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Partners‘ View 2|2021 deutsch

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The art of reading.

PART

NERS‘

VIEW

02|2021

Oktober 2021

FOKUS

STABILITÄT &

SICHERHEIT

WIE STABIL IST DIE WELT?

THEMEN

< Politik &

Gesellschaft

< swisspartners-

Mission

< Finanzmarkt

< Versicherungen

< Human Resources

< Who is?


PART

NERS‘

VIEW

02|2021

STABILITÄT &

SICHERHEIT


EDITORIAL

D

Die gesellschaftliche Wahrnehmung

von Stabilität und Sicherheit hat sich

im Laufe der letzten Jahrzehnte stetig

verändert. Auch für zukunftsweisende

Themen wie Digitalisierung oder Automatisierung

sind beide Faktoren unverzichtbare

Parameter.

Während für Menschen in Drittwelt -

ländern oder Kriegsgebieten die Versorgungssicherheit

und das Überleben

im Vordergrund stehen, sind für andere

Länder die politische Stabilität oder die

medizinische Versorgungslage höher

gewichtet. Das Bedürfnis jedes Menschen

passt sich über die Jahre hinweg

den Lebensumständen an und verändert

sich im Lebenszyklus.

In Fragen der Stabilität und Sicherheit

von Vermögensanlagen und in der

Finanzberatung steht swisspartners

vermögenden Privatkunden seit bald

30 Jahren zur Seite – in dem Be -

streben, unsere Dienstleistungen

indi viduellen Priorisierungen anzu -

passen.

Welche Bedeutung haben Stabilität

und Sicherheit für Finanzwirtschaft,

Politik und Gesellschaft? Spannende

Ant worten darauf gibt Adrian Hasler,

Mitglied des Verwaltungsrats der

swisspartners AG Liechtenstein, im

aktuellen Leit artikel.

Dr. Martin Meyer, seit Ende Mai neuer

Verwaltungsratspräsident der

swisspartners-Gruppe, spricht im

Interview unter anderem über den

Standort Schweiz, die Sicherheit von

Vermögensanlagen in bewegten Zeiten

und die zentrale Rolle des Kunden.

Dem „Schreckgespenst“ Inflation

beherzt ins Gesicht schaut Peter

Ahluwalia in seiner beliebten

Finanzmarkt-Analyse. Stefan

Bischofberger von swisspartners

Insurance erläutert die Vorteile der

Versicherung als Anlageoption für

vermögende Privatkunden. Ohne

Mensch keine Sicherheit für den

Kunden: Zu dieser Schlussfolgerung

kommt Human Resources-Expertin

Vanessa Burkart. Ganz in diesem Sinne

stellen wir in unserer Rubrik WHO IS

auch diesmal eine besondere Persönlichkeit

aus dem swisspartners-Team

vor.

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung

beim Lesen der zweiten Ausgabe des

Partners’ View im neuen Design!

Ihr

Markus Wintsch

CEO swisspartners Gruppe

PARTNERS‘ VIEW | Editorial 3


INHALT

4 Inhalt | PARTNERS‘ VIEW


WIE STABIL IST DIE WELT? 6

Leitartikel von Adrian Hasler

DIE ZIELE FEST IM BLICK 9

Interview mit Dr. Martin Meyer

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT 12

Finanzmarkt-Analyse von Peter Ahluwalia

SO SICHER IST VERSICHERUNG 14

Von Stefan Bischofberger

PEOPLE ATTRACTION 16

Vanessa Burkart über den Innovationsfaktor Mensch

WHO IS? 18

Fünf Fragen an Othmar Büeler

IMPRESSUM 19

PARTNERS‘ VIEW | Inhalt 5


WIE STABIL IST DIE WELT?

DIE BEDEUTUNG VON STABILITÄT UND

SICHERHEIT FÜR FINANZWIRTSCHAFT,

POLITIK UND GESELLSCHAFT

EIN KOMMENTAR VON ADRIAN HASLER

E

Ein Blick auf das letzte Jahrzehnt und das aktuelle Zeitgeschehen

zeigt: Ob politische Umbrüche, Klimawandel oder Pandemie

– wir leben in einer Zeit der grossen Veränderungen. Diese

Dynamik eröffnet einerseits neue Chancen, andererseits führt

sie aber auch zu einer starken Verunsicherung in der Gesellschaft.

Werte wie Stabilität und Sicherheit gewinnen in der

Folge zunehmend an Bedeutung. Dies möchte ich an zwei Beispielen

aufzeigen.

BEISPIEL 1:

EUROPÄISCHE FINANZMARKTREGULIERUNGEN

Das internationale Umfeld für Finanzdienstleister hat sich in

den vergangenen zwanzig Jahren grundlegend verändert. Die

Finanzkrise von 2007/2008 und die darauffolgende Wirtschaftskrise

haben dazu geführt, dass systemrelevante Banken

und sogar Staaten gerettet werden mussten. Diese Rettungsaktionen

haben weltweit gravierende Spuren in den Staats -

finanzen hinterlassen – und die Gesellschaft stark verunsichert.

Um solche Entwicklungen in der Zukunft zu verhindern, haben

internationale Organisationen neue Regulierungen geschaffen.

Sie zielen darauf ab, die erkannten systemischen Mängel zu

eliminieren und die Stabilität des Systems zu erhöhen. Die EU

hat diese internationalen Entwicklungen weiter verstärkt, die

Standards noch erhöht und gleichzeitig Drittstaaten den Zugang

zum europäischen Markt erschwert.

6 Leitartikel Stabilität & Sicherheit | PARTNERS‘ VIEW


„ Stabilität und

Sicherheit sind

gerade in einer Zeit

grosser rechtlicher

und politischer

Um wälzungen

äusserst wichtige

Standortvorteile.“

FINANZPLATZ LIECHTENSTEIN

Für Liechtenstein als Mitglied des EWR ist dieser uneingeschränkte

Zugang zum europäischen Markt von essenzieller

Bedeutung. Das bedeutet auch, dass Liechtenstein die euro -

päischen Finanzmarktregulierungen übernehmen muss und

bei der konkreten Ausgestaltung praktisch keinen Spielraum

hat. Unbestritten ist, dass die Regulierungswelle eine grosse

Herausforderung für Finanzdienstleister ist und auch in

Zukunft bleiben wird. Sie ist aber auch eine Chance für den

Finanzplatz Liechtenstein, denn Regeln, die multilateral oder

sogar weltweit gelten, schaffen Rechtssicherheit und faire

Wettbewerbsbedingungen – enorm wichtig insbesondere für

die Verwaltung internationaler Vermögen. Für die Finanzdienstleister

birgt es das Potenzial, sich gegenüber anderen

Standorten abzugrenzen.

Liechtenstein verfügt über einen breit diversifizierten Finanzplatz

mit Expertise im internationalen, grenzüberschreitenden

Vermögensverwaltungsgeschäft. Stabilität und Sicherheit sind

gerade in einer Zeit grosser rechtlicher und politischer Umwälzungen

äusserst wichtige Standortvorteile, die für die internationale

Kundschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen.

ZUR PERSON

THE ART OF REAL ESTATE

Adrian Hasler ist Mitglied des Verwaltungsrats der

swisspartners AG Vaduz, Liechtenstein. Von 2013 bis

2021 war er Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein

und damit zuständig für das Minis terium für Präsidiales

und Finanzen. Hasler studierte Be triebs wirtschaft

an der Hochschule St. Gallen und übernahm anschliessend

Führungsaufgaben in Industrie und Bankenwesen.

Von 1992 bis 1996 war er Leiter Controlling im Geschäftsbereich

Thin Films bei der Balzers AG und von

1996 bis 2004 Leiter Group Finance bei der VP Bank in

Vaduz. Von 2001 bis 2004 war er Abgeordneter des Landtags

und Mitglied der Finanzkommission. Im Frühjahr

2004 wurde er Polizeichef der Liechtensteinischen Landespolizei

und leitete die Behörde während neun Jahren

bis zu seiner Wahl zum Regierungschef.

adrian.hasler@powersurf.li

PARTNERS‘ VIEW | Leitartikel Stabilität & Sicherheit 7



Wir müssen

krisen resistenter

werden.“

BEISPIEL 2:

AUSWIRKUNGEN DER CORONA-PANDEMIE

Seit Frühjahr 2020 hat die Corona-Pandemie die ganze Welt

fest im Griff. Noch sind die Auswirkungen auf die Gesellschaft

und die verschiedenen Wirtschaftsbranchen nicht in vollem

Umfang absehbar. Wird es ein Zurück zur Normalität geben –

und worin besteht diese Normalität überhaupt? Oder befinden

wir uns an einem Wendepunkt? Antworten auf diese Fragen

werden sich wohl erst in Zukunft herauskristallisieren. Klar

gezeigt hat sich jedoch schon jetzt die grosse Verunsicherung

in der Gesellschaft. Die Corona-Pandemie hat die Welt in

weiten Teilen unvorbereitet getroffen. In der Folge haben die

Staaten bei der Bewältigung der Krise sehr unterschiedlich –

zum Teil sogar gegensätzlich – reagiert. Auch das hat zusätzlich

zur Irritation beigetragen. Dabei sind die Regierungen

insbesondere in Krisenzeiten gefordert, für Stabilität und

Sicherheit zu sorgen.

LEARNINGS AUS DER PANDEMIE

Welche Lehren ziehen wir aus dieser Pandemie? Es zeigt sich,

dass unsere Gesellschaft, unsere Systeme fragiler sind, als wir

geglaubt haben. Vieles, das wir als selbstverständlich betrachtet

haben, ist plötzlich nicht mehr selbstverständlich. Risse,

die heute erkennbar sind, wurden durch die Pandemie nur

deutlicher gemacht. Hier müssen wir ansetzen und die Resilienz

erhöhen. Mit anderen Worten: Wir müssen krisenresistenter

werden.

Wir sind gefordert, Trends und Entwicklungen frühzeitig zu

erkennen, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und rechtzeitig

die notwendigen Veränderungen einzuleiten. Konkret

bedeutet das beispielsweise, dass wir uns anhand verschiedener

Szenarien besser auf zukünftige Pandemien vorbereiten

und diese Szenarien mit den Krisenstäben regelmässig durchspielen.

Erkannte Schwachstellen können so rasch eliminiert

werden. Ebenso ist es wichtig, die Zusammenarbeit auf europäischer

Ebene besser und schneller zu koordinieren. Alleingänge,

die auf Kosten der Nachbarstaaten gehen, sollten

möglichst vermieden werden. So hat die unterschiedliche Vorgehensweise

an den Grenzen (Grenzschliessungen) insbesondere

im Bodenseeraum für Unverständnis gesorgt. Unser

Wirtschaftsraum lebt geradezu von offenen Grenzen und einem

regen Austausch. Deshalb sollten die regionalen Interessen

ausreichend berücksichtigt werden. Ebenso erwarte ich von

den EU-Staaten, dass Verträge auch in Krisenzeiten eingehalten

werden. Exportbeschränkungen oder -blockaden sind aus

meiner Sicht kein taugliches Mittel und untergraben das Vertrauen.

Gleichzeitig lehren uns die letzten eineinhalb Jahre, dass es

mehr Solidarität gibt, als wir gemeinhin erleben. Das ist sehr

erfreulich und lässt hoffen, dass wir diesen gesellschaftlichen

Zusammenhalt auch in Zukunft behalten und weiterentwickeln

können. Für mich hat sich gezeigt, dass Verlässlichkeit ins -

besondere in Krisenzeiten von unschätzbarem Wert ist. In

meiner Zeit als Regierungschef habe ich mich stets für diese

Werte eingesetzt. Ich durfte persönlich erfahren, wie wichtig

es für die Bevölkerung ist, dass die Regierung entschlossen


und mit Klarheit durch die Krise führt. Das stabilisiert eine

Gesellschaft, die sich in Zeiten grosser Herausforderungen

nach Sicherheit sehnt.

Verlässlichkeit ist

insbesondere in

Krisenzeiten von

unschätzbarem

Wert.“

8 Leitartikel Stabilität & Sicherheit | PARTNERS‘ VIEW


DIE ZIELE

FEST IM BLICK

SEIT DEM 31. MAI 2021 IST

DR. MARTIN MEYER NEUER

VERWALTUNGSRATSPRÄSIDENT

DER SWISSPARTNERS GRUPPE.

ER FOLGT MARTIN P. EGLI NACH,

DER RUND 30 JAHRE LANG

ERFOLGREICH DIE ENTWICKLUNG

DER GRUPPE GEPRÄGT HAT. WIR

SPRACHEN MIT DR. MARTIN MEYER

ÜBER KRITERIEN FÜR STABILITÄT

UND SICHERHEIT, SEINE

ERFAHRUNGEN AUS POLITIK UND

WIRTSCHAFT UND SEINE ZIELE

FÜR SWISSPARTNERS.

Das Interview führte Kathrin Meister.

Herr Dr. Meyer, wie kann swisspartners seinen Kunden auch

in bewegten Zeiten sichere Lösungen bieten?

swisspartners verfügt über eine ausgezeichnete Ausgangslage,

um seinen Kunden auch künftig eine langfristige und

stabile Geschäftsbeziehung gewährleisten zu können. Gut ausgebildete,

motivierte Mitarbeiter, eine hohe und langjährige

Kompetenz unter anderem in der Vermögensverwaltung und

Vermögensstrukturierung, ausgezeichnete Performances so -

wie die stetige Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln und neuen

Trends anzupassen – dies sind wichtige Erfolgsfaktoren, die

wir den Kunden sowohl heute als auch morgen bieten können.

Welche Rolle spielt der Standortfaktor Schweiz?

swisspartners hat den Vorteil, dass wir zum einen aus der

Schweiz internationale Märkte bedienen und zum zweiten von

Liechtenstein in der EU operieren. Damit bewegen wir uns in

einem als Zollunion verbundenen Wirtschaftsraum mit grosser

politischer Stabilität und hoher Rechtssicherheit für die Kunden.

Stabile, grenzüberschreitende Lösungen sind jederzeit

möglich. Wer in der Schweiz oder in Liechtenstein im Sinne

von Asset Protection sein Vermögen verwalten oder strukturieren

lässt oder in die Erbschafts- und Nachlassplanung

einsteigt, hat von staatlicher Seite die Garantie, dass nicht

einfach auf das eigene Vermögen zugegriffen wird. Gerade in

der heutigen Zeit globaler politischer Unsicherheiten ist dies

ein enormer Standortvorteil. Nicht umsonst gilt Swissness als

Inbegriff für Stabilität und Sicherheit.

PARTNERS‘ VIEW | swisspartners-Mission 9


Vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens fragen sich viele

Anleger, ob ihr Vermögen noch sicher ist. Können die swisspartners-Kunden

aus Ihrer Sicht weiterhin ruhig schlafen?

Wir sind als Unternehmen hervorragend aufstellt: Wir haben

ein stabiles Aktionariat, das sich langfristige Ziele gesetzt hat.

Wir haben eine starke Eigenkapitalquote, ähnlich der grossen

Privatbanken in der Schweiz und in Liechtenstein – auch das

ist ein Zeichen von Sicherheit und Stabilität für die Kunden.

Und wir haben, wie eingangs erwähnt, eine hohe Dienstleistungsqualität

mit gut ausgebildeten, erfahrenen und motivierten

Spezialisten.

Auf welche Themen fokussieren Sie sich als neuer Ver -

waltungsratspräsident der swisspartners Gruppe?

Nach vielen Gesprächen mit Mitarbeitenden von swisspartners

und eigenen Analysen haben sich für mich drei Bereiche

herauskristallisiert, auf die ich mich bei meiner Arbeit für

swisspartners konzentrieren möchte.

1. Die Befriedigung der Kundenbedürfnisse steht für mich

grundsätzlich immer im Vordergrund. Ohne Kunden sind wir

als Organisation überflüssig. Die Bedürfnisse der Kunden werden

sich wandeln: Wir werden vermehrt die Bedürfnisse einer

anderen, jüngeren Kundengeneration in den Fokus nehmen

müssen. Dazu werden wir weiterhin innovative Dienstleistungen

entwickeln und am Markt platzieren. Wir möchten unseren

Kunden einen Mehrwert bieten – auch über den Bereich der

klassischen Vermögensverwaltung hinaus. Wir werden de -

finitiv nicht im gestern stehen bleiben, sondern unser Team

motivieren, sich stetig zu relevanten Themen weiterzubilden.

2. Was ich in meinen ersten 100 Tagen im Amt festgestellt

habe: Die Corona-Pandemie mit ihrer langen Homeoffice-Phase

war nicht sehr förderlich für unsere Unternehmenskultur. Wir

möchten unbedingt den Mitarbeiter-Spirit, das Wir-Gefühl wieder

fördern – zum Beispiel durch Team-Events.

3. Um als Unternehmen zukunftsfähig zu bleiben, müssen wir

einen stetigen Wandel vorantreiben: Dazu gehört, unsere

Prozesse zu optimieren und mit der Digitalisierung Schritt zu

halten. Ausserdem möchten wir gute Nachfolgelösungen für

unsere langjährigen Relationship Manager finden, mit denen

alle Beteiligten glücklich sind: der ehemaliger Kundenberater,

der oder die Nachfolgerin und vor allem natürlich der Kunde.

Sie sprachen gerade von innovativen Produkten, mit denen

swisspartners auf die Bedürfnisse einer jüngeren Kunden -

generation eingeht. Können Sie ein Beispiel nennen?

Mit dem Sorglos-Paket haben wir ein solches Produkt geschnürt.

Es hebt sich insofern hervor, als dass es nicht nur die

klassische Vermögensverwaltung bietet, sondern ein ganzheitliches

Service-Angebot darstellt: Im Rahmen des Sorglos-

Pakets unterstützen wir unsere Kunden in einem breiten Spektrum

von Themen von der Finanzplanung über Steuer fragen

bis hin zu Vorsorgelösungen, Erbschaftsplanung und Lifestyle

Services. Grosser Vorteil: Der Kunde hat in allen Fragen rund

um die Themen Finanzen und Vorsorge nur einen Ansprechpartner,

der ihn in allen Belangen berät und sich um alles kümmert.

Stichwort „Vermögenssicherung“: Welche Lösungen gibt es

für eine nachhaltige Vermögensverwaltung?

Wenn man an den Finanzplätzen von „nachhaltigen Lösungen“

spricht, heisst das, dass man Vermögen nicht nur für eine Generation

verwaltet, sondern über mehrere Generationen hinweg.

Aufgrund unserer ausgezeichneten Ausgangslage können

wir bei swisspartners langfristig angelegte Angebote machen,

die über eine Generation bzw. über eine Lebensphase hinausgehen.

Ich denke zum Beispiel an smarte Lösungen aus dem

Treuhandbereich im Sinne von Asset Protection, Vermögensstrukturierung,

Nachlassplanung und Erbschaftsplanung. So

lässt sich Vermögen über mehrere Jahrzehnte optimal verwalten

und gestalten.

10 swisspartners-Mission | PARTNERS‘ VIEW


„ Ohne Kunden sind wir als

Organisation überflüssig.“

Dr. Martin Meyer

Verwaltungsratspräsident swisspartners Gruppe

martin.meyer@swisspartners.com

Noch eine persönliche Frage zum Schluss: Lassen sich Ihre

Erfahrungen in der Politik auf Wirtschaft und Finanzmärkte

übertragen?

Meine politische Tätigkeit war eine gute Lebensschule für die

Wirtschaft. Ich war ja damals mit 32 Jahren einer der jüngsten

Minister im Fürstentum Liechtenstein. Wenn man ein Regierungsamt

innehat, sammelt man viel Erfahrung im Umgang

mit den unterschiedlichsten Stakeholdern und Themen.

Ob Regulierung seitens der EU, Digitalisierung oder andere Megatrends:

Diese Themen sind nicht nur in der Politik, sondern

auch in der Privatwirtschaft aktueller denn je. Wenn man versteht,

wie die Politik sich solchen Themen annähert und Lösungsansätze

findet, hilft das auch in der Privatwirtschaft

enorm. Wer weiss, wie politische Prozesse funktionieren, hat

schon sehr viel gewonnen: Man kann Umwege vermeiden und

sich direkt auf die für das Unternehmen essenziellen Themen

fokussieren.

„ Mit Treuhand-Lösungen lässt

sich Vermögen über mehrere

Jahrzehnte optimal verwalten

und gestalten.“

THE ART OF REAL ZUR ESTATE PERSON

Dr. Martin Meyer ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler

der Universität Bern und leitet heute als CEO

das Family Office der ITW Unternehmensgruppe mit Sitz

in Liechtenstein. Die ITW Unternehmensgruppe befindet

sich vollständig in Privatbesitz und investiert in Immobilien

und Unternehmensbeteiligungen.

Von 2005 bis 2013 war Dr. Martin Meyer Mitglied der

Regierung des Fürstentums Liechtenstein, unter an -

derem als Wirtschaftsminister und Stellvertretender

Regierungschef. Er ist heute spezialisiert auf Bereiche

Corporate Governance, Unternehmensführung, Entre pre -

neur ship, Familienunternehmen und Nachfolgeplanung.

Martin Meyer ist Mitglied in verschiedenen Ver waltungs -

räten bei international tätigen Industrie- und Finanzdienstleistungsunternehmen.

Seit 2016 ist Dr. Martin Meyer zudem Honorarkonsul der

Bundesrepublik Deutschland für das Fürstentum Liechtenstein.

Seit 2021 führt er als Präsident die Wirtschaftskammer

Liechtenstein, den grössten Wirtschaftsverband

des Fürstentums Liechtenstein.

PARTNERS‘ VIEW | swisspartners-Mission 11


„ Seit

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT

MARKTANALYSE VON PETER AHLUWALIA

Die Inflation ist so

gewalttätig wie ein

Strassenräuber, so

beängstigend wie ein

bewaffneter Einbrecher

und so tödlich wie ein

Auftragskiller.“

RONALD REAGAN, 1978

die Medien quasi nonstop Bericht erstatten, wird allerlei

Unsinn über die Finanzmärkte veröffentlicht. Aus meiner eher

nüchternen und pragmatischen Sicht habe ich oft den Eindruck,

dass die Menschen Spass daran finden, die Dinge unnötig zu

verkomplizieren.

Ein Paradebeispiel dafür ist der jüngste Rückgang der Rendite

10-jähriger US-Staatsanleihen von 1,75% auf rund 1,30%, zu

dem viele Marktbeobachter allerlei interessante Theorien

entwickelt haben. Doch möglicherweise ist die Erklärung viel

einfacher: Da so viele Anleger auf einen Anstieg der US-

Treasury-Renditen setzten, löste bereits eine geringe Gegenbewegung

eine Trendumkehr aus – denn fremdfinanzierte

Investoren mussten rasch feststellen, dass sie sich falsch

positioniert hatten. Ich bin überzeugt, dass die Renditen

10-jähriger US-Staatsanleihen am Jahresende bei rund 2%

liegen werden. Um die Situation richtig einzuordnen: Als die

Inflationsraten das letzte Mal so hoch waren wie jetzt, lag die

Fed Funds Rate bei 4,75% und 10-jährige US-Treasuries

rentierten mit über 7%. Diese Entwicklung wird in der zweiten

Jahreshälfte zweifellos für einige Aufregung sorgen.

12 Finanzmarkt | PARTNERS‘ VIEW


PETER AHLUWALIA

PARTNER

Chief Investment Office

peter.ahluwalia@swisspartners.com

MIT DEM SPIELEN AUFHÖREN

Ein weiterer wichtiger Grund für die erhöhte Volatilität, die ich

für die zweite Jahreshälfte erwarte, ist die allgemeine Marktverfassung.

Die wachsende Popularität börsengehandelter

Fonds (mit und ohne Hebelwirkung), Konjunkturpakete und

Liquiditätsschwemme haben dazu geführt, dass viele Finanzmärkte

inzwischen Wettbörsen ähneln, in denen die Menschen

– scheinbar ohne zu überlegen – rasch und kostengünstig ihre

„Sportwetten“ platzieren. Die allgemeine Verfassung der

Märkte, an denen die grosse Mehrheit der Anleger noch nie

eine Inflation erlebt hat und sich darauf verlässt, dass die

Deflation nie enden wird, könnte ebenfalls zu Kursschwankungen

beitragen, die nichts für schwache Nerven sind.

Bei meinen Reisen durch Europa habe ich in letzter Zeit fast

nur Personen getroffen, die sich ohne Rücksicht auf die Kosten

vergnügen wollten. Ist es möglich, dass die Menschen in

wenigen Monaten all das nachholen, was sie wegen der

Pandemie verschieben mussten? Auch meine Kunden in aller

Welt schildern mir, dass sie derzeit einen Wirtschaftsboom

erleben, der von der aufgestauten Nachfrage, hohen Spar -

quoten und irrationalem Verhalten getragen wird.

Das Wirtschaftswachstum in den Industrieländern wird wahrscheinlich

so hoch sein wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Die

US-Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 8% und 2022 um 6%

wachsen. In Europa wird für beide Jahre ein Wachstum von

5% erwartet. Es würde mich nicht überraschen, wenn diese

Zahlen nach oben korrigiert werden. Angesichts einer derart

starken Konjunktur ist es sinnvoll und logisch, einen gleich -

zeitigen Anstieg der Inflation zu erwarten.

Und damit sind wir auch schon beim möglicherweise grössten

Risiko für die Märkte.

EIN VERMEIDBARER GELDPOLITISCHER FEHLER

DER ZENTRALBANKEN

Die Zentralbanken vollführen derzeit einen Drahtseilakt über

einem Abgrund voller Krokodile – und das gilt ganz besonders

für die US-Notenbank. Mit Geschick und Feingefühl lässt sich

ein tödlicher Unfall vielleicht noch abwenden. Zum Glück bleibt

noch etwas Zeit, auch wenn sie allmählich knapp wird.

Es ist zwar lobenswert, dass die Zentralbanken die Wirtschaft

heiss laufen lassen, um die pandemiebedingten Produktionsausfälle

und die wachstumsschwachen Jahre auszugleichen.

Doch wenn das Wirtschaftswachstum explodiert, ist die Gefahr

gross, dass die Inflation ausser Kontrolle gerät. In dem Fall

würden die Zentralbanken letztlich jenen Menschen schaden,

denen sie eigentlich helfen wollen: den Haushalten am unteren

Ende des Einkommensspektrums, die am meisten unter dem

Inflationsdruck leiden.

Ich glaube zwar nicht, dass sich der jüngste Inflationsanstieg

unvermindert fortsetzt. Doch wir sollten uns darauf einstellen,

dass sich die Inflationsrate längerfristig auf einem höheren

Niveau (etwa 3,5%) einpendelt.

KALORIENZÄHLEN

Die Preise wichtiger Agrargüter sind in den vergangenen 12 Monaten kräftig gestiegen.

Sojaöl

Ethanol

Magerschwein

Mais

Palmöl

Arabica-Kaffee

Sojabohnen

Zucker

Sojabohnenmehl

Weizen

Lebendrind

Vollmilchpulver

Mastrind

Rohreis

8%

24%

22%

21%

20%

15%

62%

59%

56%

54%

47%

74%

73%

124%

Quelle: Bloomberg

PARTNERS‘ VIEW | Finanzmarkt 13


SO SICHER IST

VERSICHERUNG

LÖSUNGEN FÜR

VERMÖGENDE PRIVATKUNDEN

VON STEFAN BISCHOFBERGER

Der Ursprung von Versicherungen reicht zurück bis ins Mittelalter.

Aus den altgermanischen Gemeinschaften entstanden

Gilden und Zünfte, die ihren Mitgliedern Unterstützung bei

Krankheit, Raub, Viehsterben, Bränden und Todesfall gewährten.

Was damals Schutz bot, gilt bis heute – insbesondere für

den Bereich der Risikoabsicherung: Versicherungen basieren

auf dem Prinzip der Solidarität innerhalb einer definierten

Gruppe von Personen. Zu dem traditionellen Schutzgedanken

von Versicherungen ist im Laufe der Zeit ein weiterer Aspekt

hinzugekommen: das Sparen als Massnahme der finanziellen

Vorsorge.

SPAREN: VERSICHERUNG ODER

VERMÖGENSVERWALTUNG?

Grundsätzlich unterscheidet sich das Sparen per Versicherung

nicht von der Vermögensverwaltung bzw. dem Anlage -

management: Beides dient der besagten Vorsorge und dem

Aufbau sowie Schutz von Vermögen.

Aus regulatorischer Sicht bieten Versicherungen allerdings

signifikante Vorteile. Der Staat hat ein Interesse daran, dass

jedes Individuum nicht nur staatliche Vorsorge- und Schutzeinrichtungen

in Anspruch nimmt, sondern durch den Abschluss

relevanter Versicherungen auch selbstverantwortlich

vorsorgt. Deshalb gewährt er als Anreiz für die Versicherungsnehmer

oft steuerliche Vergünstigungen. Gleichzeitig werden

der Versicherungswirtschaft vom Staat strenge Richtlinien

auferlegt. Hinsichtlich Kriterien wie Solvabilität, Reserven,

Deckungsgrad und finanziellen Verpflichtungen unterliegen

Versicherungen einer regelmässigen, strengen Überwachung.

Diese Grundhaltung des Staates ist nahezu ein Garant für die

Sicherheit der Versicherungsinstitute.

VERSICHERUNGEN FÜR VERMÖGENDE

PRIVATKUNDEN

In den vergangenen fünfzehn bis zwanzig Jahren haben sich

Versicherer auf internationaler Ebene auf das Segment ver -

mögender Privatkunden spezialisiert. Wie alle anderen Ver -

sicherungsnehmer kommen auch wohlhabende Kunden in den

Genuss der Vorteile des Versicherungssparens: Wie eingangs

erwähnt, dient eine Vermögensanlage innerhalb einer Ver -

sicherungspolice aus regulatorischer Sicht der Vorsorge und

wird deshalb vom Staat mit Steuerprivilegien gefördert und

gleichzeitig regulatorisch überwacht – unabhängig der Summen

innerhalb einer Versicherungspolice.

Versicherungslösungen für vermögende Privatkunden lassen

sich in zwei Gruppen unterteilen.

1. DIE KOMBINATION EINER VERSICHERUNG MIT

AUSGELAGERTER VERMÖGENSVERWALTUNG

Diese Lösung dient primär der Nachlass- und Steuerplanung.

Die Policen enthalten kein oder ein nur sehr geringes klassisches

(biometrisches) Lebensversicherungsrisiko. Sie sind

aber dahingehend ausgestaltet, dass sie aus Sicht des Regulators

und der Steuerbehörden als Lebensversicherung mit

den entsprechenden Privilegien gelten. Diese Art der Versicherungen

hat sich in Europa für europäische Kunden etabliert.

Die Anbieter sind meist Gesellschaften mit Sitz in Liechtenstein,

Luxemburg, Irland; teils auch Gesellschaften mit Domizil

in anderen EU-Ländern und Übersee. Sie können unter der

Regel des freien Dienstleistungsverkehrs innerhalb der EU

aktiv angeboten werden.

14 Versicherungen | PARTNERS‘ VIEW


2. KLASSISCHE LEBENSVERSICHERUNGEN MIT

HOHEN BIOMETRISCHEN LEBEN-RISIKEN

Diese Gruppe von Versicherungen ist den klassischen Versicherungen

zuzuordnen, also Versicherungen, die Vorsorgeoder

Sparkapital mit hohem Versicherungsschutz kombinieren.

Sie dienen primär der Liquiditäts- und Nachlassplanung. Auch

steuerliche Vorteile können in vielen Ländern geltend gemacht

werden – wieder abhängig davon, ob sie aus regulatorischer,

respektive steuerlicher Sicht als Versicherung gelten. Die

Anlage der Vermögenswerte besorgt der Versicherer. Die Anbieter

sind Gesellschaften mit Sitz in Übersee. Das Angebot

richtet sich an Kunden mit Steuerdomizil ausserhalb der EU.

FAZIT: VERSICHERUNGEN BIETEN EINE REIHE

VON VORTEILEN

Wer sich bei der Vermögensanlage bzw. dem Sparen für eine

Versicherung entscheidet, hat Gewissheit, dass bei dieser

Option Sicherheit und Stabilität jederzeit mitfahren. Die Vorteile

liegen auf der Hand:

▪ Versicherungsnehmer kommen in den Genuss

steuerlicher Privilegien.

▪ Eine Kombination von Anlage à la Bank und Versicherung

ist möglich.

▪ Hohe biometrische Lebensversicherungsrisiken können

erworben werden.

▪ Gesellschaften, die Versicherungen mit ausgelagerter

Vermögensverwaltung anbieten, haben sich etabliert.

▪ Institute, die hohe biometrische Leben-Risiken abdecken,

haben meist eine über einhundertjährige Tradition und

verfügen über „AA- -Ratings (S&P).

▪ Im Fall der Fälle greifen regulatorische Massnahmen zur

Vermögenssicherung.

ZUR PERSON

THE ART OF REAL ESTATE

Stefan Bischofberger ist Mitglied des Verwaltungsrats

von swisspartners Versicherung in Liechtenstein und

Österreich.

Darüber hinaus ist er als Senior Consultant für die in

der Schweiz ansässigen Gesellschaft IPG Howden tätig,

wo sein Fokus auf vermögenden Kunden aus Russland

und der Türkei liegt. Zuvor war Stefan Bischofberger

Mitbegründer und Managing Partner der Swiss

Insurance Consulting & Brokerage Family Office Ltd.,

ein Broker, der Leben-, Nicht-Leben und Kranken -

versicherungen für wohlhabende Einzelpersonen und

Familien anbietet.

Davor fungierte er als Chief Market Officer und Mitglied

des Executive Committee der internationalen Division

von Swiss Life, wo er für die Vertriebsstrategien für

Privatkunden und vermögende Kunden weltweit verantwortlich

war. Im Vorfeld hatte Stefan Bischofberger

führende Positionen bei Swiss Life und Credit Suisse

Life in Liechtenstein inne.

Stefan Bischofberger studierte Wirtschaftswissenschaften

an der Zürcher Hochschule für Angewandte

Wissenschaften.

sbischofberger@ipghowden.com

Diese Aspekte geben anspruchsvollen Versicherungssparern

genau den „Peace of Mind“, den sie suchen.

PARTNERS‘ VIEW | Versicherungen 15


People Attraction –

Innovationsfaktor Mensch

Ohne Mensch kein stabiles

Unter nehmens wachstum und keine

Sicherheit für den Kunden.

Vanessa Burkart über Werte, Zukunftsgedanken

und Unternehmenskultur aus Sicht von

swisspartners-Human Resources.

Respekt, Vertrauen, Persönlichkeit, Leistung und Innovation:

Diese fünf Unternehmenswerte begleiten uns seit jeher bei der

Verwirklichung unserer Vision und Ziele als führender Finanz -

dienstleister in der Schweiz. Sie prägen die Unternehmens -

kultur, geben den Mitarbeitenden Orientierung bei ihrem

täglichen Tun und sind Ankerpunkte, auf die unsere Kunden,

Partner und Kollegen sich verlassen können. Ungewöhnlich,

aber effektiv: Damit wir unsere Werte immer präsent haben,

sind sie als Bildschirmhintergrund hinterlegt und hängen sogar

als Plakat auf dem stillen Örtchen.

Wichtigster Faktor für langjährige und vertrauensvolle Kundenbeziehungen

sind unsere Mitarbeitenden. Als verläss licher

Arbeitgeber bieten wir unseren Mitarbeitenden die Rahmen -

bedingungen, die sie benötigen, um ihre individuellen Fähigkeiten

optimal einzubringen. Dazu zählen eine Reihe von

Benefits für eine ausgeglichene Work-Life-Balance, finanzielle

Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden.

EIGENVERANTWORTUNG UND INDIVIDUALITÄT

WERTSCHÄTZEN

Doch Werte sind nicht alles. Seit der Gründung 1993 ist

unsere Teamkultur geprägt von Herzlichkeit und einem

familiären Wir-Gefühl. Flache Hierarchien und zielgerichtete

Prozesse motivieren dazu, Eigenverantwortung und Individualität

zu leben. Wir bieten Anreize zur Weiter entwicklung und

öffnen den Blick für Zukunftsvisionen. swisspartners lebt durch

Persönlichkeiten, die selbst etwas bewegen wollen und ihre

Erfahrungen gerne mit anderen teilen. Regelmässige Mit -

arbeiter-Events wie Apéros, Weihnachtsdinner und Ski-Weekends

fördern den Zusammenhalt.

EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT

Human Resources ist heute überwiegend digital und muss

künftig vermehrt als Change Agent und Sparring Partner auf

Augenhöhe agieren. Eine innovative IT-Infrastruktur, flexible

Arbeitszeiten und Home-Office-Modelle wurden schon vor der

Pandemie unterstützt.

Praktisch und papierlos: Die swisspartners-Mitarbeitenden

haben Zugriff auf diverse Online-Portale, zum Beispiel für

Arbeitszeiterfassung und Spesenabrechnungen. Mit einem

neuen HR-Online-Auftritt präsentiert sich swisspartners als

moderner Arbeitgeber mit Sinn für Tradition. Unter dem

Leitgedanken „New Work“ wollen wir uns im Bereich Human

Resources stetig weiterentwickeln. Stichworte sind zum Beispiel

das Employer-Branding zur Unterstützung der Personalgewinnung

und eine offene Büroarchitektur für Begegnung und

Kommunikation.

swisspartners.com/karriere

16 Human Resources | PARTNERS‘ VIEW


„ swisspartners lebt durch

Persönlichkeiten, die etwas

bewegen wollen.“

Dafür stehen wir:

PARTNER DES KUNDEN

Die in der swisspartners Gruppe zusammengeschlossenen

Gesellschaften

bieten eine umfassende, professionelle

Betreuung anspruchsvoller Privat -

kunden im In- und Ausland. Wir sehen

unsere Kunden als Partner, mit denen

wir gemeinsam wachsen möchten.

Aufgeschlossenheit, Transparenz und

Wertschätzung sind Eckpfeiler unserer

Kunden-Philosophie.

VERANTWORTUNG ALS BASIS

Innerhalb der Finanzdienstleister-

Branche gehen wir bei swisspartners

mit gutem Vorbild voran. Wir sind

überzeugt: Basis unseres unternehmerischen

Wirkens kann langfristig nur

verantwortungsvolles Handeln sein –

gegenüber unseren Kunden, der Gesellschaft

und natürlich als Arbeitgeber

gegenüber unserem Team. Verantwortungsbewusstsein

ist einer der Grundsteine

unseres Erfolgs.

Vanessa Burkart

Head of Human Resources

vanessa.burkart@swisspartners.com

MODERNE SWISSNESS

Als Finanzboutique mit Hauptsitz in

Zürich und weiteren Standorten in Genf,

Vaduz und Feldkirch leben wir eine

moderne Interpretation von Swissness.

Tradition, Fairness und Zuverlässigkeit

verbinden sich in der swisspartners

Gruppe mit Zukunftsorientierung,

Teamgeist und Flexibilität.

ZUKUNFTSSICHER MIT FÜNF WERTEN

Die Unternehmenskultur von

swisspartners basiert auf fünf Werten.

Sie beschreiben, wer wir sind und was

wir leisten.

RESPEKT

Wir behandeln unser Gegenüber

respektvoll und wertschätzend.

VERTRAUEN

Wir stehen Mitarbeitenden und Kunden

partnerschaftlich und vertrauensvoll

zur Seite.

PERSÖNLICHKEIT

Wir fördern jeden einzelnen

Mitarbeitenden und dessen individuelle

Persönlichkeit.

LEISTUNG

Wir leben Teamgeist und verfolgen

unsere Ziele dynamisch und

zuverlässig.

INNOVATION

Wir denken innovativ, nutzen Chancen

und entwickeln uns kontinuierlich

weiter.

PARTNERS‘ VIEW | Human Resources 17


WHO IS?

EIN UNTERNEHMEN IST IMMER NUR

SO GUT WIE SEINE MITARBEITENDEN.

IN DIESER RUBRIK STELLEN WIR

TALENTE AUS DEM SWISSPARTNERS-

TEAM VOR.

OTHMAR BÜELER

Head of IT

othmar.bueeler@swisspartners.com

Othmar Büeler

ist eidg. dipl. Wirtschaftsinformatiker

und war unter anderem Leiter IT bei

der Dresdner Bank Schweiz AG. Seit

2010 ist er Head of IT bei swisspartners

und damit auch für das Thema Cyber -

sicherheit verantwortlich.

swisspartners garantiert seinen Kunden

Datenschutz ohne Wenn und Aber.

Als „Hüter des IT-Grals“ wachen

Othmar Büeler und sein externes Team

mit professionellen Sicherheitstechnologien

darüber, dass die sensiblen

Kundendaten nicht in falsche Hände

gelangen. Darüber hinaus zeichnet der

Wirtschaftsinformatiker verantwortlich

für die IT-Lösungen von swisspartners.

„IT für über einhundert Mitarbeitende

zu managen, ist eine grosse Verant -

wortung“, so Büeler. „Jeder muss auch

selbst einen Beitrag zur IT-Sicherheit

leisten, aufmerksam sein und ungewöhnliche

Vorfälle sofort melden.“

Letztes Jahr wurde Othmar Büeler zusätzlich

zum Geschäftsführer von FRED

bestellt. FRED Financial Data AG ist

eine innovative Servicegesellschaft für

Vermögensverwaltungen. Die Aktienmehrheit

hält swisspartners. Mit einem

professionellen Team managt Büeler

die Portfoliodaten der Kunden und

wacht mit Argusaugen über die Qualitätssicherung.

Der neuen Herausforderung

stellt sich der IT-Experte mit

Optimismus: „Es ist Teil der swisspartners-DNA,

positiv auf Veränderungen

zu reagieren und die Dinge eigenverantwortlich

in eine gute Richtung zu

lenken.“

5

FÜNF FRAGEN AN OTHMAR BÜELER

DAS BESTE, WAS SIE BEI SWISSPARTNERS ZU GEBEN

HABEN?

Meine vertrauenerweckende Persönlichkeit und Gradlinigkeit

in Kombination mit innovativem Denken bringen swisspartners

technologisch auf einen guten und sicheren Weg.

WAS TUN SIE FÜR EINE GUTE WORK-LIFE-BALANCE?

Mountainbiken in der Natur ist für mich der ideale Ausgleich

zum Job. Ich mag körperliche Anstrengung und die Herausforderung,

auf dem Bike auch mal ausserordentliche Situationen

zu bewältigen.

IHRE GRÖSSTE STÄRKE?

Ich kann auch in Ausnahmesituationen ruhig bleiben und besonnen

agieren.

IHRE VISION FÜR DIE POST-CORONA-ÄRA?

Dass wir uns vom Office der alten Schule verabschieden und

hinsichtlich des Arbeitsplatzes immer moderner und flexibler

werden. Ich wünsche mir ein Arbeiten nach dem Motto

„anywhere at any place and anytime“.

WAS BEDEUTEN IHNEN STABILITÄT UND SICHERHEIT IM

LEBEN?

Das sind wichtige Werte für mich, die mir zusammen mit anderen

Faktoren ermöglichen, die zahlreichen täglichen Herausforderungen

zu meistern – wie schwierig sie auch sein mögen.

Das Gespräch führte Simone Töllner.

18 WHO IS? | PARTNERS‘ VIEW


IMPRESSUM

REDAKTION

Kathrin Meister | wordflow.de

Simone Töllner | swisspartners.com

GESTALTUNG

Angelika Plag | corporate-concepts.de

© FOTOS

Getty Images: S. 1, 2, 9, 12, 16, 20

Gabriela Dumitrescu: S. 4, 8, 19

Adobe Stock: Weltkarte S.6/7, Illustration S.14/15

Karin Bischof: S. 11

PARTNERS‘ VIEW | Impressum 19


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