Krankenhaus der Zukunft

mp.austria

Durch die Pandemie stand die gesamte Welt in den letzten

1,5 Jahren still – die Gesundheitsbetriebe aber waren mehr denn je gefordert.

Diese Zeit hat uns gezeigt, dass auch in den gut funktionierenden Krankenhausbetrieben stetige Veränderungen und Innovationen nötig sind, um zukünftige Krisen gut oder vielleicht auch besser meistern zu können.

In der Kampagne beleuchten wir Faktoren, die das Krankenhaus der Zukunft auszeichnen werden: Über kurze Wege in der Logistik, digitale Patient:innenkommunikation, Hygiene, 3D-Druck bis hin zu neuen medizinischen Innovationen in der Robotik, Infektionsmanagement und Facilitymanagement.



Ziel der Kampagne ist es, einen Einblick in das Krankenhaus der Zukunft zu geben: pandemiesicher, perfekt organisiert, innovativ, patient:innenfreundlich, wirtschaftlich erfolgreich, nachhaltig, effizient und modern.

EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET

Ein umfassender Leitfaden für das Krankenhaus 4.0

Lesen Sie mehr unter www.zukunft-medizin.info

Krankenhaus

der Zukunft

Standards

von morgen

Erkenntnisse aus neunzehn Monaten Pandemie

Intelligente Patientenzimmerausstattung

Personalisierte Medizin

FOTO: DISOBEYART VIA GETTYIMAGES


2 | www.zukunft-medizin.info

IN DIESER AUSGABE

VORWORT

FOTO: FUSION MEDICAL ANIMATION VIA UNSPLASH

05

Krankenhaushygiene nach

Corona

Die Zukunft der Zutrittsmöglichkeiten

im Gesundheitswesen

Project Manager: Julia Buchberger

Business Developer: Kerstin Köckenbauer

Content & Production Manager: Viktoria Pisker

Layout: Juraj Príkopa

Managing Director: Bob Roemké

Medieninhaber: Mediaplanet GmbH ·

Bösendorferstraße 4/23 · 1010 Wien ·

ATU 64759844 · FN 322799f FG Wien

Impressum: mediaplanet.com/at/impressum/

Distribution: Mediaplanet GmbH

Druck: Walstead NP Druck GmbH

Erscheinungstermin: 30.09.2021

Kontakt bei Mediaplanet:

Tel: +43 676 847785219

E-Mail: julia.buchberger@mediaplanet.com

@MediaplanetWorld

08

Lehren aus der Pandemie

Herausforderungen meistern,

Chancen nutzen

11

Personalisierte Medizin

Individuell auf Patient:innen

abgestimmte medikamentöse

Therapie

Bleiben Sie in Kontakt:

FOTO: CLAY BANKS VIA UNSPLASH

FOTO: PINA MESSINA VIA UNSPLASH

FOTO: HEALTH HUB VIENNA

Sabria Lagoun,

MSc

Program Manager

Health Hub Vienna

PARTNER:

Das Krankenhaus der

Zukunft: Diese Veränderungen

werden kommen

Durch die Pandemie wurde die Akzeptanz der digitalen

Gesundheit enorm gesteigert und Türen für unglaubliche

Fortschritte im Krankenhaus öffneten sich. So könnte das

Krankenhaus der Zukunft aussehen:

Logistik und Risikobewertung

Durch die Nutzung von intelligenten

Maschinen, die mit loT-Netzen

verbunden sind, lassen sich Vorhersagen

über den Materialbedarf des

Krankenhauses treffen. Inventarlisten,

Bestellungen und Lieferungen können

automatisiert werden und durch

intelligente Einkaufsempfehlungen

werden Lieferanten automatisch

informiert. Auch die Abrechnung über

die Krankenkassen erfolgt nahtlos und

von selbst. Zusätzlich dazu lassen sich

Spitzen im Personalbedarf vorhersagen,

wodurch eine Über- beziehungsweise

Unterbesetzung vermieden und

eine faire Personaleinsatzplanung

möglich gemacht wird.

Das Risiko von nosokomialen Infektionen

kann identifiziert und Fehldiagnosen

können korrigiert werden. So

werden Probleme erkannt, bevor sie zu

systematischen Fehlern werden.

Gewisse Routinetests sollen schon

im Wartezimmer der Notaufnahme

von Krankenpfleger:innen durchgeführt

werden, um Ärztinnen und Ärzte

zu entlasten. Beispielsweise können

Patient:innen mithilfe von intelligentem

Ultraschall auf eine tödliche tiefe

Venenthrombose untersucht werden.

Unterstützung für Mediziner:innen

bei ihren Routineaufgaben

Intelligente Spracherkennungsassistenten

helfen Ärzt:innen bei der

Erstellung des Arztbriefs und füllen

elektronische Krankenakten aus.

Interaktive Behandlungsprotokolle, die

leicht an die Patient:innen angepasst

werden können, ersetzen Printdokumente,

und Augmented Reality

bietet Chirurg:innen einzigartige und

realistische Lernerfahrungen.

In einem britischen Experiment wurde

die Zweitmeinung eines Radiologen

bei der Auswertung von Röntgenbildern

von Brustkrebs durch künstliche

Intelligenz ersetzt, wodurch die

Diagnosen beschleunigt wurden und

Krebspatient:innen wertvolle Monate

der Behandlung gewinnen konnten.

Individualisierung der Pflege

Wearables und Rehabilitationsmaßnahmen

zu Hause helfen Ärzt:innen

bei der Nachsorge von Patient:innen

außerhalb des Krankenhauses.

In der Personalisierung von Patient:innenbehandlungen

ist die Präzisionsmedizin

die größte Hoffnung: Sie

basiert auf genetischen und klinischen

Merkmalen der Patient:innen und versucht,

von standardisierten Behandlungslösungen

wegzukommen.

Viele Exzellenzzentren für Präzisionsmedizin

sind auf dem Vormarsch

und bieten fantastische Möglichkeiten

für eine wertorientierte und individuelle

Gesundheitsversorgung.

Die Revolution des Krankenhauses

ist im Gange, lassen Sie uns gemeinsam

erkunden, was diese mit sich

bringen wird.

@austriamediaplanet


MEDIAPLANET | 3

Sponsored by Dedalus

HealthCare IT

– Made in Vienna

Starke Präsenz vor Ort – so lautet das Motto von Dedalus HealthCare.

Ein bedeutender Hub des Unternehmens liegt in Wien. Hier arbeiten

nahezu 200 höchst qualifizierte Softwareentwickler an den neuesten

Softwareversionen des Marktführers für Klinik- und Diagnostik-IT.

Seit August in einem neuen Standort mitten in der Stadt. Das Ziel: die

Weltmarktspitze.

Winfried Post

General Manager

und Geschäftsführer

Dedalus

HealthCare

DACH

Lesen Sie

mehr unter

FOTO: DEDALUS HEALTHCARE GMBH

Mit Wachstum an die Spitze

Die Dedalus-Gruppe ist in den

vergangenen zwei Jahren sehr

stark gewachsen, vor allem in

Europa, aber auch in Australien

und Lateinamerika. Derzeit

arbeiten über 6.000 hoch motivierte

Mitarbeiter:innen für

Dedalus HealthCare. Das Unternehmen

will Ärzte, Pflegekräfte

und anderes Gesundheitspersonal

mit seinen Lösungen dabei

unterstützen, ihre Patienten

optimal zu versorgen. Ein weiteres

Ziel ist es, die Sektorengrenzen

im Gesundheitswesen

zu überwinden. „Wir sind

Treiber innovativer Entwicklungen“,

verdeutlicht Winfried

Post, General Manager und

Vorsitzender der Geschäftsführung

von Dedalus HealthCare

in DACH, den Anspruch des

Unternehmens.

Heute arbeiten täglich über

900.000 Anwender:innen in

Deutschland, Österreich und

der Schweiz mit Systemen

von Dedalus HealthCare: Über

40 Prozent aller stationären

Fälle in Deutschland werden

über das Klinikinformationssystem

ORBIS abgewickelt;

auch in Österreich ist Dedalus

HealthCare sehr stark vertreten.

„Die DACH-Region ist

die größte Region von Dedalus

HealthCare. Hier wachsen

wir in allen Marktsegmenten.

Dabei hilft uns das Bekenntnis

der Regierungen zur weiteren

Digitalisierung des Gesundheitssektors,

zudem hat die

Corona-Pandemie uns allen

die Defizite der Informationslogistik

im Gesundheitswesen

noch einmal klar vor Augen

geführt“, sagt Post.

Konzentration auf IT

Den Schlüssel zum Erfolg

sieht Post in guten Lösungen,

Know-how und sehr viel

Fleiß. „Wir konzentrieren uns

ausschließlich auf Health IT,

also Software, IT-Lösungen

und Hightech für das Gesundheitswesen.

Diese Position

hilft uns bei der Entwicklung

neuer Lösungen, weil wir diese

engstens an den Bedürfnissen

der Anwender ausrichten

können“, so Post, der auch

Geschäftsführer von Dedalus

HealthCare in Österreich ist.

An den Dedalus-Standorten

Wien und Graz arbeiten aktuell

über 300 Mitarbeiter:innen.

Akquisitionen stärken

Marktposition

Und die jüngsten Akquisitionen

werden die Marktposition

weiter stärken. Die Health-IT-

Sparte von DXC Technology

hat sich bei der Umwandlung

traditionell gehosteter Dienste

in hochsichere Cloud-Plattform-Services

und bei der

Sicherung von Versorgungsprozessen

durch die Bereitstellung

einer einheitlichen

Datenplattform bereits einen

guten Namen gemacht. Amphi

Systems aus Dänemark bringt

seine Lösungen zum Aufbau

einer vorklinischen Patientenakte

und Software für den

Rettungswagen ein.

Ganz aktuell erweitern

auch zwei deutsche Unternehmen

die Dedalus-Gruppe.

„Mit Dosing haben wir einen

führenden Anbieter von

digitalisierten Software-asa-Service(SAAS)-Lösungen

für die Medikationssicherheit

übernommen und damit

unser Portfolio um Speziallösungen

für medizinische

Entscheidungsträger und

Patienten erweitert“, so Post.

Mit der OSM AG kommt der

Marktführer im Bereich von

Laborinformationssystemen in

der DACH-Region dazu. Diese

Akquisition stärkt die Position

in der Primärdiagnostik weiter.

Alles in allem ist Dedalus für

die Zukunft bestens aufgestellt

und wird den Wachstumskurs

beibehalten. Wachstum und

Dynamik – mit Software „Made

in Vienna“.


4 | www.zukunft-medizin.info

INSPIRATION

Wir haben es in der Hand

Prof. Dr. Ojan Assadian, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie und Präsident der ÖGKH, spricht über

die richtige Händehygiene und erklärt, warum es mit Wasser und Seife alleine nicht getan ist.

Wie sehr beeinflusst die

Händehygiene die Infektionsketten

im Krankenhaus?

Die Händehygiene ist einer

der wesentlichsten Bausteine

in der Prävention von

nosokomialen Infektionen.

Laut Studien sind überall

dort, wo die Bereitschaft, sich

die Hände zu desinfizieren,

gesteigert wurde, die Zahlen

der Infektionen und multiresistenten

Erreger signifikant

gefallen. Das Problem ist nur:

Händehygiene hört sich für

den Laien einfach an, ist aber

mikrobiologisch und psychologisch

eines der komplexesten

Themen, mit denen wir in

der Medizin befasst sind.

Warum ist das so?

Auf der einen Seite ist die

Mikrobiologie der Hände

extrem komplex. Auf der

anderen Seite ist ein hohes

Verständnis für Übertragungsketten

notwendig.

Unter Händehygiene verstehen

wir Hygieniker ein

abgestuftes Gesamtkonzept,

das dazu führt, dass die

Hände nicht Vehikel für die

Übertragung von Mikroorganismen

werden. Der

erste Schritt dieses Konzepts

ist, die Hände erst gar nicht

unbedacht einzusetzen und

zu kontaminieren. Weiters

besteht ein Unterschied

zwischen Hände waschen und

Hände desinfizieren.

Wo liegt da der Unterschied?

Beim Händewaschen geht es

darum, sichtbaren Schmutz

mechanisch zu entfernen. Bei

der Händedesinfektion darum,

die saubere Hand von unerwünschten

Mikroorganismen

zu befreien. Die beste Methode

dazu ist die Verwendung alkoholbasierter

Desinfektionsmittel.

Der andere Aspekt ist die

Psychologie.

Inwiefern?

Die Compliance bei der

Händedesinfektion in Krankenanstalten

liegt oft nur bei 40

Prozent. Durch Schulungen

kann sie zwar auf 80 Prozent

steigen, fällt dann aber nach

circa drei Monaten wieder stark

ab. Neben der Auswahl

geeigneter und hinsichtlich

Rezeptur hochwertiger

Händedesinfektionsmittel liegt

es zum Teil auch an der

Positionierung der Desinfektionsmittelspender,

wobei noch

nicht gänzlich geklärt ist, wo

auch aus praktischen Gesichtspunkten

der ideale Ort für die

Desinfektionsmittelspender ist.

Und teilweise liegt es sogar an

deren Farbe. Bei Studien haben

wir herausgefunden, dass durch

Einsatz von Spendern in

Kanariengelb wesentlich mehr

Händedesinfektionsmittel

verbraucht wird als bei grünen,

roten, weißen oder grauen

Spendern.

Sponsored by Hagleitner Hygiene International

Die richtige Hygiene im Krankenhaus

Der Head of Division Health Care bei Hagleitner Hygiene International, Martin Streitberger, über die

Wichtigkeit richtiger Händehygiene und darüber, wie man dafür Bewusstseinsbildung betreiben kann.

Martin

Streitberger

Head of Division

Health Care bei

Hagleitner

FOTO: HAGLEITNER HYGIENE

Herr Streitberger, was bedeutet

Händehygiene für

die Patientensicherheit?

Wir sprechen bei der Händehygiene

in Krankenhäusern

über die Vermeidung nosokomialer

Infektionen. Das

sind Infektionen, die sich

ein Patient im Krankenhaus

erwerben kann. Wir wissen

aber auch, dass bis zu 80 Prozent

dieser im Krankenhaus

erworbenen Infektionen durch

eine funktionierende Händehygiene

vermieden werden

könnten. Keime und Bakterien

brauchen ein Transportmittel,

und das sind in vielen

Fällen unsere Hände. Wenn die

Händehygiene zu 100 Prozent

funktionieren würde, könnten

wir 80 Prozent dieser nosokomialen

Infektionen vermeiden.

Insgesamt sprechen wir von

4,5 Millionen Infektionen im

Jahr in Europa.

Wie lässt sich das Bewusstsein

für Händehygiene

steigern?

Uns ist es wichtig, die Händehygiene

noch mehr in den

Mittelpunkt des Krankenhausalltags

zu rücken und die

Akzeptanz zu erhöhen. Ich

kann die Akzeptanz aber nur

erhöhen, wenn ich Zahlen

vorlegen kann. Beispielsweise

wenn ich messen kann, dass

auf der Intensivstation etwa

200 Arbeitsschritte getätigt

wurden, aber nur 100 Mal die

Hände desinfiziert wurden.

Auch können wir messen,

welche Mengen Desinfektionsmittel

verwendet wurden.

Denn Händedesinfektion

funktioniert nur, wenn eine

Einwirkzeit von 30 Sekunden

beachtet wird. Und dafür,

dass die Hände mindestens 30

Sekunden komplett mit der

Desinfektionslösung benetzt

sind, sollten laut Experten

mindestens drei Milliliter pro

Durchgang verwendet werden.

Sprich, wenn ich auch oft genug

desinfiziere, aber mit zu wenig

Desinfektionslösung, bringt das

auch wieder zu wenig.

Und mit diesen Messwerten

lässt sich die Akzeptanz

erhöhen…

Genau. Wir arbeiten mit

einigen Krankenhäusern

zusammen, in denen es schon

gelungen ist, die Händehygiene

durch aktives Feedback,

basierend auf den gemessenen

Parametern, deutlich zu

verbessern.


MEDIAPLANET | 5

INTERVIEW

FOTO: AI NHAN VIA UNSPLASH

Krankenhaushygiene

nach Corona

Prof. Dr. Ojan Assadian, Facharzt für

Hygiene und Mikrobiologie und Präsident

der Österreichischen Gesellschaft

für Krankenhaushygiene, über die

Krankenhaushygiene der Zukunft.

Prof. Dr. Ojan

Assadian, DTMH

Ärztlicher Direktor

Landesklinikum

Wr. Neustadt

Präsident der

Österreichischen

Gesellschaft für

Krankenhaushygiene

Text

Lukas

Wieringer

FOTO: LK WIENER NEUSTADT

Herr Prof. Assadian, gibt

es Veränderungen in der

Krankenhaushygiene durch

die Corona-Pandemie?

Selbstverständlich hatte

und hat die Pandemie einen

Einfluss auf alle Bereiche,

auch und besonders auf die

Krankenhaushygiene. Eine

der wesentlichen Veränderungen

wird es sein, dass wir in

Zukunft die Zutrittsmöglichkeiten

zu Einrichtungen des

Gesundheitssystems grundlegend

überdenken müssen. Dies

geht natürlich auch mit organisatorischen

Fragestellungen

einher, die in diesem Kontext

diskutiert werden müssen.

Eine der brennenden Fragen

ist, ob es auch in Zukunft

notwendig und erforderlich

sein wird, dass jede Person

völlig unkontrolliert zu jeder

Tageszeit in Einrichtungen

der öffentlichen Gesundheitsversorgung

ein und aus gehen

wird können. Und die zweite

Frage, die sich dadurch ergibt,

ist, ob es nicht durch unsere

moderne Kommunikationstechnik

Möglichkeiten gibt,

diesen Zugang zu ordnen

und planbar zu kontrollieren.

Denn ein Krankenhaus ist kein

Supermarkt, wo man einfach

rein- und rausgehen kann.

Also wird der geordnete

Zugang zu Krankenanstalten

ein Thema sein, das

uns weiterhin begleiten

wird.

Als ärztlicher Direktor muss

ich dies ohnehin mit einem

klaren Ja beantworten. Um die

vorhandenen Ressourcen und

die zu erbringenden Leistungen

in Einklang bringen

zu können, ist eine zentrale

Aufgabe, Personenströme in

Krankenanstalten zu regeln.

Eine Einteilung in geplante

und ungeplante Personen

etwa. Sprich, Patienten mit

einem Termin sollten das

Gebäude über einen geregelten

Eingang betreten. Ungeplante

Personen, die in der Regel akute

medizinische Versorgung

brauchen, müssen durch einen

anderen Eingang identifiziert,

triagiert und indikationsgerecht

weiter zugewiesen

werden. Wenn man dabei

noch eine infektiologische

Risikoeinschätzung bewältigen

könnte, wäre der Zugang zu

einer Gesundheitseinrichtung

nicht nur klar, sondern auch

sicherer.

Wie wirkt sich die Digitalisierung

auf die Krankenhaushygiene

aus?

Die Pandemie hat uns unsere

Abhängigkeit von Experten

und Spezialisten vor Augen

geführt. Wir haben in Europa

das Problem, dass wir einfach

zu wenig Menschen haben, die

beispielsweise Laborbefunde

oder PCR-Befunde generieren

und interpretieren können. Es

wäre wichtig, eine ausreichende

Zahl an Ausbildungsstellen

vorzusehen.


6 | www.zukunft-medizin.info

INSPIRATION

Bessere Behandlungsmöglichkeiten

dank E-Health

Unsere Welt wird zunehmend digitalisierter und auch der Gesundheitsbereich steht dem in nichts nach.

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie kennt und verwendet ein Großteil der österreichischen

Bevölkerung das ELGA-Portal sowie den Grünen Pass. Wir sprechen daher mit Günter Schreier, Experte für

Digital Health am AIT Austrian Institute of Technology und Gründer der jährlichen dHealth-Tagung (www.

dHealth.at), über das Thema E-Health.

EVENTKALENDER

Herr Schreier, die Pandemie

hat uns gezeigt, dass

viele Dinge digital von zu

Hause aus möglich werden

(müssen). Was sagen Sie

zum Stellen von Ferndiagnosen,

und wird dies durch

den Einsatz von E-Health

begünstigt?

E-Health ist die Voraussetzung

für telemedizinische Services,

wozu im Grunde auch eine

Ferndiagnose gehört. Eine

solche zu stellen, ist für Ärztinnen

und Ärzte besonders dann

eine Herausforderung, wenn

sie die jeweiligen Patientinnen

und Patienten noch nicht

persönlich kennen. Hier kann

Telemedizin helfen, bleibt

aber wohl in vielen Fällen eine

(pandemiebedingte) Notlösung.

Was anderes ist, wenn

Health Professionals Patienten

betreuen, die bereits in ein

strukturiertes Versorgungsprogramm

eingeschlossen

wurden, wie das zum Beispiel

für HerzMobil, ein telemedizinisches

Versorgungsprogramm

für Herzschwächepatienten,

der Fall ist.

Wird es durch E-Health

möglich, bessere Behandlungspläne

für Patienten zu

erstellen und sie auf ihrem

Therapieweg zu begleiten?

Absolut – siehe das oben

genannte Beispiel HerzMobil.

Für dieses sogenannte Disease-Management-Programm

konnte unlängst gezeigt werden,

dass damit gegenüber der

herkömmlichen Behandlung

sowohl die Zahl der ungeplanten

Krankenhausaufnahmen

als auch die Sterblichkeit deutlich

gesenkt werden kann.

Wo stehen wir mit der

Nutzung von E-Health in

Österreich im Vergleich zu

anderen Ländern?

Mit der ELGA haben wir einen

großen Schritt in das obere

Mittelfeld gemacht. Durch den

konsequenten Ausbau der

aufgebauten Infrastruktur

haben wir nun die Möglichkeit,

in die europäische Spitzengruppe

vorzustoßen.

FOTO: AIT

Günter Schreier

Digital Health

Information

Systems

Center for Health

and Bioresources

AIT Austrian

Institute of

Technology

Das österreichische

Gesundheitssystem

05.10. – 06.10.2021

www.imh.at/gesundheitsoekonom

Effizientes Lagermanagement

in der Praxis

05.10. – 07.10.2021

www.imh.at/lagermanagement

8. Technik im Krankenhaus

03.11.2021

www.krankenhaustechnik.at

Internationale

TGA-Konferenz

04.11.2021

www.tga-konferenz.at

Klima-Kälte-Tag

25.11.2021

www.klimakaeltetag.at

dHealth – Health Informatics

meets Digital Health

24.05. – 25.05.2022

www.dhealth.at

63. Bundeskonferenz für

Krankenhausmanager

23.05. – 25.05.2022

www.krankenhausdirektoren.at

Ausbildungen

• Ausbildungslehrgang (Universitätslehrgang)

zum:zur

Diplomierten Krankenhausbetriebswirt:in

und zum:zur

akademischen Health Care

Manager:in

• Medizinisches Basiswissen für

Verwaltungsmitarbeiter:innen

im Gesundheitswesen mit Verweis

zum LKF-System

• Kommunikationsorientiertes

Englisch

• Seminar für leitende

Küchenmitarbeiter:innen

• Ausbildung zum:zur Diplomierten

Krankenhaus-Controller:in

• Seminar für Mitarbeiter:innen

der Patientenadministration

und Chefsekretär:innen

Mehr Informationen unter:

www.oeik.at


MEDIAPLANET | 7

Sponsored by Meierhofer AG

Mehr digitale Patientendaten

für eine bessere

Gesundheitsversorgung

Michaela

Kainsner

Geschäftsführerin

Meierhofer

Österreich GmbH

FOTO: MEIERHOFER ÖSTERREICH GMBH

In Österreich ist die Digitalisierung

des Gesundheitswesens

schon recht weit

fortgeschritten – denkt

man an die elektronische

Gesundheitsakte (ELGA)

oder den „Grünen Pass“ als

digitales Impfzertifikat. Wo

sehen Sie weitere Potenziale?

Michaela Kainsner: Da gibt

es noch viel Luft nach oben.

Eines der größten und aktuell

noch weitgehend ungenutzten

Potenziale liegt sicherlich in

der Nutzung von digitalen Patientendaten.

Verbunden mit

einer effektiven Pseudonymisierung,

ist deren Auswertung,

Verknüpfung und Interpretation

ein wesentlicher Baustein

im Rahmen sowohl versorgungs-

als auch forschungsrelevanter

Fragestellungen,

die nicht zuletzt auch in der

Bewältigung globaler Herausforderungen

wie beispielsweise

der COVID-19-Pandemie entscheidend

sein können.

Bei aller kontroversen

Diskussion rund um Datenschutz,

wie aktuell zum

Austrian Micro Data Center,

bin ich überzeugt, dass künftig

die zunehmend mündiger

werdenden Patientinnen und

Patienten auch bereit sein

werden, ihre Gesundheitsdaten

zu teilen. Die Hoheit über

die eigenen Daten zu haben,

gehört genauso mit dazu, wie

die Möglichkeit, aktiv in den

Behandlungsprozess mit einbezogen

zu werden und damit

bei Therapieentscheidungen

und Behandlungsschritten

mitreden zu können. Diesbezüglich

lässt sich eine sehr

deutliche Trendwende erkennen,

die das Gesundheitswesen

auch künftig spürbar und

nachhaltig beeinflussen wird.

Wie können Kliniken von

der Digitalisierung profitieren?

Michaela Kainsner: Die

Kliniken stehen unter einem

enormen Kostendruck. Ein

hoher Digitalisierungsgrad

bietet ihnen die Möglichkeit,

sich vom Wettbewerb abzuheben.

So können sie zum

Beispiel ihren Patientinnen

und Patienten mehr Service

bieten, wenn ihnen bereits im

Vorfeld des Klinikaufenthalts

über ein Patientenportal gleich

alle wichtigen Informationen

zu den geplanten Untersuchungsterminen

bereitgestellt

werden. Krankenhausinformationssysteme

(KIS)

helfen dabei, Patientenströme

zu messen und einen besseren

Überblick über die aktuelle

Auslastung zu bekommen.

Das KIS bedeutet auch für das

Krankenhauspersonal Erleichterung

im Arbeitsalltag, zum

Beispiel eine Verringerung des

Dokumentationsaufwands,

indem etwa bei der Pflegedokumentation

automatisch Todo-Listen

erstellt werden oder

der Arztbrief im Hintergrund

mit Informationen angereichert

wird.

Was muss gute Krankenhaussoftware

leisten?

Michaela Kainsner: Es

kommt vor allem auf drei

Aspekte an: Nutzerfreundlichkeit,

Versorgungsqualität und

Zukunftssicherheit. Wir haben

bei Meierhofer unser KIS dahin

gehend angepasst und

ausgerichtet. Dazu haben wir

unter anderem die Benutzeroberfläche

komplett überarbeitet

und noch intuitiver

gestaltet. Darüber hinaus

tragen wir mit der neuen

Generation von M-KIS

technologischen Aspekten wie

Cloudfähigkeit, serviceorientierter

Architektur (SOA) und

Interoperabilität Rechnung.

MICHAELA KAINSNER

Geschäftsführerin

Meierhofer Österreich GmbH

Michaela Kainsner ist seit

2016 Geschäftsführerin

der Meierhofer Österreich

GmbH. Die studierte

Gesundheitswissenschaftlerin

und Medizininformatikerin

begann 2001 ihre Karriere

bei Meierhofer als Consultant

und Projektmanagerin. Seit

2013 ist Michaela Kainsner

zudem Geschäftsführerin

der Meierhofer Schweiz

AG. Meierhofer ist seit über

30 Jahren ein etablierter

Anbieter von Lösungen für die

digitale Patientenversorgung

in Krankenhäusern,

Kliniken und Spitälern im

deutschsprachigen Raum.


8 | www.zukunft-medizin.info

INSPIRATION

Herausforderungen

meistern, Chancen nutzen:

Lehren aus der Pandemie

Krankenhäuser gehörten zu den Einrichtungen, die während der Pandemie die drastischsten

Veränderungen durchmachten, da sie plötzlich als potenzielle COVID-Infektionsquelle angesehen

wurden. Die Zahl der Herzpatient:innen, die ins Krankenhaus kamen, sank in Österreich um

40 Prozent 1 . Diese Zahl zeigt, wie groß die Angst der Patient:innen war, ein Krankenhaus

aufzusuchen. Chronisch Kranke waren besonders gefährdet, da sich die Diagnosen verzögerten,

die Zahl der Arztbesuche zurückging, die Therapiepläne unterbrochen wurden und die

Routineversorgung minimal war.

Sabria Lagoun,

MSc

Program Manager

Health Hub Vienna

FOTO: HEALTH HUB VIENNA

Neben diesen Problemen

ergaben sich durch die

Pandemie aber auch neue

Chancen.

Telemedizin: Was als futuristisches

Gimmick für technikbegeisterte

Menschen galt, wurde

während der Pandemie zum

Standard in der medizinischen

Versorgung. Der wichtigste

Anwendungsfall war die Ausstellung

von neuen digitalen

Rezepten: Chronisch erkrankte

Patient:innen mussten nicht

extra zu Ärzt:innen gehen, um

Rezepte zu erhalten.

Das öffnete die Tür für

ein Umdenken in Krankenhäusern:

Was wäre, wenn

Patient:innen vom Land

nicht Hunderte Kilometer

fahren müssten, um von einer

Expertin oder einem Experten

für seltene Krankheiten

untersucht zu werden? Ist es

wirklich notwendig, dass ältere

Patient:innen sich für eine

Routineuntersuchung durch

einen komplexen Krankenhausplan

bewegen müssen?

Einführung von Triage-

Technologie

Die Terminplanung in der

Notaufnahme ist vielleicht

die schwierigste logistische

Herausforderung in einem

Krankenhaus, da sich Entscheidungen

direkt auf das

Leben von Patient:innen auswirken

können. Die Krise bot

die Gelegenheit, den Wert der

digitalen Gesundheit in realen

Situationen zu demonstrieren.

In Fällen, in denen KI-

Lösungen datengestützte und

schnellere Entscheidungen

treffen als Menschen unter

Stress 2 , war es für viele

Krankenhausmanager:innen

sinnvoll, diese Lösungen

einzusetzen. Diese Technologien

sind weit davon entfernt,

medizinisches Fachpersonal

zu ersetzen, sondern unterstützen

Ärztinnen und Ärzte und

Krankenpfleger:innen in ihren

Entscheidungen.

Ein Pilotprojekt eines

Digital-Health-Start-ups

hat die Stadt Wien davon

überzeugt, die Lösung als

offiziellen Symptomchecker

einzusetzen 3 . In den ersten

24 Stunden gingen auf der

Website 1,5 Millionen Anfragen

ein, was das große Interesse

der Wiener Bevölkerung an

digitalen Gesundheitstechnologien

zeigt und die Wartezeit

und Arbeitsbelastung der 1.450

COVID-Hotlines erheblich

verringert hat.

Gewinnende Prozesse für

Innovation

Ergebnisse einer Befragung

von Krankenhausmanager:innen

im Jahr 2020 zeigen, dass

die meisten (92 Prozent) eine

Digitalisierungsstrategie

haben. Allerdings nannten die

Befragten in Österreich

innovative Lösungen wie

Start-ups nicht als primäres

Ziel für ihre künftige Politik

(nur 38 Prozent) 4 . Die Ursache

des Problems könnte an einem

unzureichenden Überblick

von bereits existierenden,

sicheren, digitalen Lösungen

in einer schnelllebigen und

innovativen Welt liegen. Wir

empfehlen, die Endnutzer:innen

(Krankenpfleger:innen,

Ärztinnen und Ärzte) in die

Genehmigung neuer Systeme

auf der Grundlage ihrer realen

Arbeitsabläufe einzu beziehen.

Quellen:

1

Rosner, S. Rätseln um 40 Prozent weniger Herzinfarkte. Österreich Politik - Nachrichten - Wiener Zeitung Online

2

Lee, S. & Lee, Y. H. Improving Emergency Department Efficiency by Patient Scheduling Using Deep Reinforcement

Learning. Healthcare 8, 77 (2020)

3

brutkasten.com/symptoma-corona-chatbot-stadt-wien/

4

27. Rong, O. Roland Berger Krankenhausstudie 2020 Österreich. 27 (2020)


MEDIAPLANET | 9

Sponsored by B.Braun

SOPHIA – Software

stellt Medizinwissen

allzeit bereit

Im Interview stellt Sales-Spezialistin für Prozessoptimierung Birgit

Knipper SOPHIA vor: eine Software, die wie eine persönliche Assistentin

allzeit zur Hand ist und Gesundheitspersonal mit Medizinwissen,

Medizintechnikwissen und mehr versorgt.

Text

Doreen

Brumme

Wer oder was ist SOPHIA?

SOPHIA steht für „SOP Healthcare

Information Assistant“,

„SOP“ für den englischen

Ausdruck „Standard Operating

Procedure“, auf Deutsch:

„Standardvorgehensweise“.

SOPHIA ist demnach eine

Software, die SOP für den

Gesundheitsbereich verfügbar

macht: Jeder, der sie nutzt,

kann darüber die für seinen

Job relevanten Informationen

abrufen – mit der App für

Smartphone und Tablet sogar

zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Welche Vorteile bringt

SOPHIA im Gesundheitsbereich?

Dort geht es oft um schnelles

Handeln – jeder Handgriff

muss sitzen, denn die Gesundheit

und schlimmstenfalls

das Leben der Patientinnen

und Patienten stehen auf dem

Spiel.

Das medizinische Personal,

von den Ersthelferinnen und

-helfern an einem Unfallort

über die Teams in Rettungswagen,

Notaufnahme und

gegebenenfalls OP bis hin zum

Team auf der Krankenhausstation,

das die Patientin/den

Patienten anschließend weiterversorgt,

benötigt Unmengen

medizinischen Wissens.

Wissen, das auch regelmäßig

Updates braucht, denn Forschung

und Austausch in einer

zunehmend globalisierten Welt

bringen täglich neue Erkenntnisse.

Auch Informationen zur

immer häufiger eingesetzten

Medizintechnik sind gefragt,

denn die hochmodernen Apparate

müssen von allen sicher

bedient werden können.

Wir dürfen auch nicht

vergessen: Die Pandemie verändert

aus Sicherheitsgründen

viele über Jahre bewährte Vorgehensweisen

und alltägliche

Routinen im Gesundheitsbereich

immer wieder aufs

Neue, sie verkompliziert damit

die Arbeit des medizinischen

Personals und macht diese

spürbar komplexer.

Medizinisches Personal

kann heute also nicht mehr

nur auf das in Ausbildung,

Studium, Job und Fortbildung

erworbene Wissen zurückgreifen,

sondern muss dieses

mit neuem Wissen aus der

Medizin, Medizintechnik und

Pandemiebekämpfung kombinieren.

Machen wir uns nichts

vor – das schafft ein Mensch

allein kaum. Und selbst in

Teams, wo jedes Teammitglied

sein Wissen beisteuert, treten

Wissenslücken auf.

SOPHIA hält, wie eine allzeit

anwesende persönliche

Assistentin, all dieses Wissen

für jede und jeden griffbereit –

als gut lesbaren Text, als einfach

erklärende Grafik, Foto

oder Video. App-Nutzerinnen

und -Nutzer können die für

ihre anstehenden Aufgaben

wichtigen Informationen über

eine Suchfunktion unmittelbar

abrufen und sofort einsetzen.

Das spart Zeit bei der Suche

nach Informationen und den

dabei situationsbedingt aufkommenden

Stress. Außerdem

bringt SOPHIA ein hohes Maß

an Sicherheit. Sie mobilisiert

das Wissen und damit auch die

medizinische Versorgung.

Wie unterscheidet sich

SOPHIA vom klassischen Qualitätsmanagement

(QM)?

SOPHIA ist nur ein Teil von

Qualitätsmanagement –

und zwar der, der sich ums

Verteilen von Informationen

kümmert. Die Infos werden

zentral am PC vom jeweiligen

QM eingepflegt, verwaltet und

aktualisiert – sicherheitshalber

nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Die Software macht QM somit

lebbar, da sie immer und

überall Zugriff auf die Inhalte

ermöglicht. SOPHIA sorgt

dafür, dass Infos fließen und

innerhalb einer Nutzereinheit

auch teamweise gehändelt

werden können: Bis Ende des

Jahres soll eine Chat-Funktion

kommen, die datenschutzkonformes

Groupbuilding

und den Austausch in der

Gruppe erlaubt, sowie eine

Surveillance-Funktion.

Vielen Dank, Birgit Knipper,

dass Sie uns SOPHIA

vorgestellt haben!

FOTO: ZVG

Mag. Birgit

Knipper, MSc

Sales Specialist

Prozessoptimierung

Leitung Aesculap

Akademie

Clinical Training

Specialist


10 | www.zukunft-medizin.info

FOTO: NATHAN WATERS VIA UNSPLASH

Masterplan Logistik für den

Krankenhausneubau

Wie sieht „mein“ Krankenhaus in 20 Jahren aus? Welche medizinischen Einrichtungen

meines Krankenhauses werden in Zukunft in welcher Größe und mit welcher

medizinischen Ausstattung tätig sein? Welche baulichen Strukturen werden zur

Verfügung stehen und welche IT-seitigen Rahmenbedingungen werden den

Informations- und Datenaustausch bestimmen? Alles wichtige strategische, eng

miteinander verbundene Fragestellungen!

Krankenhäuser

verknüpfen mit

einer Neubaumaßnahme

ganz

unterschiedliche Ziele. Neben

Verbesserungen der Hygiene,

der Funktionalitäten oder des

Patientenkomforts sind es

insbesondere die Reduzierung

von Betriebskosten und die

Steigerung der Effizienz, die

mit einem Neubau angestrebt

werden. Dies setzt aber eine

ganzheitliche Planung der Baumaßnahme

voraus. Eine solche

Planung der zukünftigen strategischen

Ausrichtung eines

Krankenhauses wird in einem

Masterplan zusammengefasst.

Der logistische Masterplan

bildet die funktionelle

Grundlage für die Entwicklung

zukünftiger Strategien

und Logistikkonzepte.

Insbesondere Neubaumaßnahmen

bieten durch eine frühzeitige

Betrachtung logistischer

Perspektiven viele Möglichkeiten

zur Effizienzsteigerung.

Denn bereits die strategische

Ausrichtung bestimmt

grundlegend die zukünftigen

Prozessabläufe sowie die

eingesetzte Technik und somit

letztlich auch die notwendigen

Flächenbedarfe. Im Anschluss

an die Masterplanung gilt es,

die strategischen Vorgaben

in logistischen Betriebskonzepten

zu detaillieren und zu

konkretisieren.

Ein weiterer Bestandteil des

logistischen Masterplans ist

die Erschließung außerhalb

und innerhalb des Gebäudes.

Hier liefern die Patientenflüsse

eine gute Grundlage, um

beispielsweise Parkflächen

entlang der Klinikgebäude zu

dimensionieren. In der

Anfahrt zum Krankenhaus ist

eine störungsfreie Notfallzufahrt

für Rettungsfahrzeuge

entscheidend. Innerhalb des

Klinikneubaus müssen die

verschiedenen Behandlungs-,

Therapie- und Servicebereiche

in eine den Betriebsabläufen

entsprechende

Ordnung und Zuordnung

gebracht werden. Die

Anordnungsempfehlung

basiert auf dem Ziel, Transportkosten

für Material- und

Patiententransporte zwischen

den Bereichen zu reduzieren

und medizinisch-pflegerische

Behandlungscluster zu

bilden, die einen effizienten

und optimalen medizinischen

sowie logistischen Prozessablauf

gewährleisten.

FOTO: DW-FOTODESIGN

Thomas

Bredehorn

Stv. Abteilungsleiter

Health Care

Logistics am

Fraunhofer-Institut

für Materialfluss

und Logistik IML


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Personalisierte Medizin

im klinischen Alltag

Prof. Dr. Markus Paulmichl über die zentrale Rolle der genetischen Analyse für

eine individuell auf den Patienten abgestimmte medikamentöse Therapie.

Herr Prof. Paulmichl, was

muss man sich unter einer

„personalisierten Medizin“

vorstellen?

„Personalisierte Medizin“ steht

für jene Medizin, bei der die

genetische Information eines

Patienten für eine bessere

Diagnose und eine effizientere

medikamentöse Therapie

verwendet wird. Anhand einer

Genanalyse ist es möglich

herauszufinden, welche Medikamente

in welcher Dosierung

für einen Patienten am besten

geeignet sind.

Welche genetische Information

ist für die personalisierte

Medizin notwendig?

Wenn wir den Fokus auf die

medikamentöse Therapie

legen, müssen wir beachten,

dass Genprodukte für den

Abbau beziehungsweise die

Aktivierung und den Transport

von Wirkstoffen eines Medikaments

verantwortlich sind. Je

nachdem wie viel genetische

Information in diesen Prozess

mit einfließt, spricht man

von einer mehr oder minder

großen Individualisierung und

Personalisierung der Medizin.

Und wie kommt man zu

diesen genetischen Informationen?

Wenn wir uns den Abbau von

Medikamenten in der Leber

ansehen, spielen die Gene

beziehungsweise die Genprodukte

eine große Rolle. Man

isoliert somit die DNS eines

Zellkerns und untersucht, ob

bestimmte Mutationen oder

genetische Konstellationen

vorliegen. Aufgrund dieser

Information kann man

voraussagen, wie gut oder wie

schlecht ein Enzym seinen

Job im Abbau von Medikamenten

verrichten kann. Hier

kommt die Pharmakogenetik

ins Spiel. Wenn der Patient

beispielsweise das Medikament

schlechter abbaut,

die Dosierung aber gemäß

der Fachinformation festgelegt

wird, wird der Pegel

des Wirkstoffs höher sein als

erwünscht. Das sorgt für deutlich

mehr Nebenwirkungen

als bei jemandem, der das

Medikament in einer regulären

Geschwindigkeit abbaut.

Wo empfiehlt sich der

Einsatz von Pharmakogenetik?

Zahlreiche Medikamente

dürfen erst nach einer

pharmakogenetischen

Analyse eingesetzt werden.

Es gibt eine große Anzahl

an Fachgebieten, in denen

eine Analyse schon vor der

ersten Verabreichung eines

Arzneimittels Sinn macht.

Dazu gehört insbesondere

die Psychiatrie, in der vieles

von der Dosierung abhängt.

Man erspart dem Patienten

dadurch langwieriges Probieren

und sorgt für eine rasche

Einstellung auf ein Medikament

– mit geringstmöglichen

Nebenwirkungen.

Wie lassen sich die pharmakogenetischen

Ergebnisse

in den medizinischen Alltag

integrieren?

Die Pharmakogenetik kann

in der klinischen Praxis wie

Prof. Dr. Markus

Paulmichl

Facharzt für

Physiologie und

Pharmakologie in

Salzburg

FOTO: PRIVAT

ein Werkzeug ähnlich einem

Röntgenbild verstanden

werden, das dem Arzt hilft,

eine bessere Therapie zu

verschreiben. Dabei ist es

notwendig, den technischen

Befund in eine ausführbare

Prozedur der Medikation zu

übersetzen.

Hier unterstützt unter

anderem ein webbasiertes

Programm, das dabei hilft, die

Pharmakogenetik in den

klinischen Alltag zu integrieren.

Therapie-Optimierung

mit Pharmakogenetik

Bessere Arzneimittel-Verträglichkeit

Weniger Nebenwirkungen

Gezielter Therapieerfolg

…basierend auf dem

individuellen genetischen

Profil Ihrer Patienten.

Stimmen Sie die

Medikation individuell

auf Ihre PatientInnen ab –

mit unserem innovativen

Online-Tool, dem

PGx-Optimizer.

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12 | www.zukunft-medizin.info

EXPERTISE

Das Krankenhaus der

Zukunft ist Smart, Green

und nachhaltig.

Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, Präsident der

leitenden Krankenhausärzte Österreichs, im

Interview über das Krankenhaus der Zukunft.

Was macht das „Krankenhaus

der Zukunft“ Ihrer

Meinung nach aus?

Kaum ein Begriff hat sich in

den letzten Jahren so stark

entwickelt wie der Begriff

„Nachhaltigkeit“. Dabei ist

die Gesundheit der Menschen

sowohl das Ergebnis als auch

die Voraussetzung für die

Zukunftsfähigkeit unserer

Gesellschaft und somit

untrennbar mit dem Thema

„Nachhaltigkeit“ verbunden.

Krankenhäusern, die sicherlich

eine zentrale Bedeutung im

Gesundheitssystem spielen,

kommt somit eine zentrale

Bedeutung zu, denn sie sichern

nicht nur die Patientenversorgung,

sondern sie können

auch als Impulsgeber einen

wichtigen Beitrag leisten,

indem sie in ihrer Funktionsweise

Kriterien der Nachhaltigkeit

berücksichtigen.

Krankenhäuser und ihre Mitarbeitenden

haben die Aufgabe,

im Rahmen ihres Auftrags so

ressourcen- und klimaschonend

wie möglich zu arbeiten,

ohne die Qualität der medizinischen

Versorgung zu gefährden.

Das fängt bereits bei der

Planung, dem Bau des Krankenhauses

an und beinhaltet

dann auch viele unterschiedliche

Aspekte beim Betrieb. Die

heutigen modernen Krankenhäuser

sind Einrichtungen mit

hohem Technisierungsgrad,

und Hochleistungsmedizin bildet

sich aus einer Synergie aus

bestmöglichen Leistungen des

medizinischen Personals und

dem Einsatz von hochleistungsstarken

Techniken. Gleichzeitig

bringt aber auch der Einsatz

moderner Technologien ein

hohes Einsparpotenzial mit

sich.

Das Krankenhaus der

Zukunft wird aber nicht nur

effizienter als bislang arbeiten

„müssen“, sondern auch deutlich

menschen- beziehungsweise

mitarbeiterorientierter,

denn die „Ressource“ Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen

scheint derzeit auch in vielen

Bereichen „limitiert“ zu sein.

Somit wird die notwendige

Effizienzsteigerung auch nur

durch den vermehrten Einsatz

digitaler Technologien möglich

sein – wenn auch nur teilweise.

Schon die Pandemiezeit hat

uns klar die Bedeutung der

Digitalisierung vor Augen

geführt. Telemedizin stellt

gewissermaßen einen Beitrag

zu mehr Patientenorientierung

FOTO: BERNHARD BERGMANN

Univ.-Prof. Dr.

med. Lars-Peter

Kamolz, MSc.

Präsident

der leitenden

Krankenhausärzte

Österreichs

VLKÖ

und auch einen Beitrag zum

Umweltschutz dar, da Patientinnen

und Patienten nicht ins

Krankenhaus fahren müssen,

sondern das Krankenhaus

virtuell zu ihnen nach Hause

kommt.

Entscheidend ist, dass Nachhaltigkeit

immer die Summe

zahlreicher Einzelmaßnahmen

ist und dass der Schlüssel

der bewusste Umgang mit

Ressourcen ist.

Es gilt der Grundsatz:

Motiviert ist nur, wer auch

informiert ist. Das Wissen

um und das Bewusstsein für

ökologische Zusammenhänge

und konkrete Verbesserungsvorschläge

sind die Grundvoraussetzung

dafür, dass

Mitarbeitende ökologisch

handeln und routinierte

Abläufe im Alltag verändern.

Schätzungen zufolge können

durch verändertes Nutzerverhalten

20 bis 30 Prozent

der aufgebrachten Energie

eingespart werden.

Ich glaube, dass in Zukunft

Krankenhäuser „smarter“ und

„grüner“ sein werden und

Themen wie Nachhaltigkeit

und Menschenorientierung

massiv an Bedeutung gewinnen

werden.


MEDIAPLANET | 13

INSPIRATION

Stürze schneller erkennen

Markus Eiba ist Pflegedienstleiter in einem Seniorenzentrum, das mit Bodensensoren ausgestattet

ist. Im Interview erklärt er, was sich dadurch verändert hat.

Welche Erfahrungen haben

Sie bislang mit Bodensensoren

gemacht?

Zunächst war seitens der

Mitarbeitenden eine gewisse

Skepsis da, ob es zu vielen

Fehlermeldungen oder sogar

Personalkürzungen kommen

würde. Das hat sich aber schnell

gelegt, weil alle gemerkt haben,

dass es eine tolle technische

Unterstützung ist, um besser

und schneller reagieren zu

können. Daher sind Bodensensoren

einfach klasse – das kann

ich gar nicht anders sagen!

Was hat sich dadurch verändert?

Es hat sich definitiv etwas

verändert, denn wenn nun eine

Bewohnerin oder ein Bewohner

stürzt, erhalten wir sofort eine

Meldung und die Betroffenen

müssen nicht erst zur Notrufglocke

an der Wand gelangen.

Der Alarm über die Sensoren

wird automatisch auf die

Telefone der Mitarbeitenden

mit der Information gesandt,

wo eine Bewohnerin oder ein

Bewohner genau gestürzt ist.

Daher sind wir unglaublich

schnell in der Reaktion. Das hat

uns im Übrigen auch erst kürzlich

die Heimaufsicht bestätigt,

die zufällig gerade an dem Tag

da war, als jemand gestürzt

ist. Über die Bodensensoren

erhalten wir aber nicht nur

im Notfall eine Information,

sondern können darüber auch

prophylaktisch Stürze abwenden

– besonders auch nachts.

Wie nehmen die Bewohnerinnen

und Bewohner das

wahr?

Diejenigen, die das noch kognitiv

aufnehmen können, sind

davon begeistert. Sie werden

im Vorfeld darüber informiert

und sind froh, dass es so etwas

gibt, weil Hilfe dann einfach

schneller kommen kann.

Welche Vorteile hat das für

das Pflegepersonal?

Gerade in der Nacht haben

wir weniger Besetzung als im

Tagdienst. Wenn etwas passiert,

hat das Pflegepersonal

mehr Sicherheit, dass sie automatisch

informiert werden –

auch wenn sie gerade am

anderen Ende des Flurs oder in

einem anderen Stockwerk sind.

Das heißt, Sie würden den

Einsatz von Bodensensoren

weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Es macht

sicherlich Sinn, diese in einem

Neubau gleich zu implementieren.

Wir haben das erst im

Nachhinein gemacht, was

natürlich kostenintensiver ist.

Wenn ich könnte, dann würde

ich unser ganzes Haus damit

ausstatten!

Sponsored by Future Shape

Ein Fußboden, der lernt und fühlt

Im Interview erklärt Sebastian Stoll, Geschäftsführer der Future Shape GmbH, wie der

innovative SensFloor in der stationären und privaten Pflege unterstützt.

Sebastian Stoll

Managing

Director

Future Shape

GmbH

FOTO: FUTURE SHAPE GMBH

SensFloor ist ein Fußboden, der

fühlt und lernt. Was kann man

sich darunter vorstellen?

SensFloor ist ein sehr dünnes

Sensor-Underlay, das unter dem

normalen Fußbodenbelag verlegt

wird. Der Boden verwandelt sich

dadurch in ein riesiges Touchpad,

das Bewegungen aufzeichnet und

auswertet. Anhand der Aktivitäten

erkennen die Sensoren im Boden

potenzielle Gefahren und können

rechtzeitig Hilfe holen. Betrachtet

man die Zimmeraktivitäten eines

gesamten Tages, werden individuelle

Abläufe sichtbar. Abweichungen

von der Routine deuten auf eine Veränderung

im Gesundheitszustand

hin und können frühzeitig erkannt

werden.

Wo und wie kann diese innovative

Sensorik eingesetzt werden?

Patientinnen und Patienten in

Krankenhäusern sind besonders

sturzgefährdet, gerade ältere

Menschen. Hier kann SensFloor im

Notfall zuverlässig schnelle Hilfe

garantieren. Der Boden kann Stürze

sogar vermeiden, indem er das

Personal warnt, wenn Patientinnen

und Patienten das Bett verlassen,

die zum Beispiel nach einer OP nicht

selbstständig aufstehen sollen – ein

häufiges Problem bei dementen

Patientinnen und Patienten. Sich

anbahnende Komplikationen oder

auch Behandlungserfolge können

über die Abweichungen im vom

SensFloor aufgezeichneten Tagesrhythmus

frühzeitig bemerkt und

objektiv belegt werden. Auch für die

Pflegekräfte ist unser Stationsterminal

eine psychische und physische

Entlastung. Sie haben jederzeit die

Übersicht über die Aktivitäten in

allen Zimmern. Ihre Arbeit und ihre

Wege werden besser planbar –

ein großer Gewinn im stressigen

Arbeitsalltag im Krankenhaus.

Welche Rückmeldungen haben

Sie bislang erhalten?

Wir haben durchweg positive

Rückmeldungen erhalten! Future

Shape ist ja nicht nur ein innovatives

und modernes Unternehmen, das

seine Wurzeln in der Forschung hat,

sondern auch eines, das bereits sehr

lange in Serie produziert. Es gibt

nicht so viele Systeme auf dem

Markt, die mehr als zehn Jahre

Erfahrung nachweisen können. Wir

können damit souverän mit unseren

Produkten umgehen, haben sowohl

die Hard- als auch die Softwareentwicklung

bei uns im Haus und

produzieren weiterhin in Deutschland.


MEDIAPLANET | 15

3D-Medizinprodukte: Was jetzt neu ist

Am 26. Mai 2021 trat die neue EU-Medizinprodukteverordnung in Kraft. Der

Geltungsbeginn war aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden.

Text

Philipp

Jauernik

Mit der Verordnung

sollen die

EU-Rechtsvorschriften

an den

medizinischen Fortschritt

angepasst werden und sie soll

besseren Schutz der öffentlichen

Gesundheit und der

Patientensicherheit gewährleisten.

Das hat auch Folgen

für 3D-Druckprodukte. Hier

ein Überblick.

3D-gedruckte Medizingeräte

müssen dort benutzt werden,

wo sie hergestellt wurden.

Zudem müssen sämtliche

Point-of-Care-3D-Printing-Einrichtungen

künftig ein angemessenes

Quality Management

System (QMS) haben, das

auch für entsprechende

Dokumentation, Prozessimplementierung,

Fehlerreduktion

und Sicherheit sorgt.

Spitäler müssen nachweisen

und dokumentieren,

warum Geräte eher im Haus

3D-gedruckt anstatt nach

Patientenbedarf zugekauft

werden – mit besonderem

Blick auf Verfügbarkeit und

Produkteinsatzflexibilität. Alle

diese Informationen müssen

den Aufsichtsbehörden auf

deren Anfrage sofort zur Verfügung

gestellt werden.

In puncto Transparenz

müssen Name und Adresse

der Hersteller, alle Details zur

Geräteidentifikation sowie

alle nötigen Informationen zu

Design und Zweck der Geräte,

Performance und Sicherheit

sowie Herkunft und Hersteller

der Geräte deklariert

werden. Außerdem muss die

Dokumentation nachweisen,

dass die Sicherheits- und

Performancekriterien erfüllt

werden.

Einrichtungen, die 3D-Drucker

betreiben, müssen

nachweisen und sicherstellen,

dass die 3D-gedruckten Geräte

entsprechend diesen Kriterien

hergestellt wurden. Zu guter

Letzt ist auch eine Dokumentation

der aus dem Einsatz

gewonnenen Daten und

entsprechender Verbesserungen

vonnöten – ebenso wie ein

regelmäßiger klinischer

Reviewprozess.

Sponsored by Materialise

Mit Materialise werden

personalisierte Behandlungen

zum neuen Standard

Gesundheitseinrichtungen bedienen ein breites Spektrum von Menschen

mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Personalisierte Lösungen, die in

Passform oder Funktion auf den Patienten zugeschnitten sind, spielen eine

immer wichtigere Rolle. Das Unternehmen Materialise zeigt die Chancen der

Personalisierung in der Medizinprodukteindustrie auf und basiert sich dabei

auf über 30 Jahre Erfahrung im 3D-Druck.

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Device Therapy (materialise.

com) oder das Team von Materialise

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Personalisierung im

Gesundheitswesen

soll klinische Bedürfnisse

in Bezug auf

Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz

befriedigen und dazu

beitragen, die Herausforderungen

des Gesundheitssystems

anzugehen. Technologische

Innovationen in den Bereichen

3D-Druck oder künstliche

Intelligenz können den Grad

der Personalisierung in der

Patientenversorgung bereits

beschleunigen. Die KI-basierte

Datenanalyse bietet bereits

völlig neue Möglichkeiten der

Personalisierung.

Fünf Säulen müssen

demnach angegangen werden,

um die Vorteile der Massenpersonalisierung

zur

Unterstützung der gesamten

Gesundheitsbranche zu

nutzen: Gesundheitsökonomie

und Regulierung,

3D-gedruckte Geräte der

nächsten Generation,

kostengünstiger und skalierbarer

Betrieb, Vorausschauende

Planung und

Personalisierung am Point-of-

Care.

Mehr Informationen:

materialise.com/de/

medical


Healthcare IT

Made in Vienna

dedalusgroup.at

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