und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

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und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

schonende Ausstattung, wie beispielsweise Breitreifen, gelegt. Breite Reifen

verteilen das Maschinengewicht wesentlich besser als schmale. Dadurch

werden die Druckschäden in der Tiefe des Bodens vermindert.

Obwohl der Zustand direkt nach dem Befahren mit Rückeschleppern

manchmal nicht gerade schön aussieht, hält sich der Schaden in Grenzen

und der Boden kann sich wieder regenerieren und beleben.

Stellen die auf Sandstein entstandenen Böden durch den hohen Sand- und

Steingehalt eine eher unkritische Unterlage für das Befahren dar, wird es auf

den so genannten Tonböden teilweise sehr schwierig, überhaupt voranzukommen.

Gerade hier im Wald um

Filderstadt dominieren

die Ton- und Lehmstandorte

und machen

die Bewirtschaftung

nicht einfach.

Unsere Böden bestehen

aus drei verschiedenen

Korngrößen. Beginnend

mit der kleinsten

Korngröße: dem Ton,

Tonboden

dann Schluff und Sand.

Die bei uns weit verbreiteten

Lehmböden enthalten

alle drei Korngrößen

zu etwa gleich

großen Anteilen. Sie stellen für das Pflanzenwachstum ein Optimum dar.

Lösböden sind reine Schluffböden. Sie bestehen aus Mineralbruchstückchen

mit einem hohen Feldspatanteil. Reine Tonböden bestehen aus der

kleinsten Korngröße, sie können quellen und schrumpfen. Sie sind schlecht

durchlüftet und weisen eine hohe Wasserspeicherkapazität auf.

Die Waldböden im Filderstädter Wald tragen interessante Namen. Es seien

nur drei Bodentypen stellvertretend erwähnt: Braunerde, Pseudogley-

Braunerde und Pelosol.

Dem Bodenkundler verraten diese Namen die Eigenschaften der

Waldböden.

Die genaue Beschreibung wäre sehr umfangreich, daher nur eine grobe

Charakterisierung:

Die Farbe der meist tiefgründigen, immer kalkfreien Braunerde ist durch

Eisenoxide bestimmt. Pseudogleye sind stauwasserbeeinflusst, Pelosole

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