FACTS and STORIES #12

Comichunter1982

Wir sind eine Selbsthilfegruppe, die für alle offen ist, die gern Kunst machen. Und wir Mad Artists freuen uns, dass wir uns wieder in der Trickfilmwerkstatt in der Frieda 23 in Rostock treffen können!

Wir produzieren dann endlich wieder Filme, Hörspiele, Musik und geben das Fanzine FACTS & STORIES heraus. Und das TOLLE ist unser neues FACTS & STORIES#12 ist draußen!
Das Thema ist: HOFFNUNG, GLAUBE, SEHNSUCHT. Es gibt einige witzige Comics, aber auch biographische Comics und den 3. und letzten Teil der Wissensreihe EINE KURZE GESCHICHTE DER PSYCHIATRIE.

Besonders legen wir darauf wert Newcomern eine Plattform zu bieten. So stellen wir Marion von Pulverfass vor, aber ihren Comic zum Thema GLAUBEN gibt es nur exclusiv im Heft. Viele Comics sind nur in der abgespeckten Version zu lesen. Doch deshalb heißt es ja auch Leseprobe.

Aug.- Okt.

2021

#12

www.facts-and-stories.de

Mit freundlicher Unterstützung von:

Landesverband

seelische

Gesundheit

M-V e.V.


Einblicke in die Ausstellung der Sehnsucht

von Anne Julie

Ich bin die Malerin der

SEHNSUCHT...

... nach STILLE, HARMONIE,

WÄRME, GELASSENHEIT, FREUDE,

SCHÖNHEIT, FRIEDEN und FREIHEIT

Stillleben mit dem Samowar. Den

bekam ich in Moskau geschenkt, er

erinnert mich an die Gespräche in

der Familie, bei der ich oft zu Gast

war. Gemeinsam am Tisch sitzen bei

einem Glas Tee, dazu Warenje

löffeln, das ist eine Konfitüre, der

Samowar hält das Wasser heiß, das

auf den Sud gegossen wird.

Freundliche, warmherzige

Menschen sind es, die mich gern

unterstützt haben während meines

Studiums der russischen Sprache.

Im Dezember 2016 hatte ich mich in

der Kulturscheune, ein Raum für

Ausstellungen, in der Nähe von

Gotha angemeldet für eine eigene

Ausstellung.

Als erstes fiel mir der Titel

SEHNSUCHT ein für meine Ausstellung.

Wenn ich Freunden Bilder von mir

zeigte, dann sagten sie, dass die

Farben harmonisch sind, oder ein

Bild mit dem Wald und den

Märzenbechern strahlt Ruhe und

Stille aus. Und schön sind die

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Für November und Dezember 2020

stand ich auf der Liste. Der Termin

wurde abgesagt, ich bekam die

Möglichkeit, im August 2021 die

Ausstellung zu machen. Die 4 Jahre

der Vorbereitung waren sehr schön

und interessant, ich wurde wieder

aktiv in Malkursen an der VHS in

Gotha. Der Austausch mit den

Kunstinteressierten erfüllte mich,

genauso wie Ausstellungen

besuchen. Die Jahre empfand ich

sehr intensiv, das bedeutet auch,

dass ich am Leben teilnahm,

Menschen kennen lernte, neue

Orte... Überhaupt bin ich neugierig,

ich sauge die Kunst in mich ein... Die

Bilder von Van Gogh sah ich in

Frankfurt und Potsdam im

vergangenen Jahr, auch 120

Gemälde von Monet. Da stehe ich

vor einem Bild und staune! Ich

staune und bin begeistert! Das

brauche ich! Begeisterung!

Wunderbare Gefühle, schöne

Momente und Erlebnisse,

Erinnerungen und Emotionen. DAS

LEBEN IST SCHÖN. Eine wichtige

Erfahrung ist die, dass ich Glück in

mir habe und finde, nur in mir. Es

war "nur" ein bisschen verborgen,

versteckt.

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gefolgt. Auch das ist wunderbar - die

Menschen, die mir wichtig sind,

waren dabei. Meine Familie,

Freunde und Bekannte, vom TLPE,

der Thüringer Landesverband

Psychiatrie-Erfahrener, EX - IN

Thüringen, ApK Thüringen. Ich habe

selber etwas gesagt, WARUM ich

WAS und WIE male. Meine kurzen

Texte und der Liedermacher aus

Gotha waren der Beginn der

Vernissage, der BEGINN eines

NEUEN LEBENS. Das bin ich: die

MALERIN DER SEHNSUCHT nach dem

LEBEN.

Irgendwann begann ich, die

Acrylfarben mit den Fingern

auf die Leinwand zu

bringen. Links steht der

Samowar auf dem Tisch,

rechts daneben sitze ich,

vor mir die Staffelei und der

Keilrahmen, in der linken

Hand die Palette. Ich erfasse

die Form des Gegenstandes

und male mit den Fingern.

So bin ich nah am Objekt

und dem Bild. Positive

Nähe. Es geschieht in mir

ein WUNDER. Das Wunder

der Zufriedenheit. Freude.

Einfach Freude. Die habe ich

selber "hergestellt".

Zur Vernissage am 31. Juli

sind 32 Gäste der Einladung

Anne - Julie im August 2021

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9 MEHR GIBT’S IM HEFT!


von Christian Kaiser

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Marion von Pulverfass

Autorin & Illustratorin

Ihr großes Interesse an der Psychologie und ihre

sozial kritische Sicht auf die heutige

Massenkonforme Gesellschaft hat die Autorin

dazu bewegt mit spitzer Zunge, Charme & Witz

die Satire:

*Hier wirst du dich verlieben* Band 1 & 2.

über die verdeckten, grenzwertigen und

neurotischen Charakterzüge des heutigen

Menschen zu schreiben.

Gestresst, genervt, enttäuscht und unzufrieden

halten sich die Menschen emotional über Wasser und

härtet immer mehr ab. Um gefühlsmäßig zu

überleben, werden wir immer unsensibler und unseren

Mitmenschen gegenüber ignoranter.

Mit übermäßigem Aktivismus kompensieren wir

unsere innere Leere und sind wahre Meister im

Rationalisieren. Unbewusstes Projizieren, schützt

uns davor uns selbst zu reflektieren und blockiert

unsere emotionale Entwicklung.

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Wir konsumieren ausnahmslos alles, auch Menschen,

flüchten in oberflächliche, schnelllebige, soziale

Netzwerke, haben Angst, sind einsam und emotional

distanziert.

„ Große Themen“ verpackt in einer charmanten Satire

über Singles in der heutigen Zeit, welche von Marion von

Pulverfass selbst, auch äußerst witzig illustriert wurde.

TRIBUS Buch & Kunstverlag

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MEHR GIBT’S IM HEFT!


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MEHR GIBT’S IM HEFT!


Eine kurze Geschichte der Psychiatrie #3

von Mathias Krämer

Vom ausgehenden 19. Jh. bis 1945

Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. stieg

die Anzahl der Patienten in den

psychiatrischen Krankenhäusern stark an.

Gründe waren hohe Geburtenraten, die

zunehmende Landflucht, der Wandel zur

Industriegesellschaft und später der erste

Weltkrieg mit seinen vielen Kopf- und

Hirnverletzungen. Die Krankenhäuser

waren massiv überfüllt. Entsprechend

sank der Standard von Unterbringung

und Behandlung. Ernüchterung machte

sich breit. Weitestgehend verflogen war

der Heilungsoptimismus früherer Jahre.

Gleichzeitig kam die psychiatrische

Genetik auf, die versuchte, Erblichkeit

von psychischen Störungen

nachzuweisen. Auch war die Eugenik-

Bewegung (in dt. auch

Erbgesundheitslehre oder Rassenhygiene

genannt) in vielen europäischen Ländern

sehr populär. Diese befasste sich mit

Strategien, um das menschliche Erbgut

einer Rasse zu „verbessern“. In

Deutschland führte diese Gemengelage

in großen Teilen der Bevölkerung, auch in

der Ärzteschaft und unter Politikern, zu

einer Angst vor einer unkontrolliert

zunehmenden

genetischen

„Degeneration des Volkskörpers“. Ganz

offen wurde über den vermeintlichen

Minderwert von Anstaltsinsassen und der

Vertretbarkeit der von ihnen

verursachten Kosten debattiert. 1920

wurde beispielsweise von dem Psychiater

Alfred Hoche die Vernichtung

„lebensunwerten Lebens“ befürwortet,

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da die „geistig Toten“ eine unzumutbare

wirtschaftliche und moralische Belastung

bedeuten würden.

Dies ist der unheilvolle Rahmen, der

während des Nationalsozialismus

schließlich zum Massenmord an rund 200

000 psychisch Kranken und zur

Zwangssterilisation von mehr als 350 000

„Erbkranken“ führte.

Nachkriegspsychiatrie

Die Zeit nach 1945 stellt einen

fundamentalen Bruch in der Geschichte

der Psychiatrie dar. Man brach mit der

nationalsozialistischen Eugenik und

setzte nach der radikalen

Kollektivbezogenheit der Eugenik wieder

mehr das Individuum in den Mittelpunkt.

Zu nennen ist hier bspw. die

zunehmende Akzeptanz und Anwendung

von Psychotherapie und Psychoanalyse

oder die anthropologische Psychiatrie

Süddeutschlands. Auch an Letzterer zeigt

sich eine bemerkenswerte Zeitenwende.

Denn noch bis zum Ende des 18. Jh.

herrschte fast selbstverständlich ein

ganzheitlicher Blick auf die Ursachen

psychischen Andersseins, indem wie

selbstverständlich körperliche, soziale

und seelische Gründe berücksichtigt

wurden. Erst mit der

Verwissenschaftlichung der Psychiatrie

ab dem 19. Jh. fand zunehmend eine

Verengung auf ein medizinisches Modell

statt, wodurch der Mensch auf einzelne

Organe reduziert wird (bspw. durch das

noch immer verbreitete Bild: der Mensch


ist hirnstoffwechselgestört und deshalb

krank). Dies ändert sich nun wieder

durch die anthropologische Psychiatrie,

die den in der modernen Psychiatrie

vorhandenen Gegensatz aus einer

immer größerer medizinische

Detailkenntnisse und einem unzulässig

schlichten Menschenbild durch eine

ganzheitliche Lehre vom Menschsein

aufzulösen sucht.

Und doch verwahrt man in Deutschland

West wie Ost noch bis in die 1970er

Jahre psychisch kranke Menschen in

veralteten und überfüllten Kliniken,

während man in anderen Ländern

bereits in den 50er Jahren mit sog.

Enthospitalisierungsprogrammen

(Langzeitkrankenhausaufenthalte sollen

durch weniger isolierende,

wohnortnahe Dienste ersetzt werden)

beginnt. Bedeutend für den Westen war

insbesondere die Psychiatrie-Enquete-

Kommission, in der sich Mitte der 70er

Jahre ca. 200 Experten über viele Jahre

mit der Situation der Psychiatrie

befassten. Die Veröffentlichung des

mehr als 400 Seiten umfassenden

Berichts führte zu einer Reihe

wegweisender Reformen. Bspw. zum

Modellprogramm Psychiatrie, mit dem

neben der Stärkung der Patientenselbstbestimmung

die Ablösung der

Anstalten durch den Aufbau wohnortnaher,

d.h. Gemeindepsychiatrischer

Strukturen vorangetrieben werden

sollte.

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Vor allem beginnt mit der Entdeckung

des Chlorpromazins 1952 das Zeitalter

der Psychopharmaka, was die

Behandlung von psychischen Erkrankungen

nachhaltig verändert hat.

Befeuert wurde dieses Zeitalter durch

eine große Anfangseuphorie über die

„Wundermittel“. Vollmundig waren

auch die Versprechen der

Pharmaindustrie, bspw. dass sich im

Zuge der neuen Generation von

Medikamenten die Psychiatrien leeren

würden. Schön wäre es gewesen.

Inzwischen weiß man, dass Psychopharmaka

nicht so wirksam sind, wie

ursprünglich erhofft. Sie verringern zwar

den Leidensdruck vieler Patienten,

heilen aber keine Krankheiten. Sie

unterdrücken lediglich Symptome und

das unter erheblichen Nebenwirkungen.

Als eine Art Gegenreaktion zur

Nachkriegspsychiatrie bildeten sich

unter dem Begriff Antipsychiatrie

mehrere soziale und politische

Bewegungen, die eine kritisch bis

ablehnende Haltung gegenüber der

Nachkriegspsychiatrie eint. Kritikpunkte

waren und sind: desolate Zustände in

den Kliniken als reine Verwahranstalten,

Zwangsmaßnahmen, (Zwangs-)Medikationen,

das Arzt-Patienten-Verhältnis,

die unzureichende Aufarbeitung der

Morde und Zwangssterilisationen in der

NS-Zeit oder die oft willkürlich und

stigma-tisierend anmutenden Krankheitsdiagnosen.

Vor allem warf und wirft

die Antipsychiatrie auch die Frage auf,

inwiefern Ursache und Klassifizierung

psychischer Krankheiten sowie der

Umgang mit ihnen gesellschaftlich

bedingt sind und hinterfragt damit das

Konzept psychischer Krankheiten ganz

generell.

Mathias Krämer


Marcos und Timos Wiedersehen

von Christian Kaiser

WAS PASSIERT HIER?

Auf einmal bin ich in

einer anderen Realität!

Liegt das vielleicht

daran, dass ich

meine Psychopillen

abgesetzt

habe?

Das

kann doch

nicht alles

Einbildung

sein!

Marco hatte aufgrund traumatischen

Erfahrungen eine Psychose

bekommen und seine

Neuroleptika abgesetzt. Er

bekam einen Rückfall…

Ich habe

tolle Nachrichten für Sie!

Ihr Bruder ist wie aus dem Nichts

wieder aufgetaucht! Er ist hier

und wartet auf Sie!

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HALLO MARCO, WIR

MACHEN DIR EIN GE-

SCHENK! WIR GEBEN DIR

DEINEN BRUDER WIEDER,

WIE WIR ES VERSPRO-

CHEN HABEN! ABER ES

STEHEN EUCH NOCH

SCHWERE PRÜFUNGEN

BEVOR! SEID DAFÜR

BEREIT!

35 MEHR GIBT’S IM HEFT!


Hallo ihr lieben Leser,

heute möchte ich

auf Wunsch eines

guten Freundes

über Hoffnung,

Glaube und Sehnsucht

schreiben.

Auch in meinem Leben

begleitete mich

die Hoffnung, der

Glaube und natürlich

auch die Sehnsucht.

Was ist

eigentlich Hoffnung,

Hoffnung beinhaltet das Wort

hoffen, Vertrauen finden auf dem

Weg in die Zukunft. Der Glaube beschreibt

immer ein Gefühl einer inneren

Überzeugung, auf der religiösen

Ebene bestimmt ein fester Glaube das

Leben. Sehnsucht ist ein Gefühl, den

Gegenstand des Verlangens nicht erreichen

u können.

Ich bin Schamanin und viele Menschen

kommen mit ihren Hoffnungen

, mit ihren Glaubensmustern und mit

ihren Sehnsüchten zu mir, um sich

helfen zu lassen im Labyrinth der Illusionen.

Daraus entwickelt sich immer

die Frage was ist die Wirklichkeit.

Nun werden sich einige von euch fragen

was ist eine Schamanin und wie

wird man eine Schamanin, genau dies

werde ich euch jetzt erklären.

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Das Wissen der Schamanen ist ein uraltes

Kulturgut. In ihrer Welt ist alles

miteinander verbunden: Menschen,

Pflanzen, Tiere, die Geister, Vater

Himmel , Mutter Erde ,die Pflanzen

und Bäume alles hat eine Ursprungsenergie

mit der wir alle verbunden

sind, bewusst und unbewusst.

Unser Atem ist mit unserer Seele und

allem was existiert verbunden, so entsteht

auch immer eine stille Kommunikation

von Seele zu Seele in der

Verbundenheit des Alleinsein`s.

Vor 30 Jahren wurde ich von den

Nativ`s gerufen , meine Berufung als

Schamanin wieder aufzunehmen. Ich

bekam eine Prophezeihung einer

Schamanin , die mir sagte das ich

nochmal in diesem Leben Schamanin

werden würde. Ich glaubte es ihr nicht

wirklich, bis 4 Jahre später einige

Schicksalsschläge mein Leben erreichten

und wieder bekam ich Besuch von

einem Zeremonienmeister der

Blackfood`s mit den Worten : you are

Germane Shamane... und es war nicht

mein letzter Besuch 1 Jahr später bekam

ich von Mohan Ray aus Nepal die

gleiche Botschaft übergeben.

Erst nach all dem stellte ich mich meiner

inneren Schamanin und begann

mit Menschen und Tieren zu arbeiten,

dies ist jetzt 30 Jahre her, und ich liebe

meine Arbeit als Schamanin und Mittlerin

zwischen den Welten.


Ich habe 15 Jahre in Rostock im Barnstorfer

Weg eine Heilpraxis gehabt, bis

ich wieder auf Reise gerufen wurde nun

arbeite ich Bundesweit und auf dieser

Erde, sowie auch Universell als Medium.

Ansonsten bin ich eine ganz normale

Frau und Mutter, ich habe drei wundervolle

Kinder und 3 ebenso wundervolle

Enkelkinder. Ich liebe das Leben und

und das Leben liebt mich.

In meiner Arbeit biete ich Einzelsitzungen

sowie, vielerlei Seminare und

Ausbildungen an. Mein innerer Auftrag

besteht darin, Menschen in ihren Veränderungsprozessen

zu unterstützen

um zu erkennen, das jeder ein Schöpfer

ist und jeder die Kraft hat sein Leben

neu zu bestimmen. Dies nennt man

auch den Prozess der Neuen Erde.

Was bedeutet es eigentlich: Neue Erde....

und was wird denn neu: Wir

verändern unser denken und unser fühlen,

wir haben die Möglichkeit unser

Leben neu zu gestalten. Hm , ja war

denn die alte Erde nicht gut ? Sie ist und

war und wird immer gut sein.... es geht

um die Gedankenmuster, um alte Energien

die, es verhindern das unsere Erde

in eine höhere Schwingung kommen

kann. Dies kann sie erst, wenn wir Menschen

unsere alten Musterenergien erlösen

und bereit sind zur Veränderung.

Nun nochmal zu meinen schamanischen

Arbeiten: Es geht um schamanische

Rituale Räuchern und Feuer sind

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seit Urzeiten elementare Bestandteile

der schamanischen Arbeit Heute verwende

ich dies für Zeremonien zum

Wohle aller Wesen. Dann ist es die Körperarbeit

der Berührung, um die Seele

wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Nicht zu vergessen den Rhythmus der

Trommel der für den Herzschlag und

die Herzverbindung steht.

Die Trancereisen machen die Tiefe der

Seelenarbeit aus, denn mit der Trancereise

kann man alte Verletzungen der

Seele heilen.

Dies ist ein kleiner Einblick in meine

Arbeit und in den Schamanismus und

wenn ihr mehr erfahren möchtet so

schreibt mir!

Bis bald eure Tokana!


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Ich ging die Straße entlang

mein Hund kam angerannt

wollte über die Straße zu mir

...ein Auto kam angefahrn..

Dann lag er da

das Leben wahr entwichen

die Tränen liefen über mein Gesicht...

Ich war 7 als es begann

auf Einmal war sie da

eine Stimme in meinem Kopf

die zu mir sprach

Echte Männer weinen nicht

Ich weinte für eine lange Zeit nicht mehr

doch die Stimmen wurden meine ständigen Begleiter

egal ob traurig oder heiter

sie waren da

ich schlief mit ihnen ein

ich wachte mit ihnen auf

so nahm mein leben seinen lauf

Mutter, Vater, Schwester

keiner wusste was geschah

doch die Stimmen waren immer da

Ich zweifelte an mir selbst

fragte mich:

wie gehen die anderen damit um

was erzählen ihre Stimmen

haben sie auch ständige Begleiter

Es war ein ständiger Kampf um Kontrolle

wie der Mensch funktioniert

spielte für mich

eine immer größere Rolle

Ich spielte mit den Eigenen

und den Gedanken anderer

wurde zum Rastlosen Wanderer

ich beobachtete und schlussfolgerte

ich führte ein Leben der Selbstreflexion

ich gehe einen Weg

von dem ich nicht weiß

wohin er mich führt

IMPRESSUM:

FACTS & STORIES erscheint in

unregelmäßigen Abständen.

Wir sind Mitglied im

Landesverband seelische

Gesundheit M-V e. V.

Wir übernehmen keine Haftung

für Manuskripte, die an uns geschickt

wurden.

Druck: print24.com

Friedrich-List-Str. 3

01445 Radebeul

Herrausgeber:

SHG Mad Artists,

institut für neue medien. freie

bildungsgesellschaft mbH

Unterstützt von:

EX-IN M-V e.V., LSG M-V e.V.

und FONDS SOZIOKULTUR

Redaktionsanschrift:

Christian Kaiser

Albert-Einstein-Straße 7

18059 Rostock

E-Mail:

mad.comichunter@gmail.com

Internet:

www.facts-and-stories.de

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