2021/37 | Haus des Handwerks

suedwest.presse

15. SEPTEMBER 2021

Das neue Haus

des Handwerks

IN GÖPPINGEN

Alle unter

einem Dach

Die Akteure aus dem Handwerk im Landkreis

haben eine neue Heimat. Seite 4

AUSSENSTELLE

Die Handwerkskammer der

Region Stuttgart ist nun mit

einem Büro vor Ort.

Seite 10

GESCHÄFTSSTELLE

Das Team der Kreishandwerkerschaft

ist für die Betriebe ein kompetenter

Ansprechpartner.

Seite 8

...UND DER ENERGIE

18.09.21

Göppingen

Schlossplatz

10 -16 Uhr

WIR SIND MIT DABEI!


HERZLICHEN

GLÜCKWUNSCH!

Wir gratulieren zur Eröffnung des

Haus des Handwerks und bedanken uns

für die langjährige Zusammenarbeit.

südwestpresse.de/goeppingen

südwestpresse.de/geislingen


INHALT 3

Inhalt

8 Die Mieter im Haus

des Handwerks

8 Kreishandwerkerschaft

Göppingen

12 Handwerkskammer

Region Stuttgart

18 Signal Iduna

20 Kfz-Innung Göppingen

22 IKK classic

IKK classic mit neuem

Kundencenter

Michael Schimak

im Interview über den

neuen Standort.

Seite 4

Roter Teppich für

das Handwerk

Seite 8

13 Tag des Handwerks

und der Energie

Alles zum bundes- und

landesweiten Aktionstag auf

dem Schlossplatz in Göppingen.

Einst die Kantine

von Boehringer.

Seite 12

8 Gemeinsam für das

Handwerk

Das Team der Geschäftsstelle der

Kreishandwerkerschaft ist für die

Innungsmitglieder da.

12 Handwerkskammer mit

Außenstelle

Erstmals hat die Kammer ein festes

externes Büro eingerichtet, um noch näher

an den Betrieben zu sein.

19 Schulungen

Gesundheit und mehr – das

Seminarangebot soll ausgebaut werden.

24 Ausbildung im

Handwerk

Die Karriereperspektiven im

Handwerk sind sehr gut.

Impressum

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

GmbH & Co. KG

Rosenstraße 24,

73033 Göppingen

Anzeigen

Stefan Schaumburg

(verantwortlich)

Redaktion

Stefanie Müller

(verantwortlich),

Constantin Fetzer, Magdalena

Köhler, Daniela Strohmaier

Lektorat Julia Dorn

Satz Tinoversum GmbH

Titelfoto Daniela Strohmaier

Druck

Druckhaus Ulm-Oberschwaben

GmbH & Co. KG, Siemensstr. 10,

89079 Ulm

Datenschutz

Den Datenschutzbeaufragten

erreichen Sie unter

datenschutz@swp.de


4 HAUS DES HANDWERKS

Ein Meilenstein für das

Handwerk in der Region

Umbau Das neue Haus des Handwerks in Göppingen wurde in den vergangenen zwei

Jahren geschaffen. Das historische Gebäude ist grundlegend saniert worden und

beheimatet nun die wichtigsten Akteure des organisierten Handwerks.

Handwerk

im Landkreis

Betriebe in der

Handwerkskammer

Zulassungspflichtige Betriebe:

2.398

Zulassungsfreie Betriebe:

409

Handwerksähnliche Betriebe:

602

Gesamt:

3.409 (+50, +1,5 Prozent

gegenüber Vorjahresmonat)

Auszubildende

1.333 (-15, -1,1 Prozent

gegenüber Vorjahr)

Roter Teppich für das

Handwerk: Nach zwei

Jahren Umbauzeit wurde

im Juli 2021 das Haus des

Handwerks in der Stuttgarter

Straße in Göppingen feierlich eröffnet.

Das ehemalige Gebäude

des Maschinenherstellers

Boehringer wurde kernsaniert

und bietet nun unterschiedlichen

Akteuren des organisierten

Handwerks Platz. Künftig sind

die Kreishandwerkerschaft Göppingen,

die Kfz-Innung Göppingen,

eine neue Außenstelle der

Handwerkskammer Region

Stuttgart und die private Handwerksversicherung

Signal Iduna

in dem repräsentativen Bürogebäude

in der Stuttgarter Straße

zu finden. Auch die Innungskrankenkasse

IKK classic hat ihr Kundencenter

hierher verlegt – mit

rund 170 Mitarbeitern, die von

hier aus die Versicherten in der

weiteren Region betreuen.

„Die Vision ,Alle unter einem

Dach‘ wurde nun Realität“, freut

sich Rainer Reichhold, Präsident

der Handwerkskammer Stuttgart.

Erstmals in ihrer Geschichte

hat die Kammer eine Außenstelle

eröffnet, um im Stauferkreis

näher an den Betrieben zu

sein. So sollen Wege in die Landeshauptstadt

vermieden werden.

Mehr Beratungen

Das Beratungs- und Schulungsangebot

soll an diesem Standort

verstärkt werden – auch die

Kreishandwerkerschaft will

künftig mehr Veranstaltungen

für ihre Mitglieder im Haus des

Handwerks anbieten. Bislang

mussten für Seminare in der Regel

externe Räume angemietet


HAUS DES HANDWERKS 5

DANKE!

Für die hervorragende Zusammenarbeit

und das Vertrauen beim Haus des Handwerks!

Fassadenanstrich und -sanierung,

Wärmedämmung, Schimmelsanierung,

Dach- und Kellerausbau, u.v.m.

Alles aus einer Hand und

zum Festpreis.

FOTOS: DANIELA STROHMAIER

Roter Teppich und große Freude bei der offiziellen Einweihung im

Juli 2021 (v.l.): Der damalige Regionalgeschäftsführer der IKK

classic, Roland Schwarz, der Göppinger Oberbürgermeister Alex

Maier, Ludger Wendeler (Obermeister der Kfz-Innung Göppingen),

Kammerpräsident Rainer Reichhold, Alexander Gonzalez (Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft), Ulrich Mödinger

(Geschäftsführer von Mödinger Haus & Dienst GmbH), Architekt

Klaus von Bock, Jörg Uwe Bulling und Manuela Filkorn von der

Signal Iduna-Versicherung.

Foto: KD Busch

Wir gratulieren zur Eröffnung!

werden. Nun gibt es Besprechungs-

und Seminarräume im

Haus des Handwerks, die man

gemeinsam nutzen kann. „Wir

wollen hier ein entsprechendes

Angebot für unsere Mitglieder

gestalten und so noch mehr Informationen

rund um das Handwerk

aus erster Hand weitergeben“,

sagt Alexander Gonzalez,

Moderne Räume für die Akteure

des organisierten Handwerks.

Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Und: Das Haus

des Handwerks ist künftig auch

die Adresse mehrerer Innungen

aus dem Landkreis, die hier ihre

Geschäftsstelle haben – rund um

die Kreishandwerkerschaft. „Die

Innungen können die Räume im

Haus des Handwerks ebenfalls

nutzen“, berichtet Alexander

Gonzalez.

Der Impuls für das Haus des

Handwerks ging von der Krankenkasse

IKK classic aus, deren

ehemaliger Standort in der Gartenstraße

im Göppinger Süden

zu klein wurde. Roland Schwarz,

bis Ende August 2021 Regionalgeschäftsführer

der Krankenkasse,

erinnerte am Rande der

Einweihungsveranstaltung daran,

dass die Konstellation bei

der Gründung des Krankenkassenstandorts

in Göppingen

schon ähnlich war: „Damals haben

wir uns die Räume mit der

Metzger-Innung geteilt“, blickte

er auf die Ursprünge vor mehr

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6 HAUS DES HANDWERKS

Hell und freundlich:

das Ambiente in den Büros.

als 100 Jahren zurück. Diese

Nähe hat die Jahrzehnte nicht

überdauert. Das bisherige Servicecenter

der Krankenkasse war

zwar auch in den vergangenen

Jahren noch fast in Sichtweite

zur Kreishandwerkerschaft.

Dennoch gab es eine räumliche

Trennung. Nun ist es – wieder –

anders: Man sei gemeinsam unter

einem Dach. Und als „Krankenkasse

des Handwerks“, sei

das auch genau richtig. Davon ist

auch Kreishandwerksmeister

Jürgen Schmid überzeugt. „Die

Idee eines gemeinsamen Hauses

des Handwerks hat uns sofort

überzeugt“, berichtet er. Bei der

Suche nach einem geeigneten

Objekt habe die Wirtschaftsförderung

der Stadt Göppingen unterstützt.

„Christine Kumpf hat

sich hier sehr engagiert eingebracht“,

berichtete Roland

Schwarz. Für den Göppinger

Oberbürgermeister Alex Maier

ist das Haus des Handwerks so

nun „ein Leuchtturm am Eingang

zur Stadt in einer

Toplage“ und mit historischem

Charme. Die Stadt setze alles daran,

das Umfeld rund um das

Boehringer-Areal entsprechend

aufzuwerten – der Umbau des

ehemaligen Sozialgebäudes des

traditionsreichen Maschinen-

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HAUS DES HANDWERKS 7

Das Haus des

Handwerks:

Wer ist wo?

Was immer das Leben auch bringt:

Wir lassen Sie nicht im Regen stehen.

4. OG

Kreishandwerkerschaft

Göppingen

Handwerkskammer

Region Stuttgart

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hier ein wichtiges Zeichen. Der

Rathauschef betont die Bedeutung

des Handwerks für die Region

– als innovative, flexible und

zuverlässige Kraft, aber auch als

Arbeitgeber. „Wir sind die ‚Wirtschaftsmacht

von nebenan‘ – und

das nicht ohne Grund“, sagt

Kreishandwerksmeister Jürgen

Schmid. „Auch wenn das Handwerk

immer digitaler wird und

zu den modernsten Branchen

überhaupt gehört, können echte

Handwerks-Kunst und Handarbeit

nicht von einer App auf dem

Smartphone ersetzt werden“, ist

sich Jürgen Schmid sicher. Das

unterstreicht auch Kammerpräsident

Rainer Reichhold: „Die

Perspektiven im Handwerk sind

sehr gut.“ Das gilt im Haus des

Handwerks übrigens nicht nur

für die Karriereplanung junger

Menschen: Auch die Aussicht

entlang des Filstals aus dem vierten

Stock des Gebäudes ist eindrucksvoll

und macht das Ambiente

für die Arbeit gleich noch

angenehmer.

Die Mieter des Gebäudes sind

sich darum sicher: Ein solches

Haus des Handwerks hat Strahlkraft

in den Landkreis.

Daniela Strohmaier,


Constantin Fetzer

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8 KREISHANDWERKERSCHAFT

Gemeinsam

für das

Handwerk

Geschäftsstelle Das Team der

Kreishandwerkerschaft unterstützt die

Innungsbetriebe mit viel Know-how.

Gutes Arbeiten im neuen Büro: Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft

Göppingen, Alexander Gonzalez, ist mit seinem Team

für die Innungsbetriebe da.

Foto: Magdalena Köhler

Dass sich die Fachbetriebe

in den Innungen organisiert

haben, hat sowohl

für die Kunden als

auch für die Betriebe viele Vorteile.

„Der Kunde kann davon

ausgehen, dass das fachliche

Wissen immer aktuell ist und

moderne Techniken zum Einsatz

kommen“, so Alexander Gonzalez

von der Kreishandwerkerschaft.

Denn: Wer ein kleines

oder größeres Projekt plant, der

braucht einen kompetenten und

zuverlässigen Partner, der ihn bei

der Umsetzung unterstützt.

„Man sollte sich gut überlegen,

wen man beauftragt“, sagt Kreishandwerksmeister

Jürgen

Schmid. Er rät: „Man sollte darauf

achten, einen Innungsbetrieb

aus der Region zu wählen.“

Denn: Das Unternehmen hat im

Zweifel einen Ruf zu verlieren.

Betriebe, die von weit her kommen,

interessiert dies oft nicht.

Hat man einen Betrieb im Auge,

so kann man auch direkt nachfragen,

wie viel Erfahrung er

schon mit dem Projekt hat und

ob die Mitarbeiter geschult sind.

„Bei einem Innungsbetrieb kann

man eigentlich sicher sein, dass

das entsprechende Know-how da

ist“, ist Jürgen Schmid überzeugt.

Damit dieses Wissen auch bei

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KREISHANDWERKERSCHAFT 9

Service für die Handwerksbetriebe

Innungsmitglieder profitieren

von aktuellen Themen

Eine Mitgliedschaft – dreimal profitieren: Innungsbetriebe sind

zugleich Mitglieder in der Kreishandwerkerschaft und im Fachverband

auf Landesebene. Die Betriebe erhalten attraktive Vorteile, die

in der Regel im Innungsbeitrag enthalten sind. Zum Beispiel:

Informationen zum Handwerk und den

Innungen gibt’s auf der Webseite der

Kreishandwerkerschaft.

den Betrieben ankommt, bieten die Kreishandwerkerschaft

und die Innungen – teilweise gemeinsam mit der

Industrie – regelmäßig Schulungen und Seminare zu

aktuellen Themen an. „Diesen Service bieten wir den

Mitgliedern der Innung, die sich zusammengeschlossen

haben“, berichtet Alexander Gonzalez. Vor allem

während der vergangenen Monate hat er mit seinem

Team viele Fragen rund um die Pandemievorgaben beantworten

müssen – und können. „Wir haben den direkten

Kontakt zu den jeweiligen Fachverbänden und

können so schnell und unkompliziert helfen“, erklärt

Gonzalez. Die Mitgliedsbetriebe wissen diesen Service

durchaus zu schätzen, wie er berichtet.

Die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft ist

künftig auch im neuen Haus des Handwerks zu finden

– in modernen Räumen und mit bewährter Kompetenz

rund um die Innungsarbeit und das Handwerk.

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Berichtsheften

Schlichtungsaktivitäten bei

Differenzen mit dem Auftraggeber

Direkte Ansprechpartner in der

Geschäftsstelle der Innung und der

Kreishandwerkerschaft

Immer aktuell informiert

Regelmäßige Innungsrundschreiben

Gewerbespezifische technische

Beratung

Auskünfte zum Tarifrecht

Individualberatung zu Arbeits- und

Sozialrecht

Fachtagungen und

Informationsreisen

Informationsveranstaltungen

Netzwerk &

Interessenvertretung

Kollegialer Erfahrungsaustausch

Innungsausflüge und

Veranstaltungen

Gemeinsames Marketing,

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

für das Handwerk

Interessenvertretung in der Politik –

auf allen Ebenen

Tarifpolitik

Die Angebote können je nach Innung

unterschiedlich sein. Die jeweiligen

Obermeister und auch die Kreishandwerkerschaft

geben gerne Infos dazu.

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Handwerk

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10 HANDWERKSKAMMER

Handwerkskammer

mit Service-Standort

Beratung Ein echtes Novum: Die Handwerkskammer Region

Stuttgart hat in Göppingen ihre erste Außenstelle eingerichtet.

Kammerpräsident Rainer Reichhold im Gespräch.

Für Fragen rund um den Betrieb

eine passende Antwort,

für jedes Problem

eine stimmige Lösung.

Dank des Vor-Ort-Services der

Handwerkskammer gibt es Betriebsberatungen

auch in Göppingen.

Bisher gab es einzelne

Sprechstunden in der Kreishandwerkerschaft,

wie es in anderen

Landkreisen noch immer üblich

ist. In der Hohenstaufenstadt hat

die Kammer für die Betriebe nun

einen eigenen Service- und Beratungsstandort

eingerichtet. Auf

alle Themen, zu denen die Handwerkskammer

berät, kann bei

dem Gespräch eingegangen werden.

Der Beratungs-Service für

Handwerker der Handwerkskammer

Region Stuttgart beinhaltet

unter anderem Infos zu den Themen:

Ausbildung

Betriebsnachfolge

Digitalisierung

Existenzgründung

Finanzierung

Innovationen

Internationalisierung

Personal

Recht

Starter Center

Strategie

Technik

Umwelt.

Margitta Burkhardt (l.) und Debora Zaiser sind – unter anderem –

Ansprechpartnerinnen in der Außenstelle der Kammer im Haus des

Handwerks in Göppingen.

Fotos: Handwerkskammer

Herr Reichold, seit zwei Monaten

ist die erste Außenstelle der

Handwerkskammer in Betrieb.

Welches Ziel haben Sie verfolgt?

Rainer Reichhold: Die Entscheidung

für die erste Außenstelle

der Kammer überhaupt haben

wir sehr gründlich durchdacht.

Wir haben alles abgewogen und

schlussendlich mit unseren

Partnern vor Ort umgesetzt. Die

Unsere

Mitglieder

sparen sich

den Weg nach

Stuttgart.

Rainer Reichold

Präsident der Handwerkskammer

Vorteile liegen auf der Hand.

Unsere Mitglieder ersparen sich

den oft aufwendigen Weg nach

Stuttgart. Immerhin ist es von

Geislingen oder von Böhmenkirch

eine halbe Weltreise, um

zu einem Besprechungstermin

nach Stuttgart zu kommen. Unsere

Handwerker können sich

jetzt quasi vor der Haustüre in

Göppingen von unseren Spezialisten

beraten und betreuen

lassen. Offensichtlich haben wir

richtig entschieden.

Welche Themen schlagen hier auf?

Vor allem Fragestellungen zu

Ausbildung und Unternehmensführung.

Es geht oft um die Ausbildungsverträge.

Da steckt der

Teufel meist im Detail. Meist

können wir schnell und unkompliziert

den Betrieben weiterhelfen

– gerne auch im persönlichen

Gespräch vor Ort am runden

Tisch. Zudem kommt der

sensible Bereich der Existenzgründung

und der Betriebsnachfolge

zum Tragen. Das geht

nicht immer am Telefon. Wir

möchten hier eine ganzheitliche

Beratung anbieten, sodass die

...UND DER ENERGIE

18.09.21

10 -16 Uhr

Eintritt frei.

Göppingen – Schlossplatz

Wir sind seit 2020 ein klimaneutrales Unternehmen und haben für

dieses Bauvorhaben sämtliche Aluminiumfenster, Eingangsanlagen

und Pfosten-Riegel-Fassaden gefertigt und montiert.

Wir gratulieren zur Eröffnung desHaus des Handwerks

und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen.

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Telefon 0821 / 80 87 80


Der Präsident der

Handwerkskammer

Region Stuttgart, Rainer

Reichold, im Gespräch

über die Außenstelle in

Göppingen.

vielen Laufwege zu Banken, zur

Arbeitsagentur oder den

Rathäusern entfallen. Bei Bedarf

können wir weitere Berater aus

Stuttgart zu den Besprechungsterminen

mit den Handwerkern

in Göppingen ganz individuell

dazu holen. Das ist bereits gut

angelaufen.

Wird der Service im Haus des

Handwerks in Göppingen

angenommen?

Durchaus – wir sind zufrieden.

Unsere Mitarbeiterinnen sind

gut ausgelastet. Die ersten

Rückmeldungen und Bewertungen

sind prima. Zudem werden

die Organisationen des Handwerks

wie die Kreishandwerkerschaft,

die Kfz-Innung und natürlich

auch wir als Handwerkskammer

als funktionierende

Einheiten wahrgenommen. Und

das im Handwerk wie auch weit

darüber hinaus.

Also alles richtig gemacht?

Wir arbeiten jetzt erst mal intensiv

für unsere Mitgliedsbetriebe,

passen das eine oder andere

noch an und ziehen dann

zum Jahresende eine erste Bilanz.

Derzeit lässt sich aber

schon festhalten, dass wir mit allen

Partnern in einem wertigen

und repräsentativen Gebäude an

einem herausragenden Standort

ein neues Domizil gefunden haben.

Es freut mich, dass unsere

Mitgliedsbetriebe im Landkreis

Göppingen diesen Vorteil haben.

Haben Sie auch schon im Haus des

Handwerks getagt?

Selbstverständlich. Im Juli konnten

wir uns bereits zu einer Präsidiumssitzung

im neuen hochmodernen

Konferenzraum im

Haus des Handwerks treffen.

Wie war der Eindruck?

Die Raumsituation war perfekt.

In dem modernen Ambiente

können künftig dann auch die

Handwerksinnungen ihre Sitzungen

und Weiterbildungen

abhalten. Erfreulich ist die gute

Parkplatzsituation hinter dem

Haus sowie die Anbindung an

die B 10. Einzig an der besseren

Wahrnehmbarkeit des Hauses

des Handwerks von außen müssen

wir noch arbeiten. Beim

Vorbeifahren erkennt man noch

nicht so gut, dass sich hinter der

Fassade die Handwerksorganisation

verbirgt.

Zur Person

Rainer Reichhold ist Präsident der

Handwerkskammer Region Stuttgart.

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12 ARCHITEKTUR

Historisches Gebäude

in modernem Gewand

Einst war es das Sozialgebäude von Boehringer, heute ist

das moderne Bürogebäude das „Haus des Handwerks“.

Fotos: von Bock

Aus dem ehemaligen Sozialgebäude

der Firma

Boehringer ist an der

Stadteinfahrt West der

Stadt Göppingen an der Stuttgarter

Straße ein modernes Bürogebäude

entstanden. In den vergangenen

Monaten haben die

Handwerker das Haus entkernt

und komplett saniert. „Für das

Gelände mit 29 000 Quadratmetern

Fläche wurde gleich zu Beginn

ein Konzept entwickelt, wie

die etappenweise Nutzung des

Gesamtareals erfolgen soll“, berichtet

Architekt Klaus von Bock,

der den Umbau des Gebäudes für

den Eigentümer geplant und begleitet

hat. Das dreigeschossige

Gebäude war einst als Kantine

mit Großküche und exklusivem

Vorstandsbereich genutzt. Sowohl

die Deckenlasten als auch

das Tragwerk mit klarem 5-Meter

Raster waren ideal geeignet

für eine Büronutzung mit der Reserve

für eine Aufstockung.

Mit der Stadt Göppingen wurde

das Projekt insgesamt und die

neue Höhenentwicklung abgestimmt

– sie entspricht den Gebäuden

der Firma Märklin im Anschluss

stadteinwärts. Die vorhandene

Baustruktur überspannt

die gesamte Gebäudetiefe – eine

Mittelflurerschließung mit beidseitiger

Zellbürostruktur entsprach

dem vorgegebenen Raumprogramm

der IKK geradezu in

idealer Weise. Die Trennwände

zum Flur hin sind komplett verglast,

so dass ein großzügiger und

lichter Raumeindruck entsteht –

ein Bürogebäude nach neuesten

Baugesichtspunkten, was insbesondere

auch die Technik betrifft.

Nach der Entkernung und Aufstockung

wurden die Fassaden

gedämmt und wieder mit Klinkern

belegt, um den Charakter

des Ortes mit seiner Industriearchitektur

zu wahren. Das Dach

ist begrünt mit einer Vogeltränke

als Biotop und ist komplett begehbar.

„Das Projekt steht in idealer Weise

für den Erhalt und die Umnutzung

bestehender Bausubstanz“,

ist Architekt Klaus von

Bock überzeugt.

Helle Räume im obersten Stockwerk – hier sind verschiedene Mieter

aus dem Handwerk zu finden.

Fotos: Daniela Strohmaier


HANDWERK – ENERGIEAKTEURE – FAMILIENPROGRAMM

Samstag, 18.09.21

10-16 Uhr

Göppingen

Schlossplatz

Mit vielen Handwerkern und

Energieakteuren.

Programm für die ganze Familie zum

Informieren und Mitmachen.


14 TAG DES HANDWERKS UND DER ENERGIE

9

Schloss

10

8

11

12

13

7

6

Stadtkirche

14

5

4

3

15

16

17

Schlossplatz

20

21

18 19

18.09.21

...UND DER ENERGIE

Göppingen

Schlossplatz

10 -16 Uhr

2

1

1 EVF

2 Haus & Grund

3 Stadt Göppingen &

Lokale Agenda

4 Energieagentur &

Geschäftsstelle

Klimaschutz

5 Kreishandwerkerschaft &

Handwerkskammer

6 IKK classic

7 Bau-Innung

8 Dachwerkstatt Küpper

9 Dachwerkstatt Küpper

10 Fliesen Schweizer

11 Stuckateur-Innung

12 Friseur- und

Kosmetikinnung

13 Metall-Innung

14 Mechaniker-Innung

WIR SIND MIT DABEI!

15 Innung Sanitär-

Heizung-Klima

16 Schreiner-Innung

17 Raumausstatter-Innung

18 Karosserie- und

Fahrzeugbauer-Innung

19 Kfz-Innung

20 Bäcker-Innung

21 Bewirtung

Das Handwerk

präsentiert sich

Aktionstag Beim Tag des Handwerks und der Energie präsentieren sich am Samstag auf

dem Göppinger Schlossplatz von 10 bis 16 Uhr die Innungen und Energieakteure.

Göppingen. Viele Aktionen und

nützliche Informationen rund

um das Handwerk gibt es am

Samstag beim Tag des Handwerks

und der Energie. Von 10

bis 16 Uhr präsentieren sich die

Innungen der Kreishandwerkerschaft

Göppingen sowie

zahlreiche Energieakteure und

Kooperationspartner auf dem

Schlossplatz in Göppingen.

„Das Handwerk ist vielfältig

und an diesem Tag können sich

Besucher selbst davon überzeugen“,

sagt Kreishandwerksmeister

Jürgen Schmid. Zahlreiche

Gewerke stellen ihr Handwerk

vor – vom Bäcker bis zum

Schreiner. „Das Handwerk hat

ein breites Spektrum zu bieten

und das kann sich sehen lassen“,

weiß auch Alexander

Gonzalez, Geschäftsführer der

Göppinger Kreishandwerkerschaft.

An diesem Tag gibt es

nicht nur einmalige Einblicke in

die Innungsarbeit, sondern man

hat auch die Möglichkeit, sich

vor Ort über die Arbeit der

Handwerksbetriebe zu informieren.

Programm zum Mitmachen

und Zuschauen

Zudem können den Fachleuten

an den Ständen von jungen interessierten

Nachwuchskräften

alle Fragen rund um die Ausbildung

gestellt werden. Sicherlich

sind auch Lehrlinge mit dabei,

die aus erster Hand berichten

können. „Das ist wirklich eine

großartige Möglichkeit, um all

jene Fragen zu stellen, für die

man sonst keine Gelegenheit

hat“, ist sich Gonzalez sicher.

Die Innungen präsentieren ein

facettenreiches Programm –

zum Mitmachen und Zuschauen.

Die Bau-Innung zum Beispiel

ist mit einem Baggersimulator

vor Ort, bei dem man trainieren

kann, wie gut man mit dem eigentlich

wuchtigen Arbeitsgerät

umgehen kann. Die Bäcker-Innung

backt und verkauft einen

Hefezopf für den guten Zweck

und bei der SHK-Innung können

Enten geangelt werden. Schönes

aus Holz zeigt die Schreiner-Innung

und die Karosserie- und

Fahrzeugbauer erklären, wie sie

Dellen aus Fahrzeugen ziehen

können. Einen Barfußpfad verlegt

die Raumausstatter-Innung

– bei der man fühlen kann, was

die Handwerker können. Die

Dachdecker sind mit einem imposanten

Kran vor Ort und

gleich bei mehreren Innungen

kann man etwas gewinnen. Besonders

schön wird es bei der

Friseur- und Kosmetik-Innung,

die zeigt, wie die Styling-Profis

Hochsteckfrisuren machen können.

Info Der Tag des Handwerks und der

Energie ist am Samstag, 18. September

von 10 bis 16 Uhr auf dem

Schlossplatz in Göppingen. Der Eintritt

ist frei. Die Veranstaltung findet

gemäß den aktuellen Pandemie-Bedingungen

statt. Eröffnet wird der

Aktionstag um 11 Uhr von Landrat

Edgar Wolff sowie Thomas Hoefling

(Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer

Region Stuttgart)

Oberbürgermeister Alex Maier und

Kreishandwerksmeister Jürgen

Schmid.


TAG DES HANDWERKS UND DER ENERGIE 15

„Die Leistung

der Betriebe wird

geschätzt“

Interview Kreishandwerksmeister

Jürgen

Schmid berichtet über

den Aktionstag am

Samstag in Göppingen.

Herr Schmid, was erwartet die

Besucher am Samstag?

Man kann mit dem Handwerk ins

Gespräch kommen, sich informieren

und den Menschen im

Handwerk bei ihrer Arbeit über

die Schulter schauen. Wir wollen

zeigen: Das Handwerk war in

den vergangenen Monaten nicht

Jürgen Schmid

Kreishandwerksmeister

Energieakteure

mit gemeinsamem Ziel

Beratung Nur mit gemeinsamen Anstrengungen sind die

gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen. Das zeigen

Energieakteure aus dem Landkreis.

Seit vielen Jahren arbeiten die

Handwerkerinnungen sowie

die Energieakteure im Landkreis

Göppingen eng zusammen,

um die angestrebten Klimaschutzziele

zu erreichen

und die Energiewende voranzutreiben.

„Wir konnten bereits viele

Projekte im Landkreis Göppingen

in dieser Richtung gemeinsam

umsetzen. Das Handwerk

spielt für uns Energieakteure

eine außerordentlich wichtige

Rolle, beispielsweise wenn es

um die energetische Sanierung

geht,“ so der Geschäftsführer

der Energieagentur

des Landkreises

Göppingen,

Timm Engelhardt.

Und genau dieses

enge Zusammenspiel

– Hand in Hand zwischen

einer neutralen Beratung und

Fachwissen zur Ausführung

des jeweiligen Projektes – soll

den Bürgern beim Tag des

Handwerks und der Energie

nahegebracht werden.

Die Energieagentur selbst informiert

an ihrem Stand zu

Themen rund um die energetische

Sanierung von Gebäuden

oder zu erneuerbaren Heizungssystemen

und gibt einen

Überblick über gesetzliche

Anforderungen sowie die aktuell

sehr interessanten Fördermöglichkeiten.

„Wer also

vorhat, sein

Haus

oder

seine Wohnung energetisch zu

sanieren oder einen Austausch

der Heizung plant, findet beim

,Tag des Handwerks und der

Energie‘ auf dem Schlossplatz

alles dazu – von den möglichen

Fördermitteln bis hin zur Umsetzung

durch das Handwerk“,

unterstreicht Timm Engelhardt.

Neben der Beratung

wird es in diesem Jahr am

Stand der Energieagentur aber

auch etwas ganz Besonderes

geben: eine umweltfreundlich

betriebene Popcornmaschine.

„Wir freuen uns, dass wir den

Besuchern an unserem Stand

neben unserer Beratung auch

kleine Portionen an Sonnen-Popcorn

kostenfrei mitgeben

können“, so Timm Engelhardt.

ohne Grund ein wichtiger Eckpfeiler

in der Pandemie. Und wir

wollen erklären: Innungsbetriebe

sind die bessere Wahl. Denn

dort sind die bestens ausgebildeten

und geschulten Profis, die

den Kunden die Sicherheit geben,

dass ihr Projekt seriös und

mit kompetenten Fachkräften

umgesetzt wird.

Dem Handwerk in der Region

scheint es momentan vergleichsweise

gut zu gehen. Was soll am

Tag des Handwerks am Samstag

beworben werden?

Es ist wahr, dass die Handwerker

zurzeit volle Auftragsbücher haben.

Das ist aber auch gut so,

denn das zeigt, dass die Leistungen

der Betriebe geschätzt und

benötigt werden. Das Angebot

der Handwerker ist vielfältig

und genau das wollen wir beim

Tag des Handwerks und der

Energie darstellen – übrigens

auch die gute Zusammenarbeit

mit den Energieakteuren im

Landkreis.

Haus & Grund Der Verein

Haus & Grund Göppingen ist

beim Energietag mit einem

Info-, Beratungs- und Präsentationsstand

vertreten.

Stadt Göppingen Die Energieberatung

der Stadt Göppingen

präsentiert etwas Neues,

das auch für kleine und

große Privathaushalte interessant

sein kann: eine Mini-PV-Anlage

oder auch

„Balkonkraftwerk“. Der Informationstand

wird gemeinsam

mit dem Arbeitskreis Klima

(Agenda 2030) durchgeführt.

Zudem besteht für die jüngeren

Besucher die Möglichkeit

Windräder zu basteln.

EVF Die EVF informiert –

neben Energiethemen – auch

über die Glasfaserversorgung

in der Stadt Göppingen.

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• Fördermittel


16 TAG DES HANDWERKS UND DER ENERGIE

„Wir sind seit Jahren Partner“

Interview Der Geschäftsführer der Energieagentur des Landkreises, Timm

Engelhardt, im Gespräch über gemeinsame Ziele rund um den Klimaschutz.

Herr Engelhardt, wie passen

das Handwerk und die Energieagentur

zusammen?

Die ehrgeizigen Klimaziele

von Bund und Land, die sich

auch der Landkreis zum Ziel

gesetzt hat, können nur erreicht

werden, wenn alle Akteure

in die gleiche Richtung

gehen. Das Handwerk und die

Energieagentur sind bereits

seit Jahren enge Partner, die

sich sehr gut ergänzen. Die

neutrale und gewerkübergreifende

Beratung durch unsere

Energieexpertinnen und -experten

wird von den Interessenten

sehr geschätzt. Die

fachgerechte Umsetzung ist

aber im Anschluss genauso

wichtig und das kann nur

durch das Handwerk passieren.

Somit ist ein gemeinsamer

Auftritt beim Tag des Handwerks

und der Energie eine

gute Möglichkeit, sich geschlossen

zu präsentieren.

Sie haben das Zusammenspiel

von Handwerk und den Energieakteuren

angesprochen.

Gibt es denn über die Beratung

hinaus noch weitere Anknüpfungspunkte?

Die Kreishandwerkerschaft

hat sich schon vor über zehn

Jahren für die Gründung einer

Energieagentur im Landkreis

Göppingen stark gemacht und

fördert das neutrale Beratungsangebot

seit Anfang an.

Timm Engelhardt

Geschäftsführer der

Energieagentur

Auch finden regelmäßige

Schulungen durch die Energieagentur

statt, zu denen auch

die Innungsbetriebe eingeladen

sind, um sich über aktuelle

Themen und den neuesten

Stand der Technik, auch gewerkübergreifend,

zu informieren.

Dabei ist auch der

Austausch zwischen Energieexpertinnen

und -experten

und den Handwerksbetrieben

ein wichtiger Aspekt.

Wie läuft eine Beratung bei der

Energieagentur ab?

Die Energieagentur bietet telefonische

und persönliche Beratungen

an. Diese können bei

den Interessenten zu Hause

oder in den Räumen der Energieagentur

stattfinden. Die Beratungen

am Telefon und in

der Energieagentur sind für

die Interessenten kostenlos.

Vor-Ort-Beratungen werden

zu den unterschiedlichen Themen

wie dem Gebäudecheck,

der Beratung zum Heizungstausch

und auch zum Einsatz

von Photovoltaik angeboten.

Dieses Angebot findet in Kooperation

mit der Verbraucherzentrale

statt, bei dem die

Interessenten lediglich 30

Euro selbst bezahlen müssen.

Dafür erhalten sie eine persönliche

Beratung und im Anschluss

einen Bericht, in dem

die Handlungsmöglichkeiten

nochmals zusammengefasst

werden.

Der Eigenanteil ist ja nicht besonders

hoch. Wie trägt sich

das?

Die Energieagentur ist als gemeinnützige

Einrichtung anerkannt.

Um das Beratungsangebot

unentgeltlich anbieten zu

können, erhält die Energieagentur

durch den Landkreis

Göppingen und regionale Partner

wie die Kreissparkasse

Göppingen, die Energieversorgung

Filstal, das Albwerk, die

EnBW und auch die Kreishandwerkerschaft

eine finanzielle

Unterstützung. Die

Vor-Ort-Beratungen werden

vom Bundeswirtschaftsministerium

gefördert, sodass hierfür

lediglich ein Eigenanteil

von 30 Euro bei den Interessenten

verbleibt.

Welche weiteren Projekte sind

für die Zukunft geplant?

Die Klimaschutzziele können

nur erreicht werden, wenn neben

den Bürgerinnen und Bürgern

auch die Städte und Gemeinden

sowie die Unternehmen

und der Handel ihre Potenziale

nutzen und auf eine

erneuerbare Energie- und

Wärmeversorgung umstellen.

Hierzu bieten wir die unterschiedlichsten

Beratungsleistungen

an. Neu hinzugekommen

ist beispielsweise ein Projekt,

das mit den Vorschülerinnen

und Vorschülern in

Kindergärten angeboten wird

oder auch Beratungen für

Städte und Gemeinden – wie

zum Beispiel die Beratungen

zur kommunalen Wärmeplanung

oder die sogenannten

Klimawerkstätten – in denen

mit Gemeinderäten im Bereich

Klimaschutz mögliche Handlungsfelder

identifiziert werden

und ein systematisches

Vorgehen zur Umsetzung besprochen

wird.

Zur Person

Timm Engelhardt ist

Geschäftsführer der Energieagentur

des Landkreises.

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SCHULUNGEN & SEMINARE 17

Gesund und fit im Handwerk

Vorsorge Die Arbeit im Handwerk kann körperlich belastend sein – da ist es wichtig, fit

zu bleiben. Entsprechende Schulungsangebote soll es im Haus des Handwerks geben.

Auch wenn verschiedene

Hilfsmittel wie ergonomische

Arbeitsplätze,

Hebebühnen oder sogar

Exoskelette die Arbeit erleichtern,

wird im Handwerk kräftig

zugepackt: Schweres Heben, gebeugte

Haltung oder langes Stehen

hinterlassen mit der Zeit aber

ihre Spuren am Körper, wenn

man nicht rechtzeitig dagegensteuert.

Viele Handwerksbetriebe

kümmern sich deswegen um

die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

– auch vorsorglich. Je nach Gewerk

kann die Gesundheitsfürsorge

ganz unterschiedlich aussehen.

Zwei Beispiele für Betriebe, die

sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

auf verschiedene Weise

einsetzen, sind das Metallbauunternehmen

Landauer und der Friseurbetrieb

Hatice Modern

Hairstyling.

Physiotherapie zum

Gesundheitserhalt

Zwar ist die Arbeit im Metall-Handwerk

dank neuer Methoden

und moderner Arbeitsgeräte

längst nicht mehr so anstrengend

wie früher, trotzdem lassen

sich schweres Tragen und auch

das Einhalten unnatürlicher Körperstellungen

bei der Bearbeitung

und Montage des Materials oftmals

nicht vermeiden. „Das alles

wirkt sich mit der Zeit natürlich

auf die Gesundheit aus“, ist sich

Dieter Landauer, Geschäftsführer

des gleichnamigen Unternehmens,

bewusst. „Um die Gesundheit

unserer Mitarbeiter zu erhalten

und physische Beschwerden

zu vermeiden, setzen wir deswegen

Arbeitsgeräte ein, die die Arbeit

erleichtern, zum Beispiel spezielle

Sauganlagen zum Anheben

und Einsetzen von schweren

Glasscheiben. Zweimal im Monat

kommt außerdem ein Physiotherapeut

zu uns ins Haus, der Muskelverspannungen

löst und sich

bei Bedarf auch um mögliche Rückenprobleme

kümmert.“

Physische und mentale

Gesundheit fördern

Auch Hatice Özsinmaz investiert

unter anderem in moderne Geräte

und Arbeitsplätze, um die Gesundheit

ihrer Angestellten im

Friseursalon Hatice Modern

Hairstyling zu erhalten und zu

fördern. „Ich lege großen Wert

auf einen gesunden Lebensstil,

auch privat“, erklärt Hatice Özsinmaz,

„und es ist mir wichtig,

dass auch meine Mitarbeiterinnen

für ihr Wohlbefinden genügend

Zeit haben, Sport treiben

und sich gesund ernähren. Deswegen

stelle ich im Pausenraum

auch immer frisches Obst bereit.

Außerdem möchte ich ihnen die

Arbeit so gut es geht erleichtern,

zum Beispiel durch ergonomische

Arbeitsplätze und besonders

leichtes Arbeitsgerät.“

Doch nicht nur um die physische

Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen

kümmert sich Hatice

Özsinmaz, sondern auch um ihre

mentale. „Die Arbeit im Dienstleistungshandwerk

kann sehr

stressig sein und manchmal kommen

dazu noch private Probleme.

Auch hier sehe ich mich in der

Verantwortung. Ich habe deswegen

immer ein offenes Ohr und

versuche, Stresssituationen so gut

wie möglich zu vermeiden. Schon

kleine Hilfestellungen können dabei

viel ausrichten. So habe ich

Parkplätze angemietet, damit sich

meine Mitarbeiterinnen nicht

sorgen müssen, morgens schon in

Stress zu geraten, weil sie in der

Göppinger Innenstadt keinen

Parkplatz finden und deswegen zu

spät kommen. Für den Pausenraum

habe ich eine Liege zum

Ausruhen gekauft.“

Programm für betriebliches

Gesundheitsmanagement

Um die Arbeitsbedingungen

noch weiter zu

verbessern und die Dienstleistungsqualität

zu erhöhen, nahm

Hatice Özsinmaz mit ihrem Betrieb

vor einiger Zeit am Programm

Betriebliches Gesundheitsmanagement

BGM der IKK

classic teil. „Dabei führte eine

Vertreterin der IKK classic Einzelgespräche

mit meinen Mitarbeiterinnen,

um festzustellen, wie

zufrieden sie sind und wo noch

nachgebessert werden kann. Alle

sechs Wochen hatten wir außerdem

jemanden im Haus, der zu

einem der Themen Stressbewältigung,

Bewegung und Ernährung

gesprochen hat und gemeinsam

mit uns Übungen dazu abhielt.

Das war sehr lehr- und hilfreich

und wir freuen uns schon darauf,

beim nächsten BGM wieder teilzunehmen.“

Stuckateurinnung

Göppingen

Die Stuckateurinnung freut sich

über den Einzug und die Nutzung

des neuen Hauses des Handwerks.


18 SIGNAL IDUNA

Im Zweifel besser

gut versichert

Dienstleister Wer eine maßgeschneiderte Zusatzversicherung

braucht, ist bei Signal Iduna im Haus des Handwerks an der

richtigen Adresse.

Die Signal-Iduna-Generalagenturen

Jörg-Uwe

Bulling und Manuela Filkorn

wissen: Ein Schadenfall

trifft immer unerwartet

ein. Dabei ist es unerheblich, ob

es sich um einen unverschuldeten

Defekt oder ein Naturereignis

handelt, das ein Unternehmen

dazu zwingt, den Betrieb

für längere Zeit einzustellen oder

um einen Unfall, der dazu führt,

seine Tätigkeit nicht mehr ausführen

zu können.

Wir helfen den

Kunden, das

Komplizierte

einfach zu

machen

Jörg-Uwe Bulling

Signal-Iduna-Generalagentur

Im Ernstfall abgesichert

„Auf der sicheren Seite ist der,

der zwar hofft, dass nichts passiert,

sich für den Ernstfall aber

trotzdem abgesichert hat“, sagt

Jörg-Uwe Bulling und Manuela

Filkorn ergänzt: „Nur etwa 60

Prozent der Deutschen haben

eine Haftpflichtversicherung und

auch bei anderen wichtigen Zusatzversicherungen

wie Unfallund

Arbeitsunfähigkeitsversicherung

oder auch der privaten

Altersvorsorge sieht es nicht viel

besser aus. Dabei können diese

Versicherungen im Zweifel Existenzen

retten.“

Reiseversicherung, Kfz-Versicherung,

Smartphone-Versicherung

– die Menschen sind nicht

per se abgeneigt, Versicherungen

abzuschließen, um sich vor

Schaden zu schützen. Ein Grund

für die Zurückhaltung bei solchen

Zusatzversicherungen, die

aber direkt das Privat- und Berufsleben

oder gar den eigenen

Betrieb betreffen, sieht Manuela

Filkorn in ihrer Abstraktion:

„Der Verlust des Smartphones

liegt für viele im bewussten Bereich,

eine Versicherung dafür

erscheint also als gute Investition.

Die Versicherungen, die wir

anbieten, sind dagegen eine langfristige

Ware, die für viele nicht

greifbar ist.“ Und Jörg-Uwe Bulling

fügt hinzu: „Auch die Komplexität

des Themas kann abschreckend

wirken. Denn will

man einen Versicherungsschutz,

der genau an die eigenen Bedürfnisse

angepasst ist, muss man

vorher erst mal Zeit investieren

in eine korrekte Dokumentation

aller Lebensabschnitte oder Betriebsunterlagen.

Wir lassen unsere

Kunden aber nicht allein

und unterstützen sie dabei, das

Komplizierte einfach zu machen.“

Dafür setzen Jörg-Uwe

Bulling und Manuela Filkorn auf

eine ganzheitliche Beratung.

„Damit diese gelingen kann und

wir maßgeschneiderte Versicherungsprodukte

empfehlen können,

lernen wir den Kunden im

ersten Schritt ganz genau kennen.

Wir sehen uns auch bestehende

Verträge an, klären Rentenkonten

und sehen uns das Gehalt

an – Vertrauen spielt aus diesem

Grund eine sehr große

Rolle“, betont Jörg-Uwe Bulling.

Die Produktentwickler der Signal

Iduna erstellen neue Konzepte

unter anderem in Zusammenarbeit

mit den Handwerksinnungen.

„Aus diesem Grund sind die

Versicherungen besonders praxisnah,

was es erleichtert, für die

Kunden passgenaue Versicherungspakete

zu schnüren.“ Etwa

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SIGNAL IDUNA 19

Jörg-Uwe Bulling und

Manuela Filkorn sind

mit ihren Versicherungsbüros

ins Haus

des Handwerks eingezogen.


Foto: Daniela Strohmaier

VORHER

NACHHER

alle fünf Jahre werden diese

Versicherungspakete einer genauen

Prüfung unterzogen,

„schließlich ändern sich die Lebensumstände

im Laufe der Zeit

und manche Versicherungen

verlieren an Bedeutung, während

andere wichtiger werden

– zum Beispiel wenn Betriebe

übergeben werden oder Kinder

ANDWERKERSCHAFT ins Spiel kommen“, GÖPPINGENerklärt Manuela

Filkorn.

Bewusste Entscheidung

Die beiden selbstständigen Versicherungsvermittler

der Signal-Iduna-Generalagenturen

unter Online Weitere Akten Informationen zu den begraben?

äume

haben sich bewusst dafür entschieden,

Räume im neuen Haus Versicherungs-Experten gibt unter

h was Besseres vor.

www.signal-iduna.de/

des Handwerks zu beziehen, wie

Manuela Filkorn berichtet.

„Hier haben wir nicht nur die

Nähe zur IKK classic, mit der

wir eng kooperieren, sondern

wir sind auch für die Kunden

sichtbar und hervorragend zu

erreichen.“ Während sie überwiegend

für Beamte und Mitarbeiter

im öffentlichen Dienst tätig

ist, hat sich die Generalagentur

von Jörg-Uwe Bulling darauf

spezialisert, Handwerksbetrieben

und Unternehmen maßgeschneiderte

Zusatzversicherungen

anzubieten. Er ist überzeugt:

„So ergänzen wir unsere Kompetenz

in idealer Weise und zusammen

verfügen wir über das

gesamte Wissen, das für eine

saubere und kompetente Beratung

benötigt wird, von der der

Kunde bestmöglich profitiert –

egal um welchen Bereich es sich

handelt.“ Daniela Strohmaier

joerg-uwe.bulling und

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Göppingen


20 KFZ-INNUNG

Den

Kfz-Betrieben

mit Rat und Tat

zur Seite stehen

Petra Heschke

kümmert sich im Haus

des Handwerks um die

Belange der Kfz-

Innungsmitglieder.

Foto: Daniela Strohmaier

Verband Das Team der Geschäftsstelle der

Kfz-Innungen ist künftig am neuen Standort

im Haus des Handwerks Ansprechpartner

für die Mitgliedsbetriebe.

Die Aussicht ist schön im

vierten Stock des Hauses

des Handwerks, wo

die Geschäftsstelle der

Kfz-Innung im Juli ein großzügiges

Büro bezogen hat. Doch

viel Zeit haben Petra Heschke

und ihre Kollegin Andrea Großmann

nicht, um aus dem Fenster

zu blicken: Die 130 Kfz-Betriebe

im Landkreis, die Mitglied in der

Innung sind, nehmen die Unterstützung

und Dienstleistungen

der Innung rege in Anspruch.

„Die Pandemie hat unser Pensum

nochmal um einiges erhöht“,

berichtet Petra Heschke, die den

Kfz-Werkstätten und Autohäusern

seit 2007 mit Rat und Tat

zur Seite steht, seit März 2018 als

Geschäftsführerin der Innung.

„Durch die immer neuen Verordnungen

mussten und müssen

sich die Betriebe auf ständig

wechselnde Situationen einstellen

und viele sind froh, dass wir

ihnen dabei gerne und vor allem

schnelle Hilfe bieten.“

Vielseitige Aufgaben und

umfassende Betreuung

Auch ohne Pandemie sind die

Aufgaben des Teams in der Geschäftsstelle

facettenreich und

anspruchsvoll. Ein Beispiel dafür

ist das große Thema Abgasuntersuchung.

Petra Heschke erklärt:

„Werkstätten, die eine Abgasuntersuchung

(AU) durchführen

wollen, müssen ein entsprechendes

Qualitätsmanagement vorweisen.

Es müssen spezielle Vorgaben

eingehalten werden, was wir

als Kontrollorgan der Behörden

überwachen.“ Für die Werkstätten

bedeutet dieser Prozess einen

großen organisatorischen

und verwaltungstechnischen

Aufwand. „Aus diesem Grund

begleiten wir unsere Mitglieder

dabei und machen es ihnen so

einfach wie möglich“, führt Petra

Heschke aus. Die Betriebe

Fachbetriebe mit Erfahrung.

Die Fachbetriebe der Innung Sanitär-Heizung-Klempnerei

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INNUNG

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KFZ-INNUNG 21

werden dann in eine bundesweite

Meldeliste eingetragen

und die Angaben bestätigt. „Das

muss im Sinne aller seine Richtigkeit

haben“, betont Petra

Heschke. Erfahrung ist deswegen

eine große Hilfe. Immer

wieder stehen die Händler und

die Werkstätten vor neuen gesetzlichen

Herausforderungen.

Die Innung ist ihr verlässlicher

Partner, der über Entwicklungen

nicht nur aktuell informiert,

sondern aktiv bei der Umsetzung

begleitet und unterstützt.

Das ist eine der hoheitlichen

Aufgaben, die die Innung hat –

die Ausgabe der Prüfplaketten

gehört auch dazu. Hier führt das

Team genauestens Buch. „Ziel

ist letztendlich, dass sich Kunden

auf das Qualitätsmerkmal

‚Innungsbetrieb‘ jederzeit verlassen

können.“

Immer am Puls des Handwerks

und bestens erreichbar

Ludger Wendeler, Obermeister

der Kfz-Innung des Landkreises,

ist von der Arbeit der Geschäftsstelle

überzeugt: „Das

Team unserer Geschäftsstelle

ist mit viel Erfahrung und jederzeit

mit großem Einsatz für unsere

Mitglieder ansprechbar.

Egal ob es rechtliche Fragen

sind, die dann über den Landesverband

im Dialog besprochen

werden, oder allgemeine Themen

wie die Ausbildung oder

gesetzliche Vorgaben, die sich

ändern. Für fast jede Frage gibt

es eine Antwort.“

Durch die neue Adresse im

Haus des Handwerks sei die Innung

für ihre Mitglieder außerdem

noch besser zu erreichen.

„Im Haus des Handwerks ist darüber

hinaus die gesamte Handwerkerkompetenz

des Landkreises

versammelt und ich bin

davon überzeugt, dass unsere

Mitglieder von dieser Konstellation

nur profitieren werden.“

Daniela Strohmaier

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22 IKK CLASSIC

Modernes Kundencenter

am neuen Standort

Service Die IKK classic ist künftig mit einem großen Standort in Göppingen vertreten und

hat als Hauptmieter den Impuls für das neue Haus des Handwerks gegeben.

Für die IKK classic in Göppingen

ist das neue Haus

des Handwerks ein richtiger

Glücksgriff: Sie hat

verschiedene Fachbereiche, die

bisher unter anderem auf die

Standorte in Göppingen, Esslingen

und Nürtingen verteilt waren,

unter einem Dach zusammengeführt.

„Die Kundenberatung

an den bisherigen Standorten

hat jedoch weiterhin

Bestand“, betont Michael Schimak,

Leiter des Teams Vertrieb

und von nun an IKK-Ansprechpartner

für das Handwerk.

Persönliche Anlaufstellen

Die Servicecenter sind wichtige

persönliche Anlaufstellen für die

Kunden und ergänzen die digitalen

Kommunikationskanäle. Vielen

Kunden ist der persönliche

Austausch sehr wichtig. Ergänzt

wird dies noch durch die mobile

Beratung zum Beispiel in der

Pflege.

Gleichzeitig ist das neue Servicecenter

in Göppingen das erste

in ganz Baden-Württemberg,

Persönliche Beratung im Servicecenter bietet die IKK

classic zusätzlich zu zahlreichen digitalen Angeboten.

das in Gänze dem neuen Gestaltungskonzept

der IKK classic

entspricht. Die Krankenkasse

versteht sich als Arbeitgeber mit

Wohlfühlfaktor: Die neuen

Räumlichkeiten sind auf hohem

Niveau ausgestattet. Mit dem

neuen IKK-Terminmanagement

FOTOS: DANIELA STROHMAIER

können Kunden nach Voranmeldung

Wartezeiten vermeiden.

Göppingen ist für das Unternehmen

IKK classic auch ein wichtiger

Ausbildungsstandort. Aktuell

werden hier acht junge Menschen

für den Beruf der Sozialversicherungsfachangestellten,

kurz SoFa, ausgebildet. Die Bewerbungsfrist

für den Ausbildungsbeginn

1. August 2022 läuft

noch bis 8. Oktober. „Wir freuen

uns über Bewerbungen“, so Schimak.

Vorsorge wird gefördert

Neben der Kunden- und Arbeitgeberbetreuung

und der Bearbeitung

von Versicherungsthemen

sind Vorsorge und Prävention

zentrale Anliegen der IKK classic.

So fördert und belohnt sie

seit vielen Jahren mit zusätzlichen

Angeboten die gesundheitlichen

Aktivitäten und das Vorsorgebewusstsein

ihrer Versicherten.

Informationen zu weiteren

Angeboten erhalten

Interessierte im Internet unter

www.ikk-classic.de.

Handwerk,

das man fühlen kann.

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IKK CLASSIC 23

„Die kurzen Wege erleichtern

die Zusammenarbeit“

Interview Michael Schimak ist

Ansprechpartner für das Handwerk.

Herr Schimak, kommt mit Ihrer

neuen Aufgabe viel Neues auf

Sie zu?

Ja und nein. Tatsächlich bin ich

ja seit 33 Jahren bei der IKK in

Göppingen beschäftigt, war lange

Jahre Leiter des Kundencenters

und führe jetzt das Team

Vertrieb. Insofern sind mir viele

meiner „neuen“ Ansprechpartner

bereits lange bekannt, zumal

Michael Schimak.

ich als gebürtiger Donzdorfer in

der Region wohne. Schon bisher

habe ich die IKK classic auch bei

Versammlungen, Veranstaltungen

des Handwerks und Ähnlichem

vertreten. Aber es ist natürlich

ein anderes Kaliber, wenn

ich nun die IKK im gesamten

Handwerk der Region Göppingen

und Esslingen repräsentiere.

Was erwarten Sie sich von dem

neuen Standort der IKK classic im

Haus des Handwerks?

Neben Kundenservice, Vertrieb

und weiteren Abteilungen der

Regionaldirektion sind jetzt auch

die Teams Entgeltersatzleistungen

und Beleglesung sowie der

Fachbereich Versicherungen hier

angesiedelt, die überregional, teilweise

sogar für das gesamte Land

tätig sind. Wir bündeln sozusagen

unsere Kräfte und Kompetenzen.

Die kurzen Wege, die wir

jetzt zu den Kolleginnen und Kollegen

haben, erleichtern die Zusammenarbeit

sicher.

Für die Zusammenarbeit mit dem

Handwerk gilt ja Ähnliches ...

Genau. Allein die räumliche Nähe

erlaubt einen noch engeren

Schulterschluss zwischen dem

Handwerk und seiner Krankenkasse

IKK classic. Das erleichtert

mir natürlich meine Aufgabe.

Mein Ziel ist es, gemeinsam mit

meinem Team die Betriebe zu unterstützen,

gezielt die Gesundheit

und die Leistungsfähigkeit ihrer

Beschäftigten zu verbessern und

damit auch den wirtschaftlichen

Erfolg zu sichern. Und gleichzeitig

immer ein offenes Ohr für die

Handwerkerinnen und Handwerker

in der Region zu haben.

Das sagen Mitarbeiterinnen

Sarina Kluth, Kundenberaterin:

Die Kundenberatung ist für

mich ein sehr wichtiger Bestandteil

meiner Arbeit, denn so kann

ich mit unseren Kunden und Interessenten

kommunizieren, sie

persönlich betreuen und im unmittelbaren

Kontakt eine gute

Gesprächsatmosphäre aufbauen.

In unserem neuen Service-Center

mit den hellen, modernen

Räumen und ihrer freundlichen

Atmosphäre fühlen wir uns sehr

wohl. Und unsere Kunden haben

hier super Parkmöglichkeiten.

Laura Hemminger, Auszubildende

im 3. Lehrjahr: Die Ausbildung

bei der IKK classic ist

sehr abwechslungsreich: Wir lernen

die verschiedenen Abteilungen

und ihre Aufgaben kennen

und können in den Teams mitarbeiten.

Die Atmosphäre hier ist

sehr familiär, und wenn wir Azubis

in ein neues Team kommen,

werden wir immer herzlich aufgenommen.

Schön ist, dass wir

auch als Azubis untereinander

viel Kontakt miteinander haben.

Birgit Dussling, Vertriebsaußendienst:

Meine Aufgaben

sind die Mitglieder-Neugewinnung

und die Firmenkunden-Betreuung.

Ein großer Vorteil ist

für uns, dass die Ansprechpartner

für unsere Kunden hier vor

Ort sind. Nicht nur wir, die IKK

classic, sondern auch unsere Kooperationspartner

der privaten

Versicherung Signal Iduna und

das organisierte Handwerk sind

alle unter einem Dach in diesem

imposanten, modernen Gebäude

vertreten.

Elektro-Innung

Göppingen


BAU-INNUNG GÖPPINGEN

Geschäftsstelle

Davidstraße 29, 73033 Göppingen, info@kh-goeppingen.de

24 AUSBILDUNG

Für die Zukunft

aufs Handwerk

bauen

Ausbildung Eine Ausbildung im Handwerk ist ein Grundstein, auf

dem sich eine sichere Zukunft bauen lässt. Möglichkeiten gibt es

weit über die Gesellenprüfung hinaus.

Wer eine Ausbildung

im Handwerk in der

Tasche hat, braucht

sich um seine Zukunft

keine großen Sorgen mehr

zu machen: Das Handwerk ist

nicht nur krisensicher, sondern

eröffnet auch viele Möglichkeiten,

um Karriere zu machen. Davon

sind auch die beiden gewerblichen

und die kaufmännische

Schule im Landkreis überzeugt.

Ilse Messerschmid,

Schulleiterin der Gewerblichen

Schule Geislingen, weiß: „Zwar

ist unsere Gesellschaft stetig im

Wandel, die Menschen werden

aber immer ein warmes Zuhause

und Strom haben wollen, ein

Fahrzeug, Brot und eine schöne

Frisur. Entsprechend wird das

Handwerk auch immer einen

Platz haben, und das gilt für alle

Gewerke vom Schreiner bis zum

Sanitärbetrieb. Dazu kommt,

dass die Handwerksbetriebe im

Vergleich zur Industrie besonders

anpassungsfähig sind und

auf Transformationen besser

und schneller reagieren können.

Wer sich für eine Ausbildung im

Handwerk entscheidet, kann in

der Regel also davon ausgehen,

einer sicheren Zukunft entgegenzusehen.“

Dass Fachkräfte überall händeringend

gesucht werden, ist

kein Geheimnis und die Chancen

stehen für Auszubildende gut,

nach ihrer Gesellenprüfung sofort

übernommen zu werden.

„Aber auch, wer sich anderweitig

umsieht, zum Beispiel, weil

er aus privaten Gründen die Region

verlässt, wird normalerweise

keine Schwierigkeiten auf

dem Arbeitsmarkt haben“, ist

sich Jürgen Wittlinger, Schulleiter

der Gewerblichen Schule in

Göppingen, sicher.

Die Berufsschulen sind für

die Ausbildung bestens

ausgestattet – hier in der

Gewerblichen Schule in

Göppingen.

Duale Ausbildung als

Erfolgsmodell

Der Grundstein für den Erfolg

und das hohe Qualitätsniveau

des Handwerks ist die duale Ausbildung,

für die die Bundesrepublik

nicht selten neidische Blicke

aus anderen Ländern erntet.

Während die Ausbildungsbetriebe

dafür sorgen, dass die Auszubildenden

viel praktische Erfahrung

sammeln und am Ende jeder

Handgriff sitzt, sind die gewerblichen

und kaufmännischen

Schulen dafür zuständig, die jungen

Menschen mit den Grundlagen

ihres Handwerks vertraut zu

machen und ihnen das nötige

Fachwissen sowie darüber hinausgehende

Kompetenzen zu

vermitteln. „Die duale Ausbildung

ist ein echtes Erfolgsmodell“,

ist Dr. Werner Faustmann,

der die kaufmännische Schule in

Göppingen leitet, überzeugt.

„Die gemeinsame und abgespro-

Innungsbetriebe

und Infos zur

Ausbildung unter

www.kh-goeppingen.de


AUSBILDUNG 25

chene Ausbildung in Theorie

und Praxis durch Schulen und

Betriebe bringt besonders qualifizierte

Fachkräfte hervor und ist

auch der Grund für die geringe

Jugendarbeitslosigkeit.“

Auch Ilse Messerschmid sieht

in der dualen Ausbildung viele

Vorteile, allen voran den hohen

Praxisbezug: „Die Auszubildenden

haben Kontakt zu den Kunden

und müssen Verantwortung

übernehmen. So bekommen sie

einen realen Eindruck vom Berufsleben.

Diese praktische Erfahrung

ist mit einer rein schulischen

Ausbildung oder einem

Studium nicht möglich.“

Karriere auch ohne Studium

Viele Menschen sehen allein im

Studium die Möglichkeit, die

Karriereleiter nach oben zu steigen.

Dabei bietet auch das Handwerk

zahlreiche Fort- und Weiterbildungen,

die einen beruflichen

Aufstieg ermöglichen – bis

hin zur Selbstständigkeit. „In

Zukunft werden Nachfolger von

Handwerksbetrieben dringend

gesucht“, weiß Ilse Messerschmid,

„und mit einer Weiterbildung

zum Meister oder Techniker

hält man alle Karten in der

Hand, die für eine Betriebsübernahme

benötigt werden. Auch

wer sich nicht in der Selbstständigkeit

sieht, kann einen Techniker

machen und ist damit bestens

gerüstet für eine Position

im mittleren Management in

größeren Handwerksbetrieben.“

Wer sich nach der Gesellenprüfung

für eine Weiterbildung

zum Meister oder Techniker interessiert,

hat je nach Gewerk

und Schulangebot verschiedene

Optionen. So bietet zum Beispiel

die Gewerbliche Schule in Göppingen

Metallbauern, die sich

für eine Meisterausbildung entscheiden,

die Wahl zwischen einem

einjährigen Vollzeitkurs

oder einem Abendkurs, „der ist

dann berufsbegleitend“, sagt

Jürgen Wittlinger. „Man verliert

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26 AUSBILDUNG

Karriere im Handwerk

Unternehmer*in

Betriebsleiter*in

Technisch/

kaufmännische

Fortbildung

Betriebswirt*in (HwO)

Studium

Betriebswirt*in (HwO)

Meister*in im Handwerk

I. praktischer Teil II. fachtheoretischer Teil III. betrieblich-rechtlicher Teil IV. berufs- und arbeitspädagogischer Teil

Gewerblich/technische

Fort- und Weiterbildung

Ausbildung der Ausbilder

(AdA)

Entspricht Teil IV

der Meisterprüfung

Fachleute für

kaufmännische Betriebsführung

(HwO)

Entspricht Teil III der

Meisterprüfung

gewerblich-technisch

kaufmännisch

Gesellenprüfung/Abschlussprüfung

Berufsausbildung im Handwerk

gewerblich-technisch

kaufmännisch

Berufsorientierung in der Schule

also auch während der Weiterbildung

niemals die wirtschaftliche

Unabhängigkeit.“ Auch Dr.

Werner Faustmann betont die

Bedeutung einer Ausbildung als

Sprungbrett für die Karriere: „In

Baden-Württemberg wird eine

abgeschlossene Lehre anerkannt,

um in eine Fachhochschule

eintreten zu dürfen. Der

Titel Meister oder Techniker ist

gleichwertig zum Bachelor-Abschluss

und erlaubt es, das Studium

an einer Universität aufzunehmen.“

In der kaufmännischen Schule

können zum Beispiel berufsbegleitende

Abendkurse zum

Fachwirt und zum Betriebswirt

absolviert werden. „Auch der

Betriebswirt ist einem abgeschlossenen

Studium gleichgestellt

und ermöglicht eine Führungsposition“,

erklärt Dr. Werner

Faustmann. Neben den genannten

gibt es noch viele

andere Möglichkeiten und gewerkspezifische

Fortbildungen

für eine Weiterqualifizierung im

Handwerk. „Viele davon werden

in enger Zusammenarbeit

mit dem Handwerk und den Innungen

angeboten“, erklärt Jürgen

Wittlinger. „Im Kfz-Handwerk

bieten wir zum Beispiel

die Fortbildungen im Bereich

Abgasuntersuchung an oder im

Metallhandwerk gibt es bei uns

die DVS Schweißtechnische

Kursstätte, die mit Blick auf die

Qualifizierung nicht nur für Berufsanfänger

eine große Rolle

spielt, sondern auch für alle, die

schon mitten im Berufsleben

stehen.“ Daniela Strohmaier

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