Grünes Blatt 3/2021

grueneZwettl

Das Wahlprogramm und alle Kandidaten*innen der Grünen Zwettl an der Rodl für die Gemeinderatswahlen 2021. Editorial von Bürgermeister-Kandidat Rainer Lenzenweger.

GRÜNES BLATT

AUSGABE 03/2021

ZWETTL/RODL

ZWETTL KLIMAFIT MACHEN

MIT DIR AM 26.09.

GEMEINDE KLIMAFIT UND KRISENFEST MACHEN:

MIT EINEM HAUPTBERUFLICHEN BÜRGERMEISTER

Die Klimakrise wird auch vor Zwettl

nicht Halt machen. In den kommenden

Jahren werden massive Veränderungen

auf uns zukommen.

Um Zwettl klimafit und krisenfest zu machen,

haben wir nach der Wahl alle Entscheidungen

in den Gemeindegremien

unter dem Gesichtspunkt Klimaschutz zu

beurteilen.

Wir müssen lokale Energiegemeinschaften

forcieren, fossile Energieträger,

Verkehr und Flächenverbrauch reduzieren

und leerstehende Gebäude nutzbar

machen. Der Hochwasserschutz an Distl

und Schauerbach gehört ehestmöglich

umgesetzt.

Wir brauchen verlässliche Informationskanäle,

lokale Einkaufsmöglichkeiten,

ein schnelles Internet sowie ein Team

von Freiwilligen, das in Notfällen die

Einsatzkräfte entlastet.

Das alles verlangt einen Bürgermeister

mit ausreichenden Zeit- und Energie-

Reserven.

Um dieses Kriterium zu erfüllen, bin

ich bereit, das Amt des Bürgermeisters

hauptberuflich auszuüben. Für Lebensqualität

und Sicherheit in unserer Gemeinde.

RAINER LENZENWEGER

Sprecher der Grünen Zwettl


PROJEKTE 2021-2027

GESTALTEN STATT VERWALTEN.

EIN PAKT FÜR ZWETTL

Die Klimakrise in den Griff zu bekommen, ist das überragende

Thema. Ein bisschen privater Bio-Lifestyle wird nicht reichen.

Wir können uns nicht nur auf den Staat

oder die Weltgemeinschaft verlassen.

Auch auf Gemeindeebene müssen wir

konkrete Schritte setzen – und zwar

jetzt!

Nur so können wir der Katastrophe

entkommen und unseren Kindern eine

einigermaßen lebenswerte Heimat

übergeben. Das ist nicht Schwarzmalerei,

sondern die nüchterne Erkenntnis

führender Klimaexperten*innen.

Klimaschutz hat daher auch in der

Zwettler Gemeindepolitik an erster

Stelle zu stehen. Wir werden uns als

GRÜNE dafür einsetzen, Zwettl klimafit

zu machen.

ZWETTL MACHT BIS 2030

MINUS 55% CO 2

-EMISSIONEN

Folgende großen Themen sind uns

dabei wichtig:

n verkehrsberuhigende Maßnahmen

umsetzen und

Alternativen zum Individualverkehr

entwickeln;

n Leerstände nutzbar machen

und damit den Flächenverbrauch

minimieren;

n mit erneuerbaren Energiequellen

lokale und regionale Energiegemeinschaften

schaffen;

n Gas- und Ölheizungen austauschen;

n Zwettl durch entsprechende Maßnahmen

überall dort schützen, wo jetzt

schon die Folgen der Klimaveränderung

spürbar sind.

Ein überparteilicher Gastbeitrag von Walter Palmetshofer

Ein Pakt mit allen Parteien

In der Gemeindepolitik reicht es nicht,

nur Wünsche und Ideen an die Gemeinde

zur richten. Wir werden realistische

Konzepte erarbeiten, uns mit den

anderen Parteien und ihren Ideen und

Programmen abstimmen, Gemeinsamkeiten

und Mehrheiten im Gemeinderat

suchen und gemeinsam die Umsetzung

starten.

Das ist unser Programm. Dafür setzen

wir uns ein. Das bekommst du, wenn

du den GRÜNEN auf Gemeindeebene

deine Stimme gibst!

RAINER LENZENWEGER

Sprecher der Grünen Zwettl und

Bürgermeisterkandidat

Das ist ein ambitioniertes Ziel.

WALTER PALMETSHOFER

Die letzten Monate zeigten in deutlichen

Bildern bereits die Auswirkungen

der Klimakatastrophe, wie etwa

Überschwemmungen – in Deutschland

mit 30 Mrd. Euro Schaden –, weltweit

riesige Waldbrände, sowie die Hagelschäden

in den Nachbargemeinden.

Um diese Folgen einzudämmen, verkündete

die EU-Kommission das „Fit

for 55“-Paket zum Klimaschutz. Ziel

ist es, dass Europa bis 2050 der erste

klimaneutrale Kontinent der Welt wird.

Dazu sollen die Treibhausgas-Emissionen

mit neuen Maßnahmen bis 2030

um mindestens 55 Prozent gegenüber

1990 reduziert werden.

02

Die Bewältigung der Klimakatastrophe

setzt aber nicht nur internationale Ziele,

Kooperationen und Maßnahmen voraus,

sondern hängt auch stark von der

Umsetzung der Lösungen auf lokaler

Ebene ab.

Daher ist es notwendig, jetzt gemeinschaftlich

in Zwettl konkrete Lösungen

zu finden, um bis 2030 auf lokaler

Ebene unseren Anteil an den „minus

55 Prozent“ beizutragen.

Aktuelle Vorschläge reichen von der

Energiegewinnung (Solarpanels, Gemeinschaftsprojekte

bei der Umstellung

alter Ölheizsysteme) bis zur Idee einer

lokalen „Energiegenossenschaft“.

Hast du Interesse oder willst mitmachen?

Melde dich bitte!

Î zwettl@gruene.online

GRÜNES BLATT 03/2021

Walter arbeitet in Berlin bei der

Open Knowledge Foundation zum

Thema Open Data (u.a. Smart City

Strategiebeirat für die Stadt Berlin).

Corona und Internet ermöglichten

ihm ein erweitertes Homeoffice in

Zwettl. In den letzten Monaten stellte

auch er sich den Energiefragen

und wie sich die „Fit for 55“-Ziele

erreichen lassen.


VERKEHR & LANDWIRTSCHAFT

VERKEHRSRAUM

ODER LEBENSRAUM?

Insider-Ansichten zum

Innerörtlichen Verkehrskonzept

Für das Pichlereck gibt es bereits einen Lösungsvorschlag vom Land OÖ.

Viel und laut wurde zuletzt über die

verkehrsberuhigenden Maßnahmen

im Ortsgebiet diskutiert. Das ist aus

demokratiepolitischer Sicht durchaus

zu begrüßen. Denn „eine Demokratie,

in der nicht gestritten wird, ist keine“,

wie schon Deutschlands Ex-Kanzler

Helmut Schmidt sagte.

Weiters muss mir klar sein, dass ich,

sobald ich mit dem KFZ fahre, zum Problem

für unsere Mitmenschen werde.

Ich bin ab diesem Moment Lärm-, Feinstaub-,

CO 2

- und Stickoxydproduzent.

Ich verursache Mikroplastik, Flächenversiegelung,

Stau und stelle ein Risiko für

Fußgänger*innen und Radfahrer*innen

dar. Ich für mich möchte nur so schnell

RÜCKENWIND FÜR

GRÜNE LANDWIRT-

SCHAFT

Bei der diesjährigen Landwirtschaftskammerwahl

im Jänner

erreichten die Grünen Bäuerinnen

und Bauern Zwettl an der

Rodl starke 28,8 Prozent!

wie möglich von A nach B kommen und

das ungehemmt – obwohl schon lange

klar ist, dass der Verkehrsstrom an sich

einer Reduktion bedarf.

Mir muss auch klar sein, dass ich mit

meiner Fahrt nicht nur eine Straße

benutze, sondern dass ich auch den

Lebensraum unserer Mitbürger*innen

durchquere.

Die Grünen Bäuerinnen und Bauern

sind seither mit zwei Mandaten in der

OÖ-Landwirtschaftskammer vertreten

und konnten sogar die Zahl der Ortsbauernmandate

verdoppeln.

Das Zwettler Ergebnis bei den anstehenden

Wahlen ist wichtig, um die beiden

Grünen Mandatare in der Landwirtschaftskammer

– Clemens Stammler und

Katharina Stöckl – in ihrem politischen

Handeln weiterhin zu unterstützen.

Und auch im Landtag hat das Zwettler

Ergebnis Auswirkungen! Es macht eben einen

deutlichen Unterschied, wie viele Mandate

die Grünen haben, um entsprechende

Veränderungen einleiten zu können.

Die Stärkung der biologischen und

nachhaltigen Landwirtschaft sowie der

GRÜNES BLATT 03/2021

Ich bin also Gast in deren Lebensraum.

Es ist keine Schikane einer anonymen

Behörde, diesen Raum zu schützen,

sondern das gute Recht derer, die hier

wohnen. Wenn ich die verkehrsberuhigenden

Maßnahmen respektiere, erweise

ich den Menschen, die an den Verkehrsadern

leben, meinen Respekt! Das

stellt für mich einen Akt der Höflichkeit

und des guten Benehmens dar.

Aus diesem Blickwinkel habe ich als

Hauptakteur der überparteilichen

Arbeitsgruppe „Innerörtliches Verkehrskonzept“

versucht, Verkehrsraum

in Zwettl wieder ein Stück weit in

Lebensraum zu verwandeln.

Dafür stehe ich ein. Und ich werde

weiter dafür einstehen können, wenn

Sie uns mit ausreichend Stimmen ihre

Unterstützung geben.

WALTER GUSSNER

Regionalität sind wichtige Anliegen von

LWK-Mandatar*in Stammler und Stöckl.

Die beiden stellen sich gegen die Ausbeutung

von Bäuerinnen und Bauern,

von Tier und Boden und gegen die

zunehmende Bodenversiegelung. Eine

klare Ansage machen Stammler und

Stöckl außerdem mit der Reformierung

und Demokratisierung des Landwirtschaftskammerwahlrechts

– sie treten

für eine Kammer ein, die alle Bäuerinnen

und Bauern im Land vertritt.

Mit deiner Stimme für die Grünen hilfst

du mit, die längst überfällige Agrarwende

einzuleiten.

MEIK RATZENBÖCK

03


WIR STELLEN UNS VOR

DIESES GRÜNE TEAM SETZT SICH

FÜR DICH IN DER GEMEINDEPOLITIK EIN

GERALD

RATZENBÖCK

Keine Parteimitgliedschaft. Keinen

Klubzwang. Aber eine fundierte Meinung

und eine unterschriebene Transparenzerklärung.

Ohne Letztere geht

nix bei den GRÜNEN! Das gefällt mir.

BETTINA HÖFER

Als Bio-Bäurin gilt mein konkreter

grüner Einsatz der Bodengesundheit,

einem sehr wichtigen Teil des Umweltund

Klimaschutzes. Da trifft sich mein

Interesse auch mit den anderen Zwettler

GRÜNEN.

WOLFGANG

BRANDMAIER

Ich engagiere mich bei den GRÜNEN, da

ich es unerträglich finde, dass Spitzenjobs

an Meistbietende oder Freunde

verteilt werden, dass die Justiz gefügig

gemacht werden soll, dass man sich darauf

verlassen will, dass die Technik die

Klimakatastrophe schon verhindern wird.

LYDIA MORAWEK

Letztlich sind es die kleinen, täglichen

Entscheidungen, die eine bessere

Zukunft sicherstellen. Ich möchte mich

hier an guten Rahmenbedingungen für

richtige Entscheidungen beteiligen.

Mag. ANDREAS

HINTERHÖLZL-TUMFART

GRÜNE Politiker sind keine Heiligen,

aber sie haben als Partei entschieden,

den Schutz unserer Erde und der

Schwächsten unserer Gesellschaft in

den Mittelpunkt zu stellen.

DI RENATE

SCHERNHORST

Ich möchte Grüne Spuren hinterlassen

statt Schwarzen. Stopp Bodenversiegelung!

Erhalt der landwirtschaftlichen

Flächen, Wälder, Naturschutzgebiete!

DI (FH) HARALD

SCHERNHORST

Extremwetter-Ereignisse wie tennisballgroße

Hagelkörner sind bereits handfeste

Folgen der Klimakrise. Um dem

entgegenzuwirken, engagiere ich mich

bei den GRÜNEN.

Dr. WALTER GUSSNER

Christliche Werte und die Menschenrechtskonvention

im Alltag leben. Die

Weitergabe einer gesunden

Umwelt als eine moralische Pflicht sehen.

Das geht sich nur bei den GRÜNEN

aus.

DANA STACHL

Die GRÜNEN sind die einzige Partei, die

sich mit der notwendigen Ernsthaftigkeit

den großen Themen wie sozialer

Gerechtigkeit und der Klimakrise widmet.

04 GRÜNES BLATT 03/2021


21 PERSONEN, 11 FRAUEN & 10 MÄNNER

MICHAEL RATZENBÖCK

Gegen Ausbeutung. Für Klima-, Bodenund

Tierschutz. Für gerechte Entlohnung

der Bäuerinnen und Bauern.

Mag. a MICHAELA

TRÖBINGER-LENZENWEGER

Nur die GRÜNEN sind für mich der Garant

für Klimaschutz, ein solidarisches

Miteinander und eine ehrliche Politik.

RUDOLF BÖCKL

Klimaschutz kann man nicht impfen!

Deshalb setze ich mich mit meinen Fähigkeiten

bei den GRÜNEN ein, um diesen

Bereich endlich vorwärts zu bringen.

ULRIKE STACHL

Weil es für mich wichtig ist, weit über

das Morgen hinauszudenken.

RAINER LENZENWEGER

Es gibt nur eine Partei, deren oberstes

Ziel seit ihrer Gründung die Gesundheit

unserer Erde ist.

HERBERT TEIBLER

Weil wir auch im Ort aktiv gegen den

Klimawandel und für Klimaanpassung

arbeiten können. Jeder Beitrag zählt.

THOMAS GATTRINGER

Mit den GRÜNEN will ich mich aktiv für

ein lebenswertes Zwettl einsetzen.

REGINA BAMBERGER

Nicht wegschauen. Zuhören, mitwirken

und Lösungen finden. Das funktioniert

mit den GRÜNEN.

Mag. a KATRIN JENG

Ich unterstütze die GRÜNEN, weil sie

sich mit Herz und Hirn für eine lebenswerte

Zukunft zugunsten von Mensch,

Tier und Natur einsetzen.

GRÜNES BLATT 03/2021

REGINA

RATZENBÖCK, BEd

Ich trete bei den GRÜNEN an, da ich

für eine faire, saubere und respektvolle

Politik bin.

EVA FROSCHAUER

Nachhaltig mit unserer Umwelt umgehen

und Bewusstsein dafür schaffen –

das ist mir wichtig.

Mag. a DANIELA

GAISBAUER, MSc

So wie in der Landwirtschaft ist Vielfalt

auch bei der Meinungsbildung wichtig.

Bei den Zwettler GRÜNEN kann jeder

seine Ideen einbringen.

05

Wir bedanken uns herzlich bei Mario Riener, der aus uns so hübsche Menschen gemacht hat!


NACHSCHAUEN & NACHDENKEN

FEINSTAUB-MESSSTATION

AM „GRÜNEN HAUS“

Seit Sommer 2021 betreiben wir im Zentrum Zwettls eine Luftgüte-

Messstation, die an der Salzkammer in Richtung B126 in ca. 3 m

Höhe montiert ist.

CORONA VS.

KLIMAKRISE

Warum wir während der Pandemie

nicht auf das Klima vergessen

dürfen.

Mit dieser Anlage wird Feinstaub mit

einem Durchmesser von 2,5 und 10 μm

gemessen, dazu Temperatur und Luftfeuchte.

Die Werte können live hier angesehen

werden:

Î https://opensensemap.org/explore/

60315d1337bfd7001bfa2df0

Das Projekt basiert auf Bauplänen und

Code von der Sensor Community in

Deutschland

Î https://sensor.community/de/

Mit ein wenig Elektronik-Geschick und

Basis-Knowhow im IT-Bereich kann

jede*r sich so eine Messstation selbst

bauen.

Wer Interesse hat, kann sich gerne bei

mir melden! Der Aufwand pro Station

beträgt weniger als 100 € und ein paar

Stunden Arbeit.

06

Um lokale Vergleichsdaten liefern zu

können, betreibe ich auch eine Station

bei mir zuhause (Hochgarten), also

abseits der B126. Dadurch kann man

sehr gut erkennen, dass der Wert im Ort

immer um einiges höher ist: so etwa am

12.8. um 13:00 Uhr am Marktplatz PM10

7,1 μg/m³, im Hochgarten 4,3 μg/m³.

Wer mehr zu diesem Thema wissen will,

findet hier weitere Informationen:

Î https://www.umweltbundesamt.at/

umweltthemen/luft/luftschadstoffe/

staub/pm10

Zum Glück liegen wir in Zwettl noch

immer unter dem österreichischen

Mittelwert, der sich je nach Region

zwischen 15 und 25 μg/m3 bewegt.

Der Grenzwert für den Tagesmittelwert

beträgt aktuell 50 µg/m³. Dennoch ist

die Belastung durch die Verkehrsabgase

erkennbar und für empfindliche Menschen

spürbar.

Daher:

Autos mit Verbrennungsmotoren

JETZT ersetzen!

HERBERT TEIBLER

TSP (Total Suspended Particles) =

Gesamter Schwebestaub

Teilchen mit weniger als 10 Mikrometer

dringen tief in die Atemwege ein.

GRÜNES BLATT 03/2021

Seit Anfang 2020 wird Österreich und

die restliche Welt von einer Pandemiewelle

nach der anderen überschwemmt.

Und auch wenn die ÖVP auf Plakaten

bereits verkündete, „Die Pandemie

gemeistert“ zu haben, so ist Österreich

noch nicht über den Berg.

Covid-19 wird die Menschheit noch

eine Weile begleiten, die Klimakrise

noch viel länger.

Eine Entspannung der Coronakrise

aufgrund der Impfungen zeichnet sich

bereits ab. Die Klimakrise kann hingegen

nicht einfach durch einen Nadelpieks

in Schach gehalten werden. Ihr

Ende ist nicht absehbar. Hagelschäden,

ein Tornado an der österreichischen

Grenze, Hitzerekorde, Dürren, Überschwemmungen

- die derzeitigen Extremwetterereignisse

sind nicht die neue

Normalität, sondern nur ein kleiner

Vorgeschmack auf das, was kommen

wird, wenn die Klimakrise nicht endlich

wie die Krise behandelt wird, die sie ist.

Es braucht sofortiges Handeln; nicht

erst dann, wenn Corona der Vergangenheit

angehört.

Eine Erkenntnis aus der Pandemie: Auf

Krisen kann reagiert werden. Was wäre

wohl möglich, wenn mit dem gleichen

globalen Verständnis von Dringlichkeit

die Klimakrise angepackt würde?

DANA STACHL


LEERSTAND NEU BELEBT:

SALZKAMMER POWERED

BY DIE GRÜNEN

ORTSKERNBELEBUNG

Nach sechs Jahren wurde das zentralste Gebäude am Marktplatz, die ehemalige Trafik Koll, von

uns aus dem Dornröschenschlaf geweckt.

NEUES LEBEN:

Seither bespielen wir es unter dem

Hausnamen „Salzkammer“ mit verschiedenen

Veranstaltungen, nutzen

es für Besprechungen usw. Im ersten

Stock hat die freischaffende Künstlerin

Mag. Michaela Tröbinger-Lenzenweger

ihr Atelier eingerichtet.

Wir möchten mit der Salzkammer den

Zwettler*innen ein offenes Haus und

einen Platz bieten, den jede/r für verschiedenste

Aktivitäten und Veranstaltungen

auch selbst nutzen kann –

garantiert ohne parteipolitisch vereinnahmt

zu werden.

Du hast Ideen oder Pläne?

Dann ruf an unter 0664 2616190 oder

schreib an:

Î zwettl@gruene.online

KONTAKT

DIE GRÜNEN ZWETTL AN DER RODL

c/o Rainer Lenzenweger

Obermühlweg 8, 4180 Zwettl/Rodl

M: zwettl@gruene.online

T: 0664 26 16 190

W: https://www.gruene.online

IMPRESSUM

Grundlegende Richtung: Information der

GRÜNEN Zwettl/Rodl über das Gemeindegeschehen

in Zwettl an der Rodl; M./H./V.: Die

GRÜNEN Zwettl an der Rodl, c/o Obermühlweg

8, 4180 Zwettl an der Rodl; Redaktion:

Dr. Walter Gußner, Dana Stachl, Mag. Michaela

Tröbinger-Lenzenweger, Rainer Lenzenweger;

Auflage: 950 Stück; Fotos und Grafiken: 1/1 R.

Lenzenweger, 2/1 D.Stachl, 2/2 W. Palmetshofer,

3/1 W. Gußner, 6/1 H. Teibler, 6/2 D. Stachl,

7/1 W. Gußner. Alle Portraits vom Team wurden

von Mario Riener gemacht, außer: Lydia

Morawek, Thomas Gattringer Privataufnahmen,

Eva Froschauer von Monika Aigner; Layout:

Martina Eigner; Druck: Druckerei Bad Leonfelden,

100% Recyclingpapier

GRÜNES BLATT 03/2021

RICHTIGSTELLUNG

Wir entschuldigen uns

für die ÖVP.

In ihrer Zeitung „Daheim in Zwettl an

der Rodl“, Ausgabe 07-08/2021 beansprucht

sie viele Projekte als Erfolg

für sich, die nach einstimmigen, überparteilichen

Gemeinderatsbeschlüssen,

beziehungsweise im Rahmen des

überparteilichen Agenda-21-Prozesses

gestartet und umgesetzt wurden.

Wir bedanken uns bei den rund fünfzig

Gemeindebürger*innen für ihr eingebrachtes

Engagement und hoffen, dass

sie trotz der politischen Vereinnahmung

durch die ÖVP weiter für überparteiliche

Projekte ihre Arbeitszeit, ihre

Ideen und Fähigkeiten in den Dienst der

Sache stellen.

07


KLIMASCHUTZ MIT DIR!

MUTIGE TATEN STATT

ALTES DENKEN

Die letzten Tage und Wochen

zeigen uns mehr denn je, dass

Klimaschutz oberste Priorität

auf der politischen Agenda

haben muss: Hitzetage, Trockenheit,

Hagelstürme mit Millionenschäden in

der Landwirtschaft – das Klima nimmt

ein Ausmaß an, das wir bislang in diesen

Extremen nicht kannten.

MIT DIR AM 26.9.

KLIMA-

SCHUTZ

MIT DIR

Die Zeit zu handeln ist JETZT! Auch

in Oberösterreich brauchen wir endlich

mutige Taten statt altem Denken!

Denn ein „Weiter-wie-bisher“ bringt

keine neuen Jobs, sondern wird uns

über kurz oder lang ins wirtschaftliche

Abseits führen und unseren Planeten

zerstören.

Was Oberösterreich jetzt braucht, ist

ein neuer, ein grüner Weg! Ein Weg,

der die historische Aufgabe Klimaschutz

und wirtschaftliches Denken zusammenbringt.

Oberösterreich verfügt

über das beste Handwerkszeug, um zu

zeigen, wie man mit einer klimaneutralen

Wirtschaft sichere Arbeitsplätze

und Wohlstand schafft.

Wir laden Dich ein, diesen grünen Weg

mit uns und unserem Spitzenkandidaten

Stefan Kaineder gemeinsam zu

gehen. Lasst uns gemeinsam neue

Prioritäten zum Erhalt unserer Heimat

und ein gutes Leben setzen. Denn

allein werden wir es nicht schaffen!

Wir brauchen Euch ALLE, um unsere

GRÜNE Mission mit Leben zu füllen

und Oberösterreich klimafit zu machen!

MIT-DIR.AT

Diese Wahl ist eine Klimawahl.

Können wir das Ruder herumreißen

und unseren Planeten retten?

Oder versinken wir im Chaos der

Klimakrise?

Es gibt nur einen Weg raus aus

der Krise. Den Grünen Weg. Und

dieser Weg beginnt MIT DIR. MIT

DIR wird aus einem zarten grünen

Pflänzchen eine breite Bewegung.

Trag dich ein auf www.mit-dir.at

und erfahre aus erster Hand, wenn

es etwas Neues gibt.

Lade dir die GRÜN-

AKTIV App auf dein

Handy und hilf mit bei

Wahlkampf-Terminen!

DAGMAR ENGL

Spitzenkandidatin Wahlkreis Mühlviertel

Persönlich:

1975 in Linz geboren. Aufgewachsen

in Namibia, Nigeria und Österreich.

In einer Lebensgemeinschaft. Mutter

einer Tochter (2005) in Katsdorf,

Höhere Lehranstalt für Tourismus,

Diplomstudium Wirtschaftspädagogik,

Purser auf Langstreckenflugzeugen der

Deutschen Lufthansa AG

Politisch:

Seit 2012 Grünaktiv und Grünes Mitglied,

seit 2015 Gemeinderätin/Gemeindevorständin

in Katsdorf, Bürgermeisterkandidatin

Grüne Katsdorf

GRW 2015, seit 27.03.2019 Obfrau der

Grünen Bildungswerkstatt OÖ, seit

02

2019 Landessprecher-Stellvertreterin

der Grünen OÖ, Bürgermeisterkandidatin

Katsdorf

dagmar.engl@gruene.at

LANDESSEITE GRÜNES 04A/2021 BLATT 03/2021

Ich brenne für…

die Sichtbarkeit von Frauen auf allen

Ebenen, ein faires Zusammenleben und

saftiges Grün.

Oberösterreich braucht…

mutige und entschlossene Menschen,

die unsere Jahrhundertaufgabe – die

Bewältigung der Klimakrise – angehen

und dabei Freude haben.

Mein Lieblingsplatzerl in OÖ…

mein Garten.

Ich kann nicht leben ohne…

einen Tag, an dem ich nicht herzhaft

gelacht habe.

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