Lyrische Gartenkunde

texter

Gedichte, Epigramme und Rezepturen


INHALT

Epigramme und Gedichte:

In Allem keimt ein Sinn

Kleine Vereinsgeschichte

Eine Schnapsidee

Zubehör

So oder so

Der Irrtum

Alles hat seine Zeit

In aller Fülle

Gartenzeit

Die Gartenbank

Frommer Wunsch

Keine Nebensache

Die Gartenlaube

Lob der Gartenarbeit

Wieso, warum ?

Kurz angemerkt

Ernte Dank

Rezepturen:

Himmel und Erde

Runx Munx

Neunersuppe für den Gründonnerstag

Harzer Brockensuppe

Harzer Hochzeitsuppe

Kartoffelsalat nach Harzer Art

Omas bunter Harzer Salat

Thaler Kartoffelsuppe

Köhlersuppe

Hackus und Knieste


In Allem keimt Sinn

Der schönen Kunst der Gartenpflege

steht manches Unkraut sehr im Wege.

Doch hat auch dieses seinen Sinn.

In jedem Kraut steckt Nutzen drin.

Was einem Gärtner unnütz deucht,

nützt allem was da kreucht und fleucht.

Den Zeilen, die ins Kraut hier schießen,

wünsche ich Leser, die genießen!


Kleine Vereinsgeschichte

Seiner Zeit im Garten Eden

wuchsen Kraut und Rüben prächtig.

Am Klima hat es nicht gelegen.

Nein, ihr Schöpfer war allmächtig!

Später in der Erdgeschichte

blühte auch manch Peinlichkeit.

Wurde groß und ward zunichte.

Anderes heilte die Zeit.

Dann hat Herr Schreber festgestellt,

es fehlt an Ordnung in der Welt.

Und er erteilt den deutschen Rat,

zur Pflanzenzüchtung im Quadrat.

Statt ein jeder nur für sich

empfiehlt er dies gemeinschaftlich.

Folglich häufen sich die Fälle

von Vereine und Parzelle.

Von denen es im Lande blüht.

Und wo man sich ums Gärtnern müht.

Dort nun wird in den Statuten

mit Betonung anerkannt,

wendet Erde nur zum Guten.

Blühe deutsches Vaterland!


Eine Schnapsidee

Ein Gärtner kommt nicht groß zu Ehren

beim Ernten seiner Stachelbeeren.

Doch mixt er sie mit Alkohol,

dann sehr wohl!


Zubehör

Was gut geführte Gärten brauchen

sind Grillecke und Komposthaufen.

Denn Humusduft und Brutzelldunst

stehen beim Gärtnern hoch in Gunst.

Beides hat sich sehr bewährt

und wird zum Brauchtum hier erklärt.

Zwar nützt dies weder Lauch noch Kohl,

doch fühlt der Mensch sich dabei wohl.

Und sobald das Wetter mild

wird im Garten angegrillt!


So oder so

Hinter des Zaunes Zwischenräume

pflegt der Gärtner Blütenträume.

Während sehr gewissenhaft

seine Frau im Frühbeet schafft.

Junggesellen sind indes

beim Gärtnern meistenteils im Stress.

P.S.

Der eine hat geehelicht.

Doch Besserung ist nicht in Sicht.


Der Irrtum

Ein seltsam schmaler Gartenweg

verlief erst gerade und dann schräg.

Kurz darauf von rechts nach links.

Und endete vor einem Dings.

An dem Dings jedoch ward klar,

dass dieser Weg ein Holzweg war.

P.S.

Solch Irrtum lässt sich widerlegen.

In diesen Fall der Reime wegen.


Alles hat seine Zeit

Ein Gartenzaun, im Dienst ergraut,

wird bedrängt von Strauch und Kraut.

Ihm wird sehr unbehaglich,

sein Daseinszweck ist fraglich.

Denn Saat und Ernte sind seit langem

nebst alten Pächter paar gegangen.

So steht er da ganz ohne Zweck

und manches Zaunfeld ziert ein Leck.

Ein Birnbaum, einst sein ganzer Stolz,

trägt jetzt statt Früchte morsches Holz.

Und dennoch nützt der alte Knabe

als Lokal für Spatz und Rabe.

Auch in manch verwaisten Beet

wird mit Fleiß noch ausgesät.

Disteln, Gras und Löwenzahn

haben hier ihr Werk getan.

Und so kommen Stück für Stück

Ureinwohner jetzt zurück.

P.S.

Den Gärtner stimmt solch Bild nicht heiter.

Doch das Leben, es geht weiter!



In aller Fülle

Im Garten für den Hausgebrauch,

da wachsen Erbsen, Gurken, Lauch.

Radieschen, Möhren, Kopfsalat,

stehen in Reih und Glied parat.

Auch herrscht, da sie uns nähren sollen,

kein Mangel an Kartoffelknollen.

In solch Gesellschaft fühlt sich wohl,

jede Zahl und Art von Kohl.

Der Hausfrau ist hier zugedacht

des Gartens große Blumenpracht.

Manch Exemplar wird auch geschnitten,

um bei ihr Milde zu erbitten.

So blüht an Fest- und Feiertagen

ein farbenfrohes Wohlbehagen.

Es ist auch aller Mühen wert,

die so ein Gartenjahr beschert.

Wenn Baum und Strauch uns Früchte schenken,

ist an Kompott und Mus zu denken.

Eingeweckt oder vergoren,

geht nun kein Stückchen Obst verloren.

Verlust jedoch wird der bemerken,

der nie im Garten durfte werken.

P.S.

Manch anderem ist Trost gewesen,

nur über Gartenbau zu lesen.



Gartenzeit

Der Garten braucht nicht unsere Uhr.

Vor Ort bestimmt hier die Natur.

Das Wetter gibt dem Zeitmaß Sinn.

Anfang. Ende, Neubeginn.

Ernten im Tal oder am Berg

sind doch zum Teil nur Menschenwerk.

Wir, die wir mit den Uhren messen,

werden vom Kosmos nicht vergessen.

Er hält für uns die Welt bereit,

von der wir gehen – mit der Zeit.


Die Gartenbank

Für des Gärtners Mußestunden

wurde die Gartenbank erfunden.

Hier ist Gelegenheit zu Plauschen

oder dem Vogel sang zu lauschen.

Manch Denker macht sich ihr zu eigen

und kommentiert die Welt durch Schweigen.

Wenn auch die Jahreszeiten wendig,

die Bank im Garten steht beständig.

Kaum ein lebhafter Moment,

den die Gartenbank nicht kennt.

Ihr Daseinszweck wird zwar gebeugt,

wenn man auf ihr den Nachwuchs zeugt.

Doch gibt es um ihr im Revier

reichlich Flug- und Krabbeltier.

So ist im nächsten Gartenjahr

neue Gartenfauna da.

Als Rückhalt in Verschwiegenheit

trägt sie den Gärtner durch die Zeit.


Frommer Wunsch

Erstrebenswert wäre für jeden,

sein eigenes Stückchen Garten Eden.

Nur ist dies Ziel schwer zu erreichen.

Es scheitert oft an seinesgleichen.


Keine Nebensache

Das Häuschen hinterm Gartenhaus,

mag freundlich man betrachten.

Manch Mitmensch tat nach sauren Schmaus

dort dankbar übernachten.


Die Gartenlaube

Des Gärtners Trutzburg, so der Glaube,

ist die von ihm geliebte Laube.

Hier ist ihm wohl und trautes Heim.

Hier darf er selber Schöpfer sein.

Sie ist der Ort fern fremder Pflichten,

um eigene Pläne zu erdichten.

Der Gärtner darf dem Saatgut wegen

sich hier auch freuen und errege.

In der Laube, immerhin,

sinnt er über Zweck und Sinn.

Auch wenn mancher Traum nicht keimt,

bleibt er doch frisch, weil gut gereimt.


Lob der Gartenarbeit

Von Kindesbeinen bis zur Rente

fördert ein Garten die Talente.

Mit der Erde eng verbandelt,

wächst hier der Mensch, indem er handelt.

Eng wird mit der Natur vertraut,

wer selber eigenes Land bebaut.

Kein Blumentopf ist zu gewinnen,

wenn wir mit ihr den Krieg beginnen.

Beim Gärtnern wird der Mensch begreifen,

dass nur im Frieden Früchte reifen.


Wieso, Warum?

Was jedem Garten zieren täte,

sind Schnittblumen und Kräuterbeete.

Die Blumen wegen der Erbauung.

Die Kräuter wegen der Verdauung.

Zweitere sind nicht zuletzt

als Heilmittel auch sehr geschätzt.

Ein Garten mit solch Arsenal.

Ist immer eine gute Wahl.

P.S.

Für alkoholische Gewässer

sind Streuobstwiesen aber besser!


Kurz angemerkt

Manch Gärtner ist bei Rasenpflege

höchst penibel und sehr rege.

Das Motiv für solch Verhalten,

oft wird er selber kurz gehalten!


Ernte Dank

Die Ernte, in der Arbeit steckt,

wurde in Gläser eingeweckt.

Oder lagert kühl verwahrt

standesmäßig je nach Art.

Wenn auch Schnee den Garten deckt,

sein Ertrag ist gut versteckt.

Und wird beim Backen, Kochen, Braten,

demnächst seinen Geschmack verraten.

P.S.

Höchst schmackhaft sind Erinnerungen,

an Gartenjahre die gelungen.


Rezepturen

Was übers Jahr vom Gartenland

den Weg auf Tisch und Teller fand,

erklärt man allgemeiner Weise

zu Köstlichkeiten und zur Speise.

Ihr Würzen, Braten, Kochen, Sieden,

sind dabei regional verschieden.

Manche Gegend wird letztendlich

erst durch ihre Speisen kenntlich.

Hier sind jene aufgeschrieben,

die im Harz die Menschen lieben.


Quelle: https://harzwelten.online/rezepte/himmel-und-erde/ vom

22.09.2021

Himmel und Erde – Eine wahre Wiederentdeckung

Weil die Äpfel »von oben« und die Kartoffeln »von unten«, aus der

Erde kommen, erhielt dieses einfache Gericht seinen Namen – ein

Alltagsessen nicht nur im Harz.

Zutaten

Birnen oder Äpfel

Geschälte Kartoffeln

Ausgelassener Speck oder gebräunte Butter

Salz

Zubereitung

Für dieses äußerst leckere, leicht säuerliche Gericht werden die gleiche

Menge Birnen oder saftige Äpfel und geschälte Kartoffeln zusammen

gekocht, verstampft und mit ausgelassenem Speck serviert. Durch die

Saftigkeit der Äpfel ist in der Regel kein Wasserzusatz erforderlich.

Anstelle von Speck kann auch gebräunte Butter verwendet werden.

Notizen

Das Würzen ist jedem individuell überlassen.


Quelle: https://harzwelten.online/rezepte/runx-munx/ 22.09.2021

Runx Munx – Ein Gemüse-Fleisch-Topf für 8 Personen

Das ist ein sehr beliebtes und traditionelles Gericht aus dem Harz für

die Herbstzeit, das Bergleute aus dem Erzgebirge vor etwa 400 Jahren

mitbrachten. Es ist ein Pfannen- oder auch Topfgericht mit Kraut und

Rüben (runx, von Runkelrübe), als Zusammengekochtes (munx, d. h.

alles durcheinander) mit Schweinefleisch oder Ochsenschwanz und der

traditionellen Schmorwurst.

Zutaten:

3-4 Zwiebeln, 2 Stangen Lauch, 50 g Butter, 800 g Weißkohl

1 Steckrübe, 3 Möhren

1500 g Ochsenschwanz oder Rindersuppenfleisch mit Knochen

400 g geräucherter Bauchspeck, 8 Schmorwürste oder Mettenden

2 Knoblauchzehen, 2 Kartoffeln, 5-6 Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Das gesamte Gemüse waschen, schälen, schneiden und andünsten, mit

der Brühe auffüllen.

Fleisch und den gewürfelten Bauchspeck zugeben und über dem Feuer

eineinhalb Stunden zugedeckt köcheln lassen bei mittlerer Hitze, in den

letzten 30 Minuten die Wurst mitköcheln lassen.

Notizen

Runx Munx ist sehr gehaltvoll, sättigend, hocharomatisch und eine

Hauptmahlzeit für eine größere Familienrunde.


Quelle: https://harzwelten.online/rezepte/neunersuppe/ 22.09.2021

Neunersuppe für den Gründonnerstag

Als Frühjahrskur kann es nichts Kräftigenderes geben als diese Suppe!

Goethe und Humboldt schworen auf diesen Muntermacher. Die

Redewendung »Ach du grüne Neune« geht auf diese Wildgemüse-

Suppe zurück. Sie setzt sich aus neun Kräutern zusammen, die das

Frühjahr bieten kann.

Zutaten

200 g Brennesseln, 100 g Giersch, ¼restlichen 100 g Schafgarbe,

Gänseblümchen, Gundermann, Brunnenkresse, Vogelmiere, Löwenzahn

und Wegerich

1 Zwiebel, Butter, Saure Sahne, Schmand oder Crème fraiche

Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Diese Frühlingskräutermischung wird in kochendem und leicht

gesalzenem Wasser blanchiert.

Die gehackte Zwiebel wird in Butter angedünstet, die blanchierten

Kräuter hinzugegeben, zusammen erhitzt und dann püriert.

Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer, Muskat; ein Löffel Butter, saure

Sahne, Schmand oder Crème fraiche machen das Gericht sahnig, wenn

alles nochmals mit dem Pürierstab geschlagen wird.

Nach Belieben mit Wasser verdünnen oder mit Kartoffeln andicken.

Notizen

Die Kräuter können auch gegen andere ausgetauscht werden, wichtig

ist, daß neun Arten enthalten sind.


Quelle:

https://www.chefkoch.de/rs/s0/harzer+brockensuppe/Rezepte.html

22.09.2021

Harzer Brockensuppe

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Champignons, 250 g Hackfleisch

50 g Speck, durchwachsener, geräucherter, gewürfelt

1 große Porreestange(n), in Ringe geschnitten

1 Zwiebel(n), gewürfelt, 1 Liter Fleischbrühe (Würfel)

¼ Liter Sahne, 1 EL Mehl

1 EL Öl, 50 g Butter

150 g Sahne-Schmelzkäse, Salz und Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Arbeitszeit ca. 5 Minuten

Koch-/Backzeit ca. 25 Minuten

Gesamtzeit ca. 30 Minuten

Die Champignons abtropfen lassen, in Scheiben schneiden und in der

Butter andünsten. Die heiße Fleischbrühe hinzufügen und aufkochen

lassen. Das Mehl mit der Sahne verrühren und in die kochende Suppe

einrühren, etwa 8 Min. köcheln lassen.

Inzwischen den kleingewürfelten Speck mit Zwiebelwürfeln in der

Pfanne in Öl hellbraun anbraten. Den Porree und das Hackfleisch

(zerbröckeln) hinzugeben, ebenfalls hellbraun anbraten. Alles unter die

Suppe heben, mit Gewürzen abschmecken, Schmelzkäse darin

schmelzen lassen.


Quelle:

https://www.chefkoch.de/rs/s0/harzer+hochzeitsuppe/Rezepte.html

Harzer Hochzeitssuppe

Zutaten für 6 Portionen

1 ½ Liter Hühnerbrühe, selbst gekocht, evtl. aus gekörnter Brühe

½ Bund Petersilie, ½ Bund Schnittlauch, 1 Möhre(n), 1 Stange/n

Lauch, 1 Stück(e) Knollensellerie

500 g Hackfleisch, vom Rind oder gemischt, 8Ei(er)

1 Brötchen, trocken, alternativ Paniermehl,n. B. Knoblauch, 200 ml

Milch, Salz und Pfeffer, Muskat, Kräuter nach Geschmack

2 Gläser Spargel -Spitzen oder 3

Zubereitung:

Arbeitszeit ca. 1 Stunde

Gesamtzeit ca. 1 Stunde

Die vorher zubereitete Hühnerbrühe erhitzen. Nach Wunsch mit Wasser

verlängern. Die Kräuter hacken, das Gemüse sehr klein würfeln oder in

kleine Streifen schneiden und alles zur Brühe geben. Die Suppe leicht

köcheln lassen.

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Das Hackfleisch mit dem geraspelten, trockenen Brötchen oder

dem Paniermehl, 2 Eiern und Gewürzen nach Geschmack

vermengen. Wir nehmen auch gern Knoblauch dazu. Aus der

Hackfleischmasse kleine Klöße formen und diese ebenfalls zur

Brühe geben.

Danach die restlichen 6 Eier mit Milch, Salz, Pfeffer und Muskat

verquirlen und mit einem Schuss Wasser in eine für Mikrowellen

geeignete Form füllen. Die Eiermischung bei 600 Watt stocken

lassen, bis sie fest ist (wer keine Mikrowellenkost mag, kann

natürlich auch auf die herkömmliche Art Eierstich zubereiten, so

geht es aber schneller). Die gestockte Masse etwas abkühlen

lassen und dann in Würfel schneiden. Diese ebenfalls zur Suppe

geben.

Zum Schluss die Spargelspitzen dazu geben, heiß werden lassen

und die Suppe nach Geschmack mit frisch gehackten Kräutern

versehen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Suppe

köcheln lassen, bis die Klößchen gar sind.


Quelle:

https://www.chefkoch.de/rs/s0/kartoffelsalat+nach+harzer+art/Rezepte.html

22.09.2021

Kartoffelsalat Nach Harzer Art

Zutaten für 4 Portionen:

1 kg Kartoffel(n), 250 g Mayonnaise, 300 g Wurst (Jagdwurst)

4 Gewürzgurke(n), 2 EL Gurkenflüssigkeit, 4 Ei(er)

2 Zwiebel(n), 1 EL Petersilie, 2 EL Milch, 1 TL Senf, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Arbeitszeit ca. 30 Minuten

Ruhezeit ca. 2 Stunde

Gesamtzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten

Kartoffeln waschen, kochen, abschrecken, pellen und gut abkühlen

lassen.

Mayonnaise mit Senf, Salz, Pfeffer, Milch und Gurkenwasser

verrühren und abschmecken. Kartoffeln und hartgekochte, gepellte

Eier in Scheiben schneiden. Zwiebeln und Gewürzgurken würfeln.

Wurst in Streifen schneiden. Alle Zutaten mit der Mayonnaise

vermischen, gut durchziehen lassen.

Vor dem Servieren zwei Esslöffel heißes Wasser unterrühren und den

Salat mit gehackter Petersilie bestreuen.


Quelle:

https://www.chefkoch.de/rs/s0/bunter+harzer+salat/Rezepte.html

22.09.2021

Omas bunter Harzer - Salat

Zutaten für 1 Portionen

50 g Käse (Harzer Käse), 1 Paprikaschote(n), gelbe

1 Zwiebel(n), 2 Tomate(n), 1 EL Thunfisch, im eigenen Saft eingelegter

5 Oliven, grüne, ½ Pck. Gewürzmischung für Salat

1 EL Wasser, Salz, Pfeffer, 1 EL Essig

Zubereitung:

Arbeitszeit ca. 15 Minuten

Gesamtzeit ca. 15 Minuten

Die Paprikaschote putzen, die Zwiebel schälen und die Tomaten

waschen. Harzer Käse, Paprikaschote und Zwiebel in Würfel schneiden.

Tomaten vierteln, Thunfisch zerpflücken und Oliven halbieren. Alles in

eine Schüssel geben und vermengen.

Aus Essig, Gewürzmischung, Wasser, Salz und Pfeffer ein Dressing

rühren und über den Salat geben.

Den Salat auf einem Teller anrichten und servieren.

Dazu Brot reichen.


Quelle: http://harzer.koeche.harz.de/index.php?id=313 22.09.2021

Thaler Kartoffelsuppe

Thaler Kartoffelsuppe mit Steinpilzen

Zutaten:

Mehlig kochende Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Steinpilze, edelsüßes

Paprikapulver, Gemüsebrühe, Butter, Sahne, Petersilie.

Zubereitung:

In Würfel geschnittene Zwiebeln, Kartoffeln und in Streifen

geschnittenes Lauch werden in Fett angebraten. Jetzt wird

Paprikapulver darüber gestäubt, das Ganze gesalzen und mit Brühe

aufgefüllt. Man lässt es etwa 20 Minuten köcheln. Während dieser Zeit

werden die Steinpilze geputzt gewaschen, in Scheiben geschnitten und

in Butter gedünstet bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Jetzt erst

fügt man den Steinpilzen das notwendige Salz hinzu. Nun püriert man

die Suppe, rührt die Sahne ein und schmeckt ab. Die Suppe wird auf

Tellern angerichtet, die Pilze darauf gegeben und das Ganze mit

gehackter Petersilie überstreut.

Eingereicht von: Küchenmeister Wilfried Rogge. Altenbrak


Quelle: http://harzer.koeche.harz.de/index.php?id=296 22.09.2021

Köhlersuppe

Wichtige Zutaten: Wildfleisch, Zwiebeln, Schweineschmalz, Tomaten,

Weißkohl, Kartoffeln, Waldpilze, Preiselbeeren.

Zubereitung: In einem Topf wird Schweineschmalz erhitzt. Die

Zwiebeln, die Tomaten und den Weißkohl schneidet man in möglichst

gleichgroße Würfel und schwitzt alles in heißem Schweineschmalz an.

Nun wird mit Wildbrühe aufgefüllt und alles gekocht. Etwas später fügt

man das kleingewürfelte Wildfleisch, gewürzt mit Salz, Pfeffer und

etwas Knoblauch hinzu und

kocht es mit gar. Zuletzt gibt man die geschnittenen Waldpilze hinein

und vollendet die Suppe mit den Preiselbeeren.

Eingereicht von: Harzer Köche


Quelle: http://harzer.koeche.harz.de/index.php?id=278 22.09.2021

Hackus und Kniste

Zutaten für 4 Personen:

1,5 kg möglichst kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochend),

1,5 kg frisches Schweinegehacktes (für die Niedersachsen: Bitte kein

Thüringer Mett, sondern reines Schweinemett, nur mit Salz und

schwarzem Pfeffer gewürzt) 1 Glas Salz-Dill-Gurken, gewürfelt 4

Zwiebeln, gewürfelt Kümmel, ganz Öl, Salz.

Zubereitung:

Die Kartoffeln (Knieste) vorsichtig in kaltem Wasser mit einer weichen

Bürste säubern, ohne die Schale zu verletzen. Dann die Kartoffeln

halbieren (nicht schälen!). Ein Backblech mit Öl einstreichen, auf das

Öl Salz und reichlich ganzen Kümmel geben. Die Kartoffelhälften mit

der Schnittseite auf das Blech legen. Nun die Kartoffeln mit Öl

bestreichen (Pinsel verwenden) und ordentlich mit Kümmel bestreuen.

Den Backofen auf 220°C vorheizen und das Blech einschieben. Die

Backzeit beträgt ca. 1 Stunde und richtet sich nach der Größe der

Kartoffeln. Zwischendurch 2x die Knieste mit dem Pinsel

erneut einölen (Öl vom Blech verwenden). Die Kartoffeln (Knieste)

sind fertig, wenn sich die Schale schön gold-gelb färbt und es beim

Einstechen mit der Gabel knackt.

In der Zwischenzeit das Gehackte (Hackus)

auf einem Teller als Ganzes anrichten, die Gurken und Zwiebeln in

Schalen auf den Tisch stellen. Die Kniste ebenfalls in eine große

Schüssel geben ind sofort servieren. Jeder nimmt sich etwas Hackus und

einige Knieste, Nach belieben Zwiebel und Gurke. und löscht dann

unverzüglich mit Hasseröder Bier ab! (Hierbei entfaltet sich das ganze

Aroma des Bieres

Eingereicht von: Jens Schumann, Goslar


Harz er Spruchweisheit:

“Hinter m Berg wird auch noch gekocht!”

Textgestaltung:H.G

Zeichnungen und Collagen:H.G.

Quellenangabe der Rezepte am Text


Für Dich notiert!


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