und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

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und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

Schmetterlinge und Heuschrecken in der Sommerzeit

Wenn die Sonne höher steigt, fliegen da und dort Schmetterlinge über das

Grasland. Sie suchen eine Wiesenblume, aus deren Blüte sie Nektar saugen.

Oft treffen sie einen Zweiten, Dritten und schweben mit ihm ein Stück des

Weges. Den Anfang im Jahr bildet der Aurorafalter. Das Männchen ist

orangeweiß und das Weibchen reinweiß. Im Juli flattert das Kleine

Wiesenvögelchen, einer der kleinsten Augenfalter, von einem Weißklee zum

anderen. Der Hauhechelbläuling, das Waldbrettspiel, der C-Falter ist

ebenfalls anzutreffen.

Ein besonderes Leben regt sich im Hochsommer am steilen, weitgehend

baumfreien Südhang zum Fleinsbach östlich der Mühle und ebenso an den

Heckenrändern oben auf den Mühlwiesen: unzählige Feldheuschrecken

verschiedener Art musizieren zwischen den Kräutern. Ich beobachtete, wie

die Tierchen für das leise Konzert mit den Hinterschenkeln über die Flügel

streichen. Kam ich näher, hüpften sie davon, versteckten sich hinter den

Stängeln oder flogen eine kurze Strecke. Dennoch gelangen mir

Schnappschüsse mit der Digitalkamera. Weil die Heuschrecken-Fauna ein

Spezialgebiet ist, brannte ich die Fotos auf eine CD und gab sie dem

Biologen Peter Endl zum Bestimmen. Das große Grüne Heupferd, eine

Laubheuschrecke, ist unverkennbar. Auch entdeckte ich zum Beispiel den

Gemeinen Grashüpfer, die nur etwa 6 mm lange Dornschrecke, die Rote

Keulenschrecke und die Roesels Beißschrecke.

Das bunte Herbstlaub spiegelt sich im Bach, der Geheimnisse birgt

Munter plätschert und sprudelt der Fleinsbach an der Mühle entlang. Von

Bernhausen kommend ist das Wasser von vielerlei Gehölz dicht umstanden.

Die Blätter sind im Herbst braun, gelb und rot gefärbt. Als ich im Schatten

der Bäume die seichten Ufer und die Kolke nach Fischen absuchte, wurde

ich nicht fündig. Vor

den Gebäuden versuchte

ich es noch einmal.

Hier habe ich einen

hellen freien Standort.

Ich kann bis auf den

Grund sehen, weil das

Wasser sauber ist. Da, an

einem Stein bewegt sich

etwas! Mit angespanntem

Blick durchdringe

ich das Wasser. Jetzt

dreht die etwa 4 cm

lange Nadel die Bauchkante

nach oben, dass es

Fleinsbach

silbern aufblitzt. Ein

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