KölnerLeben Oktober/November 2021

kaenguru

Gut informiert älter werden! √ Leben in Köln: Am Drücker - Spielend in virtuelle Welten vordringen √ Leben in Köln: Biomüll - Gut für den Kreislauf √ Ratgeber: Menüservice - Essen á la Katalog

Februar Oktober / März November 2020 2021

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Biomüll

Gut für den

Kreislauf

Foto: Dondyk Riga / AdobeStock

Menüservice

Essen à la

Katalog

AM DRÜCKER

Spielend in virtuelle Welten vordringen


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bis zur Umsetzung für Sie da. Zusätzlich bieten wir Ihnen umfangreiches

Know-How im Bereich von Wärmepumpentechnologie als Luft-Wasser-

Variante oder auch Sole-Wasser-Variante mittels Erdwärmebohrungen. Als

eines der ersten Unternehmen im Großraum Köln sind wir für den Einbau

von VIESSMANN und BUDERUS Brennstoffzellentechnik geschult und zertifiziert.

Durch Integration von Brennstoffzellentechnik mit Photovoltaik und

Stromspeichertechnik sind wir als Heizungs- und Elektromeisterbetrieb in der

Lage gemeinsam mit Ihnen aus einer Hand die vollständige Verzahnung von

Elektromobilität und deren Ladekonzepten mit Ihrer Haustechnik zu realisieren.

Bei der Prüfung und Beantragung der für Sie derzeit möglichen umfangreichen

Fördermöglichkeiten stehen wir Ihnen ebenfalls zur Seite und übernehmen

den lästigen Papierkram für Sie“

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Ihr Partner für Haustechnik seit 1959

Wir beraten Sie gern

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Inhalt 6

Leben in Köln

4 Meldungen

6 Am Drücker – Spielend

in virtuelle Welten

vordringen

12 Igel gefunden – was nun?

Helfen mit Sachverstand

14 Meldungen

16 Sie bekommen Post!

Zur Wahl der

Seniorenvertretung Köln

18 Biomüll – Gut für

den Kreislauf

23 Wählen und mitmischen

Ein Beitrag aus der Kölner

Seniorenvertretung

47 Schon gewusst,

dass sich Marx und Engels

in Köln kennenlernten?

48 Asiatisch auf den Teller

Wenn es im Museum

kreativ zugeht

50 Kölner Köpfe

Katharina Reiff

Foto: Joke vander Leij / Pixabay.com

Am Drücker –

Spielend in

virtuelle Welten

vordringen

Computerspiele werden

immer beliebter

Raus aus Köln

24 Rheinperle Remagen

Ausflug für mehr

als einen Tag

Gesund leben

26 Hand auf die Brust!

Wenn mit über siebzig

das Mammographie-

Screening endet

Vergnügliches

29 Rätsel

31 Kölsch:

Dä bungke Apolstelsmaat

Biomüll – Gut für

den Kreislauf

Abfälle mit

hohem Mehrwert

18

Ratgeber

44 Menüservice –

Essen à la Katalog

Service

4 Impressum

32 Termine

Oktober/November 2021

40 Kleinanzeigen

51 Wichtige Telefonnummern

Menüservice –

Essen à la Katalog

Sich einfach

bekochen lassen 44

Foto: H. Marie Breer Foto: Dondyk Riga / AdobeStock

Aktuelle Artikel, Verlosungen und viele tolle Termine auf:

www.koelnerleben.koeln


4

Leben in Köln

Impressum

Herausgeberin:: Kulturamt

Die Oberbürgermeisterin

Dezernat Soziales, Gesundheit und Wohnen

www.stadt-koeln.de

Redaktion:

Lydia Schneider-Benjamin (lschb, verantwortlich),

Martina Dammrat (dt),

Wolfgang Guth (wg), Diana Haß (dh)

Unter Goldschmied 6, 50667 Köln

Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19

koelnerleben@stadt-koeln.de

Veranstaltungstermine an:

terminekoelnerleben@stadt-koeln.de

Beirat:

Mitglieder der Seniorenvertretung

Uta Grimbach-Schmalfuß, Anne Klug,

Katharina Reiff, Dr. Martin Theisohn

Freie Mitarbeitende dieser Ausgabe:

Heide Marie Breer (ree), René Denzer

(rde), Philipp Haaser (phh), Anne Kotzan

(ak), Antje Schlenker-Kortum (ask), Kirsten

Nagel (Lektorat), Anja Sauerland (Grafik)

Website-Pflege: Antje Schlenker-Kortum

www.koelnerleben.koeln

Verlag:

Känguru Colonia Verlag GmbH

Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln,

Tel. 0221 / 99 88 21-0

Mediaberatung/Anzeigenverkauf:

Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung)

Tel. 0221 / 99 88 21-11

geiger@koelnerleben-magazin.de

Druckauflage:

32.000 Exemplare /

6 x jährlich

Druck:

Weiss-Druck Monschau

Gedruckt auf umweltfreundlichem

Papier

Aboservice:

Tel. 0221 / 99 88 21-0

abo@kaenguru-online.de

Jahresabo 15 Euro

Die Oberbürgermeisterin

Beilagen:

Alltagsentlastung24 GmbH

Freie Volksbühne Köln e. V.

junge Stadt Köln e. V. (Teilbeilage)

VorsorgeAnwälte Köln (Teilbeilage)

Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen

stellen nicht unbedingt die

Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck

nur mit Genehmigung der Redaktion.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird

auf die gleichzeitige Verwendung männlicher

und weiblicher Sprachformen verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen sind

für alle Geschlechter gemeint.

Foto: Bürgerzentrum Deutz

Impfschutz rundum

Gegen Corona – zum Dritten

Alle Menschen ab achtzig Jahre, Pflegebedürftige, egal ob sie im

Heim oder zu Hause wohnen, sowie immungeschwächte Personen

haben die Möglichkeit, sich ein drittes Mal gegen das Coronavirus

impfen zu lassen. Seit der zweiten Impfung müssen jedoch mindestens

sechs Monate vergangen sein. Der Grund für die Auffrischungsimpfung

liegt in ersten Annahmen, dass bei älteren

und geschwächten Personen die Wirkung auf das Immunsystem

schneller nachlässt. Aus dem gleichen Grund wird auch allen

vollständig mit einem Vektorimpfstoff von AstraZeneca oder

Johnson & Johnson Geimpften, unabhängig vom Alter, das Ang e-

bot der dritten Impfung mit einem mRNA-Präparat gemacht.

Die Impfungen werden von den niedergelassenen Ärzten vorgenommen.

Gegen Grippe beim Apotheker

Menschen, die bei der AOK krankenversichert sind, können sich

in Apotheken gegen die Grippe (Influenza) impfen lassen. 2020

wurde das Modellprojekt „Impfende Apotheke“ durchgeführt und

wissenschaftlich ausgewertet. Es hat sich gezeigt, dass die Impfungen

durch die für die neue Aufgabe besonders geschulten Apothekerinnen

und Apotheker sicher und unkompliziert durchgeführt

wurden. Weitere Informationen bei der AOK unter 0211 /

81 95 00 00.

Gratis E-Lastenräder ausleihen

An 15 Stationen, über das ganze Stadtgebiet verteilt, können

elektrisch angetriebene Lastenfahrräder kostenlos ausgeliehen

werden. Die Idee dazu hatte der Verein „wielebenwir e. V.“ mit

seinem Projekt „Kasimir – Dein Lastenrad“. Inzwischen beteiligen

sich neun Bürgerzentren, eine Weinhandlung, der Allgemeine

Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC), Tafel e. V. und der Kinderschutzbund.

Ob ein Familienaus flug

geplant ist oder etwas transportiert

werden muss: Die Räder sind je

nach Nutzungszweck zwischen

einem und 14 Tagen ausleihbar.

Auch ganz spezielle Vorhaben

lassen sich verwirklichen. So chauffiert

das „DüxerRolli“, das vom

Bürgerzentrum Deutz ver liehen

wird, Menschen im Rollstuhl. Information

bei Kasimir – Dein Lastenrad

unter 0221 / 98 65 08 01.

Liste der Verleiher auf

www.kasimir-lastenrad.de

KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 5

Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Mein persönlicher Ausflugstipp

in unsere Nachbarschaft

Bei einem Ausflug über die Stadtgrenzen hinaus die

Schönheiten der Region erkunden: Ich empfehle dafür

den Neanderland Steig. Ich habe schon selbst einige

Abschnitte erwandert und war begeistert von

der niederbergischen Landschaft sowie

dem wesent lichen Stück Menschheitsgeschichte

in unserer Nachbarschaft.

Der 240 Kilometer lange Neanderland

Steig lässt sich in 17 Etappen erwandern.

Radfahrer*innen können die Gegend

auf dem 40 Kilometer langen Panorama

radweg „Niederbergbahn“ erfahren.

Auch im Neanderthal Museum und im

Eiszeitlichen Wildgehege mit Nachzüchtungen

bereits ausgestorbener Spezies

Foto: Stadt Köln

gibt es viel zu entdecken. Von Köln aus kommt man

übrigens klimaschonend mit der Bahn hin. Die Region

kann ebenfalls per Ausflugsschiff über den Schiffsanleger

in Monheim am Rhein erreicht werden.

Auf www.koelnerleben.koeln finden Sie

weitere Infor ma tionen und Fotos.

Schauen Sie gerne vorbei!

Ihre

Neanderland / Kreis Mettmann,

Düsseldorfer Str. 26, 40822 Mettmann,

Tel. 02104 / 99-11 99

www.neanderland.de

© Peter Gaymann, www.demensch.gaymann.de

KölnerLeben Heft 5 | 21

„Jetzt weiß dieser Scheiß-Computer mein Passwort nicht mehr!!“


6

Leben in Köln

Foto: Thilo Schmülgen

Am

Drücker

„Candy Crush“, „Angry Birds“

oder „Grand Theft Auto“ –

klingt erstmal nach einer

fremden Welt. Doch immer

mehr Menschen tauchen

in virtuelle Welten ein, haben

Spaß daran, entdecken neue

Universen und lernen andere

Mitspielende kennen.

„Von Jung bis Alt – inzwischen schleicht, springt

oder knobelt jede Generation gerne durch virtuelle

Welten. Entgegen der landläufigen Meinung stellen

aber nicht die Kinder und Jugendlichen die größte

Gruppe an Spielern in Deutschland. Mit einem Anteil

von 25 Prozent sind stattdessen die Silver Gamer die

größte Nutzergruppe von digitalen Spielen“, erklärt

Felix Falk, Geschäftsführer des game-Verbandes,

der Interessenvertretung der Videospiel-Branche in

Deutschland. Rund elf Millionen Deutsche im Alter

von über fünfzig Jahren spielen Computer- und

Videospiele.

Apps ermöglichen leichten Zugang

Ein Grund für den Boom ist die demografische Entwicklung,

die frühen Computerspiel-Pioniere sind

KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 7

Für Britta Mueller (71) gehörte der

Computer in ihrem Berufsleben als

Chefsekretärin und im Personalmanagement

zum Arbeitsalltag.

Im Ruhestand ist die Spielewelt ihr

ganz persönlicher Rückzugsort.

„Ich habe mir ganz viel selbst beigebracht mit

den Spielen. Wortspiele liebe ich besonders.

Scrabble GO ist im Moment mein Favorit. Ich

spiele auch Word Blitz, Bingo, Solitär oder

Rommé. Ballerspiele sind nicht mein Ding.

An die zwei Stunden am Tag sitz ich jetzt schon

vor dem PC. Ich nutze kostenfreie Spiele, da

muss man manchmal die Werbung hinnehmen,

aber was soll’s. Es geht auch nicht immer ohne

Probleme, aber ich beiß mich da durch – auch

wenn ich zwei Tage davorsitze. Hat es dann

geklappt, ist es ein tolles Erfolgserlebnis.

Mit oder gegen andere zu spielen macht mir am

meisten Spaß. Aber ich achte auch sehr auf die

Sicherheit bei den Bekanntschaften im Internet.

Man bekommt mit der Zeit am PC ein Gefühl

für das Gegenüber. Wenn mir etwas nicht

passt, dann wird es gelöscht. Über das Spielen

habe ich vor fünf Jahren aber auch eine mittlerweile

gute Freundin aus Baden-Württemberg

kennengelernt.

ree

mit dem Medium älter geworden. Hinzu kommt,

dass Tablets und Smartphones längst in vielen Senioren-Haushalten

angekommen sind. „Während

Konsolen oder spezielle Spiele-PCs für viele ältere

Spieler zu teuer oder kompliziert zu bedienen erscheinen,

lassen sich Spiele-Apps leicht installieren

und ausprobieren. Dadurch hat sich der Zugang zu

Spielen deutlich erleichtert“, sagt Jan Smeddinck, ein

international bekannter Spiele-Forscher vom International

Computer Science Institute in Berkeley.

Besonders beliebt in der Altersgruppe 50plus sind

die digitalen Umsetzungen von analogen Spieleklassikern.

Skat, Puzzle oder Kreuzworträtsel stehen im

App-Store genauso hoch im Kurs wie Sudoku oder

Gedächtnistrainer. Spiele, bei denen virtuell Schusswaffen

im Kampf mit Gegnern eingesetzt werden,

KölnerLeben Heft 5 | 21

im Spielejargon „Ego-Shooter“ genannt, bilden eher

die Ausnahme. Dies bestätigt auch Smeddink: „Bei

Ego-Shootern oder Sportsimulationen sind Senioren

eher zurückhaltend. Hier wird eher die Lebenswelt

der Jugendlichen angesprochen.“ Außerdem seien

dafür Fähigkeiten wie Reaktionsschnelligkeit oder

schnelle Entscheidungen gefragt. Dinge, die im Alter

zunehmend schwerer fallen.

Gespielt wird regelmäßig

Das Interesse an Spielen bestätigt auch eine Studie

der Stiftung Digitale Chancen, die „Nutzung und

Nutzen des Internets im Alter“ untersuchte. Das

Forscherteam befragte dabei 300 ältere Menschen in

dreißig Senioreneinrichtungen in ganz Deutschland.

Sie bekamen für acht Wochen ein Tablet-Leihgerät


1

DDas

8

Leben in Köln

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Dieter Krüppel (63) hat in ganz

unterschiedlichen Bereichen von

Informatik bis hin zu Unternehmenscoaching

gearbeitet. Er ist immer

noch unterneh merisch aktiv.

„Am Anfang habe ich für mich allein gespielt,

um abzuschalten und vor dem PC mal alles vergessen

zu können nach stressigen Arbeitstagen.

Und die waren oft sehr, sehr lang.

Nach mittlerweile vier Jahrzehnten Spiele-Erfahrung

schätze ich vor allem den sozialen Aspekt,

den Kontakt zu Mitspielern. Also wähle ich

Spiele, bei denen die Teilnehmer gleichzeitig

über Sprach-Chats ins Reden kommen, auch über

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mit vorinstallierten Apps, darunter Spiele wie das

traditionelle chinesische „Mah-Jongg“, aber auch

rein digitale Entwicklungen wie „Angry Birds“, bei

dem Schweine Vögeln die Eier stehlen und diese

sie zurückerobern wollen.

Ein interessantes Ergebnis: Nach E-Mails, Navigation

und Fahrplänen landeten Spiele auf Platz vier der

meistgenutzten Funktionen. Knapp die Hälfte aller

Teilnehmer spielte regelmäßig. „Die Frauen spielten

eher Mah-Jongg oder lösten Kreuzworträtsel.

Auch ,Candy Crush‘, bei dem ein Weg durch eine

knall bunte Süßigkeitenwelt gesucht werden muss,

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ebenso begeistert gespielt wie ...

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Die aktuelle Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist seit dem 25. Mai 2018 in Kraft. Auch schon vor

Inkrafttreten dieser Verordnung stand der Datenschutz für uns an erster Ste le. Ihre personenbezogenen

Daten werden bei un sorgfältig und zugri fssicher verwahrt und auch weiterhin nicht an Unbefugte

weitergegeben. So lten Sie zukünftig keine Informationen mehr von uns erhalten wo len, können Sie uns

dies jederzeit schriftlich mi teilen. Ihre Daten würden dann umgehend aus unserer Adressdatei entfernt.

KölnerLeben Heft 5 | 21


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DRK-Kreisverband

Köln e. V.

persönliche Themen.

„TeamSpeak“ ist zum

Beispiel eine viel genutzte

Sprachkonferenz-Software,

die es

den Benutzern er möglicht,

über das Internet zu

kommunizieren. Ich mag Rollenspiele, die Taktik,

Strategie und Teamwork erfordern. Mindestens

eine Stunde am Tag verbringe ich am PC,

lerne Leute kennen – und habe schon Treffen

von Spiele-Gruppen zum persönlichen Kennenlernen

organisiert.

Das Spielen am PC, Tablet oder Smartphone

betrachte ich für Menschen in zunehmendem

Alter auch als Training für kognitive und feinmotorische

Fähigkeiten.“

ree

Foto: Heide Marie Breer

stand hoch im Kurs. Männer interessierten sich eher

für Kartenspiele und probierten sogar Eishockey

oder Fußball-Spiele aus“, berichtet Barbara Lippa,

die Studienleiterin. Allerdings zeigte sich auch, dass

die Senioren bei der Entdeckung der digitalen Welt

und gerade auch der Spielewelt nur bedingt auf

die Unterstützung der Enkel und Kinder hoffen

können. „Oft fehlt den Angehörigen die Zeit und

Muße, die Funktionen von Smartphone und Tablet

genau zu erklären“, sagt Lippa. Deshalb empfiehlt

sie einen Ausbau von IT-Kursen für Senio ren, dabei

könnten auch Spiele eine wichtige Rolle spielen.

... Spiele, bei denen in unbekannten Welten Punkte

erzielt werden müssen (hier Angry Birds).

KölnerLeben Heft 5 | 21


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Leben in Köln

Foto: Steffen Jänicke / Goldene Kamera

Sie haben eine große Fangemeinde –

die Gruppe „Senioren Zocken“, von

links: Ursula Cezanne, Melita Moritz (†),

Peter Zeidler und Evelyn Gundlach.

Hier 2018 bei der Preisverleihung des

YouTube Goldene Kamera Digital

Awards. Auf YouTube kann man ihre

Tests neuer Online-Spiele verfolgen.

So organisierte die Stiftung Digitale Chancen auf dem

Höhepunkt der Begeisterungswelle um „Pokémon

GO“ eine Informationsveranstaltung für Se nioren –

mit großem Erfolg. „Die Teilnehmer waren interessiert

und froh über den Einblick in die Lebenswelt

ihrer Enkel. Viele wollten im Anschluss das

Spiel gleich selbst ausprobieren“, berichtet Lippa.

Aus ihrer Sicht bieten interaktive Spiele großes Potenzial

für den Austausch zwischen Generationen.

„Senioren Zocken“ auf YouTube

Einen Beitrag zu diesem Austausch leistet auch der

YouTube-Kanal „Senioren Zocken“. Das Konzept:

Regelmäßig probieren zwei Gruppen von Seniorinnen

und Senioren neue Videospiele aus. Man

kann dabei zusehen, wie sich ältere Herren mit einer

Virtual-Reality-Brille vor den Augen als Quarterback

einer American-Football-Mannschaft versuchen oder

wie betagte Damen als Gangster bei „Grand Theft

Auto“ Los Angeles unsicher machen. Mit kindlicher

Freude über die neu entdeckten Spielewelten. Auch

die Zuschauer lieben es, ihnen zuzuschauen: Der

Kanal hat mehr als 300.000 Abonnenten, die Kommentarspalten

sind voller Lob für die Spielerinnen

und Spieler. Und auch auf der gamescom 2019 gab

es viel Applaus für die älteren Gamer – sie gaben

eifrig Autogramme und posierten auf den Rollator

gestützt für Selfies.

Text: Birk Grüling

Mit freundlicher Genehmigung von game –

Verband der deutschen Games-Branche e. V.

INFORMATIONEN

Spiele-Plattformen (Auswahl):

Steam – Rund 30.000 Spiele stehen kosten -

frei und kostenpflichtig zum Herunter laden

zur Verfügung.

https://store.steampowered.com/?l=german

Epic Games Store – Die etwa 500 Spiele

können kostenfrei und kostenpflichtig

herun tergeladen werden. Jede Woche gibt

es andere kostenfreie Spiele.

www.epicgames.com/store/de/

Spielaffe – Die rund 12.000 simplen, kostenlosen

Spiele lassen sich direkt im Browser spielen.

www.spielaffe.de

Indie Game Fest

am Samstag, 27. November, 13–23.30 Uhr

Hotel im Wasserturm, Kaygasse 2,

Tel. 0221 / 200 80.

Austausch zwischen Spiele-Entwicklern,

Designern und Spiele-Interessierten. 12 E.

Tickets nur auf www.indiegamefest.de

KölnerLeben Heft 5 | 21


KölnerLeben Heft 5 | 21

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12

Leben in Köln

Fotos: René Denzer

Sie wirken niedlich,

manchmal hilflos.

Ist ein Igel wirklich

in Not, braucht er

die richtige Behandlung.

Und die

ist nichts für Laien.

Ein Igeljunges wird

mit Spezialmilch

aufgepäppelt.

Igel gefunden –

was nun?

Kleine Knopfaugen, spitze Nase,

winzige Beinchen – richtig zum

Knuddeln wirken Igel. Wenn da

nicht das Stachelkleid wäre. Doch

ein „Ach, wie süüüüüß“ wird dem

Tier nicht gerecht. Karin Oehl

weiß das ganz genau. Über vierzig

Jahre lang hat sie im Rhein-

Erft-Kreis eine Igelstation geleitet.

Igel sind keine Haustiere, im Gegenteil.

Sie sind Wildtiere. Und

zwar solche, die der Mensch eigentlich

nicht so oft zu Gesicht

bekommt. „Igel sind dämmerungsaktive

Tiere“, sagt Oehl. Einen gesunden

Igel am Tag sieht man so

gut wie nie.

Bloß keine Milch!

Auch wenn das Tier ein Sympathieträger

ist, über die Bedürfnisse,

Lebensweise und Ansprüche

an die Nahrung wissen viele

Menschen wenig. Oehl kennt das

aus eigener Erfahrung: „Als ich die

ersten Igel fand oder bekam, starben

sie alle.“ Die heute 77-Jährige

wusste nicht, dass sie krank waren,

gab ihnen Kuhmilch zu trinken.

Irgendwo hatte sie das mal aufgeschnappt.

„Und ich machte es

ohne nachzudenken nach.“ Heu -

te weiß sie: Igel vertragen – wie

viele Säugetiere – nicht so gut artfremde

Milch.

Auch Lena Licht weiß, wie es ist,

wenn man unbedarft an den Igel

herangeht. In Brück hatte sie an

einem heißen Sommertag abends

mit weit offener Terrassentür kräftig

durchgelüftet. Am nächsten

Morgen fand sie einen stacheligen

Gast im Keller. Licht zog sich Lederhandschuhe

an, setzte das

Tier in einen Karton und später

wieder in den Garten, wo der

Igel schnell verschwand. Was

nicht verschwand, waren seine

„Mitbringsel“: Flöhe. Arztbesuche,

Kammerjäger, Teppichreinigung

– das Ganze sei eine lehrreiche

Geschichte gewesen, sagt

KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 13

sie. Normalerweise sind Igelflöhe

wirtsspezifisch, weiß Karin Oehl.

Der Mensch sei eigentlich nicht

der Zielorganismus. Das heiße

aber nicht, dass sie nicht doch mal

auf den Menschen überspringen.

Igel in Not erkennen

Lehrreich ist alles, was Oehl an

Erfahrungen über Igel gesammelt

hat. Zuallererst: Nicht jeder Igel

braucht auch Hilfe. Wichtigstes

Merkmal: Kranke und hilfsbedürftige

Tiere werden meist am Tag

und ohne Deckung liegend gefunden.

„Die brauchen sehr schnell

Hilfe und können nicht auf einen

Tierarzttermin warten.“ Schlitzförmige

oder geschlossene Augen,

eine trockene Nase, kaum oder

gar nicht aufgestellte Stacheln sind

weitere Warnzeichen. Ebenso die

Form des Igels. Ist er gesund, ist

sie tropfenförmig: vorne spitz und

hinten rund. Ist sie walzenförmig

mit einem deutlichen Halsansatz,

ist der Igel krank.

Nur im Notfall dürfen die Tiere ins

Haus genommen werden, sagt das

Tierschutzgesetz. Dort braucht

der Igel zunächst ein Gehege, rund

1,5 Quadratmeter groß und mit

Zeitungspapier ausgelegt. „Nicht

mit Heu, Laub oder Katzenstreu“,

mahnt Oehl. Gebraucht wird auch

ein Schlafhaus mit Schlupfloch,

zehn mal zehn Zentimeter groß,

mit Zeitungen und Knüllpapier

ausgelegt. Gereinigt werden sollte

einmal täglich. In zwei Blumenuntersetzer

aus Ton kommen Wasser

und Futter. „Es eignet sich zum

Beispiel zucker- und getreidefreies

Katzenfutter angereichert mit

Maiskeimöl und Kleie.“ Man kann

auch gekochtes Hühnerfleisch geben,

ungesalzenes Rührei oder

gebratenes Rinderhack. Tabu sind

Nüsse und Obst – schließlich ist

der Igel in freier Wildbahn ein Insektenfresser.

„Finder sollten sich

KölnerLeben Heft 5 | 21

darüber klar sein, dass sie mit der

Aufnahme notleidender Tiere eine

Verantwortung übernehmen“,

betont Oehl.

Ist das Tier aufgepäppelt, stellt sich

die Frage: auswildern oder überwintern?

Das Erste sei eigentlich

vor zuziehen, sagt Oehl. Doch

wenn das Tier wegen des Wintereinbruchs

nicht mehr freigelassen

werden kann, sollte man ihm

Gelegenheit zum Winterschlaf geben.

Die Kälte fordert Reserven

und es fehlen Insekten als Nahrung,

so dass der Igel sonst verhungert.

Beim Überwintern brauchen

die Tiere qualifizierte Hilfe.

Laien könnten zu viele Fehler machen.

„Im Winter gefundene Igel

gehören in eine Igelstation oder

Pflegestelle“, betont Karin Oehl.

Sie hat noch einen Tipp, was all

diese Hilfen unnötig macht: durchlässige,

„wilde“ Gärten, heimische

Pflanzen, die heimische Insekten

anlocken. Und vor allem: keine

Steingärten und Mähroboter. Dann

kann der Igel sich bestens selbst

helfen.

rde

INFORMATIONEN

Tierrettung

Feuerwehr Köln: 112

Tierheim Köln-Dellbrück

Tel. 0221 / 68 49 26

(Mo–Sa 10–13 Uhr)

www.tierheim-koelndellbrueck.de

NABU Kreisgruppe Köln

Tel. 0221 / 790 28 89

www.nabu-koeln.de

BUND Büro Köln

Tel. 0221 / 283 37 14

www.bund-koeln.de

Verein der Igelfreunde

Infos rund um den Igel

www.igelverein.de

Pro Igel, Verein für integrierten

Naturschutz

Deutschland e. V.

E-Mail für Fragen und

Beratung: info@pro-igel.de

www.pro-igel.de

So „nackig“ ist der Igel ein leichtes Opfer für Fressfeinde, ansonsten

geht es ihm trotz Hautpilz gut. Er braucht aber einen Schutzort, bis die

Stacheln nachgewachsen sind.


14

Leben in Köln

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Aufnahme-

Studio für alle

Die Stadtbibliothek Köln hat in der Zentralbibliothek

am Neumarkt ein professionell ausgestattetes

Aufnahme-Studio mit hochauflösender Kamera,

erstklassigen Mikrofonen und hochwertiger Beleuchtung

eröffnet. Auch Laien können darin in Eigenregie

Videos erstellen – unkompliziert und in einem schicken

Ambiente. Die Kameras sind bereits präzise für

die Räumlichkeiten und Lichtverhältnisse eingerichtet.

Auch die Nachbearbeitung des Materials kann

direkt vor Ort erfolgen. Für Bibliotheksmitglieder

ist die Nutzung kostenfrei. Einführungsworkshops

werden angeboten. Information unter 0221 / 221-

2 38 28 und auf www.stbib.koeln.

Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1

DRK-Kreisverband

Köln e. V.

Gewinn übergeben

Glückliche Gewinnerin des

über KölnerLeben verlosten

Reise-Gutscheines

des Deutschen Roten

Kreuzes ist Sophie Fischer

(84) aus Bocklemünd. Sie

plant die 500 Euro in mehrere

Tagestouren anzulegen.

„Für den Winter habe ich

mir schon einige Touren

ausgesucht. Ich finde es toll, dass es solche Reisen

für Menschen gibt, die körperlich eingeschränkt

sind. Denn jeder möchte mal raus“, freut sie sich.

Foto: lschb

Sinnstiftendes Ehrenamt

Die in den Stadtbezirken Kalk und Porz beheimateten

häuslichen Betreuungsdienste für Menschen

mit Demenz und deren Angehörige „Zick für Dich“

und „CarUSO“ suchen Helferinnen und Helfer.

Die Freiwilligen gehen bei ihren regelmäßigen Besuchen

auf die Bedürfnisse der Demenzkranken

ein und unternehmen etwas mit ihnen, etwa Singen,

Spazierengehen oder Besuche im Zoo oder

Museum. Die „Vinzentinerinnen“ als Träger der

Betreuungsdienste bieten Interessierten eine solide

Grundausbildung, fachliche Begleitung, regelmäßigen

Austausch und eine steuerfreie Aufwandsentschädigung

von 7,50 Euro je Stunde. Die nächste Schulung

startet am 6. Oktober. Informationen: Zick für Dich

in Kalk: Tel. 0221 / 984 57 82, CarUSO in Porz:

Tel. 02203 / 924 20 03.

KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 15

„Für die gesamte

Kulturszene ...

… wirklich etwas bewegen,

im Großen wie im Kleinen“,

das hat Stefan Charles, der

neue Beigeordnete für Kunst

und Kultur der Stadt Köln,

unmittelbar nach seiner Wahl

durch den Rat der Stadt Köln

als Ziel ausgegeben. Charles –

im Kanton Freiburg in der

Schweiz geboren – bringt

Internationalität und umfassende Kompetenz und

Kenntnisse aus verschiedenen kulturellen Bereichen

in den Stadtvorstand ein. Der 54-Jährige war zuletzt

als Abteilungsleiter Kultur und Mitglied der Geschäftsführung

beim Schweizer Radio und Fernsehen tätig. Bei

Redaktionsschluss stand das Ergebnis der Wahlüberprüfung

durch die Bezirksregierung noch nicht fest.

Foto: Stadt Köln

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Foto: TimeRide

Mit der Straßenbahn

durch die Zwanziger

TimeRide hat eine neue virtuelle Tour mit der „Elektrischen“

erarbeitet. Es geht im Jahr 1926 vom Alter

Markt am Dom vorbei und durch die Schildergasse

zum Neumarkt. Dafür haben die Programmierer

1.200 Gebäude des alten Kölns wiedererstehen

lassen, von denen nur 26 Krieg und Nachkriegszeit

überstanden haben. Eine beeindruckende Reise, die

neben einigen Gags im Straßenbild auch die reizende

Liebesgeschichte zwischen Bahnführer Pitter

und Hutmacherin Tessa zeigt. Und das nicht nur auf

Deutsch und Englisch. Aus den Kopfhörern der Virtual-Reality-Brillen

tönt es auf Wunsch „op Kölsch“.

Zum Angebot gehört ein Stummfilm in der Art der

Wochenschauen und der Nachbau eines Ladens für

Filzhüte, Mützen und Kopfputz der Zeit. TimeRide,

Alter Markt 36–42. Tel. 0221 / 98 86 63 30.

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24. Oktober 2021

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KölnerLeben Heft 5 | 21


16

Leben in Köln

Foto: Joachim Rieger

Sie bekommen Post!

Sofern Sie mindestens sechzig Jahre alt sind und in Köln wohnen,

erhalten Sie in den nächsten Tagen Ihre Briefwahlunterlagen.

Bis zum 22. November sind 250.000 Wahlberechtigte in Köln

aufgerufen, ihre Seniorenvertretung (SVK) zu wählen.

„Stark durch Erfahrung“ – mit diesem Motto warben

im Sommer die amtierende Seniorenvertretung, die

Stadt und prominente Wahlbotschafterinnen und

Wahlbotschafter für Kandidaturen zur Neuwahl im

November. Jetzt sind alle ab sechzig Jahren, sofern

sie in Köln gemeldet sind, zur Wahl aufgerufen. Auch

diejenigen mit ausländischer Staatsbürgerschaft.

Doch was macht die Seniorenvertretung eigentlich?

Man kann sagen, sie mischt überall mit, um die Lebensverhältnisse

für die ältere Generation zu verbessern.

Dazu kümmert sie sich erstmal um deren

Anliegen im Bezirk, aber auch auf stadtweiter Ebene.

Sie berät und wird gehört, wenn politische Entscheidungen

getroffen werden. Sie ist in Bezirksvertretungen,

Ratsausschüssen und Stadtarbeitsgemeinschaften

vertreten. Sie setzt auch eigene Ideen um,

wie Sicherheitstrainings mit Polizei und KVB oder

das Projekt Wohnen für Hilfe. Dabei ist sie überparteilich,

überkonfessionell und ehrenamtlich tätig.

Das Wahlgebiet ist in neun Wahlbezirke aufgeteilt,

KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 17

die identisch mit den Stadtbezirken sind. In jedem

Bezirk werden fünf Mandate vergeben. Durch eine

Minderheitenklausel können noch ausländische Vertreterinnen

und Vertreter hinzukommen.

Jede Stimme zählt

Die Wahl ist für die Wahlberechtigten einfach, bequem

und barrierearm. Die Wahlunterlagen kommen

per Post nach Hause. Um zu wählen, füllt man selbst

den weißen Stimmzettel aus. Bis zu fünf Kandidatinnen

oder Kandidaten können angekreuzt werden,

mindestens aber muss ein Kreuzchen gemacht werden,

um gültig zu wählen.

Auf der Rückseite der Wahlberechtigung ist eine

„Erklärung an Eides statt zur Briefwahl“ abzugeben.

Diese ist eigenhändig mit Angabe von Datum und

Ort zu unterschreiben. Damit wird dokumentiert,

dass der Wahlvorgang unmittelbar vom Wählenden

erfolgt und das Wahlgeheimnis gewahrt ist.

Dann gilt es zu beachten: Nur der Stimmzettel gehört

in den blauen Stimmzettelumschlag, sonst nichts. Die

ausgefüllte eidesstattliche Versicherung wird neben

dem verschlossenen blauen Umschlag getrennt in

den grünen Wahlbriefumschlag gelegt. Verschlossen

und portofrei geht er ab in den Briefkasten.

Bitte beachten: Der Wahlbrief muss bis zum

22. November beim Wahlamt der Stadt eingegangen

sein. Dort, in Kalk in der Dillenburger Str. 68–70,

kann man ihn auch persönlich abgeben oder in den

Briefkasten werfen.

Eine hohe Wahlbeteiligung ist die beste Grundlage

für eine erfolgreiche Arbeit der Seniorenvertretung.

Also: Wählen ist Ehrensache!

lschb

INFORMATIONEN

Alle Informationen rund um die Wahl

unter Tel. 0221 / 221-3 45 67 oder

wahlen@stadt-koeln.de

Filme zum Wahlverfahren in mehreren

Sprachen und Informationen zu den

Kandidaten: www.wahlen.koeln

Öffentliche Veranstaltung „Kandidatinnen

und Kandidaten stellen sich vor“ am

Mi, 20. Oktober, 15 Uhr, Bürgerhaus

Stollwerck, Dreikönigenstr. 23

Im Gespräch – Drei Fragen an

Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Die Seniorenvertretung ist ein gelebtes

Beispiel für Bürger*innenmitwirkung. Als

Botschafterin für diese Wahl sind Sie für

viele Kandidaturen eingetreten und werben

nun für eine hohe Wahlbeteiligung. Warum

ist die Seniorenvertretung wichtig?

Die Seniorenvertretung der Stadt Köln steht für die

Interessen der eigenen Generation gegenüber der

Politik, der Verwaltung, den Trägern und Einrichtungen

der Seniorenarbeit ein. Denn die Stimmen der

Kölner*innen sollen in der Politik gehört werden –

ein höheres Alter darf dabei kein Ausschlusskriterium

sein. Die Senior*innenvertretung verfügt über

jede Menge Erfahrung und Expert*innenwissen. Das

müssen wir für Köln nutzen!

Mit welchen Argumenten rufen Sie die

250.000 wahlberechtigten Kölner*innen

ab sechzig Jahre zur Stimmabgabe auf?

Das Wahlrecht gehört zu den politischen Grundrechten

und sollte von allen Wahlberechtigten zu

jeder Wahl ausgeübt werden. Wählen gehen ist für

mich bürgerschaftliche Ehrensache! Durch die Abgabe

von bis zu fünf Stimmen auf dem Stimmzettel

können alle Wählenden aktiv die Beteiligung der

älteren Generation an der Gestaltung der eigenen

Lebensverhältnisse beeinflussen.

In Köln leben 35.000 ältere Menschen mit

ausländischer Staatsangehörigkeit. Sie alle,

gleichgültig ob mit EU- oder anderer

Staatsbürgerschaft, sind wahlberechtigt.

Ist Köln damit ein Beispiel für umfassende

Integration?

Diese Ausnahmeregelung im Wahlrecht befürworte

ich. Bei Kommunalwahlen ist es ja sonst nur hier

lebenden Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates

der Europäischen Union möglich mitzuwählen. Die

Kölner Regelung ist ein starkes Signal für mehr demokratische

Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen.

Ich hoffe, dass alle Kölner Senior*innen, gleich welcher

Nationalität, von ihrem Wahlrecht Gebrauch

machen.

KölnerLeben Heft 5 | 21


18

Leben in Köln

Hinein darf:

alle organischen Küchenab fälle,

auch Teebeutel, Kaffeefilter, Eierschalen;

alle Abfälle gekochter Speisen

inklusive Fleisch, Fisch, Gräten, Öle und

Fette – auch eingewickelt in Küchenoder

Zeitungspapier (aber sparsam

verwenden); alle Garten- und

Grünabfälle und verbrauchte

Erde, Sägespäne von unbehandeltem

Holz.

Gut

für den

Kreislauf

Wer in Köln Bioabfälle

trennt, hilft nicht nur

das Klima zu schützen,

sondern auch fruchtbare

Böden im Umland zu

erhalten.

Die ersten Biomülltonnen in Deutschland waren

weiße Plastikeimer. Studenten im hessischen Witzenhausen

hatten sie an 500 Haushalte ausgegeben,

die die Eimer fleißig nutzten. An eine „grüne

Euphorie“, die den Ort erfasste, erinnerte sich

einer der Beteiligten später in einem Zeitungsbericht.

Das war im Frühjahr 1983. Inzwischen bieten

alle Kommunen in Deutschland Biomülltonnen an.

Denn was in ihnen landet, sind nur auf den ersten

Blick Ab fälle. Organische Reste sind wertvolle

Illustration: Freepik

KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 19

NICHT

hinein gehört:

nicht organische Stoffe wie Kunststoff,

Glas und Metall, Schad stoffe wie Kaminasche

oder Zigaretten kippen, infektiöse Abfälle

wie Fäkalien, Hundekot, Katzen- oder

Kleintierstreu. Draußen bleiben müssen auch

biologisch abbaubare Werkstoffe wie Einweggeschirr

oder im Handel erhältliche

kompostierbare Beutel. Sie sind zwar

biologisch abbaubar, ihr Kompostierungsprozess

dauert

aber zu lang.

Nährstoff- und Energielieferanten, die gleich mehrfach

verwertet werden können. „Der aus den Bioabfällen

gewonnene Kompost kommt der Landwirtschaft

zugute. Wir gewinnen aus ihnen außerdem

Biogas, das Köln mit umweltfreundlicher Energie

versorgt. Dies geht aber nur, wenn sie nicht im Rest -

abfall landen“, sagt Thomas Kreitsch, geschäftsführender

Betriebsleiter der städtischen Abfallwirtschaftsbetriebe

(AWB).

Die Kölner sammelten in den vergangenen Jahren

jeweils um die 40.000 Tonnen Essensreste, Küchenabfälle,

Laub und Grasschnitt. Die braunen Tonnen

dafür stellen die AWB zur Verfügung und dort verfolgt

man ein ehrgeiziges Ziel. Bis 2027 soll die Menge

um weitere 8.000 Tonnen wachsen. So sieht es das

vom Rat beschlossene Konzept für die städtischen

Betriebe vor. Zwar liegt der Anteil der Grundstücke,

auf denen braune Tonnen stehen, mittlerweile bei

knapp 60 Prozent. Doch gerade in den dichter besiedelten

Stadtteilen ist noch Luft nach oben. In der

Altstadt sammeln weniger als 10 Prozent der Hausgemeinschaften

ihre Bioabfälle getrennt.

Kompost: nicht nur Gärtner profitieren

In den Vororten fällt sicherlich mehr Grünschnitt an.

Und wer gärtnert, weiß den Kompost zu schätzen,

der aus dem Biomüll entsteht. Doch wer glaubt,

dass nur Gartenbesitzer profitieren, der irrt. „Es ist

sinnvoll, hochwertigen Kompost herzustellen“, sagt

Tim Hermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Umweltbundesamt,

mit Blick auf das große Ganze. Er

schätzt, dass etwa ein Drittel des Restmülls durch

die Biotonnen eingespart werden kann. Dass weniger

Abfall verbrannt wird, sei aber nur ein Nebenaspekt.

Es gehe vor allem um Kreisläufe. Sie sollen, so auch

das Ziel von Politik und Verwaltung in Köln, so klein

wie möglich ausfallen, um wertvolle natürliche Ressourcen

zu schonen und das Klima zu schützen.

Wie das funktioniert, erschließt sich, wenn man sich

anschaut, wo die Kölner Bioabfälle landen: auf dem

Gelände der städtischen Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft

(AVG) in Niehl. Die Betreiberin

der Restmüllverbrennungsanlage produziert seit

1995 auch Kompost.

Menschen und Maschinen sortieren

Das angelieferte Material wird per Laufband durch

die Hallen transportiert und gesiebt. Magneten entfernen

Metalle. Mitarbeiter der AVG fischen anschließend

Plastik heraus. Eine Lüftungsanlage über

ihren Köpfen führt beständig Frischluft zu und hält

den intensiven Geruch im Zaum. Küchenabfälle, geschredderter

Grünschnitt und Gewerbeabfälle wie

pflanzliche Fette aus Großküchen werden im näch-

Grobe Abfälle werden mit Walzen zerkleinert.

Foto: AVG Köln

KölnerLeben Heft 5 | 21


20

Leben in Köln

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Photo: Gerhard Winkler: Krake III, 2019; © Gerhard Winkler, 2021

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sten Schritt gemischt, um optimale Bedingungen

für die Verrottung zu schaffen. In der sogenannten

Rottehalle übernehmen nun Bakterien und andere

Kleinstlebewesen die eigentliche Arbeit, wie auf

Bauernhöfen in locker aufgeschichteten, großen

Haufen, den Mieten, die im Inneren bis zu 70 Grad

heiß werden können. Am Boden saugen Schlitze

Luft an, die gleichmäßig durch das organische Material

strömt, und zwei große Maschinen pflügen

es automatisch durch. Was in der Natur mehrere

Jahre dauern kann, wird so effizient beschleunigt.

Nach drei bis acht Wochen ist aus dem Biomüll

Kompost geworden, der sich auch geruchlich gewandelt

hat. „Das wird am Ende ein erdiger Geruch.

Es riecht fast ein wenig nach Wald“, sagt

Thilo Dumuscheit, Sprecher der AVG. Der Kompost

kann für unterschiedliche Zwecke eingesetzt

werden, im Gartenbau, in der Landwirtschaft, für

die Rekultivierung von Brachflächen oder auf dem

heimischen Balkon.

Biogas – Energie im Küchenabfall

Insbesondere in den Küchenabfällen, die in jedem

Haushalt anfallen, steckt aber noch mehr. Zucker

und Kohlenhydrate, so Experte Tim Hermann,

seien wichtige Energielieferanten. Seit 2020 gewinnt

die AVG aus einem Teil des in Köln und anderen

Gemeinden eingesammelten Biomülls deshalb

Methan.

Pro Jahr landen rund 20.000 Tonnen zunächst in

ei ner Vergärungsanlage. In einem sogenannten Fer -

menter wird die mit Wasser vermengte Masse auf

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Fotos: AVG Köln

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In riesigen Rottehallen übernehmen

Bakterien die Arbeit.

KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 21

55 Grad erwärmt und konstant gerührt. Spezielle

Mikroorganismen produzieren darin das Biogas, das

bis zu 60 Prozent energiereiches Methan enthält.

Zu „Stadtgasqualität“ aufbereitet wird es direkt in

das Netz der RheinEnergie eingespeist.

Das, was am Ende übrigbleibt, landet nebenan in der

Rottehalle. Die Trennung des Biomülls hilft damit

gleich zweifach, Klima und Umwelt zu schützen.

Allein das Biogas erspart der Atmosphäre die klimaschädliche

Wirkung von rund 4.000 Tonnen CO2.

Sortieren lohnt sich

Je mehr Haushalte die braune Tonne nutzen, desto

mehr CO2 kann eingespart werden. Dafür ist

Überzeugungsarbeit notwendig. Denn viele Menschen

haben Vorbehalte, weiß man bei der AWB.

Ungeziefer, unangenehme Gerüche, fehlender Platz

im Hinterhof und möglicher Missbrauch der Tonnen

gehören dazu. Mit einfachen Mitteln lassen

sich diese Probleme aber in den Griff bekommen.

Und eine möglichst konsequente Trennung hilft,

hochwertigen Kompost zu erzeugen. Um den Abnehmern

hohe Qualität zu garantieren, wird der

Kölner Kompost, den die AVG verkauft, regelmäßig

kontrolliert und zertifiziert.

Einer, der sich auf die Qualität verlässt, ist Landwirt

Josef Schröder vom Heinenhof, einem mittelgroßen

Betrieb zwischen Pulheim und Köln. Nach der Ernte

lässt er den Kompost aus Niehl auf seinen Hof liefern,

etwas mehr als tausend Tonnen im Jahr. Pro

Quadratmeter arbeitet er rund zwei Kilogramm in

seine Böden ein und sorgt so dafür, dass die Humus-

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22

Leben in Köln

Foto: Bettina Bormann

schicht langfristig erhalten bleibt. „Das ist ganz wichtig,

sonst ist der Boden irgendwann tot“, sagt er.

Der Kompost liefert Mineralien und bietet jenen

Tie ren optimale Voraussetzungen, die mit ihren

Aktivitäten für lockeres und fruchtbares Erdreich

sorgen. Auch einen Teil des mineralischen Düngers

kann Schröder so ersetzen. Bestandteile wie Phosphor

sind endliche Ressourcen, die beispielsweise

in Marokko abgebaut werden müssen. Andere wie

Kleingärtner wie Günter Hösch wissen, was dem

Garten guttut. Sie kaufen Kompost beim Erzeuger.

Stickstoff müssen mit viel Energie in chemischen Prozessen

gewonnen werden. „Dieser enge Kreislauf

ist letztlich gut für die ganze Gesellschaft“, sagt der

Landwirt und blickt dabei auf die noch sehr junge

vierte Generation auf seinem Hof.

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KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 23

Wählen und mitmischen

Herr Theisohn, Sie waren 15 Jahre in der

Seniorenvertretung aktiv. Was hatte Sie

damals zur Kandidatur bewogen?

Dr. Martin Theisohn: Sozial aktiv zu sein ist für mich

immer schon selbstverständlich gewesen – erst in

der Kirchengemeinde, seit 1985 als Mitglied der

SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Kalk. Beruflich

war ich lange Sprecher der Wissenschaftlichen

Assistenten in der Medizinischen Fakultät

und später Vorsitzender des entsprechenden Personalrates.

Als ich 2007 pensioniert wurde, suchte ich ein neues

Betätigungsfeld. Ich bewarb mich bei der Seniorenvertretungswahl

2006 und wurde tatsächlich gewählt.

Erst wurde ich Sprecher in Kalk und war da -

mit auch auf der Stadtebene präsent. Schnell kam

die Schriftführung in der Stadtkonferenz hinzu. Es

folgte die Landesseniorenvertretung von 2008 bis

2019. Diese Mitarbeit beendete ich zugunsten der

Funktion des Sprechers in Köln – eine Aufgabe, die

sonst niemand übernehmen wollte. Mit den Kolleginnen

und Kollegen und mit Kooperationspartnern

haben wir auch viel erreicht.

Jetzt kandidieren Sie nicht noch einmal –

sind Sie amtsmüde?

Keineswegs. Es gibt persönliche Gründe, schließlich

werde ich auch älter und meine Ehefrau braucht

mehr Unterstützung. Wenn wir noch etwas reisen

könnten, wäre das wunderbar.

Aber ich will mich auch weiter für die ältere Generation

einsetzen, neben überregionalen Aktivitäten

auch zum Beispiel als Sprecher des SeniorenNetzwerks

Ostheim.

Wenn Sie ein Resümee ziehen:

Hat es sich gelohnt?

Ganz gewiss. Die Arbeit in der SVK hat mir immer

Freude bereitet. Ich konnte direkt etwas für

die Menschen tun und gleichzeitig politisch tätig

werden und mit den Fraktionen und der Verwaltung

zusammen etwas nach vorne bringen. Jetzt

ist die Seniorenvertretung in vierzehn Ausschüssen

des Rates vertreten, es gibt mehr und mehr

Dr. Jürgen Zastrow und Dr. Martin Theisohn bei der

„Fröhlichen Versammlung“ am 9. Juli 2021

SeniorenNetzwerke, Mehr-Generationen-Plätze

wurden eingerichtet. Auf unsere Intervention hin

wird inzwischen der den Heimbewohnern und

Heimbewohnerinnen zustehende Barbetrag zügig

bearbeitet, so dass diese Menschen nicht wochenlang

ohne einen Cent dastehen.

Köln hat eine sehr reichhaltige offene Seniorenarbeit,

die nun auch in der Koalitionsvereinbarung

auf Ratsebene nachhaltig unterstützt wird. Die SVK

konnte die Versuche der Haushaltskürzung für ihre

Arbeit 2012 bis 2014 erfolgreich abwehren und hat

2017 nun eine sehr nachhaltige Ausweitung im Bereich

der Seniorenberatung und der SeniorenNetzwerke

erreicht – auch wenn nicht alles so gestaltet

wurde, wie wir dies gewünscht hätten.

Was wünschen Sie sich für die nächste Wahl?

Nun, da wünsche ich mir, dass sich viele an der

Wahl beteiligen und so die Stimme der älteren Generation

weiter stärken. Insbesondere auch Menschen

mit Migrationshintergrund.

Anne Klug und Dr. Martin Theisohn/SVK

Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den

Be zirken finden Sie auf Seite 51.

Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung

der Stadt Köln verantwortet.

Foto: HW Hermans / KStA

KölnerLeben Heft 5 | 21


24

Raus aus Köln

„Liebeskraft“

von Lajos Barta

Foto: ak

Rheinperle

Remagen

Auf einen Schlag machte der Film

„Die Brücke von Remagen“ das

Städtchen berühmt. Und es hat noch

so viel mehr zu bieten.

Foto: Stadt Remagen

„Was für eine zauberhafte Aussicht“,

schwärmt eine Dame am Nebentisch.

Ich sitze auf der Bistro-

Terrasse des Bahnhofs Rolandseck.

Unterhalb der schmiede eisernen

Balustrade folgt der Rhein seinem

Weg mit munteren Wellen in die

Nordsee, oberhalb des Stroms

thront das Siebengebirge wie ein

friedlicher grüner Drache. Selbst

der weitgereiste Naturforscher

Alexander von Humboldt war von

dem mythenreichen Landschaftspanorama

so überwältigt, dass er

es zum achten Weltwunder kürte.

Schöne Aussichten:

Rolandseck

Das enge Rheintal mit seiner überwältigenden

Kulisse lockte im 19.

Jahrhundert scharenweise Besucher

an. So unterschiedlich die

Gäste waren, getrieben waren alle

von einer romantischen Sehnsucht.

Der Bahnhof Rolandseck ist ein

Kind dieser Zeit. 1858 wurde das

„Eisenbahnempfangsgebäude“ errichtet,

ganz im Stil eines Kurhauses.

Es war eine lebendige Begegnungsstätte.

Zu den illustren

Gästen zählten Heinrich Heine,

Clara Schumann und der Reichskanzler

Bismarck, aber auch Guillaume

Apollinaire und Königin

Victoria von England. Ein Hauch

dieser Atmosphäre hat sich im

Speisesaal erhalten, den Lüster er -

hellen. Von dort aus trete ich eine

Zeitreise an.

Über einen unterirdischen Tunnel

und einen 40 Meter hohen Aufzugsschacht

gelange ich ins Arp

Museum. Es ist ein moderner Bau

aus dem Jahr 2007 mit lichtdurchfluteten

Räumen. Gezeigt werden

die Werke des surrealistischen

Malers und Bildhauers Hans Arp

(1886–1966) und seiner Frau Sophie

Taeuber-Arp (1889–1943).

Sie hätten kaum eine schönere

Heimstätte für ihre Werke finden

können.

Auch Remagen selbst profitierte

vom Ansturm der Ausflügler an

die „Rheinische Riviera“. In den

Glanzzeiten der Stadt, als das

Rheintal besonders hoch im Kurs

Am Bahnhof Rolandseck gibt es Kaffee, Kunst und coole Touren.

Foto: Stadt Remagen

KölnerLeben Heft 5 | 21


Raus aus Köln 25

Die Rheinpromenade

verbindet das Friedensmuseum,

die Innenstadt

und St. Apollinaris.

Foto: ak

wichtigsten

Erinnerungsdenkmäler

in

Deutschland“, erklärt

Anke Sultan, eine der beiden.

Aufgrund der missglückten Brückensprengung

auf deutscher

Seite konnten am 7. März 1945

über 8.000 amerikanische Soldaten

den Rhein überqueren, wodurch

der Zweite Weltkrieg Monate

früher beendet wurde. Zehn

Tage später stürzte die Brücke

dann doch ein. Die Ereignisse hielt

der US-Amerikaner Ken Hechler

in einem Buch fest. 1968 drehte

David L. Wolper den bekannten

amerikanischen Spielfilm „Die

Brücke von Remagen“.

Ins Auge fällt mir hier am Friedensmuseum

die Skulptur „Liebeskraft“.

Das Werk des Bildhauers

Lajos Barta ist Teil des 14 Kilometer

langen Wanderwegs „Skulpturenufer“.

Vierzehn Arbeiten renommierter

Kunstschaffender

säumen die Strecke zwischen

Remagen-Rolandswerth und Remagen-Kripp.

Auch Hans Arps

Bronzeplastik „Bewegtes Tanzgeschmiede“

vor dem Bahnhof Rolandseck

gehört zum Parcours.

Für das Farbenspiel des Sonnenuntergangs

über dem Rhein suche

ich mir den höchsten Punkt der

Stadt aus: die 1843 vom Kölner

Dombaumeister Ernst Friedrich

Zwirner 40 Meter über dem Rhein

erbaute Apollinariskirche. Schon

wegen ihrer Ausmalung ist sie einen

Besuch wert. Doch ich finde

die Tür verschlossen, eine eindeutige

Aufforderung wiederzukommen.

Der Rundwanderweg zum

Rolandsbogen steht ohnehin noch

auf meinem Plan. Ein Tag ist einfach

zu kurz für all die reizvollen Ausblicke

und Sehenswürdigkeiten an

der Rheinischen Riviera. ak

stand, gab es eine Vielzahl

hochherrschaftlicher

Hotels. Die wenigsten haben

den Zweiten Weltkrieg

überstanden. Teile sind jedoch übrig.

Wie die ehemaligen Garagen

der Hotels am Caracciola-Platz.

Sie beherbergen nun das Brauhaus

Remagen, bekannt für das

selbst gebraute Bier. Ein Grund

mehr, sich unter den Linden niederzulassen.

„Hell oder dunkel?“,

fragt die Kellnerin und empfiehlt

dazu die hausgemachte Rostbratwurst.

Brückenmuseum

ohne Brücke

Frisch gestärkt geht es weiter flussaufwärts.

Schon von weitem sehe

ich die Reste der berühmten Brücke

von Remagen. Düster ragen

die beiden Pylonen wie stumme

Zeugen in den Himmel. Die festungsartigen

Türme beherbergen

ein Friedensmuseum. Zwei Frauen

jäten Unkraut im Rosenbeet, beide

sind im Vorstand des Museums,

wie ich erfahre. „Es ist eines der

KölnerLeben Heft 5 | 21

INFORMATIONEN

Arp Museum Rolandseck

Hans-Arp-Allee 1, Di–So und

an Feiertagen 11–18 Uhr,

Tel. 02228 / 94 25-12-0.

Fahrradverleih möglich.

www.arpmuseum.org

Friedensmuseum

Brücke von Remagen

An der Alten Rheinbrücke 11,

über die Rheinpromenade

erreichbar. Bis 15. November

geöffnet, dann ab 6. März

2022. Eintritt 4,50/2 Euro.

www.bruecke-remagen.de

Apollinariskirche

Geöffnet 9–18 Uhr,

Garten und Klosterladen

So 11.45–16.30 Uhr

Touristinformation

Bachstr. 5, 53424 Remagen,

Tel. 02642 / 201 87.

www.remagen.de


26

Und so geht’s:

Gesund leben

Um Brustkrebs zu entdecken,

nd

wird seit 2005

so

jede Frau im

geht’s:

Alter

ab fünfzig Jahren alle zwei Jahre zu

einer kostenlosen Untersuchung

Zeitpunkt zum Tasten Vor dem Duschen/Spieg

1 bis 2 Wochen nach Beginn Hat sich die Brust in ihrer For

der Regelblutung oder im Umfang verändert? G

es Hautveränderungen?

Hand auf die Brust!

Brustkrebs ist die häufigste Tumorform bei Frauen.

Früh erkannt, sind die Heilungschancen gut.

Chancen auf Heilung. Doch die

Einladung zum Mammographie-

Screening endet mit 69 Jahren.

Aber endet in diesem Alter etwa

auch das Risiko, zu erkranken?

Mitnichten. Fakt ist: 2018 sind in

Deutschland fast 70.000 Frauen

und auch etwa 700 Männer neu

an Brustkrebs erkrankt, gut ein

eingeladen. Bei der Mammographie

werden Brustgewebe und

Brustwarze durchleuchtet. Durch

die Röntgenuntersuchung können

Ärzte Veränderungen im Gewebe

schon früh erkennen. Und: Je Drittel davon war bei der Fest -

itpunkt zum Tasten Vor dem Duschen/Spiegel

Im nächsten

mit allen Fing

Hand abtaste

mit der linke

Brust mit der

Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust

Deutschland und den USA. Die

früher ein bösartiger Tumor erkannt

wird, desto besser sind die Köln wurde 2017 in dieser Altersten

die Forscher bei Patientinnen,

stellung über siebzig Jahre alt.

Mit

In

hochgestreckten

größten Unterschiede beobachte-

Armen:

is 2 Wochen nach Beginn Hat sich die Brust in ihrer Sind Form Veränderungen wie Hau

Regelblutung oder im Umfang verändert? falten, Gibt Hauteinziehungen ode

es Hautveränderungen? Verwölbungen zu sehen?

gruppe bei 869 Frauen erstmals

ein Mammakarzinom diagnostiziert,

189 verstarben.

Das Risiko für Frauen über siebzig

zeigt auch eine 2020 veröffentlichte

Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums

zur Brustkrebs-Sterblichkeit

bei älteren

Frauen. Sie vergleicht zwischen

Im nächsten Schritt beide Brüste

mit allen Fingern der flachen Im Uhrzeiger

Hand abtasten – die rechte jeweils Brust ein V

mit der linken Hand, die abtasten. linke Gib

Brust mit der rechten Hand. Knötchen ode

1. 2. 3.

Mit hochgestreckten Armen: Erscheint eine Flüssigkeit Stellen? du

Stellen Sie sich vor einen Mit hochgestreckten Armen: Erscheint eine Flüssigkeit durch

sich die Brust in ihrer Sind Form Veränderungen wie Hautfalten,

Spiegel. Hat sich die Brust Sind Veränderungen wie Hautfalten,

Drücken

Drücken

der

der

Brustwarze,

Brustwarze, die

die

in ihrer Form oder im Umfang

r im Umfang verändert? Gibt

Hauteinziehungen oder

oder

andersfarbig ist als „weiß“?

ist als »weiß«?

verändert? Gibt es Hautver-

Verwölbungen zu sehen?

autveränderungen?

Verwölbungen zu sehen?

Wenn Sie bei der regelmäßigen

r dem Duschen/Spiegel

Veränderungen KölnerLeben feststellen, Heft 5 | 21 sol


geht’s:

die siebzig Jahre und älter waren.

Im Jahr 2015 lag die Neuerkrankungsrate

in dieser Altersgruppe

in Deutschland um 19 Prozent

niedriger, die Sterblichkeit jedoch

Vor um 45 dem Prozent Duschen/Spiegel

höher als bei den

US-amerikanischen Frauen.

Tasten

Hat sich die Brust in ihrer Form

Versorgung bei

Beginn oder Brustkrebs im Umfang ist gut verändert? Gibt

„Die Unterschiede in Brust-

es Hautveränderungen?

krebs-Sterblichkeit bei älteren

Frau en lassen sich nicht durch

Unterschiede in der Qualität der

Krebsversorgung erklären“, betont

Studienleiter Hermann Brenner.

„Die Ergebnisse unterstreichen

einmal mehr, wie wichtig Vorsorge

und Früherkennung für eine ver-

schungsbedarf. Auch der Coautor

der Studie, Alexander Katalinic,

sieht Handlungsbedarf: „Auf Basis

der Studienergebnisse sollte

auch darüber diskutiert werden,

ob das deutsche Mammographie-

Screening nicht zu früh, nämlich

schon mit 69 Jahren, endet“, gibt

er zu bedenken.

Es gibt aber auch Stimmen gegen

eine routinemäßige Brustkrebs-

Vorsorgeuntersuchung ab siebzig.

Diskutiert wird, ob alle im Frühstadium

erkannten Tumore tatsächlich

den Betroffenen langfristig

geschadet hätten. Zwar lassen sich

auch bei den über Siebzigjährigen

Tumore mit der Mammographie

gut erkennen. Aber: Der Brust-

Gesund leben 27

Im nächsten Schritt beide Brüs

mit allen Fingern der flachen

Hand abtasten – die rechte Bru

Damit die Frauen nicht unnötig

mit der behandelt linken werden, Hand, raten die manche linke

Experten von der Mammographie

Brust mit ab siebzig der ab. rechten Hand.

Seinen eigenen Weg zur

Diagnose finden

Jede Frau sollte sich also ruhig einmal

fragen, wie sie – ihrem Alter

entsprechend – mit einer etwaigen

Brustkrebs-Diagnose umgehen

würde. Wer sich nicht mehr

die je nach Fortschritt des Tumors

mehrstufige und kräftezehrende

Therapie antun möchte, vermisst

die Einladung zum Mammographie-Screening

vielleicht nicht.

Wer aber Klarheit haben möchte,

kann sie jeder zeit bekommen.

besserte Krebsbekämpfung Im sein nächsten krebs ist Schritt in diesem Alter beide Im meist Uhrzeigersinn Brüste Denn natürlich haben vorgehen Sie auch ab –

können.“ Hier sieht der Vorsorgeexperte

gerade in Deutschland

nicht die Todesursache. Der Tumor siebzig einen Anspruch auf eine

mit allen

hätte

Fingern

in den meisten

der

Fällen jeweils flachen

sogar jährliche ein Viertel Tastuntersuchung der Brust der

noch weiteren erheblichen For-

keine Beschwerden verursacht. Brust bei einem Gynäkologen. Ist

Hand abtasten – die rechte abtasten. Gibt es Verhärtungen

mit der linken Hand, die Knötchen linke oder empfindliche

Mit hochgestreckten Brust Armen: mit der rechten Stellen? Hand.

n/Spiegel Sind Veränderungen wie Hautfalten,

Form Hauteinziehungen oder

ihrer

ändert? Verwölbungen Gibt zu sehen?

en?

4. 5. 6.

Nach dem Duschen

nächsten Schritt beide Im Uhrzeigersinn Brüste vorgehen –

Beide Brüste mit allen Fingern Im Uhrzeigersinn vorgehen – In Rückenlage die Arme

allen Fingern der

der flachen Hand ab tasten jeweils flachen

– jeweils ein ein Viertel der der Brust In Brust Rückenlage nach unten und die oben Arme heben. nach

d abtasten

die rechte Brust


mit

die

der

rechte Brust

abtasten. Gibt es Verhärtungen, Sind Veränderungen oder Verdickungen

oben zu spüren? heben. Auch Sind die

linken Hand, die linke Brust abtasten. Knötchen Gibt oder empfindliche

unten und

der mit linken der rechten Hand, Hand. die Knötchen linke Stellen?

Achselhöhlen abtasten.

Erscheint eine Flüssigkeit durch oder empfindliche Veränderungen oder Ver dickung

st Armen: Drücken mit der der rechten Brustwarze, Stellen? Hand. die zu spüren? Illustrationen: Auch Krebsgesellschaft die Nordrhein-Westfalen Achselhöhl

e. V.

KölnerLeben Heft 5 | 21

wie andersfarbig Haut- ist als »weiß«? abtasten.


28

Gesund leben

der Befund auffällig, wird bei

Frauen jeden Alters eine Mammographie

zur Überprüfung der

Diagnose veranlasst.

Klar ist: Jede Frau muss für sich

selbst abwägen, ob und wie umfänglich

sie Bescheid wissen will.

Wie weit sie eine Therapie mitmachen

möchte. Ob das Wissen

um die potenzielle Brustkrebsdiagnose

für sie belastend ist, ihre

Lebensqualität womöglich schmälert,

wenn sie eine Therapie ohnehin

ablehnt.

Ein guter Mittelweg zwischen Mammographie

und Nichtstun können

regelmäßige Tastuntersuchungen

sein. Jede Frau kann sie einfach

selbst zu Hause durchführen. Für

die nächsten Schritte bleibt dann

noch genug Zeit. lschb

INFORMATIONEN

Krebsinformationsdienst

Tel. 0800 / 420 30 40 (täglich,

8–20 Uhr), E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de

Brustkrebs

Deutschland e. V.

Kostenloses Brustkrebstelefon:

0800 / 011 71 12

Mo 17.30–19 Uhr (ärztliche

Telefonsprechstunde)

www.brustkrebsdeutsch

land.de

Präventionsblatt

„Brustkrebs erkennen“

Zu bestellen bei der

Deutschen Krebshilfe unter

Tel. 0800 / 80 70 88 77

(Mo–Fr 8–17 Uhr) oder auf

www.krebshilfe.de

Psychosoziale

Krebsberatungsstelle

Köln des Vereins

LebensWert e. V.

Verschiedene Außenstellen in

Kölner Krankenhäusern,

weitere Informationen unter

Tel. 0221 / 47 89 71 84,

Mo–Do 9–16 Uhr,

Fr 9–13 Uhr

www.vereinlebenswert.de

Zertifizierte

Brustkrebszentren Köln

Gibt es im Heilig Geist-

Krankenhaus, Univer sitätsklinikum,

St.-Elisabeth-

Krankenhaus und den Kliniken

der Stadt Köln in Holweide.

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Die Kliniken Köln bieten allen pflegenden Angehörigen unabhängig von

einem Krankenhausaufenthalt kostenlose

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Die Kurse umfassen jeweils 3 x 3 Stunden.

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Die Teilnahme ist unabhängig von Ihrer Krankenkassenzugehörigkeit.

Selbstverständlich unterliegen die Gespräche der Schweigepflicht.

Informationen und Anmeldung:

• Amsterdamer Straße

Tel.: +49 221 8907-13627, -18820

• Holweide

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KölnerLeben Heft 5 | 21


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Vergnügliches 29

Fährte,

Abdruck

Grundlage,

Grundsatz

europ.

Fußballverband

(Abk.)

Grund,

Anlass

Sängerknabe

mit

tiefer

Stimme

dt. Maler

und

Grafiker

Süddeutscher

schlangenförmiger

Speisefisch

arabisches

Milchgetränk

5

Neustart dt.

des Computers

Industriemesse

Abk.: an

angeführtem

Ort

6

Bild ländlichen

Friedens

3

eiförmig

Wirkstoff

im Tee

ehem. dt.

Biathletin

(Uschi)

9

kleine

Mahlzeiten

schriftliches

Gesuch

Einfall

Feingebäck

dauerhaft

aufbewahren

Aristokratin

4

Spielkarte

Fluss

durch

München

1

Italien in

der

Landessprache

Kosename

des

Großvaters

Vorzeichen,

Vorbedeutung

2

franz.:

trocken

(Wein)

feste Erdoberfläche

Verbindlichkeit

größter

Fluss in

Südafrika

7

Abk.:

Regiment

Gebühr,

Steuer

Fehlfarbe

beim

Kartenspiel

8

© RateFUX 2021-144-005

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Vom Säen und Ernten

S S O O A

P R I N Z I P B U B E

Die in Köln ansässige Autorin Ellen

U E F A D I S L G

Jacobi U R S Apräsentiert C H E mit I S ihrem A R Roman

„Ohne Rentner geht hier nichts“

E K E I N G A B E

A L T I S T T O M E N

eine Geschichte rund um Neuanfänge

B A im Y EAlter. R LEbenso A G E Rgeht N es um

A D O V A L B O

A A L T E I N S E C

den Wert wahrer Freundschaft und

N O L D E A D L I G E

die Freude am Gärtnern und dem

Leben auf einem Ökohof. Frei nach

dem Motto „Wer andern eine Blume

sät, blüht selber auf!“ erzählt das

Buch von Menschen, die Lebensbrüche

erlitten haben und dadurch

nicht verzagen, denn die Gemeinschaft

hilft ihnen zu wachsen.

Ellen Jacobi:

Ohne Rentner geht hier nichts

349 Seiten, 11 Euro, Bastei Lübbe

Verlag. ISBN 978-3-404-18430-9.

www.luebbe.de

KölnerLeben Heft 4 | 21

IDYLLISCH

Lösungswort Heft 4/2021: VERBLUEFFEND.

Gewinnerinnen: Rita Güls, Ute Ludwiczak,

Monika Wiederhold

KölnerLeben verlost 3 Bücher.

Schicken Sie das Lösungswort des Rätsels an:

Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6,

50667 Köln, oder im Betreff einer E-Mail an:

koelnerleben@stadt-koeln.de

Einsendeschluss: 31. Oktober 2021.

Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten

werden nach Versand der Gewinne vernichtet.

Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

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30

Vergnügliches

KAKURO – Die Zahlen in den grauen Kästchen sind Summen. Steht die Zahl oben rechts, gibt sie die

Summe der rechts folgenden waagerechten Freifelder an. Steht sie unten links, nennt sie die Summe der

darunterliegenden senkrechten Freifelder. Zum Füllen werden die Ziffern 1 bis 9 verwendet, wobei

keine Ziffer in den zur Summe gehörenden Lösungsfeldern doppelt vorkommen darf.

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KölnerLeben Heft 5 | 21


Vergnügliches 31

Dä bungke Apostelsmaat

E kölsch Verzällche vum Armin Foxius

Wann jetz em Hervs die bungke Blädder an de Bäum

leuchte en alle Färve, die uns Moder Natur op ehrer

Palett hät: Nä, es dat schön! Un wann mer dann em

Hätze vun Kölle üvver dä kleine, jemödliche un knuddelije

Apostelsmaat jeit, dinsdachs un friedachs, deit

dat der Siel su richtich jod. Unge die Jäng met Bude un

Ständ, blau, rud, jrön, wieß un brung, un dodrüvver

wie e Daach die Krune vun dä staatse Bäum he.

Un donevve dä Wesstoon vun Zint Apostele; nä, wie

huh dä rick! Un dä pass he op dat Jewusel, dat Dunn un

Maache, dat Jröße un Schwaade, dat Winke un Laache

op wie en Jluck op ehr Küchelcher. Do es ävver och

jet loss: Minsche usem Veedel, wat et he, ovschüns

medden en der Stadt, noch jitt; Lück, die expree wäje

dit un dat kumme, wat et su nor he jitt.

Un quasi weltberühmp es die Eierfrau us Burscheid,

wo de allt an dä Riesenschlang sühs, wo die ehren

Stand hät. Die Lück he wesse Qualität zo schätze.

Deswäje es och dä Wööschjesmann en singem kleine

Kruffes do un freut sich op sing jode Kundschaff.

Un die Jlocke vun Zint Apostele schlage jed Veedelstund;

do weißte, dat noch jenoch Zick es, sage mer

för nen Espresso an der Kaffeebud. Och, dä un die

steit jo och allt do! Un wat jitt et nit all zo verzälle! –

Mer loort sich en de Täsche, beloort sich, wat mer

jekauf hät un meddachs udder ovends koche un verkimmele

well.

He jitt et ävver och quasi

alles: Obs un Jemös, un nit

nor dat, wat mer immer

süht. Un Fleisch un Fesch,

Brut un Brütcher, met allem

dren un dran, wat hückzedachs

anjesaat un jewünsch es,

fresche Nudele, Hunnich, Wing

un Koche; un Blome un Planze an

drei jroße Ständ, Schnedd un en Pött un Pöttcher.

Mer süht dä Minsche he de Lävvensloss richtich an:

däm eine beim Loore, Rüsche, Föhle, Probeere un

Kaufe, dä andere beim Anbeede, Handele un Verkaufe.

Un domet mer och ens jet zor Rauh kumme kann,

jitt et friedachs en der Apostelskirch öm Veedel noh

Zwölf e Veedelstündche Urjelmusik vum Kantor un e

paar Wööd vum Pastur. Ens stell setze, jet nohdenke,

villeich och nur ens leddich weede: Woröm nit? Do

setze se dann mit ehre Netze met Obs un Jemös un

losse der Herrjott ne jode Mann sin.

Un de Eck eröm steit däm Adenauer si Denkmol. Dä

kom jo he us dem Veedel un jing op dat Apostelsjümnasijum,

dat he bes zom Kreech stund.

Es dat dann nit schön he op däm kölsche Plätzche,

met Maat un bungke Bäum? Met Obs, Schwaade un

jet Bedde, met Jemös, Blome un Urjel, un nem ahle

Bundeskanzler zom Tach sage? – Ja jo dat!

Foto: privat

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Seniorenzentrum

St. Vinzenzhaus & Haus Katharina Labouré

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• KURZZEITPFLEGE

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FÜR MENSCHEN MIT

DEMENZ

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Köln-Brück

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und Pflege in einer zentralen Wohnlage.

Das St. Vinzenzhaus ist seit mehr als 100 Jahren aktiver Bestandteil der Pfarrund

Ortsgemeinschaft und ein zentraler Mittelpunkt im dörflichen Charakter

des Vorortes Köln-Brück. Ruhig gelegen und doch in unmittelbarer Nähe zum

Brücker Ortskern, zu Geschäften, Bushaltestellen, der Autobahn und dem

Naherholungsgebiet Königsforst.

Olpener Straße 863-865, 51109 Köln-Brück

KölnerLeben Telefon 0221 9845-0, Heft E-Mail 4 | 21 st-vinzenzhaus-koeln@vinzentinerinnen.de

Seniorenzentrum

Herz-Jesu-Stift

Köln-Dünnwald

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Das im Jahre 2003 erbaute Herz-Jesu-Stift liegt ruhig am Rande einer Neubausiedlung

in Dünnwald, einem im Grünen gelegenen Vorort am nördlichen Stadtrand

von Köln. Gemeinschaft ist uns wichtig. Daher bildet das Café „Zum Mutzbachblick“

mit direktem Zugang zur Terrasse und Garten den Mittelpunkt unseres Hauses.

Im Herz-Jesu-Stift verbinden wir gewachsene Tradition mit kölschem Frohsinn und

abwechslungsreichen Angeboten.

Auguste-Kowalski-Straße 47, 51069 Köln-Dünnwald

Telefon 0221 96649-0, E-Mail herz-jesu-stift-koeln@vinzentinerinnen.de


Foto: lichterpunkt.de

Mi, 20.10., 15–17.30 Uhr:

Kabarett und Kandidierende

Bis zum 22.11. können alle Kölnerinnen und Kölner, die

60 Jahre oder älter sind, ihre Seniorenvertretung wählen. An

diesem Nachmittag stellen sich die Kandidierenden vor. Für den

unterhaltsamen Rahmen sorgt Kabarettist Stefan Reusch.

Elfi Steickmann moderiert. Eintritt frei! Info: 221-2 75 08.

Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23

Damit es klappt!

Bitte informieren Sie sich,

ob eine Veranstaltung

tatsächlich stattfindet und

welche Voraussetzungen

im Einzelfall für den Besuch

notwendig sind. In der Regel

müssen Teilnehmende

entweder gegen Covid-19

geimpft, genesen oder

getestet sein (3G-Regel).

Oktober

Freitag, 1.10.

10.30 Uhr: Ernährung 50+

(auch am 26.11., Thema: Vitamine

und Mineralien)

„Der Mensch ist, was er isst!“: Heute

geht es um die Säure-Basen-Balance,

mit gemeinsamer Essenszubereitung.

3,50 E Verzehrumlage. Anmeldung:

42 10 23 30. Sülzer Treff 60+ im Uni-

Center 1. Stock, Luxemburger Str. 136.

www.koelner-senioren.de

20 Uhr: Parodie – Thilo Seibel

In seinem neuen Programm „ParOdiesisch!“

bietet Thilo Seibel Lösungen in

Gestalt von parodierten Persönlichkeiten

– ja, auch Karl Lauterbach ist

dabei. 16/10 E. Karten: 28 01. Bürgerhaus

Stollwerck, Dreikönigenstr. 23.

www.buergerhausstollwerck.de

Samstag, 2.10.

20 Uhr: Operette –

Das Land des Lächelns

Romantische Operette in drei Akten von

Franz Lehár. 25,50 E. Karten: 28 01.

Porzer Rathaussaal, Friedrich-Ebert-

Ufer 64–70. www.rathaussaal-porz.de

20.30 Uhr: Vorstadtkino

Gezeigt wird Rainer Werner Fassbinders

sozialkritischer und dramatischer Film

„Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“.

Eintritt frei. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr.

34. www.kulturkirche-ost.de

Bis ca. 6.10.: Dokumentarfilm –

„Mitgefühl“

Ein kleines dänisches Pflegeheim wagt

eine andere Art des Umgangs mit Demenzkranken

– mit positiven Folgen.

Wird mindestens bis zum 6.10. gezeigt.

Mo–Do 7/6 E, Fr–So 8/7 E. Zeiten erfragen:

12 21 12. Filmpalette, Lübecker

Str. 15. www.filmpalette-koeln.de

Sonntag, 3.10.

(Tag der deutschen Einheit)

11.30 Uhr: Matinee – Buch für

die Stadt

„Brüder“ von Jackie Thomae ist das

Buch für die Stadt 2021. Auftakt der

Aktionswoche bis 9.10. 15/8 E. Info:

995 55 80. Schauspiel Köln, Depot 1,

Schanzenstr. 6–20.

www.literaturhaus-koeln.de

10–16.30 Uhr: Workshop – Lachen

Mal wieder Lachen – trotz allem!, lautet

der Titel. Denn Lachen hilft. Erfahren

Sie es am eigenen Leib bei Achtsamkeitsmeditationen,

Lachyoga und

Übungen zu Freude und Selbstmitgefühl.

5 E. Nur mit Anmeldung:

931 80 30, Melanchthon-Akademie,

Kartäuserwall 24b.

www.melanchthon-akademie.de

Montag, 4.10.

16 Uhr: Reparatur-Café

(jeden 1. Montag im Monat)

Kaputtes kann wieder heil werden.

Hier erfahren Sie, wie Sie das anstellen.

Das schont die Umwelt und fördert die

Gemeinschaft. Kostenfrei.

Reparatur Café Dellbrück c/o

Bürgertreff 1006, Bergisch-Gladbacher-

Str. 1006. t1p.de/RepCafe

18 Uhr: WiR#digital –

Cyberangriffe

Zur Lage der IT-Sicherheit. Cyberangriffe

können uns alle betreffen und

sind längst keine Randerscheinung

mehr. Infos: 82 75 31 87.

Online via Zoom. Zoom-Link:

www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 5.10.

11 Uhr: Führung – Rheinauhafen

Das SeniorenNetzwerk Raderberg lässt

sich die Architektur erklären und erfährt

von Personen, die hier wirkten –

von Schäfers Nas und Lukas Podolski

bis Alice Schwarzer. Kostenfrei. Anmeldung

bis 1.10.: 0163 / 161 35 65

14 Uhr: Seniorenkino – Weisshaus

(jeden 1. Dienstag im Monat)

Heute ist der Film „Ammonite“ mit

Kate Winslet zu sehen. 6,50 E. Info:

41 84 88. Weisshaus Kino, Luxemburger

Str. 253. www.weisshaus-kino.de

19.30 Uhr: Konzert –

Neue Dichter Lieben

Mezzosopran, Bariton und Klavier –

fertig ist die moderne Kammermusik

von Moritz Eggert in der Reihe Spitzentöne.

6 E. Karten: 28 01. Hochschule

für Musik und Tanz, Unter Krahnenbäumen

87. www.hfmt-koeln.de

KölnerLeben Heft 5 | 21


Termine Oktober/November 2021

33

Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Mittwoch, 6.10.

11 Uhr: Vorsorge-Gespräch

(auch am 24.11.)

Ausführliche Informationen zu Patientenverfügung,

Vorsorgevollmacht und

über die Bedeutung einer Notfallmappe.

Kostenfrei. Anmeldung: 0228 /

24 33 17 77. Privatbüro Plus GmbH,

Albin-Köbis-Str. 4.

www.privatbuero-plus.de

Ab 14 Uhr: Rikscha-Tour durch

Buchforst

Frau Klein von „Radeln ohne Alter“

kutschiert Sie und eine weitere Person

mit der Rikscha „Erica I.“ durch Buchforst.

Abfahrt alle halbe Stunde bis 16 Uhr.

Kostenfrei. Anmeldung: SeniorenNetzwerk

Buchforst, 0178 / 690 26 35

19.30 Uhr: Lesung

Spannender Abend mit Carine Bernard,

Martin Conrath und Sameena Jehanzeb

im Rahmen der Düxer 1/4 Kultur. Eintritt

frei. Anmeldung: 221-9 14 59. Bürgerzentrum

Deutz, Tempelstr. 41–43.

www.buergerzentrum-deutz.de

Donnerstag, 7.10. (KölnTag)

Ab 10 Uhr: KölnTag der Museen

(auch am 4.11.)

Alle Bürgerinnen und Bürger, die in

Köln wohnen, können kostenlos die

städtischen Museen besuchen. Info:

221-2 40 33. www.museenkoeln.de

10 Uhr: Offener Treff

(jeden 1. Donnerstag)

Das Nippeser SeniorenNetzwerk hilft,

sich für gemeinsame Freizeitaktivitäten

zusammenzufinden. Kostenfrei. Nur

mit Anmeldung: 0178 / 909 46 86. Bürgerzentrum

Nippes, Mauenheimer Str. 92

Freitag, 8.10.

10 Uhr: Nordic Walking – Lauftreff

Das SeniorenNetzwerk Seeberg baut

eine neue Laufgruppe auf. Anfänger und

Fortgeschrittene sind willkommen.

Kostenfrei. Anmeldung bis 4.10.:

12 61 37 11. Deutsch-Türkischer Verein

Köln, Abendrothstr. 20. www.dtvk.de

20 Uhr: Premiere – Musical

Erinnerungen an Käse-Igel und Petticoat

werden beim wilden 50er-Jahre-Musical

„All you need is cheese!“ wach. Ein unterhaltsamer

Abend mit vielen weiteren

Foto: Hand Braymeier / pixabay.com

Aufführungsterminen. 25 E. Karten:

28 01. Urania Theater, Platenstr. 32.

www.uraniatheater.de

20 Uhr: Kabarett/Musik –

Lachquadrat

Abwechslungsreicher Kleinkunstabend

mit Dagmar Schönleber, Patrick Nederkoorn,

Justus Krux und Natalie Reckert.

22 E. Karten: 28 01. Bürgerzentrum

Chorweiler, Pariser Platz 1.

www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 9.10.

14 Uhr: Rundgang – Beginen und

ihre Orte

War das Beginentum wirklich eine Art

mittelalterliche Emanzipationsbewegung?

Historikerin Irene Franken bringt

Licht ins Dunkel. 12 E. Nur mit Anmeldung:

24 82 65. Beginenhof, Unter

Linden 119. www.beginen.koeln

14 Uhr: Durch ming Veedel

Zollstock

Musikalische Veedelsführung mit Günter

Schwanenberg, ganz viel Stadtteilgeschichte,

Liedern aus der Zeit und dem

SeniorenNetzwerk Zollstock. Kostenlos.

Anmeldung: 379 68 03, Marita

Scheeres

Mo–Fr, 9–15 Uhr:

Kunst für Flutopfer

(bis 29.10.)

Kunst kaufen und helfen: Vier

Künstler stellen aus, der Erlös

geht an die Opfer der Flutkatastrophe.

Bezirksrathaus

Lindenthal, Aachener Str. 220.

www.vhs-koeln.de

Sonntag, 10.10.

10–17 Uhr: Fotoausstellung

Wetterpilze (sonn- und feiertags,

bis 30.11.)

Köln gilt als Hauptstadt der pilzförmigen

Unterstände. Sie sind auch weltweit

in vielen Grünanlagen zu sehen.

Eintritt frei. Info: 02203 / 399 87.

Haus des Waldes, Grengeler Mauspfad.

www.sdw-nrw-koeln.de

Montag, 11.10.

15 Uhr: Bridge-Club

(jeden Montag)

Das SeniorenNetzwerk Longerich spielt

begeistert, Neulinge immer willkommen.

Kostenfrei. Anmeldung: 01575 /

296 63 07, Herr Jahn

20.04 Uhr: Bürgerfunk – Paula

Hiertz (jeden 2. Montag im Monat)

Radiosendung mit der Mundartkünstlerin

über UKW 107,1 (Radio Köln).

www.paula-hiertz.de

Dienstag, 12.10.

9 Uhr: Frühstück

(jeden 2. Dienstag)

Das SeniorenNetzwerk Kalk lädt ein

und freut sich über jeden. Info: 0163 /

427 29 29. Café eXcellent im Bezirksrathaus

Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273

15 Uhr: Stadtrundgang vom Stuhl

Das SeniorenNetzwerk Raderthal bietet

einen unterhaltsamen, etwa einstündigen

Stadtrundgang mit Tönen, Texten

und Bildern, live und „in echt“ vorgetragen

– und bequem sitzend. Kostenfrei.

Anmeldung: 0163 / 693 84 33

Mittwoch, 13.10.

14 Uhr: Stricktreff

(jeden 2. Mittwoch)

Eine rechts, eine links, eine fallen lassen:

Das SeniorenNetzwerk Mülheim

freut sich über Neuzugänge.

Anmeldung: 64 54 05.

August-Bebel-Haus, Krahnenstr. 1

15 Uhr: Café für Trauernde

Wer einen geliebten Menschen verloren

hat, findet hier Austausch und Verständnis.

Kostenfrei. Nur mit Anmeldung:

16 90 64 88. Gemeindehaus

Pauluskirche, Thurner Str. 105.

www.hospizdienst-dellbrueck-holweide.de

KölnerLeben Heft 5 | 21


34 Termine

Donnerstag, 14.10.

10 Uhr: Seniorenclub „Neue

Stadt“ (jeden Donnerstag)

Hier sind muntere Senioren eingeladen,

Freunde und Bekannte mitzubringen,

Nachbarn kennenzulernen und sich

miteinander auszutauschen. Eintritt frei.

Info: 0173 / 614 48 42, Holger Hoeck.

Marie-Juchacz-Zentrum, Rhonestr. 3

13 Uhr: Fit ab 60!

(jeden Donnerstag)

Leichte Gymnastik hilft, beweglich zu

bleiben. 2 E. Info: 02203 / 935 44 17.

Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr.

6a. www.parisozial-koeln.de

Freitag, 15.10.

10 Uhr: Führung – TV-Backstage

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen

einer der modernsten Studiolandschaften

Europas. Ab 16 E. Info: 34 64

30. MMC Film- und TV-Studios, Am

Coloneum 1. www.koelntourismus.de

Samstag, 16.10.

12 Uhr: Stadtteilfest für Jung und Alt

Ein buntes Fest stellen die Senioren-

Netzwerke Altstadt-Süd und Neustadt-

Süd auf die Beine – mit internationalen

Spezialitäten, Tombola und Informationen

rund ums Alter. Lutherkirche,

Martin-Luther-Platz 2–4

Sonntag, 17.10.

Hören Sie doch mal in

unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

Dienstag, 19.10.

13.30 Uhr: Spielenachmittag

(jeden Dienstag)

Karten- und Brettspiele in geselliger

Runde. Eintritt frei. Info: 221-961 68.

Bürgerzentrum Chorweiler,

Pariser Passage 1.

www.buergerzentrum-chorweiler.de

Mittwoch, 20.10.

13 Uhr: Kölsche Tour

Der Weg führt an schön gestalteten

Toren, an Kirchen und alten Patrizierhäusern

vorbei. 8 E. Anmeldung:

02233 / 211 76, Jutta Müller.

www.koelsch-akademie.de

14.30 Uhr: Schachklub

(jeden Mittwoch)

Alle, die gerne Schach spielen, sind

beim SeniorenNetzwerk Eil willkommen.

Eintritt frei. Anmeldung: 02203 /

20 15 54. Begegnungszentrum Porz der

Synagogen-Gemeinde Köln, Theodor-

Heuss-Str. 43–45

Donnerstag, 21.10.

11 Uhr: Treff in Ossendorf

Das SeniorenNetzwerk Ossendorf

sucht Menschen, die Lust haben, aktiv

zu werden und auch Ideen entwickeln

wollen. Kostenlos. Info: 95 15 40 49.

Gemeinschaftsraum Ehrenfelder,

Peter-Franzen-Str. 13

15 Uhr: Kunstführung – Entdeckt!

Die Ausstellung „Entdeckt! Maltechniken

von Martini bis Monet“ lädt zu

einem Spaziergang durch die Werkstätten

der Maler vom Spätmittelalter bis

zur frühen Moderne. 7 E.

Anmeldung: 221-2 11 19.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation

Corboud, Obenmarspforten.

www.wallraf.museum

Freitag, 22.10.

15 Uhr: Offener Treff

(jeden Freitag)

Seniorinnen und Senioren aus aller

Welt treffen sich zum geselligen Austausch.

Info: 87 54 85. Vingster Treff,

Würzburger Str. 11a

19 Uhr: Vortrag – Gelassen altern

Dr. Tatjana Jurczok-Steding, Ärztin und

Dozentin für Gerontopsychiatrie, informiert

und gibt Tipps. 7/10 E. Nur mit

Anmeldung: 965 58 20. Beginenhof,

Unter Linden 119. www.beginen.de

Samstag, 23.10.

19.30 Uhr: Show – Glühwürmchen

Eine verrückte Musikreise in die swingenden

20er Jahre. Aber Achtung, mancher

ach so bekannte Text wird auf die

Schippe genommen. 25 E.

Karten: 42 07 60 00.

Bürgerzentrum Engelshof,

Oberstr. 96. www.engelshof.net

Foto: Jens Hauer

18 Uhr: Konzert – Les Siècles

François-Xavier Roth spielt mit dem

von ihm gegründeten Spezial-Orchester

Debussys Oper „Pelléas et Mélisande“ –

mit Gesang. Ab 27 E. Karten: 280 280.

Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1.

www.koelner-philharmonie.de

Montag, 18.10.

20 Uhr: Comedy – Marie-Anjes

Lumpp (auch am 19.10.)

In der unterhaltsamen Show amüsieren

Sie sich über eine „Mama ohne Plan“.

21 E. Karten: 24 24 85. Atelier Theater,

Roonstr. 78. www.ateliertheater.de

Ab Fr, 29.10., 19.30 Uhr:

Rocky Horror Show (bis 14.11.)

Mit Tempo, Glamour und jeder Menge Sexappeal kommt endlich

wieder Richard O’Brians Show nach Köln. Mitmachen erlaubt.

Ab 25 E. Karten: 28 01. Musical Dome, Goldgasse 1.

www.musicaldome.de

KölnerLeben Heft 5 | 21


Service 35

20 Uhr: Theater –

Der Zauberer von Oz

Irgendwo über dem Regenbogen soll

das Land Oz sein, in dem alle Träume

wahr werden. Trotzdem will Dorothy

nach Hause, zurück nach Kansas.

Warum? Hoch gelobte Inszenierung.

19/14 E. Info: 31 80 59. Theater der

Keller in der TanzFaktur, Siegburger

Str. 233w. www.theater-der-keller.de

Sonntag, 24.10.

12 Uhr: Führung und Lesung –

Melaten

Unter dem Motto „Die Stille ertasten

mit dem Wort“ trägt Schauspielerin Renate

Fuhrmann auf dem Melatenfriedhof

Lyrik vor. Historikerin Irene Franken

lie fert Fakten. 15 E. Anmeldung: 24 82

65. www.frauengeschichtsverein.de

15 Uhr: Führung – Gerhard Winkler

Es geht durch die aktuelle Ausstellung

„Specimen – Photographien und Skulpturen“.

7,50/5,50 E. Info: 88 89 53 00.

Photographische Sammlung/SK Stiftung

Kultur, Mediapark 7.

www.photographie-sk-kultur.de

Montag, 25.10.

10 Uhr: Stammtisch

(jeden 2. und 4. Montag)

Lernen Sie neue Menschen kennen in

lockerer Runde beim SeniorenNetzwerk

Porz. Anmeldung: 02203 / 183 55 38.

SeniorenNetzwerk Porz,

Glashüttenstr. 18

Dienstag, 26.10.

18.30 Uhr: Ausstellungseröffnung

Das SeniorenNetzwerk Klettenberg

zeigt Aquarelle aus der Corona-Zeit

von Elisabeth Jung. Eintritt frei. Info:

94 40 13 88. Café Lamerdin, Einhard -

str. 5. www.kirche-klettenberg.de

Mittwoch, 27.10.

15 Uhr: Ü60-Schlagerparty

Disco-Gefühl pur: Ian Bishop und Marina

Kirsten präsentieren Hits von damals

bis heute. 6,50 E. Karten: 28 01.

Porzer Rathaussaal, Friedrich-Ebert-

Ufer 64–70. www.rathaussaal-porz.de

19 Uhr: Austausch –

Alternatives Wohnen

An diesem Abend werden Ideen für das

Wohnen in Gemeinschaft gesammelt.

KölnerLeben Heft 5 | 21

Kostenfrei. Nur mit Anmeldung: 931 80 30.

Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall

24b. www.melanchthon-akademie.de

19 Uhr: Buchvorstellung –

Jüdische Geschichte

„Juden und Deutsche im Kontext von

Geschichte und Kultur“ heißt das Buch

von Greta Ionkis. Sie stellt es im Gespräch

mit Dr. Ursula Reuter vor. 4/2 E.

Info: 23 23 49. Germania Judaica, Josef-

Haubrich-Hof 1. www.stadt-koeln.de

Donnerstag, 28.10.

15 Uhr: Führung – Mittelalter

Die mittelalterliche Kunst ist voller Fabelwesen.

Bei der Führung entdecken

Sie Zentauren, Meerjungfrauen, Drachen

und Einhörner. 6/3,50 E. Anmeldung

bis 24.10.: 221-3 13 55. Museum

Schnütgen, Leonhard-Tietz-Str. 10.

www.museum-schnuetgen.de

16.15 Uhr: Handysprechstunde

Beim SeniorenNetzwerk Neubrück

helfen Jugendliche, Handy, Tablet oder

Smartphone besser zu verstehen und

zu handhaben. Anmeldung: 890 30 05.

Treff im Pavillon, An St. Adelheid 2–8

20 Uhr: Chorkonzert –

1. Kölner Barbershop Chor

Seit 30 Jahren eine feste Größe in der

Kölner Chorlandschaft. Außerdem mit

dabei: der gemischte Barbershop Chor

Heavy Medal. 15/20 E. Info: 987 60 20.

Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer

Str. 58. www.buergerhauskalk.de

Freitag, 29.10.

15 Uhr: Trommelkurs

(jeden Freitag)

Alles hat seinen Rhythmus, vom Herzschlag

bis zu den Jahreszeiten. Für Experimentierfreudige.

60 E/Halbjahr.

Info: 95 15 40 49. Quäker Nachbarschaftsheim,

Kreutzerstr. 5–9.

www.quaeker-nbh.de

19 Uhr: Vortrag – Kriegskinder

Unter dem Titel „Ich hole mir mein

Leben zurück“ informiert Familientherapeutin

Judith Dautel darüber, welche

Auswirkungen Kriegserlebnisse in der

Familie bis heute haben können. 7/10 E.

Nur mit Anmeldung: 965 58 20. Beginenhof,

Unter Linden 119. www.beginen.de

www.koelnerleben.koeln

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DER

PODCAST

am 1. Montag

im Monat

www.koelnerleben.koeln


36 Termine

Samstag, 30.10.

11 Uhr: Pilzwanderung

Unter fachkundiger Führung geht es in

den Wald zu essbaren und giftigen

Pilzen. Es wird nicht gesammelt. 5 E.

Nur mit Anmeldung: 02203 / 35 76 51.

Gut Leidenhausen, Grengeler Mauspfad.

www.gut-leidenhausen.de

15 Uhr: Führung –

Geusenfriedhof

Gestiftet von einer katholischen Adeligen

und 1576 angelegt, war der Geusenfriedhof

bis 1829 die einzige Begräbnisstätte

der Protestanten in Köln. 10/8 E.

Anmeldung: 92 58 46-14.

www.antonitercitytours.de

20 Uhr: Theater – „Frieden,

Liebe und Freiheit“

(auch So, 31.10., 18 Uhr)

Thematisiert wird die Lebenssituation

höchst unterschiedlicher Charaktere am

Rande der Pariser Verhandlungen von

1919. 28 E. Theater im Bauturm, Aachener

Str. 24–26. www.theaterimbauturm.de

Sonntag, 31.10.

18 Uhr: Lesung –

Verschickungskinder

Hilke Lorenz hat mit vielen Verschickungskindern

gesprochen und erzählt

in ihrem Buch „Die Akte Verschickungskinder“

deren Geschichten. 8/6 E. Nur

mit Anmeldung: muelheimerliteraturclub@

gmx.de. Mülheimer Literaturclub im

Kapellche e. V., Holsteinstr. 1.

www.etkapellche.de

15 Uhr: Friedhofsführung

Stadtführer Günter Leitner zeigt Unbekanntes

auf dem Friedhof von Oberund

Niederzündorf und gibt Gärtnertipps.

5 E. Nur mit Anmeldung: 52 56 58

November

Montag, 1.11. (Allerheiligen)

20 Uhr: Theater –

„Bruder Eichmann“

„Tod durch den Strang“ lautet 1961 in

Jerusalem das Urteil gegen Adolf Eichmann.

Der nachgezeichnete Prozess

gegen den Organisator des Holocaust

hat hohe Aktualität. Ab 24,20 E.

Karten: 221-2 84 00. Schauspiel Köln,

Depot 2, Schanzenstr. 6–20.

www.schauspiel.koeln

Dienstag, 2.11.

11 Uhr: Kunst-Führung für

Sehbehinderte

„Über Worte zu Bildern“ nähern sich

blinde und sehbehinderte Menschen

und ihre Begleitungen an Kunst an.

4,50 E. Anmeldung bis 28.10.: 221-

2 73 80. Museum Ludwig, Heinrich-

Böll-Platz. www.museum-ludwig.de

Mittwoch, 3.11.

11 Uhr: Kleidercafé

Wer günstige Kleidung und Hausrat

sucht, ist hier genau richtig. Info: 02203 /

935 44 17. Bürgerzentrum Finkenberg,

Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de

19 Uhr: Vortrag –

Der jiddische Witz

Der aus Armut und Verfolgung geborene

Witz des Jiddischen wird beleuchtet.

4/2 E. Info: 23 23 49. Germania Judaica

– Kölner Bibliothek zur Geschichte

des Deutschen Judentums e. V., Josef-

Haubrich-Hof 1. www.stadt-koeln.de

Donnerstag, 4.11. (KölnTag)

10 Uhr: Offener Treff – Weidenpesch

(jeden 1. Donnerstag)

Gemeinsam allerhand auf die Beine stellen

beim SeniorenNetzwerk Weidenpesch.

Kostenlos.

Anmeldung: 548 73 92.

Mehrgenerationenhaus Haus Mobile,

Hohenfriedbergstr. 9–11

19 Uhr: Das philosophische Café

Gastgeber Markus Melchers bezeichnet

sich selbst als philosophischen Praktiker.

5/3 E. Kulturkirche Ost, Kopernikus -

str. 34. www.kulturkirche-ost.de

Freitag, 5.11.

14.20 Uhr: Führung –

Romanische Kirchen

Das SeniorenNetzwerk Porz lädt ein,

die Besonderheiten von St. Kunibert,

St. Ursula, St. Gereon und Groß St.

Martin mit Hilfe einer App oder eines

Führers zu erkunden. Kostenfrei.

Anmeldung: 64 54 05, Bagnu Yazici

20 Uhr: Kabarett –

Volker Weininger

Vor dem umtriebigen Sitzungspräsidenten

ist nichts und niemand sicher.

22,50 E. Karten: 28 01. Porzer Rathaussaal,

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70.

www.rathaussaal-porz.de

Di, 9.11., 19.30 Uhr:

Himmel und Kölle

(Termine bis 26.2.22)

Das „Musical für die Domstadt“

ist eine schwungvolle

Geschichte, gespickt mit

urkomischen Ideen. Ab 39 E.

Karten: 28 01. Volksbühne am

Rudolfplatz, Aachener Str. 5.

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Samstag, 6.11.

10 Uhr: Seminar – Beistand in der

letzten Lebensphase

Hier geht es darum, Unsicherheit und

Angst, etwas falsch zu machen, zu überwinden.

15 E. Anmeldung: 221-

2 59 90. Forum Volkshochschule im

Museum am Neumarkt, Cäcilienstr.

29–33. www.vhs-koeln.de

19.30 Uhr: Oper – L’Amour de loin

(auch am 10. und 13.11.)

Oper von Kaija Saariaho, die die Liebe

aus der Ferne thematisiert, basierend

auf der Geschichte eines Sängers und

Prinzen des 12. Jahrhunderts. Ab 15 E.

Karten: 221-2 84 00. Staatenhaus,

Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

Sonntag, 7.11.

14.30 Uhr: Tanznachmittag

Das SeniorenNetzwerk Ostheim macht

die Kirche zum Tanzsaal. Mit Live-Musik,

Kaffee und Kuchen. 5 E Spende.

Anmeldung: 0157 / 82 65 91 88. Auferstehungskirche,

Heppenheimer Str. 7

Montag, 8.11.

14 Uhr: Einkaufen im Internet

Workshop in Kooperation mit der Verbraucherzentrale

NRW. Kostenfrei. Anmeldung:

02203 / 20 15 54. Begegnungszentrum

Porz der Synagogen-Gemeinde

Köln, Theodor-Heuss-Str. 43–45

Foto: Thomas Brill

KölnerLeben Heft 5 | 21


18 Uhr: WiR#digital – Soziale

Ungleichheit

Professor Guido Heuel betrachtet Entwicklungschancen

und die Lebensverlaufsforschung.

Info: 82 75 31 87.

Online via Zoom. Zoom-Link:

www.koelner-wissenschaftsrunde.de

20 Uhr: Comedy –

Sisters of Comedy

Ein Angriff auf Herz, Hirn und Humorzentrum.

16/10 E. Karten: 28 01. Bürgerhaus

Stollwerck, Dreikönigenstr. 23.

www.buergerhausstollwerck.de

Dienstag, 9.11.

13 Uhr: Gedächtnistraining (immer

dienstags in ungeraden Wochen)

In einer geselligen Atmosphäre werden

verschiedene Gehirnbereiche trainiert.

Eintritt frei. Info: 935 44 17. Stresemannstr.

6a. www.parisozial-koeln.de

Mittwoch, 10.11.

16.15 Uhr: Küchengespräche

Selbsthilfegruppe für Angehörige von

Menschen mit Demenz in der Küche

der Tagespflege. Eintritt frei. Anmeldung:

691 02 40. St. Vinzenzhaus

Brück, Olpener Str. 863–865.

www.vinzentinerinnen.de

19.30 Uhr: Lesung – Crime-Night

Lernen Sie drei neue Krimi-Autoren

kennen und erleben Sie knisternde

Spannung. Kostenfrei. Anmeldung:

221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz,

Tempelstr. 41–43.

www.buergerzentrum-deutz.de

Donnerstag, 11.11.

11.11 Uhr: Sessionsstart

Jetzt heißt es in Kölns Straßen

und Gassen wieder „Kölle Alaaf“!

13–16 Uhr: Kaffeenachmittag

(jeden Donnerstag)

Beim SeniorenNetzwerk Niehl gibt es

Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis.

Einfach vorbeischauen. Info: 971

14 61, Mareike Dunkel

15 Uhr: Führung –

Viele Götter, viele Aufgaben

Welche Gottheit war im römischen

Köln wofür zuständig? 6/3 E. Anmeldung

bis 7.11.: 221-2 80 94.

Römisch-Germanisches Museum im

Belgischen Haus, Cäcilienstr. 46.

www.museen.koeln

Freitag, 12.11.

15.30 Uhr: Fotogruppe – Unser

Blick (jeden 2. Freitag im Monat)

Die Gruppe des SeniorenNetzwerks

Mülheim sucht Verstärkung. Anmeldung:

64 54 05. August-Bebel-Haus,

Krahnenstr. 1

18 Uhr: Filmfestival der

Generationen

In „Ein Mann namens Ove“ findet der

lebensmüde Rentner Ove neuen Sinn

durch den Kontakt zu seinen Nachbarn.

Spannend, rührend und auch lustig.

Kostenfrei. Info: 22 20 97 32. Auferstehungskirche,

Heppenheimer Str. 7.

www.lebensraeume-in-balance.de

Samstag, 13.11.

11 Uhr: Boule spielen

(jeden Samstag)

Kugeln können vom SeniorenNetzwerk

Kalk zur Verfügung gestellt werden.

Info: 0163 / 427 29 29. Auf dem Alten

Kalker Friedhof, Kapellenstraße

14–19 Uhr: Foto-Ausstellung –

Tanz (täglich außer mittwochs,

bis 20.2.22)

Zwischen Wirklichkeit und Simulation

bewegen sich die Arbeiten verschiedener

Künstler zum Thema Tanz.

5,50/3 E. Info: 88 89 54 00. Tanzmuseum

des Deutschen Tanzarchivs Köln, Im

Mediapark 7. www.deutsches-tanzarchiv.de

Sonntag, 14.11.

14–19 Uhr: Repaircafé Südstadt

(jeden 2. Sonntag im Monat)

Wieder in Ordnung bringen statt

wegwerfen. Ab 17 Uhr keine Annahme

mehr. Nur mit Anmeldung: info@

repair-cafe-koeln-suedstadt.de. Bürgerhaus

Stollwerck, Dreikönigenstr. 23.

www.repair-cafe-koeln-suedstadt.de

19 Uhr: Theater – Moving Shadow

Ein Abend mit einer außergewöhnlichen

Aufführung. Schatten werden lebendig

und erzählen Geschichten, unterstützt

von mitreißender Musik. Ab 40,90 E.

Info: 28 01. Theater am Tanzbrunnen,

Rheinparkweg 1. www.mobile-theater.de

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unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

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Gepflegt älter

werden in Köln

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KölnerLeben Heft 5 | 21


38 Termine

Montag, 15.11.

15 Uhr: Singen

(jeden 1. und 3. Montag)

Das gemeinsame Singen für Jung und Alt

leitet Martin Herrmann an.

Info: 87 54 85. Vingster Treff,

Würzburger Str. 11a

19 Uhr: Lesung –

Der undogmatische Hund

Die Liebesgeschichte zwischen einer

Frau, einem Mann und einem Jack

Russell stellt nicht nur die Ehe auf den

Kopf, sondern auch ihre Sicht auf die

Literatur. 8/6 E. Karten: 28 01.

Stadtbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1.

www.stbib.koeln

Dienstag, 16.11.

18 Uhr: Vortrag –

Das Geheimnis des Alterns

Was weiß die Forschung über das

menschliche Altern? Prof. Björn Schumacher

erklärt es. Kostenfrei. Anmeldung:

221-2 23 27. Historisches Archiv,

Eifelwall 5. www.stadt-koeln.de

Mehr Termine auf:

www.koelnerleben.koeln

Mittwoch, 17.11.

19 Uhr: Online-Austausch

für pflegende Angehörige

(jeden 3. Mittwoch)

Geteilte Sorgen sind halbe Sorgen. Anmeldung:

pflegeselbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org.

www.selbsthilfekoeln.de

14 Uhr: Workshop –

Bargeldloses Bezahlen

Die Verbraucherzentrale NRW informiert,

wie Sie beim Bezahlen mit der

Karte den Überblick behalten. Kostenfrei.

Anmeldung: 02203 / 20 15 54.

Begegnungszentrum Porz der

Synagogen-Gemeinde Köln,

Theodor-Heuss-Str. 43–45

Donnerstag, 18.11.

10 Uhr: Senioren-Wandern

(jeden 1. und 3. Donnerstag)

Beim SeniorenNetzwerk Pesch wird

bei fast jedem Wetter gewandert, die

Strecke ist zwischen 7 und 9 km lang.

Kostenlos. Anmeldung: 0178 / 909 48 56.

Treffpunkt in Pesch.

19 Uhr: Vortrag –

Synagogenarchitektur

Wie sahen und sehen Synagogen in

Deutschland aus? Dr. Christiane Twiehaus

erläutert es anlässlich „1.700 Jahre

jüdisches Leben in Deutschland“.

Kostenfrei. Info: 809 28 32. Synagoge

Stommeln, Hauptstr. 85, Pulheim.

miqua.lvr.de/de/index.html

Freitag, 19.11.

19 Uhr: Ausstellung – Rainer Plum

(bis 4.12.)

Eröffnung von „Energetische Konstruktionen“

mit Laserinstallationen, Skulpturen

und Fotografie. Eintritt frei. Info:

20 11-373. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr.

34. www.kulturkirche-ost.de

19 Uhr: Film – Late Night

Die köstliche Emma Thompson spielt

eine Talkshow-Moderatorin, die um

Quoten kämpft. Spendenbasis. Nur mit

Anmeldung: 965 58 20, Beginenhof,

Unter Linden 119. www.beginen.de

Samstag, 20.11.

9.30–13 Uhr: Seminar –

Lebensgestaltung (2. Tag: 21.11.)

Es ist nie zu spät, neu anzufangen. Wie

es gelingen kann, erfahren Teilnehmende

ab 60 Jahren bei diesem zweitägigen

Kurs. Titel: Ein neuer Anfang, aber nicht

von vorn. 33 E. A-131660. Anmeldung:

221-2 59 90. FORUM Volkshochschule

im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr.

29–33. www.vhs-koeln.de

20 Uhr: Kabarett – Herbert Knebel

„Im Liegen geht’s“ stellt der Künstler

angesichts fortschreitenden Alters fest.

Wiedererkennungseffekte ebenso wie

neue Lachfalten garantiert. 34,20 E.

Karten: 28 01. Theater am Tanzbrunnen.

Rheinparkweg 1. www.koelncongress.de

Sonntag, 21.11.

11 Uhr: Führung – Heinrich Böll

(Ausstellung bis 22.2.22)

Zu den Schriften von Heinrich Böll, die

sich mit dem jüdischen Leben in

Deutschland beschäftigen. Kostenfrei.

Nur mit Anmeldung: 221-2 38 28.

Stadtbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1.

www.stadt-koeln.de

18 Uhr: Konzert – Suite aus der

Oper Schneeflöckchen

Unter der Leitung von Chefdirigentin

Elim Chan gastiert das Antwerp Symphony

Orchestra. Mit dabei Harfenistin

Anneleen Lenaerts. Ab 21 E. Karten:

280 280. Kölner Philharmonie,

Bischofs gartenstr. 1.

www.koelner-philharmonie.de

Montag, 22.11.

10 Uhr: Frühstück (jeden Montag)

Ein guter und geselliger Start in den Tag

beim SeniorenNetzwerk Mülheim. Anmeldung:

64 54 05. August-Bebel-Haus,

Krahnenstr. 1

Dienstag, 23.11.

11.30 Uhr: Oper für Demente

Bei der „Geschichte vom Fuchs, der

den Verstand verlor“ geht es darum,

wie es für junge Füchse ist, wenn der

alte Fuchs immer vergesslicher wird.

6,50 E. Info: 221-2 83 84. Kinderoper,

Staatenhaus, Rheinparkweg 1.

www.oper.koeln

18 Uhr: Vortrag –

Kultur und Gedächtnis

Es referiert Prof. Dr. Dieter Sturma.

Anmeldung: 221-2 23 27. Kostenfrei.

Historisches Archiv, Eifelwall 5.

www.stadt-koeln.de

Mittwoch, 24.11.

13.30 Uhr: Bingo (jeden Mittwoch)

Spiel und Spaß: Jeder ist in der offenen

Bingo-Spielrunde willkommen. Eintritt

frei. Info: 221-961 68.

Bürgerzentrum Chorweiler,

Pariser Passage 1.

www.buergerzentrum-chorweiler.de

Donnerstag, 25.11.

13.45 Uhr: Sitztanz

(jeden Donnerstag)

Für alle, die nicht mehr so gut zu Fuß

sind und dennoch Spaß an Rhythmus

und Bewegung haben.

Anmeldung: 94 40 13 88.

Nikolauskirche. Nikolausplatz 1a.

www.kirche-klettenberg.de

20 Uhr: Kabarett –

Weihnachtsspezial

Rainer Pause und Norbert Alich alias

Fritz und Hermann packen aus – Päckchen

für Päckchen mit Liedern, Ideen,

Vorurteilen, Beliebtem, Bösem, Altem

und Neuem. 21 E. Karten: 28 01.

Bürgerzentrum Nippes,

Mauenheimer Str. 92.

www.buergerzentrum-nippes.de

KölnerLeben Heft 5 | 21


Service 39

Freitag, 26.11.

18.30 Uhr: Vernetzungstreffen –

Bildung im Alter

Hier treffen sich wissbegierige Menschen,

die ihre Bildung selbst in die

Hand nehmen möchten. Kostenfrei.

Info: 221-2 59 90. VHS-Studienhaus am

Neumarkt, Cäcilienstr. 35.

www.vhs-koeln.de

20 Uhr: Friedenspreisträgerin

im Gespräch

Tsitsi Dangarembga, die diesjährige

Trägerin des Friedenspreises des Deutschen

Buchhandels, spricht über ihr

Werk. 15/9 E. Karten: 221-2 84 00.

Schauspiel Köln, Depot 1, Schanzenstr.

6–20. www.schauspiel.koeln

Samstag, 27.11.

9 Uhr: Wanderung –

Wahner Heide

Zu einem Wald- und Wildtag treffen

sich Unternehmungslustige, gelaufen

werden etwa 15 km. Mit Aufenthalt im

Bundesforstamt. Anmeldung bis 26.11.:

02271 / 521 09, Mirko Musler.

www.eifelverein-koeln.de

15 Uhr: Altentheater

(auch um 19 Uhr)

„Vom Sagen und Schreiben“ heißt die

Werkschau des Altentheaters. 12 E.

Karten: 32 78 17. Freies Werkstatt

Theater, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de

15 Uhr: Weihnachtszauber

in Leidenhausen

Das SeniorenNetzwerk Rath-Heumar

macht sich auf den Weg durch Königsforst

und Wahner Heide zum Duft von

Weihnachtsgebäck und Glühwein, zu

leuchtenden Kerzen – in eine gemütliche,

vorweihnachtliche Atmosphäre.

Anmeldung: 0163 / 881 42 09

Sonntag, 28.11. (1. Advent)

11 Uhr: Briefmarken-Tauschtreff

(jeden 2. und 4. Sonntag)

Der Philatelisten-Club „Rheinpost“ lädt

zum Tauschen und Fachsimpeln ein.

Info: 55 70 31, Bürgerzentrum Ehrenfeld,

Venloer Str. 429

12–20 Uhr: Waldweihnacht

Vorweihnachtlicher Spaß für Jung und

Alt mit vielen Aktionen. Erspüren Sie

die besinnliche Zeit. Eintritt frei. Info:

02203 / 399 87. Gut Leidenhausen,

Haus des Waldes, Grengeler Mauspfad.

www.sdw-nrw-koeln.de

Montag, 29.11.

17 Uhr: Senioren-Yoga

(jeden Montag)

Sport und Entspannung in der Gruppe.

5 E. Anmeldung: 22 20 97 32. Gemeinschaftsraum,

Bertha-Benz-Karree

165. www.lebensraeume-in-balance.de

Dienstag, 30.11.

10–18 Uhr: Ausstellung – „Resist!“

(bis 9.1.22)

„Die Kunst des Widerstands“ beleuchtet

500 Jahre antikoloniale Auflehnung –

in einer labyrinthisch-futuristischen Architektur

aus Rohren, Balken und Stahlelementen.

10/7 E. Info: 221-3 13 56.

Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr.

29–33. www.museenkoeln.de

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KölnerLeben Heft 5 | 21


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KölnerLeben Heft 5 | 21


44

Ratgeber

Essen à la Katalog

Heute bleibt die Küche kalt ... Und trotzdem kommt etwas

Warmes auf den Tisch. Menülieferdienste, landläufig auch

„Essen auf Rädern“ genannt, machen dies möglich.

„Ah ja, Paprika-Gemüsepfanne mit Rosmarinkartoffeln“,

sagt Elisabeth Vog (87) lächelnd nach einem

kurzen Blick auf das Verpackungsschild, „das hab

ich für heute bestellt.“ Sie wohnt mitten im quirligen

Stadtteil Mülheim und freut sich jeden Tag aufs

warme Mittagessen, das ihr ins Haus gebracht wird.

Einkaufen und selber kochen ist für sie zu beschwerlich

geworden. Wie ihr geht es auch anderen. Oder

sie nutzen diesen Service an Tagen mit vielen Terminen

und wenig Zeit für die Küche. Manche genießen

aber auch einfach mal, sich um nichts kümmern

zu müssen. Mahlzeitendienste können so den

Alltag erleichtern und die Lebensqualität erhöhen.

„Ich bin sehr zufrieden mit meinem ‚Essen auf Rädern‘

“, erzählt Elisabeth Vog. Der Begriff ist zum

Markenzeichen geworden für das Anliefern von fertig

zubereiteten Mahlzeiten, die zugeschnitten sind

auf die Bedürfnisse älterer oder hilfsbedürftiger Menschen.

Dazu gehört auch Spezialkost für besondere

Krankheitsbilder von salzarm und lactosefrei bis hin

zu pürierten Speisen für Menschen mit Schluckbeschwerden.

Letztlich aber können alle Menschen den

Menüservice nutzen.

Heiß oder tiefgekühlt?

Angeboten wird der Mahlzeitendienst von Wohlfahrtsverbänden,

Hilfsorganisationen und auch von

Privat unternehmen. Die meisten von ihnen kochen

Fotos: Heide Marie Breer

KölnerLeben Heft 5 | 21


Ratgeber 45

nicht selbst, sondern beziehen das Essen von Großanbietern.

Sie liefern es dann weiter, wahlweise heiß

oder in Wochenrationen tiefgefroren.

„Die meisten Kunden möchten ein warmes Essen“,

erläutert Jochen Heller, Bereichsleiter für den Menüservice

beim DRK-Kreisverband Köln. Gerade Ältere

wie Elisabeth Vog schätzen es, wenn sie ihr Menü

schon servierfertig bekommen. Das „Salz in der

Suppe“ ist der persönliche Kontakt zu demjenigen,

der liefert. Bevor Elisabeth Vogs Paprika-Gemüsepfanne

auf ihrem Küchentisch landet, kam sie tiefgekühlt

von der Herstellergroßküche nach Köln, wurde

beim DRK-Zentrum in Braunsfeld im Spezialofen

erhitzt, in eine Warmhaltebox gepackt und von dort

direkt in ihre Wohnung gebracht.

Auch wenn sie nicht so beliebt sind, empfiehlt Heller

die tiefgekühlten Menüs. Damit ist er auf einer Linie

mit den Ernährungswissenschaftlern. Denn da gibt

es keine Nährstoffverluste durch lange Warmhaltezeiten.

Und man muss nicht in Kauf nehmen, dass

Geschmack und Aussehen der Speisen während des

INFORMATIONEN

Wer behindert, krank oder krankheitsgefährdet

und nicht in der Lage ist, die Kosten für die

Fertigmahlzeiten allein zu tragen, kann einen

Zuschuss bei der Stadt Köln beantragen.

Der Zuschuss kann in Höhe von bis zu 2,97 E

pro Mahlzeit gewährt werden. Den Antrag

stellt man beim Amt für Soziales, Arbeit und

Senioren. In jedem Bezirksrathaus gibt es eine

Außenstelle, Termine unter 0221 / 221-0.

Informationen zu Mahlzeitendiensten

und eine Liste mit Kontaktadressen: Zentrales

Beratungstelefon für Senioren und Menschen

mit Behinderung, Tel. 0221 / 221-2 74 00.

www.stadt-koeln.de/beratungstelefon

Apetito Landhausküche

Tel. 02233 / 409 40 06. www.apetito.de

Meyer-Menü GmbH & Co.KG

Tel. 02241 / 846 0132. www.meyer-menue.de

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Tel. 0221 / 54 87-222

E-Mail: menue-service.fb3@drk-koeln.de

Johanniter-Unfall-Hilfe

Tel. 02233 / 979 91 79

E-Mail: menueservice-koeln@johanniter.de

„Die besondere Ernährung im Alter“

Beim Gesundheitsamt der Stadt Köln ist Hilde

Schmitz-Krahm als Ernährungsmedizinische Beraterin

der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

(DGE) Ansprechpartnerin unter 0221 /

221-2 40 53. www.stadt-koeln.de/

leben-in-koeln/gesundheit

Broschüre: „Essen auf Rädern –

So finden Sie den richtigen Anbieter“

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Kostenlos erhältlich unter 0228 /

24 25 26 27 oder herunterladen auf

www.bmel.de > Service > Publikationen

Checkliste: Essen auf Rädern – Auswahlkriterien

für einen mobilen Menüdienst

www.verbraucherzentrale.de/wissen/

lebensmittel > Auswählen, zubereiten,

aufbewahren

KölnerLeben Heft 5 | 21


46

Ratgeber

Wie wäre es mal wieder mit leckerer Hausmannskost?

Und das ohne viel Aufwand!

Ein heißes Mittagessen – kontaktlos und sicher geliefert.

Das bietet die Landhausküche ihren Gästen.

Ein Anruf genügt und die Kuriere

der Landhausküche bringen das

Lieblingsgericht heiß ins Haus.

Denn wer kennt es nicht: der

Sauer braten, die Rinderroulade

oder auch die Königsberger

Klopse sind einfach lecker – die

Zubereitung für eine oder zwei

Personen ist aber aufwendig. Die

Zutaten müssen gekauft werden

– natürlich in der richtigen

Menge, damit der Kühlschrank

nicht überquillt und nichts verdirbt.

Das Gemüse für die Soße

muss geschnitten und das Fleisch

gebraten werden.

Dabei ist es so leicht, den Sauerbraten

zu genießen. Wer mag,

dem bringt die Landhaus küche

jeden Tag ein Mittagessen ins

Haus, das auf den Punkt gegart

und appetitlich heiß ist, wenn es

ankommt. Denn die Lieferfahrzeuge

haben einen Ofen an Bord.

Bestellen können auch diejenigen,

die nur ab und zu mal Lust

auf etwas Besonderes haben

Aus Liebe zum Leben

oder den Service kurzfristig oder

übergangsweise nutzen möchten.

Ein breites Angebot an leckeren

Gerichten sorgt dafür, dass es

jedem schmeckt.

Für mehr Informationen sind die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Landhausküche telefonisch

erreichbar: Montag bis Freitag

von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der

Telefon-Nummer

0 22 33 - 4 09 40 08

Die Kuriere der Landhausküche

bringen ein leckeres Mittagsgericht

direkt ins Haus. (Bild © apetito)

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Transports leiden. Tiefkühlmenüs können flexibel

aus dem Wochenvorrat ausgewählt werden und

lassen sich zum gewünschten Zeitpunkt heiß machen.

Leicht zu bedienende Geräte dafür stellen oft

die Anbieter zur Verfügung.

Alles hat seinen Preis

Fertigmenüs zu ordern ist in der Regel teurer, als

selbst zu kochen. Pro Mahlzeit liegen die Preise

etwa zwischen 5 und 10 Euro. Tiefkühlgerichte sind

in der Regel kostengünstiger. Wer Essen auf diesem

Wege bestellen möchte, kann das kurzfristig

und unkompliziert machen: Über ein Formular mit

Menüplan, das man sich schicken lässt, per Telefon

oder im Internet auf der Seite der Anbieter. Ein

seriöser Menüservice arbeitet ohne lange vertragliche

Bindung. Lediglich das bereits bestellte Essen

muss abgenommen und bezahlt werden. Auch eine

gute Beratung gehört zu einem seriösen Service.

Denn die Ernährung soll dem individuellen Bedarf

an Energie und Nährstoffen entsprechen. Neben

gesundheitlichen Aspekten schaut man sich zusammen

die speziellen Ernährungsgewohnheiten und

Vorlieben an.

Und Alternativen?

Alternativen zu den Essen-auf-Rädern-Diensten

gibt es etliche, und sie liegen oft in der Nachbarschaft:

Manche Krankenhäuser oder Senioreneinrichtungen

bieten einen öffentlichen Mittagstisch

an, auch Metzgereien und Bäckereien und natürlich

Gaststätten und Restaurants. Der Vorteil hier: Man

kann in Gesellschaft essen. Oder sich eben auch die

Mahlzeit nach Hause liefern lassen.

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Der Johanniter-

Menüservice.

Die Johanniter liefern Ihnen gerne täglich eine

ausgewogene, leckere Mahlzeit. Wählen Sie Ihr

Wunschessen einfach aus unserem Menüplan

– wir bringen es Ihnen ganzjährig direkt bis an

die Haustür.

Wir rechnen Entlastungsleistungen, Verhinderungspflege

und Verordnungen direkt mit den Krankenkassen ab.

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wird in Kooperation mit der

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KölnerLeben Heft 5 | 21


Leben in Köln 47

Schon

gewusst,

. . .

Foto: Juulijs / AdobeStock

... dass die Freundschaft

zwischen Marx und Engels

in Köln ihren Anfang fand?

Seinen Weg zum Klassenkämpfer beginnt Karl Marx

(1818–1883) erst 23-jährig in der Kölner Schildergasse.

Unter der Hausnummer 99 befand sich von 1841

bis 1843 die Redaktion der „Rheinischen Zeitung für

Politik, Handel und Gewerbe“. Hier lernten sich Marx

und Engels kennen.

Marx war leitender Redakteur der von Kölner Industriellen

und Bankiers finanzierten Zeitung. Er betrieb

den Wandel des ursprünglich liberalen Blattes in ein

radikaldemokratisches Presseorgan. Friedrich Engels

(1820–1895), Sohn eines bergischen Textilfabrikanten

und auf der Durchreise, besuchte am 16. November

1842 die Redaktion. Doch das erste Treffen zwischen

den beiden verlief unerfreulich: Marx versuchte einen

Freund von Engels aus der Redaktion zu drängen.

Marx – damals noch kein Kommunist, sondern eher

ein bürgerlicher Demokrat – schrieb in der „Rheinischen

Zeitung“ gegen die preußische Zensur an und

forder te uneingeschränkte Pressefreiheit. König Friedrich

Wilhelm IV. schmähte die Zeitung als „Hure am

Rhein“ und verbot sie zum 1. April 1843. Marx hatte

bereits wenige Tage zuvor die Redaktion verlassen. Er

verbrachte die Jahre 1843 bis 1848 erst in Paris, dann

in Brüssel. Aus einem Briefwechsel und Artikeln von

Engels für Marx’ „Deutsch-Französische Jahrbücher“

entwickelte sich eine innige Freundschaft. Im Februar

1848 veröffentlichten beide in London ihr berühmtes

„Manifest der Kommunistischen Partei“.

Im April 1848 setzten Marx und Engels zur Unterstützung

der demokratischen Revolutionen ihren Weg

fort, und zwar in Köln. Sie wähl ten ausdrücklich nicht

die preußische Hauptstadt Berlin als Wirkungsort ihrer

„Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ), Organ der

Demokratie“. Die „NRhZ“ bezog ihre Redaktionsräume

am Heumarkt 65, Marx wurde Chefredakteur

und Engels sein Stellvertreter.

KölnerLeben Heft 5 | 21

Karl Marx in jungen Jahren

Die Märzrevolution mit dem vorläufigen Ende der

Pressezensur begünstigte zunächst ihr Vorhaben.

Doch nach Unruhen im Rheinland und ihrer Niederschlagung

mussten die Redakteure ihre Publikation

bereits nach wenigen Monaten einstellen. Die ganz

in Rot gedruckte „letzte rote Nummer“ erschien am

19. Mai 1849. Marx ging ins Exil nach London. Er

kehrte nie wieder nach Deutschland zurück.

INFORMATIONEN

Eine Steinfigur von Karl Marx findet sich als

Persönlichkeit, die sich um die Stadt verdient

machte, am Rathausturm im 2. Obergeschoss

an der Südseite.

Weitere Informationen beim LVR-Informationssystem

KuLaDig –

Kultur. Landschaft. Digital.

www.kuladig.de

Text: Lara-Maria Myller, LVR


48

Leben in Köln

Asiatisch

auf den Teller

Ob Workshop, Kurs oder Gespräch – wer Kunst nicht nur

gucken, sondern persönlich erfahren will, findet in Kölner

Museen ein breites Angebot.

INFORMATIONEN

Alle Angebote der Kölner Museen auf:

https://museenkoeln.de/portal/Kreativkurse-fuer-Erwachsene

Beispielsweise:

Chinesische

Landschaftsmalerei

Sa, 13.11., 11.30–16.30 Uhr

im MOK. Die Grundsätze der

Tuschemalerei kennenlernen

und selbst mit dem

Pinsel ausprobieren. 35 E,

ermäßigt 22,50 E, Material:

10 E. Info: 0221 / 240 77.

Anmeldung bis 8.11.2021

Faszination Farbe

immer dienstags,

26.10.–14.12. (8-mal), 14.30–

17 Uhr im Museum Ludwig und

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation

Corboud. Nach der Betrachtung

von Gemälden des

14. bis 20. Jahrhunderts mit

Temperafarben selbst probieren.

120 E, ermäßigt 70 E, Material:

16 E. Info: 0221 / 240 77.

Anmeldung bis 21.10.2021

Aus dem kleinen Atelier des Museums

für Ostasiatische Kunst

(MOK) dringt enthusiastischer

Beifall. Er gilt zunächst Susanne S.

Sie blickt verzaubert auf den Porzellanteller

vor ihr, den sie mit

Früchten bemalt hat. Er ist das

Ergebnis eines dreistündigen Kurses

„Porzellanmalerei“. Eigentlich

sei sie nur Hobbyzeichnerin, sagt

Susanne S. sichtlich stolz. „Ich

komme regelmäßig her. Ich bin

einfach gern hier.“

„Porzellanmalerei“ steht öfters auf

dem Programm des MOK. Wer

teilnimmt, lernt unter fachkundiger

Anleitung, weißes Geschirr

mit selbstgewählten Motiven und

Dekoren zu gestalten. Dazu geht

es zunächst in die Porzellanausstellung:

die Motive ostasiatischer

Meisterwerke studieren, etwas

über deren Symbolik erfahren

und sich Ideen für die eigene Gestaltung

holen. So ließ sich eine

Kursteilnehmerin zu einer zartrosa

Kirschblüte inspirieren. Dass

die auf dem schlichten Porzellan

so modern wirkt, freut und erstaunt

sie gleichermaßen.

Außer Porzellanmalerei bietet das

Museum weitere Kurse für Erwachsene

an: von Tuschemalerei –

etwa in der Tradition des Zen –

über Teezeremonie bis Achtsamkeit

und Qigong. Denn der Ort

mit seiner Ausstrahlung sei wie

geschaffen für solche Angebote:

„Das hat einen großen Einfluss auf

das persönliche Erleben“, sagt Caroline

Stegmann-Rennert, Leiterin

für Kunst- und Kulturvermittlung

des Museums, und meint damit vor

allem die meditative Ruhe, die Architektur

und Landschaftsgarten

am Aachener Weiher ausstrahlen.

Keine Altersgrenzen,

keine Sprachbarrieren

„Jedes Mitglied der Kölner Museumsfamilie

hat eigene Erfahrungen

mit seinem Publikum“, sagt

Dr. Matthias Hamann. Als Direktor

des Museumsdienstes verantwortet

er diesen Kurs genauso wie die

Angebote aller neun städtischen

Museen. Sie sind Teil eines museumspädagogischen

Konzeptes

für Kinder und Erwachsene. Der

Auftrag: komplexe Themen aus

Kultur- und Kunsttheorie so zu

vermitteln, dass Museumsgäste

eine Brücke in ihre Lebenswelt

bauen können.

Der promovierte Kunsthistoriker

weiß, dass einige Besucher heutzutage

bereits Fachkenntnisse

mitbringen. „Es gibt Experten in

KölnerLeben Heft 5 | 21


eigener Sache, die sich in einem

Thema auskennen und dies mitteilen.“

Gleichwohl ist er überzeugt:

Der Schlüssel und das

Kapital der Museen sind die vermittelnden

Museumsfachleute.

Wobei nicht ihre Fachausbildung,

sondern ihr Einfühlungsvermögen

die Antenne zum Publikum

ist. Und er ergänzt: „Das Schöne

ist, dass man in einem solchen

Kurs, der einlädt, Neues auszuprobieren,

nicht scheitert.“ Interessenten

kämen ganz ohne Vorkenntnisse

oder um sich zu verbessern.

Ob digital oder vor

Ort, Museumsgäste würden etwas

lernen, sich austauschen oder

entspannen wollen – oft mit den

Enkeln, Partnern oder Freunden.

Klar ist: Es gibt nicht nur eine

Motivation für die Teilnahme an

einem der vielen Angebote. So

bekommen zum Beispiel bei den

„Kunstdialogen“ im Museum Ludwig

„Zuhörende“ Sachinformationen

und „Entdecker“ können

mit der studentischen Fachkraft

diskutieren. Hamann hat die Erfahrung

gemacht, dass hier Raum

für Gespräche über Generationen

hinweg ist. Er meint: „Sogar anwesende

Kinder sind eine Bereicherung.

Sie stellen Fragen, die

man selbst gern stellen würde.“

KölnerLeben Heft 5 | 21

Ein Nachmittag und eine ruhige Hand – fertig.

Generationengespräch

Um neues Publikum zu begeistern,

verlassen die Museen ihre

vermeintlichen Elfenbeintürme

und bieten zum Beispiel Schreibwerkstätten

in Senioreneinrichtungen

und Bürgerzentren an. Oft

sei die Sprache eine Barriere, stellt

Hamann fest, deswegen würden

Führungen auch auf Türkisch angeboten:

„Plötzlich ist das Museum

ein Ort, wo meine Sprache erklingt.

Für viele heißt das, ich kann

dazugehören.“

Zurück zum MOK: Kursleiterin

Corinna Fehrenbach ist als studierte

Porzellan- und Glasmalerin

eine der Letzten ihrer Art.

Ihr Anspruch ist es, dass die Teilnehmenden

in ihrem Kurs in der

Kürze der Zeit mit einfachen Mitteln

und auf handelsüblichen Tellern

ein eigenes Porzellandekor

verwirklichen. Das hat heute gut

geklappt, alle sind sichtlich stolz,

dass sie einen Gegenstand „echt

asiatisch“ bemalt haben. Elke Böse

hat sich an ein komplexes Motiv

getraut. Sie hat einen imposanten

Drachen nach einer Motivvorlage

mit waschechter Hobbyfarbe,

Zahnstocher und Wattestäbchen

gemalt. Eine andere

Dame hat auf ihren Teller einen

filigranen Kranich übertragen: „Zu

schön, um ihn zu benutzen“, meint

sie zufrieden. „Der wird Wanddekor.“

ask

Foto: Bettina Bormann


50

Leben in Köln

Kölner Köpfe – Katharina Reiff

Während der vergangenen 15 Jahre war Katharina Reiff in der Seniorenvertretung

tätig und konnte für ihren Bezirk Chorweiler vieles erreichen.

Frau Reiff, Sie haben sich

entschieden, nicht erneut

für die Se niorenvertretung

zu kandidieren?

Ja, ich meine, drei Wahlperioden

reichen doch. Ich bin nun 82 Jahre

alt, jetzt ist mal Schluss. Ich kann

ja auch so noch einiges bewirken.

Das stimmt, Sie sind sicher

gut vernetzt?

Also wenn ich hier in Esch einkaufen

gehe, dauert das manchmal

drei Stunden, da ich von vielen

Nachbarn angesprochen werde.

Immerhin wohne ich jetzt schon

sechzig Jahre hier, und das in ein

und derselben Wohnung. Außerdem

habe ich noch viele Kontakte

in die Bezirksvertretung, dort war ich auch über

35 Jahre tätig. Die Leute kommen immer noch zu mir

und fragen um Rat.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

In dem langen Zeitraum konnten Sie sicher

einige Entwicklungen begleiten?

Als ich nach Esch zog, kam dreimal am Tag der Bus,

das war’s denn auch schon, es gab keinen Kindergarten

und nur eine katholische Grundschule. Ich wollte

unbedingt was für das Dorf tun. Als Erstes gründete

ich eine Spielgruppe, denn damals war ich selber junge

Mutter eines Sohnes. Dann machten wir aus der

Grundschule eine Gemeinschaftsgrundschule. Heute

haben wir sogar einen angenommenen und wunderschönen

Bestattungsgarten im

alten Teil des Escher Friedhofs.

Und ich sehe viele Spuren meines

Mannes, der leider verstorben ist.

Er war Dachdecker und hat hier

vieles gebaut.

Für Ihr Engagement wurde

Ihnen sogar das Bundesverdienstkreuz

verliehen …

Ja, 2008 habe ich diese Ehrung

erhalten. Eines möchte ich gerne

ansprechen: Denn trotz der ganzen

Arbeit und Ehre – ich hatte

nach der Geburt des Kindes nicht

mehr in die Rentenkasse eingezahlt

und lebe heute von Grundsicherung.

So war das früher eben.

Dabei hatte ich einen schönen

Beruf, ich wollte immer ins Büro und habe schon früh

an der Volkshochschule Stenografie und Schreibmaschine

gelernt. Das verhalf mir mit 14 Jahren zu einer

Ausbildungsstelle als Rechtsanwaltsgehilfin. Viele Jahre

war ich bei einem Anwalt in Lindenthal tätig.

Also werden Sie auch ohne offizielles Amt

Ihre große Erfahrung noch einsetzen?

Es gibt noch viele Projekte, wie zum Beispiel eine Ortsumgehung

für Esch. Natürlich nur, wenn ich gesund

bleibe, aber immerhin habe ich zwei Krebserkrankungen

schon überstanden.

Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau Dezember 2021/Januar 2022

Kölner Weihnachtskrippen

Foto: Peter Rakoczy

Arthrose in Schulter und Hand

Foto: absolutimages / AdobeStock

Funken als Hobby

Foto: Daniel Kirner / Pixabay.com

KölnerLeben Heft 5 | 21


Wichtige Telefonnummern

Service 51

Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln

Zentrales Beratungstelefon für

Senioren und Menschen mit

Behinderung

Tel. 221-2 74 00

sozialamt.beratungstelefon@

stadt-koeln.de

Bürgerberatung

Tel. 221-2 40 00

buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte

oder verwahrloste Personen

Tel. 221-2 44 44

buergerberatung@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln

Tel. 77 75-0

info@sbk-koeln.de

Mobiler Sozialer Dienst

Tel. 221-9 12 77

christoph.kleid@stadt-koeln.de

Heimaufsicht

Tel. 221-2 74 04,

221-2 65 80, 221-2 75 72

heimaufsicht@stadt-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst

beim Gesundheitsamt

Tel. 221-2 47 10

sozialpsychiatrischerdienst@

stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern

Gesamtseniorenvertretung

Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln

Tel. 221-2 75 15

seniorenvertretung@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler

Pariser Platz 1, Raum 360,

50765 Köln, jeden letzten

Mittwoch im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 63 34

svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld

Venloer Str. 419–421, Raum 234,

50825 Köln, jeden 2. und 4.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 42 45

svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt

Ludwigstr. 8, Raum 425,

50667 Köln, jeden 2. und 4.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 14 64

svk.innenstadt@stadt-koeln.de

www.innenstadt-senioren.kompass.

koeln

Stadtbezirk Kalk

Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900,

51103 Köln, jeden 1. und 3.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 83 05

svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal

Aachener Str. 220, Raum 400,

50931 Köln, jeden 1. und 3.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 32 54

svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim

Wiener Platz 2a, Raum 641,

51065 Köln, jeden Montag,

10–12 Uhr

Tel. 221-9 93 07

svk.muelheim@stadt-koeln.de

www.muelheimer-senioren.kompass.

koeln

Stadtbezirk Nippes

Neusser Str. 450, Raum 210,

50733 Köln, jeden 2. Donnerstag

im Monat, 10–11.30 Uhr

Tel. 221-9 54 99

svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, Raum 30,

51143 Köln, jeden 1. und 3.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 73 41

svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Rodenkirchen

Hauptstr. 85, Raum 107, 50996 Köln,

jeden 2. Donnerstag im Monat,

13–15 Uhr, Tel. 221-9 22 24

svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien

AG 60plus

Senioren in der SPD

Vorsitzender:

Friedhelm Hilgers

Magnusstr. 18 b,

50672 Köln

Tel. 925 98 10

ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion

Senioren in der CDU

Vorsitzender:

Bernd Ensmann

Kösliner Str. 22, 50737 Köln

Tel. 740 08 78

bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln

Kreisgeschäftsstelle

Breite Str. 159,

50667 Köln

Tel. 25 37 25

info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen

Ansprechpartnerin:

Frau Ehlting

Rathausplatz (Spanischer Bau),

50667 Köln

Tel. 221-2 59 16

gruene-fraktion@

stadt-koeln.de

DIE LINKE.

Kreisverband Köln

Ansprechpartnerin:

Angelika Link-Wilden

Zülpicher Str. 58,

50674 Köln

Tel. 240 60 95

buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Arbeiterwohlfahrt

Kreisverband Köln e. V.

Rubensstr. 7–13,

50676 Köln

Tel. 20 40 70

info@awo-koeln.de

Der PARITÄTISCHE

Kreisgruppe Köln

Marsilstein 4–6,

50676 Köln

Tel. 95 15 42-0

koeln@paritaet-nrw.org

KölnerLeben Heft 5 | 21

Caritasverband

für die Stadt Köln e. V.

Bartholomäus-Schink-Str. 6,

50825 Köln

Tel. 95 57 00

info@caritas-koeln.de

Diakonisches Werk Köln

und Region

Kartäusergasse 9–11,

50678 Köln

Tel. 16 03 80

ihrschnellerdraht@

diakonie-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Köln-Stadt e. V.

Oskar-Jäger-Str. 42,

50825 Köln, Tel. 548 70

info@drk-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln

Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstr.

50823 Köln, Tel. 716 62-0

info@sgk.de

ASB Köln e. V.

Sülzburgstraße 146,

50937 Köln, Tel. 66 00 70

www.asb-koeln.de

Polizei

Kriminalkommissariat

Kriminalprävention/Opferschutz

ehemals Vorbeugung

Tel. 229-86 55

kriminalpraevention.koeln@

polizei.nrw.de

Kommissariat

Verkehrsunfallprävention/

Opferschutz

Tel. 229-61 61

VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de

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