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POPSCENE Oktober 10/21

Das total umsonste Popkulturmagazin.

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DAS TOTAL UMSONSTE POPKULTURMAGAZIN<br />

<strong>10</strong><br />

<strong>21</strong><br />

DAS<br />

SZENE-MAG<br />

FÜR DEN<br />

SÜDWESTEN<br />

INTERVIEWS<br />

Revolverheld<br />

The Silverettes<br />

DAS GEHT<br />

Termine, Tipps<br />

und vieles mehr<br />

popscene.club<br />

Kultur Kalender<br />

Jetzt mit noch mehr Kultur!


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Superduper<br />

Halloweenparty!<br />

Masken- und Abstandspflicht fallen und alle<br />

jubeln? Hat irgendjemand an Halloween gedacht?<br />

Anscheinend nicht, denn was ist Halloween<br />

bitte schön ohne Maske? Und wer hat am<br />

31. <strong>Oktober</strong> Lust mit einem stinkenden Zombie<br />

auf Tuchfühlung zu gehen?<br />

Also haltet euch an die Regeln. Tragt eine Maske<br />

und bleibt unbedingt auf Abstand! Wir vom<br />

<strong>POPSCENE</strong>-Team gehen mit guten Beispiel voran<br />

und haben uns von der Künstlerin Jana Singer<br />

schon mal einige Entwürfe zeichnen lassen.<br />

Unsere Forderung an die Politik: Maskenpflicht<br />

an Halloween!<br />

In diesem Sinne<br />

Buhhhhhh!<br />

Markus Brixius<br />

04 TITEL<br />

Revolverheld<br />

The Silverettes<br />

Osthafen in Saarbrücken<br />

14 TRAVELS<br />

Opatija Rijeka<br />

18 BLICK ÜBER DEN TELLERRAND<br />

Micky Maus-Magazin<br />

20 HEIMATMELODIEN<br />

Regionale Musik<br />

24 GENUSS<br />

Gaumenfreuden<br />

26 KARMA<br />

Leben, Lust, Queer<br />

40 JOBS<br />

Arbeiten, Lernen, Studieren<br />

36 TIPPS<br />

Musik, Filme, Serien<br />

42 LESELUST<br />

Alles aus der Welt der Bücher<br />

46 TERMINE<br />

Kultur und Veranstaltungen<br />

60 FIN<br />

Comic & Impressum<br />

3<br />

EDITORIAL


Video im<br />

E-Paper<br />

REVOLVERHELD<br />

MIT ENTHUSIASTISCHEM PLÄDOYER ZURÜCK<br />

4<br />

TITEL


Mit „Neu erzählen“ (Sony Music) veröffentlichen<br />

Revolverheld am 08. <strong>Oktober</strong> ihr sechstes<br />

Album. Darauf stellt das Hamburger Quartett<br />

sich und uns die Frage, wie wir in Zukunft leben<br />

möchten, können und müssen. Revolverheld<br />

ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen<br />

Pop-Rock-Bands, die sich seit 2002 zahlreiche<br />

renommierte Preise und Auszeichnungen erspielt<br />

hat. Zusammen mit Gründungsmitglied<br />

und Schlagzeuger Jakob Sinn machen wir eine<br />

aktuelle Bestandsaufnahme.<br />

5<br />

Seit der Bandgründung sind mittlerweile 19<br />

bewegte Jahre vergangen. Auf welchen stilistischen<br />

Einflüssen basiert eure Karriere?<br />

Wir haben alle viel amerikanischen Grunge<br />

und Alternative Rock gehört, dazu deutsche<br />

Bands wie Selig und Nationalgalerie. Ich<br />

persönlich bin auch großer Udo Lindenberg-Fan.<br />

Aus Gründen der Authentizität haben<br />

wir uns damals für die deutsche Sprache<br />

entschieden, was wir bis heute nicht bereut<br />

haben.<br />

TITEL


Seit 2005 ist die Band ein Vollzeit-Job für<br />

euch alle, auf welche Karriere-Meilensteine<br />

blickst Du heute noch gerne zurück?<br />

Auf das Debütalbum „Revolverheld“ aus dem<br />

Jahr 2005, den ersten Auftritt bei Rock am<br />

Ring/Rock im Park, eine China-Tournee, den Gewinn<br />

des Bundesvision Song Contest 2014 und<br />

das MTV Unplugged-Album aus dem Jahr 2015.<br />

Bei all den Erfolgen könntet ihr euch eigentlich<br />

zurücklehnen und eine Branchenkrise<br />

durch Covid-19 auch aussitzen. Was motiviert<br />

die Band neue Stücke zu schreiben?<br />

Wir haben keinen Bock auf Stillstand, sondern<br />

Lust auf Weiterentwicklung, Das Neue war<br />

und ist der Motor dieser Band. Das fing mit<br />

der ersten Single „Leichter“ an, einer Reminiszenz<br />

an die 1980er Jahre. „Leichter“ ist für<br />

uns eine Zeitreise zurück zu unserem Gefühl<br />

von damals, übersetzt ins Jahr 2020. Und es<br />

ging im März 20<strong>21</strong> nahtlos weiter mit der Single<br />

„Abreißen“. Der Song handelt davon, sich<br />

selbst in die Kritik zu nehmen und den Antrieb<br />

zu haben, sich neu zu erfinden.<br />

„Neu erzählen“ ist kein reines Pandemie-Album<br />

und doch haben die letzten 1 ½ Jahre<br />

die Songs sicher entscheidend geprägt?<br />

Der Titelsong des Albums „Neu erzählen“ lässt<br />

eine solche Lesart durchaus zu. Die Zeit in der<br />

wir leben hat sich schnell verändert und will erzählt<br />

werden. Ein Stück wie „Das Größste“ wäre<br />

so wohl nicht entstanden, aber unser Sänger<br />

Johannes war, wie wir alle auch, viel mehr als<br />

sonst zuhause bei seiner Familie und hat diesen<br />

Titel seinem Sohn gewidmet. Die Väter in der<br />

Band haben diese Zeit besonders genossen, vor<br />

allem Gitarrist Niels, dessen Kind noch ganz<br />

jung ist.<br />

Philipp Steinke ist euer langjähriger Produzent.<br />

Inwieweit war er an den neuen Aufnahmen<br />

beteiligt?<br />

Wir haben dieses Mal unsere Arbeitsweise<br />

den Corona-Bedingungen anpassen müssen.<br />

Jeder von uns hat in seinem eigenen, ausgebauten<br />

Heimstudio zunächst seine Parts<br />

aufgenommen, die dann flexibler als sonst<br />

zusammengeführt wurden. Neu erfinden,<br />

6<br />

neu erzählen. Diese Mal haben wir erneut mit<br />

Philipp gearbeitet, aber auch mit anderen Produzenten,<br />

wie Lukas Hillebrand u.a. (Julian le<br />

Play) aus Wien, mit Martin Johnson (u.a. The<br />

Night Game) aus Nashville sowie Robin Grubert<br />

(u.a. Thees Uhlmann) aus Los Angeles.<br />

Die Titel zwischen „Neu erzählen“ über „Irgendwann<br />

kommen wir schon an“ bis hin<br />

„Es bedeutet mir die Welt“ klingen unverkennbar<br />

und unverstellt nach Revolverheld.<br />

Beständigkeit in unbeständigen Zeiten tut<br />

sicher vielen gut.<br />

Das ist schön, dass Du das sagst und freut mich<br />

sehr. Und obwohl wir uns auf die Zusammenarbeit<br />

mit verschiedenen Produzenten eingelassen<br />

haben, kommt am Ende Revolverheld<br />

heraus. Mit unterschiedlichen Lieblingstiteln,<br />

in meinem Fall „Na ihr wisst schon“ und „Nicht<br />

so wie die“.<br />

Revolverheld haben sich über Jahre hinweg<br />

auch immer in gesellschaftlicher Hinsicht engagiert,<br />

kritisch und mit klarer Haltung.<br />

Ja, wir haben eine Meinung und tun diese kund.<br />

Im Hinblick auf die Bundestagswahl können<br />

wir nur sagen, Leute geht wählen und nehmt<br />

am demokratischen Prozess teil. Wir sehen ja<br />

in Europa und der Welt, dass diese Möglichkeit<br />

immer mehr Menschen verwehrt ist oder wird<br />

und ein Privileg und keine Verpflichtung ist.<br />

Auftritte zur neuen CD wird es im Herbst/<br />

Winter 20<strong>21</strong> nicht geben. Wie lange müssen<br />

sich die Revolverheld-Fans gedulden, um<br />

euch live erleben zu können?<br />

Wir starten im Mai 2022 mit einer Festivaltour,<br />

die derzeit bis in den September 2022 hinein für<br />

Deutschland, Österreich und die Schweiz geplant<br />

wird. Und natürlich wäre es toll, auch mal<br />

wieder ein Auslands-Abenteuer zu erleben, wo<br />

die Texte nicht zwingend verstanden werden<br />

und die Musik im Vordergrund steht.<br />

Text: Frank Keil | Bild: Olaf Heine<br />

TITEL


evolverheld.de<br />

7<br />

TITEL


im im<br />

Video<br />

Video<br />

E-Paper<br />

E-Paper<br />

THE SILVERETTES<br />

LEIDENSCHAFTLICHES GLAMOUR-TRIO<br />

8<br />

TITEL


Hinter dem Bandnamen The Silverettes verbirgt<br />

sich ein weibliches Rockabillly/Rock´n<br />

Roll-Trio aus Nordrhein-Westfalen. Schon erstaunlich,<br />

dass es bei Wikipedia nicht einmal<br />

einen Eintrag zu ihnen gibt, obwohl sie aktuell<br />

mit „Risky Business“ (ToBaGo Records)<br />

bereits ihre dritte CD veröffentlicht haben.<br />

Auf jeden Fall brauchen The Silverettes mit<br />

ihren Stücken weder männliche noch angloamerikanische<br />

Vergleiche zu scheuen. Das<br />

liegt auch an ihren Produzenten, die unter<br />

anderem schon erfolgreich mit Größen wie<br />

Dick Brave and the Backbeats, Peter Kraus<br />

und Boppin´ B zusammengearbeitet haben.<br />

Gründe genug, um mit Ira (Gesang, Gitarre<br />

und Akkordeon) ein paar Worte zu wechseln.<br />

Du bist heute das einzig verbliebene Gründungsmitglied<br />

der Silverettes. Wer ergänzt<br />

denn die aktuelle Besetzung der Band?<br />

Jane am Gesang und Bass seit 2015 sowie Honey<br />

am Gesang und Standschlagzeug/Percussion<br />

seit 2019. Auf dem Debütalbum „The Real<br />

Rock´n Roll Chicks“ (2014) gab es ja nur zwei<br />

Eigenkompositionen zu hören, vom Nachfolger<br />

„Talk Dirty“ (2017) an hat sich das dann immer<br />

mehr hin zu eigenen Stücken verschoben. Auch<br />

soundtechnisch sind wir nicht mehr so brav wie<br />

früher. Jane und Honey kenne ich seit unserem<br />

Studium an der Musikhochschule in Osnabrück.<br />

Da leben die beiden auch noch, ich in Mülheim<br />

an der Ruhr.<br />

Eine konstante Größe sind bis heute aber<br />

die Produzenten Pomez di Lorenzo (Stephan<br />

Baader und Adriano BaTolba (Andre Tolba)<br />

aus Dortmund, die euren Sound über drei Alben<br />

hinweg veredelt haben.<br />

Die beiden blicken auf einige Erfolge zurück<br />

und auch zwischen uns hat die Zusammenarbeit<br />

immer bestens geklappt. Daher sind<br />

wir unserem Motto: ´Never change a winning<br />

team´ für „Risky Business“ treu geblieben.


Aber auch die Gäste spielen bei den insgesamt<br />

14 Titeln zwischen „Risky Business“<br />

feat. Adriano BaTolba über „Get It On“ bis<br />

hin zu „Grumpy Cat“ eine wesentliche Rolle.<br />

Wer war denn neben Adriano noch mit<br />

dabei?<br />

Sven ´Sam´ Budja, einer der drei Sänger von The<br />

Baseballs aus Berlin auf „Stop Fooling Around“.<br />

Dann Kollegin Emanuela Hutter von der Hillbilly<br />

Moon Explosion aus der Schweiz bei „Easy<br />

Come – Easy Go“. Und der österreichische Ron<br />

Glaser, ein Elvis-Sänger, der mit uns passenderweise<br />

„Singing With The King“ eingespielt hat.<br />

Englisch scheint als Sprache für The Silverettes<br />

gesetzt zu sein, oder gab es den ein oder<br />

anderen Versuch für ein deutschsprachiges<br />

Stück?<br />

Tatsächlich habe ich vor dem dritten Album<br />

überlegt, ob ich mich an ein deutsches Stück<br />

wagen soll, aber irgendwie passt es nicht zu<br />

uns und so blieb es auch auf „Risky Business“<br />

bei Englisch.<br />

Hast Du abgesehen von den Titeln mit Gästen<br />

das ein oder andere Lieblingsstück auf dem<br />

neuen Album?<br />

Ja, habe ich tatsächlich. Mein Favorit ist „Perfect<br />

Crime”, da mochte ich schon die Demoversion.<br />

Es ist wohl der Titel mit dem intensivsten Rockabilly-Bezug<br />

und auch die inhaltliche Bonnie<br />

& Clyde-Thematik gefällt mir außerordentlich.<br />

und über sie auch den Kontakt zu unserem Publikum<br />

zu pflegen und ´up to date´ zu halten. Mehr<br />

aber auch nicht. Wir sind Musikerinnen, keine<br />

Influencerinnen und machen auch keine Politik.<br />

Es sieht aktuell so aus, dass<br />

The Silverettes für euch<br />

zum Vollzeit-Job geworden<br />

sind. Bleibt<br />

da ab und an trotzdem<br />

noch Zeit für<br />

andere Musik?<br />

Wenig, gelegentlich<br />

mal Backing<br />

Vocals oder ein<br />

Gastauftritt mit<br />

Akkordeon in<br />

meinem Fall.<br />

Das ist immer<br />

gut für neuen<br />

Input, der die<br />

eigne Band immer<br />

weiterbringt.<br />

Text: Frank Keil<br />

Bild: Manfred Pollert<br />

Ihr habt das Album eigentlich schon seit Juli<br />

live promotet, es wird aber im <strong>Oktober</strong> noch<br />

eine offizielle Release-Show geben, oder?<br />

Ja, die findet am 07. <strong>Oktober</strong> in der Lagerhalle<br />

in Osnabrück statt. Da werden neben Gitarrist<br />

Adriano auch Sam und Pianist Falko Burkert<br />

(Dick Brave) dabei sein. Ansonsten gibt es eine<br />

gewohnt energiegeladene Rock´n Roll-Show zu<br />

erleben, die über die reine Puristen-Szene hinaus<br />

Fans anspricht.<br />

Wie passen denn Social Media und das Lebensgefühl<br />

der 1950er/frühen 1960er Jahre<br />

zusammen?<br />

Wir versuchen diese Kanäle für uns zu nutzen<br />

<strong>10</strong><br />

TITEL


thesilverettes.de<br />

11<br />

TITEL


Video im<br />

E-Paper<br />

KULTURGUT OST<br />

SPANNENDE PLÄNE<br />

FÜR DEN SAARBRÜCKER OSTHAFEN<br />

12 TITEL


597.500,00 Euro: Für genau diesen Betrag verkauft<br />

die Stadt Saarbrücken die Liegenschaft<br />

„Rhenania-Gebäude“. Wer das Ensemble aus<br />

Lagerhochhaus Rhenania, Bürogebäude und<br />

Silotürme schlussendlich bekommt, will der<br />

Stadtrat am 8. Februar 2022 entscheiden.<br />

Die neuen Besitzer müssen nicht nur nachweislich<br />

finanzkräftig sein, sondern auch ein<br />

gutes Konzept vorlegen. Wie zum Beispiel das<br />

Künstlerkollektiv Sektor Heimat e.V. und die<br />

Saarbrücker Greencells Group, der bereits das<br />

benachbarte Silo gehört.<br />

Vor Kurzem haben sie ihren gemeinsamen<br />

Konzeptentwurf für das „Kulturgut Ost“ vorgestellt.<br />

Das erklärte Ziel: Der neue Osthafen<br />

soll Heimat für Kultur und Kreativität werden.<br />

Kulturelle und kommerzielle Nutzung sollen<br />

dabei Hand in Hand gehen.<br />

Unter anderem will die Greencells Group, ein<br />

weltweit erfolgreicher Anbieter für Solarkraftwerke,<br />

ihren Firmensitz in die oberen Stockwerke<br />

des Rhenania-Gebäudes verlegen. Im<br />

unteren und mittleren Teil des Hochhauses<br />

sollen Räume für Kunst, Handwerk, soziale<br />

Projekte und Co-Working entstehen, die auch<br />

von Hochschulen genutzt werden können.<br />

Für den benachbarten Flachbau, dem ehemaligen<br />

Bürogebäude, ist eine multifunktionale<br />

Konzert- und Theaterhalle angedacht.<br />

Spannend sind die Pläne für die Dachflächen:<br />

Hier sollen gastronomische Konzepte mit regionalen<br />

Partnern umgesetzt werden. Strom<br />

wird mithilfe eines solaraktiven Daches sowie<br />

Solarpaneele generiert.<br />

Die Anbindung an die Stadt mit Bus<br />

und Wassertaxi sowie ein Parkhaus und<br />

Park&Ride-Möglichkeiten wurden ebenso im<br />

Konzept bedacht wie die neue Gestaltung des<br />

Außenbereichs. Zudem schlagen die Akteure<br />

vor, die Ausgrabungsstätte Römerkastell, die<br />

„Wiege Saarbrückens“, aufzuwerten.<br />

Spektakulär ist der „Hyper-Cube“, eine modulare<br />

Seebühne, begehbare Virtual Reality Erfahrung<br />

und zugleich Projektionsfläche für digitale<br />

Projekte – inmitten des Hafenbeckens. Im<br />

weiteren Folge könnte eine Fußgängerbrücke<br />

das „Kultugut Ost“ mit dem angrenzenden<br />

Naturschutzgebiet verbinden.<br />

13<br />

„In der finalen Ausbaustufe können wir uns<br />

vieles vorstellen“ heißt es in der achtminütigen<br />

Animation, die auf YouTube zu finden ist. Dem<br />

Konzept liege ein smarter Ansatz zugrunde:<br />

„Bestehendes wird umgenutzt, kreative und<br />

wirtschaftliche Kräfte werden interdisziplinär<br />

gebündelt.“ Der neue Osthafen soll eine überregionale<br />

Anziehungskraft entfalten und zum<br />

Mittelpunkt der neuen City Ost werden.<br />

Mit ihrem Konzept haben Sektor Heimat e.V.<br />

und die Greencells Group für Aufsehen gesorgt<br />

und Schwung in das Bieterverfahren gebracht.<br />

Bis zum 19. November 20<strong>21</strong> können Konzepte<br />

beim Liegenschaftsamt der Landeshauptstadt<br />

Saarbrücken eingereicht werden.<br />

Text: Katharina Rolshausen | Bild: Greencells<br />

TITEL<br />

ZUM KONZEPTENTWURF


TRAVELS<br />

KVARNER REGION IN KROATIEN<br />

VIELFALT IST SCHÖN<br />

14<br />

TRAVELS


Die Fremdenverkehrsregion Kvarner umfasst<br />

drei verschiedene Teilgebiete, zu einem davon<br />

gehören die Küstenstreifen von Opatija und<br />

Rijeka, die heute ein modernes Reiseziel voller<br />

Anziehungskraft darstellen<br />

kvarner.hr<br />

Opatija<br />

Die Riviera Opatija, am Fuße des Berges Učka<br />

(1401m) gelegen und mit prächtigen Palmen<br />

und Blumen geziert, ist seit der Mitte des 19.<br />

Jahrhunderts die Wiege des kroatischen Tourismus.<br />

Die wunderschöne Architektur der<br />

eleganten Villen, die prächtigen Parkanlagen<br />

und das milde Klima waren die Voraussetzungen<br />

dafür, dass sich diese Gegend zu einer<br />

idealen Destination für Kururlaube entwickeln<br />

konnte. Die mit üppigem Grün und Villen aus<br />

dem 19. Jahrhundert umsäumte Küstenpromenade<br />

Lungomare erstreckt sich von Volosko<br />

bis Lovran und ist einer der schönsten Spazierwege<br />

dieser Art im Mittelmeerraum. In der<br />

berühmten Villa Angiolina befindet sich das<br />

Kroatische Tourismusmuseum mit einer umfangreichen<br />

Ausstellung über die Anfangstage<br />

des Fremdenverkehrs und seine Bedeutung<br />

für diese Gegend mit ihren atemberaubenden<br />

Ausblicken. Die perfekte Ergänzung zu Aktiv-<br />

Urlaub oder Erholung bietet das umfangreiche<br />

Wellness- und Kulinarik-Angebot. Namhafte<br />

Gaststätten und Restaurants, von denen viele<br />

das Gütezeichen Kvarner Gourmet oder Kvarner<br />

Food tragen, verwöhnen die Gäste aus aller<br />

Welt. Stadtbesichtigungen mit versierten<br />

GästeführerInnen (wie Erika Špehar) werden<br />

über das Tourist Board angeboten. Aktuelle<br />

Informationen findet man auf der Webseite:<br />

visitOpatija.com<br />

15<br />

Hotel Amadria Park<br />

Das Amadria Park Grand Hotel 4 Opatijska Cvijeta<br />

ist ein 5*-Hotel direkt am Meer und eine<br />

exzellente Kombination aus Hotel, Villen und<br />

Apartments für Geschäftsreisende, Paare und<br />

die ganze Familie. Hier zeigt sich mediterrane<br />

Vielfalt an der kroatischen Adria von ihrer<br />

besten Seite. Im Vordergrund stehen dabei vor<br />

allem die Kulinarik (diverse hauseigene Restaurants<br />

und Cafés) sowie die vielfältigen Spa- und<br />

Wellness-Angebote. Zur Amadria Park-Gruppe,<br />

inhabergeführt von einer kroatischen Familie,<br />

gehört auch noch das geschichtsträchtige<br />

Hotel Capital in Zagreb sowie der exklusive<br />

Amadria Park Šibenik. Mit Blick auf die Adria<br />

ist Opatija reich an Charakter und Charme. Erleben<br />

Sie historische Villen in der romantischen<br />

Küstenstadt in der Kvarner Bucht: Genießen<br />

Sie Spaziergänge am Meer, frische Mittelmeerküche<br />

und Wellness in absolut relaxter Atmosphäre.<br />

Das Hotel Amadria Park ist auch ein<br />

beliebter Anlaufpunkt für Künstler und Musiker,<br />

die am bekannten, jährlichen Festival RetroOpatija<br />

teilnehmen. Und auch für jegliche<br />

aktive Outdoor-Aktivitäten ist das Hotel im<br />

historischen Kurort der perfekte Anlaufpunkt.<br />

amadriapark.com<br />

Restaurant Yacht Club<br />

Wer Fisch und Meeresfrüchte favorisiert, sollte<br />

sich auf einen kulinarischen Streifzug in<br />

das Bistro Yacht Club von Inhaberin Verica<br />

Stanić begeben. Zusammen mit ihren beiden<br />

Söhnen führt sie das renommierte Restaurant<br />

im Yachthafen von Opatija. Ausgezeichnet ist<br />

nicht nur das gastronomische Angebot, sondern<br />

auch der Yacht Club: Mit dem Kvarner Gütesiegel<br />

Gourmet. Zweifelsohne kommen auch<br />

TRAVELS


Fleisch-Liebhaber, Vegetarier und Veganer auf<br />

ihre Kosten, denn die Tages- und Abendkarte<br />

bieten eine Kombination aus Tradition und<br />

Moderne unter Einbeziehung lokaler/regionaler<br />

Hersteller. Authentische Küche mit viel<br />

Atmosphäre in einer Top-Location, die in den<br />

nächsten Jahren zukunftsweisend um- und<br />

ausgebaut werden wird. Nicht zu vergessen die<br />

vielfältige Getränkekarte, die mit einer feinen<br />

Weinauswahl aus kroatien und der Welt punktet.<br />

yacht-club-opatija.com<br />

Stadt Kroatiens lockt auch mit einer lebendigen<br />

StudentInnen- und Event-Szene. Aufgrund<br />

des reichen Industrieerbes (Hafen, Hafenmole<br />

´Molo Longo´, Hafenkräne, Fabriken) und zahlreicher<br />

anspruchsvoller Museen verbinden sich<br />

Stadtgeschichte, Kunst, Kultur und Kulinarik<br />

zu einer besonderen Einheit. In der Umgebung<br />

laden zahlreiche Ortschaften inmitten von<br />

interessanten Naturlandschaften zum Besuch<br />

ein. Stadtbesichtigungen mit versierten GästeführerInnen<br />

werden über das Tourist Board angeboten.<br />

Aktuelle Informationen findet man<br />

auf der Webseite: visitRijeka.com<br />

Rijeka<br />

Die europäische Kulturhauptstadt 2020, Rijeka,<br />

ist mit knapp 130.000 Einwohnern das<br />

Zentrum der Region Kvarner. Die kroatische<br />

Hafenstadt an der nördlichen Adria gilt als<br />

das Tor zu den Inseln Kroatiens. Die Hauptpromenade<br />

Korzo ist von Gebäuden aus der<br />

habsburgischen Ära gesäumt. Das nahe am<br />

Markt & Fischmarkt gelegene kroatische Nationaltheater<br />

Ivan pl. Zajc stammt aus dem<br />

19. Jahrhundert und verfügt über Deckengemälde<br />

von Gustav Klimt. Die auf einem Hügel<br />

gelegene Burganlage Trsat, zu der eine religiöse<br />

Stätte gehört, bietet einen weiten Blick auf<br />

die Inseln der Kvarner Bucht. Über Kroatien<br />

hinaus bekannt geworden ist Rijeka durch eine<br />

lebendige Musik-Szene (Beat- und Punk-Vorreiter<br />

in Jugoslawien, Rock) und den größten Karneval<br />

in diesem Teil Europas. Die drittgrößte<br />

16<br />

Hotel Continental<br />

Das im Stadtzentrum am Fluss Rjecina gelegene<br />

Hotel Continental gehört zur Jadran Hoteli-Gruppe<br />

mit Sitz in Rijeka. Das Hotel wurde<br />

bereits 1888 eröffnet und seitdem mehrfach<br />

umgebaut und renoviert. Als 3*-Stadthotel mit<br />

Restaurant und Außenterrasse ist es gleichermaßen<br />

bei in- und ausländischen Touristen<br />

sowie einheimischen Tagesgästen beliebt.<br />

Das Hotel verfügt über 65 Zimmer, 4 Suiten<br />

und viel genutzte Konferenzräume. In unmittelbarer<br />

Nähe befindet sich das ebenfalls zur<br />

Gruppe gehörende Hotel Neboder (Panorama-<br />

Aussicht auf die Kvarner Bucht), etwas weiter<br />

entfernt das direkt am Meer gelegene Hotel<br />

Jadran. Weitere Ressorts und Camping-Areale<br />

befinden sich unter anderem<br />

in Kostrena und Kraljevica.<br />

jadran-hoteli.hr<br />

TRAVELS


Peek & Poke<br />

Sveto Nilovic Ist der Mastermind hinter dem<br />

Peek & Poke. Zusammen mit einem engen<br />

Freund und weiteren Interessierten betreibt er<br />

den Peek & Poke-Computer Club und leitet als<br />

Direktor das Peek & Poke-Museum im Stadtzentrum<br />

von Rijeka. Dort präsentiert er im gleichnamigen<br />

Museum eine großartige Sammlung rund<br />

um das Thema Computer und elektronische Geräte,<br />

die besonders wegen den osteuropäischen<br />

Exponaten interessant ist. Neben dem Peek &<br />

Poke hat er zudem ein Spielzeugmuseum aufgebaut.<br />

In diesem Zusammenhang bereitet er<br />

eine große Disney-Ausstellung im Historischen<br />

Museum vor, die noch 20<strong>21</strong> einen erstmaligen<br />

Blick auf Micky Mouse und Donald Duck hinter<br />

dem ´Eisernen Vorhang´ werfen wird.<br />

peekpoke.hr<br />

Redaktions-Tipps für Opatija und Rijeka<br />

• Opatija Riviera. Abwechslungsreiche<br />

Landschaft zwischen dem Meer und den<br />

Bergen. Hervorragende Möglichkeiten für<br />

zahlreiche Outdoor-Aktivitäten.<br />

opatija-riviera.info<br />

• Amerikanische Gärten. Prächtige Parkanlage<br />

der illustren Familie Kuczor in der<br />

Nähe des Stadtzentrums von Opatija.<br />

parkovi-opatija.hr<br />

• Gesundheitstourismus in der Kvarner<br />

Region. Einmalige Kombination aus<br />

Inseln, Küste und Bergen mit zahlreichen<br />

renommierten Kliniken und Indikationsangeboten.<br />

kvarner.hr<br />

• Neues Stadtmuseum/Historical railway<br />

warehouse. The Rijeka Torpedo. Ausstellung<br />

zur Erfindung und Entwicklung<br />

des ersten Torpedos der Welt in Rijeka.<br />

muzej-rijeka.hr<br />

• Unbekannter Klimt. Ausstellung im Neuen<br />

Stadtmuseum/The Sugar Palace. Love.<br />

Death. Ecatasy. Noch bis 20. <strong>Oktober</strong><br />

muzej-rijeka.hr<br />

• See und Geschichtsmuseum des kroatischen<br />

Küstenlandes. Ausstellung unter<br />

anderem mit einer Titanic-Rettungsweste.<br />

• Gastro-Tipp: Boonker. Beliebtes Restaurant<br />

(Pizzerija & Lounge Bar) am Hafen.<br />

boonker.hr<br />

Die Presserecherche wurde unterstützt durch<br />

das Kvarner Region Tourist Board, speziell<br />

durch Frau Andelka Kusturin, das Opatija Tourism<br />

Office / Frau Gracia Krainer und das Rijeka<br />

Tourist Board/Herrn Saša Torbica. Weiterhin<br />

durch das Hotel Amadria Park / Frau Tanja<br />

Janjatović und das Hotel Continental / Herrn<br />

Damir Balenović.<br />

Text: Frank Keil | Fotos: PR & Frank Keil<br />

17<br />

TRAVELS


BLICK ÜBER DEN TELLERRAND<br />

70 JAHRE<br />

MICKY MAUS-MAGAZIN<br />

EINE LEGENDE FEIERT GEBURTSTAG!<br />

18<br />

BLICK ÜBER DEN TELLERRAND


Am 20. August 20<strong>21</strong> wurde mit der Ausgabe<br />

18/20<strong>21</strong> des Micky Maus Magazins der 70. Geburtstag<br />

von Europas erfolgreichstem Kinder-Magazin<br />

gefeiert. Den jungen wie auch<br />

älteren Micky Maus Magazin-Fans bietet<br />

die Jubiläumsausgabe ein ganz besonderes<br />

Highlight: Im Hauptcomic, den Star-Zeichner<br />

Ulrich Schröder und Daan Jippes in zwei verschiedenen<br />

Stilen gezeichnet haben, dreht<br />

sich für Donald Duck und Co. alles um die<br />

mysteriöse "Nummer eins" eines berühmten<br />

Comic-Magazins. Um diese spezielle Ausgabe<br />

zu bekommen, muss sich Donald auf eine<br />

Zeitreise zurück ins Jahr 1951 begeben. Dabei<br />

begegnet Donald einer resoluten Chefredakteurin,<br />

die Fans sicherlich als eine Hommage<br />

an die legendäre Dr. Erika Fuchs erkennen<br />

werden. Die Erstausgabe kostete 1951 nur 75<br />

Pfennig, der Sammlerpreis in Zustand 1 liegt<br />

heute dagegen bei über 25.000,- Euro.<br />

Deutschlands 1. Comic-Museum, das Erika-<br />

Fuchs-Haus in Schwarzenbach a.d. Saale<br />

(Multimedia-Museum) würdigt das Werk von<br />

Erika Fuchs, die von 1951 bis 1988 Übersetzerin<br />

und Chefredakteurin des Mickey-Maus-Magazins<br />

für den renommierten Ehapa-Verlag war.<br />

Frau Dr. Erika Fuchs, 1906 in Rostock geboren<br />

und 2005 in München verstorben, lebte von<br />

1933 bis 1984 in Schwarzenbach an der Saale.<br />

Ihr Mann Günter Fuchs war Fabrikant und Erfinder,<br />

der bis zu seinem Tod 1984 dort eine<br />

Ofenfabrik führte. Nach dem Zweiten Weltkrieg<br />

arbeitete Frau Fuchs als Übersetzerin<br />

für amerikanische Zeitschriften, bevor sie zur<br />

neugegründeten deutschen Mickey Maus kam<br />

und zur Grande Dame des deutschen Comics<br />

wurde. Fast 40 Jahre lang übersetzte die promovierte<br />

Kunsthistorikerin Disney-Comics,<br />

vor allem Geschichten von Carl Barks rund<br />

um die Familie Duck ins Deutsche. Mit ihren<br />

Wortspielereien, Sprachschöpfungen („dem<br />

Ingeniör ist nichts zu schwör“) und Zitaten<br />

prägte Erika Fuchs nachhaltig die Deutsche<br />

Sprache. Sie versah den Comic mit Bildung,<br />

ließ Donalds Neffen Tick, Trick und Track in<br />

Anlehnung an Schiller (Rütlischwur bei Wilhelm<br />

Tell) versprechen: „Wir wollen sein ein<br />

19<br />

einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns<br />

waschen und Gefahr.“ Die Verwendung der<br />

Inflektivform für Geräusche (knatter, stöhn,<br />

knarr) als auch für nicht geräuschhafte Vorgänge<br />

(grübel, schluck, bibber) wird ihr zu<br />

Ehren auch als „Erikativ“ bezeichnet. Mit der<br />

Ausgabe 20 im Jahr 1988 wurde Frau Dr. Erika<br />

Fuchs dann leider in den verdienten Ruhestand<br />

verabschiedet.<br />

Als weiteres Highlight für alle Fans des Micky<br />

Maus-Magazin erschien parallel zur Jubiläumsausgabe<br />

ein exklusives Sonderheft. In<br />

"70 Jahre Micky Maus-Magazin: Das Beste aus<br />

1951-20<strong>21</strong>" dürfen sich Comic-Liebhaber auf<br />

die besten Geschichten aus sieben Jahrzehnten<br />

sowie interessante historische Fakten<br />

und spannendes Hintergrundwissen freuen.<br />

Mit bisher über 3.300 erschienenen Ausgaben<br />

und mehr als 1,3 Milliarden verkauften<br />

Heften ist die deutschsprachige Ausgabe des<br />

Micky Maus-Magazins bis heute das erfolgreichste<br />

Kinder-Magazin Europas. Ebenso wie<br />

das Magazin feiert auch die Berliner Egmont<br />

Ehapa Media GmbH ihr 70-jähriges Bestehen.<br />

Die Erstausgabe des Micky Maus-Magazins im<br />

Jahr 1951 ist gleichbedeutend mit der Gründung<br />

des damaligen Ehapa-Verlags, welcher<br />

damals wie heute die Heimat aller Entenhausen-Comics<br />

ist.<br />

Text: Frank Keil<br />

Bild: Egmont Ehapa Media/Disney<br />

© 20<strong>21</strong> EGMONT<br />

EHAPA MEDIA/DISNEY<br />

MM18/20<strong>21</strong>,<br />

SOFTCOVER (3,99 EUR), 52 SEITEN<br />

MICKY-MAUS.DE<br />

BLICK ÜBER DEN TELLERRAND


gewappnet.<br />

Mitte <strong>Oktober</strong> findet erneut das dreitägige,<br />

grenzüberschreitende Musikfestival Hemmersdorf<br />

Pop statt. Wie war es für Dich,<br />

wie schon in 2020 mitten in einer Pandemie<br />

ein Festivalprogramm aus dem Boden<br />

zu stampfen?<br />

„Nach der Erfahrung im Jahr 2020 war es nun<br />

erstmal nichts Neues. Wir haben gelernt, dass<br />

sich die Bedingungen, aufgrund staatlicher<br />

Verordnungen, jederzeit kurzfristig ändern<br />

können. Darauf muss man gefasst sein. Daher<br />

haben wir mittlerweile in der Planung alles<br />

doppelt bis dreifach aufgestellt. Die Konzeption,<br />

Anzahl und Art der Bühnen, Budget und<br />

Kostenkalkulation, Anzahl Besucher - alles<br />

muss jederzeit adaptierbar sein an geänderte<br />

Voraussetzungen. Statt zehn Monate vor<br />

dem Termin beginnt man nun sechs Wochen<br />

vorher sich festzulegen auf das finale Konzept<br />

und bucht die Künstler auch auf den<br />

letzten Drücker. Die Pandemie hat prinzipiell<br />

alles verändert.“<br />

CHRIS BURR<br />

VON BEGEISTERUNG<br />

GETRAGEN<br />

Die Situation ist für keinen Veranstalter<br />

derzeit rosig, denn niemand weiß, was in<br />

den kommenden Wochen passieren wird<br />

und welche Restriktionen vielleicht doch<br />

wieder kommen werden ob der Coronapandemie.<br />

Chris Burr von Hotellounge<br />

blickt dennoch recht positiv der dritten<br />

Auflage seines Hemmersdorf Pop Festival<br />

entgegen; er sieht sich für alle Szenarien<br />

20<br />

Im letzten Jahr fand das Festival als Hybrid-Veranstaltung<br />

mit nur wenigen Besuchern<br />

vor Ort statt. Wie blickst Du mit<br />

etwas Abstand auf die zweite Ausgabe des<br />

Festivals zurück?<br />

„Es erstaunt mich immer noch, wie groß die<br />

Resonanz bereits im zweiten Jahr war. Die<br />

Tickets waren in wenigen Tagen ausverkauft.<br />

Offensichtlich begeisterte das erste Festival<br />

unsere Besucher. Die gesamte Veranstaltung<br />

war sehr entspannt, nicht zuletzt aufgrund<br />

der Erfahrungen, die ich mit sich ändernden<br />

Bedingungen mit fast 60 Shows in der laufenden<br />

Pandemie 2020 für das Landesfestival<br />

machen konnte.<br />

Am Ende sind wir auch froh darüber, dass wir<br />

das Festival nicht gleich im zweiten Jahr aufgrund<br />

der Pandemie ausgesetzt haben. Wir<br />

blieben sichtbar und eine bereits zweijährige<br />

Vorarbeit samt dem ersten Festival in 2019<br />

trug bereits Früchte.“<br />

Welche Einschränkungen musstet Ihr in<br />

diesem Jahr bei der Planung berücksichti-<br />

HEIMATMELODIEN


gen? Gibt es neue Veranstaltungsorte? Wie<br />

viele Besuchertickets wird es pro Tag bzw.<br />

insgesamt gesamt?<br />

„Die aktuelle Verordnung ist ja im Prinzip<br />

lockerer als die in 2020. Einiges kann man<br />

nun einfacher gestalten. Ein mehr an organisatorischem<br />

Aufwand kommt dann mit der<br />

so genannten 3G-Regel hinzu. Aber auch das<br />

lässt sich bewerkstelligen. Das Festival ist in<br />

der ursprünglichen Idee ein Festival, dass im<br />

gesamten Dorf stattfindet. Es wird aber aufgrund<br />

der Pandemie-Problematik keine weiteren<br />

Bühnen geben außer unserer Kirche. Wir<br />

machen aber zur Eröffnung am Donnerstag<br />

einen grenzüberschreitenden Abstecher nach<br />

Guerstling.<br />

Wir planen mit 150 Besuchern pro Tag. Mehr<br />

lässt die Verordnung (derzeit) nicht zu. In Guerstling<br />

müssen wir zudem die dort gültige<br />

französischen Regeln beachten.“<br />

Rechnet es sich denn überhaupt, unter<br />

verschärften Bedingungen ein Festival zu<br />

machen?<br />

„Überspitzt gesagt: Wir rechnen nicht in Geld,<br />

sondern in Begeisterung. Das Festival rechnet<br />

sich auch unter normalen Bedingungen nicht,<br />

wenn man damit meint, dass man über Kostendeckung<br />

etwas verdienen möchte. Wir sind<br />

ja kein umsatzorientiertes Event, sondern ein<br />

Fest, ein Musikfest. Die Kosten sind aber auch<br />

unter allen möglichen Szenarien gedeckt.“<br />

Es ist sicher ein großer Erfolg und eine<br />

Anerkennung Deiner Arbeit, dass in diesem<br />

Jahr das Festival wieder live von SR2<br />

Kulturradio und dem SR als HD Video-Stream<br />

übertragen wird. Das könnte aber auch<br />

den einen oder anderen davon abhalten,<br />

vorbeizukommen. Besteht Deiner Meinung<br />

nach diese Gefahr?<br />

„In meiner Idee für dieses Festival ist vorgesehen,<br />

dass wir langfristig mit einem Medienpartner<br />

kooperieren, der das Festival begleitet<br />

und live überträgt. Da dachte ich an fünf<br />

Jahre bis wir das schaffen. Dass es bereits im<br />

zweiten Jahr soweit war, ist natürlich überwältigend.<br />

Der SR ist finanziell nicht gerade<br />

<strong>21</strong><br />

üppig ausgestattet, und daher ist es umso höher<br />

zu bewerten, dass der Sender gleich mit<br />

Radio und TV dabei ist. Wir wollen ja eine musikalische<br />

Lücke in unserem Bundesland füllen,<br />

und beim SR traf unsere Ausrichtung im<br />

richtigen Moment auf offene Ohren. Ein Konzert<br />

live zu erleben, die Interaktion mit dem<br />

Künstler, den Klang des Raumes, das Licht,<br />

den Austausch in den Pausen mit anderen<br />

Besuchern über das Erlebte und nicht zuletzt<br />

der direkte Austausch mit den Künstlern, alles<br />

das, das kann man nicht erleben, wenn<br />

man am TV auf der Couch sitzt. Es ist vielmehr<br />

ein zusätzliches Angebot, um Leute zu<br />

erreichen, die keine Zeit haben, das Festival<br />

zu besuchen, oder einfach Menschen, die am<br />

Radio völlig überrascht werden über das Gehörte.<br />

Mit der Übertragung in 2020 haben wir<br />

für saarländische Verhältnisse eine sehr hohe<br />

Reichweite erzielt. Und die Zugriffe kommen<br />

aus ganz Europa. Wir laden zwar Europa ein,<br />

aber aufgrund der kleinen Kapazität ist das<br />

Angebot der Radio- und TV-Übertragung am<br />

Ende einfach gut. Vor allem für das Marketing<br />

unserer Region.“<br />

Auf welchen Act freust du Dich in diesem<br />

Jahr am meisten?<br />

„Da wir ja eine Boutique sind und alle Teile<br />

handverlesen sind, freue ich mich auf alle<br />

Künstler. Am meisten freue ich mich, wenn<br />

meine Dramaturgie aufgeht und die Begeisterung<br />

beim Publikum von Künstler zu Künstler<br />

zunimmt und am Ende pure Euphorie<br />

herrscht. Ich denke aber, dass ich besonders<br />

gespannt auf Eydis Evensen bin - eine junge<br />

Isländerin am Piano in Begleitung eines Streicherquartetts.<br />

Was nach einem biederen klassischen<br />

Konzert aussehen mag, wird unsere<br />

ehrwürdige Kirche schweben lassen. Und das<br />

Publikum wird das spüren. Vorausgesetzt,<br />

man erlebt die Konzerte vor Ort.“<br />

Text: Kai Florian Becker | Bild: Heike Benzrath<br />

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Hilfe für Journalisten<br />

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in Afghanistan<br />

Dieses Foto darf nicht das letzte sein*<br />

Mit der Machtübernahme der Taliban regiert nun einer<br />

der größten Feinde der Pressefreiheit in Afghanistan.<br />

Reporter ohne Grenzen tut alles, um bedrohten<br />

Medienschaffenden vor Ort und im Exil zu helfen.<br />

Spenden Sie jetzt für unsere Hilfsaktion:<br />

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Reporter ohne Grenzen e.V.<br />

IBAN: DE26<strong>10</strong>0900005667777080<br />

BIC: BEVODEBB<br />

Berliner Volksbank<br />

Stichwort: „Afghanistan“<br />

*Der Fotograf des Fotos bleibt zu seinem eigenen<br />

Schutz anonym. Er verließ Afghanistan im August 20<strong>21</strong>.<br />

Das Foto zeigt eine seiner letzten Aufnahmen aus Kabul.


GENUSS<br />

TOLLE KNOLLE<br />

WARUM DIE KARTOFFEL EIN ECHTES<br />

SUPERFOOD IST<br />

24<br />

Was wäre die saarländische Küche ohne die Kartoffel?<br />

Natürlich gibt es hierzulande auch leckere<br />

Gerichte ohne das Knollengemüse und ein guter<br />

Fleischkäsweck ist ebenso nicht zu verachten.<br />

Doch auf Dibbelabbes, Schales, Lyonerpfanne,<br />

Geheirade, Gefüllte, Hoorische, Schneebällchen<br />

und Grumbeeresupp müssten wir verzichten. Und<br />

auch viele weitere Speisen – Pommes, Püree, Salzkartoffeln,<br />

Chips, Rösti – belegen: Ein Leben ohne<br />

Kartoffeln ist möglich, aber nicht erstrebenswert.<br />

Im Saarland werden Kartoffeln nicht nur gerne<br />

gegessen, sondern auch angebaut. Dass sich die<br />

Fläche, auf der sie wachsen, in acht Jahren von<br />

160 auf 122 Hektar reduziert hat, ist für Slow<br />

Food Saarland allerdings Anlass zu Besorgnis.<br />

Deshalb macht sich die Vereinigung seit Kurzem<br />

zusammen mit vielen regionalen Partnern für<br />

die heimische Kartoffel stark. „Sie ist als wohlschmeckender<br />

Lieferant von Eiweißen, Mineralien<br />

und Kohlehydraten enorm wertvoll. Mit Fug und<br />

Recht könnten wir sie als Superfood bezeichnen“,<br />

betont Slow Food. Die Deutsche Gesellschaft für<br />

Ernährung rät ebenso dazu, Kartoffeln auf den<br />

Speiseplan zu setzen. Wer dabei Kalorien sparen<br />

möchte, sollte sie als Pell- oder Salzkartoffeln<br />

zubereiten. Die tolle Knolle gilt als Sattmacher,<br />

wodurch Heißhungerattacken vermieden werden<br />

können. Sie enthält Nährstoffe, die die Blutzuckerwerte<br />

und die Verdauung verbessern können sowie<br />

Antioxidantien, die die Zellen schützen. Doch<br />

am meisten beeindruckt die Vielseitigkeit von<br />

Kartoffeln. Wer keine Lust auf Dibbelabbes und<br />

andere Traditionsgerichte hat, findet Tausende<br />

andere Rezepte im Internet. Suchwort-Vorschläge<br />

für Experimentierfreudige: Kartoffelmarmelade,<br />

Kartoffelkäse, Kartoffelwurst, Kartoffelpralinen,<br />

Kartoffeltorte, … Und die Kartoffel kann noch<br />

mehr: Ihre Schale bringt Spiegel und Oberflächen<br />

aus Edelstahl zum Glänzen, wenn man sie mit der<br />

Innenseite der Schalen einreibt und anschließend<br />

mit einem weichen Tuch poliert. Als Beautyhelfer<br />

bei Augenringen und Mitessern hat sich Kartoffelsaft<br />

bewährt: Einfach pur mit einem Wattebausch<br />

auftupfen. Mit einem Brei aus rohen Kartoffeln<br />

lassen sich nach kurzer Einwirkzeit Hornhaut an<br />

den Füßen und Rost an Gegenständen entfernen.<br />

Selbst fürs Kochwasser von Kartoffeln gibt es<br />

praktische Tipps: Ungesalzen ist es ein Fleckenmittel,<br />

in dem Textilien eingeweicht werden können,<br />

bevor sie in die Waschmaschine kommen.<br />

Das Wasser von Salzkartoffeln verhilft Kunststoffoberflächen<br />

zu neuem Glanz. Übrigens: Die<br />

Kartoffel ist eines der wenigen Lebensmittel, die<br />

„dreckig“ eingekauft werden sollten. Die Erde, die<br />

an der Schale haftet, verlängert die Haltbarkeit<br />

der Knolle.<br />

Text: Katharina Rolshausen | Bild: pexels.de<br />

GENUSS


GENUSS<br />

WEIN ERLEBNIS<br />

HOTEL MAIMÜHLE<br />

KREATIVE MOSELKÜCHE<br />

25<br />

Edyta und Frederik Theis sind nicht nur ein charmantes<br />

Paar, sondern auch Gastgeber aus Leidenschaft.<br />

Gemeinsam leiten sie das Wein Erlebnis<br />

Hotel Maimühle in Perl. Es ist ein ganz besonderer<br />

Ort: Umgeben von Weinbergen, im Moseltal,<br />

direkt an der Grenze zu Luxemburg gelegen und<br />

mit langer Tradition. Vor rund 140 Jahren wurde<br />

aus der alten Mühle ein Gasthaus. Der damalige<br />

Wirt, Johann Theis, ist der Urgroßvater von Frederik<br />

Theis, der den Betrieb seit 2009 leitet. Er<br />

hat nicht nur die Familientradition weitergeführt,<br />

sondern auch das Unternehmen modernisiert und<br />

ausgebaut. Unter anderem entstanden in den vergangenen<br />

Jahren eine große Rebenterrasse, eine<br />

stilvolle Vinothek sowie komfortable Hotelzimmer<br />

im modernen Landeshaus-Stil. Vor Kurzem<br />

wurde mit der Umgestaltung des Bistros im Kelterhaus<br />

begonnen.<br />

Die heutige Maimühle ist ein Wohlfühlort für Genießer<br />

aus der Region. Die gelernte Konditorin<br />

Edyta Theis leitet den Service und verwöhnt die<br />

Gäste mit kreativen Desserts, Kuchen und Torten.<br />

Frederik Theis ist für alles Organisatorische zuständig<br />

und kümmert sich um die Weinauswahl.<br />

Der Sommelier kennt jeden der rund <strong>10</strong>0 Weine,<br />

die die Karte zu bieten hat.<br />

Gäste der Maimühle schätzen die Qualität der<br />

Küche. Die Mühlenwirtschaft hat sich dem Slow-<br />

Food-Gedanken verschrieben und verarbeitet ausschließlich<br />

natürliche, unverfälschte sowie handwerklich<br />

erzeugte Lebensmittel ohne künstliche<br />

Aromastoffe oder Geschmacksverstärker. Regionalität<br />

wird ebenso großgeschrieben, weshalb die<br />

Maimühle Mitglied der „Genuss Region Saarland“<br />

und von „Ebbes von Hei!“ ist. Viele Produkte stammen<br />

von Bauern, Produzenten und Lieferanten<br />

aus der Region. Der hohe Anspruch gilt in allen<br />

Bereichen, ob beim Quick Lunch mittags (täglich)<br />

oder am Freitag- und Samstagabend, wenn es Menüs<br />

und a-la-carte-Gerichte gibt. Die Speisekarte<br />

verführt mit Gratinierter Räucherforelle, Filet vom<br />

Eifelrind, Wildschwein-Cordon-Bleu, Kräuterpfannkuchen,<br />

Lothringer Mirabellensorbet und vielen<br />

weiteren Köstlichkeiten.<br />

Beliebt sind die Erlebnisangebote der Maimühle<br />

wie zum Beispiel Weinwanderungen und Planwagenfahrten,<br />

die für Gruppen individuell organisiert<br />

werden. Wer möchte, kann sich auch einen<br />

Korb oder Rucksack für ein Picknick packen lassen<br />

– entweder für den Ausflug im Dreiländereck<br />

oder für ein romantisches Genusserlebnis im historischen<br />

Markusturm, der sich idyllisch aus den<br />

Schengener Weinbergen erhebt. Der Ort ist auch<br />

ideal für Weinverkostungen im kleinen Kreis.<br />

Text: Katharina Rolshausen | Bild: Maimühle<br />

MAIMUEHLE.DE<br />

GENUSS


QUEER<br />

QUEER 2022<br />

DAS SIND DIE NÄCHSTEN THEMEN<br />

Wir haben gefragt, ihr habt geantwortet. Wir<br />

danken sehr für die sehr rege Teilnahme an<br />

der Umfrage, welche Themen wir im nächsten<br />

Jahr behandeln sollen. Dabei wurden<br />

nicht nur über unsere vorgegebenen Themen<br />

abgestimmt, sondern auch viele neue Vorschläge<br />

gemacht.<br />

Das sind die Ergebnisse:<br />

1. LGBTQ+ in verschiedenen Kultur- und<br />

Religionsgemeinsschaften<br />

2. Diversität in der Arbeitswelt<br />

3. Was bedeutet das Blutspendeverbot für<br />

LGBTQ+ Leute?<br />

4. Gendersprache: Sinnhaft oder sinnlos?<br />

5. Ergänzung des Grundgesetzes Artikel 3.<br />

Was steckt dahinter?<br />

6. Regenbogenfamilien.<br />

Wie ist der Stand heute?<br />

7. Transidentität. Was ist das?<br />

8. Binär, Nonbinär, Pansexuell. Was bedeuten<br />

diese Begriffe?<br />

9. Coming Out.<br />

Wie sage ich es meinem Umfeld?<br />

<strong>10</strong>. Welche LGBTQ+ Gruppen und Interessensverbände<br />

gibt es?<br />

11. LGBTQ+ in der Kunst und Literatur.<br />

12. Die entstehenden Nachteile von Frauen<br />

und Lesben durch Gender Identitätsfindung<br />

Wir freuen uns auf eine spannende Reise durch<br />

diese Themen.<br />

Text: Redaktion | Bild: pexels.com<br />

26<br />

QUEER


Peace and<br />

Love<br />

Clipper<br />

Messer<br />

Gifts<br />

Trendschmuck<br />

heiße Tops<br />

alle Papers<br />

Tabakwaren<br />

Ear & Nosepiercing<br />

Bongs<br />

Räucher<br />

stäbchen<br />

liebenswerte Vielfalt<br />

Aktivkohle<br />

Piercing by James<br />

Growshop<br />

sexy Kleider<br />

E-Zigaretten<br />

Ballerinas<br />

Directions<br />

Haarfarben<br />

Drinks &<br />

Liquors<br />

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Fachliteratur<br />

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Tips<br />

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Gerade durch die ganze Digitalisierung geht<br />

es manchmal unter, dass noch Rechtgeschäftes<br />

gibt die einer bestimmen Form bedürfen.<br />

Auch wenn man mittlerweile als Verbrauche<br />

zahlreiche Verträge via Textform kündigen<br />

kann, so gilt das für die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses<br />

nicht.<br />

Sowohl bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber<br />

als auch den Arbeitnehmer muss<br />

die Schriftform eingehalten werden. Das bedeutet<br />

es muss ein Schriftstück erstellt und<br />

unterschrieben werden vom Kündigungsberechtigten.<br />

Digitale Signatur genüg nicht<br />

Um diese Schriftform einzahlten genügt auch<br />

keine digitale Signatur, denn die elektronische<br />

Form ist explizit ausgeschlossen.<br />

ÜBER DIE AUTORIN:<br />

Maria Dimartino ist Rechtsanwältin mit Tätigkeitsschwerpunkten<br />

Arbeitsrecht und Beschäftigtendatenschutz. Sie ist als Rechtsanwältin<br />

und Referentin bundesweit tätig. Mehr unter: jurvita.de<br />

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AKNE KID JOE<br />

Zweites Pandemie-Album<br />

MUSIK-TIPP Zu Beginn der Pandemie erschien<br />

ihr Album „Die große Palmöllüge“, jetzt ist<br />

immer noch Pandemie und Akne Kid Joe legen<br />

mit ihrem nächsten Werk, „Die Jungs von<br />

AKJ“, lautstark brüllend nach. Sarah, Matti, Peter<br />

und René haben in nur wenigen Monaten<br />

genug Songs zusammen bekommen, in denen<br />

sie all das rausschreien, was sie beschäftigt. In<br />

„Gestern, Heute, Morgen“ geht es um den Social-Media-Führerschein<br />

im Speziellen und die<br />

beschissene Lage der Nation und eine mögliche<br />

Revolution im Allgemeinen (inkl. Abschaffung<br />

der Polizei und Entwaffnung der Bundeswehr).<br />

Dann wäre da noch ihr verständlicher Wunsch<br />

nach dem Aus für das Hipster-Café um die Ecke<br />

(„Mein Eigenes Café“), die ekstatische Vorfreude<br />

auf den Besuch von Rock Am Ring („RaR“)<br />

und die Liebe zu einem Hund („Ein Lied Für<br />

Dich“). Die Themen sind vielfältig; die politische<br />

Seitenwahl eindeutig; die Musik eingängig und<br />

das Wechselspiel beim Gesang Markenzeichen.<br />

AKJ machen einfach Spaß<br />

Akne Kid Joe „Die Jungs von AKJ“<br />

(Cargo Records) aknekidjoe.com<br />

Text: Kai Florian Becker | Bild: Kidnap Music<br />

36<br />

LIARS<br />

Diesmal nicht so solo<br />

MUSIK-TIPP Was mal eine Band war ist inzwischen<br />

ein experimentelles Indie/Electro-Soloprojekt,<br />

hinter dem der Australier Angus<br />

Andrew steht. Nach „TFCF“ (2017) und „Titles<br />

With The Word Fountain“ (2018) ist dies sein<br />

drittes „Einzelgängerwerk“ unter dem Banner<br />

Liars. Der Sound der einstigen Band ist aber<br />

immer noch zu erkennen (Andrew ist nicht nur<br />

als Komponist, sondern auch als Sänger eine<br />

Konstante geblieben). Wobei Liars seit jeher<br />

vielfältig wie experimentell klangen.<br />

Allerdings war Andrew bei der Fertigstellung<br />

von „The Apple Drop“ nicht wirklich auf sich<br />

allein gestellt, da er beschlossen hatte, andere<br />

Musiker mit ins Boot zu holen: beispielsweise<br />

den Avantgarde-Jazz-Schlagzeuger Laurence<br />

Pike, den Multiinstrumentalisten Cameron Deyell<br />

und die Texterin Mary Pearson. Sie haben<br />

Andrew darin unterstützt, seine (die Hörer herausfordernden)<br />

Songs umzusetzen, die trotz<br />

aller irrwitzigen Raffinessen dennoch eingängig<br />

geblieben sind - zumindest für Hörer fernab des<br />

Chart-Mainstreams.<br />

Liars „The Apple Drop“ (Rough Trade)<br />

liarsofficial.com<br />

Text: Kai Florian Becker | Bild: Mute/[PIAS]<br />

TIPPS


MANIC STREET PREACHERS<br />

MUSIK-TIPP Wenn James Dean Bradfield in „Orweillan“<br />

singt „I walk you through the apocalypse“<br />

ist die Musik dazu schon sehr schunkelig. Laut<br />

Bradfield sei der Song eine Mischung aus ABBA,<br />

Alan Rankines Gitarrenspiel bei der schottischen<br />

Post-Punk-Band The Associates und Talk Talks „It‘s<br />

My Life“ mit einen Gitarrensolo von Lindsey Buckingham<br />

(Fleetwood Mac). Ah ja. Noch einen Tick<br />

mehr und es könnte einem schwindelig werden ob<br />

der Schunkelei. An einigen Stellen auf „The Ultra<br />

Vivid Lament“, dem 14. Album der Manic Street<br />

Preachers, ist der Hörer doch etwas verwundert.<br />

Die Waliser wirken manchmal etwas zahm und<br />

zahnlos: in den kitschigen Songs „Quest For Ancient<br />

Colour“ und „Don‘t Let The Night Divide Us“<br />

oder in den belanglosen Stücken „Into The Waves<br />

of Love“ und „Afterending“. Da hatte man als<br />

langjähriger Fan mehr erwartet. So richtig gute<br />

Songs fallen ihnen wohl nimmer ein. Wobei die<br />

beiden Songs mit Gesangsgästen positiv herausstechen:<br />

„The Secret He Had Missed“ mit Julia<br />

Cumming von Sunflower Bean und „Blank Diary<br />

Entry“ mit Mark Lanegan (Ex-Screaming Trees).<br />

Manic Street Preachers „The Ultra Vivid Lament“<br />

(Sony Music)<br />

Text: Kai Florian Becker | Bild: Columbia<br />

WOLVES IN THE<br />

THRONE ROOM<br />

14. Streich Naturgeister erhört<br />

MUSIK-TIPP Vier Jahre nach „Thrice Woman“ beglücken<br />

Nathan Weaver, Aaron Weaver und Kody<br />

Keyworth alias Wolves In The Throne Room ihre<br />

Fans mit „Primordial Arcana“. Das heißt diese erwartet<br />

wieder größtenteils atmosphärischer, auch<br />

mal orchestraler Black Metal mit gelegentlichen<br />

Blast-Speed-Attacken und Folk-Einlassungen („Masters<br />

Of Rain And Storm“). Obendrauf gibt es noch<br />

ein ruhiges Instrumental mit Naturgeräuschen,<br />

das nichts mit Black Metal zu tun hat und eher an<br />

Filmmusik erinnert. Was zu folgender Aussage von<br />

Bandkopf Aaron Weaver passt, der die aktuelle Musik<br />

von Wolves In The Throne Room so zusammenfasst:<br />

„Unsere Musik ruft die Geister an, die in den<br />

Bergen und Flüssen wohnen - Sonne und Mond, die<br />

Pflanzen und Tiere. Diese Gottheiten sind seit Urzeiten<br />

bei uns, aber ihre Stimmen wurden in der<br />

modernen Welt übertönt“. Diesen Umstand will<br />

Weaver mit seiner Musik ändern. So saß er laut<br />

eigener Aussage (Quelle: Ox-Fanzine) u.a. in einem<br />

toten Baumstumpf, um sich dort und in aller Stille<br />

für das neue Album inspirieren zu lassen.<br />

Wolves In The Throne Room<br />

„Primordial Arcana“ (Sony Music)<br />

manicstreetpreachers.com<br />

Text: Kai Florian Becker | Bild: Century Media<br />

37<br />

TIPPS


A\<br />

Alteingesessene Schweizer Newcomer<br />

MUSIK-TIPP Hinter dem Debütprojekt /A\ verbirgt<br />

sich ein Schweizer Zusammenschluss von<br />

Franz Treichler (The Young Gods), Emilie Zoé<br />

und Nicolas Pittet. Während die Post Industrial-<br />

Band The Young Gods seit 1985 weltweit auf sich<br />

aufmerksam macht, hat sich Emilie Zoé als Sängerin/Gitarristin<br />

mit Lo-Fi-Rock einen Namen gemacht.<br />

Ihr Schlagzeuger Nicolas Pittet komplettiert<br />

das Power-Trio. Mit den Album-Vorboten,<br />

den Singles „Grain Sand and Mud“ sowie „Fire In<br />

My Fingers“ geben sie die musikalische Richtung<br />

ihrer Zusammenarbeit vor. Und die funktioniert<br />

generationsübergreifend, denn The Young Gods-<br />

Mastermind Treichler ergänzt sich mit dem<br />

eingespielten Duo Zoé/Pittet perfekt. Erstaunlich<br />

wie die Mischung aus Maschinenbeats und<br />

Samples mit Minimal-Rock funktioniert und sich<br />

die drei KünstlerInnen wie Puzzleteile ergänzen.<br />

Und sie überraschen dabei mit Ausflügen zum<br />

Blues bei „Hotel Stellar“, Pop mit „Count To Ten“<br />

und Trip Hop auf „The Leaves“. /A\ verbinden<br />

Gesangsakrobatik mit hohem musikalischem<br />

Talent und textlichem Gespür.<br />

/A\ (Hummus Records/Two Gentlemen)<br />

hummus-records.com<br />

Text: Frank Keil | Bild: Hummus Records/Two Gentlemen<br />

38<br />

KENSINGTON ROAD<br />

Zwischen Indie-Pop und Alternative-Rock<br />

MUSIK-TIPP Die 2008 gegründete Band Kensington<br />

Road aus Berlin bewegt sich auch auf der<br />

vierten CD „Sex Devils Ocean“ stilsicher zwischen<br />

Indie-Pop und Alternative-Rock. Das Quintett<br />

um das einzig verbliebene Gründungsmitglied,<br />

Sänger/Gitarrist Stefan Tomek hat sich beständig<br />

weiterentwickelt und sich so mit den bisherigen<br />

drei Alben & einer EP einen guten Ruf bei Fans<br />

und Medien erspielt. Tomek reist viel und verarbeitet<br />

zahlreiche dieser Ideen, Erfahrungen und<br />

Einflüsse bei Titeln wie „Steve Shoeman“. Mit den<br />

<strong>10</strong> aktuellen Stücken gelingt Kensington Road<br />

erneut ein eingängiger, rockiger Roadtrip. Songs<br />

wie „Ghost Mountain“ oder „Living In A Lumidor“<br />

sind einprägsam, authentisch und entwickeln<br />

sich bei mehrmaligem Hören nachhaltig. Einige<br />

der Titel entstanden auf den Lofoten, die Tomek<br />

dafür mit seiner Frau und seinen Zwillingen bereiste.<br />

Nicht zuletzt dank der ersten Singleauskopplung<br />

„Pablito Pablito“ gelang Kensington<br />

Road mit „Sex Devils Ocean“ sogar der Sprung in<br />

die Top-15 der deutschen Charts.<br />

Kensington Road „Sex Devils Ocean”<br />

(Timezone records) kensingtonroad.de<br />

Text: Frank Keil | Bild: Timezone reords<br />

TIPPS


VARIOUS ARTISTS<br />

World Music Charts<br />

MUSIK-TIPP Die World Music Charts (WMCE) sind<br />

seit 1991 eine Institution für Branchenprofis und<br />

Fans. RadiojournalistInnen aus 25 europäischen<br />

Ländern wählen monatlich ihre Weltmusik-Favoriten<br />

und die zwanzig erfolgreichsten Titel werden<br />

zum Beginn jeden Monats veröffentlicht.<br />

Zum 30. Jubiläum erschien Ende September eine<br />

Doppel-CD auf dem fränkischen CPL-Label. Darauf<br />

befinden sich die besten Songs der vergangenen<br />

zwei Jahre, Musik aus Afrika, Lateinamerika,<br />

aus dem Nahen Osten und aus ganz Europa. Neben<br />

neuen Entdeckungen finden sich bei dieser<br />

Auswahl auch namhafte KünstlerInnen wie La<br />

Banda Morisca, Carmen Souza, The Garifuna Collective,<br />

Aziza Brahim und Tautumeitas wieder.<br />

So wird nachhaltig deutlich, dass sich Europa<br />

schon lange als Weltmusik-Markt etabliert hat<br />

und wie sie über Jahre hinweg auch die angesagte<br />

Weltmusik-Messe WOMEX mit musikalischem<br />

Leben füllt. Die World Music Charts gibt es jetzt<br />

auch auf Facebook und als Playlist auf Spotify,<br />

was den WMCE zu neuer Popularität verhilft.<br />

Various Artists „Great Tunes from the Worls<br />

Music Charts Euripe” cpl-music.de<br />

Text: Frank Keil | Bild: PR<br />

39<br />

DIE RADIERER<br />

Retro-Pop<br />

MUSIK-TIPP Die 1978 in Limburg/Lahn von Christian<br />

B. Bodenstein (Gesang) und Jürgen Beuth<br />

(Gitarre) gegründete Quartett gehörte in den<br />

späten 1970er Jahren/zu Beginn der 1980er Jahre<br />

zur sogenannten Neuen Deutschen Welle und<br />

dem Postpunk. Ihre Single „Angriff aufs Schlaraffenland“<br />

war ein Szene-Hit und das Debütalbum<br />

„Eisbären & Zitronen“ (1981) erfreute sich auch<br />

dank seines Comic-Covers einiger Beliebtheit. Ab<br />

und an wurden auch in späteren Jahren Musik veröffentlicht<br />

und jetzt erscheint mit „Gute Laune<br />

Land“ 40 Jahre nach dem Debüt eine neue LP/CD.<br />

Die darauf enthaltenen 20 Titel zwischen „Google<br />

Mich“ und „Unsichtbare Freundin“ knüpfen<br />

nahezu nahtlos an die frühen Jahre der Band an.<br />

Melodiöser Pop mit spaßigen Texten. Und für das<br />

hitverdächtige „Reinkarnation“ fanden sich Gäste<br />

aus alten Zeiten zusammen, unter anderem Östro<br />

430 und Annette Benjamin (Hans-A-Plast). Und<br />

ex-The Wirtschaftswunder-Gitarrist Tom Dokoupil,<br />

ehemaliger Limburger, hat aus dem Titel „Unsichtbare<br />

Freundin“ einen Dub gezaubert.<br />

Die Radierer „Gute Laune Land“<br />

(Blitzkrieg Pop Records) fb.com/dieradierer<br />

Text: Frank Keil | Bild: PR<br />

TIPPS


FLEABAG<br />

Zweite Staffel<br />

SERIEN-TIPP Phoebe Waller-Bridge ist als „Fleabag“<br />

in der gleichnamigen Serie, die ihren internationalen<br />

Durchbruch markierte, zurück. In<br />

der zweiten (und vorerst letzten Staffel) lernt<br />

sie einen Priester kennen, in den sie sich natürlich<br />

gleich auch verliebt. Dieser wird gespielt von<br />

dem großartigen Andrew Scott, der schon als<br />

James Moriarty, dem kongenialen Gegenspieler<br />

von Benedict Cumberbatchs „Sherlock Holmes“,<br />

bleibenden Eindruck hinterließ und auch in der<br />

Serie „Black Mirror“ (Folge: „Smithereens“, Staffel<br />

5) fantastisch war. Fies und gerissen oder auch<br />

gestört ist er hier nicht; vielmehr ist er bei einem<br />

Gartenfest erstmals „Opfer“ von Fleabags Flirtattacken.<br />

Wie er mit dieser für ihn neuen Situation<br />

umgehen wird, ist eine der Fragen, die in dieser<br />

Staffel aufpoppt. Natürlich steht in deren Mittelpunkt<br />

wieder das chaotische Singleleben von<br />

Fleabag, die von einem Fettnapf in den nächsten<br />

tritt. Aber genau das macht diese Serie aus, denn<br />

an Komik und britischem Humor mangelt es auch<br />

der zweiten Runde von „Fleabag“ nicht. Wieder<br />

wird man 180 Minuten lang köstlich unterhalten.<br />

„Fleabag: Staffel 2“ (justbridge entertainment)<br />

Text: Kai Florian Becker | Bild: Amazon Prime<br />

40<br />

THE NEW POPE<br />

Fantastische Fortsetzung<br />

KINO-TIPP Regisseur Paolo Sorrentino („Youth“)<br />

schreibt in der neunteiligen Serie „The New Pope“<br />

die Geschichte aus „The Young Pope“ (mit Jude<br />

Law als jungem, arrogantem Pabst) fort. Und sie<br />

ist fantastisch. Das beginnt beim irrwitzig-erotischen<br />

Vorspann. Dazu gesellen sich absurd-witzige<br />

Szenen, die jeden Urkatholiken auf die Palme<br />

bringen sollten, prunkvolle Garderoben, beeindruckende<br />

Kameraeinstellungen und symbolüberladene<br />

Bilder, ein exzellenter Soundtrack und<br />

eine auserlesene Garde an Schauspielerinnen und<br />

Schauspielern. Sei es Law, dessen Pabst Pius XIII im<br />

Koma liegt, dessen Körper aber durch den Vatikan<br />

geistert. Oder sein übernächster Nachfolger John<br />

Paul III, ein schmerzerfüllter, dekadenter Engländer,<br />

gespielt vom begnadeten John Malkovich,<br />

sowie der machthungrige, windige wie zynische<br />

Silvio Orlando als dessen Kardinalstaatssekretär.<br />

Sorrentino hat für Sky und HBO eine irrwitzige,<br />

humorvolle Serie über das Innenleben des Vatikans<br />

gedreht, bei der nicht nur er glänzt, sondern<br />

auch das gesamte Schauspielensemble und das<br />

vor beeindruckender Kulisse. Großes Serienkino.<br />

„The New Pope“ (Polyband)<br />

Text: Kai Florian Becker | Bild: Sky<br />

TIPPS


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LESELUST<br />

CARSTEN SCHMITT<br />

AUTOR UND PREISTRÄGER AUS SAARBRÜCKEN<br />

42<br />

LESELUST


Carsten Schmitt veröffentlichte bereits in<br />

den 90ern eigene Geschichten und arbeite<br />

u.a. beim Magazin NAUTILUS und beim<br />

CTHULHU-Rollenspiel mit. Nach längerer<br />

Abstinenz nahm er in den letzten Jahren<br />

das Schreiben wieder auf – und wurde dafür<br />

kürzlich mit einem Literaturpreis belohnt.<br />

Du hast gerade den Deutschen Science-Fiction-Preis<br />

in der Kategorie „Kurzgeschichte“<br />

gewonnen. Wie heißt Deine Geschichte und<br />

worum geht es?<br />

Die Erzählung heißt „Wagners“ Stimme und ist<br />

in der Anthologie WIE KÜNSTLICH IST INTELLI-<br />

GENZ? DES PLAN9-Verlags erschienen. Es geht<br />

um's Älterwerden und Demenz, um Familie und<br />

Verletzungen, ums Erinnern und Vergessen –<br />

ach ja, und um Künstliche Intelligenz.<br />

Hast du einen persönlichen Bezug zum Thema<br />

Alzheimer?<br />

Wenn Du „Alzheimer“ als Überbegriff für Demenz<br />

verstehst, ja. Erste Berührung mit dem<br />

Thema hatte ich im Zivildienst. Da war ich jung<br />

und das war trotz allem weit weg. Jetzt komme<br />

ich in das Alter, wo diese Dinge nicht mehr nur<br />

„anderen Leuten“ passieren, sondern auch das<br />

eigene Umfeld betreffen.<br />

Ist es Deine erste Science-Fiction-Story?<br />

Nein, ich habe in den 90ern schon eine Handvoll<br />

SF-Storys geschrieben. Ganz aktuell zu nennen<br />

wäre „Lethe’s Share“, die im Herbst in der<br />

Anthologie THE KNOT WOUND ROUND YOUR<br />

FINGER beim kanadischen Kleinverlag Bellpress<br />

Books erscheinen wird. Es ist meine erste englische<br />

Originalveröffentlichung (d. h. die Geschichte<br />

gibt es noch gar nicht auf deutsch),<br />

worauf ich ein bisschen stolz bin.<br />

Bei einer Lesung hast Du mal gesagt, die<br />

phantastische Literatur sei „Eskapismus im<br />

besten Sinne“, was meinst Du damit?<br />

Sie kann Flucht sein, wenn einem diese Realität<br />

zu viel wird, und das ist völlig legitim. Aber<br />

auch Ausbruch, wenn sie uns erlaubt, die angeblichen<br />

Gewissheiten der Welt zu hinterfragen.<br />

Das hat die Phantastik der „realistischen“<br />

Literatur voraus.<br />

In der Anthologie „Der unmögliche Mord“<br />

hast Du eine Geschichte veröffentlicht, die in<br />

einem alternativen historischen Saarbrücken<br />

spielt. Wie kam es zu der Idee?<br />

Im Wald, als ich mir überlegte, ob mein Heimatort<br />

mit den kleinen Dörfern darum als Fantasy-<br />

Setting taugen würde. Warum gibt's nur Urban<br />

Fantasy, aber keine Rural Fantasy? Bei einem<br />

anderen Spaziergang auf dem Saarbrücker<br />

Halberg sah ich dann den „Mottel-Stein“ und so<br />

kam eins zum andern.<br />

Interview: Tanja Karmann | Bild: privat<br />

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FANTASTIK<br />

TANJA NEUMANN<br />

KÜNSTLERIN AUS SCHWELM<br />

44<br />

FANTASTIK


Porträts von Edgar Allan Poe, Adventskränze<br />

mit Tierschädeln, Halloweendeko - die Arbeiten<br />

der Kreativ-Chaotin Tanja Neumann sind<br />

vielfältig. Allen gemeinsam ist jedoch ein gewisser<br />

Hang zum Düsteren.<br />

Was verbirgt sich hinter dem Label abARTig?<br />

Dahinter verbirgt sich das 1-Personen-Kreativ-Chaos<br />

Tanja Neumann. Seit 2009 bringe<br />

ich meine Kunst und Ideen als abARTig unter<br />

die Leute und erfinde mich immer wieder neu.<br />

Ich fertige Kopfschmuck, Homedeko sowie<br />

Schmuckstücke und meine gemalten Kunstwerke<br />

gibt es als Kunstdruck. Dabei verwende ich<br />

alles, was mir unter die Finger kommt, und ich<br />

liebe es mit echten Knochen und anderen Naturmaterialien<br />

zu arbeiten. Durch Corona habe<br />

ich mich mehr auf Homedeko konzentriert, da<br />

es kaum bis keine Events gab, an denen meine<br />

Kreationen getragen werden konnten. Und das<br />

größte Chaos bricht hier zur Weihnachtszeit<br />

über mich herein, wenn ich Kugeln, Adventskränze<br />

und Bäumchen fertige. Übrigens beginnt<br />

meine Weihnachtsproduktion bereits im<br />

August. Wenn andere im Pool liegen, bemale<br />

ich Weihnachtskugeln, wenn das nicht abARTig<br />

ist, weiß ich es nicht.<br />

Wie bist Du auf den Namen gekommen?<br />

Der Name abARTig ist durch die ersten Märkte<br />

entstanden, auf denen ich meine Kunstwerke<br />

präsentiert habe. Ich hatte Zombieponys aus<br />

My-Little-Ponys hergestellt mit heraushängenden<br />

Gedärmen und zerfressenen Köpfen. Mehr<br />

als einmal wurden die Kleinen als abartig bezeichnet.<br />

Das hielt ich für die perfekte Namensidee,<br />

immerhin steckt doch ART, also Kunst, in<br />

abARTig.<br />

Warum zeichnen sich viele Deiner Kunstwerke<br />

durch einen Hang zum Morbiden aus?<br />

Irgendwie war ich schon immer an der düsteren<br />

Seite interessiert. Als Teenager war ich fasziniert<br />

von den Bilderwelten, die H.R. Giger geschaffen<br />

hat. An den immer wiederkehrenden<br />

Formen, die uns die Natur liefert, an dem, was<br />

wir nicht genau wissen, dem Unerklärlichen,<br />

Monstern und dem Leben nach dem Tod. In<br />

den 90ern habe ich Akte X geliebt und massenweise<br />

Bücher über alle möglichen Phänomene<br />

verschlungen. Und wenn wir mal ehrlich sind:<br />

Finden nicht alle Menschen morbide Dinge<br />

spannend? Sie gehören nicht in unseren Alltag,<br />

überraschen uns, erschrecken uns und sind irgendwie<br />

anders. Vielleicht bin ich das ja auch.<br />

Interview: Tanja Karmann | Bild: Privat<br />

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Kultur<br />

kalender<br />

UNTERSTÜTZT VON


HEMMERSDORF POP FESTIVAL<br />

„Einmal die Welt anhalten“ so der Titel des 3.<br />

Hemmersdorf POP Festivals.<br />

Das grenzüberschreitende Festival beginnt dieses<br />

Mal in der französischen Gemeinde Guerstling.<br />

Das Hemmersdorf POP Festival möchte<br />

mit euch innehalten, den Reset-Knopf drücken<br />

und stärker als zuvor Gedanken machen, wie<br />

wir in Zukunft vieles neu und besser machen<br />

können. Einmal die Welt anhalten bitte. An den<br />

Tagen des Festivals und in Zukunft immer öfter.<br />

Es ist so viel mehr möglich, wenn man an die<br />

Dinge glaubt.<br />

Das Credo „entdecken & genießen“, welches einerseits<br />

für die Musik steht und andererseits für<br />

die herbe schöne Natur- und Kulturlandschaft<br />

des Saargaus, wurde bisher von einem neugierigen<br />

Publikum verstanden. Die Begeisterung die<br />

Entdecken und genießen<br />

dabei entstand möchte das Festival etablieren.<br />

Beim diesjährigen Festival kann man wieder neue<br />

Tendenzen und Überschneidungen, insbesondere<br />

aus den Bereichen, moderne Klassik & Jazz<br />

und IndiePop entdecken. Es gibt ein Tagesticket<br />

für den 14.<strong>10</strong>. in Guerstling und einen Festivalpass<br />

für Fr/Sa 15.<strong>10</strong>. und 16.<strong>10</strong>. in Hemmersdorf.<br />

Wer sich dieses Jahr immer noch nicht traut<br />

kann auch wieder den HD Video-Stream schauen<br />

oder im SR2 Kulturradio live mithören.<br />

Text: Redaktion | Bild: Wannes Cré<br />

VERSCHIEDENE SPIELSTÄTTEN,<br />

HEMMERSDORF<br />

DONNERSTAG, 14. OKT BIS SAMSTAG, 16. OKT<br />

HEMMERSDORFPOP.DE<br />

47<br />

TERMINE


THE COLD STARES<br />

(US) Blues-Rock<br />

Gegründet hat sich das Duo aus Indiana 20<strong>10</strong>, nachdem<br />

Chris Tapp and Brian Mullins in einigen anderen<br />

Projekten musikalisch unterwegs waren. Nach<br />

ein paar Jam-Sessions war schnell klar wohin die<br />

Reise geht – harter Blues-Rock der etwas zu sagen<br />

hat – fein geschliffenes storytelling direkt aus der<br />

Seele des mittleren Westens der USA. Live hört sich<br />

der fette Sound an, als würden hinterm Vorhang<br />

noch zwei weitere Musiker stehen, dabei bringen<br />

die beiden Ausnahmetalente einfach alles mit, was<br />

wahrer Blues braucht. Chris Tapp`s rauchige Stimme<br />

und das dazu passende Gitarrenspiel untermauert<br />

vom tiefen Bass-Drum-Rhythmus von Brian Mullins.<br />

So haben sie es nicht nur zur Vorband von Joe<br />

Bonamassa geschafft (der über die Band sagt, es<br />

sei das bester was er 2019 gehört hat), sonder auch<br />

eigene große Headline-Shows auf der ganzen Welt.<br />

Am 27.<strong>10</strong>.20<strong>21</strong> holt die kleine saarländische Agentur<br />

in Zusammenarbeit mit dem Wasserwerk Simschel<br />

in Völklingen die Band ins Saarland. Pflichttermin<br />

für ausgehungerte Blues-Seelen.<br />

WASSERWERK SIMSCHEL VÖLKLINGEN<br />

MITTWOCH, 27. OKT // 17.00<br />

THECOLDSTARES.COM<br />

Text: Redaktion | Bild: Band<br />

BARCAMP FRAUEN* SAAR<br />

#Körper #Care #Karriere<br />

Das 4. feministische Barcamp im Saarland lädt<br />

alle Interessierten zum Kennenlernen und zum<br />

Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen<br />

ein. Ein Barcamp ist ein Debattenforum, bei<br />

dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im<br />

Mittelpunkt stehen und das Tagungsprogramm<br />

selbst erstellen. Unter dem Motto „Körper - Care<br />

- Karriere“ ist das Barcamp Frauen* Saar ein Aktionstag,<br />

bei dem Menschen unterschiedlichster<br />

Kulturen, Geschlechter, Altersgruppen und Meinungen<br />

zusammenkommen, um gemeinsam<br />

für ein gleichberechtigtes gesellschaftliches Miteinander<br />

zu wirken. Als zusätzliches Warmup-<br />

Event lädt das Organisationsbündnis in diesem<br />

Jahr am 4.11. um 19 Uhr ins Bürgerhaus Burbach<br />

ein. Dort liest Stefanie Sargnagel (Wien) und<br />

rappt Mino Riot (Saarbrücken). Der Eintritt ist<br />

frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.<br />

ONLINEVERANSTALTUNG, KOSTENLOSE<br />

TEILNAHME<br />

SAMSTAG, 6. NOV // <strong>10</strong>.00<br />

ANMELDUNG ÜBER DIE FRIEDRICH-<br />

EBERT-STIFTUNG: MAINZ@FES.DE<br />

Text: Redaktion | Bild: Veranstalter<br />

NOCH MEHR KULTUR FINDEST DU AUF <strong>POPSCENE</strong>.CLUB<br />

48<br />

TERMINE


7. RETROBÖRSE SAAR FESTIVAL LOOSTIK 20<strong>21</strong><br />

Saarlands beliebte Retro-Convention<br />

Theaterfest für junge Menschen<br />

Unter dem Motto “Time and Space” dreht sich<br />

dieses Mal alles um Raumschiffe, Roboter,<br />

Zeitreisen, Aliens und alles was zwischen den<br />

Galaxien sonst noch so rumfleucht! Cosplayer,<br />

Akteure und Fangruppen verwandeln die<br />

gesamte obere Etage an diesem Tag in ein<br />

Science Fiction Erlebnis mit tollen Mitmachaktionen!<br />

Wer zum Shoppen kommt findet auf der großen<br />

Verkaufsbörse ein umfangreiches Angebot<br />

an Videospielen, Konsolen, Actionfiguren, Comics,<br />

Merchandise und weiterem Nerd-Kram.<br />

Wer lieber auf sein Glück vertraut kann an der<br />

großen Tombola teilnehmen.<br />

Natürlich wird hier auch digital gezockt! In der<br />

RetroLounge stehen den ganzen Tag über zahlreiche<br />

Spielstationen mit Flippern, alten und<br />

neuen Konsolen und Retro-Computern zum<br />

kostenlosen Spielen bereit und für “Daumensportler”<br />

werden mehrere Videospielturniere<br />

angeboten.<br />

HERMANN NEUBERGER HALLE,<br />

VÖLKLINGEN<br />

SAMSTAG, 09. OKT // 11.00<br />

RETROSAAR.DE<br />

Text: Redaktion | Bild: Timo Scherer<br />

49<br />

Das große Theaterfest für Kiddies, Teenager, Familien<br />

und Schüler findet an über <strong>10</strong> Spielorten<br />

in Saarbrücken und in Forbach statt. Ein Festival,<br />

das immer größer wird, in dem sich Länder,<br />

Sprachen und Kulturen treffen. Denn LOOSTIK ist<br />

das einzige deutsch-französische und grenzüberschreitende<br />

Festival der Bühnenkunst für junges<br />

Publikum. Bei LOOSTIK begleiten die Kinder ihre<br />

Eltern ins Theater! Das vielfältige Programm bietet<br />

Stücke schon ab 3 Jahren sowie Produktionen<br />

für die ganze Familie. Von Akrobatik bis hin zum<br />

Objekttheater, über Tanz für die Allerkleinsten<br />

und Kinokonzert… für jede und jeden ist etwas<br />

dabei. Dieses Jahr lässt sich ein roter Faden erkennen:<br />

Mittels Fantasie, Poesie, Selbstvertrauen<br />

und Kreativität kann man gegen Unterdrückungen<br />

aller Art kämpfen und widerstehen. Insgesamt<br />

zehn außergewöhnliche, visuelle, spannende,<br />

berührende, witzige Gastspiele erzählen von<br />

der Welt, in der wir leben und groß werden. Absolutes<br />

Highlight: Natchav von der französischen<br />

Compagnie Les ombres portées. In der Art eines<br />

Live-Films nimmt dieses innovative, verzaubernde<br />

Schattentheaterstück ohne Worte das Publikum<br />

mit auf ein unglaubliches Abenteuer.<br />

SAARBRÜCKEN UND FORBACH<br />

MONTAG, 08. BIS SONNTAG, 14. NOV<br />

LOOSTIK.EU<br />

Text: Redaktion | Bild: Les ombres portees<br />

TERMINE


POST-CAPITAL -<br />

ART AND THE ECONOMICS OF<br />

THE DIGITAL AGE<br />

>> Ausstellung / Exposition<br />

Post-Capital vereint Skulpturen, Gemälde, Fotografien,<br />

Videos und Performances, die sich Themen<br />

der zeitgenössischen Ökonomie widmen.<br />

Dabei geht die Ausstellung, die in einer von<br />

Umbrüchen und Unsicherheit geprägten Zeit<br />

entwickelt wurde, von einer dem Kapitalismus<br />

zugrundeliegenden Ambivalenz aus: seiner Abhängigkeit<br />

von der Technologie und gleichzeitigen<br />

Bedrohung durch diese. Präsentiert werden<br />

die Arbeiten von <strong>21</strong> Künstler aus 17 Ländern, die<br />

über mehrere Räume auf den drei Etagen des<br />

Museums verteilt sind.<br />

Mudam Luxemburg<br />

02. DEZ bis 16. JAN<br />

mudam.com<br />

PORNOS, PIKANTERIEN,<br />

FERKELKRAM<br />

>> Theater / Theatre<br />

Die „Hurengespräche“ von Heinrich Zille belauschen,<br />

denn die Damen erzählen ganz schön<br />

sauige Sachen! Oder Madame Goulou betrachten<br />

oder oder oder.. Sie werden sich amüsieren,<br />

lachen, sich vielleicht sogar erotisiert – und bestimmt<br />

betroffen fühlen. Ein literarischer Streifzug<br />

durch die Welt unter der Gürtellinie. Mit<br />

Moschgan Ebrahimi und Peter Tiefenbrunner.<br />

Autorin: Katharina Fiedler.<br />

Theater im Viertel, Saarbrücken<br />

07. OKT // 19.30<br />

dastiv.de<br />

VISION STRING QUARTET<br />

>> Musik / Musique<br />

2012 gegründet, hat sich das vision string<br />

quartet innerhalb kürzester Zeit in der internationalen<br />

Streichquartett-Szene etabliert.<br />

Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit zwischen dem<br />

klassischen Streichquartett-Repertoire, ihren Eigenkompositionen<br />

und Arrangements aus den<br />

Bereichen Jazz, Pop und Rock zu „wandeln“,<br />

stellen die vier jungen Musiker aus Berlin derzeit<br />

die klassische Konzertwelt auf den Kopf.<br />

Trifolion Echternach Luxemburg<br />

<strong>10</strong>. OKT // 20.00<br />

trifolion.lu<br />

SONGWRITER CLUB<br />

>> Musik / Musique<br />

Entstanden als digitales Kreativtreffen im Lockdown.<br />

Nun arrangieren sie als Band gemeinsam<br />

ihre Songs, noch unfertige Kompositionen<br />

werden weiterentwickelt und alte Songs erscheinen<br />

in ganz neuem Licht. Jede Musikerin<br />

bringt dabei ihre eigene Klangfarbe mit. Eines<br />

haben ihre Songs jedoch gemeinsam: Sie laden<br />

die Zuhörer*innen ein, persönlichen Erfahrungen,<br />

Erlebnissen und Gefühlen zu lauschen.<br />

Mit Denise Rixecker, Helena „Levke“ Stein und<br />

Milena Nausner.<br />

Theater im Viertel, Saarbrücken<br />

14. OKT // 19.30<br />

dastiv.de<br />

GLADIATOR<br />

AM ROLLATOR<br />

Infos und Termine der saarländischen<br />

Kabarettistin unter www.oma-frieda.com<br />

50 TERMINE


IN DER HÖHLE ODER: FRAU<br />

HOLLES GERICHT<br />

>> Theater / Theatre<br />

Das Publikum wird ins Allerheiligste eines mythischen<br />

Wesens (Frau Holle, Huda, Hel) entführt,<br />

das mit sich selbst, mit seinen nicht ganz<br />

diesseitigen Wegbegleitern, mit uns Menschen<br />

des <strong>21</strong>. Jaarhunderts sprechen wird. Nüchterne<br />

Erkenntnisse über das menschengemachte<br />

Artensterben, Umweltverschmutzung werden<br />

diesen Abend genauso erfüllen wie Textfragmente<br />

aus Kinderreimen, Märchen und alten<br />

Mythen. Mit Christiane Motter (Frau Holle /<br />

Hulda / Hel). Regie: Katharina Molitor. Klanginstallation<br />

am Percussion-Set: Martin Hennecke.<br />

Theater im Viertel, Saarbrücken<br />

17. OKT // 20.00<br />

dastiv.de<br />

<strong>10</strong>0 JAHRE<br />

GEORGES BRASSENS<br />

>> Theater / Theatre<br />

Georges Brassens erfindet das französische<br />

Chanson neu, indem er auf große Arrangements<br />

verzichtet, seine literarischen und dennoch<br />

volksliedhaften Chansons mit minimalistischer<br />

swingender Gitarren-Instrumentierung<br />

präsentiert. Sigi Becker legte 2000 eine CD mit<br />

Übertragungen einiger Chansons von Georges<br />

Brassens vor. KH Heydecke übernimmt an Gitarre<br />

und diversen anderen Saiten die kulinarische<br />

Aufwertung des Festmenüs. Bon anniversaire,<br />

tonton Georges et les copains d’abord. Mit Sigi<br />

Becker und Karlheinz Heydecke.<br />

Theater im Viertel, Saarbrücken<br />

22. OKT // 19.30<br />

dastiv.de<br />

52<br />

DAS BISSCHEN HAUSHALT<br />

IST DOCH KEIN PROBLEM -<br />

DACHTE ICH<br />

>> Kabarett / Cabaret<br />

"Du bist doch den ganzen Tag Zuhause!" Kennen<br />

Sie diesen Satz? Hans Gerzlich auch. Aus seinem<br />

eigenen Mund. Er hat ihn oft genug gesagt. Zu<br />

seiner Frau - bis diese den Spieß umgedreht hat.<br />

Er wollte immer der Herr im Hause sein, jetzt ist er<br />

es: Nun macht sie Karriere, er den Haushalt.<br />

TUFA, Trier<br />

29. OKT // 20.00<br />

tufa-trier.de<br />

MUSIK MACHT SCHLAU!<br />

(AUSSER MANCHE)<br />

>> Kabarett / Cabaret<br />

In seinem neuen und dritten musikalischen Kabarettprogramm<br />

„Musik macht schlau! (außer<br />

manche)“ entführt uns der preisgekrönte Berliner<br />

Pianist und Kabarettist Christoph Reuter in die<br />

Welt der Musik.<br />

TUFA, Trier<br />

30. OKT // 20.00<br />

tufa-trier.de<br />

DANNY BRYANT<br />

>> Musik / Musique<br />

Danny Bryant, einer der führenden und gefeierten<br />

Blueskünstler Großbritanniens, veröffentlicht am<br />

29. <strong>Oktober</strong> sein zwölftes Album "The Rage To<br />

Survive" über Jazzhaus Records. Danny Bryant<br />

verarbeitet seine Emotionen und persönlichen Erfahrungen<br />

während der Pandemie in den Texten<br />

des Albums. Dazu gibt es natürlich auch eine Tour.<br />

Kammgarn, Kaiserslautern<br />

07. DEZ // 20.00<br />

Jazzhaus, Freiburg<br />

11.DEZ // 19.00<br />

TERMINE


STADTTEIL<br />

TOURNEE<br />

Jetzt erhältlich<br />

an der Kulturinfo am<br />

St. Johanner Markt<br />

und in den Kulturund<br />

Lesetreffs<br />

VERANSTALTUNGEN IN BREBACH, BURBACH,<br />

DUDWEILER, MALSTATT, ST. ARNUAL<br />

OKTOBER 20<strong>21</strong> – MÄRZ 2022<br />

www.saarbruecken.de/Kultur


CLUESO<br />

MIT NEUEM ALBUM<br />

JUJU<br />

ÜBERZEUGT AUCH SOLO<br />

Über Monate hinweg veröffentlichte Clueso eine<br />

Single nach der anderen. Die klingen zum einen<br />

typisch nach ihm, zum anderen deuten sie einen<br />

Aufbruch zu neuen Ufern an. Auf den ersten<br />

„neuen“ Song „Sag mir was Du willst“ folgten<br />

die poppige Single „Tanzen“, „Flugmodus“, „Aber<br />

Ohne Dich“, „Du warst immer dabei“, der Synthiepop-Song<br />

„Leider Berlin“, „Willkommen Zurück“<br />

und jüngst „37 Grad Im Paradies“. In regelmäßigen<br />

Abständen machte er auf sich aufmerksam,<br />

um nicht in Vergessenheit zu geraten. Denn die<br />

2020er-Tour wurde erst auf <strong>Oktober</strong> 20<strong>21</strong> und<br />

jetzt doch ins Frühjahr 2022 verschoben. Dann<br />

ist es hoffentlich endlich wieder so weit, ihn im<br />

Saarland begrüßen zu dürfen. Bis dahin gibt es<br />

aber auch ein neues Album, denn „37 Grad im<br />

Paradies“ ist der letzte Vorbote von „Album“, ja,<br />

„Album“. Cluesos musikalische Neuausrichtung<br />

zeigte sich bereits in den letzten Jahren, in denen<br />

er ohne Scheuklappen oder Distinktionsgehabe<br />

Songs mit Capital Bra oder Majan produzierte,<br />

immer neugierig auf neue Stile, neue Künstler<br />

und Weiterentwicklung. Und so wartet er „Album“<br />

mit vielen Überraschungen auf und zeigt,<br />

dass er auch nach 25 Jahren Karriere zu einem<br />

der spannendsten und progressivsten Künstler<br />

Deutschlands zählt.<br />

E-Werk, Saarbrücken<br />

Samstag, 19. Feb 2022 // 18.30<br />

clueso.de<br />

Unangepasst, meinungsstark und eigen – so<br />

klingen die Tracks der Rapperin Juju. Ob mal<br />

asozial und aggressiv wie im Song „Live Bitch“<br />

oder melancholisch-nachdenklich wie in „Vermissen“<br />

(mit Henning May von AnnenMayKantereit),<br />

sie legt weiterhin den Fokus auf Rap<br />

und weiß damit zu überzeugen: Keine Frage:<br />

Sie zählt aktuell zu den besten deutschen<br />

Rapperinnen. Die 1992 in Berlin unter dem Namen<br />

Judith Wessendorf geborene Künstlerin<br />

gründete 2014 mit der Rapperin Nura das Duo<br />

SXTN. Fortan provozierte das HipHop-Duo mit<br />

seinen Texten und spielte sich den Arsch ab<br />

und gastierte u.a. auch auf dem Rocco Del<br />

Schlacko. Im Frühjahr 2019 kam es zum Bruch,<br />

woraufhin Juju kurzerhand solo weitermachte<br />

und bereits im Juni ihr Solodebüt „Bling Bling“<br />

veröffentlichte. Mit dem landete sie prompt<br />

auf Platz drei der Deutschen Albumcharts.<br />

Eigentlich sollte Juju schon längst in Saarbrücken<br />

gespielt haben. Doch aus den bekannten<br />

Gründen musste auch ihr Konzert mehrmals<br />

verschoben werden. Nun kommt sie endlich<br />

im Mai 2022 und wird beweisen, dass sie auch<br />

alleine eine große Halle rocken kann.<br />

E-Werk, Saarbrücken<br />

Donnerstag, 19. Mai 2022 // 18.00<br />

Text: Peter Parker | Bilder: Kolja Eckert, Christian Hasselbusch<br />

54<br />

4 PLUS 1 // ANZEIGE


4 P L U S 1 K O N Z E R T E P R Ä S E N T I E R T :<br />

A L L E U P D A T E S Z U V E R L E G U N G E N I M Z U S A M M E N H A N G<br />

M I T C O V I D - 19 F I N D E T I H R U N T E R 4 P L U S 1 - KO N Z E R T E . D E<br />

PROVINZ<br />

01.12.<strong>21</strong> GARAGE SAARBRÜCKEN<br />

HOCHVERLEGT<br />

JUJU<br />

19.05.22 E WERK SAARBRÜCKEN<br />

CLUESO<br />

19.02.22 E WERK SAARBRÜCKEN<br />

VAN HOLZEN<br />

25.11.<strong>21</strong> STUDIO 30 SAARBRÜCKEN<br />

WE WERE PROMISED<br />

JETPACKS<br />

14.02.22 KLEINER KLUB SAARBRÜCKEN<br />

OLLI SCHULZ<br />

15.02.22 GARAGE SAARBRÜCKEN<br />

SMILE AND BURN<br />

11.03.22 STUDIO 30 SAARBRÜCKEN<br />

SDP<br />

<strong>21</strong>.05.22 E WERK SAARBRÜCKEN<br />

AUSVERKAUFT<br />

<strong>10</strong>2 BOYZ<br />

03.11.22 GARAGE SAARBRÜCKEN<br />

HOCHVERLEGT<br />

tickets an allen bekannten vorverkaufsstellen und bei tickets am markt<br />

(St. Johanner Markt 37 | 66111 Saarbrücken | ticketsammarkt.de | 0681 68664231)


VARIETÉ SURPRISE NUIT<br />

ALLES DRIN<br />

Die beiden ersten beiden Varietés waren ausverkauft,<br />

deshalb geht es gleich weiter mit<br />

der dritten Show! Die Gäste erwartet ein besonderer<br />

Abend voller Überraschungen im<br />

mondänen Festsaal des Hirsch! Eine verruchte<br />

und aufregende Varieté-Show im Geiste<br />

des Vaudeville Theaters, mit bekannten Acts<br />

und Newcomern aus dem Saarland und der<br />

Großregion, eine vielseitige Show mit Magie,<br />

Artistik, Gesang, Tanz, Burlesque, Comedy<br />

und natürlich einer Live-Showband. Beim Varieté<br />

Surprise Nuit können die Gäste sich auf<br />

eine abwechslungsreiche Überraschungsshow<br />

mit bekannten, aber auch noch unbekannten<br />

Künstlern aus der Region freuen. Varieté Surprise<br />

Nuit unterstützt bewusst Newcomer und<br />

bietet ungewöhnlichen, außergewöhnlichen<br />

Acts eine Bühne.<br />

Baker Street Eventgastronomie im Hirsch<br />

Samstag, 30. Okt<br />

crowdticket.saarland<br />

Text: Text: Redaktion Redaktion | Bilder: | Bild: Veranstalter, Agentur Erlebnisraum Jochen Prang<br />

56<br />

BAKER STREET // ANZEIGE


SO WIRD<br />

’NE SHOW<br />

DRAUS!<br />

Crowdticket ist die erste Crowdfunding-Plattform speziell für den saarländischen Kultur- und<br />

Eventmarkt. Crowdticket ermöglicht es Veranstaltern und Künstlern, dank einer risikofreien Vorfinanzierung<br />

durch kultur- und eventbegeisterte Saarländer, wieder richtig durchzustarten!<br />

WWW.CROWDTICKET.SAARLAND


WADRUNA<br />

WEISHEIT UND SPIRITUALITÄT<br />

SEPULTURA<br />

ZURÜCK IN EUROPA<br />

Wardruna ist eine norwegische Ambient-Folk-Band,<br />

die es sich zum Ziel gesetzt hat,<br />

die Tiefen heidnisch-germanischer Weisheit<br />

und Spiritualität zu erforschen und heraufzubeschwören.<br />

Musikalisch konzentrieren<br />

sich Wardruna auf die kultische Musiksprache,<br />

die in den fast vergessenen Künsten des Galdr,<br />

Seidr und den täglichen Handlungen des kultischen<br />

Lebens zu finden sind, gemixt mit Impulsen<br />

aus der skandinavischen und nordischen<br />

Volksmusik.<br />

Im Januar 20<strong>21</strong> veröffentlichten Wadruna ihr<br />

fünftes Studioalbum „Kvitravn“, mit dem sie in<br />

einigen Ländern in den Top 5 der Charts standen.<br />

Es knüpft dort an, wo die Runaljod-Trilogie aufgehört<br />

hatte, markiert jedoch eine deutliche<br />

Weiterentwicklung ihres einzigartigen Sounds.<br />

In einem reichhaltigen musikalischen Oeuvre<br />

verwenden sie eine breite Auswahl traditioneller<br />

und historischer Instrumente. In elf Liedern<br />

erörtert „Kvitravn“ nordische Zauberei, Geistertiere,<br />

Schatten, Natur und Animismus, die<br />

Weisheit und Bedeutung bestimmter Mythen,<br />

verschiedene spirituelle Konzepte der Norweger<br />

und die Beziehung zwischen Weisen und Liedern.<br />

Derrick Green, Andreas Kisser, Paulo Xisto und<br />

Eloy Casagrande, besser bekannt als Sepultura,<br />

kommen endlich wieder nach Europa. Als Appetizer<br />

haben sie im August das Album „Sepul-<br />

Quarta“ veröffentlicht. Kisser sagt hierzu: „Die<br />

Idee zu ‚SepulQuarta‘ wurde ganz am Anfang<br />

der Pandemiezeit geboren, als die Welt plötzlich<br />

komplett stillstand. Wir hatten gerade erst ein<br />

neues Album veröffentlicht, aber konnten nicht<br />

damit auf Tour gehen. Deshalb entwickelten wir<br />

diese wiederkehrenden Online-Events, in denen<br />

wir uns mit Fans, Freunden und Musikern aus aller<br />

Welt kurzschließen konnten, um uns zu unterhalten,<br />

Musik zu machen und Ideen auszutauschen,<br />

es war ein großer Spaß! 'SepulQuarta' hat<br />

uns geholfen, unseren Verstand zu behalten in<br />

diesen wirklich schwierigen Zeiten.“ So finden<br />

sich auf dem „Retrospektiv“-Album altbekannte<br />

Songs von ganz verschiedenen Alben, die jedoch<br />

mit bekannten Gästen neu eingespielt wurden:<br />

„Cut-Throat“ mit Scott Ian von Anthrax, „Inner<br />

Self“ mit Phil Rind (Sacred Reich), „Vandals Nest“<br />

mit Alex Skolnick (Testament) oder „Apes Of<br />

God“ mit Rob Cavestany von Death Angel. Geile<br />

Sache - Album wie Europatournee.<br />

Rockhal (Club), Esch-sur-Alzette<br />

Dienstag, 16. Nov // ab 19.30<br />

wardruna.com<br />

Rockhal (Club), Esch-sur-Alzette<br />

Dienstag, 30. Nov // ab 18.30<br />

sepultura.com.br<br />

Text: Peter Parker | Bilder: Kim Ohrling, Marcos Hermes<br />

58<br />

ROCKHAL // ANZEIGE


08<br />

DEC<br />

01<br />

FEB<br />

09<br />

FEB<br />

17<br />

FEB<br />

01<br />

MAR<br />

09<br />

MAR


IMPRESSUM<br />

HERAUSGEBER UND REDAKTION<br />

Markus Brixius<br />

Dudweiler Landstraße <strong>10</strong>3-<strong>10</strong>5<br />

66123 Saarbrücken<br />

Telefon: +49 (0) 681 - 39680534<br />

Mobil: +49 (0) 0178 - 75157<strong>10</strong><br />

Mail: redaktion@popscene.club<br />

VERLAG<br />

Inszene Media GmbH<br />

Netzwerk für Kommunikation<br />

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Markus Brixius<br />

VERTRIEB/MARKETING<br />

redaktion@popscene.club<br />

LAYOUT<br />

Inszene Media GmbH<br />

artwork.in-szene.net<br />

COVER<br />

The Silverettes - Manfred Pollert<br />

WIR DANKEN<br />

Allen Mitarbeitern/Redakteuren,<br />

unseren Familien und Freunden.<br />

AUFLAGE<br />

<strong>10</strong>.000 Stück saarlandweit,<br />

Trier, Kaiserslautern, Freiburg,<br />

Zweibrücken, Luxemburg;<br />

ca. 700 Auslagen;<br />

erscheint zum Monatsanfang<br />

Auch als E-Paper abrufbar.<br />

Reichweite 200.000 Aufrufe<br />

pro Monat<br />

Redaktions- und Anzeigenschluss:<br />

Immer der 15. des Vormonats<br />

Veröffentlichungen, die nicht ausdrücklich<br />

als Stellungnahme des<br />

Herausgebers und Verlages gekennzeichnet<br />

sind, stellen die persönliche<br />

Meinung des Verfassers dar. Für unverlangt<br />

eingesendete Manuskripte<br />

und Illustrationen kann keine Haftung<br />

übernommen werden. Nachdruck,<br />

auch auszugsweise, nur mit<br />

Genehmigung der Redaktion. Für die<br />

Richtigkeit der Termine übernehmen<br />

wir keine Gewähr.<br />

Der Rechtsweg ist bei Verlosungen<br />

ausgeschlossen. Bei Mehreinsendungen<br />

entscheidet das Los. Einsendeschluss<br />

ist der letzte Geltungstag der<br />

Ausgabe. Gewinner werden schriftlich<br />

benachrichtigt. Eine Gewähr<br />

für die Richtigkeit der Termine kann<br />

nicht übernommen werden. Änderungen<br />

sind möglich.<br />

Medienverteilung erfolgt<br />

durch INSZENE Media<br />

in-szene.net<br />

<strong>POPSCENE</strong> - das total umsonste<br />

Popkulturmagazin, seit 2009<br />

popscene.club<br />

facebook.com/popsceneclub<br />

Kannst du mal den<br />

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Hey Baby,<br />

bist du öfter hier?<br />

Bist ganz schön<br />

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Die perfekte Welle.<br />

Wir meinen: Schluss mit blöden Wellen! Zeit für Donauwellen,<br />

Dauerwellen, Erfolgswellen, Mittelmeerwellen und all die anderen<br />

schönen Dinge des Lebens.<br />

#gemeinsamverantwortlich<br />

Engagement

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