DorfStadt 13-2021

markuskrohn

Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 13/21 · vom 16. September 2021 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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Nachhaltige

Tauschgeschäfte

WAHL 2021: S.3

Dr. Matthias Bartke

im Interview

OTHMARSCHEN: S.12

Fachwerk: So

viel erhalten

wie möglich

Zugvogeltage

in Wedel

Die NABU Vogelstation We -

deler Marsch bekommt am

Wochenende vom 25. /26.

September doppelt Besuch:

Neben zahlreichen Vögeln auf

dem Herbstzug wird der Spon -

sor SWAROVSKI OPTIK mit seiner

Mobile Experience am Elb -

deich zu Gast sein. Von jeweils

10-16 Uhr können Interessierte

dabei Ferngläser und Spektive

testen, kaufen und sich von den

Profis beraten lassen. Passend

WEDEL

dazu bietet der NABU an beiden

Tagen um 11, 13 und 15

Uhr vogelkundliche Führungen

entlang der Elbe an, für die

jedoch eine Anmeldung im

Vorfeld erforderlich ist.

An der Kleientnahmestelle di -

rekt an der Vogelbeobach -

tungs station, die im Zuge des

Deichbaus Ende der 1970er

Jahre entstanden ist, lassen

sich insbesondere verschiedene

Entenarten wie Schnatter- und

Krickenten bei der Nahrungs -

aufnahme und Rast beobachten.

Die Anmeldungen erfolgen on -

line unter

www.NABU-Hamburg.de/

vogelstation.

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Foto: A.Urbanski

Foto: Bosch

Bezirkssenatorin Katharina Fegebank, Finanzsenator Andreas Dressel und Sprinkenhof-Geschäftsführer

Jan Zunke präsentieren die Baupläne für das Blankeneser Markthäuschen

Foto: Krohn

Das Markthäuschen im

Zen trum von Blankenese

wird nun doch zeitnah realisiert.

Das gaben kürzlich

Finanz senator Dr. Andreas

Dressel, Bezirkssenatorin

Katharina Fegebank und

der Geschäfts führer der Sprin -

kenhof GmbH, Jan Zunke, bei

einem Pressetermin auf dem

fast fertig gepflasterten Blanke -

neser Marktplatz bekannt.

Dres sel hatte ein paar Wochen

zuvor bei einem Blankenese-

Rundgang mit Mitgliedern des

Zukunftsforums und der Blan -

ke nese IG versprochen, sich für

eine Realisierung stark zu

machen.

Am 3. September war es so -

weit: Auf dem Blankeneser

Marktplatz versammelten sich

nicht nur die beiden Senatoren,

sondern auch die wahlkämpfenden

Politikerinnen und Poli -

tiker von Grünen und SPD,

Filiz Demirel, Benjamin Har -

ders, Wolfgang Kaeser, Dr.

Matthias Bartke und Philine

Sturzenbecher und freuten sich

gemeinsam, dass durch die

Subventionierung aus dem

Quartiersfonds das Markthäus -

chen endlich realisiert und der

Ortskern Blankenese damit

abschließend fertiggestellt werden

kann – nach über 10 Jah -

ren Diskussion im Stadtteil.

Der Baubeginn könnte nach

Ein schätzung des Geschäfts -

füh rers der Sprinkenhof GmbH

im Frühjahr 2022 sein, wenn

die Baugenehmigung bis dahin

erteilt wird. Die Unterlagen

dazu sollen in diesen Tagen im

Bezirksamt eingereicht werden.

BLANKENESE

Markthäuschen für

Blankenese kommt!

1,2 Millionen Euro für ein lebendiges Zentrum | Markus Krohn

Die Fertigstellung ist für Ende

des kommenden Jahres geplant,

rechtzeitig zum Weihnachts ge -

schäft, versprach Zunke den

anwesenden Einhelhandels ver -

tretern.

Die 2018 in einem Wettbewerb

vorgestellte Version ist auf

Wunsch einiger Bezirkspolitiker

noch einmal überarbeitet worden:

Der Gemeinschaftsraum

und das Café, für den noch ein

Betreiber gesucht wird, sind

gleich groß geblieben, aber die

öffentlichen Räume für Markt -

leitung, Bürger vereinsge -

schäfts stelle und vor allem die

öffentlichen WC’s sind noch

einmal vergrößert und um ein

barrierefreies WC ergänzt worden.

Die Verantwortlichen wollen

damit nicht nur den Blan -

kenesern, sondern auch Touris -

tinnen und Touristen aus aller

Welt den Aufenthalt in Blan -

kenese so angenehmer gestalten.

1,2 Millionen Euro soll das

neue Markthäuschen nun ko -

sten – 9160 Euro pro Qua -

dratmeter. Ein stolzer Preis,

selbst für eine Immobilie in den

Elbvororten (Der Durch schnitts -

preis der Elbvororte liegt bei ca.

7.500 Euro pro Quadratmeter

für eine gebrauchte Immobilie).

Jan Zunke begründet die

Mehrkosten für das Projekt u.a.

mit gestiegenen Materialkosten.

Dabei geht es um eine Stei -

gerung in Höhe von über 200

Prozent… Immerhin wird die

Fassade mit Holz und Kupfer

verkleidet. Ein Verzicht oder

Umplanung kam allerdings

auch nicht infrage, weil die

Planung für das Haus bereits

abgeschlossen war und somit

Kosten entstanden seien.

Kritik am Umgang mit den

Steuermitteln gibt es reichlich:

„Das Geld hätte besser in die

maroden Schultoiletten investiert

werden sollen“, schreibt

eine Leserin. Und ein anderer

Leser beschwert sich: „Das wird

das Zentrum von Blankenese

auch nicht retten…“

Finanzsenator Dressel ist da

anderer Meinung: Die jetzt freigegebenen

Mittel seien gut

investiert, denn Zusammenhalt

und Gemeinschaftssinn könnten

mit der Immobilie bestens

gefördert werden. Auch Oliver

Diezmann, Vorsitzender der

BIG, sieht das so: „Das neue

Markthaus wird den Stadtteil

aufwerten und auch touristisch

ein weiteres Highlight sein.“

Das kubische Gebäude reagiert

mit seinen zwei unterschiedlich

gewichteten Dach-Hochpunk -

ten auf die prominente Lage.

Ein echter Hingucker!

Nicht nur ein neuer Treffpunkt

für alle Blankeneserinnen und

Blankeneser wird hier geschaffen,

auch ein gemeinsames

Werk, denn das Markthäuschen

wurde gemeinsam mit Vertre -

tern vieler Vereine und Insti -

tutionen und im Rahmen des

Wettbewerbsverfahrens sogar

mit vielen interessierten Bür -

gern entwickelt. Und auch die

Finanzierung stemmen alle

gemeinsam: Benjamin Harders

bot als Vorsitzender des Blan -

keneser Bürgervereins an, dass

sich die Mitglieder ebenfalls an

der Finanzierung beteiligen.

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was die Wo che über in ihrer

Nachbarschaft ge schah, denn

sie ha ben den Leser-Brief

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Jeden Freitag in formiere ich

kurz und knapp über aktuelle

Themen aus dem Hamburger

Westen und den Elbvororten per E-Mail. Veranstaltungstipps

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Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern zählen zu

dürfen. Melden Sie sich einfach auf der Internetseite www.

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Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Liebe Leserinnen und Leser!

Kaum stehen die Marktstände

auf dem Blankeneser Wochen -

markt wieder so, wie sie seit

ehedem stehen, gibt es Ärger:

Zum Einen sollen die Markt be -

schicker ihre Wagen am Frei -

tagabend wegfahren, um ein

paar Stunden später für den

Markt am Sonnabend die Wa -

gen wieder aufzubauen. Zum

Anderen steht doch tatsächlich

einer der Wagen verkehrt zur

Einbahnstraße. Nicht, weil er

den Verkehr behindern will,

son dern weil seine Verkaufs -

klappe halt nur auf der einen

Seite aufgeht, daher muss er in

Einbahnstraßen-Gegenrichtung

stehen. Nun hat er eine Auffor -

derung vom Amt erhalten, sich

StVO-konform zu verhalten –

verstehen tut das wohl nur der

Amtsschimmel… – „jetzt müssen

wir dem Amt erstmal wieder

erklären, wie Wochenmarkt

funktioniert“, sagte einer der

Marktbeschicker neulich.

Ihr Markus Krohn

Schenefelder Landstraße

wieder dicht

Geh- und Radwege an der

Sche nefelder Landstraße werden

saniert. Seit Montag rollen

die Bagger, um die Straßen -

rand bebauung zu erneuern.

Dafür wird die Geduld der

Autofahrer, die zwischen Sche -

nefeld und Blankenese pendeln,

erneut auf die Probe gestellt,

denn die Schenefelder Land -

straße wird während der ge -

samten Bauzeit zwischen Holt -

barg und Osdorfer Landstraße

als Einbahnstraße in Richtung

Osdorfer Landstraße/Sülldorfer

Landstraße eingerichtet. In

Richtung Schleswig-Holstein

wird der Verkehr bis Mai 2022

über die Straßen Am Botterbarg

und Holtbarg umgeleitet. Auch

der Radverkehr ist betroffen.

Mit der Fertigstellung der Bau -

maßnahme ist nicht vor Mai

2022 zu rechnen.

Foto: privat

Othmarscher Rotbuche

muss gefällt werden

Bei Baumkontrollen wurde an

einer Rotbuche in der Waitz -

straße ein Befall von Riesen -

porling festgestellt. Der Rie sen -

porling (Meripilus giganteus)

ist ein stark holzzerstörender

Pilz, der eine sogenannte Weiß -

fäule im Wurzelbereich der

Bäume hervorruft. Die Stand -

sicherheit der befallenen Bäu -

me wird durch den Wurzel holz -

abbau so stark beeinträchtigt,

dass ein Erhalt nicht möglich ist.

Die betreffende Rotbuche aus

dem Pflanzjahr 1850 steht in

Othmarschen neben einem

stark frequentierten S-Bahn-

Eingang am Bahngleis und an

einer ebenfalls sehr belebten

Einkaufsstraße. Die Fällung des

Baumes wird in der kommenden

Woche durchgeführt. Eine

Ersatzpflanzung ist vorgesehen.

Altona setzt auf die

Mobilitätswende...

– und will das der ganzen Welt

zeigen! Aus diesem Grund war

das Bezirksamt letzte Woche

auf dem wohl weltweit wichtigsten

jährlichen Fahrradgipfel

vertreten: auf der Fachkon fe -

renz Velo-City. Dabei werden

u.a. zwei Projekte aus Ham -

burgs Westen präsentiert.

Die Velo-city wird seit 1980

jährlich veranstaltet. In disem

Jahr treffen sich bis zu 1.500

Teilnehmende in Lissabon zum

Austausch.

Das Bezirksamt Altona nutzte

diese Gelegenheit und stellte

dabei zwei EU-Projekte vor, die

im Bezirk verortet sind. Eines

davon ist das Beleuchtungs-

Projekt LUCIA, das gemeinsam

mit Projektpartnerinnen und -

partnern aus dem Baltikum

vorangetrieben wird. Dabei

geht es darum, die Bedürfnisse

von Fußgängerinnen und Rad -

fah renden beim Thema Stra -

ßen beleuchtung in den Fokus

zu rücken.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Bitte beachten Sie die Beilagen der Fa. Thode & Sohn, Sülldorf!

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 7. Oktober, Redaktionsschluss: 29. 9. 2021

Elbvororte

Wann fährt die S32 zum Osdorfer Born?

Frank Schmitt (SPD) fragte nach der aktuellen Entwicklung. Anke Frieling (CDU) fordert S1-Ertüchtigung | M. Krohn

Mit einer schriftlichen kleinen

Anfrage an den Senat

haben sich die beiden SPD-

Bürgerschaftsabgeordneten

Frank Schmitt und Ole

Thorben Buschhüter nach

dem aktuellen Stand der

Schienenanbindung der Sci -

ence City Bahrenfeld, Lurup

und des Osdorfer Borns mit der

S32 erkundigt. Frank Schmitt,

Wahlkreisabgeordneter für den

Altonaer Westen: „Mit einer

Endhaltestelle der S32 im Os -

dorfer Born erhielten nach über

50 Jahren die Bewohnerinnen

und Bewohner der Großwohn -

siedlung dann endlich die lange

erwartete Schienenanbindung.

Insgesamt würden mit einer

S32-West die bevölkerungsreichen

Stadtteile Lurup und

Osdorf mit fast 40.000 Men -

schen erstmalig direkt an die

Schiene angebunden. Auch

nach einer Verlängerung der

Trasse nach Schenefeld haben

wir uns erkundigt. Mit unserer

ELBVORORTE

Frank Schmitt

Anfrage wollten wir den aktuellen

Stand abfragen und es wird

deutlich, dass die Vorbe rei -

tungen für dieses wichtige

Schienen-Infrastrukturprojekt

weiter voranschreiten". Ole

Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer

Sprecher der SPD-

Bürgerschaftsfraktion: „Die S32

ist der Schlüssel zur Mobili täts -

wende im Hamburger Westen

So wie auf dieser Montage könnte die S-Bahn zum Osdorfer

Born fahren

Montage: Schmitt

und wird den entscheidenden

Beitrag zum Umstieg auf um -

weltverträgliche Verkehrsmittel

leisten. Die Planung für ihren

Bau werden wir weiterhin zielstrebig

vorantreiben und auf

andere Planungen wie den

Verbindungsbahnentlastungstu

nnel abstimmen. Wir sind überzeugt

davon, dass die S32 das

Mittel der Wahl ist, um für die

Science City Bahrenfeld, Lurup

und den Osdorfer Born eine

angemessene und leistungsfähige

Schienenanbindung zu

schaf fen. Dass die Strecke so

angelegt wird, dass eine Ver -

längerung nach Schenefeld

möglich ist, war unsere ausdrückliche

Forderung.“

In seiner Antwort auf die

schriftliche kleine Anfrage der

beiden Abgeordneten bestätigt

der Senat, dass die S32 zum

Osdorfer Born Bestandteil der

Maßnahmen zum Ausbau des

S- und U-Bahn-Netzes ist. Ei -

ner seits werde die Großwohn -

siedlung am Osdorfer Born an

die Schiene angeschlossen und

die städtische Entwicklungs -

achse entlang der Luruper

Chaussee mit der Science City

Bahrenfeld gestärkt und nachhaltig

erreichbar gemacht.

Noch ist allerdings nicht klar,

ob die Voraussetzungen für den

Bau der Trasse nach aktuellem

Planungsstand gegeben sind.

So muss beispielsweise noch

ge prüft werden, ob eine Tun -

nelbohrung Einfluss auf die

Messtechnik der Forschungs -

ein richtung DESY in Bahren -

feld haben könnte. Die Bür -

gerinitiative Prellbock Altona

e.V. befürchtet zudem, dass eine

Anbindung der S32 an den

Fernbahnhof Diebsteich durch

die bereits angelaufenen Bau -

maß nahmen in Diebsteich un -

möglich wird. Eine Varianten-

Prüfung, in der eine Anbin dung

an Diebsteich unter die Lupe

genommen werden soll, ohne

die mögliche Bundes för derung

zu gefährden, ist zugesagt.

Zum Verbindungsbah nentla -

stungstunnel zwischen dem

Hauptbahnhof und dem zu -

künftigen Bahnhof Altona

(Diebsteich) befindet sich die

Machbarkeitsstudie im Aus -

schrei bungsprozess. Dieser wird

Mehr Fahrradbügel für Blankeneses Treppenviertel

Nachdem zuletzt beim Be -

zirks amt Altona Hin weise

nach fehlenden Ab stell -

mög lichkeiten für Fahr rä -

der im Blankeneser Trep -

pen viertel eingegangen wa -

ren, sind nun neue Ab -

stellplätze geschaffen worden.

Konkret geht es dabei um zwei

Standorte an der Blankeneser

BLANKENESE

Foto: Runte

EINE PLATTE

BUTTERKUCHEN

EIN BROT

(500G NACH WAHL)

Hauptstraße. Auf Höhe der We -

geverbindungen Strand treppe

und Grube wurden jeweils fünf

Fahrradbügel auf der Fahrbahn

hergerichtet. Dadurch sind insgesamt

20 Fahrradabstel lmög -

lichkeiten entstanden, die be -

reits rege genutzt werden.

Die neuen Fahrradbügel sind in

einem Bereich entstanden, der

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zuletzt von Pkw zum Fahr -

bahn randparken genutzt wur -

de, entsprechend entfallen hier

einige wenige Parkmög lich -

keiten für Autos. Im Bereich der

Strandtreppe gilt aber ohnehin

ein eingeschränktes Halte ver -

bot, so dass Parken hier nur

zwischen 18 Uhr und 8 Uhr

möglich war und ist.

durch die Deutsche Bahn AG

durchgeführt und mit einer

Beauftragung sei voraussichtlich

in den nächsten Wochen zu

rechnen, hieß es. Erste Ergeb -

nisse würden im Jahr 2022

erwartet, so der Senat weiter in

seiner Antwort.

Die CDU-Bürgerschafts abg e -

ord nete Anke Frieling forderte

indes jüngst erneut den Ausbau

des S-Bahnnetzes auch entlang

der bestehenden Linie S1 zwischen

Blankenese und Wedel:

„Die Zahl der Pendler aus dem

Anke Frieling

Westen in die Hamburger In -

nenstadt wächst kontinuierlich.

Wir werden von den Bürger -

innen und Bürgern nicht verlangen

können, das eigene Auto

stehen zu lassen, wenn wir

ihnen nicht überzeugende Al -

ter nativen anbieten. Hierfür

müssen insbesondere die S-

Bahnverbindungen in der Me -

tro polregion noch viel besser

werden. Eingleisige Verbin dun -

gen mit jeweils 20 Minuten

Wartezeit sind absolut unattraktiv.

Daher wird seit Jahren

der zweigleisige Ausbau der S1

zwischen Blankenese und

Wedel diskutiert – aber es passiert

nichts! Dabei würde eine

höhere Taktfrequenz auch auf

diesem Teilstück die Ver bin -

dung für viele Pendler aus

Schles wig-Holstein deutlich

attraktiver machen.“

Der Einbau der neuen Bügel

sowie die Sicherung des Be -

reichs durch kleine Verkehrs -

inseln haben rund 10.000 Euro

gekostet. Eine Erweiterung des

Standorts an der Strandtreppe

ist möglich und angesichts des

ganz offensichtlichen Bedarfs

an Fahrradabstellmöglichkeiten

auch angedacht.

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»Deutschland kein Niedriglohnland!«

SPD-Direktkandidat Dr. Matthias Bartke über Nachholbedarf bei Mindestlohn und Lobbyregister | Markus Krohn

Am 26. September ist Bun -

destagswahl. Unter schied -

liche Parteien und Direkt -

kandidaten bewerben sich

im Hamburger Westen um

die Stimmen der Wäh ler -

schaft. Die DorfStadt-Redak -

tion stellt die interessantesten

Bewerber bis zur Bundes tags -

wahl vor. Heute: Dr. Matthias

Bartke, SPD.

ELBVORORTE

ha ben schon zweimal Ihr Di -

rekt mandat im Hamburger

Westen gewonnen. Glauben

Sie, dass Ihnen das auch noch

ein drittes Mal gelingt?

Dr. Matthias Bartke: Ich hoffe

es! Ich glaube, dass die Bür ger -

innen und Bürger im Ham -

burger Westen wahrgenommen

haben, dass ich ein erfolgreicher

und bürgernaher Abgeord -

Daher hat für mich die Er hö -

hung des Mindestlohnes auf 12

Euro Priorität. Mittlerweile gilt

nur noch für weniger als die

Hälfte aller Beschäftigten ein

Tarifvertrag. Das ist eine bedrü -

ckende Entwicklung – und zwar

für Beschäftigte und für Unter -

nehmen. Ich möchte daher Re -

geln für eine höhere Tarif bin -

dung einführen.

Elbvororte DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021 • 3

Bislang müssen sich nämlich

nur Lobbyisten registrieren, die

auf Bundestagsabgeordnete einwirken

wollen. Jeder Kundige

weiß aber, dass die entscheidenden

Gesetzes-Vorarbeiten in

den Ministerien erfolgen. Ich

wollte daher den „exekutiven

Fußabdruck“: In jeder Geset -

zes vorlage sollte aufgelistet

werden, welche Lobbyisten

wann und in welcher Form

Einfluss genommen haben. Das

war aber mit den Unions frak -

tionen nicht zu machen. Hier

möchte die SPD gerne noch

nachbessern.

Dr. Matthias Bartke am Falkensteiner Ufer in Blankenese

Der Jurist Dr. Matthias Bartke

ist seit acht Jahren Mitglied des

Deutschen Bundestages. Als

direkt gewählter Abgeordneter

vertritt er den Hamburger We -

sten (Wahlkreis 019). Zuvor war

er Mitglied der Bezirksver -

sammlung Altona, Vorsitzender

des SPD-Distriktes Altona-

Nord, Kreisvorstand der SPD

Altona und im Landesvorstand

der SPD Hamburg. Somit kennt

der 62-Jährige den Hamburger

Westen wie seine Westentasche.

Beruflich war Bartke zunächst

Rechtsanwalt in Altona und

Wissenschaftlicher Angestellter

sowie Pressesprecher am Ham -

burger Institut für Friedens for -

schung. Zuletzt arbeitete er als

Leiter der Rechtsabteilung der

Hamburger Sozialbehörde.

Auch im Bundestag setzt er

sich im Arbeits- und Sozial aus -

schuss für die Verbesserung der

Bedingungen aller Menschen

ein, zum Beispiel für einen

höheren Mindestlohn, die Rente

nach 45. Beitragsjahren und

das Bundesteilhabegesetz für

Menschen mit Behinderungen.

DorfStadt: Herr Bartke, Sie

neter bin. Ich helfe vor Ort

gerne auch bei Lösungen von

kleinen Problemen.

Überdies habe ich als Vorsit -

zen der des Arbeits- und So zial -

ausschusses im Bundestag viele

Gesetze mit auf den Weg ge -

bracht, die unser Land sozialer

gemacht haben. Ich nenne nur

die Grundrente, die Verbesse -

rungen beim Kurzarbeitergeld

und die Einführung von unternehmerischen

Sorgfalts pflich -

ten bei internationalen Liefer -

ketten.

Und schließlich: Ich setze mich

mit all meiner Kraft dafür ein,

dass Olaf Scholz der nächste

deutsche Bundeskanzler wird.

Sie engagieren sich im Bun -

destag für viele soziale The -

men (Arbeitsrecht, Gewalt -

opfer) und für Transparenz

(Lobbyregister). Seit März

2018 sind Sie Vorsitzender des

Ausschusses für Arbeit und

Soziales. Was sind die Her aus -

forderungen in den nächsten

Jahren in diesen Be reichen?

Ich finde, Deutschland darf

kein Niedriglohnland sein.

Foto: A. Urbanski

Die Corona-Pandemie hat die

Schwachstellen unseres Sozial -

staates offengelegt. Besonders

schutzlos waren vor allem

Künstler und Selbständige. Hier

setze ich mich für eine Reform

unseres sozialen Sicherungs -

systems ein.

Ein ganz besonderes Anliegen

ist mir die Sicherung der Rente

in ihrer derzeitigen Höhe. Eine

Rentenkürzung würde die Ak -

zeptanz des gesamten Systems

in Frage stellen. Sie muss daher

unter allen Umständen vermieden

werden. Aufgrund der de -

mo graphischen Entwicklung

werden wir Ende des Jahr zehn -

tes ein Einnahmeproblem in der

Rentenkasse bekommen. Ich

setze mich dafür ein, dass wir

bereits jetzt klare Vorkehrungen

treffen, um die Rentenhöhe

dauerhaft zu sichern.

Und Sie haben Recht, als SPD-

Sprecher im Geschäftsord -

nungs ausschuss war ich maßgeblich

für die Einführung des

Lobbyregisters verantwortlich.

Aber das jetzige Register ist

noch nicht ganz so, wie ich es

haben wollte.

Geldsegen für Jugendfeuerwehr Blankenese

BLANKENESE

Die 15 Jugendfeuer wehr -

leute der Freiwilligen Feu -

er wehr Blankenese träumen

schon länger davon, einen

eigenen Jugendbus zu be -

sitzen, um damit gemeinsam

Jugendfahrten und

Fah rten zu Übungen und

Wettkämpfen durchführen zu

können. Bislang mussten die

Aktiven auf Privat-PKW zu -

rück greifen. Mithilfe einer

groß zügigen Spende aus dem

Haspa-Lotteriesparen ist das

jetzt möglich. Schon bald soll

das neue Gebrauchtfahrzeug in

Dienst gestellt werden.

Beim LotterieSparen wird mit

einem Schritt dreimal etwas

bewegt: Sparen, helfen und

gewinnen. Die Teilnehmer spielen

jeden Monat ein oder mehrere

Lose für je fünf Euro.

Hiervon werden vier Euro

gespart und 25 Cent fließen

direkt an einen guten Zweck.

Auch die Jugendlichen in der

Jugendfeuerwehr engagieren

sich für die Gemeinschaft. Noch

gibt es Platz für weitere interessierte

Jugendliche:

www.ff-blankenese.de

Clemens Reus,

Vorsitzender des

Fördervereins,

dankte Thomas

Sobania, Filialleiter

Haspa Blankenese

Foto: Krohn

Sie setzen sich nicht nur im

Bund, sondern auch ganz

pragmatisch in Hamburg als

Vorsitzender der Lebenshilfe

Hamburg für die Rechte von

Menschen mit Einschrän kun -

gen ein. Wie steht es aus Ih -

rer Sicht mit der Gleichbe -

hand lung?

Ohne Frage haben wir in den

letzten Jahren viele Verbes se -

run gen für Menschen mit Be -

hin derungen erreicht. Aber

rich tig gut ist es noch lange

nicht. Das drängendste Problem

ist nach wie vor die erhöhte Ar -

beitslosigkeit. Die Wahr schein -

lichkeit, dass Schwerbehinderte

arbeitslos oder gar langzeitarbeitslos

werden, ist doppelt so

hoch wie bei Menschen ohne

Behinderung.

Es gibt eine gesetzliche Rege -

lung, nach der jedes Unter neh -

men mindestens fünf Prozent

Schwerbehinderte beschäftigen

muss. Wer das nicht macht,

muss dafür eine Ausgleichs ab -

gabe zahlen. Je weniger be -

schäftigt werden, desto höher

ist die Ausgleichsabgabe. Trotz

dieser Regelung weigert sich ein

Viertel aller beschäftigungspflichtigen

Unternehmen, auch

nur einen einzigen Menschen

mit Schwerbehinderung zu be -

schäftigen – Beschäftigungs -

quote Null. Und das, obwohl es

unendlich viele finanzielle

Unterstützungsmöglichkeiten

gibt, einen Arbeitsplatz behindertengerecht

umzubauen.

Ich setze mich dafür ein, dass

wir für diese notorischen Ver -

weigerer eine drastisch erhöhte

Ausgleichsabgabe einführen.

Wir können es uns bei zunehmendem

Fachkräftemangel ein-

weiter Auf Seite 4

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4 • DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021

Elbvororte

Fortsetzung von Seite 3

fach nicht erlauben, auf die

Kompetenzen von gut ausgebildeten

Menschen mit Schwerbe -

hinderung zu verzichten.

Sie setzen sich immer wieder

auch für Ihren Wahlkreis ein,

organisieren große Summen

für die Sanierung im Muse -

ums hafen, das Jenischhaus,

St. Trinitatis oder andere

Einrichtungen. Womit fühlen

Sie sich hier im Hamburger

Westen verbunden?

Meine größte emotionale Bin -

dung habe ich zu Blankenese.

Denn nach meinem Studium

habe ich drei Jahre am Ham -

bur ger Friedensforschungs in -

stitut gearbeitet. Das Institut

war damals in einer wunderschönen

Villa am Falkenstein

untergebracht. Ich habe dort

meine Doktorarbeit über die

Bundeswehr verfasst.

Mein erster Chef am Institut

war Egon Bahr, der als der

Architekt von Willy Brandts

Ostpolitik gilt. Und nie vergessen

werde ich den Besuch von

Michail Gorbatschow am In -

stitut in Blankenese. Es war die

Zeit der deutschen Wieder ver -

einigung und der weltweiten

politischen Umbrüche.

Leider hat Ole von Beust das

Institut dann später nach

Eimsbüttel verlagert. Geblieben

ist aber meine große Zuneigung

zu der wunderschönen Land -

schaft im Hamburger Westen:

Ich finde, die Spaziergänge vom

Falkensteiner Ufer bis zum

Wittenbergener Strand gehören

zu den schönsten, die man in

ganz Norddeutschland unternehmen

kann.

Es gibt für Altonaer viele

wich tige Themen wie Mobili -

tätswende, Klimaschutz, günstiges

Wohnen – welche Ein -

fluss-Möglichkeiten nutzen

Sie im Bund für Ihre Wähler -

innen und Wähler?

Da habe ich es als Vertreter

einer Regierungsfraktion natürlich

deutlich einfacher als an -

dere Abgeordnete. Es zahlt sich

aus, dass ich in Berlin ein

umfangreiches Netzwerk aufgebaut

habe, das ich gerne zugunsten

von Altona und den Elb -

vororten nutze.

Es ist auch von Nutzen, dass ich

die Hamburger SPD repräsentiere.

Denn es ist im politischen

Berlin bekannt, dass Hamburger

Sozialdemokraten seriös und

regierungserfahren sind.

Sie sind der „Social Media Kö -

nig“ im Hamburger Westen,

haben die größte Erfahrung in

diesem Bereich. Wie wichtig

ist Ihnen der persönliche Aus -

tausch mit Bürgern aus den

Elbvororten?

In der politischen Arbeit gibt es

für mich kaum etwas Wich ti -

geres. Ich habe daher vor der

Pandemie jedes Jahr eine Live-

Veranstaltung in jedem Stadt teil

des Wahlkreises durchgeführt.

Die Veranstaltungen habe ich

immer umfänglich plakatiert.

Ich hoffe, diese Veran stal tungen

sind bald wieder möglich.

Vor allem vermisse ich die

Besuche von Schulklassen im

Liebt Blankenese: Dr. Matthias Bartke vor dem ehemaligen

Landhaus Blacker (heute Goßlerhaus)

Foto: A. Urbanski

politischen Berlin. Die Diskus -

sionen mit den Schülerinnen

und Schülern sind mir besonders

wichtig und machen mir

viel Spaß. Und wenn mich

Klassen in ihren Unterricht in

die Schule einladen, so komme

ich immer gerne.

Besonders wichtig ist mir die

schnelle und gründliche Beant -

wortung der Bürgerpost. Auf

dem Portal abgeordnetenwatch.

de, auf dem Bürger mir öffentlich

Fragen stellen können, bin

ich nun schon mehrere Jahre in

Folge der „Klassenbeste“ Ham -

burgs mit den meisten beantworteten

Fragen.

Sie gehören der Deutsch-Ja -

panischen Parlamentarier-

Gruppe an. Sprechen Sie Ja -

panisch?

„Iie“ – nein. Dennoch ist meine

Funktion als stellvertretender

Vorsitzender der Parlamen ta -

rier-Gruppe eine meiner schönsten

Aufgaben als Abgeord ne ter.

Es geht darum, in Deutsch land

für die japanische Kultur und

Lebensweise zu werben. Und es

geht um die Vertiefung der

deutsch-japanischen Freund -

schaft.

Japan ist eine stabile Demo -

kratie in einer schwierigen

Region. Es hat mit dem gigantischen

China einen zutiefst

undemokratischen Nachbarn,

der überdies eine gefährliche

und aggressive Expansions -

politik betreibt. Ich finde, schon

deshalb lohnt es sich, für Japan

zu werben.

Beflügeln Sie die aktuellen

Umfragewerte, die für die

Sozialdemokraten in Hamburg

ja nicht schlecht aussehen?

Natürlich! Entscheidend sind

aber bekanntlich nicht die Um -

fragen sondern das Ergebnis am

Wahltag. Und da gilt, dass der

Wahlkreis Altona/Elbvororte

bei jeder Wahl hart umkämpft

ist. Als leidenschaftlicher Wahl -

kämpfer setze ich alles daran,

das Direktmandat zu verteidigen.

Ich hoffe dabei, dass die

Wählerinnen und Wähler im

Hamburger Westen meine

Arbeit der letzten Jahre honorieren.

Und dass sie meine politischen

Ziele für die nächsten

vier Jahre teilen.

Wie geht es für Sie weiter,

falls Sie kein Direktmandat

erlangen?

Offen gestanden, ich habe für

diesen Fall keinen „Plan B“.

Aber natürlich muss man im -

mer damit rechnen, bei einer

demokratischen Wahl auch

scheitern zu können. Ich bin ein

grundoptimistischer Mensch.

Daher bin ich mir sicher, dass

ich auch für diesen Fall eine

berufliche Lösung finden würde.

Ein paar Stichworte und Ihre

Gedanken dazu:

Homeoffice: Der Lichtblick in

der Pandemie. Alle meine Mit -

ar beiterinnen und Mitarbeiter

nutzen es. Die Arbeitszu frie -

denheit ist gestiegen und der

Output auch. Was will man

mehr?

Besetzung von Spitzenämtern

in der Politik: Da fährt man

mit den Sozis immer gut.

Anzug und Krawatte: Anzug

ohne Krawatte.

Bahn oder Flugzeug: Die

Bahn. Und an dieser Stelle ein

großes Dankeschön an die Mit -

arbeiterinnen und Mitarbeiter

in den Zügen. Sie sind immer

freundlich und haben eine endlose

Geduld auch gegenüber den

schwierigsten Fahrgästen.

Hansestadt oder Hauptstadt:

Was für eine Frage! Natürlich

die schönste Stadt der Welt.

Alster oder Elbe: Die Elbe. Sie

verursacht Heimweh, wenn

man länger in der Fremde ist.

www.matthias-bartke.de

DR. MATTHIAS

BARTKE

WÄHLEN.

Eierhütte wieder regendicht

Bezirk saniert Holzhütte im Jenischpark, die 1995 dank Spenden aufgebaut wurde | KM

Die Eierhütte im Jenischpark an einem der letzten Sommertage

Foto: Matzen

AM 26. SEPTEMBER:

ERSTSTIMME

DR. MATTHIAS BARTKE

ZWEITSTIMME

OLAF SCHOLZ

@mbartke

@bartkematthias

www.matthias-bartke.de

Das Bezirksamt und der

Verein Freunde des Je -

nisch parks e.V. haben ein

Kleinod im Flottbektal

erneut vor dem Verfall

gerettet. Die so genannte

„Eierhütte“ ist wieder vor

Wind und Wetter geschützt.

Dafür sorgt eine neue, funktionsfähige

Folienabdeckung

unter der neuen Dachbe grü -

nung. Auch die Graffitis und

Kritzeleien an den Wänden sind

verschwunden. Mit festlichen

Klängen aus Mozarts „Jagd-

quartett“ (KV 458), das das

Jenisch-Ensemble zum Besten

gab, wurde die „Mooshütte“ feierlich

der Allgemeinheit übergeben.

25.000 Euro ließ sich der

Bezirk die Sanierung kosten.

Gerade in der Corona-Zeit

OTHMARSCHEN

wurde die kleine Holzhütte mit

den ovalen Fenstern zum Coro -

na-Hotspot. Dort trafen sich

regelmäßig Jugendliche, um zu

feiern. Davon zeugten die morgendlichen

Flaschen- und

Müll reste in und vor der Hütte.

Borken- und Mooshütten (engl.

roothouses) bündeln viele

Topoi der Antike, der Auf -

klärung und der „Empfind -

samkeit“.In römischer Capitalis-

Schrift steht im Giebel die

Widmung: AMICIS ET QVIETI

(Der Ruhe und den Freunden

geweiht). Die Inschrift galt dem

Freund schafts kult der Zeit, der

Be sinnung auf die Wahr haf -

tigkeit und Nähe zwischen

Freunden. Sie galt konkret

Caspar Voghts Freunden in

ganz Europa, zu denen bedeutende

Philosophen, Naturwis -

sen schaftler und Poli tiker zählten,

u. a. auch Goethe. Sie galt

auch seinem Flottbeker Freun -

deskreis, vor allen anderen

Mad galena Pauli, geb. Poel, seiner

großen Liebe, für die Voght

einige seiner schönsten Park-

Szenen anlegte.

Die kleine „Eierhütte“ im Je -

nischpark stand für die Ge dan -

kenwelt um 1800. Nach dem

Zweiten Weltkrieg abgerissen,

wurde sie 1995 mit Hilfe von

Spendengeldern nachgebaut.

Statt brandgefährdetem Reet

deckt heute ein Grasdach die

Hütte.

www.jenischparkverein.de


Tauschgeschäfte

Reparieren oder Tauschen statt Müll produzieren. Von der Wegwerf- zur Erhaltungsgesellschaft | Markus Krohn

Elbvororte DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021 • 5

Schlitten gegen Liegestuhl,

Wintermantel gegen Schau -

kelpferd oder alte CD gegen

neues Lieblingsbuch. Nach

dem Motto „Tauschen statt

Wegwerfen“ fördert MyPlace-

SelfStorage den nachhaltigen

Umgang mit Gegen stän -

den. Der Lagerraumanbieter

stellt bis 2. Oktober 2021 an

seinem Standort in Stellingen

hierfür einen eigenen Tausch -

raum zur Verfügung. Alle Ham -

burgerinnen und Hamburger

können bis zu fünf gebrauchte

Gegenstände im Tauschraum in

der Kieler Straße 302 zu den

Bürozeiten (Mo.-Fr. 8.30-17.30

Uhr, Sbd. 9-13 Uhr) eintauschen.

Für jedes mitgebrachte

Teil kann ein anderes Objekt

kostenlos mitgenommen werden.

Einzige Bedingung ist,

dass die Gegenstände perfekt

erhalten sind und einwandfrei

funktionieren.

ELBVORORTE

In Hamburg findet die Aktion

nach längerer Pause zum ersten

Mal wieder statt. Die Erfahrung

der letzten Jahre aus anderen

Tauschräumen hat gezeigt, dass

ein reges Bringen und Abholen

dazu führt, dass die Gegen -

stände im Nu neue Besitzer finden

und stets Neues zum

Tausch angeboten wird. Ge -

genstände, die nach dem Ende

der Aktion übrigbleiben, werden

an eine Non-Profit-Orga -

nisation gespendet. Für den

Zeitraum der Aktion stellt

MyPlace-SelfStorage, der größte

Lagerraumanbieter im deutschsprachigen

Raum, ein eigenes

großes Lagerabteil als Tausch -

raum am Standort in der Kieler

Straße 302 zur Verfügung.

Tauschen statt wegwerfen? Repa -

rieren statt austauschen? Klingt

nicht nur gut, sondern ist eine

neue Haltung, die im Zuge der

Fridays for Future-Bewegung

zu einem dauerhaften Trend

geworden ist.

Es ist nur wenig mehr als ein

Jahrhundert her, dass Men -

schen gerade mal 400 Gegen -

stände ihr Eigen nannten –

wenn sie nicht zur Oberschicht

zählten. Dazu gehörten u.a.

Mobiliar, Kleidung, Küchen -

geräte, Werkzeuge. Da Ersatz

teuer war, mussten die Dinge

gehegt, gepflegt und notfalls

repariert werden, die dazu

erforderlichen handwerklichen

Fertigkeiten waren vorhanden.

Heute, so wird geschätzt, haben

wir es mit 10.000 Gegen stän den

pro Haushalt zu tun. Wer wollte

diese Masse notfalls reparieren,

und – wer könnte es noch?

Wer kann noch

selbst reparieren?

Nicht nur die Zahl der Dinge

allein verstört. Es ist auch die

Art, wie wir mit ihnen umgehen,

und die Geschwindigkeit,

mit der wir sie auswechseln –

oder wegschmeißen.

Schon länger bietet deshalb

Stil bruch, das Gebraucht kauf -

haus der Hamburger Stadtrei -

nigung, in Altona tausende

gebrauchte Artikel zu festen

Preisen unter einem Dach an,

die zuvor Verbraucher auf

einem der Recyclinghöfe abgegeben

haben.

Auch viele nette Menschen

bringen brauchbare Sachen

direkt zu Stilbruch. So wird der

eine mit gutem Gewissen überflüssigen

Ballast los, der andere

freut sich über ein Schnäpp -

chen – und die Umwelt wird

Müll los.

Die Artikel werden vor Ort ge -

sichtet und kontrolliert. Oft

sind die Artikel noch in einem

sehr guten Zustand. Viele

Liebhaberstücke werden auch

den angeschlossenen Werk stät -

ten repariert oder können als

Grundlage für individuelle

Projekte günstig direkt mitgenommen

werden.

Auf diese Weise sparen die

Nutzerinnen und Nutzer täglich

Tonnen von Müll ein und

haben zudem einen großen

Pool an Artikeln weit über die

aktuellen Sortimente etablierter

Anbieter hinaus: So können Sie

sich vom Einheitsbrei abheben

und zudem oft günstig an ihr

Lieblingsstück kommen.

Selbst wenn manche Dinge verstaubt

oder nicht mehr vollständig

erhalten sind: Mancher

Im Altonaer Fundbüro warten viele vergessene Gegenstände auf

neue Besitzer. Manches Schnäppchen ist dabei... Foto: Bezirksamt Altona

Bastler kann doch noch etwas

damit anfangen. Mit dieser Idee

kam 1995 Ebay auf den Markt

und ist bis heute erfolgreich.

Andere Onlineplattformen ka -

men hinzu. Besonders die lokale

Nachbarschaftsbörse

nebenan.de ist hier erfolgreich.

Verkauf und Tausch von Nach -

barn untereinander kommt gut

an. Oft haben sich hier nicht

nur Menschen gefunden, die

sich über alte Sachen gefreut

haben, sondern auch Freunde

geworden sind.

Ähnliches gilt für Fahrradre pa -

raturwerkstätten oder Bücher -

tauschkästen in den Stadt tei -

len. Auch hier gibt es neben der

praktischen Nachbar schafts -

hilfe Kontaktmöglichkeiten,

manchmal intensiver als auf

Flohmärkten.

Recht auf

Reparierbarkeit

Seit 1. März hat jeder EU-Bür -

ger zudem das Recht auf Re -

parierbarkeit: Kühlschränke,

Spülmaschinen, Wasch maschi -

nen, Fernseher und weitere

Produkte müssen seitdem

strengere Anforderungen an

die Reparierbarkeit erfüllen.

Hersteller müssen demnach

künftig Ersatzteile über einen

bestimmten Zeitraum bereithalten

und die betreffenden

Produkte so gestalten, dass

Komponenten mit herkömmlichen

Werkzeugen zerstörungsfrei

auseinandergebaut werden

können. Zwischen 7 und 10

Jahren müssen die Hersteller

Ersatzteile kurzfristig liefern

können.

Was für Gegenstände des All -

tags gilt, gibt es aber auch in

anderen Bereichen. Nachbar -

schafts hilfen durch Ehren amt -

liche gibt es zahlreichen Stadt -

teilen, u.a. in Sülldorf, Iser -

brook oder Rissen – auch schon

vor der Corona-Pandemie. Hand -

werklich begabte oder kräftige

Menschen helfen im Haushalt,

im Garten oder beim Einkaufen

sowie bei Behördengängen.

Die SPD-Fraktion Altona verstärkt

jetzt ihre Bemühungen,

eine kommunale Wohnungs -

tauschbörse für Altona zu

schaf fen. Hierzu sollen von

Seiten des Bezirksamts, flankiert

von der Bezirkspolitik,

zeitnah Gespräche mit den

Wohnungsbaugesellschaften, in

Altona ansässigen Genossen -

schaf ten und privaten Inve sto -

ren wieder aufgenommen werden,

die im Zuge des Wechsels

an der Bezirksamtsspitze im

Jahr 2019 leider versandet

waren. Einen entsprechenden

Antrag hatte die SPD in die

Sitzung der Bezirksver samm -

lung am 26. August eingebracht.

Gregor Werner, Baupolitischer

Sprecher der SPD-Fraktion Al -

to na erläutert die Idee: „Mög -

lichkeiten zum Wohnungs -

tausch könnten beispielsweise

ältere Menschen nach dem

Auszug ihrer Kinder dazu motivieren,

die für sie mittlerweile

zu großen Mietwohnungen zum

Tausch gegen eine kleinere

Wohnung an junge Familien

abzugeben.“

Aus Sicht der SPD-Fraktion

sind Wohnungstauschangebote

damit ein weiteres sinnvolles

Instrument, um die Situation

auf dem Wohnungsmarkt im

Bezirk Altona zu entlasten.

Je mehr repariert oder ge -

tauscht wird, desto mehr Er in -

nerungen und mehr Bindungen

zwischen Menschen entstehen

und das besonders in der sonst

so anonymen Großstadt wie

Hamburg. Eine schöne Idee!

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Sport

Golf: Deutsche Meisterin am Hochrad!

Zwei weitere Schülerinnen des Sportprofils unter den ersten 15 platziert | Konrad Matzen

OTHMARSCHEN

Leonie Wulfers ist Ober stu -

fenschülern am Hochrad-

Gymnasium in Othmar -

schen und gleichzeitig eine

große Hoffnung für den

Deutschen Golfsport. Am

letzten Augustwochenende

wurde sie Deutsche Mei sterin

im Golf der Altersklasse U18 –

Ein wunderschönes Geburtstags -

geschenk für die Münster a -

nerin, die erst vor zwei Jahren

an die Elbe wechselte, um am

Falkenstein u.a. von Golftrainer

Christian Lanfermann zu lernen.

Er hatte schon Esther

Henseleit in eine Profi-Karriere

begleitet.

Nach der ersten von drei

Runden lag Leonie noch um

einige Schläge zurück, hat

jedoch in Runde zwei und drei

mit jeweils 68 Schlägen die beiden

besten Runden des Turniers

gespielt. Das Handicap von

Leonie ist mittlerweile bei un -

glaublichen -3,6, also fast 4

Schläge unter dem Platzstan -

dard!

Neben Leonie waren auch zwei

ihrer Klassenkameradinnen aus

dem Oberstufen-Sportprofil des

3. Semesters äußerst erfolgreich:

Emilie von Finckenstein

Leonie Wulfers (Mitte) bei der Siegerehrung

wurde Vierte in derselben Al ters -

klasse und Susanna Brzens ka

Fünfzehnte.

Aber auch in den anderen

Alters klassen waren Golfer -

innen und Golfer der Oth -

marscher Schule erfolgreich

vertreten: In der AK 16 wurde

Leonie Breutigam 18. und Tes -

sa Wilck 35. Ein Abiturient

dieses Sommers, Bo Rehder,

Foto: PR

belegte in der AK 18 Platz 27.

In der AK 16 der Jungen belegte

Leif Ove Breede den 24.

Platz und in der AK 14 der

Jungen wurde Maximilian von

Borgstede Zwölfter. Ein überaus

erfolgreiches Wochenende

für die Kooperation zwischen

dem HGC Falkenstein und dem

Gymnasium Hochrad!

Kinderolympiade in Rissen

Endlich wieder Sportereignisse für alle – 50 Kinder gaben alles! | Konrad Matzen

Spannung pur beim Vor -

entscheid der 15. Kinder -

RISSEN

olympiade im Rissener

Sport verein: Alle Kinder

der Jahrgänge 2011-2016

waren eingeladen den Parcours

in schnellstmöglicher Zeit zu

absolvieren.

Dabei sein war alles und der

Spaß sollte im Vordergrund stehen,

doch natürlich durfte die

Prise Wettkampfgefühl nicht

fehlen: So traten am ersten

Septemberwochenende in der

Turnhalle des Rissener Sport -

vereins über 50 Kinder an und

gaben alles.

Bei der Siegerehrung am Ende

auf der schönen Rasenfläche

am Marschweg 75 wurden die

drei schnellsten der Jahrgänge

ausgezeichnet und haben die

Chance beim großen Finale am

Sonntag in der Leichtathletik -

halle Alsterdorf unter Hamburgs

Besten ihr Können unter Be -

weis zu stellen.

Die jeweils 1. Platzierungen mit

Kicko besucht den Tag des Mädchenfußballs am Marschweg 85

Foto: PR

einem Ticket zum Finale waren

Emilie van Wissel und Leonas

Bleil (Jahrgang 2016/2015),

Sofia Graetz und Tom Jan -

naschk (Jahrgang 2014/2013)

sowie Nora Will und Jerome

Boateng (Jahrgang 2012/2011).

Neben der Olympiade konnten

die Eltern bei einem Kaffee

oder Waffeln in Ruhe klönen

und die Geschwisterkinder hatten

die Chance bei lustigen

Spielen und Musik sich richtig

auszutoben.

Auf der großzügigen Kunstra -

senfläche am Marschweg 85

folgten ca. 300 Rissener dem

Aufruf des DFB zum Tag des

Altona beim globalen Fahrradgipfel

Amt präsentiert Projekte auf Fachkonferenz | Konrad Matzen

Altona setzt auf die Mobi -

litätswende – und will das

der ganzen Welt zeigen!

Aus diesem Grund war das

Bezirksamt letzte Woche

auf dem wohl weltweit wichtigsten

jährlichen Fahrrad -

gipfel vertreten: auf der Fach -

konferenz Velo-City. Dabei

werden u.a. zwei Projekte aus

Hamburgs Westen präsentiert.

Die Velo-city wird seit 1980

jährlich von der European

Cyclists‘ Federation und einer

städtischen Verwaltung beziehungsweise

einer Stadt durchgeführt.

In diesem Jahr (6. bis

9. September) ist die Konferenz

in Lissabon zu Gast. Bei der

globalen Plattform treffen sich

ELBVORORTE

Eingang zum Elbschlosstunnel unter der Elbchaussee in Nienstedten.

Er wurde im August 2020 neu gestaltet.

Foto: Matzen

bis zu 1500 Teilnehmerinnen

und Fachvertreter, um sich auszutauschen

und voneinander

zu lernen.

Am Gymnasium Hochrad werden

junge Hochleistungs sport -

lerinnen und -sportler besonders

gefördert, denn den schulischen

Anforderungen und

gleichzeitig den hohen Erwar -

tun gen, die an einen jungen

Leistungssportler gestellt werden,

gerecht zu werden, stellt

junge Menschen vor große

Herausforderungen. Aus diesem

Grund hat das Gymnasium

Hochrad eine Koordinie rungs -

stelle eingeführt, deren Ziel es

ist, junge Leistungssportler bei

der Bewältigung dieser Auf ga -

be bestmöglich zu unterstützen.

Dabei werden den Schülerinnen

und Schülern Hilfen an die

Hand geben, die sie langfristig

an diejenigen Kompetenzen

heranführen, die eine Verein -

barung von Sport und Schule

im besonderen Maße erleichtern.

Dazu gehört u.a. eine

ho he Kompetenz im Bereich der

Ei genverantwortlichkeit,

Selbst ständigkeit und Orga ni -

sationsfähigkeit, welche durch

Strukturierungshilfen und

Gespräche angebahnt wird.

www.gymnasium-hochrad.de

Mädchenfußballs. Mit viel Lie -

be zum Detail und einem gro -

ßen Aufgebot an freiwilligen

Helfern durften interessierte

Mädchen Fußball in allen

Facetten kennenlernen. Im

Gespräch mit den Trainerinnen

und Trainern auf dem Rasen in

einer Mini WM und der Tor -

schussmessgeschwindigkeitsanlage

konnte jede zeigen, was

in ihr steckt.

„Beide Veranstaltungen können

als voller Erfolg für den Sport

und als „Zeichen nach vorn“

gewertet werden. Lachende

Kinder und glückliche Gesichter

von jungen und alten Risse -

nerinnen und Rissenern haben

gezeigt, dass die Entscheidung

des Vereins, beide Veran stal -

tun gen unter den bestehenden

Auflagen stattfinden zu lassen,

absolut richtig war und ein positives

Zeichen für die Kinder und

den Sport setzt.“, sagte Pres se -

sprecherin Swantje Zim mer -

mann der DorfStadt-Redaktion.

Auch das Bezirksamt Altona

nutzt diese Gelegenheit und

will dabei zwei EU-Projekte

vorstellen, die im Bezirk verortet

sind. Eines davon ist das

Beleuchtungs-Projekt LUCIA,

das gemeinsam mit Projekt -

partnern aus dem Baltikum

vorangetrieben wird. Dabei

geht es darum, die Bedürfnisse

von Fußgängerinnen und Rad -

fahrenden beim Thema Stra -

ßenbeleuchtung in den Fokus

zu rücken.

In Altona wurde beispielsweise

im vergangenen Sommer

Schrö ders Elbschlosstunnel

um gestaltet. Die Unterführung

zum Elbufer kann seit 1984

von Passanten als schnelle und

barrierefreie Verbindung ge -

nutzt werden, ohne die stark

befahrene Elbchaussee queren

zu müssen.


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DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021 • 7

Mobilität der Zukunft – BVE legt vor!

Die Wohnungsbaugenossenschaft eröffnet ersten Mobilitätshub in Hamburgs Westen | Konrad Matzen

ISERBROOK

Mobilitätswende-Senator Dr. Anjes Tjarks wird von den beiden

Vorständen des BVE, Axel Horn und Michael Wulf gerahmt Foto: Krohn

Nach knapp vier Monaten

Bauzeit nahm der Bau -

verein der Elbgemeinden

eG (BVE) am 2. September

im Beisein des Senators für

Verkehr und Mobilitäts -

wende, Dr. Anjes Tjarks,

den ersten Mobilitätshub der

Genossenschaft mit umfassenden

Sharing-Angeboten in

Betrieb.

Die Mobilitätsstation am S-

Bahnhof Iser brook umfasst

dabei sowohl Car- und E-

Lastenrad-Ange bote als auch

die Möglichkeit zum Teilen von

Lebensmitteln sowie eine Stadt

RAD-Station. Die Kosten für

das Projekt betragen rund

250.000 Euro. Zwei weitere

Projekte dieser Art sind bereits

in Planung.

Mit dem Mobilitätshub im

Quartier Iserbrook bündelt der

Bauverein der Elbgemeinden

eG umfassende und moderne

Mobilitätsangebote für alle

Menschen im Quartier. Die

neue Mobilitätsplattform um -

fasst zwei stationsbasierte,

elektrische Carsharing-Fahr -

zeuge von cambio, eine Lade -

säule für E-Autos aus dem

Quartier, zwei E-Lastenräder

von sigo, eine StadtRAD-Sta -

tion mit 16 Fahrrädern, Fahr -

radständer und eine Repara -

turstation. Besonderes High -

light: Auf dem Mobilitätshub

können in einem Kühlschrank

von Foodsharing e.V. auch

Lebensmittel geteilt werden.

Ergänzt wird das Angebot von

einer Postpaketstation sowie

Möglichkeiten zum nachbarschaftlichen

Austausch gegen -

über des Mobilitätszentrums.

„Für den BVE ist Mobilität eng

mit dem Thema Wohnen verbunden.

Bei uns hört Wohnen

nicht an der Haustür auf. Mit

dem Angebot verbessern wir die

Anbindung des Quartiers und

schaffen weitere Anreize zum

gemeinschaftlichen Teilen. Da -

mit trägt das Projekt dazu bei,

die Gemeinschaft im Quartier

zu stärken und die Standort at -

traktivität weiter zu erhöhen“,

so Michael Wulf, Vorstands -

sprecher des Bauverein der

Elbgemeinden.

Modellprojekt Vorbild

für weitere Quartiere

Nach dem Mobilitätshub in

Iserbrook werden in den kommenden

Jahren weitere Platt -

formen in den Quartieren in

Eidelstedt und Lurup entstehen.

„Das Thema Sharing ist für uns

auch ein Lernprozess. Dafür

haben wir eigens ein Bau -

kastensystem mit verschiedenen

Angeboten entwickelt, welche

individuell zusammengestellt

und jederzeit flexibel er -

weitert werden können“, erklärt

Axel Horn, Vorstandsmitglied

des BVE. „So können wir den

Anforderungen an eine moderne

Mobilität in einem dynamischen

Prozess gerecht werden.“

Abschluss der

Energetischen

Quartiersentwicklung

Heidrehmen

Mit der Eröffnung des Mo -

bilitätshubs ist die Energetische

Quartiersentwicklung am Heid -

rehmen abgeschlossen. Diese

gehört zu den ersten Quartiers -

entwicklungen, die die Stadt

gemeinsam mit der Wohnungs -

wirtschaft vorangetrieben hat.

Die Besonderheit des Projekts:

Erstmals wird die energetische

Entwicklung nicht auf einzelne

Gebäude beschränkt, sondern

bündelt vielfältige Maßnahmen

im Quartierskontext. Das Ziel

ist es, Synergieeffekte auszunutzen,

die Beanspruchung der

Bewohnerinnen und Mieter so

gering wie möglich zu halten

und die Ziele des Hamburger

Klimaplans bis 2030 einzuhalten.

„Dank des umfassenden

Gesamtkonzeptes können wir

im Quartier Heidrehmen pro

Jahr 500t CO 2 -Emmissionen

einsparen. Das ist ein erheblicher

Anteil, um die Ener gie -

wende vor Ort voranzutreiben“,

berichtet Axel Horn.

Strom und Wärme für das

gesamte Quartier und den

Mobilitätshub entstehen dabei

in der hauseigenen Energie zen -

trale um die Ecke. Im Mittel -

punkt stehen die beiden

Blockheizkraftwerke. Diese produzieren

jährlich 4,6 Millionen

Kilowattstunden (kWh) Wärme

sowie 2,8 Millionen kWh

Strom. Damit können im Quar -

tier 830 Wohnungen, etwa

1.700 Bewohner und die Mo bi -

litätsstation dezentral versorgt

werden.

Überschüssig erzeugter Strom

wird in das öffentliche Strom -

netz eingespeist. Eingebunden

in die neue Energiezentrale

sind neben den zwei BHKWs

eine Power-to-Heat-Anlage, ei -

ne Wärmepumpe, zwei Spitzen -

last-Brennwertkessel, eine so -

larthermische Anlage sowie ein

Stromspeicher. Der Vorteil: Es

werden fossile Brennstoffe und

Emissionen eingespart. Die

Abwärme der BHKWs dient

zudem als Antriebsenergie für

die Wärmepumpe, die zusätzlich

250.000 kWh ins Netz einspeist.

Ein weiterer wichtiger

Baustein des umfassenden

Kon zepts ist die Erneuerung des

Nahwärmenetzes. Damit die

Wärme mit geringstmöglichen

Verlusten in die Haushalte

gelangt, wurden die Leitungen

auf einer Gesamtlänge von 2,3

Kilometern im Quartier nach

neustem Standard gedämmt.

www.bve.de

Der elegante Klimaschützer für die eigenen vier Wände

Ob ein Produkt gut für die

Umwelt ist, wird vielen

Konsumenten zunehmend

wichtiger. Aspekte des

Klimaschutzes gewinnen

auch beim Bauen und

Wohnen immer mehr an

Bedeutung. Warum gerade Par -

kett als nachhaltigster Boden -

belag die erste Wahl für klimabewusste

Bauherren ist, verrät

der Verband der Deutschen

Parkettindustrie (vdp).

Holz ist der wichtigste Bauund

Werkstoff, der auf natürliche

Weise nachwächst. „Das

Naturmaterial ist ein echter

Umweltschützer, das während

ELBVORORTE

seiner gesamten Lebens- und

Nutzungsdauer klimaschädliches

Kohlendioxid bindet“,

erklärt der vdp-Vorsitzende

Michael Schmid. „Sage und

schreibe 62 Millionen Tonnen

Kohlendioxid entzieht allein der

deutsche Wald jährlich der

Atmosphäre. Das sind rund sieben

Prozent der Treibhausgas-

Emissionen Deutschlands.“

Das Holz der Bäume wird zum

Beispiel für Parkettböden verwendet.

Da so ein Boden aus

Echtholz mehrfach aufgefrischt

und renoviert werden kann,

hält er mitunter mehrere Jahr -

zehnte und schont so wertvolle

SELBST-

HAFTEND

Gardinen • Sonnen- und Insektenschutz • Farben • Tapeten • Designbeläge • Teppichboden

Ressourcen. „Wer das vielleicht

älteste Baumaterial in den eigenen

vier Wänden nutzt, hilft

damit auch dabei, Treibhaus -

gasemissionen zu verhindern,

die bei der Produktion anderer

Baumaterialien entstünden“, so

Schmid. „Durch einen Parkett -

boden können negative Ein -

flüsse auf das Klima so dauerhaft

reduziert werden.“

Für einen Parkettboden stammt

das Holz aus nachhaltiger eu -

ropäischer Forstwirtschaft.

Nachhaltig, weil stets weniger

Holz geerntet wird, als im Wald

gleichzeitig nachwächst. So ist

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Wälder auch in Zukunft ihre

Funktion als Kohlendioxid spei -

cher ausüben können. „Dazu

ha ben sich alle unsere Hersteller

verpflichtet“, so Schmid.

Nachhaltig, langlebig, umweltfreundlich

– die vielen nachhaltigen

Vorteile eines Parkett -

bodens machen deutlich, wie

sehr es sich für das Klima

lohnt, auch in den eigenen vier

Wänden auf das Naturprodukt

zu setzen.

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8 • DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021

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Vortrag für Garten-Ein stei -

ger und wiss begierige Hobby -

gärtner in der Baumschule

Johs. Wortmann alles über den

Herbstgarten: Überblick über

Pflege-Todos im Herbst, Basics

zum Thema ökologisches Gärt -

nern und Kom post bis hin zu

Pflanztipps di rekt von der

Quelle für Beete, Kübel und

Hochbeete. In den 90 Minuten

geht es auch um die Herbstkur

für Ihren Rasen. Kompaktes

Wissen an einem Nachmittag.

Bitte melden Sie sich direkt in

der Baumschule für den Vortrag

an (3G-Sicherheitskonzept).

In der Baumschule laufen derweil

alle Vorbereitungen für

den Schlussspurt: Kay Wort -

mann berichtet: „Kunden fragen

vor allem nach Buchs -

baum-Ersatz, denn in vielen

Privatgärten hat der Zünsler in

diesem Jahr Bestände vernichtet.“

Deshalb ist der Firmenchef

OSDORF

Die Georg-Bonne-Straße in

Nienstedten und der Bon -

nepark in Bahrenfeld werden

umbenannt und erinnern

künftig an zwei

Frauen, die aufgrund ihrer

jüdischen Herkunft in der

Zeit des Nationalso zia lis -

mus verfolgt wurden. Der

Senat folgt damit einem

Vorschlag aus dem Bezirk,

der schon länger die Umbe -

nennung fordert. Der Arzt

Georg Bonne, der eine Praxis

in Klein Flottbek hatte und am

1. Mai 1945 starb, war ein

überzeugter Anhänger der NS-

Ideologie. Dies hatte auch eine

2017 im Auftrag des Staats -

archivs erstellte wissenschaftliche

Untersuchung zur NS-

Belastung von Straßennamen

des Historikers Dr. David Tem -

plin gezeigt.

Die vom Nienstedter Marktplatz

bis zur Straße Am Internatio -

nalen Seegerichtshof verlaufende

Georg-Bonne-Straße,

heißt künftig Sophie-Rahel-

Jansen-Straße. Sie erinnert an

die vielfältig sozial engagierte

Schriftstellerin Sophie Rahel

Jansen (1862-1942), die 1913

mit ihrem Mann, dem Ham -

burger Rechtsanwalt Dr. Cäsar

NIENSTEDTEN/BAHRENFELD

Vogelfreunde können sich mit hübsch dekorierten Vogelhäuschen

an Meisen, Amseln oder Spatzen erfreuen.

Foto: PR

im Moment ständig unterwegs,

um zusätzlich zur Eigenpro -

duk tion in allen Baumschul-

Gebieten Europas tolle Pflan -

zen zu ordern, auch in Vor -

bereitung auf die kommende

Saison. Denn alle Produzenten

melden, dass Pflanzen im kommenden

Jahr knapp werden. Zu

groß war die Nachfrage in den

vergangenen 20 Monaten. Und

die Aufzucht von Pflanzen

braucht eben ihre Zeit. „Blu -

Max Jansen, nach Blankenese

zog. 1908 war sie die erste

Frau, die als öffentliche Ar -

men pflegerin bestellt wurde.

men zwiebeln, Clematis, Rhodo -

dendren und Immergrüne im

Topf sind aktuell noch in ausreichender

Menge vorrätig“,

beruhigt Kay Wortmann. Was

für ein Glück, denn für diese

Pflanzen beginnt schon jetzt im

September die Pflanzzeit.

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Bodenbelag mit Charakter: Olivenholz

Außergewöhnlich? Ja! Auf -

dringlich? Auf gar keinen

Fall! Wer sich für einen

Boden aus Olivenholz par -

kett entscheidet, dem liegt

zwar das gewisse Extra zu

Füßen, aber ein schriller

Auf tritt ist nicht seine Sache.

Sein aufsehenerregendes und

dennoch natürliches Erschei -

nungs bild unterscheidet sich

maßgeblich von anderen Höl -

zern. Olivenholz besitzt eine

wunderschöne, lebendige Ober -

fläche, häufig mit gelbbraunen

bis braunen Wölkchen. Das

verleiht ihm eine einzigartige

Ausstrahlung, die noch die

ELBVORORTE

Sonne und Wärme des Südens

in sich trägt. In den Oliven -

hainen Italiens wächst das stolze

und anmutige Gehölz bis zu

mehreren hundert Jahren. Erst

wenn die Obstbäume keine

Früchte mehr tragen und damit

ihren natürlichen Lebenszyklus

vollendet haben, werden sie

von Giuseppe Ciancimino zu

etwas weiterverarbeitet, was

ihrem besonderen Charakter

Rechnung trägt: Parkett. Das ist

nicht nur ganz und gar nachhaltig,

sondern das hohe Alter

macht das Holz des Oliven -

baums auch sehr widerstandssowie

strapazierfähig und

Anfang Juli 1942 erhielt sie

aufgrund ihrer jüdischen Her -

kunft den Deportationsbefehl

für Theresienstadt, worauf sich

die 80-jährige Sophie Rahel

Jansen das Leben nahm.

Der Bonnepark, nördlich der

Autobahnauffahrt Bahrenfeld,

der künftig durch den Deckel

über die A7 deutlich aufgewertet

wird, heißt künftig Gold -

schmidtpark. Er erinnert an die

Theaterwissenschaftlerin,

Schau spielerin und Regisseurin

Käthe Goldschmidt (1905-

1990), die in Altona aufwuchs.

Goldschmidt überlebte das

Getto Theresienstadt und lebte

Richtig

dämmen

Wer sein Haus modernisiert,

möchte als Folge der

Maßnahmen meist nicht

nur Energie sparen, sondern

auch behaglich wohnen.

Ein gesundes Raum -

klima ist dabei ein wichtiger

Aspekt. Geprüfte Baustoffe

mit Umweltzeichen und gute

Verhaltenstipps können hier

Orientierung geben.

Während eine dichte Gebäu de -

hülle unangenehme Zugluft ab -

wendet, verhindert eine zusätzliche

Dämmung, dass Wärme

entweicht und Wände sowie

Böden stark abkühlen. Feuch -

tigkeit und schlechte Raumluft

können durch regelmäßiges

Lüften abgeführt werden.

Um die Raumluft zu verbessern,

sollte man emissions- und schadstoffarme

Ein rich tungs gegen -

stände, Bauprodukte und Dämm -

stoffe verwenden. Wich tig ist,

dass das Nutzerverhalten nach

einer Sanierung – also beispielsweise

das Lüftungs- und

Heizverhalten – als wichtiger

Aspekt in die Energieberatung

aufgenommen wird.

Ein vielfältiges Angebot an

Dämmstoffen macht es schwierig,

emissions- und schadstoff -

arme Produkte zu identifizieren.

Licht ins Dunkel bringen

Umweltzeichen wie das „pure

life“-Siegel. Sie sorgen für

mehr Sicherheit bei der Gebäu -

de planung und bei der Ver wen -

dung von geeigneten Dämm -

stoffen. PU-Dämmstoffe beispielsweise,

die das Umwelt -

zeichen „pure life“ tragen dürfen,

erfüllen die sehr strengen

stofflichen Kriterien und Emis -

sionsanforderungen des Wil -

helm-Klauditz-Instituts (WKI)

an die Innenraumluftqualität

und sind gesundheitlich unbedenklich.

Zwei jüdische Frauen werden geehrt

Georg-Bonne-Straße (Nienstedten) und Bonnepark (Bahrenfeld) werden umbenannt | M. Krohn

Der Bonnepark wird künftig nach Käthe Goldschmit benannt Foto: BSU

Die Blankeneserin Sophie

Rahel Jansen wird geehrt

Foto: viermalleben.de

damit langlebig. So überdauert

Olivenholzparkett mehrere Ge -

nerationen und hinterlässt nur

schöne Erinnerungsspuren in

den Herzen seiner Bewohner.

Ob als stiller Zeuge der Zeit -

läufe in der toskanischen Land -

schaft oder später in den eigenen

vier Wänden: Oliven holz -

parkett ist … anders als alle

anderen Bodenbeläge und ein

Begleiter fürs Leben. Auf seiner

Website hilft Giuseppe Cian -

cimino persönlich bei der

Suche nach dem Traumpartner.

www.olivenholz-parkett.de

ELBVORORTE

später mit ihrer Familie in

Blankenese. Käthe Goldschmidt

und ihre Schwester Erna zogen

im September 1945 nach der

Befreiung aus dem Getto nach

Othmarschen. 1975 veröffentlichte

sie ihre Erinnerungen an

das Getto Theresienstadt.

Die Arbeitsgruppe Verkehrs -

flächenbenennung des Aus -

schusses für Kultur und Bil -

dung der Bezirksversammlung

Altona hatte im Juli 2020 die

Bürger und Bürgerinnen im

Bezirk dazu aufgerufen, Vor -

schläge zur Umbenennung der

Georg-Bonne-Straße und des

Bonneparks einzureichen. Aus

den knapp 170 Bürger vor schlä -

gen hat der Bezirk die zwei

Frauen ausgesucht, die zur NS-

Zeit unter dem Regime litten.

Der Senat hatte im September

2020 die Kommission zum Um -

gang mit NS-belasteten Stra -

ßennamen berufen, die einheitliche

Entscheidungskriterien

für den Umgang mit NS-belasteten

Straßennamen in Ham -

burg entwickeln und gegebenenfalls

Empfehlungen zu

möglichen Umbenennungen

aussprechen soll. Auch hier war

die geplante Umbenennung der

Georg-Bonne-Straße Thema.


DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021 • 9

Kultur

Der Mann der Bronzeplastiken: Gerhard Brandes

Wie die Skulpturen des Blankenesers in den Hamburger Westen kamen | Markus Krohn

„Kunst im öffentlichen

Raum“ gibt es in Hamburg

bereits seit 70 Jahren,

anfangs hieß es noch

„Kunst am Bau-Programm“.

Viele der Arbeiten sind

noch heute zu sehen. Im

Hamburger Westen sind es vor

allem die Kupfer- und Bron ze -

figuren des Blankenesers Ger -

hard Brandes, der 2023 seinen

100sten Geburtstag gefeiert

hätte.

Dass überhaupt moderne Kunst

im Stadtbild präsentiert wurde,

verdanken die Hamburger dem

damaligen Direktor der Kunst -

halle, Carl Georg Heise und

Werner Haftmann, damals

Kunst geschichtsdozent an der

Landeskunstschule. Sie wollten

internationale moderne plastische

Kunst ins Nachkriegs -

deutschland holen. Auch Werke

von in der NS-Zeit verfemten

Bildhauern, etwa Ernst Barlach,

ELBVORORTE

waren zu sehen. Die Kunst -

werke waren aber noch nicht

für ihren Standort konzipiert,

aber das Ziel, Kunst niedrigschwellig

der Öffentlichkeit

zugänglich zu machen, wurde

Das Relief der Fischer zierte seit langem die Wohnhäuser in der Rissener Dorfstraße/Ecke Ladigestwiete

erreicht. Reizvoll für die Besu -

cher war zudem, die Kunst

unter freiem Himmel zu erleben.

So war beispielsweise Ed -

win Scharff einer der begehrten

Künstler, die Teil der ersten

Gerhard Brandes in seinem Atelier in der Blankeneser Lands traße

mit einem Gips-Vorentwurf der Plastik „Abendstunde“ Foto: Wikipedia

Internationalen Gartenbau aus -

stellung (heute: Planten un

Blomen) in Hamburg waren.

Gerhard Brandes war einer der

Schüler von Edwin Scharff.

Geboren wurde er 1923 in

Frankfurt/Oder, verlebte die

entscheidenden Jahre seiner

Jugend in Berlin. Nach dem

Abitur am Humanistischen

Gym nasium Berlin-Steglitz

1943 besuchte er zunächst die

Hochschule für Bildende

Künste in Berlin und Wien. Das

dort begonnene Studium der

Bildhauerei setzte er von 1945

bis 1949 an der Landeskunst -

schule in Hamburg in den

Bildhauerklassen von Edwin

Scharff und Gerhard Marcks

fort. Während der letzten beiden

Studienjahre betrieb er zu -

sammen mit Mitschülern eine

Gießerei für den Bronze guß im

Wachsausschmelz ver fahren.

Seit 1950 war er als freischaffender

Bildhauer, seit 1976

auch als Dozent an der Fach -

hochschule für Gestaltung in

Hamburg tätig. Seine Plastiken

in Bronze, geschweißtem ge -

trie benen Kupferblech, Keramik

und Beton findet man nicht nur

in und an Schulen, Kirchen,

Wohngebäuden, öffentlichen

Bauten und auf Plätzen in

Altonaer »Wohnzimmer« eröffnet

Neue Ausstellungsfläche für Altonaer Institutionen | Konrad Matzen

Seit einer Woche ist die

neugestaltete historische

Säu len halle im Eingangsbe

reich des Altonaer Mu -

seums zum eintrittsfreien

„Wohn zimmer“ des Hauses und

zu einer besonderen Plattform

für Akteurinnen und Akteure

aus dem Stadtteil ge worden.

Als attraktiver Will kommensund

Aufenthalts bereich zum

Loun gen, Spielen und Lesen

präsentiert der at mo sphärisch

einladende Saal thematisch

exemplarische High lights aus

der vielfältigen kulturhistorischen

Samm lung des Museums

und bietet zudem eine Fläche

für kleinere Aus stellungen, die

vor allem von und mit

Communities und Ver einen aus

dem Stadtteil Altona erstellt

werden. Neben dem eintrittsfreien

Besuch steht die

Säulenhalle auch außerhalb der

Museumsöffnungszeiten für

Ver anstaltungen zur Verfü -

gung. Die aufwendige Umge -

staltung der Säulenhalle erfolgte

durch das Büro Holzer Kob -

ler Archi tekturen Zürich/ Berlin

und wurde durch Mittel aus der

„Innovationsoffensive Museen“

der Hamburger Behörde für

ALTONA

Kultur und Medien ermöglicht.

Entlang einer „Landungs -

brücke“, die die Besucherinnen

und Besucher mit sanftem

Abgang vom Foyer des Mu -

seums in den Säulensaal leitet,

führen neun großformatige

Highlight-Objekte aus der

Samm lung des Museums das

Publikum in die wichtigsten

The menbereiche des Hauses

ein. Unter dem Motto „Stadt,

Land, Fluss“ bieten die exemplarisch

ausgewählten Expo -

nate anhand von erläuternden

Medienstationen mit Geschich -

ten und Interviews die Mög -

lichkeit, sich über die Be son -

derheiten Altonas und die spezielle

Beziehung der einstmals

selbständigen Stadt zur Elbe

und zum Umland zu informieren.

Die Themen der einzelnen

Stationen reichen von der für

Altona typischen Flussfischerei

über den Prozess der einstigen

Industrialisierung bis hin zu

Perspektiven für die zukünftige

Entwicklung des Stadtbezirks.

Unter den repräsentativen Ob -

jekten befinden sich neben den

Modellen eines Pfahlewers, des

Vierländer Rieck Hauses und

des Altonaer Fischmarkts von

1830 ein steinernes Altonaer

Stadtwappen, Gemälde mit

typischen Altonaer Motiven

und ein Schiffspropeller der

Firma Zeise. Unter der „Lan -

dungsbrücke“ können Kinder in

einem Erlebnistunnel die Ge -

schichte des Altonaer Schell -

fischtunnels erkunden und zu

Entdeckerspielen in der Halle

starten.

Auf der linken Seite der

Säulenhalle befindet sich nach

der Neugestaltung mit dem

„Dock“ eine eigene Ausstel -

lungsfläche, die vor allem von

Altonaer Communities genutzt

werden soll. Drei große Wand -

elemente und eine flexibel einsetzbare

Auswahl an Tischen

mit Objekthauben stehen für

vielfältige Präsentationen zur

Verfügung. Als Auftakt im

„Dock“ wird die Ausstellung „El

Ele, Omuz Omuza“ gezeigt, die

von der Türkischen Gemeinde

Hamburg (TGH) zur Geschichte

der türkischen Fußballclubs in

Altona und Hamburg erarbeitet

wurde. Ab 22. Oktober 2021

folgt dann eine Präsentation der

benachbarten University of Eu -

rope for Applied Sciences (UE).

www.altonaer-museum.de

Hamburg, sondern auch in etlichen

Städten Schleswig-Hol -

steins, Niedersachsens und in

Süddeutschland. Zahlreiche

Kleinplastiken sind in öffentlichem

Besitz und in privaten

Sammlungen.

Gerhard Brandes schuf zahlreiche

Tierskulpturen und menschliche

Figuren. Seinen Stil än -

derte er kaum. Anfangs waren

es Einzelfiguren zu einem The -

ma, später schuf er auch Grup -

penplastiken. Brandes verfolgte

das künstlerische Ziel, seine

Skulpturen dem Aufstel lungs -

ort anzupassen. Das Thema seiner

Skulpturen passt sich dem

Umfeld an. Das war in den

1950er Jahren noch kein The -

ma gewesen.

Fischer auf dem

Altonaer Balkon

Bekannte Skulpturen im Ham -

burger Westen sind die Gruppe

der Fischer „Maritim“ am Alto -

naer Balkon von 1968, die

„Schirmgruppe“ vor dem Haupt -

quartier des Bauverein der

Aus der heimischen

Szene wird in einer

Reportage von Bord

zweier Elb – H –

Jollen berichtet. Diese

90 Jahre alte Ein -

heitsklasse wird von

eingeschworenen Segler

geliebt. Auf Regatten

und Wanderfahrten

wird diese Tradition

gepflegt.

ELBVORORTE

Das Leben und Wirken

der Persönlichkeit

Ernst Burmeister, der

ursprünglich Klemp -

ner war, sich als passionierter

Segler mit

einer Werft niederließ

und als renommierter

Yachtbauer in

guter Erinnerung

geblieben ist, wird

gewürdigt.

1920 ließ sich der Bremer

Klempnermeister mit einem

Werftbetrieb an der Lesum nieder.

Der hartgesottene Unter -

nehmertyp hat, gebeutelt von

Inflation, Weltwirtschaftskrisen

und Krieg, die Yacht- und

Bootswerft Burmester weiter

zum Erfolg geführt. Seine immer

Foto: Krohn

Elbgemeinden e.G. in Sülldorf

(1972) oder die „Gruppe der

Fischer“ im Treppenhaus des

neuen Seniorenwohnens in

Rissen. Am Osdorfer Born sind

seit 1970 die „Ziehenden Kra -

niche“ zu bewundern und am

Altonaer Fischmarkt zeigt die

zweiteilige Bronzeplastik „Fisch -

händler und Marktfrau“ den

Aufbau der Händler. Wie aus

dem Leben gegriffen, stehen ein

größeren Schiffe „Aschanti“

und „Dorethee“ werden in Yacht

classic ausführlich beschrieben.

Darüber hinaus stellt das Ma -

gazin vom Autor Marc Bielefeld

die mit der Seefahrt verbundenen

Spiritiose „Rum“ in einer

essayistischen Betrachtung vor.

Fischhändler und eine Gemüse -

frau leicht erhöht am Rand des

Platzes. Der Mann stemmt eine

große Kiste mit frischem Fisch

vor sich, während die Frau mit

zwei prall gefüllten Gemüse -

körben voranschreitet. Lurup

ist gleich zweimal von Brandes

mit Plastiken bedacht worden:

1974 entstand der „Ballspieler“,

kurz danach die „Spielenden

Kinder“ in der Ueckerstraße.

Brandes muss nicht nur in der

Hanseatischen Öffentlichkeit

eine bedeutende Persönlichkeit

gewesen sein. Seine Leiden -

schaft gab er auch privat weiter:

Seine Tochter Juliane

Brandes, heutzutage Schmuck -

designerin und Lehrerin an der

Goldschmiedeschule Pforz -

heim, pflegt seinen Nachlass

und veranstaltet regelmäßig

Ausstellungen in seinem Blan -

keneser Atelier. Zum 100.

Geburtstag ist die nächste

Zwei bekannte Skulpturen: Schirmgruppe in Sülldorf und die

Fischer „Maritim“ auf dem Altonaer Balkon

Foto: privat

größere Ausstellung geplant.

Sein Neffe, Matthias Brandes,

wur de international beachteter

Maler.

www.gerhard-brandes.de

Faszination Segel-Klassiker

Zweimal im Jahr in die schöne Welt des Segelsports | Hans-J. Odrowski

Aus den Ver -

einigten

S t a a t e n

schreibt Dieter

Leibner über

den argentinischen

Kon struk -

teur Maunel

Cam pos, der Vito

Dumas die „Legh

III“ entwarf, mit

der er als erster

Einhandsegler die

Erde mit allen drei

Kaps umrundete.

Im spanischen Sit -

ges nahe Barcelona

widmet sich ein

Bootsenthusiast dem

Erhalt mehrerer

Klassiker.

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kenese ist weit über die

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lands. Bei den jährlich

statt finden Brot- und Bröt chen -

prüfungen werden nahezu alle

Backwaren mit Gold oder Silber

prämiert. Insbesondere für die

Franzbrötchen haben die

Körners viele Prämien erhalten.

Auszeichnungen, auf die die

Firmeninhaberin Sabine Möller,

geb. Körner, zu Recht stolz ist.

In vierter Generation führt die

Bäckermeisterin und Kondi -

BLANKENESE

Die Bäckerei Körner Ende

der 50iger Jahre – noch mit

Vor garten – der goldene

Brezel hängt jetzt oben am

Haus

Foto: privat

torin das Unternehmen fort.

Dabei ist Tradition für sie

Weiterreichen der Flamme. So

hat sie das Unternehmen, welches

ihr Urgroßvater am 17.

September 1901 gegründet hat,

weiter ausgebaut und setzt

dabei auf Nachhaltigkeit. Seit

2015 ist sie Umweltpartner der

Stadt Hamburg.

In der hauseigenen Backstube

werden über 20 Sorten Bröt -

chen täglich frisch und von

Hand gefertigt, 15 Sorten Brot

– mit natürlichem Sauerteig ge -

backen – und ebenso viele Ku -

chen – wechselnd je nach

Jahreszeit. Dazu kommen laufend

frisch belegte Brötchen

und vor allem die Vollkorn -

stullen, die bei den Kunden

äußerst beliebt sind. Für größere

Veranstaltungen werden bunt

belegte Platten frisch zubereitet.

Über 30 Mitarbeiter sind täglich

Geschäftsführer Sven Callesen mit Sohn Hendrik im Pop-up-

Showroom im Stadtzentrum Schenefeld.

Foto: Krohn

Autohaus Elbgemeinden

präsentiert E-Mobilität im

Stadtzentrum Schenefeld

Wollten Sie schon immer

mal probesitzen, haben es

aber bislang nicht ins

Autohaus Elbgemeinden

geschafft? Seit einigen

Tagen gibt es die Angebots-

Highlights auch im Stadt -

zentrum Schenefeld zu sehen.

In der ehemaligen Dressman-

Filiale am Marktplatz dürfen

Sie Platz nehmen und können

sich im neuen „POP UP-Store“

unverbindlich informieren. Hier

erleben Sie den E-Flitzer ZOE,

die Hybriden Clio, Captur oder

Megane sowie die Klassiker

Twingo, Arkana oder Kangoo.

Klasse: Europas meistgekauftes

Elektroauto (lt. www.automotor-sport.de,

der Renault

Zoe E-Tech, ist sofort verfügbar

– und Sie können noch bis zu

10.000 € E-Autoprämie beim

Kauf erhalten. Damit ist der

ZOE ein echtes Highlight!

Geschäftsführer Sven Callesen

und sein Team präsentieren im

SCHENEFELD

für „ihre“ Kunden im Einsatz.

Fast alle haben den Beruf von

der Pike auf gelernt – oder sind

seit vielen Jahren im Beruf.

Mehr als 50% aller Mitarbeiter

Bäckermeisterin Sabine Möller geb. Körner ist stolz auf Ihre

Bäcker, deren Brote und Brötchen regelmäßig mit Gold und

Silber ausgezeichnet werden.

Foto: Krohn

Autohaus und im Stadtzentrum

auch den neuen eleganten Re -

nault Kangoo: Mit der Neuin -

terpretation seines charakteristischen

Profils fällt der neue

Kangoo sofort ins Auge. Das

liegt an der noch dynamischeren

Linienführung, C-förmigen

LED-Lichtsignatur und den 17-

Zoll-Felgen.

Der Innenraum ist mit sorgfältig

gefertigten Oberflächen und

einem neu designten Armaturen -

brett mit 15 Ablagefächern und

49 l Volumen ausgestattet.

Mehr Kom fort, Modularität und

Fahrspaß geht nicht!

Kommen Sie einfach vorbei.

(Beratung nur Freitag und

Samstag).

Autohaus Elbgemeinden

Osterbrooksweg 89, Schenefeld

und im Stadtzentrum Schenefeld

Tel: 83 93 98-0

www.autohauselbgemeinden.de

der Familien-Bäckerei sind länger

als 10 Jahre im Unterneh -

men - das spricht für sich. Oft

wird Sabine Möller von Kunden

angerufen, die sich für die ausgesprochen

freundlichen Verkäu -

ferinnen bedanken.

Soziale Verantwortung wurde

schon immer in der Familie

Körner übernommen. So ist es

selbstverständlich, dass die

Bäckerei Körner ein Ausbil -

dungs betrieb ist. Z.Zt. befinden

sind 4 junge Menschen in der

Ausbildung: 2 zum Bäcker und

2 im Verkauf. Auch Prakti -

kums plätze werden regelmäßig

angeboten.

Die Kinder der nahegelegenen

Gorch-Fock-Schule werden

jedes Jahr durch die Backstube

geführt: vom Korn zum Brot.

Und als Konfis kommen sie oftmals

wieder bei der Aktion:

Konfis backen für Brot für die

Welt. Eine klassische Hand -

werks bä ckerei, wie Kunden sie

sich wünschen.

Die Bäckermeisterin hätte gerne

im September gefeiert, aber die

Pandemie lässt es derzeit leider

nicht zu. Statt dessen bietet die

Bäckerei allen interessierten

Kunden einen kleinen Einblick

in die Backstube mit einem

Video, das man unter

https://youtu.be/Q7XEBXQz6rE

abrufen kann. Außerdem warten

besondere Angebote auf die

Kunden vom 17. – 25. Sep -

tember. Dazu gibt es in den

Schaufenstern eine historische

Foto-Ausstellung: Fotos der

verschiedenen Generationen

aus Familienbesitz werden in

dieser Ausstellung gezeigt. Des

Weiteren werden die verschiedenen

Gesichter des Brotes in

einer Backwaren-Präsentation

gezeigt.

Bäckerei Hartmut Körner e.K.

Blankeneser Landstraße 13

Tel.: 86 12 78

www.baeckerei-koerner.de

Letzte Chance: 9.600 €

Zuschuss für Unternehmens-

Modernisierung

Ein Förderprogramm droht

auszulaufen: Hamburger

Unternehmer, die ihre Mit -

arbeiter mitnehmen wollen

in die digitale Zukunft,

können sich nur noch

wenige Wochen hierfür

einen Zuschuss schenken lassen.

Hierbei geht es nicht nur

um viel Geld. Viel mehr Chan -

cen, die entdeckt werden wollen.

Das vom Bundesarbeits -

ministerium und der EU geförderte

Programm mit einem

Zuschuss von bis zu 9.600 €

soll kleinen und mittleren

Unter nehmen helfen, im neuen

digitalen Zeitalter anzukommen.

Darauf weist Diplom-

Volkswirt Michael Wörle hin.

In Lüneburg sind die Mittel

bereits aufgebraucht, in Ham -

burg gibt es noch Chancen.

ELBVORORTE

Gefördert werden alle Verbes se -

rungsmaßnahmen bei der Ein -

führung oder Intensivierung

papierloser Prozesse und die

damit einhergehende Personal -

führung. Die Umstellung der

Verwaltung fällt vielen Men -

schen besonders schwer.

Schließ lich gilt es Abschied zu

nehmen von Sicherheit vermittelnden,

aber langsamen Ar -

beits weisen zu überall verfügbaren,

schnellen, effizienten,

modernen und vor allem auch

kollaborativen Arbeitsweisen.

Der Umstieg hier ist keineswegs

trivial. Wichtig ist, dass es sich

um integrierte Prozesse handelt,

nicht Stückwerk. Die Mög -

lichkeiten und Chancen sind

bei richtigem Konzept gigantisch:

Ohne Programmieren

schnell und einfach Workflows

erstellen – Informations aus -

tausch zwischen Applikationen

optimieren - Routineaufgaben

automatisch durchführen, flexible

Workflows zwischen

Cloud-Anwendungen erstellen.

Und das alles auf einfache

Weise mittels „Drag and Drop“.

Dadurch sparen alle Nutzer in

der Firma und außerhalb (Part -

ner, Lieferanten und Zulieferer)

Zeit. Außerdem entfallen bei

Geschäftsprozessen aufwändige

manuelle Aufgaben. „Die meisten

Unternehmer denken zu

kurz“, weiß Michael Wörle aus

Erfahrung. „Sie denken an neue

Server, Software, aber kaum an

die Menschen, die das nutzen

sollen“, meint er schmunzelnd.

„Und wenn sie an ihre Mit -

arbeiter denken und an sich

selbst, dann verändert sich

meist nichts. Aus Angst, in der

ohnehin schon hohen Taktrate

Leistung zu verlieren“. Oder

Daten. Die Bedenkenliste ist

lang. Aber wer nicht rudert,

fällt zurück oder finanziert die

Modernisierung des Unter neh -

mens halt komplett alleine.

MW Unternehmensentwicklung

Lindenallee 3, Schenefeld

Tel.: 84 87 64

www.mwunternehmensentwicklung.de


Highlights

DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021 • 11

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

Sonnenschutz

• Markisen

• Neubespannungen

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• Wintergartenbeschattungen

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28. KKF: HÖHEPUNKTE

Zwischen Sex und 60 – Kabarett von und mit Angelika Beier

Fragen Sie sich beim Blick in den Spiegel: „Bin ich schon

alt oder wird das wieder? Lösen Sie lieber Sudoku-Rätsel

anstatt Kamasutra, Tantra und Lichtsex auszuprobieren?

Sie können sich zwar noch gut an das „erste Mal“ erinnern,

aber nicht mehr an das letzte Mal? Träumen Sie

noch von verwegenem Sex auf dem Küchentisch, oder

steht da der allzeitbereite Thermomix?

Wenn Sie mindestens eine dieser Fragen mit Ja beantworten

können,dann haben Sie das Ende Ihrer Jugend

erreicht und sind reif für Angelika Beiers neues Programm.

Sie begleiten sie auf Ihren Tourneen und erleben die

Höhepunkte der letzten 10 Jahre.

Angelika Beier spielt Fanny. Und Fanny ist eine Frau in den „Besten Jahren.“ Kein Wunder, sie ist

in den besten, weil sie die Guten bereits hinter sich hat.

Angelika Beier, multiple Persönlichkeit oder humorvolle Vagabundin auf den Spuren etlicher

Ausbrüche: spannenden, absurden, bizarren, rasanten, komischen … gewürzt mit schaurig schönen

Songs. Gönnen Sie sich eine prickelnde Auszeit mit Fanny, gehen Sie auf ihre Jubiläumsparty,

denn das Leben ist zu schön, um es zuhause auf der Couch zu vertrödeln.

Termin: 25. September 2021 um 19.30 Uhr | Ort: Theaterschiff Batavia

Eintritt: 22,– € | www.batavia-wedel.de

Der fröhliche Fischer

Gewinner des Barbara Kisseler

Theaterpreises 2021

John kehrt nach vielen Jahren in seine

Heimat zurück. Ein verletzter und verlorener

Geist. Wirr. Wankelmütig. Hinter

den wachen Augen fällt der Blick mal in

tiefe Abgründe und unendliche

Dunkelheit, mal schweift er mit

Leichtigkeit durch die Träume seiner

Kindheit. Himmelhoch jauchzend. Zu

Tode betrübt. Und immer begleitet von

ihr. Der Krankenschwester. Der britischen

Vermieterin. Der Ehefrau. Sie ist

bei ihm. Ist Licht und Energie. Ist

Schattenwesen und Schutzengel.

Wer ist John und was darf er sein? „Der

fröhliche Fischer“ handelt von

Reizüberflutung, dem Ausleben von

Dominanz und dem Weg der Selbstfindung einer verletzten, zarten Seele. Was geschieht mit ihr,

wenn das Leben zur inneren Zerreissprobe wird? Wo verläuft eigentlich die Grenze zur Normalität

– und was passiert, wenn ein Mensch sie überschreitet?

Die originelle Wahl des Spielorts war ein Kriterium für die Nominierung zum Barbara Kisseler

Theaterpreis 2021. Die Preisträgerin, Autorin und Regisseurin Stella Roberts entschied sich für ein

Symbol für die Heimatfindung: den Leuchtturm in Wittenbergen am Hamburger Elbufer.

Foto: PR

Termine: 16. / 17. / 18. / 19. September um 19.30 Uhr

Ort: Leuchtturm in Wittenbergen am Hamburger Elbufer

Eintritt: 20,–

www.derfroehlichefischer.de

Foto: PR

Foto: PR

Leveret (English Folkmusic)

Leveret ist momentan mit das Beste, was die englische Folkszene zu bieten hat. Drei großartige

Folkmusiker haben sich hier getroffen, um mit traditionellen und eigenen Kompositionen die

Folkwelt aufzumischen. Andy Cutting (Melodeon) ist bekannt durch Blowzabella, Sam Sweeney

(Fiddle) ist bekannt von Bellowhead und Folkmusiker des Jahres in Britain und Rob Habron

(Concertina) ist bekannt u.a. von The Full English. Alte Manuscripte, traditionelle Tunes und

Eigenkompositionen verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk englischer Folkmusik. Das typische

an diesem genialen Trio ist, dass sie die Stücke nicht genau arrangieren, sondern beim Spiel

improvisieren, bzw. sich die musikalischen Bälle zuspielen. Da zeigt sich echte Meisterschaft in

der Beherrschung ihrer Instrumente und der englischen Folktradition.

Termin: 29.9.2021 um 20 Uhr | Ort: Heidbarghof, Langelohstraße 141, 22549 Hamburg

Eintritt: 16,– € | Karten: Tel.: 800 84 36

www.heidbarghof.de

Tangoinpetto &

Ulrike Hanitzsch

Musikalisch und ganz ohne

Flugticket geht es mit dem Trio

Tangoinpetto und der Sängerin

Ulrike Hanitzsch wieder auf einen

musikalischen Ausflug in argentinische

Hinterhöfe, Apfelsinengärten,

Fischerhäfen und Spelunken, wo

einem der schlechte Gin auf der

Zunge brennt. Ein stimmungsvoller

und bewegender Konzertabend

erwartet alle Tangofans am

24.09.2021 in der Kulturkirche Altona - ein pures Hörvergnügen.

Neben raffinierten Arrangements klassischer Tangos, Vals, Milongas und Filmmusiktiteln wird der

Konzertabend gewürzt mit erfrischenden Kompositionen aus der Feder des kreativen Kopfes und

Initiators von Tangoinpetto, G.A. Schiewe. Mit ihrem eigenen Stil zwischen anspruchsvoller

Interpretation und dem charmanten Flirten einer Straßenmusik erfreuen die Musiker*innen alle

Fans dieser leidenschaftlichen und emotionalen Musik. Denn die Künstler*innen haben Tango „in

petto“, nicht nur im Sinn sondern auch im Herzen!

Foto: B Rump

Termin: 24.09.2021 I 19.30 Uhr

Ort: Kulturkirche Altona, Max-Brauer-Allee 199

Eintritt: 15,– € | www.kulturkirche.de

Nacht der Kirchen

Hamburgs Kirchen laden zum 18. Mal zum

gemeinsamen ökumenischen Kulturfest ein.

Das diesjährige Motto lautet „Komm wie du

bist“.

In der St. Michaelskirche wird es wieder ein

ganz besonderes musikalisches Programm

geben. Unter dem Titel „Höhenflüge“ präsentieren

wir die ganze Vielfalt der Musik:

Nach der Eröffnung um 18 Uhr spielt die

Jugendband „»Dreamers & Renegades«. Ab

19 Uhr gibt es »Kammermusik« für Posaune u. Klavier mit Marc Jonas Krohn und Florian

Albrecht und Violine u. Klavier mit Aila Katalin Krohn und Marvin Maung Tint. Um 20 Uhr spielen

»Junge Virtuosen am Flügel« mit Simon Lütke und Lukas Becker. Um 21 Uhr singt der

Popchor »SingIt« Musik aus Rock, Pop und Spiritual und um 22 Uhr gibt es Jazz mit Benny

Brown (Trompete) und Andreas Gries (Keybord). Um 22.40 Uhr endet die diesjährige Nacht der

Kirchen mit Abendandacht und Segen zur Nacht mit Diakon Jeschonowski und Pastor Fried.

Termin: 18. September 18–23 Uhr

Ort: St. Michaelskirche Sülldorf, Sülldorfer Kirchenweg 191

Eintritt: frei, Spenden erbeten www.kgmsi.de

Foto: PR

Rumpelstilzchen – total versponnen

NEUES AUS DEM GRIMMSCHEN MÄRCHENWALD

Schon seit langem treiben Rumpelstilzchen und die böse

Hexe ihr Unwesen im Märchenwald. Aber jetzt sind sie

zu weit gegangen! Das findet zumindest Lotte Grimm,

die gute Fee und Hüterin der Märchen. Sie gibt den beiden

eine allerletzte Chance, wenn sie die nicht nutzen,

werden sie verbannt. Auch wenn Bösewichte nicht so

schnell aus ihrer Haut können, gehen die zwei ans Werk.

So findet sich ein Mädchen mit vielen Haaren plötzlich in

einem hohen Turm ohne Ausgang wieder und ein

Königssohn wird zum Frosch, der fortan in einem tiefen

Brunnen leben muss. Alles gezaubert mit der guten

Absicht, die Beiden vor der bösen Welt zu schützen.

Aber dennoch gelingt ihnen gemeinsam die Flucht. Kaum sind sie beim Vater des Prinzen, stehen

schon die nächsten Abenteuer bereit. Da gibt es u.a. ein tückisches Spinnrad, einen roten

Umhang, schnelle Schuhe und einen eigenwilligen Zauberspiegel. Aber irgendetwas stimmt mit

der guten Fee nicht. Wird es ihr gelingen, wieder Ordnung zu schaffen?

Termine: bis 31. Oktober 2021 immer Samstag und Sonntag, jeweils 15 Uhr

Ort: Theater für Kinder im Allee Theater, Max-Brauer-Allee 76

Eintritt: 16,50 € bis 18,50 € | www.kindertheater.alleetheater.de

Foto: Dr. Joachim Flügel


12 • DorfStadt-Zeitung 13/2021 • 16.09.2021

Im Gespräch

»So viel wie möglich erhalten«

Fachwerkhaus im Hochrad erzählt viele Geschichten | Markus Krohn

OTHMARSCHEN

Bodo Vogel mit speziellem Schleifwerkzeug

Nur noch ein Gerippe aus

Eichen- und Kiefernbalken

steht unter mehreren Pla -

nen, die im Wind flattern.

Ganz schön traurig wirkt

die ehemalige Scheune im

Hochrad neben dem ehemaligen

Haupthaus, in dem seit

vielen Jahren das Restaurant

von Anna-Katharina Baum -

gartner, „To’n Peerstall“ beheimatet

ist. Dabei ist das Gebäude

mit dem Restaurant ursprünglich

als Haupt- und Wohnhaus

genutzt worden, die Scheune

nebenan in späteren Jahren

mehr und mehr als Pferdestall.

Aber das ist Geschichte. Jetzt

entsteht hier ein Wohnhaus mit

dem alten Fachwerk von 1814

in einer Zweiständer-Kon struk -

tion. Vierkopfbänder stützen

das Dach und die Wände „Die

alten Eichenbalken sind zum

Teil vermutlich aus der ein Jahr

vorher abgebrannten Hofstelle

wiederverwendet worden“ er -

zählt Bodo Vogel, Fachwerkre -

staurator, der die alte Bau -

substanz seit Mai restauriert.

„Wir erhalten so viel wie möglich,

ersetzen nur das, was

unbedingt notwendig ist“. Das

gilt nicht nur für das Holz im

Fachwerk, sondern auch für die

mit lehm vermauerten Ziegel in

den Außenwänden. „Dazu muss

ten wir die Gefache erst einmal

ausbauen, um den Zement -

mörtel zu entfernen. Jetzt bauen

wir sie wieder ein – mit Sumpf -

kalk.“ Bis 1930 nutzte man

beim Hausbau eher weiche

Mörtel. Der heute benutzte har -

te Zement ist wenig geeignet

für eine Fachwerkbauweise. Ein

besonderes Augenmerk richtet

Bodo Vogel auf die Füße der

Hauptständer, die lange Zeit im

Mist der Pferde oder später

einigen Hühnern im Stall standen

und feucht wurden. Teile

mussten ersetzt werden, aber

grundsätzlich „ist das Haus gut

in Schuß“. Sagt der Fachmann.

Auch die Schwellen der Außen -

wände waren durch Wind und

Wetter stark geschädigt, sodass

sie erneuert werden mussten.

An der Ostwand gab es eine

Reihe bauzeitlicher Gefache,

die teils unter großem Aufwand

gerettet werden konnten.

Für ein modernes Wohnhaus ist

das ehemalige Stallgebäude zu

klein. Daher hat der Bauherr

mit dem Architekten einen

modernen Anbau hinter dem

Gebäude geplant, das sich aber

Dieser Schrägbalken musste ersetzt werden, weil er von Wind und Wetter zerfressen war.

hinter dem historischen Fach -

werk verbirgt. Das war dem

Denkmalamt wichtig, aber auch

dem Bauherrn. Damit schützt

die Familie nicht nur die historische

Bausubstanz, sondern

auch das Klima durch Verwen -

dung der vorhandenen und

neuer natürlicher Materialien.

Damals gehörte die Hofstelle,

eine der letzten ihrer Art des

alten Dorfes Klein Flottbek

neben dem Gut Baron Voghts,

einem eher reichen Landwirt.

Foto: Krohn

Davon zeugen nicht nur die

damals hochwertigen Bauma te -

rialien, sondern auch die Lage

in der Nähe der Stadt. Für die

Bauern war es einfacher, zum

nächstgelegenen Markt zu

kommen, um ihre Waren zu

verkaufen, als für ihre Kollegen

auf dem Land. Außerdem war

das Holz wie heute knapp, die

Bäume auf den Ländereien, die

der Bauer bewirtschaftete, durften

nur nach Genehmigung

durch den Land- oder Waldvogt

geschlagen werden. Mit dem

musste man sich gut stellen,

zum Beispiel, in dem man seine

Pferde unterstellte. Damals gab

es noch viel mehr Pferde in

Groß Flottbek als heute.

Praktisch für den Eigentümer

war, dass er selbst über die

Holzbestände auf seinem

Grund verfügen durfte, denn

als Dorfvogt bestimmte Jacob

Biesterfeld, wer die Bäume für

ein Fachwerk schlagen durfte

und wer nicht. Das Haupthaus

mit dem Restaurant ist noch

heute in Familienbesitz.

Der 72-jährige Bauhistoriker

Vogel kann aus seiner 35-jährigen

Erfahrung mit Fachwerk -

häusern so einiges berichten:

So schwärmt er beispielsweise

über die außerordentliche Wohn -

klima in dem Haus, das er gerade

originalgetreu wiederaufbaut

– mit natürlichen Mate ri -

alien, die das Haus atmen lassen.

Wenn das Holz im Stän -

derwerk arbeitet, müssen das

auch die Fugen und der Putz in

den Wänden mitmachen. Das

gelingt aber nicht, wenn man

Zement verarbeitet. Außerdem

schadet der moderne Baustoff

dem Holz, da der Mörtel

„schwitzt“ und das Wasser von

den daneben liegenden Balken

aufgesogen wird.

Für die Dämmung der Außen -

wände nutzt Bodo Vogel ebenfalls

natürliche Materialien – und

eine Wandtemperierung. Die ei -

ner Fußbodenheizung ähnelnde

Technik wärmt die Wände aus

Lehmputz leicht, gibt sie aber

hauptsächlich nach innen ab.

Man kann sich das vorstellen

wie ein moderner Kachelofen,

der nach außen isoliert ist, aber

nach innen abstrahlt. Durch

den geringeren Temperatur un -

terschied zwischen draußen

und drinnen entsteht in den

Wänden auch ohne Dampf -

sperre keine Feuch tigkeit.

Drinnen ist es behaglich warm,

aber nicht zu warm. Beste Wohn -

qualität. Neben der gro ßen Die -

le mit einer Decken höhe von

3,80 Metern im Erd ge schoss

werden demnächst Kinderzim -

mer und im Oberge schoss das

Elternschlafzimmer entstehen.

Um die historische Bausubstanz

Für dieses Gefach wurden Restziegel aus dem Haupthaus verwendet.

Der Denkmalschutz forderte den Erhalt

Foto: Krohn

Foto: Krohn

zu schonen, wird sich von der

Diele ins Ober geschoss eine

Wendeltreppe aufwärts drehen.

„Dieser Balken wurde schon

einmal verwendet. Sehen Sie

die Löcher hier? Da war mal

ein anderer Balken verzapft

worden. Hier haben die Löcher

aber keine Bedeutung“. Bodo

Vogel kann viele Geschichten

über das Haus erzählen. Damit

fängt das Fachwerk an, lebendig

zu werden. Manche Balken

kann er einem anderen Hausteil

zuordnen, andere sind schon so

sehr vom Wasser zerfressen,

dass er sie handwerklich ge -

schickt austauschen muss.

Denn auf den Balken lastet die

gesamte Statik des Hauses.

Außerdem darf möglichst kein

Wasser eindringen. Während

ein Zimmerer hauptsächlich auf

die Statik achtet, ist Bauhi -

storiker Vogel darauf bedacht,

zusätzlich das historische Am -

biente zu erhalten. Dafür setzt

er auf ein Werkzeugarsenal im

Wert von mehreren zehntausend

Euro – mehr als jeder Zim -

merer oder Maurer zur Vefü -

gung hat. Immerhin stehen ihm

heute modernere Gerät schaf ten

zur Verfügung als seinen

Kollegen vor über 200 Jahren.

Bodo Vogel ist kein Unbe -

kannter in den Elbvororten.

Auch wenn er privat eigentlich

mittlerweile im Allgäu wohnt,

ist er mehr in Groß Flottbek

unterwegs, wo er eine kleine

Wohnung hat, um schnell auf

seine Baustellen zu kommen.

Angefangen hat er bei den

Instenhäusern an der Baron-

Voght-Straße. Das war 1993.

Inzwischen hat er zig Fach -

werkhäuser fachgerecht in -

stand gesetzt, darunter die

Nien stedtener Kirche und das

Landhaus Baur, das die

Reemtsma-Stiftung vor einigen

Jahren frisch renoviert und

saniert hat. Auch der Dachstuhl

des Brandenburger Doms und

das Schloss Wörlitz trägt seine

Handschrift. Als nächstes steht

ein altes Bauernhaus in Nincop

im Auftragsbuch. Im Oktober

ist es soweit. Dann ist sein ak -

tuelles Werk in Groß Flottbek

abgeschlossen und das Dach

wird reetgedeckt. Das ist wichtig,

damit kein größerer Scha -

den an der Holzkonstruktion

entsteht. Wenn alles gut geht,

könnte dieses Haus also weitere

200 Jahre stehen und Men -

schen beherbergen.

AH

Moin, liebe Leser,

die Seefahrt gehört zu Hamburg

wie die Frikadelle zum Burger.

Deshalb konzentriere ich mich

heute auf Meldungen aus unserem

Hafen. Seine Betriebs am -

keit ist der Herzschlag der

Stadt. Kommt er ins Stottern,

hat das in der Regel starke

Aus wirkungen auf das Leben

außerhalb der Terminals. Enor -

me Firmenumsätze, zahllose

Arbeitsplätze und erhebliche

Steuereinnahme für die Staatsund

Stadtkassen hängen vom

Hafen ab. Deshalb heute ein

Blick auf das Geschehen in und

um den „Port of Hamburg“:

Schifffahrt mit Risiko

Hamburg - Corona hat der

Schifffahrt weniger geschadet

als erwartet, sagt die Indu strie -

versicherung AGCS. Die hohen

Renditen durch gestiegene

Fracht raten bestätigen das.

Allerdings fehle es der Branche

nicht an anderen Risiken. Dazu

gehörten Besatzungsmangel,

Cyberattacken, Piraterie und

auch der Trend zu größeren

Schiffen. Bei Letzteren ist das

Problem, dass schon ein kleiner

Anlass riesige Probleme verursachen

könne, wie die Stran -

dung des Megafrachters „Ever

Given“ im Suezkanal und der

dadurch verursachte tagelange

Schiffstau deutlich ge zeigt hat.

Seefahrt mit

Klimaneutralität

Hamburg – Der Umstieg von

hochgiftigem Schweröl und

Marinediesel auf klimaneutralere

Kraftstoffe ist ein weltweit

von Reedereien angestrebtes

Ziel. Ein Treiber dieser Ent -

wicklung sind die in Häfen

rund um den Globus immer

strikteren Umweltschutz geset -

ze. Für die Branche bedeutet

das billionenschwere Inve sti -

tionen in saubere Maschinen -

antriebe. Experten vom Ver -

band der Ingenieure (VDI) mahnen

die Schifffahrtsbranche

indessen zu energischeren Um -

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Schlepper warten in Neumühlen auf Kundschaft

Foto: Küster

rüstungen an. Das vielfach neu

als Kraftstoff genutzte Flüssig -

gas (LNG) sei nur ein Zwi -

schen schritt zu anderen klimaneutralen

Treibmitteln wie

Methan, Biomasse, Ammoniak

oder Wasserstoff.

Schlepper mit

Niedrigtarifen

Hamburg – Besatzungen auf

bulligen Hafenschleppern sind

oftmals von Lohnverbesse run -

gen abgekoppelt. Darauf haben

kürzlich die die Gewerkschaft

Verdi und die Internationale

Transportarbeiterföderation

(ITF) hingewiesen. Oft umgingen

Schlepperreedereien nationalen

Tarifstandards durch

Ausflaggung. Damit könnten

sie niedrigere Tarife zahlen.

Den ersten „Sündenfall“ habe

es schon 1996 im Hamburger

Hafen gegeben, wo eine niederländische

Schleppreederei im

Foto: Wiegand

Rahmen des gelockerten EU-

Binnenmarktes ihren Mitar bei -

tern deutlich miesere Bedin -

gungen bot. Inzwischen gebe es

einen „Konkurrenzkampf mit

Niedrigstpreisen“. Deutschland

müsse sich bewegen, mahnt

Verdi.

Weibliches Kommando

Hamburg – Eine Frau organisiert

seit einigen Monaten bei

Deutschlands größter Reederei,

Hapag-Lloyd die Überführung

des Unternehmens ins Zeitalter

der Digitalisierung: Jenny Gru -

ner (42). Die Kapitänstoch ter

aus Rostock leitet bei dem

Traditionsunternehmen das

Marketing der Abteilung Digi -

tal Business and Transfor ma -

tion. Aufgabe: Entwicklung

com putergestützter Logistik -

pro gramme, mit denen Hapag-

Lloyd-Kunden ihr Business

effizienter gestalten können. So

können netzbasierte Tools

man che Planungsverfahren in

30 Sekunden abschließen, wo -

für man früher 48 Stunden

gebraucht habe, erzählte Gru -

ner kürzlich einer Zeitung.

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