und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

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und Umweltschutz in Filderstadt 2009 - Stadt Filderstadt

Im Frühjahr eignen sich Garegge und Kreiselegge, wobei die Bodenfeuchtigkeit

den Geräteeinsatz bestimmt.

Bei feuchtem Boden sind rotierende Geräte zu bevorzugen, da sie weniger

Zugkraft benötigen.

Im Sommer stehen Grubber, Fräse und Kreiselegge zur Verfügung.

Wenn genügend Zeit zwischen den einzelnen Kulturen vorhanden ist, kann

auch der Schichtengrubber zum Einsatz kommen. Mit ihm können bis zu 80

cm tiefe Schichten nichtwendend gelockert werden und somit den Wurzeln

ein leichteres Tiefenwachstum ermöglichen. Auch wird die Wasseraufnahme

des Bodens vergrößert.

Alle diese Maßnahmen sollen dazu dienen, den Boden nachhaltig gesund

und fruchtbar zu erhalten. Leider ist durch den immer deutlicher werdenden

Klimawandel unser Boden in Gefahr. Die immer häufigeren Starkregen

verschlämmen den Boden und führen oft zu Abtragungen, die jeden

Landwirt schmerzen. Dieser Situation ist man gerade im Gemüsebau

schutzlos ausgeliefert, da immer Flächen für die nächste Kultur vorbereitet

werden.

Dies ist eine, dem Landwirt von der Gesamtentwicklung unserer Gesellschaft

aufgeladene Bürde, die uns in der Zukunft vor Herausforderungen

stellt, für die noch keine Patentlösungen vorliegen. Es muss ein hohes Ziel

sein, gute Böden für die Nahrungsmittelerzeugung zu erhalten und sie zu

pflegen.

Die Landwirtschaft ist dabei auf jeden Bewohner unserer Erde angewiesen,

sie zu bewahren.

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Salatfeld

in Bernhausen

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