der-Bergische-Unternehmer_1021_Nonprint

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische Land und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

10

2021

METHODENMIX

mit LERNERFOLG

Classroom

Learning

Blended

Learning

Online

Learning

30 Serie

Handwerk: Ab ins Grüne

für mehr Nachhaltigkeit

34 Gastkommentar

Generation Y und Z:

voller Ewartungen in die Berufwelt

40 Unterwegs

La Gomera - Paradies für

Naturliebhaber


Regional verwurzelt, international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

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EDITORIAL

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DIE FALSCHEN

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DEUTSCHLAND HAT GEWÄHLT und nun schauen wir gemeinsam, wie

es weitergeht. Die Parteien, die sich nun zu Koalitionsgesprächen verabreden

werden, haben ohne Zweifel große Herausforderungen zu bewältigen. Klar ist

aber auch, dass Wirtschaft und Gesellschaft diesen Aufgaben in nichts nachstehen.

Umbrüche durch die Bekämpfung des Klimawandels, durch notwendige

Reformen bei Altersversorgung und Bildung werden wir alle mehr oder

weniger deutlich zu spüren bekommen. Es bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen

Politiker ihre Entscheidungen mit Augenmaß treffen. Belastungen

dürfen weder für den einzelnen Bürger und die Familen noch für die Unternehmen

so groß werden, dass sie nicht mehr tragbar sind.

Auch die Arbeitswelt wird sich massiv wandeln. Allerorten klagen Betriebe

über Personalmangel. Die Gastronomie sucht händeringend Köche und Servicepersonal,

was teilweise schon zu eingeschränkten Öffnungszeiten führt.

Blumengeschäfte finden keine Floristen mehr und die Industrie müht sich

nach Kräften, Fachpersonal für sich zu gewinnen. Da steht die Weiterbildung

verstärkt im Fokus. Wer eigene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit geeigneten

Maßnahmen auf neue Aufgaben vorbereitet, hat gute Chancen, aus der

eigenen Belegschaft neues Know-how in den Betrieb zu tragen. Dass dazu

heute innovative Lernformen ein großes Maß an zeit- und ortsunabhängigem

Lernen ermöglichen, kommt dieser Strategie sehr entgegen. Mehr dazu erfahren

Sie in unserer aktuellen Titelgeschichte.

Sollten Sie noch Urlaubspläne haben, nehmen Sie doch La Gomera in den

Blick. Die kleine Kanareninsel bietet auch in den Wintermonaten ein angenehmes

Klima und betört mit einer einzigartigen Naturlandschaft abseits des

Massentourismus. Lassen Sie sich inspirieren in unserem neuen Reisebericht.


INHALT

18 Titel

Neue Wege gehen

Lerntrends: Methodenmix mit Lernerfolg

30

Serie Handwerk heute:

Ab ins Grüne - wie das

Handwerk sich auf

Nachhaltigkeit einstellt.

34 Gastkommentar

Generation Y und Z - voller

Erwartungen in die Berufswelt.

4 www.bvg-menzel.de


40

La Gomera - unterwegs durch

ein verwunschenes, magisches

Land

Namen & Nachrichten

06 Lust auf Ausbildung

06 Exporterwartungen steigen

07 China Business Talk

08 Wuppertaler Unternehmen sind

„Rheinland genial“

09 Verbraucher müssen

entlastet werden

10 Betreuungsplätze fehlen

10 Kleinebrink zum

Bundesarbeitsgericht berufen

11 Wirtschaftsdialog fördert Austausch

12 Für mehr Steuergerechtigkeit

12 Beschäftigungsbarometer gestiegen

13 Autoindustrie leidet unter

Lieferengpässen

14 Rizzi in Remscheid

14 Schnelles Internet für Wuppertal

15 Materialmangel auf dem Bau

entspannt sich

16 Leitungswechsel bei der Volksbank

in Solingen-Mitte

17 Steuerreform könnte

Beschäftigung erhöhen

17 Fahrermangel: Jetzt entgegenwirken!

Titel

18 Neue Wege gehen

Moderne Lerntrends: Methodenmix

mit Lernerfolg

22 Neue Lernformen aus Sicht der Praktiker

24 Interview: „Alles wird hybrider“

Serie Handwerk heute

30 Ab ins Grüne - wie sich das Handwerk

auf Nachhaltigkeit einstellt

Gastkommentar

34 Generation Y und Z - voller

Erwartungen in die Berufswelt

Aus der Praxis

35 Recht, Finanzen, Steuern

Für Sie unterwegs

40 La Gomera - unterwegs durch

ein verwunschenes, magisches Land

Rubriken

46 Handelsregister

50 Vorschau /Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2021.qxp_RINKE_IHK 02.08.21 11:59 Seite 10

der Bergische Unternehmer 10|21 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Infotruck macht Lust auf Ausbildung

M- und E-Unternehmen präsentieren ihr Angebot.

Grafk: VBU

Im September machte der Truck am

Schulzentrum Süd in Wuppertal Station.

Die Vorstellung übernahmen

(v.l.): Jürgen Steidel und Dr. Uwe

Kirchhoff von der Vereinigung Bergischer

Unternehmerverbände, André

Bovenkamp (Vorstand Arbeitgeberverband

Metallindustrie Wuppertal/

Niederberg), Armin Skladny, Leiter

des InfoTruck-Teams und Marcus Dätig,

Schulleiter der Friedrich-Bayer-

Realschule Wuppertal.

Mit einem neuen Hygienekonzept bietet der

InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie

auch weiterhin Schülerinnen und Schüler die

Möglichkeit, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten

und Berufsbilder im größten Industriezweig

Deutschlands zu informieren,

berichtet der Arbeitgeberverband von Wuppertal

und Niederberg e.V. Auf insgesamt 80

Quadratmetern können Schülerinnen und

Schüler an unterschiedlichen Arbeitsplätzen

praktische Erfahrungen sammeln und die

Faszination Technik live erleben. Verschiedene

Multimedia-Angebote ermöglichen einen

interaktiven Zugang zu den Ausbildungsberufen

der Metall- und Elektro-Industrie und

geben Informationen zum Ausbildungsangebot

der M+E-Unternehmen in der Region.

Der „BerufeScout“ auf dem mannshohen

Touch-Monitor erklärt wichtige Inhalte zu

den Metall- und Elektroberufen und zeigt das

Ausbildungsangebot sowie freie Lehrstellen.

Die zweite Fahrzeugebene bietet Raum für

tiefergehenden Berufskundeunterricht. Eine

eigens für die InfoTrucks entwickelte multimediale

Neuheit ist die Antwort auf das sich

verändernde Informations- und Mediennutzungsverhalten

der Schülerinnen und Schüler.

Auf einem 1,5 Quadratmeter großen

Multitouchtable läuft eine animierte 3D-

Software-Anwendung und lädt bis zu sechs

Besucher gleichzeitig auf eine interaktive Erkundungsreise

durch ein virtuelles Unternehmen

ein. Hier lassen sich spielerisch und intuitiv

Arbeitsplätze und Berufe aus der

M+E-Industrie kennenlernen. Jugendliche

können am Produktionsprozess eines Autos

mitwirken und typische Aufgabenstellungen

erledigen. Ein erfahrenes zweiköpfiges pädagogisches

Beraterteam begleitet die Schulklassen

während ihres Besuchs im InfoTruck.

ifo Exporterwartungen gestiegen

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In der deutschen Exportindustrie hat sich die

Stimmung verbessert. Die ifo Exporterwartungen

sind im September auf 21,0 Punkte

gestiegen, von 17,0 Punkten im August. Die

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Schritt an Ihrer Seite.

deutschen Industrie-Exporte zeigen sich

überraschend robust gegenüber der Beschaffungskrise

bei Rohstoffen und Vorprodukten.

Die Exporterwartungen konnten in nahezu

allen Branchen zulegen. Am größten fiel der

Zuwachs in der Automobilbranche aus. Sie

erwartet deutlich steigende Auslandsumsätze.

Ähnliches gilt für die Elektroindustrie. In

der Chemie stieg der Indikator sogar auf den

höchsten Stand seit November 2010. Dagegen

musste der Maschinenbau einen Dämpfer

verkraften. Dennoch werden die Umsätze

aus Sicht des ifo-Instituts steigen.

6 www.bvg-menzel.de


Der Handel mit China bleibt ein wichtiger Faktor für NRW

Konfuzius-Institute luden zum „China Business Talk“ ein.

Foto: Konfuzius-Institut

Der Austausch über die

Handels- und Geschäftsbeziehungen

zu China fand

auf Einladung der Konfuzius-Institute

Metropole

Ruhr und Düsseldorf statt.

„Building Business Bridges“ – unter diesem

Motto diskutierten Petra Wassner, Expertin

für internationale Standort- und Investorenberatung,

und Rasmus C. Beck, Geschäftsführer

der Duisburg Business & Innovation

GmbH (DBI), vor über 80 Gästen beim China

Business Talk. Dabei ging es um die

China-Aktivitäten an Rhein und Ruhr, die

Perspektiven der Wirtschaftsförderung im

Hinblick auf das China-Geschäft sowie die

China-Strategien der Stadt Duisburg und

die Rolle des Seidenstraßen-Projektes. Die

Konfuzius-Institute Metropole Ruhr und

Düsseldorf hatten gemeinsam zu der Netzwerk-Veranstaltung

geladen. Im Verlauf des

Podiumsgesprächs stellte sich heraus: Die

Handels- und Geschäftskontakte zu China

spielen an Rhein und Ruhr nach wie vor

eine wichtige Rolle: NRW ist der Investitionsstandort

Nr. 1 für chinesische Unternehmen

in Deutschland und zählt mittlerweile

über 1.200 chinesische Unternehmensansiedlungen

aus Greater China. Selbst im

Pandemiejahr 2020 verzeichnete das Land

weitere 80 Niederlassungen von chinesischen

Unternehmen – umgekehrt steht China

auf Platz zwei der Handelspartner von

NRW. Petra Wassner blickte auf ihre

20-jährige Tätigkeit zurück, die die Grundlagen

für die Ansiedlung von unzähligen

chinesischen Unternehmen in NRW gelegt

und die Eröffnung von fünf Auslandsniederlassungen

der NRW-Wirtschaftsförderung

in China gefördert hat. Ihre Einschätzung:

„China und NRW sind seit Jahrzehnten

enge Handelspartner. In NRW haben zahlreiche

innovative Tech- und Produktions-

Unternehmen aus China investiert, die unseren

Standort bereichern. Die Bedeutung

unserer Wirtschaftsbeziehungen mit China

ist hoch und sollte auch zukünftig durch

enge Zusammenarbeit gefestigt werden.“

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der Bergische Unternehmer 10|21 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Sechs Wuppertaler Unternehmen sind „RHEINLAND GENIAL“

Preis soll das große Potenzial der Region sichtbar machen.

Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal

Wuppertals Oberbürgermeister

Uwe Schneidewind (2.v.l.) und

Kirsten Jahn (vorne Mitte), Geschäftsführerin

der Auszeichnung

“Rheinland genial”, übergaben

die Preise an die

stolzen Preisträger.

Sechs Wuppertaler Firmen wurden mit dem

Innovationspreis der Metropolregion Rheinland

ausgezeichnet.Internationale Großkonzerne,

traditionsreiche Mittelständler und

aufstrebende Start-ups – in der Metropolregion

Rheinland sind über eine halbe Million

Unternehmen ansässig. Dieser bunte Mix

spiegelte sich bei der Preisverleihung der

Metropolregion auf Wuppertal-Ebene wider.

Die Bandbreite der sechs Preisträger der

Auszeichnung „RHEINLAND GENIAL“

reichte von Pharmakologie über Software-

Entwicklung bis hin zum Online-Vertrieb

veganer Lebensmittel. Überreicht wurden

die Awards von Wuppertals Oberbürgermeister

Uwe Schneidewind und der Geschäftsführerin

der Metropolregion Rheinland

Kirsten Jahn. „Der Preis soll das große

Potenzial und den Ideenreichtum in der Region

sichtbar machen“, so Jahn. Er wird an

Unternehmen, Organisationen und Verbände

vergeben, die Produkte, Dienstleistungen

oder Geschäftsmodelle in den Bereichen

Umwelt, Technologie, Service und Soziales

„neu denken“.

Das trifft auch auf die Wuppertaler Preisträger

zu. Das Biotech-Unternehmen AiCuris

Anti-infective Cures GmbH hat das weltweit

erste und einzige Medikament zur Vorbeugung

gegen Infektionen mit einem weit

verbreiteten Virus bei Knochenmark-Transplantationen

auf dem Markt gebracht. Die

Bliggit GmbH ist mit ihrer Wuppertal-App

digitaler Vorreiter, die das gesamte Service-,

Freizeit-, Kultur- und Shopping-Angebot

der Stadt auf einer anwenderfreundlichen

Plattform vereint. Die Wiederbelebung

des Gaskessels in Heckinghausen durch die

Gaskessel Immobilien GmbH steht nicht nur

für eine besondere architektonische Leistung,

sondern ist nun auch Heimat des Visiodroms

– einer weit über die Grenzen der

Region hinaus einzigartigen Multi-Media-

Show. Das Jungunternehmen Legal Data

Technology GmbH setzt seine Vision, komplizierte

Verfahren in der Rechtsprechung

durch Software für Verbraucher, Versicherer

und Anwälte zu vereinfachen, erfolgreich in

die Realität um. Über 430 Patente hält das

Traditionsunternehmen Thielenhaus Technologies

GmbH, das besonders für sein spezielles

Verfahren zur Oberflächenfeinstbearbeitung

bekannt ist und sich einen Platz

als Weltmarktführer erarbeitet hat. Die Vegan

Box GmbH bekommt die Auszeichnung

für ihr kreatives Engagement für gesündere

und nachhaltigere Ernährung.

8 www.bvg-menzel.de


Verbraucher müssen

entlastet werden

Herbstliche Temperaturen und hohe Energiepreise

schüren die Sorge, der Winter

könnte teuer werden. Würde die EEG-Umlage

abgeschafft, könnte das Verbraucher

spürbar entlasten, meint das Institut der

deutschen Wirtschaft (IW). Deutschland

gehört beim Strompreis seit Jahren zu den

Spitzenreitern in Europa: Beim vergangenen

IW-Standortranking landete die Bundesrepublik

zuletzt auf Platz 19 von 20 untersuchten

EU-Ländern. Das hat mehrere

Gründe: Seit Anfang des Jahres gilt der

nationale CO2-Preis in Deutschland. Eine

Familie mit Einfamilienhaus zahlt knapp

120 Euro pro Jahr mehr für das Heizen mit

Erdgas inklusive Mehrwertsteuer, in den

kommenden zwei Jahren steigen die Kosten

auf etwa 140 bzw. 165 Euro. Die Grünen

wollen den Preis noch schneller steigen

lassen, im Falle einer Regierungsbeteiligung

könnte diese Belastung bereits

in zwei Jahren sogar auf über 300 Euro ansteigen.

Auch der europäische CO2-Preis

macht Energie teurer: Der Preis für den

Ausstoß einer Tonne CO2 hat sich seit Jahresbeginn

verdoppelt, das wirkt sich wiederum

auf den Börsenstrompreis aus. Ganz

im Sinne der europäischen Klimapolitik

sorgt der CO2-Preis dafür, dass treibhausgasintensive

Produktion teurer wird und

sich klimaschonende Alternativen zunehmend

lohnen. Dazu muss diese Alternative

aber auch erschwinglich sein, fordert das

IW. Die EEG-Umlage machte in den vergangenen

Jahren gut 20 Prozent des deutschen

Haushaltsstrompreises aus. Gerade

für einkommensschwache Haushalte ist

das eine hohe Belastung. Durch eine Abschaffung

der Umlage könnte eine vierköpfige

Familie deutlich über 300 Euro im

Jahr einsparen – in einigen Fällen sogar

400 bis 500 Euro. Dabei müsse der Ausbau

der Erneuerbaren mit anderen Mitteln stärker

forciert werden, damit die ambitionierten

Klimaziele erreicht werden können.

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der Bergische Unternehmer 10|21 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Längst nicht genug Betreuungsplätze

Immer noch fehlen rund 340.000 Kitaplätze für Kinder unter drei Jahren.

Foto: Shutterstock

Wer einen Kita-Platz ergattert

hat, darf sich glücklich

schätzen. Zuverlässige und

qualitätvolle Betreuung ist

für Kinder und Eltern unerlässlich.

Im Frühjahr 2021 besuchten laut Angaben

des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)

810.000 Kinder eine Kita oder Tageseltern

– erstmals seit Erfassung der Zahlen weniger

als im Vorjahr. Grund dafür sei die Pandemie.

Viele Eltern schickten ihre Kinder

aus Sorge vor Ansteckung später in die Kita

als sonst, entsprechend verzerrt sei die Datenlage.

Daher lässt sich aus Sicht des IW

für das Jahr 2021 keine aussagekräftige Betreuungslücke

ermitteln. Die Nachfrage

nach Betreuungsplätzen für Kinder unter

drei Jahren dürfte aber weiter steigen. Allein

zwischen den Jahren 2014 und 2019 sei

ist der Anteil der unter Dreijährigen, für die

sich ihre Eltern eine Betreuung wünschen,

um ein Fünftel gestiegen. Im Jahr 2020

fehlten rund 340.000 Plätze. Nach Einschätzung

des IW dauert der Ausbau viel zu lange.

So wurden beim Krippengipfel im Jahr

2007 für 2013 750.000 Plätze vereinbart,

das Ziel wurde erst 2017 erreicht. Hinzu

kommen steigende Geburtenzahlen. 2020

gab es in Deutschland 2,35 Millionen Kinder

unter drei Jahren, zehn Jahre zuvor waren

es nur 2,04 Millionen. Allerdings ist die

Tendenz hier inzwischen wieder leicht rückläufig.

Dennoch müsse der Betreuungsausbau

gezielt forciert werden, um die Lücke

endlich sukzessive zu schließen. Dies dürfe

keinesfalls zu Lasten der Qualität der Betreuung

gehen. Vielmehr sollte auch die Relation

zwischen Fachpersonal und betreuten

Kindern in vielen Einrichtungen weiter verbessert

werden. Zudem sollte eine gezielte

Strategie zur Qualitätssicherung in der Betreuung

auch darauf hinarbeiten, dass die

Eltern in Zukunft in Ausnahmesituationen,

wie der Corona-Pandemie, nicht plötzlich

auf sich allein gestellt sind.

Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink ans

Bundesarbeitsgericht berufen

Professor Dr. Wolfgang Kleinebrink,

Sprecher der Geschäftsführung

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände.

Das Bundesarbeitsministerium hat mit

Wirkung zum 1. Oktober 2021 den Sprecher

der Geschäftsführung der Vereinigung

Bergischer Unternehmerverbände

VBU®, Professor Dr. Wolfgang Kleinebrink,

zum ehrenamtlichen Richter am

Bundesarbeitsgericht berufen. Das Präsidium

des Gerichts hat Professor Kleinebrink

dem 7. Senat zugeteilt, der unter anderem

für Streitigkeiten im Befristungsrecht und

im formellen Betriebsverfassungsrecht zuständig

ist. Die Vereinigung Bergischer

Unternehmerverbände e.V. (VBU®) ist

eine Dachorganisation, in der zehn selbstständige

Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände

zusammengefasst sind. Insgesamt

betreut der Verband rund 600 Unternehmen

mit 70.000 Mitarbeitenden.

www.vbu-net.de

10 www.bvg-menzel.de


Eine gute Plattform fürs Netzwerken

Wirtschaftsdialog Mettmann-Wülfrath fördert den Austausch.

Foto: Kreisstadt Mettmann

Der dritte gemeinsame

Wirtschaftsdialog Mettmann-Wülfrath

fand im

Autohaus BMW Brandenburg

statt.

Die Entwicklung der E-Mobilität stand im

Fokus des dritten gemeinsamen Wirtschaftsdialogs

Mettmann-Wülfrath. Mehr

als 60 Teilnehmende folgten der Einladung

von Mettmanns Bürgermeisterin Sandra

Pietschmann und ihrem Wülfrather Amtskollegen

Rainer Ritsche. Ralf Brandenburg,

Geschäftsführer des Autohauses

Brandenburg, ging zunächst auf die Firmenhistorie

und die Struktur des 1969 gegründeten

Unternehmens ein. Anschlie-

ßend schilderte er, dass der Vertrieb von E-

Fahrzeugen für die Händler mit zusätzlichen

Investitionen etwa für gesonderte

Stellflächen, die Planung und Realisierung

der Ladeinfrastruktur sowie der Lagerflächen

für Batterien und die Anschaffung

neuer Werkzeuge verbunden sei. Außerdem

müssten Verkaufsmitarbeiter und Mechaniker

entsprechend geschult werden. Für

Kunden sei die Reichweite eines E-Fahrzeugs

von entscheidender Bedeutung und

somit der schnelle Ausbau einer Ladestruktur

deutschlandweit von großer Wichtigkeit.

Künftig müsse der Wartungsbedarf

bei E-Fahrzeugen noch reduziert und intelligente

Technologien beim Ladevorgang

eingesetzt werden, um den Ladevorgang zu

beschleunigen, forderte er. Nicht zuletzt

sei auch die Bewertung von gebrauchten E-

Fahrzeugen wichtig. Ralf Brandenburg erklärte,

dass der Wandel zur E-Mobilität

seiner Einschätzung nach alternativlos sei

und noch an Dynamik gewinnen werde.

Der künftige Fokus liege auf der Recyclebarkeit

und Wiederverwertung von E-Fahrzeugen.

Anschließend nutzten viele der anwesenden

Unternehmer die Gelegenheit,

sich über die Stadtgrenzen hinaus auszutauschen.

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der Bergische Unternehmer 10|21 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Für mehr Gerechtigkeit und Fairness

Neue Bundesregierung sollte internationale Steuerabkommen forcieren.

Foto: Shutterstock

Das Steuerthema wird in den Sondierungs-

und Koalitionsverhandlungen

der neuen Bundesregierung

eine große Rolle spielen.

Bis zu einem wirksamen internationalen

Steuerabkommen ist es noch ein weiter Weg.

Das ist das Ergebnis eines Aufsatzes im ifo

Schnelldienst. Ein erster wichtiger Schritt sei

getan: „134 Staaten haben sich auf eine gemeinsame

politische Erklärung zur Reform

der Besteuerung multinationaler Unternehmen

geeinigt. Das ist bemerkenswert. Es

handelt sich um eine Zäsur in der Geschichte

der internationalen Steuerkoordination“,

schreibt Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts

und einer der Autoren. Diese Einigung

markiert allerdings erst den Beginn eines

vermutlich langwierigen Prozesses. Über

entscheidende Elemente der Reform, allen

voran eine gemeinsame Definition des steu-

ifo Beschäftigungsbarometer gestiegen

erpflichtigen Gewinns, wurde bislang noch

keine Einigung erreicht. Damit fehle ein

wichtiger Baustein der Reform, schreiben die

Autorinnen und Autoren. Bei der Verlagerung

der Besteuerungsrechte in Marktländer,

die vor allem auf eine höhere Besteuerung

von Digitalkonzernen abzielt, werden wegen

der sehr hohen Umsatzschwellen nun lediglich

88 Unternehmen aller Branchen weltweit

erfasst. Der deutsche Fiskus würde trotz der

Exportorientierung der heimischen Unternehmen

keine Einnahmen verlieren, lautet

ein weiteres Ergebnis der Analyse. Die Einführung

der ersten Säule könnte für Deutschland

über die nächsten fünf Jahre hinweg sogar

zu Mehreinnahmen in Höhe von 0,8 bis

1,9 Milliarden Euro pro Jahr führen, je nach

Ausgestaltung der Reform. Die Bewertung

der Mindeststeuer fällt positiv aus: „Die Einführung

einer globalen effektiven Mindeststeuer

dürfte den Anreiz, Gewinne in Niedrigsteuerländer

zu verlagern, deutlich

verringern und damit im Großen und Ganzen

auch für einen faireren Wettbewerb zwischen

den Unternehmen sorgen“, erläutert Florian

Neumeier, Leiter der Forschungsgruppe

Steuer- und Finanzpolitik am ifo Institut und

Koautor der Studie. Auch hier gibt es jedoch

noch offene Fragen, neben der gemeinsamen

Gewinnermittlung vor allem europarechtliche

Hindernisse.

Unternehmen stellen

wieder mehr ein.

Die deutschen Unternehmen stellen immer

mehr neue Mitarbeiter ein. Das ifo Beschäftigungsbarometer

ist im September auf 104,3

Punkte gestiegen, von 103,6 Punkten im August.

Das ist der höchste Wert seit Oktober

2018. Die fortschreitenden Öffnungen in vielen

Branchen sorgen für einen ständigen Anstieg

der Beschäftigung. Im Verarbeitenden

Gewerbe ist das Beschäftigungsbarometer

zwar insgesamt leicht gesunken. Aber der

Maschinenbau und die Elektroindustrie planen

gleichwohl, ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen.

Bei den Dienstleistern stieg der Wert

deutlich. Auf hohem Niveau plant auch die

IT-Branche Mitarbeiter einzustellen. Im August

zeigte sich im Gastgewerbe eine große

Vorsicht. Diese ist nun einer gewissen Zuversicht

gewichen. Im Handel ist die leicht positive

Tendenz für Neustellungen nahezu unverändert

geblieben. Im Bauhauptgewerbe

schlägt sich die gute Konjunktur in deutlich

ausgeweiteten Beschäftigungsplänen nieder.

12 www.bvg-menzel.de


Lage der Autoindustrie verschlechtert sich

Lieferengpässe sind das Hauptproblem.

.

Foto: Shutterstock

Wenn keine Rohstoffe und Vorprodukte

mehr nachkommen, drohen

die Bänder still zu stehen.

Die Lage der deutschen Autohersteller und

ihrer Zulieferer hat sich im September empfindlich

abgekühlt. Der entsprechende ifo-

Wert stürzte von 32,0 auf 13,2 Punkte. Im

Juli waren es noch 52,9 Punkte. „Aktuelle

Zahlen zeigen, dass die Autobranche die am

stärksten von Lieferengpässen mit Vorprodukten

betroffene Branche ist“, sagt Oliver

Falck, der Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik

und neue Technologien.

Positive Impulse kommen einzig aus dem

Ausland: Die Exporterwartungen haben

sich deutlich verbessert. Der Indikator stieg

auf 34,5 Punkte, nach 17,0 im August. Das

kann sich positiv auf die Produktionserwartungen

auswirken. Der Wert stieg von 35,4

auf 37,4 Punkte. „Das sollte aber nicht darüber

hinwegtäuschen, dass die Unsicherheit

vieler Konsumenten in China durch die Krise

des Immobilienentwicklers Evergrande

auf die Stimmung der deutschen Autobauer

drückt, die inzwischen mehr Autos in China

produzieren als in Deutschland“, sagt Falck.

Die Situation im Inland bleibt kritisch: Der

Auftragsbestand fiel auf 5,3 Punkte, nach

17,1 im August. Im Juli wurde der Bestand

noch mit guten 52,5 Punkten bewertet. Die

Nachfrage ist erstmals seit Mai 2020 wieder

rückläufig. Der Wert fiel von 1,7 auf minus

15,7 Punkte. Entlang der Lieferkette bewerteten

die Unternehmen den Fertigwarenlagerbestand

als zu groß.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Rizzi-Ausstellung in Remscheid

Die Galerie Wroblowski zeigt Zeichnungen und signierte 3D-Grafiken.

Foto: James Visser www.visserphoto.com

James Rizzi – hier in einer

Aufnahme aus dem Jahr

2007 – war ein begnadeter

Künstler, der auch im

Bergischen viele Freunde

gewonnen hat.

Im Dezember vor zehn Jahren verstarb der

Pop Art-Künstler James Rizzi im Alter von

gerade einmal 61 Jahren in seiner Heimatstadt

New York. Schon damals war er einer

der populärsten Künstler seiner Zeit, der mit

seinen fröhlichbunten „Wimmelbildern“

Menschen jeden Alters Freude machte. Eine

der ersten Galerien in Europa, die bereits

in den 1980er-Jahren Arbeiten von Rizzi

präsentiert hat, war seinerzeit die Galerie

Wroblowski in Remscheid.

Bis zuletzt standen die Galeristen Gisela

und Gerd Wroblowski mit dem Künstler in

persönlichem Kontakt. Aus Anlass seines

zehnten Todestages widmet die Galerie

dem populären Künstler vom 5. November

bis 4. Dezember 2021 eine umfangreiche

Ausstellung mit Zeichnungen und signierten

3D-Grafiken einschließlich der umfangreichen

Kollektion eines privaten

Sammlers.

Sie umfasst ausschließlich Grafiken, die zu

Lebzeiten von James Rizzi entstanden sind

und von ihm persönlich handsigniert wurden.

Neben diesen einzigartigen und auf

dem Kunstmarkt rar gewordenen Arbeiten

gibt es zahlreiche Bilder, die nach seinem

Tod drucksigniert erschienen sind.

Die Ausstellung ist montags bis freitags

von 9.30 bis 18 Uhr und samstags

von 9.30 bis 15 Uhr geöffnet.

Endlich schnelles Internet für Wuppertal

Die ersten Kilometer

des Glasfasernetzes

werden in

Uellendahl-

Katernberg verlegt.

Land und Bund haben den finalen Förderbescheid

über 29,8 Millionen Euro bewilligt.

Damit ist die Planungsphase zum Glasfaserausbau

abgeschlossen. Die Umsetzungsphase

läutete Wuppertals Oberbürgermeister Uwe

Schneidewind mit dem ersten Spatenstich

ein. „Eine schnelle und verlässliche Internetversorgung

ist in Zeiten zunehmender Digitalisierung

eine Grundvoraussetzung für einen

modernen und wettbewerbsfähigen

Standort“, so Schneidewind.

Insgesamt werden im Stadtgebiet rund 260

Kilometer Glasfaserkabel in den nächsten

zweieinhalb Jahren verlegt. Das entspricht

etwa einer Strecke von Elberfeld über die A1

bis Bremen. Über 2.800 private Haushalte

und 120 Unternehmen, die bisher eine

schlechte Netzanbindung hatten, werden bis

Ende 2023 an das Glasfasernetz angeschlossen.

Als „weiße Flecken“ werden unterversorgte

Gebiete definiert, in denen die Datenübertragung

geringer als 30 Mbit/s ist.

Mit dem Anschluss ans Glasfasernetz werden

bei Down- und Uploads zukünftig Geschwindigkeiten

von 10 Gbit/s erreicht werden.

Der Ausbau in Wuppertal erfolgt in

acht Abschnitten. Nach Uellendahl-Katernberg

folgen Barmen/Oberbarmen, Langenfeld-Beyenburg,

Ronsdorf, Cronenberg,

Vohwinkel, Elberfeld und Heckinghausen.

14 www.bvg-menzel.de


Materialmangel auf dem Bau entspannt sich etwas

Lange Lieferzeiten und Preisanstieg belasten Bautätigkeit.

Foto: Shutterstock

Bauherren und Handwerker mussten

in den letzten Monaten viel Geduld

aufbringen.

Auf den deutschen Baustellen hat sich die

Versorgungslage im September verbessert.

Im Hochbau berichteten 36,3 Prozent der

Betriebe von Materialknappheit, nach 42,2

Prozent im Vormonat. Im Tiefbau waren es

27,6 Prozent. Das sind 3,8 Prozentpunkte

weniger als im August.

„Der Wohnungsbau zeigt sich dabei am

stärksten betroffen, hier meldeten immer

noch 40,0 Prozent der Unternehmen eine

Behinderung ihrer Bautätigkeit durch

Lieferprobleme“, sagt ifo-Forscher Felix

Leiss. Die langen Lieferzeiten und der

starke Preisanstieg beim Material seien

ein zentrales Thema in der Bauwirtschaft.

Es fehle insbesondere an Dämmstoffen,

Stahl, Holz und Kunststoffrohren. Zumindest

der Großhandel für Holzprodukte

rechne nun wieder mit sinkenden Preisen.

Bei vielen anderen Baustoffen würden

hingegen weitere Preissteigerungen erwartet.

Wir machen uns stark für Ihr Unternehmen.

2022 finden turnusgemäß die Betriebswahlen statt. Hierauf sollten Sie als Arbeitgeber

vorbereitet sein! Nutzen Sie daher das kostenlose Webseminar-Angebot der VBU:

Betriebsratswahl 2022 -

Fehlerquellen und Gestaltungsmöglichkeiten

8. November 2021, 14:00 bis 16:00 Uhr

Anmeldung:

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der Bergische Unternehmer 10|21 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Leitungswechsel bei der Volksbank in Solingen-Mitte

Auf Jörg Guardiera folgt Benjamin Schulz.

Foto: Thomas E. Wunsch

Foto: Volksbank/Bettina Osswald

Jörg Guardiera (l.), der in die

Firmenkundenbetreuung

wechselt, stellt seinen Nachfolger

vor: Benjamin Schulz

ist neuer Filialleiter der

Volksbank in Solingen-Mitte.

Benjamin Schulz ist das neue Gesicht der

Volksbank-Filiale Solingen-Mitte und seit

Oktober Filialleiter an der Kölner Straße.

Mit seinem siebenköpfigen Team ist der

31-Jährige für die Anliegen und Wünsche

der Kundinnen und Kunden rund um Konto,

Vermögen und Vorsorge da. Für jeden Anspruch

die richtige Lösung zu finden, das

ist dem erfahrenen Bankbetriebswirt wichtig:

„Unsere Beratung muss ehrlich, individuell

und auf Augenhöhe sein“, sagt er. Besonders

am Herzen liegt ihm die

Wertpapierberatung: „Gerade in der anhaltenden

Niedrigzinsphase möchte ich meinen

Kunden Alternativen in der Geldanlage aufzeigen.“

Benjamin Schulz war zuletzt Filialleiter in

Wülfrath und zugleich kommissarisch in

Cronenberg, nun freut er sich, seine Erfahrung

und sein Engagement in einer großen

Filiale einzubringen. Er folgt auf Jörg Guardiera,

den die Solinger Volksbank-Kunden

ab sofort im FirmenkundenCenter in der

Kasernenstraße finden. Nach dreieinhalb

Jahren als Fililalleiter in Solingen-Mitte

steht für den 44-jährigen Familienvater nun

die Betreuung der gewerblichen Kunden im

Mittelpunkt.

Steuerreform könnte Beschäftigung erhöhen

Auch Zuschüsse

gehören auf den

Prüfstand.

Eine umfassende Reform von Steuern und Zuschüssen

könnte die Beschäftigung um rund

400.000 Vollzeitstellen steigern, wie das ifo

Institut errechnet hat. Dabei würden die verfügbaren

Einkommen von kinderreichen Familien

und Alleinerziehenden steigen. „Unser

Vorschlag hilft, den demografischen Wandel

und das Ausscheiden der Babyboomer aus

dem Arbeitsmarkt auszugleichen“, sagt Andreas

Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik

und Befragungen. Die stärksten

Einkommenszuwächse hätten Paare mit Kindern

sowie Alleinerziehende. „Insbesondere

Familien mit Kindern würden gegenüber dem

Status quo durch unseren Vorschlag in ihrem

verfügbaren Haushaltseinkommen bessergestellt“,

sagt Peichl. Damit würde die Ungleichheit

bei den verfügbaren Einkommen verrin-

gert. Das ifo Institut sieht eine Reform der

Familienbesteuerung vor: Hohe Kinderfreibeträge

und die Umwandlung des Ehegattensplittings

in ein Ehegatten-Realsplitting trügen

dazu bei, dass der Partner, der weniger

verdient, eher eine Beschäftigung aufnimmt.

Außerdem sollen staatliche Zuschüsse bei

Geringverdienenden mit Zuverdienst weniger

stark abgesenkt werden. So sollen Anreize

entstehen, dass sich mehr Arbeit auch bei

Menschen mit Niedrigeinkommen lohnt.

Schließlich sieht der ifo-Vorschlag die Abschaffung

des Solidaritätszuschlags vor.

Gleichzeitig sollen die Spitzen- und Reichensteuersätze

sowie der Grundfreibetrag und

die Pauschbeträge angehoben werden, um die

Entlastungen zu verteilen und die Steueraufkommensverluste

gering zu halten.

16 www.bvg-menzel.de


Fahrermangel: Jetzt entgegenwirken!

Bundesverband Güterkraftverkehr (BGL) stellt neuen Aktionsplan vor.

Foto: Shutterstock

Auch in Deutschland geht die

Zahl der Berufskraftfahrer

auf besorgniserregende Weise

zurück.

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik

und Entsorgung (BGL) ruft Politik,

Wirtschaft und Gesellschaft zum Umdenken

und sofortigem Handeln auf, um englische

Verhältnisse in Deutschland und einen drohenden

Versorgungsengpass zu verhindern.

Laut BGL droht Deutschland in zwei bis drei

Jahren ein Versorgungskollaps ähnlich wie

in England. Bereits heute fehlten 60.000 bis

80.000 Berufskraftfahrer. Jedes Jahr gingen

rund 30.000 Fahrer in Rente, demgegenüber

stünden nur ca. 17.000 Berufseinsteiger.

Diese Entwicklung spitze sich nun immer

mehr zu. Die aktuelle Versorgungssituation

in England lasse erkennen, wie rasch sich der

Fahrermangel die Versorgung der Bevölkerung

gefährde. BGL-Vorstandssprecher Prof.

Dr. Dirk Engelhardt sagt dazu:

„Wir warnen davor, dass wir auch in Westeuropa

sehenden Auges in einen Versorgungskollaps

laufen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

müssen daher endlich wach werden

und dem Fahrermangel in einem gesamtgesellschaftlichen

Kraftakt entschlossen entgegentreten.“

Doch so dringend Handlungsbedarf

geboten sei, eine pauschale Lösung für

das Problem gebe es nicht. Vielmehr müssen

unterschiedliche Maßnahmen auf europäischer

und nationaler Ebene kombiniert werden.

Der BGL zeigt daher in seinem Aktionsplan

„Fahrermangel“ fünf zentrale Themenbereiche

mit verschiedenen Maßnahmen auf,

die jetzt zügig umgesetzt werden müssten:

Als da wären mehr Wertschätzung für den

Beruf und damit einhergehend eine Imageverbesserung.

Gleichzeitig müssten die Arbeitsbedingungen

optimiert und Bürokratie

abgebaut werden. Und schließlich seien

Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung einzuleiten

und die Digitalisierung zu fördern.

Auch die Fachkräftezuwanderung müsse erleichtert

werden, fordert der Verband.

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der Bergische Unternehmer 10|21 17


TITEL NEUE LERNTRENDS: METHODENMIX MIT LERNERFOLG

18 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 10|21 19


TITEL NEUE LERNTRENDS: METHODENMIX MIT LERNERFOLG

Neue Wege gehen

Corona hat neue Lerntrends zwar nicht originär hervorgebracht, ihnen aber doch einen enormen

Schub verpasst. Denn wo persönliche Begegnung plötzlich im ersten Lockdown und dann immer wieder

über längere Zeiträume nicht mehr möglich war, hat digitales Lernen an Bedeutung gewonnen.

Rein virtueller Austausch wird und soll aus Sicht der Lehrenden und Lernenden zwar nicht die Königsklasse

der Zukunft sein. Aber ein gelungener Mix aus Online- und Präsenzanteilen scheint sich

auf beiden Seiten zu einer präferierten Form des Lernens zu entwickeln.

Grundsätzlich versteht man unter

„Blended Learning“ oder auch integriertem

Lernen die Kombination

verschiedener Lehr- und Lernmethoden.

Vielfach wird der

Begriff heute aber für das zunehmend

größer werdende Angebot aus Online-Veranstaltungen

und realem Austausch vis-à-vis verwendet.

Dies geschieht aber nicht „aus dem Bauch

heraus“, sondern beinhaltet ein klares pädagogisches

und didaktisches Konzept, das sich an den

zu vermittelnden Inhalten, der Notwendigkeit von

Praxisanteilen und der Zielgruppe der Schüler,

Studierenden bzw. Weiterbildungsteilnehmer orientiert.

Bei Letzteren schaut man also genau hin:

Welche Erwartungen haben sie an den Unterricht,

um welche Altersgruppe handelt es sich? Wie

sieht ihre technische Ausstattung für den digitalen

Teil des Programms aus? Und welche Vorstellungen

und Möglichkeiten haben sie hinsichtlich der

zeitlichen Gestaltung? Dies ist gerade bei Bildungsangeboten,

die neben dem Beruf erfolgen

sollen, von großer Bedeutung.

Austausch bleibt wichtig

Präsenzunterricht kann man zum Beispiel an bestimmten

Wochentagen oder auch als Blockvariante

über mehrere Tage anbieten. Eine Rolle

spielen können auch Videos, die man wie beim

inzwischen eingeübten Blick auf Youtube nach

eigenen Zeitvorstellungen anschauen kann, um

Wesentlich für alle Beteiligten ist ein festgesteckter Rahmen und

Zeitplan. Wann finden Präsenzphasen, wann Online-Veranstaltungen

statt? Wann und in welcher Form gibt es Feedback durch die

Dozentinnen und Dozenten?

20 www.bvg-menzel.de


Inhalte zu reflektieren und anschließend zu vertiefen.

Dabei entfällt natürlich die Möglichkeit

der Rückfrage, deshalb sind Online-Veranstaltungen

via Videochat ein fester Bestandteil dieser

hybriden Lernform. Nicht zu vernachlässigen

ist der Austausch unter den Lernenden, der bei

Terminen vor Ort und genauso via Internet erfolgen

kann.

Gute Vorbereitung

Wichtig ist zudem, dass sich die Studierenden im

Vorfeld klar machen, welche technischen Erfordernisse

für das Programm von Bedeutung sind.

Da sind zum einen eine stabile Internetverbindung

zu nennen, die nicht in jedem Haushalt und leider

auch noch nicht von jedem Arbeitsplatz uneingeschränkt

vorhanden ist. Dann ist die Frage, ob

eine bestimmte Software oder bestimmte Lernmanagementsysteme

genutzt werden, die möglicherweise

noch angeschafft werden müssen. Zu

klären ist weiterhin, ob neben der theoretischen

Vermittlung auch Praxisanteile in das jeweilige

Programm integriert werden müssen.

Dies ist gerade bei technischen Inhalten unabdingbar.

Wesentlich für alle Beteiligten ist zudem

ein fest gesteckter Rahmen und ein Zeitplan.

Wann finden Präsenztage oder -phasen, vielleicht

auch Workshops statt? Wann und in welcher Form

sind Onlineveranstaltungen angesetzt? Wie wird

das Feedback durch die Dozenten gegeben? Sind

die Lehrenden auch „zwischendurch“ für Fragen

ansprechbar? Welchen Zeitraum wird das komplette

Weiterbildungsangebot umfassen? Und wie

werden Prüfungen vorbereitet und gestaltet? Darauf

sollten sich gerade die Teilnehmenden im Vor-

Bergischer Unternehmer_Layout 1 30.09.2021 13:20 Seite 1

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der Bergische Unternehmer 10|21 21


TITEL INTERVIEW NEUE LERNFORMEN: METHODENMIX MIT LERNERFOLG

Unsere Angebote

Vorbereitung auf die

Externenprüfung:

• Kaufmann /-frau

für Büromanagement

• Fachkraft Lagerlogistik

• Fachlagerist /-in

• Verkäufer /-in

Kaufmännisches

Lerncenter:

• SAP • DATEV • Lexware

feld einstellen können, auch um zu beurteilen, ob

diese Form der Wissensvermittlung für sie in Frage

kommt.

Vorteile und Herausforderungen

Die Vorteile sind vielfältig und liegen auf der

Hand. Die Lernform des „Blended Learning“ ermöglicht

den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

ein flexibles und ortsunabhängiges Lernen. Sie

können ihr individuelles Lerntempo berücksichtigen

und sich ihre Lernzeiten nach eigenen Vorstellungen

einteilen. Für Weiterbildungsinstitute

heißt das eine Erweiterung ihres Radius`, können

doch besondere Angebote, die es vielleicht nicht

in jeder Stadt gibt, auch von Lernwilligen in weiterer

Entfernung belegt werden. All das spart Zeit,

Abschlussorientierte

Teilqualifikationen:

• Kaufmann /-frau

für Büromanagement

• Lager/Logistik

• Berufskraftfahrer /in

• Fachkraft Schutz & Sicherheit

Kurzqualifikationen:

• Datenschutzbeauftragte /-r

• Brandschutzbeauftragte /-r

• Ausbildereignung (AEVO)

• SAP

Fahrtkosten und – aus ökologischen Gesichtspunkten

nicht unerheblich – auch gefahrene Kilometer.

Förderlich ist dieser Mix aus gewohntem

und bewährtem Lernen in Präsenz natürlich auch

hinsichtlich der aktuellen und zukünftigen Arbeitswelt,

aus der digitaler Austausch und virtuelle

Zusammenarbeit nicht mehr weg zu denken

sind. Auch in dieser Hinsicht kann eine Aus- und

Weiterbildung in hybrider Form ein Gewinn sein,

den auch Arbeitgeber zu schätzen wissen.

Gut informiert starten

Doch natürlich erfordert integriertes Lernen ein

hohes Maß an Selbstdisziplin und auch persönlich

guter Organisation. Dies trifft wiederum besonders

auf diejenigen zu, die ein solches Programm

nebenberuflich und vielfach auch mit Familie und

weiteren Verpflichtungen in Angriff nehmen. Genauso

bedeutet für die Dozenten die Kombination

aus Unterricht in Präsenz und via Netz ebenso einen

nicht unerheblichen Aufwand. Solch ein Programm

muss akribisch vorbereitet und geplant

werden, ein ausgearbeitetes didaktisches Konzept

und auch ein Zeitrahmen müssen vorliegen. Auch

muss eine engmaschige Betreuung der Studierenden

und Lehrgangsteilnehmer gewährleistet sein.

Insofern sollten sich Interessenten an Programmen

dieser Form im Vorfeld genau über die Bedingungen

und Voraussetzungen informieren, damit

es im Lauf der Lern- und Prüfungsphasen

nicht zu Enttäuschungen und – schlimmer noch –

zu Programmabbrüchen kommt.

Das beste Match finden

DEKRA Akademie GmbH

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Tel.: +49.202.27550-0

Email: wuppertal.akademie@dekra.com

Denn letztlich steht hinter dem Konzept der Kombination

verschiedener Lehr- und Lernmethoden

das Ziel, Inhalte zielführend und mit bestmöglichem

Ergebnis zu vermitteln. Um im Bereich der

beruflichen Weiterbildung zu bleiben, sollten Interessenten

an weiterer Qualifizierung das Angebot

des Instituts und genauso sich selbst prüfen.

Der jeweilige Lerntyp und die offerierten Möglichkeiten

sollten optimalerweise zueinander passen.

Gleichzeitig sollten beide Seiten im Zeitalter

der Digitalisierung natürlich die Bereitschaft haben,

sich bei der Lehre und beim Lernen für neue

Wege zu öffnen.

22 www.bvg-menzel.de


Neue Lernformen aus

Sicht der Praktiker

Auch die Einrichtungen beruflicher Aus- und Weiterbildung in unserer Region haben sich auf die neuen

Lernformen eingestellt. Wir haben uns bei den Bildungseinrichtungen in der Region umgehört.

„Digitale Technologien machen den Bereich der

Bildung und Weiterbildung – und damit auch das

Lehren und Lernen – zunehmend flexibel und vielschichtig“,

sagt etwa Rebecca Wanzl, Geschäftsleiterin

des Hochschulstudienzentrums Wuppertal

der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Die FOM ist nach eigenen Angaben mit über

57.000 Studierenden die größte Präsenzhochschule

Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden

in 35 Städten Deutschlands und in Wien

die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte

Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen

Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales,

IT-Management sowie Ingenieurwesen zu

absolvieren. Die Studienabschlüsse sind staatlich

und international anerkannt. Sowohl bei Inhalten

und Lehrmethoden als auch in der zeitlichen Organisation

sei die Digitalisierung an der FOM Hochschule

wesentlich, erläutert Rebecca Wanzl. In Ergänzung

zum bewährten Präsenzkonzept werden

beispielsweise digitale Lehrmedien genutzt, auch

der Online-Campus spielt eine zentrale Rolle bei

der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen

und Prüfungen.

Master und Bachelor vollständig

digital

Als Deutschlands Hochschule für Berufstätige geht

die FOM mit ihrem Digitalen Live-Studium außerdem

seit dem Wintersemester 2021 neue Wege: Berufstätige

und Auszubildende der FOM haben zusätzlich

zum klassischen Präsenzstudium die

Möglichkeit, vier Bachelor-Studiengänge sowie

zwei Master-Studiengänge vollständig digital zu

absolvieren. Vorlesungen werden live aus professionellen

Studios übertragen, ergänzt wird dies durch

zahlreiche digitale Lehrmedien, eine digitale Lernplattform

mit Mediathek, Aufzeichnungen, virtuelle

Breakout-Sessions und eine persönliche Betreuung

durch Lehrende und Studienberatung. „Als

Hochschule für Berufstätige wollen wir unsere Studierenden

optimal auf die Arbeitswelt von morgen

vorbereiten: In unserer Lehre kommen daher digitale

Elemente wie Virtual-Reality-Methoden und

Gamification zum Einsatz“, sagt die Geschäftsleiterin.

In interaktiven Planspielen sanieren Studierende

beispielsweise ein fiktives Unternehmen oder

Fortsetzung auf Seite 26

Rebecca Wanzl von der

FOM-Hochschule für Ökonomie

und Management

der Bergische Unternehmer 10|21 23


TITEL INTERVIEW NEUE LERNTRENDS: METHODENMIX MIT LERNERFOLG

„Alles wird hybrider“

Auch an der Dekra-Akademie in Wuppertal sind neue Lernformen eingezogen.

Dabei orientiert man sich an Inhalten und Zielgruppen, erklärt Akademie-

Leiter Dr. Stephan Fedler.

Herr Dr. Fedler, die Dekra-Akademie hat ein

großes Portfolio an Weiterbildungsthemen.

Sind dort überall neue Lernformen eingezogen

oder richten sich die Lehrmethoden eher nach

den Inhalten?

Die Lehrmethoden richten sich nach Inhalten und

Zielgruppen. Alle digitalen Methoden sind leichter

umzusetzen, wenn die Lerner auch im Berufsalltag

mit PCs zu tun haben und die Inhalte keine

Praxisanteile benötigen. Daneben lehnen noch einige

Prüfungsinstitutionen digitale Methoden ab

oder benötigen Teilnahmenachweise, die mit der

Datenschutz-Grundverordnung nicht vereinbar

sind. Überall, wo es um Wissenstransfer geht, bie-

24 www.bvg-menzel.de


Neue Lerntrends anzuwenden,

sei keine

Frage des Alters, betont

Dr. Stephan Fedler,

Leiter der Dekra-

Akademie in

Wuppertal (Foto l.)

ten wir zunehmend neben der Präsenz auch digitale

Lernformen an. Das reicht vom reinen eLearning

wie bei jährlichen Unterweisungen über

Blended Learning bis zu Live-Onlinetrainings.

Wie sehr nutzen Sie neue Lernformen wie zum

Beispiel das Blended Learning als konzeptionell

durchdachter Mix aus Unterricht in digitaler

Form und in Präsenz?

Überall dort, wo zum Erwerb von Handlungskompetenz

erst einmal Wissen vermittelt werden

muss. So können z um Beispiel „Sicherheitsbeauftragte“

aber auch Gabelstaplerfahrer und -fahrerinnen

sich ihr notwendiges Wissen über ein

eLearning verschaffen und die Handlungskompetenz

in einem Präsenztag in einem moderierten

Workshop bzw. mit Übungsfahrten auf dem Gabelstapler

erwerben.

Wie stark hat sich Corona auf die Vermittlung

von Lerninhalten bei der Dekra Akademie ausgewirkt?

Corona hat der Akzeptanz digitaler Lernformen

einen erheblichen Schub versetzt. Durch die vielen

Online-Meetings in den Unternehmen haben

doch viele ihre Skepsis gegenüber digitalen Veranstaltungen

aufgegeben und am eigenen Leib gespürt,

dass es funktioniert.

Erwarten Sie nachhaltige Veränderungen in Ihrem

Institut durch die Zeit der Pandemie?

Werden Online-Schulungen demnächst die Regel

sein?

Alles wird hybrider. So hat sich z. B. mobile working

stärker etabliert. Wir planen aber mehrgleisig,

weil Seminare zumeist mehrere Motivationsgründe

haben. Einerseits möchten unsere

Teilnehmer etwas lernen. Oft möchten sie aber

auch einmal einen Tag raus aus der Routine und

dann ist da noch das Bedürfnis nach networking,

Austausch mit „Kollegen“ aus anderen Unternehmen,

um sich gegenseitig mit Ideen zu Problemlösungen

zu bereichern.

Welche Rolle werden digitale Formate fürs

Selbststudium, also etwa Podcasts oder Videos,

in Zukunft spielen?

Auch Podcast und Videos werden immer stärker

in multimediale Lernarrangements eingebunden,

aber auch schon von vielen Unternehmen wie

DEKRA ihren Mitarbeitern zur Verfügung gestellt.

Heute nutzen wir es zumeist, um uns zu

informieren, wie ich denn am Fahrrad die

Bremsklötze wechsel. Zunehmend werden aber

auch kleinere Lerneinheiten, sogenannte Lernnuggets,

in unterschiedlichen Formaten Mitarbeitern

zur Verfügung gestellt, damit sie Dinge,

die nicht zur alltäglichen Routine gehören, kurz

nachgucken können und anschaulich vermittelt

bekommen.

Wie werden neue Lernformen in Ihrem Haus

weiterentwickelt?

Die DEKRA hat eine eigene Tochter, die DEKRA

Media, und eine Virtuelle Akademie, die sich zusammen

um Entwicklung und Umsetzung digitaler

Formate kümmern. Dazu nutzen Sie den Input,

der aus den Competenz Centern unserer verschiedenen

Produktbereiche kommt, aber auch vom

Vertriebsaußendienst, der Wünsche und Bedarf

aus den Unternehmen mitbringt.

Wie kann es gelingen, ältere Weiterbildungsinteressierte

auf neue Lernformen einzustimmen?

Es ist keine Frage des Alters, sondern der Sozialisation.

Wir vergessen immer, dass diejenigen, die

die PCs und deren Anwendungen in unsere Wohnungen

und in die Unternehmen gebracht und das

Internet entwickelt haben, heute schon längst im

Rentenalter sind. Aber trotz Smartphone gibt es

weite Lebensbereiche, in denen Menschen nur geringen

Kontakt zu digitalen Anwendungen haben

oder Rechner nur als Schreibmaschine benutzen.

Wir haben des Öfteren Teilnehmer, die nicht über

eine E-Mail-Adresse verfügen, was die Kommunikation

erschwert. Und natürlich stellen alle Anbieter

für die Nutzung digitaler Anwendungen als

erstes eine Anleitung zur Handhabung zur Verfügung.

Aber dafür muss der Nutzer natürlich schon

online sein.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: Dekra

der Bergische Unternehmer 10|21 25


TITEL NEUE LERNTRENDS: METHODENMIX MIT LERNERFOLG

der Lehrenden eingeführt werden. Die Corona-

Pandemie hat die hohe Bereitschaft unserer Dozentinnen

und Dozenten und auch ihren Wunsch nach

Weiterentwicklung erkennbar gemacht. Unsere

Lehrenden sind in einem hohen Maß bereit, dazuzulernen

und sich entsprechende Kompetenzen anzueignen.“

Durch zahlreiche interne Weiterbildungsangebote

sei es gelungen, in Zeiten von

Lockdowns schnell auf die virtuelle Präsenzlehre

umzusteigen.“

An der Nachfrageseite orientieren

Alexander Lampe, Geschäftsführer

des BZI in

Remscheid, präsentiert

das digitale Lernboard in

der Ausbildungswerkstatt.

Fortsetzung auf Seite 23

bereiten eine Klinik auf den Übergang in die digitale

Zukunft vor. Auf diese Weise trainieren sie

wertvolle digitale Methodenkompetenzen passend

zu ihrem jeweiligen Berufsfeld.

Auf dem Prüfstand

An der FOM stehe die hohe Qualität und Aktualität

von Studium, Lehre und Forschung im Vordergrund.

Dazu gehöre auch, dass Lehrkonzepte regelmäßig

auf den Prüfstand gestellt werden. „Wenn es

sinnvoll erscheint und zur Kompetenzerweiterung

unserer Studierenden beiträgt, entwickeln wir unsere

Konzepte entsprechend weiter“, betont Rebecca

Wanzl.

Dass dabei dem Lehrpersonal eine Schlüsselrolle

zukomme, bestätigt sie: „Innovative Lehrmethoden

können selbstverständlich nur unter Einbeziehung

Das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) in

Remscheid ist eine der größten Berufsbildungseinrichtung

in der Region. Zum einen ist das BZI in

der Grund- und Fachausbildung ein wichtiger Partner

der heimischen Industrie und des Handwerks.

Zum anderen bietet das Zentrum auf seinem rund

14.000 Quadratmeter großen Bildungscampus eine

Vielzahl von Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten

an. „Ohne Zweifel – die Digitalisierung

schreitet auch in unserem Haus massiv voran.

Dies wirkt sich natürlich auf die Vermittlung des

Unterrichtsstoffes aus – sowohl in den Ausbildungswerkstätten

als auch im umfangreichen Bereich

der Weiterbildung und Qualifizierung“, bestätigt

BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe und

ergänzt: „In Zeiten des digitalen Wandels müsse

berufliche Qualifikation neu gedacht werden, zumal

wir uns dabei auch an der Nachfrageseite orientieren.

Das, was in den Unternehmen heute an

digitaler Kompetenz gefragt ist, müssen wir vermitteln.“

Alle Vorzüge, die man aus der Digitalisierung für

den Lernprozess nutzen kann, würden eingesetzt.

Ein Berichtsheft werde heute natürlich digital geführt.

Und um Ausbildungsschritte besser überprüfen

zu können, nutzt das BZI in der Ausbildungswerkstatt

ein digitales Lernboard. Damit könne

In Zeiten des digitalen Wandels muss berufliche Qualifikation neu

gedacht werden. Auch die Nachfragesituation spielt eine Rolle.

26 www.bvg-menzel.de


man sehr genau auf die individuellen Ausbildungsfortschritte

der Azubis eingehen. Wie werden neue

Lernformen im BZI Haus weiterentwickelt?

Gut geprüft ist halb gewonnen

„Wir überprüfen stetig, ob sich neue Unterrichtskonzepte

und damit auch neue Lernformen bewähren.

Dazu geben unsere Dozentinnen und Dozenten,

unsere Ausbilder und Ausbilderinnen stets ein Feedback.

Genauso sind wir am Urteil unser Weiterbildungsteilnehmer

und unserer Auszubildenden interessiert.

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise

haben wir eine ganze Reihe neuer Konzepte eingeführt.

Beispielsweise werden die Schulungen rund

um die elektrische Sicherheit auch digital angeboten.

Was sich bewährt, wird im Programm implementiert“,

erklärt Alexander Lampe.

Doch natürlich dürfe bei der Aus- und Weiterbildung

des Fachkräftenachwuchs der Praxisteil nicht

vernachlässigt werden. „Es geht darum, was sich

den jeweiligen Themen entsprechend als praktikabel

und zielführend erweist. Bei allem Digitalisierungsfortschritt

muss man sagen, dass es bei technischen

Berufen unabdingbar ist, dass die

Grundfertigkeiten praktisch erlernt werden. Anders

kann man kein Gefühl für Werkstoffe, Werkzeuge

und Fertigungsvorgänge entwickeln“, so Lampe.

Daher nehme gerade in der Grundausbildung, aber

auch in Teilen der Weiterbildung der Praxisteil immer

noch eine wichtige Stellung ein.

Das beste aus analoger und

digitaler Welt

Gleichzeitig werde die digitale Kompetenz, wie es

Das Geheimnis des Erfolges ist,

ihn sich selbst zuzutrauen.

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der Bergische Unternehmer 10|21 27


ERFOLGREICH BERGISCH Neue Lerntrends: Methodenmix mit Lernerfolg

Kritischer Blick

Marc Wiesemann ist CEO

der Beratung- und Bildungsunternehmung

educate

in Wuppertal.

die moderne Arbeitswelt verlange, gefördert. „Dieser

Gedanke fließt in alle innovativen Lernkonzepte

in unserem Haus ein.“ Da das Team der Dozenten

und Ausbilder selbst hohen digitalen

Sachverstand mitbringe, würden aus dem Kreis der

eigenen Mitarbeitenden - auch hinsichtlich Didaktik

und Methodik - fortlaufend neue Ideen in das

Bildungszentrum getragen. Für Alexander Lampe

wird in Zukunft bei der Wissensvermittlung beides

seinen Platz haben: „Jede Methode hat ihre Vorteile,

wir sollten das Beste aus analoger und digitaler

Welt nutzen, um die neue Generation von Fachkräften

bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Gleichzeitig geht es uns aber auch um Menschen,

die mitten im Berufsleben stehen und von uns erwarten,

auf neue Herausforderungen vorbereitet zu

werden. Darauf stellen wir uns in unserem Weiterbildungsprogramm

ein.“

Marc Wiesemann ist Diplom-Oekonom und CEO

der Beratungs- und Bildungsunternehmung educate

in Wuppertal. In punkto innovative Lernmethoden

ist die Bildungseinrichtung schon lange aktiv unterwegs:

„educate bedient sich bereits seit vielen Jahren

interdisziplinärer, wissenschaftlicher Methoden,

um neue Lernformen zu untersuchen sowie effektiv

und effizient einzusetzen“, erklärt der Geschäftsführer.

Die Forcierung digitaler Transformationsprozesse

habe in den letzten Monaten eine Vielzahl an Produkten

auf den Bildungsmarkt gebracht. Hierzu

zählten vor allem Online-, Mobile- oder E-Learning

Applikationen, meist in Verbindung mit informellen

Lernprozeduren, was maßgeblich auf Kontaktbeschränkungen

zurückzuführen sei. Hinsichtlich des

Booms neuer Lernformen bringt Wiesemann eine

differenzierte Sichtweise in die Diskussion: „Aus

lernpsychologischer Sicht sind diese digitalen Angebote

mit gebotener Vorsicht zu implementieren und

konventionelle Methoden nicht vollständig zu substituieren“,

gibt der Bildungsexperte zu bedenken.

„Zweifellos führen digitale Medien in einigen Bereichen

zu einer schnelleren Rezeption von Lerninhalten,

so dass wir diese an geeigneten Stellen auch

einsetzen – zum Beispiel in der Visualisierung von

technischen, biologischen oder ökonomischen Prozessen.“

Digitales Zukunfsprojekt

birgt Gefahren

Hinsichtlich der Bildungszukunft hat Marc Wiesemann

einen kritischen Blick: „Das aktuelle Wirtschaftssystem

zwingt uns Unternehmer zum quantitativen

Wachstum. Daher wird das digitale

Zukunftsprojekt, allein aus ökonomischem Druck

heraus, kommen, ungeachtet dessen, welche Gefah-

Aus lernpsychologischer Sicht sind digitale Angebote mit Vorsicht

zu implementieren und konventionelle Methoden nicht vollständig

zu subsitutieren.

28 www.bvg-menzel.de


ren es in sich birgt.“ Unternehmer müssten sich darauf

vorbereiten und Arbeitnehmer würden sich

dem digitalen Wandel durch intensive Schulungen

anpassen müssen. „Umfassende Kenntnisse, beispielsweise

in der modernen Informations- und

Kommunikationstechnik, sind zwingend erforderlich,

um eine Chance auf dem Arbeitsmarkt der

Zukunft zu erhalten.“

Besseres Bildungscontrolling

Allerdings seien diese „modernen“ Lernmedien in

der Substanz nichts Neues und würden traditionelle

Lernmethoden nicht ersetzen. Ein ungesteuerter

und letztendlich teurer Einsatz digitaler Medien in

der Bildung sei nicht wünschenswert, vielmehr

gehe es darum, mittels einem Bildungscontrolling

die eigenen Konzepte zu überprüfen und auch zu

hinterfragen. Auch dies sei bei educate mittels innovativer

und bewährter Verfahren Standard. Praktikabilität,

Individualisierungsgrad, Effektivität,

Effizienz, Lerngeschwindigkeit, Nachhaltigkeit

und Transferpotential seien Kriterien, die je nach

Untersuchungsobjekt hinsichtlich auf Lehrkonzepte

und -methodik bei educate Anwendung fänden.

Maßgeblich seien bei der Umsetzung von Bildungskonzepten

natürlich die Dozenten. „Unsere Dozenten

sind sehr hoch qualifiziert und verfügen über

viele Jahre Berufserfahrung, daher wird von jedem

einzelnen vor Einführung einer neuen Lernmethode

streng evaluiert, inwiefern sie innovativen Charakter

im Sinne eines bildungswissenschaftlichen

Mehrwerts in sich trägt.“

Text: Stefanie Bona

Fotos: BZI, BVG

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der Bergische Unternehmer 10|21 29


ERFOLGREICH BERGISCH HANDWERK HEUTE

Ab ins Grüne!

Der Klimawandel kommt. Die Umwelt braucht Hilfe. Jetzt heißt es, Farbe zu

bekennen. Dies gilt insbesondere im Handwerk, weil hier beim Thema Nachhaltigkeit

und Ökologie an vorderster Front bedeutende Maßstäbe gesetzt

werden.

Ohne Handwerk geht es nicht. Beispielsweise

wäre es um die Verwirklichung

von Klimaschutzzielen bei Bau und Sanierung

schlecht bestellt, wenn moderne

Handwerksbetriebe nicht die geeigneten Maßnahmen

und Produkte für eine verbesserte Energiebilanz

verwenden würden. Das Spektrum reicht vom Einsatz

ressourcenschonender Gebäudetechnik über

Baumaterialien aus nachwachsenden oder wiederverwertbaren

Rohstoffen bis zu innovativen Konzepten

für eine langfristige Nutzungsdauer. Vorteilhaft

dabei ist, dass verantwortungsvolles Handeln

im Sinne der Umwelt schon sehr lange auf der Agenda

des Handwerks steht - sozusagen zur DNA gehört

und nicht neu gelernt werden muss. Eine Untersuchung

des Ludwig-Fröhler-Instituts für Handwerkswissenschaften

bestätigt diese Ansicht tendenziell.

Danach schonen nahezu jederzeit 48 Prozent der befragten

Unternehmer aktiv Ressourcen, 40 Prozent

immerhin noch häufig. Der Zentralverband bringt es

anschaulich auf den Punkt: Das deutsche Handwerk

lebt Nachhaltigkeit jeden Tag – aus tiefer Überzeugung

und in vielen Dimensionen. Lobenswert und

durchaus nach den Vorstellungen der Kunden.

Profis stark gefragt

Demnach spielt gerade beim Hausbau das Thema

Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. 73 Prozent

der künftigen Bauherren möchten, dass entsprechend

möglichst viele Faktoren berücksichtigt werden.

70 Prozent legen Wert auf eine komplette Energieversorgung

mit Ökostrom. Allein diese beiden

Zahlen belegen den großen Bedarf im Markt. Handwerker,

die in der Lage sind, diese Nachfrage zu bedienen,

haben ausgezeichnete Aussichten auf einen

anhaltenden Geschäftserfolg. Denn Spezialisten wie

sie werden in Zukunft zu den gefragten Profis zählen,

die mit Kompetenz und Können diese Herausforderungen

meistern.

Potenziale gezielt entdecken

Um an dem sich abzeichnenden Nachhaltigkeits-

Boom Anteil zu haben, macht es Sinn, die eigene

betriebliche Leistungsfähigkeit auf den Prüfstand

zu stellen. Eine gründliche Analyse hilft, neue

Felder zu entdecken, auf denen man seine Chancen

beim Bauen, Sanieren, Erhalten und Reparie-

73 Prozent der Bauherren möchten, dass beim

Hausbau das Thema Nachhaltigkeit eine

entscheidende Rolle spielt.

30 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 10|21 31


ERFOLGREICH BERGISCH HANDWERK HEUTE

Ein Bäcker mit Visionen

Seit den Anfängen des Bäckerhandwerks

befanden sich die Backstuben lange Zeit

immer dort, wo die Menschen leben und

arbeiten. Deshalb gehört eine handwerklich

ausgerichtete Brot- und Brötchen-Manufaktur

nicht - wie heute oft üblich - auf die

grüne Wiese, sondern mitten in die Innenstadt.

Diese Vision leitete Bäckermeister

Detlef Myska bei der Absicht, aus einer leer

stehenden Gewerbe-Immobilie aus dem Jahr

1920 in der City von Wuppertal-Elberfeld

ein modernes, neu genutztes Gebäude-

Ensemble zu schaffen. So entstand an der

Aue aus einem ehemaligen Sanitärhandel

eine offen gestaltete Bäckerei mit angeschlossenem

Verkauf und Gastronomie.

Die ursprüngliche Nutzfläche von 1990

Quadratmeter konnte durch Umbau und

Erweiterung auf jetzt 2.500 Quadratmeter

vergrößert werden. Bei der Umsetzung der

Baupläne legte Detlef Myska vor allem Wert

auf Nachhaltigkeit und Ökologie. Und zwar:

• Versickerungsfähigkeit der bislang zu 100

Prozent versiegelten Außenflächen durch

Bepflanzung und offene Pflasterung

• Teilweise Begrünung der Dächer und Terrassen

plus Installation von Photovoltaik

und Kollektoren

• Nutzung der Abwärme aus der Bäckerei für

Heizung und Brauchwasser

• Natural Cooling im Gebäude

• Optimierter Wärmeschutz

• Einsatz von regenerativer Energie für Gebäude

und Produktion

Stand heute ist noch jede Menge zu tun,

wie Detlef Myska erklärt. Die Fertigstellung

des gesamten Komplexes wird noch dauern.

„Als ich vor zehn Jahren meine Pläne

zum nachhaltigen Bauen einer Handwerksbäckerei

kund tat, wurde viel gelacht und

gespottet. Selbst die meisten Profis vom

Bau tendierten zu ihren etablierten Lösungen,

um kostengünstig und sicher zu einem

guten Ergebnis zu kommen. Aber ich habe

mich nicht darauf eingelassen. Beim Bauen

läuft es ähnlich wie beim Backen. Tüte auf

ist einfacher und preiswerter

ren ausbauen kann. Bei diesem Vorhaben sind

Handwerker nicht auf sich allein gestellt, sondern

bekommen Unterstützung von ihren Kammern

und dem zuständigen Verband, die etliche gute

Ideen beisteuern.

Eine davon ist der Nachhaltigkeits-Navigator in

Kombination mit dem Quick-Check, mit dem

Handwerker innerhalb weniger Minuten eine erste

Einschätzung vornehmen können, wie nachhaltig

ihr Betrieb heute schon arbeitet und wo es Optimierungsmöglichkeiten

gibt. Bei dem Navigator

handelt es sich um eine kostenlose Browser-Anwendung,

die gewerkeübergreifend und unabhängig

von der Unternehmensgröße für die vielfältigen

Anwendungen im Handwerk entwickelt

wurde. Das praktische digitale Tool erleichtert das

Erkennen und Nutzen von Potenzialen und leistet

Hilfestellung bei der Ausarbeitung eines betriebsspezifischen

Nachhaltigkeits-Berichts, wobei sich

gegenüber herkömmlichen Methoden viel Zeit,

Aufwand und Man-Power sparen lassen. Der Navigator

steht auf der Website https://navigator.

nachhaltiges-handwerk.de zum Download bereit.

Was sich Kunden wünschen

Da Nachhaltigkeit und Regionalität eng zusammen

gehören, liefern diese beiden Faktoren hervorragende

Argumente für eine Marketingstrategie,

die vor allem am Standort durch Glaubwürdigkeit

überzeugt. Dies wiederum kommt vielen Auftraggebern

entgegen, die genau den Handwerker suchen,

der nachweislich über Kompetenz und Erfahrung

bei der Realisierung nachhaltiger Aufgabe

verfügt. Ein Aspekt, der sowohl im privaten wie im

öffentlichen Sektor zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Dabei fällt auf, dass gerade Kommunen

oder andere staatliche Stellen bei der Vergabe immer

öfter einen Beleg für nachhaltige Leistungen

einfordern. Heißt: Nachhaltigkeit wird in verstärktem

Maß zur Voraussetzung für gute Geschäfte.

Wer seine Klima-Aktivitäten offensiv kommuniziert,

kann also erfolgreich punkten. Deshalb zahlt

es sich aus, im eigenen Betrieb sichtbar auf Nachhaltigkeit

zu setzen. Sei es durch die Anschaffung

emissionsarmer Fahrzeuge, die Installation von

Öko-Strom oder das konsequente Einhalten kurzer

32 www.bvg-menzel.de


Wege – etwa bei Transport und Logistik oder das

Beschaffen von Produkten und Materialien aus der

Region.

Die eigenen Leute begeistern

Es lohnt sich zweifellos, mehr als bisher im grünen

Bereich zu investieren. Nicht allein deshalb,

weil nachhaltiges Wirtschaften im Handwerk den

Mainstream bedient und ein gutes Gewissen beschert.

Vielmehr geht es gleichermaßen um Zukunftssicherung

als auch um Profit, denn Nachhaltigkeit

hat eine Menge mit Geschäftserfolg zu

tun. Unter anderem schneidet ein Betrieb, der

Nachhaltigkeit praktiziert, im Wettbewerb um

qualifizierte Mitarbeiter erfahrungsgemäß besser

ab als weniger ökologisch orientierte Firmen. Außerdem

wird die Identifikation mit dem Unternehmen

bei der bestehenden Belegschaft positiv beeinflusst.

Ebenso genießt ein Ausbildungsbetrieb

mit nachhaltigem Klima-Engagement einen exzellenten

Ruf beim jungen Nachwuchs. Dies alles

steigert die betriebliche Attraktivität im Personalwesen

und sichert gerade in Zeiten akuten Fachkräftemangels

den Vorsprung im Arbeitsmarkt.

Bewährtes neu entdeckt

zung dazu, dass die Versiegelung von Flächen deutlich

verringert wird. Die Bundesregierung rechnet

bis 2030 mit einer Halbierung von jetzt 56 Hektar auf

dann 30 Hektar pro Tag.

Mehr Nachhaltigkeit lernen

Nachhaltiges Arbeiten verlangt in zahlreichen Gewerken

ein Mehr an Wissen und Fähigkeiten. Denn viele

innovative Techniken und Erzeugnisse lassen sich

nicht einfach mit konventionellen Methoden handhaben.

Speziell im weit gefächerten Bereich des energetischen

Bauens ist der Bedarf an gezielter Weiterbildung

sehr groß. Handwerkskammern, der Zentralverband

und einschlägige Institutionen haben sich mit entsprechenden

Angeboten darauf eingestellt.

Beispielsweise heizt die rapid steigende Nachfrage

nach Photovoltaikanlagen die Nachfrage nach Experten

für Solarthermie kräftig an. Deshalb bietet die

EnergieAgentur NRW in Zusammenarbeit mit den verschiedenen

Kammern einen berufsbegleitenden Fortbildungslehrgang

zum Solartechniker an. Die Offerte

richtet sich vor allem an Meister und Gesellen aus Installationsbetrieben

für Sanitär, Heizung und Klima,

aus Dachdeckerfirmen und dem Fassadenbau sowie

aus dem Bereich Energie- und Gebäudetechnik.

Das Handwerk als wichtiger Partner

Fest steht auch, dass die Zahl der staatlichen Vorgaben

zum Klimaschutz weiter wachsen wird, verbunden mit

mehr Aufwand und Kosten. Etwa in den Bereichen

Neubau und Gebäudesanierung, Mobilität, Wärme und

Wasser sowie Energie-Einsparung. Damit steigen nicht

nur die Anforderungen ans Handwerk. Der Verbraucher

muss sich ebenfalls auf Wandel, Verzicht und finanzielle

Härten einstellen.

In dieser Situation ist der Handwerker vor Ort mehr

denn je als zuverlässiger und kompetenter Partner gefragt.

Als Profi mit praktischem Know-how, der machbare

und vor allem bezahlbare Lösungen bereithält, der

die verschiedenen Fördermöglichkeiten kennt und mit

nachhaltigen Maßnahmen dazu beiträgt, die ehrgeizigen

Klimaziele zu erreichen.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Shutterstock

Selbstverständlich spielt der Einsatz umweltverträglicher

Stoffe eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung

nachhaltiger Planung. Eine Rückbesinnung

auf Altbewährtes kann dabei hilfreich

sein. Denn natürliche Baumaterialien schonen

nicht nur die Umwelt, sondern steigern auch das

Wohlbefinden der Menschen. Und zwar so:

• Holz bindet CO2 und eignet sich auch hervorragend

zur Dämmung.

• Lehm schafft ein angenehmes Raumklima und

verhindert das Austreten von Schadstoffen.

• Kork ist eine gute Wahl zur Dämmung von Wänden,

Decken und Dach.

Außerdem verstärkt sich der Trend, Bestandsgebäude

zu erhalten statt abzureißen. Die dazu erforderlichen

Sanierungsmaßnahmen sichern Arbeitsplätze

im Handwerk und entwickeln sich

langfristig zu einem rentablen Geschäftsbereich.

Gleichzeitig führt die Strategie der weiteren Nutder

Bergische Unternehmer 10|21 33


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Generationen Y und Z – voller

Erwartung in die Berufswelt

Wie Unternehmer mit jungen Mitarbeitern umgehen

sollten

In manchen Unternehmen arbeiten aktuell vier Generationen

gleichzeitig. Die Zusammenarbeit kann dabei zu einer

Herausforderung werden. Der Mix bietet jedoch auch

Chancen für die Weiterentwicklung von Unternehmen,

denn junge Mitarbeiter bringen neue Aspekte und Denkansätze

mit.

Global und nachhaltig

Grob lassen sich die aktuellen Mitarbeiter in die Generationen

Babyboomer (1946–1965), X (1965–1979), Y oder

auch Millennials genannt (1980–1996) und Z (1997–2010)

einteilen. Im Moment stellt die Generation Y die Mehrheit

dar. Millennials sind allgemein gesehen in relativem

Wohlstand und mit veränderten Kommunikationsmitteln

aufgewachsen. Sie wollen mit neuen Technologien arbeiten,

sind mobil, denken global und nachhaltig, verlangen

nach Mitbestimmung und lehnen von oben herab gesteuerte

Unternehmensstrukturen meist ab. Für die Generation

Z spielen diese Trends eine noch größere Rolle.

Technik als Auswahlkriterium

Für viele Menschen der Generationen Y und Z stellt die

Technologie bei der Jobwahl ein wichtiges Kriterium dar.

Digitalisierungsprozesse versprechen Vorteile in der Produktivität,

der Erreichbarkeit sowie beim Zeitmanagement.

Gleichzeitig kann das digitale Arbeitsumfeld auch

ablenken. Die Herausforderung für Unternehmen besteht

also darin, ein Gleichgewicht zwischen Effizienz und Ablenkung

zu schaffen.

Feedback gewünscht

Für Millennials und die Generation Z sind auch individuelle

Entwicklungsmöglichkeiten von Bedeutung. Ihnen

schwebt allerdings nicht der Aufstieg auf einer starren

Karriereleiter vor – ein großes Büro, ein Dienstwagen

oder ein Titel à la „Head of …“ ist ihnen weniger wichtig.

Vielmehr wünschen sie sich ein offenes Ohr für ihre Anliegen

und flexibel gedachte Aufstiegsmöglichkeiten. Sie

haben zwar häufiger als andere Generationen einen Hoch-

Foto: Warmeling Consulting

Mike Warmeling, Speaker und Erfolgstrainer

aus Osnabrück sowie Gründer von

Warmeling Consulting

schulabschluss, fühlen sich aber oft noch nicht gewappnet,

andere zu führen oder Konflikte zu lösen. Ihnen nach und

nach mehr Verantwortung zu geben, stellt einen Weg dar.

Außerdem ist ihnen auch Feedback wichtig, da sie damit

aufgewachsen sind – von Eltern, Lehrern oder auch Followern

in den sozialen Medien sind sie ständiges Feedback

gewohnt.

34 www.bvg-menzel.de


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Betriebsveranstaltungen: Aufteilung

der Kosten auf

teilnehmende Mitarbeiter

Die Aufwendungen des Arbeitgebers anlässlich

von Betriebsveranstaltungen sind

grundsätzlich als Sachbezug lohnsteuerpflichtig.

Dies gilt für bis zu zwei Veranstaltungen

jährlich allerdings nur, soweit

die Aufwendungen den Freibetrag von

110 Euro pro Arbeitnehmer übersteigen.

Dabei stellt sich die Frage, wie zu verfahren

ist, wenn von den ursprünglich eingeplanten

Personen einige absagen bzw.

nicht zu der Veranstaltung erscheinen,

die Kosten aber nicht mehr gemindert

werden können. Sind die anteilig auf die

nicht erschienenen Arbeitnehmer entfallenden

Aufwendungen den anwesenden

Personen zuzurechnen mit der Folge,

dass sich insoweit deren lohnsteuerpflichtiger

Sachbezug ggf

erhöht?Nachdem das Finanzgericht Köln

(1) die Frage verneint hatte, hat der Bundesfinanzhof

(2) nun zugunsten der Finanzverwaltung

(3) entschieden. Das Gesetz

sei insoweit eindeutig und stellt auf

die an der Betriebsveranstaltung teilnehmenden

Arbeitnehmer ab (vgl. § 19 Abs.

1 Nr. 1a EStG), sodass die Kosten einer

Betriebsveranstaltung allein den Teilnehmern

zuzurechnen sind, und zwar unabhängig

von der Anzahl der zwar kalkulierten,

aber letztlich nicht erschienenen

(1) FG Köln vom 27.06.2018 3 K 870/17

(EFG 2018 S. 1647).(2) BFH vom

29.04.2021 VI R 31/18.(3) Vgl. BMF-

Schreiben vom 14.10.2015 – IV C 5 – S

2332/15/10001 (BStBl 2015 I S. 832), Tz.

4a.

Quelle: Rinke Treuhand

Fiskus und Homeoffice

Bei Vermietung an Arbeitgeber ist eine

Überschusserzielungsabsicht nötig. Seit

dem Ausbruch der Corona-Pandemie

dürfte es öfter vorkommen, dass ein Arbeitnehmer

dem Arbeitgeber einen Teil

seiner privaten Immobilie zur Ausübung

des Homeoffice vermietet. Doch nach

Auskunft des Infodienstes Recht und

Steuern der LBS muss eine Überschusserzielungsabsicht

nachgewiesen werden,

wenn für diese Vermietung Werbungskosten

geltend gemacht werden sollen.

Der Fall: Ein Beschäftigter vermietete

eine Einliegerwohnung mit 54 Quadratmetern

für 476 Euro monatlich an seinen

Arbeitgeber. Das Mietverhältnis sollte

nur während des Beschäftigungsverhältnisses

andauern und die Räume ausschließlich

zu betrieblichen Zwecken

verwendet werden. Streit gab es dann allerdings

mit dem Fiskus, als der Arbeitnehmer

rund 25.000 Euro für eine behindertengerechte

Renovierung des

dazugehörigen Badezimmers (mit Dusche

und Badewanne) als Werbungskostenüberschuss

geltend machte. Das wollte

das zuständige Finanzamt nicht anerkennen,

denn für eine Betriebsstätte seien

nur Toilette und Waschbecken nötig. Anschließend

wurde durch mehrere Instanzen

hindurch in dieser Sache verhandelt.

Das Urteil: Der Bundesfinanzhof bemängelte

am vorausgegangenen Urteil des Finanzgerichts,

dass die vermieteten

Räumlichkeiten nicht wie eine Gewerbeimmobilie

betrachtet worden seien und

keine objektbezogene Überschussprognose

– bezogen auf den Einzelfall – stattgefunden

habe. Genau das wäre aber nötig

gewesen, um eine Bewertung der

Angelegenheit des Falles vornehmen zu

können. Unter anderem gehe es darum,

ob der Steuerpflichtige während der Dauer

des Dienstverhältnisses noch einen

Überschuss der Einnahmen über die

Werbungskosten vornehmen könne.

(Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX R

9/17)

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AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Unlautere Klicks

„Tap Tags“ sind anklickbare Bereiche innerhalb

eines geposteten Bildes, die

Links zu den Anbietern oder Herstellern

bestimmter Produkte, insbesondere von

Kleidungsstücken oder anderen Gegenständen,

enthalten. Das Setzen solcher

„Tap Tags“, die nicht als Werbung gekennzeichnet

sind, ist in Instagram-Posts

von Influencern unlauter. Der Influencer

verstößt hierdurch gegen das Verbot der

unzulässigen getarnten Werbung.

Es geht dabei um die Gemengelage von

privatem Erscheinungsbild einerseits und

von Drittinteressen beeinflussten Kommunikationselementen

andererseits. Diese

Intransparenz begründet eine Pflicht

zur Klarstellung, an welchen Stellen

fremder Wettbewerb gefördert werden

soll – und zwar unabhängig davon, ob

der Influencer für den Einsatz der „Tap

Tags“ Geld bekommt.

(Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe

vom 9. September 2020, 6 U 38/19)

Insidertipp nicht nur für Nerds

Der Verkauf bzw. die Verwendung von

Bitcoins als Zahlungsmittel unterliegt

nur dann der Einkommenssteuer, wenn

dieses innerhalb eines Jahres ab Anschaffung

der Bitcoins geschieht. Zudem

gelten die zuerst gekauften Bitcoins als

zuerst verkauft (First in – First out),

wenn nicht eine andere Reihenfolge

nachgewiesen werden kann. Dagegen

zählen Gewinne und Verluste aus anderen

Finanzinstrumenten im Privatvermögen,

die nur mittelbar an Kryptowährungen

gekoppelt sind, zu den Einkünften

aus Kapitalvermögen, die ohne Haltefrist

der Abgeltungsteuer unterliegen.

(Quelle: HLB Treumerkur)

Sonderabschreibung für

Mietwohnungsneubauten:

Bauantrag bis 31.12.2021

erforderlich

Die 2019 eingeführte Regelung zur steuerlichen

Förderung des Mietwohnungsneubaus

läuft demnächst wieder aus. Für

die Sonderabschreibungen nach § 7b

EStG ist es erforderlich, dass der Bauantrag

bis zum 31.12.2021 gestellt wird. Voraussetzung

ist, dass die Anschaffungsbzw.

Herstellungskosten 3.000 Euro/m2

Wohnfläche nicht übersteigen und die

Wohnung im Jahr der Anschaffung bzw.

Herstellung und in den folgenden 9 Jahren

zu Wohnzwecken vermietet wird.

Dann können – neben der „normalen“

Abschreibung von regelmäßig 2 % – für

die ersten 4 Jahre bis zu 5 % jährlich als

Sonderabschreibung in Anspruch genommen

werden. Maximale Bemessungsgrundlage

für die Sonderabschreibungen

sind 2.000 Euro/m2 Wohnfläche.Letztmalig

können die Sonderabschreibungen

2026 in Anspruch genommen werden,

sodass die Fertigstellung noch im Jahr

2023 erfolgen muss, wenn der vierjährige

Begünstigungszeitraum ausgeschöpft

werden soll (vgl. § 52 Abs. 15a EStG).

(Quelle: Rinke Treuhand)

Zeiterfassung per

Fingerabdruck

Arbeitnehmer können nicht zu einer Zeiterfassung

per Fingerabdruck-Scanner

verpflichtet werden. Auch wenn das System

nur Fingerlinienverzweigungen

(„Minutien“) verarbeitet, handelt es sich

um biometrische Daten. Eine Erfassung

dieser Daten ist ohne Einwilligung des

Arbeitnehmers nicht zulässig. Die Verweigerung

der Nutzung stellt keine

Pflichtverletzung dar, so dass eine aus

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diesem Grund ausgesprochene Abmahnung

auf Verlangen des Arbeitnehmers

aus der Personalakte entfernt werden

muss. (Urteil des Landesarbeitsgerichts

Berlin-Brandenburg vom 4. Juni 2020, 10

Sa 2130/19)

Keine Grunderwerbsteuerbefreiung

bei Übertragung und

Tausch von Miteigentumsanteilen

unter Geschwistern

Die Übertragung von Grundvermögen

unterliegt grds. der Grunderwerbsteuer.

Hiervon ausgenommen ist allerdings die

Übertragung von Eltern auf ihre Kinder

und umgekehrt. Dagegen ist nicht steuerbefreit

die Übertragung eines Grundstücks

zwischen Geschwistern. Der BFH

stellt nun mit Beschluss vom 25.5.2021

(Az. II B 87/20) klar,

dass die Übertragung zwischen Geschwistern

auch dann nicht steuerbefreit

ist, wenn dem eine Übertragung des

Grundstücks von den Eltern vorausgeht.

Insoweit ist keine zusammengefasste Betrachtung

vorzunehmen. Der BFH führt

ausdrücklich aus, dass selbst bei einer

Schenkung mit Auflage kein abgekürzter

Leistungsweg vorliegt, der der Zusammenschau

zugänglich wäre, wenn der

Gegenstand der Auflage bereits ganz

oder teilweise Gegenstand der Zuwendung

des ursprünglichen Schenkers an

den Erstbeschenkten war. Denn in diesem

Falle hätte der Schenker den Gegenstand

der Auflage auch unmittelbar dem

Zweitbeschenkten zuwenden können. Es

stellt keine Abkürzung, sondern eine

Verlängerung des Leistungswegs dar,

wenn der Schenker dasjenige, was er im

Ergebnis dem Zweitbeschenkten zuwenden

will, dem Erstbeschenkten mit der

Auflage zuwendet, es an den Zweitbeschenkten

weiterzureichen, statt eine unmittelbare

Zuwendung an den

Zweitbeschenkten zu bewirken.

(Quelle: RMB Bachtig Steuerberatungsgesellschaft

mbH)

Bundesrepublik haftet nicht im

Abgasskandal

Käufer eines vom Abgas-Skandal betroffenen

PKW der Marke VW mit dem Motor

EA189 haben keinen Anspruch auf

Schadensersatz gegen die Bundesrepublik

Deutschland wegen einer etwaigen

Amtspflichtverletzung. Den Dieselkäufern

steht kein europarechtlicher Staatshaftungsanspruch

zu. Es fehlt bereits an

einer europarechtlichen Norm, die dem

Schutz individueller Vermögensinteressen

der Fahrzeugkäufer dient. Auch ein

hinreichend qualifizierter Verstoß des

Kraftfahrt-Bundesamts bei der Erteilung

der Typengenehmigung für die Fahrzeuge

liegt nicht vor. Amtshaftungsansprüchen

nach deutschem Recht steht entgegen,

dass eine Haftung der VW AG in

Betracht kommt und ein möglicher

Amtshaftungsanspruch kraft Gesetzes

dahinter zurücktritt.

(Urteile des Landgerichts Stuttgart vom

27. August 2020, 7 O 425/19, 7 O 66/20,

7 O 67/20)

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ERFAHRUNG. ENGAGE MENT. ERFOLG.

Doppelte Haushaltsführung in

Zeiten von Home-Office(-Pflicht)

Der Ansatz einer doppelten Haushaltsführung

geht regelmäßig mit einem materiell

bedeutsamen Werbungskostenabzug

einher. Im Hinblick auf die

vermehrte Home-Office-Tätigkeit und

teilweise gar Home-Office-Pflicht in

2020 und teilweise auch in 2021 ist zu

beobachten, dass die Finanzämter sehr

genau prüfen, ob die Voraussetzungen

für eine doppelte Haushaltsführung im

steuerlichen Sinne gegeben sind. Notder

Bergische Unternehmer 10|21 37


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

wendige Mehraufwendungen, die einem

Arbeitnehmer wegen einer beruflich veranlassten

doppelten Haushaltsführung

entstehen, können als Werbungskosten

abgezogen oder vom Arbeitgeber steuerfrei

erstattet werden. Eine doppelte

Haushaltsführung liegt nur vor, wenn der

Arbeitnehmer außerhalb des Ortes seiner

ersten Tätigkeitsstätte einen eigenen

Hausstand unterhält (Hauptwohnung)

und auch am Ort der ersten Tätigkeitsstätte

wohnt (Zweitwohnung). Geht nun

der Steuerpflichtige seiner beruflichen

Tätigkeit über einen längeren Zeitraum

aus dem Home-Office nach, so ist fraglich,

ob die berufliche Veranlassung der

doppelten Haushaltsführung (noch) besteht.

Dies gilt insbesondere dann, wenn

in dieser Zeit die doppelte Haushaltsführung

erstmals begründet wird. Problematisch

ist, wenn der Steuerpflichtige nachhaltig

am Ort seines Haupthausstandes

tätig wird oder andere Umstände einen

solchen Entschluss erkennen lassen.

Dann kann die berufliche Veranlassung

für die Zweitwohnung entfallen. (Quelle:

RMB Bachtig Steuerberatungsgesellschaft

mbH)

Verzinsung von Steuernachforderungen

und Steuererstattungen

mit jährlich 6 Prozent

verfassungswidrig

Nach derzeitiger Rechtslage werden

Nachzahlungen und Erstattungen im Zusammenhang

mit Einkommen-, Körperschaft-

sowie Gewerbe- und Umsatzsteuerfestsetzungen

verzinst; nach Ablauf

einer zinsfreien Karenzzeit von regelmäßig

15 Monaten (1) beträgt der gesetzlich

festgelegte Zinssatz 0,5 % für jeden vollen

Monat. (2)Das Bundesverfassungsgericht

(3) hat jetzt entschieden, dass die

Verzinsungsvorschrift verfassungswidrig

ist, soweit der Zinsberechnung für Verzinsungszeiträume

ab dem 01.01.2014 ein

Zinssatz von monatlich 0,5 % zugrunde

gelegt wird.

Das Gericht beanstandete die Ungleichbehandlung

von Steuerzahlern, deren

Steuer erst nach Ablauf der Karenzzeit

festgesetzt wird, gegenüber denjenigen,

deren Steuer bereits innerhalb der Karenzzeit

festgesetzt wird. Ein niedriger

Zinssatz – so das Gericht – könne diese

Ungleichbehandlung ver-ringern. Der

derzeitige Zinssatz von jährlich 6 % sei

angesichts des seit Jahren bestehenden

strukturellen Niedrigzinsniveaus realitätsfern

und nicht mehr zu rechtfertigen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den

Gesetzgeber aufgerufen, eine Neuregelung

bis zum 31.07.2022 zu treffen. Diese

Regelung soll dann rückwirkend auf alle

Verzinsungszeiträume ab dem Jahr 2019

angewendet werden, soweit die betroffenen

Fälle noch nicht bestandskräftig sind.

Für Verzinsungszeiträume zwischen dem

01.01.2014 und dem 31.12.2018 dagegen

gilt die Vorschrift trotz der Beanstandungen

des Gerichts ohne Neuregelung fort;

eine Änderung wird sich somit hier aufgrund

des Urteils auch dann nicht ergeben,

wenn die entsprechenden Festsetzungen

noch nicht bestandskräftig sind. (1)

Im Rahmen der Corona-Hilfsmaßnahmen

gilt für 2019 eine Karenzzeit von 21 Monaten

und für 2020 von 18 Monaten

(siehe hierzu Art. 97 § 36 Abs. 2 EGAO

und § 233a Abs. 2 AO n. F.).(2) Siehe §

233a i. V. m. § 238 Abs. 1 AO.(3) Beschluss

vom 08.07.2021 1 BvR 2237/14

und 1 BvR 2422/17.

(Quelle: Rinke Treuhand)

Vorsicht bei Probefahrten

Der Eigentümer eines Kfz verliert sein

Eigentum an dem Fahrzeug, wenn er es

einem vermeintlichen Kaufinteressenten

für eine unbegleitete Probefahrt überlässt,

dieser das Fahrzeug aber nicht zurückgibt

und es anschließend durch einen

Dritten in gutem Glauben erworben

wird.

Ein solcher Eigentumsübergang an den

gutgläubigen Dritten ist nur ausgeschlossen,

wenn die Sache dem Eigentümer

„abhandenkommt“ – was einen unfreiwilligen

Besitzverlust voraussetzt. Das

ist aber bei der Überlassung für eine Probefahrt

nicht der Fall.

Die Besitzübertragung ist nicht deshalb

unfreiwillig, weil sie auf einer Täuschung

beruht. (Urteil des Bundesgerichtshofs

vom 18. September 2020, V

ZR 8/19)

38 www.bvg-menzel.de


Ermäßigter Umsatzsteuersatz:

Abgrenzung der Dienstleistung

von der Lieferung beim Mitbenutzungsrecht

an Verzehrvorrichtungen

Dritter

Umsatzsteuerlich ist hinsichtlich des anzuwendenden

Steuersatzes zu unterscheiden:

Die Abgabe von Lebensmitteln unterliegt

im Regelfall dem ermäßigten

Umsatzsteuersatz von 7 %, wohingegen

Restaurationsleistungen als eigenständige

Dienstleistung dem Regelsteuersatz

von 19 % unterliegen. Erwirbt also z.B.

ein Kunde in einer Bäckerei ein belegtes

Brötchen, so unterliegt dieser Umsatz

dem ermäßigten Umsatzsteuersatz. Wird

das Brötchen aber in der Bäckerei an dort

bereitgestellten Tischen und mittels bereitgestellter

Teller, Besteck usw. verzehrt,

so unterliegt dieser Umsatz dem

benden Unternehmer im Rahmen einer

einheitlichen Leistung zur Verfügung gestellt

werden und vom Leistenden ausschließlich

dazu bestimmt wurden, den

Verzehr von Lebensmitteln zu erleichtern.

Dabei wird ausdrücklich Bezug genommen

auf das Urteil des BFH vom

30.6.2011. In diesem Urteil hatte der BFH

entschieden, dass Verzehrvorrichtungen

nur als Dienstleistungselement berücksichtigt

werden dürfen, wenn sie vom

Leistenden als Teil einer einheitlichen

Leistung zur Verfügung gestellt

werden und dass die Abgabe von Bratwürsten,

Pommes frites u.ä. standardisiert

zubereiteten Speisen zum Verzehr

an einem Tisch mit Sitzgelegenheiten zu

einem dem Regelsteuersatz unterliegenden

Restaurationsumsatz führt.

(Quelle: RMB Bachtig Steuerberatungsgesellschaft

mbH)

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regulären Umsatzsteuersatz. In diesem

Zusammenhang hatte der BFH mit Urteil

v. 3.8.2017 entschieden, dass die Abgabe

von Brezeln („Wiesnbrezn“) in

Festzelten durch einen vom Festzeltbetreiber

personenverschiedenen Unternehmer

dem ermäßigten Steuersatz unterliegt,

weil die damit zusammenhängenden

Dienstleistungselemente (Bereitstellung

von Tischen und Bänken

usw.) von einem Dritten (dem Festzeltbetreiber)

erbracht werden. Die Finanzverwaltung

teilt nun mit Schreiben vom

22.4.2021 (Az. III C 2 – S 7210/19/10002

:005) mit, dass diese Urteilsgrundsätze

allgemein anzuwenden sind. Herausgestellt

wird, dass die Dienstleistungselemente

nur dann steuerschädlich (mit der

Folge der Anwendung des allgemeinen

Steuersatzes) zu berücksichtigen sind,

wenn sie dem Kunden vom speiseabgeder

Bergische Unternehmer 10|21 39


FÜR SIE UNTERWEGS LA GOMERA

Unterwegs

durch ein verwunschenes,

magisches Land

Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote: Die Kanaren gelten als eines der beliebtesten Reiseziele

in Europa. Doch gibt es neben den vier großen und populären Inseln noch kleinere „Schwestern“, die weniger

Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dennoch aber einen traumhaften Urlaub versprechen. Dazu gehören

La Palma, das durch den Vulkanausbruch im September leider in diesen Tagen schwer zu kämpfen hat, El

Hierro und La Gomera – ein Paradies für Naturliebhaber, Wanderer und Erholungsuchende schlechthin.

40 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 10|21 41


FÜR SIE UNTERWEGS LA GOMERA

Die Pfeifsprache gehört

immer noch zu

den Traditionen der

kleinen kanarischen

Insel (Foto S. 40).

Der vulkanische Ursprung

La Gomeras

ist an Stränden und

in den Schluchten

deutlich sichtbar

(Foto oben l.)

Weiter Blick aufs

Meer - La Gomera ist

ein Paradies für Wanderer

(oben r.)

Wer in den vergangenen Wochen eine

Reise auf die Kanaren angetreten

ist, musste sich zwangsläufig mit

einer Naturkatastrophe beschäftigten.

La Palma ist gerade wegen des Ausbruchs des

Vulkans „Cumbre Vieja“ zur traurigen Berühmtheit

avanciert, viele Menschen haben ihre Existenz

verloren und auch der Tourismus leidet immens.

Zwischen drei und zwölf Wochen, so

schätzen Fachleute, werden die Eruptionen wohl

noch andauern. Auf Urlaubsträume auf den anderen

Inseln der Kanaren hat „Cumbre Vieja“ zum

Glück keinen Einfluss. So wollen wir in diesem

Reisetipp den Blick auf die Schönheiten La Gomeras

richten.

Wandern und Moutainbiken mit App

Auch La Gomera ist eine so genannte Vulkaninsel,

allerdings liegt der letzte Ausbruch rund zwei

Millionen Jahre zurück. Die Insel weist bis heute

eine ursprüngliche, durch Erosion entstandene,

zerklüftete Orografie – also die Höhenstruktur

der Erdoberfläche – mit atemberaubenden tiefen

Schluchten, die sich vom Inneren der Insel bis ins

Meer erstrecken, auf. Der vulkanische Ursprung

wird auch durch die imponierenden Basaltfelsen

deutlich, die sich an mehreren Stellen in die Höhe

recken. Ähnlich der größeren Insel Teneriffa gibt es

einen trockeneren, regenarmen Süden und einen

fruchtbareren nördlichen Teil, was sich in der Vegetation

mit Lorbeerwäldern und immergrünen Farnen

deutlich zeigt. Würde man von oben auf die Insel

schauen oder bedient man sich der Landkarte,

fällt die fast kreisrunde Form La Gomeras auf. Im

Zentrum befindet sich der Garajonay-Nationalpark,

der zum UNESCO-Welterbe zählt und in dem die

prachtvollen Lorbeerwälder im Zusammenspiel mit

verschiedenen anderen Pflanzenarten und Palmenhainen

ein einzigartiges Naturschauspiel zum Besten

geben. Ein Dorado für Menschen, die gut zu Fuß

sind. Fast die ganze Insel lässt sich „per pedes“ erkunden,

dazu steht nicht zuletzt ein ausgedehntes

Wanderwegenetz zur Verfügung. Zurückgreifen

können Wanderer und auch Mountain-Biker zudem

auf die neue Wander-App, mit der die vielen Pfade

und Wegstrecken leicht entdeckt werden können.

Endlose Weite des Atlantiks

Das wie alle kanarischen Inseln zu Spanien gehörende

La Gomera liegt rund 300 Kilometer entfernt

42 www.bvg-menzel.de


von der westafrikanischen Küste. Die zweitkleinste

der sieben Hauptinseln wird vom internationalen

Flugverkehr nicht direkt angeflogen, was die

Reisezeit zweifelsohne verlängert und auch etwas

mühseliger macht. Auf der anderen Seite liegt genau

hier der Reiz abseits des Massentourismus.

Die Anreise erfolgt über den Flughafen „Reina

Sofia“ im Süden von Teneriffa. Dann geht es weiter

mit der Fähre nach La Gomera. Idealerweise

hat man bei der Flugbuchung auch den Fahrplan

der Fähren im Kopf, damit man keine Zwischenübernachtung

auf Teneriffa einlegen muss. Trotzdem

sollte man ein wenig Wartezeit einplanen.

Vom Flughafen geht es mit dem Taxi oder dem

Linienbus zu den Fähren in Los Christianos. Die

Schnellfähre benötigt für die Überfahrt etwa 50

Minuten.

Ein wenig länger braucht die konventionelle Fähre,

die man dafür aber schon für ein ausgiebiges Sonnenbad

an Deck nutzen und die schier endlose

Weite des Atlantiks genießen kann. Wer Glück hat,

wird dabei von Delphinen begrüßt, die elegant

durchs Wasser springen. Angekommen im Hafen

von San Sebastian de La Gomera wird die Reise

dann wiederum mit Taxis oder dem Bus bis zum

Urlaubsort fortgesetzt.

Nationalpark und 16 geschützte

Naturgebiete

Mit ihrer einzigartige Landschaft und dem individuellen

touristischen Angebot ist die kleine Kanareninsel

das perfekte Reiseziel für unterschiedliche

Ansprüche. Natur im ursprünglichen Zustand,

das gesamte Jahr über ein mildes Klima, die Gastfreundschaft

der Insulaner sowie ein qualitativ

hochwertiges Beherbergungsangebot, gastronomische

Vielfalt und diverse Freizeit- und Kulturangebote

machen die Insel zu einem beliebten

Reiseziel. Neben dem Nationalpark von Garajonay

gibt es 16 weitere geschützte Naturgebiete –

in der Summe machen die Reservate rund 12.450

Hektar aus. Damit ist ein Drittel der Gesamtfläche

der Insel ein einzigartiges Paradies für Naturliebhaber.

Wanderungen auf der vulkanischen Insel

sind Entdeckungstouren durch ein

verwunschenes, magisches Land: Eine Vielzahl

unterschiedlich anspruchsvoller Pfade führt durch

zerklüftete Berge, Schluchten und urwüchsige Täler,

vorbei an schroffen Felswänden oder moosbewachsenen

Bäumen. Ob entspannte Erkundung

oder ambitioniertes Trekking – auf La Gomera

findet jeder Gast seinen Weg. Gleichzeitig verfügt

La Gomera ist eine Insel,

in der man enge Bebauung

vergeblich

sucht. Das kommt dem

Meerblick zugute.

der Bergische Unternehmer 10|21 43


FÜR SIE UNTERWEGS LA GOMERA

Das Hotel Jardin Tecina

legt großen Wert

auf Nachhaltigkeit.

Von Zimmern mit Terrassen

und Balkonen

genießt man eine

traumhafte Aussicht.

die Insel über ein breites und abwechslungsreiches

Angebot an touristischen Unterkünften, die

von preiswerten Pensionen bis hin zu 3- und

4-Sterne-Hotels mit allen Annehmlichkeiten reichen.

Außerdem gibt es im Norden der Insel mehrere

Landhotels mit persönlichem Charme, die

sich in vollständig restaurierten alten Herrenhäusern

befinden. Sie entfachen einen besonderen

Reiz für Touristen, die auf der Suche nach Ruhe,

Kontakt mit Einheimischen, lokaler Gastronomie

und insgesamt einer anderen Art des Urlaubs sind.

Selbst ausgebucht wirkt die Insel niemals voll und

bei einer Wanderung durch den Nebelwald ist es

tatsächlich möglich, über Stunden niemandem zu

begegnen.

Meer soweit das Auge reicht

Doch was wäre ein Inselurlaub ohne Strand. Wer

die Nähe zur Küste sucht, wird eine Fülle von attraktiven

Stränden finden – solche mit vulkanischem

Sand oder Kieseln, ein wenig versteckt am

Ende von Schluchten oder sogar nur mit dem Boot

zu erreichen. Sauberes, kristallklares Wasser

lockt zum ausgedehnten Bad im Meer. Auch wer

auf Bummeln, Shoppen und kulinarische Versuchungen

im Urlaub nicht verzichten möchte, findet

auf La Gomera ein breites Angebot. Zum Beispiel

in der Insel-Hauptstadt San Sebastiàn de La

Gomera, auch bekannt als „La Villa“. Dort lohnt

sich ein Besuch des Yachthafens, wo eine kleine

Promenade zur Plaza de Las Americas führt, einem

beliebten Treffpunkt am Meer. Einen Blick

wert ist auch das Rathaus an der Ostseite des Platzes

mit seinem offenen Bogengang, einer kleinen

Turmuhr und Holzbalkonen. Die Plaza de la Constitution

lädt ein, im Schatten indischer Lorbeerbäume

das bunte Treiben zu beobachten. Auch die

historischen Gebäude in der kleinen Straße Calle

del Medio, das ärchologische Museum La Gomeras

und die Pfarrkirche Nuestra Senora de la

Asuncion sind lohnenswerte Ziele. Agulo gilt mit

verwinkelten Straßen, alten Kolonialbauten und

grünen Terrassenfeldern als das schönste Dorf

von La Gomera. Von dort ist es nicht weit zur gläsernen

Aussichtsplattform von Mirador de Abrante

bei Agulo, im Norden der Insel. Bei klarer Wetterlage

reicht der Blick von der mehr als 600

Meter über dem Meeresspiegel liegenden Plattform

bis zum Berg Teide auf Teneriffa.

Sicherheit in Corona-Zeiten

Der Tourismus ist auf La Gomera der größte wirt-

44 www.bvg-menzel.de


schaftlicher Sektor, der unter Corona massiv gelitten

hat. Umso mehr freuen sich jetzt alle Hoteliers,

Gastronomen, Boots- und Reiseführer, wieder

Gäste begrüßen zu dürfen. Die Hygiene- und Sicherheitskonzepte

sind gut durchdacht und bieten

größtmögliche Sicherheit. Alle Unterkünfte, Restaurants

und sonstige öffentliche Einrichtungen

haben die entsprechenden Hygiene- und Sicherheitskonzepte

nach aktuellen Standards eingeführt.

So ist es Urlaubern wie gewohnt möglich,

ihren Wünschen und Interessen nachzugehen:

Von Whale Watching über Golfspielen und wandern,

Essen gehen, shoppen oder der Teilnahme

an einem Yoga-Kurs – alles ist unter Einhaltung

der schützenden Verhaltensregeln möglich. Für

viele Aktivitäten gibt es zur Anmeldung und Information

digitale Services, in vielen Einrichtungen

und Restaurants ist die Reservierung nur vorab

online bzw. über eine App möglich und

Speisekarten werden häufig über einen QR-Code

auf dem Smartphone dargeboten, um Kontakte zu

reduzieren.

Schutzgebiet für Wale

Noch ein Tipp für Natur- und Tierliebhaber: Im

Atlantik vor La Gomera tummelt sich ganzjährig

eine faszinierende Tierwelt, die aus respektvoller

Nähe bei Whale Watching-Touren oder mit etwas

Glück sogar vom Balkon des Hotels „Jardín Tecina“

zu beobachten ist. Vor kurzem hat die internationale

Organisation World Cetecean Alliance das

Meeresgebiet zwischen Teneriffa und La Gomera

zum Schutzgebiet für Wale erklärt. 26 Walarten

halten sich regelmäßig in dem Gebiet auf, darunter

Streifendelfine, Große Tümmler, Schwert-, Pottund

Blauwale sowie Meeresschildkröten. Auch für

andere geschützte Arten, wie zum Beispiel

Schmetterlingsrochen, ist die Küste La Gomeras

ein Zufluchtsort. Im Hotel „Jardín Tecina“, das

sich in vielerlei Hinsicht für Nachhaltigkeit, Umwelt-

und Tierschutz einsetzt und in dem somit

auch Vegetarier und Veganer auf ihre Kosten kommen,

können Interessierte eine drei- oder vierstündige

Ausfahrt buchen.

Zweimal wöchentlich legt die Yacht des Anbieters

am Hafen von Playa de Santiago zur „Leinen los

Wal-Safari“ mit einem zertifizierten Wal-Führer

an Bord ab. Bei beiden Touren sind jeweils ein Badestopp

in einer idyllischen Bucht sowie Verpflegung

inbegriffen. Vor allem in den Monaten März

bis Juni sowie September und Oktober tummeln

sich viele Jungtiere vor der Küste.

Alles in allem bietet La Gomera vor allem also eine

erholsame Auszeit vom Alltag und ein reiches Angebot

an sportlichen Aktivitäten. Somit ist es nur

zu verständlich, dass die kleine Kanareninsel ein

beliebtes Ziel für viele Stammgäste ist. Partygänger

indes sollten sich vielleicht für eine andere Destination

entscheiden.

Mehr Information auch unter www.lagomera.

travel und www.jardin-tecina.com/de

Text: Stefanie Bona

Fotos: Amelie Bona/ Fremdenverkehrsamt La

Gomera

Whale Watching-Touren

sind ein Highlight

und können im Hotel

„Jardin Tecina“ gebucht

werden.

Der Nationalpark lädt

zu ausgedehnten

Wandertouren ein,

auf denen man streckenweise

alleine auf

weiter Flur ist.

der Bergische Unternehmer 10|21 45


HANDELSREGISTER

15.09.2021 HRB 32098: Tunnelstraße

Solingen GK GmbH, Solingen,

Papiermühle 9, 42651 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

12.08.2021. Geschäftsanschrift: Papiermühle

9, 42651 Solingen. Gegenstand:

Die Projektentwicklung von

Immobiliengeschäften und damit

zusammenhängender Geschäfte jedweder

Art, insbesondere der Erwerb,

die Bebauung, die Veräußerung, die

Vermietung, die Verpachtung sowie

die Vermittlung von Grundstücken

und Immobilien. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Kliemt, Gerd, Solingen, *17.02.1962,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

nen Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Klug, Mirko, Velbert,

*24.12.1974, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

16.09.2021 HRB 32101: JRB&B BENE-

FELD GmbH, Velbert, Wilhelmstraße

31, 42553 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.09.2008

mit Änderung vom 08.12.2009. Die

Gesellschafterversammlung vom

03.08.2021 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von München (bisher Amtsgericht

München HRB 183071) nach Velbert

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Wilhelmstraße 31, 42553 Velbert.

Gegenstand: Auf- und Ausbau von

Geschäftsbeziehungen zwischen

Europa, insbesondere Deutschland

und Lateinamerika, insbesondere

Brasilien; Beratung von Unternehmen;

Import, Export und Vermarktung

von Produkten und Lizenzen in

diesen Regionen und Beteiligung an

und Erwerb von anderen Unternehmen

sowie Verwaltung der erworbenen

Beteiligungen und Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Nicht mehr Geschäftsführer: Benefeld,

Bianca, Frankfurt am Main,

*30.09.1968. Bestellt als Geschäftsführer:

Benefeld, Boris-Alexander,

Velbert, *30.03.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

17.09.2021 HRB 32104: Bechem Holding

GmbH, Wuppertal, Spieckerlinde

9, 42399 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.08.2021. Geschäftsanschrift:

Spieckerlinde 9,

42399 Wuppertal. Gegenstand: Die

Verwaltung von eigenem Vermögen

sowie der Erwerb und die Veräußerung

von Firmenanteilen und Aktien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Bechem, Martin

Otto, Wuppertal, *07.08.1954,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.09.2021 HRB 32106: Magnifique

FnB GmbH, Mettmann, Neanderstraße

2, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.07.2021. Geschäftsanschrift:

Neanderstraße 2,

40822 Mettmann. Gegenstand: Der

Betrieb eines Restaurants mit Café,

Weinbar und Kunstgalerie sowie

der Handel mir Waren aller Art, insbesondere

mit Lebensmitteln, mit

verschiedenen Weinsorten, Delikatessen

und Kunstobjekten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

15.09.2021 HRB 32093: 3M-T Beteiligungsgesellschaft

mbH, Velbert,

Rosenweg 7, 42549 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.06.2021.

Geschäftsanschrift: Rosenweg 7,

42549 Velbert. Gegenstand: Die

Beteiligung an anderen Handelsgesellschaften

sowie der Erwerb und

die Veräußerung, die Vermietung

und Verpachtung von Grundbesitz.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch eimehrere

Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Yoon, Tae Ik, Düsseldorf,

*08.04.1965; Yoon, Min Sang,

Düsseldorf, *28.03.2001, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.09.2021 HRB 32109: Michel Neu-

Velbert GmbH, Remscheid, Nordstraße

1, 42853 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.09.2021.

Geschäftsanschrift: Nordstraße

1, 42853 Remscheid. Gegenstand:

Der Grundstückshandel und die Erschließung,

Beplanung, Vermietung

und Verwaltung von Immobilien sowie

die Beteiligung an Projekten und

Gesellschaften, die diesem Zweck

dienen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Michel,

Sergej, Radevormwald, *16.06.1984,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.09.2021 HRB 32111: Cablework

West GmbH, Wuppertal, Oberstr.

7, 42107 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.08.2014

mit Änderung vom 28.05.2018. Die

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Unbenannt 2 1 10 12 12 14:47


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

Gesellschafterversammlung vom

06.09.2021 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 2.)

(Firma, Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Buchholz (bisher Amtsgericht

Tostedt HRB 204635) nach

Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Oberstr. 7, 42107 Wuppertal.

Gegenstand: Die Planung und

Errichtung sowie der Vertrieb und

der Service von Multimediaanlagen

und alle damit im Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Nicht mehr

Geschäftsführer: Bauer, Christiane,

Tostedt, *28.11.1961; Fichte, Daniel,

Herzogenrath, *16.09.1987. Bestellt

als Geschäftsführer: Blaß, Thomas,

Wuppertal, *16.07.1960; Ertel, Alexander,

Wuppertal, *13.04.1985, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.09.2021 HRB 32114: Proventus

Holding GmbH, Solingen, Grünewalder

Straße 29-31, 42657 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

06.09.2021. Geschäftsanschrift:

Grünewalder Straße 29-31, 42657

Solingen. Gegenstand: Das Halten

und Verwalten von Beteiligungen

sowie das Halten und Verwalten

von eigenem Vermögen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Ayten, Sabas, Solingen, *05.04.1985,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.09.2021 HRB 32118: Klima

Warkentin GmbH, Remscheid, Oberhölterfelder

Straße 49, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.09.2021. Geschäftsanschrift:

Oberhölterfelder Straße 49, 42857

Remscheid. Gegenstand: Die Erbringung

von Handwerksleistungen im

Bereich der Kälte- und Klimatechnik.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Warkentin, Jewgenij,

Remscheid, *01.04.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Warkentin,

Jennifer, Remscheid, *21.06.1984.

24.09.2021 HRB 32124: IPOsystem

Deutschland GmbH, Velbert, Zur Grafenburg

40a, 42549 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.08.2021.

Geschäftsanschrift: Zur Grafenburg

40a, 42549 Velbert. Gegenstand:

Der Verkauf und die Implementierung

des IPO-Systems und anderer

IT-Systeme für Unternehmen sowie

der Verkauf von Computerhardware,

die für den Betrieb dieser Systeme

erforderlich ist. Ferner die Organisation

eines repräsentativen Netzwerks,

das Schulungen zum Betrieb

des Systems durchführt und die

Durchführung von Handels-, Marketing-

und PR-Aktivitäten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Wowra, Marek, Velbert, *13.05.1979,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

24.09.2021 HRB 32126: Watercryst

International GmbH, Haan, Elsa-

Brandström-Str. 31, 42781 Haan.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

03.09.2021. Geschäftsanschrift: Elsa-Brandström-Str.

31, 42781 Haan.

Gegenstand: Die Vermarktung von

Wassertechnikgeräten, insbesondere

von Kalkschutzgeräten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Heyer, Jobst-Hermann, Haan,

*23.10.1958; Rosin, Georg, Langenfeld,

*15.09.1957, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura: von

Kuk, Philipp, Innsbruck, *14.07.1972.

29.09.2021 HRB 32135: G200 Liegenschaft

GmbH, Wuppertal, Gruitener

Straße 200, 42327 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

23.08.2021. Geschäftsanschrift:

Gruitener Straße 200, 42327 Wuppertal.

Gegenstand: Kauf, Verkauf

und Vermietung von Immobilien

sowie Haus- und Grundstücksverwaltung,

Wohnungsvermittlung, Gewerbeobjektvermittlung

sowie die

Entwicklung von Immobilienprojekten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Meyne, Thorsten,

Solingen, *08.01.1972; Zhao, Ping,

Solingen, *31.01.1980, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.09.2021 HRB 32141: Watercryst

Immobilien GmbH, Haan, Elsa-

Brandström-Straße 31, 42781 Haan.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

03.09.2021. Geschäftsanschrift:

Elsa-Brandström-Straße 31, 42781

Haan. Gegenstand: Der Erwerb und

die Vermietung von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Das Traditionsunternehmen

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Die Wach- und Schließgesellschaft.

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der Bergische Unternehmer 10|21 47


HANDELSREGISTER

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Heyer, Jobst-Hermann,

Haan, *23.10.1958; Rosin, Georg,

Langenfeld, *15.09.1957, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura:

von Kuk, Philipp, Innsbruck,

*14.07.1972.

30.09.2021 HRB 32144: MADEIA Projektsteuerung

GmbH, Heiligenhaus,

Dieselstraße 7, 42579 Heiligenhaus.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

30.07.2021. Geschäftsanschrift:

Dieselstraße 7, 42579 Heiligenhaus.

Gegenstand: Die Erbringung

von Planungs-, Steuerungs- und

Managementleistungen im Bauwesen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Madeia, Waldemar,

Heiligenhaus, *22.03.1964, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.09.2021 HRB 32148: Hoch3 GmbH,

Wuppertal, Friedrichschulstraße

7, 42105 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.08.2021. Geschäftsanschrift:

Friedrichschulstraße

7, 42105 Wuppertal. Gegenstand:

Das schlüsselfertige Bauen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Deari, Sabush, Erkrath, *21.06.1996,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.09.2021 HRB 32150: BASE LOGIS-

TIC GmbH, Wuppertal, Dieselstraße

70, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.05.2018, zuletzt

geändert durch Beschluss vpm

06.08.2020. Die Gesellschafterversammlung

vom 22.06.2021 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziff. (2) (Firma und Sitz

der Gesellschaft) und mit ihr die

Sitzverlegung von Castrop-Rauxel

(bisher Amtsgericht Dortmund HRB

31932) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Dieselstraße

70, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

Die Durchführung von Transporten

mit Fahrzeugen bis zu 7,5 Tonnen

Gesamtgewicht im Nahverkehr und

die Autovermietung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Erdem, Burhan, Dortmund,

*15.10.1988, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.09.2021 HRB 32145: Policks

Beteiligungs GmbH, Wuppertal,

Oberkamperstr. 52, 42349 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

20.08.2021. Geschäftsanschrift:

Oberkamperstr. 52, 42349 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb, das

Halten, die Verwaltung und die

Veräußerung von Gesellschaftsanteilen

an anderen Gesellschaften

sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Polick,

Dirk, Wuppertal, *14.09.1959, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Polick, Svenja, Wuppertal,

*03.02.1995.

01.10.2021 HRB 32152: alphaDOM

Immobilien GmbH, Wuppertal, Langerfelder

Str. 129 a, 42389 Wup-

pertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.03.2018 mit Änderung vom

08.06.20218. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.09.2021 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Abschnitt I (Firma und

Sitz) und mit ihr die Änderung der

Firma sowie die Sitzverlegung von

Köln (bisher Amtsgericht Köln HRB

94176) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Langerfelder

Str. 129 a, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

der Groß- und Einzelhandel

mit Baubedarf, Werkzeugen und

Maschinen, deren Vermietung und

der dazugehörige Service sowie

die Erbringung von Bauleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kapusta, Piotr, Sulecin

/ Polen, *24.02.1969, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

01.10.2021 HRB 32153: MANGIN

Asset Holding GmbH, Remscheid,

Vieringhausen 81, 42897 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.11.2017 mit Änderung vom

18.01.2018. Die Gesellschafterversammlung

vom 04.08.2021 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Absatz 1. und 2. (Firma

- Sitz) und mit ihr die Änderung der

Firma und die Sitzverlegung von

48 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekannt-

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Insolvenzverfahren.

Düsseldorf (bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRB 83320) nach Remscheid

sowie in § 3 (Gegenstand des Unternehmens)

und mit ihr die Änderung

des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Vieringhausen 81, 42897 Remscheid.

Gegenstand: Die Gründung und

der Erwerb sowie die Beteiligung

an Unternehmen, die Veräußerung

von Unternehmen und Beteiligungen

hieran, die Übernahme der Geschäftsführung

dieser Unternehmen,

die Verwaltung der Beteiligungen

an Unternehmen, die Führung und

Entwicklung des Konzerns und seiner

Konzernunternehmen sowie die

Erbringung zentraler Dienstleistungen

innerhalb des Konzerns, sowie

die Verwaltung eigenen Vermögens.

Gegenstand ist ferner der Erwerb,

das Halten, die Verwaltung und die

Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen,

Patenten, immateriellen

Wirtschaftsgütern, Immobilien und

grundstücksgleichen Rechten, sowie

von anderen Vermögensgegenständen,

wie z.B. Maschinen, Fahrzeugen,

Schiffen, Flugzeugen und

seltene Erden, für eigene Rechnung.

Die Gesellschaft kann alle Geschäfte

betreiben, die den Unternehmensgegenstand

unmittelbar oder mittelbar

zu dienen geeignet sind. Sie kann

dazu Unternehmen, Tochtergesellschaften

und Zweigniederlassungen

im In- und Ausland unter gleicher

oder anderer Firma errichten, erwerben

und führen, sich an Unternehmen

beteiligen und Unternehmen

veräußern, Unternehmensverträge,

insbesondere Beherrschungs- und

Gewinnabführungsverträge sowie

Unternehmenspachtverträge, abschließen.

Ausgeschlossen sind alle

Tätigkeiten, die dem KWG unterliegen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Mangin, Michael,

Remscheid, *06.05.1988, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.10.2021 HRB 32158: White Label

Hamburg GmbH, Solingen, Schorberger

Straße 66, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

08.09.2021. Geschäftsanschrift:

Schorberger Straße 66, 42699

Solingen. Gegenstand: Die Textilveredelung

und Verarbeitung von

textilen Grundstoffen (Druck und

Stick) sowie damit zusammenhängende

Dienstleistungen und diesbezüglicher

An- und Verkauf von Waren.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Lammers, Melanie,

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Bestellt

als Geschäftsführer: Fastenrath,

Christian, Berlin, *18.01.1988; Weinrich,

Jürgen, Wuppertal, *24.09.1959,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

educate.nrw

Oyten, *21.07.1991, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.10.2021HRB 32162: dategro

IT-Verwaltungsgesellschaft mbH,

Wuppertal, In der Gelpe 79, 42349

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.08.2021. Geschäftsanschrift:

In der Gelpe 79, 42349

Wuppertal. Gegenstand: Die Beteiligung

als persönlich haftende,

geschäftsführende Gesellschafterin

an der dategro IT-Entwicklungsgesellschaft

für Unternehmenstransformation

mbH & Co. KG, welche

die Entwicklung von Software, den

Betrieb und die Verbesserung von

Plattformen, die Einbindung unterschiedlicher

Systeme in Unternehmen

und die Produktentwicklung

zum Gegenstand hat. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

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06.10.2021 HRB 32168: 3D Sight

GmbH, Remscheid, Büchelstraße

55, 42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.09.2021. Geschäftsanschrift:

Büchelstraße 55,

42855 Remscheid. Gegenstand: Die

Konstruktions- und Beratungsdienstleistung

im Bereich der Fertigung

von Produkten und Waren. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Küster, Christian, Remscheid,

*06.02.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.10.2021 HRB 32169: Georg Kaiser

Holding GmbH, Wuppertal, Berliner

Str. 155a, 42277 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

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Gesellschaftsvertrag vom 14.09.2021.

Geschäftsanschrift: Berliner Str. 155a,

42277 Wuppertal. Gegenstand: Die

Beteiligung an anderen Unternehmen

und die Übernahme der Geschäftsführung

bei anderen Unternehmen

sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kaiser, Georg,

Wuppertal, *18.10.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

07.10.2021 HRB 32170: Raphael Dittrich

GmbH, Wuppertal, Roonstraße

10, 42115 Wuppertal. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.08.2021. Geschäftsanschrift:

Roonstraße 10, 42115 Wuppertal.

Gegenstand: Die Verwaltung, die

Nutzung sowie die Vermietung und

Verpachtung von eigenem Grundbesitz

und Kapitalvermögen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Dittrich, Raphael Baptist, Wuppertal,

*30.09.1987, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

07.10.2021 HRB 32174: Olumanty UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Mondstraße 1, 42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 13.08.2021.

Geschäftsanschrift: Mondstraße 1,

42327 Wuppertal. Gegenstand: Der

Bau, Verkauf und Vertrieb von Innen-

und Außeneinrichtungsgegenständen

aller Art, insbesondere von

Leuchten. Stammkapital: 300,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Olu, Jim Robin

Topson, Wuppertal, *02.12.1995,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Gertenbachstraße 20

42899 Remscheid

Fon 02191 50663

Fax 02191 54598

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Verlag:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Katja Weinheimer

Fon 02191 5658170

Fax 02191 54598

Mail katja.weinheimer@bvg-menzel.de

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Redaktion:

Katja Weinheimer (verantwortlich)

Stefanie Bona

Fon 02191 50663

Fax 02191 54598

Mail redaktion@bvg-menzel.de

Marketing, Konzeption/Layout:

Eduardo Rahmani

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Anzeigenleitung:

Manfred Lindner

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Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Foto: BVG Menzel/bona

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Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

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