HKB_09_2021

Harzdruckerei
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AMTSBLATT DES LANDKREISES HARZ

18. September 2021

Nr. 09 | 2021

114 000 Exemplare kostenlos an die Haushalte

Aus dem Inhalt

Bund und Land fördern Projekte

im Landkreis Harz 5

Ferienfreizeiten des

Projektes JUSTIQ 7

Impressionen vom Harzfest

in Harsleben 8–9

Amtliche Bekanntmachungen 11–12

Harzer Rotes Höhenvieh

auf dem Brocken16

16. September – Tag des Geotops16

Buntes Festprogramm zog zehntausende Besucher nach Harsleben

Harsleben. Mehr als 20 000 Besucher

zählten die Veranstalter am ersten Septemberwochenende

beim 1. Harzfest des

Landkreises Harz in Harsleben. An drei

Veranstaltungstagen bot das Bürgerfest

ein vielseitiges Programm für Groß und

Foto: Matthias Bein

Klein. Drei Bühnenstandorte und mehrere

Aktionsflächen, verbunden durch Festmeilen,

zeigten bei sonnigem Wetter, was

Harsleben und der Landkreis Harz zu bieten

haben und sorgten für ausgelassene

Stimmung.

Neues Ausbildungsjahr

im Harzklinikum 19

Das Resümee der Besucher lautet: „Tolle

Veranstaltung und eine schöne Idee, um

jährlich eine neue Kommune unseres

schönen Landkreises zu besuchen und

kennenzulernen!“

mehr auf den Seiten 8 und 9

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Ausgabe 9 | 2021

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AKTUELLES

Kurt-Henning Klamroth mit Ehrennadel des Landes ausgezeichnet

Magdeburg. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung

„20 Jahre Deutscher

Bauernbund e. V. – 30 Jahre Bauernbund

Sachsen-Anhalt e. V.“ hat Ministerpräsident

Reiner Haseloff in Magdeburg den

ehemaligen Präsidenten des Bauernbundes,

Kurt-Henning Klamroth, für sein

langjähriges engagiertes Wirken an der

Spitze der Verbände mit der Ehrennadel

des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Der 69-jährige Kurt-Henning Klamroth

ist Landwirt in Westerhausen und war

über drei Jahrzehnte hinweg Präsident

des Bauernbundes. „Ihr Name ist unlöslich

mit der Entstehung des Landvolkverbandes

verbunden, aus dem später

der Bauernbund Sachsen-Anhalts wurde.

Drei Jahrzehnte standen Sie diesem als

Präsident vor. Sie sind durch Ihr ehrliches

und kompetentes Engagement zu einer

wichtigen Stimme und zum Gesicht der

Bauernschaft im Osten Deutschlands

geworden. Ohne Ihr Wirken sähe der Agrarsektor

auch in Sachsen-Anhalt anders

aus. Sie haben ihn zum Guten geprägt,

Sie haben an seinem Erfolg mitgearbeitet.

Dadurch haben Sie nicht nur der

Landwirtschaft gedient, sondern unser

ganzes Bundesland mitgeprägt“, würdigte

Haseloff ihn in seiner Laudatio.

Die bäuerlichen Familienbetriebe der

ostdeutschen Bundesländer finden im

Deutschen Bauernbund ihre berufsständische

Interessensvertretung.

v.r.n.l. Ministerpräsident Haseloff überreichte

die Ehrennadel an Kurt-Henning

Klamroth. Foto: A. Valverde/Bauerbund e.V.

Junge Ideen für neues Leben in der Stadt:

Bundespräsident mit Jugendlichen aus Ballenstedt im Gespräch

Ballenstedt. Bundespräsident Frank-

Walter Steinmeier besuchte am 6. September

Ballenstedt und kam dabei mit

Jugendlichen vom Projekt „Jugend entscheidet“

ins Gespräch.

„Alle Heranwachsenden sollen sich gesehen

und gehört fühlen, sollen die Möglichkeit

haben, sich einzubringen“, so der

Zu den Projektideen der Ballenstedter Jugend

gehört auch eine Baumpflanzaktion

– dafür wurde symbolisch gemeinsam ein

Baum gesetzt. Fotos: (3) Kurt Neumann/

Frank Walter Steinmeier, Bundespräsident.

Bundespräsident. Er ist davon überzeugt,

dass Gespräche zwischen jungen Menschen,

die ihre Zukunft mitformen möchten

und der Politik notwendig sind. Die

gemeinnützige Hertie-Stiftung, mit Sitz

in Frankfurt am Main, fördert seit über 40

Jahren Neurowissenschaften und Demokratie.

Das Projekt „Jugend entscheidet“

hilft der Jugend als auch den Entscheidungsträgern

vor Ort in der Lokalpolitik

Verantwortung zu übernehmen.

„Zwar gelinge nicht jeder Versuch, Jugendliche

für politische Arbeit zu interessieren“,

sagte Steinmeier, „dennoch sei es

falsch, diese Altersgruppe für unpolitisch

zu halten. Dies sei spätestens seit der Bewegung

,Fridays for Future‘ den meisten

Erwachsenen klar“, betonte er.

Auch Bürgermeister Dr. Michael Knoppik

erhofft sich neue Impulse für seine Kommune:

„Auch in Ballenstedt wird Politik

bislang vor allem von Erwachsenen gemacht.

Das birgt die Gefahr, die Perspektiven

und Bedürfnisse von Jugendlichen

nicht genügend zu berücksichtigen.“

Steinmeier appelliert an geduldiges Zuhören

und an Stärke und Eingeständnisse

beiderseits. In einer offenen Gesprächsrunde

wurden die Vorstellungen

und konkreten Ideen der Jugendlichen

diskutiert.

Anschließend trug sich Frank-Walter

Steinmeier in das Goldene Buch der

Stadt ein.

Jugendliche aus Ballenstedt im direkten

Gespräch mit dem Bundespräsidenten.

Impressum

Herausgeber: Landkreis Harz – Der Landrat –

Friedrich-Ebert-Straße 42,

38820 Halberstadt

Redaktion:

Pressestelle des Landkreises Harz,

Telefon: 03941/59 70 63 12,

E-Mail: pressestelle@kreis-hz.de

Bezug: Landkreis Harz, Pressestelle,

Friedrich-Ebert-Straße 42,

38820 Halberstadt

Layout und

Gesamtherstellung:

Anzeigenberatung:

Verteilung:

Harzdruckerei GmbH,

Max-Planck-Straße 12/14,

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Der Landkreis Harz legt großen Wert auf Gleichberechtigung.

Die im Harzer Kreisblatt verwendete männliche

Form dient ausschließlich der leichteren Lesbarkeit der

Texte und schließt selbstverständlich alle Geschlechter

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3 REDAKTIONELLER TEIL

Ausgabe 9 | 2021


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Ausgabe 9 | 2021

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AKTUELLES

Landkreis Harz – ein Landkreis im Aufbruch

Bund und Land fördern Projekte im Landkreis Harz

Landkreis. Der Landkreis Harz ist im

Land Sachsen-Anhalt der Landkreis

mit dem höchsten touristischen Aufkommen.

Umso notwendiger ist es, die

Region für Mensch und Umwelt zu erhalten

und weiter zu entwickeln. Projekte

wie der Umbau von Hexentanzplatz und

des Harzer Bergtheaters, die Sanierung

und der barrierefreie Ausbau des Schlosses

Wernigerode, der energetische Ausund

Umbau der Harzer Mineralquelle

Blankenburg GmbH oder auch der Erhalt

des schriftlichen Kulturguts der Moses

Mendelssohn Akademie sind gute Beispiele

dafür. Mit Unterstützung von Bund

und Land können diese wichtigen Projekte

umgesetzt werden.

Projekt: Harzer Bergtheater

und der Hexentanzplatz in Thale

Mit 11,7 Millionen Euro erhält die Tourismuswirtschaft

hier einen großen Investitionsschub.

Das Ministerium für

Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

Sachsen-Anhalt unterstützt die

Vorhaben mit insgesamt 9,2 Millionen

Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe

„Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“

(GRW). Zwei entsprechende

Zuwendungsbescheide hat Wirtschaftsminister

Armin Willingmann im Beisein

von Landrat Thomas Balcerowski an Thales

Bürgermeister Maik Zedschack überreicht.

„Angesichts der Corona-Pandemie

hat das Wirtschaftsministerium die Förderung

von Investitionen in touristische

Infrastrukturen in den vergangenen Monaten

forciert, damit unsere Tourismuswirtschaft,

insbesondere hier im Harz,

möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur

zurückfindet“, betonte Willingmann.

Das Harzer Bergtheater gehört zu den

ältesten Naturtheatern Deutschlands,

es hat 1 350 Sitze und wurde 1903 von

Ernst Wachler gegründet. Mit steigenden

Besucherzahlen hat das Theater an überregionaler

Bedeutung hinzugewonnen.

Um künftig mehr Besucher empfangen

zu können, soll nun für 7,9 Millionen Euro

(Zuschuss: 7,5 Millionen Euro) die Zuschauerkapazität

von 1 350 auf 1 900 Sitze

erweitert und das Theater technisch modernisiert

werden. (links Bildanimation von

ipb Thale) Für weitere 1,9 Millionen Euro

(Zuschuss: 1,8 Millionen Euro) soll der Hexentanzplatz

unter anderem räumlich neu

gegliedert werden und ein attraktives, für

die Region typisches, Gesamtdesign mit

vielen architektonischen „Blickfängen“

und Kleinattraktionen erhalten.

Projekt: Schloss Wernigerode

Das Schloss Wernigerode ist seit 1930

für die Öffentlichkeit zugänglich und

ist eines der repräsentativsten und geschichtsträchtigsten

Ensembles von

Wernigerode und landesgeschichtlich

prägend. Als Kulturdenkmal im Sinne des

Denkmalschutzgesetzes Sachsen-Anhalt

ist es kultur- und kunsthistorisch, wirtschaftlich,

stadtgeschichtlich und städtebaulich

in höchstem Maße bedeutsam.

„Ab 2022 soll ein Maßnahmenbündel

mit einer Förderung von circa 10 Millionen

Euro für die ‚generationengerechte

Zugänglichkeit und Attraktivierung des

Museums Schloss Wernigerode‘ umgesetzt

werden“, informiert Michael Hamecher,

Geschäftsführer der Stiftung

Schloss Wernigerode.

Zuvor muss die Sanierung der Stützmauer

am Schlosstor zur Großen Terrasse in

Angriff genommen werden.

Die Gesamtkosten für die Sanierung von

Mauer und Treppe belaufen sich insgesamt

auf etwa 607 000 Euro. Bundestagsabgeordnete

Heike Brehmer übergab den

Förderbescheid für Bundesmittel in Höhe

von 230 000 Euro an die Stiftung Schloss

Wernigerode. Durch die Städtebauförderung

der Stadt Wernigerode werden

321 000 Euro finanziert und 56 000 Euro

kommen aus Eigenmitteln der Stiftung

sowie von Lotto Sachsen-Anhalt.

v.l.n.r. Heike Brehmer, Thomas Balcerowski,

Michael Hamecher. Foto: Stadt Wernigerode

Projekt: Stiftung Moses Mendelssohn

Akademie

Mit Bundesmitteln aus dem Sonderprogramm

zur Erhaltung des schriftlichen

Kulturguts in Deutschland der Beauftragten

der Bundesregierung für Kultur und

Medien in Höhe von 21 500 Euro wird die

Moses Mendelssohn Akademie in Halberstadt

für den Erhalt des wertvollen Erbes

für künftige Generationen gefördert.

Zahlreiche historische Handschriften und

Bücher in Deutschlands Archiven und

Museen sind durch Feuchtigkeit, Säurefraß

oder Schimmel akut gefährdet. Seit

dem Beginn des Förderprogramms 2017

konnten mit dem Sonderprogramm zur

Erhaltung des schriftlichen Kulturguts

bundesweit insgesamt mehr als 465

Projekte mit Bundesmitteln in Höhe von

rund 13,7 Millionen Euro gefördert werden.

Projekt: Harzer Mineralquelle

Blankenburg GmbH

Qualität, Regionalität und Tradition – mit

diesem Erfolgsrezept befindet sich die

Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH

kontinuierlich auf einem erfolgreichen

Wachstumskurs. Allein zwischen 1998

und 2020 konnte das Unternehmen die

Zahl der Flaschenfüllungen von 16 auf 95

Millionen steigern. Diesen Kurs will die

Harzer Mineralquelle in den kommenden

Jahren fortsetzen und zugleich Energie

und Treibhausgasemissionen einsparen.

Das Unternehmen investiert deshalb

rund zwei Millionen Euro in moderne

Produktionstechnik. Wirtschaftsminister

Armin Willingmann überreichte dem Unternehmen

einen Förderbescheid über

820 000 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe

„Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“

(GRW).

Gesellschafter Ralph Weitemeyer erklärte

unter anderem: „In den letzten Jahren hat

die Harzer Mineralquelle Blankenburg

GmbH durch Investitionen zur Optimierung

der Logistik und Lagerhaltung, in

die Modernisierung der Glasmehrweg-

Abfüllanlage, zur Umstellung der Beleuchtung

auf LED-Lampen und durch

die Anschaffung neuer Elektro-Gabelstapler

mit 4-facher Palettenaufnahme

große Fortschritte bei der Energie- und

CO 2 -Einsparung erreicht. Ziel des Unternehmens

ist es, bis zum Jahr 2035 klimaneutral

zu produzieren.“

5 REDAKTIONELLER TEIL

Ausgabe 9 | 2021


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Ausgabe 9 | 2021

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AKTUELLES

Ferienfreizeiten des Projektes JUSTiQ

Landkreis. Auch in diesem Jahr hat das

Projekt „JUGEND STÄRKEN im Quartier“

(JUSTiQ) während der Sommerferien

zwei spannende Freizeittage für Jugendliche

aus dem Harzkreis angeboten.

Das erste Ausflugsziel der Jugendlichen

war das Phaeno in Wolfsburg. Das Wissenschaftscenter

in Wolfsburg lädt mit

seinen umfangreichen Experimentierstationen

zum Ausprobieren und Staunen

ein. Es gibt circa 350 verschiedene

Experimente und Ausstellungen aus dem

Bereich der Wissenschaft und Technik

zum Entdecken.

Vorort wurde sich dann fleißig an den

vielen verschiedenen Experimenten

probiert und die besonderen Exponate

näher betrachtet. Einen besonderen Eindruck

bei den Jugendlichen hinterließ

der fast sechs Meter hohe Feuertornado.

Nach ein paar Stunden des Entdeckens

und Ausprobierens ging es dann mit dem

Zug wieder zurück in den Harz. Die Jugendlichen

und Mitarbeiter waren nach

dem aufregenden und lehrreichen Tag

erschöpft, aber sehr zufrieden.

Der zweite Veranstaltungstag des Projektes

war ebenfalls mit Erlebnissen prall gefüllt.

Das erste Ziel führte die Teilnehmer

in die Escape Rooms von Harz Escape.

Zu Fuß vom Büro des JUSTiQ Projektes

ging es in die Wernigeröder Innenstadt.

Zwei Gruppen wurden vor Ort gebildet

und jede Gruppe erhielt eine kurze Einführung

und Erklärung zu den Räumen.

Die erste Gruppe musste verschiedene

außergewöhnliche Zauberprüfungen

absolvieren, um aus dem Raum zu kommen

und das Spiel zu gewinnen. Die

zweite Gruppe musste viele knifflige

Rätsel lösen, um das gut versteckte goldene

Buch zu finden. Die Jugendlichen

hatten dabei nur eine Stunde Zeit, doch

sie erhielten tatkräftige Unterstützung

von den Projektmitarbeitern. Zum Glück

konnten beide Gruppen rechtzeitig die

anspruchsvollen Rätsel und Aufgaben

lösen, um so die zum Thema passend dekorierten

Räume wieder wohlbehalten

zu verlassen. Die Teilnehmer hatten sehr

viel Spaß und hätten gern die Räume getauscht.

Bei schönem Sonnenschein ging es zu

Fuß zum Wernigeröder Luftfahrt Museum.

Dort erkundeten die Schüler die vielen

Ausstellungsräume. Ein besonderes

Highlight des Tages war die Transall, eine

ehemalige Transportmaschine. Dieses

riesige Flugzeug kann man schon von

weitem sehen, denn es thront auf dem

Dach des Museums. Zum Schluss waren

die Schüler glücklich und ein wenig erschöpft,

doch sie hatten viel erlebt und

gelernt.

„Zusammenfassend kann man sagen,

dass allen Beteiligten die Aktionen sehr

viel Freude bereitet haben und viele der

Jugendlichen waren dankbar für die Ausflüge,

da sie einige Attraktionen noch

nicht besucht hatten“, so die verantwortlichen

Projektmitarbeiter.

Die Mitarbeiter von „JUGEND STÄRKEN im

Quartier“ betreuen und beraten Jugendliche

ab dem 12. Lebensjahr mit dem Ziel,

die Schule erfolgreich abzuschließen und

den Übergang zwischen Schule und Beruf

zu meistern.

Das Programm ist an das Jugendamt des

Landkreises Harz angegliedert und wird

durch das Bundesministerium für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

und durch das Bundesministerium des

Innern, für Bau und Heimat (BMI) und

den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Lukes Harz Abenteuer sollen kleine Besucher begeistern

Interaktives Hörspiel mit Ausrichtung auf Kinder im Harz verfügbar

Goslar (htv). Ein mysteriöser Schatten

treibt im Harz sein Unwesen und lässt

wundersame Dinge geschehen. Ab sofort

können kleine Entdecker im Rahmen

eines interaktiven Hörspiels den Schüler

Luke begleiten und die Geschichte

selbst mitgestalten. Drei verschiedene

Harzer Sagen, die jeweils etwa 10 Minuten

Hörspaß garantieren, gibt es dabei zu

erkunden. Der Harzer Tourismusverband

e.V. (HTV) möchte mit diesem Hörspiel

gezielt die junge Zielgruppe ansprechen

und ihr den Harz näherbringen.

Interessierte Kinder können mit Luke,

dem Meistererzähler-Schüler, auf Erkundungstour

durch den Harz gehen. Die

erste knifflige Aufgabe wartet in Quedlinburg,

wo das Rätsel der Schäfertürme

gelöst werden muss. Im zweiten Abenteuer

soll auf Burg Falkenstein ein Diebstahl

der Krone des Schlangenkönigs

verhindert werden, während im dritten

Teil in die Welt der Hexen an Walpurgis

eingetaucht wird. Die Episoden sind über

Amazon Alexa und den Google Assistant

per Sprachsteuerung mitgestaltbar. Zusätzlich

sind die drei Folgen als Podcast

bei Spotify, Apple und ähnlichen Plattformen

sowie unter www.harzinfo.de/

lukes-abenteuer abrufbar. Dort kann

die Geschichte interaktiv mitgestaltet

werden.

Familien mit Kindern sind eine wichtige

Gästegruppe für den Harz. Für sie hält die

Region zahlreiche spannende Angebote

bereit. Mit Blick darauf entwickelt der

Harzer Tourismusverband nun gezielte

Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen,

um den Kindern den Harz auf spannende,

moderne und kindgerechte Art

näher zu bringen. „Lukes Abenteuer sind

der Einstieg in eine neue, kindbezogene

Marketingstrategie, die wir aktuell entwickeln.

Wir sehen eine große Chance, den

Harz weiter erfolgreich als Ziel für Familien

mit Kindern zu etablieren.“ kündigt Carola

Schmidt, HTV-Geschäftsführerin, an.

Konzipiert wurden die Kurzgeschichten

von der Tourismus-Marketing-Agentur

Curiopia aus Bremen und produziert

vom Studio Regenbogen aus Goslar.

Die Umsetzung des Projekts wurde

vom Land Sachsen-Anhalt gefördert.

„Luke führt die Kinder durch das Hörspiel“.


Grafik: Curiopia

7 REDAKTIONELLER TEIL

Ausgabe 9 | 2021


AKTUELLES

Impressionen vom 1. Harzfest des Landkreises Harz in Harsleben

Auf der Job- und Wirtschaftsmeile präsentierten sich vom 3. bis 5. September regionale Unternehmen als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber.

Neben interessanten Gesprächen boten sie auch Aktionen zum Mitmachen, wie hier am Stand von BOHAI TRIMET aus Harzgerode.

Stündliche Lesungen durch Jugendliche und

Autoren aus der Region, Harsleber Geschichten

und Erlebnisberichte aus Afrika gab es

an der Bücherzelle am Alexanderplatz.

Der Amtsgarten widmete sich ganz dem Vergnügen der jüngsten Besucher:

unter anderem mit dem Sport- und Spielmobil des KreisSportBundes und einem

Kinderquizrundgang.

Am Rathaus ludt die Mittelaltermeile zum Flanieren bei Gesang und Gaukelei ein.

Ausgabe 9 | 2021

REDAKTIONELLER TEIL 8


AKTUELLES

Höhepunkt am Sonntag war der Festumzug mit hunderten Beteiligten. Bürgermeisterin

Christel Bischoff und Landrat Thomas Balcerowski fuhren gemeinsam in einer wunderschönen

Kutsche und führten die 34 tollen Bilder an.

Die Bogensport-Gruppe des SV Sargstedt gab einen Einblick in die Kunst

des Bogenschießens.

Für ausgelassene Stimmung sorgte

„Tänzchentee“ am Freitagabend an der

Mehrzweckhalle.

„Sie sehen hier einen glücklichen Landrat“,

resümierte Thomas Balcerowski am

Sonntagnachmittag bei der Abschlussveranstaltung

nach drei erfolgreichen

Festtagen und überreichte den Staffelstab

an Schwanebecks Bürgermeister

Benno Liebner, der das Harzfest 2022

ausrichten wird.

Fotos (12): Matthias Bein

9 REDAKTIONELLER TEIL

Ausgabe 9 | 2021


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BEKANNTMACHUNGEN

AMTSBLATT DES LANDKREISES HARZ

Amtlicher Teil

INHALT

A. LANDKREIS HARZ

1. Satzungen und Verordnungen

2. Amtliche Bekanntmachungen

Seite 11 Öffentliche Bekanntgabe Durchführung

Erörterungstermin für Windpark Reinstedt und

Ermsleben

B. EIGENBETRIEBE UND GESELLSCHAFTEN

C. BEKANNTMACHUNGEN REGIONALER BEHÖRDEN

UND EINRICHTUNGEN

Seite 12 Termine zur diesjährigen Gewässerschau 2021

D. SONSTIGE MITTEILUNGEN

E. WAHLBEKANNTMACHUNGEN

A. LANDKREIS HARZ

2. Amtliche Bekanntmachungen

Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises

Harz, Umweltamt, Sachgebiet Immissionsschutz/

Chemikaliensicherheit nach § 12 Abs. 1 der

9. BImSchV über die Durchführung eines Erörterungstermins

gemäß § 10 Abs. 6 BImSchG im

Verfahren auf Erteilung eines Vorbescheides nach

§ 9 BImSchG der juwi AG im Windpark Reinstedt/

Ermsleben.

Die juwi AG, Energie-Allee 1, 55286 Wörrstadt hat mit Antrag

vom 17.07.2020 beim Landkreis Harz auf der Grundlage des §

9 BImSchG i. V. m. Nr. 1.6.2 des Anhangs 1 zur Verordnung über

genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) einen Vorbescheid

zur Klärung der Genehmigungsvoraussetzungen für

die Errichtung und den Berieb von 9 WKA den Vorbescheid

am Standort Falkenstein / Harz, Ortsteil Reinstedt und Ortsteil

Ermsleben

Gemarkung: Reinstedt Reinstedt Ermsleben

Flur: 8 5 19

Flurstücke: 21, 24, 35 14 47, 2

beantragt.

Mit dem Antrag auf Vorbescheid soll über die Zulässigkeit hinsichtlich

- Schallimmissionen

- Schattenwurfimmissionen und

- Standorteignung (Turbulenzintensität)

entschieden werden. Zu allen anderen Genehmigungsvoraussetzungen

erfolgt eine vorläufige Beurteilung der Auswirkungen

des Vorhabens. Auf der Basis des beantragten Vorbescheides

dürfen die WKA noch nicht errichtet werden. Dies setzt

einen Genehmigungsantrag nach § 4 BImSchG voraus. Der Umfang

des Vorbescheides umfasst folgende Anlagenteile:

• 7 WKA vom Typ Vestas V 162, Leistung 5,6 MW, Nabenhöhe

169 m, Rotordurchmesser 162 m, Gesamthöhe 250 m und

• 2 WKA vom Typ Vestas V 150, Leistung 5,6 MW, Nabenhöhe

125 m, Rotordurchmesser 150 m, Gesamthöhe 200 m.

Es handelt sich um ein Repoweringprojekt, bei dem gleichzeitig

mit der Errichtung der 9 beantragten WKA 17 bestehende

WKA im Windpark Reinstedt / Ermsleben zurückgebaut werden

sollen.

Das Vorhaben wurde am 19.06.2021 bekannt gemacht. Im Rahmen

der Öffentlichkeitsbeteiligung wurden fristgerecht Einwendungen

erhoben. Diese Einwendungen werden in einem

Erörterungstermin am

im

erörtert.

06.10.2021 um 10.00 Uhr

Dorfgemeinschaftshaus,

06463 Falkenstein/Harz,

Ortsteil Reinstedt, Berg 259

Die Öffentlichkeit wird gemäß § 18 der 9. BImSchV ausgeschlossen,

um die Durchführung des Erörterungstermins unter Beachtung

der 4. Änderung der 14. SARS-CoV-2-EindV vorrangig

für die Einwender sicherstellen zu können, weil die Teilnehmerzahl

(wegen erforderlicher Mindestabstände) auf maximal

42 beschränkt ist. Einzuhalten sind die allgemeinen Hygienemaßnahmen

gemäß § 1 der 14. SARS-CoV-2-EindV (Ausfüllen

Anmeldformular mit Kontaktdaten, Tragen eines medizinischen

Mund-Nasen-Schutzes, Einhaltung Mindestabstands von 1,5

m). Personen mit Corona-Infektions-typischen Symptomen

und aktuell positiv getesteten Personen ist die Teilnahme nicht

gestattet. Die Entscheidung über die Durchführung des Erörterungstermins

ist vorläufig unter der Annahme einer unveränderten

Rechtslage zur Eindämmung der Ausbreitung des

Corona-Virus (die derzeit gültige 14. SARS-CoV-2-EindV gilt nur

bis 16.09.2021). Aus Zeitgründen kann eine eventuelle Entscheidung

über die Nicht-Durchführung nicht mehr in der Presse und

im Amtsblatt erfolgen. Diese erfolgt ausschließlich auf der Internetseite

des Landkreises Harz: https://www.kreis-hz.de/ unter

der Rubrik „Aktuelle Meldungen“ und durch Aushang vor Ort.

Halberstadt, den 31.08.2021

gez. Sinnecker

11 AMTLICHER TEIL

Ausgabe 9 | 18. September 2021


BEKANNTMACHUNGEN

C. BEKANNTMACHUNGEN REGIONALER BEHÖRDEN UND EINRICHTUNGEN

Termine zur diesjährigen Gewässerschau 2021 des Unterhaltungsverband (UHV) „Ilse / Holtemme“

Gewässerschautermine des UHV „Ilse / Holtemme“ 2021 an Gewässern 2. Ordnung

Der Verband gibt die Gewässerschautermine vom 05.10.2021 bis 04.11.2021

für die Schaubezirke 1 – 8 wie folgt bekannt:

Schaubezirk Gemarkungen Schautermin Uhrzeit / Treffpunkt

Osterwieck I

SB 1/1

Osterwieck II

SB 1/2

Ilsenburg

SB 2

Nordharz

SB 3

Wernigerode

SB 4

Halberstadt

SB 5

Blankenburg

SB 6

Stadt Oberharz

am Brocken

SB 7/1

Stadt Oberharz

am Brocken

SB 7/2

Vorharz

(Wegeleben)

SB 8

Stadt Osterwieck / Schauen, Berßel,

Lüttgenrode, Stötterlingen, Bühne,

Rimbeck

Stadt Osterwieck / Wülperode, Suderode,

Goeddeckenrode, Rhoden, Osterode

10/21/2021

Donnerstag

10/26/2021

Dienstag

Stadt Ilsenburg / Darlingerode, Drübeck 10/14/2021

Donnerstag

Gemeinde Nordharz / Veckenstedt,

Wasserleben, Stapelburg, Abbenrode,

Schmatzfeld,

Gem. Danstedt, Heudeber/Langeln

Stadt Wernigerode / Minsleben, Silstedt,

Benzingerode, Reddeber, Schierke

Stadt Halberstadt-/ Klein Quenstedt,

Neu Runstedt, Sargstedt, Aspenstedt,

Athenstedt, Ströbeck, Langenstein,

Mahndorf, Böhnshausen, Emersleben,

Einheitsgemeinde „Huy“ / Dingelstedt

Stadt Blankenburg / Heimburg, Derenburg,

Hüttenrode, Cattenstedt, Börnecke,

Stadt Quedlinburg

Stadt Thale / Westerhausen, Altenbrak,

Allrode

Stadt Oberharz am Brocken / Stiege,

Hasselfelde, Trautenstein

Stadt Harzgerode / Gütersberge

Stadt Oberharz am Brocken / Elbingerode,

Rübeland, Königshütte, Benneckenstein,

Tanne, Sorge, Elend

Verbandsgemeinde Vorharz / Groß

Quenstedt, Harsleben, Wegeleben,

Stadt Schwanebeck/Nienhagen, Ditfurt,

Heteborn, Hedersleben,

Verbandsgemeinde Westliche Börde /

OT Kloster Gröningen

10/19/2021

Dienstag

10/12/2021

Dienstag

11/2/2021

Dienstag

10/28/2021

Donnerstag

10/5/2021

Dienstag

10/7/2021

Donnerstag

11/4/2021

Donnerstag

8.00 Uhr

Berßel – Schwemme am Mühlengraben

(Ortsausgang Richtung Wasserleben)

8.00 Uhr

Wülperode – Feuerwehr

8.00 Uhr

Geschäftsstelle UHV „Ilse / Holtemme“

8.00 Uhr

Verwaltung der Gemeinde Nordharz

8.00 Uhr

Parkplatz – Neues Rathaus Wernigerode

Schlachthofstraße 6

8.30 Uhr

Halberstadt / OT Klein Quenstedt

Gemeindebüro

8.00 Uhr

Parkplatz Stadtverwaltung Blankenburg

8.00 Uhr

Hasselfelde

Parkplatz der Stadt Oberharz am Brocken

8.00 Uhr

Elbingerode

Parkplatz Bauhof

8.00 Uhr

Harsleben – Rathaus

Drübeck, 13.08.2021

gez. Dittrich

stellv. Geschäftsführer

Stempel / Unterschrift

Ausgabe 9 | 18. September 2021

AMTLICHER TEIL 12


AKTUELLES

Andrea Fleischmann gewinnt beim Fotowettbewerb der enwi

Halberstadt. Die Gewinner des diesjährigen

Fotowettbewerbes, die zur Gestaltung

des Entsorgungskalenders 2022

beitragen, stehen fest.

Es wurden fast 2 000 Fotos von mehr als

220 Teilnehmern eingesendet. „Wieder so

viele Bilder von so vielen Einsendern zu

haben, war uns wieder eine große Freude“,

betonte Ingo Ziemann, Vorstand der

enwi. Daher war es keine leichte Aufgabe

von diesen vielen guten Einsendungen

Motive für den Kalender zu ermitteln und

daraus die drei Besten auszuwählen. „Es

gehört auch etwas Glück dazu, ausgewählt

zu werden“, so Ingo Ziemann.

Den mit 250 Euro dotierten ersten Platz

errang Andrea Fleischmann aus Quedlinburg.

Michael Lumme aus Abbenrode

belegte Platz 2 und bekommt 200 Euro.

Den 3. Platz erzielte Matthias Demuth

aus Ilsenburg und bekommt 150 Euro

Preisgeld.

Die Jury wählte noch weitere Fotos für

den Kalender aus. Folgende Bildautoren

bekommen für je ein veröffentlichtes Bild

100 Euro: Marcel Evers aus Elend, Ludwig

Ingo Ziemann, Vorstand der enwi überreicht

Andrea Fleischmann den symbolischen

Scheck und beglückwünschte sie

zum 1. Platz. Foto: H. Wonneberg, enwi

Jäger aus Berlin, Undine Harbordt aus

Osterode und Michael Kästner aus Wernigerode.

Ingo Ziemann beglückwünschte Andrea

Fleischmann. Die Hobbyfotografin war

über ihren Erfolg sehr überrascht und

erfreut. Berufsbedingt ist sie viel mit der

Kamera im Stadtgebiet Quedlinburg unterwegs.

Sie liebt ihre Heimatstadt und

das spürt man auch in ihren Bildern. „Die

Kamera ist immer mit dabei und man bekommt

einen ganz neuen Blick auf seine

Heimat.“, erzählt Andrea Fleischmann.

„Der alljährliche Kalender gibt nicht nur

die allgemeinen Entsorgungsinformationen

wieder, sondern mit den tollen

Fotos wird der Landkreis Harz von seiner

schönsten Seite präsentiert und beworben.

Darüber hinaus lädt er vielleicht

manch Interessierten zu einem Ausflug

ein.“, fasst Ingo Ziemann zusammen.

Die ausgewählten Fotografen erhielten

nicht nur ein Preisgeld, sondern können

sich auch über eine Veröffentlichung ihres

Bildes im nächsten Entsorgungskalender

für 2022 sowie eine Präsentation

im Rahmen einer Ausstellung ab November

2021 in den Räumen der enwi freuen.

„Dort werden auch weitere sehenswerte

Aufnahmen gezeigt“, so Ingo Ziemann.

Er möchte sich auch noch einmal für die

zahlreichen Einsendungen sehr herzlich

bedanken.

Ab Mitte November wird der neue Entsorgungskalender

für das Jahr 2022 an

die Haushalte, Gewerbebetriebe und öffentliche

Einrichtungen verteilt.

Herbstsammlung biologischer Abfälle beginnt –

Zwei Sammeltermine in jedem Ort!

Landkreis. Bei der Pflege und den Aufräumarbeiten

im Garten fallen biologische

Abfälle an, die oft zu umfangreich

sind, um sie auf dem eigenen Grundstück

zu kompostieren. Gerade im Herbst ist

die Entsorgung dieser Abfälle für einige

Grundstückseigentümer eine echte Herausforderung.

Die Entsorgungswirtschaft

des Landkreises Harz AöR (enwi) bietet

daher die bewährten Straßensammlungen

von biologischen Abfällen an.

Auch in diesem Herbst stehen wieder zwei

Sammeltermine zur Verfügung. Das Angebot

der Verbesserung der Serviceleistungen

soll zur Vermeidung der Verbrennung

von biologischen Abfällen beitragen. Die

ersten Sammlungen begannen ab dem

14. September und enden am 7. Oktober,

die zweite Sammelaktion findet vom 19.

Oktober bis zum 11. November statt. Die

konkreten Entsorgungstermine für die jeweiligen

Orte können dem aktuellen Entsorgungskalender

oder den Internetseiten

der enwi unter www.enwi-hz.de entnommen

werden.

Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Nordharz

GmbH sammeln im Auftrag der enwi

das Material ein, das am Sammeltag bis

spätestens 7 Uhr vor den Grundstücken

am Straßenrand gebündelt oder in offenen

Gefäßen bereitgelegt werden soll.

Die Mitarbeiter der enwi sind im oben

genannten Sammelzeitraum bei Rückfragen

oder Problemen von Montag bis

Samstag telefonisch unter 0 39 41/68 80 45

erreichbar.

Um eine ordnungsgemäße Abfuhr zu

gewährleisten, gibt die enwi folgende

Hinweise: Es werden biologische Abfälle

wie Baum- und Strauchschnitt, Heckenschnitt,

Laub, Rasenschnitt und andere

biologisch abbaubare, nativ-organische,

pflanzliche Kleinmaterialien gesammelt.

Die biologischen Abfälle sind an der

Straße vor dem Wohngrundstück bereit

zu legen. Sollten durch Baumaßnahmen

Einschränkungen für die Abfuhr des Materials

bestehen, so muss das Material an

der nächst befahrbaren Straße abgelegt

werden.

Um das Aufladen zu erleichtern, ist es notwendig,

den Baum- und Strauchschnitt

vorher zu bündeln. Bitte verwenden Sie

dazu Naturfasern, denn Metall- oder

Plastikbänder können in der Kompostanlage

nicht verrotten. Die Bündel dürfen

bis zu 25 Kilogramm schwer und bis zu

zwei Meter lang sein, die Äste bis zu 15

Zentimeter dick.

Für Kleinmaterial bietet die enwi die

praktischen 70-Liter-Papiersäcke zum

Preis von 1,10 Euro/Stück an. Die Vertriebsstellen

dazu stehen ebenfalls im

Entsorgungskalender und sind auf der

Internetseite der enwi nachzulesen. Das

Material kann aber auch in Körben, Wannen,

Eimern oder Kartons bereitgestellt

werden. Es dürfen keine Textil- oder Plastiksäcke

sowie Regen- und Abfallbehälter

verwendet werden.

Bei eventueller Verschmutzung muss die

Übergabestelle nach der Abfuhr durch

die Anwohner gesäubert werden.

Weiter Hinweise und Möglichkeiten zur

Entsorgung von biologischen Abfällen

sind aus der Internetseite der Enwi unter

www.enwi-hz.de zu finden.

13 REDAKTIONELLER TEIL

Ausgabe 9 | 2021


AKTUELLES

Die Hölle wurde bezwungen

Landkreis. Am 4. September fand unter

dem Namen „Hölle Special“ zum dritten

Mal der Triathlon für Menschen mit einer

geistigen Behinderung im norddeutschen

Raum statt. Dazu fanden sich 145

Startende ein.

Auf Einladung der Evangelischen Stiftung

Neinstedt konnte in diesem Jahr

die Schlagersängerin Stefanie Hertel als

Schirmherrin gewonnen werden.

Stefanie Hertel gab den Startschuss und

ließ es sich nicht nehmen, auch am sportlichen

Wettbewerb teilzunehmen.

Neben den Teilnehmenden aus verschiedenen

Einrichtungen der Eingliederungshilfe

in Mitteldeutschland waren auch

Startende aus verschiedenen Bundesländern

dabei. Allen war die Möglichkeit geboten,

am Begegnungscamp in Neinstedt

teilzunehmen und auf dem Gelände der

Werkstatt für behinderte Menschen

(WfbM) ihr Zelt aufzuschlagen.

Einmalig bei dieser sportlichen Veranstaltung

ist, dass der Triathlon, zwar in der Distanz

verkürzt, auf der Originalstrecke des

Halbdistanztriathlons „Die Hölle von Q“

durchgeführt wird. Zieleinlauf war ebenfalls

auf dem Marktplatz in Quedlinburg.

Mit dem Einlauf im Herzen der Welterbestadt

Quedlinburg geht diese Veranstaltung

mitten unter die Menschen.

In der Durchführung fand die Schwimm-

Disziplin analog der „Hölle von Q“ im Badesee

in Ditfurt statt.

Nach dem Wechsel auf das Rad und der

anschließend absolvierten Laufstrecke

wurden die Einzelsportler sowie die Staffelteilnehmenden

in Quedlinburg von einem

begeisterten Publikum in Empfang

genommen.

Der Triathlon wurde von den Veranstaltern

der „Hölle von Q“, der Evangelischen

Stiftung Neinstedt organisiert und durchgeführt.

Daneben gab es noch eine Reihe

von Sponsoren und Sportvereinen, die

dieses Event durch ihre Unterstützung

ermöglicht haben.

Der Triathlon ist eine Veranstaltung im

Rahmen der Special Olympics, der olympischen

Organisation für Menschen mit

einer geistigen Behinderung. Vor Ort war

auch Susann Albrecht, die Geschäftsführerin

von Special Olympics Sachsen-

Anhalt. Sie erläuterte: „Das ist genau das,

was wir als Organisation wollen. Unsere

Mitglieder sollen selber aktiv werden.

Das ist hier passiert. Die Kooperation mit

der „Hölle von Q“ entspricht unserer Vorstellung

gemeinsam Sport zu treiben. Wir

wollen das Konzept des „Unified Sports“

vorantreiben. Also gab es zum Wettkampf

natürlich auch Staffeln mit Menschen

mit und ohne Beeinträchtigung“.

Stefanie Hertel bildete mit ihren Mann

Lanny Lanner und dem Triathleten Christian

Kramer eine Staffel. Diese wurde in

jeder Disziplin von einem Bewohner der

Evangelischen Stiftung Neinstedt begleitet.

Um jedem Teilnehmer einen sportlichen

Erfolg zu ermöglichen, wurde das

Starterfeld in Kategorien der Leistungsstärke

unterteilt. In diesen Kategorien

wurden dann auch Sieger gekürt.

Die Siegerehrung fand am frühen Abend

an der WfbM in Neinstedt statt. Im Rahmen

des Begegnungscamps gab Stefanie

Hertel dann noch ein kleines Konzert

für die Sportler und ihre Begleitungen.

Möglich war diese Veranstaltung nur, da

im Vorfeld ein Konzept für die Einhaltung

der Hygiene-Standards erarbeitet und

konsequent umgesetzt wurde.

Sachsen-Anhalt lobt Integrationspreis 2021 aus

Magdeburg. Mit der mittlerweile 12.

Verleihung des Integrationspreises würdigt

das Land Sachsen-Anhalt das Engagement

für Integration und gesellschaftlichen

Zusammenhalt. Um den

vorbildlichen Einsatz von Vereinen, Initiativen,

Unternehmen und ehrenamtlich

Aktiven zu würdigen, wird der Preis seit

2010 jährlich vergeben. Bewerbungen

sind bis zum 9. Oktober 2021 möglich.

Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragte,

Staatssekretärin Susi Möbbeck: „Die Pandemie

hat in der Integrationsarbeit viele

Improvisationstalente hervorgebracht. Es

entstanden vielerorts digitale und innovative

Formate, um Isolation zu verhindern

und Begegnung zu ermöglichen. Diese

Kreativität wollen wir würdigen.

Daneben möchten wir all das Engagement

würdigen, das sich durch besondere

Nachhaltigkeit hervorhebt: Integration

ist ein Marathon, der Ausdauer verlangt.

Wir möchten zudem Kinder und Jugendliche

in den Mittelpunkt der diesjährigen

Preisverleihung rücken, indem wir Integrationsprojekte

mit und von der jungen

Generation würdigen.“

Verliehen wird der Integrationspreis im

Rahmen einer Festveranstaltung am 29.

November 2021 in Magdeburg. Ausgeschrieben

ist er in drei Kategorien:

• „Innovative und digitale Formate in

der Integrationsarbeit“

• „Dauerhaftes und nachhaltiges Engagement

für Vielfalt“

• „Gemeinsam groß werden: Integration

von Kindern und Jugendlichen“.

Zudem sollen besonders ehrenamtlich

engagierte Einzelpersonen gewürdigt

werden. Der erste Preis in jeder Kategorie

ist mit 1.000 Euro, der zweite Preis mit je

500 Euro dotiert. Die Bewerbungsunterlagen

finden Sie im Internet auf der Seite

www.integriert-in-sachsen-anhalt.de.

Bewerbungen können online unter integrationspreis@ms.sachsen-anhalt.de

eingereicht

werden.

Schriftliche Bewerbungen sind einzureichen

an: Integrationsbeauftragte der

Landesregierung Sachsen-Anhalt, Stichwort:

Integrationspreis 2021, Ministerium

für Arbeit, Soziales und Integration, Turmschanzenstraße

25, 39114 Magdeburg

Ausgabe 9 | 2021

REDAKTIONELLER TEIL

14


Die KoBa Harz informiert: Neue Telefonnummern

für eine umfangreichere Beratung von Kunden

Landkreis. Früher war die Möglichkeit

der persönlichen Kontaktaufnahme mit

Mitarbeitern von Behörden sehr wichtig,

dies hat sich jedoch in Corona-Zeiten

zunehmend geändert. So hat die Bedeutung

der Erreichbarkeit der öffentlichen

Verwaltung per E-Mail, aber gerade im

letzten Jahr vor allem auch per Telefon,

immens zugenommen. Kunden möchten

heutzutage lieber digitale Formen der

Kontaktaufnahme nutzen. Gerade wenn

die Menschen nicht persönlich vor Ort

sein können, greifen sie gerne zum Telefon,

um trotzdem einen „direkten Draht“

zum Mitarbeiter zu haben.

Bereits Ende Juli wurde in den Regionalund

Geschäftsstellen der KoBa Harz eine

neue Telefonanlage installiert. Dieser Umstand

wurde genutzt, um den Prozess der

telefonischen Erreichbarkeit für die Kunden

grundlegend zu verbessern: anstelle

einer zentralen Nummer sind nun alle

Regionalstellen der KoBa Harz über eine

individuelle Rufnummer zu erreichen.

„Durch die Pandemie haben wir bezüglich

der Kontaktaufnahme und der Beratung

unserer Kunden neue Erfahrungen

gesammelt, die nun natürlich auch in

unsere tagtägliche Arbeit und in die organisatorischen

Abläufe mit einfließen“,

erklärt Anita Denecke, Fachbereichsleiterin

für Aktive Leistungen der KoBa Harz.

Telefonische Anliegen können nun noch

schneller und kundenfreundlicher bearbeitet

werden. Der Anrufer wird sofort an

die zuständige Stelle weitergeleitet oder

direkt am Telefon zu einfachen Anliegen

und Nachfragen beraten.

„Telefonische Warteschlangen wird es so

nicht mehr geben und der Kunde landet

definitiv dort, wo er auch persönlich

vorsprechen würde“, so Denecke weiter.

Arbeitslosmeldung ab 1. September wieder persönlich

in der Agentur für Arbeit

Halberstadt. Um persönliche Kontakte

während der Corona-Pandemie zu

beschränken, konnten Bürger sich ausnahmsweise

telefonisch oder online arbeitslos

melden. Ab dem 1. September

2021 müssen Arbeitslosmeldungen wieder

verpflichtend persönlich in der Agentur

für Arbeit erfolgen. Das heißt: Es war

nur noch bis zum 31. August 2021 möglich,

sich auf alternativen Wegen (telefonisch

oder online) arbeitslos zu melden.

Diese Regelung gilt verbindlich ab dem

1. September 2021 bundesweit. Über

Änderungen, zum Beispiel bei einer erneuten

Verschlechterung der pandemischen

Lage, informiert die Agentur für

Arbeit Halberstadt rechtzeitig.

Die persönliche Arbeitslosmeldung ist

ohne vorherige Terminvereinbarung zu

den aktuellen Öffnungszeiten der Dienststellen

möglich. Auch wegen der andauernden

Pandemie sollten jedoch längere

Wartezeiten oder ein hohes Kundenaufkommen

vermieden werden. Deswegen

empfiehlt die Agentur für Arbeit Halberstadt

ihren Kunden, vorher über die gebührenfreie

Hotline 0800/45 55 500 einen

Termin zu vereinbaren.

Um einen weiteren Anstieg der Corona-

Infektionszahlen in der Region zu vermeiden,

gilt bis auf Weiteres für den Zutritt zu

den Agenturen für Arbeit die 3G-Regel.

3G steht dabei für die drei Begriffe:

geimpft, genesen und getestet. Entsprechende

Nachweise werden durch die

Mitarbeitenden vor dem persönlichen Gespräch

eingesehen. Das Tragen einer medizinischen

Mund-Nasen-Bedeckung oder

FFP2- Maske sowie die Einhaltung der gängigen

Hygieneregeln sind in allen Häusern

weiterhin erforderlich. Bei vorhandenen

Krankheitssymptomen wird eine Verschiebung

des Termins empfohlen.

Identifizierungsverfahren Selfie-Ident

läuft aus

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat

seit Mitte des vergangenen Jahres ein

Online-Identifizierungsverfahren angeboten,

das sogenannte Selfie-Ident-

Verfahren. Damit konnten sich Kunden

online identifizieren und mussten sich

nicht zwingend persönlich arbeitslos

melden. Das Verfahren steht noch bis

zum 30. September 2021 zur Verfügung

– aber nur für Kunden, die sich bis zum

31. August 2021 telefonisch oder online

arbeitslos melden. Ein neues Online-

Identifizierungsverfahren für Kunden

mit neuem Personalausweis ist ab dem

01.01.2022 geplant.

Digitale Angebote bleiben

Viele weitere Kundenanliegen lassen sich

weiter einfach und unkompliziert über

die digitalen e-Services der BA erledigen.

Ausführliche Informationen finden Sie

AKTUELLES

„Natürlich sind wir auch wie immer vor

Ort für unsere Kunden ansprechbar, allerdings

lässt sich auch vieles schnell mit

einem Anruf klären oder beantworten.

So unterstützen wir auch gerne mit Hilfe

einer telefonischen Beratung bezüglich

der Nutzung unserer Online Angebote

wie zum Beispiel bei unserem Arbeitslosengeld

II-Onlineantrag.“

Ab sofort gelten für jede Regionalstelle

folgende neue Rufnummern:

Regionalstelle Wernigerode

03943/58 32 00

Regionalstelle Halberstadt

03943/58 34 00

Regionalstelle Quedlinburg

03943/58 38 00

Die alte, zentrale Rufnummer der KoBa

Harz (bisher 03943/58 30 00) ist nicht

mehr gültig.

unter folgendem Link: https://con.arbeitsagentur.de/prod/profil/profil-ui/

eservices

Arbeitsuchend oder arbeitslos –

was ist der Unterschied?

Arbeitssuchend: Bürger, die noch beschäftigt

sind, aber schon wissen, dass ihr

Arbeitsverhältnis bald endet – zum Beispiel,

weil ihr Arbeitsvertrag nicht verlängert

wird – melden sich arbeitsuchend. Die

Arbeitsuchendmeldung muss spätestens

drei Monate, bevor das Arbeitsverhältnis

endet, erfolgen. Bürger, die kurzfristig erfahren,

dass sie ihre Stelle verlieren, müssen

sich spätestens drei Tage nach Bekanntwerden

arbeitsuchend melden. Die

Arbeitsuchendmeldung ist wichtig, damit

die Agentur für Arbeit schnellstmöglich

bei der Suche nach einer neuen Stelle unterstützen

kann. Die Arbeitsuchendmeldung

kann auch nach dem 1. September

2021 weiterhin online, schriftlich, persönlich

oder telefonisch unter der Service-

Nummer 0800/45 55 500 (gebührenfrei)

bei der Agentur für Arbeit erfolgen.

Arbeitslos: Arbeitslos ist man erst ab

dem ersten Tag ohne Beschäftigung. Die

persönliche Arbeitslosmeldung muss

spätestens an diesem Tag erfolgen. Sie

ist eine Voraussetzung für den Bezug von

Arbeitslosengeld

Weitere Informationen finden Sie auf

www.arbeitsagentur.de

15 REDAKTIONELLER TEIL

Ausgabe 9 | 2021


AKTUELLES

Tag des Geotops am 19. September – Besuchen Sie mal die Natur!

Landkreis. Geologische Besonderheiten,

die einem zeigen, wie die Erdschichten

in Millionen von Jahren entstanden sind

– oder wie sich die Berge aufgefaltet haben

– sieht man nicht alle Tage. Wenn

man aber weiß, wo solche Geotope stehen

– dann ist das einen Besuch wert.

Besonders dann, wenn es ganz in der

Nähe ist und eine deutschlandweite Sensation!

Im Landkreis Harz gibt es 107 Geotope.

Darunter sind acht Nationale Geotope,

die ausgezeichnet worden sind, eben

weil sie so beeindruckend sind.

Der ehemalige Kalksteinbruch Hoppenstedt

ist so einer (siehe Foto). Er wurde

bereits 1983 als Flächen-Naturdenkmal

unter Schutz gestellt. Die roten und weißen

Schichten sind Kalkablagerungen,

entstanden in der Kreidezeit vor etwa 100

Millionen Jahren, als ein Meer weite Teile

Europas überdeckte. Die Schrägstellung

der ehemals waagerecht abgelagerten

Schichten ist eine Folge der Hebung des

Fallsteinrückens. Im Steinbruch wachsen

seltene Pflanzen eines geschützten

Trockenrasen-Lebensraumes. Es gibt im

Steinbruch eine Infotafel vom Geopark.

Mehrere Universitäten machen regelmäßig

Exkursionen in den ehemaligen Kalksteinbruch.

Dorthin führt seit einigen

Jahren der Fallsteinwanderweg, der mit

Hilfe eines LEADER-Projektes erneuert/

erweitert wurde. Die Eröffnung erfolgte

2016. Es wurde ein Parkplatz gebaut,

unter anderem für den Bustourismus aus

Hornburg, wegen der landschaftlichen

Schönheit des Steinbruchs und wegen

der von der Naturschutzbehörde des

Landkreises wiederhergestellten Adonisröschenhänge

bei Hoppenstedt.

Weitere Nationale Geotope im Landkreis

Harz:

• Gletschertöpfe bei Huy-Neinstedt (Naturdenkmal

seit 1971)

Der Huy-Verein bewirbt den Rundwanderweg

Huy einschließlich der Gletschertöpfe.

Es gibt eine Infotafel vom

Geopark.

• Hanganschnitt „Hans-Cloos-Aufschluss“

im Teufelsbachtal bei

Heimburg (Naturdenkmal seit 1997)

Teil des Geo-Lehrpfades in Blankenburg.

Hier erkennt man die Auffaltung

des Harzes. Es gibt eine Infotafel vom

Geopark.

• Baumannshöhle Rübeland (Naturdenkmal

seit 1964)

• Teufelsmauer bei Weddersleben/

Neinstedt

• das Bodetal

• Harznordrandverwerfung – länderübergreifend

in Niedersachsen und

Sachsen-Anhalt

• Blockhalden des Brockens bei Schierke

Harzer Rotes Höhenvieh auf dem Brocken

Beweidung ausgewählter Flächen auf der Brockenkuppe mit Rindern des Brockenbauern Thielecke

für den Biotopschutz


Brocken. Auch in diesem Jahr wird

der Versuch zur Biotoppflege auf der

Brockenkuppe mit dem Harzer Roten

Höhenvieh fortgesetzt. Ziel ist es nach

wie vor, den Bestand seltener Pflanzenarten

der Brockenkuppe, wie der Brockenanemone,

zu erhöhen, so Gunter Karste,

der im Nationalpark Harz für das Projekt

zuständig ist.

Foto von Gunter Karste, Nationalpark Harz

In den vergangenen zwei Jahren zeigte

sich bereits, dass die Rinder nicht nur das

Gras fressen, sondern auch die Grasnarbe

durchtreten. Das ist für den Biotopschutz

vorteilhaft, denn so entstehen

relativ schnell grasfreie Standorte, die

mit Brockenanemonen und Besenheide

bepflanzt werden können. Dennoch wird

auch in Zukunft die auf den nicht beweideten

Flächen gebildete Biomasse auf

dem Brocken durch den Landschaftspflegeverband

Harz gemäht und abgefahren.

Auf diese Art und Weise werden die

konkurrenzstarken Gräser geschwächt

und damit entsteht Raum, um die bedrohten

Arten des Brockenplateaus vor

dem Aussterben zu bewahren.

Weidebeginn war der 30. August 2021,

gemäht wird Mitte September.

Ausgabe 9 | 2021

REDAKTIONELLER TEIL

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Ausgabe 9 | 2021

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AKTUELLES

Abschied und Willkommen am Harzklinikum

Zeugnisse für 30 Pflege-Absolventen, Zuckertüten für 53 neue Schüler

Das Gruppenbild zeigt die drei Auszubildenden der Lungenklinik Ballenstedt und die 50 neuen Auszubildenden am Harzklinikum Dorothea

Christiane Erxleben in Quedlinburg gemeinsam mit Dozenten und Praxisanleitern. Fotos (3): Harzklinikum/Tom Koch, Krankenpflegeschule

Quedlinburg. Abschied und Willkommen,

Abschlusszeugnisse und Zuckertüten

– in jedem Jahr gibt es am Harzklinikum

Dorothea Christiane Erxleben in

kurzem zeitlichen Abstand zwei bedeutsame

Veranstaltungen an der Krankenpflegeschule

in Quedlinburg. 30 Absolventen

können nach ihrer erfolgreichen

Ausbildung und zuletzt drei Prüfungen

die Examensurkunden in den Händen

halten. Schulleiterin Professorin Dr. Kathleen

Hirsch lobte diesen Jahrgang als einen

der besten in der knapp 27-jährigen

Geschichte der Krankenpflegeschule: „Sie

können stolz auf sich sein. Erstmals haben

alle Prüflinge das theoretische Examen

bestanden.“ Mehr noch, zwei Absolventen

haben sämtliche Prüfungen mit der Note

1 gemeistert, zwei weitere den Abschluss

als Gesundheits- und Krankenpflegerin,

insgesamt mit einer 1 erreicht, so die Chefin

der Krankenpflegeschule des Harzklinikums.

Dabei haben auch die Absolventen

wegen der Corona-Pandemie zusätzliche

Erschwernisse und Verzicht üben müssen,

wie der Ausfall von beliebten Veranstaltungen

wie der Weihnachtsfeier

Prof. Dr. Kathleen Hirsch hat als Leiterin der

Krankenpflegeschule des Harzklinikums

Dorothea Christiane Erxleben die Jahrgangsbesten

in der Ausbildung zur Gesundheits-

und Krankenpflege geehrt (von links):

Jan-Niklas Straub (Heudeber), Celina Christophori

(Thale), Noel Linde (Wernigerode)

und Laura Stickel (Merseburg).

Die neuen Schülerinnen und Schüler am

Harzklinikum haben zum Ausbildungsstart

Zuckertüten erhalten.

und der Abschlussfahrt. Weit schwerwiegender

waren die unmittelbaren Folgen

für die Ausbildung: regelmäßige Corona-

Tests, Tragen von Mund-Nase-Schutz im

Unterricht, unter Einhalten der Abstandsregeln

und schließlich der online-Unterricht.

Prof. Kathleen Hirsch: „Respekt, das

war nicht immer einfach. Und ich verrate

es Ihnen heute: Auch für uns bedeutete

das mehrheitlich eine Herausforderung.“

Die Chefin der Krankenpflegschule erfreut

und zugleich zufrieden: „Dennoch

ist keine einzige Theorie-Stunde ausgefallen,

konnten alle Prüfungen auf unseren

Stationen mit realen Patienten stattfinden.“

Ihr Dank galt den Kollegen aus

der Krankenpflegeschule, den insgesamt

90 Praxisanleitern im Harzklinikum mit

seinen Kliniken in Blankenburg, Quedlinburg

und Wernigerode, den Mentoren

und Dozenten sowie ausdrücklich den

Leitungen der Pflegebereiche: Petra Pannhausen

aus der Lungenklinik Ballenstedt,

Ivonne Thiele im Diakonie-Krankenhaus

Harz in Elbingerode und Gundula Kopp,

Pflegedirektorin am Harzklinikum.

An Gundula Kopp war es, eine für die

Absolventen sowie das kommunale

Krankenhaus gleichermaßen erfreuliche

Nachricht zu verkünden: „Von unseren

30 Prüflingen werden 21 bestens ausgebildete

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

und -pfleger ab September im

Harzklinikum arbeiten. Wir freuen uns auf

Sie als unsere Kolleginnen und Kollegen!“

53 Zuckertüten haben junge Frauen und

Männer von ihren neuen Mitschülern des

jetzt zweiten Ausbildungsjahrganges im

Harzklinikum erhalten. Der neue Jahrgang

zur Ausbildung als Pflegefachfrau,

zum Pflegefachmann ist am 1. September

in Quedlinburg begrüßt worden. Mit

diesem Datum ist die vormals selbständige

Krankenpflegeschule ein Teil der neuen

gemeinsamen Schulgesellschaft von

Diakonie Krankenhaus Harz in Elbingerode;

Diakonissen-Mutterhaus „Neuvandsburg“,

Evangelischer Stiftung Neinstedt

und dem Harzklinikum, der Care Campus

Harz-Gesellschaft. Deren Geschäftsführer

Dr. Thomas Schilling sagte zur Begrüßung:

„Vieles bewegt sich gerade in unserer

Gesellschaft – der Pflegeberuf wird

zunehmend als ,systemrelevant‘, mit Zukunft

und mit großer Bedeutung herausgestellt.“

In diesem Sinne sei und bleibe

er krisenfest und „immer ganz nah an den

Menschen, nah am Leben“.

Auf spannende und zugleich anspruchsvolle

Ausbildungsjahre hat Gundula

Kopp die neuen Schüler vorbereitet. Die

Pflegedirektorin des Harzklinikums: „Sie

erlernen in den kommenden drei Jahren

wie komplex und anspruchsvoll, dabei

interessant und vielseitig ihr künftiger

Beruf als Pflegefachfrau und Pflegefachmann

ist.“ Zudem kündigte sie an, dass

die Chancen auf eine erfolgreiche Übernahme

in den Pflegeberuf sehr gut stünden.

Gute Aussichten also für die „Neuen“,

den zweiten Jahrgang in der so genannten

generalistischen Ausbildung, die die

Altenpflege, Pflege in der Kinderheilkunde

und die Gesundheitspflege vereint.

19 REDAKTIONELLER TEIL

Ausgabe 9 | 2021


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Ausgabe 9 | 2021

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AKTUELLES

HVB startet in Wernigerode mit zwei weiteren Gelenkbussen

in das neue Schuljahr

Wernigerode. Die Harzer Verkehrsbetriebe

GmbH (HVB) investierte in den vergangenen

Sommerferien knapp 500 000

Euro in den Fuhrpark und setzt mit dem

Beginn des neuen Schuljahres im Raum

Wernigerode zwei neu zugegangene Gelenkbusse

(„Schlenkis“) zur Verstärkung

der Schülerbeförderung ein.

Die baugleichen Fahrzeuge verfügen

jeweils über knapp 150 Plätze, sind vollklimatisiert

und werden zeitnah in der

Außengestaltung die Themen „Harz“ und

„Schule“ spiegeln. Die Fahrzeuge werden

in Anlehnung an das Buch von Wilhelm

Busch die Namen „Max“ und „Moritz“

tragen. Anfang des Sommerschuljahres

2021 wurden bereits die Gelenkbusse

„Lotte“ und „Luise“ in die Flotte aufgenommen,

welche hauptsächlich im Raum

Halberstadt die Qualität der Schülerbeförderung

verbessern. Die Namensgebung

erfolgte seinerzeit in Anlehnung an

das Buch von Erich Kästner „Das doppelte

Lottchen“.

Das kommunale Unternehmen plant, im

September 2021 fünf weitere CNG-Hybridomnibusse

im MAN-Produktionswerk

in Polen abzunehmen. Die Gesamtinvestition

beträgt hierfür knapp 1,5 Millionen

Euro und wird von der Europäischen Union

gefördert.

Die HVB hat damit in kürzester Zeit insgesamt

15 Hybridfahrzeuge im Gesamtwert

von fast vier Millionen Euro in den Bestand

aufgenommen und kann somit die

zweitgrößte Flotte von Fahrzeugen mit

alternativen Antriebsformen in Sachsen-

Anhalt vorweisen. Die HVB setzt dabei

das firmeninterne Programm zur Flottenverjüngung,

der Verbesserung der Qualität

der Beförderung und Reduzierung

von Emissionen um. In den Jahren 2020

und 2021 wurden damit insgesamt 27

Fahrzeuge beziehungsweise 20 Prozent

des Fahrzeugbestandes erneuert.

Die beiden Gelenkbusse „Max“ und „Moritz“

gemeinsam mit den beiden Stammfahrern

Stefan Höppner, Steven Großhennig

und HVB-Geschäftsführer Christian

Fischer (v.l.n.r.).

Trotz Herausforderungen der Pandemie:

positiver Jahresabschluss 2020 für die HVB

Wernigerode. Trotz Pandemie konnte

die HVB das Bilanzjahr 2020 mit einem

positiven Ergebnis von knapp 700 000

Euro Überschuss abschließen. Obwohl

der staatliche ÖPNV-Rettungsschirm

nicht alle pandemiebedingten Mindereinnahmen

und zusätzlichen Aufwendungen

vollumfänglich ausgeglichen

hat, konnte trotzdem das zweitbeste

Ergebnis der Firmengeschichte erwirtschaftet

werden. „Das Ergebnis und unsere

Investitionen zeigen deutlich: Die HVB

ist ein leistungsfähiges Unternehmen mit

Zukunft!“, freute sich HVB- Geschäftsführer

Christian Fischer.

Breitbandversorgung „Weiße Flecke“ – Ausschreibung ist erfolgt

Die Kreisverwaltung hat kürzlich die Ausschreibung

für die Breitbandversorgung

von bisher nicht bedachten Adresspunkten

veröffentlicht. Der Landkreis Harz beabsichtigt,

für private Haushalte, Gewerbebetriebe

und sonstige Abnehmer im

Projektgebiet einen Zugang zum NGA-

Netz sicherzustellen und dass für alle Teilnehmer

im Projektgebiet eine Bandbreite

von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch

ab Inbetriebnahme des Netzes technisch

gewährleistet ist. Die Förderung umfasst

den Infrastrukturausbau bis zum Hausabschlusspunkt

(Home Prepared).

Das Ausbaugebiet ist wie folgt in Lose

aufgeteilt: Los 1 – Osterwieck, Los 2 –

Huy, Los 3 – Halberstadt / Vorharz, Los 4

– Blankenburg, Los 5 – Oberharz am Brocken,

Los 6 – Thale, Los 7 – Quedlinburg,

Los 8 – Harzgerode, Los 9 – Ballenstedt

/ Falkenstein/Harz, Los 10 – Wernigerode

/ Ilsenburg und Los 11 – Nordharz.

„Mit der jetzt erfolgten Ausschreibung

kommen wir der flächendeckenden

Versorgung mit schnellem Internet für

den gesamten Landkreis und für alle

Bürgerinnen und Bürger einen weiteren

Schritt näher“, freut sich Landrat Thomas

Balcerowski. Eine zukunftsfähige

Breitbandversorgung sichere nicht nur

Standortvorteile, sondern auch attraktive

Lebensbedingungen, so der Landrat.

Im März 2015 wurde durch den Landkreis

Harz ein Markterkundungsverfahren

durchgeführt. Basierend auf den

Ergebnissen dieses Markterkundungsverfahrens

wurden „weiße Flecken“ (unterversorgte

Bereiche) definiert, welche

durch einen Ausbau mit Fördermitteln

beseitigt werden sollten. Dafür wurden

europaweite Ausschreibungen durchgeführt

und Fördermittelanträge bei Bund

und Land gestellt. Der Ausbau dieser

Gebiete befindet sich in der Umsetzung.

Im Zuge der Projektrealisierung wurde

bekannt, dass ein wesentlicher Anteil von

Adressen, welche nach Berücksichtigung

des privatwirtschaftlichen Eigenausbaus

weiterhin unterversorgt waren, bei dem

eingeleiteten Ausbauverfahren nicht bedacht

wurde. Um zu prüfen, inwieweit

diese Adressen tatsächlich aktuell oder

innerhalb der nächsten drei Jahre noch

unterversorgt sind, wurde vom 10. Juli bis

10. September 2020 eine Aktualisierung

der Marktkonsultation durchgeführt.

Die Ergebnisse der Marktkonsultation

liegen jetzt vor und wurden um die Adressen

bereinigt, die im Rahmen eines

anderen laufenden Verfahrens bereits

ausgeschrieben worden sind.

21 REDAKTIONELLER TEIL

Ausgabe 9 | 2021


BILDUNG

Bildung – immer eine gute Idee!

Das neue Programm im Herbst Kreisvolkshochschule Harz stellt das Kursprogramm mit neuem Heft vor

Die drei Programmverantwortlichen der

Kreisvolkshochschule, Petra Hoyer, Marion

Meusel und Antje Steinecker mit dem neuen

Programmheft in der Hand (v.l.).

Landkreis. Pünktlich zum beziehungsweise

bereits kurz vor dem Semesterstart

am 6. September stellte die Kreisvolkshochschule

das Kursprogramm mit einem

neuen Heft vor. Das gedruckte Heft

liegt in den Standorten der Kreisvolkshochschule

aus. Gleichzeitig wurde es an

die vielen Auslagestellen im gesamten

Landkreis Harz verteilt.

Bunt und in Farbe kommt es jetzt daher.

Auch inhaltlich hat sich das Heft stark

verändert: Es gibt viel Neues zu entdecken,

manch Gewohntes werden die

treuen Leser des Programms vielleicht

auch vermissen. Das Kursprogramm mit

den derzeit geplanten Kursen vor Ort ist

als Gesamtüberblick ins Heft gedruckt,

dabei sind die wichtigen Daten in tabellarischer

Form zusammengefasst.

Einige Kurs-Highlights wie Burlesque-

Tanz, Sicherheit im Netz, Faszination

Bambus und Leichte Sprache – um nur

einige zu nennen – oder besondere Themen

mit verschiedenen Kursangeboten

stehen auf den gedruckten Seiten im Fokus

und werden näher vorgestellt. Ausführliche

Informationen zu allen Kursen

vor Ort, alle Onlinekurse und zusätzliche

Angebote, die im Laufe des Herbstes

dazu kommen sollen, werden immer

aktuell auf der Webseite der Kreisvolkshochschule

Harz unter www.kvhs-harz.

de veröffentlicht. Natürlich berät das

Team der Kreisvolkshochschule auch

gern am Telefon.

Und weil es in der Volkshochschule um

die Menschen geht, rücken auch die

Frauen und Männer, die ihr Wissen in den

Kursen weitergeben, in den Mittelpunkt.

Von den über 250 Kursleitern werden

fünf in einem Porträt näher vorgestellt.

Übrigens: Wer kein Heft in die Hände bekommt,

kann auch in der Onlineversion

auf der Webseite der Kreisvolkshochschule

Harz blättern.

Anmeldungen für die Kurse im Herbst

nimmt die Kreisvolkshochschule telefonisch

unter 03946/52 40 30, per E-Mail an

info@kvhs-harz.de oder über die Webseite

www.kvhs-harz.de entgegen. Für die

sichere Teilnahme am Kurs gelten die allgemeinen

Hygiene- und Abstandsregeln.

Wissenschaft ins Wohnzimmer gebracht

Digitales Wissenschaftsprogramm „vhs wissen live“ startet wieder in der KVHS Harz

Landkreis. Im September geht das digitale

Wissenschaftsprogramm “vhs wissen

live” mit 25 kostenfreien Vorträgen in der

Kreisvolkshochschule Harz in die nächste

Runde. In rund 90 Minuten sprechen Experten

zu aktuellen Themen aus Gesellschaft,

Politik oder Naturwissenschaft,

die unser Zeitgeschehen prägen oder

geschichtlich relevant sind.

Am Montag, den 6. September, widmete

sich einer der renommiertesten Historiker

unserer Zeit, Niall Ferguson, den

großen Katastrophen der Vergangenheit

und einigen Lehren für die Zukunft.

Claudia Eckert (Foto, acatec) weckt am

Dienstag, den 21. September, ein Bewusstsein

für aktuelle Herausforderungen

im Bereich der Cybersicherheit, für eine

neue Sicherheitskultur, die jeder einzelne

mit einem Beitrag mitgestalten sollte.

Wie sollen wir auf Risiken reagieren und

welche Rolle spielen dabei ethische Kriterien,

fragt der Philosoph und ehemalige

Staatsminister für Kultur und Medien,

Julian Nida-Rümelin, am Montag, den

27. September.

Der Politiker Karl Lauterbach und der

Philosoph Thomas Pogge diskutieren am

Dienstag, den 19. Oktober, wie sich unser

Gesundheitssystem fairer und effizienter

gestalten lässt.

Dank Kooperationen mit der Max-Planck-

Gesellschaft, der Süddeutschen Zeitung,

der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften

(acatech), der Pinakothek

München und dem Goethe-Institut

konnten die Organisatoren namhafte

Frauen und Männer für die Vorträge gewinnen.

Sie sprechen über Schule in Zeiten

von Corona, den Islam, die Kurie in

Rom, Femizide, den schlechten Ruf der

Provinz, das Paradox des Risikos oder die

Erziehung des Geschmacks, um nur einige

der interessanten Themen zu nennen.

Alle Vorträge werden live über die Streaming-Plattform

Zoom gestreamt und

beginnen in der Regel um 19.30 Uhr. Interessierte

können sich bequem von zu

Hause aus am Computer, Laptop oder

sogar Smartphone zuschalten, ohne dass

sie selbst zu sehen sind. Am Ende eines

Vortrags nehmen sich die Redner Zeit für

eine Diskussion mit den Teilnehmern und

beantworten Fragen.

Anmeldungen nimmt die Kreisvolkshochschule

telefonisch unter 03946/

52 40 30, per E-Mail an info@kvhs-harz.de

oder über die Webseite www.kvhs-harz.

de entgegen.

Den Link zum Vortrag erhalten die Teilnehmener

nach der Anmeldung bei der

Kreisvolkshochschule per E-Mail.

Ausgabe 9 | 2021

REDAKTIONELLER TEIL 22


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