Volkskrankheiten

mp.austria

Die Lebensqualität bei chronischen Krankheiten ist dann am höchsten, wenn es gelingt, die Krankheit in das Leben zu integrieren, und nicht, sich davon das Leben dirigieren zu lassen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein wissentlicher und informierter Umgang mit der Krankheit. Das beginnt nicht erst, wenn man betroffen ist, sondern schon davor. Die Kampagne dient dazu, die Bevölkerung über die wichtigsten Volkskrankheiten aufzuklären.

EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET

Ein Überblick über verschiedene chronische Krankheiten

Lesen Sie mehr auf www.volkskrankheiten.net

Volkskrankheiten

FOTO: JACEK DYLAG VIA UNSPLASH

Zwischen

Hoffnung und

Handlungsbedarf

Diabetes

So kann die Stoffwechselerkrankung

(besser) ins Leben

integriert werden

Herz-Kreislauf

Wie es sich anfühlt,

wenn der Rhythmus

fehlt

3

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handelt. Vor Gebrauch dieser Produkte muss die Gebrauchsinformation beachtet und ärztlicher Rat eingeholt

werden. ACCU-CHEK, ACCU-CHEK INSTANT und MYSUGR sind Marken von Roche. © 2021 Roche Diabetes Care


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Eine Themenzeitung von Mediaplanet

INTERVIEW

Lungenkrebs: Hoffnung

für Patient:innen

Der Lungenkrebsspezialist OA Dr. Maximilian Hochmair hat

Hoffnung für seine Patient:innen. Welche Entwicklungen und

Fortschritte in den letzten Jahren dazu geführt haben, erklärt der

Experte im Interview.

Oberarzt Dr.

Maximilian J.

Hochmair

Leiter der pneumoonkologischen

Ambulanz und

Tagesklinik Krankenhaus

Nord – Klinik

Floridsdorf

Industry Manager: Paul

Pirkelbauer Layout: Juraj

Príkopa Managing Director:

Bob Roemké Content

and Production Manager:

Viktoria Pisker

Medieninhaber:

Mediaplanet GmbH,

Bösendorferstraße 4/23,

1010 Wien, ATU 64759844

FN 322799f FG Wien

Impressum: https://

mediaplanet.com/at/

impressum/

Druck: Mediaprint

Zeitungsdruckerei

Ges.m.b.H. & Co.KG

Distribution: Der Standard

Verlagsgesellschaft

m.b.H. · Kontakt bei

Mediaplanet:

Tel: +43 (0) 1 236 34 38 0

E-Mail: hello-austria@

mediaplanet.com ET:

29.09.2021

Bleiben Sie in Kontakt:

@MediaplanetWorld

@austriamediaplanet

FOTO: ZVG

Wie ist die aktuelle Situation bezüglich

Lungenkrebs in Österreich?

Bezieht man sich auf die Zahlen der

Statistik Austria 1 , so haben wir ca. 5.000

Neuerkrankungen und 4.000 Tote pro

Jahr. In den letzten fünf Jahren stellen wir

einen Zuwachs von 500 Patient:innen pro

Jahr fest. Das ist eindeutig keine positive

Entwicklung. Sieht man sich den Nichtraucherschutz

im europäischen Vergleich

an, ist Österreich letztplatziert. Hier gibt es

ganz großen Aufholbedarf. Die Gesetzesänderung

hin zum generellen Rauchverbot

in der Gastronomie ist jedenfalls positiv

zu bewerten, wobei das nur ein Minimalziel

ist. Denn generell ist bei 85–90 % der

Lungenkrebs-Patient:innen das Rauchen

schuld. Und obwohl Rauchen eindeutig der

Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs ist, gibt

es dennoch rund 10 % der Patient:innen, die

nie geraucht haben.

Welche Entwicklungen gibt es in der Diagnose-Stellung

und in der Therapie?

Wir können heute klar feststellen, worauf

der Tumor zurückzuführen ist. In der

Behandlung gibt es drei Säulen: Chirurgie,

Strahlentherapie sowie systemische

Therapie. Anhand von Gewebeproben wird

versucht, eine gemeinsame Therapieentscheidung

zu treffen. Wenn ein:e Patient:in

nicht operabel oder nicht lokal behandelbar

ist, kommt die systemische Therapie zum

Tragen. Hier gibt es dann wiederum zwei

Wege: Die zielgerichtete Therapie sowie

die Immuntherapie plus/minus Chemotherapie.

Das ist ein Riesenunterschied zu

früher! Wir sehen einen enormen Zuwachs

an Wissen zu unterschiedlichen genetischen

Veränderungen. Daneben sprechen

wir auch nicht mehr nur von Lungenkrebs,

sondern von einem kleinzelligen oder

nicht-kleinzelligen Lungenkrebs.

Welche Fortschritte gibt es in der Behandlung

von Lungenkrebs?

Die Fortschritte hier sind wirklich absolut

elementar! Wir können heute mit unterschiedlichen

Techniken genetische Analysen

durchführen und dann entsprechende

Untergruppen behandeln. Einige genetische

Veränderungen können wir gezielt mit

Tabletten behandeln.

Wie wirken sich die erweiterten Therapiemöglichkeiten

auf die Lebensqualität

und die Lebenserwartung der Patient:innen

aus?

Wir wissen, dass es bei den Patient:innen,

bei denen eine zielgerichtete Therapie

möglich wäre und die eine Chemotherapie

bekommen, keinen Unterschied oder

Fortschritt zu früher gibt. Wenn diese

Patient:innen aber eine zielgerichtete

Therapie erhalten, ist die Ansprechrate

höher, sowie die Nebenwirkungsrate in

der Regel niedriger im Vergleich zu einer

Chemotherapie. Im Alltag muss man

lediglich Tabletten einnehmen. So können

Patient:innen beispielsweise ganz oft weiter

arbeiten gehen. Auch die zeitliche Belastung

durch die Behandlung ist geringer, weil die

Patient:innen im Schnitt nur alle ein bis drei

Monate zur Untersuchung kommen müssen.

Und schließlich ist auch bei der Lebenserwartung

eine deutliche Verbesserung

eingetreten. Zwar können wir Patient:innen

in der Regel nach wie vor nicht heilen, aber

ihr Leben deutlich verlängern.

Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie

auf Lungenkrebspatient:innen?

Prinzipiell zählen Lungenkrebspatient:innen

zur Hochrisikogruppe. Wir wissen, dass

Patient:innen, die an Lungenkrebs leiden

und eine COVID-19 Infektion durchmachen,

leider zu einem Drittel an der Infektion

versterben. Das heißt gleichzeitig, dass

die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen

sowie die Impfung gerade für Lungenkrebspatient:innen

hoch empfohlen sind.

Können Patient:innen auch während einer

Therapie geimpft werden?

Läuft eine Immuntherapie oder eine

zielgerichtete Therapie, stellt die Impfung

kein Problem dar – das zeigen uns aktuelle

Studiendaten. Auch während einer laufenden

Chemotherapie können Lungenkrebspatient:innen

geimpft werden. Die Impfung

sollte aber immer erst nach ärztlicher Rücksprache

erfolgen, damit diese nicht genau

in einer Zeit, in der eine Immunschwäche

vorliegt, verabreicht wird.

Was kann man für die Zukunft der Behandlung

von Lungenkrebs erwarten?

Früher war bei allen Krebs-Patient:innen die

Chemotherapie die vorherrschende Behandlungsmethode.

Heute verstehen wir immer

besser, warum ein Tumor wächst und auch

wie Resistenzmechanismen funktionieren.

Das hilft uns, den Tumor besser unter

Kontrolle zu bringen. Beim Lungenkarzinom

gab es früher wenig Entwicklung. Mittlerweile

ist es aber fast schon ein Hype, sodass es so

etwas wie eine Vorzeigeerkrankung ist, von

der man auch bei anderen Erkrankungen

lernen kann. Wir haben also Hoffnung für

unsere Patient:innen!

Quelle:

1

www.statistik.at/web_de/statistiken/

menschen_und_gesellschaft/gesundheit/

krebserkrankungen/luftroehre_bronchien_

lunge/index.html

GLOSSAR

Systemische Therapie = Eine Behandlung mit

einem Medikament, das schlussendlich in den

Blutkreislauf gelangt und damit den gesamten

Körper (=das ganze System) erreicht. Dies

kann eine Chemotherapie, ein zielgerichtetes

Medikament oder auch ein Immuntherapeutikum

sein.

Zielgerichtete Therapie = Ein Medikament,

das gezielt eine bestimmte Struktur der Krebszelle

angreift. Das Ziel ist dabei in der Regel, die

Vermehrung der Krebszelle zu verhindern und

sie eventuell sogar zum Absterben zu bringen.

Immuntherapeutikum = Das ist ein sehr weiter

Begriff. In Bezug auf den Lungenkrebs und

die hier momentan eingesetzten Medikamente

ist damit ein Medikament gemeint, das die

Zellen des Immunsystems aktiviert und sie dazu

bringt, die Krebszellen unschädlich zu machen.

Resistenzmechanismen = Krebszellen können

gegen eine verabreichte Therapie resistent

werden, indem sie genetische Veränderungen

einleiten, die ihnen erlauben, trotz Therapie

weiter zu wachsen. Da es sich hier um viele verschiedene

Veränderungen handeln kann, nennt

man diese gesammelt Resistenzmechanismen.

Ansprechrate = Ein prozentualer Anteil der

Patienten, bei denen sich die Krebserkrankung

unter einer bestimmten Therapie deutlich

zurückbildet bzw. in manchen Fällen sogar verschwinden

kann.

Durch intensive Forschung weiß man heute bereits sehr viel über die Gründe für die

Entstehung von Lungenkrebs. Das Rauchen ist immer noch der größte Risikofaktor, da

die vielen krebserregenden Substanzen im Tabakrauch genetische Veränderungen

hervorrufen können, die in weiterer Folge zu einer Krebserkrankung führen können. Bei

einem kleinen Teil der Patient:innen sind die genetischen Veränderungen anderweitig

verursacht. Bis dato wurden beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, dem häufigsten Typ

des Lungenkrebs, bereits mehr als 15 genetische Mutationen gefunden, die zur Krebsentstehung

beitragen können. Manche davon können heute bereits mit zielgerichteten Therapien

behandelt werden. Das bedeutet, dass diese Medikamente zielgerichtet genau

diese genetische Veränderungen angreifen und unschädlich machen. Dadurch kann das

Wachstum der Krebszellen reduziert, oder in manchen Fällen auch gestoppt werden.

Obwohl zielgerichtete Therapien zumeist besser verträglich sind als eine Chemotherapie,

führen auch diese Medikamente bei manchen Patient:innen zu unangenehmen und

Lebensqualitäts-beeinträchtigenden Nebenwirkungen, die mit dem behandelnden Arzt

besprochen werden sollen, damit die Medikation an die individuelle Situation angepasst

werden kann.

PP-LQA-AUT-0120/09.2021

Mit freundlicher Unterstützung von Pfizer Corporation Austria GmbH

Ihr Partner in der Onkologie


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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EXPERTISE

Atemnot mit

COPD und

Asthma

Prim. Univ.-Prof. Wolfgang Pohl klärt über Asthma und COPD,

also die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, auf.

Ein Interview über das Licht am Ende des Tunnels und den

dringenden Appell, erst gar nicht mit dem Rauchen zu beginnen.

Text Werner Sturmberger

Prim. Univ.-Prof.

Wolfgang Pohl

Generalsekretär der

Österreichischen

Lungenunion

Besuchen Sie uns

unter:

www.lungenunion.org

FOTO: ZVG

COPD und Asthma haben sehr ähnlich

Symptome. Worin unterscheiden sich die

beiden Erkrankungen?

Beide Erkrankungen sind chronische Atemwegserkrankungen,

die sich aber grundlegend

in ihrer Entstehungsgeschichte und

auch in Bezug auf ihre Veränderungen in

den Atemwegen unterscheiden. Asthma

zeigt eine differenzierte Entzündungsreaktion,

die häufig mit einer allergischen

Reaktion einhergeht. Im Gegensatz zur

COPD zeigt Asthma eine reversible Verlaufsform.

Asthma-Patienten sprechen

in der Regel sehr gut auf die Therapie an

und können sogar ein Leben mit normaler

Lungenfunktion leben. Die COPD hingegen

wird meist durch Rauchen ausgelöst,

geht immer mit einer eingeschränkten

Lungenfunktion einher und zeigt einen

voranschreitenden Verlauf, wobei neue

Therapieformen eine durchaus akzeptable

Lebensqualität erlauben.

Auf Basis Ihrer jahrelangen Erfahrung –

was wissen viele Menschen nicht über

diese beiden Erkrankungsbilder? Wo

kommt es nach wie vor zu „Schockmomenten“?

Schockmomente sollten prinzipiell vermieden

werden. Wir müssen Menschen

aufklären und möglichst gut auf eine solche

Situation vorbereiten. Um akuten Verschlechterungen

bei Asthma vorzubeugen,

braucht es zunächst ausgiebige Untersuchungsreihen.

Die gute Nachricht ist, dass

wir mit den heutigen Therapiekonzepten

akute Asthmaanfälle praktisch vermeiden

können – vorausgesetzt, die Patienten

nehmen ihre Therapien auch regelmäßig

ein. Denn leider ist die Therapietreue bei

Asthmatikern nicht so gut, weil sie eben

formidabel auf die Therapie ansprechen. Es

gibt milde Verlaufsformen, die tatsächlich

nur bei Bedarf eine Therapie benötigen,

aber auch hier ist es wichtig, dass im Inhalator

immer ein Cortison als Hemmer der

chronischen Entzündungsreaktion mitverabreicht

wird.

Gibt es bei Asthma und COPD in Österreich

eine hohe Dunkelziffer?

Die Asthma Inzidenz liegt in Österreich

bei Kindern bei circa 12 Prozent und bei

Erwachsenen bei circa 6 Prozent. Behandlungsbedürftige

COPD-Patienten gibt es

500.000 in Österreich, die Dunkelziffer

dürfte aber viel höher sein und liegt bei

ungefähr 800.000 Patienten. 90 Prozent

der Asthmatiker können wir gut behandeln.

Nur 10 Prozent haben ein „schwieriges“

Asthma, aber mit den neuen

Antikörpertherapien können wir diese

Asthma-Verlaufsformen hervorragend

kontrollieren. Selbst für schwere Asthmatiker

sehen wir damit Licht am Ende des

Tunnels. Das können wir für COPD-Patienten

im fortgeschrittenen Stadium leider

nicht behaupten. Ob Asthma oder COPD

– alle Patienten müssen in Bewegung

bleiben. Daher empfehlen wir Sport sowie

regelmäßiges Ausdauer- und Krafttraining

angepasst an den Krankheitszustand.

Das ist für Asthmatiker:innen sicher

leichter als für COPD-Patienten, wobei für

letztere entscheidend ist, mit dem Rauchen

aufzuhören. Denn jede Zigarette ist

eine schlechte Zigarette und wirkt gegen

die Therapie.

Hat sich die Situation der beiden chronischen

Atemwegserkrankungen in

Österreich durch die Corona-Pandemie

verändert?

Die Zahlen allein haben sich nicht verändert,

aber wir sehen – wie etwa auch bei Patienten

mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen – dass

weniger Menschen zu uns ins Spital kommen,

obwohl es ihnen schlecht geht. Auch

die Behandlung von COPD und Asthma hat

sich durch die COVID-Pandemie nicht verändert.

Wir konnten auch erstmals zeigen,

dass Patienten mit schwerem Asthma nicht

unbedingt einen schweren Verlauf einer

COVID-Erkrankung durchmachen – vorausgesetzt,

sie erhalten eine Antikörpertherapie.

Wir waren außerdem überrascht, dass

Patienten mit COPD im Gegensatz zu dem,

was uns chinesische Studien gezeigt haben,

nicht häufiger an COVID erkranken.

Inwiefern kann jede und jeder selbst

COPD oder Asthma vorbeugen?

Das ist eine sehr gute Frage! Leider kann

man Asthma nicht direkt aus dem Weg

gehen, weil die Erkrankung genetisch

determiniert ist. Es hängt grundsätzlich

stark von Umweltbedingungen ab, das

heißt, wo ist man aufgewachsen, wo lebt

man und so weiter. Wenn die Eltern oder

Großeltern Allergiker oder Asthmatiker

sind, haben die Kinder bzw. Enkelkinder ein

erhöhtes Risiko für Asthma, ebenso wenn

die Mutter während der Schwangerschaft

raucht. Hier sieht man, welchen Einfluss

die Umwelt bereits pränatal hat. Es ist

wichtig, dass schon Jugendliche erst gar

nicht mit dem Rauchen beginnen, denn

sonst kann man auch bereits mit 40 Jahren

eine COPD bekommen. Wir müssen aber

auch bei nicht-rauchenden Menschen

Umwelt- und Klimafaktoren, wie etwa

Abgase, miteinbeziehen. Nach wie vor ist

aber bei COPD das Rauchen die Hauptursache,

also: Vorbeugung bedeutet nicht zu

rauchen!

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volkskrankheiten.net

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Sauerstoff ist Leben – mit

medizinischem Sauerstoff

zu mehr Lebensqualität

Um optimal arbeiten zu können, brauchen unsere Körperzellen

eine kontinuierliche Versorgung mit Sauerstoff. Diesen holen

sie sich aus der Luft, die zu knapp 21 % aus Sauerstoff, zu 78 % aus

Stickstoff und aus Spuren einiger anderer Gase besteht.

FOTO: ISTOCKPHOTO

Der Sauerstoff wird in den Lungenbläschen

(Alveolen) aus der Atemluft

aufgenommen und über die Blutzirkulation

in den gesamten Körper transportiert.

Dort wird er in Stoffwechselvorgängen

verbraucht und als Abfallprodukt entsteht.

Kohlendioxid. Dieses gelangt über das

Blut wieder zur Lunge und wird ausgeatmet.

Da Sauerstoff nicht gespeichert

werden kann, wird die Zufuhr bei erhöhter

körperlicher Anstrengung durch die

Atmung geregelt. Strengen wir uns an,

atmen wir schneller und tiefer, um den

Sauerstoff, der von den Muskeln verbraucht

wurde, zu ersetzen.

Wie viel Sauerstoff in der Lunge aufgenommen

werden kann und wie schnell

er von der Luft ins Blut gelangt, hängt vom

Unterschied zwischen dem Sauerstoffgehalt

der Luft und jenem des Blutes ab.

Kommt das Blut sauerstoffarm in die Lunge,

geht der Sauerstoff aus der Luft schneller

ins Blut über, sodass insgesamt mehr

aufgenommen wird. So stellt ein gesunder

Organismus sicher, dass das Blut immer

mit genügend Sauerstoff angereichert und

jede Zelle optimal versorgt wird.

Bei einer Erkrankung der Lunge aber

wird zu wenig Atemluft in die Lungenbläschen

befördert, um genügend Sauerstoff

abzuladen und die Sauerstoffkonzentration

des Blutes sinkt. Die Zellen werden nicht

mehr ausreichend versorgt und es kann zu

schweren Folgeerkrankungen kommen.

Eine Sauerstoff-Langzeittherapie kann

hier Abhilfe schaffen.

Wir als Air Liquide Austria – VitalAire

unterstützen Sie gerne als Patient:in bei allen

Fragen rund um die Sauerstofftherapie.

Unser Servicecenter

erreichen Sie unter

0810 242 144 oder

über www.vitalaire.at


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Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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Von Dr. Google

zur Krankheitsakzeptanz

Wie erleben Menschen mit chronischentzündlichen

Darmerkrankungen

(CED) ihre Krankheit, von ersten

Symptomen über Arztbesuche und

Therapien bis hin zum Alltag?

Alles beginnt mit verschiedenen ersten Symptomen,

die sich nicht von selbst bessern, wie z.B.

langanhaltende Bauchschmerzen, Durchfälle,

Gewichtsverlust oder Schwäche. Dr. Google

wird befragt, erste Besuche bei Haus- und Vertrauensärzt:innen

folgen, in der Hoffnung, ernst genommen zu

werden.

◦Das große Thema Scham kommt auf. Viele

Betroffene erdulden ihre Beschwerden lange

Zeit und schweigen dazu selbst vor der Familie

oder im Freundeskreis.

◦Spezielle Untersuchungen werden durchgeführt,

Fachärztinnen und Fachärzte stellen

die Diagnose, die CED-Patient:innen nach

und nach verarbeiten müssen. Gefühle wie

Verzweiflung, Verloren-Sein oder Todesängste

entstehen.

◦Die Diagnosestellungen passieren leider häufig

viel zu spät, dabei ist das „Window of Opportunity“,

um Medikamente frühzeitig einzusetzen,

von großer Bedeutung, da jeder Krankheitsschub

den Darm nachhaltig schädigt.

◦CED-Patient:innen beginnen sich mit ihrer

Therapie auseinanderzusetzen, die aus vielen

Medikamenten in unterschiedlichen Formen

wie Tabletten, Einläufen , Granulaten, Infusionen

oder Injektionen besteht.

◦Durch die große Anzahl an Medikamenten und

entsprechenden möglichen Nebenwirkungen

werden Betroffene dazu verleitet, die Therapie

abzulehnen.

◦Herkömmliche Therapien wirken oft erst nach

mehreren Monaten unterschiedlich gut oder im

schlimmsten Fall überhaupt nicht. Alternative

Medikamente werden ausprobiert, Freundinnen

und Freunde sowie Bekannte geben

Ratschläge.

◦Nicht nur die Suche nach der richtigen Therapie,

sondern auch das Finden der individuell

am besten passenden (Fach-)Ärztinnen und

(Fach-)Ärzte dauert. Anreisezeiten und das

Warten auf Termine bei Spezialist:innen sind

oftmals lange.

◦Betroffene fehlen immer wieder in der Schule

und im Beruf. Ausbildung, Beruf und Erkrankungsmanagement

unter einen Hut zu bringen,

stellt dabei eine Herausforderung dar.

◦Medikamente zu erhalten ist vielfach aufwändig:

Verschreibungspflicht durch Chefärztinnen

und Chefärzte, zu kleine Packungsgrößen und

häufige Rezeptabholung bei Hausärzt:innen

tragen dazu bei. Das E-Rezept bringt dafür

Erleichterung.

◦Ständige Kontrolluntersuchungen und Kontrolltermine,

die zum Teil auch online oder

telefonisch durchgeführt werden können, sind

zeitintensiv.

◦CED-Patient:innen müssen lernen, mit Nebenwirkungen

umzugehen. Selbst wenn die

Beschwerden besser werden, steht die Prophylaxe

im Vordergrund und Medikamente müssen

über Jahre eingenommen werden.

◦Vielfältige Fragen rund um Themen wie

Partnersuche, Sexualität und Familienplanung

stellen sich ebenso wie eine mögliche Einstufung

des durch die Erkrankung entstandenen

Behinderungsgrades.

◦Ratschläge sind auch Schläge und gut gemeint

ist nicht immer gut geholfen. CED werden häufig

nicht als ernsthafte Erkrankungen angesehen,

da sie von außen nicht sichtbar sind.

◦Menschen mit CED müssen sich mit Stigmatisierung

und verschiedensten Tabuthemen

auseinandersetzen. Das „Outing“– egal ob vor

Freund:innen oder im Berufsleben – fällt nicht

immer leicht, da chronisch krank zu sein häufig

mit eingeschränkt und vermindert leistungsfähig

gleichgesetzt wird.

ÖSTERREICHISCHE MORBUS CROHN-COLITIS ULCEROSA VEREINIGUNG

Dr. Sonja Gassner

Oberärztin an der

Universitätsklinik

für Innere Medizin I

Salzburg, mit Gastroenterologie-Hepatologie,

Nephrologie,

Stoffwechsel und

Diabetologie

FOTO: SALK

CED und Pandemie:

Kein Grund zur Panik

Pandemie und Lockdown haben die Betreuung

von Patient:innen mit chronischen Erkrankungen

erschwert. CED-Expertin Sonja Gassner spricht mit

uns über Herausforderungen und Voraussetzungen

einer erfolgreichen Therapie.

Wie hat sich der Lockdown auf die Betreuung

der Patient:innen ausgewirkt?

Patient:innen mit chronisch entzündlichen

Darmerkrankungen (CED) haben natürlich viel

häufiger Arzttermine als andere Patient:innen.

Man kennt die Patient:innen darum recht gut und

kann bereits aus ihrem Auftreten herauslesen, wie

es ihnen geht. Das ist natürlich mit dem Umstieg

auf Telemedizin vielfach weggefallen. Zum Glück

konnte ich aber Patient:innen mit akuten Verläufen

weiterhin in der Praxis empfangen. Vor

allem bei jenen, die schon in stabiler Remission

waren, hat sich der Umstieg auf Telemedizin aber

bewährt und ist für aktiv im Berufsleben Stehende

eine willkommene Alternative.

CED-Patient:innen galten aufgrund der medikamentösen

Unterdrückung des Immunsystems

als COVID-19-Risikogruppe. Wie geht man

damit um?

Viele meiner Patient:innen waren, auch aufgrund

der Berichterstattung, sehr verunsichert, obwohl

die Datenlage noch sehr dünn war. Mittlerweile

wissen wir, dass CED-Patient:innen bei COVID-19

nicht im Vordergrund stehen, auch wenn sie

prinzipiell zu den Risikopatient:innen gehören.

Aufgrund der Erkrankung sind Patient:innen insgesamt

anfälliger für Ängste, weshalb es wichtig

war, da frühzeitig mit persönlichen Gesprächen

entgegenzuwirken. Das Schlimmste wäre es

nämlich, eine immunsuppressive Therapie abzusetzen

und einen Schub zu riskieren. Der ist dann

wesentlich wahrscheinlicher als eine t-Erkrankung

mit schwerem Verlauf.

Wie hat die Impfung die Situation verändert?

Der Umstand, dass ich meine Patient:innen früh

und selbst impfen konnte, hat sicherlich dabei

geholfen, Ängste abzubauen. Was ich nicht

mache, ist jetzt nach der Impfung die Anzahl der

Antikörper zu bestimmen, denn es ist nach wie

vor nicht klar, wie viele Antikörper man braucht.

Wir wissen jedoch mittlerweile aus Studien, dass

nahezu alle Patient:innen eine Immunantwort

haben, die sie vor schweren Verläufen schützt.

Was darf ich meinen behandelnden Arzt/meine

behandelnde Ärztin alles fragen?

Meine Patient:innen können mich prinzipiell alles

fragen. Da spiele ich auch gern Hausärztin. Es ist

besser, sie fragen mich als niemanden oder im

schlimmsten Fall „Dr. Google“. Es braucht eine

vertrauensvolle und kompetente Umgebung für

die Behandlung der Krankheit, um möglichst viele

Fragen beantworten zu können.

Wie kann man erfolgreich mit einer chronischen

Erkrankung wie CED umgehen?

Nachdem man Frust und auch Wut ausgelebt

hat, geht es darum, die Krankheit zu akzeptieren.

Wir können sie nicht heilen, aber das Leben

besser machen. Die Patient:innen sollten sich

mit der Krankheit und ihrer Therapie beschäftigen,

denn diese kann nur dann erfolgreich sein,

wenn die Patient:innen auch wirklich mitmachen:

Das heißt, Medikamente regelmäßig zu

nehmen und auch früh genug auf Nebenwirkungen

oder Verschlechterungen aufmerksam zu

machen. Genauso wichtig ist es, auf die Ernährung

zu achten und aktiv auf Stressreduktion

hinzuarbeiten. Ernährung und das Leben als

Ganzes müssen bei so einer Erkrankung einfach

zusammenpassen.

Haben Sie Patient:innen, denen das besonders

gut gelingt?

Ich betreue seit etwa zehn Jahren einen jungen

Mann, der im Grunde völlig austherapiert war, als

er zu mir kam. Er war extrem leistungsorientiert,

sowohl im Beruf als auch beim Freizeitsport. Für

die Ernährung blieb da wenig Zeit: Energy-Drinks,

Fertigprodukte und Fast Food. So kann man die

Erkrankung nicht bewältigen. Er ist von einem

Schub in den nächsten gekommen. Dann hat

er aber Schritt für Schritt begonnen, die Ernährung

umzustellen und Arbeit und Sport auf ein

realistisches Pensum herunterzufahren. Jetzt hat

er die Erkrankung so weit im Griff, dass er von

fünf Medikamenten auf eines reduzieren konnte.

Er hat gemerkt: Man muss selber mithelfen und

kann sehr viel beitragen. Mittlerweile sagt er, die

Krankheit hilft ihm dabei, ein gesundes Leben zu

führen. Immer, wenn es zu viel wird, zeigt ihm die

Erkrankung, dass er den Fuß vom Gas nehmen

muss.

Was zeichnet ein gutes Verhältnis zwischen

Ärzt:innen und Patient:innen aus?

Die Patient:innen müssen wissen, dass sie

jederzeit anrufen und vorbeikommen können.

CED ist keine Erkrankung, die man wie am

Fließband behandeln kann. Das braucht viel Zeit

und eine stabile Betreuung, um ein gutes

Verhältnis zueinander entwickeln zu können.

Wichtig ist mir auch, dass mir meine Patient:innen

vertrauen und auch offen zugeben, wenn sie

es nicht mehr tun. Es ist dann besser, sie

wechseln und bleiben in einer guten Betreuung

bei Kolleg:innen. Ob im Spital oder im niedergelassenen

Bereich, wir sind in Österreich in dem

Bereich sehr gut aufgestellt.

FOTO: GETTYIMAGES


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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PANEL

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Drei

Lebenswege

mit Diabetes

Die Diagnose Diabetes trifft die meisten Betroffenen

unvorbereitet und mitten im Leben. Der Weg,

damit umzugehen und sich davon nicht den

Alltag bestimmen zu lassen, ist aber oft sehr

unterschiedlich.

Immer wachsam,

ohne es selber

sein zu müssen

Mit dem G6 bietet DEXCOM nicht nur

ein präzises und hoch komfortables

CGM-System, sondern auch Apps

und Tools mit wirklichem Mehrwert.

So lässt sich Diabetes in das Leben

integrieren, ohne es zu bestimmen.

Leonie Baumgartner (16)

Wann kam die Diagnose und wie ging es

Ihnen kurz danach?

Ich habe die Diagnose Diabetes (Typ 1) mit

neun Jahren bekommen und habe damals

als Kind natürlich überhaupt nicht gewusst,

was da auf mich zukommt und was das

jetzt bedeutet. Auch in meiner Familie gab

und gibt es keine bekannten Fälle und so

war das auch für meine Eltern eine völlig

neue Situation und Herausforderung. Unser

Hausarzt hat uns nach der Diagnose zu

einem Spezialisten überwiesen und dann

hat alles seinen Lauf genommen.

Was haben Sie seitdem verändert, und

vor allem, wie viel haben Sie dazugelernt?

Ich habe durch die Diagnose Diabetes

gelernt, meinen Körper besser zu spüren,

für mich selbst ein besseres Gefühl zu

entwickeln. Ich höre auf das, was mir mein

Gabi Haller (61)

Wann kam die Diagnose und wie ging es

Ihnen kurz danach?

Ich habe die Diagnose Diabetes im Jahr

1966 als Kind bekommen und war mir

der Tragweite natürlich überhaupt nicht

bewusst. Damals war die Messung noch

über den Harn und sehr unexakt, ich war

oft von Unterzuckerungen betroffen. Für

meine Eltern war das auch eine sehr schwere

Zeit, auch finanziell. Mittlerweile kann

ich sagen, dass zwischen Diabetes damals

und heute Welten liegen.

Was haben Sie seitdem verändert, und

vor allem, wie viel haben Sie dazugelernt?

Als Jugendliche wollte ich Diabetes verbergen.

Ich hab die Krankheit versteckt,

habe nicht darüber gesprochen. Ich wollte

kein Mitleid. Und daher hab ich mich auch

Kai Michael Weber (35)

Wann kam die Diagnose und wie ging es

Ihnen kurz danach?

Ich habe die Diagnose Diabetes 2005

bekommen, da war ich 19 Jahre alt. Zu

Beginn war das für mich kein großes

Thema. Ich hab bei meinem Großvater, der

auch Diabetiker war, gesehen, dass man

damit gut leben kann. Aber der Unterschied

war: Er hat sich streng ans Messen

und Spritzen gehalten. Ich mich zu Beginn

nicht. Ich dachte, das geht auch so – und

das war mein Fehler.

Was haben Sie seitdem verändert, und

vor allem, wie viel haben Sie dazugelernt?

Nach einigen Krankenhausaufenthalten

habe ich dann begonnen, an mir zu arbeiten

und meine Einstellung zur Krankheit zu

ändern. Ich habe mich eingelesen, habe

Körper sagt und ich achte auch bewusster

auf meine Bedürfnisse. Und auch meine

Eltern sind rasch Diabetes-Experten wider

Willen geworden.

Wie schaffen Sie es, Diabetes ins Leben

zu integrieren und sich nicht davon das

Leben vorgeben zu lassen?

Meine Eltern und vor allem auch ich haben

in unserer Lebensweise nicht großartig

etwas geändert. Natürlich beobachte ich

meinen Zuckerwert am Handy ganz genau

und an die regelmäßigen Insulinspritzen

musste ich mich anfangs erst gewöhnen.

Als ich jünger war, haben das meine Eltern

übernommen, mittlerweile habe ich das

selbst gut im Griff. Aber mein Leben lasse

ich mir von meinem Diabetes sicher nicht

bestimmen. Ich lebe mit dem Diabetes,

versuche aber trotzdem, meine Ziele zu

verfolgen und mein Leben zu genießen.

nicht genug daran gehalten. Mit 35 Jahren

bin ich leider erblindet, aber durch meinen

Blindenführhund kann ich mein Leben sehr

gut meistern. Und mit der Zeit lernt man

auch seinen Körper viel besser kennen.

Wie schaffen Sie es, Diabetes ins Leben

zu integrieren und sich nicht davon das

Leben vorgeben zu lassen?

Ich habe mich vom Diabetes nie bremsen

lassen. Ich bin ehrenamtlich engagiert,

habe viel aus meinem Leben gemacht und

ich habe auch nicht vor, kürzer zu treten.

Ich bin viel am Berg unterwegs, alleine mit

meinem Hund, und habe meinen Zuckerwert

mit meinem Handy immer im Blick.

Nach so langer Zeit ist der Diabetes mein

Begleiter geworden – aber mein Leben lass

ich mir davon nicht bestimmen.

mich mit der Krankheit beschäftigt. Dank

eines Freundes aus der Branche bin ich dann

Teil einer Insulinpumpen-Studie an der Uni

Innsbruck geworden. Das hat mein Leben

grundlegend verändert. Und seit gut zwei

Jahren habe ich mein Diabetes so gut im

Griff, dass es zum stillen Begleiter wurde.

Wie schaffen sie es, Diabetes ins Leben

zu integrieren und sich nicht davon das

Leben vorgeben zu lassen?

Wichtig ist, sich an die Regeln zu halten

und den Diabetes ernst zu nehmen. Wenn

man das tut, kann man sein Leben ganz

normal leben wie jeder andere auch. Durch

die intensive Beschäftigung mit der

Krankheit habe ich gelernt, ihre Mechanismen

und ihre Eigenarten zu verstehen. Das

erleichtert den Umgang damit sehr.

Insulinpräparate und Applikatoren werden

immer ausgereifter und effektiver.

Zumindest dann, wenn sie zum richtigen

Zeitpunkt zum Einsatz kommen.

Dafür musste man früher regelmäßig den

Blutzucker messen. Continuous Glucose

Monitoring (CGM) macht das weitgehend

hinfällig – das gilt insbesondere für das

DEXCOM G6. Es muss nicht wie andere

CGM-Systeme manuell kalibriert werden,

indem alle zwölf Stunden der Blutzuckerwert

bestimmt wird.

Das Prozedere stellt für Diabetiker:innen

zwar kein großes Hindernis dar – fällt es

weg, vermisst das aber auch niemand. Im

Gegenteil: Die Kontrolle des Blutzuckers

wird zur Nebensache. Nur alle zehn Tage

muss ein neuer Sensor an Oberarm, Bauch

oder am oberen Gesäß angebracht werden,

was dank des Applikators mühelos gelingt.

Der Transmitter hält sogar ganze 90 Tage

und schickt alle fünf Minuten Blutzuckerwerte

an das Lesegerät, das Smartphone,

die Smartwatch oder kompatible

Insulin-Pumpen.

Die Messung gibt nicht nur Auskunft über

den aktuellen Wert, sondern auch darüber,

in welche Richtung und wie schnell

sich der Glucose-Spiegel verändert. Diese

Information ist für Diabetes-Patient:innen

Gold wert, denn so lassen sich frühzeitig

Maßnahmen ergreifen, bevor der Glucose-

Wert zu niedrig oder zu hoch ist. In Extremfällen

schlägt das System bei zu hohen oder

niedrigen Blutzuckerwerten Alarm und

kann 20 Minuten vor einer Hypoglykämie

vor dieser warnen – Zeit genug also, um sie

mit entsprechenden Maßnahmen abzuwenden.

Es ist natürlich auch möglich, selbst

Grenzwerte zu definieren und so rechtzeitig

verständigt zu werden, wenn sich der

Blutzucker aus dem Zielbereich bewegt.

Das alles, ohne ständig das Lesegerät oder

Handy im Blick haben zu müssen.

Konnektivität und Komfort

Gerade Kinder haben häufig alles andere,

nur nicht den eigenen Blutzuckerspiegel im

Kopf. Eltern müssen dann für sie mitdenken.

Die DEXCOM G6 und die Follower-App

helfen dabei. Mit dieser können Blutzuckerwerte

automatisiert an das Smartphone von

Mama und Papa weitergeleitet werden. Dort

stehen wiederum automatisierbare Alarmund

Benachrichtigungsfunktionen bereit.

Mit dem Diabetes erfolgreich zu leben,

heißt auch, sich mit ihm zu beschäftigen.

Mit „CLARITY“ bietet Dexcom ein Tool, um

per App oder im Webportal die Entwicklung

des Blutzuckers analysieren zu können. Die

Werte können über diese Schnittstelle auch

mit Diabetolog:innen geteilt werden und

schaffen so einen wirklichen Mehrwert für

Behandlung und Wohlergehen: Studien

zeigen, dass DEXCOM CGM-Systeme vor

Unterzuckerung schützen und langfristig

dabei helfen, den als „Blutzuckergedächtnis“

bekannten Hb1A1c-Wert zu senken. Im

Alltag heißt das, den Blutzucker im Griff zu

haben, ohne ständig daran denken zu

müssen. Das schafft Platz für die Dinge, die

wirklich wichtig sind.


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Eine Themenzeitung von Mediaplanet

NEWS

Thrombosen

erkennen und ernst nehmen

Thrombosen können für betroffene Menschen ein großes Gesundheitsrisiko

darstellen. Warnzeichen und Risikofaktoren sollten daher immer mit Ärzt:innen

abgeklärt werden.

Text

Magdalena

Reiter-Reitbauer

Obwohl das Wort Thrombose

vielleicht bekannt ist, liegen

die Hintergründe für die Entstehung

und Behandlung für

viele Menschen dennoch im

Dunkeln. Dabei kann das Wissen rund um

Warnzeichen, Risikofaktoren und vorbeugende

Maßnahmen sogar lebensrettend

sein. Denn unbehandelt können Thrombosen

für betroffene Menschen im schlimmsten

Fall zu erheblichen gesundheitlichen

Gefahren wie Schlaganfällen oder Lungenembolien

führen.

Blutgerinnsel in Venen und Arterien

Relativ einfach erklärt, sind Thrombosen

Blutgerinnsel in einem Gefäß. Diese

krankhaften Blutpfropfen können sowohl

in Venen als auch Arterien entstehen und

damit zu einem Risiko für die Gesundheit

werden, da sie die Gefäße verschließen. Je

nachdem, ob sich ein Blutgerinnsel in einer

Vene oder in einer Arterie bildet, kennt die

Medizin unterschiedliche Bezeichnungen:

Entsteht ein Blutgerinnsel in einer Schlagader,

spricht man von einer arteriellen

Thrombose. Bildet sich hingegen ein

Blutpfropfen im sogenannten venösen

System, zu dem im Übrigen paradoxerweise

auch die Lungenschlagader zählt, wird

dies als venöse Thromboembolie bezeichnet.

Besonders häufig tritt diese Form der

Thrombose in den Beinen auf, aber auch

in den Venen im Becken- und Hüftbereich

können sich Blutgerinnsel bilden.

Wandernde und gefährliche Blutpfropfen

Sowohl die venöse Thromboembolie als

auch arterielle Thrombosen sind gefürchtet.

Blutgerinnsel in den Schlagadern können

schließlich in jede Arterie des Körpers

wandern und damit etwa im Kopf einen

Schlaganfall oder in den Herzkranzarterien

einen Herzinfarkt auslösen. Die Ursache

dafür kann zum Beispiel Vorhofflimmern

sein. Im Gegensatz dazu liegt einer venösen

Thromboembolie eine Gerinnungsstörung

zugrunde. Wenn nun aufgrund dieser

Störung Blutpfropfen aus den Bein-, Armoder

Bauchvenen in die Lunge gelangen,

kann dadurch die so gefährliche Pulmonalarterienembolie,

die als Lungenembolie

besser bekannt ist, entstehen. Wird diese

nicht behandelt, können Menschen im

schlimmsten Fall daran sogar versterben.

Umso wichtiger ist es, bei ersten Anzeichen

möglichst frühzeitig medizinische Hilfe in

Anspruch zu nehmen.

Schwellungen und Schmerzen als Anzeichen

Weitläufig wird bei Thrombosen vor allem

an Blutgerinnsel in den Beinen gedacht.

Am häufigsten bilden sich diese hierbei

in den Unterschenkeln und können dort

bereits erste Warnzeichen wie Schwellungen

oder rötliche sowie bläuliche Verfärbungen

der Haut zeigen. Andere typische

Symptome, bei denen Betroffene hellhörig

werden sollten, können beispielsweise

auch Schmerzen, Überwärmungen oder

Spannungsgefühle sein. Wer viel, häufig

oder lange sitzt, etwa durch Beruf, Reisen

oder auch durch Erkrankungen, tut seinem

oder ihrem Blutfluss nichts Gutes. Gleiches

gilt für Flüssigkeitsmangel, der bis zur Austrocknung

führen und ebenso wie Fettleibigkeit

mit dem Auftreten von Thrombose

in Verbindung stehen kann. Zusätzlich

kann die Neigung zu Thrombosen auch vererbt

werden, das heißt dass jeder Mensch

ein individuelles Thromboserisiko aufweist,

das allerdings bei Spezialist:innen gut

abgeklärt werden kann.

Sichere Vorbeugung von Thrombosen

Um also Thrombosen vorzubeugen, kann

jede und jeder Einzelne persönlich dafür

sorgen, sein oder ihr individuelles Risiko

nachhaltig zu senken. Regelmäßige

Bewegung, Sport sowie ausreichend

Flüssigkeit zu sich zu nehmen, sind

ärztliche Empfehlungen, die nicht nur gut

für die Gefäße, sondern ganz grundsätzlich

gut für die Gesundheit sind. Wenn man

bereits aufgrund von Untersuchungen

weiß, dass man aufgrund familiärer

Vorbelastung zu Thrombosen neigen kann,

ist es außerdem sinnvoll, in Risikosituationen

vorzubeugen. In solchen Risikosituationen,

wie etwa auf langen Reisen, aber auch

während einer Schwangerschaft, kann nach

ärztlicher Rücksprache eine sogenannte

Thromboseprophylaxe durchgeführt

werden, um sich bestmöglich vor den

Gefahren einer Thrombose zu schützen.

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Herzstolpern –

Achten Sie auf Ihren Rhythmus

Wenn das Herz beim Vorhofflimmern „stolpert“, kann das gefährliche

Folgen haben. Die Initiative „Herzstolpern“ klärt über Risiken, Therapien

und das richtige Pulsmessen auf.

Takt und Rhythmusgefühl

sind nicht nur in der Musik,

sondern auch im menschlichen

Körper gefragt. Wer

seinen eigenen Puls misst,

kann überprüfen, ob der

Herzschlag im Rhythmus bleibt. Das ist

wichtig, um mögliche Erkrankungen wie

Vorhofflimmern rechtzeitig zu erkennen.

Vorhofflimmern ist in den westlichen

Ländern die am häufigsten auftretende

Herzrhythmusstörung. Daher haben die

beiden Pharmaunternehmen Pfizer und

Bristol Myers Squibb die Initiative „Herzstolpern

– Achten Sie auf Ihren Rhythmus“

ins Leben gerufen. Über die Website www.

herzstolpern.at erhalten Interessierte

Informationen rund um das Thema Vorhofflimmern

und können darüber hinaus

Erklärungsvideos und wertvolle Tipps z. B.

zum Pulsmessen einsehen.

Frühzeitiges Erkennen von

Vorhofflimmern

Über 230.000 Menschen leiden alleine in

Österreich an Vorhofflimmern. Mit dem

Alter steigt das Risiko für diese Erkrankung.

Durch Vorhofflimmern ist das Schlaganfallrisiko

bis zu fünffach erhöht. Umso

wichtiger sind die frühzeitige Erkennung

und Behandlung von Vorhofflimmern, denn

rund jeder dritte Schlaganfall ist in Österreich

auf dieses „Herzstolpern“ zurückzuführen.

Ältere Menschen bzw. deren

Angehörige sollten daher regelmäßig Puls

messen, um zu erkennen, ob das Herz noch

im richtigen Takt schlägt. Wer einen unregelmäßigen

Herzschlag bemerkt, sollte eine

Ärztin bzw. einen Arzt aufsuchen, um einen

möglichen Verdacht abzuklären und um bei

entsprechender Diagnose eine geeignete

Therapie zu erhalten.

Achtung, Thrombose

Die Initiative Herzstolpern klärt auch zu

Entstehung, Symptomatik und Risiken

einer Thrombose auf. Eine Thrombose entsteht

durch ein Blutgerinnsel (Thrombus),

das ein Blutgefäß teilweise oder ganz verschließt.

Dies passiert häufig in den Beinvenen,

kann jedoch auch in den Blutgefäßen

der Lunge passieren, eine Lungenembolie

kann die Folge sein. Diese kann lebensbedrohlich

sein.

Gemeinsame Initiative für mehr

Bewusstsein

Die beiden forschenden Pharmaunternehmen

Pfizer und Bristol Myers Squibb haben

bereits im Jahr 2007 ihre langjährige

Erfahrung und Kompetenz auf dem Gebiet

der Herz-Kreislauf-Erkrankungen gebündelt

und sich zu einer internationalen

Allianz in den Indikationen Vorhofflimmern

und venöse Thromboembolie

zusammengeschlossen. Neben der

Erforschung und Entwicklung von

modernen Medikamenten engagieren sich

die beiden Unternehmen als verantwortungsvolle

Partner im Gesundheitswesen

auch in der Stärkung der Gesundheitskompetenz

der Bevölkerung. Mit der Initiative

Herzstolpern setzen sich Pfizer und Bristol

Myers Squibb nun gezielt für die Aufklärung

zu Vorhofflimmern, Schlaganfall und

Thrombose ein. Denn egal wofür Ihr Herz

schlägt – es soll im richtigen Rhythmus

bleiben.

Bristol Meyers Squibb GesmbH,

Wien

www.bms.com/at

432-AT-2100101, 09/2021

& Pfizer Corporation Austria

GmbH, Wien

www.pfizer.at

PP-ELI-AUT-0755/09.2021

www.herzstolpern.at


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

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EXPERTISE

„Je eher eine Suchtproblematik

behandelt wird, desto besser sind

die Erfolgsaussichten.“

Rund 370.000 Österreicher:innen sind von der Volksdroge Nr. 1, dem Alkohol, abhängig. Die Corona-Pandemie wirkt sich

eindeutig auf das nationale Suchtverhalten aus, aber nicht bei allen Gruppen in dieselbe Richtung: bei vor allem in Gesellschaft

Trinkenden kam es teils sogar zu Konsumrückgängen, insgesamt und bei anderen Gruppen aber zu einer Zunahme. Das

betrifft auch das Suchtverhalten in Zusammenhang mit dem Internet, wie etwa Spiele, Wetten und Social Media.

Prim. Dr. Wolfgang Preinsperger, Ärztlicher Direktor am Anton Proksch Institut in Wien, dazu im Interview.

Der Begriff „Sucht“ ist allgegenwärtig

und wird umgangssprachlich häufig gebraucht.

Wann aber gilt eine Sucht als

pathologisch?

Im fachlichen Kontext spricht man nicht

von Sucht, sondern von Abhängigkeit,

gemeint ist jedoch dasselbe. Eine voll

ausgeprägte Sucht oder Abhängigkeit zeigt

sich im zwanghaften Bedürfnis nach einer

Substanz – sei dies Tabak, Alkohol, Medikamente

oder Opiate. Dabei müssen gewisse

Kriterien erfüllt sein, damit eine Abhängigkeit

vorliegt.

Welche Kriterien sind das?

1. Zwanghaftes Verlangen, eine Substanz zu

konsumieren

2. Kontrollverlust über das Ausmaß, die

Menge sowie den Zeitpunkt oder die

Dauer der Konsumation

3. Körperliche und psychische Entzugserscheinungen

wie etwa Angst, Zittern,

Schweißausbrüche, Übelkeit, erhöhter

Puls

4. Dosissteigerung aufgrund einer zunehmenden

Toleranzentwicklung

5. Wachsender Interessenverlust sowie

zunehmende Bedeutung, die Substanz zu

beschaffen

6. Trotz gesundheitlicher und sozialer

Folgen wird weiterhin konsumiert

Wenn mindestens drei dieser Kriterien über

einen längeren Zeitraum gleichzeitig auftreten,

spricht man von Abhängigkeit.

Gibt es denn frühe Anzeichen, die auf eine

beginnende Abhängigkeit hindeuten?

Es gibt frühe, diskrete Hinweise, die

allerdings von Betroffenen selbst nicht als

problematisch gedeutet werden. Vielmehr

bemerkt oftmals zuerst das Umfeld

Auffälligkeiten: steigender Alkoholkonsum,

zunehmende Berauschung oder der

Konsum zu unüblichen Zeiten. Bei vielen

Suchtsubstanzen kommt es zu psychischen

Veränderungen: Die Betroffenen wirken

„gedämpft“ oder sind hyperaktiv, sie haben

einen ungewöhnlich schnellen Redefluss,

oder ihr Denken und Sprechen sind verlangsamt.

Auch körperliche Zeichen wie

vergrößerte oder bei anderen Substanzen

verengte Pupillen, Schweißausbrüche

oder nachlassende Körperpflege können

Anzeichen sein.

Was raten Sie Außenstehenden, wenn

diese einen Verdacht hegen?

Zum Wesen einer Suchterkrankung gehört,

dass sich die Betroffenen zu Beginn über das

Ausmaß der Problematik nicht bewusst sind

und es ein längerer Prozess ist, bis sie sich

eingestehen können, dass ein Problem vorliegt.

Außenstehenden rate ich, immer wieder

das Gespräch zu suchen, die Problematik

offen anzusprechen, Vertrauen aufzubauen

und vielleicht auch nähere Angehörige

miteinzubeziehen. Indem sich die Außenstehenden

über Beratungsstellen und Behandlungsmöglichkeiten

informieren, können sie

den Betroffenen direkt vermitteln, dass es

Wege und Hilfsangebote gibt.

Wichtig ist, dass man Vorwürfe vermeidet.

Die Betroffenen schämen sich zumeist sehr

und werden von Schuldgefühlen geplagt.

Wie schnell entwickelt sich eine Abhängigkeit?

Eine Alkoholabhängigkeit entwickelt

sich zum Beispiel langsam über Jahre

hinweg und ist damit ein schleichender

Prozess. Anders bei Opiaten – hier ist der

Abhängigkeitsprozess deutlich schneller.

Je eher eine Suchtproblematik an der

Wurzel gepackt wird, desto besser sind die

Erfolgsaussichten.

Alkohol ist die Volksdroge Nummer 1 in

Österreich, wird jedoch weit weniger

stigmatisiert als andere Suchtmittel.

Welche Rolle spielen hier gesellschaftliche

Aspekte?

Alkohol gilt auch in größerem Maße noch

als gesellschaftlich akzeptiert. Oftmals

ernten gar jene Anerkennung, die „viel“

vertragen. Dabei werden die Folgen und

das gesundheitsschädliche Potenzial von

übermäßigem Alkoholkonsum unterschätzt

und verharmlost. So sind etwa fünf Prozent

oder 370.000 Österreicher:innen alkoholabhängig,

knapp zehn Prozent konsumieren

Alkohol in einem gesundheitsgefährdenden

Ausmaß. Damit haben etwa eine Million

Menschen in Österreich ein problematisches

Trinkverhalten. Die sozioökonomischen

Folgen sind massiv und man geht

davon aus, dass eine Alkoholsucht die

Lebenserwartung um durchschnittlich 20

Jahre reduziert!

Welche Auswirkungen hat die Corona-

Pandemie auf die Suchtentwicklung?

Es gibt gewisse Studien dazu, die allerdings

differenziert zu betrachten sind. Das

Suchtverhalten beim Alkohol änderte sich

demnach vorübergehend in beide Richtungen.

Jene reduzierten den Konsum, die

hauptsächlich in gesellschaftlichen Runden

konsumierten. Jene, die schon vor der

Pandemie eher zuhause alleine getrunken

haben, steigerten ihren Konsum. Manche,

insbesondere jüngere Menschen, haben ein

problematisches Konsumverhalten entwickelt,

ausgelöst durch Faktoren wie Überforderung,

Einsamkeit, Stress, dem Wegfall von

sozialen Kontakten und Homeoffice.

FOTO: THERESA WEY

Dr. Wolfgang

Preinsperger

Ärztlicher Direktor,

Anton Proksch

Institut Wien

Lesen Sie mehr unter

www.api.or.at

Der

zuversichtliche Weg

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Vor Gebrauch dieser Produkte muss die Gebrauchsinformation beachtet und ärztlicher Rat eingeholt werden.

ACCU-CHEK, ACCU-CHEK INSTANT und MYSUGR sind Marken von Roche. Alle weiteren Produktnamen und Marken gehören den entsprechenden

Eigentümern. © 2021 Roche Diabetes Care | www.accu-chek.at | Roche Diabetes Care Austria GmbH | 1210 Wien | Engelhorngasse 3

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