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Mühlviertel Magazin Oktober 2021

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ab 1. Oktober


4 | LOKALES Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

NEUES PROJEKT IN GALLNEUKIRCHEN

Für eine Stadthalle

Von Bernhard Haudum

Eine erstaunliche

Kaltschnäuzigkeit

Für eine Stadthalle am Platz des bisherigen

Hallenbades machen sich Bürgermeister

Helmut Hattmannsdorfer und Vizebürgermeisterin

Nadja Kletzmair stark. Das Projekt

soll das Zentrum aufwerten und würde auch

Synergien mit bereits vorhandenen Kulturträgern

wie der Stadtkapelle oder der Landesmusikschule

ergeben.

Mit speziellen Herausforderungen

sahen sich in den letzten Wochen die

heimischen Medien konfrontiert:

Durch die Coronapandemie rückten

sie im Wahlkampf für die Landtags-,

Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen

mehr als normal schon üblich

in den Mittelpunkt.

Weil klassische Instrumente der

Kommunikation nicht oder nur

eingeschränkt möglich waren,

gewann der mediale Auftritt

zusätzlich an Bedeutung. Mit der

Konsequenz, dass die Mailboxen in

den Redaktionen überquollen und

die „Interventionitis“ fröhliche Urständ

feierte.

Zeigte diese nicht den gewünschten

Erfolg, war die Zündschnur äußerst

kurz. Harsche Töne und Versuche,

auf die Berichterstattung direkt

Einfl uss zu nehmen, wurden ebenso

Alltag wie nie gekannte Auswüchse.

Parteimitarbeiter, die redaktionelle

Stories unverblümt „zum Gegenlesen“

einforderten, kamen ebenso

vor wie Kandidaten, die meinten, ein

Recht auf Berichterstattung zu haben.

Die so gelebte Kaltschnäuzigkeit war

erstaunlich und macht betroffen: Wer

sich traut, an einer Säule wie der

Medienfreiheit zu rütteln, dem ist

wohl auch im Hinblick auf andere

Errungenschaften unserer

Demokratie nicht wirklich zu trauen.

IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: haudum media GmbH,

Hauptstraße 36, 4191 Vorderweißenbach. Redaktion: 4190 Bad Leonfelden,

Gewerbezeile 20, Tel.: 07213/6202-20. Erscheinungsweise: monatlich. Verlags- und

Redaktionsleitung: Bernhard Haudum. Grafi sche Gestaltung: Druckerei Bad Leonfelden.

Druck: Walstead NP-Druck, St. Pölten. Verteilung: Post AG. Nachdruck

bzw. Verwertung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Verlages. ©2021 – alle

Rechte vorbehalten! Offenlegung gemäß

§ 25 Mediengesetz: Grundlegende

Richtung: Unabhängige Regionalberichterstattung.

Unternehmensgegenstand

der haudum media GmbH:

Verlagstätigkeit, PR- und Werbeagentur,

Fotografi e. Gesellschafter und Geschäftsführer:

Bernhard Haudum (100 %)

NEUES ZENTRUM FÜR WAXENBERG

Noch einmal ein Bier...

Mit einem letzten Bier wurde in Waxenberg

das ehemalige Gasthaus Zur Post

verabschiedet. Das lange leer stehende

Haus weicht einem neuen, multifunktionalen

Gebäude, das das Zentrum von Waxenberg

nachhaltig aufwerten wird.

BESONDERER EVENT IN LICHTENBERG

Kofferraum-Flohmarkt

Mitte September ging in Lichtenberg der elfte

Kofferraumfl ohmarkt über die Bühne. Organisiert

vom ÖAAB, platzierten 115 Verkäufer

ihr Auto am Gelände, öffneten die

Kofferräume und verkauften ihre Schätze.

Von Hausrat über gebrauchte Kleidung bis

hin zu Sportgeräten war da alles mit dabei.

GLEICHENFEIER IN OBERBAIRING

Neues Wohnprojekt

Freude bei den zukünftigen Eigentümern

und der WOSIG: Vor wenigen Tagen konnte

beim Wohnprojekt Oberbairing in der

Gemeinde Altenberg mit zwei Doppelhaushälften

und sechs Eigentumswohnungen

die Dachgleiche gefeiert werden.

BEI ORTSBILDMESSE AM SCHLAGZEUG

Landesrat als Musiker

Seine Passion für die Musik stellte Wirtschafts-Landesrat

Markus Achleitner bei der

Ortsbildmesse in Freistadt einmal mehr unter

Beweis: Bei der erfolgreichen Schau ließ er

es sich nicht nehmen, bei der Freistädter-Böhmischen

am Schlagzeug als Taktgeber

aktiv an der musikalischen Umrahmung

der Veranstaltung mitzuwirken.

Fotos: OÖVP-UU; Privat; WOSIG; Land OÖ./Kauder; ÖAAB Lichtenberg;


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

5 | POLITIK

Von verunglückten

Wahlplakaten und einsamen

Bürgermeistern...

In wenigen Tagen ist es soweit: Oberösterreich wählt und bestimmt damit,

wer in den nächsten sechs Jahren im Land und in den Gemeinden das Sagen hat.

Während das Match um den Landtag zumindest punktuell für Schlagzeilen

sorgte, war es regional vor allem dort ruhig, wo der politische Wettbewerb

schmerzlich vermisst wurde. Eine Analyse von Bernhard Haudum.

Fotos: Privat, beha-pictures

In wenigen Tagen wird sich zeigen, ob die Wahlplakate entsprechend gewirkt haben.

Der große Aufreger des Landtagswahlkampfes

passierte in der Schlussphase

und betraf die Grünen: Mit dem Plakat

„Bio oder Gift“ zogen sich diese den

Groll der heimischen Bauernschaft zu.

Suggerierte das Sujet doch, dass alle

Landwirte, die nicht biologisch wirtschaften,

de facto „Giftspritzer“ seien.

Bis hin zu Landwirtschaftsministerin

Elisabeth Köstinger rückten führende

Bauernvertreter aus, um der Ökopartei

ob dieser Botschaft kräftig die Leviten

zu lesen. Von „respektlos, primitiv bis

hin zu niveaulos und dreckig“ reichten

die Attribute, mit denen sich die grünen

Wahlkämpfer konfrontiert sahen.

Diese hielten in der Person von Spitzenkandidat

Stefan Kaineder zwar wacker

dagegen – die Argumentation,

dass man damit die „multinationale

Agrarindustrie“ gemeint hätte, war in

Anbetracht der Regionalität der anstehenden

Wahlen aber letztlich doch etwas

dürftig. Dass sich die Grünen mit

dieser Aktion ein kräftiges Eigentor

geschossen haben, ist indes nicht auszuschließen:

Solidarisierten sich doch

auch viele Konsumenten und damit potenzielle

Wähler mit „ihren“ Bauern.

Apropos Eigentor: Auch regional setzten

sich die Ökopartei kräftig in die

Nesseln. Bei einer Raddemo in Bad »

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6 | POLITIK Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

»

Dieses Plakatsujet der Grünen ließ

die Wogen in der letzten

Wahlkampfphase hochgehen.

Leonfelden bekamen etliche Bürger

deren Versuch, auf eine fehlende Rad-

Infrastruktur hinzuweisen, ganz klassisch

in die falsche Kehle. Die künstlich

verursachten Verkehrsbehinderungen

führten solcherart nicht zu

einer sachlichen Diskussion, sondern

zu wutentbrannten Schimpftiraden. In

diese wurden dann auch gleich noch

die Sozialdemokraten aus Zwettl an

der Rodl mit einbezogen, die sich mit

einer ähnlich konzipierten Aktion

ebenfalls unbeliebt machten.

Kann infolge fehlender Mitbewerber

entspannt in Richtung Bürgermeister-Wiederwahl

blicken: der Oberneukirchner

Ortschef LAbg. Josef Rathgeb.

Das Ringen um Kandidaten

Die SPÖ stand aber auch mit einem anderen

Thema im Fokus der Öffentlichkeit:

Tat sie sich doch in etlichen Kommunen

des Bezirkes Urfahr-Umgebung

schwer, überhaupt Kandidaten für die

Wahlen zu finden. Mitunter mussten in

Folge fehlenden Nachwuchses altgediente

Granden noch einmal für die Listen

herhalten. Eine Kandidatur für die

Bürgermeister-Direktwahlen war manchen

dann aber doch zu viel – und so

kommt es, dass die Sozialdemokraten in

etlichen Kommunen hier gar niemanden

ins Rennen schicken. Und nachdem

es ihnen FPÖ, Grüne und NEOS

gleichtun, geht so mancher etablierte

ÖVP-Ortschef recht einsam in die Wahlen:

Der Oberneukirchner Bürgermeister

LAbg. Josef Rathgeb hat ebenso keine

Konkurrenz wie seine Reichenthaler

Amtskollegin Karin Kampelmüller und

der Vorderweißenbacher Ortschef Leopold

Gartner. Auch in Herzogsdorf, Eidenberg,

Ottenschlag und Sonnberg

sind die VP-Kandidaten allein auf weiter

Flur.

Wer wird Bürgermeister?

Umgekehrt gibt es in einigen wenigen

Kommunen ein regelrechtes Gedränge

auf den Bürgermeisterlisten: In Altenberg

bekommt es Amtsinhaber NR Michael

Hammer ebenso mit gleich drei

Herausforderern zu tun wie Herbert

Fürst in Engerwitzdorf und Helmut

Hattmannsdorfer in Gallneukirchen.

Ob der solcherart produzierten Enge

dann auch ein enges Wahlrennen folgt,

wird sich zeigen. So eines zeichnet sich

auf alle Fälle in einigen Gemeinden in

der Region Urfahr-West ab: In Ottensheim

dürfte es ebenso spannend werden

wie in Walding und in Feldkirchen

an der Donau. Dort ist die Wahlkonstellation

eine ganz Besondere – mehr dazu

lesen Sie auf der Seite 27.

Umkämpfte Gemeinderäte

Bleiben last not least noch die Gemeinderäte:

Bei deren Bestellung mischen in

UU neben den etablierten Parteien in

etlichen Kommunen auch Bürgerlisten

mit – und könnten dort zum Zünglein

an der Waage werden. So tritt in Bad

Leonfelden mit der Liste STIL des ehemaligen

VP-Fraktionsobmannes Franz

Stimmender ebenso eine neue Gruppierung

an wie in Reichenau, wo mit Peter

Rechberger ebenfalls ein ehemaliger

VPler die Liste MiR an den Start bringt.

Etablierte Bürgerlisten stehen in Steyregg

(SBU), Ottensheim (Pro O) und

Schenkenfelden (BLS) zur Wahl. Interessant

ist, dass sich in zwei doch relativ

großen Kommunen im Bezirk Urfahr-Umgebung

nur zwei Parteien dem

Match um die Gemeinderäte stellen: In

Hellmonsödt ist die FPÖ der einzige

Herausforderer der dominierenden

Volkspartei – und in Vorderweißenbach

fällt diese Rolle der SPÖ zu. ♦

Fotos: Privat, beha-pictures


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

7 | LOKALES

Häuser

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Schöner, sehr gut gepflegter Landsitz, Bj. 2003,

hochwertige Ausstattung, Kunststofffenster,

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Waldgrundstück in einem Naturschutzgebiet

mit einer Fläche von ca. 46.060 m², durch Forstwege

sehr gut erschlossen. Mischwald mit

Fichten, Ulmen, Eichen und Buchenholz. Das

Ausbringen des Holzes ist durch das Naturschutzgebiet

nicht beeinträchtigt.

Kaufpreis: KP € 128.000,--

Tel: 050 6596 8012 Hr. Ladberg

Zwettl an der Rodl

Wohnung/Miete

Helfenberg

Generalsanierte Wohnung mit ca. 86,31 m², große Gemeinschaftsterrasse

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Traditionelles Landhaus im Originalzustand, Bj.

ca. um 1900, angebauter Stadel und weiterer

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E-Mail: heinzl@raiffeisen-immobilien.at

Tel: 050 6596 9590


8 | LOKALES Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

NEUE KRABBELSTUBE IN ST. GOTTHARD

Foto: Gemeinde St. Gotthard

Ein neuer Gruppenraum steht nun den

Kleinsten im Kindergarten St. Gotthard zur

Verfügung. Darüber freuen sich v.l. Bürgermeister

Ing. Manfred Wurzinger, Amtsleiter

Reinhard Nimmervoll, Bildungsausschussobfrau

Victoria Hofstätter und Kindergartenleiterin

Bettina Fuchs.

Foto: Privat

EIN BESONDERES BUCH

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Mit einem Buch macht der Bürgermeisterkandidat

der SPÖ Gallneukirchen, Sepp

Wall-Strasser, im Wahlkampf auf sich aufmerksam.

In dem Werk „Wofür ich stehe“

erläutert er seine Wertvorstellungen und

seine Zugänge zur Politik. Bei der Präsentation

in der Gusenhalle nützten viele Besucher

die Gelegenheit, sich das Buch

vom Autor signieren zu lassen.

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MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

9 | LOKALES

Foto: beha-pictures

DIE LETZTEN ERNTEARBEITEN

Bild

Langsam, aber sicher, neigt sich auch das

Bauernjahr dem Ende zu. Eine der letzten intensiven

Arbeiten war die Kartoffelernte. Diese geht inzwischen

großteils auch maschinell über die Bühne. Ertragsmäßig

fi el die Ernte der „tollen Knolle“ in vielen Regionen des

Mühlviertels trotz der nassen Witterung im Sommer

überraschend gut aus.

DES MONATS

NEUES TANKLÖSCHFAHRZEUG FÜR FF TRABERG

Über ein neues Tanklöschfahrzeug darf sich die Freiwillige Feuerwehr Traberg freuen.

Dieses wurde bei einem Festakt von Pater Wolfgang Haudum gesegnet. Kommandant

Josef Koch konnte zahlreiche Ehrengäste – unter ihnen Bürgermeister LAbg. Josef Rathgeb

und Abschnitts-Feuerwehrkommandant Karlheinz Pillinger – begrüßen. Das neue

Fahrzeug kostete 331.700 Euro.

Sprachen lernen mit

Spaß und Kreativität

Einfach frei drauflos plaudern – und das auf

Englisch oder Spanisch: In den Sprach-Workshops

von Silvia Champion wird Sprache lebendig

gemacht – und so die Scheu vorm

Sprechen einer Fremdsprache genommen.

Workshops werden nach den Bedürfnissen

der Teilnehmer aufgebaut und die Gruppen

nach dem Sprachniveau zusammengestellt.

Kurse starten laufend. Infos unter:

www.silvia-champion.eu

Stifterstraße 1, 4210 Gallneukirchen

Telefon: 0677 61963883,

E-Mail: office@silvia-champion.eu

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Foto: was-tuat-si.at/Martin Gaisbauer

Redaktionsschluss:

14. Oktober 2021

Nächste Ausgabe

28. OKTOBER

DAS GUUTE

MÜHLVIERTEL

MAGAZIN


10 | LOKALES Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

INTERKOMMUNALE BETRIEBSANSIEDELUNG

Flächen im INKOBA Sterngartl

sind fast vollständig verwertet

Mit dem Neubau einer Produktions- und Lagerhalle der

österreichischen Bergkräutergenossenschaft siedelt

sich der nächste regionale Leitbetrieb im Betriebsbaugebiet

vor den Toren Bad Leonfeldens an. Mit zwei

weiteren Unternehmen ist man sich ebenfalls einig.

Der Vorstand der INKOBA Sterngartl freut sich über

die fast vollständige Verwertung der Flächen. V.l.:

Josef Rathgeb (Bgm. Oberneukirchen), Thomas

Wolfesberger (Bgm. Bad Leonfelden), Geschäfsführer

Matthäus Haas, Obmann Alfred Hartl, Leopold

Gartner (Bgm. Vorderweißenbach).

Foto: Mühlviertel Magazin/Enzenhofer

77.000 m 2 Fläche standen in der interkommunalen

Betriebsansiedelung (IN-

KOBA) Sterngartl ursprünglich zur Verfügung.

Davon ist mittlerweile nicht

mehr viel übrig, freut sich INKOBA-Obmann

Alfred Hartl: „Bis auf eine 3.000

m 2 große Parzelle sind alle Flächen verkauft.“

Nach der Bergkräutergenossenschaft

wurden auch mit der re-mobility

GmbH und der SEMA Luft- und Klimatechnik

GmbH Vertragsabschlüsse erzielt.

Mit der raschen Verwertung habe man

die eigenen Erwartungen übertroffen,

sagt Vorstandsmitglied Josef Rathgeb:

„Ursprünglich sind wir davon ausgegangen,

dass hier etwa 200 bis 250 Arbeitsplätze

geschaffen werden können. Mittlerweile

geht die Tendenz aber in

Richtung 450 bis 500.“ Davon würden

alle zwölf beteiligten Gemeinden profitieren:

„Diese Kooperations-Investition

bringt für alle Gemeinden die besten

Zinsen“, sagt Rathgeb. Sein Vorstandskollege

Leopold Gartner pflichtet ihm

bei: „Es sind schon jetzt um die 30 Beschäftigte

aus Vorderweißenbach, die im

INKOBA Sterngartl arbeiten und sich damit

das Pendeln nach Linz sparen.“

Standort-Bürgermeister Thomas Wolfesberger

will nach den Landtags- und Gemeinderatswahlen

die Möglichkeiten einer

Erweiterung der INKOBA ausloten,

außerdem soll die gemeindeübergreifende

Zusammenarbeit bei Leerständen in

den Ortszentren intensiviert werden. ♦

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bis 15. Oktober 2021.


12 | LOKALES Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

FORUM

Alpbach

Ein Forum mit internationalem Format – Teilnehmer und Sprecher aus 62 Nationen und

über 500 Stipendiaten waren in Alpbach mit dabei.

Forum Alpbach:

Ein Sommer im Dorf

der Denker

Es ist ein Spätsommerabend in Alpbach, an dem sich zum

letzten Mal in diesem Jahr eine kleine Gruppe unter dem Baum der Denker trifft.

Im goldenen Licht der tief stehenden Sonne lassen die jungen Stipendiaten

die intensiven Tage der Diskussion, des Nachdenkens und Lernens nochmals

Revue passieren. Von 18. August bis 3. September war das Bergdorf Alpbach

Schauplatz des Europäischen Forum Alpbach (EFA).

Für das Mühlviertel Magazin war Teresa Haudum in Tirol mit dabei.

Jahr um Jahr treffen sich Spitzen aus

Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und

Kunst gemeinsam mit zahlreichen jungen

Erwachsenen, um über europäische

Zukunftsthemen zu diskutieren.

„Alpbach soll ein Ort sein, an dem die

Herausforderungen in Europa auf den

Tisch gebracht werden und an dem vor

allem Lösungen vorangetrieben werden.

Dazu brauchen wir junge Menschen,

die zuhören, aber sich vor allem

aktiv einbringen“, beschreibt EFA-Prä-

Bundespräsident Alexander Van der Bellen beim Kamingespräch mit Stipendiaten.

sident Andreas Treichl die Zielsetzung

des Forums. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende

der Erste Group steht dem

„Dorf der Denker“ erstmals als Präsident

vor.

Junges Forum

Insbesondere die hohe Anzahl an jungen

Erwachsenen macht Alpbach zu

einem Ort der frischen Ideen und Lösungen.

520 Stipendiaten, vorrangig

aus Europa, waren Teil des diesjährigen

Forums. Viele von ihnen bevölkerten

bereits während der Seminarwoche

zu Beginn des Forums das

Konferenzzentrum im Ortskern von

Alpbach. „Die europäische Vision muss

groß, neu und vor allem mutig sein.

Wir wollen herausfinden, was die Generation

von Morgen bewegt und einen

echten Mehrwert für die Gesellschaft

schaffen“, betont Sonja Jöchtl,

Geschäftsführerin der EFA Stiftung.

Fotos: CAOÖ / Hannah de Goederen, EFA / Andrei Pungovschi, EFA / Matteo Vegetti, CAOÖ / Stefanie Hauser, FAN / Tobias Neugebauer


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

13 | LOKALES

Oberösterreicher in Alpbach

Über den Club Alpbach Oberösterreich

(CAOÖ) ist es auch Studenten und Berufseinsteigern

aus der Region möglich,

in das Erlebnis Alpbach einzutauchen.

Der CAOÖ vergibt jährlich

Stipendien und sorgt durch eigene Veranstaltungen

für eine starke Stimme

am Forum. Die Beteiligung von Clubs

– neben österreichischen gibt es auch

zahlreiche internationale – ist ein vergleichsweiser

kurzer Abschnitt in der

Geschichte des Forums, welche 1945

ihren Startpunkt nahm.

Präsident Andreas Treichl, Desirée Treichl-Stürgkh, Doris Schmidauer, Bundespräsident

Alexander Van der Bellen und die griechische Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou

(v.l.n.r.) bei der Eröffnung des Europäischen Forum Alpbach.

Hochkarätige Besetzung

Otto Molden und Simon Moser initiierten

als „Gründerväter“ nach den

traumatischen Erlebnissen des Zweiten

Weltkrieges die Internationalen

Hochschulwochen zur Sicherung der

europäischen Freiheit und Demokratie.

Seither hat sich das Forum Alpbach

zu einer international anerkannten

Diskussionsplattform mit hochrangiger

Besetzung etabliert – zahlreiche

Staatspräsidenten, Nobelpreisträger

und Künstler waren schon zu Gast. In

diesem Jahr zählten beispielsweise

Bundespräsident Alexander Van der

Bellen und der ehemalige UN-Generalsekretär

Ban Ki-moon, aber auch

heimische Wirtschaftsgrößen wie der

Verbund-Vorstandsvorsitzende Michael

Strugl zu den Teilnehmern.

Auf Du und Du mit Popper & Co

Wer in den Tagen des Forums auf der

Alpbacher Dorfstraße zwischen Konferenzzentrum

und Kirche unterwegs

ist, trifft mit hoher Wahrscheinlichkeit

auf zahlreiche bekannte Gesichter

aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Diese sind nicht nur am offiziellen Forum

im Rahmen der Podiumsdiskussionen

erlebbar, sondern nehmen sich

zumeist auch viel Zeit für den spannenden,

inoffiziellen Teil – die sogenannten

Kamingespräche. Bei diesen

oft spontanen Gesprächsrunden in

kleinem Rahmen haben Stipendiaten

die Möglichkeit, informell und direkt

ins Gespräch zu kommen: Etwa mit

Bundespräsident Alexander Van der

Bellen am Dach des Konferenzzentrums,

mit Gesundheitsminister Wolfgang

Mückstein im Sesselkreis in der

Volksschule oder mit Simulationsfor-

scher Niki Popper im Gasthaus gegenüber

der Kirche. Oder, wie so oft in diesem

Jahr und in den Jahrzehnten davor,

unter dem Baum der Denker in der

Abendsonne von Alpbach. ♦

Club Alpbach OÖ

• 2002 gegründet

• Jährlich 10 – 11 Stipendiaten

• Bewerbungsphase im März

• Teil des Forum Alpbach Netzwerkes

Der Club Alpbach Oberösterreich bei einem

spontanen Kamingespräch mit Simulationsforscher

Niki Popper (2.v.l.).

Kamingespräch unter

dem Baum der Denker.

Der Vorstand des Club

Alpbach Oberösterreich

v.l.n.r.: Johannes Schneeberger,

Stefanie Hauser,

Andreas Schwarzlmüller,

Teresa Haudum,

Hannah de Goederen,

Christoph Pöschko,

Maria Hofer und Jakob

Osawaru.


14 | WIRTSCHAFT Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

Tolle Kulisse für das Hochreiter-Firmenfest: das Reichenthaler Mühlendorf.

Hochreiter-Firmengruppe

bedankte

sich mit großem Fest

bei Mitarbeitern

Hervorragende Stimmung bei den

Mitarbeitern – auch beim Bullriding

kam der Spaß nicht zu kurz.

Mit einem besonderen Event bedankte sich die Hochreiter-Firmengruppe

Anfang September bei ihren engagierten

Mitarbeitern: Diese waren gemeinsam mit ihren

Partnern und Familien im Mühlendorf in Reichenthal zu

einem Incentive im Western-Style eingeladen.

Firmeninhaber Wolfgang Hochreiter

und die Holding-Geschäftsführer Mag.

Peter Weidinger und Mag. Sigrid Populorum

hatten dafür gemeinsam mit

den zuständigen Mitarbeitern ein abwechslungsreiches

Programm auf die

Beine gestellt: Bei bestem Spätsommerwetter

fehlten eine Bull-Riding-Arena

und eine Schießbude ebenso

wenig wie eine Hüpfburg samt

Kinderbetreuung für die Jüngsten.

Für den musikalischen Rahmen sorgte

die Bad Leonfeldner Bierbrezn-Musi

und die Band „Vierstern“ unter der

Gut gelaunt: Chef Wolfgang Hochreiter und

„Firmen-Urgestein“ Franky Wolfmayr in

charmanter Begleitung.

Fotos: was-tuat-si/Martin Gaisbauer


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

15 | WIRTSCHAFT / LEHRLINGE

Leitung von Konrad Ganglberger. Kulinarisch

lag der gelungene Nachmittag

in den Händen der Catering-Mannschaft

des Ziegelstadels rund um Klemens

Dollhäubl, die zahlreiche Köstlichkeiten

auf den Tisch zauberte.

Fotos: Hochreiter-Holding, M. Aigner

Freude bei Firmeninhaber Wolfgang Hoch -

reiter (re.) und Geschäftsführer Mag. Peter

Weidinger über das gelungene Firmenfest.

„Wir wissen, was wir in unseren tüchtigen

Mitarbeitern haben. Der Nachmittag

im Mühlendorf war einerseits

ein Danke für den Einsatz und das Engagement

in den Unternehmen unserer

Firmengruppe und andererseits

eine gute Gelegenheit, sich über die

einzelnen Firmen hinweg besser kennen

zu lernen“, freute sich Wolfgang

Hochreiter über das erfolgreiche Fest.

Zu diesem waren neben den Mitarbeitern

der Lebensmittelgruppe aus Bad

Leonfelden und Reichenthal auch jene

des Vortuna in Bad Leonfelden und

von Yummhy in Perg eingeladen. ♦

Mit einer Kinderbetreuung und einer

Hüpfburg kamen auch die Jüngsten

voll auf ihre Rechnung.

Bierbreznmusi

MACH WAS AUS DIR

Neue Lehrlinge bei der Hochreiter-Lebensmittelgruppe: erste Reihe v.l.:

Marie- Sophie Hamberger, Marko Stojanovic, Laura Höllinger, Aleksandra Simic,

Simone Draxler, Vaclav Zizka jun, Natalie Jurkova. zweite Reihe: Jürgen Koll,

Lisa Hintermüller, Niklas Keplinger, Patrik Silmbrod, die beiden Geschäftsführer

Mag. Peter Weidinger und Mag. Sigrid Populorum und

die Lehrlings-Beauftragte Mag. Astrid Wagner.

Berufsstart für elf neue Lehrlinge

in Hochreiter-Lebensmittelgruppe

Unter dem Motto „Mach was aus dir“ starteten heuer elf

neue Lehrlinge ihre Ausbildung in der Bad Leonfeldner

Hochreiter-Lebensmittelgruppe. Sie erhalten nun in

verschiedenen Bereichen des international erfolgreichen

Unternehmens das Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft.

„In unserer neuen Lehrwerkstätte am

Hochreiter Campus erlernen seit

Anfang September drei Lehrlinge das

Fleischer-Handwerk wie in einem kleingewerblichen

Betrieb. Im gegenüberliegenden

Produktionsbetrieb erleben und

erlernen sie parallel dazu die industrielle

Herstellung der Produkte. Die Möglichkeit,

ein Gewerbe sowohl kleinbetrieblich,

als auch industriell in einer

Lehre kennenzulernen, ist einzigartig“,

freut sich die für den Lehrlingsbereich

zuständige Hochreiter-Geschäftsführerin

Mag. Sigrid Populorum

(Foto) über

die Möglichkeiten,

die der neue Lehrlingscampus

des international

erfolgreichen

Mühlviertler

Unternehmens bietet.

Dieser wird in

Kürze endgültig fertig

gestellt und sorgt mit den entsprechenden

Ausbildungs- und Schulungsräumlichkeiten

sowie Wohn- und

Freizeitmöglichkeiten für optimale Rahmenbedingungen.

„Qualifiziertes Personal

ist für uns ein Schlüsselfaktor für

den wirtschaftlichen Erfolg. Daher in-

vestieren wir umfassend in Aus- und

Weiterbildung“, sagt Sigrid Populorum

dazu.

Ein weiterer Lehrling absolviert parallel

zur Fleischerlehre die Ausbildung zum

Lebensmitteltechniker in einer Doppellehre.

Rein der Lebensmitteltechnik haben

sich drei Jugendliche verschrieben.

Für sie steht die Sicherstellung der Produktqualität,

die Überwachung und Instandhaltung

der entsprechenden Maschinen

und die Produktentwicklung im

Zentrum der Ausbildung. Mit einer optimal

funktionierenden Technik befasst

sich in Zukunft auch je ein Lehrling in

den Bereichen IT- und Systemtechnik

sowie Installations- und Gebäudetechnik.

Für den direkten Kundenkontakt

und die Administration bietet die Hochreiter

Lebensmittelgruppe die Lehre als

Bürokaufmann/frau an. Diese treten

zwei Lehrlinge neu an.

Potenzielle Lehrlinge für das Jahr

2022/23, die sich über die bei Hochreiter

zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze

informieren möchten, können

dies bereits jetzt tun. Unter www.hochreiter-gruppe.at/lehre/

sind alle Infos

abrufbar. ♦


16 | LEHRLINGE Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

ZUKUNFT.LEHRE.ÖSTERREICH

Neue OÖ-Landesgruppe

kümmert sich

um den Stellenwert

der Lehre

Die unabhängige und branchenübergreifende Lehrlingsinitiative

zukunft.lehre.österreich setzt mit der Gründung der

oberösterreichischen Ländergruppe ihre Arbeit fort. Die

ehemaligen Lehrlinge Robert Machtlinger, CEO FACC, und

Margit Angerlehner, Schneidermeisterin und WKOÖ Vizepräsidentin,

werden Vorsitzender bzw. stv. Vorsitzende.

„zukunft.lehre.österreich“

nun auch in Oberösterreich: v.l.:

Energie AG-Generaldirektor DDr. Werner

Steinecker, Gründer und Präsident

von zukunft.lehre.österreich,

Wirtschafts-Landesrat Markus

Achleitner, 3 Lehrlinge von FACC und

Robert Machtlinger, CEO FACC.

Foto: Land OÖ/Sabrina Liedl

Foto: stock.adobe.com

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner

begrüßt das Engagement der

neuen Ländergruppe: „Gut ausgebildete

Fachkräfte sind ein wesentlicher

Standortvorteil für den Wirtschaftsstandort

OÖ, daher ist die Spitzenposition

Oberösterreichs als Lehrlingsbundesland

Nr. 1 der Republik umso

wichtiger. Die neue Ländergruppe OÖ

von zukunft.lehre.österreich leistet einen

weiteren wertvollen Beitrag, um

den Stellenwert der Lehre noch weiter

zu erhöhen.“

Um das Image der Lehre als besonders

attraktive Ausbildungsform bemüht sich

zukunft.lehre.österreich.

Mit der Gründung in Oberösterreich

wurde ein nächster Schritt gesetzt, um

die Arbeit der Initiative regional zu

vertiefen. Im Rahmen der Gründung

der Ländergruppe im FACC Technologiezentrum

betonte Werner Steinecker,

Gründer und Präsident von z.l.ö.,

noch einmal die Bedeutung der Arbeit

des Vereins: „Hier in Oberösterreich

gibt es ausgezeichnete Ausbildungsbetriebe

und doch wird jedes Jahr wieder

händeringend nach neuen Lehrlingen

gesucht. Unsere neue Ländergruppe

richtet sich nach den speziellen Bedürfnissen

der Lehrlingsbetriebe im

Land, um dem Lehrlingsmangel entgegenwirken

zu können.“

Ex-Lehrlinge als Vorsitzende

Für die Umsetzung der Vereinsziele

hat z.l.ö.-Präsident Steinecker zwei herausragende

Ex-Lehrlinge in die Führung

der Ländergruppe geholt. Den

Vorsitz übernimmt Robert Machtlinger,

CEO FACC. Und Margit Angerlehner,

Schneidermeisterin und Vizepräsidentin

der WKOÖ, wird die

stellvertretende Vorsitzende der Ländergruppe.

Mit Stichtag 31. Juli 2021 waren in

Oberösterreich insgesamt 19.023 Lehrlinge

in 4.855 Lehrbetrieben in Ausbildung.

Für all diese wird sich die

Ländergruppe gezielt einsetzen. Vor

allem die spezifische Zusammensetzung

der oberösterreichischen Lehrbe-

triebe, mit einem hohen Anteil von

Gewerbe, Handwerk und Industrie,

wird im Mittelpunkt der Arbeit der

Ländergruppe stehen. Mit zahlreichen

Veranstaltungen, Vernetzungstreffen,

gründlicher Analysen der Lehrlingssituation

im Land und aktiver Medienarbeit

setzt sich der gemeinnützige Verein

dafür ein, das Image der Lehre zu

erhöhen, um diese zur attraktivsten

Ausbildung in Oberösterreich zu machen.


zukunft.lehre.österreich

Ist eine unabhängige, gemeinnützige

und branchenübergreifende Initiative

mit dem Ziel, die Vorteile und

Chancen einer Lehre hervorzuheben

und das Ansehen der dualen

Ausbildung in der Gesellschaft zu

verbessern. Die Initiative wird von

Unternehmen getragen, die Lehrlinge

ausbilden oder ausbilden wollen.

Derzeit ist z.l.ö. mit fast 150 Mitgliedsbetrieben,

die mehr als 100.000

Mitarbeiter/innen beschäftigen und

tausende Lehrlinge ausbilden, die

größte Lehrlingsinitiative Österreichs.

Mit dabei sind unter anderem KTM,

FACC, Energie AG, Raiffeisen, Siemens,

Uniqa, Asfinag, Wiener Stadtwerke,

Kapsch, Silhouette, Salzburg AG,

Intersport, Verbund, A1 Telekom oder

die Post AG.


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

17 | LEHRLINGE

NEUE AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN

Digitalisierung

bietet neue Chancen

in der Lehrlingsausbildung

Die Fortschritte der Digitalisierung eröffnen vielfältige

Chancen, gerade auch im Ausbildungsbereich.

Die Digitalisierung eröffnet auch

im Ausbildungsbereich völlig neue

Möglichkeiten.

Foto: stock.adobe.com

„Ich habe den Eindruck, dass das Bild,

das viele von den Industrielehrberufen

haben, noch immer ein sehr klassisches

ist, das von traditionellen industriellen

und handwerklichen Prozessen

geprägt ist. Gerade die industrienahen

Berufsbilder weisen jedoch im Sinne

der Industrie 4.0 bereits aktuell sehr

viele digitale Inhalte auf. Mit der Digitalisierung

verändert sich die Berufslandschaft.

Die Tätigkeiten auch innerhalb

eines Berufs verändern sich bzw.

passen sich an die neuen Technologien

an“, sagt Rudolf Mark, Bildungssprecher

der Sparte Industrie der WKOÖ.

Oberösterreichs Industrie war und ist

trotz aller wirtschaftlichen Herausforderungen

ausbildungsbereit und setzt

auch weiterhin auf die Lehrlingsaus-

bildung. Dies zeigen auch die Zahlen

des Lehrstellenberichts der WKOÖ,

wonach in den oö. Industriebetrieben

zum Halbjahr 2021 trotz wirtschaftlich

schwieriger Zeiten mit aktuell 4201

Lehrlingen bis auf 1 Prozent annähernd

gleich viele Lehrlinge ausgebildet

werden als zum gleichen Zeitpunkt

im Jahr zuvor. ♦

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18 | LEHRLINGE Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

MÖBEL KAAR

Optimale Berufsperspektiven

für geschickte Hände, die

das Echte schätzen

Innenausbauten im Privatbereich, Maßmöbel für

Banken und Hotels oder Spezialaufträge für renommierte

Betriebe: In der Tischlerei Kaar wartet ein interessantes

Aufgabenfeld für geschickte Hände, die das Echte schätzen.

Dies gilt auch für Berufseinsteiger und Lehrlinge, denen ein

abwechslungsreiches Aufgabenfeld geboten wird. Dabei

kann man als Tischlereitechniker den Ausbildungsschwerpunkt

auf auf den Bereich Planung legen.

Die derzeit sechs Lehrlinge in dem Bad

Leonfeldner Traditionsbetrieb dürfen

sich über ein spannendes Arbeitsumfeld

freuen. Werden sie doch in der

Produktion genauso eingesetzt wie bei

der Montage auf der jeweiligen Baustelle.

„Unsere Lehrlinge erleben nach

und nach alle Produktionsschritte –

vom Zuschnitt bis hin zur Montage und

Komplettierung auf der Baustelle. Das

bringt nicht nur viel Abwechslung, sondern

stellt auch sicher, dass man in

puncto Ausbildung sehr viel sieht und

entsprechend viel lernen kann“, sagt

der Chef des Familienbetriebs, Tischlermeister

Christian Kaar.

In dem Bad Leonfeldner Betrieb kann

man nicht nur Tischler (drei Jahre Lehrzeit)

lernen, sondern auch den relativ

jungen Beruf des Tischlereitechnikers.

In den vier Jahren Lehrzeit kann man

sich zudem zwischen den Schwerpunkten

Produktion und Planung entscheiden.

Bei ersterem steht vor allem der

Umgang mit modernsten CNC-Maschinen

auf dem Lehrplan. „Man lernt nicht

nur alle Facetten der Bedienung der Maschinen

kennen, sondern auch, CNC-Programme

zu schreiben“, erklärt Christian

Kaar. Im Schwerpunkt Planung geht es

– wie der Name schon sagt – hauptsächlich

um die Arbeitsvorbereitung, inklu-

Ein abwechslungsreiches,

interessantes Berufsumfeld wartet

bei Möbel Kaar auf die Lehrlinge.

Haid 27, 4190 Bad Leonfelden

Tel. 07213/6767-0, E-Mail: info@kaar.com

www.kaar.com

sive Zeichnen von Plänen. Die Lehre mit

Matura kann man übrigens mit beiden

Lehrberufen kombinieren.

Als Tischler verbindet man Kreativität

und echtes Handwerk. „Es ist ein schönes

Gefühl, wenn man am Ende des Tages

sieht, was man geschaffen hat“, sagt

Christian Kaar. Neben der interessanten

Tätigkeit gibt es aber noch viele weitere

Argumente für eine Lehre bei Möbel

Kaar: Kein Stau auf dem Weg in die Arbeit,

ein tolles Betriebsklima, Firmenausflüge

und Arbeitszeiten, die viel

Raum für Freizeitaktivitäten lassen. ♦

Anzeige Foto: Werk

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MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

19 | LEHRLINGE

Foto: stock.adobe.com

URFAHR UMGEBUNG

Sieben Betriebe bieten Ausbildungsplätze

der Dualen Akademie an

Im Bezirk Urfahr-Umgebung beteiligen sich sieben Unternehmen

an der Dualen Akademie der Wirtschaftskammer

Oberösterreich. Diese bieten regionale Ausbildungsplätze

für die Berufsbilder „Bankkaufmann“, „Bautechnische

Assistenz“, „Betriebslogistikkaufmann“, „IT-Systemtechnik“,

„KFZ-Technik“ und „Metalltechnik“ an.

Mit der Dualen Akademie hat die

Wirtschaftskammer Oberösterreich

vor knapp drei Jahren ein neues Ausbildungsangebot

auf den Markt gebracht,

das nachgefragte Berufsbilder

absolut zeitgemäß vermittelt. „Wir

wenden uns damit speziell an die Zielgruppe

der AHS-Maturanten, die nicht

sofort ein Studium anstreben, aber

auch an Studierende ohne Studienabschluss

oder Berufsumsteiger“, erläutert

WKO-Obfrau Sabine Lindorfer.

In der Dualen Akademie erhalten die

Teilnehmer in maximal zweieinhalb

Jahren eine kompakte, qualitätsgesicherte

Ausbildung, die sie im Anschluss

dazu qualifiziert, Karrieren als

wichtige Fach- und Führungskräfte in

zukunftsorientierten Berufsbildern zu

machen. Genaue Infos dazu gibt es auf

der Website www.dualeakademie.at

oder im Duale-Akademie-Büro in der

Wirtschaftskammer Oberösterreich

unter 05-90909-4010. ♦

Die Duale Akademie bietet Maturanten

oder Studenten eine zeitgemäße,

moderne Ausbildungsform.

Betriebe im Bezirk UU

Autohaus Bad Leonfelden GmbH

(Bad Leonfelden): KFZ-Technik

Kapl Bau GmbH (Bad Leonfelden):

Bautechnische Assistenz

Raiffeisenbank Region Bad

Leonfelden eGen (Bad Leonfelden):

Bankkaufmann

SANO Transportgeraete GmbH

(Lichtenberg): Betriebslogistikkaufmann;

Metalltechnik

Vace Systemtechnik GmbH

(Steyregg): IT-Systemtechnik

Volksbank Oberösterreich AG:

Bankkaufmann

Volkskreditbank AG: Bankkaufmann

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20 | LEHRLINGE Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

Deine Zukunft

beim Marktführer:

Lehre bei Wimberger,

HOFA oder Hengster

Lehrlinge profitieren von der Kraft der WIMBERGER Gruppe.

Sie besteht aus führenden Unternehmen des Bau- und Baunebengewerbes und

bietet über zehn Lehrberufe mit Zukunft in der Region. Alle Lehrlinge der Mitgliedsbetriebe

besuchen die einzigartige WIMBERGER Akademie. Dort lernen sie

gemeinsam, profitieren von den Erfahrungen der anderen und unterstützen sie

sich bei Herausforderungen, denn: In der Gruppe sind sie stark.

Die WIMBERGER Gruppe bietet eine

Lehre mit vielen Vorteilen. An der

hauseigenen WIMBERGER Akademie

werden den Lehrlingen mehr als die

benötigten Fachkenntnisse vermittelt.

Mehr Leistung.

Mehr Kohle.

Zusätzlich zur Lehrlingsentschädigung

erhalten die Lehrlinge der

WIMBERGER Gruppe Prämien im

Wert von bis zu EUR 3.000,- für besondere

Leistungen. Die besten bekommen

bis zu 100 % vom Führerschein

der Klasse B bezahlt.

Turbobooster

für die Karriere

In der eigenen WIMBERGER Akademie

erhalten die Lehrlinge der WIM-

BERGER Gruppe eine hervorragende

Ausbildung. Neben der fachlichen Ausbildung

werden ihnen auch soziale

und persönliche Kompetenzen in verschiedenen

Workshops vermittelt.

Auch nach der Lehrzeit erwarten die

Lehrlinge vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten

und attraktive Aufstiegschancen.

Eine echt gute Zeit

Für einen optimalen Start in die Lehrzeit

findet ein eigener Willkommensworkshop

für alle Lehrlinge statt, in

dem sie Kollegen, Führungskräfte, Arbeitsunterlagen

und die WIMBERGER

Gruppe kennenlernen. Eine eigens entwickelte

Lehrlings-App sorgt für Übersicht.

Beim internen Lehrlingswettbewerb

Wimberger Skills können die Lehrlinge

ihr Können unter Beweis stellen

und tolle Preise gewinnen.

Neben der Ausbildung darf allerdings

auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Gemeinsame Aktivitäten wie Bogenschießen

oder Kartfahren sind mittlerweile

schon Tradition bei WIMBER-

GER und sorgen dafür, dass das Team

noch mehr zusammenwächst.

Auch der Lehrabschluss wird in der

WIMBERGER Gruppe gebührend gefeiert.

Die frischgebackenen Facharbeiter

dürfen beispielsweise ihre Runden

im Porsche von Geschäftsführer

Christian Wimberger am Wachauring

drehen.

Beim internen Lehrlingswettbewerb Wimberger Skills können die Lehrlinge

ihr Können unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen.

www.

wimbergerakademie.at


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

21 | LEHRLINGE

Auch der Lehrabschluss wird in der WIMBERGER Gruppe gebührend gefeiert.

Die frischgebackenen Facharbeiter dürfen beispielsweise ihre Runden im Porsche

von Geschäftsführer Christian Wimberger am Wachauring drehen.

Starke Betriebe.

Starke Ausbildung.

Create your future

Schnuppern und

Moped gewinnen!

In der WIMBERGER Gruppe werden

die Lehrlinge bestens ausgebildet – direkt

in ihrer Region. Im Mühlviertel

können sie in drei Unternehmen von

den vielen Vorteilen der WIMBERGER

Akademie profitieren und so in eine erfolgreiche

Zukunft starten.

WIMBERGER mit Standorten in Lasberg

und Linz ist der oberösterreichische

Marktführer im Einfamilienhausbau

und in den Bereichen Neubau,

Sanierung, Zimmerei, Fassade und Immobilien

tätig.

HOFA aus Vorderweißenbach ist der

Experte für Dach, Installation und Fassade.

Für alle Themen um Gas, Wasser,

Heizung, Spenglerei, Dachdeckerei sowie

Flachdach- und Fassadenbau ist

HOFA der erste Ansprechpartner in

der Region.

HENGSTER ist der Elektroprofi aus

Bad Leonfelden mit langjähriger Erfahrung

und fachlichem Know-how in allen

Bereichen der Elektroinstallation.

Die WIMBERGER Gruppe bietet

spannende Lehrstellen als:

• HOCHBAUER*IN

• HOCHBAUER*IN/

BETONBAUER*IN

• HOCHBAUER*IN/BAUTECHNI-

SCHE*R ZEICHNER*IN

• HOCHBAUER*IN/ BAUTECHNI-

SCHE*R ASSISTENT*IN

• ZIMMERER*IN

• SPENGLER*IN

• DACHDECKER*IN

• SPENGLER*IN/DACHDECKERIN

• SPENGLER*IN/ZIMMERER*IN

• INSTALLATIONS-

+ GEBÄUDETECHNIKER*IN

• ELEKTRO-

+ GEBÄUDETECHNIKER*IN

Um ein möglichst reales Bild über den

zukünftigen Arbeitsalltag zu bekommen,

können Interessierte bei der

WIMBERGER Gruppe gleich zweimal

schnuppern. Unter allen Schnupperern,

wird ein Moped im Wert von

2.800,- Euro verlost. Heuer wurden bereits

zwei Mopeds an die glücklichen

Gewinner übergeben. Zudem darf sich

jeder Schnupperer über einen Kinogutschein

freuen.

Anzeige

Wimberger Gruppe

WimbergerHof 1, 4291 Lasberg

E-Mail: office@wimbergergruppe.at

Telefon: 07942 / 74 366

www.wimberger-akademie.at

Lasberg | Linz | St. Georgen/W. |

Vorderweißenbach | Bad Leonfelden


22 | LEHRLINGE Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

WAGNER GMBH

Traditionsbetrieb

ist auf der Suche nach

Verstärkung

Ein interessantes Aufgabenfeld, Möglichkeiten

zur Aus- und Weiterbildung und ein sehr

familiäres Betriebsklima: Bei der Wagner

GmbH in Engerwitzdorf bemüht man sich

sehr, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

beste Rahmenbedingungen zu bieten.

Der Traditionsbetrieb besteht bereits seit 1968 und deckt

prinzipiell sämtliche Leistungen rund um die Bereiche Heizung,

Bad und Klima ab. In den letzten Jahren hat man sich

aber vor allem auf die Modernisierung bzw. Teilsanierungen

von Bädern spezialisiert. Das Aufgabenfeld der Gebäude-

und Installationstechniker ist ein sehr breites, wie Geschäftsführer

Oskar Pintzinger sagt: „Das klassische

Berufsbild des Installateurs, der im blauen Overall mit

Rohrzange und Stemmeisen seiner Arbeit nachgeht, gibt es

eigentlich nicht mehr. Heute sind Profis für Heizung, Bad

und Klima gefragt, die mit den neuesten Technologien vertraut

sind.“ Dementsprechend abwechslungsreich sei auch

der Arbeitsalltag bei der Wagner GmbH. Und dank firmeninterner

Schulungen sind die Monteure auch immer auf

dem neuesten Stand der Technik.

Kommunikation auf Augenhöhe

Inklusive den beiden Geschäftsführern Oskar Pintzinger

und Harald Lengauer, die den Betrieb 2016 übernommen haben,

sind mittlerweile 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

bei der Wagner GmbH beschäftigt. Auf offene Kommunikation

auf Augenhöhe wird sehr viel Wert gelegt: „Wir pflegen

eine sehr familiäre Unternehmenskultur und schauen,

dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl

fühlen.“ Und das nicht nur während der Arbeit, sondern

auch abseits davon: Grillabende stehen dabei genauso am

Programm wie Firmenausflüge im Sommer und Winter.

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Die Auftragslage ist sehr gut, dementsprechend ist man auf

der Suche nach personeller Verstärkung: „Wir nehmen gerne

ausgebildete Gebäude- und Installationstechniker oder

Lehrlinge auf, die unserem Anforderungsprofil entsprechen“,

erklärt Pintzinger. Auch Quereinsteiger seien gerne

willkommen, wenn sie über handwerkliches Geschick, Genauigkeit

und eine saubere Arbeitsweise verfügen. Neben

guter Bezahlung über dem kollektivvertraglichen Lohn ist

man bei der Wagner GmbH auch flexibel, was die Arbeitszeiten

betrifft: „Man kann bei uns sowohl Voll- als auch in

Teilzeit arbeiten“, sagt Harald Lengauer.

Kontakt: Wagner GmbH, Freistädter Straße 38a

4209 Engerwitzdorf, 07235 / 66 333, office@wagnergmbh.at


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

23 | LEHRLINGE

KÄLTETECHNIK

BE COOL. Be Lehrling

bei HAUSER.

Die Firma HAUSER mit Hauptsitz in

Linz-Urfahr ist ein international tätiges

Familienunternehmen und versorgt seit 1946 Handel und

Industrie mit Komplettlösungen für Kältetechnik.

Marco Hörschläger und Lehrlingsausbilder

Rupert Danninger

Durch das starke, nachhaltige Wachstum

– selbst in herausfordernden Zeiten

– sind wir laufend auf der Suche

nach Lehrlingen, die bei uns eine gesicherte

Zukunft mit Perspektiven finden.

Viele unserer Leitungsfunktionen

sind mit Mitarbeitern besetzt, die im

Unternehmen als Lehrling begonnen

haben.

Mit aktuell rund 50 Nachwuchs-Fachkräften

ist HAUSER der größte Lehrlingsausbildner

im Bereich Kälteanlagentechnik

in Österreich und kann

auf zahlreiche Auszeichnungen für die

Lehrlingsausbildung (wie z. B. den

INEO-Award) stolz sein. Einige unserer

besonders talentierten Lehrlinge

qualifizieren sich regelmäßig für die

Skills-Meisterschaften. Ende September

zeigt etwa Kältetechniker Marco

Hörschläger sein Können bei der

Berufs-Europameisterschaft Euroskills

in Graz.

Die Förderung junger Talente ist uns

eine echte Herzensangelegenheit und

fester Bestandteil unseres Unterneh-

mens. Mit dem Prinzip "Learning by

Doing" begleiten wir unsere Lehrlinge

aktiv bis zum erfolgreichen Lehrabschluss.

Wir vergeben laufend Lehrstellen

für folgende Berufsbilder

(m/w/d): Kälteanlagentechniker, Elektrotechniker,

Doppellehre Kälteanlagen-techniker

& Elektroanlagentechniker,

Konstrukteur, Bürokauffrau,

Industriekauffrau. Starte auch du mit

uns voll durch! ♦

www.hauser.com

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24 | LEHRLINGE Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

WELSER MESSE

Messe „Jugend

& Beruf“ als

„Kompass“

durch das Lehrangebot

Bei der Messe „Jugend &

Beruf“ von 6. bis 9. Oktober

2021 auf dem Messegelände

in Wels wird ein wichtiger

„Kompass“ durch das

Angebot an Lehrberufen

geboten.

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner

laden zur Messe „Jugend & Beruf“ von 6. bis 9. Oktober in Wels.

Foto: WKOÖ

Foto: stock.adobe.com

„Durch viele Rückmeldungen sowohl

von den Eltern als auch von den Jugendlichen

selbst wissen wir, dass die

Entwicklung und Entfaltung der eigenen

Talente und die damit einhergehende

Selbstbestätigung einen Riesenanreiz

darstellt, aber auch eine

große Herausforderung ist. Die Wirtschaftskammerorganisation

setzt in

ihren Aktivitäten deshalb eine Vielzahl

an Schwerpunkten, um junge

Menschen bei der Wahl der richtigen

Berufsausbildung bestmöglich zu beraten

und zu unterstützen“, sagt

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer zu

der Schau, die nicht nur in Oberösterreich,

sondern auch bundesweit ein

Aushängeschild ist.

Wieder ein Präsenz-Event

Auch wenn die im letzten Jahr pandemiebedingt

durchgeführte DIGI-Messe

ein großer Erfolg war, wollen die

Wirtschaftskammer Oberösterreich

als Veranstalter und das Land Oberösterreich

als Fördergeber die Messe „Jugend

& Beruf“ heuer wieder in Präsenz

durchführen. Bei der diesjährigen „Jugend

& Beruf“ werden in den Messehallen

20 und 21 im Messezentrum

Wels Nord mehr als 300 Aussteller aus

den unterschiedlichsten Bereichen ihr

umfangreiches Angebot an Berufsund

Ausbildungsmöglichkeiten präsentieren.

„Die Wahrung der Gesundheit

aller Aussteller und deren

Mitarbeiter sowie aller Messebesucher

hat selbstverständlich oberste Priorität.

In Zusammenarbeit mit der Messe

Wels sowie den zuständigen Behörden

wurde ein umfassendes Präventionskonzept

erstellt, das sich jeweils nach

den aktuell gültigen gesetzlichen Vorgaben

richtet“, betont Hummer.

Überblick behalten

„Die Chancen für junge Menschen am

Arbeitsmarkt sind so vielfältig wie

noch nie. Die Messe ‚Jugend & Beruf‘

hilft dabei, den Überblick zu behalten

und die passende Ausbildung zu finden

— dann steht die Tür offen, beruflich

und vor allem auch persönlich

durchzustarten“, lädt Wirtschafts-Landesrat

Markus Achleitner ein, die Angebote

der „Jugend & Beruf“ zu nutzen.

Begleitend zur Präsenzmesse wird es

aber auch ein digitales Angebot geben.

So sind alle Aussteller mit einem Präsenz-Messestand

ebenso digital vertreten.

Auf diesen Messeständen finden

sich Informationen zu den Ausstellern,

Downloads und Videos. Auf der

Online-Messebühne können sich die

Jugendlichen und deren Eltern in zahlreichen

Videos zu vielen Fragen rund

um das Thema Beruf und Ausbildung

informieren. ♦

Die Messe ist so etwas wie ein

„Kompass“ durch das Angebot

im Bereich Lehre.


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

25 | LEHRLINGE

SPANNENDER BERUF

Mechatroniker

werben mit

Kampagne „mechat“

um Berufsnachwuchs

Foto: stock.adobe.com

Die aktuelle Kampagne

„mechat“ der Landes innung

der Mechatroniker möchte

junge Menschen für eine

Lehre im spannenden Beruf

der Mechatronik gewinnen.

Im Vordergrund steht dabei, was der

Mensch will. Oder wie man in Oberösterreich

dazu sagt: Was der Mensch

„mechat“. Arbeiten ist für viele eine

Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen.

Eine Mechatronik-Lehre erfüllt

KAMPAGNE

„ mechat”

diesen Wunsch vielfach. Sechs verschiedene

Hauptmodule bilden zusammen

mit zwei Spezialmodulen verschiedene

Optionen für spannende

Tätigkeiten. Ob E-Bikes servisieren,

die Mobilität der Zukunft weiterentwickeln

oder mitbestimmen, was Maschinen

tun sollen – Mechatronik ist

eine Ausbildung mit Zukunft. Die

Kampagne, die im Herbst mit Schwer-

Die Lehre zum Mechatroniker bietet eine ganze Reihe

von spannenden Aufgabenfeldern.

punkt auf Social Media startet, bringt

das auf den Punkt.

Die oberösterreichischen Mechatroniker

zählen derzeit 1450 aktive Mitglieder,

davon rund 180 Ausbildungsbetriebe,

die mehr als 500 Lehrlinge in

den verschiedensten technischen Berufen

ausbilden. Insgesamt beschäftigen

die heimischen Mechatroniker

über 10.000 Arbeitnehmer. ♦

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26 | WIRTSCHAFT Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

Vom Lehrling zum

erfolgreichen Unternehmer

Am Anfang stand der eiserne Wille eines jungen Mannes, sich nach Lehre

und Meisterprüfung selbstständig zu machen. 24 Jahre später ist Roman

Rammerstorfer mit seiner Firma RORA Installationen GmbH mit 50 Beschäftigten

einer der größten Arbeitsgeber in Feldkirchen an der Donau

und in der gesamten Region.

KARRIERE MIT

Lehre

Nach der Hauptschule in seinem Heimatort

begann Rammerstorfer bei der

damaligen EBG in Linz mit der Lehre

eines Gas- und Wasserleitungsinstallateurs

und Zentralheizungsbauers.

Mit 22 Jahren hatte er den Meisterbrief

in der Hand und im Kopf jede

Menge Zukunftsideen. „Ich wollte unbedingt

meinen eigenen Betrieb haben.

Mein Vater Robert hat mir davon

abgeraten. Als er aber gemerkt hat,

dass ich von meinem Plan nicht abzubringen

bin, hat er voll mitgezogen

und ist mein erster und wichtigster

Mitarbeiter geworden. Sein Arbeitgeber

hatte damals gerade zugesperrt.“

Vom Lehrling zum erfolgreichen Unternehmer: Roman Rammerstorfer

von RORA Installationen in Feldkirchen/D.

Marktlücke erkannt

Der junge Unternehmer hat die

Marktlücke in der großen Gemeinde,

in der schon immer eifrig gebaut wird,

erkannt. Bald gab es immer mehr Aufträge

aus der Region, schnell zählte

die Firma elf Beschäftigte. Das erste

Betriebsgebäude am Sechterberg wurde

rasch zu klein. Ein zweckmäßiges,

attraktives Betriebsgebäude entstand

2002 im Gewerbepark Feldkirchen. Im

selben Jahr erhielt RORA auch den OÖ

Jungunternehmerpreis. Aus dem

wachsenden Betrieb wurde 2004 eine

GmbH. Die Zahl der Aufträge, die

Vielfalt der Leistungen bei Installations-

und Elektroarbeiten und damit

die Zahl der Mitarbeiter wuchsen

ständig, sodass die Firmenzentrale am

Standort Gewerbepark im Jahr 2015

erneut vergrößert werden musste.

Ein Komplettanbieter

„RORA Installationen GmbH ist längst

ein Komplettanbieter in Sachen Haustechnik

geworden, weil wir eben Installationen

und Elektro unter einem

Dach haben. Alles aus einer Hand - das

ist ein Angebot, das bei den Kunden

sehr gut ankommt, wir gehören da zu

den Pionieren“, sagt der Unternehmer

zur Entwicklung seiner Firma. Doch

die Technik schreitet rasch voran. Gro-

ße Umwälzungen bringt etwa der Heizungssekttor

mit sich: „Meiner Meinung

gehört die Zukunft der

Luft-Wärme-Pumpe. Sie ist effektiv

und geräuscharm. Umweltfreundliche

Heizsysteme gehören schon seit der

Firmengründung zu unserem Angebot“,

betont Geschäftsführer Rammerstorfer.

Auch die Photovoltaik steht

vor einem „goldenen Zeitalter“: Sie

liefert Strom und Wärme und macht

auch Eigenheime teilweise unabhängig

vom öffentlichen Stromnetz. „Photovoltaikanlagen

und Stromspeichen

kosten nur noch ein Drittel gegenüber

vor zehn Jahren, sind also leistbar geworden“,

zeigt Rammerstorfer eine

Möglichkeit auf, wie man bei Sanierung

oder Neubau aktiv etwas fürs Klima

tun kann.

Vor diesem Hintergrund ist die Suche

nach sehr guten Mitarbeitern für

Rammerstorfer eine „Daueraufgabe,

„weil immer mehr Spezialisten erforderlich

sind“. Das Werben um Lehrlinge

zählt für RORA zu den vordringlichsten

Aufgaben. Die Teilnahme an

diversen Veranstaltungen wie an der

GUUte-Lehrlingsshow sind unersetzbar

geworden, um sich auch als Ausbildungsbetrieb

bei Jugendlichen und

Eltern in Erinnerung zu rufen: „Wir

haben durchschnittlich zehn bis zwölf

Lehrlinge, die wir ausbilden. Nach der

Lehrzeit haben sie die Chance, sich zusätzliche

Berufsqualifikationen zu erwerben.

Aber Weiterbilden begleitet

uns längst unser ganzes Arbeitsleben“,

betont Rammerstorfer. Dass die Ausbildungsaktivitäten

bei RORA erstklassig

sind, das bestätigt der österreichische

Staatspreis 2013 „Fit For

Future – Beste Lehrbetriebe“. ♦ -w.r.-

Foto: Reisinger


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

27 | POLITIK

GEMEINDERATSWAHLEN

Gespannte Blicke auf die einzige

SP-Hochburg im Bezirk

Nicht nur die Bürger vor Ort, sondern auch die Landesparteizentralen

blicken gespannt auf die Ergebnisse der

Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen in Feldkirchen an

der Donau: Durch die besondere Ausgangslage ist die

Donau-Gemeinde am 26. September ein echter „Hot-Spot“.

Dabei steht viel auf dem Spiel: Verteidigt

die SP ihren einzigen Bürgermeister

im Bezirk und die Absolute im Gemeinderat

(16 von 31 Mandaten)?

Kann die VP ihren Abwärtstrend der

letzten drei Wahlen umkehren (von 12

auf neun Mandate)? Wird die starke

FP-Fraktion (6 Mandate) stabil bleiben?

Wie viele Stimmen wird die neue

Bürgerliste FAIR Feldkirchen aus den

Lagern der politischen Mitbewerber

und der Nichtwähler fischen?

Foto: Reisinger

Amtsinhaber Bgm. David Allerstorfer

bekommt es bei den Wahlen mit

starker Konkurrenz zu tun.

Neue Bürgermeisterkandidaten

Bis auf den routinierten FP-Gemeindepolitiker

und Landtagsabgeordneten

Günter Pröller stellen sich eine Kandidatin

und zwei Herren erstmals der Direktwahl

als Bürgermeister. Für die SP

tritt der regierende Ortschef Mag. David

Allerstorfer (41) an, der im Jänner

vom Gemeinderat in diese Funktion

gewählt wurde. Zum zweiten Mal

stellt die VP eine Frau als Kandidatin:

Die bestens vernetzte Polit-Quereinsteigerin,

Wirtschaftskammer- und

Wirtschaftsbund-Bezirksobfrau Mag.

Sabine Lindorfer (46), fordert den

Amtsinhaber heraus. Dazu tritt auch

Ing. Robert Gumpenberger für die Liste

FAIR an, der seit zwölf Jahren Gemeinderat

ist und auch fünf Jahre

SP-Vizebürgermeister war. Durch die

Ausgangslage gilt es als unwahrscheinlich,

dass es im ersten Wahlgang einen

Sieger geben wird – Polit-Insider gehen

von einer Stichwahl am 10. Oktober

aus.

Hoher Frauenanteil

Mindestens so spannend wie die Bürgermeisterwahl

wird auch jene zum

Feldkirchner Gemeinderat. Dabei steht

eines schon jetzt fest: Der neue Gemeinderat

der Donaugemeinde wird so

weiblich wie noch nie zuvor. Zumindest

auf zwei Listen ist Frauenpower

angesagt: Die Bürgerliste FAIR macht

ihrem Namen alle Ehre und schickt je

neun Frauen und Männer ins Rennen.

Aber auch die VP überrascht mit weitgehender

Ausgewogenheit: Auf der

Kandidatenliste stehen 27 Frauen 31

VP-Spitzenkandidatin Sabine Lindorfer kann

auch auf die Unterstützung von

Landeshauptmann Thomas Stelzer zählen.

Männern gegenüber. Und die Frauen

haben im „Team Sabine Lindorfer – VP

Feldkirchen“ den Vortritt: Auf den

Plätzen mit ungeraden Nummern stehen

die Damen, auf den geraden die

Herren. Mehr als ein Drittel der auf

der FP-Liste Angeführten sind Frauen

(12 von 32). Die SP stellt elf Kandidatinnen

und 30 Männer.

Mit dem ÖGB-Landessekretär Stefan

Guggenberger (SP) und Bauernbunddirektor

Ing. Wolfgang Waller (VP)

kandidieren übrigens auch zwei Persönlichkeiten

für den Gemeinderat,

die im politischen Geschehen auf Landesebene

wichtige Funktionen ausüben.

♦ -w.r.-

Foto: Team Lindorfer


28 | LOKALES Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

AUSZEICHNUNG

JULIUS-Award

für die Wolfmair

Beschichtungs

GmbH aus

Goldwörth

Eine besondere Auszeich -

nung gab es vor wenigen

Tagen für die Wolfmair Beschichtungs GmbH aus Goldwörth:

Der renommierte Betrieb wurde von Wirtschafts-Landesrat

Markus Achleitner und Wirtschaftskammer-Bezirksobfrau

Sabine Lindorfer mit dem JULIUS – dem Qualitätspreis des

Wirtschaftsbundes OÖ. – ausgezeichnet.

Wolfmair Pulverbeschichtung wurde

vor 35 Jahren von Johann Wolfmair

gegründet und setzt seither auf Qualität

und Kundenservice. Der Betrieb

wird in der zweiten Generation nun

von Birgit Wolfmair geführt, die das

Unternehmen auf ca. 2.500 m 2 erweitert

und modernisiert hat. Pulverbeschichtete

Oberflächen kommen in

vielen Bereichen zum Einsatz: sei es

bei Fassaden, Zäunen, in der Bürobzw.

Inneneinrichtung, aber auch im

Maschinen- und Stahlbau.

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner

und WB-Bezirksobfrau Sabine Lindorfer

gratulierten Birgit Wolfmair (Mitte) zum

JULIUS-Award.

„Als regionale Wirtschaftsvertretung

sind wir stolz auf die innovativen Betriebe

in unserem Bezirk. Mit dem JU-

LIUS-Award drücken wir unsere Anerkennung

für deren Leistungen aus“,

sagt Sabine Lindorfer, Bezirksobfrau

des Wirtschaftsbunds und der Wirtschaftskammer

Urfahr-Umgebung, zu

dem Preis. Mit diesem werden oberösterreichische

Qualitätsbetriebe vor

den Vorhang geholt.

Lindorfer überreichte diesen im Hause

Wolfmair gemeinsam mit Wirtschafts-Landesrat

Markus Achleitner,

der die Bedeutung der regionalen

Qualitätsbetriebe für den Wirtschafsstandort

in den Mittelpunkt rückte. ♦

Foto: Wirtschaftsbund

Gemeinsam für gemeindeübergreifenden Pesenbach-Hochwasserschutz

Auf Initiative der Feldkirchner VP-Bürgermeisterkandidatin Sabine Lindorfer trafen sich Mitte September politische Vertreter aus der

Region, um sich über den Hochwasserschutz des Pesenbaches auszutauschen. Die Bürgermeister der Nachbargemeinden von

Feldkirchen/D., Wolfgang Schirz aus St. Martin, Alois Erlinger aus Herzogsdorf und Erich Sachsenhofer aus Niederwaldkirchen nahmen

an dem Gespräch ebenso teil wie VP-Bürgermeisterkandidat Harald Haselmayr aus Niederwaldkirchen und der Feldkirchner Gemeindevorstand

Hannes Roitner. Alle Anwesenden

waren sich einig, dass der

Pesenbach-Hochwasserschutz als gemeindeübergreifendes

Thema nur gemeinsam

zu lösen ist. Feldkirchen braucht

die Unterstützung der Nachbargemeinden,

um vor den immer wiederkehrenden

Überschwemmungen nachhaltig geschützt

zu werden. Wie die Schutzmaßnahmen

konkret aussehen könnten, wurde

andiskutiert und soll im nächsten

Termin nach den Wahlen im Detail besprochen

werden.

Foto: Privat

Gemeinsam für den Hochwasserschutz des

Pesenbachses: v.l.: Alois Erlinger, Hannes

Roitner, Sabine Lindorfer, Wolfgang Schirz,

Erich Sachsenhofer und Harald Haselmayr.


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

29 | LOKALES

ALTER BULLI ALS COOLE BAR

Von HTL-Schülern

umgebauter VW-Bus

erstmals im Einsatz

Eine besondere Premiere ging beim

traditionellen Zwetschkenkirtag in

Schenkenfelden vor wenigen Tagen

über die Bühne: Jener VW Bus, der

von Schülern der HTL Paul Hahn-Straße

in Linz zu einer rollenden Bar

umgebaut wurde, war erstmals bei

einer Veranstaltung im Einsatz.

Eine Bulli-Bar als Matura-Projekt erstmals im praktischen Einsatz: v.l.:

Rupert Weichselbaumer, Andreas Kreindl, Gerald Holzinger und Thomas

Hammerschmid stießen beim Zwetschenkirtag in Schenkenfelden auf

die gelungene Premiere des speziellen Fahrzeuges an.

Fotos: beha-pictures

Das coole Gefährt, das das Maturaprojekt

von Mario Mayr, Severin Stirmayr,

Valentin Gangl, Daniel Haslinger und

Stefan Hayböck bildete, meisterte seine

Premiere mit Bravour: Frisch

beklebt, war es ein Blickfing und ein

gastronomischer Treffpunkt gleichermaßen.

In dem Bulli steckt extrem viel

Arbeit: Nach der theoretischen Vorarbeit

mit den detaillierten Planungsund

Berechnungsarbeiten am PC wurde

der alte, ursprünglich aus Mexico

stammende Bus komplett zerlegt und

auf die Ansprüche einer Bar adaptiert.

Der praktisch völlig ausgeräumte Innenraum

wurde neu aufgebaut und

für die Aufnahme der notwendigen

Kühleinrichtungen ebenso adaptiert

wie für die Schankanlage.

Bei der Umsetzung des besonderen

Maturaprojektes durften sich die

HTL-Schüler über viele Unterstützer

freuen: Neben Chef Thomas Hammerschmid,

Serviceleiter Thomas Hehenberger

und Karosserie-Profi Kurt

Wiesinger vom Autohaus Bad Leonfelden

waren Gerald Holzinger von der

Firma Hoga Zerspanungstechnik,

Andreas Kreindl von der Firma Sema

Lüftungstechnik, Rupert Weichselbaumer

von der gleichnamigen Installations-

und Haustechnikfirma als

Sponsoren und das GUUTE Mühlviertel-Magazin

als Medienpartner bei

dem Projekt mit von der Partie. ♦

Zwetschkenkirtag war eine Zugnummer

Unter strikter Einhaltung der gültigen Corona-Vorgaben

stellte die Schenkenfeldner

Wirtschaft heuer ihren traditionellen

Zwetschkenkirtag wieder auf die Beine.

Die Veranstaltung erwies sich dabei einmal

mehr als Publikumsmagnet (großes

Bild), bei der auch ein kräftiger Regenguss

um die Mittagszeit der guten Stimmung

keinen Abbruch tat. Zu dieser trug auch

das umfangreiche Angebot bei, bei der

das leibliche Wohl (kleines Bild) natürlich

auch nicht zu kurz kam.

Fotos: beha-pictures


30 | SPORT Oktober 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN

NACH MEISTERJUBEL IN DIE LANDESLIGA

Nachdem der Titel in der Frauenklasse Nord gemeinsam

mit Vertretern des Fußballverbandes, der Politik und

Hauptsponsor Gerald Holzinger (Hoga Zerspanungstechnik)

gebührend gefeiert wurde (Bild) begann für die Fußballdamen

aus St. Stefan am Walde das Abenteuer „Landesliga“.

Dort schlugen sie sich in den ersten Runden

äußerst respektabel und fuhren zum Auftakt gleich mehrere

volle Erfolge ein. Wenn es in dieser Tonart weitergeht,

sollte der angepeilte Tabellenplatz im gesicherten

Mittelfeld der zweithöchsten oö.Liga kein Thema sein.

Foto: was-tuat-si.at/Martin Gaisbauer

KAPL-BAU UNTERSTÜTZTE TRIBÜNENBAU

Während es sportlich für Bezirksligist Wippro Vorderweißenbach bislang

wenig erbaulich läuft, haben die Schmankerldorfkicker zumindest in Sachen

Infrastruktur Grund zur Freude: Die in der Corona-Pause errichtete

neue Tribüne in der Wippro-Arena ist fertig und bietet den Fans nun beste

Voraussetzungen für einen tollen Fußballgenuss. Die bautechnische

Verantwortung für das Projekt lag in den Händen von Kapl-Bau aus Bad

Leonfelden, die der Union Vorderweißenbach dabei auch als Sponsor

unter die Arme griff. Dafür bedankte sich Sektionsleiter Harald Birngruber

(rechts) bei Geschäftsführer Alexander Gruber.

Foto: beha-pictures

KAMPF UM TABELLENSPITZE

Nach zwei unbelohnten Herbstmeistertiteln unternimmt die SU Vortuna

Bad Leonfelden heuer einen neuerlichen Anlauf in Richtung Aufstieg in

die oö. Liga. Dabei hat man es mit harter Konkurrenz zu tun: Nachdem

man gegen den SK Admira Linz (violette Dress) auf eigener Anlage mit

Müh und Not mit 2:1 durchsetzen konnte, setzte es im Derby gegen Rohrbach/Berg

eine 1:3-Niederlage.

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Foto: beha-pictures


MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Oktober 2021

31 | SPORT

HÖLLER BLIEB HEUER OHNE TITEL

Kein Sieg und „nur“ Dritter

in der Staatsmeisterschaft

Eine ungewöhnliche Saison erlebte heuer der

Mühlviertler Rallycrosser Alois Höller (Ford

Fiesta 4x4): Erstmals seit Jahren blieb der Routinier aus

Götzendorf bei Rohrbach 2021 ohne Sieg und ohne Titel.

Ein Bild mit Symbolcharakter: Öfter

als ihm lieb war, wurde Alois Höller

(gelbes Auto) heuer in Zwischenfälle

verwickelt.

Foto: Hoedl

Foto: Tomschi

Nur selten konnte Höller so wie hier in

Greinbach vom Siegerpodest jubeln.

2021 war definitiv nicht mein Jahr. Es

ist nicht viel zusammengelaufen“, resümierte

Höller nach dem ÖM-Saisonfinale

in Greinbach, das er auf dem

sechsten Endrang beendete. Techniktroubles,

Unfälle und Pech führten

dazu, dass er seine stattliche Sammlung

von 42 Titeln nicht weiter aufstocken

konnte.

Die schwarze Serie begann dabei bereits

bei der ersten Doppelveranstaltung

in Greinbach im Frühsommer: Im

ersten Heat noch Dritter, musste er im

zweiten Rennen nach einem Unfall

vorzeitig die Segel streichen. Mit dem

Crash waren nicht nur eine Menge

Punkte dahin – auch der Motor seines

Boliden nahm diesen nachhaltig übel.

Trotz vieler Stunden in der Werkstätte

gab es in der Folge damit immer wieder

Probleme. Diese waren auch darauf

zurückzuführen, dass der Götzendorfer

das Triebwerk inzwischen wie

die berühmte Zitrone ausquetschen

muss. „Um mit den starken Autos der

Konkurrenz mitzuhalten, sind wir permanent

am Limit“ - so Höller dazu.

Kurzfristig Hoffnung

Mit einem zweiten Platz im italienischen

Castelleto gab es nach der Sommerpause

kurzfristig noch einmal

Hoffnung. Alois Höller sah dort auch

gegen internationale Gegner wieder

Land und meldete sich zudem im Rennen

um den Titel zurück. Allerdings

nur kurz: Beim nächsten Rennen in

Greinbach muckte die Elektronik an

seinem Boliden und der Mühlviertler

landete im geschlagenen Feld. Als

dann auch noch das in Melk geplante

Saisonfinale mit zwei Rennen coronabedingt

abgesagt wurde, war die Chance

auf eine Top-Platzierung in der

Meisterschaft endgültig dahin.

Noch eine Chance

Trotz der durchwachsenen Meisterschaft

hofft der für den MSC Rottenegg

startende Ford-Pilot, die Saison

2021 nicht ganz ohne Erfolg beenden

zu müssen. Die größte Chance auf einen

solchen gibt es beim österreichischen

Race of Champions Ende Oktober

im PS-Center in Greinbach. Höller

geht bei diesem gleich als doppelter

Titelverteidiger an den Start: Einerseits

möchte er seinen Sieg in der Rallycross-Wertung

aus dem Vorjahr wiederholen

– und andererseits ist er in

Sachen Streckenrekord der Gejagte.

Nachdem er im letzten Jahr im Duell

mit den bärenstarken Boliden aus der

Rallye- und Bergrallyeszene die Oberhand

behielt, möchte er auch heuer

wieder zeigen, das der Weg zur Bestzeit

nur über ihn führt. ♦

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