13. Juli 2021

panasch

Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 14 • 94. Jahrgang • Dienstag, 13. Juli 2021 • 23 760 Exemplare

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ULRICH WÜTHRICH BESITZT EIN HISTORISCHES HAUS

Der Schatzwächter

von Niederbottigen

Was haben ein heutiger Landwirt

und ein Berner Feldherr aus dem

16. Jahrhundert gemeinsam? Sie

sind Besitzer des gleichen Jagdschlosses

in Berns Westen.

Hans Franz Nägeli ist weit über die

Berner Grenzen hinaus bekannt.

Der Schultheiss und Heerführer

gilt als «Eroberer der Waadt». Er

hat in seinem Leben viele Kämpfe

ausgefochten und die Politik Berns

massgeblich mitbestimmt. So viel

Einsatz erfordert viel Energie. Um

sich zu erholen und zurückziehen,

liess sich Nägeli in Niederbottigen

18 + 19

einen Landsitz bauen, den er nach

seinen Jagdausflügen besuchte.

Heute gehört das Haus Bauer Ulrich

Wüthrich, der es mit viel Liebe

weiterhin pflegt, um es der

Nachwelt zu erhalten. Dabei birgt

das Haus so manch historisches Juwel

– und ist gar selber eines. drh

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PEOPLE Die harten Corona-Massnahmen

sind vorbei. Die Beizen haben

geöffnet und die Stammgäste

besuchen wieder ihre Lieblingslokale

in Berns Westen.

7

QUARTIER Der Sommer ist da

und die Lust auf ein schönes Glace

gross. Welche Sorten dieses Jahr besonders

angesagt sind, zeigt ein Besuch

in der Gelateria.

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13. Juli 2021 Bümpliz 3

AKTION «OFFENE GÄRTEN›

Was wächst und blüht

auf Nachbars Wiesen?

Durch Privatgärten schlendern,

sich austauschen, fachsimpeln,

Erfahrungen sammeln oder einfach

bewundern, was sich aus

den verschiedenen Gartensituationen

so machen lässt: Dies alles

ermöglicht die Aktion «Offener

Garten».

Die Mitglieder sieben schweizerischer

Garten- und Pflanzenvereinen

und der Verein Pro Igel öff-

Das Sofa unter der Pergola ist Heidi

Flückigers Lieblingsplatz. Da hat sie

umrahmt von Magnolien den Überblick

über Teich und Garten. Die Reben

sorgen für das richtige Klima: im

Frühling sind die Blätter klein und

lassen wärmende Sonnenstrahlen

durch. Im heissen Sommer bietet die

dichte Blätterdecke Schatten und

Abkühlung.

nen ihre Gartentore und laden

herzlich zum Besuch ein.

Während der gesamten Gartensaison

können zahlreiche Gärten

mit ganz unterschiedlichen Charakteren

besuchen. Die Besichtigung

eines fremden Gartens gibt

Ideen für den eigenen Garten

oder vielleicht für eine Neuanlage

oder Umänderung. Ein willkommener

Anlass für den Austausch

von Wissen, Erfahrungen

und ein wenig Gärtnerlatein.

In Bümpliz ist es Heidi Flückiger

an der Grossackerstrasse 54, die

ihr privates Refugium seit ein

paar Jahren den Gartenfreunden

vorstellt. Ihr Garten hat sich zu

einem richtigen Publikumsmagnet

entwickelt. «Es kommen immer

Besucherinnen und Besucher

aus der ganzen Schweiz in

meinem Garten vorbei, und es

gibt viele interessante und lustige

Gespräche mit den Besuchern.»

Leider nicht in diesem Sommer.

Sie musste sich einer Hüftoperation

unterziehen und kann keine

Führungen vornehmen. Aber sie

schaut voraus: «Im nächsten

Sommer öffne ich meinen Garten

jeden Donnerstag ohne Voranmeldung

für spontane Gäste aus

dem Westen von Bern, vielleicht

zusammen mit anderen Quartierbewohnern,

die gerne ihren Garten

zeigen möchten.» Die

BümplizWoche wird dabei sein.

Marc de Roche

Der Garten lebt. Viele Vögel nisten in den hohen Bäumen, über dem Teich schwebt

eine Libelle und hinter dem Haus im Kräutergarten legten Schwalbenschwanz-

Weibchen über 30 Eier auf den Dill. Es flattert, summt und brummt auf all den

vielen Blüten. Und im Teich finden die Koi-Karpfen Schatten unter den Seerosen.

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Unsere Seniorenwohnungen sind nicht nur besonders

grosszügig, sondern verfügen auch über einen sonnigen

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Welch eine Vielfalt steckt in diesem Naturgarten. Links weisse Rosen, dann

kräftige Malven und Witwenblumen voller Wildbienen und rechts vor dem

grossen Rosenstrauch – ist das nicht eine Tabakpflanze? Der Garten steckt voller

Überraschungen und lädt ein zum Verweilen.

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13. Juli 2021 Porträt

5

QUARTIERZENTRUM UNTERMATT

Alles für alle

unter einem Dach

Das Quartierzentrum Untermatt

ist ein Ort der Begegnung und des

Austausches. Hier finden Kinder,

Jugendliche und Erwachsene eine

breite Palette an Angeboten.

Eine Frau mit Einkaufstasche und

Kinderwagen rettet sich vor hereinbrechenden

Regen unter das

schützende Vordach des Quartierzentrums

Untermatt. Ein Mann

mit Flipflops gesellt sich dazu. Die

Quartierarbeiterin Stephanie

Schär, die dem Geschehen durch

das Fenster zugeschaut hat, fragt

die beiden, ob sie auf einen Kaffee

hereinkommen möchten, bis sich

das Gewitter gelegt hat. Schon sitzen

sich drei unbekannte Personen

an einem grossen Tisch gegenüber.

Antonio Barreiro, der Mann

in den Flipflops, erzählt, dass er

gerade auf dem Weg zur Post war

als der Gewitterregen ihn überrascht

hat. Zu seiner Erleichterung

erfährt er, dass er seine Unterlagen

auch im Quartierzentrum kopieren

kann. Und nicht nur das.

PC-Kurs und Schreibstube

«Es gibt auch einen Computer, der

kostenlos benutzt werden kann.

Wer sich noch nicht gut auskennt

mit dem Arbeiten am PC kann bei

uns für zehn Franken einen PC-

Einsteigerkurs besuchen», erzählt

Schär. Der PC-Kurs wird von einem

freiwillig Engagierten geleitet,

genauso wie die Schreibstube,

wo ein Team von Freiwilligen am

Mittwochnachmittag Unterstützung

gibt beim Briefe schreiben

oder Formulare ausfüllen.

Nebst zahlreichen Freiwilligen arbeiten

die Quartierarbeiterinnen

Stephanie Schär und ihre Teamkollegin

Felizitas Arnold im Quartierbüro.

Immer wenn die Türe des

Quartierzentrums offensteht, sind

sie für Anliegen aus dem Quartier

da, nehmen Ideen entgegen, beantworten

Fragen und beraten, wo nötig.

Bekira Veladzic, die dritte im

Bunde, leitet das Sekretariat im

Quartierzentrum und ist Ansprechperson

für die Raumvermietung.

Für jeden etwas

Unterdessen macht sich das Kind

im Kinderwagen lautstark bemerkbar.

Die angeregte Unterhaltung

hat es aus seinem Schlaf gerissen.

Stephanie Schär (li.) und Felizitas Arnold vom Quartierzentrum Untermatt. Foto:zvg

Die Mutter, Fatuma Hussein, wiegt

es auf dem Arm und beruhigt es mit

ihrer besänftigenden Stimme. Die

Familie wohnt seit kurzem in den

neu sanierten Häusern an der

Looslistrasse. Sie kenne das Untermatt-Quartier

noch nicht gut, sei

erst seit eineinhalb Jahren in der

Schweiz und möchte gerne Deutsch

lernen, sagt Hussein. Schär zeigt

auf ein Plakat an der Wand mit der

Überschrift «Mutter-Kind-Deutsch»

und weist darauf hin, dass es noch

freie Plätze im Kurs gäbe. Für die

Kleinsten im Quartier öffnet ausserdem

dreimal pro Woche die

Spielgruppe «Pipistrella» und

«Windredli» ihre Türen im Quartierzentrum.

Die Kinder von Herrn

Barreiro sind bereits aus dem Spielgruppenalter.

Sie treffen sich regelmässig

am Mittwoch- und Freitagnachmittag

mit Freund*innen im

Kindertreff Jojo, welcher ebenfalls

in den Räumen des Quartierzentrums

stattfindet. Jetzt wo die Kinder

grösser sind, hat er wieder

mehr Zeit. Herr Barreiro ist begeisterter

Hobbykoch und hat sich auf

spanische Küche spezialisiert.

Schär informiert, dass er gerne seine

Spezialitäten an einem Stand am

jährlich stattfindenden Strassenfest

anbieten oder auch im Quartierzentrum

regelmässig kochen könne.

Jetzt wo die Restaurants wieder

offen haben, finden auch im Quartierzentrum

Untermatt wieder öfters

kulinarische Angebote statt.

«Bei euch hat es ja für jeden etwas!»

meint Frau Hussein lachend.

Unterdessen hat sich der Regen gelegt

und die dunklen Wolken sind

weitergezogen. Das spontan zusammengekommene

Kaffeekränzli

löst sich auf. Stephanie Schär

QUARTIERZENTRUM

UNTERMATT

Das Quartierzentrum wird von

der Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit

(VBG) betrieben und

von Stephanie Schär geleitet.

Verschiedene Organisationen und

Freiwilligengruppen bieten unter

dem Dach des Quartierzentrums

ein abwechslungsreiches

Programm. Mehr Infos zum

Angebot: treffuntermatt.ch


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13. Juli 2021 Leute 7

NACH CORONA-ÖFFNUNGSSCHRITTEN

Das Leben in den

Beizen ist zurück

Ein Traum wird wahr: nach langem

Warten haben in Berns Westen

endlich wieder die Beizen

geöffnet. Die aktuelle Coronasituation

lässt es zu. Man darf sich

wieder weitgehend frei bewegen

und die Maskenpflicht fällt immer

mehr. Die Menschen strömen

scharenweise in die Lokale und geniessen

ihre zurückgewonnene

Freiheit.

Das freut natürlich Gäste und Gastgeber

gleichermassen. Endlich

können alle wieder zusammensitzen,

einen Plausch halten und das

ein oder andere Getränk geniessen

– gerne etwas länger in den Abend

hinein. Wer möchte kann sich sein

Lieblingsgericht servieren lassen.

Auch die Stammgäste halten in

ihre gewohnten Beizen Einzug.

Egal, ob im Restaurant Sternen,

in der Osteria da Santo, im Restaurant

Jäger oder dem Restaurant

Blumenfeld, alle haben den

Weg zurück in «ihre» Beiz gefunden

– und sich viel zu erzählen.

Da stört auch das schlechte

Wetter der vergangenen Tage

nicht. Denn schliesslich darf

man jetzt wieder drinnen sitzen

und gesellig sein.

Text: drh / Fotos: Franzisca Ellenberger

Stammgäste im Restaurant Sternen: Willy Ledermann (links) mit Sohn

Bernhard (Customer Service).

In der Osteria da Santo: Hene Junker

(pensioniert) mit Margrith Beyeler

(Stiftungsratspräsidentin Stiftung B).

Besuchen das Restaurant Sternen:

Jacqueline und Peter Eggenschwiler

(beide pensioniert).

Restaurant Blumenfeld (v.l.): Norman Pfannschmidt (IT Spezialist), Jörg

Grossen (Geschäftsführer) und Ramona Friedrich.

Brigitte Gehringer (Produktion Spitalwäsche) geniesst das Essen im Restaurant

Jäger mit Ehemann Roger (Filialleiter).

Familienessen im Restaurant Blumenfeld (v.l.): Manuel Ricciardi (Stammgast)

mit Mutter Lydia, Erika Ott (Schwesternhilfe) und Beat Lüthi (pensioniert).

Rolf Klopfenstein (schon bald 25 Jahre lang als Pächter im Restaurant Jäger)

mit Stammgast Susi Mühlestein.


13. Juli 2021

KÜHL, ERFRISCHEND, FRUCHTIG

Das sind die besten Glace

gegen die Sommerhitze

Claudio Grosso: «Benvenuti nella mia

gelateria!»

Foto: mdr

Stammkunden, die nicht wegen

den Gelati kommen, sondern um

sich einen Kaffee zu holen: caffé

da portar via. Das Lokal ist wirklich

«Italia-authentisch» und serviert

einen köstlichen Espresso.

«Wir sind sehr wetterabhängig»,

sagt Grosso und schaut nach der

Sonne, die sich gerade hinter Gewitterwolken

versteckt. «Deshalb

werden wir das Intrigo bald erweitern

zum kleinen Restaurant,

das man auch im Winter besuchen

kann. Es soll eine richtige

Crêperie werden.»

Was darf es heute sein? Am beliebtesten sind immer noch Schokolade- und Vanille-Glacen. Dabei gibt es eine spezielle

Kreation für Kids: KinderBueno. Was ist da drin? Selber entdecken!

In Bern brüsten sich etwa ein

Dutzend Anbieter mit dem

Anspruch, das beste Eis der

Stadt zu produzieren. Wo kriegt

man denn im Westen von Bern

die leckersten Glacen?

Klar gibt es hier in allen Lebensmittelabteilungen

der Grossverteiler

eine breite Auswahl. Das

sind aber vorwiegend industriell

gefertigte Produkte. Auch die lokalen

Restaurants bieten gefragte

Eis-Kreationen. Die BümplizWoche

wollte es aber genauer wis-

sen. Mit der Frage «Wo können

verwöhnte Leckermäuler die kalte

Lust auf höchstem Niveau geniessen?»

haben wir unseren Reporter

Marc de Roche losgeschickt.

Hier sein Bericht:

Wer durch die Fussgängerzone

von Bümpliz flaniert (was heutzutage

bei den vielen kleinen Baustellen

nicht so einfach ist), könnte

den Betrieb fast übersehen. Hinter

dem Reklameschild «Intrigo» versteckt

sich nämlich nicht irgendeine

Beratungsstelle, sondern eine

richtige Gelateria. Noch mehr:

eine richtig italienische Gelateria!

Denn die hohe Kunst der Zubereitung

von kalten Leckereien kommt

aus Italien, wo viele Eismeister an

der Gelato Academy in Bologna

ausgebildet werden.

Espresso und Glace

Seit fast vier Jahren führt Claudio

Grosso diese Eisdiele, in der

die Italianità angenehm riechbar

ist. Der Kaffee kommt wie

vieles andere auch aus Italien.

Das beschert dem Laden viele

Schon jetzt gibt es aber auch Panzerotti,

die frittierten Hefe-Teigtaschen

mit Tomaten und Mozzarella

aus Apulien. Frisch zubereitet

schmecken Panzerotti am besten.

Schön, schlicht und viel

Zurück zu den üppig gefüllten

Eisschalen im Kühlregal. Da steht

man gerne in der Schlange und

überlegt sich, welche der 24 angebotenen

Sorten jetzt in den Becher

kommt.

Hier finden wir normale Eiscreme

und Sorbets in den üblichen

Geschmacksrichtungen mit

allen Frucht-, Schokolade- und

Vanille-Varianten. Die Kugeln

sind nicht nur unglaublich schön,

sondern auch schlicht gesagt einfach

wahnsinnig köstlich. Strac-


Quartier

9

ciatella, Pistazie, Haselnuss und

alle aktuellen Früchte sind in den

natürlichen Farben appetitlich in

der Kühlvitrine präsentiert.

Wer im «Intrigo» steht, sollte mutig

ganz unbekannte Aromen

wählen, zum Beispiel die sehr beliebte

Kartoffelglace. Kartoffel?

Ja, da wurden violette Süsskartoffeln

beigemischt. Die Eiscrème

wird in Fribourg hergestellt, alles

a mano, in traditioneller Handarbeit.

Mit den kühlenden Glacen

aus Eigenproduktion wird jeder

noch so heisse Sommertag zu einem

aromatischen Highlight.

Kleiner Geheimtipp:

Wer sich für bestes Eis interessiert,

sollte seine Kamele satteln

und zur Oase Weyerli pilgern.

Dort steht nämlich gleich beim

Eingang der Glacestand der Gelateria

di Berna. Noch bis Ende August

von Mittwoch bis Sonntag.

Das Schlangestehen lohnt sich.

Mein Tipp: Himbeer-Ingwer oder

Mare di Berna mit der Haselnuss-

Schokolade-Paste aus dem Piemont.

Marc de Roche

Das Team der Gelateria füllt Becher und Cornets liebevoll Kugel für Kugel mit den leckersten Kreationen.

Fotos: zvg

Mare di Berna – ein echter Dauerbrenner.

Die Meinung der Experten: «Cool!» Im wahrsten Sinne des Wortes.


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13. Juli 2021 Wirtschaft

11

DIE BELWAG AG BERN-BÜMPLIZ

«Nicht nur beraten,

sondern auch begeistern»

Adrian Ryf ist Leiter der BELWAG

Bern-Bümpliz. Er weiss, welche

Autotrends in der Zukunft warten

und wie man mit neuen Technologien

den Markt erobert.

Welche Marken und Fahrzeugarten

bieten Sie Ihren Kundinnen

und Kunden an?

In unserem Betrieb in Bern-

Bümpliz vertreten wir die Marken

Opel inklusive deren Nutzfahrzeuge

und Mazda. Zudem sind

wir ein Chevrolet Service-Stützpunkt.

Wie macht man sich als Garage

in Berns Westen in einem hart

umkämpften Markt einen Namen?

Unser leistungsstarkes Team berät

und betreut die Kunden nicht

nur aufmerksam, sondern vermag

diese auch für die vielseitige

Angebotspalette zu begeistern.

Vom preiswerten Wintercheck bis

hin zur anspruchsvollsten Reparatur.

Und wir tragen Sorge zur

Umwelt. Denn der Umwelt wird

nicht alleine durch Elektro-Autos

Rechnung getragen. Auch bei Themen

wie Wartung, fachgerechte

Entsorgung oder dem Gebäudebetrieb

hilft die BELWAG mit, die

Umwelt weniger zu belasten.

Was sind die momentanen Autotrends

und wie stellt sich Ihr Unternehmen

darauf ein?

In den vergangen Jahren sind mit

Elektro- und Hybridfahrzeugen

Adrian Ryf, Leiter der BELWAG Bern-Bümpliz.

neue Antriebstechnologien auf

den Markt gekommen. Zurzeit haben

wir von Opel neun Modelle,

davon drei Nutzfahrzeuge und

von Mazda acht Modelle davon

den elektrischen MX-30 im Angebot.

Elektro- und Hybridfahrzeuge

stehen für eine nachhaltige

und klimaschonende Mobilität.

Wie haben Ihr Team und Sie bisher

die Corona-Krise überstanden?

ZUR PERSON

Adrian Ryf ist 37 Jahre alt und ledig. Der eidg. dipl.

Automobilkaufmann arbeitet seit 18 Jahren bei der BELWAG.

Zu seinen Hobbys gehören sportliche Aktivitäten rund um

den Triathlon und das Imkern. Sein Lieblingsort in Bern West

ist das Freibad Weyerli.

Foto: zvg

Es ist unbestritten, dass das Coronavirus

und seine Auswirkungen

auch in der Automobilbranche

spürbar sind. Dank einem guten

Schutzkonzept durften die Werkstätten

geöffnet bleiben. Zudem

konnten wir mit der kontaktlosen

Auslieferung und diversen Online-Lösungen

den Verkauf aufrecht

erhalten. In dieser Phase

lancierten wir unseren neuen Onlineshop

und integrierten ihn in

unsere Website.

Was für ein Chef sind Sie?

Ich bezeichne mich als offenen,

empathischen und freundlichen

Menschen. In unserem Betrieb

herrscht eine offene und konstruktive

Kommunikationskultur.

Auch mit meiner zupackenden Art

gehe ich mit gutem Beispiel voran.

Wie entspannen Sie sich nach einem

Tag in der Garage?

Ich jogge regelmässig, sei es kurz

über die Mittagspause oder an

meinem Wohnort im Wald. Meine

zweite Leidenschaft gilt dem

Imkern. Das halten von Honigbienen

erfordert viel Zeit für die

Pflege der Völker und hat eine beruhigende

Wirkung auf mich.

Wie sollte Ihrer Meinung nach

die Automobil- und damit auch

Ihre Zukunft aussehen?

Eine genaue Prognose abzugeben

ist schwierig. Die individuelle

Mobilität wird auch in Zukunft

eine grosse und wichtige Rolle

spielen. Nebst neuen Antriebsarten

werden aber sicher vermehrt

auch neue Besitzmodelle, wie

zum Beispiel das Auto im Abo an

Wichtigkeit gewinnen. Dennis Rhiel

Bümpliz bildet aus:

Gepflegte

Handwerkstradition.

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Der Gewerbeverein Bern West:

Gemeinsam stark

Seit über 100 Jahren ist der

Gewerbeverein Bern West aktiv.

Als Interessengemeinschaft von

Handwerkern, Gewerbetreibenden

und Dienstleistenden ist

dem Verein eine ewig junge Idee

eigen: das Prinzip der Gemeinschaft.

Der Gewerbeverein KMU Bern

West ist eine Interessengemeinschaft

von Handwerkern, Gewerbetreibenden

und Dienstleistenden

im Westen von Bern.

Gegründet im Jahre 1909, besteht

der Verein seit über 100 Jahren.

Eine überwältigende Entwicklung

hat in diesem Jahrhundert bei

uns, in unserer Region, in der

Schweiz, ja in der ganzen Welt

stattgefunden. Über 100 Jahre in

welchen sich alles, fast alles, geändert

hat. Geblieben ist, dass eine

Gemeinschaft zusammen besser

und wirkungsvoller ihre Interessen

vertreten kann. Was früher so

war, ist auch heute noch so:

Gemeinsam sind wir stark!

Der KMU Bern West wahrt und

fördert die Interessen seiner Mitglieder

gegenüber den Behörden,

der Öffentlichkeit und anderen

Organisationen. Der Verein orientiert

seine Mitglieder über

wirtschaftliche und politische Belange

der Region. Besonders

wichtig ist die Förderung des Zusammenhalts

unter den Mitgliedern

– der KMU Bern West führt

dazu jährlich mehrere Anlässe

durch. Die Vereinsangehörigkeit

motiviert, nicht nur den Kontakt

zu anderen Mitgliedern zu suchen,

sondern in einem Netzwerk

von wirtschaftlich denkenden

Mitmenschen zu lernen und gegenseitige

Interessen zu erfüllen.

Mitglied werden können Handwerker,

Gewerbetreibende und

Dienstleistende, aber auch Industrielle,

Gönner und Freunde

gewerblicher Bestrebungen (natürliche

und juristische Personen).

Der Westen von Bern umfasst

die Gebiete Bümpliz, Bethlehem,

Oberbottigen und Riedbach.

Willkommen sind jederzeit

auch in angrenzenden oder anderen

Gebieten domizilierte Personen

und Firmen, welche aus

wirtschaftlichen Interessen oder

blosser Sympathie zum Verein,

zu einzelnen Mitgliedern oder

zum Berner Westen zur

Stärkung unserer Sache beitragen

wollen.

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■ Multimedia

guten Rutsch ins 2021

und danken guten herzlich Rutsch ins für 2021 Ihre Treue!

und ■ Satelliten-Empfangsanlagen

danken herzlich für Ihre Treue!

■ Reparaturen, Verkauf, Installation

■ Kanal – TV – Reparaturen


14 Auto

13. Juli 2021

Boxenstopp

Subaru Outlander

Subaru hat das Flaggschiff total

erneuert. Mehr Sicherheit, weniger

Verbrauch und ein selbstbewusster

Auftritt sorgen für Mehrwert.

Der robust wirkende 4,87

Meter lange Karosseriekörper

zeigt einen eleganten Kombi der

je nach Ausstattungslinie mit verchromtem

oder schwarzem Kühlergrill

(Crossroad) daherkommt.

Das komplexe Sicherheitssystem

Eyesight ist um weitere Funktionen

– etwa den adaptiven Tempomaten

mit Abstandhaltung – erweitert

worden. Geblieben sind

der 2,5 Liter grosser Boxermotor

mit 169 PS und der 4x4.

Toyota RAV4 PHEV

Seit nunmehr fünf Generationen

gehört der RAV4 zu den weltweit

beliebtesten SUV. Vorweg einmal

ist der Toyota RAV4 ein überaus

patentes Fahrzeug, das viel mehr

kann als normalerweise verlangt

wird. Im RAV4 PHEV arbeitet ein

2,5-Liter grosser Vierzylinder

(136 kW) mit einem praktisch

gleichstarken E-Motor an der Vorderachse

sowie einem kleineren

E-Motor an der Hinterachse (total

306 PS). 75 Kilometer legt der

RAV4 emissionsfrei zurück.

Texte und Fotos: Roland Hofer

Opel Mokka GS-Line: Stark mit Vizor

Der Opel Mokka B hat nichts

mehr mit seinem Vorgänger

gemein. Er ist ein Multitalent,

das mit Traditionen bricht und

der Zukunft voraus ist.

Seit dem Wechsel von General

Motors zu PSA läuft es bei Opel

wie geschmiert. Nach dem Corsa

startet nun auch der beliebte

Mokka als Klein-SUV mit drei verschiedenen

Antriebstechniken.

Zuerst prüften wir die GS-Line

mit dem Benzinmotor, doch die

Elektroversion wird folgen. Hinter

dem Vizor genannten Band

zwischen den Scheinwerfern

schliesst sich die flache Motor-

Neue Ära: Opel zeigt mit dem Mokka, wie gut die SUV-Zukunft aussieht.

Starker Franzose: Der DS 7 befriedigt als nachladbarer Hybrid hohe Ansprüche.

haube an. Innen setzen rote Dekorstreifen

Akzente im digitalen

Cockpit. Dieses stellt dem Fahrer

wie den Beifahrerinnen alles zur

Verfügung, was moderne Menschen

mögen. Dazu gesellen sich

eine Konnektivität auf höchstem

Level sowie viel Sicherheit.

Munterer Dreizylinder

Der 130-PS-Benziner ist eine französische

Entwicklung. Das tut

dem Mokka aber keinen Abbruch.

Im Gegenteil, denn er nimmt agil

Fahrt auf. Weil die GS-Line leichter

ist, entpuppt er sich im Verkehr

als überaus tauglich. Dabei

bleibt er immer recht sparsam,

nicht zuletzt wegen der Getriebeautomatik.

Der aus jeder Perspektive

gefallende Opel dürfte für

viele Familien zum Partner werden.

Bei der BELWAG ab 28 300

Franken zu haben.

DS 7 PHEV: Exklusives Kraftpaket

Er war das erste von DS

entwickelte Modell und ist zur

Ikone auf Rädern herangewachsen:

Der DS 7 Crossback.

DS Automobiles ist eine junge

Marke, die aus Citroën hervorgegangen

ist, also zum PSA-Konzern

gehört. Ein DS soll exklusiver

sein. Innen herrschen wahrlich

fürstliche Verhältnisse. In mit feinem

Leder überzogenen Sesseln

finden die Insassen viel Halt und

hohen Langstreckenkomfort vor.

Katzenartige Fahrmaschine

Ein Benziner und zwei Elektromotoren

wirken mit einer Systemleistung

von 300 PS (450 Nm)

auf alle Räder. Dies erlaubt sportwagenhafte

Fahrleistungen. Der

Fahrer hat vier Modi zur Wahl,

mit denen er die Kraft den Umständen

anpassen kann: e-Save,

Hybrid, Sport und Allrad. Damit

ist der 235 km/h schnelle DS 7 auf

allen Untergründen sicher unterwegs.

Oder sportlich und sparsam.

In heiklen Gebieten fährt er

bis gegen 50 Kilometer rein elektrisch,

ohne Geräusch und Emissionen.

Alle zeitgemässen Ladesysteme

sind an Bord. Mit einem Basispreis

von 60 690 Franken ist

der DS 7 klar über entsprechenden

Citroën-Modellen angesiedelt,

schliesslich bietet er auch mehr.

DAS IST DER NEUE MOKKA

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13. Juli 2021 Sport 15

DIE KARRIERE VON GOALIE EDGAR GRUBAUER BEGANN EINST IM WEYERLI

«In Langnau war ich als

Stadtberner ein Ausländer»

Als der SC Langnau 1976 den ersten

und bisher einzigen Meistertitel

der Klubgeschichte feierte,

stand Edgar Grubauer, «der Ausländer»,

im Tor. Er war der grosse

Rückhalt, der diesen Erfolg, der

das ganze Emmental in einen

wochenlangen Freudentaumel

versetzte, erst möglich machte.

ZUR PERSON

Edgar Grubauer wurde am 7. September 1954

in Bern geboren. Er begann seine Karriere beim

EHC Rot-Blau Bern Bümpliz. Von 1973-80

spielte er für den SC Langnau und ab 1980 bis

87 für den SC Bern. 1987/88 EHC Thun-Steffisburg,

1988-90 SC Langnau.

Edgar Grubauer frönte dem Fussball,

ehe er zum Eishockey wechselte.

Er spielte für den FC Viktoria

in den Junioren und in der 3. Liga.

«Im Mittelfeld – im Tor hätte ich

mit meiner Grösse keinen Ball gesehen»,

lacht Grubauer. Weil aber

im Winter im Garten Eishockey

gespielt wurde, wollte der Junior

auch in dieser Sportart einen Versuch

unternehmen. «Die Torlatte

lag auf meiner Schulterhöhe», erinnert

sich Edgar Grubauer an seine

ersten Versuche als Eishockey-

Goalie auf dem Weyermannshaus.

Doch sein Fleiss zahlte sich bald

einmal aus. Jeden Abend führte

sein Weg ins Weyermannshaus

und immer war ein Torhüter gefragt.

Ich spielte zu Beginn in vielen

verschiedenen Teams, bei den

Junioren, im «Zwöi» und dann

auch im «Eins». Trainer Kurt Nobs,

Meister mit dem SCB im Jahr 1959,

baute sein Goalie-Juwel behutsam

auf. «Erstmals in der ersten Mannschaft,

die in der 1. Liga spielte,

durfte ich in Adelboden während

zehn Minuten spielen, dann im

zweiten Match gegen die Young

Sprinters auf der Ka-We-De wurden

es schon 40 Minuten und bald

danach stand ich regelmässig im

Tor», blickt Edgar Grubauer, den

alle «Edi» nannten, zurück. «Die

Zeit im Westen Berns möchte ich

nicht missen. Die Kameradschaft

Edgar Grubauer: Goalie, Fischer und Tierliebhaber.

war ausgezeichnet und mit Spielern

wie Rolf Jenni (später jahrelang

SCB-Klubarzt), den Gebrüdern

Johner, Mario Pellegrini und

vielen anderen stimmte in der 1.

Liga auch die Qualität.»

Junioren-WM als Türöffner

Die Nomination für die Junioren-

EM in Leningrad (heute St. Petersburg)

im Jahr 1973 sollte dann die

Tür zur obersten Spielklasse öffnen.

Zahlreiche Langnauer standen

im Schweizer Team und sie

berichteten nach ihrer Heimkehr

ins Emmental Präsident Walter

Schwarz und Sportchef Hans

Brechbühler, dass der Goalie, der

in Leningrad im Schweizer Tor derart

brillierte, doch etwas für den

SCL wäre. So kam es, dass die Emmentaler

dem SCB zuvorkamen

und Edgar Grubauer an die Ilfis

Foto: Reto Fiechter

lockten. Dort erlebte der nebenbei

stets als Spengler bei den SVB, heute

Bernmobil, arbeitende Goalie

seine sportlich erfolgreichste Zeit

mit dem Meistertitel 1976 als Höhepunkt.

Er und seine Weggefährten

wie Michael Horisberger, Res Meyer,

Ernst Lühi, Jürg Berger und Rolf

Tschiemer sind im Emmental noch

heute, 45 Jahre später, so bekannt

wie Jeremias Gotthelf.

Edi Grubauers Weg führte

schliesslich 1980 doch noch zum

SCB, doch nach fetten Jahren

und dem Meistertitel 1979 unter

Xaver Unsinn begannen beim

SCB just nach Grubauers Ankunft

einige magere Jahre.

Nach seinem Rücktritt beim SCL

folgte der Wechsel zu Thun-Steffisburg,

ehe er nochmals ein

Comeback beim SCL gab. Jahrelang

war der Meistergoalie nach

seiner Aktivzeit als Coach und

Trainer tätig, zuerst bei den Fussball-Frauen

in Laupen, dann auch

im Eishockey, bei Bomo Thun und

beim Nationalteam der Frauen.

Das heutige Eishockey verfolgt Edgar

Grubauer nach wie vor sehr

interessiert und aufmerksam.

«Meistens schaue ich die Spiele

am Fernsehen, speziell Langnau

und den SCB, aber auch die anderen

Mannschaften interessieren

mich. In die Stadien gehe ich nur

noch selten, etwa, wenn eine Einladung

zu einem Treffen mit ehemaligen

Kollegen ins Haus flattert.

Passionierter Fischer

Fischen war stets das grosse Steckenpferd

des im Berner Weissenbühl

aufgewachsenen Goalies.

Ergab sich die Gelegenheit,

packte er seine Fischrute ein. In

letzter Zeit war dies leider nicht

mehr so oft der Fall, weil der

67-Jährige aus gesundheitlichen

Gründen nicht mehr so mobil

war. Seine grosse Liebe zu Tieren

bleibt aber ungebrochen. Derzeit

leben im Hause Grubauer drei

Wasserschildkröten, zwei Katzen,

sechs (nicht giftige) Schlangen

und ein Blauzungen-Skinke, ein

Schuppenkriechtier. Pierre Benoit

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Impressum

Herausgeber: IMS Medien AG, Köniz

Verlag BümplizWoche: IMS Medien AG, BümplizWoche, Postfach 603,

Gartenstadtstrasse17, 3098 Köniz, Telefon 031 978 20 20,

Mail: verlag@ims-medien.ch | Internet: buemplizwoche.ch

Verlagsmanager: Marc Hiltbrunner; marc.hiltbrunner@ims-medien.ch

Verkauf: Marcel Zimmermann; marcel.zimmermann@ims-medien.ch,

Bruno Zimmermann; bruno.zimmermann@ims-sport.ch

Redaktion: Dennis Rhiel (Chefredaktor); dennis.rhiel@ims-medien.ch

Druckvorstufe: Roger Depping; roger.depping@ims-medien.ch

Jasmin Lay; jasmin.lay@ims-medien.ch

Inserate- und Redaktionsschluss: jeweils Donnerstag, 12.00 Uhr

(vor der Erscheinung am darauffolgenden Dienstag)

Bildnachweis: Wo nichts anderes vermerkt, sind die Bilder zur Verfügung gestellt.

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IMS Medien AG


13. Juli 2021 Fokus 17

SERIE DOMICIL WEST (14/20): AKTIVIERUNG IM DOMICIL KOMPETENZZENTRUM DEMENZ BETHLEHEMACKER

«Wir schaffen Erlebnisse

für unsere Bewohnenden»

Im Domicil Bethlehemacker

wird die Begegnung zwischen

Menschen mit Demenzerkrankungen

und Tieren aktiv

gefördert. Ob Kaninchen, Hunde

oder sanfte Andenkamele:

Die felligen Freunde haben

einen tierisch guten Draht zu

den Menschen.

Geduldig, weich und neugierig:

Heute sind die Lamas Inti, Tayta

und Nouri die Attraktion im Garten

des Domicil Kompetenzzentrums

Demenz Bethlehemacker.

Fast ebenso grosse Augen wie die

südamerikanischen Tiere machen

auch die Bewohnenden. «Ja,

du bist aber ein Lieber», sagt eine

Seniorin sofort lächelnd. Geduldig

lässt sich der dreijährige Inti

von ihr das Fell kraulen. Nach anfänglichem

Respekt vor den grossen

Tieren, fassen die Seniorinnen

und Senioren schnell Zutrauen.

Es wird gestreichelt, geherzt

und bewundert. Fast alle sind sofort

geneigt mit den drei süssen

Andenkamelen zu sprechen, diese

spitzen die Ohren und bedienen

sich genüsslich am kleinen

Wasserbrunnen im Garten.

Der Umgang mit Tieren ist für Menschen mit Demenz eine Bereicherung.

legin die Inspiration zu diesem

speziellen Nachmittag, den sie

selbst planen und durchführen

durfte. «Auf Fotos eines anderen

Alterszentrums sah ich die glücklichen

Gesichter. Da war mir klar,

das möchte ich hier auch anbieten.»

Einige Wochen plante die

Auszubildende, baute Kontakte

zu Wayra Goycochea aus Bösingen

auf, die Lamatouren und Begegnung

anbietet.

Auch Remo Stücker, Leiter Pflege,

ist begeistert und erklärt, warum

der Umgang mit Tieren gerade für

Menschen mit Demenzerkrankungen

so bereichernd ist. «Tiere holen

emotionale Momente hervor.

Sie holen Menschen ganz anders

ab als wir. Oft wecken sie auch

alte Erinnerungsinseln, viele Menschen

hatten selbst früher Tiere zu

Hause.» Im Umgang mit den Lamas

bestätige sich sofort, was viele

wissenschaftliche Studien belegen:

Tiere beruhigen und tun der

Seele gut. Emotionen wie Freude,

Zuneigung aber auch Trauer können

verarbeitet werden.

Neben Kaninchen, die dauerhaft

im Garten des Domicil Bethlehemacker

leben, können die Bewohnenden

sich zu Ostern an Küken

erfreuen. Mehrmals im Jahr gibt

es eine Begegnung mit Bauernhoftieren

wie Meerschweinchen,

Hasen, Gänsen und Ponys. «Nur

wenn hier schon ein Huhn im

Garten herumläuft, ist das etwas

Neues und macht den Bewohnenden

eine unglaubliche Freude»,

so Stücker. Dabei stellen die Tiere

keine Ansprüche, akzeptieren die

Menschen so, wie sie sind und urteilen

nicht. «Sie geben viel, verlangen

aber nur, dass man sie gut

behandelt.» Stücker erinnert sich

an einen besonderen Moment, in

dem ein Huhn eine Frau mit

schwerer Demenzerkrankung begeisterte.

«Manchmal denken

Mit den Lamas auf Augenhöhe

Staunend und glücklich beobachtet

Jennifer Breu die Begegnung

von Mensch und Lama. Die besondere

Aktivierungsmassnahme

für das Kompetenzzentrum Demenz

Bethlehemacker war ihre

Idee. «Wir haben hier zwar auch

Kaninchen und Aktionen mit

Hunden. Aber ich dachte, Lamas

seien doch mal etwas Besonderes.»

Die Auszubildende im letzten

Studienjahr zur Aktivierungsfachfrau

holte sich bei einer Kolwir,

dass Menschen mit Demenz

nur noch wenig von der Aussenwelt

wahrnehmen. Und plötzlich

sah die Dame das Huhn auf ihrem

Schoss an und streichelte es. Die

Emotionen sind eben immer noch

da.»

Sinnerfüllte Beschäftigung

Wer möchte, darf im Domicil

Bethlehemacker auch im Alltag

der Tiere mithelfen. Zusammen

mit den Pflegenden misten verschiedene

Bewohnende die Ställe

der Kaninchen aus und füttern

sie. «Das ist eine schöne und sinnhafte

Beschäftigung», so Stücker.

Währenddessen lassen sich Inti,

Tayta und Nouri geduldig am

Strick durch den blühenden Garten

führen. Eine Dame freut sich

über den Minispaziergang besonders

und fragt Lama Tayta:

«Kommst du mit mir, du hast so

schöne Augen?» Eine Bewohnerin

erzählt indes von einer Amerikareise,

auf der sie den Andentieren

erstmals begegnete. Ein älterer

Herr möchte sein Lama gar nicht

mehr loslassen, krault es am Hals

und füttert es mit Rüebli. Und die

Bewohnenden haben viele Fragen:

Spucken Lamas? Was haben

sie für Zähne? Und was fressen sie

am liebsten? Lama-Halterin Wayra

Goycochea antwortet nur zu

gern. Ihre drei Andenkamele bereiten

heute allen viel Freude.

Remo Stücker sieht dem bunten

Treiben zufrieden zu. In solchen

Momenten trägt das Domicil

Bethlehemacker seine Bezeichnung

«Haus der Emotionen» in

seinen Augen zurecht: «Wir versuchen

jeden Tag mindestens einen

schönen Moment für unsere

Bewohnenden zu schaffen. Denn

das gibt eine gute Woche, ein gutes

Jahr und letztlich ein gutes

Leben.»

Michèle Graf

Die Bewohnenden fassen schnell Zutrauen zu den Lamas.

Fotos: Michèle Graf

KOMPETENZZENTRUM DEMENZ

Das Kompetenzzentrum von Domicil ist speziell auf die Bedürfnisse

von Personen mit Demenz und ihrer Angehörigen

ausgerichtet. Sie finden bei uns auch eine Beratungsstelle.

Kontakt:

Domicil Kompetenzzentrum Demenz Bethlehemacker, Kornweg 17, 3027 Bern

031 997 47 47, beratung.demenz@domicilbern.ch, bethlehemacker.domicilbern.ch


13. Juli 2021

AUS DER BÜMPLIZER VERGANGENHEIT – HEITERE GESCHICHTEN VON MAX WERREN

Bauer Wüthrich und der

Eroberer der Waadt

Prunksaal mit Deckenmalerei.

Der Weiler Niederbottigen weist

nebst prächtigen Bauernhäusern

und ehemaligen,

behutsam renovierten Stöcklis

und Spychern ein historisches

Kleinod auf, welches auf die

bedeutsame Entwicklung der

Republik Bern im 16. Jahrhundert

zurückgeht: Das

ehemalige Jagdschlösschen des

Schultheissen und Heerführers

Hans Franz Nägeli. Der heutige

Besitzer, Bauer Ulrich Wüthrich,

verwaltet mit grosser Behutsamkeit

das Erbe einer politisch

wie architektonisch reichen

Zeit.

Die steile Karriere des

Hans Franz Nägeli

Als Sohn des ehemaligen Gubernators

(Landvogts) Hans Rudolf

Nägeli verbrachte Hans Franz einen

Teil seiner Jugend im damals

bernischen Aigle, das vollständig

von savoyischem Gebiet umschlossen

war. Sein Vater hielt es

nach seiner Rückkehr in die Stadt

Bern nicht lange aus; als Heerführer

in französischen Diensten war

er häufig auf Feldzügen in Italien

unterwegs. Im jugendlichen Alter

von 24 Jahren stand Hans Franz

mit einer Truppe von 300 Bernern

in päpstlichen Diensten. Ein Jahr

später gehörte er dem Berner Grossen

Rat an und von 1525 bis 29

amtete er als Schultheiss von

Burgdorf. Wie bereits sein Vater,

verpflichtete er sich als Kommandant

bernischer Truppen ausserhalb

der Grenzen der Republik, so

beispielsweise 1531 im Veltlin und

im gleichen Jahr bei Aigle.

Der romanische Westen, die heutige

Romandie, war in dieser Zeit in

einer schwierigen politischen Situation.

Die Waadt und das Unterwallis

gehörtem zum Herzogtum

Savoyen, das den Genfersee umrandete.

Aus der Zeit des Burgunderkriegs

besass Bern die Vogtei

Aigle und mit Freiburg zusammen

die Herrschaften Orbe-Echallens,

Grandson und Murten. Die bedeutende

Handelsstadt Genf war faktisch

unabhängig, wirtschaftlich

und politisch indes stark von Savoyen

bedrängt. In dieser Situation

schloss sie 1525 ein Bündnis mit

Bern, Freiburg und der Bischofsstadt

Lausanne ab.

Die Lage Genfs verschlechterte

sich zusehends. In Bern sah man

sich – wie bereits nach den siegreichen

Schlachten gegen die Bur-

Fotos: Andreas von Gunten

Bis zum 26. Februar, das heisst

rund vier Wochen nach Beginn

des Feldzugs, wurde die belagerte

Stadt Genf befreit und Hans Franz

Nägeli beorderte seine – inzwischen

reichlich genährte – Truppe

zurück nach Hause. Auf sein Anraten

entschloss sich der Rat von

Bern noch im gleichen Jahr für einen

zweiten Feldzug, ebenfalls unter

seiner Leitung. Diesmal beteigunder

– dem Misstrauen der Eidgenossen

ausgesetzt, die einer Vergrösserung

des Herrschaftsbereichs

von Bern kritisch gegenüber

stand. Unterdessen profitierte

Herzog Karl III. von Savoyen von

der politischen Uneinigkeit und

schloss die Stadt Genf mit seinen

Truppen ein. Der französische König

Franz I. plante eine Offensive

mit dem Ziel der Eroberung von

Genf und Hochsavoyen. In dieser

Situation entschloss sich Bern zum

Alleingang und stellte ein Heer

von 6000 Mann auf. Das Kommando

fiel auf den erfahrensten Truppenführer

seiner Zeit: Hans Franz

Nägeli.

Ein Feldzug gerät zur

lustvollen Exkursion

Feldhauptmann Nägeli ermahnte

in seinem ersten Tagesbefehl die

Angehörigen seiner Truppe zur

konsequenten Disziplin und Rücksichtnahme

gegenüber der Zivilbevölkerung

und drohte Fehlbaren

mit harten Strafen. Damit grenzte

er sich von früheren militärischen

Aktionen im Waadtland ab, die zu

Plünderungen und Übergriffen geführt

hatten. Diese Massnahme,

insbesondere aber der Überdruss

der Waadtländer Bauern am Regime

der Savoyischen Besatzungsmacht,

ergab eine in der Schweizerischen

Militärgeschichte einmalige

Kriegsführung: Am 22. Januar

1536 verliess das Heer die Stadt

Bern und nach einem Marsch von

elf Tagen erreichten sie die Stadt

Genf. Die Städte Estavayer, Orbe,

Moudon, Morges, Nyon sowie das

französische Gex ergaben sich

kampflos, einzig das gut befestigte

Yverdon behauptete sich zwei

Tage. In allen Fällen stiessen die

Berner auf offene Stadttore, reiche

Verpflegungsangebote und saubere,

geheizte Unterkünfte. Dementsprechend

zeigten sich die Wehrmänner

auch von ihrer freundlichsten

Seite. Nägeli verliess die

«eroberten» Orte mit dem artigen

Dank der bernischen Obrigkeit für

die Gastfreundschaft und der

Empfehlung eines baldigen Glaubenswechsels

hin zur neuen Lehre.

Seinem bis heute geläufigen

Ehrentitel «Eroberer der Waadt»

mag man bei näherer Betrachtung

durchaus ein Schmunzeln abgewinnen.

DER AUTOR

Max Werren ist ehemaliger Inhaber

einer Kommunikations-Agentur und

einstiger ehrenamtlicher Co-Ortsarchivar

von Bümpliz. Er ist Verfasser

zahlreicher Publikationen, darunter

der «Bümplizer Geschichte(n)». Zudem

ist Werren Präsident von «Kultur

Schloss Bümpliz».


Geschichte

19

ligten sich auch Freiburger und

Walliser sowie Kontingente der

Städte Lausanne und Payerne. In

der Folge überliess Bern den östlichen

Teil der Waadt Freiburg, das

linke Ufer der Rhone bis Evian

dem Wallis. Diese Geste war nicht

ganz uneigennützig: Die beiden

Verbündeten hielten sich bei dem

von Bern forcierten Wechsel zum

reformierten Glauben augenfällig

zurück. Kurze Zeit später errichtete

Bern in der Waadt ein straffes

Verwaltungssystem, das 16 Landvogteien

umfasste. Dieses System

sollte bis zum Untergang des

Alten Bern im Jahre 1798

Gültigkeit haben.

Der reichste und mächtigste

Berner seiner Zeit

Nach heutigen Verhältnissen gebot

Hans Franz Nägeli über ein

Imperium, dessen Verwaltung

umfangreiche Detailkenntnisse

hinsichtlich Anlage- und Betriebsvermögen,

Personalführung,

Landwirtschaft und Weinbau erforderte.

Dazu kam auch seine erfolgreiche

Pflege eines umfassenden

politischen Netzwerkes, das

zwischen 1540 und 1568 in der

Funktion des Schultheissenamts

gipfelte. Er wohnte in einem Stadtpalais

an der Gerechtigkeitsgasse,

besass einige Wohnhäuser in der

Stadt und am Muristalden sowie

die Schlösser Bremgarten und

Münsingen. Überdies war er Besitzer

von Landwirtschaftsbetrieben

und Alpweiden im Emmental und

im Gurnigel wie auch von diver-

Detail der Deckenmalerei.

sen Rebgütern in der Waadt. Mitte

des 16. Jahrhunderts liess er sich

in Niederbottigen einen Landsitz

bauen, den er bei seinen gelegentlichen

Jagdausflügen im benachbarten

Forst bewohnte.

Das Jagdschlösschen am

Niederbottigenweg 93

Leicht zurückgesetzt von der Strasse,

könnte der hochbarocke

Landsitz mit seinem gepflegten

Vorgarten möglicherweise übersehen

werden. Die schlichte Fassade

in Riegbauweise offenbart bei näherer

Betrachtung zwei Elemente,

die Hinweise auf eine aussergewöhnliche

Nutzung in dem von

bäuerlichen Bauten geprägten

Weiler Niederbottigen erlauben:

Das massiv gebaute Erdgeschoss

wurde möglicherweise schon früher

errichtet als die zwei Obergeschosse.

Und ein neu errichtetes

Walmdach verdeckt teilweise die

Sicht auf den überhöhten zweiten

Stock. Diese Geschoss birgt indes

eine Überraschung der besonderen

Art: Eine Beletage umfasst vier

Räume, die alle eine gut erhaltene

Decken- und Wandmalerei aufweisen.

Insbesondere eines der

südlichen Zimmer zeigt eine opulente

Grisaille-Malerei mit Sujets

aus der griechischen Mythologie.

Allseitig sind die Räume mit Fenstern

aus Butzenscheiben versehen.

Die nördlichen zwei Räume

sind getrennt durch eine behelfsmässige

Wand mit einem Rundbogen.

Es könnte sich hier um einen

Salon mit einer kleinen Bühne für

musikalische Darbietungen oder

ähnlichem gehandelt haben. Das

Gebäude wies in seiner ursprünglichen

Dimension einen Treppenturm

auf, der der Überlieferung

zu Folge von einem Blitz zerstört

wurde. Bei dieser Gelegenheit seien

auch sämtliche Dokumente

über die Geschichte des Hauses

den Flammen zum Opfer gefallen.

Demzufolge ist die Quellenlage äusserst

dürftig und auch der Denkmalpflege

der Stadt Bern nicht erschlossen.

Bauer Ulrich Wüthrich und sein

geschichtsträchtiges Haus

Die Vorfahren des heutigen Besitzers

Ulrich Wüthrich kamen ursprünglich

vom Loos, einem Weiler

zwischen Trub und Fankhaus.

Seit 1878 ist die Familie in Niederbottigen

zu Hause. 1887 erwarb

Peter Wüthrich von der Familie

Zimmermann das Schlösschen

und die Scheune zum Preis von

34 999,95 Franken. Peter Wüthrich

war indes kein Bauer, sondern

Milchhändler, der in der

Länggasse seine Kundschaft bediente.

Mit seinem Sohn Gottfried,

dem Grossvater des heutigen

Besitzers, führte erstmals ein

ausgebildeter Bauer den Landwirtschaftsbetrieb.

Seine Enkel

Ulrich und Bernhard betrieben

den Hof bis in die heutige Zeit.

Der alleinstehende Ulrich Wüthrich

– sein Bruder ist verstorben

– hat die landwirtschaftliche Tätigkeit

aufgegeben. Die Zukunft

der Scheune liegt, wie ähnliche

Beispiele in Niederbottigen aufzeigen,

in einer Wohnnutzung.

Die geschichtsträchtige Bedeutung

seines Wohnsitzes ist ihm

allerdings bewusst und die Vergangenheit

eines Hans Franz Nägeli

lebt nicht zuletzt dank seines

sorgfältigen Umgangs mit der

Baustruktur weiter. Allerdings

liegt es ausserhalb seiner Möglichkeiten,

eine sachgemässe Renovation

vorzunehmen und den

historischen Räumen eine adäquate

Nutzung zu geben. Vielleicht

dass diese Publikation das

Interesse für eine Investition

weckt?

Max Werren

Das Hans Franz Nägeli-Haus am Niederbottigenweg. Foto: R. Burkhart Ulrich Wüthrich, Besitzer des Hauses.


20 Publireportage 13. Juli 2021

«GO BERN WEST»

Aufbruchstimmung

im Westen von Bern

Ort der Begegnung und Platz zum Spielen: der Innenhof der Überbauung «Go Bern West».

Mit «Go Bern West» entsteht im

aufstrebenden Holligen-Quartier

eine Überbauung mit 83 Wohnungen,

in der die Mieter

modernen Wohnkomfort

geniessen, verbunden mit

nachhaltigen Gebäude-Technologien.

Die Nähe zur Stadt wie

auch zum Naherholungsgebiet

Bremgartenwald sind weitere

Pluspunkte dieser Wohnlage.

AUF EINEN BLICK

Erstvermietung «Go Bern West»

Miete der noch verfügbaren Wohnungen

(exkl. Nebenkosten):

2½-Zimmer: ab Fr. 1430.– (ab 52 m²)

3½-Zimmer: ab Fr. 1900.– (ab 81 m²)

4½-Zimmer: ab Fr. 2400.– (ab 107 m²)

Attika: ab Fr. 2200.– (ab 79 m²)

Bezugsbereit per: 1. September 2021

Eine komplett eingerichtete Musterwohnung

kann auf Anfrage besichtigt

werden. Weitere Infos und alle

Grund risse unter: go-bern-west.ch

Autobahnviadukt, zahlreiche Bahngleise:

das Gebiet zwischen ‹Weyerli›

und Autobahnanschluss Bern-

Forsthaus ist für viele Menschen ein

Ort, den sie mit ÖV oder Privatfahrzeug

durchqueren. In der Stadtplanung

gibt es für dieses Quartier jedoch

eine andere Vision: ein neues,

vielfältiges und lebendiges urbanes

Zentrum soll hier in den kommenden

Jahren geschaffen werden.

«Go Bern West» an der Murtenstrasse

147 ist eine der Wohn-Überbauungen,

die in diesem Stadtteil

entstehen und bereits per September

2021 bezugsbereit ist. Wer hier

einzieht, geniesst die Vorzüge des

erneuerten Quartiers schon jetzt

und ist bei der Entstehung dieses

trendigen Stadtteils live dabei.

Wohnungen für alle

Die 2½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen

bieten Singles, Paaren und

Familien ein tolles Zuhause: Dank

der variantenreichen, attraktiven

Grundrisse lässt sich für jeden

Wohnanspruch die passende

Wohnung finden. Alle Wohnungen

begeistern durch einen hohen

Ausbaustandard wie z.B. Küche

mit Steamer, Eichenparkett in

Wohn- und Schlafräumen, Waschturm

in der Wohnung, schöne

Loggias und in den Attikawohnungen

grosszügige Terrassen.

Das frühere Industriegebiet entwickelt

sich Schritt für Schritt zum

modernen und nachhaltig gestalteten

Stadtquartier. Nachhaltigkeit

ist auch bei «Go Bern West»

keine Floskel: Das Gebäude wird

nach Minergie-Standards erstellt.

Auf dem Dach steht eine Photovoltaik-Anlage,

die Solarstrom für

den Eigenverbrauch der Mietwohnungen

produziert. Mittels Eisspeichertechnologie

und Wärmepumpe

wird Wärme für die Fussbodenheizung

gewonnen.

Alles in Ihrer Nähe

Bereits jetzt lockt im Westen der

Stadt Bern eine tolle Lebensqualität.

Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten

sind zu Fuss erreichbar,

ebenso wie der Kindergarten

und die Grundschule. Ein

Fitnesscenter sowie das ‹Weyerli›

mit Freibad, Hallenbad und

Kunsteisbahn liegen quasi um

die Ecke. Im nahen Bremgartenwald

kann man joggen, spazieren

oder als Familie kleine Abenteuer

erleben. Warum warten?

Go Bern West!


13. Juli 2021

Magazin

21

Apotheken

Drogerien

Home Care

Verblisterung

Gurtner's - Rätsel

Gesundheit durch

Vertrauen – seit 1913

in in Bern-West Bümpliz

www.drgurtner.ch

3

4

50 FRANKEN

GUTSCHEIN

ZUGEWINNEN

Senden Sie das

Lösungswort an

wettbewerb@ims-medien.ch

und gewinne Sie mit etwas

Glück ein 50 Franken

Gutschein der Dr. Gurtner

Apotheken.

7

Apotheken

Drogerien

Home Care

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Auflösung Gesundheit letztes durch Rätsel

Vertrauen – seit 1913

in Bümpliz

www.drgurtner.ch

1

WICHTIG: Bitte machen Sie

folgende Angaben: Name, Vorname,

Stichwort: «Gurtners-Rätsel»

vollständige Adresse und

Telefonnummer.

TEILNAHMESCHLUSS:

Jeweils Montag vor der nächsten

BümplizWoche-Ausgabe

2

BETREUUNG

6

5

Die Gewinner/-innen werden schriftlich

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

8

1

2

3

4

5

6

7

8

MULTISUDOKU

WITZE

Welches Getränk trinken

Firmenchefs? — Leitungswasser.

Wie heisst ein Spanier ohne

Auto? — Carlos.

Was ist niedlich und hüpft

qualmend über den Acker? —

Ein Kaminchen!

Wie heisst das intelligenteste

Gemüse? — Schlaubergine.

Ich bin so unentschlossen.

Als japanischer Krieger wäre

ich ein Nunja.

Was ist gelb und schiesst?

Eine Banone!


13. Juli 2021

Polizei 117 – Feuerwehr 118

Sanitäts-Notruf 144

Ärzte-Notruf 0900 57 67 47

(CHF 0.98/min ab Festnetz)

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 14. JULI BIS DIENSTAG, 27. JULI 2021

Sommerliche Tage

in guter Gemeinschaft

Bahnhof Apotheke – Hauptbahnhof

365 Tage von 6.30–22 Uhr geöffnet.

Klinik Permanence Tel. 031 990 41 11

Betreuung und Pflege zu Hause,

Nachtdienst und Sitznachtwache,

Unterstützung im Haushalt

SPITEX BERN Spitex Genossenschaft

Bern, Salvisbergstrasse 6, Postfach 670,

3000 Bern 31, Tel. 031 388 50 50,

Fax 031 388 50 40.

www.spitex-bern.ch. Mo. bis Fr. 7 Uhr bis

18 Uhr durchgehend.

vitadoro ag

Nottelefon und Reinigungsdienst. Kornweg

17, 3027 Bern, Tel. 031 997 17 77.

(Mittwoch geschlossen)

Hilfsmittelstelle Rollstühle, Pflegebetten

etc.

Kornweg 15, 3027 Bern, Tel. 031 991 60 80.

Pro Senectute Region Bern,

Sozial beratung

Mahlzeiten-, Besuchs-, Administrationsdienst

etc. Hildegardstrasse 18,

3097 Liebefeld.

Tel. 031 359 03 03.

Sozialdienst

Schwarztorstrasse 71, 3007 Bern,

Tel. 031 321 60 27.

Bei Todesfall

Bestattungsdienst Oswald Krattinger:

Tel. 031 991 11 77 oder 031 381 65 15.

Bestattungsinstitut Rudolf Egli AG:

Tel. 031 333 88 00.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen/

Mädchen

Frauenspital Bern, Tel. 031 632 10 10

Lantana, Fachstelle Opferhilfe,

Tel. 031 313 14 00, www.lantana-bern.ch

Mail: info@lantana-bern.ch

TOJ Jugendarbeit Bern-West

Infothek, Bernstrasse 79a, Bienzgut,

3018 Bern.

Tel. 031 991 50 85, www.toj.ch

Offen: Mi. und Fr. 14 –17 Uhr.

Rheumaliga Bern

Gesundheitsberatung bei Schmerzen.

Tel 031 311 00 06, www.rheumaliga.ch/be

Sorgentelefon

für Kinder

Gratis

0800 55 42 10

weiss Rat und hilft

sorgenhilfe@sorgentelefon.ch • SMS-Beratung 079 257 60 89

www.sorgentelefon.ch • PC 34-4900-5

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

Bernstrasse 85, 3018 Bern

buempliz.refbern.ch

Kirche in Corona-Zeiten

Wegen der aktuellen Covid-Massnahmen

können die Veranstaltungen

der Kirchgemeinde Bümpliz

nur vereinzelt stattfinden. Bitte informieren

Sie sich auf www.buempliz.refbern.ch

oder bei den Schaukästen

beim Kirchgemeindehaus.

Abdankungen und

Notfallseelsorge:

In Innenräumen und dem Friedhofgelände

gilt Maskentragpflicht.

Ihre Kontaktdaten werden erhoben

und für 14 Tage aufbewahrt.

Bitte bleiben Sie mit Krankheitssymptomen

zu Hause. Dies wird

auch besonders gefährdeten Personen

empfohlen. Jede Woche ist

eine Pfarrerin, ein Pfarrer, für die

Trauerfeiern und die Notfallseelsorge

zuständig. Bitte nehmen Sie

Kontakt auf:

10.bis 23. Juli: Pfr. Philipp Koenig,

076 375 32 14

24.bis 30. Juli: Pfrn. Barbara Studer,

031 992 12 28

Gottesdienste

Gottesdienst mit Taufe

Sonntag, 18. Juli, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Thema: «Vertrauen wagen in der

Veränderung»

Pfrn. Susanne Bieler, Matteo Pastorello,

Orgel

Pfrn. Susanne Bieler, 078 816 18

58, susanne.bieler@refbern.ch

Tandem-Gottesdienst

«Sprudelts?»

Sonntag, 25. Juli, 10 Uhr, Kirche

Bethlehem, Eymattstrasse 2

Als Weg von Bethlehem nach

Bümpliz, Mit Pfr. Luzius Rohr,

Pfrn. Barbara Studer, Matteo Pastorello,

Organist. Anschliessend

Sunntigscafé im Kirchgemeindehaus

Bümpliz.

Pfrn. Barbara Studer, 031 992 12

28, barbara.studer@refbern.ch

Gottesdienst

Sonntag, 25. Juli, 10 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Pfr. Stefan Ramseier, Ivo Zurkinden,

Orgel

Pfr. Stefan Ramseier, 031 926 13

37, stefan.ramseier@refbern.ch

Hinweis

Für alle Veranstaltungen gilt Maskenpflicht

und Contact Tracing. Bitte

bleiben Sie mit Krankheitssymptomen

zu Hause. Bitte informieren

Sie sich direkt bei der verantwortlichen

Person, ob es «freie» Plätze hat.

Für alle

Tanzen um den Lindenbaum

Sonntag, 18. Juli, 16–18 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Wir freuen uns auf einen schönen

Sommernachmittag und tanzen

einfache Kreistänze um den

Lindenbaum, angeleitet von Maria

Stalder. Zuschauen ist erlaubt.

Bitte eigene Trinkflasche mitbringen.

Bei Regenwetter tanzen wir

im Kirchgemeindehaus.

Maria Stalder, 031 991 05 80

Für Frauen

Sommer-Nähwoche

Di., 3. bis Fr., 6. August, 9–12 Uhr,

Kirchgemeindehaus Bethlehem,

Eymattstrasse 2b

In den Sommerferien findet bereits

zum zweiten Mal die Sommer-Nähwoche

für Frauen statt.

Das Thema ist «Stoffe veredeln».

Sie lernen verschiedene Techniken

zum Verschönern von Textilien

kennen und können anschliessend

daraus etwas Schönes nähen (z.B.

Tasche, Haarband, Kopftuch,

Strandtuch etc.). Dabei werden Sie

von drei Profis fürs textile Gestalten

begleitet. Vorkenntnisse nicht

nötig. Kosten: Fr. 5.– / Fr. 10.– / Fr.

20.– pro Tag (entscheiden Sie

selbst); inkl. Material, Kinderbetreuung.

Die Teilnehmerinnenzahl

ist begrenzt. Anmeldungen aus

Bümpliz und Bethlehem werden

bevorzugt behandelt.

Anmeldung bis 23.7. bei Christa

Neubacher, 031 996 18 56, christa.

neubacher@refbern.ch

Für Männer

Männer-Frühgebet

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Ein inspirierender Start in den

Tag mit Gott. Eine einfache Liturgie

gibt den Rahmen.

Matthias Stürmer, 076 368 81 65,

matthias@stuermer.ch und Alain

Eckert, 031 371 20 32,

alain.eckert@swissonline.ch

Für ältere Menschen

Kaffeetreff StöckTreff

Mittwoch, 9 bis 10.30 Uhr

Nur bei warmer Witterung im

Garten vom StöckTreff

Caroline Prato, Tel. 031 991 07 61,

caroline.prato@refbern.ch

Sommer-Zmittag

Dienstag, 13. Juli 2021 12.15 Uhr,

Kirchgemeindehaus Bethlehem, Eymattstrasse

2b

Mittwoch, 14. Juli 2021, 12:15 Uhr,

Kirchgemeindehaus Bümpliz, Bernstrasse

85

Ein Angebot für Seniorinnen und

Senioren, die den Sommer zu

Hause verbringen, gemeinsam

organisiert von den Kirchgemeinden

Bethlehem und Bümpliz.

Kosten: Fr. 10.– pro Mittagessen

Anmeldung bis Freitag, 9.7.2021,

an Ref. Kirchgemeinde Bethlehem,

Anita von Rotz, 031 996 18 51,

anita.vonrotz@refbern.ch.

Caroline Prato, Tel. 031 991 07 61,

caroline.prato@refbern.ch

Silberclub

Wandergruppe

Mittwoch, 21. Juli, 9 Uhr HB Bern,

Treffpunkt, Bahnhofshalle

Abfahrt 9.17 Uhr, nach Länggasse;

Wanderung Länggasse, Hinterkappelen;

2 Std.; Zvieri Ristorante

und Bar Lago

Leitung Daniel Reichen, 079 503 93

10, Helmut Trotter,079 316 93 91

Nachmittagsprogramm: Lieber

schlafen als Schäfchen zählen!

Dienstag, 27. Juli, 14 Uhr, Kirchgemeindehaus,

Bernstrasse 85

Mit Anna Hirsbrunner, Pro

Senectute, Bereich «Zwäg ins Alter».

Was verändert sich beim

Schlaf im Alter? Erfahren Sie

mehr dazu und lernen Sie verschiedene

Methoden und praktische

Tipps für einen erholsam(er)

en Schlummer kennen. Der

Nachmittag ist bestimmt alles

andere als zum Gähnen! Kein

Kaffee und Kuchen.

Caroline Prato, Tel. 031 991 07 61,

caroline.prato@refbern.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

Eymattstr. 2b, 3027 Bern

bethlehem.refbern.ch


Kirchen

23

Allgemeine Infos:

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44

Für persönliche, seelsorgerliche

Dienste gelten die drei Pfarrkreise:

Altes Bethlehem, Bethlehemacker,

Untermatt

Pfr. Hans Roder, 031 991 18 49

Blumenfeld, Tscharnergut,

Westpark

Pfr. Luzius Rohr, 076 209 72 86

Brünnen, Gäbelbach, Holenacker,

Riedern, Riedernrain, Eymatt

Pfrn. Elisabeth Gerber, 031 996 18

43

Veranstaltungen allgemein

Das Café mondiaL ist während

der Schulferien, ab 3. Juli, geschlossen.

Gottesdienste

Gottesdienst in der Senevita

Westside

Donnerstag, 15. Juli, 15 Uhr, Ramuzstr.

14, Pfrn. Elisabeth Gerber.

Gottesdienst

Sonntag, 18. Juli, 10 Uhr, Pfrn. Elisabeth

Gerber.

Tandem-Gottesdienst

«Sprudelts?»

Sonntag, 25. Juli, 10 Uhr

Als Weg von Bethlehem nach

Bümpliz. Mit Pfr. Luzius Rohr,

Pfrn. Barbara Studer, Matteo Pastrorello,

Organist. Anschl. Sunntigscafé

im Kirchgemeindehaus

Bümpliz.

Römisch Katholische

Landeskirche

Burgunderstrasse 124, 3018 Bern

kathbern.ch

Kommunionfeier

17. Juli 2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern,

18 Uhr

Messa di lingua Italiana

18. Juli 2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern,

9.30 Uhr

Kommunionfeier

18. Juli 2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern, 11 Uhr

Eucharistiefeier

24. Juli 2021, Kirche St. Mauritius,

Waldmannstrasse 60, 3027 Bern,

18 Uhr

Eucharistiefeier

25. Juli 2021, Kirche St. Mauritius,

Waldmannstrasse 60, 3027 Bern,

9.30 Uhr

Messa di lingua Italiana

25. Juli 2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern,

9.30 Uhr

Eucharistiefeier

25. Juli 2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern,

11 Uhr

In der Kirche und allen öffentlich

zugänglichen Räumen im

Kirchgemeindehaus gilt weiterhin

Maskentragpflicht und Contact

Tracing. Danke für Ihr Verständnis.

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

Bernstr. 64, 3018 Bümpliz

emk-bern.ch

Gottesdienste

Gemeinsamer Gottesdienst der

EMK Bern

Sonntag, 18. Juli 2021, 10 Uhr

mit Esther Baier in der EMK Bern

Bümpliz

Was

Wer

Wann

Wo

Kosten

Gemeinsamer Gottesdienst der

EMK Bern

Sonntag, 25. Juli 2021, 10 Uhr

mit Fabian Baumgartner in der

EMK Bern Altstadt,

Nägeligasse 4

Gemeinsamer Gottesdienst

der EMK Bern

Sonntag, 1. August 2021, 10 Uhr

mit Martin Streit in der EMK Bern

Wabern, Mohnstr. 4, Wabern

BESTATTUNGSDIENST

OSWALD KRATTINGER AG

Bümplizstrasse 104B, 3018 Bern-Bümpliz

info@krattingerag.ch / www.krattingerag.ch

Würdevoll und persönlich.

24 h-Telefon 031 333 88 00

Färben - Sticken - Applizieren. Du lernst Stoffe mit

drei verschiedenen Techniken zu verschönern und

kannst anschliessend etwas daraus nähen

(z.B. Tasche, Kissen etc.)

Frauen - auch Näh-Anfängerinnen - sind herzlich

willkommen

Dienstag, 3. bis Freitag, 6. August 2021, 9-12 Uhr

Kirchgemeindehaus Bethlehem, grosser Saal,

Eymattstrasse 2b, 3027 Bern

5.- / 10.- / 20.- pro Tag (entscheide selbst).

inkl. Material, Kinderbetreuung und Znüni

Anmeldung Christa Neubacher, Eymattstr. 2b, 3027 Bern,

bis 23. Juli 2021 031 996 18 56, christa.neubacher@refbern.ch

Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen aus Bümpliz

und Bethlehem werden vorrangig berücksichtigt.

Informationen bei

Martin Streit, martin.streit@

emk-schweiz.ch, Tel. 031 382 02 44

Esther Baier, esther.baier@

emk-schweiz.ch, Tel. 031 992 15 91

031 991 11 77

seit 1972

24 Std. erreichbar

Kommunionfeier

18. Juli 2021, Kirche St. Mauritius,

Waldmannstrasse 60, 3027 Bern,

9.30 Uhr

Bern und Region

Breitenrainplatz 42, 3014 Bern, www.egli-ag.ch

Roman Gisler

Bestatter / Berater

Reto Zumstein

Stv. Geschäftsleiter


24 Letzte

13. Juli 2021

QBB für Erhalt des

Friedhofs Bümpliz

In einer öffentlichen Stellungnahme

hat sich die Quartierkommission

Bümpliz-Bethlehem

zur aktuellen Problematik

um die Auflösung des Friedhofs

Bümpliz geäussert.

«Der Friedhof wird von grossen

Teilen der Bevölkerung als Ort

des Trauerns, der Ruhe und der

Besinnung sehr geschätzt. Die

emotionale Verbundenheit mit

dem Friedhof ist teilweise eine

Generationenfrage», schreibt

die QBB. «Ältere Menschen

scheinen aus naheliegenden

Gründen stärker am Friedhof zu

hangen als jüngere. Die QBB erreichen

allerdings auch von Jüngeren

Anfragen um die Zukunft

des Friedhofs. Auch sie stufen

den Friedhof als wichtiges Angebot

ein.

Sparpotenzial unklar

Bezüglich des tatsächlichen Sparpotenzials

bestehen bei der QBB

noch Unklarheiten. «Der kommunizierte

Sparbeitrag von jährlich

rund 400 000 Franken Investitionskosten

bedarf einer genaueren

Verifizierung», heisst es. Anscheinend

sei noch unklar, wie

die Gebäude in den nächsten 40

Jahren unterhalten werden sollen,

welche Investitionen trotz

Verzicht auf die Neuanlegung von

Gräbern notwendig seien. «Es ist

davon auszugehen, dass gewisse

Investitionen trotzdem getätigt

werden müssten», heisst es bei

der QBB.

Verpflichtung zum Erhalt

des Friedhofs

1918 hat das Stimmvolk die Fusion

zwischen Bern und Bümpliz

beschlossen. Im Fusionsvertrag

ist die Verpflichtung enthalten,

den Friedhof Bümpliz zu erhalten.

Die Gültigkeit dieser Verpflichtung

ist zurzeit Gegenstand

von Abklärungen. Die QBB ist

der Meinung, dass diese Abklärungen

«rasch und sorgfältig getätigt»

werden müssen, bevor

der Dialog aufgenommen werden

kann.

Mitarbeit in Arbeitsgruppe

und Erwartungen

Die QBB ist bereit, konstruktiv

in einer von Stadtgrün Bern geleiteten

Arbeitsgruppe mitzuarbeiten,

wie sie schreibt. Sie erwartet,

dass in dieser Arbeitsgruppe

alternative Szenarien

und Optionen, wie der Friedhof

erhalten werden kann, diskutiert

werden.

pd

Nächste Ausgabe: Dienstag. 27. Juli 2021

Anzeigenschluss: Do. 22. Juli 2021 / 12 Uhr

Meine Mühe mit

den 70+

Viele meiner Kollegen haben

die AHV-Grenze seit fünf oder

mehr Jahren überschritten –

und ich mit ihnen. Friede,

Freude, Götterfunken? Die

Pension geniessen und einfach

hoffen, dass unsere Generation

das Beste aus ihrer Zeit gemacht

hat (was so sicher auch

nicht ist)? Einige dieser Zeitgenossen

schon, zu viele jedoch

finden so ziemlich alles, was

heute passiert, daneben – und

damit drücke ich mich ziemlich

diplomatisch aus.

Früher war alles besser. Was

hat meine Generation nicht alles

entbehren müssen, was

heute für Jugendliche selbstverständlich

ist! Nur ein Beispiel:

Handys? Hatten wir

nicht. Logisch, war noch nicht

erfunden. Und mit dem Telex

konnten wir ja nur schwerlich

herumlaufen und kommunizieren.

Kolumne

Thomas Bornhauser

Buchautor, Foto: SRF

Am meisten nervt mich, wenn

verbal gegen die Jugend «von

heute» geschossen wird. Kein

Engagement, kein Verantwortungsbewusstsein,

keine Ahnung

vom Leben (logisch, wie

auch als Teenager)? Vor allem

die Gewaltbereitschaft bei jungen

Leuten sei ganz neu. Zu unserer

Zeit undenkbar. Soso.

Und was ist mit dem Rolling

Stones-Konzert 1967? Geben

Sie einmal auf Google den

Suchbegriff «Rolling Stones

Konzert Zürich» ein und schauen

Sie die Bildstrecke an. Oder

«Globus Krawalle 1968». Friedvolle

Schweizer Jugend, die

kein Wässerli trüben konnte?

Wenn ich KV-Kollegen von unserem

eigenen Unfug in den

60ern erzähle, so mögen sie

sich wundersame Weise nicht

daran erinnern.

Liebe ü70: Nehmen wir doch

zur Kenntnis, dass wir kein

bisschen besser waren, nur

die Zeiten anders. Schweizer

TV-Programm von 18 bis 22

Uhr, schwarzweiss. Gute Musik?

Fast nur auf France Inter

von 17 bis 19 Uhr zu hören

«SLC, salut les copains, aurevoir

à demain, yeahyeah!».

Nein, ich beneide die heutige

Jugend nicht. An vielem, das

wir ihnen vorwerfen, ist meine

Generation (mit)schuldig.

Und wenn wir über die Politik

von «früher» reden. Seien wir

froh, sind die Jugendlichen

heute nicht mehr so obrigkeitsgläubig

wie wir (es zu

sein hatten).

Geniessen wir doch einfach

das Leben, froh darüber, dass

andere Leute in unsere Fusstapfen

getreten sind.

DER AUTOR

Thomas Bornhauser lebt in Wohlen

und schreibt jedes Jahr einen

Kriminalroman. Mit der gleichen

Leidenschaft hat er auch mehrere

Chäsereien-Führer geschrieben.

bosaugenblicke.ch

Ihre persönlichen AXA

Versicherungs- und

Vorsorgeberater in der

Region Bern-West

Martin Tschudi

Versicherungs- und Vorsorgeberater

AXA Generalagentur Dieter Wyss

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