Ihr Redaktionsteam - katholischen Kirchengemeinde St. Aegidius in ...

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Ihr Redaktionsteam - katholischen Kirchengemeinde St. Aegidius in ...

Liebe Gemeindemitglieder des Pfarrverbandes Bad Honnef,

während vor dem Pfarrhaus bei spätsommerlichem bei “Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt

herbstlichem Wetter der Martini-Markt seine Tore geöffnet über Gott, meinen Retter.

hat, liegt das geplante Inhaltsverzeichnis für den neuen

Pfarrbrief mit dem Schwerpunktthema: „Weihnachten“

vor mir.

Eine zutiefst menschliche Erfahrung: Mit

den Gedanken nicht im Augenblick, sondern immer schon

in der Zukunft sein, ohne zu wissen, was dann wirklich auf

uns zukommt.

Andere Menschen haben in diesem Jahr ganz andere

Erfahrungen machen müssen: Krankheit, Leid, Tod und

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von

nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist

heilig.

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn

fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; er zerstreut, die

im Herzen voll Hochmut sind;

große Sorgen sind in ihr Leben eingebrochen und zwingen er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.

sie immer wieder gedanklich in der Vergangenheit zu sein.

Diese Fähigkeit, in unseren Gedanken über den Augen- Reichen leer ausgehen.

blick hinauszudenken, zeichnet uns Menschen aus,

erfahren wir aber auch oft als Last.

Ist es da nicht tröstlich zu wissen, dass der lebendige Gott, seinen Nachkommen auf ewig.”

der Schöpfer allen Seins, in seinem Sohn in unsere

Zeitlichkeit hinabgestiegen ist? Dass der Gottessohn unser

irdisch menschliches Leben mit uns geteilt hat?

Dass sein Tod und seine Auferstehung einen ganz neuen

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein

Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und

(Lk 1.46-55)

Horizont für unser Leben eröffnet haben? Vielleicht kann Sie dieses Gebet durch den Advent

Die Gottesmutter hat diese Erfahrung im Magnificat,

begleiten und Sie auf Weihnachten innerlich einstimmen.

einem zutiefst biblischem Gebet, bei der Begegnung mit Im Namen unseres Pastoralteams wünsche ich Ihnen eine

Elisabeth zum Ausdruck gebracht: gesegnete Advent- und Weihnachtszeit.

(c) Foto: S. Diop


In Eigener Sache

Liebe Gemeindemitglieder in St. Aegidius, St. Johann Baptist,

St. Marien und St. Martin,

lauschen wir kurz dem Dialog zwischen dem kleinen

Prinzen und dem Fuchs nach der Bitte des Fuchses, ihn

doch zu zähmen, das heißt sich miteinander vertraut zu

machen. Zuerst meint der kleine Prinz, er hätte für das

Vertrautmachen keine Zeit. „Ich muss viele Freunde finden

und viele Dinge kennen lernen.“ Der Fuchs entgegnet:

“Man kennt nur die Dinge, die man zähmt. Die Menschen

haben keine Zeit mehr irgendetwas kennen zu lernen. Sie

kaufen sich alles fertig in den Geschäften“. Dann erklärt

der Fuchs dem kleinen Prinzen, wie das mit dem

„Zähmen“ geht und sagt dabei etwas Wichtiges zu

Bräuchen:

„Es wäre besser gewesen, du wärest zur selben Stunde

gekommen. Wenn du zum Beispiel um vier Uhr

nachmittags kommst, kann ich um drei anfangen glücklich

zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde

ich, um vier werde ich mich schon aufregen und

beunruhigen, ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist.

Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen,

wann mein Herz da sein soll…Es muss feste Bräuche

geben.“ Wieder ein Begriff, den der kleine Prinz nicht

kennt und der Fuchs erklärt ihm geduldig, dass das

mitunter schon etwas „ in Vergessenheit Geratenes“ ist, er

es aber für sehr wichtig erachtet, denn es ist das, „was einen

Tag von einem anderen unterscheidet, eine Stunde von

einer anderen.“ *

Weihnachtszeit - Adventszeit - voll von Bräuchen:

Adventskranz, Adventskalender, blühende Barbarazwei-

ge, Tannenbaum, Nikolaus, Weihnachtsmann, Luzia, das

Christkind: da versuchen wir mit Hilfe von Dr. Breuer

etwas klarer zu sehen. Freuen wir uns darauf und nehmen

uns die Zeit fürs Dekorieren, Basteln und Backen. Beim

Nachfragen, was ihnen denn aus der Kinderzeit noch gut in

Erinnerung sei, nennen meine Kinder die Adventszeit, das

Herstellen von Hexenhäusern, Dominozügen und Schnee-

männern. Plätzchen backen ist ein Brauch, der heute noch

sehr willkommen ist und seinen Zauber nicht verloren hat:

viel Zeit um miteinander zu reden. Daneben gibt es viele

Möglichkeiten innezuhalten und sich die Zeit für die

innere Vorbereitung zu nehmen, Roratemessen (nur mit

Kerzen erhellte Kirche) Laudes, Adventsandachten,

Taizégebet… Und dann ist an den Hochheiligen Festtagen

und über den Jahreswechsel das Gottesdienstangebot

wieder groß.

4 - HORIZONT Dezember 2010

LASSEN SIE SICH EINLADEN.

In diesem Heft finden Sie die Berichterstattung zu guten

Bräuchen in unterschiedlichster Art und Weise. Herzlichen

Dank an alle, die das lebendige Tun der Gemeinden in Wort

und Bild festgehalten haben.

Sollten Sie ihre Gemeinde hier nicht genügend dargestellt finden,

müssen Sie am besten selbst zum Stift greifen, Bilder machen und

schreiben oder jemanden suchen, der dies kann.

*Antoine de Saint-Exupéry: Der Kleine Prinz, Karl Rauch

Verlag, 1981 (S.50/51)

Wir wünschen Ihnen allen im Advent

Zeit für besinnliche Momente, eine

gesegnete Weihnachtszeit und Gottes

begleitende Nähe im neuen Jahr

Redaktionsschluss Osterausgabe:

25. März 2011

Impressum

Ihr Redaktionsteam

Herausgeber: Pfarrverband Bad Honnef, Bergstraße 1,

53604 Bad Honnef

Redaktion: Hiltrud Bennemann, Dr. Beate Schaaf,

Ulrike Müller, Sabine Diop

Mail: mail@hiltrud-bennemann.de

Layout: Sabine Diop

Titelbild: Zeichnung von Wolfgang Fieck

Fotos: privat

Auflage:3500

Druckerei: Siebengebirgsdruck Bad Honnef

Haftungsausschluss: Namentlich gezeichnete Beiträge geben

nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers oder der

Redaktion wieder.

Wir weisen darauf hin, dass Fotos, die bei unseren

Gemeindeveranstaltungen gemacht werden, auch

veröffentlicht werden können.

(c) Foto: S. Diop


Bericht über die Pfarrgemeinderatsarbeit

“Katholischer Kirchengemeindeverband Bad Honnef” ist Nach Diskussion, ob vor Fertigstellung des Pastoral-

die offizielle Bezeichnung des Zusammenschlusses der konzeptes aktiv die Einrichtung von Pfarrausschüssen mit

vier Gemeinden St. Johann Baptist (Bad Honnef Mitte), den vorgestellten Aktivitäten erfolgen soll, wurde deren

St. Marien (Rhöndorf), St. Aegidius (Aegidienberg) und Einrichtung, wie vorgeschlagen, nach dem Prinzip der

St. Martin (Selhof). In der neuen Struktur wurden Ende Berufung durch den PGR noch im ersten Quartal 2010

2009 Vertreter in den gemeinsamen Pfarrgemeinderat beschlossen.

(PGR) des Kirchenge-meindeverbandes Bad Honnef Damit sollte sichergestellt werden, dass im Rahmen des

gewählt. Als Nachfolger der „alten PGR“ in den einzelnen

noch zu erstellenden pastoralen Gesamtkonzeptes die

Gemeinden sollten Ortsausschüsse gebildet werden.

örtlichen Aufgaben der Entwicklung, Organisation und

Konstituierende Sitzung des Pfarrgemein-

derats (PGR) am 1.12.2009

Zum Vorstand gehören:

� geborenes Mitglied: Pastor Bruno Wachten

� Vorsitzender und Vertreter für St. Aegidius: Theodor

Elbers

Stellvertretende Vorsitzende/Vertreterin Dekanatsrat,

Vertreterin für St. Marien: Marlene Barth

� Vertreter im KGV & für St. Martin: Volker Strotmann

� Vertreterin für St. Johann Baptist: Hiltrud Bennemann

� Schriftführerin: Elisabeth Irmgartz

Als erste Aufgabe für die PGR-Vertreter der

Gemeinden wurde die Bildung von Ortsausschüssen

beschlossen, da nur in der Gemeinde St. Martin, Selhof, mit

der Wahl des PGR gleichzeitig auch der Ortsausschuss

gewählt wurde.

Für die anderen Gemeinden haben die jeweils örtlichen

Vertreter des PGR die Aufgabe übernommen, eine

Bestandsaufnahme der Aktivitäten in den Gemeinden zu

erstellen und Vorschläge zur Einrichtung der Ortsaus-

schüsse zu erarbeiten.

Koordination des kirchlichen Lebens vor Ort, die im

Wesentlichen die „Alten PGR“ sowie die kirchlichen/

kirchennahen Organisationen wahrgenommen haben, von

den Mitgliedern der Ortsausschüsse weitergeführt werden

- zumal absehbar wurde, dass das Pastoralkonzept kaum

in Jahresfrist erstellt ist.

Ergebnisse des Pastoralkonzeptes werden dann ggf. zu

integrieren sein.

Damit der Bezug zur Pfarrgemeinde erkennbar bleibt,

wurden die Ortsausschüsse als Pfarrausschüsse konsti-

tuiert.

Die Schwerpunktarbeit für den PGR ist danach bis heute

die Erstellung des Pastoralkonzeptes.

PGR-Klausurtagung am 8. Mai 2010

Wir haben beschlossen, zur Erstellung des Pastoral-

konzeptes nach einem Pyramidenmodell vorzugehen.

Dazu wird 2010 zunächst die Basis geschaffen. Dazu

gehören:

� ·Sinus-Milieustudie (Lebenswelten der Gemeinden)

� ·Soziodemografische Daten der Gemeinden

� ·Bestandsaufnahme der Aktivitäten in den Gemeinden

1. Offizielle Sitzung des PGR am 17.02.2010

� ·Verständnis der Theologie/Spiritualität

Wenn diese Basisarbeit geleistet ist, soll der PGR

Die Ergebnisse der Bestandsaufnahmen in den Gemein- Schlussfolgerungen ziehen und Ziele für die kirchlichen

den, Aktivitäten der „Alten PGR“ sowie der kirchlichen/ Bezugspunkte: Kinder/Jugend/Familie, Caritas, Liturgie,

kirchennahen Organisationen wurden vorgestellt. Verkündung, und missionarische Pastoral für das Pastoral-

(c) Foto: S. Diop


konzept festlegen. � zum ersten Mal haben alle einen kompletten Überblick

Erste Einstimmung in das Pastoralkonzept:

� In Einzelarbeit wurde das Dokument zusammen-

getragen „Was ist mir wichtig“ am Glauben, an der

Kirche, an die kommende Generation weiterzugeben.

� Einführung in die Sinus-Milieu-Studien, Vorstellung

der Sinus-Milieus der Gemeinden und dem Schema zur

Erstellung eines Pastoralkonzeptes von Dr. Bernhard

Wunder, Referent für Pastoral- und Gemeinde-

entwicklung im Erzbistum Köln.

Alle PGR-Mitglieder sollen sich anhand der zur Ver-

fügung gestellten Unterlagen in das Thema einlesen.

(Anmerkung: Die Themen Gebäude, Finanzen (Aufgaben

der KV) werden als notwendige Vorraussetzungen nur

indirekt behandelt.)

PGR-Sitzung am 9. Juni 2010

über die kirchlichen/kirchennahen Organisationen und

die Aktivitäten in den Gemeinden

� die Zuordnung der Steckbriefe/Aktivitäten in die

Milieugrafiken visualisiert uns als Ergebnis, in welchen

Lebenswelten der Gemeinden wir tätig/nicht tätig sind.

Es wurde beschlossen, in einem kleinen Kreis

(möglicher Vorläufer eines Liturgieausschusses) die

„Gottesdienstordnung“ anhand der Regel-Gottesdienste

und der Pastoralen Einsatzfelder am 23.09.2010 zu

diskutieren und das Ergebnis in der „Zuordnungsmatrix“

nachzutragen.

PGR-Klausurtagung am 13.11.2010

In der letzten Vorbereitungsklausur haben wir uns mit

dem Thema „Theologie/Spiritualität“ beschäftigt. Es

wurde uns verdeutlicht, dass Kirche nicht nur sozio-

logische Aufgaben, sondern im Kern spirituelle Aufgaben

Informationen über den Sozialraum, incl. demografischer hat. In den Gruppendiskussionen und in der Zusammen-

Daten von Claudia Gabriel, Caritasverband Rhein-Sieg. fassung wurde klar, dass hier eine Schwerpunktaufgabe

Wir haben bereits hier die Themen Kinder (Kinderarmut),

Jugend, Familien und Senioren als wichtig erkannt.

In der Caritasarbeit sind bereits Aktionen zusammen mit

der Stadt sowie den ev. Gemeinden angelaufen, z. B.:

Schulranzenaktion, Mittagessen in Kindergärten, Unter-

des PGR liegen wird.

Ausblick

Am 11.01.2011 wird der PGR in der ersten Sitzung des

neuen Jahres alle Basis-Ergebnisse zur Verfügung haben

und das weitere Vorgehen beschließen.

stützung bedürftiger Kinder beim Übergang in weiter- Wir wollen Schlussfolgerungen ziehen und die Ziele

führenden Schulen, Aktion „Notinsel“, Zuflucht für definieren.

Kinder in Notsituationen.

Was wollen/können wir Neues gestalten, ohne Bewährtes

Es wurde beschlossen, dass die PGR-Vertreter anhand aufzugeben oder ggf. zu verstärken? Das sollte Ziel der

einer Arbeitsunterlage mit den Vertretern der Pfarraus- PGR-Arbeit in 2011 für ein tragbares Pastoralkonzept sein.

schüsse die Bestandsaufnahmen der Gemeindeaktivitäten

um die kirchlichen Bezugspunkte als Steckbriefe ergänzen.

Bei der Umsetzung sind wir dann auf die Unterstützung

der Pfarrausschüsse und weiterer ehrenamtlicher Helfer in

Das Pastoralteam erstellt eine Übersicht der Gottesdienst- den Gemeinden angewiesen.

ordnung. Beides wird neben den demografischen Daten

Wir werden zum Ergebnis berichten und um entsprechwichtige

Grundlage für das Pastoralkonzept.

ende Unterstützung werben.

PGR-Klausurtagung am 4. September 2010

Theodor Elbers, Vorsitzender des PGR Kath.

Die mühsame, umfangreiche Vorarbeit zur Erstellung der

Kirchengemeindeverband Bad Honnef Tagung das

Steckbriefe ist in doppelter Hinsicht ein voller Erfolg:


Westfälisch, um 1370/80, Aussendung des Heiligen Geistes

Teil des sog. Osnabrücker Altars, Eichenholz, 58 x 59 cm, Wallraf-Richartz-Museum

Am 13.11. haben wir uns zur halbtägigen

Klausurtagung getroffen und zum Thema Theolo-

gie/Spiritualität gearbeitet. Pastor Bruno Wachten leitete

die Veranstaltung. Als Impuls zeigte er zu Beginn der

Tagung das Bild eines mittelalterlichen Malers (s.o.) aus

dem Wallraf- Richartz-Museum in Köln. Das Bild trägt den

Titel „Pfingsten“. Maria sitzt mit den Jüngern wartend

zusammen um einen runden Tisch. Er hat die symbolische

Form eines Rades. Über die Speichen sind die Menschen

miteinander und mit der Mitte verbunden. Die Narbe ist

Christus, die gemeinsame Mitte, die uns alle zusammen-

hält. Der Heilige Geist, die von Jesus versprochene Kraft,

kommt und befähigt die Jünger in die Welt hinaus zu treten

und die frohe Botschaft zu verkündigen: Beginn unserer

Kirche

Es schlossen sich Gruppenarbeitsphasen an. Im

ersten Teil beschäftigten wir uns nach der Methode des

Bibelteilens in sieben Schritten mit Texten aus Lukas 12,

3234 (Vom wahren Schatz) und 35-48 (Gleichnis vom

treuen und vom schlechten Knecht).

Die zweite Arbeitsphase begann mit der Einspielung der

Schilderung des französischen Arbeiterpriesters Jacques

Loew von seiner Wiederfindung des Glaubens. Seine Vita

zeigt eben nicht den geradlinigen Glaubensweg-

Glaubensphasen waren unterbrochen von totaler Abkehr.

Arbeit in den Gremien

Es folgte die Diskussion mit folgendem Denkanstoß:

Was können wir tun, damit die Eucharistie uns

Nahrung und nie versiegende Quelle der

Freude wird?

Sollten Sie dazu eine eigene Antwort haben, die Sie mit-

teilen möchten, freuen wir uns auf ihre Rückmeldung.

Als Konzeptleitfaden zur Erstellung des Pastoral-

konzeptes dient das unten abgebildete Pyramidenmodell.

Wir folgen diesem Weg, der uns von Dr. Bernd Wunder,

Referent für Pastoral- und Gemeindeentwicklung im

Generalvikariat, vorgeschlagen wurde. Danach haben wir

nun die Daten zu den vier Basisbausteinen der Pyramide

gesammelt.

Wie geht es weiter? Die nächsten Schritte des Prozesses

sind mit Schlussfolgerung, Optionen und Ziele zu über-

schreiben. Am 11.1.2011 findet die nächste Tagung statt. Da

wird es mit Blick auf alle Informationen zu ersten Schluss-

folgerungen kommen. Diese müssen dann einer größeren

Gruppe der Pfarrangehörigen vorgestellt werden, so dass

Anregungen und kritische Kommentare im weiteren

Prozess mit berücksichtigt werden können. Erst so können

Optionen und für alle verbindliche Ziele formuliert

werden. Hiltrud Bennemann, PGR

Theologie

Spiritualität

Bestandsaufnahme

Ziel(e)

Optionen

Schlussfolgerung

Demographie Sinus

Kinder, Familie

Caritas

Liturgie

Verkündigung

Missonarische Pastoral


Die Perle unter den Kapellen - Die Annakapelle in Rommersdorf

„Hubert German Christian Maaßen Freifrau Karola von Bongart, geb. von

sagt in seiner Geschichte der Pfarr- Waldbot-Bassenheim, die Teilnahme

eien des Dekanats Königswinter von am Gottesdienst zu ermöglichen. Am

dem baumumrauschten Gotteshaus 11. Mai 1868 legte Dechant Emans

im Ortsteil Rommersdorf, es sei die den Grundstein. Am 12. Mai des

„Perle unter den Kapellen der Pfarrei folgenden Jahres konnte er die

Honnef. Von der Freitreppe, die zum Kapelle, die die Stifterin der Öffent-

Eingang der in reinem neugotischen lichkeit zugänglich machte, auf den

Stil der erbauten Kapelle führt, hat Titel der hl. Mutter Anna weihen, die

man einen weiten Blick in die seit Jahrhunderten in der Honschaft

rheinische Landschaft …“. Rommersdorf besonders verehrt

Die Annakapelle, das ist das Wahr-

wurde. Heute ist die Kapelle Eigenzeichen

des Ortsteils Rommersdorf,

tum des Erzbistums Köln.

von den Einheimischen liebevoll Bei den heftigen Kämpfen in den

„Anna-Dom“ genannt. Der Kölner Märztagen 1945 hat das Gotteshaus

Kardinal Josef Frings wohnte in den erhebliche Schäden davon getragen.

Jahren 1943 und 1944 in der Vier Fenster des Kapellenschiffes

Rektorenwohnung der Annakapelle wurden vernichtet. Die Vorlagen für

nach der Zerstörung seines erz- die modernen, vom Expressionismus

bischö-lichen Hauses in Köln. Er beeinflussten Chorfenster schuf der

benutzte gerne die nahe gelegene belgische Maler Fritz Roderburg

Kapelle als einen Ort für sein Gebet, (1884 Löwen - 1963 Brügge). Sie wurwas

ihr den Namen „Anna-Dom“ den in der Berliner Werkstadt Puhl &

eintrug. Wagner hergestellt und restauriert.

Der Kapellenbau besteht aus einer Der Fensterzyklus stellt das Opfer in

Vorhalle und dem zweistöckigen und den Mittelpunkt. Das mittlere Fenster

dreiseitig geschlossenen Chorab- zeigt Christi Opfertod am Kreuz, das

schluss. Links schließt sich die Sakris- linke das Opfer des Melchisedek als

tei, rechts eine Gebetshalle mit einem Vorbild aus dem Alten Bunde, das

besonderen, ursprünglich für die Fa- rechte Christus mit den Emmausmilie

der Stifterin bestimmten Ein- jüngern als Zeichen des Opfers im

gang an. Eine marmorne Gedenkta- Neuen Bund.

fel nennt den Namen: „Zum fromm- Anfang der 60er Jahre erfolgten

en Andenken an die hochedle Stif- infolge der Umwertung der Liturgie

terin dieser Kapelle Karola Odilia in vielen Kirchen starke Veränvon

Bongart - 7. April 1879. Sie ruhe derungen in der Ausstattung. In der

in Frieden.“ Annakapelle hatte das die Entfer-

Der Architekt ist derselbe, der im nung aller neugotischen Elemente

Jahre 1888 das Krankenhaus gebaut zur Folge. Die Kommunionbank

hat: der Neugotiker August Lange wurde von Josef Krupp gerettet, er

aus der Pantaleons-Mühlengasse in wandelte sie in seiner Wohnung in ein

Köln. Seinen Stilvorstellungen ge- Bücherregal um! Seine Erben stellten

mäß ist das kleine Gotteshaus in rein den ursprünglichen Zustand wieder

gotischen Formelementen errichtet: her, Andrea Niering restaurierte sie

mit Fialen bekrönter Vorhalle, in der farbigen Fassung. Die

großem erhöhten Schiff und gewölbtem Chor. Die Stifterin Kommunionbank wurde wieder aufgestellt und ist heute

hatte beschlossen, neben ihrem Gut eine Kapelle zu ein Schmuckstück des kleinen Gotteshauses.

errichten, um ihrer 91jährigen Mutter, der verwitweten Wiedergefunden wurde von August Stahl die ursprüng-


liche Tabernakeltür. Sie konnte als Wandschmuck neben

der Sakristeitür angebracht werden. Es ist eine sehr

wertvolle Eichenholzschnitzerei mit der Darstellung eines

Pelikans, der seine Jungen mit dem Blut ernährt, das er aus

seiner Brust pickt: ein altes Sinnbild für Christus, den

Erlöser.

Dass die Annakapelle seit dem Jahre 1996 eine eigene Orgel

hat, gehört zu den besonderen Glücksfällen ihrer über

hundertjährigen Geschichte. Es ist ein Geschenk aus

Meisterhand, gefördert von vielen Spenden von bekannten

und unbekannten Mitbürgern. Ohne den „Domherrn“ der

Kapelle, den zwölften Rektor der Annakapelle, Studiendirektor

Dr. Herbert Breuer, würden keine Orgelklänge

das Gotteshaus erfüllen. Er konnte in kurzer Zeit die

notwendigen Mittel zum Kauf des Baumaterials für die

„Königin der Instrumente“ sammeln. Der Orgelbauer

Harry Dix erbaute die Orgel in 1200 Stunden und machte

sein Meisterstück den Besuchern der Annakapelle zum

Geschenk. Am 15. Dezember 1996 wurde das Instrument

mit einem großen Fest für die Förderer, Spender und den statt. Die Kinder, die die Wurzelkrippe staunend bewun-

Orgelbauer eingeweiht. dern, dürfen sich vom Weihnachtsbaum, der vor der

„Die Annakapelle ist tief verwurzelt in den Herzen der Kapelle aufgestellt wird, einen kleines süßes Geschenk

Menschen, die hier wohnen, leben und einen besonderen mitnehmen.

Herzschlag spüren, sich einer inneren Mitte verbunden

fühlen…“, betonte Kardinal Joachim Meisner in der am

9. Mai 1993 nach zweijähriger Renovierung gehaltenen

Eröffnungsrede. Die altehrwürdige Verbindung zwischen

den Kölner Erzbischöfen und der Kapelle wurde neu

belebt. Nach der Einweihung begannen die Freitagsgottesdienste,

die kleine Gemeinde betet, singt, feiert und

trauert miteinander.

„Seit 1993 gibt es in der Weihnachtszeit etwas ganz

besonderes in der Annakapelle zu bewundern: die von

Heinz Pfälzer initiierte Wurzelkrippe. Mit viel Liebe zum

Detail verwandeln die Mitglieder des Bürgervereins

Rommersdorf-Bondorf alljährlich den ganzen Chorraum

der Kapelle in eine Krippe. Die Figuren wurden vom

Herrgottsschnitzer Siegfried Lehneis aus Oberammergau

geschaffen. Finanziert wurden die Figuren durch

großzügige Spenden. In diesem Jahr 2010 erhält die

Krippe einen neuen Stern. Er wurde in Memoriam

Manfred Rieger gestiftet und von Frau Lilo Grinzoff

Assenmacher sorgfältig vergoldet. Den großzügigen

Spendern sei hier einmal öffentlich Dank gesagt.

In jedem Jahr kommen gut 2000 Besucher und freuen sich

an dieser schönen Krippendarstellung.

In der Weihnachtszeit finden auch Konzerte in der Kapelle

Geöffnet ist die Krippe

vom 25.Dezember bis 1.Januar

von 15 - 17 Uhr.

Nach dem 1. Januar kann die Krippe

immer am Freitag, Samstag und Sonntag

von 15 - 17 Uhr besichtigt werden.

Die Konzerte an der Krippe

finden statt an den Sonntagen im Januar 201

jeweils nach der Besichtigungszeit um 17 Uhr

(02.01. / 09.01. / 23.01. /30.01.)


Die „Annabildchen“ 18. Jahrhundert an. Die Jahreszahl 1618, die nach der

Die Geschichte unserer Stadt berichtet immer wieder von kürzlich erfolgten Renovierung wieder angebracht wurde,

Schicksalsschlägen, die den Ort und seine Bewohner weist in eine Entstehungszeit vor der Pestepedemie. Wenn

trafen. In den Jahren 1665/66 wütete die Pest. Von den die Zahl richtig überliefert ist, könnte dies als Indiz dafür

Ereignissen legen vor allem die Eintragungen in den Kirch- angesehen werden, dass zumindest dieses Heiligenenbüchern

beredtes Zeugnis ab. In unserer Zeit hat häuschen nicht in direktem Zusammenhang mit der Pest

Heimatdichter Franzjosef Schneider in seinen Erzäh- steht.

lungen „Der große Sterb“ und „Fuhrmann des Todes“ Das „Annabildchen“ an der Bergstraße / Ecke Kreuzwei-

Episoden der schrecklichen Geschichte nachgezeichnet, denstraße vor einem Fachwerkhaus des 18. Jahrhunderts,

wie sie sich im Volksmund lebendig erhalten hat. Wenn trägt auf seinem Giebel ein Kreuz. Die Jahreszahl wurde

auch die Zahl der Pesttoten bei weitem nicht so groß war, später hinzugefügt und weist nicht aus das eigentliche

wie die „Successio Pastorum in Honeff“ von Franz Xaver „Pestjahr“ hin. Die Statue der hl. Anna in spitzbogiger

Trips angibt, so war die Pestepidemie sicher eine der Nische stammt aus jüngerer Zeit.

furchtbarsten Heimsuchungen in der Geschichte Honnefs.

Damals - so erzählt die Überlieferung - legten die Honnefer

Dr. Karl Günter Werber (Text)

Bürger das Gelöbnis ab alljährlich zur Servatiuskapelle zu

pilgern. Auch „steinerne“ Erinnerungen an jene Jahre Abb. Seite 8: Die Anna-Kapelle, historische Ansichtskarte / Die

haben die Zeit überdauert: die Pesthäuschen, in Honnef Kommunionsbank / Die Tabernakeltür, Fotos von Dr. Herbert

„Annabildchen“ genannt.

Breuer, Abb. Seite 9: Die Wurzelkrippe, Dr. Herbert Breuer

Seit dem ausgehenden Mittelalter wurde die hl. Anna stark

verehrt. Neben dem hl. Rochus und Sebastian, die vor

allem als Schutzpatrone gegen die Pest galten, wurde auch

die hl. Anna angerufen. Jedenfalls scheint das im Honnefer

Raum so gewesen zu sein, obwohl geschichtliche Quellen

und mündliche Tradition nichts Zuverlässiges überliefern

und viele unklar bleibt. So teilt die erhaltene Inschrift am

Selhofer Bildstöckchen nichts über den Grund der Stiftung

mit und erwähnt den Namen der hl. Anna nicht. Auch trägt

es keine Darstellung der Heiligen, vielmehr eine Holzsculptur

der Madonna mit dem Jesuskind. Doch ist es im

Pestjahr 1666 errichtet worden, und die Überlieferung -

wenn sie auch übertreibend von nur zwölf Selhofer

Überlebenden berichtet- bezieht es immerhin auf die Pest.

Es heißt, die verschont Gebliebenen hätten sich hier zum

gemeinsamen Gebet versammelt. Wie es sich aber um die

Entstehung der „Annabildchen“ auch verhalten mag:

gleich den Wegkreuzen sind sie volkstümliche Denkmäler

der Frömmigkeit früherer Generationen.

Das größte Annabildchen steht in Rommersdorf, an der

Gartenmauer der „Villa Schaafhausen“. Auf dem massiven,

bruchsteingemauerten Unterbau ruht ein geschweiftes,

in der Form noch barockes Dach. Das hölzerne Abschlussgitter,

das leider dem Blick kaum Einlass gewährt,

stammt aus neuerer Zeit. Ein einfacher Altartisch trägt die

Statue der hl. Anna, eine Arbeit des ausgehenden 19.

Jahrhunderts. Teile der schlichten Ausstattung, zwei aus

Holz geschnittene Tafeln, figürliche Darstellungen (Maria

und Johannes? Fragmente einer größeren Komposition,

wahrscheinlich Kreuzigungsgruppe), gehören noch dem


Vom heiligen Nikolaus

In den Wochen vor Weihnachten, ja sogar Brauch geht auf die Legende zurück, in der

schon vor dem Advent, begegnen wir dem Bischof Nikolaus einem verzweifelten Vater

„heiligen Mann“ in den verschiedensten Gold in die Wohnung geworfen hat, damit

Verkleidungen. Meistens kommt er daher in er seine Töchter nicht in die Sklaverei ver-

einem roten, pelzbesetzten Anzug, zu dem kaufen musste. In vielen Familien und auch

natürlich seine rote Zipfelmütze passt. Vereinen tritt der hl. Bischof Nikolaus als

Nur wenige Mitbürger wissen, dass dieser

Kobold, Fassadenkletterer, Kinderbeglück-

er von der Firma Coca- Cola als Werbeträger

Freund der Kinder auf. Er korrigiert gütig

Fehlverhalten und belohnt die Kinder mit

Geschenken.

erfunden wurde. Amerikanische Filmema- Nikolaus wird dargestellt als Bischof mit Anker oder

cher sind in das Geschäft eingestiegen und haben einige Schiff, mit Bottich mit drei Knaben, mit Geldbeutel oder

sympathische Filme produziert, die jedes Jahr über den Münzen, die er drei Mädchen in eine Hütte reicht, mit drei

Bildschirm flimmern. Broten oder Goldstücken oder Äpfeln.

Vom katholischen Bischof Nikolaus von Myra weiß kaum Er ist für uns ein Verbündeter im Himmel, der aus der Not

noch jemand etwas. Eine der Ursachen dafür liegt in der hilft und bei Gott für uns bittet.

Geschichte der Reformation in Deutschland. In der

evangelischen Kirche wird bis auf den heutigen Tag die

Heiligenverehrung abgelehnt. So wurde gleich zu Beginn

der Reformation durch Martin Luther die Heiligenver-

ehrung verboten.

Wir kennen ihn als Patron der Fährleute, Schiffer, Flößer

und Matrosen. Er ist aber auch Patron der Richter,

Rechtsanwälte, Notare, Schreiber, Kinder, Schüler,

Chorknaben, Jungfrauen, Reisenden, Pilger, Kaufleute,

Apotheker, Müller, Korn- und Samenhändler, Bäcker,

Da man aber den Kindern den Geschenkebringer nicht Metzger, Weber, Leineweber, Tuchscherer, Spitzen- und

nehmen wollte, erfand man bald den Weihnachtsmann, Tuchhändler, Steinbrucharbeiter, Steinmetzen, Bierbrauer,

der am Christfest den Kindern Geschenke brachte. Auch Schnapsbrenner, Weinhändler, Wirte. Er ist Patron für

das Christkind erkannte man bald als liebenswürdige glückliche Heirat, Befreiung von Gefangenen, Wieder-

Weihnachtsperson. Erstaunlich aber ist, dass das erlangung gestohlener Dinge, gegen irrige Urteile,

Christkind ein Mädchen oder eine junge Frau ist, nicht der Wassersgefahren, Seenot, Diebe. Dr. Herbert Breuer

„JesusKnabe“ aus der Krippe. Wahrscheinlich wurde die Abb.: Hl. Nikolaus, französisch, Bleiglas, um 1500

skandinavische „Luzia“ hier als Christkind eingeführt.

Auch Luzia ist eine heilige Märtyrerin aus Süditalien. Doch

darüber ist sich das LuziaBrauchtum nicht im Klaren.

Vielmehr leitet man aus dem Namen die „Lichtträgerin

für den dunklen Winter ab.

Viele unserer Zeitgenossen wissen, was Weihnachten bedeutet:

“Die Geburt

des Weih-

nachts-

Aus dem Weihnachtsmann wurde im kommunistischen mannes!”

Osten „Väterchen Frost“, in Deutschland der „Vater

Winter“ und in den Vereinigten Staaten von Amerika Santa

Claus in der rot-weißen Verkleidung.

Wir aber verehren in unserer Kirche den heiligen Bischof

Nikolaus. Dem Brauchtum nach geht er an den

Wohnungen vorbei und wirft Süßes in die Fenster. Dieser

(c) Foto: S. Diop


Nikolaus-Bescherung in

der Caritas-Kleiderstube

Caritasarbeit in St. Johann Baptist

Rückblick und Dank

Eine große Überraschung erlebten die kfd-Frauen in der Ein Rückblick am Jahresende bedeutet für die Pfarrcaritas

Caritas-Kleiderstube von St. Johann Baptist. Zum zweiten in St Johann Baptist vor allem ein großes Dankeschön an

Mal hat ein anonymer Wohltäter Präsente zum Fest für alle, die sich für die Caritasaufgaben in unserer Gemeinde

bedürftige Mitmenschen in der Stadt Bad Honnef engagieren.

gesponsert. Danke an das 11-köpfige Team der Kleiderstube um Ilse

Liebevoll verpackt schickte er fünfzehn pralle Plätz- Bungartz, die jeden Dienstag vielen Menschen (ca. 2500

chentüten mit Geldkärtchen à 5 Euro als Anhänger. Dazu Besucher im Jahr) aus der ganzen Stadt nicht nur mit der

schenkte er noch zehn Geldkärtchen à 20 Euro und einen Ausgabe von Kleiderspenden, sondern auch mit Rat und

größeren Geldbetrag für ein Paar Winterschuhe zum Fest. Tat zur Seite stehen.

Besonders erfreut zeigte sich die Leiterin der Kleiderstube Danke an die sieben Damen im Team von Hildegard

Ilse Bungarz (Bildmitte): „Zu uns kommen jeden Dienstag Richter, die im Jahr etwa 150 Geburtstagsbesuche bei

fünfzig bis sechzig Personen, die für sich und ihre Familien Senioren machen.

gut erhaltene, gebrauchte Kleidungsstücke, warme Danke an die Damen Strauch, Richter und Körber, die

Bettwäsche oder Gebrauchsgegenstände für den Haushalt jährlich etwa 200 Besuche in den Krankenhäusern von Bad

erbitten. Dankbar sind wir den vielen Spendern dieser Honnef und Königswinter machen.

Sachen, ohne die unsere Hilfe nicht möglich wäre!“

Danke an die Damen im regelmäßigen Besuchsdienst der

Geplant ist außerdem in diesem Jahr noch eine „Aktion Altenheime, die auch dafür sorgen, dass 230 Senioren zu

Winterstiefel für Kinder“. Zehn Gutscheine sollen ver- Weihnachten ein kleines Geschenk der Pfarrei bekommen.

schenkt werden für Kinder aus nachweislich bedürftigen

Familien. Diese Gutscheine können in Bad Honnefer

Schuhgeschäften eingelöst werden. Denn gerade der Bedarf

an gutem Schuhwerk für Kinder ist sehr groß. 1000

Euro hat das Aalkönigkomitee dafür zur Verfügung

gestellt.

Danke an die kfd, deren Mitglieder jeden dieser Dienste

unterstützen, die Seniorenfeiern zur Kirmes und im

Advent organisieren und außerdem zu Weihnachten viele

Blumengrüße an Menschen in persönlich schwierigen

Lebenssituation überbringen, soweit diese der Pfarrei

bekannt sind.

Dank der großzügigen Hilfe können die Helferinnen nun

zum Weihnachtsfest für die Bedürftigen eine schöne Bescherung

in der Kleiderstube machen.

Danke an die 22 Sammler und Sammlerinnen, die im

Sommer und im Advent dafür sorgen, dass in jedem

Haushalt von St. Johann Baptist ein Spendenaufruf der

Das ist Freude, die das Herz erwärmt. Caritas ankommt, der neben der Bitte um Unterstützung

Wir erfuhren noch zusätzliche Unterstützung. Die Ließem- auch über deren Arbeit berichtet.

Stiftung Bonn unterstützt in der Stadt Bonn und im Rhein- Danke an alle Gemeindemitglieder, die wissen, dass die

Sieg-Kreis Bildung und Qualifizierung bedürftiger Caritas vor Ort auf Spenden aus der Gemeinde angewiesen

Jugendlicher. ist und die diese zusätzlich zur Kirchensteuer leisten,

Das Stifterehepaar Margareta und Franz Ließem hat auch damit Bedürftige in unserem Gemeindegebiet besser

zu Lebzeiten für karitative Zwecke eine Zustiftung unterstützt werden können: Menschen, denen in Notlagen

gegeben. Deshalb wird sich die Stiftung in diesem Jahr geholfen wird ohne nach ihrer Herkunft oder Religion zu

gemeinsam mit dem Aalkönigkomitee an der “Aktion fragen.

Winterstifel der kfd in Zusammenarbeit mit der Caritas- Auch in den Gemeinden St Marien, St Martin und

Kleiderstube” für Kinder aus bedürftigen Familien St. Aegidius werden viele dieser Dienste von Ehrenbeteiligen.

Die Ließem-Stiftung hat dafür ebenfalls 1000 amtlichen der dortigen Caritas geleistet, jede Pfarrei setzt

Euro zur dabei zusätzlich eigene Schwerpunkte. Insgesamt sind

Verfügung etwa 150 Menschen in der Pfarrcaritas in allen vier

gestellt. Honnefer Gemeinden aktiv.

Ursula Voll Ihnen allen sind wir dafür wirklich zu Dank

verpflichtet.

Beate Schaaf


Liebe Mitglieder der Gemeinden in Bad Honnef!

In Stuttgart stehen sich Befürworter und Gegner des Kreuz geschlossen. Gemäß der ältesten Überlieferung der

Konzepts einer künftigen Bahnhofsgestaltung gegenüber. Abendmahlsworte bei Paulus sagte Jesus am Abend vor

In den Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten seinem Tod: „Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem

und Polizei kam es Anfang Oktober zur Eskalation. Blut“ (1 Kor 11,25).

„Mediation“ heißt seither eines der Schlagworte, mit dem An Weihnachten feiern wir, dass Gott Mensch geworden

der Gordische Knoten „Stuttgart 21“ gelöst werden soll. ist, dass das Wort Fleisch geworden ist (Joh 1,14), dass der

Ein „Mediator“ oder auch „Schlichter“ wurde ernannt: Sohn Gottes im Schoß der Jungfrau Maria Gestalt

Heiner Geißler. Dessen Aufgabe ist es, in einem angenommen hat (Lk 1,26-38). Auch hier geschieht

strukturierten Verfahren, das klare Regeln kennt, zwischen Vermittlung: In Jesus Christus, den wir im

den Konfliktparteien zu vermitteln. Er soll versuchen, die Glaubensbekenntnis als wahren Gott und wahren

zerstrittenen Parteien wieder ins Gespräch miteinander zu Menschen bekennen, verbinden sich Gott und Mensch in

bringen und dafür sorgen, dass dieses Gespräch sachlich unauflösbarer Weise. So erhält der Mensch erneut Anteil

bleibt. Ein „Mediator“ ist somit eigentlich nichts anderes am verloren gegangenen göttlichen Leben. Weihnachten

als ein „Vermittler“. ist somit das Fest der Versöhnung zwischen Gott und dem

Der Gedanke der „Vermittlung“ und damit der Mediation Menschen: Gott geht auf den Menschen zu, um ihm ganz

begegnet uns bereits in der Hl. Schrift. Im ersten Brief an nahe zu sein. Indem Maria sich als Magd des Herrn

Timotheus heißt es: „Einer ist Gott, Einer auch Mittler bekennt (Lk 1,38), gibt sie stellvertretend für die ganze

zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Menschheit die Antwort auf Gottes Initiative. Gott will

Jesus“ (1 Tim 2,5). Durch den Sündenfall (Gen 3), so das eintreten in diese Welt, und Maria öffnet ihm die Tür.

biblische Verständnis, ist die paradiesische Gemeinschaft Öffnen auch wir ihm unser Herz.

zwischen Gott und dem Menschen zerstört worden. Der So wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein

Mensch hat sich von Gott abgewandt, ihm sozusagen den gesundes Neues Jahr,

Rücken zugekehrt. Diese verloren gegangene Einheit

zwischen Gott und Mensch stellt der Mittler Jesus Christus

wieder her. Er tut dies jedoch nicht, indem er Gott und

Mensch ins Gespräch bringt. Das Gespräch zwischen Gott

und Mensch ist trotz des Sündenfalls, wie uns die biblische

Überlieferung bezeugt, nie gänzlich abgebrochen. Gott

spricht zu den Menschen durch die Propheten, die

Menschen rufen zu Gott im Gebet. Und doch reicht dieses

Gespräch nicht aus, um den Graben, der durch die Abkehr

des Menschen (Adam heißt auf Deutsch: „Mensch“) von

Gott verursacht wurde, zu überwinden. Vielmehr ist

Christus dadurch zum Mittler zwischen Gott und den

Menschen geworden, dass er „sich als Lösegeld

hingegeben hat für alle“ (1 Tim 2,6). An die Stelle der

Abkehr des Menschen (Adam) von Gott tritt die

Hinwendung des „Menschen Christus Jesus“ (1 Tim 2,5) zu

Gott.

Dr. Bernd Biberger

Darüber hinaus begegnet uns der Gedanke der

Vermittlung auch im Hebräerbrief. Dieser betont, dass

Jesus Christus „der Mittler eines neuen Bundes“ (Hebr

9,15) ist. An die Stelle des gebrochenen Bundes zwischen

Gott und dem Menschen tritt der neue und ewige Bund,

der Gott und Mensch zu einer unauflöslichen Einheit

verbindet. Dieser neue Bund wird in der Hingabe Jesu am


Mein schönstes Weihnachtsgeschenk

Kriegs- und Nachkriegskinder berichten:

1940

bekamen wir vier Kinder jeder zu Weihnachten einen von

stand unter dem Weihnachtsbaum eine Puppenwiege aus

Sperrholz gebastelt. Das war für mich ein besonderes

Geschenk. (H.Sch.)

meiner Mutter selbst gestrickten Pullover. Jeder Pullover

war aus roter Wolle, denn es gab in dieser Zeit nur diese

1945

Wollfarbe. Ein herrliches Geschenk. (G.N.)

wir waren noch in unserer Heimat Schlesien. Die Polen

hatten die Gebiete von den Allierten zugeteilt bekommen

1942

und sie verboten sofort die deutsche Sprache. Ich ging mit

meinen Eltern zur Christmette und dort sangen wir alle:

waren russische Zwangsarbeiter, bei uns im Dorf „Stille Nacht, heilige Nacht “ - in deutscher Sprache. Am

einquartiert. Sie wurden von den Nazis gefangen gehalten nächsten Tag wurde der Pfarrer strafversetzt.

und zur Zwangsarbeit getrieben. Einige aus der

Bevölkerung, auch meine Eltern, waren heimlich

freundlich zu ihnen und gaben ihnen ab und zu ein Stück

Brot. Zum Dank bekam ich als kleines Mädchen zu

Aber dieses Lied war mein schönstes Weihnachtsgeschenk.

(R.R.)

Weihnachten von ihnen einen selbst gebastelten, bunt 1946

angemalten kleinen Schrank (50x50 cm). Das war eine ein wunderschönes kleines Ketten-Karrussel aus Blech

Kostbarkeit, an die ich immer noch denke. (H.G.) hatten meine Eltern für mich besorgt. Ich konnte mich nicht

satt daran sehen, stellte es auf den Tisch und spielte

1942

immerzu damit. (K.H.)

bekam ich zu meiner großen Freude und Überraschung

einen Kaufladen aus Sperrholz zu Weihnachten. Wie ich 1946

später erfahren habe, hat mein Vater ihn in wochenlanger herrschte große Hungersnot in Deutschland. Zu Weih-

Arbeit selbst gebastelt. (M.P.) nachten erhielten wir durch unsere Verwandten aus den

USA ein Care-Paket mit Lebensmitteln und für uns Kinder

waren außerdem noch Bonbons und Weingummi

1943

enthalten. So etwas kannten wir bisher nicht. Das war das

Unter dem Weihnachtsbaum lagen von meiner Mutter

schönste Weihnachtsfest meiner Kindheit. (K.S.)

selbst gestrickte Sachen: Mütze, Schal und Handschuhe.

Die haben uns lange warm gehalten! (M.K.)

1947

1943

wurden täglich Luftangriffe auf Köln geflogen. Große Teile

der Stadt lagen schon in Trümmern. Zu Weihnachten

gingen wir durch den Schnee in die Christmette. Als wir

erhielt ich zu Weihnachten einen selbst gemachten Roller

aus Holz. Mit diesem tollen Roller bin ich so lange

gefahren, bis er in alle Einzelteile zerfiel. (K.H.)

Kinder nach Hause kamen, hatte meine Mutter auf die 1947

Verdunkelung im Zimmer goldene Papiersterne geheftet. war das Weihnachtsfest vor der Währungsreform 1948 in

Es war ein wundersamer Anblick, den ich immer noch vor Deutschland. Meine Mutter „maggelte“ an der Mosel mit

Augen habe. (H.Sch.) Wein und kaufte mir davon in Köln ein Dreirädchen.

Begeisterung! Pausenlos kurvte ich damit durch die

1944

war mein Vater im Krieg und meine Mutter bemühte sich,

mir eine Weihnachtsfreude zu machen. Sie besorgte eine

Wohnung, und abends wurde es vor dem Bett geparkt.

(U.V.)

selbst gemachte, gebrauchte Puppe (schon mehrfach 1950

geflickt). Aber das war sofort meine Lieblingspuppe. war noch eine wirtschaftlich sehr schlechte Zeit. Mein

(H.H.) Vater bastelte heimlich für mich einen Kaufladen. Einmal

1945

14 - HORIZONT Dezember 2010


die Woche fuhr er nach Köln zum Meisterkurs. Dann

kaufte er nach und nach von seinem ersparten Geld jeweils

ein kleines Figürchen für den Kaufladen. Zu Weihnachten

stand ich staunend vor diesem Prachtstück! (J.M.)

1951

besorgte mein Vater auf manchen Umwegen für mich

einen gebrauchten Kaufladen. Den renovierte er in

stundenlanger Arbeit, wenn ich im Bett lag. Zum

Weihnachtsfest war es für mich der schönste Kaufladen

weit und breit. (I.B.)

1960

bekam ich zu meiner großen Freude vom Christkind eine

nackte Puppe und in einem Karton dazu selbst gestrickte

Puppenkleider. Ganz in mich versunken konnte ich

stundenlang meine Puppe an- und ausziehen. Ein

unvergessliches Geschenk. (H.S.)

1960

Weihnachten kannten wir in Slowenien nicht. Wir lebten

unter der Herrschaft eines kommunistischen Regimes, das

die Russen der Bevölkerung aufgezwungen hatten.

Christliches Brauchtum war verboten, offiziell gab kein

Weihnachtsfest, es wurde gearbeitet wie an jedem

Werktag.

Trotzdem versuchten wir in der Familie heimlich, ein

wenig Weihnachten zu feiern. Am Weihnachtsabend

wurde viel gebetet, vorgelesen und wir aßen selbst

gebackene Plätzchen. Geschenke gab es keine. Erst seit

1990 - nach dem Zusammenbruch des Kommunismus -

dürfen die Menschen in Slowenien wieder Weihnachten

feiern. Das ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk. (M.S.)

Zusammengestellt von Ursula Voll

Georg Lahs, 85 Jahre; Seniorenstift am

Honnefer Kreuz

Anfang der fünfziger Jahre verlief das Weihnachtsfest im

Kreis meiner Familie ruhig und besinnlich.

Heilig Abend morgens, schon früh so um sieben Uhr, holte

ich den Weihnachtsbaum aus der Kälte ins warme

Wohnzimmer, wo er dann geschmückt wurde. Mittags gab

es Butterbrote, damit noch der große Hunger für den

Abend blieb. Mit dem Schmücken des Weihnachtsbaumes

- was mir oblag - und der Aufstellung der Krippe mit allen

Figuren am richtigen Platz ging der Nachmittag schnell

vorbei.

Meine Mutter hatte vollauf zu tun mit der Gans, welche still

bräunend im Bräter schmorte. Mein Vater sorgte für

gemütliche Wärme, denn das Wohnzimmer wurde nur zu

Feier- und Festtagen geheizt.

Als mein Teil geschafft war, zog ich mich warm an, denn

draußen lag hoch Schnee und es war so um die - 10 C kalt.

Wie alljährlich machte ich einen Spaziergang durch die

festlich beleuchtet Stadt. Nach einer halben Stunde war ich

wieder zuhause.

15 - HORIZONT Dezember 2010

Weihnachtserinnerungen

Im Wohnzimmer spielte meine Mutter auf dem Klavier

und wir Männer sangen dazu. Kurze Bescherung. Der

Tisch war festlich gedeckt und Kerzenlicht am Weihnachts-

baum gab den weihnachtlichen Rahmen dazu. Vor und

nach dem herrlichen Schmaus wurde gebetet, das waren

wir so gewohnt. Mein Vater rauchte eine gute Zigarre,

welche einen anheimelnden Geruch verbreitete, ich half

meiner Mutter beim Spülen. Wenn alles wieder aufge-

räumt war, sangen wir drei „Stille Nacht, heilige Nacht“

mit musikalischer Begleitung meiner Mutter. So ging

dieser Abend besinnlich und zufrieden zu Ende.


Christkindtragen in Bad Honnef 2010

Liebe Gemeindemitglie-

der, liebe Kinder,

und am 16.1.2011 nach der Kindermesse

um 11.30 Uhr in das Kloster

zurückgetragen, wo es im Rahmen

auch in diesem Jahr wird in Bad einer kleinen Feier einen besonderen

Honnef wieder das Christkind durch Platz bei den Schwestern bekommt.

die Gemeinde getragen. Zum Dank für die Leihgabe möchten

Dieser Brauch stammt aus dem

wir diesen dann das „Christkindtage-

Bayerischen und erinnert an die Her-

buch“ schenken. Sehr schön wäre es,

bergssuche der heiligen Familie. In

wenn viele Kinder und Erwachsene

der Adventszeit wird eine Krippen-

uns ins Kloster begleiten würden.

figur des Jesuskindes von Haus zu

Wir haben in den letzten Jahren mit

Haus gereicht, in dem es dann einen

diesem Brauch des Christkintragens

Tag lang beherbergt wird. Das kann

eine ganz besondere gute Erfahrung

in einer Familie sein, aber auch bei

gemacht und wünschen auch Ihnen

Erwachsenen und Einzelpersonen.

Dieser Brauch lädt im Rahmen der

und Euch viel Freude damit.

Übergabe der Figur auch dazu ein,

anderen Mitgliedern der Gemeinde

zu begegnen - im Rahmen einer

kleinen gemeinsamen Adventsfeier

mit Liedern, vielleicht auch Plätzchen

und Getränken. Unser Jesuskind stammt wieder aus dem

Kloster der Schwestern vom Guten Hirten aus der

Weihnachten

hat vor allem

etwas mit Kindern zu tun

mit dem Kind in der Krippe

mit unseren Kindern

mit dem Kind in uns

Wilhelmstrasse in Bad Honnef.

Begonnen wird das Christkindtragen zum 1. Advent. In

dem beiliegenden „Reise-Christkindtagebuch“, kann man

Ihre Petra Kinkartz, Petra Thelen und Renate Romberg

seine Erfahrungen, Erlebnisse, Grüße, vielleicht ein Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden:

gemaltes Bild oder ein Photo niederlegen. Das Christkind

wird dann ab dem 24.12.10 in unserer Kirche ausgestellt

P Kinkartz - 2052, P. Thelen - 79360, R. Romberg - 71242

Eine Krippe für das Rhöndorfer Marienkapellchen

Letztes Jahr hat eine AG der GGS Rhöndorf aus Pappmaschee

eine Krippe für das Rhöndorfer Kapellchen

gebastelt. Auch dieses Jahr dürfen Kinder wieder eine

Krippe für das Kapellchen basteln.

Diesmal werden es Holzfiguren sein. Die Rohlinge sind

schon fertig, das Material steht bereit. Auf dem Rhöndorfer

Weihnachtsmarkt am dritten Adventssonntag, 12.12.2010,

können Kinder am Stand “sabinarium” (im Pavillon) eine

Figur basteln. Am 13.12.2010 werden die Figuren in die

Kapelle gebracht (wobei das Jesuskind selbstverständlich

erst am 24.12.2010 dazukommt). Bis 31. Januar 2011 kann

die Krippe angeschaut werden.

Ich freue mich schon auf das Basteln und hoffe, dass viele

Kinder kommen! Sabine Diop

Anzeige:


“The Birth of a King” - Weihnachten in Uganda

John Paul Jjumba lebt seit dem März 2010 in Bad Honnef. neuen Kleider, Frisuren, Autos … zu zeigen, andere, weil es

Er ist Hausgeistlicher des KSI und macht ein Master- eben dazugehört und weil sie in der Kirche gesehen

studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule werden wollen. Viele aber feiern ganz ernsthaft und

der Steyler Ordensgemeinschaft in Sankt Augustin. In der gläubig „The Birth of a King“ - die Geburt eines Königs.

letzten Ausgabe des HORIZONTs hat er sich uns schon

vorgestellt.

Zu Weihnachten treffen auch in Uganda die Familien zu

einem Fest zusammen. Geschenke wie hier gibt es nicht, es

Am 26. November, dem Tag des ersten Schnees dieses werden neue Kleider gekauft und die Frauen lassen sich

Winters, erzählt mir John Paul Jjumba von Weihnachten in schöne Frisuren machen. Es gibt ein besonders gutes Essen

Uganda. Ihm gefalle, dass hier Weihnachten in den mit viel Fleisch und Fisch. Ein Weihnachtsbaum wird

Straßen, Häusern und Geschäften schon zu sehen sei. In aufgestellt und mit Watte geschmückt. Die Watte stellt den

Uganda bereite man das Fest nicht so früh vor. Anders als Schnee dar. Zum ersten Mal im Leben sehe er das in der

in Deutschland wird dort die Adventzeit nicht mit Kerzen Natur, berichtet John Paul Jjumba und zeigt auf die

gefeiert. Erst etwa zwei Wochen vor dem Fest fangen die verschneiten Bäume hinter dem Haus. Ihm gefällt das sehr

Menschen an, sich auf Weihnachten vorzubereiten. gut und er freut sich schon auf eine „Weiße Weihnacht“, die

Für ihn persönlich ist vor allem die geistige Vorbereitung

erste, die er fern von seiner Heimat feiern wird.

wichtig. Seine Predigt für den ersten Adventsonntag ist Sabine Diop

schon fertig. „Vier mal warten wir auf Jesus Christus“ wird

John Paul Jjumba sagen und er erklärt, dass im Alten

Testament die Ankunft Jesu von den Propheten Quelle: www.wikipedia.org

angekündigt wird und die Menschheit auf ihn wartet , dass

jeder einzelne in der Messe auf Jesus wartet, den er bei der

Kommunion empfangen werde; dass im Advent auf die

Geburt Jesu gewartet wird und dass schließlich und

endlich jeder Mensch sein ganzes Leben lang auf die

Begegnung mit Jesus im Tode wartet.

Er findet es wichtig, sich in der Adventszeit die Frage zu

stellen: „Who is this Jesus for me? (Wer ist dieser Jesus für

mich?)“ „An Important Person is coming! (Eine wichtige

Person wird kommen)“ betont John Paul Jjumba. In der

Adventzeit werde “the Birth of a King (die Geburt eines

Königs)” erwartet.

In der Weihnachtsmesse in Uganda kommt die Freude

über diese Geburt des Königs ganz besonders zum

Ausdruck. Das sei eine richtige Freudenfeier mit Tanz und

Musik und sie dauert auch viel länger als eine Messe in

Deutschland, erklärt John Paul Jjumba.

Wie in Deutschland besuchen auch in Uganda Menschen

die Weihnachtsmesse, die an den anderen Sonntagen des

Jahres der Kirche fern bleiben. Einige kommen, um ihre

Republic of Uganda (Jamhuri ya Uganda (Swahili))

Wahlspruch: For God and My Country

Amtssprache Swahili & Englisch,

Luganda (Königreich Buganda)

Hauptstadt Kampala

Staatsoberhaupt Präsident Yoweri Kaguta Museveni

Regierungschef Apolo Nsibambi

Unabhängigkeit 9. Oktober 1962

Der Anteil der Katholiken: ca. 43 % (26 %: andere christl.

Religionen, 5 % Muslime, 29 % Naturreligionen)

20 Diözesen, 441 Pfarreien sowie über 5000 Missionsstationen

werden von 29 Bischöfen geleitet und von ca. 1700

Priestern sowie ca. 3500 Ordensangehörigen betreut. In

den Pfarrgemeinden arbeiten circa 12.500 Katecheten. Den

Vorsitz der ugandischen Bischofskonferenz Uganda

Episcopal Conference UEC hat Matthias Ssekamanya.

(c) Foto: S. Diop


Erstkommunion 2011

An die hundert Kinder mit ihren Familien aus allen Teilen Bei dem guten Wetter konnte auch draußen gegessen und

des Pfarrverbandes waren der Einladung zur Messe in gespielt werden ... das Gedränge zu Beginn des Festes im

St. Johann Baptist zum Beginn der Erstkommunionsvor- Pfarrsaal war beängstigend. Während die Kommunion-

bereitung am 26. September gefolgt. Freudig und erwar- kinder und Geschwister die vorbereiteten Angebote

tungsvoll war die Stimmung in der vollbesetzten Kirche. wahrnahmen oder draußen spielten, trugen die Eltern die

Pastor Heiner Gather begann die Messe am Taufbecken. Er

entzündete an der Taufkerze vier große Kerzen.

Stellvertretend für die vier Gemeinden St. Aegidius, St.

Namen der Kinder in die aushängenden Listen der Kate-

chetinnen und Katecheten ein und genossen das Zusam-

mensein.

Johann Baptist, St. Marien und St. Martin nahmen vier Das Fest endete mit dem Spiel „Eins, zwei oder drei“. Es

Kinder die Kerzen entgegen. „Wir müssen vorsichtig mit wurden Fragen zur Kommunion gestellt, die die Kinder

den Kerzen auf dem Weg zum Altar sein“ sagte Heiner mit viel Körpereinsatz und Spaß beantworteten.

Gather „seid vorsichtig auch auf dem Weg zum

gemeinsamen Mahl mit Jesus.“

Seit den Herbstferien findet der Unterricht in den Gruppen

statt. Wir wünschen den Kinder weiterhin viel Freude auf

Heiner Gather verkündete aus dem Evangelium nach dem Weg zur ersten Hl. Kommunion. Sabine Diop

Lukas die Geschichte vom armen Lazarus und dem

Reichen (Lk 16,19-31). Elisabeth Schmitz erklärte, was

dieses Gleichnis mit den Kommunionkindern zu tun hat.

„Der Reiche hat die Verbindung zu Gott verloren, er hat die

Gemeinschaft mit den anderen Menschen und das Teilen

vergessen.“. Mit dem Bild von Trauben, die nicht nur

Sonne, Regen und Erde zum wachsen brauchen, sondern

auch einen Weinstock, an dem sei gedeihen können, so

brauchen die Menschen die Verbindung zu Gott. Um diese

Verbindung und um die Gemeinschaft wird es in der

Vorbereitungszeit bis zur Erstkommunion im Mai 2011

gehen. Zum Schluss der Messe nahmen die Katechetinnen

und Katecheten für jede Koki-Gruppe eine große Kerze

entgegen. Diese Kerzen werden in jeder Gruppenstunde

brennen und verziert werden.

Nach der Messe versammelten sich die Kinder und

Familien im Pfarrheim. Im Nu war mit den mitgebrachten

Kuchen, Salaten, Brötchen, Dips, Würstchen, Frikadellen,

Rohkost, Käsen, Obst ... ein riesiges Büffet aufgebaut. Ein

Vorbereitungskreis hatte für die Kinder eine Rallye, die

Buttonmaschine und Luftballons vorbereitet. In der

Pfarrkirche hielt Martina Wawer, erfahrene Katechetin, ein

„stilles Angebot“ bereit. Hier konnten die Kinder das

mitgebrachte Passfoto auf eine Traube aus Pappe

aufkleben und einen kleinen Steckbrief gestalten.

(c) Foto: S. Diop


“Nähre unser Leben”

Erntedank in St. Marien Rhöndorf

„Warum habt ihr denn Blumen, Gemüse, Obst in

die Kirche gebracht? Für wen ist denn das? Und

warum sind da auch Weinflaschen? Und warum

liegen da rote Herzen vor dem Altar?“ fragte

Pastor Wachten die Kinder des Kindergartens

„Elterninitiative St. Marien Rhöndorf“, die den

Familiengottesdienst am 11. Oktober vorbereitet

hatten.

Eifrig beantworteten die Kinder alle Fragen und erklärten,

dass sie damit Gott danken wollen. Sie hatten aus rotem

Papier Herzen ausgeschnitten und vor dem Altar

niedergelegt. Diese Herzen stehen für die Freude und das

gute, warme Gefühl der Dankbarkeit, die man nicht nur

„im Bauch“ fühlt, wie ein Kind sagte, sondern auch im

Herzen.

Pastor Bruno Wachten zeigte ein Kreuz aus getrockneten

Ähren aus Südamerika. Die Menschen der ganzen Welt

feiern Erntedank, erklärte er. Sie danken nicht nur dafür,

dass Gott die Früchte auf dem Feld hat wachsen lassen, sie

danken auch für die Eucharistie. Als Zeichen dafür stehen

die Weinflaschen am Altar.

Nach der Messe wurden Obst und Gemüse verkauft.

Schnell waren die bunten Körbe leer. Sehr beliebt waren

auch die Marmeladen und Gelees des Kindergartens.

Das „Gemeindecafé“ konnte bei sonnigem Wetter draußen

vor der Kirche stattfinden. Hiltrud Niehoff und Christiane

Solzbacher hatten Kaffee und Plätzchen vorbereitet.

Sabine Diop

St. Martin - ein leuchtendes Vor-

bild

Die altbekannte Szene um den heiligen Martin wurde in

der Kindermesse am 14.11. in St. Marien von Ludi Divini

nachgespielt. Der frierende Bettler wird von allen, die an

ihm vorbei gehen ignoriert oder als Faulpelz beschimpft,

bekommt aber endlich vom Soldaten Martin einen halben

Mantel. Martin muss den Spott der Passanten anhören. Er

zieht weiter mit seinem Diener, mit dem er zu dessen

Verwunderung freundschaftlich verbunden ist, dem er

auch Dienste angedeihen lässt und dem er so von Jesus

erzählt, dass der Diener darauf antwortet: „Mit dem

könnte ich mich anfreunden.“

Im Traum sieht Martin Jesus mit dem halben Mantel und

weiß, dass er sich richtig verhalten hat. Zwei Jahre später

verlässt er das Militär und lässt sich taufen.

Pastor Bruno Wachten ging in seinem Bibelgespräch mit

den Kindern auf das weithin sichtbare Symbol bei allen

Martinsumzügen - die Laterne -ein. Einige schöne Exem-

plare schmückten vorne die Kirche. Das Kerzenlicht der

(c) Foto: S. Diop


Laterne zeigt uns die Verzierung deutlich, ohne dass wir

die Kerze selber wahrnehmen. Wird sie ausgeblasen, ver-

blasst das Bild, dies war auch in der hellen Kirche gut zu

sehen.

Wann leuchten wir? Wenn es uns gut geht, wenn wir

glücklich sind ist es, als ob ein Licht in unserem Inneren

angezündet wurde, dessen Kraft unser Gesicht erhellt und

wir von strahlenden Gesichtern sprechen. „Schau nicht so

finster“ ist der Gegenpart - es geht uns schlecht, unser

Gesicht spiegelt dies wider.

Martin war ein Mensch, bei dem die „Kerze“ im Inneren

brannte: ein leuchtendes Vorbild.

Hiltrud Bennemann

Sabine Diop (Foto)

20 - HORIZONT Dezember 2010

Am 21.11. zelebrierte Pfarrer

Heiner Gather die Kinder-

messe in St. Johann Baptist

unter musikalischer Mitge-

staltung des Kinderchores.

Es ging um Christus den Kö-

nig. Die Kommunionkinder

demonstrierten in entgegen-

gesetzten szenischen Darstell-ungen, wie das Thema

verstanden werden kann.

Eine Gruppe zog unter lauter Trommelbegleitung mit

einem herrschaftlich herausgeputztem Königpaar, das

hochmütig daher stolzierte zum Altar.

Ganz anders die zweite Gruppe. Der aufgestoßene

Hirtenstab gab das Signal zum Start, ruhig mit einem

Schaf, getragen von einem Hirten, dieser erkennbar am

Hut, zog diese Gruppe zum Altar.

Im anschließenden Dialog mit den Kindern vertiefte

Elisabeth Schmitz diese beiden Darstellungen. Schnell

waren sich alle einig, dass die zweite Darstellung die ist,

die wir mit Jesus in Verbindung bringen. Am Tage vorher

hatten die Kommunionkinder mit ihren Eltern im Pfarrsaal

Adventskränze, mit nur einer roten Kerze in der Mitte

gebastelt. Diese standen als Schmuck im Kreis um den

Altar herum. Der Altar - Mittelpunkt in der Kirche - Jesus

Mittelpunkt unseres Lebens. Am Ende des Bibelgesprächs

fassten sich alle Kinder an der Hand und bildeten ihrerseits

einen Kreis um den Altar in der Mitte.

Christus der König

(c) Foto: S. Diop

Hiltrud Bennemann


Talk unterm Turm

Nach der Kindermesse trafen sich die Gottesdienst-

besucherInnen im Pfarrheim von St. Johann Baptist.

Erfreulicherweise waren auch viele neue Gesichter zu

sehen, man kam gut ins Gespräch. Für das leibliche Wohl

wurde angeboten: Linsensuppe, Würstchen und neu und

sehr willkommen Waffeln. Vielen Dank der kfd für den

Waffelteig! Hiltrud Bennemann

(c) Foto: S. Diop


Hubertusmesse

Der Hegering Siebengebirge am Festtag

des hl. Hubertus am 3.November

In jedem Jahr feiert der Hegering Siebengebirge einen

festlichen Gottesdienst zu Ehren ihres Schutzpatrons, des

hl. Hubertus. Die Jagdhornbläser-Gruppe des Hegerings

erfreut die Gottesdienstbesucher mit einer Vielzahl von

extra komponierten Musikstücken und unterstützt unter

Leitung von Annette Calkin den Gemeindegesang.

Um den hl. Hubertus (ca. 700 n. Chr Bischof) ranken sich

viele Legenden. Alle münden in der Aussage, dass er sich

als wilder Jäger bekehrt und sich fortan der Kreatur im

Wald erbarmt habe. Gegen die mörderischen Hetzjagden

seiner Zeit hat er gepredigt und die Tiere als Geschöpfe

Gottes gewürdigt. Er hat die Menschen seiner Zeit

ermahnt, die Tiere als Mitgeschöpfe zu achten, sie zu hegen

und zu pflegen und ihnen nie unnötiges Leid zuzufügen.

Genau diesen Appell richtete auch der Zelebrant,

Dr. Herbert Breuer, an die vielen Jägerinnen und Jäger und

die ganze Gemeinde, die diesen Gottesdienst am 7.11.2010

besuchten. Denn die Tiere sind ein Teil der Schöpfung

Gottes, die wir Christen bewahren müssen.

Tierschützer und Vegetarier hatten im Vorfeld des

Gottesdienstes ihre Bedenken geäußert, ob es Christen

erlaubt sei, die Tiere des Waldes zu jagen und ihr Fleisch zu

verzehren.

Wer am Gottesdienst teilgenommen hat, konnte aus der

Predigt entnehmen, dass es vor allem die Jäger sind, die

vielfältige Aufgaben zur Hege und Pflege des Wildes in

unseren Wäldern wahrnehmen.

Die Jäger stehen damit in der Tradition des hl. Hubertus

und sie leisten einen erheblichen Beitrag zum Natur- und

Artenschutz im Siebengebirge.

Ursula Voll

Anna Müller (Fotos)


Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, des Heiligen Geistes

Am 5. September fand der Eröffnungsgottesdienst für die

diesjährige Firmung ins St. Johann Baptist statt. Es wurden

Texte vorgelesen, die sich kritisch mit der Motivation -

Warum lass ich mich überhaupt firmen? - auseinander- Priesterweihe an den Händen.

*Chrisam (Salböl, besteht aus Olivenöl mit Beimischungen von Balsamharz),

Symbol für den Hl. Geist, Jesus Christus, der Gesalbte, durch die Taufe bekommt

der Täufling Anteil an Christus König- und Priester- und Prophetentum. Bei der

Taufe geschieht die Salbung am Scheitel, bei der Firmung an der Stirn und bei der

setzten. Will ich das Ja-Versprechen zu Gott, das ich in der

**Die St. Petersglocke (im Volksmund: Dicker Pitter, auf Kölsch: Decke Pitter

Feier zur Ersten Hl. Kommunion zum ersten Mal selbst genannt) ist die Glocke 1 des Kölner Domgeläuts. Sie wurde 1923 von Heinrich

gesagt habe, aus eigener Entscheidung bekräftigen oder ist Ulrich in der Glockengießerei in Apolda gegossen und ist im Glockenstuhl des

der Firmtag ein willkommenes, geschenk-bringendes Fest

und ich muss die Vorbereitungszeit als notwendiges Übel

dafür akzeptieren?

Vorletzte Woche besuchte ich die Firmgruppe von Marie-

José Püllen. In der Stunde befassten sich die Firmlinge mit

dem konkreten Ablauf der Feier, dabei wurden die dabei

verwendeten Symbole Handauflegen und Salben mit

Chrisam* erklärt. Gefragt, was ihnen bisher besonders gut

gefallen hätte, nannte Fabian die Wallfahrt nach Köln und

da besonders das Geläut des dicken Pitters** (vgl. Bericht

Antonia Josef) und die Videobotschaft des Papstes und die

Romfahrt (vgl. sein Bericht). Einig waren sich die

Gruppenmitglieder darin, dass sie die oft auch kritisch

geführten Diskussionen zu den behandelten Themen wie

Liturgie, Taufe, Kirche, Bild Jesus, Glaube im Alltag, Beten,

Hl. Geist gut fanden. Gefallen haben ihnen auch kreative

Momente wie die Erstellung eines Plakates zum Thema

Advent.

Am 12. Dezember um 17 h wird der Weihbischof Dr.

Heiner Koch den Firmgottesdienst zelebrieren. Bei der

Ausbrei-tung der Hände über die Firmlinge wird er

folgendes beten:

Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, du

hast diese jungen Christen in der Taufe von der Schuld

Adams befreit, du hast ihnen aus dem Wasser und dem

Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Wir bitten dich,

Herr, sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand. Gib

ihnen den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates

der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit

und der Gottesfurcht. Durch Christus unserem Herrn.

Hiltrud Bennemann

Südturmes aufgehängt. Mit ihrem Gewicht von rund 24.000 kg (Klöppel: ~700

kg) und einem Durchmesser von 322 cm ist sie die größte, an geradem Joch

aufgehängte, freischwingend läutbare Glocke der Welt. (Infos Wikipedia)

(c) Foto: S. Diop


Domwallfahrt

Am Samstag, den 25. September, fand eine Domwallfahrt

statt. Kaplan Dalhaus und vier Katecheten und Kateche-

tinnen fuhren mit uns, vierzehn Jugendlichen, nachmittags

nach Köln. Dort besuchten wir die Kirche St. Aposteln.

,,Die Freude an Gott ist unsere Stärke“ war das Thema der

Katechese von Weihbischof Dr. Heiner Koch. Danach

wurde ein spanisches Weltjugendtagslied vorgetragen und

ein Chor aus Kamerun trat auf. Anschließend feierten wir

eine Hl. Messe mit vielen anderen Jugendlichen und dem

Weihbischof. Nach der Messe gab es eine kleine Stärkung,

um für den Gang zum Dom gewappnet zu sein.

Am Dom trafen wir auf noch mehr Jugendliche aus ande-

ren Kirchen. Der Dom war komplett voll, als Erinnerungen

von den letzten Weltjugendtagen auf einer Leinwand

gezeigt wurden. Danach las Kardinal Meisner die

Papstnachricht vor und anschließend feierten wir mit ihm

eine Vigil, an deren Ende alle einmal unter dem Schrein der

Heiligen Drei Könige hindurch ziehen durften.

Während der Vigil war der Dom von Kerzen er-

hellt und es wurde viel gesungen. Es war sehr stimmungs-

voll. Bevor es nach Hause ging, gab es für alle noch Suppe

vor dem Dom. Gegen Mitternacht waren wir wieder in Bad

Honnef. Antonia Josef

Kaplan Guido Dalhaus berichtet:

Romwallfahrt

Alle Jahre wieder zieht es die älteren Messdienerinnen und

Messdiener ab 14 Jahren des Erzbistums Köln in den

Süden. Dann starten sie zur großen Messdiener-Rom-

Wallfahrt.

So auch wieder in diesem Jahr 2010. In der Zeit vom 10.10.

bis 16.10.2010 haben sich in zwei großen Sonderzügen mit

Überlänge sowie erstmalig auch in einigen Bussen 2.300

Ministranten auf den Weg nach Rom gemacht.

Auch aus unserem Pfarrverband sind neun Jugendliche -

alle vier Pfarreien waren vertreten - zusammen mit

Thomas Jäger und Kaplan Dalhaus gestartet, um mit den

anderen 2.300 Jugendlichen und Betreuern unter dem

Motto „Sei Feuer und Flamme“ ihre Wallfahrt in die Ewige

Stadt anzutreten.

Schon die Zugfahrt von über 20 Stunden von Köln-Deutz

nach Rom war ein Erlebnis. An allzu viel Schlaf war in den

Liegewagen nicht zu denken.

So kamen wir (nur etwas übermüdet) am Montag Mittag,

11.10., in Rom an und wurden in verschiedenen Bussen in

unser Hotel gebracht.

Nach der Zimmerverteilung machten wir uns dann zum

ersten Mal auf in die Stadt zu einem ersten großen

Höhepunkt unserer Wallfahrt: dem Eröffnungsgottesdienst

in der Lateranbasilika, den Diözesanjugendseelsorger

Mike Kolb mit uns feierte. Es war sehr

eindrucksvoll, wie wir mit 2.300 Messdienern in

Ministrantenkleidung einen schwungvollen und sehr

dichten Gottesdienst feierten.

Nach einer ersten Stadtbesichtigung haben wir am

Dienstag Nachmittag zusammen mit den Messdienern aus

Bad Münstereifel in der Kallixtus-Katakombe eine Hl.

Messe gefeiert und waren so mit den ersten

Glaubenszeugen unserer Kirche eng verbunden. In dieser

Hl. Messe haben wir auch die Fürbitten aus allen vier Bad

Honnefer Pfarrgemeinden vorgetragen, die viele

Gemeindemitglieder uns mit auf den Weg gegeben hatten.

Auch auf diese Weise waren wir verbunden mit unserer

Heimatstadt.

Am Abend zogen wir dann nach einer Bibelarbeit im Parco

di Traiano in einer langen Prozession zum Abendgebet zur

Basilika Santa Maria Maggiore. Ein sehr stimmungsvolles

Gebet hat den Tag beendet. Im Anschluss sind wir noch mit

der Mucher Gruppe (den Messdienern aus der letzten

Stelle von Kaplan Dalhaus) im Hauptbahnhof Termini zum

Essen gegangen.

Am Mittwoch ging es dann zur Papstaudienz auf dem

Petersplatz. Um durch die Kontrollen durchzukommen,


auchten alle etwas Geduld.

Doch wir wurden bei strah-

Fabian Stille berichtet:

lendem Sonnenschein vom

Mit sage und schreibe 2300

Papst persönlich mit einem

anderen Messdienern machten

eigenen Gruß als Kölner

wir, neun Messdiener aus Bad

Messdienerinnen und Mess-

Honnef, uns mit unserem

diener begrüßt, denn wir

Kaplan Guido Dalhaus und

waren wohl an diesem Mitt-

Thomas Jäger am 10. Oktober

woch die größte Gruppe auf

auf den Weg, um fünf unver-

dem Petersplatz. Auch unser

gessliche Tage in der „ewigen

Erzbischof, Kardinal Meisner,

Stadt“ Rom zu erleben.

hat an der Audienz teilgenom- Nachdem wir am Samstagmen.

Der Nachmittag stand abend eine Aussendungszur

freien Verfügung. messe gefeiert hatten, ging es

Am Donnerstag haben wir

Sonntag mit dem ersten der

nach der Besichtigung des

beiden Züge „Alpha“ und

Petersdoms noch ein beson-

„Omega“ von Köln-Deutz aus

deres Highlight erlebt: eine

nach Rom. Die Fahrt dauerte

Führung durch die pracht-

fast einen Tag, bildete aber

vollen vatikanischen Gärten.

dank der vielen Begegnungen

Das ist etwas, das nicht jeder Rombesucher zu sehen und freudigen Stimmung einen tollen Auftakt zu unserer

bekommt. Anschließend haben wir die Kuppel des Wallfahrt.

Petersdoms bestiegen und uns die Stadt und natürlich Vom Bahnhof Ostiense ging es unverzüglich per Bus zu

auch die wunderschönen Gärten noch mal von oben unserem Hotel, das zwar etwas westlich vom Zentrum lag,

angeschaut. Am Nachmittag fand leider schon der aber trotzdem recht nahe der Metro Linien, die uns schnell

Abschlussgottesdienst in St. Paul vor den Mauern statt. in die Stadtmitte brachten. Am ersten Nachmittag

Dieser Gottesdienst mit unserem Erzbischof, Kardinal erkundeten wir ein wenig die Gegend rund um die Piazza

Meiser, war wirklich ein Fest des Glaubens, in dem alle die di Spagna, ehe wir zur Lateranbasilika fuhren um die

inzwischen bekannten Lieder mitgesungen haben und Eröffnungsmesse zu feiern. Diese bot uns einen ersten

auch kräftig mitgebetet haben. Noch einmal in Minis- Eindruck der vielen Messdiener und der beeindruckenden

trantenkleidung war es wirklich ein ganz tolles Bild, wenn Kirchen, die es in Rom gibt.

so viele Jugendliche begeistert den Gottesdienst mit feiern.

In den darauf folgenden Tagen begegneten wir in der Stadt

Nach einem letzten Stadtbesuch ging es am Freitag dann immer wieder anderen Wallfahrern, gekennzeichnet durch

schon wieder auf die lange Rückfahrt mit dem Zug. den gelben Schal mit dem Motto der Wallfahrt „Sei Feuer

Übermüdet, aber voller tiefer Eindrücke, sind wir am und Flamme“. So war es auch am Dienstag, der uns fast

Samstag Nachmittag wieder in Bad Honnef eingetroffen. ganz frei zur Verfügung stand. Wir besuchten das antike

Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses große Rom und kurz auch die Gegend rund um den Vatikan und

Gemeinschaftserlebnis ein großes Fest für alle Jungend- bemerkten, dass es sich nicht lohnen würde die

lichen war und dass es bleibende Spuren bei unseren vatikanischen Museen zu besuchen, da sich schon morgens

Jugendlichen hinterlässt, die auch in unsere Gemeinden um 10 Uhr eine Schlange um den halben Vatikan gebildet

hineinwirken können.

hatte. Am Abend fand eine Bibelarbeit statt mit

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen

bedanken, die uns für unsere Wallfahrt unterstützt haben.

anschließender Prozession aller Messdiener zur Kirche

Santa Maria Maggiore, die den ohnehin schon chaotischen

Verkehr in Rom aufhielt. In der Kirche fand noch eine Vigil

Ihr und Euer Kaplan Guido Dalhaus zum Abschluss des Tages statt.

Der nächste Tag begann mit einem der Highlights der

Wallfahrt, nämlich der Generalaudienz bei Papst Benedikt

XVI. Der Petersplatz war voll und wir ergatterten einen


Platz in den mittleren Reihen. Die Veranstaltung war sehr aus bot sich uns ein unglaublicher Blick auf die Stadt, wie

beeindruckend, aber auch teilweise lustig, da zwei wahrscheinlich von keinem anderen Punkt aus. Den

deutsche Blaskapellen fröhlich aufspielten, als sie erwähnt Nachmittag verbrachten wir wieder in der Stadt und

wurden. Und auch ansonsten war die Stimmung sehr besichtigten oder erledigten das, wozu wir in den

fröhlich, besonders als der Papst uns persönlich begrüßte. vorherigen Tagen nicht gekommen sind. Gegen Abend

Anschließend besuchten wir die Calixtus-Katakomben, wo fuhren wir zur Kirche Sankt Paul vor den Mauern, wo die

Christen und christliche Märtyrer begraben wurden und große Abschlussmesse stattfand, die Kardinal Meißner mit

später den Stadtkern Roms mit dem Pantheon, der Piazza uns feierte. Anschließend wurde vor der Kirche noch ein

Navona, dem Trevi-Brunnen und anderen Sehens- Picknick organisiert. Auf dem Heimweg mit der Metro

würdigkeiten. Am Abend aßen wir noch im sehr typisch zum Hotel guckten wir uns nochmal Rom bei Nacht an, ehe

römischen Viertel Trastevere. wir erschöpft aber auch beeindruckt und erfreut von den

zurückliegenden Tagen schlafen gingen.

Der Donnerstag war auch schon leider unser letzter ganzer

Tag in Rom, an dem wir morgens mit einem Freund Freitag traten wir dann schon wieder die Heimreise an,

unseres Kaplans, der im Vatikan arbeitet, die Gärten vorher kauften wir aber noch Proviant für den

besuchten. Auf dieser Seite des Vatikans erlebten wir ein anstehenden Rückweg und verabschiedeten uns von der

ganz anderes Bild des Kirchenstaates als noch auf dem ewigen Stadt. Schließlich kamen wir nach einer schönen

Petersplatz. Die Gärten und der deutsche Friedhof waren und angenehmen Zugfahrt am Samstag wieder in Honnef

sehr idyllisch und faszinierend, besonders der Blick auf an, nach einer tollen und unvergesslichen Woche auf

den Petersdom war eindrucksvoll. Danach stand ein Wallfahrt in Rom.

Besuch der Kuppel an, wobei wir mit ein paar Tricks die Fabian Stille

großen Menschenschlangen umgingen. Von der Kuppel

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Es muss nicht Santiago sein

Herbstwallfahrt der Matthias-Bruder- in Gottes schöner Natur“ freut sich die 67schaft

nach Trier

Jährige, die seit vielen Jahren im Unkeler

Kirchenchor aktiv ist. Ihr Herz ist offen,

Pilgern ist „in“. Allenthalben liest man von Pilger- auch für die Schönheiten der Landschaft,

begeisterten, die sich auf den langen Weg nach Santiago de die sich dem Auge bieten. Zudem wechseln

Compostella machen. Prominente schreiben Erlebnis- im Herbst abgeerntete Getreidefelder mit

berichte, die zu Bestsellern mit Millionenauflagen werden. satten grünen Wiesen, dichter Tannenwald löst ein kleines

Inzwischen hat auch die Tourismusindustrie diese Sparte Eifeldorf ab. Kleine Seen kommen in Sichtweite, das

längst gewinnbringend für sich entdeckt und bietet Geschnatter der Gänse wird bisweilen vom Tuckern der

„Pilgerfahrten“ unterschiedlichster Art an. vorüber fahrenden Traktoren übertönt.

Doch es geht auch durchaus eine Nummer kleiner. Ein Gleiches gilt natürlich für das Wetter: bisweilen

Beispiel für viele sind die Wallfahrten der St. Matthias- verabschiedet sich strahlender Sonnenschein und macht

Bruderschaften, die alljährlich zum Grabe des Apostels einem unangenehmen Nieselregen Platz und umgekehrt.

nach Trier führen. „Immer wieder fühlte ich mich den zahllosen Pilgern

Wie erlebt ein sogenannter „Erstpilger“ seine erste verbunden, die vor mir diese Strecke gegangen sind“,

Wallfahrt mit der Sankt Matthias-Bruderschaft Bad sinniert Frau Weber. Die Pilgerwege werden streckenweise

Honnef? Für manchen ist dies die erste Wallfahrt seines schon seit Jahrhunderten begangen. „Ich fühlte mich

Lebens; und das erhöht die Spannung zusätzlich. In nur berufen, diesen Weg zu gehen.“

drei Tagen rund hundert Kilometer auf Schusters Rappen

zurückzulegen, um das Grab des Apostels Matthias in Trier

zu sehen; das ist keine Kleinigkeit. Jeder erlebt das

sicherlich anders, dennoch gibt es selbstverständlich

Erlebnisse, von denen jeder berichtet, der sich erstmals auf

diesen beschwerlichen Weg gemacht hat.

Was waren für sie die bewegendsten Augenblicke dieser

Pilgerfahrt? „Das war zunächst die Genoveva-Höhle“

kommt es wie aus der Pistole geschossen. Es ist Brauch,

dass die Erstpilger in dieser mitten im Walde gelegenen

Buntsandsteinhöhle ein Lied anstimmen. Tief berührt

intonieren die vier Erstpilger „Maria, breit den Mantel

Ist es Wagemut oder Neugier, sich auf einen solchen zu aus“.

begeben? Oder eher eine sportliche Herausforderung?

Oder ist es einfach nur die Lust, sich auf etwas gänzlich

Neues einzulassen?

„Doch der eigentliche Höhepunkt der Pilgerreise stand mir

und meinen Mitbrüdern und -schwestern noch bevor“ sagt

Margit Weber. Am Samstag erreichte man am Nachmittag

Margit Weber aus Unkel-Scheuren hat sich entschieden: Sie eine Anhöhe über Trier. „Die alte Römerstadt lag

hat an der diesjährigen Herbstwallfahrt der SMB ausgebreitet im herrlichen Sonnenschein zu unseren

teilgenommen. Ihr Sohn Thomas hat ihr die Entscheidung Füßen. Weit schweifte der Blick über das liebliche Moseltal.

ein wenig erleichtert: Er machte sich gleichfalls mit ihr auf In der Ferne erblickten wir die wuchtige Fassade der St.

den Weg. Matthias-Basilika.“ Das sei ein atemberaubender Anblick

Um es gleich vorwegzunehmen: sie hat es nicht bereut.

Gleich zu Anfang stellte sie fest, dass pilgern deutlich

anders ist als wandern.

gewesen, sagt die Erstpilgerin.

„Am ersten Tag erstaunte mich das zügige Lauftempo der

Gruppe“ erzählt sie. Sie fürchtete anfänglich, rasch an die

Grenze ihrer Kräfte zu stoßen, nicht mithalten zu können;

doch das erwies sich schnell als unbegründet.

Am Ende des ersten Tages liegt sie erschöpft und mit

brennenden Füßen, aber mit einem unbeschreiblichen

Glücksgefühl im Bett. Doch die bange Frage blieb: Was

wird am nächsten Morgen sein?

Schon am anderen Morgen zeigte sich: Die Sorge war

unberechtigt; Margit Weber zeigte sich den Anforderungen

voll gewachsen.

“Ein ganz bewegendes Erlebnis ist dieses Beten und Singen


Wallfahrt nach Kevelar

„Als die Pilgergruppe das Danklied „Großer Gott, wir Etwa vierzig Personen aus St. Johann Baptist und

loben Dich“ anstimmte, war ich völlig überwältigt und St. Aegidius machten sich am 16. September mit den

nicht fähig, mitzusingen.“ Pfarrern Heiner Gather und Heinrich Scholl auf den Weg

Wer selbst einmal dabei war, der kann das nur bestätigen. nach Kevelaer. Bereits um 9:15 Uhr erreichte die Gruppe

Doch vom ersehnten Ziel trennen noch etliche Kilometer

die müden Pilger. Singend und betend legen sie den Weg

längs der Mosel zurück. Auf den schmalen Uferwegen

machen die Trierer bereitwillig Platz. Neugierig schaut

Kevelaer und besuchte mit vielen anderen Gruppen um 10

Uhr eine Heilige Messe in der großen Basilika. Es ist

beeindruckend, eine Messe mit so vielen Menschen und

vielen Priestern am Altar miterleben zu können.

hier niemand, schließlich gehören Wallfahrer zum In einem Park in Kevelaer stehen Figuren, die den

Alltagsbild in der alten Römerstadt. Kreuzweg darstellen. Nach dem Gottesdienst pilgerte die

Und dann ist der Zielpunkt endlich erreicht. „Mich packte Gruppe aus Bad Honnef mit den beiden Pfarrern durch

ein unbeschreibliches Gefühl, als wir den großen Hof der diesen Park, um an den einzelnen Stationen zu beten oder

Abtei betraten“, schildert Margit Weber ihre Eindrücke.

„Das kann man überhaupt nicht beschreiben; das muss

zu singen. Vorbereitet hatte das Pfarrer Gather.

man selbst erlebt haben.“ Nach der Mittagspause trafen sich die Pilgergruppen

Schönster Schlusspunkt dieser Geschichte: Am Namenstag zu einer Andacht in der Basilika, in der auch die Andenken,

des hl. Matthias wird die Unkelerin auf eigenen Wunsch die in Kevelaer erstanden wurden, gesegnet wurden.

feierlich in die Bruderschaft aufgenommen.

An der Gnadenkapelle beendete ein Schlussgebet einen

Erwin Bidder (Fotos: Archiv)

erfüllten Tag.

Ulla Stockhausen


Trauungen

St. Aegidius

Oktober: Sandra Zimmermann

und Josef Witt

November: Goldhochzeit

Brigitte und Klaus Elbert

St. Johann Baptist

September: Anke Enninghorst

und Alexander Heinz Lechz

Dezember: Michaela Theißen

und Jens Joachim Midderhoff

St. Marien

September: Carmen Maria Jakob

und Christian Sonntag

St. Aegidius

Taufen

September: Max Schlösser,

Madita Marla Eich

November: Marc Christopher

Buslei, Noemi Sophia Mark

Dezember: Juliana und Robin

Joshua Lorenzo-Morcillo

St. Johann Baptist

Oktober: Niko Klein, Felix

Matthiesen, Gabriel Wohlrab,

Dilara Aurelia Streyer, Jonas

Krause, Felix Cremer, Louisa

Cremer, Finn Malino Cremer,

Anna Sophia Cremer

November: Jonas Wattenbach,

Eva Meike Franzen

Dezember: Philip Hafka,

Johanna Leni Krämer, Carlotta

Preiß

St. Marien

September: Anton Pelle Penning

St. Martin

September: Mia Sophia Feiter,

Chiara Marie Gilbert, Joelle

Salina Schuster, Katharina

Marie Rolefs, Marcia Rings,

Raik Rings

Verstorbene

St. Aegidius

September:

Alwin Blech, 76 J -

Agnes Wolf, geb. Vreden, 81 J

Oktober: Klaus Krewinke, 76 J -

Maria aus dem Spring, geb.

Scharfenstein, 89 J - Cäcilia

Kötting, geb. Trimborn, 78 J

November:

Konrad (Konni)

Kindler, 82 J

St. Johann Baptist

September: Franz-Josef

Schneider, 87 J - Uwe (Uli)

Göbel, 51 J - Ursula Abels, 71 J -

John Williamson Skae, 86 J -

Wolfgang Schmitz, 57 J

Oktober: Heinz Ekkehard

Schmitz´, 67 J - Pfarrer Franz

Josef Lutz, 58 J - Hedwig

Meseck, geb. Stakemeier, 90 J -

Bernhard Steinbacher, 58 J

November: Maria Anna Kremer,

geb. Struckmann, 81 J - Rudolf

Braun, 72 J - Rudolf Schmitz, 83

J - Willi Schlimbach, 85 J

St. Marien

September: Herta Hennen, 71 J

November: Paul Roeb, 86 J

St . Martin

September: Hermann Ewald

Bous, 79 J


Krippenspiel in

St. Johann Baptist

Liebe Kinder,

kjg JoBa's Aktionen

12.12.2010: Kriminalgeschichte

Am dritten Adventsonntag gibt es eine Kriminal-

geschichte: eine Krippenfigur verschwindet und muss von

Kindern und Jugendlichen in ganz Honnef gesucht

werden.

24.12.2010: Warten auf' s Christkind

Kinder und Eltern stressfrei am Heiligen Abend.

Von 11 - 15 h kümmert sich die kjg um Kinder im Grund-

schulalter

wie jedes Jahr wollen wir in der Christmette am

24. Dezember das Evangelium von der Geburt Jesu in

einem Krippenspiel vortragen.

Ihr seid herzlich eingeladen mitzuspielen - je mehr Kinder

dabei sind, desto eindrucksvoller ist es!

Wir treffen uns zu einer ersten Besprechung mit

Rollenverteilung am Freitag, 10.12.2010 um 15 h in der

Kirche St. Johann Baptist. Weitere Proben finden statt am

15.12. und 17.12., jeweils 15 h. Den Termin für die letzte

Probe müssen wir noch vereinbaren.

24.12.2010: Weihnachtsagape

Nach der Bescherung am Heiligen Abend sind Jugendliche

zur Weihnachtsagape eingeladen

St. Martin:

Krippenwache gesucht

Elisabeth Schmitz, Gemeindereferentin Wie in jedem Jahr wird auch dieses Jahr zu Weihnachten

wieder die schöne Wurzelkrippe in der katholischen

Kirche St. Martin in Selhof aufgebaut. Damit die Kirche

auch außerhalb der Gottesdienstzeiten geöffnet werden

kann, werden Personen gesucht, die bereit sind, an der

Krippe Wache zu halten.

Die Kirche soll vom 25.Dezember 2010 bis 6.Januar 2011

täglich von 14:30 bis 16:30 Uhr geöffnet werden.

Interessierte Personen können sich bei

Familie Irmgartz ,Tel 4699 , melden oder sich

in die in der Kirche ausliegende Liste

eintragen.


St. Aegidius

Fr, 24. Dez 16:00 h

Christmette

für Kinder & Familien

Fr, 24. Dez18:00 h

Christmette

Sa, 25. Dez, 9:45 h

Hl Messe

So, 26. Dez, 9:45 h

Hl. Messe

Missa Brevis, Theodore

Dubois

Fr, 31. Dez, 18:00 h

Jahresschlussmesse

So, 2. Jan, 9:45 h

Hl. Messe

Franziskushaus

25., 26. Dez, 1. Jan, 10:00 h

Hl. Messe

St. Johann Baptist

Fr, 24. Dez,16:00 h

Kinderchristmette

mit Krippenspiel

Fr, 24. Dez,22:00 h

Christmette

festliche Bläser-, Orgel- &

Chormusik (Missa Brevis, B-

Dur, von Joseph Haydn)

Sa, 25. Dez, 11:30 h

Hl. Messe

So, 26. Dez, 11:30 h

Hl. Messe

So, 26. Dez,19:00 h

Lateinisches Hochamt

Do, 30. Dez, 19:00 h

Hl. Messe

Fr, 31. Dez, 18:00 h

Jahresschlussmesse

Sa, 1. Jan, 11:30 h

Hl. Messe

Sa, 1. Jan, 19:00 h

Hl. Messe

anschl. Komplet

So, 2. Jan, 11:30 h

Hl. Messe

So, 2. Jan,19:00 h

Hl. Messe

Herz-Jesu-Kloster

25. + 26. Dez, 8:30 h

Hl. Messe

St. Anna-Kapelle

Sa, 25 Dez, 11:00 h

Krippensegnung

St. Marien

Fr, 24. Dez,18:00 h

Christmette

mit festlicher Musik für

Solo, Chor, Orgel und

Gemeindegesang

Sa, 25. Dez, 10:00 h

Festhochamt

mit weihnachtlicher Musik

So, 26. Dez, 10:00 h

Festhochamt

der Chor singt weihnachtliche

Chöre alter

Meister

Do, 29. Dez, 18:30 h

Hl. Messe

Fr, 31. Dez, 18:30 h

Jahresschlussmesse

mit Jahresrückblick

und Te Deum

So, 2. Jan, 10:00 h

Hl. Messe

St. Martin

Fr, 24. Dez, 16:00 h

Kinderchristmette

mit Krippenspiel und

Kinderchor

Fr, 24. Dez, 22:00 h

Christmette

Sa, 25. Dez, 10:00 h

Weihnachtshochamt

Der Kirchenchor singt die

Missa Brevis, B-Dur, von

Joseph Haydn

So, 26. Dez, 10:00 h

Hl. Messe

Jugendmesse

mit Jesus’ Voices

Fr, 31. Dez, 17:00 h

Jahresschlussmesse

(c) Foto: S. Diop

Sa, 1. Jan,10:00 h

Hl. Messe

So, 2. Jan, 10:00 h

Hl. Messe


WER ? WAS ? WO ?

Pfarrer des Kirchengemeindesverbandes Bad Honnef:

Bruno Wachten

Dr. Herbert Breuer, Rommersdorfer-Str. 73, Tel: 94 05 97

Bergstraße 1; Tel: 93 15 63,

st.johann-baptist@honneftal.de

Sprechstunde nach Vereinbarung

Dr. Bernd Biberger, Aegidiusberger-Str. 60, Tel: 96 79 41

Pfarrer Scholl, Altenheim Franziskushaus, Klosterstr. 6

Pfarrvikar Heiner Gather

Aegidiusplatz 18, h, Tel: 98 97 240

Kaplan Guido Dalhaus

Rommersdorfer Straße. 2 ,Tel: 93 15 73

Sprechstunde nach Vereinbarung

Gemeindereferentin:

Elisabeth Schmitz, Dr. F.- Lohmüller - Str 40,

Krankenhausseelsorgerin

Christiane Neuhalfen, Bergstraße 2, Tel: 23 95

Seelsorgebereitschaftsdienst

Telefon 0151 587 057 79

Zentrales Pfarrbüro im Pfarrverband

Bergstraße. 1, Tel.: 93 15 63 Fax: 93 15 65

st.johann-baptist@honneftal.de

Tel: 90 18 53

Subsidiare:

Kantor, Chorleiter, Organist

Norbert Precker, Bergstraße 10b, Tel: 78 621

Chorleiter in St. Marien

Rolf Beitzel, Römlinghovenerstr. 69 a, Tel: 02223 -21526

Organist und Chorleiter Aegidienberg

Stefan Schwebig, Oberpleis, 02244 8746 74

Organist Aegidienberg

Erwin Kauert

Küster

Albert Neuhalfen, Bergstraße. 2, Tel.: 23 95

Küster in Aegidienberg

Gerhard Scholz

Kindergärten

Pfarrsekretärinnen: St. Martin, Martinsweg 8,Tel.: 34 15

Ursula Mohr, Liliane Udich, Stephanie Weinz,

Bürozeiten: Mo - Fr 9 h - 12 h, Mo 14:30 - 16 h

Kath. Kindergarten Aegidienberg

Do: 14:30 - 18 h

Familienzentrum, Aegidiusplatz 10,

Tel: 80405, Fax: 9198417

Cura - Kindertagesstätte St. Johannes,

Kontaktbüro St. Marien Rommersdorfer-Str. 37, Tel.: 54 86

Rhöndorf, Frankenweg 127, Tel: 93 16 13

Bürozeiten: Di, 14:30 - 16:30 h

Pfarrbüchereien

Rhöndorf, Frankenweg 127

Kontaktbüro St Aegidius

Öffnungszeiten: Mo & Fr: 15 h- 18 h

Aegidiusplatz 18, Tel: 80 077, Fax 80 078

Bürozeiten: Mo, 9 - 12 h, Mi 16 - 18 h

Aegidienberg, Aegidiusplatz (im Marienhaus)

Öffnungszeiten: Di 15 h -16:30 h, Do 15:30 h - 17:30 h

Diakon Franz Gunkel

Leybergstraße 4, Tel.: 46 26

Caritas-Sozialstation

Linzer-Straße 27, Tel: 93 11 80

Diakon Alfred Arz Sprechzeiten: Mo - Fr 10 h -

Alte Straße 5, Tel.: 80 366 12 h

Caritas Kleiderstube

Bergstr. 5

Öffnungszeiten:Di 10 h - 16 h

www.honneftal.de

Garten S. Diop - Tusche - 21 x 15 cm - 2009


Noch einmal Sommer: Pfarrfest im Park am 20. September 2010

Das Pfarrfest begann mit der Hl. Messe,

die Dr. Herbert Breuer im Park der

Villa Merkes in Rhöndorf zelebrierte.

Dass das Wetter noch einmal sommer-

lich werden würde, hatte man wäh-

rend der Wochen vor dem 20. Sep-

tember kaum zu hoffen gewagt.

Um 11 Uhr begrüßte Reinhold Bauer

die Gäste, die aus ganz Bad Honnef

und Umgebung nach Rhöndorf

gekommen waren.

Ingrid Fischer war - wie immer - Reibekuchenbäckerin. Es die Gewinne, die Honnefer Geschäftsleute gestiftet hatten,

gab auch Würstchen, Pommes und Eintopf. Das darunter auch wieder ein Gemälde von Sabine Diop.

reichhaltige Kuchenbüffet wurde vom Waffelstand der Die Balettgruppen von Sabine Morys (rtv) zeigten im roten

Grundschule Rhöndorf ergänzt. Tütü und als Nixen ihr Können. Gitta Knips führte mit den

Karin Käufer und Kolleginnen der Pfarrcaritas Rhöndorf Kindern des Kindergartens St. Marien Rhöndorf ihre

organisierten den Flohmarkt. Hinter der Theke der Geschichte “Vom verzauberten Faß” auf.

Tombola verkaufte Marlene Barth die Lose und verteilte Den Kindern wurde bei dem reichhaltigen Angebot wie

(c) Foto: S. Diop


Schminken, Hüpfburg, Buttonmaschine und Fuß- Honnefer Musikschule auf, am vormittag war der

ballturnier nicht langweilig. Die Messdiener verkauften Ittenbacher Spielmannszug zu hören.

Milchshakes für ihre Fahrt nach Rom (s. Seite 25). Bis in den Abend sassen die Gäste rund um den Brunnen

Die Schachspiele, die etwas abseits vom “Trubel” zu finden und genossen die milde spätsommerliche Atmosphäre.

waren, wurden von Jungen und Alten genutzt. Sabine Diop

Am Nachmittag spielte die “Night Train Big Band” der

„Gott zur Ehr´, den Menschen zur Freud!“

Festgottesdienst und Festakt zum 90-jährigen Bestehen des Kirchenchors Cäcilia an

Sankt Marien Rhöndorf

Am Samstag, den 20. November 2010 feierte der Rhön- Requiems von Brahms im November 2009 eröffnet wurde.

dorfer Kirchenchor anlässlich des Cäcilienfestes sein Weitere Höhepunkte waren die Auf-führung einer

90jähr-iges Bestehen. In der Festmesse brachte er Werke Mozartmesse an Ostern und die Chorfahrt auf den Spuren

von Meistern aus verschiedenen Epochen zu Gehör. J.S. Bachs nach Leipzig.

Kaplan Guido Dalhaus, der in seiner Predigt auf die Bedeu- Präses Bruno Wachten bedankte sich in seinem Grußwort

tung der Kirchenmusik einging, der Präses des Chores, bei den Sängerinnen und Sängern für die Arbeit des Chores

Pastor Bruno Wachten, und Dr. Herbert Breuer zelebrier- in den vergangenen 90 Jahren und ganz konkret für die

ten gemeinsam die Festmesse. beeindruckende Gestaltung des Festgottesdienstes.

Den anschließenden Festakt mit geladenen Gästen eröff-

nete der Chor mit einem Gesangsbeitrag in der Aula des

Hauses Rheinfrieden. Die Vorsitzende Eva-Maria Becker

begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, darunter das

Ehrenmitglied Zita Hintz. Der Ehrenvorsitzende Josef

Aenstoots konnte aus gesundheitlichen und Alters-

gründen nicht teilnehmen. Eva-Maria Becker erinnerte

daran, dass das Jubiläumsjahr mit der Aufführung des

„Gottesdienste ohne (Chor-)Musik sind arm, sie lassen das

Herz weniger gut mit feiern. Daher ein besonderer Dank an

die, die mithelfen, Gottesdienste zu Erfahrungen des

Glauben werden zu lassen!“ Pfarrer Wachten brachte seine

Zuversicht zum Ausdruck, dass ein Chor, der eine so gute

Arbeit macht, immer wieder Menschen zum Mittun

motivieren kann. Er schloss mit einem besonderen Dank an

Chorleiter Rolf Beitzel.

(c) Foto: S. Diop


Nach dem Harfenspiel von Karuna Koch, für das sich die

versammelte Festgemeinde mit einem langen Applaus

bedankte, sprach Kaplan Dalhaus in seiner Funktion als

Präses des Cäcilienverbands im Rhein-Sieg-Kreis. Er

zitierte aus der Festschrift des Chores von 1960, in dem der

Beginn der Chortätigkeit beschrieben wurde. Seit 1920

wurden auch Sängerinnen in den durch den Krieg

dezimierten Männerchor aufgenommen, und so gilt der

1. April 1920 als Gründungsdatum des katholischen

Kirchenchores Rhöndorf. Das Motto damals und heute:

„Gott zur Ehr´, den Menschen zur Freud!“

Anschließend wurden langjährige Sängerinnen für ihr über „Wolkenburg“, „Löwenburg“ und „Drachenfels“.

aktives Mittun in Kirchenchören des Cäcilienverbands

Reinhold Bauer vertrat den PGR-Ortsausschuss Rhöndorf

geehrt: Ilse Ebeling, Ingrid Landsberg und Iris Rothfeld für

und zitierte aus der Konstitution des 2. Vatikanischen

25-jährige Mitgliedschaft und Ehrenmitglied Zita Hintz für

Konzils „Sacrum Sanctum“ über die Kirchenmusik als

ihr 65. Engagement als Sängerin. Kaplan Dahlhaus übernotwen-digen

und integrativen Teil der Liturgie. Er

reichte ihnen eine Urkunde und die Anstecknadel des

erinnerte an den Nachhall, den die Konzerte des

Cäcilienverbands. Die Vorsitzende Eva-Maria Becker be-

Kirchenchores stets bei den Zuhörenden finden: „Sie sind

dankte sich bei den Sängerinnen mit bunten Blumenein

Kernstück der Gemeinde und unersetzlich!“ Den

sträußen.

Reigen der Gratulan-tinnen und Gratulanten schloss Karin

Vize-Bürgermeister Peter Profittlich sprach seine Worte Käufer von der Pfarrcaritas St. Marien Rhöndorf ab. Sie

des Dankes und der Verbundenheit im Namen der Stadt verwies auf die Bedeutung des Chores bei Gemeindefesten

Bad Honnef und des Ortsteils Rhöndorf. und brachte ihre Freude und Stolz für „unseren

Dr. Adelheid aufm Kampe gratulierte dem Kirchenchor als

Kirchenchor Rhöndorf“ zum Ausdruck.

Vertreterin des Collegiums Musicum und wies auf die Eva-Maria Becker bedankte sich bei den Gästen für die

gesundheitsfördernde Funktion des Singens hin. Sie vielen guten Wünsche und die Geschenke, bei den

brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass Chor und Chormitgliedern für ihr Mittun und allen Gästen für ihr

Collegium Musicum mit Rolf Beitzel den gleichen Kommen.

musikalischen Leiter haben. So können sie große Werke

gemeinsam angehen und haben das bei der Aufführung

des Brahms-Requiems bereits erfolgreich umgesetzt.

Rolf Beitzel lud abschließend alle Anwesenden ein, in den

Kanon „Viva la Musica“ einzustimmen. So beendete ein

vielstimmiges Lob der Musik den offiziellen Teil des

Hanne Bickerich-Glutsch erinnerte als Vertreterin des ev- Abends.

angelischen Singkreises Oberkassel ebenfalls an die gute

und alle bereichernde Kooperation bei der Aufführung des

Brahms Requiems und äußerte die Hoffnung, auch in

Die Festgesellschaft blieb noch einige Stunden in geselliger

und froher Runde beisammen.

Zukunft gemeinsam mit dem Rhöndorfer Kirchenchor

Iris Rothfeld

musizieren zu können.

Adventliche Chor- und Orchestermusik

Rolf Beitzel und Wilhelm Trimborn unterhielten die

am 12.12.2010, 17 h in St. Marien.

Es spielen das Collegium Musicum, der Kammerchor des

Festversammlung mit ihrem vierhändigen Klavierspiel

Collegium Musicum Bad Honnef und Nadja Wester

(Querflöte) unter Leitung von Rolf Beitzel. Der Eintritt ist frei.


Bringt die Kirche den Martini-Markt in Gefahr?

Sehr erfolgreich für die Standbetreiber - und das schon Viele Besucher, auch von außerhalb, haben am Stand

zum 15. Mal - war laut Presse der diesjährige Martinimarkt. äußerst positive Rückmeldungen gegeben, dass es auf

Ebenso erfolgreich, wenn auch erst zum zweiten Mal, war solch einem Markt so ein (caritatives) Angebot geben darf.

der Markt für die Nutzer der beiden Buden, die der Was für eine gute Werbung auch für den Veranstalter

Kirchenvorstand als Teil seiner Nutzungsvereinbarung Centrum e.V.!

mit Centrum e.V. für gemeinnützigen/ caritativen

Organisationen mietfrei zur Verfügung stellen ließ.

Der Kirchenvorstand hat den beteiligten Gruppen

übrigens völlig freie Hand in der Gestaltung und Ab-

Der Martinimarkt findet auf dem Gelände und rund um wicklung ihres Angebots und ihrer Ziele gegeben und sich

die Pfarrkirche St. Johann Baptist statt, er trägt sogar den in keiner Weise eingemischt. Von dem Erlös dieser Buden

Namen eines Heiligen, der nach der Legende vor mehr als profitiert also nicht die Kirchengemeinde, sondern der

1600 Jahren durch die Teilung seines Mantels mit einem Lions Club und der Stadtelternrat dürfen sich für ihre

Bettler den caritativen Gedanken in der Kirchengeschichte Projekte jeweils über ein Plus von 350 Euro freuen - und mit

auf besondere Weise mitgeprägt hat. So lag der Gedanke ihnen viele Kinder.

nahe, auf diesem sonst rein kommerziellen Markt auf

unserem Kirchplatz Gruppen Gelegenheit zu geben, ganz

im Sinne des Namensgebers St. Martin für soziale oder

gemeinnützige Projekte Dinge zu verkaufen, ohne den

Umsatz durch 350 Euro Miete für die Bude schmälern zu

müssen. Das kam in beiden Jahren dem Lions-Club

Siebengebirge (2009 für das Auto der Bad Honnefer Tafel

(AWO), 2010 für Mittagessen in Schulen für bedürftige

Kinder) und dem Stadtelternrat mit seinen Spielplatz-

projekten zugute. In beiden Jahren konnte außerdem

Amnesty International am Stand der Gemeinde viele

Unterschriften für politisch Verfolgte sammeln. Im letzten

Jahr verkaufte der Eine-Welt-Laden der ev. Kirchenge-

meinde fair gehandelte Produkte am Stand und Haus

Hohenhonnef Kalender und Karten, die die Bewohner dort

gebastelt hatten. Kirchliche, hier katholische, Beteiligung

an diesen Buden war die Unterstützung des Stadtelternrats

beim Waffelverkauf durch die Messdiener 2009 und

ungezählte Schüsseln von Waffelteig, die im letzten Jahr

von den Eltern der Messdiener und in diesem Jahr

freundlicherweise von den kfd-Frauen zur Verfügung

gestellt wurden. Beim Waffelverkauf unterstützt wurde

der StER in diesem Jahr darüber hinaus durch das

katholische Familienzentrum St. Johannes und das

Bündnis für Familie, das dadurch gleichzeitig auf sein

neues Projekt Patenschaften für bedürftige Kinder in Bad

Honnef aufmerksam machen konnte.

Beate Schaaf


s.diop

Hausaufgabenbetreuung für Grundschulkinder in der OGS

(Offene Ganztagsschule)

Liebe Leserinnen und beiden Kinder. Auch die Schülerin fasste schnell Vertrauen, sie

Leser, wollte mich auch gleich zu Hause besuchen, was bisher jedoch

Sie erinnern sich, dass wir vor

leider nicht stattgefunden hat.

gut einem Jahr Menschen

gesucht haben, die bereit sind,

Ich sehe in dem Kontakt mit Kindern eine große Bereicherung

und kann nur jeden ermutigen, sich zu überlegen, ob das nicht

ein Weg ist, etwas Sinnvolles zu tun und evtl. auch aus der

ein - oder zweimal in der Isolation herauszukommen.

Woche bei einem Grundschul- Vielleicht könnte sich auf diesem Wege auch eine Gemeinschaft

finden, die außerhalb der Schule Kontakt hält.

kind nach dem Unterricht eine

Hausaufgabenbetreuung als

Einzehilfe in dessen Schule zu übernehmen. Buchempfehlung:

Organisiert wird das vom Stadtjugendring (Tel. 919499) Wie war das am Anfang ?

und für die Grundschule Rhöndorf vom Trägerverein der Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis

2010

OGS Rhöndorf (Tel 9015816).

Sie können sich auch zunächst bei der Freiwilligenagentur

H. Janisch und L. Wolfsgruber

in Bad Honnef beraten lassen (donnerstags 10:30 -12:00 h

im Rathaus, Tel 184-232) .

Woher komme ich? Und was war,

bevor es mich gab? Wer oder was

Sechzehn Damen und Herren hatten sich im letzten Jahr oder wie bin ich? Schwer zu sagen,

aus den katholischen und evangelischen Kirchen- und doch eine von Kindern oft gestellte Fragen. Wie weit

gemeinden für diese Aufgabe gemeldet. Nun werden zurück kann der Mensch von sich denken? Und gibt es

weitere nette Menschen gesucht, die in der Schulzeit pro noch ein "Davor"? Und wer hat diesen Gedanken von mir

Woche ein bis zwei Stunden ihrer Freizeit für so ein als Menschen gedacht? Der, der das fragt, spielt diesen

wichtiges Anliegen zur Verfügung stellen wollen. Wer Gedanken durch. "Wie war das am Anfang?" ist ein

keine Hausaufgaben-Einzelbetreuung machen möchte, Bilderbuch über die Frage, was in uns steckt. Auf der ersten

kann sich auch als Lesepate zum Vorlesen und Lesenüben Doppelseite funkeln Sterne im tiefen Schwarz; einer dieser

melden. Beate Schaaf Sterne ist einem neugeborenen Kind gewidmet. Dann

werden die Farben heller und die Sterne blasser. Im

Von einer der freiwilligen Helferinnen haben wir diesen

Bericht bekommen, wir finden ihn sehr motivierend!

Wechsel von Dunkel und Hell fragt eine Stimme "Wie war

das am Anfang, als Gott an mich gedacht hat?" Welche

Überlegungen könnten Gott durch den Kopf gegangen

sein, als er sich entschloss, ein neues Leben in diese Welt zu

Sieglinde Mack schreibt uns: setzen?

“Ich mag Kinder sehr und da die eigenen schon einige Jahre aus Sollte der fragende Erzähler ursprünglich ein Stein, ein

dem Haus sind und ich jetzt als Rentnerin Zeit zur Verfügung Baum oder ein Rentier werden? Es sind diese Fragen, die

habe, kam mir das Angebot der Freiwilligen Agentur in Bad das Buch durchziehen und die uns in geheimnisvolle

Honnef gerade recht. So helfe ich jetzt zwei Schülern der Bildräume führen. Heinz Janisch, Meister philosophisch

Grundschule Selhof einmal in der Woche ca. zwei Stunden bei poetischer Bilderbuchtexte, nimmt die kindliche

den Hausaufgaben, was mir sehr viel Freude bereitet. Es begann Perspektive ein und stellt, fast wie in einem Ratespiel,

mit einem Schüler der zweiten Klasse. Das erste Treffen war noch immer neue unbefangene Fragen: Sollte ich "ein Tiger im

geprägt von vorsichtigem Herantasten, aber bereits in der Sprung" oder "eine Schneeflocke unter vielen

zweiten Stunde erzählte er mir von sich, seinem Papa, vom Schneeflocken" werden? Wer oder was wäre ich dann?

Urlaub und vorige Woche sagte er mir, ich sei seine Oma, was für

Das Preisträgerbuch behandelt kindgerecht die schwiemich

ein großes Kompliment war, da ich hier das große Vertrauen

rigen Fragen nach der Herkunft und der „Gottgewolltheit“

sehe, was sich inzwischen entwickelt hat. Eine weitere Schülerin

jedes einzelnen Menschen.

aus der gleichen Klasse kam hinzu, hier sehe ich allerdings noch

Schwierigkeiten wegen der sich entwickelnden Konkurrenz der

Die Berliner Literaturkritik, 21.05.10


"Wir haben (s)einen Stern

gesehen”

17.12.2010. 17 h, St. Aegidius

Wortgottesdienst gestaltet von den Kin-

dern des kath. Kindergartens St. Aegi-

dius, Familienzentrum NRW. Danach

Glühwein und Sternenplätzchen auf

dem Kirchplatz, der Elternrat organisiert die Bewirtung.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

Aufwachsen in Medienwelten

Katrin Scheel, Medienpädagogin: Über den Umgang mit

Medien im Kindesalter.

Do. 20.01.11, 19:30 - 21:45 h, Familienzentrum St. Aegidius

Babysitting und Kinderbetreuung

Kurs für Zertifikat in Babysitting und Kinderbetreuung

mit Gabriele Kaufmann für Jugendliche ab 14 Jahren.

Theoretische Ausbildung und vier Stunden Praxis im

Familienzentrum mit den 2-6-Jährigen erleben.

Termine: Sa. 29.01. und 05.02.2011, 9:30 - 17.00 h (Termine

für die Hospitation nach Absprache. )

Ort: Kath. Pfarrzentrum St. Aegidius.

Kosten: 16,-/8,-€ (Nähere Auskunft während der Öffnungs-

zeiten im Familienzentrum: 02224 80405)

Elternkurs: kess-erziehen mit Frank Rütten

(kess = koooperativ, ermutigend, sozial, situations-

orientiert)

Der demokratisch-respektvolle Erziehungsstil. Fünf auf-

einander aufgebaute Einheiten.

Termine: Mi: 23.02., 02.03., 09.03, 16.03 und 23.03.2011

Zeit: 19:30 - 21:45 h, Familienzentrum St. Aegidius

Erste-Hilfe-Kurs für junge Eltern

mit Winfried Pesch, Rettungssanitäter, Ausbilder, Lehrer

Sa. 19.02.11, 10 - 15 h, Familienzentrum St. Aegidius

Kosten: Pro Person 15,- €, pro Paar 20,- € (Für die

Mittagspause bringen Sie bitte Verpflegung mit.)

Familienzentrum St. Agidius

Leiterin: Karin Casel, 02224 80405


Die kfd - ein Frauenort in der Kirche

Offen für Suchende und

Fragende!

� Wir öffnen und gestalten neue Möglichkeiten

für Frauen in unserer Kirche!

� Wir schaffen spirituelle Zugänge!

� Wir holen den Glauben in das Leben und

das Leben in den Glauben!

� Wir bilden uns eine eigene Meinung zu

religiösen und politischen Fragen!

� Wir engagieren uns aus dem Glauben

heraus!

� Wir leben eine gute Gemeinschaft miteinander

und füreinander!

Spendenübergabe an Haus Heisterbach

Herbstwanderung nach Unkel

Sternwallfahrt

Erntedank


Glaubensgesprächskreis

der Frauen in Aegidienberg

„Vergiss die Freude nicht!”

Mit diesem Thema werden sich Frauen beim

nächsten Besinnungstag am Samstag, dem

9. 4. 2011, von 9:00 - 17:30 Uhr beschäftigen.

Wie leicht gehen die kleinen Freuden im Alltag

unter. Ständiger Terminstress, vielfältige Bean-

spruchungen, eintönige Routine, aber auch

Gefühle von Einsamkeit und Sinnlosigkeit färben das

Leben oft grau. Je nach Naturell machen sie uns Frauen

wütend oder lassen uns ohnmächtig resignieren.

Deshalb wollen wir uns mal einen Tag Zeit nehmen, um

nach den Ursachen zu fahnden und kleine Schritte zur

Umkehr zu entdecken. Meditative Tänze, Gesprächs-

runden, Stillephasen, kleine Entspannungsübungen und

anderes mehr sollen uns helfen, die Urquelle tiefster,

unzerstörbarer Freude zu finden. So kann dieser Tag

Anstoß sein, durch die letzten Tage der Fastenzeit und der

Karwoche uns Ostern, dem Fest grenzenloser Freude, auf

neue Weise zu nähern. Vielleicht fällt es uns dann leichter,

die Freude in unserem Alltag nicht mehr zu vergessen.

Der Besinnungstag findet im katholischen Pfarrzentrum

St. Aegidius, Aegidienberger Str. 18 statt. Die Kosten (inkl.

Mittagessen & Kuchen) betragen 20 €. Teilnehmen können

alle interessierten Frauen (junge und ältere, katholische

und evangelische aus Bad Honnef und Umgebung).

Anfragen und Anmeldungen ab sofort, bei Irmgard Staab,

Dipl.Psych., die auch den Tag leitet. (Telefon: 02224 8371)

Nächster Frauengottesdienst ist am Mittwoch, dem

13. 4. 2011, um 18 Uhr in der Kapelle des Franziskushauses.

Dieser Wortgottesdienst ist wie immer mit besonderen

Elementen gestaltet, um einmal einen anderen Zugang

zum Beten und Stillwerden zu erschließen.

S.

Diop

Der Name „Frauengottesdienst“ kommt übrigens daher,

dass er von Frauen vorbereitet und durchgeführt wird.

Herzlich eingeladen sind aber nicht nur Frauen, sondern

auch alle interessierten Jugendlichen ab ca. vierzehn

Jahren und alle Männer. Irmgard Staab

36 - HORIZONT Dezember 2010

Weltgebetstag 2011

in Aegidienberg

Informationsnachmittag im

Pfarrzentrum

Mittwoch, 26. 1. 2011, 15 Uhr

Jedes Jahr bereiten christliche Frauen aus einem

anderen Land die Gebetsordnung für den Welt-

gebetstag vor. Für 2011 kommt sie aus Chile.

Deshalb gibt es an diesem Nachmittag bei

Kaffee und Kuchen Informationen zur Kultur

und Geschichte , zum Land und seinen Menschen. Hierzu

wird uns unter anderem Bettina Steinhauer, geb. Leven,

etliches erzählen, da sie beruflich mehrere Jahre in Chile

gelebt hat und dort auch ihre Drillinge geboren sind. Der

Nachmittag wird von chilenischer Musik umrahmt und

wir selbst werden auch einige Lieder erlernen.

Weltgebetstagsgottesdienst in der Kapelle des

Franziskushauses am 4. März 2011, 17 Uhr

Gemeinsam mit Millionen Frauen beten wir an diesem Tag

die gleichen Texte - 24 Stunden lang rings um den Erdball

in den Anliegen, Sorgen und Freuden der Frauen aus Chile.

Dieser weltweit größten Solidaritätsaktion von Menschen

schließen wir uns ab 17 Uhr in Aegidienberg an. Die

chilenischen Frauen haben den Gottesdienst unter das

Thema gestellt: „Wie viele Brote habt Ihr?“

Zu diesem Gottesdienst sind alle Frauen herzlich

eingeladen. Ebenso auch alle interessierte Jugendliche und

Männer, die diese Solidaritätsaktion unterstützen wollen.

Es wird sicherlich wieder eine unvergessliche Stunde.

Abb:”Wie viele Brote habt ihr?”, Las Bordadoras de Copiulemu

Bildrechte bei: Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

Irmgard Staab


Blauer Himmel, bunte Blumen, sattgrüner Rasen

Aquarellkurs der Frauengemeinschaft

St. Anna Selhof

Bei herrlicher Herbstsonne machte sich die Aquarellmal-

gruppe der Frauengemeinschaft St. Anna Selhof auf den

Weg zur Unkeler Stadtmauer, um unter Leitung von Maria

Kurth tolle Motive einzufangen: Blauer Himmel; bunte

Blumen an der Mauer und ein sattgrüner Rasen waren ein

herrliches Motiv.

Nach einem ebenso kreativen wie lustigen Nachmittag

entstanden wunderschöne kleine Kunstwerke, die von den

vorbeikommenden Spaziergängern bewundert wurden.

Auch der ehemalige Präses der Frauengemeinschaft St.

Anna, Msgr. Franz Lurz, konnte sich von den kunstvollen

Ergebnissen der acht Frauen überzeugen.

Im September war es wieder soweit, nach vier Jahren stand

die Neuwahl des kfd Vorstandes in Aegidienberg an.

Schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass es wohl keinen

neuen Vorstand geben würde.

Sehr erfreut waren wir, als 60 Frauen an diesem Nach-

mittag teilnahmen. Auch Pfarrer Heiner Gather schaute

kurz vorbei und begrüßte die Frauen. Ich habe an diesem

Nachmittag darauf hingewiesen, dass unsere Amtszeit

nach der Satzung eigentlich abgelaufen ist. Aber die

Frauen waren der Meinung, es läuft doch alles prima,

warum sollen wir uns umstellen. Also kam es so wie

voraussehbar, der "alte Vorstand" wurde einstimmig

wiedergewählt. Es ist natürlich ein tolles Gefühl zu wissen,

dass so viele hinter uns stehen. Wir machen also weiter wie

bisher und freuen uns auf viele neue Aktivitäten.

Ingrid Weber

Von links nach rechts: Hannelore Frost, Helga Brinsa,

Marlies Osterhold, Ursula Unger, Eva Feres, vorne: Imelda

Die Hobbykünstlerinnen treffen sich jeden vierten Freitag Bechthold, Monika Schnabel, Marita Eberweiser

im Monat, um mit Maria Kurth weiterhin ihr Können

auszubauen. (Nähere Informationen bei der Künstlerin

Maria Kurth, Telefon: 02224 71287)

Vorstandswahl der kfd St. Aegidius

(c) Foto: S. Diop


Pfarrcaritas St. Marien Rhöndorf im Jahreslauf

Wie sicherlich inzwischen bekannt, bietet die Pfarrcaritas der Welt größten Kalt-Wasser-Geysir. Der mit fünfzig

St. Marien Rhöndorf ein monatlich wechselndes Veran- Personen vollbesetzte Bus brachte uns nach Andernach.

staltungsprogramm. Zuerst besichtigten wir das Geysir-Erlebnis-Zentrum,

bevor uns ein Schiff auf die Insel Namedy brachte und wir

So besuchten wir im Januar 2010 die Krippenausstellung

im Haus Schlesien in Heisterbacherrott. Eine Vielfalt an

wunderschönen alten, originellen und verschiedenartigster

Krippen bekamen wir dort zu sehen. Und der

Gedanke der Weihnacht wurde einem nochmals vor

Augen geführt. Mit der Besichtigung der dortigen Kirche

endete das Besichtigungsprogramm und wir wandten uns

den Geysir in Aktion erleben konnten. Auf der Rückfahrt

gab es zur Stärkung dann auf dem Schiff Kaffee und

Kuchen. „Auf eigene Faust“ konnte anschließend jeder in

Andernach auf Besichtigungstour gehen, bevor wir

„leider“ schon die Rückfahrt nach Rhöndorf antreten

mussten.

dem gemütlichen Teil des Nachmittags zu, dem Kaffee- Im Juni stand etwas ganz besonderes auf dem Programm.

haus-Besuch, bevor wir uns anschließend wieder per Bus Wir hatten Gelegenheit, das Palais Schaum-burg und den

und Bahn auf den Heimweg begaben. ehemaligen Bundeskanzlerbungalow in Bonn zu

besichtigen. In einer eigens für unsere Gruppe geplante

Im Februar hieß es wir immer „Rhöndorf Alaaf“ !!!

Zum karnevalistischen Kaffeeklatsch hatten die

karnevalistischen Helferinnen der Pfarrcaritas ein buntes

unterhaltsames Karnevalsprogramm zusammengestellt.

Führung bekamen wir die Räumlichkeiten der beiden

bekannten und berühmten Gebäude im ehemaligen

Regierungsviertel zu sehen. Höchst interessant, einige

Details und Anekdoten zu erfahren, die sich dort in diesen

ehemaligen Regierungsgebäuden zugetragen haben.

Musikalisch wie immer unterstützt und begleitet von Einen gemütlichen Abschluss bildete der Besuch im Café

Stefan Pischl, der die bunt verkleidete Jeckenschar,

zwischendurch zum Schunkeln und Singen aufforderte.

auf der Museumsmeile.

Einer der Höhepunkte war sicherlich auch der Auftritt der

Kindertanzgruppe der Löstige Geselle, die schwungvoll

ihre Tänze darbrachten.

Im März war ein Besuch der Museumsmeile in Bonn mit

der Ausstellung „Byzanz - Pracht und Alltag“ geplant.

Leider fand diese Ausstellung wohl nicht genug

Interessierte, da sich nur wenige Teilnehmer meldeten.

Daher mussten wir diesen Ausflug nach Bonn dann leider

kurzfristig absagen.

Im Juli hieß es dann: SOMMER-Pause !!!

August 2010: Besuch des Klosters Heisterbach. Auch wenn

wir alle sicherlich schon ein oder mehrmals dort im Kloster

zu Besuch waren, gibt es doch immer wieder etwas

Neues/Altes zu sehen. Auch diesmal war es natürlich so,

dass sich vieles verändert, renoviert oder saniert wurde

und somit viele neue Eindrücke entstanden. Das Fazit aller

Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Es hat sich gelohnt, wir

haben wieder etwas dazugelernt, es war höchst interessant.

Im April stand eine Stadtführung in Bonn auf dem

Programm. Mit einer Gruppe von fünfundzwanzig

Personen fuhren wir nach Bonn und hatten dort eine 1 ½-

stündige Stadtführung. Angefangen am Poppelsdorfer

Schloss ging es über Universität, Rathaus, Stiftsgasse,

Bonngasse, Beethovenhaus usw. durch die Stadt Bonn.

Und das eine oder andere war dann selbst für gebürtige

Bonner doch noch „neu“. Nach diesem anstrengenden

„Pflastertreten“ kam uns eine gemütliche Kaffeehaus-

Runde nur recht, bevor wir nach Rhöndorf zurückkehrten.

Im September fand ja unser alljährliches über die Grenzen

von Rhöndorf hinweg bekanntes und beliebtes Rhöndorfer

Pfarrfest statt. Wir hatten wieder einmal Glück und das

Wetter spielte mit, die Sonne schien und die Leute strömten

in den Park. Mit einer Messe unter freiem Himmel, die in

diesem Jahr Dr. Herbert Breuer hielt, begann unser

Pfarrfest. Es gab wie immer ein großes Angebot für Leib

und Seele. Der Flohmarkt bot viele interessante Dinge

zum Kauf an, am Büchermarkt konnte reichlich gestöbert

werden. Reibekuchen, Erbsensuppe usw. Kuchen, Waffeln,

es gab für Jedermann etwas. Es war wieder ein gelungenes

Im Mai 2010 fand unser „jährlicher Ausflug“ als Fest und alle fühlten sich wohl in dem wunderschönen

Frühlingsfahrt nach Andernach statt. Dort besuchten wir Park.


Ende September stand der Besuch des Laubhüttenfestes in Dies war ein Rückblick auf die Veranstaltungen der

Oberkassel auf dem Programm. Im „Kleinen jüdischen Pfarrcaritas St. Marien Rhöndorf im Jahr 2010. Wir werden

Lehrhaus“ in Oberkassel feierte die kleine jüdische uns bemühen, auch im kommenden Jahr wieder ein

Gemeinde das Laubhüttenfest. Dieses Fest wird alljährlich hoffentlich interessantes Programm für Sie zusammengefeiert

im Gedenken an die gelungene Flucht aus zustellen.

ägyptischer Knechtschaft und als Dank für eine gute Ernte. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf viele Teilneh-

Ursprünglich wurden zu diesem Zwecke Hütten gebaut merinnen und Teilnehmer.

und mit Laub bedeckt (In der heutigen Zeit wird das dann

allerdings etwas vereinfacht, indem ein Zelt mit Laub

abgedeckt wird). Uns zum Verständnis wurde zu Beginn -

wie oben geschildert - der Sinn und Zweck dieses Festes

erklärt. Das Vorlesen und Sprechen von Gebeten gehört

ebenfalls dazu wie das Singen von Liedern. Für uns war es

Die Helferinnen der Pfarrcaritas St. Marien Rhöndorf

möchten Ihnen auf diesem Wege eine schöne Adventszeit

und ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen.

Für das neue Jahr 2011 alle guten Wünsche Gesundheit

und Zufriedenheit verbunden mit herzlichen Grüßen

eine sehr interessante Erfahrung mit einem jüdischen

Brauch. Mit allen Anwesenden wurde hinterher ein wenig

Ihre Karin Käufer , Vorsitzende

gefeiert.

Veranstaltungen im 1. Quartal

Für den Monat Oktober stand im Veranstaltungskalender

die Besichtigung der nunmehr fertiggestellten renovierten

„Drachenburg“. Per Straßenbahn und Zahnradbahn

kamen wir auf den Berg bzw. auf den halben Berg. Zuerst

führte uns unser Weg natürlich in den ebenfalls neu

gestalteten Garten der Drachenburg. Von dort hat man

einen wunderschönen Blick in das Rheintal. Danach hatten

wir natürlich eine eigene Führung durch die neuen/alten

renovierten Räume der Drachenburg. Es ist schon

imposant zu sehen, was dort oben, auch rund um die

Drachenburg, geschaffen worden ist. Da es in der

25. Januar 2011

Besichtigung des Rheinischen Landesmuseums

in Bonn

Treffpunkt: 13.30 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle

Rhöndorf, Bahnfahrt, kurzer Fußweg, Führung (1 h) durch

das Museum. Anschließend Möglichkeit zum Kaffee-

trinken im Museum.

Kosten Fahrt, Eintritt & Führung: € 11,50 - Anzahlung: 5 € -

Anmeldung: Kontaktbüro - Anmeldeschluss: 11.1. 2011

Drachenburg nun ein Café gibt, war es natürlich dringend 1. März 2011

notwendig, dieses auch auszuprobieren und es kann nur Karnevalistischer Kaffeeklatsch

empfohlen werden.

im Pfarrheim Rhöndorf mit einem bunt gemischten

Programm und vielen Höhepunkten, Beginn: 14.11 Uhr,

Im November stand der Advent wieder vor der Türe !!! der Eintritt ist frei

Am 30. November 2010 hatten wir unsere diesjährige

Adventsfeier, die mit einem festlichen Gottesdienst begann 29. März 2011

und von Pastor Bruno Wachten und Diakon Franz Gunkel Werksführung im Haus Rabenhorst in Unkel

zelebriert wurde. Anschließend versammelten sich alle

Helferinnen mit vielen Gästen in unserem vorweih-

nachtlich geschmückten Pfarrheim zu Kaffee und Gebäck.

Ein vorweihnachtliches Programm bescherten uns: die

Kinder-Balletttruppe des Rhöndorfer Turnvereins unter

Treffpunkt: 10.10 Uhr Bahnhof Rhöndorf, nach der ca. 1,5stündigen

Besichtigung besteht die Möglichkeit zum

Mittagessen in Unkel.

Teilnehmerbeitrag € 3, bitte im voraus bei der Anmeldung

Leitung von Sabine Morys, die Spielschar Ludi Divini aus

unserer Gemeinde unter Leitung von Franka Perschen und

Martina Wegmann, Frau Beitzel mit einer Gruppe

Flötenkinder sowie Jugendliche mit verschiedenen

Instrumenten. Gemütlich bei einem Glas Wein saßen

unsere Gäste bis zum späten Nachmittag zusammen.

bezahlen, Anmeldeschluss 22.3. 2011.

Kontaktbuero der Pfarrcaritas St. Marien

St. Marien Rhöndorf, Frankenweg 127

53604 Bad Honnef Rhöndorf, Tel.: 93 16 13

geöffnet

dienstags 14:30 bis 16:30 Uhr


Wer grillt schon im November ?

Ein Sommertag im November

Die Bastelecke war dicht umlagert. Mit einem pinken oder

Büchereifest in Aegidienberg

grünen Motiv im Gesicht, passend zur Haarspange oder

zum Pulli geschminkt, lächelte sich so manches

Kindergesicht selbst im Spiegel glücklich an. Mit bunten

Vor der Tür des katholischen Pfarrzentrums in

Aegidienberg duftete es am Sonntag, 7. November, verführerisch

nach Grillwürstchen. Sonnenschirme, Muschel-

deko und Blumengirlanden ließen im Pfarrzentrum den

Bändern wurden Zöpfe in die Haare geflochten und aus

Wolle konnten die Kinder Pompons wickeln. In

Serviettentechnik gestalteten sie zahlreiche Fliesen mit

farbenfrohen Motiven.

Sommer noch einmal aufleben.

Als besonderer Höhepunkt trat am Nachmittag die Bonner

Die große Bücherausstellung der Katholischen Öffent-

lichen Bücherei St. Aegidius fand in diesem Jahr unter dem

Motto „Ein Sommertag im November“ statt.

Rockband „Basement Two“ auf. Die Band spielte bekannte

und eigene Songs aus Rock und Pop. Der Wechsel

zwischen ruhigeren balladenhaften Stücken und rockigen

Klassikern wie „Simply the best“ von Tina Turner oder

Von 11 Uhr bis nachmittags um 16 Uhr herrschte reges „Wish you were here“ von Pink Floyd gab dem einstün-

Treiben. Vielen Besuchern gefielen die zahlreichen auf digen Konzert eine besondere Note.

großen Tischen ausgestellten Bücher, Kalender und Spiele

so gut, dass sie sie eifrig bestellten. „Hier finde ich immer

schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk“, meinte

eine Besucherin und trug einen Bücherstapel zur

Bestellannahme.

Der neugegründete ökumenische Kinderchor unter der

Leitung von Johanna Niegl sang beliebte Lieder wie

„Tomatensalat“ und „Ein Land aus Schokolade“. Viele

große und kleine Besucher sangen mit, denn die Lieder

sind den Aegidienberger Kindern aus der Zeit des

Schulchores gut bekannt.

Gebannt lauschten die Kinder den drei Märchen der

Märchenerzählerin Monika Pieper.

(c) Foto: S. Diop

Anne Baaden


Zaubern mit Doro und Lila

Erwartungsvoll kamen sieb- einer dünnen Spielkarte stehender

zehn Mädchen und Jungen am Sams- Becher waren zu bewundern, lange

tag, 30. Oktober, um 14 Uhr ins Pfarr- bunte Tücherketten wurden aus dem

heim im Frankenweg. Sie wurden Nix gezaubert, Zauberrechenkünstler

begrüßt von den Zaubermeisterinnen sagten richtig das Ergebnis langer

Doro (Harnacke) und Lila (Pley) und Rechenaufgaben voraus und heimlich

staunten über den besonders gestalte- notierte Tiernamen konnten exakt

ten Pfarrsaal. Mit bunten Tüchern und benannt werden.

Ketten war eine Kulisse aufgebaut, die

später als Bühne diente, Leucht-

schlangen warfen buntes Licht. Bevor

die Zauberei anfing, hörten die

Zauberlehrlinge etwas über den

Zauberkodex: kein Kunststück wird verraten! Dann

begann das Üben und Verkleiden, letzteres mit

wunderschönen Tüchern, Glitzerdingen, Hüten und

Zylindern. Mit Feuereifer waren alle bei der Sache. Schnell

war klar, wer welches Kunststück bei der Abschlussgala

vorführen würde, Zaubersprüche mussten noch geübt

werden und dann ging es in separate Räume zum

Weiterüben, denn wir wissen ja: das Wie bei den

Kunststücken bleibt geheim. Waltraut Dittscheidt, die

Leiterin der Bücherei und Ingrid Fischer begleiteten das

Geschehen und waren bei Bedarf mit Rat und Tat zur Stelle.

Gegen 16 Uhr war es dann soweit. Da saßen die Zuschauer

genau so gespannt vor der Bühne wie die Akteure. Und

dann der große Moment: Silber- und Goldkugeln wurden

Dann der Höhepunkt: ein mutiger

Junge stieg in eine Kiste, bei spann-

ungsgeladener Musik wurden sechs

Schwerter mühsam in die Kiste

gestoßen, ängstlich schauten die Eltern zu, ein Tuch

darüber, der richtige Zauberspruch, die Schwerter wurden

entfernt und der mutige junge Mann stieg unversehrt unter

Konfettiregen aus der Kiste. Großer Applaus war ihm und

allen Zauberlehrlingen gewiss.

Es war sehr bemerkenswert, was sich die Kinder in der

kurzen Zeit angeeignet hatten. Liebevoll begleitet und

unterstützt wurden alle Vorstellungen von den Zauber-

meisterinnen, die es perfekt verstanden auch das

Publikum einzubeziehen. Am Ende zeigten auch sie noch

einen eigenen Super-Zaubertrick.

Waltraud Dittscheidt bedankte sich bei Doro und Lila für

den gelungen Workshop und die Kinder erklärten uni-

sono: „Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei.“

auf geheimnisvolle Weise getrennt. Wasser und gar ganze Hiltrud Bennemann (Text)

Becher verschwanden, eine schwebende Vase und ein auf Sabine Diop (Fotos)

(c) Foto: S. Diop


Große Büchereiausstellung in Rhöndorf

Traditionsgemäß wird am zweiten Wochenende im

November von Waltraud Dittscheidt und ihrem Team zur

großen Buchausstellung eingeladen. So diesmal auch vom

13. bis 15. November.

Viele folgten der Einladung und schauten sich um nach

Büchern zum Selbstlesen oder Verschenken.

Am Samstagnachmittag fand zugleich ein weihnacht-

liches Basteln statt, bei dem sich neun Mädchen und zwei

Knaben eifrig um die Herstellung von Sternen und

Laternen aus Ton- und Transparentpapier bemühten. Die

Produkte wurden von den abholenden Eltern staunend

begutachtet. Christiane Solzbacher erfreute die Bastel-

kinder während ihrer Arbeit mit dem Vorlesen von Sven

Nordquists Geschichte von Findus und Petterson: „Mor-

gen Kinder wird's was geben“.

Am Sonntagnachmittag wurde es dann gemütlich bei

Kaffee und Kuchen. Hiltrud Bennemann

Anzeige

Ankündigungen

köb Rhöndorf

E. Retz GmbH & Co.Kg | Hauptstr. 60 a | 53604 Bad

Honnef | Telefon: (02224) 71099 | Telefax: 71019

Ö f f n u n g s z e i t e n :

Mo - Fr: 9:00 - 18:30 Uhr | Sa: 9:00 - 14:00 Uhr

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BEDARF | MÖBEL | MASCHINEN


20 Jahre Projekt Babyhospital

Der Basar am letzten Wochenende in St. Johann Baptist Über 1.000 Teilnehmer besuchen im Jahr einen der

fand lebhaften Zuspruch, viele Besucher waren gekommen Lehrgänge beim Malteser Hilfsdienst (MHD) Bad Honnef.

und haben ihr Interesse für dieses Projekt bekundet. Der Zur Verstärkung ihres Team sucht die Hilfsorganisation

Umsatz ist bemerkenswert: 4329,38 Euro und täglich derzeit ehrenamtliche Ausbilder. Vorkenntnisse sind

kommen noch weitere Spenden dazu, aber nicht nur das, willkommen, aber keine Voraussetzung zum Mitmachen.

sondern das Anliegen selbst wurde neu bewusst und Konkret suchen die Malteser Menschen, die Interesse an

führte zu vielen Gesprächen. „Das sollte man wiederholen, medizinischen und pädagogische Themen haben, ein-

dieses Projekt muss weiter im Bewusstsein bleiben“ war schlägiges Wissen anwenden wollen und möglicherweise

immer wieder zu hören. Man wusste den Einsatz derer zu schon unterrichtet haben. Interessenten sollten Freude

schätzen, die sich für den Basar engagiert hatten, daran haben, sich regelmäßig fortzubilden und sich in

Anerkennung und Dank auch von dieser Stelle aus den einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten für andere

Beteiligten: Vielen Dank allen Kindern und Jugendlichen, einzusetzen. Im Gegenzug bieten die Malteser eine

die in der Fußgängerzone musiziert und Tombola Lose fundierte medizinische und pädagogische Zusatz-

verkauft haben! Die Werbetrommel wurde gut gerührt , so qualifikation und flexible Unterrichtszeiten nach eigenen

dass wir dank fleißiger Bastler, Bäckerinnen etc. und nicht Wünschen und Möglichkeiten. Auch eine Tätigkeit auf

zuletzt wegen der großen Spendenfreudigkeit Bad Honorarbasis ist möglich.

Honnefer Geschäftsleute (Sachspenden für die Tombola)

zu diesem stolzen Ergebnis gekommen sind! “Wir machen

weiter" - war zu hören. Ursula Mohr

Das Unterrichtsprogramm reicht von klassischen Kursen

für Führerscheinbewerber bis zu sozialpflegerischen

Angeboten wie die Ausbildung von Betreuungs- und

Haushaltsassistentinnen. Kurse im Rahmen der berufs-

Die Pfarrgemeinde St. Johann Baptist hat für das Babyhospital ein eigenes genossenschaftlichen Ausbildungspflicht führen die

Spendenkonto eingerichtet. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden

Malteser auch in Betrieben der Region durch. Weit und

Kirchengemeinde St Johann Baptist - „Babyhospital“

Konto Nr.:560 642 403 7 - BLZ 380 601 86

Volksbank Bonn Rhein-Sieg

breit einmalig sind die Erste Hilfe-Lehrgänge, die die

Honnefer Malteser für die Teams von Arztpraxen anbieten.

Als eine der ersten Hilfsorganisationen in der Region

bieten die Honnefer Malteser auch Schulungen im

Umgang mit so genannten Defibrillatoren an, die bei

Patienten mit Herzkammerflimmern auch von geschulten

Laien eingesetzt werden können. Die Nachfrage ist so

hoch, dass Ausbildungsreferent Jens Midderhoff man-

chmal gerne die Lehrarbeit auf noch mehr Schultern

verteilen würde: "Wir könnten noch zusätzliche Ausbilder

gebrauchen. Ideal wären Studenten, Hausfrauen oder

Rentner, die bereits didaktische Erfahrungen haben und

die auch unter der Woche Kurse halten können.”

Ansprechpartner

Honnefer Malteser

suchen Ausbilder

Jens Midderhoff, Ausbildungsreferent

Tel: 0173 / 4702601 - ausbildung@malteser-bad-honnef.de

www.malteser-bad-honnef.de

(c) Foto: S. Diop


Warum wir Hospizarbeit als so wichtig erachten

Den bekannten „Slogan“: Sterben gehört zum Leben: Koordinatorin Frau Uta Schmidt, die seit zehn Jahren bei

kennt jeder von uns. Werden wir mit diesem Thema jedoch Ökumenische Hospizbewegung angestellt ist, unterstützt

persönlich konfrontiert, sind wir verängstigt, empfinden und begleitet. Frau Schmidt, Dipl. Theologin, nimmt den

es als Bedrohung und möchten es oft schnell verdrängen. Erstkontakt zu den Familien auf, ermittelt den Betreuungs-

Obwohl wir alle wissen, dass Geburt und Tod elementarste

Erlebnisse eines Menschen sind, verdrängen wir oft die

bedarf, teilt die Helfer ein und bietet den Ehrenamtlichen

regelmäßige Treffen sowie Fortbildungen an.

Tatsache, dass zum Sterben Hilfe und/oder Beistand nötig Mehr und mehr Menschen nehmen das Angebot des

ist, wie bei der Geburt eines Kindes. ambulanten Hospizdienstes in der Stadt in Anspruch. Sie

Sterben ist Schwerstarbeit für Körper, Geist und Seele. Oft

sind die Angehörigen, denen als Sterbebegleiter ein hohes

Maß an Glauben, Vertrauen, Einsatzbereitschaft und Kraft

wenden sich direkt an uns oder wir werden von den

Pflegestationen /bzw. von den Ärzten um Mitarbeit und

Unterstützung gebeten.

abverlangt wird, überfordert. Die Arbeit ist unendlich wichtig. Wir freuen uns über jede

Ich selbst, lange Zeit tätig auf einer großen Intensivstation

Art und Weise der Unterstützung für unseren Verein.

einer Universitätsklinik, weiß nicht, ob auch wir damals Wenn Sie unseren Verein unterstützen möchten, können

den sterbenden Menschen die ihnen zustehende Zuwend- Sie helfen;

ung geschenkt haben. Wir alle, Therapeuten und Pflegekräfte,

waren zu beschäftigt. Wir wollten Leben retten!

Aber was war mit den Sterbenden? Wo wir doch

wissen: Keiner möchte allein sterben. So hat es sich die

Ökumenische Hospizbewegung Bad Honnef e.V. zur

Aufgabe gemacht, in besonderer Weise diese Menschen

mit ihren Angehörigen zu unterstützen. Frauen und

� In dem sie Mitglied werden.

Der Jahresbeitrag von 30 € wird als Spende des als

gemeinnützig anerkannten Vereins bescheinigt.

� Durch eine einmalige finanzielle Unterstützung

� Durch aktive Mitarbeit im Verein

� Und als ehrenamtlicher Hospizhelfer


Männer aus unserem Verein haben sich über mehrere Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben.

Monate durch Hospizfachkräfte, Theologen, Pflegefach-

Irmgard Kraft, Vorsitzende

kräfte und Ärzte zu Hospizbegleitern ausbilden lassen.

Das Leidvolle, das im Sterben und im Tod eines Menschen

liegt, können wir durch Begleitung nicht nehmen. Aber wir

können es mildern.

Hospizhelfer sind einfühlsame Begleiter und leisten

emotionale und soziale Unterstützung. Sie bieten

sachkundige und mitmenschliche Hilfe und sind offen für

die vielfältigen Bedürfnisse und Wünsche der Betroffenen

und ihrer Angehörigen. Sie erledigen kleine Alltags-

geschäfte, lesen vor, begleiten bei Spaziergängen u.v.m.

Oder sie sind einfach nur da, hören zu und lassen sich auf

Gespräche über „Gott und die Welt“ ein. Sie gehören einem

Netzwerk von Pflegediensten, Ärzten, Seelsorgern u.v.m.

an.

In all diesen Aufgaben werden die Hospihelfer von der

Luisenstraße 13, 53604 Bad Honnef

Telefon/Fax: 02224 - 94 19 84

www. hospiz-bad-honnef.de

info@hospiz-bad-honnef.de

Bürozeiten (Ambulanter Hospizdienst):

Mo, Mi, Fr. 9 Uhr - 11Uhr

sowie nach Vereinbarung mit unserer

Koordinatorin Uta Schmidt.

(c) Foto: S. Diop


Rhöndorfer Ökumenische

Gespräche 2011

Pfarrkirche St. Marien, jeweils 19:30 h

Thema: Neue Wege der

Kirchengemeinschaft

Ökumene in den Gemeinden geht weiter ... und wie!?

16. März 2011.

Ökumene West: Katholische und

altkatholische Impulse

23. März 2011.

Ökumene West: Evangelische Impulse

30. März 2011.

Ökumene Ost: Orthodoxe Impulse

6.April 2011

Ökumenischer Gottesdienst in St. Marien mit

dem orthodoxen Ritus des Brotbrechens

Ökumenische Bibelwoche 2011

Einladung, sich mit verschiedenen Abschnitten des

Paulusbirefes an die Epheser intensiv zu beschäftigen.

Mo, 17.1.

Gottes segensreicher Plan (Eph. 1, 1-14)

Referentin: Pfrn. Britta Beuscher

Di, 18.1.

Die Wende sichtbar machen (Eph 4, 22 - 5,2.8-20)

Referent: PD Dr. Bernd Biberger

Mi, 19.1.

Die Einheit durch den Geist (Eph 4, 1-16)

Referent: Pfarrer Bruno Wachten

Do, 20.1.

Das Ende der Fremdheit (Eph 2,11-22)

Referent PD Dr. Axel v. Dobbeler

Fr, 21.1.

Ein Kampf mit anderen Waffen (Eph 6,10-24)

Referent Pfarrer i.R. Gerd Scheier

jeweils 19:30 im Evangelischen Gemeindezentrum,

Luisenstraße, Bad Honnef

(c) Foto: S. Diop


Bestnote 1,0 für die Altenheime “Haus Katharina” und “Marienhof”

CURA-Altenheime schneiden überdurch-

schnittlich gut bei der MDK-Bewertung

ab

Die Bestnote 1,0 erteilten die Prüfer des Medizinischen

Dienstes der Krankenkasse (MDK) vor kurzem den CURA-

Altenheimen Haus Katharina in Königswinter und

Marienhof in Bad Honnef in seiner jährlichen Qualitäts-

prüfung.

Jedes Pflegeheim in Deutschland muss sich einmal jährlich

dieser unangekündigten Prüfung durch den MDK

unterziehen. Dieses Mittel der Bewertung hat das Ziel,

durch die Darstellung der Leistung in Form von Schul-

noten eine größtmögliche Transparenz und Vergleichs-

möglichkeit zu schaffen.

Die CURA-Altenheime schnitten in allen Punkten immer

sehr gut ab und lagen weit unter dem Landesdurchschnitt.

Überprüft wurden die Leistungen im Bereich Pflege und

medizinischen Versorgung, der Umgang mit Demenz-

kranken, die soziale Betreuung und die Alltaggestaltung

und die wohnliche Umgebung, die Verpflegung, Haus-

wirtschaftliche Aspekte und die Hygiene. Im Anschluss

wurden noch einige Bewohner zu ihrer Meinung befragt.

Mitarbeiter der CURA-Altenheime durch die gute

Benotung in allen Prüfbereichen in ihrer Unterneh-

mensphilosophie bestätigt. Die positive Bewertung ist eine

Auszeichnung für die hervorragende Arbeit, die die

Mitarbeiter der Einrichtungen tagtäglich leisten.

Und auch diese bewerteten ihre Ei-richtung mit einer 1,0. Königswinter

Die Ergebnisse sind im Internet abrufbar. (www.cura.org)

Darüber hinaus kommt auch die Heimaufsicht einmal pro

Jahr unangekündigt in die Pflegeeinrichtungen und führt

entsprechende Prüfungen durch.

„Wir freuen uns sehr und sind natürlich stolz auf das

Ergebnis dieser Prüfung“ erklärten Cura-Geschäftsführer

Manfred Müller und der neue Einrichtungsleiter im

Marienhof in Bad Honnef, Ralf Burtscheidt. Beide sind sich

einig, dass dieses herausragende Ergebnis im Wesent-

lichen auf den überdurchschnittlichen Einsatz und das

gute Miteinander aller Mitarbeiter, der Haupt- und

Ehrenamtlichen, in der Pflegeeinrichtung zurückzuführen

ist.

Obwohl die Qualitätsprüfungen und Transparenzberichte

in der Öffentlichkeit kritisiert werden, fühlen sich die

„Die Bestnote 1,0 ist für uns ein Argument und Anstoß

zugleich, dieser Standard soll unbedingt erhalten bleiben“,

bekräftigt auch Roswitha Topf, Pflegedienstleitung im

Cura-Altenheim Haus Katharina in Königswinter .

Dorothea Adams

CURA Kath. Einrichtungen im Siebengebirge gGmbH

CURA-Förderverein überreicht

Sitzwaage an das Krankenhaus

Der CURA-Förderverein möchte dort finanzielle Verant-

wortung übernehmen, wo sich die „öffentliche Hand“

zurückzieht.

Durch die Kostenübernahme der Sitzwaage werden

sowohl Patienten als auch Mitarbeiter in ihrer täglichen

Arbeit etwas entlastet.

Gerade bei älteren Patienten ist eine tägliche Überprüfung

des Gewichtes erforderlich. Da viele Patienten in ihrer

Bewegung sehr eingeschränkt sind, und das Stehen für sie

nicht möglich ist, bedeutet eine Sitzwaage eine enorme

Erleichterung

Nachdem eine Anschaffung durch das Krankenhaus

derzeit nicht möglich war, schrieben die Mitarbeiter den

Vorstand des Fördervereines an.

(c) Foto: S. Diop


Dieser prüfte kurz die Sachlage und bestellte umgehend Kunstausstellung in Königswinter und im kommenden

die Sitzwaage. Jahr auch Vorträge zu medizinischen und juristischen

Bereits 2002 wurde der Förderverein durch Honnefer

Themen.

Bürger gegründet. Durch die Umbaumaßnahmen ruhten Vorstand: Dr. Hartmut Haase (1. Vorsitzender)

die Aktivitäten und im 2009 kam es zu einer Neugründung. Dr. Heiner Jansen (2. Vorsitzender)

Ziele des Fördervereines sind:

�die vielfältigen Aufgaben und Angebote der CURA

Einrichtungen bekannter zu machen

�Verständnis und Sympathie dafür wecken, dass eine

ortsnahe, seit langem bestehende medizinische und

pflegerische Versorgung zur unverzichtbaren Lebens-

qualität der Region gehört

�Begleitung und ergreifen von Maßnahmen, die zu einer

besseren Ausstattung der Einrichtungen führen

�Finanzielle Unterstützung an den Stellen, wo die

öffentlichen Kassen keine Mittel zur Verfügung stellen

�die Tradition der bewährten Kinderbetreuung fortführen

Der Förderverein plant in diesem Jahr noch eine

Hellmuth Buhr ( Kassenwart)

Kontakt:

CURA-Förderverein, Dorothea Adams,

Schülgenstr. 15 - 53604 Bad Honnef

foerderverein@cura.org


In sehr guter Obhut

Kennen Sie Hohenhonnef? soll es nicht mehr geben, außerdem soll nicht mehr auf dem

Sie werden mit ja antworten. Kennen Sie das Wohnhaus am

Krachnussbaumweg 2?

Ich kannte es nicht, aber ich kenne Teresa, die Tochter von

Doro und Klaus Harnacke, die dort wohnt.

grünen Hügel gewohnt werden, sondern im Ortskern

entsprechend dem Schwerpunkt, die individuelle Teilhabe

am Ort jeweils zu ermöglichen. Das Grundstück in Selhof

war vorhanden, nach anfänglichen Ängsten in der

Nachbarschaft gibt es jetzt ein gutes Mitein-

Von Teresa erfuhr ich im Rahmen der ander, das durch gemeinsame Kontakte bei

Erstkommunionsvorbreitung meines Sohnes Gartenfesten, Marmeladenkochen, Koopera-

(1993), sie ist ein Geschwisterkind. Die Eltern tion mit der Dorfapotheke, Besuch der

haben in einem Gottesdienst eindrucksvoll Grundschulkinder gefördert und gepflegt

vom Leben mit Teresa erzählt, von dem wird. Die Grundschülerinnen und Grund-

Schönen und Schweren. Wir waren zusam- schüler haben im letzten Jahr beim St.

men auf dem Kommunionswochenende in Martinsdotzen 300 € gesammelt und über-

Hübingen, ich traf Teresa im Montessori- brachten selbst diesen Betrag. Durch ihren na-

kindergarten während meiner Montessori- türlichen unverkrampften Umgang mit den

ausbildung und sah oder traf sie hin und HausbewohnerInnen wurde schnell Kontakt

wieder in der Kirche oder in der Stadt, geschlossen, es gibt hin und wieder noch

meistens zusammen mit ihrer Mutter, die einen Besuch.

ihren Rollstuhl schob. Beim Aalkönig-

komiteetreffen saß ich mit Doro zusammen

und im Laufe des Gesprächs lud sie mich ein,

zusammen mit ihr das Wohnhaus von Teresa

zu besuchen.

Draußen vor dem Haus trafen wir den

ältesten Bewohner, rauchend vor der Tür.

Beim Verlassen des Hauses stand er noch da

und gab mir Tipps zum Rausfahren. Die

Begrüßung im Haus war sehr herzlich, Doro

wurde liebevoll begrüßt und tat das ihrer-

seits. Manchmal gibt es bei der Begrüßung

auch Wangenküsse - gerne auch wenn ihr

Mann Klaus mit dabei ist, denn dann wird dessen Eifer-

suchtstoleranzschwelle (mit einem Schalk in den Augen)

überprüft.

Manuela Claus-Bartusch, die Leiterin des Wohnhauses

nahm sich die Zeit, mir die Struktur des Hauses, die Ziele

und Vorstellungen zu erklären.

ist ihr Tagesablauf gestaltet.

Eine Nachbarin kommt regelmäßig zum

„Mensch-ärger- dich-nicht„ spielen.

Aufgeteilt ist das barrierefrei gebaute Haus

in drei Wohneinheiten mit jeweils vier, bzw.

acht Einzelzimmern, die individuell einge-

richtet werden können. Es gibt sechzehn Mit-

bewohnerInnen - sieben Frauen und neun

Männer, davon sitzen vier im Rollstuhl. Die

Altersstruktur bewegt sich zwischen 20 und

72 Jahren. Der Förderbedarf ist sehr unter-

schiedlich, die BewohnerInnen brauchen

wenig, viel oder sehr viel besondere Hilfe

(spezial needs). Nach Art ihrer Behinderung

Nach Struktur des Arbeitslebens von Menschen ohne

Behinderung, geht jeder Hausbewohner mit Behinderung

entsprechend seinen Fähigkeiten und Interessen einer

Tätigkeit nach. Einige arbeiten tagsüber in Hohenhonnef,

kommen aber zum Mittagessen wieder zurück. Andere

Warum wurde das Haus gebaut? Ziel war und ist ein werden heilpädagogisch im Haus betreut, dies umfasst die

Dezentralisierungs-Programm. In Hohenhonnef wohnten Förderung von Wahrnehmung, Kommunikation,

früher weit über 160 Menschen, solche großen Einheiten lebenspraktischen Fähigkeit und sozialen Kompetenzen.


Im Wohnhaus arbeiten fünfzehn feste MitarbeiterInnen, ihren Vorstellungen entsprach. Sie standen in Verhand-

dazu kommen vierzehn PraktikantInnen, die übers Jahr lung mit einem Kölner Haus, als sie aus der Zeitung vom

verteilt unterstützend mitwirken. Auch Schüler vom Selhofer Projekt erfuhren. Hier finden sie ihre Vor-

Hager Hof machten hier ihr Sozialpraktikum. stellungen optimal erfüllt und die Nähe zum eigenen Haus

Als Berufe finden wir Heilerziehungspfleger, Heil- und So-

zialpädagogInnen sowie Kranken-

pflegerInnen und ErziehrInnen. Sie

unterstützen die BewohnerInnen in

allen Lebenslagen helfen ihnen beim

Kochen, bei der Wäschepflege, gehen

mit ihnen einkaufen.

Die Tür des Hauses steht immer offen,

Nachtruhe beginnt um 22 h, doch wenn

der eine oder die andere mal länger

unterwegs ist, z. Bsp. in Bonn, ist das

dann auch o.k., sie können auch

abgeholt werden.

Jeden Monat gibt es ein spezielles

Event: für den Dezember ist das der

Besuch auf dem Linzer Weihnachts-

markt mit anschließendem Gänse-

bratenessen.

Bei diesen Veranstaltungen wird auf

Inklusion Wert gelegt, das normale

Leben soll mitgelebt werden, keine

exklusive Veranstaltungen.

ist perfekt. Doro besucht ihre Tochter fast täglich in der

Abendzeit für zwei bis drei Stunden. Sie

geht mit ihr spazieren, sie baden

gemeinsam, kuscheln auf dem Bett und

schauen gemeinsam fern. Die Eltern

wissen ihre Tochter in sehr guter Obhut,

das gegenseitige Vertrauen ist ein

gewachsener stabiler Zustand. Die

Eltern fahren heute ohne schlechtes

Gewissen alleine in Ferien, es gibt auch

schon mal einen besuchsfreien Tag, die

Sommerferien allerdings sind für

Teresa reserviert.

Bei der Hausführung traf ich Harald

Müller, dessen Hobby das Malen ist. Er

hat mir spontan erlaubt, sein Bild zu

fotografieren. Eine Männerwohnge-

meinschaft saß gemeinsam um den

Tisch beim Abendessen.

Im Therapieraum der heilpädago-

gischen Förderung sah ich „Gegen-

stände“, die mit Hilfe der finanziellen

Unterstützung vom Aalkönigskomitee

�Mehrmals im Jahr findet ein runder angeschafft werden konnten: ein

Tisch mit Betreuern, Bewohnern und Flüssigkeitsprojektor, mit ihm kann

Angehörigen statt, um gemeinsam man einen Farbenzauber an der gegen-

anstehende Entscheidungen zu treffen überliegenden Wand ermöglichen; ein leuchtender

�Es gibt Urlaubsfahrten z.b. nach Holland

�Im Haus sind jeden Tag auch Eltern anzutreffen, die ihre

Kinder besuchen und beim Essen anreichen helfen und

sich kümmern.

Doro Harnacke erzählt, wie schwer es für sie und ihren

Mann war, überhaupt mal den Gedanken an eine

Milchstraßenteppich; eine Liegelandschaft; und das

neuste: durch die Badezimmerumgestaltung wurde dieses

zum Wohlfühlbad.

Ich kann die eingangsgestellte Frage nach dem Wohnhaus

am Krachnussbaumweg jetzt mit ja beantworten.

Ich bin beeindruckt.

außerhäusliche Betreuung für ihre Tochter Teresa zu Hiltrud Bennemann

zulassen. Dann kam die Suche nach einer Einrichtung, die


Nachruf auf Wolfgang Schmitz

Die katholische Kirchengemeinde St. Johann Baptist in Bad Wegbegleiter ist es nicht fassbar, dass Wolfgang Schmitz

Honnef trauert um Wolfgang Schmitz. nun nicht mehr mit seinem Rat und seinen Taten, aber eben

Wolfgang Schmitz, der am 30. September nach kurzer

schwerer Krankheit im Alter von 57 Jahren verstarb, war

auf das Engste mit „seiner“ Kirchengemeinde verbunden.

In vielfältiger Weise engagierte er sich über Jahrzehnte im

auch mit seinen Anekdoten aus vergangenen Zeiten zur

Verfügung steht. Die katholische Kirchengemeinde

St. Johann Baptist trauert um eines ihrer engagiertesten

Mitglieder!

Pfarrgemeinderat und seinen Ausschüssen, in der Thomas Dillmann, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates von

Choralschola, jährlich beim aufwändigen Krippenaufbau St. Johann Baptist von 1993 bis 2005

zu Weihnach-ten, als stiller Helfer des Küsters im Laufe des

gesamten Kirchenjahres und darüber hinaus bei vielen

Aktionen und Initiativen. Unser Mitgefühl und unsere

aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau Susanne und allen

Angehörigen.

Schon von Jugendzeiten an standen die Pfarrkirche und

das Gemeindeleben im Mittelpunkt seines ehrenamtlichen

Wirkens. Wolfgang Schmitz war dabei als aktiver Sänger in

der Choralschola den lateinischen Messgesängen ebenso

zugetan wie in seiner Jugendzeit dem modernen

kirchlichen Liedgut. Auf Dekanatsebene hat er mit dem

damaligen Kaplan Herbert Breuer zwölf Jahre lang kreativ

und zuverlässig die Feier der Adventsjugendmessen

gestaltet. Kompetent, hilfsbereit und mit feinsinnigem

Humor ausgestattet hat er als Laie seiner Pfarrgemeinde

gedient. Schon mit Gründung der Pfarrgemeinderäte in

den 70er Jahren war es ihm ein wichtiges Anliegen, die

Stimme des einfachen Kirchenvolkes einzubringen. Mehr

als 25 Jahre hat er in verschiedenen Wahlperioden

mitgearbeitet und mitgestaltet. Für viele unvergessen:

seine Kirchenführungen in St. Johann Baptist und die

Kirchenfahrten Sommer für Sommer zu besonders

interessanten Kirchen in der näheren Umgebung. Im Jahre

2005 war er es, der den Festvortrag zur Feier des 500.

Geburtstages des gotischen Teils der Pfarrkirche hielt.

Profund recherchiert und mit großer Detailkenntnis

geschrieben, hat er vor wenigen Jahren auch einen

Kirchenführer für St. Johann Baptist verfasst. Als aktives

Mitglied des Heimat- und Geschichtsvereins der Stadt Bad

Honnef war es sein Steckenpferd, die Historie und

Tradition nicht aus dem Auge zu verlieren und die Verbin-

dungen in die heutige Zeit offen zu legen. Für viele

Traueransprache von Dr. Joachim Oepen

Genau zehn Tage ist es her, dass wir, die Kolleginnen und

Kollegen vom Historischen Archiv des Erzbistums Köln

Wolfgang Schmitz in unserer Mitte hatten. Es war sein

Besuch anlässlich einer kleinen hausinternen Feier, bei der

eine gelöste Stimmung mit Händen greifbar war und zwar

deshalb, weil Herr Schmitz nicht nur mit dabei sein konnte,

sondern weil es ihm nach den zurückliegenden Wochen

gut ging jedenfalls wenn man die Umstände

berücksichtigt weil er ganz präsent war und zuversichtlich

auf das blickte, was vor ihm lag.

Dass diese Stunden im Kollegenkreis ein Abschied sein

würden das ahnte wohl niemand. Umso härter traf uns

alle im Archiv am Freitagmorgen die Nachricht vom

plötzlichen Tod von Wolfgang Schmitz genau einen Tag

vor seinem 25-jährigen Dienstjubiläum am Historischen

Archiv. Es soll hier gar nicht aufgezählt werden, was er in

diesem Vierteljahrhundert mit seinen ganzen Begabungen,

seinem Wissen, seinem Sachverstand alles im Archiv

bewegt hat, denn das ist zahlreich und vielfältig. Schon

heute wissen wir, dass sein Wirken deutliche Spuren

hinterlassen hat nicht zuletzt in Form von Verzeichnissen,

Findbüchern und ähnlichem mehr, was für die tägliche

Arbeit im Archiv benötigt wird. Auch auf diese Weise wird

er weiterleben und gewiss erinnern wir uns dann an ihn, an

Wolfgang Schmitz aus Honnef.

Und diese Erinnerung wird ein gute sein: Wie er mit Liebe

zur Sache in seinem Beruf aufging, wie er sich freuen

konnte an kleinen und großen Erfolgen an den eigenen

und denen der Kollegen , wie ihm auch mit schwierigen


Archivbenutzern ein freundlicher Umgang gelang und er

überhaupt oft der „ruhende Pol“ im mitunter hektischen

Betrieb war. Wir werden ihn vor Augen haben, wie er mit

seiner ganzen Kreativität etwa ein Archivale in ein

präsentables Ausstellungsobjekt verwandelte oder mit

Hilfe von Kopierer und altem Papier nahezu perfekt eine

Nachbildung eines Aktenstückes herstellen konnte - und

das mit einem Schalk im Nacken. Als „Humor“ bezeichnet

man das wohl, und doch ist sehr viel mehr gemeint, was

man am besten mit den etwas aus der Mode gekommenen

Begriffen „Mutterwitz“ und „Verschmitz-theit“

umschreiben könnte, und ich glaube, an diesem Wortspiel

hätte er wiederum seinen Spaß gehabt. Herr Schmitz hatte

eine ganz ihm zu eigene Ausstrahlung.

Vor Augen haben werden wir auch den Wolfgang Schmitz,

dem sein Glaube, seine kirchliche Beheimatung in Bad

Honnef, in der Kölner Kirche und in der Gemeinschaft aller

Christen so viel bedeutete; es ist tröstlich zu wissen: In

diesem Glauben, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, ist

er gestorben wenn momentan auch unsere Trauer im

Vordergrund steht, die Trauer über den Verlust des

Kollegen, der vielen von uns in den Jahren zum Freund

geworden ist.

Beerdigung von Wolfgang Schmitz


† Pfarrer Franz-Josef Lutz

Pfarrer Franz-Josef Lutz starb nach langer Krankheit am Hirtenstab. Zur Wiedereinweihung der Kapelle am

19.10.2010 in Augsburg. Vielen in unserer Gemeinde ist er 05.09.1993 brachte sein Freund, Prälat Zygmunt Zimowski,

noch gut bekannt. ein Sekretär von Papst Johannes Paul II., als Kurier des

Geboren wurde er am 12.06.1952 als Sohn von Josef und

Elisabeth Lutz. Sein Elternhaus steht an der Gartenstraße.

Papstes den päpstlichen Segen und eine eigens vom Papst

persönlich unterschriebene Segensurkunde.

Das bunte Leben in der Familie (Eltern und sieben Kinder) Gerne kam Franz Josef Lutz nach Rommersdorf und feierte

spiegelte sich wider in seiner ursprünglichen mehrmals mit der Gemeinde die St. Anna Kirmes. Das

Lebensfreude. Alle lebten selbstverständlich in der Kirmeshochamt vor der Kapelle auf dem Platz zu feiern, ist

Gemeinde. Franz-Josef besuchte den Kindergarten der seine Idee und wurde auch von ihm zum ersten Mal

Pfarrgemeinde, die Volksschule und lernte dann in der verwirklicht. Seinen 50. Geburtstag feierte er mit uns im

Druckerei Lehmacher den Beruf des Schriftsetzers. Schützenhaus.

Selbstverständlich diente er als Ministrant und wurde 1970 Durch seine lange und schwere Krankheit wurden die

Pfarrjugendleiter. Angespornt durch Professor Dr. Ernst Kontakte seltener. Sein Tod kam für uns alle unerwartet.

Nellessen ging er nach Neuss ins Collegium Marianum der Nun kehrt er in seine Heimatgemeinde zurück und wird

Erzdiözese Köln und bestand dort auf dem zweiten am Mittwoch, dem 27.10.2010 in Bad Honnef bestattet. Um

Bildungsweg das Abitur. Sein Studium als Priesteramts- 11.00 Uhr feiern wir die feierlichen Exequien in der

kandidat begann er in Bonn. Dann führte ihn das Studium Pfarrkirche St. Johann Baptist. Anschließend begleiten wir

an die päpstliche Hochschule in Trier, nach Jerusalem, ihn auf den Neuen Friedhof, wo er im Grab seiner Familie

Rom, München und Eichstätt. beigesetzt wird.

Am 28.06.1986 empfing er in Eichstätt die Priesterweihe Wir trauern mit seinen Angehörigen und beten mit ihnen

und feierte am Sonntag, dem 20. Juli 1986, seine Primiz in für ihn.

unserer Pfarrkirche St. Johann Baptist. Viele Freunde aus

der Studienzeit kamen von weit her, um dieses frohe Fest

mit zu feiern.

Franz-Josef Lutz wurde ein engagierter und überaus be-

liebter Seelsorger als Kaplan und als Pfarrer in der Diözese

Eichstätt. Eng war seine Verbindung mit Prälat Hermann

Lutz, seinem Onkel, der Caritasdirektor der Diözese Augs-

burg war.

Seiner Heimat blieb er eng verbunden. Großzügig begleite-

te er aus der Ferne den Rommersdorf-Bondorfer Bürger-

verein und die Renovierung und Ausgestaltung der

St. Anna Kapelle. Er stiftete den Kaminofen für das

Schützenhaus und mehrere Ehrenscheiben für die

Schützen des Bürgervereins.

Wenn zur Kirmes die St. Anna Kapelle geschmückt wird,

erinnern uns die vier großen Fahnen und die Wimpelkette

an den großzügigen Spender. Dem Rektor der Kapelle

stiftete er ein Brustkreuz, einen Ring und einen echten

Dr. Herbert Breuer

Pfarrer Franz-Josef Lutz (erster von links) bei der

Wiedereinweihung der St. Anna Kapelle 1993


“Kinder zeigen Stärke” - Dreikönigssingen 2011

Termine für den ganzen Pfarrverband St. Aegidius

So, 2. Januar 2011

Aussegnungsfeier in St. Johann Baptist

11:00 h: Treffen am Pfarrheim St. Johann Baptist, Beginn

der Feier 11:30 h

Di, 28.12., 10 h - 11 h

Einkleidung und Einteilung der Bezirke im

Pfarrzentrum, Besuche

So, 9.1.2011, 9:30

Mo, 3. Januar 2011

Besuch der Aussegnungsfeier im Kölner Dom

Treffen im Pfarrzentrum (9:30 h)

9:45 h: Gottesdienst, die Spenden werden zum Altar

Verantwortlicher Leiter ist Kaplan Guido Dalhaus. gebracht, anschließend Auskleiden im Pfarrzentrum

Anmeldung (und weitere Informationen ) im Pfarrbüro

bis zum 22.12. (bitte angeben, ob eigene Fahrkarte

Ansprechpartnerin: R. Schmickler, 02224 972032

vorhanden) Treffen am 3.1.2011 um 8:30 h am Bahnhof,

Abfahrt des Zuges um 9:03 h.

Fr, 7. Januar 2011

Besuch im Rathaus

10:45 h: Treffen am Pfarrheim, 11 h Termin im Rathaus

St. Marien

Di, 14.12.2010, 17 h

Vorbereitungstreffen im Pfarrheim

So, 2.1.2011, 10:45 h

Treffen am Pfarrheim zur Teilnahme an der

St. Johann Baptist Aussegungsmesse in St. Johann Baptist

Mi, 15.12.2010, 15 h - 16 h

Vorbereitungstreffen im Pfarrheim

Do, 6.1.2011, 13:30 h - ca. 18 h

Treffen im Pfarrheim (13:30 h), Besuche in größeren

Gruppen (Krankenhaus, Altenheime, Kindergarten)

Sa, 8.1.2011, 13 h - ca. 18 h

Treffen im Pfarrheim (13 h), Besuche bei (angemeldeten)

Familien und Häusern

So, 9.1.2011, 10:30

Treffen am Pfarrheim und Probe (Achtung: Die Probe ist

nicht die einzige aber die erste Voraussetzung dafür, in

der hl. Messe als Ceroferar - d.h. Kerzenleuchtträger -

mitzugehen !)

So, 9.1.2011, 11:30

Sternsingermesse

Ansprechpartnerin: Katharina Beschoner, 02224 75906,

katharina@beschoner.de

Sternsingerlogo: Wolfgang Schmitz

Fr, 7.1.2011, 9:45 h

Treffen am Pfarrheim zum Besuch im Kindergarten

Sa, 8.1.2011, 10 h bis zur Dunkelheit

10 h - 12 h Besuche, 12 h Mittagessen im Pfarrsaal, ab

13 h bis zur Dunkelheit Besuche

So, 9.1.2011, 10 h

Sternsingermesse

Ansprechpartnerin: Marlene Barth, 02224 73007

St. Martin

Fr, 7.1.2011, 14 h - 19 h

Besuche

Sa, 8,1,2011, 10:30 h - 19 h

Besuche

Ansprechpartnerin: Marion Kampler, kampler@gmx.de


Neugierig sind wir und wollen mehr wissen zu Personen des Pastoralteams und haben

die alte Tradition des Fragebogens wieder ausgegraben.

(gestaltet in Anlehnung an die Vorlage in der

Wochenendbeilage der FAZ)

Name: Bernd Biberger

Wo möchten Sie leben? In einer friedlichen Welt

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? Wenn

Menschen mit Gott, ihren Mitmenschen und

sich selbst eins sind.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten? Ungeduld

Ihre Lieblingsbeschäftigung? Lesen

Wer oder was hätten Sie sein mögen? Wenn

nicht Priester, dann Archäologe

Ihr Hauptcharakterzug? Für andere da sein

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Offenheit

Ihre liebsten Heiligen? Maria, Bernhard von

Clairvaux

Ihr größter Fehler? Perfektionismus

Welche Person der Kirchengeschichte beeindruckt Sie am

Ihr Traum vom Glück? mit Gott eins sein

meisten? P. Josef Kentenich

Wer beeindruckt Sie heute in der Kirche am meisten? Die

Was wäre für Sie das größte Unglück? Von Gott

getrennt sein

Christen im Vorderen Orient, die trotz

Ihre Lieblingsfarbe? gelb

Verfolgung treu zu ihrem Glauben stehen. Ihre Lieblingsblume? Rose

Wem haben Sie in Ihrem Leben am meisten zu verdanken - Ihr Lieblingsvogel? Adler

abgesehen von der Familie? Den Mitbrüdern meiner

Ihre Helden in der Wirklichkeit? Die Christen im

Priestergemeinschaft

Vorderen Orient

Ihre liebsten Romanhelden? Harry Potter, Hercule

Ihre Helden in der Geschichte? Die Märtyrer

Poirot

Ihr Lieblingsmaler? Pfr. Sieger Köder

Ihr Lieblingsschriftsteller? Agatha Christie

Ihre Lieblingskomponisten? Wolfgang Amadeus

Mozart

Welche Eigenart schätzen Sie bei einem Mann am meisten?

Bereitschaft zum Zuhören

Welche Eigenart schätzen Sie bei einer Frau am meisten?

Das Gespür für Atmosphäre

Ihre Lieblingstugend? Liebe und Barmherzigkeit

Ihre Lieblingsnamen? Bernd

Was verabscheuen Sie am meisten? Die Ausbeutung

anderer

Welche Reform bewundern Sie am meisten? Das Zweite

Vatikanische Konzil

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen? Ver-

schiedene Sprachen sprechen

Ihr Wahlspruch? Das Größte aber ist die Liebe

(1 Kor 13,13)

Geboren 1966 in Blaubeuren bei Ulm / Studium der Kath. Theologie in Tübingen & Durham (England) / 1992-1993 Diakonat in Fellbach Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit

und Christ König (bei Stuttgart) / Priesterweihe 1993 in Neresheim (Bischof Dr. Walter Kasper) / 1993-1995 Vikar in Stuttgart St. Fidelis und 1995-1997 Kirchheim/Teck

St. Ulrich / 1997-2003 Promotion in Tübingen im Fach Altes Testament / Seit April 2003 wohnhaft in Aegidienberg / 2003-2009 Habilitation in Bonn im Fach Altes

Testament, seitdem dort Privatdozent / Seit 2004 Dozent für Altes Testament im Studienhaus St. Lambert, Lantershofen (bei Bad Neuenahr, Spätberufenenseminar)

(c) Foto: S. Diop

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