5. Oktober 2021

panasch

Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 20 • 94. Jahrgang • Dienstag, 5. Oktober 2021 • 23 760 Exemplare

Wir reparieren

Autos aller

Marken!

NIEDERWANGEN · 031 980 20 80 · WWW.GUGAG.CH

24h-Betreuung gesucht?

Sicherheit und Lebensqualität zuhause

zum Pflegeheimtarif. Für sorg ­

liche Betreuende. Von Kranken kassen

anerkannt.

Tel 031 370 80 70, www.homeinstead.ch

3 + 5

BERNER MODELL-EISENBAHN-CLUB BMEC

Die Modellbahnen

fahren wieder

Trotz Corona-Pandemie ist der

Verein gut aufgestellt. Die Mitglieder

haben sich viel Mühe gegeben,

die Anlage zu verschönern.

Nach einem Jahr Pause kann der

Berner Modell-Eisenbahn-Club-

BMEC seine Türen wieder für die

Öffentlichkeit nutzen. Ende Oktober

und Anfang November finden

die beliebten Vorführungen wieder

statt. Dann laden die rund 150

Mitglieder des Clubs das interessierte

Publikum ein, sich die Anlagen

mit einer Gesamtgrösse von

229 Quadratmetern genauer anzuschauen.

«Ein Herbst ohne Anlässe

beim BMEC ist kein richtiger

Herbst», weiss Marc Folly, technischer

Leiter des Clubs, der das

Clubhaus an der Freiburgstrasse

140 zusammen mit Präsident Thomas

Kammermann für die Besucherscharen

parat macht. drh

Beratung,

Beratung,

Vermietung

Vermietung

und

und Verkauf

Verkauf

von

von

Hilfsmittel

Hilfsmittel

wie:

wie:

• Rollstühle

• Elektro-Scooter

Rollstühle

• Pflegebetten

Elektro-Scooter

• Rollatoren Pflegebetten

• Badewannenlifte

Rollatoren

• Transferhilfen

Badewannenlifte

• Inkontinenzprodukte

Transferhilfen

Inkontinenzprodukte

…und vieles mehr!

…und vieles mehr!

Hilfsmittelstelle HMS Bern AG

Kornweg 15 | 3027 Bern

Tel 031 991 60 80 | Fax 031 991 17 35

Hilfsmittelstelle HMS Bern AG

www.hilfsmittelstelle.ch

Kornweg 15 | 3027 Bern

info@hilfsmittelstelle.ch

Tel 031 991 60 80 | Fax 031 991 17 35

www.hilfsmittelstelle.ch | info@hilfsmittelstelle.ch

Gegen Vorweisung dieses Inserates

Gegen Vorweisung dieses Inserates erhalten Sie

erhalten Sie 10 % Rabatt* auf Verkaufsartikel

bis (gültig 31.12.2021). bis 31.12.2021).

*exkl. Nettoangebote und Occasionen und

10 % Rabatt* auf Verkaufsartikel

(gültig

Occasionen


Nie meh

«Mit den Hörgeräten

fühle ich mich sicherer

und ich bin wieder viel

mehr im Leben drin.»

Beat B. (71)

25

Jahre

Jubiläum

Brünnenstrasse 126

Brünnenstrasse 126

3018 Bern (Eingang beim Kreisel)

3018 Bern (Eingang beim Kreisel)

031 991 03120 991 3020 30

www.audio-akustik.ch


5. Oktober 2021 Bümpliz 3

DER BERNER MODELL-EISENBAHN-CLUB BMEC

Endlich wieder volle

Fahrt am Europaplatz

Nach einem Jahr Pause finden

Ende Oktober und Anfang November

wieder die öffentlichen

Vorführungen der Hobby-Modelleisenbahner

statt. Präsident Thomas

Kammermann und der technische

Leiter Marc Folly berichten,

wie der Verein die Corona-Krise

überstanden hat.

«Wir müssen hier noch aufräumen,

bevor die Vorführungen

starten», erklärt Marc Folly, Vizepräsident

und technischer Leiter,

während er die Tür zum bekannten

Clubhaus des Berner Modell-

Eisenbahn-Club BMEC unter der

Autobahnbrücke am Europaplatz

an der äussersten Grenze zu

Bümpliz aufschliesst. Zwischen

den grossen Modellbahnanlagen

stehen Tische mit Lampen, Werkzeug

und Modellbahnkleinteilen.

«Das kommt alles weg, bis die Besucher

da sind.» In einer Ecke finden

sich Putzeimer und Wischmopp.

«Wenn die Familien mit ihren

Kindern und die anderen interessierten

Besucherinnen und

Besucher kommen, soll alles frisch

und tipptopp aussehen.» So manche

oder so mancher sei aus dem

Staunen gar nicht mehr herausgekommen,

wenn er das erste Mal

die Anlage sehe, sagt Marc Folly.

Das glaubt man ihm sofort, denn

die Ausstellung am Europaplatz

bietet den Besucherinnen und Besuchern

jede Menge Spannendes

aus der Welt der Modelleisenbahn.

Auf zwei Anlagen mit einer

Gesamtfläche von 229 Quadratmetern

haben die Mitglieder des

Modellbahnclubs in liebevoller

Kleinarbeit eine Miniaturwelt errichtet,

die sich vor der originalen

ZUR PERSON

Thomas Kammermann (50) ist Präsident

des BMEC und seit 1991 Mitglied. Er

arbeitet bei der BLS in der Ausbildung für

Zug- und Lokpersonal. Seine Lieblingslok

auf den Anlagen des Clubs ist die Ae 8/8.

Thomas Kammermann (li.) und Marc Folly freuen sich auf die Besucherinnen und Besucher.

Schweiz nicht verstecken muss.

Es gibt Berge, Tunnel, Flüsse, Helikopterdepots,

Weinberge, Wanderwege

und viele mehr. Alles

durchzogen von einem spannend

angelegten Schienennetz. «Bei

uns kann man wirklich sehen,

wie die Züge fahren», weiss Thomas

Kammermann, Präsident des

VORFÜHRUNGEN DER MODELLEISENBAHNANLAGEN

ZUR PERSON

Marc Folly (34) ist seit 2001 mit dabei. Er

ist Vizepräsident und technischer Leiter

und arbeitet als Softwareentwickler. Seine

Lieblingslok ist die Ee 3/3.

Fotos: Dennis Rhiel

Clubs, und meint damit im Besonderen

die Tatsache, dass man um

die grosse 0-Anlage komplett herumgehen

kann. «Das gibt es äusserst

0-Anlage 100 Weichen und 800

Meter Schienen verbaut. Eine

tolle Sache also und eine riesige

Freude für Gross und Klein.

selten.» Zudem warten

rund 30 Züge auf der grossen und

rund 40 auf der kleinen Anlage

auf die Besucherinnen und Besucher.

Entspannt aus der Krise

Der Club hat die Corona-Krise

relativ glimpflich überstanden,

Insgesamt sind auf der wie die beiden Fortsetzung S.

5

Am 30./31. Oktober und 6./7. November jeweils von 10

bis 16 Uhr im BMEC-Clubhaus an der Freiburgstrasse

140, 3008 Bern. Während der Vorführungstage erwartet

die Besucherinnen und Besucher nicht nur das typische

Modelleisenbahn-Flair, sondern auch ein Grill mit Bratwürsten,

Sandwiches, Hot-Dogs, feinem Gebäck sowie

warme und kalte Getränke. Erwachsene zahlen 6 Franken

Eintritt, mit SVEA-Ausweis 5, Jugendliche von 12 bis

18 Jahren 3 Franken und Kinder unter 12 Jahren haben in

Begleitung Erwachsener kostenlosen freien Eintritt.

T. 031 388 50 50

info@spitex-bern.ch

www.spitex-bern.ch

Online-Anmeldung:

www.opanspitex.ch

Ambulante Pflege

Demenz

Kinderspitex

Palliative Care

Psychiatrie


Grösstes Bettenhaus der Schweiz!

Online Shop

www.bettenland.ch

MEGA

SALE

50%

Rabatt

auf diverse Betten, Matratzen, Duvets, Kissen

> Ab Ausstellung <

25%

Rabatt

Bei Neubestellung

AUF fast ALLES

Auf fast Alles

DUVET

Reinigung

Nur Waschen

ab Fr. 55.--

Inhalt reinigen

mit neuer Fassung

ab Fr. 150.--

MATRATZEN

Hüllen

Wir waschen

alle Grössen

www.bettenland.ch 031 911 78 70

Bettenland finden Sie in: Zollikofen - Schlösslistrasse 12 • Bern - Stauffacherstrasse 8

Kappelen/Aarberg - Bielstrasse 20 • Kirchberg - Hauptstrasse 8

Biel/Bienne - Ländtestrasse 51 • Thun - Obere Hauptgasse 77

Egerkingen/Solothurn - Bachmattstrasse 2 • Dietikon/Zürich - Silbernstrasse 18


5. Oktober 2021 Bümpliz 5

Die Dioramadarstellungen

orientieren sich an der Realität und

könnten genau so passieren.

Mit liebevollen Details haben die Mitglieder des Clubs ihre Anlage ausgeschmückt.

Chargen berichten. Sicher, man

habe sich auch immer an die Corona-Regeln

gehalten, Spass habe

das aber nicht gemacht. «Im ersten

Lockdown haben wir das

Clubhaus komplett geschlossen»,

sagt Folly. Besonders schade sei

natürlich die Absage der jährlichen

Vorführungen im vergangenen

Jahr gewesen. Eines der grossen

Highlights des Vereins.

«Viele Leute aus dem Quartier sagen

uns, dass ein Herbst ohne Anlässe

beim BMEC kein richtiger

Herbst sei. Das gehört für viele

einfach zum Standard-Programm»,

erklärt Kammermann.

Umso schwerer sei es gewesen,

im vergangenen Jahr auf die Anlässe

zu verzichten. «Es war sehr

schade, dass wir den Menschen

unser Hobby nicht präsentieren

konnten», sagt Kammermann

weiter. Für den Präsidenten und

den technischen Leiter war es

vergangenes Jahr übrigens das

erste Mal während ihrer Mitgliedszeit,

dass die Anlässe ausgefallen

sind – Kammermann ist

schon seit 1991 dabei und Folly

seit 2001. Zudem stellen die Anlässe

mit die wichtigste finanzielle

Einnahmequelle des Vereins

dar. Hat der Ausfall im vergangenen

Jahr dann kein grosses Loch

in die Kasse gerissen? «Schön war

es nicht, aber wir haben es überstanden.»

Damit spielt Kammermann

auf die lange Geschichte

des Clubs an, in der man für solche

Fälle auch Rücklagen angehäuft

hat.

Umso mehr freuen sich die beiden

auch stellvertretend für die

restlichen Mitglieder, dass es jetzt

wieder losgeht. Die Flyer sind ge-

druckt und das Clubhaus herausgeputzt.

Einzig an den Neuerungen

muss noch etwas geschraubt

und gebastelt werden. «Wir versuchen,

den Leuten jedes Jahr etwas

Neues zu bieten», sagt Marc

Folly. Mal sind dies neue Lokomotiven

oder Wagen, manchmal

neue Landschaftsteile oder Verbesserungen

der Anlage selbst.

Was es dieses Jahr sein wird,

möchte Folly noch nicht verraten.

Ein Seitenblick von ihm auf ein

Bastelgestell verrät aber, dass darin

noch jede Menge Arbeit steckt.

Der BMEC

Der Berner Modell-Eisenbahn-

Club wurde 1936 gegründet. Er

ist somit einer der ältesten

Modelleisenbahn-Vereine in der

Schweiz. Momentan besitzt der

Verein rund 150 Mitglieder, die

Vor den Vorführungen gibt es noch jede Menge zu basteln.

sich regelmässig im 1986 eingeweihten

Clubhaus am Europaplatz

treffen. Dort stehen eine

Anlage im Format Spur 0 mit 165

Quadratmetern sowie eine für

die Formate H0 und H0m, die 64

Quadratmeter umfasst. Zudem

gibt es einen Führerstands-Simulator.

Infos unter bmec.ch.

Dennis Rhiel


EMPFEHLUNG

GENUSS

3185 Schmitten - 026 496 18 93 - info@garage-julmy.ch

2. Schlosskonzert

Dienstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr,

Altes Schloss Bümpliz.

Duo Kang-Lappert:

Daniel Lappert (Flöte), Jinki Kang

(Klavier). Werke von Vivaldi, Reinecke,

Böhm, Mozart. Eintritt frei, Kollekte.

KAUFE AUTOS, JEEPS, LIEFERWAGEN,

WOHNMOBILE & LKW Barzahlung.

Tel. 079 777 97 79 (Mo – So)

ERLY'S NÄH-ATELIER

Sie haben Kleider zum Ändern, Flicken,

Nähen oder Kürzen. Wenn Sie möchten,

werden Ihre Kleider abgeholt und gebracht.

Preis nach Absprache.

Tel. 078 609 28 95

BROCKENSTUBE BÜMPLIZ SÜDBAHNHOF

Spezialisiert auf Räumungen & Reinigung.

Transporte, Umzüge & Entsorgungen.

Tel. 078 312 30 20

ERLY'S NÄH-ATELIER

www.nickydesign.com, Brünnenstrasse

103, 3018 Bern, Tel. 078 609 28 95

2 NEUWERTIGE CELEBES SESSEL

Collection Gunther Lambert, Leder

geflochten, Farbe braun/terracotta.

VP 250.00 pro Sessel, NP 1650.00 pro

Sessel. Tel. 031 889 01 77

Neuer Name,

bewährtes Angebot

ÜSE MÄRIT

Die «Spitex für Stadt und Land» heisst jetzt

«Senevita Casa». Auch in Zukunft bieten wir private

Betreuung und Pflege für Menschen in ihrem Zuhause.

Gerne entlasten wir auch Sie und Ihre Liebsten.

Montag bis Freitag

68 bis 23 Uhr

Samstag und Sonntag 11 bis 21 Uhr

Die Ein Saison einmaliger hat schon Fondue begonnen Abend

DAS Herbstzeit VOLLMOND Ist Wildzeit FONDUE

aber auch andere am 20.10.2021 Gerichte sind erhältlich

Murtenstrasse 265, 3027 Bern, 031 994 16 00

Tram Nr. 8 Bethlehem Kirche

info@blumenfeld.ch | www.blumenfeld.ch
















IMMO-MARKT

ELEKTRO-, TELEFON- UND EDV-INSTALLATIONEN

Vereinbaren Sie einen kostenlosen, unverbindlichen

Beratungstermin.

Ramuzstrasse 14, 3027 Bern

Telefon 031 326 63 00, www.senevitacasa.ch/bern

ROLF GERBER AG BERN

BERCHTOLDSTRASSE 37 | POSTFACH | 3001 BERN

TELEFON 031 307 76 76

INFO@ROLFGERBER.CH | ROLFGERBER.CH

IHR BERNER ELEKTRIKER


5. Oktober 2021 Interview

7

NEUE REGIERUNGSSTATTHALTERIN LADINA KIRCHEN

«Ich muss mich in dieser

Position nicht profilieren»

ZUR PERSON

Ladina Kirchen ist 51 Jahre alt, verheiratet und hat zwei

schulpflichtige Töchter im Alter von 12 und 14 Jahren.

Nach einer Lehre im Hotelfach in Genf holte sie 1996 in

Zürich die Matura nach und absolvierte ein Jurastudium.

Das Anwaltspatent erwarb sie 2004/2005. Kirchen wohnt

seit 2010 in Bern-West und betreibt dort eine Kanzlei.

Als Regierungsstatthalterin sind

Sie nicht nur für den städtischen

Teil von Berns Westen verantwortlich,

sondern auch für den

ländlichen. Wie wollen Sie da

den Ausgleich schaffen?

Der Verwaltungskreis Bern Mittelland

ist tatsächlich sehr gross

und vielseitig und neben der

Stadt und den grossen Agglomerationsgemeinden

bin ich auch

zuständig für die vielen Landgemeinden.

Sicherlich weisen die

Stadt und die Agglomerationsgemeinden

andere Interessen und

Bedürfnisse auf als die vielen

Landgemeinden. Ich habe aber

während meines Wahlkampfs

mehrfach gesagt, dass ich eine Resich

zu profilieren und abzusetzen,

oder?

Als Regierungsstatthalterin betreibe

ich keine Parteipolitik und muss

mich in dieser Position auch nicht

profilieren oder anderen gegenüber

absetzen. Bei Problemen

möchte ich mich vermittelnd anbieten

und lebensnahe und langfristig

tragbare Lösungen für alle

finden. Dabei spielt es keine Rolle,

ob mein Gegenüber prominent ist

oder in welcher Partei sie oder er

Mitglied ist. Wichtig ist, dass sämtliche

Beteiligte angehört und insbesondere

gleichbehandelt werden.

Als Regierungsstatthalterin haben

Sie keinen politischen Auftrag,

dennoch: Was sagen Sie

dazu, dass der Friedhof Bümpliz

nach dem Entscheid des Stadtrats

nun doch eine Zukunft hat?

Ich bin sehr froh, dass der Friedhof

bestehen bleibt. Der Friedhof

ist ein wichtiger Bestandteil und

zentraler Identifikationsort für

das Quartier. Es ist auch ein wunderbarer

Park zum Spazieren

und Verweilen; auch ich habe

dort oft und gerne meine Mittagspause

verbracht.

Dennis Rhiel

Ladina Kirchen ist neue Regierungsstatthalterin Bern-Mittelland.

Foto: zvg

In einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit

ihrer Konkurrentin Tatjana Rothenbühler

hat es Anwältin Ladina

Kirchen aus Bern West geschafft:

Sie ist Regierungsstatthalterin.

Sie haben es geschafft, Sie sind

neue Regierungsstatthalterin

Bern-Mittelland. Wie fühlen Sie

sich damit?

Ich fühle mich sehr gut und freue

mich über meine Wahl. Ich bedanke

mich bei meinen Wähler*innen

ganz herzlich für das mir entgegengebrachte

Vertrauen.

gierungsstatthalterin für Stadt

und Land sein werde. Daher werde

ich nach Amtsbeginn proaktiv

auf die Landgemeinden zugehen

und den Austausch suchen,

schauen und zuhören, wo die

Probleme sind und welche Bedürfnisse

und Hilfestellungen

notwendig und gefragt sind. Mein

erstes Ziel ist, die Vertreter der

Landgemeinden kennenzulernen

und damit die Basis für eine offene

und konstruktive Zusammenarbeit

zu legen.

Sie leben selbst in Berns Westen.

Was sind für Sie derzeit die drängendsten

Probleme hier und wie

wollen Sie diese angehen?

Im Berner Westen gibt es einen

Konflikt um den Bau einer BLS-

Werkstätte. Als Regierungsstatthalterin

habe ich aber keinen Einfluss

auf das laufende Verfahren,

da das Bewilligungsverfahren für

den geplanten Bau auf Bundesebene

durchgeführt wird. Wann immer

möglich, biete ich jedoch bei

Bedarf gerne meine Dienste an.

Im Stadtteil VI gibt es einige prominente

Vertreter der bürgerlichen

Parteien, die sehr aktiv

sind und sich für Ihren Stadtteil

einsetzen. Da wird es schwer,

Wohnen und leben im Alter

Unsere Seniorenwohnungen sind nicht nur besonders

grosszügig, sondern verfügen auch über einen sonnigen

Balkon mit Blick auf den Stadtbach und lichtdurchflutete

Räume mit Parkettböden. Individuelle Dienstleistungen

sowie eine ausgezeichnete Gastronomie sind bei uns

ebenso selbstverständlich.

Überzeugen Sie sich selber und kontaktieren Sie uns für

eine unverbindliche Besichtigung: 031 998 08 08.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Probewohnen

und Ferienaufenthalte

möglich

Senevita Wangenmatt, Hüsliackerstrasse 2--6, 3018 Bern

Telefon 031 998 08 08, www.wangenmatt.senevita.ch


8 Quartier 5. Oktober 2021

FRIEDHOF BÜMPLIZ: THOMAS FUCHS IST ERLEICHTERT

«Daran verbrennt sich

niemand mehr die Finger»

Der Friedhof Bümpliz bleibt! Das

freut auch SVP-Stadtpräsident

und Bümpliz-Bewohner Thomas

Fuchs. Er ist überzeugt, dass das

Thema nun definitiv vom Tisch ist.

Nach der Spardebatte im Stadtrat

ist klar: Der Friedhof Bümpliz wird

nicht aufgehoben. Zufrieden?

Absolut. Man könnte sogar sagen,

ich bin vor Freude überwältigt.

Hätten Sie damit gerechnet?

Ehrlich gesagt: eine Zeit lang

nicht mehr. Gehofft schon. Geholfen

hat sicher der Druck aus der

Bevölkerung: Die Stadträtinnen

und Stadträte wussten, dass wir

bei einer Aufhebung eine Volksinitiative

eingereicht hätten.

Dass Sie sich mit der SP für einmal

einig waren, ist selten genug.

Die SP ist auf das Thema aufgesprungen,

weil sie gemerkt hat,

dass viele ihrer Mitglieder ebenfalls

gegen eine Aufhebung waren.

Zunächst hiess es bei der SP,

diese Sache habe keine Priorität.

Wir sammelten fast 6000 Unterschriften

und erhielten Zustimmung

selbst von jenen, die sagten,

sie würden sonst nie SVP wählen.

Wie fanden Sie eigentlich die

Idee, dem Friedhof Bümpliz ein

Ende zu setzen?

Ich erklärte damals, dass jene

Person, die das entschieden hat,

fristlos entlassen werden müsste.

Leider weiss bis heute niemand,

wer der sogenannte Friedhofsmörder

ist.

Wieso war Ihnen das Thema so

wichtig?

Zunächst einmal geht es um die

Totenruhe – die stört man nicht,

das ist pietätlos. Zudem kennt in

Bümpliz fast jeder irgendjemanden,

der dort begraben wurde.

Schliesslich frage ich mich als

Steuerzahler: Wenn sich eine Gemeinde

das nicht leisten will – wo

geht mein Geld denn dann hin?

Auch Judith Pörksen Roder, die

Synodalrätin des reformierten

Kirchen Bern-Jura-Solothurn, hat

sich bei Ihnen bedankt.

Ja. Sie und manch andere hätten

es unverständlich gefunden,

wenn Trauerende nach einer Abdankung

in der Kirche Bümpliz

für die Beerdigung anderswo hätten

hinfahren müssen.

Der Spardruck in Bern bleibt

hoch. Wird die Aufhebung des

SVP-Stadtpräsident Thomas Fuchs

Friedhofs erneut zum Thema?

Das kann ich mir nicht vorstellen.

Niemand will sich nochmals daran

die Finger daran verbrennen. Für

mich ist das Ganze übrigens ein

Paradebeispiel dafür, dass, wenn

die Bevölkerung etwas durchsetzen

möchte, sie tatsächlich Erfolg

haben kann.

Yves Schott

PUPLIREPORTAGE

Glück ist, zuhause alt zu werden

«Jeder Mensch und jede Situation sind

anders. Gute Betreuung ist individuell

zugeschnitten – dies umfasst Art und

Umfang der Dienstleistungen ebenso

wie die betreuende Person.» Und der

Experte ergänzt: «Allen Interessierten

bieten wir an, sich unverbindlich und

kostenlos über Betreuung und auch

deren Finanzierungsmöglichkeiten

bei uns beraten zu lassen.»

Mehr Informationen über Home

Instead unter www.homeinstead.ch

oder 031 370 80 70

Home Instead betreut Senioren individuell zuhause und bietet damit die Alternative zu Heim oder betreutem Wohnen.

Das Unternehmen ist von Krankenkassen anerkannt.

Jeder Mensch erlebt das Alter anders.

Dabei sind sich Fachleute einig: Lebensqualität

im vertrauten Zuhause ist

bis ins hohe Alter möglich. Entscheidend

ist die richtige Unterstützung.

Laut Schweizerischem Gesundheitsobservatorium

(Obsan) leben die Menschen

hierzulande nicht nur länger,

sie kommen auch länger ohne Hilfe im

Alltag aus. «Die Mehrheit der Senioren,

die wir betreuen, ist über 80 Jahre alt»,

bestätigt David Aegerter, Regionalleiter

Bern-Mittelland bei Home Instead,

dem grössten privaten Spitexdienst der

Schweiz. Andererseits nehmen mit zunehmendem

Alter die sozialen Kontakte

ab und das Risiko der Einsamkeit steigt.

Doch woran erkennen Senioren und Angehörige,

dass der Zeitpunkt für Unterstützung

gekommen ist? David Aegerter

rät: «Informieren Sie sich rechtzeitig.

Spätestens wenn Senioren kraftlos, vergesslich

werden, müssen Sie reagieren.

Die Erfahrung von Home Instead zeigt: Je

früher wir hinzugezogen werden, umso

länger können Senioren selbstbestimmt

zuhause leben.» Wichtige Voraussetzungen

für den Verbleib daheim sind ein

funktionierender Haushalt, gesunde Ernährung

und Körperpflege. Sollte Unterstützung

deshalb auf diese Bereiche fokussieren?

David Aegerter differenziert:

David Aegerter

Regionalleiter Bern-Mittelland


5. Oktober 2021 Agenda 9

Wieder Konzerte im

Alten Schloss Bümpliz

Bümpliz bekommt eine

neue Familienfeuerstelle

Nach der Sommerpause eröffnet

das Duo Kang-Lappert (Jinki Kang,

Klavier und Daniel Lappert, Flöte)

die neue Konzertsaison des Schlossvereins

Bümpliz mit Werken aus

dem Barock, der Klassik und der

Romantik. Die vier Komponisten

Vivaldi, Mozart, Carl Reinecke und

Theobald Böhm haben für die

Nachwelt Grossartiges hinterlassen.

Jeder ist einzigartig, alle sind

reichlich beschenkt mit Talent.

Beginnen wird das Duo mit einem

musikalischen Feuerwerk, dem

Concerto per flautino in C-Dur, RV

443, von Vivaldi.

Mit Carl Reineckes Ballade für

Flöte und Klavier, seiner allerletzten

Komposition vor seinem Tod,

ertönt eine hochromantische Musik,

die mit ihren sanften Klängen

verzaubert. Was das feine melodische

Gespür und die harmonische

Eleganz seiner Musik anbelangt,

könnte man Reinecke ohne

Weiteres als «deutschen Saint-

Saëns» bezeichnen.

Mit vielen Talenten ausgestattet

war auch Theobald Böhm, so

wurde er als «Paganini der Flöte»

gefeiert, ebenso als Flötenbauer,

der sich massgeblich an der Weiterentwicklung

der Flöte beteiligte,

wie auch als Komponist. Die

«Fantasie über ein Thema von

Schubert» wird den ersten Programmteil

virtuos abschliessen.

OBSTPFLÜCKTAG

Dienstag, 5. Oktober, 16 Uhr,

Brünnengut

BIBLIOTHEKSGSCHICHTLI

Dienstag, 5. Oktober, 14.30

Uhr, Quartierbibliothek

Bümpliz

AGENDA

Das Duo Kang-Lappert.

Obwohl Mozart die Flöte nicht besonders

mochte, hat er ein wunderschönes

Konzert für Flöte,

Harfe und Orchester geschrieben,

wahrhaftig ein Juwel, man denke

nur schon an den traumhaft innigen,

berührenden zweiten Satz.

Es gibt eine bearbeitete Fassung

für Flöte und Klavier, in der die

Harfenstimme vom Klavier übernommen

wird. Das Werk erhält

dadurch einen kammermusikalischen

Charakter, wird sozusagen

vom Doppelkonzert zur Sonata

concertante.

2. Schlosskonzert

Dienstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr,

Altes Schloss Bümpliz. Eintritt frei,

Kollekte. Covid-Zertifikat +

Ausweis erforderlich.

schloss-buempliz.ch

Sonntag, 24. Oktober

Generationenpark Bienzgut

SPORT-AGENDA

Samstag, 9. Oktober 2021,

15.30 Uhr, Sportplatz Brünnen

Meisterschaft 4. Liga

FC Bethlehem – FC Sternenberg

Im Berner Rehhaghölzli, westlich

des Kleefeldes, rumpelte es

an einem Samstagmorgen gewaltig.

Unser Gärtnermeister

Paul Minder fuhr einen Anhänger

voller Sandsteinquader und

Quarzitplatten in den Wald.

Ein gutes Dutzend Lions, ebensoviele

Kinder und eine Handvoll

Damen folgten dem Aufruf,

die Pläne unseres Activities-

Verantwortlichen Guy Lanfranconi

umzusetzen.

Zuerst einmal galt es, die alte,

verwahrloste Feuerstelle zu räumen

und zu entsorgen. Zum

Glück konnten wir dazu auf einen

kleinen Bagger mitsamt

dem ausgewiesenen Baggerführer

Srecko Glisovic zählen. Den

Kindern blieb der Spass, die alten

Magerbetonbrocken mit grossen

Vorschlaghämmern auseinanderzubrechen

und für deren

Abtransport den Pritschenwagen

zu beladen. Das Fundament

war dank Srecko rasch ausgehoben

und die neue Bodenplatte

im Nu gegossen.

Srecko – die Sandsteinquader

auf die richtige Grösse gehauen

und akkurat gemäss den Plänen

verlegt. Der Handwerkertruppe

oblag nun das fachgerechte Ausmörteln

der Fugen und schon

bald konnte man mit einigem

Stolz feststellen, wie die Mauer

Steinreihe um Steinreihe in die

Höhe wuchs.

Nach dem stärkenden Mittagessen

(gebraten wurde noch auf einem

mitgebrachten Grill) gingen

die Arbeiten weiter. Der eigens

konstruierte Grill wurde fest in

die Bodenplatte verankert und

der Sandsteinmauer eine Krone

aus Quarzitplatten aufgesetzt.

Das Resultat unserer Arbeit darf

sich wahrlich sehen lassen!

Wir sind sehr froh, dass wir in

Zeiten, wo der öffentliche Raum

und entsprechende Begegnungsstätten

vermehrt nachgefragt

werden, diese schöne neue Feuerstelle

errichten und der Bevölkerung

zur Verfügung stellen

können.

VIDEOKUNST.CH

Mittwoch, 6. Oktober bis

Dienstag, 12. Oktober, 10 Uhr

Videofenster Bibliothek

Bümpliz, Bernstrasse 77

BRUNCH INTERNATIONAL:

SYRIEN

Freitag, 15. Oktober, 10 Uhr

Haus der Religionen, Europaplatz

DIE BUNTEN TAGE

Dienstag, 19. Oktober bis

Sonntag, 10. Oktober 2021,

16.00 Uhr, Sportplatz Brünnen

Meisterschaft Frauen 2. Liga

FC Bethlehem – FC Kerzers

Freitag, 15. Oktober 2021,

19.30 Uhr, Sportplatz Brünnen

Meisterschaft Senioren 40+

FC Bethlehem – FC Köniz

Sonntag, 17. Oktober 2021,

14.00 Uhr, Sportplatz Brünnen

Meisterschaft Frauen 4. Liga

FC Bethlehem – SC Ittigen

Nun aber zeigte es sich, welcher

unserer Lions zwei linke Hände

hat. Aber weit gefehlt, wer jetzt

denkt, dass jetzt die Hälfte aller

Mitglieder zum Herumstehen

verdammt waren. Nebst den

Handwerkern wurde eine Kulinariktruppe

gebildet und schon

bald duftete es nach Grillgemüse

und die Picknicktische wurden

gedeckt.

Derweil wurden – wiederum

unter Anleitung von Paul und

Dass unser Projekt überhaupt ermöglicht

wurde, verdanken wir

der Besitzerin des Waldes, der

Burgerholzgemeinde Bümpliz.

Wir sind glücklich, mit ihr eine

Partnerin gefunden zu haben,

die unserer Idee sehr wohlwollend

gegenüberstand und ihr

schönes Plätzchen im Wald allen

Nutzern zugänglich macht.

Die neue Familienfeuerstelle ist

zu finden mit den Landeskoordinaten

595500/198250.


10 Fokus

5. Oktober 2021

SERIE DOMICIL BERN WEST (17/20): INCANTO IM DOMICIL KOMPETENZZENTRUM DEMENZ BETHLEHEMACKER

Verzaubert

durch die Musik

Erinnerungen wecken und sich

durch die universelle Sprache der

Musik verstehen: Das Betreuungskonzept

Incanto wird seit

einigen Jahren erfolgreich im

Domicil Kompetenzzentrum

Demenz Bethlehemacker

eingesetzt. Es bereitet dem

Verantwortlichen Nico Meier

mindestens genauso viel Freude

wie den Bewohnenden.

Mit geschlossenen Augen und einem

sanften Lächeln sitzt sie da,

summt leise mit. Dann, beim Refrain

von Edith Piafs «La foule»,

singt sie laut mit, jeder Ton sitzt.

Man spürt, dass ihr jedes Wort etwas

bedeutet. «Dieses Lied kenne

ich seit meiner Kindheit», sagt die

Bewohnerin des Domicil Bethlehemacker

zu Nico Meier, der neben

ihr sitzt und freudig mitsingt. Der

Musikgeragoge, der seit fünf Jahren

das Betreuungskonzept Incanto

weiterentwickelt, freut sich. Erinnerungsinseln

erreichen, positive

Emotionen wecken und in Lebensgeschichten

eintauchen – es

ist genau das, was er mit dem neuartigen

Betreuungskonzept mit

Menschen mit Demenzerkrankungen

erreichen möchte.

«Incanto bedeutet übersetzt so viel

wie, sich von Musik verzaubern

lassen», erläutert er. Der Ansatz ist

so überzeugend wie einfach: Über

ein leicht zu bedienendes MP3-Gerät

und zwei Kopfhörer können

Pflegende und Bewohnende gemeinsam

die Stücke einer gespeicherten

Playlist hören. «Unser Ziel

ist es, dass die Technologie sich so

leicht wie möglich in den Pflegealltag

integrieren lässt», erläutert

Nico Meier. Dabei greift Incanto

auf Lieder zurück, die in der Lebensgeschichte

eine wichtige Rolle

gespielt haben. Die Effekte sind

sehr positiv, inzwischen belegt das

auch eine wissenschaftliche Studie.

Oft erlebt Nico Meier, dass verschlossen

wirkende Bewohnerinnen

und Bewohner durch das Hören

ihrer Lieblingsmusik sich wieder

öffnen und interagieren.

Plötzlich erzählen sie von Erinnerungen

und Anekdoten. «Wir können

die Bewohnenden nochmal

neu kennenlernen. Wir spüren

ihre Freude und die springt auf

uns über. So verzaubert Incanto

Musik erreicht auch Menschen mit Demenzerkrankungen: Im Domicil Bethlehemacker

sorgt ein speziell angefertigter Sessel mit Lautsprechern für die perfekte

Akustik.

Bild: zvg

auch uns als Mitarbeitende», so

Nico Meier. Die Dame, die gerade

Chansons hört, erzählt ihm nun

von ihrer Zeit in Paris, wo sie aufwuchs.

«Ich habe als Schneiderin

in der Haute Couture gearbeitet»,

erinnert sie sich und lächelt Meier

an, der aufmerksam Fragen stellt.

Die Bewohnerin sitzt heute in einem

speziell für das Konzept konstruierten

Sessel, der durch kleine

eingebaute Lautsprecher ein besonderes

Musikerlebnis schafft.

Man ist darin vom Klang umgeben,

kann vollkommen eintauchen. Als

«Sous le ciel de Paris» ertönt, muss

sie schmunzeln und gesteht: «Dieses

Lied ist so alt wie ich.»

«Elvis Presley mag ich auch»

Um ein solch persönliches Musikalbum

zusammenzustellen, ist ein

wenig Detektivarbeit nötig. Oft

können die Angehörigen gute

Tipps geben, aber auch die Bewohnenden

selbst. Nico Meier erinnert

sich: «Eine Dame, die gerade Louis

Armstrong hörte, sagte dann zu

mir: ‹Den mag ich, aber Elvis Presley

auch.›» So findet das Team

nach und nach heraus, welche Lieder

Menschen in tiefe Emotionen

zurückführen können. «Wenn jemand

sofort mitsingt, ist es auf jeden

Fall ein gutes Stück.»

Und der Musikgeschmack der Bewohnenden

ist breit: Von Volksliedern

wie dem Burebüebli über

Schlager, Jazz, Klassik, Rockmusik,

Chansons bis hin zu Techno. «Beim

Musikgeschmack wollen wir à jour

bleiben», sagt auch Remo Stücker,

Leiter Pflege im Domicil Bethlehemacker.

Inzwischen läuft das Projekt

in neun Häusern von Domicil,

insgesamt setzen 16 Betriebe

schweizweit das Konzept ein. «Die

langfristige Strategie ist, dass In-

DOMICIL KOMPETENZ-

ZENTRUM DEMENZ

Das Domicil Kompetenzzentrum Demenz mit fünf

Standorten ist auf die Bedürfnisse von Personen mit

Demenz ausgerichtet. Mit langjähriger Erfahrung

entwickeln wir unsere Pflege- und Betreuungskonzepte

für Menschen mit Demenz weiter. Entdecken

Sie mehr im neuen Film über das Domicil Kompetenzzentrum

Demenz. domicilbern.ch/demenz

canto an allen Standorten von Domicil

eingesetzt wird», so Stücker.

Im Bethlehemacker nutzen die

Mitarbeitenden die persönlichen

Musikalben inzwischen auch im

Alltag. «So geht vieles leichter»,

weiss Nico Meier. Die vertraute

Musik hilft so manchem beim Aufstehen

oder bietet am Abend einen

ruhigen Ausklang des Tages.

Der Seelenöffner

Nico Meier, der auch Schulungen

gibt, ist es wichtig, dass möglichst

viele Mitarbeitende miteinbezogen

sind. «Auch jemand aus der Küche

kann mit einem Bewohnenden

hinsitzen und Musik hören.» Für

die Entwicklung der Methodik gewann

Incanto den renommierten

Viventis Preis und den Innovationspreis

von Domicil. Nico Meier

will das gewonnene Wissen weitergeben:

«Die positiven Momente

und Erlebnisse mit Incanto sind so

zahlreich. Wir wollen sie möglichst

vielen Menschen ermöglichen.»

Mit bester Laune hat nun auch die

Bewohnerin einen Plan gefasst: Einen

Song von Ray Charles hören,

danach möchte sie einen Spaziergang

im Garten machen. «Die Musik

ersetzt manchmal auch ein Medikament»,

sagt Remo Stücker aus

Erfahrung. Denn wer mit positiver

Grundstimmung durch den Tag

geht, ist gesünder.

Nico Meier erinnert sich an einen

anderen besonderen Effekt des

Musikprojekts. Ein Mann erzählte

nach einigen Wochen Musikhören

von seinem Vater, wandelte sich

von einem in sich gekehrten Zuhörer

zu einem offenen Gegenüber.

«Er forderte die anderen dann sogar

zum Tanzen auf. Und wir sahen

wieder mehr von seinem ursprünglichen

Charakter.»

Michèle Graf


5. Oktober 2021 Wirtschaft

11

JOHNSON & JOHNSON-MITARBEITENDE LEISTEN FREIWILLIGENARBEIT

Auf dem Wanderweg

statt im Labor

Jedes Jahr im September arbeiten

rund 500 Mitarbeitende von Johnson

& Johnson während einer Woche

unentgeltlich bei lokalen

NGOs. Diese Freiwilligenarbeit ist

Teil der sogenannten Community-

Week. Die Mitarbeitenden von

Johnson & Johnson engagierten

sich in rund 40 Projekten von Stiftungen

und Organisationen in der

ganzen Schweiz.

Während der Freiwilligenwoche

in Bern engagierten sich die Mitarbeitenden

von Johnson & Johnson

in fünf verschiedenen Projekten.

So halfen sie beispielsweise

der Organisation Berner

Wanderwege bei der Instandhaltung

und Erneuerung eines alten

Wanderwegs. Andere Mitarbeitende

unterstützten das Begegnungszentrum

Bienzgut. Sie

spielten mit den Kindern im Kinderatelier

und begleiteten sie

beim Ponyreiten.

Mitarbeitende von Johnson & Johnson bei der Instandhaltung und Erneuerung

eines alten Wanderwegs in Bern.

Foto: zvg

Das Wohlergehen und die Gesundheit

unserer Mitarbeitenden

standen bei diesen Aktivitäten an

erster Stelle. Um die Freiwilligenwoche

zu ermöglichen, wurden

spezifische Sicherheitsmassnahmen

eingeführt. Auch virtuell

konnten die Mitarbeitenden von

Johnson & Johnson lokale Organisationen

unterstützen. Rund 140

Männer und Frauen aus diversen

Unternehmensstandorten in der

Schweiz haben mitgemacht und

ihr Fachwissen bei sechs virtuellen

Projekten eingebracht. Zwei

davon lagen dabei besonders am

Herzen.

Auch virtuell Freiwilligenarbeit

leisten

Das «Missing Maps»-Projekt des

Schweizerischen Roten Kreuzes

(SRK) erfasst die unkartierten

Gebiete der Welt auf Onlinekarten

und trägt so dazu bei, dass

die Bevölkerung im Katastrophenfall

möglichst rasch Unterstützung

erhält. Das Projekt

«Perspektiven – Studium» berät

und unterstützt Flüchtlinge und

Migranten mit einem höheren

Schulabschluss oder einem abgeschlossenen

Studium in beruflichen

Fragen. Die Mitarbeitenden

haben die Flüchtlinge und Migranten

für Bewerbungs- und Vor-

stellungsgespräche gecoacht, mit

ihnen Lebensläufe erstellt und

ihnen berufliche Perspektiven

auf dem Schweizer Arbeitsmarkt

aufgezeigt.

Inklusion, Vielfalt und

Nachhaltigkeit leben

«Soziale Verantwortung zeigen

und sich für Inklusion, Vielfalt

und Nachhaltigkeit einsetzen ist

seit 130 Jahren Teil des Credos

und der multinationalen Unternehmenskultur

von Johnson &

Johnson. Unsere Community-

Week ist ein integraler Bestandteil

dieses sozialen Engagements.

Über das ganze Jahr hinweg organisieren

und sponsern wir diverse

karitative Aktivitäten», erklärt

die Projektleiterin Emelie Dorlin,

Senior Manager Community Impact

von Johnson & Johnson.

Die Freiwilligenwoche ist «nicht

nur eine grossartige Gelegenheit,

der Gesellschaft etwas zurückzugeben,

sondern auch eine Möglichkeit

für unsere Mitarbeitenden,

etwas über die bestehenden

Herausforderungen und Ungerechtigkeiten

in der Schweiz zu

erfahren», sagt Emelie Dorlin.

Das trage dazu bei, den eigenen

Blick zu öffnen und die eigene

Perspektive zu erweitern. Johnson

& Johnson motiviert die Mitarbeitenden

in allen Phasen der

Karriere, einen sinnvollen und

nachhaltigen Beitrag an die Gesellschaft

zu leisten. pd/ys

Bümpliz bildet aus:

Gepflegte

Handwerkstradition.

Seit 140 Jahren.

Liftmanufaktur EMCH - Mach deine Lehre beim Berner Liftbauer!

Inserat 2 Bümplizerwoche.indd 4 06.07.2020 15:12:55


Gewerbeverein

Bern West

BUCHHALTUNG

Der Gewerbeverein KMU Bern

West ist eine Interessengemeinschaft

von Handwerkern,

Gewerbetreibenden und

Dienstleistenden im Westen

von Bern.

Gegründet im Jahre 1909, besteht

der Verein seit über 100

Jahren. Jahre, in welchen sich

fast alles geändert hat. Geblieben

ist, dass eine Gemeinschaft

zusammen besser und

wirkungsvoller ihre Interessen

vertreten kann. Was früher

so war, ist heute noch so:

Gemeinsam sind wir stark!

VERPFLEGUNG

Besonders wichtig ist die Förderung

des Zusammenhalts

unter den Mitgliedern – der

KMU Bern West führt dazu

jährlich mehrere Anlässe

durch. Mitglied werden können

Handwerker, Gewerbetreibende

und Dienstleistende,

aber auch Industrielle,

Gönner und Freunde gewerblicher

Bestrebungen (natürliche

und juristische Personen).

Der Westen von Bern umfasst

die Gebiete Bümpliz, Bethlehem,

Oberbottigen und Riedbach.

zvg

GESUNDHEIT

FÜR ISTECKER

U USTEILER

Bäckerei-Konditorei

Sterchi

auch am Sonntag geöffnet

sterchi-beck.ch

Saison

Kürbiskernbrot

Knusprig, feucht und aromatisch.

So präsentiert sich unser

Kürbiskernbrot. Für den

herbstlichen Geschmack sorgen

Kürbiskerne und trüber Apfelsaft.

Jeden MO, MI und FR erhältlich.

INNENAUSBAU

Parkett - verlegt mit Know-How.

Untermattweg 20

3027 Bern

Tel.: 031 302 57 37

Mail: info@baega.ch

Die Dentalklinik Frei ist offizieller

Zahnarzt des SC Bern.

Werkgasse 2

3018 Bern

031 922 03 33

dentalklinikfrei.ch


HAUSHALT

AUTO

Lagerhausweg 12 / 3018 Bern

031 997 13 13 / www.siegenthaler-kuechen.ch

1532568

VORSORGE

Champion’s Life

Wir schützen nicht vor Zahn-, aber vor

Vorsorgelücken: mit individueller Vorsorge- und

Finanzberatung für ein selbstbestimmtes Leben.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Carlo Comuzzi, Generalagent

BAU

Neubauten

Sanierungen

Umbauten

Kernbohrungen

Kundendienst

W. +J. Kobel AG

Untermattweg 40

3027 Bern

Telefon 031 992 17 16

www.kobel-ag.ch

Generalagentur Bern-West

Bottigenstrasse 9, 3018 Bern-Bümpliz

Telefon 031 990 950 00

carlo.comuzzi@swisslife.ch

www.swisslife.ch/bernwest

ELEKTRIZITÄT

MULTIMEDIA

Wir wünschen Ihnen einen

■ Multimedia

■ Satelliten-Empfangsanlagen

■ Reperaturen, Verkauf, Installation

■ Kanal – TV – Reparaturen


14 Auto

5. Oktober 2021

Citroën ë-C4: Allzeit unter Strom

Der vollelektrische Citroën ë-C4

im Crossover-Design sticht

hervor mit viel Komfort und

grosser Alltagstauglichkeit.

Den neuen C4 von Citroën prüften

wir in der elektrischen Version.

Seine V-förmige LED-Lichtsignatur

sowie die in kaltem Blau

umrandeten Nebelscheinwerfer

unterstreichen den dynamischen

Charakter. Das Interieur ist erstklassig

verarbeitet und komplett

auf Wohlfühl-Flair ausgerichtet.

Outfit: In echter Crossover-Manier präsentiert sich der Citroën ë-C4.

Eine exzellente Akustikdämmung,

kabelloses Laden des Handys

und ein Head-up-Display gehören

dazu wie die Präsenz aller

aktuellen Assistenzsysteme.

Grosse Batterie fährt weit

Angetrieben wird der ë-C4 vom

Konzern-Elektromotor, welcher

136 PS und 260 Nm an die Vorderachse

liefert. Elektro-typisch zieht

der Citroën mit einer schier unglaublichen

Dynamik von der

Ampel weg. Mit seiner maximalen

Reichweite von 352 km ist der

ë-C4 auch für lange Fahrten geeignet.

Die aktivierbare Einpedal-

Funktion, also das Fahren ohne

Bremspedal bis zum Stillstand,

sorgt für zusätzliche Energierückgewinnung.

Renault Arkana: Fliessheck-Hybrid-SUV

Renault bringt ein neues

Weltauto, das sich durch seine

Hybrid-Antriebe und seine

elegante Fliessheckform und

SUV-Stil die Herzen erobert.

Renault Arkana: Ein Fliessheck-SUV mit typischen Merkmalen für Familien.

Ab sofort bietet Renault nun den

Arkana an. Der wird in Südkorea

bei Samsung gebaut, aber mit modernster

Renault-Technik versehen.

Hybrid ist jedoch nicht bloss

der Antrieb, sondern auch das

äussere Erscheinungsbild. Die gelungene

Optik bietet viel Platz im

Innern. Hier finden fünf Erwachsene

eine bequeme Bleibe vor,

egal wie lange die Fahrt dauert.

Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten,

was vor allem im grossen

Zentralmonitor bestens zur

Geltung kommt.

Zwei Benzin-Elektro-Hybride

Zum Start gibt es den Arkana als

E-Tech 145 und TCe 140 Micro-

Hybrid. Die E-Tech-Antriebseinheit

baut auf dem 1,6 Vierzylinder

auf, dem zwei Elektromotoren,

ein 36 kW E-Motor und ein

Hochvolt-Starter mit 15 kW zur

Seite stehen. Beim TCe 140 EDC

dient der 1.3 TCe Vierzylinder-

Turbo mit Direkteinspritzung als

Basis. Das Hybrid-System besteht

aus einem Starter-Generator, der

die 12-Volt Lithium-Ionen-Batterie

speist. Beide sind unterwegs

von den Fahrleistungen her kaum

zu unterschewiden. Im Oktober

folgt zudem der 1.3 TCe mit 160

PS Micro-Hybrid. Die Preise bewegen

sich von 31 800.– bis 38 500

Franken.

Boxenstopp

Suzuki Piz Sulai

Suzuki präsentiert 2021 eine

Neuauflage der attraktiven «Piz

Sulai»-4x4-Sondermodelle. Auch

in diesem Jahr überzeugt die

Sonderserie mit exklusiven Dekorelementen

und einem attraktiven

Zusatzpaket mit kostenlosen

Winter-Kompletträdern. Die

Sondermodelle sind aus den Modellreihen

SX4 S-Cross und Vitara

mit einem Kundenvorteil von 1990

Franken ab 28 490.– Franken zu haben,

natürlich bei der BELWAG.

Seat Ibiza

Seat hat den Kleinwagen Ibiza

und den Crossover Arona überarbeitet.

Sie bieten nun mehr Sicherheit

und Digitalisierung. Wir

sind mit dem Seat Ibiza 1.0 Eco

TSI mit 81 kW/110 PS unterwegs.

Die 6-Gang-Handschaltung überträgt

die Kraft an die Vorderräder.

Kaum auf der Autobahn, sind

die 120 erlaubten km/h erreicht

und trotz einer langen Steigung

macht der Dreizylinder munter

mit. Dabei wird er auch nicht

laut. Den auch innen leicht überarbeiteten

Ibiza gibt es ab 18 950

bis 27 450 Franken. Ein überaus

modernes Konzept aus Spanien.

Texte und Fotos: Roland Hofer

MAZDA CX-5 MODELL 2022

JETZT BEI UNS

VORBESTELLEN.

BELWAG BERN-BÜMPLIZ

Bernstrasse 56, 3018 Bern

Telefon 031 996 15 15

BELWAG BERN-WANKDORF

Schermenweg 5, 3014 Bern

Telefon 031 330 18 18

www.belwag.ch

WINTERKOMPLETTRÄDER IM WERT VON CHF 1 700.– GESCHENKT.

Angebot nur gültig für Vorbestellungen Mazda CX-5 Modell 2022, für Privatkunden bei Kauf-/Leasingverträgen bis 31.10.21.


5. Oktober 2021 Sport 15

OFFENE TÜREN FÜR EISHOCKEY-BEGEISTERTE BUBEN UND MÄDCHEN

«Chunnsch o?» Schnuppern

beim EHC Rot-Blau

Der EHC Rot-Blau Bern-Bümpliz

lädt ein. Buben und Mädchen mit

Jahrgang 2014 und jünger werden

auf der Kunsteisbahn Weyermannshaus

unter kundiger

Leitung in die Geheimnisse des

Eishockeys eingeweiht.

Am Samstag, 9. Oktober wird das

«Weyerli», wie es im Volksmund

liebevoll genannt wird, geöffnet,

und bereits in der Woche vom

11.-15. Oktober führt der Eishockey-Klub

im Westen von Bern,

der Zweitligist EHC Rot-Blau, eine

Schnupperwoche für Kinder mit

Jahrgang 2014 und jünger durch.

Ziel ist es, möglichst viele Kinder

für diese attraktive Sportart zu

begeistern und sie idealerweise

auch zum Mitmachen im Verein,

der vier Nachwuchsteams (U11,

U13, U17, U20) betreut, zu bewegen.

«Bei uns fehlen viele Jugendliche

und wir erhoffen uns durch

diese Schnupperwoche neuen

Nachwuchs für unsere Juniorenteams»,

sagt Roger Hauser, Coach

der U20-Junioren. Wer dabei sein

will, bringt Schlittschuhe, Eishockeystock,

Handschuhe und Helm

mit, eine Ausrüstung kann gemietet

werden. Vor allem bei den

Kleinsten, den U9 und auch bei

den U15, fehlen den Rot-Blauen

Spieler, um eine Mannschaft für

die Teilnahme an der Meisterschaft

anzumelden.

Hockeyschule am Samstag

Gleich nach der Schnupperwoche

beginnt bei Rot-Blau die Hockeyschule,

die jeweils am Samstag von

11.15 bis 12.15 Uhr durchgeführt

wird. Auch hier sollen Jugendliche

unter kundiger Anleitung in die

Geheimnisse des Eishockey-Sports

Beim Schnuppertraining steht auch der Spass im Vordergrund.

eingeweiht werden. Unter anderen

Trainern und Coaches werden

auch René Gehri, Trainer des Rot-

Blau-Fanionteams und Klublegende

Toni Isenschmid dabei sein.

Swiss Hockey Day

Der Verein aus Bümpliz ist auch

beim Swiss Ice Hockey Day aktiv

dabei. Am 7. November organisiert

die Swiss Ice Hockey Federation

quer durch die ganze Schweiz

diesen speziellen Tag, an dem

prominente Spieler aus Vereinen

der National League die Jugendlichen

in die Geheimisse der

schnellsten Mannschaftssportart

einweihen. Wer genau dabei sein

wird, soll für die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer eine Überraschung

sein, doch so viel sei verraten:

Meistens machen im Raum

Bern Spieler des SCB mit, so waren

auch schon Philip Wüthrich

und Vincent Praplan auf dem

Weyerli dabei, wie uns Roger

Hauser verraten hat.

Klar, dass beim EHC Rot-Blau dem

Nachwuchs ein hoher Stellenwert

beigemessen wird, doch auch das

Fanionteam will in der kommenden

Saison für positive Überraschungen

sorgen. Unter der Leitung

René Gehris, der als Trainer

von der U20 in die 2. Liga «aufgestiegen»

ist, trainiert das Team

seit Mitte August fleissig, obwohl

im Weyermannshaus noch kein

Eis vorhanden ist. «Die Mannschaft

hat in Düdingen oder in

der PostFinance Arena regelmässig

Trainingseinheiten absol-

DAS IST ROT-BLAU

Foto: zvg

viert, ab dem 9. Oktober steht

dann auch im Weyerli Eis zur Verfügung»,

sagt Roger Hauser. «Vor

allem hoffen wir, dass nach zwei

schwierigen Corona-Jahren endlich

wieder einmal eine Saison

normal durchgespielt werden

kann.»

Interessenten für die Schnupper-

Trainingswoche und für die Hockeyschule

melden sich bei Toni

Isenschmid, Tel. 079 761 74 57

oder E-Mail: toni.isenschmid@

rot-blau.ch.

Pierre Benoit

Der Verein entstand 1968 aus der Fusion des EHC Bümpliz, des EHC

Fortuna und des EHC Polar. Bekannte Spieler begannen ihre Karriere in

Bümpliz, so beispielsweise Martin Rauch, der spätere SCB- und Nationalmannschafts-Captain,

die Gebrüder Peter und Roger Schmidt oder

Andres Künzi.» Den Höhepunkt in der Vereinsgeschichte erlebte der

EHC Rot-Blau in der Saison 1975/76, als der Aufstieg in die Nationalliga B

gelang und im Jahr danach nur ganz wenig fehlte, um den Klassenerhalt

zu schaffen.

IN JEDEM (NOT-) FALL FÜR SIE DA.

24-H-Notfallstation Klinik Permanence

T 031 990 41 11

WWW.HIRSLANDEN.CH/PERMANENCE

56512_Hirsl_Inserat_BuemplizWoche_Notfall_202.5x50mm.indd 1 05.08.20 10:13


STELLEN

Wir haben:

• freie Lehrstelle Metallbauer/in EFZ

• offenen Wochenplatz

Wohnen im Alter FELLERGUT war am 4. September am 33. Bümpliz-Märit

mit einem Stand präsent. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben ihr

Glück bei einem Quiz versucht. Die glückliche Gewinnerin ist Silvia Braun.

Der Geschäftsleiter, Reto Wermuth, konnte ihr nun mit Freude einen BernCity-Gutschein

sowie einen bunten Blumenstrauss übergeben.

www.kazi-metall.ch

Normannenstrasse 12, Bern, +41 31 313 14 14

Pflegehelfer/in

freie

gesucht

Teilzeitstelle in der Seniorenbetreuung.

Sie arbeiten flexibel und

haben Zeit für Ihre Kunden. Bereitschaft

für Nacht- und Wochen-

Lehrstelle

endeinsätze von Vorteil.

Bewerbungen unter

www.homeinstead.ch/jobs

n

031 370 80 76

Tiernotruf Bern

René Bärtschi

Normannenstrasse 35

3018 Bern / 08.00 – 22.00 Uhr

Telefon 077 410 76 94

Metallbau

Das Traditions-Familienunternehmen Tschümperlin, mit 19 Filialen in der Zentralschweiz

und angrenzenden Filialstandorten in Zürich, St. Gallen und Aargau, ist im Schuh- und

Sportdetailhandel tätig. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung für unsere neue

Filiale im Shoppingcenter Westside in Bern

RESTAURANT

LINDE

LINDENSTRASSE 1

3043 UETTLIGEN

TEL. 031 829 12 44

Herzlich willkommen

zu unseren

Hirschspezialitäten

Ab Oktober Reh aus

Berner Jagd.

Jürg & Erika Bütschi und Team

www.lindewurm.ch

Wildseite 2016 27. September

Wohnen im Alter FELLERGUT

Stapfenstrasse 81 • 3018 Bern • www.fellergut.ch

Obermattstrasse 15, 3018 Bern

www.cupi.ch | info@cupi.ch

079 966 55 66

Vollzeit-/

Das Traditions-Familienunternehmen

er/in

Tschümperlin,

EFZ

mit 19 Filialen in der Zentralschweiz und angrenzenden Filialstandorten

in Zürich, St. Gallen und Aargau, ist im Schuh- und Sportdetailhandel tätig. Wir suchen per sofort oder

nach Vereinbarung für unsere neue Filiale im Shoppingcenter Westside TeilzeitmitarbeiterIn

in Bern

VOLLZEIT- UND TEILZEITMITARBEITER/IN

Wir erwarten eine flexibel einzusetzende Persönlichkeit mit gesundem Ehrgeiz,

Belastbarkeit und Erfahrung in der Schuh- oder Modebranche. Sie sollten ein modisches

Flair und ein sympathisches Auftreten haben.

Wir bieten eine gute Einführung in die neue Aufgabe, grosszügige

Einkaufsvergünstigungen sowie ein aufgestelltes Team.

Wir erwarten eine flexibel einzusetzende Persönlichkeit mit gesundem Ehrgeiz, Belastbarkeit und Erfahrung in

Bei uns steht der Mitarbeiter im Mittelpunkt.

der Schuh- oder Modebranche. Sie sollten ein modisches Flair und ein sympathisches Auftreten haben.

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen an

folgende Adresse:

Wir bieten eine gute Einführung in die neue Aufgabe, grosszügige Einkaufsvergünstigungen sowie ein aufgestelltes

Team. Bei uns steht der Mitarbeiter im Mittelpunkt.

Tschümperlin & Co AG

Manuela Burri

Riedbachstrasse 100

3027 Bern

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie uns Ihre Tel: Bewerbungsunterlagen 031 532 00 03

an folgende Adresse:

Email: westside@tschuemperlin-schuhe.ch

Tschümperlin & Co AG

Manuela Burri, Riedbachstrasse 100, 3027 Bern

Tel. 031 532 00 03, westside@tschuemperlin-schuhe.ch

RESTAURANT

LINDE

LINDENSTRASSE 1

3043 UETTLIGEN

TEL. 031 829 12 44

Herzlich willkommen

zur

Herzlich Wilderer-Röschti

willkommen

zur Wilderer-Röschti

Rehspezialitäten

aus

aus Berner Berner JagdJagd.

Jürg & Erika Bütschi und Team

www.lindewurm.ch

IMPRESSUM

Herausgeber: IMS MEDIEN AG, Köniz

Verlag BümplizWoche: IMS MEDIEN AG,

BümplizWoche, Postfach 603, Gartenstadtstrasse17,

3098 Köniz, Telefon 031 978 20 20,

Mail: verlag@ims-medien.ch, Internet: buemplizwoche.ch

Redaktion:

Dennis Rhiel (Chefredaktor, drh), Yves Schott (ys),

Dominik Rothenbühler (Sponsored Content, dr),

Pierre Benoit (Sport, be)

redaktion@buemplizwoche.ch, Tel. 031 978 20 60

Layout: Roger Depping, Jasmin Lay

Fotos: Franzsica Ellenberger, Andreas von Gunten

Freie Mitarbeitende: Marc de Roche (mdr), Thomas

Bornhauser (bo), Peter Widmer (pw), Michèle Graf (mg)

Leiter Vermarktung: Marcel Zimmermann,

Tel. 031 978 20 64

Verkauf und Beratung: Bernhard Baumgartner,

Tel. 031 978 20 63; Rico Krebs, Tel. 079 218 34 24;

Ricardo Krenger, Tel. 031 978 20 29; Michael Steiner,

Tel. 031 978 20 24; Bruno Zimmermann, Tel. 031 978 20 26

Inserate per Telefon: 031 978 20 60

Inserate per E-Mail: verlag@ims-medien.ch

Insertionspreise: Millimeter-Preis CHF 1.15 (4-farbig)

Wildseite 2016 11./19. Oktober

Verlagsmanager: Marc Hiltbrunner, Tel. 031 978 20 61

Vertrieb: DMC AG, Tel. 031 560 60 75

Auflage: 23 760 Ex.

Verteilgebiet: Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen,

Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus,

Wangental

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG

Copyright: Die Verwertung der in diesem Titel abgedruckten

redaktionellen Beiträge, Inserate oder Teile davon –

insbesondere zur Einspeisung in Online-Dienste – durch

nicht autorisierte Dritte ist untersagt. Jeder Verstoss wird

vom Herausgeber gerichtlich verfolgt.


5. Oktober 2021 Fokus 17

5-STERN-KOMFORT ZU MITTELSTANDSBEDINGUNGEN

Im Egghölzli: Selbstbestimmtes

Älterwerden

Die modernen, ruhigen Senioren-

Wohnungen liegen am Schnittpunkt

von Stadt und Grüngürtel.

In Minuten ist man zu Fuss in

der Natur oder mit dem Tram im

Stadtzentrum. Einkaufsmöglichkeiten

bieten sich in nächster

Nähe, und Bewegungsbegeisterte

verfügen über einen grossen

Wellnessbereich. Das optimale

Zuhause für lebensfreudige

Senioren.

Der richtige Zeitpunkt: wann?

«Für den Umzug aus den gewohnten

in neue vier Wände gibt es

keine fixe Regel, aber generell»,

sagt Rudolf Flüeli-Lobsiger, «entscheiden

sich die meisten eher zu

spät dazu.» Er empfiehlt eine frühe

Anmeldung und den Eintritt

ab etwa 70 bis 75 Jahren, da Anschluss

und Integration leichter

fallen: «In diesem Alter ist man

noch aktiv und kann von der Vielfalt

der Annehmlichkeiten umfassend

profitieren. Wer etwa in die

Ferien verreist, schliesst ganz einfach

das Appartement ab und geniesst

die volle Unabhängigkeit.»

Rudolf Flüeli-Lobsiger,

Geschäftsführer des Egghölzli.

An bester und ruhiger Lage, erschwinglich und zeitlos elegant.

Komfort und Angebote

Die 140 Appartements wurden

1979 in einer visionären, zeitlosen

Architektur erbaut. Die Räume

und Wohnungen sind lichtdurchflutet

und in den Wandelhallen

erfreut üppige Bepflanzung

Auge und Seele. Die 1 1/2- bis

3 1/2-Zimmer-Wohnungen haben

einen hohen Ausbaustandard,

sind ohne Ausnahme gross bemessen

und ermöglichen grosszügige

individuelle Einrichtung.

Sportliche werden zusätzlich begeistert

sein: Der grosszügige

Wellnessbereich verfügt über

Hallenbad, Solarium, Sauna,

Dampfbad, eine elegante Ruhezone,

einen Gymnastikraum und einen

sehr gut ausgerüsteten Fitnessraum.

Arzt, Zahnarzt, Physiotherapie

und Coiffeur befinden

sich ebenfalls im gleichen Haus.

Wer auf medizinische Hilfeleistungen

angewiesen ist, wird von

ausgebildetem Pflegepersonal in

der Wohnung oder auf der Pflegeabteilung

betreut. Auswärtigen

Gästen stehen Gästezimmer zur

Verfügung.

Gastronomie

Täglich wird im Speisesaal ein gesundes

Mittagessen serviert, und

ein Restaurant bietet die Möglichkeit,

sich mit Gästen kulinarisch

verwöhnen zu lassen.

Erschwingliche Preise

für viel Leistung

Die 1 1/2- und 2 1/2-Zimmer-

Wohnungen für Einzelpersonen

kosten je nach Lage CHF 2900 bis

4800, die 2 1/2- und 3 1/2-Wohnungen

für Paare von CHF 4100

bis 5900. Im Preis inbegriffen

sind u.a. Mittagessen, Wohnungsreinigung,

die Grundgebühr Telefon

mit Wohnungs-Notruf und

KONTAKT

Über 100 Mitarbeitende kümmern

sich in einem komfortorientierten

Verwöhnambiente um das Wohl der

170 Bewohnerinnen und Bewohner.

Anfragen und Anmeldungen an: rudolf.flueeli@egghölzli.ch

Senioren-Appartements Egghölzli

Weltpoststrasse 18, 3000 Bern 15, Tel. 031 350 66 66

Fotos: zVg

Notfall-Bereitschaftsdienst rund

um die Uhr und die Nebenkosten.

Auch die Benützung der Gemeinschaftsanlagen

(Hallenbad, Fitnessraum,

Cheminée-Ecke, Wintergarten,

Bibliothek) sowie alle

Aktivitäten (Gymnastik, kreatives

Gestalten, Konzerte, Themennachmittage)

sind im Pensionspreis

enthalten. Autoeinstellplatz

monatlich: CHF 125. Lahor Jakrlin


5. Oktober 2021

AUS DER BÜMPLIZER VERGANGENHEIT – HEITERE GESCHICHTEN VON MAX WERREN

Bümpliz in den

Kriegsjahren 1939 bis 1945

Während rund um die Schweiz

die grosse Völkerschlacht tobte,

blieb es in Bern, und damit auch

in Bümpliz, verhältnismässig

ruhig und friedlich. Die dramatischen

Auswirkungen des

Krieges machten sich – wenn

auch in kleinem Rahmen – im

täglichen Geschehen dennoch

bemerkbar.

Der «Blitzkrieg» erreicht die

Schweizer Grenze

Auch wenn ein Angriff der Wehrmacht

auf Polen von zahlreichen

westlichen Militärstrategen erwartet

worden war, löste der

Überfall am 1. September 1939

weltweit Entsetzen aus. In aller

Eile begannen die Anliegerstaaten

rund um Deutschland mit der

Intensivierung von Kriegsvorbereitungen,

insbesondere im Bereich

der Rüstungsgüter und der

Geländeverstärkungen in Grenznähe.

Wo dies nicht der Fall war,

betonten Staaten wie die Niederlande,

Belgien, Luxemburg, aber

auch die Schweiz ihre Neutralität

– eine Aussage, die den deutschen

Oberbefehlshaber nicht im geringsten

interessierte!

Bereits neun Monate später, am

10. Mai 1940, gelang den deutschen

Panzerverbänden ein

ebenso überraschender wie riskanter

Vorstoss durch die Ardennenwälder

in die Nordostflanke

des französischen Abwehrdispositivs.

Die als unbezwingbar geltende

Maginotlinie erwies sich als

verwundbar. Nach sechs Wochen

standen die deutschen Truppen

nicht nur in Paris, sondern auch

direkt an der Schweizer Grenze.

Im damals bernisch/französischen

Goumois bei Saignelégier

standen sich auf der Brücke über

den Doubs Schweizer Soldaten

und deutsche Landser wortlos gegenüber.

Ausgerechnet in Goumois,

wo seit Menschengedenken

sonntags die Schweizer Bevölkerung

die Kirche ennet der Brücke

und die französischen Kinder

werktags die Schweizer Schule

diesseits besuchten.

Die Stadt Bern beschafft sich

eine eigene Fliegerabwehr

Die Schweizer Armee verfügte zu

Beginn der Dreissigerjahre über

Fliegerabwehr Rekrutenschule Bümpliz mit Geschütz, Aufnahme 1941.

Autos im Bremgartenwald,

Schiffe auf der Riedern

Selbstverständlich ist der Zwischentitel

ebenso reisserisch wie

falsch. Tatsächlich förderte der

Bundesrat in den Kriegsjahren

den Kauf und den Betrieb von

Handelsschiffen auf den Weltmeeren,

um den lebenswichtigen

Import von Gütern in die Schweiz

sicherzustellen. Der Kontakt zur

Besatzung erfolgte über die «Küstenfunkstellen»

Riedern (Empfangsstation)

und Prangins (Sendestation).

Obwohl weit und breit

keine «Küste» in Sicht war, operierte

der Kurzwellendienst während

und nach dem Krieg einwandfrei.

Angesichts der permanenten

Bedrohung durch deutsche

Unterseeboote kam es

immer wieder zu Krisensituatioein

stark reduziertes Waffenarsenal.

Die politische Linke, geprägt

von den Ereignissen des 1. Weltkriegs

und den darauffolgenden

Krisenjahren, verschloss sich

trotz den zunehmend kriegerischen

Tönen aus dem Norden den

Anliegen zur Stärkung der Landesverteidigung.

Es war im Wesentlichen

der Verdienst der Bundesräte

Minger (BGB, heute SVP),

Obrecht (FDP) und Grimm (SP),

die ihre ideologisch begründete

Gegnerschaft abbauten und ein

gegenseitiges Vertrauen schufen.

Mit dem Abschluss eines Friedensabkommens

zwischen Arbeitgebern

und Gewerkschaften

und einer massiv überzeichneten

freiwilligen Wehranleihe im Jahr

1937 konnte die schweizerische

Rüstungsindustrie hochgefahren

werden. Dasselbe galt für den

Bau von Geländeverstärkungen

im Jura und in den Alpen sowie

der Lagerung von Lebensmitteln,

Treibstoffen und Rohmaterial für

die Industrie.

Angesichts der direkten Bedrohung

der Bundesstadt als strategisches

Ziel von Luftangriffen

und Luftlandeoperationen – das

Belpmoos galt als prioritäre Luftlandebasis

– beschloss der Gemeinderat

der Stadt Bern eine eigene

Fliegerabwehr, die sogenannte

«Ortsflab», aufzubauen.

Zu diesem Zweck beschaffte er

sich von der Waffenfabrik Bern

sechs 34mm Flab-Kanonen; der

Bund unterstützte das Vorgehen

mit der Schaffung einer speziellen

Rekrutenschule in Bümpliz.

Und so erlebte die Bümplizer Bevölkerung

während der Kriegsjahre

jeweils nach Ertönen des

Sirenenalarms die Detonation

der schweren Geschütze. Allerdings

muss nachgefügt werden,

dass sich die Abwehr ausschliesslich

gegen alliierte Bombengeschwader

auf ihrem Weg nach

Deutschland oder Italien richtete

und es zufolge ungenügender

Reichweite nie zu einem entscheidenden

den Treffer kam.

Fachleute zweifelten auch an der

langsamen Schusskadenz, von

der behauptet wurde, eine deutsche

Messerschmidt ME 109 E3

könnte unbehelligt zwischen

zwei Schüssen durchfliegen.

DER AUTOR

Max Werren ist ehemaliger Inhaber

einer Kommunikations-Agentur und

einstiger ehrenamtlicher Co-Ortsarchivar

von Bümpliz. Er ist Verfasser

zahlreicher Publikationen, darunter

der «Bümplizer Geschichte(n)». Zudem

ist Werren Präsident von «Kultur

Schloss Bümpliz».


Geschichte

19

Nothäuser an der Wangenstrasse, Aufnahme 1945.

Foto: Stadtarchiv

Einsatz von Pferden als Folge des Treibstoffmangels, Aufnahme 1939.

Foto: Sammlung M. Werren

nen, die in geheimen Absprachen

zwischen der deutschen und

schweizerischen Armeeführung

neutralisiert werden konnten.

Ein Umstand, der auch dem amerikanischen

Geheimdienstdienstchef

Allan Dulles in der noblen

Unterkunft an der Herrengasse in

der Altstadt nicht entging und der

die abgehörten Funkkontakte auf

seine eigene Weise nutzte.

Der Bremgartenwald diente insbesondere

zu Beginn der Mobilmachung

als temporärer Standort für

Requisitionsfahrzeuge und einrückende

Truppen der Region Bern.

Dabei bewährte sich das feste Telefonnetz,

das vor dem Krieg für den

Automobil-Grand-Prix verwendet

wurde. Zudem wies das forstwirtschaftliche

Wegnetz eine Unzahl

von geheimnisvollen Kennzeichen

und Wegweisern auf, die auf Munitionsdepots

und Sammelplätze

hinwiesen. Am Rande des Waldes

befand sich auch das Geniematerial

für den Bau einer Notbrücke

über den Wohlensee.

«Frontisten» in Bümpliz

Die «Erneuerungsbewegung» nationalsozialistischer

Kreise in

Deutschland fand in der Stadt

Bern vereinzelt Sympathisanten,

wenngleich es den sogenannten

«Frontisten» – im Gegensatz zu

den Städten Genf und Zürich –

nicht gelang, sich politisch zu etablieren.

Immerhin benutzten sie

für ihre gelegentlichen Veranstaltungen,

zu denen Redner aus

Deutschland eingeladen wurden,

bis 1943 auch den grossen Casinosaal,

der jeweils ganz unverfroren

mit Hakenkreuzfahnen dekoriert

wurde. In der traditionell

eher linken Bevölkerung von

Bümpliz wurden vereinzelte Gewerbetreibende,

die man dem

Nazi-Lager zuordnete, scharf beobachtet.

Es fiel auch auf, dass in

jenen Geschäften trotz Rationalisierung

immer wieder Produkte

aus Deutschland und der Tschechoslowakei

zu finden waren. Immerhin

kam es mit Ausnahme einer

Demonstration im September

1945 gegen einen mutmasslichen

Bümplizer Nazi zu keinen gewalttätigen

Auseinandersetzungen.

Nicht zuletzt unter dem Eindruck

der geistigen Abwehrbereitschaft

gegen gesellschaftliche und politische

Einflüsse der «Frontisten»

kam es am 17. August 1944 im Restaurant

Nord-Bahnhof in Bümpliz

zur Gründung der ersten Sektion

der neuen kommunistischen Partei

der Arbeit (PdA).

Export-Häuser für das

zerstörte Deutschland

Ab 1942 intensivierten die alliierten

Truppen ihre Bombardierungen

auf deutsche Städte und Anlagen

der Rüstungsindustrie. Schweizer

Zeitungen und das Radio berichteten

über die schweren

Zerstörungen und die obdachlose

Zivilbevölkerung. In dieser Situation

reifte in Bern der Gedanke eines

kostengünstigen Holzbausystems

für Häuser, die sowohl in der

Schweiz, aber explizit auch im zerstörten

Deutschland für Abhilfe gesorgt

hätten. Die «Genossenschaft

für bernische Export- und Siedlungshäuser»

errichtete zu diesem

Zweck in Zusammenarbeit mit der

Einwohnergemeinde Bern 1945 an

der Wangenstrasse 95/97 und 111-

117 eine Wohnkolonie mit vier

Vierfamilienhäuser und zwei Doppeleinfamilienhäuser.

Die Häuser

zeigten eine exemplarisch kompakte

und sparsame Disposition

und wurden in der Fachpresse gelobt.

Die als «Export-Siedlung» bekannte

Anlage gehörte zu den wenigen

in der Schweiz realisierten

Beispielen kriegsbedingter Versuche

zum standardisierten und industrialisierten

Bauen; für die

Bautechnik war sie deshalb von

hoher Bedeutung. In Bümpliz

hielt sich die Begeisterung in

Grenzen und die Häuser wurden

despektierlich auch «Baracken»

genannt. Die Bemühungen um

den Export in kriegsversehrte

Länder schlugen ebenfalls fehl.

Sicher mag eine Rolle gespielt haben,

dass sich der Grossteil der

Zerstörungen auf die Städte konzentrierte,

während die ländlichen

Gebiete – die sich naturgemäss

besser für die Kleinbauten

geeignet hätten – weitgehend verschont

blieben.

Im Zug einer Neunutzung des von

Bahn, Autobahnviadukt und

Wangenstrasse stark beengten

Terrains wurden die Bauten im

Winter 2000 abgerissen. Die Bemühungen

der städtischen Denkmalpflege

zu deren Erhaltung

wurden abgelehnt.

Wo bitte, geht der Weg

nach Bümpliz?

Nach der Mobilmachung zu Beginn

des Zweiten Weltkriegs kam

der Autobusbetrieb in der Stadt

Bern fast zum Erliegen. Vierzig der

vorhandenen fünfundvierzig Busse

wurden samt Personal requiriert

und für Truppentransporte

eingesetzt. Mit einem verbliebenen

Fahrzeug konnte auf der

Bümplizer Linie der 30-Minuten-

Betrieb aufrechterhalten bleiben.

Um eine möglichst nahe Anbindung

an potenzielle Fahrgäste zu

ermöglichen, verkehrte zu Beginn

des reduzierten Streckennetzes

der Bümplizer Bus von der Insel

nach Ausserholligen, von dort via

Steigerhubelstrasse unter den

Gleisanlagen des Güterbahnhofs

Weyermannshaus an die Murtenstrasse.

An der Verzweigung Murtenstrasse/Bümplizstrasse

kam es

dann vereinzelt auch zum heiteren

Rätselraten: Die tüchtigen,

wenngleich auch mangelhaft instruierten

Militärfahrerinnen verfügten

kaum über detaillierte Ortskenntnisse

und mussten sich zum

Gaudi der Passagiere gelegentlich

bis zum Ziel bei der Post Bümpliz

durchfragen.

Max Werren

Wir feiern

«20 Jahre Bahnorama»

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 10.00 – 18.30 Uhr

Freitag, 15. Oktober 2021, 10.00 – 21.00 Uhr

Samstag, 16. Oktober 2021, 09.00 – 16.00 Uhr

Aktionen und Sonderangebote, diverse Tageshits

Auf unserem gesamten Sortiment DO. 5% / FR. 10% / SA. 15% Rabatt

Wettbewerb und Ballone, kleine Verpflegung am Samstag

Sehr viel zusätzliches Occasionsmaterial

Bernstrasse 101, CH - 3018 Bern-Bümpliz

Tel: 031 992 85 88 ∙ info@bahnorama.ch ∙ www.bahnorama.ch


20 Quartier 5. Oktober 2021

STELLUNGNAHME QBB ZUR SCHULWEGSICHERHEIT

«Sperrungen haben keinen

Einfluss auf Elterntaxis»

Die QBB bedankt sich für die

Präsentation zur Schulwegsicherheit

Keltenstrasse im QBB

Forum vom23.8.2021 und die Gelegenheit

zur Stellungnahme,

welche sie wie folgt wahrnimmt.

Sofortige Umsetzung: Die vorgeschlagene

Sperrung des Strassenabschnitts

ist eine vernünftige Lösung,

da die Strasse mitten durch

die Schulanlage führt. Die QBB

versteht und unterstützt die Haltung

des Elternrats, die Massnahme

per sofort umzusetzen und

nicht die Sanierung des Schulhauses

abzuwarten.

Noch keine Lösung für Elterntaxis:

Die QBB befürchtet, dass die Sperrung

keinen Einfluss auf die Elterntaxiproblematik

haben wird.

Die Elterntaxiproblematik lässt

sich nicht mit einem Fahrverbot

lösen. Die Kinder können so zwar

nicht mehr direkt vor dem Schulhaus

abgeladen werden. Dies wird

aber keine oder nur geringe «erzieherische»

Wirkung haben. Eltern,

welche ihre Kinder mit dem

Auto zur Schule bringen, werden

die Kinder im besten Fall hinter

dem Schulhaus an der Gotenstrasse

oder beim Knoten Keltenstrasse/Schwabstrasse

abladen. Im

schlechteren Fall wird sich die

Drop-off-Zone auf die Keltenstrasse

Ecke Normannenstrasse verlagern.

Allfällige Wendemanöver an

dieser Stelle stellen dann neue Gefahrensituationen

dar.

Begleitende Massnahmen nötig: Es

ist deshalb zwingend notwendig,

dass die Sperrung mit flankierenden

Massnahmen begleitet wird

und mögliche Schwachpunkte genau

analysiert werden. Die QBB

erwartet sorgfältige Analysen der

neuen Situation auf der Keltenund

der Gotenstrasse. Möglichkeiten

zur Sensibilisierung sind vermehrte

Polizeikontrollen oder wiederkehrende

Sensibilisierungskampagnen.

Fahrverbotsperimeter und Signalisation:

Das Fahrverbotsschild

kann erst nach der Einfahrt der

Einstellhalle und zum

Lehrer*innenparkplatz aufgestellt

werden. Dies erhöht die Gefahr

der oben beschriebenen Wendemanöver

von Elterntaxis.

Auswirkungen auf umliegende

Strassen und Knoten: Die Prognosen

zu den Verkehrszunahmen

und die Auswirkungen auf die umliegenden

Strassen müssen mit einer

Wirkungskontrolle beobachtet

werden, z.B. beim Knoten Gotenstrasse/Bethlehemstrasse

(hier hat

es im Gegensatz zur Keltenstrasse

keine LSA) oder bei der Quartierentsorgungsstelle

Gotenstrasse.

Aufhebung der Parkplätze / Auswirkungen

auf umliegende Quartiere:

Es besteht die Befürchtung,

dass das Quartier unter mehr wilder

Parkiererei leidet, wenn Parkplätze

aufgehoben werden. Die

Verkehrsplanung soll die Kantonspolizei

anweisen, vermehrt am

Wochenende und Abend Kontrollen

durchzuführen.

Diese Stellungnahme wurde im

QBB Forum vom 13.9.2021 einstimmig

bei zwei Enthaltungen

verabschiedet.

NEW DS9 coming soon…

Erste Saison

Gratis

Gültig bis am 31.12.2021


5. Oktober 2021

Magazin

21

Apotheken

Drogerien

Home Care

Verblisterung

Gurtner's - Rätsel

3

Gesundheit durch

Vertrauen – seit 1913

in in Bern-West Bümpliz

www.drgurtner.ch

50-FRANKEN-

GUTSCHEIN

ZU GEWINNEN

Senden Sie das

Lösungswort an

wettbewerb@ims-medien.ch

und gewinnen Sie mit etwas

Glück einen 50-Franken-

Gutschein der Dr. Gurtner

Apotheken.

5

2

Apotheken

Drogerien

Home Care

Verblisterung

9

Auflösung letztes Rätsel

Gesundheit durch

Vertrauen – seit 1913

in Bümpliz

www.drgurtner.ch

4

7

WICHTIG: Bitte machen Sie

folgende Angaben: Name, Vorname,

Stichwort: «Gurtners-Rätsel»,

vollständige Adresse und

Telefonnummer.

TEILNAHMESCHLUSS:

Jeweils montags vor der nächsten

BümplizWoche-Ausgabe

8

1

HOMOEOPATHIE

6

Die Gewinner/-innen werden schriftlich

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9


5. Oktober 2021

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 6. OKTOBER BIS DIENSTAG, 19. OKTOBER 2021

Ein reichhaltiges Angebot

für Gross und Klein

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

Bernstrasse 85, 3018 Bern

buempliz.refbern.ch

Covid-Vorgaben und

Notfallseelsorge

Gottesdienste: Für den Besuch

der Gottesdienste in Bümpliz und

Oberbottigen ist ein gültiges Covid-Zertifikat

vorzuweisen.

Veranstaltungen: Für alle Veranstaltungen

der Kirchgemeinde

Bümpliz gilt Covid-Zertifikatspflicht.

Informieren Sie sich auf

buempliz.refbern.ch über Veranstaltungen

und direkt bei der verantwortlichen

Person, ob es freie

Plätze hat. Bitte bleiben Sie mit

Krankheitssymptomen zu Hause.

Dies wird auch besonders gefährdeten

Personen empfohlen. Jede

Woche ist eine Pfarrerin, ein Pfarrer,

für die Trauerfeiern und die

19.–24. OKTOBER 2021

DIE

BUNTEN

TAGE

Notfallseelsorge zuständig. Bitte

nehmen Sie Kontakt auf:

2. bis 8. Oktober: Pfrn. Barbara

Studer, 031 992 12 28

9. bis 15. Oktober: Pfrn. Adelheid

Heeb, 076 302 21 38

16. bis 22. Oktober: Pfr. Stefan

Ramseier, 031 926 13 37

Gottesdienste

Gottesdienst mit Taufe

Sonntag, 10. Oktober, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Pfrn. Adelheid Heeb,

076 302 21 38, adelheid.heeb@refbern.ch

Erntedankgottesdienst

Sonntag, 17. Oktober,

10 Uhr, Kirche Oberbottigen,

Oberbottigenweg

35

mit Pfr. Stefan Ramseier,

Trachtengruppe

Oberbottigen, Ivo Zurkinden,

Orgel.

Die Kirche ist dekoriert

von den Landfrauen.

Anschliessend Kürbissuppe

mit Würstli, Dessertbuffet

Pfr. Stefan Ramseier,

031 926 13 37, stefan.

ramseier@refbern.ch

Westgottesdienst

Sonntag, 17. Oktober, 17 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

zum Thema «Ist Glaube politisch?»

gestaltet von Laien und

Pfarrpersonen aus Bümpliz und

Bethlehem. Anschliessend kleine

Verpflegung

Pfr. Stefan Ramseier, 031 926 13

37, stefan.ramseier@refbern.ch

Für alle

Chor Da Capo

Mittwoch, 6.10., 13.10., 20–21.30

Uhr, Kirche Oberbottigen, Oberbottigenweg

35

Elisabeth Brönnimann, 031 926 13 51

Sprachencafé

Mittwoch, 6.10., 16–17 Uhr, Kirchgemeindehaus

Bümpliz, Bernstrasse 85

Möchten Sie Ihre Fremdsprachenkenntnisse

in Französisch, Englisch,

Spanisch oder Italienisch nutzen?

Ohne Anmeldung, kein Kurs,

nur Austausch. Kosten: Fr. 2.–

Caroline Prato, 031 991 07 61,

caroline.prato@refbern.ch

Für Frauen

Nähateliers für Frauen

Donnerstag, 7.10., 14.10., 14 bis 17

Uhr, StöckTreff, Bienenstrasse 7,

mit Margrit Gauch

Lust etwas zu Nähen oder zu Fli-

DIE CORONATAUGLICHE

ALTERNATIVE ZU «DAS FEST»

GENERATIONENPARK BIENZGUT

..

Ein Projekt der Reformierten Kirche Bümpliz und der Stiftung B

WWW.BIENZGUT.CH

Letztes Jahr, kurz vor der Sommerpause, haben wir schweren Herzens

entschieden, dass DAS FEST 2020 ins Jahr 2021 verschoben wird. Nun, ein Jahr

..

..

später, ist das Virus zwar noch da, aber wir können wieder etwas mehr Kultur

leben. Trotz der immer noch herrschenden Unsicherheit wollen wir diesen Herbst

unbedingt etwas Farbe ins Quartier bringen und haben deshalb das Konzept von

..

DAS FEST den Umständen angepasst – ganz unter dem Motto: lieber den Spatz in

der Hand als die Taube auf dem Dach.

Wir freuen uns.

Gestaltung:www.captns.ch

Die bunten Tage

Im Generationenpark

Bienzgut gehen schon

bald «DIE BUNTEN TAGE»

über die Bühne – vom

19. bis 24. Oktober wird

ein farbiges Programm

für Gross und Klein

geboten.

Letztes Jahr kurz vor der Sommerpause

wurde wegen Covid-19

schweren Herzens entschieden,

dass DAS FEST 2020

ins Jahr 2021 verschoben wird.

Nun, ein Jahr später, ist das Virus

zwar noch da, aber wir

können wieder etwas mehr

Kultur leben. Trotz der immer

noch herrschenden Unsicherheit

wollen wir diesen Herbst

mit den bunten Tagen etwas

Farbe ins Quartier bringen. Das

Konzept vom DAS FEST wurde

den Umständen angepasst –

ganz unter dem Motto: lieber

den Spatz in der Hand als die

Taube auf dem Dach.

Hereinspaziert!

Das Programm ist vielfältig – hier

seien nur ein paar Highlights erwähnt:

Theatersport, Heissluftballons

basteln, Rock’n’Wine,

Abseilen vom Kirchen-Turm, Koffergeschichten,

Musik aus dem

Barock, Action Wundertüte ...

das ganze Programm unter:

bienzgut.ch. Bis bald.

Die bunten Tage werde von der

Reformierten Kirche Bümpliz

und der Stiftung B mit allen

Playern vom Generationenpark

Bienzgut organisiert. Die Anlässe

finden im Perimeter vom Generationenpark

Bienzgut statt.

(Bernstrasse, Frankenstrasse,

Baumgartenstrasse, Glockenstrasse,

3018 Bern)

19. – 24. Oktober

Die bunten Tage,

Generationenpark

Bienzgut, Detail-Programm

unter: bienzgut.ch


Kirchen

23

cken? Eine Fachperson steht Ihnen

zur Seite. Es braucht keine Vorkenntnisse.

Ohne Anmeldung, die

Besucherinnenzahl ist beschränkt.

Kosten: Fr. 3.–, Schnuppern gratis

Barbara Bregy, 031 980 00 30,

barbara.bregy@refbern.ch

Frauen Forum

Dienstag, 12.10., 9 bis 11 Uhr, Kirchgemeindehaus

Bümpliz, Bernstrasse 85

Pfrn. Barbara Studer, 031 992 12

28, barbara.studer@refbern.ch

Frauenwelt:

Alltagswissen für Migrantinnen

Dienstag, 19.10., 26.10., 14 bis 16

Uhr, Quartiertreff Baracke, Mädergutstrasse

62

Besucherinnen erfahren im Alltagswissen

mehr über das Leben

in der Schweiz und vertiefen dabei

ihre Deutschkenntnisse.

Barbara Bregy, 031 980 00 30,

barbara.bregy@refbern.ch

Für Männer

Männer-Frühgebet

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Matthias Stürmer, 076 368 81 65,

matthias@stuermer.ch und Alain

Eckert, 031 371 20 32, alain.

eckert@swissonline.ch

Silberclub

Wandergruppe Männer

Mittwoch, 13.10., 7.20 Uhr, HB Bern,

beim Treffpunkt in der Bahnhofshalle

Abfahrt: 7.43 Uhr, nach Koblenz,

umsteigen in Baden. Achtung: ID

und Euro nicht vergessen. Wanderung:

Koblenz, Full, Waldshut;

1¾ Std. Mittagessen: Restaurant

Rheinterrasse, Waldshut

Max Oetiker, 079 475 05 03,

Helmut Trotter, 079 316 93 91

Wandergruppe

Mittwoch, 20.10., 8.50 Uhr, HB Bern,

beim Treffpunkt in der Bahnhofshalle

Abfahrt: 9.07 Uhr, nach Brig. Wanderung:

Brig, Naters; 1 Std. Simplonfestung

Naters: Besichtigung

und Mittagessen. Achtung Teilnehmerzahl

limitiert. Anmeldung

bis Sonntag, 10.10., bei Daniel Reichen,

079 503 93 10

Daniel Reichen, 079 503 93 10,

Max Oetiker, 079 475 05 03

Für ältere Menschen

Dr Zwölfi-Club

Dienstag, 19.10., 11.45 Uhr, Kath.

Pfarreiheim, Morgenstr. 65

Mittagessen für Seniorinnen und

Senioren. Kosten: Fr. 13.–

Anmeldung bis Montagmittag bei

Martine Ortelli, 031 981 05 49, 077

444 72 38

hus, Mädergutstrasse 5

Für Schülerinnen und Schüler ab

der 3. Klasse. Pingpong, Musik hören,

Billard oder chillen und

Freundinnen und Kollegen treffen

Kira Holz, 079 942 35 61, kira.

holz@refbern.ch

Für Jugendliche

Jugendtreff

Mittwoch, 6.10., 14 bis 18 Uhr,

Chleehus, Mädergutstrasse 5

Für Schülerinnen und Schüler ab

der 7. Klasse. Am Freitag ist der Treff

ab der 3. Klasse offen. Pingpong, Musik

hören, Billard oder chillen und

Freundinnen und Kollegen treffen

Kira Holz, 079 942 35 61, kira.

holz@refbern.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

Eymattstr. 2b, 3027 Bern

bethlehem.refbern.ch

Allgemeine Infos:

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44

Quartierzmorge

Dienstag, 12.10., ab 08.30 Uhr,

Kirchgemeindehaus Bethlehem,

Eymattstrasse 2b. Auskunft: Anita

von Rotz, 031 996 18 51

Stricknadelgeklapper

Donnerstag, 14.10., 14-16 Uhr im

Kirchgemeindehaus Bethlehem,

Eymattstrasse 2b. Auskunft: Anita

von Rotz, 031 996 18 51

Spielen

Dienstag, 5. Oktober, 14.30-16.30

Uhr im Kirchgemeindehaus Bethlehem,

Eymattstrasse 2b. Auskunft:

Anita von Rotz, 031 996 18 51

Ökumenischer Singnachmittag

Freitag, 15.10., 14.30-16.30 Uhr im

Kirchgemeindehaus Bethlehem,

Eymattstrasse 2b mit Ivo Zurkinden,

031 312 00 69 und Anita von

Rotz, 031 996 18 51.

Gottesdienste

Sonntag, 10. Oktober, 10 Uhr, Pfr.

Luzius Rohr

In der Kirche und allen öffentlich

zugänglichen Räumen im Kirchgemeindehaus

gilt weiterhin

Maskentragepflicht. Danke für

Ihr Verständnis.

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

Bernstr. 64, 3018 Bümpliz

emk-bern.ch

Gottesdienste EMK Bern

Bümpliz

Sonntag, 10. Oktober 2021, 10 Uhr

mit Andreas Frösch

Sonntag, 17. Oktober 2021, 10 Uhr

mit Martin Streit

Sonntag, 24. Oktober 2021, 10 Uhr

mit Annemarie Studer

Informationen bei:

Martin Streit, martin.streit@emkschweiz.ch,

Tel. 031 382 02 44

BESTATTUNGSDIENST

OSWALD KRATTINGER AG

Bümplizstrasse 104B, 3018 Bern-Bümpliz

info@krattingerag.ch / www.krattingerag.ch

Würdevoll und persönlich.

24 h-Telefon 031 333 88 00

Der Friedhof in Bümpliz

bleibt!

Mit Freude haben wir davon Kenntnis

genommen, dass der Stadtrat sich trotz

Spardruck für den Erhalt des

Friedhofes Bümpliz entschieden hat.

Wir danken allen herzlich, die sich für

den Erhalt des Friedhofs engagiert

haben.

Kirchgemeinderat und Mitarbeitende der

reformierten Kirchgemeinde Bümpliz

Esther Baier, esther.baier@emkschweiz.ch,

Tel. 031 992 15 91

Neuapostolische Kirche

Schweiz

Bümplizstrasse 79, 3018 Bern

bern-buempliz.nak.ch

Veranstaltungen allgemein

Dienstag, 12.10., 14 Uhr, Seniorentreff

im Rest. Bella Vita Bern

Gottesdienste

Aufgrund der neuesten Vorgaben

des Bundes ist der Zutritt zu den

Sonntagsgottesdiensten nur mit

einem gültigen Covid-Zertifikat

möglich. Die Regelung für die Wochengottesdienste

bleibt wie bis

anhin (Maskenpflicht und Abstand).

Zusätzlich werden die

Kontaktdaten wieder erhoben.

Do., 7.10., 20 Uhr Gottesdienst

So., 10.10., 9.30 Uhr, Gottesdienst

(Zutritt nur mit Zertifikat)

Do., 14.10., 20 Uhr, Gottesdienst

So., 17.10., 9.30 Uhr, Gottesdienst

(Zutritt nur mit Zertifikat)

031 991 11 77

seit 1972

24 Std. erreichbar

Für Kinder und Familien

Kidstreff

Freitag, 8.10., 15 bis 18 Uhr, Chlee-

Bern und Region

Breitenrainplatz 42, 3014 Bern, www.egli-ag.ch

Roman Gisler

Bestatter / Berater

Reto Zumstein

Stv. Geschäftsleiter


für Möbel

Emission class for furniture

Sitzmöbel / seating furniture

Hersteller-Nr. / manufacturer-no.


Kollektion / collection / Modell / model


Prüfnummer / control number


Emissionsklasse für Möbel nach der

RAL-Registrierung RAL-RG 437

der Deutschen Gütegemeinschaft

Möbel • Emission class for furni-

ture according to RAL-RG 437 •

www.emissionslabel.de

24 Letzte

5. Oktober 2021

Fleischeslust

Kolumne

Martin Gabl

Autor

Seit Jahren verzichte ich auf den

Verzehr von tierischen Leichenteilen

– aus ethischen Gründen.

Dass ich als Vegetarier überdies

mithelfe, die unausweichliche

Klimakatastrophe etwas hinauszuzögern,

ist ein beruhigender

Nebeneffekt. In Bümpliz ist

die Versorgung mit vegetarischen

und veganen Lebensmitteln

gewährleistet. Coop und

Migros überbieten sich mit immer

neuen Fleisch- und Käseersatzprodukten.

In der Bümplizer

Gastronomie treffen wir

vorwiegend auf Fleischtempel.

Im noblen Schloss Bümpliz gibt

es für Vegetarier gerade mal

den obligaten Gemüseteller als

Hauptspeise – kreatives Kochen

sieht anders aus. Positiv hervorheben

kann ich hingegen den

Sternen, der ständig zwei originelle

vegetarische Menüs anbietet.

Aber was meckere ich über

die Bümplizer Gastronomie:

Jetzt bin ich im ländlichen

Frankreich zu Hause, wo die

Menschen eine geradezu sinnliche

Beziehung zum Fleisch haben

– zum Tierfleisch, wohlverstanden.

Die Gastronomie kennt

nur Fleisch und Beilagen. Hier

ist es in keinem Restaurant möglich,

einen Salat ohne Zusatz

von Speck oder Wurst zu erhalten.

Als ich einmal den gemischten

Salat ohne Wurst bestellte,

schaute mich die Serviererin an,

als ob ich frisch vom Mars gelandet

wäre: «Mais Monsieur,

sans saucisses c’est pas une salade!»

Ich bestand darauf und sie

knallte mir den Teller Grünzeug

angewidert auf den Tisch. Nach

fleischlosen Sandwiches sucht

man in den Einkaufszentren –

und seien sie noch so gross –

vergebens. Als wir einmal unterwegs

Hunger verspürten,

kauften wir schlussendlich einen

Käse, ein Baguette und eine

Flasche Vin Rouge. Irgendwie

fühlten wir uns auch als Franzosen

– sogar ohne Fleisch.

DER AUTOR

Martin Gabl ist Kommunikationsspezialist

und Autor. Er schreibt

regelmässig über seine Erlebnisse

in Bümpliz.

tinugabl.ch

Das Gute zuletzt

Ab Dienstag gibt es in der Schweiz

einen dritten Impfstoff: Er kommt

von Johnson & Johnson aus dem

Hause Janssen in Bümpliz. Rund

150 000 Dosen soll der Bund laut

Medienangaben bestellt haben.

Die Hoffnung ist, dass sich dank

diesem Vakzin nun mehr Leute

dazu motivieren können, sich

impfen zu lassen. Denn: Anders

als Moderna oder Pfizer/Biontech

handelt es sich beim Produkt von

Janssen um einen Vektor-Impfstoff,

das nicht auf der mRNA-

Technologie passiert. Zudem wird

nur ein Piks benötigt. Allerdings

ist der Impfschutz bei Janssen etwas

tiefer. Der Kanton Bern soll

vorerst rund 18 000 Dosen von

Johnson & Johnson erhalten.

Nächste Ausgabe:

Dienstag. 19. Oktober 2021

Anzeigenschluss:

Do. 14. Oktober 2021 / 12 Uhr

BESTE

QUALITÄT

MODERNES

DESIGN

IDEALER

KOMFORT

Riedmoosstrasse 10 • 3172 Niederwangen

Öffnungszeiten

Di. bis Fr. 10:00 - 12:00 und 13:30 - 18:30 Uhr

Sa. 9:00 - 16:00 Uhr • Montags geschlossen

EMISSIONSKLASSE

A

B

C

D

A

www.sitandsleep.ch

ECKGARNITUR CHF 1990.-

Ihr persönlicher AXA

Versicherungs- und

Vorsorgeberater in der

Region Bern-West

Simon Herrmann, Verkaufsleiter

AXA Generalagentur Dieter Wyss

Morgenstrasse 136, 3018 Bern

Telefon 031 998 88 45, simon.herrmann@axa.ch

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine