Gesegnete Weihnachten - Kath. Pfarrgemeinde Hl. Dreikönige, Neuss

hl.dreikoenige.neuss.de

Gesegnete Weihnachten - Kath. Pfarrgemeinde Hl. Dreikönige, Neuss

Unser Pfarrbrief

St. Pius – Hl. DreikönigeNeuss

Gott kommt als Kind

2005


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Gott kommt als Kind

Dieses Thema greift auch der Kinderpfarrbrief

auf, der in diesem Jahr pünktlich am

Mittwoch dem 30. November erscheint.

Er enthält wieder eine Überraschung für

unsere Kinder in Heilige Dreikönige und St.

Pius.

Das Wunder von Dresden

Am 30. Oktober waren viele

Dresdner auf den Beinen.

Und viele durften mit Freude

im Herzen miterleben welche

Vision nach zwölfjähriger

Bauzeit auch diejenigen stärkt, die Tag für

Tag und Stunde für Stunde die Zeit auf ihrer

Armbanduhr ablesen und dabei ein Stück

Stein aus der 1945 zerstörten Frauenkirche

anschauen können. Sie alle haben mitgeholfen,

dieses Gotteshaus wieder aufzubauen.

Bürgerinnen und Bürger aus der

ganzen Welt haben das geschafft. Jetzt

steht die Frauenkirche wieder da und

lädt uns ein zu einem Besuch, zu einem

Gebet, zu einem wundervollen Blick über

Dresden.

Impressum

Unser Pfarrbrief

Gemeinsamer Pfarrgemeinderat

bald komplett

Am Dienstag dem 15. November kamen

die am 5./6. November 2005 in Dreikönige

und Pius erstmals für einen Gemeinsamen

Pfarrgemeinderat (PGR) gewählten

Mitglieder (Wahlergebnis siehe Seite 8) zu

Beratungen mit Pastor Herbert Ullmann

zusammen. Es ist damit zu rechnen, dass

die je zwei für Dreikönige und Pius noch

zu Berufenen bald benannt werden und

alle zusammen dann den Vorstand des 11.

Pfarrgemeinderates noch vor Weihnachten

wählen können.

Die Redaktion „Unser Pfarrbrief“ wünscht

allen Gewählten und den noch zu Berufenen

sowie den Geborenen Mitgliedern

eine gesegnete Zeit und eine wirkungsvolle

Zusammenarbeit über Pfarrgrenzen

hinweg.

Netz-Erfahrungen in Pius

Während des Weltjugendtages haben wir

aktuelle Bilder unter www.st-pius-neuss.de

ins Internet gestellt. Über 800 Zugriffe auf

die Pius-Homepage zeigen das rege Interesse

an aktuellen Informationen im Internet.

Wir hoffen, den Internetauftritt im neuen

Jahr schrittweise ausbauen zu können.

Marius Fister und Gottfried Linßen

Unser Pfarrbrief Nr. 3/2005 GKZ 384-0 und 385-0

Herausgeber: Pfarrgemeinderäte Hl. Dreikönige und St. Pius, Neuss

erreichbar über Telefon 0 21 31 / 4 25 50 und 0 21 31 / 9 81 50

Redaktion: Marius Fister, Peter Hahnen, Gottfried Linßen, Lothar Richers

Kinderpfarrbrief: Gabriele und Michael Panzer

E-Mail: Marius@Fister.de

Für den Inhalt der unterzeichneten Artikel sind die Verfasser verantwortlich.

Zu den schönsten menschlichen Empfindungen

gehört das Erleben, geliebt zu

sein, vertrauen zu können ohne enttäuscht

oder betrogen zu werden, Liebe erwidern

zu dürfen. Verletzungen in diesem sensiblen

Bereich unseres Gefühlslebens wirken

oft sehr einschneidend und dauerhaft

nach. LIEBE ist d a s Thema unseres

Lebens, tausendfach beschrieben, besungen,

künstlerisch dargestellt, vor allem

aber: unendlich oft ersehnt, betrauert. Wo

Beziehungen auseinandergehen, letztlich

dann in der irdisch endgültigen Trennung

liebender Menschen durch den Tod wird

das schmerzhaft bewusst. Maria Magdalena,

so die Osterevangelien, weint um ihre

zerstörte Hoffnung. Nicht einmal die „letzte

Ehre“, den letzten Liebesdienst kann sie

erweisen. Liebe aus tiefstem Herzen hat

sich etwas von kindlicher Unbekümmertheit

erhalten, eine Gabe, die wir uns im

Prozess des Erwachsenwerdens gründlich

abgewöhnen oder ausreden lassen.

Paulus, der Völkerapostel, schreibt im

berühmt gewordenen „Hohen Lied der

Liebe“, Teil seines ersten Briefes an die

Christengemeinde in Korinth: „Anfangs, als

ich noch ein Kind war, da redete ich wie ein

Kind, ich fühlte und dachte wie ein Kind.

Dann aber wurde ich ein Mann und legte

die kindlichen Vorstellungen ab.“

Nicht selten erlebe ich als Seelsorger, dass

mit dem Kindsein auch damit verbundene

positive Glaubenserfahrungen und

Kirchenerinnerungen abgelegt werden. Ist

dann auf einmal alles „Kinderkram“ und

auf dem Altar des Funktionalismus und

Rationalismus geopfert, bleiben im Regelfall

Zerrbilder, Halbwahrheiten und letztlich

auch „Heil-losigkeit“ und „Trost-losigkeit“

übrig.

Gott kommt als Kind

GOTT KOMMT ALS KIND – so glauben

Christen, so haben sie Gott erfahren, so

hat ER sich selbst mitgeteilt. Der große und

gewaltige Schöpfergott, der endzeitlich

wiederkommende Gott des Weltgerichts,

ER betritt zärtlich, liebesbedürftig, hilflos

diese Welt und will mit seinem „Lieblingsgeschöpf“,

dem er sein Werk zur Pflege

und Weitergabe anvertraut hat, ganz klein

anfangen. Er will kein Managementkonzept

vorstellen oder den Intellekt perfektionieren.

Er möchte das Menschliche gerade nicht

ausschalten, sondern das zutiefst Menschliche

ansprechen und voranbringen: Das

Herz und die Liebe. Darum kommt er als

Kind. Darum will er auch über das irdische

Wirken des Messias Jesus Christus hinaus

in uns und mit uns wachsen, will das träge

Herz ergreifen und stärken. Wovon ist unser

Herz erfüllt? Haben wir ein Herz für Kinder,

ein Herz füreinander, ein Herz für Gott

und sein „Gesundungsprogramm“ für die

kränkelnde Erde und seine Bewohner?

Lasst das Kindliche, das Staunen, das

Zutrauen in euch wieder freilegen; dazu

ermutigen die Weihnachtserzählungen der

biblischen Texte und der reichen Glaubenstradition.

Lasst euch vom göttlichen Kind

anschauen und ansprechen und gebt ihm

einen Platz in der Herberge eures Lebens.

Verschlaft nicht den Moment, an dem

Gott in euer Leben hineinkommt. Denn ER

gefällt sich in den leisen Tönen, ER möchte

in Augenhöhe begegnen, ER scheut das

aufdringlich Schrille: GOTT KOMMT ALS

KIND.

Allen Pfarrangehörigen in Heilige Dreikönige

und St. Pius Gesegnete Weihnachten!

für das Seelsorgeteam

Herbert Ullmann, Pfarrer

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Seit dem 1. Oktober arbeitet der Prämonstratenser-Chorherrr

Pius Klaus Ullrich in

unserem Seelsorgebereich mit und wohnt

für diese Zeit im Collegium Marianum.

In der Vakanzzeit des Sebastianusklosters,

vermutlich zwischen Dezember und

Mai 2006, soll er schwerpunktmäßig die

dort angesiedelten seelsorglichen Dienste

gewährleisten.

Vikar Pius ist 1965 in der Nähe von Aachen

geboren. Er war zuletzt im Prämonstratenser-Stift

Schlägl in Österreich tätig und hat

zwei Pfarreien, die zum Kloster gehören,

betreut. Seinen zukünftigen Dienst wird er

aller Voraussicht nach bei uns im Erzbistum

Köln tun.

Auch in der diesjährigen

Adventszeit ergeht eine

herzliche Einladung an alle

Gemeindemitglieder, sich

wieder bei den ADVENTS-

FENSTERN zu treffen.

Im Jahr 2000 griffen

wir erstmalig eine ursprünglich aus dem

schweizerischen Graubünden stammende

Idee auf: Vom 1. bis 23. Dezember versammeln

sich jeden Abend Jung und Alt,

Erwachsene und Kinder vor einem Haus.

Dort wird, wie bei einem Adventskalender

ein mit der entsprechenden Zahl versehenes

Fenster „geöffnet”, beispielsweise

durch das Hochziehen einer Jalousie.

Das Fenster wird von den Gastgebern

Neuer Pfarrvikar im Seelsorgegereich

Das Seelsorge-Team heißt den neuen

Mitbruder herzlich willkommen und

wünscht ihm eine segensreiche Zeit in den

Gemeinden Hl. Dreikönige, St. Pius und St.

Quirin.

Pfarrer Herbert Ullmann

ADVENTSFENSTER 2005

besonders schön geschmückt und kann bei

Glühwein, Kakao und Weihnachtsgebäck

bewundert werden. Dann werden Adventslieder

gesungen und oft eine Geschichte

oder ein meditativer Text vorgelesen.

Diese Aktion findet bei Wind und Wetter vor

dem jeweiligen Haus statt - wobei die eine

oder andere Familie sogar ihre Garage für

diese Gelegenheit leer räumt. Häufig wird

daraus ein richtiges Nachbarschaftsfest. In

den vergangenen Jahren trafen sich immer

15-30 Personen, um ein wenig inne zu

halten in der adventlichen Betriebsamkeit.

Die aktuelle Liste der ADVENTSFENSTER

wird in den Pfarrnachrichten zum 1. Advent

veröffentlicht.

Ursula Kurella

Firmung in Heilige Dreikönige.

Geld-Geschenke der Verwandten

und eine zündende Idee.

Vor meinem Heimaturlaub im Juli kommt

die Mutter eines Firmlings aus Dreikönige

zu mir und erzählt, dass ihr Sohn auf seine

Firmgeschenke zugunsten von Tsunami-

Opfern im südindischen Kerala verzichten

möchte. Ich solle doch den Briefumschlag

mit der Geldspende direkt mitnehmen

und an CEVA übergeben, dem Hilfswerk

des indischen Karmeliter-Ordens, dem ich

angehöre.

Aus Kochi, dem Hauptsitz von CEVA,

schickte mir jetzt Pater Varghese Kokkadan

eine E-Mail mit seinem Bericht und Bildern.

Den gebe ich hier gerne bekannt.

Das Hilfswerk CEVA hat im Dorf Valiyazhickal

ganz im Süden am Meer nach einer

Familie gesucht, deren Lebensnerv besonders

hart von Sturm und Wasserflut getroffen

worden ist.

Da lebt eine Fischerfamilie „happily“, glücklich,

direkt am Meer mit ihren drei Kindern

im Alter von acht, fünf und vier Jahren.

Dann kommt die Flut. Die Frau wird in den

Tod gerissen, die bescheidene Hütte wird

völlig zerstört und das Stück Land verwüstet.

Ein Funke Hoffnung

Bei unserem Besuch, so Pater Kokkadan,

übergaben wir die Spende in Höhe

von 7927 Rupien (umgerechnet 150 €) und

ein Bild des Firmlings aus Neuss. Gleichzeitig

entstanden die beigefügten Bilder.

Herr Anilkumar, 35 Jahre alt, und

seine drei Kinder wurden in ihrer Not

von seiner Mutter aufgenommen.

Soviel Anteilnahme im fernen Deutschland

hatten sie nicht erwartet.

Ich bin dankbar für diese Idee und davon

überzeugt: „Gottes Geist weht, wo ER

will!“

Kaplan Savy Madappilly

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Zurzeit bereiten sich sechsunddreißig

Jugendliche aus Hl. Dreikönige und St. Pius

in einem Glaubenskurs auf den Empfang

des Firmsakraments vor, das Weihbischof

Dr. Rainer Woelki am 11. Februar 2006 um

19.00 Uhr in der Dreikönigenkirche spenden

wird.

Angesprochen wurden alle Jugendlichen,

die 1990 geboren wurden, ebenso ältere

Jahrgänge, sofern sie noch nicht gefirmt

worden waren. Der Glaubenskurs behandelt

vierzehn Grundthemen des Glaubens,

die das Selbstverständnis und den aktiven

Glaubensvollzug betreffen. Die Grund-

Terminplan 2005 / 2006 der Pfarrgemeinden

St. Pius und Hl. Dreikönige

Datum Uhrzeit Ort

01.12.05 15.00 Seniorenmessen, anschl. adventliche Feier Hl. Dreikönige

09.12.05 Weihnachtsmarkt mit Krippenausstellung im Hl. Dreikönige

Vinzenzkindergarten

14.12.05 15.00 Seniorenmesse, anschl. adventliche Feier St. Pius

04.01.06 11.00 Basteln von Kronen und Anprobe für die Sternsinger Hl. Dreikönige

04.01.06 11.00 Basteln von Kronen und Anprobe für die Sternsinger St. Pius

6.-8.01.06 Sternsinger in beiden Gemeinden gehen von Haus zu Haus

14.01.06 10.00-12.00 Kommunionkinderkleider-Börse Hl. Dreikönige

15.01.06 10.00 Messe mit anschl. Neujahrsempfang St. Pius

20.01.06 18.11 Dreikönige im Karneval 1. Sitzung Hl. Dreikönige

21.01.06 Tag des ewigen Gebetes St. Pius

27.01.06 18.11 Dreikönige im Karneval 2. Sitzung Hl. Dreikönige

03.02.06 18.11 Dreikönige im Karneval 3. Sitzung Hl. Dreikönige

11.02.06 19.00 Firmung durch Weihbischof Dr. Rainer Woelki Hl. Dreikönige

13.02.06 15.00 Frauen-Karneval (kfd) Hl. Dreikönige

15.02.06 18.00 Frauen-Karneval (kfd) Hl. Dreikönige

03.03.06 15.00 Weltgebetstag der Frauen Christuskirche

18./19.03.06 10.00 Kinderbibeltag Hl. Dreikönige

24.03.06 Nacht der offenen Kirchen

23.04.06 10.00 Hl. Erstkommunionfeier Hl. Dreikönige

25.05.06 10.00 Hl. Erstkommunionfeier St. Pius

28.05.06 10.00 Messe und Abschluss der Erstkommunion St. Pius

24.-28.05.06 96. Deutscher Katholikentag in Saarbrücken

Vorgenannte Liste stellt einen Auszug der Veranstaltungen in den beiden Gemeinden dar.

Sie können somit ihre Terminplanung vorausschauender organisieren.

Die aktuellen Veranstaltungen werden weiterhin in den Pfarrnachrichten veröffentlicht.

Firmung 2006

struktur ist in allen sechs Gruppen gleich,

allerdings wird auf die jeweilige Situation

der Jugendlichen in den verschiedenen

Gruppen eingegangen.

Neu ist in diesem Glaubenskurs, dass auch

Pastor Ullmann eine Gruppe leitet, an der

auch P. Savy teilnimmt.

Wir wünschen den sechsunddreißig

Jugendlichen, dass sie in ihrem Glauben

gefestigt werden und dass sie Geschmack

daran bekommen, das Gemeindeleben

aktiv mitzugestalten.

Werner und Hildegard Wehres

Was würde ich

tun, wenn ich die

Chance hätte,

Jesus einmal

persönlich zu

begegnen? Diese

spannende Frage

hat meine Fantasie

immer mal

wieder beschäftigt.

Man kann

eine solche

Begegnung in zahlreichen Varianten durchspielen


würde ich ihn erkennen,

hätte ich dafür überhaupt Zeit,

was würde ich dabei fühlen,

was würde er mir sagen, was würde ich ihm

sagen ...

Nun ist diese Möglichkeit aber keine

Theorie, sondern im täglichen Leben da!

Christus wartet in der Eucharistie auf uns.

Im gewandelten Brot ist er – für die Augen

zwar unsichtbar, nicht aber für die Augen

des Herzens – bei uns und will uns begegnen

und unsere Last tragen.

Deshalb tut es gut, zur eucharistischen

Andacht zu gehen. Dort kann ich Christus

mein ganzes Leben, meine Freuden und

Probleme offenbaren und finde einen geduldigen

und hilfreichen Zuhörer voll maßloser

und verschwenderischer Liebe.

Mutter Teresa von Kalkutta sagt: „Ich halte

tägliche eine heilige Stunde in der Gegenwart

Jesu im Heiligen Sakrament. Auch alle

meine Schwestern der Missionarinnen der

Nächstenliebe halten eine tägliche Heilige

Stunde, weil wir erfahren haben, dass

Eucharistische Andacht

Begegnung mit Christus HEUTE

unsere Liebe zu Jesus dadurch intimer,

unsere Liebe zu einander verständnisvoller

und unsere Liebe zu den Armen einfühlsamer

wird. Unsere Anbetung hat die Zahl

unserer Berufungen verdoppelt. 1963

haben wir wöchentlich einmal Anbetung

gehabt, aber erst 1973, nachdem wir täglich

Anbetung hielten, fing unsere Gemeinschaft

an zu wachsen und zu blühen.“

So wie man von einem guten Essen viel

erzählen, man es aber nur beim Essen

selber genießen kann, muss man auch

die Eucharistische Anbetung erleben und

tun, um zu merken, wie gut das tut. Auch

Kinder merken das – unsere beiden Jüngsten

lieben die Anbetungsstunde donnerstags

abends.

Bislang nutzen nur wenige Pfarrmitglieder

das Potenzial dieses vergrabenen Schatzes.

Wie viel Kraft und Energie lassen wir

so ungenutzt liegen! Was wird in unserer

Gemeinde passieren, wenn mehr Leute

öfter zur Anbetung kommen?

Gönnen Sie sich diese halbe Stunde mit

Christus und kommen auch Sie einmal zur

Anbetung Christi in der Eucharistie. Sie

werden Gott begegnen und es wird mit

Sicherheit vieles in Ihnen und mit Ihnen und

mit uns und der ganzen Pfarrei passieren.

Eucharistische Andachten sind:

Dr. Dorit Wilke-Lopez

mittwochs 19.00 Uhr in St. Pius

donnerstags 18.15 Uhr in Hl. Dreikönige

Aktuelle Termine können Sie den

Pfarrnachrichten entnehmen.

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Pfarrgemeinderatswahl 2005

Am 18./19. März 2006 ist es soweit:

Es gibt wieder einen Kinderbibeltag!

Wir freuen uns, wenn viele helfende Hände

und tolle Ideen diesen Tag für die Kinder

und natürlich auch die Helfer zu einem

wunderbaren Erlebnis werden lassen.

Ein Kleiner vertraut auf Gott

Einladung zum Kinderbibeltag!

Daher laden wir zu einem Treffen zusammen

mit Teilnehmern aus St. Quirin ein, bei

dem uns Pastor Ullmann als Theologe in die

Thematik einführen wird. Dann werden wir

uns anschließend die ersten Gedanken zum

Geschehen und zum Ablauf machen und

auch die Gruppenaufteilung vornehmen.

Es wird wahrscheinlich eine Theater-, eine

Musik-, eine Technik-, eine Requisiten-,

eine Kulissen-, eine Buch-, eine Versorgungsgruppe

sowie eine Gruppe für ältere

Kinder geben. Vielleicht hat jemand auch

ganz neue fantastische Ideen. Alle sind

willkommen mitzumachen.

Das Treffen findet am 12.01.2006 um 20.00

Uhr im Collegium Marianum, Preußenstr.

66, statt. Da es um die allererste Ideensammlung

und die Gruppenaufteilung

geht, würden wir uns über ein zahlreiches

Erscheinen sehr freuen.

Euch allen frohe und gesegnete Weihnachten

und einen guten Start ins Neue Jahr

wünschen

Christiane Bongartz Tel. 8 04 34

Barbara Küpper Tel. 88 03 89

Ursula Kurella Tel. 4 18 92

Marie-Antoinette

Oldenkott-Lonnes Tel. 98 02 23

Angelika Römer Tel. 3 33 98

Marion Steentjes Tel. 8 32 94

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„Je schöner und

voller die Erinnerung,

desto schwerer

ist die Trennung.

Aber die Dankbarkeit

verwandelt die Erinnerung

in stille Freude.

Man trägt das vergangene

Schöne nicht wie

einen Stachel, sondern wie ein kostbares

Geschenk in sich.“

Dietrich Bonhoeffer (Schlußwort der Predigt

von P. Hermann im Requiem für P. Winfried

am 11. Juni 2005 in Steinfeld)

So begaben wir uns in der Erinnerung auf

Spurensuche, bei der uns nachfolgende

Fotos zu viel Dankbarkeit und Freude über

eine so lange Zeit mit P. Winfried Anlass

geben. Jeder möge bei der Betrachtung

eigene Spuren finden.

Und da ist noch eine weitere Spur, – eine

im Jahr 1988 doppelt getöpferte Kreuzwegstation.

Wir fanden sie im Töpferkeller und

sie erinnert uns an die Entstehung unseres

Kreuzweges, die P. Winfried sehr intensiv

begleitet hat. Auch hier gab´s Kümmerling

und Mon Chérie – wer erinnert sich nicht an

P. Winfried´s kleine, anerkennende Mitbringsel

bei diversen Pfarraktivitäten.

Unser für den 7. Juni geplanter Besuch

beim schwerkranken Pater Winfried im

Pflegeheim in Nettersheim sollte nicht

mehr stattfinden: Pater Winfried starb an

diesem Tag. So reifte in uns der Wunsch,

diesen Besuch nachzuholen und die Kreuzwegstation

nach Steinfeld

zu bringen. Pater

Hermann begleitete

uns zu Pater Winfried´s

Grab. Er erzählte uns

noch einmal von Pater

Winfried´s Krankheit

und den letzten Tagen

im Kloster und Pflegeheim. Wir erinnerten

uns an Requiem und Beerdigung: Mit Pater

Winfried´s Lieblingskanon: „Wo zwei oder

drei in meinem Namen versammelt sind,

da bin ich mitten unter ihnen“, verabschiedeten

sich am 11. Juni ca. 70 Mitglieder

aus unserer Gemeinde von ihrem unvergeßlichen

Pastor, der seine Spuren uns

als kostbares Geschenk in unsere Herzen

gepflanzt hat.

Walburg Schaefer

Sophia und Josef Werner

Marie-Luise Dammer

Erinnerungs-Spuren

Pater Winfried Reimann 1929-2005

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Wie es wohl sein würde,

als ehemalige „Piusianerin“,

wieder an einem

Konzert in der Piuskirche

beteiligt zu sein? Früher

war dieses Konzert am

Vorabend des Pfarrfestes

eine Institution; aber die

Musiker von damals — die sind längst weggezogen.

Trotzdem fand sich Klaus Theissen mit Michael

Führer, dem Kantor von St. Pius und Hl. Dreikönige,

bereit, jenes Konzert wieder aufleben

zu lassen, organisierte die Musizierenden

und sorgte für eine spannende Bandbreite

des Programms. Reichlich interessiertes

und begeistertes Publikum fand sich zusammen,

Pfarrer Ullmann und Lothar Richers

fanden erfreute Worte des Dankes, die schöne

Stimmung konnte bei einem liebevoll vorbereiteten

„Nach-Empfang“ weiter genossen

werden. Ein musikalisch anspruchsvoller und

froh stimmender Abend, der hoffentlich wieder

fester Bestandteil des Pfarrfestes wird!

Zunächst ließen die jüngsten Musiker aufhorchen:

Elisabeth Renzel, deren Werke für Horn

von W. Friedemann Bach und G.F. Händel

durch ihren Vater Michael Führer am Klavier

begleitet wurden, sowie Nikolaus Straaten,

dessen interessante Waldhornstücke von Ifor

James und Michael Rose durch seine Mutter

Dr. Susanne Straaten eine einfühlsame Klavierbegleitung

fanden, traten tonschön und stilsicher

auf. Auch die jugendliche Pianistin Annika

Günther war als Begleiterin für die Bratschistin

Suzan Narin erste Wahl. Das Violakonzert

von G.Ph. Telemann lebte aus dem

schönen Bratschenklang und einem lebhaften

Zusammmenspiel. Auch Annika Günther´s

Solobeitrag der dritte Satz aus J.S. Bachs

„Italienischem Konzert“ überzeugte.

Pfarrkonzert

am Samstag, dem 17.September 2005

Der Weckhovener und Hoistener Kantor

Andreas Reuß spielte am Klavier mit Michael

Budde, der als großartiger Cellist in Neuss

kein Unbekannter ist, Werke von Jacques

Offenbach, ein britisches Volkslied und den

berühmten „Schwan“ von Saint-Saens, jedoch

auch Cellowerke des Filmkomikers Charlie

Chaplin.

Zu den Neu-Weckhovenern gehört auch die

Unterzeichnete, die mit ihrem Mann Uwe

Brandt eine Adaption von Claude Debussys

erster Klavierarabeske für Flöte und Piano

spielte. Ebenfalls von Uwe Brandt begleitet

wurde Telemanns Konzert a-moll für zwei

Flöten und (Klavier-)Orchester, bei der Alfred

Book die erste Flöte spielte. Dieser in Pius

beheimatete und bekannte Flötist hatte an

der Konzertplanung mitgewirkt und Regina

Brandt zum Zusammenspiel vom Kopfsatz

aus Ch. Koechlins Sonate für zwei Querflöten

gewonnen.

Phantastisch waren die Musikbeiträge der

Organisatoren selbst. Wer bisher noch kein

Saxophonfreund gewesen war, wurde es

spätestens, als er Klaus Theissens Interpretation

der Werke von E. Bozza, D. Milhaud

und R. Clérisse hörte, die von Michael Führer

begleitet wurden. Dass aber Klaus Theissens

flexibel-klangvoller Saxophonton nicht

nur für die Musik der gemäßigten Moderne

passt, sondern sich auch im Jazzbereich stilsicher

bewährt, zeigte das Zusammenspiel mit

Daniele Lucci an der E-Gitarre und Stefan Kiss

am Kontrabass. Stücke von N. Wahington / H.

Carmichael, Jan Gabarek, Markus Burger und

Duke Ellington sorgten für begeisternde Unterhaltung

und hoben einmal mehr die fragwürdige

Schubladen-Einteilung der Musikstile

auf: In die Kirche passt, was gekonnt und aus

vollem Herzen vorgetragen wird, für Gott und

die Menschen! Dr. Regina Brandt

Auftakt zu unserem

diesjährigen Pfarrfest,

das wir bei strahlendemSpätsommerwetter

feiern konnten,

war ein wunderschönes,

bunt zusammengestelltes Konzert in

unserer Kirche (siehe Bericht). Im Anschluß

gab es in der Altenstube einen Umtrunk, der

von vielen Konzertbesuchern und vor allem

fast allen Musikern dankbar angenommen

wurde.

So froh eingestimmt ging es am nächsten

Morgen – nach vielen Vorbereitungen – in

eine sehr liebevoll vorbereitete Festmesse.

Die Tonleiter erfreute uns durch ein sehr

engagiertes Singspiel: Mose, Auszug aus

Ägypten. An dieser Stelle ein großes Lob

an die Kinder mit ihren Betreuerinnen Birgit

Langer und Andrea Wahlen und an Pastor

Ullmann und Frau Küpper.

Dann gings ans Feiern. Wegen der Wahl,

die in der Altenstube stattfinden mußte,

war der Kirchplatz anders gestaltet als

gewohnt, bewies sich aber als total schön

(dabei können wir bleiben). Viele Aktivitäten

an den verschiedenen Ständen sorgten

für Kurzweil

und gaben die

Möglichkeit, das

leibliche und

seelische Wohl

in Form von

Gesprächen zu

pflegen.

Unermüdlich mal wieder, ohne die

überhaupt nichts laufen würde: die zwei

Mädels an der Kasse! Kaffee und Sektbar

machten munter, köstlicher Saft und kühles

Bier, dazu Würstchen, Suppe und Reibekuchen

(von der Jugend angeboten) ließen

Pfarr- und Kindergartenfest St. Pius

17. und 18.9.2005

keine Wünsche offen. Derweil vergnügten

sich unsere Kleinen beim Kindergartenfest,

in der Hüpfburg, auf dem Karussell und

beim Go-Cart-Fahren oder wurden lustig

von einigen „Künstlerinnen“ geschminkt.

An dieser Stelle danken

wir der Görresschule,

mit Frau Swertz und

Frau Klother, die sich

an unserem Feiern mit

einem Malstand beteiligten.

Fazit: für jeden war

etwas dabei. Nicht zu

vergessen das wieder

reichlich gedeckte

Kuchenbuffet (gestiftet

– versteht sich) und für

die Nichtbiertrinker die

Weinstube mit köstlichem

Käse.

Das alles wurde

musikalisch untermalt

durch Herrn Fischer,

der dann auch mit

einem Ständchen

unseren Schützenkönig

Karl Theo Reinhart mit

seiner Königin Herta

und der nicht minder strahlenden, stolzen

Königin-Mutter und unseren Hubertuskönig

Sebastian von Opbergen mit seiner

Königin Susanne begrüßte. Unser Pastor

ließ es sich nicht nehmen, eine Laudatio auf

unsere berühmten Pfarrkinder zu halten.

Der Abschluss fand dann in der Weinstube

statt, wo Wein und Käse einigen Unermüdlichen

beim Aufräumen behilflich war.

Ein gelungenes Fest, das mal wieder die

Mühe wert war.

Marie-Luise Dammer

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Montag 4.45 Uhr - der Wecker klingelt. Ich

bereite mich auf einen langen Tag in St. Pius

vor. 1 Kanne Kaffee und ein Brotmesser

im Gepäck, sowie kiloweise Käsescheiben

mache ich mich in unserer Volunteer-

Ausstattung um 5.30 Uhr auf den Weg zum

Pfarrheim. Weithin sichtbar ist das Banner

des Weltjugendtages an der Kirche befestigt.

Ich bin nicht die Erste. Frau Riemer hat

die Kaffeemaschine angeworfen und der

Duft von frischen Brötchen zieht über den

Kirchplatz. Frau Dammer und Frau Werner

haben bereits 400 bestellte Brötchen

abgeholt. Ab 6.00 Uhr wird eine Gruppe

aus Guarda/Portugal erwartet, die in Taizé

Zwischenstation gemacht hat. Also heißt

es Brötchen schmieren im Akkord. Gegen

11 Uhr kommen die ersten Portugiesen

endlich an. Eine unglaublich fröhliche und

gut gelaunte Gruppe lässt sich nach kurzer

Andacht in der Kirche dankbar im Pfarrheim

zum Frühstück nieder. Ruhe kehrt ein

– es schmeckt. Fleißige Bienen, wie Frau

Segger, Frau Adamsky oder Frau Schmitz

schenken eifrig Kaffee oder Tee nach. Ein

portugiesisches Geburtstagskind wird mit

einem internationalen Ständchen geehrt,

dann ertönt das erste Mal das Weltjugendtagslied.

Frau Stoffels sorgt dafür, dass die Anmeldeformalitäten

erledigt werden können. Das

Ehepaar Remmen, die Herren Neubauer,

Dr. Biskup und Sebastian Voigt helfen mit

ihren guten Sprachkenntnissen. Nachdem

die Gruppe ihr Quartier in der Görresschule

bezogen hat, führen Herr Hüsch, Lea

Terstegge und Sebastian Voigt die Pilger

durch Neuss.

Im Pfarrheim werden derweil die Tische

für die nächsten Gruppen vorbereitet,

Nachschub an Brötchen geschmiert und

die ersten Pläne zur Frühstücksvorbereitung

für die nächsten Tage geschmiedet.

Die Vorräte des Cateringservice sind im

Glockenturm gelagert. In der Seniorenstube

stellen wir Tische bereit, um 400 Teller mit

Frühstücksutensilien zu bestücken. Da der

Platz nicht reicht, müssen wir die Fensterbänke

mitbenutzen. Jeder Teller wird mit

Serviette, Saft oder Milch, Joghurt, Butter,

Marmelade, Käse oder Wurst, Kaffeepulver,

Zucker und Milchpulver belegt, um den

Ansturm morgens zu bewältigen.

Nachmittags geht der Trubel erst richtig los.

Mehrere Busse Franzosen und Portugiesen

aus Braga/Sintra kommen gleichzeitig

an. Der Regen hat sich verzogen, so dass

wir auf dem Kirchplatz die Gäste begrüßen

können. Die Verständigung klappt mit

Händen und Füßen ganz gut. Ein französischer

Busfahrer wird von mir zum Parkplatz

auf der Lützowstraße geleitet und anschließend

zum Bahnhof gebracht. Die französischen

Busfahrer treffen sich in Köln, um

gemeinsam mit dem Zug nach Hause zu

fahren. Ein portugiesischer Gruppenleiter

muss zur Anne-Frank-Schule, um von

einem anderen Gruppenleiter Wertbons für

Mahlzeiten abzuholen. Auch ihn fahre ich

selbstverständlich hin und her.

Inzwischen sind auch die 200 nachgelieferten

Brötchen und die Würstchen von

hungrigen Pilgern vertilgt worden. Die letzte

Gruppe aus Erfurt steht hungrig im Pfarrheim

und auf dem Kirchplatz. Doch auch

dafür gibt es Hilfe. Die Frauen, die ganz in

der Nähe wohnen, plündern ihre eigenen

Kühlschranke zuhause. Gegen 22.30 Uhr

ist auch der letzte Pilger müde in seinem

Quartier eingetroffen.

An den folgenden Tagen treffen wir uns

um 7.00 Uhr. Ab 7.30 Uhr treffen die ersten

verschlafenen Pilger ein. Herr Lange und

Herr Steentjes haben Bierzeltgarnituren und

Pavillons aufgebaut. Durch das Fenster der

Seniorenstube verteilen 3 Frauen gleichzeitig

das Frühstück. Im Hintergrund stehen

noch zwei und holen die vorbereiteten

Teller nach vorne. Weitere 3-4 eifrige Helferinnen,

darunter Frau Bockmann, Frau

Seeger und Lea Terstegge bereiten schon

die Teller für den nächsten Tag vor. Und

die Kinder Felix Piel, Clemens Hüsch und

Jonas Römer holen mit Herrn Langes Hilfe

eifrig Nachschub aus dem Glockenturm.

Punkt 8.00 Uhr beginnt in der vollen Kirche

das Morgengebet. Die Jugendlichen

sitzen im Altarraum und in den Gängen auf

dem Boden. Die Andachten sind von den

Gast-Geistlichen aus Portugal und Frankreich

sowie von Frau Römer, Herrn Hürter

und Frau Vetten-Piel vorbereitet worden.

Schön ist, dass jedes Land seine eigenen

Wir sind gekommen, IHN anzubeten

Weltjugendtag 2005

Lieder vorstellt und schnell ein portugiesisches

Mitmach-Lied zum „Gassenhauer“

wird. Eine einzigartige Stimmung

ist in der Kirche. Spätestens jetzt wird der

Letzte vom Gedanken des Weltjugendtages

„Kommt, IHN anzubeten“ angesteckt.

Auffallend ist auch, wie ernst die Jugendlichen

die Gebetszeiten nehmen. Manch eine

verschlafene Gestalt wird erst in der Kirche

richtig wach. Aber anwesend sind sie dann

doch fast alle. Nach dem Morgengebet

steht die Schlange hungriger Pilger manchmal

fast bis zur Kirche. Trotzdem wird in all

den Tagen nicht ein einziges meckerndes

Wort darüber laut. Im Gegenteil, viele Pilger

bedanken sich sogar, wie gut die Verpflegung

klappt. Anschließend beim Aufräumen

müssen wir keinen Müll aufsammeln.

Der Kirchplatz ist bis auf einige herunter

gewehte Papierchen blitzsauber. Ein Lob

unseren Pilgern!

Nach einer Woche Frühdienst sind wir alle

etwas geschafft, aber glücklich und zufrieden.

Im Team hatten wir eine tolle Stimmung

und haben ein fantastisches Hand-in-

Hand-Arbeiten erlebt. Allen Helferinnen und

Helfern, auch denen, die hier vielleicht nicht

namentlich erwähnt wurden (es sei mir

verziehen), noch einmal herzlichen Dank!

Ursula Voigt

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16

Fotos: Hans Kühling, Gottfried Linßen, Gerhard Rikowski,

Familie Dr.Römer, Familie Stoffels, Sebastian Voigt

Wir sind gekommen, IHN anzubeten

Weltjugendtag 2005

Stationen auf dem Weg zum Marienfeld:

Heilige Dreikönige, St. Pius, Collegium Marianum / Neuss – Düsseldorf und Köln

Ein großes Dankeschön

an Familie Stoffels

und an Familie Wehres

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18

Der Weltjugendtag liegt nun schon einige

Wochen zurück und für viele, so auch für

mich, hat er deutliche Spuren hinterlassen.

Ich möchte berichten, wie schön es war

mit den Jugendlichen zu leben. Wie viele

andere hatten auch wir Gäste in unserem

Haus aufgenommen: Zwei superliebe Portugiesinnen.

Schon allein die Begrüßung fiel

so herzlich aus, dass alle Bedenken, etwas

könnte am WJT schief laufen, aus der

Welt geschafft wurden. Man umarmte und

küsste sich, als würde man sich schon ewig

kennen. Doch nicht nur unsere Jugendlichen

waren so kontaktfreudig. Auch beim

frühmorgendlichen Gebet und anschließendem

Frühstück in St. Pius war die Gemeinschaft

und Herzlichkeit deutlich zu spüren.

Gemeinsam wurde gebetet und gesungen.

Jeder betete zwar in seiner Sprache, doch

es blieb ein gemeinsames Beten. Auch

die Lesungen, die meistens in Portugiesisch

gehalten wurden, waren verständlich

geworden. Zwar nicht vom Vokabular,

aber von der Botschaft. Auch erlernten

wir schnell die portugiesischen Lieder

und die dazugehörenden rhythmischen

Bewegungen. Den krönenden Abschluss

der Gottesdienste bildete das gemeinsame

Singen des Weltjugendtags-Songs, den

nach kurzer Zeit jeder kannte. Dabei wurde

deutlich, dass Nationalitäten nicht mehr

Bis 2008 in Sydney!

wichtig waren. Verständigungsprobleme

wurden überwunden. Portugiesen, Franzosen

und Deutsche waren zu einer großen

Gruppe geworden. Es war ein tolles Gefühl,

ein Teil davon zu sein. Auf einmal war es

nicht mehr schwierig, alleine auf einen

Event zu gehen, denn man konnte sicher

sein, Freunde zum Feiern zu finden.

Beim Abschied hatte wohl jeder mehr

Hände zu schütteln als bei der Begrüßung.

Handynummern und Adressen wurden

ausgetauscht und viele gingen mit neuen

Freunden und einem Sack voll toller Erlebnisse

nach Hause.

Ich hoffe, dass das Gemeinschaftsgefühl,

welches sich auch in der Gemeinde gebildet

hat, noch lange anhält und viele auch

weiterhin in Kontakt mit ihren ausländischen

Freunden bleiben. Wir sehen uns alle

2008 in Sydney wieder!

Andrea Voigt

Auch dieses Jahr fuhren wir Messdiener

und -dienerinnen von St. Pius wieder in

eine Jugendherberge – diesmal mit Kaplan

Savy.

Burg Monschau war unserer Ziel. Als

wir Freitagabend angekommen und die

Zimmer bezogen waren, machten wir einen

Spiele - Abend im Gruppenraum. Einige

Mädchen freundeten sich sofort mit einer

Ritterrüstung namens Franz-Heinrich an.

Am Samstag besuchten wir morgens eine

Glashütte. Nachmittags machten wir einen

Ausflug ins Hohe Venn. Trotz intensiven

Suchens fanden wir leider keine Moorleiche.

Der Held des Tages war Fußballstar

Kaplan Savy, der den Bolzplatz von

Monschau unsicher machte. Am Abend

besuchte uns Pastor Ullmann. Nachdem er

die Geheimgänge der Burg und die Zimmer

unter der Führung der jüngeren Messdiener

(Burgexperten) besichtigt hatte, dankten wir

in einer kleinen Feier unserem langjährigen

Begleiter Michael Hürter für seine große

Unterstützung der Messdienerarbeit.

Minis St. Pius in Monschau

28. bis 30. Oktober 2005

Wir sind froh, dass Michael uns nach wie vor

unterstützt und vor allem die Messdienerleiterinnen

und –leiter (beider Pfarreien) in

ihrer Arbeit begleiten wird. Zum Abschluss

des Tages betete Pastor Ullmann mit uns

in einer ehemaligen Kapelle das Abendgebet.

Am Sonntagmorgen bereiteten wir in

Gruppen den Abschlussgottesdienst vor

und feierten mit Kaplan Savy diese Messe.

Der Abschied von Franz-Heinrich und den

Burggeistern fiel uns bei dem traumhaften

Herbstwetter sehr schwer.

Annika Bongartz

Melina Rose

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20

Am 24. September 2005 um 12.00 Uhr

startete unser dritter Herbstmarkt mit einem

Wortgottesdienst zum Erntedank.

Im Anschluss daran erwartete Frau Hübner

eine Überraschung. Kinder, Eltern und

Erzieherinnen ehrten sie anlässlich ihres 25

jährigen Dienstjubiläums in Form eines für

sie eigens gedichteten „Hübi-Liedes.“

Nun öffnete der Herbstmarkt seine

Verkaufs- und Aktionsstände. An den

Verkaufsständen der Kinder und der

Eltern herrschte schnell reger Betrieb. Die

Besucher bestaunten das große und vielfältige

Angebot. Liebevoll gestalteten Kinder

und Eltern: Traumfänger, Baumstammfiguren,

Schmuck, bemalte Stofftaschen,

Übertöpfe mit Serviettentechnik, Friesenbäume

und vieles mehr.

Herbstfest auf der Weberstraße 37

Auch die verschiedenen Sorten selbstgekochter

Marmeladen fanden großen

Anklang.

Stärken konnten sich die Besucher des

Herbstmarktes an einer leckeren Gemüsesuppe

und einem reichhaltigen, von Eltern

gespendeten Kuchenbuffet. An einer

Saftbar konnten alle ihren Durst stillen.

Ein besonderes Highlight für die Kinder

war neben Popkornmaschine, Schminkstand

und Malaktion das Kasperlestück:

„Kasperle und der Apfeldieb,“ das von den

Erzieherinnen aufgeführt wurde.

Dank des schönen Wetters wurde unser

Gelände den ganzen Tag von den Gästen

ausgiebig genutzt.

Die sehr schöne, aber auch anstrengende

Vorbereitungszeit hat sich gelohnt und wir

danken allen, die sich am Gelingen des

harmonischen Festes beteiligt haben.

Miriam Berisch, Monika Hübner

und Kerstin Schmidt

Tageseinrichtung für Kinder Heilige Dreikönige

Monika Hübner – Silbernes Dienstjubiläum

Heilige Dreikönige

1. September 2005. Ein strahlender Tag.

Da erscheint Pastor Herbert Ullmann mit

einem dicken Blumenstrauß in der heutigen

Tageseinrichtung für Kinder Heilige

Dreikönige auf der Weberstraße 37... und

gratuliert der Leiterin des zweiten pfarreigenen

Kindergartens Frau Monika Hübner zu

deren silbernen Dienstjubiläum.

Die Redaktion

„Unser Pfarrbrief“

nimmt

dieses für

heutige Verhältnisse

seltene

Ereignis zum

Anlass für den

nachfolgenden

Foto: Andrea Wahlen

Talk mit „Hübi“.

„Kindergarten Heilige Dreikönige, Hübner.

Guten Morgen!“ Mitten in meine erste Frage

hinein klingelt das Telefon. Wie alle Tage,

wenn sie Bürotag hat. „So. Jetzt bin ich

ganz Ohr.“ Wer 25 Jahre lang hier tätig ist,

muss doch noch Schwester Theis gekannt

haben. Eine Institution im Leben der

St. Pius

„Seid allezeit dankbar“

Das möchte ich hier, sicher im Namen vieler

Pfarrangehöriger (Kinder) aussprechen,

nämlich:

Danke den Frauen unserer Gemeinde,

die nicht müde werden uns immer wieder

einzuladen, zum Beispiel zum monatlichen

Frühstück. Die Tische sind reichlich gedeckt

mit köstlichen „Haus Luysberg Brot“ und

jahreszeitlich wunderschön dekoriert. Wir

Gemeinde Heilige Dreikönige. „Na klar. Bei

der habe ich im Jahr 1978 als Mitarbeiterin

angefangen. Pastor Ketzer hat mich eingestellt.“

Und was ist seit dem alles passiert?

„1979 ging ich in Mutterschaftsurlaub und

kam 1980 als Halbtagskraft zurück. 1991

wurde ich zur Leiterin bestellt und bin es bis

heute und, so Gott will, auch noch weitere

Zeit.“ Von „Zukunft heute“ wollen wir jetzt

nicht reden. Was uns noch interessiert: Was

bleibt Bemerkenswertes aus der Zeit von

Schwester Theis zu erinnern? Ich denke da

an eine Besonderheit des Kindergartens ...

an die für jedes Kind angelegte Sammlung

von Zeichnungen und Bildern. Unsere

erwachsenen Söhne halten ihre heute noch

in Ehren! „Die legen wir auch im Jahre 2005

noch an und pflegen sie mit den Kindern.“

Liebe Frau Hübner, alles Gute Ihnen, Ihren

Mitarbeiterinnen, den 70 Kindern und den

20 Hort-Mitgliedern. Es bleiben eine Menge

Fragen und mehr für ein weiteres Gespräch.

Danke.

Gottfried Linßen

Seid allezeit dankbar ...

haben Zeit zum Erzählen

und Freud und Leid

miteinander zu teilen.

Alle gehen gestärkt an

Leib und Seele in den

Tag.

Danke im Namen Vieler

Walburga und Ernst Rademacher

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Vor den Sommerferien haben wir Messdienerinnen

und Messdiener im Pfarrheim

eine Aktion zum Thema `Weltjugendtag´

durchgeführt. Wir haben verschiedene

Plakate erstellt. Mit den Plakaten wollten

wir die Menschen unserer Gemeinde um

Am 6. November wurden neun neue

Messdiener und Messdienerinnen in die

Gemeinschaft der Ministranten von Hl.

Dreikönige aufgenommen. Die sieben

Mädchen und zwei Jungen wurden

im Rahmen der 11.30-Uhr-Messe der

Gemeinde vorgestellt und erhielten als

Zeichen ihres Dienstes Rochett und

Flambeau. Pastor Ullmann schenkte

ihnen ein Kreuz in Form des griechischen

Buchstabens „Tau“.

Wir wünschen den neuen Ministranten und

Ministrantinnen viel Freude an ihrem Dienst

am Altar und hoffen, dass sie ihm lange treu

bleiben.

Bernhard Wehres

Messdieneraktion St. Pius zum Weltjugendtag

Gastfreundschaft für die Pilger bitten und

sie gleichzeitig auf den Weltjugendtag

aufmerksam machen. Dies war eine Idee

von Pater Savy. Trotz intensiver Arbeit

blieb uns noch Zeit, Fußball zu spielen und

gemeinsam Kuchen zu essen.

Theresa Hüsch

Neue Ministranten in Hl. Dreikönige

Unsere neuen Ministranten umrahmt von Pfarrer

Ullmann und ihren Gruppenleitern:

untere Reihe: Nils Kaulen, Silvia Meierhöfer, Lea

Pelzer, Angelina Dominici; zweite Reihe: Joline

Mostert, Sabrina Lopez Abreu, Florian Ploenes;

dahinter: Sabrina Anders, Meike Kurella

Lange ersehnt

waren wir wieder

eine Woche auf

Chorfahrt unterwegs.

Unser Ziel:

das nah gelegene

Xanten am Niederrhein. Mit seiner erst im

Juni 2004 eröffneten Jugendherberge. Mit

einem Klavier im Tagungsraum. In Erwartung

vieler schönen Stunden, mit Gesellschaftsspielen

und künstlerischen Aktivitäten.

Natürlich nutzen wir auch das Klavier,

um jeden Tag wenigstens einmal fleißig zu

proben.

Doch wir verbrachten unsere Zeit nicht nur

drinnen. Draußen gab es einen Fußballplatz,

zwei Beach-Volleyballfelder und einen

wunderschönen Ausblick auf die Xantener

Südsee. Auf der Nord- und Südsee konnte

man auch Segelschiffe und Personenfähren

auf ihrem Weg über das Wasser beobachten.

Mit der Personenfähre „Seestern“ sind

wir dann auch mal über die Seen geschippert

und haben uns die schöne Landschaft

mal vom Wasser aus angesehen.

Der am Wasser vorbeiführende Wanderweg

war für uns die perfekte Einladung,

auch mal eine halbe Stunde Fußmarsch

zur Altstadt zu bevorzugen. Am Archäo-

Junger Chor

auf Herbstfahrt am Niederrhein

logischen Park vorbei, den wir uns auch

einmal von Innen ansahen. Eine professionelle

Führung entlang alter Fundamente

und Nachbauten brachte uns zurück zu der

Zeit, als Xanten noch Colonia Ulpia Traiana

hieß. Zu den Thermen, in denen früher die

Römern badeten. Zum Hafentempel, in

dem man u. a. Opfergaben für eine Gottheit

darbrachte.

Dann vor uns der prunkvoll ausgestattete

gotische Viktor-Dom. Mit den Xantenern

erlebten wir am Sonntag des Patronatsfests,

dem Viktor-Fest die Heilige Messe

mit Bläsern und Domchor.

Der Rückweg führte uns an der Kriemhildmühle

vorbei, der jetzt einzigen Mühle

am Niederrhein, die bei ausreichend Wind

jeden Tag noch aktiv in Betrieb ist. Mit

einem Cafe. Mit einem Verkaufsladen, der

Selbstgebackenes und Bio-Artikel zum

Kauf anbietet. Wir haben es uns natürlich

nicht nehmen lassen die Mühle selbst zu

besteigen und uns das Innenleben und

die Funktionsweise einer Mühle einmal

bei Betrieb anzusehen. Für jeden wohl ein

einzigartiges Erlebnis.

Alles in allem war es eine schöne Woche

Urlaub, die uns schon jetzt sehnsüchtig auf

die Herbstfahrt 2006 blicken lässt.

Lesley Nonn und Andreas Grob

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Faires Frühstück

Zum dritten Mal in Folge veranstaltete der

Ausschuss Mission, Entwicklung, Frieden

im Pfarrzentrum Hl. Dreikönige ein Faires

Frühstück zum Abschluss der Fairen

Woche. Bei fair gehandelten Produkten wie

Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft, Honig

und Marmelade sowie zehn verschiedenen

selbstgebackenen Brotsorten nutzten 35

Personen die Gelegenheit, in gemütlicher

Atmosphäre den Sonntag zu beginnen. Der

Spendenerlös von 100 € kommt unserem

Partnerbistum Lira in Uganda zugute.

Besuch von Father Dr. Robert Omara:

Für viele Gemeindemitglieder aus den

Pfarrgemeinden Hl. Dreikönige und St.

Pius gehört Father Dr. Robert Omara schon

zum Gemeindeleben dazu. Seit mehreren

Jahren besucht er uns, um in der Ferienzeit

die Urlaubsvertretung unserer Priester

zu übernehmen – so auch in diesem Jahr,

wo er in der Zeit vom 13. Juli bis 13. August

die pastoralen Dienste in den Pfarrgemeinden

übernahm. Zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten

mit dem sympathischen

Priester aus Uganda standen wieder auf

dem Programm, so dass wir erneut einen

Informationen aus dem Ausschuss

Mission, Entwicklung, Frieden – Hl. Dreikönige

umfassenden Länderbericht aus unserem

Partnerbistum Lira aus erster Hand

bekamen. Vielen Einladungen von Gemeindemitgliedern

ist er wieder dankbar gefolgt.

Wir freuen uns, dass es ihm auch in diesem

Jahr gut bei uns gefallen hat und wir ihn

voraussichtlich im Herbst nächsten Jahres

erneut begrüßen können.

Für den Ausschuss Mission, Entwicklung,

Frieden: Cornelia Weiler

Indischer Benefizabend

Im Mittelpunkt eines indischen Abends, der

voraussichtlich am 13. Januar 2006 stattfindet,

steht die indische Küche. Kaplan Savy

wird kulinarische Köstlichkeiten kochen

und präsentieren. Weitere Informationen

folgen über die Pfarrnachrichten sowie

Aushänge.

... auf Wallfahrt nach

Maria Martental

Auf Anregung von Pfarrer Ullmann machten

wir uns am 2. September auf zu einer

Wallfahrt nach Maria Martental. Dieser

Wallfahrtsort in der Eifel war uns gänzlich

unbekannt und wir waren total begeistert

von dieser idyllischen Klosteranlage.

Pfarrer Ullmann wählte als Wallfahrtsthema

das Motto des Weltjugendtages in Köln:

„Wir sind gekommen, um ihn anzubeten!”

Nachdem wir zur Einstimmung auf

unseren Einkehrtag die letzte Anreisezeit in

unserem Bus mit dem Beten des Rosenkranzes

verbrachten, feierten wir nach

unserer Ankunft in der Wallfahrtskirche die

Hl. Messe. Das über dem Altar hängende

Bild der „Mutter der Schmerzen” ist ein

Bild der Solidarität mit unserer Welt und

uns Menschen. Jesus und Maria tragen

unseren Kummer mit - und sie ermutigen

uns zum Leben. Nach dem Mittagessen

gingen wir einen herrlich im Wald gelegenen

Kreuzweg, der allerdings nur für gut zu

Fuß laufende Leute zu bewältigen war. Für

die einzelnen Stationen mußte man schon

einige Klimmzüge machen. Aber dafür war

dieser Waldkreuzweg etwas ganz Besonderes.

Das Wetter spielte auch mit und so

lauschten wir in ruhiger und besinnlicher

Weise den Worten unseres Pastors und

beteten gemeinsam. Nach einer Kaffeepause

fuhren wir wieder Richtung Neuss.

kfd unterwegs

Heilige Dreikönige

... auf Mitarbeiterinnenausflug

Inmitten der künstlerischen Atmosphäre

der Düsseldorfer Karlstadt, im prächtigen

Palais Wittgenstein, hat das Düsseldorfer

Marionetten-Theater sein Zuhause. Über

den idyllischen weinbewachsenen Innenhof

gelangt man in das intime Theater mit seinen

fast 100 Plätzen. Hier wird der Besucher

von einem holzgeschnitzten Ensemble

von Magiern und Menschen, Viechern und

Teufeln, der Königin der Nacht und von Dr.

Faust in das Reich der Fantasie entführt.

Wer aber nur leichte Unterhaltung und

niedliches Kindertheater erwartet, der ist

hier falsch. Unter den mehr als 450 Puppen

im Kellerfundus sucht man den Kasper

vergeblich. Ziel des achtköpfigen Teams

ist es vielmehr, mit anspruchsvollen Inhalten,

künstlerischer Gestaltung und vielseitiger

Technik hochkarätiges Figurentheater

für Erwachsene zu machen, das – je nach

Inszenierung – auch ältere Kinder anspricht.

Aus diesem Grund entführten wir am

1. Oktober unsere Mitarbeiterinnen als

Dankeschön für den Einsatz im Ehrenamt

ins Land der Märchen. Wir sahen uns das

Stück: „Die Schöne und das Biest” nach

dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince

de Beaumont an. Für viele ist dieses

Stück die schönste Liebesgeschichte der

Welt. Wer sich gerne ein bißchen gruselt,

kommt auch voll auf seine Kosten. „Die

Schöne und das Biest” und ihr geheimnisvolles

Zauberschloss be-/verzauberte

Groß und Klein. Wir waren alle begeistert.

Im Anschluß an die Vorstellung ließen wir

den Tag im Neusser Vogthaus gemütlich

ausklingen.

Hildegard Weber

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Hl. Dreikönige

Chronik

Taufen: Laura Krechberger 12.06.2005

Anna Richelhof 12.06.2005

Sebastian Linde 10.06.2005

Christin Lauch 12.07.2005

Laura Strotkoetter 10.07.2005

Annette Kunke 10.07.2005

Dan Antoni 14.08.2005

Leonie Kupfer 14.08.2005

Colin Obot 14.08.2005

Joel Breidenbach 14.08.2005

Niklas Schlangen 14.08.2005

Pia Burlage 11.09.2005

Jan Henrich 09.10.2005

Louis Leidig 09.10.2005

Nicolas Pajonkowski 09.10.2005

Trauungen: Stefan Giesen und Jasna Gajic 01.07.2005

Hans Carsten Linnenbrink und Annette Büsges 09.07.2005

Manuel Breitmar und Melanie van der Heusen 23.07.2005

Daniel Chlebisz und Agnieszka Trajdos 06.08.2005

Matthias Stefaniak und Anna-Maria Grzybowska 08.10.2005

Sterbefälle: Theo Merks 31.05.2005

Alfred Marysko 02.06.2005

Therese Lampe, geb. Hof 08.06.2005

Dr. Friedrich Jacobs 15.06.2005

Marilyn Arnich, geb. Villarta Gesim 17.06.2005

Karl Privou 26.06.2005

Ellen Wyen, geb. Schönfeld 03.07.2005

Jean Engels 03.07.2005

Dr. Gerhard Scholz 07.07.2005

Michael Panzer 08.07.2005

Margarete Siegel, geb. Witte 09.07.2005

Bernhard Kallen 19.07.2005

Marie-Luise-Röber, geb. Seeger 20.07.2005

Helmut Schumacher 08.08.2005

Claudia Merkel 12.08.2005

Margarete Schinke, geb. Rose 22.08.2005

Hl. Dreikönige

St. Pius

Taufen: Maximilian Mundt 28.08.2005

Jannik Pieper 21.08.2005

Tim Derendorf 03.09.2005

Anthony Robinet 04.09.2005

Jolien De Castro Hausmann 18.09.2005

Julia Huber 18 09.2005

Dustin Kühn 16.10.2005

Trauungen: Wolfram Klerx u. Claudia Brücken 10.09.2005

Chronik

Elisabeth Kempis, gb. Knuppertz 01.09.2005

Monika Schulz, geb. Schiefer 16.09.2005

Hubert Schmitz 22.09.2005

Erwin Brüggen 23.09.2005

Sofie Gründl, geb. Münch 04.10.2005

Christine Kötter, geb. Conrady 06.10.2005

Virginia Röcher, geb. Schoenen 12.10.2005

Helga Bröckers, geb. Stirken 14.10.2005

Anna Weishuhn, geb. Esser 16.10.2005

Peter Ridders 17.10.2005

Gertrud Mattusch, geb. Weber 21.10.2005

Sibylla (Ille) Hinzen 28.10.2005

Chronik

Sterbefälle: Peter Schiffer 17.04.2005 76 Jahre

Maria Roß 22.06.2005 80 Jahre

Elisabeth Hunke 05.08.2005 100 Jahre

Karl-Heinz Urbach 13.09.2005 78 Jahre

Arthur Quirin Lintzen 19.09.2005 81 Jahre

Michael Schäfer 09.10.2005 62 Jahre

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43 reisefreudige Gemeindemitglieder fuhren

zunächst nach ZITTAU in Ostsachsen, um

dort einen Blick auf das große Fastentuch

zu werfen, auf ein Textilkunstwerk von 1472

von europäischem Rang.

Nach der Übernachtung

im polnischen

Teil von GÖRLITZ und

dem Kurzbesuch in

der aufwändig und

schön restaurierten

deutschen West-Stadt

bewunderten wir das

mit quirligem Leben angefüllte farbenfrohe

BRESLAU.

Strahlende Herbstsonne tauchte die Farben

der renovierten Häuser und auch die weite

schlesische Landschaft in schönstes Licht.

An unserem weiteren Weg nach Südosten

lag das Dorfkirchlein in MOLLWITZ, das mit

gotischen Fresken aus dem 14.Jh. ausgemalt

ist. Das Dorf schien noch im Nebel zu

schlafen, als wir in aller Frühe dort eintrafen.

Einzelne Mütter brachten ihre Kinder in

einen schmucklosen Kindergarten und ein

Bäuerlein per Fahrrad plus Anhänger ein

Schwein wer weiß wohin.

In BRIEG bestaunten wir das Renaissanceschloss

mit seinem weiten Arkadenhof.

Dort bot uns eine junge Frau auf Handzetteln

Pflegedienste rund um die Uhr von

Polinnen in Deutschland an.

An Oppeln vorbei

ging die Reise nach

ROSENBERG, wo

Herr Kussmann

mit dem dortigen

Deutschen Freundeskreis einen Empfang

für uns arrangiert hatte.

Nach einer Eucharistiefeier in der Anna-

Kirche, an der auch das Ehepaar Offermann

aus Pius teilnahm – sie waren in dieser

Gegend zu Besuch – wurden wir eingeladen

zu Kaffee und Kuchen in das Haus des

Freundeskreises.

Der Kreistagsvorsitzende, Herr Kus, sprach

über die Geschichte und Wallfahrt zur Hl.

Anna sowie über das Geschehen in der

Stadt nach 1945. In fließendem Deutsch

und mit sehr bewegenden Worten berichtete

er über trauriges Geschehen, aber auch

um allseitiges Bemühen, heute ein gutes

Miteinander zu schaffen in einem friedlichen

Europa. Unsere jeweiligen Heimatlieder

singend wurden wir herzlich verabschiedet.

Dann ging´s nach TSCHENSTO-

CHAU, das wir in der Abendsonne erreichten.

Hier begegneten wir hautnah polnischer

Frömmigkeit, wie es sie bei uns nicht

gibt. Doch auch manch einer von uns

brachte sein Päckchen mit zur Schwarzen

Madonna auf dem Jasna Gora. Tschenstochau

ist stark verwoben mit der polnischen

Geschichte und eigentlich erst daraus

besser zu verstehen.

In Richtung Krakau erreichten wir unser

nächstes Quartier, eine Pension in einer

einsamen Waldgegend.

Weiter ging es am nächsten Morgen in aller

Frühe und dickstem Nebel. Das Salzbergwerk

WIELICZKA – nahe Krakau – war ein

Erlebnis besonderer Art. In 135 m Tiefe

(über 380 Stufen) konnten wir nicht nur die

frühere Art und Weise der Salzgewinnung

bestaunen, sondern auch große hallenartige

Räume, festlich ausgestattet mit

Salzkristall-Lüstern. Reliefs und Salzplastiken,

meist biblische Szenen darstellend,

waren uns völlig neu und höchst bewundernswert.

In der Johanneskapelle feierten

wir eine Hl. Messe.

Die altehrwürdige Königsstadt KRAKAU

mit ihrer facettenreichen Geschichte

blieb im Krieg unzerstört. Ein gutes Hotel

im Zentrum und über allem eine warme

Herbstsonne brachten uns unvergessliche

Stunden und Erlebnisse.

Unvergesslich aber auch AUSCHWITZ und

BIRKENAU, die jeden Nerv vibrieren ließen.

Worte dafür gibt es nicht – kein einziges.

Von Krakau ging die Reise auf einem langen

Weg und vielen Busstunden nach Nordwest

ins Riesengebirge.

Auf dem ANNABERG ehrten wir die Hl.

Anna mit unserem einstudierten Annalied.

Das Mittagessen in GLATZ bot eine wohltu-

Gemeinde unterwegs in Schlesien und Südpolen

vom 3. bis 13. Oktober 2005

ende Verschnaufpause,

ein Spaziergang durch´s

malerische Städtchen

beiderseits der Neiße

schöne Stadtarchitektur.

Drei Nächte in KRUMMHÜBEL im selben

Hotel, das klang schon wie Erholungsurlaub.

Die gute Luft am Fuße der Schneekoppe

war zwar kühler als bisher, doch

diejenigen, die am nächsten Tag die

Schneekoppe (1602 m) bezwangen, berichteten

von rauhem böhmischen Wind um die

Ohren.

Alternativ bewunderten einige HIRSCH-

BERG. Andere suchten per Taxi alte Erinnerungsstätten

auf. Alle wussten bei ihrer

Rückkehr viel zu erzählen.

Zur abendlichen Hl. Messe in der Pfarrkirche

Krummhübel fanden sich Bergsteiger,

Müßiggänger und Spurensucher wieder

ein.

Unser letzter Reisetag galt dem

Gerhart Hauptmann-Haus in

AGNETENDORF, zwei bedeutenden

Barockkirchen des Klosters

GRÜSSAU und schließlich der

Friedenskirche in SCHWEIDNITZ,

die jetzt zum Weltkulturerbe zählt.

Der festliche

Abend

mit Live-

Musik und

Auftritt von

R ü b e z a h l

war der fröhliche Schlusspunkt dieser

Reise.

Wilma Stenzel

Fotos: Gerhard Rikowski, Karl-Heinz Stenzel

28 29


30

mit anschließender Beichtgelegenheit bei verschiedenen Priestern

und weitere Beichtgelegenheiten in den beiden Gemeinden

Heilige Dreikönige St. Pius

Mittwoch 21. Dezember

Donnerstag 22. Dezember

17.00-18.00 OStR Lehmann-Henseling

18.00-19.00 Pfr. Ullmann

Heilige Dreikönige St. Pius

Andacht zur Bußbesinnung

Gottesdienstordnung an den Feiertagen

24. Dezember - Heiligabend

15.00 Kleinkinder-Krippenfeier 16.00 Kinder-Christmette

17.00 Kinder-Christmette mit „Tonleiter“ 19.00 Christmette

21.30 Vorfeier zur Christmette 22.30 Christmette der

kroatischen Gemeinde

22.00 Christmette 24.00 Christmette der

mit dem Kirchenchor polnischen Gemeinde

25. Dezember – 1. Weihnachtstag

11.30 Hl. Messe 15.00 Hl. Messe der

polnischen Gemeinde

19.00 Festmesse mit

„Spontanchor“

26. Dezember – 2. Weihnachtstag

10.00 Festmesse mit Kirchenchor 10.00 Familienmesse

11.30 Hl. Messe 12.30 Hl. Messe der

kroatischen Gemeinde

15.00 Hl. Messe der

polnischen Gemeinde

28. Dezember

16.00 Kindersegnung für die Kinder beider Gemeinden

31. Dezember

19.00 Andacht zur Bußbesinnung

mit Beichtgelegenheit bei

Pfr. Ullmann und Kpl. Savy

Freitag 23. Dezember

18.00-19.30 Pfr. Ullmann, Vikar Pius 18.30-19.30 Kpl. Savy

Samstag 24. Dezember

10.00-11.00 Kpl. Savy 11.00-12.00 Pfr. Ullmann

10.00-12.00 Vikar Pius

18.00 Jahresabschlussmesse

beider Gemeinden

Heilige Dreikönige St. Pius

Auch zu Beginn des neuen Jahres werden

die Sternsinger wieder durch die Straßen

unserer beiden Pfarren ziehen, um für

hungernde, kranke und heimatlose Kinder in

Asien, Afrika, Ozeanien, Lateinamerika und

Osteuropa zu bitten und um den Segensspruch

20*C+M+B*06 (Christus segne

dieses Haus / Christus mansionem benedicat)

an die Häuser oder Türen zu schreiben.

Allerdings beschränkt sich die Sternsingeraktion

in unseren beiden Pfarren in diesem

Jahr auf die Zeit vom 6. bis 8. Januar 2006.

Damit dennoch möglichst viele Haushalte

in unserem Pfarrgebiet besucht werden

können, sind viele Kinder und Jugendliche

erforderlich, die bereit sind, sich in diesen

2 ½ Tagen, oder auch an einem einzigen

dieser Tage als Sternsinger einzusetzen.

Die Eltern der diesjährigen Kommunionkinder

und die Katecheten wurden bereits

darüber informiert, dass es nötig ist im

Rahmen der Vorbereitung auf die erste hl.

Kommunion tatkräftig mitzuhelfen bei der

Sternsingeraktion.

Gottesdienstordnung an den Feiertagen

1. Januar - Neujahr

11.30 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

6. Januar – Patrozinium und Tag des Ewigen Gebetes

10.00 Hl. Messe mit Aussendung

der Sternsinger

11.30 Stille Anbetung bis 15.00

15.00, 16.00, 17.00 Betstunden 15.00 Hl. Messe

18.00 Festmesse mit dem Kirchenchor und Tag des Ehrenamtes beider Gemeinden

Kinder können was!

Sternsingen 2006

Meldungen von Kindern, Jugendlichen und

Erwachsenen, die bereit sind, vom 6.-8.

Januar die Sternsingeraktion 2006 zu unterstützen,

sollten sich bis zum 18. Dezember

bei Familie Wehres (Tel. 42102, für Hl.

Dreikönige) oder im Pfarrbüro St.

Pius (Tel. 98150) melden.

Am Mittwoch, 4. Januar findet in

beiden Pfarrzentren um 11 Uhr das

Basteln der Kronen, Anprobieren der

Kostüme und die Information über

die Sternsingeraktion statt.

Da nicht feststeht, ob es im Dreikönigenviertel

gelingt, dass die Sternsinger jedes Haus

besuchen, liegen vom 4. Adventswochenende

(17. Dezember) bis zum Neujahrstag

in der Dreikönigenkirche am Haupteingang

und am vorderen Seiteneingang Listen aus,

in die sich alle aus der Dreikönigenpfarre

eintragen sollten, die auf jeden Fall den

Besuch der Sternsinger wünschen.

In der Pius-Pfarre hoffen die Sternsinger

wieder alle Häuser besuchen zu können,

daher werden in der Pius-Kirche keine

Listen ausliegen.

Hildegard und Werner Wehres

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conceptwise.com

Lichtblicke

Hl. Dreikönige und St. Pius

„Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles

Licht.“ (Jes 9,1)

Der Blick der diesjährigen Aktion gilt Menschen

in Brasilien.

Zeichen der Zeit

Weltgebetstag der Frauen

Wie jedes Jahr feiern Frauen am ersten Freitag

im März an unzähligen Orten auf der Welt

ökumenische Gottesdienste, deren Liturgie

jeweils Frauen eines Landes – 2006 ist das

Südafrika – für die Welt verfassen.

Umfassende Informationen zum Land und zur

dortigen, aktuellen Lage von Frauen verhelfen

den Gottesdienst-Teilnehmerinnen und

-Teilnehmern zum Innehalten und Nachdenken.

Aus der Kollekte werden weltweit Frauenprojekte

finanziell unterstützt.

Die Neusser Frauen treffen sich am 3. März

2006 um 15 Uhr in der Christuskirche auf der

Breitestraße in Neuss zum Gebet und zum

sich anschließenden gemütlichen Beisammensein.

Die Redaktion wünscht allen

Leserinnen und Lesern

Adveniat 2005

Gesegnete Weihnachten

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