Fulda - St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen

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Fulda - St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen

Trägerinformationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

Interessierte und Freunde der St. Vinzenz Krankenhaus gGmbH, Fulda

Fulda (Träger):

Weihnachtsgruß der Generaloberin Sr. M. Rosalia Bagus

Liebe Mitarbeiterin,

lieber Mitarbeiter,

kein kirchliches Fest in unseren Tagen

ist so stark von Gefühlen begleitet,

wie das Weihnachtsfest. Aber,

schaffen wir es, in der Vorbereitung

auf das Fest, im Advent, uns für die

eigentliche Botschaft zu öffnen?

Gott wird Mensch

in Jesus, der unter

ärmlichsten und widrigsten

Umständen

in einem Stall geboren

wird. Gott kommt

nicht mit Pauken und

Trompeten, er kommt

nicht daher als ein

Herrscher und Mächtiger,

vielmehr tritt er

an die Seite von uns

Menschen im Kleinen,

Unscheinbaren,

er wird Kind, geboren

durch ein junges

Mädchen, irgendwo

in der Provinz des

großen römischen

Reiches. Er wird nicht

geboren in den Palästen

der Welt, sondern

in einem Stall.

Gottes Kommen in

die Welt wird nicht

den Priestern und religiösen

Fachleuten

verkündet, sondern Verachteten und

Ausgestoßenen, wie es die Hirten

der damaligen Zeit waren.

Gott wird Mensch, und das im Kleinen.

Gott wird in Jesus sozusagen

angreifbar, verletzlich, liebesbe-

dürftig, liebenswürdig. Nicht unter

Ausübung von Macht und Gewalt

offenbart sich Gott uns Menschen,

sondern in der gelebten Ohnmacht,

in erlittener Armut, in Machtlosigkeit.

Weihnachten will uns eine Botschaft

auch für unser eigenes Leben mitgeben.

Wie die Hirten finden wir Gott

Weihnachtskrippe im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Fulda

in unserem Leben nicht in unmissverständlichen

und großartigen Zeichen,

sondern nur im Unscheinbaren

und Kleinen. Wie die Hirten auf dem

Feld, die wachen, damit keines der

Schafe verlorengeht, gilt es auch für

uns in unserem Leben wachsam zu

sein. Wenn wir wachsam werden für

kleine, unscheinbare, ja kleinste Dinge

im Leben, dann wird uns wahrscheinlich

öfter mal ein stilles Glück

begegnen, werden wir hellhörig werden

auf unser eigenes Inneres, werden

wir sogar spürbar wahrnehmen,

wo Gott in unserem Leben wirkt.

Der Advent ist eine

gute Gelegenheit,

Gott um Wachsamkeit

zu bitten, damit

wir gerade jetzt in

diesen Tagen, aber

auch in unserem gesamten

Leben wieder

die Spur von Gottes

Gegenwart wahr- und

aufnehmen können.

Liebe Mitarbeiterin,

lieber Mitarbeiter,

am Ende des

Jahres danken wir

Ihnen herzlich für Ihr

Engagement und Ihren

Dienst im Sinne

unseres vinzentinischen

Auftrages.

Gleichzeitig wünschen

wir Ihnen und

Ihrer Familie ruhige

und besinnliche

Festtage.

Im neuen Jahr 2010 möge Gottes

Segen Sie begleiten.

Sr.

M. Rosalia Bagus

Generaloberin


Fulda (HJK): Standortfrage für KJP geklärt

Die stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie

wird direkt am HJK – zwischen

dem im März 2009 eröffneten zweiten

Pflegetrakt und dem Personalparkplatz

– entstehen. Ursprünglich war an

dieser Stelle der Neubau der Erwachsenenpsychiatrie

vorgesehen. Diese

wird am Klinikum Fulda bleiben.

Das neue Gebäude, mit dessen Bau

bereits im Juni dieses Jahres begonnen

wurde, soll in zwei Bauabschnitten

fertig gestellt werden. Ende 2010

sollen die stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie

und –psychotherapie

und im Jahr 2011 ein neuer Zentral-

OP in Betrieb genommen werden. In

einem weiteren Bauabschnitt werden

wichtige Funktionsbereiche wie beispielsweise

das Labor, die stationäre

Radiologie sowie ein neues Entbindungszentrum

entstehen.

Die für den Bau der Erwachsenenpsychiatrie

bewilligten Fördermittel des

Prof. Dr. Johannes Otto Jost von der DGAV

übergab das Zertifikat an die Chefärztin PD

Dr. Carolin Tonus Foto: Max Colin Heydenreich

Die Baustelle Foto: Max Colin Heydenreich

Fulda (HJK): Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie des

HJK als Kompetenz-Zentrum für Darmkrankheiten zertifiziert

Die Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie

am HJK unter der Leitung

von Priv.-Doz. Dr. med. Carolin Tonus

hat im September dieses Jahres die

Zertifizierung als Kompetenz-Zentrum

für chirurgische Koloproktologie erhalten.

Das Qualitätszertifikat ist ein

Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft

für Allgemein- und Viszeral-

Landes Hessen in Höhe von 19,25

Millionen Euro werden nach Angaben

des Ministeriums für den Bau der Kinder-

und Jugendpsychiatrie am HJK

genutzt. Für den 2. Bauabschnitt hat

das Ministerium die 4,3 Millionen Euro

in Aussicht gestellt, die für den Umbau

der Elisabethen-Klinik im Konjunkturprogramm

eingeplant waren.

Angesichts der hohen Zahl der betreuungs-

und behandlungsbedürftigen

Kinder und Jugendlichen im Versorgungsgebiet

(Landkreise Fulda, Bad

Hersfeld und Main-Kinzig-Kreis) hat

chirurgie (DGAV) und der Deutschen

Gesellschaft für Koloproktologie. Am

23. November wurde diese besondere

Auszeichnung mit der Übergabe

des Zertifikates gefeiert.

Die kolorektale Chirurgie beschäftigt

sich mit Erkrankungen des Dick-,

Mast- und Enddarms wie Dick- und

Enddarmkrebs, Analfisteln, Abszesse

oder Hämorrhoiden und gehört zu

den Schwerpunkten der Abteilung,

die in den vergangenen Monaten ein

aufwändiges Prüfverfahren der Fachgesellschaften

durchlaufen hat. Um

als Kompetenz-Zentrum zertifiziert zu

werden, mussten vielfältige Kriterien

erfüllt werden, beispielsweise umfangreiche

Erfahrung bei den zu behandelnden

Krankheitsbildern, eine hohe

Zahl an Darmeingriffen, eine moderne

das HJK bei der Regionalen Krankenhauskonferenz

und dem Gesundheitsministerium

in Wiesbaden einen

Antrag auf eine bedarfsgerechte Erhöhung

der Behandlungsplätze gestellt.

So soll die Zahl der stationären

Betten von 30 auf 51 erhöht werden.

Hinzu sollen 48 teilstationäre Plätze

kommen – 16 tagesklinische Plätze im

Neubau am HJK, die bestehenden 16

Plätze in der Tagesklinik am Aschenberg

sowie 16 Plätze in der Tagesklinik,

die am Schwesterkrankenhaus St.

Elisabeth in Bad Hersfeld gebaut wird.

Bis zur Inbetriebnahme des Neubaus

am HJK soll vorübergehend eine Tagesklinik

mit 16 bis 20 Behandlungsplätzen

in der „Elisabethen-Klinik“

am Frauenberg eingerichtet werden.

Mit dem Ausbau der KJP in Fulda

und Bad Hersfeld werden voraussichtlich

über 100 neue Arbeitsplätze

entstehen. (Dorit Heydenreich)

apparative Ausstattung, die interdisziplinäre

Zusammenarbeit mit anderen

medizinischen Fachrichtungen, die

Teilnahme an Studien oder das Angebot

von Spezialsprechstunden für

Koloproktologie. Die unabhängigen

Experten überzeugten sich auch vor

Ort von der chirurgischen Kompetenz

der Ärztinnen und Ärzte.

Prof. Dr. Johannes Otto Jost, Repräsentant

der DGAV, übergab das Zertifikat

an die Chefärztin und erklärte:

„Mit dem Zertifikat machen wir die

chirurgische Qualität in den Krankenhäusern

für die Patienten sichtbar.“

Carolin Tonus freute sich über das bestandene

Prüfverfahren und bedankte

sich bei dem gesamten Team. „Jeder

von uns ist ein kleines Mosaiksteinchen

des Erfolges“, so Tonus. (hey)

Hanau: Feierliche Segnung des Neubaus

Eine Woche nach dem Tag der

offenen Tür fand am 27.09.2009

die Segnung des Neubaus des

St. Vinzenz-Krankenhauses Hanau

statt.

Die Feierlichkeiten begannen mit

einem Festgottesdienst in der Krankenhauskapelle.

Der Gottesdienst

wurde von Weihbischof Johannes

Kapp und Diakon Robert Brachtl

gestaltet und vom Jubiläumschor

– bestehend aus Mitarbeitern aus

verschiedenen Einrichtungen der

Barmherzigen Schwestern vom

hl. Vinzenz von Paul – musikalisch

umrahmt.

Jubiläumschor

Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte

die Segnung der neuen Räume

durch Weihbischof Kapp.

Weihbischof Kapp segnet die Räume des

Neubaus

In der neuen Halle des Neubaus

begrüßte Geschäftsführer Michael

Sammet bei der anschließenden Feierstunde

die geladenen Gäste. Sein

besonderer Dank galt dabei den an

der Erstellung des Neubaus beteiligten

Personen, die in den vergangenen 18

Monaten unter sehr großem Einsatz

fachkompetent und konstruktiv zusammen

gearbeitet haben. „Das Ganze in

nur eineinhalb Jahren fertig zu stellen

war für uns alle eine große Herausforderung.

Aber es war uns wichtig und

es hat für uns eine besondere Bedeutung,

den Neubau im Jubiläumsjahr

– 175 Jahre Barmherzige Schwestern

in Fulda – und heute, am Gedenktag

unsers Namenspatrons Vinzenz von

Paul, feierlich einzuweihen“, so Sammet.

„Unser Krankenhaus ist geprägt

vom Einsatz und Wirken unserer

Barmherzigen Schwestern aus Fulda.

Den dadurch entstandenen Geist des

Hauses gilt es, in die neuen Räume zu

übertragen. (…) Nun muss Altes und

Neues zu einer Einheit, und das nicht

nur baulich, zusammen wachsen“, so

Sammet weiter.

Generaloberin Sr. Maria Rosalia Bagus

Generaloberin Sr. Maria Rosalis Bagus

richtete ihr anschließendes Geistliches

Wort an Psalm 127 aus: „Wenn nicht

der Herr das Haus baut, müht sich

jeder umsonst, der daran baut. Wenn

nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht

der Wächter umsonst. Es ist nicht umsonst,

dass ihr früh aufsteht und euch

spät erst niedersetzt, um das Brot der

Mühsal zu essen, denn der Herr gibt

es den Seinen im Schlaf.“

Neben allen Planungen, Arbeiten und

verantwortlichen Entscheidungen, die

notwendig waren, um den Neubau

zu errichten, sei es demnach unabdingbar,

Gottes Beteiligung daran zu

beachten und seine Beteiligung ist

Grundbedingung für den Erfolg. „Wir

brauchen diese innere Ausrichtung auf

Gott. Sie ist das Besondere, das qualitative

Mehr in unseren Einrichtungen“,

so die Generaloberin.

Architekt Stefan Traxler, woernerundpartner

Architekt Stefan Traxler dankte in

seiner anschließenden Ansprache

den Verantwortlichen im St. Vinzenz-

Krankenhaus Hanau für die gute Zusammenarbeit

und freute sich, dass

alle Termine während der gesamten

Bauphase eingehalten werden konnten.

Außerdem hob er hervor, dass

der komplette Bau während des laufenden

Krankenhausbetriebes erfolgte

und alle damit verbundenen Beeinträchtigungen,

wie z.B. der nicht vermeidbare

Lärm oder auch auftretende

Wassereinbrüche, sehr konstruktiv

von allen Verantwortlichen und betroffenen

Mitarbeitern, aber auch Patienten

getragen worden seien.

An Geschäftsführer Michael Sammet

überreichte er zum Abschluss einen

symbolischen Schlüssel für den Neubau

– „nur für diesen Ort geplant und

damit unverwechselbar ‘Ihr Haus’“ –,

so Traxler.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky

gratulierte in seinem Grußwort zu diesem

Tag und bedankte sich bei den

Barmherzigen Schwestern für ihren

Einsatz in Hanau. Die Stadt und die

Werke der Schwestern seien immer

eng verbunden gewesen, so Kaminsky.

Die Bürger würden von dem Krankenhaus

als „ihrem Vinzenz“ sprechen.

Die Menschen der Stadt und

der Region seien dankbar für die dort

stattfindende medizinische Professionalität,

aber auch spürbare Solidarität

und Menschlichkeit. Mit dem Neubau,

der sich städtebaulich hervorragend

einfüge, werde ein wichtiger Beitrag

am Standort Hanau zur Stärkung der

medizinischen Versorgung auf hohem

Niveau in Wohnortnähe geleistet.

Im Anschluss an die Feierstunde

hatten die Gäste Gelegenheit, in angenehmer

Atmosphäre bei einem

gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria

des Krankenhauses zu stärken

und anschließend die neuen Räumlichkeiten

zu besichtigen. (Esther Dürr)


Volkmarsen: 35 Jahre im Dienst des St. Elisabeth-Krankenhaus

35 Jahre im Dienst: Sr. M. Odilia

Der 12. November 1974 war für die

in Volkmarsen bekannte und beliebte

Ordensschwester Maria Odilia

ein ganz markanter Punkt in ihrem

Leben. An diesem Tag wurde sie als

Hausoberin im St. Elisabeth-Krankenhaus

in Volkmarsen eingesetzt.

Sr. Maria Odilia Heinzel wurde 1931

in Liebau/Schlesien geboren und

kam schon im Jahr 1947 mit Schwestern

des Heiligen Vinzenz von Paul

in Berührung. 1951 begab sie sich

in das Mutterhaus der Kongregation

der Barmherzigen Schwestern des

Hl. Vinzenz von Paul nach Fulda und

ließ sich als Vinzentinerin einkleiden.

Damit begann ihr Ordensleben.

Nach einem Jahr als Postulantin und

zwei Jahren als Novizin legte sie im

Mai 1953 das Ewige Gelübde ab.

Von 1955 bis 1957 wurde Schwester

M. Odilia in der Krankenpflege im

Städtischen Krankenhaus Fulda ausgebildet.

Dort war sie 14 Jahre als

OP Schwester tätig. Daran schloss

sich eine Ausbildung für leitende

Aufgaben an. Im Jahr 1971 wurde

Schwester M. Odilia in das Heilig-

Geist-Hospital in Fritzlar versetzt.

Seit 1974 wirkt sie nun als Oberin

und Mitglied der Krankenhausleitung

im St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen.

Seit dem hat sie viel in dem kleinen

Krankenhaus am Rande der Stadt

erlebt. Seit Jahrzehnten steht sie den

Kolleginnen und Kollegen der Krankenhausleitung,

den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern und dem Ärztlichen

Dienst mit Rat und Tat zur Seite, unermüdlich

ist ihr Einsatz im Dienst für

den Nächsten. Gleichermaßen beliebt

ist sie bei unseren Patientinnen und

Patienten sowie den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern.

Dank ihrer liebenswürdigen, unkomplizierten

Art und ihrer Freundlichkeit

ist sie in vielen Fällen die erste Ansprechpartnerin.

Immer hat sie dabei

den Mensch im Blick und setzt

IMPRESSUM:

Herausgeber: Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, gGmbH · Buttlarstr. 74 · 36039 Fulda · Telefon: (06 61) 15 - 0

E-Mail: d.heydenreich@herz-jesu-krankenhaus.de · Redaktion: Dorit Heydenreich

Gestaltung: Julia Busch · Druck: Druckerei Rindt GmbH & Co. KG

sich dafür ein, dass sein Anliegen

kurzfristig geregelt wird. Das hat zu

einem vielfältigen Aufgabengebiet

geführt, welches sich immer wieder

den menschlichen Ansprüchen angepasst

hat.

Es waren ereignisreiche, spannende

und von Überraschungen gefüllte

Jahre, die geprägt waren von Aufbrüchen,

vielfältigen Veränderungsprozessen,

Entwicklung neuer Ideen

und natürlich von vielen baulichen

Verbesserungen.

Zu ihren heutigen Aufgaben gehören

ebenso die Vorbereitungen für die

Gottesdienste wie auch die umfangreiche

Pflege der Kapelle in Zusammenarbeit

mit Ihren Mitschwestern.

In 2003 wurde mit einem feierlichen

Gottesdienst das goldene Ordensjubiläum

von Schwester M. Odilia im

Beisein von zahlreichen Mitschwestern,

Familienangehörigen, Wegbegleitern

sowie Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern des St. Elisabeth-Krankenhauses

in der katholischen Kirche

St. Marien gefeiert. Seit November

2009 ist sie nunmehr 35 Jahre in

diesem Sinne hier im Haus tätig.

Schwester M. Odilia gehören unsere

allerherzlichsten Glück- und Segenswünsche

zu ihrem Ehrentag.

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