AllesAzubi_Pfalz
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Ausgabe PFALZ Herbst 2021<br />
Viele Infos<br />
für Deine<br />
Ausbildung
„Ihre Talente, Ihre kün ige Exper se<br />
und Arbeitskra werden gebraucht!“<br />
Liebe Schüler und Schülerinnen,<br />
es sind die letzten Monate Ihrer Schulzeit, bald<br />
haben Sie Ihren Abschluss gescha und<br />
bes mmt haben Sie sich schon gefragt: „Wie<br />
geht es nach der Schule weiter?“. Wie auch<br />
immer Sie sich entscheiden: Eine Ausbildung<br />
hat Zukun und bietet stabile Jobperspek ven<br />
dort, wo Sie zuhause sind.<br />
Die <strong>Pfalz</strong> bietet Ihnen tolle Möglichkeiten,<br />
denn hier gibt es viele kleine, mi lere und<br />
große Unternehmen verschiedenster<br />
Branchen, die Sie und Ihre Talente suchen.<br />
Vielleicht passt ein Ausbildungsplatz in einem<br />
DAX-Unternehmen zu Ihnen? Oder Sie<br />
begeistern sich für einen Handwerksberuf mit<br />
jahrhundertelanger Tradi on? Vielleicht ist<br />
aber auch eine IT-Ausbildung in einem der<br />
wegweisenden Unternehmen der Region<br />
etwas für Sie. Die <strong>Pfalz</strong> hat so viel zu bieten<br />
und ich bin sicher, da ist für jeden und jede<br />
von Ihnen etwas dabei! Trotz der Corona-<br />
Pandemie sind die Chancen auf Ihren<br />
Traumjob gut!<br />
In einer Zeit des Wandels in allen<br />
gesellscha lichen Bereichen wird Ihre kün ige<br />
Exper se und Arbeitskra gebraucht. Blicken<br />
Sie zuversichtlich in die Zukun ! Nach der<br />
Schulzeit beginnt ein neuer Lebensabschni ,<br />
in dem Sie nun eigene Entscheidungen treffen<br />
und Verantwortung übernehmen können.<br />
Es führen immer verschiedene Wege zum Ziel.<br />
Egal welchen Weg Sie auch einschlagen, gehen<br />
Sie ihn mit wachen Augen und es werden sich<br />
viele Möglichkeiten au un.<br />
Gerade das Bildungsland Rheinland-<strong>Pfalz</strong> hält<br />
viele Op onen bereit, aus denen Sie wählen<br />
können. Die Landesregierung möchte, dass<br />
jede und jeder von Ihnen gute Chancen hat,<br />
das eigene Talent zu entwickeln. Und wenn Sie<br />
nach der Ausbildung eine Weiterquali-fizierung<br />
zum Meister oder zur Meisterin anschließen<br />
wollen, unterstützen Sie landes-eigene<br />
Förderprogramme dabei.<br />
Als Ministerpräsiden n möchte ich Sie<br />
ermuntern: Erkundigen Sie sich frühzei g<br />
darüber, welche Ausbildung zu Ihnen passt,<br />
kommen Sie mit anderen Azubis und Ausbildungsleitenden<br />
ins Gespräch, lernen Sie<br />
Unternehmen der Region kennen. Denn es<br />
warten tolle Ausbildungsmöglichkeiten auf Sie!<br />
Für Ihre persönliche Zukun wünsche ich Ihnen<br />
alles Gute und dass Sie mit Zuversicht und<br />
Neugier Ihren weiteren Lebensweg<br />
beschreiten.<br />
Ministerpräsiden n von Rheinland-<strong>Pfalz</strong><br />
Text/Foto: Staatskanzlei Rheinland-<strong>Pfalz</strong>,<br />
03
03 Grußwort<br />
08 Per APP zum Ausbildungsplatz<br />
10 Die generalis sche Pflegeausbildung<br />
13 Ausbildungsabbrüche vermeiden<br />
14 Ausbildung im Handwerk<br />
16 Der erste Eindruck zählt<br />
18 TIPPS: Anschreiben/Lebenslauf<br />
20 TIPP: Bewerbungsbild<br />
22 Analog war gestern<br />
24 Mit Spaß ins Azubi-Abenteuer<br />
26 Auch im Gespräch überzeugen<br />
27 Prak sch und gut<br />
28 Berufswahl: Eltern als Gesprächspartner<br />
30 Kommunika onsprofi<br />
31 Die Berufsausbildungsbeihilfe<br />
32 Was muss und darf ich als Azubi?<br />
33 Checkliste Bewerbungsschreiben<br />
35 Impressum<br />
www.alles-azubi.de<br />
04
05
Anzeige
08
09
10
11
12
Ausbildungsabbrüche<br />
vermeiden –<br />
Fachkrä e sichern<br />
Durch Präven on und die gezielte<br />
Betreuung abbruchgefährdeter Auszu<br />
bildender sichert die Handwerkskammer<br />
der <strong>Pfalz</strong> Nachwuchs für das pfälzische<br />
Handwerk.<br />
Die Ausbildungsbetreuung zur Vermeidung<br />
von Ausbildungsabbrüchen ist ein<br />
erfolgreiches Projekt der Handwerkskammer<br />
der <strong>Pfalz</strong>, das bereits 2008 ini iert wurde.<br />
Aufgrund der durchgängig posi ven Resonanz<br />
wird die Ausbildungsbetreuung für<br />
Betriebe und Auszubildende auch im Jahr<br />
2021 fortgesetzt. Die Beratung findet aktuell<br />
per E-Mail, Telefon und über virtuelle<br />
Formate sta . Die Unterstützungsleistung ist<br />
für die Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer<br />
und deren Auszubildende<br />
kostenfrei.<br />
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist<br />
ein wertvolles Fundament, das weitere<br />
berufliche Perspek ven eröffnet. Sie ist ein<br />
wesentlicher Beitrag zur Fachkrä e-<br />
sicherung im Handwerk und damit zur<br />
gesamtwirtscha lichen Entwicklung.<br />
Doch nicht immer läu alles nach Plan.<br />
Aus verschiedenen Gründen können<br />
Konflikte entstehen: schlechte Noten in der<br />
Berufsschule, Unzuverlässigkeit und<br />
Verspätungen oder auch unzureichende Be<br />
treuung durch den Betrieb. Nicht immer<br />
können die Probleme direkt zwischen<br />
Betrieb und Azubi gelöst werden –<br />
Text: HWK <strong>Pfalz</strong><br />
manchmal kann eine dri e Person zum Erfolg<br />
verhelfen. Die Ausbildungsbetreuer*innen<br />
der Handwerkskammer tragen dazu bei, das<br />
Ausbildungsverhältnis langfris g zu stabilisie<br />
ren und so den Ausbildungserfolg und den<br />
Nachwuchs an Fachkrä en zu sichern.<br />
Sie fungieren nicht selten als Konflikt- und<br />
Krisenmanager*innen oder als Mediator*<br />
innen. Bei erheblichen Differenzen zwischen<br />
den Vertragsparteien erarbeiten sie<br />
Handlungsziele und Strategien, um einer<br />
Eskala on vorzubeugen und einen Abbruch<br />
zu vermeiden.<br />
Neben der individuellen Betreuung von<br />
abbruchgefährdeten Auszubildenden spielt<br />
die Präven on eine wich ge Rolle. Die<br />
Projektmitarbeiter*innen nutzen dafür das<br />
Netzwerk der Handwerkskammer, wie<br />
beispielsweise Mitgliedsbetriebe, Berufsbildende<br />
Schulen oder andere Netzwerkpartner.<br />
So kann eine Abbruchtendenz<br />
frühzei g erkannt und ihr entgegengewirkt<br />
werden.<br />
Für Rückfragen steht Frank Bixler,<br />
Teamleiter Projekte, zur Verfügung:<br />
Telefon: 0631 3677-227; E-Mail:<br />
ixler@hwk-pfalz.de.<br />
Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium<br />
für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie<br />
Rheinland-<strong>Pfalz</strong> aus arbeitsmarktpoli schen Mit<br />
teln des Landes Rheinland-<strong>Pfalz</strong> und aus Mi eln<br />
des Europäischen Sozialfonds.<br />
13
14
15
Deine Bewerbung ist deine Visitenkarte, mit<br />
der du bei deinem Wunscharbeitgeber<br />
punkten kannst. Daher solltest du beim<br />
Erstellen deiner Unterlagen auf ein paar<br />
Vorgaben achten, damit deine<br />
Bewerbung in Erinnerung bleibt und nicht<br />
direkt im Mülleimer landet.<br />
Anschreiben<br />
Mach Werbung für dich! Warum bist du<br />
genau der/die Rich ge für den Job? Du<br />
kannst natürlich eine Mustervorlage<br />
verwenden. Allerdings solltest du darauf<br />
achten, dem Text eine persönliche Note zu<br />
verleihen, die es dem Arbeitgeber erlaubt,<br />
einen ersten Eindruck von dir zu gewinnen.<br />
Zeig ihm auch, dass du dich bereits mit den<br />
Inhalten der Ausbildung vertraut gemacht<br />
hast und entsprechende Kenntnisse und<br />
Fähigkeiten mitbringst, die für den Beruf<br />
benö gt werden. Halte das Anschreiben<br />
kurz, maximal eine Seite.<br />
Lebenslauf<br />
Im Lebenslauf, der am besten in Form einer<br />
Tabelle gestaltet wird, präsen erst du die<br />
Sta onen deines bisherigen Werdegangs.<br />
Alle wich gen Angaben zu deiner Person<br />
gehören hier hinein, also Infos zu deiner<br />
schulischen Lau ahn, deinen besonderen<br />
16
Qualifika onen wie Sprach- oder EDV-<br />
Kenntnissen, Prak ka, Auslandsaufenthalten<br />
sowie Hobbys. Mach den Arbeitgeber<br />
neugierig auf dich: Was hast du bisher<br />
erreicht? Engagierst du dich in der Schule<br />
oder bei einem Ehrenamt? Was sind deine<br />
Interessen? Vielleicht kannst du so auch<br />
Verknüpfungen zu deinem gewünschten<br />
Ausbildungsberuf aufzeigen.<br />
Schulzeugnis und Bescheinigungen von<br />
Prak ka/Kursen<br />
Die Kopie deines letzten Schulzeugnisses<br />
sowie Bescheinigungen bereits absolvierter<br />
Prak ka oder Kurse, zum Beispiel EDV- oder<br />
Sprachkurse, gehören natürlich auch zur<br />
Bewerbung.<br />
Foto<br />
Ein WhatsApp-Profilbild ist kein geeignetes<br />
Bewerbungsfoto! Ebenso solltest du keinen<br />
Schnappschuss aus deinem letzten Urlaub<br />
verwenden. Achte auf eine gute Fotoqualität.<br />
Geh am besten zu einem professionellen<br />
Fotografen, denn er weiß genau, wie er dich<br />
für die Bewerbung perfekt in Szene setzt.<br />
Text: Agentur für Arbeit <strong>Pfalz</strong><br />
Online-Bewerbung<br />
Wenn du die Bewerbung per E-Mail<br />
einreichen sollst, füge alle Dokumente in<br />
einer gemeinsamen PDF-Datei zusammen.<br />
Diese kannst du dann problemlos als Anhang<br />
in der E-Mail verschicken.<br />
17
18
19
20
21
Analog war gestern –<br />
Handwerker von morgen<br />
starten digital in die Ausbildung<br />
Die WHG Rahn digitalisiert zu Beginn des neuen<br />
Ausbildungsjahres Berichtshe und Co.<br />
Auch dieses Jahr starten wieder acht<br />
Auszubildende im August mit der WHG<br />
Rahn in ihre handwerkliche Zukun in<br />
Pirmasens und mit ihnen eine<br />
grundlegende Veränderung. Als eines der<br />
größten Handwerksunternehmen in<br />
Rheinland-<strong>Pfalz</strong> übernimmt die WHG Rahn<br />
auch im Bereich der Digitalisierung der<br />
Ausbildung eine Vorreiterrolle. Zum ersten<br />
Mal bekamen die diesjährigen Auszubildenden<br />
jeweils einen Tablet-Computer.<br />
Dieser wird sie die nächsten Jahre neben<br />
Schraubenschlüssel und Hammer begleiten.<br />
Wenn von Digitalisierung die Rede ist,<br />
denken wohl wenige an Handwerk. Dabei<br />
spielen moderne Technologien gerade hier<br />
eine bedeutende Rolle. Nicht nur logis sche<br />
Prozesse und die Kommunika on mit<br />
Kunden und Partnern haben sich mit der<br />
Zeit vom Analogen ins Digitale verschoben.<br />
Auch bei der täglichen Arbeit sind Technik<br />
und Digitalisierung heute in vielen Handwerksbereichen<br />
nicht mehr wegzudenken,<br />
denn Werkzeuge wie Schraubenschlüssel<br />
und Hammer werden immer mehr von<br />
digitalen Werkzeugen ergänzt. Gerade beim<br />
Bau von hochmodernen Heiz-, Klima- und<br />
Kälteanlagen, der Kernkompetenz der WHG<br />
Rahn, bedarf es dem Einsatz neuester<br />
Technologien sowie dem entsprechenden<br />
Know-How unserer Mitarbeiter.<br />
Auch deshalb haben wir uns bei der WHG<br />
Rahn dazu entschieden, gleich zu Beginn der<br />
beruflichen Lau ahn im Handwerk, in der<br />
Ausbildung, Lerninhalte, Prozesse und<br />
Kommunika on vom Analogen ins Digitale zu<br />
übersetzen. Das verscha nicht nur unseren<br />
Auszubildenden mehr Möglichkeiten und<br />
Flexibilität, auch unsere Ausbildungsbetreuerinnen<br />
und -betreuer haben hierdurch<br />
die Möglichkeit, durch Kommentar- und<br />
Nachrichtenfunk onen den Auszubildenden<br />
einfach und schnell Rückmeldung und<br />
Hilfestellung zu geben. Kleine Erinnerungen,<br />
sollte zwischen Baustelle und Berufsschule<br />
das Berichtshe mal in Vergessenheit<br />
geraten, sind in Zukun kein Problem mehr.<br />
„Von diesen Veränderungen versprechen wir<br />
uns nicht nur einfachere und bessere<br />
Abläufe, sondern auch mehr Freiheiten und<br />
größere Lernerfolge unserer Auszubildenden“<br />
erklärt Lisa Bleyer, Ausbildungskoordinatorin<br />
der WHG Rahn.<br />
Die Ausbildung und Förderung digitaler<br />
Kompetenzen ist für uns selbstverständlicher<br />
Bestandteil einer qualita v hochwer gen<br />
Ausbildung. Dies gilt natürlich nicht nur für<br />
die jüngsten Team-Mitglieder, sondern für<br />
das gesamte Team der WHG Rahn.<br />
22
23
Mit Spaß ins Azubi-Abenteuer<br />
Die Berufsberatung unterstützt bei der Berufswahl<br />
Den Traumberuf zu finden, ist o mals nicht leicht.<br />
Einen ersten Überblick im vielfäl gen Berufe-Dschungel<br />
kann ein Termin bei der Berufsberatung der Agentur für<br />
Arbeit bringen. Gemeinsam findet man im Gespräch<br />
heraus, wo die Interessen liegen und welche Stärken<br />
und Schwächen vorhanden sind, denn all das sollte bei<br />
der Berufswahl berücksich gt werden. Wer sich auf das<br />
Gespräch vorbereiten möchte, kann mit dem<br />
Selbsterkundungstool „Check-U“ spielerisch seine<br />
Stärken und Schwächen und die dazu passenden<br />
Ausbildungsberufe oder Studienfächer entdecken.<br />
Wer schon einen Traumberuf gefunden hat, sollte<br />
versuchen, ein Prak kum in diesem Berufsbereich zu<br />
machen, um einen ersten Eindruck des Wunschberufs<br />
zu gewinnen. Denn dort lernt man Azubis kennen und<br />
erfährt aus erster Hand, was einen während der<br />
Ausbildung erwartet – somit findet man direkt heraus,<br />
ob die eigenen Vorstellungen mit der Realität<br />
übereins mmen. Die Berufswahl sollte man nicht auf<br />
die lange Bank schieben, denn wer sich früh mit<br />
Berufen beschä igt und sich informiert, dem fällt es<br />
meist leichter, den passenden Beruf für sich zu finden.<br />
Da die Berufswahl o keine einfache Entscheidung ist,<br />
muss auch keiner in Panik verfallen, wenn er noch nicht<br />
weiß, was er nach dem Schulabschluss machen möchte.<br />
Am besten spricht man direkt seinen Berufsberater an<br />
der Schule an, um gemeinsam über die berufliche<br />
Zukun zu sprechen.<br />
Nutze auch du die Chance und mach<br />
deine Zukun klar:<br />
Egal ob du schon weißt, welcher Berufsweg<br />
eingeschlagen werden soll, oder ob du dich im Irrgarten<br />
des Berufe-Dschungels verlaufen hast: Ein Termin bei<br />
der Berufsberatung hil weiter. Also nicht zögern,<br />
sondern direkt einen Termin bei der Berufs- und<br />
Studienberatung der Agenturen für Arbeit<br />
Kaiserslautern-Pirmasens, Landau und Ludwigshafen<br />
unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 4 5555<br />
00 vereinbaren.<br />
Apps unterstützen bei der Berufswahl<br />
Der Arbeitsmarkt war noch nie so vielfäl g wie heute.<br />
Daher stehen jedes Jahr viele junge Menschen vor der<br />
24<br />
alles entscheidenden Frage: Welcher Beruf passt zu mir?<br />
Wer sich noch nicht sicher ist, wo die berufliche Reise<br />
hingehen soll, kann mit dem Selbsterkundungstool<br />
Check-U der Agentur für Arbeit mehr über sich selbst<br />
erfahren. Bei dem kostenlosen Test, den man auf<br />
www.check-u.de machen kann, werden spielerisch die<br />
Stärken und Schwächen erkundet. Das Tool kann<br />
jederzeit bearbeitet werden. Wer beim Test also mal<br />
eine kurze Pause braucht, macht einfach etwas später<br />
weiter. Mit dem Ergebnis wird direkt aufgezeigt, welche<br />
Berufe oder Studiengänge den individuellen Interessen<br />
entsprechen. Dein direkter Weg zu „Check-U“ – einfach<br />
QR-Code scannen:<br />
Einen guten Überblick über das komple e Online-<br />
Angebot der Agentur für Arbeit bietet die Homepage<br />
www.arbeitsagentur.de. Auf Seiten wie BERUFENET und<br />
planet-beruf.de finden sich detaillierte Beschreibungen<br />
zu mehr als 350 Ausbildungsgängen, inklusive<br />
Zugangsvoraussetzungen und<br />
Beschä igungsperspek ven. Mit der passenden App<br />
ermöglichen Filme im Portal BERUFE.TV einen<br />
praxisnahen Blick auf die Berufe. Mit der kostenlosen<br />
Azubiwelt-App, die gemeinsam mit Schülern entwickelt<br />
wurde, ist es ebenfalls möglich, die Vielfalt der<br />
Berufswelt zu erkunden und sich auf die Suche nach<br />
einem Ausbildungsplatz zu machen.<br />
Für Abiturienten ist abi.de eine hilfreiche erste<br />
Anlaufstelle, die aufzeigt, welche Wege nach dem Abitur<br />
offenstehen und wie die Karriereplanung gestartet<br />
werden kann. Fällt die Entscheidung auf ein Studium,<br />
bringt das Portal studienwahl.de Licht ins Dunkel der<br />
über 7.000 Bachelorstudiengänge. Es erfasst alle<br />
Studiengänge an staatlichen und staatlich anerkannten<br />
Hochschulen und Berufsakademien in Deutschland. Mit<br />
der kostenlosen App wird die Suche nach dem<br />
passenden Studiengang fast schon zum Kinderspiel.<br />
Text: Agentur für Arbeit <strong>Pfalz</strong>
25
26
27
Berufswahl:<br />
Eltern sind wich ge<br />
Gesprächspartner<br />
Bei der Suche nach dem rich gen<br />
Ausbildungsplatz können Väter und Mü er<br />
ihre Sprösslinge auf vielfäl ge Weise<br />
unterstützen<br />
Es ist meist die erste wirklich bedeutsame<br />
Entscheidung, die junge Leute treffen<br />
müssen und sie fällt in eine Zeit, in der bei<br />
ihnen die Verunsicherung ohnehin groß ist:<br />
Wenn es um Beruf und Ausbildung geht,<br />
beobachten Eltern die Unentschlossenheit<br />
ihres Nachwuchses meist mit wachsender<br />
Besorgnis - und fühlen sich o genauso<br />
hilflos wie die jungen Leute selbst.<br />
Doch Eltern können die Kinder vielfäl g<br />
unterstützen.<br />
Denn auch wenn Jugendliche sich in der<br />
Pubertät zunehmend von zu Hause<br />
abnabeln und nur noch eingeschränkt auf<br />
den Rat ihrer Eltern eingehen, bleiben Vater<br />
und Mu er bei der Orien erung auf dem<br />
Ausbildungsmarkt in den allermeisten Fällen<br />
wich ge Vorbilder und Ansprechpartner.<br />
Vorausgesetzt, Mü er und Väter können<br />
auf die Fragen ihrer Kinder kompetent<br />
antworten. Angesichts eines Ausbildungsmarktes,<br />
der sich in den letzten 20 Jahren<br />
rasant verändert hat und eine kaum<br />
überschaubare Fülle von Möglichkeiten<br />
bietet, ist das allerdings gar nicht so einfach.<br />
Die Agentur für Arbeit hält deshalb einen<br />
ganzen Strauß an Unterstützungsangeboten<br />
bereit, die auch für Eltern, die ihre Söhne<br />
und Töchter auf dem Weg in den Beruf<br />
begleiten wollen, eine kostbare Hilfe sein<br />
können.<br />
Wich g ist es, sich frühzei g mit dem Thema<br />
zu beschä igen. Denn gerade junge Leute<br />
können o schlecht einschätzen, wie viel Zeit<br />
nö g ist, um sich umfassend zu informieren.<br />
Zwei Jahre vor dem Schulabschluss sollten<br />
erste Informa onen eingeholt werden. Dann<br />
bleibt ausreichend Zeit, um Interessen und<br />
Talente noch genauer auszuloten und mit<br />
dem einen oder anderen Prak kum in den<br />
Alltag verschiedener Berufe hinein zu<br />
schnuppern.<br />
Wich ger als der konkrete Berufswunsch ist<br />
in der Anfangsphase ohnehin das Aufspüren<br />
von Talenten. In welchen Berufen sich diese<br />
op mal verwirklichen lassen, wird sich später<br />
zeigen. Zum Beispiel beim gemeinsamen<br />
Besuch der Berufsberatung oder beim<br />
Stöbern in den Internetportalen der Agentur<br />
für Arbeit. Auch der Besuch von Ausbildungsbörsen<br />
kann eine gute Gelegenheit sein, sich<br />
mit verschiedenen Berufen vertraut zu<br />
machen und gleich noch persönliche<br />
Kontakte zu Arbeitgebern zu knüpfen. Eine<br />
der größten Herausforderungen für Eltern,<br />
28
die ihre Kinder in dieser Lebensphase<br />
unterstützen wollen, ist es, die rich ge<br />
Balance zu finden. Es ist auf jeden Fall<br />
wich g, den Jugendlichen als Gesprächspartner<br />
zur Verfügung zu stehen und sie auch<br />
ganz konkret zu unterstützen – etwa beim<br />
Erstellen einer vorzeigbaren Bewerbungsmappe<br />
oder der Vorbereitung auf ein<br />
Vorstellungsgespräch. Auf keinen Fall darf die<br />
Hilfe aber so weit gehen, dass den jungen<br />
Leuten alle Verantwortung abgenommen<br />
wird. Denn gerade beim Eintri in den Beruf<br />
kommt es darauf an, dass sie eigenständig<br />
und selbstbewusst agieren können.<br />
Arbeitgeber freuen sich über engagierte<br />
Eltern, weil sie dann von dieser Seite keine<br />
Probleme befürchten müssen. Aber sie sind<br />
sehr skep sch, wenn Väter oder Mü er zu<br />
dominant au reten oder ihren Nachwuchs<br />
zu sehr behüten. Schließlich ist der Schri in<br />
den Beruf auch der ins Erwachsenenleben.<br />
Auf der Internetseite der Agentur für Arbeit<br />
ist eine Fülle von Informa onen hinterlegt,<br />
um sich mit dem modernen Ausbildungsmarkt<br />
vertraut zu machen. Und natürlich<br />
sind Eltern auch den Berufsberaterinnen und<br />
-beratern willkommen. O ist es auch für<br />
Jugendliche eine große Unterstützung, wenn<br />
sie diesen wich gen Termin gemeinsam mit<br />
ihrem Vater oder ihrer Mu er wahrnehmen<br />
können.<br />
Onlineangebote gibt es auf<br />
www.arbeitsagentur.de.<br />
Termine bei der Berufsberatung der<br />
Arbeitsagenturen Kaiserslautern-Pirmasens,<br />
Landau und Ludwigshafen können vereinbart<br />
werden unter der kostenlosen<br />
Hotline 0800 4 5555 00.<br />
Der Beratungsort richtet sich nach dem<br />
Wohnsitz der Jugendlichen.<br />
Text: Agentur für Arbeit <strong>Pfalz</strong><br />
29
Bringe Menschen weiter…<br />
… als Kommunika onsprofi<br />
Starte mit einer Ausbildung oder einem<br />
Dualen Studium bei der Bundesagentur<br />
für Arbeit (BA) durch!<br />
Fachangestellte/r für<br />
Arbeitsmarktdienstleistungen – klingt<br />
zunächst einmal nicht sehr spannend, doch<br />
der Beruf hat viel zu bieten:<br />
Abwechslungsreiche Aufgaben<br />
Top Ausbildungsvergütung<br />
(1.043 Euro im 1. Lehrjahr)<br />
Unbefristeter Arbeitsvertrag nach<br />
erfolgreichem Abschluss<br />
Super Aufs egschancen<br />
Als Azubi bei der BA hast du op male<br />
Ausbildungsbedingungen und kannst das<br />
theore sche Wissen der Berufsschule direkt<br />
in die Praxis umsetzen. Denn du lernst die<br />
verschiedenen Bereiche in einer<br />
Arbeitsagentur kennen, schaust Fachleuten<br />
über die Schulter, arbeitest an Projekten mit<br />
und nimmst an Kommunika onstrainings<br />
teil. Zudem machst du ein<br />
Betriebsprak kum außerhalb der BA.<br />
Mi endrin im Arbeitsmarkt? Das geht auch<br />
mit einem dualen Bachelor-Studium.<br />
Bei der BA kannst du zwischen den<br />
Studiengängen „Arbeitsmarktmanagement“<br />
und „Beratung für Bildung, Beruf und<br />
Beschä igung“ wählen. Für beide gilt:<br />
Monatlich erhältst du 1.645 Euro!<br />
30<br />
Du verbindest Theorie und Praxis: Die<br />
Trimester wechseln zwischen Hochschule<br />
und Arbeitsagentur. Zudem hast du die<br />
Möglichkeit, ein Betriebs- und<br />
Auslandsprak kum zu absolvieren.<br />
Interesse an der Ausbildung<br />
„Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen“<br />
oder den dualen<br />
Studiengängen? Informa onen gibt es auf<br />
www.arbeitsagentur.de unter der Rubrik<br />
„Karriere bei der Bundesagentur für Arbeit“.<br />
Ausbildungsbeginn ist immer am 1.<br />
September, bewerben kannst du dich direkt<br />
online im Karriereportal.<br />
Text: Agentur für Arbeit <strong>Pfalz</strong>
31
32
33
34
35