sondern ausschließlich darum, der gemeinsamen

Sache zu dienen. Menschen wie

er sind in Zeiten, in denen das rechte Lot verloren

gegangen ist, selten geworden. Lasst

uns deshalb Manuels aufrichtige, verbindliche,

arbeitsame, mutige, kameradschaftliche

und humorvolle Art in Erinnerung behalten

und als Vorbild nehmen.

Lieber Manuel, vielen Dank für alles! Du wirst

in der Seele Deines Volkes weiterleben. II

Bilder: Manuel Ochsenreiter

war wohl der einzige rechte

Journalist, der regelmäßig

in Kriegsgebiete wie Syrien und den

Donbas reiste, um sich selbst ein Bild

zu machen.

Bild: Nicht nur als Netzwerker

im Hintergrund

auch vor den Kameras war

Manuel ein gefragter Mann.

Bilder: Längere Pausen

gönnte sich der Katzenliebhaber auch

nach seinem ersten Herzinfarkt nicht.

Mehr als ein Leben gelebt

Im Nachruf des „Deutschen Nachrichten Magazins

Zuerst“ schreiben Manuels Kollegen

über ihn:

„Unser einziger Trost ist, dass unser Freund,

der in seiner Rastlosigkeit schon mehr als

nur ein Leben gelebt hat, sich nun von seinem

irdischen Lebensmarathon ausruhen

darf. Manuel, Du hast Dich als liebenswerter

Mensch und als deutscher Patriot unsterblich

gemacht.“

Wie viel Manuel für patriotische Bewegungen

international geleistet hat, wird wohl erst

Stefan Magnet, Auf1-Chef

„Manuel war einer der Ersten, der die Zusammenhänge

einer globalistischen Bedrohung erkannte

und mutig aufzeigte. Auch zu einer Zeit, als

das noch sehr gefährlich war. Manuel trug dazu

bei, dass gerade in Deutschland ein Verständnis

für die Notwendigkeit einer deutsch-russischen

Verständigung wuchs.

Bilder: Manuel

Ochsenreiter mit dem

russischen Philiosphen

Dugin und dem damaligen

Präsidenten des

Irans Ahmadineschad.

Volker Zierke,

ehemaliger Redaktionskollege

„Es gibt wenige Menschen, die für meinen

Werdegang so prägend waren wie

Manuel Ochsenreiter. Auch abseits der

Politik war Manuel ein Freund, Ratgeber

und herausragender Journalist. Mach‘s

gut. Mögest du Ruhe finden.“

Jürgen Elsässer, Compact-Chefredakteur

„Mir war er ein guter Kamerad, und wenn Not am Mann war, waren

wir füreinander da. Dass er Chefredakteur von Zuerst! war und ich von

COMPACT, haben wir nie als Sache der Konkurrenz verstanden, sondern

als Aufgabe der Synergie. (...) Jetzt gerade ist mir eine irre Idee

gekommen: Manuel ist gar nicht tot. Er hat den Herzinfarkt fingiert.

Mit falschen Papieren, ausgestellt von seinen russischen Freunden,

will er den NATO-Häschern entkommen und in der BRD eine neue

Existenz aufbauen. Zuzutrauen wäre es ihm, dem Schlitzohr.“

| 43


Kultur

Das Haus

am Ende des

Regenbogens

Patrioten kauften sich ein eigenes Zentrum

Bild: Um ein Zeichen

gegen das patriotische

Hausprojekt zu setzen,

ließ der Bürgermeister

von Steyregg einen

Regenbogen-Zebrastreifen

vor dem

Haus anbringen. Die

Hausbetreiber freuen sich

darüber, weil ihr Zentrum

nun noch leichter zu finden

ist. Mehr Infos unter:

www.castellaurora.info

Bild: „Weil Heimat

Gemeinschaft braucht

und Gemeinschaft

Heimat“, investierten

Patrioten 300.000 Euro

in ein Hausprojekt in

der Nähe von Linz

(Oberösterreich). Geleitet

wird es von Steve

Henschke.

Bild: Eine Video-

Reportage mit zahlreichen

Eindrücken direkt aus

dem neuen patriotischen

Zentrum in Steyregg und

einigen Gesprächen mit

den Betreibern finden Sie

auf dem YouTube-Kanal

von Info-DIREKT.

Unweit von Linz, in der kleinen Gemeinde

Steyregg (Oberösterreich),

ist in den letzten Monaten ein kleines

patriotisches Zentrum entstanden. Insgesamt

wurden von den Hausbetreibern

300.000 Euro aufgestellt und hunderte Stunden

ehrenamtliche Arbeit geleistet, um das

Haus zu kaufen, auf Vordermann zu bringen

und gegen Antifa-Angriffe abzusichern.

„Castell Aurora“ nennen die Hausbesitzer ihr

Projekt. Das „konservative Zentrum“

soll „ein

Ort der freien Rede, des Austausches und

des guten Zusammenlebens“ sein, schreiben

sie auf ihrer Internetseite. Damit das gelingen

kann, wurde im Haus Platz für eine kleine

Bar, einen kleinen Laden, ein paar Büros,

eine Wohnung und ein Raum für Veranstaltungen

und Sport geschaffen.

Anstatt sich über die Belebung des verwaisten

Steyregger Ortskerns durch engagierte

Patrioten zu freuen, wird gegen die friedlichen

Betreiber des Hausprojekts gehetzt.

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) ließ

die Patrioten bereits 2019 wissen, dass sie „in

Oberösterreich nicht willkommen“ seien. Gegenüber

der „Kronen Zeitung“ soll er diese

demokratiepolitisch fragwürdige Botschaft

jetzt noch einmal erneuert haben. Im selben

„Krone“-Text darf sich auch eine unbedeutende

SPÖ-Nationalratsabgeordnete zu Wort

melden, die meist nur dann ausrückt, wenn es

darum geht, Andersdenkende zu diffamieren.

FP-Haimbuchner: Behörde soll beobachten

Zur Kriminalisierung des patriotischen

Hausprojekts trägt auch FPÖ-Oberösterreich-Chef

Haimbuchner bei, der gegenüber

der „Krone“ zwar sagte, dass er zu diesem

Thema nichts mehr sagen

möchte, sich dann aber doch

wieder dazu äußerte: „Die Behörden

sollten grundsätzlich

immer darauf achten, dass die

Prinzipien des Rechtsstaates

und der Verfassung eingehalten

werden, ansonsten gelten

für jeden Bürger die gleichen

Rechte. Wer echte Politik lernen

und machen möchte, der sollte sich in

einer der im Landtag vertretenen Parteien

engagieren.“

Info-DIREKT jetzt k

Wenn Gesetze nicht greifen …

Den sprichwörtlichen Vogel schoss aber Krone-Redakteur

Werner Pöchinger selbst ab.

Der eigentlich recht anständige Krone-Journalist

macht genau das, wofür sein Arbeitgeber

Millionen an Steuergeldern in Form von

Regierungsinseraten erhält: Er schreibt, was

die ÖVP gerne liest. Dabei überspannt er

den Bogen jedoch auf eine Weise, die den

Boden des Rechtsstaats unterspült. So ruft er

dazu auf, dass wenn es mit „rechtlichen Mitteln“

nicht möglich sei, „ein Ansiedeln“ der

Patrioten in Steyregg zu verhindern, „dann

halt mit klarem politischen Widerstand“.

und bequem weite

österreichweit im

Zeitschriftenhandel bestelle

oder in einer von über 100

kaufen

Was er damit meint, lässt er im Unklaren.

Wenn man sieht, wie bisher gegen patriotische

Gruppen in Österreich vorgegangen

wurde, bekommt man jedoch eine Idee davon,

was andere darunter verstehen könnten.

So kam es im „Kampf gegen rechts“ schon

zum Missbrauch der Justiz und zu schweren

Gewalttaten, wie Brandstifungen und einem

versuchten Mord. Jetzt soll Pöchinger nicht

unterstellt werden, dass er zu solchen Taten

aufruft. Wenn er aber von „Wehret den Anfängen!“

schreibt, sollte er sich auch bewusst

sein, welche Geister er damit aufstacheln

könnte.

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Zynischer Bürgermeister

Nicht gewaltvoll, aber zum Fremdschämen

war die Antwort des Steyregger Bürgermeisters

auf das „Castell Aurora“. Dieser ließ vor

das patriotische Zentrum, das Teil der alten

Stadtmauer ist, einen Schutzweg in Regenbogenfarben

aufmalen. Dieser kontrastiere

„die exzessive Vergitterung des (...) Gebäudes

der Identitären Bewegung, die eher auf

Abschottung, Absonderung und Einigelung“

hinweise, so der Ortschef. Diese Aussage ist

ziemlich zynisch, schließlich haben die Hausbetreiber

die schweren Gitter vor den großen

Fenstern nicht anbracht, um sich einzuigeln,

sondern um ihren Besitz vor aufgehetzten Antifa-Aktivisten

zu schützen. II

44 |


Er war mein Leibbursch!

Ein Nachruf von Odin Wiesinger auf das freiheitliche Urgestein Lutz Weinzinger

Liest man die Zeitungsberichte und Politikerstellungnahmen

zum Ableben von

Lutz Weinzinger, so werden durchweg

alle Funktionen in der FPÖ, sowie seine Verdienste

auf Landes- und Bundesebene, und

seine Zugehörigkeit zu Burschenschaften erwähnt.

Ebenfalls bemerkenswert: Die pennale

B! Scardonia zu Schärding gäbe es nicht

ohne ihn!

Es ist verschiedentlich die Rede vom „väterlichen

Freund, treuen Mitstreiter, standhaften

Kameraden, politischen Weggefährten,

Mann mit klaren Werten und Vorstellungen,

Vorbild, etc.“.

aufen

rlesen:

Für mich war er ab meinem 16. Lebensjahr all

dies zusammen und noch viel mehr! Er war

mein Leibbursch!

Er verstand es, auf seine eigenwillige, aber

zutiefst menschliche Art, mit viel Idealismus,

Ruhe und Vernunft den Rebellen in mir ein

wenig zu zähmen. Ich war begeistert, wenn

er über die alten Germanen und die deutsche

Geschichte sprach und uns im Fuxenunterricht

über die Entstehung der Burschenschaften

und über das burschenschaftliche

Leben mit seinen Bräuchen und Traditionen

erzählte!

n

Trafiken sofort

,

Ermunterung zum Singen

A propos Bräuche: Bei meinen Mensuren

hatte er mehr Angst um mich als ich jemals

vermutet hätte. Als Sangwart ermunterte er

uns, kräftig und mit Begeisterung zu singen.

„Und wenn’s geht, nicht ganz so falsch“, meinte

er dann immer mit einem Lächeln!

nieren

Das hat mich von Jugend an geprägt, und

dafür danke ich ihm heute noch, obwohl es

manchmal verdammt schwer war, der Leibfux

von Lutz Weinzinger zu sein, den so viele

kannten und schätzten. Ich gebe zu, ich war

stolz auf ihn. Durch ihn lernte ich interessante

Menschen kennen, und einige davon wurden

auch mir über die Jahre zu lieben

Freunden.

Unvergessen sind die gemeinsamen

Couleur-Reisen, bei denen er uns mit

seinem historischen Wissen beeindruckte

und wo er immer schon beim

Frühstück den „Tagesschuldigen“ bekannt

gab, sollte etwas schief gehen.

Unvergessen auch seine wortgewaltigen

Reden auf Kneipen, Stiftungsfesten,

Burschentagen und anderen

Veranstaltungen. Und meine Gespräche

mit ihm über „Gott und die Welt

... und die Partei“, die er meist mit den

Worten „Leibfux, schau…“ oder „Ich

blicke in Abgründe…“ begann!

Schöne Erinnerungen

Als ich mit ihm darüber sprach, dass ich Malerei

studieren möchte, anstatt die von ihm für

mich bevorzugte Karriere beim Bundesheer

anzustreben, meinte er: „Mach’s, aber ich hoffe,

du schmierst dann nicht so herum wie diese

modernen Künstler.“ Weil er nicht davon

überzeugt war, dass mir an der Kunsthochschule

in Linz viel beigebracht wurde, bekam

ich von ihm im 2. Studienjahr ein ganz besonderes

Jul-Geschenk überreicht. Nämlich ein

Malset „Malen nach Zahlen“. Ich hatte es zur

„moralischen Unterstützung“ noch lange im

Atelier.

Es gäbe noch viele Episoden und Anekdoten

über den Politiker, Burschenschafter und

Menschen Lutz Weinzinger, und wir hätten

uns sicher noch eine Geschichte zu erzählen.

Persönlich Erlebtes und Gehörtes, woran ich

mich in diesem Augenblick erinnere.

Und Erinnerung soll es auch über den Tod

hinaus bleiben, so wie die gegenseitig gewachsene

Wertschätzung, das Vertrauen und

die Freundschaft! Es war mir eine Ehre.

Daher ein letztes „Heil dir!“, lieber Lutz. Du

wirst mir fehlen! Fiducit Leibbursch! II

Bild: Am 17. August

verstarb Lutz Weinzinger

im Alter von 78 Jahren.

Weinzinger war für die

FPÖ in zahlreichen unterschiedlichen

Funktionen

tätig. Unter anderem war

er von 2006 bis 2010

freiheitlicher Nationalrat.

Von 2006 bis 2009 war er

Landesparteiobmann der

FPÖ in Oberösterreich.

In dieser Zeit sorgte er

mit hohem persönlichen

Einsatz dafür, dass seine

Landespartei Teil der

Bundespartei blieb und

nicht Richtung BZÖ abfiel.

An die Parteijugend

soll er laut etablierten

Medien 2009 diesen

Appell gerichtet haben:

„Ihr Jungen müsst […]

unsere Heimat, als die

Heimat der deutschstämmigen

Menschen hier in

Österreich, weiter

erhalten“.

Im Gedenken an Martin Hebner

Am 7. Juli 2021 verstarb Martin Hebner, Bundestagsabgeordneter der AfD, im Alter von

61 Jahren an einem Hirntumor. In einem Nachruf auf Facebook schrieb AfD-Thüringen-

Chef Björn Höcke über ihn:

„Martin Hebner galt nicht derselben Parteiströmung wie ich zugehörig. Trotzdem haben

wir uns – ganz selbstverständlich – in den letzten Jahren einige Male zu Gesprächen in

Bayern oder Thüringen getroffen. Immer ging es darum, die guten Kräfte aller Lager

zusammenzuführen. Martin war ein ruhiger und angenehmer Mensch, der für unsere

gerechte Sache brannte und unserer Partei in der schweren ersten Legislatur im

Bundestag als Abgeordneter treu diente.“ II

| 45


Meldungen

Sommerempfang der

Lateinamerika Gesellschaft

Am ersten Juli fand der Sommerempfang der Lateinamerika

Gesellschaft, der gemeinsam mit der Paraguay Gesellschaft und

dem Freiheitlichen Bildungsinstitut veranstaltet wurde, statt. Den festlichen

Rahmen für die Veranstaltung bot der Ferdinandihof in Wien.

Bilder: Martin Graf und Walter Gehr bei ihren

Reden beim Sommerfest der Lateinamerika

Gesellschaft im Fernandihof in Wien..

Die Gastgeber, Dritter Nationalratspräsident a.D. Martin Graf, Gesandter

Info-DIREKT Walter Gehr und Walter jetzt Asperl, konnten kaufen zahlreiche Gäste zu

einem interessanten Abend mit viel Information und kulinarischer

Begleitung

und

begrüßen.

bequem

Aus Diplomatie,

weiterlesen:

Politik und Verwaltung waren

unter anderem die Honorarkonsulin von Guatemala, Gabriela Schallehn-Schmidberger,

Sektionsleiterin im Außenministerium Teresa

Indjein, österreichweit im

Martina Habsburg-Lothringen, Bundesrat Johannes Hübner

und Patentamts-Präsident Zeitschriftenhandel a.D. Friedrich bestellen Rödler in den Ferdinandihof

nach Wien gekommen.

oder in einer von über 100 Trafiken sofort

kaufen

Martin Graf gab einen Einblick in die Arbeit der Lateinamerika Gesellschaft

und der Paraguay Gesellschaft in den letzten 18 Monaten mit

ihren auf diversen www.info-direkt.eu Projekten, die trotz monatelangem abonnieren Lockdown erfolgreich

weitergeführt werden konnten. Insbesondere die soziale und

bildungspolitische Unterstützung einer deutschen Schule in Paraguay

wurde Wer ins unabhängige Zentrum der Ausführungen Medien gestellt. will,

muss diese auch unterstützen!

Walter Gehr gab in seinem Vortrag einen Statusbericht und Ausblick

zur Lateinamerika-Politik Österreichs in Vergangenheit und Gegenwart

und zeigte dem interessierten Publikum die Möglichkeiten eines

zukünftigen intensiven Austausches mit den lateinamerikanischen

Staaten und ihren Bürgern auf. II

Danke für die vielen Rückmeldungen!

Vielen Dank für die zahlreichen positiven Rückmeldungen zu unseren

letzten beiden Printausgaben. Wir freuen uns sehr, wenn wir mit unserer

Arbeit zum Nachdenken und widerständigen Leben anregen können.

Herzlich Willkommen sind natürlich auch kritische Anmerkungen. Wir

sehen Kritik als Möglichkeit, unsere Arbeit weiter zu verbessern.

Wenn Sie Info-DIREKT Printausgaben an Ihre Freunde weitergeben

möchten, laden wir Sie dazu ein, uns zu schreiben: bestellung@info-direkt.eu.

Die „Widerstand“-Ausgabe können wir jedoch leider nicht mehr

verschicken, da sie restlos ausverkauft ist.

ÖVP-Bürgermeisterin sieht in Kreuz

ein Zeichen des Ku-Klux-Klans

Um gegen den Bau eines umstrittenen islamischen Zentrums in der kleinen Stadt

Vöcklabruck (Oberösterreich) zu protestieren, stellten patriotische Aktivisten ein

riesiges Kreuz am Baugrundstück auf. Am Kreuz brachten sie zudem eine Tafel mit

diesem Zitat von Kanzler Kurz an: „Im Kampf gegen den politischen Islam (...), um

gegen diejenigen vorgehen zu können, die selbst keine Terroristen sind, aber den

Nährboden für solche schaffen.“ Die etablierten Medien waren aufgrund dieser Aktion

außer sich, schrieben von Provokation und Islamhassern. Die ÖVP-Bürgermeisterin

der Stadt erinnerte das Kreuz sogar an den Ku-Klux-Klan - eine erstaunliche Assoziation

einer „christlich-sozialen“ Politikerin. II

46 |


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| 47


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FALL LEONIE

KEIN SCHUTZ VOR ASYL-GEWALT

Der bestialische Mord an der 13-jährigen Leonie ist eine schreiende Anklage gegen

ein völlig fehlgeleitetes Asylsystem. Die FPÖ hat im Nationalrat einen 10-Punkte-Plan

zur Abwehr von Gewalttaten durch Asylanten beantragt. Doch alle anderen Parteien

waren dagegen. Sie verweigern der österreichischen Bevölkerung weiterhin den

Schutz, der ihr zusteht. Damit steht fest: Alle anderen Parteien stehen an der Seite

der Täter. Nur die FPÖ sagt dem Asylmissbrauch durch Kriminelle den Kampf an und

steht für Österreich und unsere Sicherheit.

DIESE ABGEORDNETEN SAGEN NEIN ZU MEHR SCHUTZ

DER ÖSTERREICHER VOR KRIMINELLEN EINWANDERERN:

Angela BAUMGARTNER · Nikolaus BERLAKOVICH · Lukas BRANDWEINER ·

Romana DECKENBACHER · Martina DIESNER-WAIS · Martin ENGELBERG ·

Franz Leonhard ESSL · Klaus FÜRLINGER · Hermann GAHR · Wolfgang GERSTL · Ernst GÖDL

· Tanja GRAF · Maria GROSSBAUER · Kira GRÜNBERG · Michael HAMMER · Andreas

HANGER · Peter HAUBNER · Josef HECHENBERGER · Eva-Maria HIMMELBAUER · Hans

Stefan HINTNER · Manfred HOFINGER · Johann HÖFINGER · Franz HÖRL · Johanna

JACHS · Carmen JEITLER-CINCELLI · Martina KAUFMANN · Rebecca KIRCHBAUMER ·

Karlheinz KOPF · Gudrun KUGLER · Andreas KÜHBER-GER · Klaus LINDINGER ·

Reinhold LOPATKA · Karl MAHRER · Nico MARCHETTI · Alexander MELCHIOR ·

Andreas MINNICH · Irene NEUMANN-HARTBERGER · Maria Theresia NISS ·

Gabriel OBERNOSTERER · Friedrich OFENAUER · Andreas OTTENSCHLÄGER ·

Elisabeth PFURTSCHELLER · Claudia PLAKOLM · Laurenz PÖTTINGER · Nikolaus

PRINZ · Carina REITER · Gertraud SALZMANN · Werner SAXINGER · Corinna

SCHARZENBERGER · Elisabeth SCHEUCHER-PICHLER · Karl SCHMIDHOFER ·

Johannes SCHMUCKENSCHLAGER · Joachim SCHNABEL · Gabriela SCHWARZ ·

Norbert SIEBER · Johann SINGER · Maria SMODICS-NEUMANN · Josef SMOLLE · Wolfgang SOBOTKA · Christoph STARK · Michaela

STEINACKER · Christian STOCKER · Georg STRASSER · Alexandra TANDA · Rudolf TASCHNER · Agnes TOTTER · Johann WEBER · Peter

WEIDINGER · August WÖGINGER · Christoph ZARITS · Bettina ZOPF

Eva BLIMLINGER · Georg BÜRSTMAYR · Meri DISOSKI · Faika EL-NAGASHI · Ewa ERNST-DZIEDZIC · Ulrike FISCHER ·

Elisabeth GÖTZE · Sibylle HAMANN · Lukas HAMMER · Markus KOZA · Martin LITSCHAUER · Sigrid MAURER ·

Barbara NESSLER · Agnes Sirkka PRAMMER · Michel REIMON · Astrid RÖSSLER · Ralph SCHALLMEINER · Jakob SCHWARZ ·

Clemens STAMMLER · Hermann WERATSCHNIG · Süleyman ZORBA

Petra BAYR · Ruth BECHER · Doris BURES · Christian DROBITS · Cornelia ECKER · Reinhold EINWALLNER · Karin GREINER

· Gabriele HEINISCH-HOSEK · Dietmar KECK · Klaus KÖCHL · Maximilian KÖLLNER · Katharina KUCHAROWITS · Philip

KUCHER · Andrea KUNTZL · Robert LAIMER · Jörg LEICHTFRIED · Maximilian LERCHER · Mario LINDNER · Josef MUCHITSCH · Petra

OBERRAUNER · Sabine SCHATZ · Alois SCHROLL · Michael SEEMAYER · Rudolf SILVAN · Alois STÖGER · Harald TROCH · Petra

VORDERWINKLER · Selma YILDIRIM · Nurten YILMAZ

Zugestellt durch die Österreichische Post AG; Absender: Info-DIREKT VerlagsGmbH, Steingasse 6a, 4020 Linz. MZ 119Z041607 M

Henrike BRANDSTÖTTER · Karin DOPPELBAUER · Fiona FIEDLER · Martina KÜNSBERG SARRE · Gerald LOACKER ·

Johannes MARGREITER · Nikolaus SCHERAK · Yannick SHETTY

ALLE ÜBRIGEN ABGEORDNETEN DIESER PARTEIEN WIE ETWA PAMELA RENDI-WAGNER (SPÖ)

UND BEATE MEINL-REISINGER (NEOS) WAREN BEI DER ABSTIMMUNG NICHT ANWESEND.

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