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MARGARETHE GEIBEL<br />
1876 – WEIMAR – 1955<br />
FARBHOLZSCHNITTE
MARGARETHE GEIBEL<br />
1876 – WEIMAR – 1955<br />
FARBHOLZSCHNITTE<br />
<strong>Katalog</strong> <strong>110</strong><br />
Feinbergweg 7 – 61440 Oberursel/Ts.<br />
Telefon: +49 (0)6171 20 74 92<br />
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www.galerie-fach.de
DIE KÜNSTLERIN MARGARETHE GEIBEL<br />
Leben und künstlerischer Werdegang<br />
Margarethe Geibel wurde am 5. Juni 1876 in Weimar<br />
in der Seifengasse neben dem Goethehaus geboren.<br />
Sie war die älteste Tochter des bekannten Weimarer<br />
Portrait- und Landschaftsmalers Casimir Geibel. Inmitten<br />
einer von Kunst und künstlerischer Betätigung<br />
geprägten Umgebung aufwachsend kam bei ihr sehr<br />
früh der Wunsch auf, in die Fußstapfen des Vaters zu<br />
treten und selbst Bildnismalerin zu werden. Der Vater<br />
förderte sie, indem er sie selbst unterrichtete und ihr<br />
Zeichenunterricht in einer privaten Kunstschule ermöglichte.<br />
Zu diesem Zeitpunkt war, wie in vielen<br />
deutschen Städten, die öffentliche Kunstschule für<br />
weibliche Studenten noch nicht zugänglich. Eine geregelte,<br />
zum Erwerbsleben führende Ausbildung war<br />
nicht im Sinne ihres Vaters.<br />
Erst als Casimir Geibel starb – Margarethe war damals<br />
20 Jahre alt – konnte sie sich ihren Wunsch erfüllen<br />
und begann mit einer intensiveren Ausbildung,<br />
wenn auch wiederum nur im Privatunterricht. Ihr<br />
erster Lehrer war Otto Rasch, dessen eigenes Werk<br />
von der Liebe zur Innenarchitektur geprägt war. Seine<br />
Ölgemälde, stille Interieurs und Ansichten des Goethehauses,<br />
übten wohl den größten Einfluß auf die Studentin<br />
Margarethe Geibel aus. Sie wurde vor allem in<br />
graphischen Techniken unterwiesen. Auch Arthur<br />
Schmidt, ein enger Mitarbeiter des führenden Jugendstilkünstlers<br />
Henry van de Veldes, beeinflußte ihren<br />
Stil. Sein <strong>Fach</strong>gebiet war die Unterweisung im perspektivischen<br />
und konstruktiven Zeichnen und Innenarchitektur.<br />
Diese Einflüsse legten früh den Grundstein<br />
zu Margarethe Geibels bevorzugten Motiven.<br />
Nur die Jahre von 1900 bis 1902 führten sie von Weimar<br />
fort. Sie verbrachte diese Zeit an der privaten<br />
Kunstschule des Prof. Leopold Graf von Kalckreuth<br />
in Stuttgart. Auch hier lag der Schwerpunkt ihrer<br />
Ausbildung in der Erweiterung ihrer graphischen Fähigkeiten.<br />
Die Ausbildung konzentrierte sich hier auf<br />
den Zeichenunterricht und die Unterweisung in der<br />
Kunst der Radierung. Auf diesem Gebiet eignete sich<br />
Margarethe Geibel geradezu vollkommene Fähigkeiten<br />
an, sie beherrschte die handwerklichen Techniken<br />
und konnte diese nun frei für ihre künstlerische Aussage<br />
handhaben.<br />
Der farbige Holzschnitt jedoch, dessen Technik sie<br />
sich selbst aneignete, war die Ausdrucksform, die ihren<br />
Absichten als Künstlerin am ehesten entsprach.<br />
Sie pflegte und perfektionierte diese Technik bis an<br />
ihr Lebensende.<br />
Nach der Zeit in Stuttgart, um 1903, kehrte sie nach<br />
Weimar zurück und lebte zunächst mit ihrer Mutter<br />
im Elternhaus. Später wohnte sie gemeinsam mit ihrer<br />
Freundin, der Gräfin Irene Bose, in der Cranachstraße<br />
und betrieb ein Atelier an der Buchfarterstraße<br />
und später, in den 30er Jahren, am Falkenberg in der<br />
südlichen Vorstadt von Weimar.<br />
Ihr ganzes Leben war der Kunst gewidmet, aber ihr<br />
Lebensunterhalt war damit nicht gesichert. Ihr jüngerer<br />
Bruder, der den Wert ihres künstlerischen Schaffens<br />
erkannte, unterstützte sie nach Kräften.<br />
Verschiedene Museen erwarben noch zu Lebzeiten<br />
ihre Werke, darunter Weimar, Dresden, Leipzig, Erfurt,<br />
Stuttgart, Breslau, Budapest, München, Berlin<br />
(Akademie), Wien (Hofbibliothek), London (Kensington<br />
Museum und British Museum).<br />
Doch die Nachkriegszeit brachte auch für sie Armut<br />
und Notstand. In einem Brief an ihre in Amerika lebende<br />
Kusine schrieb sie: „… ohne meine künstlerische<br />
Tätigkeit hat das Leben nicht allzu viel Wert für mich.<br />
Kann ich aber ganz darin aufgehen, so vergesse ich diese<br />
trübe Umwelt und bin in den schönsten Regionen,<br />
die mir dann auch keiner nehmen kann.“<br />
Im Jahre 1950 schließlich starb ihr geliebter Bruder<br />
und bittere Not zog in ihr Leben ein. Einzig die Verwandten<br />
in Amerika unterstützten sie ein wenig.<br />
Von vielen Krankheiten und dem hohen Alter geschwächt,<br />
war es ihr später oft nicht mehr möglich,<br />
2
die anstrengende Tätigkeit einer Holzschneiderin<br />
auszuüben. Sie wandte sich wieder der Kunst des<br />
Zeichens und Aquarellierens zu.<br />
Margarethe Geibel starb, knapp achtzigjährig am<br />
28. November 1955. Ihrem Können ist es zu ver danken,<br />
daß das Wohnhaus Johann Wolfgang von Goethes<br />
nach den Kriegszerstörungen wieder in seinen ursprünglichen<br />
Zustand versetzt werden konnte. Ihre<br />
farbigen Holzschnitte dienten als Vorlage für die Restaurierungsmaßnahmen.<br />
So ist ihr Beitrag zur diesjährigen<br />
Feier Weimars als Kulturhauptstatt Europas (das<br />
war im Jahr 1999) gar nicht groß genug einzuschätzen.<br />
„Ein Lebenswerk im Zeichen Goethes“<br />
Ab den Jahren nach 1902 bildete sich ein Schwerpunkt<br />
im künstlerischen Schaffen von Margarethe Geibel<br />
heraus. Der Farbholzschnitt wurde ihre bevorzugte<br />
Arbeitstechnik. Ein Beispiel ist der frühe, noch ganz<br />
vom Eindruck asiatischer Kunst geprägte Farbholzschnitt<br />
„Kiefern“ von 1904 (WV 6, Kat.-Nr. 20, Abb.<br />
S. 133). Die Kompositionsweise mit den das Bild<br />
durchziehenden Schrägen erinnert an chinesische<br />
Pflanzenstudien.<br />
Gleichzeitig begann sie auch die Serie der großformatigen,<br />
farbigen Innenansichten von Goethes Wohnhaus<br />
in Weimar. Der Großteil dieser Arbeiten entstand<br />
in den Jahren von 1908 bis 1911. Einige dieser Arbeiten<br />
sollen nun etwas eingehender betrachtet werden.<br />
Bereits die beiden Blätter, die das Treppenhaus zeigen,<br />
beide von 1909 (WV 44, Abb. S. 23 und 56, Abb. S. 32),<br />
geben einen Eindruck vom Können der Künstlerin in<br />
räumlicher Hinsicht. Die Perspektive wurde geschickt<br />
gewählt, der Betrachter meint, den Zug in die Tiefe<br />
des Raumes zu spüren. Bei der Ansicht auf die Ildefonso-Gruppe<br />
verwendete die Künstlerin bereits sechs<br />
verschiedene Farb-Platten! Auch die besondere Begabung<br />
der Künstlerin für die Gestaltung mit Hilfe des<br />
Lichts läßt sich am Beispiel des Treppenhauses besonders<br />
gut zeigen. Das einfallende Licht spiegelt sich auf<br />
den blanken Holztreppen, die Künstlerin ließ diese<br />
Reflexe einfach weiß, während sich die linke Treppe<br />
im Dunkel verliert. Der Blick durchs Treppenhaus<br />
nach unten zeigt schräg durch die Fenster einfallendes<br />
Sonnenlicht, das den Charakter eines milden Sommernachmittags<br />
annimmt. Die Komposition dieses<br />
Blattes ist kühn: Durch die Konzentration auf die<br />
Darstellung der Treppe und der Wände bekommen<br />
die antiken Figuren, die recht detailliert wiedergegeben<br />
sind, den Charakter von Preziosen. Obwohl sie in<br />
der linken, oberen Ecke nur einen sehr kleinen Teil<br />
des Blattes einnehmen, ist ihre Inszenierung perfekt.<br />
Die Treppe lenkt den Blick des Betrachters, sich die<br />
Figuren näher anzusehen. Das freundliche Licht<br />
macht das Verweilen angenehm.<br />
Die Farbigkeit des Blattes „Gelber Saal“ von 1909<br />
(WV 49, Abb. S. 29) ist besonders geeignet zu zeigen,<br />
wie die Künstlerin es vermochte, an sich unvereinbare,<br />
leuchtende Töne zu einem harmonischen Ganzen<br />
zu verbinden. Sie verwandte Farben, wie das helle<br />
Blau, in ganz geringer Menge oder setzte, wie im Fall<br />
des grünlichen Gelbs, eine stumpfe Mischfarbe dagegen,<br />
die den Gesamtton sehr ausgeglichen erscheinen<br />
läßt. An dieser Stelle sei auch betont, daß die Künstlerin<br />
sich selbstverständlich an die Gegebenheiten in<br />
Goethes Wohnhaus halten wollte. Der dunkelbraune<br />
Holzfußboden wurde von ihr jedoch beispielsweise in<br />
jenen, eben beschriebenen braun-grauen Ton verwandelt,<br />
sozusagen auf künstlerische Art „interpretiert“,<br />
um die farbliche Harmonie des kleinen Formates zu<br />
wahren.<br />
Der Blick vom gelben Saal in den nächsten Raum, das<br />
Büsten- oder Brückenzimmer (WV 50, Abb. S. 29) läßt<br />
uns diesen Rundgang noch ein wenig fortsetzen. Das<br />
Blatt von 1909, das diesen Raum zeigt, erstaunt den<br />
Betrachter zunächst: Warum, so fragt er sich, ist dieser<br />
Torso so eng in das Format gedrängt, ja sogar angeschnitten?<br />
Die Analyse der Komposition zeigt, daß<br />
Margarethe Geibel hier das Prinzip des „Goldenen<br />
Schnitts“ anwandte. Sie teilte mit dieser Ansicht der<br />
Figur im Raum in zwei in ihrer Größe harmonisch<br />
zueinanderstehende Teile. Der linke Teil, der einen<br />
Blick in das Gartenzimmer zeigt, wird ebenso in<br />
Boden und Tür eingeteilt. Neben den reizvollen<br />
Durchblicken entsteht hier ein für das Auge besonders<br />
angenehmes Verhältnis der Schwerpunkte.<br />
Das Garten- bzw. Silhouettenzimmer von 1909 (WV<br />
48, Abb. S. 27) zeigt wieder die reizvolle Behandlung<br />
des Lichts, das sich hier geradezu über den Fußboden<br />
ergießt, und der Blick in das Urbinozimmer von 1908<br />
3
(WV 41, Abb. S. 20) wirkt in seiner zarten Farbigkeit<br />
beinahe wie ein Aquarell. Nicht die Linie sondern die<br />
Fläche dominiert. Auch wirkt dieses Blatt dank des<br />
Blicks vom kleinen Treppenhaus durch die geöffnete<br />
Tür fast intim, denn keinerlei repräsentative Absicht<br />
ist zu spüren.<br />
Das Junozimmer ist durch drei Ansichten besonders<br />
gut dokumentiert, zwei davon stammen aus der frühen<br />
Serie von 1909 (WV 46, Abb. S. 25 und 57, Abb. S. 33).<br />
Ein Blick geht in Richtung der Wand mit der Büste der<br />
Juno Ludovisi, die andere auf die gegenüberliegende<br />
Seite. Hier hebt sich das Gelb beinahe wie ein Goldton<br />
vom Blau der Wände ab.<br />
Die Ansicht von Goethes Arbeitszimmer von 1908<br />
(WV 43, Abb. S. 23) ist mit großer Liebe zum Detail<br />
gestaltet. Der Schreibtisch an der Wand zeigt verschiedene<br />
Gegenstände des Alltags, zum Beispiel eine<br />
Weinflasche, als hätte der Dichterfürst den Raum erst<br />
vor wenigen Augenblicken verlassen. Auch der Tisch<br />
scheint gedeckt zu sein. Der Blick durch die Mansarde,<br />
ein Blatt aus dem Jahre 1908 (WV 42, Abb. S. 21),<br />
bezaubert durch die Zartheit der Farben. Wieder<br />
meint der Betrachter, vor einem Aquarell zu stehen,<br />
so transparent wirken die eigentlich doch so pastosen<br />
Druckfarben. Ein weiteres Beispiel aus der frühen<br />
Folge der Farbholzschnitte des Goethehauses ist der<br />
Blick von der Terrasse in den Garten von 1909 (WV<br />
52, Abb. S. 31). Ein freundlicher Vormittag lädt den<br />
Betrachter zum Flanieren ein.<br />
Alle Werke von 1908 /1909 zeichnen sich durch zarte<br />
Farben und zurückhaltende Konturen aus. Die Farben<br />
sind sparsam aufgetragen und dezent, auch das<br />
Schwarz wurde zurückhaltend eingesetzt und wirkt<br />
eigentlich stets wie ein Grauton. Das ändert sich bei<br />
den Blättern von 1911.<br />
Die Ansicht des Urbinozimmers von 1911 (WV 72,<br />
Abb. S. 35) wird von starken Kontrasten geprägt. Ein<br />
Lachs-Ton steht gegen Blattgrün, Sonnengelb gegen<br />
warmes Braun. Hier setzte die Künstlerin erstmals<br />
eine satt eingefärbte, schwarze Farbplatte zur Konturierung<br />
ein, die einschneidende und wegbereitende<br />
Neuerung gegenüber der frühen Phase.<br />
Die Ansicht des Deckenzimmers (WV 74, Abb. S. 37)<br />
aus dem gleichen Jahr wirkt zwar, angesichts der sparsamen<br />
Farbgebung, eher wie ein handkolorierter, einfarbiger<br />
Holzschnitt, erweist sich jedoch in seiner<br />
Klarheit als Ausdruck einer zweiten künstlerischen<br />
Phase im Schaffen Margarethe Geibels. Die Farbigkeit<br />
ändert sich nur geringfügig, sie wird lediglich ein wenig<br />
kräftiger. Es sind die Konturen, die nun als Gestaltungsmittel<br />
in die Darstellung mit einbezogen werden.<br />
Die Kompositionen werden klarer, die Linie beginnt<br />
über die Fläche zu siegen. Dieses Gestaltungsmittel<br />
steigert die Künstlerin bei den folgenden Blättern.<br />
Die dritte Ansicht des Junozimmers stammt von 1917<br />
(WV 124, Abb. S. 43) und zeigt einen gewagten Blick<br />
über ein Tischchen mit der geflügelten Nike, als säße<br />
der Betrachter auf einem der Polstermöbel. Die Farben<br />
sind kräftig, und auch die Linienführung erscheint<br />
hier teilweise recht bestimmt. Die schwarze<br />
Kontur wird nun zum entscheidenden Gestaltungsmittel.<br />
Wichtig erscheint, daß Margarethe Geibel<br />
trotz der Wieder gabe eines bestimmten Zimmers,<br />
d. h. einer realistischen Darstellung, auf jedem Blatt<br />
die Tatsachen der künstlerischen Gestaltung unterordnete.<br />
Das Auge der Künstlerin vermochte in jedem<br />
einzelnen Fall die gewünschte Stimmung durch die<br />
Wahl der Farben, des Ausschnittes und durch die Art<br />
des Farbauftrags vor dem Druck zu erzielen.<br />
In diese Phase datiert auch der zweite Farbholzschnitt<br />
vom Arbeitszimmer von 1917 (WV 121, Abb. S. 39).<br />
Wieder sieht man klare Konturen und kräftige Farben.<br />
Der niedrig gelegene Betrachterstandpunkt verstärkt<br />
die perspek tivische Wirkung. Vergleicht man<br />
dieses Blatt mit dem früher entstandenen, zeigt sich<br />
eine neue Kraft im künstlerischen Schaffen Margarethe<br />
Geibels. Ein Selbstbewußtsein, das sie über die<br />
bloße Aufgabe als Berichterstatterin weit hinaushebt.<br />
Zur Abrundung des Rundgangs durch das Goethehaus<br />
sei hier auch die Farbradierung Margarethe<br />
Geibels von Goethes Schlaf- und Sterbezimmer von<br />
1909 (WV Rad. 19, Abb. S. 24) erwähnt. Es handelt<br />
sich um eine völlig andere Technik, ein Tiefdruckverfahren<br />
mit mehreren Platten, die durch die Feinheit<br />
des Strichs und den Einsatz von starken Kontrasten<br />
auch eine andere Wirkung erzielt. Hier wählt die<br />
Künstlerin einen sehr engen Blickwinkel, der durch<br />
die Tür lediglich einen kleinen Teil des Schlafzimmers<br />
zeigt, dem Auge also den vollen Einblick verweigert.<br />
Der Betrachter weiß: Dies ist ein privater Bereich.<br />
4
Noch einmal sei betont, daß nach den Zerstörungen<br />
des 2. Weltkriegs Margarethe Geibels Farbholzschnitte<br />
als Grundlage für die Restaurierungsmaßnahmen<br />
herangezogen wurden.<br />
In den Jahren zwischen 1910 und 1913 entstanden<br />
auch die weiteren großformatigen Farbholzschnitte,<br />
die Innenansichten des Wittumspalais und der Thüringischen<br />
Landesbibliothek (Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek),<br />
die gleichermaßen vom Können der<br />
Künstlerin zeugen. Besonders die Ansichten der Bibliothek<br />
wirken durch ihren perspektivischen Tiefenzug<br />
und die Fülle der Farben überwältigend. Margarethe<br />
Geibel schuf auch eine große Anzahl von<br />
schwarz-grauen Farbholzschnitten. Diese datieren<br />
zumeist in die Jahre 1922 und 1923. Es finden sich<br />
Ansichten des alten Weimar und auch Außenansichten<br />
des Goethehauses und seiner Nebengebäude.<br />
Allein die Serie Alt-Weimar umfaßt über 40 Blätter!<br />
Die kleinen Formate und die aufwendige Technik machen<br />
diese Blätter zu kleinen Juwelen. Oft hat die<br />
Künstlerin diese Preziosen noch von Hand koloriert,<br />
ein weiteres Beispiel für ihre Liebe zum Detail und die<br />
Liebe zu ihrer Heimatstadt. Dies verbindet sie mit<br />
dem großen deutschen Dichter. Das Licht und die Atmosphäre<br />
der Straßen und Plätze lassen an Goethes<br />
Äußerung über sein Weimar denken: „Der Ort, wo er<br />
sich niederläßt, die Luft, die er einatmet, bestimmen<br />
seine Existens.“<br />
Ein weiters Kleinformat, die Ansicht des Römischen<br />
Hauses im Weimarer Park von 1926 (WV 210, Abb.<br />
S. 68), zeigt Margarethe Geibels Können in reifster<br />
Blüte. Das Herbstlaub ist in leuchtendstem Orange<br />
gestaltet, dazu gesellt sich Gelb, und doch stellt sich<br />
beim Betrachter der Eindruck vollkommener Farbharmonie<br />
ein, was wiederum von der Künstlerin<br />
durch sorgfältig gewählte Kontrastfarben erzielt wurde.<br />
Der niedrig gelegene Betrachterstandpunkt erhebt<br />
das in sich kleine Gebäude zu Monumentalität.<br />
Auch die Werke der 30er Jahre, die Ansichten von<br />
Dornburg mit seinen Schlössern, zeigen die Merkmale<br />
eines reifen Stils (WV 250, 263, 255-260). Betrachtet<br />
man beispielsweise den Blick durch einen<br />
schmiedeeisernen Bogen zum Renaissanceschloß,<br />
das später auch Goetheschloß genannt wurde (1932),<br />
erstaunt der gekonnte Einsatz von Hell-Dunkel-Kontrasten<br />
zur Schilderung der Lichtverhältnisse. Dieses<br />
Blatt steht der farbigen Darstellung des gleichen<br />
Schlosses aus anderer Perspektive (1931) in nichts<br />
nach. Der Blick auf das Dornburger Rokokoschloß<br />
von 1934 (WV 267, Abb. S. 112) begeistert ebenso<br />
durch die von der Künstlerin eingefangenen Atmosphäre<br />
des Ortes.<br />
Margarethe Geibel wandte sich nach 1938 auch Pflanzenmotiven<br />
zu. Ein Beispiel ist das Aquarell des<br />
herbstlichen Zweiges von wildem Schneeball. Dem<br />
Wachsen, Blühen und Vergehen der Pflanzenwelt im<br />
Jahreslauf galt nun der Künstlerin größtes Interesse.<br />
Stimmungsvolle Landschaften, insbesondere die<br />
Meeresküste, waren ein weiteres Hauptthema in ihrem<br />
Schaffen. Auch hier arbeitete sie einfühlsam und<br />
das Wesen des jeweiligen Motivs erfassend.<br />
Eine stilistische Einordnung des Werkes von Margarethe<br />
Geibel ist nicht einfach. Ihr Werk läßt sich als<br />
klassisch modern mit starken Einflüssen des Jugendstils<br />
umschreiben. Doch findet sich kein reiner Jugendstil,<br />
dessen Maxime doch die reine Ornamen talität<br />
war. Der Abbildungscharakter ihrer Werke hebt sie<br />
darüber hinaus.<br />
Die Ansicht der Gartenseite des Goethehauses von<br />
1911 (WV 77, Abb. S. 36) zeigt Margarethe Geibels<br />
Auseinandersetzung mit der Kunst des Expressionismus,<br />
besonders Van Gogh, den sie sehr schätzte. Auch<br />
andere Blätter, wie beispielsweise die Ansicht der Herderkirche<br />
von 1922 (WV 171, Abb. S. 87) besitzen<br />
durchaus expressionistisches Formengut, doch auch<br />
diese Stilrichtung umschreibt nicht die Gesamtstimmung<br />
ihres Werkes.<br />
Dem Betrachter wird jedoch vor allem deutlich, daß<br />
mit den graphischen Werken Margarethe Geibels ein<br />
Stück deutscher Kultur für zukünftige Generationen<br />
dokumentiert und auch in seiner Wesensart für immer<br />
festgehalten wurde.<br />
(Angela Meinz, zitiert aus: Ausst. <strong>Katalog</strong> „Goethes<br />
Weimar in Farbholzschnitten von Margarethe Geibel“,<br />
hrsg. von Angelika Mundorff. Fürstenfeldbruck,<br />
Stadtmuseum 1999, Ss. 57-63).<br />
Die in Klammern stehenden Hinweise auf die jeweiligen<br />
Nummern des handschriftlichen Werkverzeichnisses<br />
wurden von uns ergänzt.<br />
5
BIOGRAPHIE<br />
Geb. 5. Juni 1876 als Tochter des Landschaftsmalers Casimir Geibel (1839-1896)<br />
1896 Studium im Privatatelier von Otto Rasch (1862-1952) und bei Arthur Schmidt, der enge<br />
Mitarbeiter des führenden Jugendstilkünstlers Henry van de Velde (1863-1957)<br />
1900-1902 Studium an der privaten Kunstschule von Leopold Graf von Kalckreuth (1855-1928)<br />
in Stuttgart. Der Schwerpunkt ihrer Ausbildung lag hier in der Vervollkommnung der<br />
graphischen Techniken<br />
um 1903<br />
Rückkehr nach Weimar, wo sie sich die Technik des Farbholzschnitts autodidaktisch<br />
aneignete, die sie zeitlebens favorisieren sollte<br />
1903 Selbstbildnis, Radierung<br />
1904 entstehen erste Farbholzschnitte und Radierungen von Weimar und Umgebung<br />
1905 mehrere Motive aus Friedrich Schillers Wohnhaus in Weimar in Farbholzschnitt und<br />
Radierung, sowie das sehr seltene Selbstbildnis, weitere figürliche und landschaftliche<br />
Motive<br />
1906 Bildnis der Mutter der Künstlerin, weitere Motive aus Weimar und Umgebung<br />
1907-1913 Radierungen von Weimar und Umgebung<br />
1908-1917 der als eines der Hauptwerke der Künstlerin geltende „Goethehaus-Zyklus“<br />
und weitere Einzelblätter in Farbholzschnitten<br />
1909 Beschäftigung mit der Monotypie<br />
1910-1915 Zyklus „Wittumspalais“, Weimar und weitere Einzelblätter in Farbholzschnitten<br />
1910-1931 Zyklus „Park zu Weimar“ in Farbholzschnitten<br />
1911 und 1912 Aufenthalt in Schloss Allner in Nordrhein-Westfalen, belegt durch den Zyklus<br />
Farbholzschnitte „Schloss Allner“<br />
1912 Aufenthalt in Erfurt und Selbstbildnis, belegt durch Farbholzschnitte<br />
1913-1916 Farbholzschnitte von Blumen und Pflanzen<br />
6
1913-1924 Zyklus „Alt-Weimar“, weitere Farbholzschnitte aus Weimar und Umgebung<br />
1914 Lithographien mit Motiven aus Thüringen und Weimar<br />
1915-1935 Zyklus „Belvedere, Weimar“; Winterlandschaften in Farbholzschnitten<br />
1915-1916 Aufenthalte an der Ostsee, belegt durch Radierungen und Lithographien<br />
1916 Aufenthalt in Thüringen, belegt durch Lithographien<br />
1917-1919 Aufenthalte in Mecklenburg, belegt durch mehrere Holzschnitte und Thüringen,<br />
belegt durch Lithographien<br />
1917 2 Farbholzschnitte „Nietzsche-Archiv, Weimar“<br />
1917-1918 Aufenthalte in Brunshaupten an der Ostsee, Ilmenau und Thüringer Wald,<br />
belegt durch Farbholzschnitte, sowie Lithographien von Mittenwald und Oberstdorf<br />
1920 Aufenthalt in Mittenwald und Berka in Thüringen, belegt durch Farbholzschnitte<br />
1921 Aufenthalt auf Schloss Sögeln bei Osnabrück, belegt durch Farbholzschnitte<br />
1927 Zyklus „Häuschen der Fürstin von Albanien“ (d.i. Haus Pogwisch) in Farbholzschnitten<br />
1928-1934 Zyklus „Dornburger Schlösser“ in Farbholzschnitten<br />
1930 Zyklus „Haus Eichholz“ in Farbholzschnitten, Lithographien von Osterwieck /Harz<br />
und von der Ostsee, belegt durch Lithographien<br />
1936 Oberstdorf im Sommerhaus ihres Bruders am Dienesberger Weg<br />
1938 Gardasee, Aufenthalte in Malcesine und Torbole, belegt durch Schwarz-weiß-Holzschnitte<br />
nach 1945<br />
kaum Einkommen, wurde von ihrem jüngeren Bruder unterstützt, der den Wert ihres<br />
künstlerischen Schaffens erkannte<br />
1950 Tod des Bruders, es kehrte bittere Not in ihr Leben ein, nur in Amerika lebende<br />
Verwandte unterstützten sie ein wenig<br />
28. November 1955 verstirbt die Künstlerin in Weimar<br />
7
Hans Singer schreibt schon 1914, S. 231/232 lobend in seinem Standardwerk<br />
„Die moderne Graphik“ über Margarethe Geibel Folgendes:<br />
„Ihre Blätter haben über den künstlerischen Wert hinaus noch ihre gegenständliche Bedeutung,<br />
denn sie hat in zwei größeren Folgen, einige der für die deutsche Kultur wichtigsten Stätten, –<br />
das ‚Goethe-Haus‘ und das ‚Wittumspalais‘ – für die Nachwelt in wirkungsvollen Wiedergaben<br />
festgehalten. Im Druck läßt sie allerdings den jeweiligen Zufall stärker mitspielen als die<br />
meisten Kollegen, auch liebt sie die lebhafte Fleckenverteilung beinahe bis zur Unruhe, was<br />
wohl eine Folge der gewählten Vorwürfe ist, deren überreiches Detailgewimmel sie ja beachten<br />
mußte, wenn sie nicht den Wert ihrer Blätter als Tatsächlichkeitsschilderungen preisgeben<br />
wollte. Ein besonderer Mut läßt sie vor den schwierigsten, manchmal geradezu undankbaren<br />
Aufgaben nicht zurückschrecken. Die scheinbar sehr trocken aufgetragenen Farben verbinden<br />
sich zu hellen Harmonien, und es ist ganz besonders hervorzuheben, daß sie sich von Japan<br />
freigemacht hat und ganz auf eigenen Wegen wandelt.“<br />
Margarethe Geibel erlangte Anerkennung durch Ankäufe von privaten und öffentlichen<br />
Sammlungen z. B. in Weimar, Dresden, Stuttgart, München, Berlin, Budapest,<br />
Wien (Hof bibliothek) und London (Kensington Museum und British Museum).<br />
Die im <strong>Katalog</strong> verwendeten Werknummern richten sich nach dem eigenhändig verfassten<br />
Werkverzeichnis der Künstlerin, das uns im Original vorliegt.<br />
Literatur:<br />
1914 Hans W. Singer, Die moderne Graphik. 2. Aufl. Leipzig, 1920, S. 232.<br />
1955 Hans Vollmer, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts.<br />
Bd. II, Leipzig, 1955, S. 217.<br />
1972 Führer des Rhein. Landesmuseums in Bonn: K. A. Reiser, Graphik des deutschen Jugendstils.<br />
Düsseldorf, 1972.<br />
1999 Goethes Weimar in Farbholzschnitten von Margarethe Geibel.<br />
Hrsg. von Angelika Mundorff. Fürstenfeldbruck, Stadtmuseum 1999.<br />
2013 „Wege zu Gabriele Münter und Käthe Kollwitz“. Holzschnitte von Künstlerinnen des<br />
Jugendstils und des Expressionismus“. Stadt Reutlingen/Museum Schloss Moyland, 2013,<br />
Farbabb. S. 46, 60, 66 u. 89, Biographie S. 146.<br />
2016/17 Daniel Studer, Faszination Farbholzschnitt. Der japanisierende Farbholzschnitt als Kunstform<br />
des Jugendstils. Mit einem <strong>Katalog</strong> der Holzschnitte von Martha Cunz. St. Gallen/Reutlingen,<br />
2016/2017, Abb. S. 229, Biographie S. 263/264.<br />
2017/18 „… und dann brach der Krieg herein!“ Grafische Arbeiten aus der Sammlung Kretschmer<br />
1900-1918. Hrsg. Angelika Mundorff/Eva von Seckendorff. Museum Fürstenfeldbruck,<br />
2017/2018, S. 24, Abb. Ss. 6 u. 25.<br />
8
WERKSTATTBUCH<br />
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18
GOETHEHAUS-ZYKLUS<br />
Folge von 24 Blatt Farbholzschnitten<br />
Kat.-Nr. 1<br />
19
I. Blick ins Urbinozimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908, auf Japan-Bütten,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 27,2:19,6 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 41. Blatt I zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 13 mit Farbabb. S. 42.<br />
Alle Blätter dieser Folge (bis auf Werknummer 77) mit den Original-Passepartouts,<br />
die von der Künstlerin mit Bleistift signiert, datiert und bezeichnet sind.<br />
Als komplette Folge kommen die Farbholzschnitte im Handel äußerst selten vor!<br />
20
II. Mansarde I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908, auf Japan-Bütten, mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 28:23,5 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 42. Blatt II zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 16 mit Farbabb. S. 43.<br />
Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu diesem Blatt: „Der Blick durch die Mansarde, ein Blatt aus dem Jahre 1908,<br />
bezaubert durch die Zartheit der Farben. Wieder meint der Betrachter, vor einem Aquarell zu stehen,<br />
so transparent wirken die doch eigentlich pastosen Druckfarben.“<br />
21
III. Goethes Arbeitszimmer I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908, auf cremefarbenem Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 23:30,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 43. Blatt III zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 17 mit Farbabbildung S. 44.<br />
Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu diesem Blatt: „Die Ansicht von Goethes Arbeitszimmer ist mit<br />
großer Liebe zum Detail gestaltet. Der Schreibtisch an der Wand zeigt verschiedene Gegenstände des Alltags,<br />
zum Beispiel eine Weinflasche, als hätte der Dichterfürst den Raum erst vor wenigen Augenblicken verlassen.<br />
Auch der Tisch scheint gedeckt zu sein.“<br />
IV. Treppenhaus I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 27:35,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 44. Blatt IV zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 1 mit Farbabbildung S. 33.<br />
Angela Meinz schreibt zu diesem Blatt auf S. 59/60: „Bereits die beiden Blätter, die das Treppenhaus<br />
zeigen (beide 1909), geben einen Eindruck vom Können der Künstlerin in räumlicher Hinsicht.<br />
Die Perspektive wurde geschickt gewählt, der Betrachter meint, den Zug in die Tiefe des Raumes zu spüren.<br />
Bei der Ansicht auf die Ildefonso-Gruppe verwendete die Künstlerin bereits sechs verschiedene Farbplatten!“<br />
(Werknummer 56).<br />
22
23
V. Sterbezimmer I (Schlafzimmer Goethes).<br />
Zeichnungsstock zu Blatt V.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 32:27,5 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Dabei: Abdruck vom Zeichnungsstock, auf Japan.<br />
Werknummer 45. Blatt V zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 20 mit Farbabb. S. 45.<br />
Farb-Radierung Werknummer 19<br />
24
VI. Junozimmer I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift doppelt signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 20:28,6 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 46. Blatt VI zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 4 mit Farbabb. S. 34;<br />
Ausst. <strong>Katalog</strong>: Reutlingen, 2013, Farbabb. S. 66.<br />
Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu den drei Farbholzschnitten, die das Junozimmer<br />
(Werknummer 46, 57 u. 124) zeigen auf S. 61: „Das Junozimmer ist durch drei Ansichten besonders<br />
gut dokumentiert, zwei davon stammen aus der frühen Serie von 1909.<br />
Ein Blick geht in Richtung der Wand mit der Büste der Juno Ludovisi, der andere auf die<br />
gegenüberliegende Seite. Hier hebt sich das Gelb beinahe wie ein Goldton vom Blau der Wände ab.“<br />
25
VII.<br />
Aufgang zur Mansarde.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf festem Japan-Bütten, im Stock monogrammiert.<br />
Darstellungsgröße 33,7:27,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 47. Blatt VII zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 15 mit Farbabb. S. 43.<br />
26
VIII.<br />
Silhouettenzimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />
mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 28:40 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 48. Blatt VIII zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums in Bonn. Düsseldorf, 1972, Nr. 29, mit Abb.;<br />
Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 8 mit Farbabb. S. 38.<br />
27
IX.<br />
Gelber Saal.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 28:31,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Dabei: 5 Probedrucke vom Zeichnungsstock und 4 Farbstöcken, auf Japan-Bütten.<br />
Werknummer 49. Blatt IX zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 6 mit Farbabb. S. 36.<br />
Druckstock blau Druckstock gelb Druckstock grau Druckstock rotbraun<br />
Zeichnungsstock<br />
X. Büstenzimmer (auch: Brückenzimmer).<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert.<br />
Darstellungsgröße 22:28 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />
Dabei: Abdruck vom Zeichnungsstock, auf Japan-Bütten.<br />
Werknummer 50. Blatt X zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 7 mit Farbabb. S. 37.<br />
Angela Meinz schreibt zu diesem Blatt auf S. 60: „das Blatt von 1909, das<br />
diesen Raum zeigt, erstaunt den Betrachter zunächst: Warum, so fragt er sich,<br />
ist dieser Torso so eng in das Format gedrängt, ja sogar angeschnitten?<br />
Die Analyse der Komposition zeigt, daß Margarethe Geibel hier das Prinzip<br />
des „Goldenen Schnitts“ anwandte. Sie teilte mit dieser Ansicht der Figur<br />
den Raum in zwei in ihrer Größe harmonisch zueinanderstehende Teile.<br />
Der linke Teil, der einen Blick in das Gartenzimmer zeigt, wird ebenso in<br />
Boden und Tür eingeteilt. Neben den reizvollen Durchblicken entsteht hier<br />
ein für das Auge besonders angenehmes Verhältnis der Schwerpunkte.“<br />
Zeichnungsstock zu Blatt X.<br />
28
29
XI.<br />
Majolikazimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 28:32 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 51. Blatt XI zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 11 mit Farbabb. S. 40.<br />
XII.<br />
Garten.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 24:34,5 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 52. Blatt XII zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 9 mit Farbabb. S. 39.<br />
30
31
XIII.<br />
Treppenhaus II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 31:23 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rand.<br />
Werknummer 56. Blatt XIII zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr.2 mit Farbabb. S. 33.<br />
32
XIV.<br />
Junozimmer II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 28:34 cm, Blattgröße 31:36 cm.<br />
Werknummer 57. Blatt XIV zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr.3 mit Farbabb. S. 34; Söhn V, S. 35, 51005-1,<br />
erschienen in: Jahresgabe der Freunde Graphischer Kunst, 1917.<br />
33
XV.<br />
Mansarde II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 24:28,2 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 59. Blatt XV zum Goethehaus-Zyklus.<br />
XVI.<br />
Urbinozimmer (Vorzimmer).<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 28:39,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rand.<br />
Werknummer 72. Blatt XVI zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 14 mit Farbabb. S. 42.<br />
34
35
XVII.<br />
Deckenzimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift doppelt signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 26:35 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 74. Blatt XVII zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 12 mit Farbabb. S. 41.<br />
Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu diesem Blatt: „Die Ansicht des Deckenzimmers aus dem gleichen<br />
Jahr (1911) wirkt zwar, angesichts der sparsamen Farbgebung, eher wie ein handkolorierter, einfarbiger<br />
Holzschnitt, erweist sich jedoch in seiner Klarheit als Ausdruck einer zweiten künstlerischen Phase im<br />
Schaffen Margarethe Geibels. Die Farbigkeit ändert sich nur geringfügig, sie wird lediglich ein wenig kräftiger.<br />
Es sind die Konturen, die nun als Gestaltungsmittel in die Darstellung mit einbezogen werden.<br />
Die Kompositionen werden klarer, die Linie beginnt über die Fläche zu siegen. Dieses Gestaltungsmittel<br />
steigerte die Künstlerin bei den folgenden Blättern.“<br />
XVIII.<br />
Goethehaus von der Gartenseite.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 28:40 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Ohne Original-Passepartout.<br />
Werknummer 77. Blatt XVIII zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 21 mit Farbabb. S. 46.<br />
Angela Meinz schreibt auf S. 63 zu diesem Blatt: „Die Ansicht der Gartenseite des Goethehauses von 1911<br />
zeigt Margarethe Geibels Auseinandersetzung mit der Kunst der Expressionisten, besonders mit Van Gogh,<br />
den sie sehr schätzt. Auch andere Blätter, wie beispielsweise die Ansicht der Herderkirche<br />
(Werknummer 171, Abb. S. 87) besitzen durchaus expressionistisches Formengut, doch auch diese<br />
Stilrichtung umschreibt nicht die Gesamtwirkung ihres Werkes.“<br />
36
37
XIX.<br />
Gelber Saal II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1916, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 23,2:33 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, links und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 120. Blatt XIX zum Goethehaus-Zyklus.<br />
XX.<br />
Arbeitszimmer II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 20,2:28 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />
Kleiner Papierabrieb in der Umfassungslinie unten.<br />
Werknummer 121. Blatt XX zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 19 mit Farbabb. S. 45.<br />
Angela Meinz schreibt auf S. 62 zu diesem Blatt: „Der niedrig gelegene Betrachtungspunkt verstärkt<br />
die perspektivische Wirkung. Vergleicht man dieses Blatt mit dem früher entstandenen, zeigt sich eine neue<br />
künstlerische Kraft im Schaffen Margarethe Geibels, ein Selbstbewußtsein, das sie über die bloße Aufgabe<br />
der Berichterstatterin weit hinaushebt.“<br />
38
39
XXI.<br />
Kleines Speisezimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift doppelt signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 21:30 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 122. Blatt XXI zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 10 mit Farbabb. S. 40.<br />
XXII.<br />
Schlafzimmer II (Sterbezimmer II).<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 27,3:33,3 cm, Blattgröße 28,8:35 cm.<br />
Werknummer 123. Blatt XXII zum Goethehaus-Zyklus.<br />
40
41
XXIII.<br />
Arbeitszimmer III.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 21,7:31 cm, Blattgröße 24:32,8 cm.<br />
Werknummer 125. Blatt XXIII zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 18 mit Farbabb. S. 44.<br />
XXIV.<br />
Junozimmer III.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 22,5:32,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 124. Blatt XXIV zum Goethehaus-Zyklus.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 5, Farbabb. S. 35.<br />
Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu diesem Blatt: „Die dritte Ansicht des Junozimmers stammt von 1917<br />
und zeigt einen gewagten Blick über ein Tischchen mit der geflügelten Nike, als säße der Beobachter<br />
auf einem der Polstermöbel. Die Farben sind kräftig und auch die Linienführung erscheint hier teilweise<br />
recht bestimmt. Die schwarze Kontur wird nun zum entscheidenden Gestaltungsmittel. Wichtig erscheint,<br />
daß Margarethe Geibel trotz der Wiedergabe eines bestimmten Zimmers, d.h. einer realistischen Darstellung,<br />
auf jedem Blatt die Tatsachen der künstlerischen Gestaltung unterordnete. Das Auge der Künstlerin<br />
vermochte in jedem einzelnen Fall die gewünschte Stimmung durch die Wahl der Farben, des Ausschnittes<br />
und durch die Art des Farbauftrags vor dem Druck zu erzielen.“<br />
42
43
44
BELVEDERE, WEIMAR<br />
Folge von 14 (von 16 Blatt) Farbholzschnitten,<br />
2 Radierungen, 2 Lithographien<br />
Kat.-Nr. 2<br />
45
I. Belvedere Allee.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1908, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14:16 cm,<br />
Blattgröße 16,8:17,4 cm.<br />
Werknummer 40. Blatt 1 zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
II. Orangerie I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1910, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 17,8:19,8,<br />
Blattgröße 20,3:21,5 cm.<br />
Werknummer 63. Blatt II zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
46
III.<br />
Gewächshausgarten<br />
im Winter.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1914, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 13:14 cm, auf die<br />
Umfassungslinie geschnitten.<br />
Werknummer 103.<br />
Blatt III zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
IV.<br />
Eingang zur Orangerie.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1915, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,2:13 cm,<br />
Blattgröße 10,5:14 cm.<br />
Werknummer 117.<br />
Blatt IV zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
47
VI.<br />
Schloss Belvedere<br />
im Winter.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,9:11,7 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 152, II (von II).<br />
Blatt VI zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
VII.<br />
Belvedere in der Abendsonne.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1920, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14:20,2 cm, Blattgröße 17,8:22,9 cm. – Durchgehend etwas braunfleckig.<br />
Werknummer 155. Blatt VII zum Zyklus: Belvedere, Weimar.<br />
Unter der Darstellung, von fremder Hand geschriebener Vierzeiler Goethes mit dem Titel:<br />
Belvedere in der Abendsonne:<br />
Erleuchtet außen her vom Sonnengold,<br />
Bewohnt im Innern traulich, froh und hold,<br />
Erzeige sich Dein ganzes Leben so:<br />
Nach außen herrlich, innen hold und froh.<br />
Mit einer handschriftlichen<br />
Widmung versehen: „Zur Erinnerung<br />
an die 16jährige Wiederkehr des<br />
Vorpostengefechts vom 1. August 1909!<br />
Osterwieck, I.VIII.1925.“<br />
48
VIII.<br />
Orangerie im Herbst.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1925, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 19,7:25,4 cm,<br />
Blattgröße 22,8:28,4 cm.<br />
Werknummer 202.<br />
Blatt VIII zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
IX.<br />
Gewächshausgarten<br />
im Frühling.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1925, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 15,3:23,2 cm,<br />
Blattgröße 16,2:27,9 cm.<br />
Werknummer 203.<br />
Blatt IX zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
49
X. Kavaliershäuser.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1925, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 16,2:19,6 cm,<br />
Blattgröße 18,4:20,8 cm.<br />
Werknummer 204.<br />
Blatt X zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
XII.<br />
Orangerie II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet, auf dem Untersatz<br />
datiert „2.XII.1926“.<br />
Darstellungsgröße 18:23 cm,<br />
Blattgröße 20,3:25 cm.<br />
Werknummer 208.<br />
Blatt XII zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
50
XIII.<br />
Große Platane.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1935, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 6,8:9 cm,<br />
Blattgröße 9,7:11,5 cm.<br />
Werknummer 275.<br />
Blatt XIII zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
XIV.<br />
Schloss.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1935, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 7:8,7 cm,<br />
Blattgröße 9,6:11,2 cm.<br />
Werknummer 276.<br />
Blatt XIV zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
51
XV.<br />
Durchblick.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1935, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:9,2 cm,<br />
Blattgröße 10:10,6 cm.<br />
Werknummer 277.<br />
Blatt XV zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
XVI.<br />
Orangerie III.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1935, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,9:9,4 cm,<br />
Blattgröße 11,2:11,2 cm.<br />
Werknummer 278.<br />
Blatt XVI zum Zyklus:<br />
Belvedere, Weimar.<br />
52
XVII.<br />
Orangerie.<br />
Radierung, 1914, auf Kupferdruckpapier,<br />
in der Platte monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert, betitelt<br />
und bezeichnet. 20:24 cm.<br />
Werknummer Radierungen 28.<br />
Vorzüglicher, vollrandiger Abruck.<br />
XVIII.<br />
Orangerie im Winter.<br />
Lithographie, 1918, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße ca. 19:21 cm,<br />
Blattgröße 28:26,7 cm.<br />
Links knitterfaltig.<br />
Werknummer Lithographie 43.<br />
Im Unterrand mit Widmung:<br />
„Meiner lieben Hedwig ein<br />
Sonntagsgruß. 23.VI.46“.<br />
53
XIX.<br />
Gewächshausgarten.<br />
Lithographie, 1914, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert,<br />
datiert und bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße ca. 21:30 cm,<br />
Blattgröße 26:45 cm.<br />
Werknummer Lithographie 12.<br />
XX.<br />
Gewächshausgarten.<br />
Radierung und Vernis mou, 1915,<br />
auf Kupferdruckpapier,<br />
in der Platte monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert,<br />
datiert, betitelt und bezeichnet.<br />
15,5:23,5 cm.<br />
Werknummer Radierungen 27.<br />
Sehr guter Abdruck mit<br />
breitem Rand.<br />
54
WITTUMSPALAIS<br />
Folge von 10 Blatt Farbholzschnitten<br />
Kat.-Nr. 3<br />
55
I. Musikzimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1910, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 33,8:27,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 61. Blatt I zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 51 mit Farbabb. S. 50.<br />
Alle Blätter dieser Folge mit den Original-Passepartouts,<br />
die von der Künstlerin mit Bleistift signiert, datiert und bezeichnet sind.<br />
56
II.<br />
Vorzimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 27:36 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 73. Blatt II zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
57
III. Wohnzimmer I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 27:36 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 76. Blatt III zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums. Düsseldorf, 1972, Nr. 30;<br />
Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 50 mit Farbabb. S. 51.<br />
58
IV.<br />
Pagengang.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 32:23 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rand.<br />
Werknummer 81. Blatt IV zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 49 mit Farbabb. S. 51.<br />
59
V. Empfangszimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 23:37,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 84. Blatt V zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
VI.<br />
Wohnzimmer II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf Japan-Bütten,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 30:38 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 85. Blatt VI zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
60
61
VII.<br />
Wohnzimmer III.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1913, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 25:36 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 93. Blatt VII zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums in Bonn. Düsseldorf, 1972, Nr. 31.<br />
62
VIII.<br />
Sterbezimmer der Herzogin Anna Amalia.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1913, auf Japan-Bütten,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 26,8:23,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 94. Blatt VIII zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
63
IX.<br />
Speisezimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1915, auf Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 30:37,7 cm, rundum nahezu auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />
Werknummer 104. Blatt IX zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
X. Festsaal.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1915, auf Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 22,8:32 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 105. Blatt X zum Zyklus: Wittumspalais.<br />
64
65
66
PARK VON WEIMAR<br />
Folge von 24 Blatt Farbholzschnitten<br />
Kat.-Nr. 4<br />
67
I. Blick auf das Haus<br />
der Frau von Stein.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1910,<br />
auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12:12 cm,<br />
Blattgröße 14,6:14 cm.<br />
Linke obere Ecke mit Japanpapier hinterlegt.<br />
Werknummer 67.<br />
Blatt I zum Zyklus: Park zu Weimar.<br />
II.<br />
Römisches Haus.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1926,<br />
auf Japan, im Stock monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,2:11,5 cm, Blattgröße 13,9:13,1 cm.<br />
Werknummer 210. Blatt II zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 44, Farbabb. S. 49.<br />
Angela Meinz schreibt auf S. 62 zu diesem Blatt: „… die<br />
Ansicht des Römischen Hauses im Weimarer Park von<br />
1926, zeigt Margarethe Geibels Können in reifster Blüte.<br />
Das Herbstlaub ist in leuchtendstem Orange gestaltet,<br />
dazu gesellt sich Gelb, und doch stellt sich beim<br />
Betrachter der Eindruck vollkommener Farbharmonie<br />
ein, was wiederum von der Künstlerin durch sorgfältig<br />
gewählte Kontrastfarben erzielt wurde. Der niedrig<br />
gelegene Betrachterstandpunkt erhebt das ans sich<br />
kleine Gebäude zu Monumentalität.“<br />
68
III.<br />
Schlangenstein.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1926,<br />
auf Japan, mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14:14 cm, Blattgröße 16,4:16 cm.<br />
Werknummer 211. Blatt III zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Abb. S. 27 (hier abweichend 1923 datiert).<br />
Der sogen. „Schlangenstein“ ist dem „Genio Huius<br />
Loci“ inschriftlich geweiht. Gestalt und Sinn dieses<br />
Parkdenkmals gehen auf Vergils Vision der Schlange<br />
am Opferstein in der „Aeneis“ zurück. Es wurde von<br />
dem Thüringer Bildhauer Gottlieb Martin Klauer<br />
(1742-1801) im Auftrag von Herzog Carl August 1787<br />
ausgeführt, der damit seinen Freund Goethe ehren<br />
wollte, der sich zu dieser Zeit in Italien aufhielt.<br />
IV.<br />
Ilm im Winter II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1927,<br />
auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12:12 cm, Blattgröße 14,2:12,7 cm.<br />
Werknummer 212.<br />
Blatt IV zum Zyklus: Park von Weimar.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 76, Abb. S. 72.<br />
69
V. Blick auf das Liszt-Haus.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1927, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,3:11,3 cm,<br />
Blattgröße 12,5:12,5 cm.<br />
Werknummer 216.<br />
Blatt V zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
VI.<br />
Große Pappeln auf der<br />
unteren Parkwiese.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1927, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,3:11,3 cm,<br />
Blattgröße 12,8:13,1 cm.<br />
Werknummer 217.<br />
Blatt VI zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
70
VII.<br />
Sternbrücke.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1927, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14:14,2 cm,<br />
Blattgröße 17:15 cm.<br />
Werknummer 218.<br />
Blatt VII zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
VIII.<br />
Buchen am breiten Weg.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1927, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14:14,2 cm,<br />
Blattgröße 16:17,4 cm.<br />
Werknummer 219.<br />
Blatt VIII zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
71
IX.<br />
Oberer Parkweg.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1928, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 13,5:13,1 cm,<br />
Blattgröße 18:15,8 cm.<br />
Werknummer 220.<br />
Blatt IX zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
X. Unterer Parkweg.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1928, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,2:11,2 cm,<br />
Blattgröße 13,7:13,5 cm.<br />
Werknummer 221.<br />
Blatt X zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
72
XI.<br />
Vorfrühling.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1928, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,4:11 cm,<br />
Blattgröße 14:12 cm.<br />
Werknummer 222.<br />
Blatt XI zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
XII.<br />
Löwentor.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1928, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,3:9,2 cm,<br />
Blattgröße 11,5:11 cm.<br />
Werknummer 225.<br />
Blatt XII zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
73
XIII.<br />
Parkwiese im Herbst.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1928, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12,5:12,6 cm,<br />
Blattgröße 15:15 cm.<br />
Werknummer 226.<br />
Blatt XIII zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
XIV.<br />
Tempelherrenhaus.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1929, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,2:11,5 cm,<br />
Blattgröße 13,4:14 cm.<br />
Werknummer 228.<br />
Blatt XIV zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
74
XV.<br />
Borkenhäuschen.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1929, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,2:11,4 cm,<br />
Blattgröße 13,6:13,2 cm.<br />
Werknummer 229.<br />
Blatt XV zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
XVI.<br />
Goethes Gartenhaus<br />
im Winter.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1929, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14:14 cm,<br />
Blattgröße 16,5:20,3 cm.<br />
Werknummer 230.<br />
Blatt XVI zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Reutlingen, 2013, S. 154,<br />
Farbabb. S. 46.<br />
75
XVII.<br />
Sommer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1929, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12:12 cm,<br />
Blattgröße 14,5:14 cm.<br />
Werknummer 231.<br />
Blatt XVII zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
XVIII. Aufgang zum<br />
Römischen Haus.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1930, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12,2:12,2 cm,<br />
Blattgröße 17:14,6 cm.<br />
Werknummer 234.<br />
Blatt XVIII zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
76
XIX.<br />
Schillerbank.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1930, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14,2:14,1 cm,<br />
Blattgröße 16,5:15,5 cm.<br />
Werknummer 235.<br />
Blatt XIX zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
XX.<br />
Naturbrücke.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1930, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,2:11,2 cm,<br />
Blattgröße 13,8:15,5 cm.<br />
Werknummer 236.<br />
Blatt XX zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
77
XXI.<br />
Blühende Kastanien<br />
am Stern.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1931, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14,5:15,5 cm,<br />
Blattgröße 17,2:18,3 cm.<br />
Werknummer 246.<br />
Blatt XXI zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
XXII.<br />
Unterm Römischen<br />
Haus.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1931, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10,8:11,5 cm,<br />
Blattgröße 13,2:14 cm.<br />
Werknummer 247.<br />
Blatt XXII zum Zyklus:<br />
Park von Weimar.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 45, Farbabb. S. 48.<br />
78
XXIII.<br />
Tauschnee an der Ilm.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1931,<br />
auf Japan, mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14,3:14,3 cm,<br />
Blattgröße 17,5:17,7 cm. – Dabei: Probedruck<br />
vom Zeichnungsstock, auf Japan.<br />
Werknummer 248.<br />
Blatt XXIII zum Zyklus: Park von Weimar.<br />
Zeichnungsstock<br />
XXIV.<br />
Blick nach dem Horn.<br />
Farbholzschnitt, 1931, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert und<br />
als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,5:12,8 cm,<br />
Blattgröße 13:13,8 cm.<br />
Werknummer 249.<br />
Blatt XXIV zum Zyklus: Park von Weimar.<br />
79
80
ALT WEIMAR<br />
4 Folgen à 10 Blatt Farbholzschnitte<br />
Kat.-Nr. 5<br />
81
1. Gartenhaus.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1913, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 7,6:9,2 cm,<br />
Blattgröße 9,5:10,5 cm.<br />
Werknummer 91.<br />
Blatt 1 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 40, Abb. S. 17.<br />
FOLGE 1<br />
2. Alter Hof.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1913, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,9:8,1 cm,<br />
Blattgröße 11,3:9,1 cm.<br />
Werknummer 99.<br />
Blatt 2 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 35,<br />
Abb. S. 69.<br />
82
3. Seifengasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1921, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:9,9 cm,<br />
Blattgröße 10:11,1 cm.<br />
Werknummer 163.<br />
Blatt 3 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
FOLGE 1<br />
4. Unterer Eingang<br />
Wittumspalais.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1921, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />
Blattgröße 9,4:10,9 cm.<br />
Werknummer 164.<br />
Blatt 4 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
83
5. Marktplatz.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1921, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,5:13,3 cm,<br />
Blattgröße 10,2:14,8 cm.<br />
Werknummer 165.<br />
Blatt 5 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
FOLGE 1<br />
6. Bastille.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 7:10 cm,<br />
Blattgröße 9,4:11,3 cm.<br />
Werknummer 166.<br />
Blatt 6 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 37.<br />
84
7. Fürstenplatz.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10:11,8 cm,<br />
Blattgröße 11,3:12,9 cm.<br />
Werknummer 167.<br />
Blatt 7 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
FOLGE 1<br />
8. Alte Windmühle.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9:12 cm,<br />
Blattgröße 11,2:13 cm.<br />
Werknummer 168.<br />
Blatt 8 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
85
9. Hof im Wittumspalais.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
handcolor. Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9:14,1 cm, auf die<br />
Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rand.<br />
Linke obere Ecke fehlt.<br />
Werknummer 169.<br />
Blatt 9 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
FOLGE 1<br />
10. Schillerhaus.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1922, koloriert, auf Bütten,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />
Blattgröße 9,9:11 cm.<br />
Werknummer 170.<br />
Blatt 10 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
I. Folge.<br />
86
FOLGE 2<br />
1. Herderkirche.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau, 1922, koloriert, auf Japan, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Holzschnitt handcolor. Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10:13,5 cm, Blattgröße 11,8:14,7 cm.<br />
Werknummer 171. Blatt 1 zum Zyklus: Alt-Weimar, II. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 34.<br />
Zu den Farbholzschnitten in Schwarz und Grau schreibt Angela Meinz auf S. 62:<br />
„Margarethe Geibel schuf auch eine große Anzahl von schwarz-grauen Farbholzschnitten.<br />
Diese datieren zumeist in die Jahre 1922 und 1923. Es finden sich Ansichten des alten Weimar und auch<br />
Außenansichten des Goethehauses und seiner Nebengebäude. Allein die Serie Alt-Weimar umfaßt<br />
über 40 Blätter! Die kleinen Formate und die aufwendige Technik machen diese Blätter zu kleinen Juwelen.<br />
Oft hat die Künstlerin diese Preziosen noch van Hand koloriert, ein weiteres Beispiel für ihre Liebe zum Detail<br />
und die Liebe zu ihrer Heimatstadt. Dies verbindet sie mit dem großen deutschen Dichter. Das Licht und die<br />
Atmosphäre der Straßen und Plätze lassen an Goethes Äußerung über sein Weimar denken.<br />
‚Der Ort, wo er sich niederläßt, die Luft, die er einatmet, bestimmen seine Existenz.‘“<br />
87
2. Ackerwand.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Bütten,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,5:13,6 cm,<br />
Blattgröße 10,5:14,9 cm.<br />
Werknummer 172.<br />
Blatt 2 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
II. Folge.<br />
FOLGE 2<br />
3. Collegiengasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />
Blattgröße 10,3:11cm.<br />
Werknummer 173.<br />
Blatt 3 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
II. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 29.<br />
88
4. Jakobstrasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />
Blattgröße 9,5:10,8 cm.<br />
Werknummer 174.<br />
Blatt 4 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
II. Folge.<br />
FOLGE 2<br />
5. Teichplatz.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 7,2:9,9 cm,<br />
Blattgröße 9:10,8 cm.<br />
Werknummer 175.<br />
Blatt 5 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
II. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 33.<br />
89
6. Am Geleit.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,6:10,2 cm,<br />
Blattgröße 11,5:11,1 cm.<br />
Werknummer 176.<br />
Blatt 6 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
II. Folge.<br />
FOLGE 2<br />
7. Eckermannhaus,<br />
Deinhardgasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1922, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 6,5:8,7 cm,<br />
Blattgröße 10:11,7 cm.<br />
Werknummer 177.<br />
Blatt 7 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
II. Folge.<br />
90
8. Hinter der Badestube.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,8:7 cm,<br />
Blattgröße 12,7:9 cm.<br />
Werknummer 178.<br />
Blatt 8 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
II. Folge.<br />
FOLGE 2<br />
9. Herderhaus.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,2:10 cm,<br />
Blattgröße 10,2:11,2 cm.<br />
Werknummer 179.<br />
Blatt 9 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
II. Folge.<br />
91
FOLGE 2<br />
10. Goethehaus am Frauenplan.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau, 1923, auf Japan, im Stock monogrammiert.<br />
Darstellungsgröße 8,9:11,9 cm, Blattgröße 12,6:19 cm.<br />
Werknummer 180. Blatt 10 zum Zyklus: Alt-Weimar, II. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 25, Abb. S. 18.<br />
92
1. Marktstrasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12,3:10,8 cm,<br />
Blattgröße 13,8:11,3 cm.<br />
Werknummer 181.<br />
Blatt 1 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
FOLGE 3<br />
2. Grüner Markt.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,9:11,9 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 182.<br />
Blatt 2 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
93
3. Frauenplan.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,1:10 cm,<br />
Blattgröße 9,9:11 cm.<br />
Werknummer 183.<br />
Blatt 3 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 26,<br />
Abb. S. 11.<br />
FOLGE 3<br />
4. Wittumspalais.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,4:12 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 184.<br />
Blatt 4 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
94
5. Pavillon in<br />
Goethes Hausgarten.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />
Blattgröße 10,2:11 cm.<br />
Werknummer 185.<br />
Blatt 5 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 28,<br />
Abb. S. 15.<br />
FOLGE 3<br />
6. Am Zeughof.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 7,8:8 cm,<br />
Blattgröße 9,8:8,8 cm.<br />
Werknummer 186.<br />
Blatt 6 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
95
7. Goethehaus von der<br />
Gartenseite.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9:12,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 187.<br />
Blatt 7 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 27,<br />
Abb. S. 13.<br />
FOLGE 3<br />
8. Kleine Teichgasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,8:11,9 cm,<br />
Blattgröße 11,4:13,2 cm.<br />
Werknummer 188.<br />
Blatt 8 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 36,<br />
Abb. S. 69.<br />
96
9. Herderplatz.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12:15,2 cm,<br />
Blattgröße 13,7:16,3 cm.<br />
Werknummer 189.<br />
Blatt 9 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 23,<br />
Abb. S. 68.<br />
Dargestellt ist das Deutschritterhaus,<br />
Goethes 1. Wohnhaus in Weimar.<br />
FOLGE 3<br />
10. Schlossgasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:8 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 190.<br />
Blatt 10 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
III. Folge.<br />
97
1. Verschneiter Hof und<br />
Garten.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,3:13 cm,<br />
Blattgröße 11,1:13,5 cm.<br />
Werknummer 191.<br />
Blatt 1 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
FOLGE 4<br />
2. Windischengasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert, mit<br />
Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />
Blattgröße 10:10,5 cm.<br />
Werknummer 192.<br />
Blatt 2 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 31.<br />
98
3. Hinter der Herderkirche.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 7,8:7,8 cm,<br />
Blattgröße 9,4:8,5 cm.<br />
Werknummer 193.<br />
Blatt 3 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
FOLGE 4<br />
4. Burgplatz und Bastille.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,7:11,2 cm,<br />
Blattgröße 10,5:12 cm.<br />
Werknummer 194.<br />
Blatt 4 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
99
5. Friedensgasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,8:8 cm,<br />
Blattgröße 11,5:9 cm.<br />
Werknummer 195.<br />
Blatt 5 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
FOLGE 4<br />
6. Eingang zum Zeughof.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12:12,2 cm,<br />
Blattgröße 13,8:13,5 cm.<br />
Werknummer 196.<br />
Blatt 6 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 39.<br />
100
7. Carlsplatz (Goetheplatz).<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10,3:12,9 cm,<br />
Blattgröße 12,2:14,1 cm.<br />
Werknummer 197.<br />
Blatt 7 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
FOLGE 4<br />
8. Frau von Steins Haus und<br />
Bibliothek.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,8:14,6 cm,<br />
Blattgröße 11,6:15,8 cm.<br />
Werknummer 198.<br />
Blatt 8 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
101
9. Das Poseck’sche Haus.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12:13,4 cm,<br />
Blattgröße 14:14,5 cm.<br />
Werknummer 199.<br />
Blatt 9 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 24,<br />
Abb. S. 20.<br />
FOLGE 4<br />
10. Das rote Schloss.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10,9:16 cm,<br />
Blattgröße 13:17,5 cm.<br />
Werknummer 200.<br />
Blatt 10 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />
IV. Folge.<br />
Das Rote Schloss wurde 1574 bis 1576<br />
als Witwensitz der Herzogin<br />
Dorothea Susanne, geb. von der Pfalz,<br />
gebaut und in den folgenden<br />
Jahrhunderten zu unterschiedlichen<br />
Zwecken genutzt.<br />
102
DORNBURGER SCHLÖSSER<br />
Folge von 19 (von 20 Blatt) Farbholzschnitten<br />
Kat.-Nr. 6<br />
103
I. Rokokoschloss.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1928, auf faserigem Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 22,5:28,3 cm, Blattgröße 25:30,4 cm.<br />
Werknummer 224. Blatt I zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Auf dem Untersatz von der Künstlerin bezeichnet „Versuch unverkäuflich wird nicht mehr hergestellt“.<br />
Vermutlich Unikat und von größter Seltenheit!<br />
Auf das Schloss an der Saale zog sich Goethe am 7. Juli 1828 nach dem Tod des Großherzogs Karl August von<br />
Sachsen-Weimar-Eisenach zurück und blieb dort bis zum 11. September 1828.<br />
Zu Margarethe Geibels Aufenthalten auf den Dornburger Schlössern kam es, weil Otto Lindig (1895-1966),<br />
der bedeutende Bauhaus-Keramiker, wie die Künstlerin zum Kreis der „Lavendelritter“, den Hedwig und Willi Reischauer<br />
in Weimar ins Leben gerufen hatten, gehörte. Von Weimar kommend war Lindig von 1922 bis 1925 der Leiter der<br />
keramischen Werkstätten im Dornburger Marstall, der einzigen Außenstelle des staatlichen Bauhauses in Weimar. Diese<br />
stellt eine Besonderheit in der Geschichte des Bauhauses dar, denn auch nach der Schließung in Weimar geht<br />
der Betrieb der Dornburger Werkstätte als Teil der neuen Staatlichen Bauhochschule weiter. Nach deren Schließung im<br />
Jahr 1930 führte Otto Lindig die Keramikwerkstatt in wirtschaftlicher Selbstständigkeit bis 1947, dem Jahr seines<br />
Weggangs nach Hamburg, weiter.<br />
104
II.<br />
Schlossgarten.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1931, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10,6:13,4 cm,<br />
Blattgröße 13,3:16,2 cm.<br />
Werknummer 250. Blatt II<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 57.<br />
IV.<br />
Goethes Arbeitszimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1932, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 24:31,3 cm,<br />
Blattgröße 27,4:33,8 cm.<br />
Werknummer 252. Blatt IV<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literaur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 75, Abb. S. 55.<br />
105
V. Eingang<br />
zum Rokokoschloss.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1932, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10,2:12,5 cm,<br />
Blattgröße 13,5:15,2 cm.<br />
Werknummer 253. Blatt V<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 60, Abb. S. 71.<br />
VI. Blick nach dem<br />
Goetheschloss durch einen<br />
schmiedeeisernen Bogen.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1932, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 18,5:18,2 cm,<br />
Blattgröße 22:22 cm.<br />
Werknummer 254. Blatt VI<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 58, Abb. S. 63.<br />
106
VII. Teeplatz I.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1932, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,8:9,6 cm,<br />
Blattgröße 11,5:12,5 cm.<br />
Werknummer 255. Blatt VII<br />
zum Zyklus: Dornburger Schösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 62, Abb. S. 62.<br />
VIII.<br />
Das alte Schloss.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1932, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10,7:13,6 cm,<br />
Blattgröße 13,6:15 cm.<br />
Werknummer 256. Blatt VIII<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 61.<br />
107
IX.<br />
Blick auf die obere<br />
Terrasse.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1932, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,3:9 cm,<br />
Blattgröße 10,4:10,6 cm.<br />
Werknummer 257. Blatt IX<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 64, Abb. S. 71.<br />
X. Teeplatz II.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1932, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,9:10,2 cm,<br />
Blattgröße 12,3:13,8 cm.<br />
Werknummer 258. Blatt X<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 63, Abb. S. 71.<br />
108
XI.<br />
Die Pappeln.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1932, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert, datiert und als „Orig.<br />
Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,4:12,9 cm,<br />
Blattgröße 11,5:14,6 cm.<br />
Werknummer 259. Blatt XI<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 65.<br />
XII.<br />
Blick von den Pappeln<br />
auf die Schlösser.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1932, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,1:11 cm,<br />
Blattgröße 11,5:12,9 cm.<br />
Werknummer 260. Blatt XII<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 66.<br />
109
XIII. Die Schlösser<br />
über der Saale.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1933, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12,7:17,3 cm,<br />
Blattgröße 15,5:19,7 cm.<br />
Werknummer 261. Blatt XIII<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 67.<br />
XIV. Blick auf das<br />
alte Schloss.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1933, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 7,8:8,7 cm,<br />
Blattgröße 9,6:10,4 cm.<br />
Werknummer 262. Blatt XIV<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 68, Abb. S. 71.<br />
<strong>110</strong>
XV.<br />
Kavaliershaus.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1933, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,6:9,1 cm,<br />
Blattgröße 11,7:12,5 cm.<br />
Werknummer 264. Blatt XV<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 69.<br />
XVI.<br />
Rosenlaubengang.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1933, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 6,6:8,8 cm,<br />
Blattgröße 8,8:10,6 cm.<br />
Werknummer 265. Blatt XVI<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 70, Abb. S. 71.<br />
111
XVII.<br />
Das Goetheschloss II.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1934, auf Japan, mit Bleistift<br />
signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 7,6:10,5 cm,<br />
Blattgröße 11,4:12,2 cm.<br />
Werknummer 266. Blatt XVII<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 72.<br />
XVIII.<br />
Rokokoschloss II.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1934, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert, datiert und als „Orig.<br />
Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 13,3:15,9 cm,<br />
Blattgröße 16,8:20,1 cm.<br />
Werknummer 267. Blatt XVIII<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 71, Abb. S. 72.<br />
112
XIX. Eingang zum<br />
alten Schloss.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1934, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert, datiert und als „Orig.<br />
Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10,2:12,9 cm,<br />
Blattgröße 12,8:17 cm.<br />
Werknummer 269. Blatt XIX<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 73.<br />
XX.<br />
Die Pappeln II.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1934, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift signiert,<br />
datiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,7:10 cm,<br />
Blattgröße 12:19 cm.<br />
Werknummer 270. Blatt XX<br />
zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 74, Abb. S. 62.<br />
113
114
HAUS EICHHOLZ<br />
Folge von 6 (von 9 Blatt) Farbholzschnitten<br />
Kat.-Nr. 7<br />
115
I. Bibliothek.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />
auf Japan, mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck bezeichnet,<br />
verso nummeriert und betitelt „No. 237 Haus Eichholz Bibliothek“.<br />
Darstellungsgröße 25,9:31,5 cm, Blattgröße 29,7:35,6 cm.<br />
Werknummer 237. Blatt I (von IX) zum Zyklus:<br />
Haus Eichholz, bei Wesseling in Nordrhein-Westfalen gelegen.<br />
III.<br />
Speisesaal.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />
auf Japan, mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet,<br />
verso nummeriert und betitelt „No. 239 Haus Eichholz Speisesaal“.<br />
Darstellungsgröße 29:34,5 cm, Blattgröße 32:37,5 cm.<br />
Werknummer 239. Blatt III (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />
116
117
IV.<br />
Tennisplatz.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />
auf Japan, mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet<br />
sowie nummeriert und betitelt „No. 240 Haus Eichholz Blick vom Tennisplatz auf das Schloss“.<br />
Darstellungsgröße 18:28 cm, Blattgröße 21,5:31,5 cm.<br />
Werknummer 240. Blatt IV (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />
V. Haus von der Parkseite.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />
auf Japan, im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert,<br />
als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet, betitelt und nummeriert<br />
„No. 241 Blick vom Park auf das Schloss/Haus Eichholz“.<br />
Darstellungsgröße 16,3:19 cm, Blattgröße 21:23 cm.<br />
Werknummer 241. Blatt V (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />
118
119
VI.<br />
Parkmotiv.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />
auf Japan, im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert,<br />
als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet,<br />
nummeriert und betitelt „No. 242 Haus Eichholz – Parkmotiv“.<br />
Darstellungsgröße 16,2:19,6 cm, Blattgröße 19,2:23,4 cm.<br />
Werknummer 242. Blatt VI (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />
VII.<br />
Blick auf den Turm.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />
auf Japan, mit Bleistift signiert, als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet,<br />
nummeriert und betitelt „No. 243 Haus Eichholz – Blick von der Einfahrt auf das Schloss“.<br />
Darstellungsgröße 18,2:14,5 cm, Blattgröße 22,7:17,4 cm.<br />
Werknummer 243. Blatt VII (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />
120
121
122
BLOCKBÜCHER<br />
123
Werknummer 270<br />
Werknummer 271<br />
Kat.-Nr. 8<br />
Kleine Landschaften.<br />
6 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1919-1934, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />
mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 12,4:19 cm.<br />
Mit handschriftlichem Inhaltverzeichnis auf dem Vorsatz.<br />
Folgende Ansichten sind enthalten:<br />
Werknummer 136: Garbenfeld I, 1919. vgl. Abbildung auf S. 161<br />
Werknummer 259: Die Pappeln, 1932. vgl. Abbildung auf S. 109<br />
Werknummer 270: Pappeln II, 1934.<br />
vgl. Abbildung, siehe oben<br />
Werknummer 271: Wiesenland, 1934.<br />
vgl. Abbildung, siehe oben<br />
Werknummer 272: Felder am Waldrand, 1934. vgl. Abbildung auf S. 174<br />
Werknummer 273: Feldweg, 1934. vgl. Abbildung auf S. 174<br />
124
Kat.-Nr. 9<br />
Schloss Belvedere, Weimar.<br />
5 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1920/1935, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />
mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 13,2:19,8 cm.<br />
Folgende Ansichten sind enthalten:<br />
Werknummer 152: Schloss Belvedere im Winter, 1920.<br />
Werknummer 275: Große Platane, 1935.<br />
Werknummer 276: Fassade von Schloss Belvedere, 1935.<br />
Werknummer 277: Durchblick, 1935.<br />
Werknummer 278: Orangerie III, 1935.<br />
Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 2<br />
Kat.-Nr. 10<br />
Alt-Weimar.<br />
14 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1921-1923, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />
mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 12:16,5 cm. Mit handschriftlichem Inhalts -<br />
ver zeichnis auf dem Vorsatz.<br />
Folgende Ansichten sind enthalten:<br />
Werknummer 163: Seifengasse, 1921.<br />
Werknummer 164: Unterer Eingang zum Wittumspalais, 1921.<br />
Werknummer 166: Bastille, 1922.<br />
Werknummer 170: Schillerhaus, 1922.<br />
Werknummer 173: Collegiengasse, 1922.<br />
Werknummer 174: Jakobstrasse, 1922.<br />
Werknummer 177: Eckermannhaus, Deinhardgasse, 1922.<br />
Werknummer 178: Hinter der Badestube, 1923.<br />
Werknummer 179: Herderhaus, 1923.<br />
Werknummer 180: Goethehaus am Frauenplan, 1923.<br />
Werknummer 183: Frauenplan, 1923.<br />
Werknummer: 185: Pavillon in Goethes Hausgarten, 1923.<br />
Werknummer: 186: Am Zeughof, 1923.<br />
Werknummer 192: Windischen Gasse, 1923.<br />
Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 5<br />
125
Kat.-Nr. 11<br />
Alt-Weimar.<br />
4 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1922-1924, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />
mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag mit dem in Holz geschnittenen Titel. 12,8:19,2 cm.<br />
Mit handschriftlichem Inhaltsverzeichnis auf dem Vorsatz und mit Widmung „Weimar, Ostern 1934“.<br />
Folgende Ansichten sind enthalten:<br />
Werknummer 168: Alte Windmühle, 1922.<br />
Werknummer 191: Verschneiter Hof und Garten, 1923.<br />
Werknummer 194: Burgplatz & Bastille, 1923.<br />
Werknummer 198: Frau v. Steins Haus & Bibliothek, 1924.<br />
Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 5<br />
Kat.-Nr. 12<br />
Dornburger Schlösser.<br />
8 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1931/1932, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden, mit einem<br />
von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 13,3:19 cm.<br />
Folgende Ansichten sind enthalten:<br />
Werknummer 250: Schlossgarten, 1931.<br />
Werknummer 253: Eingang zum Rokokoschloss, 1932.<br />
Werknummer 255: Teeplatz I, 1932.<br />
Werknummer 256: Das Alte Schloss, 1932.<br />
Werknummer 257: Blick auf die obere Terrasse, 1932.<br />
Werknummer 258: Teeplatz II, 1932.<br />
Werknummer 259: Die Pappeln, 1932.<br />
Werknummer 260: Blick von den Pappeln auf die Schlösser, 1932.<br />
Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 6<br />
126
Kat.-Nr. 13<br />
Dornburger Schlösser.<br />
4 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1933/1934, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />
mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 12,8:19,2 cm. Mit handschriftlichem Inhaltsverzeichnis<br />
auf dem Vorsatz.<br />
Folgende Ansichten sind enthalten:<br />
Werknummer 262: Blick auf das Alte Schloss, 1933.<br />
Werknummer 264: Kavaliershaus, 1933.<br />
Werknummer 265: Rosenlaubengang, 1933.<br />
Werknummer 266: Das Goetheschloss II, 1934.<br />
Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 6<br />
127
Kat.-Nr. 14<br />
Zweige & Blumen.<br />
6 Farbholzschnitte, auf Bütten, hiervon 5 im Stock monogrammiert, sämtlich mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden, mit einem von der Künstlerin selbst<br />
gestalteten Umschlag. 12,5:19,3 cm. Mit handschriftlichem Inhaltsverzeichnis auf dem Vorsatz.<br />
Folgende Blumen sind dargestellt:<br />
1. Erle,<br />
2. Forsythia,<br />
3. Schlüsselblume,<br />
4. Schneeglöckchen,<br />
5. Enzian<br />
6. Winde<br />
Nrn.: 1, 3 u. 4 vgl. Abbildungen <strong>Katalog</strong>-Nr. 51, S. 152<br />
2. Forsythia<br />
5. Enzian<br />
6. Winde<br />
Einband Zweige & Blumen<br />
128
EINZELBLÄTTER<br />
<strong>Katalog</strong>nummern 15 bis 98<br />
129
Kat.-Nr. 15<br />
Klavierspielerin.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1904, auf Bütten, mit Bleistift signiert und datiert.<br />
Darstellungsgröße 9,7:14,5 cm, Blattgröße 13,1:18 cm.<br />
Werknummer 1. – Von größter Seltenheit!<br />
Um wen es sich bei der Dargestellten handelt, konnte nicht geklärt werden.<br />
Die frühen Farbholzschnitte der Künstlerin sind gekennzeichnet durch<br />
eine hohe Experimentierfreudigkeit mit Farben und Druckmedium.<br />
130
Kat.-Nr. 16<br />
Ettersbergsilhouette.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1904, auf grauem Papier,<br />
mit Bleistift signiert und als „Farbholzschnitt Hand(druck)“ bezeichnet,<br />
auf einem ins Originalpassepartout geklebten Papierstreifen betitelt und datiert.<br />
10,6:23 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />
Werknummer 2. – Sehr selten!<br />
Der Ettersberg, ein Muschelkalk-Höhenzug, der die höchste Erhebung im Thüringer<br />
Becken bildet, liegt unweit von Weimar.<br />
Kat.-Nr. 17<br />
Vier Weiden am Fluss.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1904, auf hellbraunem<br />
festem Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig.-Farbholzschnitt“<br />
bezeichnet, auf dem Untersatz<br />
nochmals signiert und datiert.<br />
12:15,5 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten.<br />
Werknummer 3. – Sehr selten!<br />
131
Kat.-Nr. 18<br />
Meer, Fichten rechts.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1904, auf blauem Velin, mit Bleistift signiert<br />
und als „Originalholzschnitt Handdruck“ bezeichnet. 18:12 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
links und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 4. – Sehr selten!<br />
132
Kat.-Nr. 19<br />
Wiesenmotiv.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1904, auf braungrünem<br />
Papier. 19,9:30 cm, auf die<br />
Umfassungslinie geschnitten.<br />
Werknummer 5. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 20<br />
Am Horn, Kiefern.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1904, auf blauem Bütten,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 19,8:30 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rand.<br />
Werknummer 6. – Sehr selten!<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, Nr. 84, Abb. S. 59.<br />
Angela Meinz schreibt zu diesem<br />
Blatt: „Der Farbholzschnitt wurde<br />
ihre bevorzugte Arbeitstechnik.<br />
Ein Beispiel ist der frühe, noch ganz<br />
vom Eindruck asiatischer Kunst<br />
geprägte Farbholzschnitt ‚Kiefern‘<br />
(1904). Die Kompositionsweise mit<br />
den das Bild durchziehenden<br />
Schrägen erinnert an chinesische<br />
Pflanzenstudien.“<br />
133
Kat.-Nr. 21<br />
Kartoffelernte II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1904, auf graubraunem<br />
festem Papier, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert, auf dem Untersatz signiert,<br />
datiert, betitelt sowie als<br />
„Farbenholzschnitt (Handdruck)“<br />
bezeichnet. 13,8:16 cm, auf die<br />
Umfassungslinie geschnitten.<br />
Werknummer 8. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 22<br />
Ecke in Schillers Arbeitszimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1905, auf festem Japan,<br />
im Stock monogrammiert, mit<br />
Bleistift signiert und datiert,<br />
auf dem Untersatz signiert und als<br />
„Orig. Farbenholzschnitt<br />
(Handdruck)“ bezeichnet.<br />
19,6:27,7 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten.<br />
Werknummer 10. – Sehr selten!<br />
Schiller hatte 1802 für sich und seine<br />
Familie das Haus in Weimar, heute<br />
Schiller-Museum, gekauft.<br />
Hier vollendete er die Dramen<br />
„Die Braut von Messina“ und<br />
„Wilhelm Tell“.<br />
134
Kat.-Nr. 23<br />
Schillers Arbeits- und<br />
Sterbezimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1905, auf festem Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert.<br />
19,6:28 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten.<br />
Werknummer 11. – Sehr selten!<br />
Eine Radierung, ebenfalls 1905<br />
entstanden, zeigt dasselbe Motiv aus<br />
demselben Blickwinkel, aber in<br />
verkleinertem Format.<br />
Radierung<br />
Kat.-Nr. 24<br />
Selbstbildnis mit gelbem Sofa.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1905, auf chamoisfarbenem<br />
Japan, mit Bleistift signiert und<br />
datiert, mit Goldbronze überarbeitet<br />
und monogrammiert,<br />
auf dem Untersatz signiert, datiert<br />
und bezeichnet „Porträtstudie“.<br />
11,7:14,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, unten mit schalem<br />
Rändchen.<br />
Werknummer 12. – Von großer<br />
Seltenheit!<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Reutlingen/Museum Schloss<br />
Moyland/Frankfurt a. M., 2013/2014,<br />
Farbabb. S. 89. Als Jahr der<br />
Entstehung wird hier irrtümlich<br />
1912 genannt.<br />
135
Kat.-Nr. 25<br />
Bäuerin, alte Frau.<br />
Holzschnitt, 1905,<br />
auf grauem festem Papier,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift auf dem Untersatz<br />
signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt“ bezeichnet.<br />
8,6:9 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten.<br />
Werknummer 13. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 26<br />
Gelmeroda.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1905, auf grauem Bütten, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift auf dem Untersatz signiert, datiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet. 9:14 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />
Werknummer 14. – Sehr selten!<br />
Gelmeroda gehört heute zu Weimar.<br />
136
Kat.-Nr. 27<br />
Heuernte I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1905, auf grauem festem Papier, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
20:25 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />
Werknummer 16. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 28<br />
Heuernte II.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1905, auf grauem festem<br />
Papier, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbenholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
15,3:27,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, unten mit breitem Rand.<br />
Werknummer 17. – Sehr selten!<br />
137
Kat.-Nr. 29<br />
Feldarbeit.<br />
Farbholzschnitt von<br />
mehreren Stöcken, 1906,<br />
auf grauem Bütten,<br />
mit Bleistift auf dem Untersatz<br />
signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
14,8:20 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts und unten<br />
mit Rändchen.<br />
Werknummer 19. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 30<br />
Im Kinderbadezimmer.<br />
Farbholzschnitt von<br />
mehreren Stöcken, 1906,<br />
auf grauem Bütten, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift auf<br />
dem Untersatz signiert und datiert<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
18,6:20 cm.<br />
138
Kat.-Nr. 31<br />
Im Zwielicht.<br />
Die Mutter der Künstlerin mit<br />
Apfelschüssel.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1906, auf orangefarbenem<br />
Japan, mit Bleistift signiert,<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
20:19,7 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts mit Rändchen.<br />
Werknummer 22. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 32<br />
Exlibris<br />
Jennylotte Fleischer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1906, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
6:9,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts und unten mit<br />
Rändchen.<br />
Werknummer 23.<br />
139
Kat.-Nr. 33<br />
Marktstudie I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1907, auf grauem Japan, im<br />
Stock monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert, auf dem Untersatz signiert,<br />
datiert und als „Orig. Farbholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet. 12:12 cm, auf<br />
die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 28. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 34<br />
Festreigen.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1907, auf festem Japan, mit<br />
Bleistift signiert, auf dem Untersatz<br />
signiert, datiert und als „Orig.<br />
Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
13,8:18,9 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts und unten<br />
mit schmalem Rändchen.<br />
Werknummer 30. – Sehr selten!<br />
140
Kat.-Nr. 35<br />
Friedhof I.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1907, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
15:19,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts und unten mit<br />
Rändchen. – Kleiner Papierschaden in<br />
der linken oberen Ecke.<br />
Werknummer 33.<br />
Kat.-Nr. 36<br />
Friedhof II, Allee.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1907, auf festem Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert.<br />
24,8:19,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 34. – Sehr selten!<br />
141
Kat.-Nr. 37<br />
Goethes Gartenhaus.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908, auf gräulichem Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet,<br />
auf dem Untersatz signiert, datiert und bezeichnet.<br />
15,8:20,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 37, von der Künstlerin eigenhändig<br />
als „vergriffen“ bezeichnet. – Sehr selten!<br />
142
Kat.-Nr. 38<br />
Topfmarkt.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1908, auf grauem Papier,<br />
im Stock monogrammiert.<br />
20,5:25cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts und unten<br />
mit schmalem Rändchen.<br />
Werknummer 38. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 39<br />
Jahrmarkt.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908,<br />
auf Japan, mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck bezeichnet“.<br />
13,6:18,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten. – Dabei: Probedruck vom Zeichnungsstock, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert, datiert, betitelt und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 13,6:18,8 cm, Blattgröße 22,5:28 cm.<br />
Werknummer 39. – Sehr selten!<br />
Zeichnungsstock<br />
143
Kat.-Nr. 40<br />
Silhouettenzimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert.<br />
Darstellungsgröße 28:40 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Dabei: 5 Probedrucke vom Zeichnungsstock und 4 Farbstöcken, auf Japan-Bütten.<br />
Werknummer 48. Blatt VIII zum Goethehaus-Zyklus. – So von größter Seltenheit!<br />
Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums in Bonn. Düsseldorf, 1972, Nr. 29, mit Abb.;<br />
Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 8 mit Farbabbildung S. 38.<br />
Druckstock blau Druckstock gelb Druckstock grau Druckstock rotbraun Zeichnungsstock<br />
144
Kat.-Nr. 41<br />
Interieur,<br />
Margarethes Zimmer.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1911, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
23:28,4 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts und unten<br />
mit Rändchen.<br />
Werknummer 60. – Sehr selten!<br />
Kat.-Nr. 42<br />
Festzug.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1910, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift doppelt signiert.<br />
19,4:29,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts und unten mit<br />
Rändchen. – Dabei: Probedruck vom<br />
Zeichnungsstock, auf Japan.<br />
Werknummer 62. – Sehr selten!<br />
Zeichnungsstock<br />
145
Kat.-Nr. 43<br />
Cinerarien.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken,<br />
1910, auf Japan, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
20,5:20 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, unten mit Rändchen. –<br />
Im Original-Passepartout.<br />
Werknummer 65. – Mit Besitzangabe<br />
„Eigentum Wilhelm 1932“.<br />
Vermutlich bezieht sich diese Besitzangabe<br />
auf Wilhelm Reischauer (geb. 1878),<br />
der 1910 die Großtante Hedwig Reischauer<br />
(geb. 1890), die Vorbesitzerin des Blattes,<br />
geheiratet hatte. Wilhelm Reischauer<br />
wurde zum Mäzen von Margarethe Geibel.<br />
Kat.-Nr. 44<br />
Weihnachtskarten.<br />
Mistelzweig – Hagebutten –<br />
Buschwindröschen.<br />
3 Bll. Farbholzschnitte, auf Japan,<br />
jeweils im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert.<br />
12,5:15 cm, 9,8:14,1 cm, 12,2:15 cm.<br />
Zusammen in ein Original-Passepartout<br />
montiert.<br />
Werknummer 66. – Sehr selten!<br />
146
Kat.-Nr. 45<br />
Beim Frühstück.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
17:25 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Dabei: 6 Probedrucke der einzelnen Farbstöcke sowie von dem Zeichnungsstock, sämtlich auf Japan,<br />
sämtlich mit Bleistift signiert und von der Künstlerin als „Farbstockdruck I-VI“, bzw. „Zeichenstock“<br />
bezeichnet, vollrandig. (Insgesamt 8 Bll.).<br />
Werknummer 69. – So von größter Seltenheit!<br />
Farbstock 1 Farbstock 2 Farbstock 3<br />
Farbstock 4 Farbstock 5 Farbstock 6 Zeichnungsstock<br />
147
Kat.-Nr. 46<br />
Landschaft.<br />
Holzschnitt in Braundruck, 1911, auf grauem Japan-Bütten,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 26,8:36 cm, Blattgröße 30:49,5 cm.<br />
An den Rändern etwas knitterfaltig, rechts unten zwei Braunflecken außerhalb der Darstellung.<br />
Werknummer 70.<br />
148
Kat.-Nr. 47<br />
Corridor von Schloss Allner.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert, auf dem Untersatz signiert, datiert<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
28:19,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit schmalem Rändchen.<br />
Werknummer 75.<br />
Schloss Allner liegt im Hennefer Stadtteil Allner am Südhang der Nutscheid<br />
und oberhalb des Siegufers (Nordrhein-Westfalen).<br />
149
Kat.-Nr. 48<br />
Tempelherrenhaus.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1911, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert.<br />
10,3:11,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten.<br />
Werknummer 78.<br />
Das Tempelherrenhaus war ein<br />
Veranstaltungsort in Weimar,<br />
der im 18. Jahrhundert aus einer<br />
Orangerie hervorgegangen ist.<br />
Nach Bombentreffern während der<br />
Luftangriffe auf Weimar am<br />
9. Februar und am 31. März 1945,<br />
ist es heute nur noch als Ruine<br />
erhalten.<br />
Kat.-Nr. 49<br />
Alt-Erfurt.<br />
Holzschnitt, 1912, koloriert, auf<br />
Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig.<br />
Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,8:11,9 cm,<br />
Blattgröße 11,9:12,9 cm.<br />
Werknummer 79.<br />
Dargestellt ist der Breitstrom,<br />
ein Arm der Gera.<br />
150
Kat.-Nr. 50<br />
Bibliothek von Schloss Allner.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, auf dem Untersatz signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 28,7:26,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 80.<br />
Schloss Allner liegt im Hennefer Stadtteil Allner am Südhang der Nutscheid<br />
und oberhalb des Siegufers (Nordrhein-Westfalen).<br />
151
Kat.-Nr. 51<br />
Osterkarten.<br />
Schneeglöckchen – Erlenzweig mit dem Schriftzug „Frohe Ostern“, dat. „(19)13“ – Schlüsselblume.<br />
3 Bll. Farbholzschnitte, auf Japan, jeweils im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert und bezeichnet.<br />
12,2:15 cm; 10,2:11,5 cm, 12,5:9,8 cm. Zusammen in ein Original-Passepartout montiert.<br />
Werknummer 83.<br />
152
Kat.-Nr. 52<br />
Selbstportrait.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf braunem Papier.<br />
12:18,1 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten und rechts mit Rändchen.<br />
Werknummer 86. – Von größter Seltenheit!<br />
Kat.-Nr. 53<br />
Blick auf Ehringsdorf.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912,<br />
auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
12,1:12 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 87.<br />
Ehringsdorf und Oberweimar bilden zusammen<br />
einen Stadtteil von Weimar.<br />
153
Kat.-Nr. 54<br />
Ernte.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1913, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert.<br />
12:16 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, rechts und unten mit<br />
Rändchen.<br />
Werknummer 92.<br />
Kat.-Nr. 55<br />
Weiden im Schnee.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1915, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
23:37,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rand.<br />
Mit vereinzelten Braunfleckchen.<br />
Werknummer 106.<br />
154
Kat.-Nr. 56<br />
Winterlandschaft.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1915, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 27,5:33,8 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Leicht stockfleckig, rechts etwas<br />
knitterfaltig.<br />
Werknummer 107.<br />
Kat.-Nr. 57<br />
Verschneiter Wald, Oberhof<br />
(auch: Märchenwald).<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1915, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
23,5:27 cm, auf die<br />
Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Mit leichter horizontaler Knickfalte.<br />
Werknummer 108.<br />
155
Kat.-Nr. 58<br />
An der Ilm.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1915, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 22,9:32,3 cm,<br />
Blattgröße 25,7:34,9 cm.<br />
Leicht fleckig.<br />
Werknummer 109.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />
Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Nr. 79, Abb. S. 72.<br />
Kat.-Nr. 59<br />
Verschneites Gelände.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1916, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, auf dem Untersatz signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
21,3:35,9 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts mit Rändchen.<br />
Werknummer 118.<br />
156
Kat.-Nr. 60<br />
Aus Mecklenburg:<br />
Einsame Bäume.<br />
Holzschnitt, 1917, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 17:25 cm,<br />
Blattgröße 18,3:26 cm, oben auf die<br />
Umfassungslinie geschnitten.<br />
Werknummer 126.<br />
Kat.-Nr. 61<br />
Aus dem Nietzsche-Archiv:<br />
Der Grosse Saal.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken,<br />
1917, auf cremefarbenem Japan,<br />
im Stock monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
28:30,6 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 128. – Selten!<br />
Das Nietzsche-Archiv wurde 1894 von<br />
der Schwester des Philosophen gegründet.<br />
Es zog 1896 nach Weimar in die Humboldtstraße 36, wo es sich noch heute befindet. Harry Graf Kessler<br />
ließ das Haus, das er nach dem Tod Nietzsches erworben hatte, von Henry van de Velde umgestalten,<br />
zu dessen gelungensten Schöpfungen es zählt. Im Mittelpunkt des hier gezeigten Interieurs steht die von<br />
Max Klinger in Marmor ausgeführte Nietzsche-Herme.<br />
157
Kat.-Nr. 62<br />
Aus dem Nietzsche-Archiv:<br />
Ecke im Großen Saal.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1917, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift<br />
signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt-Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
29,7:34 cm, auf die Umfassungslinie<br />
geschnitten, unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 129. – Selten!<br />
Kat.-Nr. 63<br />
Waldrand.<br />
Holzschnitt, 1918, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 16:21 cm,<br />
Blattgröße 21,5:32 cm.<br />
Werknummer 131.<br />
158
Kat.-Nr. 64<br />
Mecklenburgische Landschaft.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1918, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 28:39,5 cm, auf<br />
die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit schmalem Rand.<br />
Werknummer 132.<br />
Kat.-Nr. 65<br />
Friedhof in Brunshaupten.<br />
Holzschnitt, 1918, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 23,3:32,2 cm,<br />
Blattgröße 25,8:33,6 cm.<br />
Werknummer 133.<br />
Bei Brunshaupten handelt es sich um<br />
das heutige Ostseebad Kühlungsborn<br />
in Mecklenburg.<br />
159
Kat.-Nr. 66<br />
Aus Thüringen: Waldstraße.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />
1919, auf Japan, im Stock<br />
monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />
und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 15:20,2 cm,<br />
Blattgröße 16,9:22,8 cm.<br />
Werknummer 134.<br />
Kat.-Nr. 67<br />
Feldweg in Mecklenburg.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1919, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9:12 cm,<br />
Blattgröße 15,5:16,5 cm.<br />
Werknummer 135.<br />
160
Kat.-Nr. 68<br />
Garbenfeld I.<br />
Holzschnitt, 1919, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9:12 cm,<br />
Blattgröße 11,7:14 cm.<br />
Werknummer 136.<br />
Kat.-Nr. 69<br />
Waldstraße II.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1919, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 16:21 cm,<br />
Blattgröße 19:22,6 cm.<br />
Werknummer 138.<br />
161
Kat.-Nr. 70<br />
Straße in Mittenwald.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert,<br />
auf dem Untersatz signiert,<br />
datiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9:12 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 141.<br />
Kat.-Nr. 71<br />
Hauptstraße in Mittenwald.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 15:20 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 142.<br />
162
Kat.-Nr. 72<br />
Gebirgstal bei Mittenwald.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
11,1:15,9 cm, auf die<br />
Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 143.<br />
Kat.-Nr. 73<br />
Waldstraße III.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 19,8:29,9 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 144.<br />
163
Kat.-Nr. 74<br />
Waldtal.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 17:25 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rand. – Mit kleiner<br />
Fehlstelle im rechten Rand.<br />
Werknummer 145<br />
Kat.-Nr. 75<br />
Waldlichtung I.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
auf dem Untersatz mit Bleistift<br />
signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 16:21 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts mit schmalem Rändchen.<br />
Werknummer 147.<br />
164
Kat.-Nr. 76<br />
Waldschlag II bei Berka.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 20:28 cm,<br />
Blattgröße 22,3:31,5 cm.<br />
Werknummer 148.<br />
Kat.-Nr. 77<br />
Waldlichtung II.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 20:28 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rand.<br />
Werknummer 149.<br />
165
Kat.-Nr. 78<br />
Kiefern am Waldrand.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 12,2:14,8 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 150.<br />
Kat.-Nr. 79<br />
Gärtnerei.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 20:24 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rand.<br />
Werknummer 156.<br />
166
Kat.-Nr. 80<br />
Heideweg.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert „1921“<br />
und als „Orig. Farbholzschnitt<br />
Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 23,8:28 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rand.<br />
Werknummer 157.<br />
Kat.-Nr. 81<br />
Schloss Sögeln.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1921, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 17:25 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rand.<br />
Werknummer 158.<br />
Schloss Sögeln liegt bei Osnabrück.<br />
167
Kat.-Nr. 82<br />
Waldessaum.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1920, auf grauem Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 20:28 cm,<br />
Blattgröße 22:29,6 cm.<br />
Werknummer 159.<br />
Kat.-Nr. 83<br />
Weites Land.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1920, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 19:29,8 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rand.<br />
Werknummer 160.<br />
168
Kat.-Nr. 84<br />
Landweg.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1920, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 19,8:25,8 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
rechts und unten mit Rändchen.<br />
Werknummer 161.<br />
Kat.-Nr. 85<br />
Alte Windmühle in Weimar.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1922, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 20:20 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rand.<br />
Werknummer 168.<br />
169
Kat.-Nr. 86<br />
Das rote Schloss.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1924, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 10,8:16 cm,<br />
Blattgröße 12,6:17,3 cm.<br />
Werknummer 200. Blatt 10 zum<br />
Zyklus: Alt-Weimar, IV. Folge.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck,<br />
1999, Nr. 38.<br />
Auf dem Untersatz eine<br />
handschriftliche Widmung der<br />
Künstlerin: „Zum Tauftag von –<br />
Opus 200 – am 21.XI.1924“.<br />
Dabei eine Porträtfotografie der<br />
Künstlerin.<br />
Das Rote Schloss wurde 1574 bis 1576<br />
als Witwensitz der Herzogin<br />
Dorothea Susanne, geb. von der Pfalz<br />
(1544-1592), gebaut und in<br />
den folgenden Jahrhunderten<br />
zu unterschiedlichen Zwecken<br />
genutzt.<br />
170
Kat.-Nr. 87<br />
Euphrosyne-Stein.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und Grau, 1926,<br />
koloriert, auf Velin, im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />
handcolor. Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 11,4:11,2 cm, Blattgröße 13:12,4 cm.<br />
Werknummer 209.<br />
Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999,<br />
Abb. S. 22 (hier abweichend 1923 datiert).<br />
Das Denkmal, das heute im historischen Friedhof<br />
von Weimar steht, erinnert an die Schauspielerin<br />
Christiane Becker-Neumann, die 1797 im Alter<br />
von 18 Jahren verstarb.<br />
Kat.-Nr. 88<br />
Häuschen der Fürstin von Albanien,<br />
Interieur.<br />
Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1927,<br />
auf Japan, mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 26:33,5 cm, Blattgröße 29,5:34,8 cm.<br />
In der rechten unteren Ecke leicht knitterfaltig.<br />
Dabei: Probedruck vom schwarzen Zeichnungsstock,<br />
auf Japan.<br />
Werknummer 213. Blatt III zum Zyklus:<br />
Häuschen der Fürstin Albanien.<br />
Bei dem von Margarethe Geibel als „Häuschen der<br />
Fürstin Albanien“ bezeichneten Haus handelt es sich<br />
um Haus Pogwisch, am Hang zum Ilmpark gelegen.<br />
Sie bewohnte es in den Sommermonaten zwischen<br />
1927 und 1936. Hier trafen sich führende Weimarer<br />
Intellektuelle, die nach dem Vorbild der Tafelrunde von<br />
Herzogin Anna Amalia als „Gesellschaft der Bäume“<br />
heitere Geselligkeit pflegten.<br />
Sophie Helene Cecilie von Schönburg-Waldenburg,<br />
seit 1914 Fürstin von Albanien (1885-1936) war<br />
ausgebildete Sängerin und beherrschte fünf Instrumente.<br />
Zeichnungsstock<br />
171
Kat.-Nr. 89<br />
Norddeutsches Gehöft.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1927, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 23,2:33,5 cm,<br />
Blattgröße 26:36,5 cm.<br />
Werknummer 214.<br />
Kat.-Nr. 90<br />
Sonniger Strand.<br />
Farbholzschnitt von mehreren<br />
Stöcken, 1927, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 25,8:30 cm,<br />
auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />
unten mit Rand.<br />
Werknummer 215.<br />
172
Kat.-Nr. 91<br />
Häuschen der<br />
Fürstin von Albanien.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1933, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 6,6:7,9 cm,<br />
Blattgröße 10,4:11,2 cm.<br />
Werknummer 263.<br />
Kat.-Nr. 92<br />
Häuschen der<br />
Fürstin von Albanien II.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1934, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8,5:8 cm,<br />
Blattgröße 11,2:11,5 cm.<br />
Werknummer 268.<br />
173
Kat.-Nr. 93<br />
Felder am Waldrand.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1934, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert, datiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,6:14,5 cm,<br />
Blattgröße 12,5:17,3 cm.<br />
Werknummer 272.<br />
Kat.-Nr. 94<br />
Feldweg.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1934, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert, mit<br />
Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 9,5:13,8 cm,<br />
Blattgröße 12:16 cm.<br />
Werknummer 273.<br />
174
Kat.-Nr. 95<br />
Häuschen der Fürstin von<br />
Albanien, Blick in den Park.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1935, auf Japan,<br />
mit Bleistift signiert.<br />
Darstellungsgröße 8,6:13,4 cm,<br />
Blattgröße 11,8:14,8 cm.<br />
Werknummer 274.<br />
Kat.-Nr. 96<br />
Malcesine, Aufgang zum<br />
Kastell.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1938, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 22,7:20,9 cm,<br />
Blattgröße 27:23,4 cm.<br />
Werknummer 280.<br />
In Malcesine am Gardasee machte<br />
Goethe während seiner „Italienische<br />
Reise“ am 13.09.1786 Station.<br />
175
Kat.-Nr. 97<br />
Vom Gardasee: Torbole.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1938, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert, datiert „39“ und<br />
als „Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 14,4:24,4 cm,<br />
Blattgröße 16,8:26,4 cm.<br />
Werknummer 281.<br />
Kat.-Nr. 98<br />
Vom Gardasee: Torbole,<br />
Casa di Goethe.<br />
Farbholzschnitt in Schwarz und<br />
Grau, 1938, auf Japan,<br />
im Stock monogrammiert,<br />
mit Bleistift signiert und als<br />
„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />
bezeichnet.<br />
Darstellungsgröße 8:10,1 cm,<br />
Blattgröße 10,5:11,9 cm.<br />
Werknummer 282.<br />
176
VERKAUFSBEDINGUNGEN:<br />
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Sämtliche in diesem <strong>Katalog</strong> angezeigten Werke<br />
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. Eigentumsvorbehalt gemäß § 449 BGB.<br />
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Er füllungs ort und Gerichtsstand ist Bad Homburg<br />
v. d. Höhe.<br />
Oberursel, 2021.<br />
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178
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