2021/39 | Helfensteiner Land | ET: 27.09.2021

suedwest.presse

Helfensteiner

LAND MAGAZIN

September 2021

Sonderveröffentlichung

NEUE SERIE:

HOFLÄDEN

UND

DIREKTVERMARKTER

..

NATUR lich

lecker!

Foto: Heike Siegemund

EINTAUCHEN IN DIE

UNTERWASSERWELT

DER WILHELMA


Foto: yanadjan - stock.adobe.com

Impressum

Verlag & Herausgeber

GEISLINGER ZEITUNG

Verlagsgesellschaft mbH

& Co. KG

Hauptstraße 38

73312 Geislingen/Steige

Gesamtkoordination

Heike Siegemund

Gestaltung

Bettina Backes, Christa Borth

Anzeigen Anna-Katharina

ter Veen (verantwortlich),

Svea Volland (verantwortlich)

Redaktion

Kathrin Bulling (verantwortlich),

SVH GmbH & Co. KG

Druck

C. Maurer GmbH & Co. KG

Schubartstraße 21

73312 Geislingen/Steige

www.maurer-online.de

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen

Sie unter:

datenschutz@swp.de


INHALT

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

Heike Siegemund

arbeiten, wo andere ihre Freizeit

verbringen: Matthias

Schierle aus Aufhausen ist Zootierpfleger

im Bereich der Aquaristik

in der Stuttgarter Wilhelma.

Der 51-Jährige spricht von

seinem absoluten Traumberuf,

den er nach wie vor als sein großes

Hobby betrachtet. Bunte

Korallenfische, Seepferdchen,

Piranhas, Rochen, Rotfeuerfische,

kleine Haie und, und, und:

In der Abteilung „Tropisches

Aquarium“, die der Aufhausener

leitet, sehen die Besucher alle

möglichen Fische, „die im warmen

Wasser rumflitzen“, wie

Matthias Schierle sagt. Der GZ

gab er in der Wilhelma Einblicke

in seine faszinierende Arbeit

auch hinter den Kulissen.

Die ganze Geschichte lesen Sie

auf den Seiten vier bis sieben.

Ein weiteres interessantes

Thema gibt es auf den Seiten

acht und neun: Julia Maurer aus

Bad Überkingen und ihre Mitstreiter

wollen Lebensmittel vor

dem Müll bewahren und engagieren

sich beim Projekt „foodsharing“.

Mehrere Betriebe in

Geislingen haben sich bereits

angeschlossen und überlassen

den Ehrenamtlichen übrig gebliebene,

noch einwandfreie

Lebensmittel, die diese dann an

Interessierte verschenken.

In dieser Ausgabe starten wir

außerdem die neue Serie „Natürlich

lecker“, bei der wir

Hofläden und Direktvermarkter

in der Region vorstellen. Deren

Produkte sind seit Corona so

beliebt wie selten zuvor. Viele

Menschen ernähren sich bewusster.

Außerdem verbinden

sie einen Besuch im Hofladen

und beim Direktvermarkter mit

einem Ausflug und Spaziergang

– denn auch die Bewegung in

der Natur ist seit Corona besonders

angesagt.

Apropos Natur: Helmut Walter

nimmt Sie auch in diesem

Heft wieder mit auf eine Wanderung,

die dieses Mal rund um

die ICE-Brücke bei Mühlhausen

und Wiesensteig führt. Auch

eine Folge unserer Serie „Heiligs

Blechle“ gibt es wieder –

ebenso ein Firmenporträt: Wir

stellen die Firma Officeschoch

in Geislingen vor.

Viele weitere Themen finden

Sie in diesem Magazin. Wir

wünschen Ihnen viel Spaß beim

Lesen, einen schönen Herbst –

und bleiben Sie gesund!

Ihre Heike Siegemund

3 Inhalt

4 Zootierpfleger

Matthias Schierle

8 foodsharing

10 Serie Hofläden und

Direktvermarkter

14 Begeisterung in Glas

1 6 Verein „Paradies

Wandertipp

Rund um die ICE-Brücke

bei Mühlhausen.

Seite 26

21 Herbst-Rezept

Walter Bauhofer präsentiert

ein Rezept für Bucatini mit

Wildfleisch-Sugo und Pilzen.

22 Heiligs Blechle

Peter Nille aus Mühlhausen fährt

einen Mercedes SL 280,

Baujahr 1981.

für Tiere“

18 Firma Officeschoch

in Geislingen

21 Rezept

08 Lebensmittel

Julia Maurer und weitere

„Foodsaver“ retten Lebensmittel

vor der Tonne. Mehrere

Betriebe in Geislingen machen

mit.

24 Umfrage

Wie halten Sie sich fit und

gesund im Herbst? Die

Befragten achten das ganze

Jahr über auf ausreichend

Bewegung und eine

gesunde Ernährung.

22 Serie Heiligs Blechle

24 Umfrage

26 Wanderung

10 Direktvermarktung

Die Produkte von Hofläden

und Direktvermarktern sind

beliebt wie selten zuvor.

18 Officeschoch

Melanie Schoch hilft Firmen

dabei, ihre Abläufe effizienter

zu gestalten.

Tierschutz

Der Verein „Paradies für

Tiere“ setzt sich für Straßenhunde

in Ungarn und

Griechenland ein . Seite 16

28 Buchtipps

30 Wappenkunde

31 Fahr mal raus


4 TRAUMBERUF

Farbenprächtige

Unterwasserwelt

Er arbeitet als Zootierpfleger im Bereich der Aquaristik in der

Stuttgarter Wilhelma: Matthias Schierle aus Aufhausen hat sich mit

diesem Beruf einen Kindheitstraum erfüllt. Von Heike Siegemund

Matthias Schierle liebt

seinen Beruf, der für

ihn nach wie vor der

Traumberuf schlechthin

ist und den er als sein großes

Hobby betrachtet. „Ich kann

mich an keinen Zeitpunkt erinnern,

an dem ich sagte: Ich habe

keine Lust mehr“, betont der

51-Jährige aus Aufhausen. Kein

Wunder – schließlich ist sein Arbeitsplatz

ein beliebtes Ausflugsziel

für Familien und Tierliebhaber:

die Wilhelma in Stuttgart.

Dort leitet Matthias Schierle

im Bereich Aquaristik die Abteilung

„Tropisches Aquarium“. Zu

sehen ist hier „alles, was in warmem

Wasser rumflitzt“, wie er

sagt. Zum Beispiel bunte Korallenfische,

Seepferdchen, Piranhas,

Rochen, Rotfeuerfische, kleine

Haie und, und, und.

Seit 1986 arbeitet der Aufhausener

in der Wilhelma. Mit

seiner Lehre zum Zootierpfleger

erfüllte er sich damals

einen Kindheitstraum.

„Ich wollte schon

immer Tierpfleger werden.

Mich haben Tiere

immer fasziniert, jedes

Tierbuch habe ich verschlungen“,

erzählt Matthias

Schierle. Bei den zahlreichen

Wilhelma-Besuchen mit seinen

Eltern hatte er stets Stift und

Block dabei, notierte sich alles

über die Tiere und schlug die

Informationen Zuhause nach, erinnert

er sich. Dass er in der Wilhelma

seine Ausbildung absolvieren

und anschließend weiterhin

dort arbeiten möchte, sei für

ihn schon immer klar gewesen.

Ein anderer Zoo sei nie infrage

gekommen.

Dass der Aufhausener im Bereich

Aquaristik landen würde,

stand indes nicht von Vornherein

fest. „Ursprünglich wollte ich

was mit Dickhäutern machen,

mit Nashörnern und so, aber da

war nichts frei. Während der

Ausbildung habe ich Gefallen an

der Aquaristik gefunden. Da

dachte ich mir: Das ist auch nicht

schlecht“, blickt er schmunzelnd

zurück. So wurde er bereits im

Alter von 26 Jahren zum „Revierleiter“,

also zum Abteilungsleiter,

ernannt. Seither kümmert

er sich mit seinen Kollegen

um das „tropische Aquarium“

mit seiner farbenprächtigen

Vielfalt

im Süß- und

Meerwasser.

„Es ist ein sehr

umfangreicher Beruf.

Er ist so ganzheitlich

und hat

nicht nur mit Tieren

zu tun, sondern auch

mit Botanik, Chemie, Physik und

Tiermedizin“, sagt Matthias

Schierle. „Man sollte nicht nur

Tierverständnis haben, sondern

es ist auch viel Technik im Spiel“,

ergänzt er und verweist zum Beispiel

auf die Themen Filter- und

Pumpentechnik, Umwälzungen,

PH-Wert sowie Salz- und Kalkgehalt

des Wassers.

Insgesamt 400 Arten finden

die Besucher im „Tropischen

Aquarium“ und in der Kaltwasserabteilung.

Hier sind die unterschiedlichsten

Fische zu bewundern,

ebenso niedere Tiere wie

Anemonen, Korallen, Schnecken,

Garnelen und Krebse. Zu deren

Lebensraum gehören auch zahlreiche

Wasserpflanzen. „Es gibt

70 Schau-Aquarien und mindestens

nochmal so viele Becken

hinter den Kulissen, von 20 bis

hin zu 15 000 Liter Fassungsvermögen“,

sagt Matthias Schierle.

Wenn es sinnvoll sei, werden

Tiere gezüchtet, um die Diversität

zu erhalten, erklärt er und


TRAUMBERUF 5

Matthias Schierle liebt

seine Tätigkeit in der

Wilhelma. Er und seine

Kollegen züchten auch

Korallen.

Fotos: Heike Siegemund

Ursprünglich

wollte

ich was mit

Dickhäutern

machen . . .

nennt als Beispiel den Flitterkärpfling.

Dabei handelt es sich um einen

lebendgebärenden Süßwasserfisch,

der aus dem westlichen

Mexiko stammt. In der Natur ist

der Bestand bereits erloschen.

„Wir versuchen, ihn in menschlicher

Obhut zu erhalten“, sagt

der Aufhausener.

Zu seiner Tätigkeit gehöre neben

dem Füttern und Putzen

(Letzteres nehme sehr großen

Raum ein) viel Beobachten und

Kontrollieren. Denn: „Man kann

Fische schlecht abtasten, sie

sprechen nicht, haben keine Mimik.

Es passiert viel im Kleinen“.

Darüber hinaus geht es um das

möglichst naturnahe Einrichten

und Gestalten der Becken, um

das Schaffen von Lebensräumen

mit Wurzeln, Korallen und Pflanzen.

„Wir haben viele kleine Becken.

Der Vorteil dabei ist, dass

man viele Lebensräume darstellen

und wieder umgestalten

kann.“ Der Nachteil sei, dass man

zum Beispiel keinen großen Hai

zeigen kann. „Das hat man früher

gemacht. Aber das Becken

war zu klein.“ Auf eine artgerechte

Haltung lege man in der

Wilhelma inzwischen großen

Wert.

Welche Fische kommen bei

den Besuchern am besten an?

Matthias Schierle braucht nicht

lange zu überlegen: „Haie – danach

suchen die Leute. Sie wol-

weiter auf Seite 6

Wir beraten, gestalten und nähen

im eigenen Atelier & dekorieren bei Ihnen.

Böhmenstraße 41 · 89547 Gerstetten

Tel.: 07323 - 95 19 00

www.walliser-gerstetten.de

Mittwochs ganztägig geschlossen


6 TRAUMBERUF

len das Gruselige“. In der Wilhelma

gibt es kleinere Haie zu

sehen. Viel spektakulärer findet

Matthias Schierle aber den Zitteraal,

der aus dem Amazonasgebiet

stammt und Strom produziert.

„Wir haben ein Gerät gebaut,

das die Stromschläge darstellt.“

So sehen die Besucher

Lichtblitze und hören ein Knattern

aus Lautsprechern.

Einen Lieblingsfisch hat der

Aufhausener nicht. „Es ist

schwierig, sich auf etwas festzulegen“,

sagt er. Faszinierend findet

er unter anderem die beiden

australischen Lungenfische, die

ihn bereits sein ganzes Wilhelma-Dasein

begleiten. „Sie sind

zum Teil schon über 50 Jahre alt.

Da baut man eine Beziehung

auf“, betont Matthias Schierle.

Auch die Schildkröten, die in

Vorsicht ist beim Füttern des Zitteraals (Foto oben) geboten, denn er produziert Strom. Das Fischfutter

halten die Tierpfleger in Behältnissen bereit.

menschlicher Obhut nachgezogen

wurden, haben es ihm angetan.

Apropos Züchten: „Hier steckt

sehr viel Recherche und Probieren

dahinter“. Überhaupt sei der

Bereich Aquarium noch lange

nicht erforscht. „Man entdeckt

immer noch etwas Neues.“ Matthias

Schierle bezeichnet sich

selbst als Menschen, der nicht

stillsteht. „Ich versuche, mich

selbst und meinen Job immer zu

hinterfragen. Wie geht es weiter,

gibt es neue Möglichkeiten und

Erfahrungen?“.

Zusammen mit seiner Familie

zieht es ihn regelmäßig auch privat

in die Wilhelma. „Denn als

Tierpfleger sieht man den Rest

der Wilhelma nicht so oft“, sagt

er. Ihm gefallen nicht nur die

Tiere, sondern auch die schöne

Botanik und die historischen

Gebäude und Sandsteinhäuser.

Was Matthias Schierle noch

für die Wilhelma vorschwebt, ist

ein großes Landschaftsaquarium

mit vielen kleinen Schwärmen

aus dem Amazonas. Schade

findet er, dass die Königspinguine,

die es früher gab, abgegeben

wurden, weil es keinen

Außenraum gab, der gekühlt

werden konnte. „Es war richtig,

sie abzugeben – aber es wäre

richtiger gewesen, die Infra-

Der Bereich der Aquaristik in der Wilhelma ist komplett unterkellert.

Hier befinden sich viele technische Anlagen.

In der Wilhelma sind auch Reptilien wie diese Gelbflecken-Zwerghöckerschildkröten

zu bewundern.

Fotos: Heike Siegemund


TRAUMBERUF 7

Ein echter Hingucker ist auch der Clarks Anemonenfisch.

struktur zu ändern, finde ich

persönlich.“

In einem solch‘ herrlichen

Umfeld arbeiten zu dürfen, ist

für Matthias Schierle nach wie

vor ein Traum – auch wenn es

ab und zu vorkommt, dass er

von einem Fisch gebissen wird

oder von einem Zitteraal einen

Stromschlag abkriegt. „Das ist

nicht schlimm“, winkt er ab.

Generell müsse man eben „seine

Sinne bei sich haben und bei

der Sache sein“. Ihn begeistert

die Tatsache, dass die Besucher

„meine Arbeit bewerten – und

dann hoffentlich toll finden“.

Corona

Während der Corona-Pandemie

und der zurückliegenden Lockdowns

haben die Tierpfleger in

der Wilhelma stets gearbeitet.

„Die Arbeit ist deshalb ja nicht

weniger geworden“, verdeutlicht

Matthias Schierle. Als die Wilhelma

schließen musste, sei dies

eine komplett neue Erfahrung

gewesen. „Die Wilhelma hatte

vorher ja noch nie zu – an keinem

einzigen Tag.“ Ganz zu Beginn der

Schließung habe man die Freiheit

auch ein bisschen genossen,

keinen Zeitdruck zu haben und

Dinge angehen zu können, die

zuvor nicht möglich waren. Dies

habe sich jedoch schnell geändert:

„Mir hat irgendwann die

Identifikation gefehlt. Man arbeitet,

aber es schaut keiner an. Ich

arbeite ja vorrangig für die Besucher.

Das war schon surreal.“

„Eines spüre ich deutlich: Der

Kreissparkasse ist es wichtig,

das kulturelle Leben in Geislingen

zu erhalten. Die unkomplizierte

Hilfe bei allen Hochs

und Tiefs und der persönliche

Kontakt machen die Sparkasse

einzigartig.“

Alexander Kern,

Geschäftsführer

Gloria Kino Center

ksk-gp.de/175jahre

Kino hat

Zukunft.


8 KONSUM

Foto: Heike Siegemund

Lebensmittel

vor der Tonne bewahren

Das Projekt „foodsharing“ ist auch in Geislingen angekommen. Ehrenamtliche

Lebensmittelretter engagieren sich in Sachen Nachhaltigkeit. Von Heike Siegemund

Lebensmittel zu retten und

vor dem Müll zu bewahren:

Darum geht es den

Ehrenamtlichen, die sich

beim Projekt „foodsharing“ engagieren.

Auch in Geislingen ist

diese Initiative seit einiger Zeit

angekommen. Mehrere Betriebe

haben sich bereits angeschlossen

und überlassen den Ehrenamtlichen

übrig gebliebene, noch einwandfreie

Lebensmittel, die diese

dann an Interessierte verschenken

und so dafür sorgen,

dass nichts in der Tonne landet.

Julia Maurer aus Bad Überkingen

gehört zu diesen Lebensmittelrettern

und ist die treibende

Kraft, die das Projekt zusammen

mit Sven Gehrig aus Deggingen

im Raum Geislingen ins Rollen

bringt. Eine Studentin hatte die

Idee im vergangenen Jahr in den

Kreis Göppingen gebracht,

erzählt Julia Maurer.

„Das hat sich dann

langsam entwickelt.

Jetzt sind wir eine

große Gemeinschaft“,

ergänzt

die 30-Jährige.

Bei der Initiative

gibt es sogenannte

Botschafter, die alles

anleiten und den Überblick

haben, erklärt Julia Maurer

die Struktur. Darüber hinaus gehören

der Initiative Betriebsverantwortliche

an, die als Ansprechpartner

für die Betriebe

fungieren, sowie die eigentlichen

„Foodsaver“, die die übrig gebliebenen,

aber noch genießbaren

Lebensmittel bei den Unternehmen

abholen und anschließend

verteilen.

Julia Maurer ist Betriebsverantwortliche,

die mit den

teilnehmenden Betrieben

in Geislingen

kooperiert und

auch bei Unternehmen

anfragt, ob sie an

dem Projekt mitwirken

möchten. Außerdem holt sie selbst

Lebensmittel vor Ort ab und verteilt

diese an Interessierte.

Auf das Projekt stieß sie im

Herbst vergangenen Jahres,

„weil wir zu dieser Zeit viele

Äpfel von unseren Streuobstwiesen

hatten und ich den Ertrag

teilen wollte“, erzählt die

junge Mutter von zwei Kindern.

Denn auf der „foodsharing“-

Homepage sei es auch möglich,

Essenskörbe einzustellen und

Lebensmittel, die man zuhause

nicht mehr aufbrauchen und

verwerten kann oder will, anzubieten.

Der Grundgedanke „Teile

Lebensmittel anstatt sie wegzuwerfen“

begeisterte sie derart,

dass sie schließlich beschloss,

selbst als Ehrenamtliche aktiv

zu werden.

Wichtig ist ihr und den anderen

Lebensmittelrettern, dass die

Tafelläden immer Vorrang haben.


KONSUM 9

„Das ist eine tolle Sache“

In Geislingen beteiligt sich auch

das Café Beyerlein an der Aktion

„foodsharing“. Für Islind Beyerlein

war es gar keine Frage, die

Backwaren, die am Abend übrig

sind, an die Lebensmittelretter

abzugeben. „Ich bin froh darüber,

dass jemand kommt und die Waren

abholt, und habe mich über

die Anfrage gefreut. Ein Aufwand

entsteht dadurch für mich überhaupt

nicht“, sagt sie. Es sei

wichtig, dieses Thema stärker

ins Bewusstsein der Menschen

zu rücken.

Auch die Bäckerei Winkler und

das Reformhaus Preßmar

wurden von Julia Maurer auf die

Initiative angesprochen – für beide

war es gleich klar mitzumachen.

„Ich gebe mir schon die allergrößte

Mühe, nichts wegzuwerfen

und zu verarbeiten, was übrigbleibt“,

gibt Frank Preßmar zu

bedenken. Die Idee, die hinter der

Aktion steckt, findet er sehr gut.

„Das Schlimmste ist, Lebensmittel

wegzuwerfen, während auf der

„Wir legen großen Wert darauf,

keine Konkurrenz zur Tafel

zu sein“, betont Julia Maurer.

Doch auch die Tafelläden, die vor

allem von größeren Betrieben

versorgt werden, hätten manchmal

sogar Lebensmittel übrig.

Julia Maurer holt auch im Café Beyerlein Backwaren

ab und gibt diese an Interessierte weiter.

Fotos: Heike Siegemund

Ein weiteres

Anliegen der Ehrenamtlichen ist

es, dass die teilnehmenden Unternehmen

möglichst wenig Aufwand

haben. „Im Idealfall kriegt

man gar nicht viel von uns mit.

Welt Menschen hungern – das ist

fatal.“

Auch Bernhard Winkler bezeichnet

die Initiative als „super Sache“. Für

ihn stellt „foodsharing“ eine gute

Ergänzung dar, denn sein Hauptabnehmer

der übrig gebliebenen

Backwaren ist der Geislinger Tafelladen.

„Dieser hat immer Vorrang.“

An den Lebensmittelrettern lobt er,

dass diese anspruchslos und unproblematisch

auftreten. „Das ist

sehr angenehm.“ In seiner Bäckerei

lande so „Null komma null“ in der

Tonne. „Bei mir bleibt nichts übrig.“

Das kann auch Michaela Burger,

Filialleiterin des „Denns Biomarkts“

in Geislingen bestätigen:

„Bei uns landet nichts im Abfall“.

Ein Biobauer komme regelmäßig

vorbei, um übrig gebliebene

Lebensmittel abzuholen, die er an

seine Tiere verfüttert. Außerdem

holen die Foodsaver weitere Produkte

ab. „Es sind ganz nette, unkomplizierte,

engagierte junge

Leute“, sagt die Filialleiterin und

ergänzt: „Das ist eine tolle Sache“.

Wir kommen, holen die Lebensmittel

ab und verlassen den

Betrieb wieder.“ Der Zeitpunkt

für die Abholung sei zuvor genau

festgelegt. „Wir sind immer

pünktlich. Jeder hat einen

„foodsharing“-Ausweis dabei

und zeigt diesen

vor“, erklärt die

30-Jährige und ergänzt:

„Es ist alles

unentgeltlich: Die

Betriebe geben

uns die Lebensmittel

und wir

geben sie kostenlos

weiter“.

Wenn es ganz

gut läuft, profitieren

die Betriebe

sogar in

Form von kleineren

Mülltonnen,

die sie benötigen,

weil

dank der Foodsaver

weniger

Abfall anfällt,

fügt Julia Maurer

hinzu.

Welche Lebensmittel die Ehrenamtlichen

erhalten, ist dabei

stets eine Überraschung. Aber

das sei auch das Schöne, sagt die

Bad Überkingerin. So erhalte

man manchmal auch Waren, die

sonst nicht im Einkaufskorb

gelandet

wären – oder wird

auf Dinge aufmerksam

gemacht,

die einem

zuvor nicht

aufgefallen sind.

Als Beispiel

nennt Julia Maurer

Toastbrot,

auf dessen Verpackung

der

Hinweis stand

„Ohne Enden

kommt unser

Toast nicht in die

Tüte. Das ist nachhaltig!“.

Durch dieses Produkt ist Julia

Maurer klar geworden, dass das

„normale“ Toastbrot, das es im

Supermarkt zu kaufen gibt, in der

Regel keine Endscheiben hat. Sie

fragte sich: Was passiert eigentlich

mit diesen Enden – werden

sie weggeworfen?

„Es gibt viele Betriebe, die keine

Lebensmittel übrighaben und

von sich aus schon an dem Thema

dran sind“, lobt Julia Maurer.

Doch auch wenn nur wenige Waren

an die Foodsaver abgegeben

werden, lohne es sich. „Kleinvieh

macht auch Mist. In der Summe

kommt so viel zusammen“,

berichtet die Bad Überkingerin

und verweist auf die aktuell

223 Foodsaver und 28 laufenden

Kooperationen mit Betrieben

im Kreis Göppingen. Insgesamt

seien bislang bei mehr als 1100

„Rettungseinsätzen“ rund 12700

Kilogramm Lebensmittel vor

dem Mülleimer gerettet worden;

sie selbst kommt auf mehr als

33 Abholungen und etwa 440

Kilogramm. Julia

Maurer betont: „Man

erhält dadurch eine andere Wertschätzung

für Lebensmittel: Wir

sind dankbarer und bewusster

geworden.“

Fairteiler

Die Foodsaver im Kreis Göppingen

haben in der Stauferstadt

bei der Oberhofenkirche einen

Schrank aufgestellt, der sich

„Fairteiler“ nennt. Zu diesem Ort

können alle Interessierten gerettete

Lebensmittel bringen und diese

kostenlos entnehmen. Die ehrenamtlichen

Foodsaver kontrollieren den

Inhalt und reinigen den Schrank regelmäßig.

„Aktuell gehen die Überlegungen

auch in Geislingen in die Richtung,

einen ,Fairteiler‘ aufzustellen“, informiert

Julia Maurer. Ein erstes Treffen

dazu ist in Planung.

Weitere Infos rund um das Thema

„foodsharing“ im Raum Geislingen

erhalten Interessierte per E-Mail

an Julia.Maurer@skateparkgeislingen.de

– Dachsanierung

– Dachfenster

– Wohnhausbau

– Anbauten

– Aufstockungen

Hofstetter Str. 16

73340 Amstetten

Telefon 07331/71597 03

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Wir machen Wirklichkeit aus Ihren Holz(t)räumen!


N

22

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

10 HOFLÄDEN UND

DIREKTVERMARKTER

Frische und regionale

Lebensmittel boomen

Die Produkte von Direktvermarktern und Hofläden in der Region

sind so beliebt wie selten zuvor. Viele Menschen ernähren sich

bewusster. Von Heike Siegemund

Unsere Kühe leben seit

September 2020 im neuen

Boxenlaufstall mit Weidegang.

Unsere leckere Bio-Rohmilch

und Joghurtspezialitäten von

unserer Molkerei sind in

unserem Verkaufshäuschen

24/7 – rund um die Uhr –

zusammen mit weiteren

Leckereien unserer

regionalen Partner erhältlich.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich

von unserem wechselnden Angebot inspirieren:

Sie erleben einen wahren

Boom – vor allem

seit Ausbruch der Corona-Pandemie:

die

Hofläden und Direktvermarkter

in der Region. Gerade zu Beginn

der Krise wollten viele Menschen

nicht in überfüllten Super-

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Saisonales Obst, Käse vom Randecker Maar, Joghurtspezialitäten, Wurst-

und Grillfleisch, Eier, Honig, Blumensträuße und viele weitere Leckereien.

märkten einkaufen; außerdem

stieg generell das Bewusstsein

für frische, gesunde und regionale

Lebensmittel. Und dieser

Trend hält weiter an. Vielen ist

es ein großes Anliegen, die Erzeuger

vor Ort zu unterstützen

– und sie wollen wissen, wo die

Lebensmittel herkommen

und setzen deshalb auf die

qualitativ hochwertigen

Produkte der Hofläden und

Direktvermarkter. Ein weiterer

Vorteil ist, dass die

Kunden mit ihrem Einkauf

zum Umweltschutz beitragen:

Denn die Produkte haben

in der Regel einen kurzen

Transportweg. Den Einkauf

verbinden viele darüber

hinaus mit einem

Ausflug und Spaziergang:

Die Bewegung in der Natur

ist seit Corona besonders

angesagt.

Ein schönes Ausflugsziel

für Familien, Wanderer,

Radfahrer und Motorradfahrer

ist zum Beispiel die

Obere Roggenmühle bei Eybach.

Auch die dortige

Gaststätte musste während

der zurückliegenden Lockdowns

geschlossen bleiben; um

diese Zeit zu überstehen, half der

Inhaberfamilie Seitz ihr zweites

Standbein: der Forellenverkauf.

Seit Corona sind die Forellen, die

auch geräuchert zu haben sind,


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

..

ATUR lich

lecker!

HOFLÄDEN UND 11

DIREKTVERMARKTER

In dieser Ausgabe

starten wir die neue

Serie „Natürlich lecker“.

Dabei stellen wir Hofläden und

Direktvermarkter unserer Region

und ihre Produkte vor.

WER WANN WAS

„Für den Herbst haben wir leckeren

Rinderbraten oder Rindsgulasch.

Natürlich gibt es für die sonnigen

Tage auch saftige Steaks von Hüfte

bis Flat Iron.“ Familie Dauner

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E-Mail: hallo@biohof-dauner.de

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Jeden ersten Samstag im

Monat von 14 – 16 Uhr

Hofverkauf

und 24/7 am Automat

Hofverkauf: Leckeres Rindfleisch,

Käse, Mehl, u.v.m.

Automat: Frische Milch, Käse,

Wurst, Eier, u.v.m.

„Probieren Sie den aus

unserer Milch hergestellten

leckeren Albkäse in verschiedenen

Schnittkäsevariationen.“

Familie Frey

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73345 Drackenstein

Tel: 07335 / 7281

E-Mail:

MilchviehbetriebG.Frey@gmx.de

www.milchviehbetriebfrey.de

24/7 mit Verkaufsautomat

direkt am Hof

Rind- und Ziegenfleisch auf Vorbestellung

bzw. Verfügbarkeit.

Wurstwaren, Rohmilch, Käse, Eier

aus Mobilstall, Honig, Kartoffeln,

Nudeln, Marmelade

„Wir bieten 100% Natur. Unsere

Forellen wachsen in Naturteichen

mit reinem Quellwasser. Das Wild

stammt aus heimischen Wäldern.“

Peter Seibold

ESELECK FORELLEN

Buchstr. 12,

73347 Mühlhausen

Tel: 0 73 35 / 18 45 24

Mobil: 01 76 - 96 30 21 98

E-Mail: eseleck@web.de

Auf Vorbestellung

Forellen –

frisch und geräuchert

Frisches Wild –

auch küchenfertig zerlegt

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Dinkelsorte „Oberkulmer Rotkorn“

hergestellt. Ur-Dinkel wird von

Allergikern besser vertragen“

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E-Mail: info@straub-muehle.de

www.straub-muehle.de

Mo. – Fr.: 8.30 – 17.30 Uhr

Sa.: 8.30 – 12.30 Uhr

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Backmischungen ohne Zusatzmittel,

Müslis, Flocken, Grieß,

Kerne, Saaten, Backzutaten,

Nudeln, Linsen, Reis, Gewürze,

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„Meine Produkte sind keine Massenware

und deshalb nur begrenzt und in

einem bestimmten Zeitraum

erhältlich.“ Alexander Stirmlinger

LIMOUSIN STIRMLINGER

Fischbachstraße 23

73326 Deggingen-Reichenbach

Tel: 0 16 3 / 2 03 78 31

E-Mail:

limousin.stirmlinger@gmx.de

Von September – Februar

nach telef. Vorbestellung

erhältlich

Fleischpakete ab 5kg

mit allem, was ein Rind

zu bieten hat.

Fortsetzung auf Seite 13

noch beliebter als zuvor, freut

sich Martin Seitz. Die Kundschaft

komme nicht nur aus dem

Raum Geislingen, sondern auch

aus den Gegenden rund um

Kirchheim/Teck, Schwäbisch

Gmünd, Aalen und Heidenheim.

„Unsere Forellen sind frisch.

Und man weiß, wo sie herkommen“,

nennt er die Vorteile.

„Die Familie Seitz ist seit 1949

auf der Roggenmühle. Seit 1950

gibt es Fisch und die Gastronomie.

Auch mein Sohn ist seit

mehr als 15 Jahren in der vierten

Generation aktiv mit dabei“, erzählt

Martin Seitz. Bis vor 30 Jahren

habe die Familie die Forellen

selbst gezüchtet; doch weil die

Zucht zu zeitaufwendig sei, kaufe

man inzwischen sechs Monate

alte Fische und ziehe diese vor

Ort auf. Aktuell sind vier große

Teiche mit zahlreichen Forellen

in Betrieb – von den noch ganz

kleinen bis hin zu sehr großen

Fischen. Der größte Fang war

bislang 8,5 Kilogramm schwer.

weiter auf Seite 12


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

12 HOFLÄDEN UND DIREKTVERMARKTER

„Viele unsere Besucher gehen

gezielt zu den Teichen, um sich

die Forellen anzuschauen“, sagt

Martin Seitz. Danach lassen sie

sich in der Gaststätte eine Forelle

Blau oder Müllerin Art munden

oder nehmen den frischen

Fisch zum selbst Zubereiten mit

nach Hause.

Doch nicht nur beim Fisch,

sondern auch beim Fleisch achten

immer mehr Menschen darauf,

woher es stammt. Das bestätigt

Alexander Stirmlinger. Der

Nebenerwerbslandwirt bietet in

Reichenbach im Täle Rindfleisch

aus eigener Zucht und artgerechter

Stall- und Weidehaltung an.

Das Grundfutter für die Tiere,

also Grassilage und Heu, stammt

aus eigenem Anbau, wobei auf

den Einsatz von chemischen

Dünge- und Pflanzenschutzmitteln

verzichtet wird, betont

Stirmlinger. Sein Betrieb umfasst

etwa 70 Rinder der Rassen Limousin

und Weißblaue Belgier.

Die Tiere können sich sowohl

Unsere Kühe leben seit

September 2020 im neuen

Boxenlaufstall mit Weidegang.

Unsere leckere Bio-Rohmilch

und Joghurtspezialitäten von

unserer Molkerei sind in

unserem Verkaufshäuschen

24/7 – rund um die Uhr –

zusammen mit weiteren

Leckereien unserer

regionalen Partner erhältlich.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich

von unserem wechselnden Angebot inspirieren:

auf der Weide als auch im Stall

frei bewegen.

Erhältlich sind bei Alexander

Stirmlinger zwischen Herbst und

Frühjahr Fleisch-Pakete ab fünf

Kilogramm – „nach oben keine

Grenzen“, wie er sagt. Diese beinhalten

vom Hackfleisch über

Steaks, Rinder-Gulasch und Rouladen

sämtliche Bratenstücke

und Siedfleisch. Auch Filetstücke

GAIRENHOF GBR

Gairenhof 1 – 73326 Deggingen

gairenhofgbr@web.de

@gairenhofgbr

Bio-Rohmilch DE-Öko-006 von unseren eigenen Kühen.

Saisonales Obst, Käse vom Randecker Maar, Joghurtspezialitäten, Wurstund

Grillfleisch, Eier, Honig, Blumensträuße und viele weitere Leckereien.

sind erhältlich. Knochen für

Suppen und Soßen können auf

Wunsch kostenfrei mitgeliefert

werden. Seinen Betrieb am Ortsrand

von Reichenbach in Richtung

Schlat führt Stirmlinger seit

dem Jahr 2005. In die Direktvermarktung

stieg er vor vier Jahren

ein, nachdem immer mehr

Interessenten angefragt hätten.

Inzwischen kommen die Kunden

aus dem gesamten Landkreis

Göppingen zu Alexander Stirmlinger;

auch aus der Heidenheimer

Gegend freut er sich über

Kundschaft.

„Von Anfang an wurde der

Verkauf sehr gut angenommen“,

berichtet er. Durch die Pandemie

sei die Nachfrage nochmals

gestiegen. „Die Leute legen

Wert darauf, vor Ort einzukaufen.“

Bei seinem Rindfleisch

handle es sich nicht um ein

Massenprodukt. „Die Qualität

ist eine ganz andere. Man weiß,

wo das Fleisch herkommt

und fördert mit dem Kauf den

Erzeuger vor Ort“, betont Stirmlinger.

„Gerade in der Corona-Krise

hat man gesehen, wie wichtig es

ist, regionale Erzeuger zu haben“,

betont auch Christian

Straub von der Straub-Mühle, die

sich zwischen Geislingen und

Amstetten befindet. Er verweist

zum Beispiel darauf, dass Mehl

vor allem in den ersten Wochen

der Pandemie besonders gefragt

war. „Im ersten Monat hatten wir

einen Umsatz wie sonst nicht in

vier Monaten zusammen“, blickt

er zurück. Inzwischen habe sich

die Situation beruhigt; doch nach

wie vor seien die Produkte, die

im Mühlenladen der Straub-Mühle

erhältlich sind, überaus gefragt,

freut sich Christian Straub.

Bereits seit 1652 gibt es

die Straub-Mühle, seit elf

Jahren den heutigen Mühlenladen.

Dieser bietet neben

unterschiedlichen

Mehlsorten unter anderem

eine große Auswahl an

Müslis, Nudeln, Weine, Spirituosen,

Eier, Honig, Dosenwurst,

viele Produkte

aus Dinkel und „alles rund

ums Backen“, sagt Straub

und betont: „Unser Getreide

kommt zu 70, 80 Prozent

von der Schwäbischen Alb, der

Rest aus Bayern“. Auch die anderen

Produkte stammen aus der

Region.

Schon früher gab es in der

Mühle selbst einen kleinen Hofladen,

in dem zunächst ausschließlich

Mehl erhältlich war.

Weil dieser zu klein wurde und

„wir das Potenzial gesehen haben“,

entschied man sich schließlich

für den neuen Mühlenladen,

erinnert sich Christian Straub.

„Zwischen 300 und 400 Artikel

haben wir im Sortiment. 15 regionale

Betriebe beliefern uns“, informiert

er. Er freut sich, dass die

Kunden das Angebot nicht erst

seit Corona so gut annehmen.

„Die Menschen kaufen bewusster

ein und wollen einfach wissen,

woher die Produkte kommen.“


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

HOFLÄDEN UND DIREKTVERMARKTER 13

WER WANN WAS

„Unsere Empfehlung für den Herbst:

Käse und Apfelsaft von den Streuobstwiesen.“

Simone & Oliver Straub

GAIRENHOF GBR

Gairenhof 1

73326 Deggingen

E-Mail: gairenhofgbr@web.de

Insta + FB: @gairenhofgbr

24/7 – Verkauf über den

Hofautomaten

Bio-Rohmilch DE-Öko-006 von unseren

eigenen Kühen. Von regionalen Partnern:

Saisonales Obst, Käse vom

Randecker Maar, Joghurtspezialitäten,

Wurst- und Grillfleisch, Eier, Honig,

Blumensträuße, u.v.m.

„Aus eigener Landwirtschaft werden

die Tiere auf dem Hof geschlachtet

und verarbeitet. Wir empfehlen unsere

Hausmacher Spezialiäten“

Familie Simon

SIMON‘S HOF-LÄDLE

Ortsstr. 21

73340 Amstetten-Reutti

Tel: 0 73 36 / 92 00 21

E-Mail:

simons.hof_laedle@gmx.de

Di. + Fr.: 16 – 18 Uhr

Sa.: 10 – 12 Uhr

und rund um die Uhr am

Verkaufsautomat vor Ort

Dosenwurst (versch. Sorten),

Schweine- und Wildfleisch,

Gerauchtes,

frische Eier aus Freiland-Haltung

„Wir schlachten unsere Rinder

stressfrei mittels Kugelschuss

auf der Weide!“ David Rothfuß

GALLOWAYS VOM REUSSENSTEIN

Hofgut Reußenstein

73349 Wiesensteig

Tel: 01 60 / 7 37 43 37

E-Mail: galloways-vomreussenstein@t-online.de

SB-Hofladen

24 Stunden geöffnet

Rindfleischpakete

4 oder 10kg

Rindfleisch vom Gallowayrind

(besondere Steakcuts, Grillwürste,

Burger Pattys, Dosenwurst,

Rauchpeitschen, Salami)

Mehl aus eigenem Anbau, Eier

„Unsere Forellen sind immer köstlich

– ob Müllerin Art, Forelle blau oder

geraucht.“

Martin Seitz

OBERE ROGGENMÜHLE

Obere Roggenmühle 1

73312 Geislingen-Eybach

Tel: 0 73 31 / 6 19 45

E-Mail: roggenmuehle@gmx.de

www.obereroggenmuehle.de

Verkauf von 9 – 19 Uhr

(Mo. + Di. Ruhetag)

Forellen aus eigener Zucht –

frisch und geräuchert

„Gönnen Sie sich im Herbst ein leckeres

Frühstück mit unserer Kürbis-

Apfel-Konfitüre und frischen Eiern

von glücklichen Hühnern aus unserem

Hühnermobil“ Laura Alena Schmid

ROHRHOF

Weigoldsbergstr. 100

73337 Unterböhringen

E-Mail: rohrhof@gmx.de

https://www.facebook.com/

RohrhofUnterboehringen

Das SB-Hoflädle direkt

am Hof hat 24 Stunden

geöffnet

Eier aus vollmobiler Freilandhaltung

vom Hühnermobil, Apfelsaft,

Birnensaft, Holunderblütensirup,

Konfitüren, Honig und Bienenprodukte,

saisonal Kirschen,

Zwetschgen, Äpfel, Hokkaidokürbisse

„Für den Herbst empfehlen wir unseren

Aroniasaft zur Immunstärkung.

Ihr eigenes Obst verarbeiten wir in

unserer Lohnmosterei zu Saft.“

Jutta Blumenröther

JUTTA‘S ALBOBST MANUFAKTUR

Marktstr. 34

89547 Gerstetten-Gussenstadt

Tel: 01 52 / 02 03 36 04

E-Mail: info@albobst.de

www.albobst.de

Fr.: 14 – 17 Uhr

in der Marktstr. 30

und sehr gerne auch

nach Absprache

Alles rund um die Aronia:

Direktsaft, Gelee, Konfitüre,

Sirup, Likör. Eigener Apfelsaft.

Alb-Leisa, Mehl vom BioHof

Dauner, Dinkelino und

Buchweizen vom Kornkreis

Auch Sie bieten regionale Produkte an?

Die nächste Ausgabe unserer

Serie „Natürlich lecker“ erscheint im März 2022.

Wir freuen uns über Ihren Anruf unter Tel. 0 73 31 / 2 02 80

oder eine E-Mail an: geislinger-zeitung.anzeigen@swp.de

und beraten Sie gerne.

..

NATUR lich

lecker!


14 HANDWERK

Begeisterung in Glas

Im Jahr 2010 hatten sich die Brüder Saeid in Syrien als Glaser selbstständig gemacht, dann

kam der Krieg. Jetzt versuchen sie es mit ihrem Beruf in Deutschland – weil dieser für sie

Berufung ist. Von Claudia Burst

Elias Saeid, der Vater von

Nancy, Joseph, Bassel,

Fadi und Shadi Saeid,

hatte in Syrien einen

Freund, der Glaser war. „Wir waren

schon als Kinder davon fasziniert,

schauten zu, wann wir

die Gelegenheit hatten, und

durften später in den Ferien mithelfen“,

berichtet der 35-jährige

Bassel Saeid davon, wie in ihm

und seinen Brüdern die Leidenschaft

für den Werkstoff Glas

erwachte.

All die Variationen, Glas zu

veredeln und zu verändern, und

noch mehr die vielen Möglichkeiten,

Glas im Alltag zu verwenden,

faszinierten die jungen Männer.

„Als Glaser zu arbeiten, ist

30 Prozent Handwerk und 70 Prozent

Kreativität. Man kann so

viele eigene Ideen einbringen“,

versucht Bassel Saeid die Faszination

auf den Punkt zu bringen.

Alle vier lernten diesen Beruf

in unterschiedlichen Firmen und

erwarben sich dort über Jahre

hinweg praktische Fähigkeiten.

Jeder hatte seinen eigenen

Schwerpunkt. 2010 wagten sie

den Schritt, sich als Familien-

betrieb im Heimatort Hasaka im

Nordosten Syriens selbstständig

zu machen. Ein Jahr später begann

der Krieg.

In den ersten Jahren versuchten

sie durchzuhalten. Dann

jedoch entschieden sie sich,

mit dem für Syrer erhältlichen

Visum nach Deutschland auszuwandern.

Seit Ende 2014 sind

Nancy, Joseph, Bassel und Fadi

Saeid sowie Fadis Ehefrau Reem

in Ebersbach zu Hause, während

die Eltern und Fadis Zwillingsbruder

Shadi weiter nach Schweden

zogen.

Das Ankommen in der neuen

Heimat war schwierig. „Wir sind

Handwerker. Unser Talent liegt

nicht im Sprachenlernen“, erklärt

Bassel Saeid. Sein Deutsch

klingt zwar noch holprig, ist aber

problemlos verständlich.

Weil es den Geschwistern

wichtig war, in Deutschland so

schnell wie möglich Fuß zu fassen,

besuchten sie anfangs so oft

wie möglich die offenen Treffs für

Flüchtlinge im Göppinger Haus

der Familie. Weil sie auf keinen

Fall „nichts tun wollten“, halfen

sie in einem Gastronomiebetrieb

in der Küche beim Tellerwaschen

mit. „Uns war klar: Wir brauchen

Kontakte und Bekannte, und wir

müssen Deutsch lernen, um hier

heimisch zu werden“, sagt Bassel

Saeid. Inzwischen haben sie

einige deutsche Freunde – vor

allem dadurch, dass sie mit den

Kollegen aus dem Restaurant mit

zum Fußballspielen und zum

Tennis gingen und auf diese

Weise die Menschen und ihr Umfeld

näher kennenlernten. „Tennis

kannte ich vorher nicht. In

Syrien spielte ich aber Tischtennis“,

erzählt Bassel Saeid.


HANDWERK 15

Seit einigen Monaten fehlt ihnen

jedoch die Zeit für all das.

Denn im Oktober vergangenen

Jahres haben sie es – trotz Corona

– endlich geschafft, sich auch

in Deutschland als Glaser selbstständig

zu machen. Bis jetzt arbeiten

sie in ihrer Werkstatt an

der Hauptstraße 44 a in Ebersbach

nur nebenberuflich – also

unter der Woche, wenn sie in

ihren Hauptberufen Feierabend

haben, sowie samstags. „Elias

& Söhne“ heißt der Betrieb. Zum

einen, um ihren Vater zu würdigen;

zum anderen, um deutlich

zu machen, dass alle Söhne

gleichwertig mitarbeiten. Den

Schauraum, in dem die Kunden

freundlich willkommen geheißen

werden, haben Joseph,

Bassel und Fadi Saeid selbst in

die ursprüngliche Halle eingebaut

und mit Holz und viel Glas

eingerichtet. Es funkelt


Fotos: Claudia Burst

und glitzert

darin.

Die ausgestellten

Spiegel und Glasflächen

machen deutlich,

was Joseph Saeid meint,

wenn er von „Begeisterung

in Glas“ spricht. Er

selbst hat von Hand mit

dem Sandstrahlgerät die

luftigen, floralen Muster

und Ornamente in den

Glastisch, die Türscheiben

und auf den Spiegel

gezaubert. Bassel

Saeids Stärke liegt im

Schleifen und Schneiden

des Glases; er ist

derjenige, der die Fassade

an einen Spiegel schneidet

und dessen Rand dadurch abschrägt

und edel wirken lässt.

Fadi Saeid ist der Monteur der

Truppe, sein Zwillingsbruder

der Designer, der die Schablonen

für die Kundenwünsche erstellt.

„Das hier sind nur zehn Prozent

der Ideen, die wir im Kopf

haben“, sagt Bassel Saeid – und

dabei strahlen seine Augen.

Das Spektrum von „Elias &

Söhne“ umfasst das gesamte

Portfolio einer Handwerks-

Glaserei. „Wir können nicht nur

Glasgeländer, Schaufenster, Glas

in Türen, Duschkabinen, Spiegel,

Tischplatten und noch viel mehr

herstellen. Wir reparieren auch,

wenn irgendwo Glas kaputt ist“,

betont er.

Das Ziel der jungen Syrer ist,

irgendwann das eigene Geschäft

hauptberuflich in Vollzeit auszuüben

– und, dass Shadi Saeid aus

Schweden kommen und mitarbeiten

kann. „Wir machen eins nach

dem anderen. Wir brauchen noch

Maschinen, um manche unserer

Ideen umzusetzen. Aber wir

schaffen das“, zeigt sich Bassel

Saeid optimistisch. Sein Bruder

Joseph Saeid und seine Schwägerin

Reem nicken zustimmend.

Kontakt

Bassel Saeid ist erreichbar per

E-Mail an elias@glas-goeppingen.de

oder unter der Handynummer

0151 / 702 335 91. Weitere Infos

zum Unternehmen gibt es auf

www.glas-goeppingen.de

im Internet.


16 TIERSCHUTZ

Das

Problem

an der Wurzel

packen

Isabel Correa aus Wiesensteig engagiert sich ehrenamtlich im

Verein „Paradies für Tiere“. Dieser setzt sich für Straßenhunde

in Ungarn und Griechenland ein. Von Heike Siegemund

Fotos: Privat, Verein „ Paradies für Tiere“

An Ostern 2019 besuchte

Isabel Correa zum ersten

Mal das Tierheim

im ungarischen Karcag.

Dort entdeckte sie in einem

Zwinger versteckt sitzend ihren

jetzigen zweiten Hund: Matze,

eine Mischung „aller möglicher“

Hunderassen, erzählt die Wiesensteigerin.

Matze war mehr als

drei Jahre im Tierheim untergebracht

– „und die Tierheime

in Ungarn kann man nicht mit

den Tierheimen in Deutschland

vergleichen“, verdeutlicht die

39-Jährige. Zuvor war Matze in

der „Tötungsstation“, wie Isabel

Correa sagt. Diese befindet sich

etwa 100 Meter vom Tierheim

in Karcag entfernt. Zum Glück

konnte Matze rechtzeitig gerettet

werden.

Bei der „Tötungsstation“ handelt

es sich um eine Tierkörperverwertungsanlage.

„Auch Straßenhunde

kommen dorthin,

wenn sie keiner holt“, sagt Isabel

Correa. Und in Ungarn sind jede

Menge Straßenhunde unterwegs,

die sich auch gegenseitig angreifen

und zum Teil schwer verletzen:

„Beim ersten Mal bin ich erschrocken,

als ich sah, wie viele

freilaufende Hunde es dort gibt“.

Überhaupt sah die

Wiesensteigerin bei

ihrem ersten Besuch in

Karcag viel Schlimmes.

„Meine Vereinskollegin

sagte damals: ,Du bist

hart im Nehmen. Normalerweise

weint jeder, der

zum ersten Mal durch

das Tierheim und die

Tötungsstation geht‘.“

Bei Isabel Correa kamen

die Tränen einen Tag

später. Auch bei allen

weiteren Besuchen, die

folgten, erfuhr sie von

traurigen Schicksalen

der Hunde und zum Teil

schwerwiegenden Krankheiten,

die die Tiere plagen. Die Wiesensteigerin

versucht aber, diese

Erlebnisse eher

in den Hintergrund

zu rücken;

sie will sich „an

den schönen Dingen

erfreuen“,

wie sie sagt. Vor

allem daran,

wenn sie und

ihre Mitstreiter

von „Paradies

für Tiere“ einen Hund mit nach

Deutschland nehmen und dort

zu einer Familie bringen dürfen,

wo er ein neues, wohlbehütetes

Zuhause findet.

Seit Ende 2017 ist Isabel Correa

ehrenamtliches Mitglied im

Reutlinger Verein „Paradies für

Tiere“, der sich für Straßenhunde

in Ungarn und Griechenland

einsetzt. Damals suchten sie und

ihre Familie einen Hund. „Es sollte

kein Rassehund sein, sondern

ein Hund aus dem Tierschutz“,


TIERSCHUTZ 17

erzählt die 39-Jährige. Über das

Internet stieß sie auf den Reutlinger

Verein. Auf dessen Homepage

wurde Barny, ein kleiner Boxer-Mix,

mit Foto vorgestellt. „Es

klingt vielleicht blöd, aber es hat

sofort gefunkt. Es war vom Erscheinungsbild

her unser Hund“,

sagt die 39-Jährige. „Wir haben

uns dann beworben, und es kam

zu einem Vorgespräch und zu einer

Vorkontrolle.“ Beides Mal

prüfte der Verein, ob der Hund

zu der Familie passt und ob diese

die nötige Zeit für das Tier mitbringt.

„Eine gute Vermittlung

heißt, eine aufwändige Vorarbeit

zu leisten“, erklärt Isabel Correa.

Im Mittelpunkt stehe, dass der

Hund glücklich ist. Auch Nachkontrollen

gehören dazu.

Isabel Correa mit Matze und Barny. Foto: Heike Siegemund

Der Verein

Der Verein „Paradies für Tiere“

wurde im Juli 2011 in Reutlingen

gegründet. Ihm gehören 13 Aktive

und 14 Fördermitglieder an.

Die derzeitigen Stationen des

Vereins sind Ungarn und Griechenland:

Im ungarischen Karcag

sind momentan etwa 300

Hunde im Tierheim untergebracht;

in Griechenland in Igoumenitsa

kümmert sich der Verein

aktuell um etwa 120 Hunde.

Über den Verein können Interessierte

auch Hunde vorübergehend

zur Pflege aufnehmen –

so lange, bis es gelungen ist, das

Tier endgültig zu vermitteln. Die

Familie Correa aus Wiesensteig

hat bisher 15 Pflegehunde bei

sich aufgenommen.

Isabel Correa, die bei einer Firma

in Westerheim als Sachbearbeiterin

tätig ist, freut sich,

wenn sie von den neuen Besitzern

erfährt, wie es den vermittelten

Hunden geht. „Manche

wurden auch schon zum Therapie-

oder Begleithund ausgebildet.“

Inzwischen ist die Wiesensteigerin

selbst Vermittlerin und

speziell für das Tierheim in Karcag

zuständig. Mehrfach im Jahr

fährt sie dorthin, um die Hunde

kennenzulernen und für die

Homepage zu fotografieren.

„Wir gehen durch die Anlage

und schauen, welcher Hund

überhaupt eine Chance hat – das

ist das Traurige“, berichtet sie.

Gefragt seien vor allem kleinere

Rassen und noch junge Hunde.

„Mein Steckenpferd sind aber

vor allem ältere Hunde. Sie bleiben

oft auf der Strecke, weil jeder

einen Welpen haben will.“

Auch wenn die Hundevermittlung

sehr wichtig ist, so sieht der

Verein diese nicht als seine

Hauptaufgabe an, betont Isabel

Correa. Es sei trotz allem wichtiger,

die Wurzel des Problems

der vielen Straßenhunde anzupacken,

weshalb sich der Verein

bei Kastrationsaktionen engagiert

und versucht, die Bevölkerung

dahingehend aufzuklären.

Dies sei nachhaltiger Tierschutz,

betont Isabel Correa.

Der Verein beteiligt sich außerdem

an Futterspendenaktionen

und hat bereits viele Projekte

umgesetzt, um die Bedingungen

für die Tiere vor Ort zu verbessern.

So wurden zum Beispiel

im Tierheim in Karcag die

Stromleitungen komplett saniert

und weitere Zäune errichtet;

auch für mehr Licht „in den abgeschiedeneren

Ecken“ wurde

gesorgt, berichtet Isabel Correa.

Den Vereinsmitgliedern sei es

darüber hinaus gelungen, dafür

zu sorgen, dass in der Tierkörperverwertungsanlage

von Karcag

keine Hunde mehr getötet

werden, freut sie sich. Dennoch

ist die Angst groß, „dass die wieder

damit anfangen“. Vor allem

mit Blick darauf, dass und das Tierheim

derzeit „maßlos überfüllt“

und „die Welpenflut enorm“ sei,

was auch mit Corona zusammenhänge:

„Zum einen wurden

während der Corona-Krise viele

Hunde nicht kastriert, weil die

Tierarztpraxen und -kliniken nur

für Notfälle offen waren. Zum

anderen geben jetzt viele, die

sich zu Beginn der Krise einen

Hund zugelegt haben, das Tier

wieder ab“, bedauert die Wiesensteigerin

und ergänzt: „Manche

setzen ihren Hund einfach

am Straßenrand aus“.

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Die Arbeit des Vereins ist ohne

die Mitglieder und die vielen

Spenden nicht möglich, betont

Isabel Correa. Jeder könne Fördermitglied

oder ehrenamtliches

Mitglied werden. „Die Arbeit

im Tierschutz geht leider

nie aus. Auch Pflegestellen werden

immer gesucht“, sagt die

Wiesensteigerin. Weitere Infos

gibt es auf www.paradiesfuer-tiere.de

im Internet.

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

18 DER MITTELSTAND IM HELFENSTEINER LAND

Melanie Schoch konnte

mit ihrer Meinung

noch nie hinter dem

Berg halten. Sie kann

gut zuhören, hinterfragt Dinge

aber auch gern. Da war es nur

folgerichtig, dass sich die heute

45-Jährige vor vier Jahr als Beraterin

selbstständig machte. Ihre

Firma, die „OFFICESCHOCH

GmbH“, hilft anderen Unternehmen

dabei, effizienter zu werden,

und bietet nebenbei am Sitz in

Geislingen auch Büroräume zum

Mieten an.

Nicht selten kommen Kunden

zu Melanie Schoch, deren Umsatz

und Beschäftigtenzahl

wächst und die trotzdem keine

schwarzen Zahlen schreiben. Oft

stellt sich dann heraus, dass die

Mitarbeiter zu wenig Zeit für die

Erledigung der Kernaufgaben haben,

um Geld für das Unternehmen

zu verdienen – weil sie zu

sehr mit Nebensächlichkeiten

wie der Suche nach Dokumentenvorlagen

beschäftigt sind.

Meinungsfreudige

Unternehmensberaterin

FÜR DEN ERFOLG BRAUCHEN UNTERNEHMER

DIE KONZENTRAGTION AUF IHR KERNGESCHÄFT –

DEN REST ERLEDIGEN WIR!

➣ Spezialist im Bereich Datenschutz

➣ Beratung und Unterstützung

in Gründungs- und Veränderungsprozessen,

Prozessoptimierung

➣ Vermietung repräsentativer Büro- und

Besprechungsräume – vollständig und

modern ausgestattet

➣ Zielgruppenorientierte Schulungen

und Workshops

OFFICESCHOCH GmbH

Hauptstraße 35 ∙ 73312 Geislingen an der Steige

Telefon: +49 (0) 7331 / 93643 80

E-Mail: kontakt@officeschoch.de ∙ www.officeschoch.de

„Jeder kocht sein

eigenes Süpple“

Ist die gesuchte Datei schließlich

gefunden, wird sie nicht selten

gehütet wie ein Schatz: „Jeder

kocht sein eigenes Süpple auf

seinem Rechner“, weiß Melanie

Schoch aus Erfahrung. Weil die

Kollegen nicht miteinander sprechen,

muss der nächste sich wieder

auf die Odyssee begeben. So

kann es passieren, dass der Anteil

der Arbeitszeit an konkreten

Kundenprojekten von empfohlenen

80 bis 90 auf 40 oder sogar

30 Prozent fällt.

So reicht es manchmal schon,

einen Zuständigen für Dokumentenvorlagen

zu ernennen, damit

sich jeder wieder auf sein Geschäft

konzentrieren kann. „Ich

zeige den Leuten, wo es krankt“,

sagt Melanie Schoch. „Meistens

kennen sie die Lösung selbst. Ich

helfe ihnen nur dabei, sie zu finden.“

Dabei profitiert sie auch

vom Blick der Externen: „Wenn

Sie von außen drauf gucken,

sehen Sie anders“. Zum Beispiel

ineffiziente Prozesse: „Ich war

schon in Unternehmen, da gab

es ganze Abteilungen doppelt“,

erzählt die gelernte Industriekauffrau.

„Sie hießen nur anders.“

Wie sich Abläufe verbessern

lassen, zeigt sich schnell

auch dann, wenn man die bisherigen

Prozesse verschriftlicht.

„Schreib‘s mal auf“, lautet deshalb

Melanie Schochs Tipp an

ihre Kunden. Das hat gleichzeitig

den Vorteil, dass neue Mitarbeiter

auf diese Weise erfahren,

was wann wie zu tun ist.

„Seit meiner Ausbildung war

ich eigentlich immer damit

beschäftigt, Prozesse effizienter

zu gestalten“, erzählt Melanie

Schoch – sei es die Zusammenführung

von Unternehmen, die

Ausgliederung eines Firmenteils

oder die Einführung einer neuen

SAP-Software. In Materialwirtschaft,

Finanzbuchhaltung,


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

DER MITTELSTAND IM HELFENSTEINER LAND 19

In diesem Heft berichten

wir über die Firma

OFFICESCHOCH

in Geislingen.

Berichtswesen, Controlling und

Projektmanagement fühlt sie

sich zu Hause – und im Datenschutz.

Wenn Melanie Schoch

das vermeintlich trockene Thema

in einer ihrer Schulungen näherbringen

will, wählt sie oft die

Geschichte von der Verkäuferin

im Wäschegeschäft, die ihrer

Kundin im voll besetzten Laden

in die Umkleidekabine hineinruft:

„Frau Müller, Größe 44 ist

aus – soll ich dann eine 46 holen,

wenn die 42 zu eng war?“.

Hätte die Verkäuferin auf die

persönliche Anrede verzichtet

und einfach nur von der „nächsten

Größe“ gesprochen, wäre

Frau Müller die peinliche Situation

erspart geblieben. Doch es

gibt noch drastischere Beispiele

– wie etwa Patientenakten, die

nach Hausbesuchen beim Einkaufen

vorne im Auto offen einsehbar

liegen.

Melanie Schoch hilft Firmen dabei, ihre Abläufe effizienter

zu gestalten und die komplizierten Datenschutz-Regeln

einzuhalten. Und wenn der Platz knapp wird, vermietet sie

auch Büros. Von Simon Scherrenbacher

Geschützte Daten,

geschützte Personen

„Wir schützen nicht Daten, sondern

Personen, um Missbrauch

zu verhindern“, stellt Melanie

Schoch klar. Ein Verstoß gegen

die Datenschutzgrundverordnung

kann für ein Unternehmen

schnell existenzbedrohend werden.

Melanie Schoch bietet deshalb

– neben der Beratung und

Unterstützung bei der Implementierung

notwendiger Daten-

weiter auf Seite 20

Der Kompetenzpartner

für den

Mittelstand.

Wir sind

Ihre Stimme!

Informieren Sie sich online über eine Mitgliedschaft unter

www.meinlehner.de oder rufen Sie mich einfach an.

Lothar Lehner

Leiter des Kreisverbands Göppingen

Dorfstr. 12 • 73312 Geislingen

Tel. 07331 - 210 599 • E-Mail: lothar.lehner@bvmw.de


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

20 DER MITTELSTAND IM HELFENSTEINER LAND

schutzmaßnahmen im Unternehmen

– praxisnahe Schulungen

an, die speziell auf die Bedürfnisse

bestimmter Firmen

und Abteilungen zugeschnitten

sind.

Niederlassung im Miet-Büro

Während der Corona-Pandemie

stand so manch‘ eine Büro-Etage

leer, weil viele Beschäftigte

von Zuhause aus arbeiteten.

Nicht wenige Unternehmen zie-

Zur Person

hen deshalb in Erwägung, die

Flächen zu verkleinern oder sogar

ganz darauf zu verzichten. Da

kommt ein anderes Angebot

von „OFFICESCHOCH“ gerade

recht: voll ausgestattete Räume,

die sich stunden- oder tageweise

mieten lassen, falls am Firmensitz

nicht genügend Platz ist.

Auf 200 Quadratmetern stehen

in der Geislinger Innenstadt

(Hauptstraße 35) drei Büros, ein

großes und zwei kleine Besprechungszimmer

sowie ein gemeinsamer

Empfangsbereich

zur Verfügung. Die Reservierung

eines Unternehmens, das

sich gerade in der Gründungsphase

befindet, liegt bereits vor.

Die Mieter können dort sogar

eine offizielle Niederlassung eröffnen.

Nach ihrer Ausbildung

zur Industriekauffrau

absolvierte Melanie Schoch

ein Studium der Betriebswirtschaft

an der Verwaltungs-

und Wirtschaftsakademie

in Ulm. Es folgten eine

Ausbildung zur diplomierten

Controllerin sowie Qualifikationen

zur zertifizierten Datenschutzbeauftragten

und

-auditorin. Derzeit befindet

sie sich in der Qualifizierung

zur Geldwäschebeauftragten.

Daneben ist Melanie Schoch

ausgebildete Wirtschaftsmediatorin.

Als aktives Mitglied

im Berufsverband der Datenschutzbeauftragten

Deutschlands geht sie darüber

hinaus an Schulen, um

schon Viertklässler im Umgang

mit sozialen Medien zu

sensibilisieren.

Weitere Infos zum Unternehmen

gibt es auf

www.officeschoch.de

im Internet.


KÜCHE 21

Schmackhaft

und gesund

Walter Bauhofer

GZ-Küchenmeister

Herbstzeit ist Wildzeit: GZ-Küchenchef Walter Bauhofer präsentiert ein Rezept für

Bucatini mit Wildfleisch-Sugo und Pilzen.

Wildfleisch erfreut

sich zunehmender

Beliebtheit.

Es sorgt nicht nur

für Abwechslung auf dem Speiseplan,

sondern es liefert auch

große Mengen an Mineralstoffen

wie Kalium, Phosphor, Eisen,

Kupfer und Zink, sagt Walter

Bauhofer. Darüber hinaus sei

es reich an Eiweiß und Vitaminen

der B-Gruppe und habe

durch seinen hohen Anteil an

ungesättigten Omega-3-Fettsäuren

einen günstigen

Einfluss

auf das menschliche

Herz-

Kreislauf-System

und den Cholesteringehalt

in unserem Körper. „Wildbret

ist also nicht nur schmackhaft,

sondern vor allem auch gesund.“

Regionales Wildfleisch entstamme

in aller Regel von Schalenwild,

das ein stressfreies Leben

in freier Wildbahn führe

und damit auch frei von zugeführten

Hormonen und Medikamenten

sei. Die ausreichenden

Bewegungsmöglichkeiten der

Tiere dort garantiere eine kräftige,

kernige Muskelstruktur

und sehr fettarmes Fleisch, das

dadurch selbst für eine bewusste

und kalorienreduzierte Ernährungsweise

geeignet sei.

Zutaten für vier Personen:

800 g Wildfleisch

(Reh- oder Hirschhals,

Reh- oder Hirschschulter)

1 mittelgroße Zwiebel

1 mittelgroße Karotte

120 g Sellerie

250 g Tomaten

20 g Bratfett

25 g Tomatenmark

250 ml passierte Tomaten

1 frischer Thymianzweig

1 frischer Rosmarinzweig

etwas (Meer-) Salz

Schwarzer Pfeffer

20 g fein gewürfelter Ingwer

250 g Bucatini

80 g Parmesan

250 g frische Pilze nach Wahl

Zubereitung:

● Grob zerkleinertes Wildfleisch

durch die grobe Scheibe des

Fleischwolfs drehen

● Zwiebel, Karotte und Sellerie

in kleine Würfel schneiden

● Tomaten vom Strunk befreien

und häuten, anschließend in

Würfel schneiden

● Bratfett erhitzen und Wildfleisch

zugeben, gut anbraten

● Geschnittenes Gemüse zugeben

und ebenfalls anbraten

● Tomatenmark beifügen und

mitrösten

● Passierte Tomaten sowie Tomatenfleisch-

würfel, Kräuter

und Gewürze zugeben und

20 bis 25 Minuten bei niedriger

Hitze sanft kochen lassen

Überkinger Straße 51, Geislingen

Tel. 0 73 31 / 6 34 06, www.stroehle-blumen.de

Öffnungszeiten: Tägl. 8 – 18 Uhr, Sa. 8 – 13 Uhr

● Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken,

Kräuterstiele entnehmen

und Ingwerwürfel zugeben

● Gesäuberte Pilze in einer heißen

Pfanne anbraten und würzen

● Nudeln in Salzwasser bissfest

kochen, in ein Sieb gießen, abtropfen

lassen und sofort mit

der heißen Soße vermischen

und mit geriebenem Parmesan

und Pilzen servieren

Kräuter für

FRISCHlinge

Gesundheit & Gärtnern

war noch nie so leicht zu

verbinden

BLUMEN


22 HEILIGS BLECHLE

Jetzt heißt es: genießen

Peter Nille aus Mühlhausen fährt einen Mercedes SL 280 und genießt jede Tour mit seinem

„Sahnestück“. Von Patricia Jeanette Moser

Das ist dein Auto – da

musst du nicht so viel

schrauben“, befand ein

Freund von Peter Nille

aus Mühlhausen im Jahr 2005 –

und wusste damit zunächst gar

nicht, wie recht er behalten

sollte. Schmunzelnd erzählt

Peter Nille die Geschichte seines

Mercedes SL 280, Baujahr

1981.

Peter Nilles Auto-Affinität

geht weit zurück: Bereits als

17-Jähriger stieg er in den Motorsport

ein. 30 Jahre war er insgesamt

bei Autorennen als Beifahrer

dabei. „Über 30 Wochenenden

pro Jahr war ich in Sachen

Motorsport unterwegs“,

erinnert er sich. 30 Jahre war er

aktiv beim Automobil-Club Helfenstein.

15 Jahre lang organisierte

er gemeinsam mit einem

Freund die „Schwäbische Alb

Classic“, die letzten fünf Jahre

allein.

Im Jahr 1996 ging sein Blick

erstmals in Richtung Oldtimer.

Ein Alfa GT, wie er in jungen

Jahren einen besaß, sollte es erneut

sein. Als ihm ein solcher

Alfa GT begegnete, parkte daneben

ein Mercedes SL 280. Ein

Zeichen? Der Fokus blieb aber

zunächst weiter auf den Alfa GT

gerichtet – bis ein Freund ihm

einen Tipp gab: Ein Mercedes

SL 280 stand in der Schweiz bereit

zum Verkauf. Peter Nille

und sein Freund fuhren in die

Nähe vom Genfer See in die

Schweiz. Der vermögende Vorbesitzer

öffnete seinen Garagen-Park,

wo sechs Luxus-Fahrzeuge,

darunter ein Ferrari,

standen. Der Mercedes SL mit

attraktivem blauem Original-Lack

bestach als Teil dieses

beeindruckenden Fuhrparks sofort.

Der Wagen der deutschen

Nobelmarke wurde unter die

Lupe genommen und begeisterte

die beiden Freunde. „Wenn

du ihn nicht nimmst, dann nehme

ich ihn“, befand Nilles

Freund. Im tiefsten Winter bei

Schneegestöber sollte der

Mercedes jedoch nicht sofort

mit nach Deutschland reisen.

Kurze Zeit später holte ihn Peter

Nille in der Schweiz ab.

„Kaufen Sie Kulturgut zurück?“,

fragte der Beamte am Schweizer

Zoll süffisant, erinnert sich

Peter Nille noch gut.

Viele Besonderheiten weisen

das Fahrzeug als ein Auto der

Luxusklasse aus: zum Beispiel

der Alu-Motor mit sechs Zylindern

und 185 Pferdestärken,

der große, mit blauem Teppich

ausgelegte Kofferraum, die

Armaturen mit

Chrom-Zierleisten

und

Mahagoni-Verkleidung,

die Sitze

im Karo-

Sport-

Design.

Dazu gehören

auch „Fuchs“-Felgen,

Alu-Magnesium-Felgen,

und ein originales Becker-

Mexiko-Radio.


HEILIGS BLECHLE 23

Der Mercedes SL 280 von Peter Nille hat einige Besonderheiten unter der

Motorhaube: einen Alu-Motor und sechs Zylinder mit zwei obenliegenden

Nockenwellen. Fotos: Patricia Jeanette Moser

Kaufen Sie

Kulturgut

zurück?“,

fragte der

Beamte am

Schweizer Zoll.

Für 13 000 Euro erstand Peter

Nille seinen Mercedes SL 280

im Jahr 2005. Ein Wert-Gutachten

will er demnächst erstellen

lassen. „Ich bin sicher, dass sich

dabei eine beachtliche Wertsteigerung

ergeben wird“, sagt der

stolze Besitzer. Mittlerweile im

Ruhestand genießt der Autonarr

seinen Wagen in vollen

Zügen. Die wenigen Reparaturen

an seinem Oldtimer erledigt

er selbst. Den Fahrersitz hat er

von einem Fachmann neu beziehen

lassen, selbstverständlich

mit dem Original-Stoff. Außerdem

mussten noch die Bremsen

erneuert werden.

Was den Oldtimer für Peter

Nille zum „Sahnestück“ macht,

ist die Cabrio-Funktion. Mit wenigen

Handgriffen öffnet er das

faltbare Dach mechanisch und

lässt es in einer dafür vorgesehenen

Box verschwinden. Dank

eines Windschotts ist im Fahrgast-Innenraum

des Luxus-Wagens

kaum ein Windchen zu

spüren. Peter Nille und seine

Frau Brigitte „cruisen“ bevorzugt

über sämtliche Passstrecken

der Alpen. „Die Pässe von

Österreich und der Schweiz haben

wir alle schon abgefahren“,

sagt Peter Nille. Vor Corona

machte das Ehepaar Nille gerne

mal spontane kurze Tagestouren.

Die Freude bestand dabei

im gemeinsamen Genießen:

Die Strecken wurden intensiv

erkundet und wahrgenommen.

Autorennen waren gestern –

heute heißt es: genießen. Hilfreich

bei Verkehrsverzögerungen

ist die Automatik-Schaltung,

die ein entspanntes Reisen

garantiert. Mit 110 000

Kilometern gekauft, fährt der

Wagen nun mit 174 000 Kilometern

auf dem Tacho. Peter Nille

spricht von einem Gebrauchsauto

und schont es nicht. Und

schon bald will er mit seiner

Frau wieder „on the road“ sein.


24 UMFRAGE

Wie halten Sie sich fit

und gesund im Herbst?

Wandern, tanzen, skaten oder joggen – dazu genügend Schlaf und eine ausgewogene

Ernährung: Gesund zu leben, ist den Befragten das ganze Jahr über ein Anliegen.

Von Heike Siegemund

Carola Loibl aus Geislingen weiß nicht genau, wann sie das letzte

Mal erkältet war. „Das ist sicherlich fünf Jahre her“, überlegt sie.

Sie scheint also alles richtig zu machen in Sachen Bewegung und

Ernährung. Drei bis vier Mal pro Woche geht sie für jeweils eineinhalb

Stunden ihrem Hobby nach: dem Tanzen. In der Tanzsportabteilung

des SSV Ulm trainiert die 54-Jährige regelmäßig.

„Mit Pausen dazwischen tanze ich seit 20 Jahren. Auch Turniertanz

mache ich inzwischen wieder“, berichtet Carola Loibl. So

hat sie Anfang September auch an den Landesmeisterschaften

in Heidelberg teilgenommen. Neben dem Tanzen hat die Geislingerin

weitere Hobbys: Wandern, Tauchen und Skifahren. „Ich

bin viel draußen an der frischen Luft. Das ist wichtig. Sonne

braucht der Mensch – auch wenn es Wintersonne ist.“ Außerdem

achtet sie darauf, ohne Süßigkeiten auszukommen und

sich nicht zu fettig zu ernähren.

Sport spielt auch

im Leben von

Pascal Weise

eine große Rolle:

So gut wie jeden

Tag ist der Geislinger

mit seinem

Skateboard unterwegs.

Auch das

Joggen hat es dem

16-Jährigen angetan.

Was die Ernährung

anbelangt,

verzichtet er komplett

auf Fleisch:

Vor allem aus „ethischen

Gründen“,

wie er sagt, ernährt

er sich streng vegetarisch.

„Ich versuche

schon, auf meine

Ernährung zu achten. Klar esse ich auch mal Pommes oder

Süßigkeiten“, räumt der 16-Jährige ein. „Aber ich mag auch viel Gemüse

und Obst“, betont Pascal Weise, der ein großer Fan vor allem von

Gemüsepfanne und Obstsalat ist. „Es ist lange her, dass ich das letzte

Mal krank war“, blickt er zurück und ergänzt: „An eine richtige Erkältung

kann ich mich gar nicht mehr erinnern“.

Mit ihrem dreieinhalb Jahre alten Sohn Moritz

ist Stefanie Redlinger aus Bad Ditzenbach jeden

Tag an der frischen Luft unterwegs – auch dann,

wenn sich das Wetter nicht von seiner schönsten Seite

zeigt. „Wenn es regnet, hat Moritz seine Matschklamotten

an“, sagt die 32-Jährige. Die Bewegung im

Freien –

zu Fuß oder auf dem Fahrrad – stärkt das Immunsystem

ihres Sohnes und ihr eigenes, betont die Bad

Ditzenbacherin. Ist es draußen kälter, genießt Stefanie

Redlinger nach dem Spaziergang Zuhause eine

Tasse heiße Zitrone oder Tee. Generell achtet sie darauf,

dass sich die ganze Familie ausgewogen mit viel

Obst und Gemüse ernährt. Jetzt im Herbst kommt

dann zum Beispiel gerne Kürbissuppe auf den Tisch

– die liebt auch der kleine Moritz. „Ausprobieren

möchte ich mal einen Zitronen-Ingwer-Shot“, sagt

die Bad Ditzenbacherin. „Der soll zwar bitter schmecken,

aber sehr gesund sein.“

Fotos: Heike Siegemund (4), privat (2)


UMFRAGE 25

„Der Körper kann nur fit und gesund bleiben und somit Leistung erbringen, wenn er richtig

genährt, entspannt und trainiert ist“, sagt Judith Schweizer aus Deggingen. Ihr Motto:

Bewegung, Bewegung, Bewegung – vor allem an

der frischen Luft –, dazu genügend Schlaf und

eine gesunde Ernährung. Die 35-Jährige hat ihre

Ernährung größtenteils auf vegan umgestellt,

wodurch sie sich „viel fitter fühlt“. Ganz streng

ist sie dabei aber nicht: „Wenn ich merke, dass

mein Körper nach Fleisch verlangt, esse ich es

auch. Ich lebe nicht total strikt nach irgendwas,

aber ich horche mehr auf meinen Körper“,

sagt die Deggingerin. Neben actionreichen

Sportarten wie Surfen und Kiteboarden

schwört die 35-Jährige als Ausgleich auf Pilates

und Yoga. Hier gibt sie auch Online-Kurse.

Die Hauptgrundlage in ihrem Speiseplan

ist Gemüse; außerdem setzt sie unter anderem

auf Obst, Floh- und Leinsamen, Dinkelprodukte,

Ingwer, Kurkuma, Chili, Zimt und

puren Kakao.

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Fast täglich Sport machen: So lautet auch

die Devise von Nick Spiske. Der 25-Jährige

fährt gerne Skateboard, spielt Tennis

und geht ins Fitnessstudio. Außerdem versucht

er, wann immer die Zeit es zulässt,

selbst zu kochen – mit ausgewählten Zutaten.

Gerade jetzt im Herbst spielt der Kürbis

dabei eine große Rolle: Kürbissuppe

mag der Bad Überkinger besonders gerne,

aber auch Hasenbraten mit Kürbispüree

„schmeckt richtig gut“, schwärmt er. „Ich

versuche, gesund zu essen und zu kochen“,

betont der 25-Jährige. Dies klappe zwar

nicht immer, räumt er ein. „Aber ich esse

gerne Gemüse und Salat.“ Was für ihn

auch wichtig ist, um gesund und fit zu

sein: ausreichend Schlaf. „Ich muss mir

einen besseren Schlafrhythmus angewöhnen. Manchmal gehe ich

zu spät ins Bett. Eigentlich brauche ich acht, neun, manchmal sogar zehn Stunden Schlaf“.

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gemütlichen Herbst

Was könnte die Sehnsucht nach

einem wohligen Ort mehr erfüllen

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„Gezielt an der frischen Luft sein und sich bewegen“:

So lautet das Motto von Robin Thunig

aus Geislingen. Seit mehr als zehn Jahren

ist er leidenschaftlicher Skater und hat sein

Skateboard praktisch immer dabei. „Ich gehe

aber auch gerne in den Kletterwald“, ergänzt

der 27-Jährige. Auf seine Ernährung achtet er

besonders und bezeichnet sich als großen Gemüse-Fan.

Obst ist hingegen nicht sein Ding:

„Was Obst verspricht, hält Gemüse“, sagt der

Geislinger und verweist auf die Nährwerte

zum Beispiel von Paprika und Karotten. Der

27-Jährige verzichtet komplett auf Fleisch.

Gemüse in Kombination mit „etwas, das

satt macht“ – beispielsweise Brot – steht

bei Robin Thunig oft auf dem Speiseplan.

Bruschetta mag er besonders gerne. Auch

Haferflocken und Leinsamen verwendet

er beim Kochen und Backen. Als Nahrungsergänzungsmittel

nimmt der Geislinger Vitamin C,

Eisen, Zink und Magnesium zu sich.

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26 WANDERUNG

Architektur,

Abenteuer

und Natur

Helmut Walter aus Bad Überkingen ist

begeisterter Wanderer. Er präsentiert eine

Tour rund um die ICE-Brücke bei

Mühlhausen und Wiesensteig.

Diese Wanderempfehlung

beinhaltet alle Interessen,

die beim Wandern

mit Jung und Alt

berücksichtigt werden sollten:

tolle Bauwerke, eine kleine Kletterpartie,

eine Höhle und die

schöne Pflanzenwelt der Schwäbischen

Alb.

Wir starten in der Ortsmitte

von Mühlhausen und wandern

über die Kirch-, Buch- und

Kreuzäckerstraße und dann steil

über den Sterneckbergweg bergauf.

Schnell finden wir ein Wanderzeichen,

das uns den Weg

nach links weist. In leichtem,

aber stetigem Bergauf erreichen

wir die Baustelle der großen

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Überkinger Straße 64, Geislingen an der Steige

Eisenbahnbrücke.

Wir stehen genau

über den Tunnelöffnungen

und haben

einen tollen

Blick auf dieses

beindruckende Bauwerk.

Aus unserer

Position heraus können

wir fast detailgenau beobachten,

was und wie hier gewerkelt

wird.

Unser Weg führt weiter in

Richtung Wiesensteig. Unterhalb

des Rechberg wandern wir

durch Buchenwald und erreichen

herrlich blühende Heidewiesen

am Sterneck. Im Juni und

Juli findet man hier eine Vielzahl

unterschiedlicher Wildorchideen.

Ein schmaler Pfad führt hinunter

nach Wiesensteig. Die

Sommerbergstraße bringt uns in

Richtung Stadtmitte. Ein kleiner

Fußweg mit einem Hinweisschild

zum Schloss führt über

die Fils – und schon stehen wir

im Hof des Residenzschlosses zu

Wiesensteig. Dieses war 1551 von

den Grafen von Helfenstein erbaut

worden; heute steht nur

noch der Südflügel, der zuletzt

1990 renoviert wurde und als

Bürger- und Kulturzentrum

dient. Durch das Schlosstor gelangen

wir auf die Hauptstraße

und wandern weiter zur Stiftskirche

Sankt Cyriakus. Ihre Geschichte

beginnt bereits im

neunten Jahrhundert als Klosterkirche

des Benediktinerklosters

Wiesensteig. Ein Besuch der Kirche

ist schon wegen den Kunstwerken

des gebürtigen Wiesensteigers

Baptist Straub (1704 bis

1784) empfehlenswert.

Anschließend wandern wir

auf der Westerheimer Straße in

Richtung Ortsausgang und finden

die Abbiegung nach links,

die uns über Treppen hinauf zum

Albhotel Malakoff bringt. Weiter

gehts über einen Wiesenpfad zur

Westerheimer Steige. Wir gehen

für einige Meter durch die Serpentinenkurve

der L 1236 und

biegen dann sofort wieder in den

Wanderweg nach links. Schon

sehen wir die großen Betonbögen

der Trassenführung des

Albaufsteigs. Die Autobahn A8

wurde hier in den Jahren 1936 bis

1956 in mehreren Bauabschnitten

erstellt. Der Drackensteiner Viadukt

wurde von Paul Bonatz

(1877 bis 1956) entworfen, der zu

den bedeutendsten Architekten

des Traditionalismus zählt.

Für einen knappen Kilometer

wandern wir entlang der Autobahn.

Nur durch einige Sträucher

und eine mannshohe Trennwand

hören wir den dröhnenden

Verkehr und die Anstrengungen

der Lastwagen, die sich den Drackensteiner

Hang hinaufkämp-


WANDERUNG 27

Die Tour

Die Wanderung ist etwa zehn

Kilometer lang. Es sind 400

Höhenmeter zu bewältigen. Für

die Gehzeit sollten dreieinhalb

Stunden eingerechnet werden.

Unbedingt sollte man reichlich

Zeit für die Besichtigung der

Kirche Sankt Cyriakus sowie für

den Höhlenbesuch und eine

Vesperrast einplanen. Mit Ausnahme

des Höhlenzugangs gibt

es keine Ansprüche an besondere

Techniken, Schwindelfreiheit

oder Trittsicherheit.

Die Tour finden Interessierte

auch auf der Internetseite von

Helmut Walter unter www.

wandern-ueberkingen.de

und kann dort als GPS-download

verwendet werden.

Foto: Markus Sontheimer

fen. Bald erreichen wir die alte

Zufahrtsstraße, die zu den Eselshöfen

hinaufführt. Wir wandern

auf verkehrsfreiem Asphalt bergauf

und finden immer wieder

freie Blicke zur ICE-Brücke.

Kurz vor den ersten Gebäuden

der Eselshöfe weisen uns die

Wanderschilder nach links in

den Wald hinein. Wieder wandern

wir auf einem Pfad und

beachten den Hinweis zur Todsburger

Höhle (200 Meter) und

zum Ulmer Fels (800 Meter).

Leider kann der ortsunkundige

Wanderer den Höhlenzugang

nicht finden. Es fehlt hier ein

Hinweis. An einem kleinen Rastplatz

mit Bank und Tisch gehen

wir für etwa 30 Meter links in

Richtung Hang und finden den

Abstieg zum Höhleneingang.

Besonders Kinder dürften nun

ihre helle Freude haben. An vorbereiteten

Seilen kann man sich

durch das steile Gelände hinunterhangeln.

Um zu kontrollieren,

wer hier ein und ausgeht, ist der

Zugang mit Gitter und Schloss

gesichert. Interessierte können

den Schlüssel im Mühlhausener

Rathaus oder im Restaurant

Greko an der Gosbacher Straße

15 ausleihen.

An den Seilen klettern wir

wieder hinauf zum Rastplatz

und wandern weiter. Leider ist

auch der Ulmer Fels nicht ausgeschildert.

Mit etwas Aufmerksamkeit

findet man den markanten

Ort jedoch leicht.

Schwindelfreie und Trittsichere

klettern auf den Fels und

haben nochmals einen tollen

Blick zur Brückenbaustelle und

zu den Tunneleingängen. Durch

schattigen Buchenwald führt

unser Weg entlang der oberen

Hangkante und letztlich gut

beschildert hinunter zur Autobahn.

Eine Unterführung bringt uns

wieder nach Mühlhausen. Wir

geben den Höhlenschlüssel zurück

und nutzen die vielfältige

Gastronomie von Mühlhausen

oder Wiesensteig für eine abschließende

Einkehr.

Die Todsburger Höhle ist mit Gitter und Schloss gesichert.

Fotos: Helmut Walter

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28 LESEN

Buchtipps

Billy Summers

Einst war Billy Soldat. Heute ist

er Veteran – und Auftragskiller.

An einem Tag wie jedem anderen

sitzt Billy in der Lobby eines Hotels

und wartet darauf, abgeholt

zu werden. Er will einen letzten

Auftrag erledigen und sich dann

zur Ruhe setzen. Doch wie so oft,

läuft alles anders. Denn Billy hat

sich mit mächtigen Kriminellen

eingelassen, die nun selbst Jagd

auf den Killer machen. Und so

bleibt Billy nichts anderes übrig,

als seine Pläne für einen ruhigen

Lebensabend auf Eis zu legen und

zu fliehen. Auf seiner Flucht rettet

er Alice. Die junge Frau wurde

Opfer einer Gruppenvergewaltigung.

Und wieder einmal muss

Billy sich entscheiden: Soll er seine

Flucht fortsetzen, um vielleicht

irgendwann zur Ruhe zu

kommen? Oder rächt er Alice und

macht die Männer ausfindig, die

ihr Leben zerstört haben?

Billy Summers

Stephen King

Verlag: Heyne

Preis: 26 Euro

ISBN: 978-3-4532-7-3597

Mein letzter Wunsch

Maggie hat schon fast die ganze

Welt bereist. Ihr Job als Reisefotografin

führte sie schon nach

Timbuktu, Namibia, zum Himalaya

oder nach Lappland. Doch

in ihrem Leben ist nicht alles

eitel Sonnenschein – denn Maggie

leidet unter Hautkrebs und

musste schon viele Behandlungen

über sich ergehen lassen.

Doch das ist nicht Maggies ganze

Geschichte. Als sie 16 Jahre

alt war, wurde sie ungeplant

schwanger. Ein schwerer Schlag

für ihre Eltern, die Maggie aus

lauter Scham zu ihrer alleinstehenden

Tante nach Ocracoke

Island schickten. Für Maggie

fühlte es sich so an, als hätten

ihre Eltern sie in die Wüste geschickt.

So trostlos und einsam

kam ihr die Insel vor. Doch dann

lernte sie Bryce kennen – und

zwischen ihnen entwickelte sich

eine zarte Liebe, die jedoch unter

keinem guten Stern stand.

Mein letzter Wunsch

Nicholas Sparks

Verlag: Heyne

Preis: 20 Euro

ISBN: 978-3-4532-7-1753

Die Studentin

Erst hält er es für ein Bündel

Kleider, das jemand auf den

Gehsteig geworfen hat. Doch

beim Näherkommen erkennt

der Taxifahrer, dass es ein

Mensch ist, der da, nachts um

drei, auf dem regennassen Gehsteig

liegt. Die junge Frau ist

tot. Taryn Moore war ihr Name;

sie war Studentin in Boston.

Gutaussehend, beliebt und

schlau. Welchen Grund sollte

die junge Frau gehabt haben,

mitten in der Nacht aus dem

Fenster zu springen? Und wie

passt es mit der Selbstmordtheorie

zusammen, dass Taryns

Handy verschwunden ist? Ermittlerin

Frankie Loomis steht

vor einem Rätsel. Mit dem Tod

von Taryn fangen die Probleme

für den Englischprofessor Jack

Dorian erst so richtig an. Denn

seine Studentin hatte auch eine

dunkle Seite, die ihn in den Abgrund

reißen könnte.

Die Studentin

Tess Gerritsen

Verlag: Limes

Preis: 15 Euro

ISBN: 978-3-8090-2-7485

Die Wanderhure

und der orientalische Arzt

Deutschland im Jahr 1441: Marie,

Tochter eines Kaufmanns, die ihr

Geld lange Jahre als „Hübschlerin“

verdienen musste, ist mit ihrer

Familie unterwegs von ihrer

Heimat Kibitzstein zu ihrem

Freund Heinrich von Hettenheim.

Dort, so freuen sich Marie

und ihr Mann Michel schon, werden

sie ihren Sohn Falko wiedersehen.

Als die Familie zur Übernachtung

in ein Gasthaus einkehrt,

lernen sie dort den orientalischen

Arzt Rasul al Hakimi

kennen, der ebenfalls gerade auf

der Reise ist. Am Morgen trennen

sich ihre Wege – doch nicht

für lange. Auf der Straße finden

Marie und Michel eine schwer

verletzte Frau, aus deren Brust

ein Pfeil ragt. Michel eilt zurück,

um al Hakimi zu holen. Dieser

schafft es, die Frau, ein Edelfräulein

wie sich herausstellt, zu retten.

Doch durch ihr Eingreifen

werden Marie und Michel in

die Fehde zweier Adelsfamilien

gezogen. Und auch al Hakimi

scheint nicht ganz der zu sein,

für den er sich ausgibt.

Die Wanderhure und der

orientalische Arzt

Iny Lorentz

Verlag: Knaur

Preis: 20 Euro

ISBN: 978-3-4266-5-3890


LESEN 29

Ein Mädchen namens Willow

– Waldgeflüster

Eigentlich könnte alles so schön

sein: vier Hexen in einem wunderbaren

Wald voller Tiere und

Pflanzen. Doch irgendwie ist es

nie so einfach wie man es gerne

hätte. Dabei müsste sich Valentinas

Mutter einfach nur verlieben.

Dann könnte alles so bleiben

wie immer. Ob da ein selbstgebrauter

Liebestrank helfen

kann? Obwohl sich die jungen

Hexen genau an das Rezept halten,

geht irgendetwas schief –

und plötzlich liebt jeder irgendwen

anders. Und dann müssen

sich die jungen Hexen auch

noch um die doofen Jungs kümmern,

die einfach ohne zu fragen

ein Baumhaus in Willows

Wald bauen wollen.

Ein Mädchen namens Willow –

Waldgeflüster (ab 10 Jahren)

Sabine Bohlmann

Verlag: Limes

Preis: 13 Euro

ISBN: 978-3-5225-0-7233

So lange es Liebe gibt

Als Mädchen im Bayern der

1930er-Jahre hat man kein leichtes

Leben. Schon gar nicht, wenn

die Mutter früh gestorben ist und

der Vater besonders streng – und

man von den eigenen Brüdern

nur schikaniert wird. Doch so

sieht Klaras Leben jeden Tag aus.

Ihr einziger Lichtblick ist ihre

heimliche Liebe zu Friedrich,

dem jungen Erben einer Kaffeemanufaktur.

Rund 80 Jahre später

reist Julie von Berlin in ihre

bayerische Heimat, um das Erbe

ihres Vaters zu regeln. Dort trifft

sie auf ihre Großmutter, eine

herrische und verbitterte Frau.

Und sie sieht sich plötzlich der

Verantwortung für die Mitarbeiter

der Kaffeemanufaktur ausgesetzt,

die seit Jahrzehnten im

Besitz von Julies Familie ist.

So lange es Liebe gibt

Hanni Münzer

Verlag: Tinte & Feder

Preis: 9,99 Euro

ISBN: 978-2-4967-0-5843

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30 ORTSHISTORIE

Wappenkunde

Türkheim

Im „Wappenbuch des Landkreises

Göppingen“ ist folgender

Text über das Wappen von

Türkeim zu lesen:

Jedes größere Gemeinwesen

hat das Bedürfnis, sich mit

einem individuellen Zeichen

darzustellen. Der ursprünglich

beim Adel entstandene

Brauch, sich mit einem Wappen

zu kennzeichnen, fand bei

den Städten bald Anklang und

Verbreitung, weil sich die Wappen

als wirkungsvolle Symbole

erwiesen.

Als im 15. Jahrhundert auch

Landgemeinden das Siegelrecht

erhielten, nahmen auch

sie Siegel an. Die wichtigste

Funktion der Ortswappen war

zunächst die Verwendung als

Siegelbild. Aber der Gebrauch

des Wappens blieb nicht auf

das Siegel beschränkt. Vielfach

erschienen die Ortswappen

auch an Rathäusern, in

Kirchen, auf Brunnen und auf

Bauherrenberatung_2|135_4c_U.qxp_Layout 1 11.08.21 15:57 Seite 1

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Foto: Rainer Lauschke

Marksteinen, in Amtsbüchern

und auf Ortsansichten.

Der Umfang der heraldischen

Tradition der Gemeinden ist

regional verschieden und hängt

nicht zuletzt von den früheren

Herrschaftsverhältnissen ab.

Im Kreis Göppingen beginnt

die Überlieferung schon im 14.

Jahrhundert (Geislingen), doch

stammt die Mehrzahl der Gemeindewappen

erst aus dem

20. Jahrhundert, vor allem aus

der Zeit nach dem Zweiten

Weltkrieg, als mit der Erweiterung

der kommunalen Selbstverwaltung

das Interesse an

einem eigenen Wappen stark

wuchs.

Auch in Türkheim wuchs

nach dem Zweiten Weltkrieg

der Wunsch nach einem Wappen.

Eine entsprechende Eingabe

im Jahr 1955 beschied die

„Heraldische Kunstwerkstätten“

in Stuttgart derart, dass sie

auf die Wappenakten der Archivdirektion

Stuttgart verwies.

Danach wurde offenbar bereits

am 25. September 1935 mit der

Gemeinde Türkheim folgendes

Ortswappen vereinbart:

„Von Schwarz und Gold geviert,

in den schwarzen Feldern

je ein silberner Dornenschrägbalken.

Ortsfarben sind

Schwarz-Weiß. Das Wappen

geht auf die ältesten bekannten

Ortsherren von Türkheim, die

Herren von Justingen (Wappen:

Dornenschrägbalken) zurück.“

Am 17. September 1955 beschloss

der Gemeinderat, die

Archivdirektion Stuttgart zu

bitten, „ob nicht die Möglichkeit

bestehe, dass im Wappen

für Türkheim die Pferdezucht

und der Getreideanbau irgendwie

verankert werde“.

In seiner letzten Sitzung des

Jahres 1955, am 29. Dezember,

beriet das Gremium erneut

über die Gestaltung des Wappens.

Dabei wurde befürchtet,

„dass das steigende Pferd nicht

als Pferd auf dem Stempel erscheint,

sondern höchstens als

Fohlen oder gar als etwas Undefinierbares“.

Mit dem Dornenschrägbalken

der Herren

von Justingen konnten sich

die Türkheimer Ratsherren

ebenfalls nicht anfreunden. Sie

wollten diesen Balken durch

ein Ährenbündel ersetzen. Dies

lehnte wiederum die Archivdirektion

aus heraldischen Gründen

ab.

Am 15. März 1956 machte der

Gemeinderat dann aber einen

Knopf an die Sache und beschloss:

„Das von der Archivdirektion

Stuttgart vorgeschlagene

Wappen wird angenommen:

Von Schwarz und Gold (Gelb)

geviert, im oberen schwarzen

Feld ein steigendes silbernes

(weißes) Pferd, im unteren

schwarzen Feld ein silberner

(weißer) Dornenschrägbalken.

Die Ortsfarben sind Weiß-

Schwarz (Silber-Schwarz).“

Das Innenministerium Baden-Württemberg

verlieh Türkheim

am 31. Mai 1957 das Recht,

eine Flagge in den Farben Weiß-

Schwarz (Silber-Schwarz) und

das vorstehend beschriebene

und abgebildete Wappen zu

führen.


Fahr mal raus

AUSFLUGSZIELE 31

Foto: © Jürgen Fälchle/Fotolia

Die Wandertour für Helden

Ende Juli wurde mit der Heldentour

der 16. Löwenpfad im Landkreis

eingeweiht. Mit rund 24

Kilometern Länge und fast 800

Höhenmeter sind sportliche

Wanderer die Zielgruppe. Die

Tour wurde so konzipiert, dass

sie auch in zwei Touren aufgeteilt

werden kann.

Die 23,5 Kilometer lange Tour

startet am Wanderparkplatz bei

der Pieta in Lauterstein-Nenningen

und führt rund um den Heldenberg,

den Namensgeber der

Tour, in Richtung Reiterleskapelle.

Dabei durchquert man

wildromantische Waldabschnitte

und idyllische Wacholderheiden

mit schönen Ausblicken

in Richtung Winzinger Tal. Der

Weg führt weiter bergauf zum

Kalten Feld, wo sich eine Rast

im Franz-Keller-Haus anbietet.

Über Wald- und Wiesenflächen

geht es auf schmalen Pfaden entlang

am Albtrauf weiter bis zum

Galgenberg, wo sich fantastische

Aussichten ins offene Lautertal

und zum Filstal eröffnen. Über

kurze steile Stufen schlängelt

sich der Weg hinab nach Degenfeld

und kurz im Anschluss über

das Schweintal wieder gemächlich

hinauf auf die Albhochfläche.

Man quert die Lützelalb und

erreicht auf schmalen Pfaden das

im Tal gelegene Weißenstein mit

seinem pittoresken Schloss. An

diesem vorbei geht es durch eindrucksvolle

Buchenwälder im

Zick-Zack hinauf zum Albtrauf

und dann immer der Kante entlang

bis zum Abstieg oberhalb

von Nenningen zurück zum Ausgangspunkt

der Tour.

Nähere Informationen zu den

Löwenpfaden und der Heldentour

sind unter www.löwenpfade.

de oder bei den Tourist-Informationen

und Rathäusern des Landkreises

Göppingen erhältlich.

Die Tour führt in Richtung Reiterleskapelle.

Foto: Peter Schiele

Info

Zahlreiche Geschichten und Sagen

ranken sich um die Qualitätswanderwege

„Löwenpfade“ im Landkreis

Göppingen. So hat jeder der

16 Löwenpfade seine eigene Geschichte,

die es zu erzählen gilt. Nun

wurden die ersten dieser Geschichten

mit der aus dem Landkreis

stammenden professionellen Sprecherin

Johanna Sänger vertont, um

Foto: Staufenpress

sie lebendig werden zu lassen. Die

kurzen Episoden laden ein, auf den

Pfaden der Sagen zu wandeln, und

machen die Wege besonders für

Kinder und Familien erlebbar. Abrufbar

sind sie über QR-Codes in der

kostenlosen Informationsbroschüre

zu den Löwenpfaden oder unter

www.loewenpfade.de/

geschichten im Internet.

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(falls zur Hand (falls (falls bitte zur zur eintragen): Hand bitte ______________________________________

eintragen): ______________________________________

Prämienbedingungen: Prämienbedingungen: Der Prämienbedingungen: Verlag behält Der sich Verlag Modell-Abweichungen behält Der Verlag sich Modell-Abweichungen behält in gleicher sich Modell-Abweichungen in gleicher in gleicher

Qualität vor. Prämienabsender Qualität vor. Qualität Prämienabsender abweichend vor. Prämienabsender vom abweichend Verlag. Die vom Prämie abweichend Verlag. erhält Die vom der Prämie Verlag. erhält Die der Prämie erhält der

Werber, wenn: 1. Werber, der neue wenn: Abonnent Werber, 1. der wenn: in neue den Abonnent 1. letzten der neue 6 Monaten in den Abonnent letzten kein Abonnent 6 in Monaten den letzten der kein Abonnent 6 Monaten der kein Abonnent der

GEISLINGER ZEITUNG GEISLINGER war (Ausnahme: GEISLINGER ZEITUNG Vorteils-Abos). war ZEITUNG (Ausnahme: war 2. Vorteils-Abos). mit (Ausnahme: dem Auftrag Vorteils-Abos). 2. keine mit dem Ab-Auftrabestellung in irgendeiner bestellung Form bestellung in irgendeiner verbunden in ist. Form irgendeiner 3. verbunden Werber Form und ist. Abonnent verbunden 3. Werber nicht und ist. iden-

Abonnent 3. Werber nicht und iden-

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2. keine mit dem Ab-

Auftrag keine Abtisch

sind. Nach Eingang tisch sind. des Nach tisch ersten Eingang sind. Bezugsgeldes Nach ersten Eingang des Bezugsgeldes geworbenen ersten Abonnenten Bezugsgeldes geworbenen und des Abonnenten geworbenen und Abonnenten und

Verstreichen der Widerrufsfristen Verstreichen Verstreichen erfolgt Widerrufsfristen die Abgabe Widerrufsfristen erfolgt Prämie die Abgabe an erfolgt den der Werber. die Prämie Abgabe Bei an den der Werber. Prämie Bei an den Werber. Bei

einer vorzeitigen einer Abbestellung vorzeitigen einer des vorzeitigen Abbestellung Abonnements Abbestellung des bekommt Abonnements der des Verlag bekommt Abonnements die ausgelieferte

Prämie bzw. ferte den Gegenwert Prämie ferte bzw. unverzüglich Prämie den Gegenwert bzw. zurück. den unverzüglich Gegenwert zurück. unverzüglich zurück.

der Verlag bekommt die ausgelie-

der Verlag die ausgelie-

Wir verwenden Ihre Wir verwenden uns mitgeteilte Wir verwenden Ihre Anschrift uns mitgeteilte Ihre zur uns Briefpostwerbung. Anschrift mitgeteilte zur Briefpostwerbung. Anschrift Dem kön-zunen Sie jederzeit nen gegenüber Sie jederzeit nen Sie Geislinger gegenüber jederzeit Zeitung der gegenüber Geislinger Verlagsgesellschaft der Zeitung Geislinger Verlagsgesellschaft mbH Zeitung & Verlagsgesellschaft mbH & mbH &

Briefpostwerbung. Dem kön-

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angegebene Telefonnummer angegebene angegebene und Telefonnummer E-Mail-Adresse Telefonnummer und werden E-Mail-Adresse wir und Sie E-Mail-Adresse werden künftig wir über Sie werden künftig wir über Sie künftig über

ähnliche Produkte ähnliche informieren. Produkte ähnliche Dem informieren. können Produkte Sie informieren. Dem jederzeit können für Sie Dem die jederzeit Zukunft können unter für Sie die jederzeit Zukunft unter für die Zukunft unter

Geislinger Zeitung Geislinger Verlagsgesellschaft Zeitung Geislinger Verlagsgesellschaft mbH Zeitung & Co. Verlagsgesellschaft KG, Hauptstraße mbH & Co. 38, KG, mbH 73312 Hauptstraße & Geislingen

und der NPG lingen Digital und lingen GmbH, der NPG und Karlstraße Digital der NPG GmbH, 3, 89073 Digital Karlstraße Ulm GmbH, , insbesondere 3, 89073 Karlstraße Ulm unter , 3, insbesondere 89073 Ulm unter , insbesondere unter

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widerruf@swp.de widerruf@swp.de widersprechen, widerruf@swp.de ohne widersprechen, dass hierfür widersprechen, ohne andere dass als hierfür die ohne Übermittlungskosten

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andere dass als hierfür die Übermittlungs-

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formlos ab dem Tag formlos der ersten ab formlos dem Zeitungslieferung, Tag ab der dem ersten Tag Zeitungslieferung, nicht der ersten jedoch Zeitungslieferung, vor nicht Erhalt jedoch der Widerrufsbelehrunderrufsbelehrung

gemäß Artikel derrufsbelehrung 246a gemäß §1 Abs. Artikel 1 gemäß Nr. 246a 1 EGBGB, §1 Artikel Abs. widerrufen 1246a Nr. 1 §1 EGBGB, Abs. werden. widerrufen 1 Nr. 1 EGBGB, werden. widerrufen werden.

vor nicht Erhalt jedoch der Wi-vor Erhalt der Wi-

Näheres zum Widerrufsrecht Näheres zum Näheres und Widerrufsrecht dessen zum Ausführung Widerrufsrecht und dessen (inkl. Ausführung Formular) und dessen können (inkl. Ausführung Formular) Sie unter

südwestpresse.de/geislingen/agb ter ter südwestpresse.de/geislingen/agb oder per Telefon unter oder per 07331 Telefon 202-31 oder unter abrufen. per 07331 Telefon 202-31 unter abrufen. 07331 202-31 abrufen.

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oder per Fax an oder 07331 per 202-40 Fax oder an per 07331 Fax 202-40 an 07331 202-40

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