Dermatologie

mp.austria

Obwohl medial immer öfter die Rede von Diversität ist, gehört ein makelloses und jugendliches Hautbild nach wie vor zum angestrebten Schöhnheitsideal. Weicht dieses davon ab, dann sind Scham und Angst vor Ausgrenzung ein ständiger Begleiter im Alltag betroffener. Dabei geht es um viel mehr als um kosmetische Themen – Veränderungen des Hautbildes können erste Anzeichen für eine schwere Erkrankung sein.
Schauen wir aufeinander – brechen wir Tabus !

EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET

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DERMATOLOGIE

Schönheitsideale sind nicht automatisch Gesundheitsideale

Hautkrebs

unterscheidet

nicht

NICHT VERPASSEN:

7 Mythen über Neurodermitis,

die überraschen

Seite 3

Marije Kruis, Gründerin von

Spot the Dot, erklärt, was Hautkrebs

mit (Selbst-)Liebe zu tun hat.

Hautkrebs hat viele

Gesichter – Früherkennung

kann Leben retten

Seite 5

Sonderformen der Psoriasis –

Auf der Suche nach der richtigen

Diagnose

Seite 7

FOTO: MAX-MANAVI-HUBER


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2 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

UNSERE PARTNER

VORWORT

ÖGDV Jahrestagung

vom 25. bis 27. November

im Salzburg Congress

oegdv-jahrestagung.at

FOTO: NATHAN DUMLAO/UNSPLASH

IN DIESER AUSGABE

04

Urtikaria

Wenn das Jucken zur Qual wird. Eine von

vier Personen ist zumindest einmal im

Leben betroffen

FOTO: IRIS REIHS

@MediaplanetWorld

@austriamediaplanet

06

Psoriasis

Iris Reihs über ihre Diagnose und warum

sie sogar ihren Beruf wechseln musste

07

Geht unter die Haut

Prof. Dr. Stingl spricht über die Gelenksbeteiligung

von Schuppenflechte

EDITORIAL

Verantwortlich für den Inhalt

dieser Ausgabe:

FOTO: BARBARA MARIA HUTTER

SANDRA RIEDL

Senior Project Manager

Mediaplanet GmbH

Senior Project Manager: Sandra Riedl Business

Developer: Florian Rohm Editorial Manager: Viktoria

Pisker Layout: Ute Knuppe Managing Director: Bob

Roemké Medieninhaber: Mediaplanet GmbH,

Bösendorferstraße 4/23, 1010 Wien, ATU 64759844

· FN 322799f FG Wien Impressum: http://mediaplanet.

com/at/impressum Distribution: Der Standard

Verlagsgesellschaft m.b.H. Druck: Mediaprint

Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H. & Co.KG Kontakt bei

Mediaplanet: Tel.: +43676847785121 E-Mail: helloaustria@mediaplanet.com

ET: 22.09.2021

FOTO: HI JOE/SHUTTERSTOCK FOTO: FUSS SERGEY/SHUTTERSTOCK

FOTO: FOTO HOFER

So bleibt die

Haut gesund

Schönheitsideale sind nicht automatisch

Gesundheitsideale. Dermatologin Univ.-

Prof. Dr. Gudrun Ratzinger erklärt, was

der Gesundheit der Haut wirklich nützt.

Univ.-Prof. Dr.

Gudrun Ratzinger

Medizinische Universität

Innsbruck

Univ.-Klinik für

Dermatologie und

Venerologie

Nach wie vor gilt eine „gesunde

Bräune“ als attraktiv. Aus

medizinischer Sicht ist das aber

ein Widerspruch in sich. Bräune

ist ein Schutzmechanismus, der die Haut

vor Verbrennungen bewahren soll und

zeigt somit eine bereits stattgefundene

Schädigung an. Sonne im Übermaß kann

die äußeren Hautschichten und die tiefer

liegenden, elastischen Fasern schädigen

und somit die Hautalterung beschleunigen.

Sonnenschäden können zur Entartung von

Zellen führen und damit die Bildung von

Krebserkrankungen wie Melanomen oder

Plattenepithelkarzinomen verursachen. Vor

allem direkte, langanhaltende Sonneneinstrahlung,

insbesondere um die Mittagszeit,

sollte vermieden und bei Aufenthalten in

der Sonne unbedingt Sonnenschutz verwendet

werden – kein Braten unter praller

Sonne!

Hautpflege mit Maß und Ziel

Sparsam mit Seife und Wasser umgehen,

denn auch Wasser trocknet die Haut aus.

Beides entfettet die Haut, was zu einer

Barrierestörung führen kann. Lipide bilden

gemeinsam mit den Hornzellen der Haut

eine schützende Barriere. Zu aggressive

oder intensive Pflege sollte darum vermieden

werden. Natürlich ist Hygiene wichtig,

aber immer mit Maß und Ziel. Darum sollte

man das Duschen eher knapp und kühl

halten. Bei der Pflege der Haut sollen Pflegeprodukte

zudem auf die entsprechenden

Körperregionen abgestimmt werden. Was

für die Füße gut ist, ist für das Gesicht viel

zu fett. Wer sensibel auf Duft- und Konservierungsstoffe

reagiert, sollte zu Pflegeprodukten

greifen, die auf diese verzichten.

Regelmäßige Kontrolltermine

Besonders helle Hauttypen und jene,

die bereits Probleme mit Hautveränderungen

hatten, sollten unbedingt einmal

im Jahr eine Hautkontrolle wahrnehmen.

Selbstkontrolle ist gut, hat aber deutliche

Grenzen: Gefährliche Hautveränderungen

wie schwarzer Hautkrebs (Melanome)

Besonders helle Hauttypen

und jene, die bereits

Probleme mit Hautveränderungen

hatten,

sollten unbedingt einmal

im Jahr eine Hautkontrolle

wahrnehmen.

entstehen im Regelfall ohne Symptome

und so langsam, dass Veränderungen

übersehen werden können. Hautärztinnen

und Hautärzte haben dagegen die Möglichkeit

der Fotodokumentation, mit der sich

etwa auffällige Muttermale professionell

beobachten lassen.

Lieber einmal zu oft zu Ärzt:innen als

einmal zu wenig

Generell gilt: Bei Ausschlägen oder anderen

auffälligen Veränderungen der Haut sollte

spätestens nach einer Woche die Hausärztin

oder der Hausarzt konsultiert werden. Wie

auch bei anderen Beschwerden gilt: Auch

Hauterkrankungen lassen sich besser behandeln,

wenn sie sich in einem noch nicht

sehr fortgeschrittenen Stadium befinden.

Ein gesunder Lebensstil fördert auch

die Gesundheit der Haut

Erkrankungen wie Diabetes oder Adipositas

gehen häufig mit Hautproblemen

einher. Die allgemeine Gesundheitsformel

„ausgewogene Ernährung und ausreichend

Bewegung“ kommt so auch der Haut zu

Gute und sorgt nicht zuletzt für Wohlbefinden.


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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Neurodermitis – ein

Aufklärungsgespräch

Um die Hautkrankheit Neurodermitis ranken sich Mythen, die das Leben

derer oft unnötig erschweren, die davon betroffen sind. Karin Hafner,

ehemalige Neurodermitis-Patientin und Gründerin des Portals hautinfo.at,

klärt im Gespräch über Mythen und Fakten auf.

Text Doreen Brumme

Karin Hafner, was sollten wir über

Neurodermitis wissen?

Schon der Name Neurodermitis leitet in die

Irre: Denn anders als der von den griechischen

Begriffen Neuron = Nerv, Derma =

Haut und -itis = Entzündung abgeleitete

Name vermuten lässt, handelt es sich um

keine von entzündeten Nerven herrührende

Hautkrankheit. Vielmehr ist Neurodermitis

eine Hauterkrankung, die sich unter

anderem als überschießende Reaktion des

Immunsystems zeigt: mit schubweisen rötlichen,

sehr trockenen, schuppenden und/

oder nässenden entzündeten Hautstellen,

die zudem stark jucken.

Die hohe Bereitschaft des Immunsystems,

auf Reize zu reagieren, ist genetisch

bedingt. Gut zu wissen ist, dass die Neurodermitis

aber nicht zwingend ausbricht,

sondern erst, wenn bestimmte individuelle

Auslöser (sogenannte Trigger) ins Spiel

kommen.

Neurodermitis ist doch nur ein

Hautausschlag!

Dem können viele Patienten widersprechen:

Die Neurodermitis sitzt nicht nur

außen auf der Haut, sie steckt auch tief in

der Seele. Die sichtlich kranke Haut wird

häufig von psychosomatischen Beschwerden

begleitet. Sie können für enormes

Unwohlsein auch „unter“ der Haut sorgen

und die Lebensqualität stark einschränken.

Dazu zählen Schlafmangel durch starken

Juckreiz in der Nacht und infolgedessen

Leistungsabfall. Neurodermitispatienten

grenzen sich zudem oft von der Außenwelt

ab, was das Zusammenleben mit anderen –

privat wie beruflich – erschwert. Die Folgen

sind nicht selten Einsamkeit, Depressionen

und Ängste.

Körperliches wie psychisches Unwohlsein

beeinflussen einander, sie verstärken sich

gegenseitig. Das stresst Betroffene. Dieser

Stress kann einen Neurodermitis-Schub

auslösen, verstärken und/oder verlängern.

Ein Teufelskreis…

Ist Neurodermitis ansteckend?

Noch so ein Mythos, der auf Unwissen

basiert und für Probleme im Zwischenmenschlichen

sorgt. Nein. Neurodermitis

ist nicht ansteckend!

Ist mangelnde Hygiene schuld an

Neurodermitis?

Nein. Das ist auch ein Mythos! Neurodermitis

kann selbst den reinlichsten Menschen

der Welt treffen. Meine Erfahrung ist, dass

gerade Hautpatienten penibel auf Hygiene

und Pflege achten. Wie schon gesagt,

einerseits ist die Neurodermitis genetisch

bedingt und bestimmte Reize lösen sie aus.

Andererseits funktioniert die Hautbarriere

nicht richtig. Die natürliche Hautflora

ist gestört, nicht selten machen dadurch

Bakterien des Typs Staphylococcus aureus

Probleme.

Was sind denn typische Auslöser

für Neurodermitis?

Das kann Kleidung aus Wolle sein, die die

Haut ebenso von außen reizt wie zum Beispiel

Hitze, Kälte, Chemikalien, Tierhaare

oder Hausstaubmilben. Und natürlich

Stress.

Salzwasser und Sonne sollen bei Neurodermitis

Wunder wirken. Stimmt das?

Ja und Nein: Der Aufenthalt am Meer kann

dank der Kombi von Salzwasser, Sonne

und Entspannung positiv wirken. Das

FOTO: ZVG

Karin Hafner

Ehemalige Neurodermitis-Patientin

und Gründerin des

Portals hautinfo.at

Mehr Informationen

unter:

hautinfo.at

Salzwasser kann die Haut aber auch sehr

austrocknen beziehungsweise einen neuen

Neurodermitis-Schub auslösen. Ich rate

deshalb dazu, vorsichtig auszuprobieren,

wie die eigene von Neurodermitis betroffene

Haut auf Salzwasser reagiert. Gut zu

wissen: Therapeutisch wird Sonne auch

„künstlich“ in Form von Lichttherapien mit

UV-Strahlen verabreicht.

Und was ist mit den sogenannten

Knabberfischen, die Neurodermitis

wegfressen?

Bei der Ichthyotherapie sollen die Fische

kranke Haut „wegfressen“. Ich rate von

einer solchen Behandlung eher ab, mir

ist kein einziger Patient bekannt, bei dem

diese tatsächlich geholfen hätte. Dafür

kenne ich gut wirkende alternative Therapien,

zum Beispiel aus der Traditionellen

Chinesischen Medizin (TCM), aus der

Homöopathie oder Behandlungen mit

Schüssler-Salzen.

Die sichtlich kranke

Haut wird häufig von

psychosomatischen

Beschwerden

begleitet.

Neurodermitis ist heilbar – Mythos

oder Fakt?

Ein weiterer Mythos. Denn noch gibt es

keine Heilung für die Erkrankung. Was wir

inzwischen aber durchaus haben, sind gut

wirksame Behandlungsmöglichkeiten –

und ständig kommen neue hinzu. Ich stehe

als hautinfo-Gründerin mit vielen Patienten

im regen Austausch und kann Betroffenen

Hoffnung machen: Es gibt für jeden eine

individuell passende Neurodermitis-Therapie.

Ich rate deshalb vor allem auch denen,

die die Hoffnung auf Besserung ihrer Beschwerden

schon aufgegeben haben, dazu,

regelmäßig zum Hautarzt oder zur Hautärztin

zu gehen.

Vielen Dank, Karin Hafner, für die

gute Aufklärung!

Neurodermitis

Das juckt

mich nicht

mehr!

Deine Neurodermitis lässt dich aus der Haut fahren?

Die Forschung macht große Fortschritte und es gibt neue Behandlungen –

gegen quälenden Juckreiz und für eine Verbesserung der Haut.

Finde gemeinsam mit deinem Hautarzt eine passende Lösung!

Mach dich schlau: www.neurodermitis-online.at


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4 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

FOTO: HI JOE/SHUTTERSTOCK

Wenn das

Jucken zur

Qual wird

Stark juckende Quaddeln am ganzen Leib können

einem das Leben vermiesen. Sandra Riedl (30) hat

das als Kind erfahren, ohne zu wissen, dass es sich

um Nesselsucht (Urtikaria) handelte. Jahrelang

hatte sie Angst vor einem neuen Auftritt des Hautausschlags

und verzichtete aus Vorsicht sogar auf

Liebgewordenes. Heute weiß sie über die Hautkrankheit

gut Bescheid und rät anderen Betroffenen

zur raschen Aufklärung bei Fachärzt:innen.

Text Doreen Brumme

In ihrem Leid

ließ sich Sandra

mitten in der

Nacht ein kaltes

Wannenbad ein,

in das sie extra

noch Eiswürfel

gab.

Oma! O-M-A! Ooomaaaa!“, rief

Sandra verzweifelt um Hilfe.

Ihr Rumpf war mit dicken,

roten Quaddeln übersät, die

entsetzlich juckten. Und

nicht nur das: Der plötzliche

Ausschlag wanderte innerhalb

von wenigen Stunden – sie konnte ihm

dabei zusehen! – auch auf die Arme, Beine,

Füße, ja bis hin zu ihren Fußsohlen. Die Großmutter,

bei der die damals 13-Jährige lebte,

war ratlos und brachte ihre Enkelin sofort

zum Hausarzt. Der praktische Arzt blieb mit

seiner Diagnose nur vage und verschrieb Sandra

eine Salbe, die aber nicht half.

Stattdessen wurde das Jucken immer

unerträglicher. An Schule war nicht zu

denken, Sandra blieb zu Hause und kämpfte

rund um die Uhr mit dem Ausschlag. Sie

kratzte sich, bis sie blutete. Immer wieder

mahnte die Großmutter „Nicht kratzen!“

und trieb das Mädchen damit noch tiefer in

die Verzweiflung. Kaum drehte ihr die alte

Frau den Rücken zu, schubberte Sandra ihre

juckende Haut an jeder stumpfen Kante, die

sie erreichen konnte: den Rücken am Türrahmen,

die Arme an der Tischkante, die

Waden und Schienbeine am Küchenstuhl, die

Fußsohlen an Türschwelle oder Bettkante.

Die Nächte waren am schlimmsten: In ihrem

Leid ließ sich Sandra mitten in der Nacht ein

kaltes Wannenbad ein, in das sie extra noch

Eiswürfel gab. Dann tauchte sie ihre Füße ein,

bis sie diese kaum noch spürte. Das Jucken

ließ nach. Endlich! Doch leider nur für den

einen Moment.

Die Großmutter hatte sich zwischenzeitlich

auch vom Apotheker beraten lassen. Der

schob den Ausschlag spanischen Erdbeeren

zu, die bekanntlich mit jeder Menge Pestiziden

belastet seien. Könnte sein, dachte

die Großmutter, schließlich war Erdbeerzeit

und ihre Enkelin liebte die Früchte über

alles. Entsprechend viele aß sie davon. Also

richtete die Großmutter Sandra den Rat des

Apothekers aus, künftig auf Erdbeeren zu

verzichten. Schweren Herzens hielt sie sich

daran. Jahrelang.

Der Ausschlag verschwand nach gut einer

Woche ebenso plötzlich, wie er aufgetreten

war. Sandras wunde Haut heilte. Spuren

blieben zum Glück keine. Die Ungewissheit,

was das für ein Ausschlag gewesen war und

was ihn verursacht hatte, machte Sandra

allerdings noch lange zu schaffen. Ängstlich

beobachtete sie ihre Haut. Manchmal glaubte

sie sogar, das Jucken wieder zu spüren – die

Erinnerung daran hallte in ihr nach wie ein

Echo in den Bergen.

Erst viele Jahre später, als Sandra beruflich

mit Hautgesundheit und -krankheit zu

tun hatte, konnte sie den Hautausschlag von

damals als Nesselsucht identifizieren. Je

mehr sie recherchierte, desto sicherer wurde

sie sich darin: Das plötzliche Auftreten der

Quaddeln, deren Wandern, der Juckreiz – das

alles sind typische Symptome der Urtikaria.

Die, und das beruhigt Sandra sehr, zwar

nahezu jede:n Vierte:n einmal im Leben

trifft, aber meist eben nur einmal. Dennoch

ist die junge Frau im Nachhinein froh, dass

sie „nur“ eine Woche leiden musste. Denn sie

weiß inzwischen, dass die Erkrankung ganz

selten auch chronisch werden kann.

„Unvorstellbar! Dieser quälende Juckreiz…

über Tage, Wochen, Monate… Ich rate

Betroffenen unbedingt, eine Fachärztin

(Dermatologin) oder einen Facharzt (Dermatologen)

aufzusuchen, sobald das Leid

unerträglich wird. Das Jucken sollte keiner

tatenlos hinnehmen! Dank meiner beruflichen

Auseinandersetzung mit der Nesselsucht

weiß ich heute, dass es Mittel gibt, mit

denen sich die Erkrankung zwar (noch) nicht

heilen, aber zumindest gut behandeln lässt“,

sagt Sandra Riedl und beißt genüsslich

in eine saftige, rote Erdbeere. Die isst sie

längst wieder – ohne Angst vor juckenden

Quaddeln.

FOTO: BARBARA MARIA HUTTER

Sandra Riedl

Senior Project Manager

Mediaplanet GmbH


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Eine Kampagne für

(Selbst-)Liebe

Gründerin Marije Kruis blickt auf sechs Jahre Spot the Dot zurück.

Sie erklärt, was Hautkrebs mit (Selbst-)Liebe zu tun hat.

Text Marije Kruis

Marije Kruis

Bloggerin & Aktivistin

FOTO: TIM CAVADINI

Spot the Dot feiert heuer das sechste

Jubiläum. Ich blicke stolz auf

sechs Jahre Kampagnen, Events

und viele andere Aktionen zurück,

die alle ein Ziel hatten: die

Menschen dazu zu bewegen, über Prävention

und Hautkontrollen zu sprechen.

Ich merke, dass mehr Menschen ihre

Haut genauer beobachten. Dennoch fällt

auf, dass einige Dinge gleich bleiben, dass

sich z. B. blasse Menschen immer noch

nach gebräunter Haut sehnen, sich Menschen

mit dunklerem Hautton immer noch

weniger mit dem Thema beschäftigen.

Oder, dass die Medien Artikel über Hautkrebs

immer noch mit Fotos von weißen

Männern im besten Alter oder braungebrannten

Bikinischönheiten illustrieren.

Hautkrebs unterscheidet nicht

Es wird noch immer zu wenig darüber

gesprochen, dass Menschen jeden Alters,

Geschlechts und jeder Hautfarbe, einschließlich

People of Color (POC) mit

dunklerer Haut, an Hautkrebs erkranken.

Selbst jemand, der nie einen Sonnenbrand

hatte, könnte Hautkrebs bekommen. Es

gibt einen weit verbreiteten Irrtum, dass

Hautkrebs keine Personen mit dunklerem

Hauttyp trifft. Hautkrebs ist aber unabhängig

von der Hautfarbe. Dennoch wird er bei

POC häufig erst in einem späten Stadium

diagnostiziert. Dies kann tödlich sein,

wenn es sich um ein Melanom handelt,

einer schnell fortschreitenden Art von

Hautkrebs. Generell kann die Behandlung

jeder Art von Hautkrebs in einem späten

Stadium schwierig sein.

Ich verwende den Begriff Body Positivity

nicht, weil er gerade im Trend ist. Die

Bewegung hat mich vielmehr selbst dazu

inspiriert, über die Beziehung zu meinem

Körper und zu meiner Haut nachzudenken.

Die Wahrheit ist, dass ich noch einen

weiten Weg vor mir habe, wenn es darum

geht, meinen Körper vollständig so zu

lieben, wie er ist.

Gerade im Sommer fühle ich mich oft nicht

besonders stark oder selbstsicher, wenn

ich meine blasse Haut voller Narben und

Falten (Hilfe!) zeige und mein Körper weit

Mehr Infos unter:

spotthedot.org

instagram.com/spot.the.dot

fb.com/spotthedotcampaign

entfernt ist von meiner Vorstellung, wie er

in einem Badeanzug auszusehen hat.

Vielleicht geht es bei dieser Kampagne

nicht nur darum, andere dabei zu unterstützen,

ihre Haut und ihren Körper zu

lieben – unabhängig von körperlichen

Fähigkeiten, Größe, Geschlecht, Hautfarbe

oder Aussehen. Sondern auch darum, dass

ich es selbst lerne. Wir alle sind schön. Wir

alle sollten gut auf unsere Haut achten und

unsere Muttermale regelmäßig untersuchen.

Früherkennung von Hautkrebs rettet

Leben!

FOTO: MAX-MANAVI-HUBER

Die gute Nachricht ist, dass die meisten

Hautkrebsarten, einschließlich Melanome,

geheilt werden können, wenn sie früh erkannt

werden.

Kenne deinen Körper

Je besser du deinen Körper kennst, desto

leichter bemerkst du Veränderungen deiner

Haut. Liebe deinen Körper.

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Was ist weißer Hautkrebs?

Was weiß ist, klingt ungefährlich – weißer Hautkrebs ist es aber nicht. Ein Expertengespräch mit

ao. Univ. Prof. Dr. Rainer Kunstfeld über Risiken und Vorbeugung.

Zunächst einmal zur Erklärung: Was ist

eigentlich weißer Hautkrebs, was versteht

man unter der Bezeichnung?

Man unterscheidet zwei Hautkrebsarten, den

schwarzen (Melanom) und den weißen Hautkrebs.

Zu Letzterem zählen das Basalzellkarzinom

und das Plattenepithelkarzinom mit

dem Vorläufer, den sogenannten Aktinischen

Keratosen. Das maligne Melanom ist die gefährlichste

Hautkrebsart, weil es im fortgeschrittenen

Stadium häufig metastasiert. Weißer Hautkrebs

ist aber auch nicht zu unterschätzen, weil er auch

gesundes Gewebe wie Haut, Nerven und sogar

Knochen zerstören kann.

Was kennzeichnet weißen Hautkrebs?

Es handelt sich um einen Tumor, der meistens an

lichtexponierten Stellen auftritt, also insbesondere

im Kopf- und Halsbereich. Wesentlicher Faktor

für die Entstehung ist UV-Strahlung, die mit einer

langen Verzögerung von 20 bis 30 Jahren zur

Entstehung von weißem Hautkrebs führt. Daher

betrifft der weiße Hautkrebs zumeist eher Menschen

ab 60, was daran liegt, dass man über viele

Jahre auf der Haut UV-Strahlen sammelt.

Wie kann man sich das vorstellen?

UV-Strahlung reduziert einerseits das Immunsystem

in der Haut und schädigt andererseits

auch die DNA, die Erbsubstanz der Hautzellen.

Dadurch begünstigt UV-Strahlung das Entstehen

von Hauttumoren.

Wer ist denn sonst noch besonders gefährdet?

Die Häufigkeit von weißem Hautkrebs steigt ab

dem 60sten Lebensjahr sprunghaft an, kann aber

schon viel früher ausbrechen, etwa bei Menschen

mit besonders hoher UV-Exposition wie leidenschaftlichen

Bergsteigern oder Wassersportlern.

Entscheidend ist auch, welcher Hautphototyp

man ist. Ganz allgemein gilt: Je heller die Haut

und je weniger man bräunt, desto höher ist das

Risiko für die Entstehung von Hautkrebs.

Wie wirkt die Sonne dabei auf die Haut?

UV-Strahlung kann die Haut akut schädigen;

das ist eine Wirkung, die die meisten von uns

kennen, nämlich der Sonnenbrand. Dann gibt es

noch die chronische Schädigung, das ist einerseits

Hautalterung und andererseits eben weißer

Hautkrebs.

Was können Sie zur Vorbeugung empfehlen?

Wichtig ist, Sonnenbrände zu vermeiden. Das gilt

besonders im jungen Alter. Sonnencreme ist

nicht die einzige Möglichkeit, sich vor Strahlung

zu schützen. Man sollte auch Hüte und Kappen

tragen, UV-abweisende Bekleidung und Sonnenschirme

verwenden. Denn: Die Haut vergisst

nicht!

FOTO: FELICITAS MATERN

ao. Univ. Prof. Dr.

Rainer Kunstfeld

Medizinische Universität

Wien

MAT-AT-2101165 1.0 09/2021


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6 Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Body Positivity,

die unter die Haut geht

Iris Reihs geht mit ihrer Psoriasis-Erkrankung heute ganz offen um – auch auf ihrem Blog. Dort teilt sie ihre

Erfahrungen mit der chronisch entzündlichen Autoimmunerkrankung, die auch Schuppenflechte genannt

wird. Warum die Erkrankung ausschlaggebend dafür war, ihren Lifestyle komplett zu ändern, lesen Sie hier.

Text Magdalena Reiter-Reitbauer

Iris, du hast Psoriasis. Was bedeutet

die Krankheit für dich?

Als ich die Diagnose Psoriasis erhalten

habe, war es für mich nicht ganz so einfach.

Ich war sehr jung und wusste nicht

genau, was das für mich bedeuten wird.

Als ich damals beim Hautarzt war, wurde

ich leider nicht wirklich aufgeklärt und

bekam einfach eine Creme.

Wie lebst du heute mit Psoriasis?

Der erste Ausbruch war für mich

ausschlaggebend, meinen Lifestyle

zu ändern. Ich habe meinen 60-Stunden-Job

als Schneidermeisterin am

Theater hinter mir gelassen, bin an die

Universität gegangen und schlussendlich

dorthin gekommen, wo ich eigentlich

bereits nach der Matura sein wollte,

nämlich im Online-Marketing. Die

Erkrankung hat für mich im Endeffekt

etwas Positives gebracht, weil mich mein

Körper darauf aufmerksam gemacht hat,

dass ich etwas zu ändern habe.

meiner Psoriasis um und schränke mich

überhaupt nicht ein. Ich sehe aber, dass

man eine Erkrankung immer sehr behutsam

ansprechen sollte.

Du setzt dich auf deinem Blog unter

anderem mit Body Positivity und

Psoriasis auseinander. Wie wichtig ist

Body Positivity für dich?

Es ist schön, wenn man seinen eigenen

Körper erforschen kann und weiß, was

einem gut tut. Für mich bedeutet das

zum Beispiel, dass ich regelmäßige

Beauty-Routinen durchführe, meine

Haut pflege oder ein Salzwasserbad

nehme. Das tut meiner Haut sehr gut.

Body Positivity hat für mich aber nicht

nur etwas mit Selbstfürsorge zu tun,

sondern auch mit meinem Mindset. Ich

war in der Schule immer sehr schüchtern.

Das hat sich jetzt geändert und ich

bin ein total positiv denkender Mensch.

Mein Blog hat sicherlich wesentlich dazu

beigetragen.

ILLÚSTRATION: IRIS REIHS

Iris Reihs

Bloggerin & Fotografin

Mehr Informationen unter:

xed.at

Inwiefern hat sich der Zugang zu

deiner Erkrankung für dich über die

Jahre verändert?

In zwei Worten: Selbstvertrauen und

Selbstwertgefühl. Je mehr Selbstvertrauen

man hat, desto leichter wird es, offen

mit Psoriasis aufzutreten. Früher hatte

ich auch im Sommer immer Leggings

oder Strumpfhosen an. Heute gehe ich

anders damit um, auch wenn meine

Beine einfach etwas fleckig aussehen.

Was mir allerdings im Alltag immer

noch begegnet, sind aggressiv-neugierige

Reaktionen. Ich finde es spannend,

wie dreist manche Leute meinen, mich

auf meine Erkrankung ansprechen zu

müssen. Ich habe ein sehr hohes Wertegefühl

und es würde mir nie in den Sinn

kommen, fremde Menschen zu fragen:

Was hast du denn da?

Wie sehr geht dir das sprichwörtlich

„unter die Haut“?

Jetzt nicht mehr! Ich gehe sehr offen mit

FOTO: IRIS REIHS

Was hättest du aus heutiger Sicht

gerne damals gewusst, als du deinen

ersten Schub hattest?

Ich hatte schon in meiner Kindheit

Schübe am Kopf. Als ich 18 Jahre alt

war, hat es begonnen, dass sich die

Psoriasis nicht mehr nur am Kopf, sondern

auch am restlichen Körper zeigt.

Damals hätte ich gerne viel mehr über

Ernährung gewusst. Psoriasis ist eine

Erkrankung mit Entzündungsherden.

Wenn ich viel früher damit angefangen

hätte, mich vor allem auch in Stresssituationen

entsprechend zu ernähren, wäre

es vielleicht gar nie so weit gekommen.

Ernährung ist generell ein sehr spannendes

Thema für mich. Man probiert Vieles

aus, doch worauf es wirklich ankommt,

damit setzt man sich leider erst viel

zu spät auseinander. Auch heute ist es

für mich immer noch ein „Struggle“.

Während ich in der Pandemie im Home

Office war und quasi neben dem Herd

gesessen bin, fand ich es viel leichter

als zurück im Office. Ich habe immer

noch nicht die perfekte Lösung für mich

gefunden, aber ich werde weiter daran

arbeiten!

Welchen Rat hast du für andere Menschen

mit Psoriasis hinsichtlich der

medizinischen Betreuung? War es für

dich schwierig, die richtige Hautärztin,

den richtigen Hautarzt zu finden?

Es ist wichtig, dass es Plattformen gibt,

auf denen man sich über Psoriasis

informieren kann, um sich mit der

Erkrankung auseinanderzusetzen.

Es gibt etwa eine tolle Ärzteplattform,

auf der man alle Spezialistinnen und

Spezialisten finden kann. Ich empfehle

generell, einfach mehrere Ärztinnen

und Ärzte auszuprobieren. Man merkt

gleich, wie das Gegenüber beim Arztbesuch

reagiert – ob einfühlsam oder

„zack zack und fertig“. Außerdem würde

ich empfehlen, gerade wenn man

unsicher ist, einfach einen Buddy,

eine Freundin oder einen Freund, oder

auch ein Elternteil mitzunehmen.

Ich finde es aber auch wichtig, dass

es Awareness-Kampagnen gibt, um

darauf aufmerksam zu machen, dass

Betroffene auch wirklich den ersten

Schritt zu Spezialistinnen und Spezialisten

wagen.


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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FOTO: FUSS SERGEY/SHUTTERSTOCK

Nicht jede Schuppenflechte

ist eine Psoriasis vulgaris

Andere Formen der Psoriasis sind zwar selten, aber dennoch leicht diagnostizierbar. Die Herausforderung

liegt im Bereich der Therapie, erklärt der Dermatologe emer. o. Univ.-Prof. Dr. Georg Stingl.

Text Werner Sturmberger

Wie verläuft die Diagnose bei Sonderformen

der Psoriasis?

Es gibt Hauterkrankungen, die für Laien der

Schuppenflechte zum Verwechseln ähnlich

sehen. Das gilt für verschiedene Formen

von Ekzemen und einige Infektionskrankheiten.

Das sind aber seltene Ausnahmen.

Im Normallfall ist die Psoriasis leicht zu diagnostizieren.

Die häufigste Erscheinungsform

ist die Psoriasis vulgaris – innerhalb

dieser gibt es einige Sonderformen, wie

etwa die Nagel-Psoriasis oder die sogenannte

Psoriasis inversa: Bei letztgenannter

handelt es sich um Plaques in Beugen, wie

Achselhöhlen, Leiste, Oberschenkel beziehungsweise

im Bereich der Genitalien oder

des Anus. Herkömmliche Medikamente

sind da manchmal nicht so wirksam wie bei

typischen Lokalisationen an Ellenbogen

oder Knie. Dieses Problem gibt es auch bei

der Psoriasis palmoplantaris – dabei befällt

die Schuppenflechte Handflächen und

Fußsohlen. Letztlich sind das aber alles

Verlaufsformen, die für gute Dermatologen

keine diagnostische, sondern eher eine therapeutische

Herausforderung darstellen.

Nicht alle Formen der Psoriasis gehen

aber mit dem typischen Merkmal der

Hautschuppen einher?

Es gibt vor allem zwei Erkrankungen, die

zwar Psoriasis heißen, aber anders aussehen

als die Plaque-Psoriasis, also die Psoriasis

vulgaris. Den Namen verdanken sie

eher dem gemeinsamen Auftreten mit der

Schuppenflechte. Das eine ist die Psoriasis

pustulosa – oder eiternde Schuppenflechte.

Sie zeichnet sich durch eiternde Läsionen –

also Pusteln – aus und kann, anders als die

herkömmliche Schuppenflechte, gesundheitlich

bedrohliche Ausmaße annehmen.

Hier ist es unbedingt notwendig, ärztliche

Hilfe in Anspruch zu nehmen, weil diese

Verlaufsform eine eigene Therapie benötigt.

Der zweite Fall ist die Psoriasis-Arthritis, die

nicht die Haut, sondern die Gelenke befällt.

Etwa 20 Prozent aller Psoriasis-Patienten

leiden darunter. In ihrer Symptomatik ähnelt

sie weitgehend einer rheumatoiden Arthritis

und kann unbehandelt zu denselben

Auswirkungen führen. Darum muss bei der

Behandlung der Psoriasis auch immer der

Status der Gelenke berücksichtigt werden.

Sind die selteneren Varianten der

Schuppenflechte unangenehmer für die

Patienten?

Der Leidensdruck bei einer Psoriasis ist stark

unterschiedlich. Juckreiz, der bei 30 bis 35

Prozent aller Patienten auftritt, hat natürlich

große Auswirkungen auf die Lebensqualität.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Ausmaß

und die Exponiertheit der betroffenen Stelle.

Wenn man ständig darauf angesprochen

wird, ist das natürlich unangenehm. Anders

bei einer Genital-Psoriasis: Das wird niemand

sehen, macht aber für viele Betroffene

intime Kontakte bei einem ersten Kennenlernen

schwierig. Schwere Verlaufsformen

einer Nagel-Psoriasis können dagegen mit

schmerzhaften Entzündungen der Fingerkuppen

einhergehen.

Das erschwert den Alltag natürlich ungemein.

Selbsthilfegruppen bieten da eine wichtige

Anlaufstelle für Betroffene. Generell gibt es

hier in Österreich sicher noch Aufholbedarf,

aber die Angebote, die es gibt, allen voran

PSO-Austria, machen einen sehr guten Job.

Was braucht es für einen erfolgreichen

Umgang mit der Krankheit?

Unabhängig von der konkreten Ausprägung

der Psoriasis gilt, dass ihre Ursachen

genetisch bedingt sind. Diese bleiben

bestehen, auch wenn sich die Schuppenflechte

bessert oder sogar zwischenzeitlich

verschwindet. Patienten hören dann aber

oft auf, ihre Medikamente zu nehmen.

Wenn der nächste Schub kommt, fangen sie

wieder an. Anders als noch vor 20 Jahren

verfügen wir heute über sehr gute Medikamente.

Diese wirken aber nur, wenn sie

auch regelmäßig eingenommen werden.

Es braucht also Disziplin. Man sollte die

Psoriasis auch als Warnung dafür verstehen,

sich um eine allgemein gesündere Lebensführung

zu bemühen. Psoriatiker haben

ein erhöhtes Risiko für entzündliche

Darmkrankheiten und kardiovaskuläre

Erkrankungen. Gute Ärzte werden sich

deshalb nicht nur darum bemühen, dass

Patienten die richtigen Medikamente

bekommen, um wieder eine schöne Haut zu

haben. Genauso wichtig ist es, sich regelmäßig

relevante Blutwerte anzusehen, um

gegebenenfalls Maßnahmen wie gesunde

Ernährung, Nikotin-Karenz und Bewegung

anzustoßen.

FOTO: ZVG

emer. o. Univ. Prof. Dr.

Georg Stingl

Universitätsklinik für

Dermatologie, Medizinische

Universität Wien

PSO AUSTRIA

Gerhard Hoch, PsoAustria: „Die

Hauterkrankung Psoriasis wird mit

Arzneimittel behandelt. Hautpflegemittel

pflegen die Haut und dürfen

nicht mit Arzneimittel verwechselt

werden.“ Der Verein PsoAustria hat

es sich zur Aufgabe gemacht Psoriatiker:innen

zu unterstützen. Mehr

Informationen finden Sie unter

psoriasis-hilfe.at

Diese Kampagne wurde unterstützt von Boehringer Ingelheim.

Bei dieser Logoplatzierung handelt es sich um eine entgeltliche Einschaltung.


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