22.09.2021 Aufrufe

Katalog-110_Galerie-Fach

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

MARGARETHE GEIBEL<br />

1876 – WEIMAR – 1955<br />

FARBHOLZSCHNITTE


MARGARETHE GEIBEL<br />

1876 – WEIMAR – 1955<br />

FARBHOLZSCHNITTE<br />

<strong>Katalog</strong> <strong>110</strong><br />

Feinbergweg 7 – 61440 Oberursel/Ts.<br />

Telefon: +49 (0)6171 20 74 92<br />

info@galerie-fach.de<br />

www.galerie-fach.de


DIE KÜNSTLERIN MARGARETHE GEIBEL<br />

Leben und künstlerischer Werdegang<br />

Margarethe Geibel wurde am 5. Juni 1876 in Weimar<br />

in der Seifengasse neben dem Goethehaus geboren.<br />

Sie war die älteste Tochter des bekannten Weimarer<br />

Portrait- und Landschaftsmalers Casimir Geibel. Inmitten<br />

einer von Kunst und künstlerischer Betätigung<br />

geprägten Umgebung aufwachsend kam bei ihr sehr<br />

früh der Wunsch auf, in die Fußstapfen des Vaters zu<br />

treten und selbst Bildnismalerin zu werden. Der Vater<br />

förderte sie, indem er sie selbst unterrichtete und ihr<br />

Zeichenunterricht in einer privaten Kunstschule ermöglichte.<br />

Zu diesem Zeitpunkt war, wie in vielen<br />

deutschen Städten, die öffentliche Kunstschule für<br />

weibliche Studenten noch nicht zugänglich. Eine geregelte,<br />

zum Erwerbsleben führende Ausbildung war<br />

nicht im Sinne ihres Vaters.<br />

Erst als Casimir Geibel starb – Margarethe war damals<br />

20 Jahre alt – konnte sie sich ihren Wunsch erfüllen<br />

und begann mit einer intensiveren Ausbildung,<br />

wenn auch wiederum nur im Privatunterricht. Ihr<br />

erster Lehrer war Otto Rasch, dessen eigenes Werk<br />

von der Liebe zur Innenarchitektur geprägt war. Seine<br />

Ölgemälde, stille Interieurs und Ansichten des Goethehauses,<br />

übten wohl den größten Einfluß auf die Studentin<br />

Margarethe Geibel aus. Sie wurde vor allem in<br />

graphischen Techniken unterwiesen. Auch Arthur<br />

Schmidt, ein enger Mitarbeiter des führenden Jugendstilkünstlers<br />

Henry van de Veldes, beeinflußte ihren<br />

Stil. Sein <strong>Fach</strong>gebiet war die Unterweisung im perspektivischen<br />

und konstruktiven Zeichnen und Innenarchitektur.<br />

Diese Einflüsse legten früh den Grundstein<br />

zu Margarethe Geibels bevorzugten Motiven.<br />

Nur die Jahre von 1900 bis 1902 führten sie von Weimar<br />

fort. Sie verbrachte diese Zeit an der privaten<br />

Kunstschule des Prof. Leopold Graf von Kalckreuth<br />

in Stuttgart. Auch hier lag der Schwerpunkt ihrer<br />

Ausbildung in der Erweiterung ihrer graphischen Fähigkeiten.<br />

Die Ausbildung konzentrierte sich hier auf<br />

den Zeichenunterricht und die Unterweisung in der<br />

Kunst der Radierung. Auf diesem Gebiet eignete sich<br />

Margarethe Geibel geradezu vollkommene Fähigkeiten<br />

an, sie beherrschte die handwerklichen Techniken<br />

und konnte diese nun frei für ihre künstlerische Aussage<br />

handhaben.<br />

Der farbige Holzschnitt jedoch, dessen Technik sie<br />

sich selbst aneignete, war die Ausdrucksform, die ihren<br />

Absichten als Künstlerin am ehesten entsprach.<br />

Sie pflegte und perfektionierte diese Technik bis an<br />

ihr Lebensende.<br />

Nach der Zeit in Stuttgart, um 1903, kehrte sie nach<br />

Weimar zurück und lebte zunächst mit ihrer Mutter<br />

im Elternhaus. Später wohnte sie gemeinsam mit ihrer<br />

Freundin, der Gräfin Irene Bose, in der Cranachstraße<br />

und betrieb ein Atelier an der Buchfarterstraße<br />

und später, in den 30er Jahren, am Falkenberg in der<br />

südlichen Vorstadt von Weimar.<br />

Ihr ganzes Leben war der Kunst gewidmet, aber ihr<br />

Lebensunterhalt war damit nicht gesichert. Ihr jüngerer<br />

Bruder, der den Wert ihres künstlerischen Schaffens<br />

erkannte, unterstützte sie nach Kräften.<br />

Verschiedene Museen erwarben noch zu Lebzeiten<br />

ihre Werke, darunter Weimar, Dresden, Leipzig, Erfurt,<br />

Stuttgart, Breslau, Budapest, München, Berlin<br />

(Akademie), Wien (Hofbibliothek), London (Kensington<br />

Museum und British Museum).<br />

Doch die Nachkriegszeit brachte auch für sie Armut<br />

und Notstand. In einem Brief an ihre in Amerika lebende<br />

Kusine schrieb sie: „… ohne meine künstlerische<br />

Tätigkeit hat das Leben nicht allzu viel Wert für mich.<br />

Kann ich aber ganz darin aufgehen, so vergesse ich diese<br />

trübe Umwelt und bin in den schönsten Regionen,<br />

die mir dann auch keiner nehmen kann.“<br />

Im Jahre 1950 schließlich starb ihr geliebter Bruder<br />

und bittere Not zog in ihr Leben ein. Einzig die Verwandten<br />

in Amerika unterstützten sie ein wenig.<br />

Von vielen Krankheiten und dem hohen Alter geschwächt,<br />

war es ihr später oft nicht mehr möglich,<br />

2


die anstrengende Tätigkeit einer Holzschneiderin<br />

auszuüben. Sie wandte sich wieder der Kunst des<br />

Zeichens und Aquarellierens zu.<br />

Margarethe Geibel starb, knapp achtzigjährig am<br />

28. November 1955. Ihrem Können ist es zu ver danken,<br />

daß das Wohnhaus Johann Wolfgang von Goethes<br />

nach den Kriegszerstörungen wieder in seinen ursprünglichen<br />

Zustand versetzt werden konnte. Ihre<br />

farbigen Holzschnitte dienten als Vorlage für die Restaurierungsmaßnahmen.<br />

So ist ihr Beitrag zur diesjährigen<br />

Feier Weimars als Kulturhauptstatt Europas (das<br />

war im Jahr 1999) gar nicht groß genug einzuschätzen.<br />

„Ein Lebenswerk im Zeichen Goethes“<br />

Ab den Jahren nach 1902 bildete sich ein Schwerpunkt<br />

im künstlerischen Schaffen von Margarethe Geibel<br />

heraus. Der Farbholzschnitt wurde ihre bevorzugte<br />

Arbeitstechnik. Ein Beispiel ist der frühe, noch ganz<br />

vom Eindruck asiatischer Kunst geprägte Farbholzschnitt<br />

„Kiefern“ von 1904 (WV 6, Kat.-Nr. 20, Abb.<br />

S. 133). Die Kompositionsweise mit den das Bild<br />

durchziehenden Schrägen erinnert an chinesische<br />

Pflanzenstudien.<br />

Gleichzeitig begann sie auch die Serie der großformatigen,<br />

farbigen Innenansichten von Goethes Wohnhaus<br />

in Weimar. Der Großteil dieser Arbeiten entstand<br />

in den Jahren von 1908 bis 1911. Einige dieser Arbeiten<br />

sollen nun etwas eingehender betrachtet werden.<br />

Bereits die beiden Blätter, die das Treppenhaus zeigen,<br />

beide von 1909 (WV 44, Abb. S. 23 und 56, Abb. S. 32),<br />

geben einen Eindruck vom Können der Künstlerin in<br />

räumlicher Hinsicht. Die Perspektive wurde geschickt<br />

gewählt, der Betrachter meint, den Zug in die Tiefe<br />

des Raumes zu spüren. Bei der Ansicht auf die Ildefonso-Gruppe<br />

verwendete die Künstlerin bereits sechs<br />

verschiedene Farb-Platten! Auch die besondere Begabung<br />

der Künstlerin für die Gestaltung mit Hilfe des<br />

Lichts läßt sich am Beispiel des Treppenhauses besonders<br />

gut zeigen. Das einfallende Licht spiegelt sich auf<br />

den blanken Holztreppen, die Künstlerin ließ diese<br />

Reflexe einfach weiß, während sich die linke Treppe<br />

im Dunkel verliert. Der Blick durchs Treppenhaus<br />

nach unten zeigt schräg durch die Fenster einfallendes<br />

Sonnenlicht, das den Charakter eines milden Sommernachmittags<br />

annimmt. Die Komposition dieses<br />

Blattes ist kühn: Durch die Konzentration auf die<br />

Darstellung der Treppe und der Wände bekommen<br />

die antiken Figuren, die recht detailliert wiedergegeben<br />

sind, den Charakter von Preziosen. Obwohl sie in<br />

der linken, oberen Ecke nur einen sehr kleinen Teil<br />

des Blattes einnehmen, ist ihre Inszenierung perfekt.<br />

Die Treppe lenkt den Blick des Betrachters, sich die<br />

Figuren näher anzusehen. Das freundliche Licht<br />

macht das Verweilen angenehm.<br />

Die Farbigkeit des Blattes „Gelber Saal“ von 1909<br />

(WV 49, Abb. S. 29) ist besonders geeignet zu zeigen,<br />

wie die Künstlerin es vermochte, an sich unvereinbare,<br />

leuchtende Töne zu einem harmonischen Ganzen<br />

zu verbinden. Sie verwandte Farben, wie das helle<br />

Blau, in ganz geringer Menge oder setzte, wie im Fall<br />

des grünlichen Gelbs, eine stumpfe Mischfarbe dagegen,<br />

die den Gesamtton sehr ausgeglichen erscheinen<br />

läßt. An dieser Stelle sei auch betont, daß die Künstlerin<br />

sich selbstverständlich an die Gegebenheiten in<br />

Goethes Wohnhaus halten wollte. Der dunkelbraune<br />

Holzfußboden wurde von ihr jedoch beispielsweise in<br />

jenen, eben beschriebenen braun-grauen Ton verwandelt,<br />

sozusagen auf künstlerische Art „interpretiert“,<br />

um die farbliche Harmonie des kleinen Formates zu<br />

wahren.<br />

Der Blick vom gelben Saal in den nächsten Raum, das<br />

Büsten- oder Brückenzimmer (WV 50, Abb. S. 29) läßt<br />

uns diesen Rundgang noch ein wenig fortsetzen. Das<br />

Blatt von 1909, das diesen Raum zeigt, erstaunt den<br />

Betrachter zunächst: Warum, so fragt er sich, ist dieser<br />

Torso so eng in das Format gedrängt, ja sogar angeschnitten?<br />

Die Analyse der Komposition zeigt, daß<br />

Margarethe Geibel hier das Prinzip des „Goldenen<br />

Schnitts“ anwandte. Sie teilte mit dieser Ansicht der<br />

Figur im Raum in zwei in ihrer Größe harmonisch<br />

zueinanderstehende Teile. Der linke Teil, der einen<br />

Blick in das Gartenzimmer zeigt, wird ebenso in<br />

Boden und Tür eingeteilt. Neben den reizvollen<br />

Durchblicken entsteht hier ein für das Auge besonders<br />

angenehmes Verhältnis der Schwerpunkte.<br />

Das Garten- bzw. Silhouettenzimmer von 1909 (WV<br />

48, Abb. S. 27) zeigt wieder die reizvolle Behandlung<br />

des Lichts, das sich hier geradezu über den Fußboden<br />

ergießt, und der Blick in das Urbinozimmer von 1908<br />

3


(WV 41, Abb. S. 20) wirkt in seiner zarten Farbigkeit<br />

beinahe wie ein Aquarell. Nicht die Linie sondern die<br />

Fläche dominiert. Auch wirkt dieses Blatt dank des<br />

Blicks vom kleinen Treppenhaus durch die geöffnete<br />

Tür fast intim, denn keinerlei repräsentative Absicht<br />

ist zu spüren.<br />

Das Junozimmer ist durch drei Ansichten besonders<br />

gut dokumentiert, zwei davon stammen aus der frühen<br />

Serie von 1909 (WV 46, Abb. S. 25 und 57, Abb. S. 33).<br />

Ein Blick geht in Richtung der Wand mit der Büste der<br />

Juno Ludovisi, die andere auf die gegenüberliegende<br />

Seite. Hier hebt sich das Gelb beinahe wie ein Goldton<br />

vom Blau der Wände ab.<br />

Die Ansicht von Goethes Arbeitszimmer von 1908<br />

(WV 43, Abb. S. 23) ist mit großer Liebe zum Detail<br />

gestaltet. Der Schreibtisch an der Wand zeigt verschiedene<br />

Gegenstände des Alltags, zum Beispiel eine<br />

Weinflasche, als hätte der Dichterfürst den Raum erst<br />

vor wenigen Augenblicken verlassen. Auch der Tisch<br />

scheint gedeckt zu sein. Der Blick durch die Mansarde,<br />

ein Blatt aus dem Jahre 1908 (WV 42, Abb. S. 21),<br />

bezaubert durch die Zartheit der Farben. Wieder<br />

meint der Betrachter, vor einem Aquarell zu stehen,<br />

so transparent wirken die eigentlich doch so pastosen<br />

Druckfarben. Ein weiteres Beispiel aus der frühen<br />

Folge der Farbholzschnitte des Goethehauses ist der<br />

Blick von der Terrasse in den Garten von 1909 (WV<br />

52, Abb. S. 31). Ein freundlicher Vormittag lädt den<br />

Betrachter zum Flanieren ein.<br />

Alle Werke von 1908 /1909 zeichnen sich durch zarte<br />

Farben und zurückhaltende Konturen aus. Die Farben<br />

sind sparsam aufgetragen und dezent, auch das<br />

Schwarz wurde zurückhaltend eingesetzt und wirkt<br />

eigentlich stets wie ein Grauton. Das ändert sich bei<br />

den Blättern von 1911.<br />

Die Ansicht des Urbinozimmers von 1911 (WV 72,<br />

Abb. S. 35) wird von starken Kontrasten geprägt. Ein<br />

Lachs-Ton steht gegen Blattgrün, Sonnengelb gegen<br />

warmes Braun. Hier setzte die Künstlerin erstmals<br />

eine satt eingefärbte, schwarze Farbplatte zur Konturierung<br />

ein, die einschneidende und wegbereitende<br />

Neuerung gegenüber der frühen Phase.<br />

Die Ansicht des Deckenzimmers (WV 74, Abb. S. 37)<br />

aus dem gleichen Jahr wirkt zwar, angesichts der sparsamen<br />

Farbgebung, eher wie ein handkolorierter, einfarbiger<br />

Holzschnitt, erweist sich jedoch in seiner<br />

Klarheit als Ausdruck einer zweiten künstlerischen<br />

Phase im Schaffen Margarethe Geibels. Die Farbigkeit<br />

ändert sich nur geringfügig, sie wird lediglich ein wenig<br />

kräftiger. Es sind die Konturen, die nun als Gestaltungsmittel<br />

in die Darstellung mit einbezogen werden.<br />

Die Kompositionen werden klarer, die Linie beginnt<br />

über die Fläche zu siegen. Dieses Gestaltungsmittel<br />

steigert die Künstlerin bei den folgenden Blättern.<br />

Die dritte Ansicht des Junozimmers stammt von 1917<br />

(WV 124, Abb. S. 43) und zeigt einen gewagten Blick<br />

über ein Tischchen mit der geflügelten Nike, als säße<br />

der Betrachter auf einem der Polstermöbel. Die Farben<br />

sind kräftig, und auch die Linienführung erscheint<br />

hier teilweise recht bestimmt. Die schwarze<br />

Kontur wird nun zum entscheidenden Gestaltungsmittel.<br />

Wichtig erscheint, daß Margarethe Geibel<br />

trotz der Wieder gabe eines bestimmten Zimmers,<br />

d. h. einer realistischen Darstellung, auf jedem Blatt<br />

die Tatsachen der künstlerischen Gestaltung unterordnete.<br />

Das Auge der Künstlerin vermochte in jedem<br />

einzelnen Fall die gewünschte Stimmung durch die<br />

Wahl der Farben, des Ausschnittes und durch die Art<br />

des Farbauftrags vor dem Druck zu erzielen.<br />

In diese Phase datiert auch der zweite Farbholzschnitt<br />

vom Arbeitszimmer von 1917 (WV 121, Abb. S. 39).<br />

Wieder sieht man klare Konturen und kräftige Farben.<br />

Der niedrig gelegene Betrachterstandpunkt verstärkt<br />

die perspek tivische Wirkung. Vergleicht man<br />

dieses Blatt mit dem früher entstandenen, zeigt sich<br />

eine neue Kraft im künstlerischen Schaffen Margarethe<br />

Geibels. Ein Selbstbewußtsein, das sie über die<br />

bloße Aufgabe als Berichterstatterin weit hinaushebt.<br />

Zur Abrundung des Rundgangs durch das Goethehaus<br />

sei hier auch die Farbradierung Margarethe<br />

Geibels von Goethes Schlaf- und Sterbezimmer von<br />

1909 (WV Rad. 19, Abb. S. 24) erwähnt. Es handelt<br />

sich um eine völlig andere Technik, ein Tiefdruckverfahren<br />

mit mehreren Platten, die durch die Feinheit<br />

des Strichs und den Einsatz von starken Kontrasten<br />

auch eine andere Wirkung erzielt. Hier wählt die<br />

Künstlerin einen sehr engen Blickwinkel, der durch<br />

die Tür lediglich einen kleinen Teil des Schlafzimmers<br />

zeigt, dem Auge also den vollen Einblick verweigert.<br />

Der Betrachter weiß: Dies ist ein privater Bereich.<br />

4


Noch einmal sei betont, daß nach den Zerstörungen<br />

des 2. Weltkriegs Margarethe Geibels Farbholzschnitte<br />

als Grundlage für die Restaurierungsmaßnahmen<br />

herangezogen wurden.<br />

In den Jahren zwischen 1910 und 1913 entstanden<br />

auch die weiteren großformatigen Farbholzschnitte,<br />

die Innenansichten des Wittumspalais und der Thüringischen<br />

Landesbibliothek (Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek),<br />

die gleichermaßen vom Können der<br />

Künstlerin zeugen. Besonders die Ansichten der Bibliothek<br />

wirken durch ihren perspektivischen Tiefenzug<br />

und die Fülle der Farben überwältigend. Margarethe<br />

Geibel schuf auch eine große Anzahl von<br />

schwarz-grauen Farbholzschnitten. Diese datieren<br />

zumeist in die Jahre 1922 und 1923. Es finden sich<br />

Ansichten des alten Weimar und auch Außenansichten<br />

des Goethehauses und seiner Nebengebäude.<br />

Allein die Serie Alt-Weimar umfaßt über 40 Blätter!<br />

Die kleinen Formate und die aufwendige Technik machen<br />

diese Blätter zu kleinen Juwelen. Oft hat die<br />

Künstlerin diese Preziosen noch von Hand koloriert,<br />

ein weiteres Beispiel für ihre Liebe zum Detail und die<br />

Liebe zu ihrer Heimatstadt. Dies verbindet sie mit<br />

dem großen deutschen Dichter. Das Licht und die Atmosphäre<br />

der Straßen und Plätze lassen an Goethes<br />

Äußerung über sein Weimar denken: „Der Ort, wo er<br />

sich niederläßt, die Luft, die er einatmet, bestimmen<br />

seine Existens.“<br />

Ein weiters Kleinformat, die Ansicht des Römischen<br />

Hauses im Weimarer Park von 1926 (WV 210, Abb.<br />

S. 68), zeigt Margarethe Geibels Können in reifster<br />

Blüte. Das Herbstlaub ist in leuchtendstem Orange<br />

gestaltet, dazu gesellt sich Gelb, und doch stellt sich<br />

beim Betrachter der Eindruck vollkommener Farbharmonie<br />

ein, was wiederum von der Künstlerin<br />

durch sorgfältig gewählte Kontrastfarben erzielt wurde.<br />

Der niedrig gelegene Betrachterstandpunkt erhebt<br />

das in sich kleine Gebäude zu Monumentalität.<br />

Auch die Werke der 30er Jahre, die Ansichten von<br />

Dornburg mit seinen Schlössern, zeigen die Merkmale<br />

eines reifen Stils (WV 250, 263, 255-260). Betrachtet<br />

man beispielsweise den Blick durch einen<br />

schmiedeeisernen Bogen zum Renaissanceschloß,<br />

das später auch Goetheschloß genannt wurde (1932),<br />

erstaunt der gekonnte Einsatz von Hell-Dunkel-Kontrasten<br />

zur Schilderung der Lichtverhältnisse. Dieses<br />

Blatt steht der farbigen Darstellung des gleichen<br />

Schlosses aus anderer Perspektive (1931) in nichts<br />

nach. Der Blick auf das Dornburger Rokokoschloß<br />

von 1934 (WV 267, Abb. S. 112) begeistert ebenso<br />

durch die von der Künstlerin eingefangenen Atmosphäre<br />

des Ortes.<br />

Margarethe Geibel wandte sich nach 1938 auch Pflanzenmotiven<br />

zu. Ein Beispiel ist das Aquarell des<br />

herbstlichen Zweiges von wildem Schneeball. Dem<br />

Wachsen, Blühen und Vergehen der Pflanzenwelt im<br />

Jahreslauf galt nun der Künstlerin größtes Interesse.<br />

Stimmungsvolle Landschaften, insbesondere die<br />

Meeresküste, waren ein weiteres Hauptthema in ihrem<br />

Schaffen. Auch hier arbeitete sie einfühlsam und<br />

das Wesen des jeweiligen Motivs erfassend.<br />

Eine stilistische Einordnung des Werkes von Margarethe<br />

Geibel ist nicht einfach. Ihr Werk läßt sich als<br />

klassisch modern mit starken Einflüssen des Jugendstils<br />

umschreiben. Doch findet sich kein reiner Jugendstil,<br />

dessen Maxime doch die reine Ornamen talität<br />

war. Der Abbildungscharakter ihrer Werke hebt sie<br />

darüber hinaus.<br />

Die Ansicht der Gartenseite des Goethehauses von<br />

1911 (WV 77, Abb. S. 36) zeigt Margarethe Geibels<br />

Auseinandersetzung mit der Kunst des Expressionismus,<br />

besonders Van Gogh, den sie sehr schätzte. Auch<br />

andere Blätter, wie beispielsweise die Ansicht der Herderkirche<br />

von 1922 (WV 171, Abb. S. 87) besitzen<br />

durchaus expressionistisches Formengut, doch auch<br />

diese Stilrichtung umschreibt nicht die Gesamtstimmung<br />

ihres Werkes.<br />

Dem Betrachter wird jedoch vor allem deutlich, daß<br />

mit den graphischen Werken Margarethe Geibels ein<br />

Stück deutscher Kultur für zukünftige Generationen<br />

dokumentiert und auch in seiner Wesensart für immer<br />

festgehalten wurde.<br />

(Angela Meinz, zitiert aus: Ausst. <strong>Katalog</strong> „Goethes<br />

Weimar in Farbholzschnitten von Margarethe Geibel“,<br />

hrsg. von Angelika Mundorff. Fürstenfeldbruck,<br />

Stadtmuseum 1999, Ss. 57-63).<br />

Die in Klammern stehenden Hinweise auf die jeweiligen<br />

Nummern des handschriftlichen Werkverzeichnisses<br />

wurden von uns ergänzt.<br />

5


BIOGRAPHIE<br />

Geb. 5. Juni 1876 als Tochter des Landschaftsmalers Casimir Geibel (1839-1896)<br />

1896 Studium im Privatatelier von Otto Rasch (1862-1952) und bei Arthur Schmidt, der enge<br />

Mitarbeiter des führenden Jugendstilkünstlers Henry van de Velde (1863-1957)<br />

1900-1902 Studium an der privaten Kunstschule von Leopold Graf von Kalckreuth (1855-1928)<br />

in Stuttgart. Der Schwerpunkt ihrer Ausbildung lag hier in der Vervollkommnung der<br />

graphischen Techniken<br />

um 1903<br />

Rückkehr nach Weimar, wo sie sich die Technik des Farbholzschnitts autodidaktisch<br />

aneignete, die sie zeitlebens favorisieren sollte<br />

1903 Selbstbildnis, Radierung<br />

1904 entstehen erste Farbholzschnitte und Radierungen von Weimar und Umgebung<br />

1905 mehrere Motive aus Friedrich Schillers Wohnhaus in Weimar in Farbholzschnitt und<br />

Radierung, sowie das sehr seltene Selbstbildnis, weitere figürliche und landschaftliche<br />

Motive<br />

1906 Bildnis der Mutter der Künstlerin, weitere Motive aus Weimar und Umgebung<br />

1907-1913 Radierungen von Weimar und Umgebung<br />

1908-1917 der als eines der Hauptwerke der Künstlerin geltende „Goethehaus-Zyklus“<br />

und weitere Einzelblätter in Farbholzschnitten<br />

1909 Beschäftigung mit der Monotypie<br />

1910-1915 Zyklus „Wittumspalais“, Weimar und weitere Einzelblätter in Farbholzschnitten<br />

1910-1931 Zyklus „Park zu Weimar“ in Farbholzschnitten<br />

1911 und 1912 Aufenthalt in Schloss Allner in Nordrhein-Westfalen, belegt durch den Zyklus<br />

Farbholzschnitte „Schloss Allner“<br />

1912 Aufenthalt in Erfurt und Selbstbildnis, belegt durch Farbholzschnitte<br />

1913-1916 Farbholzschnitte von Blumen und Pflanzen<br />

6


1913-1924 Zyklus „Alt-Weimar“, weitere Farbholzschnitte aus Weimar und Umgebung<br />

1914 Lithographien mit Motiven aus Thüringen und Weimar<br />

1915-1935 Zyklus „Belvedere, Weimar“; Winterlandschaften in Farbholzschnitten<br />

1915-1916 Aufenthalte an der Ostsee, belegt durch Radierungen und Lithographien<br />

1916 Aufenthalt in Thüringen, belegt durch Lithographien<br />

1917-1919 Aufenthalte in Mecklenburg, belegt durch mehrere Holzschnitte und Thüringen,<br />

belegt durch Lithographien<br />

1917 2 Farbholzschnitte „Nietzsche-Archiv, Weimar“<br />

1917-1918 Aufenthalte in Brunshaupten an der Ostsee, Ilmenau und Thüringer Wald,<br />

belegt durch Farbholzschnitte, sowie Lithographien von Mittenwald und Oberstdorf<br />

1920 Aufenthalt in Mittenwald und Berka in Thüringen, belegt durch Farbholzschnitte<br />

1921 Aufenthalt auf Schloss Sögeln bei Osnabrück, belegt durch Farbholzschnitte<br />

1927 Zyklus „Häuschen der Fürstin von Albanien“ (d.i. Haus Pogwisch) in Farbholzschnitten<br />

1928-1934 Zyklus „Dornburger Schlösser“ in Farbholzschnitten<br />

1930 Zyklus „Haus Eichholz“ in Farbholzschnitten, Lithographien von Osterwieck /Harz<br />

und von der Ostsee, belegt durch Lithographien<br />

1936 Oberstdorf im Sommerhaus ihres Bruders am Dienesberger Weg<br />

1938 Gardasee, Aufenthalte in Malcesine und Torbole, belegt durch Schwarz-weiß-Holzschnitte<br />

nach 1945<br />

kaum Einkommen, wurde von ihrem jüngeren Bruder unterstützt, der den Wert ihres<br />

künstlerischen Schaffens erkannte<br />

1950 Tod des Bruders, es kehrte bittere Not in ihr Leben ein, nur in Amerika lebende<br />

Verwandte unterstützten sie ein wenig<br />

28. November 1955 verstirbt die Künstlerin in Weimar<br />

7


Hans Singer schreibt schon 1914, S. 231/232 lobend in seinem Standardwerk<br />

„Die moderne Graphik“ über Margarethe Geibel Folgendes:<br />

„Ihre Blätter haben über den künstlerischen Wert hinaus noch ihre gegenständliche Bedeutung,<br />

denn sie hat in zwei größeren Folgen, einige der für die deutsche Kultur wichtigsten Stätten, –<br />

das ‚Goethe-Haus‘ und das ‚Wittumspalais‘ – für die Nachwelt in wirkungsvollen Wiedergaben<br />

festgehalten. Im Druck läßt sie allerdings den jeweiligen Zufall stärker mitspielen als die<br />

meisten Kollegen, auch liebt sie die lebhafte Fleckenverteilung beinahe bis zur Unruhe, was<br />

wohl eine Folge der gewählten Vorwürfe ist, deren überreiches Detailgewimmel sie ja beachten<br />

mußte, wenn sie nicht den Wert ihrer Blätter als Tatsächlichkeitsschilderungen preisgeben<br />

wollte. Ein besonderer Mut läßt sie vor den schwierigsten, manchmal geradezu undankbaren<br />

Aufgaben nicht zurückschrecken. Die scheinbar sehr trocken aufgetragenen Farben verbinden<br />

sich zu hellen Harmonien, und es ist ganz besonders hervorzuheben, daß sie sich von Japan<br />

freigemacht hat und ganz auf eigenen Wegen wandelt.“<br />

Margarethe Geibel erlangte Anerkennung durch Ankäufe von privaten und öffentlichen<br />

Sammlungen z. B. in Weimar, Dresden, Stuttgart, München, Berlin, Budapest,<br />

Wien (Hof bibliothek) und London (Kensington Museum und British Museum).<br />

Die im <strong>Katalog</strong> verwendeten Werknummern richten sich nach dem eigenhändig verfassten<br />

Werkverzeichnis der Künstlerin, das uns im Original vorliegt.<br />

Literatur:<br />

1914 Hans W. Singer, Die moderne Graphik. 2. Aufl. Leipzig, 1920, S. 232.<br />

1955 Hans Vollmer, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts.<br />

Bd. II, Leipzig, 1955, S. 217.<br />

1972 Führer des Rhein. Landesmuseums in Bonn: K. A. Reiser, Graphik des deutschen Jugendstils.<br />

Düsseldorf, 1972.<br />

1999 Goethes Weimar in Farbholzschnitten von Margarethe Geibel.<br />

Hrsg. von Angelika Mundorff. Fürstenfeldbruck, Stadtmuseum 1999.<br />

2013 „Wege zu Gabriele Münter und Käthe Kollwitz“. Holzschnitte von Künstlerinnen des<br />

Jugendstils und des Expressionismus“. Stadt Reutlingen/Museum Schloss Moyland, 2013,<br />

Farbabb. S. 46, 60, 66 u. 89, Biographie S. 146.<br />

2016/17 Daniel Studer, Faszination Farbholzschnitt. Der japanisierende Farbholzschnitt als Kunstform<br />

des Jugendstils. Mit einem <strong>Katalog</strong> der Holzschnitte von Martha Cunz. St. Gallen/Reutlingen,<br />

2016/2017, Abb. S. 229, Biographie S. 263/264.<br />

2017/18 „… und dann brach der Krieg herein!“ Grafische Arbeiten aus der Sammlung Kretschmer<br />

1900-1918. Hrsg. Angelika Mundorff/Eva von Seckendorff. Museum Fürstenfeldbruck,<br />

2017/2018, S. 24, Abb. Ss. 6 u. 25.<br />

8


WERKSTATTBUCH<br />

9


10


11


12


13


14


15


16


17


18


GOETHEHAUS-ZYKLUS<br />

Folge von 24 Blatt Farbholzschnitten<br />

Kat.-Nr. 1<br />

19


I. Blick ins Urbinozimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908, auf Japan-Bütten,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 27,2:19,6 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 41. Blatt I zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 13 mit Farbabb. S. 42.<br />

Alle Blätter dieser Folge (bis auf Werknummer 77) mit den Original-Passepartouts,<br />

die von der Künstlerin mit Bleistift signiert, datiert und bezeichnet sind.<br />

Als komplette Folge kommen die Farbholzschnitte im Handel äußerst selten vor!<br />

20


II. Mansarde I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908, auf Japan-Bütten, mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 28:23,5 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 42. Blatt II zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 16 mit Farbabb. S. 43.<br />

Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu diesem Blatt: „Der Blick durch die Mansarde, ein Blatt aus dem Jahre 1908,<br />

bezaubert durch die Zartheit der Farben. Wieder meint der Betrachter, vor einem Aquarell zu stehen,<br />

so transparent wirken die doch eigentlich pastosen Druckfarben.“<br />

21


III. Goethes Arbeitszimmer I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908, auf cremefarbenem Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 23:30,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 43. Blatt III zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 17 mit Farbabbildung S. 44.<br />

Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu diesem Blatt: „Die Ansicht von Goethes Arbeitszimmer ist mit<br />

großer Liebe zum Detail gestaltet. Der Schreibtisch an der Wand zeigt verschiedene Gegenstände des Alltags,<br />

zum Beispiel eine Weinflasche, als hätte der Dichterfürst den Raum erst vor wenigen Augenblicken verlassen.<br />

Auch der Tisch scheint gedeckt zu sein.“<br />

IV. Treppenhaus I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 27:35,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 44. Blatt IV zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 1 mit Farbabbildung S. 33.<br />

Angela Meinz schreibt zu diesem Blatt auf S. 59/60: „Bereits die beiden Blätter, die das Treppenhaus<br />

zeigen (beide 1909), geben einen Eindruck vom Können der Künstlerin in räumlicher Hinsicht.<br />

Die Perspektive wurde geschickt gewählt, der Betrachter meint, den Zug in die Tiefe des Raumes zu spüren.<br />

Bei der Ansicht auf die Ildefonso-Gruppe verwendete die Künstlerin bereits sechs verschiedene Farbplatten!“<br />

(Werknummer 56).<br />

22


23


V. Sterbezimmer I (Schlafzimmer Goethes).<br />

Zeichnungsstock zu Blatt V.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 32:27,5 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Dabei: Abdruck vom Zeichnungsstock, auf Japan.<br />

Werknummer 45. Blatt V zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 20 mit Farbabb. S. 45.<br />

Farb-Radierung Werknummer 19<br />

24


VI. Junozimmer I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift doppelt signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 20:28,6 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 46. Blatt VI zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 4 mit Farbabb. S. 34;<br />

Ausst. <strong>Katalog</strong>: Reutlingen, 2013, Farbabb. S. 66.<br />

Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu den drei Farbholzschnitten, die das Junozimmer<br />

(Werknummer 46, 57 u. 124) zeigen auf S. 61: „Das Junozimmer ist durch drei Ansichten besonders<br />

gut dokumentiert, zwei davon stammen aus der frühen Serie von 1909.<br />

Ein Blick geht in Richtung der Wand mit der Büste der Juno Ludovisi, der andere auf die<br />

gegenüberliegende Seite. Hier hebt sich das Gelb beinahe wie ein Goldton vom Blau der Wände ab.“<br />

25


VII.<br />

Aufgang zur Mansarde.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf festem Japan-Bütten, im Stock monogrammiert.<br />

Darstellungsgröße 33,7:27,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 47. Blatt VII zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 15 mit Farbabb. S. 43.<br />

26


VIII.<br />

Silhouettenzimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />

mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 28:40 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 48. Blatt VIII zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums in Bonn. Düsseldorf, 1972, Nr. 29, mit Abb.;<br />

Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 8 mit Farbabb. S. 38.<br />

27


IX.<br />

Gelber Saal.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 28:31,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Dabei: 5 Probedrucke vom Zeichnungsstock und 4 Farbstöcken, auf Japan-Bütten.<br />

Werknummer 49. Blatt IX zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 6 mit Farbabb. S. 36.<br />

Druckstock blau Druckstock gelb Druckstock grau Druckstock rotbraun<br />

Zeichnungsstock<br />

X. Büstenzimmer (auch: Brückenzimmer).<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert.<br />

Darstellungsgröße 22:28 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />

Dabei: Abdruck vom Zeichnungsstock, auf Japan-Bütten.<br />

Werknummer 50. Blatt X zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 7 mit Farbabb. S. 37.<br />

Angela Meinz schreibt zu diesem Blatt auf S. 60: „das Blatt von 1909, das<br />

diesen Raum zeigt, erstaunt den Betrachter zunächst: Warum, so fragt er sich,<br />

ist dieser Torso so eng in das Format gedrängt, ja sogar angeschnitten?<br />

Die Analyse der Komposition zeigt, daß Margarethe Geibel hier das Prinzip<br />

des „Goldenen Schnitts“ anwandte. Sie teilte mit dieser Ansicht der Figur<br />

den Raum in zwei in ihrer Größe harmonisch zueinanderstehende Teile.<br />

Der linke Teil, der einen Blick in das Gartenzimmer zeigt, wird ebenso in<br />

Boden und Tür eingeteilt. Neben den reizvollen Durchblicken entsteht hier<br />

ein für das Auge besonders angenehmes Verhältnis der Schwerpunkte.“<br />

Zeichnungsstock zu Blatt X.<br />

28


29


XI.<br />

Majolikazimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 28:32 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 51. Blatt XI zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 11 mit Farbabb. S. 40.<br />

XII.<br />

Garten.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 24:34,5 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 52. Blatt XII zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 9 mit Farbabb. S. 39.<br />

30


31


XIII.<br />

Treppenhaus II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 31:23 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rand.<br />

Werknummer 56. Blatt XIII zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr.2 mit Farbabb. S. 33.<br />

32


XIV.<br />

Junozimmer II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 28:34 cm, Blattgröße 31:36 cm.<br />

Werknummer 57. Blatt XIV zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr.3 mit Farbabb. S. 34; Söhn V, S. 35, 51005-1,<br />

erschienen in: Jahresgabe der Freunde Graphischer Kunst, 1917.<br />

33


XV.<br />

Mansarde II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 24:28,2 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 59. Blatt XV zum Goethehaus-Zyklus.<br />

XVI.<br />

Urbinozimmer (Vorzimmer).<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 28:39,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rand.<br />

Werknummer 72. Blatt XVI zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 14 mit Farbabb. S. 42.<br />

34


35


XVII.<br />

Deckenzimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift doppelt signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 26:35 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 74. Blatt XVII zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 12 mit Farbabb. S. 41.<br />

Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu diesem Blatt: „Die Ansicht des Deckenzimmers aus dem gleichen<br />

Jahr (1911) wirkt zwar, angesichts der sparsamen Farbgebung, eher wie ein handkolorierter, einfarbiger<br />

Holzschnitt, erweist sich jedoch in seiner Klarheit als Ausdruck einer zweiten künstlerischen Phase im<br />

Schaffen Margarethe Geibels. Die Farbigkeit ändert sich nur geringfügig, sie wird lediglich ein wenig kräftiger.<br />

Es sind die Konturen, die nun als Gestaltungsmittel in die Darstellung mit einbezogen werden.<br />

Die Kompositionen werden klarer, die Linie beginnt über die Fläche zu siegen. Dieses Gestaltungsmittel<br />

steigerte die Künstlerin bei den folgenden Blättern.“<br />

XVIII.<br />

Goethehaus von der Gartenseite.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 28:40 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Ohne Original-Passepartout.<br />

Werknummer 77. Blatt XVIII zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 21 mit Farbabb. S. 46.<br />

Angela Meinz schreibt auf S. 63 zu diesem Blatt: „Die Ansicht der Gartenseite des Goethehauses von 1911<br />

zeigt Margarethe Geibels Auseinandersetzung mit der Kunst der Expressionisten, besonders mit Van Gogh,<br />

den sie sehr schätzt. Auch andere Blätter, wie beispielsweise die Ansicht der Herderkirche<br />

(Werknummer 171, Abb. S. 87) besitzen durchaus expressionistisches Formengut, doch auch diese<br />

Stilrichtung umschreibt nicht die Gesamtwirkung ihres Werkes.“<br />

36


37


XIX.<br />

Gelber Saal II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1916, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 23,2:33 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, links und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 120. Blatt XIX zum Goethehaus-Zyklus.<br />

XX.<br />

Arbeitszimmer II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 20,2:28 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />

Kleiner Papierabrieb in der Umfassungslinie unten.<br />

Werknummer 121. Blatt XX zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 19 mit Farbabb. S. 45.<br />

Angela Meinz schreibt auf S. 62 zu diesem Blatt: „Der niedrig gelegene Betrachtungspunkt verstärkt<br />

die perspektivische Wirkung. Vergleicht man dieses Blatt mit dem früher entstandenen, zeigt sich eine neue<br />

künstlerische Kraft im Schaffen Margarethe Geibels, ein Selbstbewußtsein, das sie über die bloße Aufgabe<br />

der Berichterstatterin weit hinaushebt.“<br />

38


39


XXI.<br />

Kleines Speisezimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift doppelt signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 21:30 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 122. Blatt XXI zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 10 mit Farbabb. S. 40.<br />

XXII.<br />

Schlafzimmer II (Sterbezimmer II).<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 27,3:33,3 cm, Blattgröße 28,8:35 cm.<br />

Werknummer 123. Blatt XXII zum Goethehaus-Zyklus.<br />

40


41


XXIII.<br />

Arbeitszimmer III.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 21,7:31 cm, Blattgröße 24:32,8 cm.<br />

Werknummer 125. Blatt XXIII zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 18 mit Farbabb. S. 44.<br />

XXIV.<br />

Junozimmer III.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1917, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 22,5:32,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 124. Blatt XXIV zum Goethehaus-Zyklus.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 5, Farbabb. S. 35.<br />

Angela Meinz schreibt auf S. 61 zu diesem Blatt: „Die dritte Ansicht des Junozimmers stammt von 1917<br />

und zeigt einen gewagten Blick über ein Tischchen mit der geflügelten Nike, als säße der Beobachter<br />

auf einem der Polstermöbel. Die Farben sind kräftig und auch die Linienführung erscheint hier teilweise<br />

recht bestimmt. Die schwarze Kontur wird nun zum entscheidenden Gestaltungsmittel. Wichtig erscheint,<br />

daß Margarethe Geibel trotz der Wiedergabe eines bestimmten Zimmers, d.h. einer realistischen Darstellung,<br />

auf jedem Blatt die Tatsachen der künstlerischen Gestaltung unterordnete. Das Auge der Künstlerin<br />

vermochte in jedem einzelnen Fall die gewünschte Stimmung durch die Wahl der Farben, des Ausschnittes<br />

und durch die Art des Farbauftrags vor dem Druck zu erzielen.“<br />

42


43


44


BELVEDERE, WEIMAR<br />

Folge von 14 (von 16 Blatt) Farbholzschnitten,<br />

2 Radierungen, 2 Lithographien<br />

Kat.-Nr. 2<br />

45


I. Belvedere Allee.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1908, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14:16 cm,<br />

Blattgröße 16,8:17,4 cm.<br />

Werknummer 40. Blatt 1 zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

II. Orangerie I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1910, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 17,8:19,8,<br />

Blattgröße 20,3:21,5 cm.<br />

Werknummer 63. Blatt II zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

46


III.<br />

Gewächshausgarten<br />

im Winter.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1914, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 13:14 cm, auf die<br />

Umfassungslinie geschnitten.<br />

Werknummer 103.<br />

Blatt III zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

IV.<br />

Eingang zur Orangerie.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1915, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,2:13 cm,<br />

Blattgröße 10,5:14 cm.<br />

Werknummer 117.<br />

Blatt IV zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

47


VI.<br />

Schloss Belvedere<br />

im Winter.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,9:11,7 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 152, II (von II).<br />

Blatt VI zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

VII.<br />

Belvedere in der Abendsonne.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1920, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14:20,2 cm, Blattgröße 17,8:22,9 cm. – Durchgehend etwas braunfleckig.<br />

Werknummer 155. Blatt VII zum Zyklus: Belvedere, Weimar.<br />

Unter der Darstellung, von fremder Hand geschriebener Vierzeiler Goethes mit dem Titel:<br />

Belvedere in der Abendsonne:<br />

Erleuchtet außen her vom Sonnengold,<br />

Bewohnt im Innern traulich, froh und hold,<br />

Erzeige sich Dein ganzes Leben so:<br />

Nach außen herrlich, innen hold und froh.<br />

Mit einer handschriftlichen<br />

Widmung versehen: „Zur Erinnerung<br />

an die 16jährige Wiederkehr des<br />

Vorpostengefechts vom 1. August 1909!<br />

Osterwieck, I.VIII.1925.“<br />

48


VIII.<br />

Orangerie im Herbst.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1925, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 19,7:25,4 cm,<br />

Blattgröße 22,8:28,4 cm.<br />

Werknummer 202.<br />

Blatt VIII zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

IX.<br />

Gewächshausgarten<br />

im Frühling.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1925, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 15,3:23,2 cm,<br />

Blattgröße 16,2:27,9 cm.<br />

Werknummer 203.<br />

Blatt IX zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

49


X. Kavaliershäuser.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1925, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 16,2:19,6 cm,<br />

Blattgröße 18,4:20,8 cm.<br />

Werknummer 204.<br />

Blatt X zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

XII.<br />

Orangerie II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet, auf dem Untersatz<br />

datiert „2.XII.1926“.<br />

Darstellungsgröße 18:23 cm,<br />

Blattgröße 20,3:25 cm.<br />

Werknummer 208.<br />

Blatt XII zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

50


XIII.<br />

Große Platane.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1935, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 6,8:9 cm,<br />

Blattgröße 9,7:11,5 cm.<br />

Werknummer 275.<br />

Blatt XIII zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

XIV.<br />

Schloss.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1935, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 7:8,7 cm,<br />

Blattgröße 9,6:11,2 cm.<br />

Werknummer 276.<br />

Blatt XIV zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

51


XV.<br />

Durchblick.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1935, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:9,2 cm,<br />

Blattgröße 10:10,6 cm.<br />

Werknummer 277.<br />

Blatt XV zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

XVI.<br />

Orangerie III.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1935, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,9:9,4 cm,<br />

Blattgröße 11,2:11,2 cm.<br />

Werknummer 278.<br />

Blatt XVI zum Zyklus:<br />

Belvedere, Weimar.<br />

52


XVII.<br />

Orangerie.<br />

Radierung, 1914, auf Kupferdruckpapier,<br />

in der Platte monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert, betitelt<br />

und bezeichnet. 20:24 cm.<br />

Werknummer Radierungen 28.<br />

Vorzüglicher, vollrandiger Abruck.<br />

XVIII.<br />

Orangerie im Winter.<br />

Lithographie, 1918, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße ca. 19:21 cm,<br />

Blattgröße 28:26,7 cm.<br />

Links knitterfaltig.<br />

Werknummer Lithographie 43.<br />

Im Unterrand mit Widmung:<br />

„Meiner lieben Hedwig ein<br />

Sonntagsgruß. 23.VI.46“.<br />

53


XIX.<br />

Gewächshausgarten.<br />

Lithographie, 1914, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert,<br />

datiert und bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße ca. 21:30 cm,<br />

Blattgröße 26:45 cm.<br />

Werknummer Lithographie 12.<br />

XX.<br />

Gewächshausgarten.<br />

Radierung und Vernis mou, 1915,<br />

auf Kupferdruckpapier,<br />

in der Platte monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert,<br />

datiert, betitelt und bezeichnet.<br />

15,5:23,5 cm.<br />

Werknummer Radierungen 27.<br />

Sehr guter Abdruck mit<br />

breitem Rand.<br />

54


WITTUMSPALAIS<br />

Folge von 10 Blatt Farbholzschnitten<br />

Kat.-Nr. 3<br />

55


I. Musikzimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1910, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 33,8:27,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 61. Blatt I zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 51 mit Farbabb. S. 50.<br />

Alle Blätter dieser Folge mit den Original-Passepartouts,<br />

die von der Künstlerin mit Bleistift signiert, datiert und bezeichnet sind.<br />

56


II.<br />

Vorzimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 27:36 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 73. Blatt II zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

57


III. Wohnzimmer I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 27:36 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 76. Blatt III zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums. Düsseldorf, 1972, Nr. 30;<br />

Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 50 mit Farbabb. S. 51.<br />

58


IV.<br />

Pagengang.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 32:23 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rand.<br />

Werknummer 81. Blatt IV zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 49 mit Farbabb. S. 51.<br />

59


V. Empfangszimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 23:37,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 84. Blatt V zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

VI.<br />

Wohnzimmer II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf Japan-Bütten,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 30:38 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 85. Blatt VI zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

60


61


VII.<br />

Wohnzimmer III.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1913, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift doppelt signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 25:36 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 93. Blatt VII zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums in Bonn. Düsseldorf, 1972, Nr. 31.<br />

62


VIII.<br />

Sterbezimmer der Herzogin Anna Amalia.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1913, auf Japan-Bütten,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 26,8:23,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 94. Blatt VIII zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

63


IX.<br />

Speisezimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1915, auf Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 30:37,7 cm, rundum nahezu auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />

Werknummer 104. Blatt IX zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

X. Festsaal.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1915, auf Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 22,8:32 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 105. Blatt X zum Zyklus: Wittumspalais.<br />

64


65


66


PARK VON WEIMAR<br />

Folge von 24 Blatt Farbholzschnitten<br />

Kat.-Nr. 4<br />

67


I. Blick auf das Haus<br />

der Frau von Stein.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1910,<br />

auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12:12 cm,<br />

Blattgröße 14,6:14 cm.<br />

Linke obere Ecke mit Japanpapier hinterlegt.<br />

Werknummer 67.<br />

Blatt I zum Zyklus: Park zu Weimar.<br />

II.<br />

Römisches Haus.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1926,<br />

auf Japan, im Stock monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,2:11,5 cm, Blattgröße 13,9:13,1 cm.<br />

Werknummer 210. Blatt II zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 44, Farbabb. S. 49.<br />

Angela Meinz schreibt auf S. 62 zu diesem Blatt: „… die<br />

Ansicht des Römischen Hauses im Weimarer Park von<br />

1926, zeigt Margarethe Geibels Können in reifster Blüte.<br />

Das Herbstlaub ist in leuchtendstem Orange gestaltet,<br />

dazu gesellt sich Gelb, und doch stellt sich beim<br />

Betrachter der Eindruck vollkommener Farbharmonie<br />

ein, was wiederum von der Künstlerin durch sorgfältig<br />

gewählte Kontrastfarben erzielt wurde. Der niedrig<br />

gelegene Betrachterstandpunkt erhebt das ans sich<br />

kleine Gebäude zu Monumentalität.“<br />

68


III.<br />

Schlangenstein.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1926,<br />

auf Japan, mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14:14 cm, Blattgröße 16,4:16 cm.<br />

Werknummer 211. Blatt III zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Abb. S. 27 (hier abweichend 1923 datiert).<br />

Der sogen. „Schlangenstein“ ist dem „Genio Huius<br />

Loci“ inschriftlich geweiht. Gestalt und Sinn dieses<br />

Parkdenkmals gehen auf Vergils Vision der Schlange<br />

am Opferstein in der „Aeneis“ zurück. Es wurde von<br />

dem Thüringer Bildhauer Gottlieb Martin Klauer<br />

(1742-1801) im Auftrag von Herzog Carl August 1787<br />

ausgeführt, der damit seinen Freund Goethe ehren<br />

wollte, der sich zu dieser Zeit in Italien aufhielt.<br />

IV.<br />

Ilm im Winter II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1927,<br />

auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12:12 cm, Blattgröße 14,2:12,7 cm.<br />

Werknummer 212.<br />

Blatt IV zum Zyklus: Park von Weimar.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 76, Abb. S. 72.<br />

69


V. Blick auf das Liszt-Haus.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1927, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,3:11,3 cm,<br />

Blattgröße 12,5:12,5 cm.<br />

Werknummer 216.<br />

Blatt V zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

VI.<br />

Große Pappeln auf der<br />

unteren Parkwiese.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1927, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,3:11,3 cm,<br />

Blattgröße 12,8:13,1 cm.<br />

Werknummer 217.<br />

Blatt VI zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

70


VII.<br />

Sternbrücke.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1927, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14:14,2 cm,<br />

Blattgröße 17:15 cm.<br />

Werknummer 218.<br />

Blatt VII zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

VIII.<br />

Buchen am breiten Weg.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1927, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14:14,2 cm,<br />

Blattgröße 16:17,4 cm.<br />

Werknummer 219.<br />

Blatt VIII zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

71


IX.<br />

Oberer Parkweg.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1928, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 13,5:13,1 cm,<br />

Blattgröße 18:15,8 cm.<br />

Werknummer 220.<br />

Blatt IX zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

X. Unterer Parkweg.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1928, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,2:11,2 cm,<br />

Blattgröße 13,7:13,5 cm.<br />

Werknummer 221.<br />

Blatt X zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

72


XI.<br />

Vorfrühling.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1928, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,4:11 cm,<br />

Blattgröße 14:12 cm.<br />

Werknummer 222.<br />

Blatt XI zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

XII.<br />

Löwentor.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1928, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,3:9,2 cm,<br />

Blattgröße 11,5:11 cm.<br />

Werknummer 225.<br />

Blatt XII zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

73


XIII.<br />

Parkwiese im Herbst.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1928, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12,5:12,6 cm,<br />

Blattgröße 15:15 cm.<br />

Werknummer 226.<br />

Blatt XIII zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

XIV.<br />

Tempelherrenhaus.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1929, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,2:11,5 cm,<br />

Blattgröße 13,4:14 cm.<br />

Werknummer 228.<br />

Blatt XIV zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

74


XV.<br />

Borkenhäuschen.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1929, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,2:11,4 cm,<br />

Blattgröße 13,6:13,2 cm.<br />

Werknummer 229.<br />

Blatt XV zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

XVI.<br />

Goethes Gartenhaus<br />

im Winter.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1929, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14:14 cm,<br />

Blattgröße 16,5:20,3 cm.<br />

Werknummer 230.<br />

Blatt XVI zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Reutlingen, 2013, S. 154,<br />

Farbabb. S. 46.<br />

75


XVII.<br />

Sommer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1929, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12:12 cm,<br />

Blattgröße 14,5:14 cm.<br />

Werknummer 231.<br />

Blatt XVII zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

XVIII. Aufgang zum<br />

Römischen Haus.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1930, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12,2:12,2 cm,<br />

Blattgröße 17:14,6 cm.<br />

Werknummer 234.<br />

Blatt XVIII zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

76


XIX.<br />

Schillerbank.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1930, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14,2:14,1 cm,<br />

Blattgröße 16,5:15,5 cm.<br />

Werknummer 235.<br />

Blatt XIX zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

XX.<br />

Naturbrücke.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1930, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,2:11,2 cm,<br />

Blattgröße 13,8:15,5 cm.<br />

Werknummer 236.<br />

Blatt XX zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

77


XXI.<br />

Blühende Kastanien<br />

am Stern.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1931, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14,5:15,5 cm,<br />

Blattgröße 17,2:18,3 cm.<br />

Werknummer 246.<br />

Blatt XXI zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

XXII.<br />

Unterm Römischen<br />

Haus.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1931, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10,8:11,5 cm,<br />

Blattgröße 13,2:14 cm.<br />

Werknummer 247.<br />

Blatt XXII zum Zyklus:<br />

Park von Weimar.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 45, Farbabb. S. 48.<br />

78


XXIII.<br />

Tauschnee an der Ilm.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1931,<br />

auf Japan, mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14,3:14,3 cm,<br />

Blattgröße 17,5:17,7 cm. – Dabei: Probedruck<br />

vom Zeichnungsstock, auf Japan.<br />

Werknummer 248.<br />

Blatt XXIII zum Zyklus: Park von Weimar.<br />

Zeichnungsstock<br />

XXIV.<br />

Blick nach dem Horn.<br />

Farbholzschnitt, 1931, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert und<br />

als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,5:12,8 cm,<br />

Blattgröße 13:13,8 cm.<br />

Werknummer 249.<br />

Blatt XXIV zum Zyklus: Park von Weimar.<br />

79


80


ALT WEIMAR<br />

4 Folgen à 10 Blatt Farbholzschnitte<br />

Kat.-Nr. 5<br />

81


1. Gartenhaus.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1913, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 7,6:9,2 cm,<br />

Blattgröße 9,5:10,5 cm.<br />

Werknummer 91.<br />

Blatt 1 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 40, Abb. S. 17.<br />

FOLGE 1<br />

2. Alter Hof.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1913, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,9:8,1 cm,<br />

Blattgröße 11,3:9,1 cm.<br />

Werknummer 99.<br />

Blatt 2 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 35,<br />

Abb. S. 69.<br />

82


3. Seifengasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1921, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:9,9 cm,<br />

Blattgröße 10:11,1 cm.<br />

Werknummer 163.<br />

Blatt 3 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

FOLGE 1<br />

4. Unterer Eingang<br />

Wittumspalais.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1921, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />

Blattgröße 9,4:10,9 cm.<br />

Werknummer 164.<br />

Blatt 4 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

83


5. Marktplatz.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1921, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,5:13,3 cm,<br />

Blattgröße 10,2:14,8 cm.<br />

Werknummer 165.<br />

Blatt 5 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

FOLGE 1<br />

6. Bastille.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 7:10 cm,<br />

Blattgröße 9,4:11,3 cm.<br />

Werknummer 166.<br />

Blatt 6 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 37.<br />

84


7. Fürstenplatz.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10:11,8 cm,<br />

Blattgröße 11,3:12,9 cm.<br />

Werknummer 167.<br />

Blatt 7 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

FOLGE 1<br />

8. Alte Windmühle.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9:12 cm,<br />

Blattgröße 11,2:13 cm.<br />

Werknummer 168.<br />

Blatt 8 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

85


9. Hof im Wittumspalais.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

handcolor. Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9:14,1 cm, auf die<br />

Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rand.<br />

Linke obere Ecke fehlt.<br />

Werknummer 169.<br />

Blatt 9 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

FOLGE 1<br />

10. Schillerhaus.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1922, koloriert, auf Bütten,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />

Blattgröße 9,9:11 cm.<br />

Werknummer 170.<br />

Blatt 10 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

I. Folge.<br />

86


FOLGE 2<br />

1. Herderkirche.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau, 1922, koloriert, auf Japan, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Holzschnitt handcolor. Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10:13,5 cm, Blattgröße 11,8:14,7 cm.<br />

Werknummer 171. Blatt 1 zum Zyklus: Alt-Weimar, II. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 34.<br />

Zu den Farbholzschnitten in Schwarz und Grau schreibt Angela Meinz auf S. 62:<br />

„Margarethe Geibel schuf auch eine große Anzahl von schwarz-grauen Farbholzschnitten.<br />

Diese datieren zumeist in die Jahre 1922 und 1923. Es finden sich Ansichten des alten Weimar und auch<br />

Außenansichten des Goethehauses und seiner Nebengebäude. Allein die Serie Alt-Weimar umfaßt<br />

über 40 Blätter! Die kleinen Formate und die aufwendige Technik machen diese Blätter zu kleinen Juwelen.<br />

Oft hat die Künstlerin diese Preziosen noch van Hand koloriert, ein weiteres Beispiel für ihre Liebe zum Detail<br />

und die Liebe zu ihrer Heimatstadt. Dies verbindet sie mit dem großen deutschen Dichter. Das Licht und die<br />

Atmosphäre der Straßen und Plätze lassen an Goethes Äußerung über sein Weimar denken.<br />

‚Der Ort, wo er sich niederläßt, die Luft, die er einatmet, bestimmen seine Existenz.‘“<br />

87


2. Ackerwand.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Bütten,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,5:13,6 cm,<br />

Blattgröße 10,5:14,9 cm.<br />

Werknummer 172.<br />

Blatt 2 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

II. Folge.<br />

FOLGE 2<br />

3. Collegiengasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />

Blattgröße 10,3:11cm.<br />

Werknummer 173.<br />

Blatt 3 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

II. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 29.<br />

88


4. Jakobstrasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />

Blattgröße 9,5:10,8 cm.<br />

Werknummer 174.<br />

Blatt 4 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

II. Folge.<br />

FOLGE 2<br />

5. Teichplatz.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 7,2:9,9 cm,<br />

Blattgröße 9:10,8 cm.<br />

Werknummer 175.<br />

Blatt 5 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

II. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 33.<br />

89


6. Am Geleit.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,6:10,2 cm,<br />

Blattgröße 11,5:11,1 cm.<br />

Werknummer 176.<br />

Blatt 6 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

II. Folge.<br />

FOLGE 2<br />

7. Eckermannhaus,<br />

Deinhardgasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1922, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 6,5:8,7 cm,<br />

Blattgröße 10:11,7 cm.<br />

Werknummer 177.<br />

Blatt 7 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

II. Folge.<br />

90


8. Hinter der Badestube.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,8:7 cm,<br />

Blattgröße 12,7:9 cm.<br />

Werknummer 178.<br />

Blatt 8 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

II. Folge.<br />

FOLGE 2<br />

9. Herderhaus.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,2:10 cm,<br />

Blattgröße 10,2:11,2 cm.<br />

Werknummer 179.<br />

Blatt 9 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

II. Folge.<br />

91


FOLGE 2<br />

10. Goethehaus am Frauenplan.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau, 1923, auf Japan, im Stock monogrammiert.<br />

Darstellungsgröße 8,9:11,9 cm, Blattgröße 12,6:19 cm.<br />

Werknummer 180. Blatt 10 zum Zyklus: Alt-Weimar, II. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 25, Abb. S. 18.<br />

92


1. Marktstrasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12,3:10,8 cm,<br />

Blattgröße 13,8:11,3 cm.<br />

Werknummer 181.<br />

Blatt 1 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

FOLGE 3<br />

2. Grüner Markt.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,9:11,9 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 182.<br />

Blatt 2 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

93


3. Frauenplan.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,1:10 cm,<br />

Blattgröße 9,9:11 cm.<br />

Werknummer 183.<br />

Blatt 3 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 26,<br />

Abb. S. 11.<br />

FOLGE 3<br />

4. Wittumspalais.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,4:12 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 184.<br />

Blatt 4 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

94


5. Pavillon in<br />

Goethes Hausgarten.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />

Blattgröße 10,2:11 cm.<br />

Werknummer 185.<br />

Blatt 5 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 28,<br />

Abb. S. 15.<br />

FOLGE 3<br />

6. Am Zeughof.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 7,8:8 cm,<br />

Blattgröße 9,8:8,8 cm.<br />

Werknummer 186.<br />

Blatt 6 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

95


7. Goethehaus von der<br />

Gartenseite.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9:12,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 187.<br />

Blatt 7 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 27,<br />

Abb. S. 13.<br />

FOLGE 3<br />

8. Kleine Teichgasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,8:11,9 cm,<br />

Blattgröße 11,4:13,2 cm.<br />

Werknummer 188.<br />

Blatt 8 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 36,<br />

Abb. S. 69.<br />

96


9. Herderplatz.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12:15,2 cm,<br />

Blattgröße 13,7:16,3 cm.<br />

Werknummer 189.<br />

Blatt 9 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 23,<br />

Abb. S. 68.<br />

Dargestellt ist das Deutschritterhaus,<br />

Goethes 1. Wohnhaus in Weimar.<br />

FOLGE 3<br />

10. Schlossgasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:8 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 190.<br />

Blatt 10 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

III. Folge.<br />

97


1. Verschneiter Hof und<br />

Garten.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,3:13 cm,<br />

Blattgröße 11,1:13,5 cm.<br />

Werknummer 191.<br />

Blatt 1 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

FOLGE 4<br />

2. Windischengasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert, mit<br />

Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:10 cm,<br />

Blattgröße 10:10,5 cm.<br />

Werknummer 192.<br />

Blatt 2 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 31.<br />

98


3. Hinter der Herderkirche.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 7,8:7,8 cm,<br />

Blattgröße 9,4:8,5 cm.<br />

Werknummer 193.<br />

Blatt 3 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

FOLGE 4<br />

4. Burgplatz und Bastille.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1923, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,7:11,2 cm,<br />

Blattgröße 10,5:12 cm.<br />

Werknummer 194.<br />

Blatt 4 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

99


5. Friedensgasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,8:8 cm,<br />

Blattgröße 11,5:9 cm.<br />

Werknummer 195.<br />

Blatt 5 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

FOLGE 4<br />

6. Eingang zum Zeughof.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12:12,2 cm,<br />

Blattgröße 13,8:13,5 cm.<br />

Werknummer 196.<br />

Blatt 6 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 39.<br />

100


7. Carlsplatz (Goetheplatz).<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10,3:12,9 cm,<br />

Blattgröße 12,2:14,1 cm.<br />

Werknummer 197.<br />

Blatt 7 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

FOLGE 4<br />

8. Frau von Steins Haus und<br />

Bibliothek.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,8:14,6 cm,<br />

Blattgröße 11,6:15,8 cm.<br />

Werknummer 198.<br />

Blatt 8 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

101


9. Das Poseck’sche Haus.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12:13,4 cm,<br />

Blattgröße 14:14,5 cm.<br />

Werknummer 199.<br />

Blatt 9 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 24,<br />

Abb. S. 20.<br />

FOLGE 4<br />

10. Das rote Schloss.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1924, koloriert, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt handcolor.<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10,9:16 cm,<br />

Blattgröße 13:17,5 cm.<br />

Werknummer 200.<br />

Blatt 10 zum Zyklus: Alt-Weimar,<br />

IV. Folge.<br />

Das Rote Schloss wurde 1574 bis 1576<br />

als Witwensitz der Herzogin<br />

Dorothea Susanne, geb. von der Pfalz,<br />

gebaut und in den folgenden<br />

Jahrhunderten zu unterschiedlichen<br />

Zwecken genutzt.<br />

102


DORNBURGER SCHLÖSSER<br />

Folge von 19 (von 20 Blatt) Farbholzschnitten<br />

Kat.-Nr. 6<br />

103


I. Rokokoschloss.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1928, auf faserigem Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 22,5:28,3 cm, Blattgröße 25:30,4 cm.<br />

Werknummer 224. Blatt I zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Auf dem Untersatz von der Künstlerin bezeichnet „Versuch unverkäuflich wird nicht mehr hergestellt“.<br />

Vermutlich Unikat und von größter Seltenheit!<br />

Auf das Schloss an der Saale zog sich Goethe am 7. Juli 1828 nach dem Tod des Großherzogs Karl August von<br />

Sachsen-Weimar-Eisenach zurück und blieb dort bis zum 11. September 1828.<br />

Zu Margarethe Geibels Aufenthalten auf den Dornburger Schlössern kam es, weil Otto Lindig (1895-1966),<br />

der bedeutende Bauhaus-Keramiker, wie die Künstlerin zum Kreis der „Lavendelritter“, den Hedwig und Willi Reischauer<br />

in Weimar ins Leben gerufen hatten, gehörte. Von Weimar kommend war Lindig von 1922 bis 1925 der Leiter der<br />

keramischen Werkstätten im Dornburger Marstall, der einzigen Außenstelle des staatlichen Bauhauses in Weimar. Diese<br />

stellt eine Besonderheit in der Geschichte des Bauhauses dar, denn auch nach der Schließung in Weimar geht<br />

der Betrieb der Dornburger Werkstätte als Teil der neuen Staatlichen Bauhochschule weiter. Nach deren Schließung im<br />

Jahr 1930 führte Otto Lindig die Keramikwerkstatt in wirtschaftlicher Selbstständigkeit bis 1947, dem Jahr seines<br />

Weggangs nach Hamburg, weiter.<br />

104


II.<br />

Schlossgarten.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1931, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10,6:13,4 cm,<br />

Blattgröße 13,3:16,2 cm.<br />

Werknummer 250. Blatt II<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 57.<br />

IV.<br />

Goethes Arbeitszimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1932, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 24:31,3 cm,<br />

Blattgröße 27,4:33,8 cm.<br />

Werknummer 252. Blatt IV<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literaur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 75, Abb. S. 55.<br />

105


V. Eingang<br />

zum Rokokoschloss.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1932, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10,2:12,5 cm,<br />

Blattgröße 13,5:15,2 cm.<br />

Werknummer 253. Blatt V<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 60, Abb. S. 71.<br />

VI. Blick nach dem<br />

Goetheschloss durch einen<br />

schmiedeeisernen Bogen.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1932, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 18,5:18,2 cm,<br />

Blattgröße 22:22 cm.<br />

Werknummer 254. Blatt VI<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 58, Abb. S. 63.<br />

106


VII. Teeplatz I.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1932, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,8:9,6 cm,<br />

Blattgröße 11,5:12,5 cm.<br />

Werknummer 255. Blatt VII<br />

zum Zyklus: Dornburger Schösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 62, Abb. S. 62.<br />

VIII.<br />

Das alte Schloss.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1932, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10,7:13,6 cm,<br />

Blattgröße 13,6:15 cm.<br />

Werknummer 256. Blatt VIII<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 61.<br />

107


IX.<br />

Blick auf die obere<br />

Terrasse.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1932, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,3:9 cm,<br />

Blattgröße 10,4:10,6 cm.<br />

Werknummer 257. Blatt IX<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 64, Abb. S. 71.<br />

X. Teeplatz II.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1932, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,9:10,2 cm,<br />

Blattgröße 12,3:13,8 cm.<br />

Werknummer 258. Blatt X<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 63, Abb. S. 71.<br />

108


XI.<br />

Die Pappeln.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1932, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert, datiert und als „Orig.<br />

Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,4:12,9 cm,<br />

Blattgröße 11,5:14,6 cm.<br />

Werknummer 259. Blatt XI<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 65.<br />

XII.<br />

Blick von den Pappeln<br />

auf die Schlösser.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1932, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,1:11 cm,<br />

Blattgröße 11,5:12,9 cm.<br />

Werknummer 260. Blatt XII<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 66.<br />

109


XIII. Die Schlösser<br />

über der Saale.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1933, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12,7:17,3 cm,<br />

Blattgröße 15,5:19,7 cm.<br />

Werknummer 261. Blatt XIII<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 67.<br />

XIV. Blick auf das<br />

alte Schloss.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1933, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 7,8:8,7 cm,<br />

Blattgröße 9,6:10,4 cm.<br />

Werknummer 262. Blatt XIV<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 68, Abb. S. 71.<br />

<strong>110</strong>


XV.<br />

Kavaliershaus.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1933, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,6:9,1 cm,<br />

Blattgröße 11,7:12,5 cm.<br />

Werknummer 264. Blatt XV<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 69.<br />

XVI.<br />

Rosenlaubengang.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1933, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 6,6:8,8 cm,<br />

Blattgröße 8,8:10,6 cm.<br />

Werknummer 265. Blatt XVI<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 70, Abb. S. 71.<br />

111


XVII.<br />

Das Goetheschloss II.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1934, auf Japan, mit Bleistift<br />

signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 7,6:10,5 cm,<br />

Blattgröße 11,4:12,2 cm.<br />

Werknummer 266. Blatt XVII<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 72.<br />

XVIII.<br />

Rokokoschloss II.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1934, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert, datiert und als „Orig.<br />

Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 13,3:15,9 cm,<br />

Blattgröße 16,8:20,1 cm.<br />

Werknummer 267. Blatt XVIII<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 71, Abb. S. 72.<br />

112


XIX. Eingang zum<br />

alten Schloss.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1934, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert, datiert und als „Orig.<br />

Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10,2:12,9 cm,<br />

Blattgröße 12,8:17 cm.<br />

Werknummer 269. Blatt XIX<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 73.<br />

XX.<br />

Die Pappeln II.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1934, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift signiert,<br />

datiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,7:10 cm,<br />

Blattgröße 12:19 cm.<br />

Werknummer 270. Blatt XX<br />

zum Zyklus: Dornburger Schlösser.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 74, Abb. S. 62.<br />

113


114


HAUS EICHHOLZ<br />

Folge von 6 (von 9 Blatt) Farbholzschnitten<br />

Kat.-Nr. 7<br />

115


I. Bibliothek.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />

auf Japan, mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck bezeichnet,<br />

verso nummeriert und betitelt „No. 237 Haus Eichholz Bibliothek“.<br />

Darstellungsgröße 25,9:31,5 cm, Blattgröße 29,7:35,6 cm.<br />

Werknummer 237. Blatt I (von IX) zum Zyklus:<br />

Haus Eichholz, bei Wesseling in Nordrhein-Westfalen gelegen.<br />

III.<br />

Speisesaal.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />

auf Japan, mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet,<br />

verso nummeriert und betitelt „No. 239 Haus Eichholz Speisesaal“.<br />

Darstellungsgröße 29:34,5 cm, Blattgröße 32:37,5 cm.<br />

Werknummer 239. Blatt III (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />

116


117


IV.<br />

Tennisplatz.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />

auf Japan, mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet<br />

sowie nummeriert und betitelt „No. 240 Haus Eichholz Blick vom Tennisplatz auf das Schloss“.<br />

Darstellungsgröße 18:28 cm, Blattgröße 21,5:31,5 cm.<br />

Werknummer 240. Blatt IV (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />

V. Haus von der Parkseite.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />

auf Japan, im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert,<br />

als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet, betitelt und nummeriert<br />

„No. 241 Blick vom Park auf das Schloss/Haus Eichholz“.<br />

Darstellungsgröße 16,3:19 cm, Blattgröße 21:23 cm.<br />

Werknummer 241. Blatt V (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />

118


119


VI.<br />

Parkmotiv.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />

auf Japan, im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert,<br />

als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet,<br />

nummeriert und betitelt „No. 242 Haus Eichholz – Parkmotiv“.<br />

Darstellungsgröße 16,2:19,6 cm, Blattgröße 19,2:23,4 cm.<br />

Werknummer 242. Blatt VI (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />

VII.<br />

Blick auf den Turm.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1930,<br />

auf Japan, mit Bleistift signiert, als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet,<br />

nummeriert und betitelt „No. 243 Haus Eichholz – Blick von der Einfahrt auf das Schloss“.<br />

Darstellungsgröße 18,2:14,5 cm, Blattgröße 22,7:17,4 cm.<br />

Werknummer 243. Blatt VII (von IX) zum Zyklus: Haus Eichholz.<br />

120


121


122


BLOCKBÜCHER<br />

123


Werknummer 270<br />

Werknummer 271<br />

Kat.-Nr. 8<br />

Kleine Landschaften.<br />

6 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1919-1934, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />

mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 12,4:19 cm.<br />

Mit handschriftlichem Inhaltverzeichnis auf dem Vorsatz.<br />

Folgende Ansichten sind enthalten:<br />

Werknummer 136: Garbenfeld I, 1919. vgl. Abbildung auf S. 161<br />

Werknummer 259: Die Pappeln, 1932. vgl. Abbildung auf S. 109<br />

Werknummer 270: Pappeln II, 1934.<br />

vgl. Abbildung, siehe oben<br />

Werknummer 271: Wiesenland, 1934.<br />

vgl. Abbildung, siehe oben<br />

Werknummer 272: Felder am Waldrand, 1934. vgl. Abbildung auf S. 174<br />

Werknummer 273: Feldweg, 1934. vgl. Abbildung auf S. 174<br />

124


Kat.-Nr. 9<br />

Schloss Belvedere, Weimar.<br />

5 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1920/1935, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />

mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 13,2:19,8 cm.<br />

Folgende Ansichten sind enthalten:<br />

Werknummer 152: Schloss Belvedere im Winter, 1920.<br />

Werknummer 275: Große Platane, 1935.<br />

Werknummer 276: Fassade von Schloss Belvedere, 1935.<br />

Werknummer 277: Durchblick, 1935.<br />

Werknummer 278: Orangerie III, 1935.<br />

Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 2<br />

Kat.-Nr. 10<br />

Alt-Weimar.<br />

14 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1921-1923, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />

mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 12:16,5 cm. Mit handschriftlichem Inhalts -<br />

ver zeichnis auf dem Vorsatz.<br />

Folgende Ansichten sind enthalten:<br />

Werknummer 163: Seifengasse, 1921.<br />

Werknummer 164: Unterer Eingang zum Wittumspalais, 1921.<br />

Werknummer 166: Bastille, 1922.<br />

Werknummer 170: Schillerhaus, 1922.<br />

Werknummer 173: Collegiengasse, 1922.<br />

Werknummer 174: Jakobstrasse, 1922.<br />

Werknummer 177: Eckermannhaus, Deinhardgasse, 1922.<br />

Werknummer 178: Hinter der Badestube, 1923.<br />

Werknummer 179: Herderhaus, 1923.<br />

Werknummer 180: Goethehaus am Frauenplan, 1923.<br />

Werknummer 183: Frauenplan, 1923.<br />

Werknummer: 185: Pavillon in Goethes Hausgarten, 1923.<br />

Werknummer: 186: Am Zeughof, 1923.<br />

Werknummer 192: Windischen Gasse, 1923.<br />

Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 5<br />

125


Kat.-Nr. 11<br />

Alt-Weimar.<br />

4 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1922-1924, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />

mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag mit dem in Holz geschnittenen Titel. 12,8:19,2 cm.<br />

Mit handschriftlichem Inhaltsverzeichnis auf dem Vorsatz und mit Widmung „Weimar, Ostern 1934“.<br />

Folgende Ansichten sind enthalten:<br />

Werknummer 168: Alte Windmühle, 1922.<br />

Werknummer 191: Verschneiter Hof und Garten, 1923.<br />

Werknummer 194: Burgplatz & Bastille, 1923.<br />

Werknummer 198: Frau v. Steins Haus & Bibliothek, 1924.<br />

Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 5<br />

Kat.-Nr. 12<br />

Dornburger Schlösser.<br />

8 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1931/1932, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden, mit einem<br />

von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 13,3:19 cm.<br />

Folgende Ansichten sind enthalten:<br />

Werknummer 250: Schlossgarten, 1931.<br />

Werknummer 253: Eingang zum Rokokoschloss, 1932.<br />

Werknummer 255: Teeplatz I, 1932.<br />

Werknummer 256: Das Alte Schloss, 1932.<br />

Werknummer 257: Blick auf die obere Terrasse, 1932.<br />

Werknummer 258: Teeplatz II, 1932.<br />

Werknummer 259: Die Pappeln, 1932.<br />

Werknummer 260: Blick von den Pappeln auf die Schlösser, 1932.<br />

Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 6<br />

126


Kat.-Nr. 13<br />

Dornburger Schlösser.<br />

4 Farbholzschnitte in Schwarz und Grau, 1933/1934, auf Bütten, sämtlich im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden,<br />

mit einem von der Künstlerin selbst gestalteten Umschlag. 12,8:19,2 cm. Mit handschriftlichem Inhaltsverzeichnis<br />

auf dem Vorsatz.<br />

Folgende Ansichten sind enthalten:<br />

Werknummer 262: Blick auf das Alte Schloss, 1933.<br />

Werknummer 264: Kavaliershaus, 1933.<br />

Werknummer 265: Rosenlaubengang, 1933.<br />

Werknummer 266: Das Goetheschloss II, 1934.<br />

Zum Vergleich der Abbildungen siehe <strong>Katalog</strong>-Nr. 6<br />

127


Kat.-Nr. 14<br />

Zweige & Blumen.<br />

6 Farbholzschnitte, auf Bütten, hiervon 5 im Stock monogrammiert, sämtlich mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet, als Blockbuch gebunden, mit einem von der Künstlerin selbst<br />

gestalteten Umschlag. 12,5:19,3 cm. Mit handschriftlichem Inhaltsverzeichnis auf dem Vorsatz.<br />

Folgende Blumen sind dargestellt:<br />

1. Erle,<br />

2. Forsythia,<br />

3. Schlüsselblume,<br />

4. Schneeglöckchen,<br />

5. Enzian<br />

6. Winde<br />

Nrn.: 1, 3 u. 4 vgl. Abbildungen <strong>Katalog</strong>-Nr. 51, S. 152<br />

2. Forsythia<br />

5. Enzian<br />

6. Winde<br />

Einband Zweige & Blumen<br />

128


EINZELBLÄTTER<br />

<strong>Katalog</strong>nummern 15 bis 98<br />

129


Kat.-Nr. 15<br />

Klavierspielerin.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1904, auf Bütten, mit Bleistift signiert und datiert.<br />

Darstellungsgröße 9,7:14,5 cm, Blattgröße 13,1:18 cm.<br />

Werknummer 1. – Von größter Seltenheit!<br />

Um wen es sich bei der Dargestellten handelt, konnte nicht geklärt werden.<br />

Die frühen Farbholzschnitte der Künstlerin sind gekennzeichnet durch<br />

eine hohe Experimentierfreudigkeit mit Farben und Druckmedium.<br />

130


Kat.-Nr. 16<br />

Ettersbergsilhouette.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1904, auf grauem Papier,<br />

mit Bleistift signiert und als „Farbholzschnitt Hand(druck)“ bezeichnet,<br />

auf einem ins Originalpassepartout geklebten Papierstreifen betitelt und datiert.<br />

10,6:23 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />

Werknummer 2. – Sehr selten!<br />

Der Ettersberg, ein Muschelkalk-Höhenzug, der die höchste Erhebung im Thüringer<br />

Becken bildet, liegt unweit von Weimar.<br />

Kat.-Nr. 17<br />

Vier Weiden am Fluss.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1904, auf hellbraunem<br />

festem Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig.-Farbholzschnitt“<br />

bezeichnet, auf dem Untersatz<br />

nochmals signiert und datiert.<br />

12:15,5 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten.<br />

Werknummer 3. – Sehr selten!<br />

131


Kat.-Nr. 18<br />

Meer, Fichten rechts.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1904, auf blauem Velin, mit Bleistift signiert<br />

und als „Originalholzschnitt Handdruck“ bezeichnet. 18:12 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

links und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 4. – Sehr selten!<br />

132


Kat.-Nr. 19<br />

Wiesenmotiv.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1904, auf braungrünem<br />

Papier. 19,9:30 cm, auf die<br />

Umfassungslinie geschnitten.<br />

Werknummer 5. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 20<br />

Am Horn, Kiefern.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1904, auf blauem Bütten,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 19,8:30 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rand.<br />

Werknummer 6. – Sehr selten!<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, Nr. 84, Abb. S. 59.<br />

Angela Meinz schreibt zu diesem<br />

Blatt: „Der Farbholzschnitt wurde<br />

ihre bevorzugte Arbeitstechnik.<br />

Ein Beispiel ist der frühe, noch ganz<br />

vom Eindruck asiatischer Kunst<br />

geprägte Farbholzschnitt ‚Kiefern‘<br />

(1904). Die Kompositionsweise mit<br />

den das Bild durchziehenden<br />

Schrägen erinnert an chinesische<br />

Pflanzenstudien.“<br />

133


Kat.-Nr. 21<br />

Kartoffelernte II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1904, auf graubraunem<br />

festem Papier, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert, auf dem Untersatz signiert,<br />

datiert, betitelt sowie als<br />

„Farbenholzschnitt (Handdruck)“<br />

bezeichnet. 13,8:16 cm, auf die<br />

Umfassungslinie geschnitten.<br />

Werknummer 8. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 22<br />

Ecke in Schillers Arbeitszimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1905, auf festem Japan,<br />

im Stock monogrammiert, mit<br />

Bleistift signiert und datiert,<br />

auf dem Untersatz signiert und als<br />

„Orig. Farbenholzschnitt<br />

(Handdruck)“ bezeichnet.<br />

19,6:27,7 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten.<br />

Werknummer 10. – Sehr selten!<br />

Schiller hatte 1802 für sich und seine<br />

Familie das Haus in Weimar, heute<br />

Schiller-Museum, gekauft.<br />

Hier vollendete er die Dramen<br />

„Die Braut von Messina“ und<br />

„Wilhelm Tell“.<br />

134


Kat.-Nr. 23<br />

Schillers Arbeits- und<br />

Sterbezimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1905, auf festem Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert.<br />

19,6:28 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten.<br />

Werknummer 11. – Sehr selten!<br />

Eine Radierung, ebenfalls 1905<br />

entstanden, zeigt dasselbe Motiv aus<br />

demselben Blickwinkel, aber in<br />

verkleinertem Format.<br />

Radierung<br />

Kat.-Nr. 24<br />

Selbstbildnis mit gelbem Sofa.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1905, auf chamoisfarbenem<br />

Japan, mit Bleistift signiert und<br />

datiert, mit Goldbronze überarbeitet<br />

und monogrammiert,<br />

auf dem Untersatz signiert, datiert<br />

und bezeichnet „Porträtstudie“.<br />

11,7:14,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, unten mit schalem<br />

Rändchen.<br />

Werknummer 12. – Von großer<br />

Seltenheit!<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Reutlingen/Museum Schloss<br />

Moyland/Frankfurt a. M., 2013/2014,<br />

Farbabb. S. 89. Als Jahr der<br />

Entstehung wird hier irrtümlich<br />

1912 genannt.<br />

135


Kat.-Nr. 25<br />

Bäuerin, alte Frau.<br />

Holzschnitt, 1905,<br />

auf grauem festem Papier,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift auf dem Untersatz<br />

signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt“ bezeichnet.<br />

8,6:9 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten.<br />

Werknummer 13. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 26<br />

Gelmeroda.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1905, auf grauem Bütten, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift auf dem Untersatz signiert, datiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet. 9:14 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />

Werknummer 14. – Sehr selten!<br />

Gelmeroda gehört heute zu Weimar.<br />

136


Kat.-Nr. 27<br />

Heuernte I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1905, auf grauem festem Papier, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

20:25 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten.<br />

Werknummer 16. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 28<br />

Heuernte II.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1905, auf grauem festem<br />

Papier, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbenholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

15,3:27,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, unten mit breitem Rand.<br />

Werknummer 17. – Sehr selten!<br />

137


Kat.-Nr. 29<br />

Feldarbeit.<br />

Farbholzschnitt von<br />

mehreren Stöcken, 1906,<br />

auf grauem Bütten,<br />

mit Bleistift auf dem Untersatz<br />

signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

14,8:20 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts und unten<br />

mit Rändchen.<br />

Werknummer 19. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 30<br />

Im Kinderbadezimmer.<br />

Farbholzschnitt von<br />

mehreren Stöcken, 1906,<br />

auf grauem Bütten, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift auf<br />

dem Untersatz signiert und datiert<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

18,6:20 cm.<br />

138


Kat.-Nr. 31<br />

Im Zwielicht.<br />

Die Mutter der Künstlerin mit<br />

Apfelschüssel.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1906, auf orangefarbenem<br />

Japan, mit Bleistift signiert,<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

20:19,7 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts mit Rändchen.<br />

Werknummer 22. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 32<br />

Exlibris<br />

Jennylotte Fleischer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1906, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

6:9,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts und unten mit<br />

Rändchen.<br />

Werknummer 23.<br />

139


Kat.-Nr. 33<br />

Marktstudie I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1907, auf grauem Japan, im<br />

Stock monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert, auf dem Untersatz signiert,<br />

datiert und als „Orig. Farbholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet. 12:12 cm, auf<br />

die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 28. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 34<br />

Festreigen.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1907, auf festem Japan, mit<br />

Bleistift signiert, auf dem Untersatz<br />

signiert, datiert und als „Orig.<br />

Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

13,8:18,9 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts und unten<br />

mit schmalem Rändchen.<br />

Werknummer 30. – Sehr selten!<br />

140


Kat.-Nr. 35<br />

Friedhof I.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1907, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

15:19,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts und unten mit<br />

Rändchen. – Kleiner Papierschaden in<br />

der linken oberen Ecke.<br />

Werknummer 33.<br />

Kat.-Nr. 36<br />

Friedhof II, Allee.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1907, auf festem Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert.<br />

24,8:19,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 34. – Sehr selten!<br />

141


Kat.-Nr. 37<br />

Goethes Gartenhaus.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908, auf gräulichem Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet,<br />

auf dem Untersatz signiert, datiert und bezeichnet.<br />

15,8:20,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 37, von der Künstlerin eigenhändig<br />

als „vergriffen“ bezeichnet. – Sehr selten!<br />

142


Kat.-Nr. 38<br />

Topfmarkt.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1908, auf grauem Papier,<br />

im Stock monogrammiert.<br />

20,5:25cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts und unten<br />

mit schmalem Rändchen.<br />

Werknummer 38. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 39<br />

Jahrmarkt.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1908,<br />

auf Japan, mit Bleistift signiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck bezeichnet“.<br />

13,6:18,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten. – Dabei: Probedruck vom Zeichnungsstock, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert, datiert, betitelt und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 13,6:18,8 cm, Blattgröße 22,5:28 cm.<br />

Werknummer 39. – Sehr selten!<br />

Zeichnungsstock<br />

143


Kat.-Nr. 40<br />

Silhouettenzimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1909, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert.<br />

Darstellungsgröße 28:40 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Dabei: 5 Probedrucke vom Zeichnungsstock und 4 Farbstöcken, auf Japan-Bütten.<br />

Werknummer 48. Blatt VIII zum Goethehaus-Zyklus. – So von größter Seltenheit!<br />

Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums in Bonn. Düsseldorf, 1972, Nr. 29, mit Abb.;<br />

Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 8 mit Farbabbildung S. 38.<br />

Druckstock blau Druckstock gelb Druckstock grau Druckstock rotbraun Zeichnungsstock<br />

144


Kat.-Nr. 41<br />

Interieur,<br />

Margarethes Zimmer.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1911, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

23:28,4 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts und unten<br />

mit Rändchen.<br />

Werknummer 60. – Sehr selten!<br />

Kat.-Nr. 42<br />

Festzug.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1910, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift doppelt signiert.<br />

19,4:29,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts und unten mit<br />

Rändchen. – Dabei: Probedruck vom<br />

Zeichnungsstock, auf Japan.<br />

Werknummer 62. – Sehr selten!<br />

Zeichnungsstock<br />

145


Kat.-Nr. 43<br />

Cinerarien.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken,<br />

1910, auf Japan, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

20,5:20 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, unten mit Rändchen. –<br />

Im Original-Passepartout.<br />

Werknummer 65. – Mit Besitzangabe<br />

„Eigentum Wilhelm 1932“.<br />

Vermutlich bezieht sich diese Besitzangabe<br />

auf Wilhelm Reischauer (geb. 1878),<br />

der 1910 die Großtante Hedwig Reischauer<br />

(geb. 1890), die Vorbesitzerin des Blattes,<br />

geheiratet hatte. Wilhelm Reischauer<br />

wurde zum Mäzen von Margarethe Geibel.<br />

Kat.-Nr. 44<br />

Weihnachtskarten.<br />

Mistelzweig – Hagebutten –<br />

Buschwindröschen.<br />

3 Bll. Farbholzschnitte, auf Japan,<br />

jeweils im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert.<br />

12,5:15 cm, 9,8:14,1 cm, 12,2:15 cm.<br />

Zusammen in ein Original-Passepartout<br />

montiert.<br />

Werknummer 66. – Sehr selten!<br />

146


Kat.-Nr. 45<br />

Beim Frühstück.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

17:25 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Dabei: 6 Probedrucke der einzelnen Farbstöcke sowie von dem Zeichnungsstock, sämtlich auf Japan,<br />

sämtlich mit Bleistift signiert und von der Künstlerin als „Farbstockdruck I-VI“, bzw. „Zeichenstock“<br />

bezeichnet, vollrandig. (Insgesamt 8 Bll.).<br />

Werknummer 69. – So von größter Seltenheit!<br />

Farbstock 1 Farbstock 2 Farbstock 3<br />

Farbstock 4 Farbstock 5 Farbstock 6 Zeichnungsstock<br />

147


Kat.-Nr. 46<br />

Landschaft.<br />

Holzschnitt in Braundruck, 1911, auf grauem Japan-Bütten,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 26,8:36 cm, Blattgröße 30:49,5 cm.<br />

An den Rändern etwas knitterfaltig, rechts unten zwei Braunflecken außerhalb der Darstellung.<br />

Werknummer 70.<br />

148


Kat.-Nr. 47<br />

Corridor von Schloss Allner.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1911, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert, auf dem Untersatz signiert, datiert<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

28:19,8 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit schmalem Rändchen.<br />

Werknummer 75.<br />

Schloss Allner liegt im Hennefer Stadtteil Allner am Südhang der Nutscheid<br />

und oberhalb des Siegufers (Nordrhein-Westfalen).<br />

149


Kat.-Nr. 48<br />

Tempelherrenhaus.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1911, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert.<br />

10,3:11,8 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten.<br />

Werknummer 78.<br />

Das Tempelherrenhaus war ein<br />

Veranstaltungsort in Weimar,<br />

der im 18. Jahrhundert aus einer<br />

Orangerie hervorgegangen ist.<br />

Nach Bombentreffern während der<br />

Luftangriffe auf Weimar am<br />

9. Februar und am 31. März 1945,<br />

ist es heute nur noch als Ruine<br />

erhalten.<br />

Kat.-Nr. 49<br />

Alt-Erfurt.<br />

Holzschnitt, 1912, koloriert, auf<br />

Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig.<br />

Holzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,8:11,9 cm,<br />

Blattgröße 11,9:12,9 cm.<br />

Werknummer 79.<br />

Dargestellt ist der Breitstrom,<br />

ein Arm der Gera.<br />

150


Kat.-Nr. 50<br />

Bibliothek von Schloss Allner.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, auf dem Untersatz signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 28,7:26,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 80.<br />

Schloss Allner liegt im Hennefer Stadtteil Allner am Südhang der Nutscheid<br />

und oberhalb des Siegufers (Nordrhein-Westfalen).<br />

151


Kat.-Nr. 51<br />

Osterkarten.<br />

Schneeglöckchen – Erlenzweig mit dem Schriftzug „Frohe Ostern“, dat. „(19)13“ – Schlüsselblume.<br />

3 Bll. Farbholzschnitte, auf Japan, jeweils im Stock monogrammiert, mit Bleistift signiert und bezeichnet.<br />

12,2:15 cm; 10,2:11,5 cm, 12,5:9,8 cm. Zusammen in ein Original-Passepartout montiert.<br />

Werknummer 83.<br />

152


Kat.-Nr. 52<br />

Selbstportrait.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912, auf braunem Papier.<br />

12:18,1 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten und rechts mit Rändchen.<br />

Werknummer 86. – Von größter Seltenheit!<br />

Kat.-Nr. 53<br />

Blick auf Ehringsdorf.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1912,<br />

auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

12,1:12 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 87.<br />

Ehringsdorf und Oberweimar bilden zusammen<br />

einen Stadtteil von Weimar.<br />

153


Kat.-Nr. 54<br />

Ernte.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1913, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert.<br />

12:16 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, rechts und unten mit<br />

Rändchen.<br />

Werknummer 92.<br />

Kat.-Nr. 55<br />

Weiden im Schnee.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1915, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

23:37,7 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten mit Rand.<br />

Mit vereinzelten Braunfleckchen.<br />

Werknummer 106.<br />

154


Kat.-Nr. 56<br />

Winterlandschaft.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1915, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 27,5:33,8 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Leicht stockfleckig, rechts etwas<br />

knitterfaltig.<br />

Werknummer 107.<br />

Kat.-Nr. 57<br />

Verschneiter Wald, Oberhof<br />

(auch: Märchenwald).<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1915, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

23,5:27 cm, auf die<br />

Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Mit leichter horizontaler Knickfalte.<br />

Werknummer 108.<br />

155


Kat.-Nr. 58<br />

An der Ilm.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1915, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 22,9:32,3 cm,<br />

Blattgröße 25,7:34,9 cm.<br />

Leicht fleckig.<br />

Werknummer 109.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>:<br />

Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Nr. 79, Abb. S. 72.<br />

Kat.-Nr. 59<br />

Verschneites Gelände.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1916, auf Japan, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, auf dem Untersatz signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

21,3:35,9 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, rechts mit Rändchen.<br />

Werknummer 118.<br />

156


Kat.-Nr. 60<br />

Aus Mecklenburg:<br />

Einsame Bäume.<br />

Holzschnitt, 1917, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 17:25 cm,<br />

Blattgröße 18,3:26 cm, oben auf die<br />

Umfassungslinie geschnitten.<br />

Werknummer 126.<br />

Kat.-Nr. 61<br />

Aus dem Nietzsche-Archiv:<br />

Der Grosse Saal.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken,<br />

1917, auf cremefarbenem Japan,<br />

im Stock monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert, datiert und als „Orig. Farbholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

28:30,6 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 128. – Selten!<br />

Das Nietzsche-Archiv wurde 1894 von<br />

der Schwester des Philosophen gegründet.<br />

Es zog 1896 nach Weimar in die Humboldtstraße 36, wo es sich noch heute befindet. Harry Graf Kessler<br />

ließ das Haus, das er nach dem Tod Nietzsches erworben hatte, von Henry van de Velde umgestalten,<br />

zu dessen gelungensten Schöpfungen es zählt. Im Mittelpunkt des hier gezeigten Interieurs steht die von<br />

Max Klinger in Marmor ausgeführte Nietzsche-Herme.<br />

157


Kat.-Nr. 62<br />

Aus dem Nietzsche-Archiv:<br />

Ecke im Großen Saal.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1917, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift<br />

signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt-Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

29,7:34 cm, auf die Umfassungslinie<br />

geschnitten, unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 129. – Selten!<br />

Kat.-Nr. 63<br />

Waldrand.<br />

Holzschnitt, 1918, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 16:21 cm,<br />

Blattgröße 21,5:32 cm.<br />

Werknummer 131.<br />

158


Kat.-Nr. 64<br />

Mecklenburgische Landschaft.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1918, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 28:39,5 cm, auf<br />

die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit schmalem Rand.<br />

Werknummer 132.<br />

Kat.-Nr. 65<br />

Friedhof in Brunshaupten.<br />

Holzschnitt, 1918, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 23,3:32,2 cm,<br />

Blattgröße 25,8:33,6 cm.<br />

Werknummer 133.<br />

Bei Brunshaupten handelt es sich um<br />

das heutige Ostseebad Kühlungsborn<br />

in Mecklenburg.<br />

159


Kat.-Nr. 66<br />

Aus Thüringen: Waldstraße.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau,<br />

1919, auf Japan, im Stock<br />

monogrammiert, mit Bleistift signiert<br />

und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 15:20,2 cm,<br />

Blattgröße 16,9:22,8 cm.<br />

Werknummer 134.<br />

Kat.-Nr. 67<br />

Feldweg in Mecklenburg.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1919, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9:12 cm,<br />

Blattgröße 15,5:16,5 cm.<br />

Werknummer 135.<br />

160


Kat.-Nr. 68<br />

Garbenfeld I.<br />

Holzschnitt, 1919, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9:12 cm,<br />

Blattgröße 11,7:14 cm.<br />

Werknummer 136.<br />

Kat.-Nr. 69<br />

Waldstraße II.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1919, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 16:21 cm,<br />

Blattgröße 19:22,6 cm.<br />

Werknummer 138.<br />

161


Kat.-Nr. 70<br />

Straße in Mittenwald.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert,<br />

auf dem Untersatz signiert,<br />

datiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9:12 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 141.<br />

Kat.-Nr. 71<br />

Hauptstraße in Mittenwald.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 15:20 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 142.<br />

162


Kat.-Nr. 72<br />

Gebirgstal bei Mittenwald.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

11,1:15,9 cm, auf die<br />

Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 143.<br />

Kat.-Nr. 73<br />

Waldstraße III.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 19,8:29,9 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 144.<br />

163


Kat.-Nr. 74<br />

Waldtal.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 17:25 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rand. – Mit kleiner<br />

Fehlstelle im rechten Rand.<br />

Werknummer 145<br />

Kat.-Nr. 75<br />

Waldlichtung I.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

auf dem Untersatz mit Bleistift<br />

signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 16:21 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts mit schmalem Rändchen.<br />

Werknummer 147.<br />

164


Kat.-Nr. 76<br />

Waldschlag II bei Berka.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 20:28 cm,<br />

Blattgröße 22,3:31,5 cm.<br />

Werknummer 148.<br />

Kat.-Nr. 77<br />

Waldlichtung II.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 20:28 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rand.<br />

Werknummer 149.<br />

165


Kat.-Nr. 78<br />

Kiefern am Waldrand.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 12,2:14,8 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 150.<br />

Kat.-Nr. 79<br />

Gärtnerei.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 20:24 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rand.<br />

Werknummer 156.<br />

166


Kat.-Nr. 80<br />

Heideweg.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert „1921“<br />

und als „Orig. Farbholzschnitt<br />

Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 23,8:28 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rand.<br />

Werknummer 157.<br />

Kat.-Nr. 81<br />

Schloss Sögeln.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1921, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 17:25 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rand.<br />

Werknummer 158.<br />

Schloss Sögeln liegt bei Osnabrück.<br />

167


Kat.-Nr. 82<br />

Waldessaum.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1920, auf grauem Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 20:28 cm,<br />

Blattgröße 22:29,6 cm.<br />

Werknummer 159.<br />

Kat.-Nr. 83<br />

Weites Land.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1920, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 19:29,8 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rand.<br />

Werknummer 160.<br />

168


Kat.-Nr. 84<br />

Landweg.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1920, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 19,8:25,8 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

rechts und unten mit Rändchen.<br />

Werknummer 161.<br />

Kat.-Nr. 85<br />

Alte Windmühle in Weimar.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1922, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 20:20 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rand.<br />

Werknummer 168.<br />

169


Kat.-Nr. 86<br />

Das rote Schloss.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1924, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 10,8:16 cm,<br />

Blattgröße 12,6:17,3 cm.<br />

Werknummer 200. Blatt 10 zum<br />

Zyklus: Alt-Weimar, IV. Folge.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck,<br />

1999, Nr. 38.<br />

Auf dem Untersatz eine<br />

handschriftliche Widmung der<br />

Künstlerin: „Zum Tauftag von –<br />

Opus 200 – am 21.XI.1924“.<br />

Dabei eine Porträtfotografie der<br />

Künstlerin.<br />

Das Rote Schloss wurde 1574 bis 1576<br />

als Witwensitz der Herzogin<br />

Dorothea Susanne, geb. von der Pfalz<br />

(1544-1592), gebaut und in<br />

den folgenden Jahrhunderten<br />

zu unterschiedlichen Zwecken<br />

genutzt.<br />

170


Kat.-Nr. 87<br />

Euphrosyne-Stein.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und Grau, 1926,<br />

koloriert, auf Velin, im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als „Orig. Holzschnitt<br />

handcolor. Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 11,4:11,2 cm, Blattgröße 13:12,4 cm.<br />

Werknummer 209.<br />

Literatur: Ausst. <strong>Katalog</strong>: Fürstenfeldbruck, 1999,<br />

Abb. S. 22 (hier abweichend 1923 datiert).<br />

Das Denkmal, das heute im historischen Friedhof<br />

von Weimar steht, erinnert an die Schauspielerin<br />

Christiane Becker-Neumann, die 1797 im Alter<br />

von 18 Jahren verstarb.<br />

Kat.-Nr. 88<br />

Häuschen der Fürstin von Albanien,<br />

Interieur.<br />

Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1927,<br />

auf Japan, mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“ bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 26:33,5 cm, Blattgröße 29,5:34,8 cm.<br />

In der rechten unteren Ecke leicht knitterfaltig.<br />

Dabei: Probedruck vom schwarzen Zeichnungsstock,<br />

auf Japan.<br />

Werknummer 213. Blatt III zum Zyklus:<br />

Häuschen der Fürstin Albanien.<br />

Bei dem von Margarethe Geibel als „Häuschen der<br />

Fürstin Albanien“ bezeichneten Haus handelt es sich<br />

um Haus Pogwisch, am Hang zum Ilmpark gelegen.<br />

Sie bewohnte es in den Sommermonaten zwischen<br />

1927 und 1936. Hier trafen sich führende Weimarer<br />

Intellektuelle, die nach dem Vorbild der Tafelrunde von<br />

Herzogin Anna Amalia als „Gesellschaft der Bäume“<br />

heitere Geselligkeit pflegten.<br />

Sophie Helene Cecilie von Schönburg-Waldenburg,<br />

seit 1914 Fürstin von Albanien (1885-1936) war<br />

ausgebildete Sängerin und beherrschte fünf Instrumente.<br />

Zeichnungsstock<br />

171


Kat.-Nr. 89<br />

Norddeutsches Gehöft.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1927, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 23,2:33,5 cm,<br />

Blattgröße 26:36,5 cm.<br />

Werknummer 214.<br />

Kat.-Nr. 90<br />

Sonniger Strand.<br />

Farbholzschnitt von mehreren<br />

Stöcken, 1927, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Farbholzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 25,8:30 cm,<br />

auf die Umfassungslinie geschnitten,<br />

unten mit Rand.<br />

Werknummer 215.<br />

172


Kat.-Nr. 91<br />

Häuschen der<br />

Fürstin von Albanien.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1933, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 6,6:7,9 cm,<br />

Blattgröße 10,4:11,2 cm.<br />

Werknummer 263.<br />

Kat.-Nr. 92<br />

Häuschen der<br />

Fürstin von Albanien II.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1934, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8,5:8 cm,<br />

Blattgröße 11,2:11,5 cm.<br />

Werknummer 268.<br />

173


Kat.-Nr. 93<br />

Felder am Waldrand.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1934, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert, datiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,6:14,5 cm,<br />

Blattgröße 12,5:17,3 cm.<br />

Werknummer 272.<br />

Kat.-Nr. 94<br />

Feldweg.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1934, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert, mit<br />

Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 9,5:13,8 cm,<br />

Blattgröße 12:16 cm.<br />

Werknummer 273.<br />

174


Kat.-Nr. 95<br />

Häuschen der Fürstin von<br />

Albanien, Blick in den Park.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1935, auf Japan,<br />

mit Bleistift signiert.<br />

Darstellungsgröße 8,6:13,4 cm,<br />

Blattgröße 11,8:14,8 cm.<br />

Werknummer 274.<br />

Kat.-Nr. 96<br />

Malcesine, Aufgang zum<br />

Kastell.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1938, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 22,7:20,9 cm,<br />

Blattgröße 27:23,4 cm.<br />

Werknummer 280.<br />

In Malcesine am Gardasee machte<br />

Goethe während seiner „Italienische<br />

Reise“ am 13.09.1786 Station.<br />

175


Kat.-Nr. 97<br />

Vom Gardasee: Torbole.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1938, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert, datiert „39“ und<br />

als „Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 14,4:24,4 cm,<br />

Blattgröße 16,8:26,4 cm.<br />

Werknummer 281.<br />

Kat.-Nr. 98<br />

Vom Gardasee: Torbole,<br />

Casa di Goethe.<br />

Farbholzschnitt in Schwarz und<br />

Grau, 1938, auf Japan,<br />

im Stock monogrammiert,<br />

mit Bleistift signiert und als<br />

„Orig. Holzschnitt Handdruck“<br />

bezeichnet.<br />

Darstellungsgröße 8:10,1 cm,<br />

Blattgröße 10,5:11,9 cm.<br />

Werknummer 282.<br />

176


VERKAUFSBEDINGUNGEN:<br />

IHRE BESTELLUNG<br />

RICHTEN SIE BITTE AN:<br />

Sämtliche in diesem <strong>Katalog</strong> angezeigten Werke<br />

sind verkäuflich, soweit sie nicht während der<br />

Drucklegung des <strong>Katalog</strong>es verkauft wurden.<br />

Der Verkaufspreis ist sofort fällig und beinhaltet<br />

die gesetzliche Mehrwertsteuer ohne separaten<br />

Ausweis (Differenzbesteuerung). Der Versand<br />

erfolgt auf eigene Gefahr und Kosten des Bestellers<br />

. Eigentumsvorbehalt gemäß § 449 BGB.<br />

Die <strong>Katalog</strong> beschreibungen erfolgten nach bestem<br />

Wissen und Gewissen; sie sind keine Garantien<br />

im Rechtssinne. Der Erhaltungszustand der<br />

einzelnen Blätter ist, falls nicht anders vermerkt,<br />

dem Alter entsprechend gut. Bei den Maßangaben<br />

steht die Höhe vor der Breite.<br />

Er füllungs ort und Gerichtsstand ist Bad Homburg<br />

v. d. Höhe.<br />

Oberursel, 2021.<br />

<strong>Galerie</strong> Joseph <strong>Fach</strong> GmbH<br />

Feinbergweg 7<br />

61440 Oberursel/Ts.<br />

Telefon +49 6171 20 74 92<br />

info@galerie-fach.de<br />

www.galerie-fach.de<br />

BANKKONTEN:<br />

Frankfurter Sparkasse<br />

IBAN: DE 83 5005 0201 0000 2066 15<br />

BIC: HELADEF1822<br />

Postbank Frankfurt am Main<br />

IBAN: DE 48 5001 0060 0115 6076 03<br />

BIC: PBNKDEFF<br />

178


GALERIE JOSEPH FACH<br />

AUCH IM INTERNET<br />

Wir zeigen Ihnen eine Auswahl an<br />

Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Künstlergraphiken<br />

auf unserer Internetseite<br />

WWW.GALERIE-FACH.DE<br />

mit wechselnden Sonderausstellungen zu<br />

interessanten Themen und bedeutenden Künstlern<br />

Besuchen Sie uns auch im<br />

Zentralen Verzeichnis Antiquarischer Bücher (zvab.com).<br />

Den direkten Link zu unseren Angeboten dort finden Sie unter<br />

WWW.GALERIE-FACH.DE<br />

180


WWW.GALERIE-FACH.DE

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!