M-Puls 3/21

storyboard.de

Viermal im Jahr erscheint das Service-Magazin der Stadtwerke München. Jede Ausgabe hält über wichtige Neuerungen auf dem Laufenden und berichtet über die Leistungen der Tochterunternehmen MVG, M-net und muenchen.de sowie über die M-Bäder.

3/2021

Stadtwerke München: Der Puls unserer Stadt

Wir bewegen München!

50 Jahre U-Bahn

JUBILÄUM

Seit 25 Jahren vernetzt

M-net die Region

KLIMASCHUTZ

Die Vorteile der

Geothermie

VIELFALT

Das macht die SWM als

Arbeitgeber attraktiv

Die Unternehmen der Stadtwerke München


mehr erleben

09

Flexibel, gerecht & auf der Höhe der Zeit

Das macht die Stadtwerke München als Arbeitgeber attraktiv

12

Lernen in Zeiten von Corona

Die SWM Bildungsstiftung ermöglicht benachteiligten

Kindern und Jugendlichen mit Projekten wie

„CAMPUS Lernen PLUS 2021“ bessere Zukunftschancen

12

mehr wissen

04

Glückwunsch!

Die Münchner U-Bahn wird 50 – ein Blick auf die

Anfänge und in die Zukunft

09

07

mehr entdecken

08

Entspannt ins Schwimmbad

Wie Sie den Spätsommer in der Stadt genießen können

13

Bitte zugreifen

In Münchens Bücherschränken gibt es Lesespaß für alle

Der Schatz aus der Tiefe

Umweltfreundlich und effizient: Die SWM nutzen

Erdwärme, damit es ihre Kund*innen warm haben

04

10

Ausgezeichnete Verbindung

25 Jahre Innovation und Heimatverbundenheit: M-net,

Bayerns führender Glasfaseranbieter, feiert Jubiläum

14

Aktuelles

Besser leben mit den SWM: „MVG zoom“ im neuen Look, die

M-Ladelösung für Betriebe und spannende Jobangebote

2 M-Puls


Editorial

Liebe Leser*innen,

seit 50 Jahren bringt die Münchner U-Bahn die Menschen

zuverlässig durch die Stadt. Mehr Linien, moderne Züge und

enge Takte – viel hat sich getan seit den Anfängen 1971. Vor

allem fahren immer mehr Menschen mit der U-Bahn, inzwischen

sind es oft mehr als eine Million Fahrgäste am Tag!

Auch wie wir miteinander kommunizieren, arbeiten oder

unsere Freizeit planen, hat sich in den letzten Jahrzehnten

verändert: Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr

wegzudenken. Vor 25 Jahren, als unsere Tochter M-net startete,

steckte das Netz noch in den Kinderschuhen. Heute können

sich die Münchner*innen dank unseres Glasfaserausbaus

auf schnelle und leistungsstarke Verbindungen verlassen.

Verlässlich sind auch Ihre Energieversorgung und unser Ein-

satz für die Energiewende. Dabei nutzen wir die Chancen vor

Ort: zum Beispiel heißes Wasser aus den Tiefen der Erde. Die

Geothermie wird uns dabei helfen, München bis spätestens

2040 mit CO 2

-neutraler Fernwärme zu versorgen. Europaweit

gelten wir damit als Vorbild: Die EU-Kommission verweist in

der überarbeiteten Erneuerbare-Energien-Richtlinie als gutes

Beispiel auf unser Engagement bei der Wärmewende.

Das bestätigt uns auf unserem Weg und ist Ansporn, weiterhin

ambitioniert am Ausbau der Erneuerbaren zu arbeiten.

Dr. Florian Bieberbach,

Vorsitzender der Geschäftsführung

der Stadtwerke München

Deutschlandweiter Großstadtvergleich:

Kosten der Grundversorger* für Strom, Erdgas

und Wasser pro Jahr im Durchschnittshaushalt

Deutschlandweiter Großstadtvergleich: Kosten der Grundversorger*

für Strom, Erdgas und Wasser pro Jahr im Durchschnittshaushalt

Cover: MVG/Wolfgang Wellige; Fotos: Sebastian Arlt, Benjamin Olszewski, MVG, Maik Kern

München

Düsseldorf

Köln

Hamburg

Leipzig

Essen

Stuttgart

Berlin

Dortmund

Frankfurt/M.

2.259,29 ¤

2.404,22 ¤

2.448,60 ¤

2.521,25 ¤

2.563,32 ¤

2.601,66 ¤

2.632,52 ¤

2.653,46 ¤

2.775,08 ¤

2.792,90 ¤

0 400 800 1.200 1.600 2.000 2.400 2.800 3.200 €

*Dem* Vergleich Dem Vergleich zugrunde zugrunde gelegt gelegt sind die sind Grundversorgungstarife/Allgemeinen die Grundversorgungstarife/Allgemeinen Preise Preise der jeweiligen der jeweiligen Grundversorger Grundversorger in Bezug in auf

den Jahresverbrauch Bezug auf den Jahresverbrauch eines Durchschnittshaushalts eines Durchschnittshaushalts für Strom (2.500 für Kilowattstunden), Strom (2.500 Kilowattstunden), Erdgas (20.000 Kilowattstunden) Erdgas (20.000 Kilowattstunden)

und (im Wasser Zehn-Familien-Haus, (96 Kubikmeter) Zähler (im Zehn-Familien-Haus, Qn6). Es werden die Zähler Gesamtkosten Qn6). Es werden für einen die Jahresverbrauch Gesamtkosten im für Durchschnittshaushalt

einen

und Wasser

(96 Kubikmeter)

in allen Jahresverbrauch vorgenannten im Sparten Durchschnittshaushalt verglichen. (Quelle in allen für Strom- vorgenannten und Erdgaspreise: Sparten verglichen. www.verivox.de; (Quelle für für Trinkwasserpreise Strom- und Erdgaspreise: die auf den

www.verivox.de; für Trinkwasserpreise die auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlichten Tarife der Unternehmen.)

jeweiligen Internetseiten veröffentlichten Tarife der Unternehmen.)

Stand: Stand 21.07.2021 21.07.2021

M-Puls 3


Station Großhadern mit geologisch inspirierter Wandgestaltung

Station Candidplatz im künstlerischen Farbenrausch

Station Westfriedhof mit Leuchten von Ingo Maurer

Station St.-Quirin-Platz mit verglaster Öffnung

Station Olympia-Einkaufszentrum mit Edelstahl-Pyramiden

Station Lehel als lichter Raum mit weißem Aluminium

Station Sendlinger Tor mit leuchtend gelber Wandverkleidung

Station Marienplatz mit roter Lichtdecke


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Glückwunsch!

Münchens U-Bahn

wird 50

Heute kann man sich München ohne U-Bahn nicht mehr vorstellen.

Ein Blick auf ihre Anfänge und auf die Zukunftspläne

Fotos: MVG (2), MVG/Kerstin Groh, MVG (3), Stefan Klitzsch, MVG (2)

WIE ALLES BEGANN

Seit 50 Jahren gehört die U-Bahn zum Alltag

der Münchner*innen. Gemeinsam mit

Tram, Bussen und der S-Bahn halten die

unterirdisch fahrenden Züge München

am Laufen. 1971 fing alles an: Nach sechs

Jahren Bauzeit und vier Jahren Probebetrieb

ging im Oktober die erste Linie der

Münchner U-Bahn zwischen den Haltestellen

Kieferngarten und Goetheplatz in

Betrieb. Statt diese Linie einfach U1 zu

nennen, erhielt sie den Namen U6, weil

sie einen Teil der Tramlinie 6 ablöste.

Knapp ein halbes Jahr später ging mit der

U3 Münchens zweite U-Bahn-Strecke in

Betrieb – rechtzeitig zu den Olympischen

Sommerspielen.

Der älteste Abschnitt des U-Bahn-Netzes

ist allerdings schon viel älter: Bereits 1938

begann man zwischen Goetheplatz und

Sendlinger Tor mit dem Bau eines S-Bahn-

Tunnels, bis die Arbeiten 1941 kriegsbedingt

eingestellt wurden. Gleich nach dem

Krieg gab es erneut Pläne für eine unterirdische

Bahnverbindung, 1964 fiel die

Drei Generationen, drei Looks: der 50 Jahre alte „A-Wagen“ (l.),

der U-Bahn-Typ B (Mitte) und der Typ C1 (r.)

Entscheidung für den U-Bahn-Bau und im

Februar 1965 erfolgte der erste Spatenstich

am Nordfriedhof. Der Rohbautunnel von

1941 wurde Teil der U-Bahn-Linien U3 und

U6. Noch heute sind dort die Nischen in

der Wand zu erkennen, die ursprünglich

für die Oberleitungsmasten der S-Bahn-

Züge gedacht waren. Auch im Bahnhof

hätten die S-Bahnen mehr Platz benötigt.

Deshalb ist der Bahnsteig am Goetheplatz

M-Puls 5


mehr wissen

rund 15 Meter länger als die Bahnsteige in

allen anderen U-Bahnhöfen.

WIE ES WEITERGEHT

Heute verbinden sechs U-Bahn- und zwei

Verstärkerlinien 100 U-Bahnhöfe, verteilt

auf knapp 100 Streckenkilometer. Die ältesten

Züge, die charmanten „A-Wagen“, sind

immer noch im Einsatz. Seit 1988 verstärken

die verbesserten „B-Wagen“ den Regelbetrieb,

inzwischen außerdem die durchgängig

begehbaren Züge vom Typ C1 und

C2. Im Lauf der kommenden Jahre werden

die modernen Gliederzüge die alten A- und

B-Wagen nach und nach ersetzen. Allein

damit bringt die MVG rund 5.000 Plätze

mehr auf die Schiene. In normalen Zeiten

befördert die Münchner U-Bahn inzwischen

über eine Million Menschen pro Tag.

Nach der Überwindung der Corona-Pandemie

sind Schritt für Schritt weitere

Verbesserungen geplant. Auch das Netz

wächst: Die U6 wird in den kommenden

Jahren vom Klinikum Großhadern nach

Martinsried verlängert. Vorgesehen ist

außerdem eine Verlängerung der U5 vom

Laimer Platz nach Pasing und weiter nach

Freiham. Die geplante Neubaustrecke U9

soll das Netz in der Innenstadt entlasten

sowie dichtere Takte auch auf Außenästen

und weitere Streckenverlängerungen ermöglichen.

Außerdem wird es mit der U9

neue Direktverbindungen geben, zum Beispiel

vom Hauptbahnhof zur Allianz Arena

und zum Forschungszentrum in Garching.

Weitere U-Bahn-Erweiterungen,

zum Beispiel eine Verlängerung der U4

vom Arabellapark nach Englschalking,

werden geplant oder geprüft.

Damit der Ausbau funktioniert, braucht es

einen zweiten Betriebshof, in dem Züge abgestellt

und gewartet werden können. Dieser

soll ab Ende 2026 in Neuper lach Süd

eröffnet werden und den bisherigen Standort

in Fröttmaning ergänzen. Bereits in diesem

Herbst geht außerdem das neue MVG

Betriebszentrum in Moosach in Betrieb. Aus

einem gemeinsamen Leitraum heraus wird

dann der gesamte Verkehr von U-Bahn, Bus

und Tram überwacht und gesteuert. So können

die MVG Kolleg*innen noch besser auf

mögliche Störungen reagieren, die Fahrgäste

informieren und dafür sorgen, dass der

Verkehr weiterhin fließt.

Mehr Infos unter: www.mvg.de/ubahn

SCHON GEWUSST?

DIE MÜNCHNER U-BAHN IN ZAHLEN

Der längste Abstand zwischen

zwei Stationen innerhalb der Stadt

liegt zwischen Michaelibad und

Quiddestraße (1.708 Meter), am

kürzesten ist der Abstand zwischen

Josephsplatz und Theresienstraße

(513 Meter).

Ein planmäßiger U-Bahn-Halt dauert

20 Sekunden, wo viel los ist,

auch 30 oder 40 Sekunden.

Rund 1.200.000 Menschen

befördert die Münchner U-Bahn

an einem Tag. Im gesamten Jahr

2019 hat sie 429 Millionen Personen

transportiert, in der Tram waren es

125 Millionen, im Bus 221 Millionen.

Die Münchner U-Bahnen

können bis zu 80 km/h

fahren, die Durchschnittsgeschwindigkeit

liegt bei

34,8 km/h.

Die längste Rolltreppe im

Münchner U-Bahn-Netz ist die

Rolltreppe am Ausgang

Lenbachplatz in der Station

Karlsplatz (Stachus) mit

56 Metern Länge.

100 U-Bahnhöfe

gibt es in München (die vier

Kreuzungsbahnhöfe sind

doppelt gezählt), verteilt auf

95 Kilometern Strecke.

Damals und heute: Die neue U-Bahn, hier am Nordfriedhof, sorgte in München für großes

Staunen. Ein Hingucker ist auch der neue Zugtyp C2, hier an der modernisierten Münchner

Freiheit. Oben r.: Während des U-Bahn-Baus gruben sich Tunnelbohrmaschinen tief durch

den Untergrund. Unten r.: Blick auf den großen Stelltisch im Stellwerk Kieferngarten

6 M-Puls


mehr wissen

Der Schatz aus

der Tiefe

Unter unseren Füßen, tief in der Erde,

schlummert ein wahrer Energieschatz: heißes

Wasser. So lässt sich die Erdwärme nutzen

In Riem ging 2004 die erste SWM

Geothermieanlage in Betrieb

Fotos: Archiv MVG (3), Wolfgang Wellige, SWM/Adobe Stock, Argum/Thomas Einberger

München und die Region verfügen

über eine eigene nachhaltige Wärmequelle:

die Geothermie. Unter

der Stadt, in 2.000 bis über 3.000 Metern Tiefe,

liegen wasserführende Schichten, die vom

Erdinneren aufgeheizt werden – eine Energiequelle,

die dauerhaft vorhanden ist. Dieses

heiße Wasser lässt sich zur Erzeugung von

Fernwärme und damit zum Heizen nutzen

(wie genau, erfahren Sie auf der Rückseite

dieses Hefts). Ein Glück, denn für eine klimaneutrale

Zukunft benötigen wir nicht nur

erneuerbar produzierten Strom, sondern

auch nachhaltig erzeugte Wärme. Etwas

mehr als die Hälfte der in Deutschland verbrauchten

Energie wird für die Produktion

von Wärme und Kälte verwendet – im Privathaushalt

sind es sogar knapp 90 Prozent für

Heizen und Warmwasser.

DIE VORTEILE DER GEOTHERMIE

Erneuerbare Energien sind umweltfreundlich

und im Gegensatz zu fossilen Energieträgern

wie Erdöl oder Erdgas quasi unerschöpflich

vorhanden. Erdwärme hat

darüber hinaus den Vorteil, dass sie rund

um die Uhr verfügbar ist – im Gegensatz

zu anderen erneuerbaren Energiequellen

wie Wind, der nicht immer weht, oder Sonne,

die nicht immer scheint. Noch dazu ist

die Wärmeproduktion aus Geothermie effizient,

es geht kaum Wärmeenergie verloren.

Die aus der Geothermie produzierte

Fernwärme bietet damit hohe Verlässlichkeit

und Sicherheit. Und Geothermie hat

einen Platzvorteil, denn in der Regel sind

Geothermieanlagen, die ganze Stadtteile

versorgen können, kaum größer als eine

Doppelgarage. Auch die Anschluss-Stationen

bei den Verbraucher*innen sind deutlich

kleiner als eine Öl- oder Gasheizung.

Übrigens: Ist das geförderte Wasser heiß

genug, lässt sich damit auch Strom produzieren.

Und mithilfe von Absorptionskälteanlagen

kann mit der Geothermie sogar

Kälte erzeugt werden.

SO KOMMT DIE WÄRME ZU

IHNEN NACH HAUSE

Fernwärme wird in zentralen Anlagen produziert

und über ein Fernwärmenetz zu

den Verbraucher*innen transportiert. Das

Münchner Fernwärmenetz erstreckt sich

über gut 900 Kilometer. Es wird von den

SWM modernisiert und ausgebaut, sodass

immer mehr Gebiete mit der umweltschonenden

Wärme versorgt werden können.

Die SWM betreiben bereits fünf Geothermieanlagen

in der Region München. Die sechste,

Deutschlands derzeit größte Geothermieanlage,

wird noch 2021 in Sendling in Betrieb

gehen: 80.000 Münchner*innen kann sie mit

umweltfreundlicher Wärme versorgen. Damit

kommen die SWM ihrem Ziel ein großes

Stück näher, bis spätestens 2040 ganz München

mit umweltfreund licher Fernwärme

versorgen zu können.

Mehr Infos unter:

www.swm.de/waermewende

M-Puls 7


mehr entdecken

Strand-Atmosphäre:

Für Beachvolleyball

und -fußball wurden

die Becken im Bad

Georgenschwaige mit

Sand gefüllt

Baden,

sporteln und

entspannen

Auch in der zweiten Corona-Saison bieten die M-Bäder sicheren Badespaß

– und ein ganz besonderes Programm im Bad Georgenschwaige

Über das Open-Air-Kino im „Fritzi und Karl“

freuen sich auch Werner Albrecht, SWM

Geschäftsführer Personal, Immobilien, Bäder,

und Nicole Gargitter, SWM Bäderleitung

Ob Wasserratten, Sportschwimmer

oder Erholungsuchende: Seit Mitte

Juni ist das Bade- und Saunavergnügen

in den meisten Freibädern und

einigen Hallenbädern wieder möglich.

Mitte September werden auch die restlichen

Hallenbäder wieder öffnen. Auch das

im Sommer als reines Kurs- und Vereinsbad

genutzte Bad Giesing-Harlaching ist

dann wieder für alle zugänglich. Die Lust

der Münchner*innen aufs Schwimmen

war und ist ungebrochen: Bis Ende Juli besuchten

rund 470.000 Badegäste die Freibäder.

Voraussetzung für einen unbeschwerten

Bäderbesuch ist auch in diesem

Jahr die Beachtung der aktuellen Corona-

Maßnahmen. Bitte informieren Sie sich

deshalb vor Ihrem Besuch auf der Bäder-

Webseite über die Regelungen und beachten

Sie z. B. die Echtzeit-Anzeige zur Auslastung

der Hallenbäder.

OPEN-AIR-VERGNÜGEN MIT

„FRITZI UND KARL“

Kino, Sport und Kultur statt Baden, das

bietet in diesem Jahr das Bad Georgenschwaige

im Norden Schwabings. Schwimmen

ist dort aktuell nicht möglich, weil ein

Brand die Bädertechnik zerstört hat. Und

in den kommenden Jahren wird das Freibad

in ein CO 2

-neutrales Naturbad

umgebaut. In der Zwischenzeit gibt es

auf dem Gelände ein vielfältiges Freizeitprogramm

mit Beachvolleyball,

Beachsoccer und reichlich

Platz zum Spielen und Toben

für Kinder und Junggebliebene.

Auf der großen Liegewiese lässt es

sich gut picknicken und entspannen,

der Biergarten lockt mit kühlen Getränken

und Live-Musik. Abends bietet das

„Kino am Pool“ spannende Filme. „Fritzi

und Karl“ heißt das Angebot, benannt nach

Fritz Beblo und Karl Meitinger, den Architekten

des Bads Georgenschwaige. Für

Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt gratis.

Alle anderen zahlen zwei Euro (ermäßigt:

ein Euro). Geöffnet hat „Fritzi und Karl“

vorerst bis zum 3. Oktober – und voraussichtlich

wieder im Winter, dann mit Weihnachtsmarkt

und Eislaufen.

Programm und Tickets unter

www.fritziundkarl.de

8 M-Puls


mehr erleben

Als technisch orientiertes Unternehmen spüren die SWM die Ungleichverteilung

zwischen Frauen und Männern im Beruf noch stark. Deshalb

gehen sie das Thema Frauenförderung als Beitrag zu mehr Diversität

engagiert an: unter anderem mit flexiblen Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von

Beruf und Privatleben, Mentoring- und Netzwerk-Programmen. Mit Erfolg: Die

Stadtwerke München wurden 2021 vom STERN und dem Marktforschungsportal

Statista als einer der besten deutschen Arbeitgeber hinsichtlich Diversität

ausgezeichnet. Drei Kolleginnen erzählen von ihrer Arbeit.

Vielfalt

erwünscht

Flexibilität, Diversität,

Weiterbildung: Die SWM

legen Wert auf eine

Unternehmenskultur, die

Chancen für alle bietet

Fotos: SWM/Andreas Leder, Fritzi und Karl, SWM/Astrid Schmidhuber, Sebastian Arlt (2), SWM/Georg Rieperdinger; Illustration: Heiko Krause

Elisabeth S.,

Leitung Bauprojektmanagement Team Wohnungsbau

„Seit 2018 leite ich als Architektin in Teilzeit ein wachsendes Team im

Bauprojektmanagement mit Fokus auf neuen Werkswohnungen: Mehr als

1.000 gibt es bereits, bis 2030 sollen es 3.000 Wohnungen für SWM

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Ich habe auch zwei Kinder. Vor

zehn Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich jemals in Teilzeit in einer

Führungsposition arbeiten kann. Die Vertrauenskultur, die bei den SWM

herrscht, macht es möglich.“

Sonja M., Tramfahrerin

„Ich bin ein voller Fan der mitarbeiterorientierten

Dienstplanung bei der MVG:

Ich trage einen Monat vorher meine

Wunschdienste ein – mein Mann auch,

der fährt auch Tram – und zu 99,9 Prozent

klappt es mit dem Wunschdienst.

Das ist super, denn wir haben drei Kinder

zwischen fünf und acht Jahren, und

wir können uns so aufteilen, dass die

Kinder betreut sind und wir ein gemeinsames

Familienleben haben. Ich hab vor

drei Jahren bei den SWM/MVG begonnen

– nur wegen dieser Planmöglichkeit.“

Mehr Infos unter: www.swm.de/karriere

Sophie L.,

Asset Management Externe Immobilien

„Zu meinen Aufgaben zählt u. a. die Anmietung

von externen Objekten, z. B. Büros und Aufenthaltsräume

für den Fahrdienst. Ich mag, dass

ich selbstständig arbeiten kann. Über das SWM

Frauennetzwerk ‚Expertisen‘ habe ich von dem

Workshop-Programm ‚Working out Loud‘ erfahren

und dieses Jahr zwölf Wochen daran

teilgenommen: Der Austausch mit Menschen

aus anderen Branchen hat mich sehr inspiriert,

beruflich und persönlich.“

M-Puls 9


mehr wissen

25 Jahre M-net

Schnell, stabil und nachhaltig: Bayerns führender

Glasfaseranbieter feiert Jubiläum

Kernstück der Telekommunikation ist

heute ein schneller, leistungsfähiger

und stabiler Internetzugang. Mitte

der 90er-Jahre sah das noch anders aus:

Die Telefone hatten zum Teil noch Wählscheiben,

der Festnetzanschluss kam von

der Deutschen Bundespost und das Internet

steckte gerade erst in seinen Anfängen.

In dieser Zeit entstand M-net: Am 30. Juli

1996 gründeten die SWM, die Bayernwerke,

die Stadtsparkasse München und die

Bayerische Landesbank die gemeinsame

Tochtergesellschaft als Telekommunikationsdienstleister

für die bayerische Wirtschaft.

Mit dem klaren Auftrag, durch

leistungsstarke Netze für mehr Qualität

und Wettbewerb im noch jungen Telekommunikationsmarkt

zu sorgen. 2004

und 2006 schloss sich M-net mit den lokalen

Anbietern AugustaKom in Augsburg

und NEFkom in Nürnberg zusammen.

Heute ist das vereinte Unternehmen stolz

darauf, Bayerns führender Glasfasernetzbetreiber

zu sein.

M-net setzte schon früh auf Glasfaseranschlüsse,

um den steigenden Ansprüchen

an ein schnelles Internet gerecht zu werden.

2010 begann M-net gemeinsam mit

den SWM mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau

in München. Bis 2023 werden

knapp 650.000 Haushalte – rund zwei

Drittel der Münchner*innen – an das leistungsstarke

Glasfasernetz angeschlossen

sein. In Absprache mit den Eigentümer*innen

verlegt M-net heute bevorzugt die zukunftssicherste

Anschlussvariante FTTH

(Fiber to the home), bei der die Glasfaserleitungen

bis in die Wohnung oder das

Büro reichen. Damit sind deutlich höhere

Geschwindigkeiten und größere Bandbreiten

als mit Kupferleitungen möglich:

bis zu 1 Gigabit pro Sekunde und in Zukunft

noch mehr. Die Verbindung ist stabiler,

sicherer und spart noch dazu Strom

und CO 2

-Emissionen ein.

Mit dem Bayernring bietet M-net seit 2020

eine besonders ausfallsichere Glasfaser-

Ringstruktur im Kernnetz. Die neue Technologie

ermöglicht Übertragungsbandbreiten

von bis zu 76 Terabit pro Sekunde:

Damit könnte man die gesamte Information

der Bayerischen Staatsbibliothek – 928

Terabyte Daten – in weniger als zwei Minuten

herunterladen.

Für mittlerweile mehr als 500.000 aktive

Privat- und Geschäftskund*innen engagieren

sich die rund 850 Mitarbeiter*in-

Fotos: M-net

10 M-Puls


mehr wissen

nen von M-net jeden Tag.

Das wird gewürdigt: Beim

renommierten „Connect

Festnetztest“ hat das Unternehmen

heuer zum sechsten

Mal in Folge das beste Testergebnis

aller in Bayern verfügbaren Anbieter erreicht.

Im Vergleich zum Vorjahr hat M-

net seine Leistungen sogar noch einmal

verbessert – gerade im Corona-Jahr eine

besondere Herausforderung. Außerdem

ist M-net von den Magazinen „heise online“

und „Technology Review“ als bester

Arbeitgeber für MINT-Berufe im Bereich

Telekommunikation 2021 ausgezeichnet

worden. Bewertet werden dabei u. a. Digitalisierung,

Inno vationskraft, Unternehmenskultur,

Karrierechancen, Gehalt und

der Ruf des Arbeitgebers. M-net erhielt die

maximale Punktzahl.

Übrigens: Aktuelle Stellenausschreibungen

findet man unter www.m-net.de/karriere

MIT HIGHSPEED

ZUM ERFOLG

1996 wird M-net als

Telekommunikations-

Dienstleister für die

bayerische Wirtschaft

gegründet.

2007 erfolgt der Spatenstich

zum Pilotprojekt

Glasfaserausbau München.

2020 nimmt M-net den

Bayernring in Betrieb. Das

europaweit einzigartige

Quantennetz verbindet

Bayerns Ballungszentren

über eine 1.200 Kilometer

lange Hochgeschwindigkeits-Datenautobahn

mit

dem weltweit größten

Internetknoten in Frankfurt

am Main.

Im selben Jahr begrüßt

M-net die 500.000. Kundin.

Glasfaserausbau München

Erweiterung ab 2022

Ausbau-Stufe 2 (2016–2021)

Ausbau-Stufe 1 (2010–2016)

M-Puls 11


mehr erleben

Hilf mir,

es selbst

zu

schaffen

Kluge Unterstützung

lässt Schüler*innen

entdecken, was in ihnen

steckt – die SWM

Bildungsstiftung liefert

dafür die Basis

Der Distanzunterricht während der

Corona-Pandemie hat viele Schüler*innen

vor neue Herausforderungen

gestellt und teilweise zurückgeworfen.

Ein Projekt der Mittelschule Campus

di Monaco – Internationale Montessorischule

München will Abhilfe schaffen. Individuelle

Unterstützung und sozialpädagogische

Begleitung sollen Kindern und

Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren

einen Schulabschluss und Zugang zu

weiterführenden Schulen oder Ausbildungsplätzen

ermöglichen. Das passt zum

Ziel der SWM Bildungsstiftung, die das

Projekt „CAMPUS Lernen PLUS 2021“ mit

80.000 Euro bezuschusst: Sie fördert junge

Menschen aus der Region München, die im

Bildungssystem Nachteile haben.

Entwickelt wurde das Konzept mit dem

Institut für Angewandte Kulturelle Bildung

Tom Biburger

Kulturexperte, Regisseur

und Leiter des IAKB und

des Munich Center of

Community Arts (MUCCA)

Antonia Veramendi

Bildungsexpertin

und Schulleiterin der

Internationalen Montessorischule

München

IAKB. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen

haben z. B. Flucht bzw. Migration

hinter sich oder andere Bildungsrisiken.

In Einzelarbeit und kleinen Lerngruppen

kümmert sich ein Team aus Pädagog*innen

und Ehrenamtlichen um die

Lernrückstände, Konzentrationsschwierigkeiten

und individuellen Probleme der

Schüler*innen. „Viele Kinder schämen sich

für ihren Kenntnisstand und ihr schlechtes

Deutsch. Wir bieten einen Schutzraum, der

es ermöglicht, sich zu öffnen, Schwächen

zu zeigen und daran zu arbeiten“, erklärt

Förderlehrkraft Kerstin Widmer. Bewegungs-

und Entspannungstraining, Theater,

Rollenspiele und eine Schreibwerkstatt

sollen den Kindern und Jugendlichen dabei

helfen, Lernblockaden zu überwinden und

ihr Potenzial zu entfalten. Sie schreiben

zum Beispiel an eigenen Drehbüchern,

zeichnen Comics und können auf diese

Weise ausdrücken, was sie belastet und

möglicherweise am Lernen hindert.

Die Förderung zeigt Erfolge: Im vergangenen

Jahr bestanden 90 Prozent der Schüler*innen

ihre Abschlussprüfung. Alle Absolvent*innen

fanden eine Ausbildungsstelle oder weiterführende

Schule. Und es geht positiv weiter:

Die Internationale Montessorischule München

wird in ein neues Gebäude in Ramersdorf-Perlach

umziehen. Die Gründung einer

Grundschule steht ebenfalls an. Durch die

Erweiterung können künftig über 300 Kinder

und Jugendliche gefördert werden (statt aktuell

rund 100).

„Wir sind für die Unterstützung der SWM

Bildungsstiftung sehr dankbar“, so Schulleiterin

Antonia Veramendi. „Dadurch, dass

sie besonders die benachteiligten Kinder

und Jugendlichen im Blick hat, investiert

sie in unser aller Zukunft!“

Mehr Infos zur SWM Bildungsstiftung

unter www.swm.de/engagement

Fotos: Benjamin Olszewski (3), Susanne Heiker, muenchen.de/Anette Göttlicher (5)

12 M-Puls


mehr entdecken

Lesevergnügen gratis

An immer mehr Orten in München bieten offene Schränke kostenlose Bücher.

hat sich umgeschaut

Der nächste

Bücherschrank ist

nicht in Ihrer Nähe?

Dann nehmen Sie sich doch

ein MVG Rad oder einen

E-Scooter – einfach buchen

mit der App MVGO.

www.mvg.de/mvgo

Hütten-Charme in der Au

Diesen „Schrank“ kann man betreten: In der kleinen Holzhütte sind die Regale

nach Themen sortiert – auch ein Extrafach für Kinderbücher ist dabei.

Wo? Am Herrgottseck 2, beim Mariahilfplatz

Das Original in Schwabing-West

Münchens ersten öffentlichen

Bücherschrank gibt’s seit 2013 am

Nordbad. Er wurde so gut angenommen,

dass viele weitere folgten.

Wer mag, macht es sich mit seinem

Fundstück gleich auf einer der Bänke

neben dem Schrank gemütlich.

Wo? Direkt vor dem Nordbad

Farbtupfer im

Schlachthofviertel

Klein, aber fein: Das Bücherregal ist

Teil der Nachbarschaftsinitiative

„Piazza Zenetti“. Teilen kann man hier

übrigens auch Autos und E-Räder an

einer Mobilitätsstation sowie Ideen für

mehr Miteinander an einer Ideenwand.

Wo? Zenettiplatz, Ecke Tumblinger-/

Zenettistraße

Familiär im

Dreimühlenviertel

So bunt wie das Viertel ist auch der

Mix an Romanen, Klassikern und

Jura-Fachliteratur in diesem Schrank.

Und wer auf der Suche nach Kinderoder

Jugendbüchern ist, hat gute

Chancen, hier fündig zu werden.

Wo? Ecke Ehrengut-/Dreimühlenstraße

Eingebettet in Neuhausen

Praktisch: Gegenüber diesem

blauen Bücherschrank befindet sich

die Stadtteilbibliothek Neuhausen.

Außerdem gibt’s rundherum reichlich

Grün, schöne Parkbänke sowie

Kaffee und Snacks vor dem Kiosk.

Wo? Ecke Ruffini-/Waisenhausstraße

Weitere Schränke finden Sie unter

www.muenchen.de/buecherschraenke

M-Puls 13


mehr entdecken

Aktuelle Meldungen

Nachhaltig

engagiert

Zuverlässig

auf und ab

176 Aufzüge und 768 Rolltreppen betreiben die SWM

im MVG Netz – Komfort für viele, elementar für alle, die

darauf angewiesen sind. Ihre Verfügbarkeit liegt bei 95

Prozent. Stillstände sind meist auf Störungen, Reparaturen

oder Wartungen zurückzuführen. Der Service

„MVG zoom“ zeigt an, wenn eine Anlage vorübergehend

außer Betrieb ist. So wird auf einen Blick klar, an welchen

Bahnhöfen Fahrgäste mit Einschränkungen zu

rechnen haben. Die Webseite hat jetzt einen neuen Look

bekommen, der auch für Handys optimiert ist. Ganz neu

ist die Filterfunktion, die nach Rolltreppen und Aufzügen

unterscheidet. Außerdem können Favoriten gespeichert

werden, damit Fahrgäste „ihre“ Bahnhöfe sofort

angezeigt bekommen.

www.mvg-zoom.de

Eine nachhaltige Stadtentwicklung

ist für die SWM schon

lange zentrales Ziel – und für

die Lebensqualität in München

und der Region wichtig.

Was wir alles dafür tun, zeigt

unser Nachhaltigkeitsbericht.

Ambitioniert arbeiten wir für

den Klimaschutz, treiben die

Energie- und Mobilitätswende

voran und sorgen für eine

fortschreitende Digitalisierung.

Zusätzlich übernehmen

wir auch soziale Verantwortung:

Ob als einer der größten

Ausbildungsbetriebe der

Region, mit der Förderung von

Bildung, Sport und Kultur oder

dem Bau von Werkswohnungen

– als Unternehmen der

Stadt setzen wir uns für

München, die Region und vor

allem für die Menschen ein.

Mehr Infos unter www.swm.de/

nachhaltigkeitsbericht

14 M-Puls


Die SWM

suchen

Mitarbeiter-

*innen!

Arbeiten Sie mit

uns an der Zukunft

Münchens

Berufseinstieg mit Zukunft

Jedes Jahr im September beginnen 150 Jugendliche eine Ausbildung oder ein

Duales Studium bei den SWM. Von Büromanagement über Fachinformatik bis hin

zu Mechatronik: 14 Ausbildungen und fünf Duale Studiengänge bieten die Möglichkeit,

sich in einem modernen, relevanten Berufsfeld zu engagieren, zu entfalten

– und übernommen zu werden. Wir bieten herausfordernde Aufgaben, ein

tolles Team und je nach Verfügbarkeit sogar ein günstiges Zimmer in einer Azubi-

WG. Klingt gut? Jetzt bewerben und möglicherweise 2022 bei den SWM starten!

Ob in den Betriebsleitsystemen

des ÖPNV, in der App-Entwicklung

oder Fahrgastlenkung:

Spannende Aufgaben bieten

wir Software-Entwickler*innen

Verkehrstelematik, die über

sehr gute Kenntnisse in

Software und Requirements

Engineering verfügen.

Fotos: Getty Images/Davide G. Seddio, MVG, SWM (3)

Impressum

Mehr Infos: www.swm.de/berufseinsteiger

Herausgeber: Stadtwerke München GmbH, Emmy- Noether-Straße 2, 80287 München, E-Mail: privat kunden@swm.de;

Marketing/ Kommunikation: Andreas Brunner (verant wortlich), Natascha Lung, Matthias Korte, Mathias Gerlach;

Redaktion: SWM mit der Storyboard GmbH, Wiltrudenstraße 5, 80805 München; Gestaltung: Storyboard GmbH; Druck:

appl druck GmbH, Senefelderstraße 3–11, 86650 Wemding

Die Ladelösung

für Betriebe

Der Elektromobilität gehört die Zukunft,

die Anzahl der neu zugelassenen Elektroautos

steigt kontinuierlich. Klar, dass

auch immer mehr Firmen ihre Flotte

auf „E“ umstellen. Mit den M-Ladelösungen

haben Gewerbetreibende die Möglichkeit,

Lieferfahrzeuge, Geschäfts-,

Kunden- oder Mitarbeiterautos am Arbeitsplatz

mit Ökostrom aufzuladen, ob

in der Garage oder auf dem Stellplatz.

Die SWM bieten mit ihrem individuellen

Rundum-sorglos-Paket einen einfachen

Zugang zu einer zukunftssicheren

und nachhaltigen Lademöglichkeit.

Infos unter:

www.swm.de/m-ladeloesung

Die Cloud-Plattform der SWM

gestalten und Innovationsthemen

wie Smart City, Smart Energy und

Smart Mobility unterstützen –

das können Sie bei den SWM als

Cloud Engineer. Voraussetzung:

ein abgeschlossenes (Wirtschafts-)

Informatikstudium.

Sie haben Sicherheitstechnik,

Maschinenbau, Bauingenieurwesen

studiert oder sind zertifizierte*r

Brandschutz-Sachverständige*r?

Bewerben Sie sich als

Expert*in Brandschutz für das

Ressort Mobilität.

Und es gibt noch mehr

interessante Jobs. Wir suchen

z. B. Trambahnfahrer*innen,

Chemiker*innen für das SWM

Labor und Kundenbetreuer*innen

in München.

Bewerben Sie sich jetzt auf

www.swm.de/jobportal

M-Puls 15


GANZ EINFACH

ERKL ÄRT

So funktioniert

Geothermie

München und die Region sitzen auf einem großen Schatz,

denn tief unter der Erde befindet sich ein riesiger

Vorrat an bis zu 140 Grad heißem Thermalwasser. Daraus

gewinnen die SWM umweltfreundliche Fernwärme

So geht’s: Im roten Rohr (links) wird aus der Erde Thermalwasser

nach oben gepumpt (je tiefer die Erdschicht, desto heißer). In der

Geothermieanlage, die oft kaum größer ist als eine Doppelgarage,

wird diese Wärme über einen Wärmetauscher an ein zweites

Kreislaufsystem abgegeben. Das Wasser aus der Erde verlässt den

Kreislauf nie. Es wird abgekühlt durch ein zweites Bohrloch wieder

zurück in die Tiefe gepumpt. Und die von ihm erhaltene Wärme?

Fließt als Fernwärme zu den Häusern der Menschen und ist immer

noch stark genug, um ihre Energie an den Heizkreislauf des Hauses

abzugeben – so werden Heizungen und Badewasser warm. Eine

Geothermieanlage kann so ganze Stadtteile mit Wärme versorgen.

Wer mehr erfahren will, liest auch Seite 7.

Illustration: Fabia Matveev

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