und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

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und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

zeigt, dass die Verfärbung von einem etwa 2 m tiefen Graben herrührt.

Freigelegt wurden zwei Ecken der Anlage. Diese hat fast 140 m Seitenlänge

und gehört zu den größten Viereckschanzen in Württemberg.

Wahrscheinlich waren die Viereckschanzen die Umfriedung von keltischen

Herrenhöfen.

Viereckschanze:

Querschnitt

durch den Graben

Aus der Latènezeit fanden wir eine Silbermünze, einen Topf mit

Kammstrichverzierung und eine Menge von Scherben.

Aus der Römerzeit

Um 85 nach Chr. eroberten und besiedelten die Römer das Neckarland.

Funde aus der Römerzeit sind in Stetten schon lange bekannt. Die Römer

bauten Steinhäuser. Große behauene Steine im Acker behinderten die

Bauern beim Pflügen. Beim Hausbau traf man auf römische Grundmauern,

im Acker liegen römische Scherben und zahlreiche Ziegel.

Auch in den Zeiläckern fanden wir zahlreiche römische Mauerreste.

Charakteristisch für ein römisches Landhaus (Villa rustica) war das

Fundament eines Eckrisalit-Gebäudes.

Schmale, braune Streifen, wenige Zentimeter tief verfärbt, können von

römischen Holzbauten herrühren.

Lageplan:

Keltische Viereckschanze

und Römisches Gebäude

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