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MENSCHEN

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Monatsmagazin für das Passeiertal

Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

INTERESSANTES

E V E N T S

TIPPS & NEWS

Poste Italiane S.P.A. - Spedizione in abbonamento Postale-Aut. n°31319330-003

TERMINE Ausgabe 10 - Oktober 2021 - Jahrgang 12

ROC 32966 /2020/BZ Periodico Roc

Foto © Hubert Gögele Photographie

Der

Herbst

ist da!

WEITERE THEMEN

Interview mit Italienmeister Helmuth Haller

Gewinner des Trachten-Foto-Wettbewerbes

„Lebenslauf“ Kinder laufen für Kinder

Ein großes Geschenk an die Lebensmitteltafel

Rubrik „Wieder aufstehen”

Südtiroler Rinderzuchtverband

Schnupperkurs am Fischteich St. Leonhard

Oberpirchhof: Der besondere Hofladen

Psairer Bergkäserei Bio Neubau


NATUR & GESCHICHTE

2 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

45 Jahre Naturpark Texelgruppe

Am Anfang stand die Angst um die Verschandelung

der einmaligen Hochgebirgslandschaft

im Pfossental durch einen

geplanten Stausee für die Elektrowirtschaft.

Naturfreunde um den Meraner

AVS-Vorsitzenden Helmut Elmenreich

und dem späteren Präsidenten des Führungsausschusses

Naturpark Texelgruppe

Helmut Rechenmacher, Lana, waren es,

die in Zusammenarbeit mit naturverbundenen

Südtiroler Politikern, die Schaffung

des Naturparks Texelgruppe in die Wege

leiteten. Mit Dekret des Landeshauptmanns

von Südtirol vom 6. September

1974 wurde der Naturpark mit seinen 223

Kilometer Wanderwegen verwirklicht. Er

ist mit seiner über 33.000 Hektar Fläche

der größte der sieben Naturparke Südtirols

und umfasst Gebiete der Gemeinden

Schnals, Naturns, Partschins, Tirol, Riffian,

St. Martin und Moos in Passeier. Im

September 1976 fand in Lazins die Gründungsfeier

des Naturparks statt. Hauptattraktion

des Naturparks ist der 120 km

lange Meraner Höhenweg, geschaffen von

Helmuth Ellmenreich und Robert Schönweger

und mitgetragen von vielen ehrenamtlichen

Helfern, um nur die Wanderfreunde

des Schwäbischen Alpenvereins

Nellingen/Stuttgart zu erwähnen, welche

die Teilstrecke Matatz - Ulfas verwirklicht

haben. Der 1985 fertiggestellte Höhenweg

gilt heute „als einer der großartigsten

Weitwanderwege der Alpen“(Hanspaul

Menara 2014) und wird von vielen Naturfreunden

begangen. Ebenso finden wir im

Naturpark ein Teilstück des 130 km langen

Tiroler Höhenwegs, der in elf Etappen von

Mayrhofen im Zillertal über den Schneeberg

durch das Pfelderer- und Spronsertal

nach Meran führt. Zu erwähnen ist

noch der 180 km lange Romediusweg als

Meditationsweg von Thaur bei Innsbruck

bis zur Einsiedelei San Romedio/Nonstal,

der ebenso den Naturpark Texelgruppe

quert. Neben dem Meraner Höhenweg

kann auch der Naturpark Texelgruppe mit

einer Vielzahl von alpinen Publikationen

punkten, so von Artur Kammerer, Christoph

Gufler, Martin Schweigl u. a. Für den

Bereich Hinterpasseier sei die vorzügliche

Arbeit des Naturwissenschaftlers Arnold

Rinner erwähnt, welcher in seinem

„Naturführer Hinterpasseier“ (2010) den

überwältigenden Reichtum der Naturvielfalt

auf dem Gebiet der Geologie, Gletscher,

Gewässer, Vegetation, Tierwelt und

Naturdenkmäler beschreibt - versehen mit

einem umfassenden Bildmaterial. Infozentrum

des Naturparks im Raum Passeier ist

seit 2009 das Bunkermooseum in Moos,

d es se n B esu ch e m pfohle n we r d e n k a n n .

Heinrich Hofer

Bild oben: Der Naturpark Texelgruppe ist auch ein Paradies für seltene Tiere. Im Bild ein Steinbock am Eisjöchl - Foto Christian Hofer

Es ist an der Zeit DANKE zu sagen!

Pr-Info

An unsere treuen Gäste,

welche immer wieder bei uns

eingekehrt sind.

An unsere fleißigen Mitarbeiter, welche

täglich motiviert und mit Freude ihr

Bestes gegeben haben.

An unsere treuen Musikanten, besonders

die Gruppe HOU, die mittlerweile,

man könnte fast sagen, auch schon zu

unserem Team gehört.

An all die Tänzer/innen die jeden Mittwoch

bei uns das Tanzbein geschwungen

haben.

Vergelt‘s Gott

euch allen für den Sommer 2021

auf der Grünbodenhütte!

Martin und Ramona

Bergstation in Pfelders

Tel. +39 349 703 6810

www.zeppichl-bauernguet.com


INHALT

Foto © Helmut Gufler

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Gewinner des Trachten-Foto-Wettwettbewerbs

der Schützenkompanie Andreas Hofer von St. Leonhard

in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein

Passeier St. Leonhard wurden jetzt prämiert. Wer mit

welchem Foto gewonnen hat, erfahren Sie auf Seite 8.

Mit 15. Oktober tritt die 3G-Regelung für die Corona-

Pandemie in Kraft. Ja, mache Verordnungen haben auch

für Verwirrungen gesorgt und dadurch Verunsicherungen

in der Bevölkerung erzeugt. Damit wir jedoch

diese Pandemie in den Griff bekommen, ist es besser,

sich impfen zu lassen. Wenn es die eigene Gesundheit

zulässt und damit auch in Zukunft wieder Geld gespart

werden kann, ist eine Impfung unumgänglich.

Außerdem meldet sich in nächster Zeit die Meckergoas

zu Wort. Dabei ist ihr Name Programm, denn

sie sagt ihre Meinung - ob sie gehört werden will oder

nicht. Und sie lässt sie kein aktuelles Thema aus. Ich

bin gespannt, ob Sie immer derselben Meinung sind

oder nicht.

Wo auch immer Sie Ihre Zeit verbringen,

wünschen Ihnen meine Mitarbeiter und ich

viel Spaß beim Lesen!

Helmuth Fritz

Herausgeber ‘s Psairer Heftl

Inhaltsverzeichnis

45 Jahre Naturpark Texelgruppe 4

Grünboden Hütte: Es ist an der Zeit DANKE zu sagen! 4

Martinsbrunn ParkClinic: 5

Interview mit Italienmeister Helmuth Haller 6

Helli Haller ist ITALIENMEISTER im Show-Aufguss 7

Herbstfest in Riffian - Frühschoppen 8

Glückliche Gewinner des Trachten-Foto-Wettbewerbes 8

„Lebenslauf“ Kinder laufen für Kinder 9

Bauernregeln im Oktober 10

Theater in der Altstadt - Vorschau Oktober 10

Impressum 10

Ein großes Geschenk an die Lebensmitteltafel 11

Rubrik „Wieder aufstehen”: „Ich bin Alkoholikerin“ 12

Oswald Kuenzer - Pfarrer im Hinterpasseier 13

Getraut enk, mir sein für enk do! Krebshilfe Passeier 14

Auf zum Brunchen nach Sankt Martin zum Obergereuthof 14

Alles was Recht ist: Baur & Tappeiner Rechtsberatung 15

Südtiroler Rinderzuchtverband: The Show must go on! 16

Psairer Bergkäserei Bio Neubau 17

Kinderseite von Isabella Halbeisen 18

Aufforstungsprojekt von Naturafit 19

Kleinanzeiger 20-21

Igel: Den kleinen Gärtnern beim Überwintern helfen 22

Kraedu - Die Sonnenblume 22

Schnupperkurs am Fischteich St. Leonhard 23

KVW Herbstkurse: Oktober und November 2021 24

Südtiroler Bäuerinnenorganisation: Schule am Bauernhof 25

Kolumne von Barbara Hofer: Eine Ode an den Herbstspaziergang 26

Die Vorteile des Nicht-Immer-Online-Seins 26

Oberpirchhof: Der besondere Hofladen 27

Avocado-Gesichtsmaske gegen trockene Haut 27

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

3

PSAIRER HEFTL

INFO BOX

Redaktion: Monika Pfitscher 348 464 30 54 info@mpgraphicsdesign.com

Werbung: Isabella Halbeisen 349 445 75 15 isabella.halbeisen@gmail.com

Werbung: Barbara Hofer 348 002 89 69 hoferbaba91@gmail.com

Werbung: Robert Bernard 338 303 74 66 robert.bernard@wochenblatt.it

Werbung: Ernst Müller 333 464 33 34 redaktion@wochenblatt

Werbung: Markus Hatzis 335 646 56 60 info@imconcepts.it

Werbung: Allgemein 0473 49 15 05 werbung@heftl.it

Verwaltung: Helmuth Fritz 335 63 777 53 - Fax 0473 49 15 03 heftl@heftl.it


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werden stets erledigt!

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Zeitumstellung

die wichtigsten Fakten:

Zweimal im Jahr werden die

Uhren umgestellt: einmal

im Frühjahr und einmal im

Herbst

Am 31. Oktober 2021

wird die Uhr um 3 Uhr nachts

auf 2 Uhr zurückgestellt, dann

beginnt die Winterzeit

Am 27. März 2022 wird die

Uhr dann wieder um 2 Uhr

nachts auf 3 Uhr vorgestellt,

dann beginnt die Sommerzeit

Eigentlich will die EU die Zeitumstellung

abschaffen - wann

das geschieht, ist aber unklar


Pr-Info

Neu in der Martinsbrunn ParkClinic:

Ab Oktober bietet Dr. Mauro Pavanello

Hautbehandlungen von störenden

oder krankhaften Hautveränderungen an.

Zum Einsatz gelangen hochdosierte Laserstrahlen.

Was genau passiert bei diesem

Vorgang?

Laser sind Geräte, die einen Lichtstrahl mit

einer bestimmten Wellenlänge erzeugen,

der beim Auftreffen auf sein Ziel für sehr

kurze Zeit Wärme entwickelt. Auf diese

Weise können die Flecken (z.B. Altersflecken,

Tattoos, etc.) dauerhaft entfernt

werden, ohne dass sich die Hitze auf die

GESUNDHEIT & VORSORGE

Weg mit dem Fleck! - Behandlung von Hautproblemen mittels Laser

umliegende Haut ausbreitet oder diese

schädigt.

Ist Laser gleich Laser? Es ist sehr wichtig,

für jede Anwendung den effektivsten Laser

mit der richtigen Wellenlänge einzusetzen.

Je nach Behandlungsbereich werden

ganz unterschiedliche Geräte verwendet.

Bei vaskulären Problemen (z.B. Angiome,

Beinkapillaren, Rosacea, Couperose) werden

andere Laser genutzt als zum Beispiel

bei der Entfernung von schwarzen und

farbigen Tattoos, bei der Haarentfernung

oder gar bei der Verbesserung von

Hautunregelmäßigkeiten (Narben, Dehnungsstreifen,

Unebenheiten im Gesicht,

Hals oder Dekolleté). In der Martinsbrunn

ParkClinic stehen dafür unterschiedliche

Laserarten zur Verfügung.

Ist eine Behandlung dauerhaft? In der

Regel bilden sich die mit CO2 entfernten

"Gebilde" (Fibroide, Keratosen, Nävi, Warzen,

etc.) nicht neu, ebenso wenig die klassischen

Sonnenflecken. Für ein perfektes

Ergebnis sollte die behandelte Stelle gut

mit antibiotischen Cremes gepflegt bzw.

vor der Sonne geschützt werden. Was die

Gefäße betrifft, so werden die Kapillaren

an den Beinen dauerhaft entfernt, aber bei

Menschen mit einer Neigung oder einer

familiären Vorbelastung können im Laufe

der Zeit neue Kapillaren auftreten.

Welche Behandlungen sind sehr gefragt

und wann ist der geeignete Zeitpunkt dafür?

Gefäßbehandlungen wie Couperose

im Gesicht und erweiterte Kapillaren an

den Beinen zählen zu den häufigsten Behandlungen.

Nach 2-3 Sitzungen werden

die ersten Verbesserungen sichtbar. Dauerhafte

Haarentfernungen gehören ebenso

zu den beliebtesten Anwendungen, gefolgt

von der Behandlung bzw. Beseitigung

von Hautunreinheiten und -unebenheiten.

Die beste Zeit für eine Laserbehandlung

ist dann, wenn die Haut heller und die

Sonneneinstrahlung geringer ist, in der Regel

von Oktober bis Mai.

Online Terminvereinbarung:

www.parkclinic.it

Für weitere Informationen:

T 0473 205 600

Martinsbrunn ParkClinic

Laurinstraße 70 - 39012 Meran

info@parkclinic.it


IM PORTRAIT

Bei so einer Veranstaltung nimmt man nicht

nur die Platzierung mit, sondern auch viele

neue Ideen. Was hast du für dich selbst

mitgenommen?

Ganz richtig. Für uns ist das ähnlich wie

für andere Berufe eine Messe. Es entwickelt

sich immer weiter, jedes halbe Jahr

gibt es wieder Neuheiten, sowohl vom

Equipment als auch von der Technik.

6 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Interview mit Italienmeister Helmuth Haller

Bei der Italienmeisterschaft in der

Aquardens Terme Verona konnte

der Passeirer Helmut Haller den Titel

erringen. Aus dem Anlass haben wir

mit ihm ein Gespräch geführt.

Herzlichen Glückwunsch zum Italienmeister!

Dein wievielter Titel ist das?

Italienmeister bin ich das erste Mal geworden,

Weltmeister schon zweimal.

Aber der Italienmeister-Titel hat mich

besonders gefreut, dass ich das auch

noch erreicht habe.

Wie viele Teilnehmer sind da angetreten?

Eigentlich aus ganz Italien. Im Single-

Bewerb gab es dann 10 Finalisten, von

denen sich die ersten drei für die WM

qualifiziert haben.

Südtiroler Teilnehmer?

Aus Südtirol waren die Sarah, von uns

hier und dann noch zwei Mädels von

einem anderen Hotel, der Rest waren

Italiener.

Was sind die Voraussetzungen, um eine

gute Platzierung zu erreichen?

Ganz wichtig ist ein gutes, neues Thema,

das die Gäste und die Jury packt und bewegt.

Dann natürlich gute Öle, die zum

Thema passen müssen, die verschiedenen

Wedel-Techniken, die Kostümierung

und dass man die Leute einfach in den

Bann zieht.

Wie lange bereitet man sich auf so etwas vor?

Heuer speziell haben wir nur sehr wenig

Zeit gehabt, denn Italien hat erst im

letzten Moment entschieden, die Italien-

Meisterschaft auszurichten. So sind uns

nur eineinhalb Monate geblieben, uns

vorzubereiten, das war sehr knapp.

Was war dein Thema?

Mein Thema war heuer „Long Walk to

Freedom”, die Geschichte von Nelson

Mandela, die ich versucht habe, in 13 Minuten

wiederzugeben, was sehr schwierig

war. Bei der ersten Runde habe ich

Mandela dargestellt, wie er als junger

Mann in der Stadt gelebt hat, rebelliert

hat, dann wurde er festgenommen, war

im Knast für 27 Jahre und wurde als älterer

Herr dann entlassen. Diese Geschichte

hat die Jury berührt, es sind

sogar Tränen geflossen und das war für

mich ein Zeichen, dass es gut `rübergekommen

ist. Zum Schluss habe ich mit

einem weißen und einem schwarzen

Handtuch gewedelt und ins Publikum

geschrien: „Wir sind alle gleich!“. Das hat

die Leute noch einmal gepackt.

Das war die Italienmeisterschaft und

gleichzeitig auch die Qualifikation für die

Weltmeisterschaft?

Genau, eine Woche später war dann

die Weltmeisterschaft und das war sehr

knapp. Viel zu wenig Zeit, um das ganze

Equipment nach Polen zu bringen und

dort noch einmal vergrößert aufzubauen,

denn die WM war in der größten

Sauna der Welt, im Palace Saturne. 300

Gäste waren in der 5 m hohen Sauna,

riesige Öfen. Alles musste größer sein,

z. B. auch die Handtücher zum Wedeln

waren viel größer als normal. Ganz ins

Finale hat es diesmal nicht gereicht, es

waren viele, viele gute Leute da, aus

ganz Europa, aus 12 Nationen. Aber es

war einfach wieder eine tolle Erfahrung.

Was hat das eigentlich noch mit der ursprünglichen

Sauna, die aus Finnland

kommt und der Gesundheit diente, zu tun?

Die Leute wollen heute animiert werden,

man muss ihnen etwas bieten. Es

reicht nicht mehr, die Sanduhr umzudrehen

und einfach zu schwitzen. Die Leute

schwitzen zwar noch, aber sie werden

abgelenkt, auf eine Reise mitgenommen

und sie sind fasziniert davon, was man in

der Sauna alles machen kann. Die Leute

suchen das auch, man merkt es, wenn

die Sauna immer voll ist, ganz egal ob im

Winter oder im Sommer. Es geht zwar

um die Gesundheit, aber trotzdem wollen

die Leute etwas sehen, etwas geboten

bekommen.

Pläne für nächstes Jahr?

Wir wollen auf jeden Fall wieder bei der

Italienmeisterschaft antreten. Wir sind

jetzt schon beim Planen, was wir machen

können und wir freuen uns schon

wieder darauf, den Titel zu verteidigen.

Ich habe ein Gerücht gehört, dass es beim

Andreus auch eine Änderung im Saunabereich

geben könnte?

Es gibt wirklich die Überlegung ein neues

Projekt im Andreus zu verwirklichen.

Wenn das genehmigt wird, bekommen

wir etwas wirklich Feines, etwas Neues,

etwas Großes, sowohl für das Saunatheater

als auch Ruheräume usw.

Das wäre also die perfekte Möglichkeit zu

trainieren?

Genau, das wäre dann die Mega-Sauna

schlechthin, von der Höhe, vom Abstand,

von den Lichtern, von den Effekten…

Hast du zum Abschluss noch einen Rat für

den Saunabesucher?

Regelmäßigkeit. Es ist natürlich schön,

im Urlaub zu saunieren, Aufgüsse zu

machen, aber wir versuchen immer, die

Gäste zu bewegen, das regelmäßig zu

machen. Das man einmal, zweimal die

Woche in die Sauna geht, regelmäßig

Fitness macht und auf die Ernährung

achtet. Es soll ein Gesamtpaket sein, mit

dem jeder seiner Gesundheit etwas unschätzbar

Wertvolles geben kann. Und

dass man auch Spaß daran hat.

Danke für das Gespräch

em


ITALIENMEISTERSCHAFT

IHR SPEZIALIST FÜR:

GARAGENTORE

Helli Haller ist ITALIENMEISTER

im Show-Aufguss

Ende August fanden in der Aquardens

Terme Verona die Italienmeisterschaften

und die Qualifizierung für die

Aufguss-Weltmeisterschaft 2021 statt.

Aufguss Guru Helli Haller begeistert immer

wieder seine Sauna-Gäste mit den

spektakulärsten Showaufgüssen und gehört

seit über 10 Jahren zur Weltspitze.

Bei dieser Italienmeisterschaft hat er die

Konkurrenz wieder schwindlig gewedelt

und mit seinem Aufguss LONG WALK

TO FREEDOM. MANDELA in der Kategorie

Einzelaufguss die Jury komplett

überzeugt.

Es geht um die richtige und passende

Mischung zwischen Professionalität &

Gesamteindruck des Aufgießers, Hitze-

Steigerung & Verteilung der Hitze, Wedeltechniken,

verwendete Düfte und

deren richtiger Einsatz, Thema, Umset-

zung & Show-Elemente sowie Emotionen,

Kreativität & Atmosphäre. Helli

Haller darf sich nun ITALIENMEISTER

nennen und hat somit Südtirol und Italien

bei der Aufguss Weltmeisterschaften

2021 in Polen vertreten.

Passeirer Hotels und ihre Mitarbeiter

gehören zur Weltklasse

Richtig stolz ist Helli Haller auf seine

Frau Monika Haller, welche sich mit ihrer

Aufgusspartnerin Stephanie Paris auch

für die Weltmeisterschaft qualifiziert

hatte. Die beiden haben im Team-Wettbewerb

mit dem Aufguss THE BLUE

SISTERS einen Aufguss der Extraklasse

geboten.

Wir gratulieren herzlich und wünschen

weiterhin „Gut schwitz“

SCHIEBETORE

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

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FESTE & MENSCHEN

Herbstfest in Riffian - Frühschoppen

Am Sonntag, dem 5. September 2021,

fand heuer wieder das Herbstfest

in Form eines Frühschoppens auf dem

Festplatz von Riffian statt.

Das Fest begann um 10.00 Uhr mit

einem zünftigen Frühschoppen und

Konzert der Musikkapelle Riffian. Anschließend

unterhielt die „Waltner Böhmische“

die erschienenen Gäste.

Mit Hilfe vieler Freiwilligen ist der Frühschoppen,

trotz der derzeitigen Corona-

Situation, zu einem Erfolg geworden. Die

Gäste haben sich über die Veranstaltung

sehr gefreut.

Der Tourismusverein Passeiertal - Ortsgruppe

Riffian-Kuens dankt hiermit allen

freiwilligen Helfern und Organisationen

recht herzlich für ihren Einsatz!

Glückliche Gewinner des Trachten-Foto-Wettbewerbes

8 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Anfang dieses Jahres rief die Schützenkompanie

Andreas Hofer zu einem

Foto-Wettbewerb auf. Bei diesem

sollten die Teilnehmer Fotos in Passeirer

Tracht einschicken. In Zusammenarbeit

mit dem Tourismusverein Passeier Ortsgruppe

St. Leonhard stellte man den ersten

3 ein Preisgeld in der Höhe von 600

€ aus. Die eingeschickten Fotos wurden

eine Woche lang auf die Facebook-Seite

der Kompanie gestellt und welche am

meisten Likes hatten, wurden zu den

Siegern gekürt. Es folgten zahlreiche

diesem Aufruf und es wurden viele sehenswerte

Fotos eingeschickt. Groß und

Klein machten mit. Bis zum Schluss war

es ein Kopf an Kopf „abstimmen“. Doch

den drei Mädels Hannah, Miriam und

Maria konnte niemand das Wasser reichen.

Die glücklichen Gewinner durften

bei Betrieben in St. Leonhard Gutscheine

im Wert des Preisgeldes aussuchen.

Ein tolles Projekt für schöne Fotos und

ein kleiner Beitrag zum Erhalt unseres

„besten Gewandes“!


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„Lebenslauf“ Kinder laufen für Kinder

Unter diesem Motto starteten die

Jungschützen der Schützenkompanie

Andreas Hofer eine erfolgreiche Spendenaktion.

Bei dieser Aktion wurde der

Förderverein für Kinder - Palliativ in Südtirol

„MOMO“ unterstützt. Unter Palliativversorgung

versteht man die aktive

und bewusste Begleitung von Menschen

mit schweren, lebensverkürzenden und

lebensbedrohlichen Erkrankungen und

deren Familien, nicht nur am Lebensende,

sondern vom Zeitpunkt der Diagnosestellung

an über den gesamten Krankheitsverlauf.

MOMO will für die Betroffenen

einen Raum schaffen, ihre Interessen vertreten

und Teil eines Netzwerkes sein, in

dem Kinder und ihre Familien ein Stück

Normalität erfahren, Begleitung, Unterstützung

und gesellschaftliche Einbindung

erleben. Mit dem Geld werden u.a. Herzenswünsche

der Kinder erfüllt und ver-

schiedene Therapien unterstützt. So luden

die Jungschützen, am 18. September

2021, zu einem Spendenlauf im unteren

Dorfzentrum von St. Leonhard ein. Viele

begeisterte Jungen und Mädchen liefen

für einen guten Zweck Runde um Runde.

Somit wurde die Spendensumme bei

jeder Runde höher und höher. Weiters

wurde im Vorfeld diese Spendenaktion

von Sponsoren unterstützt. Ein großes

Vergelt's Gott gilt Hotel Stroblhof, Firma

Reichhalter Roman, Tourismusverein

Passeier, Hotel Bad Fallenbach, Hotel Andreus,

Taxi Wilhelm, Getränke Prünster,

Mila, Bäckerei Konditorei Kobler, Supermarkt

C&C Euromarkt Delucca.

Das Endresultat waren bei dieser Veranstaltung

viele glückliche Kinder und Erwachsene,

sowie eine unglaubliche Summe

von rund 5.500 €.

ih - Fotos: Bernadette Pfeifer

Willkommen

Herbst!

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

9

DAMENMODE

HERRENMODE

WANDERBEKLEIDUNG

TRACHTENLEDERHOSEN


INTERESSANTES

IMPRESSUM

10 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Bauernregeln

im Oktober

1. Oktober: St. Remigius

• Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat

Verdruss.

2. Oktober: St. Leodegar

• Laubfall an Sankt Leodegar kündigt an ein fruchtbar Jahr.

• Fällt das Laub auf Leodegar, so ist das nächste ein

fruchtbares Jahr.

4. Oktober: St. Franziskus

• Sonne an Sankt Franz gibt dem Wein den Glanz.

6. Oktober: St. Bruno

• Sankt Bruno, der Kartäuser, lässt die Fliegen in die

Häuser.

8. Oktober: St. Pelagia von Antiochia, Märtyrerin

• St. Pelei führt Donner und Hagel herbei.

9. Oktober: St. Dionysius (Denis)

• Regnet’s an Sankt Dionys, wird der Winter nass gewiss.

14. Oktober: St. Burkhard (Burkard)

• Sankt Burkhard Sonnenschein schüttet Zucker in den

Wein.

15. Oktober: St. Theresa

• Zu Theres’ beginnt die Weinles’.

16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

• Sankt Hedwig und Sankt Gall’ machen das Schneewetter

all’.

• Gießt Sankt Gallus wie ein Fass, wird der nächste Sommer

nass; ist der trocken folgt vom Sommer noch ein Brocken.

• Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den

Stall und die Äpfel in den Sack.

• An Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang

und Schall.

• An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das schöne

Wetter auf.

• An Galles schaff heim alles

17. Oktober

• Nach dem Sankt Gallus-Tag (16. Oktober) nichts mehr im

Garten bleiben mag.

• Nach Sankt Gall (16. Oktober) bleibt die Kuh im Stall.

18. Oktober: St. Lukas

• Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht

bereut.

• Ist Sankt Lukas mild und warm, folgt ein Winter, dass Gott

erbarm.

• Sankt Lukas Evangelist bringt Spätroggen ohne Mist.

20. Oktober: St. Wendelin

• Sankt Wendelin, verlass uns nie, schirm unsern Stall,

schütz unser Vieh.

21. Oktober: St. Ursula

• Zu Ursula muss das Kraut herein, sonst wird’s noch lange

draußen sein.

• Lacht Ursula mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm

Christfest sein.

• An Ursula muss das Kraut herein, sonst schneien Simon

und Judas (28. Oktober) drein.

• Sankt Ursula will uns sagen, bald könnt das Feld Schnee

tragen.

23. Oktober: St. Severin

• Wenn’s Sankt Severin gefällt, so bringt er mit die erste

Kälte

25. Oktober: St. Crispinus und Crispinianus, Krispin

• Mit Krispin sind alle Fliegen hin.

26. Oktober: St. Albin

• Warmer Sankt Albin bringt fürwahr stets einen kalten

Januar.

27. Oktober

• Wer Weizen sät vorm Simonstage (28. Oktober), dem trägt

er goldene Ähren ohne Frage.

• Bevor du Simon (und) Judas (28. Oktober) schaust,

pflanze Bäume, schneide Kraut.

28. Oktober: Apostel Simon und Apostel Judas

• Ist’s an Judas hell und klar, gibt’s Regen erst an Cäcilia

(22. November).

• Simon und Juda, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei.

• Bevor du Simon und auch Judas schaust, pflanze Bäume,

schneide Kraut.

• Simon und Judä hängen an die Stauden Schnee.

29. Oktober

• Wenn Simon und Judas (28. Oktober) vorbei, rückt der

Winter schnell herbei.

30. Oktober

• Zu Ende Oktober Regen bringt ein fruchtbar Jahr zuwegen.

31. Oktober: St. Wolfgang

• Regen am Sankt-Wolfgangs-Tag, gut für das nächste Jahr

sein mag.

• Sankt Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.

• Am Wolfgang Regen ist viel gelegen.

Oktober'21

Ich war. Ich bin. Ich werde sein.

Rosa Luxemburg

Theatermemorandum in drei Bildern

Eine Phenomena-Produktion

mit: Sabine Ladurner, Brigitte Knapp, Johanna

Porcheddu

Text, Regie und Bühnenkonzept: Magdalena

Schwellensattl

Kostüme: Christina Khuen

Bühnenbau: Robert Reinstadler

Licht: By Oskar Light

Premiere: Do. 07.10.2021

Weitere Termine: So. 10.10. 18 Uhr / Di. 12.10. /

Do. 14.10. / Fr. 15.10. / So. 17.10. 18 Uhr /

Di. 19.10. / Do. 21.10. / Fr. 22.10. /

So. 24.10. 18 Uhr / Di. 26.10. / Mi. 27.10.2021

Beginn um 20.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr

Was wird aus einem Mädchen, das im zarten Alter von fünf

Jahren in fünf Sprachen unterrichtet wird und ein ganzes

Jahr eingegipst ans Bett gefesselt ist?

Sie wird Revolutionärin und schreibt Geschichte!

Rosa Luxemburg, geboren 1871 im russisch besetzten

Polen als jüngste Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie,

ermordet 1919 von ihren politischen Widersachern

als Anführerin des revolutionären „Spartakusbundes“ in

Berlin.

Rosa Luxemburg, auch „rote Rosa“ genannt, ist als Vorkämpferin

der europäischen Arbeiterbewegung, als Freiheitskämpferin,

als Internationalistin, als Publizistin und nicht

zuletzt als Märtyrerin in die Geschichte eingegangen.

Im 150. Geburtsjahr erzählt das Theaterstück „Ich war. Ich

bin. Ich werde sein.“ besondere Momente ihres bewegten

Lebens und erinnert an ihre großen politischen Ziele:

„Dem Krieg keinen Frieden und alle Macht dem Volk“. Inmitten

einer politisch durch und durch männlich geprägten

Realität führt Rosa Luxemburg, gestärkt vor allem von Mitstreiterinnen

wie Luise Kautsky, Olympia Lübeck und Clara

Zetkin, einen erbitterten Kampf gegen die Ausbeutung des

arbeitenden Volkes, gegen imperialistische Kriege, für die

Trennung von Staat und Kirche, für kostenlose Schulbildung

und für die Freiheit der Andersdenkenden. Ziele, die bis

heute nichts an Brisanz und Bedeutung eingebüßt haben.

Reservierung (0473/211623, www.tida.it),

Grüner Pass und Maske erforderlich

Weitere Informationen finden Sie auf unserer

Homepage: www.tida.it

Helmuth Fritz

Verleger & Herausgeber

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IMPRESSUM 'S PSAIRER HEFTL

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Druck: Lanarepro - Lana - Peter-Anich-Straße 14,

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erscheint monatlich - Postversand an alle

Haushalte im Passeiertal.

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09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht,

dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote,

sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen,

sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei

Geschlechts beziehen.

Fotos: Hubert Gögele Photographie, Andrea Pflug, Michael Tschöll, TV Passeiertal,

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ohne Quellenangabe wurden von Einsendern geliefert oder stammen aus der

Redaktion.

Das Psairer Heftl weist darauf hin, dass der Inhalt von beigelegten Werbeprospekten,

sowie eingesandte redaktionelle Texte mit gekennzeichnetem Verfasser,

ausschließlich der Verantwortung des jeweiligen Auftraggebers unterliegen und

nicht die Meinung der Redaktion wiederspiegeln.


HILFE FÜR MENSCHEN

und Familien. Sie geben Lebensmittel

zum Nulltarif weiter, welche von Freiwilligen

in den lokalen Tafeln verteilt werden.

Sie sind es, welche die Verteilung

erst möglich machen. Ihnen allen ein

großes Dankeschön, auch dem Hauptsitz

in St. Martin, wo die Lebensmittel

von außen gesammelt werden.

Ein großes Geschenk an die Lebensmitteltafel

Die Tafel Passeier erhält vom „Banco

Allimentare Trento“ Gratislebensmittel

und verteilt diese an bedürftige

Familien im Passeiertal. Daneben sind

es lokale Spender, die Lebensmittel zur

Verfügung stellen wie die Geschäfte

Maxi C&C Lana, M-Preis in Riffian, Supermarket

Passeier in St. Martin, Despar

Winkler und C&C Euromarkt Delucca in

St. Leonhard, Inser Loden in Platt und

Despar in Moos, die Bäckereien Bakery

in Riffian, die Psairer Bäckerei in St. Martin,

Ploner und Kobler in St. Leonhard

sowie die Metzgerei Hofer in Moos.

Die Liste der gespendeten Lebensmittel

ist lang, geht über Gemüse von Roland

Moosmair über Äpfel vom Torgglerhof

bis zu weiteren Spenden von Betrieben

Vor Tagen hat es ein überraschendes

Riesengeschenk gegeben. Über 1.400

kg beste Kartoffeln sind aus Deutschland

eingetroffen. Über Vermittlung von

Maria Theresia Auer vom Resort Wiesenhof

konnte ein großzügiger Spender,

welcher anonym bleiben will, gefunden

werden. Nicht weniger als 143 Stück

Säcke zu je 10 kg sind in St. Leonhard

angeliefert worden. Diese werden auf

alle Ortsstellen der Tafel in Riffian, St.

Martin, St. Leonhard und Moos verteilt

und stehen für Wochen den Familien in

Passeier zur Verfügung. Ein großes Dankeschön

dem unbekannten Spender im

Namen aller, die Hilfe brauchen. Diese

Riesenspende und die vielen anderen

Spenden von Betrieben vor Ort zeigen,

dass die Solidarität im Tal groß ist und

den Betrieben die Not anderer nicht

gleichgültig ist.

Konrad Pfitscher

IMPFEN

Brixen

IMPFTAGE OHNE

VORMERKUNG

Mittwoch, 06.10., Universität

Regensburger Allee 16,

von 08:00 - 12:00 Uhr

Bozen Donnerstag, 07.10.,

Universität Bozen,

von 08:30 - 13:00 +

14:00 - 16:00 Uhr

Brixen

Mittwoch, 13.10., Universität,

Regensburger Allee 16,

von 08:00 - 12:00 Uhr

Bozen Donnerstag 14.10.,

Universität Bozen,

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WIEDER AUFSTEHEN

12 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

„Ich bin Alkoholikerin“

Ich treffe Gerda (Name v.d. Redaktion

geändert) zu einem Abendspaziergang.

Das Sprechen über ihr Problem fällt

Gerda nicht leicht. Sie hat mich angerufen,

um den ersten Schritt zu machen.

Um ES auszusprechen. Um zu sensibilisieren.

Um ein Tabuthema vor allem bei

Frauen zu brechen. Ich bemerke, dass

Gerda eine leichte Alkoholfahne hat und

spreche sie darauf an. Sie lächelt und beginnt

zu erzählen.

„Ja, es stimmt, ich habe heute über den

ganzen Tag verteilt immer mal wieder

Alkohol getrunken. Auch vor dem Treffen

habe ich noch zwei Flaschen Bier hinunter

gekippt, um lockerer zu sein.“

Aber drehen wir die Zeit ein paar Jahre

zurück, denn es ist ja nicht so, dass Gerda

erst seit ein paar Wochen trinkt. Ich

lasse sie erzählen.

„Ich trinke schon seit einigen Jahren täglich

Alkohol. Da ich am Abend im Gastgewerbe

als Kellnerin arbeite, fällt das

nicht so auf. Da gehört es dazu, dass

man ein paar Bier trinkt. Es war mir auch

nicht so bewusst, dass ich süchtig bin.

Das hat mir erst der Lockdown durch

Corona gezeigt, denn da war ich zu

Hause. Arbeitslos. Ohne den Bierhahn

in Reichweite und somit ohne Alkohol

am Abend. Die ersten Tage habe ich

meinem Mann und mir zum Abendessen

eine Flasche Wein aufgemacht, damit

es nicht so auffällt. Während mein

Mann nur ein Glas getrunken hat, habe

ich den Rest der Flasche gelehrt. Da er

die Frühschicht macht, ist er immer vor

mir schlafen gegangen, also ist es ihm

nicht so aufgefallen. Oder doch? Ich weiß

es nicht. Im Laufe der Jahre hat er sich

wahrscheinlich an meine Alkoholfahne

gewöhnt.

Ich weiß nicht, wann ich dann angefangen

habe, schon am Vormittag einen Prosecco

oder ein Glas Weißwein zu trinken.

Die Kinder waren in der Schule, ich

war allein daheim… und es wurde zur

Gewohnheit. Mehr und mehr habe ich

gemerkt, dass ich den Alkohol brauche.

Ich habe angefangen, an allen möglichen

Verstecken Flaschen zu bunkern. Ich

habe in verschiedenen Geschäften Alkohol

eingekauft, damit es nicht so auffällt.

Ich habe selber gemerkt, dass ich nach

Ausreden gesucht habe, um zu trinken.

Bin ich am Vormittag mit Freundinnen

IN EIGENER SACHE

in eine Bar, um einen Kaffee zu trinken,

habe ich mir einen Prosecco bestellt. Zu

Mittag gab es dann was Schnelles, denn

ich habe die Zeit oft aus den Augen verloren.

Manchmal bin ich regelrecht nach

Hause getorkelt. Bis meine Kinder aus

der Schule gekommen sind, stand das

Essen dann meist auf dem Tisch. Nach

dem Essen musste ich mich oft kurz hinlegen

und habe den Kindern den Fernseher

eingeschaltet.“

„Und dein Mann bemerkt das nicht?“,

frage ich Gerda. „Er sagt kein Wort zu

mir, aber ich werde ihn, nachdem der

Artikel erscheint, darauf ansprechen. Ich

werde ihm sagen, dass ich das bin. Und

ich werde mich in Therapie begeben. Ich

möchte das alles nicht mehr. Diese Heimlichtuerei,

das Lügen, das Zittern, wenn

ich nicht trinke, meine schlechte Laune,

meine Lustlosigkeit mit den Kindern etwas

zu unternehmen. Ich möchte ein

normales Leben und ich weiß, dass ich

es ohne professionelle Hilfe nicht schaffe.

Ich habe mit meinem Hausarzt schon

darüber gesprochen und er hat mir ein

Therapiezentrum empfohlen. Obwohl

ich weiß, dass dies kein leichter Weg

werden wird, blicke ich zuversichtlich in

meine, in unsere Zukunft. Denn mir ist

bewusst geworden, dass ich mein Leben

mit meinem Alkoholproblem nicht mehr

möchte. Ich bin süchtig, ich bin Alkoholikerin.

Und ich habe es heute zum ersten

Mal laut ausgesprochen. Es fühlt sich so

gut an! ICH BIN ALKOHOLIKERIN! Ich

saufe, jeden Tag, ich bin süchtig! ICH BIN

ALKOHOLIKERIN!"

Ich nehme Gerda in den Arm, ich spüre

wie gut ihr das tut. Ich sage ihr mehrmals,

dass ihre Einsicht ein großer Schritt

in die richtige Richtung ist und wünsche

ihr Durchhaltevermögen und Kraft.

Denn dies wird Gerda brauchen.

Liebe Gerda, danke für dein Vertrauen und

deinen Mut, dich zu deiner Sucht zu bekennen.

Wenn auch andere Leser uns ihre

Schicksalsgeschichte erzählen möchten,

können Sie sich gerne vertraulich bei der

Redaktion des Psairer Heftl´s melden.

Isabella Halbeisen

Das Psairer Heftl erhalten Sie in

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COOP Market Illmer - Schennastraße 4

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Lebensmittel Pirpamer - Haslachstraße 1


Christi“ vor. Er besteht aus einem einzigen

Kapitel und ist eine Mahnrede, sich

für den einzigen wahren Glauben einzusetzen

und nicht den Irrlehrern zu verfallen,

die sich in die Gemeinde Christi

eingeschlichen haben.

Ein großer Helfer. Von den frühesten

Zeiten an hat der heilige Judas Thaddäus

als der Nothelfer in besonders verzweifelten

Anliegen gegolten. Die heilige

Birgitta von Schweden wurde in einer

Vision von Jesus selber angewiesen, sich

mit großem Vertrauen an den heiligen

Judas Thaddäus zu wenden.

Ein guter Rat. Denjenigen, welche zu

diesem Apostel Zuflucht nehmen, wird

es von großem Nutzen sein, wenn sie zu

seiner Ehre ein Werk der Barmherzigkeit

verrichten. Denn nichts sichert uns

MENSCHEN, GLAUBE & KIRCHE

Der heilige Judas Thaddäus, ein großer Helfer in schweren Anliegen

so sehr die Hilfe Gottes und die Fürbitte

der Heiligen, als Werke der Barmherzigkeit.

„Die größte Wirksamkeit, um

etwas von Gott zu erflehen, hat das Gebet,

wenn ihm Werke der Barmherzigkeit

zu Hilfe kommen“, sagt der heilige

Papst Leo. Und der heilige Gregor von

Nazianz schreibt: „Die Barmherzigen

haben den Schlüssel zu den Gnadenschätzen

Gottes.”

Ein Verwandter Jesu. Nach einer Überlieferung

war der Apostel Judas Thaddäus

der Sohn des Kleophas, der ein

Bruder des heiligen Josef war und einer

der beiden „Emmausjünger“. Seine Mutter

hieß Maria und war eine Verwandte

der Mutter Jesu, die mit ihr unter dem

Kreuze Jesu stand. Er predigte unter

unzähligen Leiden und Verfolgungen in

Judäa, Samaria, Idumäa, besonders aber

in Mesopotamien (heute Irak). Sogar Afrika

soll er durchwandert haben. Unzählige

Seelen hat er dem Heiland zugeführt

und eine große Wundermacht besessen.

Das steigerte den Hass der Ungläubigen,

sodass er schließlich mit einer Keule -

womit er auch dargestellt wird - erschlagen

wurde. Sein heiliger Leib wird in der

Peterskirche in Rom verehrt. Sein Fest

wird, zusammen mit Simon dem Eiferer,

am 28. Oktober begangen.

Der Judas-Brief: Von ihm gibt es im

Neuen Testament auch einen Brief. Judas

stellt sich darin als „Diener Jesu

Gebet in schweren Anliegen: O heiliger

Judas Thaddäus, du getreuer Fürsprecher

in schweren Anliegen. Komm mir

zu Hilfe mit deiner mächtigen Fürsprache;

denn ich bin fast am Verzweifeln.

Mein Leben ist ein Leben des Kreuzes,

meine Tage sind Tage der Trübsal, mein

Herz ist ein Meer von Bitterkeit, und

mein Geist ist oft in düstere Gedanken

versenkt. Unruhe, Kleinmut, Misstrauen,

ja Verzweiflung wollen sich meiner Seele

bemächtigen. Als Dank will ich Gott

loben und Werke der Barmherzigkeit

vollbringen. Amen.

Tägliches Gebet zum heiligen Judas

Thaddäus: O heiliger Judas Thaddäus,

ich grüße dich durch das heiligste Herz

Jesu, ich erinnere dich an jene Süßigkeit,

die dein Herz empfunden, als dich Jesus

mit den anderen Aposteln das „Vater

unser” lehrte. Ich bitte dich: erlange mir

die Gnade, Jesus treu anzuhangen bis ans

Ende! Amen.

oswald@kuenzer.it

Pfarrer im Hinterpasseier

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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KREBSHILFE PASSEIER

„Getraut enk, mir

sein für enk do!“

Gemeinsam trägt sich vieles leichter!

Man lacht und weint zusammen...

fühlt miteinander und hilft sich gegenseitig,

tauscht Erfahrungen aus und darf

einfach so sein, wie man ist! Mal gut

drauf, dann wieder traurig mit sich, seinem

Körper, seiner Krankheit.

All das bereichert die Gruppe und gibt

das Gefühl, nicht allein zu sein.

14 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Apfelaktion der Krebshilfe Passeier

Wir bekommen wieder jede Menge Äpfel, welche wir

gegen eine freiwillige Spende abgeben dürfen. Bestellungen

bitte bis 04.10. mittels SMS unter der Nummer 3494457515-

bitte Namen und gewünschte Kilos angeben. Es gibt Gala, Golden, Stark und Fujii.

Die Verteilung erfolgt am 09.10. der Ort wird noch bekannt gegeben. Der Erlös kommt

betroffenen Familien im Passeiertal zugute. Vergelt's Gott für eure Unterstützung!

Werde auch DU Mitglied

der Südtiroler Krebshilfe!

Wir ermöglichen:

· Finanzielle Unterstützungen

· Rechtsberatung

· Psychologische Beratung

· Krebsnachsorgeturnen

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T. +39 0473 44 57 57

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Auf zum Brunchen nach Sankt Martin zum Obergereuthof

Eine lustige Gruppe von Lananer Bäuerinnen

machte sich am 24. Juni auf

ins Passeiertal, um beim neueröffneten

Hofschank beim Schildhof Obergereut

in St. Martin Passeier zu Brunchen. Die

Sportlichen legten den Weg von Lana

nach Sankt Martin mit dem Rad zurück

und genossen bei herrlichem Sonnenschein

den Radweg entlang der Passer.

Die Gemütlicheren fuhren mit Privatautos

zum Biobauernhof.

Dort erwartete uns ein großes Frühstück,

das keine Wünsche offenließ.

Beim Greiter, wie der Obergereuthof

auch genannt wird, legt man großen

Wert auf Regionalität. Bei dem schönen

Panorama, den mit viel Liebe zum Detail

zubereiteten Speisen und einem Ratscher,

haben wir endlich wieder ein paar

gemütliche Stunden zusammen verbrin-

gen können. Am Nachmittag stellten

uns die Hausherren Elisabeth und Thomas

noch ihren Hof vor. Sie erzählten

uns von ihren Visionen und Ideen und

zeigten uns auch in die alte Mühle und

den Keller, des alten Schildhofes. Es war

ein schöner, interessanter Ausflug, der

uns allen gutgetan hat.

Südtiroler Bäuerinnenorganisation

Ortsgruppe Lana


Pr-Info

ALLES WAS RECHT IST

Grenzabstände für Bäume und

Pflanzungen in der Landwirtschaft

destabstand von 1m zu Mauern oder

Grundstücksgrenze gilt. Verläuft entlang

der Grundstücksgrenze eine gemeinsam

genutzte Fahrgasse so beträgt

der Mindestabstand zur Grenze hingegen

1,5m. Im Weinbau beträgt der

Mindestgrenzabstand unabhängig vom

Erziehungssystem (Pergel oder Spalier)

1m zur Grundstücksgrenze und 0,5m

zu Grenzmauern und Böschungsfuß.

Großeltern

Karte | Carta

Nonni

RA Dr. Janis Noel Tappeiner und RA Dr. Lorenz Michael Baur

Eine überaus häufig gestellte Frage

betrifft das gesetzliche Ausmaß

des Grenzabstandes von Bäumen und

im Allgemeinen von Pflanzungen zum

Nachbargrundstück hin. Dies verwundert

nicht wenn man bedenkt, dass

vor allem aufgrund der hierzulande

kleinstrukturierten Landwirtschaft eine

Vielzahl von Grundstücken mit jeweils

unterschiedlichen Eigentümern aneinandergrenzen.

Insbesondere bei Neuanpflanzungen

- und wohlgemerkt nicht

nur in der Landwirtschaft - gilt es sich

vorab genauestens zu informieren und

die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten

um nicht einen Nachbarschaftsstreit

vom Zaun zu brechen. Die zentrale gesetzliche

Bestimmung stellt hierbei Art.

892 des ital. Zivilgesetzbuches dar, dessen

Vorschriften jedoch nur dann zum

Tragen kommen, wenn entsprechende

Verordnungen (regolamenti) oder aber

örtliche Gebräuche (usi locali) fehlen.

Gebräuche sind allgemeine Verhaltensweisen,

welche in einer Gesellschaft

wiederholt und fortwährend über einen

längeren Zeitraum zur Anwendung

kommen, mit dem Bewusstsein rechtlich

zu handeln.

Die für die Autonome Provinz Bozen-

Südtirol gültigen Gebräuche gehen aus

einer zuletzt im Jahre 2018 aktualisierten

Sammlung bei der Handelskammer

Bozen hervor. Für die dort geregelten

Grenzabstände ist somit die Anwendbarkeit

der im Zivilgesetzbuch vorgesehenen

Bestimmungen ausgeschlossen.

Aufgrund dieser Gebräuche ist

bei hochstämmigen Bäumen mit breit

ausladender Krone (z.B. Nuss- und Kastanienbaum)

ein Abstand von 5m bis

zur Grundstücksgrenze einzuhalten.

Bei Obstbäumen auf stark wachsender

Unterlage (z.B. Apfel, Birne, Pfirsich)

mit einer Höhe von 5m beträgt

der Mindestabstand 3m, wohingegen

bei Obstbäumen auf schwach wachsender

Unterlage (z.B. M9) mit einer

maximalen Höhe von 3,5m ein Min-

Werden vorgenannte Mindestabstände

nicht eingehalten kann der Nachbar

verlangen, dass die widerrechtlich

gepflanzten Bäume entfernt werden.

Hierbei wird auf die entsprechende Bestimmung

des Zivilgesetzbuches nach

Art. 894 verwiesen.

Als Messpunkt der vorgenannten Abstände

gilt jeweils die Stammmitte.

Bildet ein befahrener Weg die Grundstücksgrenze

so ist der Mindestabstand

zum Wegrand hin heranzuziehen.

Der Vollständigkeit halber sei noch darauf

hingewiesen, dass nunmehr auch

die Verhaltensweise, betreffend die

Grenzabstände bei Obstanlagen mit

Vorrichtungen zum Witterungsschutz

(Hagelnetze) in die Sammlung der örtlichen

Gebräuche der Aut. Provinz Bozen-Südtirol

aufgenommen wurden. Bis

zu diesem Zeitpunkt konnte man nämlich

in diesem Zusammenhang auf keine

einheitlichen und verbindlichen Regeln

zurückgreifen.

Schlussendich sei noch darauf hingewiesen,

dass es hinsichtlich von Anpflanzungen

in unmittelbarer Nähe zu

öffentlichen Straßen hin besondere

Vorschriften gibt, welche es ebenfalls

einzuhalten gilt. Die entsprechenden

Bestimmungen findet sich in der Straßenverkehrsordnung

(codice della strada)

und den diesbezüglichen Durchführungsbestimmungen.

RA Dr. Lorenz Michael Baur &

RA Dr. Janis Noel Tappeiner

Oma und Opa sind

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16 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Online-Ausstellung: The Show must go on!

Auch in besonderen Zeiten hat gutes

Zuchtvieh seinen Wert. Mit seiner

ersten Online-Ausstellung: The Show

must go on! hat der Südtiroler Rinderzuchtverband

Mut zu Neuem bewiesen

und seinen Mitgliedern eine Plattform geboten,

um ihre Zuchttiere zu präsentieren.

Bis zum 30. Juni konnte jedes Mitglied

des Südtiroler Rinderzuchtverbandes

selbstgemachte Bilder seiner Herdebuchtiere

einschicken. Insgesamt 121 Tiere

der Rassen Pinzgauer, Grauvieh, Fleckvieh,

Holstein und Pustertaler Sprinzen

- aufgeteilt in 12 Kategorien - konnte

man so auf der Website präsentieren. Je

nach Rasse wurden die Tiere in die Kategorien:

Trächtige Kalbinnen, erst- und

zweitlaktierende Kühe und Kühe ab der

dritten Laktation eingeteilt. Vom 15. Juli

bis zum 8. August konnte jeder auf der

Website des Südtiroler Rinderzuchtverbandes

für seine Favoriten abstimmen.

Je Kategorie konnten zwei Herzen für

die persönlichen Favoriten vergeben

werden. Insgesamt wurden über 7.800

Herzen vergeben, was den Zuspruch

dieses Formates bei der Züchterschaft

und der Bevölkerung unterstreicht. Nun

stehen die Sieger und Reservesieger der

einzelnen Kategorien fest. Die Erst- und

Zweitplatzierten jeder Kategorie werden

in den kommenden Wochen vom Südtiroler

Rinderzuchtverband prämiert und

erhalten ein Andenken an dieses digitale

Format des Schauwesens.

Pinzgauer

Bei den Pinzgauerkühen holte sich Milena

(Brutus x Locki) von Josef Ebenkofler,

Oberpichler aus Sand in Taufers

den Sieg. Reservesiegerin wurde Nanni

(Karat x Mato) von Thomas Aichholzer

aus Welsberg/Taisten. Die Pinzgauerkühe

präsentierten sich als eine der stärksten

Gruppen der Online-Ausstellung, dies

spiegelte sich vor allem bei den abgegebenen

Stimmen wieder. Der erste Platz bei

den trächtigen Kalbinnen ging an Flocke

(Malaga x Ramses), ebenfalls von Thomas

Aichholzer aus Welsberg/Taisten. Der

zweite Platz ging mit Berbura (Brutus x

Mozart) von Francesco Costabiei, Bieihof

ins Gadertal.

Grauvieh

SÜDTIROLER RINDERZUCHTVERBAND

Die erst- und zweitlaktierenden Kühe

der Grauviehrasse überzeugten mit

Doppelnutzung und Typ. Den ersten

Platz sicherte sich Konrad Mair,

Stanerwies, Deutschnofen mit seiner

Erstlingskuh Fanny (Dalbdam x Baros).

Reservesiegerin wurde Aga (Dalbdam

x Nigal) von Andreas Franz Pichler,

Brandter aus St. Leonhard in Passeier.

Der erste Platz bei den Grauvieh

Mehrmelkkühen ging an eine der wohl

bekanntesten Grauviehkühe Südtirols:

Gemse (Dalbdam x Derimo) von

Franz Auer, Oberhof, St. Leonhard in

Passeier. Gemse wurde dieses Jahr in

der 5 Laktation mit 91 Punkte bewertet.

Der zweite Platz ging an Reinhard

Tschager, Hilber aus Deutschnofen mit

Milva (Nordius x Dobbner).

In der Kategorie trächtige Kalbinnen

der Rasse Grauvieh erhielt Resi (Dobbal

x Dalman) von Rudolf Pichler, Pfeifer

aus Moos in Passeier die meisten

Stimmen. Reservesiegerin wurde Astrid

(Artun x Donnkan) von Werner

Markart, Bartiler aus Ratschings.

Fleckvieh

Der erste Platz bei den Jungkühen der

Rasse Fleckvieh ging an Olina (Wattking

x Zasport) von Anton Oberleiter, Angerer

aus Sand in Taufers. Olina wurde als

Erstlingskuh mit 88 Punkten bewertet.

Der Reservesieg ging an Milke (Maxx x

Sanddorn) von unserem stellvertretendem

Obmann Michael Treyer, Treyackerhof

aus St. Georgen.

Die Fleckvieh Mehrmelkkühe überzeugten

durch Rahmen und sehr gute Euter.

Die meisten Stimmen gingen an Kati

(Hutmann x Safir) von Alois Jakob Gross,

Moar in der Wies aus Sarnthein. Kati

ist mit 91 Punkte bewertet. An zweiter

Stelle reihte sich Samira (Manuap x Hupsol)

von Jakob Gartner, Oberachrain aus

Ahrntal. In der Kategorie trächtige Kalbinnen

überzeugte Gana (Mogul x Waldbrand)

von Engelbert Messner, Klammer

aus Rasen/Antholz. Der Reservesieg ging

an Rummel (Parisse x Insel) von Manfred

Knapp, Lempfrecher aus Sand in Taufers.

Holstein

Den ersten Platz bei den erst- und zweitlaktierenden

Kühen der Holsteinrasse

holte sich die Mccutchen-Tochter Eleen

von Heinrich Markus Kofler, Brugghof aus

St. Felix. Hinter ihr reihte sich Hummel

(Delorean x Clark) von Evelyn Wiedmer,

Leadner aus Mölten ein. Beide Tiere

spiegeln die hohe Qualität wieder, die

die Holsteinzucht in Südtirol mittlerweile

erreicht hat. Bei den Holstein Mehrmelkkühen

sicherte sich Fanni (Eudon x Attilio)

von Helmuth Alber, Brunnerhof aus

Hafling die meisten Stimmen. Der Reservesieg

ging an Pink (Santana x Goldfarm)

von David Weissteiner, Weissteiner aus

Pfitsch. Auch bei den Mehrmelkkühen

überzeugte die Holsteinrasse durch ihre

exzellenten Euteranlagen. Die Siegerin

und Reservesiegerin wurden jeweils mit

M und E in diesem Merkmal bewertet.

In der Kategorie trächtige Kalbinnen ging

der erste Platz an Merle (Awesome-Red

x Ralstrom) von Reinhard Tschager, Hilber

aus Deutschnofen. Den zweiten Platz

holte sich Holly (Sound System x Piqout-

R) von Benedikt Haller, Angerhof aus

Ridnaun. Beide Tiere wurden als Jungrind

bzw. trächtige Kalbin über eine Versteigerung

des Südtiroler Rinderzuchtverbandes

vermarktet.

Pustertaler Sprinzen

Die Gruppe der Pustertaler Sprinzen

präsentierte sich ebenfalls sehr stark.

Die rote Erstlinkskuh Nina (Olliver

x Fidor) mit Kalb Naomi (Uri) von

Bernhard Gufler, Unterer Oberegger

aus St. Leonhard in Passeier

konnte die meisten Stimmen für sich

verbuchen. Der Reservesieg ging mit

Sissi (Odin x Pegasus) und Kalb Fernando

(Fritz) von Daniel Ploner, Dirsching

aus Lajen ebenfalls an eine rote

Sprinzen Kuh.


Pr-Info

ERFOLGREICHER UMBAU

Psairer Bergkäserei Bio Neubau

In der Handwerkerzone Lahne wurden

die längst überfälligen Räumlichkeiten

der 2003 von 15 Biobauern aus dem

Passeiertal gegründeten Biokäserei auf

den neuesten Stand der Käseproduktion

gebracht. 2009 hat die Biokäserei

beschlossen, die Vermarktung der Bioprodukte

auszulagern und zwar an die

Sennerei Algund, um so einen erfolgreichen

Absatz der Produkte und somit

die Wirtschaftlichkeit der Psairer Bergkäserei

zu garantieren, was jetzt seit 11

Jahren super funktioniert.

Biobauern im Durchschnitt 50.000

Liter Biomilch liefert. Hauptsächlich

werden die Bioprodukte von der gehobenen

Gastronomie gekauft. Das Detailgeschäft

in der Handwerkerzone St.

Martin musste nach neun Jahren leider

geschlossen werden. Zu wenig Kunden

waren trotz all der Bemühungen der

Grund für diese Entscheidung. In Lebensmittelgeschäften

im Passeiertal

können aber alle Produkte der Biokäserei

erworben werden. Der Betrieb

beschäftigt derzeit acht Mitarbeiter.

bauten Räume ein. Neben den politischen

Vertretern nahmen auch ehemalige

Verwaltungsräte, Obmänner sowie

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an

der Feier teil. Die Segnung der umgebauten

Psairer Bergkäserei Bio übernahm

Pfarrer Oswald Kuenzer.

ih

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

17

Zurzeit werden in der Biokäserei 15

verschiedene Käsesorten hergestellt.

2.500 Liter Milch werden tagtäglich

verarbeitet. Das heißt, dass jeder der

Bei der Einweihung lud der Obmann

der Passeirer Bergkäserei Bio Christian

Scherer sämtliche Gemeindevertreter

zu einer Besichtigung der neu umge-

www.psairerbergkaeserei.com


Kinder Seite

Zug um Zug

Wenn du den Linien

richtig folgst, ergibt

sich ein Sprichwort.

Beginne beim J

Blätterpfad

Finde den Weg von einem Baum zum anderen. Dabei darfst

du nicht schräg und immer nur ein Feld weiter ziehen.

Dieses muss die gleiche Zahl oder das gleiche Blatt haben :-)

Knobelspass mit

Streichhölzern

Nimm in jeder Reihe ein

Hölzchen so weg,

dass die Rechnung

stimmt!

18 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Hallo Kinder,

wusstet ihr eigentlich, dass Äpfel sehr gesund

sind. Sie versorgen uns mit vielen Vitaminen.

Im Moment werden bei uns in SüdtirolTonnen von

Äpfeln geerntet. Nicht umsonst heißt es

„a apple a day keeps the doctor away“. Also, esst

jeden Tag einen Apfel z.B. zur Pause und bleibt

gesund. Euer Helfritz.


Pr-Info

WALD & AUFFORSTUNG

Aufforstungsprojekt von Naturafit

Gemeinsam gegen den Klimawandel

- Wiederbewaldung von Sturmflächen

„Vaia“

Im November 2020 haben wir diese

Idee an das Forstinspektorat Meran

herangetragen und das Thema unter

anderem mit dem Direktor des Forstinspektorates

Meran, Dr. Peter Klotz,

vertieft und diskutiert.

Nach Rücksprache mit der territorial

zuständigen Forststation Lana, durften

wir das erste Mal am 15. Juni 2021 eine

geschädigte Waldfläche am Vigljoch

aufforsten. Die Firma Naturafit trägt

dabei die Kosten für die Aufforstung.

Warum möchten wir in Südtirol Bäume

pflanzen?

An erster Stelle steht unser Wunsch,

dem Wald zu helfen, sich von dem heftigen

Sturmtief Vaia zu erholen. Das

Sturmtief Vaia hatte Ende Oktober

2018 eine Fläche von rund 6.000 Hek-

tar verwüstet. Weitere Aufforstungen

in den Südtiroler Wäldern sind bereits

in Planung.

Wälder leisten einen unschätzbaren,

wertvollen Beitrag zum Schutz unseres

Klimas, indem sie große Mengen von

Kohlenstoff binden und damit dem Klimawandel

entgegenwirken.

Wälder sind aber nicht nur „Klimaretter“,

sie sorgen auch für Wasser- und

Nährstoffkreisläufe und sie bieten vielen

Tier- und Pflanzenarten Lebensraum.

Ihre Wurzeln schützen zudem

den Boden vor Erosion und sie halten

Wind und Frost von den angrenzenden

Flächen ab. Wälder haben einen kühlenden

Effekt und bieten auch uns Menschen

Erholungs- und Lebensraum.

Wir haben eine Vision von einer Welt,

die mehr mit der Natur verbunden ist.

Unser Ziel ist ein mehrjähriges Projekt,

denn auch in Zukunft wird für jede verkaufte

Matratze ein Baum in Südtirol

gepflanzt. Das ist unsere Art, der Umwelt

etwas zurückzugeben und Danke

zu sagen.

Danke an unsere Kunden und die kleinen

Unternehmen, die eine neue nachhaltige

Ökonomie und unsere Umwelt unterstützen.

„Aus Liebe zur Natur“.

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

19


KLEINANZEIGER

Biete Arbeit

Die Kleinanzeigen

Ihre private

erscheinen

Kleinanzeige

sowohl

können

im Psairer

Sie einfach

Heftl

und

als auch

kostenlos

im Maiser

auf der

Wochenblatt.

Webseite

Gerne können sie Ihre Anzeige auch selbst über die Seite

www.wochenblatt.it www.wochenblatt.it/kleinanzeiger selbst eingeben. aufgeben

• Ich suche eine einheimische Haushaltshilfe ein- zweimal

wöchentlich für ein Haus in Untermais, Stadtnähe.

Bei Bedarf kann ein Parkplatz gestellt werden.

Tel. 333-2059689

• Wir suchen für ein älteres Ehepaar in St. Leonhard eine

Person für die Betreuung und Hilfe im Haushalt, zweidreimal

wöchentlich für ca. drei Stunden.

Tel. 339-4677596

• Deutschsprachige Altenbetreuerin für Frau im Rollstuhl

von Montag bis Samstag für 3 Stunden am Vormittag

und 2 Stunden am Nachmittag in Meran gesucht.

Tel. 339-8018070

Tiere

• Suche Reitbeteiligungen für unsere sechs Pferde und

zwei Ponys. Privater Hof mit Reitplatz und tollem Ausreitgelände

(Englisch und Western).

Tel. 334-9079172

• Wer kennt eine Ragdoll-Zucht?

Tel. 335-5927400

• Zwei brave Esel zu verkaufen.

Tel. 334-9079172

Verschiedenes

• Suche Ackerfläche im Raum Meran, min. 2.000 m², für

Gemüseanbau mit Traktor. Kann auch eine alte Apfelanlage

zum Roden sein. Gute Bezahlung und Pflege des

Grundstücks garantiert.

Tel. 340-6467094

• Junggebliebener Pensionist aus dem Burggrafenamt

sucht gleichgesinnte Person für Wanderungen und andere

Freizeit-Unternehmungen.

Tel. 347-4712390

20 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

• Wir brauchen Verstärkung im Service, sowie an der

Rezeption und suchen eine Frohnatur, die auch an stressigen

Tagen #positivevibes versprüht :-). Freu dich auf

eine 5-Tage-Woche, junge Arbeitskollegen, sowie eine

gute & faire Entlohnung. Bei Bedarf bieten wir auch kostenlose

Unterkunft & Verpflegung. Zudem suchen wir

Verstärkung in unserer Beauty-Massageabteilung und

suchen Mädels mit Zauberhänden auf Abruf. Ab sofort,

oder ab November geht’s für dich los #letzfetz. ****Apfelhotel

Torgglerhof Passeier, info@apfelhotel.com

Tel. 0473-645433

• Suchen Barist (m/w) in Jahresstelle für unser liebevolles

Café (Sonntag Ruhetag).

Tel. 0473-237162

• Suche flexible Putzfrau für Privathaushalt in Lana auf

Abruf für 6-8 Stunden.

Tel. 340-5404508

• Suche einheimische Zugehfrau einmal wöchentlich

(4-5 Stunden) für Privathaushalt im Raum Obermais.

Tel. 346-6001494

• Reinigungskraft, zwei- dreimal wöchentlich, je ca. drei

Stunden in Tscherms gesucht. Die Arbeitszeit kann flexibel

gestaltet werden.

Tel. 340-3679791

• Wir suchen für eine Villa in Obermais eine Reinigungskraft,

die gewissenhaftes und genaues Arbeiten gewöhnt

ist, Referenzen sind erwünscht. Wir bieten eine Anstellung

mit Vertrag und leistungsgerechte Entlohnung für

eine 5-Tage-Woche, halbtags. Anrufe bitte vormittags.

Tel. 342-7745387

fahrzeuge

• Suche alten Porsche Typ 964, 1988-1994 | Typ 993,

1993-1998 zu kaufen.

Tel. 339-6634443

Immobilien

• Suche große Jugendstilwohnung oder Haus zu kaufen.

Tel. 371-1776194

• Suche dringend Keller oder Garage in Verdins zu kaufen.

Tel. 340-9030445

suche Arbeit

• Suche eine Arbeit in Teil- oder Vollzeit im Raum Meran

Umgebung/Passeiertal. Vorzugsweise von Montag

bis Freitag, gerne auch etwas Neues zum Anlernen, kein

Gastgewerbe. Sehr gerne auch etwas mit Tieren.

E-Mail: tina.chessy3@gmail.com

• Einheimische Pflegerin mit langjähriger Erfahrung im Krankenhaus

übernimmt dreimal die Woche vormittags, maximal

4 Stunden Aufgaben, nur im Raum Lana und Umgebung.

Tel. 389-8518964

• Biete Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe für Grundschüler

in allen Schulfächern an, gerne auch Englischstunden

für Erwachsene.

Tel. 338-9143874

• Suche Arbeit (gerne Teilzeit) im Bereich Security/Sicherheit,

habe jahrelange Erfahrung im Bereich Security.

Tel. 351-5540205

• 34-jährige Meranerin sucht ab sofort drei - viermal

wöchentlich für 4 Stunden ein Stelle als Haushaltshilfe

(Referenzen vorhanden).

Tel. 371-1310586

• Sehr motivierter 17-jähriger mit Abschluss der 3-jährigen

Landwirtschaftsschule in Salern, sucht eine Stelle als

Tischlerlehrling im Raum Passeiertal.

Tel. 379-1351386

• Mein Name ist Usha und ich wohne seit 20 Jahren in

Meran und bin zweisprachig. Ich habe das Diplom als

Verkäuferin und den Führerschein B. Momentan arbeite

ich als Fahrerin und Übersetzerin, suche aber mehr Arbeit,

am liebsten als Lieferantin, Verkäuferin, Küchenhilfe

Tel. 389-8496753

zu kaufen gesucht

• Gebrauchtes Damenfahrrad zu kaufen gesucht.

Tel. 333-8506615

Zu mieten gesucht

• Kultiviertes, ruhiges Ehepaar sucht 3-Zimmerwohnung

oder älteres Einfamilienhaus, wenn möglich mit kleinem

Garten, in Meran oder Umgebung zu mieten.

Tel. 328-5375327

• Ortsansässige Familie sucht in St. Martin in Passeier eine

3- oder 4-Zimmerwohnung zu mieten oder zu kaufen.

Tel. 333-3696463

• Suche kleine 1-Zimmerwohnung in Riffian, Saltaus

oder evtl. St. Martin zu mieten.

Tel. 333-5990685

• Suche 1- bis 2-Zimmerwohnung in Stadtnähe zu kaufen

oder zu mieten.

Tel. 339-8466329

• Einheimischer Rentner sucht kleine Wohnung in Oberoder

Untermais zu mieten.

Tel. 348-0344477

zu verkaufen

• Elektrischer Tischgrill für € 30,00 abzugeben.

Tel. 0473-232084

• Kassetten, Daunendecke 220 x 200 zu verkaufen.

Tel. 320-2363817

• Wohnungsauflösung: alles günstig abzugeben.

Tel. 320-2363817

• Vier neue, hochwertige Heizkörper, Fabrikat „Irsap“, in

verschiedenen Größen, sehr günstig von Privat zu verkaufen.

Tel. 339-8131306

• Stubenwagele mit Vorhang für € 40,00 zu verkaufen.

Tel. 347-9735325

• Wohnlandschaft, inklusive Bettfunktion und Bettkasten

255 cm x 190 cm für € 350,00 zu verkaufen.

Tel. 347-9901780

• Damenfahrrad, gut erhalten, günstig zu verkaufen (VB

€ 35,00)

Tel. 333-4567639

• Ein größerer Einkochtopf in Emaille mit Thermometer;

schöne, größere Reistasche; Bergsteiger-Rucksack mit

Kletterseil und Zubehör abzugehen.

Tel. 333-8506615

• Wander/Trekkingschuhe Marke „Sportiva“, Größe 44,

einmal getragen, also fast neu, für € 90,00 zu verkaufen

(Neupreis € 189,00).

Tel. 335-6832217

• Neuwertiger Pellets-Ofen, Fabrikat „Wodke“, PE Nova

Einbaugerät; B/T/H 70/51/124 cm, in Plaus zu besichtigen,

zu verkaufen (VB € 2.600,00).

Tel. 339-8131306

• Wegen Wohnungsauflösung Möbel, Geschirr, usw.

günstig abzugeben oder zu verschenken, geeignet auch

für Flohmarkt.

Tel. 340-7608779

• Neuwertiges Elektro-Dreirad zu verkaufen.

Tel. 366-3420722

• Eine kleine Menge Haselnüsse abzugeben (sowie die Schalen,

geeignet zum Sandstrahlen) und eine unbenutzte Bohrmaschine

sowie 2 Handkreissägen für € 100,00 zu verkaufen.

Tel. 388-7893417

zu vermieten

• Vermiete Räumlichkeiten, ca. 56 m² für Geschäft oder

Beauty Salon in der Freiheitsstraße Nr. 182.

Tel. 335-5298923


• Garage in Meran in der Mozartstr. (Nähe Krankenhaus/

Schulzentrum Karl-Wolf) für € 79,00 + € 6,00 Spesenpauschale

zu vermieten. Fläche 13,95 m². Einfahrtsbreite

2,19 m. Garage in der Bellinistraße (Musikerviertel) zu

vermieten. 14,3 m², trocken, Miete € 105,00 + € 6,00

Spesen.

E-Mail: mkspost@gmx-topmail.de

• Komplett sanierte, teilmöblierte 1-Zimmerwohnung

mit Küche, Wohn/Schlafraum, Dusche, Gang und Balkon

(Südlage) sowie Abstellraum, in Untermais ab sofort,

langfristig, an referenzierte Person für € 520,00 plus Nebenkosten

zu vermieten. Aufzug und gemeinschaftliche

Autoabstellplätze vorhanden, ebenso gute Anbindung an

Bus/Zug.

E-Mail: wohnung.maia@gmail.com

• Helle Neubau-Wohnung (Bj. 2020, 72 qm², teilmöbliert)

in Partschins mit Wohnküche, 2 Zimmer, 2 Bädern

und Keller für € 730,00 zuzüglich Nebenkosten (ca. €

100,00), ab 15. November 2021 zu vermieten. Bei Bedarf

Autostellplatz in Garage für € 70,00 pro Monat.

E-Mail: wpartschins@gmail.com

• Geschäftslokal (55 m² netto) mit drei Schaufenstern in

Meran, Romstr. 40 zu vermieten.

Tel. 340-1037675

• Große 3-Zimmerdachwohnung, (+2 kleine Dachzimmer)

3.Etage, Konventioniert, in Algund ,93 m² Nettowohnfläche,

fast vollständig möbliert, mit Terrasse,

Balkon, Keller, Garage für € 800,00 plus Kondominiumsspesen

(ca. € 120,00 monatlich) ab Dezember an

referenzierte Einheimische zu vermieten. Möbel- und

KLEINANZEIGER

Küchenübernahme erforderlich.

E-Mail: bigipu@hotmail.com

• Vermiete kleines Monolokal in Marling.

Tel. 331-8759494

• Garage in der Franziskusstr. 6/A, Kondominium Gingko

in Meran zu vermieten.

Tel. 333-2447878

• Vermiete renovierte 2-Zimmerwohnung mit Hobbyraum

und Garage in Marling.

Tel. 338-2616864

• 1-Zimmerwohnung in Meran, Untermais, ab Oktober

zu vermieten.

Tel. 339-1563235

• Lokal, 50 m² in Meran, Romstraße 26, zu vermieten.

Tel. 339-2584411

Den kleinen Gärtnern beim Überwintern helfen

Das Igelleben spielt sich weitgehend

im Verborgenen ab. Tagsüber schlafen

sie versteckt unter einem Gebüsch

oder einer Hecke. Nachts gehen sie

auf Nahrungssuche und durchstreifen

dabei den Garten und viele Schädlinge,

die uns im Garten Sorgen bereiten,

gehören zu ihren Lieblingsspeisen und

weil sie eine Menge davon fressen, sind

sie als Nützlinge sehr beliebt. Schnecken

mögen sie besonders gern, weil sie

leicht zu erbeuten sind. Insekten stehen

ebenfalls auf dem Speiseplan.

Erfreulicherweise ignorieren sie die

nützlichen und von allen Gärtnern

hochgeschätzten Marienkäfer. Abwechslung

in der Nahrung liebt er sehr,

deshalb macht er sich auch über Regenwürmer

her und nascht am Fallobst

oder an Beeren. Wer also Igel mag, und

das dürften so ziemlich alle Gartenbesitzer

sein, kann ihnen mit wenig Aufwand

leicht helfen.

Das ideale Winterquartier besteht aus

einem Haufen Holz, Reisig und/oder

Laub, deshalb räumt man den Garten

im Herbst auch nicht ganz leer, sondern

lässt dem Igel ein paar „Rückzugsinseln”.

Schon ab Mitte Oktober

wird das Nahrungsangebot für Igel

deutlich knapper, die Alttiere beginnen

ihr Winternest zu bauen und Jungigel

versuchen noch weiter an Gewicht

zuzulegen und sind deshalb noch ver-

mehrt unterwegs. Diese Tiere sollten

nicht aus falsch verstandener Fürsorge

daheim im Haus aufgenommen werden.

Nur wenn ein Igel auffallend unterernährt

oder krank ist, sollte er versorgt

oder einer Igelstation übergeben

werden.

Die Seilbahnen Hirzer bleiben bis Anfang

November geöffnet.

Alle Gasthäuser und Almhütten haben für Sie

geöffnet und geben sich die größte Mühe, Sie

zu verwöhnen.

Die Hirzer Seilbahnen und die Wirte freuen

sich auf Ihren Besuch, also bis bald.

Die Bahnen bringen Sie in wenigen Minuten

von der Talsohle bis auf 2.000 Meter Höhe.

Das Wandergebiet Hirzer

ist immer einen Besuch wert.

Weitere Informationen

unter www.hirzer.info

Tel. 0473-64 54 98

(Kassa Talstation)

oder per E-Mail:

seilbahn.hirzer@rolmail.net


GESUNDHEIT & NATUR

Pr-Info

22 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Alte Heilkräuter neu entdeckt:

Die Sonnenblume

Diese schöne und imposante Blume

verdankt ihren botanischen Namen

der griechischen Mythologie. Einst

verliebte sich das Mädchen Clytia in

den Sonnengott Helios, welcher ihre

Liebe nicht erwiderte. Neun Tage soll

sie dagesessen haben und Helios dabei

zugesehen haben, wie dieser den Sonnenwagen

über den Himmel zog. Daraufhin

soll sie sich in die Sonnenblume

verwandelt haben. Nun denn, eine wunderbare

Geschichte, denn jeder von uns

hat sicher schon mal beobachtet, dass

sich ihre Blüten nach dem Sonnenstand

orientiert. Gerade deshalb sind Sonnenblumen

eine unglaubliche Pflanze zum

Wetterweisen.

Wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere,

konnte mein Großvater an

wenigen Naturereignissen das Wetter

für Tage voraussagen, was ihm sogleich

den Spitznamen „s'Wettermandl“ einbrachte.

Dabei muss man wissen, dass

unsere heutige Sonnenblume erst seit

dem 16. Jahrhundert in Europa anzu-

Pichler Walter KG - Kohlstatt Nr. 85 - 39015 St. Leonhard in Passeier

Tel. 0473 65 63 84 – Fax 0473 65 65 84 – walter.pichler@gruppoitas.it

finden ist. Einige werden sich dann aber

fragen, auf welche Pflanze sich dann das

Märchen bezieht. Nun, auch dies lässt

sich leicht erklären, denn es gibt unzählige

Arten aus der Familie der Helianthus

Gattung. In den ursprünglichen westlichen

Ländern Nordamerikas wurde sie

vermutlich schon seit etwa 1.000 vor

Chr. domestiziert. Was ich den indigenen

Völkern nur allzu gerne glaube, denn

diese Blume ist nicht nur schön, sondern

kann weit mehr.

Da die Pflanze erst spät nach Europa gelangte,

gibt es erst ab dem Jahr 1679 erste

Aufzeichnungen und Anwendungen

mit ihr. Adam Lonicerus beschrieb seine

Erfahrungen und medizinischen Anwendungen

als kräftigend für den Körper,

aber auch als erweckend der ehelichen

Lust. Dabei wurden die jungen zarten

Blattstiele mit Salz und Öl gegessen.

Heute unterscheiden wir bei den Verwendungen

drei Sparten. Die gelben

Blätter sind reich an Betain, Flavonoiden,

Eisen, Mineralsalzen und Phosphor.

Diese werden als Tee zubereitet

und helfen bei Erkältungen, Fieber und

Blasenentzündung. Der Samen ist reich

an ungesättigten Fettsäuren, wie Linolsäuren,

Vitamin B1, B2, B3, B6, D und

E, zudem vielen Spurenelementen und

Mineralstoffe, um nur einiges zu nennen.

Das daraus gewonnene Öl ist ebenfalls

sehr gesund. Letzteren beide haben die

Eigenschaft das LDL-Cholesterin positiv

zu beeinflussen, indem sie in den Leberzellen

eingreifen und somit die LDL-

Rezeptor-Aktivität beeinflussen. Wer

regelmäßig Sonnenblumenkerne kaut

oder Öl verwendet, der beugt so mancher

Krankheit vor.

Das Ölziehen mit Sonnenblumenöl eignetet

sich bestens zum Entgiften. Diese

alte Tradition der Entgiftung stammt

vorwiegend aus Russland. Dabei wird

ein Löffel Öl in den Mund genommen

und durch die Zähne gezogen. Eine

Kur kann bei Kopfschmerzen, Bronchitis,

Arthrose, Rheumatismus, Ekzemen,

chronischen Darmerkrankungen, Herz-,

Nieren- und Lebererkrankungen vorbeugend

oder lindernd wirken. Zudem

wird das Ölziehen nicht ungern zusätzlich

bei Krebspatienten eingesetzt. Die

Samen hingegen werden gut gekaut und

mindern Magensäure und Sodbrennen.

Zudem steuern sie durch den hohen

Zinkanteil die Abwehr und die Funktion

verschiedener Hormone (Schilddrüsen-,

Sexual- und Wachstumshormone). Nun

wünsche ich euch allen viel Spaß bei euren

Anwendungen und vergesst nicht,

die Gesundheit beginnt in der Küche auf

dem Teller.

Eure Rosi


FLIEGENFISCHERVEREIN PASSEIER

Schnupperkurs am Fischteich St. Leonhard

wieder ein toller Erfolg!

Im Juli und August 2021 hat sich die

Wiederholung des Schnupperkurses

im Fliegenwerfen und -binden als

großartiges Highlight entpuppt. Eine

sehr beachtliche Teilnehmerzahl hat

bewiesen, dass Fliegenfischen für die

Zukunft und für schonendes Fischen

sich bestätigt. Mit viel Fleiß und Einsatz

haben bei den acht Kursen durchschnittlich

vier bis acht Teilnehmer ein

reges Interesse gezeigt, wobei sehr viel

Freude zum Fliegenbinden und Werfen

aufgekommen ist.

Die beiden Kursleiter vom Fliegenfischerverein

Passeier (Pepi und Bazi)

wurden von den Teilnehmern richtig

unter Beschuss genommen. Trotzdem

haben sie mit viel Geduld, Erfahrung

und stets guter Laune diese Situation

gemeistert.

Ein besonderer Dank geht an den Fischerverein

St. Leonhard für die Bereitstellung

der Räumlichkeiten um

diesen Kurs durchführen und gewährleisten

zu können.

Zum Abschluss am 28. August wurde

uns von Seiten der Schildhöfe für alle

Teilnehmer eine Marende sowie auch

die Fischwasserkarten für die Kursteilnehmer

spendiert. Dazu ein herzliches

Vergelt‘s Gott!

An alle Teilnehmer ein

kräftiges Petri Heil!

Walter Pichler,

Obmann Fliegenfischerverein Passeier

Bildtext: Einige Teilnehmer des Fliegenwerfen und Bindekurs

2021 mit dem Präsidenten des Fliegenfischerverein Passeier

Walter Pichler (3. von rechts) und den zwei Ausbildern

Pepi und Bazi (2. und 4. von rechts)

Die Sommelière

Weißburgunder „Weiss“

der Kellerei Passir

Wer genießt an warmen Tagen wie

diesen nicht gerne ein erfrischendes

Glas Weißwein?

In der Gemeinde Völlan, in Ackpfeif

unter der Leonburg auf Porphyrhügeln,

wächst der Weißburgunder der Kellerei

Passir. Mit Fülle und raffinierter

Balance, gekrönt von einer geschmeidigen

Butternote, präsentiert sich dieser

zeitlose Weiße mit angenehm zurückhaltender

Säure und mineralischem

Körper. Am Gaumen gibt er sich lebhaft

frisch und elegant füllig, sein facettenreiches

Duftspiel, gekennzeichnet von

frischen Fruchtnoten wie Apfel, Zitrus

und Ananas, zeichnen den unverwechselbaren

Charakter des Weißbur

gunders aus.

Ein Weißweinklassiker, der sich dank

seiner Vielseitigkeit sowohl als Aperitif

anbietet, als auch zur Begleitung

leichter Vorspeisen sehr gut harmoniert.

Allerdings betone ich immer wieder

gerne, dass er in Gesellschaft getrunken

besser harmoniert als allein. Der

weise Mensch auf Erden genießt den

Wein allein beim „Glücklich-Sein“ und

nicht zum „Glücklich-Werden“. Jetzt ist

es „heiss“, drum trinkt den „Weiss“!

Viel Spaß mit diesem wunderbaren

Weißburgunder der Kellerei Passir.

(Persönliche Bewertung

durch die Sommelière

Sonja Zehani)

Dorfstraße 35 | 39010 St. Martin in Passeier

Öffnungszeiten:

Mo-So 8:00-13:00 15:00-21:00

Fr+Sa 8:00-13:00 15:00-22:00

Dienstag Ruhetag

Termine für Verkostung

und Kellereibesichtigung

Mi+Sa 17:00 Deutsch

Mi+Sa 18:00 Italiano

Anmeldung unter Tel: 0473 641226

info@martinerhof.it | www.martinerhof.it


KVW ORTSGRUPPE RIFFIAN-KUENS

24 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Herbstkurse: Oktober und November 2021

Mit Kneipp gestärkt in den Herbst

Gerade jetzt im Herbst können wir mit einfachen Kneippanwendungen

unseren Körper stärken und für die kältere Jahreszeit

vorbereiten.

Wir lernen einige der Wasseranwendungen in der Praxis kennen

und erfahren Nützliches über die Durchführung zu Hause.

Neben dem Wasser als eine der Säulen dieses ganzheitlichen

Naturheilverfahrens werden wir auch die Bewegung, die Lebensordnung,

die Ernährung und die Kräuter einfließen lassen.

Dabei erhalten wir Gelegenheit gesunde Getränke, wie Tees

und Smoothies aus Wilma's Kräutergarten vom Hotel Sonnenhof

zu genießen.

Zeit: Sa., 23.10.2021, 10.00 Uhr - 13.00 Uhr

Ort: Kuens: Hotel Sonnenhof, Kuens

Referentin: Anita Waldner, Krankenpflegerin, FNL-Kräuterexpertin,

Kneipp-Gesundheitstrainerin, Riffian

Gebühr: Euro 45,00 / Euro 40,00 für KVW Mitglieder,

(Mittagessen extra)

Hinweis: Anmeldung bei Maria Kuen Pircher Verdorfer,

Tel. 348 809 0961, Margit Platter, Tel. 338 520 6031

Mitzubringen: Bequeme und auch warme Kleidung, sowie

warme Socken, Handtuch, große Salatschüssel

Markt

Sa 16.10.2021

14 – 17 Uhr

Raiffeisenplatz St. Leonhard

Alles-rund-ums-Kind

Jeder, der verkaufen möchte, kann seine Artikel an einem

eigenen Tisch anbieten. Tische werden zur Verfügung gestellt.

(Achtung begrenzte Tischzahl)

Veranstalter

Informationen & Anmeldung für Tische

unter Tel. 324 996 73 88

VKE SEKTION PASSEIER

NATURNAH WACHSEN

Der Markt findet unter Einhaltung der Corona-Regeln statt.

Bei Schlechtwetter: AUSWEICHTERMIN 23.10.2021

Weihnachtsbäckerei mit Mike in der Meraner Mühle

Sobald die Vorweihnachtszeit beginnt... In einer modern eingerichteten

Backstube backen wir gemeinsam verschiedene

Kekssorten, Quarkstollen und Früchtebrot. Die Rezepte und

die Gebäcke werden mit nach Hause genommen.

Zeit: Sa., 06.11.2021, 10.00 Uhr - 16.00 Uhr

Ort: Lana, Meraner Mühle, Industriestraße 7

Referent: Mike Kofler, Bäcker, Laas

Gebühren: Euro 60,00 / Euro 55,00 für KVW Mitglieder, inkl.

Materialspesen

Hinweis: Anmeldung bei Maria Kuen Pircher Verdorfer,

Tel. 348 809 0961, Margit Platter, Tel. 338 520 6031

Mitzubringen: Schürze, Box für Kekse


SÜDTIROLER BÄUERINNENORGANISATION

Schule am Bauernhof

Im Rahmen des Trento Film Festivals

2021 „Berge und Kultur“ stellten Bäuerinnen

und Bauern das Projekt „Schule

am Bauernhof“ vor. Den Auftakt machte

Fabian Plattner vom Haflingerhof in

Jenesien. Strohballen dienten als Sitzgelegenheiten

und Getreidesäcke luden

zum Erraten von verschiedenen Getreidesorten

ein. „Den Hof in die Stadt zu

bringen ist gleichzeitig eine Reise in die

Vergangenheit. Unser Getreide wurde

früher nach Bozen gebracht und dort

verkauft - darum heißt der Kornplatz

auch so,“ weiß Plattner.

Manche Kinder sahen zum ersten Mal,

woher die Lebensmittel kommen und

wie sie produziert werden. Die Kinder

durften die Getreidekörner schälen,

verkosten und hausgemachtes Brot genießen.

Mit dabei waren die Holzkühe

Filomena und Linda, an denen sich die

Kinder im Melken üben konnten. Normalerweise

erleben die Schulkinder die

Tiere hautnah am Hof und erfahren die

Kreisläufe der Natur aus erster Hand.

Landesbäuerin Antonia Egger ist überzeugt:

„Es ist wichtig den Kindern Werte

wie Verlässlichkeit, Verantwortung

und Gemeinschaftssinn sowie Kultur

und Tradition näher zu bringen und das

schafft Schule am Bauernhof!“

Lehrpersonen der Grund- und Mittelschulen

können sich für einen Besuch

anmelden. Die Schülerinnen und Schüler

verbringen drei Stunden auf einem

zertifizierten Hof. Je nach Ausrichtung

des Hofes beobachten sie die Tiere im

Stall, schlagen Butter, ernten Kartoffeln

und backen Brot. Die Kosten werden

vom Ressort für Landwirtschaft mitfinanziert.

Alle Betriebe sind auf der

Website www.baeuerinnen.it zu finden.

Im September gab es folgende Veranstaltungen:

Evelyn Gamper vom Kassinghof:

Basteln mit Naturmaterialien

und eine Verkostung. Rossana und

Gottfried Nagler vom Lüch da Murin:

Erzählung zu den Tieren im Stall; Rosina

Öttl vom Pillinghof: alles rund um den

Apfel.

www.trentofestival.it/bolzano

Schule am Bauernhof beim Pillinghof

in Kuens:

Neben Mozzarella herstellen, Brot backen

und Obst verarbeiten, kann man

verschiedene Tiere kennenlernen. Auf

dem Hof leben Kühe, Schweine, Hühner,

Schafe, ein Esel und eine Katze. Für

Ihre Kindergruppe sicher ein tolles Erlebnis!

Wer kann sich melden?

Es können sich Schulklassen, Touristen,

Einheimische und auch verschiedene

Gruppen melden.

Preis auf Anfrage

Adresse und Kontakt:

Rosina Öttl Kuen

Pillinghof, Kuenserstraße 36

39010 Kuens

Tel. 0473 241 428 / 338 909 61 91

pillinghof@outlook.com

Spezialitätenwochen

Erntedank

24.09.- 07.11.21

Erntedank

Herbstliche

Genussvielfalt

Mit Fleisch von Bauernhöfen

aus dem Tal, Regiokorn und

erntefrischem Gemüse aus

dem Passeiertal

Gasthaus Lamm Mitterwirt

Dorfstraße 36 - 39010 St. Martin in Passeier

Tischreservierung erbeten unter:

T. +39 0473 641 240

info@gasthaus-lamm.it - www.gasthaus-lamm.it

Sonntag Abend und

Montag ganztägig geschlossen


KOLUMNE

26 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

Eine Ode an den Herbstspaziergang

Der Spaziergang erfährt wieder ein

Revival. Mittlerweile liegt es voll im

Trend, ziellos durch die Gegend zu flanieren

und dabei den ein oder anderen

neuen Gedanken zu fassen. Ob diese erneute

Begeisterung dafür der allgemeinen

Situation geschuldet ist, lassen wir

mal so dahingestellt.

Fakt ist, dass der Spaziergang eben nicht

mehr nur von älteren Rentnerpärchen

mit Sonnenhut und Spazierstock zelebriert

wird, sondern von Menschen aller

Altersklassen. So trifft man dabei sowohl

auf die eben erwähnten Ü70-Jährigen als

auch auf Familien, Pärchen und sportive

Jugendliche.

Wer als Spaziergänger etwas auf sich

hält, der macht in St. Leonhard die

Gondellenrunde. So einen beliebten

Weg gibt es aber wahrscheinlich in jeder

Gemeinde. Das tolle daran sind

die Gesprächsfetzen, die man als sich

treffender Spaziergänger mitbekommt:

die zaghaften Fragen vom ersten Date,

Beziehungskrisengespräche, Spaziergänge

ohne Gesprächsthemen mit der

Großtante oder der neueste Klatsch

und Tratsch der besten Freundinnen.

So unterhaltsam (oder eben auch nicht)

der Spaziergang per se ist, so spannend

ist es, sich die Konstellationen der Gesprächsfetzten

auszudenken.

Das angeregte Gespräch wird meist nur

noch von den unzähligen Begrüßungen

unterbrochen. An einem Samstagnachmittag

kann man bei einem dreißigminütigen

Spaziergang schon mal die alte

Schulkameradin, die Nachbarin, den Arbeitskollegen,

die Schwiegereltern oder

den einen, der ja der Schwager vom

Nachbarn von der hübschen Blondine

sein, die mal da gearbeitet hat, wo man

gerade auch arbeitet. Die Frage aller Fragen

in jedem Fall lautet: Grüßen, grüßen

und stehenbleiben, grüßen und nicht

den eigenen Gesprächsfaden verlieren

oder nicht grüßen? Von letzterem ist in

der eigenen Gemeinde sehr abzuraten.

Am schönsten am Herbstspaziergang ist

dann aber nicht die frische Luft oder die

hoffentlich gute Gesellschaft, sondern

die Tatsache, dass ich bei strahlendem

Sonnenschein und Vogelgezwitscher losgehen

kann und nach 15 Minuten in völliger

Dunkelheit wieder zurücklaufe. Die

richtige Uhrzeit beim Herbstspaziergang

ist also ein schmaler Grad - und dennoch

immer wieder eine körperliche als auch

seelische Genugtuung. Also lauft los und

genießt die bunten Blätter der Bäume im

goldenen Herbst!

Barbara Hofer

Die Vorteile des Nicht-Immer-Online-Seins

Wer kennt das nicht, schon am frühen

Morgen ist das Handy in der

Hand, die erste Social Media App angeklickt

und der aktuellste Artikel auf

einem Nachrichtenportal gelesen. Ich

denke, es geht vielen so, dass man diesen

Automatismus eigentlich gar nicht mag

und dass es manchmal wirklich stressig

ist: zu viel an Information und eigentlich

zu wenig Mehrwert bis zum Schluss für

einen selber.

Ich bin ein großer Fan von Hörbüchern

und in einem hörte ich vor ein paar Jahren

diesen wunderbaren Satz: „Schalten

Sie die Nachrichten aus und hören Sie

Mozart”. Da hat es bei mir Klick gemacht.

Ich wollte diese „Abhängigkeit”, diesen

Automatismus, mit dem man auf irgendeinem

Portal surft, nicht mehr. Ich wollte

weniger konsumieren, weniger upto-date

sein, wollte mich vielleicht auch

weniger wundern/ärgern und mich auch

nicht mehr ablenken lassen (vom echten

Leben). Und was soll ich sagen, es funktioniert.

Ich bin nur noch zu bestimmten

Zeiten im Netz. Ich benutze zwar

die sozialen Netzwerke weiterhin sehr

gerne - auch für die Arbeit - aber dieses

rastlose ist weg. Vermehrt suche ich

auch positive Inhalte, ich kann mich sehr

gut mit anderen freuen und es ist schön,

wenn jemand für sich wichtige Erlebnisse

mit anderen teilt. Da fange ich dann

auch an zu lächeln und da haben soziale

Medien für mich dann einen Mehrwert,

aber eben nicht immer und nicht überall.

Versuchen Sie es doch auch mal mit Mozart

oder lassen Sie Ihr Handy einfach zu

Hause. Die ersten male wird man noch

ein bisschen nervös, aber das legt sich

mit der Zeit! :)

mp


Pr-Info

FEIERLICHE ERÖFFNUNG

Oberpirchhof: Der besondere Hofladen

In Verbindung zwischen Passion, Genuss

und Natur

Im September eröffnete Monika Pfitscher

mit ihrer Familie den besonderen

Hofladen am Oberpirchhof in Schweinsteg,

St. Leonhard in Passeier. „Wir hatten

den Mut, die Freude und die Passion,

auf 1.150 Metern diesen besonderen

Hofladen zu eröffnen. Um den Tieren

lange Transporte an Mastbetriebe zu ersparen,

werden die Jungtiere mit Liebe

und artgerecht am eigenen Hof großgezogen,

deren Fleisch veredelt und direkt

am Hof verkauft oder auf Wunsch geliefert“

so die junge Unternehmerin.

Diakon Hermann Pirpamer hob in seiner

Segnung folgendes hervor:

„So viele strahlende Menschen sind ein

gutes Zeichen für diesen hervorragenden

Hofladen. Es ist spürbar, dass es um

Liebe, Passion und Wohlfühlen geht“.

Unter den zahlreichen Gästen waren

viele Freunde, Nachbarn, Verwandte

und Handwerker, die am Bau des Hofladens

beteiligt waren. Die Gäste, darunter

auch Franz Pixner, Bürgermeister

von Riffian, bewunderten den Mut und

den Einsatz der Familie, diesen Schritt zu

wagen und wünschten viel Glück.

Die Tiere werden regelmäßig ins Freie

gelassen, wo sie herumtoben können.

Dadurch wird das Fleisch sehr hochwertig

und geschmackvoll. Wir verarbeiten

das Fleisch am Hof in unserem neu errichteten

Zerlege- und Verpackungsraum

und lagern es in der Kühl- bzw. Gefrierzelle.

Verkauft werden Fleischpakete

vom Jungrind, Lammfleisch und saftiges

Schweinefleisch, sowie verschiedene Kaminwurzen

und hausgemachter Bauernspeck

ohne Konservierungsstoffe.

Unter Terminvereinbarung werden auch

gerne Verkostungen der geräucherten

Spezialitäten von Monika angeboten.

Einen großen Dank sprach Monika vor

allem ihren Eltern, dem Lebensgefährten

Roman und den Töchtern Lena und Eva

aus, welche sie bei Ihrem Konzept stets

unterstützten. Weiters dankte sie den

Handwerkern, Unternehmensberaterin

Martha Erlacher und allen Helfern auf

der Eröffnungsfeier.

Anfragen und Bestellungen:

info@oberpirch.com

Tel. +39-320 6423498

Foto oben v.l.n.r. Monika Pfitscher, Reichhalter Roman; Roman

Reichhalter, Monika Pfitscher, Gerda Hofer, Hermann Pirpamer;

Unsere Freunde; Bild unten: Eva Reichhalter, Manuel

Schmidhammer, Lena Reichhalter, Sandra Pichler

Fotos: Hubert Gögele Photographie

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

27

Avocado-Gesichtsmaske gegen trockene Haut

Der Herbst ist da und bei manchen

fängt die Haut schon ein wenig an

zu spannen und sich trockener als im

Sommer anzufühlen.

Um auch im Herbst und Winter eine

gut versorgte Gesichtshaut zu haben,

braucht es nicht viel mehr, als eine reife

Avocado und was man sonst in jeder

Küche leicht findet: 1 halbe Avocado;

Joghurt, Quark oder Rahm, Honig, Olivenöl.

Eine halbe gestampfte, weiche

Avocado liefert die notwendigen Vitamine

und Fette und durch die Zugabe

von Jogurt oder Quark erreicht man

eine cremige Konsistenz. Feuchtigkeitsspendend

wirken die Zugabe von Honig

oder Olivenöl. Jeweils ein Esslöffel

davon reicht. Nach 10 Minuten mit einem

feuchten Tuch abnehmen. Die andere

Hälfte der Avocado kann man sich

schmecken lassen oder man macht noch

eine Maske für die Hände und das Dekolleté.

Es empfiehlt sich vor der Maske ein Peeling

zu machen und auch diese Zutaten

hat jeder zu Hause. Einfach Zucker und

Olivenöl zu einem Brei vermengen und

die Haut saft abreiben. mp


Viel mehr

28 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2021

als eine

Bank,

… weil meine Raiffeisenkasse

eine Genossenschaft ist. Und bleibt.

Als Genossenschaftsbanken sind wir seit jeher mit den

Bürgern und Betrieben aus unseren Gemeinden eng

verbunden. Wir wissen, wem wir täglich verpflichtet sind,

unser Bestes zu geben. Als finanzieller Weggefährte –

ein Leben lang. www.raiffeisen.it

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